Unsere Erde ist geprägt von einzigartigen, faszinierenden Landschaften, doch bleiben große Teile davon unzugänglich und verborgen. Erst der Blick aus der Vogelperspektive ermöglicht uns, riesige Gebirgsketten, unbesiedelte Wälder oder endlose Wüsten nicht nur im großen Überblick zu erfassen, sondern ausgewählte Regionen auch in verblüffenden Details zu betrachten. Mal aus unglaublicher Nähe, mal aus großer Entfernung und mit enormem Weitblick eröffnen sich spektakuläre Ansichten.
Island: eine Insel knapp unterhalb des Polarkreises. Gewaltige Naturkräfte, imposante Wasserfälle, feuerspeiende Vulkane und schier endlose Gletscher - ein Land aus Feuer und Eis. Der Inselstaat blickt auf eine lange Geschichte zurück, geprägt von mutigen Siedlern und extremen Naturbedingungen. Die Mythologie spielt in Island eine wichtige Rolle. Gleichwohl zeigt sich die Insel zukunftsorientiert und setzt schon lange auf erneuerbare Energien. Aus der Luft betrachtet, präsentieren sich Naturräume, Städte und Kulturdenkmäler in ihrer ganzen Schönheit.
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1400 km nördlich von Oslo im Atlantik liegt eine Inselgruppe von besonderer Schönheit: die Vesterålen. Berge, Strände und Hochmoore erschaffen eine Landschaft, die den extremen Bedingungen des Nordens trotzt. Monatelange Dunkelheit im Winter und die Mitternachtssonne im Sommer machen jede Jahreszeit zu etwas ganz Besonderem. Menschen und Tiere müssen sich der Witterung anpassen. Rentiere sind perfekt auf das raue Inselklima angepasst: Ein Hirte vom Volk der Sámi zeigt seine Tiere, mit denen er in einer tiefen Verbundenheit lebt. Auch Elche streifen über die weiten Hochebenen der Vesterålen. Mit einem Tierfotografen geht es auf die Pirsch nach den scheuen Riesen.
Eine schroffe Inselwelt ragt vor der Küste Norwegens aus dem Polarmeer - die Lofoten. Die Kraft der Natur, das extreme Wetter und die vielen Kontraste aus Klippen, Fjorden und Stränden prägen das Leben hier. Nördlich des Polarkreises stellt das Licht Natur und Menschen vor besondere Herausforderungen: in der Dunkelheit der arktischen Winternacht genauso wie im strahlenden Glanz der Mitternachtssonne. An einem eisigen Winterabend schultert ein Fotograf seine Ausrüstung: Er steigt zu einem Pass auf, um die schroffen Gipfel der Inseln im Schein des Polarlichts zu fotografieren. Denn dann verzaubert das grünlich schimmernde Himmelsleuchten die nächtliche Berglandschaft.
1400 km nördlich von Oslo im Atlantik liegt eine Inselgruppe von besonderer Schönheit: die Vesterålen. Berge, Strände und Hochmoore erschaffen eine Landschaft, die den extremen Bedingungen des Nordens trotzt. Monatelange Dunkelheit im Winter und die Mitternachtssonne im Sommer machen jede Jahreszeit zu etwas ganz Besonderem. Menschen und Tiere müssen sich der Witterung anpassen. Rentiere sind perfekt auf das raue Inselklima angepasst: Ein Hirte vom Volk der Sámi zeigt seine Tiere, mit denen er in einer tiefen Verbundenheit lebt. Auch Elche streifen über die weiten Hochebenen der Vesterålen. Mit einem Tierfotografen geht es auf die Pirsch nach den scheuen Riesen.
Eine schroffe Inselwelt ragt vor der Küste Norwegens aus dem Polarmeer - die Lofoten. Die Kraft der Natur, das extreme Wetter und die vielen Kontraste aus Klippen, Fjorden und Stränden prägen das Leben hier. Nördlich des Polarkreises stellt das Licht Natur und Menschen vor besondere Herausforderungen: in der Dunkelheit der arktischen Winternacht genauso wie im strahlenden Glanz der Mitternachtssonne. An einem eisigen Winterabend schultert ein Fotograf seine Ausrüstung: Er steigt zu einem Pass auf, um die schroffen Gipfel der Inseln im Schein des Polarlichts zu fotografieren. Denn dann verzaubert das grünlich schimmernde Himmelsleuchten die nächtliche Berglandschaft.
Südafrika ist nicht nur durch weite Savannen, sondern auch durch beeindruckende Gebirgszüge geprägt. Die Felsen der Drakensberge, die an Drachenzacken erinnern, gaben der größten Erhebung ihren Namen. Die Zulu nennen diese majestätischen Berge "uKhahlamba", die "Wand der aufgestellten Speere". Damit beschreiben sie das sogenannte Amphitheater, die berühmteste Felswand der Drakensberge. Sie erstreckt sich über mehrere Kilometer Länge und bis zu 1.200 Höhenmeter. Zahlreiche Wasserfälle stürzen hier in die Tiefe.
Der Anblick ist ebenso atemberaubend wie unerwartet: Unmittelbar nördlich des Äquators erheben sich aus dem Tropenwald in Uganda mit Gletschern bedeckte Berge - das des setzori-Gebirge. Es ist mit 5.109 Metern das dritthöchste Gebirge Afrikas und bildet die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. 1991 wurde auf der ugandischen Seite der Ruwenzori-Mountains-Nationalpark gegründet, um den Regenwald und die Tiere, die darin leben, zu schützen.
Mit seinen 5.895 Metern ist der Kilimandscharo nicht nur der mit Abstand höchste Berg Afrikas, er ist auch das Wahrzeichen Tansanias und steht symbolisch für den ganzen Kontinent. Für die Einheimischen ist der Berg weiblicher Natur - schüchtern in die Wolken gehüllt und bescheiden. "Kilima" ist Swahili und bedeutet kleiner Hügel, "Njaro" ist eine Ortsbezeichnung, die für Wasser steht und die Bedeutung des Berges als Lebensspender für die Region unterstreicht. An seinen Hängen fallen deutlich mehr Niederschläge als in den weiten Ebenen, die ihn umgeben.
Vor mehr als 90 Millionen Jahren vom Festland getrennt, entwickelte sich auf Madagaskar eine unvergleichliche Artenvielfalt. Rund fünf Prozent aller weltweit existierenden Tier- und Pflanzenarten sind hier zu Hause. Im Fokus des Film stehen das bis zu 2.600 Meter hohe Andringitra-Massiv mit seinen mehr als tausend Pflanzenarten und vielfältigen Tierwelten sowie das fast 2.300 Meter hohe Ibity-Massiv, bekannt für seine teils endemischen Aloe-Vera-Arten. Doch Madagaskars Wälder sind bedroht: Jährlich verschwinden durch Brandrodung rund 120.000 Hektar Wald.