Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban versucht das Regime, Afghanistan touristisch zu öffnen. Während das Auswärtige Amt vor Reisen ins Land warnt, entdecken immer mehr internationale Gäste das vermeintlich unzugängliche Land. ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker kehrt zurück nach Afghanistan, über das er seit 2010 berichtet hat. Als Teil einer internationalen Reisegruppe bewegt er sich zwischen Gastfreundschaft, Propaganda und den Folgen eines Regimes, das Frauen und Mädchen massiv in ihren Freiheiten einschränkt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan - und warum? Der Film beleuchtet die Grauzonen zwischen Neugier und Verantwortung, Boykott und Annäherung und stellt die Frage: Kann Reisen politische Wirklichkeit sichtbar machen?
Das Savoy in London, das Atlantic in Hamburg oder das Waldorf-Astoria in New York sind mehr als nur Luxushotels. Es sind Schauplätze der Geschichte und Bühnen menschlicher Schicksale. "Terra X History" blickt hinter die Fassaden der legendären Luxusherbergen. Der Film erzählt die erstaunlichen Geschichten ihrer Gründer und Gäste: Ob gekrönte Häupter, Schauspieler oder Politiker - Grandhotels ziehen prominente Besucher seit jeher an.
Wo uns Touristen niederrennen - Übertourismus in Österreich
2026
45'
Orte wie Salzburg oder Hallstatt leben auch vom Tourismus. Doch auf die Massen, die dort jeden Sommer durchziehen, blicken viele skeptisch, denn die ortsansässige Bevölkerung zahlt den Preis in Form höherer Lebenshaltungskosten, eingeschränkter Verfügbarkeit über das Gut "Heimat", dazu Lärm, Stau, Stress und Abfallberge. In der Stadt Salzburg fordern inzwischen selbst Hoteliers einschneidende Maßnahmen.
Im Winter lässt der Touristenstrom auf Mallorca deutlich nach. Der Ballermann, wo sonst Tausende in der Sonne liegen, ist jetzt leer. Das Wasser ist kühl, und neben Sonne gibt es auch Wind. Was ist los auf Mallorca, wenn die Millionen Urlauber weg sind? Wie tickt die Insel im Winter? Die "ZDF.reportage" zeigt Mallorca von einer ruhigen Seite, die den meisten Touristen unbekannt ist, und begleitet Einheimische und Urlauber auf der Insel.
Der Nil - die Lebensader Ägyptens. Er verwandelt trockene Böden in fruchtbares Ackerland. Aus seinem Schlamm entstehen Häuser und Siedlungen. Ohne ihn wäre Ägypten wohl nichts als Wüste. Vor rund 7000 Jahren werden Nomaden am Nil sesshaft. Hier betreiben sie Ackerbau und Viehzucht. Die Basis für die erste Hochkultur des Mittelmeerraumes.
Götter und Könige beherrschen das alte Ägypten. Sie sind allgegenwärtig, führen das Land zu ungeahnter Größe und in tiefe Krisen - und sie hinterlassen ein Erbe, das bis in unsere heutige Zeit reicht. Etwa 3000 vor Christus schaffen die Ägypter den ersten Nationalstaat der Geschichte. Ein Großreich am Nil, das nur durch die gerechte Herrschaft des Pharaos und den Glauben an eine gemeinsame Götterwelt zusammengehalten werden kann.
In Ägypten entstehen einige der ältesten und größten Städte der Menschheit. Eine urbane Revolution - lange übersehen, denn die meisten Siedlungsspuren sind heute nahezu verschwunden. Doch die Forschung gewinnt immer tiefere Einblicke in das städtische Leben und die Wohnkultur im alten Ägypten. Von Memphis und Theben am Nil bis nach Alexandria am Mittelmeer - die Ägypter sind Pioniere moderner Stadtplanung und setzen über 3000 Jahre lang Maßstäbe.
Der Totenkult ist von enormer Bedeutung für die alten Ägypter. Die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod inspiriert sie zu herausragenden Leistungen. Über Jahrtausende entwickeln sie eine Technik, ihre Verstorbenen perfekt zu konservieren. Dadurch halten sie ihre Geschichte bis heute lebendig. Ihre Toten offenbaren Gefühlswelten, verraten alte Handelswege und helfen dabei, Mordfälle zu rekonstruieren.
Mit ihren riesigen Gräbern haben die alten Ägypter Monumente für die Ewigkeit geschaffen - und sind dadurch am Ende tatsächlich unsterblich geworden. Es sind die ältesten Monumentalbauten der Menschheit. Forscher entschlüsseln heute immer mehr ihrer Geheimnisse. So waren es nicht Sklaven, sondern Arbeiter aus ganz Ägypten, die an den Pyramiden bauten. Und damit trugen sie zur Bildung des ersten Nationalstaats bei.
Kleopatra, Nofretete und Hatschepsut - die Geschichte des alten Ägypten ist auch eine Geschichte der Frauen. Bereits vor 4500 Jahren regiert die erste Frau allein über das Reich am Nil. Ob als Königinnen, Beamtinnen, Händlerinnen oder Ärztinnen: Frauen haben viele Möglichkeiten, sich im alten Ägypten zu verwirklichen. Sie genießen eine Form der Gleichberechtigung, die in der antiken Welt ihresgleichen sucht.
In seiner langen Geschichte führt Ägypten viele Kriege. Einerseits, um neue Länder zu erobern, andererseits, um Angriffe von außen abzuwehren. An drei Hauptfronten kämpft das Reich: im Süden gegen die Nubier, im Westen gegen die Libyer und im Osten gegen die Hyksos, später gegen die Hethiter, die Seevölker und andere. Die Pharaonen setzen aber auch auf diplomatische Mittel, um die ägyptischen Interessen zu wahren.
Die makedonisch-griechische Dynastie der Ptolemäer steht für die letzte Blütezeit des alten Ägypten. Sie steht aber auch für den Untergang des Reiches am Nil nach 3000 Jahren.