Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.
Die dienstältesten Köche im deutschen Fernsehen sind des Schnippelns und Bratens noch lange nicht müde geworden und bekochen uns nun schon seit 1988. Das Ehepaar präsentiert ausschließlich seine eigenen Kreationen.
Einfach und köstlich - Heimatküche mit Björn Freitag
Ostfriesisch-afrikanisch kochen mit Antje de Vries
3. Folge
D 2022
30'
In der Reihe werden von einem Spitzenkoch unterschiedlichste Rezepte vorgestellt, die einfach zuzubereiten sind - von modern interpretierten Klassikern bis hin zu neuen Küchentrends.
Neben kulturellen Themen finden hier auch politische Vorkommnisse ihren Platz. Mit einem Regionalbezug zu Nordrhein-Westfalen wird stets aktuell und mit detaillierten Hintergrundinformationen berichtet.
Freuen Sie sich auf Gespräche von Judith Rakers und Giovanni di Lorenzo u.a. mit Franziska van Almsick, Mario Adorf, Bjarne Mädel, Sarah Connor, Thorsten Sträter, Anne-Sophie Mutter, Matthias Brandt und Martin Rütter.
BAP feiert doppelt: Wolfgang Niedecken wird 75 und vor 50 Jahren wurde BAP gegründet. Eine Band, die viel mehr ist als nur Musik. 1976 noch eine kölsche Kneipenband, ging's Anfang der 1980er plötzlich durch die Decke. Platz 1 in den Hitparaden und bei den Verkaufszahlen. Schließlich über Jahre einer der erfolgreichsten Rock-Acts des Landes. Kölsch wird Pop, Rock wird Haltung, Heimat wird politisch.
Mit Liedern wie "Verdamp lang her", "Do kanns zaubere" oder "Kristallnaach" trifft BAP den Nerv einer Generation. 13 Nummer-1-Alben folgen - und doch bleibt die Band fest verwurzelt im Rheinland. Im Zentrum steht Wolfgang Niedecken: Sänger, Erzähler, Chronist seiner Zeit. BAP ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Musik im rheinischen Dialekt, die Millionen begeistert. Und es geht immer auch um Charakter, um Geschichten, um ein Gefühl von Zugehörigkeit. "BAP und Wolfgangs Texte haben mich erzogen", sagt eine Konzertbesucherin, eine andere: "Die Songs haben mein Leben begleitet - in den guten, aber auch in den schlimmsten Tagen."
Autor Peter Scharf begleitet Niedecken rund um seinen 75. Geburtstag - bei einem besonderen Konzert in der Kölner Philharmonie, auf Solo-Tour mit "Zwischen Start und Ziel" und bei den Proben für das große Heimspiel zum Jubiläum im Kölner Stadion.
Und frühe Weggefährten erinnern sich. Manfred "Schmal" Boecker erzählt, wie Niedecken ihm erste Songs vorspielt - "Helfe kann dir keiner" - und sofort klar ist: "Da muss man was draus machen." Axel "Effendi" Büchel beschreibt den Moment, als Klaus "Major" Heuser das prägende Riff von "Verdamp lang her" spielt. Das Stück war nie als Single geplant, dann lief's wochenlang im Radio und wurde so einer der größten Titel der Band.
Der Film zeigt BAP damals und heute: bei den Proben in St. Peter-Ording, im Austausch mit der aktuellen Band - etwa mit der Geigerin Anne de Wolff, die erzählt, wie es ist, Teil einer Band zu werden, die längst Musikgeschichte geschrieben hat.
Und immer wieder geht es um die Frage, was Heimat eigentlich ist - ein Ort, eine Sprache oder ein Gefühl, das Menschen miteinander teilen.
Auch Künstler wie Campino, Thees Uhlmann und Clueso erzählen, warum BAP sie geprägt haben. Uhlmann nennt Niedecken den "Lyrik-GOAT" und Clueso holt ihn für "Verdamp lang her" auf die Bühne.
BAP ist nie nur Soundtrack gewesen, sondern immer auch Kommentar zur Zeit - gegen Rassismus, gegen das Vergessen, gegen Bequemlichkeit. Lebendig wie eh und je: 50 Jahre nach ihrer Gründung spielt die Gruppe vor 50.000 Menschen im Stadion und geht auf große Tournee unter dem Titel "Zielgerade".
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
Kappadokien ist bekannt für seine einzigartigen "Feenkamine", ausgehöhlte Felsnadeln, die zum Teil noch bewohnt werden. Wichtige Teile der Region sind zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden. Über Tälern mit besonders vielen "Feenkaminen" steigen jeden Tag in aller Frühe Heißluftballons mit Touristen auf. Die Felsen, die Ballons, der Sonnenaufgang - alles hier ist wie gemacht für Instagram und Co.
Der Fotograf Mustafa Köse macht die passenden Bilder dazu, drückt im richtigen Moment im sorgfältig arrangierten Setting auf den Auslöser seiner Kamera. "Die Touristen wollen genau solche Aufnahmen, für Social Media", erklärt er. Tausende solcher Motive hat der Fotograf schon geschossen. "Der Kulturtourismus ist tot. Was die Leute jetzt von uns wollen, ist Show." Der Fotograf hadert damit, obwohl er von den Wünschen der Touristen gut leben kann.
Zehra Demircan hat vor einem Jahr das Hotel ihres Vaters übernommen. Die Feenkamine der Familie hat ihr Vater so originalgetreu wie möglich belassen, damit sie einen Eindruck vom ursprünglichen Leben in Kappadokien ermöglichen. Das findet Zehra grundsätzlich gut und modernisiert nur sehr behutsam. An ihren Besuchern zweifelt sie manchmal. "Wir hatten eine Reisegruppe hier, die haben eine Woche lang nichts besichtigt", erzählt sie. "Den ganzen Tag nur Selfies."
Der Aktivist Mükremin Tokmak kämpft seit Jahren dagegen, dass die einzigartige Landschaft seiner Heimat zerstört wird. Eine Schnellstraße für noch mehr Tourismus, mitten durch ein Tal mit Feenkaminen, ist für ihn ein absoluter Sündenfall. Er dokumentiert die Auswirkungen der Bauarbeiten ebenso wie alte Kirchen, die durch die Straße zerstört werden - immer in der Hoffnung, dass sich der Trend noch aufhalten lässt
Von seinem Geburtsort Schapen im Emsland aus führte der Lebensweg von Heiner Wilmer über ganz verschiedene Stationen wie Freiburg, Meppen und Bonn, Rom, Toronto und New York, Vechta und Hildesheim bis hin nach Münster. Wie tickt er? Was ist ihm besonders wichtig? Wie gestaltet er seine Freizeit? Und was will er als neuer Bischof bewirken? Diese und andere Fragen wollen wir im Portrait über ihn erläutern.
Mit einem feierlichen Gottesdienst empfängt das Bistum Münster seinen neuen Bischof, Dr. Heiner Wilmer SCJ. Bereits im März wurde seine Ernennung bekannt gegeben, ein Jahr nachdem noch Papst Franziskus den altersbedingten Rücktritt von Bischof Dr. Felix Genn angenommen hatte, der fast 16 Jahre lang das Bistum geleitet hat.
Dr. Heiner Wilmer (65) stammt aus Schapen im Emsland. Der Ordensmann war zunächst im Schuldienst tätig, von 2015 bis 2018 Generaloberer seines Ordens, der Herz-Jesu-Priester, in Rom. Im September 2018 wurde Wilmer zum Bischof von Hildesheim geweiht. Kurz nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz im Februar 2026 ernannte ihn Papst Leo XIV. am 26. März zum 76. Nachfolger des Heiligen Liudger, des ersten Bischofs von Münster. Die Stadt geht auf die Klostergründung ("Monasterium") des Friesenmissionars im Jahr 793 zurück.
Zu der Amtseinführung werden zahlreiche Bischöfe aus dem In- und Ausland erwartet. Dem Gottesdienst vorstehen und die Predigt halten wird Bischof Wilmer. Konzelebranten werden unter anderem sein: der Metropolit der Rheinischen Kirchenprovinz, der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, sowie der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Hubertus Matheus Maria van Megen.
Musikalisch wird der Gottesdienst gestaltet durch die Chöre der Dommusik unter der Leitung von Domkapellmeister Alexander Lauer und Domkantorin Verena Schürmann. Domorganist Thomas Schmitz spielt die Orgel, begleitet vom Orchester STRINGent & Freunde.
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
Das Samara-Karoo-Reservat in den Ebenen der südafrikanischen Halbwüste ist der Schauplatz einer außergewöhnlichen Geparden Geschichte. In drei Episoden folgt die Dokumentation den zwei Gepardinnen Inara und Chilli, die sich zusammenschließen, um ihre neun Welpen gemeinsam großzuziehen.
Geparden sind eigentlich Einzelgänger. Doch Inara und Chilli unterstützen sich gegenseitig. Die jüngere, Inara, hat nur ein Auge, daher fällt ihr das Jagen deutlich schwerer. Dafür war sie zur Stelle, als Chilli schwer verletzt wurde und nicht mehr für ihre Jungen sorgen konnte. Nun leben sie gemeinsam in einem kleinen Rudel. Und wechseln sich beim Jagen und Aufziehen der Welpen ab.
Inaras Erfolgsquote ist aber immer noch viel niedriger als die von Chilli, sie muss häufiger losziehen, um genügend Beute zu erlegen. Eines Tages führt sie einer ihrer Streifzüge mit fünf der Jungen weg von den anderen. Ein schicksalhafter Tag, der einiges für die Familie verändern wird.
"Der Geparden Clan" ist die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Raubkatzenfamilie. Der letzten Episode der Reihe geht es um Trennungen und Wiedersehen, Verzweiflung und Mut - und schließlich auch um neue Chancen.
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Kreuz und quer durch das niederländische Friesland
D 2022
90'
Friesland gilt als die schönste und eigenwilligste der zwölf niederländischen Provinzen. Die stolzen Friesen haben eine eigene Sprache, eigene Brauchtümer und Traditionen. Berühmt ist die älteste Pferderasse Europas, eher unbekannt das Pulsstockspringen, und bei Touristen beliebt sind handgefertigte Klompen oder Keramiken. Mit einem "Solex", einem typisch friesischen Moped, erkundet Daniel Aßmann die Region. Die friesische Rockband "Bounty Hunters" singt in ihrer Muttersprache. Weil Friesland mit Ijsselmeer, unzähligen Wasserstraßen und vielen kleineren Seen ein einziges Wassersport-Paradies ist, steigt Daniel Aßmann im Nationalpark de Alde Feanen in ein Skûtsje, ein friesisches Plattbodenschiff. In Leeuwarden geht Daniel Aßmann in ein ehemaliges Gefängnis, und im Dark Sky Park Lauwersmeer wird er zum Sternegucker.
Petra und Rüdiger Erbslöh aus Meerbusch fahren mit ihrem Wohnmobil nach Slowenien. Los geht's im Norden am malerischen Bleder See. Abenteuerlich wird es dann bei dem kurvenreichen Roadtrip über den Vrsicpass. Die höchste Bergstraße Sloweniens ist ein echtes Erlebnis für die erfahrenen Camper, denn die 50 Haarnadelkurven des Passes bestehen teilweise noch aus Kopfsteinpflaster. Die nächste Überraschung wartet in der Hauptstadt Ljubljana. Campingplätze sind hier noch Mangelware und so übernachten die Erbslöhs auf einem 380 Jahre alten Hof, wo sie für kleines Geld Käse, Wurst und Wein aus eigener Herstellung kaufen können. Weiter geht's zu den Höhlen von Postojna, die zweitgrößten Tropfsteinhöhlen der Welt.
30 Jahre saß Joseph Komalschek hinter Gittern. Der Grund: besondere Schwere der Schuld. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Gewohnheitskriminelle seine Nachbarin und ihr neugeborenes Kind mit erbarmungsloser Brutalität ermordete.
Die Tat hat der Beschuldigte allerdings nie gestanden. Pikanterweise wurden auch die Leichen nie gefunden. Nun versetzt die Rückkehr der "Bestie" seine Heimatstadt, Schauplatz des einstigen Verbrechens, in helle Aufregung. Der junge Polizist Tom Barner und seine Kollegen observieren den als gefährlich eingestuften Ex-Sträfling rund um die Uhr. Der Aufwand ist enorm. Trotzdem kann der alte Mann, der nach einer Schießerei nur noch ein Bein hat, seinen Bewachern immer wieder entkommen. Sein Weg führt ihn tief unter die Erde, wo er in einem stillgelegten Bergwerk die Wahrheit ans Licht befördern will.
Toms Vater Klaus und seine pensionierten Kollegen Heinz Braun und Fritz Reet, die seinerzeit für Komalscheks Verurteilung sorgten, werden nervös. Auch in Toms Kopf hat sich eine Frage festgesetzt, die sich nicht mehr ignorieren lässt.
Mit Götz George, Hannelore Elsner, Hanno Koffler, Thomas Thieme, Manfred Zapatka, Hans Martin Stier
Mittlerweile legendär sind die Festivals aus der Grugahalle und von der Loreley, welche in ganz Europa zu sehen waren. Das Kultprogramm ist zur Institution geworden und ein Muss für jeden wahren Rocker.
Vier bis fünf Journalisten diskutieren in unaufgeregter Gesprächsathmosphäre gesellschaftliche und politische Themen, die aktuell für Kontroversen sorgen.