Sonne, weniger Stress, ein besseres Leben, immer mehr Menschen in Deutschland träumen vom Auswandern. Auf Social Media sieht das verlockend einfach aus: Laptop am Strand, entspannter Alltag, keine Sorgen mehr. Aber ist das wirklich so?
In der neuen "ECHT"-Reportage begleitet WDR-Reporterin Svenja Kellershohn Menschen, die den Traum vom Auswandern verwirklicht haben. Auf Mallorca begleitet sie ein junges Paar, das ohne festen Job, ohne Wohnung und ohne Spanischkenntnisse ausgewandert ist. Sie trifft eine Sprachschul-Gründerin, die sich auf der Insel erfolgreich selbstständig gemacht hat, aber auch offen über hohe Lebenshaltungskosten und bürokratische Hürden spricht.
Denn nicht bei allen Auswanderern läuft alles perfekt. Zwei Rückkehrer erzählen, warum sie ihre Auswanderung rückgängig gemacht haben und was sie im Vorfeld unterschätzt haben. Denn zwischen Traum und Realität liegt meistens mehr, als man bei Social Media so sieht.
Die Reportage geht außerdem der Frage nach, wie seriös kostenpflichtige Auswanderungs-Coaches wirklich sind und wo Menschen verlässliche Beratung erhalten. Reporterin Svenja Kellershohn merkt schnell: Zum Auswandern gehört weit mehr als der Traum vom entspannten Leben in der Sonne. Wer dauerhaft im Ausland leben möchte, muss sich auch mit Steuern, Versicherungen, Behörden und einem neuen Alltag auseinandersetzen. "ECHT" zeigt die Chancen und Herausforderungen eines Lebens im Ausland und was es wirklich braucht, damit aus einem Traum ein neuer Alltag wird.
Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.
Eier in Senfsoße & Miesmuscheln - Björn Freitag kocht mit Luisa Jordan
D 2025
30'
In der Reihe werden von einem Spitzenkoch unterschiedlichste Rezepte vorgestellt, die einfach zuzubereiten sind - von modern interpretierten Klassikern bis hin zu neuen Küchentrends.
Neben kulturellen Themen finden hier auch politische Vorkommnisse ihren Platz. Mit einem Regionalbezug zu Nordrhein-Westfalen wird stets aktuell und mit detaillierten Hintergrundinformationen berichtet.
Seit 1976 treffen in der Gesprächrunde Prominente und Personen des nicht öffentlichen Lebens aufeinander, die spannende oder außergewöhnliche Geschichten zu erzählen haben.
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
In dieser Folge widmet sich der Automobilzulieferindustrie - einem Sektor, der in NRW jahrzehntelang für Wohlstand gesorgt hat. Doch nun steht er wie kaum ein anderer vor Herausforderungen: Viele Unternehmen sind konfrontiert mit sinkenden Produktionszahlen, technologischen Umbrüchen und internationalen Standortverlagerungen. Es geht um ihre Existenz.
Im Fokus unter anderem: Die Firma Benteler aus Paderborn. Über 20.000 Mitarbeitende weltweit, bislang vor allem bekannt für die Herstellung von Bauteilen wie Airbag-Rohren und Fahrwerkskomponenten. Doch die Automobil-Industrie kriselt und die Zahl der in Deutschland produzierten Fahrzeuge sinkt stetig. "Es ist sicherlich im Moment nichts für Menschen ohne Erfahrung oder schwachen Nerven", so bewertet der CEO der Benteler-Gruppe Ralf Göttel die aktuelle Situation.
Nach einigen Restrukturierungs-Maßnahmen wagt das Unternehmen nun, zusätzlich zum Kerngeschäft, einen Neuanfang - mit einem völlig neuen Geschäftsbereich: HOLON. Statt nur Einzelteile herzustellen, baut Benteler jetzt ein komplettes Fahrzeug - einen autonom fahrenden Minibus. Der "Holon Urban" soll künftig in Städten und vor allem in ländlichen Regionen Menschen ohne Fahrer befördern. Erste Tests auf deutschen Straßen sind für den Herbst in Hamburg geplant.
Bis dahin ist es allerdings ein langer Weg - für die Technik, aber auch für die Belegschaft. Die WDR-Reportage begleitet langjährige Mitarbeitende, junge Berufseinsteiger, Entwicklungsingenieure und Manger auf ihrer Reise - und zeigt, was es bedeutet, Teil eines historischen Umbruchs zu sein.
Moderatorin Catherine Vogel spricht mit den Menschen vor Ort: Über ihre Hoffnungen, ihre Ängste - und die Kraft, sich inmitten einer weltweiten Krise neu zu erfinden.
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des WDR-Gebiets.
"Ich gebe zu: Ich habe geklaut!", sagt Borussia Mönchengladbachs Torwart-Legende Wolfgang Kleff, "Vom Gemüsefeld gegenüber. Das haben wir damals alle gemacht - einfach um zu überleben." Dass er in den 1970er Jahren einmal ein gefeierter Fußball-Nationalspieler werden würde und sogar in einem Film von Komiker Otto Waalkes mitspielen würde, ahnte er als Kind in seiner zerbombten Heimatstadt Schwerte nicht: "Aber wir haben alle zusammengehalten. Das ist das, was uns ausgemacht hat - und uns auch heute immer noch ausmacht hier in NRW."
Wolfgang Kleff ist einer von 18 Millionen Nordrhein-Westfalen - und feiert genau wie NRW in diesem Jahr (2026) seinen 80. Geburtstag. Am 23. August 1946 wurde das Land Nordrhein-Westfalen von der britischen Militärregierung gegründet. Was macht NRW heute aus? Wie ticken die Menschen zwischen Aachen und Bielefeld? Warum ist es hier so schön?
Die Doku "Acht Leben, ein Fest" von Tanja Reinhard und Rebecca Kirkland erzählt 80 Jahre NRW-Geschichte - nicht aus dem Geschichtsbuch, sondern aus dem Leben von acht außergewöhnlichen Menschen, die alle in den Gründerjahren von Nordrhein-Westfalen geboren wurden.
Ob Schlagerstar Peter Orloff, Politikerin und Ex-Bankenchefin Ingrid Matthäus-Maier, Bergarbeiter Rolf Zimmermann, Landwirtin Maria Stegemann, den "Grannies for Future"-Gründern Luise und Otto Jäger, dem italienischen Gastarbeiter-Ehepaar Amato oder dem "Trümmerjungen" Wolfgang Mödder aus Köln - jede/r von ihnen hat viel erlebt, hat seine eigene Sicht auf die Geschichte NRWs und hat sie an entscheidenden Stellen mitgeprägt.
Ausgehend von einem idyllischen Gartenfest , bei dem diese Menschen zum ersten Mal aufeinandertreffen, taucht der Film ein in ihre Lebensgeschichten - und damit in die großen Kapitel der NRW-Geschichte: in Maloche und Fleiß, Solidarität und Zusammenhalt, Widerstand und Wandel, Fußball und Karneval, Vielfalt und Toleranz. "Die Menschen sind das Besondere in NRW", sagt Ingrid Matthäus-Maier, "und hier im Rheinland ist das Glas immer halb voll, nie halb leer."
Eine Doku zum Miterleben, Mitfühlen und Mitfiebern - über ein Land, in dem Krisen und Erfolge immer dicht beieinander liegen. Und in dem gilt: Was nicht passt, wird halt passend gemacht. "Es gibt in NRW noch viel zu tun. Zum Altsein haben wir deshalb noch keine Zeit", so Luise Jäger.
Einmal im Leben durch Wuppertal schweben! Die Wuppertaler Schwebebahn feiert ihren 125. Geburtstag - ein "einzigartiges" Verkehrsmittel in einer besonderen Stadt. Wir begeben uns mit ihr auf eine Zeitreise und schweben ihre 13 Kilometer lange Strecke durchs Tal der Wupper. Dabei entdecken wir Menschen mit ungewöhnlichen Ideen und faszinierenden Geschichten: Zum Beispiel die der Familie von Baum, deren weitverzweigte Familiengeschichte eng mit der einst blühenden Wuppertaler Textilindustrie verbunden ist. Daniel von Baum nimmt uns mit in das prächtige Haus seiner Vorfahren in einem beeindruckenden Gründerzeitviertel Wuppertals, dem Briller Viertel.
Mit dem bedeutenden englischen Bildhauer Tony Cragg wandern wir durch den Wuppertaler Skulpturenpark Waldfrieden. Hier können wir Kunst und Natur im Dialog erleben und lassen uns von Tony Cragg erzählen, warum es ihn ausgerechnet nach Wuppertal zog.
Mit dem Verein "Aufbruch am Arrenberg" und Marius Freitag erleben wir, wie aus Eigeninitiative und frischen Ideen ein lebendiges Miteinander in einem ehemals "abgehängten" Viertel wird.
12 Meter hoch schwebt die Bahn über der Wupper und mitten im Fluss entdecken wir den Wupperpaten Elmar Weber. Er angelt Bachforellen in einem Fluss, der wegen der Einleitungen der Textilindustrie einst als dreckigster Fluss Deutschlands galt. Heute ist die Wupper wieder klar.
Ernst Andreas Ziegler wollte die Welt - zumindest in Wuppertal - besser machen und schaffte mit der Junior-Uni einen Raum für Kinder und Jugendliche zum Ausprobieren, zum kreativen Denken - ohne Druck, ohne Noten.
Und auch Markus und Thomas Riedel, zwei bekannte Unternehmerbrüder, haben eine Vision in Wuppertal verwirklicht: In einem Weltkriegsbunker direkt am Hauptbahnhof bauten sie das Open Ground, einen international gefeierten Club mit einzigartigem Sound.
Mit der Schwebebahn entdecken wir, dass ganz Wuppertal eine Freiluftgalerie für seine Bewohner ist. Ein Urbaner Kunstraum, initiiert und entwickelt von Valentina Monjlov. Überall in der Stadt können wir zwischen Wandgemälden namhafter Künstlerinnen und Künstler umherwandern. "It's Pina" heißt ein Gemälde von Guido Palmadessa, eine Hommage an die berühmte Wuppertaler Choreografin Pina Bausch.
Zwischen Vergangenheit und Aufbruch, Industriegeschichte und Kreativität entfaltet sich auf unserer Reise durch Wuppertal das lebendige Porträt einer wunderbaren Stadt - im Rhythmus ihrer Schwebebahn.
Mitten im Atlantik erhebt sich ein gigantisches Unterwasser-Gebirge. Es durchdringt mit seinen höchsten Spitzen die Wasseroberfläche und bildet die Inselgruppe der Azoren: neun winzige, grüne Punkte im weiten Ozean - jede Insel eine fantastische Welt für sich. Die in UHD-Qualität gedrehte Dokumentation zeigt die kleine Inselgruppe im Atlantik als Brückenkopf zwischen Nord und Süd, Ost und West, zu Wasser wie zu Luft. Während es auf den Inseln selbst keine großen Wildtiere gibt, ist die Biodiversität rund um die Inseln einzigartig. Die Lava- und Basaltfelsen sind aufgrund ihrer exponierten Lage im Atlantik eine Drehscheibe für die größten Tiermigrationen im Atlantik.
Meist regionale Themen, welche die Menschen zwischen Rhein und Weser interessieren, berühren und unterhalten, finden ihren Weg in die Sendung. Bei Bedarf berichten die Reporter aber auch über die Landesgrenzen hinweg.
Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Mittlerweile gibt es verschiedene Sendestudios. Unter anderem wird aus Köln, Dortmund, Bonn und dem Münsterland berichtet.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Die nördliche Bretagne gehört zu den faszinierendsten Küstenlandschaften Europas. Schroffe Klippen, bizarre Felsformationen aus rosafarbenem Granit, historische Hafenstädte und die gewaltigen Gezeiten des Ärmelkanals prägen diese außergewöhnliche Region im Nordwesten Frankreichs.
André Gatzke startet an der berühmten Rosa Granitküste bei Tregastel. Zwischen beeindruckenden Felsformationen, Leuchttürmen und einem wunderschönen Wanderweg am Meer entlang geht es auf Spurensuche nach der besonderen Identität der Bretonen, deren Geschichte und Kultur bis heute eng mit ihren keltischen Wurzeln verbunden sind. Wenige Kilometer weiter erinnert eine riesige Radarkuppel an ein technisches Weltereignis: Von hier gelang 1962 die erste Live-Fernsehübertragung zwischen Europa und den USA über einen Satelliten.
Im traditionsreichen Hafenstädtchen Paimpol begegnet André Gatzke Menschen, deren Familiengeschichte seit Generationen mit der gefährlichen Islandfischerei verbunden ist. Beim Kajakfahren zwischen kleinen Inseln und Leuchttürmen erlebt er die Küste aus einer ganz neuen Perspektive und macht einen Abstecher zur autofreien Blumeninsel Île de Bréhat.
Auf dem traditionsreichen Gestüt von Lamballe-Armor lernt er die kräftige bretonische Pferderasse kennen und besucht das spektakuläre Cap Fréhel mit seinen bis zu 70 Meter hohen Klippen. Hoch über dem Meer thront dort die mittelalterliche Burg Fort La Latte - eine der berühmtesten Festungen Frankreichs und Kulisse zahlreicher Kinofilme.
An der Smaragdküste geht es weiter nach Dinard, dessen prachtvolle Villen noch heute vom mondänen Badeleben der Belle Époque erzählen. André Gatzke besucht eine Algenfarm und erfährt, warum essbare Meeresalgen längst als kulinarische Spezialität gelten. Gleichzeitig wird deutlich, wie eng Natur und Geschichte hier miteinander verbunden sind - etwa auf der Insel Cézembre, deren Spuren des Zweiten Weltkriegs bis heute sichtbar sind.
Den Abschluss bildet Saint-Malo, die legendäre Stadt der Korsaren. Hinter ihren mächtigen Festungsmauern erzählt sie von Seefahrern, Kaufleuten und Freibeutern, deren Geschichten die Bretagne bis heute prägen. Dazu kommen regionale Spezialitäten wie Galettes aus Buchweizen, frische Austern und natürlich die berühmte gesalzene Butter, die in der Bretagne fast schon Kultstatus besitzt.
Egal ob vor der Kamera oder hinter den Kulissen - Fußballprofis, gebt acht, was ihr sagt! Denn vor Zeiglers spitzer Zunge ist niemand sicher. Einfach witzig analysiert der Moderator das Fußballgeschehen.
Claudia Leonardo, eine Studentin von Brunettis Frau Paola, wendet sich an den Commissario. Die junge Frau interessiert sich für Wiederaufnahmeverfahren. Brunetti will ihr einen Anwalt vermitteln, doch Claudia erscheint tags darauf nicht in der Questura - sie wurde erstochen. Außer ihrer Großmutter hat die Studentin keine Angehörigen. Von der 83-jährigen Signora Jacobs erfährt Brunetti, dass sie die Ehre von Claudias Großvater wiederherstellen will. Dieser hatte als Offizier im faschistischen Italien wertvolle Gemälde erworben - angeblich durch Erpressung. In den Augen der Signora ist er jedoch ein Ehrenmann. Die Bilder jedenfalls sind allesamt verschwunden. Hat der Mord an ihrer Enkelin vielleicht etwas mit diesen Bildern zu tun? Brunettis Vorgesetzter Patta glaubt jedoch an ein Verbrechen aus Liebe. Schließlich werden auch die Gefühle des Vice-Questore gehörig durch die hübsche neue Kollegin Franca Capari in Wallung gebracht, deren Gesicht sogar das Titelblatt eines Lifestyle-Magazins schmückt. Während Patta ihr zuliebe die Questura nach Feng-Shui-Regeln umgestalten lässt, findet Brunetti heraus, dass Claudia in der erzkonservativen Biblioteca della Patria gejobbt hat. Deren Leiter, Maxwell Ford, wird im Testament von Signora Jacobs großzügig berücksichtigt: Als Gegenleistung hatte Maxwell einen verschollenen Kaufvertrag ausgehändigt, der die Unschuld von Claudias Großvater beweist. Musste Claudia sterben, weil sie herausfand, dass Maxwell das Dokument fälschte? Und was haben die beträchtlichen Geldtransaktionen auf Claudias Konto zu bedeuten? Als Brunetti nun auch Signora Jacobs tot auffindet und dabei das Versteck der wertvollen Gemälde entdeckt, scheint der Fall gelöst. Doch eine zufällige Begegnung bringt ihn letztlich auf eine ganz andere Spur.
Mit Bettina Zimmermann, Inge Keller, Alexander May, Rike Schmid, Dietmar Mössmer, Ueli Jäggi, Peter Fitz, Uwe Kockisch, Julia Jäger, Laura-Charlotte Syniawa, Patrick Diemling, Karl Fischer, Annett Renneberg, Michael Degen, Axel Milberg, Katrin Sass
Mittlerweile legendär sind die Festivals aus der Grugahalle und von der Loreley, welche in ganz Europa zu sehen waren. Das Kultprogramm ist zur Institution geworden und ein Muss für jeden wahren Rocker.