Sommer 1989: Der Mauerfall steht kurz bevor. Erich Honeckers letzter Abiturjahrgang startet ins Erwachsenenleben und erlebt dabei den kollektiven Bruch, der alle bis heute prägt. Luckenwalde, Brandenburg. Dort treffen sich 35 Jahre nach dem Mauerfall Abiturientinnen und Abiturienten der ehemaligen Lenin-Oberschule, dem heutigen Friedrich-Gymnasium. Sie reflektieren über ihr Leben und ihren Werdegang mit einer Jugend in der DDR. Abi 89 bedeutet für sie Aufbruch im Umbruch. Gerade noch die Elite der Stadt - nur etwa 40 Schülerinnen und Schüler wurden zum Abitur zugelassen -, werden sie aus den verschiedensten Perspektiven zu Teilnehmern der größten friedlichen Revolution in der Geschichte Europas. Jeder und jede von ihnen hat einen ganz eigenen Blick auf diese doppelt prägende Zeit und das Aufwachsen in der DDR. Johanna erlebt ihre Kindheit in Luckenwalde als behütet und schön. Sicherheit und Geborgenheit prägen ihr Umfeld, bestärkt durch die Kinder- und Jugendorganisationen der DDR. Sie gaben Raum für Gemeinschaft, aber auch die geistige Grundlage für den kommunistischen "Klassenkampf", den viele Heranwachsende zunächst auch nicht infrage stellten. Britt träumt 1989 von einem Germanistikstudium. Von Parteifunktionären als zu rebellisch und pro-westlich verortet, bleibt ihr dieser Traum in der DDR verwehrt. Sie flieht über Prag nach Bamberg, wo sie bereits im Oktober 1989 das Studium aufnimmt. Sie hat einen überraschenden Blick auf den Mauerfall. Mitschüler Marco steht als Offiziersschüler der DDR am Bahnhofsvorplatz in Dresden, während Britts Zug gen Westen fährt. Marco soll "konterrevolutionäre Kräfte" vom Bahnhof fernhalten. In dem 19-jährigen, systemtreuen Polizeianwärter wachsen Zweifel, ob er auf der richtigen Seite steht. Ab 1990 verteidigt er das Rechtssystem der BRD, ist heute Polizist in Potsdam. Pfarrerstochter Angelika kennt die Schattenseiten des DDR-Systems aus dem täglichen Leben. Über ihren Vater erlebt Angelika Freiheit als ein großes, aber auch den DDR-Kommunismus gefährdendes Gut. Kirche ist in der DDR auch Schutzzone und Fluchtort für Andersdenkende und wird so zum Quell und Multiplikator der Widerstandsbewegung. Sportlerin Silke wird vom System der DDR umgarnt. Bereits in Grundschulen wird gezielt nach Sporttalenten gesucht, die der DDR internationale Erfolge liefern könnten. Silke zählt dazu. Im Sportinternat in Potsdam genießt sie Privilegien. Sie wird mit Sportkleidung ausgestattet, hat Zugang zu Südfrüchten und anderen Extras, die im Arbeiter- und Bauernstaat sonst wenig verfügbar waren. Bevor sie ins Doping-Programm hätte starten müssen, wird sie "ausgemustert" - sie entsprach nicht mehr den strengen Normen des DDR-Sportförderprogrammes. Alexander ist in der 7. Klasse noch ein Mitschüler von allen. Doch er erlebt die Wende schon von der anderen Seite der Mauer. 1981 flieht sein Vater. Als Schiffsarzt geht er im Westen von Bord. Alexander, seine Mutter und sein Bruder bleiben im Osten zurück, wo sie mit dem Berufsverbot der Mutter, Enteignung und häufigen Stasi-Befragungen konfrontiert sind. Seiner Mutter gelingt es, die Kindheit ihrer Söhne vor der Stasi zu beschützen. 1983 wird die Ausreise gestattet - nach über zwei Jahren ist die Familie endlich wieder vereint. Heute lebt Alexander in England und ist lieber vom Meer als von einer Mauer umgeben.
In den 90er-Jahren feiern die Deutschen ihre Einheit und den Aufbruch. Doch die Euphorie weicht bald der Ernüchterung - vor allem im Osten. Im Westen blüht die bunte Spaßgesellschaft. Alles scheint möglich in den Wendejahren. Doch die Krisen kommen. Im Osten des Landes bricht die Wirtschaft zusammen, der Einheitskanzler wird mit Eiern beworfen. In Europa gibt es Krieg. Gleichzeitig erobert das Internet die Welt und der Spaß die Kultur. Kaum ein Jahrzehnt bietet so viele Chancen wie das der 90er-Jahre. Deutschland wächst politisch zusammen, und neue Technologien revolutionieren die Welt. Doch die wirtschaftlichen Herausforderungen sind enorm. Dazu bröckelt die Mauer in den Köpfen nur langsam. Der Unmut über Bundeskanzler Helmut Kohl wächst. Der erhoffte Frieden nach dem Ende des Kalten Krieges bleibt aus. Neue und kaum noch durchschaubare Konflikte beschäftigen die Welt. Auf dem Balkan herrscht Krieg. Deutschland muss sich mit wachsenden Flüchtlingszahlen auseinandersetzen. Und infolgedessen auch mit Rassismus. Doch in diesen Jahren des Umbruchs wird es auch bunter in Deutschland. Die Loveparade wird zum Großereignis, Hip-Hop-Künstler mit Migrationshintergrund stürmen die Charts, und im Sport feiert man neue deutsche Helden. Comedyshows und Klamauk erfahren einen Boom im Fernsehen. Wie erlebten die Deutschen diese Wendejahre? Welche Musik hörten sie, welche Filme sahen sie, welche Träume hatten sie? In der ZDF-Dokumentation erinnern sich Prominente aus Ost und West an die Zeit nach dem Mauerfall. Neben Henry Maske, Sebastian Krumbiegel und Esther Schweins reflektieren Hajo Schumacher und Elisabeth Niejahr über die Ereignisse. Akteure und Beobachter von damals erzählen von ihren Erwartungen, Ängsten und von den Herausforderungen, die sich ihnen in den 90ern stellten. So entsteht ein ganz persönlicher Blick auf den Beginn dieses spannenden Jahrzehnts.
Die Euphorie über den Mauerfall ist schnell verflogen, die Lebensverhältnisse in Ost und West gleichen sich nur langsam an. Im Osten der Republik steigt die Arbeitslosigkeit an. Die Stimmung ist mehr und mehr getrübt. Die Treuhand steuert die Anpassung der ehemals planwirtschaftlich arbeitenden volkseigenen Betriebe der DDR an die neuen Bedingungen der Marktwirtschaft. Im Transformationsprozess bleiben etliche Unternehmen auf der Strecke. Zugleich wird die DDR zum Eldorado westdeutscher Aufbauhelfer jeglicher Couleur, auch einige unseriöse sind dabei. Einer der windigsten ist der Bauunternehmer Jürgen Schneider. 1994 bricht sein mit Krediten finanziertes Firmenkonstrukt zusammen. Er hinterlässt einen Schuldenberg von mehr als fünf Milliarden D-Mark und flieht ins Ausland, wo er schließlich vom FBI in Miami gefasst wird. Mobiltelefon, Computer und schließlich das World Wide Web beginnen jetzt, den Alltag der Deutschen spürbar zu verändern. Sogenannte Dotcom-Firmen, die ihre Profite im Bereich der Telekommunikations- und Informationstechnik, der Softwareherstellung und Biotechnologie generieren wollen, drängen in Scharen an die Börse. Die Börsenkurse werden plötzlich zum Kantinenthema, und der Traum vom schnell verdienten Geld scheint zum Greifen nah.
Gegen Ende des Jahrzehnts ändert sich vieles auf der politischen Bühne in Deutschland. Nach der Wahl 1998 gibt es erstmals eine rot-grüne Koalition im Bundestag. Kanzler: Gerhard Schröder. Außenminister: Joschka Fischer von den Grünen. Die neue Regierung stimmt dem Einsatz der Bundeswehr im Kosovokrieg zu, der erste Kampfeinsatz deutscher Soldaten seit dem Zweiten Weltkrieg. Auch in der CDU kriselt es. Erste Absetzbewegung von Übervater Kohl. Musikalisch haben die letzten Jahre der 90er einiges an bunter Vielfalt zu bieten. Guildo Horn und sein Songschreiber Stefan Raab erzeugen einen Medienhype. Sie verschaffen dem Grand Prix einen neuen Popularitätsschub. Auch der Techno bestimmt maßgeblich den Lifestyle der in den 90ern pubertierenden Generation. Er ist der prägende Musikstil der Dekade.
Anfang 2000: Terror und Krieg spalten die Welt. In Deutschland wächst die Kluft zwischen Arm und Reich. Erstmals übernimmt eine Frau die Führung in der CDU. Smartphones verändern den Alltag. Ein Spendenskandal erschüttert die Union und ebnet Angela Merkel als erster Frau den Weg zur Parteivorsitzenden. Die neue Realityshow "Big Brother" erhitzt die Gemüter ebenso wie der Drogenkonsum des designierten Fußballnationaltrainers Christoph Daum. Die Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 werden zur historischen Zäsur. Fortan bestimmen Krieg und Terror die Dekade und holen Deutschland auf die weltpolitische Bühne zurück. Wie erlebten die Deutschen dieses erste Jahrzehnt der 2000er-Jahre? Welche Musik hörten sie? Welche Filme sahen sie? Welche Träume und Hoffnungen hatten sie? In der vierteiligen ZDF-Dokumentation erinnern sich Prominente an diese Zeit. Neben dem Regisseur Sönke Wortmann und der Boxlegende Regina Halmich erzählen unter anderen Hajo Schumacher, Jakob Augstein, Sarah Wiener, Barbara Hahlweg und die Frontfrauen der Bands Mia und Juli von den gesellschaftlichen Herausforderungen und ihren Erlebnissen in den Nullerjahren. So entsteht ein ganz persönlicher Blick beim Streifzug durch die ersten Jahre des neuen Jahrtausends.
Anfang der 2000er. In Afghanistan kämpfen deutsche Soldaten an der Seite der USA gegen die Taliban. Deutschland erlebt eine Jahrhundertflut und Südostasien eine Tsunamikatastrophe. Nach Afghanistan rückt der Irak ins Visier der USA. Deutschland muss Farbe bekennen. Als der Krieg gegen Saddam Hussein beginnt, ist der Westen tief gespalten. Ein junger Student in den USA bringt Facebook an den Start, und Steve Jobs präsentiert den ersten iPod. Die Musikbranche befindet sich im Umbruch. Streamingdienste verändern den Markt und lassen den Verkauf von Compact Discs, CDs, einbrechen. Sie bedeuten für den Walkman das endgültige Aus. "Deutschland sucht den Superstar" und die CDU einen Kanzlerkandidaten. Als er gefunden ist, duellieren sich 2002 Edmund Stoiber und Bundeskanzler Gerhard Schröder erstmals live im Fernsehen vor Millionen Zuschauern. In den USA sorgen Aufnahmen aus dem Militärgefängnis Abu Ghraib weltweit für Aufsehen. Und noch ein Ereignis erregt die amerikanischen Gemüter: 2004 kommt es beim Superbowl zum sogenannten Nipplegate. Ein Show-Auftritt von Justin Timberlake und Janet Jackson, bei dem die Brust der Sängerin entblößt zu sehen ist, wird zum Skandal. Wie erlebten die Deutschen die frühen Jahre des neuen Jahrtausends? Welche Musik hörten sie? Welche Filme sahen sie? Welche Träume und Hoffnungen hatten sie? In der vierteiligen ZDF-Dokumentation erinnern sich Prominente an diese Zeit. Neben dem Regisseur Sönke Wortmann und der Boxlegende Regina Halmich erzählen unter anderen Hajo Schumacher, Jakob Augstein, Sarah Wiener, Barbara Hahlweg und die Frontfrauen der Bands Mia und Juli von den Herausforderungen und ihren Erlebnissen in den Nullerjahren. So entsteht ein ganz persönlicher Blick beim Streifzug durch die ersten zehn Jahre des neuen Jahrtausends.
Deutschland in den Nullerjahren: Die rot-grüne Regierung beschließt Hartz IV. Am Ende zerreißt das die SPD. 2005 wird Angela Merkel als erste Frau in Deutschland Bundeskanzlerin. Im Vatikan wird ein Deutscher Papst. Joseph Ratzinger - als Benedikt XVI. ist er 2005 neues Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Die Fußball-WM im eigenen Land beschert Deutschland 2006 ein schwarz-rot-goldenes Sommermärchen - auch ohne Titelgewinn. Die großen Innovationen kommen aus Übersee. 2007 tritt das iPhone seinen Siegeszug an. Die neuen Smartphones verändern weltweit den Alltag und die Kommunikation der Menschen. Wie erlebten die Deutschen dieses erste Jahrzehnt der 2000er-Jahre? Welche Musik hörten sie? Welche Filme sahen sie? Welche Träume und Hoffnungen hatten sie? In der vierteiligen ZDF-Dokumentation erinnern sich Prominente an diese Zeit. Neben dem Regisseur Sönke Wortmann und der Boxlegende Regina Halmich erzählen unter anderen Hajo Schumacher, Jakob Augstein, Sarah Wiener, Barbara Hahlweg und die Frontfrauen der Bands Mia und Juli von den Herausforderungen und ihren Erlebnissen in den Nullerjahren. So entsteht ein ganz persönlicher Blick beim Streifzug durch die ersten zehn Jahre des neuen Jahrtausends.
2008 schlittern die USA in eine tiefe Finanzkrise. Die Weltwirtschaft wird bald mitgerissen. Kurzarbeit und die sogenannte Abwrackprämie sollen in Deutschland den Abschwung bremsen. Genuss versprechen in den Nullerjahren Kochshows und ein neuer Star am Schlagerhimmel: Helene Fischer. Die Augen der Welt richten sich auf die USA. Mit Barack Obama zieht 2009 der erste afroamerikanische Präsident ins Weiße Haus ein. Er gilt als Hoffnungsträger. US-Präsident Barack Obama erhält 2009 den Friedensnobelpreis. Das Komitee in Oslo würdigt damit seine "außergewöhnlichen Bemühungen für die Zusammenarbeit zwischen den Völkern". Noch hofft die Welt, dass die von Terror und Krieg geprägten Nullerjahre vielleicht doch noch ein friedliches Ende finden. Wie erlebten die Deutschen das erste Jahrzehnt dieses Jahrtausends? Welche Musik hörten sie? Welche Filme sahen sie? Welche Träume und Hoffnungen hatten sie? In der vierteiligen ZDF-Dokumentation erinnern sich Prominente an diese Zeit. Neben dem Regisseur Sönke Wortmann und der Boxlegende Regina Halmich erzählen unter anderen Hajo Schumacher, Jakob Augstein, Sarah Wiener, Barbara Hahlweg und die Frontfrauen der Bands Mia und Juli von den Herausforderungen und ihren Erlebnissen in den Nullerjahren. So entsteht ein ganz persönlicher Blick beim Streifzug durch die ersten zehn Jahre des neuen Jahrtausends.
Burgen - mächtige Symbole ritterlichen Lebens, geheimnisvolle und majestätische Zeugen mittelalterlicher Baukunst. Mehr als ein halbes Jahrtausend dominieren sie Europas Landschaften. Gerade Burgen und ihre Bewohner prägen unsere Vorstellung vom Mittelalter. Ihre Entstehung, Architektur und Funktion folgen politischen, kulturellen und militärischen Auseinandersetzungen und Entwicklungen in Europa: Einfache Holztürme werden zu steinernen Festungen. Im 9. Jahrhundert entstehen erste Befestigungsanlagen aus Holz nach antiken Vorbildern. Im 10. und 11. Jahrhundert werden die ersten steinernen Burgen gebaut. Mit massiven Mauern und Ecktürmen scheinen sie uneinnehmbar. Sie dienen jedoch nicht nur militärischen Zwecken, sondern sind auch herrschaftliche Residenz. Ein Symbol des sich entwickelnden Feudalsystems. Ab dem 14. Jahrhundert verlieren Burgen an Bedeutung. Der neuen Artillerie hält kaum eine Mauer stand. Das 16. und 17. Jahrhundert bedeutet das Ende der Burgen. Sie weichen luxuriösen Residenzen, den Schlössern. Die romantische Sehnsucht des 19. Jahrhunderts nach glorreicher ritterlicher Vergangenheit entdeckt die steinernen Überreste des Mittelalters neu. Aus Ruinen entstehen neogotische Märchenträume. Bis heute regen Burgen die Fantasie der Menschen an. Eine Dokumentation über Entstehung, Funktion und Geschichte der Burgen.
Nach dem Einfall der Normannen in England im Jahr 1066 beginnt dort die Ära des Burgenbaus. Um sich zu schützen, errichten die Eroberer in den Folgejahren ein Netz aus Befestigungsanlagen. Die Burgen sollen Feinde abschrecken, Aufstände verhindern und die Macht der Normannen demonstrieren. Durch ihre geniale Konstruktion sind sie praktisch uneinnehmbar. Doch wie schaffen es die Baumeister, solch außergewöhnliche Bauwerke zu errichten? Die moderne Welt wäre ohne die Innovationen antiker Zivilisationen nicht denkbar. Ob Mechanik, Bauwesen, Militär oder Schifffahrt - technologische Meilensteine haben seit jeher das Leben der Menschen verändert. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Ingenieurwesen und Architektur erklären die Funktion und Geschichte dieser bahnbrechenden Erfindungen und Entdeckungen. Dabei wird klar: Die Ingenieure und Baumeister der Vergangenheit waren weit fortschrittlicher, als man heute denken würde. Welche Techniken, Materialien und Gedanken stecken hinter den größten Wunderbauten der Geschichte? Die zehnteilige Reihe zeigt faszinierende Leistungen der Geschichte, die die Baukunst bis heute beeinflussen.
Auf einem eisigen Berggipfel machen Archäologen einen schaurigen Fund: drei Kindermumien in einer Grabkammer. Was ist mit ihnen geschehen? Wie gelangten sie an diesen menschenleeren Ort? Andere Verbrechen geben ebenfalls Rätsel auf: Wie gelingt es Entführern, ein horrendes Lösegeld für Richard I., den König von England, zu erpressen? Wieso rammen Täter einer Moorleiche einen Holzpfahl durch die Brust? Ein internationales Ermittlerteam sucht Antworten. Brutale Raubzüge, hinterhältige Giftmorde, skrupellose Attentate - das Mittelalter ist voller Gewalttaten, deren Hintergründe bis heute die wissenschaftliche Forschung auf der ganzen Welt beschäftigen. Untersuchungen liefern immer wieder neue Hinweise auf die mutmaßlichen Täter und deren Motive. Schritt für Schritt bringen die Forschenden so Licht ins Dunkel einer Epoche, in der Verbrechen an der Tagesordnung sind. In jeder Folge von "Tatort Mittelalter" geht es um drei historische Kriminalfälle. Mithilfe forensischer Spurensuche und spektakulärer Tatrekonstruktionen wird der Ablauf der Verbrechen minutiös nachgezeichnet. Nicht selten entdecken die Expertinnen und Experten dabei, dass die historische Überlieferung nicht stimmen kann oder sogar absichtlich verfälscht wurde. Doch wer hatte damals ein Interesse daran, die Wahrheit zu unterdrücken und stattdessen Legenden in die Welt zu setzen? Auch dieser Frage gehen die Wissenschaftler und Forscher nach und enthüllen, wie mittelalterliche "Fake News" über Jahrhunderte weitergegeben wurden - und manchmal auch heute noch geglaubt werden.
Er gilt als radikaler Kritiker der Kirche: Jan Hus. Auf dem Konzil von Konstanz sprechen seine Gegner ihn der Ketzerei für schuldig. Wird er zu Unrecht auf dem Scheiterhaufen verbrannt? Auch andere Verbrechen geben Rätsel auf: Gründet Admiral Zheng He mit seiner Flotte gewaltsam ein chinesisches Kolonialreich? Haben Gutsherren das Recht auf die erste Nacht mit der Braut ihrer Leibeigenen? Ein internationales Ermittlerteam sucht Antworten. Brutale Raubzüge, hinterhältige Giftmorde, skrupellose Attentate - das Mittelalter ist voller Gewalttaten, deren Hintergründe bis heute die wissenschaftliche Forschung auf der ganzen Welt beschäftigen. Untersuchungen liefern immer wieder neue Hinweise auf die mutmaßlichen Täter und deren Motive. Schritt für Schritt bringen die Forschenden so Licht ins Dunkel einer Epoche, in der Verbrechen an der Tagesordnung sind. In jeder Folge von "Tatort Mittelalter" geht es um drei historische Kriminalfälle. Mithilfe forensischer Spurensuche und spektakulärer Tatrekonstruktionen wird der Ablauf der Verbrechen minutiös nachgezeichnet. Nicht selten entdecken die Expertinnen und Experten dabei, dass die historische Überlieferung nicht stimmen kann oder sogar absichtlich verfälscht wurde. Doch wer hatte damals ein Interesse daran, die Wahrheit zu unterdrücken und stattdessen Legenden in die Welt zu setzen? Auch dieser Frage gehen die Forscherinnen und Forscher nach und enthüllen, wie mittelalterliche "Fake News" über Jahrhunderte weitergegeben wurden - und manchmal auch heute noch geglaubt werden.
Ein brutaler Mord in den nächtlichen Gassen Roms. Der Tote ist kein Unbekannter: Juan Borgia entstammt der mächtigsten Familie der Stadt. Warum musste er sterben? Wer ist der Täter? Andere Verbrechen geben ebenfalls Rätsel auf: Wieso stirbt die junge Jeanne d'Arc im Hundertjährigen Krieg auf dem Scheiterhaufen? Welches dunkle Geheimnis umgibt den Tod von Englands König Edward II.? Ein internationales Ermittlerteam sucht Antworten. Brutale Raubzüge, hinterhältige Giftmorde, skrupellose Attentate - das Mittelalter ist voller Gewalttaten, deren Hintergründe bis heute die wissenschaftliche Forschung auf der ganzen Welt beschäftigen. Untersuchungen liefern immer wieder neue Hinweise auf die mutmaßlichen Täter und deren Motive. Schritt für Schritt bringen die Forschenden so Licht ins Dunkel einer Epoche, in der Verbrechen an der Tagesordnung sind. In jeder Folge von "Tatort Mittelalter" geht es um drei historische Kriminalfälle. Mithilfe forensischer Spurensuche und spektakulärer Tatrekonstruktionen wird der Ablauf der Verbrechen minutiös nachgezeichnet. Nicht selten entdecken die Expertinnen und Experten dabei, dass die historische Überlieferung nicht stimmen kann oder sogar absichtlich verfälscht wurde. Doch wer hatte damals ein Interesse daran, die Wahrheit zu unterdrücken und stattdessen Legenden in die Welt zu setzen? Auch dieser Frage gehen die Wissenschaftler und Forscher nach und enthüllen, wie mittelalterliche "Fake News" über Jahrhunderte weitergegeben wurden - und manchmal auch heute noch geglaubt werden.
Der fränkische Ritter Eppelein überfällt die Kutschen reicher Kaufleute. Ein lukratives Geschäft, aber auch ein riskantes Spiel. Gelingt es seinen Verfolgern, den Raubritter zu fassen? Auch andere Verbrechen geben Rätsel auf: Was ist dran am sagenumwobenen Tod des Piraten Klaus Störtebeker? Welches finstere Geheimnis steckt hinter einem Schatzfund im mittelalterlichen Judenviertel von Erfurt? Ein internationales Ermittlerteam sucht Antworten. Brutale Raubzüge, hinterhältige Giftmorde, skrupellose Attentate - das Mittelalter ist voller Gewalttaten, deren Hintergründe bis heute die wissenschaftliche Forschung auf der ganzen Welt beschäftigen. Untersuchungen liefern immer wieder neue Hinweise auf die mutmaßlichen Täter und deren Motive. Schritt für Schritt bringen die Forschenden so Licht ins Dunkel einer Epoche, in der Verbrechen an der Tagesordnung sind. In jeder Folge von "Tatort Mittelalter" geht es um drei historische Kriminalfälle. Mithilfe forensischer Spurensuche und spektakulärer Tatrekonstruktionen wird der Ablauf der Verbrechen minutiös nachgezeichnet. Nicht selten entdecken die Expertinnen und Experten dabei, dass die historische Überlieferung nicht stimmen kann oder sogar absichtlich verfälscht wurde. Doch wer hatte damals ein Interesse daran, die Wahrheit zu unterdrücken und stattdessen Legenden in die Welt zu setzen? Auch dieser Frage gehen die Wissenschaftler und Forscher nach und enthüllen, wie mittelalterliche "Fake News" über Jahrhunderte weitergegeben wurden - und manchmal auch heute noch geglaubt werden.
Karl der Große lässt 4500 Sachsen enthaupten, um ein Exempel zu statuieren. Als "Blutgericht von Verden" geht die Massenhinrichtung in die Geschichte ein. Hat sie wirklich stattgefunden? Andere Verbrechen geben ebenfalls Rätsel auf: Fällt Kaiser Friedrich II. einem Auftragsmord durch den Papst zum Opfer? Lässt ein Maya-Herrscher die Anführer fremder Dynastien in einem grausamen Ritual töten? Ein internationales Ermittlerteam sucht Antworten. Brutale Raubzüge, hinterhältige Giftmorde, skrupellose Attentate - das Mittelalter ist voller Gewalttaten, deren Hintergründe bis heute die wissenschaftliche Forschung auf der ganzen Welt beschäftigen. Untersuchungen liefern immer wieder neue Hinweise auf die mutmaßlichen Täter und deren Motive. Schritt für Schritt bringen die Forschenden so Licht ins Dunkel einer Epoche, in der Verbrechen an der Tagesordnung sind. In jeder Folge von "Tatort Mittelalter" geht es um drei historische Kriminalfälle. Mithilfe forensischer Spurensuche und spektakulärer Tatrekonstruktionen wird der Ablauf der Verbrechen minutiös nachgezeichnet. Nicht selten entdecken die Expertinnen und Experten dabei, dass die historische Überlieferung nicht stimmen kann oder sogar absichtlich verfälscht wurde. Doch wer hatte damals ein Interesse daran, die Wahrheit zu unterdrücken und stattdessen Legenden in die Welt zu setzen? Auch dieser Frage gehen die Wissenschaftler und Forscher nach und enthüllen, wie mittelalterliche "Fake News" über Jahrhunderte weitergegeben wurden - und manchmal auch heute noch geglaubt werden.
Ein grausiges Verbrechen wird zur Geburtsstunde einer Legende. Fürst Vlad Dracula lässt Tausende Gefangene bei lebendigem Leib auf Holzpflöcke spießen. Was bezweckt er mit dieser Tat? Auch andere Verbrechen geben Rätsel auf: Was steckt hinter dem Fund eines verstümmelten Skeletts eines Mannes am Bodensee? Sind die Wikinger aus einem Massengrab an Englands Südküste die Opfer eines Massakers? Ein internationales Ermittlerteam sucht Antworten. Brutale Raubzüge, hinterhältige Giftmorde, skrupellose Attentate - das Mittelalter ist voller Gewalttaten, deren Hintergründe bis heute die wissenschaftliche Forschung auf der ganzen Welt beschäftigen. Untersuchungen liefern immer wieder neue Hinweise auf die mutmaßlichen Täter und deren Motive. Schritt für Schritt bringen die Forschenden so Licht ins Dunkel einer Epoche, in der Verbrechen an der Tagesordnung sind. In jeder Folge von "Tatort Mittelalter" geht es um drei historische Kriminalfälle. Mithilfe forensischer Spurensuche und spektakulärer Tatrekonstruktionen wird der Ablauf der Verbrechen minutiös nachgezeichnet. Nicht selten entdecken die Expertinnen und Experten dabei, dass die historische Überlieferung nicht stimmen kann oder sogar absichtlich verfälscht wurde. Doch wer hatte damals ein Interesse daran, die Wahrheit zu unterdrücken und stattdessen Legenden in die Welt zu setzen? Auch dieser Frage gehen die Wissenschaftler und Forscher nach und enthüllen, wie mittelalterliche "Fake News" über Jahrhunderte weitergegeben wurden - und manchmal auch heute noch geglaubt werden.
Unsere Erde entsteht vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren aus Gas und Staub. Asteroideneinschläge und Kollisionen bedrohen den jungen Planeten. Wie wird er zu einem Ort, an dem Leben entsteht? Schon kurz nach ihrer Geburt besteht große Gefahr für die Erde. Der Grund: Der Protoplanet Theia rast auf sie zu. Doch beim Einschlag wird nur Theia zerstört, stattdessen entsteht der Mond. Und dessen Anziehungskraft lenkt die Erde bis heute in stabile Bahnen. Am Anfang ist unsere Erde nicht viel mehr als eine glühende, rotierende Gesteinsmasse. Lava bedeckt die Erdoberfläche, Asteroiden und Meteoriten bombardieren den jungen Planeten. Womöglich liefern sie die Bausteine für das erste Leben auf der Erde. Um das zu erforschen, startet die Europäische Weltraumorganisation ESA im Jahr 2004 eine besondere Mission. Die Raumsonde Rosetta soll zum Kometen "67P/Tschurjumow-Gerassimenko" fliegen und dort seltene Proben sammeln. Welche bahnbrechenden Entdeckungen werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler machen? Auch Forschende der Ludwig-Maximilians-Universität München wollen das Rätsel um den Ursprung des Lebens lösen. Im Reagenzglas simulieren sie die Bedingungen auf der jungen Erde. Kann in ihrer "Ursuppe" neues Leben entstehen? Die fünfteilige Dokumentationsreihe "Katastrophen der Erdgeschichte" erzählt die Geschichte unseres Planeten anhand der Katastrophen, die ihn geprägt haben: von seiner dramatischen Geburt und dem ersten Leben über die fünf großen Massenaussterben bis hin zur Evolution des Menschen. Denn ohne die großen Katastrophen der Erdgeschichte gäbe es das Leben, wie wir es heute kennen, nicht.
Womöglich ist unser Planet vor über zwei Milliarden Jahren vollständig von Eis bedeckt. Könnte frühes Leben für eine der ersten Katastrophen der Erdgeschichte verantwortlich sein? Die ersten Mehrzeller entstehen im flachen Urmeer, das die junge Erde einst bedeckt. Schnell entwickeln die einfachen Organismen einen revolutionären Mechanismus: die Photosynthese. Doch der freigesetzte Sauerstoff löst eine verheerende Kettenreaktion aus. Die Folge: Die Temperatur sinkt drastisch, die längste Eiszeit der Erdgeschichte beginnt. Doch wie wird die Erde zur Schneekugel? Um das herauszufinden, suchen Forscherinnen und Forscher ausgerechnet in der Wüste Südafrikas nach Spuren früherer Gletscher. Schnell offenbart ein Fund dort das Ausmaß der urzeitlichen Katastrophe. Für mindestens 300 Millionen Jahre steckt die Erde im eisigen Griff der "Huronischen Eiszeit". Wie kann sich der Planet daraus befreien? Und wie trotzen die ersten Lebewesen der Kälte? Auf dem Gletscher Vatnajökull in Island und auf den Gipfeln der Schweizer Alpen erforschen Wissenschaftler, wie aus einer Welt aus Schnee und Eis ein Ort wird, an dem sich neues Leben entwickeln kann. Die fünfteilige Dokumentationsreihe "Katastrophen der Erdgeschichte" erzählt die Geschichte unseres Planeten anhand der Katastrophen, die ihn geprägt haben: von seiner dramatischen Geburt und dem ersten Leben über die fünf großen Massenaussterben bis hin zur Evolution des Menschen. Denn ohne die großen Katastrophen der Erdgeschichte gäbe es das Leben, wie wir es heute kennen, nicht.
Im Paläozoikum, dem Erdaltertum, entsteht erstes komplexes Leben und eine nie da gewesene Artenvielfalt. Doch das größte Massenaussterben der Erdgeschichte verändert alles. Während der "Kambrischen Explosion" vor 500 Millionen Jahren entstehen komplexe Lebewesen mit Beinen und Augen. Bizarr geformte Meeresbewohner beherrschen die Ozeane und erobern nach und nach neue Lebensräume. Der evolutionäre Wettlauf beginnt. Die Bewegung der Erdplatten und Klimaschwankungen bringen das Leben im Erdaltertum immer wieder durcheinander und zwingen alle Lebewesen, sich anzupassen. Vor allem frühe Meeresbewohner wie Trilobiten und Kopffüßer entwickeln sich rasant weiter. Schließlich wird der Druck auf die vorhandenen Lebensräume so groß, dass einige Arten neue Gebiete erobern. So auch der Tiktaalik, ein wichtiges Bindeglied zwischen Wasser- und Landtieren. Seine Entwicklung legt den Grundstein für den Siegeszug der Wirbeltiere und ebnet den Weg für die Gruppe der Reptilien. Sie sind die ersten Tiere, denen es gelingt, dauerhaft außerhalb des Wassers zu überleben. Über Jahrmillionen bevölkert die frühe Tierwelt des Paläozoikums unseren Planeten. Doch während Tiere und Pflanzen das Land erobern, bahnt sich das größte Massenaussterben der Erdgeschichte an. In dessen Folge verschwinden fast drei Viertel aller Landtiere und 95 Prozent der Meeresbewohner. Doch wie ist es zu dieser wohl tödlichsten Katastrophe der Erdgeschichte gekommen? Die fünfteilige Dokumentationsreihe "Katastrophen der Erdgeschichte" erzählt die Geschichte unseres Planeten anhand der Katastrophen, die ihn geprägt haben: von seiner dramatischen Geburt und dem ersten Leben über die fünf großen Massenaussterben bis hin zur Evolution des Menschen. Denn ohne die großen Katastrophen der Erdgeschichte gäbe es das Leben, wie wir es heute kennen, nicht.
Über Jahrmillionen beherrschen die Dinosaurier die Erde - bis sie plötzlich aussterben. Doch wie kommt es zu dieser Katastrophe, die unsere Welt für immer verändert? Ein Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren gilt als wahrscheinlichste Ursache für das Ende der Dinosaurier, das selbst gigantische Kreaturen wie T-Rex und Triceratops betrifft. Doch ist es der Einschlag selbst, der sie auslöscht - oder steckt mehr dahinter? Mit modernster Technik versuchen Forscherinnen und Forscher herauszufinden, wie es zum Aussterben der Dinosaurier gekommen ist. Doch erst durch die Analyse ihrer Knochen kann sich die Wissenschaft ein Bild davon machen, wie die Welt kurz vor einer der größten Katastrophen der Erdgeschichte ausgesehen hat. Demnach könnte der Einschlag eines mehr als zehn Kilometer großen Asteroiden für das Ende der urzeitlichen Riesenechsen verantwortlich sein. Doch wo befindet sich der Einschlagskrater? Die halbkreisförmige Anordnung von Kalksteinhöhlen in Mexiko, sogenannte Cenotes, könnte Hinweise auf diese Frage geben. Schließlich simulieren die Forscherinnen und Forscher in Experimenten, welche verheerenden Folgen ein Asteroideneinschlag auf der Erde gehabt hätte. Dazu gehören Vulkanausbrüche und gigantische Tsunamis, die ganze Landstriche verwüsten. Aber sind sie allein für das Verschwinden der Dinosaurier verantwortlich? Die fünfteilige Dokumentationsreihe "Katastrophen der Erdgeschichte" erzählt die Geschichte unseres Planeten anhand der Katastrophen, die ihn geprägt haben: von seiner dramatischen Geburt und dem ersten Leben über die fünf großen Massenaussterben bis hin zur Evolution des Menschen. Denn ohne die großen Katastrophen der Erdgeschichte gäbe es das Leben, wie wir es heute kennen, nicht.
Schon bald nach seinem Erscheinen wird der Mensch zur dominierenden Spezies auf der Erde. Doch seine Existenz ist durch Klimakatastrophen und andere Naturgewalten bedroht. Die ältesten Überreste des Homo sapiens werden 2017 in Marokko entdeckt. Der mehr als 300.000 Jahre alte Fund enthüllt neue Details über die Entwicklung des Menschen. Doch während sich unsere Vorfahren auf der Erde ausbreiten, bahnen sich neue Katastrophen an. Trotz aller Widrigkeiten ist der Mensch immer wieder in der Lage, sich an neue Lebensbedingungen anzupassen - und verändert den Planeten in kürzester Zeit. Und doch entziehen sich die Naturgewalten bis heute seiner Kontrolle. Um künftige Ausbrüche möglichst genau vorhersagen zu können, erforschen Forscherinnen und Forscher deshalb die Geschichte der größten Vulkane der Erde. Gleichzeitig entwickelt die Europäische Weltraumorganisation ESA umfangreiche Asteroidenabwehrsysteme, um unseren Planeten auch vor Gefahren aus dem All zu schützen. Die größte Bedrohung für unser Überleben könnten aber am Ende wir selbst sein. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe und die Abholzung der Wälder führen seit dem 19. Jahrhundert zu einem Anstieg der Treibhausgase. Die Folge: Die Erde erwärmt sich, der Meeresspiegel steigt. Sollte sich daran nichts ändern, wäre dies die erste vom Menschen verursachte Katastrophe der Erdgeschichte. Die fünfteilige Dokumentationsreihe "Katastrophen der Erdgeschichte" erzählt die Geschichte unseres Planeten anhand der Katastrophen, die ihn geprägt haben: von seiner dramatischen Geburt und dem ersten Leben über die fünf großen Massenaussterben bis hin zur Evolution des Menschen. Denn ohne die großen Katastrophen der Erdgeschichte gäbe es das Leben, wie wir es heute kennen, nicht.
Die Natur steckt voller seltsamer und faszinierender Erscheinungen. In "Terra X: Rätselhafte Phänomene" begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach Erklärungen. Alte Landkarten verzeichnen vor der Küste Siziliens eine Insel, von der heute nichts mehr zu sehen ist. Vor der Küste Japans scheinen Relikte einer uralten Zivilisation zu liegen, und in der Wüste Nevadas wandern Steine. Die Erde wird seit Jahrmillionen von den Kräften der Natur geformt. Dabei entstehen fantastische Landschaften und rätselhafte Phänomene: Canyons, die von unglaublicher Schönheit, aber auch voller Gefahren sind, Berge, die urplötzlich mitten im Meer entstehen, oder geschmolzenes Gestein, das erstaunlich regelmäßige Strukturen annimmt. Für "Terra X" erkundet Dirk Steffens weltweit Phänomene, die auf den ersten Blick kaum zu erklären sind. Was hat Basalt zum Beispiel mit Schneeflocken und Bienenwaben zu tun, oder wie entsteht das geheimnisvolle Leuchtfeuer des Nordlichts?
Monsterwellen sind gefürchtet. Manche entstehen wie aus dem Nichts, andere schlagen regelmäßig auf den Strand. Dirk Steffens begibt sich wieder auf die Spur der "Rätselhaften Phänomene". Wie ein Motor halten Naturgesetze das Leben auf der Erde am Laufen. Sie bestimmen, wann und wo der Wind weht, statten zarte Pflanzen und Tiere mit scheinbar übernatürlichen Kräften aus, sodass sie Steine sprengen und scheinbar mühelos weite Strecken überwinden. Ein kleiner Streifen Küste in Portugal bei der Stadt Nazaré hat sich zum Hotspot der internationalen Surfer-Szene entwickelt. Warum schlägt "das Biest", wie die Monsterwellen von den Einheimischen genannt werden, gerade hier auf den Strand, und welches Naturphänomen verbirgt sich hinter den Wellen, die auf hoher See schon so manchem Schiff zum Verhängnis wurden? Ohne Winde, die sich erstaunlich regelmäßig rund um den Erdball bilden, wären viele rätselhafte Phänomene kaum möglich. Dank ihrer Hilfe können sich zum Beispiel einige Pflanzensamen in die Luft erheben und verbreiten. Für manche Menschen eher erschreckend ist dagegen die Vorstellung, dass vielleicht auch Spinnen fliegen können. Erwünscht dagegen ist das Wissen darüber, warum manche Tiere scheinbar endlos leben. Diesen und anderen rätselhaften Phänomenen ist Dirk Steffens auf der Spur.
Die Natur steckt voller seltsamer und faszinierender Erscheinungen. In "Terra X: Rätselhafte Phänomene" begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach Erklärungen. Da tun sich Erdlöcher plötzlich auf, Schiffe versinken auf ruhiger See, und ein Vulkan scheint blaue Lava zu speien. Im Internet kursieren Bilder von unheimlichen Naturschauspielen. Sie werfen die Frage auf: Was ist echt, und was ist Fake? In dieser Folge ist Dirk Steffens sowohl in den USA als auch in Schottland und in Indonesien unterwegs. In Nordamerika stößt er dabei auf die sogenannten Sinkholes, Erdlöcher. Vor allem im Urlaubsparadies Florida reißt immer wieder vollkommen unerwartet die Erde auf, und metertiefe Löcher und Krater entstehen. Es gibt dort eine regelrechte "Sinkhole Alley" - die "Erdloch-Allee". Allerdings sind auch andere Länder nicht vor solchen Überraschungen gefeit. In Thüringen etwa gibt es 10.000 solcher Sinkholes. Zusammen mit Wissenschaftlern erklärt Dirk Steffens das Georisiko "Karstboden" und zeigt an anderen Orten der Welt, wie schön manche Erdfälle sein können. Manchmal spielt bei der Entstehung von Erdlöchern und Kratern auch das facettenreiche Gas Methan eine Rolle. Methan ist für viele geheimnisvolle Phänomene auf der Welt verantwortlich. Dirk Steffens zeigt auf, wie das Gas entsteht, und erklärt manche rätselhafte Methan-Erscheinung wie etwa die sagenumwobenen Irrlichter. In Indonesien erlebt Dirk Steffens am Ende seiner Expedition sein blaues Wunder. Auf Java, einer der Hauptinseln, reiht sich ein Vulkan an den anderen. Einer der 38 Feuerberge birgt ein leuchtendes Geheimnis. Erst bei Dunkelheit wird es sichtbar. Für "Terra X" verbringt Dirk Steffens die Nacht auf dem Vulkan und zeigt, wie auch hier die Gesetze der Natur faszinierende Phänomene entstehen lassen.
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Die Ursprünge des Inka-Reichs liegen um das Jahr 1200, als der erste Herrscher, Manco Cápac, die Hauptstadt Cusco gründet. Archäologische Untersuchungen versuchen, ihre Anfänge zu datieren. Die Inka entwickeln ein organisiertes Staatswesen. Sie erzielen technische und architektonische Meisterleistungen beim Bau ihrer Städte, wie dem legendären Machu Picchu. Ihre religiösen Vorstellungen folgen einem Sonnenkult, und sie bringen auch Menschenopfer dar. Erbauer von Machu Picchu ist der neunte Inka-Herrscher Pachacútec. Die Stadt liegt mehr als 2400 Meter über dem Meeresspiegel und besteht aus gut 200 Gebäuden. Sie sind auf Terrassen gelegen und über Treppen miteinander verbunden. Eines der Hauptbauwerke in der Stadt ist der Sonnentempel. Er dient als astronomisches Observatorium, um die Sonnenwenden zu beobachten und landwirtschaftliche Zyklen zu steuern. Neuere archäologische Erkenntnisse legen nahe, dass die Expansion des Inka-Reiches und der Bau von Machu Picchu früher begann als bisher angenommen. Moderne Technologien helfen, die Geschichte der Inka zu rekonstruieren. 3-D-Rekonstruktionen - von Machu Picchu über den Titicacasee und Cusco bis hin zu den chilenischen Vulkanen - erwecken das Reich der Sonne zu neuem Leben. Die Inka, eine der geheimnisvollsten Zivilisationen der Menschheitsgeschichte. "Die Söhne der Sonne" haben das größte Reich Südamerikas aufgebaut. Wie ist es zu seinem plötzlichen und brutalen Untergang gekommen?
Ausgehend von ihrer Hauptstadt Cusco treiben die Inka in weniger als einem Jahrhundert die Expansion ihres Reiches massiv voran. Durch militärische Eroberung, aber auch friedliche Integration. Dafür erbauen sie ein beeindruckendes Straßennetz, das die großen Verwaltungszentren verbindet. Sie nutzen standardisierte Maßeinheiten, die auf dem menschlichen Körper basieren, und entwickeln eine Knotenschrift, um Nachrichten und Zahlen zu übermitteln. Einer der bedeutendsten Eroberer der Inka ist Túpac Yupanqui. Er unterwirft die erbittertsten Rivalen entlang der Pazifikküste. In seiner größten Ausdehnung erstreckt sich sein Reich über gut 4000 Kilometer. Damit ist es das größte Reich in der Geschichte Südamerikas. Nach Túpac Yupanquis Tod herrschen die Inka zu Beginn des 16. Jahrhunderts über fast zehn Millionen Menschen. Die Vielfalt aus mehr als 50 Kulturen und Sprachen wird von der zentralisierten Verwaltung versorgt und kontrolliert. Die Inka, eine der geheimnisvollsten Zivilisationen der Menschheitsgeschichte. "Die Söhne der Sonne" haben das größte Reich Südamerikas aufgebaut. Wie ist es zu seinem plötzlichen und brutalen Untergang gekommen?
Zur Blütezeit der Inka im frühen 16. Jahrhundert sind die Tempel und Paläste von Cusco mit wertvollen Gütern und Gold gefüllt. Ihr Reichtum inspiriert sogar die Legende eines "El Dorado". Die Inka nutzen die Ressourcen ihres Reiches umfassend. Natürliche Vorkommen wie Gold und Silber, aber auch die Fähigkeiten der von ihnen eroberten Völker. Die Herausforderungen ihres Territoriums für die Landwirtschaft meistern sie mit innovativen Techniken. Sie entwickeln einen Sonnenkalender und errichten Observatorien zur astronomischen Beobachtung. Rituelle Steine, Intihuatana genannt, dienen als eine Art Sonnenuhr und markieren die Sonnenwenden. Der bekannteste dieser Steine findet sich in Machu Picchu. Eine kleine Elite herrscht über eine riesige diverse Bevölkerung. Der elfte und letzte große Inka-Herrscher, Huayna Cápac, leitet militärische Kampagnen und gründet bedeutende Städte. Er ist für seine gewalttätige und rücksichtslose Herrschaft bekannt. So siedelt er Hunderttausende Menschen um. Entsprechend stammen viele der in Machu Picchu und Cusco begrabenen Arbeiter aus weit entfernten Regionen des Inka-Imperiums. Trotz seiner Größe und Macht ist das Inka-Reich fragil. Zwangsarbeit und Umsiedlungen führen zu Widerständen, insbesondere im Norden des Reiches, wo Huayna Cápac Aufstände bekämpfen muss. Während einer dieser Feldzüge erkrankt er und stirbt. Der Niedergang des mächtigen Reiches beginnt. Die Inka, eine der geheimnisvollsten Zivilisationen der Menschheitsgeschichte. "Die Söhne der Sonne" haben das größte Reich Südamerikas aufgebaut. Wie ist es zu seinem plötzlichen und brutalen Untergang gekommen?
Der letzte Herrscher des Inka-Reichs, Atahualpa, befehligt ein riesiges Heer. Dennoch gelingt es den spanischen Eroberern, die Inka zu besiegen - mit gerade einmal 200 Mann. Der Niedergang der Inka beginnt aber schon früher: Interne Konflikte und eine Nachfolgekrise schwächen das Reich. Es kommt zu einem Bürgerkrieg zwischen den Söhnen des letzten Herrschers. Die geschwächten Inka können den goldhungrigen Konquistadoren nicht viel entgegensetzen. Die Spanier unter ihrem Anführer Francisco Pizarro sind besser ausgerüstet und taktisch versierter. Unterstützt von einheimischen Völkern, die gegen die Inka rebellieren, erobern die Konquistadoren schnell Cusco. Einer der Söhne von Huayna Cápac, dem letzten großen Inka-Herrscher, führt den Widerstand sogar an. Kurzzeitig ist er damit erfolgreich. Dennoch löschen die Spanier innerhalb weniger Jahrzehnte das Reich "der Söhne der Sonne" aus. Nur wenige Stätten der Inka entkommen der Zerstörung, darunter Machu Picchu. Der Glaube und die Kultur der Inka bleiben jedoch weiter bestehen. Sie vermischen sich mit den Vorstellungen der Eroberer und prägen die modernen Staaten im Westen Südamerikas bis heute. Die Inka leben weiter, in ihren monumentalen Bauwerken, in kulturellen Praktiken und im spirituellen Bewusstsein der Andenbevölkerung. Die Inka, eine der geheimnisvollsten Zivilisationen der Menschheitsgeschichte. "Die Söhne der Sonne" haben das größte Reich Südamerikas aufgebaut. Wie ist es zu seinem plötzlichen und brutalen Untergang gekommen?
Die Maya zählen zu den faszinierendsten Kulturen der Menschheit. Doch ihre Ursprünge geben bis heute Rätsel auf: Wie alt sind die Maya wirklich? Ein Fund könnte nun Licht ins Dunkel bringen. Aguada Fénix ist das größte und älteste bisher bekannte Monument der frühen Maya. Die Riesenplattform wurde ab 1000 vor Christus, lange vor dem goldenen Zeitalter der Maya, gemeinschaftlich errichtet. Was sagt das Bauwerk über die Wurzeln der Maya aus? 2017 entdecken Archäologen im Dschungel Mexikos nahe der Grenze zu Guatemala das bisher größte und älteste Monument der frühen Maya: Aguada Fénix. Der Bau bildet offenbar ein Bindeglied zu den benachbarten Olmeken. Eine ältere Kultur, die von einer Elite angeführt wird. Erst in der Blütezeit entstehen die gewaltigen Tempelpyramiden und Metropolen, für die die Maya-Zivilisation bis heute bekannt ist. Das Gebiet am westlichen Rand des Maya-Tieflands ist bisher wenig erforscht. Um die Spuren der frühen Maya aufzuspüren, setzen die Archäologinnen und Archäologen die lasergestützte Technologie "Light Detection and Ranging" ein und tasten den Untergrund mit einem Laserstrahl ab. Dabei entdecken sie zahlreiche bisher unbekannte Komplexe. Mehr als 2000 Jahre lang beherrscht die Maya-Kultur weite Teile Mittelamerikas. Imposante Tempelpyramiden und Ruinenstädte zeugen von ihrer Macht. Ihr genialer Umgang mit Schrift, Zeit und Wasser ist bis heute bemerkenswert. Dennoch geben Entstehung und Untergang dieser Zivilisation bis heute Rätsel auf.
Die Maya schaffen über die Jahrhunderte eine komplexe und beeindruckende Zivilisation. Das zeigt sich in den wertvollen archäologischen Schätzen und Ruinen, die sie hinterlassen haben. Aber wie sind sie zu genialen Mathematikern, Künstlern und Baumeistern geworden? Wann entwickelten sie sich zu einer hierarchischen Gesellschaft, die monumentale Bauwerke errichtete? Ausgrabungen in Yucatan, Mexiko, liefern neue Hinweise. Die Maya-Kultur entwickelt sich langsam zu einer Hochkultur, die sich durch ihre komplexe Gesellschaftsstruktur, ein eigenes Schriftsystem und beeindruckende architektonische Leistungen auszeichnet. In der Blütezeit der Maya zwischen 250 und 900 nach Christus entstehen prächtige Städte mit Pyramiden, Tempeln und Palästen. Die Gesellschaft ist hierarchisch organisiert und wird von mächtigen Königen und Adligen geführt. Bis heute ranken sich viele Legenden um die Maya. Eines ist jedoch sicher: Ihr Aufstieg ist eng mit dem Maisanbau verbunden. So ist das Datum der Tagundnachtgleiche im Frühjahr ein wichtiges Datum, das sich auch in ihren Observatorien und Kalendern widerspiegelt. Mehr als 2000 Jahre lang beherrscht die Maya-Kultur weite Teile Mittelamerikas. Imposante Tempelpyramiden und Ruinenstädte zeugen von ihrer Macht. Ihr genialer Umgang mit Schrift, Zeit und Wasser ist bis heute bemerkenswert. Dennoch geben Entstehung und Untergang dieser Zivilisation bis heute Rätsel auf.
Um 900 nach Christus verlassen die Maya plötzlich ihre blühenden Städte. Ein Archäologenteam taucht tief in die Ruinen dieser alten Metropolen ein, um das Geheimnis ihres Untergangs zu lüften. Welche Umstände führten zum abrupten Ende der Maya-Kultur? Waren es Invasionen, verheerende Klimakatastrophen oder erbitterte Territorialkämpfe? Ausgestattet mit modernster Technik, begeben sich die Archäologen auf eine Zeitreise. In der Blütezeit errichten die Maya beeindruckende Städte für eine ständig wachsende Bevölkerung. Ihre von Spiritualität und wissenschaftlicher Neugier geprägte Gesellschaft entwickelt ein komplexes Kalendersystem und astronomische Kenntnisse. Doch hinter dieser Pracht zeigen sich erste Risse: Umweltkrisen und Ressourcenknappheit stellen eine wachsende Bedrohung dar. Interne Machtkämpfe und politische Unruhen verschärfen die Lage. Schließlich führen anhaltende Dürreperioden und möglicherweise auch kriegerische Auseinandersetzungen zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen. Die Kombination dieser Faktoren zwingt die Maya schließlich, ihre Städte, die Zentren ihrer kulturellen und religiösen Identität, zu verlassen. Heute versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Geheimnisse von Aufstieg und Fall dieser Hochkultur zu entschlüsseln, um die vollständige Geschichte der Maya zu verstehen. Mehr als 2000 Jahre lang beherrscht die Maya-Kultur weite Teile Mittelamerikas. Imposante Tempelpyramiden und Ruinenstädte zeugen von ihrer Macht. Ihr genialer Umgang mit Schrift, Zeit und Wasser ist bis heute bemerkenswert. Dennoch geben die Ursprünge und der Untergang dieser Zivilisation der Archäologie noch immer Rätsel auf.