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ZDF-History - Die Jagd nach der RAF

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ZDF-History - Die Jagd nach der RAF

Politik

Jahrzehntelang hält die RAF die Bundesrepublik in Atem. Und die Jagd auf die Mitglieder der RAF ist noch immer nicht vorbei. "ZDF-History" erzählt die Geschichte des verzweifelten Kampfes gegen den Terror und zeigt die dramatischen Schicksale von Fahndern und Ermittlern, die versuchten, das Blutvergießen zu beenden. Fahnder von Bundeskriminalamt, Verfassungsschutz, Bundesanwaltschaft und GSG 9 gehen mit Autor Uli Weidenbach auf eine sehr persönliche Zeitreise. Erstmals geben sie Einblicke in die Festnahmen von Top-Terroristen wie Andreas Baader, Christian Klar oder Birgit Hogefeld. Dabei kommen auch fatale Pannen der Fahndung ans Licht. Nicht selten führte die Jagd auf die Terroristen die Ermittler an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Unter der permanenten Gefahrenlage und dem Katz-und-Maus-Spiel mit den Linksterroristen litten nicht zuletzt auch ihre Familien. In "ZDF-History" geben nun erstmals Angehörige und Freunde Einblick in die private Gefühlswelt der RAF-Jäger, die geprägt war von Angst und Opferbereitschaft.
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Die Geschichte der RAF - Der deutsche Herbst - das Jahr 1977

Zeitgeschichte Das Jahr 1977 geht als der Deutsche Herbst in die Geschichte ein und ist geprägt durch kaltblütige Morde. Wieder wird ein Mythos der RAF begründet: Niemand kann sich sicher fühlen. Mit großer Brutalität werden zentrale Personen der Bundesrepublik zu Opfern der Terroristen. Im April 1977 wird Generalbundesanwalt Siegfried Buback erschossen. Am 30. Juli 1977 stirbt der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto.
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Mythos GSG 9

Zeitgeschichte Sie genießen einen legendären Ruf: die Männer der "GSG 9". Die Elitetruppe agiert meist im Verborgenen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und bei voller Anonymität der beteiligten Beamten. Seit der spektakulären Geiselbefreiung von Mogadischu 1977 reicht das Ansehen der Anti-Terror-Einheit weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Der Film zeigt, wie sich das Selbstverständnis der GSG 9 in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat.
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Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ZDFinfo Doku
Müll in der Megacity GESCHICHTE Die Geheimnisse von Paris, D 2016
Paris - Stadt des Lichts und der Liebe. Das war nicht immer so. Paris stank, und Abwässer regneten aus den Fenstern. Doch gerade der Dreck ließ die Stadt zu dem werden, was sie heute ist. Der Müll stellte die Menschen vor große Probleme: Gestank und Krankheiten waren überall. Ein Umdenken und neue Technologien halfen schließlich, den Müll effektiv zu beseitigen. Auch heute noch wird nach immer besseren Lösungen gesucht.
ZDFinfo Doku
Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Gefahr im Anflug: Monster-Mücken, D 2017
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
ZDFinfo Doku
Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Die neue Revolution - Die Welt von morgen, D 2017
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
ZDFinfo Doku
forum am freitag KIRCHE UND RELIGION
Das Format bietet Einblicke in die Welt der Muslime in Deutschland. Von konservativ bis liberal, von politisch über kulturell bis religiös oder theologisch sind alle Lebenseinstellungen zu finden.
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heute Xpress NACHRICHTEN
ZDFinfo Doku
auslandsjournal AUSLANDSREPORTAGE, D 2017
Wer wissen will, was außerhalb des Landes auf der politischen und gesellschaftlichen Bühne passiert, der ist hier richtig: Das Magazin liefert in ausführlichen und unterhaltsamen Beiträgen Antworten.
ZDFinfo Show
Frontal 21 INFOMAGAZIN, D 2017
Wie Modernisierung Mieter vertreibt Teurer wohnen Die Modernisierung von Wohnungen kann für Mieter zum Albtraum werden. Denn wenn durch bauliche Maßnahmen der Wohnkomfort verbessert oder Energie eingespart wird, dürfen Vermieter die Kosten nach Abschluss der Modernisierung auf die Miete umlegen. So werden beispielsweise bei energetischen Sanierungen wie Dämmung der Wände, Einbau neuer Heizungen und Fenster enorme Mietsteigerungen möglich. Im Gegenzug sollen die Mieter von sinkenden Nebenkosten profitieren. Doch das trifft häufig nicht zu und führt zur Verdrängung alteingesessener Bewohner, die sich ihre Mieten nicht mehr leisten können. Luxus- und Eigentumswohnungen entstehen, ganze Stadtteile werden sozial umstrukturiert. "Frontal 21" zeigt, wie Wohnen immer teurer wird und Modernisierung Mieter vertreibt. Unerkannter Brustkrebs Lücken bei der Vorsorge Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 70 000 Frauen neu an Brustkrebs, etwa 17 000 sterben an dieser Krankheit. Somit gehört Brustkrebs zu den dringendsten Problemen der Medizin. Auch deshalb hat der Bundestag 2002 beschlossen, allen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren ein kostenloses Screening anzubieten. Seit 2009 wird diese Altersgruppe alle zwei Jahre flächendeckend zur Mammografie eingeladen, um Karzinome rechtzeitig zu entdecken. Doch internationale Studien zeigen inzwischen, dass die Mammografie ihre Grenzen hat und aggressive Tumore übersehen kann. Das betrifft vor allem Frauen mit sogenannten dichten Brüsten, die also kaum Fettgewebe haben. Die meisten Frauen in Deutschland wissen aber gar nicht, ob sie dichte oder keine dichten Brüste haben - und so kommt es immer wieder zu bösen Überraschungen. Auch wenn die Betroffenen regelmäßig und zuverlässig zum Mammografie-Screening gegangen sind und sich eigentlich in Sicherheit gewähnt haben. "Frontal 21" über die Grenzen des Mammografie-Screenings und alternative Untersuchungsmethoden zur Früherkennung von Brustkrebs. Die roten Linien der SPD Der Preis fürs Regieren Sie ist nicht die erste Wahl der Sozialdemokraten, doch eine Große Koalition mit der Union scheint auf schicksalhafte Weise unvermeidbar. Während SPD-Parteichef Martin Schulz auch noch nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche eine erneute GroKo kategorisch ausschloss, muss er jetzt eine Kehrtwende vollziehen und die Genossen auf das ungeliebte Bündnis mit der CDU/CSU einschwören. Der Nachwuchs rebelliert, die Parteilinke ist empört, der rechte Flügel schielt nach der Macht. Die SPD befindet sich in einem innerparteilichen Zwiespalt, gleichsam versucht sie sich gegenüber der Union stark zu positionieren. Ohne soziale Themen wie Bürgerversicherung, mehr Mindestlohn und Mindestrente sei die Große Koalition mit der SPD nicht zu machen. "Frontal 21" über eine Partei zwischen Selbstfindung und Zerreißprobe. "Osmanen Germania" Wie ein Vertrauter Erdogans zündelt Ein enger Vertrauter des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan finanziert in Deutschland Waffenkäufe der rockerähnlichen Gruppierung "Osmanen Germania Boxclub". Das belegen gemeinsame Recherchen der "Stuttgarter Nachrichten" und von "Frontal 21". Abhör- und Observationsprotokolle deutscher Sicherheitsbehörden, die den Redaktionen vorliegen, dokumentieren, dass der türkische AKP-Abgeordnete Metin Külünk, ein enger Freund Erdogans, mehrfach Geld an Führungsmitglieder der Osmanen übergab oder übergeben ließ. Die Ermittler gehen davon aus, dass von dem Geld auch Schusswaffen gekauft wurden. Sie beschlagnahmten im Mai 2016 unter anderem eine Maschinenpistole des Typs Skorpion, die für die "Osmanen Germania" bestimmt gewesen sei. Das Landesamt für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen beobachtet die "Osmanen Germania" intensiv. Für das Amt sind die Aktivitäten der Gruppe in erster Linie gegen Türkei-kritische und kurdisch-nahe Organisationen gerichtet. "Gegen alle diese bauen die 'Osmanen Germania' eine Drohkulisse auf. Und wenn es dann zu Auseinandersetzungen kommt, dann scheuen sie auch nicht die Gewalt", sagte Burkhard Freier, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen, im Interview mit "Frontal 21". Auch das hessische Landeskriminalamt beobachtet die "Osmanen Germania". "Insbesondere im Bereich unserer Gefahrenabwehraufgaben haben wir festgestellt, dass diese Rockergruppierung sehr stark zunehmend türkisch-nationalistisch geprägt ist", erklärte Sabine Thurau, Leiterin des hessischen LKA. Nach Erkenntnissen der Ermittler habe Külünk in enger Absprache mit Erdogan und dem türkischen Außenminister Mevlü
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Amazon - gnadenlos erfolgreich WIRTSCHAFT UND KONSUM, D 2017
Shoppen jederzeit und ohne Bargeld - es gibt Menschen, die können sich einen Alltag ohne die Angebote und Dienstleistungen von Amazon kaum noch vorstellen. Sandra und Alessandro Pülz aus Berlin zum Beispiel, sie sind Amazon-Prime-Kunden, genau wie Familie Grieger aus dem Dorf Windeck-Au. Die Familien sind sogenannte "Heavy User": Ob Zahnpasta, Schulbücher, Geschenke oder Möbel - fast alles wird bei Amazon bestellt. Auch das abendliche Fernsehprogramm kommt als Stream vom Internetgiganten. Und vor einigen Monaten ist bei Familie Pülz die von Amazon entwickelte künstliche Intelligenz "Alexa" eingezogen. Beide Familien unterziehen sich für die Doku einem Härtetest: Wie fühlt es sich an, für vier Wochen auf die Dienste und Angebote von Amazon zu verzichten? Für Familie Pülz ist es besonders hart, denn "Alexa" ist fast schon ein Familienmitglied geworden. Während der Amazon-freien Zeit kommt sie ins Labor. Dort wird untersucht, was "Alexa" alles über die Familie weiß - und was nicht. Als sie zurückkommt, herrscht großes Erstaunen in Berlin. Der Film von Maren Boje und Oliver Koytek beleuchtet auch den Arbeitsalltag bei Amazon. Mitarbeiter klagen über ständige Leistungskontrolle, monotone Handgriffe und ein schlechtes Arbeitsklima. In einem Videotagebuch hält eine Aushilfe ihre Erlebnisse fest und liefert Blicke hinter die Fassade des erfolgreichen Unternehmens. Doch der Erfolg von Amazon basiert nicht nur auf gnadenlos effizienten Arbeitsvorgaben für die Mitarbeiter. Andreas Weigend, der ehemalige Chefwissenschaftler und Weggefährte von Amazon-Gründer Jeff Bezos, erklärt in der Dokumentation die Mechanismen und Strategien, mit denen sich Amazon vom Online-Buchhändler zu einem der wertvollsten Internetkonzerne der Welt entwickelt hat: Im Jahr 2016 setzte Amazon gut 14 Milliarden Dollar in Deutschland um - seinem wichtigsten Markt außerhalb von Nordamerika.
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Bescherung auf Bestellung DOKUMENTATION Paketzusteller im Weihnachtsstress, D 2017
Vorweihnachtszeit - das bedeutet oft Stress. Nicht nur für all die Einkaufswütigen, sondern vor allem für diejenigen, die die Waren direkt zu den Kunden liefern. Online-Handel in Deutschland boomt - und immer mehr Paketfahrer müssen helfen, den unstillbaren Konsumhunger zu befriedigen. Im letzten Jahr lieferte zum Beispiel der Paketdienst Hermes in der Vorweihnachtszeit oft mehr als zwei Millionen Sendungen pro Tag aus. Und dieses Jahr dürfte diese Marke noch übertroffen werden. Denn 2017 wird der Online-Umsatz des Einzelhandels vermutlich das erste Mal über 50 Milliarden Euro klettern. Gino F. ist einer von mehr als 200 000 Paketzustellern in Deutschland. Für den 34-Jährigen ist die Vorweihnachtszeit keine besonders besinnliche Zeit mehr: "Denn heute weiß ich, wer die Geschenke bringt - nicht der Weihnachtsmann - sondern ich!" Er ist in Wetzlar und Umgebung unterwegs. Es gibt viele freistehende Häuser in seinem Zustellbezirk, daß heißt viel Fahraufwand. Aber mittlerweile kennt Gino die meisten Empfänger persönlich, dementsprechend freundlich ist der Umgangston. Morgens um 7:00 Uhr beginnt sein Arbeitstag und der kann ab Mitte November oft bis weit in den Abend gehen. Nicht weniger stressig, aber ganz anders ist die Situation in den Großstädten, beispielsweise in Köln. Verkehrsprobleme durch überfüllte Zufahrtsstraßen und fehlende Parkplätze machen den Paketfahrern hier das Leben in der Vorweihnachtszeit zusätzlich schwer. In der Domstadt begleitet die "ZDF.reportage" einen Paketfahrer durch den Adventstrubel. Während der Online-Boom in der Paketbranche für Vollbeschäftigung und übervolle Auftragsbücher sorgt, zwingt er den Einzelhandel zum Umdenken und in einen echten Überlebenskampf: Bis 2020 droht rund 50 000 Geschäften in Deutschland das Aus, wenn sie keine Konzepte finden, die ihre alte Offline- und die neue Online-Welt gewinnbringend miteinander verbinden. Markus K. aus Wuppertal hat die Herausforderung der neuen Zeit angenommen. Als das Geschäft immer schwieriger wurde, entschied er sich 2014 gemeinsam mit seiner Frau, das Abenteuer Online-Shop zu wagen, um sein seit fast 30 Jahren bestehendes Geschäft zu retten. Seitdem läuft es wieder besser in seinem Süßwarenladen. Aber der Einzelhändler zahlt einen hohen Preis: 14 bis 16 Arbeitsstunden am Tag sind gerade in der Vorweihnachtszeit keine Seltenheit. Sonntags kommt es immer wieder vor, dass er von 8:00 Uhr bis Mitternacht sein Onlineangebot mit mehr als 1000 Produkten aktualisieren und Bestellungen vorbereiten muss. Denn das Wochenende und speziell der Sonntag nach dem "Tatort" sind die Bestell-Höhepunkte der Woche. Für "Bescherung auf Bestellung" begleitet die "ZDF.reportage" Paketfahrer und Einzelhändler, wirft einen Blick in die modernsten Logistikzentren von Marktführer Amazon und Spielwaren-Onlineshops und zeigt, wie beispielsweise die Fahrer von UPS, in wochenlangen Trainings auf die stressigste Zeit des Jahres vorbereitet werden.
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ZDFinfo Sport WINTERSPORT Wintersport: Freestyle-Weltcup und Super-G Herren
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Deutschlands Krieger DOKUMENTATION Die Bundeswehr und ihre Minister: Helmut Schmidt, D 2016
Von den turbulenten Anfängen bis heute haben die deutschen Verteidigungsminister die Truppe entscheidend geprägt. Helmut Schmidt ist der erste Sozialdemokrat an der Spitze. Er will das Amt erst nicht und übernimmt es nur nach heftigem Drängen von Kanzler Willy Brandt. Dann aber legt er los. Auffallend sind das unerschütterliche Selbstvertrauen und die ausgeprägte Führungsstärke des neuen Verteidigungsministers. Die Doku-Reihe über die Geschichte der Bundeswehr porträtiert sechs Verteidigungsminister und die speziellen Anforderungen ihrer Amtszeit. Franz Josef Strauß, Helmut Schmidt, Manfred Wörner, Gerhard Stoltenberg, Rudolf Scharping, Karl-Theodor zu Guttenberg - sechs Verteidigungsminister mit einem Auftrag: Deutschland und seine Bürger zu schützen - schützen vor dem Feind im Osten, vor großen Fluten, vor dem internationalen Terrorismus. So unterschiedlich die Herausforderungen der Minister, so unterschiedlich auch ihr Amtsverständnis. Mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Stil haben sie das Verteidigungsministerium und die Bundeswehr geprägt, manchmal weit über ihre Amtszeit hinaus - andere wiederum sind am Ende grandios gescheitert. Sie mussten ihre Truppe in schweren Zeiten führen, sich immer wieder aufs Neue einer pazifistisch geprägten Gesellschaft stellen, hatten mit zahlreichen Skandalen und Affären zu kämpfen, weisen aber auch beachtliche Erfolge auf. Waren sie Marionette oder Macher? Kriegstreiber oder Pazifist? Reformer oder Verwalter? Anführer oder Drückeberger? Schwergewicht oder Luftikus? Die Reihe zeigt, welche Spuren die sechs Minister in der Bundeswehr, aber auch in Politik und Gesellschaft hinterlassen haben.
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Deutschlands Krieger DOKUMENTATION Die Bundeswehr und ihre Minister: Manfred Wörner, D 2016
Manfred Wörner - Minister im Soldatenrock. Er ist Wunschkandidat des Militärs, Verteidigungsminister ist sein Traumjob. Sein zum Schluss angeschlagenes Image kann er nie wieder retten. Im Kalten Krieg der 80er Jahre scheint die Bundeswehr Spielball der Supermächte zu sein. Dem entgegen setzt Kanzler Kohl den willensstarken Militärexperten Manfred Wörner als Verteidigungsminister (1982-1988). Friedensdemos und Wehrdienstverweigerung prägen die Zeit. Wörner soll die Bundeswehr durch diese kritische Zeit führen und profiliert sich im Amt für den Aufstieg zum bisher einzigen deutschen NATO-Generalsekretär. Die Doku-Reihe über die Geschichte der Bundeswehr porträtiert sechs Verteidigungsminister und die speziellen Anforderungen ihrer Amtszeit. Franz Josef Strauß, Helmut Schmidt, Manfred Wörner, Gerhard Stoltenberg, Rudolf Scharping, Karl-Theodor zu Guttenberg - sechs Verteidigungsminister mit einem Auftrag: Deutschland und seine Bürger zu schützen - schützen vor dem Feind im Osten, vor großen Fluten, vor dem internationalen Terrorismus. So unterschiedlich die Herausforderungen der Minister, so unterschiedlich auch ihr Amtsverständnis. Mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Stil haben sie das Verteidigungsministerium und die Bundeswehr geprägt, manchmal weit über ihre Amtszeit hinaus - andere wiederum sind am Ende grandios gescheitert. Sie mussten ihre Truppe in schweren Zeiten führen, sich immer wieder aufs Neue einer pazifistisch geprägten Gesellschaft stellen, hatten mit zahlreichen Skandalen und Affären zu kämpfen, weisen aber auch beachtliche Erfolge auf. Waren sie Marionette oder Macher? Kriegstreiber oder Pazifist? Reformer oder Verwalter? Anführer oder Drückeberger? Schwergewicht oder Luftikus? Die Reihe zeigt, welche Spuren die sechs Minister in der Bundeswehr, aber auch in Politik und Gesellschaft hinterlassen haben.
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Deutschlands Krieger DOKUMENTATION Die Bundeswehr und ihre Minister: Gerhard Stoltenberg, D 2016
Die Hardthöhe ist Gerhard Stoltenbergs drittes Ministerium. Er ist ein politisches Schwergewicht. Der einzige CDU-Politiker aus dem Norden, der es bis in die Bundesregierung geschafft hat. Unter seiner Führung verliert die Bundeswehr alte Feinde und gewinnt neue Freunde. Es ist die Zeit des großen Umbruchs. Am Ende auch für ihn. Stoltenberg ist durch und durch Zivilist und eigentlich der geborene Finanzexperte. Die Doku-Reihe über die Geschichte der Bundeswehr porträtiert sechs Verteidigungsminister und die speziellen Anforderungen ihrer Amtszeit. Franz Josef Strauß, Helmut Schmidt, Manfred Wörner, Gerhard Stoltenberg, Rudolf Scharping, Karl-Theodor zu Guttenberg - alle mit einem Auftrag: Deutschland und seine Bürger zu schützen - schützen vor dem Feind im Osten, vor großen Fluten, vor dem internationalen Terrorismus. So unterschiedlich die Herausforderungen der Minister, so unterschiedlich auch ihr Amtsverständnis. Mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Stil haben sie das Verteidigungsministerium und die Bundeswehr geprägt, manchmal weit über ihre Amtszeit hinaus - andere wiederum sind am Ende grandios gescheitert. Sie mussten ihre Truppe in schweren Zeiten führen, sich immer wieder aufs Neue einer pazifistisch geprägten Gesellschaft stellen. Sie hatten mit zahlreichen Skandalen und Affären zu kämpfen, weisen aber auch beachtliche Erfolge auf. Waren sie Marionette oder Macher? Kriegstreiber oder Pazifist? Reformer oder Verwalter? Anführer oder Drückeberger? Schwergewicht oder Luftikus? Die Reihe zeigt, welche Spuren die Minister in der Bundeswehr, aber auch in Politik und Gesellschaft hinterlassen haben.
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Deutschlands Krieger DOKUMENTATION Die Bundeswehr und ihre Minister: Karl-Theodor zu Guttenberg, D 2016
Karl-Theodor zu Guttenberg bekommt mit dem Verteidigungsministerium die "Zeitbombe" zugespielt: den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan. Er katapultiert das graue Amt ins Medienzeitalter. Doch er scheitert an seinen eigenen Ansprüchen - und an seiner Selbstinszenierung. Er bringt frischen Wind, ist trotz adliger Herkunft betont leger, besucht Berliner Techno-Clubs und Rockfestivals. Ein Shootingstar, der zum Schluss ganz tief fällt. Die Doku-Reihe über die Geschichte der Bundeswehr porträtiert sechs Verteidigungsminister und die speziellen Anforderungen ihrer Amtszeit. Franz Josef Strauß, Helmut Schmidt, Manfred Wörner, Gerhard Stoltenberg, Rudolf Scharping, Karl-Theodor zu Guttenberg - sechs Verteidigungsminister mit einem Auftrag: Deutschland und seine Bürger zu schützen - schützen vor dem Feind im Osten, vor großen Fluten, vor dem internationalen Terrorismus. So unterschiedlich die Herausforderungen der Minister, so unterschiedlich auch ihr Amtsverständnis. Mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Stil haben sie das Verteidigungsministerium und die Bundeswehr geprägt, manchmal weit über ihre Amtszeit hinaus - andere wiederum sind am Ende grandios gescheitert. Sie mussten ihre Truppe in schweren Zeiten führen, sich immer wieder aufs Neue einer pazifistisch geprägten Gesellschaft stellen, hatten mit zahlreichen Skandalen und Affären zu kämpfen, weisen aber auch beachtliche Erfolge auf. Waren sie Marionette oder Macher? Kriegstreiber oder Pazifist? Reformer oder Verwalter? Anführer oder Drückeberger? Schwergewicht oder Luftikus? Die Reihe zeigt, welche Spuren die sechs Minister in der Bundeswehr, aber auch in Politik und Gesellschaft hinterlassen haben.
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Skandal! Große Affären in Deutschland DOKUMENTATION Die Flick-Millionen (1982), D 2016
Der Flick-Konzern versorgte die Parteien des Bundestags über Jahre mit verdeckten Spenden - möglicherweise standen politische Entscheidungen mit den Zahlungen in Zusammenhang. Eines der Parade-Beispiele für eine politische Affäre - vor allem, weil im Nachgang mit großer Unlust aufgeklärt wurde und die politischen Parteien per Gesetz eine Amnestie durchsetzen wollten, die letztlich nur am öffentlichen Widerstand scheiterte.
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ZDF-History ZEITGESCHICHTE Skandal! Deutschlands große Politaffären, D 2017
"ZDF-History" zeigt Skandale, die Deutschland erschütterten: Neben Liebschaften und Seitensprüngen sind es anrüchige Geschäfte oder Spendenaffären, die politischen Zündstoff bargen. Die "CSU-Amigos", die "Starfighter-Affäre", die geheimen Spender des langjährigen Kanzlers und CDU-Chefs Helmut Kohl oder die heimlichen Liaisons von Willy Brandt, Helmut Schmidt und Franz Josef Strauß machten Schlagzeilen. Seitensprünge sind unter Mächtigen nicht seltener als anderswo - nur riskanter. Bei den Skandalen geht es um kleine wie große Tragödien, Liebe und Verrat, falsche Versprechungen und Geheimnisse - und darum, wie Presse und Öffentlichkeit darauf reagierten. Wie unterscheiden sich deutsche Skandale von denen unserer Nachbarn? Und warum kamen manche Affären erst so spät ans Licht? "ZDF-History" zeigt eine kleine Geschichte der großen Skandale aus den vergangenen Jahrzehnten deutscher Geschichte.
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Die Geschichte der RAF ZEITGESCHICHTE Die Brandstifter - Die Gründung der RAF, D 2014
Wie entstand die RAF? 28 Jahre lang versetzte die Terror-Organisation Rote Armee Fraktion die deutsche Politik und Wirtschaft in Angst und Schrecken. Die Frauen und Männer der RAF wollten die Republik radikal verändern. Dieses Ziel haben sie nicht erreicht - doch mit ihren Taten brachten sie den Staat an seine Grenzen.
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Die Geschichte der RAF ZEITGESCHICHTE Die Jagd auf die "Baader-Meinhof-Bande", D 2014
Mit der Baader-Befreiung am 14. Mai 1970 taucht die Journalistin Ulrike Meinhof in die Illegalität ab. Zusammen mit Gudrun Ensslin gründen Baader und Meinhof die RAF. Bevor es zu politischen Taten kommt, sorgt die RAF mit Banküberfällen, Fahrzeug- und Dokumentendiebstählen für Aufsehen. In dieser Zeit entsteht einer der stärksten Mythen der RAF von raffinierten, jungen Leuten, die die Polizei an der Nase herumführen.
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Die Geschichte der RAF ZEITGESCHICHTE Der Knast, der Prozess und die Sympathisanten, D 2014
Im Gefängnis bezeichnen die Terroristen ihre Haftbedingungen als Isolationsfolter. Ein weiterer Mythos gründet sich in dieser Zeit: Die RAF-Leute werden oft als Opfer angesehen. Mit Hungerstreiks versuchen sie, ihre Forderungen zu untermauern - Holger Meins stirbt 1974 an den Folgen dieser Aktion. In vielen deutschen Städten bilden sich Komitees zur Unterstützung der RAF-Gefangenen. Hier rekrutiert sich bald die zweite Generation.
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Die Geschichte der RAF ZEITGESCHICHTE Der deutsche Herbst - das Jahr 1977, D 2014
Das Jahr 1977 geht als der Deutsche Herbst in die Geschichte ein und ist geprägt durch kaltblütige Morde. Wieder wird ein Mythos der RAF begründet: Niemand kann sich sicher fühlen. Mit großer Brutalität werden zentrale Personen der Bundesrepublik zu Opfern der Terroristen. Im April 1977 wird Generalbundesanwalt Siegfried Buback erschossen. Am 30. Juli 1977 stirbt der Vorstandssprecher der Dresdner Bank, Jürgen Ponto.
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Mythos GSG 9 ZEITGESCHICHTE, D 2017
Sie genießen einen legendären Ruf: die Männer der "GSG 9". Die Elitetruppe agiert meist im Verborgenen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und bei voller Anonymität der beteiligten Beamten. Seit der spektakulären Geiselbefreiung von Mogadischu 1977 reicht das Ansehen der Anti-Terror-Einheit weit über Deutschlands Grenzen hinaus. Der Film zeigt, wie sich das Selbstverständnis der GSG 9 in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat.
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ZDF-History POLITIK Die Jagd nach der RAF, D 2017
Jahrzehntelang hält die RAF die Bundesrepublik in Atem. Und die Jagd auf die Mitglieder der RAF ist noch immer nicht vorbei. "ZDF-History" erzählt die Geschichte des verzweifelten Kampfes gegen den Terror und zeigt die dramatischen Schicksale von Fahndern und Ermittlern, die versuchten, das Blutvergießen zu beenden. Fahnder von Bundeskriminalamt, Verfassungsschutz, Bundesanwaltschaft und GSG 9 gehen mit Autor Uli Weidenbach auf eine sehr persönliche Zeitreise. Erstmals geben sie Einblicke in die Festnahmen von Top-Terroristen wie Andreas Baader, Christian Klar oder Birgit Hogefeld. Dabei kommen auch fatale Pannen der Fahndung ans Licht. Nicht selten führte die Jagd auf die Terroristen die Ermittler an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Unter der permanenten Gefahrenlage und dem Katz-und-Maus-Spiel mit den Linksterroristen litten nicht zuletzt auch ihre Familien. In "ZDF-History" geben nun erstmals Angehörige und Freunde Einblick in die private Gefühlswelt der RAF-Jäger, die geprägt war von Angst und Opferbereitschaft.
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Der Fall Susanne Albrecht GESCHICHTE Die vielen Leben einer RAF-Terroristin, D 2017
Am 30. Juli 1977 verschafft sich Susanne Albrecht in Begleitung von zwei RAF-Terroristen Zutritt zum Haus von Jürgen Ponto, dem Chef der Dresdner Bank. Er war ihr gut bekannt. Jürgen Ponto war ein Freund der Familie, der Patenonkel ihrer Schwester. Das Ziel: Ponto soll entführt werden, um die Top-Leute der RAF aus dem Gefängnis freizupressen. Der Plan scheitert: Jürgen Ponto wird erschossen. Der Film zeigt, wie es zu dem Verrat kommen konnte und wie diese Entscheidung das Leben von Susanne Albrecht geprägt hat - bis heute. Hochaktuell, auch mit Blick auf heutige Terroristen, sind die Passagen, in denen die Filmautoren eingangs die allmähliche Radikalisierung Albrechts nachzeichnen, die in der Hamburger Hausbesetzerszene Anfang der 70er Jahre beginnt. Akribisch rekonstruiert die Koproduktion von ZDFinfo und PHOENIX die Phase im Leben der gebürtigen Hamburgerin, die sie zu dem unbeschreiblichen Verrat an dem langjährigen Familienfreund führt. Ein kleiner Kreis von RAF-Terroristen setzt die damals 26-jährige Albrecht im Sommer 1977 massiv unter Druck, die Türöffnerin für die geplante Gewalttat zu spielen. Dr. Nahlah Saimeh, forensische Psychiaterin und Expertin für Extremismus und Terrorismus, erläutert im Film, wie und warum solche Radikalisierungsprozesse ablaufen. Neue Zeitzeugen präsentiert die Dokumentation auch zu Susanne Albrechts Leben auf der Flucht, während der sie mit Hilfe der ostdeutschen Stasi unter neuem Namen zunächst ab 1980 in der DDR und später in der Sowjetunion untertauchte. Darunter Barbara Dörr, die Albrecht als Arbeitskollegin an einer DDR-Ingenieurhochschule erlebte. Als Barbara Dörr und andere Kolleginnen Albrecht 1986 in einem Fernsehbericht über die RAF wiedererkennen, muss die Aussteigerin weiter fliehen. Die Stasi versteckt Albrecht und ihre Familie in der Sowjetunion, nördlich von Moskau. Auch dahin führt die Dokumentation die Zuschauer, gemeinsam mit dem Physiker Peter Michel, der auf einer Spurensuche zeigt, wo die RAF-Terroristin seit 1988 in der russischen Stadt Dubna abgetaucht war und seine Nachbarin wurde. Während deutsche Sicherheitsbehörden die Terroristin lange Zeit im Nahen Osten vermuteten, verhalf die Stasi Albrecht hier zu einer neuen Identität als Chemielaborantin an einem sowjetischen Kernforschungszentrum. Albrecht hatte einen DDR-Physiker geheiratet, mit ihm einen Sohn bekommen. Doch ihre neue Familie erfährt erst nach ihrer Verhaftung in Berlin im Juni 1990 die ganze Wahrheit über Albrechts Vergangenheit als Terroristin. Die Dokumentation "Der Fall Susanne Albrecht" präsentiert neues Foto- und Filmmaterial aus jenen Jahren, als die RAF-Terroristin ganz oben auf den Fahndungsplakaten prangte. Entscheidende Szenen aus jener Zeit haben die Filmautoren auf Grundlage von Prozessunterlagen und Stasi-Dokumenten mittels grafischer Szenarien faktengetreu rekonstruiert. Ein Film über einen furchtbaren Verrat und den verzweifelten Versuch, der eigenen Verantwortung zu entkommen.
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Die Geschichte der RAF ZEITGESCHICHTE Die zweite Generation und die Stasi, D 2014
Die Führungsfiguren der sogenannten "zweiten Generation" der RAF werden Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt. Mohnhaupt verbringt 1977 die letzte Zeit ihrer Haft in Stammheim. Täglich sitzt Mohnhaupt mehrere Stunden mit Baader, Ensslin und Raspe zusammen. In dieser Zeit wird sie auf ihre spätere Führungsrolle vorbereitet, denn schon jetzt ist klar, dass sie wieder in den terroristischen Untergrund zurückkehren wird.
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Die Geschichte der RAF ZEITGESCHICHTE Die Dritte Generation und das Ende der RAF, D 2014
1998 geht bei Reuters ein Schreiben ein, in dem die RAF ihre Selbstauflösung ankündigt: "Die Stadtguerilla in Form der RAF ist Geschichte". Die dritte Generation der RAF ist bis heute nahezu unbekannt. Als Führungselite gelten Wolfgang Grams und Birgit Hogefeld. Mit ihnen werden viele Verbrechen in Verbindung gebracht, die allerdings nie restlos aufgeklärt wurden.
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Despot Housewives - Die Frauen der Diktatoren DOKUMENTATION Schöner Schein, D 2016
Die "Vogue" nannte sie "Rose der Wüste": Asma al-Assad, die First Lady Syriens. Einst große Hoffnungsträgerin, ist sie Komplizin eines Diktators, der Verbrechen an seinem Volk begeht. Neben Jewel Taylor werden Eva und Isabel Perón porträtiert. Die Doku-Reihe "Despot Housewives" zeigt die Rolle der Frauen, die auf unterschiedliche Art und Weise das grausame Regime ihrer Männer unterstützen, aber auch eigene Ziele verfolgen.
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Despot Housewives - Die Frauen der Diktatoren DOKUMENTATION Ungekrönte Königinnen, D 2016
In Chile sind während der Diktatur von Augusto Pinochet viele Menschen ermordet worden. Seine Frau Lucía inszeniert sich als unpolitische Hausfrau. Doch entspricht diese Rolle der Wahrheit? In der Folge werden auch Carmen Franco und Suzanne Mubarak vorgestellt. Die Reihe "Despot Housewives" porträtiert Diktatoren-Gattinnen des 20. Jahrhunderts und fragt nach, wie es sich an der Seite solcher Männer lebt und welche eigenen Pläne die Frauen haben.
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ZDF-History GESCHICHTE Die Honeckers - Die private Geschichte, D 2017
Sie gelten als das einflussreichste Paar in der Geschichte der DDR: Erich und Margot Honecker. In der Öffentlichkeit stets präsent, blieb ihr privates Leben bis zuletzt geheim. Nach dem Tod Margot Honeckers in Chile im Frühjahr 2016 konnten erstmals Unterlagen aus dem Besitz der Familie ausgewertet werden. Mit ihrer Hilfe zeichnet "ZDF-History" ein Bild der privaten Honeckers, wie es noch keiner kennt. Nach außen inszenieren sich Erich und Margot Honecker stets als sozialistische Gemeinschaft. Doch hinter der Fassade der Macht entpuppen sich die Klassenkämpfer als eine typisch bürgerliche deutsche Familie: Es gibt Affären und Nöte, das Ringen mit pubertierenden Kindern und überarbeiteten Eltern. Lediglich die Privilegien der Spitzengenossen unterscheiden sie von den Normalbürgern im Arbeiter- und Bauernstaat. Nach dem Sturz und dem Ende der DDR gehen Erich und Margot Honecker ins Exil nach Chile. Dorthin ist schon Tochter Sonja mit dem chilenischen Schwiegersohn ausgewandert. Doch das Leben in der Fremde bringt die Familie an ihre Grenzen. Gemeinsam mit persönlichen Weggefährten, langjährigen Bediensteten und dem Honecker-Enkel Roberto erzählt "ZDF-History" die unbekannte Geschichte der Honeckers.
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Kinder des Bösen GESCHICHTE Bettina Göring, D 2016
Die Großnichte Hermann Görings kämpft seit ihrer Kindheit mit der Last ihres Nazi-Erbes. Um mit ihrer Vergangenheit ins Reine zu kommen, kehrt Bettina Göring nach Deutschland zurück. Die Großnichte des Reichsfeldmarschalls lebte mit ihrem Partner Adi jahrzehntelang in den Vereinigten Staaten, bevor sie nach Thailand umsiedelten. Die vierteilige Dokumentationsreihe beschreibt den persönlichen Umgang mit Vergangenheit und Gegenwart.
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Kinder des Bösen GESCHICHTE Castros Tochter, D 2016
Alina Fernández Revuelta ist die Tochter des ehemaligen kubanischen Regierungschefs Fidel Castro. Als sie vor 20 Jahren aus Kuba floh, galt dies als riesiger Skandal. Fidel Castros Tochter hat ihm nie verziehen, was er ihr, ihrer Familie und ihrem Land angetan hat. Die vierteilige Dokumentationsreihe beschreibt den persönlichen Umgang mit Vergangenheit und Gegenwart.
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Kinder des Bösen GESCHICHTE Pinochets Tochter, D 2016
Der chilenische Diktator Augusto Pinochet kam 1973 durch einen Militärputsch an die Macht und war aufgrund der Maßnahmen, die Regimegegner zu spüren bekamen, schnell berühmt-berüchtigt. 3000 Menschen starben, viele weitere wurden gefoltert und unzählige andere flohen aus dem Land. Dennoch gilt er für viele Chilenen nach wie vor als weiser Staatsmann, der dafür gesorgt hat, dass Chile eines der wirtschaftsstärksten Länder Südamerikas ist. Zu seinen Unterstützern zählt auch seine Tochter Lucía. Wir treffen sie in Santiago und sprechen mit ihr über Augusto Pinochet, dessen Vorgänger Allende und das vermeintliche Wohl des Landes, das Chile ihrer Meinung nach nur ihrem Vater zu verdanken hat.
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Kinder des Bösen GESCHICHTE Idi Amins Sohn, D 2016
Jaffar Amin, der Sohn des berüchtigten ugandischen Herrschers Idi Amin, trifft nach vielen Jahren auf seinen Jugendfreund Godfrey Ofumbi, den Sohn von Oboth Ofumbi. Dieser wurde, wie viele andere, Opfer des grausamen Regimes Amins - und das, obwohl er eigentlich ein Freund der Familie und ein Teil der Regierung war. Jaffar und Godfrey reisen gemeinsam durch Uganda. Dabei schwelgen sie in Kindheitserinnerungen und reden offen über die Themen, die sie miteinander verbindet - Schuld, Freundschaft und Vergebung.
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Jagd auf Öltanker - Piraten am Horn von Afrika DOKUMENTATION
Piraterie ist in Nigeria und Somalia ein großes Geschäft. Die Kidnapper sehen sich selbst dabei als eine Art Robin Hood. Ihr Ziel: die verhassten ausländischen Öl-Konzerne. Die Piraten beschuldigen die Ölindustrie, die Bodenschätze zu plündern und die Natur nachhaltig zu schädigen. Sie selbst haben vom Ölreichtum ihrer Heimat nichts, nicht einmal Jobs. In Speedbooten machen die Piraten Jagd auf Tanker und setzen die Besatzung fest.
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