Mysteriöse Kriminalfälle der DDR

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR - Habgier unter Genossen

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Mysteriöse Kriminalfälle der DDR

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR - Habgier unter Genossen

Recht und Kriminalität

Verbrechen durfte es eigentlich im Osten nicht geben. Die DDR wollte ein Staat ohne Mord, Totschlag und Diebstahl sein. Die Realität sah anders aus. In Folge drei von "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" geht es unter anderem um systematischen Klau von Trabis, quasi direkt vom Fabrikband. Und um eine lange ungeklärte Raubserie bei der Leipziger Messe. Bis sich herausstellte: Stasi-Leute selbst steckten dahinter. Und auch Mordfälle gab es im Osten genauso wie im Westen. Zwei Beispiele zeigt der Film. Gewaltverbrechen, die es entgegen der sozialistischen Doktrin eigentlich nicht geben durfte. Und bei deren Aufklärung meistens die Stasi entscheidend mit eingriff. Oder selbst darin verwickelt war. So im Fall der Leipziger Messeräuber, die jahrelang die Kripo beschäftigten. Immer wieder verschwanden Luxusgüter aus dem Westen von den Messeständen - bis sich herausstellte, dass Stasi-Leute den Klau in großem Stil organisiert hatten. Oder der spektakuläre Doppelmord an einem Ehepaar in Jena. Der Täter hatte mit ihnen einen betrügerischen Autokauf eingefädelt, den beiden Ahnungslosen das Geld abgeknöpft und sie dann umgebracht. Um Autos ging es auch bei einem anderen spektakulären und für die Mangelwirtschaft der DDR typischen Fall. Ein Schlosser aus dem VEB Sachsenring klaute jahrelang Trabi-Neuwagen und verkaufte sie an Besitzer älterer Modelle, deren Fahrgestellnummer ausgetauscht und im geklauten Neuwagen weiterverwendet wurde. Der Mann nutzte eine Kontrolllücke im komplizierten Produktionsablauf, so nur möglich wegen der Besonderheiten in einem sozialistischen Großbetrieb.
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ZDF-History

ZDF-History - Promis vor Gericht

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Dem Verbrechen auf der Spur - Der letzte Zeuge

Recht und Kriminalität Todeszeitpunkt und -ursache sind äußerst schwierig zu beurteilen. Dafür sind Rechtsmediziner verantwortlich. Sie analysieren Gewebe und Flüssigkeiten bis ins kleinste Detail. In der Reihe "Dem Verbrechen auf der Spur" geht es um den Kampf gegen das Verbrechen mit Hilfe forensischer Methoden.
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ZDFinfo heute

ONE PHOENIX
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Firmen am Abgrund WIRTSCHAFT UND KONSUM Die Investmentbank Lehman Brothers, SGP 2016
Am 15. September 2008 meldet Lehman Brothers in New York Konkurs an. Es ist das Ende einer ruhmreichen, mehr als 150-jährigen Geschichte. Missmanagement, Fehlkalkulationen oder falsche Risikoeinschätzungen treiben immer wieder Firmen in den Ruin. ZDFinfo erzählt in der vierteiligen Reihe "Firmen am Abgrund" vom riskanten Aufstieg und ruinösen Zusammenbruch einstiger Weltunternehmen. Lehman Brothers hat zum Zeitpunkt der Pleite eine Schuldenlast von über 600 Milliarden US-Dollar. Aber nicht allein die amerikanische Finanzwelt wird schwer getroffen. Durch die globale Vernetzung der Finanzwelt verlieren weltweit Anleger ihr Erspartes. In Singapur etwa stehen mehr als 500 Investoren von heute auf morgen vor dem Nichts. Wie konnte es zu dieser Pleite kommen? Vor allem: Könnte es ein zweites Mal zu einer solchen Katastrophe kommen? Seit 2005 werden auf den asiatischen Märkten neuartige Produkte gezielt für private Kleinanleger angeboten: sogenannte Minianleihen. Dem Kunden verspricht man hohe Gewinne und maximale Sicherheit. Doch was tatsächlich dahinter steckt, ist für die meisten nicht ersichtlich. Viele dieser Anleihen sind mit amerikanischen Banken wie etwa Lehman Brothers verknüpft. Diese Banken wittern Anfang des Jahrtausends das große Geschäft, als die amerikanische Notenbank die Zinsen massiv senkt. Durch das "billige Geld" wird Amerikanern suggeriert: Auch du kannst dir deinen Traum vom eigenen Zuhause erfüllen. Kredite werden schnell vergeben. Ohne zu fragen, ob der Kunde wirklich solvent ist. Gebündelt werden diese Hypotheken als "sichere Anleihen" angeboten. Doch die Hauspreise in den USA fallen und aus sicheren Anleihen werden faule. Das erschütterte die Finanzwelt weltweit. Am Ende muss Lehman Brothers Konkurs anmelden. Und tausende Kleinanleger weltweit stehen vor dem Ruin.
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Kriminelle Karrieren RECHT UND KRIMINALITÄT Jordan Belfort - Der Wolf of Wall Street, D 2016
Sex, Drogen, Berge von Geld: Es ist berühmt-berüchtigt, das Leben des Jordan Belfort. Durch zweifelhafte Anlagengeschäfte verdiente der "Wolf der Wall Street" ein Vermögen. Seine Finanzdeals kosteten ihn zwar schließlich die Freiheit, doch nach einer kurzen Gefängnisstrafe feierte er mit seiner Biografie den nächsten Erfolg. Schließlich schaffte es seine Geschichte sogar in die Kinos.
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Todesfalle Hochhaus - Der Brand im Grenfell-Tower DOKUMENTATION, D 2018
14. Juni 2017: Am Himmel über London hängen dichte Rauchschwaden. Der Grenfell-Tower steht in Flammen. Über 70 Menschen kommen in dieser Schicksalsnacht ums Leben. Eine Katastrophe von gewaltigem Ausmaß. Ein Jahr später ist der Hergang der Ereignisse noch nicht restlos geklärt. Die Überlebenden, Hinterbliebenen, die Stadtverwaltung und die Regierung streiten sich noch immer um die Verantwortlichkeit. Was bleibt, sind viele Fragen. Wie konnte das Feuer binnen weniger Minuten die Fassade hochschießen? Warum wurden vor dem Inferno die Beschwerden der Bewohner über die mangelnden Brandschutzvorrichtungen nicht gehört? Auch bei uns in Deutschland war die Verunsicherung nach der Tragödie groß. Auch hier wurden Wohnblöcke evakuiert. Alles Panikmache? Oder ernst zu nehmende Gefahr? Die deutsche Regierung kündigte flächendeckende Fassadenprüfungen an. Hier würde anders gebaut, hieß es, keine Chance für ein solches Feuer. Wirklich? Warum dann die Evakuierungen? Weiß man wirklich, wie es um mögliche Gefahren in deutschen Wohnblöcken steht? Wie gut wäre die Feuerwehr vorbereitet? Wäre so eine Katastrophe also auch hier, bei uns in Deutschland, möglich? Dieser Film begibt sich auf die Suche nach Antworten. Im Gespräch mit Feuerwehrleuten, Brandschutzexperten und einem Überlebenden, der den Flammen im Grenfell-Tower entkommen konnte, wird die Brandnacht rekonstruiert. Und mithilfe von Experten und Untersuchungen die Frage gestellt: Ist ein solches Inferno bei uns wirklich undenkbar?
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heute Xpress NACHRICHTEN
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Die Feuerwache BERUF UND BILDUNG Alarm in Hamburg, D 2013
"Flugplatz, Zugverkehr, Straßen, Wasser, Wohnblocks und Villen - die Mischung macht es so interessant." Ein Revierwechsel kommt für den Oberbrandmeister Andreas Röder nicht infrage. Auch wenn es auf der Wache in Hamburg-Barmbek alles andere als ruhig zugeht.
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Die Feuerwache BERUF UND BILDUNG Lebensretter zwischen Wahn und Sinn
"Was uns genau in einer Schicht erwartet, wissen wir nie." Frank Mecklenburg ist Feuerwehrmann in Hamburg-Barmbek - das war und ist sein Traumberuf, auch wenn der Job ihm alles abverlangt. Im Schnitt rücken er und seine Kollegen alle 20 Minuten aus - mit dem Löschzug oder mit dem Krankenwagen. "Spannend ist beides, weil wir immer die ganze Palette des Lebens mitbekommen", sagt Kollege Andreas Röder.
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Lebensretter Technik DOKUMENTATION Von SOS bis 112, D 2017
Die Notrufnummer, das Rettungsboot, die kugelsichere Weste - sie alle sind Lebensretter, gelten heute als ganz selbstverständlich, sind überall auf der Welt. Doch das war nicht immer so. Hinter jedem dieser Lebensretter steckt eine Geschichte, manchmal der Zufall, manchmal ein Gefahrenmoment - und dann ein zündender Einfall, der die Welt schließlich etwas sicherer machte. Die Doku stellt diese Ideen und ihre Erfinder vor. Sie erzählt die meist dramatischen Geschichten hinter den Geistesblitzen - die persönlichen Motive, die Hindernisse und Konflikte bei der Umsetzung, die "größeren" gesellschaftlichen, psychologischen und technologischen Folgen, die bis heute wirken.
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Bedroht, beschimpft, beleidigt! REPORTAGE Wenn Rettungskräfte zum Opfer werden, D 2018
Sie setzen sich ein für Menschen in Not: Sanitäter, Ärzte, Feuerwehrleute. In ihrem Beruf retten sie Leben - doch bei ihrer Arbeit geraten die Helfer immer öfter selbst in Bedrängnis. Gaffer behindern Rettungskräfte bei einem Unfall auf der Autobahn, Notfallsanitäter werden angepöbelt, wenn der Krankenwagen im Einsatz eine Straße blockiert. Immer neue Attacken gegen Rettungskräfte in Deutschland sorgen für Empörung. Denn unsere Gesellschaft würde ohne dieses Engagement nicht funktionieren. Viele Helfer arbeiten ehrenamtlich, schieben Nachtschichten und Wochenenddienste. Nach einer Studie der Uni-Bochum wurde im vergangenen Jahr jede vierte Rettungskraft in Nordrhein-Westfalen Opfer körperlicher Gewalt, zirka 60 Prozent der Sanitäter werden mehrmals im Monat beschimpft, beleidigt, bedroht. Krankenschwester Sarah B. arbeitet in der Notaufnahme am Innenstadt-Campus der Münchner Uni-Klinik. Für sie ist es inzwischen schon normal, dass sie sich während ihres Dienstes Schimpfwörter anhören muss, Beleidigungen, für die sie die Patienten verklagen könnte. Sie wurde schon in den Bauch geboxt und kennt die Angst vor Patienten, die ihr körperlich überlegen sind und sich nicht zu beherrschen wissen. Auch Notfallsanitäter Stefan D. wurde von einem alkoholisierten Mann geschlagen und getreten, als er in Hannover mit dem Rettungswagen im Einsatz war. Die "ZDF.reportage" taucht ein in den Arbeitsalltag dieser Menschen. Sie erwarten für ihren Dienst nicht mal Dankbarkeit, aber Respekt. Gerät die solidarische Gemeinschaft immer mehr aus den Fugen?
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Einsatz für Christoph 29 REPORTAGE
Wenn der Alarm kommt, muss es schnell gehen. Rettungshubschrauber "Christoph 29" fliegt um die 2000 Einsätze pro Jahr. Der Helikopter gehört zum Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. Doch die Mitarbeiter des dortigen Rettungszentrums müssen auch oft mit dem Notarztwagen ausrücken. Die Einsätze der Rettungsteams sind nicht immer spektakulär, aber jeder Notfall ist erst einmal gleich wichtig. Der Film begleitet Notärzte, Rettungskräfte und Piloten in ihrem Berufsalltag auf der Straße und in der Luft.
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Die Staumacher DOKUMENTATION Straßenbauer im Einsatz, D 2014
Man nennt sie die "Staumacher". Sie verursachen Stress, Staub und vor allem Stop-and-go-Verkehr. Die Männer vom Straßenbau sind nicht beliebt auf deutschen Autobahnen. Eigentlich paradox, denn die Autofahrer profitieren von den Arbeiten am meisten. Doch die Bilder von arbeiterlosen Baustellen im Tiefschlaf prägen die öffentliche Wahrnehmung. Die "ZDF.reportage" zeigt, wie hart der Job ist: Maloche rund um die Uhr.
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Die Brückenbauer REPORTAGE Stress, Stau, genervte Autofahrer, D 2015
Die Sperrung einer maroden Autobahnbrücke stürzt Pkw-Fahrer und Schwerlastverkehr in einen Verkehrsinfarkt: lange Staus, kilometerlange Umwege, genervte Autofahrer. Die meisten Autobahnbrücken wurden in den 60er und 70er Jahren gebaut. Der Verkehr hat seither um 70 Prozent zugenommen, dafür sind die Brücken nicht ausgelegt. Viele Brücken sind marode. Sanieren hilft nicht mehr, weil gleichzeitig der Verkehr weiter zunimmt. Fünf Jahre Bauzeit wurde für den Neubau der Lennetalbrücke veranschlagt. Sie wird 1000 Meter lang und geht über Bahngleise, eine Straße und den Fluss Lenne. Gewaltige, vorgefertigte Stahlteile werden dazu Stück für Stück von zwei Seiten über das Tal geschoben. Noch nie wurde hierzulande eine so lange Brücke verschoben: "In dieser Größenordnung ist das in Deutschland wohl bislang einzigartig", sagt Projektleiter Michael Neumann. "Es ist ein herausragendes Vorhaben." Die tonnenschweren Brückenteile rutschen auf Teflonplatten, geschmiert mit Spülmittel, ganz langsam auf die Betonpfeiler im Tal. Vorher wurden die Stahlkörper zusammengeschweißt, Naht auf Naht, eine Knochenarbeit. Die gut 40 Schweißer kommen alle aus Kroatien. Deutsche Schweißer, so ein Bauleiter, sind in so großer Zahl für den Bau kaum zu finden. Am Ende kommt das Schwierigste, die Überquerung des Flusses Lenne. Mit Spezialkränen werden 100 Tonnen schwere Brückenteile auf ein Gerüst gestellt, verschweißt und dann verschoben. "Wenn dabei das Gewicht nur leicht ins Schwingen kommt, dann ist es nicht mehr zu kontrollieren", sagt ein Kranfahrer. Präzisionsarbeit über dem Fluss. Wenn die Ingenieure alles richtig berechnet haben, dann wird die Brücke zusammenpassen. "Und wenn nicht", so der Chef des Stahlbaus, "dann machen wir sie passend, aber das wird schon klappen!" Die "ZDF.reportage" begleitete ein halbes Jahr lang die Arbeiten an der Lennetalbrücke.
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Die Multi-Kulti-Cops DOKUMENTATION Auf Streife mit Atakan und Nadja, D 2016
Er hat türkische Wurzeln, sie usbekische: Atakan und Nadja gehören zu den wenigen deutschen Polizisten mit Migrationshintergrund. Zu vielen Einsätzen werden die beiden gezielt geschickt. Mit ihren Sprachkenntnissen können sie häufig schnell eine gefährliche Situation beruhigen. Deshalb werden Atakan und Nadja auch in besonders brisanten Gebieten der Polizei in Hannover eingesetzt. Die "ZDF.reportage" begleitet sie im Streifendienst. Bundesweit gibt es rund 250 000 Polizeibeamte. Nur knapp ein Prozent von ihnen hat einen Migrationshintergrund. Solche Beamten sind bei der Polizei deutlich unterrepräsentiert. Ihr Anteil steigt jedoch überall dort, wo um Nachwuchs aus Einwandererfamilien gezielt geworben wird. Mit Erfolg: In Niedersachsen haben von 1000 Polizeischülern inzwischen 160 einen Migrationshintergrund. Solch eine Steigerung gelang im Bundesvergleich sonst nur Berlin. Atakan Akdag (34) und Nadja Poleschikova (28) gehören zu dieser neuen Generation von Beamten. Atakan wuchs im Ruhrpott auf. Seine Eltern kamen als Gastarbeiter in den 70er Jahren nach Deutschland. Atakan ging 2003 nach Hannover. Sein Onkel, den er sehr bewundert, war in der Türkei Polizist - für Atakan schien dieser Beruf auch aus familiärer Tradition die optimale Wahl zu sein. Nadja Poleschikova stammt aus Usbekistan. Mit zwölf kam sie zusammen mit ihrer Mutter nach Deutschland - mit einem klaren Ziel vor Augen: Ihr Traumberuf war Polizistin. Nach dem Abitur schaffte sie die Aufnahmeprüfung und ist jetzt seit gut sieben Jahren im Dienst, drei davon auf Streife im Gebiet der Polizeiinspektion Hannover West. Ihre Mutter war strikt gegen die Polizeilaufbahn, sie hatte sich für ihre Tochter etwas "Besseres" gewünscht, eine Bankkarriere beispielsweise. Und sie hatte auch schlicht Angst um ihr einziges Kind. Denn Nadja wird regelmäßig angefordert, wenn Russischkenntnisse in einer brenzligen Situation erforderlich und hilfreich sind. So muss sie bei einer Schlägerei eingreifen. Ein Russe mit 3,39 Promille im Blut ist auf einen seiner Kumpel losgegangen. Erst als Nadja eingreift und ihn in der russischen Muttersprache zurechtweist, beruhigt sich die Situation. Die "ZDF.reportage" begleitet die beiden Migranten in Uniform bei ihren Streifenfahrten in Hannover und erlebt den alltäglichen Polizeistress - auf Türkisch und Russisch.
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Auf der Spur des Verbrechens - Forensiker im Einsatz RECHT UND KRIMINALITÄT Die Leichenbesiedler, D 2017
Die Aufklärungsquote von Kapitalverbrechen in Deutschland liegt bei über 96 Prozent. Ein Großteil dieser hohen Quote ist den verschiedenen Bereichen der Forensik zu verdanken. Experten vieler forensischer Disziplinen unterstützen Polizei und Justiz bei der Aufklärung von Verbrechen. Eines ist ihnen gemeinsam: Ihre Arbeit beginnt, wenn ein Leben endet. Seit 1997 gibt es in Deutschland eine Arbeitsgruppe für Forensische Entomologie. Die Entomologen sind auf Insektenkunde spezialisiert. Fliegen, Maden und Käfer, die an einem Verbrechensopfer gefunden werden, geben ihnen Aufschluss über den Todeszeitpunkt - oft wichtige Details bei der Aufklärung einer Tat. Die Möglichkeiten, heute einen Täter zu überführen, werden von den neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen vorangetrieben. Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Kulissen spektakulärer Verbrecherjagden. Denn hier, verborgen hinter Labortüren und meist buchstäblich im Keller der kriminaltechnischen Institute, Universitäten und Forschungszentren, fördern Wissenschaftler die maßgeblichen Hinweise und Beweise zur Überführung der Täter zutage. Mit den sich stetig weiterentwickelnden Methoden sind sie zu den wahren Helden im Kampf gegen das "perfekte Verbrechen" geworden.
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Giftmördern auf der Spur - Siegeszug der Gerichtsmedizin DOKUMENTATION, USA 2017
New York zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die Forensik ist noch nicht weit fortgeschritten, ein Giftmord bleibt meist unentdeckt. Doch das sollte sich ab jetzt ändern. Chef-Pathologe Charles Norris und sein toxikologischer Spezialist Alexander Gettler entwickeln Methoden, Giftmördern auf die Spur zu kommen. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie sie sich durch das Rechtssystem gekämpft haben. Mit ihrem Wissensdurst und ihrer zielstrebigen Forschung werden sie zu den Begründern der amerikanischen Forensik. Dabei stoßen sie auf erbitterten Widerstand. Norris und Gettler kämpfen gemeinsam gegen die Prohibition, der unzählige Menschen durch schwarzgebrannten Schnaps zum Opfer fallen, Großkonzerne, die ihre Arbeiter ungeschützt giftigen Substanzen aussetzen, und raffinierte Giftmörder, die mit allen Tricks versuchen, störende Zeitgenossen verschwinden zu lassen. Die Dokumentation basiert auf dem True-Crime-Bestseller "The Poisoner's Handbook" von Deborah Blum und zeigt die Entwicklung der amerikanischen Forensik. Eindrucksvoll erzählt der Film, wie die forensischen Ermittler Charles Norris und Alexander Gettler ein wissenschafts- und faktenbasiertes Rechtssystem schaffen, in dem Giftmischer und Großkonzerne nicht mehr ungestraft davonkommen.
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Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle RECHT UND KRIMINALITÄT Motiv Habgier: Der Hammer-Mörder, D 2016
Es ist eine der Grundfragen unseres Strafrechts: Kann sich ein Täter tatsächlich frei entscheiden zwischen Gut und Böse? Die Meinungen schwanken hier sehr stark. Viele glauben, dass Erlebnisse in der Kindheit, das soziale Umfeld und viele andere Faktoren einen Menschen zum Mörder "machen". Es geht um den "Hammermörder". Norbert Poehlke war in den 80er Jahren ein unauffälliger Polizeibeamter im Mittleren Dienst. Keine Vorstrafen, keine ungewöhnliche Kindheit. Dann auch noch ein Glücksfall: Poehlke gewinnt im Lotto - mehr als 30 000 Mark. Es ist der Beginn einer bis heute unfassbaren Tragödie. Poehlke will seiner Familie etwas bieten: Er kauft ein Eigenheim, übernimmt sich dabei finanziell aber. Um den Lebensstandard zu halten, braucht er ständig Geld: Er begeht drei Raubmorde und vier Banküberfälle. Weil der Täter die Scheiben der Kassenschalter mit einem Vorschlaghammer einschlägt, nennt die Presse ihn den "Hammermörder". Am Ende hat Poehlke vier Banken überfallen und sechs Menschen getötet. Auch seine Familie löscht er 1985 aus: seine Frau und die beiden Söhne - anschließend richtet er sich selbst.
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Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle RECHT UND KRIMINALITÄT Mord ohne Gewissen: Der St. Pauli-Killer, D 2016
Werner "Mucki" Pinzner beteiligte sich 1975 an einem Raubüberfall, bei dem ein Mann erschossen wurde. Pinzner wurde gefasst und kam in Haft. Noch im Gefängnis besorgte er sich eine Waffe. Er beging erste Auftragsmorde als Freigänger im offenen Vollzug - Mitte der Achtziger versuchten Banden aus dem Rotlichtmilieu in Hamburg, ihre Reviere neu aufzuteilen. Pinzner liquidierte bis zu seiner erneuten Verhaftung kaltblütig vermutlich elf Menschen. 1986 wählte Pinzner einen aufsehenerregenden Abgang: Er überzeugte seine Anwältin, eine Pistole für ihn zu besorgen. Dann bat er um einen Termin beim Staatsanwalt: Er wolle die Auftraggeber seiner Morde nennen. Pinzners Frau begleitet ihn zum Termin. Der Staatsanwalt beginnt das Gespräch salopp mit den Worten: "Na, dann schießen Sie mal los!" Pinzner zieht seine Waffe, erschießt den Staatsanwalt, seine Frau und sich selbst.
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Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle RECHT UND KRIMINALITÄT Die Lust am Töten: Jürgen Bartsch, D 2016
Warum töten Männer Kinder? Wie werden sie zu Mördern? Und können sie jemals therapiert werden? Im Mittelpunkt des Filmes steht Jürgen Bartsch, der "Kirmesmörder". Er ist einer der berühmtesten Serienmörder der deutschen Nachkriegsgeschichte. Als Jürgen Bartsch seinen ersten Mord begeht, ist er selbst noch ein halbes Kind: Mit 15 tötet er den achtjährigen Klaus-Herrmann Jung. Drei weitere Morde folgen. Bartsch sucht sich seine Opfer auf Rummelplätzen, vergeht sich sexuell an ihnen. Nach den Taten erwürgt oder erschlägt er seine Opfer, zerstückelt die Leichen mit einem Messer und versteckt die Überreste in einem Luftschutzstollen. In der Dokumentationsreihe werden große Kriminalfälle der Geschichte mit einem eigenen Ansatz erzählt. Es werden parallel die Geschichten von Täter und Opfer aufgegriffen. Was machte den einen zum Täter, den anderen zum Opfer? Erzählt wird die Geschichte von zwei Menschen, die in einem schicksalhaften Moment aneinandergeraten.
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Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle RECHT UND KRIMINALITÄT Wenn Frauen töten: Marianne Bachmeier, D 2016
Am 6. März 1981 schmuggelt Marianne Bachmeier eine Pistole in den Gerichtssaal des Lübecker Landgerichts. Verhandelt wird gerade der Prozess gegen den 35-jährigen Fleischer Klaus Grabowski. Er ist angeklagt, knapp ein Jahr zuvor die siebenjährige Anna Bachmeier ermordet zu haben. Marianne Bachmeier erschießt den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter. Sie gibt acht Schüsse auf den Rücken des Angeklagten ab, sechs davon treffen ihn. Er stirbt im Gerichtssaal. Es ist der bekannteste Fall von Selbstjustiz in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und er hat die Öffentlichkeit bis heute gespalten: Ein Teil der Bevölkerung bringt Verständnis für die Tat der Mutter auf - andere sind davon überzeugt, dass ein solcher Racheakt von einem Rechtsstaat nicht toleriert werden darf. In der Dokumentationsreihe werden große Kriminalfälle der Geschichte mit einem eigenen Ansatz erzählt. Es werden parallel die Geschichten von Täter und Opfer aufgegriffen. Was machte den einen zum Täter, den anderen zum Opfer? Erzählt wird die Geschichte von zwei Menschen, die in einem schicksalhaften Moment aneinandergeraten.
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ZDF-History ZEITGESCHICHTE Die großen Kriminalfälle der Geschichte, D 2008
Große Kriminalfälle der Geschichte - sie zeigen immer wieder, wozu Menschen fähig sind. Sie stellen Ermittler und Justiz vor Aufgaben, die manchmal unlösbar erscheinen. Und sie werfen stets die Frage auf, wie sich eine Gesellschaft vor Verbrechen schützen kann - und darf. "ZDF-History" dokumentiert große Kriminalfälle aus der Geschichte, wie das Geiseldrama von Gladbeck - und stellt die Frage nach der Mitverantwortung der Medien.
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ZDF-History ZEITGESCHICHTE Promis vor Gericht, D 2018
Prinzessin Cristina von Spanien, Uli Hoeneß, Jörg Kachelmann - sie alle standen schon vor dem Kadi. Vor dem Gesetz sind eigentlich alle gleich - doch gilt dies auch für Promis vor Gericht? "ZDF-History" beleuchtet sechs Fälle, die die Gemüter bewegten. Von Steuerhinterziehung über Missbrauch bis zu Mord und Totschlag reichen die Vorwürfe gegen die Reichen und Schönen. Sie sind das Blitzlichtgewitter gewohnt, genießen den Rummel um ihre Person. Doch manchmal scheuen sie auch das Licht der Öffentlichkeit, pochen plötzlich vehement darauf, man möge doch ihre Privatsphäre respektieren. Gleiches Recht für alle, Gerechtigkeit für jedermann - gelten diese Grundsätze etwa nicht für die Stars und Sternchen, die Erfolgreichen und Berühmten? Welche Rolle spielt der Promi-Faktor vor Gericht? Etwa für die Schauspielerin Ingrid van Bergen, die einst ihren Mann erschoss. Der renommierte Strafverteidiger Steffen Ufer, im Fall van Bergen ebenso beteiligt wie am Prozess wegen Steuerhinterziehung gegen Uli Hoeneß, glaubt, dass Prominente in Deutschland bei der Justiz keinen Bonus, sondern sogar eher einen Malus haben, weil so mancher Richter oder Staatsanwalt sich mit dem "Skalp" eines Promis schmücken möchte. Vor allem aber wollen viele Juristen den Eindruck vermeiden, einen Prominenten zu bevorteilen, so Ufer. Jörg Kachelmann, dessen Prozess wegen angeblicher Vergewaltigung und schwerer Körperverletzung mit Freispruch endete, wird diese Auffassung vermutlich teilen. Und auch beim "King of Pop" Michael Jackson wogen die Vorwürfe schwer. Presse und Öffentlichkeit hatten schnell ihr eigenes Urteil über ihn gefällt. Auch, wenn am Ende der Freispruch steht, so hinterlässt ein Prozess doch seine Spuren. So auch in Spanien. Hier stand mit Prinzessin Cristina, der Schwester des Königs, erstmals ein Mitglied des Königshauses vor Gericht. Zwar wurde sie - anders als ihr Mann - aus Mangel an Beweisen freigesprochen, doch nicht nur ihr Ruf nahm Schaden.
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Mysteriöse Kriminalfälle der DDR RECHT UND KRIMINALITÄT Habgier unter Genossen, D 2018
Verbrechen durfte es eigentlich im Osten nicht geben. Die DDR wollte ein Staat ohne Mord, Totschlag und Diebstahl sein. Die Realität sah anders aus. In Folge drei von "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" geht es unter anderem um systematischen Klau von Trabis, quasi direkt vom Fabrikband. Und um eine lange ungeklärte Raubserie bei der Leipziger Messe. Bis sich herausstellte: Stasi-Leute selbst steckten dahinter. Und auch Mordfälle gab es im Osten genauso wie im Westen. Zwei Beispiele zeigt der Film. Gewaltverbrechen, die es entgegen der sozialistischen Doktrin eigentlich nicht geben durfte. Und bei deren Aufklärung meistens die Stasi entscheidend mit eingriff. Oder selbst darin verwickelt war. So im Fall der Leipziger Messeräuber, die jahrelang die Kripo beschäftigten. Immer wieder verschwanden Luxusgüter aus dem Westen von den Messeständen - bis sich herausstellte, dass Stasi-Leute den Klau in großem Stil organisiert hatten. Oder der spektakuläre Doppelmord an einem Ehepaar in Jena. Der Täter hatte mit ihnen einen betrügerischen Autokauf eingefädelt, den beiden Ahnungslosen das Geld abgeknöpft und sie dann umgebracht. Um Autos ging es auch bei einem anderen spektakulären und für die Mangelwirtschaft der DDR typischen Fall. Ein Schlosser aus dem VEB Sachsenring klaute jahrelang Trabi-Neuwagen und verkaufte sie an Besitzer älterer Modelle, deren Fahrgestellnummer ausgetauscht und im geklauten Neuwagen weiterverwendet wurde. Der Mann nutzte eine Kontrolllücke im komplizierten Produktionsablauf, so nur möglich wegen der Besonderheiten in einem sozialistischen Großbetrieb.
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Dem Verbrechen auf der Spur RECHT UND KRIMINALITÄT Der letzte Zeuge, GB 2011
Todeszeitpunkt und -ursache sind äußerst schwierig zu beurteilen. Dafür sind Rechtsmediziner verantwortlich. Sie analysieren Gewebe und Flüssigkeiten bis ins kleinste Detail. In der Reihe "Dem Verbrechen auf der Spur" geht es um den Kampf gegen das Verbrechen mit Hilfe forensischer Methoden.
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Murder Maps - Geheimnisvolle Verbrechen RECHT UND KRIMINALITÄT Das Grauen an der Themse, GB 2017
London 1849: Aus Leidenschaft und Gier ermordet das Ehepaar Manning den wohlhabenden Patrick O'Connor. Der brutale Mord geht als "das Grauen von Bermondsey" in die Geschichte ein. Anfang des 19. Jahrhunderts ist London ein gefährlicher Ort. Mord ist an der Tagesordnung. Jack the Ripper beherrscht die Schlagzeilen. Doch er war nicht der einzige berüchtigte Mörder. Die vierteilige Reihe nimmt einige der berüchtigtsten und schockierendsten Kriminalfälle der britischen Geschichte unter die Lupe. In Spielszenen werden die Tathergänge rekonstruiert und durch Interviews mit Historikern und Beteiligten sowie mittels Archivmaterial eingeordnet. Der Presenter Nicholas Day führt den Zuschauer in die Welt dieser kaltblütigen Verbrecher und zeigt auf, wie es der Polizei gelang, die Fälle mithilfe früher Forensik zu lösen.
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Murder Maps - Geheimnisvolle Verbrechen RECHT UND KRIMINALITÄT Der Badewannen-Mörder, GB 2017
George Smith war nur einer von mehreren Namen dieses Mörders. Er brauchte sie zur Tarnung, um seine drei Ehefrauen kurz nach der Hochzeit in der Badewanne zu ertränken und an ihr Erbe zu kommen. Doch er war nicht der einzige berüchtigte Mörder in England. Die vierteilige Reihe nimmt einige der berüchtigtsten und schockierendsten Kriminalfälle der britischen Geschichte unter die Lupe. In Spielszenen werden die Tathergänge rekonstruiert und durch Interviews mit Historikern und Beteiligten sowie mittels Archivmaterial eingeordnet. Der Presenter Nicholas Day führt den Zuschauer in die Welt dieser kaltblütigen Verbrecher und zeigt auf, wie es der Polizei gelang, die Fälle mithilfe früher Forensik zu lösen.
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Murder Maps - Geheimnisvolle Verbrechen RECHT UND KRIMINALITÄT Der Giftmörder von Camden, GB 2017
Der Mordfall von Hawley Crippen elektrisierte vor hundert Jahren ganz England. Nach dem Gift-Mord an seiner Ehefrau flüchtete Crippen mit seiner Geliebten rund um den Globus. In die Kriminalgeschichte geht Crippen als erster Verbrecher ein, der dank drahtloser Kommunikation verhaftet werden konnte. Die vierteilige True-Crime-Reihe nimmt einige der berüchtigtsten und schockierendsten Kriminalfälle der britischen Geschichte unter die Lupe. In Spielszenen werden die Tathergänge rekonstruiert und durch Interviews mit Historikern und Beteiligten sowie mittels Archivmaterial eingeordnet. Der Presenter Nicholas Day führt den Zuschauer in die Welt dieser kaltblütigen Verbrecher und zeigt auf, wie es der Polizei gelang, die Fälle mithilfe früher Forensik zu lösen.
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In Satans Auftrag DOKUMENTATION Der Serienkiller Adolfo Constanzo
Satanische Rituale und brutale Morde - das wilde Leben und frühe Sterben des Adolfo Constanzo lieferte bereits die Vorlage für einen Horrorfilm. Adolfo Constanzo war Mitte der 1980er der Pate der mexikanischen Grenzstadt Matamoros und bekannt als Sektenguru. Gemeinsam mit seinen Jüngern soll er mehr als 25 Menschenleben auf dem Gewissen haben.
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Das Magazin geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und Interviews auf.
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Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle RECHT UND KRIMINALITÄT Motiv Habgier: Der Hammer-Mörder, D 2016
Es ist eine der Grundfragen unseres Strafrechts: Kann sich ein Täter tatsächlich frei entscheiden zwischen Gut und Böse? Die Meinungen schwanken hier sehr stark. Viele glauben, dass Erlebnisse in der Kindheit, das soziale Umfeld und viele andere Faktoren einen Menschen zum Mörder "machen". Es geht um den "Hammermörder". Norbert Poehlke war in den 80er Jahren ein unauffälliger Polizeibeamter im Mittleren Dienst. Keine Vorstrafen, keine ungewöhnliche Kindheit. Dann auch noch ein Glücksfall: Poehlke gewinnt im Lotto - mehr als 30 000 Mark. Es ist der Beginn einer bis heute unfassbaren Tragödie. Poehlke will seiner Familie etwas bieten: Er kauft ein Eigenheim, übernimmt sich dabei finanziell aber. Um den Lebensstandard zu halten, braucht er ständig Geld: Er begeht drei Raubmorde und vier Banküberfälle. Weil der Täter die Scheiben der Kassenschalter mit einem Vorschlaghammer einschlägt, nennt die Presse ihn den "Hammermörder". Am Ende hat Poehlke vier Banken überfallen und sechs Menschen getötet. Auch seine Familie löscht er 1985 aus: seine Frau und die beiden Söhne - anschließend richtet er sich selbst.
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Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle RECHT UND KRIMINALITÄT Mord ohne Gewissen: Der St. Pauli-Killer, D 2016
Werner "Mucki" Pinzner beteiligte sich 1975 an einem Raubüberfall, bei dem ein Mann erschossen wurde. Pinzner wurde gefasst und kam in Haft. Noch im Gefängnis besorgte er sich eine Waffe. Er beging erste Auftragsmorde als Freigänger im offenen Vollzug - Mitte der Achtziger versuchten Banden aus dem Rotlichtmilieu in Hamburg, ihre Reviere neu aufzuteilen. Pinzner liquidierte bis zu seiner erneuten Verhaftung kaltblütig vermutlich elf Menschen. 1986 wählte Pinzner einen aufsehenerregenden Abgang: Er überzeugte seine Anwältin, eine Pistole für ihn zu besorgen. Dann bat er um einen Termin beim Staatsanwalt: Er wolle die Auftraggeber seiner Morde nennen. Pinzners Frau begleitet ihn zum Termin. Der Staatsanwalt beginnt das Gespräch salopp mit den Worten: "Na, dann schießen Sie mal los!" Pinzner zieht seine Waffe, erschießt den Staatsanwalt, seine Frau und sich selbst.
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Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle RECHT UND KRIMINALITÄT Die Lust am Töten: Jürgen Bartsch, D 2016
Warum töten Männer Kinder? Wie werden sie zu Mördern? Und können sie jemals therapiert werden? Im Mittelpunkt des Filmes steht Jürgen Bartsch, der "Kirmesmörder". Er ist einer der berühmtesten Serienmörder der deutschen Nachkriegsgeschichte. Als Jürgen Bartsch seinen ersten Mord begeht, ist er selbst noch ein halbes Kind: Mit 15 tötet er den achtjährigen Klaus-Herrmann Jung. Drei weitere Morde folgen. Bartsch sucht sich seine Opfer auf Rummelplätzen, vergeht sich sexuell an ihnen. Nach den Taten erwürgt oder erschlägt er seine Opfer, zerstückelt die Leichen mit einem Messer und versteckt die Überreste in einem Luftschutzstollen. In der Dokumentationsreihe werden große Kriminalfälle der Geschichte mit einem eigenen Ansatz erzählt. Es werden parallel die Geschichten von Täter und Opfer aufgegriffen. Was machte den einen zum Täter, den anderen zum Opfer? Erzählt wird die Geschichte von zwei Menschen, die in einem schicksalhaften Moment aneinandergeraten.
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Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle RECHT UND KRIMINALITÄT Wenn Frauen töten: Marianne Bachmeier, D 2016
Am 6. März 1981 schmuggelt Marianne Bachmeier eine Pistole in den Gerichtssaal des Lübecker Landgerichts. Verhandelt wird gerade der Prozess gegen den 35-jährigen Fleischer Klaus Grabowski. Er ist angeklagt, knapp ein Jahr zuvor die siebenjährige Anna Bachmeier ermordet zu haben. Marianne Bachmeier erschießt den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter. Sie gibt acht Schüsse auf den Rücken des Angeklagten ab, sechs davon treffen ihn. Er stirbt im Gerichtssaal. Es ist der bekannteste Fall von Selbstjustiz in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und er hat die Öffentlichkeit bis heute gespalten: Ein Teil der Bevölkerung bringt Verständnis für die Tat der Mutter auf - andere sind davon überzeugt, dass ein solcher Racheakt von einem Rechtsstaat nicht toleriert werden darf. In der Dokumentationsreihe werden große Kriminalfälle der Geschichte mit einem eigenen Ansatz erzählt. Es werden parallel die Geschichten von Täter und Opfer aufgegriffen. Was machte den einen zum Täter, den anderen zum Opfer? Erzählt wird die Geschichte von zwei Menschen, die in einem schicksalhaften Moment aneinandergeraten.
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Giftmördern auf der Spur - Siegeszug der Gerichtsmedizin DOKUMENTATION, USA 2017
New York zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die Forensik ist noch nicht weit fortgeschritten, ein Giftmord bleibt meist unentdeckt. Doch das sollte sich ab jetzt ändern. Chef-Pathologe Charles Norris und sein toxikologischer Spezialist Alexander Gettler entwickeln Methoden, Giftmördern auf die Spur zu kommen. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie sie sich durch das Rechtssystem gekämpft haben. Mit ihrem Wissensdurst und ihrer zielstrebigen Forschung werden sie zu den Begründern der amerikanischen Forensik. Dabei stoßen sie auf erbitterten Widerstand. Norris und Gettler kämpfen gemeinsam gegen die Prohibition, der unzählige Menschen durch schwarzgebrannten Schnaps zum Opfer fallen, Großkonzerne, die ihre Arbeiter ungeschützt giftigen Substanzen aussetzen, und raffinierte Giftmörder, die mit allen Tricks versuchen, störende Zeitgenossen verschwinden zu lassen. Die Dokumentation basiert auf dem True-Crime-Bestseller "The Poisoner's Handbook" von Deborah Blum und zeigt die Entwicklung der amerikanischen Forensik. Eindrucksvoll erzählt der Film, wie die forensischen Ermittler Charles Norris und Alexander Gettler ein wissenschafts- und faktenbasiertes Rechtssystem schaffen, in dem Giftmischer und Großkonzerne nicht mehr ungestraft davonkommen.
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Auf der Spur des Verbrechens - Forensiker im Einsatz RECHT UND KRIMINALITÄT Die Leichenbesiedler, D 2017
Die Aufklärungsquote von Kapitalverbrechen in Deutschland liegt bei über 96 Prozent. Ein Großteil dieser hohen Quote ist den verschiedenen Bereichen der Forensik zu verdanken. Experten vieler forensischer Disziplinen unterstützen Polizei und Justiz bei der Aufklärung von Verbrechen. Eines ist ihnen gemeinsam: Ihre Arbeit beginnt, wenn ein Leben endet. Seit 1997 gibt es in Deutschland eine Arbeitsgruppe für Forensische Entomologie. Die Entomologen sind auf Insektenkunde spezialisiert. Fliegen, Maden und Käfer, die an einem Verbrechensopfer gefunden werden, geben ihnen Aufschluss über den Todeszeitpunkt - oft wichtige Details bei der Aufklärung einer Tat. Die Möglichkeiten, heute einen Täter zu überführen, werden von den neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen vorangetrieben. Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Kulissen spektakulärer Verbrecherjagden. Denn hier, verborgen hinter Labortüren und meist buchstäblich im Keller der kriminaltechnischen Institute, Universitäten und Forschungszentren, fördern Wissenschaftler die maßgeblichen Hinweise und Beweise zur Überführung der Täter zutage. Mit den sich stetig weiterentwickelnden Methoden sind sie zu den wahren Helden im Kampf gegen das "perfekte Verbrechen" geworden.
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