Das Schweigen des Clans: Das Schicksal der gestohlenen Dresdner Juwelen

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Das Schweigen des Clans: Das Schicksal der gestohlenen Dresdner Juwelen

Das Schweigen des Clans: Das Schicksal der gestohlenen Dresdner Juwelen

Dokumentation

Es ist ein großer Fahndungserfolg, doch für die Ermittler nur ein halber: Die mutmaßlichen Diebe der Diamanten aus dem Dresdner Grünen Gewölbe sind gefasst. Doch von der Beute des spektakulären Coups fehlt bisher jede Spur. Was ist mit dem kulturhistorisch einzigartigen Dresdner Kunstschatz passiert? Der Film analysiert die Möglichkeiten des berüchtigten Berliner Remmo-Clans, seine Diamantenbeute zu Geld zu machen. Die sechs Beschuldigten, allesamt Mitglieder des Clans, schweigen. Derweil fahnden eine Sonderkommission, das BKA und einige LKAs weiter nach den Juwelen. Ihr Versicherungswert: 113 Millionen Euro. Auch Privatermittler, Anwälte und Mäzene sind auf der Jagd nach dem Dresdner Kunstschatz. Sind die einzigartigen Dresdner Diamantgarnituren verloren, also zerstört? Hat man sie nach der Tatnacht vom 25. November 2019 in Einzelteile zerlegt, um sie in den Netzwerken der Organisierten Kriminalität arabischer Clans zu verhökern? Oder lagert der Kunstschatz - zwei Jahre nach dem Einbruch - noch in Verstecken in Neukölln, Izmir oder Beirut? Experten bewerten den Wert der Steine und die Möglichkeiten, den Diamantschatz auf legalen und illegalen Märkten zu verkaufen. Vergleiche zu anderen spektakulären Kunstdiebstählen verdeutlichen, wie man mit langem Atem, behutsamer Strategie und viel Fingerspitzengefühl für die Regeln in der kriminellen Unterwelt die weltberühmten Kunstschätze zurückholen könnte. Die Staatsanwälte in Dresden bereiten nun das Verfahren gegen die Angeklagten vor. Ihnen drohen bis zu 15 Jahren Gefängnis. Rückgabe der Diamantgarnituren gegen Haftminderung - auch das wäre eine denkbare Entwicklung. Noch Ende 2021 soll der Prozess beginnen. Doch der Clan schweigt weiter hinter seiner Mauer aus Deutschlands besten und teuersten Strafverteidigern. Einer der Angeklagten ist Wissam Remmo. Er war schon an dem ebenso dreisten wie spektakulären Einbruch in das Berliner Bode-Museum im März 2017 beteiligt. Dort stahl er eine 100 Kilogramm schwere Goldmünze im Wert von vier Millionen Euro. Hat er tatsächlich während des laufenden Goldmünze-Prozesses das Dresdner Grüne Gewölbe geplündert? Wissam Remmo wurde gemeinsam mit drei weiteren Verdächtigen Ende 2020, ein Jahr nach dem Dresdner Kunstraub, festgenommen. Ein weiterer Verdächtiger konnte im Mai 2021 gefasst werden, der sechste Angeklagte im vergangenen August. "Bisher ist noch keiner der Diamanten irgendwo auf der Welt aufgetaucht", sagt Marion Ackermann, Generaldirektorin der Dresdner Kunstsammlungen. Das macht Hoffnung. Die Expertisen von Ermittlern, Staatsanwälten, Diamanten-Experten, Anwälten und Privatermittlern geben Antworten auf die eine zentrale Frage: Sind die Dresdner Juwelen für immer verloren - oder nicht? Und wie könnte man sie zurückbekommen?
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Die Paten von St. Pauli - Der Aufstieg von Wilfrid Schulz

Dokumentation St. Pauli in den 1960er-Jahren. Wilfrid Schulz, ein einfacher Hafenarbeiter, wird in kurzer Zeit zum unangefochtenen Paten von St. Pauli. Ein selbst ernannter "ehrenwerter" Ganove, der - stets gut gekleidet - das Milieu fest im Griff hat. Zwischen Beatschuppen und Touristenströmen wird er mit Bordellen, Glücksspiel und Stripshows reich. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Teil eins der Reihe "Die Paten von St. Pauli" erzählt von einer Zeit, als einfache Arbeiter zu Zuhältern werden konnten, auf dem Kiez eine Goldgräberstimmung herrschte und ein Mikrokosmos aus Sex und Gegenkultur eine Anziehungskraft ausübte, die der Beginn eines einzigartigen und zugleich abschreckenden Sittengemäldes deutscher Geschichte wurde. In ehrlichen und sehr persönlichen Interviews erzählen ehemalige Zuhälter, Prostituierte, Polizisten und Szenekenner von St. Pauli und der Welt im Rotlichtmilieu. Die teils drastischen Berichte von der gewalttätigen Realität auf dem Kiez stehen im Gegensatz zu den Erinnerungen der Protagonistinnen und Protagonisten, die nicht nur ihren gefährlichen Alltag beschreiben, sondern auch ihre Gefühle und Erinnerungen preisgeben. Viele haben den größten Teil ihres Lebens auf dem Kiez und der Reeperbahn verbracht - für sie ist die Halbwelt des Milieus auch ein Zuhause, das unberechenbar und auch tödlich sein kann. Die Reihe geht den Geschichten der selbst ernannten Rotlichtgrößen nach und gibt einen Blick in eine Parallelwelt frei. Am Ende zerstört sich die Szene aus Sex, Drogen und Gewalt selbst.
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Die Paten von St. Pauli - Der schöne Klaus und die fetten Jahre

Dokumentation St. Pauli in den 1970er-Jahren. Die jungen Wilden drängen auf den Kiez. Neue Luden-Banden bestimmen das Geschäft auf der Reeperbahn. Eine davon ist die "GMBH", daneben die "Nutella-Bande", gegründet von Klaus Barkowsky, dem "schönen" Klaus. Dieser protzt mit auffälliger Kleidung und dicken Autos und wird reich - sehr reich. Alles auf Kosten seiner vielen Frauen, die für ihn anschaffen. Teil zwei der Reihe "Die Paten von St. Pauli" erzählt vom Aufstieg junger Zuhälter und ihren Banden, die das Leben in vollen Zügen genießen, von den Frauen, die ihnen unter teils brutalen Bedingungen dieses Leben ermöglichen, und von der leisen Vorahnung, dass es so nicht weitergehen kann. In ehrlichen und sehr persönlichen Interviews erzählen ehemalige Zuhälter, Prostituierte, Polizisten und Szenekenner von St. Pauli und der Welt im Rotlichtmilieu. Die teils drastischen Berichte von der gewalttätigen Realität auf dem Kiez stehen im Gegensatz zu den Erinnerungen der Protagonistinnen und Protagonisten, die nicht nur ihren gefährlichen Alltag beschreiben, sondern auch ihre Gefühle und Erinnerungen preisgeben. Viele haben den größten Teil ihres Lebens auf dem Kiez und der Reeperbahn verbracht - für sie ist die Halbwelt des Milieus auch ein Zuhause, das unberechenbar und auch tödlich sein kann. Die Reihe geht den Geschichten der selbst ernannten Rotlichtgrößen nach und gibt einen Blick in eine Parallelwelt frei. Am Ende zerstört sich die Szene aus Sex, Drogen und Gewalt selbst.
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Der Maulwurf - Undercover in Nordkorea DOKUMENTATION Dunkle Waffengeschäfte, DK 2020
In einer zehnjährigen Geheimmission schleichen sich zwei Männer in das gefährlichste Regime der Welt ein. Sie wollen Nordkoreas Verstrickungen in den internationalen Waffenhandel beweisen. Der Maulwurf Ulrich Larsen und der erfundene Investor Mr. James reisen mit koreanischen Offiziellen nach Uganda, um dort den Bau einer Waffenfabrik in die Wege zu leiten. Sie finden so heraus, wie Nordkorea die UN-Sanktionen unterläuft. Der Film dokumentiert die Zeit von 2017 bis 2020. Der Maulwurf Ulrich Larsen übersteht einen Check auf Wanzen durch den KFA-Präsidenten Alejandro Cao de Benós und treibt zusammen mit seinem Komplizen Mr. James ein vermeintliches großes Waffengeschäft mit Nordkorea voran. Mit versteckten Kameras und Mikrofonen wird der Abschluss von Verträgen im Geheimen aufgezeichnet. Annie Machon, ehemalige Mitarbeiterin des britischen Nachrichtendienstes MI5, ordnet mit dem Maulwurf und Mr. James die Ereignisse ein.
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Waffenschmugglern auf der Spur DOKUMENTATION Wie Gewehre und Granaten nach Deutschland kommen, D 2021
Maschinengewehre und Handgranaten - in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien ist es nicht schwer, sich solche Waffen zu besorgen. Viele werden auch nach Deutschland geschmuggelt. Nach Schätzungen des Bundeskriminalamtes seien auf dem Balkan noch etwa sechs Millionen Waffen in Umlauf. Viele davon stammen aus Beständen der ehemaligen deutschen Volksarmee. Eigentlich müssten sie zerstört werden, stattdessen werden sie illegal weiterverkauft. Oft hilft der Polizei nur Kommissar Zufall. In Dresden stand ein schwarzer Mercedes vor dem Bahnhof. Dem Fahrer war der Sprit ausgegangen. Bei der Kontrolle des Fahrzeuges fanden Beamte rund hundert Handgranaten, mehrere Hundert Patronen, acht Handfeuerwaffen und fünf Kalaschnikow-Maschinengewehre. Die Waffenschmuggler kamen aus Bosnien, sie waren auf dem Weg in die Niederlande. Sie wurden festgenommen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Waffen aus dem Balkankrieg stammten und jetzt weiterverkauft werden sollten. Die beiden Männer, die in Dresden festgenommen wurden, waren nur die Kuriere. Die Hintermänner sitzen in Bosnien. Dort sind heute immer noch eine Vielzahl von Kriegswaffen illegal zu bekommen, sich damit einzudecken, ist offensichtlich nicht schwierig. Den örtlichen Behörden gelingt es nicht, den Waffenhandel vollständig zu unterbinden. Bojana Balon arbeitet im Auftrag der UN: "Es muss noch viel getan werden. Das betrifft auch die Strafverfolgung. Das reicht vom Grenzschutz und der Polizeiarbeit, dass man die Waffen besser aufspürt und dann auch gegen die Leute ermittelt." Mehr unter www.zoom.zdf.de
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Die Paten von St. Pauli DOKUMENTATION Der Aufstieg von Wilfrid Schulz, D 2021
St. Pauli in den 1960er-Jahren. Wilfrid Schulz, ein einfacher Hafenarbeiter, wird in kurzer Zeit zum unangefochtenen Paten von St. Pauli. Ein selbst ernannter "ehrenwerter" Ganove, der - stets gut gekleidet - das Milieu fest im Griff hat. Zwischen Beatschuppen und Touristenströmen wird er mit Bordellen, Glücksspiel und Stripshows reich. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Teil eins der Reihe "Die Paten von St. Pauli" erzählt von einer Zeit, als einfache Arbeiter zu Zuhältern werden konnten, auf dem Kiez eine Goldgräberstimmung herrschte und ein Mikrokosmos aus Sex und Gegenkultur eine Anziehungskraft ausübte, die der Beginn eines einzigartigen und zugleich abschreckenden Sittengemäldes deutscher Geschichte wurde. In ehrlichen und sehr persönlichen Interviews erzählen ehemalige Zuhälter, Prostituierte, Polizisten und Szenekenner von St. Pauli und der Welt im Rotlichtmilieu. Die teils drastischen Berichte von der gewalttätigen Realität auf dem Kiez stehen im Gegensatz zu den Erinnerungen der Protagonistinnen und Protagonisten, die nicht nur ihren gefährlichen Alltag beschreiben, sondern auch ihre Gefühle und Erinnerungen preisgeben. Viele haben den größten Teil ihres Lebens auf dem Kiez und der Reeperbahn verbracht - für sie ist die Halbwelt des Milieus auch ein Zuhause, das unberechenbar und auch tödlich sein kann. Die Reihe geht den Geschichten der selbst ernannten Rotlichtgrößen nach und gibt einen Blick in eine Parallelwelt frei. Am Ende zerstört sich die Szene aus Sex, Drogen und Gewalt selbst.
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Die Paten von St. Pauli DOKUMENTATION Der schöne Klaus und die fetten Jahre, D 2021
St. Pauli in den 1970er-Jahren. Die jungen Wilden drängen auf den Kiez. Neue Luden-Banden bestimmen das Geschäft auf der Reeperbahn. Eine davon ist die "GMBH", daneben die "Nutella-Bande", gegründet von Klaus Barkowsky, dem "schönen" Klaus. Dieser protzt mit auffälliger Kleidung und dicken Autos und wird reich - sehr reich. Alles auf Kosten seiner vielen Frauen, die für ihn anschaffen. Teil zwei der Reihe "Die Paten von St. Pauli" erzählt vom Aufstieg junger Zuhälter und ihren Banden, die das Leben in vollen Zügen genießen, von den Frauen, die ihnen unter teils brutalen Bedingungen dieses Leben ermöglichen, und von der leisen Vorahnung, dass es so nicht weitergehen kann. In ehrlichen und sehr persönlichen Interviews erzählen ehemalige Zuhälter, Prostituierte, Polizisten und Szenekenner von St. Pauli und der Welt im Rotlichtmilieu. Die teils drastischen Berichte von der gewalttätigen Realität auf dem Kiez stehen im Gegensatz zu den Erinnerungen der Protagonistinnen und Protagonisten, die nicht nur ihren gefährlichen Alltag beschreiben, sondern auch ihre Gefühle und Erinnerungen preisgeben. Viele haben den größten Teil ihres Lebens auf dem Kiez und der Reeperbahn verbracht - für sie ist die Halbwelt des Milieus auch ein Zuhause, das unberechenbar und auch tödlich sein kann. Die Reihe geht den Geschichten der selbst ernannten Rotlichtgrößen nach und gibt einen Blick in eine Parallelwelt frei. Am Ende zerstört sich die Szene aus Sex, Drogen und Gewalt selbst.
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Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
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Die Paten von St. Pauli DOKUMENTATION "Mucki" Pinzner und das blutige Ende, D 2021
St. Pauli in den 1980er-Jahren. Die Luden-Kartelle "GMBH" und "Nutella-Bande" leben in Saus und Braus. Doch dann kommt eine neue Bande auf den Kiez. Das Aufkommen von Aids lässt die Sex-Geschäfte in diesen Jahren einbrechen, Drogen und brutale Morde stürzen das Viertel in einen Strudel von nie da gewesener Gewalt. Teil drei der Reihe "Die Paten von St. Pauli" erzählt von den vielen Toten, die das Milieu erschüttern, und von dem Auftragskiller "Mucki" Pinzner, der einer Ära ein blutiges und endgültiges Ende setzt. In ehrlichen und sehr persönlichen Interviews erzählen ehemalige Zuhälter, Prostituierte, Polizisten und Szenekenner von St. Pauli und der Welt im Rotlichtmilieu. Die teils drastischen Berichte von der gewalttätigen Realität auf dem Kiez stehen im Gegensatz zu den Erinnerungen der Protagonistinnen und Protagonisten, die nicht nur ihren gefährlichen Alltag beschreiben, sondern auch ihre Gefühle und Erinnerungen preisgeben. Viele haben den größten Teil ihres Lebens auf dem Kiez und der Reeperbahn verbracht - für sie ist die Halbwelt des Milieus auch ein Zuhause, das unberechenbar und auch tödlich sein kann. Die Reihe geht den Geschichten der selbst ernannten Rotlichtgrößen nach und gibt einen Blick in eine Parallelwelt frei. Am Ende zerstört sich die Szene aus Sex, Drogen und Gewalt selbst.
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Die Paten von der Ruhr - Mafia-Paradies Deutschland RECHT UND KRIMINALITÄT, D 2018
Wer Deutschland durch die Krimi-Brille betrachtet, stellt schnell fest: Nicht nur beliebte Serien wie die "SOKOs" im Vorabendprogramm sind von einem Lokalkolorit bestimmt. Auch die realen Verbrechen folgen oft einem ortstypischen Muster. Deutschlands Westen, das Ruhrgebiet: Eldorado für italienische Mafiosi? 15. August 2007: Unweit des Duisburger Hauptbahnhofs sterben sechs junge Italiener vor ihrem Restaurant "Da Bruno". Eine ganze Stadt steht unter Schock. Auch für die Duisburger Mordkommission ist es ein außergewöhnliches Verbrechen. Es folgen Ermittlungen, die Jahre dauern und ein Team aus 140 Männern und Frauen beschäftigen werden. Die Spurensuche führt schnell über die Stadtgrenzen Duisburgs hinaus ins benachbarte Ruhrgebiet. Zehn Millionen Menschen zwischen Rhein, Ruhr und Wupper. Seit Jahrzehnten operiert hier die italienische Mafia - meist unauffällig. Selten kommt etwas ans Tageslicht, so wie in den 80er-Jahren. Seit mehr als 50 Jahren entsteht in den Großstädten des Rhein- und Ruhrgebiets ein dichtes Netz italienischer Gastronomiebetriebe. Für die Mafia äußerst lukrativ. Hier kann sie Schutzgeld erpressen und gut getarnte Stützpunkte errichten. Gut vernetzt, versteht sich - alles bleibt in der Familie. Zu den Gesetzen der Mafia gehört noch heute das Schweigegelübde, die "Omertà". Auf Verrat steht der Tod. Für Experten steht längst fest: Mafia-Gruppen mit italienischen Wurzeln sind im Ruhrgebiet fest verankert. Sie investieren in Immobilien, waschen Milliarden im Baugewerbe. Den Ermittlern sind im Kampf gegen die Familien oft die Hände gebunden.
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Rockerkrieg DOKUMENTATION Aufstieg der Hells Angels, D 2017
Sich selbst bezeichnen die Hells Angels als "Gesetzlose" - Motorradfahrer, für die nur ihre eigenen Regeln gelten und die "Rocker-Familie" über allem steht. Seit 1973 gibt es eine Abteilung in Hamburg, und von hier expandieren sie über die ganze Republik. Immer wieder kommen die Höllenengel mit der Polizei aneinander, vor allem aber gibt es blutige Revierkämpfe mit anderen Rockergruppen - wie den Bandidos. Die dreiteilige Dokumentation beschreibt, wie es dazu kommen konnte, in welche Geschäfte die Gangs verwickelt sind und wie Abertausende Rocker in Deutschland inzwischen ihr Geld verdienen. Und die Dokumentation gibt einen Eindruck davon, zu welcher Bedrohung die Gangs sich auswachsen, wie sie organisiert sind, wie mächtig sie geworden sind und wie weit ihre Kontakte reichen. Rocker sind nicht mehr nur die tumben Schläger, die vor Diskotheken stehen und dort den Drogenhandel kontrollieren. Sie mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, sie sind Gastronomen, führen Unternehmen und profitieren von der Vermarktung ihres Lifestyles.
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Rockerkrieg DOKUMENTATION Mord und Verrat, D 2017
So sehr die Rockergruppen Einheit beschwören - so brutal gehen sie auch aufeinander los, wenn Provinzfürsten oder Emporkömmlinge versuchen, ihre eigenen Eitelkeiten zu befriedigen. Aygün Mucuk ist einer der Hauptdarsteller. Der Hells Angel gehörte der jungen Rockergeneration an, die vor allem von Migranten geprägt wurde. Mucuk aus Gießen will Macht und Ansehen, am Ende bezahlt er seinen Ehrgeiz mit dem Leben. Mit 17 Schüssen wird der 45-Jährige regelrecht hingerichtet. Aber auch Frank Hanebuth, der bekannteste deutsche Hells Angel und Charterpräsident in Hannover, bekommt die Missgunst anderer Rocker zu spüren. Ein verprellter Rocker beschuldigt ihn des Auftragsmordes. Die dreiteilige Doku-Reihe beschreibt, in welche Geschäfte die Rockergangs verwickelt sind und wie Abertausende Rocker in Deutschland inzwischen ihr Geld verdienen. Sie gibt einen Eindruck davon, zu welcher Bedrohung die Gangs sich auswachsen, wie sie organisiert sind, wie mächtig sie geworden sind und wie weit ihre Kontakte reichen. Rocker sind nicht mehr nur die tumben Schläger, die vor Diskotheken stehen und dort den Drogenhandel kontrollieren. Sie mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, sie sind Gastronomen, führen Unternehmen und profitieren von der Vermarktung ihres Lifestyles.
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Rockerkrieg DOKUMENTATION Neue Fronten, D 2017
Die Hells Angels sind der mächtigste und gefürchtetste Motorradklub der Welt. Aber auch sie bekommen neue Feinde. Vor allem junge Migranten-Gangs wollen das Rockermilieu aufmischen. Eine Gruppierung sind die United Tribuns. Sie rekrutieren vor allem junge Männer aus Problemvierteln mit Migrationshintergrund. Auch der Motorradklub der Mongols macht den Hells Angels im Drogenhandel und Rotlichtmilieu Konkurrenz. Satudarahs und die Osmanen Germania sind weitere Rockergruppen, die ihre Reviere abstecken wollen, und oft führt das zu Kämpfen zwischen den Gruppen - und Toten. Die dreiteilige Doku-Reihe beschreibt, in welche Geschäfte die Rockergangs verwickelt sind und wie Abertausende Rocker in Deutschland inzwischen ihr Geld verdienen. Sie gibt einen Eindruck davon, zu welcher Bedrohung die Gangs sich auswachsen, wie sie organisiert sind, wie mächtig sie geworden sind und wie weit ihre Kontakte reichen. Rocker sind nicht mehr nur die tumben Schläger, die vor Diskotheken stehen und dort den Drogenhandel kontrollieren. Sie mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, sie sind Gastronomen, führen Unternehmen und profitieren von der Vermarktung ihres Lifestyles.
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Rockerkrieg DOKUMENTATION Der Staat schlägt zurück, D 2020
"Wir gegen die anderen": Das ist das Selbstverständnis von Rockerklubs wie den Hells Angels oder Bandidos. Die anderen: Das ist meist der Staat, der zuletzt den Druck enorm erhöht hat. Seitdem sich Rockerklubs in Deutschland gegründet haben, sind sie ständig im Fokus von Polizei und Staatsanwälten. Denn immer wieder mischen sie bei illegalen Geschäften wie Prostitution, Drogen oder Geldwäsche mit. Doch der Staat schlägt in den vergangenen Jahren vermehrt zurück, intensiviert den Einsatz von Ermittlern. In Berlin gelang den Ermittlern ein besonderer Erfolg. Im sogenannten Rockermordprozess standen zehn Angeklagte vor Gericht. Alle Mitglieder der Hells Angels. Nach fünf Jahren Verhandlung wurden acht Rocker zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Sieben von ihnen wurden des gemeinschaftlichen Mordes schuldig gesprochen. Unter ihnen der Rocker-Boss Kadir Padir, den der Richter ein "dissoziales Alphatier" nannte. Die Verurteilten hatten 2014 in einem Wettbüro einen 26-jährigen Mann erschossen, um die "Ehre des Klubs" zu wahren, so das Urteil. Auch in Hamburg gelang es der Justiz, Kriminelle aus dem Rockermilieu hinter Schloss und Riegel zu bringen. Ein Rocker-Boss war auf der Reeperbahn durch Schüsse schwer verletzt worden. Wieder ging es um verletzte Ehre und Rache zwischen zwei verfeindeten Banden. Doch Rocker sind nicht nur schießwütig und verdienen am Drogenhandel, mit Schutzgeld und Prostitution. In Rostock müssen sich drei Männer aus der Rockerszene wegen Handels mit Edelmetallen und verbundener Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten. Insgesamt geht es um 30 Millionen Euro. Der Staat zeigt den Rockern ihre Grenzen auf.
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Die Welt der Clans - Verbrechen, Macht und Ehre RECHT UND KRIMINALITÄT, D 2020
Was zeichnet Clans aus, und wie bilden sie sich? Und warum ist der eine Clan ein tragendes Element der Gesellschaft, und der andere Clan respektiert keine Regeln und Gesetze? Die Machenschaften von kriminellen Clans alarmieren die Öffentlichkeit. Schleichend haben Familienbanden eine Parallelwelt erschaffen, in der sie ihren Geschäften nachgehen und sich um den Rechtsstaat und das Gemeinwesen wenig scheren. Die Politik hat lange tatenlos zugeschaut und muss nun mit den Folgen leben: Familienclans, die kaum zu kontrollieren scheinen. Seit Jahren sorgen die Straftaten arabischer Großfamilien immer wieder für Schlagzeilen, Berlin gilt als Hochburg des Verbrechens: der spektakuläre Überfall auf das KaDeWe im Jahr 2014, der Diebstahl einer 100 Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Bode-Museum im Jahr 2017, die Beschlagnahme Dutzender Berliner "Clan-Immobilien" wegen des Verdachts der Geldwäsche im Herbst 2018. Im Fokus der Ermittlungen: arabische Familienclans mit bis zu 1000 Mitgliedern. Nach Schätzungen der Polizei leben etwa 20 arabische Großfamilien in Berlin. Doch auch in Nordrhein-Westfalen und Bremen treiben sie ihr Unwesen. Meist in den 80er- und 90er-Jahren aus dem Bürgerkriegsland Libanon nach Deutschland gekommen, haben sich einige der Clans hierzulande zu einer festen Größe der Organisierten Kriminalität entwickelt. Sie verdienen an Drogen, Prostitution, Schutzgelderpressung und immer häufiger an spektakulären Raubzügen, bei denen sie Millionen erbeuten. Die Brutalität, mit der sie dabei vorgehen, haben sie zur Macht im Milieu werden lassen. Konflikte werden auf offener Straße mit Schusswaffen ausgetragen. Doch auch kriminelle Familienclans aus Osteuropa haben Deutschland zum Einsatzgebiet für ihre krummen Geschäfte ausgewählt. Mit Betrügereien wie Schockanrufen oder dem sogenannten Enkeltrick ergaunern sie Millionen, während sie sich gegenüber dem Staat als mittellos ausgeben und Hartz IV kassieren. Tragisch: Der deutsche Staat hat dem Treiben lange tatenlos zugeschaut, die Politik das Problem ignoriert. Ermittlungen innerhalb der abgeschotteten Familienstrukturen sind äußerst schwierig. Keiner packt aus, und Zeugen werden nicht selten bedroht und zum Schweigen gebracht. Clan-Gesetze und der familiäre Zusammenhalt stehen oftmals über Rechtsstaat und Grundgesetz. Polizei und Justiz scheinen machtlos gegen skrupellose Clans. Dabei sind Familienclans nicht automatisch kriminell. Ganz im Gegenteil. Das Wort Clan stammt ursprünglich aus dem schottisch-gälischen Sprachgebrauch. Ursprünglich war ein Clan eine größere Familiengruppe in Schottland, die ein abgegrenztes Gebiet bewohnte und ihre Herkunft auf einen gemeinsamen Urahnen zurückführte. Der wohl weltweit bekannteste Clan lebt in den USA. Seit über 100 Jahren ziehen die Kennedys in den Vereinigten Staaten die Strippen, und mit John F. Kennedy schaffte es einer der ihren sogar bis ins Oval Office des Weißen Hauses, sein Bruder Robert wurde Justizminister.
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Die Geheimnisse der Russenmafia Gewalt, Geschäft, Gefängnis RECHT UND KRIMINALITÄT, D 2019
Zunehmend entwickelt sich Deutschland zu einem lukrativen Ziel für die Verbrecherbanden der Russenmafia. Dabei bedient sich die organisierte russische Kriminalität brutaler Methoden. Hotspot Berlin - parallel zum Zerfall der UdSSR und dem Rückzug der sowjetischen Armee aus Ostdeutschland wird die wiedervereinigte Hauptstadt zum Zentrum von Kriminalität: Ikonenschmuggel und Hehlerei, Raubstraftaten und rätselhafte Mordfälle in Serie. Als im morgendlichen Berufsverkehr des 15. März 2016 eine Autobombe mitten auf einer achtspurigen Berliner Hauptverkehrsachse detoniert, kommt der Fahrer ums Leben - ein polizeibekannter Drogendealer. Wie durch ein Wunder aber gibt es keine weiteren Verletzten. Für die Ermittler des Berliner Landeskriminalamts verdichten sich schnell alle Indizien auf eine Tat im Milieu der organisierten russischen Kriminalität. Ein Sprengstoffattentat als Warnung an zuliefernde Dealer, den Spielregeln des schmutzigen Kokain-Geschäfts zu folgen. Und eine öffentliche Machtdemonstration der Russenmafia - die seit Jahrzehnten von Berlin aus agiert, deutschlandweit. Die Russenmafia ist eine verbrecherische Organisation, die mit Kokainschmuggel, Raubstraftaten, Prostitution, Menschenhandel sowie Waffengeschäften allein in Deutschland mehr als eine Million Euro Beute am Tag erzielt. Die illegalen Geldsummen werden bevorzugt in Deutschland gewaschen, denn hier boomen Bau- und Immobiliengeschäfte. Ideale Voraussetzungen für die systematische Unterwanderung ganzer Branchen mit Geldwäsche. Zumal der Verfolgungsdruck auf kriminelle Finanzgeschäfte vergleichsweise gering bleibt. Für viele Experten gilt Deutschland genau deshalb als Mafia-Paradies. Die Etablierung der organisierten russischen Kriminalität profitiert in den frühen 90er-Jahren vom Zerfall der staatlichen Strukturen in der früheren Sowjetunion. Die jahrzehntelange Tradition der sogenannten Diebe im Gesetz, russischer Berufsverbrecher, wurde Jahrzehnte zuvor durch ihren Widerstand in Stalins sibirischen Straflagern zum Mythos in der UdSSR. Angeheuert von neureichen russischen Oligarchen der Jelzin-Ära, erledigen die "Diebe im Gesetz" auch brutalste Verbrechen für ihre Auftraggeber. Mit dem wiedervereinigten Deutschland öffnet sich nun ein höchst lukrativer Markt für diese Banden der Russenmafia. Zunächst werden in Berlin ansässige russische Immigranten der 1980er-Jahre zur Zielscheibe der russischen Mafiosi. Die Berliner Polizei registriert schon 1991 eine außergewöhnliche Zunahme rätselhafter Mordfälle im Russenmilieu. Reihenweise eröffnen dubiose Import-Export-Läden in attraktiven Lagen der Westberliner City. Die Expansion der Russenmafia auf die klassischen Geschäftsfelder organisierter Krimineller erfolgt schnell und selten lautlos. Durch ihre offene Brutalität unterscheiden sich russische Verbrecherbanden von den in Deutschland seit 2007 diskret agierenden italienischen Mafiosi. Selbst in deutschen Gefängnissen, in denen russischsprachige Häftlinge gut ein Zehntel ausmachen, besitzen sie uneingeschränktes Ansehen und nehmen hierarchische Führungspositionen ein. Die Struktur der Russenmafia unterscheidet innerhalb einzelner Banden vom Paten über die Bosse und Brigadeleiter bis zu den ausführenden "Soldaten" vier Ebenen. Die Zahl dieser in Deutschland tätigen russischen Verbrecher schätzt das Bundeskriminalamt auf aktuell 10 000 (Stand: Mai 2020). Für deutsche Ermittler gestaltet sich die Zusammenarbeit mit russischen Polizeikollegen dabei als schwierig. Der Informationsfluss bleibt oft einseitig, die Effektivität von Interpol im Kampf gegen organisierte russische Straftäter begrenzt. Erst in den vergangenen Jahren beobachten Experten die zunehmende Bekämpfung organisierter Banden in Russland. Das internationale Engagement der Russenmafia aber hat nach wie vor Konjunktur. Berlin bleibt neben London und New York ihr Hotspot.
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Serbiens Mafia - Krieger, Kriminelle und der Staat GESELLSCHAFT UND POLITIK, F 2018
Die Geschichte der Mafia Serbiens ist untrennbar mit der Geschichte des Landes verbunden. Ein Mann verkörpert die Organisierte Kriminalität wie kein anderer: Zeljko "Arkan" Raznatovic. Er war Mafioso, Anführer der Fans des Fußballklubs Roter Stern Belgrad und Kommandant der berüchtigten paramilitärischen serbischen Freiwilligengarde, genannt "Arkans Tiger". Bis zu seinem Tod genoss er höchstes Ansehen in der Heimat, auch in politischen Kreisen. An seinem Beispiel lässt sich nachvollziehen, wie die serbischen Kriminellen so mächtig werden konnten, dass sie sich bis heute unangreifbar fühlen. Denn die Kontakte zwischen Staat und Organisierter Kriminalität scheinen in Serbien so eng wie nirgends sonst in Europa.
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Die albanische Mafia - Drogen, Waffen und verletzte Ehre DOKUMENTATION, D 2021
Als weltweit führende Cannabis-Schmuggler groß geworden, steigen albanische Mafiaclans inzwischen ins noch lukrativere Kokaingeschäft in Südamerika ein - mit Zielmarkt Deutschland. Die albanische Mafia geht auch in Deutschland mit äußerster Brutalität gegen Abtrünnige aus den eigenen Reihen vor. Ihr archaisches Rechtsverständnis basiert auf der "Ehre", verfeindete Familien tragen Konflikte über Generationen mit tödlicher Blutrache aus. Ein Sommerabend 2021 mitten im belebten Berliner Stadtteil Wedding - aus einem Wagen heraus werden mehr als 20 Schüsse auf Gäste einer Shishabar abgefeuert, einige der Opfer werden lebensgefährlich verletzt. Die Berliner Polizei ermittelt in Richtung rivalisierender albanischer Drogenbanden, die den Rauschgifthandel der Hauptstadt seit Jahren dominieren. Galten albanische Clans deutschlandweit bislang als führende Cannabis-Dealer, erzielen sie im lukrativeren Kokaingeschäft inzwischen weit höhere Gewinne. Nach jahrzehntelanger Isolation unter dem stalinistischen Hoxha-Regime öffnet sich das ärmste Land des Balkans, Albanien, erst seit 1990 in Richtung Europa und einer marktwirtschaftlich organisierten Gesellschaft. Doch Korruption bis in höchste politische Ämter lässt die meisten Albaner bis heute am Staatsapparat und seinen Gesetzen zweifeln. Sie vertrauen seit Jahrhunderten den ungeschriebenen Regeln des "Kanun", der die Familie über alles stellt und von Begriffen wie "Ehre" und "Blutrache" geprägt ist. Junge Menschen finden ihre Perspektive oft bei kriminellen und gut organisierten Banden, die die Beutegelder aus internationalem Drogenhandel stolz in Villen und Luxusautos in ihrer Heimat präsentieren. Seit den 1990er-Jahren ist das Phänomen organisierter albanischer Mafiaclans auch in Deutschland sichtbar. Mit sogenannten Ehrenmorden bestraft man mitten in Deutschland albanische "Verräter", die sich gegen die Banden stellen. Neben dem Drogenhandel, bei dem albanische Familien vom Juniorpartner italienischer Mafiosi zum Direktimporteur in Südamerika aufstiegen, gehören Waffengeschäfte, Einbrüche und Prostitution zu den kriminellen Hauptgeschäftszweigen albanischer Straftäter. Begünstigt durch die freigiebige Visapolitik Albaniens, tauschen Intensivtäter in der Heimat beliebig oft ihre Identitäten. Deutschen Ermittlern werden Fahndung und Aufklärung so noch schwerer gemacht. Das Schweigegesetz verbietet unter Todesandrohung ohnehin jede Kooperation mit der deutschen Polizei. Längst dominieren albanische Mafiaclans den Drogenmarkt aller deutschen Metropolen, insbesondere in Berlin oder Frankfurt. Sie kooperieren dabei in relevanten Rotlichtvierteln durchaus mit den Hells Angels, wie in Hamburg oder Frankfurt. Durch die starke albanische und kosovarische Community in der deutschsprachigen Schweiz stellt das Dreiländereck mit Frankreich im Raum Lörrach/Basel seit Jahren einen Hotspot des Rauschgift- und Waffenschmuggels dar. Die Bemühungen Albaniens um Aufnahme in die EU unter Präsident Edi Rama scheitern bislang stets an der inkonsequenten Verfolgung der Drogenbosse in Albanien. Der massive Anbau von Cannabis, insbesondere in den abgelegenen Bergtälern im Norden und Süden des Landes, sichert der bäuerlichen Bevölkerung ein besseres Einkommen als die klassische Feldarbeit. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die albanische Politik in Tirana seit Jahren. Die alltägliche Brutalität, mit der albanische Drogenbanden mitten in Deutschland vorgehen, unterscheidet sie von inzwischen deutlich diskreter auftretenden Organisationen wie den italienischen Mafiaclans. Durch das Eindringen ins weltweite Kokaingeschäft geht es für sie dabei heute um enorme Gelder bis in den Milliardenbereich. Um gegen die mörderischen Geschäfte der albanischen Mafia in Deutschland wirkungsvoller vorgehen zu können, bräuchten Ermittler und Fahnder deutlich mehr personelle und technische Ressourcen.
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Cosa Nostra in Deutschland - Die brutale Macht der Mafia DOKUMENTATION, D 2021
Die Cosa Nostra zieht es seit den 1970er-Jahren gezielt nach Deutschland. Zwischen Sizilien und Mannheim verläuft noch heute die berüchtigte "Pista della morte", die Route des Todes. Die sizilianische Mafia erzielt im Drogengeschäft und als Baumafia in Deutschland Milliardengewinne. Der hierzulande unbegrenzt mögliche Einsatz von Bargeld - selbst bei Immobilienerwerb - macht Deutschland hochattraktiv für mafiöse Geldwäsche in großem Stil. Als der 12-jährige Giuseppe R. am 13. Mai 2013 mittags von der Schule in sein Zuhause im Mannheimer Vorort Kirschgartshausen kommt, stolpert er mitten in einen Albtraum. Die Leichen seiner Eltern liegen blutüberströmt in der Küche und im Wohnzimmer. Die Spurensicherung der Polizei dokumentiert zwei Täter sowie Kopf- und Genickschüsse - wie bei einer Hinrichtung. Die typische Handschrift der Mafia. Doch das wegen Drogen- und Waffendelikten polizeibekannte Opfer, ein sizilianischer Gastwirt aus Mannheim, veranlasst weder die zuständige Mannheimer Staatsanwaltschaft noch das Landeskriminalamt in Stuttgart, von einem Auftragsmord der sizilianischen Cosa Nostra zu sprechen. In Ermittlerkreisen vermutet man zunächst eine mögliche Beziehungstat. Die Täter sind auch heute, neun Jahre nach dem Doppelmord, nicht gefasst. Die Cosa Nostra gilt als "Mutter aller Mafiaorganisationen" und beherrscht die Organisierte Kriminalität in Italien seit 1860 mehr als 100 Jahre lang. Die grassierende Armut in Süditalien wird zum idealen Nährboden der Mafia. Sizilianische Familienclans werden reich mit Schutzgelderpressung, Kokainschmuggel, gefälschten Lebensmitteln sowie im Baugeschäft. Der zunehmende Verfolgungsdruck des italienischen Staates verstärkt die Expansion der Cosa Nostra insbesondere nach Deutschland. Die Anonymität Zehntausender sizilianischer Gastarbeiter samt gut integrierter Gastronomiebetriebe im Rhein-Neckar-Raum bietet der Mafia seit den 1970er-Jahren perfekte Ruhe- wie Aktionsräume. Als sich in den 1990er-Jahren brutale Mordfälle innerhalb Mannheims italienischer Community häufen, intensivieren deutsche Ermittler und sizilianische Antimafia-Jäger ihre Zusammenarbeit. Die "Pista della morte" zwischen Mannheim und Palma di Montechiaro wird zum blutigen Schauplatz zahlreicher Attentate. Gezielt reisen die in ganz Italien angesehenen Ermittlungsrichter Falcone und Borsellino nach Mannheim, finden dort Kronzeugen innerhalb mafiöser Clans, teilen wichtiges Know-how mit ihren deutschen Kollegen. Sommer 1992: Beide Richter sterben in Palermo, jeweils auf Rückreisen aus Deutschland, durch brutale Sprengstoffattentate zusammen mit ihren Leibwächtern im Auto. Die Magnetwirkung Deutschlands auf organisierte Kriminelle aus Sizilien beruht auf zwei wesentlichen Faktoren: Deutschland als wohlhabendes Industrieland bietet für alle Geschäftsfelder der Cosa Nostra reiche Absatzmärkte. Der Drogenkonsum, insbesondere von Kokain und Crack, steigt kontinuierlich an. Und als Baumafia greifen die Clans über mafiös unterwanderte Firmen mit Dumpingpreisen private wie öffentliche Großaufträge ab. Hier verschwinden enorme Mengen an Schwarzgeld aus kriminellen Geschäften. Der überhitzte Immobilienmarkt befeuert diese Entwicklung noch. Der zweite Faktor ist die wenig konsequente Bekämpfung von Geldwäsche. Zusammen mit einer europaweit einmaligen Bargeldpolitik - in Deutschland können selbst Immobiliendeals als Bargeschäfte ohne Deckelung abgewickelt werden - eröffnen sich hochattraktive Anlagemöglichkeiten für die mit Anwälten, Bankern und lokalen Politikern vernetzte Cosa Nostra. Dass deutsche Politiker und Ermittler das Phänomen "Mafia in Deutschland" nicht klarer benennen und öffentlichkeitswirksam, quasi frontal, angehen, verstehen viele sizilianische Anti-Mafia-Experten nicht. Sie halten genau das für einen ebenso wichtigen ersten Schritt wie die zentrale Bekämpfung der Geldwäsche, um den organisierten Verbrechern der Cosa Nostra auch in Deutschland ernsthafter entgegenzutreten.
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Comeback der Mafia GESELLSCHAFT UND SOZIALES Alte Clans, neue Methoden, D 2021
Die Cosa Nostra agiert im Verborgenen, doch seit Jahren wehren sich die Bürger Siziliens gegen die Clans. Durch die Pandemie stürzt Italien in eine tiefe Krise. Droht ein Comeback der Mafia? Blutige Kriege und schmutzige Geschäfte bestimmten viele Jahre den Alltag auf Sizilien, bis der Staat zurückschlug. In den 1990ern wurden Hunderte Mafiosi verurteilt, die Cosa Nostra tauchte unter. Auch Bürger und Kommunen wehren sich gegen den Einfluss der Verbrecher. Schutzgeld und Korruption in Sizilien, Palermo. Die Familie Cottone besitzt eine Pizzeria im Viertel San Lorenzo und zahlt fast 20 Jahre an den herrschenden Mafiaclan, bis sich die Brüder Antonio und Roberto Cottone dazu entschließen, ihre Erpresser anzuzeigen. Seitdem rechnen sie mit Vergeltung der Cosa Nostra. Der Verein "Addiopizzo - Tschüss Schutzgeld" unterstützt mutige Gewerbetreibende und kämpft für ihre Gerechtigkeit. Mit Erfolg? Auch in Misilmeri, einem Vorort von Palermo, sind immer wieder Beamte bestochen oder erpresst worden, um öffentliche Ausschreibungen im Sinne der Cosa Nostra zu lenken. Die Bürgermeisterin Rosalia Stadarelli setzt den schmutzigen Geschäften ein Ende und kämpft für eine mafiafreie Stadt. Wird sie die Wahlen für sich entscheiden können? Falsche Sicherheit: Cosa Nostra, 'Ndrangheta, Camorra, Sacra Corona Unita - das organisierte Verbrechen in Italien macht schätzungsweise einen Umsatz von 220 Milliarden Euro jährlich. Das entspricht rund zwölf Prozent des Bruttoinlandsproduktes Italiens und ist damit so "lukrativ" wie der Tourismus. Die Cosa Nostra beteiligt sich nicht nur am Drogenhandel, sondern mischt auch bei öffentlichen Ausschreibungen im Bereich Landwirtschaft und Bauwesen mit. Dabei operiert die Cosa Nostra nicht mehr nur auf Sizilien, sondern in ganz Italien, Europa und weltweit. Laut Oberstaatsanwalt Sebastiano Ardita werden die wahren Machtverhältnisse und die Verbindung zwischen den führenden Bossen und Mafiosi vor Ort immer mehr verschleiert. Das stellt die Ermittlungen, trotz Überwachung im großen Stil, vor neue Herausforderungen. Brandbeschleuniger Corona: Aktuell stürzt die Coronapandemie Italien in die schwerste Wirtschaftskrise seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Handel und Produktion brechen ein, Zehntausende verlieren ihre Arbeit - und die staatlichen Hilfen kommen nicht an. Die Mafia drängt in diese Lücken und kann ihre Aktivitäten dadurch verstärken. Ist der Kampf gegen die Cosa Nostra jetzt endgültig verloren?
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Das Schweigen des Clans: Das Schicksal der gestohlenen Dresdner Juwelen DOKUMENTATION, D 2021
Es ist ein großer Fahndungserfolg, doch für die Ermittler nur ein halber: Die mutmaßlichen Diebe der Diamanten aus dem Dresdner Grünen Gewölbe sind gefasst. Doch von der Beute des spektakulären Coups fehlt bisher jede Spur. Was ist mit dem kulturhistorisch einzigartigen Dresdner Kunstschatz passiert? Der Film analysiert die Möglichkeiten des berüchtigten Berliner Remmo-Clans, seine Diamantenbeute zu Geld zu machen. Die sechs Beschuldigten, allesamt Mitglieder des Clans, schweigen. Derweil fahnden eine Sonderkommission, das BKA und einige LKAs weiter nach den Juwelen. Ihr Versicherungswert: 113 Millionen Euro. Auch Privatermittler, Anwälte und Mäzene sind auf der Jagd nach dem Dresdner Kunstschatz. Sind die einzigartigen Dresdner Diamantgarnituren verloren, also zerstört? Hat man sie nach der Tatnacht vom 25. November 2019 in Einzelteile zerlegt, um sie in den Netzwerken der Organisierten Kriminalität arabischer Clans zu verhökern? Oder lagert der Kunstschatz - zwei Jahre nach dem Einbruch - noch in Verstecken in Neukölln, Izmir oder Beirut? Experten bewerten den Wert der Steine und die Möglichkeiten, den Diamantschatz auf legalen und illegalen Märkten zu verkaufen. Vergleiche zu anderen spektakulären Kunstdiebstählen verdeutlichen, wie man mit langem Atem, behutsamer Strategie und viel Fingerspitzengefühl für die Regeln in der kriminellen Unterwelt die weltberühmten Kunstschätze zurückholen könnte. Die Staatsanwälte in Dresden bereiten nun das Verfahren gegen die Angeklagten vor. Ihnen drohen bis zu 15 Jahren Gefängnis. Rückgabe der Diamantgarnituren gegen Haftminderung - auch das wäre eine denkbare Entwicklung. Noch Ende 2021 soll der Prozess beginnen. Doch der Clan schweigt weiter hinter seiner Mauer aus Deutschlands besten und teuersten Strafverteidigern. Einer der Angeklagten ist Wissam Remmo. Er war schon an dem ebenso dreisten wie spektakulären Einbruch in das Berliner Bode-Museum im März 2017 beteiligt. Dort stahl er eine 100 Kilogramm schwere Goldmünze im Wert von vier Millionen Euro. Hat er tatsächlich während des laufenden Goldmünze-Prozesses das Dresdner Grüne Gewölbe geplündert? Wissam Remmo wurde gemeinsam mit drei weiteren Verdächtigen Ende 2020, ein Jahr nach dem Dresdner Kunstraub, festgenommen. Ein weiterer Verdächtiger konnte im Mai 2021 gefasst werden, der sechste Angeklagte im vergangenen August. "Bisher ist noch keiner der Diamanten irgendwo auf der Welt aufgetaucht", sagt Marion Ackermann, Generaldirektorin der Dresdner Kunstsammlungen. Das macht Hoffnung. Die Expertisen von Ermittlern, Staatsanwälten, Diamanten-Experten, Anwälten und Privatermittlern geben Antworten auf die eine zentrale Frage: Sind die Dresdner Juwelen für immer verloren - oder nicht? Und wie könnte man sie zurückbekommen?
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Die Paten von St. Pauli DOKUMENTATION Der Aufstieg von Wilfrid Schulz, D 2021
St. Pauli in den 1960er-Jahren. Wilfrid Schulz, ein einfacher Hafenarbeiter, wird in kurzer Zeit zum unangefochtenen Paten von St. Pauli. Ein selbst ernannter "ehrenwerter" Ganove, der - stets gut gekleidet - das Milieu fest im Griff hat. Zwischen Beatschuppen und Touristenströmen wird er mit Bordellen, Glücksspiel und Stripshows reich. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Teil eins der Reihe "Die Paten von St. Pauli" erzählt von einer Zeit, als einfache Arbeiter zu Zuhältern werden konnten, auf dem Kiez eine Goldgräberstimmung herrschte und ein Mikrokosmos aus Sex und Gegenkultur eine Anziehungskraft ausübte, die der Beginn eines einzigartigen und zugleich abschreckenden Sittengemäldes deutscher Geschichte wurde. In ehrlichen und sehr persönlichen Interviews erzählen ehemalige Zuhälter, Prostituierte, Polizisten und Szenekenner von St. Pauli und der Welt im Rotlichtmilieu. Die teils drastischen Berichte von der gewalttätigen Realität auf dem Kiez stehen im Gegensatz zu den Erinnerungen der Protagonistinnen und Protagonisten, die nicht nur ihren gefährlichen Alltag beschreiben, sondern auch ihre Gefühle und Erinnerungen preisgeben. Viele haben den größten Teil ihres Lebens auf dem Kiez und der Reeperbahn verbracht - für sie ist die Halbwelt des Milieus auch ein Zuhause, das unberechenbar und auch tödlich sein kann. Die Reihe geht den Geschichten der selbst ernannten Rotlichtgrößen nach und gibt einen Blick in eine Parallelwelt frei. Am Ende zerstört sich die Szene aus Sex, Drogen und Gewalt selbst.
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Die Paten von St. Pauli DOKUMENTATION Der schöne Klaus und die fetten Jahre, D 2021
St. Pauli in den 1970er-Jahren. Die jungen Wilden drängen auf den Kiez. Neue Luden-Banden bestimmen das Geschäft auf der Reeperbahn. Eine davon ist die "GMBH", daneben die "Nutella-Bande", gegründet von Klaus Barkowsky, dem "schönen" Klaus. Dieser protzt mit auffälliger Kleidung und dicken Autos und wird reich - sehr reich. Alles auf Kosten seiner vielen Frauen, die für ihn anschaffen. Teil zwei der Reihe "Die Paten von St. Pauli" erzählt vom Aufstieg junger Zuhälter und ihren Banden, die das Leben in vollen Zügen genießen, von den Frauen, die ihnen unter teils brutalen Bedingungen dieses Leben ermöglichen, und von der leisen Vorahnung, dass es so nicht weitergehen kann. In ehrlichen und sehr persönlichen Interviews erzählen ehemalige Zuhälter, Prostituierte, Polizisten und Szenekenner von St. Pauli und der Welt im Rotlichtmilieu. Die teils drastischen Berichte von der gewalttätigen Realität auf dem Kiez stehen im Gegensatz zu den Erinnerungen der Protagonistinnen und Protagonisten, die nicht nur ihren gefährlichen Alltag beschreiben, sondern auch ihre Gefühle und Erinnerungen preisgeben. Viele haben den größten Teil ihres Lebens auf dem Kiez und der Reeperbahn verbracht - für sie ist die Halbwelt des Milieus auch ein Zuhause, das unberechenbar und auch tödlich sein kann. Die Reihe geht den Geschichten der selbst ernannten Rotlichtgrößen nach und gibt einen Blick in eine Parallelwelt frei. Am Ende zerstört sich die Szene aus Sex, Drogen und Gewalt selbst.
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Die Paten von St. Pauli DOKUMENTATION "Mucki" Pinzner und das blutige Ende, D 2021
St. Pauli in den 1980er-Jahren. Die Luden-Kartelle "GMBH" und "Nutella-Bande" leben in Saus und Braus. Doch dann kommt eine neue Bande auf den Kiez. Das Aufkommen von Aids lässt die Sex-Geschäfte in diesen Jahren einbrechen, Drogen und brutale Morde stürzen das Viertel in einen Strudel von nie da gewesener Gewalt. Teil drei der Reihe "Die Paten von St. Pauli" erzählt von den vielen Toten, die das Milieu erschüttern, und von dem Auftragskiller "Mucki" Pinzner, der einer Ära ein blutiges und endgültiges Ende setzt. In ehrlichen und sehr persönlichen Interviews erzählen ehemalige Zuhälter, Prostituierte, Polizisten und Szenekenner von St. Pauli und der Welt im Rotlichtmilieu. Die teils drastischen Berichte von der gewalttätigen Realität auf dem Kiez stehen im Gegensatz zu den Erinnerungen der Protagonistinnen und Protagonisten, die nicht nur ihren gefährlichen Alltag beschreiben, sondern auch ihre Gefühle und Erinnerungen preisgeben. Viele haben den größten Teil ihres Lebens auf dem Kiez und der Reeperbahn verbracht - für sie ist die Halbwelt des Milieus auch ein Zuhause, das unberechenbar und auch tödlich sein kann. Die Reihe geht den Geschichten der selbst ernannten Rotlichtgrößen nach und gibt einen Blick in eine Parallelwelt frei. Am Ende zerstört sich die Szene aus Sex, Drogen und Gewalt selbst.
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Die Paten von der Ruhr - Mafia-Paradies Deutschland RECHT UND KRIMINALITÄT, D 2018
Wer Deutschland durch die Krimi-Brille betrachtet, stellt schnell fest: Nicht nur beliebte Serien wie die "SOKOs" im Vorabendprogramm sind von einem Lokalkolorit bestimmt. Auch die realen Verbrechen folgen oft einem ortstypischen Muster. Deutschlands Westen, das Ruhrgebiet: Eldorado für italienische Mafiosi? 15. August 2007: Unweit des Duisburger Hauptbahnhofs sterben sechs junge Italiener vor ihrem Restaurant "Da Bruno". Eine ganze Stadt steht unter Schock. Auch für die Duisburger Mordkommission ist es ein außergewöhnliches Verbrechen. Es folgen Ermittlungen, die Jahre dauern und ein Team aus 140 Männern und Frauen beschäftigen werden. Die Spurensuche führt schnell über die Stadtgrenzen Duisburgs hinaus ins benachbarte Ruhrgebiet. Zehn Millionen Menschen zwischen Rhein, Ruhr und Wupper. Seit Jahrzehnten operiert hier die italienische Mafia - meist unauffällig. Selten kommt etwas ans Tageslicht, so wie in den 80er-Jahren. Seit mehr als 50 Jahren entsteht in den Großstädten des Rhein- und Ruhrgebiets ein dichtes Netz italienischer Gastronomiebetriebe. Für die Mafia äußerst lukrativ. Hier kann sie Schutzgeld erpressen und gut getarnte Stützpunkte errichten. Gut vernetzt, versteht sich - alles bleibt in der Familie. Zu den Gesetzen der Mafia gehört noch heute das Schweigegelübde, die "Omertà". Auf Verrat steht der Tod. Für Experten steht längst fest: Mafia-Gruppen mit italienischen Wurzeln sind im Ruhrgebiet fest verankert. Sie investieren in Immobilien, waschen Milliarden im Baugewerbe. Den Ermittlern sind im Kampf gegen die Familien oft die Hände gebunden.
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Die Welt der Clans - Verbrechen, Macht und Ehre RECHT UND KRIMINALITÄT, D 2020
Was zeichnet Clans aus, und wie bilden sie sich? Und warum ist der eine Clan ein tragendes Element der Gesellschaft, und der andere Clan respektiert keine Regeln und Gesetze? Die Machenschaften von kriminellen Clans alarmieren die Öffentlichkeit. Schleichend haben Familienbanden eine Parallelwelt erschaffen, in der sie ihren Geschäften nachgehen und sich um den Rechtsstaat und das Gemeinwesen wenig scheren. Die Politik hat lange tatenlos zugeschaut und muss nun mit den Folgen leben: Familienclans, die kaum zu kontrollieren scheinen. Seit Jahren sorgen die Straftaten arabischer Großfamilien immer wieder für Schlagzeilen, Berlin gilt als Hochburg des Verbrechens: der spektakuläre Überfall auf das KaDeWe im Jahr 2014, der Diebstahl einer 100 Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Bode-Museum im Jahr 2017, die Beschlagnahme Dutzender Berliner "Clan-Immobilien" wegen des Verdachts der Geldwäsche im Herbst 2018. Im Fokus der Ermittlungen: arabische Familienclans mit bis zu 1000 Mitgliedern. Nach Schätzungen der Polizei leben etwa 20 arabische Großfamilien in Berlin. Doch auch in Nordrhein-Westfalen und Bremen treiben sie ihr Unwesen. Meist in den 80er- und 90er-Jahren aus dem Bürgerkriegsland Libanon nach Deutschland gekommen, haben sich einige der Clans hierzulande zu einer festen Größe der Organisierten Kriminalität entwickelt. Sie verdienen an Drogen, Prostitution, Schutzgelderpressung und immer häufiger an spektakulären Raubzügen, bei denen sie Millionen erbeuten. Die Brutalität, mit der sie dabei vorgehen, haben sie zur Macht im Milieu werden lassen. Konflikte werden auf offener Straße mit Schusswaffen ausgetragen. Doch auch kriminelle Familienclans aus Osteuropa haben Deutschland zum Einsatzgebiet für ihre krummen Geschäfte ausgewählt. Mit Betrügereien wie Schockanrufen oder dem sogenannten Enkeltrick ergaunern sie Millionen, während sie sich gegenüber dem Staat als mittellos ausgeben und Hartz IV kassieren. Tragisch: Der deutsche Staat hat dem Treiben lange tatenlos zugeschaut, die Politik das Problem ignoriert. Ermittlungen innerhalb der abgeschotteten Familienstrukturen sind äußerst schwierig. Keiner packt aus, und Zeugen werden nicht selten bedroht und zum Schweigen gebracht. Clan-Gesetze und der familiäre Zusammenhalt stehen oftmals über Rechtsstaat und Grundgesetz. Polizei und Justiz scheinen machtlos gegen skrupellose Clans. Dabei sind Familienclans nicht automatisch kriminell. Ganz im Gegenteil. Das Wort Clan stammt ursprünglich aus dem schottisch-gälischen Sprachgebrauch. Ursprünglich war ein Clan eine größere Familiengruppe in Schottland, die ein abgegrenztes Gebiet bewohnte und ihre Herkunft auf einen gemeinsamen Urahnen zurückführte. Der wohl weltweit bekannteste Clan lebt in den USA. Seit über 100 Jahren ziehen die Kennedys in den Vereinigten Staaten die Strippen, und mit John F. Kennedy schaffte es einer der ihren sogar bis ins Oval Office des Weißen Hauses, sein Bruder Robert wurde Justizminister.
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Mafia Killer - Die Gangs von New York RECHT UND KRIMINALITÄT Vincent Gigante, GB 2018
Der ehemalige Undercover-Ermittler Colin McLaren zeichnet die Karrieren von sechs außergewöhnlichen Mafiapaten nach, die das organisierte Verbrechen in New York stark beeinflusst haben. Nach seinem ersten Gefängnisaufenthalt schwört sich Vincent "The Chin" Gigante, nie wieder hinter Gittern zu landen. Sein Plan: Er lässt sich für unzurechnungsfähig erklären und täuscht Ärzte und Justiz, obwohl er einer der mächtigsten Mafiabosse New Yorks ist.
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Mafia Killer - Die Gangs von New York RECHT UND KRIMINALITÄT Sammy Gravano, GB 2018
Der ehemalige Undercover-Ermittler Colin McLaren zeichnet die Karrieren von sechs außergewöhnlichen Mafiapaten nach, die das organisierte Verbrechen in New York stark beeinflusst haben. 19 Morde gehen auf das Konto von Sammy "The Bull" Gravano. Seine Kaltblütigkeit verhilft ihm zum schnellen Aufstieg in den Rängen der Gambino-Familie, bis er in einem spektakulären Prozess die Fronten wechselt und als Kronzeuge gegen John Gotti aussagt.
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Mafia Killer - Die Gangs von New York RECHT UND KRIMINALITÄT Carmine Persico, GB 2018
Der ehemalige Undercover-Ermittler Colin McLaren zeichnet die Karrieren von sechs außergewöhnlichen Mafiapaten nach, die das organisierte Verbrechen in New York stark beeinflusst haben. Nach seiner Verhaftung führt Carmine "The Snake" Persico die Geschäfte der Familie aus dem Gefängnis heraus weiter. Er ordnet Morde an und kontrolliert seine Stellvertreter. Schließlich wird er zum Verräter und stürzt die Mafia in einen blutigen Krieg.
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Mafia Killer - Die Gangs von New York RECHT UND KRIMINALITÄT Anthony Casso, GB 2018
Der ehemalige Undercover-Ermittler Colin McLaren zeichnet die Karrieren von sechs außergewöhnlichen Mafiapaten nach, die das organisierte Verbrechen in New York stark beeinflusst haben. Anthony "Gaspipe" Cassos Verbrecher-Karriere gleicht einer Achterbahnfahrt und nimmt eine unerwartete Wendung, als er nach seiner Festnahme im Jahr 1993 zum sogenannten Pentito wird: einem Mafia-Aussteiger, der mit der Polizei zusammenarbeitet.
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Mafia Killer - Die Gangs von New York RECHT UND KRIMINALITÄT Henry Hill, GB 2018
Der ehemalige Undercover-Ermittler Colin McLaren zeichnet die Karrieren von sechs außergewöhnlichen Mafiapaten nach, die das organisierte Verbrechen in New York stark beeinflusst haben. Henry "The Goodfella" Hill genießt das Verbrecher-Leben in vollen Zügen. Doch für seine Mafia-Freunde wird er irgendwann zum Risiko. Nach seiner Verhaftung trifft er schließlich eine folgenschwere Entscheidung.
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Mafia Killer - Die Gangs von New York RECHT UND KRIMINALITÄT John Gotti, GB 2018
Der ehemalige Undercover-Ermittler Colin McLaren zeichnet die Karrieren von sechs außergewöhnlichen Mafiapaten nach, die das organisierte Verbrechen in New York stark beeinflusst haben. Eine der Schlüsselfiguren der New Yorker Mafia ist John "Teflon Don" Gotti, der sich vom kleinen Gangster hin zum Mafiaboss entwickelt. Seine Machenschaften finden erst ein Ende, als sein Underboss Sammy Gravano über ihn auspackt.
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B96 - Roadtrip auf der Straße der Träume REPORTAGE Von der Oberlausitz bis nach Berlin, D 2019
Die B96 beginnt in einem großen Kreisverkehr, auf dem Ring um die Altstadt von Zittau. Seit der Wende wurde die Stadt fast vollständig saniert. Trotzdem fehlen vor allem junge Leute, denn gut bezahlte Jobs sind noch immer rar. Felix Matthias Weickelt ist Musikpädagoge und kam nach seinem Studium zurück. "Die Jungen müssen bleiben und anpacken, denn hier kann man mittlerweile gut leben und hat große Chancen", ist er überzeugt. Nur wenige Kilometer weiter stehen die Produktionshallen des ehemaligen Robur-Werks. Die alte Industriearchitektur steht unter Denkmalschutz und zerfällt immer mehr. Früher wurden hier Motoren, Achsen und Karosserierahmen für Lkw gebaut. Im VEB Robur-Werke Zittau waren 5000 Menschen beschäftigt. Nach der Wende verhandelte der letzte Direktor Johannes Dünsch mit der Treuhand. 1200 Jobs sollten erhalten bleiben, dann aber wurde das Werk 1991 geschlossen. Nur 13 Kilometer von Zittau entfernt steht direkt an der B96 in Oderwitz eines der schönen Lausitzer Umgebindehäuser, die Feinbäckerei Otto. Seit 1894 ist das Haus ein familiengeführter Handwerksbetrieb und wird heute von Babette und Roman Otto geführt. In den letzten Jahren hat das Ehepaar viel investiert, beschäftigt 20 Angestellte und verwöhnt die Kunden mit alten und regionale Rezepturen. Sehr erfolgreich produziert man auch in der Bierbrauerei in Eibau. Die Chefin Julia Böhmer hat einen großen Anteil daran. "Bier ist ein tolles Thema", sagt sie, "man kommt immer sofort ins Gespräch." Seit 2010 hat sie die Ausrichtung des mittelständischen Unternehmens maßgeblich bestimmt und das Exportgeschäft angekurbelt. Eibauer Bier wird heute bis nach China, Japan, Russland und Korea exportiert. Durch eine sanfte Hügellandschaft schlängelt sich die B96 durch die Oberlausitz. Rund 6000 Umgebindehäuser gibt es noch. Die alte Volksbauweise ist einmalig in Europa und prägt die Landschaft an diesem Teil der B96. Die Altstadt von Bautzen liegt auf einem Berg und wurde aufwendig saniert. Alle Straßen und Geschäfte sind zweisprachig gekennzeichnet, denn Bautzen ist das Zentrum der sorbischen Minderheit. Monika und Thomas Lukasch führen das sorbische Restaurant "Wjelbik" mitten in der Altstadt. Für das Ehepaar war immer klar, dass sie nach Lehrjahren im französischen Strasbourg zurückkehren werden. "Unsere sorbische Kultur können wir nur in der Heimat leben", ist die 34-Jährige überzeugt, und ergänzt: "In der Fremde bleiben wir immer fremd." Bautzen ist sehr zum Leidwesen seiner Einwohner vor allem durch den Stasi-Knast bekannt. Als Untersuchungshaft geführt, war er seit 1956 der Strafvollzug für politische Häftlinge in der DDR und einziges Gefängnis, welches direkt der Staatssicherheit unterstellt war. Gerald Bause kam im Januar 1989 nach Bautzen und wurde aufgrund einer Protestresolution zu einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Heute ist der Gebäudekomplex Gedenkstätte und wird von Silke Klewin geführt. Die Aufarbeitung ist noch immer schwierig, so ihre Erfahrung, denn die Bautzener wollen ihre Stadt nicht nur auf Stasi und Knast reduziert wissen. Hoyerswerda ist die nächste Station. Hier entstand an der B96 die erste sozialistische Großsiedlung in Plattenbauweise. Bis in die späten 1980er-Jahre wurden zehn Wohnkomplexe gebaut. Vor der Wende lebten fast 70 000 Menschen in der Stadt, heute hat sich die Einwohnerzahl fast halbiert. Viele gingen weg, um woanders Arbeit zu suchen. Die Neubaublocks wurden wieder abgerissen oder zurückgebaut. Dennoch: Die Menschen, die blieben, fühlen sich in der "Platte" und in der Neustadt wohl, entgegen vieler Vorteile. Hinter Hoyerswerda verlässt die B96 den Freistaat Sachsen und nähert sich den Braunkohlegruben der Lausitz. Da, wo die Bagger weiterzogen, wurde renaturiert oder wurden die Tagebaue geflutet. Es entstand das Lausitzer Seenland, Europas größte künstlich angelegte Wasserlandschaft. Mittendrin liegt der Senftenberger See - einst Braunkohletagebau, heute Freizeit- und Ferienparadies. Von hier geht es direkt nach Berlin.
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B96 - Roadtrip auf der Straße der Träume REPORTAGE Von Berlin bis an die Ostsee, D 2019
Nach 53 Kilometern getrennter Wegstrecke durch Ost- und Westberlin führt die B96 am nördlichen Stadtrand wieder zusammen. Die alte Streckenführung der B96 ging dicht am Schloss Oranienburg vorbei, einem der ältesten Barockbauten Brandenburgs. Einmal im Jahr wird der Schlossgarten zur großen Kulisse, strömen Hunderte zum "Picknick in Weiß". Ein riesiges Spektakel unter freiem Himmel. Rustikal dagegen ist die Atmosphäre am Imbissstand von Doris Seidler in Teschendorf. Direkt an der B96 gelegen, geht das Geschäft mit Thüringer Bratwürsten und Erbsensuppe aus der Gulaschkanone besonders gut. Seit Jahren steht die zierliche Frau in ihrem Verkaufsstand und bedient Trucker, Urlauber und Pendler. Für die Brandenburgerin ist die Straße ein Segen - knapp 50 Kilometer weiter ist die B96 für die Bewohner von Fürstenberg ein Fluch. Bereits 2013 beantragte die "Wasserstadt" den Titel "Staatlich anerkannter Erholungsort". Eigentlich spricht nichts dagegen, denn Fürstenberg liegt inmitten von Seen und war bereits 1920 Luftkurort. Der Antrag scheiterte - an der B96. Die Bürgerinitiative "B96 raus" kämpft seit Jahren für eine Umgehungsstraße. Bisher wurden 37 Möglichkeiten, die Stadt zu umfahren, diskutiert. Drei Varianten stehen noch zur Wahl. Wofür die Fürstenberger kämpfen, ist in Neustrelitz bereits Realität: eine Umgehungsstraße durch den Ort. Auch deshalb ist die Stadt im südlichen Mecklenburg besonders bei Senioren beliebt. Die Hälfte der Bewohner ist über 50 Jahre alt, ein Drittel sogar über 60. Sie sind die Macher der Stadt, mit Salonorchester, PC-Senioren und einem aktiven Seniorenrat. Und das spricht sich rum. Immer mehr ältere Menschen kommen aus den alten Bundesländern, wie Renate Brosch. Die Düsseldorferin spielt im Seniorentheater und hat sich damit einen Traum erfüllt. Landschaftlich ist dieser Streckenabschnitt der B96 besonders schön, führt er doch durch den Müritz-Nationalpark. Im Dorf Weisdin steht ein historisches Kleinod: ein zweistöckiger Barockbau, Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut. Zwei Jahre stand es zum Verkauf, bis Manfred Achtenhagen zahlungskräftige Käufer fand. Der Immobilienmakler hat sich auf den Verkauf von Gutshäusern und Schlössern in Mecklenburg-Vorpommern spezialisiert. "Nirgendwo in Deutschland gibt es diese Dichte an historischen Gutshäusern", weiß der Experte. Und auch für den kleineren Geldbeutel ist immer noch etwas zu haben, zum Beispiel in Groß Schönfeld, etwas abseits der B96. Wieder auf der Route, ist Neubrandenburg das nächste Ziel. Nach der Wende kam Günther Weber nach Mecklenburg. Der Maschinenbauer aus Hessen wollte hier einen weiteren Produktionsstandort für seine Wurst-, Käse- und Fleisch-Schneidemaschinen aufbauen. Er bekam günstig ein Grundstück, investierte und blieb. Heute arbeiten im Werk 500 Menschen, verlässt jeden zweiten Tag eine Maschine die Produktion. Vor gut einem Jahr hat der Unternehmer der Stadt eine Orgel für die Konzertkirche gespendet. Auf der alten Route der B96 geht es weiter nach Burow. Das Leben der Menschen hier wurde und wird durch die Landwirtschaft bestimmt. Aus der ehemaligen landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft - kurz LPG - ist heute die Burower Gutsmilch GmbH geworden. Zum Betrieb gehören über 900 Milchkühe und fast 1350 Hektar Nutzfläche. Frank Kurzhals hat den Betrieb von seinem Vater übernommen und ist Geschäftsführer. Die schwankenden Milchpreise und der Mangel an qualifiziertem Nachwuchs machen auch diesem Betrieb zu schaffen. Bis an die Ostsee ist es nun nicht mehr weit. Man sieht bereits die Türme der Altstadt von Sankt Jakobi, Sankt Marien und Nikolai. Die Altstadt von Stralsund gehört mit ihren unzähligen Sehenswürdigkeiten zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Mittelalter gegründet, war Stralsund eine der wichtigsten Handelsstädte im Ostseeraum. Wahrzeichen der Stadt ist heute die neue Rügenbrücke. Nach nur dreijähriger Bauzeit wurde die 2,6 Kilometer lange, elegante, schiffsähnliche Brücke 2007 eingeweiht. Ein gigantisches Bauwerk und eine architektonische Meisterleistung, die direkt neben dem alten Rügendamm mit der Ziegelgrabenbrücke steht. Ohne Stau und Wartezeiten fährt man nun vom Festland auf die größte Insel Deutschlands. Martin Steinkühler war einer der verantwortlichen Ingenieure und ist bis heute stolz, an dem Bau beteiligt gewesen zu sein. Bis zum Ziel der Reise auf der B96 ist es nicht mehr weit. Im Kreisverkehr von Sassnitz endet die längste Straße durch den Osten der Republik. Unweit davon steht das höchste Gebäude von Sassnitz, das legendäre "Rü
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