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Mythos - Die größten Rätsel der Geschichte DOKU-REIHE Der Schatz der Nibelungen, D 2020
Die Nibelungen - bis heute zieht die deutsche Legende moderne Glücksritter in ihren Bann. Mithilfe alter Schriften, Metalldetektoren und Wünschelruten suchen sie nach Siegfrieds Goldschatz. Eine Handschrift aus dem 13. Jahrhundert führt an den Rhein, zum verschwundenen Ort Lochheim. In Skandinavien findet ein Archäologe den ältesten Hinweis auf die Nibelungensage. Er entdeckt, dass ein Schatz existieren könnte - aber führt die Spur auch zum Gold? Der Film zeigt, was hinter den oft verschroben wirkenden Theorien der Schatzsucher stecken könnte. Er ordnet ein: Was ist Fakt, was Fantasie? Dabei finden sich selbst hinter den unglaublichsten Elementen der Sage verblüffende Tatsachen. So schmiedet ein Klingenexperte Siegfrieds Wunderschwert anhand einer uralten Anleitung nach und wagt mit der Waffe ein spannendes Experiment. Knochenfunde liefern eine Erklärung für den sagenhaften Drachen. Historiker und Linguisten erklären, wer die Nibelungen waren und wie der Schatz ausgesehen haben könnte. Am Ende bleibt die Frage, ob das legendäre Gold womöglich schon gefunden wurde und anonym in einem Museum liegt - oder ob es seit über tausend Jahren noch irgendwo auf seinen Finder wartet.
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Ermittler! RECHT UND KRIMINALITÄT Außer Kontrolle
Juni 1990, die Endphase der DDR zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung: In einem Wald nahe der brandenburgischen Ortschaft Beeskow findet ein Förster die Leiche einer jungen Frau. Die Spuren deuten darauf hin, dass sie zuvor an einen Baum gebunden und stranguliert wurde. Kommissar Sommer von der Kripo Frankfurt/Oder und Staatsanwalt Jörg Tegge müssen zunächst einmal die Identität der Toten klären. Dabei stoßen sie auf den Vermisstenfall einer Krankenschwester aus Ostberlin. Ein weiterer Mordfall ereignet sich im September 2016: Eine Frau wurde mit Dutzenden Messerstichen vor ihrer Haustür brutal ermordet. Kommissar Ari Freyers von der Kripo Lörrach entlarvt bei der Ermittlung die perfide Vorgehensweise eines Stalkers. Das Verbrechen bleibt lange ungeklärt, doch mehr als ein Jahrzehnt später eröffnet die DNA-Analyse neue Möglichkeiten.
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Killing For Love - Der Fall Jens Söring RECHT UND KRIMINALITÄT, D 2020
Mehr als 33 Jahre lang saß der Deutsche Jens Söring in den USA in Haft - verurteilt wegen Mordes an den Eltern seiner Geliebten. Die erste von vier Folgen beschreibt die grausame Tat. Sie waren ein eigenwilliges Paar: Jens Söring, der naive, blasse Diplomatensohn und Elizabeth Haysom, die unnahbare, welterfahrene Tochter eines reichen Stahlbarons. Elizabeths Eltern werden am 30. März 1985 brutal ermordet in ihrem Haus in Virginia aufgefunden. Die kleine Stadt Lynchburg ist in Panik, von Voodoo ist die Rede, von einem Serienkiller. Jens und Elizabeth fliehen durch Asien und Europa. Sie sind jeden Tag, jede Minute zusammen. Am 30. April 1986 ist das Spiel vorbei, sie werden als Christopher P. Noe und Lucy T. Noe wegen Scheckbetrugs in London verhaftet. "Ich bin unschuldig", sagte er, als er am 4. September 1990 in Amerika zu zwei Mal lebenslänglich wegen zweifachen Mordes verurteilt wird. Jens sagt, dass er Elizabeth das Versprechen gab, den Mord auf sich zu nehmen, wie der Held in Charles Dickens' Roman "A Tale of Two Cities", der sein Leben gab für die Liebe. So erzählt er es bis heute. Die Filmemacher zeigen in den vier Folgen dieser Doku-Serie nie zuvor gesehenes Videomaterial der Haysom-Prozesse, sie reden mit ehemaligen Ermittlern, sie besuchen den Richter und begleiten einen Privatdetektiv, der nach mehr als zwei Jahrzehnten nach neuen Beweisen sucht, um den Fall wieder aufzurollen. Wie alles begann: Sie war schlank, trug eine violette Jeans und ein T-Shirt, das einmal weiß war. So trat sie in sein Leben, ein bisschen heruntergekommen: Elizabeth Haysom. Es war ein Abend im August 1984, ein Orientierungsabend für die Hochbegabtenstipendiaten der University of Virginia. Wie oft hat er in den letzten 27 Jahren an dieses verfluchte Treffen gedacht. Es war der Abend, an dem sein Absturz begann. Er war jung, naiv, ein bleicher Typ mit großer Brille. Er war sofort hingerissen von ihrer Arroganz, ihren graublaugrünen Augen. 30 Jahre später sitzt er da, mitten in seiner neonlichtgrellen Gefängniswelt. Er ist Häftling # 1161655. Er hat noch nie ein Handy benutzt, er war noch nie im Internet, er kennt das Grab seiner Mutter nur von zwei Fotos, er hat seit Jahrzehnten kein Steak mehr gegessen. Als er weggesperrt wurde, hatten die Telefone noch Wählscheiben. Sein Name ist Jens Söring. Staatsangehörigkeit: deutsch. Er ist der Sohn eines deutschen Diplomaten, am 1. August 1966 in Thailand geboren, in Deutschland und Amerika aufgewachsen. Er war ein strebsames Kind, ein eifriger Student, Hochbegabtenstipendium. Alles schien möglich. Bis er an jenem Abend Elizabeth Haysom kennenlernte, die schöne, unwiderstehliche, verwegene Liz. Sie hat ihn einfach überrannt mit ihren Geschichten. Alles an ihr war besonders, der Vater, ein Stahlbaron, das Stipendium, aus Cambridge. Sie sagte ihm, dass sie von ihrer Mutter sexuell missbraucht werde, dass sie in einem Internat in der Schweiz brutal vergewaltigt worden war. Nach ein paar Monaten waren sie ein Paar. Jens Söring konnte sein Glück nicht fassen. Ausgerechnet diese Frau hatte ihn erwählt. Für sie würde er alles tun, alles. Sie schrieben sich Liebesbriefe, voller Wahn: "Ich liebe Dich, je t'aime, I love you, I love you, I love you." Seitenweise. Jede Zeile wie im Fieber geschrieben. Dann wurden am 30. März 1985 Elizabeths Eltern in ihrem Haus in Lynchburg, Virginia, brutal ermordet. Der Haysom-Fall wurde zum Megaevent, er wurde als einer der ersten live im US-Fernsehen übertragen, es war die tägliche Vorführung des "German Bastard", der er für die lokale Presse von Anfang an war. Als Jens am 4. September 1990 zu zwei Mal lebenslänglich verurteilt wird, sitzt Elizabeth bereits seit zwei Jahren nur wenige Meilen entfernt im Gefängnis. Sie wurde zu 90 Jahren wegen Anstiftung zum Mord an ihren Eltern Derek und Nancy Haysom verurteilt. Es ist die Geschichte einer tödlichen Liebe. Am 25. November 2019 gewährt das Parole Board von Virginia nach 14 Ablehnungen die vorzeitige Entlassung auf Bewährung von Jens Söring und Elizabeth Haysom. Gouverneur Ralph Northam respektierte die Entscheidung des Parole Boards, lehnte aber eine Unschuldserklärung ab. Am 17. Dezember 2019 wird Jens Söring nach mehr als 33 Jahren nach Deutschland überstellt. Unter der Auflage, nie mehr in die USA zurückzukehren. Elizabeth Haysom wird am 23. Januar 2020 nach Kanada überstellt.
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Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
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Killing For Love - Der Fall Jens Söring RECHT UND KRIMINALITÄT, D 2020
Mehr als 33 Jahre lang saß der Deutsche Jens Söring in den USA in Haft - verurteilt wegen Mordes an den Eltern seiner Geliebten. Die zweite von vier Folgen beschreibt die Flucht und den Verrat. Sie waren ein eigenwilliges Paar: Jens Söring, der naive, blasse Diplomatensohn und Elizabeth Haysom, die unnahbare, welterfahrene Tochter eines reichen Stahlbarons. Elizabeths Eltern werden am 30. März 1985 brutal ermordet in ihrem Haus in Virginia aufgefunden. Die kleine Stadt Lynchburg ist in Panik, von Voodoo ist die Rede, von einem Serienkiller. Jens und Elizabeth fliehen durch Asien und Europa. Sie sind jeden Tag, jede Minute zusammen. Am 30. April 1986 ist das Spiel vorbei, sie werden als Christopher P. Noe und Lucy T. Noe wegen Scheckbetrugs in London verhaftet. "Ich bin unschuldig", sagte er, als er am 4. September 1990 in Amerika zu zwei Mal lebenslänglich wegen zweifachen Mordes verurteilt wird. Jens sagt, dass er Elizabeth das Versprechen gab, den Mord auf sich zu nehmen, wie der Held in Charles Dickens' Roman "A Tale of Two Cities", der sein Leben gab für die Liebe. So erzählt er es bis heute. Die Filmemacher zeigen in den vier Folgen dieser Doku-Serie nie zuvor gesehenes Videomaterial der Haysom-Prozesse, sie reden mit ehemaligen Ermittlern, sie besuchen den Richter und begleiten einen Privatdetektiv, der nach mehr als zwei Jahrzehnten nach neuen Beweisen sucht, um den Fall wieder aufzurollen. Wie alles begann: Sie war schlank, trug eine violette Jeans und ein T-Shirt, das einmal weiß war. So trat sie in sein Leben, ein bisschen heruntergekommen: Elizabeth Haysom. Es war ein Abend im August 1984, ein Orientierungsabend für die Hochbegabtenstipendiaten der University of Virginia. Wie oft hat er in den letzten 27 Jahren an dieses verfluchte Treffen gedacht. Es war der Abend, an dem sein Absturz begann. Er war jung, naiv, ein bleicher Typ mit großer Brille. Er war sofort hingerissen von ihrer Arroganz, ihren graublaugrünen Augen. 30 Jahre später sitzt er da, mitten in seiner neonlichtgrellen Gefängniswelt. Er ist Häftling # 1161655. Er hat noch nie ein Handy benutzt, er war noch nie im Internet, er kennt das Grab seiner Mutter nur von zwei Fotos, er hat seit Jahrzehnten kein Steak mehr gegessen. Als er weggesperrt wurde, hatten die Telefone noch Wählscheiben. Sein Name ist Jens Söring. Staatsangehörigkeit: deutsch. Er ist der Sohn eines deutschen Diplomaten, am 1. August 1966 in Thailand geboren, in Deutschland und Amerika aufgewachsen. Er war ein strebsames Kind, ein eifriger Student, Hochbegabtenstipendium. Alles schien möglich. Bis er an jenem Abend Elizabeth Haysom kennenlernte, die schöne, unwiderstehliche, verwegene Liz. Sie hat ihn einfach überrannt mit ihren Geschichten. Alles an ihr war besonders, der Vater, ein Stahlbaron, das Stipendium, aus Cambridge. Sie sagte ihm, dass sie von ihrer Mutter sexuell missbraucht werde, dass sie in einem Internat in der Schweiz brutal vergewaltigt worden war. Nach ein paar Monaten waren sie ein Paar. Jens Söring konnte sein Glück nicht fassen. Ausgerechnet diese Frau hatte ihn erwählt. Für sie würde er alles tun, alles. Sie schrieben sich Liebesbriefe, voller Wahn: "Ich liebe Dich, je t'aime, I love you, I love you, I love you." Seitenweise. Jede Zeile wie im Fieber geschrieben. Dann wurden am 30. März 1985 Elizabeths Eltern in ihrem Haus in Lynchburg, Virginia, brutal ermordet. Der Haysom-Fall wurde zum Megaevent, er wurde als einer der ersten live im US-Fernsehen übertragen, es war die tägliche Vorführung des "German Bastard", der er für die lokale Presse von Anfang an war. Als Jens am 4. September 1990 zu zwei Mal lebenslänglich verurteilt wird, sitzt Elizabeth bereits seit zwei Jahren nur wenige Meilen entfernt im Gefängnis. Sie wurde zu 90 Jahren wegen Anstiftung zum Mord an ihren Eltern Derek und Nancy Haysom verurteilt. Es ist die Geschichte einer tödlichen Liebe. Am 25. November 2019 gewährt das Parole Board von Virginia nach 14 Ablehnungen die vorzeitige Entlassung auf Bewährung von Jens Söring und Elizabeth Haysom. Gouverneur Ralph Northam respektierte die Entscheidung des Parole Boards, lehnte aber eine Unschuldserklärung ab. Am 17. Dezember 2019 wird Jens Söring nach mehr als 33 Jahren nach Deutschland überstellt. Unter der Auflage, nie mehr in die USA zurückzukehren. Elizabeth Haysom wird am 23. Januar 2020 nach Kanada überstellt.
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Killing For Love - Der Fall Jens Söring RECHT UND KRIMINALITÄT, D 2020
Mehr als 33 Jahre lang saß der Deutsche Jens Söring in den USA in Haft - verurteilt wegen Mordes an den Eltern seiner Geliebten. Die dritte von vier Folgen beschreibt die Verhandlung. Sie waren ein eigenwilliges Paar: Jens Söring, der naive, blasse Diplomatensohn und Elizabeth Haysom, die unnahbare, welterfahrene Tochter eines reichen Stahlbarons. Elizabeths Eltern werden am 30. März 1985 brutal ermordet in ihrem Haus in Virginia aufgefunden. Die kleine Stadt Lynchburg ist in Panik, von Voodoo ist die Rede, von einem Serienkiller. Jens und Elizabeth fliehen durch Asien und Europa. Sie sind jeden Tag, jede Minute zusammen. Am 30. April 1986 ist das Spiel vorbei, sie werden als Christopher P. Noe und Lucy T. Noe wegen Scheckbetrugs in London verhaftet. "Ich bin unschuldig", sagte er, als er am 4. September 1990 in Amerika zu zwei Mal lebenslänglich wegen zweifachen Mordes verurteilt wird. Jens sagt, dass er Elizabeth das Versprechen gab, den Mord auf sich zu nehmen, wie der Held in Charles Dickens' Roman "A Tale of Two Cities", der sein Leben gab für die Liebe. So erzählt er es bis heute. Die Filmemacher zeigen in den vier Folgen dieser Doku-Serie nie zuvor gesehenes Videomaterial der Haysom-Prozesse, sie reden mit ehemaligen Ermittlern, sie besuchen den Richter und begleiten einen Privatdetektiv, der nach mehr als zwei Jahrzehnten nach neuen Beweisen sucht, um den Fall wieder aufzurollen. Wie alles begann: Sie war schlank, trug eine violette Jeans und ein T-Shirt, das einmal weiß war. So trat sie in sein Leben, ein bisschen heruntergekommen: Elizabeth Haysom. Es war ein Abend im August 1984, ein Orientierungsabend für die Hochbegabtenstipendiaten der University of Virginia. Wie oft hat er in den letzten 27 Jahren an dieses verfluchte Treffen gedacht. Es war der Abend, an dem sein Absturz begann. Er war jung, naiv, ein bleicher Typ mit großer Brille. Er war sofort hingerissen von ihrer Arroganz, ihren graublaugrünen Augen. 30 Jahre später sitzt er da, mitten in seiner neonlichtgrellen Gefängniswelt. Er ist Häftling # 1161655. Er hat noch nie ein Handy benutzt, er war noch nie im Internet, er kennt das Grab seiner Mutter nur von zwei Fotos, er hat seit Jahrzehnten kein Steak mehr gegessen. Als er weggesperrt wurde, hatten die Telefone noch Wählscheiben. Sein Name ist Jens Söring. Staatsangehörigkeit: deutsch. Er ist der Sohn eines deutschen Diplomaten, am 1. August 1966 in Thailand geboren, in Deutschland und Amerika aufgewachsen. Er war ein strebsames Kind, ein eifriger Student, Hochbegabtenstipendium. Alles schien möglich. Bis er an jenem Abend Elizabeth Haysom kennenlernte, die schöne, unwiderstehliche, verwegene Liz. Sie hat ihn einfach überrannt mit ihren Geschichten. Alles an ihr war besonders, der Vater, ein Stahlbaron, das Stipendium, aus Cambridge. Sie sagte ihm, dass sie von ihrer Mutter sexuell missbraucht werde, dass sie in einem Internat in der Schweiz brutal vergewaltigt worden war. Nach ein paar Monaten waren sie ein Paar. Jens Söring konnte sein Glück nicht fassen. Ausgerechnet diese Frau hatte ihn erwählt. Für sie würde er alles tun, alles. Sie schrieben sich Liebesbriefe, voller Wahn: "Ich liebe Dich, je t'aime, I love you, I love you, I love you." Seitenweise. Jede Zeile wie im Fieber geschrieben. Dann wurden am 30. März 1985 Elizabeths Eltern in ihrem Haus in Lynchburg, Virginia, brutal ermordet. Der Haysom-Fall wurde zum Megaevent, er wurde als einer der ersten live im US-Fernsehen übertragen, es war die tägliche Vorführung des "German Bastard", der er für die lokale Presse von Anfang an war. Als Jens am 4. September 1990 zu zwei Mal lebenslänglich verurteilt wird, sitzt Elizabeth bereits seit zwei Jahren nur wenige Meilen entfernt im Gefängnis. Sie wurde zu 90 Jahren wegen Anstiftung zum Mord an ihren Eltern Derek und Nancy Haysom verurteilt. Es ist die Geschichte einer tödlichen Liebe. Am 25. November 2019 gewährt das Parole Board von Virginia nach 14 Ablehnungen die vorzeitige Entlassung auf Bewährung von Jens Söring und Elizabeth Haysom. Gouverneur Ralph Northam respektierte die Entscheidung des Parole Boards, lehnte aber eine Unschuldserklärung ab. Am 17. Dezember 2019 wird Jens Söring nach mehr als 33 Jahren nach Deutschland überstellt. Unter der Auflage, nie mehr in die USA zurückzukehren. Elizabeth Haysom wird am 23. Januar 2020 nach Kanada überstellt.
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Killing For Love - Der Fall Jens Söring RECHT UND KRIMINALITÄT, D 2020
Mehr als 33 Jahre lang saß der Deutsche Jens Söring in den USA in Haft - verurteilt wegen Mordes an den Eltern seiner Geliebten. In der letzten Folge geht es um Rache und Rehabilitation. Sie waren ein eigenwilliges Paar: Jens Söring, der naive, blasse Diplomatensohn und Elizabeth Haysom, die unnahbare, welterfahrene Tochter eines reichen Stahlbarons. Elizabeths Eltern werden am 30. März 1985 brutal ermordet in ihrem Haus in Virginia aufgefunden. Die kleine Stadt Lynchburg ist in Panik, von Voodoo ist die Rede, von einem Serienkiller. Jens und Elizabeth fliehen durch Asien und Europa. Sie sind jeden Tag, jede Minute zusammen. Am 30. April 1986 ist das Spiel vorbei, sie werden als Christopher P. Noe und Lucy T. Noe wegen Scheckbetrugs in London verhaftet. "Ich bin unschuldig", sagte er, als er am 4. September 1990 in Amerika zu zwei Mal lebenslänglich wegen zweifachen Mordes verurteilt wird. Jens sagt, dass er Elizabeth das Versprechen gab, den Mord auf sich zu nehmen, wie der Held in Charles Dickens' Roman "A Tale of Two Cities", der sein Leben gab für die Liebe. So erzählt er es bis heute. Die Filmemacher zeigen in den vier Folgen dieser Doku-Serie nie zuvor gesehenes Videomaterial der Haysom-Prozesse, sie reden mit ehemaligen Ermittlern, sie besuchen den Richter und begleiten einen Privatdetektiv, der nach mehr als zwei Jahrzehnten nach neuen Beweisen sucht, um den Fall wieder aufzurollen. Wie alles begann: Sie war schlank, trug eine violette Jeans und ein T-Shirt, das einmal weiß war. So trat sie in sein Leben, ein bisschen heruntergekommen: Elizabeth Haysom. Es war ein Abend im August 1984, ein Orientierungsabend für die Hochbegabtenstipendiaten der University of Virginia. Wie oft hat er in den letzten 27 Jahren an dieses verfluchte Treffen gedacht. Es war der Abend, an dem sein Absturz begann. Er war jung, naiv, ein bleicher Typ mit großer Brille. Er war sofort hingerissen von ihrer Arroganz, ihren graublaugrünen Augen. 30 Jahre später sitzt er da, mitten in seiner neonlichtgrellen Gefängniswelt. Er ist Häftling # 1161655. Er hat noch nie ein Handy benutzt, er war noch nie im Internet, er kennt das Grab seiner Mutter nur von zwei Fotos, er hat seit Jahrzehnten kein Steak mehr gegessen. Als er weggesperrt wurde, hatten die Telefone noch Wählscheiben. Sein Name ist Jens Söring. Staatsangehörigkeit: deutsch. Er ist der Sohn eines deutschen Diplomaten, am 1. August 1966 in Thailand geboren, in Deutschland und Amerika aufgewachsen. Er war ein strebsames Kind, ein eifriger Student, Hochbegabtenstipendium. Alles schien möglich. Bis er an jenem Abend Elizabeth Haysom kennenlernte, die schöne, unwiderstehliche, verwegene Liz. Sie hat ihn einfach überrannt mit ihren Geschichten. Alles an ihr war besonders, der Vater, ein Stahlbaron, das Stipendium, aus Cambridge. Sie sagte ihm, dass sie von ihrer Mutter sexuell missbraucht werde, dass sie in einem Internat in der Schweiz brutal vergewaltigt worden war. Nach ein paar Monaten waren sie ein Paar. Jens Söring konnte sein Glück nicht fassen. Ausgerechnet diese Frau hatte ihn erwählt. Für sie würde er alles tun, alles. Sie schrieben sich Liebesbriefe, voller Wahn: "Ich liebe Dich, je t'aime, I love you, I love you, I love you." Seitenweise. Jede Zeile wie im Fieber geschrieben. Dann wurden am 30. März 1985 Elizabeths Eltern in ihrem Haus in Lynchburg, Virginia, brutal ermordet. Der Haysom-Fall wurde zum Megaevent, er wurde als einer der ersten live im US-Fernsehen übertragen, es war die tägliche Vorführung des "German Bastard", der er für die lokale Presse von Anfang an war. Als Jens am 4. September 1990 zu zwei Mal lebenslänglich verurteilt wird, sitzt Elizabeth bereits seit zwei Jahren nur wenige Meilen entfernt im Gefängnis. Sie wurde zu 90 Jahren wegen Anstiftung zum Mord an ihren Eltern Derek und Nancy Haysom verurteilt. Es ist die Geschichte einer tödlichen Liebe. Am 25. November 2019 gewährt das Parole Board von Virginia nach 14 Ablehnungen die vorzeitige Entlassung auf Bewährung von Jens Söring und Elizabeth Haysom. Gouverneur Ralph Northam respektierte die Entscheidung des Parole Boards, lehnte aber eine Unschuldserklärung ab. Am 17. Dezember 2019 wird Jens Söring nach mehr als 33 Jahren nach Deutschland überstellt. Unter der Auflage, nie mehr in die USA zurückzukehren. Elizabeth Haysom wird am 23. Januar 2020 nach Kanada überstellt.
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Täterjagd RECHT UND KRIMINALITÄT Der Fall Mathilde Croguennec, F 2018
Am frühen Morgen des 26. Juni 2005 wird auf dem Gelände eines Musikfestivals in der Bretagne die 18-jährige Mathilde Croguennec mit durchgeschnittener Kehle am Fuße eines Baumes gefunden. Die Ermittler stehen vor der kaum lösbaren Aufgabe, ihren Mörder unter den 43 000 Besuchern dieses riesigen Festivals zu finden, auf dem Alkohol und Drogen in großen Mengen konsumiert wurden. Diese ganz und gar ungewöhnliche Ermittlung wird die Polizisten auf zahlreiche falsche Fährten führen.
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Täterjagd RECHT UND KRIMINALITÄT Der Fall Priscilla Ciatti, F 2018
Am 8. Februar 2001 wird die 14-jährige Priscilla Ciatti neben einer Straße liegend, nur wenige Hundert Meter von ihrem Elternhaus entfernt, gefunden. Ihr lebloser Körper, neben dem eine Teufelsmaske liegt, ist mit 60 Messerstichen übersät. Ist Priscilla einem Herumtreiber zum Opfer gefallen? Einem Serienmörder? Einem Triebtäter, der sich von einem Horrorfilm hat inspirieren lassen? Schnell finden die Ermittler heraus, dass sich das junge Mädchen vor ihrem Tod beobachtet, ja sogar bedroht gefühlt hat.
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Ermittler! RECHT UND KRIMINALITÄT Wenn Gewalt eskaliert, D 2020
Die kürzeste Nacht des Jahres - sie wurde für das Ehepaar Jürgen (39) und Christa L. (45) auch die letzte. In der Nacht zum 22. Juni 1986 gegen 4.00 Uhr morgens wird das schlafende Paar im Bett mit jeweils vier bis fünf wuchtigen Schlägen auf Hals und Kopf erschlagen - beide waren sofort tot. Im Souterrain des schicken Bungalows am Rande des 1400-Einwohner-Dorfes Hemdingen (Schleswig-Holstein) liegt auch Sohn Frank leblos in seinem Bett - auch ihn hatte der Mörder erschlagen, vermutlich mit einer Baseballkeule oder einem schmiedeeisernen Kaminbesteck. Nur "Whiskey", ein weißer Scotchterrier, überlebt das brutale Blutbad schwer verletzt. Der damalige Leiter der Mordkommission Itzehoe, Herbert Ohlsen, ahnt nicht, dass ihn dieser Fall Jahre kosten wird, denn die Spurenlage ist dürftig. Die Tatwaffe wird nie gefunden. Es gibt auch keine Einbruchsspuren. Und auch vom Täter fehlt zunächst jede Spur. Lediglich eine Staubmaske wird am Tatort gefunden. Flörsheim in der Main-Taunus-Region. Blutlachen, ein durchwühltes Haus und unzählige Spuren, die auf ein Kampfgeschehen hinweisen. Als Kriminalhauptkommissar Andreas Nickel zu diesem Tatort gerufen wird, ist er von der Gewalt-Eskalation schockiert. Die Obduktion am nächsten Tag bestätigt Nickels ersten Eindruck. Schwere Verletzungen und Brüche am ganzen Körper belegen, dass das Opfer Gerhard K. massiv misshandelt wurde. Durch die Gewalteinwirkung gegen seinen Kopf war seine Zahnprothese gebrochen. Zusätzlich behinderte das Klebeband die Atmung. Die Täter hatten ihn in dieser Situation liegen gelassen - sein Todeskampf dauerte vermutlich mehrere Minuten. Für den Ermittler Andreas Nickel beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn diese unglaublich brutalen Täter scheinen vor nichts zurückzuschrecken und könnten jederzeit wieder zuschlagen.
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Wie der Mensch die Welt eroberte DOKUMENTATION Von Afrika in die Welt, GB 2009
Als der Homo sapiens sich aus Afrika aufmachte, die Welt zu bevölkern, war er nicht die einzige Spezies - jedoch die einzige, die überlebte. Die Doku folgt seinem Weg aus Ostafrika hinaus. Die Sendereihe verfolgt die Spuren unserer frühen Vorfahren und offenbart die außergewöhnlichen und brutalen Herausforderungen, denen sie sich bei der Anpassung an die neue Umwelt stellen mussten.
ZDFinfo Doku
Wie der Mensch die Welt eroberte DOKUMENTATION Der Weg nach Australien, GB 2009
Als der Homo sapiens sich aus Afrika aufmachte, die Welt zu bevölkern, war er nicht die einzige Spezies - jedoch die einzige, die überlebte. Die Doku folgt seinem Weg nach Australien. Die Sendereihe verfolgt die Spuren unserer frühen Vorfahren und offenbart die außergewöhnlichen und brutalen Herausforderungen, denen sie sich bei der Anpassung an die neue Umwelt stellen mussten.
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Wie der Mensch die Welt eroberte DOKUMENTATION Der Weg nach Asien, GB 2009
Als der Homo sapiens sich aus Afrika aufmachte, die Welt zu bevölkern, war er nicht die einzige Spezies - jedoch die einzige, die überlebte. Die Doku folgt seinem Weg nach Asien. Die Sendereihe verfolgt die Spuren unserer frühen Vorfahren und offenbart die außergewöhnlichen und brutalen Herausforderungen, denen sie sich bei der Anpassung an die neue Umwelt stellen mussten.
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Wie der Mensch die Welt eroberte DOKUMENTATION Der Weg nach Europa, GB 2009
Als der Homo sapiens sich aus Afrika aufmachte, die Welt zu bevölkern, war er nicht die einzige Spezies - jedoch die einzige, die überlebte. Die Doku folgt seinem Weg nach Europa. Die Sendereihe verfolgt die Spuren unserer frühen Vorfahren und offenbart die außergewöhnlichen und brutalen Herausforderungen, denen sie sich bei der Anpassung an die neue Umwelt stellen mussten.
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Wie der Mensch die Welt eroberte DOKUMENTATION Der Weg nach Amerika, GB 2009
Als der Homo sapiens sich aus Afrika aufmachte, die Welt zu bevölkern, war er nicht die einzige Spezies - jedoch die einzige, die überlebte. Die Doku folgt seinem Weg nach Amerika. Die Sendereihe verfolgt die Spuren unserer frühen Vorfahren und offenbart die außergewöhnlichen und brutalen Herausforderungen, denen sie sich bei der Anpassung an die neue Umwelt stellen mussten.
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Die vergessenen Vorfahren der Menschheit WISSENSCHAFT, GB 2016
Die Dokumentation präsentiert die jüngsten Entdeckungen in der Forschung der Stammesgeschichte des Menschen und zeigt, wie die Genforschung diese Wissenschaft verändert hat. Wir wissen, dass noch mindestens vier andere Populationen von Menschen gleichzeitig mit uns existiert haben. Und mehr noch: Wir wissen, dass unsere Vorfahren diesen anderen Menschen begegnet sind und dass ein Austausch zwischen ihnen stattfand.
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Das Neandertaler-Rätsel - Brudermord in der Steinzeit? DOKUMENTATION, GB 2018
Vor 400 000 Jahren leben Neandertaler in Europa und Asien, lange Zeit parallel zum Homo sapiens, Urahn des modernen Menschen. Vor 40 000 Jahren sterben sie aus. Warum? Was ist geschehen? Die Dokumentation stellt alle bisherigen Erklärungen auf den Prüfstand. Ist der Neandertaler einem Klimawandel zum Opfer gefallen? Oder einer Epidemie? Wurde er ausgerottet, oder ist er an Mangelernährung gestorben? Kann die DNA fossiler Funde Aufschluss geben?
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Rätselhafte Tote ARCHÄOLOGIE Der Mann aus dem Eis, D 2014
Ötzi - die Mumie im Eis. Er lebte im Umbruch von der Steinzeit zur Kupferzeit. Der Film beschreibt seine Lebenswelt anhand der Mumie genauer und versucht, den Mord an ihm aufzudecken. Die Entdeckung Ötzis hat die Zeitachse der Weltgeschichte um etwa 1000 Jahre zurückversetzt, was seine Besitztümer bestätigten - seine Kupferaxt und sein Flintsteinmesser. Die Dokumentation zeigt, wie Kupfer die Welt veränderte und Ötzi zum Außenseiter machte.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein, D 2020
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Wie viel Grün braucht der Blaue Planet?, D 2020
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Dürre Zeiten: Der Kampf ums Wasser, D 2020
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Vergiftete Flüsse Die schmutzigen Geheimnisse der Textilindustrie NATUR UND UMWELT, CDN 2017
Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung stammen aus Asien, besonders aus China, Bangladesch und Indien: Billiglohnländer, in denen Arbeits- und Umweltschutz meist nur auf dem Papier stehen. Giftige Gerbschlämme und Färbereirückstände aus der Textilindustrie gelangen dort ungefiltert in die Flüsse. Die Folge: Millionen Menschen haben kein sauberes Trinkwasser. Viele leiden unter Hautausschlägen, Durchfall, Verlust des Geruchssinns und Krebs. Die größten Kunden der Fabriken sind amerikanische und europäische Modegiganten. Für die Hersteller von Billigtextilien und exklusiver Kleidung zählt nur eines: Geld. Doch auch die Verbraucher tragen Mitschuld, denn "Geiz ist geil". Der Umweltaktivist Mark Angelo bereiste drei Jahre lang die Welt und dokumentierte die verheerenden Auswirkungen der Modebranche auf Flüsse, die zu Kloaken werden: schockierende, zuvor noch nie gesehene Bilder. Immerhin gibt es bereits saubere Produktionstechnologien. Sie müssten vom Verbraucher und der Textilbranche nur eingefordert und bezahlt werden.
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Tödliches Trinkwasser - Skandal in Michigan DOKUMENTATION, USA 2019
2014 erkrankten in der Stadt Flint im US-Staat Michigan auffällig viele Menschen an der Legionärskrankheit. Es gab Tote. Wissenschaftler stießen bald auf eine unglaubliche Geschichte. Das Trinkwasser der Stadt war verseucht. Wenige Monate zuvor war aus Kostengründen die öffentliche Versorgung auf Flusswasser umgestellt worden, das durch ein marodes Wasserwerk geleitet wurde. Das war fast 50 Jahre außer Betrieb. Auch an Modernisierungsarbeiten wurde gespart. So floss das Wasser durch verrostete Rohre und gelangte deutlich braun verfärbt in die Haushalte. Kurze Zeit später brach in Flint eine Krise um bleiverseuchtes Wasser aus, doch dass es auch mit Legionellen belastet war, wurde der Öffentlichkeit vorenthalten. Städtische Beamte wandten sich an das Gesundheitsministerium des Staates Michigan und baten darum, den Fall zu untersuchen. Doch dort wurde der Hilferuf ignoriert. Als sich die Krise immer mehr zuspitzte, wurde ein Sonderermittler eingesetzt, der die Fakten zusammentragen und dafür sorgen sollte, dass die Verantwortlichen gerichtlich zur Rechenschaft gezogen werden. Die Dokumentation zeichnet die Phasen dieser Krise nach. Durch Gespräche mit Betroffenen, Verantwortlichen auf Seiten der Stadt und des Staates sowie mit Wissenschaftlern und Ermittlern entsteht ein umfassendes Bild vom Ausmaß dieser Katastrophe, in der billigend hingenommen wurde, dass Menschen schwer krank wurden und starben, um eigenes Versagen zu verschleiern.
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SOS Amazonas - Apokalypse im Regenwald NATUR UND UMWELT, D 2019
Die Bilder der brennenden Amazonas-Wälder haben im Sommer 2019 weltweit für Entsetzen gesorgt. Die ZDFinfo-Doku reflektiert die aktuelle ökologische und humanitäre Katastrophe im Regenwald. Filmemacher Albert Knechtel macht eine Bestandsaufnahme vor Ort und sucht nach Hintergründen, Schuldigen und Erklärungen für die Brände und analysiert, was das für das Weltklima bedeutet. Er durchreist das Krisengebiet und trifft Experten und Betroffene. Unisono waren sich Politiker, Publizisten und jedermann einig: Hier muss etwas geschehen. Denn ohne die Amazonas-Region - da sind Experten einer Meinung - hat die Erde ein existenzielles Problem. Der Amazonas ist der wasserreichste Fluss und beheimatet die größte Artenvielfalt weltweit, die Region ist die Heimat vieler indigener Ureinwohner, deren Lebensraum nun massiv bedroht ist. Filmemacher Albert Knechtel macht eine Bestandsaufnahme vor Ort: Einmal quer durch Brasilien von der bolivianischen Grenze bis zum Xingu, trifft er Experten wie den renommierten entlassenen Direktor des INPE-Instituts, Ricardo Galvao, Betroffene wie den jungen Häuptling der Uru Eu Wau Wau, eine junge indigene Jura-Studentin sowie eine Ordensschwester vor Ort, die die Lage einordnen. Aber er trifft auch Farmer, die Fans von Bolsonaros Amazonas-Politik sind. Gemeinsam mit ihnen schärft Albert Knechtel das Bild einer Region, die sich am Scheideweg befindet und deren Zukunft gleichermaßen die der ganzen Welt prägt.
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Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch NATUR UND UMWELT, D 2019
Rekordhitze, Überflutungen, Dürre: normale Wetterphänomene oder bereits die Folgen des Klimawandels? Die Dokumentation mit Harald Lesch fasst den Stand der weltweiten Klimaforschung zusammen. Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. Auch, wenn einige den menschengemachten Klimawandel infrage stellen - weltweit häufen sich die Wetter-Extreme. In Deutschland haben die zurückliegenden trockenen Sommer den Wald bereits massiv geschwächt - Borkenkäfer haben leichtes Spiel und vernichten ganze Fichtenwälder. Hinzu kommt, dass Klimasysteme nicht immer linear reagieren. Sie können sich auch sprunghaft verändern, wenn ein bestimmtes Belastungsniveau überschritten ist. Wissenschaftler sprechen von sogenannten Kipppunkten. Momentan sind es unsere eigenen Emissionen, die den Klimawandel befeuern. Kipppunkte jedoch können Dominoeffekte auslösen, die den Klimawandel dramatisch beschleunigen. Eine tickende Zeitbombe haben Forscher im Permafrost der Arktis ausgemacht. Was können wir tun, um den Klimawandel zu begrenzen? Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sagt: "Natürlich ist es toll, wenn jeder Einzelne weniger Auto fährt, weniger fliegt, weniger Fleisch konsumiert. Aber entscheidend ist, dass jeder Einzelne von der Politik über die nächsten 30 Jahre einfordert, dass dieses Problem global gelöst wird. Denn das ist es, was wir brauchen."
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Metropolen in Gefahr NATUR UND UMWELT New York gegen die Fluten, D 2019
New York - Amerikas Metropole ist bedroht. Aufgrund der globalen Erwärmung und wegen Kardinalfehlern im Bebauungsplan steigt das Risiko von katastrophalen Überschwemmungen. Der steigende Meeresspiegel und immer mehr Versiegelung von Flächen stellt für mehr als 400 000 New Yorker eine echte Bedrohung dar. Der Metropole drohen Naturkatastrophen wie Hurrikans und Flutwellen. Wissenschaftler und Ingenieure arbeiten fieberhaft an neuen Technologien, um die Stadt zu retten. Die dreiteilige Dokumentationsreihe beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels und ausufernder Bebauung auf die Küstenstädte New York, Tokio und Venedig. Wissenschaftler und Architekten geben darüber hinaus Einblick in erstaunliche Projekte, um diese Städte doch noch retten zu können.
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Steigende Pegel - Wenn das Wasser kommt WISSENSCHAFT, D 2019
Über Jahrhunderte zog es die Menschen an die Küsten, der Ozean war die Quelle ihres Reichtums. Die größten Siedlungen entstanden in Küstennähe. Das Vertrauen, das unsere Zivilisation in ein Leben am Wasser hatte, hing stets mit einem Faktor zusammen: ein gleichbleibender Meeresspiegel. Nur was, wenn diese eine Voraussetzung nicht mehr erfüllt ist? Was, wenn dem Meer nicht mehr zu trauen ist?
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heute journal NACHRICHTEN
Das Magazin geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und Interviews auf.
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Die sieben größten Verschwörungstheorien der Geschichte DOKUMENTATION, D 2020
Verschwörungstheorien wollen beweisen, dass nie ein Mensch auf dem Mond gewesen ist. Der Film stellt die sieben außergewöhnlichsten der unzähligen, teils wirren Theorien auf den Prüfstand. Waren die Anschläge vom 11. September 2001 von der US-Regierung geplant, und war der Tod von Lady Diana in Wahrheit ein Auftragsmord? Viele Verschwörungstheorien halten sich über Jahrzehnte. Doch was steckt dahinter, und lassen sie sich zweifelsfrei widerlegen? Die Dokumentation prüft die sieben größten Verschwörungstheorien mithilfe von Experten auf ihren Wahrheitsgehalt: die 9/11-Verschwörung, die Protokolle der Weisen von Zion, die inszenierte Mondlandung, der Mord an Prinzessin Diana, die Pearl-Harbor-Verschwörung, die Chemtrail-Theorie und das zweite Leben von Musiklegende Elvis Presley.
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Geheimes Israel - Der Mossad DOKU-REIHE Überlebenskampf, D 2019
Nach seiner Ausrufung ist der Staat Israel umgeben von Feinden. Als Reaktion entsteht der Geheimdienst Mossad: Israels Lebensversicherung gegen einen zweiten Holocaust. Mit der Gründung Israels eskaliert der Konflikt um die Macht im Nahen Osten. Die arabische Welt erklärt Israel den Krieg. Dennoch steigt der junge Staat zur Regionalmacht auf, und der Mossad wandelt sich vom Underdog zu einem gefürchteten Geheimdienst. Der Mossad ist einer der berüchtigtsten Geheimdienste der Welt. Von Feinden umgeben, soll er die Existenz Israels garantieren. Offenen Krieg scheut das kleine Land, das ein sicherer Hafen für Juden aus aller Welt sein will. Der Mossad gilt daher als Lebensversicherung gegen einen zweiten Holocaust. Er beschafft dabei nicht nur Informationen, sondern besitzt auch die Lizenz zum Töten. Sabotage, Attentate, Spionage in großem Stil - im Kampf um die Existenz im Nahen Osten scheint jedes Mittel recht. Israels Bedrohungslage treibt den Mossad immer wieder zu waghalsigen Operationen an, die sich schwer vor der Öffentlichkeit verbergen lassen. Kaum ein anderer Geheimdienst tritt so häufig aus seiner Schattenwelt heraus wie der Mossad. Seitens der israelischen Administration wird nichts bestätigt und nichts dementiert. Die vielen Legenden, die sich um den berühmt-berüchtigten Auslandsgeheimdienst ranken, sollen vor allem in der muslimischen Welt Eindruck machen - und Israels Feinde abschrecken. Doch wie wurde der Geheimdienst eines kleinen Landes so bekannt und so gefürchtet? Und wie beeinflusst er den Konflikt im Nahen Osten und die Weltpolitik? Interviews mit Experten und Agenten des Mossad nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Geschichte Israels und des Nahostkonflikts und bieten neue Einblicke in aufsehenerregende Operationen. Bis heute relevante, historische Ereignisse wie der Eichmann-Prozess, die Islamische Revolution oder der Libanonkrieg erscheinen in einem neuen Licht.
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Geheimes Israel - Der Mossad DOKU-REIHE Permanente Bedrohung, D 2019
Nach dem Sechstagekrieg rückt der Palästinenserkonflikt immer mehr in den Fokus des Mossad. Überall auf der Welt macht der Geheimdienst nun Jagd auf palästinensische Terroristen. Als Israel im Sechstagekrieg weitere palästinensische Gebiete besetzt, erstarken arabische Terrororganisationen, die Israels Sicherheit bedrohen. Auf der Jagd nach den Drahtziehern von Anschlägen ist der Mossad nun weltweit tätig - auch als Tötungskommando. Der Mossad ist einer der berüchtigtsten Geheimdienste der Welt. Von Feinden umgeben, soll er die Existenz Israels garantieren. Offenen Krieg scheut das kleine Land, das ein sicherer Hafen für Juden aus aller Welt sein will. Der Mossad gilt daher als Lebensversicherung gegen einen zweiten Holocaust. Er beschafft dabei nicht nur Informationen, sondern besitzt auch die Lizenz zum Töten. Sabotage, Attentate, Spionage in großem Stil - im Kampf um die Existenz im Nahen Osten scheint jedes Mittel recht. Israels Bedrohungslage treibt den Mossad immer wieder zu waghalsigen Operationen an, die sich schwer vor der Öffentlichkeit verbergen lassen. Kaum ein anderer Geheimdienst tritt so häufig aus seiner Schattenwelt heraus wie der Mossad. Seitens der israelischen Administration wird nichts bestätigt und nichts dementiert. Die vielen Legenden, die sich um den berühmt-berüchtigten Auslandsgeheimdienst ranken, sollen vor allem in der muslimischen Welt Eindruck machen - und Israels Feinde abschrecken. Doch wie wurde der Geheimdienst eines kleinen Landes so bekannt und so gefürchtet? Und wie beeinflusst er den Konflikt im Nahen Osten und die Weltpolitik? Interviews mit Experten und Agenten des Mossad nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Geschichte Israels und des Nahostkonflikts und bieten neue Einblicke in aufsehenerregende Operationen. Bis heute relevante, historische Ereignisse wie der Eichmann-Prozess, die Islamische Revolution oder der Libanonkrieg erscheinen in einem neuen Licht.
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Geheimes Israel - Der Mossad DOKUMENTATION Gefährliche Nachbarn, D 2019
Mit der Hisbollah entsteht im Libanonkrieg eine neue Bedrohung für Israel. Der radikalislamische Terror ist heute eine der großen Herausforderungen für den Auslandsgeheimdienst Mossad. Um die Sicherheit Israels zu garantieren, sucht der Mossad nach immer neuen Allianzen. Mit der Islamischen Revolution ist der Iran als Partner weggebrochen. Er droht, Israel von der Landkarte zu tilgen, und unterstützt die Hisbollah. Der Mossad ist einer der berüchtigtsten Geheimdienste der Welt. Von Feinden umgeben, soll er die Existenz Israels garantieren. Offenen Krieg scheut das kleine Land, das ein sicherer Hafen für Juden aus aller Welt sein will. Der Mossad gilt daher als Lebensversicherung gegen einen zweiten Holocaust. Er beschafft dabei nicht nur Informationen, sondern besitzt auch die Lizenz zum Töten. Sabotage, Attentate, Spionage in großem Stil - im Kampf um die Existenz im Nahen Osten scheint jedes Mittel recht. Israels Bedrohungslage treibt den Mossad immer wieder zu waghalsigen Operationen an, die sich schwer vor der Öffentlichkeit verbergen lassen. Kaum ein anderer Geheimdienst tritt so häufig aus seiner Schattenwelt heraus wie der Mossad. Seitens der israelischen Administration wird nichts bestätigt und nichts dementiert. Die vielen Legenden, die sich um den berühmt-berüchtigten Auslandsgeheimdienst ranken, sollen vor allem in der muslimischen Welt Eindruck machen - und Israels Feinde abschrecken. Doch wie wurde der Geheimdienst eines kleinen Landes so bekannt und so gefürchtet? Und wie beeinflusst er den Konflikt im Nahen Osten und die Weltpolitik? Interviews mit Experten und Agenten des Mossad nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Geschichte Israels und des Nahostkonflikts und bieten neue Einblicke in aufsehenerregende Operationen. Bis heute relevante, historische Ereignisse wie der Eichmann-Prozess, die Islamische Revolution oder der Libanonkrieg erscheinen in einem neuen Licht.
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ZDF-History DOKUMENTATION 9/11 - Was geschah am 11. September 2001, D 2018
Waren es doch keine islamistischen Terroristen, die hinter den Anschlägen des 11. September stecken? Noch immer werden Zweifel daran laut, vor allem im Internet. Waren die Anschläge gar inszeniert? Wurden Beweise gefälscht? Tatsachen vertuscht? Neben den Tätern benennen offizielle Untersuchungsberichte klare Versäumnisse und Zufälle, die den Anschlag erst ermöglichten. Doch einige Fragen lassen auch sie unbeantwortet. Grund genug für Verschwörungstheoretiker, kritische Geister, aber auch Angehörige der Opfer, sich selbst auf die Suche nach Antworten zu machen. In den sozialen Medien und im Internet kursieren viele Theorien zum Geschehen. In der Fülle der Stimmen verwischt oft die Grenze zwischen Zweifel, Wahn und Wahrheitssuche. "ZDF-History" prüft die populärsten Thesen der Verschwörungstheoretiker rund um 9/11 und zeigt, was wir wirklich über die Anschläge wissen - und wo Raum für Spekulationen bleibt.
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ZDF-History DOKUMENTATION Osama bin Laden - die privaten Papiere des Terrorfürsten, D 2016
US-Soldaten töteten 2011 Osama bin Laden und stellten dabei Papiere und Datenträger sicher. Das Material ist jetzt zugänglich und erlaubt einen neuen Blick auf den Al-Kaida-Chef. "ZDF-History" wertet die private Korrespondenz Osama bin Ladens aus und erzählt, wie er seine letzten Lebensjahre in seinem Versteck in Pakistan verbrachte. Dort entwarf er neue Terrorstrategien und kümmerte sich zugleich um seine umfangreiche Familie. Die Dokumentation stellt Bin Ladens Lebensgeschichte und insbesondere das Leben, das er in seinen letzten Jahren führte, in den Mittelpunkt. Sein Anwesen im pakistanischen Abbottabad, das ihm scheinbar Sicherheit vor den Amerikanern bot, war eine Art selbst gewähltes Gefängnis - aber immerhin lebte Bin Laden dort mit seiner Familie. In der Korrespondenz mit Familienmitgliedern, die nicht anwesend sein konnten, erwies er sich als besorgter und fürsorglicher Patriarch - doch andere "Bin-Laden-Papiere" zeugen von seinen extremen politischen Ansichten und terroristischen Strategien. Neben dem Leben in Abbottabad bildet die Suche der Amerikaner, die die Schlinge immer enger um Bin Laden ziehen, einen weiteren Erzählstrang der Dokumentation. Aufwendige Animationen und anerkannte internationale Experten rekonstruieren die letzten Jahre des Terror-Chefs in seinem pakistanischen Refugium. Die gefundenen Papiere erlauben erstmals ganz persönliche Einblicke in seinen Lebensweg und seine Gedankenwelt.
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Saddam Hussein - Die letzten Tage eines Diktators ZEITGESCHICHTE, F 2017
Im März 2003, als US-Präsident Bush den Irak unter dem Vorwand angreift, das Land besitze Massenvernichtungswaffen, wird Iraks unbarmherziger Führer Saddam Hussein für viele Iraker zum Märtyrer. Saddam Hussein: ein Tyrann im Nahen Osten, der einst ein wichtiger Verbündeter des Westens war. Ein unbarmherziger Führer, der sein Volk in einen blutigen Krieg mit dem Iran drängte, die kurdische Minderheit seines eigenen Landes vergaste und in Kuwait einmarschierte. "Saddam Hussein - Die letzten Tage eines Diktators" zeigt das Ende des Diktators - seinen Sturz im Frühjahr 2003 und sein Verschwinden, wie Spezialkräfte ihn aufspürten, Husseins Baath-Partei entmachtet wird, der Irak im Chaos versinkt und Saddam Hussein schließlich angeklagt wird, seine Verurteilung zum Tode am 5. November und seine Hinrichtung am 30. Dezember 2006. Die Dokumentation mit namhaften Zeitzeugen wie dem US-Statthalter im Irak, Paul Bremer, CIA-Analyst John Nixon, dem ehemaligen Stabschef von Colin Powell, Lawrence Wilkerson, und Saddam-Enkelin Harir analysiert dabei auch, wie der Sturz Saddam Husseins und das Zurückdrängen der Macht der Sunniten in Politik und Militär letztlich zur Entstehung des sogenannten IS führte.
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