Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt

Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt - Nahkampf

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Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt

Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt - Nahkampf

Geschichte

Das aufgepflanzte Bajonett besitzt einen großen Abschreckungseffekt. Viele Armeen trainieren den Nahkampf damit. Wie reagieren Testpersonen auf einen Bajonett-Angriff im virtuellen Raum? Das römische Kurzschwert, genannt Gladius, eignet sich besonders für die römischen Schlachtformationen. Die Verletzungen durch den Gladius sind verheerend. Um den Gegner im Nahkampf zu besiegen, werden im Laufe der Geschichte immer effektivere Waffen entwickelt. Im Nahkampf wird der Soldat nun selbst zur Waffe - mit dem Exoskelett, einer Apparatur, die ihm Superkräfte verleiht. Der Soldat der Zukunft - halb Mensch, halb Maschine? Waffen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie werden hergestellt, um zu töten. Oder, je nach Blickwinkel der Besitzer, um zu beschützen oder abzuschrecken. Mit Waffen werden blutige Eroberungszüge und unsagbare Verbrechen begangen. Aber auch Freiheitskämpfer, Anti-Terroreinheiten oder Befreier brauchen Waffen für ihren Einsatz. Eine Geschichte der Waffen ist deshalb mehr als nur reine technische Betrachtung. Sie enthüllt die oft verblüffenden Zusammenhänge zwischen der Entwicklung neuer Waffen und den Folgen ihres Einsatzes - eine Dynamik, die über Jahrtausende die Geschicke der Menschheit geprägt hat. Die zehnteilige Reihe "Von der Keule zur Rakete" erzählt, wie der Einsatz neuer und innovativer Waffen die großen Schlachten der Geschichte entschieden hat. Sie zeigt, wie häufig Entwicklungen des Waffenbaus zum Motor des technischen Fortschritts wurden. Und sie untersucht die vielen verzweifelten Versuche, die zerstörerischen Kräfte neuer Waffen durch völkerrechtliche Ächtung und Regeln zu zähmen. Das einzigartige Doku-Projekt von ZDFinfo und ZDF-Enterprises schlägt dabei den Bogen von der Frühgeschichte der Menschheit bis in die Gegenwart. In überraschenden Experimenten wird die Herstellung historischer Waffen erforscht und so manches einstmals streng gehütetes Konstruktionsgeheimnis gelüftet. Die Reihe zeigt mit hochwertigen Computeranimationen die komplexen Wechselwirkungen der Waffentechnik mit anderen Bereichen auf. Etwa: wie ein kleines Bleigeschoss im 19. Jahrhundert den Weg zur Gründung humanitärer Hilfsorganisationen ebnete. Warum die Feldärzte des späten Mittelalters erheblichen Anteil an der Mehrung des medizinischen Wissens ihrer Zeit hatten. Oder weshalb die Entwicklung des Langbogens den Niedergang der Adelsherrschaft in Europa beschleunigte und bis heute spürbare Folgen für die Bestände an Eiben in Deutschland hat. Historiker, Psychologen, Physiker, Mediziner und Technikexperten kommentieren anschaulich die großen Entwicklungslinien - und gehen den Rätseln der Waffengeschichte nach. Warum etwa gerieten die militärtechnischen Fortschritte der Antike später wieder in Vergessenheit? Wie konnten die schwerfälligen gepanzerten Ritter des Mittelalters über mehrere Jahrhunderte das Kriegsgeschehen dominieren? Welche Strategien haben die Feldherren der Geschichte entwickelt, um die Angst ihrer Soldaten zu bekämpfen? Und welche psychologischen Vorgänge spielen sich ab, wenn Menschen plötzlich aus ihrem zivilen Alltag gerissen werden und sich der enthemmten Gewalt eines Krieges ausgesetzt sehen?
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Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt

Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt - Angriff aus dem Hinterhalt

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Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt - Zivilisten im Fadenkreuz

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Verschwörung oder Wahrheit DOKUMENTATION MH17 - Abschuss über der Ukraine, UA 2016
Es ist eine der schlimmsten Flugzeugkatastrophen der letzten Zeit. Am 17. Juli 2014 wird Flug MH17 auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über dem Gebiet der Ostukraine abgeschossen. 298 Menschen an Bord, darunter 80 Kinder, sterben. Laut einem Bericht der niederländischen Untersuchungsbehörde OVV ist eine Buk-Flugabwehrrakete russischer Bauart für den Absturz verantwortlich. Wer die Rakete abgefeuert hat, ist offiziell noch unklar. Inoffiziell - aber weitverbreitet - wird davon ausgegangen, dass russische Soldaten oder pro-russische Rebellen die Rakete starteten, in der Annahme, auf ein Flugzeug der ukrainischen Luftwaffe zu zielen. Diese Erklärung, vor allem vom Westen geäußert, wurde unmittelbar von russischer Seite infrage gestellt. In der Folge tauchten jede Menge Verschwörungstheorien vor allem in den sozialen Medien auf. Die Schuld für den Absturz wird dabei der ukrainischen Regierung oder gar dem amerikanischen Geheimdienst CIA zugeschoben. Hat etwa ein ukrainischer Militär-Jet MH17 abgeschossen? Warum sahen angeblich Augenzeugen vor dem Absturz von MH17 weitere Flugzeuge am Himmel? Welchen Weg nahmen die Buk-Raketenwerfer? Die Dokumentation "Verschwörung oder Wahrheit. MH17 - Abschuss über der Ukraine" versucht, Fakten und Fiktion zu trennen. Zeugenaussagen, Satellitenaufnahmen, Abhörprotokolle, heimliche Videoaufnahmen und Urteile von Sachverständigen bringen Licht in den Dschungel der Verschwörungstheorien. Die wurden möglicherweise nur erfunden, um die Wahrheit zu vertuschen.
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Putin - Russlands neuer Zar POLITIK
Seit zwölf Jahren regiert Wladimir Putin nun in Russland. Der ehemalige KGB-Agent will sein Land wieder zur Supermacht machen. Aber im ganzen Land wächst der Unmut, Putin ist geschwächt. Er hat die Opposition mundtot gemacht und seine Macht im Innern gefestigt. Doch die Menschen prangern den wirtschaftlichen Niedergang ihres Landes an. Seit die Ölpreise fallen, verarmt das russische Volk immer stärker. Viele fordern Putins Rücktritt. Der Herrscher im Kreml verschanzt sich und beschuldigt den Westen, sich gegen ihn verschworen zu haben.
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Mensch Putin! DOKUMENTATION Die Geheimnisse des russischen Präsidenten, D 2014
Altkanzler Schröder nannte ihn einen "lupenreinen Demokraten". Barack Obama sah eine "Gefahr für die Welt". Wladimir Putin polarisiert unter den Mächtigen der Welt wie kein anderer. Über seine Persönlichkeit ist wenig bekannt - auch, weil Putin selbst mit aller Macht die Deutungshoheit über die eigene Biografie an sich gerissen hat. "ZDFzeit" zeigt ein unbekanntes und teilweise irritierendes Bild des starken Mannes aus dem russischen Kreml.
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Kampfbereit: Russlands Hooligans AUSLANDSREPORTAGE Fußball, Randale und Politik, D 2017
Russische Hooligans gelten als die berüchtigtsten Fußballfans Europas. Sie sind gewalttätig, rechtsnational, rassistisch und haben beste Verbindungen in die politischen Machtzentralen. Vor den Stadien Russlands liefern sie sich regelmäßig heftige Kämpfe. Vor allem, wenn die Moskauer Hauptstadt-Clubs Spartak und ZSKA gegeneinander antreten, herrscht für die Sicherheitskräfte höchste Alarmbereitschaft. Wer sind diese Hooligans, wie sind sie organisiert, welche Gefahr geht von ihnen bei internationalen Spielen oder Großereignissen aus? Und welche Rollen spielen Polizei und Politik? Die Dokumentation zeichnet ein authentisches Bild der russischen Hooligan-Szene anhand der Anhänger in der russischen Premier Liga, dokumentiert, wie die Sicherheitskräfte den gewalttätigen Fans begegnen, und spricht mit den Drahtziehern innerhalb der Szene, mit Experten und Politikern. Schon lange besteht die russische Hooligan-Szene nicht mehr nur aus betrunkenen Gewalttätern, sondern ist eine bunte Mischung aus fast allen Gesellschaftsschichten: Rechtsextremen, Studenten, Angestellten, Beamten. Häufig sind die Akteure trainierte Kampfsportler, nicht selten mit militärischem Hintergrund. Für die Dokumentation gibt Vadim Sidorow, altgedienter und in Hooligan-Kreisen legendärer Spartak-Moskau-Fan, einen exklusiven Einblick in die Szene. Die Kamera begleitet ihn zu einem Hooligan-Konzert, zum Boxtraining und zum Spartak-Auswärtsspiel nach Samara. Ein ultrarechter Spartak-Hooligan mit Tarnnamen "Sascha" nimmt das Team mit zu einer verabredeten Prügelei in einem Wald vor Moskau - die von der Polizei zerschlagen wird, noch bevor sie begonnen hat. Alexander Sprigin, ehemaliger Chef des russischen Fanverbandes, äußert sich zu den Krawallen von Marseille. Er hatte die Fan-Reise zur EM 2016 damals organisiert und ist seitdem offiziell abgesetzt. Nichtsdestotrotz pflegt er noch immer beste Kontakte zu Hooligans und Fußball-Funktionären wie Igor Lebedew. Experten wie der deutsche Fanforscher Prof. Gunter A. Pilz und der Politologe Dmitri Oreschkin von der Russischen Akademie der Wissenschaften analysieren die Verbindungen zur Politik und ordnen die aktuelle Situation ein.
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Rockerkrieg DOKUMENTATION Aufstieg der Hells Angels, D 2017
Sich selbst bezeichnen die Hells Angels als "Gesetzlose" - Motorradfahrer, für die nur ihre eigenen Regeln gelten und die "Rocker-Familie" über allem steht. Seit 1973 gibt es eine Abteilung in Hamburg, und von hier expandieren sie über die ganze Republik. Immer wieder kommen die Höllenengel mit der Polizei aneinander, vor allem aber gibt es blutige Revierkämpfe mit anderen Rockergruppen, wie den Bandidos. Die dreiteilige Dokumentation beschreibt, wie es dazu kommen konnte, in welche Geschäfte die Gangs verwickelt sind und wie Abertausende Rocker in Deutschland inzwischen ihr Geld verdienen. Und die Dokumentation gibt einen Eindruck davon, zu welcher Bedrohung die Gangs sich auswachsen, wie sie organisiert sind, wie mächtig sie geworden sind und wie weit ihre Kontakte reichen. Rocker sind nicht mehr nur die tumben Schläger, die vor Diskotheken stehen und dort den Drogenhandel kontrollieren. Sie mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, sie sind Gastronomen, führen Unternehmen und profitieren von der Vermarktung ihres Lifestyles.
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Rockerkrieg DOKUMENTATION Mord und Verrat, D 2017
So sehr die Rockergruppen Einheit beschwören - so brutal gehen sie auch aufeinander los, wenn Provinzfürsten oder Emporkömmlinge versuchen, ihre eigenen Eitelkeiten zu befriedigen. Aygün Mucuk ist einer der Hauptdarsteller. Der Hells Angel gehörte der jungen Rockergeneration an, die vor allem von Migranten geprägt wurde. Mucuk aus Gießen will Macht und Ansehen, am Ende bezahlt er seinen Ehrgeiz mit dem Leben. Mit 17 Schüssen wird der 45-Jährige regelrecht hingerichtet. Aber auch Frank Hanebuth, der bekannteste deutsche Hells Angel und Charterpräsident in Hannover, bekommt die Missgunst anderer Rocker zu spüren. Ein verprellter Rocker beschuldigt ihn des Auftragsmordes. Die dreiteilige Doku-Reihe beschreibt, in welche Geschäfte die Rocker-Gangs verwickelt sind und wie Abertausende Rocker in Deutschland inzwischen ihr Geld verdienen. Sie gibt einen Eindruck davon, zu welcher Bedrohung die Gangs sich auswachsen, wie sie organisiert sind, wie mächtig sie geworden sind und wie weit ihre Kontakte reichen. Rocker sind nicht mehr nur die tumben Schläger, die vor Diskotheken stehen und dort den Drogenhandel kontrollieren. Sie mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, sie sind Gastronomen, führen Unternehmen und profitieren von der Vermarktung ihres Lifestyles.
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Rockerkrieg DOKUMENTATION Neue Fronten, D 2017
Die Hells Angels sind der mächtigste und gefürchtetste Motorradclub der Welt. Aber auch sie bekommen neue Feinde. Vor allem junge Migranten-Gangs wollen das Rockermilieu aufmischen. Eine Gruppierung sind die United Tribuns. Sie rekrutieren vor allem junge Männer aus Problemvierteln mit Migrationshintergrund. Auch der Motorradclub der Mongols macht den Hells Angels im Drogenhandel und Rotlichtmilieu Konkurrenz. Satudarahs und die Osmanen Germania sind weitere Rockergruppen, die ihre Reviere abstecken wollen, und oft führt das zu Kämpfen zwischen den Gruppen - und Toten. Die dreiteilige Doku-Reihe beschreibt, in welche Geschäfte die Rocker-Gangs verwickelt sind und wie Abertausende Rocker in Deutschland inzwischen ihr Geld verdienen. Sie gibt einen Eindruck davon, zu welcher Bedrohung die Gangs sich auswachsen, wie sie organisiert sind, wie mächtig sie geworden sind und wie weit ihre Kontakte reichen. Rocker sind nicht mehr nur die tumben Schläger, die vor Diskotheken stehen und dort den Drogenhandel kontrollieren. Sie mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, sie sind Gastronomen, führen Unternehmen und profitieren von der Vermarktung ihres Lifestyles.
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Die schwersten Unglücke der DDR DOKUMENTATION Gefährliche Technik vom großen Bruder, D 2016
Die schwersten Unglücke der DDR: für die Staatsführung politisch brisant. Die wahren Hintergründe bleiben häufig unter Verschluss. Tragische Schicksale - und viele offene Fragen. Die Dokumentation zeigt eklatante Fälle, teils mit Archiv-Bildern und Aufnahmen von Hobbyfilmern. Im Mittelpunkt einige Beispiele, wo die Technik des großen Bruders Sowjetunion versagte, zum Beispiel bei Flugzeugen und Panzern - mit oft verheerenden Folgen.
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Panzer! MILITÄR Der Erste Weltkrieg, D 2017
Der Panzer ist eine Idee, so alt wie der Krieg. Welcher Soldat wünscht sich nicht, unverwundbar zu sein, beweglich - und trotzdem kämpfen zu können? Anlässlich des 100. Jahrestages der ersten großen Panzerschlacht am 20. November 1917 begibt "Panzer!" sich auf die Spur dieser Idee - von den Ursprüngen bis heute - und wagt einen Blick in die Zukunft. Die Serie taucht ein in die Geschichten derer, die Panzer erfanden, bauten und fuhren, die in ihnen kämpften, töteten oder durch sie starben. Die Zuschauer hören aus den Tagebüchern der frühen Panzer-Pioniere und erleben exklusive Interviews mit Panzer-Veteranen vom Zweiten Weltkrieg bis heute, mit renommierten Panzer-Generälen und Experten. In vier Folgen taucht die Serie in den Panzer ein - und nimmt ihn auseinander. Sie hinterfragt die Psychologie des Panzers ebenso wie die Funktionsweise seiner Ketten, seiner Kanonen und seiner Panzerung. Sie erklärt, wie und warum die Panzer entstanden, und begleitet Schritt für Schritt ihre Evolution. Und sie entdeckt die bedeutendsten Panzer aller Epochen. Die Filme zeigen die wichtigsten Panzer in teilweise erstmals zugänglichem und größtenteils neu abgetastetem und restauriertem Archivmaterial. Sie tauchen in erklärenden Animationen tief in ihr Inneres ein, um den Mythos Panzer ein für alle Mal zu verstehen. Doch das ist nicht alles. Die berühmtesten Panzer aller Zeiten gibt es bis heute - die Filme lassen sie wieder fahren und machen sie so hautnah erlebbar.
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Panzer! MILITÄR Der Zweite Weltkrieg, D 2017
Der Panzer ist die prägende Waffe des 20. Jahrhunderts. Entworfen aus den Erfahrungen der Grabenkämpfe des Ersten Weltkriegs wurde er im Zweiten Weltkrieg zum entscheidenden Faktor. Doch die Wirklichkeit für die Panzerbesatzungen der kriegsführenden Nationen war weit entfernt von den heroisierenden Darstellungen der Propaganda. Qualvolle Enge, Angst und ohrenbetäubender Lärm prägten den Dienst in den stählernen Kolossen. Die Panzertruppen gehörten an der Front zu den Einheiten mit der statistisch kürzesten Lebenserwartung. Noch im Zweiten Weltkrieg zeichnete sich ab, wie aus den einst unbezwingbar scheinenden Kampfmaschinen schwerfällige Gejagte wurden. Neue Waffen wie Panzerfäuste oder Bazookas und die wachsende Schlagkraft von Kampfflugzeugen machten Panzer auf dem Schlachtfeld zunehmend verwundbar. Nach 1945 begann dann eine neue, weniger beachtete Ära in der Geschichte der Panzer. Nicht mehr auf dem Schlachtfeld, sondern vor allem im Einsatz gegen protestierende Bürger erwies sich das tonnenschwere Kriegsgerät als effektiv. Panzer wurden zum sinnbildlichen Werkzeug der Unterdrückung, von den Aufständen der Ostdeutschen, Ungarn, Tschechen und Chinesen gegen ihre kommunistischen Systeme über den Arabischen Frühling bis hin zum Einsatz von Panzern durch IS-Terroristen gegen die Bevölkerung in Syrien und im Irak. Die vierteilige Dokumentarreihe entzaubert den Mythos des Panzers als ultimative Waffe und zeigt mit namhaften Experten, seltenem Archivmaterial sowie aufschlussreichen Computergrafiken die politischen und militärischen Auswirkungen der Panzertechnik.
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Panzer! MILITÄR Werkzeug der Unterdrückung, D 2017
Im Kalten Krieg müssen sich Panzer mit Waffen wie Raketen und Atombomben die Hauptrolle teilen. Doch kaum ein anderes Kriegsgerät wirkt so furchteinflößend wie ein rollender Panzer. Obwohl in Schlachten leicht angreifbar, sind Panzer im Kalten Krieg ein wichtiger Teil der Abschreckungsstrategie. Doch die rollenden Ungetüme dienen häufig der Unterdrückung von zivilem Ungehorsam und werden nicht selten auch gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt. Der dritte Teil entdeckt den Kalten Krieg aus Sicht der Panzer. Er begleitet den russischen Panzer-Weltkriegsveteranen Makhmut Gareev, der nach dem Sieg über Nazi-Deutschland zum Angriff auf Japan geschickt wird, bevor die Atombombe den Krieg beendet. Die Zuschauer lernen, wie Panzer "atombombensicher" gemacht werden, erleben die ungarische Revolution mit Istvan Hliva, der damals acht Jahre alt war, und spüren die Angst vor sowjetischen Panzern und dem Bau der Berliner Mauer mit US-Soldat George Joulwan, der später zum NATO-Oberkommandierenden aufsteigt. Der Film ist dabei, als Istvan Hliva selbst Panzerfahrer wird - nur um in die Slowakei geschickt zu werden, wo Ungarns Panzer nun selbst eine Revolution niederschlagen sollen. Und die Zuschauer erleben, wie sich der israelische Panzerkommandant Zvika Greengold in einem einzelnen Panzer plötzlich einer Übermacht von über 100 hochmodernen gegnerischen Panzern gegenüber findet - und sie irgendwie stoppen muss, um sein Heimatland zu retten. Wie konnte man Panzer bauen, die auch in einem Atomkrieg noch kämpfen können? Warum wurde die Bundesrepublik Deutschland wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder mit Panzern ausgestattet? Und was hatten die Panzer mit dem Ende des Kalten Krieges zu tun? In vier Folgen wird die Geschichte des 20. Jahrhunderts anhand seiner Panzer erzählt. Die Zuschauer erleben, wie es war, Panzer zu fahren, vor ihnen zu fliehen, sie zu befehligen und durch sie zu sterben. Authentische, persönliche Geschichten führen in die wichtigsten Panzer, zeigen ihre Stärken und Schwächen. Ausgehend davon werden Waffen und Wirkung von Panzern erkundet - auch und besonders auf psychologischer Ebene. Der Film wirft außerdem einen Blick in die Zukunft.
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Panzer! MILITÄR Gefecht und Geschäft, D 2017
9. November 1989 - der Mauerfall. Der dritte Weltkrieg mit knapp 100 000 Panzern in Ost und West fällt aus. Wohin mit all den Panzern? Und wie entsorgt man überhaupt Panzer? Nach zahlreichen Konflikten stellt sich immer wieder die Frage: Ist das Zeitalter der Panzer vorbei? Hat diese Waffengattung eine Zukunft? Mai 2014: Wie aus dem Nichts stellt Russland den völlig neuen Panzer T-14 vor. Beginnt nun erneut ein Panzer-Wettrüsten? 40 Jahre lang hat der Schrecken des Krieges über Europa gehangen - bis am 9. November 1989 die Berliner Mauer fällt. Doch bereits kaum ein Jahr später zieht ein neuer Panzerkrieg herauf. Der Irak erobert Kuwait - und die USA und ihre Verbündeten schicken ihre Armeen und Panzer. In der Wüste kommt es zum Showdown der Panzer des Kalten Krieges - und die USA gewinnen ihn haushoch. Beinahe gleichzeitig zerfällt die Sowjetunion, Russland bleibt als ehemalige Supermacht übrig. Als der russische Teilstaat Tschetschenien sich für unabhängig erklärt und Moskau seine Panzer schickt, scheint der Ausgang klar. Doch die Tschetschenen schaffen es, mit Fallen und Guerilla-Taktiken Hunderte sowjetischer Kampffahrzeuge zu zerstören - und die Macht der Panzer zu brechen. Einen Moment lang scheint es, als sei das Zeitalter der Panzer vorbei. Doch im Mai 2014 stellt Russland wie aus dem Nichts einen völlig neuen Panzer vor, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll. Im vierten und letzten Teil erleben die Zuschauer, wie nach dem Ende des Kalten Krieges Zehntausende Panzer auf beiden Seiten zerstört oder an Drittstaaten verkauft werden. Die Zuschauer erleben den Golfkrieg mit den US-Soldaten Douglas MacGregor und Eric Schwartz - und dem irakischen General Raad Hamdani. Der Film zeigt, warum die US-Panzer ihren irakischen Gegenspielern so haushoch überlegen sind - und welchen Einfluss GPS auf den Panzerkrieg hat. Die Zuschauer sind mit dem russischen Soldaten Andrey Brynkin hautnah dabei, als tschetschenische Partisanen russische Panzer en masse abschießen. Und der Film zeigt den russischen T-14 und erklärt, was ihn zum modernsten Panzer der Welt macht. In vier Folgen wird die Geschichte des 20. Jahrhunderts anhand seiner Panzer erzählt. Die Zuschauer erleben, wie es war, Panzer zu fahren, vor ihnen zu fliehen, sie zu befehligen und durch sie zu sterben. Authentische, persönliche Geschichten führen in die wichtigsten Panzer, zeigen ihre Stärken und Schwächen. Ausgehend davon werden Waffen und Wirkung von Panzern erkundet - auch und besonders auf psychologischer Ebene. Der Film wirft außerdem einen Blick in die Zukunft.
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Geniale Rivalen GESCHICHTE Schusswaffen - Colt gegen Wesson, USA 2016
1836 erhält Samuel Colt ein Patent für den Bau eines Revolvers. Die Waffe verändert die Kriegsführung seiner Zeit und sorgt für riesige Gewinne. Doch dann bekommt Colt Konkurrenz. Beständig hatte er die Verbesserungsvorschläge seines Assistenten Daniel Wesson abgelehnt. Schließlich gründet dieser seine eigene Firma "Smith & Wesson". Als der amerikanische Bürgerkrieg ausbricht, geraten beide Hersteller in Konkurrenz.
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Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt GESCHICHTE Angriff aus der Luft, D 2017
Wer die Luft beherrscht, gewinnt Kriege. Seit Jahrtausenden wollen Militärs den Gegner von oben besiegen. Mit dem Brandpfeil nutzt der Mensch die zerstörerische Kraft des Feuers. Schon im Mittelalter, lange vor der Erfindung der Flugzeuge, entwickeln findige Heeresführer erste Raketen. Eine Weiterentwicklung stammt aus Korea des 15. Jahrhunderts: Die "Hwacha" kann bis zu 100 tödliche Raketenpfeile gleichzeitig abfeuern. Seit dem Ersten Weltkrieg gehören Bombenangriffe zu den wichtigen Kriegsmitteln. Das Zielen und Treffen sind Probleme, die nur schwer in den Griff zu bekommen sind. Im Zweiten Weltkrieg wurden ganze Städte aus der Luft zerstört. Unbemannte Kampfdrohnen - schon heute vielfach im Einsatz. Die Piloten sitzen in der sicheren Kommandozentrale, weit weg vom Kriegsgeschehen. Werden vernetzte Drohnen in Zukunft selbst entscheiden, wann sie aus der Luft zuschlagen? Waffen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie werden hergestellt, um zu töten. Oder, je nach Blickwinkel der Besitzer, um zu beschützen oder abzuschrecken. Mit Waffen werden blutige Eroberungszüge und unsagbare Verbrechen begangen. Aber auch Freiheitskämpfer, Anti-Terroreinheiten oder Befreier brauchen Waffen für ihren Einsatz. Eine Geschichte der Waffen ist deshalb mehr als nur reine technische Betrachtung. Sie enthüllt die oft verblüffenden Zusammenhänge zwischen der Entwicklung neuer Waffen und den Folgen ihres Einsatzes - eine Dynamik, die über Jahrtausende die Geschicke der Menschheit geprägt hat. Die zehnteilige Reihe "Von der Keule zur Rakete" erzählt, wie der Einsatz neuer und innovativer Waffen die großen Schlachten der Geschichte entschieden hat. Sie zeigt, wie häufig Entwicklungen des Waffenbaus zum Motor des technischen Fortschritts wurden. Und sie untersucht die vielen verzweifelten Versuche, die zerstörerischen Kräfte neuer Waffen durch völkerrechtliche Ächtung und Regeln zu zähmen. Das einzigartige Doku-Projekt von ZDFinfo und ZDF-Enterprises schlägt dabei den Bogen von der Frühgeschichte der Menschheit bis in die Gegenwart. In überraschenden Experimenten wird die Herstellung historischer Waffen erforscht und so manches einstmals streng gehütetes Konstruktionsgeheimnis gelüftet. Die Reihe zeigt mit hochwertigen Computeranimationen die komplexen Wechselwirkungen der Waffentechnik mit anderen Bereichen auf. Etwa: wie ein kleines Bleigeschoss im 19. Jahrhundert den Weg zur Gründung humanitärer Hilfsorganisationen ebnete. Warum die Feldärzte des späten Mittelalters erheblichen Anteil an der Mehrung des medizinischen Wissens ihrer Zeit hatten. Oder weshalb die Entwicklung des Langbogens den Niedergang der Adelsherrschaft in Europa beschleunigte und bis heute spürbare Folgen für die Bestände an Eiben in Deutschland hat. Historiker, Psychologen, Physiker, Mediziner und Technikexperten kommentieren anschaulich die großen Entwicklungslinien - und gehen den Rätseln der Waffengeschichte nach. Warum etwa gerieten die militärtechnischen Fortschritte der Antike später wieder in Vergessenheit? Wie konnten die schwerfälligen gepanzerten Ritter des Mittelalters über mehrere Jahrhunderte das Kriegsgeschehen dominieren? Welche Strategien haben die Feldherren der Geschichte entwickelt, um die Angst ihrer Soldaten zu bekämpfen? Und welche psychologischen Vorgänge spielen sich ab, wenn Menschen plötzlich aus ihrem zivilen Alltag gerissen werden und sich der enthemmten Gewalt eines Krieges ausgesetzt sehen?
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Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt GESCHICHTE Kraft der Zerstörung, D 2017
Das erste Maschinengewehr der Welt - erfunden von einem Briten: Hiram Maxim entwickelt Ende des 19. Jahrhunderts diese zerstörerische Waffe. Bis zu 600 Schüsse kann sie pro Minute abgeben. Die beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert sind von ungeheurer Zerstörung geprägt. Daran hat die Handgranate einen großen Anteil. Allein auf deutscher Seite werden im Ersten Weltkrieg 300 Millionen Handgranaten produziert. Sie richten viel Leid im Schützengraben an. Der Panzer ist eine der mächtigsten Kriegsmaschinen der Geschichte. Mit den breiten Panzerketten kann er fast jedes Gelände durchfahren. Die starke Panzerung aus Stahl plus der treffsicheren Bewaffnung macht den Panzer zu einer gefürchteten Waffe. Waffen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie werden hergestellt, um zu töten. Oder, je nach Blickwinkel der Besitzer, um zu beschützen oder abzuschrecken. Mit Waffen werden blutige Eroberungszüge und unsagbare Verbrechen begangen. Aber auch Freiheitskämpfer, Anti-Terroreinheiten oder Befreier brauchen Waffen für ihren Einsatz. Eine Geschichte der Waffen ist deshalb mehr als nur reine technische Betrachtung. Sie enthüllt die oft verblüffenden Zusammenhänge zwischen der Entwicklung neuer Waffen und den Folgen ihres Einsatzes - eine Dynamik, die über Jahrtausende die Geschicke der Menschheit geprägt hat. Die zehnteilige Reihe "Von der Keule zur Rakete" erzählt, wie der Einsatz neuer und innovativer Waffen die großen Schlachten der Geschichte entschieden hat. Sie zeigt, wie häufig Entwicklungen des Waffenbaus zum Motor des technischen Fortschritts wurden. Und sie untersucht die vielen verzweifelten Versuche, die zerstörerischen Kräfte neuer Waffen durch völkerrechtliche Ächtung und Regeln zu zähmen. Das einzigartige Doku-Projekt von ZDFinfo und ZDF-Enterprises schlägt dabei den Bogen von der Frühgeschichte der Menschheit bis in die Gegenwart. In überraschenden Experimenten wird die Herstellung historischer Waffen erforscht und so manches einstmals streng gehütetes Konstruktionsgeheimnis gelüftet. Die Reihe zeigt mit hochwertigen Computeranimationen die komplexen Wechselwirkungen der Waffentechnik mit anderen Bereichen auf. Etwa: wie ein kleines Bleigeschoss im 19. Jahrhundert den Weg zur Gründung humanitärer Hilfsorganisationen ebnete. Warum die Feldärzte des späten Mittelalters erheblichen Anteil an der Mehrung des medizinischen Wissens ihrer Zeit hatten. Oder weshalb die Entwicklung des Langbogens den Niedergang der Adelsherrschaft in Europa beschleunigte und bis heute spürbare Folgen für die Bestände an Eiben in Deutschland hat. Historiker, Psychologen, Physiker, Mediziner und Technikexperten kommentieren anschaulich die großen Entwicklungslinien - und gehen den Rätseln der Waffengeschichte nach. Warum etwa gerieten die militärtechnischen Fortschritte der Antike später wieder in Vergessenheit? Wie konnten die schwerfälligen gepanzerten Ritter des Mittelalters über mehrere Jahrhunderte das Kriegsgeschehen dominieren? Welche Strategien haben die Feldherren der Geschichte entwickelt, um die Angst ihrer Soldaten zu bekämpfen? Und welche psychologischen Vorgänge spielen sich ab, wenn Menschen plötzlich aus ihrem zivilen Alltag gerissen werden und sich der enthemmten Gewalt eines Kriegs ausgesetzt sehen?
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Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt GESCHICHTE Waffen für jedermann, D 2017
Die Armbrust macht aus Bauern Krieger. Die Bolzen können massive Rüstungen durchbohren und werden den Rittern gefährlich. Ist die Armbrust der Anfang vom Ende der Herrschaft durch Ritter? Schnell lernen Laien, wie Piken eingesetzt werden. Der Erfolg der Pikeniere bringt sozialen Wandel. Statt weniger hochgerüsteter Ritter bestimmen jetzt viele einfache Soldaten den Ausgang von Schlachten. Die alte, feudale Ordnung zerfällt. Söldner sind bestimmend. Heute ist die Kalaschnikow wegen ihrer einfachen Bedienbarkeit die tödlichste Waffe der Welt; leicht verfügbar und sehr weit verbreitet. Der Waffenhandel ist kaum einzudämmen. Schon heute gibt es Waffen aus dem 3D-Drucker. Wenn sie in naher Zukunft massentauglich werden, könnte das die Bedrohung durch Krieg und Terror entscheidend verschärfen. Waffen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie werden hergestellt, um zu töten. Oder, je nach Blickwinkel der Besitzer, um zu beschützen oder abzuschrecken. Mit Waffen werden blutige Eroberungszüge und unsagbare Verbrechen begangen. Aber auch Freiheitskämpfer, Anti-Terroreinheiten oder Befreier brauchen Waffen für ihren Einsatz. Eine Geschichte der Waffen ist deshalb mehr als nur reine technische Betrachtung. Sie enthüllt die oft verblüffenden Zusammenhänge zwischen der Entwicklung neuer Waffen und den Folgen ihres Einsatzes - eine Dynamik, die über Jahrtausende die Geschicke der Menschheit geprägt hat. Die zehnteilige Reihe "Von der Keule zur Rakete" erzählt, wie der Einsatz neuer und innovativer Waffen die großen Schlachten der Geschichte entschieden hat. Sie zeigt, wie häufig Entwicklungen des Waffenbaus zum Motor des technischen Fortschritts wurden. Und sie untersucht die vielen verzweifelten Versuche, die zerstörerischen Kräfte neuer Waffen durch völkerrechtliche Ächtung und Regeln zu zähmen. Das einzigartige Doku-Projekt von ZDFinfo und ZDF-Enterprises schlägt dabei den Bogen von der Frühgeschichte der Menschheit bis in die Gegenwart. In überraschenden Experimenten wird die Herstellung historischer Waffen erforscht und so manches einstmals streng gehütetes Konstruktionsgeheimnis gelüftet. Die Reihe zeigt mit hochwertigen Computeranimationen die komplexen Wechselwirkungen der Waffentechnik mit anderen Bereichen auf. Etwa: wie ein kleines Bleigeschoss im 19. Jahrhundert den Weg zur Gründung humanitärer Hilfsorganisationen ebnete. Warum die Feldärzte des späten Mittelalters erheblichen Anteil an der Mehrung des medizinischen Wissens ihrer Zeit hatten. Oder weshalb die Entwicklung des Langbogens den Niedergang der Adelsherrschaft in Europa beschleunigte und bis heute spürbare Folgen für die Bestände an Eiben in Deutschland hat. Historiker, Psychologen, Physiker, Mediziner und Technikexperten kommentieren anschaulich die großen Entwicklungslinien - und gehen den Rätseln der Waffengeschichte nach. Warum etwa gerieten die militärtechnischen Fortschritte der Antike später wieder in Vergessenheit? Wie konnten die schwerfälligen gepanzerten Ritter des Mittelalters über mehrere Jahrhunderte das Kriegsgeschehen dominieren? Welche Strategien haben die Feldherren der Geschichte entwickelt, um die Angst ihrer Soldaten zu bekämpfen? Und welche psychologischen Vorgänge spielen sich ab, wenn Menschen plötzlich aus ihrem zivilen Alltag gerissen werden und sich der enthemmten Gewalt eines Krieges ausgesetzt sehen?
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Ursprung der Technik MILITÄR Waffen im alten Ägypten
Das Auto stand nicht urplötzlich in der Garage, und das Flugzeug wuchs nicht einfach im Hangar heran. All diese Erfindungen haben tatsächlich einen langen Weg menschlicher Tüfteleien hinter sich.
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Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt GESCHICHTE Angriff aus dem Hinterhalt, D 2017
Die Kavallerie, nichts scheint sie aufhalten zu können - bis auf Krähenfüße. Die einfache Waffe aus spitzen Stahlstiften kann ganze Schlachtfelder für Pferd und Reiter unpassierbar machen. Auch die Landmine ist eine sogenannte Sperrwaffe. Ihr entscheidendes Detail: der Aufschlagzünder. Eine Bedrohung nicht nur für Soldaten im Kampf, sondern auch für Zivilisten noch Jahrzehnte später. Daher sind Antipersonenminen seit knapp zwei Jahrzehnten geächtet. Mit dem Dreyse-Zündnadelgewehr können im 19. Jahrhundert Soldaten zum ersten Mal in Deckung nachladen und aus dem Hinterhalt auf den Feind feuern. Das revolutioniert die Schlachtordnung und macht die Kriege blutiger als zuvor. Waffen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie werden hergestellt, um zu töten. Oder, je nach Blickwinkel der Besitzer, um zu beschützen oder abzuschrecken. Mit Waffen werden blutige Eroberungszüge und unsagbare Verbrechen begangen. Aber auch Freiheitskämpfer, Anti-Terroreinheiten oder Befreier brauchen Waffen für ihren Einsatz. Eine Geschichte der Waffen ist deshalb mehr als nur reine technische Betrachtung. Sie enthüllt die oft verblüffenden Zusammenhänge zwischen der Entwicklung neuer Waffen und den Folgen ihres Einsatzes - eine Dynamik, die über Jahrtausende die Geschicke der Menschheit geprägt hat. Die zehnteilige Reihe "Von der Keule zur Rakete" erzählt, wie der Einsatz neuer und innovativer Waffen die großen Schlachten der Geschichte entschieden hat. Sie zeigt, wie häufig Entwicklungen des Waffenbaus zum Motor des technischen Fortschritts wurden. Und sie untersucht die vielen verzweifelten Versuche, die zerstörerischen Kräfte neuer Waffen durch völkerrechtliche Ächtung und Regeln zu zähmen. Das einzigartige Doku-Projekt von ZDFinfo und ZDF-Enterprises schlägt dabei den Bogen von der Frühgeschichte der Menschheit bis in die Gegenwart. In überraschenden Experimenten wird die Herstellung historischer Waffen erforscht und so manches einstmals streng gehütetes Konstruktionsgeheimnis gelüftet. Die Reihe zeigt mit hochwertigen Computeranimationen die komplexen Wechselwirkungen der Waffentechnik mit anderen Bereichen auf. Etwa: wie ein kleines Bleigeschoss im 19. Jahrhundert den Weg zur Gründung humanitärer Hilfsorganisationen ebnete. Warum die Feldärzte des späten Mittelalters erheblichen Anteil an der Mehrung des medizinischen Wissens ihrer Zeit hatten. Oder weshalb die Entwicklung des Langbogens den Niedergang der Adelsherrschaft in Europa beschleunigte und bis heute spürbare Folgen für die Bestände an Eiben in Deutschland hat. Historiker, Psychologen, Physiker, Mediziner und Technikexperten kommentieren anschaulich die großen Entwicklungslinien - und gehen den Rätseln der Waffengeschichte nach. Warum etwa gerieten die militärtechnischen Fortschritte der Antike später wieder in Vergessenheit? Wie konnten die schwerfälligen gepanzerten Ritter des Mittelalters über mehrere Jahrhunderte das Kriegsgeschehen dominieren? Welche Strategien haben die Feldherren der Geschichte entwickelt, um die Angst ihrer Soldaten zu bekämpfen? Und welche psychologischen Vorgänge spielen sich ab, wenn Menschen plötzlich aus ihrem zivilen Alltag gerissen werden und sich der enthemmten Gewalt eines Krieges ausgesetzt sehen?
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Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt GESCHICHTE Nahkampf, D 2017
Das aufgepflanzte Bajonett besitzt einen großen Abschreckungseffekt. Viele Armeen trainieren den Nahkampf damit. Wie reagieren Testpersonen auf einen Bajonett-Angriff im virtuellen Raum? Das römische Kurzschwert, genannt Gladius, eignet sich besonders für die römischen Schlachtformationen. Die Verletzungen durch den Gladius sind verheerend. Um den Gegner im Nahkampf zu besiegen, werden im Laufe der Geschichte immer effektivere Waffen entwickelt. Im Nahkampf wird der Soldat nun selbst zur Waffe - mit dem Exoskelett, einer Apparatur, die ihm Superkräfte verleiht. Der Soldat der Zukunft - halb Mensch, halb Maschine? Waffen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie werden hergestellt, um zu töten. Oder, je nach Blickwinkel der Besitzer, um zu beschützen oder abzuschrecken. Mit Waffen werden blutige Eroberungszüge und unsagbare Verbrechen begangen. Aber auch Freiheitskämpfer, Anti-Terroreinheiten oder Befreier brauchen Waffen für ihren Einsatz. Eine Geschichte der Waffen ist deshalb mehr als nur reine technische Betrachtung. Sie enthüllt die oft verblüffenden Zusammenhänge zwischen der Entwicklung neuer Waffen und den Folgen ihres Einsatzes - eine Dynamik, die über Jahrtausende die Geschicke der Menschheit geprägt hat. Die zehnteilige Reihe "Von der Keule zur Rakete" erzählt, wie der Einsatz neuer und innovativer Waffen die großen Schlachten der Geschichte entschieden hat. Sie zeigt, wie häufig Entwicklungen des Waffenbaus zum Motor des technischen Fortschritts wurden. Und sie untersucht die vielen verzweifelten Versuche, die zerstörerischen Kräfte neuer Waffen durch völkerrechtliche Ächtung und Regeln zu zähmen. Das einzigartige Doku-Projekt von ZDFinfo und ZDF-Enterprises schlägt dabei den Bogen von der Frühgeschichte der Menschheit bis in die Gegenwart. In überraschenden Experimenten wird die Herstellung historischer Waffen erforscht und so manches einstmals streng gehütetes Konstruktionsgeheimnis gelüftet. Die Reihe zeigt mit hochwertigen Computeranimationen die komplexen Wechselwirkungen der Waffentechnik mit anderen Bereichen auf. Etwa: wie ein kleines Bleigeschoss im 19. Jahrhundert den Weg zur Gründung humanitärer Hilfsorganisationen ebnete. Warum die Feldärzte des späten Mittelalters erheblichen Anteil an der Mehrung des medizinischen Wissens ihrer Zeit hatten. Oder weshalb die Entwicklung des Langbogens den Niedergang der Adelsherrschaft in Europa beschleunigte und bis heute spürbare Folgen für die Bestände an Eiben in Deutschland hat. Historiker, Psychologen, Physiker, Mediziner und Technikexperten kommentieren anschaulich die großen Entwicklungslinien - und gehen den Rätseln der Waffengeschichte nach. Warum etwa gerieten die militärtechnischen Fortschritte der Antike später wieder in Vergessenheit? Wie konnten die schwerfälligen gepanzerten Ritter des Mittelalters über mehrere Jahrhunderte das Kriegsgeschehen dominieren? Welche Strategien haben die Feldherren der Geschichte entwickelt, um die Angst ihrer Soldaten zu bekämpfen? Und welche psychologischen Vorgänge spielen sich ab, wenn Menschen plötzlich aus ihrem zivilen Alltag gerissen werden und sich der enthemmten Gewalt eines Krieges ausgesetzt sehen?
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Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt GESCHICHTE Zivilisten im Fadenkreuz, D 2017
In den Kriegen der Menschheit sind oft Zivilisten die Leidtragenden. Im Mittelalter werden mit dem Trebuchet schwere Steine gegen feste Burgmauern geschleudert - Terror für die Menschen. Unsichtbar und heimtückisch: Die biologische Kriegsführung nimmt ihren Anfang bereits in der Antike. Mit vergifteten Flüssen setzen Kriegsherren ihre Gegner außer Gefecht. Im Mittelalter treiben Chinesen mit der Stinkbombe die Belagerten in die Arme der Feinde. Mit nur einer Waffe werden Hunderttausende Leben auf der Stelle ausgelöscht. Die Atombombe ist die wohl größte Bedrohung der Menschheit. Nach zwei Einsätzen gegen die Zivilbevölkerung ist die Angst vor einem Atomkrieg über Jahrzehnte allgegenwärtig. Und diese Angst erwacht aufs Neue. Mit der Atombombe sind die Menschen in der Lage, ihre gesamte Spezies selbst auszulöschen. Waffen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie werden hergestellt, um zu töten. Oder, je nach Blickwinkel der Besitzer, um zu beschützen oder abzuschrecken. Mit Waffen werden blutige Eroberungszüge und unsagbare Verbrechen begangen. Aber auch Freiheitskämpfer, Anti-Terroreinheiten oder Befreier brauchen Waffen für ihren Einsatz. Eine Geschichte der Waffen ist deshalb mehr als nur reine technische Betrachtung. Sie enthüllt die oft verblüffenden Zusammenhänge zwischen der Entwicklung neuer Waffen und den Folgen ihres Einsatzes - eine Dynamik, die über Jahrtausende die Geschicke der Menschheit geprägt hat. Die zehnteilige Reihe "Von der Keule zur Rakete" erzählt, wie der Einsatz neuer und innovativer Waffen die großen Schlachten der Geschichte entschieden hat. Sie zeigt, wie häufig Entwicklungen des Waffenbaus zum Motor des technischen Fortschritts wurden. Und sie untersucht die vielen verzweifelten Versuche, die zerstörerischen Kräfte neuer Waffen durch völkerrechtliche Ächtung und Regeln zu zähmen. Das einzigartige Doku-Projekt von ZDFinfo und ZDF-Enterprises schlägt dabei den Bogen von der Frühgeschichte der Menschheit bis in die Gegenwart. In überraschenden Experimenten wird die Herstellung historischer Waffen erforscht und so manches einstmals streng gehütetes Konstruktionsgeheimnis gelüftet. Die Reihe zeigt mit hochwertigen Computeranimationen die komplexen Wechselwirkungen der Waffentechnik mit anderen Bereichen auf. Etwa: wie ein kleines Bleigeschoss im 19. Jahrhundert den Weg zur Gründung humanitärer Hilfsorganisationen ebnete. Warum die Feldärzte des späten Mittelalters erheblichen Anteil an der Mehrung des medizinischen Wissens ihrer Zeit hatten. Oder weshalb die Entwicklung des Langbogens den Niedergang der Adelsherrschaft in Europa beschleunigte und bis heute spürbare Folgen für die Bestände an Eiben in Deutschland hat. Historiker, Psychologen, Physiker, Mediziner und Technikexperten kommentieren anschaulich die großen Entwicklungslinien - und gehen den Rätseln der Waffengeschichte nach. Warum etwa gerieten die militärtechnischen Fortschritte der Antike später wieder in Vergessenheit? Wie konnten die schwerfälligen gepanzerten Ritter des Mittelalters über mehrere Jahrhunderte das Kriegsgeschehen dominieren? Welche Strategien haben die Feldherren der Geschichte entwickelt, um die Angst ihrer Soldaten zu bekämpfen? Und welche psychologischen Vorgänge spielen sich ab, wenn Menschen plötzlich aus ihrem zivilen Alltag gerissen werden und sich der enthemmten Gewalt eines Krieges ausgesetzt sehen?
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Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt GESCHICHTE Schneller als der Gegner, D 2017
Streitwagen sind hervorragend für ebene Schlachtfelder geeignet. Eine Streitwagen-Einheit mit Pferden, erfahrenen Wagenlenkern und Schützen ist teuer - und auch die Herstellung ist Hightech. Ganz anders die Steinschleuder: Material und Herstellung sind einfach. Doch zielgenaues Treffen braucht jahrelanges Üben. Auf den Balearen fangen schon die Kinder mit dem Training an. So überrascht es nicht, dass von hier auch heute noch die besten Schützen stammen. Feuerwaffen lösen Schleudern auf den Schlachtfeldern nach und nach ab - so auch kleine Handfeuerwaffen wie der Colt. Sein Mythos ist auf ewig verknüpft mit einem idealisierten Bild des Wilden Westens. Cowboys, Outlaws und Sheriffs - sie alle haben den Revolver im Anschlag. Doch nur, wer schneller zieht, hat gewonnen. Waffen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie werden hergestellt, um zu töten. Oder, je nach Blickwinkel der Besitzer, um zu beschützen oder abzuschrecken. Mit Waffen werden blutige Eroberungszüge und unsagbare Verbrechen begangen. Aber auch Freiheitskämpfer, Anti-Terroreinheiten oder Befreier brauchen Waffen für ihren Einsatz. Eine Geschichte der Waffen ist deshalb mehr als nur reine technische Betrachtung. Sie enthüllt die oft verblüffenden Zusammenhänge zwischen der Entwicklung neuer Waffen und den Folgen ihres Einsatzes - eine Dynamik, die über Jahrtausende die Geschicke der Menschheit geprägt hat. Die zehnteilige Reihe "Von der Keule zur Rakete" erzählt, wie der Einsatz neuer und innovativer Waffen die großen Schlachten der Geschichte entschieden hat. Sie zeigt, wie häufig Entwicklungen des Waffenbaus zum Motor des technischen Fortschritts wurden. Und sie untersucht die vielen verzweifelten Versuche, die zerstörerischen Kräfte neuer Waffen durch völkerrechtliche Ächtung und Regeln zu zähmen. Das einzigartige Doku-Projekt von ZDFinfo und ZDF-Enterprises schlägt dabei den Bogen von der Frühgeschichte der Menschheit bis in die Gegenwart. In überraschenden Experimenten wird die Herstellung historischer Waffen erforscht und so manches einstmals streng gehütetes Konstruktionsgeheimnis gelüftet. Die Reihe zeigt mit hochwertigen Computeranimationen die komplexen Wechselwirkungen der Waffentechnik mit anderen Bereichen auf. Etwa: wie ein kleines Bleigeschoss im 19. Jahrhundert den Weg zur Gründung humanitärer Hilfsorganisationen ebnete. Warum die Feldärzte des späten Mittelalters erheblichen Anteil an der Mehrung des medizinischen Wissens ihrer Zeit hatten. Oder weshalb die Entwicklung des Langbogens den Niedergang der Adelsherrschaft in Europa beschleunigte und bis heute spürbare Folgen für die Bestände an Eiben in Deutschland hat. Historiker, Psychologen, Physiker, Mediziner und Technikexperten kommentieren anschaulich die großen Entwicklungslinien - und gehen den Rätseln der Waffengeschichte nach. Warum etwa gerieten die militärtechnischen Fortschritte der Antike später wieder in Vergessenheit? Wie konnten die schwerfälligen gepanzerten Ritter des Mittelalters über mehrere Jahrhunderte das Kriegsgeschehen dominieren? Welche Strategien haben die Feldherren der Geschichte entwickelt, um die Angst ihrer Soldaten zu bekämpfen? Und welche psychologischen Vorgänge spielen sich ab, wenn Menschen plötzlich aus ihrem zivilen Alltag gerissen werden und sich der enthemmten Gewalt eines Kriegs ausgesetzt sehen?
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Von der Keule zur Rakete - Die Geschichte der Gewalt GESCHICHTE Tödliche Technik, D 2017
Beim Henry-Gewehr ist vor allem die Mechanik ausgeklügelt: Die Patrone wird ausgeworfen und gleichzeitig eine neue mit dem markanten Unterhebel nachgeladen - dem sogenannten Repetierer. Das Langschwert des Mittelalters gilt als plumpe Waffe, der das japanische Katana haushoch überlegen ist. Doch das europäische Schwert ist viel ausgeklügelter, als gedacht - mit seinen zwei scharfen Schneiden metzeln die Ritter ihre Gegner nieder. Der Skorpion: die brandgefährliche Pfeilabschussmaschine der Römer. Konstruiert, um möglichst viele Soldaten zu treffen, durchschlagen die befiederten Bolzen sogar Rüstungen. Sein Geheimnis: das Torsionsprinzip. In der Zukunft könnten ganz andere tödliche Erfindungen die Menschheit bedrohen: autonome Kampfroboter, unverwundbar, mit übermenschlichen Fähigkeiten. Wenn sie eigenständig über Leben und Tod entscheiden, bricht ein neues Kapitel der Kriegsführung an. Waffen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie werden hergestellt, um zu töten. Oder, je nach Blickwinkel der Besitzer, um zu beschützen oder abzuschrecken. Mit Waffen werden blutige Eroberungszüge und unsagbare Verbrechen begangen. Aber auch Freiheitskämpfer, Anti-Terroreinheiten oder Befreier brauchen Waffen für ihren Einsatz. Eine Geschichte der Waffen ist deshalb mehr als nur reine technische Betrachtung. Sie enthüllt die oft verblüffenden Zusammenhänge zwischen der Entwicklung neuer Waffen und den Folgen ihres Einsatzes - eine Dynamik, die über Jahrtausende die Geschicke der Menschheit geprägt hat. Die zehnteilige Reihe "Von der Keule zur Rakete" erzählt, wie der Einsatz neuer und innovativer Waffen die großen Schlachten der Geschichte entschieden hat. Sie zeigt, wie häufig Entwicklungen des Waffenbaus zum Motor des technischen Fortschritts wurden. Und sie untersucht die vielen verzweifelten Versuche, die zerstörerischen Kräfte neuer Waffen durch völkerrechtliche Ächtung und Regeln zu zähmen. Das einzigartige Doku-Projekt von ZDFinfo und ZDF-Enterprises schlägt dabei den Bogen von der Frühgeschichte der Menschheit bis in die Gegenwart. In überraschenden Experimenten wird die Herstellung historischer Waffen erforscht und so manches einstmals streng gehütetes Konstruktionsgeheimnis gelüftet. Die Reihe zeigt mit hochwertigen Computeranimationen die komplexen Wechselwirkungen der Waffentechnik mit anderen Bereichen auf. Etwa: wie ein kleines Bleigeschoss im 19. Jahrhundert den Weg zur Gründung humanitärer Hilfsorganisationen ebnete. Warum die Feldärzte des späten Mittelalters erheblichen Anteil an der Mehrung des medizinischen Wissens ihrer Zeit hatten. Oder weshalb die Entwicklung des Langbogens den Niedergang der Adelsherrschaft in Europa beschleunigte und bis heute spürbare Folgen für die Bestände an Eiben in Deutschland hat. Historiker, Psychologen, Physiker, Mediziner und Technikexperten kommentieren anschaulich die großen Entwicklungslinien - und gehen den Rätseln der Waffengeschichte nach. Warum etwa gerieten die militärtechnischen Fortschritte der Antike später wieder in Vergessenheit? Wie konnten die schwerfälligen gepanzerten Ritter des Mittelalters über mehrere Jahrhunderte das Kriegsgeschehen dominieren? Welche Strategien haben die Feldherren der Geschichte entwickelt, um die Angst ihrer Soldaten zu bekämpfen? Und welche psychologischen Vorgänge spielen sich ab, wenn Menschen plötzlich aus ihrem zivilen Alltag gerissen werden und sich der enthemmten Gewalt eines Krieges ausgesetzt sehen?
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Panzer! MILITÄR Werkzeug der Unterdrückung, D 2017
Im Kalten Krieg müssen sich Panzer mit Waffen wie Raketen und Atombomben die Hauptrolle teilen. Doch kaum ein anderes Kriegsgerät wirkt so furchteinflößend wie ein rollender Panzer. Obwohl in Schlachten leicht angreifbar, sind Panzer im Kalten Krieg ein wichtiger Teil der Abschreckungsstrategie. Doch die rollenden Ungetüme dienen häufig der Unterdrückung von zivilem Ungehorsam und werden nicht selten auch gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt. Der dritte Teil entdeckt den Kalten Krieg aus Sicht der Panzer. Er begleitet den russischen Panzer-Weltkriegsveteranen Makhmut Gareev, der nach dem Sieg über Nazi-Deutschland zum Angriff auf Japan geschickt wird, bevor die Atombombe den Krieg beendet. Die Zuschauer lernen, wie Panzer "atombombensicher" gemacht werden, erleben die ungarische Revolution mit Istvan Hliva, der damals acht Jahre alt war, und spüren die Angst vor sowjetischen Panzern und dem Bau der Berliner Mauer mit US-Soldat George Joulwan, der später zum NATO-Oberkommandierenden aufsteigt. Der Film ist dabei, als Istvan Hliva selbst Panzerfahrer wird - nur um in die Slowakei geschickt zu werden, wo Ungarns Panzer nun selbst eine Revolution niederschlagen sollen. Und die Zuschauer erleben, wie sich der israelische Panzerkommandant Zvika Greengold in einem einzelnen Panzer plötzlich einer Übermacht von über 100 hochmodernen gegnerischen Panzern gegenüber findet - und sie irgendwie stoppen muss, um sein Heimatland zu retten. Wie konnte man Panzer bauen, die auch in einem Atomkrieg noch kämpfen können? Warum wurde die Bundesrepublik Deutschland wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder mit Panzern ausgestattet? Und was hatten die Panzer mit dem Ende des Kalten Krieges zu tun? In vier Folgen wird die Geschichte des 20. Jahrhunderts anhand seiner Panzer erzählt. Die Zuschauer erleben, wie es war, Panzer zu fahren, vor ihnen zu fliehen, sie zu befehligen und durch sie zu sterben. Authentische, persönliche Geschichten führen in die wichtigsten Panzer, zeigen ihre Stärken und Schwächen. Ausgehend davon werden Waffen und Wirkung von Panzern erkundet - auch und besonders auf psychologischer Ebene. Der Film wirft außerdem einen Blick in die Zukunft.
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Panzer! MILITÄR Gefecht und Geschäft, D 2017
9. November 1989 - der Mauerfall. Der dritte Weltkrieg mit knapp 100 000 Panzern in Ost und West fällt aus. Wohin mit all den Panzern? Und wie entsorgt man überhaupt Panzer? Nach zahlreichen Konflikten stellt sich immer wieder die Frage: Ist das Zeitalter der Panzer vorbei? Hat diese Waffengattung eine Zukunft? Mai 2014: Wie aus dem Nichts stellt Russland den völlig neuen Panzer T-14 vor. Beginnt nun erneut ein Panzer-Wettrüsten? 40 Jahre lang hat der Schrecken des Krieges über Europa gehangen - bis am 9. November 1989 die Berliner Mauer fällt. Doch bereits kaum ein Jahr später zieht ein neuer Panzerkrieg herauf. Der Irak erobert Kuwait - und die USA und ihre Verbündeten schicken ihre Armeen und Panzer. In der Wüste kommt es zum Showdown der Panzer des Kalten Krieges - und die USA gewinnen ihn haushoch. Beinahe gleichzeitig zerfällt die Sowjetunion, Russland bleibt als ehemalige Supermacht übrig. Als der russische Teilstaat Tschetschenien sich für unabhängig erklärt und Moskau seine Panzer schickt, scheint der Ausgang klar. Doch die Tschetschenen schaffen es, mit Fallen und Guerilla-Taktiken Hunderte sowjetischer Kampffahrzeuge zu zerstören - und die Macht der Panzer zu brechen. Einen Moment lang scheint es, als sei das Zeitalter der Panzer vorbei. Doch im Mai 2014 stellt Russland wie aus dem Nichts einen völlig neuen Panzer vor, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll. Im vierten und letzten Teil erleben die Zuschauer, wie nach dem Ende des Kalten Krieges Zehntausende Panzer auf beiden Seiten zerstört oder an Drittstaaten verkauft werden. Die Zuschauer erleben den Golfkrieg mit den US-Soldaten Douglas MacGregor und Eric Schwartz - und dem irakischen General Raad Hamdani. Der Film zeigt, warum die US-Panzer ihren irakischen Gegenspielern so haushoch überlegen sind - und welchen Einfluss GPS auf den Panzerkrieg hat. Die Zuschauer sind mit dem russischen Soldaten Andrey Brynkin hautnah dabei, als tschetschenische Partisanen russische Panzer en masse abschießen. Und der Film zeigt den russischen T-14 und erklärt, was ihn zum modernsten Panzer der Welt macht. In vier Folgen wird die Geschichte des 20. Jahrhunderts anhand seiner Panzer erzählt. Die Zuschauer erleben, wie es war, Panzer zu fahren, vor ihnen zu fliehen, sie zu befehligen und durch sie zu sterben. Authentische, persönliche Geschichten führen in die wichtigsten Panzer, zeigen ihre Stärken und Schwächen. Ausgehend davon werden Waffen und Wirkung von Panzern erkundet - auch und besonders auf psychologischer Ebene. Der Film wirft außerdem einen Blick in die Zukunft.
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heute journal NACHRICHTEN
Das Magazin geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und Interviews auf.
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ZDF-History ZEITGESCHICHTE Mao - der rote Kaiser, D 2016
Im Mai 1966 begann die chinesische "Kulturrevolution". Sie sollte nach dem Willen von Chinas Führer Mao Zedong das entscheidende Ereignis der Weltgeschichte werden. Mao Zedong polarisiert bis heute. Im Westen wird er als skrupelloser Tyrann verdammt, in China als Gründer der kommunistischen Volksrepublik noch immer verehrt - trotz des Terrors in der Kulturrevolution und der Millionen Hungertoten davor. Die Dokumentation zeigt den Weg Mao Zedongs, vom Führer der kommunistischen Revolutionsarmee zum Gründer der Volksrepublik China bis hin zum alternden Diktator. Seltene Archivaufnahmen, die aufwendig koloriert wurden, und Zitate von Zeitzeugen und Mitstreitern zeichnen das facettenreiche Porträt eines Mannes, der die Grundlagen für Chinas Großmacht legte und zugleich sein Volk jahrzehntelang in Angst und Schrecken versetzte.
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ZDF-History ZEITGESCHICHTE Franco - Spaniens ewiger Diktator, D 2018
Kein Staatschef in Europa hat sich so lange an der Macht gehalten wie Francisco Franco. Wer war dieser undurchsichtige Alleinherrscher, der Spanien 36 Jahre mit eiserner Faust regierte? Nach einem blutigen Bürgerkrieg 1939 an die Herrschaft gelangt, hat der General alle anderen autoritären Regime in Europa überdauert. Erst nach seinem Tod 1975 wurde Spanien demokratisch. Doch bis heute ist das Land von den Spuren seiner Herrschaft gezeichnet. Seit dem brutalen Bruderkrieg zwischen Verfechtern der Republik und reaktionären Militärs unter Francos Führung von 1936 bis 1939 ist Spanien ein zerrissenes Land geblieben. Dauerbrandherde in Katalonien und im Baskenland zeugen bis heute davon. Der "Caudillo", wie Franco von seinen Anhängern genannt wurde, kam einst mit massiver Schützenhilfe der Diktatoren Hitler und Mussolini an die Macht. Und doch verstand er es, sein Land aus dem Zweiten Weltkrieg herauszuhalten und seine Macht in der Zeit des Kalten Krieges zu bewahren. Vier Jahrzehnte lang erstickte Franco alle oppositionellen Regungen und umwarb sein Volk zugleich mit den Früchten des Wirtschaftsaufschwungs und des Tourismus. Seit den 60er Jahren entwickelte Spanien sich zum Ferienparadies größtenteils deutscher Urlauber. Spanische "Gastarbeiter" wiederum trugen zum westdeutschen Wirtschaftsaufschwung bei, während einstige deutsche Nazis in Spanien Unterschlupf und Auskommen fanden. Wie konnte sich ein rückwärtsgewandter Militärführer so lange im Amt halten - während das übrige Westeuropa nach Demokratie und Fortschritt strebte? Wer war dieser äußerlich eher unscheinbare "Caudillo" , der weniger mit Charisma als mit Machtinstinkt regierte? Auf welche Weise hat er sein Land bleibend geprägt? Mithilfe von Zeitzeugen und Historikern, bebildert durch eine Fülle von Archivaufnahmen, ergründet die Sendung das Geheimnis des einst dienstältesten Diktators in Europa.
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ZDF-History DOKUMENTATION Die Frauen der Diktatoren, D 2016
Bildungsfernsehen im Zweiten: Hier kann der Zuschauer in spannenden Beiträgen immer Neues aus den Bereichen Geschichte und Zeitgeschichte lernen.
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ZDF-History ZEITGESCHICHTE Die großen Kriminalfälle der Geschichte, D 2008
Große Kriminalfälle der Geschichte - sie zeigen immer wieder, wozu Menschen fähig sind. Sie stellen Ermittler und Justiz vor Aufgaben, die manchmal unlösbar erscheinen. Und sie werfen stets die Frage auf, wie sich eine Gesellschaft vor Verbrechen schützen kann - und darf. "ZDF-History" dokumentiert große Kriminalfälle aus der Geschichte, wie das Geiseldrama von Gladbeck - und stellt die Frage nach der Mitverantwortung der Medien.
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ZDF-History DOKUMENTATION Alles Bluff?! Die großen Hochstapler der Geschichte, D 2017
Sie lügen, betrügen und blenden: die großen Hochstapler der Geschichte. Manchen gelingt es jahrzehntelang, ihr falsches Spiel aufrechtzuerhalten. Doch irgendwann fliegen sie alle auf. Wie Karl May: Als Betrüger vorbestraft, macht er Karriere als Schriftsteller und behauptet, alle Abenteuer persönlich erlebt zu haben. Er verstrickt sich so in seinen Lügen, dass er sie am Ende selbst glaubt. Genau wie Anna Anderson, die vorgibt, die Zarentochter Anastasia zu sein. Anders liegt der Fall bei Konrad Kujau. Er ist ein versierter Kunstfälscher, dem eines Tages das große Geld winkt: Mit seinen frei erfundenen Hitler-Tagebüchern narrt er den "Stern" und bringt 1983 den größten Medienskandal in der Geschichte der Bundesrepublik ins Rollen. Ein ähnlich starkes Rauschen im Blätterwald löst ein Dreivierteljahrhundert zuvor die Tat von Wilhelm Voigt aus, der 1906 als falscher Hauptmann mit einer Handvoll Soldaten das Köpenicker Rathaus besetzt und den Inhalt der Stadtkasse mitgehen lässt. Nicht nur die "Köpenickiade" macht deutlich, dass jede Zeit ihre ganz eigenen Typen von Hochstaplern hervorbringt: Im 18. Jahrhundert ist es ein Mann wie Johann Friedrich Böttger, der vorgibt, Gold machen zu können, und schließlich als Erfinder des europäischen Porzellans in die Geschichte eingeht. Heute sind es Finanzjongleure wie der US-Amerikaner Bernard Madoff, der seine Anleger mit einer Art Schneeballsystem um 65 Milliarden Dollar betrügt und nach seiner Enttarnung 2009 zu 150 Jahren Haft verurteilt wird. Spätestens hier zeigt sich, dass es sich bei Hochstaplern nicht nur um sympathische Schlitzohren handelt: Mehrere Kunden Madoffs, die von ihm um ihre Existenz gebracht wurden, nehmen sich das Leben. Auch Madoffs Sohn Mark begeht Suizid. "ZDF-History" begibt sich auf die Spuren der großen Hochstapler und zeigt, wie sie es fertigbrachten, ihre Zeitgenossen hinters Licht zu führen.
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ZDF-History DOKUMENTATION Personenschützer, D 2016
Sie beschützen die Mächtigen und setzen ihr Leben aufs Spiel, bleiben anonym: "Leibwächter" im Dienste des Staates. "ZDF-History" blickt hinter die Kulissen einer sonst verborgenen Welt. Zahlreiche aktive und ehemalige Personenschützer des Bundeskriminalamtes äußern sich erstmals vor der Kamera. Sie erzählen von ihrer Ausbildung, ihren Ängsten, von gefährlichen Situationen und bewegenden Momenten der Geschichte, die sie hautnah miterleben durften. Seit den frühen 1950er Jahren ist die Sicherungsgruppe des Bundeskriminalamtes für den Schutz hochrangiger bundesdeutscher Politiker und Staatsgäste verantwortlich. Im "Deutschen Herbst" 1977 und danach standen Personenschützer an vorderster Front gegen den Terror der RAF. Im Film schildern sie ihre Furcht vor dem Super-GAU: ein Attentat auf die Schutzperson, das sie nicht verhindern konnten. Doch sie berichten auch von großen Momenten: Personenschützer standen mit auf dem "Prager Balkon", als Außenminister Genscher 1989 die erlösenden Worte an die DDR-Flüchtlinge richtete. Sie mussten Bundeskanzler Helmut Kohl vor Eierwerfern schützen und mit Außenminister Joschka Fischer joggen. Der besondere Auftrag prägt nicht nur das Leben der Personenschützer, sondern auch das ihrer Schutzbefohlenen. Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum und der ehemalige BKA-Präsident Hans-Ludwig Zachert sowie Familienangehörige schildern, wie sich ihr Leben unter Personenschutz veränderte, wie sie zurechtkamen mit einem Alltag, in dem fast jeder Schritt unter Aufsicht erfolgte und für Privates wenig Raum blieb. Personenschützer und ihre Schutzpersonen - die Dokumentation spiegelt ein Leben im Ausnahmezustand.
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ZDF-History GESCHICHTE Die großen Attentate der Geschichte, D 2017
Julius Cäsar, John F. Kennedy, John Lennon und Tausende Menschen im World Trade Center - sie alle wurden Opfer von Attentätern. Doch deren Motive waren so unterschiedlich wie die Folgen. Der Mörder von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo wollte seine Nation befreien und löste einen Weltkrieg aus. Der Mann, der John Lennon erschoss, wollte vor allem eines: so berühmt sein wie sein früheres Idol. Er stürzte damit Millionen Beatles-Fans in Trauer. Der Autor Uli Weidenbach untersucht sechs Attentate der Geschichte von Julius Cäsar bis 9/11. Bei allen Unterschieden der Täter, Opfer, Zeiten und Folgen scheint ihnen doch eines gemeinsam zu sein: Sie waren historische Wendepunkte. Aber nie zum Guten.
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