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ZDF-History DOKUMENTATION Zwischen den Zeiten - Die Dokumentation, D 2014
Die Rekonstruktion der zerrissenen Stasi-Akten ist längst noch nicht abgeschlossen. Die Dokumentation beleuchtet die historischen Hintergründe und berichtet über aktuelle Entwicklungen. Zu den Geschichten haben die Autoren Zeitzeugen gefunden, die von ihrer Verfolgung durch die Staatssicherheit berichten.
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Immer bereit - Junge Pioniere in der DDR GESCHICHTE, D 2015
Nach Ende des Krieges wurde Ideologie nie wieder so massiv in deutsche Kinderköpfe gehämmert wie bei den Jungen Pionieren in der DDR. Aus ihnen sollten die neuen, besseren Menschen werden. Fleißig, diszipliniert und hilfsbereit, sauber und gesund sollten sie sein. Und vor allem: mit den Kindern der sozialistischen Sowjetunion in Freundschaft verbunden. In den Propagandafilmen der DDR erscheint diese Vision bereits als gelebte Wirklichkeit. In ihnen werden Kinder als strahlende Idole einer neuen Gesellschaftsform gefeiert, die mit leuchtenden Augen und wehenden Fahnen den Sozialismus in die Welt hinaustragen, begeistert in Reih und Glied marschieren und unermüdlich ihren Pioniergruß wiederholen: "Immer bereit".
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forum am freitag KIRCHE UND RELIGION
Das Format bietet Einblicke in die Welt der Muslime in Deutschland. Von konservativ bis liberal, von politisch über kulturell bis religiös oder theologisch sind alle Lebenseinstellungen zu finden.
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Frontal 21 INFOMAGAZIN, D 2017
Methadon für Krebspatienten Umstrittene Heilsversprechen Ein Schmerzmittel, das man sonst nur mit der Drogentherapie in Verbindung bringt, sorgt in letzter Zeit für Aufregung: Die Chemikerin Dr. Claudia Friesen hat in Laborversuchen entdeckt, "dass Methadon die Wirkung von Krebsmedikamenten verstärken kann, sodass der hundertprozentige Zelltod der Krebszelle erreicht werden kann". Ihr Ansatz ist unter Medizinern allerdings stark umstritten. "Das Medikament müsste in einer so hohen Menge eingenommen werden, die wir in Menschen nicht erreichen können, um die Effekte, die im Labor behauptet werden, zu sehen", sagt etwa Professor Wolfgang Wick vom Universitätsklinikum Heidelberg. Zudem fehlt bisher ein wissenschaftlicher Beweis, ob Methadon tatsächlich helfen kann und nicht etwa Patienten schadet. Doch so lange zur Wirksamkeit keine entsprechenden Ergebnisse in Form von klinischen Studien vorliegen, ist die Anwendung von Methadon bei Krebspatienten ein Experiment. Weil für die Betroffenen aber jeder Tag zählt und sie deshalb nicht länger warten wollen, organisieren sich Zigtausende Krebspatienten und ihre Angehörigen selbst: In Internet-Foren oder Facebook-Gruppen beispielsweise werden Listen mit Ärzten ausgetauscht, die Methadon verschreiben, wenn es der eigene Arzt nicht tut. "Frontal 21" auf der Suche nach Klarheit in der Debatte um die Wirksamkeit von Methadon in der Krebstherapie. Air-Berlin-Pleite Gewinner und Verlierer Hat Lufthansa die Übernahme großer Teile von Air Berlin mit Hilfe der Bundesregierung von langer Hand eingefädelt - ohne Rücksicht auf Arbeitsplätze, Verbraucher und Steuerzahler? Diese Frage stellen Kritiker des größten deutschen Luftfahrt-Deals, der am vergangenen Donnerstag notariell besiegelt wurde. "Frontal 21" hat zahlreiche Gespräche mit Beschäftigten von Air Berlin, Gewerkschaftern, Rechts- und Wirtschaftsexperten geführt. Das Fazit: Auf der Gewinnerseite stehen Aktionäre und erfolgsabhängig bezahlte Manager der Lufthansa. Verlierer sind Tausende Air-Berlin-Mitarbeiter ohne Jobaussicht, Tausende Air-Berlin-Kunden mit wertlosen Flugtickets - und auch Steuerzahler, die für die sozialpolitischen Folgen aufkommen werden müssen. "Man muss schon diskutieren, ob der Deal geschnürt wurde zugunsten von Lufthansa und zu Lasten des Steuerzahlers", sagt beispielsweise Professor Daniel Zimmer, Direktor des Lehrstuhls für Handels- und Wirtschaftsrecht an der Universität Bonn. Der Experte für Wettbewerbsrecht beobachtet seit Jahren, dass im Konkurrenzkampf der internationalen Luftfahrt "die Bundesregierung den eigenen Konzern schützen will". Die Tatsache, dass Lufthansa-Chef Carsten Spohr schon Anfang Mai im Gefolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, Gespräche über die Zukunft von Air Berlin mit Etihad in Abu Dhabi geführt hat, wird auch von Gewerkschaftsvertretern als Indiz für die politische Einflussnahme gewertet. Arbeitsrechtler wie der Bremer Jurist David Schäfer kündigen bereits eine Klagewelle gegen Lufthansa an. "Die Lufthansa setzt sich ins gemachte Nest der Air Berlin", sagt Schäfer und fügt hinzu: "Somit handelt es sich nicht um eine Stilllegung der Air Berlin, sondern es ist ein Betriebsübergang, für den es klare rechtliche Vorschriften gibt, der auch die Übernahme des Personals zu gleichen Konditionen verlangt." Danach werde die Lufthansa auch ihrer sozialpolitischen Verantwortung für die rund 8000 Beschäftigten der Air Berlin nicht gerecht, betonen die Sprecher der Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit, der Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO und der Industriegewerkschaft Luftverkehr. Denn für etwa 5000 Air-Berlin-Mitarbeiter habe die Lufthansa bisher kein Angebot vorgelegt. Die von Arbeitslosigkeit bedrohten Air-Berlin-Beschäftigten machen im Internet ihrem Ärger Luft. Hier werfen sie der Lufthansa "Rosinenpickerei" bei der Personalauswahl vor. Eine Flugbegleiterin, die anonym bleiben will, sagte gegenüber "Frontal 21": "Die billigen, hübschen, jungen und gesunden Arbeitskräfte werden gern genommen, die älteren, selbstbewussten Mitarbeiter mit höheren Gehältern dagegen werden jetzt aussortiert." Verbraucherschützer wiederum fordern gewissenhafte Prüfungen durch die Kartellbehörden, weil es jetzt vor allem im innerdeutschen Flugverkehr auf einzelnen Strecken zur Monopolstellung der Lufthansa komme - wie beispielsweise auf der Fluglinie Köln-München. Das könne deutliche Preissteigerungen zur Folge haben. Der Fall Amri Neue Beweise für Behördenversagen Mohamed J. teilte über Wochen in einem Flüchtlingsheim in Emmerich am Rhein ein Zimmer mit Anis Amri, dem Attent&#
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Vom Mörder zum Helfer MENSCHEN Ein Leben mit Umwegen, D 2016
Vorsätzlich schießt Henry-Oliver Jakobs auf zwei Menschen, wird zum Mörder. Heute nutzt er seine kriminellen Erfahrungen und arbeitet in der Prävention mit Jugendlichen. Jakobs wächst auf der Reeperbahn auf. Mit 13 Jahren beginnt er zu hehlen, und immer häufiger löst er Konflikte mit Fäusten und Waffen. 1995 wird er erwischt, sitzt wegen Mordes und versuchten Mordes 19 Jahre im Gefängnis. Dort beginnt seine Wandlung. Henry-Oliver Jakobs (heute 46) ist das Kind einer großen Hamburger Kiez-Familie. Mit den Prostituierten und Zuhältern hat er nichts zu tun, aber die Grenze zwischen legal und illegal verschwimmt für ihn früh. Wichtigste Bezugsperson ist sein Opa Harry. Hinter dem Tresen seines "Hafen-Basars" hält sich der Kleine gerne auf. Hier erlebt er, wie die Familie Probleme regelt: "Das ging in Richtung Selbstjustiz. Die Polizei war für uns eher das Feindbild." Bereits mit acht Jahren fängt er an zu klauen, mit 13 Jahren lässt er sich zu Gewalttaten provozieren. "Warum soll ich Abitur machen, wenn ich viel Geld durch Hehlerei und Betrug kassieren kann?", denkt sich Jakobs. In den 90er Jahren ist Henry-Oliver Jakobs eine Hamburger Kiezgröße, verdient sein Geld mit illegalen Briefmarken-Geschäften. Im August 1995 schießt er im Stadtteil Sankt Pauli auf zwei Kollegen aus Lübeck. "Ich hab' sie nach Hamburg gelockt und dann auf sie geschossen, um sie zu berauben." Es ging um Briefmarken im Wert von 100 000 Euro. Wegen Mordes, versuchten Mordes und schweren Raubs verbringt Jakobs 19 Jahre im Gefängnis Fuhlsbüttel, im Volksmund auch "Santa Fu" genannt - damals eines der härtesten Gefängnisse Deutschlands. Acht Quadratmeter, Platzangst und harte Betten. Um ihn herum gewaltbereite Muskelprotze. Er kennt alle Details des Knastlebens: Urinkontrollen mitten in der Nacht, Drogen, Hofgänge, Essensausgaben, fehlende Privatsphäre und das ständige Knallen der Zellentüren. Im Gefängnis beginnt er zu reflektieren, seine kriminellen Handlungen zu hinterfragen, macht Therapien, bildet sich weiter und schließt eine Lehre zum Maler und Lackierer ab. Noch im Gefängnis engagiert er sich im Verein "Gefangene helfen Jugendlichen". Der bringt junge Leute, die auf der Kippe stehen, mit Häftlingen zusammen. In "Santa Fu" sollen sie sehen, wo sie landen, wenn sie auf die schiefe Bahn geraten. Für Jakobs sind diese Begegnungen Schlüsselmomente. "Mir wurde klar, bei den Jugendlichen kann man noch was verändern. Da will ich mithelfen." Seit 2014 ist Jakobs auf Bewährung. Er arbeitet als Anti-Gewalt-Trainer an Schulen und besucht mit gefährdeten oder interessierten Jugendlichen seine alte Wirkungsstätte, das Gefängnis Fuhlsbüttel. Er steht jetzt auf der anderen Seite, als freier Präventions-Helfer. Er beobachtet, wie die Jugendlichen auf die Begegnung mit den Häftlingen reagieren, wie sie sich verhalten, wenn sie für zehn Minuten alleine in einer Zelle eingeschlossen werden. "Manche fangen an zu weinen." Kann der Knastbesuch tatsächlich gefährdete Jugendliche abschrecken, Taten zu begehen? Jakobs trifft zwei Jungs, die mit ihm als Häftling vor zehn Jahren bei einer ähnlichen Maßnahme gesprochen haben. Sie erzählen ihm, wie sie diese Erfahrung bis heute geprägt hat. An eine Begegnung traut sich Jakobs bis jetzt nicht heran: sich mit dem Mann zu treffen, der den Mordanschlag damals überlebt hat. "Was würde das ändern? Ich würde nur alte Wunden aufreißen. Das, was ich gemacht habe, kann ich nicht wiedergutmachen. Aber ich kann zumindest versuchen, dass andere diesen Weg nicht gehen," sagt Jakobs. "37° - Vom Mörder zum Helfer" zeigt, wie es ein Verbrecher schafft, aus der Gewaltspirale auszubrechen. Wir erleben den Prozess seiner inneren Umkehr: vom Mörder zum verantwortungsvollen Menschen und Helfer. Es ist auch ein Film darüber, wie Resozialisierung und Gewaltprävention in unserer Gesellschaft funktionieren könnte.
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Jung im Knast DOKUMENTATION Geburtstag hinter Gittern, D 2016
Sie sind jung, männlich und kriminell - die 280 Gefangenen der Jugendstrafanstalt Arnstadt in Thüringen, Deutschlands modernstem Jugendknast. ZDFinfo zeigt ihr Leben hinter Gittern. Diebe, Schläger und sogar Mörder unter 24 Jahren verbüßen hier eine Freiheitsstrafe nach dem Jugendgerichtsgesetz. Die Botschaft der JVA Arnstadt lautet: Wer hier einsitzt, ist für die Gesellschaft noch nicht verloren.
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Jung im Knast DOKUMENTATION Blinde Wut, D 2016
Sie sind jung, männlich und kriminell - die 280 Gefangenen der Jugendstrafanstalt Arnstadt in Thüringen, Deutschlands modernstem Jugendknast. ZDFinfo zeigt ihr Leben hinter Gittern. Diebe, Schläger und sogar Mörder unter 24 Jahren verbüßen hier eine Freiheitsstrafe nach dem Jugendgerichtsgesetz. Die Botschaft der JVA Arnstadt lautet: Wer hier einsitzt, ist für die Gesellschaft noch nicht verloren.
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Knast in Deutschland GESELLSCHAFT UND SOZIALES Strafe, Liebe, Hoffnung
Wie leben Mörder, Sexualverbrecher, Bankräuber und Dealer hinter Gittern - in einer Welt, die der Bürger draußen kaum kennt? ZDFinfo blickt hinter die Gefängnismauern. Gefängnis, Zuchthaus, Knast, Strafvollzug: So unterschiedlich wie die Begriffe sind auch die Bilder, die die Bürger mit Justizvollzugsanstalten verbinden. Für die Stammtischler geht es denen hinter Gittern viel zu gut. Doch wie ist der Alltag wirklich?
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Kriminelle Karrieren RECHT UND KRIMINALITÄT Kim Dotcom - König der Raubkopierer, D 2016
Er dürfte der bislang wohl größte Raubkopierer sein: Kim Schmitz aka Kim Dotcom verdiente Millionen mit seiner Website "Megaupload". ZDFinfo stellt den zweifelhaften Unternehmer vor. Sein Unternehmen brockte dem gebürtigen Deutschen zweimal eine Gefängnisstrafe ein. "Megaupload" wird schließlich aus dem Netz genommen. Die Dokumentation zeichnet Schmitz' Werdegang nach: von der schwierigen Kindheit bis zu seiner Zeit hinter Schloss und Riegel.
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Knast in Texas RECHT UND KRIMINALITÄT Neue Wege im US-Strafvollzug
Die britischen Gefängnisse stecken in einer Krise: Großbritannien hat nach den USA unter den westlichen Industrienationen pro Kopf der Bevölkerung die höchste Zahl von Strafgefangenen. Der ehemalige Justizminister von Großbritannien, Michael Gove, begibt sich auf eine Informationsreise nach Texas, um sich vor Ort erfolgreiche Resozialisierungsprogramme anzuschauen. Der konservative Staat gilt hierbei als Vorreiter in den Vereinigten Staaten. Seit Einführung dieser Resozialisierungsprogramme gehen die Straftaten zurück, die Anzahl der Strafgefangenen sinkt weiter und erhebliche Kosten konnten auch eingespart werden. Lassen sich diese Erfahrungen und Konzepte jedoch ohne Weiteres auf das Strafsystem in Großbritannien übertragen? Welche Lehren kann der britische Politiker vor Ort ziehen?
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Der Klima-Lügen-Check, D 2015
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Faszination Universum ASTRONOMIE Asteroiden: Die letzte Chance, D 2016
Eine unterschätzte Gefahr: Asteroiden auf Kollisionskurs. Harald Lesch reist in einem virtuellen Raumschiff ins Sonnensystem, um herauszufinden, wie wir der Gefahr begegnen können. Millionen von Asteroiden vagabundieren durch unser Sonnensystem. Täglich fallen mehrere Tonnen Asteroidenstaub zur Erde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein großer Brocken gefährlich wird. Doch trotz des Risikos sind Abwehrmaßnahmen bisher reine Theorie. Im Morgengrauen des 15. Februar 2013 erhellt ein Feuerball den Himmel über der russischen Kleinstadt Tscheljabinsk. Seine Druckwelle beschädigt tausende Gebäude. Spätere Auswertungen zeigen: Hier war ein Asteroid von etwa 20 Metern Durchmesser beim Durchgang durch die Atmosphäre explodiert. Er war völlig unbemerkt auf Kollisionskurs gelangt, denn selbst die besten Teleskope können Asteroiden nur unter bestimmten Bedingungen erspähen. Die meisten Asteroiden im Sonnensystem ziehen ihre Bahnen weit entfernt von der Erde, im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Dort sind sie für uns keine Gefahr. Allerdings reicht schon ein kleiner Anlass, um das labile Gleichgewicht zu stören. Es ist vor allem Jupiter, der regelmäßig für gefährliche Unruhe sorgt, obwohl er 300 Millionen Kilometer vom Asteroidengürtel entfernt ist. Wann der nächste Asteroideneinschlag droht, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Klar ist nur: Er wird kommen. Vorkehrungen für den Ernstfall sind bisher reine Theorie. Vielen scheint vor allem eine Lösung denkbar: den Asteroiden mit Hilfe eines Raumschiffs aus seiner Bahn lenken. Allerdings ist diese Methode nur bei kleinen oder noch weit entfernten Asteroiden wirkungsvoll. Bei akuter Gefahr bleibt nur, den potenziellen Killer mit Sprengungen aus seiner Bahn zu katapultieren oder ganz zu zerstören. Doch auch eine Sprengung birgt Risiken, denn Asteroid ist nicht gleich Asteroid. Je nach Beschaffenheit und Größe müsste ein Sprengsatz punktgenau platziert werden, um den Erfolg der Mission zu garantieren. Solche Manöver im Weltraum sind jedoch eine Herausforderung, wie die Bruchlandung des Philae-Landers auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko im November 2015 gezeigt hat. Im Zweifel bleibt nur eine Chance: eine bemannte Mission, deren Crew die richtige Platzierung des Sprengsatzes sicherstellen kann. Das Problem: Zurzeit existiert jedoch keine geeignete Rakete, die Menschen auch nur bis zum Mond bringen könnte. Was den Ingenieuren in den 1960er Jahren gelang, scheint heute in weiter Ferne. Die immerwährende Gefahr eines Asteroideneinschlages sollte genügen, um die Weltgemeinschaft zur Entwicklung geeigneter Triebwerke zusammenzuschweißen. Doch die unberechenbare Gefahr, die in weiter Ferne scheint, genügt offensichtlich nicht für eine internationale Anstrengung. Die nötige Motivation könnte nun von unerwarteter Seite kommen: Privatunternehmen wie Planetary Resources oder Deep Space Industries wollen schon in etwa zehn Jahren Metalle wie Gold und Platin auf Asteroiden abbauen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Verlockung von Reichtümern die Entwicklung neuer Technologien beflügelt. Doch es bleibt die Frage: Wem gehört das Weltall? Die Nagelprobe wird der erste wirtschaftlich verlockende und erreichbare Himmelskörper sein. Ein Lehrstück internationaler Interessenkonflikte und des Kampfes um neue Ressourcen findet sich auf der Erde: die Antarktis. Dennoch braucht es eine globale Anstrengung, um im Ernstfall für eine Asteroidenabwehr die nötige Technologie zur Hand zu haben. Vielleicht bietet eine Vision dazu den Anlass: der bemannte Flug zum Mars. Vor mehr als 50 Jahren hatte der Traum vom ersten Menschen auf dem Mond Politiker wie Ingenieure beflügelt. Heute ist es der Traum vom Mars, der für den nötigen technologischen Schub sorgen und so die Menschheit vor einer kosmischen Bombe bewahren könnte.
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Faszination Universum ASTRONOMIE Eine Frage der Zeit, D 2017
Die Zeit-Skalen des Universums sprengen unsere Vorstellungskraft. Harald Lesch blickt zurück auf 13,8 Milliarden Jahre kosmischer Geschichte, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Wir erfassen nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit, am unteren Ende der Zeit-Skala versagen unsere Sinne: Schnelle Vorgänge entziehen sich unserer Wahrnehmung. Und doch waren gerade Zeiträume außerhalb unseres Zeithorizonts für unsere Entstehung entscheidend. Bei Zirkusvorstellungen geraten wir ins Staunen. Die Bewegungen der Artisten sind oft so schnell, dass das Auge nicht folgen kann. Doch auch die Artisten selbst haben keine Supersinne. Wie schaffen sie es, die Kunststücke zu koordinieren? Modernste Kameratechnik hilft, die Bewegungen zu entschlüsseln. In der Natur gibt es Wesen mit echten Supersinnen. Schon eine Stubenfliege ist uns bei der Wahrnehmung von Bewegungen weit überlegen. Der Mensch erfasst nur etwa 20 Bilder pro Sekunde, eine Fliege 200 - sie sieht wie in Zeitlupe. Diese unterschiedlichen Sinnesleistungen wurden über die Jahrtausende von der Evolution geformt. Zeiträume zu erfassen, die über unsere Lebensspanne hinausgehen, war für unser Überleben nicht wichtig. Und doch versuchen wir heute, uns das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. Stellt man die kosmische Geschichte in einem Jahr dar, ergibt sich ein erstaunliches Bild: Verortet man den Urknall in der Silvesternacht um Mitternacht, dann formte sich im Laufe des Frühlings unsere Milchstraße. Unsere Sonne und mit ihr die Erde entstanden Anfang September. Und der Mensch betrat erst am 31. Dezember die Bühne. Warum hat das so lange gedauert? Ein Blick auf die Bausteine des Lebens verrät, warum Milliarden von Jahren vergehen mussten, bis Leben möglich wurde. Es ist noch gar nicht lange her, dass solch astronomische Zeiträume undenkbar schienen. Noch im 17. Jahrhundert glaubte man, die Erde könne höchstens 6000 Jahre alt sein - dieser Zeitraum ließ sich aus der biblischen Stammtafel herauslesen. Doch ein Mann sollte den Blick auf viel größere Zeiträume eröffnen: Robert Hooke. Der Universalgelehrte war einer der Ersten, der das gerade erfundene Mikroskop dazu nutzte, einen genauen Blick auf das Leben zu richten. Seine Betrachtung von Ammoniten führte ihn auf die Spur einer geologischen Vergangenheit, die alle biblischen Zeit-Skalen sprengte. Doch es sollte noch weitere zwei Jahrhunderte dauern, bis eine Methode entdeckt wurde, die die genaue Bestimmung geologischer Zeitalter ermöglichte: die radiometrische Datierung. Dank dieser Methode wissen wir heute, wann etwa das Leben entstand: Spuren im Gestein in Nordkanada deuten darauf hin, dass die ersten Bakterien vor bereits vier Milliarden Jahren die Erde eroberten. Doch bis aus diesen Bakterien eine Vielfalt an Leben entstand, wie wir sie heute sehen, dauerte es noch drei weitere Milliarden Jahre. Was hat die Entwicklung verzögert? Forscher haben den Stoff in Verdacht, den wir atmen. Heute versuchen wir, immer mehr in immer kürzere Zeiträume zu pressen. Die Erfindung der modernen Mobilität, die automatisierte Fließbandarbeit und die digitale Revolution haben tatsächlich viele Dinge beschleunigt. Doch die Natur tickt auch heute noch auf den gleichen Zeit-Skalen wie vor Milliarden von Jahren - der Takt des Lebens lässt sich nicht beschleunigen. Im Großen Refraktor auf dem Potsdamer Telegrafenberg geht Harald Lesch den Fragen der Zeit nach. Das historische Gebäude beherbergt die erste speziell für Astrophysik errichtete Sternwarte und gehört zum Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam.
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Faszination Universum ASTRONOMIE Ohne Limit, D 2017
Wenn der Mensch an Grenzen stößt, will er sie überwinden. Wir reisen immer schneller und bauen immer höher. Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Im Universum treffen wir auf die ultimativen Grenzen. Die Lichtgeschwindigkeit scheint unüberwindbar, obwohl wir im vergangenen Jahrhundert die Schallmauer durchstoßen haben. Und: Könnte der Mount Everest auf die doppelte Höhe wachsen? Die Antwort findet sich auf dem Mars. Woher kommt dieses unstillbare Verlangen des Menschen nach "höher, weiter, schneller"? Schon häufig wurden uns Grenzen vorhergesagt, die wir am Ende doch durchstoßen haben. Immer wieder werden neue Rekorde vermeldet. Gibt es kein Limit? Beim Turmbau zu Babel hat laut Bibel ein göttlicher Wille unserem Streben nach Höhe ein Ende gesetzt. Und doch verdanken wir die Höhenrekorde des Altertums dem Wunsch, dem Göttlichen näher zu kommen. Die ägyptischen Pyramiden werden im Mittelalter von den Kathedralen abgelöst. Mit dem Eiffelturm beginnt der Siegeszug der säkularen Bauten - und die Jagd nach Rekorden in ungeahnten Höhen. Auf der Arabischen Halbinsel, auf der auch einst der Turm zu Babel stand, scheinen die Gebäude nun wirklich im Himmel anzukommen. Wer aber bis ins Weltall will, der muss komplett umdenken: Kein bekannter Baustoff könnte eine 100 Kilometer hohe Struktur tragen. Die neue Strategie: von oben ziehen, statt von unten schieben. Ein Weltraumfahrstuhl, verankert im geostationären Orbit, könnte die Lösung sein. Wäre da nicht das Problem mit dem Seil. Beim Streben nach Höhe stößt nicht nur der Mensch an Grenzen - auch die Natur scheint hier mit ihrer Macht am Ende. 8848 Meter - kein Berg auf der Erde schafft es bisher höher. Mit vier Millimetern pro Jahr wächst der Mount Everest noch immer. Ein Blick auf den Mars zeigt, dass die Spitzen des Himalaya gegenüber den Rekordhaltern auf unserem Nachbarplaneten Zwerge sind. Im Vergleich wird offenbar, welche Kräfte die Grenzen des Wachstums bestimmen. Auch die Dinosaurier haben nicht zufällig "nur" 80 Tonnen Gewicht erreicht. Das größte Säugetier aller Zeiten kann allerdings bis zu 200 Tonnen schwer werden - und es lebt heute. Größe ist Fluch und Segen zugleich. Doch haben wir auf der Erde die Grenzen des Wachstums überhaupt schon erreicht? Schließlich leben große Tiere oft länger als kleine. Die Grenze der Lebensdauer hinauszuschieben ist ein alter Menschheitstraum. Ein Hinweis auf einen Ausweg aus dem Dilemma der Endlichkeit findet sich in Sagen und Legenden: der Jungbrunnen. Als mit Amerika eine neue Welt entdeckt wird, scheint der Traum zum Greifen nah: Der spanische Konquistador Ponce de Léon erfährt von Indianern, dass es diesen Ort wirklich geben soll, und macht sich auf die Suche. Unsterblichkeit erlangt er allerdings nur als Mythos, wie im Kinofilm "Fluch der Karibik". Fast müssen wir dankbar sein, dass der Jungbrunnen eine Legende blieb, denn eine unsterbliche Menschheit würde uns auf der Erde sicher an die Grenzen des Verkraftbaren bringen. Doch wo liegt das Limit dessen, was die Erde (er-)trägt, wirklich? Der benötigte Siedlungsraum lässt sich überraschenderweise vernachlässigen: Die Hälfte der Menschheit wohnt in Städten. Zusammengerückt lassen sich die Metropolen auf nur zwei Prozent der Landfläche unterbringen. Die Herausforderungen liegen ganz woanders. Würde die Bevölkerungszahl über eine bestimmte Grenze hinaus wachsen, müssten wir andere Planeten besiedeln. Doch die Entfernung zum nächsten erdähnlichen Planeten ist unvorstellbar weit. Bei der Reise würde uns die Lichtgeschwindigkeit einen Strich durch die Rechnung machen: Sie begrenzt unsere Reisegeschwindigkeit. Und: Selbst, wenn wir uns mit annähernd Lichtgeschwindigkeit fortbewegen würden, könnten wir viele Galaxien, die wir heute im Universum beobachten, niemals erreichen. Das Universum dehnt sich immer schneller aus, und damit entfernen sich die Galaxien immer schneller von uns. Die Reise würde in die Dunkelheit führen. Harald Lesch lotet die Grenzen des Universums aus. Dazu öffnen sich wieder die Türen des Großen Refraktors auf dem Potsdamer Telegrafenberg. Mit solchen Teleskopen wurden einst die Grenzen der Beobachtung des Himmels stetig weiter hinausgeschoben. Das historische Gebäude beherbergt das Doppelteleskop, mit dem 1904 die interstellare Materie entdeckt wurde. Heute gehört es zum Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam.
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Faszination Universum ASTRONOMIE Aliens: Der erste Kontakt, D 2016
Unfassbar viele Sterne, unzählige Möglichkeiten: durchaus denkbar, dass es irgendwo da draußen Aliens gibt. Wie können wir sie finden - und sie uns? Oder gab es schon einen ersten Kontakt? 1990 ist Belgien im UFO-Fieber. Unbekannte Flugobjekte werden vom Radar erfasst, und tausende Augenzeugenberichte rufen selbst das Militär auf den Plan. Rätselhafte Signale werden als Botschaften Außerirdischer gedeutet. Forscher verfolgen die Spuren bis ins All. Manchmal trifft es sogar Profis: Als 1969 die Besatzung von Apollo 10 den Mond umrundete, hatte sie ein Erlebnis der besonderen Art. Ihre Mutmaßung, Botschaften von Außerirdischen empfangen zu haben, blieb viele Jahre in den NASA-Archiven unter Verschluss. Aber auch seriöse Wissenschaftler halten Aliens für möglich. Schließlich gibt es allein in der Milchstraße über 100 Milliarden Sterne, die meisten umgeben von Planeten. Doch es ist unmöglich, jeden möglichen Kandidaten zu untersuchen. Vermeintliche Hinweise auf Außerirdische sind daher Zufallsfunde. So auch ein Signal, das 1977 mit einem Radioteleskop in Ohio aufgefangen wurde. Auf dem Computerausdruck, der das auffällige Signal dokumentiert, notierte der Forscher "Wow!". Noch heute grübeln Forscher darüber, ob das sogenannte "Wow-Signal" eine Botschaft Außerirdischer war. Es war nicht das erste Mal, dass ein Forscher glaubte, das Signal einer außerirdischen Intelligenz empfangen zu haben. Nikolai Tesla, ein genialer Wissenschaftler, war schon lange zuvor überzeugt, Kontakt mit Marsianern zu haben. Tatsächlich hatte er außerirdische Signale aufgefangen, nur - wie man inzwischen weiß - kamen sie nicht vom Mars. Mit Außerirdischen in Kontakt zu treten, ist ein alter Menschheitstraum. Der deutsche Mathematiker Carl Friedrich Gauß machte sich bereits vor etwa 200 Jahren konkrete Gedanken dazu. Er setzte darauf, dass die Mathematik die universelle Sprache im Weltall sei und außerirdische Intelligenzen entsprechende Botschaften verstünden, wenn man sie nur in geeigneter Weise übermittelte. Mit Hilfe von Raumsonden, wie den Voyager-Sonden, schickte man später ausgefeilte Nachrichten ins All. Tatsächlich sendet die Erde bereits einige Millionen Jahre ohne menschliches Zutun eine entscheidende Nachricht ins Universum: Auf diesem Planeten gibt es höher entwickeltes Leben. Der Hinweis findet sich versteckt im Sonnenlicht, das unsere Atmosphäre durchdringt. Wurde die Nachricht schon von Aliens entdeckt? Manch einer ist der Überzeugung, dass Außerirdische der Erde schon längst einen Besuch abgestattet haben. Hinweise auf solche Besucher sollen sich im Geheimwissen von Urvölkern wie den Dogon in Mali finden. Und schließlich: Was ist dran an den unzähligen UFO-Meldungen aus der jüngeren Vergangenheit? Mithilfe der Wissenschaft lassen sich selbst Berichte von Entführungen durch Außerirdische analysieren. Harald Lesch untersucht den UFO-Glauben mit wissenschaftlichem Blick. Und er stößt dabei auf einen Kontakt, der vielleicht tatsächlich stattgefunden hat. Auch wenn dieser anders ausgesehen haben dürfte, als es die meisten Science-Fiction-Filme nahelegen.
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Geheimnisse des Universums WISSENSCHAFT Unerklärliche Phänomene
Der Urknall, Anti-Materie, dunkle Sterne: Das Universum steckt voller Rätsel. Wir unternehmen eine Reise, um die Mythen und Geheimnisse unserer entfernten Umgebung zu erkunden. Wir untersuchen dabei ganz unterschiedliche Fragestellungen. Von der Idee des Lebens auf dem Mars bis hin zu der Problematik des Zeitreisens. Über Anti-Materie und dunkle Sterne zurück bis zum Ursprung des Universums und unserer Existenz: dem Urknall.
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Geheimnisse des Universums ASTRONOMIE Die Wunder unseres Sonnensystems
Wir begeben uns auf eine atemberaubende Reise durch unser Sonnensystem: von eisigen Springquellen auf einem der Monde des Saturn bis hin zum gewaltigsten Sturm unseres Sonnensystems. Noch nie hatten wir so viele Mittel wie heute, das Weltall zu erkunden. Täglich machen wir neue, erstaunliche Entdeckungen - viele davon in unserer kosmischen Nachbarschaft.
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Geheimnisse des Kosmos SCIENCE-FICTION Die Suche nach der letzten Grenze
Hubble war nur der Anfang. Teleskope werden immer leistungsfähiger. Der Mensch späht damit ins Weltall - vorbei an explodierenden Sternen, dunkler Materie - hinein in die dunkle Weite. Der Blick in den Weltraum ist eine Sehnsucht, so alt wie der Mensch selbst. Die zweiteilige Doku beleuchtet besondere Menschen und wegweisende Erfindungen, welche die Mittel der Astronomie immer weitertrieben - bis an die Grenzen des Alls.
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Geheimnisse des Kosmos SCIENCE-FICTION Die Vermessung der Galaxie
"Und sie bewegt sich doch", soll Galilei gesagt haben, und meinte unsere Erde. Galilei lag richtig, wie später Johannes Kepler bestätigte - dank der Erfindung des Keplerschen Fernrohrs. Der Blick in den Weltraum ist eine Sehnsucht, so alt wie der Mensch selbst. Die zweiteilige Doku beleuchtet besondere Menschen und wegweisende Erfindungen, welche die Mittel der Astronomie immer weitertrieben - bis an die Grenzen des Alls.
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Faszination Universum ASTRONOMIE Asteroiden: Die letzte Chance, D 2016
Eine unterschätzte Gefahr: Asteroiden auf Kollisionskurs. Harald Lesch reist in einem virtuellen Raumschiff ins Sonnensystem, um herauszufinden, wie wir der Gefahr begegnen können. Millionen von Asteroiden vagabundieren durch unser Sonnensystem. Täglich fallen mehrere Tonnen Asteroidenstaub zur Erde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein großer Brocken gefährlich wird. Doch trotz des Risikos sind Abwehrmaßnahmen bisher reine Theorie. Im Morgengrauen des 15. Februar 2013 erhellt ein Feuerball den Himmel über der russischen Kleinstadt Tscheljabinsk. Seine Druckwelle beschädigt tausende Gebäude. Spätere Auswertungen zeigen: Hier war ein Asteroid von etwa 20 Metern Durchmesser beim Durchgang durch die Atmosphäre explodiert. Er war völlig unbemerkt auf Kollisionskurs gelangt, denn selbst die besten Teleskope können Asteroiden nur unter bestimmten Bedingungen erspähen. Die meisten Asteroiden im Sonnensystem ziehen ihre Bahnen weit entfernt von der Erde, im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Dort sind sie für uns keine Gefahr. Allerdings reicht schon ein kleiner Anlass, um das labile Gleichgewicht zu stören. Es ist vor allem Jupiter, der regelmäßig für gefährliche Unruhe sorgt, obwohl er 300 Millionen Kilometer vom Asteroidengürtel entfernt ist. Wann der nächste Asteroideneinschlag droht, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Klar ist nur: Er wird kommen. Vorkehrungen für den Ernstfall sind bisher reine Theorie. Vielen scheint vor allem eine Lösung denkbar: den Asteroiden mit Hilfe eines Raumschiffs aus seiner Bahn lenken. Allerdings ist diese Methode nur bei kleinen oder noch weit entfernten Asteroiden wirkungsvoll. Bei akuter Gefahr bleibt nur, den potenziellen Killer mit Sprengungen aus seiner Bahn zu katapultieren oder ganz zu zerstören. Doch auch eine Sprengung birgt Risiken, denn Asteroid ist nicht gleich Asteroid. Je nach Beschaffenheit und Größe müsste ein Sprengsatz punktgenau platziert werden, um den Erfolg der Mission zu garantieren. Solche Manöver im Weltraum sind jedoch eine Herausforderung, wie die Bruchlandung des Philae-Landers auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko im November 2015 gezeigt hat. Im Zweifel bleibt nur eine Chance: eine bemannte Mission, deren Crew die richtige Platzierung des Sprengsatzes sicherstellen kann. Das Problem: Zurzeit existiert jedoch keine geeignete Rakete, die Menschen auch nur bis zum Mond bringen könnte. Was den Ingenieuren in den 1960er Jahren gelang, scheint heute in weiter Ferne. Die immerwährende Gefahr eines Asteroideneinschlages sollte genügen, um die Weltgemeinschaft zur Entwicklung geeigneter Triebwerke zusammenzuschweißen. Doch die unberechenbare Gefahr, die in weiter Ferne scheint, genügt offensichtlich nicht für eine internationale Anstrengung. Die nötige Motivation könnte nun von unerwarteter Seite kommen: Privatunternehmen wie Planetary Resources oder Deep Space Industries wollen schon in etwa zehn Jahren Metalle wie Gold und Platin auf Asteroiden abbauen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Verlockung von Reichtümern die Entwicklung neuer Technologien beflügelt. Doch es bleibt die Frage: Wem gehört das Weltall? Die Nagelprobe wird der erste wirtschaftlich verlockende und erreichbare Himmelskörper sein. Ein Lehrstück internationaler Interessenkonflikte und des Kampfes um neue Ressourcen findet sich auf der Erde: die Antarktis. Dennoch braucht es eine globale Anstrengung, um im Ernstfall für eine Asteroidenabwehr die nötige Technologie zur Hand zu haben. Vielleicht bietet eine Vision dazu den Anlass: der bemannte Flug zum Mars. Vor mehr als 50 Jahren hatte der Traum vom ersten Menschen auf dem Mond Politiker wie Ingenieure beflügelt. Heute ist es der Traum vom Mars, der für den nötigen technologischen Schub sorgen und so die Menschheit vor einer kosmischen Bombe bewahren könnte.
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Super-Vulkane im All ASTRONOMIE, GB 2017
Wie sehen Vulkane auf anderen Planeten aus? Mithilfe allerneuester Computersimulationstechnik und aktueller Bilder nimmt diese Dokumentation den Zuschauer mit auf eine atemberaubende Reise. Vulkane gehören zu den unglaublichsten Naturphänomenen auf der Erde. Doch unter den extremen Bedingungen auf unseren Nachbarplaneten nehmen diese beeindruckenden Riesen Formen an, wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben. Wir reisen auf den Mars und zu einem Vulkan, der fast dreimal so groß ist wie der Mount Everest. Wir besuchen die erst vor kurzem entdeckten Eis-Vulkane auf Pluto und beobachten, wie die enorme Anziehungskraft von Jupiter seinen Mond Io auseinanderreißt und 500 Kilometer hohe blaue Wolken entstehen lässt.
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Faszination Universum ASTRONOMIE Eine Frage der Zeit, D 2017
Die Zeit-Skalen des Universums sprengen unsere Vorstellungskraft. Harald Lesch blickt zurück auf 13,8 Milliarden Jahre kosmischer Geschichte, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Wir erfassen nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit, am unteren Ende der Zeit-Skala versagen unsere Sinne: Schnelle Vorgänge entziehen sich unserer Wahrnehmung. Und doch waren gerade Zeiträume außerhalb unseres Zeithorizonts für unsere Entstehung entscheidend. Bei Zirkusvorstellungen geraten wir ins Staunen. Die Bewegungen der Artisten sind oft so schnell, dass das Auge nicht folgen kann. Doch auch die Artisten selbst haben keine Supersinne. Wie schaffen sie es, die Kunststücke zu koordinieren? Modernste Kameratechnik hilft, die Bewegungen zu entschlüsseln. In der Natur gibt es Wesen mit echten Supersinnen. Schon eine Stubenfliege ist uns bei der Wahrnehmung von Bewegungen weit überlegen. Der Mensch erfasst nur etwa 20 Bilder pro Sekunde, eine Fliege 200 - sie sieht wie in Zeitlupe. Diese unterschiedlichen Sinnesleistungen wurden über die Jahrtausende von der Evolution geformt. Zeiträume zu erfassen, die über unsere Lebensspanne hinausgehen, war für unser Überleben nicht wichtig. Und doch versuchen wir heute, uns das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. Stellt man die kosmische Geschichte in einem Jahr dar, ergibt sich ein erstaunliches Bild: Verortet man den Urknall in der Silvesternacht um Mitternacht, dann formte sich im Laufe des Frühlings unsere Milchstraße. Unsere Sonne und mit ihr die Erde entstanden Anfang September. Und der Mensch betrat erst am 31. Dezember die Bühne. Warum hat das so lange gedauert? Ein Blick auf die Bausteine des Lebens verrät, warum Milliarden von Jahren vergehen mussten, bis Leben möglich wurde. Es ist noch gar nicht lange her, dass solch astronomische Zeiträume undenkbar schienen. Noch im 17. Jahrhundert glaubte man, die Erde könne höchstens 6000 Jahre alt sein - dieser Zeitraum ließ sich aus der biblischen Stammtafel herauslesen. Doch ein Mann sollte den Blick auf viel größere Zeiträume eröffnen: Robert Hooke. Der Universalgelehrte war einer der Ersten, der das gerade erfundene Mikroskop dazu nutzte, einen genauen Blick auf das Leben zu richten. Seine Betrachtung von Ammoniten führte ihn auf die Spur einer geologischen Vergangenheit, die alle biblischen Zeit-Skalen sprengte. Doch es sollte noch weitere zwei Jahrhunderte dauern, bis eine Methode entdeckt wurde, die die genaue Bestimmung geologischer Zeitalter ermöglichte: die radiometrische Datierung. Dank dieser Methode wissen wir heute, wann etwa das Leben entstand: Spuren im Gestein in Nordkanada deuten darauf hin, dass die ersten Bakterien vor bereits vier Milliarden Jahren die Erde eroberten. Doch bis aus diesen Bakterien eine Vielfalt an Leben entstand, wie wir sie heute sehen, dauerte es noch drei weitere Milliarden Jahre. Was hat die Entwicklung verzögert? Forscher haben den Stoff in Verdacht, den wir atmen. Heute versuchen wir, immer mehr in immer kürzere Zeiträume zu pressen. Die Erfindung der modernen Mobilität, die automatisierte Fließbandarbeit und die digitale Revolution haben tatsächlich viele Dinge beschleunigt. Doch die Natur tickt auch heute noch auf den gleichen Zeit-Skalen wie vor Milliarden von Jahren - der Takt des Lebens lässt sich nicht beschleunigen. Im Großen Refraktor auf dem Potsdamer Telegrafenberg geht Harald Lesch den Fragen der Zeit nach. Das historische Gebäude beherbergt die erste speziell für Astrophysik errichtete Sternwarte und gehört zum Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam.
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Faszination Universum ASTRONOMIE Ohne Limit, D 2017
Wenn der Mensch an Grenzen stößt, will er sie überwinden. Wir reisen immer schneller und bauen immer höher. Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Im Universum treffen wir auf die ultimativen Grenzen. Die Lichtgeschwindigkeit scheint unüberwindbar, obwohl wir im vergangenen Jahrhundert die Schallmauer durchstoßen haben. Und: Könnte der Mount Everest auf die doppelte Höhe wachsen? Die Antwort findet sich auf dem Mars. Woher kommt dieses unstillbare Verlangen des Menschen nach "höher, weiter, schneller"? Schon häufig wurden uns Grenzen vorhergesagt, die wir am Ende doch durchstoßen haben. Immer wieder werden neue Rekorde vermeldet. Gibt es kein Limit? Beim Turmbau zu Babel hat laut Bibel ein göttlicher Wille unserem Streben nach Höhe ein Ende gesetzt. Und doch verdanken wir die Höhenrekorde des Altertums dem Wunsch, dem Göttlichen näher zu kommen. Die ägyptischen Pyramiden werden im Mittelalter von den Kathedralen abgelöst. Mit dem Eiffelturm beginnt der Siegeszug der säkularen Bauten - und die Jagd nach Rekorden in ungeahnten Höhen. Auf der Arabischen Halbinsel, auf der auch einst der Turm zu Babel stand, scheinen die Gebäude nun wirklich im Himmel anzukommen. Wer aber bis ins Weltall will, der muss komplett umdenken: Kein bekannter Baustoff könnte eine 100 Kilometer hohe Struktur tragen. Die neue Strategie: von oben ziehen, statt von unten schieben. Ein Weltraumfahrstuhl, verankert im geostationären Orbit, könnte die Lösung sein. Wäre da nicht das Problem mit dem Seil. Beim Streben nach Höhe stößt nicht nur der Mensch an Grenzen - auch die Natur scheint hier mit ihrer Macht am Ende. 8848 Meter - kein Berg auf der Erde schafft es bisher höher. Mit vier Millimetern pro Jahr wächst der Mount Everest noch immer. Ein Blick auf den Mars zeigt, dass die Spitzen des Himalaya gegenüber den Rekordhaltern auf unserem Nachbarplaneten Zwerge sind. Im Vergleich wird offenbar, welche Kräfte die Grenzen des Wachstums bestimmen. Auch die Dinosaurier haben nicht zufällig "nur" 80 Tonnen Gewicht erreicht. Das größte Säugetier aller Zeiten kann allerdings bis zu 200 Tonnen schwer werden - und es lebt heute. Größe ist Fluch und Segen zugleich. Doch haben wir auf der Erde die Grenzen des Wachstums überhaupt schon erreicht? Schließlich leben große Tiere oft länger als kleine. Die Grenze der Lebensdauer hinauszuschieben ist ein alter Menschheitstraum. Ein Hinweis auf einen Ausweg aus dem Dilemma der Endlichkeit findet sich in Sagen und Legenden: der Jungbrunnen. Als mit Amerika eine neue Welt entdeckt wird, scheint der Traum zum Greifen nah: Der spanische Konquistador Ponce de Léon erfährt von Indianern, dass es diesen Ort wirklich geben soll, und macht sich auf die Suche. Unsterblichkeit erlangt er allerdings nur als Mythos, wie im Kinofilm "Fluch der Karibik". Fast müssen wir dankbar sein, dass der Jungbrunnen eine Legende blieb, denn eine unsterbliche Menschheit würde uns auf der Erde sicher an die Grenzen des Verkraftbaren bringen. Doch wo liegt das Limit dessen, was die Erde (er-)trägt, wirklich? Der benötigte Siedlungsraum lässt sich überraschenderweise vernachlässigen: Die Hälfte der Menschheit wohnt in Städten. Zusammengerückt lassen sich die Metropolen auf nur zwei Prozent der Landfläche unterbringen. Die Herausforderungen liegen ganz woanders. Würde die Bevölkerungszahl über eine bestimmte Grenze hinaus wachsen, müssten wir andere Planeten besiedeln. Doch die Entfernung zum nächsten erdähnlichen Planeten ist unvorstellbar weit. Bei der Reise würde uns die Lichtgeschwindigkeit einen Strich durch die Rechnung machen: Sie begrenzt unsere Reisegeschwindigkeit. Und: Selbst, wenn wir uns mit annähernd Lichtgeschwindigkeit fortbewegen würden, könnten wir viele Galaxien, die wir heute im Universum beobachten, niemals erreichen. Das Universum dehnt sich immer schneller aus, und damit entfernen sich die Galaxien immer schneller von uns. Die Reise würde in die Dunkelheit führen. Harald Lesch lotet die Grenzen des Universums aus. Dazu öffnen sich wieder die Türen des Großen Refraktors auf dem Potsdamer Telegrafenberg. Mit solchen Teleskopen wurden einst die Grenzen der Beobachtung des Himmels stetig weiter hinausgeschoben. Das historische Gebäude beherbergt das Doppelteleskop, mit dem 1904 die interstellare Materie entdeckt wurde. Heute gehört es zum Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam.
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Faszination Universum ASTRONOMIE Aliens: Der erste Kontakt, D 2016
Unfassbar viele Sterne, unzählige Möglichkeiten: durchaus denkbar, dass es irgendwo da draußen Aliens gibt. Wie können wir sie finden - und sie uns? Oder gab es schon einen ersten Kontakt? 1990 ist Belgien im UFO-Fieber. Unbekannte Flugobjekte werden vom Radar erfasst, und tausende Augenzeugenberichte rufen selbst das Militär auf den Plan. Rätselhafte Signale werden als Botschaften Außerirdischer gedeutet. Forscher verfolgen die Spuren bis ins All. Manchmal trifft es sogar Profis: Als 1969 die Besatzung von Apollo 10 den Mond umrundete, hatte sie ein Erlebnis der besonderen Art. Ihre Mutmaßung, Botschaften von Außerirdischen empfangen zu haben, blieb viele Jahre in den NASA-Archiven unter Verschluss. Aber auch seriöse Wissenschaftler halten Aliens für möglich. Schließlich gibt es allein in der Milchstraße über 100 Milliarden Sterne, die meisten umgeben von Planeten. Doch es ist unmöglich, jeden möglichen Kandidaten zu untersuchen. Vermeintliche Hinweise auf Außerirdische sind daher Zufallsfunde. So auch ein Signal, das 1977 mit einem Radioteleskop in Ohio aufgefangen wurde. Auf dem Computerausdruck, der das auffällige Signal dokumentiert, notierte der Forscher "Wow!". Noch heute grübeln Forscher darüber, ob das sogenannte "Wow-Signal" eine Botschaft Außerirdischer war. Es war nicht das erste Mal, dass ein Forscher glaubte, das Signal einer außerirdischen Intelligenz empfangen zu haben. Nikolai Tesla, ein genialer Wissenschaftler, war schon lange zuvor überzeugt, Kontakt mit Marsianern zu haben. Tatsächlich hatte er außerirdische Signale aufgefangen, nur - wie man inzwischen weiß - kamen sie nicht vom Mars. Mit Außerirdischen in Kontakt zu treten, ist ein alter Menschheitstraum. Der deutsche Mathematiker Carl Friedrich Gauß machte sich bereits vor etwa 200 Jahren konkrete Gedanken dazu. Er setzte darauf, dass die Mathematik die universelle Sprache im Weltall sei und außerirdische Intelligenzen entsprechende Botschaften verstünden, wenn man sie nur in geeigneter Weise übermittelte. Mit Hilfe von Raumsonden, wie den Voyager-Sonden, schickte man später ausgefeilte Nachrichten ins All. Tatsächlich sendet die Erde bereits einige Millionen Jahre ohne menschliches Zutun eine entscheidende Nachricht ins Universum: Auf diesem Planeten gibt es höher entwickeltes Leben. Der Hinweis findet sich versteckt im Sonnenlicht, das unsere Atmosphäre durchdringt. Wurde die Nachricht schon von Aliens entdeckt? Manch einer ist der Überzeugung, dass Außerirdische der Erde schon längst einen Besuch abgestattet haben. Hinweise auf solche Besucher sollen sich im Geheimwissen von Urvölkern wie den Dogon in Mali finden. Und schließlich: Was ist dran an den unzähligen UFO-Meldungen aus der jüngeren Vergangenheit? Mithilfe der Wissenschaft lassen sich selbst Berichte von Entführungen durch Außerirdische analysieren. Harald Lesch untersucht den UFO-Glauben mit wissenschaftlichem Blick. Und er stößt dabei auf einen Kontakt, der vielleicht tatsächlich stattgefunden hat. Auch wenn dieser anders ausgesehen haben dürfte, als es die meisten Science-Fiction-Filme nahelegen.
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Mysterien des Weltalls ASTRONOMIE Invasion der Aliens, USA 2010
Irgendwann, so glauben Wissenschaftler, werden wir mit Außerirdischen in Kontakt treten. Es könnte der größte Moment der Menschheitsgeschichte werden - oder der Tag, der Verderben bringt. Das Weltall zu erforschen bedeutet mehr, als nur Sterne zu beobachten. Im All liegen Hinweise auf die bedeutenden Fragen der menschlichen Existenz. Hollywood-Star Morgan Freeman macht sich auch in der dritten Staffel der Reihe auf die Suche nach Antworten.
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Mysterien des Weltalls ASTRONOMIE Schneller als das Licht, USA 2010
Nichts im Universum ist schneller als das Licht, zeigte Albert Einstein. Ist es uns deshalb unmöglich, in weit entfernte Galaxien zu reisen? Mitnichten - behaupten manche Wissenschaftler. Die großen Fragen der Menschheit, Leben und Tod, Zeit und Unendlichkeit - eine Reise bis an die Grenzen menschlichen Wissens. Hollywood-Star Morgan Freeman begleitet auch die zweite Staffel der Reihe, in der die klügsten Köpfe der Wissenschaft ihre Gedanken offenbaren.
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heute-journal NACHRICHTEN
Das Magazin geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und Interviews auf.
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Mysterien des Weltalls ASTRONOMIE Ist Gott eine Erfindung?, USA 2010
Hat Gott uns erschaffen oder haben wir Gott erschaffen? Die moderne Wissenschaft hat sich vom Göttlichen nicht abgewandt. Überall sucht sie es: in Affengehirnen, im Virtuellen, im Alltag. Morgan Freeman geht dem uralten Rätsel um die Existenz einer höheren Macht nach. Psychologen haben unter anderem entdeckt, dass der Mensch bei mangelnder Kontrolle dazu neigt, höhere Kräfte wie Schicksal oder Fügung für Geschehnisse verantwortlich zu machen.
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Mysterien des Weltalls ASTRONOMIE Das Unbewusste, USA 2010
Unsere tiefsten Ur-Ängste und Wünsche liegen im Unterbewusstsein tief verborgen und kommen oft nur im Traum zum Vorschein. Wissenschaftler wollen das Nicht-Bewusste entschlüsseln. Oscar-Preisträger Morgan Freeman dringt zusammen mit Wissenschaftlern in den Teil der menschlichen Psyche vor, der uns normalerweise völlig verschlossen bleibt. Stecken ungeahnte geistige Fähigkeiten in uns und haben wir unsere mentale Stärke noch nicht ausgeschöpft?
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Mysterien des Weltalls ASTRONOMIE Ewiges Leben, USA 2010
Seit es den Menschen gibt, träumt er vom ewigen Leben. Doch alles wird einmal ein Ende haben, das Leben auf der Erde, die Sonne. Gibt es trotzdem noch Hoffnung auf Unsterblichkeit? Die großen Fragen der Menschheit, Leben und Tod, Zeit und Unendlichkeit - eine Reise bis an die Grenzen menschlichen Wissens. Hollywood-Star Morgan Freeman begleitet auch die zweite Staffel der Reihe, in der die klügsten Köpfe der Wissenschaft ihre Gedanken offenbaren.
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Mysterien des Weltalls ASTRONOMIE Bausteine des Lebens, USA 2010
Das Wissen des Menschen über das Universum hat sich in den letzten 100 Jahren drastisch verändert. Nun verfügen Wissenschaftler über neue bahnbrechende Erkenntnisse. Versuche im Teilchenbeschleuniger am Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf sollen zeigen, wie das Universum entstand. Dazu werden ungeheuer kleine Partikel zur Kollision gebracht. Der Hollywood-Star Morgan Freeman ist dem Phänomen auf der Spur.
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Mysterien des Weltalls ASTRONOMIE Lebt das Universum?, USA 2010
Von der Mikrobe bis zum Mammutbaum: Das Leben auf der Erde folgt feststehenden Naturgesetzen. Doch was wäre, wenn der gesamte Kosmos lebt, atmet und stirbt wie ein gigantischer Superorganismus? Die großen Fragen der Menschheit, Leben und Tod, Zeit und Unendlichkeit - eine Reise bis an die Grenzen menschlichen Wissens. Hollywood-Star Morgan Freeman führt auch durch die dritte Staffel der Reihe, in der die klügsten Köpfe der Wissenschaft ihre Gedanken offenbaren.
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Mysterien des Weltalls ASTRONOMIE Wie funktioniert das Universum?, USA 2010
Was wir beobachten können, ist die Realität - oder doch nicht? Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird unsere Realitätswahrnehmung zunehmend in Frage gestellt - mit weitreichenden Folgen. Die großen Fragen der Menschheit, Leben und Tod, Zeit und Unendlichkeit - eine Reise bis an die Grenzen menschlichen Wissens. Hollywood-Star Morgan Freeman führt auch durch die zweite Staffel der Reihe, in der die klügsten Köpfe der Wissenschaft ihre Gedanken offenbaren.
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Jung im Knast DOKUMENTATION Geburtstag hinter Gittern, D 2016
Sie sind jung, männlich und kriminell - die 280 Gefangenen der Jugendstrafanstalt Arnstadt in Thüringen, Deutschlands modernstem Jugendknast. ZDFinfo zeigt ihr Leben hinter Gittern. Diebe, Schläger und sogar Mörder unter 24 Jahren verbüßen hier eine Freiheitsstrafe nach dem Jugendgerichtsgesetz. Die Botschaft der JVA Arnstadt lautet: Wer hier einsitzt, ist für die Gesellschaft noch nicht verloren.
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