Alexander der Große

Alexander der Große - Auf dem Weg zur Macht

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Alexander der Große - Auf dem Weg zur Macht

Geschichte

Alexander der Große gilt als der Vorzeige-Weltherrscher der Geschichte. Kein Superlativ scheint dem jungen Makedonenkönig gerecht zu werden. In nur elf Jahren erobert er ein Gebiet, das sich von Griechenland über den Orient hinaus bis nach Indien erstreckt. 19 Staaten, drei Kontinente und unzählige Volksgruppen unterwirft er in einem einzigen gigantischen Feldzug. Als todesmutiger Kriegsherr ist Alexander schon zu Lebzeiten eine Legende, dafür hat er höchstpersönlich gesorgt. Zum Mythos aber erhebt ihn erst die Nachwelt. Kurz nach Alexanders Tod setzt eine Verklärung ein, hinter der die historische Figur über die Jahrhunderte fast vollständig verschwunden ist. In der zweiteiligen "Terra X"-Reihe stehen Schlüsselereignisse im Leben Alexanders im Vordergrund, die deutlich machen, wie der 20-jährige Königssohn aus dem entlegenen Norden Griechenlands zum ersten europäischen Weltherrscher wurde. Die erste Folge beschäftigt sich mit den frühen Jahren des Welteroberers. Auf der Basis moderner Geschichtsforschung beleuchtet der Film "Auf dem Weg zur Macht" die Verhältnisse am makedonischen Hof und in Griechenland, stellt die wichtigsten Ereignisse und Menschen im Leben von Alexander vor und erzählt, welchen Einfluss sie auf seine weitere Entwicklung genommen haben. Als Alexander im Juli 356 vor Christus geboren wird, gilt Makedonien nicht gerade als zukunftsweisendes Königreich. Während die Griechen im Mutterland schon längst die Demokratie ausgerufen haben, spielt Alexanders Vater Philipp noch immer den Alleinherrscher. Die Makedonen gelten als Außenseiter, werden angefeindet und als Barbaren beschimpft. Doch Philipp hat entscheidende Vorteile: Er ist der reichste Grieche seiner Zeit und besitzt das stärkste Heer im Land. Seit Jahren kämpft er an allen Fronten, um seine Macht auszubauen. Philipp plant in die Zukunft. Dafür braucht er einen geeigneten Thronfolger. Die Rolle soll Alexander übernehmen. Zwar wächst der Junge wohlbehütet und sorgenfrei auf, doch die Erwartungen an ihn sind hoch. Vor allem vom Vater, der ihn mit strenger Hand zum Krieger erziehen will. Alexander kann ihm nichts recht machen. Auf der anderen Seite steht seine Mutter Olympias - eine "Helikopter-Mutter", die all ihr Tun auf den Sohn ausrichtet. Nicht ganz selbstlos, wie es aussieht. Denn nur solange Alexander als Kronprinz gehandelt wird, ist auch ihre eigene Stellung am Hof gesichert. Sie ist es, die Alexander in dem Glauben erzieht, er stamme nicht von den Halbgöttern Herakles oder Perseus ab, wie Philipp behauptet, sondern von Göttervater Zeus persönlich. Stammbaumfiktion ist in der Antike nichts Besonderes. Auch Alexander verinnerlicht seine gottgleiche Abstammung, sein Vorbild aber ist und bleibt bis zum Lebensende der mythische Achill aus der Ilias. Der Philosoph und Universalgelehrte Aristoteles - bei seiner Berufung nach Makedonien eher umstritten als berühmt - bringt ihm die dramatische Geschichte über den Kriegshelden im Kampf um Troja nahe. Aristoteles ist Lehrer und enger Vertrauter des wissbegierigen Jungen. Er erklärt ihm, was die Demokratie der Athener bedeutet, fördert Alexanders naturwissenschaftliches Interesse ebenso wie seine Gabe, strategisch zu denken und Mut von Leichtsinn zu unterscheiden. Die vielleicht wichtigste Person in Alexanders Leben aber ist Hephaistion, sein treuer Weggefährte aus Kindertagen. Die beiden gehen durch dick und dünn, kämpfen Seite an Seite, träumen vom Heldentod auf dem Schlachtfeld. Ihre Freundschaft hält lebenslang. Und dann gibt es noch Bukephalos, das berühmteste Pferd der Antike und Alexanders heißgeliebtes Streitross. Die Zähmung des wilden Hengstes ist vermutlich nicht mehr als eine Legende. Sie enthält aber eine wichtige Botschaft an die Nachwelt: Schon mit 13 Jahren ist der junge Makedone bereit zu herrschen. Der erste Schritt ist getan, um aus dem Schatten des Vaters herauszutreten. Fünf Jahre später beweist Alexander, inzwischen zum Mitregenten erhoben, seine Entschlossenheit als Feldherr im Kampf gegen Athen und Theben. Er führt den entscheidenden Angriff an und beendet ihn mit dem Sieg. Den Makedonen beschert er damit die Vormachtstellung über das Mutterland und festigt seine Schlüsselposition in der königlichen Reiterei. Von da an scheint seiner Karriere nichts mehr im Weg zu stehen. Auch der nächste Gegner steht schon fest. Der persische Erzfeind soll endgültig in die Schranken gewiesen werden. Doch zuvor kommt es zum Bruch zwischen Alexander und seinem Vater, der Königssohn flieht ins Exil. Als Philipp von einem Attentäter ermordet wird, ist der Thron für Alexander frei. Sofort lässt der neue Herrscher potenzielle Konkurrenten aus dem Weg räumen. Auch innenpolitisch g
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Alexander der Große - Bis ans Ende der Welt

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Hightech der Antike - Erfindungen zwischen Tiber und Tigris

Geschichte Bereits die alten Griechen und Römer bauten Maschinen. Ihre technischen Errungenschaften wurden nicht nur zu kriegerischen Zwecken verwertet - sie sollten auch das Leben erleichtern. Experimente mit der berühmten Bagdad-Batterie deuten sogar darauf hin, dass die Menschen vor mehr als 2000 Jahren bereits elektrischen Strom zu industriellen Zwecken einsetzten. Der Dokumentarfilm beleuchtet die technischen Errungenschaften der Antike.
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Der Polenmarkt - Grenzerfahrungen am Ladentisch GESELLSCHAFT UND SOZIALES, D 2017
Gartenzwerg in Fuck-off-Pose? Unterhosen mit Bananenaufdruck? Feuerwerksrakete, Modell "Germania"? Das gibt es auf dem Polenmarkt bei Hohenwutzen, 70 Kilometer von Berlin entfernt. Die Reportage begleitet eine Woche lang Menschen, die sich auf dem Polenmarkt begegnen. Sie alle leben davon oder damit, dass es die Grenze zwischen Deutschland und Polen praktisch nicht mehr gibt, dafür aber eine neue Grenze, mit der sie neu umgehen. Der Polenmarkt ist mit rund 700 Verkaufsständen und Läden der größte Markt dieser Art entlang der Grenze. Beim Friseur, bei der Autowäsche, beim Shoppen, Essen, Trinken oder sogar Brautkleid-Schneidern erfährt hier jeder auf seine Art ein bisschen was über "mein Land" und "dein Land" - sei es Polen, sei es Deutschland. Die Reportage hat Menschen begleitet, die sich auf dem Polenmarkt begegnen: Da sind zum einen Birgit und Michael Schüssler, die seit über 20 Jahren zum Monatsanfang auf den Polenmarkt kommen, um sich mit ihrem kleinen Einkommen mal was Schönes zu leisten. Da ist der Verkäufer Daniel Cirstean, der so locker wirkt, wenn er mit seinen deutschen Kunden scherzt, der aber auch erzählt, wie viel Fleiß und Zähigkeit es braucht, um hier Erfolg zu haben. Und da ist Nicolas Gesch, der deutsche Geschäftsführer dieses Polenmarktes, der Deutschen gehört. Er bewegt sich täglich in einer Art deutsch-polnischem Bermuda-Dreieck: deutsche Marktkunden, polnische Mieter, deutsche Eigner, polnische Gemeindeverwaltung. Sie alle leben davon oder damit, dass es die Grenze zwischen Deutschland und Polen praktisch nicht mehr gibt. Aber sie alle erfahren auf dem Markt auch, dass es neue Grenzen gibt zwischen Deutschen und Polen - wie sie damit umgehen, das zeigt die Reportage.
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Guten Morgen, Berlin! LAND UND LEUTE Unterwegs mit Frühaufstehern, D 2014
Morgens um drei Uhr erwacht die Hauptstadt. Berlin, die größte deutsche Metropole - täglich müssen hier über drei Millionen Menschen aufs Neue befördert werden. Auf den Straßen wird der Verkehr dichter, die ersten U-Bahnen rollen. Berlins unbekannte Helden sind bei der Arbeit. Ein Film über die ersten Stunden eines neuen Tages in der Hauptstadt und über die großen und kleinen Helden, die die Metropole zum Laufen bringen.
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Märkte DOKUMENTATION Im Bauch von Budapest - Die zentrale Markthalle
Der Központi Vásárcsarnok, die Zentrale Markthalle, gehört zu den größten Touristenattraktionen Budapests. 30 000 Besucher zählt der 150 Meter lange Bau allein an jedem Samstag. Doch trotz der Touristenströme hat die Markthalle bei den Einheimischen nichts von ihrer Beliebtheit eingebüßt. Nach langer Vernachlässigung während der kommunistischen Ära wurde die historische Konstruktion liebevoll restauriert. Gleichzeitig wurde sie mit einem ausgeklügelten Anlieferungs-, Entsorgungs- und Reinigungssystem versehen. Außergewöhnlich aufgeräumt - und auf den ersten Blick vielleicht etwas kühl - wirkt der Központi Vásárcsarnok dadurch. Doch das tut der Warmherzigkeit seiner Händler keinen Abbruch. Auf drei Stockwerken verteilen sich 180 Stände, an denen sich Gänseleber mit frischem Obst und Gemüse sowie Würste mit Fisch, Fleisch und Käse abwechseln. Während sich die Touristen mit Souvenirs versorgen, finden die Einheimischen hier frische Ware aus dem nahen Umland, dessen Angebot sich je nach Jahreszeit verändert. Honig ist bei beiden Besuchergruppen gleichermaßen beliebt, ebenso der für Ungarn typische Paprika. Die Dokumentation zeigt neben dem Treiben in der Zentralen Markthalle auch die Orte, an denen die regionalen Produkte mit viel Liebe und Erfindergeist hergestellt oder geerntet werden, und sie entdeckt außerdem überraschende Geschäftsideen der Budapester Feinschmecker.
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Faszination Kreuzfahrt - Auf Meer und Fluss TOURISMUS
Urlaub auf dem Wasser - immer mehr Deutsche verbringen ihre Ferien auf dem Schiff. Der Boom der Hochseekreuzfahrten hält an, und auch Flussreisen werden immer beliebter. Die ZDFinfo-Reportage begleitet Urlauber und Crew an Bord eines Kreuzfahrtschiffes und auf einem Flussdampfer: Leben an und unter Deck, zwischen Urlaub und Arbeit. Für die 2500 Passagiere an Bord der "MSC Orchestra" ist es eine traumhafte Urlaubsreise nach Norwegen, für die 1000 Crewmitglieder ein harter Job. Event-Managerin Claudia Götzel ist Teil der internationalen Besatzung. Die studierte Tourismusmanagerin ist Anlaufstelle für Sonderwünsche, spezielle Events oder Beschwerden. Auf dem knapp 300 Meter langen Kreuzfahrtriesen mit seinen 16 Decks geht es um Entertainment pur: Shops, Swimmingpools, Fitness-Center, Bars, eine Diskothek und ein Theater. Die unberührte Natur Norwegens mit seinen zerklüfteten Fjorden und tosenden Wasserfällen fasziniert Passagiere und Crew gleichermaßen. Höhepunkt der Reise: der berühmte Geirangerfjord - Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Von Passau nach Budapest und zurück führt die Reise der "MS Amelia" auf der Donau. Kreuzfahrten auf dem Fluss sind für Kapitäne eine echte Herausforderung. Denn enge Kurven sind für die langen Kähne nicht einfach zu nehmen. Für Crew und Passagiere eine aufregende Reise. Für Kreuzfahrtleiter Mirko Scheffe ist das Einchecken der Gäste die erste große Herausforderung. Erst, wenn er sein Okay gibt, kann Kapitän Hans Waba die Motoren starten. Auf den erfahrenen Mann am Steuerrad warten anspruchsvolle Manöver. Direkt hinter der deutschen Grenze, an der Schlögener Schlinge, muss er mit dem 135 Meter langen Schiff durch zwei dicht aufeinanderfolgende Haarnadelkurven. Während auf der Brücke höchste Konzentration gefragt ist, können die Passagiere die atemberaubende Landschaft genießen.
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Märkte DOKUMENTATION Im Bauch von Wien - Der Naschmarkt
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es den Naschmarkt in Wien. Im Verlauf von mehr als 100 Jahren hat er sich zu einer Sehenswürdigkeit der österreichischen Hauptstadt entwickelt. Das liegt ganz sicher an Produkten wie dem wohl weltbesten Essig, der hier nach jahrelanger Reifung angeboten wird. Oder an dem Steirischen Kürbiskernöl, das mit seinem nussartigen Geschmack selbst Desserts eine unverwechselbare Note verleihen kann. Es liegt aber auch an der Genussfreude der Wiener, die nicht nur zum Einkaufen und Flanieren auf den Naschmarkt kommen, sondern ihn als zentralen Treffpunkt und Ort des gemeinsamen Schlemmens und Feierns auserkoren haben. Diese Entwicklung fordert die Köche, die sich mit ihren Restaurants auf dem Naschmarkt etabliert haben, zu immer neuen kulinarischen Meisterwerken heraus.
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Alexander der Große GESCHICHTE Auf dem Weg zur Macht, D 2014
Alexander der Große gilt als der Vorzeige-Weltherrscher der Geschichte. Kein Superlativ scheint dem jungen Makedonenkönig gerecht zu werden. In nur elf Jahren erobert er ein Gebiet, das sich von Griechenland über den Orient hinaus bis nach Indien erstreckt. 19 Staaten, drei Kontinente und unzählige Volksgruppen unterwirft er in einem einzigen gigantischen Feldzug. Als todesmutiger Kriegsherr ist Alexander schon zu Lebzeiten eine Legende, dafür hat er höchstpersönlich gesorgt. Zum Mythos aber erhebt ihn erst die Nachwelt. Kurz nach Alexanders Tod setzt eine Verklärung ein, hinter der die historische Figur über die Jahrhunderte fast vollständig verschwunden ist. In der zweiteiligen "Terra X"-Reihe stehen Schlüsselereignisse im Leben Alexanders im Vordergrund, die deutlich machen, wie der 20-jährige Königssohn aus dem entlegenen Norden Griechenlands zum ersten europäischen Weltherrscher wurde. Die erste Folge beschäftigt sich mit den frühen Jahren des Welteroberers. Auf der Basis moderner Geschichtsforschung beleuchtet der Film "Auf dem Weg zur Macht" die Verhältnisse am makedonischen Hof und in Griechenland, stellt die wichtigsten Ereignisse und Menschen im Leben von Alexander vor und erzählt, welchen Einfluss sie auf seine weitere Entwicklung genommen haben. Als Alexander im Juli 356 vor Christus geboren wird, gilt Makedonien nicht gerade als zukunftsweisendes Königreich. Während die Griechen im Mutterland schon längst die Demokratie ausgerufen haben, spielt Alexanders Vater Philipp noch immer den Alleinherrscher. Die Makedonen gelten als Außenseiter, werden angefeindet und als Barbaren beschimpft. Doch Philipp hat entscheidende Vorteile: Er ist der reichste Grieche seiner Zeit und besitzt das stärkste Heer im Land. Seit Jahren kämpft er an allen Fronten, um seine Macht auszubauen. Philipp plant in die Zukunft. Dafür braucht er einen geeigneten Thronfolger. Die Rolle soll Alexander übernehmen. Zwar wächst der Junge wohlbehütet und sorgenfrei auf, doch die Erwartungen an ihn sind hoch. Vor allem vom Vater, der ihn mit strenger Hand zum Krieger erziehen will. Alexander kann ihm nichts recht machen. Auf der anderen Seite steht seine Mutter Olympias - eine "Helikopter-Mutter", die all ihr Tun auf den Sohn ausrichtet. Nicht ganz selbstlos, wie es aussieht. Denn nur solange Alexander als Kronprinz gehandelt wird, ist auch ihre eigene Stellung am Hof gesichert. Sie ist es, die Alexander in dem Glauben erzieht, er stamme nicht von den Halbgöttern Herakles oder Perseus ab, wie Philipp behauptet, sondern von Göttervater Zeus persönlich. Stammbaumfiktion ist in der Antike nichts Besonderes. Auch Alexander verinnerlicht seine gottgleiche Abstammung, sein Vorbild aber ist und bleibt bis zum Lebensende der mythische Achill aus der Ilias. Der Philosoph und Universalgelehrte Aristoteles - bei seiner Berufung nach Makedonien eher umstritten als berühmt - bringt ihm die dramatische Geschichte über den Kriegshelden im Kampf um Troja nahe. Aristoteles ist Lehrer und enger Vertrauter des wissbegierigen Jungen. Er erklärt ihm, was die Demokratie der Athener bedeutet, fördert Alexanders naturwissenschaftliches Interesse ebenso wie seine Gabe, strategisch zu denken und Mut von Leichtsinn zu unterscheiden. Die vielleicht wichtigste Person in Alexanders Leben aber ist Hephaistion, sein treuer Weggefährte aus Kindertagen. Die beiden gehen durch dick und dünn, kämpfen Seite an Seite, träumen vom Heldentod auf dem Schlachtfeld. Ihre Freundschaft hält lebenslang. Und dann gibt es noch Bukephalos, das berühmteste Pferd der Antike und Alexanders heißgeliebtes Streitross. Die Zähmung des wilden Hengstes ist vermutlich nicht mehr als eine Legende. Sie enthält aber eine wichtige Botschaft an die Nachwelt: Schon mit 13 Jahren ist der junge Makedone bereit zu herrschen. Der erste Schritt ist getan, um aus dem Schatten des Vaters herauszutreten. Fünf Jahre später beweist Alexander, inzwischen zum Mitregenten erhoben, seine Entschlossenheit als Feldherr im Kampf gegen Athen und Theben. Er führt den entscheidenden Angriff an und beendet ihn mit dem Sieg. Den Makedonen beschert er damit die Vormachtstellung über das Mutterland und festigt seine Schlüsselposition in der königlichen Reiterei. Von da an scheint seiner Karriere nichts mehr im Weg zu stehen. Auch der nächste Gegner steht schon fest. Der persische Erzfeind soll endgültig in die Schranken gewiesen werden. Doch zuvor kommt es zum Bruch zwischen Alexander und seinem Vater, der Königssohn flieht ins Exil. Als Philipp von einem Attentäter ermordet wird, ist der Thron für Alexander frei. Sofort lässt der neue Herrscher potenzielle Konkurrenten aus dem Weg räumen. Auch innenpolitisch g
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Alexander der Große GESCHICHTE Bis ans Ende der Welt, D 2014
Im Zentrum der zweiten Folge steht Alexanders gigantischer Eroberungszug. Er führt ihn durch Kleinasien, Ägypten, Persien und Pakistan bis nach Indien - ans Ende der damals bekannten Welt. Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas, angefangen von Caesar bis Napoleon und darüber hinaus. Der Rachefeldzug gegen die Perser beginnt mit einem symbolischen Akt. Noch bevor Alexander seinen Fuß auf kleinasiatischen Boden setzt, schleudert er vom Boot aus einen Speer ans Ufer. Jeder, der ihn dabei beobachtet, soll sehen, dass er nicht vorhat, den Gegner zu schonen. Alexander ist ein Meister der Selbstinszenierung und Propaganda, wie zahlreiche Geschichten über ihn belegen. Sein Kriegsvorhaben macht er zur "heiligen Mission", als er am Grab des mythischen Helden Achill einen Kranz niederlegt und seine Rüstung im Tempel der Kriegsgöttin Athene weihen lässt. Die Zerschlagung des Gordischen Knotens mit dem Schwert verweist auf Alexanders Entschlossenheit, König des riesigen Perserreichs zu werden. Seine Besuche in ägyptischen Tempeln berichten von einem wichtigen Karriereschritt, der ihn schon früh vom Stammeskönig zum gottgleichen Pharao erhebt. Die Gründung von mindestens 20 "Alexander-Städten" an unterschiedlichsten Orten zeugt vom Ehrgeiz des Makedonen, seinen Namen und die griechische Kultur in die ganze Welt hinauszutragen. Und nicht zuletzt erzählt die Massenhochzeit in Susa von Alexanders Vision, aus unterschiedlichen Völkern einen einheitlichen, multikulturellen Staat zu erschaffen. Damit ist er seiner Zeit weit voraus. Alexanders Charisma ist legendär. Er besitzt die Gabe zu begeistern und Menschen zu Höchstleistungen anzuspornen. Auch als Politstratege beweist er Fingerspitzengefühl. Auf seinem Eroberungszug durch die persisch besetzten Gebiete präsentiert er sich stets als Befreier, indem er demokratische Verhältnisse einführt und vor allem die Tributzahlungen an die Perser für beendet erklärt. Im Laufe der Jahre wächst die Zahl seiner loyalen Anhänger stetig, auch wenn es immer mal wieder zu kleineren Aufständen kommt. Alexanders Kriegsgefährten, darunter auch sein engster Freundeskreis, schätzen seinen Kameradschaftsgeist, die Fürsorge, seinen Weitblick. Die meiste Zeit sind sie ihm treu ergeben. Erst als Alexanders unberechenbare Seite zum Vorschein kommt, fürchten sie ihn. Völlig überraschend brennt der frisch gekürte Perserkönig den Palast von Dareios in Persepolis nieder, fordert von seinen eigenen Leuten plötzlich Unterwerfungsgesten nach persischer Sitte und ermordet drei seiner Gefährten wegen vermeintlichen Hochverrats und Majestätsbeleidigung. Die vielen Kämpfe, die schnellen Siege und die neue Rolle als Großkönig haben Alexander verändert. Er handelt wie ein Despot. Hinzu kommt, dass er vom Ehrgeiz und der unstillbaren Sehnsucht besessen ist, ruhmreicher als der Ruhmreichste und besser als der Beste zu sein. In die Geschichte aber geht Alexander in erster Linie als Feldherr und Kriegsheld ein. Die meiste Zeit sitzt er kämpfend auf dem Rücken seines Pferdes Bukephalos oder zieht mit seinem riesigen Tross von rund 40 000 Mann von einer Schlacht zur nächsten. 22-mal wird der Feldherr verwundet, zum Teil schwer. Zum ersten Kontakt mit dem persischen Gegner kommt es am Fluss Granikos, die Schlacht kostet ihn fast das Leben. Das feindliche Heer ist den Makedonen zahlenmäßig haushoch überlegen, doch Alexanders Soldaten sind nicht nur besser ausgerüstet, sondern auch die besseren Krieger. Sein Markenzeichen wird der von ihm persönlich angeführte Angriff mit der Reiterei, sie ist seine erfolgreichste Waffe. Dagegen ist Dareios machtlos, der sich seinem Kontrahenten in Issos und Gaugamela stellt. Beide Male flieht der Perserkönig, schickt Alexander aber Friedensangebote. Dareios bietet ihm sogar Teile des Perserreiches und hohe Lösegeldsummen an, doch Alexander lehnt die Offerten selbstbewusst ab. Er will Dareios' Platz einnehmen. Nach der Befreiung der vom Feind besetzten Gebiete stürmt er ins Kernland der Perser, erobert Babylon, Susa, Persepolis und Ektabana. Der Rachefeldzug ist eigentlich abgeschlossen, doch Alexander will bis nach Indien vordringen. Denn dort, so weiß er von Aristoteles, liegt das Ende der Welt. Die Strapazen bis dahin sind unbeschreiblich, die erschöpfte Truppe meutert immer wieder, aber Alexander will nicht umkehren. Er plant sogar noch, Arabien zu erobern. Als nach einer erfolgreichen Schlacht gegen den indischen König sein gel
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Karthagos vergessene Krieger GESCHICHTE
An den Quellflüssen des Amazonas forschen Archäologen auf den Spuren eines vor Jahrhunderten untergegangenen Volkes: die Chachapoya. Sie hinterließen verborgene Totenstädte und die größte Festung Amerikas, Kuelap. Bis heute ist das Kriegervolk aus den Anden von Geheimnissen umgeben - besonders seine Herkunft ist ungeklärt.
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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte ARCHÄOLOGIE König Salomos sagenhafter Reichtum, GB 2018
In der Bibel gilt König Salomo als mächtiger, weiser und unfassbar reicher Herrscher. Quelle seines Vermögens waren Minen. Archäologen wollen sie im israelischen Timna gefunden haben. Unzählige Arbeiter und angesehene Fachleute produzieren hier ein Material, das ganze Zivilisationen prägen wird: Kupfer. Doch König Salomo kann nicht der Besitzer dieses Minennetzwerks sein. Doch wie ist es ihm dann gelungen, von den Gewinnen zu profitieren?
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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte ARCHÄOLOGIE Das Geheimnis des Wikingergrabs, GB 2018
In Ostjütland entdecken Archäologen zwei Grabkammern aus der späten Wikingerzeit. Eine Kammer enthält reichlich verziertes Pferdezaumzeug und einen Sattel, die andere Kammer ist leer. Wo ist der Krieger, dessen Pferd hier mit ihm beigesetzt wurde? Archäologen vergleichen den Fall mit dem des ersten Königs von Dänemark, dessen Leichnam verlegt worden ist: in eine christliche Kirche. Aber warum gaben die Wikinger plötzlich ihre heidnischen Bräuche auf?
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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte GESCHICHTE War Jesus verheiratet?, GB 2012
Hatte Jesus Christus eine Frau? "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" versucht, das Mysterium um Maria Magdalena und einer möglichen Frau an Jesus Christus' Seite zu klären. "Jesus sagte, meine Frau" - diese 1600 Jahre alte Zeile sorgt für Irritationen unter den Forschern. Doch wie ist der Wahrheitsgehalt der Theorie, Jesus Christus habe eine Frau gehabt, einzuschätzen? Handelt es sich gar um eine Fälschung? Archäologen, Historiker, Wissenschaftler und Forscher begeben sich mit den modernsten forensischen Techniken gemeinsam auf die Suche nach Antworten, um die Rätsel der Geschichte zu ergründen.
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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte GESCHICHTE Das Grabtuch von Turin, GB 2012
Nach der Kreuzigung soll ein Tuch über Jesus Christus gelegt worden sein: das Turiner Grabtuch. Es gilt als das einzige Abbild des christlichen Propheten. Doch ist es auch echt? Das bedeutende Artefakt wird seit seinem Fund im Jahr 1357 in Frankreich inmitten einer Authentizitätsdebatte aufbewahrt. Nun haben Forscher verblüffende neue Behauptungen und Theorien aufgestellt, wie das Abbild entstanden sein könnte. "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" begleitet vier der prominentesten Grabtuch-Ermittler bei ihrer Arbeit und schaut ihnen über die Schulter. Mit den modernsten forensischen Techniken wollen sie die Geheimnisse um das Turiner Grabtuch lüften.
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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte GESCHICHTE Die Karte der Wikinger, GB 2012
Die "Vinland-Karte" ist ein gut gehütetes Dokument der Yale University in Connecticut. Die Karte ist auf das Jahr 1440 und somit 50 Jahre vor Kolumbus' Entdeckung von Nordamerika datiert. Seit der Entdeckung der "Vinland-Karte" im Jahr 1957 ist dieses Stück Papier Gegenstand vieler wissenschaftlicher Authentizitätsprüfungen. Die Karte zeigt erstaunlich exakt die Kontinente der Erde mit einer perfekten Nachzeichnung der Ostküste Nordamerikas. Wenn die "Vinland-Karte" authentisch ist, würde sie die Geschichte der westlichen Welt ganz neu schreiben. Wenn diese Karte im 15. Jahrhundert geschaffen wurde, bezeugt sie das Wissen der Wikinger über Nordamerika - und das deutlich vor Kolumbus. Doch ist es überhaupt möglich, dass dieses kriegerische Seevolk dem großen Entdecker Kolumbus zuvorkam? Oder handelt es sich bei der Karte bloß um eine Fälschung? "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" begibt sich auf das Replikat eines Wikingerschiffes, um das Reisen und die Navigation der Wikinger authentisch nachzuerleben und die Geheimnisse um die "Vinland-Karte" zu lüften.
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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte GESCHICHTE Mythos El Dorado, GB 2012
Seit Jahrhunderten lockt der Mythos um El Dorado Entdecker und Schatzsucher in die kolumbianischen Anden. Ein riesiger Goldschatz wird dort vermutet. 1969 findet sich eine erste Spur. Der Legende nach hat der Stamm der Muisca in einer Art Krönungszeremonie den neuen König mit Goldstaub, Kronen, Armbändern und Edelsteinen bedeckt. Dieser Schatz wurde dann auf einem Floß in die Mitte des Sees Guatavita gebracht und den Göttern geopfert. Trotz zahlreicher Versuche, das Gold und die Juwelen vom Grund des Gewässers zu bergen, fand man nur wenige Hinweise auf den Schatz der Muisca. Erst im Jahr 1969 wurde in einer Höhle - 80 Kilometer von Bogotá entfernt - ein kleines Floß gefunden. Aus massivem Gold gefertigt, lieferte es für die Historiker den entscheidenden Beweis. Um den Ursprung der Legende von El Dorado zu entschlüsseln, folgt die Dokumentation "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" den Spuren der spanischen Entdecker, die in historischen Dokumenten ihre Versessenheit, diese Goldlager zu finden, festgehalten haben. Zudem untersucht ein Metallurgie-Experte das gefundene Floß mit der modernsten Technik der Röntgenfluoreszenzanalyse und vergleicht die Befunde mit den Ergebnissen von anderen Goldfunden rund um den kleinen Bergsee Guatavita. Außerdem begleitet die Dokumentation eine kolumbianische Geologin auf ihrer spannenden Expedition, um die wahren Wurzeln des Muisca-Goldes zu ergründen, und untersucht mithilfe eines kolumbianischen Archäologen die Knochen der Muisca, um das Geheimnis dieser Menschen und ihrer Grabbeigaben zu verstehen.
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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte GESCHICHTE Im Zeichen der Sphinx, GB 2012
Ägypten beherbergt einige der größten Schätze unseres Planeten - und die Sphinx ist wohl der größte von allen. Doch wozu wurde dieser monumentale Steinkoloss erbaut? Der Totenkult um die Sphinx wirft bei Ägyptologen bereits seit mehreren Dekaden Fragen auf. Jedoch werfen die jüngsten Entdeckungen ein neues Licht auf dieses alte Rätsel. Eine verborgene Tempelanlage rund um den Giganten könnte des Rätsels Lösung sein. Ein Team aus internationalen Forschern und Wissenschaftlern versucht seit der Entdeckung dieses Komplexes, mit den modernsten Techniken der Forschung eben jenes Geheimnis des geflügelten Löwen mit Frauenkopf zu lüften. Diese Episode von "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" schaut ihnen dabei über die Schulter, um bei diesem historischen Moment unmittelbar dabei zu sein.
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Deutschlands Supergrabungen ARCHÄOLOGIE (Folge: 1), D 2012
Im ersten Teil der "Supergrabungen" reist Prof. Wemhoff quer durch Deutschland. Die Entdeckungsreise zu den Supergrabungen Deutschlands führt an viele Orte - voller Überraschungen. Was verbirgt sich unter unserer Erdoberfläche, was finden Archäologen, wenn sie dort graben? Die Dokumentation richtet den Blick auf die spektakulärsten Entdeckungen unterhalb der sichtbaren Welt unserer Felder, Autobahnen, Häuser, Dörfer und Städte.
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Deutschlands Supergrabungen ARCHÄOLOGIE (Folge: 2), D 2012
An über 2000 Orten wird in Deutschland gebuddelt, vermessen und freigelegt. Gemessen an der Einwohnerzahl und der Fläche unseres Landes wird nirgendwo auf der Welt mehr gegraben als hier. Am Ende seiner Zeitreise durch die verschiedenen historischen Epochen Deutschlands, die alle ihre Spuren in der Erde hinterlassen haben, stellt Prof. Wemhoff eine ganz neue Technologie vor: die Luftbildarchäologie.
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Schätze des alten Ägypten ARCHÄOLOGIE Nofretete und die Goldmaske des Tutanchamun
Auf der Reise durch die Kunst des alten Ägypten blickt der Film in dieser Folge näher auf die glanzvollste Zeit. Vom psychologischen Profil eines Tyrannen bis hin zur Totenmaske des Tutanchamun. Alastair Sooke erkundet die Wunder der Architektur: Gräber und eine verschollene Stadt. Auf seinem Weg decken Ägyptologen und Künstler auf, dass sich hinter der prunkvollen Fassade auch ergreifende Menschlichkeit verbirgt.
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heute-show KABARETTSHOW
Hier werden die Nachrichten mit viel bissigem Witz beleuchtet. Aufs Korn genommen wird dabei das aktuelle Tagesgeschehen aus Nachrichtensendungen und Politik.
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Alexander der Große GESCHICHTE Auf dem Weg zur Macht, D 2014
Alexander der Große gilt als der Vorzeige-Weltherrscher der Geschichte. Kein Superlativ scheint dem jungen Makedonenkönig gerecht zu werden. In nur elf Jahren erobert er ein Gebiet, das sich von Griechenland über den Orient hinaus bis nach Indien erstreckt. 19 Staaten, drei Kontinente und unzählige Volksgruppen unterwirft er in einem einzigen gigantischen Feldzug. Als todesmutiger Kriegsherr ist Alexander schon zu Lebzeiten eine Legende, dafür hat er höchstpersönlich gesorgt. Zum Mythos aber erhebt ihn erst die Nachwelt. Kurz nach Alexanders Tod setzt eine Verklärung ein, hinter der die historische Figur über die Jahrhunderte fast vollständig verschwunden ist. In der zweiteiligen "Terra X"-Reihe stehen Schlüsselereignisse im Leben Alexanders im Vordergrund, die deutlich machen, wie der 20-jährige Königssohn aus dem entlegenen Norden Griechenlands zum ersten europäischen Weltherrscher wurde. Die erste Folge beschäftigt sich mit den frühen Jahren des Welteroberers. Auf der Basis moderner Geschichtsforschung beleuchtet der Film "Auf dem Weg zur Macht" die Verhältnisse am makedonischen Hof und in Griechenland, stellt die wichtigsten Ereignisse und Menschen im Leben von Alexander vor und erzählt, welchen Einfluss sie auf seine weitere Entwicklung genommen haben. Als Alexander im Juli 356 vor Christus geboren wird, gilt Makedonien nicht gerade als zukunftsweisendes Königreich. Während die Griechen im Mutterland schon längst die Demokratie ausgerufen haben, spielt Alexanders Vater Philipp noch immer den Alleinherrscher. Die Makedonen gelten als Außenseiter, werden angefeindet und als Barbaren beschimpft. Doch Philipp hat entscheidende Vorteile: Er ist der reichste Grieche seiner Zeit und besitzt das stärkste Heer im Land. Seit Jahren kämpft er an allen Fronten, um seine Macht auszubauen. Philipp plant in die Zukunft. Dafür braucht er einen geeigneten Thronfolger. Die Rolle soll Alexander übernehmen. Zwar wächst der Junge wohlbehütet und sorgenfrei auf, doch die Erwartungen an ihn sind hoch. Vor allem vom Vater, der ihn mit strenger Hand zum Krieger erziehen will. Alexander kann ihm nichts recht machen. Auf der anderen Seite steht seine Mutter Olympias - eine "Helikopter-Mutter", die all ihr Tun auf den Sohn ausrichtet. Nicht ganz selbstlos, wie es aussieht. Denn nur solange Alexander als Kronprinz gehandelt wird, ist auch ihre eigene Stellung am Hof gesichert. Sie ist es, die Alexander in dem Glauben erzieht, er stamme nicht von den Halbgöttern Herakles oder Perseus ab, wie Philipp behauptet, sondern von Göttervater Zeus persönlich. Stammbaumfiktion ist in der Antike nichts Besonderes. Auch Alexander verinnerlicht seine gottgleiche Abstammung, sein Vorbild aber ist und bleibt bis zum Lebensende der mythische Achill aus der Ilias. Der Philosoph und Universalgelehrte Aristoteles - bei seiner Berufung nach Makedonien eher umstritten als berühmt - bringt ihm die dramatische Geschichte über den Kriegshelden im Kampf um Troja nahe. Aristoteles ist Lehrer und enger Vertrauter des wissbegierigen Jungen. Er erklärt ihm, was die Demokratie der Athener bedeutet, fördert Alexanders naturwissenschaftliches Interesse ebenso wie seine Gabe, strategisch zu denken und Mut von Leichtsinn zu unterscheiden. Die vielleicht wichtigste Person in Alexanders Leben aber ist Hephaistion, sein treuer Weggefährte aus Kindertagen. Die beiden gehen durch dick und dünn, kämpfen Seite an Seite, träumen vom Heldentod auf dem Schlachtfeld. Ihre Freundschaft hält lebenslang. Und dann gibt es noch Bukephalos, das berühmteste Pferd der Antike und Alexanders heißgeliebtes Streitross. Die Zähmung des wilden Hengstes ist vermutlich nicht mehr als eine Legende. Sie enthält aber eine wichtige Botschaft an die Nachwelt: Schon mit 13 Jahren ist der junge Makedone bereit zu herrschen. Der erste Schritt ist getan, um aus dem Schatten des Vaters herauszutreten. Fünf Jahre später beweist Alexander, inzwischen zum Mitregenten erhoben, seine Entschlossenheit als Feldherr im Kampf gegen Athen und Theben. Er führt den entscheidenden Angriff an und beendet ihn mit dem Sieg. Den Makedonen beschert er damit die Vormachtstellung über das Mutterland und festigt seine Schlüsselposition in der königlichen Reiterei. Von da an scheint seiner Karriere nichts mehr im Weg zu stehen. Auch der nächste Gegner steht schon fest. Der persische Erzfeind soll endgültig in die Schranken gewiesen werden. Doch zuvor kommt es zum Bruch zwischen Alexander und seinem Vater, der Königssohn flieht ins Exil. Als Philipp von einem Attentäter ermordet wird, ist der Thron für Alexander frei. Sofort lässt der neue Herrscher potenzielle Konkurrenten aus dem Weg räumen. Auch innenpolitisch g
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Alexander der Große GESCHICHTE Bis ans Ende der Welt, D 2014
Im Zentrum der zweiten Folge steht Alexanders gigantischer Eroberungszug. Er führt ihn durch Kleinasien, Ägypten, Persien und Pakistan bis nach Indien - ans Ende der damals bekannten Welt. Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas, angefangen von Caesar bis Napoleon und darüber hinaus. Der Rachefeldzug gegen die Perser beginnt mit einem symbolischen Akt. Noch bevor Alexander seinen Fuß auf kleinasiatischen Boden setzt, schleudert er vom Boot aus einen Speer ans Ufer. Jeder, der ihn dabei beobachtet, soll sehen, dass er nicht vorhat, den Gegner zu schonen. Alexander ist ein Meister der Selbstinszenierung und Propaganda, wie zahlreiche Geschichten über ihn belegen. Sein Kriegsvorhaben macht er zur "heiligen Mission", als er am Grab des mythischen Helden Achill einen Kranz niederlegt und seine Rüstung im Tempel der Kriegsgöttin Athene weihen lässt. Die Zerschlagung des Gordischen Knotens mit dem Schwert verweist auf Alexanders Entschlossenheit, König des riesigen Perserreichs zu werden. Seine Besuche in ägyptischen Tempeln berichten von einem wichtigen Karriereschritt, der ihn schon früh vom Stammeskönig zum gottgleichen Pharao erhebt. Die Gründung von mindestens 20 "Alexander-Städten" an unterschiedlichsten Orten zeugt vom Ehrgeiz des Makedonen, seinen Namen und die griechische Kultur in die ganze Welt hinauszutragen. Und nicht zuletzt erzählt die Massenhochzeit in Susa von Alexanders Vision, aus unterschiedlichen Völkern einen einheitlichen, multikulturellen Staat zu erschaffen. Damit ist er seiner Zeit weit voraus. Alexanders Charisma ist legendär. Er besitzt die Gabe zu begeistern und Menschen zu Höchstleistungen anzuspornen. Auch als Politstratege beweist er Fingerspitzengefühl. Auf seinem Eroberungszug durch die persisch besetzten Gebiete präsentiert er sich stets als Befreier, indem er demokratische Verhältnisse einführt und vor allem die Tributzahlungen an die Perser für beendet erklärt. Im Laufe der Jahre wächst die Zahl seiner loyalen Anhänger stetig, auch wenn es immer mal wieder zu kleineren Aufständen kommt. Alexanders Kriegsgefährten, darunter auch sein engster Freundeskreis, schätzen seinen Kameradschaftsgeist, die Fürsorge, seinen Weitblick. Die meiste Zeit sind sie ihm treu ergeben. Erst als Alexanders unberechenbare Seite zum Vorschein kommt, fürchten sie ihn. Völlig überraschend brennt der frisch gekürte Perserkönig den Palast von Dareios in Persepolis nieder, fordert von seinen eigenen Leuten plötzlich Unterwerfungsgesten nach persischer Sitte und ermordet drei seiner Gefährten wegen vermeintlichen Hochverrats und Majestätsbeleidigung. Die vielen Kämpfe, die schnellen Siege und die neue Rolle als Großkönig haben Alexander verändert. Er handelt wie ein Despot. Hinzu kommt, dass er vom Ehrgeiz und der unstillbaren Sehnsucht besessen ist, ruhmreicher als der Ruhmreichste und besser als der Beste zu sein. In die Geschichte aber geht Alexander in erster Linie als Feldherr und Kriegsheld ein. Die meiste Zeit sitzt er kämpfend auf dem Rücken seines Pferdes Bukephalos oder zieht mit seinem riesigen Tross von rund 40 000 Mann von einer Schlacht zur nächsten. 22-mal wird der Feldherr verwundet, zum Teil schwer. Zum ersten Kontakt mit dem persischen Gegner kommt es am Fluss Granikos, die Schlacht kostet ihn fast das Leben. Das feindliche Heer ist den Makedonen zahlenmäßig haushoch überlegen, doch Alexanders Soldaten sind nicht nur besser ausgerüstet, sondern auch die besseren Krieger. Sein Markenzeichen wird der von ihm persönlich angeführte Angriff mit der Reiterei, sie ist seine erfolgreichste Waffe. Dagegen ist Dareios machtlos, der sich seinem Kontrahenten in Issos und Gaugamela stellt. Beide Male flieht der Perserkönig, schickt Alexander aber Friedensangebote. Dareios bietet ihm sogar Teile des Perserreiches und hohe Lösegeldsummen an, doch Alexander lehnt die Offerten selbstbewusst ab. Er will Dareios' Platz einnehmen. Nach der Befreiung der vom Feind besetzten Gebiete stürmt er ins Kernland der Perser, erobert Babylon, Susa, Persepolis und Ektabana. Der Rachefeldzug ist eigentlich abgeschlossen, doch Alexander will bis nach Indien vordringen. Denn dort, so weiß er von Aristoteles, liegt das Ende der Welt. Die Strapazen bis dahin sind unbeschreiblich, die erschöpfte Truppe meutert immer wieder, aber Alexander will nicht umkehren. Er plant sogar noch, Arabien zu erobern. Als nach einer erfolgreichen Schlacht gegen den indischen König sein gel
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Hightech der Antike GESCHICHTE Erfindungen zwischen Tiber und Tigris
Bereits die alten Griechen und Römer bauten Maschinen. Ihre technischen Errungenschaften wurden nicht nur zu kriegerischen Zwecken verwertet - sie sollten auch das Leben erleichtern. Experimente mit der berühmten Bagdad-Batterie deuten sogar darauf hin, dass die Menschen vor mehr als 2000 Jahren bereits elektrischen Strom zu industriellen Zwecken einsetzten. Der Dokumentarfilm beleuchtet die technischen Errungenschaften der Antike.
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Das unsichtbare Rom - Geheimnisvolle Unterwelt DOKUMENTATION, GB 2014
Rom: Mehr als ein Jahrtausend lang war die Hauptstadt des Römischen Reiches das kulturelle und politische Zentrum der Antike. Und eine so alte Stadt hat ihre Geheimnisse. Zweitausend Jahre, bevor die Metropolen der Moderne in die Tiefe bauten, gab es in Rom schon eine verborgene Welt unter der Erde. Ein einzigartiges Tunnelnetzwerk, das einer Million Menschen das Leben in der alten Metropole ermöglichte. In den weit verzweigten Tunneln finden sich auch die Relikte längst vergessener Geheimkulte.
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Warrior Women DOKUMENTATION Gladiatorinnen in Rom, D 2016
Die Geschichte der Gladiatorinnen ist weitgehend unbekannt. Anhand von historischen Fakten wird das Leben der römischen Gladiatorin Aradala erzählt. Als keltische Kriegerin wird sie von den Römern gefangen genommen und wandelt sich in der brutalen Schule zur gnadenlosen Gladiatorin, die den Tod ihrer Mentorin und Freundin in der Arena rächen will. Aradalas dramatische Reise macht anschaulich, wie es jungen Frauen wie ihr gelungen ist, trotz verheerender Zustände zu überleben. Als keltische Kriegerin wird sie von den Römern gefangen genommen und im 2. Jahrhundert an eine Gladiatorenschule am Mittelmeer verkauft. In der brutalen Schule wandelt sie sich von der rebellischen Rekrutin zur gnadenlosen Gladiatorin, die den Tod ihrer Freundin und Mentorin Zonena rächen will, die von der Top-Gladiatorin Achillia getötet wurde. Zeitgenössische römische Autoren, denen wir einen Großteil unserer historischen Kenntnisse verdanken, waren dagegen, dass Frauen in der Arena kämpfen. Doch gerade ihre Entrüstung über Gladiatorinnen liefert heute den Beweis, dass sie existiert haben. Das Marmorrelief von Halikarnassos im British Museum ist ein Denkmal des sagenhaften Kampfes zwischen Amazone und Achillia. Es gehört zu den wichtigsten Beweisen für die Existenz von Gladiatorinnen. In der Episode zu den Gladiatorinnen wird ihr Leben auf dramatische Weise nachgestellt. Im dokumentarischen Abschnitt kommentieren Historiker die Geschichte von Aradala. Außerdem besucht der Film das British Museum, die archäologischen Stätten Ephesus und Halikarnassos in der Türkei sowie das Museum der römischen Stadt Carnuntum in Österreich, in dem eine Gladiatorenschule rekonstruiert worden ist.
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Rätsel der Geschichte GESCHICHTE Das Kolosseum in Rom, USA 2012
Bis heute ist es eines der imposantesten Bauwerke der Welt - das Kolosseum in Rom. Fertiggestellt um 80 nach Christus, war es Schauplatz von vielen blutigen Gladiatorenkämpfen. Aber das waren nicht die einzigen Spektakel, die in dem genialen Bauwerk stattfanden.
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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte ARCHÄOLOGIE Die verlorene Stadt der Pharaonen, GB 2016
Ramses II. - einer der mächtigsten Herrscher des alten Ägypten - war auch ein bedeutender Bauherr. Sein Prestigeprojekt war die Errichtung einer neuen Hauptstadt: Pi-Ramesse. Unzählige Archäologen versuchen seit Jahrzehnten, die verlorene Stadt von Ramses II. zu finden - ohne Erfolg. Doch vielleicht gelingt es mithilfe neuester wissenschaftlicher Methoden, das Rätsel um die Megacity des Altertums zu lösen.
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Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte ARCHÄOLOGIE Das Geheimnis der Pyramidenstadt, GB 2016
Vor über tausend Jahren wurde die Metropole Cahokia im Herzen von Nordamerika errichtet. Sie war damals größer als Paris, London und Rom und galt als Hauptzentrum der Mississippi-Kultur. Doch nach 400 Jahren verschwand diese mächtige Zivilisation, die über ein weit verzweigtes Handelsnetz verfügte, wieder. Archäologen suchen in den zahlreichen, künstlich errichteten Erdpyramiden nach Erklärungen für den Untergang von Cahokia.
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Ägypten von oben ARCHÄOLOGIE Die versunkenen Städte, GB 2011
Pyramiden, Sphinx und die Gräber der Pharaonen: Die Wissenschaftlerin Dr. Sarah Parcak glaubt, dass diese Funde nur ein Bruchteil dessen sind, was die alten Ägypter hinterlassen haben. Die alten Ägypter faszinieren die Menschheit seit Jahrhunderten. Die Dokumentation führt die Zuschauer auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise, um einige der Mysterien des alten Ägypten zu lösen.
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Ägypten von oben ARCHÄOLOGIE Das Tal der Pyramiden, GB 2011
100 Jahre nach der Entdeckung des Grabes von Tutanchamun durch Howard Carter wird im Tal der Könige noch immer nach neuen Grabstätten gesucht. Dr. Sarah Parcak begibt sich mithilfe von Satelliten-Technologie auf die Suche nach einem Sonnentempel, einem Haremspalast und einem Labyrinth, das Ägypter wie Griechen beeindruckte. Die Kultur der Ägypter fasziniert die Menschheit seit Langem. Tempel, Pyramiden, Pharaonen: Schon seit 200 Jahren finden Ausgrabungen statt. Mithilfe von moderner Technik möchte man jetzt versuchen, mehr über das antike Ägypten herauszufinden. Man nutzt dazu Satelliten, die bis unter die Erdoberfläche sehen können. Vielleicht - so die Vermutung - können so vergessene Städte nicht in mehreren Jahrzehnten, sondern innerhalb von wenigen Augenblicken entdeckt werden.
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Alexander der Große GESCHICHTE Auf dem Weg zur Macht, D 2014
Alexander der Große gilt als der Vorzeige-Weltherrscher der Geschichte. Kein Superlativ scheint dem jungen Makedonenkönig gerecht zu werden. In nur elf Jahren erobert er ein Gebiet, das sich von Griechenland über den Orient hinaus bis nach Indien erstreckt. 19 Staaten, drei Kontinente und unzählige Volksgruppen unterwirft er in einem einzigen gigantischen Feldzug. Als todesmutiger Kriegsherr ist Alexander schon zu Lebzeiten eine Legende, dafür hat er höchstpersönlich gesorgt. Zum Mythos aber erhebt ihn erst die Nachwelt. Kurz nach Alexanders Tod setzt eine Verklärung ein, hinter der die historische Figur über die Jahrhunderte fast vollständig verschwunden ist. In der zweiteiligen "Terra X"-Reihe stehen Schlüsselereignisse im Leben Alexanders im Vordergrund, die deutlich machen, wie der 20-jährige Königssohn aus dem entlegenen Norden Griechenlands zum ersten europäischen Weltherrscher wurde. Die erste Folge beschäftigt sich mit den frühen Jahren des Welteroberers. Auf der Basis moderner Geschichtsforschung beleuchtet der Film "Auf dem Weg zur Macht" die Verhältnisse am makedonischen Hof und in Griechenland, stellt die wichtigsten Ereignisse und Menschen im Leben von Alexander vor und erzählt, welchen Einfluss sie auf seine weitere Entwicklung genommen haben. Als Alexander im Juli 356 vor Christus geboren wird, gilt Makedonien nicht gerade als zukunftsweisendes Königreich. Während die Griechen im Mutterland schon längst die Demokratie ausgerufen haben, spielt Alexanders Vater Philipp noch immer den Alleinherrscher. Die Makedonen gelten als Außenseiter, werden angefeindet und als Barbaren beschimpft. Doch Philipp hat entscheidende Vorteile: Er ist der reichste Grieche seiner Zeit und besitzt das stärkste Heer im Land. Seit Jahren kämpft er an allen Fronten, um seine Macht auszubauen. Philipp plant in die Zukunft. Dafür braucht er einen geeigneten Thronfolger. Die Rolle soll Alexander übernehmen. Zwar wächst der Junge wohlbehütet und sorgenfrei auf, doch die Erwartungen an ihn sind hoch. Vor allem vom Vater, der ihn mit strenger Hand zum Krieger erziehen will. Alexander kann ihm nichts recht machen. Auf der anderen Seite steht seine Mutter Olympias - eine "Helikopter-Mutter", die all ihr Tun auf den Sohn ausrichtet. Nicht ganz selbstlos, wie es aussieht. Denn nur solange Alexander als Kronprinz gehandelt wird, ist auch ihre eigene Stellung am Hof gesichert. Sie ist es, die Alexander in dem Glauben erzieht, er stamme nicht von den Halbgöttern Herakles oder Perseus ab, wie Philipp behauptet, sondern von Göttervater Zeus persönlich. Stammbaumfiktion ist in der Antike nichts Besonderes. Auch Alexander verinnerlicht seine gottgleiche Abstammung, sein Vorbild aber ist und bleibt bis zum Lebensende der mythische Achill aus der Ilias. Der Philosoph und Universalgelehrte Aristoteles - bei seiner Berufung nach Makedonien eher umstritten als berühmt - bringt ihm die dramatische Geschichte über den Kriegshelden im Kampf um Troja nahe. Aristoteles ist Lehrer und enger Vertrauter des wissbegierigen Jungen. Er erklärt ihm, was die Demokratie der Athener bedeutet, fördert Alexanders naturwissenschaftliches Interesse ebenso wie seine Gabe, strategisch zu denken und Mut von Leichtsinn zu unterscheiden. Die vielleicht wichtigste Person in Alexanders Leben aber ist Hephaistion, sein treuer Weggefährte aus Kindertagen. Die beiden gehen durch dick und dünn, kämpfen Seite an Seite, träumen vom Heldentod auf dem Schlachtfeld. Ihre Freundschaft hält lebenslang. Und dann gibt es noch Bukephalos, das berühmteste Pferd der Antike und Alexanders heißgeliebtes Streitross. Die Zähmung des wilden Hengstes ist vermutlich nicht mehr als eine Legende. Sie enthält aber eine wichtige Botschaft an die Nachwelt: Schon mit 13 Jahren ist der junge Makedone bereit zu herrschen. Der erste Schritt ist getan, um aus dem Schatten des Vaters herauszutreten. Fünf Jahre später beweist Alexander, inzwischen zum Mitregenten erhoben, seine Entschlossenheit als Feldherr im Kampf gegen Athen und Theben. Er führt den entscheidenden Angriff an und beendet ihn mit dem Sieg. Den Makedonen beschert er damit die Vormachtstellung über das Mutterland und festigt seine Schlüsselposition in der königlichen Reiterei. Von da an scheint seiner Karriere nichts mehr im Weg zu stehen. Auch der nächste Gegner steht schon fest. Der persische Erzfeind soll endgültig in die Schranken gewiesen werden. Doch zuvor kommt es zum Bruch zwischen Alexander und seinem Vater, der Königssohn flieht ins Exil. Als Philipp von einem Attentäter ermordet wird, ist der Thron für Alexander frei. Sofort lässt der neue Herrscher potenzielle Konkurrenten aus dem Weg räumen. Auch innenpolitisch g
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Alexander der Große GESCHICHTE Bis ans Ende der Welt, D 2014
Im Zentrum der zweiten Folge steht Alexanders gigantischer Eroberungszug. Er führt ihn durch Kleinasien, Ägypten, Persien und Pakistan bis nach Indien - ans Ende der damals bekannten Welt. Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas, angefangen von Caesar bis Napoleon und darüber hinaus. Der Rachefeldzug gegen die Perser beginnt mit einem symbolischen Akt. Noch bevor Alexander seinen Fuß auf kleinasiatischen Boden setzt, schleudert er vom Boot aus einen Speer ans Ufer. Jeder, der ihn dabei beobachtet, soll sehen, dass er nicht vorhat, den Gegner zu schonen. Alexander ist ein Meister der Selbstinszenierung und Propaganda, wie zahlreiche Geschichten über ihn belegen. Sein Kriegsvorhaben macht er zur "heiligen Mission", als er am Grab des mythischen Helden Achill einen Kranz niederlegt und seine Rüstung im Tempel der Kriegsgöttin Athene weihen lässt. Die Zerschlagung des Gordischen Knotens mit dem Schwert verweist auf Alexanders Entschlossenheit, König des riesigen Perserreichs zu werden. Seine Besuche in ägyptischen Tempeln berichten von einem wichtigen Karriereschritt, der ihn schon früh vom Stammeskönig zum gottgleichen Pharao erhebt. Die Gründung von mindestens 20 "Alexander-Städten" an unterschiedlichsten Orten zeugt vom Ehrgeiz des Makedonen, seinen Namen und die griechische Kultur in die ganze Welt hinauszutragen. Und nicht zuletzt erzählt die Massenhochzeit in Susa von Alexanders Vision, aus unterschiedlichen Völkern einen einheitlichen, multikulturellen Staat zu erschaffen. Damit ist er seiner Zeit weit voraus. Alexanders Charisma ist legendär. Er besitzt die Gabe zu begeistern und Menschen zu Höchstleistungen anzuspornen. Auch als Politstratege beweist er Fingerspitzengefühl. Auf seinem Eroberungszug durch die persisch besetzten Gebiete präsentiert er sich stets als Befreier, indem er demokratische Verhältnisse einführt und vor allem die Tributzahlungen an die Perser für beendet erklärt. Im Laufe der Jahre wächst die Zahl seiner loyalen Anhänger stetig, auch wenn es immer mal wieder zu kleineren Aufständen kommt. Alexanders Kriegsgefährten, darunter auch sein engster Freundeskreis, schätzen seinen Kameradschaftsgeist, die Fürsorge, seinen Weitblick. Die meiste Zeit sind sie ihm treu ergeben. Erst als Alexanders unberechenbare Seite zum Vorschein kommt, fürchten sie ihn. Völlig überraschend brennt der frisch gekürte Perserkönig den Palast von Dareios in Persepolis nieder, fordert von seinen eigenen Leuten plötzlich Unterwerfungsgesten nach persischer Sitte und ermordet drei seiner Gefährten wegen vermeintlichen Hochverrats und Majestätsbeleidigung. Die vielen Kämpfe, die schnellen Siege und die neue Rolle als Großkönig haben Alexander verändert. Er handelt wie ein Despot. Hinzu kommt, dass er vom Ehrgeiz und der unstillbaren Sehnsucht besessen ist, ruhmreicher als der Ruhmreichste und besser als der Beste zu sein. In die Geschichte aber geht Alexander in erster Linie als Feldherr und Kriegsheld ein. Die meiste Zeit sitzt er kämpfend auf dem Rücken seines Pferdes Bukephalos oder zieht mit seinem riesigen Tross von rund 40 000 Mann von einer Schlacht zur nächsten. 22-mal wird der Feldherr verwundet, zum Teil schwer. Zum ersten Kontakt mit dem persischen Gegner kommt es am Fluss Granikos, die Schlacht kostet ihn fast das Leben. Das feindliche Heer ist den Makedonen zahlenmäßig haushoch überlegen, doch Alexanders Soldaten sind nicht nur besser ausgerüstet, sondern auch die besseren Krieger. Sein Markenzeichen wird der von ihm persönlich angeführte Angriff mit der Reiterei, sie ist seine erfolgreichste Waffe. Dagegen ist Dareios machtlos, der sich seinem Kontrahenten in Issos und Gaugamela stellt. Beide Male flieht der Perserkönig, schickt Alexander aber Friedensangebote. Dareios bietet ihm sogar Teile des Perserreiches und hohe Lösegeldsummen an, doch Alexander lehnt die Offerten selbstbewusst ab. Er will Dareios' Platz einnehmen. Nach der Befreiung der vom Feind besetzten Gebiete stürmt er ins Kernland der Perser, erobert Babylon, Susa, Persepolis und Ektabana. Der Rachefeldzug ist eigentlich abgeschlossen, doch Alexander will bis nach Indien vordringen. Denn dort, so weiß er von Aristoteles, liegt das Ende der Welt. Die Strapazen bis dahin sind unbeschreiblich, die erschöpfte Truppe meutert immer wieder, aber Alexander will nicht umkehren. Er plant sogar noch, Arabien zu erobern. Als nach einer erfolgreichen Schlacht gegen den indischen König sein gel
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Schätze des alten Ägypten ARCHÄOLOGIE Nofretete und die Goldmaske des Tutanchamun
Auf der Reise durch die Kunst des alten Ägypten blickt der Film in dieser Folge näher auf die glanzvollste Zeit. Vom psychologischen Profil eines Tyrannen bis hin zur Totenmaske des Tutanchamun. Alastair Sooke erkundet die Wunder der Architektur: Gräber und eine verschollene Stadt. Auf seinem Weg decken Ägyptologen und Künstler auf, dass sich hinter der prunkvollen Fassade auch ergreifende Menschlichkeit verbirgt.
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Hightech der Antike GESCHICHTE Erfindungen zwischen Tiber und Tigris
Bereits die alten Griechen und Römer bauten Maschinen. Ihre technischen Errungenschaften wurden nicht nur zu kriegerischen Zwecken verwertet - sie sollten auch das Leben erleichtern. Experimente mit der berühmten Bagdad-Batterie deuten sogar darauf hin, dass die Menschen vor mehr als 2000 Jahren bereits elektrischen Strom zu industriellen Zwecken einsetzten. Der Dokumentarfilm beleuchtet die technischen Errungenschaften der Antike.
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