Cäsar verbündet sich mit Crassus und Pompeius - gemeinsam bilden sie das sogenannte Triumvirat. Zu dritt bestimmen sie die Geschicke des Römischen Reiches und setzen die Politik unter Druck. Doch das Bündnis gerät ins Wanken und damit auch die Stabilität der Republik. Diese ist auf Machtverteilung ausgelegt. Kein Einzelner soll die Kontrolle übernehmen können. Doch Cäsar feiert in Gallien einen Sieg nach dem anderen. Er gewinnt immer mehr an Einfluss. Im Jahr 59 vor Christus wird Cäsar Konsul. Er geht mit Marcus Licinius Crassus, dem reichsten Mann Roms, und Gnaeus Pompeius Magnus, dem größten Feldherrn des Reiches, ein Bündnis ein. Gemeinsam sichern sich die drei Privilegien. Cäsars Ziel ist ein schlagkräftiges Heer unter seinem Kommando und Ruhm auf dem Schlachtfeld. Beides wird er bekommen. Cäsar lässt sich für fünf Jahre zum Statthalter Illyriens und der beiden gallischen Provinzen ernennen. Von dort aus nimmt er ein weiteres Land ins Visier: das freie Gallien. Ab 58 vor Christus unterwirft er die dort lebenden Stämme in einem jahrelangen Krieg, der ihn bis nach Britannien und Germanien führt. Der Krieg füllt Cäsars Kassen - und die seiner Unterstützer in Rom. Doch seine Macht stört das Gleichgewicht im Römischen Reich. Noch hält das Triumvirat zusammen. Die drei Männer sind aufeinander angewiesen. Aber Machthunger und Schicksalsschläge bringen das Bündnis und die Republik ins Wanken. Kann die Rivalität nur mit Gewalt gelöst werden? Julius Cäsar ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Römischen Reiches. Sein unstillbarer Machthunger ebnet ihm den Weg vom Feldherrn zum Diktator auf Lebenszeit, endet jedoch in Verrat und Tod.
Cäsar triumphiert im Römischen Bürgerkrieg. Nie zuvor hatte ein Römer so viel Macht. Er nutzt sie, um weitreichende Reformen durchzusetzen. Doch sein Aufstieg weckt Widerstand. Im Krieg hat Cäsar hart gekämpft, aber vielen seiner Gegner Gnade gewährt. Er will sie auf seine Seite ziehen und den Staat wieder aufrichten. Doch ist er bereit, seine Macht wieder abzugeben? Wird Cäsar zum Gewaltherrscher? Oder richtet sich die Gewalt gegen ihn? Anfang 49 vor Christus versinkt Rom im Bürgerkrieg. Cäsars Heer kämpft gegen die Truppen des Senats unter Pompeius. Die Kämpfe dauern vier Jahre, doch schon früh feiert Cäsar entscheidende Siege. Im Triumph kehrt er nach Rom zurück und lässt sich 46 vor Christus auf zehn Jahre zum Diktator ernennen. Nun kann er durchregieren und nimmt den Umbau des römischen Staatswesens in Angriff. Er plant große Bauprojekte und führt einen neuen Kalender ein, der der Vorläufer des heute gebräuchlichen Kalenders ist. Im Senat erkennt man die Notwendigkeit, das zerrüttete Land mit starker Hand zu reformieren. Doch Cäsar geht immer weiter. Im Februar 44 vor Christus lässt er sich zum Diktator auf Lebenszeit ernennen und tritt in der alten Tracht der römischen Könige auf, die Jahrhunderte zuvor vom Thron gestürzt wurden. Den Senatoren steht vor Augen, dass sie ihre alten Rechte unter Cäsar nicht mehr zurückerlangen werden. Einige sehen nur einen radikalen Ausweg: Cäsar muss sterben. Julius Cäsar ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Römischen Reiches. Sein unstillbarer Machthunger ebnet ihm den Weg vom Feldherrn zum Diktator auf Lebenszeit, endet jedoch in Verrat und Tod.
Das Format bietet Einblicke in die Welt der Muslime in Deutschland. Von konservativ bis liberal, von politisch über kulturell bis religiös oder theologisch sind alle Lebenseinstellungen zu finden.
Kritisch, investigativ und unerschrocken - das ZDF-Politmagazin bietet Reportagen, Analysen und Hintergründe zu den aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. "frontal" ist unabhängig und keinem verpflichtet. Denn für das Magazin zählen Meinungsvielfalt, klare Standpunkte und der kritische Blick im Interesse der Zuschauer. Die Reporter decken Missstände auf und liefern Fakten, die andere lieber verbergen wollen.
Ob Surfboards oder Sportbekleidung - allzu oft bestehen sie aus umweltschädlichen Materialen. Wie wird die Sportindustrie grüner? Immer mehr Menschen zieht es in die Natur, der Outdoortrend ist ungebrochen. Häufig hat diese Entwicklung aber negative Auswirkungen auf unsere Umwelt. Höchste Zeit, die Sportbranche nachhaltiger zu machen, ohne auf Spaß verzichten zu müssen. Auf der grünen Welle reitet Adrian Kuschke schon länger. Der passionierte Surfer möchte die Surfindustrie klimafreundlich umkrempeln. Er arbeitet an Boards aus Agavenholz, einem nachwachsenden Rohstoff, denn er "will eine Alternative bieten, um die Welt ein wenig besser zu machen". Der Kern seiner Surfbretter ist zu 95 Prozent biologisch abbaubar, außerdem sind die Boards langlebiger als herkömmliche Schaumstoffbretter. Das Holz ist ein Abfallprodukt einer großen Sisal-Agaven-Farm in Kenia. Dorthin begleitet die Dokumentation den Visionär. Auf der Plantage trifft er Gleichgesinnte, die ihn bei seiner Mission unterstützen und mit ihm den Wandel im Surfsport vorantreiben. Nachhaltige Laufkleidung, darum geht es Steffen Otten. Der Hamburger hat mit einem Freund Sporttextilien entwickelt, die aus Biobaumwolle oder anderen biologisch abbaubaren Stoffen hergestellt sind. Die Farben sind ebenfalls umweltfreundlich. Am Ende werden beispielsweise die Shirts nicht weggeworfen, sondern wieder zu neuem Garn recycelt - das Material bleibt im Kreislauf. Steffen Otten ist überzeugt, "dass es möglich ist, Sportkleidung auch aus umweltgesunden Materialien herzustellen. Auch wenn die Sportindustrie uns etwas anderes erzählen will." Zurzeit arbeiten er und sein Team an einer Laufjacke, die ohne eine giftige Imprägnierung auskommt.
Wildling will konsequent nachhaltig produzieren. Ein Hidden Champion: innovativ und dennoch fast unbekannt. Doch wann setzen wirtschaftliche Zwänge der Nachhaltigkeit Grenzen? Anna Yona will nicht nur Barfußschuhe herstellen, sondern "anders" wirtschaften. Ihr Unternehmen im Bergischen Land verarbeitet deshalb zum Beispiel bewusst Wolle, die sonst kaum jemand haben will, und investiert in die fast vergessene Hanfproduktion. Jahrelang lebte sie mit ihrem Mann Ran in Israel. Nach ihrer Rückkehr suchte das Paar vergeblich nach passenden Schuhen für ihre Kinder, die nur Barfußlaufen gewohnt waren. Das war der Gründungsimpuls für Wildling. Zugleich wollen sie als Unternehmer aber auch faire Produktionsbedingungen, neue Arbeitszeitmodelle, nachhaltige Materialien und andere Recyclingwege voranbringen. Für diese innovativen Ansätze wurde das Unternehmen bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Doch immer wieder diskutiert Anna Yona mit ihren Partnern die Kosten des Andersdenkens. Wie viel ist deutsche Wolle wert? Wie kann die Entwicklung von innovativen Recyclingideen und der Aufbau von neuen Lieferketten bezahlt werden? Es gibt viele Dinge, die das Unternehmen wichtig findet und berücksichtigen möchte. Zu viele. Im Frühjahr 2025 müssen alle Showrooms geschlossen werden und über 100 Mitarbeitende gehen, um wirtschaftlich zu überleben. Ist Nachhaltigkeit also letztendlich eine Sackgasse? Der Film begleitet die Gründerin Anna Yona mitten in einer großen Umstrukturierungsphase. "Es ist sehr schade, dass wir uns die Frage stellen müssen, ob ein Unternehmen sich Nachhaltigkeit leisten kann. Unternehmen haben sehr großen Gestaltungsspielraum und haben auch einen großen Einfluss. Und es ist absolut notwendig, dass Unternehmen nachhaltig agieren", schaut die Unternehmerin nach vorne. In der Familie wächst bereits die nächste Generation heran, die noch ganz andere Fragen stellt: Der 14-jährige Sohn Nevó ist mit den Minimalschuhen seiner Eltern groß geworden, hat den Aufbau der Firma miterlebt. Doch nun passen sie nicht mehr zu seinem Style, findet er. Also hat er seinen eigenen Sneaker-Barfußschuh designt und will dafür möglichst schnell seine eigene Marke aufbauen. Seine Mutter nimmt ihn dafür mit zu den Produzenten der Wildling-Schuhe. Zu Schäfer Detlef Mohr und Textilproduzent Marco Scheel, die ihm erklären, warum Wolle der deutschen Landschafrassen die Artenvielfalt fördert. Und zum französischen Unternehmer Mathieu Ebbesen-Goudin, um die klimafreundlichen Vorteile der Hanfpflanze zu sehen. Doch wie sehr lassen sich ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Interessen wirklich verbinden?
Pascal Andaloussi würde so gerne für eine Kreuzfahrt mit der Familie sparen. Doch Monat für Monat bleibt kein Cent übrig. Pia Osterhaus hilft und verspricht: Wir finden dein Geld! Einen Monat begleiten Pia Osterhaus und Finanzexperte Saidi Sulilatu Familie Andaloussi: Wofür geben sie ihr Geld aus? Dann stellen sie die Andaloussis vor neue Herausforderungen. Die Familie erfährt die Tricks, mit denen sie sich die gewünschte Kreuzfahrt leisten kann.
Pia Osterhaus geht den raffinierten Verkaufsmethoden der Supermärkte auf den Grund. Mit welchen Tricks wird dort gearbeitet, und warum fallen wir immer wieder darauf herein? Durchschnittlich verbringt jeder pro Tag circa 35 Minuten im Supermarkt. Neun Tage im Jahr, an denen wir in Versuchung geführt werden. Verschlungene Regalwege, knallige Preisschilder und subtile Produktpräsentationen dienen nur einem Ziel: dem maximalen Profit. Wer kennt das nicht: Eigentlich sollten es nur ein paar Kleinigkeiten sein - aber an der Kasse ist der Einkaufswagen gut gefüllt. Das Haushaltsgeld schwindet schnell. Was uns Kunden schmerzt, erfreut den Lebensmittelhandel. Allein in Deutschland konnten die Supermärkte im Jahr 2022 einen Gesamt-Jahresumsatz von rund 80 Milliarden Euro verbuchen, trotz hoher Inflation und steigender Preise. Warum passiert uns das jedes Mal? Die Journalistin Pia Osterhaus überprüft, ob wir den Verkaufsstrategien der Supermärkte wirklich so hilflos ausgeliefert sind. Sie begleitet zahlreiche Kunden beim Einkaufen und beobachtet, welche Waren sie auswählen. Und sie testet undercover die Psychotricks an ahnungslosen Passanten. Pia wird zur Popcorn-Verkäuferin und manipuliert die Preise, um den Umsatz bei bestimmten Packungsgrößen zu steigern, sie verkauft als Wurstbudenbetreiberin viel zu kleine Würstchen, um die Toleranz der Kundschaft auszureizen, und sie ruft in einem Einkaufszentrum zur angeblich großen Schnäppchenaktion auf. Neuromarketing-Experten decken die psychologischen Konzepte hinter den Verkaufsmaschen auf und erklären, warum die scheinbar so einfachen Tricks bei fast jedem funktionieren.
Aus einer kleinen Apotheke in North Carolina wird der größte Lebensmittelkonzern der Welt. Sebastian Lege lüftet das Geheimnis von Pepsi. PepsiCo stellt nicht nur Cola her. Mittlerweile gehört das Unternehmen zu den größten Snackherstellern der Welt. Sebastian Lege zeigt, was in Lay's, Doritos und Co. steckt und mit welchen Methoden es PepsiCo an die Spitze geschafft hat. Los geht die Pepsi-Geschichte 1893 in North Carolina. Der Apotheker Caleb Bradham mischt aus Zucker, Zitronenöl, Cola-Nüssen und einigen anderen Zutaten seine erste Limonade. "Brad's Drink" soll die Verdauung fördern und enthält dafür das Enzym Pepsin. Einige Jahre später ändert Bradham den Namen seiner Limo: Die Pepsi-Cola ist geboren. Mit seinem neuen Getränk expandiert Bradham. Großes Vorbild ist von Anfang an Coca-Cola. Schon 1908 lässt er an 250 Standorten abfüllen. Zunächst mit durchwachsenem Erfolg. 1939 gelingt dann der Durchbruch - dank geschickten Marketings: "Twice as much for a nickel" ist der neue Claim. Er verkauft die Pepsi-Cola zum halben Preis der Coca-Cola. Damit beginnt die Aufholjagd. Pepsi investiert in den folgenden Jahren intensiv in Marketing und wird belohnt. In öffentlichen Geschmackstests entscheiden sich die Testpersonen immer wieder für Pepsi. Seitdem hat sich die Rezeptur der Pepsi aber häufig verändert. Ein Geschmackstest zeigt, welche Cola heute besser ankommt. 1961 fusioniert Pepsi mit Frito-Lay. Die heutige PepsiCo entsteht. Und damit ein Riese im Lebensmittelgeschäft. Die Basis sind vor allem salzige Snacks wie die berühmten Doritos. Aus einem einfachen Maissnack hat sich ein breites Sortiment an Tortilla-Chips entwickelt. Produktentwickler Sebastian Lege entschlüsselt die Rezeptur der Maissnacks. In den frühen 2000ern zeichnet sich ein neuer Konkurrenzkampf mit dem Erzrivalen Coca-Cola ab. Beide wollen im wachsenden Markt der Energydrinks mitmischen. Sie liefern sich einen Wettbewerb um "Rockstar Energy". PepsiCo kauft Rockstar auf und rührt kräftig die Werbetrommel. "Party like a Rockstar" lautet der Werbeslogan. Energydrink gegen Kaffee - was hält länger wach? Ein Experiment liefert die Antwort.
Mit Nuss-Nougat-Creme zum Welterfolg: Gestartet mit einer kleinen Konditorei, ist Ferrero heute ein Weltkonzern. Sebastian Lege zeigt, wie das gelingen konnte. Haselnüsse, Kakao, Palmfett und Waffeln - mit diesen Zutaten hat Ferrero die Supermarktregale erobert. Wie entstehen daraus immer neue Produkte? Und ist nutella wirklich einzigartig? Sebastian Lege lüftet das Geheimnis der berühmtesten Ferrero-Süßigkeiten. Die Geschichte von Ferrero beginnt im Jahr 1946 im kleinen italienischen Dorf Alba. Dort betreiben die Brüder Pietro und Giovanni Ferrero eine Konditorei. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind Rohstoffe knapp. Schokolade ist kaum zu bekommen. Da haben sie die Idee, Kakao durch Haselnüsse zu ersetzen. Diese wachsen praktischerweise direkt vor der Haustür. Sie vermischen Haselnüsse mit Fett, Zucker und Kakao. So entsteht Giandujot. Daraus wird 1964 nutella. Das Produkt ist so erfolgreich, dass es viele Nachahmer findet. Die "besseresser" Sebastian Lege, Lilly Temme und Florian Reza untersuchen, ob die berühmteste Nuss-Nougat-Creme der Welt wirklich so einzigartig ist, wie sie beworben wird. Sie analysieren die Zutaten, testen den Geschmack und prüfen die Streichfähigkeit im Labor. Dabei zeigt sich: Einige der Nachahmer sind eine ernst zu nehmende Konkurrenz zum Original. Nutella bleibt nicht das einzige Erfolgsprodukt von Ferrero. 1957 kommt eine Praline mit dem Namen "Mon Chéri" auf den Markt. Sie besteht aus Schokolade, Likör und der berühmten Piemont-Kirsche. Das klingt ganz einfach, doch in der kleinen Süßigkeit steckt eine Menge Tüftelei. Das größte Geheimnis verbirgt sich in der Kirsche. Sie heißt zwar Piemont-Kirsche, aber diese Sorte gibt es gar nicht. Im Piemont wachsen auch so gut wie keine Kirschen. Ferrero selbst macht ein großes Geheimnis um seine Zulieferer. Aus gutem Grund, denn die berühmte Piemont-Kirsche kommt nicht einmal aus Italien. Mit nutella und Mon Chéri beginnt Ferrero seine Expansion in andere europäische Länder. Das erste große Werk wird im damaligen Allendorf eröffnet. Ferrero expandiert weiter in die ganze Welt. Auch das Sortiment wird größer. Mit kinder Schokolade, kinder bueno und duplo erobert das italienische Familienunternehmen die Supermärkte. Duplo kommt 1964 nach Deutschland. Mit dem Claim "Die wahrscheinlich längste Praline der Welt" hat es sich einen Namen gemacht. Der Chocolatier Thomas Jaeschke überprüft, ob es sich bei duplo tatsächlich um die längste Praline der Welt handelt - oder nur um einen Schokoriegel. Dabei zeigt sich auch: Ferrero ist sehr geschickt darin, ähnliche Kinderprodukte immer wieder neu zu vermarkten. Fast alle enthalten Waffeln, Kakao, Palmfett oder Haselnüsse. Damit mischt das Unternehmen immer neue Leckereien zusammen. Und streicht damit fette Profite ein.
Müller gehört zu den 20 größten Molkereien der Welt. Wie wurde aus einer kleinen Dorfmolkerei ein internationaler Lebensmittelgigant? Und zu welchem Preis? Milch, Käse, Molkenpulver: Dahinter steckt die Unternehmensgruppe Theo Müller. Mehrere Millionen Liter Milch verarbeitet der Konzern täglich und macht damit Milliardenumsätze. Anhand von vier Produkten entschlüsselt der Film das Erfolgsgeheimnis von Müller. 1896 als kleine Dorfmolkerei in Aretsried gestartet, ist die Unternehmensgruppe Theo Müller heute ein Big Player auf dem internationalen Milchmarkt: mit 32.300 Beschäftigten, 17 Produktionsstandorten und einem Umsatz von mehr als 8,8 Milliarden Euro in 2022. Das Familienunternehmen steuert nahezu die gesamte Wertschöpfungskette aus eigener Hand - von der Verpackungsherstellung über die Lebensmittelproduktion bis hin zum Transport. Müller verarbeitet täglich nach eigenen Angaben rund 4.660.000 Kilogramm Rohmilch. Die Milcherzeugnisse, Fisch & Feinkost, Dressings und Soßen exportiert die Unternehmensgruppe heute in über 70 Länder - eine Erfolgsgeschichte "made in Germany". Doch die Unternehmensgruppe steht seit Jahren immer wieder in der Kritik. Der Vorwurf: Steuerflucht, Milchpreisdumping und Verbrauchertäuschung. Viele Produkte des Molkereiriesen sind im Alltag von Verbrauchern allgegenwärtig: als Käse auf der Pizza, Milch für den Kaffee, Snacksoße für den Burger oder Molkenpulver in Säuglingsnahrung. Wie gut die Produkte sind und welche Tricks dahinterstecken, zeigt Produktentwickler Sebastian Lege. Cashcow des Konzerns: die Müllermilch. Sie kam 1983 auf den Markt und war das erste haltbare Milchmischgetränk mit Geschmack. Noch heute steht die Müllermilch als Synonym für die Marke Müller. Ein Jahr später brachte das Unternehmen den Joghurt mit der Ecke heraus. Damals eine echte Innovation, wird der Knickbecher heute von Umweltorganisationen für den zusätzlichen Verpackungsmüll kritisiert. Produktentwickler Sebastian Lege lüftet außerdem das Geheimnis von Froop - einer Fruchtzubereitung, die als cremiger Joghurt mit feinem Fruchtpüree vermarktet wird. Und millionenfach verkauft: der Müller Milchreis. Seit Neuestem auch vegan. Schreibt das Unternehmen seine Geschichte neu?
Starbucks ist die größte Kaffeehauskette der Welt. Wie konnte sich ein kleines Kaffeebohnengeschäft in den Fast-Food-Olymp katapultieren? Sebastian Lege deckt die Tricks bei Starbucks auf. Starbucks verwaltet über 30.000 Filialen. Produktentwickler Sebastian Lege und die beiden Reporter Lilly Temme und Florian Reza werfen einen Blick hinter die Kulissen. Was steckt wirklich im Frappuccino? Und wie unterscheiden sich amerikanisches und deutsches Angebot? Starbucks beginnt seine Erfolgsstory mit dem Verkauf von Kaffeebohnen. Coffee to go gab es damals noch nicht. Auch heute noch bietet Starbucks verschiedene Röstungen in seinen Kaffeehäusern und in Supermärkten zum Kauf an. Doch wie fair wird der Kaffee produziert? Und ist die Qualität wirklich so gut, wie Starbucks behauptet? Nicht nur das Angebot an ausgefallenen Getränken, auch cleveres Marketing gehört zum Erfolgsgeheimnis der Kaffeehauskette. Mit welchen Marketingtricks arbeitet Starbucks? Und was ist dran an den Mythen um "Secret Menus" und falsche Kundennamen auf den Kaffeebechern? Die Reporter Lilly Temme und Florian Reza begeben sich in Deutschland und in den USA auf Spurensuche. Als Arbeitgeber wirbt die Kette mit Aufstiegschancen und Teamgeist: Bei Starbucks sei man nicht nur Mitarbeiter, sondern "Partner". Kann Starbucks dieses Versprechen einhalten? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Ein Insider packt aus. Die "Food Stories" mit Sebastian Lege erzählen "Die Wahrheit über Starbucks" und blicken hinter die Kulissen des Kaffeehausgiganten.
Haribo ist ein deutsches Familienunternehmen mit weltweitem Erfolg. Die Süßigkeiten werden in über 100 Ländern verkauft. Zu welchem Preis? Die Wahrheit über Haribo mit Sebastian Lege. "Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso." Den Werbejingle kennt fast jeder. Nicht so bekannt sind die Entscheider hinter der Marke. Wie tickt das Familienunternehmen, und wie gut sind Gummibären, Lakritzschnecken und Co. wirklich? Haribo, benannt nach seinem Gründer Hans Riegel aus Bonn, ist ein Familienunternehmen in dritter Generation. Der Goldbär hat Haribo zum Weltmarktführer gemacht. Heute erwirtschaftet der Konzern schätzungsweise drei Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Über 1000 Produkte führt Haribo in seinem Sortiment. Der Goldbär ist das Aushängeschild des Unternehmens. Scheint ihr Schatz in Gefahr zu sein, geht Haribo sofort in die Offensive. Hinter dem süßen Goldbären-Image verbirgt sich ein Süßwarenkonzern, der seine Markenrechte unerbittlich verteidigt. "Vor allem Qualität" - diesen Leitsatz verfolgt Haribo seit Jahrzehnten. Aber: Wie gut sind die Rohstoffe, die Haribo verwendet, wirklich? Produktentwickler Sebastian Lege klärt auf. Das goldene Image von Haribo schien jahrelang unantastbar. Die Fassade bröckelt: Diskussionen um Inhaltsstoffe wie Carnauba-Wachs, das unter harten Arbeitsbedingungen in Brasilien gewonnen wird, kratzen am Image des Konzerns. Auch in Deutschland ist das Leben für die Mitarbeiter von Haribo nicht immer süß. Im November 2020 verkündet Haribo die Schließung des Werks in Wilkau-Haßlau. Haribo nennt mangelnde Rentabilität als Grund. Das Werk erfülle nicht die Anforderungen, um zu gewährleisten, dass Haribo auch in Zukunft Nummer eins bleibe. 150 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen und protestieren. Bis in den Bundestag schafft es das Thema und wirft kein gutes Licht auf den Konzern. Wie weit geht das Unternehmen für den Profit? Nach Jahrzehnten des Goldbären-Siegeszuges wirft "besseresser: Die Wahrheit über Haribo" einen Blick hinter die Fassade - in eine Welt aus Konkurrenzkämpfen und Rohstoffskandalen. Welche Geheimnisse verbirgt das Süßwarenreich?
Wurst und Schinken seit 1834 - und heute Marktführer für pflanzlichen Fleischersatz: Produktentwickler Sebastian Lege deckt die Tricks von Rügenwalder Mühle auf. Rügenwalder Mühle ist ein norddeutsches Familienunternehmen - und dennoch in jedem Supermarktregal zu finden. Unterscheiden sich die Produkte überhaupt von der Massenware einer skandalreichen Branche - und wie gut ist das vegetarische und vegane Sortiment wirklich? Rügenwalder Teewurst hat die Marke mit der Mühle groß gemacht. Welches Geheimnis steckt hinter diesem Erfolgsprodukt - geniales Handwerk oder geschicktes Marketing? Die "besseresser" Lilly Temme und Florian Reza lüften die Tricks der Herstellung, und ein Metzgermeister zeigt, wie der beliebte Schinken Spicker handwerklich hergestellt wird. Kann Rügenwalder Mühle trotz seines Aufstiegs zum industriellen Großhersteller noch die Qualität abliefern, die der gute Ruf des Familienunternehmens verspricht? Als eines der ersten Unternehmen der Fleischindustrie hat Rügenwalder Mühle 2014 den Schritt in den Markt pflanzlicher Ersatzprodukte gewagt - mit umwerfendem Erfolg. Heute macht das Unternehmen mehr Umsatz mit seiner vegetarischen und veganen Sparte als mit Fleisch. Der einstige Teewurst-Spezialist ist zum Branchenprimus im umkämpften Markt der pflanzlichen Ersatzprodukte geworden. Klassische Wurstspezialitäten scheinen nach und nach aus dem Sortiment zu verschwinden. Produktentwickler Sebastian Lege will wissen, was in der veganen Wurst drinsteckt - und vor allem, warum sie so teuer ist. Können die aufwendig produzierten Ersatzprodukte geschmacklich mit Fleisch mithalten? Ein Blindtest mit Urlaubern auf der Insel Rügen gibt aufschlussreiche Eindrücke über die Qualität der Ersatzwürste. Abschließend klären Verbraucherschützer, Mediziner und Agrarwissenschaftler die Frage: Wie nachhaltig ist die "neue Pflanzlichkeit" von Rügenwalder Mühle wirklich? Was bringt die Ersatzwurst für Gesundheit, Tierschutz und Klima?
"Captain Iglo" gilt als Werbeikone. Dank ihm ist Iglo zur beliebtesten Marke im Tiefkühlfach geworden. Sebastian Lege zeigt, mit welchen Tricks Iglo unser Vertrauen gewonnen hat. Kaum eine Marke steht so sehr für Tiefkühlgerichte wie Iglo. So gut wie jeder kennt die Fischstäbchen, den Spinat mit dem Blubb und das Schlemmerfilet. Sebastian Lege, Florian Reza und Lilly Temme lüften das Geheimnis von Iglos Erfolg. Die Geschichte von Iglo beginnt mit der Erfindung der Tiefkühlkost. 1912 reist der Entdecker und Geschäftsmann Clarence Birdseye in die nordamerikanische Arktis. Dort beobachtet er die Inuit, wie sie Fisch an der eiskalten Luft einfrieren. Das inspiriert ihn: Er erfindet den ersten Schockfroster. Damit friert er die ersten Lebensmittel so ein, dass sie nach dem Auftauen wieder fast genauso schmecken wie vorher. Die Tiefkühlindustrie ist geboren. Eines der ersten Tiefkühlprodukte: Fischstäbchen. Der Konzern Unilever steigt ein und übernimmt die Idee für Europa. Seit 1961 gibt es die berühmten Iglo-Fischstäbchen zu kaufen. Bis heute ist Iglo die beliebteste Marke für Tiefkühlfisch in Deutschland. Sind die Produkte wirklich so besonders? Produktentwickler Sebastian Lege zeigt, ob es Unterschiede zur Konkurrenz gibt und wie sie sich im Geschmackstest schlagen. Mit überraschendem Ergebnis. Eine frühe Erfolgsstrategie von Iglo: Es richtet seine Produkte an Kindern und Müttern aus. Das Unternehmen schafft es, eigentlich unbeliebte Lebensmittel wie Fisch selbst an die Kleinsten zu verkaufen. 1961 gelingt Iglo der nächste Coup: der Rahmspinat "mit dem Blubb". Vorher bitterer Spinat wird zum gesunden und leckeren Gemüse. Sebastian Lege zeigt, was eigentlich im Rahmspinat mit dem Klecks steckt. Denn Sahne allein sorgt nicht dafür, das beliebteste Tiefkühlgemüse Deutschlands zu werden. In den 1990er-Jahren stößt das Unternehmen auf neue Probleme. Die Kabeljau-Fischerei im Atlantik hat die Fischbestände an den Rand des Aussterbens gebracht. Ein neuer Fisch muss in die Panade. Der Alaska-Seelachs bildet seitdem die Basis für viele Iglo-Produkte. Mit dem neuen Fisch kommt auch ein neues Versprechen: Nachhaltig soll die Fischerei sein. Dafür gründet Unilever gemeinsam mit dem MSC eine neue Organisation: den Marine Stewardship Council . Das MSC-Siegel soll dafür sorgen, dass die Meere geschont werden. Die "besseresser" Lilly Temme und Florian Reza nehmen das Siegel unter die Lupe und finden heraus, was es wirklich bringt. In den frühen 2000ern geht es für Iglo turbulent weiter. Unilever trennt sich von der Marke, es folgen mehrere Verkäufe an andere Unternehmen. Mit den neuen Inhabern kommen auch neue Produkte: Unter dem Label "Green Cuisine" will Iglo mit vegetarischen und veganen Fertiggerichten neue Zielgruppen anlocken. Sebastian Lege vergleicht die neuen Produkte mit der bestehenden Konkurrenz. Dabei fällt auf: Vegetarische Iglo-Fertiggerichte sind oft nicht ganz ausgereift. Ein Grund dafür ist die komplizierte Entwicklung von neuen Fleisch- und Fischersatzprodukten. In Berlin zeigt Experte Adam Erdös, wie Fleischersatz entwickelt wird und warum das so schwierig ist.
Aus einer kleinen Apotheke in North Carolina wird der größte Lebensmittelkonzern der Welt. Sebastian Lege lüftet das Geheimnis von Pepsi. PepsiCo stellt nicht nur Cola her. Mittlerweile gehört das Unternehmen zu den größten Snackherstellern der Welt. Sebastian Lege zeigt, was in Lay's, Doritos und Co. steckt und mit welchen Methoden es PepsiCo an die Spitze geschafft hat. Los geht die Pepsi-Geschichte 1893 in North Carolina. Der Apotheker Caleb Bradham mischt aus Zucker, Zitronenöl, Cola-Nüssen und einigen anderen Zutaten seine erste Limonade. "Brad's Drink" soll die Verdauung fördern und enthält dafür das Enzym Pepsin. Einige Jahre später ändert Bradham den Namen seiner Limo: Die Pepsi-Cola ist geboren. Mit seinem neuen Getränk expandiert Bradham. Großes Vorbild ist von Anfang an Coca-Cola. Schon 1908 lässt er an 250 Standorten abfüllen. Zunächst mit durchwachsenem Erfolg. 1939 gelingt dann der Durchbruch - dank geschickten Marketings: "Twice as much for a nickel" ist der neue Claim. Er verkauft die Pepsi-Cola zum halben Preis der Coca-Cola. Damit beginnt die Aufholjagd. Pepsi investiert in den folgenden Jahren intensiv in Marketing und wird belohnt. In öffentlichen Geschmackstests entscheiden sich die Testpersonen immer wieder für Pepsi. Seitdem hat sich die Rezeptur der Pepsi aber häufig verändert. Ein Geschmackstest zeigt, welche Cola heute besser ankommt. 1961 fusioniert Pepsi mit Frito-Lay. Die heutige PepsiCo entsteht. Und damit ein Riese im Lebensmittelgeschäft. Die Basis sind vor allem salzige Snacks wie die berühmten Doritos. Aus einem einfachen Maissnack hat sich ein breites Sortiment an Tortilla-Chips entwickelt. Produktentwickler Sebastian Lege entschlüsselt die Rezeptur der Maissnacks. In den frühen 2000ern zeichnet sich ein neuer Konkurrenzkampf mit dem Erzrivalen Coca-Cola ab. Beide wollen im wachsenden Markt der Energydrinks mitmischen. Sie liefern sich einen Wettbewerb um "Rockstar Energy". PepsiCo kauft Rockstar auf und rührt kräftig die Werbetrommel. "Party like a Rockstar" lautet der Werbeslogan. Energydrink gegen Kaffee - was hält länger wach? Ein Experiment liefert die Antwort.
Mit Nuss-Nougat-Creme zum Welterfolg: Gestartet mit einer kleinen Konditorei, ist Ferrero heute ein Weltkonzern. Sebastian Lege zeigt, wie das gelingen konnte. Haselnüsse, Kakao, Palmfett und Waffeln - mit diesen Zutaten hat Ferrero die Supermarktregale erobert. Wie entstehen daraus immer neue Produkte? Und ist nutella wirklich einzigartig? Sebastian Lege lüftet das Geheimnis der berühmtesten Ferrero-Süßigkeiten. Die Geschichte von Ferrero beginnt im Jahr 1946 im kleinen italienischen Dorf Alba. Dort betreiben die Brüder Pietro und Giovanni Ferrero eine Konditorei. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind Rohstoffe knapp. Schokolade ist kaum zu bekommen. Da haben sie die Idee, Kakao durch Haselnüsse zu ersetzen. Diese wachsen praktischerweise direkt vor der Haustür. Sie vermischen Haselnüsse mit Fett, Zucker und Kakao. So entsteht Giandujot. Daraus wird 1964 nutella. Das Produkt ist so erfolgreich, dass es viele Nachahmer findet. Die "besseresser" Sebastian Lege, Lilly Temme und Florian Reza untersuchen, ob die berühmteste Nuss-Nougat-Creme der Welt wirklich so einzigartig ist, wie sie beworben wird. Sie analysieren die Zutaten, testen den Geschmack und prüfen die Streichfähigkeit im Labor. Dabei zeigt sich: Einige der Nachahmer sind eine ernst zu nehmende Konkurrenz zum Original. Nutella bleibt nicht das einzige Erfolgsprodukt von Ferrero. 1957 kommt eine Praline mit dem Namen "Mon Chéri" auf den Markt. Sie besteht aus Schokolade, Likör und der berühmten Piemont-Kirsche. Das klingt ganz einfach, doch in der kleinen Süßigkeit steckt eine Menge Tüftelei. Das größte Geheimnis verbirgt sich in der Kirsche. Sie heißt zwar Piemont-Kirsche, aber diese Sorte gibt es gar nicht. Im Piemont wachsen auch so gut wie keine Kirschen. Ferrero selbst macht ein großes Geheimnis um seine Zulieferer. Aus gutem Grund, denn die berühmte Piemont-Kirsche kommt nicht einmal aus Italien. Mit nutella und Mon Chéri beginnt Ferrero seine Expansion in andere europäische Länder. Das erste große Werk wird im damaligen Allendorf eröffnet. Ferrero expandiert weiter in die ganze Welt. Auch das Sortiment wird größer. Mit kinder Schokolade, kinder bueno und duplo erobert das italienische Familienunternehmen die Supermärkte. Duplo kommt 1964 nach Deutschland. Mit dem Claim "Die wahrscheinlich längste Praline der Welt" hat es sich einen Namen gemacht. Der Chocolatier Thomas Jaeschke überprüft, ob es sich bei duplo tatsächlich um die längste Praline der Welt handelt - oder nur um einen Schokoriegel. Dabei zeigt sich auch: Ferrero ist sehr geschickt darin, ähnliche Kinderprodukte immer wieder neu zu vermarkten. Fast alle enthalten Waffeln, Kakao, Palmfett oder Haselnüsse. Damit mischt das Unternehmen immer neue Leckereien zusammen. Und streicht damit fette Profite ein.
McDonald's, Burger King und Subway - Sebastian Lege zeigt, was wirklich in Burgern, Shakes und Sandwiches steckt. Burger King wirbt mit gegrilltem Fleisch über offenem Feuer, dabei steckt dahinter nur eine effiziente Maschine. Das Teriyaki-Sandwich von Subway hat wenig mit dem asiatischen Klassiker zu tun. Und McDonald's Milchshake wird vor allem aus Wasser hergestellt. Sebastian Lege ist Produktentwickler und kennt die Tricks der Lebensmittelindustrie. Er deckt auf, wie die großen Fast-Food-Konzerne in Deutschland günstig ihre Produkte herstellen. Dabei baut Sebastian Lege die bekannten Gerichte nach und zeigt, aus welchen Zutaten sie wirklich bestehen. Er nimmt sich einen Klassiker vor: das Teriyaki-Sandwich. Der Belag bei Subway hat herzlich wenig mit dem bekannten asiatischen Gericht zu tun. Interessant wird es auch beim Milchshake von McDonald's. Wird der echte Klassiker mit echtem Speiseeis hergestellt, verwendet McDonald's vor allem Wasser und andere Zutaten. Sonst wäre der Shake in der Herstellung viel zu teuer. Bei Burger King werden die Burger in der Werbung über offenem Feuer gegrillt. In Wirklichkeit sind Infrarotgrills im Einsatz, einzig das heruntertropfende Fett entzündet sich und sorgt für Flammen. Die Fast-Food-Konzerne stehen mit ihrem kalorienreichen Essen in der Kritik und produzieren Jahr für Jahr enorm viel Verpackungsmüll. Arbeitnehmerrechte und Hygienemängel sind weitere Themen, mit denen sich der Film beschäftigt.
Toastbrot, Quetschbeutel, Mortadella und vegane Sahne: Sebastian Lege entlarvt die Tricks der Lebensmittelindustrie. Die Lebensmittelindustrie nutzt immer wieder Gesetzeslücken aus. Mit wenig Wareneinsatz will sie maximalen Profit erzielen. Sebastian Lege analysiert beliebte Produkte aus dem Supermarkt und zeigt, wie dabei Verbraucher getäuscht werden. Toastbrot gibt es als Butter-, Vollkorn- oder Körnerbrot überall billig zu kaufen. Kein Wunder, denn Toastbrot ist das beliebteste Brot der Deutschen. Doch anstatt guter Zutaten und viel Handarbeit stecken Zusatzstoffe, Backtriebmittel und ein perfekt ausgeklügelter maschineller Backprozess dahinter. Vor allem bedient die Lebensmittelindustrie sich einer günstigen Zutat: Sebastian Lege zeigt, wie so viel Luft wie möglich in unser Toastbrot kommt. Bei Mortadella läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Das hochwertige italienische Feinkostprodukt gibt es natürlich auch als Billigvariante im Supermarkt in unterschiedlichsten Variationen. Die Preisunterschiede zum Original sind erschreckend und Verbraucherschützer alarmiert. Denn die Fleischindustrie bedient sich eines Wundermittels mit dem Namen "Globoost". Sebastian Lege weiß, wie damit richtig viel Wasser in unsere Wurst kommt. Quetschbeutel sind pürierter Fruchtbrei in bunten Verpackungen, die es in jedem Drogerie- und Supermarkt gibt. Sie werden mit tollen Versprechen beworben und erwecken den Eindruck, dass sie vitaminreich und gut für die Verbraucher sind. Doch die "Quetschies" bestehen aus einem billigen Streckmittel. Sebastian Lege zeigt, wie die Lebensmittelindustrie die Produkte mit günstigem Apfel herstellt, richtig viel Geld verdient und dabei noch der Umwelt schadet. Veganer Sahneersatz ist der nächste große Hype nach veganen Milchalternativen. Den Trend, nachhaltig einzukaufen, nutzen Hersteller geschickt, indem sie aus billigem Soja einen Ersatz für die klassische Kochsahne kreieren. Dazu nutzt die Industrie eine der günstigsten Zutaten überhaupt. Sebastian Lege weiß, wie mit richtig viel Wasser und lauter Zusatzstoffen eine Fake-Sahne entsteht, die trotzdem schön cremig und lecker ist.
Obstgarten, Weißwurst, Knuspermüsli und Früchtetee: Sebastian Lege verrät die Tricks von Ehrmann, Dr. Oetker und Co. Ob mit fantasievollen Namen, traditionsreichen Versprechen oder knackigen Emotionen: Die Lebensmittelindustrie schlägt viele kreative Wege ein, um ihre Produkte an den Verbraucher zu bringen. Sebastian Lege kennt die Tricks der Hersteller und deckt sie auf. Kein Supermarktregal ohne fantasievolle Markennamen. Unternehmen wie Müller, Mondelez und Co. wollen möglichst positive Bilder suggerieren: "Philadelphia" verspricht himmlischen Genuss, während "BRESSO" vor dem inneren Auge die kräuterbewachsenen Hügel der Provence in der Sonne untergehen lässt. Was tatsächlich in den Produkten steckt, erfährt der Verbraucher erst auf der kleingedruckten Zutatenliste. Auch "Obstgarten" von Ehrmann verspricht seit den 1970er-Jahren frische Früchte und leichten Genuss im Becher. Doch hinter dem fruchtigen Markennamen verbergen sich Zutaten, die mit dem beworbenen Image wenig zu tun haben. Sebastian Lege baut sein eigenes Frühstücksdessert nach. Dabei offenbart er, an welchen Stellen die Lebensmittelindustrie geschickt und kreativ trickst. Die Münchner Weißwurst - ein bayerisches Original und absoluter Frühstücksklassiker. Verpackt in blau-weißer Tradition findet die Wurst auch außerhalb Bayerns reißenden Absatz. Traditionsprodukte wie die Weißwurst versprechen vor allem eines: gute Qualität, sowohl bei der Herstellung als auch bei den Zutaten. Doch hochwertige Zutaten haben ihren Preis - zu hoch für die Hersteller billiger Weißwürste aus dem Supermarkt. Sebastian Lege deckt auf, wo die Industrie beim bayerischen Klassiker spart und wie viel Tradition in der industriell hergestellten Weißwurst steckt. Es knuspert und knackt in den Schüsseln auf deutschen Frühstückstischen. Knuspermüslis sind seit Jahren ein absoluter Verkaufsschlager. Ihr Erfolgsgeheimnis? Der Biss. Nicht nur bei Cerealien setzt die Lebensmittelindustrie gezielt auf das besondere Mundgefühl. Denn die Hersteller wissen: Die Knusprigkeit weckt beim Verbraucher ganz bestimmte Emotionen und animiert immer wieder zum Griff ins Supermarktregal. Um diesen Effekt zu erzielen, greift die Industrie tief in die Trickkiste. So werden aus vermeintlich gesunden Müslis wahre Zuckerbomben. Die Verkostung mit Sebastian Leges Gästen zeigt aber, dass das der Beliebtheit der Knuspermüslis keinen Abbruch tut. Der süße Crunch bleibt für viele ein unwiderstehlicher Frühstücksgenuss. Früchtetees in deutschen Supermärkten locken mit kreativen Namen wie "Toskanischer Pfirsich", "Karibische Mango" oder "Spanische Orange". Sie versprechen das Aroma und den Genuss von Früchten ferner Sehnsuchtsorte. Doch statt der ausgelobten Zutaten verwenden Meßmer, TEEKANNE und Co. billige Alternativen. Äpfel, Hagebutten und Hibiskus sorgen zwar für ein stimmiges Geschmackserlebnis, dienen aber vor allem als preiswerte Basis. Sebastian Lege deckt auf, wie die Industrie trickst und den Geschmack tropischer und mediterraner Früchte in den Teebeutel zaubert.
Fertigprodukte sind ewig haltbar, billig und hochverarbeitet. Produktentwickler Sebastian Lege deckt auf, wie die Industrie aus einfachen Zutaten extrem lukrative Produkte schafft. Billigpizza, ewig haltbares Kartoffelgratin, Instantsuppe und Gewürzketchup: Sebastian Lege baut beliebte Fertigprodukte nach und lüftet die Geheimnisse der Lebensmittelindustrie. Tiefkühlpizza gehört zu den beliebtesten Fertiggerichten. Salamipizza gibt es von vielen Herstellern - und das schon ab 1,33 Euro pro Pizza. Sebastian Lege zeigt, wie die Industrie mit einem schnell produzierten Teig, einer möglichst einfachen Soße und billigem Käse viel Geld spart. Auch bei der Salami greifen die Hersteller tief in die Trickkiste. Kartoffelgratin wird aus frischen Kartoffeln, Sahne und Käse zubereitet. Zutaten, die nicht lange haltbar sind. Die Lebensmittelindustrie bietet Kartoffelgratin auch als Fertiggericht an. Der Trick: Schwefel. Zusammen mit einem besonderen Kniff in der Verpackung macht Schwefel das Kartoffelgratin ungekühlt monatelang haltbar. Die "Heiße Tasse" wirbt mit echtem Gemüse und natürlichem Geschmack. Die Zutaten sollen mit heißem Wasser eine herzhafte Hühnersuppe ergeben. Und das für gerade mal 99 Cent für drei Portionen. Sebastian Lege deckt auf, mit welchen Tricks die Industrie Hühnerfleisch so bearbeitet, dass es in einer kostengünstigen Instantsuppe monatelang haltbar ist. Gewürzketchup ist eine der beliebtesten Würzsoßen Deutschlands. Mit klassischem Tomatenketchup hat sie aber nur wenig zu tun, denn die Würzsoße besteht zum größten Teil aus Wasser, Bindemitteln und Zucker. Sebastian Lege zeigt, wie die Hersteller mit Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern ihre Soßen mit Geschmack vollpumpen.
Lieferdienste, Kantinen und Restaurants bieten immer häufiger vorgefertigte Produkte der Lebensmittelindustrie an. Sebastian Lege zeigt, wie die Gastronomie trickst. Currywurst, Maultaschen, Eis und Hühnerbrühe: Die vorgefertigten Industrieprodukte sind schnell in der Zubereitung und kostengünstig. Das lohnt sich für viele gastronomische Betriebe, die wegen Personalmangels und teurer Einkaufspreise in der Krise stecken. Regelmäßig landet die Currywurst unter den Top 3 der beliebtesten Gerichte in deutschen Kantinen. Unzählige Wurstbuden bieten den Klassiker ebenfalls an. Da könnte man meinen, bei der großen Auswahl müsste die geschmackliche Vielfalt groß sein. Ist sie aber nicht: Denn häufig landet fix und fertige Currywurstsoße aus XXL-Eimern auf der Wurst. Die Großpackungen sind im Einkauf günstig und sparen den Gastronomen viel Zeit. Sebastian Lege zeigt, was in den Fertigsoßen aus dem Eimer wirklich steckt. Maultaschen sind ein beliebtes Gericht in Restaurants - nicht nur im Süden der Republik. Mit der veganen Variante des Klassikers können Restaurants im Handumdrehen ihre Speisekarte um eine vegane Option erweitern. Die Lebensmittelindustrie bietet dafür praktische Tiefkühlpackungen für die Gastronomie an. Und die vegane Variante lohnt sich doppelt: Anstatt Fleischfüllung steckt Weizeneiweiß in den Maultaschen. Ein beliebter Rohstoff der Industrie, denn Weizeneiweiß verdirbt nicht, lässt sich einfach verarbeiten und ist im Einkauf wesentlich günstiger als Hackfleisch. Trotzdem sind in Gastronomie und Handel vegane Fleischersatzprodukte häufig teurer als das Original mit Fleisch. Sebastian Lege deckt auf, woran das liegt. Besitzer von Eisdielen überbieten sich oft in ihrem Angebot: Dutzende Eissorten, exotische Geschmäcker und knallige Farben sollen die Kunden anlocken. Häufig steckt dahinter keine echte Handwerkskunst, sondern günstige Massenware der Lebensmittelindustrie. Mit Pulvermischungen für Speiseeis lässt sich auch von ungelerntem Personal im Handumdrehen eine Vielzahl verschiedener Eissorten herstellen. Darin finden sich billige Zutaten und künstliche Aromen. Trotz Pulvermischung darf dieses "Industrie-Eis" als "selbst- oder hausgemacht" verkauft werden. Sebastian Lege zeigt, wie das Pulver hergestellt wird und wie die Gastronomie damit Zeit und Geld spart - zum Nachteil der Verbraucher. Hühnerbrühe gilt seit Generationen als gesundes Heilmittel bei Erkältungen. Auch in Großküchen, Krankenhäusern und Seniorenheimen steht sie oft auf dem Speiseplan. Dabei wird in Großküchen nur noch selten wirklich ein Huhn ausgekocht und die Suppe frisch zubereitet. Zum Einsatz kommen Convenience-Produkte. Die Lebensmittelindustrie verkauft Hühnerbrühe in Pulverform in riesigen Eimern, aus denen schnell und günstig Hunderte Liter Suppe hergestellt werden können. Auch wenn diese Pulver nur noch wenig mit dem Original zu tun haben, wirbt die Lebensmittelindustrie mit dem gesunden Image. Sebastian Lege weiß, wie die Hersteller der Convenience-Suppen bei den Zutaten sparen.
Instantnudeln, Tiefkühltorte, Geflügelrolle und Kartoffelsalat: Sebastian Lege entlarvt die Tricks der Lebensmittelindustrie. Separatorenfleisch macht die Geflügelrolle vom Back-Discounter besonders günstig. Tiefgekühlte Sahnetorte trickst mit Extrazutaten. Fertigsalate sind durch viel Zucker und günstige Säure besonders lange haltbar - und Instantnudeln enthalten zu viel Salz. Sebastian Lege deckt die Tricks hinter den beliebtesten Produkten aus dem Supermarkt auf. 1975 startet "Coppenrath & Wiese" den Verkauf von tiefgekühlten Backwaren und Torten. Damals eine Revolution, heute Standard in jedem Supermarkt. Sahnetorten wie die Schwarzwälder Kirschtorte werden maschinell am Fließband gefertigt. Jedes Exemplar sieht exakt gleich aus und bietet dasselbe Versprechen: beste Qualität und lange Haltbarkeit im Tiefkühlfach. Wie ist das möglich? Schließlich kann das Gefrieren und anschließende Auftauen die Qualität von Lebensmitteln enorm verschlechtern. Sebastian Lege zeigt, wie die Industrie gefrierstabile Torten trickst. Bäckerei-Discounter verkaufen neben Backwaren auch fleischhaltige Snacks wie Sandwiches, Pizzazungen oder Geflügelrollen. Das Prinzip: Massenware zu Discounterpreisen. Separatorenfleisch macht Produkte besonders günstig. In seiner Werkstatt stellt Sebastian Lege im selbst gebauten Separator die günstige Masse her, die laut EU-Verordnung nicht mehr Fleisch genannt werden darf. Sie muss klar als Separatorenfleisch gekennzeichnet werden. In Deutschland werden jährlich Tausende Tonnen Separatorenfleisch verarbeitet. Experten vermuten, dass nicht alle Hersteller offen damit umgehen. Fertigsalate aus dem Kühlregal sind bis zu zwei Wochen und länger haltbar. Dafür bedient sich die Lebensmittelindustrie einer einfachen, aber genialen Zutat: Branntweinessig. Die Essigsäure schafft ein saures Milieu, das Mikroorganismen wenig Angriffschancen bietet. Doch der saure Branntweinessig hat einen Nebeneffekt. Damit der Salat genießbar ist, muss die Industrie viel Zucker hinzufügen. Zucker dient ebenfalls als Konservierungsmittel und kann die Säure geschmacklich ausgleichen. Die Salate sind deshalb alles andere als gesund. Instantnudeln sind eine schnelle und günstige Alternative. Ob Ente, Rind, Gemüse oder Shrimps - asiatische und deutsche Supermärkte bieten eine riesige Vielfalt an. Die Fertiggerichte sind ungekühlt haltbar und sehr günstig. Eine Packung kostet oft weniger als einen Euro. Wie die Industrie es schafft, ein intensiv schmeckendes Gericht so günstig herzustellen, zeigt Sebastian Lege.
Sebastian Lege kennt die Tricks der Lebensmittelindustrie. Er nimmt sich einige der beliebtesten Süßigkeiten vor und baut sie nach. Dabei deckt er auf, was wirklich drinsteckt. Ferreros Raffaello scheint eine exklusive und exotische Praline zu sein. Sebastian Lege führt vor, wie günstig dieser Snack hergestellt wird. Er zeigt auch, wie viel Tier in unseren Süßigkeiten steckt - und wie wenig Vitamine selbst in nimm2 enthalten sind. Süßigkeiten bestehen vorwiegend aus Zucker. Doch die Lebensmittelindustrie gibt sich immer wieder Mühe, das zu überspielen. "Vitamine und Naschen für die ganze Familie" - so heißt der Slogan von nimm2. Sebastian Lege fährt in das Aachener Süßwaren-Technologie-Center, um den Bonbonklassiker nachzubauen: eine harte Hülle mit weichem Kern und ganz vielen Vitaminen. Gesund ist das noch lange nicht. Die allermeisten Gummibären bestehen aus tierischer Gelatine. So auch die grünen Frösche von HARIBO. Sebastian Lege baut die Süßigkeit in seiner Werkstatt nach und fängt ganz vorne an: Er gewinnt die Gelatine aus Schweinehaut. Tatsächlich stecken noch ganz andere tierische Produkte in unseren Süßwaren. Sebastian Lege deckt auf. Der Nestlé-Konzern hat sich neue Produkte für den Frühstückstisch ausgedacht: Riegel mit viel Vollkorn, die ein ganzes Frühstück ersetzen sollen. Sebastian Lege schaut sich an, was wirklich drinsteckt. Für den Riegel-Nachbau braucht er mehr als 30 verschiedene Zutaten, darunter Zucker, Sirup und Schokolade. Sebastian Lege deckt die Tricks der Lebensmittelindustrie auf. In seiner Werkstatt packt er die beliebten Süßigkeiten aus und baut sie originalgetreu nach. Auf dem YouTube-Kanal ZDFbesseresser hat er bereits 200 verschiedene Produkte auf den Prüfstand gestellt. Damit wir alle wissen, was wirklich in unserem Essen steckt.
Sebastian Lege deckt die Tricks der Lebensmittelindustrie auf. Vom Giganten Mondelez werden Milka, Oreo und Philadelphia hergestellt. Sebastian Lege entlarvt die Geheimnisse der Produkte. Milka-Schokolade mit guter Alpenmilch - ein gewiefter Trick, den Produktentwickler Lege aufdeckt. Philadelphia darf längst nicht mehr als Frischkäse verkauft werden - was drinsteckt, erklärt die Doku. Und der Trick der Oreo-Kekse ist so einfach wie genial. Die Firma Mondelez ist ein Gigant der Lebensmittelindustrie - und trotzdem kaum bei Kunden bekannt. Dabei bündelt sie extrem bekannte Marken, die fast jeder schon einmal in den Einkaufswagen gelegt hat. Die Dokumentation erzählt die spannende Unternehmensgeschichte des leisen Riesen. Von seiner Abspaltung vom amerikanischen Mutterkonzern bis zum Renditewunder europäischer Lebensmittelproduzenten. Produktentwickler Sebastian Lege schaut sich zudem einige der beliebtesten Produkte von Mondelez an und erklärt die Tricks, die die Hersteller anwenden. Meist, um Geld bei der Produktion zu sparen. Aber auch, um die Umsätze in neue Höhen zu treiben. Die Dokumentation schaut hinter die Kulissen der Lebensmittelindustrie. Sie lässt Experten zu Wort kommen, die Konsumenten ein Stück mündiger machen. Denn viele der Tricks der Konzerne sind ohne fachkundige Hilfe längst nicht mehr zu durchschauen.
Hotdog, Köttbullar und die Zimtschnecke sind Topseller bei der größten Möbelhauskette der Welt: IKEA. Welche Tricks dahinterstecken, weiß Sebastian Lege. Sebastian Lege nimmt die Lebensmittelsparte des Möbelriesen IKEA unter die Lupe. Um Fast Food für wenige Euro anbieten zu können, muss der Konzern massenhaft und effizient produzieren. Dabei kommen ausgeklügelte Tricks und jede Menge Zusatzstoffe zum Einsatz. IKEA hat mit seinem Hotdog einen weltweiten Hype ausgelöst und die Brühwurst im Brötchen jahrzehntelang für nur einen Euro verkauft. Die Würstchen werden millionenfach aus einfachen Zutaten hergestellt und in einen Kunstdarm aus Kollagen gefüllt. Die Lebensmittelindustrie nutzt Schlachtabfälle, um Kollagen für die Herstellung dieser Därme zu gewinnen. Dank hocheffizienter Verfahren wird kein Gramm Brät zu viel abgefüllt. Der Hotdog ist nicht nur ein leckerer Snack, sondern auch ein Marketinginstrument, um Kundinnen und Kunden in die Läden zu locken. Manche Kunden kommen nur wegen der günstigen Lebensmittelpreise und der gemütlichen Restaurantatmosphäre in die bundesweit 54 IKEA-Filialen. Ein Klassiker im Möbel-Restaurant sind Köttbullar - Hackfleischbällchen mit Soße, Kartoffelpüree und Preiselbeeren. Sie sind nicht nur das schwedische Nationalgericht, sondern auch ein echter Verkaufsschlager. Durch geschickte Herstellungsverfahren wird dem Produkt Wasser entzogen, und Zusatzstoffe sorgen für den Geschmack in der Soße. Mittlerweile werden damit Millionenumsätze erzielt. Die Zimtschnecke ist vielen Schweden heilig und spielt auch beim Möbelriesen eine entscheidende Rolle. Die zucker- und fetthaltige Zimtschnecke Gifflar wird im hauseigenen Markt in verschiedenen Varianten zu Niedrigstpreisen verkauft. Die Industrie macht Gifflar in der Tüte durch den Einsatz von E-Stoffen lange haltbar. IKEA verkauft inzwischen in einigen Filialen veganes Softeis: ein Massenprodukt, das dort aus der Maschine kommt. Für nur einen Euro gibt es unter anderem Vanille- oder Erdbeereis. Ein Softeisautomat füllt das Eis direkt in die Waffel, wartungsarm und ohne Personalkosten. Das vegane Softeis wird auf Wasserbasis mit viel Zucker hergestellt. So verdient der schwedische Möbelkonzern nicht nur Geld mit der Süßigkeit, sondern belohnt auch die Kundinnen und Kunden. Das vegane Eis spielt eine wichtige Rolle in der Marketingstrategie für das vegane und vegetarische Sortiment.
Coca-Cola, Kellogg's, Maggi: Sebastian Lege deckt die Tricks der größten Lebensmittelkonzerne auf. Wie hat Coca-Cola es geschafft, so unendlich beliebt zu werden? Sebastian Lege reist bis nach Mexiko und stellt dort Erschütterndes fest. Der Maggi-Würfel wird global vermarktet und hat den Geschmack auf der ganzen Welt geprägt. Er enthält aber zu viel Salz. Kellogg's hat die weltweite Frühstückskultur nachhaltig verändert. Nährstoffarme Maisflocken werden mit viel Zucker gepimpt. Sebastian Lege lüftet auf drei Kontinenten die krassesten Tricks der größten Marken. Eine der ikonischsten Marken der Welt: Coca-Cola. Es gibt kaum einen Winkel, in dem die berühmte, dunkle Brause in ihrer markanten Flasche nicht zu finden ist. Jeder kennt die süße Limonade, von der es mehrere Varianten gibt: classic, light, mit oder ohne Zucker. Mit Vanille-, Kirsch- oder Himbeergeschmack. Mit oder ohne Koffein. In der Dose, der Glas- oder Plastikflasche. Groß oder klein. Die Menschen scheinen süchtig nach der "Welt-Droge": Aber wie hat es die Coke geschafft, so unendlich beliebt und so weitverbreitet zu sein? Sebastian Lege reist bis nach Mexiko und stellt dort Erschütterndes fest. Der Brühwürfel von Maggi war jahrzehntelang nicht aus "Muttis Küche" wegzudenken, denn mit dem kleinen praktischen Helfer sind viele Gerichte oder einfache Suppen schnell und unkompliziert herzustellen. Keine Frage, der Maggi-Würfel hat seinen festen Platz in der deutschen Küchenkultur - aber kaum einer weiß, dass er auch in vielen anderen Ländern in jedem Vorratsschrank steht. Die Geschmacksbombe ist ein regelrechter Exportschlager und hat eine weltweit beispiellose Erfolgsgeschichte hinter sich. Der Würfel wird global vermarktet. Und hat damit den Geschmack auf der ganzen Welt geprägt. Wie hat es Maggi geschafft, die Welt zu erobern? Ein Frühstück ohne Cornflakes gibt es kaum. So etwas können sich die meisten Kinder gar nicht mehr vorstellen, vor allem nicht in den USA. Dort hat der Konzern die Frühstückskultur nachhaltig verändert und danach die ganze Welt erobert und das Frühstück auch für uns revolutioniert. Im Schnitt isst jeder Deutsche im Jahr ein Kilogramm Cornflakes. Sebastian Lege weiß: Cornflakes sind aus einem Zufall heraus entstanden. Der Lebensmittelentwickler zeigt in seinem Experiment, woraus die Flocken eigentlich bestehen.
In der österreichischen Hauptstadt Wien geschehen in den letzten Jahrzehnten immer wieder spektakuläre Verbrechen an markanten Orten. Warum genau dort, müssen die Ermittler herausfinden. In der Wiener Staatsoper wird 1963 eine zehnjährige Ballettschülerin ermordet. Hofrat Edelbacher ermittelt an diesem ungewöhnlichen Tatort. In Wien-Favoriten werden in kurzer Zeit eine Frau und zwei Mädchen umgebracht. Ermittler Geiger jagt einen Serienmörder. Und am Wiener "Russendenkmal" wird die Leiche eines jungen Models im Erdreich gefunden. Ein Fall, der viele Rätsel aufwirft. Drei außergewöhnliche Mordfälle und besondere Tatorte, welche die Ermittler vor große Herausforderungen stellen. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Salzgitter, 26. Januar 2019: Milad A. bricht nach Schüssen in einem Hinterhof zusammen, stirbt im Krankenhaus. Kameras und eine Augenzeugin liefern den Beamten Hinweise auf den Täter. Oberstaatsanwalt Hans Christian Wolters und die Ermittler verknüpfen das Überwachungsvideo, Zeugenhinweise und Drohungen aus dem Umfeld der Freundin. Schmauchspuren werden zum Wendepunkt. Der Verdächtige Ala A. schweigt - doch die Indizienkette überführt den Täter. Ein zweiter Fall führt nach Gelnhausen (2022): eine verbrannte Leiche, 60 Stiche, kaum Spuren. LKA-Experte Dr. Harald Schneider findet Blut an Sandalen und im Auto - der Verdächtige wird überführt. Und in Velbert (2007) wird ein Cold Case gelöst: Dank neuer DNA-Methoden fällt der Verdacht auf Sven K., einen mutmaßlichen Auftragsmörder. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Es ist eines der häufigsten Mordmotive überhaupt: die Gier, sich an anderen zu bereichern. Die Habgier als Triebfeder eines brutalen Verbrechens. Im November 2020 alarmiert ein 37-jähriger Mann im niedersächsischen Helmstedt die Rettungskräfte: Seine Frau liege tot in der Wohnung. Sie sei von einem Einbrecher ermordet worden. Die Ermittler sind skeptisch, ob es den Einbrecher wirklich gab. 1989 wird ein Anwalt in Braunschweig in seinem Haus überfallen und in eine Truhe gesperrt. Die Täter legen Feuer, der Anwalt stirbt. Und der Haupttäter begeht noch weitere schwere Verbrechen. Und eine Braunschweiger Altenpflegerin wird 2016 in ihrer Wohnung umgebracht. Ihr in einem Tresor aufbewahrtes Geld ist verschwunden. Können Überwachungsvideos die Polizei auf die Spur des Täters bringen? Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
"Hilfe, kommen Sie schnell, ich wurde ausgeraubt!" So meldet sich Irina J. am 16. Dezember 2013 bei der Polizei. Die Betreiberin eines Schnellimbisses wurde offenbar Opfer brutaler Räuber. Als die Ermittler am Schnellrestaurant eintreffen, entdecken sie die stark unterkühlte Geschäftsführerin. Sie wurde bei minus 23 Grad von den Tätern ins Kühlhaus gesperrt und mit Wasser übergossen. Ein Mordversuch. Dann weisen die Spuren in eine andere Richtung. Olivenförmige Bohrlöcher in Fensterrahmen und Terrassentüren sind um die Jahrtausendwende das Markenzeichen des sogenannten Fensterbohrers, einem Einbrecher, der in halb Europa für Angst und Schrecken sorgt. Er kommt, wenn die Bewohner schlafen, und setzt sich zu ihnen ans Bett. Er isst und trinkt in den Häusern, die er heimsucht, und trägt dabei die Hausschuhe seiner Opfer. Spezialeinheiten jagen ihn jahrelang - erfolglos -, bis es in Wiesbaden zu einer überraschenden Begegnung kommt. In Frankfurt am Main wird 1994 ein Optiker überfallen und ermordet. Obwohl die Täter zahlreiche Spuren hinterlassen und sogar von Zeugen gesehen werden, können sie nicht gefasst werden. Als der Fall 23 Jahre später auf dem Tisch des DNA-Experten Harald Schneider landet, kommt endlich Bewegung in die Ermittlungen. In der Asservatenkammer liegen noch zwei Schals, mit denen das Opfer geknebelt wurde. Doch diese wurden für eine Fernsehsendung zwischenzeitlich gewaschen. Sind damit alle Spuren der Täter für immer verloren? Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
In Alltagssituationen wiegen sich Menschen häufig in Sicherheit. Doch die kann trügerisch sein. Denn aus dem Nichts heraus können Menschen plötzlich zum Verbrechensopfer werden. In Wien geht ein extrem gefährlicher Täter um. Er attackiert obdachlose Menschen, die vollkommen arg- und wehrlos sind. Und in Trier ist ein alleinstehender Mann auf der Suche nach Liebe und Zuneigung. Das nutzen skrupellose Täter für ihre Pläne aus. Ein scheinbar beschaulicher Abendspaziergang wird für ein dänisches Ehepaar zur mörderischen Falle. Denn auch die beiden Skandinavier werden Opfer einer tragischen Zufallsbegegnung. Für die Ermittler ist es ein nervenaufreibender Wettkampf gegen die Zeit, denn die Täter können jederzeit wieder zuschlagen. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Anwohner entdecken in Berlin-Wannsee an einem Haus eine eingeschlagene Scheibe. Drinnen liegt der 59-jährige Hauseigentümer: Er wurde umgebracht. Die Täter kamen durch die Terrassentür. Im Haus stoßen die Ermittler dann bei der Spurensuche auf Unmengen an Duftsteinen - niemand ahnt zunächst, dass sie schon wenig später zu den Tätern führen werden. Im hessischen Kelkheim wird die 69-jährige Ingrid Z. von Nachbarn tot neben ihrem Bett gefunden. Ihr Kopf wurde vom Täter mit Klebeband umwickelt, an Händen und Füßen ist sie gefesselt. Die Ermittler finden heraus, dass Ingrid Z. begeisterte Bridge-Spielerin war. Noch am Abend ihres Todes hatte sie zu einer Bridge-Runde geladen - stammt der Täter aus den Reihen ihrer Mitspieler? Ein Familienvater aus dem niedersächsischen Groß Döhren verschwindet spurlos. Karsten M. verlässt wie immer morgens gegen 5.00 Uhr das Haus - kehrt dann aber nicht mehr zurück. Seine Ehefrau und die Kinder alarmieren die Polizei. Die Ermittler entdecken am nächsten Morgen Blutflecke und Schleifspuren im Garten des Anwesens. Außerdem ist der Wagen des 51-Jährigen verschwunden. Als das Auto einige Tage später gefunden wird, können Experten der Polizei Unmengen von Blut im Innern des Autos sichtbar machen. Jetzt steht fest: Der 51-Jährige wurde Opfer eines mysteriösen Verbrechens. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Sprechen sich Täter ab, um gemeinsam einen Mord zu begehen, entsteht ein Geflecht aus Akteuren, Motiven und Absprachen. Um dies zu durchdringen, braucht es die Erfahrung der Ermittler. In Osnabrück wird Marcus K. mitten am Tag in seiner Wohnung erschossen. Schnell gerät seine Freundin ins Visier der Polizei, doch es fehlen Beweise. Erst die Aussage eines Zeugen bringt die Wende. Bei ihm soll die Frau ihre Pläne ausgeplaudert haben. In einem zweiten Fall sieht sich die Polizei Mönchengladbach mit einem perfiden Mordplan konfrontiert. Drei Männer stehen im Verdacht, die 89-jährige Gertrud K. getötet zu haben, um an ihr Vermögen zu gelangen. In den Vernehmungen beschuldigen sie sich allerdings gegenseitig. Und von der Leiche fehlt zunächst jede Spur. In Braunschweig wird Zofia S. in ihrem Büro erschossen. Die Ermittlungen führen Polizeihauptkommissar Holger Kunkel tief ins Schmugglermilieu. Er ist sich sicher: Die Frau wurde Opfer eines professionellen Auftragsmordes. Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.