Im französischen Zentralmassiv, in der Auvergne, liegt friedlich eines der größten Vulkangebiete Mitteleuropas. Doch die Feuerriesen schlafen nur und könnten jederzeit wieder erwachen. Der jüngste unter den Vulkanen ist vor einigen Tausend Jahren ausgebrochen, damit gilt er in der Vulkanologie als aktiv. Die große Vielfalt an vulkanischen Phänomenen lockt nicht nur Wissenschaftler in die Auvergne, sondern auch zahlreiche Naturfreunde. Auch wenn es keinen Anlass zur Sorge gibt, haben die Vulkanologen die Vulkane in der Auvergne im Blick. Sie erstellen Modelle, um die Folgen eines möglichen Ausbruchs zu berechnen. In der Vulkankette Chaîne des Puys finden sich drei verschiedene Typen von Vulkanen: Schlacken- und Aschekegel, Lavadome und Kraterseen oder Maare. Sie alle stellen unterschiedliche Gefahren dar. Seit 2018 gehört die Chaîne des Puys als "Zeugnis der Kontinentaldrift und der Zusammenhänge zwischen verschiedenen geologischen Prozessen" zum Welterbe der UNESCO.
Trotz eBay und Co. - der Trend zu Flohmärkten ist nach wie vor ungebrochen. Pro Jahr finden Zehntausende solcher Märkte in Deutschland statt. Im Schnitt liegen laut einer Umfrage in den Haushalten Gegenstände im Wert von durchschnittlich mehr als 1000 Euro herum. Bares Geld, das unter die Leute gebracht werden will. Und so findet manches Schätzchen aus dem Keller einen neuen Besitzer. Sandra ist seit ihrer Kindheit auf Flohmärkten unterwegs, auch ihre Kinder sind große Fans vom Trödeln. Kindersachen und Spielzeug, das nicht mehr gebraucht wird, wird sofort verkauft. Die Kinder freuen sich immer, wenn sie dafür etwas Neues kaufen können. Sie haben viel Krempel, bekommen vieles geschenkt und lagern alles in ihrer Trödelgarage. Sie gehen vor allem auf Märkte in Krefeld, Tönisvorst, Duisburg und Düsseldorf. Mit ihren Freunden hat Sandra außerdem eine Tauschbörse für Klamotten, bei der sie fröhlich mit Sekt und guten Gesprächen ihre Kleidungsstücke austauschen. Sandra ist ein Verkaufstalent. Mit Kaffee, Musik, fröhlicher Ausstrahlung und guten Preisen lässt sie ihre Kasse klingeln. Norbert Voest aus Kempen ist ein lustiger Mensch, der gern auf Flohmärkte geht. Früher war er im Handel tätig, hat also Erfahrung mit An- und Verkauf. Nun ist er in Rente und trödelt nur noch mit gebrauchten Waren. Da seine Rente nicht üppig ist, ist es für ihn das perfekte Zubrot, um die Rente etwas aufzustocken. In der Regel erzielt er beim Verkauf auf den Märkten um die 200 Euro Umsatz. Viele Sachen bekommt er geschenkt, oder er holt sie sich auf offenen Wohnungsauflösungen, wo er für kleines Geld Waren kaufen kann. Aber er schnappt zum Beispiel auch zu, wenn die Nonnen am Kloster Kempen ausmisten. Da sind oft sehr gute und alte Sachen dabei, die er gut wieder verkaufen kann. So bleibt Norbert seiner Leidenschaft fürs Handeln treu. Stefan Schmidt betreibt die "Schatzkammer" in Flintbek bei Kiel. Seit vielen Jahren handelt er, der sich selbst "Trödel-Baron" nennt, mit ausrangiertem Hausrat und allem, was sich auch auf Flohmärkten wiederfindet. Das Entrümpeln und Trödeln wird seine Berufung, sagt Schmidt. Er ist ein "Klön-Schnacker" wie er im Buche steht, hat immer einen guten Spruch auf Lager hat und redet ohne Unterlass. Seine Kunden lieben das. Er und sein Team entrümpeln regelmäßig Wohnungen und Häuser und schaffen so Nachschub für seine "Schatzkammer" heran. Paulina und Gerrit aus Berlin teilen die Leidenschaft für Vintage-Wohnaccessoires, Kleidung und Möbel. Die beiden Freunde gehen gern in kleine Läden, auf Flohmärkte oder online auf Schatzsuche. Die Fundstücke bereiten sie aber nicht nur für sich selbst auf. Freunde und Familie werden so schon seit Jahren mit ihren Schnäppchen aus Glas, Marmor und Co. beglückt. Die Nachfrage nach ihrem guten Auge für schmucke Deko und Accessoires stieg, sodass ihnen 2018 die Idee zu dem Onlineshop "Dusty Crush Studio" kam. In dem Shop von "Dusty Crush Studio", und auch auf Instagram, findet man allerlei Vintage-Deko, die von den beiden aufpoliert und liebevoll in Szene gesetzt wird. "Wir glauben, dass die Menschen Individualität in ihren vier Wänden haben wollen. Und das möglichst nachhaltig. Secondhand ist da der beste Weg und vor allem in Städten wie Berlin total angesagt", erzählt Gerrit. Die beiden Mittdreißiger erspüren Trends rund um den Secondhandkult. Eine "ZDF.reportage" über die Trödel- und Flohmarktleidenschaft der Deutschen
Diese Folge der Reihe "Das war dann mal weg" erinnert an Requisiten und Rituale rund ums Auto. Bleibenzin und Waschen auf der Straße sind heute ebenso out wie Fuchsschwanz und Wackeldackel. Vom Blitzschlag bis zum Radioklau: So mancher Aufreger rund ums Auto scheint so vergessen wie die einst kultigen Manta-Witze. Oder doch nicht? Charmant, nachdenklich und witzig kommentieren Anneke Kim Sarnau, Florian Martens, Cherno Jobatey, Rhea Harder-Vennewald. Irgendwie sieht man sie nicht mehr, die Feinripp-behemdeten Familienväter, die jeden Samstag ihr Auto in der Garageneinfahrt mit zahllosen Mittelchen und weichen Tüchern zärtlich säubern und polieren. Denn das händische Autowaschen ist so gut wie weg, seit es Waschanlagen mit weichen Bürsten und das ein oder andere Verbot gibt. Ebenfalls weg: verbleites Benzin. Heute total selbstverständlich, in den 1980ern aber sorgte bleifreier Sprit für Herzrasen bei motorisierten Menschen. "Das war dann mal weg" erzählt die Geschichte vom verbleiten Benzin und erklärt, wie das Zeug da überhaupt reinkam. Außerdem widmet sich die Sendung der Geschichte des Quick-out-Autoradios - einer wunderbaren Erfindung der frühen Autozeit, deren praktische Anti-Klau-Funktion erst mit der Reisewelle der 1960er entdeckt wurde. Und wer immer schon mal wissen wollte, warum viele Autos früher ein Schwänzchen an der Stoßstange hatten - "Das war dann mal weg" verrät, was es damit auf sich hatte. Außerdem: Was ist aus Must-have-Accessoires wie Fuchsschwanz, Klorollenhut und Wackeldackel geworden?
Einst für unsere Kommunikation unverzichtbar, heute weg: von prall gefüllten Telefonbüchern über die Rohrpost bis zu Telefonkarten, die uns noch das Tor zur Welt öffneten. Das Faxgerät übertrug mit seinem unverwechselbaren Surren und Piepen zuverlässig Informationen rund um den Globus. Ein technisches Wunderwerk, das Briefe innerhalb von Sekunden verschickte. Heute ist das Faxgerät kaum noch im Einsatz. Ein wahres Kult-Gadget der Vergangenheit war der Pager. Dieses kleine Gerät trug man am Gürtel und war bekannt für sein lautes Piepen. Wenn der Pager sich meldete, enthielt er entweder eine kurze Nachricht oder zeigte eine Telefonnummer, die der Träger zurückrufen sollte. Eine Form der mobilen Kommunikation in den Zeiten vor dem Smartphone. Ein weiteres Hilfsmittel aus vergangener Zeit ist das Telefonbuch. Diese dicken Wälzer, gefüllt mit unzähligen Seiten voller Namen, Nummern und Adressen, waren einst in jedem Haushalt zu finden. In Telefonzellen war es keine Seltenheit, dass die gesuchte Seite herausgerissen wurde. Für Sammler und Nostalgiker sind sie immer noch ein Highlight: Telefonkarten. Diese scheckkartengroßen Stücke waren mit verschiedenen Motiven bedruckt und speicherten das Telefonguthaben auf einem Chip. Doch mit dem Verschwinden der Telefonzellen sind auch die Telefonkarten aus dem Alltag verschwunden. Auch die Rohrpost, einst ein Symbol effizienter Kommunikation, ist weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden. Aber es gibt immer noch spezielle Bereiche, in denen die Rohrpost gebraucht wird. Etwa in Kliniken, an Mautstellen oder sogar im Kanzleramt. Die Zeitreise wird begleitet von Michael Kessler, Florian Martens, Rhea Harder-Vennewald und Jessica Ginkel. "Das war dann mal weg" - die Reihe spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag bereichert haben, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie verschwunden. Was ist daraus geworden?
Die Zeitreise bei "Das war dann mal weg" geht weiter. Diesmal ist die Nasszelle Thema. Von der Trockenhaube über den Allibert-Schrank bis zur Bademütze. Wer kennt das noch? Als sie unseren Alltag eroberten, waren sie schon bald nicht mehr aus ihm wegzudenken. Und doch waren sie plötzlich wieder verschwunden. Was machte sie so besonders? Was haben wir an ihnen geliebt? Und was hat sie ersetzt? Kommen Sie mit auf eine Zeitreise. Zurück in die Welt der verschwundenen Dinge des Alltags: Nichts ist so alt wie die Zukunft von gestern. Was heute als Hightech gilt, ist der Trödel von morgen. Und doch waren all diese Dinge einmal neu, ja geradezu futuristisch. Schienen aus der Welt von übermorgen zu kommen, machten unser Leben einfacher oder aufregender. "Das war dann mal weg" widmet sich auf unterhaltsame und informative Weise ausgestorbenen Dingen aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Wie funktionierte ein Fernschreiber? Und was hat ein Bleistift mit einer Musikkassette zu tun? Die Dokumentationsreihe nimmt die Zuschauer mit auf eine wahre Zeitreise. Die Älteren haben vielleicht nie gemerkt, dass Telegramme und Telefonzellen irgendwann verschwunden waren. Und die Jüngeren vielleicht nie gewusst, dass es sie überhaupt mal gab. Prominente steuern ihre persönlichen Anekdoten zu den Kultgegenständen der Vergangenheit bei, Kinder versuchen zu ergründen, wie sie damals funktioniert haben, Animationen sorgen für so manchen Aha-Effekt.
Eine Zeitreise in die Welt der Schönheitstrends, die einst unseren Alltag prägten: von der ikonischen Dauerwelle über glänzende Pomade bis hin zu begehrten Mode-Düften der DDR. Früher schmückten bunte Anstecker viele Jacken und setzten echte Statements. Doch manche Trends schadeten mehr: Augentropfen mit Tollkirsche und Bleiweißpuder waren echte Gesundheitsrisiken. Der Rock 'n' Roll brachte nicht nur musikalische Innovationen, sondern auch markante Frisuren mit sich. Der Star dieser Ära, Elvis Presley, prägte mit seiner perfekt sitzenden Tolle den Style einer ganzen Generation. Sein Geheimnis: Pomade - ein damals unverzichtbares Stylingprodukt, das in vielen Haushalten verbreitet war. Die Dauerwelle, früher ein wesentlicher Bestand des Angebots in Friseursalons, ist heute nahezu verschwunden. Einst als modisches Statement angesehen, sind diese dauerhaften Locken inzwischen nicht mehr zeitgemäß. Die Reihe "Das war dann mal weg" beleuchtet auch begehrte Kosmetikprodukte der DDR-Zeit. Ein prominentes Beispiel ist das Parfum "Casino Royale", das als Duft der Chefsekretärinnen bekannt war. Heute wird dieser Duft in einer kleinen Manufaktur wieder hergestellt. "Atomkraft, nein danke", "Frieden" oder der ikonische Smiley-Button: Anstecker oder Buttons dienten nicht nur der Verschönerung des Outfits, sondern auch der Kommunikation von persönlichen Ansichten. Heute erfolgt der Austausch von Meinungen häufig über soziale Medien, und Buttons sind nur noch selten im Alltag zu finden. Die Zeitreise in die Vergangenheit wird begleitet von Michael Kessler, Florian Martens, Rhea Harder-Vennewald und Jessica Ginkel. "Das war dann mal weg" - die Reihe spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag bereichert haben, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie verschwunden. Was ist daraus geworden?
Luxus wird oft mit dem Exotischen, Unerreichbaren und Seltenen assoziiert. Doch was gestern noch Luxus war, kann heute schon wertlos sein. Oder als Retrotrend eine zweite Chance bekommen. Tiere schmücken sich mit bunten Federn, Menschen mit Luxusgütern, um ihre Umwelt zu beeindrucken. Elfenbein, Seidenstrümpfe oder sogar Besteck aus Aluminium: Einst war manches so wertvoll wie Gold. Heute ist es aus unserem Alltag verschwunden. Die Reihe "Das war dann mal weg" nimmt sich der Luxusobjekte an und erzählt ihre Geschichte. Seit Jahrtausenden ist der Mensch von Elfenbein fasziniert und stellt vor allem aus den Stoßzähnen von Elefanten Gegenstände her. Das Material - weiß, zart und doch stabil - ist so edel wie umstritten. Denn als die Kolonialmächte Ende des 19. Jahrhunderts in den Handel einsteigen, werden Elefanten wegen ihrer Stoßzähne getötet. Heute ist der Elfenbeinhandel verboten. An einen anderen Luxus erinnert sich kaum noch jemand: Seidenstrümpfe. Anfang des 20. Jahrhunderts eine Revolution in der Damenmode, tragen wir heute Nylon, Perlon oder andere Kunstfasern am Bein. Und die Strumpfhose hat die aufwendigeren Damenstrümpfe abgelöst. Der Siegelring ist etwas für reiche, wichtige und vor allem adelige Leute. Zumindest im Mittelalter. Da hatte der Siegelring eine Funktion, nämlich das Versiegeln von wichtigen Schriftstücken. Diese Funktion ist längst verschwunden, der Ring ist nur noch ein Schmuckstück, das immer wieder als Retrotrend zurückkehrt. Ein ganz erstaunlicher Gegenstand, dem man den Luxus nicht auf den ersten Blick ansieht, ist das Aluminiumbesteck. Bei DDR-Bürgerinnen und -Bürgern löst es alle möglichen Gefühle aus, aber sicher nicht, privilegiert zu sein. Tatsächlich ist das leichte, biegsame Besteck kurz nach seinem Auftauchen im 19. Jahrhundert wertvoller als Goldbesteck. "Das war dann mal weg" erzählt die ganze Geschichte. Das Monokel hat eine unmittelbare Wirkung auf die Persönlichkeit seines Trägers. Die ins Auge geklemmte Lesehilfe sorgt bei den prominenten Kommentatoren für Erheiterung: Anneke-Kim Sarnau, Rhea Harder-Vennewald, Michael Kessler und Florian Martens. Die Reihe "Das war dann mal weg" spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag schöner machten, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie verschwunden. Was ist daraus geworden?
Die Erfolgsgeschichte von "Das war dann mal weg" bei ZDFinfo geht weiter. Diesmal ist der Film auf der Spur von Dingen des Alltags aus dem Kinderzimmer - einst geliebt, heute kaum mehr bekannt. Wer weiß noch, wie ein Bonanzarad aussah? Was es mit den "Yps"-Heften auf sich hatte? Und was hat man noch mal mit einem Tamagotchi gemacht? Die etwas Älteren werden sich erinnern, die Kinder im Film müssen schon sehr rätseln. "Das war dann mal weg" widmet sich auf unterhaltsame und informative Weise ausgestorbenen Dingen aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Wie funktionierte ein Fernschreiber? Und was hat ein Bleistift mit einer Musikkassette zu tun? Die Dokumentationsreihe nimmt die Zuschauer mit auf eine wahre Zeitreise. Die Älteren haben vielleicht nie gemerkt, dass Telegramme und Telefonzellen irgendwann mal verschwunden waren. Und die Jüngeren vielleicht nie gewusst, dass es sie überhaupt gab. Prominente steuern ihre persönlichen Anekdoten zu den Kultgegenständen der Vergangenheit bei, Animationen sorgen für so manchen Aha-Effekt.
Ein Streifzug durch die Geschichte genialer Erfindungen, die unseren Alltag lange Zeit aufregender und schöner machten - und die heute dennoch verschwunden sind. Die Doku weckt Erinnerungen an die Zeit mit LP, Kassette und Walkman, erzählt aber auch die Geschichte älterer Erfindungen wie der Telegrafie, der Telefonzelle oder der Bildröhre. Und sie erklärt, warum eine tolle Idee der Bundespost ganz schnell wieder verschwand. Es ist nicht allzu lange her, da waren sie nicht aus unserem Leben wegzudenken. Geniale Erfindungen, die unseren Alltag aufregender machten: Musikkassetten, Schallplatten, der Walkman und die flimmernde Bildröhre. Manche dieser Erfindungen haben jahrzehntelang durchgehalten und wecken bis heute nostalgische Erinnerungen, andere gerieten schnell in Vergessenheit. BTX, was war das noch gleich? "Das war dann mal weg" widmet sich auf unterhaltsame und informative Weise ausgestorbenen Dingen aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Wie funktionierte ein Fernschreiber? Und was hat ein Bleistift mit einer Musikkassette zu tun? Die Dokumentation von Jörg Giese und Anja Kühne nimmt die Zuschauer mit auf eine wahre Zeitreise. Die Älteren haben vielleicht nie gemerkt, dass Telegramme und Telefonzellen irgendwann verschwunden waren. Und die Jüngeren vielleicht nie gewusst, dass es sie überhaupt gab. Prominente steuern ihre persönlichen Anekdoten zu den Kultgegenständen der Vergangenheit bei, Animationen sorgen für so manchen Aha-Effekt.
Vor rund 200 Jahren entziffert ein junger Wissenschaftler die Hieroglyphenschrift. Er legt damit den Grundstein zur wissenschaftlichen Erforschung des alten Ägypten. Heute interessieren sich die Forschenden für diejenigen, die Hieroglyphen verwendet haben: Priester, Schreiber, Maler, Graveure und Grabbauer. Denn sie haben die Geschichte der ägyptischen Dynastien und die Kultur ihres Volkes überliefert. Im Süden des Landes liegt das Grab des Petamenophis, des Obersten Vorlesepriesters. Es ist eines der größten im Land, erbaut im 7. Jahrhundert vor Christus. Als hoher Staatsbeamter hatte Petamenophis das Privileg, im Tal der Könige bestattet zu werden. Dieser "Grabpalast" fasziniert Forscherinnen und Forscher bis heute. Denn die Wände des Grabmals sind vollständig mit Hieroglyphen und Bildern bedeckt. Wer waren die Baumeister, Maler und Graveure, die diese Kunstwerke schufen? Was verraten die Hieroglyphen über das Leben in der Spätzeit des alten Ägypten? Mit der Entzifferung der Texte und Bilder wollen internationale Forschungsteams die letzten Rätsel lösen: Wer war Petamenophis wirklich? Welche Rolle spielte er in der pharaonischen Oberschicht? Und welchem Pharao diente er? Die zweiteilige Dokumentation von ZDFinfo bietet exklusive Einblicke in die Forschungen der Archäologinnen und Archäologen. Sie zeigt, welche zentrale Bedeutung der Tod im Leben der Menschen hatte und welche Rolle das "Ägyptische Totenbuch" dabei spielte.
Im Tal der Könige liegt das prächtige Grabmal des Obersten Vorlesepriesters Petamenophis. Seine Wände sind vollständig mit Bildern und Texten aus dem Totenbuch des alten Ägypten verziert. Forschende wollen die letzten Rätsel der Hieroglyphen entschlüsseln. Sie untersuchen die "Bibliothek aus Stein" und erfassen das gigantische Bauwerk mit moderner Technik. Petamenophis lebte in der Spätzeit des alten Ägypten um 650 vor Christus. Er nahm eine bedeutende Stellung im Staat ein, war Prophet und Oberster Vorlesepriester. Sein Grab liegt im Tal der Könige, das nur den Pharaonen, Vertrauten der Herrschenden und hohen Staatsbeamten als Ruhestätte vorbehalten war. Das Grabmal des Pedamenophis ist eine der größten bisher entdeckten Anlagen der Nekropole: Sie erstreckt sich unterirdisch bis in eine Tiefe von fast 20 Metern auf drei Ebenen mit unzähligen Gängen und mehr als 20 Räumen. Insgesamt sind mehr als 2600 Quadratmeter Wände vollständig mit Hieroglyphen verziert. Wegen der schier unendlichen Vielfalt an Schriften und Bildern nennen die einen das Bauwerk "Bibliothek der Schriften". Für andere ist das Grabmal ein "Grabpalast". Die Anlage trägt heute offiziell die Bezeichnung TT33. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen seit Langem den aufwendig gestalteten Grabkomplex. Mithilfe moderner Untersuchungsmethoden und 3-D-Technologie erweitern sie ihre Erkenntnisse und ihren Blick auf das Leben im alten Ägypten. Die zweiteilige Dokumentation von ZDFinfo bietet exklusive Einblicke in die Forschungen der Archäologinnen und Archäologen. Sie zeigt, welche zentrale Bedeutung der Tod im Leben der Menschen hatte und welche Rolle das "Ägyptische Totenbuch" dabei spielte.
Viele Gräber im Tal der Könige sind schon vor Jahrhunderten geplündert worden. Dabei scheinen die Räuber systematisch vorgegangen zu sein. Ist dies das Werk gewöhnlicher Diebe? Eine Vermutung: Die Gräber wurden im Auftrag der Priester ausgeraubt. Ein bisher unentdecktes Grab gibt interessante Hinweise. Ägyptologin Salima Ikram untersucht derweil, ob einige in den USA beschlagnahmte Artefakte aus dem Tal der Könige stammen könnten. Sagenhafte Schätze, geheimnisvolle Gräber und Artefakte: Die Reihe "Ägypten - Schatzkammer der Archäologie" begleitet ein Team von Archäologinnen und Archäologen in Ägypten und erweckt die antike Zivilisation mit atemberaubenden Aufnahmen zu neuem Leben. Im Kampf gegen die Hitze und das unwirtliche Terrain arbeiten die Archäologinnen und Archäologen gegen die Zeit, um Gräber freizulegen und kolossale Bauwerke wieder aufzubauen. Mit ihrer Leidenschaft und der neuesten Technologie schaffen sie es, die Geschichte dieses mächtigen antiken Reiches zu rekonstruieren.
Ägypten ist nicht nur das Land berühmter Pharaonen. Auch mächtige Frauen wie Nofretete oder Kleopatra haben das antike Reich am Nil geprägt - und bestiegen selbst den Thron. Hatschepsut setzte sich mit ihrem Tempel bei Luxor ein eindrucksvolles Denkmal. Neue Funde zeigen, wie sie den Kult der Göttin Hathor zur Stärkung ihrer Macht nutzte. Doch warum ließ sie sich auch mit männlichen Attributen wie dem Königsbart darstellen? In Sakkara erforschen Archäologinnen und Archäologen derweil Pyramide und Totentempel der geheimnisvollen Königsgemahlin Setibhor, deren Name erst 2019 auf einer Säule entdeckt wird. Ihre Pyramide ist eine der größten, die je für eine Frau errichtet wurde - ein Hinweis auf die bedeutende Rolle von Setibhor. Hat sie - wie Nefertari, die einflussreiche Gemahlin Ramses des Großen - gemeinsam mit ihrem Mann Djedkare regiert? Oder saß sie, wie Hatschepsut, 900 Jahre später sogar auf dem Thron? Mehr Informationen versprechen sich die Forschenden von Setibhors Grabkammer, die bisher unter der Pyramide verschüttet lag und in der Neuzeit noch nicht betreten wurde. In ganz Ägypten suchen Grabungsteams unter dem Schutt der Jahrtausende nach Zeugnissen aus der Zeit der Pharaonen. Ihre Funde ermöglichen spannende Einblicke in die altägyptische Hochkultur.
In der ägyptischen Wüste steht die Wissenschaft vor einem Rätsel: Warum hörten die Pharaonen auf, Pyramiden zu bauen, und wählten das abgelegene Tal der Könige als letzte Ruhestätte? Im Schatten der Pyramiden wird eine unerforschte Begräbnisstätte geöffnet, und im Tal der Könige besucht ein Archäologe das erste dort errichtete Felsengrab. Sagenhafte Schätze, geheimnisvolle Gräber und Artefakte: Die Reihe "Ägypten - Schatzkammer der Archäologie" begleitet ein Team von Archäologinnen und Archäologen in Ägypten und erweckt die antike Zivilisation mit atemberaubenden Aufnahmen zu neuem Leben. Im Kampf gegen die Hitze und das unwirtliche Terrain arbeiten die Archäologinnen und Archäologen gegen die Zeit, um Gräber freizulegen und kolossale Bauwerke wieder aufzubauen. Mit ihrer Leidenschaft und der neuesten Technologie schaffen sie es, die Geschichte dieses mächtigen antiken Reiches zu rekonstruieren.
Der Nil - der längste Fluss der Erde und seit jeher die Lebensader Ägyptens. Ohne den mächtigen Strom wäre der Aufstieg des Landes zu einer bedeutenden Hochkultur nicht möglich gewesen. Das jährliche Nilhochwasser sorgte für üppige Ernten und spülte reiche Steuereinnahmen in die Staatskasse. Dazu spielte der Fluss beim Bau der altägyptischen Monumente eine wichtige Rolle als Transportweg. Auch in der Mythologie zeigt sich seine Bedeutung. Forscherinnen und Forscher gehen dem Einfluss des Leben spendenden Stroms auf die Entwicklung des Pharaonenreiches nach. Sie graben an mehreren archäologischen Stätten entlang seiner Ufer. In der prachtvollen Tempelanlage von Philae erzählt ein reich verziertes Wandrelief vom Mythos des Osiris, mit dem sich die alten Ägypter das jährlich wiederkehrende Hochwasser erklärten, das ihre Felder am Ufer des Nils überschwemmte und so fruchtbar machte. Um dieses Naturereignis berechenbarer zu machen, erfanden sie einen ersten Pegelmesser. Auf der Nilinsel Elephantine ist ein solcher Nilometer bis heute erhalten. Nilabwärts werden mehrere Osiris-Statuen aus dem Magazin des Ägyptischen Museums in Kairo aufwendig von Korrosionsschäden befreit und restauriert. Währenddessen sucht ein spanisches Archäologenteam in der Nekropole von Qubbet el-Hawa nach der Grabkammer des einstigen Gaufürsten Sarenput I. Auch in der Nekropole von Deir el-Bahari gefundene Krokodilschädelfragmente geben Rätsel auf. Grabungsteams aus aller Welt suchen im ägyptischen Wüstensand nach den sagenhaften Schätzen der jahrtausendealten Hochkultur am Nil. Ihr Ziel: Antworten auf die vielen Rätsel der Pharaonenzeit zu finden.
Die vergessenen Pharaonen - Ägyptens schwarze Könige
GB 2004
45'
Die Dokumentation erzählt die Geschichte der schwarzen Könige von Kusch, deren Macht lange Zeit unterschätzt wurde. Erst vor Kurzem machten Forscher einen sensationellen Fund. Die Könige von Kusch herrschten 100 Jahre lang über Ägypten. Archäologen waren überzeugt, dass der Einfluss dieser mächtigen Herrscher der Alten Welt stets unterschätzt wurde. Die Freilegung bedeutender Grabinschriften führte zu ganz neuen Einblicken.
Gianni Infantino - Funktionär, Strahlemann, Fußball-Autokrat. Der Mann, der die Korruption im Fußball bekämpfen will und dabei die FIFA zu seinem Hofstaat macht. Angetreten, die FIFA zu reformieren und den Fußball global zu machen, baut Infantino als FIFA-Chef lieber seine Macht aus. Ist er ein geldgieriger Fußball-Autokrat, der alle nach seinen eigenen Regeln spielen lässt? Anfang Oktober 2023 verkündet der FIFA-Präsident Gianni Infantino, die WM 2023 auf drei Kontinenten stattfinden zu lassen: Südamerika, Europa und Afrika. Überhaupt fliegt der Fußball unter Infantinos FIFA immer schneller, höher und weiter. Nicht wenige vermuten hinter alledem einen Masterplan, ausgeheckt zusammen mit seinem guten Bekannten Mohammed bin Salman, dem Kronprinzen von Saudi-Arabien. Infantino, 1970 als Sohn italienischer Gastarbeiter in der Schweiz geboren, kämpft sich mithilfe des Fußballs nach oben. Als Kind gilt er noch als Außenseiter. Doch dann wird er Fußball-Funktionär, bei der UEFA Generalsekretär und anschließend die rechte Hand von FIFA-Präsident Michel Platini. Nach außen präsentiert sich Infantino als Saubermann, doch intern fürchten ihn seine Mitarbeitenden wegen seines energischen Führungsstils. Dabei hat er ein untrügliches Gespür für die richtigen Netzwerke zur richtigen Zeit. Nach dem Korruptionsskandal im Fußball 2015 ergreift er seine Chance, FIFA-Präsident zu werden. Die Wahl gewinnt er überraschend, allem Anschein nach wegen seines Versprechens, den Fußball wirklich global zu machen und gleich viel Geld an jedes FIFA-Mitgliedsland zu verteilen. Es wird eine wichtige Stütze seiner Macht - denn so sichert er sich die Stimmen der kleinen Staaten. Kontrollinstanzen innerhalb der FIFA entmachtet er. Kritik wächst vor allem in Europa, gerade zur Fußball-WM in Katar 2022. Die Gründe: Sportswashing, fehlende Menschenrechte und Ausbeutung von Arbeitsmigranten auf Stadion-Baustellen. In einer denkwürdigen Pressekonferenz weist er die Kritik als scheinheilig zurück, seine Worte sorgen weltweit für Aufsehen: "Heute fühle ich mich katarisch." Von Europa wendet sich Infantino dabei immer weiter ab. Seine Liebe gilt der arabischen Welt, wo auch das Geld lockt. Ende Oktober 2023 verkündet er lange vor der offiziellen Abstimmung der FIFA: Die übernächste WM findet in Saudi-Arabien statt. Und so geht es weniger um Fußball als vielmehr um Einfluss und Macht im Milliardenbusiness.
Das "Champions League"-Magazin in ZDFinfo bietet hintergründige Informationen zum Finale, das am Samstag, 30. Mai 2026, in Budapest stattfindet. Noch einmal wird auf den Verlauf der "Champions League"-Saison zurückgeblickt und der Weg ins Endspiel nachgezeichnet.
McDonald's, Burger King und Subway - Sebastian Lege zeigt, was wirklich in Burgern, Shakes und Sandwiches steckt. Burger King wirbt mit gegrilltem Fleisch über offenem Feuer, dabei steckt dahinter nur eine effiziente Maschine. Das Teriyaki-Sandwich von Subway hat wenig mit dem asiatischen Klassiker zu tun. Und McDonald's Milchshake wird vor allem aus Wasser hergestellt. Sebastian Lege ist Produktentwickler und kennt die Tricks der Lebensmittelindustrie. Er deckt auf, wie die großen Fast-Food-Konzerne in Deutschland günstig ihre Produkte herstellen. Dabei baut Sebastian Lege die bekannten Gerichte nach und zeigt, aus welchen Zutaten sie wirklich bestehen. Er nimmt sich einen Klassiker vor: das Teriyaki-Sandwich. Der Belag bei Subway hat herzlich wenig mit dem bekannten asiatischen Gericht zu tun. Interessant wird es auch beim Milchshake von McDonald's. Wird der echte Klassiker mit echtem Speiseeis hergestellt, verwendet McDonald's vor allem Wasser und andere Zutaten. Sonst wäre der Shake in der Herstellung viel zu teuer. Bei Burger King werden die Burger in der Werbung über offenem Feuer gegrillt. In Wirklichkeit sind Infrarotgrills im Einsatz, einzig das heruntertropfende Fett entzündet sich und sorgt für Flammen. Die Fast-Food-Konzerne stehen mit ihrem kalorienreichen Essen in der Kritik und produzieren Jahr für Jahr enorm viel Verpackungsmüll. Arbeitnehmerrechte und Hygienemängel sind weitere Themen, mit denen sich der Film beschäftigt.
Wurst und Schinken seit 1834 - und heute Marktführer für pflanzlichen Fleischersatz: Produktentwickler Sebastian Lege deckt die Tricks von Rügenwalder Mühle auf. Rügenwalder Mühle ist ein norddeutsches Familienunternehmen - und dennoch in jedem Supermarktregal zu finden. Unterscheiden sich die Produkte überhaupt von der Massenware einer skandalreichen Branche - und wie gut ist das vegetarische und vegane Sortiment wirklich? Rügenwalder Teewurst hat die Marke mit der Mühle groß gemacht. Welches Geheimnis steckt hinter diesem Erfolgsprodukt - geniales Handwerk oder geschicktes Marketing? Die "besseresser" Lilly Temme und Florian Reza lüften die Tricks der Herstellung, und ein Metzgermeister zeigt, wie der beliebte Schinken Spicker handwerklich hergestellt wird. Kann Rügenwalder Mühle trotz seines Aufstiegs zum industriellen Großhersteller noch die Qualität abliefern, die der gute Ruf des Familienunternehmens verspricht? Als eines der ersten Unternehmen der Fleischindustrie hat Rügenwalder Mühle 2014 den Schritt in den Markt pflanzlicher Ersatzprodukte gewagt - mit umwerfendem Erfolg. Heute macht das Unternehmen mehr Umsatz mit seiner vegetarischen und veganen Sparte als mit Fleisch. Der einstige Teewurst-Spezialist ist zum Branchenprimus im umkämpften Markt der pflanzlichen Ersatzprodukte geworden. Klassische Wurstspezialitäten scheinen nach und nach aus dem Sortiment zu verschwinden. Produktentwickler Sebastian Lege will wissen, was in der veganen Wurst drinsteckt - und vor allem, warum sie so teuer ist. Können die aufwendig produzierten Ersatzprodukte geschmacklich mit Fleisch mithalten? Ein Blindtest mit Urlaubern auf der Insel Rügen gibt aufschlussreiche Eindrücke über die Qualität der Ersatzwürste. Abschließend klären Verbraucherschützer, Mediziner und Agrarwissenschaftler die Frage: Wie nachhaltig ist die "neue Pflanzlichkeit" von Rügenwalder Mühle wirklich? Was bringt die Ersatzwurst für Gesundheit, Tierschutz und Klima?
Aus einer kleinen Apotheke in North Carolina wird der größte Lebensmittelkonzern der Welt. Sebastian Lege lüftet das Geheimnis von Pepsi. PepsiCo stellt nicht nur Cola her. Mittlerweile gehört das Unternehmen zu den größten Snackherstellern der Welt. Sebastian Lege zeigt, was in Lay's, Doritos und Co. steckt und mit welchen Methoden es PepsiCo an die Spitze geschafft hat. Los geht die Pepsi-Geschichte 1893 in North Carolina. Der Apotheker Caleb Bradham mischt aus Zucker, Zitronenöl, Cola-Nüssen und einigen anderen Zutaten seine erste Limonade. "Brad's Drink" soll die Verdauung fördern und enthält dafür das Enzym Pepsin. Einige Jahre später ändert Bradham den Namen seiner Limo: Die Pepsi-Cola ist geboren. Mit seinem neuen Getränk expandiert Bradham. Großes Vorbild ist von Anfang an Coca-Cola. Schon 1908 lässt er an 250 Standorten abfüllen. Zunächst mit durchwachsenem Erfolg. 1939 gelingt dann der Durchbruch - dank geschickten Marketings: "Twice as much for a nickel" ist der neue Claim. Er verkauft die Pepsi-Cola zum halben Preis der Coca-Cola. Damit beginnt die Aufholjagd. Pepsi investiert in den folgenden Jahren intensiv in Marketing und wird belohnt. In öffentlichen Geschmackstests entscheiden sich die Testpersonen immer wieder für Pepsi. Seitdem hat sich die Rezeptur der Pepsi aber häufig verändert. Ein Geschmackstest zeigt, welche Cola heute besser ankommt. 1961 fusioniert Pepsi mit Frito-Lay. Die heutige PepsiCo entsteht. Und damit ein Riese im Lebensmittelgeschäft. Die Basis sind vor allem salzige Snacks wie die berühmten Doritos. Aus einem einfachen Maissnack hat sich ein breites Sortiment an Tortilla-Chips entwickelt. Produktentwickler Sebastian Lege entschlüsselt die Rezeptur der Maissnacks. In den frühen 2000ern zeichnet sich ein neuer Konkurrenzkampf mit dem Erzrivalen Coca-Cola ab. Beide wollen im wachsenden Markt der Energydrinks mitmischen. Sie liefern sich einen Wettbewerb um "Rockstar Energy". PepsiCo kauft Rockstar auf und rührt kräftig die Werbetrommel. "Party like a Rockstar" lautet der Werbeslogan. Energydrink gegen Kaffee - was hält länger wach? Ein Experiment liefert die Antwort.
Müller gehört zu den 20 größten Molkereien der Welt. Wie wurde aus einer kleinen Dorfmolkerei ein internationaler Lebensmittelgigant? Und zu welchem Preis? Milch, Käse, Molkenpulver: Dahinter steckt die Unternehmensgruppe Theo Müller. Mehrere Millionen Liter Milch verarbeitet der Konzern täglich und macht damit Milliardenumsätze. Anhand von vier Produkten entschlüsselt der Film das Erfolgsgeheimnis von Müller. 1896 als kleine Dorfmolkerei in Aretsried gestartet, ist die Unternehmensgruppe Theo Müller heute ein Big Player auf dem internationalen Milchmarkt: mit 32.300 Beschäftigten, 17 Produktionsstandorten und einem Umsatz von mehr als 8,8 Milliarden Euro in 2022. Das Familienunternehmen steuert nahezu die gesamte Wertschöpfungskette aus eigener Hand - von der Verpackungsherstellung über die Lebensmittelproduktion bis hin zum Transport. Müller verarbeitet täglich nach eigenen Angaben rund 4.660.000 Kilogramm Rohmilch. Die Milcherzeugnisse, Fisch & Feinkost, Dressings und Soßen exportiert die Unternehmensgruppe heute in über 70 Länder - eine Erfolgsgeschichte "made in Germany". Doch die Unternehmensgruppe steht seit Jahren immer wieder in der Kritik. Der Vorwurf: Steuerflucht, Milchpreisdumping und Verbrauchertäuschung. Viele Produkte des Molkereiriesen sind im Alltag von Verbrauchern allgegenwärtig: als Käse auf der Pizza, Milch für den Kaffee, Snacksoße für den Burger oder Molkenpulver in Säuglingsnahrung. Wie gut die Produkte sind und welche Tricks dahinterstecken, zeigt Produktentwickler Sebastian Lege. Cashcow des Konzerns: die Müllermilch. Sie kam 1983 auf den Markt und war das erste haltbare Milchmischgetränk mit Geschmack. Noch heute steht die Müllermilch als Synonym für die Marke Müller. Ein Jahr später brachte das Unternehmen den Joghurt mit der Ecke heraus. Damals eine echte Innovation, wird der Knickbecher heute von Umweltorganisationen für den zusätzlichen Verpackungsmüll kritisiert. Produktentwickler Sebastian Lege lüftet außerdem das Geheimnis von Froop - einer Fruchtzubereitung, die als cremiger Joghurt mit feinem Fruchtpüree vermarktet wird. Und millionenfach verkauft: der Müller Milchreis. Seit Neuestem auch vegan. Schreibt das Unternehmen seine Geschichte neu?
Subway hat das Fast-Food-Prinzip revolutioniert: mit individuell belegten Sandwiches und angeblich immer frischen Zutaten. Produktentwickler Sebastian Lege deckt die Tricks von Subway auf. Einst die größte Fast-Food-Kette der Welt, prägen Subway seit 2015 Konflikte, Pleiten und Skandale. Die Sandwiches sind längst nicht so gesund, wie die Werbung verspricht. Die Reporter Lilly Temme und Florian Reza testen das Angebot in Deutschland und in den USA. Subway war lange Zeit der unterschätzte Riese der Fast-Food-Ketten. Aus einem kleinen Sandwichgeschäft in Bridgeport, Connecticut, hat Gründer Fred DeLuca das zeitweise größte Food-Franchise der Welt geschaffen. Mit dem Claim "Eat fresh" eroberte Subway die Innenstädte auf dem gesamten Globus. Gesundes Fast Food war in den frühen Neunzigern die perfekte Nische, um schnell erfolgreich zu werden. Chicken Teriyaki ist das mit Abstand beliebteste Subway-Sandwich in Deutschland. Ist das magere Fast Food wirklich so gesund und frisch, wie es aussieht? Produktentwickler Sebastian Lege baut das Chicken-Teriyaki-Sandwich von Subway nach - und muss dafür tief in die Trickkiste der Lebensmittelindustrie greifen. Die Reporter Lilly Temme und Florian Reza nehmen das Angebot von Subway in Deutschland und in den USA unter die Lupe. Sie finden heraus: Qualität und Preis unterscheiden sich von Filiale zu Filiale. Obwohl ein genauer Leitfaden dafür sorgen soll, dass immer die gleiche Menge Zutaten auf den Sandwiches landet. Subways Franchisesystem ist auf aggressive Expansion ausgelegt. Mit weitreichenden Folgen: Heute schließen Tausende Filialen pro Jahr. Wie kommt das? Und wie geht es den Betreibern? Ein ehemaliger Franchisenehmer berichtet. Subway steckt in der Krise. Lange Wartezeiten, fehlende Zutaten und falsche Bestellungen stehen an der Tagesordnung. In Deutschland gibt es rund 700 Subway-Restaurants mit circa 7000 Angestellten. Sie sind häufig allein oder zu zweit hinter der Theke. Wie wirkt sich das auf die Arbeit aus? Eine Insiderin packt aus.
Mit Nuss-Nougat-Creme zum Welterfolg. Gestartet mit einer kleinen Konditorei, ist Ferrero heute ein Weltkonzern. Sebastian Lege zeigt, wie das gelingen konnte. Haselnüsse, Kakao, Palmfett und Waffeln. Mit diesen Zutaten hat Ferrero die Supermarktregale erobert. Wie entstehen daraus immer neue Produkte? Und ist nutella wirklich einzigartig? Sebastian Lege lüftet das Geheimnis der berühmtesten Ferrero-Süßigkeiten. Die Geschichte von Ferrero beginnt im Jahr 1946 im kleinen italienischen Dorf Alba. Dort betreiben die Brüder Pietro und Giovanni Ferrero eine Konditorei. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind Rohstoffe knapp. Schokolade ist kaum zu bekommen. Da haben sie die Idee, Kakao durch Haselnüsse zu ersetzen. Diese wachsen praktischerweise direkt vor der Haustür. Sie vermischen Haselnüsse mit Fett, Zucker und Kakao. So entsteht Giandujot. Daraus wird 1964 nutella. Das Produkt ist so erfolgreich, dass es viele Nachahmer findet. Die "besseresser" Sebastian Lege, Lilly Temme und Florian Reza untersuchen, ob die berühmteste Nuss-Nougat-Creme der Welt wirklich so einzigartig ist, wie sie beworben wird. Sie analysieren die Zutaten, testen den Geschmack und prüfen die Streichfähigkeit im Labor. Dabei zeigt sich: Einige der Nachahmer sind eine ernst zu nehmende Konkurrenz zum Original. nutella bleibt nicht das einzige Erfolgsprodukt von Ferrero. 1957 kommt eine Praline mit dem Namen Mon Chéri auf den Markt. Sie besteht aus Schokolade, Likör und der berühmten Piemont-Kirsche. Das klingt ganz einfach, doch in der kleinen Süßigkeit steckt eine Menge Tüftelei. Das größte Geheimnis verbirgt sich in der Kirsche. Sie heißt zwar Piemont-Kirsche, aber diese Sorte gibt es gar nicht. Im Piemont wachsen auch so gut wie keine Kirschen. Ferrero selbst macht ein großes Geheimnis um seine Zulieferer. Aus gutem Grund, denn die berühmte Piemont-Kirsche kommt nicht einmal aus Italien. Mit nutella und Mon Chéri beginnt Ferrero seine Expansion in andere europäische Länder. Das erste große Werk wird im damaligen Allendorf eröffnet. Ferrero expandiert weiter in die ganze Welt. Auch das Sortiment wird größer. Mit kinder Schokolade, kinder bueno und duplo erobert das italienische Familienunternehmen die Supermärkte. duplo kommt 1964 nach Deutschland. Mit dem Claim "Die wahrscheinlich längste Praline der Welt" hat es sich einen Namen gemacht. Der Chocolatier Thomas Jaeschke überprüft, ob es sich beim duplo tatsächlich um die längste Praline der Welt handelt oder nur um einen Schokoriegel. Dabei zeigt sich auch: Ferrero ist sehr geschickt darin, ähnliche Kinderprodukte immer wieder neu zu vermarkten. Fast alle enthalten Waffeln, Kakao, Palmfett oder Haselnüsse. Damit mischt das Unternehmen immer neue Leckereien zusammen. Und streicht damit fette Profite ein.
"Captain Iglo" gilt als Werbeikone. Dank ihm ist Iglo zur beliebtesten Marke im Tiefkühlfach geworden. Sebastian Lege zeigt, mit welchen Tricks Iglo unser Vertrauen gewonnen hat. Kaum eine Marke steht so sehr für Tiefkühlgerichte wie Iglo. So gut wie jeder kennt die Fischstäbchen, den Spinat mit dem Blubb und das Schlemmerfilet. Sebastian Lege, Florian Reza und Lilly Temme lüften das Geheimnis von Iglos Erfolg. Die Geschichte von Iglo beginnt mit der Erfindung der Tiefkühlkost. 1912 reist der Entdecker und Geschäftsmann Clarence Birdseye in die nordamerikanische Arktis. Dort beobachtet er die Inuit, wie sie Fisch an der eiskalten Luft einfrieren. Das inspiriert ihn: Er erfindet den ersten Schockfroster. Damit friert er die ersten Lebensmittel so ein, dass sie nach dem Auftauen wieder fast genauso schmecken wie vorher. Die Tiefkühlindustrie ist geboren. Eines der ersten Tiefkühlprodukte: Fischstäbchen. Der Konzern Unilever steigt ein und übernimmt die Idee für Europa. Seit 1961 gibt es die berühmten Iglo-Fischstäbchen zu kaufen. Bis heute ist Iglo die beliebteste Marke für Tiefkühlfisch in Deutschland. Sind die Produkte wirklich so besonders? Produktentwickler Sebastian Lege zeigt, ob es Unterschiede zur Konkurrenz gibt und wie sie sich im Geschmackstest schlagen. Mit überraschendem Ergebnis. Eine frühe Erfolgsstrategie von Iglo: Es richtet seine Produkte an Kindern und Müttern aus. Das Unternehmen schafft es, eigentlich unbeliebte Lebensmittel wie Fisch selbst an die Kleinsten zu verkaufen. 1961 gelingt Iglo der nächste Coup: der Rahmspinat "mit dem Blubb". Vorher bitterer Spinat wird zum gesunden und leckeren Gemüse. Sebastian Lege zeigt, was eigentlich im Rahmspinat mit dem Klecks steckt. Denn Sahne allein sorgt nicht dafür, das beliebteste Tiefkühlgemüse Deutschlands zu werden. In den 1990er-Jahren stößt das Unternehmen auf neue Probleme. Die Kabeljau-Fischerei im Atlantik hat die Fischbestände an den Rand des Aussterbens gebracht. Ein neuer Fisch muss in die Panade. Der Alaska-Seelachs bildet seitdem die Basis für viele Iglo-Produkte. Mit dem neuen Fisch kommt auch ein neues Versprechen: Nachhaltig soll die Fischerei sein. Dafür gründet Unilever gemeinsam mit dem MSC eine neue Organisation: den Marine Stewardship Council . Das MSC-Siegel soll dafür sorgen, dass die Meere geschont werden. Die "besseresser" Lilly Temme und Florian Reza nehmen das Siegel unter die Lupe und finden heraus, was es wirklich bringt. In den frühen 2000ern geht es für Iglo turbulent weiter. Unilever trennt sich von der Marke, es folgen mehrere Verkäufe an andere Unternehmen. Mit den neuen Inhabern kommen auch neue Produkte: Unter dem Label "Green Cuisine" will Iglo mit vegetarischen und veganen Fertiggerichten neue Zielgruppen anlocken. Sebastian Lege vergleicht die neuen Produkte mit der bestehenden Konkurrenz. Dabei fällt auf: Vegetarische Iglo-Fertiggerichte sind oft nicht ganz ausgereift. Ein Grund dafür ist die komplizierte Entwicklung von neuen Fleisch- und Fischersatzprodukten. In Berlin zeigt Experte Adam Erdös, wie Fleischersatz entwickelt wird und warum das so schwierig ist.
Haribo ist ein deutsches Familienunternehmen mit weltweitem Erfolg. Die Süßigkeiten werden in über 100 Ländern verkauft. Zu welchem Preis? Die Wahrheit über Haribo mit Sebastian Lege. "Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso." Den Werbejingle kennt fast jeder. Nicht so bekannt sind die Entscheider hinter der Marke. Wie tickt das Familienunternehmen, und wie gut sind Gummibären, Lakritzschnecken und Co. wirklich? Haribo, benannt nach seinem Gründer Hans Riegel aus Bonn, ist ein Familienunternehmen in dritter Generation. Der Goldbär hat Haribo zum Weltmarktführer gemacht. Heute erwirtschaftet der Konzern schätzungsweise drei Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Über 1000 Produkte führt Haribo in seinem Sortiment. Der Goldbär ist das Aushängeschild des Unternehmens. Scheint ihr Schatz in Gefahr zu sein, geht Haribo sofort in die Offensive. Hinter dem süßen Goldbären-Image verbirgt sich ein Süßwarenkonzern, der seine Markenrechte unerbittlich verteidigt. "Vor allem Qualität" - diesen Leitsatz verfolgt Haribo seit Jahrzehnten. Aber: Wie gut sind die Rohstoffe, die Haribo verwendet, wirklich? Produktentwickler Sebastian Lege klärt auf. Das goldene Image von Haribo schien jahrelang unantastbar. Die Fassade bröckelt: Diskussionen um Inhaltsstoffe wie Carnauba-Wachs, das unter harten Arbeitsbedingungen in Brasilien gewonnen wird, kratzen am Image des Konzerns. Auch in Deutschland ist das Leben für die Mitarbeiter von Haribo nicht immer süß. Im November 2020 verkündet Haribo die Schließung des Werks in Wilkau-Haßlau. Haribo nennt mangelnde Rentabilität als Grund. Das Werk erfülle nicht die Anforderungen, um zu gewährleisten, dass Haribo auch in Zukunft Nummer eins bleibe. 150 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen und protestieren. Bis in den Bundestag schafft es das Thema und wirft kein gutes Licht auf den Konzern. Wie weit geht das Unternehmen für den Profit? Nach Jahrzehnten des Goldbären-Siegeszuges wirft "besseresser: Die Wahrheit über Haribo" einen Blick hinter die Fassade - in eine Welt aus Konkurrenzkämpfen und Rohstoffskandalen. Welche Geheimnisse verbirgt das Süßwarenreich?
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Essex 1985: In der Nacht vom 6. auf den 7. August finden drei Generationen einer Familie den Tod: das Ehepaar Nevill und June Bamber, ihre Adoptivtochter Sheila und deren kleine Zwillingssöhne. Gegen 3.30 Uhr geht auf der Polizeidienststelle in Witham ein Notruf von Jeremy Bamber ein. Der Adoptivsohn des Ehepaares Bamber gibt an, sein Vater habe ihn verzweifelt angerufen und berichtet, seine Schwester Sheila habe ein Gewehr und laufe zu Hause Amok. Als die Ermittler auf der White House Farm eintreffen, finden sie fünf Leichen. Nevill und June Bamber sowie deren zwei Enkelkinder sind mit mehreren Schüssen getötet worden. Die Tatwaffe wird bei der Leiche von Sheila Caffell, der Mutter der Kinder, gefunden. Alles deutet auf einen erweiterten Suizid hin, begangen von der psychisch kranken Sheila. Die Angehörigen begegnen dieser Theorie mit Skepsis und bemerken Unstimmigkeiten. Der Schalldämpfer, der eigentlich an der Waffe hätte sein sollen, taucht blutverschmiert im Waffenschrank auf. Die von Jeremy Bamber gezeigte Trauer wirkt gespielt, und die Tatsache, dass er das Geld seiner verstorbenen Eltern mit vollen Händen ausgibt, stößt bei ihnen auf Unverständnis. Die endgültige Wende bei den Ermittlungen bringt die Aussage von Jeremy Bambers Freundin Julie Mugford. Sie gibt zu Protokoll, Jeremy habe geplant, seine Familie zu töten. Daraufhin wird der Fall neu aufgerollt. Am 29. September 1985 folgt die Verhaftung von Jeremy Bamber.
Der Mammutprozess gegen Jeremy Bamber spaltet die Öffentlichkeit. Alles weist darauf hin, dass seine Schwester die Morde begangen hat, doch die Aussage seiner Ex-Freundin belastet ihn schwer. Der Prozess beginnt am 14. Oktober 1986 am Strafgerichtshof in Chelmsford. Zahlreiche Zeugen werden vernommen. Bambers Ex-Freundin ist eine der wichtigsten. Sie behauptet, er habe mit dem perfekten Mord geprahlt und Details über sein Vorgehen verraten. Außerdem berichten Angestellte der White House Farm sowie Personen aus dem Bekanntenkreis der Bambers von Jeremys Abneigung gegenüber seinen Eltern und nennen seine Geldgier als Motiv. Als Alleinerbe verfüge er nun über mehrere Hunderttausend Pfund. Doch es bestehen weiterhin Zweifel an seiner Täterschaft, denn Jeremys Schwester Sheila Caffell sei, so ihr Psychiater, aufgrund ihrer psychischen Erkrankung durchaus in der Lage gewesen, ihre Eltern, Kinder und sich selbst zu töten. Erst ein neues Beweisstück führt zu einer Wende in dem Fall. Ein Verwandter der Bambers hat einen Schalldämpfer mit Blutspuren gefunden. Er passt zur Tatwaffe und widerspricht der Theorie vom Selbstmord Sheila Caffells, denn mit aufgesetztem Schalldämpfer hätte sie den Abzug des Gewehrs nicht betätigen können.
Der Prozess geht in die finale Phase. Jeremy Bambers Verhältnis zu seinen Adoptiveltern gerät ins Blickfeld. Auch die Aussage seiner Ex-Freundin ist von entscheidender Bedeutung. Doch einige zweifeln an ihren Motiven. Gibt es einen Zusammenhang mit ihrem Exklusivvertrag bei einer Boulevardzeitung? Und welche Rolle spielt der Richter bei der Entscheidung der Geschworenen, die Jeremy Bamber eine lebenslange Haftstrafe einbringt? Aber die eigentliche Frage bleibt: Wie war es der Familie Bamber bis zu der Tragödie gelungen, ihre Probleme und Konflikte vor anderen zu verbergen? June und Nevill Bamber konnten keine Kinder bekommen. Das belastete June so stark, dass sie psychisch erkrankte. Das Ehepaar adoptierte daher das Mädchen Sheila. Als sich Junes Zustand dadurch nicht besserte, wurde noch ein Kind adoptiert - Jeremy Bamber. Aber auch zu ihm konnte die Mutter keine Beziehung aufbauen, und er verbrachte den Großteil seiner Kindheit in Internaten, in denen er als "Bastard" beschimpft wurde. Und als er kurz vor den Morden erstmals seine leiblichen Eltern kontaktierte, die nach ihm noch zwei Kinder bekommen und behalten hatten, traf ihn deren abweisendes Verhalten schwer.
Jeremy Bamber ist wegen fünffachen Mordes verurteilt und sitzt eine lebenslange Haftstrafe in England ab. Doch er beteuert seine Unschuld und versucht alles, um seinen Namen reinzuwaschen. Dabei wird Bamber von vielen Menschen unterstützt, die als Hobbydetektive im Internet nach Hinweisen suchen. Mittlerweile haben auch immer mehr Experten Zweifel an dem 1985 verhängten Urteil. Doch zwei Berufungsverfahren wegen Justizirrtums bleiben ohne Erfolg. Fachleute stellen das Urteil in eine Reihe mit den großen britischen Justizirrtümern der Bridgewater Three, Birmingham Six und Guildford Four. Der Fall beschäftigt nach wie vor die Gerichte, das Parlament und vor allen Dingen die Öffentlichkeit in Großbritannien. Bei den Berufungsverfahren von 1994 und 2004 bestätigten die Gerichte nach eingehender Prüfung jedoch das 1985 ergangene Urteil. Jeremy Bamber bleibt weiterhin in Haft, ohne Aussicht auf Bewährung. Ob er eine weitere Chance auf Berufung bekommt und ob die Wahrheit jemals ans Licht kommt, ist ungewiss. Eines steht jedoch fest: Jeremy Bamber wird weiter um seinen Ruf und seine Freiheit kämpfen.
Eine Frau wird erschossen, eine andere erstickt - und eine dritte verschwindet spurlos. Die Ermittler versuchen bei drei Morden, Licht ins Dunkel zu bringen und die Täter zu fassen. Düsseldorf 1993: Andrea B. wird in ihrer Videothek ermordet. In Berlin wird Doris K. an ihrem Arbeitsplatz erschossen - vor den Augen ihrer geschockten Kollegen. In Limburg verschwindet Rahel M. plötzlich an Weihnachten 2022. Drei lange ungeklärte Fälle. Erst Monate und Jahre später bringen Faserspuren, ein Gefängnisinsasse und ein abgehörtes Telefonat die Wende - doch nicht immer endet die Geschichte mit einem Urteil. Was treibt Ermittler an, wenn zunächst alles gegen sie spricht? Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Mordermittlungen fordern von Ermittlern vieles - vor allem Beharrlichkeit. Denn auch wenn ein Täter in den ersten Stunden oder Tagen nicht gefunden wird, dürfen die Ermittler nicht aufgeben. Düsseldorf 1992: Eine Frauenleiche wird in einem Maisfeld gefunden. Trotz intensiver Ermittlungen gelingt es zunächst nicht, den Fall zu klären. Über 20 Jahre später öffnet Kommissar Müller die Akten und greift den Cold Case wieder auf. Berlin: Katharina Tomalla ermittelt in einem Mord, der sie wegen der drückenden Sommerhitze vor eine Herausforderung stellt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ein Mord an einem 85-jährigen Rentner erschüttert Stuttgart im Jahr 2006. Neben dem Opfer: zwei Taschen voller wertvoller Münzen, eine Fünf-Liter-Mostflasche und die Scherben einer Rotweinflasche. Was bedeuten diese Spuren? Kommissar Gottmann und sein Team machen sich daran, das Puzzle zu lösen. Reichen Geduld und der unermüdliche Einsatz der Ermittler, um die Täter zu überführen? Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Keine Mordermittlung ist wie die andere. Es gibt Fälle, bei denen Täter aus ungewöhnlichsten Motiven töten. Die Ermittler versuchen daher, sich in den Kopf der Mörder zu versetzen. In Frankfurt am Main vermuten Timo Bürstell und Florian Frank, dass ein Mann seine Ehefrau ermordet und ihre Leiche im Müll entsorgt hat. Dieser ist schon auf einer Mülldeponie verbrannt worden. Die Ermittler geben nicht auf und durchforsten die Schlacke nach Knochen. Die Kommissare Doktorowski und Köhler haben es im zweiten Fall mit einer tödlichen Vierecksliebesgeschichte zu tun. Eine Frau, ein Ehemann und zwei Liebhaber. Solch eine ungewöhnliche Konstellation hatten die beiden Kripobeamten noch nie bei einer Mordermittlung. Ein Mord mitten in der City von Hannover beschäftigt Ermittler Matthias Hilse im dritten Fall. Er muss schnell herausfinden, zu welcher Person Leichenteile gehören, die im Maschsee gefunden wurden. Und auch Hilse stellt sich am Ende die Frage: Was geht im Kopf desjenigen vor, der für diesen grausamen Mord und die Beseitigung der Leiche verantwortlich ist? Die Doku-Serie "Ermittler!" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten, zeigen Tatortfotos, Polizeivideos und berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.