Der Riesenkrake als Seeungeheuer versetzt Menschen seit Jahrhunderten in Angst und Schrecken. Steckt dahinter ein echtes Tier, wie zum Beispiel ein Riesenkalmar? Den Erzählungen nach verschlang das Wesen Menschen und konnte Schiffe zum Sinken bringen. Der Biologe Charles Paxton macht sich auf die Suche nach plausiblen Erklärungen. Ist es ein Phänomen, das übergreifend für die Angst vor dem Unbekannten steht? Der Mythos vom Kraken entstammt der nordischen Mythologie. Doch es gibt auch Berichte von Seeleuten, die das Seeungeheuer angeblich gesehen haben. Sie sprechen von Tentakeln, die so dick sind wie Baumstämme. Der Film versucht mit wissenschaftlichen Methoden herauszufinden, ob es eine natürliche Erklärung für dieses Phänomen gibt, und zieht dabei nicht nur naturwissenschaftliche Fakten heran, sondern auch Deutungen aus der Psychologie. Steht der Krake für die Angst vor dem Unbekannten und dient gleichzeitig als verschlüsselte Warnung?
Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Viele tierische Rekorde werden von Raubtieren gehalten, die bei der Jagd Höchstleistungen erbringen. Dieser Film zeigt 20 der schnellsten, stärksten oder trickreichsten Jäger der Tierwelt. Unter den Meisterjägern der Natur finden sich bekannte Namen wie Löwe, Wolf, Weißer Hai oder Steinadler. Doch in manchen Lebensräumen stehen weniger bekannte oder deutlich kleinere Tiere an der Spitze der Nahrungskette - so wie die Fossa oder die Wasserspinne. Einer der ungewöhnlichen Jäger in dieser Dokumentation lebt in philippinischen Regenwäldern. Der Philippinen-Koboldmaki hätte mit seinen 50 Gramm Gesamtgewicht in einer Menschenhand Platz, zählt aber zu den Primaten. Seine übergroßen Augen lassen ihn wie ein niedliches Stofftier aussehen, doch er ist ein reiner Fleischfresser, der nachts sehr erfolgreich auf Beutefang geht. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. In der fünfteiligen Reihe "Tierische Überflieger" werden jeweils 20 tierische Rekordhalter vorgestellt, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.
Auf Beutefang: Diese Tiere sind mit speziellen Jagdwerkzeugen ausgestattet - messerscharfe Krallen, stachelige Beine und im Dunkeln leuchtende Augen. Die Dokumentation taucht in die Welt der Meisterjäger und ihrer raffinierten Strategien ein. Wie gehen Tiere auf die Jagd? Mit erstaunlichen Fähigkeiten und perfekt angepassten Werkzeugen erbeuten sie ihre Nahrung und behaupten sich im Wettbewerb. Der gezielte Sturzflug der Gottesanbeterin, die zermalmenden Kiefer der Hyäne, der tödliche Griff des Weißkopfseeadlers: Mit diesen hoch spezialisierten körperlichen Merkmalen erbeuten diese Tiere ihre Nahrung und behaupten sich in ihren jeweiligen Lebensräumen. Über Millionen von Jahren haben Evolution und Anpassung diese Fähigkeiten hervorgebracht. Was können wir von diesen hochbegabten Raubtieren lernen? Und was verraten diese außergewöhnlichen Räuber über die Mechanismen der Natur? "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.
Tanzen, pfeifen und vibrieren: Ob im Ozean, in der Luft oder unter der Erde, Tiere nutzen verblüffend komplexe Systeme, um Informationen auszutauschen und damit ihr Überleben zu sichern. Ein Universum aus verschlüsselten Botschaften und Geheimcodes, die sich über Millionen von Jahren entwickelt haben. Tiere sind wahre Kommunikationsgenies und nutzen eine Bandbreite an Signalen: visuelle Gesten und Mimik, akustische Laute und chemische Duftstoffe. Oft nehmen wir nur die Tiere wahr, die Rufe und Laute ausstoßen. Noch wichtiger sind jedoch Gesichtsausdrücke, Gesten oder Körperhaltung. Eine raffinierte Möglichkeit der Verständigung sind chemische Signale. Von Honigbienen-Pheromonen und Blattschneiderameisen-Schwingungen über das Jaulen der Präriehunde bis hin zu den Rufen der Raben. Jeder Kommunikator hat einzigartige Methoden entwickelt, um Botschaften zu übermitteln. "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.
Höher, schneller, weiter: Diese tierischen Ausdauerchampions trotzen extremen Umgebungen, indem sie Höchstleistungen im Fliegen, Schwimmen, Laufen und ihrer Ernährung erbringen. Ausdauerhelden sind in allen Winkeln der Erde unterwegs und überleben selbst unter extremen Bedingungen. Ob in eisigen Meeren, trockenen Wüsten oder hoch über den Ozeanen: Einige Tiere meistern außergewöhnliche Herausforderungen. Kaiserpinguine senken ihre Herzfrequenz für waghalsige Tieftauchgänge. Der Monarchfalter nutzt Fettreserven für die lange Reise in Überwinterungsgebiete. Gabelböcke sind mit gepolsterten Hufen und einem leistungsstarken Herz-Lungen-System ausgestattet, und der Albatros kann mithilfe spezieller Drüsen Meerwasser trinken. "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.
Manchmal hängt das Überleben in der Tierwelt eher von perfekter Täuschung als von Kraft oder Geschwindigkeit ab. Ziel ist, Feinden zu entgehen oder erfolgreich selbst zu jagen. Dieser Wettlauf zwischen Räuber und Beute treibt die Evolution an. Wie tarnen sich Tiere? Durch Farbe, Muster oder Form können bestimmte Tiere nahezu in ihrer Umgebung verschwinden und so ihre Feinde oder ihre Beute täuschen. Nur wenige Arten können sich in einen Lebensraum zurückziehen, in dem sie vor Fressfeinden sicher sind. Reptilien, Insekten, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen ausgefeilte Tricks, um sich einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen. Der Seedrache verändert sein Aussehen, um im Wasser unentdeckt zu bleiben. Stabheuschrecken ahmen Bäume und Zweige nach. Chamäleons verschwinden zwischen den Blättern, und Polarfüchse tauchen in der verschneiten Weite unter. "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.
Selbst die lebensbedrohlichsten Orte der Welt werden von bestimmten Arten bewohnt. Tiere haben Wege gefunden, Kälte, Hitze, Hunger und giftige Umgebungen zu ihrem Vorteil zu nutzen. Wo andere Organismen an ihre Grenzen stoßen, beginnen die Stärken dieser Spezialisten. Ihre Anpassungen reichen von cleveren Energiesparprogrammen bis zu außergewöhnlichen Schutzmechanismen, um selbst in lebensfeindlichsten Umgebungen zu überleben. Waldfrösche überstehen eisige Winter, indem sie große Teile ihres Körpers gefrieren lassen. Pompeji-Würmer leben an heißen Tiefseequellen, während Eisbären ihren Energiehaushalt flexibel an lange Hungerphasen anpassen. Ihre Überlebensstrategien gehören zu den erstaunlichsten Leistungen der Evolution. "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.
Im Tierreich ist Angriff nicht immer die beste Verteidigung. Manche Arten setzen auf Panzer, Gifte oder Abschreckung und haben daraus hochwirksame Verteidigungssysteme entwickelt. Von mechanischen Schutzsystemen bis zu chemischen Abwehrstoffen: Die Natur kennt verblüffende Wege, sich gegen Fressfeinde zu behaupten und Risiken zu minimieren. Von undurchdringlichen Panzern bis hin zu messerscharfen Schuppen - diese Überlebenskünstler gehören zu den weltbesten Verteidigern. Der Pangolin rollt sich zu einer undurchdringbaren Kugel mit scharfen Schuppen und schlagkräftigem Schwanz zusammen, während das Stachelschwein mit einer Abwehrhülle umgeben ist. Unterdessen sendet der Pfeilgiftfrosch eine tödliche Warnung an seine Feinde aus. Welche biologischen Prinzipien stecken hinter ihren Verteidigungsmechanismen? "Tierische Superhelden" ist eine Doku-Reihe, die die außergewöhnlichen Fähigkeiten, Sinne und Anpassungen von Tieren zeigt und erklärt, wie diese ihnen das Überleben in ihren Lebensräumen ermöglichen.
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
Zwei Männer, wie sie gegensätzlicher kaum sein konnten: Kaiser Wilhelm II. und der Sattler Friedrich Ebert. In ihren Biografien spiegeln sich die Konflikte des Kaiserreichs. Am Ende beerbte der eine den anderen: Als Kaiser regierte Wilhelm II. das Deutsche Reich 30 Jahre lang und führte es in den Ersten Weltkrieg. Nach seiner Abdankung übernahm Friedrich Ebert die Macht, wurde das erste demokratische Staatsoberhaupt der Deutschen. Am 18. Januar 1871 wurde im Spiegelsaal von Versailles das deutsche Kaiserreich proklamiert. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte leben die Deutschen vereint in einem Nationalstaat. Der Hohenzoller Wilhelm II. war damals zwölf Jahre alt. Zwei Wochen nach dem Gründungstag wurde in Heidelberg der Schneidersohn Friedrich Ebert geboren. Beide Männer sollten das Kaiserreich auf sehr verschiedene Weise prägen, der eine als Monarch, der andere als ein Mann aus dem Volke und führender Kopf der Sozialdemokraten. Wilhelm II. wuchs im Selbstverständnis königlichen Gottesgnadentums auf, verstand so auch seine Rolle, als er 1888 deutscher Kaiser wurde. Er wollte möglichst uneingeschränkt über die Geschicke des Reiches bestimmen. Friedrich Ebert, hineingeboren ins Milieu der Handwerker, Arbeiter und Tagelöhner, absolvierte eine Sattlerlehre, schloss sich der Gewerkschaft an und baute die Sozialdemokratie mit auf. 1912 zog er als Abgeordneter in den Reichstag. Als die Revolution von 1918/19 im Angesicht der Kriegsniederlage den Untergang des kaiserlichen Obrigkeitsstaates besiegelte, entstand eine Konstellation, die zuvor kaum denkbar erschien. Der ehemalige Sattlergeselle Ebert übernahm als führender Sozialdemokrat die Regierungsgeschäfte und gestaltete den Übergang von der Revolution in die Republik. Als erstes demokratisches Staatsoberhaupt in Deutschland galt sein ganzer Einsatz dem Schutz des jungen Staates bis zu seinem frühen Tod 1925. Der letzte deutsche Kaiser betrat nach seiner Flucht in die Niederlande nie mehr deutschen Boden. Bis zum Lebensende 1941 überwand Wilhelm II. den Verlust der Krone nicht - wie auch die Tatsache, dass ausgerechnet ein Sattler ihn als Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches abgelöst hatte. Der Film zeigt anhand der Hauptakteure die grundlegenden Gegensätze, die das Kaiserreich ausmachten - zwischen Tradition und Aufbruch, Frieden und Krieg.
Der Panzer ist eine Idee, so alt wie der Krieg. Welcher Soldat wünscht sich nicht, unverwundbar zu sein, beweglich - und trotzdem kämpfen zu können? Anlässlich des 100. Jahrestages der ersten großen Panzerschlacht am 20. November 1917 begibt "Panzer!" sich auf die Spur dieser Idee - von den Ursprüngen bis heute - und wagt einen Blick in die Zukunft. Die Serie taucht ein in die Geschichten derer, die Panzer erfanden, bauten und fuhren, die in ihnen kämpften, töteten oder durch sie starben. Die Zuschauer hören aus den Tagebüchern der frühen Panzerpioniere und erleben exklusive Interviews mit Panzer-Veteranen vom Zweiten Weltkrieg bis heute, mit renommierten Panzer-Generälen und Experten. In vier Folgen taucht die Serie in den Panzer ein - und nimmt ihn auseinander. Sie hinterfragt die Psychologie des Panzers ebenso wie die Funktionsweise seiner Ketten, seiner Kanonen und seiner Panzerung. Sie erklärt, wie und warum die Panzer entstanden, und begleitet Schritt für Schritt ihre Evolution. Und sie entdeckt die bedeutendsten Panzer aller Epochen. Die Filme zeigen die wichtigsten Panzer in teilweise erstmals zugänglichem und größtenteils neu abgetastetem und restauriertem Archivmaterial. Sie tauchen in erklärenden Animationen tief in ihr Inneres ein, um den Mythos Panzer ein für alle Mal zu verstehen. Doch das ist nicht alles. Die berühmtesten Panzer aller Zeiten gibt es bis heute - die Filme lassen sie wieder fahren und machen sie so hautnah erlebbar.
Deutschlands Soldaten - Vom Kaiserreich bis nach Afghanistan
D 2021
45'
In der Kaiserzeit angehimmelt, heute kritisch hinterfragt. Die Deutschen hatten stets ein besonderes Verhältnis zu ihren Soldaten. Was hat sich verändert, was ist geblieben? Wegen der verlorenen Weltkriege und der Verbrechen der Wehrmacht herrscht in Deutschland oft Skepsis, wenn es um die Armee geht. Teile der Gesellschaft tun sich schwer mit Begriffen wie Pflicht, Gehorsam, Tradition. Doch diese Werte sind noch heute wichtig für die Armee. "ZDF-History: Deutschlands Soldaten - Vom Kaiserreich bis nach Afghanistan" erzählt anhand von drei Soldaten-Familien-Biografien, wie sich das Verhältnis zwischen Soldaten, Gesellschaft und Politik in den vergangenen 150 Jahren gewandelt hat. Auch wenn die Kaiserzeit heute als die Blütezeit des Militarismus anmutet, träumten damals nur wenige von einer Karriere als Berufssoldat. Der Erste Weltkrieg, das "Fronterlebnis", vor allem auch die Niederlage, verwandelten das Verhältnis der Deutschen zu ihrer Armee - sie wurde in Teilen der Gesellschaft nostalgisch verklärt, der "Frontsoldat" idealisiert. Viele Offiziere setzten nach 1918 weiterhin auf ein Leben als Soldat - Karrierestreben, aber auch Pflicht und Liebe zum Vaterland waren häufige Motive. Nach Hitlers Machtergreifung erhielt die Armee Auftrieb - doch der Gedanke des Dienens pervertierte zur Idee der unbedingten Opferbereitschaft. Die Armee wurde zum Instrument der nationalsozialistischen Ideologie und des aggressiven Nationalismus. Nur wer in seiner moralischen Haltung gefestigt war, hatte den Mut, Befehle zu verweigern. Der Zweite Weltkrieg brachte eine Zäsur. Danach konnte es nur eine völlig andere deutsche Armee geben. Die Bundeswehr blieb trotz atomarer Bedrohung im Kalten Krieg eine Friedensarmee. 1990 verschmolzen die Armeen beider deutscher Staaten - allerdings komplett geprägt von den Werten und Traditionen der Bundeswehr. Mit dem Wegfall des Ost-West-Konfliktes schien eine Armee beinahe überflüssig. Doch genau in dieser Phase - geprägt durch ethnische Spannungen auf dem Balkan und die weltweite Terrorbedrohung - begann für die Bundeswehr das Zeitalter der militärischen Einsätze, die die Bürger zu Hause größtenteils mit "freundlichem Desinteresse" begleiten. Auch die deutsche Politik tut sich schwer mit kämpfenden Soldaten, wie der Einsatz in Afghanistan zeigte.
Mit dem Ersten Weltkrieg beginnt das Zeitalter der industriell geführten Massenkriege. Rund 20 Millionen Menschen sterben. Generationen verlieren Zukunft, Gesundheit und Wohlstand. Das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo mündet 1914 in den Ersten Weltkrieg. Bis 1918 tobt ein unvorstellbares Grauen auf den Schlachtfeldern. Menschen leiden noch Jahrzehnte später. Die sechsteilige Reihe "Der Preis des Krieges" hinterfragt die Kosten und Folgen des Krieges für Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt - und ungezählte Menschen. Anfangs gehen die Kriegsparteien von einem schnellen Ende des Krieges aus. Als diese Illusion platzt, rücken die Kosten des Krieges ins Blickfeld. Millionen Soldaten brauchen Ausrüstung fürs Schlachtfeld. Um Waffen und Kriegsgerät in großen Mengen herzustellen, wird die Industrieproduktion in ganz Europa umgestellt. Die Feuerkraft an den Fronten hängt jetzt von der Produktion in der Heimat ab. Ein Krieg, bei dem am Ende die Wirtschaftskraft ausschlaggebend sein wird.
Noch immer bergen Archäologen Überreste aus dem Ersten Weltkrieg. Waffen, aber auch Champagnerflaschen, erzählen vom Alltag an der Front - manchmal im Widerspruch zu historischen Dokumenten. Die Dokumentation ist eine Entdeckungsreise, eine wissenschaftliche Untersuchung mit Laboranalysen, Experteninterviews und 3-D-Rekonstruktionen zu unerwarteten Schätzen, die immer noch unter der Erde liegen. Ein Jahrhundert lang erzählten die Überlebenden ihre Geschichten. Heute werfen nur noch wissenschaftliche Ausgrabungen an den Kriegsschauplätzen und Untersuchungen der ausgedehnten Tunnelsysteme ein neues Licht auf den bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte.
Börsencrash 1929: Die Welt gerät ins Wanken. Ein Wendepunkt in Berlin, der das Ende der Weimarer Republik einleitet. Ein Strudel der Gewalt entsteht, und Nationalsozialisten erstarken. Die NSDAP macht sich die Verunsicherung des Volkes zunutze und jüdische Personen zum Sündenbock. Im Berliner Polizeipräsidium geht indes eine Anfrage ein: Die Mordkommission um den Kriminalisten Ernst Gennat soll sich um einen Doppelmörder aus New York kümmern. Der unbekannte Mann soll in der US-Metropole zwei Menschen auf brutale Weise getötet haben. Er habe Verbindungen nach Deutschland - mitten ins Berliner Regierungsviertel. Im Schreiben des Chief Inspector ist vom Mörder als ehemaligen kaiserlichen Soldaten und Spion namens "3 X" die Rede sowie von einer Geheimorganisation namens "Roter Diamant". Während Gennat den Verbrechen im Verborgenen auf die Spur geht, eskaliert die Gewalt auf den Straßen Berlins. SA-Schlägertruppen heizen die Stimmung auf, und Adolf Hitler greift nach der Macht. Die Wirtschaftskrise nutzt den Nationalsozialisten, die mit Flugblättern 1930 gegen das "internationale Finanzjudentum" hetzen. Die bürgerliche Mittelschicht ist mit einem Mal bettelarm - die finanzielle Not der Menschen schlägt in Antisemitismus um. Als nicht einmal der Reichspräsident Paul von Hindenburg die Ordnung wiederherstellen kann, bahnt sich Adolf Hitler seinen Weg an die Spitze - mit flammenden Reden und Versprechungen. Trotz der Weltwirtschaftskrise erlebt die Deutsche Reichsbahn zu Beginn der 1930er-Jahre eine Blütezeit. Mehr als 50.000 Schienenkilometer führen durch das Land - über zehntausend Dampfloks befördern Passagiere und Güter. Für viele Reisende ist die Bahn die erste Wahl. An einem warmen Sommertag 1931 verlässt der Schnellzug "Berlin - Basel" wie jeden Samstag den Hauptbahnhof. Doch an diesem 8. August wird ein Anschlag auf den Zug verübt - er entgleist bei voller Fahrt. Nicht der einzige mysteriöse Anschlag dieser Art, der das Land in Atem hält. Wer steckt dahinter? Und ist die Tat politisch motiviert? Berlin in der Zwischenkriegszeit: Das Leben wird gefeiert. Doch Mordfälle und schwere Verbrechen verdunkeln das Bild der "Goldenen Zwanziger", während die kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit erst noch in den Anfängen steckt.
Umbruchstimmung in Berlin - die Goldenen Zwanziger sind vorbei. Blutige Straßenkämpfe erschüttern die Hauptstadt. Gleichzeitig sorgen Arbeitslosigkeit und Armut für mehr Verbrechen. Mit dem Kriminalisten Ernst Gennat an der Spitze gewinnt die Berliner Kripo Weltruhm: Revolutionierte Ermittlungsarbeit soll der Kriminalität ein Ende setzen. Als eine Frau in ihrer Wohnung in Berlin-Tempelhof tot aufgefunden wird, ist Gennats Scharfsinn gefragt. War es ein Unfall? Oder Mord? Die Verletzung am Kopf des Opfers deutet auf vorsätzlichen Totschlag hin. Dazu bemerken die Polizeibeamten, dass sich der Ehemann eigenartig verhält. Er sagt aus, es habe einen Einbruch gegeben. Doch die Mordkommission, die dank Gennats neuer Ermittlungstaktiken Tatortskizzen anfertigt, sieht keinerlei Spuren, die diese Aussage unterstützen. Was hat sich hier wirklich zugetragen? In dieser von politischen und kriminellen Machenschaften geprägten Zeit spielt die preußische Polizei eine immer wichtigere Rolle. Viele arbeitslose Berufssoldaten finden eine Anstellung bei der Polizei, die als sicherer Arbeitgeber gilt und sich als "Freund und Helfer" positioniert. Ein Organ, das den Staat repräsentiert - aber nicht mehr als Unterdrückungsmaschine. Die Realität sieht hingegen anders aus: In Berlin wird diese Idee von der aufgeheizten politischen Stimmung eingeholt. Es kommt immer öfter zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Kommunisten. Indes entwickelt sich eine weitere Kontrollinstanz: die Kampftruppe der NSDAP, die SA. Ihre Hauptaufgaben sind auf Geheiß von Joseph Goebbels Aufmärsche und gewalttätige Übergriffe auf politische Gegner. Ausschreitungen und Gewalt werden zum Normalzustand. Währenddessen ereignen sich auch immer mehr Kriminalfälle: Ein weiterer mysteriöser Mord beschäftigt die Polizei. Ohne heiße Spur, bis nach elf Jahren ein Verdächtiger auftaucht: Bruno Lüdke. Der junge, ehrgeizige Kommissar Heinrich Franz verhört ihn mit grausamen Methoden, bis er die Antwort hat, die er hören möchte. Aber kann Lüdke wirklich die mehr als 80 Morde begangen haben, die er im Verhör gesteht? Berlin in der Zwischenkriegszeit: Das Leben wird gefeiert. Doch Mordfälle und schwere Verbrechen verdunkeln das Bild der Goldenen Zwanziger, während die kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit erst noch in den Anfängen steckt.
Arabische Clans in NRW fordern Polizei und Staat heraus. Ihre Verbrechen liefern Schlagzeilen. Ohne Respekt vor dem Gesetz bedrohen sie die Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Journalisten, Wissenschaftler, Polizisten, Politiker, Clanmitglieder und Ex-Häftlinge geben Einblicke in eine abgeschottete Parallelwelt. Machtkämpfe zwischen neu angekommenen syrischen und alteingesessenen libanesischen Familienclans verschärfen die Lage. Mehr als 5000 Straftaten jährlich werden mit kriminellen Clan-Strukturen in Verbindung gebracht. Wie ist es so weit gekommen, und was steckt wirklich hinter den alarmierenden Berichten? "Blutsbande - Clans in NRW" öffnet die Türen zu einer Welt, die oft unsichtbar bleibt: Von illegalen Geschäften in Shisha-Bars über Schutzgelderpressungen bis hin zu spektakulären Gewaltausbrüchen - die Dokumentation zeigt, wie diese Netzwerke operieren und welche Folgen ihr Handeln für die Gesellschaft hat. Die Serie beleuchtet sowohl die Strukturen innerhalb der Clans als auch die schwierige Position der Behörden, die zwischen rechtlichem Vorgehen und gesellschaftlichem Druck agieren müssen. NRW-Innenminister Reul will mit der "Politik der tausend Nadelstiche" gegen die Clans vorgehen. Ob die vielen Razzien wirksam sind oder nur an der Oberfläche kratzen, bleibt umstritten. Persönlichkeiten wie Influencer Ahmed Sharif und Clanrapper King Zaza, die den Ausstieg aus dem Leben als Kriminelle geschafft haben, geben Einblicke in die Mechanismen dieser Parallelwelt und sprechen über die gescheiterte Integrationspolitik, die viele junge Männer in diese Strukturen drängt. Der Konflikt zwischen syrischen und libanesischen Clans wurde für die Öffentlichkeit durch große Massenschlägereien sichtbar. Der libanesische Übersetzer Al Masri sieht die historischen Wurzeln des Konflikts im Nahen Osten, die bis heute nachwirken. In einer Welt, die von Respektlosigkeit und Einschüchterung dominiert wird, wagt die Dokumentation einen ungeschönten Blick auf eine Parallelgesellschaft, die uns näher ist, als wir denken.
Die Macht krimineller Clans wächst ungebremst. Besonders gefährlich ist die Allianz mit islamistischen Hasspredigern, die über Social Media Gewalt und Terror fördern - mit fatalen Folgen. Clans, islamistische Terroristen und die Mocro-Mafia verbreiten Angst und destabilisieren die Gesellschaft. Folge zwei zeigt Sprengstoffanschläge in Köln, die Allianz von Clan-Kriminellen mit Hasspredigern und den Weg eines Ex-Dealers zurück hinter Gitter. Kriminelle Clans und islamistische Netzwerke schließen gefährliche Allianzen, die Gewalt, Angst und Hass in deutsche Städte tragen. "Blutsbande - Clans in NRW: Blut, Ehre, Macht" zeigt, wie diese Gruppen agieren, welche Rolle Hassprediger in sozialen Medien spielen und warum junge Menschen immer wieder in kriminelle Strukturen abrutschen. Während Clans islamistische Prediger unterstützen, die zur Gewalt gegen "Ungläubige" aufrufen, legitimieren diese im Gegenzug den kriminellen Lebensstil der Clans. Der Influencer und Ex-Drogendealer Sharo hat eine halbe Tonne Cannabis über die deutsch-niederländische Grenze geschmuggelt. Einen Konkurrenten hat er kopfüber vom Balkon gehängt und ihm beinahe das Ohr abgeschnitten. Heute hat Sharo mit dem kriminellen Leben abgeschlossen, sich eine Existenz aufgebaut und eine Familie gegründet - doch seine Vergangenheit holt ihn ein. Das Filmteam begleitet ihn, als er erneut für zwei Jahre in Haft muss. Aus den Niederlanden schwappt eine neue Welle der Gewalt nach Deutschland. Die Mocro-Mafia kontrolliert zentrale Drogenrouten Europas, und ihre brutale Handschrift zeigt sich nun auch in NRW: Mehrere Sprengstoffanschläge und Entführungen markieren eine neue Eskalationsstufe. Wie kann der Staat auf diese Bedrohung reagieren? Was bedeuten diese Entwicklungen für die öffentliche Sicherheit in NRW - und darüber hinaus? Doch dann ergeben neue Ermittlungen eine Wende. "Blutsbande - Clans in NRW" bietet tiefe Einblicke in eine Schattenwelt, die zunehmend auch hierzulande für Chaos sorgt.
Pablo Escobar gilt als grausamster und reichster Drogenboss der Welt: Der Anführer des kolumbianischen Medellín-Kartells hinterlässt seinem Sohn Juan Pablo ein schwerwiegendes Vermächtnis. Als er am 2. Dezember 1993 stirbt, ist die Erleichterung in der Bevölkerung groß. Für seine Frau und Kinder endet eine lange und zermürbende Flucht. Doch sie verlieren auch den geliebten Ehemann und Vater. Nun ist der erst 16-jährige Sohn das Familienoberhaupt. Heute erinnert sich der als Juan Pablo Escobar geborene Sebastián Marroquín an seine Jugend und an seinen berüchtigten Vater. Er schildert dessen letzte Monate und den Tod aus der Sicht seiner Familie. Verfolgt von den Feinden seines Vaters, den "Los Pepes", müssen sie von Unterkunft zu Unterkunft fliehen und nicht nur um das Familienoberhaupt, sondern auch um sich selbst bangen. Als der Vater beschließt, sich zum Schutze seiner Familie von ihr zu trennen, ergreift der kolumbianische Journalist Óscar Ritoré seine Chance: Er begleitet Escobars Ehefrau Victoria, die neunjährige Tochter Manuela, Sohn Juan Pablo und dessen Freundin Ángeles Sarmiento auf ihrer Suche nach Asyl - und hilft ihnen dabei, mit dem untergetauchten Pablo zu kommunizieren. Sein Vater Pablo Escobar gehörte zu den gefährlichsten Männern der Welt. Heute schildert Sebastián Marroquín, der als Juan Pablo Escobar geboren wurde, die bewegte Geschichte seiner Familie. In vier Episoden wirft er ein neues Licht auf die traumatische und gewalttätige Vergangenheit der Escobars - auf die monatelange Flucht, auf den tragischen Tod des Vaters, auf die schwierige Zeit danach und auf das schwere Erbe, das ihm hinterlassen wurde. Als Pablo Escobar am 2. Dezember 1993 stirbt, ändert sich für seine Familie alles. Seine Frau Victoria, Sohn Juan Pablo und Tochter Manuela müssen nicht nur den Tod des Familienoberhaupts verkraften, sondern sehen sich nun außerdem mit dessen größten und gefährlichsten Feinden konfrontiert. Diese fordern nicht nur das Vermögen von "El Patrón", dem einstigen Anführer des Kartells von Medellín, sondern auch den Kopf seines Sohnes Juan Pablo. Für die Familie beginnt ein langer Kampf ums Überleben. Mit nur 16 Jahren muss Juan Pablo Escobar für die Freiheit und Sicherheit seiner Mutter, seiner Freundin und seiner kleinen Schwester sorgen. Welches Leben führt der Sohn des größten Drogenhändlers der Geschichte heute? Bisher unveröffentlichte private Aufnahmen und Interviews mit Leibwächtern, Aussteigern und früheren Rivalen Pablo Escobars enthüllen dunkle Geheimnisse.
Am 2. Dezember 1993 stirbt der grausame Drogenboss Pablo Escobar. Die Bilder seiner Leiche gehen um die Welt. Für seine Frau und seine Kinder bricht an diesem Tag eine Welt zusammen. Für die Familie beginnt ein Kampf ums Überleben. Inmitten seiner Trauer sieht sich der 16-jährige Juan Pablo mit einem schweren Erbe konfrontiert: Als neues Oberhaupt der Familie muss er für ihre Sicherheit sorgen - und gleichzeitig um sein Leben fürchten. Der Sohn des einstigen Anführers des berüchtigten Medellín-Kartells erinnert sich an die komplizierte Beziehung zu seinem Vater. Seine Kindheit und Jugend waren nicht nur geprägt von Liebe und Fürsorge, sondern auch von wiederkehrenden Diskussionen mit dem Vater, dessen Entscheidungen für den jungen Juan Pablo nur selten nachvollziehbar waren. Als die größte Angst des Sohnes schließlich wahr wird, bleibt ihm keine Zeit, um den Vater zu trauern. Pablo Escobars Feinde wollen Geld von der Familie - mehr noch: Das Cali-Kartell verspricht den Escobars Frieden, fordert im Gegenzug jedoch nicht nur das Vermögen der Familie, sondern auch den Kopf des Stammhalters, Juan Pablo Escobar. Sein Vater Pablo Escobar gehörte zu den gefährlichsten Männern der Welt. Heute schildert Sebastián Marroquín, der als Juan Pablo Escobar geboren wurde, die bewegte Geschichte seiner Familie. In vier Episoden wirft er ein neues Licht auf die traumatische und gewalttätige Vergangenheit der Escobars - auf die monatelange Flucht, auf den tragischen Tod des Vaters, auf die schwierige Zeit danach und auf das schwere Erbe, das ihm hinterlassen wurde. Als Pablo Escobar am 2. Dezember 1993 stirbt, ändert sich für seine Familie alles. Seine Frau Victoria, Sohn Juan Pablo und Tochter Manuela müssen nicht nur den Tod des Familienoberhaupts verkraften, sondern sehen sich nun außerdem mit dessen größten und gefährlichsten Feinden konfrontiert. Diese fordern nicht nur das Vermögen von "El Patrón", dem einstigen Anführer des Kartells von Medellín, sondern auch den Kopf seines Sohnes Juan Pablo. Für die Familie beginnt ein langer Kampf ums Überleben. Mit nur 16 Jahren muss Juan Pablo Escobar für die Freiheit und Sicherheit seiner Mutter, seiner Freundin und seiner kleinen Schwester sorgen. Welches Leben führt der Sohn des größten Drogenhändlers der Geschichte heute? Bisher unveröffentlichte private Aufnahmen und Interviews mit Leibwächtern, Aussteigern und früheren Rivalen Pablo Escobars enthüllen dunkle Geheimnisse.
Pablo Escobar, der gefährlichste Drogenboss der Welt, ist tot. Seine Familie zahlt einen hohen Preis. Sie muss nicht nur von ihm Abschied nehmen, sondern auch von ihrem früheren Leben. Mit dem, was von Escobars Vermögen übrig ist, müssen sie sich ihren Frieden und ihr Überleben erkaufen. Das ausschweifende Leben, das sie bislang geführt haben, gehört nun der Vergangenheit an. Dazu zählt auch ihr Zuhause: die berühmte Hacienda Nápoles. Auf dem etwa 20 Quadratkilometer großen Landsitz, der auch über einen Privatzoo verfügt, verbringt Sohn Juan Pablo einen großen Teil seiner Kindheit und Jugend. Schon früh ist er umgeben von Geld, Waffen, Drogen und Prostituierten. Innerhalb kürzester Zeit von reich zu arm - für die ganze Familie ist das eine schwierige Herausforderung. Nicht nur finanzielle Sorgen belasten Mutter Victoria und Juan Pablo. Bei Verhandlungen mit dem Cali-Kartell müssen sie feststellen, dass sich ein Teil ihrer eigenen Familie Pablo Escobars Feinden angeschlossen hat - den Menschen, die nun drohen, auch den Sohn von "El Patrón" zu töten. Sein Vater Pablo Escobar gehörte zu den gefährlichsten Männern der Welt. Heute schildert Sebastián Marroquín, der als Juan Pablo Escobar geboren wurde, die bewegte Geschichte seiner Familie. In vier Episoden wirft er ein neues Licht auf die traumatische und gewalttätige Vergangenheit der Escobars - auf die monatelange Flucht, auf den tragischen Tod des Vaters, auf die schwierige Zeit danach und auf das schwere Erbe, das ihm hinterlassen wurde. Als Pablo Escobar am 2. Dezember 1993 stirbt, ändert sich für seine Familie alles. Seine Frau Victoria, Sohn Juan Pablo und Tochter Manuela müssen nicht nur den Tod des Familienoberhaupts verkraften, sondern sehen sich nun außerdem mit dessen größten und gefährlichsten Feinden konfrontiert. Diese fordern nicht nur das Vermögen von "El Patrón", dem einstigen Anführer des Kartells von Medellín, sondern auch den Kopf seines Sohnes Juan Pablo. Für die Familie beginnt ein langer Kampf ums Überleben. Mit nur 16 Jahren muss Juan Pablo Escobar für die Freiheit und Sicherheit seiner Mutter, seiner Freundin und seiner kleinen Schwester sorgen. Welches Leben führt der Sohn des größten Drogenhändlers der Geschichte heute? Bisher unveröffentlichte private Aufnahmen und Interviews mit Leibwächtern, Aussteigern und früheren Rivalen Pablo Escobars enthüllen dunkle Geheimnisse.
Er trägt den Namen des reichsten und grausamsten Drogenbosses der Welt: Sebastián Marroquín, geboren als Juan Pablo Escobar, tritt nach dem Tod seines Vaters ein schweres Erbe an. Pablo Escobars Verbrechen stürzen nicht nur seine Opfer und deren Angehörige ins Unglück, sondern auch seine eigene Familie. Nicht nur, dass sie sich gezwungen sehen, ihre Heimat zu verlassen: Seine Taten kosten seine Ehefrau und seinen Sohn sogar die Freiheit. In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires hoffen Mutter Victoria, Sohn Juan Pablo, Freundin Ángeles und Tochter Manuela, unter neuen Namen endlich ein normales Leben führen zu können. Sie versuchen, mit den traumatischen Erlebnissen der vergangenen Jahre abzuschließen. Als Juan Pablo und seine Mutter jedoch verhaftet werden, wird ihm klar: Er wird sich den Geistern der Vergangenheit stellen müssen, wenn er ein Leben in Freiheit und Frieden führen will - nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine zukünftige Familie. Sein Vater Pablo Escobar gehörte zu den gefährlichsten Männern der Welt. Heute schildert Sebastián Marroquín, der als Juan Pablo Escobar geboren wurde, die bewegte Geschichte seiner Familie. In vier Episoden wirft er ein neues Licht auf die traumatische und gewalttätige Vergangenheit der Escobars - auf die monatelange Flucht, auf den tragischen Tod des Vaters, auf die schwierige Zeit danach und auf das schwere Erbe, das ihm hinterlassen wurde. Als Pablo Escobar am 2. Dezember 1993 stirbt, ändert sich für seine Familie alles. Seine Frau Victoria, Sohn Juan Pablo und Tochter Manuela müssen nicht nur den Tod des Familienoberhaupts verkraften, sondern sehen sich nun außerdem mit dessen größten und gefährlichsten Feinden konfrontiert. Diese fordern nicht nur das Vermögen von "El Patrón", dem einstigen Anführer des Kartells von Medellín, sondern auch den Kopf seines Sohnes Juan Pablo. Für die Familie beginnt ein langer Kampf ums Überleben. Mit nur 16 Jahren muss Juan Pablo Escobar für die Freiheit und Sicherheit seiner Mutter, seiner Freundin und seiner kleinen Schwester sorgen. Welches Leben führt der Sohn des größten Drogenhändlers der Geschichte heute? Bisher unveröffentlichte private Aufnahmen und Interviews mit Leibwächtern, Aussteigern und früheren Rivalen Pablo Escobars enthüllen dunkle Geheimnisse.
Eine Insel, zwei Welten: Während Haiti von Gewalt und Armut geprägt ist, suchen viele Menschen Schutz in der Dominikanischen Republik. Doch dort droht ihnen jederzeit die Abschiebung. Viele Haitianer leben seit Jahren dort und arbeiten auf Baustellen, in Hotels oder Privathaushalten. Die meisten von ihnen haben keine Aufenthaltserlaubnis. Behörden greifen sie auf und schieben sie ab. Ein Großteil kehrt zurück, wovon auch Schleuser profitieren. Haiti und die Dominikanische Republik teilen sich eine Insel - und doch trennen sie Welten. Während die Dominikanische Republik Touristen mit Traumstränden empfängt, herrschen im Nachbarland Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit. Viele Haitianer suchen deshalb Arbeit und Schutz jenseits der Grenze. Dort sind sie in wichtigen Branchen unverzichtbar, bleiben aber zugleich rechtlos und bedroht. Die Dokumentation zeigt maskierte Einwanderungsbeamte bei Razzien, Menschen in überfüllten Gefängnis-Lkw und Familien, die ohne Vorwarnung auseinandergerissen werden. Im Mittelpunkt steht Pastor Rémy, der mit seiner Frau abgeschoben wird, während seine Kinder zurückbleiben. Ihre Geschichte führt an eine offiziell geschlossene Grenze, an der Schleuser, Bestechung und Angst zum Alltag gehören.
Die Gangs von Haiti - Armut, Gewalt und Korruption
F 2021
45'
Erpressung, Entführung, Mord - im Karibikstaat Haiti terrorisieren 70 Banden die Bevölkerung und stürzen das von Armut geplagte Land ins Chaos. Gegen die Gewalt ist auch die Polizei machtlos. Die Gangs von Haiti finanzieren sich über eine beispiellose Entführungswelle. Auf den Straßen der Hauptstadt Port-au-Prince werden täglich Menschen entführt. Die Bandengewalt ist auch politisch: Um die Macht zu sichern, unterhält jeder Präsident eigene Milizen. Die kleine Insel in der Karibik galt lange als Perle der Antillen. Heute scheint Haiti mit einem Fluch belegt. 2010 zerstört ein Erdbeben die Hauptstadt Port-au-Prince. Im August 2021 bebt die Erde erneut. Ein Großteil der Bevölkerung hat keine Perspektive, ist verarmt. Hilfe des Staates ist nicht zu erwarten, er ist seit Jahrzehnten bankrott. Korrupte Politiker sorgen für die Finanzierung der Banden. In den Vierteln der Opposition verbreiten sie Angst und Schrecken. Die Gangs bestimmen, was Gesetz ist, und die Anführer sind bei vielen gefürchtet. Der mächtigste unter ihnen nennt sich "Barbecue". Der ehemalige Polizist ist heute Anführer der "G9", einem Zusammenschluss von neun Gangs. Sein Markenzeichen: das Abbrennen von Häusern samt ihren Bewohnern. Im April 2021 entführt die Gang "400 Mawozo" zwei französische Geistliche und fordert Lösegeld in Höhe von einer Million Dollar. Als eine der Institutionen, die in Haiti den Betrieb von Krankenhäusern, Schulen und Universitäten aufrechterhalten, wird die Kirche für die Gangs zur Zielscheibe. Mit der Ermordung des Präsidenten Jovenel Moïse im August 2021 spitzen sich die Konflikte zu. Es bleibt fraglich, ob der neu gewählte Präsident dem Chaos ein Ende setzen kann.
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
Ariana Grande zählt zu den größten Popstars ihrer Zeit. Mit ihrer Stimme, die über vier Oktaven reicht, prägt die Amerikanerin Musik- und Filmindustrie und etabliert sich als globale Marke. "The True Story of Ariana Grande" porträtiert eine Künstlerin, die vom Kinderstar zur internationalen Popikone wird. Mit ihrer stimmlichen Virtuosität und ihrem Einsatz für Feminismus, LGBTQ+-Rechte und mentale Gesundheit prägt sie den modernen Pop. Ariana Grande zählt zu den bedeutendsten Popstars ihrer Generation. Schon als Kind steht sie auf der Theaterbühne, schafft mit 15 Jahren den Sprung an den Broadway und wird durch die Nickelodeon-Serie "Victorious" einem Millionenpublikum bekannt. 2011 folgt der Plattenvertrag bei Republic Records - der Beginn einer Karriere, die mit Alben wie "Yours Truly", "My Everything" und "Dangerous Woman" zunehmend an künstlerischer Eigenständigkeit gewinnt. Den entscheidenden Wendepunkt markiert jedoch das Jahr 2018: Nach der Trennung von Pete Davidson und dem Tod ihres Ex-Freundes Mac Miller verarbeitet Ariana Grande beide Ereignisse zeitnah in ihrer Musik. Die Single "thank u, next" bricht binnen Stunden Premierenrekorde, wird bis heute über 800 Millionen Mal auf YouTube geklickt und beschert ihr 2019 ihren ersten Nummer-eins-Hit in den USA sowie in 23 weiteren Ländern. Statt abzurechnen, bedankt sie sich darin mit Selbstironie bei ihren Ex-Partnern - eine Offenheit, die einen Nerv der Zeit trifft und sie endgültig vom Popstar zum Popphänomen macht. Stimmlich zählt Grande zu den herausragendsten Sängerinnen ihrer Generation: Ein Tonumfang von über vier Oktaven, ihre virtuose Whistle Note und die Verbindung aus technischer Präzision und emotionaler Ausdruckskraft bringen ihr immer wieder Vergleiche mit ihrem großen Vorbild Mariah Carey ein. Jenseits der Bühne positioniert sich Ariana Grande klar: Sie versteht sich als Feministin, engagiert sich für die LGBTQ+-Community und lebt als bekennende Veganerin und Tierliebhaberin. Offen spricht sie zudem über ihre psychische Gesundheit: Seit dem Terroranschlag auf ihrem Konzert in Manchester 2017 leidet sie an einer posttraumatischen Belastungsstörung sowie Angstzuständen - Erfahrungen und Themen, die sie bewusst öffentlich teilt, um anderen Betroffenen Mut zu machen. Darüber hinaus etabliert sie sich neben der Musik als starke Businessfrau: Mit ihrer Beautymarke r.e.m. baut sie sich erfolgreich ein weiteres Standbein auf. Doch ihre Karriere bleibt nicht frei von Kontroversen: Immer wieder wird ihr kulturelle Aneignung vorgeworfen. Auch ihr sichtbar schlankes Erscheinungsbild, insbesondere während der PR-Tour zu "Wicked: For Good", sorgt regelmäßig für öffentliche Diskussionen. Trotz aller Widersprüche bleibt Ariana Grande eine Künstlerin im ständigen Wandel: Vom Nickelodeon-Kinderstar über die Popikone bis hin zur gefeierten Schauspielerin als Glinda in "Wicked" und mit ihrem kommenden Album "Petal" beweist sie immer wieder, dass sie sich weder musikalisch noch persönlich in eine Schublade stecken lässt. Die Doku-Reihe "The True Story of ..." zeigt die Lebensgeschichte der Menschen hinter dem Star - ungeschminkt, einfühlsam, aus erster Hand erzählt.
Robbie Williams ist eine Ikone der Popmusik und hat mit Hits wie "Angels" und "Feel" Lieder für die Ewigkeit produziert. Doch er kämpft schon sein ganzes Leben mit den Schattenseiten des Ruhms. "The True Story of Robbie Williams" erzählt die Biografie des britischen Superstars, der bereits als Teenager mit der Boygroup Take That Weltruhm erlangt. Als Solokünstler schreibt er Popgeschichte. Doch der Erfolg hinterlässt seine Spuren. Robbie Williams ist eine der schillerndsten und erfolgreichsten Ikonen der britischen Popgeschichte. Geboren 1974 in Stoke-on-Trent, startet er seine Karriere bereits mit 16 Jahren als jüngstes Mitglied der Boygroup Take That. Sein rebellisches Image und der Ausstieg 1995 markieren den Beginn einer Sololaufbahn, die ihn zum "King of Pop" Europas macht. Sein Durchbruch gelingt 1997 mit der Welthymne "Angels", gefolgt von einer Serie von Chartstürmern wie "Rock DJ", "Feel" und "Let Me Entertain You". Mit insgesamt 18 Brit Awards und über 75 Millionen verkauften Tonträgern hält er Rekorde, die ihn in die UK Music Hall of Fame brachten. Sein legendäres Konzert in Knebworth vor 375.000 Menschen gilt bis heute als Meilenstein der Live-Unterhaltung. Hinter der Fassade des charismatischen Entertainers verbirgt sich jedoch eine komplexe Persönlichkeit. Williams geht offen mit seinen Kämpfen gegen Depressionen, Suchtprobleme und Diagnosen wie ADHS und Tourette um. Diese Verletzlichkeit macht ihn für Fans weltweit besonders nahbar. Heute findet er Halt in seiner Familie mit Ehefrau Ayda Field und ihren vier Kindern. Ob als Swing-Sänger, Pop-Gigant oder in seinem Biopic "Better Man" - Robbie Williams bleibt ein Meister der Selbsterfindung, der es versteht, das Publikum zu fesseln, ohne dabei seine menschlichen Abgründe zu verstecken.
Ed Sheeran erobert die Popwelt ohne Glamour und Skandale - nur mit Gitarre, Loop-Station und authentischen Songs wird der unscheinbare Brite zum globalen Superstar. "The True Story of Ed Sheeran" erzählt die außergewöhnliche Karriere eines Musikers, der sich vom Außenseiter zu einem der meistgestreamten Künstler der Welt hocharbeitet - und auf dem Weg auch schwere Schicksalsschläge meistern muss. Ed Sheeran zählt heute zu den erfolgreichsten Künstlern weltweit - doch sein Weg an die Spitze beginnt fernab von Ruhm und roten Teppichen. Aufgewachsen in einer kleinen englischen Stadt, entdeckt er früh seine Leidenschaft für Musik. Durch sie überwindet er seine Unsicherheiten in der Schulzeit, besiegt mit ihr sein Stottern - und gewinnt schließlich so viel Selbstbewusstsein, um eigene Songs zu veröffentlichen und in lokalen Pubs zu spielen. Mit nur 16 Jahren zieht es ihn nach London, wo er sich als Straßenmusiker durchschlägt, Hunderte Auftritte spielt und unbeirrt an seinem Traum festhält. Ohne Plattenvertrag produziert er eigene Songs, verkauft CDs selbst und baut sich Schritt für Schritt eine Fanbase auf. Mit seiner selbst produzierten "No.5 Collaborations Project EP" zieht er die Aufmerksamkeit der Plattenlabels auf sich, wird unter Vertrag genommen und erobert die Charts direkt mit seinem Debütalbum "+". Songs wie "The A Team" zeigen früh sein Gespür für emotionale, tiefgründige Geschichten - und heben ihn von anderen Popkünstlern ab. Sein Markenzeichen: minimale Mittel mit maximaler Wirkung. Allein mit Gitarre und Loop-Station füllt Ed Sheeran später die größten Stadien der Welt. Ob intime Balladen oder globale Pophits - seine Musik erreicht Millionen Menschen und wird zum Soundtrack für die großen Momente im Leben. Doch hinter dem Erfolg stehen auch Rückschläge und persönliche Krisen. "The True Story of Ed Sheeran" zeigt den Aufstieg eines Künstlers, der nie dem klassischen Popstar-Klischee entspricht- und gerade deshalb zu einem der größten unserer Zeit wird.
Die Popsängerin Rihanna gehört zu den erfolgreichsten Musikerinnen der Welt. Aufgewachsen auf der Karibikinsel Barbados, folgt eine kometenhafte Karriere und der Aufbau eines Beauty-Imperiums. Ihre Kosmetik- und Modelinien sind heute milliardenschwer. 2021 wird Rihanna von "Forbes" zur reichsten Musikerin der Welt ernannt. Sie wird die erste Woman of Colour an der Spitze eines Luxusmodelabels. Doch alles beginnt mit ihrer Liebe zur Musik. 2003 gründet Robyn Rihanna Fenty mit zwei Freundinnen eine Girlband und wird vom Musikproduzenten Evan Rogers in ihrer Heimat Barbados entdeckt. Zwei Jahre später unterschreibt sie ihren ersten Plattenvertrag bei dem Label von Rapper und Musikproduzent Jay-Z. Mit nur 17 Jahren veröffentlicht Rihanna ihre erste Single: "Pon de Replay" - und landet damit weltweit in den Top 10. 2005 erscheint ihr Debütalbum "Music of the Sun". Es wird über zwei Millionen Mal verkauft. Mit gerade einmal 19 Jahren steht Rihanna 2007 mit ihrem Hit "Umbrella" an der Spitze der Charts. Der Welthit wurde angeblich gar nicht für sie, sondern für Popstar Britney Spears geschrieben. 2010 dann das große Rihanna-Jahr: Mit "Rude Boy", "Love the Way You Lie", "What's My Name?" und "Only Girl " führt die barbadische Sängerin die Spitze der US-amerikanischen "Billboard Charts" an. Damit sichert sie sich ihren ersten Eintrag ins "Guinnessbuch der Rekorde". Niemand anderem gelingen so viele Nummer-eins-Hits innerhalb eines Jahres. Ihr Liebesleben rückt immer wieder in den Fokus der Berichterstattung. Ihr damaliger Partner, der Sänger Chris Brown, greift Rihanna 2009 an und verletzt sie schwer. Seither kämpft die Künstlerin gegen Gewalt an Frauen und möchte Betroffene ermutigen. Sie engagiert sich für zahlreiche Charity-Projekte, unter anderem für krebskranke Kinder und sozial benachteiligte Menschen. Die Musikerin vermischt klassische R'n'B-Elemente mit karibischem Reggae und Dancehall. Bis 2016 veröffentlicht Rihanna acht Studioalben. Der Erfolg spricht für sich: neun Grammys und mehr als 250 Millionen verkaufte Tonträger. Neben ihrer Musikkarriere entdeckt sie auch die Schauspielerei. Rihanna spielt in Filmen wie "Battleship" (2012), "Annie" (2014) und "Ocean's 8" (2018) mit. Nach etlichen Kooperationen mit verschiedenen Modemarken gründet sie 2017 ihr eigenes Label "Fenty Beauty". Ein Jahr später kommt die Unterwäschelinie "Savage X Fenty" dazu. Mit der Kosmetiklinie "Fenty Skin" setzt sie sich als Woman of Colour für Diversität ein. Doch dann wird es ruhiger um die Sängerin, 2023 dann ihr legendärer Aufritt bei der Superbowl-Halbzeitshow, bei der sie ihre größten Hits performt. Die Künstlerin denkt noch lange nicht ans Aufhören: 2025 soll ihr neuntes Album erscheinen.
Kinderrollen, Arthousekino, Marvel-Superheldin: Scarlett Johansson hat in ihrer Karriere kaum ein Genre ausgelassen und bricht mit ihren Kinofilmen Kassenrekorde. Scarlett Johansson wird 1984 in New York City als Tochter eines dänischen Architekten und einer US-amerikanischen Mutter geboren und steht schon als Kind vor der Kamera. Mit Robert Redfords "Der Pferdeflüsterer" wird sie im Alter von 14 Jahren berühmt. Scarlett Johansson gehört zu den kommerziell erfolgreichsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Ihren Durchbruch feiert sie 2003 mit Sofia Coppolas "Lost in Translation", für den sie einen BAFTA Award gewinnt und für einen Golden Globe nominiert wird. Es folgt die Titelrolle in Peter Webbers "Das Mädchen mit dem Perlenohrring". Ab 2010 tritt sie als Natasha Romanoff alias Black Widow auf - von "Iron Man 2" über mehrere "Avengers"-Filme bis zum eigenen Kinostart "Black Widow" (2021). Damit wird sie zur festen Protagonistin im bislang milliardenschweren Franchise Marvel Cinematic Universe. Für "Marriage Story" und "Jojo Rabbit" wird sie 2020 für gleich zwei Oscars im selben Jahr nominiert. Dazu leiht sie unter anderem im Publikums- und Kassenerfolg "Sing" und in "Isle of Dogs" animierten Figuren ihre Stimme. Neben der Schauspielerei ist Johansson auch als Sängerin aktiv, unter anderem mit dem Tom-Waits-Coveralbum "Anywhere I Lay My Head". Mit ihren Filmen zählt sie zu den einspielstärksten Schauspielerinnen der Filmgeschichte. 2025 gibt sie mit der Tragikomödie "Eleanor the Great" ihr Regiedebüt. Im gleichen Jahr ist sie unter anderem in "Jurassic World: Die Wiedergeburt" zu sehen, 2026 folgt "Paper Tiger" an der Seite von Adam Driver. Nach zwei Scheidungen ist sie seit 2020 mit dem US-Comedian Colin Jost verheiratet, 2021 kommt ihr gemeinsamer Sohn auf die Welt. Für Johansson ist es das zweite Kind - sie hat noch eine Tochter aus der Ehe mit dem französischen Journalisten Romain Dauriac.
Bislang unveröffentlichte Tonaufnahmen und exklusive Interviews werfen ein neues Licht auf Michael Jacksons Beziehung zu Gavin Arvizo - und die Ereignisse, die zum Prozess von 2005 führen. Weggefährten des "King of Pop" berichten von einem Superstar in der Krise. 2003 soll eine TV-Dokumentation sein Image retten. Doch der Schuss geht nach hinten los: Jackson erklärt, er teile sein Bett mit Kindern - ein Auftritt, der weltweit Empörung auslöst. 1999 plant Michael Jackson sein Comeback. Doch nach Jahren ohne neues Album wirkt der Superstar zunehmend isoliert. Vertraute beschreiben ihn als zurückgezogen und innerlich zerrissen. Auf der Suche nach Orientierung wendet sich Jackson an einen Rabbi, der sein spiritueller Berater wird. In stundenlangen Tonaufnahmen sprechen die beiden über sein Leben und seine schwierige Kindheit. Viele dieser Aufnahmen wurden bislang nie veröffentlicht. Die Tonbänder geben auch Aufschluss über Jacksons Beziehung zu dem krebskranken Jungen Gavin Arvizo. Jackson unterstützt die Familie finanziell, hilft bei den Behandlungskosten und lädt Gavin nach Neverland ein. Als Jacksons Album "Invincible" kommerziell hinter den Erwartungen bleibt und sein Medikamentenkonsum zunimmt, lässt er den britischen Journalisten Martin Bashir in sein Leben. Eine folgenschwere Entscheidung: In der Dokumentation tritt Gavin an Jacksons Seite auf. Hand in Hand sprechen sie über ihre Freundschaft - und Jackson erklärt vor laufender Kamera, er teile sein Bett mit Gavin und anderen Kindern. Die Szene löst weltweit Empörung aus. 2005 muss sich Popstar Michael Jackson vor Gericht verantworten. Bislang unveröffentlichte Audioaufnahmen und Gespräche mit Wegbegleitern liefern neue Einblicke in den Missbrauchsprozess.
Nach Ausstrahlung der Michael-Jackson-Doku von Martin Bashir gerät der "King of Pop" weltweit unter Druck. Sein Umfeld startet eine PR-Offensive - doch bald werden neue Vorwürfe laut. Jacksons Umfeld setzt auf Schadensbegrenzung: Eine Gegendarstellung soll sein Image retten. Im Zentrum steht ein Interview mit Gavin Arvizo und seiner Familie. Später wird dieses Interview zu einem zentralen Streitpunkt im Prozess. Die Staatsanwaltschaft behauptet, die Arvizos seien zu ihren Äußerungen gedrängt worden. Außerdem versucht Michael Jacksons Umfeld, die Familie abzuschirmen. Die Arvizos verbringen viel Zeit auf der Neverland Ranch. Als Pläne entstehen, sie nach Brasilien zu schicken, gerät die Situation außer Kontrolle. Gavins Mutter behauptet, ihre Familie werde festgehalten. Kurz darauf verlässt sie Neverland mit ihren Kindern. Monate später der Paukenschlag: Bei der Polizei behauptet Gavin Arvizo, Jackson habe ihn zum Alkoholkonsum gedrängt und sexuell missbraucht. Als sich der "King of Pop" schließlich den Behörden stellt, beginnt eine aggressive PR-Kampagne. Jackson erklärt, er sei in Gewahrsam verletzt worden. Sein Bruder Jermaine mobilisiert Unterstützer und bezeichnet die Festnahme als "modernen Lynchmord".