Dürre und ein Buschfeuer bedrohen das Leben der Tiere in der Serengeti. Wird das Zebrafohlen im Schlamm stecken bleiben? Kann sich die Wildhund-Familie vor den Flammen retten? Das trockene Gras brennt lichterloh. Löwin Kali, Pavian Rafiki, Elefantenkuh Nalla und ihr Baby laufen um ihr Leben, es kommt zu dramatischen Szenen, Familien werden auseinandergerissen. Als der Regen kommt, stellt sich die Frage: Wer fehlt, wer hat es geschafft? In der Trockenzeit sammeln sich die Tiere der Serengeti um das schwindende Wasserloch. Sie sind hungrig und aggressiv. Aasfresser wie Hyänen und Geier kommen auf ihre Kosten. Je mehr Wasser verdunstet, desto schlammiger werden Wasserlöcher und Flussbetten. Tishalas Fohlen bleibt im Schlamm stecken, und es gelingt ihm nur mit größter Anstrengung, sich ins Trockene zu retten. Ein Gnu hat es nicht geschafft und wird von den Löwen verspeist. Die Warzenschweine mit ihren Frischlingen haben es da leichter, sie sind in ihrem Element. Aber überall lauern Gefahren: Nur knapp entkommt ein Warzenschwein einem hungrigen Leoparden. Als während eines Sturms ein Blitz in einen Baum einschlägt und die Savanne anfängt zu brennen, beginnt die große Flucht. In letzter Minute schafft es die Wildhund-Mutter, ihre Jungen zu finden und vor den Flammen zu retten. Das Pavianbaby hat sich auf einen Baum gerettet. Schon züngelt das Feuer am Stamm. Aber es gelingt Rafiki, den Kleinen herunterzuholen. Kali muss sich nicht nur vor dem Feuer in Sicherheit bringen, sondern auch noch zwei schwarzmähnige Löwen abwehren, die das Rudel übernehmen wollen. Nach dem Feuer ist die Landschaft verkohlt. Lange wird es nicht dauern, bis sich die Natur wieder erholt. Doch wie endet die Geschichte für die Protagonisten? Die drei verbliebenen Jungen von Löwin Kali haben überlebt, das Rudel aber formiert sich neu. Rafikis Kampf mit dem Pavian-Chef ist entschieden: Der Chef stirbt, Rafiki übernimmt das Rudel. Für die Elefanten wird es dramatisch: Nallas Baby verschwindet bei einer Flussüberquerung in den Fluten und kann nur knapp vor dem Ertrinken gerettet werden. Wie immer hat der Geier alles im Blick und kann erzählen, wie es aussieht im Leben der Tiere der Serengeti. Sie sind Protagonisten in einem Drama, das zugleich alle Elemente einer spektakulären Tierdokumentation enthält. Das ZDF zeigt mit "Serengeti" die spannendsten und emotionalsten Storys des gleichnamigen BBC-Sechsteilers von John Downer. Dem preisgekrönten Tierfilmer sind atemberaubende Bilder gelungen, die den Zuschauern das Gefühl geben, hautnah dabei zu sein. Selten haben Tierdokumentationen für so viel Gänsehaut und Spannung gesorgt. Die Dokumentationen wurden in einem privaten Reservat der Serengeti über zwei Jahre lang und mit zehn verschiedenen Kamerasystemen gedreht. Die Kameras waren für die Tiere nicht sichtbar, sodass die Filmer den Tieren über lange Zeit folgen und ihnen sehr nahe kommen konnten. Die Momente im Leben der Tiere konnten aus verschiedenen Blickwinkeln gefilmt werden. Das ermöglichte es erst, aus den tatsächlichen Situationen eine dramatische Handlung zu kreieren.
Selbst die Forschung ist beim Thema Zucker gespalten. "MAITHINK X" wagt den kritischen Blick. An Zucker scheiden sich die Geister. Die einen sind davon überzeugt, dass er so süchtig macht wie Heroin und man ihn möglichst meiden sollte. Andere meinen, es komme nur auf die "richtige Art" von Zucker an. Wieder andere überwachen minutiös ihren Blutzuckerspiegel. Sie sehen darin die Lösung für ein gesundes Leben ohne Verzicht.
Ein Neugeborenes mit Herzklappenfehler muss dringend in die Herzchirurgie einer Spezialklinik gebracht werden. Doch die Rettungsflieger geraten schon beim Anflug in ein bedrohliches Gewitter. Laut Wettervorhersage kann Alex den Transport nicht riskieren. Maren kann es nicht fassen, und Thomas ist ratlos. Max schlägt eine Flugroute vor, mit der sich die Wetterfront vielleicht umgehen lässt. Auf diesen dramatischen Einsatz folgt der nächste Schock: Maren und Thomas bleiben mitsamt einer Asthmapatientin im Aufzug stecken. Max und Alex müssen ordentlich schuften, um ihre Kollegen zu befreien. Dann taucht der 14-jährige Benny im Rettungszentrum auf und behauptet, der Sohn von Alexander Karuhn zu sein.
Mit Gerit Kling, Matthias Leja, Frank Stieren, Ulrich Bähnk, Bojana Gorenac, Karim Köster, Judith Engel, Patrick Fichte, Pierre Britz, Henry König, Karl Knaup, Emilio de Marchi, Jockel Tschiersch, Monika Guthmann, Carla Aringhoff, Tobias Pippig, Pierre René Müller
Als Wissensmagazin für die jüngere Zielgruppe richtet sich die Sendung vor allem an Grund- und Unterstufenschüler. Eingebettet in spannende Geschichten kann aber auch manch Erwachsener noch über neu gewonnene Erkenntnisse staunen.
Der Nachbar und Trude sind überrascht. An Peter Lustigs Bauwagen ist ein Schild angebracht: "Meteorologisches Institut / Friedrich Frosch + Partner". Wie sich bald herausstellt, ist Peter mit seinem Mitarbeiter - einem grünen Laubfrosch - dem Wetter auf der Spur. Das, was die im Fernsehen können, das ist doch für einen Wetterprofi, wie Friedrich Frosch, die leichteste Übung. Und dabei ist das Prinzip auch ganz einfach: Je nachdem, wo Friedrich Frosch auf seiner Leiter sitzt, lässt sich vorhersagen, wie das Wetter werden wird. Ob diese Methode wirklich so einfach und zuverlässig ist, wie Peter Lustig und sein Kollege sich das vorstellen, stellt sich schon bald heraus und wirft die Frage auf: Wie machen die Wetterprofis vom Fernsehen eigentlich das Wetter von morgen?
Bei "Stadt, Land, Lecker" tritt ein bekannter TV-Koch gegen einen lokalen Küchenchef zum Duell an. Ihre Aufgabe: Wer kocht eine besondere regionale Spezialität besser? Der Promi-Koch oder der Küchenchef vor Ort? Dieser hat vielleicht keinen Michelin-Stern und leitet kein berühmtes Gourmet-Restaurant. Dafür beherrscht er eine besondere Spezialität seiner Heimat so wie kein anderer. Diesmal stellen sich Nelson Müller, Alexander Herrmann, Christian Lohse und Maria Groß der Herausforderung. Ohne Rezept versuchen sie, die regionalen Spezialitäten nicht nur genauso gut, sondern besser und auf ihre Weise interpretiert nachzukochen. Dafür dürfen sie die Gerichte lediglich probieren, um Zutaten herauszuschmecken und herauszufinden, wie sie zubereitet wurden. Gekocht wird vor Ort. Diesmal sind die Köche mit ihrem Truck auf Mallorca, in Südtirol, Österreich und Deutschland unterwegs. Welcher Koch jeweils gewinnt, entscheidet eine Jury. Wer macht am Ende das Rennen - der Promi-Koch oder sein regionaler Herausforderer?
Jede Woche treten sechs Hobbyköche gegeneinander an. Von diesen bleiben zwei übrig, die sich am Freitag im Finale ein Kochduell liefern. Ein prominenter Kochprofi steht ihnen zur Seite. Der Weg führt über den Wochensieg in eine Qualifikationswoche und dann in die große Finalwoche. Wer wird Hobbykoch des Jahres und gewinnt 25 000 Euro?
Der eigene Garten soll schöner werden. Zwei Teams von Landschaftsgärtnern kämpfen in Nord- und Süddeutschland um die Aufträge von Familien, ihre Gärten umzugestalten. Ob Gartenanlage im Neubaugebiet oder Dachterrasse in der Großstadt, die vier Profis Stefan Schatz, Frank Riese, Alexandra Lehne und Frank Dietl erarbeiten kreative Vorschläge. Die Familien entscheiden, welche Entwürfe verwirklicht werden. Während die Gewinner ihre Pläne umsetzen, kommentieren die Gegner das Geschehen.
Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen. Die Geschichte der Kuriositäten, viele Schätze und noch mehr Raritäten, hammerhartes Verhandeln mit Lachen, Tränen und manchen Überraschungen - das alles bietet Horst Lichter in "Bares für Rares".
Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen. Die Geschichte der Kuriositäten, viele Schätze und noch mehr Raritäten, hammerhartes Verhandeln mit Lachen, Tränen und manchen Überraschungen - das alles bietet Horst Lichter in "Bares für Rares".
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Siobhán McSweeney
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Siobhán McSweeney
Die Rookies befinden sich kurz vor ihren finalen Prüfungen, doch um zugelassen zu werden, müssen sie eine Checkliste an Einsätzen nachweisen. West und Chen müssen noch einige Punkte abhaken. Plötzlich werden die Cops zu einem Überfall gerufen, Nolans Freund Ben wurde überfallen, und sein Auto wurde gestohlen. Während der Ermittlung hadert Nolan mit dem Gesetz. Er möchte Ben bei der Überwindung von dessen Trauma helfen.
Mit Nathan Fillion, Alyssa Diaz, Richard T. Jones, Titus Makin Jr., Melissa O'Neil, Afton Williamson, Eric Winter, Mercedes Mason
Die große Zwischenprüfung der Rookies steht an. Doch ein Mord auf einer Bahnhofstoilette erweist sich als etwas viel Größeres, denn das Opfer wird als Angehöriger einer Terrorzelle entlarvt. Die Prüfung wird verschoben, da ganz Los Angeles in Gefahr ist. Die Terrororganisation plant Anschläge durch ein gefährliches, hoch ansteckendes Virus, um die Bevölkerung auszurotten. Alle Teams rücken aus, um die Anschläge zu verhindern.
Mit Nathan Fillion, Alyssa Diaz, Richard T. Jones, Titus Makin Jr., Melissa O'Neil, Afton Williamson, Eric Winter, Mercedes Mason
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Siobhán McSweeney
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Siobhán McSweeney
Die Rookies befinden sich kurz vor ihren finalen Prüfungen, doch um zugelassen zu werden, müssen sie eine Checkliste an Einsätzen nachweisen. West und Chen müssen noch einige Punkte abhaken. Plötzlich werden die Cops zu einem Überfall gerufen, Nolans Freund Ben wurde überfallen, und sein Auto wurde gestohlen. Während der Ermittlung hadert Nolan mit dem Gesetz. Er möchte Ben bei der Überwindung von dessen Trauma helfen.
Mit Nathan Fillion, Alyssa Diaz, Richard T. Jones, Titus Makin Jr., Melissa O'Neil, Afton Williamson, Eric Winter, Mercedes Mason
Die große Zwischenprüfung der Rookies steht an. Doch ein Mord auf einer Bahnhofstoilette erweist sich als etwas viel Größeres, denn das Opfer wird als Angehöriger einer Terrorzelle entlarvt. Die Prüfung wird verschoben, da ganz Los Angeles in Gefahr ist. Die Terrororganisation plant Anschläge durch ein gefährliches, hoch ansteckendes Virus, um die Bevölkerung auszurotten. Alle Teams rücken aus, um die Anschläge zu verhindern.
Mit Nathan Fillion, Alyssa Diaz, Richard T. Jones, Titus Makin Jr., Melissa O'Neil, Afton Williamson, Eric Winter, Mercedes Mason
Der eigene Garten soll schöner werden. Zwei Teams von Landschaftsgärtnern kämpfen in Nord- und Süddeutschland um die Aufträge von Familien, ihre Gärten umzugestalten. Ob Gartenanlage im Neubaugebiet oder Dachterrasse in der Großstadt, die vier Profis Stefan Schatz, Frank Riese, Alexandra Lehne und Frank Dietl erarbeiten kreative Vorschläge. Die Familien entscheiden, welche Entwürfe verwirklicht werden. Während die Gewinner ihre Pläne umsetzen, kommentieren die Gegner das Geschehen.
Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen. Die Geschichte der Kuriositäten, viele Schätze und noch mehr Raritäten, hammerhartes Verhandeln mit Lachen, Tränen und manchen Überraschungen - das alles bietet Horst Lichter in "Bares für Rares".
In einem Vergewaltigungsprozess wird Micki Hobelmeyer freigesprochen. Wilsberg traut dem Urteil nicht. Er kennt Micki noch aus Studienzeiten und ist nicht gut auf ihn zu sprechen. Die Klägerin Andrea Schröder ist fassungslos: Wie konnte die psychologische Gutachterin Dorith Magunsky ihre Glaubwürdigkeit so grundlegend infrage stellen? Kaum ist der Prozess vorbei, wird Dorith Magunsky von anonymen Angreifern terrorisiert. Sie bittet Wilsberg, ihr Haus zu bewachen und herauszufinden, wer es auf sie abgesehen hat. Kurze Zeit später wird Andrea Schröder tot aufgefunden. Der Verdacht fällt sofort auf Hobelmeyer: Er könnte sie aus dem Weg geräumt haben, weil sie keine Ruhe gab und seinen Ruf zerstören wollte. Kommissarin Springer und Overbeck nehmen die Ermittlungen auf. Um mehr über Hobelmeyer zu erfahren, gibt sich Ekki als Sportfanatiker aus und startet ein straffes Trainingsprogramm im Fitnessstudio, das Hobelmeyer mit seiner Partnerin Claudine Carrier betreibt. Dort trifft er ausgerechnet auf seine Ex-Freundin Tina, die Ekki direkt wieder Avancen macht. Wilsbergs Ermittlungen führen ihn unterdessen zum Frauenzentrum Lavendel. Andrea Schröder hatte sich dort rechtlichen Beistand für ihren Prozess geholt. Wilsberg vermutet eine Verbindung zu einer Gruppe von Aktivistinnen. Der Fall fordert bald schon das zweite weibliche Opfer: Dorith Magunsky.
Mit Leonard Lansink, Oliver Korittke, Ina Paule Klink, Rita Russek, Roland Jankowsky, Jörg Schüttauf, Rebecca Immanuel, Isabell Gerschke, Julia Dietze, Constantin von Jascheroff, Nina Vorbrodt, Daniela Wutte
Bei einem Ruderrennen sackt Claudia, die Ruder-Hoffnung der Leeraner Polizei, plötzlich zusammen und stirbt. Todesursache: Herzversagen. Doch irgendwie scheint das Ableben der Kollegin nur Kommissar Brockhorst zutiefst zu erschüttern. Anders als viele Kollegen, mochte Brockhorst Claudia und will ihr zu Ehren das Ruderrennen stattfinden lassen. Doch wer könnte das Ruder für die Verstorbene übernehmen? Da Polizistin Süher Özlügül auf Fortbildung ist und Kollege Henk Cassens leider nicht für das Polizeiboot der Frauen zugelassen wird, bleibt Brockhorst nur eine Wahl: Apothekerin Insa Scherzinger. Insa nutzt die Chance nur zu gern, um sich in die Ermittlungen um Claudias Tod einzumischen. Dabei kann Insa gar nicht rudern. Während Habedank Claudias Beerdigung vorbereitet, nutzt Insa das Training, um innerhalb des Rudervereins zu ermitteln. Auch Henk wird vom Ehrgeiz gepackt, den Fall zu lösen, als er im Ruderverein auf die attraktive Rudertrainerin Karen Schröter trifft. Bald jedoch muss selbst Brockhorst einsehen, dass er sich in Claudia getäuscht hat.
Mit Maxim Mehmet, Sophie Dal, Theresa Underberg, Holger Stockhaus, Felix Vörtler, Daniela Schulz, Artjom Gilz, Kristin Suckow, Yunus Cumartpay, Katrin Röver, Beat Marti, Hans-Joachim Heist, Traudel Sperber
In den futuristischen 2000ern ist ganz L.A. zu einem Gefängnis geworden. Snake Plissken soll dort Utopia, die Tochter des despotischen Präsidenten, die mit Terroristen sympathisiert, rausholen. Snake hat aber nur zehn Stunden Zeit, denn der Präsident hat ihm ein tödliches Virus injizieren lassen, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Mithilfe eines kleinen U-Boots verschafft sich Snake Zugang zur gigantischen Gefängnis-Insel und fängt an, sich mit Gewalt und List zum terroristischen Anführer Cuervo Jones vorzuarbeiten. Jones ist der Liebhaber von Utopia und plant, die amerikanische Regierung mit dem EMP-Satelliten anzugreifen und zu übernehmen. Snake muss sich beeilen, denn seine Zeit läuft ab.
Mit Kurt Russell, Stacy Keach, Steve Buscemi, A.J. Langer, Pam Grier
"Die glorreichen 10" präsentiert mitreißende Themen und kuriose Zusammenhänge einer Reihe geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte und kürt die "Glorreichsten 10". Was hat Martin Luther mit der Guillotine zu tun? Oder Gutenberg mit einem Apfel? Sie sind "Die größten Spalter der Geschichte" in dieser Folge der Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10". "Die glorreichen 10" schlägt auch in der vierten Staffel wieder den ganz großen Bogen und setzt erneut auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. In sieben Folgen stellt die Reihe die "sagenumwobensten Gestalten", die "größten Rivalitäten", die "unwiderstehlichsten Städte" die "unglaublichsten Morde" und die "revolutionärsten Ideen der Geschichte" zusammen. In der Folge "Die größten Spalter der Geschichte" stellt ZDFneo Spalter zusammen, die mit legalen oder illegalen Mitteln Gemeinschaften entzweien wollen. Sie haben den Begriff "Spalter" in ein schlechtes Licht gerückt. Ganz legal spaltet Mose mit Gottes Hilfe das Meer, und Johannes Gutenberg spaltet das Alphabet in seine Bestandteile auf. Einen weiteren Platz im glorreichen Spalter-Ranking hat sich die Sprache gesichert. Allein in der EU gibt es insgesamt 24 Amtssprachen. Und bei jeder Rede, jedem Schriftstück arbeiten viele fleißige Übersetzer daran, dass fremde Sprachen nicht das machen, was sie leider viel zu oft tun: spalten. "Die glorreichen 10" ist ein Geschichtsformat der anderen Art. Schnell, überraschend und manchmal laut - aber immer dazu geeignet, die Neugierigen schlau und die Wissenden noch schlauer zu machen. Und auf Platz eins zu warten, ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. "Die glorreichen 10" erzählt auf humorvolle Art in einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
Konkurrenz belebt das Geschäft. Das war schon immer so. In der Folge "Die heftigsten Rivalitäten der Geschichte" treten die größten Rivalen der Historie an. Sie kämpfen mit allen Mitteln um den Platz eins des Rankings. Rivalen, die sich gegenseitig zu unglaublichen Leistungen treiben, zeigt ZDFneo in dieser Folge "Die glorreichen 10". Im Duell, das zwischen den Rivalen Thomas Edison und George Westinghouse mit fast allen zur Verfügung stehenden Mitteln geführt wird, kommt es zu feindlicher Anspannung, die mit Hochspannung zu tun hat und im Stromkrieg endet. Auch zwei politische Systeme, die sich spinnefeind sind, haben es in das Rivalitäten-Ranking geschafft: Kapitalismus und Kommunismus. Im 20. Jahrhundert halten Vertreter der beiden Systeme die Welt in Atem. Aber wie entsteht diese Rivalität? Die Lieblingsrivalen in dieser Folge: Katzen und Hunde. Rund elf Millionen Stubentiger und sieben Millionen Schnüffelnasen leben in Deutschland. Seit Tausenden von Jahren konkurrieren die beiden Rivalen um die Zuneigung des Menschen. "Die glorreichen 10" ist ein Geschichtsformat der anderen Art. Schnell, überraschend und manchmal laut - aber immer dazu geeignet, die Neugierigen schlau und die Wissenden noch schlauer zu machen. Und auf Platz eins zu warten, ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. "Die glorreichen 10" erzählt auf humorvolle Art in einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
Die "Sketch History" zeigt opulent und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. Die Weltgeschichte ist eine verlässliche Aneinanderreihung von peinlichen Missverständnissen, diplomatischen Fehlentscheidungen und grotesken Szenen sinnlosen Blutvergießens. Genügend Stoff als Steilvorlagen für die zweite Staffel. Diesmal erfahren die Zuschauer, wie die von der Geschichtsschreibung verzerrten Ereignisse wirklich abgelaufen sind. Mit brandheißen Enthüllungen rund um die Keilschrift der Pharaonen, TV-Perlen aus der DDR und vieles mehr - und natürlich weiteren cholerischen Vorfahren Klaus Kinskis. Wie schon in der ersten Staffel entstehen opulente Sketche in beeindruckenden Kulissen mit unglaublich detailreicher und liebevoller Ausstattung, verbunden durch aufwendige, äußerst lustige Animationen. Max Giermann, Matthias Matschke, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble. Darüber hinaus wird der wunderbare Geschichtenerzähler Bastian Pastewka mit seinen bissigen Kommentaren aus dem Off auch diesmal zu sehen sein. Die zweite Staffel wurde im Sommer 2016 in Budapest gedreht. Regie führten Tobi Baumann ("Gespensterjäger", "Vollidiot", "Zwei Weihnachtsmänner") und Erik Haffner ("Pastewka", "Ladykracher", "Hubert und Staller"). Produzent ist HPR Bild & Ton zusammen mit Warner Bros. Deutschland, ausführender Producer und Headwriter ist Chris Geletneky ("Pastewka", "Ladykracher", "Midlife Cowboy").
Erstmals finden Forscher einen Dinosaurier, der tatsächlich genau an dem Tag starb, als vor 66 Millionen Jahren der berühmte Asteroid auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko einschlug. Es ist der bedeutendste "Cold Case" der Erdgeschichte. Dem Paläontologen Robert DePalma und seinem Team gelang mit diesem Fund ein Meilenstein der Forschung und eine wissenschaftliche Sensation. Seit Langem ist bekannt, dass ein Asteroid vor 66 Millionen Jahren mit der Erde kollidierte und durch diesen Einschlag die Dinosaurier ausgelöscht wurden. Fakt ist jedoch, dass diese Theorie nur eine von mehreren war. Durch wissenschaftlich gesicherte Fossilien war sie bislang nicht zuverlässig belegt. Erst Robert DePalma gelingt es, den Asteroideneinschlag wirklich mit dem Ende der Dinosaurier zu verknüpfen. Der Paläontologe gräbt seit Jahren in einem kleinen Abschnitt der sogenannten Hell Creek Formation in North Dakota. Er hat den Ort "Tanis" genannt - nach der ägyptischen Grabungsstätte, die ebenfalls abgelegen und nur Spezialisten bekannt ist. Wie jenes Tanis richtungweisend für die Altertumsforschung ist, stellt sich auch das "Tanis der Dinosaurier" als ein außerordentlich ergiebiger Fundort heraus. Dort will DePalma den Beweis erbringen, dass Dinosaurier durch den Chicxulub-Einschlag zu Tode kamen. Mit detektivischem Spürsinn geht er kleinsten Hinweisen nach. Zahlreiche Reste und Fußspuren von Dinosauriern sowie Fossilien von verschiedenen Fischen und Reptilien fördern er und sein Team in großer Zahl zutage. Auch Flugsaurier kann er nachweisen. Als wahre Rarität gilt das fossilisierte Ei eines Pterosauriers. Ein weiteres Highlight ist der Fund eines Triceratops, der sogar gut erhaltene Hautreste aufweist. Auch Teile früher Säugetiere kann DePalma sicherstellen. Sie waren die Underdogs im Herrschaftsbereich der Dinosaurier. Klein bis mittelgroß, hatten es die Säuger schwer, neben den Vorzeitreptilien zu bestehen, die nahezu alle Lebensräume besetzt hielten. Die Liste der Indizien, die diese Lebewelt ins Umfeld des Impakts rücken, ist lang. Doch es fehlt der schlagende Beweis. Die Entdeckung von Tektiten in den Kiemen von fossilisierten Stören elektrisiert das Team. Tektite sind kleine Glaskügelchen. Sie entstehen bei einem gewaltigen Einschlag, wenn geschmolzenes Gestein in die Atmosphäre gesprengt wird und während der folgenden Abkühlung in Form kleiner Partikel niederregnet. Die erste heiße Spur. Alle Fossilien in "Tanis" liegen direkt unter der Grenzschicht zwischen Kreidezeit und Paläogen, dem Zeitalter der Säugetiere. Aber erst die Tektite legen nahe, dass die Funde in "Tanis" tatsächlich aus den letzten Tagen der Kreidezeit stammen. Der Traum der Paläontologen, endlich auch einen Dinosaurier zu finden, der den Einschlag erlebt hat und durch ihn zu Tode gekommen ist, erfüllt sich zunächst jedoch nicht. DePalma konzentriert sich bei seiner Spurensuche auf die Rekonstruktion der Katastrophe, die die Welt grundlegend verändert hat. Doch die Spurenlage ist chaotisch. Tiere aus Meer- und Süßwasser treten wild zusammengewürfelt in ungewöhnlich bröckeligem Sedimentgestein zutage. DePalma erwägt zunächst einen Tsunami als Ursache. Doch genaue Analysen aller Parameter ergeben, dass ein Tsunami, verursacht durch Wasserverdrängung beim Impakt, für die 3000 Kilometer vom Einschlagsort bis "Tanis" viel zu lange gebraucht hätte. Der hinzugezogene Geophysiker Mark Richards vertritt ein Modell, nach dem wesentlich schnellere, in der Erdkruste dahinrasende seismische Wellen gigantische Wogen im Meer vor "Tanis" erzeugt haben könnten. Mit diesem Modell und der Analyse der Tektite lässt sich endlich zweifelsfrei beweisen, dass der Chicxulub-Meteorit der Verursacher des großen Sterbens vor 66 Millionen Jahren war. Schließlich entdeckt das Team endlich das bislang fehlende Opfer in dem Millionen Jahre alten Fall: die fossilisierten Reste eines Thescelosaurus direkt an der Grenzschicht. Damit ist die Beweiskette lückenlos. Dreierlei lässt sich daraus herleiten: Erstens ist jetzt klar, dass es Dinosaurier gab, die den Einschlag erlebt, aber nicht überlebt haben. Zweitens ist der Chicxulub-Asteroid als Dinosaurier-Killer aus dem All dingfest gemacht. Und drittens kann DePalma aus der Summe der Befunde die Geschehnisse während der letzten Stunden der Dinosaurier rekonstruieren. Der Film dokumentiert die spannende Entdeckungsgeschichte eines der bedeutendsten paläontologischen Funde der vergangenen Jahrzehnte. Spektakuläre CGIs machen das Leben gegen Ende der Kreidezeit am heutigen Fundort und den katastrophalen Showdown erlebbar. Aufnahmen im Feld und in Laboren vermitteln einen Eindruck der sowohl schwe
Das Eiszeit-Rätsel - Warum starben die Riesentiere aus?
D 2019
45'
Am Ende der letzten Eiszeit sterben weltweit die meisten großen Tiere aus. Hat der Mensch sie ausgerottet, oder wurden sie Opfer einer Warmzeit? "Terra X" begibt sich auf Spurensuche. Die Dokumentation begleitet den niederländischen Eiszeit-Experten Dick Mol bei seinen Expeditionen. Er trifft auf Forscher in Europa, Kanada und den USA: Neue Funde belegen, dass die Kombination von Mensch und Klima viele Tiere an einen Kipppunkt trieb. Im Yukon Territory entdecken Paläontologen, dass höhere Temperaturen den Eiszeit-Giganten nicht erst vor 12.000 Jahren zusetzten. Im Lauf der Eiszeit traten solche Warmphasen immer wieder auf und dauerten rund 10.000 Jahre. Dann schrumpfte das kalte, trockene Grasland - der Lebensraum vieler großer Tiere. Mammuts und andere Eiszeit-Riesen mussten sich in Refugien zurückziehen und überlebten dort - ein Beweis für ihre Anpassungsfähigkeit. Der Klimawandel allein kann sie also nicht ausgelöscht haben. Doch am Ende der Eiszeit breitete sich der Mensch über die Erde aus. Knochen- und Erbgutanalysen zeigen nun erstmals, dass er tatsächlich eine Vorliebe für das Fleisch und das Fett der größten aller Eiszeit-Tiere hatte: Mammuts. Unsere Urahnen brauchten das darin enthaltene Vitamin D, um zu überleben. Rund 10.000 Menschen lebten damals in Europa. Das genügte, um Tiere schon früh unter Druck zu setzen, wie die Geschichte des Höhlenbären zeigt. Menschen jagten diesen Riesen regelmäßig, bis er schon lange vor dem Ende der Eiszeit ausstarb. Auch in New Mexico kommen neue Spuren des Überlebenskampfes der Großtiere ans Licht: Fußabdrücke, konserviert in der Gipswüste White Sands. Einst grasten dort Riesenfaultiere und Präriemammuts. Das lockte auch Menschen an. Die Forscher können aus den Spuren regelrechte Jagdszenen auf diese Tiere rekonstruieren. Sie wurden zum ersten Mal für diesen Film dokumentiert. Sogar Säbelzahnkatzen, mit einem Gewicht von bis zu 300 Kilogramm und 20 Zentimeter langen Eckzähnen die gefährlichsten Raubtiere der Eiszeit, gerieten in Amerika durch Menschen in Bedrängnis. Nicht, weil unsere Vorfahren sie jagten, sondern weil sie um die Beute konkurrierten. So ist der Mensch letztlich nicht allein verantwortlich für das Aussterben der Megafauna - aber er hat erheblich dazu beigetragen. Der Film erweckt mittels Computeranimationen Eiszeit-Giganten wie Wollhaarmammuts und Riesenfaultiere wieder zum Leben und zeigt auf, wie Forscher mit wissenschaftlicher Akribie und Spurensuche der Lösung eines der großen Rätsel der Erdgeschichte näher kommen.
Die letzte Eiszeit ist sehr lange her. Sie hat nicht nur Europas Landschaft nachhaltig geprägt, sondern auch die Entwicklung der Menschheit. Neue Forschungsergebnisse zeigen die letzte Eiszeit nun in einem völlig anderen, neuen Licht. Mirko Drotschmann ist in Deutschland und Europa zu den Hotspots der Eiszeitforschung unterwegs. Die sogenannte letzte Eiszeit begann vor etwa 115.000 Jahren und endete etwa 11.600 vor heute. Weite Teile Europas waren von einer Tausende Meter dicken Eismasse bedeckt. Nur durch die Mitte Europas erstreckte sich eine sogenannte Mammutsteppe, die üppig und voller Leben war. Dazu gehörte auch das Gebiet zwischen Basel und Frankfurt, das seit geraumer Zeit im Forschungsprojekt "Eiszeitfenster Oberrheingraben" genauer unter die Lupe genommen wird. In Kies- und Sandablagerungen haben Abertausende Tierknochen von Mammut, Nashorn, Riesenhirsch und Co. die Zeiten überdauert. Ihre Untersuchung mittels einer Radiokarbondatierung brachte eine Sensation zutage: Vor rund 30.000 Jahren tummelten sich im Rhein Flusspferde. Im Gegensatz zur eiszeitlichen Fauna mit ihren Megatieren sind die eiszeitlichen Landschaften noch heute sichtbar - ob an der Schärenküste Schwedens, den norwegischen Fjorden oder den Gletschern der Alpen. Als der Homo sapiens vor mehr als 40.000 Jahren in das eiszeitliche Europa einwanderte, lebte dort bereits seit mehr als 250.000 Jahren eine andere Menschenart: der Neandertaler. Dieser starb zwar kurze Zeit später aus, doch bis dahin hatten sich Homo sapiens und Neandertaler vermischt - die Folgen können in unseren Genen nachgewiesen werden: Alle nicht-afrikanischen Menschen besitzen heute noch zwischen ein und drei Prozent Neandertalergene. Kurz nach seiner Ankunft in Europa schuf der Homo sapiens in den Höhlen der Schwäbischen Alb Erstaunliches: plastische Kunstwerke aus Mammutelfenbein - die ältesten der Welt, soweit heute bekannt. Forscher sprechen von einem Urknall der Zivilisation. Mirko Drotschmann erfährt, mit welchem handwerklichen Geschick und künstlerischen Verständnis die Tierfiguren aus Mammutelfenbein geschnitzt wurden, und besucht auch die Höhle von Chauvet in Frankreich, die der Homo sapiens mit mehr als 1000 Wandbildern verziert hat. Mirko Drotschmann spürt dem Alltag der Ureuropäer nach: Wie haben sie sich ernährt, wie gekleidet, wie sahen sie aus? Viele Darstellungen, auch in Museen, zeigen die Eiszeitjäger mit heller Haut. Doch Untersuchungen der genetischen Marker, die bei modernen Menschen mit der Pigmentierung von Augen, Haut und Haaren in Zusammenhang stehen, zeigen ganz deutlich: Die Menschen der letzten Eiszeit waren dunkelhäutig.
"Völkerwanderung" - so nennt man in Deutschland die turbulente Epoche zwischen Antike und Mittelalter, in der germanische Kriegerverbände das Römische Weltreich zum Einsturz brachten. Die Völkerwanderung ist einer der epochalen Einschnitte in der europäischen Geschichte. Ein halbes Jahrtausend lang hatten die Römer weite Teile des Kontinents kontrolliert. Doch zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert wurde die "Ewige Stadt" Rom gleich zweimal geplündert. Erst von den Westgoten, dann von den Vandalen. Am Ende saß ein machtloser Kindkaiser auf dem Thron, der schließlich von einem germanischen Warlord abgesetzt wurde. Wie war es dazu gekommen? Auf einer Reise durch Europa begegnet Mirko Drotschmann Forscherinnen und Forschern, die einen neuen Blick auf die damaligen Ereignisse werfen. Das beginnt bereits mit dem Begriff "Völker". Denn Westgoten oder Vandalen waren keineswegs homogene Volksgruppen, sondern bildeten sich erst im Zuge ihrer Wanderungen durch den Zusammenschluss aus unterschiedlichsten Ethnien. Außerdem zeigt sich, dass diese "Völker" das Römische Reich gar nicht zerstören, sondern an seinem Wohlstand teilhaben wollten. Dafür plünderten sie nicht nur, sondern trieben Handel und kämpften sogar für die Römer - wie Alarich, der Anführer der Westgoten. Nach Vorbild der Römer errichteten die Westgoten im heutigen Spanien im 6. Jahrhundert die Königsstadt Reccopolis; eine Metropole, die damals sogar manch römische Siedlung in den Schatten stellte, wie modernste Vermessungsmethoden mit geomagnetischen Sonden und Laserdrohnen belegen. Eine Bauleistung, die man den "Barbaren" lange nicht zugetraut hatte. Auch das Klima rückt die Forschung als wichtigen Push-Faktor für die "Völkerwanderung" in den Vordergrund: Wahrscheinlich trieb ein Kälteeinbruch die Hunnen aus Asien nach Europa und ermöglichte den Vandalen in der Neujahrsnacht des Jahres 406 das Eindringen ins Römische Reich. Die Migrationen der Spätantike haben Spuren in unseren Sprachen und Genen hinterlassen: So zeugt der Name Englands von der Machtübernahme der Angelsachsen im Britannien des 5. Jahrhunderts. Und obwohl die Einwanderer vom Kontinent damals in der Minderheit waren, haben sie sich genetisch durchgesetzt: Genanalysen zeigen, dass mehr als die Hälfte der englischen Männer angelsächsische Vorfahren hat. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut - und ging auch nicht an einem Tag unter. Im Osten blieb das Imperium in Gestalt des Byzantinischen Reiches sogar bis ins 15. Jahrhundert bestehen. Im Westen traten Karl der Große und die Franken das Erbe der Römer an, gestützt auf die römisch-katholische Kirche. In neuer Gestalt lebte die römische Herrschaftsidee weiter, im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation hatte sie bis 1806 Bestand. So steht heute die Zeit der "Völkerwanderung" weniger für das Ende des Römischen Reiches als vielmehr für die Verbindung der Kulturen und Traditionen, die Europa bis heute prägen.
Ob Frankreichs barocke Prachtentfaltung durch den Sonnenkönig, Sachsens Glanz oder Preußens Gloria: Mirko Drotschmanns Spurensuche geht quer durch Europa. Sie gibt Einblicke hinter die Kulissen einer aus heutiger Sicht oft skurrilen Welt und fragt, welches Kalkül hinter der Prunksucht steht. Im 17. Jahrhundert wollten die meisten Könige und Fürsten Europas losgelöst vom alten Adel und Klerus herrschen. Die Alleinherrschaft erschien nach dem Chaos des Dreißigjährigen Krieges ideal, um Stabilität und Ordnung zu sichern. Gestützt auf neueste Forschungen zeigt Mirko Drotschmann, dass die europäische Realität viel differenzierter war. In Versailles, dem Schloss Ludwigs XIV., erfährt Mirko Drotschmann, wie sich die politische Idee des Absolutismus in der Architektur widerspiegelt. "Der Staat bin ich", soll Ludwig XIV. gesagt haben - und als Mensch gewordener "Staatskörper" war sogar der königliche Besuch der Toilette ein öffentlicher Staatsakt. Alles ordnete sich dem Monarchen unter. In Wirklichkeit hatte aber auch die Macht des Sonnenkönigs Grenzen. Die Zurschaustellung von Reichtum und Prunk war keine reine Angeberei, sondern sollte den Herrschaftsanspruch der Fürsten und Könige in Europa untermauern. Deutschland hat mit seiner einzigartigen Mischung aus Kleinstaaterei und fürstlicher Konkurrenz ein einmaliges Erbe des Absolutismus - in Gestalt der unzähligen Schlösser, in der verschwenderischen Pracht des Grünen Gewölbes in Dresden und der Porzellansammlung Augusts des Starken. Einen Gegenentwurf lieferte Preußen: Friedrich Wilhelm I. brach radikal mit der barocken Verschwendungslust. Seine neue Leitkultur: Fleiß, Ordnung und Sparsamkeit - später als preußische Tugenden verklärt. In den Niederlanden entwickelte sich ein anderes Modell des Absolutismus: Ab dem 17. Jahrhundert standen dort auch Bürger an der Spitze des Staates und teilten sich als "Regenten" die Macht mit adligen "Statthaltern". Niederländische Kaufleute entwickelten den modernen Finanzkapitalismus - und mit ihren Gewinnen wuchs ihr Einfluss. Im Zeitalter des Absolutismus drehte sich also nicht alles um Könige und Fürsten. Der Absolutismus wurde auch zum Wegbereiter für Fortschritt - in der Wissenschaft und bei der Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten. Europäische Forscher legten den Grundstein für die modernen Wissenschaften und die Technisierung der Welt - allen voran Isaac Newton mit seinem Gravitationsgesetz oder Gottfried Wilhelm Leibniz, der als Vater der modernen Computertechnik gilt. Philosophen forderten Freiheit und Gleichheit für alle Menschen. Für sie war der Verstand die schärfste Waffe im Kampf für eine gerechtere Gesellschaft. Ideen der Aufklärung inspirierten auch Monarchen - wie den Habsburger Joseph II. Mit bahnbrechenden Reformen wie der Abschaffung der Leibeigenschaft oder seinem Toleranzedikt machte er sein Reich zukunftsfähig. Anders Frankreich: Dort fand der Absolutismus mit der Hinrichtung Ludwigs XVI. ein blutiges Ende.