Evan Allmächtig

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Evan Allmächtig

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Komödie

Gott ist tot? Von wegen - er spricht zu Evan Baxter. Vor seinem Haus baut der Kongressabgeordnete mit seiner Familie eine Arche - weil Gott selbst ihn dazu aufgefordert hat. Vom Nachrichtensprecher zum Kongressabgeordneten in Washington. Evan Baxter lebt seinen Traum. Doch sein Verhalten wird zunehmend seltsamer. Angeblich spricht Gott zu ihm, und auch die Tiere fordern ihn auf, sie mit einer Arche vor einer kommenden Flut zu retten. Evan Baxter hat es geschafft. Dank seines innovativen Wahlkampfes wurde der Nachrichtensprecher aus Buffalo in den US-Kongress in Washington gewählt. Gemeinsam mit seiner Frau Joan und den drei Söhnen Dylan , Jordan und Ryan zieht Evan vor die Tore der Hauptstadt in ein feudales Haus, das extra für ihn aufwendig umgebaut wird. Umweltbewusst geht es bei den Bauarbeiten nicht zu. Evan liebt den korrekten Auftritt - geschniegelt, in Anzug und Krawatte, mit korrekter Frisur. Doch das fällt ihm zunehmend schwer, und seine Angestellten beginnen, ihn für verrückt zu halten. Denn Evan behauptet, Gott spräche zu ihm und habe ihn aufgefordert, eine Arche zu bauen. Tiere aller Art, besonders die Vögel, bedrängen Evan, Gottes Wunsch nachzukommen. Aber steht Washington D.C. eine Flut bevor? Der Wetterbericht bietet keinen Anlass zur Sorge, doch Evan zieht sein Projekt durch. Dies bringt ihn auch seiner Familie wieder näher, denn Evan verbringt mehr und mehr Zeit zu Hause statt im Büro, und seine Söhne helfen ihm beim Bau der Arche. Gleichzeitig kommen Tiere aller Art in Paaren zu Evans Haus. Als der Tag naht, an dem die Sintflut erwartet wird, hat sich eine Menge Presse vor Evans Haus und seiner Arche versammelt. Eigentlich wollen sie ihn als Spinner entlarven. Doch es stellt sich heraus, dass wegen der massiven Eingriffe des Menschen in die Natur Gottes Zorn gar nicht nötig ist, um Katastrophen auszulösen. Die Beschreibung einer großen Flut, die alles Leben hinwegspült, findet sich nicht nur in der Bibel, sondern auch im "Atrahasis"-Epos (19. Jahrhundert vor Christus) und im "Gilgamesch"-Epos, das etwa 100 Jahre später in derselben Region entstand: im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, im heutigen Irak. Der Hauptschauplatz des Films, die Baustelle der Arche, war die größte Herausforderung für das Team - wenn man einmal davon absieht, dass sich John Goodman das Lachen kaum verkneifen konnte, sobald er seinen Kollegen Steve Carell in Action sah. In der Kleinstadt Crozet im US-Bundesstaat Virginia begann das Set-Designer-Team im Frühjahr 2006 mit dem Aufbau des Schauplatzes. Das neue Zuhause der Baxters, die Kleinstadt Huntsville bei Washington D.C., ist fiktiv . Daher musste sich das Team inklusive der Schauspieler häufig zwischen beiden Schauplätzen hin- und herbewegen. Zu den weiteren Großleistungen, die das Team erarbeiten musste, gehörten zahlreiche Tricksequenzen, die die Tiere und die Flut betrafen. Die einzigen echten Tiere, die wirklich mit Freeman und Carell gemeinsam gedreht wurden, waren die Pferde und die Kühe. Alle anderen wurden nachträglich hinzugefügt. Dank aufwendiger CGI-Aufnahmen gelang am Ende die perfekte Illusion.
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Topfgeldjäger

Topfgeldjäger - Das Duell am Herd mit Steffen Henssler

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Kidnapping Freddy Heineken

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Abenteuer Karibik LANDSCHAFTSBILD, D 2017
Die Karibik - paradiesische Inselwelt, endlose Strände, kristallklares Wasser. Aber die Karibik ist viel mehr: eine wahre Schatztruhe für Forscher. Auf Grand Cayman züchten Forscher Blaue Leguane, die schon fast ausgestorben waren. In den Wäldern Costa Ricas werden Weißschulter-Kapuzineraffen seit zehn Jahren erforscht, und in den Blue Holes der Bahamas tauchen Wissenschaftler nach Fossilen. Auf den Bahamas existieren rund 1000 Blaue Löcher. Die weitverzweigten Höhlensysteme entstanden während der Eiszeiten. Magische Zeitkapseln, denn das sauerstoffarme Tiefenwasser konserviert Skelette über Jahrtausende. Unterwasserarchäologe Florian Huber wagt sich in die Höhlen mit einem Ex-Marinetaucher, der sich dort bestens auskennt. Jenseits einer giftigen Schwefelwasserstoffschicht eröffnet sich eine grandiose Unterwasserwelt mit Tropfsteinen und Fossilien. Auf die hat es Florian Huber abgesehen, er will sie mit einer neuen Technik in 3-D abbilden und vergangene Lebenswelten rekonstruieren. Costa Rica ist Schauplatz einer ungewöhnlich langjährigen Forschungsarbeit. Seit 1990 werden im Naturpark Lomas Barbudal Weißschulter-Kapuzineraffen beobachtet, täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Die Tiere gehören zu einer der am besten erforschten Affenpopulationen weltweit. Sobald sie morgens ihren Schlafbaum verlassen, folgt ihnen Biologin Juliane Damm. Keine Sekunde lässt sie die Tiere aus den Augen und notiert jede Aktion der Gruppe. Die gesammelten Daten über so viele Jahre ermöglichen ein detailliertes Bild über das komplexe Sozialverhalten und die Intelligenz der Weißschulter-Kapuziner. Auf Grand Cayman lebt ein wahres Juwel der Karibik, der Blaue Leguan. Die urzeitliche Echse war Anfang der 90er-Jahre fast ausgestorben: Weniger als 30 Tiere lebten noch auf der Insel. Matt Götz gehört seit zehn Jahren zu einer Gruppe von Wissenschaftlern, die für das Überleben der Echse kämpft. Über diese Art war so gut wie nichts bekannt. Durch ein aufwendiges Zucht- und Auswilderungsprogramm leben inzwischen auf Grand Cayman wieder rund 1000 Blaue Leguane: ein großer Erfolg. "Abenteuer Karibik" beleuchtet neben den spannenden Wissenschaftsgeschichten auch den gesamten Lebensraum der 7000 Inseln. Die exotische Tier- und Pflanzenwelt ist dabei ebenso Thema wie die Besiedlungs-, Entdeckungs- und Kolonialgeschichte. Die paradiesische Schönheit der Region lässt die Sehnsucht nachvollziehen, die immer wieder Fremde in diese Region lockt. Aber auch die Schattenseiten des karibischen Inselreiches werden thematisiert: als Ort häufiger Naturkatastrophen, Umschlagplatz für Drogen und Schauplatz eines unrühmlichen Kolonialismus. "Terra X - Abenteuer Karibik" eröffnet einen ganz besonderen Blick auf eine Region, die von vielen Menschen als Sehnsuchtsort begriffen wird.
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Abenteuer Südsee LAND UND LEUTE, D 2017
Mitten im Pazifik liegt die Südsee - Tausende Inseln, die meisten vulkanischen Ursprungs. Wissenschaftler aus Deutschland forschen hier auf Feuerbergen, im Dschungel und unter Wasser. Naturgewalten formen und bedrohen die Südsee. Taifune toben mit großer Vernichtungskraft. Sie bauen Flutwellen auf, ganze Inseln versinken im Meer. Unter Wasser drängt Magma aus der Tiefe, Vulkanausbrüche zerstören Leben, aber sie schaffen auch neues Land. Auf Hawaii lässt sich der Vulkanismus besonders gut erforschen. Nirgendwo sonst kommen Wissenschaftler der glühenden Lava näher als hier. Der Geologe Andreas Pflitsch forscht seit vielen Jahren auf Hawaii. Sein besonderes Interesse gilt den einzigartigen Lavahöhlen. Hier gewonnene Erkenntnisse finden im modernen Tunnel- und U-Bahn-Bau ihre Anwendung. Einen riesigen Schiffsfriedhof aus dem Zweiten Weltkrieg haben der Unterwasserarchäologe Florian Huber und sein Team im Blick. Die giftige Fracht der versunkenen Kriegsflotte in der Lagune von Chuuk ist für das Paradies der Südsee eine tickende Zeitbombe. Die Taucher arbeiten an einer Bestandsaufnahme. Ihre Ergebnisse sollen helfen, rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen, bevor die riesigen Schiffstanks von Korrosion zerfressen werden. Um den Schutz der Unterwasserwelt kümmert sich auch die Biologin Isabel Ender. Vor den Fidschi-Inseln erforscht sie Mantarochen. Majestätisch schweben die riesigen Filtrierer durch die artenreichen Korallenriffe. Die größte Insel der Südsee besucht der Mediziner und Anthropologe Wulf Schiefenhövel. Im Bergland von Westpapua verfolgt er seit Jahrzenten die Entwicklung der Eipo - ein Volksstamm, der fernab von jeglicher Zivilisation lebt. Die Menschen haben tiefes Vertrauen zu dem Wissenschaftler gefasst, der ihnen bei seinen regelmäßigen Besuchen mit großem Respekt begegnet. Das größte archäologische Rätsel der Südsee liegt im Zentrum Mikronesiens: die Ruinenstadt Nan Madol - Neuland für den Archäologen Florian Huber. Die auf 92 künstlichen Inseln erbaute Stadt wurde vermutlich zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert als religiöses Zentrum in einer einzigartigen Architektur errichtet. Mittlerweile fast gänzlich vom Dschungel überwuchert, wurde Nan Madol 2016 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und zugleich auf die Liste der gefährdeten Stätten aufgenommen. "Abenteuer Südsee" beleuchtet neben den spannenden Wissenschaftsgeschichten auch den gesamten Lebensraum in seiner bunten Vielfalt. Informationen über die exotische Tier- und Pflanzenwelt werden ebenso gegeben wie Einblicke in die Besiedlungs-, Entdeckungs- und Kolonialgeschichte. Die paradiesische Schönheit der Region lässt die Sehnsucht nachvollziehen, die immer wieder Fremde in die Südsee lockt. Aber auch die Schattenseiten des Inselreiches im Pazifik werden thematisiert: als Kriegsschauplatz, als Müllplatz für Unmengen von Plastikabfällen und als Ort häufiger Naturkatastrophen. Als achte Folge der "Terra X - Abenteuer"-Reihe eröffnet auch diese Dokumentation wieder einen ganz besonderen Blick auf eine Region, die von vielen Menschen als Sehnsuchtsort begriffen wird.
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Faszination Erde - mit Dirk Steffens LAND UND LEUTE Seychellen - Bewahrer verlorener Schätze, D 2019
Inseln sind den Naturgewalten machtlos ausgeliefert. Umso erstaunlicher ist eine Inselgruppe im Indischen Ozean, die seit Urzeiten verlorene Schätze bewahrt: die Seychellen. Die Seychellen haben Naturwunder der Vergangenheit konserviert und bieten dem Leben immer noch einen Zufluchtsort. Dirk Steffens entdeckt auf den abgeschiedenen Inseln, die berühmt sind für ihre Traumstrände, unerwartete Phänomene. Sie ist eine biologische Sensation: die Seychellenpalme. Ihre Frucht, die Coco de Mer, gleicht einem weiblichen Becken. Der größte Samen im Pflanzenreich erhielt seinen Namen "Meereskokosnuss" durch ein Missverständnis. Er wurde früher an den Küsten der Malediven, Indonesiens und Südafrikas immer wieder angespült, ohne dass jemand seine Herkunft erklären konnte. Die Seefahrer von einst berichteten von schwimmenden Nüssen im Ozean, die an einem riesenhaften Baum auf dem Grunde des Meeres wüchsen. So nahmen die Menschen an, dass es sich um eine Meereskokosnuss handeln müsse. Dabei gibt es die Coco de Mer weltweit nur auf zwei kleinen Inseln der Seychellen. Dort wächst auch eine ganz besondere Pflanze: Sie ist in der Lage, Vögel zu töten. Die Samen des Pisonia-Baums sind von zähflüssigem Schleim überzogen und mit kleinen Haken besetzt. Deshalb haften die Samen am Gefieder der Vögel. Die Last für manche Vögel kann so groß werden, dass sie nicht mehr fliegen können. Wenn sich ein Vogel nicht mehr von den Samen befreien kann, verhungert er oder wird leichte Beute für Jäger. Für die Pflanze ein Vorteil: Sie schlägt ihre ersten Wurzeln auf den Kadavern der Vögel. Keine Insel der Seychellen ist so bedeutsam für das Bewahren einer Urzeitwelt wie das Aldabra-Atoll. Das mit einem Umfang von 100 Kilometern größte Korallen-Atoll im Indischen Ozean wird von Forschern oft als lebendes naturhistorisches Museum bezeichnet. In völliger Abgeschiedenheit lebt dort die größte Kolonie von Riesenschildkröten. Die Tiere gehören zu den am längsten lebenden der Welt. Doch wie sind sie dorthin gekommen? Und welche Herausforderungen müssen sie meistern, um auch in Zukunft auf den Seychellen eine sichere Heimat zu finden? Die Seychellen zeigen jenseits von Sonne, Strand und Meer, dass die zahllosen Inseln der Meere für unser Leben eine einzigartige Funktion erfüllen. Sie sind die Archen, die durch ihre Abgeschiedenheit längst verloren geglaubte Schätze bewahren können. Nicht nur über, sondern auch unter Wasser. Doch die Reichtümer sind in Gefahr. Dirk Steffens erkundet Korallenriffe, die vom Klimawandel bedroht sind und von Menschenhand gerettet werden müssen. Er begibt sich auf die Spur von Haien, die bis an den Rand der Ausrottung gejagt wurden und jetzt wieder eine Zukunft haben sollen. Dabei entdeckt er die verborgenen Gründe, die es den Inseln ermöglichen, die Vergangenheit zu bewahren und hoffentlich auch die Zukunft zu behüten.
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Faszination Erde - mit Dirk Steffens LAND UND LEUTE Japan - Land der Gegensätze, D 2018
Japan: Leben zwischen Eis und karibisch anmutenden Stränden, zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen Wüsten aus Beton und unberührter Natur. Dirk Steffens entdeckt ein Land der Gegensätze. Inseln, die monatelang unter Schnee versinken, Sandstrände mit farbenfrohen Korallenriffen, Affen, die auf Rehen reiten, winzige Fische, die riesige Nester bauen, und Vulkane, die Menschen und Affen als Wellness-Oasen dienen: Japan steckt voller Überraschungen. Es gibt mehr als 6500 Inseln, und nur 400 davon sind bewohnt. Sie sind entstanden aus den Urkräften der Vulkane und den gigantischen Plattenbewegungen, die das Land bis heute immer wieder erschüttern. Die gewaltigen geologischen Kräfte sind auch dafür verantwortlich, dass 80 Prozent der Fläche Japans nicht bewohnbar sind. Die steilen Berge halten die Menschen davon ab, dort zu siedeln oder Landwirtschaft zu betreiben. Somit ist das Land geteilt in weite, kaum zugängliche, ursprüngliche Naturräume und extrem dicht besiedelte Randgebiete. In Tokio leben so viele Menschen wie in ganz Kanada. Am Feierabend und an den Wochenenden drängt es die Japaner in die Natur. Muschelsuche am dicht bevölkerten Stadtstrand oder Angeln in betonierten Zuchtbecken im Schatten von Wolkenkratzern: Die Sehnsucht der Bewohner nach Naturerlebnissen scheint groß. Dirk Steffens macht sich auf eine Entdeckungsreise durch Natur und Großstadtdschungel. Tokio ist der größte Ballungsraum der Erde, und ausgerechnet dort ist die Gefahr am höchsten, eine Naturkatastrophe zu erleben. 1000 Erdbeben werden hier jedes Jahr registriert, Tsunamis können die Stadt treffen, und regelmäßig brauen sich vor der Küste gewaltige Taifune zusammen. Sie sorgen für wolkenbruchartige Regenfälle über der Megacity. Hinzu kommt, dass die Wolken, die an nahen Berghängen abregnen, ihr Wasser über mehrere Flussläufe zusätzlich in die Stadt lenken. Doch mit modernster Technik wollen die Japaner der Natur trotzen. Unter Tokio gibt es 60 Kilometer lange Tunnel und 70 Meter hohe kathedralenartige Türme. Die gigantische unterirdische Konstruktion soll die Stadt vor den Wassermassen schützen. Kaum ein Land hat solch gegensätzliche Klimazonen wie Japan. Die nördlichste Insel Hokkaido ist monatelang in Schnee und Eis gefangen. Und ausgerechnet hier führt der Glücksbringer der Japaner, der Kranich, seine komplizierten und grazilen Tänze auf. Fast hätten ihn die harschen Bedingungen ausgelöscht. Auch auf der Hauptinsel Honshu erreichen die Schneemengen immer wieder Rekordwerte. In den Japanischen Alpen fallen pro Jahr in manchen Gebieten über 30 Meter Schnee. Ganz im Gegensatz zur südlichsten Präfektur des Landes: Okinawa. Dort werden Luft und Wasser das ganze Jahr über nicht kälter als 20 Grad Celsius. Im Meer hat die warme Strömung eine üppige Unterwasserwelt geschaffen. Bei einer Tauchexpedition stößt Dirk Steffens auf ungewöhnliche Gebilde, Strukturen im Sand, die an Mandalas erinnern. Es sind die Werke von Kugelfischen. Ein Männchen baut wochenlang unablässig an einem Nest von bis zu zwei Metern Durchmesser - und lässt sich selbst durch Dirk Steffens und das Kamerateam nicht aus dem Konzept bringen. Doch nicht alle Begegnungen zwischen Menschen und Meeresbewohnern sind friedlich. In Japan werden immer noch Delfine brutal gejagt und geschlachtet, um ihr Fleisch als Nahrungsmittel zu verwerten. Dirk Steffens spricht mit einem Mann, der viele Jahrzehnte selbst als Delfinfänger gearbeitet hat und sich jetzt für den Schutz der Meeressäuger einsetzt. Die besondere Geografie Japans lässt wenig Raum für Landwirtschaft. Im Süden der Inselwelt wachsen daher unter Wasser immer größere Felder ins Meer hinaus. Dirk Steffens engagiert sich als Erntehelfer in fünf Metern Tiefe. Auf seiner Entdeckungsreise durch Japan, durch eine Region voller Gegensätze, erlebt Dirk Steffens ein Land zwischen Aufbruch und Tradition, mit einer erstaunlichen Naturvielfalt, die ihre Geheimnisse noch längst nicht alle preisgegeben hat.
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Faszination Erde - mit Dirk Steffens LAND UND LEUTE Vietnam - Zerbrechliche Schönheit, D 2018
Vietnam: Wer dabei nur an Krieg denkt, liegt völlig falsch. Dirk Steffens zeigt die andere Seite des Landes, unberührte Landschaften, wilde Tiere, und macht dabei erstaunliche Entdeckungen. Vietnam zählt zu den artenreichsten Ländern. Die Forscher entdecken hier ständig neue Tierarten. Obwohl das Land dichter besiedelt ist als Deutschland, gibt es noch viele unerforschte Regionen. Sogar Tiere, die man für längst ausgestorben hielt, finden sich. Besonders auffällig sind die Rotschenkligen Kleideraffen Vietnams. Mit ihrem bunten Haarkleid sehen sie aus, als würden sie rote Strümpfe, schwarze Hosen und graue Jacken tragen. Andere Affenarten haben Frisuren wie Punker oder tragen Backenbart. Schopfgibbons sind wahre Meister des Schwinghangelns. Gibbonpaare bleiben meist lebenslang zusammen und singen Duette, die zu den schönsten Gesängen im Tierreich zählen. Der Regenwald Vietnams gehört zu den ältesten unserer Erde - er ist schon rund 50 Millionen Jahre alt. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Mit dem Vietnamkrieg änderte sich alles. Durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange wurden große Teile des ursprünglichen Waldes zerstört. Die Kleideraffen zählen zu den größten Verlierern des Krieges. Sie ernähren sich überwiegend von Blättern. Das massenhafte Entlauben von Wäldern entzog ihnen vielerorts die Lebensgrundlage. Aber ausgerechnet auf einem ehemaligen Militärstützpunkt, auf der Halbinsel bei Da Nang, überlebte eine große Population. Die Forscher waren erstaunt, wie viele Tiere den Krieg überstanden hatten. Und sie finden bis heute immer wieder neue Arten. Die dichten Wälder Vietnams verbergen auch jetzt noch manch Unbekanntes. Vietnams Landschaften sind atemberaubend. Die wohl auffälligste ist ein Wahrzeichen des Landes: bizarre Kalksteinformationen. Die Halong-Bucht im Norden besteht aus mehr als 1600 kleinen Inseln. Von großer Faszination ist selbst Vietnams Unterwelt. Das Land ist von Höhlen durchzogen. Allein rund um den Phong-Nha-Ke-Bang-Nationalpark in Zentralvietnam gibt es mehr als 300. 2009 machten Forscher eine außergewöhnliche Entdeckung: die Hang-Son-Doong-Höhle. Sie hat nicht nur die größte Höhlenpassage der Welt, sondern auch einen eigenen Dschungel in ihrer Mitte. Und noch längst ist die Unterwelt, in die Dirk Steffens vordringt, nicht vollständig erkundet. Doch die Natur ist heute durch Wilderei und Lebensraumverlust erneut bedroht. So werden zum Beispiel die Kragen- oder Mondbären mit ihren weißen Halskrausen für die qualvolle Extraktion der angeblich heilsamen Gallensäure in Bärenfarmen in Käfigen gehalten. In Vietnam besucht Dirk Steffens ein Projekt zum Schutz der Mondbären. Die Forscher kämpfen dafür, die Natur Vietnams, die sich über einen derart langen Zeitraum entwickelt hat, zu bewahren.
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Das Mysterium von Angkor DOKUMENTATION, D 2009
600 Jahre lang wuchs Angkor, bis das Reich an seiner eigenen Größe zugrunde ging. Der Film zeigt atemberaubende Entdeckungen, die unsere Sicht auf das Reich der Khmer komplett verändern. Luftaufnahmen zeigen eine Metropole, umrahmt von einem alles umspannenden Kanalsystem. Eine gigantische Infrastruktur für fast eine Million Menschen. Es ist die größte Stadt jener Zeit - auf einer Fläche, größer als das heutige New York. Es ist ein seltsamer Ort, um eine Stadt zu errichten. Eine Stadt, geprägt von Hunderten Tempeln und meterlangen steinernen Reliefs. Mitten im Dschungel von Kambodscha. Um das Jahr 1200 beginnt der Aufstieg Angkor Wats zur größten Stadt der Welt jener Zeit. Während London gerade einmal 40 000 Einwohner hatte, lebten hier schätzungsweise bis zu einer Million Menschen. Als sich im Jahr 1863 der deutsche Forscher Adolf Bastian auf den weiten Weg in den Dschungel Kambodschas machte, ahnte er nichts von den wirklichen Ausmaßen der Stadt. Bastian sah in ihr vor allem ein großes Heiligtum des Khmer-Volkes, das davon überzeugt war, dass Riesen einst die Tempel errichtet hätten. Denn wer sonst hätte die großen Steine so zielsicher platzieren können, fragte sich der verdutzte Wissenschaftler. Bastian erkannte bei genauer Ansicht der steinernen Reliefs schnell, dass die mythologischen Wurzeln Angkors nicht im Buddhismus zu finden sind, sondern im Hinduismus. Daher vermutete der Deutsche auch einen Zusammenhang zwischen dem Untergang Angkors und den Auseinandersetzungen um die religiöse Vormachtstellung zwischen Buddhisten und Hinduisten am Hof Angkors. War es möglich, dass ein Streit um den richtigen Glauben den Niedergang der Stadt eingeleitet hatte? Für die vielen Wasserkanäle und riesigen Wasserreservoirs interessierte sich Bastian kaum. Für ihn waren sie nur die Verkörperung des Ur-Ozeans in der hinduistischen Lehre von der Entstehung der Welt. Dass sie mit dem Untergang der Stadt zu tun haben könnten, kam ihm nicht in den Sinn. Diese These jedoch vertreten heutige Wissenschaftler, die auf den Spuren Bastians nach Angkor Wat zurückkehren. Dank neuartiger Hightech-Forschungsmethoden, wozu auch wärmesensible Infrarot-Kameras gehören, die aus dem Space Shuttle der NASA Luftaufnahmen machen, ist es einem Team um den australischen Wissenschaftler Roland Fletcher gelungen, die wahren Ausmaße Angkors aufzuzeigen. Sie sind um ein Vielfaches größer, als frühere Forscher wie Bastian ahnen konnten. "Es war diese stetig wachsende Infrastruktur, die Angkor irgendwann zum Verhängnis wurde", sagt Wissenschaftler Fletcher. War die Metropole Opfer eines Klimawandels? Alle Zeichen deuten darauf hin. Der Wasserspiegel sank, das immer fragilere System brach zusammen. Fletcher und sein Team vermitteln die Erkenntnis, dass auch das ausgeklügeltste Versorgungssystem den Untergang nicht verhindert, wenn eine Zivilisation das Maß verliert.
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Verlorenes Wissen DOKUMENTATION Sonnenpillen und der Superbeton der Antike (Folge: 1), D 2019
Harald Lesch begibt sich auf die Suche nach Wissen, das im Lauf der Zeit in Vergessenheit geraten ist. Er stößt dabei auf Kenntnisse, die unsere Probleme von heute lösen könnten. Automatische Türöffner, ein natürlicher Superdünger, wohltemperierte Wandheizungen und widerstandsfähiger Beton: Diese Dinge klingen wie Entdeckungen aus heutiger Zeit, tatsächlich hat es sie aber schon vor Jahrhunderten gegeben. Die Suche nach 8000 Jahre altem Superdünger führt das "Terra X"-Team ins Amazonasgebiet. In der Gegend rund um Manaus entdeckt der Bodenkundler Newton Falcao vom Nationalen Institut für Amazonasforschung eine für die Gegend untypische schwarze Erde - auf Portugiesisch "Terra Preta". Rund drei Prozent der Fläche Amazoniens sind mit der schwarzen Erde bedeckt. Aber wie ist diese Erde entstanden? Die Ureinwohner scheinen ein Rezept gehabt zu haben, um die unfruchtbare Erde des Amazonas fruchtbar zu machen: Sie sammelten Exkremente, Essens- und Pflanzenreste auf Komposthaufen und deckten diese mit Holzkohle ab. Diese zufällig entstandene Mixtur entwickelte sich über Hunderte von Jahren zu humusreicher schwarzer Erde. Noch heute wirkt die Terra Preta als langfristiger Superdünger. Fruchtbare Erde aus recycelten Abfällen - das könnte eine Lösung für die vielen Probleme unserer modernen Landwirtschaft sein. Auch die Maya waren mit ihrem Wissen ihrer Zeit voraus. Vermutlich verwendeten sie den sogenannten Goldtüpfelfarn, um Entzündungen wie Sonnenbrand zu behandeln. Dieses Mittel haben Forscher erst vor Kurzem wiederentdeckt. Der Farn könnte unseren Sonnenschutz revolutionieren und unsere herkömmliche Sonnencreme ersetzen - und zwar in Form einer Pille. Forscher von der Universität Mainz hoffen, die regelmäßige Einnahme dieser Pille könnte einem permanenten Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor 15 gleichkommen. Aber nicht nur in der Medizin, auch beim nachhaltigen Bauen wussten unsere Vorfahren manchmal mehr als wir. Der Frage, warum antike Bauten noch heute stehen, geht das Team um Piergiulio Cappelletti von der Universität Neapel nach. Die Römer verwendeten bei ihren Prachtbauten einen speziellen Baustoff - ein vulkanisches Glas, das sogenannte Pozzolane. Es verleiht den Bauten bis heute eine unglaubliche Widerstandsfähigkeit. Nach dem Untergang des Römischen Reiches geriet die Zusammensetzung des Baustoffs in Vergessenheit. Wissenschaftler der HeidelbergCement Group im italienischen Bergamo wollen mit dem Rezept der Römer den modernen Beton verbessern. Dank des wiederentdeckten verlorenen Wissens ist der Beton nun widerstandsfähiger und sogar umweltfreundlicher. Dass Römer gerne warm badeten, ist bekannt. Mit der sogenannten Hypokausten-Heizung erfanden sie die erste Flächenheizung der Geschichte. Das ausgeklügelte Heizsystem war Standard in jeder guten Thermenanlage. Der Clou: Nicht nur die Böden wurden warm, sondern auch die Wände und das Wasser. Die antiken Wellnesstempel hatten neben Kaltbaderäumen auch Warmwasserbecken und Schwitzbäder. Im Archäologischen Park Carnuntum in Österreich haben Wissenschaftler dieses komplexe System rekonstruiert - es funktioniert reibungslos. Überhaupt ist das Know-how in der Antike förmlich explodiert. Es war eine Zeit des intensiven Forschens. Die Bibliothek von Alexandria im nördlichen Ägypten war so etwas wie das Silicon Valley der Antike. Im Palastviertel entstand die größte Bibliothek der Zeit, mit Tausenden von Schriftrollen. Hier studierten Wissenschaftler aus der ganzen Welt. Einer der Gelehrten war Heron. Er lebte und studierte in Alexandria vermutlich um 100 nach Christus. Neben einem mechanischen Türöffner erfand der griechische Mathematiker und Ingenieur den ersten Prototypen einer Dampfmaschine, den sogenannten Heronsball. Hätte er sein Wissen über Kolbenbewegung mit dem Dampfball kombiniert, wäre die erste Dampfmaschine vermutlich in der Antike entstanden - und unsere Welt würde heute völlig anders aussehen. Harald Lesch steht für die Moderation in einem Studio, in dem die Welten und Erfindungen vergangener Zeiten mithilfe von aufwendig gestalteten Requisiten und Computeranimationen wiederauferstehen. Das "Terra X"-Team hat Forscher und Experten auf der ganzen Welt aufgesucht und begleitet, die sich damit beschäftigen, einst verlorenes Wissen zu verstehen und für uns nutzbar zu machen.
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Verlorenes Wissen DOKUMENTATION Glastränen und die Heilsalben des Mittelalters (Folge: 2), D 2019
Das kulturelle Gedächtnis der Menschheit hat Lücken. "Terra X"-Moderator Harald Lesch begibt sich auf die Spuren von Wissen, das im Lauf der Zeit scheinbar verloren gegangen ist. Wir könnten so einige Erkenntnisse und Erfindungen aus der Vergangenheit heute wieder gut gebrauchen. Sei es Glas, so hart wie die "Bologneser Träne", eine antibiotische Salbe aus dem Mittelalter oder ein windgestützter Schiffsantrieb aus den 20er-Jahren. Der Film beginnt mit einem mythischen Kriegswerkzeug des frühen Mittelalters. Das sogenannte "Griechische Feuer" galt lange als Wunderwaffe, die Byzanz einst vor einer arabischen Invasion rettete. Das Rezept schien mit dem Zusammenbruch von Byzanz für immer verloren. Doch der modernen Forschung ist es in einem spektakulären Experiment gelungen, die Funktionsweise der Waffe zu rekonstruieren. Ihr Geheimnis liegt in einem eigentlich modernen Brennstoff: Rohöl. Überhaupt gilt das Mittelalter als dunkle Epoche, in der nur wenig neues Wissen generiert wurde. Harald Lesch tritt den Gegenbeweis an. Denn viele geniale Erfindungen und Ideen gingen mit den Kulturbrüchen des Mittelalters verloren und werden gerade erst wiederentdeckt. So zum Beispiel das Geheimnis der Wikinger-Navigation. Die Nordmänner gelten als eines der bedeutenden Seevölker der Geschichte, doch wie ihre Navigationskunst funktionierte, blieb lange ein Geheimnis. Eine Gruppe von Forschern im dänischen Roskilde zeigt nun, wie die Wikinger mithilfe eines Sonnensteins navigierten, lange bevor der magnetische Kompass Einzug in Europa hielt. Auch beim Thema Medizin waren unsere Vorfahren manchmal geradezu brillant. Ein über 1000 Jahre altes Rezept für eine Augensalbe entpuppt sich als Heilmittel für eines der größten Probleme der modernen Medizin: die multiresistenten Krankenhauskeime. Die Kombination aus Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Wein und Ochsengalle ergibt ein auch nach heutigen Maßstäben hochwirksames Antibiotikum. Ein eindrückliches Beispiel dafür, dass wir noch heute viel vom verlorenen Wissen der Vergangenheit lernen können. Manchmal entsteht auch durch Zufall Großes. Wenn heißes, flüssiges Glas in einen Wassereimer fällt, entstehen sogenannte "Bologneser Tränen". Der Kopf einer solchen Träne ist nahezu unzerstörbar, doch bricht der Schweif, explodiert die Träne innerhalb von Millisekunden. Ein Phänomen, das seit Jahrhunderten erforscht wird, dessen Lösung aber erst heute bereitsteht. Die Spannungen im Glas sind nicht nur der Schlüssel zur Stabilität der Träne, sondern auch die Grundlage für moderne Hightech-Gläser in Autos und Smartphones. Dabei muss man in der Geschichte nicht unbedingt weit zurückgehen, um auf geniale Erfindungen zu stoßen. Ein Segelsystem aus den 1920er-Jahren könnte die moderne Seefahrt revolutionieren, denn die Klimafrage ist heute drängender denn je. Der "Flettner-Rotor", benannt nach seinem Erfinder Anton Flettner, nutzt die Windkraft und sorgt für sinkenden Treibstoffverbrauch bei Schiffen. Eine geniale Idee, die erst verkannt und dann vergessen wurde. Harald Lesch moderiert in einem Studio, in dem die Welten und Erfindungen vergangener Zeiten mithilfe von aufwendig gestalteten Requisiten und Computeranimationen wiederauferstehen. Das "Terra X"-Team hat Forscher und Experten auf der ganzen Welt aufgesucht und begleitet, die sich damit beschäftigen, einst verlorenes Wissen zu verstehen und für uns nutzbar zu machen.
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Brot und Spiele - Wagenrennen im alten Rom GESCHICHTE, GB 2019
Er war eine Sportarena der Superlative, 600 Meter lang, 140 Meter breit und konnte bis zu 250 000 Zuschauer fassen: der Circus Maximus in Rom, eines der größten Stadien, die je gebaut wurden. Spektakuläre Kulisse für die mit Abstand beliebteste Unterhaltung im alten Rom: die Wagenrennen. Die Männer, die mit ihren Vierspännern halsbrecherisch über die Sandbahn jagten, hatten den Status von Superstars, deren Namen, und selbst die ihrer Pferde, jeder kannte. Ausgehend von den Ruinen des Circus Maximus in Rom taucht die Dokumentation in die Welt des 1. Jahrhunderts nach Christus ein und wirft einen Blick hinter die Kulissen des größten Spektakels der antiken Welt. Die Formel 1-Piloten der römischen Kaiserzeit kassierten bereits astronomische Preisgelder und fuhren für einflussreiche Rennställe, die ein millionenschweres Business kontrollierten, das weit über den Circus hinaus Kultur und Alltag der Römer prägte. In aufwendigen szenischen Rekonstruktionen begegnen die Zuschauer Scorpus, einem der erfolgreichsten Wagenlenker der Zeit. Mithilfe von antiken Dokumenten rekonstruiert der Film seine Biografie, die zugleich stellvertretend ist für die meisten damaligen Helden der Rennbahn: die Geschichte eines jungen Sklaven, der von einem besseren Leben träumt. Durch Ehrgeiz, hartes Training und Talent schafft er einen kometenhaften Aufstieg. In wenigen Jahren fährt er über 2000 Siege ein, erlangt Ruhm, Reichtum und schließlich die Freiheit. Die sagenhafte Karriere des jungen Scorpus vom rechtlosen Sklaven zum Lorbeer-gekrönten Superstar begleitet die Dokumentation durch Ausflüge zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Aspekten der antiken Wagenrennen und ihrer Protagonisten. Mithilfe von Dokumenten, archäologischen Entdeckungen und Experten wird die zentrale Bedeutung der Wettkämpfe für die römische Alltagskultur deutlich. Denn Wagenrennen waren damals mindestens so populär wie Fußball oder die Formel 1 heute. An über 100 Tagen im Jahr hallte der Circus Maximus von den Anfeuerungsrufen der Fans wider. Zwei-, Vier- ja sogar Zehnspänner traten gegeneinander an. Bis zu 700 Rennpferde hielten sich an einem Wettkampftag in Rom auf. Die Rennsaison war ein riesiges Volksfest. Vier Rennställe, benannt nach Farben, konkurrierten im alten Rom miteinander: Die Roten, die Grünen, die Weißen und die Blauen - jeder mit treuen Fans und einem Patron an der Spitze, der Millionen umsetzte und den Menschen der Metropole die vielbeschworene Unterhaltung bot. Aber die Wagenrennen waren mehr als nur Sport und Entertainment, sie waren der Kitt einer Gesellschaft, der nicht nur die Gesellschaftsklassen Roms miteinander verband. Sie waren auch das Band, das den Kaiser mit der Welt des einfachen Volkes verknüpfte. Als Schirmherr und Sponsor der Spiele konnte er Sympathien gewinnen - und sein Auftritt im Circus war jedes Mal ein Gradmesser seiner Beliebtheit. Neben den gesellschaftlichen und politischen Implikationen der antiken Wettkämpfe untersucht die Dokumentation auch die nicht minder interessanten technischen Aspekte der Wagenrennen: Wie sahen die damals verwendeten Wagen aus, und welche Pferde kamen zum Einsatz? Mithilfe experimenteller Archäologie entsteht in England ein exakter Nachbau eines antiken Rennwagens und wird anschließend umfangreichen Praxistests unterzogen. Dabei zeigt sich: Die berühmten Vierspänner, auf denen die Wagenlenker mit bis zu 70 Stundenkilometern über die Rennbahn rasten, dienten vor allem dem Show-Effekt. Gezogen wurden die Wagen lediglich von den beiden Tieren in der Mitte. Einen weiteren überraschenden Aspekt der Circus-Kultur bildeten die Fluch-Tafeln, auf denen die Wagenlenker und die Pferde des konkurrierenden Reitstalls verwünscht werden und die an vielen Orten des römischen Reiches ausgegraben wurden. Szenische Rekonstruktionen der Rennen bilden das Herzstück des Films und erlauben zusammen mit den dokumentarischen Entdeckungen neue Einblicke in eine Kultur und Gesellschaft, die für die Moderne Pate gestanden hat.
ZDFneo Doku
Ein Tag im Alten Rom GESCHICHTE, D 2016
Der "Terra X"-Dreiteiler "Ein Tag in ..." ist eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Zeitreise in den Alltag vergangener Epochen. Das Leben von Kaisern und Königen ist umfassend erforscht und dokumentiert. Der Alltag von ganz normalen Menschen hingegen ist weit weniger bekannt. Er steckt voller Überraschungen und eröffnet einen neuen, verblüffenden Blick auf unsere Geschichte. Die "Terra X"-Reihe "Ein Tag in ..." beantwortet die Frage, die sich Menschen heute stellen, wenn sie an Geschichte denken: Wie wäre es gewesen, in Berlin zur Kaiserzeit zu leben, im Frankfurt des Mittelalters - oder im alten Rom? Davon berichtet die erste Folge. Der Film erzählt einen Tag im Leben des römischen Feuerwehrmanns Quintus Pompeius Naso im Jahr 80 nach Christus - vom Morgenappell bis zum nächtlichen Brandeinsatz. Quintus' Geschichte ist erfunden, und dennoch ist sie wahr, recherchiert und verdichtet aus historischen Biografien und neuesten Erkenntnissen der Forschung. Mithilfe von Wissenschaftlern rekonstruiert die Dokumentation das Alltagsleben im alten Rom, die Figur von Quintus macht es erlebbar. Im Jahr 80 nach Christus erstrahlt Rom im Glanz neuer Monumentalbauten. Das Kolosseum wird von Kaiser Titus in 100-tägigen Spielen eröffnet. Der Alltag in der Hauptstadt aber ist für die meisten Römer wenig glanzvoll. Mehr als eine Million Menschen drängeln sich auf geschätzten 13 Quadratkilometern Fläche. Damit geht es damals 29-mal enger zu als im heutigen Köln. Dicht an dicht stehen die antiken Mietskasernen, die Insulae. Verheerende Brände sind an der Tagesordnung. Seit den Tagen des Kaisers Augustus gibt es zwar eine militärisch straff organisierte Feuerwehr, und ausgerechnet der als Brandstifter berüchtigte Kaiser Nero hat eine ganze Reihe von Brandschutzvorschriften erlassen. Dennoch brennt es in der Stadt rund 100-mal am Tag. Die Mitglieder der Feuerwehr haben einen Knochenjob. Kein Wunder, dass die meisten der 3500 "Vigiles" so wie Quintus Freigelassene sind - ehemalige Sklaven, die nach ihrer Dienstzeit sämtliche Bürgerrechte und damit bessere Karriereaussichten erhalten können. Sie müssen nicht nur Brände löschen, sondern sie auf ihren Inspektionsrundgängen in den Hochhausschluchten auch möglichst verhindern. Auf dem Weg durch Rom erlebt Quintus die Tücken des Alltags. Abgesehen von der Zahnpflege mit Salbei und Bimsstein findet aus Platzmangel alles auf der Straße statt: Die Rasur, das Frühstück mit verdünntem Wein, sogar der Gang zur Latrine ist öffentlich und nicht einmal nach Geschlechtern getrennt. Als Toilettenpapier dienen in Essigwasser getauchte Schwämme, die man sich kurzerhand teilt. Mithilfe von Funden aus antiken Abwasserkanälen rekonstruiert der Film das Leben auf der Straße, das durch Quintus' Augen erlebbar wird, darunter der ewige Aufruhr bei der Verteilung des staatlich subventionierten Brots an die armen "Proles", die Proletarier Roms. Auch die Lebensbedingungen in den häufig illegal gebauten Hochhaussiedlungen können Wissenschaftler heute sehr genau nachvollziehen: Sie waren teuer, eng und wegen offener Feuer und leicht brennbarer Baumaterialien buchstäblich brandgefährlich. Als Quintus in einer Insula massiven Baupfusch aufdeckt, gerät er in das gefährliche Intrigenspiel römischer Immobilienspekulanten, die ihre Rivalität vor Gericht austragen. Und mit Quintus erlebt der Zuschauer einen Nachmittag im Kolosseum, dessen Hauptattraktionen nicht nur Gladiatorenkämpfe, sondern auch die kaiserlichen Lotterien sind. Er nimmt am abendlichen Vereinsleben teil, bis schließlich ein handfester Feuerwehreinsatz mit darüber entscheidet, ob Quintus' heiß ersehnter Wunsch erfüllt wird - nämlich zu einem vollwertigen Bürger Roms aufzusteigen.
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Ein Tag in Köln 1629 DOKUMENTATION, D 2019
Der Alltag der Hebamme Anna Stein steckt voller Herausforderungen. Wie es ihr in Köln im Jahr 1629 ergangen ist, erzählt die erste Folge des "Terra X"-Dreiteilers "Ein Tag in ..." "Ein Tag in Köln 1629" führt in die damals freie Reichsstadt zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in der die Hebamme Anna Stein arbeitet. Für ihre Frauen ist sie 24 Stunden im Einsatz. Der Film zeigt ihr Leben zwischen Glaube, Aberglaube und Wissenschaft. 1629 ist das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ein Flickenteppich aus über 300 Territorien. Der Dreißigjährige Krieg verwandelt es in ein Schlachtfeld. Weite Landstriche werden verwüstet und entvölkert. Köln ist für alle Kriegsparteien ein wichtiger Handelspartner und bleibt deshalb von direkten Kampfhandlungen verschont. Dennoch schlägt der Krieg auch in Köln tiefe Wunden. Mangelernährung und Krankheiten sind an der Tagesordnung und treiben die Kindersterblichkeit in die Höhe. Die Hebammen, die sich um das Wohl von Müttern und Kindern kümmern, sind rund um die Uhr im Einsatz. Schon am Morgen ist Anna mit den Problemen der Zeit konfrontiert. Als Witwe lebt sie im Haushalt ihres Bruders. Die Verhältnisse sind beengt, und die Grippe ihrer Schwägerin kann damals den schnellen Tod bedeuten. Doch als Hebamme hat Anna ein beachtliches Wissen über Heilkräuter, und ihre Mixturen stehen in ihrer Wirksamkeit modernen Präparaten in nichts nach. Auch in der Chirurgie kennt sich Anna aus. Bei einer schwierigen Geburt führt sie sogar selbstständig kleinere Eingriffe durch. Die Wundärzte verstehen noch zu wenig von der weiblichen Anatomie und schrecken zudem davor zurück, eine gebärende Frau am Unterleib zu berühren. Anna vertraut aber nicht allein auf ihr Können, sondern setzt ebenso auf magische Praktiken. Der Aberglaube ist in der Bevölkerung tief verankert und bietet den Nährboden für den Glauben an Hexen und Dämonen. Beim Marktbesuch mit ihrer Lehrmagd Katarina wird schnell deutlich, welche Themen die Menschen umtreiben. Die dort ausgehängten Flugblätter - Vorläufer der modernen Zeitung - setzen vor allem auf Schrecken und Sensationen. Das sorgt auch schon in der Frühen Neuzeit für Auflage, und die Schreiber überbieten sich mit kruden Geschichten über Wunderwesen und Hexen als Hilfstruppen des Teufels. Fake News, politische Propaganda und Meinungsmache sind keine Erfindungen der Moderne. Speziell die Berichte über Hexen sorgen für gute Verkaufszahlen und verhelfen dem Thema zur medialen Dauerpräsenz. Die Folgen werden Anna prompt vor Augen geführt, denn eine ihrer Kolleginnen soll noch am selben Tag auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Der Hexenwahn, dem in der Frühen Neuzeit etwa 25 000 Menschen in Deutschland zum Opfer fallen, hat auch das bis dahin ruhige Köln erreicht. Und gerade Hebammen stehen unter dem Verdacht, mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Anna und ihre Lehrmagd haben keine Zeit, sich Gedanken zu machen. Ein Notfall führt sie in das Haus eines Webers. Die Hebamme muss ihr gesamtes Können und viel Geschick aufbieten, um das Leben von Mutter und Kind zu retten. Sie ist sich bewusst, dass der kleinste Fehler zu einer Anklage gegen sie führen kann. Obwohl ihr die Geburt gelingt, gerät Anna in den Strudel des Hexenwahns. Die Frau, die das Leben der Schwächsten retten soll, muss plötzlich für ihr eigenes kämpfen. Eine Hebamme namens Anna Stein hat es nie gegeben, aber ihre Geschichte ist dennoch wahr - recherchiert und verdichtet aus historisch verbrieften Biografien und neuesten Erkenntnissen der Forschung.
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Ein Tag in Paris 1775 GESCHICHTE, D 2019
Der "Terra X"-Film "Ein Tag in Paris 1775" schildert den Alltag des jungen Perückenmachers Léonard Minet, der gegen das starre Klassendenken rebelliert und heimlich Damenfrisuren kreiert. Zur Zeit des Ancien Régime gilt es selbst in der Modestadt Paris für einen Friseur als unschicklich, einer Frau die Haare zu machen. Den talentierten Léonard Minet kümmert das nicht. Der Film erzählt, wie es ihm gelingt, Hoffriseur von Versailles zu werden. Die Dokumentation "Ein Tag in Paris 1775" entführt die Zuschauer in die Zeit von Ludwig XVI., dem letzten Vertreter der französischen Sonnenkönige. 14 Jahre vor der Revolution steckt Frankreich finanziell und politisch in der Krise. Während ein Großteil der Bevölkerung arm ist und unter der Willkür ihres Herrschers ebenso leidet wie unter seiner Verschwendungssucht, wird das Bürgertum von Paris zur treibenden Wirtschaftskraft. Die Seine-Metropole entwickelt sich wie keine zweite Stadt in Europa zum Mode-Hotspot. Nicht nur der Adel gibt sich der Prunksucht hin, sondern auch immer mehr Bürger eifern mit Modeschmuck und Second-Hand-Kleidung ihren modischen Vorbildern am Versailler Hof nach. Das Tragen einer Perücke ist das modische i-Tüpfelchen des gepflegten Kleidungsstils, aber vor allem das Erkennungszeichen für den sozialen Status eines Franzosen. Jeder Stand entwickelt seine eigene Form. 1775 aber ändert sich die Modewelt. Das Tragen des eigenen Haars wird zum Symbol der Aufklärung. Verfechter wie Diderot, Montesquieu oder Rousseau zeigen öffentlich ihr eigenes Haar als Zeichen für ihr unabhängiges Denken. Auch Léonard schwört auf den neuen Zeitgeist. Wie die meisten Pariser sehnt er sich nach individueller Freiheit und will den starren Strukturen der Ständegesellschaft entfliehen. Eigentlich soll er das Geschäft seiner Familie übernehmen, die seit Generationen dem Perückenmacher-Handwerk nachgeht. Doch die Geschäfte gehen immer schlechter, und Léonard träumt vom Beruf des Damenfriseurs. Ein Beruf, der gerade erst entsteht und noch nicht durch strenge Vorgaben einer Zunft reguliert ist. Um seine extravaganten Kreationen auszuprobieren, trifft er sich mit der jungen Schauspielerin Lucille, dem aufsteigenden Stern an der Comédie Française. Mit Lucille als Model hofft Léonard, die Aufmerksamkeit der Reichen und Schönen auf sich und seine Frisur-Ideen zu lenken. Als Léonard in die väterliche Werkstatt zurückkehrt, sieht er, wie sein Vater verhaftet wird. Eine unachtsame Bemerkung über den König wurde ihm zum Verhängnis. Ein ausgeklügeltes Spitzelsystem, das an moderne Überwachungsstaaten erinnert, soll jede Kritik am König im Keim ersticken. Damit gerät nicht nur das Leben seines Vaters in Gefahr, sondern auch seine eigene Zukunft. Doch der Zufall will es, dass Léonard am Hof von Versailles seine Künste beweisen darf. Aus der Perspektive der fiktiven Figur Léonard Minet wird ein Tag im Leben eines jungen Perückenmachers erzählt, der in schwierigen Zeiten sein Schicksal in die Hand nimmt und alles daransetzt, um seinen Traum wahr zu machen. Seine Biografie, die anhand von zeitgenössischen Quellen rekonstruiert wurde, basiert auf realer Alltagsgeschichte.
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Expedition Europa DOKUMENTATION Die Geburt des Kontinents, D 2019
Europa ist unglaublich vielfältig. Seine Landschaften sind Schauplätze einer Naturgeschichte, die weit zurück in die Vergangenheit reicht. Der Geologe Colin Devey begibt sich auf Spurensuche. Der Weg zu den Rätseln der europäischen Naturgeschichte beginnt in Schottland bei den ältesten Gesteinen vor fast drei Milliarden Jahren und endet im Ural, der östlichen Grenze unseres Kontinents bei den sagenumwobenen Steinen von Manpupuner. Im der ersten Folge dieser zweiteiligen Expedition ist Colin Devey auf der Suche nach den Ursprüngen des Kontinents. Auf der schottischen Insel Lewis findet er die ältesten Gesteine Europas. Sie bilden das Fundament der berühmten schottischen Highlands. Ein Ausflug zum berühmten Loch Ness lässt den lang gezogenen See als Teil einer uralten Plattengrenze erkennen, die sich quer über die Nordhalbkugel zieht. Auch in den zentralen Regionen Europas ist naturgeschichtlich eine Menge passiert. Viele dieser Gebiete gehörten zu den Rändern zweier Ur-Erdteile - Gondwana und Laurussia -, die vor 350 Millionen Jahren aufeinandertrafen und ein riesiges Gebirge bildeten. Die heutigen Überreste, die Mittelgebirge, gehören zu den schönsten Landschaften Europas: verwunschene Naturräume, die vielen Tieren einen sicheren Rückzugsort im dicht besiedelten Europa bieten. Colin Devey macht sich auf die Suche und findet die geografische Mitte der europäischen Landmasse in den bezaubernden Wäldern des Böhmerwaldes. Ganz im Südwesten des heutigen Kontinents liegt die Atlantikküste Portugals. Doch die eigentliche Begrenzung Europas findet sich viel weiter westlich, mitten im Atlantik. Colin Devey taucht in die Unterwasserwelt der Azoren, ein Hotspot der Artenvielfalt. Der Grund für den Lebensreichtum ist der Mittelatlantische Rücken, ein riesiges Unterwassergebirge. Genau hier trennte sich Europa von Amerika vor über 200 Millionen Jahren. Noch heute rücken die Platten der beiden Kontinente messbar auseinander. Vom äußersten Westen zieht es den Geologen schließlich an die Ostgrenze Europas - den Ural. Hier untersucht Colin Devey mitten im Winter ein ganz besonderes Naturdenkmal: die sieben Felsen von Manpupuner. Die Entstehungsgeschichte der Säulen liegt weit zurück in der Kreidezeit Europas. Wie bereits "Expedition Deutschland" besticht auch dieses Programm durch seinen hohen Anteil an Computeranimationen, die, verwoben mit den heutigen Landschaften, einen spektakulären Einblick in die Vorgänge der Erdgeschichte geben. So können die Zuschauer hautnah miterleben, wie sich viele der uns heute bekannten Landschaften über Jahrmillionen entwickelt haben. Lebendige Geologie, die staunen lässt.
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Expedition Europa DOKUMENTATION Die Verwandlung des Kontinents, D 2019
Die Landschaften Europas sind unglaublich vielfältig. Die Geschichte ihrer Entstehung ist voller monumentaler Ereignisse, die unseren Kontinent zu dem machten, was er heute ist. Bei seiner Expedition begibt sich der Geologe Colin Devey auf die Spuren eines urzeitlichen Ozeans - der Tethys. Denn es ist dieses sagenhafte "Ur-Meer", das mit der Entstehungsgeschichte vieler zentraleuropäischer Landschaften in Verbindung steht. Colin Deveys erste Etappe ist das Elbsandsteingebirge mit seinen bizarren Steinformationen. Die Entstehungsgeschichte des Sandsteins begann in den flachen Uferbereichen des Tethysmeeres, das vor 100 Millionen Jahren Europa bedeckte. Riesige Meeressaurier waren in diesem Meer heimisch, genauso wie die Vorfahren heutiger Meeresschildkröten, Haie und Krokodile. Durch die Wanderung der Afrikanischen Platte nach Norden hob sich das Land, das Tethysmeer zog sich zurück. Über Jahrmillionen schob sich Afrika gegen Europa - es entstanden die Alpen, Colins nächstes Ziel. Das Matterhorn gehört zu den höchsten Bergen der Alpen. Seine markante Form macht es zu einem der bekanntesten Monumente der Natur. Erdgeschichtlich gesehen, besteht es aus verschiedenen Kontinentalplatten, die übereinander geschoben wurden in einer Zeit, als Teile von Afrika mit Europa kollidierten. Bis heute kann man die Vorgänge dieser gigantischen Kollision an vielen Stellen in den Alpen nachvollziehen. Am Rande dieses Geschehens entstanden ganz neue Gebiete: ausgedehnte Wasserwelten im Südosten des Kontinents. Colin Devey reist ins artenreiche Donaudelta und erklärt die Entstehung von Landbrücken und Meeresbecken. Nicht weniger aufregend ist die Geschichte der Wüste von Tabernas im Süden Spaniens. Salzliebende Pflanzen und kleine Tropfsteinformationen verraten, dass die Wüste einst der Boden eines Meeres war. Nachdem Colin Devey in Island und im Doggerland an der Nordostküste Englands Spuren der Eiszeiten dokumentiert, reist er nach Italien, seiner letzten Station. Am Fuße des berühmten Vesuv liegen die Ruinen einer alten Stadt - Pompeji. Im Jahr 79 nach Christus begrub der Vesuv nach einer Eruption seine direkte Umgebung unter einer meterdicken, heißen Aschewolke. Der römische Gelehrte Plinius der Jüngere beobachtete die Vorgänge und beschrieb sie. Hier, wo Menschen die Kraft der Naturgewalten erstmals analytisch beobachteten, endet die Expedition durch die Naturgeschichte Europas. Auch diese Dokumentation besticht durch ihren hohen Anteil an Computeranimationen, die, verwoben mit den heutigen Landschaften, einen spektakulären Einblick in die Vorgänge der Erdgeschichte geben. So können die Zuschauer hautnah miterleben, wie sich viele der uns heute bekannten Landschaften über Jahrmillionen entwickelt haben. Lebendige Geologie, die staunen lässt.
ZDFneo Doku
Die glorreichen 10 DOKUMENTATION Die größten Völker der Geschichte, D 2014
Was macht ein Volk erfolgreich? Manche haben sich ihren Namen als Haudegen gemacht - wie die Wikinger und die Mongolen. Obwohl sie viel mehr draufhatten, als zu morden und zu rauben. Andere Völker sind deutlich geistvoller in Erinnerung geblieben, wie die Griechen, die sich ihren Namen mit Philosophie und Müßiggang machten. Andere sind möglicherweise nur deshalb berühmt, weil noch so viele Geheimnisse ungelöst sind, wie die Maya oder die Inka. Römer und Ägypter hatten ihre großen Zeiten, aber am Ende gingen sie unter. China hält da schon deutlich länger durch. Mehrere Jahrtausende auf dem Buckel und immer noch ein Riesenreich. Die besten Strategien haben aber die Tiervölker. Ameisen oder Bienen passen sich an und bilden Staaten, die so perfekt organisiert sind, dass manch menschlicher Staatsmann davon nur träumen kann. Die Dokumentationsreihe fragt nach den größten Sonderlingen, den größten Rätseln oder den größten Heldinnen der Geschichte. Zur Aufnahme in die mal mehr, mal weniger ehrenwerte Gruppe der "Glorreichen 10" führen erstaunliche Fakten und neue Zusammenhänge. Die Sendung rollt spannende Aspekte der Geschichte neu auf und präsentiert sie auf humorvolle Art mit viel Witz und Ironie. Es wurde keine Abstimmung durchgeführt, sondern die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
ZDFneo Show
Die glorreichen 10 INFOTAINMENT Die beschwerlichsten Berufe der Geschichte, D 2018
"Die glorreichen 10" fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "hipsten Haaren", den "krassesten Kindheiten" und den "kühnsten Aussteigern der Geschichte". Die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Schon immer gab es beschwerliche Berufe. Zeit, sich dem einen oder anderen mal zu widmen, denn einer muss den Job ja machen. Außenminister, Innenminister, Finanzminister - sie sind die Mächtigen, die unser Land lenken. Im alten Rom sah das noch ganz anders aus. Die Übersetzung des lateinischen Wortes Minister verrät es schon: Minister waren Diener. Der Aufstieg des Berufsstandes beginnt im Mittelalter. Aus den unfreien Handlangern werden adlige Gesandte. Darüber hinaus gab es auch damals schon klassische Berufe wie Feuerwehrmann oder Arzt. Chirurgen sind heute die Stars unter den Ärzten. Im Mittelalter sah das noch ganz anders aus. Da hießen Chirurgen noch Wundärzte. Sie waren keine Akademiker, sondern ausgebildete Handwerker, und die Zunft bestand überwiegend aus Heilern und sonstigen Scharlatanen. "Die glorreichen 10 - die beschwerlichsten Berufe der Geschichte" wirft einen ungewöhnlichen Blick auf zehn außergewöhnliche Berufe in einem völlig willkürlichen Ranking. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
ZDFneo Show
Sketch History SKETCH Neues von gestern, D 2017
Die "Sketch History" zeigt opulent und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. Die Weltgeschichte ist eine verlässliche Aneinanderreihung von peinlichen Missverständnissen, diplomatischen Fehlentscheidungen und grotesken Szenen sinnlosen Blutvergießens. Genügend Stoff als Steilvorlagen für die zweite Staffel. Diesmal erfahren die Zuschauer, wie die von der Geschichtsschreibung verzerrten Ereignisse wirklich abgelaufen sind. Mit brandheißen Enthüllungen rund um die Keilschrift der Pharaonen, TV-Perlen aus der DDR und vieles mehr - und natürlich weiteren cholerischen Vorfahren Klaus Kinskis. Wie schon in der ersten Staffel entstehen opulente Sketche in beeindruckenden Kulissen mit unglaublich detailreicher und liebevoller Ausstattung, verbunden durch aufwendige, äußerst lustige Animationen. Max Giermann, Matthias Matschke, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble. Darüber hinaus wird der wunderbare Geschichtenerzähler Bastian Pastewka mit seinen bissigen Kommentaren aus dem Off auch diesmal zu sehen sein. Regie führten Tobi Baumann ("Gespensterjäger", "Vollidiot", "Zwei Weihnachtsmänner") und Erik Haffner ("Pastewka", "Ladykracher", "Hubert und Staller"). Produzent ist HPR Bild & Ton zusammen mit Warner Bros. Deutschland, ausführender Producer und Headwriter ist Chris Geletneky ("Pastewka", "Ladykracher", "Midlife Cowboy").
ZDFneo Show
Topfgeldjäger KOCHSHOW Das Duell am Herd mit Steffen Henssler, D 2010
In der ungewöhnlichen Kombination aus Koch- und Quizshow entscheidet ein Sternekoch am Ende der Sendung, wer das Duell und damit das Geld gewinnt.
ZDFneo Show
Topfgeldjäger KOCHSHOW Das Duell am Herd mit Steffen Henssler, D 2010
In der ungewöhnlichen Kombination aus Koch- und Quizshow entscheidet ein Sternekoch am Ende der Sendung, wer das Duell und damit das Geld gewinnt.
ZDFneo Film
Evan Allmächtig KOMÖDIE, USA 2007
Gott ist tot? Von wegen - er spricht zu Evan Baxter. Vor seinem Haus baut der Kongressabgeordnete mit seiner Familie eine Arche - weil Gott selbst ihn dazu aufgefordert hat. Vom Nachrichtensprecher zum Kongressabgeordneten in Washington. Evan Baxter lebt seinen Traum. Doch sein Verhalten wird zunehmend seltsamer. Angeblich spricht Gott zu ihm, und auch die Tiere fordern ihn auf, sie mit einer Arche vor einer kommenden Flut zu retten. Evan Baxter hat es geschafft. Dank seines innovativen Wahlkampfes wurde der Nachrichtensprecher aus Buffalo in den US-Kongress in Washington gewählt. Gemeinsam mit seiner Frau Joan und den drei Söhnen Dylan , Jordan und Ryan zieht Evan vor die Tore der Hauptstadt in ein feudales Haus, das extra für ihn aufwendig umgebaut wird. Umweltbewusst geht es bei den Bauarbeiten nicht zu. Evan liebt den korrekten Auftritt - geschniegelt, in Anzug und Krawatte, mit korrekter Frisur. Doch das fällt ihm zunehmend schwer, und seine Angestellten beginnen, ihn für verrückt zu halten. Denn Evan behauptet, Gott spräche zu ihm und habe ihn aufgefordert, eine Arche zu bauen. Tiere aller Art, besonders die Vögel, bedrängen Evan, Gottes Wunsch nachzukommen. Aber steht Washington D.C. eine Flut bevor? Der Wetterbericht bietet keinen Anlass zur Sorge, doch Evan zieht sein Projekt durch. Dies bringt ihn auch seiner Familie wieder näher, denn Evan verbringt mehr und mehr Zeit zu Hause statt im Büro, und seine Söhne helfen ihm beim Bau der Arche. Gleichzeitig kommen Tiere aller Art in Paaren zu Evans Haus. Als der Tag naht, an dem die Sintflut erwartet wird, hat sich eine Menge Presse vor Evans Haus und seiner Arche versammelt. Eigentlich wollen sie ihn als Spinner entlarven. Doch es stellt sich heraus, dass wegen der massiven Eingriffe des Menschen in die Natur Gottes Zorn gar nicht nötig ist, um Katastrophen auszulösen. Die Beschreibung einer großen Flut, die alles Leben hinwegspült, findet sich nicht nur in der Bibel, sondern auch im "Atrahasis"-Epos (19. Jahrhundert vor Christus) und im "Gilgamesch"-Epos, das etwa 100 Jahre später in derselben Region entstand: im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, im heutigen Irak. Der Hauptschauplatz des Films, die Baustelle der Arche, war die größte Herausforderung für das Team - wenn man einmal davon absieht, dass sich John Goodman das Lachen kaum verkneifen konnte, sobald er seinen Kollegen Steve Carell in Action sah. In der Kleinstadt Crozet im US-Bundesstaat Virginia begann das Set-Designer-Team im Frühjahr 2006 mit dem Aufbau des Schauplatzes. Das neue Zuhause der Baxters, die Kleinstadt Huntsville bei Washington D.C., ist fiktiv . Daher musste sich das Team inklusive der Schauspieler häufig zwischen beiden Schauplätzen hin- und herbewegen. Zu den weiteren Großleistungen, die das Team erarbeiten musste, gehörten zahlreiche Tricksequenzen, die die Tiere und die Flut betrafen. Die einzigen echten Tiere, die wirklich mit Freeman und Carell gemeinsam gedreht wurden, waren die Pferde und die Kühe. Alle anderen wurden nachträglich hinzugefügt. Dank aufwendiger CGI-Aufnahmen gelang am Ende die perfekte Illusion.
ZDFneo Film
Kidnapping Freddy Heineken ACTIONFILM, GB 2015
Im Jahr 1983 wird der Inhaber des Heineken-Brauerei-Imperiums von Gangstern entführt. Sie fordern ein Lösegeld von 35 Millionen Gulden und drohen mit dem Tod ihres Opfers. Angeführt wird die Gaunerbande von Cor Van Hout und Willem Holleeder. Die beiden glauben, dass sie den ultimativen Entführungsplan entwickelt haben und mit ihrem Verbrechen davonkommen. Doch die Polizei ist ihnen längst auf den Fersen. Amsterdam im Jahr 1983: Cor Van Hout , Willem Holleeder und ihre Diebesbande halten sich mit kleinen Gaunereien über Wasser. Doch irgendwann wollen sie endlich den ganz großen Coup schaffen und sich anschließend zur Ruhe setzen. Eine passende Gelegenheit sehen sie in der Entführung des steinreichen Erben und Vorstandsvorsitzenden des Brauerei-Imperiums Heineken: Alfred "Freddy" Heineken . Glücklicherweise steht ihr Opfer sehr gerne in der Öffentlichkeit und denkt nicht an die damit einhergehenden Gefahren. Der Wohnort ist schnell herausgefunden, und die Erpresser bereiten die Entführung vor. In einer alten Fabrikhalle errichten sie eine isolierte Zelle, die ihrem Opfer in den nächsten Tagen als Bleibe dienen soll. Es ist für Cor und Willem ein Leichtes, Alfred Heineken vor dessen Wohnung aufzulauern und in ein Auto zu zerren. Anschließend bringen sie ihre Geisel und deren Fahrer in das sichere Versteck und fordern ein horrendes Lösegeld von 35 Millionen Gulden (entspricht etwa 15 Millionen Euro). Zwischen den Entführern und der Geisel entspinnt sich in den folgenden Tagen ein gefährliches Psychoduell. Und dann geht alles schief, was nur schiefgehen kann. Der schwedische Regisseur Daniel Alfredson gab sein Regiedebüt 1993 mit dem Krimi "Die Tote im Götakanal". Anschließend folgte "Kommissar Beck: Der Mann auf dem Balkon", für den er in Schweden eine Nominierung als Bester Regisseur sowie eine Auszeichnung für das Beste Drehbuch bekam. Für seinen Thriller "Tic Tac" erhielt er dann auch einen Regiepreis. 2009 übernahm er die Regie bei den ebenso bekannten wie beliebten Literaturverfilmungen "Verdammnis" und "Vergebung", die Stieg Larssons "Millennium"-Trilogie im Kino komplettierten. "Kidnapping Freddy Heineken" versammelt einen sehenswerten Cast, zu dem Schauspieler wie Jim Sturgess ("Hard Sun"), Sam Worthington ("Avatar") und Anthony Hopkins ("Das Schweigen der Lämmer") gehören. Der Film beruht auf der tatsächlichen "Heineken-Entführung", die im Jahr 1983 große Schlagzeilen machte: Alfred Heineken und sein Chauffeur wurden am 9. November entführt und drei Wochen lang in einen Schuppen in den westlichen Docklands von Amsterdam eingesperrt. Die Kidnapper rund um Cor van Hout und Willem Holleeder konnten zwar schließlich gefasst und eingesperrt werden, doch ein großer Teil des erpressten Lösegelds blieb verschwunden.
18.08.
Kidnapping Freddy Heineken ACTIONFILM, GB 2015
ZDFneo Film
Das Penthouse THRILLER, USA 2012
Eine fast blinde Frau wird in den eigenen vier Wänden von zwei skrupellosen Killern bedroht, die in dem edlen Penthouse einen versteckten Schatz vermuten. Doch das Opfer wehrt sich. Todesmutig kann Sara die beiden Männer immer wieder austricksen und Kontakt zur Außenwelt aufnehmen. Doch als die beiden schließlich gefunden haben, wonach sie suchen, weiß Sara, dass sie jetzt um ihr nacktes Überleben kämpft. Bei einem Kriegseinsatz in Kabul wird die Journalistin Sara so schwer verletzt, dass sie fast erblindet. Monate später hat sie sich in New York ein neues Leben eingerichtet und in dem netten Ryan einen liebevollen Freund gefunden. Sie steht kurz davor, in sein Apartment über den Dächern der Stadt zu ziehen, als der schwärzeste Tag ihres Lebens beginnt: Eigentlich möchte sie am 4. Juli mit ihrem Freund nur den Nationalfeiertag verbringen und dafür eine Flasche Champagner im Laden um die Ecke holen. Doch als sie zurückkehrt, findet sie ihren Freund mit durchschnittener Kehle auf dem Boden. Verantwortlich für den Mord ist der charmante, aber eiskalte Killer Chad , der Sara schnell klarmacht, dass auch ihr Leben in höchster Gefahr schwebt. Es sei denn, sie würde beichten, wo Ryan eine große Summe Geldes versteckt hält, die er seinen Kompagnons gestohlen habe. Doch Sara hat tatsächlich keine Ahnung von dem Diebesgut und den offensichtlich kriminellen Verstrickungen ihres Freundes und versucht bei erstbester Gelegenheit, aus der Wohnung zu fliehen. Doch auf der Straße gerät sie ahnungslos an den skrupellosen Mitkomplizen Hollander , der sie alsbald zurück in die Wohnung schafft. Und dieser fackelt nicht lange und schreckt auch vor harten Bandagen nicht zurück. Zwar gelingt es Sara über lange Zeit, den Killern ein Schnippchen zu schlagen, doch als die beiden das Diebesgut endlich entdecken, beginnt ein teuflisches Katz-und-Maus-Spiel auf Leben und Tod. Der amerikanische Thriller "Das Penthouse" ist das Remake des Audrey-Hepburn-Klassikers "Warte, bis es dunkel ist" aus den 60er-Jahren. Regisseur Joseph Ruben ("Der Feind in meinem Bett") entfernte sich gar nicht weit von der atemlos spannenden Vorlage und konnte mit Michelle Monaghan und Michael Keaton ein überzeugendes Darstellerduo gewinnen. Oscarpreisträger Michael Keaton ("Birdman oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit") ist einem großen Publikum vor allem als dunkler Superheld "Batman" (1989) aus Tim Burtons gelungenem Revival der Comic-Serie bekannt. 1992 folgte der zweite Teil mit "Batmans Rückkehr". Dass er auch ein hervorragender Charakterdarsteller ist, bewies er nicht nur mit seinem Oscar-Gewinn für "Birdman", sondern auch mit dem Drama "Spotlight" oder dem Bio-Pic "The Founder", in dem er McDonald's-Gründer Ray Kroc verkörperte. In die Fußstapfen von Audrey Hepburn tritt hier die brünette Schauspielerin Michelle Monaghan, die ihrem großen Vorbild nicht nur äußerlich ähnelt. Die studierte Journalistin aus Iowa weiß sich nicht nur in spektakulären US-Blockbustern wie "Eagle Eye - Außer Kontrolle" oder "Mission: Impossible 3" zu behaupten. Sie konnte auch im romantischen Genre wie in der Nicholas-Sparks-Verfilmung "The Best of Me - Mein Weg zu dir" oder der gefeierten HBO-Serie "True Detective" überzeugen.
ZDFneo Film
Kidnapping Freddy Heineken (Wh.) ACTIONFILM, GB 2015
Im Jahr 1983 wird der Inhaber des Heineken-Brauerei-Imperiums von Gangstern entführt. Sie fordern ein Lösegeld von 35 Millionen Gulden und drohen mit dem Tod ihres Opfers. Angeführt wird die Gaunerbande von Cor Van Hout und Willem Holleeder. Die beiden glauben, dass sie den ultimativen Entführungsplan entwickelt haben und mit ihrem Verbrechen davonkommen. Doch die Polizei ist ihnen längst auf den Fersen. Amsterdam im Jahr 1983: Cor Van Hout , Willem Holleeder und ihre Diebesbande halten sich mit kleinen Gaunereien über Wasser. Doch irgendwann wollen sie endlich den ganz großen Coup schaffen und sich anschließend zur Ruhe setzen. Eine passende Gelegenheit sehen sie in der Entführung des steinreichen Erben und Vorstandsvorsitzenden des Brauerei-Imperiums Heineken: Alfred "Freddy" Heineken . Glücklicherweise steht ihr Opfer sehr gerne in der Öffentlichkeit und denkt nicht an die damit einhergehenden Gefahren. Der Wohnort ist schnell herausgefunden, und die Erpresser bereiten die Entführung vor. In einer alten Fabrikhalle errichten sie eine isolierte Zelle, die ihrem Opfer in den nächsten Tagen als Bleibe dienen soll. Es ist für Cor und Willem ein Leichtes, Alfred Heineken vor dessen Wohnung aufzulauern und in ein Auto zu zerren. Anschließend bringen sie ihre Geisel und deren Fahrer in das sichere Versteck und fordern ein horrendes Lösegeld von 35 Millionen Gulden (entspricht etwa 15 Millionen Euro). Zwischen den Entführern und der Geisel entspinnt sich in den folgenden Tagen ein gefährliches Psychoduell. Und dann geht alles schief, was nur schiefgehen kann. Der schwedische Regisseur Daniel Alfredson gab sein Regiedebüt 1993 mit dem Krimi "Die Tote im Götakanal". Anschließend folgte "Kommissar Beck: Der Mann auf dem Balkon", für den er in Schweden eine Nominierung als Bester Regisseur sowie eine Auszeichnung für das Beste Drehbuch bekam. Für seinen Thriller "Tic Tac" erhielt er dann auch einen Regiepreis. 2009 übernahm er die Regie bei den ebenso bekannten wie beliebten Literaturverfilmungen "Verdammnis" und "Vergebung", die Stieg Larssons "Millennium"-Trilogie im Kino komplettierten. "Kidnapping Freddy Heineken" versammelt einen sehenswerten Cast, zu dem Schauspieler wie Jim Sturgess ("Hard Sun"), Sam Worthington ("Avatar") und Anthony Hopkins ("Das Schweigen der Lämmer") gehören. Der Film beruht auf der tatsächlichen "Heineken-Entführung", die im Jahr 1983 große Schlagzeilen machte: Alfred Heineken und sein Chauffeur wurden am 9. November entführt und drei Wochen lang in einen Schuppen in den westlichen Docklands von Amsterdam eingesperrt. Die Kidnapper rund um Cor van Hout und Willem Holleeder konnten zwar schließlich gefasst und eingesperrt werden, doch ein großer Teil des erpressten Lösegelds blieb verschwunden.
ZDFneo Serien
Midnight Sun MYSTERYSERIE Gefangen im Berg (Staffel: 1 Folge: 4), S 2017
Kahina kann beweisen, dass Evelina, eine Popsängerin und Ikone der Bewegung "Junge Sami", nicht - wie vermutet -Selbstmord begangen hat, sondern ermordet wurde. Kiruna gerät daraufhin an den Rand eines Aufstandes der unterdrückten Minderheit. Evelinas Bruder Eddie gibt Kimmo und seinen Mittätern die Schuld an Evelinas Tod, denn sie hat den Uran-Skandal entdeckt. Diesen sollte Alain Gruard auf Anweisung seiner französischen Auftraggeber vertuschen. Er will um jeden Preis verhindern, dass Kahina ihn entlarvt. Sein Trumpf: Er weiß, wo ihr Sohn Nadji und Anders' Tochter Jessika gefangen gehalten werden. Die beiden Halbwüchsigen sind Eddie bei seinen Vorbereitungen zufällig in die Quere gekommen - denn Eddie setzt zum Finale an, mit einem perfiden Plan: Er will alle noch lebenden Täter von damals in der Tiefe des Berges ertränken.
ZDFneo Serien
Eichwald, MdB COMEDYSERIE Der Konkurrent (Staffel: 1 Folge: 1), D 2015
Im Zentrum der Polit-Satire steht Hajo Eichwald, seit 30 Jahren Berufspolitiker, der zwischen Lokal- und Bundespolitik seinen Antrieb für politisches Engagement längst verloren hat. Ein ganz normaler Arbeitnehmer in der inneren Kündigung, nur dass sein Arbeitgeber das deutsche Volk ist. Umgeben ist Eichwald von einem exzentrischen Ensemble von Kollegen: Ehrgeizige Aufsteiger prallen auf abgeklärte Absteiger und machtsensible Mitläufer. Als Abgeordneter im Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Bochum II hat er seinen Wählern irgendwann einmal versprochen, ihr Leben jeden Tag ein bisschen besser zu machen. Doch 20 Jahre wütender Bürgeranrufe, Lobbyistenbesuche und Fraktionszwang haben ihre Spuren hinterlassen. Zusammen mit seinem langjährigen Weggefährten und wissenschaftlichen Mitarbeiter Berndt, dem twitternden Referenten Sebastian und der jungen Büroleiterin Julia ist Eichwald inzwischen vor allem damit beschäftigt, die eigene Mittelmäßigkeit zu verwalten: Bloß nicht zu wenig machen, schließlich möchte man wiedergewählt werden - aber auch ja nicht zu viel, für das bisschen Kohle mehr lohnt sich der Job als Staatssekretär nämlich wirklich nicht. Der Kontakt zur strengen Fraktionsvorsitzenden Birgit Hanke, deren Wege man mit zu viel Engagement zwangsläufig kreuzt, ist aus sicherem Abstand von mindestens einem halben Plenarsaal ohnehin deutlich gesünder. Doch was aussieht wie ein sicherer Plan, wird jäh über den Haufen geworfen durch die Ankunft von Uwe Bornsen. Der rückt für einen verstorbenen Kollegen in den Bundestag nach und kommt nicht nur aus dem gleichen Wahlkreis wie Eichwald, sondern ist auch noch deutlich jünger, besser angezogen - und sogar als Blogger unterwegs. Was das genau bedeutet, spielt für Eichwald keine Rolle, aber er weiß sofort: Wenn Bornsen ihm das sichere Direktmandat wegnimmt, wird sein Lebensabend deutlich stressiger. Von jetzt an, das wissen alle im Büro Eichwald, werden die Ärmel wieder hochgekrempelt. Nicht nur, weil es anstrengend wird, sondern vor allem auch: schmutzig. In vier Folgen erzählt die Serie von liebenswürdigen und manchmal naiven Arbeitern des Politikbetriebs, die von strengen Fraktionsvorsitzenden, jüngeren Konkurrenten und kritischen Journalisten vor sich hergetrieben werden. Dabei wurde nicht auf erfahrene Serienmacher gesetzt, sondern das Projekt in die Hände einer jungen Produktionsfirma und eines jungen Regisseurs gelegt: Die Kundschafter Filmproduktion aus Berlin und Regisseur Fabian Möhrke ("Millionen") haben gemeinsam mit dem Erfinder und Autor der Serie, Stefan Stuckmann, eine moderne Vision der politischen Satire realisiert. Schauspielergrößen wie Bernhard Schütz oder Maren Kroymann haben mit viel Spielfreude die deutsche Version einer Working-Place-Comedy im Politik-Umfeld bereichert.
ZDFneo Serien
Eichwald, MdB COMEDYSERIE Der Industrielle (Staffel: 1 Folge: 2), D 2015
Im Zentrum der Polit-Satire steht Hajo Eichwald, seit 30 Jahren Berufspolitiker, der zwischen Lokal- und Bundespolitik seinen Antrieb für politisches Engagement längst verloren hat. Hajo Eichwald ist ein ganz normaler Arbeitnehmer in der inneren Kündigung - nur dass sein Arbeitgeber das deutsche Volk ist. Als Abgeordneter im Deutschen Bundestag hat er seinen Wählern irgendwann einmal versprochen, ihr Leben jeden Tag ein bisschen besser zu machen. Nichts ist von Dauer, schon gar nicht in der Politik: Mit der erfolgreichen Gründung einer Öko-Agentur verringert Eichwald den deutschen Strombedarf um bis zu 20 Prozent. Doch ein einziger Anruf aus dem Wahlkreis verringert seine Freude darüber um 100 Prozent: Die PneumoSchmidt - immerhin Deutschlands drittgrößter Produzent von Fahrradschläuchen - steht vor der Pleite. Eichwald weiß sofort: Globalisierung, Euro und Kapitalismus hin oder her, bei der Suche nach dem Schuldigen für die 80 zukünftigen Arbeitslosen greifen die meisten seiner Wähler am liebsten auf bekannte Gesichter zurück - also ihn selbst. Doch plötzlich gibt es Hoffnung: Im Aufsichtsrat der Mutterfirma sitzt ein alter Kumpel von ihm. Oder wie nennt man Leute, die einem früher mal die Freundin ausgespannt haben? In vier Folgen erzählt die Serie von liebenswürdigen und manchmal naiven Arbeitern des Politikbetriebs, die von strengen Fraktionsvorsitzenden, jüngeren Konkurrenten und kritischen Journalisten vor sich her getrieben werden. Dabei wurde nicht auf erfahrene Serienmacher gesetzt, sondern das Projekt in die Hände einer jungen Produktionsfirma und eines jungen Regisseurs gelegt: die Kundschafter Filmproduktion aus Berlin und Regisseur Fabian Möhrke ("Millionen") haben gemeinsam mit dem Erfinder und Autor der Serie, Stefan Stuckmann, als Showrunner eine moderne Vision der politischen Satire realisiert. Schauspielergrößen wie Bernhard Schütz oder Maren Kroymann haben mit viel Spielfreude die deutsche Version einer Working-Place-Comedy im Politik-Umfeld bereichert.
ZDFneo Serien
Eichwald, MdB COMEDYSERIE Die Ampel (Staffel: 1 Folge: 3), D 2015
Im Zentrum der Polit-Satire steht Hajo Eichwald, seit 30 Jahren Berufspolitiker, der längst zwischen Lokal- und Bundespolitik seinen Antrieb für politisches Engagement verloren hat. Ein ganz normaler Arbeitnehmer in der inneren Kündigung, nur dass sein Arbeitgeber das deutsche Volk ist. Umgeben ist Eichwald von einem exzentrischen Ensemble von Kollegen: ehrgeizige Aufsteiger prallen auf abgeklärte Absteiger und machtsensible Mitläufer. In Eichwalds langer Politikkarriere spielten Inhalte meist nur eine Nebenrolle, von Inhaltsstoffen hat er sogar noch weniger Ahnung. Umso erstaunlicher, dass jetzt die Fraktionschefin ihn persönlich damit beauftragt, ein Gesetz für eine Lebensmittelampel auf den Weg zu bringen. Ein Apfel bekommt ein grünes Zeichen, eine Tüte Chips ein rotes - im Prinzip ist alles ganz einfach. Bis plötzlich 30 Kollegen aus anderen Wahlkreisen vor der Tür stehen. Sie haben Angst um Arbeitsplätze in örtlichen Keks-, Wurst- und Eisfabriken - und bringen auch mehrere "klitzekleine" Änderungsvorschläge mit. In vier Folgen erzählt die Serie von liebenswürdigen und manchmal naiven Arbeitern des Politikbetriebs, die von strengen Fraktionsvorsitzenden, jüngeren Konkurrenten und kritischen Journalisten vor sich her getrieben werden. Das Projekt wurde in die Hände einer jungen Produktionsfirma und eines jungen Regisseurs gelegt: Die Kundschafter Filmproduktion aus Berlin und Regisseur Fabian Möhrke ("Millionen") haben gemeinsam mit dem Erfinder und Autor der Serie, Stefan Stuckmann, als Showrunner eine moderne Vision der politischen Satire realisiert. Schauspielergrößen wie Bernhard Schütz oder Maren Kroymann haben mit viel Spielfreude die deutsche Version einer Working-Place-Comedy im Politik-Umfeld bereichert.
ZDFneo Serien
Eichwald, MdB COMEDYSERIE Die Dienstreise (Staffel: 1 Folge: 4), D 2015
Im Zentrum der Polit-Satire steht Hajo Eichwald, seit 30 Jahren Berufspolitiker, der längst zwischen Lokal- und Bundespolitik seinen Antrieb für politisches Engagement verloren hat. Ein ganz normaler Arbeitnehmer in der inneren Kündigung, nur dass sein Arbeitgeber das deutsche Volk ist. Umgeben ist Eichwald von einem exzentrischen Ensemble von Kollegen: ehrgeizige Aufsteiger prallen auf abgeklärte Absteiger und machtsensible Mitläufer. Sport ist eigentlich eines von Eichwalds Fachgebieten, aber die Ausschussreise nach Brasilien könnte sich doch als Eigentor erweisen: Ein Abgeordneter wurde mit einem Beutel Kokain erwischt und Eichwald selbst soll in einem Puff gesehen worden sein. In guter Politikertradition beruft er sich auf Gedächtnislücken, glaubwürdig ausgelöst von hoher Luftfeuchtigkeit und sechs Caipirinha - mit wenig Erfolg. Während eine Tageszeitung, Leserreporter und feministische Twitter-User die Schlinge um Eichwalds Hals immer enger ziehen, versuchen er und sein Team, sich mit Geld, Waisenmädchen und schlechten Ausreden Zeit zu kaufen. Damit möchten sie das scheinbar Unvermeidbare doch noch irgendwie abwenden: Muss Eichwald sein Mandat niederlegen?
ZDFneo Doku
Verlorenes Wissen DOKUMENTATION Glastränen und die Heilsalben des Mittelalters (Folge: 2), D 2019
Das kulturelle Gedächtnis der Menschheit hat Lücken. "Terra X"-Moderator Harald Lesch begibt sich auf die Spuren von Wissen, das im Lauf der Zeit scheinbar verloren gegangen ist. Wir könnten so einige Erkenntnisse und Erfindungen aus der Vergangenheit heute wieder gut gebrauchen. Sei es Glas, so hart wie die "Bologneser Träne", eine antibiotische Salbe aus dem Mittelalter oder ein windgestützter Schiffsantrieb aus den 20er-Jahren. Der Film beginnt mit einem mythischen Kriegswerkzeug des frühen Mittelalters. Das sogenannte "Griechische Feuer" galt lange als Wunderwaffe, die Byzanz einst vor einer arabischen Invasion rettete. Das Rezept schien mit dem Zusammenbruch von Byzanz für immer verloren. Doch der modernen Forschung ist es in einem spektakulären Experiment gelungen, die Funktionsweise der Waffe zu rekonstruieren. Ihr Geheimnis liegt in einem eigentlich modernen Brennstoff: Rohöl. Überhaupt gilt das Mittelalter als dunkle Epoche, in der nur wenig neues Wissen generiert wurde. Harald Lesch tritt den Gegenbeweis an. Denn viele geniale Erfindungen und Ideen gingen mit den Kulturbrüchen des Mittelalters verloren und werden gerade erst wiederentdeckt. So zum Beispiel das Geheimnis der Wikinger-Navigation. Die Nordmänner gelten als eines der bedeutenden Seevölker der Geschichte, doch wie ihre Navigationskunst funktionierte, blieb lange ein Geheimnis. Eine Gruppe von Forschern im dänischen Roskilde zeigt nun, wie die Wikinger mithilfe eines Sonnensteins navigierten, lange bevor der magnetische Kompass Einzug in Europa hielt. Auch beim Thema Medizin waren unsere Vorfahren manchmal geradezu brillant. Ein über 1000 Jahre altes Rezept für eine Augensalbe entpuppt sich als Heilmittel für eines der größten Probleme der modernen Medizin: die multiresistenten Krankenhauskeime. Die Kombination aus Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Wein und Ochsengalle ergibt ein auch nach heutigen Maßstäben hochwirksames Antibiotikum. Ein eindrückliches Beispiel dafür, dass wir noch heute viel vom verlorenen Wissen der Vergangenheit lernen können. Manchmal entsteht auch durch Zufall Großes. Wenn heißes, flüssiges Glas in einen Wassereimer fällt, entstehen sogenannte "Bologneser Tränen". Der Kopf einer solchen Träne ist nahezu unzerstörbar, doch bricht der Schweif, explodiert die Träne innerhalb von Millisekunden. Ein Phänomen, das seit Jahrhunderten erforscht wird, dessen Lösung aber erst heute bereitsteht. Die Spannungen im Glas sind nicht nur der Schlüssel zur Stabilität der Träne, sondern auch die Grundlage für moderne Hightech-Gläser in Autos und Smartphones. Dabei muss man in der Geschichte nicht unbedingt weit zurückgehen, um auf geniale Erfindungen zu stoßen. Ein Segelsystem aus den 1920er-Jahren könnte die moderne Seefahrt revolutionieren, denn die Klimafrage ist heute drängender denn je. Der "Flettner-Rotor", benannt nach seinem Erfinder Anton Flettner, nutzt die Windkraft und sorgt für sinkenden Treibstoffverbrauch bei Schiffen. Eine geniale Idee, die erst verkannt und dann vergessen wurde. Harald Lesch moderiert in einem Studio, in dem die Welten und Erfindungen vergangener Zeiten mithilfe von aufwendig gestalteten Requisiten und Computeranimationen wiederauferstehen. Das "Terra X"-Team hat Forscher und Experten auf der ganzen Welt aufgesucht und begleitet, die sich damit beschäftigen, einst verlorenes Wissen zu verstehen und für uns nutzbar zu machen.
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