Der Koalitionsvertrag im Check - - Was will die GroKo und wenn ja, wie viele?
D 2025
30'
Fabian Köster und Lutz van der Horst prüfen den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung auf Herz und Nieren. Ihre unbestechliche Diagnose diskutieren sie außerdem mit Robin Alexander. Für ihre Berichterstattung sind die Reporter den Versprechungen und Zielen des Koalitionsvertrages auf der Spur. Wohin will die neue Regierung aus Union und SPD abbiegen, wo wird sie voraussichtlich falsch blinken und wo letztlich zum politischen Geisterfahrer? Diese Sendung steht in Web und App des ZDF mit Gebärdensprache zur Verfügung.
Im Mittelpunkt der Reihe steht eine Berwacht im österreichischen Ramsau, deren Leiter mithilfe ihres Teams spektakuläre Rettungsaktionen durchführen. Die emotionalen Beziehungen zwischen den Figuren werden dabei immer wieder auf die Zerreißprobe gestellt.
Mit Martin Gruber, Stefanie von Poser, Heinz Marecek, Lisa Kreuzer, Stephanie Stumph, Michael König, Markus Brandl, Stephan Zinner, Paula Paul, Robert Lohr, Dustin Raschdorf, Stefanie Robotka, Michael Greiling, Leopold Hornung, Maria Hartmann, Kurt Habicher
Peter Lustigs Hund Willi verschwindet urplötzlich beim Spaziergang. An einem Hügel entdeckt Peter ein großes Erdloch. Ist Willi etwa hier ins Reich der Dunkelheit verschwunden? Auf seiner abenteuerlichen Suche taucht Peter immer weiter ein in eine reich verzweigte Märchenwelt mit unterirdischen Seen, tiefen Schluchten und bizarren Tropfsteinen. Von Willi allerdings keine Spur! Nur ein mysteriöser Lampenschein. Der stammt von zwei Höhlenforschern, die Peter auf eine Bootsfahrt auf einem unterirdischen See mitnehmen. Und dann finden sie Willi - der für die Höhlenforscher mit einer sensationellen Entdeckung aufwartet.
Nahe bei Peters Häuschen wird ein Flughafen eröffnet. Peter kann nun Haus und Garten nicht mehr genießen. Auch Hund Willi hat die Schnauze voll. So sucht Peter eine neue, passende Bleibe. Das ist jedoch alles andere als einfach. Aber zusammen mit seiner alten Freundin Trude findet er die ideale Wohnung: einen alten Bauwagen! Peter zieht mit diesem in einen Garten, in dem er von keinem Lärm gestört wird.
Bei "Stadt, Land, Lecker" tritt ein bekannter TV-Koch gegen einen lokalen Küchenchef zum Duell an. Ihre Aufgabe: Wer kocht eine besondere regionale Spezialität besser? Der Promi-Koch oder der Küchenchef vor Ort? Dieser hat vielleicht keinen Michelin-Stern und leitet kein berühmtes Gourmet-Restaurant. Dafür beherrscht er eine besondere Spezialität seiner Heimat so wie kein anderer. Diesmal stellen sich Nelson Müller, Alexander Herrmann, Christian Lohse und Maria Groß der Herausforderung. Ohne Rezept versuchen sie, die regionalen Spezialitäten nicht nur genauso gut, sondern besser und auf ihre Weise interpretiert nachzukochen. Dafür dürfen sie die Gerichte lediglich probieren, um Zutaten herauszuschmecken und herauszufinden, wie sie zubereitet wurden. Gekocht wird vor Ort. Diesmal sind die Köche mit ihrem Truck auf Mallorca, in Südtirol, Österreich und Deutschland unterwegs. Welcher Koch jeweils gewinnt, entscheidet eine Jury. Wer macht am Ende das Rennen - der Promi-Koch oder sein regionaler Herausforderer?
Jede Woche treten sechs Hobbyköche gegeneinander an. Von diesen bleiben zwei übrig, die sich am Freitag im Finale ein Kochduell liefern. Ein prominenter Kochprofi steht ihnen zur Seite. Der Weg führt über den Wochensieg in eine Qualifikationswoche und dann in die große Finalwoche. Wer wird Hobbykoch des Jahres und gewinnt 25 000 Euro?
Moderatorin Eva Brenner lädt zum "Duell der Gartenprofis". Aus ungepflegten oder nicht angelegten Privatgärten werden in dieser Sendung Traumgärten. Zwei Gartenprofis entwickeln unterschiedliche Ideen für jeden Garten und bewerben sich um den Auftrag der Besitzer. Innenarchitektin Eva Brenner steht den Familien beratend zur Seite und verleiht jedem Garten mit kreativen Deko-Konzepten den letzten Schliff.
Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen. Die Geschichte der Kuriositäten, viele Schätze und noch mehr Raritäten, hammerhartes Verhandeln mit Lachen, Tränen und manchen Überraschungen - das alles bietet Horst Lichter in "Bares für Rares".
Horst Lichter und sein Team präsentieren einen Spielzeugroboter, eine Bronzegruppe, eine Cartier-Damenuhr, ein Bourdon-Manometer, eine Diamantbrosche und einen Teller von Pablo Picasso. Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen.
An Bord eines Bootes kommt eine Immobilienmaklerin namens Cheryl ums Leben. Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass dies nicht ihr richtiger Name ist und dass ihr Geschäft nicht legal war. Sie verkaufte Immobilien, die gar nicht verkauft werden durften. Neville und sein Team arbeiten daran, den Kreis der Verdächtigen einzuschränken und stoßen auf jemanden, der die Maklerin schon von früher kannte.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Laura Rollins, Fiona Button, Barney Walsh
Naomi wird zu einer Hochzeit auf der Insel Saint Barnabas eingeladen, auf der sie auch geboren wurde. Während der Hochzeit wird Rex Hays erstochen. Mit letzter Kraft kann er Naomi und den anderen mitteilen, wer der Täter ist. Nun müssen Naomi, die die Leitung in diesem Fall erhält, und der Rest ihres Teams herausfinden, ob es wirklich stimmt, dass Odette, die Mutter der Braut, die Mörderin ist.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Patrice Naiambana, Gina Ré
Der Vize-Präsident besucht die Stadt, daher sind alle Einheiten des LAPD im Einsatz, um die Straßen zu sichern und Gefahrenherde auf der Strecke einzudämmen. Nolan erfährt, dass seine Ex-Frau ihr gemeinsames Haus verkaufen will, und hadert mit dem Verkauf. Chen bekommt bei einer Prügelei eine benutzte Spritze ins Bein, nun hat sie Angst, sich infiziert zu haben. Jackson will das Verhältnis zu seiner Mutter verbessern.
Mit Nathan Fillion, Alyssa Diaz, Richard T. Jones, Titus Makin Jr., Melissa O'Neil, Afton Williamson, Eric Winter, Mercedes Mason
Es ist Valentinstag, und Sergeant Grey warnt die Polizisten vor dem gefährlichsten Tag des Jahres: Eifersucht, Enttäuschung und Einsamkeit können sich als gefährliche Mischung erweisen. Nachdem John Nolan einer Frau nach einem starken Stromschlag das Leben gerettet hat, versucht sie mit allen Mitteln, mit ihm in Kontakt zu kommen. Tim Bradford besucht seine Frau in der Entzugseinrichtung und trifft eine Entscheidung.
Mit Nathan Fillion, Alyssa Diaz, Richard T. Jones, Titus Makin Jr., Melissa O'Neil, Afton Williamson, Eric Winter, Mercedes Mason
An Bord eines Bootes kommt eine Immobilienmaklerin namens Cheryl ums Leben. Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass dies nicht ihr richtiger Name ist und dass ihr Geschäft nicht legal war. Sie verkaufte Immobilien, die gar nicht verkauft werden durften. Neville und sein Team arbeiten daran, den Kreis der Verdächtigen einzuschränken und stoßen auf jemanden, der die Maklerin schon von früher kannte.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Laura Rollins, Fiona Button, Barney Walsh
Naomi wird zu einer Hochzeit auf der Insel Saint Barnabas eingeladen, auf der sie auch geboren wurde. Während der Hochzeit wird Rex Hays erstochen. Mit letzter Kraft kann er Naomi und den anderen mitteilen, wer der Täter ist. Nun müssen Naomi, die die Leitung in diesem Fall erhält, und der Rest ihres Teams herausfinden, ob es wirklich stimmt, dass Odette, die Mutter der Braut, die Mörderin ist.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington, Patrice Naiambana, Gina Ré
Der Vize-Präsident besucht die Stadt, daher sind alle Einheiten des LAPD im Einsatz, um die Straßen zu sichern und Gefahrenherde auf der Strecke einzudämmen. Nolan erfährt, dass seine Ex-Frau ihr gemeinsames Haus verkaufen will, und hadert mit dem Verkauf. Chen bekommt bei einer Prügelei eine benutzte Spritze ins Bein, nun hat sie Angst, sich infiziert zu haben. Jackson will das Verhältnis zu seiner Mutter verbessern.
Mit Nathan Fillion, Alyssa Diaz, Richard T. Jones, Titus Makin Jr., Melissa O'Neil, Afton Williamson, Eric Winter, Mercedes Mason
Es ist Valentinstag, und Sergeant Grey warnt die Polizisten vor dem gefährlichsten Tag des Jahres: Eifersucht, Enttäuschung und Einsamkeit können sich als gefährliche Mischung erweisen. Nachdem John Nolan einer Frau nach einem starken Stromschlag das Leben gerettet hat, versucht sie mit allen Mitteln, mit ihm in Kontakt zu kommen. Tim Bradford besucht seine Frau in der Entzugseinrichtung und trifft eine Entscheidung.
Mit Nathan Fillion, Alyssa Diaz, Richard T. Jones, Titus Makin Jr., Melissa O'Neil, Afton Williamson, Eric Winter, Mercedes Mason
Moderatorin Eva Brenner lädt zum "Duell der Gartenprofis". Aus ungepflegten oder nicht angelegten Privatgärten werden in dieser Sendung Traumgärten. Zwei Gartenprofis entwickeln unterschiedliche Ideen für jeden Garten und bewerben sich um den Auftrag der Besitzer. Innenarchitektin Eva Brenner steht den Familien beratend zur Seite und verleiht jedem Garten mit kreativen Deko-Konzepten den letzten Schliff.
Horst Lichter und sein Team präsentieren einen Spielzeugroboter, eine Bronzegruppe, eine Cartier-Damenuhr, ein Bourdon-Manometer, eine Diamantbrosche und einen Teller von Pablo Picasso. Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen.
Dorfschullehrerin Connie Bishop schlafwandelt blutbeschmiert durch den Garten. Dort liegt ein toter Mann, der ihr zu Lebzeiten nachgestellt hat. Hat Connie etwas mit dem Mord zu tun? Kurz darauf wird dem Schlosser Laurence Mann nach einem launigen Abend mit Connie in deren Gartenhaus die Kehle durchgeschnitten. Sie hat Albträume und kann nicht mehr zwischen Fantasie und Wirklichkeit unterscheiden - das ist einigen Dorfbewohnern gerade recht. Zukie Richardson und ihren Freundinnen kommen die Zweifel an Connies Zurechnungsfähigkeit entgegen. Die gesellschaftlich ehrgeizige Ehefrau des reichen Howard macht Connie den Vorsitz des Frobisher-Night-Committees streitig. Sie will den alljährlichen dörflichen Wohltätigkeitsball zum glamourösen Event für die ganze Region aufwerten. Barnaby und Jones müssen bei ihren Mordermittlungen ein ganzes Knäuel von sexuellen Nachstellungen, bösartigen Rivalitäten und Neid unter Frauen entwirren. Doch auch einige Männer im Dorf haben ein Motiv.
Mit John Nettles, Jason Hughes, Jane Wymark, Barry Jackson, Nancy Carroll, Suzanne Burden, Bertie Carvel, Paola Dionisotti, Paul Kaye
Vor zwei Jahren erlag Gerald Woodley einem Herzinfarkt. Nun wird seine Witwe Sonia auf dem Weg zur Beichte erschlagen. Wenig später wird ihrem Beichtvater die Kehle durchgeschnitten. Barnaby spürt, dass einige der Dorfbewohner mit ihrem Wissen über den Grundherrn hinterm Berg halten. Erst unmittelbar vor dem Mord an der Farmersfrau Katie Soper gelingt es den Ermittlern, dem Dorf seine Geheimnisse zu entlocken. Fast der ganze Ort gehört Lord Edward Milton: Herrenhaus, Kirche, mehrere Farmen mit Äckern. Er verhindert, dass Luke und Matthew, der Sohn und der Bruder des toten Gerald, den jungen Gary Soper wegen Ladendiebstahls anzeigen. Immerhin hilft Garys Mutter Katie den Woodleys oft beim Nähen aus. Er rät Barnaby, nicht auf den bösen Klatsch über Gerald zu hören. Der habe seine Sonia nicht geprügelt, sondern sei ein hochanständiger Bürger und Christ gewesen. Ein Gutmensch?
Mit John Nettles, Jason Hughes, Jane Wymark, Barry Jackson, Philip Bretherton, James Wilby, Richard Cordery
Schmerzen erleben wir alle, mal mehr, mal weniger. Als Warnsystem ist das auch gut so. Aber was die wenigsten wissen: Unser Gesundheitssystem führt dazu, dass wir uns chronische Schmerzpatientinnen und -Patienten geradezu heranzüchten. Denn je länger Schmerzen nicht effektiv behandelt werden, desto größer das Risiko, dass sich der Schmerz chronifiziert und nicht mehr weggeht. Die Versorgung von Betroffenen ist schon jetzt katastrophal und ihre Anzahl wird absehbar weiter zunehmen. Hinzu kommt, dass die meisten, leider oft auch medizinisches Personal, Schmerzen falsch verstehen - "MAITHINK X" klärt auf.
Von KI-Wahnsinn bis hin zu Rechtspopulismus auf Social Media: Jan Böhmermann kombiniert gesellschaftlich relevante Themen mit Witz und Ironie – journalistisch fundiert und gewohnt provokant.
Die "heute-show" stellt die Welt der TV-Nachrichten auf den Kopf. Satirisch, witzig, bissig kommentiert Oliver Welke die aktuellen Fernsehbilder aus Politik und Nachrichtensendungen. Die "heute-show" mit Anchorman und Team bietet in 30 Minuten gut gelauntes Politainment, unterhaltend und geistreich zugleich. Wahlkampfparolen werden seziert, hohle Phrasen entlarvt oder das Fachchinesisch unserer Volksvertreter humorvoll übersetzt. Diese Sendung wird im Web und in der App mit Gebärdensprache angeboten.
"Die glorreichen 10" fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "hipsten Haaren", den "krassesten Kindheiten" und den "kämpferischsten Comebacks". Die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. "They never come back" - "Sie kommen niemals zurück", lautet eine alte Boxerweisheit. Aber stimmt das überhaupt? Die erstaunlichsten Comebacks ereignen sich wahrscheinlich im Sport. Die größten Aufholjagden, nicht mehr für möglich gehaltene Siege, irre Wendungen und spektakuläre Wiederauferstehungen. Auch Politiker und große Staatsmänner feiern spektakuläre Comebacks. In weniger als einem Jahrzehnt hatte sich der kleine Korse Napoleon Bonaparte zum mächtigsten Mann Europas hochgekämpft. Doch als er sich im Jahr 1814 entschloss, auch noch das Zarenreich zu erobern, ging er zu weit: Im russischen Winter verlor er den Großteil seiner Grande Armée. War das das Ende seiner Herrschaft, oder gelang ihm ein politisches Comeback? "Die glorreichen 10: Die kämpferischsten Comebacks der Geschichte" wirft einen ungewöhnlichen Blick auf zehn außergewöhnliche Ereignisse der Geschichte in einem völlig willkürlichen Ranking. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
Wie tickt New York? In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - New York" erforscht der "Terra X"-Moderator Leon Windscheid die Seele, Magie und Geschichte der amerikanischen Metropole. Wie konnte aus einem Stützpunkt von Pelzhändlern und wagemutigen Siedlern eine atemberaubende Weltstadt erwachsen? Das fragt sich der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid in "Terra X: Weltstädte - New York". Für viele ist New York die Stadt der Städte. Ein Weltwunder, das sich hoch in den Himmel schraubt und immer wieder neue Rekorde bricht. Ein Symbol für Dichte und pulsierendes Leben, ein wimmelnder Schmelztiegel, der nie zur Ruhe kommt. Und tatsächlich ist New York im Laufe von nur 400 Jahren zu einem atemberaubenden Superorganismus angewachsen, der sich jeder Beschreibung zu entziehen scheint. Heute bezieht die Stadt Arbeitskräfte, Ressourcen, Energie, Wasser und Kapital aus aller Welt, nur um immer weiter dem Himmel entgegen zu wachsen. So sind die Wolkenkratzer zum Symbol der Stadt geworden. Die Skyline New Yorks kennt man aus zahlreichen Filmen und Serien. Sie sind das sichtbare Zeichen von Wagemut und Fortschritt, aber auch Größenwahn und Bauspekulation im New York der 1920er- und 1930er-Jahre. Die neueste Generation von Wolkenkratzern nennen die New Yorker "Supertalls". Denn sie sind nicht nur superhoch, sondern auch superschlank, fast so, als hätte man ein paar Stifte in die Silhouette der Skyline gesteckt. 14 solcher Bleistift-Gebäude wurden seit 2014 in New York gebaut. Das Kleinste ist 220 Meter hoch, das höchste 480 Meter - höher als das berühmte Empire State Building. Psychologe Leon Windscheid trifft einen der erfolgreichsten Immobilienmakler New Yorks und lässt sich von ihm das 54 Millionen teure Appartement im 76. Stock des Steinway Towers zeigen. Der dünnste Wolkenkratzer der Welt. Nur 18 Meter breit, aber unglaubliche 435 Meter hoch und mit einem einzigartigen Blick über den Central Park. Mit viel Geld kann man sich in New York eben fast einen Platz im Himmel kaufen. Doch der Blick auf die Skyline Manhattans zeigt nur einen kleinen Ausschnitt dieser faszinierenden Stadt und verrät nicht, wie sie wurde, was sie heute ist: Amerikas Megametropole Nummer 1. Um New York buchstäblich besser begreifen zu können, muss man hinter die Fassaden blicken und immer wieder Türen in die Vergangenheit aufstoßen, die zu faszinierenden Geschichten führen. Wie zum Beispiel zum Entdecker und Seefahrer Henry Hudson oder zum Immobilien-Spekulanten Johann Jakob Astor. Was treibt die Menschen an, die hier den American Dream suchen? "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid erforscht die Motive und Visionen der Entdecker, Gründer und Erbauer New Yorks und erforscht dabei die Seele dieser einzigartigen Stadt.
In "Terra X - Weltstädte: Paris" ergründet "Terra X"-Moderator und Psychologe das Savoir-vivre der Pariser und die Magie der Weltstadt an der Seine. Paris - das ist ein Gefühl. Kaum eine Stadt erobert allein mit dem Klang ihres Namens so sehr die Sinne. Warum gerade diese einst unbedeutende Siedlung zur Weltstadt aufgestiegen ist, erforscht der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid. Die Stadt des Lichts ist einer der Beinamen, den Paris seit Jahrhunderten trägt. Er bezog sich eigentlich auf die Einführung der Straßenbeleuchtung unter Ludwig XIV., ist aber auch in einem breiteren Sinne zutreffend. Denn über Jahrhunderte hinweg war Paris nicht nur die Hauptstadt Frankreichs, sondern galt als Hauptstadt der Welt. Weil die Metropole an der Seine der Welt das Licht der Aufklärung und damit die Idee der Freiheit und Gleichheit der Menschen gebracht hat. Weil sie als Hauptstadt des Wissens galt, in der Forscher an großen Universitäten die Welt veränderten - während neue, riesige Museen und Sammlungen das Volk aus der Unwissenheit befreiten. Weil ihr der Ruf vorauseilte, dass alle Feinheiten zivilisierten Lebens hier auf die Spitze getrieben werden. Paris gilt bis heute als Stadt des Savoir-vivre, als Weltstadt der Mode und des ungetrübten Vergnügens. Gleichzeitig war Paris aber auch die Stadt schwärender Klassengegensätze, Handlungsort gleich mehrerer blutiger Revolutionen, Schauplatz einer radikalen Umformung der Stadt und Vertreibung der Arbeiterschaft aus dem Stadtkern. Die Errungenschaften, für die Paris bis heute gefeiert wird - gesellschaftlich wie architektonisch - wurden in der Regel hart erkämpft. Paris ist auch eine Stadt der starken Symbole. Der Eiffelturm als Schlüsselanhänger allein ist ausreichend, uns das gesamte Tableau dieser Stadt mit ihren genormten Bürgerhäusern, dem Seine-Kanal und den berühmten Plätzen und Gebäuden vor Augen zu führen. Damit ist auch klar: Paris ist nicht nur eine reale Stadt. Es ist auch eine mythische Stadt, zelebriert von unzähligen Künstlern und Schriftstellern über Jahrhunderte hinweg. Psychologe Leon Windscheid taucht in die Geschichte der Metropole ein und trifft Menschen, die ihm helfen, den Mythos von Paris zu entschlüsseln und auch zu entlarven. Wie sehen die Pariser und Pariserinnen ihre Stadt heute, und wie sieht die Seele dieser Stadt neben all den Klischees wirklich aus?
Istanbul, die "Königin der Städte". "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid ergründet das Geheimnis der magischen Stadt am Bosporus. Die vibrierende Megametropole, die noch immer mit ihrem "Tausendundeine Nacht"-Flair betört, ist die einzige Weltstadt auf zwei Kontinenten. Leon Windscheid erforscht, warum Istanbuls Zauber bis heute ungebrochen ist. Die Stadt entführt mit ihrer einzigartigen Architektur, Kultur und Geschichte unmittelbar in andere Sphären. Einst galt sie als "Wohnort der Glückseligkeit". Doch Istanbul ist mehr als nur ein Hauch von Orient, drei Flugstunden von Deutschland entfernt. Sie ist eine Stadt der vielen Identitäten. Sie war das Zentrum von zwei Imperien, ein spiritueller Mittelpunkt für das frühe Christentum und den Islam. Die Weltstadt auf zwei Kontinenten, die Ost und West verbindet. Eine Weltstadt im historischsten Sinne des Wortes und heute eine Megacity. Mit geschätzten 20 Millionen Einwohnern. Eine Stadt, die permanent ihre natürlichen Grenzen verschiebt. Zwischen brutaler Armut und massivem Reichtum. Am Ufer einer der gefährlichsten Wasserstraßen der Welt, in einer extrem erdbebengefährdeten Region. Eine Stadt, die auf der Kante lebt - die wie kaum eine andere die Psyche fordert. Und die den Geist und die Sinne stimuliert mit ihrem ganz eigenen Zauber, ihrem organischen Chaos und ihrer unvergleichbaren Geräuschkulisse. Leon Windscheid reist nach Istanbul und begibt sich vor Ort auf eine spannende Spurensuche: Wie konnte sich diese Stadt zu einem der größten und bedeutendsten Machtzentren ihrer jeweiligen Zeit etablieren? Leon Windscheid blickt zurück auf die Geschichte der Stadt, die so oft Herrscher und Religion gewechselt hat, und erforscht dabei, was die Bewohner und Besucher Istanbuls bis heute in den Bann schlägt.
Seit die Menschen Häuser bauen, bauen sie auch Gotteshäuser - überall auf der Welt. Allein in Deutschland gibt es rund 45 000 Kirchen, das sind in etwa so viele, wie es Schulen gibt. Ein wahrer Kirchensuperbau steht in Ulm: Der Turm des Ulmer Münster misst stolze 161,53 Meter. Jahrhundertelang war er allerdings nicht mehr als eine Bauruine. Erst wurde die Kirche wegen Geldmangels nicht fertig, dann bremste die Reformation. Schließlich war die Gotik out, und am Ende bauten die Kölner auch noch höher. 1880 wird dort Einweihung gefeiert - mit Kaiserbesuch. Der Dom ist damals das höchste Gebäude der Welt. Doch Ulm zieht nach. Anders als in Köln orientieren sich die Architekten nicht an den mittelalterlichen Plänen, sondern bauen munter immer höher. Bis heute ist das Ulmer Münster die höchste Kirche der Welt. Übertroffen allein von einem Hightech-Gotteshaus luxuriösen Ausmaßes, der Moschee Hassan II. in Casablanca. Nicht nur, dass ihr Minarett alle anderen sakralen Bauten der Welt überragt, sie ist auch flächenmäßig die eindeutige Nummer eins unter den Gotteshäusern - den Petersdom schluckt sie problemlos. Der besondere Clou ist das verschiebbare Dach; auf Knopfdruck setzen sich die 1100 Tonnen in Bewegung und öffnen sich lautlos in fünf Minuten. Damit nicht genug, schießt nachts ein Laserstrahl aus der Spitze des Minaretts und strahlt 30 Kilometer weit gen Mekka. Doch wann hat das alles angefangen, das Bauen für die Götter? Einer der ältesten und bekanntesten Kultbauten steht in England. Stonehenge, errichtet vor circa 5000 Jahren aus Sarsenstein, einem der schwersten Gesteine der Welt. Die Steinzeitmenschen, die vor allem Sonne und Mond verehrten, fanden einmal im Jahr zu Tausenden in Stonehenge zusammen, um das wichtigste Ereignis des Jahres zu feiern: die Sommersonnenwende. Im Unterschied zu den Naturgottheiten der alten Briten verehren Ägypter, Römer und Griechen Tausende von verschiedenen Göttern. Mit dem Judentum und dem daraus entstehenden Christentum kommt ein neuer Glaube in die Welt, der Glaube an einen einzigen Gott. Für den einen Gott wurden glanzvolle Kirchen, majestätische Kathedralen und Moscheen erschaffen. Die Felsenkirchen von Lalibela gehören sicher zu den ungewöhnlichsten Bauwerken der Erde. Im 12. Jahrhundert ließ sie der König Lalibela in Äthiopien buchstäblich aus dem Fels heraus schneiden. Nicht weniger als 15 000 Tonnen Stein wurden aus dem Berg gemeißelt. Die so entstandenen elf Kirchen gehören zu den größten von Menschen geschaffenen monolithischen Strukturen der Welt. Die größte und wichtigste Kirche der Welt ist der Petersdom in Rom. Und einer hatte an seinem Bau bedeutenden Anteil - ein menschenscheuer, ständig schlecht gelaunter Künstler - Michelangelo Buonarroti. Zunächst wird Michelangelo jedoch mit den Malerarbeiten in einer Kapelle abgespeist, eigentlich "gar nicht sein Metier", wie er meint. Der ungeliebte Nebenjob, die Sixtinische Kapelle, wird trotzdem zum Meisterwerk. Und dann, 40 Jahre nach Baubeginn, Michelangelo ist bereits 71 Jahre alt, überträgt man ihm die Leitung für die ewige Baustelle der Ewigen Stadt. Die im Durchmesser 42 Meter große Kuppel wird die Krönung seines Werks. Aber auch Buddhisten und Hindus haben ihren Göttern die prächtigsten Bauten erstellt. Mitten im indonesischen Dschungel findet sich die vielleicht längste Bildergeschichte der Welt - an der größten buddhistischen Tempelanlage der Welt in Borobodur. Über fast fünf Kilometer erstrecken sich die Reliefs an den Tempelwänden, die Szenen aus den Leben Buddhas und der Erbauer erzählen. Der größte Tempelkomplex allerdings ist Angkor in Kambodscha. Mit mehr als 1000 Heiligtümern auf 350 Quadratkilometern Fläche bietet sie die größte "Tempeldichte" der Erde. Die bekannteste Anlage ist Angkor Wat, das größte religiöse Bauwerk der Welt mit seinem Tempelberg und fünf gewaltigen Türmen. Doch auch dieser Superbau scheint schlagbar, wenngleich er dabei gegen sich selbst verlöre: Ein Inder plant Angkor Wat nachzubauen - nur größer. Ob Stonehenge, der Petersdom, die Moschee Hassan II. oder die südostasiatischen Tempelanlagen - die Erbauer sakraler Bauten schrecken vor Außergewöhnlichkeit und Gigantismus nicht zurück. Inwieweit ist Architektur auch ein Abbild der jeweiligen Religion, und was sagt sie über die jeweilige Glaubensrichtung aus? Die zweite Folge "Säulen für die Ewigkeit" erzählt, worin sich die Baustile und Gotteshäuser der verschiedenen Religionen unterscheiden. Christian Berkel erklimmt die Spitze des Ulmer Münster und erkundet nicht nur dessen bewe
Der Traum vom höchsten Gebäude der Welt scheint so alt wie die Menschheit. Schon die Bibel erzählt vom ehrgeizigen Projekt der Babylonier, ein Bauwerk zu errichten, das den Himmel berührt. Die ersten "Hochhäuser" entstanden vor circa 4500 Jahren in Ägypten. 20 000 Menschen arbeiteten auf der damals größten Baustelle der Welt und schufen das einzige antike Weltwunder, das heute noch existiert: die Pyramiden von Gizeh. Während die zeitgleich in Deutschland errichteten Fürstengräber aus der Bronzezeit bescheidene acht Meter hoch waren, hielten die Grabmäler der Pharaonen mit bis zu 146 Meter den Höhenrekord - bis ins 19. Jahrhundert. Im italienischen Mittelalter begann eine neue Bauära, in der Türme sich zum reinen Statussymbol entwickelten und allein dem Zweck dienten, Luxus, Macht und Geld zur Schau zu stellen. Ende des 13. Jahrhunderts entstanden die ersten Skylines. Der Handel florierte, und wer etwas auf sich hielt, baute in die Höhe. San Gimignano ist bis heute ein gut erhaltenes Zeugnis für die Blüten, die der Bauwahn der berühmtesten Familien - wie die der Ardinghelli oder Salvucci - trieb. Doch erst mit der Erfindung des Stahls erreichte der Wettlauf zum Himmel neue Dimensionen. Das veredelte Eisen ist beliebig formbar und gleichzeitig unglaublich fest, ein Material, das der industriellen Revolution zu voller Fahrt verhalf und nicht nur die Gesellschaft grundlegend veränderte, sondern auch die Architektur. Gustave Eiffel, Franzose, Ingenieur und ein Mann mit Ambitionen, kannte sich aus mit Stahl. Viele Eisenbahnbrücken, Viadukte und Bahnhöfe hatte er bereits gebaut. Für die Weltausstellung 1884 in Paris gelang ihm der ganz große Wurf, ein neues Weltwunder sollte es werden. Eiffel - nicht nur genialer Ingenieur, sondern auch talentierter Bauunternehmer - stellte lediglich gelernte Arbeiter ein und bezahlte gut. Wer trank oder sich zankte, flog raus. Sogar eine Kantine baute er in den Turm. So schaffte er das damals Unfassbare: Ohne, dass ein Arbeiter sein Leben verlor, war der Eiffelturm nach 27 Monaten fertig, mit 324,82 Meter das damals höchste Gebäude der Welt und in vielerlei Hinsicht eine atemberaubende Leistung. Selbst im größten Sturm neigt sich die Spitze maximal zwölf Zentimeter zur Seite. Zudem ist die Konstruktion - gemessen an der Höhe - federleicht: Schrumpfte man den Eiffelturm auf 30 Zentimeter, wäre er nur noch sieben Gramm schwer. Doch mancher Pariser Zeitgenosse sah darin einen "tragischen Laternenpfahl" oder beschimpfte den Turm als "beispielloses Verbrechen an der Schönheit der Baukunst". Die Erfolgsgeschichte nahm erst Fahrt auf, als 1898 die ersten Radiosignale vom Eiffelturm gesendet worden waren und er nach dem Zweiten Weltkrieg zum Sendemast für Fernsehexperimente geworden war. Von Abriss, der zwischenzeitlich ins Auge gefasst worden war, war längst keine Rede mehr. Der Eiffelturm und Paris - das ist ein Gedanke geworden. Und damit das so bleibt, rücken ihm alle sieben Jahre Anstreicher mit Rostschutzmittel und 60 Tonnen Farbe zu Leibe. Für die Entstehung wahrer Wolkenkratzer, wie sie heute das Stadtbild der Metropolen prägen, waren allerdings erst zwei revolutionäre Erfindungen nötig: Stahlbeton und der absturzsichere Aufzug von Elisha Graves Otis. Neuerungen, die die Beletage auf einmal alt aussehen ließen. Im frühen 20. Jahrhundert begann in New York ein Kopf-an-Kopf-Rennen um das höchste Gebäude der Welt. Erst lag die Bank of Manhattan vorne, doch am Ende gewann das Chrysler Building dank einer heimlich zusammengenieteten Turmspitze. Dieser Coup durchkreuzte zunächst auch die Pläne des Empire State Buildings. Erst dessen 60 Meter hoher Ankermast für Zeppeline brachte ihm den Sieg. Am 1. Mai 1931, nach nur 13 Monaten Bauzeit, wurde das Gebäude feierlich eröffnet. Doch die Büros standen leer, denn die Wirtschaftskrise beutelte auch die USA, und die New Yorker verspotteten das damals höchste Haus der Welt als "Empty State Building". Heute ist seine Plattform eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Inzwischen lassen andere Gebäude die New Yorker Hochhäuser klein aussehen. Der "Turm des Kalifen", das Burj Khalifa, mit seinen unfassbaren 828 Metern kratzt buchstäblich am Himmel von Dubai. Auch anderswo arbeiten Metropolen eifrig an einer unverwechselbaren Skyline. Nicht nur Sydney und London lassen sich an ihrer Silhouette sofort identifizieren, auch Frankfurt trägt dank seiner Westend-Wolkenkratzer den Beinamen "Mainhattan". Aber die Geschichte der Gebäude ist nicht zuletzt die Geschichte ihrer Baumeister, die oft genug für wahnsinnig erklärt wurden, aber am Ende triumphierten. Es waren geniale Erfindungen, die den Wettla
Visionäre, Künstler, Milliardäre und auch Diktatoren hinterlassen uns die wildesten, verrücktesten und wahnsinnigsten Bauten - seit Tausenden von Jahren. Was treibt Menschen zu diesen gigantischen Bauleistungen an? Liebe, Angst, religiöse Motive oder die pure Geltungssucht? Häufig finden sich Wahnsinn und Visionen unter den Motiven. Die Chinesische Mauer wurde im Verfolgungswahn erschaffen. Zum Schutz gegen die Nomaden aus dem Norden befiehlt der Kaiser von China, die wenig standhafte Mauer aus Lehm in eine "Große Mauer" aus Stein zu verwandeln. Es wird das größte Bauwerk der Welt, das nach Angaben der Chinesen insgesamt 21 196 Kilometer misst. Die Bauarbeiten an dem Mammutprojekt dauern etwa 2000 Jahre, stürzen die Dynastie beinahe in den Bankrott und kosten schätzungsweise 250 000 Arbeiter das Leben. Sicherheitsdenken und Verteidigungswahn lassen auch die Deutschen dicke Mauern bauen. Würde man hierzulande alle Burgmauern aneinanderhängen, man käme auf mehrere Tausend Kilometer. Mehr als 20 000 Burgen muss es in Deutschland im Mittelalter gegeben haben, vor allem Trutz- und Zollburgen. Eine der schicksten thront heute noch hoch über dem Rhein und demonstriert Macht und Stärke: die Marksburg. Noch im 19. Jahrhundert dienen Burgen als Vorlage für die Wünsche von Monarchen, wie Schloss Neuschwanstein, für das sich Ludwig II. heillos verschuldete. Ein zwar kleineres, aber noch viel fantastischeres Traumschloss baute sich der französische Postbote Ferdinand Cheval. Auf seinen Postrunden sammelt er kleine Steine, jeden Tag, ein Leben lang - und baute daraus sein "Palais Idéal", das aussieht, als sei es einem surrealistischen Gemälde entsprungen. Die Träume mancher Visionäre ließen sogar ganze Städte erstehen: Venedig, La Serenissima, eine Stadt im Wasser, errichtet auf Millionen von Holzpfählen in einer flachen Lagune. Von so vielen Besuchern aufgesucht, wie kaum eine andere Stadt der Welt und derart beliebt, dass in Las Vegas eine Kopie erbaut wurde, das "Venetian Resort Hotel". Zu diesem zweiten Venedig gehören ein eigener Markusplatz mit Campanile, eine Rialtobrücke und zahlreiche Kanäle, nur knietief zwar, aber von singenden Gondolieri befahren. Das Hotel ist mit 7128 Zimmern ganz nebenbei noch das größte der Welt. Aber in der Stadt der Casinos und Shows finden sich auch ein "Hotel Paris" inklusive Eiffelturm, ein "Hotel New York, New York" und das "Luxor", bestehend aus Pyramide und Sphinx. Dort, wo 1845 noch eine einsame Postkutschenstation in der Wüste von Nevada stand, fallen heute pro Jahr 36 Millionen Touristen ein und bringen Las Vegas neun Milliarden Dollar Gewinn. Wo Geld keine Rolle spielt, wird Bauen zum reinen Prestigewettlauf. In Abu Dhabi gönnt sich das Yas-Hotel eine integrierte Formel-1-Rennstrecke. In Dubai steht mit dem Burj Khalifa das höchste Gebäude der Welt. Gleich nebenan wird die größte künstliche Insel der Welt geschaffen, Palm Island. Mit dem Burj Al-Arab, Dubais segelförmigen Wahrzeichen, begann 1999 die Jagd nach den Superlativen: Mit 321 Metern ist das Luxus-Hotel fast so hoch wie der Eiffelturm und auch 13 Jahre nach Einweihung eines der teuersten der Welt. Der Besucher steht staunend vor riesigen Aquarien in der Lobby. 8000 Quadratmeter Blattgold und mehrere Tonnen Carrara-Marmor sorgen für luxuriöse Oberflächen. Die kleinste Suite ist 169 Quadratmeter groß. Dass die architektonischen Visionen der Zukunft bescheidener werden, ist nicht zu erwarten. Die ersten Entwürfe für 1000-Meter-Bauten kursieren schon. Doch was kommt als nächstes: Bauen wir noch höher, im und unter Wasser oder geht es gar ins All? Kann Architektur eine Gesellschaft verändern? Die dritte Folge "Wahnsinn und Visionen" beantwortet die Frage, was Architektur zu Extremen treibt, und was Superbauten über uns und unsere Gesellschaft aussagen. Christian Berkel führt durch die Marksburg. Er erkundet deren Wehrhaftigkeit und erklärt unterschiedliche Verteidigungsmechanismen.