Weiße Nächte im Sommer und dunkle Zeiten im Winter - mit Polarlichtern und kunstvoll erleuchteten Städten. Diese beiden Extreme machen die faszinierenden Lichtwelten des Nordens aus. "Terra Xpress" macht sich in Lappland auf die Suche nach dem Polarlicht, zusammen mit einem Forscher des Instituts für Raumphysik in Kiruna. In früheren Zeiten wurde es als Zeichen der Götter verstanden, genauso wie die sogenannte Halo-Erscheinung. Manchmal, an Tagen mit niedrigem Sonnenstand, zaubert diese einen magischen Lichtkreis mit strahlendem Kreuz und Nebensonnen an den Himmel. Forschende halten es für möglich, dass Konstantin der Große ein solches Naturschauspiel als göttliche Botschaft verstanden hat. Im 4. Jahrhundert war er als angeblich erster christlicher Kaiser in die Geschichte eingegangen und sollte fortan unter dem Zeichen des christlichen Sonnengottes Kriege führen. Schweden hat 2022 erstmals eine Lichtprofessorin berufen. Myriam Aries lehrt seit September 2022 an der Technischen Hochschule in Jönköping und beschäftigt sich mit den Auswirkungen von natürlichem und künstlichem Licht auf den Menschen. 2009 wandern Julia und Alex Kemna mit ihren vier Kindern von Berlin nach Schweden aus, besser gesagt nach Öland. Die Familie baut einen kleinen Hof mit Bonbonmanufaktur auf, der schnell zur Attraktion auf der Insel wird. Mit dem Ausbruch der Coronapandemie fürchten sie um ihre Existenz - doch alles kommt anders als erwartet. Alljährlicher Höhepunkt ist das Mittsommerfest, an dem alle zusammenkommen, tanzen und feiern. Auch Thomas Golz aus Brandenburg kann sich dem Zauber des Nordens nicht entziehen, seit er zum ersten Mal der Elche wegen in Lappland war. "Terra Xpress" hat ihn nach Schweden begleitet. Dort will er für seine Elchfarm zwei kleine Elchweibchen holen. Auf der Reise besucht er auch seine indigenen Sami-Freunde und nimmt am jährlichen Zusammentreiben der frei lebenden Rentierherden teil.
Verborgen in den Tiefen unserer Meere liegen mehr Schätze als in den Tresoren und Museen unserer Erde - Relikte aus der Vergangenheit, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Die Dokumentation folgt dem Unterwasserarchäologen und Forschungstaucher Florian Huber auf seiner Reise rund um den Globus, präsentiert verschollen geglaubte Wracks und erzählt ihre spannende Geschichte. Etwa drei Millionen Wracks liegen auf dem Grund der Gewässer unseres Planeten, und jedes hat seine eigene, verborgene Geschichte. Doch die stummen Zeitzeugen sind in Gefahr. Plünderer und der biologische Verfall sind eine ernste Bedrohung für die Schiffswracks. Florian Huber hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wracks zu schützen und ihre Geschichten zu rekonstruieren. Er taucht hinab zu Relikten aus dem Ersten Weltkrieg, zu uralten Fossilien, antiken Frachtenseglern, und er macht sich auf die Suche nach verborgenen Schätzen auf dem Meeresgrund. Vor Helgoland liegen gleich vier deutsche Kriegsschiffe auf Grund, die noch weitgehend unerforscht sind. Sie sanken dort in einem Seegefecht im August 1914. In den vergangenen Jahren haben Raubtaucher das Wrack der "SMS Mainz" immer wieder geplündert und damit die Totenruhe der gefallenen Seeleute gestört. Jetzt ist den deutschen Behörden ein Schlag gegen die Raubtaucher gelungen: Die Bundespolizei hat die gestohlenen Artefakte von der "SMS Mainz" bei den niederländischen Plünderern entdeckt und beschlagnahmen lassen. Die Objekte vom Meeresgrund werden in Dresden restauriert. Am anderen Ende der Welt analysiert Hubers Team zwar ebenfalls Kriegsschiffe, allerdings stammen diese aus dem Zweiten Weltkrieg und stellen ein massives Umweltproblem dar. In der paradiesischen Südsee-Inselwelt von Chuuk Lagoon befindet sich der größte Schiffsfriedhof der Welt. Die Wracks mitten im Pazifik sind tickende Zeitbomben, schließlich lagern immer noch Treibstoff und Munition in den Bäuchen der rostenden Wracks. Durch die fortschreitende Korrosion tritt jedes Jahr immer mehr Gift aus und bedroht das einzigartige Ökosystem der Inseln. Vor Mauritius erforscht Florian Huber ein Wrack, das in die Geschichte einging: die "Saint Géran". Das Schiff der französischen Ostindienkompanie zerschellte am 17. August 1744 vor Mauritius an einem Riff und sank. Die "Saint Géran" wurde im weltberühmten Roman "Paul et Virginie" von Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre verewigt. Er erzählt die Geschichte einer tragischen Liebe. Das Wrack ist jedoch in Vergessenheit geraten. Florian Huber macht sich auf Spurensuche - nach dem Wahrheitsgehalt der Geschichte und nach den Überresten des Schiffes. Zunächst per Ultraleicht-Wasserflugzeug aus der Luft und dann mit seiner Crew aus Forschungstauchern. In kaum einer anderen Region der Erde liegen mehr Schiffswracks auf dem Meeresgrund als in der Ostsee. Das liegt nicht nur an den zahlreichen Seeschlachten, die in diesem Meer stattfanden, sondern vor allem am geringen Salzgehalt der Ostsee. Dieser Umstand führt dazu, dass der Schiffsbohrwurm, der Wracks in anderen Regionen zusetzt, dort kaum vorkommt. Daher befinden sich auch alte Holz-Wracks noch immer in einem hervorragenden Zustand. Der Unterwasserarchäologe Florian Huber analysiert den Erhaltungszustand von einem ganz besonderen Wrack weit im Norden der Ostsee. Zwischen Finnland und Schweden liegt die "Plus" auf Grund. Das Schiff gehörte zu den sogenannten Flying P-Linern der Hamburger Reederei Laeisz. Bei nur drei Grad Celsius Wassertemperatur taucht er mit seinen Kollegen in eine Tiefe von 32 Metern hinab und nimmt das Wrack unter die Lupe. Florian Hubers Reise um den Globus führt die Zuschauer auch auf die Bahamas. Denn auf den Inseln befinden sich besonders geheimnisvolle Orte - die sogenannten Blue Holes. Die tiefen Kalksteinhöhlen aus grauer Vorzeit sind voller Wasser. Als bei den verschiedenen Eiszeiten auf dem Planeten der Wasserspiegel sank, lagen die Höhlen zwischenzeitlich trocken. Noch heute finden die Taucher Überreste aus jener Zeit. Florian Huber stößt auf einen urzeitlichen Krokodilschädel. Die Reise um den Globus liefert spannende wissenschaftliche Einblicke in die Unterwasserarchäologie und präsentiert dabei gleichermaßen ebenso vielfältige wie spektakuläre Unterwasseraufnahmen.
Der Unterwasserarchäologe Florian Huber taucht in der Ägäis, vor Madeira, Schottland und Schweden zu neuen archäologischen Hotspots und liefert dabei spektakuläre Unterwasserbilder. In der "Terra X"-Dokumentation "Schätze unter Wasser" stellt Florian Huber vier europäische Wissenschaftsprojekte vor: ein Unterwassermuseum in der Ägäis, steinzeitliche Pfahlbauten auf den Äußeren Hebriden, Tiefseeforschung vor Madeira und ein Wrack in der Ostsee. Der Unterwasserarchäologe Florian Huber gehört zu einer Community, die sich am liebsten unter Wasser aufhält und nach archäologischen Schätzen fahndet, um sie wissenschaftlich zu untersuchen. Der Forscher aus Kiel ist bestens vernetzt und trifft sich regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen an den unterschiedlichsten Orten der Welt. In der neuen "Terra X"-Folge "Schätze unter Wasser" taucht Florian Huber in der Ägäis zum "Meerespark Alonnisos-Nördliche Sporaden", der nicht nur durch seinen Artenreichtum beeindruckt, sondern auch zu einem Unterwassermuseum führt. Seit einigen Jahren können Amateurtaucher zwischen Alonnisos und Peristera geführte Touren zu einem Wrack aus dem 5. Jahrhundert vor Christus unternehmen, das dort mitsamt seiner Ladung am Meeresgrund liegt. Für das innovative Konzept erhielt Alonnisos 2020 den "Europäischen Preis für Kulturtourismus". Obwohl die Tiefsee den Großteil unseres Planeten ausmacht, weiß die Forschung noch immer sehr wenig über die Artenvielfalt am Meeresboden. Dem entgegenzuwirken, haben sich Kirsten und Joachim Jakobsen zur Aufgabe gemacht. Vor der portugiesischen Insel Madeira erhält Florian Huber die seltene Gelegenheit, neben den berühmten Tierfilmern in der "Lula 1000" Platz zu nehmen. Die Jakobsens erforschen seit vielen Jahren die bizarr wirkende Lebenswelt in bis zu 1000 Metern Tiefe und dokumentieren ihre Arbeit mit spektakulären Unterwasseraufnahmen. Möglich ist das nur, weil ihr Unterwasserfahrzeug über Hightech-Kameras und Lichtequipment verfügt, die selbst in der größten Dunkelheit gestochen scharfe Bilder liefern. Neben exotischen Fischen, Meerestieren und Pflanzenarten zeigen die Jakobsens Florian zwei archäologische Fundorte im stillen Unterwasserkosmos, die noch immer Rätsel aufgeben. Eine andere archäologische Sensation hat es Florian Huber besonders angetan: die Crannogs von Schottland und den Äußeren Hebriden. Die meisten der rätselhaften Inseln wurden vor Jahrtausenden vor allem in Seen oder Meeresbuchten errichtet, manchmal auch in Sümpfen. Sie waren schwer zugänglich, meist führte nur ein Damm zu den Bewohnern der Crannogs, die dort in einfachen Rundhütten lebten. Mehrere Hundert Crannogs sind aus Irland, von den Äußeren Hebriden und dem schottischen Festland bekannt. Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass die meisten aus der Zeit zwischen etwa 800 bis 50 vor Christus stammen. Florian Huber besucht die aktuellen Ausgrabungen auf den Äußeren Hebriden Schottlands, da Funde nahelegen, dass einige dieser Bauten vermutlich 3000 Jahre älter sind als bislang angenommen. Die Reise von Florian Huber endet mit einer Tauchexpedition zur königlichen "Gribshunden" in der schwedischen Ostsee. Das Schiffswrack befindet sich nur wenige Kilometer vor der Küste von Ronnebyhamn an der Nordseite der kleinen Insel Stora Ekön, die Ende des 15. Jahrhunderts noch zum dänischen Territorium gehörte. Die "Gribshunden" war ein dänisches Kriegsschiff und Flaggschiff von Johann I., König von Dänemark und Norwegen. Der Segler gilt als eines der am besten erhaltenen Wracks aus dem späten Mittelalter. Die Funde beweisen, dass Skandinavien schon im Mittelalter in ein globales Handelsnetz eingebunden war. Ein besonderes Stück ist der Ring eines Kettenhemdes mit der Signatur des Eisenschmieds Ulrich Feurer. Florian Huber folgt seiner Spur bis nach Nürnberg.
Der Legende nach warf der Pirat La Buse kurz vor seiner Hinrichtung einen Zettel in die Menge, auf dem er in Geheimschrift Hinweise auf das Versteck seines Schatzes gegeben haben soll. Der Schweizer Rätselmacher Daniel Krieg ist davon überzeugt, dass er den Code des Kryptogramms geknackt hat und damit weiß, wo die kostbare Beute des Piraten versteckt ist. Seine Schatzsuche führt ihn auf zwei Inseln im Indischen Ozean. Perlen, Edelsteine, Kisten voller Gold und Silbermünzen - kaum etwas fasziniert die Menschen so sehr wie wertvolle Schätze an geheimen Orten. Seit Jahrhunderten locken diese sagenumwobenen Reichtümer Schatzsucher aus aller Welt. Eine besondere Verlockung stellen Piratenschätze dar. Im April 1720 macht der französische Pirat Olivier Levasseur, bekannt unter dem Namen La Buse , bei der Insel La Réunion den Fang seines Lebens. Er kapert das manövrierunfähig in der Bucht von Saint-Denis liegende portugiesische Schlachtschiff "Nossa Senhora do Cabo e São Pedro". An Bord befinden sich der Vizekönig von Portugiesisch-Indien und der Erzbischof von Goa mit all ihren Schätzen, eine milliardenschwere Beute. Der Schatz wird nach Piratenart unter der Besatzung aufgeteilt. Einige Jahre später wird den Piraten eine Amnestie unter der Bedingung angeboten, dass sie einen Teil ihrer Schätze zurückgeben. Einige machen davon Gebrauch, Kapitän La Buse lehnt ab. Was mit seinem Anteil der Beute geschah, ist unbekannt. Knapp zehn Jahre nach seinem wohl größten Coup wird La Buse verhaftet, auf La Réunion vor Gericht gestellt und zum Tod durch den Strang verurteilt. Unmittelbar vor seiner Hinrichtung soll er einen Zettel mit einer Botschaft in Geheimschrift in die Menge der Schaulustigen geworfen haben, die angeblich Hinweise auf das Versteck seines Schatzes gibt. Eine Kopie dieses Zettels tauchte 1923 auf und hat seitdem schon viele Krypto-Analytiker beschäftigt, die bei der Entzifferung zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen kamen. Den Schatz des Piraten hat bisher aber noch niemand gefunden. Der Schweizer Rätselexperte Daniel Krieg glaubt, dass der Text des Kryptogramms nur eine Finte ist. Im Text verteilte Sonderzeichen, die nicht zu den anderen verwendeten, im Freimaurercode üblichen Zeichen gehören, deutet er als geografische Marker. Für ihn ist das Kryptogramm nichts anderes als eine Schatzkarte, die, in Kombination mit der richtigen Landkarte, zum Versteck des Piratenschatzes führt. "Terra X" begleitet Daniel Krieg auf seiner Reise zu der Inselgruppe der Maskarenen im Indischen Ozean und rekonstruiert dabei die Schritte, die den Schweizer zur mutmaßlichen Entzifferung des Kryptogramms führten.
Weltweit tauchen immer wieder rätselhafte Funde auf. Auch in dieser Staffel von "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Menschen nutzen seit Jahrtausenden unterschiedlichste Methoden, um sich zu verständigen. Vieles wurde bereits entziffert, doch so manche Nachricht aus der Vergangenheit entzieht sich bis heute hartnäckig der Entschlüsselung. Als der berüchtigte Seeräuber Olivier Le Vasseur 1730 auf der Insel La Réunion hingerichtet wird, hinterlässt er ein Vermächtnis, das Schatzsucher bis heute in Atem hält: ein Pergament mit einer verschlüsselten Nachricht, die angeblich zu dem von ihm versteckten Schatz führt. Fast 200 Jahre galt das Schriftstück als verschollen, doch 1923 tauchen plötzlich Hinweise darauf auf. Trotz scheinbar erfolgreicher Dechiffrierung wurde der Schatz bis heute nicht gefunden. Ein anderes Manuskript, das ein Büchersammler 1912 angeblich in einer alten Jesuiten-Bibliothek entdeckte, gibt Wissenschaftlern weltweit bis heute Rätsel auf. Das vollständig in einer bis heute unbekannten Schrift verfasste Buch ist nach seinem Entdecker benannt und als Voynich-Manuskript bekannt. Die heute noch erhaltenen 102 Seiten sind mit zahlreichen Abbildungen versehen, die eine Einteilung in sechs Kapitel nahelegen, die sich anscheinend unter anderem mit pharmazeutischen, astronomischen und astrologischen Themen beschäftigen. Viel mehr lässt sich nicht sagen. Noch nicht einmal schriftliche Nachrichten sind am Sonnentor in Bolivien oder zu den sogenannten Sajama-Linien überliefert, Tausenden geradlinig angelegten Pfaden, die eine Region des bolivianischen Altiplano in der Nähe des Vulkanes Sajama durchziehen. Wer sie warum gemacht hat, wirft bis heute Fragen auf. Anders sieht es aus bei dem Kalender der Maya oder den ägyptischen Hieroglyphen. Ihre Entzifferung hat der Wissenschaft untergegangene Welten neu erschlossen. Die von Harald Lesch präsentierte Sendung richtet das Hauptaugenmerk neben der Präsentation von scheinbar Unerklärlichem auf neuere Forschungen, die Lösungsansätze bieten.
Forscher weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Funde. In dem Zweiteiler "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Es gibt Menschen, die glauben, dass es Spuren Außerirdischer auf unserem Planeten gibt. Als Beweis gelten ihnen Funde aus Ägypten, Felszeichnungen in Italien und Darstellungen mittelamerikanischer Völker, die angeblich Erinnerungen an diese Besuche sind. Anhänger der Prä-Astronautik sind davon überzeugt, dass intelligente außerirdische Wesen die Erde in der Frühzeit besuchten und die Entwicklung der Menschheit maßgeblich beeinflussten. Bestimmte Darstellungen oder Artefakte, für die es keine eindeutige Erklärung gibt oder deren Verwendung bis heute unbekannt ist, erklären sie als Erinnerung an den Besuch dieser Außerirdischen. So wurden etwa einige der sogenannten Nasca-Linien in Peru oder die prähistorischen Schleifrillen auf der Insel Malta als Relikte alter Landebahnen gedeutet und Darstellungen von Gestalten mit einer Art Helm bei den Maya oder auf Felszeichnungen in Italien als Astronauten. Eine Steinscheibe aus einem mehr als 4000 Jahre alten Grab in Ägypten wurde sogar als möglicher Raumschiffantrieb identifiziert. Für "Terra X" untersucht Harald Lesch diese angeblich brisanten Funde.
Pyramiden zählen zu den ältesten Bauwerken der Menschheit. Die geometrische Form findet sich in vielen Kulturen weltweit. Harald Lesch erkundet die Geheimnisse hinter den Monumentalbauten. Weder die meisten noch die größten Pyramiden stehen in Ägypten. Allein in der peruanischen Region Lambayeque erheben sich 260 dieser ungewöhnlichen Bauten. Anders als in Ägypten dienten sie nicht ausschließlich als Gräber der Herrscher, sondern als Palasttempel. Im Westen von Kairo erhebt sich das einzige noch erhaltene Weltwunder der Antike, die Cheopspyramide. Sie und ihre etwas kleineren Nachbarn zählen zu den bekanntesten Bauwerken der Welt. Seit Jahrtausenden ziehen die monumentalen Grabbauten der Pharaonen die Menschen in ihren Bann. Aber die faszinierende geometrische Form ist kein ägyptisches Monopol. Auch der Kaiser im fernen China wählte sie für sein Grabmal - und baute dafür ganze Landschaften um. Pyramiden gibt es rund um die Welt. Von den Maya in Mittelamerika bis in den heutigen Iran. Angeblich soll es sogar in Bosnien 30.000 Jahre alte Pyramiden geben. Wieso findet sich diese Form fast überall - bei sowohl zeitlich als auch räumlich weit entfernten Kulturen, die nichts voneinander wissen konnten? Forschende weltweit fanden heraus, dass jede Kultur ihren eigenen Verwendungszweck für die Pyramide hatte - die Bandbreite reicht vom Grabmal zum Tempel, vom Multifunktionsbau zur Sternwarte bis hin zur blutigen Opferstätte. In Nordperu erheben sich die gigantischen Goldpyramiden von Sicán. Aus Millionen von Lehmziegeln errichtet, war ihr Bau eine enorme Gemeinschaftsleistung, vergleichbar mit den Arbeiten an den Pyramiden am Nil. Archäologen gehen davon aus, dass die Lehmziegel-Megabauten nicht nur für religiöse Zeremonien und als Grabstätte der Herrscher dienten. In der Blütezeit der Kultur nutzten die Herrschaftseliten die Pyramiden als repräsentative Wohngebäude. Und in Krisenzeiten waren sie wohl auch Schauplatz von Menschenopfern. Der erste Kaiser von China, Qin, ließ eine riesige Landschaft zu seiner Grabpyramide umformen. Chinesische Archäologen haben sie bisher nur zum Teil ausgegraben, denn angeblich droht im Inneren eine tödliche Gefahr. Flüsse aus Quecksilber sollen das Innere der Pyramide schützen, so steht es in alten Berichten. Und tatsächlich haben Forscher eine erhöhte Quecksilberkonzentration im Umfeld der Grabpyramide gemessen. Berühmt wurde das Grab bereits vor Jahrzehnten durch die Entdeckung der Terrakotta-Armee. Sie ist eine der wenigen ausgegrabenen Grabbeigaben auf dem riesigen Areal von 56 Quadratkilometern rund um die Pyramide. Welche unermesslichen Schätze mögen Kaiser Qin mit ins Grab gegeben worden sein und dort noch unberührt schlummern? In Mexiko und Guatemala bescheren neue Technologien den Maya-Forschern sensationelle Entdeckungen. Mit dem LiDAR-Scan-Verfahren lässt sich der Dschungel digital entlauben, und es zeigt, was der Boden unter dem Blätterdach verbirgt. Zigtausende bisher unbekannte Bauwerke, darunter etliche Pyramiden, wurden so enthüllt und geben Hinweise darauf, warum das große Maya-Reich kollabierte. In Bosnien stehen die zurzeit wohl umstrittensten "Pyramiden". Geologen sehen in einem pyramidenförmigen Berg nur eine Laune der Natur, andere ein 30.000 Jahre altes Bauwerk. Für viele Esoteriker ist die bosnische Sonnenpyramide mittlerweile zu einem Pilgerort geworden. Sie sind davon überzeugt, dass an dem Berg kosmische Energien wirken. Harald Lesch sortiert die Argumente, die für oder gegen ein uraltes Bauwerk sprechen. Diese und weitere rätselhafte Bauten stellt Harald Lesch in der neuen Folge "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie: Pyramiden" vor.
Weltweit stoßen Forscher immer wieder auf Mumien. In der dieser Folge "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" beleuchtet Harald Lesch die Sehnsucht nach dem ewigen Leben. Seit Jahrtausenden versuchen Menschen, den Verfall des menschlichen Körpers nach dem Tode aufzuhalten. Dabei gehen sie die unterschiedlichsten Wege. Allen gemein scheint die Vorstellung, dass mit der Existenz des Körpers ein Weiterleben nach dem Tod gesichert wird. Egal ob im alten Ägypten, in Mittel- oder Südamerika oder in Russland, Mumien sind überall zu finden. Für die Pharaonen war die Erhaltung des Leichnams Grundvoraussetzung für ein Weiterleben im Jenseits. Über drei Jahrtausende perfektionierten sie die Kunst der Mumifizierung. Schließlich mumifizierten sie nicht nur die Tiere, die ihren Göttern heilig waren, sondern auch das Fleisch für die Verpflegung im Jenseits. Sie verwendeten vor allem Natronsalz, das dem Körper alle Feuchtigkeit entzieht. Das Gehirn sowie alle inneren Organe wurden entfernt, da die Verwesung zuerst bei ihnen einsetzt. Nur das Herz wurde im Körper belassen, da es beim Totengericht die überlebenswichtigen Fragen des Totengottes beantworten musste. Die Mumie, die bis heute die meisten Fragen aufwirft, ist jedoch die Mumie der chinesischen Lady Dai. Die Gemahlin eines chinesischen Adligen wurde nach ihrem Tod in eine Flüssigkeit gelegt, deren Ingredienzen noch heute nicht vollständig bestimmt sind. Das Besondere an dieser Mumie ist: Noch Jahrtausende nach dem Tod der Marquise, die im 2. Jahrhundert vor Christus starb, wurde in ihren Adern Blut gefunden, und die inneren Organe waren in einem erstaunlich guten Zustand, so als wäre sie erst kürzlich gestorben. Zudem waren ihre Gelenke noch immer beweglich und die Haut elastisch. Sehr viel jünger, aber ebenso mit Fragen behaftet, ist die Mumie eines buddhistischen Mönchs in Russland. Nach Ansicht seiner Glaubensbrüder lebt Hambo Lama Daschi-Dorscho Itigelow auch noch fast 100 Jahre nach seinem Tod weiter. Als Itigelow 1927 starb, ließ er sich im Lotussitz hockend in einer Kiste aus Zedernholz und mit Salz bedeckt bestatten. Er verfügte, dass sein Leichnam nach einigen Jahren exhumiert werden sollte. Als dies 1955 zum ersten Mal geschah, stellte man keine Anzeichen von Verwesung fest. Das gleiche wurde bei der zweiten Exhumierung 1973 beobachtet. 2002 wurde der Leichnam zum dritten Mal exhumiert und die Ergebnisse erstmals veröffentlicht. Ein Forscher stellte bei dieser dritten Exhumierung fest, dass der Körper in einem Zustand ist, als sei er erst vor wenigen Stunden verstorben. Für seine Mitbrüder aber lebt Itigelow bis heute und wird als heilige Person verehrt. An hohen buddhistischen Feiertagen ist die Mumie auch für Besucher des Klosters zugänglich und darf sogar berührt werden. Ebenfalls geheimnisumwittert sind die sogenannten weißen Mumien aus Nazca, die in der Nähe der weltberühmten Nazca-Linien in Peru gefunden wurden. Geklärt ist hingegen die Frage nach der Herkunft einer Mumie auf einem niedersächsischen Dachboden im Jahre 2013.
"Verschollenes" fasziniert die Menschen seit jeher. Harald Lesch macht sich auf die Suche nach Siedlungen, Flotten und ganzen Heeren, die im Laufe der Geschichte spurlos verschwanden. Im 16. Jahrhundert wird die erste englische Kolonie in Amerika gegründet. Doch nur wenige Jahre später fehlt von Roanoke und seinen Bewohnern jede Spur. Nun scheint das Rätsel gelöst. - Nur eine der Geschichten, die "Terra X" beleuchtet. Im Jahr 2016 gelingt einer Gruppe von Wissenschaftlern um den Unterwasserarchäologen Graf Sandizell die Aufklärung eines jahrhundertalten Rätsels. Am 4. März 1650 verschwand eine Flotte von fünf Schiffen der niederländischen Ostindien-Kompanie scheinbar spurlos in den Gewässern vor Süd-Sulawesi. Die gesamte Besatzung, 581 Mann, überlebte. Auch ein Teil der Ladung konnte gerettet werden, aber die Schiffe verschwanden danach spurlos. Bis Taucher sie, nach akribischen Recherchen in Bibliotheken und Archiven, innerhalb von nur vier Tagen vor der Küste des heutigen Indonesien lokalisierten. Dagegen fehlt noch immer jede Spur vom Heer des persischen Königs Kambyses, das im Jahr 524 vor Christus nach einem Sandsturm in der ägyptischen Wüste umgekommen sein soll. Aber können 50.000 Soldaten tatsächlich spurlos verschwinden? Ausgangspunkt und Ziel des Feldzuges waren bekannt. Doch der Weg führte durch die unwirtliche Wüste Sahara. Sind die Überreste dieses riesigen Heeres unter meterhohen Sanddünen verborgen, oder gibt es vielleicht noch einen anderen Grund dafür, dass die Suche bis heute erfolglos blieb? Diese und weitere rätselhafte Geschehnisse stellt Harald Lesch in dieser Folge "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie: Verschollen" vor. Wie schon in den vorherigen Staffeln liegt das Hauptaugenmerk auf archäologischen Ausgrabungen und Forschungen. Neben der Präsentation von zum Teil scheinbar Unerklärlichem bleibt viel Raum für die Begleitung von Forschenden vor Ort.
Drogen haben seit Anbeginn der Zivilisation die Menschen begleitet. In der Antike waren Bier und Wein Grundnahrungsmittel, und Opium und Cannabis gehörten in jede Hausapotheke. Drogen halfen den Menschen, sesshaft zu werden, Städte und Pyramiden zu bauen. Und sie sorgten für Religion und Zusammenhalt - bevor ihre Massenproduktion zu Missbrauch führte. Die Dokumentation erzählt von Drogen in Antike und Frühgeschichte. "Terra X" spürt Drogen und ihrem Gebrauch an den Fundorten nach: in Europa, Nordafrika, Asien und Mittelamerika. Der Fliegenpilz hat wahrscheinlich die älteste Drogenkarriere - eindrucksvolle Felszeichnungen im Tassili-Gebirge der Sahara zeigen ihn auf dem Kopf von Menschen: Magic Mushrooms! In vielen Kulturkreisen tauchen vor 15.000 Jahren diese Pilze auf - und vor 10.000 Jahren folgt ein weiterer Muntermacher: der Alkohol, zufällig entstanden durch die Gärung von Getreidebrei. "Terra X" diskutiert eine beliebte Frage: Wurden die Menschen damals gar sesshaft, um Bier herstellen zu können? Denn in Göbekli Tepe, jener frühesten Siedlung im Südosten der heutigen Türkei, gab es alles, was das Herz eines Partygängers vor 10.000 Jahren begehrte: ein Festareal, Gäste aus nah und fern und große Steingefäße - in denen jetzt erstmals Bier-Rückstände isoliert werden konnten. Kein Wunder, denn Bier schaffte nicht nur Geselligkeit, sondern es machte vor allem satt, war vitaminreich und keimfrei. "Bier war im Prozess der Zivilisation ein ganz wichtiger Faktor", sagt der Experte Professor Gunther Hirschfelder von der Universität Regensburg. Bald trat eine weitere Droge ins Leben der Menschen: Die Kulturpflanze Mohn breitete sich entlang des Mittelmeers aus, das aus ihr gewonnene Opium wurde geradezu zur Alltagsdroge der antiken Hochkulturen. Professor Harald Lesch erklärt die fatale Doppelfunktion dieser Drogen der Antike: Einerseits schufen sie Gemeinschaftsgefühl, andererseits wurden sie schnell missbraucht. Sie machten stark für Krieg und Eroberungen - und Gewalt, Schmerz und Verlust erträglich. Diese fatale Allianz von Krieg und Droge besteht bis heute. "Terra X" erzählt die Geschichte der Drogen als Weltgeschichte. Neben umfangreicher Dokumentation illustrieren Reenactments und Comics ihre Verwendung in Medizin und Alltag, Grafiken stellen ihre gesundheitlichen Gefahren dar.
Im Mittelalter waren Bier und Wein Grundnahrungsmittel, und Ärzte experimentierten mit Opium. Drogen - das waren wertvolle Arzneimittel. Auch Cannabis wurde gern geraucht. Erst vor 200 Jahren begann unser Zeitalter der synthetischen Drogen - und mit den wichtigen Medikamenten auch der massive Missbrauch. Die Dokumentation zeigt, wie Drogen unsere Zivilisation begleiteten. Der Weg führt nach London, wo eine brisante Frage geklärt wird: War Shakespeare ein Junkie? Der Anlass dazu: Tonpfeifen aus dem Garten des Schriftstellers tragen Cannabis-Spuren. Und Wortspiele in seinem Werk zeigen: Highmacher wurden nur zu gern geraucht. "Terra X" diskutiert mit Ärzten die Frage: Macht Cannabis wirklich kreativ? Fließen die Sätze im Rausch einfach leichter? Das Ergebnis ist: nein! Aber sicher ist: Der schöne Rausch macht abhängig. Moderator Harald Lesch bringt Ordnung in populäre Vorstellungen von Drogen und widerlegt Irrtümer. Wichtig ist die historische Kraft, die Drogen entfaltet haben: Tabak und seine Spielformen begleiteten nicht nur die Kultur, sondern vor allem die globale Politik der Neuzeit. Der Handel mit Tabak war ein Motor des Kolonialismus, in der Neuen Welt Amerikas entstanden riesige Anbauflächen, um den Nachschub nach Europa sicherzustellen. Aus Asien kamen neue berauschende Entdeckungen und schufen wichtige Handelswege: die Muskatnuss zum Beispiel. Damals war sie als medizinische Droge gefragt. Heute wissen wir, dass sie den psychotropen Wirkstoff Myristicin enthält: ein gefährlicher Stimmungsaufheller. Und die Kartoffel, einst von Kolumbus aus Amerika mitgebracht, wurde in Nordeuropa zu einem wichtigen Grundstoff der Drogenherstellung. "Terra X" besucht in Brandenburg einen historischen Bauernhof, in dem in einer riesigen, mehrstöckigen Brennanlage einst hochprozentiger Alkohol aus Kartoffelmaische hergestellt wurde. Das war der Treibstoff des industriellen Zeitalters, aber eben auch der billige Kummertrunk von Millionen von Industriearbeitern. Drogen und Medizin bilden auch in der Neuzeit eine wichtige Allianz. Das 19. Jahrhundert wird zum Zeitalter der Pharmazie: Morphium wird aus Opium entwickelt, Kokain aus dem Kokablatt. "Terra X" zeigt, wie hochwirksame, wichtige Medikamente entstehen - aber erst viel zu spät die verhängnisvolle Sucht erkannt wird.
Mit seiner neuen Dokumentation entführt Historiker Sir Christopher Clark die Zuschauer auf eine eindrucksvolle Reise durch das kulturelle Erbe und die atemberaubenden Landschaften Chinas. Der Ursprung des Kung-Fu im Shaolin-Tempel, eine ganze Armee aus Ton und verbotene Paläste faszinieren den Historiker ebenso wie spektakuläre Landschaften und Begegnungen mit Teeanbauern. Und er findet das Besondere an der traditionellen chinesischen Medizin. Clark zeigt ein China, das gleichermaßen von Tradition und Moderne geprägt ist. Einen ersten Eindruck in die chinesische Seele geben Christopher Clark die nebelverhangenen Gipfel Huangshans, die als Inbegriff der perfekten Landschaft und Poesie gelten. Auch der romantische Westsee im uralten Hangzhou regte Chinas Dichter zu Höchstleistungen an. Zunächst begibt sich Christopher Clark zu dem Mönch und Kung Fu-Master Yan Chan, der ihm die Kampfkunst des Shaolin-Klosters persönlich nahebringt. Im uralten Pagodenwald darf er sich selbst in Kung-Fu üben und erfährt, warum Tiere große Vorbilder für Kampfsport sein können. Ein exklusives Highlight: Er darf das selten gefilmte Indoor-Circle-Training der Mönche dokumentieren - eine ganz besondere meditative Trainingsmethode für Körper und Geist. Unter den Mönchen trifft er auch den begnadeten Kalligrafen Shi Yankan, der ihm sogar seinen Pinsel für eigene Versuche übergibt. Nach einem Ausflug in die Verbotene Stadt in Peking führt die Reise weiter zu den spirituellen Zentren des Landes: Bei den Longmen-Grotten und beim Ahnenfest im Kloster Lingying erlebt Clark die tiefe Verwurzelung buddhistischer Traditionen. Ihm wird bewusst, dass es auch im kommunistischen China eine Sehnsucht nach Spiritualität gibt. Dann geht Christopher Clark der Frage nach, ob man die Große Mauer tatsächlich aus dem All sehen kann. In Hangzhou entdeckt er die Poesie des Westsees und die Kunst des Teeanbaus, während ihn in Xi'an die weltberühmte Terrakotta-Armee in die Geschichte des alten Kaiserreichs eintauchen lässt: Was erzählt uns die riesige Armee der 8000 Tonkrieger heute noch? Er darf den weltberühmten Soldaten aus Terrakotta ganz nahe kommen, aus kleinsten Bruchstücken bauen die Experten mit Hilfe von KI zerstörte Figuren heute wieder zusammen. So erlebt er Auge in Auge eine Zeitreise ins chinesische Reich vor 2.200 Jahren. In der Metropole Xi'an taucht er tief in die Genüsse der chinesischen Küche ein, auch die traditionelle Medizin fasziniert den Historiker, bevor ihn die bunten Regenbogenberge des Zhangye-Danxia-Geoparks in ihren Bann ziehen. Die Vielfalt des riesigen Landes ist faszinierend. Immer wieder wird deutlich, wie stark China die Welt beeinflusst hat - sei es durch Tee, Kulinarik oder Kampfkunst. Und doch bleibt das Land rätselhaft in seiner Strebsamkeit und Spiritualität. Christopher Clark zeigt ein China, das sein Gleichgewicht zwischen Vergangenheit und Zukunft sucht, und doch bleibt die Frage spannend, wohin das Streben Chinas nach wirtschaftlicher Macht die Weltgemeinschaft noch führen wird.
Feuerspeiende Vulkane, wilde Natur und feierliche Rituale begegnen Christopher Clark in Indonesien. Er zeigt die großen Weltkulturerbestätten des Inselstaates zwischen Moderne und Tradition. Der buddhistische Tempel von Borobudur zeugt ebenso von der uralten Geschichte Indonesiens wie die Hindutempel von Prambanan, wie Moscheen und koloniale Bauten. Der Historiker Clark erforscht den Regenwald und Bewässerungssysteme auf Bali und taucht in die Kultur ein. Das ewige Geknatter der Motorräder neben meditativer Versenkung in uralte Rituale. Moderne Metropolen neben Reisanbau wie vor tausenden von Jahren. Eine fast paradiesische Inselwelt und die ständige Bedrohung durch Vulkane, Erdbeben und Tsunamis - Indonesien ist in seiner Vielfältigkeit kaum vollständig zu erfassen. Sir Christopher bereist den Ujung Kulon Nationalpark und trifft Menschen, die einen ganz genauen Blick auf den Vulkan Anak Krakatau werfen. Er besucht die weltberühmten Tempel von Borobudur und Prambanan. Auch in der Kotagede Moschee und im Taman Sari Wasserpalast begegnet er der überbordenden Gestaltungsfreude indonesischer Künstler aus vielen Jahrhunderten. Die Kolonialbauten Yogyakartas erzählen von der grausamen Geschichte der Herrschaft europäischer Mächte in Indonesien. Sowohl die Holländer als auch die Briten beuteten Land und Menschen aus. Auf der Insel Bali scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Subak-Bewässerungsgenossenschaft regelt immer noch den gemeinschaftlichen Anbau des Reises und ist ebenso rituell strukturiert wie etwa das Alltagsleben der Balinesen. Um die Besonderheit Indonesiens zu verstehen, stellt Christopher Clark viele Fragen. Wie schaffen es die Indonesier, die doch zu 90 Prozent dem Islam angehören, ihr so vielschichtiges religiöses Erbe zu bewahren? Liegt dies an ihrer Geschichte mit uralten Handelsbeziehungen zu Chinesen, Portugiesen und Arabern? Hat das harmonische Miteinander auch etwas mit der Vermischung der Religionen zu tun, die so alt ist, dass sie feste Tradition geworden ist? Das Paradebeispiel hierfür ist Wayang Kulit, das überall in Indonesien beliebte Schattentheater. Hier fließt alles zusammen: Ahnenkult, hinduistische Epen, islamische Helden, traditionelle Musik und ein Puppenspieler, der die Verantwortung eines Priesters trägt.
"Die glorreichen 10" geht in die dritte Runde und fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "beschwerlichsten Berufen", den "krassesten Kindheiten" und den "kämpferischsten Comebacks". Die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Kultige Grafiken skizzieren amüsante Anekdoten. Um Platz eins in dem völlig willkürlichen Ranking der wagemutigsten Entdecker haben sich viele Kandidaten beworben: Sie tun alles für den großen Ruhm - wie Robert E. Peary, der 1908 gekonnt medienwirksam aufbricht, um den Nordpol zu finden. Der Schweizer Johann Ludwig Burckhardt gibt sich 1806 als muslimischer Händler aus, reist quer durch Afrika und findet Petra, den vergessenen Knotenpunkt der legendären Weihrauchstraße, den damals wichtigsten Handelsweg im Orient. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
"Die glorreichen 10" fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "hipsten Haaren", den "krassesten Kindheiten" und den "kühnsten Aussteigern der Geschichte". Die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. Schon immer gab es beschwerliche Berufe. Zeit, sich dem einen oder anderen mal zu widmen, denn einer muss den Job ja machen. Außenminister, Innenminister, Finanzminister - sie sind die Mächtigen, die unser Land lenken. Im alten Rom sah das noch ganz anders aus. Die Übersetzung des lateinischen Wortes Minister verrät es schon: Minister waren Diener. Der Aufstieg des Berufsstandes beginnt im Mittelalter. Aus den unfreien Handlangern werden adlige Gesandte. Darüber hinaus gab es auch damals schon klassische Berufe wie Feuerwehrmann oder Arzt. Chirurgen sind heute die Stars unter den Ärzten. Im Mittelalter sah das noch ganz anders aus. Da hießen Chirurgen noch Wundärzte. Sie waren keine Akademiker, sondern ausgebildete Handwerker, und die Zunft bestand überwiegend aus Heilern und sonstigen Scharlatanen. "Die glorreichen 10 - die beschwerlichsten Berufe der Geschichte" wirft einen ungewöhnlichen Blick auf zehn außergewöhnliche Berufe in einem völlig willkürlichen Ranking. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
"Die glorreichen 10" fragt in ungewöhnlichen Rankings nach den "hipsten Haaren", den "krassesten Kindheiten" und den "kämpferischsten Comebacks". Die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" rollt in bekannter Weise spannende Aspekte der Geschichte neu auf. Hannes Jaenicke kommentiert das achtteilige Ranking süffisant, unterhaltsam und bewusst subjektiv. "They never come back" - "Sie kommen niemals zurück", lautet eine alte Boxerweisheit. Aber stimmt das überhaupt? Die erstaunlichsten Comebacks ereignen sich wahrscheinlich im Sport. Die größten Aufholjagden, nicht mehr für möglich gehaltene Siege, irre Wendungen und spektakuläre Wiederauferstehungen. Auch Politiker und große Staatsmänner feiern spektakuläre Comebacks. In weniger als einem Jahrzehnt hatte sich der kleine Korse Napoleon Bonaparte zum mächtigsten Mann Europas hochgekämpft. Doch als er sich im Jahr 1814 entschloss, auch noch das Zarenreich zu erobern, ging er zu weit: Im russischen Winter verlor er den Großteil seiner Grande Armée. War das das Ende seiner Herrschaft, oder gelang ihm ein politisches Comeback? "Die glorreichen 10: Die kämpferischsten Comebacks der Geschichte" wirft einen ungewöhnlichen Blick auf zehn außergewöhnliche Ereignisse der Geschichte in einem völlig willkürlichen Ranking. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
Lebenskünstler Andy Warhol und seine Promi-WG bekommen überraschenden Besuch aus Hessen. König Arthus erweitert seine Tafelrunde. Und jetzt alle: Wann wird's mal wieder richtig Dr. Sommer? Die "Sketch History" zeigt rasant und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. "History repeating" kann auch positiv sein - zumindest, wenn es um eine neue Staffel "Sketch History" geht: Beim wilden Ritt durch die Jahrhunderte geht es in der vierten Staffel des Sketchcomedy-Formats unter anderem mit ABBA in den Proberaum, mit Frida Kahlo vor die Staffelei und auf Tuchfühlung mit Franz Josef Strauß und Helmut Kohl zum Beginn ihrer Karrieren. Endlich werden die letzten großen Geheimnisse der Menschheit gelüftet: Wie kam Albert Einstein auf seine Relativitätstheorie? Was trieb Bill Gates in seiner Garage? Und wie melden sich Mafiosi zur Darmspiegelung an? "Sketch History" verspricht nichts weniger als die höchste Promi-Dichte der Fernsehgeschichte: Wo sonst geben sich Barack Obama und Katharina die Große die Klinke in die Hand, trifft John Lennon auf Dr. Sommer, Jeanne d'Arc auf Robin Hood und Queen Victoria auf die Handwerker-Koryphäen Jürgen und Horst Kasallek.
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
Mit Ralf Little, Shantol Jackson, Tahj Miles, Ginny Holder, Elizabeth Bourgine, Don Warrington
Ein britischer Reporter stirbt unter mysteriösen Umständen bei einem Flugzeugabsturz im Kongo. Der Investigativjournalist Joshua will die Hintergründe des Vorfalls aufdecken. Die anderen Mitglieder des von Joshua mitgegründeten Recherche-Netzwerks "The Kollective" reagieren zurückhaltend. Sie sind alles andere als begeistert, als er die Nähe zu einem großen Medienunternehmen sucht. Joshua fliegt daraufhin allein nach Kinshasa. In der Demokratischen Republik Kongo kommt der britische Reporter Steve Lush bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz ums Leben. Der junge Investigativjournalist Joshua glaubt nicht, dass es sich um einen Unfall handelt. Er will mehr über die Hintergründe herausfinden und trommelt das von ihm mitgegründete internationale Netzwerk "The Kollective" zu einem persönlichen Treffen in London zusammen. Neben Delia (Céline Buckens), mit der Joshua liiert ist, gehören auch Etienne (Grégory Montel) aus Nantes, Lucas aus Amsterdam und Aaron aus Berlin zu der Gruppe. Für Joshua ist der Fall eine Herzensangelegenheit, weil sein Vater ebenfalls als Journalist arbeitete und vor mehr als 20 Jahren unter ähnlichen Umständen ums Leben kam. Doch die anderen Mitglieder von "The Kollective" sind zunächst skeptisch - erst recht, als Joshua die mit seiner Familie befreundete Journalistin Maya ins Boot holen will. Da Maya für das große Medienunternehmen Globecom tätig ist, fürchten sie, die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit ihres Netzwerks aufs Spiel zu setzen. Daraufhin unternimmt Joshua einen Alleingang: Er reist auf eigene Faust nach Kinshasa und triff dort die von Maya vermittelte Informantin Claude . Sie stellt ihm Videos zur Verfügung, die von der kongolesischen Regierung unter Verschluss gehalten werden. Darin geht es auch um drastische Vorfälle in den Minen, in denen das begehrte Erz Coltan abgebaut wird. Joshua findet heraus, dass russische Männer dort Folterungen und sogar Erschießungen durchgeführt haben. Ihr Ziel ist offenbar, bei der anstehenden Präsidentenwahl den Sieg von Senator Lusamba zu verhindern. Er hat die Verstaatlichung aller Minen angekündigt. ZDFneo zeigt die sechsteilige Serie "The Kollective" ab 15. März 2026 sonntags um 20.15 Uhr immer in Doppelfolge.
Mit Céline Buckens, Felix Mayr, Gregg Sulkin, Grégory Montel, Gijs Blom, Karel Roden, Cassiopée Mayance, Natascha McElhone, Martha Canga Antonio, Jonathan Howard, Ralph Amoussou, Gavin Maina, Railey Mwai, Mutonga Shadrack, Issaka Sawadogo
Delia und Aaron reisen nach Kinshasa. Sie wollen wissen, was dort mit ihrem Kollegen Joshua passiert ist. Auch Maya unterstützt die Recherchen, bei denen die Polizei allerdings keine Hilfe ist. Aaron und Delia geraten in ein Netz aus Gewalt und Einschüchterung rund um die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen im Kongo und die Coltan-Minen des Landes. Es verdichten sich die Anzeichen, dass ein Attentat auf den Präsidentschaftskandidaten Lusamba geplant ist. Aus Kinshasa erreicht "The Kollective" eine schreckliche Nachricht: Joshua ist dort tot aufgefunden worden. Delia (Céline Buckens) und Aaron reisen sofort in die kongolesische Hauptstadt. Maya und Joshuas Mutter sind bereits vor Ort. Die Behörden behaupten, dass der Investigativjournalist bei einem Raubüberfall getötet worden sei. Die beiden Täter stammten aus einem Armenviertel und seien bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Fall gilt damit als gelöst. Allerdings sind Maya an Joshuas Leiche Spuren aufgefallen, die auf Folter hindeuten. Als den Hinterbliebenen seine vermeintliche Brieftasche ausgehändigt wird, tauchen weitere Fragen auf. Am nächsten Tag treffen sich Aaron und Delia mit Joshs Kontaktperson Claude . Sie rät den beiden, das Land so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Doch sie recherchieren weiter. Über Joshuas Handy machen sie den Standort seiner tatsächlichen Brieftasche ausfindig. Die Spur führt zu Omar , der angeblich als Sicherheitsbeauftragter für Senator Lusamba arbeitet. Delia geht mit ihm in einem Club auf Tuchfühlung und schafft es, eine von IT-Spezialist Lucas programmierte Malware auf seinem Handy zu aktivieren. Nun hat "The Kollective" Zugriff auf Omars Kommunikation. Es verdichten sich die Anzeichen, dass er Kontakt zu einem dubiosen Russen namens "Ivanov" unterhält. Spielt er ein falsches Spiel? Maya nimmt persönlichen Kontakt zu Lusamba auf. Sie warnt den Politiker, dass ein Attentat auf ihn geplant sein könnte.
Mit Céline Buckens, Felix Mayr, Gregg Sulkin, Grégory Montel, Gijs Blom, Karel Roden, Cassiopée Mayance, Natascha McElhone, Timothy V. Murphy, Martha Canga Antonio, Charlotte Randle, Aristote Luyindula, Ralph Amoussou, Ngugi Waweru, Alex Angwenyi
Gemeinsam mit prominenten Gästen steht Jan Böhmermann am Herd und brutzelt - ohne Starköche, Spiele oder Bewertung. Eine Küche. Zwei Menschen. Und am Ende sind hoffentlich zwei leckere Gerichte fertig. Welches Rezept sein Gast mitbringt, erfährt Böhmermann erst zu Beginn jeder Folge. Auch der Gastgeber selbst wird in jeder Ausgabe etwas brutzeln. Von der Vorbereitung über die Zubereitung bis zum Verzehr - es geht ums Wesentliche und um das persönliche Verhältnis der Gäste zum Kochen und Essen. Welches Gericht Böhmermann selbst brutzeln wird? Die Antwort bleibt ein Geheimnis - aber nicht mehr lange. Gäste: Bill und Tom Kaulitz, Klaas Heufer-Umlauf, Enissa Amani, Salwa Houmsi, Ina Müller, Dr. Lady Bitch Ray.
Zur Pharmaindustrie kursieren viele dunkle Geschichten über Geldgier, die über Leichen geht. Manches davon sind ausgedachte Verschwörungserzählungen, anderes beruht auf echten, dokumentierten und belegten Fällen. "MAITHINK X" trennt Fake News von Fakten und zeigt, wo die echten Gefahren liegen.
Lutz van der Horst und Fabian Köster auf den Spuren der Zigarettenindustrie in Deutschland. Insbesondere das Vapen führt dazu, dass vermehrt junge Menschen ans Rauchen herangeführt werden. Die Zigarette hat also nicht ausgedient, aber ihr wurde eine neue, moderne Art des Rauchens an die Seite gestellt. Wie sehen das die Nutzer, Gesundheitsberater und herstellende Industrie? Lutz und Fabian hinterfragen, warum Rauchen wieder cool erscheint. Diese Sendung wird in Web und App des ZDF mit Gebärdensprache angeboten.
Laura Larsson startet mit dem "Neo Social Club" ihre eigene Comedyshow in ZDFneo - eine pointierte, temporeiche Hommage an die Absurditäten der digitalen Welt. Laura Larsson begrüßt in ihrer Comedyshow drei prominente Gäste, die in spielerischen Runden gegeneinander antreten. Statt klassischer Talkshow-Gespräche stehen spontane Reaktionen, kreative Pointen und schlagfertige Kommentare zum digitalen Wahnsinn im Fokus. Der "Neo Social Club mit Laura Larsson" kommentiert das Internet nicht nur - er feiert es.
Zur Pharmaindustrie kursieren viele dunkle Geschichten über Geldgier, die über Leichen geht. Manches davon sind ausgedachte Verschwörungserzählungen, anderes beruht auf echten, dokumentierten und belegten Fällen. "MAITHINK X" trennt Fake News von Fakten und zeigt, wo die echten Gefahren liegen.
In Norwegen wird nach einem tödlichen Unglücksfall ein junger Mann mit übernatürlichen Fähigkeiten gejagt. Nur eine gleichaltrige Psychologin steht ihm bei und begleitet ihn auf der Flucht. Dabei entdecken die beiden das mystische Erbe hinter den schwer kontrollierbaren Kräften des Außenseiters. Während die einheimischen Behörden ihre Hexenjagd umdenken und einstellen, kommt es zu einem fatalen Showdown mit weniger einsichtigen US-Abgesandten. In den Wäldern der norwegischen Provinz Vestland lebt der junge, norwegisch-amerikanische Eric Bergland fernab der Zivilisation. Als er auf einem Feld von einer Gruppe von Halbstarken drangsaliert wird, fällt einer der Jugendlichen tot um - nachdem er den verstörten Vagabunden Eric trotz dessen Warnungen angepackt hatte. In der Gemeinde Odda wird Eric von dem besonnenen Polizisten Henrik in Gewahrsam genommen. Eric ist für die örtlichen Behörden kein Fremder, denn er war bereits drei Jahre zuvor in Zusammenhang mit einem mysteriösen Brand auf einem Bauernhof in ihren Fokus geraten. Henrik zieht zum Verhör des schweigsamen Außenseiters die junge Psychologin Christine hinzu, die unter vier Augen schnell erkennt, dass Eric eine schwere Angststörung hat, die in ihm unkontrollierbare, übernatürliche Kräfte weckt. Als Eric ob einer Panikattacke die Polizeistation in Schutt und Asche legt, wird er Abgesandten der US-Botschaft um die Agentin Cora Hathaway überstellt. Doch der von den internationalen Behörden zum Gefangenentransport genutzte Helikopter verunglückt im Zuge eines weiteren Kraftausbruchs von Eric in einem Fjord. Hilfe suchend und von seltsamen Visionen geplagt, schlägt Eric bei Christine auf, die ihn nach anfänglichem Zögern auf seiner Flucht begleitet. Das junge Paar wird von den norwegischen Einsatzkräften auf der imposanten Hardangerbrücke gestellt. Als Christine bei einem Vermittlungsversuch brutal festgenommen wird, wird Eric zornig und beschwört in seiner Wut ein schweres Gewitter herauf, das ihn schließlich auslaugt und kollabieren lässt. In einem Krankenhaus wird Eric untersucht und verursacht dabei ungewollt einen Stromausfall. Zugleich muss er sich Bjørn stellen, dem rachesuchenden Vater des von ihm ungewollt getöteten Jugendlichen. Als Eric mit seinen Fähigkeiten einen durch den Stromausfall mit dem Leben bedrohten Jungen reanimiert, gewinnen er und Christine Henrik als Verbündeten. Aufgrund von Medienspekulationen, die Eric ob seiner Kräfte als möglichen Nachfahren des nordischen Gottes Thor titulieren, bringt Henrik die beiden zum vermutlichen Standort der sagenumwobenen Ruinen von Asgard, der sich am Ort der von Eric drei Jahre zuvor verbrannten Farm befindet. Während er sich dort seinem mystischen Erbe stellt, haben die US-Abgesandten ebenda einen tödlichen Hinterhalt vorbereitet. Und so kommt es zu einem tragischen Showdown. Das Fantasydrama "Mortal - Mut ist unsterblich" erzählt als spannende Abenteuergeschichte die Origin Story eines jungen und modernen Nachfahren des nordischen Gottes Thor. Dabei grenzt es sich aber bewusst von der im aktuellen Superhelden-Blockbuster-Kino zelebrierten und von Chris Hemsworth verkörperten Darstellung der Figur des Donnergottes ab. Statt CGI-Bombast und ironischem Augenzwinkern setzt der Drehbuchautor und Regisseur André Øvredal auf eine geerdete, "ernsthafte" und realitätsnahe Erzählwelt, die seinem Publikum aus dem eigenen Alltag vertraut erscheinen soll. Aus diesem Grund entschied sich der Filmemacher auch bewusst dazu, auf ein Großstadtsetting - wie es in den einschlägigen, amerikanischen Superheldenfilmen vorherrscht - zu verzichten und seine Handlung in eine überschaubare, norwegische Gemeinde zu verlagern. Sein Interesse an der nordischen Mythologie bewegte Øvredal indes bereits bei seinem internationalen Durchbruch "Trollhunter" (2010). In gewisser Weise kehrt der Regisseur mit "Mortal - Mut ist unsterblich" so zu seinen Wurzeln zurück, nachdem er zuletzt vor allem im Horror-Genre aktiv war ("The Autopsy of Jane Doe", "Scary Stories to Tell in the Dark"). Gleichbedeutend drehte Øvredal mit "Mortal - Mut ist unsterblich" auch erstmals seit "Trollhunter" wieder einen Film in seiner norwegischen Heimat, die er für die genannten Horrorfilme gen USA verlassen hatte. Mit dem amerikanischen Schauspieler und Musiker Nat Wolff in der Hauptrolle - der unter anderen schon neben Robert De Niro und Anne Hathaway ("Man lernt nie aus") oder an der Seite von Christoph Waltz ("The Consultant") spielte - sowie talentierten Darstellerinnen und Darstellern aus seiner Heimat, versammelt André Øvredal in "Mortal - Mut ist unsterblich" einen vi
Mit Nat Wolff, Iben Akerlie, Per Frisch, Priyanka Bose, Per Egil Aske
Sol, seine Freundin Jessica und sein verplanter Kumpel Hardy leben in einem Kölner Plattenbau. Von nichts und niemandem lassen sie sich unterkriegen. Wenn mal wieder etwas schiefgeht, packen sie es an - auf ihre eigene Art und Weise. Kaum ist Sol mit Jessica in die gemeinsame Wohnung eingezogen, hat er auch schon Ärger mit der Hausverwaltung, weil er die Miete nicht bezahlt hat. Als ihm auch noch die hart erkämpfte Berufsunfähigkeit gestrichen wird, nimmt er gezwungenermaßen einen Aushilfsjob als Hausmeister an. Damit liegt er zum ersten Mal seit langer Zeit niemandem mehr auf der Tasche. Berufstätig zu sein ist jedoch anstrengender als gedacht. Während für Sol so ziemlich alles schiefläuft, sorgt Jessicas Vater für zusätzlichen Ärger: In Hardys Pizzeria verwendet er Jessicas zweijährigen Bruder Jeremy als Zahlungsmittel.
Mit Eko Fresh, Joyce Ilg, Sascha Reimann, Martina Eitner-Acheampong, Andreas Hoppe, Aykut Kayacik, Cosima Henman, Kida Khodr Ramadan, Inge Maux, Levin Allln, Tina Ruland, Filip Seipp, Martin Kaps
Sol und Jessica müssen auf Jessicas Geschwister aufpassen und Familie spielen. Auch Hardy hat mit Familien-Angelegenheiten zu tun: Seine Mutter kommt zu Besuch. "BLOCKBUSTAZ" spielt in einem Kölner Plattenbau. Hier leben Sol, seine Freundin Jessica und sein verplanter Kumpel Hardy. Von nichts und niemandem lassen sie sich unterkriegen. Wenn mal wieder etwas schiefgeht, packen sie es an - auf ihre eigene Art und Weise. Ausgerechnet als ihr Vater nach einer durchzechten Nacht spurlos verschwunden ist, stattet das Jugendamt Lisa und Jeremy einen unangekündigten Besuch ab. Um zu verhindern, dass die beiden in eine Pflegefamilie kommen, will Jessica ihre Geschwister kurzerhand bei sich aufnehmen. Damit sie das Jugendamt von ihren Fähigkeiten als Eltern überzeugen können, müssen Sol und Jessica eine Woche lang probeweise Familie spielen. Während Jessica versucht, Arbeit und Erziehung unter einen Hut zu bringen, geht Sol die Sache locker an und verbringt so viel Zeit wie möglich in Hardys Pizzeria. Doch das entpuppt sich als fataler Fehler - nicht zuletzt, weil plötzlich Hardys Mutter zu Besuch kommt, die einen sehr speziellen Beruf hat.
Mit Eko Fresh, Joyce Ilg, Sascha Reimann, Martina Eitner-Acheampong, Andreas Hoppe, Aykut Kayacik, Cosima Henman, Kida Khodr Ramadan, Inge Maux, Levin Allln, Tina Ruland, Filip Seipp, Leslie Malton, Jürgen Drews
Während Sol Zahnschmerzen hat und sich als Privatversicherter ausgibt, sucht Hardy nach einer neuen Bleibe für seine Cannabis-Plantage. "BLOCKBUSTAZ" spielt in einem Kölner Plattenbau. Hier leben Sol, seine Freundin Jessica und sein verplanter Kumpel Hardy. Von nichts und niemandem lassen sie sich unterkriegen. Wenn mal wieder etwas schiefgeht, packen sie es an - auf ihre eigene Art und Weise. Weil Sol Angst vor seinem Zahnarzt hat, erweist sich Hardy als wahrer Freund und ermöglicht ihm eine luxuriöse Zahnbehandlung. Doch weil Sol sich nicht an die Abmachung mit Hardy hält, steht plötzlich ihre Freundschaft auf der Kippe - ausgerechnet jetzt, wo die beiden einen neuen Platz für ihre Cannabis-Plantage finden müssen. Sol versucht verzweifelt, seinen Fehler wiedergutzumachen - und trifft dabei endlich auf sein großes Idol.
Mit Eko Fresh, Joyce Ilg, Sascha Reimann, Martina Eitner-Acheampong, Andreas Hoppe, Aykut Kayacik, Cosima Henman, Kida Khodr Ramadan, Inge Maux, Levin Alin, Tina Ruland, Gerda Böken, Holger Stockhaus, Moritz Bleibtreu, Hans-Martin Stier
Im Fitnessstudio taucht ein Neuer auf, den alle bewundern. Während Sol versucht, den Neuen schlechtzureden, wird aus Hardy plötzlich ein begeisterter Sportler. "BLOCKBUSTAZ" spielt in einem Kölner Plattenbau. Hier leben Sol, seine Freundin Jessica und sein verplanter Kumpel Hardy. Von nichts und niemandem lassen sie sich unterkriegen. Wenn mal wieder etwas schiefgeht, packen sie es an - auf ihre eigene Art und Weise. Sols Mutter hat im Internet einen Mann kennengelernt, der prompt bei ihr einzieht. Weil sich auch im Fitnessstudio keiner mehr für Sol interessiert, seit dort der neue Pumper alle in seinen Bann zieht, versucht Sol alles, um sich wieder in den wohlverdienten Mittelpunkt zu rücken. Das geht jedoch völlig in die Hose, und Sol weiß sich schließlich nur noch mit Gewalt zu helfen - ein folgenschwerer Fehler.
Mit Eko Fresh, Joyce Ilg, Sascha Reimann, Martina Eitner-Acheampong, Aykut Kayacik, Inge Maux, Levin Alin, Jockel Tschiersch, Frederick Lau, Hans Sarpei
Sol muss auf Volkans Hund aufpassen und lässt ihn versehentlich entwischen. Jessicas Schwester Lisa will sich tätowieren lassen und braucht dafür eine Einverständniserklärung. Während Sol und Hardy bei der Suche nach Volkans Kampfhund zu allen Mitteln greifen, kriegt Sol auch noch Ärger mit Jessica, weil er ihrer kleinen Schwester zu einem Tattoo verholfen hat. Schließlich kommt es zum großen Showdown. "BLOCKBUSTAZ" spielt in einem Kölner Plattenbau. Hier leben Sol, seine Freundin Jessica und sein verplanter Kumpel Hardy. Von nichts und niemandem lassen sie sich unterkriegen. Wenn mal wieder etwas schiefgeht, packen sie es an - auf ihre eigene Art und Weise.
Mit Eko Fresh, Joyce Ilg, Sascha Reimann, Martina Eitner-Acheampong, Andreas Hoppe, Aykut Kayacik, Cosima Henman, Kida Khodr Ramadan, Inge Maux, Levin Alin, Tina Ruland, Filip Seipp, Jockel Tschiersch, Frederick Lau
Während Sol endlich den Führerschein macht, hat Jessica einen Job im Block in Aussicht. Doch das passt Sol ganz und gar nicht. Sol ist eifersüchtig, weil sich Jessica neuerdings von Hausverwalter Küppers nach Hause fahren lässt. Er weiß nur einen Ausweg: Er muss endlich den Führerschein machen und Jessica künftig selbst abholen. Als er erfährt, dass Küppers Jessica sogar einen Job angeboten hat, versucht Sol das um jeden Preis zu verhindern, was für jede Menge Ärger sorgt. Und es kommt alles noch viel schlimmer, denn Sols Fahrprüfung endet in einer wahren Katastrophe. "BLOCKBUSTAZ" spielt in einem Kölner Plattenbau. Hier leben Sol, seine Freundin Jessica und sein verplanter Kumpel Hardy. Von nichts und niemandem lassen sie sich unterkriegen. Wenn mal wieder etwas schiefgeht, packen sie es an - auf ihre eigene Art und Weise.
Mit Eko Fresh, Joyce Ilg, Sascha Reimann, Martina Eitner-Acheampong, Andreas Hoppe, Cosima Henman, Kida Khodr Ramadan, Inge Maux, Levin Alin, Martin Kaps, Jockel Tschiersch, Frederick Lau, Celo & Abdi
Sol kehrt aus dem Knast zurück und hat drei Vorsätze gefasst: Er will mit dem Kiffen aufhören, Jessica heiraten und sich von Volkan fernhalten. Doch dann kommt alles anders als gedacht. Jessica ist nicht mehr in der Wohnung - hat sie sich etwa von ihm getrennt? Sein neuer Mitbewohner Volkan hat leider seine ganz eigenen Vorstellungen, was das WG-Leben betrifft. Daraufhin wirft Sol auch den dritten Vorsatz über Bord und fängt wieder an zu kiffen. Die Rückkehr in den Block gestaltet sich allgemein schwierig. Von seiner Mutter kann Sol keinen Trost erwarten, denn die denkt nur noch an ihr Neugeborenes. Besser gesagt eine Simulationspuppe, um die sich eigentlich Lisa im Rahmen des Biologieunterrichts kümmern sollte. Zu Hause chillen und einfach abwarten, ist für Sol jedoch keine Option. Er versucht, wieder bei Jessica zu landen und sich mit seinem neuen Mitbewohner Volkan zu arrangieren.
Mit Eko Fresh, Joyce Illg, Sascha "Ferris" Reimann, Martina Eitner-Acheampong, Aykut Kayacik, Kida Khodr Ramadan, Cosima Henman, Andreas Hoppe, Levin Alin, Tina Ruland, Katy Karrenbauer, Inge Maux, Martin Kaps, Aureus Anker, und andere
Bulut versteht die Welt nicht mehr: Sohn Deniz interessiert sich auf einmal nicht mehr für Fußball. Und dann ist auch noch das Vereinsmaskottchen des 1. FC Köln plötzlich verschwunden. Bulut sucht Hilfe bei Sol und Hardy, doch die beiden sind sich einig: Deniz ist schwul! Für Bulut bricht eine Welt zusammen. Und ist es Zufall, dass Volkan gleichzeitig mit der Entführung des Maskottchens groß ins Fußballwettgeschäft eingestiegen ist? Geißbock Hennes wurde ausgerechnet in dem Moment gekidnappt, als der 1. FC Köln die historische Chance hat, deutscher Meister zu werden! Ohne Hennes wird Köln niemals Meister, und so macht der ganze Block Jagd nach dem Entführer. Bildet sich Sol die ungewohnten Geräusche in seiner Wohnung nur ein? Klingt irgendwie nach Ziege!
Mit Eko Fresh, Joyce Illg, Sascha "Ferris" Reimann, Martina Eitner-Acheampong, Aykut Kayacik, Kida Khodr Ramadan, Cosima Henman, Andreas Hoppe, Levin Alin, Tina Ruland, Inge Maux, Martin Kaps, Aureus Anker, und andere