Kaum eine Insel ist stärker geprägt von Gegensätzen als Sylt: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, Glamour und natürlicher Idylle. Ein bildgewaltiger Blick auf einen Ort voller Magie.
Unter seiner Attraktivität leidet Sylt allerdings auch: Mehr als 750.000 Besucher jährlich statteten der Insel vor Corona einen Besuch ab, zum Nutzen, aber auch zum Leidwesen der Einheimischen. Dieser Film wirft einen Blick auf die Parallelwelt im hohen Norden.
Außergewöhnlich ist für viele Touristen allein schon die Anreise nach Sylt. Die meisten kommen mit ihrem Wagen huckepack auf dem Autotransporter von Niebüll aus mit der Bahn an, erleben rechts und links des Hindenburgdamms die Wasserwelt des Wattenmeers. Auf der Insel geht es mit den Gegensätzen weiter: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, zwischen Kampen und Camping. Sylt ist eine Insel der Gegensätze. Quirliges Leben in Westerland, menschenleere Strandabschnitte am Lister Ellenbogen. Die Kurzreportage gibt einen Einblick in die Parallelwelt einer majestätischen und vermeintlich extravaganten Insel, jenseits der Touristen-Hotspots.
Im Mittelpunkt des Films stehen dabei auch waschechte Insulaner, wie Landwirt John-Ricklef Petersen. Er ist einer von rund 14.000 Menschen, die von dort stammen und sogar noch den Sylter Dialekt Söl'ring beherrschen. Seit mehr als 100 Jahren betreibt die Familie Petersens auf den Wiesen der Insel Landwirtschaft, bereits in dritter Generation. Das Herzstück des landwirtschaftlichen Biobetriebes bilden die 250 Galloway-Angusrinder aus eigener Zucht. Die Familie arbeitet auch dann auf den Feldern und am Deich, wenn in der Hochsaison die Touristen in ihren Hotel- und Ferienhausbetten noch schlummern. Das Verhältnis zwischen ihnen und den Einheimischen ist zwiegespalten. Die Insel lebt vom Tourismus, doch die Naturschutzgebiete werden dadurch belastet und treiben die Immobilienpreise in die Höhe. Viele Einheimische können sich ihre eigene Insel schon lange nicht mehr leisten.
Inzwischen fest verwurzelt mit der Insel ist der 20-jährige Phillip Grossmann. Ihn findet man meist vor Sylts Südspitze, etwa sechs Kilometer von Bauer Petersens Salzwiesen entfernt, auf der "Simon Alexander". Es ist eines von nur fünf Fangschiffen, das vor Sylt Muscheln fischen darf. Die Ausbeute ist groß, denn Sylt gilt als ein Paradies für Miesmuscheln.
Landwirt John-Ricklef Petersen hat nicht nur seine Rinder ständig im Blick, sondern vor allem auch seine ebenso vielen Salzwiesen-Schafe, 250 wollige Ureinwohner von Sylt. Sie weiden bis in den November hinein auf den Salzwiesen an der Ostseite der Insel und bestimmen den Jahresrhythmus der Familie. Alles ist fast auf den Tag genau getaktet, damit rechtzeitig zu Ostern etwa 400 Lämmer das Licht der Welt erblicken.
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
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Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt.
"Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur.
Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
Vorgestellt werden Südtiroler Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Phänomene, aber auch politische und rechtliche Entscheidungen aus der Region sowie Resonanzen aus der Bevölkerung.
Mozart, er ist überall in Salzburg. Auf den Straßen, in den Gassen, in den Kaffeehäusern und Supermärkten, in den Souvenirgeschäften und natürlich den CD-Regalen oder Konzertsälen.
Das "Genie der Genies" dominiert die Salzachstadt wie eh und je. Gepflegt wird das Mozart-Erbe vor allem von der Stiftung Mozarteum, die seit 100 Jahren in einem stattlichen Haus an der Schwarzstraße untergebracht ist.
Aber wie lässt sich Mozart frisch und aktuell halten? Wie viel ist noch übrig vom Geist des Genies, wer zieht Inspiration aus seiner Musik? Und wie lässt sich das alles weitergeben an die nächste Generation?
Erzähler: Philipp Hochmair
Salzburg ist weltweit ein Begriff für Musik - in der Barockstadt schwingen und erklingen viele berühmte Töne und Melodien. Allgegenwärtig ist allerdings die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart.
Seit gut 250 Jahren hat sich die ganze Stadt dem Genie verschrieben und agiert gleichermaßen als Gralshüterin seines umfassenden Werkes. Doch dort wird das Werk des meistgespielten Komponisten der Welt auch weiterentwickelt. So etwa mit dem Projekt "Spot on MozART".
Die Stiftung Mozarteum, die Salzburger Festspiele, die Mozartwoche, die Mozartmuseen, die digitale Mozart Edition, die Universität Mozarteum, das Mozarteum Orchester und das Domquartier sind nicht nur die Bewahrer der Kunst des meistgespielten Komponisten der Welt, sie entwickeln sein Werk auch weiter: So etwa mit dem Projekt "Spot On Mozart" der Kunstuniversität Mozarteum, mit welchem man seine legendäre Musik auch jungen Menschen zugänglich und für sie anschau- und hörbar machen möchte.
Oder wie jüngst mit einer globalen Premiere von uraufgeführten, noch nie gehörten neuen Werken, wie etwa bei der digitalen Mozart Woche mit den "94 Sekunden neuer Mozart".
Dazu kommen viele neue junge Salzburger Künstlerinnen und Künstler wie Rafael Fingerlos, Christoph Sietzen, Julia Hagen oder Elias Keller, um nur einige zu nennen, die sich dem Klang Salzburgs auf ihre ganz bestimmte Art und Weise in Ton, Wort und Bild verschrieben haben. Sie erfüllen traditionelle, aber auch neue Spielstätten mit ihren eigenwilligen Interpretationen und machen so die ganze Stadt, das ganze Jahr zur Bühne.
Neben der Mozartwoche gibt es auch noch die Oster-, Pfingst- und natürlich die Sommerfestspiele, die mit ihren Solisten und den Wiener Philharmonikern seit 100 Jahren den Klang Salzburgs mitdefinieren - und das nicht nur mit Mozart, sondern mit allem, was die musikalische Tradition Europas ausmacht.
Der Film "Der Klang Salzburgs" erzählt diese Geschichte aus heutiger Sicht, zeigt das Volumen einer Musik, die heute weitaus mehr Menschen hören und erleben können als zur Zeit ihrer Schöpfung - und doch muss sie immer wieder neu belebt und gestaltet, ja sogar gegenwarts- und zukunftstauglich gemacht werden.
Wolfgang Amadeus Mozart gilt als einer der berühmtesten Komponisten Österreichs. Wenn auch in Salzburg geboren, verbrachte er einen Großteil seines Lebens in Wien, wo er 1791 gestorben ist.
Es ist weder völlig klar, wo er bestattet worden ist, noch welche Krankheit den 35-Jährigen das Leben gekostet hat. Einigermaßen gesichert ist allerdings der Ort, wo Mozart seinen letzten Atemzug tat: seine Wohnung in der Rauhensteingasse in der Wiener Innenstadt.
An Mozart erinnerte dort lange Zeit nur wenig - das "Sterbehaus" ist heute ein mehrstöckiges Kaufhaus. Doch an den Ausnahmekünstler wird dort nun wieder ganz umfangreich gedacht.
Der Moderator Karl "Kari" Hohenlohe besucht eine multimediale Ausstellung, die sich nicht nur mit dem Leben Mozarts auseinandersetzt, sondern - und das ist das ambitionierte Ziel - Mozarts Musik und Wirken durch akustische, räumliche und mediale Inszenierungen für die Besucherinnen und Besucher erfahrbar machen will.
In Gesprächen, Reportagen und Dokumentationen werden die Fakten hinter den Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft behandelt. Dies ermöglicht eine objektive Bewertung der täglichen Informationsflut.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Thema der Sendung ist jeweils ein bestimmtes Land. Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge innerhalb dieser Region werden dokumentiert und kritisch beleuchtet.
In Beiträgen aus Politik, Gesellschaft und Kultur berichtet die Sendung bereits seit 1998 über das aktuelle Zeitgeschehen. Begleitet wird dies von kabarettistischen bis satirischen Kommentaren und Szenen des Moderators.
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste.
Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.
Mallorca wird gern als Perle des Mittelmeeres bezeichnet. Das Wechselspiel von wilder Natur, versteckten Oasen und pulsierendem Leben lockt heute immer mehr Touristen aus ganz Europa an.
Auch Biogärtner Karl Ploberger kann sich der Magie dieser Insel nicht entziehen. Er wandelt zwischen duftenden Pinien, Orangenhainen sowie Weinreben im Hinterland und entdeckt versteckte, imposante Traumgärten, die den Touristen größtenteils verborgen bleiben.
Auf einem Roadtrip erkundet Sarazar mit seinen Freunden Benni und Anton die Türkei. Von Istanbul über Bodrum und Antalya nach Kappadokien.
Ihre Reise führt Sie auf einer Strecke von mehr als 2.200 Kilometern durch wunderschöne Landschaften, historische Städte und atemberaubende Naturwunder.
Kefalonia liegt im Golf von Patras im Ionischen Meer. Obwohl Kefalonia die sechstgrößte Insel Griechenlands ist, ist sie touristisch noch weitgehend unberührt.
Fernab vom Massentourismus fasziniert diese grüne Insel mit Zypressenwäldern und traumhaften Stränden. Die Hauptstadt Argostoli wurde auf einem Hügel erbaut und besitzt einen kleinen Hafen.
Die 787 Quadratkilometer große Insel hat viel zu bieten: Tropfsteinhöhlen mit glasklarem Wasser, Wildpferde, Wandertouren durch eine faszinierende Naturwelt, Baden und Chillen an traumhaften Stränden.
Corona und somit die Möglichkeit zum Homeoffice waren der Grund, dass Ion Lindartos und seine Frau Susanne nach Kefalonia ausgewandert sind. Der Film begleitet die beiden Enddreißiger beim Gang über den Markt, wo sie auf Fischer treffen, die ihren Fang erklären und zu den beeindruckenden Carretta-Schildkröten am Hafen. Mit einem Ruderboot und einem Führer geht es zum Melissani, einem glasklaren unterirdischen See, und kommen schließlich in ein zwei Kilometer langes Labyrinth aus Stalaktiten und Stalagmiten.
Von den sechs Ionischen Inseln ist Kefalonia die größte und zugleich die militärisch wichtigste. Dadurch dass sie den Golf von Patras und damit die Einfahrt in den Isthmus von Korinth versperrt, war sie in der Antike von großer Bedeutung, da sie eine wichtige Station auf dem Weg von Sizilien und Italien nach Griechenland war. Lange war die Insel von den Venezianern besetzt. Überall haben sie ihre Spuren hinterlassen. In der Sprache, im Essen oder in gewaltigen Bauten, wie der Festung in Assos. Der beeindruckende venezianische Bau liegt im Norden der Insel und thront über dem kleinen Fischerdorf Assos.
Kefalonia hat wunderschöne Strände, Ion und Susanne zeigen ihren Traumstrand. Er ist nur zu Fuß erreichbar. Eine kurze spektakuläre Wanderung führt zum Ftari Beach, der vom Guardian zum besten Strand Europas gekürt wurde. Katharina, eigentlich Heilpädagogin und Pferdenärrin, hat sich den Eseln auf Kefalonia angenommen. Früher trugen die Esel alles, was transportiert werden musste, heute sind es Getränke, Snacks, die Wanderausrüstung oder müde Kinderbeine. Katharina umsorgt ihre Wanderpartner und liebt die intelligenten Tiere mit typischen Eigenheiten. Ihr Tempo übertrage sich auf die Menschen, das wirke entschleunigend und gibt dem Menschen die Gelegenheit ganz ohne Hektik und Stress die Natur Kefalonias zu genießen.
Die malerische Landschaft der Insel Kreta ist Inspirationsquelle vieler ihrer Bewohner. Dort kreuzen sich Kulturen, und die Sinne werden geschärft - durch Natur, Kunst und die Menschen.
Eine Forscherin der griechischen Ernährungskultur kocht unter Olivenbäumen auf offenem Feuer Rezepte, die bis zu zwei Millionen Jahre vor Christus zurückreichen. In den Bergen lassen sich Kräuter für den Malotira-Tee entdecken, die erst ab 1800 Meter Höhe wachsen.
Der Maler Angelos Spartalis erschafft nicht nur Ölbilder, sondern arbeitet auch mit dem Medium Film und mit Keramik. Im traditionellen Töpferdorf Margarites wird der Ton Kretas getöpfert und gebrannt, so wie es die Einheimischen schon seit minoischen Zeiten tun. Georgia Dagaki spielt Rockmusik mit einer Lyra, einem antiken Instrument, das auf Kreta bisher nur Männern vorbehalten war.
Physiotherapeutin Julika ist jung, attraktiv, Mutter zweier süßer Kinder - und Witwe. Vor zwei Jahren ist ihr Mann Michi tödlich verunglückt. Julika vermisst ihn noch immer schmerzlich.
Sie spricht ihm sogar noch regelmäßig auf seine Mailbox. Dennoch lässt sie sich Hals über Kopf auf eine Affäre mit dem leichtlebigen Fahrradstadtführer Konstantin ein. Plötzlich ist das Leben wieder voller Leichtigkeit, Zauber und Abenteuer. Aber ist das wirklich Liebe?
Kann es nach ihrer großen Liebe Michi eine neue große Liebe für Julika geben? Für ihre liebevollen, aber manchmal auch etwas übergriffigen Schwiegereltern Georg und Christa ist der Fall klar: Die Affäre mit Konstantin kann nur eine "animalische" Verirrung sein.
Georg und Christa haben nach Michis Tod Julika und den Kindern sehr beigestanden, die Familie hängt sehr aneinander, wohnt sogar gemeinsam auf einem Grundstück. Doch mit Konstantin kommt dieses ganze eingespielte Familiengefüge in Unordnung. Und wie sicher kann sich Julika Konstantins sein, der sich bis jetzt in seinem Leben noch nie wirklich festlegen wollte?
Mit Lucie Heinze, Golo Euler, Miroslav Nemec, Lilly Forgách, Falka Klare
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
Es sind mehr als Ohrwürmer. Es ist Musik, die die Welt verändern will - und verändert hat: die großen Protestsongs der letzten 100 Jahre.
Ob im Kampf gegen Aufrüstung, für sexuelle Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit oder als Stärkung der Schwarzen Protestbewegung: Jede Revolte hat ihre ikonischen Songs, die aufrütteln, anklagen, inspirieren und ermutigen.
Die vierteilige Reihe "Protest! Songs! - Wie Musik die Welt verändert" führt auf eine Reise durch Zeit und Klang: von Bob Dylans Friedenshymne "Blowin' in the Wind" (1962) bis zur Liedzeile "Im Schützengraben sind wir alle Bros" im Song "Frieden" (2024) von K.I.Z. Von Aretha Franklins vehement eingefordertem "Respect" (1967) über Peaches' Aufruf "Fuck the Pain Away" (2000) bis zu Beyoncés "Run the World " (2011): An den Songs lässt sich ablesen, wie sich zum Beispiel Friedensbewegung und Feminismus verändert haben.
Dasselbe gilt für den revolutionären Kampf für soziale Gerechtigkeit von der "Internationalen" (1871) über Ton Steine Scherbens "Keine Macht für Niemand" (1972) und "Killing in the Name" von Rage Against the Machine (1992). Und keine Bewegung hat so viele Welthits produziert wie die Kämpfe um die Gleichberechtigung Schwarzer Menschen: "Say it Loud " von James Brown (1968), "Get Up, Stand Up" von Bob Marley (1973), die Black-Lives-Matter-Hymne "Alright" von Kendrick Lamar (2015) und viele mehr.
Wie sind diese Songs entstanden? Was sind die Gründe, warum sie so viele Menschen inspirieren? Wie haben sie die Protestbewegungen - und darüber hinaus die Welt - beeinflusst? Und wie leben sie bis heute fort?
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Claude Nobs machte als Visionär mit Leidenschaft für Jazz aus dem verschlafenen Montreux einen Ort der Musik, wo weltbekannte Künstler in ikonischen Auftritten zu Hochform aufliefen.
Eine Zeitreise mit ungesehenem Archivmaterial durch 50 Jahre Musikgeschichte.
Im Jahr 1967 hatte der noch junge Claude Nobs die Idee, in seiner Heimat, dem gemächlichen Touristenort Montreux, ein kleines Jazzfestival zu veranstalten. Von Anfang an erlaubte er sich das Träumen, er reiste mit kleinem Budget nach New York zu seinem Lieblingslabel Atlantic Records und konnte dort die Stars gewinnen, die er selbst gern hörte. Der Rest ist Geschichte: Sein "Montreux Jazz Festival" wurde über die Jahre trotz lokaler Widerstände zum Mekka der Musik, wo sich unvergessliche Auftritte von Größen wie Nina Simone, Aretha Franklin, Prince und David Bowie ereigneten.
Ein großer Teil des Erfolgs bestand darin, dass Claude Nobs nie einfach eine Tournee-Zwischenstation sein wollte - vielmehr lud der gelernte Koch die Musikerinnen und Musiker auch zu sich nach Hause ein, umsorgte sie kulinarisch und schuf eine kreative Oase, in der sie ihr Bestes geben konnten. Gleichzeitig öffnete Nobs das Festival auch für Stilrichtungen wie Rock, Reggea, Rap und elektronische Musik. Und er hatte früh erkannt, dass die Konzerte nur dann unsterblich sind, wenn sie in Bild und Ton festgehalten werden. So entstand ein Archiv von 11.000 Stunden Konzertaufnahmen, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes wurde.
In diesem Fundus machte sich der Filmemacher Oliver Murray auf die Suche nach den legendären Geschichten, die in Montreux geschrieben wurden. Die dreiteilige Reihe "They All Came Out to Montreux" lädt dazu ein, mit vielen unveröffentlichten Bildern, neuen Interviews und über 30 Konzertausschnitten in ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte einzutauchen.
Diese Folge zeigt, wie das 1975 von Claude Nobs erbaute "Mountain Studio" eine ganz neue Generation von Musikern anzieht, darunter David Bowie, Queen und die Rolling Stones, die dort das Album "Black and Blue" aufnehmen. Zu sehen und zu hören sind unter anderen Carol King, Muddy Waters, Monty Alexander, Etta James, Gilberto Gil, King Sunny, David Bowie & Freddie Mercury, Talking Heads, Van Morrison und James Brown.
Diese Folge zeigt, wie sich das Festival für neue Klänge wie Elektro, Indie-Rock und Rap öffnet.
Das Festival erstreckt sich inzwischen über zwei Wochen und zieht über 200.000 Besucher an. Zu hören sind: Marvin Gaye, George Clinton, Buddy Guy, Herbie Hancock, Ray Charles, Miles Davis, Sting, The Roots, ZZ Top, David Bowie, Alicia Keys, Prince und Wyclef Jean.
Claude Nobs machte als Visionär mit Leidenschaft für Jazz aus dem verschlafenen Montreux einen Ort der Musik, wo weltbekannte Künstler in ikonischen Auftritten zu Hochform aufliefen. Eine Zeitreise mit ungesehenem Archivmaterial durch 50 Jahre Musikgeschichte.
Im Jahr 1967 hatte der noch junge Claude Nobs die Idee, in seiner Heimat, dem gemächlichen Touristenort Montreux, ein kleines Jazzfestival zu veranstalten. Von Anfang an erlaubte er sich das Träumen, er reiste mit kleinem Budget nach New York zu seinem Lieblingslabel Atlantic Records und konnte dort die Stars gewinnen, die er selbst gern hörte. Der Rest ist Geschichte: Sein "Montreux Jazz Festival" wurde über die Jahre trotz lokaler Widerstände zum Mekka der Musik, wo sich unvergessliche Auftritte von Größen wie Nina Simone, Aretha Franklin, Prince und David Bowie ereigneten.
Ein großer Teil des Erfolgs bestand darin, dass Claude Nobs nie einfach eine Tournee-Zwischenstation sein wollte - vielmehr lud der gelernte Koch die Musikerinnen und Musiker auch zu sich nach Hause ein, umsorgte sie kulinarisch und schuf eine kreative Oase, in der sie ihr Bestes geben konnten. Gleichzeitig öffnete Nobs das Festival auch für Stilrichtungen wie Rock, Reggea, Rap und elektronische Musik. Und er hatte früh erkannt, dass die Konzerte nur dann unsterblich sind, wenn sie in Bild und Ton festgehalten werden. So entstand ein Archiv von 11.000 Stunden Konzertaufnahmen, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes wurde.
In diesem Fundus machte sich der Filmemacher Oliver Murray auf die Suche nach den legendären Geschichten, die in Montreux geschrieben wurden. Die dreiteilige Reihe "They All Came Out to Montreux" lädt dazu ein, mit vielen unveröffentlichten Bildern, neuen Interviews und über 30 Konzertausschnitten in ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte einzutauchen.
Der Vater einer Familie macht sich als Kurierfahrer "selbständig". Mit üblen Konsequenzen für Vater, Mutter, Kinder und ihren dringend nötigen Zusammenhalt.
Ein hoch emotionales, realitätsnahes Drama von Ken Loach über die falschen Versprechungen neoliberaler Arbeitswelt im Paketdienstgewerbe und die Folgen der Selbstausbeutung für die Betroffenen und das Zusammenleben einer Familie.
Ricky, Abby und ihre beiden Kinder Seb und Liza Jane leben in Newcastle. Sie sind eine starke, liebevolle Familie, in der jeder für den anderen einsteht. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby mit großem Engagement als Altenpflegerin. Egal wie sehr die beiden sich jedoch anstrengen, wissen sie doch: Unter diesen Umständen werden sie niemals unabhängig sein oder ein eigenes Haus haben.
Doch dann heißt es: Jetzt oder nie! Dank der digitalen Revolution bietet sich Ricky die Gelegenheit, als angeblich selbständiger Kurierfahrer durchzustarten. Der Verdienst ist verlockend. Abby ist zunächst eher skeptisch, doch dann setzen beide alles auf eine Karte. Abby verkauft eher widerwillig ihr Auto, damit Ricky sich einen eigenen Lieferwagen leisten kann, um hohe Mietkosten zu umgehen. Die Zukunft scheint vielversprechend.
Doch der Preis für Rickys neue Tätigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht. Rickys "Chef" Maloney zeigt sich als gnadenloser Antreiber. Die gemeinsam verbrachte Zeit mit der Familie wird immer weniger, und die Nerven liegen wegen allgemeiner Anspannung schneller blank - zumal der pubertierende Sohn Seb die Schule vernachlässigt und immer renitenter auf Ermahnungen reagiert. Gerade jetzt müsste die Familie enger denn je zusammenrücken. Doch dann wird Ricky zu allem Überfluss bei einer Auslieferung brutal überfallen.
Einmal mehr erweist sich Ken Loach ("Ich, Daniel Blake") als ein Meister der emotional packenden Darstellung aktueller Lebensverhältnisse im sozialen Wandel. Hier zeichnet er gemeinsam mit seinem langjährigen Drehbuchautor Paul Laverty das exemplarische Bild der neuen digitalen Ökonomie und ihrer "Errungenschaften".
Jeder kennt die Bilder abgehetzter Paketzusteller, die jede halbwegs passable Stelle zum Parken nutzen müssen, um ihre Lieferungen an die Frau oder den Mann zu bringen. Doch von den Arbeitsbedingungen und Schicksalen dahinter erfährt man in der Regel nichts. Eindringlicher als in jeder gut gemeinten theoretischen Analyse stellt Loach die Menschen vor, die unmittelbar unter den prekären Arbeitsverhältnissen leiden.
"Sorry We Missed You" erzählt eine universelle Geschichte über Leistungsdruck und Ausbeutung, über Pflegenotstand und Nächstenliebe, über Kampfgeist und Zusammenhalt - kurz: über die Themen, die aktuell europaweit die Menschen beschäftigen. Das Onlineportal "kinofenster.de" wählte "Sorry We Missed You" zum Film des Monats Februar 2020. Beim Internationalen Filmfestival von San Sebastian wurde er als bester europäischer Film ausgezeichnet.
Mit Debbie Honeywood, Katie Proctor, Kris Hitchen, Rhys Stone, Ross Brewster
In diesem Magazin werden Themen mit kulturellem und gesellschaftspolitischem Hintergrund behandelt. Dabei kommen weder Literatur noch Film, Theater, Kunst oder Musik zu kurz.
Ob Fußball, Wintersport oder Fahrradrennen - mit dieser Sendung bleibt der Zuschauer in Sachen Sportereignisse und -ergebnisse immer auf dem neuesten Stand.
Die malerische Landschaft der Insel Kreta ist Inspirationsquelle vieler ihrer Bewohner. Dort kreuzen sich Kulturen, und die Sinne werden geschärft - durch Natur, Kunst und die Menschen.
Eine Forscherin der griechischen Ernährungskultur kocht unter Olivenbäumen auf offenem Feuer Rezepte, die bis zu zwei Millionen Jahre vor Christus zurückreichen. In den Bergen lassen sich Kräuter für den Malotira-Tee entdecken, die erst ab 1800 Meter Höhe wachsen.
Der Maler Angelos Spartalis erschafft nicht nur Ölbilder, sondern arbeitet auch mit dem Medium Film und mit Keramik. Im traditionellen Töpferdorf Margarites wird der Ton Kretas getöpfert und gebrannt, so wie es die Einheimischen schon seit minoischen Zeiten tun. Georgia Dagaki spielt Rockmusik mit einer Lyra, einem antiken Instrument, das auf Kreta bisher nur Männern vorbehalten war.
Kefalonia liegt im Golf von Patras im Ionischen Meer. Obwohl Kefalonia die sechstgrößte Insel Griechenlands ist, ist sie touristisch noch weitgehend unberührt.
Fernab vom Massentourismus fasziniert diese grüne Insel mit Zypressenwäldern und traumhaften Stränden. Die Hauptstadt Argostoli wurde auf einem Hügel erbaut und besitzt einen kleinen Hafen.
Die 787 Quadratkilometer große Insel hat viel zu bieten: Tropfsteinhöhlen mit glasklarem Wasser, Wildpferde, Wandertouren durch eine faszinierende Naturwelt, Baden und Chillen an traumhaften Stränden.
Corona und somit die Möglichkeit zum Homeoffice waren der Grund, dass Ion Lindartos und seine Frau Susanne nach Kefalonia ausgewandert sind. Der Film begleitet die beiden Enddreißiger beim Gang über den Markt, wo sie auf Fischer treffen, die ihren Fang erklären und zu den beeindruckenden Carretta-Schildkröten am Hafen. Mit einem Ruderboot und einem Führer geht es zum Melissani, einem glasklaren unterirdischen See, und kommen schließlich in ein zwei Kilometer langes Labyrinth aus Stalaktiten und Stalagmiten.
Von den sechs Ionischen Inseln ist Kefalonia die größte und zugleich die militärisch wichtigste. Dadurch dass sie den Golf von Patras und damit die Einfahrt in den Isthmus von Korinth versperrt, war sie in der Antike von großer Bedeutung, da sie eine wichtige Station auf dem Weg von Sizilien und Italien nach Griechenland war. Lange war die Insel von den Venezianern besetzt. Überall haben sie ihre Spuren hinterlassen. In der Sprache, im Essen oder in gewaltigen Bauten, wie der Festung in Assos. Der beeindruckende venezianische Bau liegt im Norden der Insel und thront über dem kleinen Fischerdorf Assos.
Kefalonia hat wunderschöne Strände, Ion und Susanne zeigen ihren Traumstrand. Er ist nur zu Fuß erreichbar. Eine kurze spektakuläre Wanderung führt zum Ftari Beach, der vom Guardian zum besten Strand Europas gekürt wurde. Katharina, eigentlich Heilpädagogin und Pferdenärrin, hat sich den Eseln auf Kefalonia angenommen. Früher trugen die Esel alles, was transportiert werden musste, heute sind es Getränke, Snacks, die Wanderausrüstung oder müde Kinderbeine. Katharina umsorgt ihre Wanderpartner und liebt die intelligenten Tiere mit typischen Eigenheiten. Ihr Tempo übertrage sich auf die Menschen, das wirke entschleunigend und gibt dem Menschen die Gelegenheit ganz ohne Hektik und Stress die Natur Kefalonias zu genießen.
Auf einem Roadtrip erkundet Sarazar mit seinen Freunden Benni und Anton die Türkei. Von Istanbul über Bodrum und Antalya nach Kappadokien.
Ihre Reise führt Sie auf einer Strecke von mehr als 2.200 Kilometern durch wunderschöne Landschaften, historische Städte und atemberaubende Naturwunder.
und Maximilian Leinfelder
Der bekannte YouTuber und Gamer Valentin "Sarazar" Rahmel reist mit seinen Freunden Benni und Max nach Griechenland. Sie besuchen Athen, den Kanal von Korinth und wagen einen Bungee-Sprung.
Weiter geht es zu einer Selbstversorgerfarm, den Klöstern von Meteora und zum Orakel von Delphi. Der Höhepunkt der Reise ist die Besteigung des Olymp - mit 2917 Metern der höchste Berg Griechenlands.