3SAT
3SAT Sa. 31.01.
Doku
Mit "Keine Macht für Niemand" haben Ton Steine Scherben Musikgeschichte geschrieben und sind bis heute vielen Musikern ein Vorbild. "Kai und Funky von Ton Steine Scherben" füllen bis heute in wechselnder Besetzung die Klassiker von einst mit Leben. ZDF/Tim Hein
Popkolumnistin Aida Baghernejad lebt in Berlin, schreibt und spricht gerne über das Politische, das sich in vielen Sounds versteckt. ZDF/Anna-Lena Stephan
Wenn Leute auf Demos ihre Lieder mitsingen, freut sich Dota. Die Liedermacherin schrieb auch schon Songs für Fridays for Future und für die Berliner Initiative zur Enteignung großer Immobilienkonzerne sowie über den entgrenzten Kapitalismus an sich. ZDF/Patrick Meyer-Clement
Tracy Chapman, Rio Reiser und John Lennon: So unterschiedlich kann Klassenkampf klingen. ZDF/Tudor Baican
Tracy Chapman schrieb ihren berühmten Song "Talking 'bout a Revolution" als sie mit 16 dank eines Stipendiums auf ein Elite-Internat kam und feststellte: Ihre reichen Mitschüler hatten keine Vorstellung vom Leben der Arbeiterklasse. Das Release des Songs war allerdings erst Jahre später. ZDF/Kobalt
Mit ihren radikalen, wütenden Texten waren die Hamburger Punkband "Slime" und ihr Frontmann "Diggen" Hymnen-Lieferanten für die Autonome Szene der 80er Jahre. Polizeischutz bei ihren Konzerten garantiert. ZDF/Anna-Lena Stephan
Christiane Rösinger hat als direkte Reaktion auf ein Ton Steine Scherben-Konzert ihr Leben auf den Kopf gestellt und machte sich später selbst als sozialkritische Indie-Musikerin einen Namen. ZDF/Felix Holke
Der linke Rap von Sechser und PTK (Pöbel tötet König) besingt Politikfrust, Gentrifizierung, Armut und die Auswüchse des Kapitalismus. ZDF/Leonard Kessler
Auch mit 78 Jahren ist Liedermacher Konstantin Wecker weiter politisch aktiv, verbindet Poesie und Widerstand und trommelt als leidenschaftlicher Anarchist und Pazifist für eine herrschaftsfreie Gesellschaft. ZDF/Thomas Karsten

Protest! Songs! - Klassenkampf Wie Musik die Welt verändert

Talking about a revolution

  • 37'
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Dokumentation

Inhalt

Es sind mehr als Ohrwürmer. Es ist Musik, die die Welt verändern will - und verändert hat: die großen Protestsongs der letzten 100 Jahre. Ob im Kampf gegen Aufrüstung, für sexuelle Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit oder als Stärkung der Schwarzen Protestbewegung: Jede Revolte hat ihre ikonischen Songs, die aufrütteln, anklagen, inspirieren und ermutigen. Die vierteilige Reihe "Protest! Songs! - Wie Musik die Welt verändert" führt auf eine Reise durch Zeit und Klang: von Bob Dylans Friedenshymne "Blowin' in the Wind" (1962) bis zur Liedzeile "Im Schützengraben sind wir alle Bros" im Song "Frieden" (2024) von K.I.Z. Von Aretha Franklins vehement eingefordertem "Respect" (1967) über Peaches' Aufruf "Fuck the Pain Away" (2000) bis zu Beyoncés "Run the World " (2011): An den Songs lässt sich ablesen, wie sich zum Beispiel Friedensbewegung und Feminismus verändert haben. Dasselbe gilt für den revolutionären Kampf für soziale Gerechtigkeit von der "Internationalen" (1871) über Ton Steine Scherbens "Keine Macht für Niemand" (1972) und "Killing in the Name" von Rage Against the Machine (1992). Und keine Bewegung hat so viele Welthits produziert wie die Kämpfe um die Gleichberechtigung Schwarzer Menschen: "Say it Loud " von James Brown (1968), "Get Up, Stand Up" von Bob Marley (1973), die Black-Lives-Matter-Hymne "Alright" von Kendrick Lamar (2015) und viele mehr. Wie sind diese Songs entstanden? Was sind die Gründe, warum sie so viele Menschen inspirieren? Wie haben sie die Protestbewegungen - und darüber hinaus die Welt - beeinflusst? Und wie leben sie bis heute fort?

Sendungsinfos

Von: Lilly Schlagnitweit VPS: 31.01.2026 19:20, Stereo
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