"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.
"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.
"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt.
"Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur.
Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.
Vorgestellt werden Südtiroler Persönlichkeiten, Veranstaltungen und Phänomene, aber auch politische und rechtliche Entscheidungen aus der Region sowie Resonanzen aus der Bevölkerung.
Colloredo, Batthyány, Vrints, Cavriani und Cumberland - klingende Namen aus Österreichs Nachbarländern erinnern bis heute an die ursprünglichen Besitzer von Palais der Wiener Innenstadt.
Es handelte sich allerdings jeweils schlicht nur um die Wiener Residenz der jeweiligen Familie. Die dreiteilige Reihe stellt sie vor. Teil eins zeigt das prachtvolle Innenleben dieser "bescheidenen" Zweit-, Dritt und Viertwohnsitze des europäischen Adels.
Die Stadtpaläste waren nur Puzzlesteinchen in der Immobiliensammlung des Adels.
Karl Hohenlohe besucht Palais, die man zwar vom Namen oder vom Vorübergehen kennt, deren Innenleben der Öffentlichkeit aber normalerweise nicht zugänglich sind.
In der katholischen Kirche wurden die Ämter eines Kardinals, eines Bischofs und generell die hohe Geistlichkeit stets mit Angehörigen des Adels besetzt.
Die Herrschaften lebten also nicht weniger prachtvoll, als es sich für Fürsten, Herzöge und Grafen geziemte. Entsprechender Aufwand wurde nicht nur um die Ausgestaltung von Kirchen betrieben, sondern auch um die Räumlichkeiten des höhergestellten Kirchenpersonals.
Moderator Karl Hohenlohe besucht in dieser Folge des Dreiteilers über "Wiens verborgene Palais" das Erzbischöfliche Palais und das Curhaus am Stephansplatz sowie das Savoysche Damenstift in der Johannesgasse.
Die Wiener Innenstadt ist durchsetzt von Palais, die in Privatbesitz und daher für Besucher unzugänglich sind. Karl Hohenlohe besucht das Palais Equitable gegenüber des Stephansdoms.
Es ist ein ehemals ein mondäner Firmensitz einer New Yorker Versicherungsgesellschaft und heute in privater Hand. außerdem stehen das Palais Bartolotti-Partenfeld und das Palais Blankenstein auf seinem Programm.
Das Palais Bartolotti-Partenfeld beherbergte ab dem Mittelalter stets Apotheken, und das Palais Blankenstein im Kohlmarkt ist weltberühmt als Sitz der k. k. Hofzuckerbäckerei Demel.
In Gesprächen, Reportagen und Dokumentationen werden die Fakten hinter den Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft behandelt. Dies ermöglicht eine objektive Bewertung der täglichen Informationsflut.
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
Thema der Sendung ist jeweils ein bestimmtes Land. Politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge innerhalb dieser Region werden dokumentiert und kritisch beleuchtet.
In Beiträgen aus Politik, Gesellschaft und Kultur berichtet die Sendung bereits seit 1998 über das aktuelle Zeitgeschehen. Begleitet wird dies von kabarettistischen bis satirischen Kommentaren und Szenen des Moderators.
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst + Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste.
Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst + Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.
Die Legende erzählt, dass es am Fuß des Eisenerzer Reichenstein Goldvorkommen gegeben haben soll. Stattdessen gibt es einen anderen Reichtum: herrliche Berglandschaften und Bergseen.
Die ursprüngliche Bekanntheit gewann die Region durch das Eisenvorkommen dort. Der Berg selbst gilt als der größte Eisenerztagebau Mitteleuropas sowie als "größte Pyramide der Welt". Heute lädt das Gebiet dazu ein, die Landschaft zu erkunden und zu genießen.
Zu hochalpinen Touren und zum Bergsteigen laden der Hochschwab und der Pfaffenstein ein, deren Aufstieg man nicht unterschätzen sollte.
Paris ist mit seiner Vielzahl an berühmten Gebäuden, Denkmälern und Plätzen ein wahres Freilichtmuseum - und eine Quelle der Inspiration für Menschen aus aller Welt.
Um die 50 Millionen Touristen zieht es jedes Jahr in die französische Hauptstadt - mehr als in jede andere europäische Metropole. Dafür sorgen Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, der Arc de Triomphe und der Louvre mit seinen Kunstschätzen.
Wie die Stadt blicken auch die Pariser Baudenkmäler auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Zahlreiche Könige und Kaiser schritten durch ihre Pforten; viele wurden im Lauf der Jahrhunderte zerstört und wiederaufgebaut.
Die Dokumentation führt quer durch die Pariser Arrondissements und zeigt die schönsten Ecken einer magischen Stadt. Von den Jardins de Trocadéro, die den besten Blick auf den Eiffelturm bieten, über die rund zwei Kilometer lange Prachtstraße Avenue de Champs-Élysées bis zum Hôtel des Invalides, einer historischen Militäranlage, in der bis heute kriegsversehrte Veteranen betreut werden.
Doch der Film stellt auch Orte vor, die abseits der üblichen Touristenpfade liegen: den Parc de la Villette zum Beispiel, ein modernes Viertel mit Museen, Kinos und einem gigantischen künstlichen See.
Max Krenke, Journalist bei einem Wochenblatt, hält als Ehemann und Familienvater das Hamsterrad des Alltags am Laufen. Bis ihm ausgerechnet an seinem 45. Geburtstag fristlos gekündigt wird.
Plötzlich sieht er sich mit den Scherben seines Selbstbildes konfrontiert. Max beschließt, seiner Familie den Jobverlust erst einmal zu verschweigen, und sitzt seine Tage sinnlos auf einer Parkbank ab. Bis ihm engelsgleich Nancy im Park erscheint und er ihr folgt.
Nancy ist 24 und Fitnesstrainerin in einem Fitnessstudio, das nicht aus der modernen Welt scheint und eigentlich auch nur von einer kleinen Gruppe Muskelberge besucht wird. Doch Nancy hat die Jungs fest im Griff und packt Max bei seinem Ehrgeiz. Mit Entengang und Hüftkreisen schafft es Max nach und nach wieder zu sich selbst zurück - zum alten Max und vielleicht auch zum Sinn des Lebens, zumindest seines Sinns in seinem Leben.
Die Umwege und Erkenntnisse eines von der Midlife-Crisis geplagten Mannes können sehr schmerzhaft sein. Und Max' Frau Tina muss sich fragen, ob die belebende Beziehung ihres Mannes zu seiner jungen Fitnesstrainerin wirklich rein platonisch ist; Max selbst ist davon zumindest für eine Weile überzeugt. Irgendwann weiß er es aber selbst nicht mehr. Vielleicht müsste er wirklich einen Schlussstrich ziehen und noch einmal neu anfangen. Immerhin geht es um die zweite Hälfte seines Lebens.
Mit Felix Knopp, Rebecca Rudolph, Helen Woigk, Rudolf Kowalski, Ruth Reinecke, Ziva-Marie Faske, Alessandro Schuster, Clayton Nemrow, Paul T. Grasshoff, Imad Mardnli
Seit ihrer Kindheit sind Noah und Akim beste Freunde. Sie haben sich geschworen, dass nichts zwischen sie kommt - schon gar keine Frau. Doch damals wussten sie noch nichts von Charlotte.
Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als Noah unvermittelt vor Charlottes Auto läuft: ein Schlag auf den Kopf und Liebe auf den ersten Blick. Doch leider ist Charlotte vergeben. Als Akim die junge Frau auf deren Verlobungsfeier sieht, ist es auch um ihn geschehen.
Trotz ihrer unterschiedlichen Religionen - Noah ist Jude und Akim Moslem - spielte Religion nie eine Rolle zwischen den Freunden. Auch ihre Familien sind seit Jahr und Tag befreundet.
Doch die Begegnung mit Charlotte ändert alles. Zwischen den "Best Buddys" beginnt ein erbittertes Duell um die Traumfrau. Dabei zeigt sich, dass Toleranz auch bei den beiden Familien doch eher eine Einbahnstraße zu sein scheint. Denn die junge Frau ist blond, blauäugig, deutsch und katholisch: ein No-Go für die ach so assimilierten Familien Hirschmann und Abu Yazid.
Matze oder Kebab, was schmeckt besser? Vor allem mit Sauerkraut, Charlottes Lieblingsgericht? Das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Mit Franz Dinda, Omar El-Saeidi, Christine Eixenberger, Andrea Sawatzki, Francis Fulton-Smith, Adnan Maral, Şiir Eloğlu, Götz Otto, Brigitte Grothum, Isabell Polak
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
Edward Hopper gilt als Meister der stillen Szenen. Seine Gemälde fangen Einsamkeit, Licht und Stimmung ein und zeigen die Welt mit intensiver, nachdenklicher Kraft.
Leere Räume, hartes Licht, große Stille: Edward Hopper zeigt den amerikanischen Alltag wie Szenen aus einem Film. Seine Bilder erzählen von Einsamkeit, Spannung und dem Ungesagten zwischen Menschen. Macht das seine Werke so fesselnd?
Edward Hopper (1882-1967) wächst in den Vereinigten Staaten auf, in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Industrie, Urbanisierung und das Leben in wachsenden Städten prägen die amerikanische Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts. Schon früh zeigt Hopper sein ausgeprägtes Gespür für Architektur, Lichtführung und Komposition. Reisen nach New York und andere Städte eröffnen ihm neue Perspektiven, während er zugleich das ruhige Leben kleiner Städte und Vororten aufmerksam beobachtet.
Hoppers Werke fangen Einsamkeit, Ruhe und subtile Dramatik des Alltags ein. Restaurants, Straßen, Wohnungen und Tankstellen werden zu Bühnen für Menschen, die oft allein oder in gedämpfter Interaktion gezeigt werden. Das Spiel von Licht und Schatten, klare Formen und präzise Perspektiven verleihen seinen Szenen eine fast filmische Intensität. Bilder wie "Nighthawks" und "Chop Suey" zeigen, wie Hopper scheinbar gewöhnliche Orte in kraftvolle Bildräume verwandelt.
Eine zentrale Rolle in seinem Leben spielt seine Frau Josephine Nivison Hopper, selbst Malerin und Zeichnerin. Sie unterstützt ihn nicht nur organisatorisch, sondern bringt seine Karriere richtig in Gang und prägt seine künstlerische Laufbahn entscheidend mit. Josephine war Modell für viele seiner Figuren, Muse, Kritikerin und kreative Partnerin. Sie beeinflusst Hoppers Blick auf die amerikanische Alltagswelt, die Zusammenarbeit mit ihr macht einen wesentlichen Teil seines Schaffens aus.
Trotz der scheinbaren Schlichtheit strahlen Hoppers Bilder tiefe Beobachtungsgabe und emotionale Intensität aus. Sie ziehen Betrachtende in ihren Bann, lassen die Gedanken wandern und machen Hopper zu einem der wichtigsten Maler des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten - ergänzt und begleitet von Josephines Beitrag - prägen das Bild der modernen amerikanischen Malerei bis heute.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Gioachino Rossinis (1792-1868) musikalischer Scherz "Gelegenheit macht Diebe" ist eine doppelte Verwechslungskomödie, bei der durch falsches Spiel die wahre Liebe siegt.
Anders als in Mozarts "Così fan tutte" tauschen sowohl die Herren als auch die Damen die Rollen. Virtuose Arien, witzige Instrumentaleffekte und rasante Ensembles zeichnen diese frühe Komposition des später weltweit bekannt gewordenen Rossinis aus.
Ganz am Beginn steht eine eindrucksvolle Gewittermusik, die in der Kammeroper mit Lichteffekten imposant dargestellt wird. Unter der musikalischen Leitung von Pedro Beriso spielt das Wiener Kammerorchester.
Mit Inna Demenkova, Alberto Robert, Roberto Lorenzi, Petra Radiöpvoc, Ilyà Dovnar, Lazar Parežanin
Josef Franks farbenfrohe Stoffdekors sind Designklassiker. Sie werden heute noch in hoher Auflage gedruckt und wurden vielfach plagiiert. Seine Möbel sind zeitlos.
Franks Bedeutung für den sozialen Wohnbau ist immens. Vor 140 Jahren wurde Josef Frank in Baden bei Wien geboren. 1933 emigrierte er nach Schweden, Stockholm sollte seine Haupt-Wirkungsstätte werden. Bis heute legt die Firma Svenskt Tenn seine Entwürfe auf.
Als eines seiner architektonischen Hauptwerke gilt die Villa Beer in Wien. Das Haus, in dem auch Marcel Prawy lebte, wurde nach jahrelangem Leerstand saniert und wird 2025 als Museum eröffnet.
Mit Gregory Porter, Emanuel Harrold,
Chip Crawford,Tivon Pennicott und Ondrej Pivec
Seine Stimme gehört zu den geschmeidigsten der aktuellen Jazzszene, dabei ist Gregory Porter stilistisch ganz weit aufgestellt zwischen Soul, Pop und Jazz.
Der Sänger, Jahrgang 1971, aus Sacramento in Kalifornien, kann mit seinen Tönen ebenso auf leise Art betören wie auf mitreißende Art entflammen. Seine Sounds sind nie harmlose Liedchen, immer brodelt es leicht unter der Oberfläche.
Und immer scheint eine Botschaft des liebevollen und respektvollen Miteinanders durch. So auch bei seinem Stargastspiel bei der "54. Internationalen Jazzwoche Burghausen" Ende März 2025. Porter riss das Publikum von den Stühlen und rührte einige vielleicht sogar zu Tränen mit seinen warmen samtigen Tönen. Manche seiner großen Hits gab er mit seiner seit Jahren eingespielten Band zum Besten.
Gekleidet in feinem Zwirn und mit der für ihn typischen Ballonmütze, gab er den Crooner, aber auch den engagierten musikalischen Botschafter in schwierigen Zeiten. Ein absolutes Highlight der "Jazzwoche Burghausen" im Jahr 2025.
Rike - Ärztin aus Europa, 40 Jahre alt - verkörpert eine westliche Vorstellung von Glück und Erfolg. Sie ist gebildet, selbstbewusst, zielstrebig und engagiert.
Rike bestreitet in Köln als Notärztin ihren Alltag, bevor sie ihren Urlaub in Gibraltar antritt. Dort sticht sie allein mit ihrem Segelboot in See. Ziel ihrer Reise ist die Atlantikinsel Ascension Island. Doch ihr Urlaub wird abrupt beendet.
Nach einem Sturm auf hoher See findet sie sich in unmittelbarer Nachbarschaft eines überladenen, havarierten Fischerboots wieder. Mehrere Dutzend Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, wird Rike gezwungen, zu handeln.
In diesem Magazin werden Themen mit kulturellem und gesellschaftspolitischem Hintergrund behandelt. Dabei kommen weder Literatur noch Film, Theater, Kunst oder Musik zu kurz.
Ob Fußball, Wintersport oder Fahrradrennen - mit dieser Sendung bleibt der Zuschauer in Sachen Sportereignisse und -ergebnisse immer auf dem neuesten Stand.
Die schottische Nordseeküste ist geprägt von schroffen Felsenklippen, einsamen Inseln und kleinen Hafenstädten. Nördlich des Festlandes liegen die Orkneys.
Dieser Archipel aus etwa 70 Inseln ist seit Jahrtausenden bewohnt. An der Küste erzählen Burgruinen die Geschichte Schottlands. Geheimnisvolle Steinkreise, wie der "Ring of Brodgar", geben bis heute Rätsel auf.
Auf North Ronaldsay, der nordöstlichsten der Orkney-Inseln, leben nur gut 70 Menschen und über 4000 Schafe. Die North-Ronaldsay-Schafe sind sehr genügsam und ernähren sich hauptsächlich von Seetang.
Dunrobin Castle wirkt mit seinen vielen Türmchen wie ein Märchenschloss am Meer. Die kleine Hafenstadt Arbroath ist berühmt für ihren Räucherfisch den "Arbroath Smokie". Die Klippen bei Arbroath sind von unterirdischen Höhlen durchzogen. Dort verkauften früher Schmuggler ihre Waren.
In der alten Hafenstadt Wick liegt eine der nördlichsten Whisky-Destillerien Schottlands. Die Fässer lagern in einer Halle direkt am Meer. Das gibt dem Whisky ein besonderes Aroma.
Auf der "Isle of May" lebten früher Mönche. Heute gehört sie ganz den Seevögeln. Die einzigen menschlichen Bewohner sind heute Wissenschaftler, die von Frühjahr bis Herbst für eine Langzeitstudie die Vögel beobachten.
Das Wetter an der schottischen Nordseeküste ist wechselhaft. Manchmal erlebt man vier Jahreszeiten an einem Tag. Die Schotten nehmen das gelassen und mit Humor. In St Monans suchte eine Lehrerin aus dem Ort eine Verwendung für ausgediente Gummistiefel. Sie bepflanzte sie mit Blumen und machte daraus einen Gummistiefelgarten.
Englands Nordseeküste ist vielfältig und bietet manche Überraschung. Weiße Sandstrände, Klippen und die von Kanälen durchzogenen Norfolk Broads.
In Bamburgh, nahe der Grenze zu Schottland, thront "Bamburgh Castle" hoch über einem der schönsten Strände Englands. Ein Paradies für Surfer, die sich dort bei einer Wassertemperatur von kühlen zwölf Grad in die Wellen stürzen.
Etwas weiter südlich, an der Küste von Yorkshire, türmen sich Klippen auf. Über eine schmale Straße erreicht man den kleinen Ort Staithes am Fuß der Klippe. Bei Ebbe ist der Strand ein Geheimtipp für Fossiliensammler.
Die Hafenstadt Cromer war im 19. Jahrhundert ein mondäner Badeort. Heute kommen die Besucher hauptsächlich wegen der berühmten "Cromer Crabs". Die handtellergroßen Krabben schmecken so gut, weil sie auf einem Kreideriff vor der Küste leben.
Eine andere Delikatesse wird auf der schmalen Landzunge Spurn gezüchtet. Heimische Austern, die aber auf keinen Fall gegessen werden sollen! Naturschützer züchten sie, um sie auszuwildern. Sie sollen ein neues Austernriff bilden.
Die Norfolk Broads sind eine von Menschen geschaffene Kulturlandschaft. Die vielen Kanäle entstanden, weil dort früher Torf gestochen wurde. Heute schippern Freizeitkapitäne gemütlich durch das Labyrinth von Kanälen und Flüssen. An den Ufern wächst Schilfrohr, das zu Reet verarbeitet wird. Die Reetschneider sind mit einem Kahn unterwegs und transportieren ihre Ernte ab. Viele Häuser in den Norfolk Broads sind noch mit Reet gedeckt.
Die Reise beginnt im Westen Belgiens, wo ein jahrhundertealtes Handwerk lebendig ist: das Krabbenfischen zu Pferd.
In den Niederlanden geht es an den Strand von Den Haag, wo Theo Jansen seine bizarren Strandbiester zum Laufen bringt. Weiter östlich in Friesland belebt eine junge Müllerin eine alte Mühle wieder.
Breite Strände und Bettenburgen - so kennt man die kurze belgische Küste. In Westflandern betreiben Fischer ein uraltes Handwerk: das Krabbenfischen zu Pferd. Auf dem Rücken ihrer Kaltblüter pflügen sie mit Netzen durch den Meeresboden, auf der Suche nach einer besonderen Köstlichkeit: Nordseekrabben.
Auch Muscheln sind in Belgien beliebt - nur kamen die bisher alle aus den Niederlanden. Das soll sich jetzt ändern: Vor der Küste wird die erste Hochsee-Muschelfarm installiert. Ganz im Osten liegt der Nationalpark Het Zwin - Rastplatz für Tausende Zugvögel und Arbeitsplatz für Ornithologen, die dort Daten über die Vögel sammeln und dabei Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Evolution studieren.
Gleich hinter der Grenze zu den Niederlanden beginnt Zeeland - die Region an der Nordsee, die stark unter Sturmfluten zu leiden hatte. Die Dämme der gigantischen Deltawerke, eines Schutzsystems gegen Hochwasser und Sturmfluten, sind ein Bollwerk gegen das Meer und haben ganze Landstriche verändert.
In Südholland, am Strand von Den Haag, versucht der Künstler Theo Jansen, seinen Strandskulpturen mit Hilfe des Windes Leben einzuhauchen. Das ist nicht immer leicht, denn seine Kreaturen sind riesig und die Elemente launisch.
Weiter nördlich in der Marinestadt Den Helder trainiert Gert-Jan Wit für seine Überquerung des Ärmelkanals. Noch schwimmt er an der niederländischen Küste, aber in wenigen Tagen will er es von Dover nach Calais schaffen.
Die Reise endet auf der westfriesischen Insel Schiermonnikoog. Dort ist Thijs de Boer zu Hause, ein leidenschaftlicher "Strandräuber", der seit 50 Jahren Schätze sammelt, die die Nordsee anspült.
Weiße Sandstrände, wilde Stürme, das weite Wattenmeer - die deutsche Nordsee und ihre Küste sind aufregend und beruhigend zugleich wie kaum eine andere Region Deutschlands.
Es gibt zahlreiche Deiche und Moore, Schafe und Rinder - und traditionelle Krabbenkutter. Diese Folge von "Leben an der Nordsee" führt an "Deutschlands wilde Küste", vom kleinen Hafen Dornum zur Seehundstation in Norddeich.
Die deutsche Nordseeküste am UNESCO-Weltnaturerbe-Wattenmeer mit ihren Inseln und Halligen gilt als Sehnsuchtsort. Dort leben die Menschen von und mit dem Meer, ihrer Nordsee - wo die Krabbenkutter dazugehören wie der salzige Wind. Einer von ihnen ist Stephan Hellberg. Er fischt seit rund 33 Jahren Krabben. Früher sind sie im kleinen Kutterhafen Dornum in Kolonnen rausgefahren, heute stechen nur noch zwei Schiffe in See. Jeden Tag das gleiche Spiel. Bei Wind und Wetter, immer noch mit der gleichen Leidenschaft, fängt er das "rote Gold" der Nordsee.
Die Küste dort ist auch Heimat der Kegelrobben und Seehunde. Zwischen Anfang Juni und Mitte Juli kommen die Seehundbabys auf einer Sandbank zur Welt. Leider kommt der Mensch ihnen immer wieder zu nahe. Aus Stress verstoßen die Mütter dann ihre Jungen. Mit viel Glück bringt dann jemand "die kleinen Heuler" in die Seehundstation nach Norddeich, wo Ramona Fetting sie wieder aufpäppelt. Auf der Halbinsel Eiderstedt, in St. Peter-Ording, liegt einer der längsten Strände Deutschlands - ein Paradies für Kinder, Surfer und Sonnenanbeter.
Die Reise endet auf Sylt, der größten deutschen Nordseeinsel, bei Christoffer Bohlig, der auf der einzigen Austernfarm des Landes arbeitet. Die Zuchtfläche zwischen List und Kampen ist etwa 30 Hektar groß. Dort nimmt sich eine spezielle Sorte vier Jahre Zeit, um zum Edelhappen zu gedeihen: die Sylter Royal.