Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.
In Indonesien schwingen sich Tausende junge Leute auf alte, umgebaute Vespa-Roller, um auf friedliche Art zu rebellieren, gegen Langeweile und Chancenlosigkeit. Sie sind Anhänger der "Extrem-Vespa-Szene" - tätowiert, mit Piercings und Dreadlocks. Höhepunkt ist das große Vespa-Jahrestreffen in der Stadt Kediri auf der Hauptinsel Java. Hier muss alles passen. Denn es geht nicht nur um Spannung und Spaß: Es geht auch ums Gewinnen. "GEO Reportage" war vor Ort.
In Costa Rica, in den Bergen der Provinz Heredia, liegt ein einzigartiges Tierheim: "Territorio de Zaguates", das Land der Streuner. Mehr als tausend Hunde leben zeitweilig auf dem 150 Hektar großen Gelände - unter freiem Himmel und ohne Zwingerhaltung. Hunde auszusetzen oder im besten Fall einfach abzugeben ist Alltag in dem Land an der Karibikküste.
Bei Lya Battle und ihrem Mann Álvaro Saumet haben schon Zigtausende Hunde Zuflucht gefunden - die vergessenen und verstoßenen, die kranken und alten, aber auch viele gesunde und junge Hunde, die ihr Leben auf der Straße fristen.
Mit einer ausgeklügelten Idee versucht das Team, die Tiere zu vermitteln. Im Fokus steht dabei die Einzigartigkeit der Mischlinge, denn kein Hund gleicht dem anderen. "GEO Reportage" hat das "Paradies der Streuner" besucht.
Kommissar Belli ist bestechlich. Als er sich im Auftrag von Anwalt Fontana in die Affäre dessen Sohns mit einem Model einmischt, stößt er auf eine Leiche. Dem Musikproduzenten Romanis wurde eine Kugel in den Kopf geschossen. Ein Frauenfoto scheint der Schlüssel zum Fall zu sein. Und Belli, inzwischen von den Kollegen verdächtigt, ermittelt auf eigene Faust. Ein Thriller von Romolo Guerrieri (1969).
Ob über den Aufstand von Landarbeitern in Südafrika, die Situation von Prostituierten in Mexiko oder über die neuen Gastarbeiter in Deutschland ... Das internationale Nachrichtenmagazin berichtet von den Brennpunkten der Welt.
Das einzigartige Magazin kombiniert wirtschaftliche, politische und historische Gesichtspunkte mit Geografie: Geschichtliche und aktuelle Entwicklungen werden dabei anhand von geographischen Karten erläutert.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Über Jahrhunderte zogen Nomaden mit ihrem Vieh durch das trockene kenianische Dornbuschland. Immer wieder mussten die Hirten dabei Verluste ihrer Herden hinnehmen, denn die Rinder und Ziegen konnten Hitze und Dürre wenig entgegensetzen. Um eine Verbesserung der Situation zu erreichen, verteilte die Regierung vor ein paar Jahren Dromedare an die Landbevölkerung. Diese genügsame Kamelart kommt von Natur aus besser mit den Wetterextremen in Kenia zurecht. Das Experiment glückte. Heute zählen Dromedare zu den wichtigsten Tieren in Kenia.
Auf Sardinien, der zweitgrößten Mittelmeerinsel, schlummern die Zeugnisse einer längst vergessenen Zivilisation: Die Nuragher schufen ganz besondere Monumente, vor allem bis zu 30 Meter hohe Türme, die sogenannten Nuraghen. Jüngste Ausgrabungen liefern neue Erkenntnisse über dieses Volk von Baumeistern, dessen Anfänge 3.800 Jahre zurückreichen und das rund tausend Jahre später in der Eisenzeit unterging. Wer waren die Nuragher? Wie lebten und woran glaubten sie? Diese Geheimnisse wollen Archäologen und Wissenschaftler lüften.
Mysterium Stonehenge - wie ist der gigantische Steinkreis im Süden Englands entstanden? Nach jahrelanger Forschung präsentiert ein britisches Archäologenteam verblüffende Erkenntnisse. Demnach stammen einige der Steine der sagenumwobenen Anlage gar nicht aus der Region, sondern aus Wales, Hunderte Kilometer entfernt. Muss die Geschichte von Stonehenge neu geschrieben werden?
Tief im Urwald Mittelamerikas verborgen stehen seit Jahrhunderten die Pyramiden der Maya. Was führte zum Kollaps ihrer faszinierenden Hochkultur? Dank neuer wissenschaftlicher Methoden lässt sich ihr Schicksal heute noch fundierter rekonstruieren.
Der Zusammenbruch der Maya-Kultur ist eine dramatische und spannende Geschichte, in der es um Macht, Gottkönige, Klimawandel, Krieg, Verzweiflung und unzählige rituelle Opfer geht.
Traditionsgemäß eröffnete die Mailänder Scala auch ihre Spielzeit 2024/2025 am 7. Dezember. Maestro Riccardo Chailly dirigiert eine Neuproduktion von Guiseppe Verdis "La forza del destino" (1862) in der Inszenierung von Leo Muscato. Die Oper, deren Ouvertüre zu den bekanntesten des Komponisten zählt, wurde seit seinem 100. Todestag im Jahr 2001 nicht mehr an der Mailänder Scala aufgeführt. Die Besetzung ist hochkarätig mit Anna Netrebko, Fabrizio Beggi, Brian Jagde und Ludovic Tézier.
Mit Fabrizio Beggi, Anna Netrebko, Ludovic Tézier, Brian Jagde, Vasilisa Berzhanskaya, Marco Filippo Romano, Alexander Vinogradov
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.