(1): Im spanischen Baskenland: Sorolla entdeckt neue Farben
(2): London: Schauplatz einer brutalistischen Utopie
(3): Frankreich: Christophes Wildpflanzen-Quiche
(4): Irland: Die Geburtsstunde des Irish Coffee
Eine mysteriöse Internetbekanntschaft, eine Drogenrazzia auf einer Party, der plötzliche Tod eines Mädchens - wie hängt all das zusammen? Im Kofferraum eines Unfallwagens, der von einem belgischen Drogendealer gefahren wurde, wird die Leiche einer 16-Jährigen entdeckt. Kommissarin Judith Mohn erkennt in ihr die Tochter eines befreundeten Ehepaars. Sie hatte Jette am Abend zuvor bei einer Razzia gesehen und allein nach Hause geschickt. Geplagt von Schuldgefühlen nimmt Judith die Ermittlungen auf. Bald muss sie feststellen, dass Jettes jüngere Schwester Sarah mehr weiß, als sie sagt, und auch die Eltern umgibt ein dunkles Geheimnis ...
Mit Christina Hecke, Rudolf Kowalski, Robin Sondermann, Franziska Brandmeier, Emilie Neumeister, Sophie von Kessel, Hary Prinz, Leonard Kunz, Maja Beckmann, Cornelius Obonya, Jürgen Maurer
Kathrin Brandmann macht in einem See nahe ihrer Wohnsiedlung einen grausamen Fund: die Leiche ihres Sohns Marlon. Er weist blaue Flecken auf, was die Frage aufwirft, ob er wirklich ertrunken ist. Ein besonders schwieriger Fall für Hauptkommissarin Judith Mohn und ihren Kollegen Freddy Breyer, stammt das Opfer doch aus derselben Siedlung, in der auch Judith aufwuchs. Als Polizistin wird sie von ihren ehemaligen Nachbarn gemieden, keine gute Ausgangslage für die Ermittlungen. Und auch Judiths Begegnung mit der eigenen Mutter verläuft eher frostig.
Trotz der Widrigkeiten findet sich bald die erste heiße Spur. Ein Kleinkrimineller namens Sharif hatte wohl noch eine Rechnung mit dem Jungen offen. Und auch die von Spannungen geprägte Familie des Opfers rückt in den Fokus der Ermittler. Die Mutter hütet ein Geheimnis und der Vater schweigt, gibt aber zu, den Sohn ab und zu geschlagen zu haben. Als Judith Einblick in Marlons verschlossene Clique gewinnt, wird klar, dass der Mord an dem Jugendlichen nicht das einzige Verbrechen ist, das es aufzudecken gilt. Lukas, Marlons Freund, gehört nicht zur Clique und wird oft von deren Mitgliedern schikaniert. Nachdem Sharif und ein Kumpel wegen Hehlerei festgenommen wurden, stellt sich heraus, dass die Clique eine Wette abgeschlossen hatte und dass diese etwas mit Marlons Tod zu tun hat.
Dieser dritte Krimi um die saarländische Ermittlerin Judith Mohn und ihr Team wurde teilweise im benachbarten Lothringen gedreht.
Mit Christina Hecke, Robin Sondermann, Rudolf Kowalski, Matti Schmidt-Schaller, Yannic Eilers, Bernadette Heerwagen, Steffi Kühnert, Karim Günes, Antonio Wannek
In den Provinzen Bartin und Sinop bis Zonguldak zeigt sich die West-Schwarzmeerküste von ihrer sanften Seite. Im Hinterland prägen tiefe Wälder das Bild und immer wieder bestimmt das Meer das Leben - von Amasra, der historischen Handelsstadt, über den majestätischen Valla Canyon bis zu den traditionellen Handwerkern in Devrek. In Safranbolu, der Unesco-Weltkulturerbe-Stadt des Safrans, ziehen enge Gassen, kleine Läden und historische Handwerksbetriebe jährlich unzählige Besucherinnen und Besucher an.
Der raue Norden - hier zeigt sich die türkische Schwarzmeerküste von ihrer schöpferischen Seite. Von den Wasserbüffeln im Kizilirmak-Delta, aus deren Milch köstliche Produkte hergestellt werden, bis zu den Bootsbauern von Arakli, die seetüchtige Fischkutter bauen, offenbart sich eine Region voller Kontraste. Geschichten über den leidenschaftlichen Orchideenzüchter und Schäfer Ferdi, der von der Großstadt zurück in seine Heimatregion zog, über Höhlenwelten von Gölköy und beeindruckende Wanderwege durch den Horma-Canyon, bringen uns diesen rauen Teil der türkischen Schwarzmeerküste näher.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Sie führen ein strenges Leben, bleiben gern unter sich und sind überzeugt, dass eine neue Welt bevorsteht: die Zeugen Jehovas. Kritiker werfen ihnen vor, sich sektiererisch zu verhalten. Sie selbst sehen das ganz anders. Zehn Jahre nach den letzten Fernsehaufnahmen in der deutschen Zentrale durfte nun ein Team von ARTE "Re:" dort Zeugen Jehovas mit der Kamera begleiten.
Mit seinem Angriffskrieg auf die Ukraine überrascht Russland die Welt. Als Wladimir Putin Ende Februar 2022 den Befehl zum Einmarsch in die Ukraine gibt, müssen sich die westlichen Staats- und Regierungschefs einigen, wie weit sie in ihrer Unterstützung für Wolodymyr Selenskyj gehen wollen, ohne einen Dritten Weltkrieg zu riskieren.
Die Auswirkungen von Wladimir Putins Angriffskrieg auf die Ukraine sind auf der ganzen Welt zu spüren. Die Unterstützung des Westens für Wolodymyr Selenskyj beginnt zu bröckeln. Die Ukraine und Russland stehen sich nach wie vor unversöhnlich gegenüber, ein Frieden liegt in weiter Ferne. Der Doku-Zweiteiler erzählt das erste Jahr des Krieges in der Ukraine aus der Sicht derer, die beispiellose Entscheidungen getroffen haben: Regierungschefs, Diplomaten, Abgeordnete und Wolodymyr Selenskyj selbst.
Die Dokumentation begleitet Wolodymyr Selenskyj durch ein Jahr, das ihn an politische, persönliche und moralische Grenzen führt. 2025 leidet die Ukraine unter pausenlosen Angriffen, die Armee ist erschöpft, die Gesellschaft verunsichert. Zwischen militärischen Rückschlägen, Korruptionsvorwürfen und riskanten diplomatischen Verhandlungen kämpft der ukrainische Präsident um Rückhalt - im Land wie auf internationaler Bühne.
Der ukrainische Künstler und Kameramann Dmytro Dokunov erhält die Einberufung zum Militär. Der eigentlich pazifistisch eingestellte Krishna-Anhänger und Hippie entscheidet sich dafür, sich dem "extremsten Film" seines Lebens zu stellen und zieht in den Krieg. Mit ständig eingeschalteter mobiler Kamera dokumentiert Dmytro seine Erfahrungen, gibt intime Einblicke in das Miteinander der Kameraden und sein Privatleben - und versucht dabei verzweifelt, seine Menschlichkeit zu bewahren.
Momentan stellen sich viele Menschen Fragen über kulturelle Identitäten und mögliche Konfliktlinien im post-sozialistischen Raum. "Tracks" nähert sich behutsam diesen vielschichtigen Themen und holt dafür Kulturschaffende aus dem östlichen Europa an Bord: Tiefe Einblicke in eine komplexe Gegenwart.
Während seiner rund 20-jährigen Amtszeit hat der russische Präsident Wladimir Putin die landwirtschaftliche Leistung seines Landes wiederhergestellt. Russland wurde zum größten Weizenexporteur der Welt. Seit dem Einmarsch in die Ukraine 2022 - ebenfalls ein bedeutender Agrarstaat - und der Plünderung und Zerstörung der dortigen Landwirtschaftsbetriebe destabilisiert Russland die Weltmärkte. Damit wächst Moskaus Einfluss auf die globale Ernährungssicherheit. Akteure aus der Landwirtschaft und politische Entscheidungsträger aus Russland, der Ukraine und Ägypten - dem größten Getreideimporteur der Welt - arbeiten die geopolitischen Interessen des Kremls in diesem Getreidekrieg heraus. Dabei zeigt sich, dass der Weizen für Putin ein ebenso wichtiges Druckmittel ist wie seine Streitkräfte oder der Erdölexport.
Illegale Pushbacks, unmenschliche Bedingungen in Internierungslagern, Tote auf der Fluchtroute: Im Kampf gegen Migration verwandelt sich die Europäische Union mehr und mehr in eine Festung. Um Geflüchtete an der Einreise zu hindern, hat die EU in den vergangenen Jahrzehnten eine neue Strategie entwickelt und ihre Grenzen so weit wie möglich nach außen verschoben. Diese Politik trägt einen Namen: Externalisierung. Doch die Folgen dieser Grenzpolitik sind gefährlich. Wie erpressbar macht sich die EU?
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.
Drei Minuten über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. In dieser Folge: Françoise Sagan.
Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.