ARTE
ARTE Di. 17.02.
Doku
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (Mi.), der damalige britische Premierminister Boris Johnson (li.) und Sicherheitskräfte am 9. April 2022 auf dem Maidan im Zentrum von Kiew ARTE F
Am 22. Februar 2022 sprach Wladimir Putin auf einer Konzertveranstaltung zum Tag des Verteidigers des Vaterlandes im Moskauer Luschniki-Stadion. ARTE F

Putins Krieg

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Die Invasion

  • 1. Folge
  • F, GB 2024
  • 54'
Dokumentation Mit seinem Angriffskrieg auf die Ukraine überrascht Russland die Welt. Als Wladimir Putin Ende Februar 2022 den Befehl zum Einmarsch in die Ukraine gibt, müssen sich die westlichen Staats- und Regierungschefs einigen, wie weit sie in ihrer Unterstützung für Wolodymyr Selenskyj gehen wollen, ohne einen Dritten Weltkrieg zu riskieren.

Inhalt

Als die Nachricht von Wladimir Putins Befehl zum Einmarsch in die Ukraine bekannt wird, tagt gerade der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Es kommt zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen dem russischen und dem ukrainischen Botschafter. Präsidenten, Premierminister und hochrangige Beamte, die in diesem kritischen Moment anwesend waren, sprechen in dieser ersten Folge der Dokumentation von ihrer Ratlosigkeit. Wenige Stunden nach der Invasion telefoniert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem damaligen US-amerikanischen Amtskollegen Joe Biden und wendet sich mit aufrüttelnden Worten an die europäischen Staatschefs: "Dies ist vielleicht das letzte Mal, dass Sie mich lebend sehen." Zentrale Akteure wie der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson, der damalige US-Verteidigungsminister Lloyd Austin, damalige CIA-Chef William Burns und UN-Generalsekretär António Guterres berichten von wachsendem Druck, die Ukraine zu unterstützen, ohne einen Dritten Weltkrieg zu riskieren. Die ehemalige britische Premierministerin Liz Truss und der russische Botschafter schildern ihr unterkühltes Treffen im Foreign Office. Als die westlichen Staatschefs das Leben Selenskyjs bedroht sehen und ihm Hilfe bei der Flucht aus der Ukraine anbieten, lehnt dieser mit deutlichen Worten ab: "Dafür wurden wir gewählt, für diesen Tag." Die Dokumentation thematisiert auch die gescheiterten Friedensverhandlungen an der belarussischen Grenze und lässt ukrainische Beamte zu Wort kommen, die kurz nach den Massakern nach Butscha kamen. Monate nach Kriegsbeginn liefert der Westen mehr Waffen in die Ukraine als je zuvor. Doch Putin hält an seinen Plänen fest und nimmt einen Stellungskrieg auf ukrainischem Boden in Kauf.

Sendungsinfos

Regie: Norma Percy Untertitel, Hörfilm, Stereo
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