Ihre massive Silhouette überragt als Wahrzeichen seit fast 1.500 Jahren Istanbul und gehört zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt: Die im 6. Jahrhundert errichtete Basilika Hagia Sophia ist einer der eindrucksvollsten Bauten, die je vom Menschen geschaffen wurden. Die Hagia Sophia wurde als Kirche gebaut und 1453, als die Osmanen Konstantinopel eroberten, zur Moschee umgewandelt. Als solche wurde sie fast 500 Jahre genutzt, bis sie auf eine Entscheidung des Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk hin 1934 zum Museum deklariert wurde. Der Dokumentarfilm erzählt die bewegte Geschichte des imposanten Bauwerks, in dem christliche und islamische Elemente auf einzigartige Weise zusammenfließen.
(1): Lina Bo Bardi: die Architektin, die Brasilien neu erfand
(2): Die piemontesischen Maurer, Baumeister des französischen Westens
(3): Auf Ibiza mit Cesar und seinem Aloe-Vera-Salat
(4): In Ägypten, die Sphinxen ohne Nase
Mit Richard Chamberlain, Raquel Welch, Geraldine Chaplin, Christopher Lee, Michael York, Oliver Reed, Frank Finlay, Charlton Heston, Faye Dunaway, Jean-Pierre Cassel, Simon Ward
Wer kennt nicht d'Artagnan, den schneidigen "vierten Musketier", der durch Alexandre Dumas' Erfolgsroman "Die drei Musketiere" weltweit zur Legende wurde? Weniger bekannt ist, dass d'Artagnan wirklich existiert hat. Die Biografie der realen historischen Figur ist sogar noch faszinierender als die ihres fiktionalen Doppelgängers: Durch ein außergewöhnliches Schicksal wurde der Junge vom Lande zum unentbehrlichen Vertrauten Ludwigs XIV. Beinahe hätte Dumas' populärer, durch zahllose Verfilmungen unsterblich gewordener Held sein reales Vorbild für immer in den Schatten gestellt. Doch dank historischer Forschungen kennen wir nun die reale Figur d'Artagnans, und er kann seinen rechtmäßigen Platz in der Geschichte einnehmen.
An einer Straße in der kambodschanischen Kleinstadt Skun liegt ein Markt, der zur Pilgerstätte für Liebhaber essbarer Insekten geworden ist. Hier gibt es Grillen, Seidenwürmer, Heuschrecken und vieles mehr. Die Spezialität des Marktes sind frittierte Vogelspinnen mit Knoblauch - in Kambodscha eine Delikatesse. Doch seit einigen Jahren gibt es immer weniger Vogelspinnen ...
Staub, Sand und flirrende Hitze - es herrscht Trockenzeit in Tsavo, einer Wildnis im Süden von Kenia. Die Dürre macht vielen Wesen das Leben schwer, und auch die ausgedörrte Landschaft selbst dürstet nach Wasser. Ohne das kostbare Nass gibt es auf Dauer kein Dasein. Umso wichtiger sind die wenigen Wasserstellen für die Bewohner von Tsavo.
Die zweiteilige Produktion "Kenia - Eine Oase im Sand" der preisgekrönten Naturfilmer Mark Deeble und Victoria Stone dokumentiert die Entstehung eines Wasserlochs und seine Bedeutung für das Leben der Tiere in seinem Umkreis - inmitten der trockenen Savanne des Tsavo-Nationalparks in Kenia.
Der Himmel verdunkelt sich, als zu Beginn der Trockenzeit riesige Schwärme von Blutschnabelwebern am Wasserloch in Kenias Tsavo-Nationalpark eintreffen. Die Vögel kommen aus dem Norden, wo sie in riesigen Brutkolonien ihre Jungen großgezogen haben. Nun sind Eltern und Nachwuchs auf der Suche nach Nahrung und Wasser.
Jeder dieser etwa spatzengroßen Vögel nimmt nur wenige Schnabel voll Wasser, aber in der Summe trinkt ein Schwarm Tausende Liter am Tag. Kein Wunder also, dass das Wasserloch immer rascher schrumpft und diese Oase in der Wildnis bedroht ist.
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
Hochsommer in Manhattan: Der Verlagsangestellte Mr. Sherman bleibt allein zurück, während seine Frau und sein Sohn aufs Land fahren. Als über ihm eine attraktive junge Frau einzieht, gerät seine Treue ins Wanken. Zwischen Cocktails, Zigaretten und Tagträumen steigert er sich in die Angst vor dem "verflixten siebten Jahr" hinein. Billy Wilders Komödie mit Marilyn Monroe (1955).
Es ist unerträglich heiß in New York, weshalb die Frau und das Kind des Verlagsangestellten Richard Sherman aufs Land fahren. Sherman, der allein in der Stadt zurückbleibt, hat beim Verlag alle Hände voll zu tun und versucht, das Beste aus seinem Sommer als Strohwitwer zu machen. Doch die ungewohnte Freiheit bringt Versuchungen mit sich, denen er eigentlich längst entsagt hat: Zigaretten und die gut gefüllte Minibar sind stets in Reichweite und schon kleinste Anlässe genügen, um seine Selbstdisziplin ins Wanken zu bringen.
Zeitgleich zieht in die Wohnung über ihm eine junge Frau ein, die in der sommerlichen Hitze vor allem eins sucht: Abkühlung. Diese findet sie, als Sherman sie in seine temperierte Wohnung zu einem Drink einlädt. Mit seiner lebhaften Fantasie steigert sich Mr. Sherman zunehmend in immer kühnere Vorstellungen über die Nachbarin hinein, bis er schließlich versucht, sie zu küssen.
In seinem Job wird er mit dem Manuskript eines Psychologen konfrontiert, in dem die "Sieben-Jahres-Krise" beschworen wird. Daraufhin ist er überzeugt, dass er seinen Trieben und einem Seitensprung nahezu ausgeliefert ist. Zwischen schlechtem Gewissen, Wunschbildern und paranoiden Gedanken taumelt er durch den Großstadt-Sommer und ringt um die Kontrolle über sich und sein Leben.
Mit Marilyn Monroe, Tom Ewell, Evelyn Keyes, Sonny Tufts, Robert Strauss, Oscar Homolka, Marguerite Chapman
Norma Jeane Baker wächst unter schwierigen Umständen auf. Ihre Mutter und Großmutter leiden unter Depressionen, der Vater existiert nur als Foto. Sie lebt in Pflegefamilien, wird sexuell missbraucht und in der Schule gehänselt. Als eine erste frühe Ehe auch nicht die ersehnte familiäre Geborgenheit bringt, bleibt ihr nur der Traum von einer Filmkarriere.
Aus Norma Jeane wird Marilyn. Sie investiert konsequent in ihre Schauspielausbildung und knüpft gezielt Kontakte. Ihr Äußeres lässt sie nach den Vorstellungen der Studiobosse verändern, bald steht ihr eine Mentorin zur Seite, die ihren Weg entscheidend prägen wird. Schließlich stellen sich die ersten Erfolge ein: Große Rollen machen sie weltweit bekannt.
Auch die Ehen mit dem Baseballspieler Joe DiMaggio und später mit Arthur Miller verleihen ihrem Leben Glamour, bringen ihr jedoch kein dauerhaftes Glück. Private Krisen und der hohe Druck ihrer Karriere führen schließlich zu einer Abhängigkeit von Medikamenten. Die Nähe zu den Kennedy-Brüdern trägt weiter zu ihrer Überforderung bei. Marilyn Monroe stirbt mit nur 36 Jahren unter bis heute umstrittenen Umständen.
Italien, 1959: Pier Paolo Pasolini setzt sich im ligurischen Badeort Ventimiglia in seinen Fiat Millecento und umrundet einmal die italienische Küste. 3.000 Kilometer fährt er bis hinauf nach Triest. Seine außergewöhnliche Reise gilt 60 Jahre später als einzigartiges Dokument europäischer Kulturgeschichte. Das im Zeichen des Wirtschaftswunders und des beginnenden Massentourismus prosperierende Italien beschrieb Pasolini mit einer großen Portion Hellsichtigkeit, Empathie und Witz. In "Vor mir der Süden" begibt sich der deutsche Filmemacher Pepe Danquart auf Pasolinis Spuren.
Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.
Susanne hat sich auf ihrem Biohof im norddeutschen Dithmarschen auf die Herstellung einer typisch deutschen Spezialität konzentriert: auf Sauerkraut! Nun ist sie ins ferne Südkorea gereist, um dort von Jong-hwa zu lernen, wie man traditionelles Kimchi herstellt. Kimchi ist im Prinzip die koreanische Variante von Sauerkraut. Susanne ist überrascht von der Anzahl der Gewürze und vor allem von der Schärfe des Gerichts. Die beiden Frauen experimentieren auch mit einem traditionellen koreanischen Pfannkuchen, den sie statt mit Kimchi mit Sauerkraut herstellen - und siehe da: Es funktioniert!
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.
Drei Minuten über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. Als Gegengift zur Informationslawine und der Verbreitung von "Fake News" liefert "(Fast) die ganze Wahrheit" unbestreitbare Tatsachen, unnützes Wissen und pikante Anekdoten über Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in knackig-kurzen Porträts. In dieser Folge: Victor Hugo.
Umrahmt von der Landschaft des Salzkammerguts und geschützt durch steile Felsflanken liegt auf einer Höhe von bis knapp über 2.500 Meter ein wildes und nahezu unberührtes Hochplateau: das Tote Gebirge. Mit mehr als 1.000 Quadratkilometer Fläche ist es das größte Karstplateau Mitteleuropas. Durchzogen von unterirdischen Wasserläufen und Höhlen ist es im Zentrum an der Oberfläche trocken und kahl. Ein scheinbar lebensfeindlicher Ort. Doch der Schein trügt: Diese "Wüste der Alpen" ist abseits der kargen Felsen ein Paradies für Wildtiere und einer der vielfältigsten Lebensräume des Alpenraums.
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