Kultur Heute
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Kultur Heute
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Harrys liabste Hütt'n
LANDSCHAFTSBILD Außer- und Innervillgraten, A
Harrys liabste Hütt'n
Außer- und Innervillgraten
Das Villgratental ist eines der letzten Täler in den Alpen, das man noch weitestgehend unberührt nennen darf. Harry Prünster besucht das Dorf Innervillgraten mit seinem bäuerlichen und ländlichen Charakter - und Außervillgraten, die erstgelegene Gemeinde im Villgratental, einem Seitental des Tiroler Hochpustertales. Der "Pistentreff" von Hanni ist Ausgangspunkt für Harry ins Skigebiet von Außervillgraten, das zu Füßen des stolzen Berges Thurntaler liegt. Im Winkeltal fordern Kinder den Moderator zu einer Rodelpartie zur Reiterstub'n mit Osttiroler Schmankerln. Tourengeher finden ihr El Dorado im Talschluss des Villgratentals, im Innervillgratner Ortsteil Kalkstein. Dort will Harry in der Badlalm prüfen, ob Gebhard wirklich alle 34 Touren auswendig kennt und sich von der Leidenschaft für diesen Sport anstecken lassen.
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Landleben
LAND UND LEUTE Rund um die Teichalm, A 2022
Landleben
Rund um die Teichalm
Nahe der steirischen Teichalm erstreckt sich das Almenland, eine Gegend, die zu allen Jahreszeiten zum Wandern und Verweilen einlädt. Rund um die Gemeinden Passail, Fladnitz, Sankt Kathrein und Gasen gehen die Menschen im dort eingerichteten Naturpark noch bedachter mit dem Naturerbe um als sonst. Gestalter Wolfgang Scherz und Stephan Bydlinski haben in dieser ORF III Landleben Produktion filmisch festgehalten, wie die Menschen hier im Winter leben - teils mit der bäuerlichen Arbeit außer Haus und im Haus, die diese Saison traditionell mit sich bringt, teils in der Freizeit, wo die weiße Pracht für eine willkommene Abwechslung im Jahreszeitenrhythmus sorgt.
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Heimat Österreich
BRAUCHTUM Das unbekannte Kitzbühel, A 2019
Heimat Österreich
Das unbekannte Kitzbühel
Es ist noch nicht so lange her, da war Kitzbühel ein weitgehend unbekannter Ort, eine überwiegend bergbäuerliche Gemeinde mit ihren landschaftlichen Reizen. Der Skisport, der Massentourismus und das Geld haben das Wesen dieses Ortes zutiefst verändert. Und doch gibt es noch jenes unbekannte Kitzbühel, das dem alten näher ist als dem neuen: bäuerliche Familienbetriebe, alpine Landwirtschaft, einfaches und bodenständiges Leben im Einklang mit dem Lauf der Natur. Heimat Österreich zeigt im Vorfeld des Kitzbühel-Wochenendes die andere Seite dieses Ortes, die kaum jemand mehr kennt oder auch nur sucht.
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| ORF III Doku |
Land der Berge
LANDSCHAFTSBILD Der "Koasakraxler" und der Stanglwirt, A 2023
Land der Berge
Der "Koasakraxler" und der Stanglwirt
Diese "Land der Berge"-Produktion erzählt die Geschichte zweier Menschen inmitten der beeindruckenden Bergkulisse des Wilden Kaisers. Der erfahrene Bauer und Stanglwirt Balthasar Hauser sowie Berg- und Skiführer Andy Schonner folgten ihren Berufungen, die von den Gegebenheiten der Natur geprägt wurden. Auf der ehemals verfallenen Stanglalm auf 1450 Metern Höhe, die der vielbekannte "Stanglwirt" Balthasar Hauser gepachtet, ausgebaut und zu einem Rückzugsort verwandelt hat, reflektiert er über sein Leben und dessen Wendungen. Aufgewachsen beim traditionsreichen Stanglwirt in Going, entwickelte er dort seine kühnen Visionen und mutigen Pläne, durch die er später als visionärer Hotelier und Wirt Geschichte schrieb. Die Sendung erlaubt tiefe Einblicke in die Gedankenwelt Hausers, die durch familiären Verlust, Rückschläge, Resilienz, Erfolg - und vor allem die Natur, in der er groß geworden ist - geprägt wurde. Auch Andy Schonner lässt in sein Leben als "Koasakraxler" blicken, in dem er die Vielfalt der Bergwelt nicht nur für sich selbst erschließt, sondern für alle, die die Herausforderung lieben. Als Sohn eines Bergführers wurde ihm die Leidenschaft für die Gipfel in die Wiege gelegt, und so folgte er den Fußstapfen seines Vaters, um zum "Koasakraxler" zu werden. Doch jeder Aufstieg fordert nicht nur körperliche Ausdauer, sondern auch Respekt vor den launischen Stimmungen des Berges. Diese Sendung zeigt den Wilden Kaiser sowie die Lebensrealitäten von Andy Schonner und Balthasar Hauser nicht nur von der schönen, sondern auch von den wilden, ungeschminkten Seiten - deutlich werden dabei die eindrucksvolle Wechselbeziehung zwischen Natur und Mensch sowie die alltäglichen Momente, die das Leben am Berg so einzigartig machen.
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| ORF III Doku |
Land der Berge
LANDSCHAFTSBILD Kitzbühel: Ein Weltstar kann auch leise, 2021
Land der Berge
Kitzbühel: Ein Weltstar kann auch leise
ORFIII zeigt abseits der "Schönen und Reichen" das echte, historische und private Kitzbühel mit seinen Skipionieren und Originalen. Michael Huber, ein gebürtiger Kitzbüheler, führt mit viel Wissen, Wertschätzung und Achtsamkeit für seine Stadt durch die Sendung und verbindet historische Rückblicke mit dem Einblick in ein zeitgemäßes Leben im und am Berg rund um Kitzbühel.
Bereits das grün-weiße Wappen der Gamsstadt mit dem Kitz steht symbolisch für die landschaftliche Besonderheit: Weiss wie der Schnee und grün wie die Grasberge. Kitzbühel hat Beides. Einiges vorzuweisen haben auch die Töchter und Söhne der Stadt, wie der prominente Tibetforscher und legendäre Bergsteiger Peter Aufschnaiter. Der Wilde Kaiser, unweit von Kitzbühel, und Asien zogen ihn magisch an, ehe er 1939 gemeinsam mit Heinrich Harrer zur Nanga Parbat Expedition aufbrach. Sandra Obermoser muss für ihre Leidenschaft nicht erst in die Ferne schweifen, sie erzählt davon, was es heißt, die einzige Bergretterin Kitzbühels zu sein. Untrennbar mit der Stadt Kitzbühel verbunden ist auch Toni Praxmair, der berühmte Musikant und Gründer der Kitzbüheler Nationalsänger. Ein Pionier in Sachen Gästeunterhaltung und ein musikalischer Wegbereiter für Kitzbühels internationalen Erfolgszug. Kitz-Urgestein Pepi Treichl nimmt uns anschließend mit auf eine Zeitreise: bei einem Altstadtbummel geht er auf die 750-jährige Stadtgeschichte und ihre Menschen ein. "Land der Berge" zeigt in dieser Ausgabe die leise und zurückhaltende Seite von Kitzbühel, die man normalerweise nur selten präsentiert bekommt.
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| ORF III Doku |
Der Dachstein - Ansichten vom Ewigen Eis
LANDSCHAFTSBILD, 2022
Der Dachstein - Ansichten vom Ewigen Eis
Der Dachsteingletscher ist seit vielen Jahren ein Indikator für den Klimawandel. Er schwindet. Wie dramatisch diese Entwicklung ist, zeigt sich in dieser "Land der Berge"-Neuproduktion anhand alter Skizzen, Aquarelle und Fotografien von Friedrich Simony und seinen Zeitgenossen. Deren Arbeiten, Tagebucheinträge, Gedichte und Zitate bilden die Basis für eine aufregende filmische Reise in die Vergangenheit des Gletschers. Seine gewaltige, aus heutiger Sicht fast unglaubliche Ausdehnung und Mächtigkeit fand 1855 ihren Höhepunkt. Und mit seinem Schwinden gab er manches Geheimnis preis. Die Ästhetik der historischen Bilder lässt die einzigartige Hochgebirgswelt des Dachsteingletschers verlorener und zerbrechlicher denn je erscheinen. "Land der Berge" begibt sich auf die Spuren des furchtlosen Friedrich Simony, der die Dachsteinfelsen emporkletterte, um seine Dokumentationen des Ewigen Eises zu zeichnen und zu malen. Durch den Vergleich der Aquarelle, Skizzen und Fotos mit den heutigen Gegebenheiten erscheint die Geschichte des Dachsteingletschers so "greifbar" wie nie zuvor. Sie wirkt faszinierend und beklemmend zugleich. "Der Dachstein - Ansichten aus dem ewigen Eis" - ein besonders eindrucksvolles "Land der Berge", das durch phantastische Naturaufnahmen ebenso besticht wie durch liebevoll inszenierte Reenactments.
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| ORF III Doku |
Winter rund um die Seetaler Alpen
LANDSCHAFTSBILD, A 2023
Winter rund um die Seetaler Alpen
Im Grenzland zwischen Kärnten und der Steiermark, auf rund tausend Metern Seehöhe, erhebt sich der Obdacher Sattel. Winter heißt hier heroben etwas anderes als die meisten von uns aus deutlich niedrigeren Lagen kennen. Der Schnee kommt hier schon im Herbst und bleibt lang ins Frühjahr hinein. Rein äußerlich ruht die bäuerliche Arbeit in dieser Zeit, aber natürlich bleiben die Landwirtinnen und Landwirte auch in diesen Monaten aktiv. Die dünklere Jahreszeit steht im Zeichen traditioneller Tätigkeiten wie dem Schindelmachen oder dem Herstellen von Stoffen und Kleidung. Michael Weinmann hat diese Region für diese "Heimat Österreich"-Produktion im Winter bereist.
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| ORF III |
Amtseinführung Superintendentin Andrea Mattioli
GOTTESDIENST, 2025
Amtseinführung Superintendentin Andrea Mattioli
ORF III überträgt die Amtseinführung von Superintendentin Andrea Mattioli live aus der Pfarrgemeinde A.B. Zlan in Kärnten.
Musikalisch begleiten werden den Gottesdienst Diözesankantor Martin Lehmann; Landeskantor Matthias Krampe, ein Klarinetten-Ensemble der Werkskapelle Ferndorf, der Posaunenchor "LutherBlech", die Sängerrunde Zlan und die Singgemeinschaft Stockenboi.
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| ORF III Film |
Heimat zu verkaufen
TV-DRAMA, A, D 2009
Heimat zu verkaufen
Kinder, Familien, Frauen ganz besonders - alle lieben Max, Kärntner Hotelier mit Leib und Seele.
Dann stellt die Bank den Kredit fällig und ein Finanzhai geht daran sein Hotel mit Seeblick zu schlucken. Der findige Max setzt sich zur Wehr und muss herausfinden, dass ausgerechnet seine neue Flamme auf der Seite des Feindes steht.
Mit Fritz Hammel, Ingrid Burkhard, Ulrike Beimpold, Hary Prinz, Henriette Richter-Röhl, Wolf Bachofner, Fritz von Friedl, Hartmut Becker, Stefan Paryla, Nikolaus Paryla, Udo Schenk
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| ORF III Film |
Workaholic
KOMÖDIE, D 1995
Workaholic
Herzerfrischend charmante Komödie mit Tobias Moretti, Christiane Paul und Ralf Bauer!
Die junge, attraktive Rhoda hat Probleme mit ihrem Freund Max, den sie sehr liebt. Denn Max lebt nur für seine Arbeit. Rhoda beschließt, ihn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Sie wird selbst zum Workaholic. Außerdem legt sie sich drei Männer zu: einen fürs Bett, einen für die Karriere und einen dritten für den Rest. Rhodas Plan scheint aufzugehen.
Mit Christiane Paul, Tobias Moretti, Ralf Bauer, Nadeshda Brennicke, Juraj Kukura
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| ORF III Film |
Bella Ciao
TV-KOMÖDIE, A 1996
Bella Ciao
Teresa und ihr Ehemann Adam sind auf romantischer Urlaubsfahrt nach Taormina in Sizilien.
Als plötzlich Teresas jugendlicher Liebhaber auftaucht, ist es aus mit der "Hochzeitsreise". Die Ehe scheint verloren, da greift Teresas Mutter höchst eigenwillig in die Geschicke ein.
Mit Senta Berger, Frank Hoffmann, Harald Pichlhöfer, Susi Nicoletti, Beatrice Frey
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| ORF III Doku |
Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin
ZEITGESCHICHTE, 2026
Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin
Turin, im Februar 2006. Für die olympischen Spiele der Superlative aus heimischer Sicht ist alles angerichtet: Im Olympia-Kader Österreichs sind eine ganze Reihe Ausnahme-Athletinnen und Athleten, allesamt in Topform. Auch die Hoffnung, dass Langläufer und Biathleten Medaillen nach Hause bringen, ist mehr als berechtigt. Die Olympischen Spiele von Turin sollten ein Glanzlicht für den österreichischen Sport werden. Und bis zum Abend des 18. Februars 2006 sieht es genau danach aus: Österreicherinnen und Österreicher erkämpfen Medaille um Medaille.
Doch von Anfang an liegt ein dunkler Schatten auf einigen der Erfolge.
Nach den vier Jahre zuvor abgehaltenen olympischen Spielen in Salt Lake City wurde österreichischen Langläufern und Biathleten Doping unterstellt und ihr Erfolgstrainer Walter Mayer für die Spiele in Turin gesperrt. Als sich Mayer dann in Turin dem heimischen Fernsehpublikum in einem ORF-Interview präsentiert, sieht das IOC rot. Am Abend des 18. Februar 2006 stürmen Carabinieri mit Maschinenpistolen im Anschlag Unterkünfte in Pragelato und San Sicario und durchsuchen österreichische Langläufer und Biathleten. Fest davon überzeugt: hier wird gedopt. Das Österreich-Haus in Sestriere mutiert von einer Heimstätte feucht-fröhlicher Feierlichkeiten in ein Zentrum für Krisenmanagement.
Es folgen Jahre der Aufarbeitung des Turiner Doping-Skandals. Am Ende werden zwei Trainer und sieben Athleten gesperrt, manche von ihnen lebenslang. Und drei Beteiligte strafrechtlich verurteilt.
Die Dokumentation Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin rekonstruiert die Ereignisse von damals teils minutiös, beleuchtet die Hintergründe, lässt Involvierte zu Wort kommen. Und gibt den verschiedenen Narrativen und Deutungsmöglichkeiten Raum, sodass das Publikum am Ende selbst entscheiden kann: Wer ist Opfer und wer ist Täter.
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| ORF III Doku |
Schicksalstage Österreichs
ZEITGESCHICHTE Olympia-Skandal um Karl Schranz, 2021
Schicksalstage Österreichs
Olympia-Skandal um Karl Schranz
Die ORFIII-Produktion blickt zurück auf jenen Tag, an dem Karl Schranz von seiner als große Ungerechtigkeit empfundenen Olympia-Disqualifikation aus Sapporo zurückkehrt. Der Jubel am 8. Februar 1972 kennt keine Grenzen. 100 000 Menschen rufen auf dem Ballhausplatz in Wien "Karli, Karli". Die Heimkehr von Karl Schranz nach seinem Ausschluss von den Olympischen Spielen in Sapporo, ist vielen Menschen lebhaft im Gedächtnis geblieben. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern sich an seine Ankunft in Schwechat und an das Spektakel in Wien. Es sind Geschichten zwischen Schulschwänzen, nationalem Zusammenhalt und Ernüchterung. So groß die Entrüstung über den Ausschluss auch ist, wird im Rückblick auf diesen Tag auch klar, wie mächtig Medieninszenierung sein kann. Der Tag verändert die Gesellschaft nachhaltig. Er führt weltweit zum Ende der Doppelmoral der Olympischen Spiele und in Österreich zum kritischen Betrachten, wer in Zukunft auf dem Ballhausplatz bejubelt werden soll. In der ORFIII-Dokumentation wird der Tag noch einmal lebendig. Vom morgendlichen Wetterbericht an, mischen sich Amateuraufnahmen aus der Zeit mit heutigen Betrachtungen. Wir blättern in den Tageszeitungen, zeichnen ein Stimmungsbild der österreichischen Gesellschaft und ergründen auf humorvolle Weise, wie dieser Tag sich auf das Land ausgewirkt hat.
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| ORF III Doku |
Ein Jahrhundert Winterspiele - Österreichs Olympia-Reise
DOKUMENTATION
Ein Jahrhundert Winterspiele - Österreichs Olympia-Reise
71 Goldmedaillen hat Österreich bis dato bei Olympischen Winterspielen gewonnen. Darüber hinaus begleiten außergewöhnliche Leistungen, verrückte Geschichten und große Emotionen die Faszination Winterspiele - deren Historie 1924 in Chamonix begann. Die Doku zeigt die rasanten Entwicklungen der immer vielfältigeren Sportarten und erinnert an das Staatsdoping in Russland, den langjährigen Zweikampf der Sowjetunion gegen die DDR oder das Winterphänomen Norwegen. Eine Zeitreise führt zu den rot-weiß-roten Aufregern und denkwürdigsten Triumphen.
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| ORF III Doku |
Skilegenden
DOKUMENTATION Toni Sailer, 2019
Skilegenden
Toni Sailer
Die ORF-III-Produktion wirft einen Blick auf einen Superstar aus der österreichischen Skigeschichte, der in den letzten Jahren nicht mehr ganz unumstritten war. Toni Sailer (1935-2009) zählt zu den weltweit erfolgreichsten Skirennläufern und wurde 1999 zu Österreichs Sportler des Jahrhunderts gewählt. Durch seine Trainingsmethoden und seinen Rennstil revolutionierte der dreifache olympische Goldmedaillengewinner und siebenfache Weltmeister den Skisport. Toni Sailer ist aber auch eine Ikone des Österreichs der Nachkriegsjahre. Für den Wiener Sporthistoriker Rudolf Müllner verkörpert Sailer "den Wunsch nach Identität, nach Einheit und nach Erfolg".
Bei den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina D´Ampezzo holte Toni Sailer Gold in Slalom, Riesenslalom und Abfahrt. Dieser Triumph machte ihn zum österreichischen Nationalhelden. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 1959 war Sailer als Schauspieler und Schlagersänger aktiv. Von 1972 bis 1976 war Sailer Cheftrainer und technischer Direktor des ÖSV. In diese Zeit fallen auch die Vorwürfe aus dem Jahr 1974. In Zakopane soll Toni Sailer eine junge Polin missbraucht haben. Die gegen ihn erstattete Anzeige soll damals bewusst vertuscht worden sein. Anfang 2018 tauchten die Akten des Vorfalls in den heimischen Medien auf und führten zu heftigen Debatten über den Umgang mit dem Skiidol Toni Sailer.
"Sailer war nicht nur ein Skirennläufer. Er war eine große Persönlichkeit in der österreichischen Öffentlichkeit mit hohem Symbolwert", so der Sporthistoriker Rudolf Müllner.
Die Doku von Robert Altenburger zeichnet ein umfassendes Porträt des Ausnahmeathleten und seines bewegten Lebens.
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| ORF III Show |
Die Tafelrunde
KABARETTSHOW
Die Tafelrunde
Neues Jahr, neues Glück heißt es auch für Gerald Fleischhacker und seine "Tafelrunde"! Der satirische Monatsrückblick präsentiert sich endlich in einem neuen Design - gleich bleibt nur das Motto. Einmal im Monat treffen sich einige der besten Kabarettistinnen und Kabarettisten des Landes, um die wichtigsten Themen der vergangenen Wochen satirisch zu beleuchten. Dafür sorgt eine hochkarätige Truppe, diesmal mit Thomas Maurer, Michael Bauer , Malarina und Aida Loos. Beste Unterhaltung ist somit garantiert!
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| ORF III Show |
Tohuwabohu
SKETCH (Folge: 4), A
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| ORF III Show |
Pension Schöller
UNTERHALTUNG Zu Gast: Gery Seidl, A
Pension Schöller
Zu Gast: Gery Seidl
"Herzlich Willkommen in der Pension Schöller!" Mit diesen Worten begrüßt Rudi Schöller in dieser Folge Gery Seidl. Der gelernte Bauingenieur und erfolgreiche Kabarettist nächtigt in der Pension, weil bei ihm zu Hause gerade das Badezimmer renoviert wird. Im traumhaften Gespräch mit dem Gastgeber geht es ebenso um Baustellen, die des Lebens. Welche Bausteine will der Seidl noch setzen und wo hat er vielleicht auch ein wenig gepfuscht? Baumeister Seidl und sein Lehrbub Schöller versuchen sich gemeinsam am Bau eines möglichst hohen Turms, der immer komplexer und fragiler wird, bis er schließlich folgerichtig einstürzt. Ausbaubar ist auch Humor und der sollte an Schulen unterrichtet werden, findet Gery Seidl. Gesagt, getan: Sein erster Schüler ist Rudi Schöller und die erste Unterrichtsstunde im Lehrfach Witz ist besonders lustig. Für alle, außer den Unterrichtenden, der Seidl verzweifelt.
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| ORF III Doku |
Peter Cornelius - Das Beste zum 75. Geburtstag
MUSIKERPORTRÄT
Peter Cornelius - Das Beste zum 75. Geburtstag
Seit über 50 Jahren zählt Peter Cornelius zu den erfolgreichsten Popstars im deutschsprachigen Raum. Viele seiner Songs sind Klassiker: Von "Reif für die Insel" über "Segel im Wind" bis "Du entschuldige i kenn di". Anlässlich seines 75. Geburtstags hat ORF III Peter Cornelius zum intimen Gespräch über sein Leben getroffen. Seine Musik, ist immer von persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Beobachtungen inspiriert. "Manches Mal schreibe und komponiere ich, ob ich will oder nicht, - reflexartig. Als ob es das normalste von der Welt wäre, das zu tun." Neben spannenden Einblicken in sein Leben präsentiert die ORF-III-Neuproduktion auch die besten Konzertausschnitte mit seinen größten Hits und Schätzen aus dem ORF-Archiv. Happy Birthday, Peter Cornelius!
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| ORF III Doku |
Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin
ZEITGESCHICHTE, 2026
Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin
Turin, im Februar 2006. Für die olympischen Spiele der Superlative aus heimischer Sicht ist alles angerichtet: Im Olympia-Kader Österreichs sind eine ganze Reihe Ausnahme-Athletinnen und Athleten, allesamt in Topform. Auch die Hoffnung, dass Langläufer und Biathleten Medaillen nach Hause bringen, ist mehr als berechtigt. Die Olympischen Spiele von Turin sollten ein Glanzlicht für den österreichischen Sport werden. Und bis zum Abend des 18. Februars 2006 sieht es genau danach aus: Österreicherinnen und Österreicher erkämpfen Medaille um Medaille.
Doch von Anfang an liegt ein dunkler Schatten auf einigen der Erfolge.
Nach den vier Jahre zuvor abgehaltenen olympischen Spielen in Salt Lake City wurde österreichischen Langläufern und Biathleten Doping unterstellt und ihr Erfolgstrainer Walter Mayer für die Spiele in Turin gesperrt. Als sich Mayer dann in Turin dem heimischen Fernsehpublikum in einem ORF-Interview präsentiert, sieht das IOC rot. Am Abend des 18. Februar 2006 stürmen Carabinieri mit Maschinenpistolen im Anschlag Unterkünfte in Pragelato und San Sicario und durchsuchen österreichische Langläufer und Biathleten. Fest davon überzeugt: hier wird gedopt. Das Österreich-Haus in Sestriere mutiert von einer Heimstätte feucht-fröhlicher Feierlichkeiten in ein Zentrum für Krisenmanagement.
Es folgen Jahre der Aufarbeitung des Turiner Doping-Skandals. Am Ende werden zwei Trainer und sieben Athleten gesperrt, manche von ihnen lebenslang. Und drei Beteiligte strafrechtlich verurteilt.
Die Dokumentation Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin rekonstruiert die Ereignisse von damals teils minutiös, beleuchtet die Hintergründe, lässt Involvierte zu Wort kommen. Und gibt den verschiedenen Narrativen und Deutungsmöglichkeiten Raum, sodass das Publikum am Ende selbst entscheiden kann: Wer ist Opfer und wer ist Täter.
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Schicksalstage Österreichs
ZEITGESCHICHTE Olympia-Skandal um Karl Schranz, 2021
Schicksalstage Österreichs
Olympia-Skandal um Karl Schranz
Die ORFIII-Produktion blickt zurück auf jenen Tag, an dem Karl Schranz von seiner als große Ungerechtigkeit empfundenen Olympia-Disqualifikation aus Sapporo zurückkehrt. Der Jubel am 8. Februar 1972 kennt keine Grenzen. 100 000 Menschen rufen auf dem Ballhausplatz in Wien "Karli, Karli". Die Heimkehr von Karl Schranz nach seinem Ausschluss von den Olympischen Spielen in Sapporo, ist vielen Menschen lebhaft im Gedächtnis geblieben. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern sich an seine Ankunft in Schwechat und an das Spektakel in Wien. Es sind Geschichten zwischen Schulschwänzen, nationalem Zusammenhalt und Ernüchterung. So groß die Entrüstung über den Ausschluss auch ist, wird im Rückblick auf diesen Tag auch klar, wie mächtig Medieninszenierung sein kann. Der Tag verändert die Gesellschaft nachhaltig. Er führt weltweit zum Ende der Doppelmoral der Olympischen Spiele und in Österreich zum kritischen Betrachten, wer in Zukunft auf dem Ballhausplatz bejubelt werden soll. In der ORFIII-Dokumentation wird der Tag noch einmal lebendig. Vom morgendlichen Wetterbericht an, mischen sich Amateuraufnahmen aus der Zeit mit heutigen Betrachtungen. Wir blättern in den Tageszeitungen, zeichnen ein Stimmungsbild der österreichischen Gesellschaft und ergründen auf humorvolle Weise, wie dieser Tag sich auf das Land ausgewirkt hat.
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Skilegenden
DOKUMENTATION Toni Sailer, 2019
Skilegenden
Toni Sailer
Die ORF-III-Produktion wirft einen Blick auf einen Superstar aus der österreichischen Skigeschichte, der in den letzten Jahren nicht mehr ganz unumstritten war. Toni Sailer (1935-2009) zählt zu den weltweit erfolgreichsten Skirennläufern und wurde 1999 zu Österreichs Sportler des Jahrhunderts gewählt. Durch seine Trainingsmethoden und seinen Rennstil revolutionierte der dreifache olympische Goldmedaillengewinner und siebenfache Weltmeister den Skisport. Toni Sailer ist aber auch eine Ikone des Österreichs der Nachkriegsjahre. Für den Wiener Sporthistoriker Rudolf Müllner verkörpert Sailer "den Wunsch nach Identität, nach Einheit und nach Erfolg".
Bei den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina D´Ampezzo holte Toni Sailer Gold in Slalom, Riesenslalom und Abfahrt. Dieser Triumph machte ihn zum österreichischen Nationalhelden. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 1959 war Sailer als Schauspieler und Schlagersänger aktiv. Von 1972 bis 1976 war Sailer Cheftrainer und technischer Direktor des ÖSV. In diese Zeit fallen auch die Vorwürfe aus dem Jahr 1974. In Zakopane soll Toni Sailer eine junge Polin missbraucht haben. Die gegen ihn erstattete Anzeige soll damals bewusst vertuscht worden sein. Anfang 2018 tauchten die Akten des Vorfalls in den heimischen Medien auf und führten zu heftigen Debatten über den Umgang mit dem Skiidol Toni Sailer.
"Sailer war nicht nur ein Skirennläufer. Er war eine große Persönlichkeit in der österreichischen Öffentlichkeit mit hohem Symbolwert", so der Sporthistoriker Rudolf Müllner.
Die Doku von Robert Altenburger zeichnet ein umfassendes Porträt des Ausnahmeathleten und seines bewegten Lebens.
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| ORF III Doku |
Fernsehen wie damals
DOKUMENTATION 16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv
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