ORF III
ORF III Sa. 31.01.
Doku
Im Bild: Walter Mayer, damals sportlicher Leiter für Langlauf und Biathlon ÖSV. ORF
Im Bild: Markus Gandler, damals Sportdirektor für Langlauf und Biathlon ÖSV und Regisseur Maximilian Stelzle, links. ORF
Im Bild: Olympische Spiele 2006 in Turin: für Österreich sind es die erfolgreichsten Spiele aller Zeiten: Neun Gold-, sieben Silber- und sieben Bronze-Medaillen - so viel Edelmetall haben heimische Athletinnen und Athleten noch nie nach Hause gebracht. ORF
Im Bild: Markus Gandler, damals Sportdirektor für Langlauf und Biathlon ÖSV. ORF
Im Bild: Sestriere, Austragungsort/Olympisches Dorf. "Vom Glanz der Olympischen Spiele 2006 nicht mehr viel übriggeblieben." ORF
Im Bild: Corpus Deliciti: der Blutbeutel. Seit Salt Lake City 2002 steile Karriere gemacht: ein unscheinbares PVC-Produkt, 26 mal 13 Zentimeter groß mit einem Fassungsvermögen von bis zu einem halben Liter Blut. ORF
Im Bild: Sestriere, Austragungsort/Olympisches Dorf. "Vom Glanz der Olympischen Spiele 2006 nicht mehr viel übriggeblieben." ORF
Im Bild: Olympische Spiele 2006 in Turin: bis zum Abend des 18. Februars - den Tag der Razzien - zeigen sich die ÖSV-Athletinnen und Athleten von ihrer besten Seite. Ob für Michaela Dorfmeister auf der Piste oder Thomas Morgenstern auf der Schanze - regelmäßig wird bei Siegerehrungen die österreichi ORF
Im Bild: Olympische Spiele 2006 in Turin: nach Salt Lake City 2002 ist Trainer Walter Mayer vom IOC gesperrt für die olympischen Spiele in Turin. Er ist dort und gibt im Österreich-Haus in Sestriere, dem Epizentrum der Turiner Spiele, ganz offiziell dem ORF ein Interview. ORF
Im Bild: Olympische Spiele 2006 in Turin: ausgelassene Feiern österreichischer Fans. Die haben allen Grund dazu: In den ersten acht Tagen (bis zu den Razzien) gewinnen heimische Athletinnen und Athleten zehn Medaillen. ORF

Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin

  • 2026
  • 45'
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Zeitgeschichte

Inhalt

Turin, im Februar 2006. Für die olympischen Spiele der Superlative aus heimischer Sicht ist alles angerichtet: Im Olympia-Kader Österreichs sind eine ganze Reihe Ausnahme-Athletinnen und Athleten, allesamt in Topform. Auch die Hoffnung, dass Langläufer und Biathleten Medaillen nach Hause bringen, ist mehr als berechtigt. Die Olympischen Spiele von Turin sollten ein Glanzlicht für den österreichischen Sport werden. Und bis zum Abend des 18. Februars 2006 sieht es genau danach aus: Österreicherinnen und Österreicher erkämpfen Medaille um Medaille. Doch von Anfang an liegt ein dunkler Schatten auf einigen der Erfolge. Nach den vier Jahre zuvor abgehaltenen olympischen Spielen in Salt Lake City wurde österreichischen Langläufern und Biathleten Doping unterstellt und ihr Erfolgstrainer Walter Mayer für die Spiele in Turin gesperrt. Als sich Mayer dann in Turin dem heimischen Fernsehpublikum in einem ORF-Interview präsentiert, sieht das IOC rot. Am Abend des 18. Februar 2006 stürmen Carabinieri mit Maschinenpistolen im Anschlag Unterkünfte in Pragelato und San Sicario und durchsuchen österreichische Langläufer und Biathleten. Fest davon überzeugt: hier wird gedopt. Das Österreich-Haus in Sestriere mutiert von einer Heimstätte feucht-fröhlicher Feierlichkeiten in ein Zentrum für Krisenmanagement. Es folgen Jahre der Aufarbeitung des Turiner Doping-Skandals. Am Ende werden zwei Trainer und sieben Athleten gesperrt, manche von ihnen lebenslang. Und drei Beteiligte strafrechtlich verurteilt. Die Dokumentation Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin rekonstruiert die Ereignisse von damals teils minutiös, beleuchtet die Hintergründe, lässt Involvierte zu Wort kommen. Und gibt den verschiedenen Narrativen und Deutungsmöglichkeiten Raum, sodass das Publikum am Ende selbst entscheiden kann: Wer ist Opfer und wer ist Täter.

Sendungsinfos

Regie: Maximilian Stelzle VPS: 31.01.2026 20:15, Untertitel, Stereo
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