Luxus war in der DDR von Staats wegen nicht vorgesehen. Doch wenn es um Devisen ging, gab es Ausnahmen. "ZDF-History" zeigt, wie im Osten manchmal Träume wahr wurden. Die Handelsunternehmen Genex, Intershop oder Delikat hatten in der DDR Güter für gehobene Ansprüche im Angebot. Ab Ende der 70er-Jahre gab es Autos, Häuser, Boote und sogar Reisen für DDR-Bürger. Doch wer shoppen wollte, brauchte Westgeld.
Das Leben in der DDR war begrenzt - im wahrsten Sinne des Wortes. Doch mit Witz und Phantasie eroberten manche DDR-Bürger Freiräume, ohne sich direkt mit der Staatsmacht anzulegen. Sie schufen sich ihre ganz eigenen Traumwelten. Der Phantasie schienen dabei keine Grenzen gesetzt. Ob exotische Speisen, extravagante Mode oder gar Sportwagen "Marke Eigenbau": Hauptsache, dem Alltag zumindest für ein paar Stunden entfliehen.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Wie klingt Heimat, wie klingt Sachsen? Der Dresdner Musiker, Komponist und Produzent Felix Räuber begibt sich auf eine Entdeckungsreise durch sein Heimatbundesland. Felix Räuber will jene Region erkunden, in der Natur brutal auf Fortschritt prallt: die Lausitzer Braunkohleregion. Dabei begibt er sich auf die Spuren des legendären Liedermachers Gerhard Gundermann, dessen musikalisches Vermächtnis den Lausitzer Tagebau bis heute prägt.
Heimweh. Ein Gefühl, das wohl jeder Mensch mindestens einmal in seinem Leben verspürt. Felix Räuber reist in die schlesische Heimat seines Großvaters und trifft in Görlitz und Breslau auf beeindruckende Menschen. Zusammen erschaffen sie eine musikalische "Heimat auf Zeit".
Zusammen mit den Kabarettisten Tom Pauls und Gunter Böhnke entdeckt Felix Räuber seine Liebe zum Heimatdialekt und lernt dabei erneut die pure Schönheit seiner Muttersprache und die gemütliche Sprachmelodie der Sachsen kennen.
Was macht Gemeinschaft aus und welche Rolle kann Musik dabei spielen? Auf seiner Klang-Reise durch Sachsen geht Felix Räuber auch dieser Frage nach: beim Fußballfanchor des FSV Zwickau, beim Spielmannszug Mutzschen und in einem jüdischen Restaurant in Chemnitz.
Felix Räuber "landet" in der Heimat des ersten deutschen Raumfahrers, Sigmund Jähn. Das sächsische Vogtland kann neben einem Faible für Himmelskörper auch die größte Dichte an Instrumentenbauern weltweit vorweisen. Im sogenannten Musikwinkel trifft Räuber auf Menschen, ohne die es weniger Musik auf der Welt gäbe.
Einst war die Keupstraße ein Arbeiterviertel, geprägt vom Kabelwerk Felten & Guilleaume. Als in den 1960er-Jahren immer mehr Arbeitskräfte für die Fabrik gebraucht wurden, kamen viele Familien aus der Türkei nach Köln-Mülheim. Aus den Werkswohnungen wurde bald ein Zuhause. Die Keupstraße - mit ihren kleinen türkischen Supermärkten, Restaurants und Reisebüros - wurde ein Stück Heimat. Dort entstand das türkische Herz Kölns. Für viele ist die Keupstraße vor allem durch den Nagelbombenanschlag des NSU bekannt. Nach diesem schweren Anschlag ist sie jedoch mittlerweile wieder lebendig, bunt und voller Geschichten, die von Neuanfang, Mut und Gemeinschaft erzählen.