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Fr 16.11.

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ARTE Doku
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85:21
London's Burning DOKUMENTATION Campino auf den Spuren des Punk, D 2016
Als das britische Establishment besorgt schien, weil es fürchtete, die Beatles und die 60er-Generation würden Grundwerten wie Respekt und Ehrerbietung den Garaus machen, so hatte es schon erst recht nicht mit dem gerechnet, was da noch kommen sollte: denn die Punk-Haltung hieß kurz und knapp: „Fuck you!“. Mit dem Slogan „No Future!“ und mit einer genialen Mischung aus Chaos, Sex, Drogen und lauter Musik wollten die Punker mit Schock die Welt verändern. Wie alle sinnvollen Jugendbewegungen zuvor auch, kombinierte Punk kraftvolle Musik mit sozialpolitischen Kommentaren – was manch Mächtigen zittern ließ und Eltern in den Wahnsinn trieb. Der Punk-Stil war ein brodelndes Durcheinander von Politik und Posen, von Provokation und Gegensätzen. Im Sommer 1977 hatte Punk das Silberjubiläum der Königin in den Schatten gestellt, die Spitze der Charts erklommen und darüber hinaus alle bisherigen Rockgötter als obsolet erklärt. Von da an waren die Gesellschaft und das Musikgeschäft nicht mehr dieselben. Präsentiert wird die popkulturelle Wallfahrt in die 70er Jahre von Campino, Frontmann der Band Die Toten Hosen. Sie gelten nicht nur als Urgesteine der deutschen Punkbewegung, sondern veröffentlichten 1991 auch das sagenumwobene Album „Learning English: Lesson One“. Campino führt den Zuschauer zu geschichtsträchtigen Orten und trifft Rebellen und Musiker wie Bob Geldof, Viv Albertine, Tony James und TV Smith. Er erzählt über sein Leben als Punk in Düsseldorf Ende der 70er. Zahlreiche Ausschnitte aus Konzerten der 70er zeigen, mit welch roher Energie die neue „Do-it-yourself“-Musik einschlug.
NDR Doku
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58:29
die nordstory LAND UND LEUTE Die ganze Welt auf der Zunge
Ein hart umkämpfter Markt: In Hamburg gibt es mehr als 5.000 gastronomische Betriebe. Die Nordstory geht auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch die Metropole.
ARTE Doku
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103:48
Mapplethorpe: Look at the Pictures KÜNSTLERPORTRÄT, GB 2016
Pornografie oder Kunst? Heute stellt sich diese Frage bei Robert Mapplethorpes Werk nicht mehr, auch wenn 30 Jahre nach seinem Tod sein Werk immer noch diskutiert wird. Fast 40 Millionen Dollar ist sein Archiv inzwischen wert. „Look at the pictures!“ war der empörte und skandalisierte Aufruf des US-Senators Jesse Helms, der 1989 per Gerichtsbeschluss „The Perfect Moment“, eine Retrospektive von Mapplethorpe im Whitney Museum of American Art, verhindern wollte. Bis zu seinem Tode hatte der Künstler an dieser Ausstellung gearbeitet, die eine landesweite politische Hetzkampagne auslöste und die Corcoran Gallery in Washington aus Angst vor Streichung von Zuwendungen veranlasste, auf seine Werkschau zu verzichten. So skandalreich und kontrovers seine Kunst, so skandalös sein Leben. Wie bei wenigen Künstlern vor ihm war seine ausschweifende Sexualität zwischen homoerotischen Begegnungen und sado-masochistischen Orgien Thema seines Werks. Mit Porträts verdiente er Geld, sein Thema war Sexualität. Ausgehend vom Skandal um seine letzte Ausstellung durchschreitet die Dokumentation in chronologischer Abfolge die Stationen in Mapplethorpes Leben, von seiner behüteten Kindheit bis zu seinem frühen Tod im Alter von 42 Jahren. Aussagen von Familie, Freunden, Gönnern, Kunstkritikern, Sammlern und Liebhabern stehen neben intimen Enthüllungen und Bekenntnissen von Robert Mapplethorpe selbst. Bis dato unveröffentlichte Tonaufnahmen von Interviews mit Mapplethorpe konnten erstmalig für den Film nutzbar gemacht werden. „Mapplethorpe: Look at the Pictures“ ist das einzigartige und bewegende Porträt eines schonungslos offenen Ausnahmekünstlers, privat ebenso wie in seinem künstlerischen Schaffen, der die Fotografie zur bildenden Kunst erhob und bis heute für Diskussionen sorgt.
19.11.
Mapplethorpe: Look at the Pictures KÜNSTLERPORTRÄT
SWR Doku
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44:42
Expedition in die Heimat LAND UND LEUTE Erlesenes am Rhein
Es wird Zeit, die Gegend um den Rhein aus einer anderen Perspektive zu betrachten und erforschen. Zum Beispiel mit Hilfe der Werke der großen Dichter und Denker wie Victor Hugo.
SWR Doku
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44:58
Zwischen zwei Bildern - Die SWR-Zeitreise DOKUMENTATION Zwischen zwei Bildern: "Vom Bolzen, Brustpanzern und erspielter Emanzipation".
Auf einem Rasenplatz im Jahr 1970: Fünf junge Frauen in kurzen Röcken, weißen Kniestrümpfen und roten Blazern lächeln selbstbewusst in die Kamera. Zwischen ihnen: Gerd Müller und Franz Beckenbauer. Wer sind diese Frauen? Was haben sie mit den berühmten Fußballern zu tun und wo sind sie heute?
MDR Doku
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24:24
Elefant, Tiger & Co. TIERE Auf bald, Torben (Folge: 799)
Das altehrwürdige Aquariumsgebäude soll saniert werden. Mehrere tausend Wasserbewohner müssen ausziehen. Igelfisch Torben ist einer der ersten, der Leipzig vorübergehend verlassen muss. Sein neues Domizil: Bochum.
ARTE Doku
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42:54
Das Schwarze Meer LAND UND LEUTE Türkei, D 2018
Einsame Sandstrände, verlassene Buchten, kleine Fischerdörfer – die aktuelle Folge der Dokumentationsreihe führt in einen Teil der Türkei, der kaum bekannt ist. Knapp 1.500 Kilometer erstreckt sich die Küstenlinie des Schwarzen Meeres im Norden des Landes – noch unentdeckt vom Massentourismus, ursprünglich und rau. Wie prägt das Leben an diesem besonderen Meer seine Bewohner? Birol Topaloglu hat auf diese Frage eine Antwort. Er lebt in der Küstenstadt Arhavi, ganz im Osten der Türkei, an der Grenze zu Georgien. Topaloglu ist ein bekannter Musiker, spielt die Kemence – ein traditionelles Instrument der türkischen Volksmusik. Eine der größten Hafenstädte an der türkischen Schwarzmeerküste ist Trabzon. Sie ist heute vor allem für ihre Fußballmannschaft bekannt. Dass der Ruhm auch zukünftig erhalten bleibt, dafür will eine Mädchenmannschaft sorgen. Grüne Hänge, Terrassen und Berge so weit das Auge reicht – im Hinterland der Küstenregion regnet es über 250 Tagen im Jahr. Das sind ideale Bedingungen für den Anbau von Tee – das unangefochtene türkische Nationalgetränk. Die Türkei gehört zu den fünf größten Teeproduzenten der Welt. Mitten in den Bergen der Provinz Rize hat Mehmet Demirci seine Teeplantage. Sein weißer Tee ist eine Besonderheit und mit einem Kilopreis von 300 Euro sehr, sehr teuer. Der Bosporus, die Passage bei Istanbul, ist einer der schwierigsten Wasserwege der Welt. Lotse Nihat Turan erzählt spannende Geschichten: "Das Schwarze Meer ist reizbar und unbeständig, genau wie seine Menschen."
24.11.
Das Schwarze Meer LAND UND LEUTE Türkei, D 2018
ARD Doku
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2:25
Wissen vor acht - Werkstatt - Hörfassung WISSENSCHAFT Ab wann profitiert man vom Windschatten?
Wenn man mit dem Fahrrad im Windschatten fährt, soll man enorm viel Kraft sparen. Was genau dieser Windschatten eigentlich ist und wie man ihn nutzen kann, erklärt Vince Ebert mit einem sportlichen Experiment.
NDR Doku
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28:34
Hofgeschichten DOKUMENTATION
Günter Garbers' Schafe sind beim Umweiden ausgebüxt, auf der Flucht vor einem freilaufenden Hund. Bei den Mählmanns im Alten Land ist ein schwarzes Küken geboren.
NDR Doku
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48:30
Leopard, Seebär & Co. TIERE Eine Jungs-WG für Kamel Kalif
Für Kamelhengst Kalif sind die Koffer gepackt, nun kommt der Umzugswagen. Mutter und Baby der Bennettkängurus verschmähen derweil seit Tagen ihr Futter. Was ist da los?
ARTE Doku
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26:15
Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See ABENTEUER UND ACTION Indonesien, Medan, F 2017
Corentin und sein Katamaran „Nomade des Mers“ sind nun schon 17 Monate auf See. Die Weltumseglung, die in der Bretagne begann, führt heute nach Indonesien. Medan, eine große Stadt im Osten des Landes, ist die letzte Etappe des ersten Teils der Reise. Trotz zahlreicher Pannen ist der Katamaran inzwischen ein schwimmendes Lowtech-Labor. Im Treibhaus zieht Corentin Pflanzen in Hydrokultur und im Solarofen kann er ohne Holz kochen. Das Solardörrgerät macht Vorräte haltbar und Mikroalgen liefern Proteine. Und auch die Sago-Würmer aus Thailand bereichern den Speiseplan. Die Crew lebt noch längst nicht autark, aber die vielen Lowtech-Lösungen stimmen zuversichtlich. Die Crew hat das Problem, dass sich auf dem Katamaran ein Haufen alter Akkus und Batterien angesammelt hat, was nicht sehr nachhaltig ist. Aber Corentin ist sich sicher, dass man damit noch etwas anfangen kann. Das größere Problem: Der Steuerbootmotor streikt. Solange der nicht repariert ist, kann die „Nomade des Mers“ nicht weiterfahren. Indonesien ist das viertbevölkerungsreichste Land der Welt. In den letzten 15 Jahren ist der Energieverbrauch um 50 Prozent gestiegen; das Stromnetz ist überlastet und es kommt oft zu Stromausfällen. Daher haben sich viele clevere Kleinunternehmer auf das Recycling von alten Akkus spezialisiert. Corentin stattet einem von ihnen einen Besuch ab – denn er ahnt, dass seine Methoden ihm auf seinem Boot sehr nützlich sein könnten. Lowtech-Lösungen geben immer Antworten in lokalem Maßstab, aber Corentin bleibt überzeugt, dass man mit ihnen auch die globalen Herausforderungen meistern kann.
27.12.
Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See ABENTEUER UND ACTION Indonesien, Medan, F 2017
ARD Doku
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48:25
Verrückt nach Meer LAND UND LEUTE Inseltraum Malediven? (Folge: 273), D 2018
Während die meisten Kreuzfahrer auf den Malediven ihr Sonnenbad genießen, rücken Scarlett und Matthias zum Arbeitseinsatz aus. Die Tänzer Alixa und Steven fischen am seidenen Faden.
ARTE Doku
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51:48
Wasser ist Zukunft NATUR UND UMWELT Der Jordan - Fluss des Friedens?, D 2017
Der Jordan ist die wichtigste Wasserquelle für Jordanier, Israelis und Palästinenser – und sowohl eine Wiege der Kulturen als auch Grenzfluss zwischen den drei Bevölkerungsgruppen. Immer wieder birgt sein Wasser Grund für Konflikte – aber auch für Verhandlungen und Verträge zwischen Israelis und Arabern.Der letzte Teil der Dokumentationsreihe taucht ein in das Jordantal – die Kornkammer und den Gemüsegarten Israels und Jordaniens, wo die intensive Landwirtschaft dem Fluss das Wasser abgräbt. Am Toten Meer kommt nur noch ein Rinnsal an. Doch in Israel, Jordanien und Palästina gibt es heute Menschen, die den Jordan retten wollen.Als Israel und Jordanien 1994 Frieden schließen, gründet der israelische Umweltschützer Gidon Bromberg gemeinsam mit jordanischen und palästinensischen Partnern die Umweltorganisation EcoPeace. Über alle Grenzen hinweg arbeiten ihre Aktivisten heute nicht nur für den Schutz der Natur, sondern auch daran, das Vertrauen zwischen den Menschen aufzubauen.In Jordanien reaktiviert EcoPeace einen Regenwasserspeicher, um in der Wüste einen Wald wachsen zu lassen. Im palästinensischen Jericho lernen Schüler, wie man mit einfachen Mitteln Haushaltswasser recycelt. In Israel beweisen Fischfarmer, dass sich mit neuen Technologien viele Millionen Liter wertvolles Jordan-Wasser sparen lassen. Zukunftsperspektiven in noch größeren Dimensionen eröffnen moderne israelische Meerwasserentsalzungsanlagen, die mehr Trinkwasser produzieren als zur Versorgung der Bevölkerung nötig ist. Je weniger Wasser dem heiligen Jordan entnommen werden muss, desto eher kann er wieder werden, was er früher war: die Lebensader des Nahen Ostens.
06.12.
Wasser ist Zukunft NATUR UND UMWELT Der Jordan - Fluss des Friedens?, D 2017
HR Doku
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48:36
Giraffe, Erdmännchen & Co. TIERE Wo sind die Stachelleguane? (Folge: 5)
Aquarien-Tierpfleger Peter Schramm versteht die Welt nicht mehr. Schon wieder sind einige seiner jungen Stachelleguane verschwunden. Gemeinsam mit seinem kleinen Hund Joshi macht sich der Terrariumsexperte auf die Suche. Die kleinen Nasenbären-Flaschenkinder heißen jetzt Tom und Jerry und wachsen und gedeihen in der Obhut ihrer Angela. Ob sie trotz Handaufzucht eines Tages wieder mit den älteren Nasenbären vereint werden können? Paviane haben starke Zähne. Bei ihren Kämpfen kann schon einmal Blut fließen. Ein junges Männchen ist bei einem Streit mit einem Rivalen so verletzt worden, dass Tierarzt Dr. Bert Geyer helfen muss.
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26:09
Frankreichs mythische Orte DOKUMENTATION Locronan, F 2011
Im Westen der Bretagne, im Département Finistère, liegt zwischen Festland und Meer das einstige Leinweberdorf Locronan. Die Hecken sowie die zahlreichen Bäche und Flüsse haben den Anbau von Flachs in der Region begünstigt. Der war für die Herstellung des hochwertigen Segeltuchs ein notwendiger Rohstoff, auf dem der Wohlstand der mittelalterlichen Siedlung beruhte. Noch heute ist der Ort, dessen mittelalterliches Erscheinungsbild beinahe komplett erhalten werden konnte, Schauplatz der sogenannten Grande Troménie – einer einzigartigen Prozession, die hier alle sechs Jahre stattfindet.
SWR Doku
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29:48
Eisenbahn-Romantik TOURISMUS 50 Jahre LGB
Die erste Modelleisenbahn auch für draußen wurde auf der Nürnberger Spielwarenmesse 1968 vorgestellt, die Lehmann Gartenbahn, kurz LGB genannt. (Folge 943)
19.11.
Eisenbahn-Romantik TOURISMUS 50 Jahre LGB - Wie die Bahn in den Garten kam (Folge: 943)
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51:35
Lebensraum Kopfbaum PFLANZEN Vom nachhaltigen Nutzen des Baumschnitts
Das Französische kennt – im Gegensatz zum Deutschen – viele Bezeichnungen für die verschiedenen Kopfbaumarten. Doch steht der Name Kopfbaum auch hierzulande sinnbildlich für die originellen Holzgewächse: Ab einer bestimmten Höhe wird der Stamm mit einem sogenannten Kopfschnitt gekürzt. Gesehen hat einen der unverkennbaren Kopfbäume sicherlich nahezu jedermann, nur die wenigsten wissen allerdings um die Bedeutung und Herkunft dieser besonderen Kulturpflanze. Seit mehreren Tausend Jahren wächst der Kopfbaum in den hiesigen Breitengraden und ist somit Zeuge der langen gemeinsamen Geschichte von Mensch und Vegetation. Von der Antike bis in die 50er Jahre spielten verschiedene Kopfbaumarten überall in Europa eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft. Doch trotz dieses einstigen Ansehens als biologisches und kulturelles Erbe wird die Zukunftsfähigkeit des Kopfbaumes seit der Industriellen Revolution nach wie vor verkannt. Ein weiterer Grund für dieses Vergessen der Nutzpflanze ist vielleicht auch ihr äußeres Erscheinungsbild. Das unkonventionelle Gewächs aus robustem Stamm und verzweigten Ästen entspricht nicht den ästhetischen Kriterien, die heute an einen Baum angelegt werden. Dennoch ist das Ansehen der Kopfbäume und -weiden aktuell im Begriff sich zu verändern: Sinnbildhaft stehen sie für den Wunsch nach einer Rückbesinnung auf die Natur und den Erhalt der Ökosysteme. Der Dokumentarfilm lädt ein, diese äußerst nützlichen Pflanzen mit ihren tausend Gesichtern zu entdecken und näher kennenzulernen – eine Hommage an die außerordentlichen Vorzüge und den ökologischen Nutzen, den die Kopfbäume für die Welt von heute und morgen mit sich bringen.
ARTE Doku
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52:12
Die Rückkehr der Grenzen GESELLSCHAFT UND POLITIK, F 2017
Am 21. Dezember 2007, 18 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, öffnete die Europäische Union ihre Freihandelszone für acht ehemalige Ostblockländer. Damit fiel der Eiserne Vorhang, eine 3.000 Kilometer lange Grenze, die für die größte ideologische und geopolitische Spaltung des 20. Jahrhunderts stand.Nach der Öffnung wurden knapp 400 Grenzposten in Mitteleuropa zerstört oder meistbietend verkauft. Die Anlagen, an denen täglich Tausende von Menschen bei der Überquerung des Eisernen Vorhangs und später bei der Ein- und Ausreise in den Schengen-Raum kontrolliert wurden, standen ziemlich verloren mitten auf der Straße – manche heruntergekommen oder zu verkaufen, andere umfunktioniert in Spielhallen oder Kioske.Besonders im Osten hatte die Grenzöffnung für Optimismus gesorgt: Der Weg zu einem geeinten Europa schien endlich frei. Die Grenze und ihre Symbole –  Überwachung, Illegalität, Demütigung – sollte für Millionen von Menschen bald nur noch schmerzhafte Erinnerung sein. Doch im Sommer 2015 änderte sich die Situation entscheidend: Mit der Ankunft von Flüchtlingen aus den Konfliktregionen im Nahen Osten und der damit einhergehenden Polemik wurde deutlich, wie zerbrechlich das gerade erst errungene Gleichgewicht tatsächlich war.Heute ist Ungarn von Stacheldraht umgeben, das österreichische Militär wird mobilisiert und im ganzen Schengen-Raum wachsen wieder Zäune. In einer Zeit, in der Grenzkontrollen der Vergangenheit angehören, zeigt sich plötzlich, wie rasch die Situation in historisch belasteten Regionen umschlagen kann. Ist der Schengen-Raum bald Geschichte?
ARTE Doku
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52:00
Italien und die Populisten: Eine Gefahr für Europa? AUSLANDSREPORTAGE, F 2018
Europa war nie stärker bedroht: Im Westen eröffnet Donald Trump den Handelskrieg, im Osten verstärkt Wladimir Putin den Druck. Jetzt nagen zudem im Innern Kräfte am europäischen Konstrukt. Italien, die drittgrößte europäische Wirtschaftsmacht und immerhin EU‑Gründungsmitglied, wird von Unionsgegnern regiert.Nach den Parlamentswahlen in Italien im März 2018 fanden mit der rechtsextremen Lega und der systemkritischen Fünf-Sterne-Bewegung zwei sehr unterschiedliche Bündnispartner zusammen. Ihren Sieg verdankten beide Parteien recht sonderbaren Versprechungen: Mateo Salvini (Lega) wollte die Steuern senken, Luigi Di Maio (Fünf Sterne) träumte vom bedingungslosen Grundeinkommen. Beide eint ein gemeinsamer Gegner: die Europäische Union, in Zeiten von Korruption, Wirtschaftsflaute und Flüchtlingskrise ein lukrativer Sündenbock „Vox populi, vox dei“ gibt denen das Wort, die heute Geschichte schreiben. Regierungs- und Oppositionspolitiker, gegen Korruption kämpfende Staatsanwälte, renommierte Schriftsteller und Regisseure erklären die komplexen Hintergründe dieser seltsamen Koalition. Auf ihrer Reise von Norden nach Süden entdeckten die Filmautoren ein gemartertes Italien, das wenige Monate vor den Europawahlen in einen absurden Konkurrenzkampf mit Brüssel tritt. Und die Union damit nur noch mehr schwächt.
MDR Doku
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24:48
Elefant, Tiger & Co. TIERE Keiner soll einsam sein! (Folge: 300)
Kitano ist der Prügelknabe der Hyänen. Seit geraumer Zeit muss er abseits von der Gruppe leben. Doch nun, da zwei seiner Söhne den Leipziger Zoo verlassen haben, ist wieder Platz auf der Anlage.
MDR Doku
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24:47
Russlands Seele - Russlands Stolz DOKUMENTATION (Folge: 5)
Thomas Junker besucht die Gegend um Labytnangi im Nord-Ural, die als Rückzugsgebiet für Intellektuelle und Romantiker gilt; eine Wodkafabrik, Rentierzüchter und die Baikal-Amur-Magistrale,
ARTE Doku
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26:08
Ateliergespräche DOKUMENTATION Mit Kasper König in New York, D 2014
Kasper König ist einer der einflussreichsten und unkonventionellsten Ausstellungsmacher und Kuratoren der europäischen Nachkriegsgeschichte. Bis vor einigen Jahren war er der Chef des Kölner Museums Ludwig. 2009 wurde er vom New Yorker Guggenheim Museum für sein Lebenswerk ausgezeichnet. 2014 kuratierte er die vieldiskutierte Manifesta in St. Petersburg. In dieser vierteiligen Reihe geht König auf Reisen und trifft unterschiedliche Künstler in ihren Ateliers: in New York, Paris, Berlin, Zürich und St. Gallen. Mit Königs geschultem Blick sehen wir manche Werke neu, im Detail und in größerem Zusammenhang – auch unveröffentlichte Arbeiten, Skizzenbücher und Modelle. Im Dialog mit den Künstlern erkundet König das Atelier als Raum für Ideen. Und manchmal entsteht unerwartet etwas Neues, ein Experiment, eine Zeichnung aus der Gunst der Stunde. Kasper König lebte fast 12 Jahre lang in der Kunstmetropole New York. Unter den jungen Pop-Art-Künstlern, die er in den 60er Jahren dort kennenlernte, war auch Claes Oldenburg, der damals schon für seine nachgebauten Alltagsobjekte wie Hamburger, Badewannen oder Lichtschalter berühmt war, und für den König bald arbeitete. Die beiden Freunde nutzen nicht nur mit Begeisterung den alten Lastenaufzug in Oldenburgs Atelier in Soho, sondern fahren auch gemeinsam nach Philadelphia, wo sie sich einige wichtige Skulpturen des Künstlers ansehen. Danach geht es mit Kasper König weiter nach Brooklyn in das Atelier der Malerin Nicole Eisenman. König spricht mit ihr über die politische Aktualität ihrer Arbeiten. Und schließlich sitzt König der Künstlerin kurzerhand Modell für ein Porträt.
ZDF Doku
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44:29
ZDF-History ZEITGESCHICHTE Verwüstet, zerstört, entrechtet: Das Novemberpogrom 1938, D 2018
Die Pogrome gegen deutsche Juden vor 80 Jahren waren geprägt von Hass und Gewalt. Wie war ein solcher Zivilisationsbruch möglich? Was trieb die Täter - aus der Mitte der Gesellschaft - an?
ARTE Doku
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52:30
Alles Karneval BRAUCHTUM Villingen - Die fünfte Jahreszeit, F 2015
Im Schwarzwald blickt der Karneval auf die längste närrische Tradition zurück. Die Fasnacht oder Fasnet, wie die tollen Tage an der Schwelle zwischen Winter und Frühjahr hier genannt werden, ist eng mit der Stadtgeschichte verknüpft und ein Volksgut, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. In der Fastnachtszeit werden die Uhren angehalten. Die Stadt legt ihr mittelalterliches Gewand an und lebt eine ganze Woche lang im Rhythmus der tollen Tage. Fastnächtliches Musizieren ist rund um die Uhr zu hören, kostümierte Narren haben das Zepter fest in der Hand und lassen überall in der Stadt die närrische Lebenslust hochleben. Die Villinger Fasnacht bedeutet Narrenfreiheit. Was beliebt ist auch erlaubt. Die traditionellen Umzüge am Rosenmontag und am Faschingsdienstag bieten ein facettenreiches und farbenfrohes Schauspiel und ein organisiertes Chaos, in dem die Narren mit ihren prunkvollen Kostümen, bunten Tüchern und riesigen Masken unerkannt bleiben und nach Herzenslust über die Stränge schlagen können.
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