Doku online streamen

Mi 08.04.

Serien Sport
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ARTE Doku
Video
Video
21:46
Kurioses aus der Tierwelt TIERE Gepanzerte Tiere: Das Nashorn und der Igel
Manche Tiere tragen ein respekteinflößendes Gewand. Das Nashorn zum Beispiel hat einen Panzer aus zentimeterdicker Haut, während der Igel über und über mit spitzen Stacheln besetzt ist. In früheren Zeiten boten diese wehrhaften Hüllen Stoff für abstruse Legenden. Über beide Tierarten wurden in den vergangenen Jahrhunderten viele Vermutungen angestellt. Doch welche Funktion erfüllt ihre Panzerung wirklich?Hunderte von Jahren galt das Nashorn als Fabelwesen, ähnlich wie das Einhorn. Nur wenige Europäer hatten je ein lebendes Exemplar gesehen. Bis 1741 ein junges Indisches Panzernashorn namens Clara nach Europa gelangte und das Bild, das die Menschen von diesen Tieren hatten, für immer veränderte. Bevor Clara nach Europa kam, wusste man hier nur wenig über ihre Art. Zwar hatten die Römer von ihren Feldzügen auch Nashörner mitgebracht, aber die meisten ließen bei grausamen Tierkämpfen ihr Leben. Erst im 16. Jahrhundert tauchten sie in der westlichen Vorstellungswelt auf. Dürer zeigte auf seinem Holzschnitt „Rhinocerus“ ein gepanzertes Ungetüm mit einem großen Horn auf der Nase und einem kleinen Dorn auf dem Rücken. Dieses Bild sollte sich erst im 18. Jahrhundert ändern, als Clara auf einer 17 Jahre währenden Tour in ganz Europa zur Schau gestellt wurde. Die dicke Haut schützt die Nashörner gegen Sonne, Fliegen und Parasiten. Doch warum die Haut der Panzernashörner an manchen Stellen in tiefen Falten liegt, ist erst seit kurzem erforscht.Auch ein Tier aus unseren Breiten war wegen seines Äußeren lange Zeit Mittelpunkt kurioser Geschichten – der Igel. Wo andere Säugetiere ein Fell haben, trägt er ein Stachelkleid. Die Stacheln dienen der Verteidigung, doch ihre Funktion wurde dem Volksglauben nach lange Zeit falsch gedeutet.
ARTE Doku
Video
Video
43:13
Frauenfußball in Kabul AUSLANDSREPORTAGE Ein Tor für die Freiheit, D 2018
Fußball für Mädchen ist für viele afghanische Familien ein Tabu. Damit ist Madina Azizi als Spielerin und als Trainerin einer Mädchenmannschaft konfrontiert. Mit 20 Jahren ist für die meisten jungen Frauen Schluss mit Fußball, weil sie dann das heiratsfähige Alter erreicht haben. Kaum eine verheiratete Frau darf Sport treiben. Das macht es schwer, Frauenvereine aufzubauen und am Leben zu erhalten. "Ich versuche, mehr Sportkultur in mein Land zu bringen, damit auch Mädchen Sport treiben können. Wenn ich mich nicht dafür einsetze, wer tut es dann?", fragt Madina Azizi aus Kabul. Die 23-Jährige ist ehemalige Nationalspielerin Afghanistans. Dafür wird sie allerdings nicht nur gefeiert, sondern auch angefeindet. Unterstützt wird Madina Azizi von Khalida Popal, die 2008 die erste Kapitänin der afghanischen Frauen-Nationalmannschaft war. Mittlerweile lebt Khalida Popal in Dänemark, weil sie in Kabul um ihr Leben fürchtete. Sie versucht aber weiterhin, den aktiven Frauen in ihrer Heimat zu helfen und den Sport zu professionalisieren. Gemeinsam engagieren sich die beiden Frauen für mehr weibliche Selbstbestimmung in einer traditionellen, patriarchalischen Gesellschaft.
Weitere Tage laden
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Programm nach
Genre filtern
links | rechts
WISCHEN