Seit 1. Jänner 2025 gibt es in Österreich ein landesweites Einwegpfandsystem auf Plastikflaschen und Dosen. Ein Jahr später zieht die Dok 1 Bilanz: Hat das Pfand gehalten, was es versprochen hat? Wurden die Ziele erreicht? Wie beliebt oder unbeliebt ist das neue Pfandsystem in der Bevölkerung?
53 Jahre nach der Erfindung der PET-Flasche ist Österreich spät dran mit einem Pfandsystem. Doch der Druck aus Brüssel war groß - die EU verlangt bis 2029 eine Sammelquote von 90 Prozent. In der Theorie soll das Pfand helfen, Plastikmüll zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft fördern. In der Praxis zeigt sich jedoch ein differenziertes Bild: volle Automaten, verärgerte Konsumenten, aber auch neue Ideen und technische Innovationen.
Wir fragen Experten, Kleinbetriebe und private Haushalte was sie vom Pfand und dem System wirklich halten. Wir blicken hinter die Kulissen einer Sortier- und Recyclinganlage, denn dort landet unser Pfand, wenn es den Supermarkt verlässt.
"Ein Jahr Einwegpfand" ist eine journalistische Spurensuche entlang der neuen Kreislaufwirtschaft. Zwischen Idealismus, Innovation und Alltag zeigt diese Dok 1, was das Pfand tatsächlich verändert hat - und wo Österreich nachjustieren aus Sicht der Konsumenten nachjustieren muss.
Diese Neuausgabe von Heimat Österreich führt in das winterliche Salzburger Lammertal. Manfred Pendl und sein Sohn Franz gehören zu den wenigen, die noch das Schindelmachen beherrschen. Manfred ist in der elterlichen Werkstatt in Abtenau mit diesem Handwerk aufgewachsen. Im Winter fährt Bartholomäus Haigermoser gerne mit dem Schlitten aus, meistens gemeinsam mit seiner Enkelin. Er ist mit den Pferden aufgewachsen, bereits sein Vater nutzte sie für die Arbeit im Wald und am Feld, bis sie in den siebziger Jahren vom Traktor abgelöst wurden. Auch eine schwungvolle Musikgruppe gibt es in der Region: Die fünf Musikanten der Annaberger Tanzlmusi 2.0 vereinen Erfahrung und jugendlichen Elan. Bereits ihre Vorfahren haben sich um das musikalische Erbe des Lammertals verdient gemacht. Die Brüder Philipp, Fabian und Josua Klieber in St. Martin sind die neue Generation der Salzburger Federkielstickerei - ein seit vier Jahrzehnten bestehendes Familienunternehmen. Die Leidenschaft für Ziegen leben Johanna Wallinger und ihr Mann, seitdem sie vor knapp drei Jahrzehnten anlässlich ihrer Hochzeit zwei Zicklein geschenkt bekommen haben. Heute ist ihre Herde 170 Tiere groß. R: Patrick Pongratz
Miami ist ein Schmelztiegel - auch in Sachen Tierwelt. Neben den einheimischen Arten haben sich Einwanderer aus aller Welt am Treffpunkt Miami angesiedelt.
Kinder werden missbraucht. Vermittelt, gebilligt und finanziert vom Jugendamt. Was wie eine wilde Verschwörungstheorie klingt, ist so geschehen.
Über drei Jahrzehnte schicken Berliner Jugendämter schwer erziehbare Minderjährige zu pädophilen Straftätern - unter Aufsicht von Helmut Kentler, Bestsellerautor, Sexualwissenschaftler und Professor für Sozialpädagogik an der Universität Hannover.
Westberlin Ende der 1960er-Jahre: Ulrich ist 13, abgehauen aus einem Kinderheim, Stricher am Bahnhof Zoo. Er hat kein Zuhause, lesen und schreiben kann er nicht. Heute würden man ihn einen Systemsprenger nennen. Aber: "Sein Vorteil war, dass er gut aussah und dass ihm Sex Spaß machte; so konnte er pädophil eingestellten Männern, die sich um ihn kümmerten, etwas zurückgeben." Dieser Satz stammt von Helmut Kentler, einem damals hoch angesehenen Sexualwissenschaftler. Ab 1969 führt der Forscher in Zusammenarbeit mit der Berliner Jugendbehörde ein Experiment durch: Drei wegen Pädophilie vorbestrafte Hausmeister sollen sich als Pflegeväter um Berliner Straßenjungen kümmern, ganz offiziell, mit Pflegegeld und Supervision durch Kentler. In seinem Gutachten dazu schreibt er 1988: "Mir war klar, dass die drei Männer vor allem darum so viel für 'ihren' Jungen taten, weil sie mit ihm ein sexuelles Verhältnis hatten. Sie übten aber keinerlei Zwang auf die Jungen aus, und ich achtete bei meiner Supervision besonders darauf, dass sich die Jungen nicht unter Druck gesetzt fühlten."
Helmut Kentler, Jahrgang 1928, zählt damals zu den Stars der Sexualwissenschaft, als progressiver Erziehungswissenschaftler gefragt bei den Medien. Eine bürgerliche Erscheinung, ein Mann, der im Fernsehen in Anzug und Krawatte verschreckte Eltern über Doktorspiele im Kindergarten, Sexualkundeunterricht und Homosexualität bei Jugendlichen aufklärt. Kein "Spinner" wie die wilden Revoluzzer der Kommune 1, sondern ein seriöser Forscher. Seine Sexratgeber begeistern liberale Bürgerliche und Intellektuelle, die der Verklemmtheit und den verkrusteten Tabus der Nachkriegszeit entfliehen wollen.
Zur Zeit des Modellversuchs arbeitet Kentler als Abteilungsleiter beim Pädagogischen Zentrum in Berlin, einem bundesweit beachteten Reformlabor. Ein Charismatiker, der beeindruckend reden kann, und ein Kümmerer. Der Pädagoge nimmt selbst gestrandete Jungs bei sich auf, drei von ihnen adoptiert er. Auch er missbraucht seine Schutzbefohlenen. Das Berliner Jugendamt schickt, beraten von Kentler, verhaltensauffällige Teenager zu Kentlers Kollegen Herbert E. Colla-Müller und an die Odenwaldschule. Auch sie erfahren sexualisierte Gewalt. Und zu allem Überfluss lässt das pädophile Täternetzwerk sich seine "Dienste" auch noch ordentlich vergüten. Wie konnte das geschehen? Mit Wissen und Finanzierung durch staatliche Stellen? Warum fällt niemandem auf, was da Ungeheuerliches vorgeht?
Der Film beleuchtet die Hintergründe eines fatalen Behördenversagens. Er befragt Weggefährten und Fachleute, die das Kentler-Experiment aufarbeiten. Und schildert den tragischen Fall eines der Leidtragenden, der bis heute mit den Folgen zu kämpfen hat.
Christian B. gibt Mark Williams-Thomas ein mögliches Alibi und behauptet, er hatte eine Urlaubliebelei mit einem 18-jährigen Mädchen in der Woche von Madeleines Verschwinden. Williams-Thomas geht dem nach und spricht mit ihrem aktuellen Partner. Auch den Hinweisen der deutschen Behörden geht er weiter nach und kommt zum vorläufigen Ergebnis seiner Ermittlungen.
1863 wurden am legendären Alder Gulch im US-Bundesstaat Montana mehr als eine Million Unzen Gold gewonnen. Rob und Connie Opie folgen der Spur der ersten Pioniere, die tief im Untergrund nach Kiesbetten ehemaliger Flüsse suchten. Doch ihre Bemühungen bringen nicht den erhofften Gewinn. Sind die Edelmetallvorkommen in der Region erschöpft oder machen Rob und Connie bei der Arbeit handwerkliche Fehler? Bei einem vierstündigen Testlauf wird deutlich, dass die Waschanlage des Duos technische Mängel aufweist. Und wie bewertet Freddy Dodge den Grund und Boden?
Moden kommen und gehen - die Reihe "Das war dann mal weg" blickt auf vergangene Trends und Sünden im Bereich Mode und Lifestyle. In den 1960er-Jahren kommt das Nyltesthemd auf den Markt. Es hat scheinbar alles, was ein Hemd braucht: Es ist bügelfrei, trocknet schnell und behält seine Farbe. Der Haken an dem Stöffchen? Es ist reine Kunstfaser - und wer die trägt, duftet schnell nach Iltis. Völlig out, aber leider nicht ganz so einfach wegzukriegen, ist das sogenannte Arschgeweih - politisch korrekt Steißbeintribal genannt. Als in den 1990ern die Hosen auf die Hüften rutschen, wachsen auf den Rückseiten von Promis wie Sabrina Setlur plötzlich mehr oder weniger filigrane Gebilde. Tattoos werden plötzlich massentauglich, und irgendwie hat auf einmal fast jede und jeder eins. Und dann heißt es auf einmal Arschgeweih und ist völlig verpönt. Auch aus der Mode: das Solarium. Klar, es gibt noch welche, aber es werden immer weniger. Früher ging es um karibische Bräune im trüben deutschen Winter. Und heute? Der Hype ist vorbei und das Solarium eher zum Wellness-Erlebnis geworden. Schade findet der ein oder andere dagegen, dass die guten alten Jesuslatschen nicht mehr so häufig hergestellt werden. Ein klassisches Ostprodukt, das zumindest den Füßen in der DDR das Gefühl völliger Freiheit gibt. Im Westen tragen eher Hippies und Blumenkinder die Latschen, in leicht anderen Varianten, die sie gern aus dem Nahen Osten importieren. Dass Mode nicht nur eine Frage der äußeren Erscheinung ist, sondern mitunter lebensgefährlich sein kann, zeigt ein Blick in die etwas weiter entfernte Geschichte: die gefährlichsten Modetrends - vom Vatermörderkragen bis zu den Plateauschuhen, die seit dem 15. Jahrhundert immer wieder kommen und gehen. Anneke Kim Sarnau, Florian Martens, Cherno Jobatey und Rhea Harder-Vennewald kommentieren die Modetrends der Vergangenheit. "Das war dann mal weg" - die Reihe spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag bereichert haben, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie verschwunden. Was ist daraus geworden?
Saftiges Grasland, weiter Himmel, unzählige Schafe auf dem Deich. Das sind die typischen Markenzeichen von Pellworm. Die drittgrößte der Nordfriesischen Inseln liegt mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und ist umgeben von den weltweit einmaligen Halligen. Statt langer Sandstrände gibt es nur einen grünen Badestrand, wo die Strandkörbe auf einer Wiese stehen.
Ein schreckliches Verbrechen erschüttert eine ruhige Kleinstadt in Maryland: Ein einheimisches Ehepaar wird in seinem Schlafzimmer brutal ermordet. Könnte die Aussage der behinderten Tochter der Ehefrau zur Aufklärung der Morde beitragen? Schließlich war sie die einzige Zeugin ...
Für Urlauber das Traumziel schlechthin, für Piloten und Seemänner mitunter der größte Albtraum: die Inselgruppen der Bermudas im westlichen Atlantik. Lassen sich die Horrorgeschichten und Augenzeugenberichte über das Verunglücken oder Verschwinden zahlreicher Schiffe und Flieger im sagenumwobenen Bermuda-Dreieck wissenschaftlich erklären? Die Dokumentation deckt auf, was wirklich am Mythos um den "Friedhof des Atlantiks" dran ist - und was reiner Spekulation entspringt.
Zweiteilige Dokumentation über die Sonora-Wüste im Südwesten Nordamerikas, in der das Leben gedeiht - auch wenn man manchmal genauer hinsehen muss, um den Reichtum dieses Biotops zu erkennen und würdigen zu können. Zwischen bizarren Felsformationen und riesigen Kakteen entfaltet sich hier mehr Leben als in so manch anderer fruchtbaren Gegend. Nirgendwo sonst hat das Nebeneinander von Wasser und Wüste eine so beeindruckende biologische Vielfalt hervorgebracht wie in der Sonora: Wale ziehen ihre Bahnen durch die Küstengewässer, Blaufußtölpel, Schaufelfußkröten und Leguane bevölkern die Inseln.
Valencia, 29.10.2024: Plötzlicher Starkregen verwandelt trockene Schluchten oberhalb der spanischen Mittelmeerküste in reißende Flüsse. Eine Mutter rettet sich mit ihrem Kind in ein Schlauchboot, ein Paar kämpft im Auto ums Überleben, Häuser stürzen ein, Dutzende Menschen sterben, ganze Viertel versinken im Chaos. Warum kamen Wetterwarnungen zu spät - und wieso macht der Klimawandel solche Fluten immer häufiger? Die Doku rekonstruiert den Tag und zeigt, was wir lernen müssen, um Leben zu retten.
Wer mit Schleswig-Holstein nur Badeurlaub am Meer verbindet, liegt falsch. Denn abseits der Strände gibt es ungeahnte Naturschätze. Deutschlands nördlichstes Bundesland ist dicht besiedelt und stark von der Landwirtschaft geprägt, überrascht aber mit einer unerwarteten Artenvielfalt: Dramatische Hirschkämpfe, Sumpfohreulen im Balzflug, Eidechsen, die aus winzigen Eiern schlüpfen und scheue Kreuzottern beim Liebesspiel.
Über zwei Jahre war Tierfilmer Uwe Anders für seine Dokumentation in Schleswig-Holstein unterwegs. Entstanden ist ein überraschendes und sehr besonderes Naturportrait.
"Asia-Town" und pulsierender Kiez: Die Kantstraße im Westen Berlins ist für ihre vielfältige asiatische Küche bekannt. Aber nicht nur: Vom Breitscheidplatz bis zum Charlottenburger Amtsgericht treffen hier Traditionsorte wie das Theater des Westens auf eine lange gewachsene Kneipenkultur. Streets of Berlin erzählt von den Straßen der Stadt und den Menschen, die in ihnen wohnen, leben und lieben.
Rico wagt sich auf gefrorene Seen Finnlands, während Ruché zur gleichen Zeit an einem anderen Ort kämpft, um aus dem Schatten seines Vaters zu treten. Born Racers - der MotoGP Rookies Cup hautnah.
Die Schönheitschirurgin Sabine Apfolterer nimmt diesmal selbst auf dem Behandlungstisch ihrer Beautyklinik Platz. Die Falten an ihrem Dekolleté sind ihr schon lange ein Dorn im Auge. Mit einem Vampirlifting soll die Haut regeneriert werden und die Falten dauerhaft der Vergangenheit angehören.
Sexuelle Eskapaden erschüttern die Königshäuser von Preußen bis Spanien. Hinter den Palastmauern: geheime Affären, Missbrauch und Intrigen.
Pornografische Briefe und Sex mit Minderjährigen beschmutzen das Ansehen der Königshäuser. Was bleibt vom Glanz, wenn Skandale das Vertrauen in die Monarchie und ihre Vorbildfunktion erschüttern?
Sie gelten als Symbole für Anstand, Würde und Beständigkeit - doch hinter den Fassaden der Paläste tun sich Abgründe auf. Die Dokumentation blickt hinter die glänzende Oberfläche von Monarchien und enthüllt Skandale, die ihr Fundament erschütterten.
Schon im 19. Jahrhundert zeigt der berüchtigte "Kotze-Skandal", wie fragil die Fassade monarchischer Moral sein kann. 1891 erschüttern anonyme Briefe den Hof Wilhelms II. Sie beschreiben detailliert Orgien, homosexuelle Kontakte und pikante Ausschweifungen im engsten Umfeld des Kaisers. Mehr als ein Jahrhundert später erlebt das britische Königshaus seinen größten moralischen Erdrutsch seit der Abdankung Edwards VIII.: Prinz Andrew gerät durch seine enge Verbindung zu Jeffrey Epstein ins Zentrum eines globalen Skandals.
Epstein und Ghislaine Maxwell bauen über Jahre hinweg ein Netzwerk auf, das junge Frauen und minderjährige Mädchen für wohlhabende Männer rekrutiert. Opfer wie Virginia Giuffre werfen Prinz Andrew vor, Teil dieses Systems gewesen zu sein.
Juan Carlos, König von Spanien, einst gefeiert als Retter der Demokratie, sieht sich mit Vorwürfen der Korruption, versteckten Millionenzahlungen und geheimen Stiftungen konfrontiert. Hinzu kommen Enthüllungen über außereheliche Affären und die Beziehung zur deutschen Geschäftsfrau Corinna zu Sayn-Wittgenstein. All das kostet ihm den Thron.
In Schweden bringt eine unautorisierte Biografie 2010 den Stein ins Rollen: "Der widerwillige Monarch" zeichnet das Bild eines Königs, der heimlich Stripclubs besucht, mit kriminellen Kreisen verkehrt und jahrelang eine Affäre mit der Sängerin Camilla Henemark pflegt. Statt die Vorwürfe entschieden zurückzuweisen, verstrickte sich Carl XVI. Gustaf in vagen Dementis, während Fotos und Zeugenaussagen auftauchten, die seine Glaubwürdigkeit weiter untergraben.
All diese Fälle zeigen ein Muster: Machtmissbrauch entsteht dort, wo Strukturen Schweigen fördern, wo Loyalität und Fassade wichtiger sind als Wahrheit und Verantwortung. Wenn jene, die moralische Vorbilder sein sollen, selbst in Skandale und Verfehlungen verstrickt sind - was bleibt dann vom Glanz der Krone?
Können sich Monarchien solche Abgründe in einer modernen Gesellschaft noch leisten - oder verspielen sie damit endgültig ihre Rolle als moralische Instanz?
Einst für unsere Kommunikation unverzichtbar, heute weg: von prall gefüllten Telefonbüchern über die Rohrpost bis zu Telefonkarten, die uns noch das Tor zur Welt öffneten. Das Faxgerät übertrug mit seinem unverwechselbaren Surren und Piepen zuverlässig Informationen rund um den Globus. Ein technisches Wunderwerk, das Briefe innerhalb von Sekunden verschickte. Heute ist das Faxgerät kaum noch im Einsatz. Ein wahres Kult-Gadget der Vergangenheit war der Pager. Dieses kleine Gerät trug man am Gürtel und war bekannt für sein lautes Piepen. Wenn der Pager sich meldete, enthielt er entweder eine kurze Nachricht oder zeigte eine Telefonnummer, die der Träger zurückrufen sollte. Eine Form der mobilen Kommunikation in den Zeiten vor dem Smartphone. Ein weiteres Hilfsmittel aus vergangener Zeit ist das Telefonbuch. Diese dicken Wälzer, gefüllt mit unzähligen Seiten voller Namen, Nummern und Adressen, waren einst in jedem Haushalt zu finden. In Telefonzellen war es keine Seltenheit, dass die gesuchte Seite herausgerissen wurde. Für Sammler und Nostalgiker sind sie immer noch ein Highlight: Telefonkarten. Diese scheckkartengroßen Stücke waren mit verschiedenen Motiven bedruckt und speicherten das Telefonguthaben auf einem Chip. Doch mit dem Verschwinden der Telefonzellen sind auch die Telefonkarten aus dem Alltag verschwunden. Auch die Rohrpost, einst ein Symbol effizienter Kommunikation, ist weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden. Aber es gibt immer noch spezielle Bereiche, in denen die Rohrpost gebraucht wird. Etwa in Kliniken, an Mautstellen oder sogar im Kanzleramt. Die Zeitreise wird begleitet von Michael Kessler, Florian Martens, Rhea Harder-Vennewald und Jessica Ginkel. "Das war dann mal weg" - die Reihe spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag bereichert haben, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie verschwunden. Was ist daraus geworden?
Die außergewöhnliche Geschichte eines Arztes, der von der Krankheit heimgesucht wird, die er zu heilen versucht: Krebs. Als Arzt und Wissenschaftler kennt er seine Überlebenswahrscheinlichkeit: vier Prozent. Als Onkologe in Boston begegnet Wolfram Goessling täglich einer Krankheit, die weltweit Schrecken verbreitet: Krebs.
Die extreme Landschaft der Sonora ist das Zuhause unterschiedlichster Tiere vom Präriehund bis zum Rotluchs, vom Kolibri bis zum pfeilschnellen Wegekuckuck, dem berühmten "Roadrunner". Er macht sogar erfolgreich Jagd auf Klapperschlangen.
In seinen Horrorclips kann es für Hobbyfilmer Moritz K. nicht düster genug zugehen. Doch dann wird das Grauen für ihn Wirklichkeit. Zu Halloween schießen dem Schüler heftige Schmerzen in Schulter und Arm. Er wird er sie nicht wieder los. Bis sich ein Kinderorthopäde an einen Podcast erinnert.
Die Gegend rund um den Stuttgarter Platz vereint die unterschiedlichsten Welten: Promi-Kiez, bürgerliches Charlottenburg und Treffpunkt der Drogenszene. Ein besonderer Blick auf den "Stutti", wie ihn die Menschen, die hier leben nennen, durch die Augen seiner Bewohnerinnen und Bewohner - denn die übernehmen hier ein Stück weit die Regie.
Der Wildkogel ist ein rund 2.200m hoher Berg in den Kitzbüheler Alpen in Salzburg. Rund um den Berg ist viel los: Bereits seit 900 Jahren bewohnen Bauern, Herren, Bischöfe, und Gastwirte den Weyerhof. Franz Meilinger ist hier der alte Wirt am Hof. Und er kämpft mit dem vielen Schnee, der frisch gefallen ist. Auch Gams- und Rotwild haben es schwer. Sie finden bei diesem Wetter kaum Futter. Jäger wie Michael Lagger helfen den Tieren im Winter. Sind sie versorgt, geht es zurück zu den Menschen im Tal: Der Verein Tauriska will Brauchtum und lebendige Alltagskultur erhalten. Dort sind heute die Kinder der Volkstanzgruppe "D`Wildkogler" zu Gast. Und anschließend fahren sie noch eine Runde auf der längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt. Das macht fast noch mehr Spaß als sich mit den Skiern von dem alten Schlepplift aus den sechziger Jahren ziehen zu lassen: dem Preimislift. Mitten im kalten Winter treffen sich auch Elias Ebenkofler, Matthias Proßegger und ihre Freunde um zu musizieren, bis die Finger zu kalt werden. Nur Matthias Kammerlander fühlt sich bei solchen Minus-Temperaturen am Wohlsten. Jeden Tag ist er hier mit seinen Männern unterwegs und kümmert sich um die vielen Skipisten in der Region. Währenddessen sind Julian und Martin Hofer vor der alten Weyerhofmühle gerade dabei, neue Brunnenrohre von Hand zu bohren.
My Lover, My Killer - Bis dass der Mord Euch scheidet
John Lowe
2. Staffel
10. Folge
GB 2022
45'
Als Christine Lee beschloss, ihren jungen Töchtern einen Welpen zu schenken, lernte sie den Züchter John Lowe kennen, und die beiden wurden bald ein Paar. Doch die Beziehung wurde im Laufe der Jahre zunehmend missbräuchlich und John bedrohte die drei Frauen mit einer Schrotflinte. Als Christine schließlich genug hatte und versuchte, ihn zu verlassen, stellte die Schrotflinte keine leere Drohung mehr dar.
Mit Leonard Hohm, Katharina Kleffner, Friederike Sipp, Ditte Ferrigan, Maren Rainer, Melanie Manstein, Bettina Zech
Valencia, 29.10.2024: Plötzlicher Starkregen verwandelt trockene Schluchten oberhalb der spanischen Mittelmeerküste in reißende Flüsse. Eine Mutter rettet sich mit ihrem Kind in ein Schlauchboot, ein Paar kämpft im Auto ums Überleben, Häuser stürzen ein, Dutzende Menschen sterben, ganze Viertel versinken im Chaos. Warum kamen Wetterwarnungen zu spät - und wieso macht der Klimawandel solche Fluten immer häufiger? Die Doku rekonstruiert den Tag und zeigt, was wir lernen müssen, um Leben zu retten.
Die Meere sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, werden mit steigenden Meeresspiegeln aber zu einer echten Gefahr. Seit dem 19. Jahrhundert ist ein deutlicher Anstieg der Meeresspiegel zu beobachten, Tendenz steigend. Sollte das Eis an den Polen vollständig schmelzen, könnten die Wassermassen ganze Städte überschwemmen und die Küstenlinien der Kontinente maßgeblich verändern. Mithilfe von Radarimpulsen wird das Meer rund um die Uhr beobachtet, um eine Katastrophe zu verhindern.
Die 23-jährige Franziska fühlt sich nach einer Bruststraffung völlig entstellt. Die Niederösterreicherin ist auf ein Schnäppchen im Internet reingefallen, sie fühlt sich seit einer verpfuschten Brustoperation nicht mehr wohl in ihrem Körper. Hilfesuchend wendet sie sich an Schönheitschirurg Dr. Knabl, der sie endlich von ihrem Leid befreien soll.
Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn Menschen in Not sind und jede Minute zählt: Die Hubschrauber-Crews der österreichischen ARA-Flugrettung. Ob bei einem schweren Skiunfall oder einer schwierigen Bergung im Hochgebirge - der Rettungshubschrauber ist oft die schnellste, manchmal sogar die einzige Möglichkeit, Patienten zu helfen.
Dan Perron und seine Familie schürfen seit zehn Jahren am Ufer des Fraser River. Seine Waschanlage hat der Schatzsucher vollständig selbst gebaut und zunächst verlief in der Provinz British Columbia alles nach Plan. Aber dann wurde die Mine aufgrund eines Verwaltungsfehlers von den Behörden vorübergehend geschlossen. Und danach fand Dan nicht mehr zurück in die Erfolgsspur. Der Goldgräber steht enorm unter Druck, denn er hat sich viel Geld geliehen. Doch was ist der Grund für seine schwierige Lage? Freddy Dodge geht in Kanada den Ursachen auf den Grund.
Die Autoren, die zum Teil Auszeichnungen für ihre Beiträge erhielten, beleuchten aktuelle politische Themen und konzentrieren sich in der Rubrik "Die Story" auf ein bestimmtes Sujet.
Cormac kämpft gegen die Vergangenheit, doch es droht eine Wiederholung. Während sein Traum zu zerplatzen scheint, nutzt Máximo sein volles Potenzial. Born Racers - der MotoGP Rookies Cup hautnah.
Ob ein strahlendes Lächeln, lebensrettende Apparate oder exotische Früchte gegen Krankheiten: Was einst als medizinischer Fortschritt gefeiert wurde, wirkt heute oft befremdlich. Apparate wie die Eiserne Lunge oder die Pockenimpfung erzählen von großen Erfolgen. Doch manche Methoden, von radioaktiver Zahnpasta bis zum Quecksilberthermometer, entpuppten sich als gefährlich und zeigen, wie nah Hoffnung und Risiko beieinanderlagen. Wenn es um Gesundheit geht, will niemand Kompromisse machen. Doch was früher als Wundermittel gefeiert wurde, wirkt aus heutiger Sicht oft skurril - oder sogar gefährlich. Diese Folge zeigt, welche Therapien und Produkte einst für Fortschritt standen und warum sie wieder verschwanden. So griff man in den 1940er-Jahren beherzt zur radioaktiven Zahnpasta - versprochen war ein strahlendes Lächeln ohne Bakterien, doch die Nebenwirkungen waren fatal. Lebensrettend, aber ebenfalls Geschichte: die Eiserne Lunge. Das metallen wirkende Gerät half Polio-Patienten beim Atmen, bevor Impfungen die Krankheit fast auslöschten. Viele Menschen um die 50 Jahre tragen bis heute die Spuren vergangener Medizin auf der Haut: die kreisrunde Narbe am Oberarm von der Pockenimpfung. Sie zeugt von einem weltweiten Kraftakt, der eine der gefährlichsten Krankheiten der Menschheit besiegt hat. Die DDR brachte eigene, überraschende Lösungen hervor: Wer als Kind kränklich war, konnte Bananen auf Rezept bekommen - eine Frucht, die Mangelware war und zum kostbaren Heilmittel erklärt wurde. Die Dokumentation erzählt vom Glauben an den Fortschritt, von medizinischen Irrwegen und echten Erfolgen. Sie zeigt, wie eng Hoffnung und Irrtum beieinanderliegen - und warum selbst gut gemeinte Ideen oft wieder verschwanden. Diesmal mit herzerfrischenden Kommentaren von Michael Kessler, Florian Martens, Rhea Harder-Vennewald und Jessica Ginkel. "Das war dann mal weg" - die Reihe spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag bereichert haben, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie verschwunden. Was ist daraus geworden?
Ob Hummer-Fischer, ein Garten Eden unter futuristischen Kuppeln oder Kornisch sprechende Einwohner - Cornwall ist weit mehr als das Land der Rosamunde Pilcher..
Die Grafschaft im Südwesten Englands überrascht: mit türkisblauen Buchten, die an die Südsee erinnern. Mit einem Klima, das Tee gedeihen lässt. Zugleich erfüllt Cornwall mit seinen steilen Klippen und malerischen Fischerdörfern alle romantischen Erwartungen.
Johnny Murt weiß, dass die großen Zeiten der Fischerei in Cornwall vorbei sind. Aber der Fischer hat, wie er findet, doppelt Glück gehabt. Sein Heimatort, das malerische Padstow an der Nordwestküste Cornwalls, zieht in den Sommermonaten die Touristen in Scharen an. Außerdem haben sich dort einige Gourmetrestaurants angesiedelt - und die beliefert Johnny das ganze Jahr über mit fangfrischem Hummer und Krebsen.
"Manchmal muss man den Menschen hier die Schönheit Cornwalls vor Augen führen", sagt Tim Smit. Er weiß, wovon er spricht. Immerhin hat der Visionär in einer stillgelegten Kaolingrube den "Garten Eden" entstehen lassen - eine botanische Wunderwelt, die jährlich eine Million Besucher verzeichnet. Natürlich kommen auch Deutsche, die dort das Pilcher-Feeling suchen, auf ihre Kosten: Viele Drehorte der Liebesfilme, wie das Herrenhaus "Prideaux Place", kann man besuchen. Für die Sänger des Shanty-Chors "Oll an Gwella" ist Cornwall, das auf eine lange Geschichte zurückblickt, schon immer etwas Besonderes. Deshalb singen sie auch das ein oder andere Lied auf Kornisch, der alten keltischen Sprache Cornwalls.
In Atlanta wird ein Vater getötet, als ein Mann in einem überfüllten Supermarkt das Feuer eröffnet. In Tulsa wird ein junger Mann, der kurz vor der Hochzeit steht, erschossen, bevor er seinem Leben eine ganz neue Richtung geben kann.
Elektromobilität wird im Alltag zunehmend nach anderen, mitunter neuen Kriterien bewertet, als noch vor wenigen Jahren. Entscheidend sind inzwischen vor allem nutzbarer Raum, ein ruhiges Fahrerlebnis und verlässliche Reichweite - und das nicht als technische Kennzahlen, sondern als Grundlage für Planungssicherheit. Fortschritte bei der Batterietechnologie und Ladeinfrastruktur sorgen dafür, dass Wege besser planbar sind und Pausen sinnvoll genutzt werden können. Elektromobilität kommt damit dem Alltag ein Stück weit entgegen und wird selbstverständlicher.
In unserer Konsumwelt gibt es, so scheint es, die Guten und die Bösen. Manche Marken haben sich perfekt dem Zeitgeist angepasst und geben sich als fixer Teil der Weltenrettung. Grün, sozial, empathisch - um dieses Versprechen herum sind Firmen wie Patagonia, Grüne Erde oder Weleda entstanden. Menschen, die hier kaufen, gehen davon aus, dadurch zum Teil der Lösung zu werden. Gestalter Paul Peraus hat sich das Gebaren dieser einschlägigen Firmen genauer angesehen. Bemerkenswert etwa, dass einige von ihnen sich zu einem radikalen Steuerschonungsmodell bekennen, während sie das Gemeinwohl in ihrer DNA zu tragen behaupten. Auch die Stiftung, in die Firmengründer Yvon Chouinard seine Marke Patagonia mit den tragenden Worten "Die Erde ist ab sofort unsere einzige Anteilseignerin" überführt hat, sehen Kritiker am Ende als riesiges Steuervermeidungskonstrukt. Was also taugen die "grünen" Marken wirklich? Sind ihre Anliegen aufrichtig oder nur die Marketing-Antwort auf den Traum vom perfekten Produkt?
Winter auf dem Land - das heißt Eisstockschießen, Schneemann bauen und Schlittenfahren. Viele dieser Freizeitbeschäftigungen lieben Kinder und Jugendliche auf dem Land seit Generationen. Oft werden Schlittschuhe, Schlitten und anderes Sportgerät noch von den Großeltern verwendet. Sportarten wie das Eisstockschießen sind beliebte gesellschaftliche Treffpunkte, wo es nicht primär um das Gewinnen geht, sondern um den angeregten Austausch zwischen den Menschen. Christian Papke portraitiert die Winterhobbys der Österreicherinnen und Österreicher an einigen Orten ländlicher Idylle.
Die Olympischen Winterspiele sind endlich wieder zurück in Europa - und stehen auch in Sachen Nachhaltigkeit besonders im Fokus. Können die Spiele 2026 in Italien diesbezüglich ein Vorbild sein? Oder braucht es für eine ökologisch verträgliche Zukunft der Winterspiele noch ganz andere Anstrengungen?
Im zweiten Teil der Doku wird es herausfordernd: Tina Ruland sucht auf Premieren-Parties nach alkoholfreien Drinks, während die anderen Gäste mit Sekt oder Espresso Martini anstoßen. Party-Schlagersängerin Steffi Lander darf auf Mallorca zwar über Bier singen - aber nicht einmal dran nippen. In schwachen Momenten steht Psychologin Lisa Hauptmann den Frauen mit Tipps zur Seite. Der absolute Härtetest: Ein Besuch auf dem Oktoberfest mit Seraphina Kalze. Schafft sie es, bis zum Ende nüchtern zu bleiben? Der abschließende Gesundheitscheck der Challenge-Teilnehmerinnen zeigt die körperlichen Veränderungen nach vier Wochen Alkoholverzicht. Welche Ergebnisse wird Ernährungs-Doc Dr. Matthias Riedl ihnen überbringen? Und welches Fazit ziehen die vier Frauen für die Zeit für sich selbst nach dem Experiment?
Monatelang ist Michèl Malcin mit seinem Café-Doppeldecker-Bus den Jakobsweg entlanggefahren. Nach knapp zwei Jahren Abenteuer bricht er seine Reise ab, um wieder sesshaft zu werden.
Auf seiner Reise fand Michèl eine neue Liebe: Helene. Sie stieg ein als Gast, verliebte sich zuerst in den Bus und dann in den Fahrer. Für ihn hätte es endlos weitergehen können, aber er muss zurück.
Die Underdogs sind die wahren Helden bei 'The Challenge'. Sie trotzen den Erwartungen und meistern ihre persönlichen Herausforderugen, während sie sich in einem extrem hart umkämpften Umfeld behaupten.
Die Meere sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, werden mit steigenden Meeresspiegeln aber zu einer echten Gefahr. Seit dem 19. Jahrhundert ist ein deutlicher Anstieg der Meeresspiegel zu beobachten, Tendenz steigend. Sollte das Eis an den Polen vollständig schmelzen, könnten die Wassermassen ganze Städte überschwemmen und die Küstenlinien der Kontinente maßgeblich verändern. Mithilfe von Radarimpulsen wird das Meer rund um die Uhr beobachtet, um eine Katastrophe zu verhindern.
Tief in unseren Ozeanen lauern mysteriöse und mitunter gefährliche Lebewesen, verborgen vor Mensch und Wissenschaft. Die unumstrittenen Giganten der Gegenwart, wie Riesenkrake oder Weißer Hai, bekommen Konkurrenz: Prähistorische Funde belegen die Existenz von Kreaturen der Tiefsee, größer als ein Blauwal. Die Dokumentation zeigt in realistischen Animationen, wie eine Begegnung von Wal und Hai mit den Urzeitriesen heute aussehen würde.
Das Magazin mit Moderatorin Elena Bruhn geht Fragen nach, die sich jeder schon einmal gestellt hat: Wie wird der Schnee in einer Skihalle hergestellt? Wie entsteht Kohle? Was ist das Geheimnis der Schwarzen Löcher? In informativen Beiträgen liefert das Wissensmagazin erstaunliche Antworten auf spannende Fragen.
Für Mausi Lugner gibt es kaum eine größere Angst als das Älterwerden. Ohne das Straffen und Glätten durch den Schönheitschirurgen Artur Worseg verlässt sie kaum noch das Haus. Durch ihren längeren Aufenthalt an ihrem Zweitwohnsitz auf Teneriffa hat Mausi Lugner ihre Schönheitsroutine jedoch sträflich vernachlässigt. Nun möchte sie alles auf einmal nachholen, getreu dem Motto: für immer faltenfrei.
Als Christian zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wird, glaubt seine Freundin Ammie immer noch fest an seine Unschuld. Doch als die Beweise sie regelrecht erdrücken, weicht ihr Glauben purer Angst. Und Ammie stellt sich die Frage: War sie die ganze Zeit in Gefahr?
Chris McCully ist verärgert: In seinem Revier am Tomcod Claim macht sich ein Eindringling breit. Der Schatzsucher will das nicht akzeptieren, denn wer vor der Küste von Nome Gold vom Meeresgrund fördern möchte, benötigt eine offizielle Genehmigung. Die Lage spitzt sich zu. Vernon Adkison muss aufgrund eines fehlenden Ersatzteils eine Zwangspause einlegen. Aber der Kapitän hat ein Ass im Ärmel. Und Shawn Pomrenkes Team krempelt im Inland die Ärmel hoch. Die Männer schaffen große Mengen Abraum beiseite, um in edelmetallhaltige Erdschichten vorzudringen.
Vier lange Jahre mussten die Menschen im Sauerland auf diesen Moment warten: Am 22. Dezember wird die neue Rahmedetalbrücke auf der A 45 für den Verkehr geöffnet. Die Unterbrechung der wichtigen Nord-Süd-Achse, die das Ruhrgebiet mit dem Ballungsraum Frankfurt verbindet, hat Menschen und Unternehmen vor allem in und um Lüdenscheid stark belastet. Jetzt jubelt die Region Südwestfalen über das überraschende Weihnachtsgeschenk. Denn eigentlich sollte der Neubau erst im Februar 2026 frei gegeben werden.
Als Ende 2021 die Rahmedetalbrücke gesperrt werden musste, traf das die wichtigste Wirtschaftsregion Nordrhein-Westfalens ins Mark. Denn hier im Mittelgebirge konnte der Schwerlastverkehr nicht einfach umgeleitet werden, sondern quälte sich im Dauerstau durch die engen Täler. Mehr als 150 Weltmarktführer haben hier ihren Stammsitz, mittelständische Betriebe, die abhängig sind von dieser Brücke: Rohstoffe hin-, fertige Produkte wegtransportieren, das dauerte jetzt alles viel zu lang. Investitionen wurden verschoben, alteingesessene Firmen überlegten, abzuwandern, Mitarbeiter kündigten, weil sie zur Arbeit jetzt dreimal so lange brauchten. Und neue Fachkräfte anzuwerben, war aussichtslos: Wer wollte noch herziehen, wenn man nicht mal hinkommt?
Als die Brücke 1968 gebaut wurde, plante man mit 25.000 Fahrzeugen am Tag und berechnete Blechdicke und Stahlqualität danach. Doch genutzt wurde die Brücke zuletzt von 64.000, davon 13.000 LKW. Dadurch wurde sie so marode, dass sie nur noch gesprengt werden konnte. Doch das ist im gebirgigen Gelände aufwändig, die planerischen und praktischen Vorbereitungen zogen sich, am 7.Mai 2023 war es endlich so weit. 5 Jahre wurden für die neue Brücke kalkuliert, zu lange für den drittwichtigsten Wirtschaftsstandort Deutschlands, fanden Unternehmer.
Doch dieses Mal ging es tatsächlich schneller - zwischen der plötzlichen Vollsperrung der maroden Brücke und der Einweihung der ersten zwei Fahrspuren der neuen Brücke vergingen nicht 5, sondern nur 4 Jahre. Welche Bilanz ziehen die Betroffenen jetzt? Die Rahmedetalbrücke ist zum Symbol für den deutschen Infrastrukturnotstand geworden. Allein in NRW müssen in den nächsten zehn Jahren 873 Autobahnbrücken saniert werden. "Das macht mir große Sorgen", sagt NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. "Wir haben hier ein Riesenproblem vor der Brust, denn die Rahmedetalbrücke ist nicht die letzte, die gesperrt werden muss." Dass Autobahnen Bundesangelegenheit sind, umgeleiteter Verkehr dann aber Ländersache, macht das alles nicht leichter. "Wir müssen jetzt aus diesem Chaos, was wir hier erlebt haben, lernen was kann man in der Zukunft besser machen", sagt ein Unternehmer. "Wir sind hier eine der stärksten Industrieregionen Deutschlands, und wir brauchen eine vernünftige Infrastruktur."
Kann der Neubau der Rahmedetalbrücke am Ende zum Vorbild werden?
Frisch verheiratet und schon wieder im Planungsstress. Es soll in die Flitterwochen gehen. Einfacher gesagt, als getan. Servet hat große Flugangst, aber Loredana träumt von exotischen Orten. Können die beiden einen Kompromiss finden?
Ein Streifzug durch die Welt vergangener Vergnügen. Von langen Videoabenden, Kindheitsträumen bis zum Tanzparkett: eine Zeitreise zu Momenten, die einst bewegten, doch längst vergessen sind. Einst waren Erlebnisse wie das Erlernen der neuesten Tanzschritte, das Flitzen mit Seifenkisten die Straße hinunter oder das Flippern feste Bestandteile des Alltags. Heute sind sie fast verschwunden. Nach der Arbeit kommt das Vergnügen - daran hat sich bis heute nichts geändert. Doch was wir als Freizeit und Unterhaltung empfinden, wandelt sich mit der Zeit. In dieser Folge begeben sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine Zeitreise zu Erlebnissen, die einst zum festen Alltag gehörten und inzwischen fast verschwunden sind. Ein Beispiel ist der Samstagabend in den 1980er-Jahren: ein Besuch in der Videothek gehörte dazu. Zwischen Regalen voller VHS-Kassetten suchte man nach dem richtigen Film für den Videoabend und hoffte, den neuesten Blockbuster zu finden. Am nächsten Tag eilte man zurück, um keine Strafgebühr zahlen zu müssen. Auch der Flipper war für viele ein Stück Lebensgefühl. Mit seinen blinkenden Lichtern, ratternden Kugeln und der Chance, den Highscore zu erreichen, lockte er Menschen jeden Alters in Spielhallen. Und er verschluckte so manchen Groschen. Heute ist der Flipper zur Rarität geworden, doch seine Faszination lebt fort. Wer heute zwischen 60 und 80 Jahre alt ist, erinnert sich mit glänzenden Augen an seine Seifenkiste. Zunächst wurde sie mit viel Improvisation im Bastelkeller gebaut, um dann den Hügel hinunterjagen zu können. Ein Abenteuer aus Sperrholz, Schrauben und Fantasie. Bereits im 19. Jahrhundert luden Tanztees zu gesitteten Nachmittagen mit Tee, Gesprächen und den neuesten Tanzschritten ein. Später brachten mitreißende Partytänze wie der Twist oder die Macarena auch die Schüchternsten aufs Tanzparkett - unkompliziert und immer im Rhythmus der Zeit. Die Folge zeigt, wie diese Trends entstanden, warum sie ganze Generationen begeisterten. Und weshalb sie schließlich auch wieder verschwanden. Diesmal mit herzerfrischenden Kommentaren von Michael Kessler, Florian Martens, Rhea Harder-Vennewald und Jessica Ginkel. "Das war dann mal weg" - die Reihe spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag bereichert haben, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie verschwunden. Was ist daraus geworden?
Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, die moderne Arbeitswelt in den nächsten Jahren von Grund auf zu verändern. Bereits jetzt erledigt KI nicht nur Routinetätigkeiten etwa bei Kundensupport, Buchhaltung und Administration, sondern übernimmt zunehmend auch qualifizierte Tätigkeiten bei akademischen und kreativen Berufen. Allein in Europa dürften zigtausende Arbeitsplätze durch KI ersetzt werden.
Das WELTjournal zeigt ein einzigartiges Experiment, bei dem vier Fachleute aus hochqualifizierten bzw. kreativen Berufen gegen KI-Systeme antreten. Ein Arzt, eine Anwältin, eine Modefotografin und ein Film-Komponist stellen sich der Herausforderung - mit verblüffendem Ausgang.
Gestaltung: Michaela Storm Moir und Jonathan Stow
Neue Waffen gegen Krebs - Therapieverstärkung bei Tumorerkrankungen
A 2025
43'
In den letzten Jahren hat die Krebsbehandlung große Fortschritte gemacht, dank neuer Therapien überleben immer mehr Menschen immer länger ihre Diagnose. In vielen Fällen aber wirken die Behandlungen noch nicht ausreichend oder haben zu gravierende Nebenwirkungen.
Geld, Gier, Sex und Betrug: Der Aufstieg von Wirecard war ein atemloser Erfolg "made in Germany". Von Anfang an aber gab es Hinweise auf Betrug, gab es mutige Menschen, die sagten, dass da was faul ist. Wie gelang es dem beliebten Unternehmen über zwei Jahrzehnte hinweg das Image des unschuldig Verfolgten, des sauberen Finanztechnologie-Darlings aufrechtzuhalten?
Bewaffnete Männer eröffnen in New Orleans auf einer Veranda das Feuer, und vier Kinder und drei Erwachsene kommen ums Leben. Detective Tim Bender wendet sich an die Öffentlichkeit, um den Tätern auf die Spur zu kommen.
David Bowie suchte auch in seiner zweiten Lebenshälfte neue Wege, um am Puls der Zeit zu bleiben. In dieser Zeit eroberte er die Pyramid-Bühne von Glastonbury, stellte sich seiner Vergangenheit, experimentierte mit der Zukunft des Internets, schrieb sein erstes Musical und produzierte "Blackstar" - das Album, das die Welt daran erinnerte, warum er unersetzlich war.
Das Urteil ist eine Sensation: Lebenslänglich für beide "Ku'damm-Raser". Das Urteil in erster Instanz löst einen jahrelangen Rechtsstreit aus. Kann ein Verkehrsdelikt tatsächlich als Mord eingestuft werden? Haben die jungen Männer den Tod eines Menschen billigend in Kauf genommen? Nach dem endgültigen Urteil stellt sich noch eine weitere Frage: Können harte Strafen andere Raser abschrecken, illegale Autorennen mitten in der Stadt zu fahren?
Darf man über alles lachen? Über Frauen, die katholische Kirche, über Minderheiten? Lachen kann verbinden, verletzen oder provozieren. Ajda Sticker geht in der neuen Folge von "betrifft: uns" den kleinen, feinen Grenzen des Humors auf den Grund. Sie besucht die Villacher Faschingsgilde, um der Frage nachzugehen, ob die Witze und Satire beim Villacher Fasching sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte, so wie die österreichische Gesellschaft, verändert haben. Sie trifft den Schwarzen Comedian Soso Mugiraneza, der überzeugt ist, dass man über alles lachen dürfen muss und politische Korrektheit offene Gespräche eher erschwert. Auf der Bühne provoziert er bewusst - mit Pointen, bei denen manchen im Publikum das Lachen im Hals stecken bleibt.
Einen anderen Zugang wählt Maggie, eine Comedienne mit irakischen Wurzeln. Mit ihrem Humor macht sie die Lebensrealitäten von Kopftuchträgerinnen sichtbar und rückt Erfahrungen in den Fokus, die sonst oft übersehen werden. Auch Social-Media-Star Aladdin Jameel setzt auf Selbstironie: Er macht sich über Minderheiten lustig, gerade weil er selbst Teil davon ist.
Eine Nacht im Oktober 2022 verbindet die Geschichte zweier junger Menschen auf unheilvolle Weise: Die Studentin Hanna W. (23) wird nach einem Besuch in der Diskothek "Eiskeller" tot in einem Wildbach gefunden. Sebastian T. (20) war in jener Nacht in der Gegend joggen und gerät in Verdacht, sie ermordet zu haben. Es gibt keine Tatwaffe, keine DNA-Spuren, keine Tatzeugen. In einem ersten Indizienprozess wird er schuldig gesprochen, über zwei Jahre verbringt er in Haft. Zwei Familien gefangen in einem Albtraum. Die eine Familie hat ihre Tochter verloren, die andere erlebt, wie ihr Sohn zum Mörder erklärt wird. Im April 2025 hebt der Bundesgerichtshof das Urteil auf. Die Neuverhandlung im Herbst 2025 nimmt eine unerwartet schnelle Wende: Sebastian T. wird freigesprochen.
Mit exklusiven Interviews und einer aufwendigen journalistischen Recherche wird der Kriminalfall nachgezeichnet und es kommen entscheidende Fragen auf: Wie konnten sich Ermittler, Staatsanwaltschaft und die Richterin im ersten Prozess so sicher sein, dass es kein Unfall gewesen sein könnte und die alkoholisierte Studentin nicht betrunken in den angestiegenen Bach fiel? Wie schnell kann man in Deutschland ins Gefängnis kommen, ohne eindeutige Beweise? Aus Verdachtsmomenten werden Urteile - mit Folgen, die eine ganz normale Nachbarschaft und eine ganze Gemeinde auseinanderreißen.
Spektakuläres Finale: Ein zukünftiger Superstar krönt sich zum Weltmeister, während der Druck auf die verbleibenden Rookies ins Unermessliche steigt. Born Racers - der MotoGP Rookies Cup hautnah.