Österreich erzählt sich selbst durch die Erinnerungen einer Generation:
In der neuen ORF-III-Dokumentation geht es um die prägenden Erlebnisse und Erfahrungen der 'Babyboomer'- oder Nachkriegsgeneration, also der Geburtenjahrgänge 1946 bis 1964: Wie sah ihr Alltag aus? Was waren ihre Träume? Mit welchen Problemen hatten die 'Boomer' zu kämpfen? An welchen überkommenen Vorstellungen mussten sie sich reiben und Freiräume erkämpfen? Was ist der kulturelle, politische und wirtschaftliche Hintergrund, vor dem sich das typische Lebensgefühl und Weltbild dieser Generation entwickelt hat?
In der Sendung kommen Prominente wie Ski-Legende Franz Klammer oder Schauspielerin Erika Deutinger und Menschen die nicht in der Öffentlichkeit stehen gleichermaßen zu Wort. Im ersten Teil der Reihe nehmen sie die Zuseher mit auf eine Reise in ihre Lebenswelt als Kinder und Jugendliche: Vom Cowboy- und Indianerspielen, über die Erstkommunion bis hin zum ersten Kuss. Anhand von privatem Videomaterial, alten Fotos und sowie Gegenständen von damals schildern die Protagonist:innen ihre ganz persönliche Sicht auf die Vergangenheit und erwecken die prägenden Momente ihrer Generation wieder zum Leben. Die steirische Pensionistin Renate Stocker erzählt etwa vom ersten Familienurlaub in Italien und Kabarettist Andreas Vitasek erklärt warum er zu Weihnachten meistens Nasenbluten bekommen hat vor lauter Aufregung. Persönliche Geschichten werden verwoben mit historischen Ereignissen und von Expert:innen wie Michaela Lindinger, Hans Rauscher oder Franz Kolland eingeordnet und kommentiert. Dazwischen kommt es immer wieder zum amüsanten Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Generationen, wenn Andreas Vitasek mit seiner um knapp 25 Jahre jüngeren Kollegin Caroline Athanasiadis Vorurteile und Klischees abtastet.
Wie hat es sich gelebt in einem Österreich zwischen Wirtschaftswunder, heiler Welt, politischem Umbruch und sexueller Revolution? Welche Werte gab es damals und wie haben sich Rollenbilder verändert? Welchen Einfluss hatten Fernsehen und Popkultur? Wie werden die 'Boomer' heute wahrgenommen und was bleibt von ihnen?
Ein bewegender Dokumentarfilm über einen historischen Paradigmenwechsel in der archäologischen Forschung: Neue Erkenntnisse legen nahe, dass die Menschen den amerikanischen Kontinent bereits vor 30.000 Jahren besiedelten. Der Archäologe Ciprian Ardelean will die Richtigkeit dieser Annahme überprüfen. Der Film folgt ihm auf den Spuren der ersten Menschen Amerikas.
Das alte Kloster Llanthony Secunda in Gloucester blickt auf 900 Jahre Geschichte zurück und steckt voller paranormaler Geheimnisse: Besonders rätselhaft ist der Bericht eines Mannes, der im Speicher eine zerlumpte Frau mit Kindern sah - und glaubte, plötzlich ins Mittelalter versetzt worden zu sein. Johnny und Jordyn wollen herausfinden, was dahintersteckt. Bei ihren Tests hören sie geisterhafte Stimmen, Geräte schlagen grundlos aus und aus der Spiritbox kommen Hinweise auf einen Mann mit Messer. Doch die Untersuchung nimmt eine unerwartete Wendung, als Jordyn am nächsten Morgen seine Stimme verloren hat.
Es ist, als würde die Welt einem geheimnisvollen Takt folgen. Die Planeten im Universum scheinen förmlich zu tanzen. Auch das Leben folgt einem unsichtbaren Dirigenten. Es gibt eine Kraft, der nichts und niemand entfliehen kann - weder die Planeten im Universum noch ein Nilpferd auf der Erde. Die Schwerkraft hält die Planeten nach einem festen Plan in Bewegung und bestimmt alles Leben auf der Erde. Harald Lesch begibt sich auf die Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält. Dazu reist er an ungewöhnliche Orte. Auf einem Rummelplatz testet er die Gesetze der Schwerkraft. Keine andere Kraft der Physik kann so ein großes Vergnügen bereiten. Auf Lanzarote macht sich Harald Lesch auf zu einer Reise Richtung Mittelpunkt der Erde. Noch immer ist das Erdinnere ein Ort voller Geheimnisse. Die Hitze und der Druck machen es für Forscher nahezu unerforschbar. Und doch findet sich ausgerechnet hier der Schlüssel zu dem, was unsere Erde so viel lebenswerter macht als alle anderen Planeten. Die Erdanziehungskraft war auch für die Evolution des Lebens ein entscheidender Faktor. Dabei ist die Wirkweise der Schwerkraft bis heute ein Rätsel. Wissenschaftler beginnen erst nach und nach, diese allumfassende Kraft und ihren Einfluss besser zu verstehen. 2017 erlangten Forscher für den Nachweis von Gravitationswellen aus dem All - ausgelöst durch Ereignisse Millionen von Lichtjahren entfernt - den Nobelpreis. Die Kraft, die Planeten tanzen lässt und ohne die sich das Leben nicht so entwickelt hätte, wie wir es kennen, durchdringt das gesamte Universum. Harald Lesch zeigt auf eindrucksvolle Weise: Nichts entgeht ihrer Wirkung.
Die Flut an Informationen wird immer größer. Die neuen Medien drohen uns zu überfordern. Was muss man heute wirklich wissen? Harald Lesch findet einen Weg durch das Labyrinth des Wissens. Früher fand das Wissen der Welt Platz in einem Bücherregal. Heute umfasst das Internet Milliarden Webseiten, jährlich wächst die Datenmenge schneller. Die Lösung der großen Fragen von Gegenwart und Zukunft findet sich aber nicht in Milliarden von Google-Links. Die Welt verändert sich schneller, als wir dem Neuen folgen können. Verbunden mit dem Gefühl der Überforderung macht sich die Sorge breit, den Herausforderungen der Zukunft nicht gewachsen zu sein. Doch das Problem ist nicht neu. Zu allen Zeiten gab es Entwicklungen, die die Menschen überforderten. Ein Blick in die Vergangenheit kann daher aufschlussreich sein: Wie gelang es früher Menschen, mit umwälzenden Neuerungen umzugehen? Und wie konnte man sich durch neues Wissen und neue Weltsichten für die Zukunft wappnen? Es gibt Strategien und Fähigkeiten, die dabei helfen, sich im Labyrinth von neuem Wissen nicht zu verirren und sich nicht verunsichern zu lassen. Am Beispiel dreier Persönlichkeiten der Vergangenheit - Nikolaus Kopernikus, Charles Darwin und Sigmund Freud - macht Harald Lesch deutlich, worauf es in Phasen großer Umbrüche ankommt: vor allem auf den inneren, individuellen Kompass. Bildung ist dafür eine wesentliche Voraussetzung. Damit ist nicht die pure Ansammlung von Wissen gemeint. Es geht um Fähigkeiten wie Mut, Neugierde und Kreativität, um sich in einer ständig wandelnden Umgebung zu orientieren und neue Herausforderungen zu bestehen. Bildung heißt daher insbesondere auch, diese Fähigkeiten zu schulen. In "Terra X - Faszination Universum" zeigt Harald Lesch, wie erhellend der Blick in die Vergangenheit ist, wenn es darum geht, sich den große Fragen der Gegenwart zu stellen. Welches Wissen, welche Bildung brauchen wir, um in der Informationsflut die Orientierung nicht zu verlieren und Fakt von Fake zu unterscheiden? Welche Voraussetzungen brauchen wir, um bei wichtigen Zukunftsfragen - wie etwa der Anwendung von Gentechnik - mitreden zu können? Harald Lesch macht deutlich: Der Zugang zu der unüberschaubaren Menge an Informationen ist dafür nicht unbedingt der entscheidende Faktor.
Stalin - bis heute verhasst und vergöttert. Er ist einer der mächtigsten und gefürchtetsten Menschen des 20. Jahrhunderts. 1953 starb er unter bizarren Umständen. Der Mythos vom starken Führer aber überdauerte - und erlebt in Putins Russland Konjunktur. Stalins Leben und Sterben - erzählt mit exklusiven Archivmaterial und Graphic Novel-Sequenzen.
Zu den verborgenen Schätzen zählen ein Schiff aus der Zeit des Unabhängigkeitskriegs, das unter den Straßen Manhattans liegt, eine weitläufige römische Villa, die im Garten eines englischen Hauses freigelegt wurde und ein antikes griechisches Labyrinth, das lange Zeit als Mythos galt.
Für den belgischen Freizeitpark Plopsaland De Panne entsteht in Waldkirch im Schwarzwald einer der modernsten und extremsten Spinning Coaster der Welt. Hierbei drehen sich die Wagen horizontal auf einer vertikalen Achse. Für das komplexe Fahrgeschäft müssen 723 Tonnen Material geschweißt, transportiert und schließlich vor Ort zusammengesetzt werden - ein logistischer Kraftakt. Dafür entstehen 98 Schienenteile in sogenannter Fachwerkstruktur, die teilweise in Handarbeit gefertigt werden.
Spektakuläre Bauwerke, zeitlose Siedlungen, uralte Stadtkerne und der regionale Reichtum der Natur: Österreichs wertvollste Schmuckstücke stehen als "Erbe der gesamten Menschheit" unter dem Schutz der UNESCO. Die beeindruckende filmische Entdeckungsreise zu Österreichs Welterbe-Schätzen führt über Dächer, Seen, Flüsse, Berge und Täler. Anlass des Doku-Zweiteilers ist das Jubiläum des internationalen Übereinkommens, das den Schutz von Kultur- und Naturdenkmälern von außergewöhnlichem universellem Wert garantieren soll.
Obwohl Wohnmobile kein günstiges Vergnügen sind, boomt der Camping-Markt. Die Flexibilität und Freiheit eines Urlaubsdomizils auf Rädern reizt viele Reiselustige. Besonders hochwertige Modelle können je nach Ausstattung mehr als 100.000 Euro kosten. Welche Ausführungen gibt es und wie werden die fahrenden Ferienhäuser hergestellt? Die Reportage zeigt die Fertigung eines Luxus-Wohnmobils.
Von der Vorbereitung bis zur olympischen Bühne: Victor Montalvo tanzt sich durch Druck, Zweifel und Weltklasse-Battles - und schreibt mit Bronze US-Breaking-Geschichte.
Wiederentdeckte religiöse und kulturelle Relikte können unser Wissen über die Welt verändern. Alte Schriften könnten das in Frage stellen, was wir über Religion und Geschichte zu wissen glauben.
Zu Österreichs kulturellem Welterbe-Vermächtnis zählen auch die Trasse der Semmeringbahn, die vor 150 Jahren eine technische Pionierleistung ohne Gleichen war, aber auch Salzburg in seiner architektonischen Pracht sowie Baden als Teil von insgesamt sieben europäischen Ländern, die sich zu den "Great Spa Towns of Europe" zusammengeschlossen haben, welche einzigartige Zeugnisse für die reiche Kur- und Bäderkultur des 18. und 19. Jahrhunderts sind.
Österreich erzählt sich selbst durch die Erinnerungen einer Generation:
In der neuen ORF-III-Dokumentation geht es um die prägenden Erlebnisse und Erfahrungen der 'Babyboomer'- oder Nachkriegsgeneration, also der Geburtenjahrgänge 1946 bis 1964: Wie sah ihr Alltag aus? Was waren ihre Träume? Mit welchen Problemen hatten die 'Boomer' zu kämpfen? An welchen überkommenen Vorstellungen mussten sie sich reiben und Freiräume erkämpfen? Was ist der kulturelle, politische und wirtschaftliche Hintergrund, vor dem sich das typische Lebensgefühl und Weltbild der Generation entwickelt hat?
In der Sendung kommen Prominente wie Kabarettist Andreas Vitasek oder Schauspielerin Erika Deutinger und Menschen ,die nicht in der Öffentlichkeit stehen gleichermaßen zu Wort. Im zweiten Teil der Reihe nehmen sie uns mit auf eine Reise in ihre Lebenswelt als junge Erwachsene. Das Wiener Urgestein Harald Engelke etwa erzählt vom ersten Rolling Stones-Konzert in Wien, der Tiroler Gerhard Prantl schwärmt von seiner damaligen Band, die als einzige Beatles-Lieder gespielt hat und Ski-Legende Franz Klammer erinnert sich an seinen unvergessenen Olympiasieg von 1976. Persönliche Geschichten werden verwoben mit historischen Ereignissen und von Expert:innen wie Michaela Lindinger, Hans Rauscher oder Franz Kolland eingeordnet und kommentiert.
Dazwischen kommt es immer wieder zum amüsanten Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Generationen, wenn Andreas Vitasek mit seiner um knapp 25 Jahre jüngeren Kollegin Caroline Athanasiadis Vorurteile und Klischees abtastet.
Wie hat es sich gelebt in einem Österreich zwischen Wirtschaftswunder, heiler Welt, politischem Umbruch und sexueller Revolution? Welche Werte gab es damals und wie haben sich Rollenbilder verändert? Welchen Einfluss hatten Fernsehen und Popkultur? Wie werden die 'Boomer' heute wahrgenommen und was bleibt von ihnen?
Obwohl Wohnmobile kein günstiges Vergnügen sind, boomt der Camping-Markt. Die Flexibilität und Freiheit eines Urlaubsdomizils auf Rädern reizt viele Reiselustige. Besonders hochwertige Modelle können je nach Ausstattung mehr als 100.000 Euro kosten. Welche Ausführungen gibt es und wie werden die fahrenden Ferienhäuser hergestellt? Die Reportage zeigt die Fertigung eines Luxus-Wohnmobils.
In Dallas, im US-Bundesstaat Texas, findet eine große Fahrzeug-Auktion statt: Rund tausend Pkw werden hier in vier Tagen versteigert. Zu den bekanntesten Auto-Verkäufern in den Vereinigten Staaten gehört Alex Manos. Sein Geschäft in Los Angeles vertreibt Oldtimer rund um den Globus. Erfahren im Einkauf von US-amerikanischen Oldtimern ist Dieter Thiel aus Wuppertal, der die historischen Fahrzeuge für seine Kunden erwirbt. Die Reportage gibt einen Einblick in den Handel mit Oldtimern aus den USA.
Im historischen Bohémier House in Saint Norbert häufen sich unerklärliche Ereignisse: Türen schlagen zu, ein Feueralarm geht ohne Auslöser los und Schritte hallen durch leere Gänge. Geisterjäger Jordyn untersucht das abgelegene Haus und stößt mit Museumskuratorin Tracey auf Hinweise paranormaler Aktivität. Als später auch Johnny dazukommt, reagieren plötzlich die Messgeräte und eine Tür öffnet sich wie von Geisterhand. Im Keller hören sie schließlich eine mysteriöse Frauenstimme - ein Moment, der selbst die erfahrenen Ermittler überrascht und das Bohémier House endgültig zum paranormalen Hotspot macht.
Friedrich Engels (1820-1895) bildet mit Karl Marx eines der berühmtesten Duos der Weltgeschichte. Im Gegensatz zu Marx scheint Engels jedoch heute in Vergessenheit zu geraten - zu Unrecht. Die Dokumentation folgt seinem turbulenten Lebensweg. Archivbilder, Doku-Aufnahmen und Graphic Novels führen zurück in die Engels' Zeit, der die kommunistische Bewegung prägte wie kein anderer. Friedrich Engels: der Unterschätzte.
Unter Milliarden von Sternen hat einer für uns besondere Bedeutung: Die Sonne bestimmt das Schicksal der Erde. Doch kosmische Mächte nehmen Einfluss auf unseren Glücksstern - und auch auf uns. Immer wieder gerät die Sonne in Wallung. Dann drohen gewaltige Stürme geladener Teilchen, die unserer modernen Welt erheblichen Schaden zufügen. Niemand weiß genau, was die Sonne aufbrausen lässt. Eine Theorie gibt bestimmten Planetenkonstellationen eine Mitschuld. Polarlichter sind ein beeindruckendes Schauspiel an den Polen der Erde. Wenn sie, wie im Jahr 1859, allerdings in New York oder Havanna zu sehen sind, dann ist irgendetwas Außergewöhnliches geschehen. Kurzschlüsse durchzuckten damals Telegrafendrähte und lösten zahlreiche Brände in den USA und Europa aus - und das in einer Zeit, als der Telegraf gerade 15 Jahre alt war. Ein Stromnetz gab es praktisch noch nicht. In einer gigantischen Eruption hatte die Sonne geladene Teilchen mit einer Geschwindigkeit von 1000 Kilometern pro Sekunde Richtung Erde geschleudert. Dieser Sonnensturm war so heftig, dass die Teilchen das irdische Magnetfeld durchdrangen. Heute hätte ein Sonnensturm dieser Stärke katastrophale Konsequenzen für unsere stromabhängige und zunehmend vernetzte Welt. Schützen können wir uns nur, indem wir lernen, Sonnenstürme vorauszusehen, und herausfinden, wie es zu den Eruptionen kommt. Vor 150 Jahren ist der Schweizer Astronom Johann Wolf einer der Ersten, der einen Rhythmus der Sonnenaktivität erkennt. Wolf lebt für die Forschung. Im brandneuen Refraktor der Sternwarte Zürich verbringt er endlos viele Stunden. Denn ein Phänomen lässt ihn nicht los: Die dunklen Stellen auf der Sonnenoberfläche, die sogenannten Sonnenflecken, scheinen sich in einem Elf-Jahres-Zyklus zu vermehren und wieder zu verschwinden. Immer, wenn es viele Sonnenflecken gibt, ist die Sonne besonders aktiv. Dieser auffällig gleichmäßige Rhythmus kann kein Zufall sein, und Wolf glaubt, die Antwort gefunden zu haben: Jupiter muss die treibende Kraft hinter der schwankenden Sonnenaktivität und den Sonnenflecken sein. Der größte Planet unseres Sonnensystems umkreist unser Zentralgestirn in 11,9 Jahren. Wolfs These: So, wie der Mond die Gezeiten auf der Erde verursacht, erzeugt Jupiter Gezeitenkräfte, die an der Oberfläche der Sonne zerren. Damals wurde Wolf für seine Ideen belächelt, denn sie klangen wenig wissenschaftlich und zu sehr nach Astrologie. Heute sieht das anders aus: Durch die Analyse von Eisbohrkernen aus Grönland haben Forscher neben dem Elf-Jahres-Zyklus weitere Zyklen entdeckt, in denen die Sonnenaktivität noch wesentlich deutlicher schwankt. Das Überraschende: Die neu entdeckten Zyklen passen genau zu bestimmten Konstellationen der Planeten. Nicht Jupiter allein, alle Planeten gemeinsam wirken auf die Sonne. Unser "Guter Stern" wird dadurch angeregt, Strahlungsblitze mit der Kraft von einer Milliarde Wasserstoffbomben freizusetzen. Verhindern lässt sich das nicht. Kann es eine verlässliche Vorhersage geben? Es ist die schier unendliche Kraft der Sonne, die Leben erst möglich macht. Doch diese Kraft kann auch zur Bedrohung werden. Harald Lesch zeigt die himmlischen Kräfte, die unser Schicksal auf der Erde mehr bestimmen, als uns lieb ist.
Amerigo Vespucci - Der Mann, der Amerika seinen Namen gab
D 2023
50'
Viele kennen Kolumbus, wenige Vespucci. Und dennoch wurde für die 1492 entdeckte "Neue Welt" Vespuccis Vorname "Amerigo" Namenspate. Wie kam es dazu? Und wer war dieser kaum bekannte Italiener? Ein Hochstapler, wie später oft behauptet wurde? Oder ein wagemutiger Seefahrer, dem als Erstem aufging, was Kolumbus da eigentlich entdeckt hatte?
Zwischen Auwald, überschwemmten Wiesen und dem eigentlichen Fluss March liegt ein wechselhaftes Wunderland: fischende Reiher, Auhirsche und Wildschweine, eine schier unerschöpfliche Menge an Fischen, Urzeitkrebsen, und an jeder Flussbiegung pelzige Wasserbewohner wie Biber, Bisam und Nutria. Und im umliegenden Steppenland überschreiten Bienenfresser die Staatsgrenzen nach Lust, Laune und Bedürfnis.
In Dallas, im US-Bundesstaat Texas, findet eine große Fahrzeug-Auktion statt: Rund tausend Pkw werden hier in vier Tagen versteigert. Zu den bekanntesten Auto-Verkäufern in den Vereinigten Staaten gehört Alex Manos. Sein Geschäft in Los Angeles vertreibt Oldtimer rund um den Globus. Erfahren im Einkauf von US-amerikanischen Oldtimern ist Dieter Thiel aus Wuppertal, der die historischen Fahrzeuge für seine Kunden erwirbt. Die Reportage gibt einen Einblick in den Handel mit Oldtimern aus den USA.
Mit einer Leistung von 680 PS gehört der HX81 zu den stärksten Zugmaschinen überhaupt. Fast zehn Meter lang und 23 Tonnen schwer ist der "Elefant", wie er in der Bundeswehr heißt. Es ist die einzige Zugmaschine, die einen Kampfpanzer Leopard 2 problemlos bergen, ziehen und transportieren kann. Die Reportage gewährt einen Einblick in die Fertigung des HX81 im Werk in Wien und zeigt seinen Einsatz in einer Gefechtsübung.
Andreas und Chris Ehrlich bereiten sich auf ihre gigantische Stadionshow in Frankfurt vor, bei der sie drei Weltrekorde aufstellen wollen. Die Vorbereitungen in der Zauberwerkstatt und im Stadion sind von enormem Druck geprägt. Kurz vor dem Auftritt sorgen Schlafmangel, gesundheitliche Probleme und technische Schwierigkeiten bei einer XXL-Illusion für blankliegende Nerven. Sogar der Opening Act steht kurz vor dem Start auf der Kippe.
Mit Andreas Ehrlich, Chris Ehrlich, Frauke Ludowig, Olaf Kuchenbecker
In der Polizeizentrale ist eine Meldung zu einer Person eingegangen, die dringend medizinisch versorgt werden muss. Weil der Mann als gefährlich gilt und möglicherweise bewaffnet ist, können sich Sanitäter keinen Zugang zu seiner Wohnung verschaffen. In Nottinghamshire rücken stattdessen erfahrene Spezialisten an. Das Vier-Mann-Team wurde für brenzlige Einsätze ausgebildet und weiß, was in solchen Fällen zu tun ist. Jen Ellse verfolgt unterdessen mit ihrem Spürhund "Quantum" einen flüchtigen Ladendieb. Der Missetäter hat einen Staubsauger gestohlen.
Musicals in Deutschland sind seit drei Jahrzehnten Zuschauermagneten. In dieser Sendung wird die Geschichte des Musicals in Norddeutschland gezeigt und hinter die Kulissen der Szene geblickt.
In den 1990er-Jahren Jahren faszinierten vor allem "Cats" und "Das Phantom der Oper". In Hamburg zieht "König der Löwen" seit 2001 junge und alte Menschen in den Bann. Ebenso wie "Die heiße Ecke", die im Tivoli auf der Reeperbahn bereits seit 23 Jahren gespielt wird.
Darsteller*innen wie die Niederländerin Willemijn Verkaik ("Die Eiskönigin", "& JULIA"), der Brasilianer Benét Monteiro ("MJ"), Alexander Klaws ("Tarzan") oder auch Angelika Milster ("Cats", "La Cage aux Folles") sind umjubelte Stars.
Bevor jedoch die Künstler*innen achtmal in der Woche auf der Bühne stehen, müssen sie drei Jahre lang durch eine sehr anstrengende Ausbildung gehen: die Stage School in Hamburg ist eine der Talentschmieden. In dem Film werden zwei Schüler*innen auf ihrem Weg durch die Gesangs-, Tanz- und Schauspielstunden bis zu ihrem ersten großen Auftritt begleitet.
Das Leben auf der Erde hängt am Licht unserer Sonne. Doch könnten wir dank moderner Technik auch ohne unseren guten Stern überleben? Harald Lesch versucht, diese Frage zu ergründen. Wie lebenswichtig die Sonne ist, zeigt sich, wenn sie fehlt. Vulkanausbrüche und Kometeneinschläge haben die Sonne schon mehrfach in der Geschichte mit Staub verhüllt - und so ganze Arten ausgelöscht. Könnte der Mensch das Fehlen der Sonne meistern und gar ihr Ende überleben? Fast alle Kulturen der Welt verehrten die Sonne aufgrund ihrer Bedeutung für das Leben. Sonnenfinsternisse galten als göttliche Zeichen. Doch schon in der Steinzeit gab es Bemühungen, den Lauf der Sonne und den Rhythmus ihrer Finsternisse zu entschlüsseln. Denn wer das Schwinden des Sonnenlichts vorhersagen konnte, erlangte Macht. Das Verständnis der Himmelsmechanik erreichte im antiken Griechenland einen Höhepunkt. Doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts sollte ein ungewöhnlicher Fund am Meeresgrund unsere Vorstellung von den Fertigkeiten der alten Griechen revolutionieren. Spätestens die moderne Astronomie hat die Sonne endgültig von ihrem göttlichen Thron gestürzt. Doch noch immer gebietet unser Zentralgestirn Ehrfurcht. Denn die Sonne ist ein Feuer spuckender Gigant aus glühend heißem Plasma. Sie macht es den sonnennahen Planeten beliebig schwer, eine lebensfreundliche Atmosphäre zu schaffen. Nur die Erde hat diese Aufgabe gemeistert. Denn sie schlägt die Sonne mit ihren eigenen Waffen. Die Tiefsee, in die nie ein Sonnenstrahl vordringt, sei ein lebensfeindlicher Ort - so glaubte man lange. Doch moderne Expeditionen enthüllten eine Welt voller Leben. Einige Tiefseewesen haben das scheinbar Unmögliche gemeistert: Sie haben eine alternative Energiequelle gefunden. Und das fehlende Licht machen sie einfach selbst. Die Tiefseewesen nutzen Chemolumineszenz, um Licht ins Dunkel zu bringen. Der Mensch hat einen anderen Weg gewählt: Elektrizität. Ihre Erforschung hat manche Wissenschaftler in Lebensgefahr gebracht. Andere haben alles darangesetzt, Profit aus ihren Entdeckungen zu ziehen. Unter ihnen Thomas Edison. Anders, als viele glauben, ist er nicht der wahre Erfinder der Glühbirne. Und doch ist sein Ruhm nicht unbegründet. Dank Elektrizität muss sich der Mensch heute nicht mehr nach dem Lauf der Sonne richten. Auf ihre Energie sind wir aber nach wie vor angewiesen. Doch selbst diese Abhängigkeit soll eines Tages überwunden werden: indem wir die Sonne auf die Erde holen. Die Grundlagen für dieses Projekt wurden schon vor 100 Jahren von Albert Einstein gelegt. Das Zauberwort: Kernfusion. Doch kann der Mensch die titanischen Kräfte, die in der Sonne wirken, tatsächlich bändigen? Auch wenn die Bemühungen des Menschen angesichts der Übermacht der Sonne müßig scheinen, eines Tages könnten sie das Überleben der Menschheit sichern. Denn schon in einer Milliarde Jahren beginnt die Sonne ihren Todeskampf - auf der Erde wird es dann ungemütlich. Die einzige Überlebenschance: die Flucht ins All. Doch um die Herausforderungen interplanetarer Raumfahrt zu meistern und andere Himmelskörper zu besiedeln, werden wir all die Erfahrungen benötigen, die wir beim Versuch, uns von der Sonne zu emanzipieren, gewonnen haben. Nur als Meister des Sonnenlichts können wir das Universum erobern. Harald Lesch zeigt, welche Facetten des Sonnenlichts der Mensch bereits gemeistert hat und welche Herausforderungen ihm noch bevorstehen.
Das Alpenglühen, jenes Farbenspiel der Gipfel im Morgen- oder Abendlicht, hat heute eine weitere, gänzlich unromantische Bedeutung. Denn in den Alpen wird es durch die Klimaerwärmung immer wärmer. Am Sonnblick, in 3.000 Metern Höhe, wurde im August 2023 eine Rekordtemperatur von fast 15 Grad gemessen. Im Alpenraum wird es schneller wärmer als anderswo in Europa. Nicht nur die Gletscher, auch das Eis in den Höhlen der Alpen schmilzt dahin.
Dokumentation über die Entstehung einer einzigartigen Oper
Rund 20.000 ukrainische Kinder wurden seit Beginn des Krieges nach Russland verschleppt. Und die Welt droht zu vergessen. "Die Mütter von Cherson" - eine neue Oper der New Yorker MET und der Polnischen Nationaloper - macht dieses Verbrechen sichtbar. Doch für die Macher ist es mehr als ein Opernstoff: Es ist ihre eigene Geschichte, die von Verlust, aber auch von Hoffnung erzählt.
Experten analysieren unerklärliche Aufnahmen aus Überwachungskameras: Mitten in die chinesische Einöde bricht plötzlich ein dämonisch aussehender Zug ein, der Flammen in die Nacht spuckt.