Wer wusste, dass Donald Trumps Residenz Mar-a-Lago einst von einem Wiener Architekten erbaut worden ist? Und wer hätte gedacht, dass die Bibel, die heute in der Library of Congress wie ein Schatz gehütet wird, ursprünglich aus Österreich kommt? Zum heurigen 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten begibt sich dieses neuproduzierte Erbe Österreich Spezial auf die rotweißroten Spuren der amerikanischen Geschichte. Joseph Urban lebte und studierte in Wien an der Akademie der Bildenden Künste, er baute hier unter anderem den Wiener Rathauskeller. 1927 errichtete er für eine der damals reichsten Frauen der USA, die Kunstsammlerin Marjorie Merriweather Post, das Anwesen in Mar-a-Lago, das dann 1985 Donald Trump erwarb. Bei der Bibel, auf die die Präsidenten bei den Angelobungen ihre rechte Hand legen, handelt es sich um den Frühdruck einer Guttenberg-Bibel aus dem Kärntner Kloster St. Paul im Lavanttal. Und auch österreichische Auswanderer brachten ihre Traditionen und ihre Glaubenswerte mit in die "neue Welt". R: Florian Riedelsperger, DB: Hannah Wahl, Stefan Wolner
"Wir, das Volk" - mit diesen Worten beginnt die amerikanische Verfassung. Der zweite Teil der Doku-Reihe fragt: Wer gehörte im Land der Einwanderer von Beginn an dazu und wer nicht?
War das Versprechen "We the people" nach der Unabhängigkeit vor 250 Jahren jemals für alle gedacht? Oder war die Nation der Einwanderer auch immer schon eine Nation der Ausgrenzung? Schafft Einwanderung Vielfalt, aber gleichzeitig auch soziale Konflikte?
Pamela Hemphill war am 6. Januar 2021 dabei, als das Kapitol gestürmt wurde. Heute bereut die "MAGA-Granny" ihre Teilnahme zutiefst. Was trieb sie damals an? Und was hat sich seitdem für sie verändert? Die ZDF-Dokumentation begleitet sie bei ihrer Rückkehr nach Washington - fünf Jahre nach jenem Tag, der Amerika erschütterte.
Den Kampf für die Freiheit sehen auch Waffenbesitzer in Virginia als ihr gutes Recht. Sie gehen auf die Straße, um Schnellfeuergewehre zu verteidigen - für sie Symbol der Freiheit, verankert in Bibel und Verfassung. Und längst greifen auch jene zur Waffe, die früher nie eine angerührt hätten.
In Portland stehen sich Demonstranten Nacht für Nacht gegenüber. Die einen protestieren gegen die Abschiebepraxis des US-Präsidenten und der Einwanderungsbehörde ICE und kämpfen für die Rechte von Einwanderern. Die anderen sehen in ihnen "Terroristen", die Amerika zerstören wollen. Beide Seiten sind überzeugt: Sie verteidigen die Freiheit.
"All men are created equal" - auf diesem Ideal gründete vor 250 Jahren die Unabhängigkeitserklärung. Doch für wen galt es wirklich? Die Gründerväter, die von Gleichheit schrieben, besaßen selbst Sklaven. Historikerin Keisha N. Blain betont, dass schwarze Amerikanerinnen und Amerikaner die Gründungsdokumente immer wieder beim Wort genommen haben: "Schwarze Communities haben dieses Ideal ernst genommen, auch wenn der Staat sie ausschloss." In Boston zeigt Sozialarbeiter Abrigal Forrester, wie die Spuren dieser Geschichte bis heute nachwirken und junge Menschen prägen. Politikwissenschaftler Yuval Levin erinnert daran, dass die
Unabhängigkeitserklärung "eine Verpflichtung zur Gleichheit" formulierte, die bis heute als Messlatte dient.
Morris Pearl ist mehrfacher Millionär und ehemals BlackRock-Manager. Er hat einst dafür gesorgt, dass Banken aus Krisen gerettet wurden. Seine Erkenntnis seitdem: "Das von den USA geprägte Finanzsystem rettet die Großen und lässt die Kleinen im Regen stehen." Heute kämpft Pearl für höhere Steuern auf Reichtum. Weil er glaubt, dass das System sonst zu Unruhen führt. Seine Geschichte führt vor Augen, dass die USA nicht nur mit gesellschaftspolitischer Spaltung zu kämpfen haben, sondern auch mit den ökonomischen Gräben zwischen Arm und Reich.
Experten wie Keisha N. Blain, der frühere Nationale Sicherheitsberater John Bolton, Yuval Levin, Rachel Tausendfreund und ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen ordnen ein, wie aus dem großen Versprechen der Unabhängigkeit ein Land wurde, das so tief gespalten ist wie selten zuvor.
Das Thema Pädokriminalität ist unfassbar und unerträglich. Wie halten es diejenigen aus, die nicht wegschauen dürfen? Was macht das mit ihnen? Und warum setzen sie sich dem weiterhin aus? Für diesen Film treten verdeckte Ermittler aus verschiedenen Ländern vor die Kamera.
Wie man sich bettet, so liegt man: die Allestester sind hellwach und legen sich heute so richtig ins Zeug. Ein außergewöhnliches Papp-Bett bereitet der Studenten-WG schlaflose Stunden, während Detlef auf das genialste Produkt trifft, das er jemals getestet hat. Hubert und Matthias probieren, ob man Hundekot auch elegant entsorgen kann. Nervenstärke beweisen Roland und Steffi mit neuartigen Turboschuhen. Am Ende zählt das Urteil: HOT oder SCHROTT?
Archii lässt nicht locker, er möchte Rap-Star werden. Manuela sucht sich einen Nebenjob. Dennis und Vanessa haben sich nach 5 Jahren Ehe getrennt. In Stendal hat René Probleme wegen Körperverletzungsvorwürfen.
Als Diana Burrow leblos aufgefunden wird, gehen ihre Familie und die Polizei zunächst von einem natürlichen Tod aus. In der Kleinstadt wird jedoch gemunkelt, dass jemand aus der Nachbarschaft ein tödliches Geheimnis verbergen könnte.
Trabi, Sandmännchen, Skisprungmatte - aus der DDR stammen viele geniale Erfindungen. Besonders in der jungen DDR wird Mangel zum Motor für Kreativität und Improvisation. Die 1950er- und 1960er-Jahre sind eine Zeit voller Tüftlergeist und Mut: Es fehlen Rohstoffe und Maschinen. Not wird zur stärksten Währung im Sozialismus, Pragmatismus trifft auf Pioniergeist. Aus Schrott und Mangel schafft die DDR Geniales. Die DDR der 1950er- und 1960er-Jahre möchte sich politisch selbstbewusst auf der Weltbühne behaupten. Gleichzeitig kämpft sie täglich gegen den Mangel. Rohstoffe, Maschinen und selbst einfache Alltagsgüter sind knapp. Was es im Überfluss gibt: Ideenreichtum. "Not macht erfinderisch" wird zum ungeschriebenen Gesetz, das den Alltag, die Industrie und die Kultur prägt. Aufgrund von Blechmangel entsteht das Kultauto der DDR: der Trabant. Er wird aus Duroplast, einem Verbundwerkstoff aus Baumwollfasern und Kunstharz, gebaut. Robust, günstig und unverwechselbar, wird er zum Symbol für Mobilität und ein Stück ersehnte Freiheit. Auch im Kinderfernsehen wird getüftelt: Das Sandmännchen, das ursprünglich als charmantes Gegengewicht zum westdeutschen Pendant gedacht war, ist heute noch die älteste laufende Kindersendung Deutschlands. Die Skisprungmatte ist damals eine sportliche Weltsensation und macht Sommertraining auf der Schanze möglich. Eine Innovation, die den Sozialismus überlebt hat. Skisprungweltmeister Jens Weißflog erinnert sich an die oft improvisierten, aber genialen Lösungen im DDR-Sport. Ausgewähltes Archivmaterial zeigt, wie eng Pragmatismus und Pioniergeist in einem Land beieinanderlagen, in dem nichts vergeudet und alles weiterverwertet wurde. Zu Gast sind Prominente wie Schauspielerin Anja Kling, Boxlegende Axel Schulz und Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss sowie Musiker Bürger Lars Dietrich, Schauspielerin Rhea Harder-Vennewald, Influencerin Olivia Schneider oder Schauspieler Hendrik Duryn. Sie bestaunen und kommentieren die genialsten Erfindungen der DDR und geben persönliche Einblicke in ihre Kindheitserinnerungen. Die dreiteilige Dokumentation für ZDFinfo erzählt von überraschenden Erfindungen der DDR. Es geht um kleine Geistesblitze und große Einfälle, oft zwischen Ideologie und Improvisation, in einem System voller Widersprüche.
Im Herzen Europas überrascht eine wenig bekannte Welt mit spektakulären Landschaften. Eine von Wasser geprägte Region, vielfältig, wild und von rauer Schönheit. Bosnien und Herzegowina liegt im Westen der Balkanhalbinsel. Geografisch besteht das Land aus der Region Bosnien im Norden, die den Großteil des Staatsgebiets einnimmt, und der kleineren Region Herzegowina im Süden.
Die Suche nach dem mystischen El Dorado wird zur bislang härtesten Expedition für Josh und sein Team. Plötzlich gerät alles außer Kontrolle, als ein Crewmitglied in einen reißenden Fluss stürzt. Hochmoderne Luftaufnahmen liefern jedoch einen sensationellen Hinweis: die mögliche Spur zu einer verschollenen Stadt.
Forschende wissen eines mit Sicherheit: Sternsysteme entstehen immer gleich. Am Anfang. Nachdem sich jedoch Gasplaneten geformt haben, können diese die weitere Entwicklung eines Sternsystems beeinflussen. Jupiter und Saturn haben auch in unserem Sonnensystem die Entwicklungsgeschichte maßgeblich bestimmt. Diese Folge "Spacetime" zeigt, warum unser Planetensystem etwas ganz Besonderes ist, und erforscht die Frage, ob wir Menschen doch nur das Ergebnis eines kosmischen Zufalls sind.
In der dritten Folge werden die Lebensumstände Tutachnamuns anhand der archäologischen Funde rekonstruiert. Die Schätze, Grabbeigaben und die Mumie selbst werden neu untersucht, wobei einige unerwartete Besonderheiten erkennbar werden. Auch das Grab selbst ermöglicht interessante Rückschlüsse auf das Leben des Kindkönigs. Tutanchamun wurde sehr schnell und eher nachlässig begraben, vermutlich aus politischen Gründen.
Mit Sputnik 1 umkreiste im Jahr 1957 zum ersten Mal ein von Menschen gebautes Objekt die Erde. Die piepsend ihre Bahn ziehende Metallkugel markiert den Aufbruch der Menschheit ins All. Noch vor 100 Jahren war Raumfahrt reine Utopie, heute gehört der Erdorbit längst zur wirtschaftlichen Infrastruktur unseres Planeten. Dabei hat die Kommerzialisierung die Raumfahrt in den letzten 20 Jahren grundlegend verändert. Die Privatisierung des erdnahen Raums schreitet immer weiter voran.
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
Erfolgreich mit Permakultur? - Die Frankfurter Stadtfarm
45'
Anja Rappelt betreibt ihre Gärtnerei in dritter Generation und beliefert die Frankfurter Spitzengastronomie. Eigentlich ein gut funktionierendes Geschäft, bis "Corona" kam und das Personal wegblieb. Ein Notruf auf Youtube machte die "GemüseheldInnen" auf die Gärtnerei aufmerksam. Die Hobbygärtner*innen beackern einen großen Gemeinschaftsgarten nach dem Prinzip der Permakultur. Jetzt haben sie große Pläne für Rappelts bislang konventionell bewirtschafteten Betrieb. Die Gärtnerei soll Frankfurts erste "Permakultur Stadtfarm" werden. Permakultur ist ein Prinzip, das natürliche Ökosysteme und Naturkreisläufe nachahmen will. Das heißt, dass Gemüse bodenschonend, ohne Chemie und Maschineneinsatz angebaut wird. Eine enorme Herausforderung - für alle. Silke Klose-Klatte begleitet Anja Rappelt und die Gemüseheldinnen Juliane Ranck und Laura Setzer bei den Pionierarbeiten, wo professioneller, auf Verkauf ausgerichteter Anbau und ein idealistisches Gemeinschaftsprojekt miteinander verschmelzen.
Etliche Brücken in Berlin sind in schlechtem Zustand - jede sechste Brücke muss erneuert werden. Baulärm, Staub und Staus in der Stadt sind die Folgen. Die Reportage begleitet die Menschen, die rund um Berlins Brücken-Hotspots planen, prüfen, bauen und leben.
Der Wiener Prater lockt mit über 250 Attraktionen und Fahrgeschäften jährlich etwa 4,2 Millionen Besucher an. Nun kommt die Indoor-Achterbahn der Brüder Christian und Stefan Sittler dazu. Seit nun fast sechs Monaten dauern die Bauarbeiten schon an und die Eröffnung rückt immer näher. Bei einem Kontrollgang überprüfen die Brüder den Stand der Dinge. Für beste Unterhaltung sorgt auch die Travestiegruppe "Manne quins". Die sechs Männer sind ein wahrer Publikumsmagnet.
In Louisville im US-Bundesstaat Kentucky kam es zu einem besonders makabren Fall. Rein zufällig wurde im Keller eines Gebäudes im Stadtteil Old Louisville ein Leichnam entdeckt, der schon ein halbes Jahr lang dort gelegen haben muss. Die für die Ermittler so wichtigen ersten 48 Stunden nach dem Mord waren also schon lange Geschichte. Der Besitzer des Hauses und dessen Freund bezichtigten sich gegenseitig der Tat.
Gemeinsam am Gardasee
Eine Traum-Villa mit Pool am Gardasee - hier treffen Jolina, Kaya, Luna, Natalie und Serena zum ersten Mal aufeinander. Gemeinsamen erkunden die Fünf erst einmal ihr Ferien-Domizil.
Mit einem gemeinsamen Kochen endet der erste Tag in der Mädchen-WG. Die Fünf müssen auch für andere Bewohner der Villa sorgen - denn sie haben zwei supersüße Haustiere, für die sie noch einen Namen suchen müssen.
Endlich unabhängig und erwachsen - und der erste Urlaub ohne Eltern. Einmal nur das tun, worauf man wirklich Lust hat, ohne Rücksicht auf Erwachsene. Für fünf Mädchen geht dieser Traum in Erfüllung. In der Mädchen-WG haben sie die Chance, einen Monat lang das Leben ohne Eltern auszuprobieren.
Wir machen den Supermarkt unsicher
Der erste Urlaubstag in der Mädchen-WG und der Kühlschrank ist leer! Das muss sich schnell ändern! Jolina, Kaya, Luna, Natalie und Serena machen sich auf den Weg zum nächsten Supermarkt.
Auch einen anderen wichtigen Punkt erledigen die Mädchen an Tag zwei: Sie lernen Jungs kennen! Soll man sich noch einmal treffen mit ihnen oder nicht? Eine schwere Entscheidung...
Endlich unabhängig und erwachsen - und der erste Urlaub ohne Eltern. Einmal nur das tun, worauf man wirklich Lust hat, ohne Rücksicht auf Erwachsene. Für fünf Mädchen geht dieser Traum in Erfüllung. In der Mädchen-WG haben sie die Chance, einen Monat lang das Leben ohne Eltern auszuprobieren.
Die DDR träumt in den 1970ern von der Weltspitze - mit Plattenbau und Supersportwagen. Fortschritt wird zur Staatsaufgabe, getragen von Improvisation und dem Können vieler. Doch der Plan hat Lücken. Nicht jede Idee passt ins System. Die Wissenschaft soll aufblühen und der DDR Devisen bringen. Doch die Planwirtschaft duldet keine Neugier. Forschung ist nur erlaubt, solange sie auf Linie bleibt. In den frühen 1970er-Jahren wird der Plattenbau zum Wegweiser in die Zukunft. Sozialistisch genormt, schnell errichtet und bezahlbar, bietet er Millionen Menschen ein eigenes Zuhause. Für viele bedeutet er den Sprung in eine neue Wohnwelt mit Bad, Heizung und Balkon. Auch auf der Straße will die DDR glänzen: Mit dem Melkus RS 1000, einem handgefertigten Sportwagen auf Wartburg-Basis, zeigt sie, dass auch Sozialismus schnell und elegant sein kann. Während im Westen der Rock 'n' Roll für Aufruhr sorgt, versucht der Staat im Osten dagegenzuhalten: "Lipsi" heißt der linientreue Gesellschaftstanz, der von oben verordnet wird, aber keine Chance gegen die heimlich eingeschalteten Westsender hat. Der Alltag im Osten ist längst durchmischt mit dem, was eigentlich nicht zu sehen oder zu hören sein darf. Prominente Gäste wie Musiker Bürger Lars Dietrich, Schauspielerin Anja Kling und Moderator Wolfgang Lippert testen und probieren, was der Zukunftsblick der DDR ersonnen hat. Die dreiteilige Dokumentation für ZDFinfo erzählt von überraschenden Erfindungen der DDR. Es geht um kleine Geistesblitze und große Einfälle, oft zwischen Ideologie und Improvisation, in einem System voller Widersprüche.
Kampf ums Klima - Was, wenn jemand die Sonne abdunkelt?
D 2025
43'
In einigen Staaten dieser Erde hat er schon begonnen - der Wettlauf um die beste technische Antwort auf den Klimawandel. Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow begibt sich auf Spurensuche. Wie viel Konfliktpotenzial steckt in Geo-Engineering, wenn Menschen versuchen Wetter und Klima zu beeinflussen?
Die Gotik - ein Baustil, der das Europa des 12. Jahrhunderts wie eine Revolution erfasst. Neue Gotteshäuser entstehen: Kathedralen, die in den Himmel zu ragen scheinen und alle bisherigen Maßstäbe sprengen. Diese "Pyramiden des Abendlandes" sind die größten Gebäude ihrer Zeit.
SWR Reporter Daniel Aßmann macht den ultimativen Sommer-Sonne-Strand-Belastungstest: Auf Mallorca stellt er die Wirksamkeit verschiedener Sonnenschutzmittel auf die Probe. Denn: Creme ist nicht gleich Creme. Welcher Lichtschutzfaktor bringt effektiv den längsten Schutz?
Außergewöhnliche Leckereien unter der Erde, Kindheitserinnerungen im Digital-Retro-Park und Äppler-Cocktails auf dem Bembelboot: Das sind nur drei Dinge, die Tobi Kämmerer entdeckt. Denn endlich will er herausfinden: Ist Offenbach tatsächlich eine der spannendsten Städte Hessens?
Von ABBA bis Bach - Das Landesmusikgymnasium Wernigerode
45'
Eine Schule der Chöre - mit dieser Spezialisierung ist das Landesgymnasium für Musik in Wernigerode deutschlandweit einzigartig. Alles begann im Jahr 1951 mit der Gründung eines gemischten Chors an der Gerhard-Hauptmann-Schule in Wernigerode. Durch zahlreiche Rundfunk- und Plattenaufnahmen wurde der Chor schnell bekannt und gewann viele Preise bei nationalen sowie internationalen Wettbewerben. 1973 erhielt er den Ehrentitel "Rundfunk-Jugendchor".
Um diese Tradition zu bewahren und weiterzuentwickeln, wurde nach der Wende das Landesgymnasium für Musik gegründet. An der Schule gibt es inzwischen fünf Chöre, die für alle Schülerinnen und Schüler obligatorisch sind. Konzertreisen führten die jungen Sängerinnen und Sänger bereits in die USA, nach Großbritannien, Italien, Israel und Japan.
Robert Göstl, ehemals Professor an der Hochschule für Musik in Köln, ist seit 2021 der neue Leiter des Rundfunk-Jugendchors. "Ich habe eine Schule und einen Chor vorgefunden, in denen mit bewundernswerter Disziplin gearbeitet wird. Besonders fasziniert haben mich der Lernwille und die Neugier der jungen Sängerinnen und Sänger. Da war mir dann doch sehr schnell klar, dass ich hier richtig bin", so Robert Göstl.
Wer das ehemalige Fürstin-Anna-Lyzeum in Wernigerode früh am Morgen betritt, erlebt wunderbare Klänge. Noch bevor der Unterricht beginnt, versammeln sich die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulflur und singen gemeinsam mehrstimmig Bach-Kantaten oder Volkslieder. Auch aus den Klassenzimmern ertönt Gesang. Die Freude am gemeinsamen Singen ist in dieser Schule überall zu spüren. Sie gehört zur DNA dieser besonderen Gemeinschaft und zur Geschichte des Landesgymnasiums für Musik in Wernigerode. "Was die Schüler aus dem gemeinsamen Singen mitnehmen, ist die Erkenntnis, dass man nur in der Gemeinschaft stark ist. Sie lernen die Texte gemeinsam, die Melodien gemeinsam und dieses Miteinander ist das, was die Schüler über das Abitur hinaus mittragen", sagt Isabell Hirschelmann, ehemalige Schülerin am Landesgymnasium für Musik und heute Musik- und Mathelehrerin.
Heute lernen und singen rund 300 Schülerinnen und Schüler am Landesgymnasium. Einige von ihnen kommen täglich aus der Region, andere wohnen im schuleigenen Internat. Für den Film der Sendereihe "Der Osten - Entdecke wo du lebst" hat ein Kamerateam drei Monate lang hinter die Kulissen eines der besten Musikgymnasien Deutschlands geblickt. Es war dabei, als der Kinderchor ein Musical aufführte, für das er ein halbes Jahr lang geprobt hatte. Es begleitete die Sängerinnen und Sänger des Rundfunk-Jugendchors zu umjubelten Aufführungen und erlebte den Schul- und Internatsalltag. Der Film ermöglicht Einblicke in das Leben an einer einzigartigen Schule, die Generationen junger Sängerinnen und Sänger geprägt hat und weit ins Land hineinwirkt.
Die Ermittler entdecken, dass ein Lkw-Brand und eine Vermisstenanzeige in Zusammenhang stehen. Sie gehen einer unglücklichen Verkettung von Ereignissen auf den Grund, die den Tod zur Folge hat.
Alan Titchmarsh und sein Expertenteam teilen weitere Garten-Tipps und Tricks. In dieser Folge gibt Gartenarchitekt David Domoney einen DIY-Crashkurs zum Thema Wasseranlagen und zeigt, wie Springbrunnen und Teiche in den heimischen Garten integriert werden können. Anna Greenland erklärt, wie einfach umweltfreundliches Gärtnern gelingen kann und Hobbygärtner Alex berichtet über den Fortschritt seines Gemüseanbau-Projekts.
Josh begibt sich auf eine gefährliche Schatzsuche tief im Atlantik - auf der Jagd nach Millionen verlorener Münzen aus dem Wrack der "SS Pulaski", auch bekannt als die "Titanic des Südens". Sie sank im Juni 1838 vor Nort Carolina und riss über 100 Menschen in den nassen Tod.
Mit Sputnik 1 umkreiste im Jahr 1957 zum ersten Mal ein von Menschen gebautes Objekt die Erde. Die piepsend ihre Bahn ziehende Metallkugel markiert den Aufbruch der Menschheit ins All. Noch vor 100 Jahren war Raumfahrt reine Utopie, heute gehört der Erdorbit längst zur wirtschaftlichen Infrastruktur unseres Planeten. Dabei hat die Kommerzialisierung die Raumfahrt in den letzten 20 Jahren grundlegend verändert. Die Privatisierung des erdnahen Raums schreitet immer weiter voran.
Die Ermittler arbeiten weiter am Fall eines Mordopfers in Louisville, Kentucky, dessen sterbliche Überreste ein halbes Jahr lang im Keller eines Gebäudes im Stadtteil Old Louisville lagerte. Im Fokus der Ermittlungen stehen zwei Verdächtige, der Hausbesitzer und dessen langjähriger Freund. Dass die beiden sich in den Verhören vehement gegenseitig verdächtigen, bringt die Ermittlungen in keiner Form voran.
Die wasserfeste Truppe der Soko Donau feiert ihr 20jähriges Jubiläum! Anlässlich des runden Geburtstags werfen die Fernsehgeschichten einen Blick hinter die Kulissen, ins Archiv und in verschlossene Gefängniszellen. Wie kam es zu dieser legendären Besetzung und wie viel von Dietrich Siegl, Lilian Klebow und Gregor Seberg steckt in den Figuren von Otto Dirnberger, Helmuth Nowak und Penny Lanz? Dieses Team ist auch außerhalb des Kommissariats eine Familie und kann dabei gut über einander lachen - insbesondere wenn sich einer von ihnen unabsichtlich beim Dreh in einer Zelle einsperrt. Raten Sie mal, wer…? Die Fernsehgeschichten fangen ein, was diese Serie seit mehr als zwanzig Jahren zu einem Dauerbrenner bei den Fans macht: Charme und Authentizität. Wien eben!
Sie erstrecken sich von Kanada im Norden bis nach Texas in den südlichen Vereinigten Staaten, an der Grenze zu Mexiko: die Great Plains. Diese weiten Ebenen waren einst Lebensraum der Stämme der amerikanischen Ureinwohner sowie der Bisons, die millionenfach durch die weiten Ebenen streiften. Heute leben die indigenen Amerikaner verstreut auf Indianerreservate, während die Zahl der Bisons dramatisch zurückgegangen ist. Die Tatsache, dass es sie überhaupt noch gibt, grenzt an ein Wunder: Ende des 19. Jahrhunderts waren sie beinahe ausgestorben. Jetzt sorgt ein neues Bewusstsein für einen Schulterschluss von Naturschutzorganisationen, Ureinwohnerinnen und Ureinwohner und sogar Landwirtschaftsfirmen. Die Great Plains der Vergangenheit sollen, zumindest im Kleinen, wieder auferstehen. Dieses UNIVERSUM SPEZIAL zeigt nicht nur die wundervolle Natur dieser Ebenen, die sich über das Herz des amerikanischen Kontinents von Kanada bis nach Mexiko erstrecken; es beleuchtet auch die Kultur der indigenen Völker, sowie die Bemühungen vieler Menschen, dieses große, wilde Herz des amerikanischen Kontinents für zukünftige Generationen zu bewahren.
Regie: Thierry Robert
Bearbeitung ORF: Dylan Whiting
Die Faszination des Sternenhimmels begeistert Forscher und Laien gleichermaßen. Durch ein Teleskop entdecken Hobby-Astronomen ferne Sterne, Galaxien und Nebel. Das Verständnis des Kosmos und die Erforschung seiner Geheimnisse wecken das Interesse vieler Menschen an der Astronomie. Schon im frühen 20. Jahrhundert entstanden Vereine und Volkssternwarten, die bis heute einen Zugang zur Himmelsbeobachtung bieten - auch ohne eigene Ausrüstung.
Unter Alkoholeinfluss verwandeln sich friedliche Fans oft in eine wilde Meute. Deshalb achten die Sicherheitskräfte bereits beim Einlass darauf, dass stark betrunkene Anhänger:innen erst gar nicht ins Stadion gelangen. In der Leitstelle sichtet das Personal derweil die Aufnahmen der Überwachungskameras, denn ein Mann soll vor einer Toilette eine Frau begrapscht haben. Und in Block 503 vermisst eine Besucherin ihren Begleiter. Beim Spiel der Cleveland Browns gegen die Los Angeles Chargers haben Polizei, Security und Sanitäter in der Arena alle Hände voll zu tun.
Eine beliebte Attraktion hat einen technischen Defekt; ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Außerdem: Ein Spiel der österreichischen Nationalmannschaft im Ernst-Happel-Stadion, Alkoholtests im Schweizerhaus und der Kampf gegen den Straßenstrich.
Der Fall von Bernhard Schwaiger sorgt im steirischen Murtal für Aufsehen: Der ehemalige Landwirt hat durch eine Zwangsversteigerung seinen gesamten Betrieb verloren. Doch ging alles mit rechten Dingen zu? Der einstige "Rinderbaron" vermutet, dass Baulandspekulanten großes Interesse an seinen Flächen hatten und er dabei ausgebootet wurde. Finanzexperte Franz Kurz überprüft, ob an den Vermutungen etwas dran sein könnte.
Vom Hinterhof in Mexiko bis zu ausverkauften Arenen weltweit: Die Doku erzählt den Aufstieg von Padel zur globalen Trendsportart - mit Stars wie Ale Galán und Juan Lebrón.
Der durchschlagende Erfolg von TikTok ist nicht nur der eines Unternehmens. Die Videoplattform ist auch von großer politischer Bedeutung für ihr Entstehungsland, denn China macht damit den USA ihre bisherige Vormachtstellung im digitalen Bereich streitig. In diesem neuen Wettstreit der beiden Großmächte geht es um die Sammlung und Nutzung persönlicher Daten - ein Schlüsselelement der globalisierten Wirtschaft - aber auch um die Problematik von Überwachung und staatlicher Kontrolle. Die zweiteilige Dokumentation erforscht die Hintergründe dieses medialen Phänomens.
Ende der 1970er-Jahre jagt die DDR nach Devisen - und setzt auf Hightech wie die Funktelefonanlage Blaumeise 3. Auch in der Raumfahrttechnik will man den Westen einholen. Hinter verschlossenen Türen entstehen Meisterleistungen wie die erste künstliche Bandscheibe oder fast unzerstörbares Glas. Doch die DDR wird von der Geschichte eingeholt. Nach der Wende verschwindet vieles, was Weltspitze gewesen ist. Die DDR der 1980er-Jahre gerät ins Wanken, doch hinter verschlossenen Türen wird weitergeträumt: von der Zukunft, vom Weltraum und von internationalem Ruhm. Was in diesen Jahren entsteht, ist oft visionär, manchmal sogar genial. In Jena entwickelt ein Expertenteam mit dem ASTRO ein Navigationssystem, das die berühmte Raumstation Mir durch den Kosmos steuert. In Berlin gelingt Forschern eine medizinische Sensation: die weltweit erste künstliche Bandscheibe. Während Robotron am Großcomputer tüftelt, entsteht mit der "Blaumeise" eine Funktelefonanlage für den Export nach Mexiko. Aufgrund von Glasmangel lässt das Regime unzerstörbare Gläser produzieren. Viele dieser Superfest-Gläser sind noch heute im Einsatz, doch in der Marktwirtschaft war ihre Langlebigkeit nie gefragt. Im Studio erinnern sich die Schauspielerinnen Anja Kling und Rhea Harder-Vennewald und die Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss und Hendrik Duryn an ein Land voller Erfindergeist und Gegensätze. Mit großem Spaß wird am ersten Spielautomaten der DDR gezockt und voller Eifer probiert, das Superfest-Glas doch noch zu zerschlagen. "DDR genial" erzählt in dieser Folge vom letzten, leisen Triumph eines Landes kurz vor dem Aus. Vom klugen Trotz der Entwickler, von heimlichen Weltleistungen und von einer Gesellschaft, in der eine Flucht im selbst gebauten Heißluftballon am Ende realistischer war als ein Platz in der Zukunft. Die dreiteilige Dokumentation für ZDFinfo erzählt von überraschenden Erfindungen der DDR. Es geht um kleine Geistesblitze und große Einfälle, oft zwischen Ideologie und Improvisation, in einem System voller Widersprüche.
Klimawandel - von Erdbeobachtung bis Geoengineering
2025
29'
Die letzten Tage waren heiß, sehr heiß! Ist das noch Wetter oder eindeutig eine Folge des Klimawandels? Was können wir gegen den Klimawandel unternehmen? Und wie nützlich ist dabei Hilfe aus dem All?
Wien ist einzigartig, da sind sich viele einig. Und doch gibt es Vienna anderswo auch - vor allem in den USA. Von Texas bis Maine tragen gleich siebzehn Orte diesen Namen, wobei kein einziger davon eine Verbindung zur Donaumetropole hat. Oft ist es gar nicht nachvollziehbar, wie diese Gemeinden zu ihrem "österreichischen" Namen gekommen sind. Anlässlich der letzten US-Präsidentenwahl hat Gestalter Gerhard Jelinek die amerikanischen Viennas bereist und die dortigen Bewohnerinnen und Bewohner mit der Namensanalogie konfrontiert. Kann es sein, dass man in einem Vienna lebt und so gar keine Nähe zum einzig wahren Wien verspürt?
Die Folge zeigt die Top Ten der mysteriösesten Inseln der Welt. Während manche von ihnen Riesen beheimaten sollen, beeindrucken andere mit massiven megalithischen Strukturen, deren Ursprung Rätsel aufgibt.
Im Juli 2009 erhält die Polizei einen verzweifelten Notruf: Brian Davis gibt an, dass seine Verlobte sich in den Kopf geschossen hat. Auf den ersten Blick sieht alles nach einem Selbstmord aus. Doch die Polizisten finden Spuren eines Kampfes am Tatort vor, und auch Hollys Familie zweifelt am Tathergang. Hat Brian Davis seine Verlobte auf dem Gewissen?
In der Serie begleiten Reporter Menschen jeweils sieben Tage lang an außergewöhnliche Orte, in deren soziale Gruppen oder spezielle Berufe, nehmen Teil an deren Alltag und sammeln durch Interviews Eindrücke.
Die Faszination des Sternenhimmels begeistert Forscher und Laien gleichermaßen. Durch ein Teleskop entdecken Hobby-Astronomen ferne Sterne, Galaxien und Nebel. Das Verständnis des Kosmos und die Erforschung seiner Geheimnisse wecken das Interesse vieler Menschen an der Astronomie. Schon im frühen 20. Jahrhundert entstanden Vereine und Volkssternwarten, die bis heute einen Zugang zur Himmelsbeobachtung bieten - auch ohne eigene Ausrüstung.
Im Jahr 1973 beginnen europäische Forscher die Arbeit am Raketen-Projekt "Ariane" mit dem Ziel, Europa den autonomen Zugang zum All zu ermöglichen. Von der Entwicklung, der Planung und dem Bau der Raketen bis zu ihren sagenhaften Starts ins All - die Reportage begleitet die internationalen Teams hinter der Erfolgsgeschichte der Ariane-Modelle und dokumentiert die wissenschaftlichen Entwicklungen, die die Geburt der Ariane 5, der größten europäischen Trägerrakete, vorangetrieben haben.
Nahe der texanischen Metropole Dallas wurden im Drogenmilieu zwei junge Männer erschossen. Die Leichen fand man später bis zur Unkenntlichkeit verbrannt im Kofferraum eines Autos gefunden. Die Ermittler hatten drei Verdächtige, die mit großer Wahrscheinlichkeit hinter dem Doppelmord standen, aber man konnte nicht sagen, wer von ihnen den Abzug betätigt hatte. Deshalb wurde fieberhaft nach Augenzeugen gesucht.
Er ist einer der berühmtesten Plätze Berlins und hat eine wechselvolle Geschichte: Vom verkehrsreichsten Platz Europas in den Goldenen Zwanziger Jahren wird er zum Niemandsland und Symbol der Teilung, nach der Wiedervereinigung zur größten innerstädtische Baustelle Europas. Der Film taucht in die ereignisreiche Geschichte des Ortes ein und lüftet seine Geheimnisse.
Stefan Sittler hat große Pläne: Er lässt die erste Indoor-Hochschaubahn auf dem Wiener Prater errichten. Dafür ließ er ein ehemaliges Casino abreißen. Ob sich die Investition auszahlt? In Alice Kolnhofers "Extasy" arbeitet Schausteller Robert. Der ist unter den Besuchern mittlerweile selbst so etwas wie eine Attraktion und hat allerlei wilde Geschichten über das bunte Treiben auf dem Prater auf Lager.
Sexaffären, Koksvorwürfe, Spitzengehälter und jetzt auch Postenschacher-Vorwürfe. Der ORF kommt nicht aus den Schlagzeilen. Das Image des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist so schlecht wie nie. Wie unabhängig ist Österreichs größtes Medienhaus noch? Und warum schwindet das Vertrauen vieler Gebührenzahler? Darüber diskutiert Katrin Prähauser mit Ferdinand Wegscheider, ehemaliger ServusTV-Intendant, und Ernst Gelegs, langjähriger ORF-Auslandskorrespondent.
Ulrikes Schwester ist zugleich ihre Mutter. Winfried ist ein "Kriegsschadensfall". Die Kinder als Betroffene von Vergewaltigung ringen um Identität und gesellschaftliche Anerkennung.
Die Zahl der gemeldeten Vergewaltigungen in Deutschland ist seit 2018 um 72 Prozent gestiegen. 2025 waren es 14.454. Betroffene scheuen sich, Anzeige zu erstatten, besonders wenn der Täter aus dem engsten Umfeld kommt. Daher bleiben viele Fälle im Verborgenen.
"Meine Schwester ist meine Mutter". Ulrike M. Dierkes wurde 1957 geboren, weil ihr Vater seine älteste Tochter ab dem siebten Lebensjahr vergewaltigte. Mit 13 wurde das Mädchen vom Vater schwanger. "Ein Kind der Blutschande", wie es damals hieß. Ein Bluttest gleich nach der Geburt überführt den Vater, er kommt in Haft. Nach der Entlassung kehrt er in die Familie zurück, der Missbrauch geht weiter. Es folgt eine erneute Verurteilung und Gefängnis. Ulrike wird erzählt, der Vater sei im Krankenhaus. 1996 gründet sie den Verein M.E.L.I.N.A. Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e. V.. Vier Hilfesuchende im Monat wenden sich an den einzigen deutschen Verein für Inzestkinder. 2008 bekommt Ulrike M. Dierkes das Bundesverdienstkreuz für ihre Arbeit.
"Ich bin ein Kriegsschadensfall". 13 Jahre und einen Tag ist Winfried Behlau alt, als er es erfährt. Sein Vater fällt 1942 im Krieg. 1946 wird er geboren. Fragen in der Schule, wie das sein könne, und wer sein Vater sei, kann er nicht beantworten. Die Lehrer nennen ihn daraufhin "Bastard". Als er 13 ist, bricht es aus Mutter Martha heraus: "Weißt du wie die kleinen Kinder entstehen? Damals kamen Russen, die haben mich vergewaltigt." Danach spricht seine Mutter nie wieder darüber.
Winfrieds Versuche blockt sie alle ab, er gibt auf. Bis zu ihrem Tod, sie wird 102, gibt es keine Klärung für ihn, der unter jahrelangen Depressionen und Suizidgedanken leidet. Bis eine Reporterin einer Kirchenzeitung über einen Leserbrief auf seine Geschichte aufmerksam wird, hält Behlau seine Herkunft geheim. Er nimmt an einer Studie der Universität Leipzig teil, gründet den Verein Distelblüten Russenkinder und hilft heute anderen Betroffenen mit Kontakten und Informationen.
Mindestens 200.000 Kinder von alliierten Soldaten und deutschen Müttern kamen nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland zur Welt. Sie entstanden oft durch Vergewaltigungen oder weil ihre Mütter Sex gegen die knappen Lebensmittel tauschen mussten. Auf der Straße und in der Schule waren sie damals nur die Russenkinder, die Amikinder, die Mongolenkinder. Das Thema ihrer Herkunft war für viele Betroffene lange ein Tabu, zu groß die Scham. Auch aus inzestuösem sexuellen Missbrauch geborene Kinder wissen oft nicht, wer ihr Vater ist. Das hat Folgen für ihr ganzes Leben.
Es wird gestaunt und gelacht: Beim Test eines fliegenden Balls fühlt sich Ingrid zurück in die Kindheit versetzt. Während Matthias mit Gartenkrallen teuflisch ans Beet geht, sucht Detlef spielerisch seine innere Mitte. Roland und Steffi erklären nebenbei, was der beste Klebstoff in ihrer Beziehung ist und zur Krönung eröffnen Detlef und Nicole mit der "Spyra One" - Pistole ein Duell im kühlen Nass! Am Ende zählt das Urteil: HOT oder SCHROTT?
In einer Kleinstadt verschwinden an Thanksgiving zwei Teenager nach einem harmlosen Streich. Wenig später meldet sich ein Mann - er habe beide aus Notwehr getötet. Was als Streich begann, endet in einem Albtraum. Doch kann man seiner Aussage glauben?
Bei kalter Witterung tragen die Fans häufig mehrere Kleidungsschichten, unter denen sich leicht Gegenstände verstecken lassen. Dennoch müssen die Sicherheitskräfte bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt gewährleisten, dass niemand verbotene Gegenstände ins Stadion einschmuggelt. Wenn Schnee fällt, besteht zusätzlich Rutschgefahr, was zu Verletzungen führen kann. Und in dieser Woche sind die Pittsburgh Steelers zu Gast in Ohio. Bei Spielen gegen den Erzrivalen ist die Stimmung in der Arena aufgeheizt. Haben die Sicherheitskräfte die Situation unter Kontrolle?
Die achtjährige Jolina lebt mit ihren sieben Geschwistern in Rastatt. Ihre Familie steht unter ständiger Beobachtung des Jugendamts, das die Kinder jederzeit in Obhut nehmen kann. Wird Jolina ihre Familie verlassen müssen?
Der durchschlagende Erfolg von TikTok ist nicht nur ein unternehmerischer. Die Videoplattform hat auch eine große politische Bedeutung: Die 2024 weltweit am häufigsten heruntergeladene App macht amerikanischen Tech-Unternehmen Konkurrenz und verschärft damit den Konflikt zwischen den beiden weltweiten Vorreitern der digitalen Entwicklung: den USA und China. Wie geht Washington damit um? Kann es die populäre chinesische Plattform schwächen und die eigene mediale Vormachtstellung sichern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der zweite Teil der Dokumentation.
Die Dokumentation widmet sich der Geschichte der Erdölindustrie in Österreich und stellt sie in den Kontext internationaler Ereignisse.
Erdöl ist eine der wichtigsten Energiequellen der Gegenwart und gleichzeitig eine der umstrittensten. Viele weltpolitische Zerwürfnisse hatten ihren Ausgangspunkt beim Zugang zum Rohstoff Öl und mündeten in Krisen und Kriegen.
Die Geschichte der österreichischen Erdölindustrie begann in der Zeit der Monarchie, als auf den Erdölfeldern Galiziens, des heutigen Polens, das "schwarze Gold" gefördert wurde. In den Jahren des Nationalsozialismus wurde die Erdölwirtschaft "germanisiert". Für die Kriegswirtschaft des Dritten Reiches nahm die "Ostmark" eine bedeutende Rolle ein, 1944 lag etwa der österreichische Anteil an der Erdölproduktion innerhalb des Deutschen Reiches bei über 60 Prozent.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs und nach Abschluss des Staatsvertrags wurde 1956 die ÖMV gegründet, heute als teilprivatisiertes Unternehmen OMV immerhin einer der führenden Öl- und Gaskonzerne Mitteleuropas. Wie sich die Ölindustrie in Österreich unter geänderten weltpolitischen Bedingungen bis hin zur aktuellen Energiekrise entwickelt hat, erzählt Regisseur Alfred Schwarz in einer spannenden Doku-Rückblende.
1949 wird die DDR gegründet. Auf den jungen Staat richten sich große Hoffnungen. Doch schon vier Jahre nach der Gründung kulminieren Wut und Enttäuschung in einem Volksaufstand. Für die einen ist ihre Gründung der Beginn eines Aufbruchs - für die anderen ist die DDR schon früh gescheitert. Die DDR will ein Gegenentwurf zur Bundesrepublik Deutschland sein. Ein besseres Deutschland - ganz nach sowjetischem Vorbild. Am 7. Oktober 1949, nicht einmal ein halbes Jahr nach der BRD, wird die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Mit großen Erwartungen: In der DDR soll ein gerechter "sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern" entstehen. Doch die Wirtschaft kommt schwer in Gang. Die Reparationsleistungen, die Einführung der Planwirtschaft und die Konzentration auf die Schwerindustrie führen schon bald in die Mangelwirtschaft. Aus zunehmendem Unmut kommt es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand. Ohne den Einsatz sowjetischer Panzer hätte die Geschichte der DDR hier bereits enden können. Immer mehr Menschen fliehen, bis die Berliner Mauer ab 1961 jeden Fluchtweg versperrt. Die dreiteilige ZDFinfo-Doku-Reihe "Das war die DDR" beleuchtet die über 40-jährige Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik. Dabei kommen prominente Zeitzeugen und Historiker zu Wort.
Alle suchen nach der großen Liebe. Doch viele übersehen dabei vielleicht die Freundschaft. Die Wissenschaft zeigt: Freundschaft ist eine außerordentliche Kraft. Sie formt unsere Identität, stärkt das Wohlbefinden und hat sogar das Potential, das Leben zu verlängern. Doch was entscheidet darüber, mit wem man sich befreundet? Warum werden Freunde gerade in der Pubertät regelrecht zu Magneten? Und hat die Freundschaft in Zeiten zunehmender Einsamkeit und Digitalisierung überhaupt eine Chance oder ist gerade sie der Kit, der zusammenhält?
Als Thronfolger Franz Ferdinand auf seiner Weltreise in die Vereinigten Staaten von Amerika kam, war er erstaunt, wie frei und unverblümt die Presse dort über ihn berichtete. Amerika - das war ein freierer Boden als das heimatliche Österreich, das dämmerte dem Habsburger rasch. Kaiser Franz Joseph setzte nie zur Überfahrt über den Atlantik an, aber er empfing eine Reihe prominenter Amerikaner bei sich zur Audienz: etwa den Ex-Präsidenten Theodore Roosevelt oder den Autor Marc Twain. Der Erfinder Thomas Alva Edison hatte weniger Glück: Er suchte bei seinem Wien-Aufenthalt zwar um eine Begegnung mit dem Kaiser an, dessen Terminplan war jedoch leider zu voll für ein solches Treffen. Noch war kein Erster Weltkrieg ausgebrochen, noch haftete den Vereinigten Staaten nicht das Image einer Weltmacht an. Habsburg und die alte europäische Welt fremdelten mit dieser Demokratie am anderen Ende der Welt. Trotzdem verschob sich das kulturelle Gefälle bald zugunsten Amerikas: Moden wie etwa die Amerikanischen Bars schwappten bis nach Wien. Und bei der Wiener Weltausstellung 1873 punkteten die USA mit innovativer Technik wie Otis' gesichertem Personenaufzug. Die Autoren Andreas und Carola Augustin und Regisseur Stefan Gavac erzählen in dieser Produktion, wie Habsburg den neuen Westen entdeckt hat.
Die Beschreibungen von vermeintlichen UFOs gleichen sich, unabhängig von der geografischen Lage oder Kultur. Die Folge präsentiert die Top Ten der außerirdischen Ingenieurskunst: Von V-förmigen Flugobjekten bis zu der so oft gesichteten "Fliegenden Untertasse".
Der Streit von Spice und Erica Mena erschüttert alle. Ericas Erinnerung an die Ereignisse wird in Frage gestellt, was für Uneinigkeiten zwischen Freunden sorgt. Kirk überrascht Rasheeda und die Gruppe mit einem Bahamas-Abenteuer!
Im September 1995 wird die 76-jährige Josephine Galbraith tot auf ihrem Bett in Palo Alto, Kalifornien, gefunden. Die Frau hat einen roten Gürtel um den Hals gewickelt, der sie scheinbar erwürgt hat. Die Familie der Verstorbenen geht von einem Selbstmord aus, doch dann wird Josephines Mann Nelson verhaftet ...