Der 3. März 1986 markiert einen der wichtigsten Schicksalstage der Zweiten Republik. Mit dem Erscheinen des profil-Artikels über die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims beginnt eine Auseinandersetzung, die Österreich nachhaltig verändert.
Die neue ORF-III-Dokumentation von Judith Doppler bleibt nicht bei diesem Moment stehen. Sie folgt den Linien, die sich bereits zuvor abzeichnen, greift den ersten öffentlichen Vorwurf auf und erzählt von einer Gesellschaft im Wandel, von Medien, die beginnen, anders zu arbeiten, und von einem Generationenkonflikt, der zunehmend sichtbar wird.
Archivmaterial und Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Erwin Pröll, Marika Lichter, Monika Sommer und Eva Novotny machen den Moment zum Brennglas der Geschichte und zeigen, was dieser Aufbruch ausgelöst hat und was davon geblieben ist.
Das "weiße Griechenland" - nur eine Illusion? Auf Tempeln und Statuen des alten Griechenlands finden sich winzige Farbspuren. Mit modernster Technologie und experimentellen Rekonstruktionen bringen Forschende die leuchtenden Pigmente von Parthenon, Delphi und Knossos zurück und zeigen eine farbenprächtige Antike voller Leben, Ausdruckskraft und überraschender Kolorierungen.
Die heutige Auktion findet in Orange, Kalifornien, statt. Darrell hat seine linke Hand dabei und auch Barry will die Konkurrenz ordentlich in die Mangel nehmen. Er versucht, den Preis für das erste Lager in die Höhe treiben. Doch sein Plan geht nicht auf, als er bemerkt, dass niemand mitbietet ...
Weltweit tauchen immer wieder rätselhafte Funde auf. Auch in dieser Staffel von "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Menschen nutzen seit Jahrtausenden unterschiedlichste Methoden, um sich zu verständigen. Vieles wurde bereits entziffert, doch so manche Nachricht aus der Vergangenheit entzieht sich bis heute hartnäckig der Entschlüsselung. Als der berüchtigte Seeräuber Olivier Le Vasseur 1730 auf der Insel La Réunion hingerichtet wird, hinterlässt er ein Vermächtnis, das Schatzsucher bis heute in Atem hält: ein Pergament mit einer verschlüsselten Nachricht, die angeblich zu dem von ihm versteckten Schatz führt. Fast 200 Jahre galt das Schriftstück als verschollen, doch 1923 tauchen plötzlich Hinweise darauf auf. Trotz scheinbar erfolgreicher Dechiffrierung wurde der Schatz bis heute nicht gefunden. Ein anderes Manuskript, das ein Büchersammler 1912 angeblich in einer alten Jesuiten-Bibliothek entdeckte, gibt Wissenschaftlern weltweit bis heute Rätsel auf. Das vollständig in einer bis heute unbekannten Schrift verfasste Buch ist nach seinem Entdecker benannt und als Voynich-Manuskript bekannt. Die heute noch erhaltenen 102 Seiten sind mit zahlreichen Abbildungen versehen, die eine Einteilung in sechs Kapitel nahelegen, die sich anscheinend unter anderem mit pharmazeutischen, astronomischen und astrologischen Themen beschäftigen. Viel mehr lässt sich nicht sagen. Noch nicht einmal schriftliche Nachrichten sind am Sonnentor in Bolivien oder zu den sogenannten Sajama-Linien überliefert, Tausenden geradlinig angelegten Pfaden, die eine Region des bolivianischen Altiplano in der Nähe des Vulkanes Sajama durchziehen. Wer sie warum gemacht hat, wirft bis heute Fragen auf. Anders sieht es aus bei dem Kalender der Maya oder den ägyptischen Hieroglyphen. Ihre Entzifferung hat der Wissenschaft untergegangene Welten neu erschlossen. Die von Harald Lesch präsentierte Sendung richtet das Hauptaugenmerk neben der Präsentation von scheinbar Unerklärlichem auf neuere Forschungen, die Lösungsansätze bieten.
Unzählige Legenden ranken sich um das Volk der Amazonen. Ihre Spuren lassen sich überall auf der Welt finden, nicht nur in der antiken, sondern auch in der Neuen Welt. Antike Autoren berichten von kühnen Reiterinnen, die selbst die härtesten Krieger das Fürchten lehrten. Sie stammen angeblich aus den Steppen Eurasiens, doch bisher ist jeder Versuch gescheitert, ihre Heimat zu lokalisieren. Sie waren kämpfende, männermordende Frauen, die den Griechen Angst und Schrecken einjagten. Weit im Osten der antiken Welt sollen sie gelebt haben, so die Legende. Prof. Jochen Fornasier gräbt zusammen mit ukrainischen Kollegen in der alten griechischen Kolonie Olbia. Die Stadt am Schwarzen Meer, östlich von Odessa gelegen, gilt als Tor zur Welt der Skythen. Und in jenem legendären Reitervolk aus den Steppen des Ostens vermuten die Forscher um Fornasier die Ursprünge des Amazonen-Mythos. Die Grabungen zeigen, dass die Griechen in Olbia in regem Austausch mit den Steppenvölkern des Ostens standen und von dort nicht nur Waren, Sklaven und goldenen Schmuck bezogen, sondern auch Nachrichten und Geschichten. Gräberfunde von mit Waffen bestatteten Frauen sind ein eindeutiges Indiz dafür, dass es unter den Steppenvölkern zumindest einige Kämpferinnen gegeben haben muss. Doch die Forschungen in Olbia zeigen auch, dass sich das Amazonen-Volk sehr schwer fassen lässt. Aber nicht nur in Asien soll es Frauen gegeben haben, die wie Männer kämpften. In der Neuen Welt verdankt ihnen angeblich einer der längsten Flüsse der Erde seinen Namen, und in Afrika ist die Erinnerung an sie bis heute lebendig. Die Spur der geheimnisvollen Kriegerinnen zieht sich von der Antike bis in die Gegenwart. Neue Ausgrabungen in der Neuen und der Alten Welt bringen Licht in das Dunkel um die rätselhaften Amazonen.
Die Doku-Reihe fördert wieder verblüffende neue Erkenntnisse über die Vergangenheit zu Tage. In dieser Folge: Das Grab des Tutanchamun mit seinen kostbaren Schätzen ist nach wie vor der größte archäologische Fund aller Zeiten. Nun, da alle 5.000 Grabbeigaben im Großen Ägyptischen Museum zusammengeführt wurden, enthüllen sie eine bisher verborgene Seite seines Daseins als Pharao: sie erzählen von seinem Leben nach dem Tod.
Ein unbekannter Killer ermordete zwischen 1968 und 1969 mehrere Menschen in der Gegend um San Francisco. Er verhöhnte die Polizei, indem er den Ermittlern kryptische Nachrichten hinterließ, die nicht gelöst werden konnten. Laurence Fishburne stellt einige Theorien zu dem Fall vor, die möglicherweise Licht ins Dunkel bringen könnten.
Sie glitzern wie Schätze und atmen den Geist vergangener Zeiten. Hinter dem Steuer dieser Legenden saßen Helden, die Geschichte schrieben. Heute jagen Sammler auf der ganzen Welt nach den seltensten Exemplaren - und zahlen dafür fast jeden Preis. Diese Reise führt zu rollenden Ikonen, deren Geschichten ebenso kostbar sind wie ihr Wert. Wer sie einmal erlebt, versteht, warum aus Autos Kultobjekte wurden.
Südostasien ist voller Naturschätze und kultureller Vielfalt. Die Reihe "Traumziele Südostasiens" stellt die faszinierende Region vor. Diese Folge führt auf die Philippinen und nach Vietnam. Der Film gibt Einblicke in Naturwunder wie die Tropfsteinhöhlen von Puerto Princesa auf den Philippinen, zeigt seltene Tiere wie den Koboldmaki und stellt traditionelle Kulturen ebenso vor wie die Einflüsse des Kolonialismus und das Leben der Menschen in Landschaften wie dem vietnamesischen Mekongdelta. Die Reise führt von Korallenriffen durch Regenwälder und historische Städte bis auf den über 3000 Meter hohen Fansipan in Vietnam.
Die Zollbeamten am internationalen Flughafen von Auckland müssen sich mit mehreren Pässen und mehreren Identitäten auseinandersetzen, ein neuseeländischer Landwirt hat eine Menge amerikanischer Wildtiere, die vom MPI kontrolliert werden müssen, und eine kanadische Drogenabhängige kommt mit Entzugserscheinungen und ihrer eigenen Mini-Apotheke an.
Eine kalifornische Frau kommt mit einer bizarren Hintergrundgeschichte, die direkt aus der Tastatur eines Hollywood-Drehbuchautors stammen könnte, in Neuseeland an. Ein Mann aus Tonga reist mit einer Tabakmenge, die 600-mal über dem Grenzwert für zollfreie Waren liegt, und im internationalen Postzentrum geht es um Schmuckschädel, die mit Sehnenresten verziert sind.
Bei Traves' Internet-Bekanntschaft Candy scheint es sich um einen klassischen Betrugsfall zu handeln. Doch mit jedem weiteren Puzzleteil tauchen größere Lügen auf, als die Jungs erwartet haben.
Dylan ist total in ein wunderschönes Model voller Geheimnisse verliebt. Angesichts der bekannten Alarmsignale denken Nev und Max, der Fall sei schnell gelöst. Doch die Wahrheit ist noch schräger als gedacht.
Die Doku-Reihe fördert wieder verblüffende neue Erkenntnisse über die Vergangenheit zu Tage. In dieser Folge: Auf der südschwedischen Insel Öland wird ein grausiger Fund gemacht: in der Burganlage Sandby Borg finden sich bei Ausgrabungen Dutzende von menschlichen Opfern aus der frühen Eisenzeit. Ein Team von Archäologen versucht, den 1.500 Jahre alten Kriminalfall mit Hilfe modernster Forschungsmethoden zu lösen.
Bei "Blackbeards" Schatz handelt es sich um einen legendären Piratenschatz, der nie geborgen wurde. Zwar wurde das Wrack von Blackbeards Schiff gefunden, doch Gold und Juwelen kamen nicht zum Vorschein. Laurence Fishburne geht der Legende um den Schatz auf den Grund.
Von Sumatra im Westen des indonesischen Archipels geht die Reise nach Singapur und Malaysia - mit Einblicken in letzte naturbelassene Regenwälder und den Großstadtdschungel moderner Metropolen. In Singapur und der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur leben Menschen verschiedenster Religionen und Kulturen friedlich nebeneinander. Auch ein Teil der Insel Borneo gehört zu Malaysia. Dort liegt der 4095 Meter hohe Kinabalu im Zentrum einer imposanten Bergwelt. Sumatras Lage direkt am Pazifischen Feuerring macht sich durch zahlreiche aktive und ruhende Vulkane bemerkbar, aber auch durch gefährliche Erbeben und Tsunamis.
Ein amerikanischer Reisender wird an der Grenze angehalten, weil er nicht weiß, dass sein Rezept für medizinisches Cannabis außerhalb der USA nicht gültig ist. Bei der Luftfracht gibt es einen ungewöhnlichen Fund, der als letztes auf der Liste des Zolls steht, und ein Neuseeländer gibt seiner über 70.000 km entfernten Mutter die Schuld für den illegalen Inhalt seiner Tasche.
Sieben Jahre lang, von 1938-1945, war Österreich Teil des Deutschen Reichs unter dem NS-Regime Adolf Hitlers. Es war eine Schreckensherrschaft, doch viele Österreicherinnen und Österreicher waren selbst Mitglieder der NSDAP und auch aktiv an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt. Nach Kriegsende 1945 versuchte Österreich zunächst, diese Zeit weitgehend zu verdrängen. Nationalsozialismus und Holocaust blieben viele Jahre ein Tabu. Die These von Österreich als "erstem Opfer Hitler-Deutschlands" wurde übernommen und prägte das Selbstverständnis des Landes. Erst die Affäre um die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims und seine persönliche Verantwortung brachte die Aufarbeitung der NS-Zeit ins Rollen. Der Film geht der Frage nach, wie der Umgang mit dem Nationalsozialismus nach 1945 vollzogen wurde - vonseiten der Republik, aber auch von den Österreicherinnen und Österreichern selbst.
Ein Barista, der mit sehr verdächtigen Plänen aus Hongkong einreist, wird von einem Drogenhund des Zolls aufgespürt. Hochriskantes Pflanzenmaterial im internationalen Postzentrum stellt ein Biosicherheitsrisiko dar, und eine rumänische Familie versucht, die Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde davon zu überzeugen, dass sie aus triftigen Gründen in Neuseeland ist.
Pyramiden zählen zu den ältesten Bauwerken der Menschheit. Die geometrische Form findet sich in vielen Kulturen weltweit. Harald Lesch erkundet die Geheimnisse hinter den Monumentalbauten. Weder die meisten noch die größten Pyramiden stehen in Ägypten. Allein in der peruanischen Region Lambayeque erheben sich 260 dieser ungewöhnlichen Bauten. Anders als in Ägypten dienten sie nicht ausschließlich als Gräber der Herrscher, sondern als Palasttempel. Im Westen von Kairo erhebt sich das einzige noch erhaltene Weltwunder der Antike, die Cheopspyramide. Sie und ihre etwas kleineren Nachbarn zählen zu den bekanntesten Bauwerken der Welt. Seit Jahrtausenden ziehen die monumentalen Grabbauten der Pharaonen die Menschen in ihren Bann. Aber die faszinierende geometrische Form ist kein ägyptisches Monopol. Auch der Kaiser im fernen China wählte sie für sein Grabmal - und baute dafür ganze Landschaften um. Pyramiden gibt es rund um die Welt. Von den Maya in Mittelamerika bis in den heutigen Iran. Angeblich soll es sogar in Bosnien 30.000 Jahre alte Pyramiden geben. Wieso findet sich diese Form fast überall - bei sowohl zeitlich als auch räumlich weit entfernten Kulturen, die nichts voneinander wissen konnten? Forschende weltweit fanden heraus, dass jede Kultur ihren eigenen Verwendungszweck für die Pyramide hatte - die Bandbreite reicht vom Grabmal zum Tempel, vom Multifunktionsbau zur Sternwarte bis hin zur blutigen Opferstätte. In Nordperu erheben sich die gigantischen Goldpyramiden von Sicán. Aus Millionen von Lehmziegeln errichtet, war ihr Bau eine enorme Gemeinschaftsleistung, vergleichbar mit den Arbeiten an den Pyramiden am Nil. Archäologen gehen davon aus, dass die Lehmziegel-Megabauten nicht nur für religiöse Zeremonien und als Grabstätte der Herrscher dienten. In der Blütezeit der Kultur nutzten die Herrschaftseliten die Pyramiden als repräsentative Wohngebäude. Und in Krisenzeiten waren sie wohl auch Schauplatz von Menschenopfern. Der erste Kaiser von China, Qin, ließ eine riesige Landschaft zu seiner Grabpyramide umformen. Chinesische Archäologen haben sie bisher nur zum Teil ausgegraben, denn angeblich droht im Inneren eine tödliche Gefahr. Flüsse aus Quecksilber sollen das Innere der Pyramide schützen, so steht es in alten Berichten. Und tatsächlich haben Forscher eine erhöhte Quecksilberkonzentration im Umfeld der Grabpyramide gemessen. Berühmt wurde das Grab bereits vor Jahrzehnten durch die Entdeckung der Terrakotta-Armee. Sie ist eine der wenigen ausgegrabenen Grabbeigaben auf dem riesigen Areal von 56 Quadratkilometern rund um die Pyramide. Welche unermesslichen Schätze mögen Kaiser Qin mit ins Grab gegeben worden sein und dort noch unberührt schlummern? In Mexiko und Guatemala bescheren neue Technologien den Maya-Forschern sensationelle Entdeckungen. Mit dem LiDAR-Scan-Verfahren lässt sich der Dschungel digital entlauben, und es zeigt, was der Boden unter dem Blätterdach verbirgt. Zigtausende bisher unbekannte Bauwerke, darunter etliche Pyramiden, wurden so enthüllt und geben Hinweise darauf, warum das große Maya-Reich kollabierte. In Bosnien stehen die zurzeit wohl umstrittensten "Pyramiden". Geologen sehen in einem pyramidenförmigen Berg nur eine Laune der Natur, andere ein 30.000 Jahre altes Bauwerk. Für viele Esoteriker ist die bosnische Sonnenpyramide mittlerweile zu einem Pilgerort geworden. Sie sind davon überzeugt, dass an dem Berg kosmische Energien wirken. Harald Lesch sortiert die Argumente, die für oder gegen ein uraltes Bauwerk sprechen. Diese und weitere rätselhafte Bauten stellt Harald Lesch in der neuen Folge "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie: Pyramiden" vor.
Das Geheimnis der Hieroglyphen: Champollions Geniestreich
F 2022
92'
Mit der Entschlüsselung der ägyptischen Hieroglyphen vor rund 200 Jahren löste Jean-François Champollion eines der größten Rätsel der Menschheitsgeschichte. Doch er vollbrachte diese Meisterleistung nicht allein. An seiner Seite: sein älterer Bruder Jacques-Joseph. Archivmaterial, wissenschaftliche Forschungen und ein neu entdeckter Briefwechsel zwischen Jean-François Champollion und seinem Bruder eröffnen neue Perspektiven auf sein Leben und seine legendäre Übersetzungsarbeit.
Dan Aykroyd erkundet ein mysteriöses geographisches Phänomen im Lake Michigan und weitere wilde und seltsame Orte - darunter eine unheimliche Insel voller Puppen mit einer dunklen Vergangenheit, gasgefüllte explosive Seen, Höhlen, die gefährliche Viren beherbergen, und der unheimlichste Ort in den USA.
Indonesiens Inselwelt ist reich an Traumzielen - vom Taucherparadies Raja Ampat über die von Tempeln geprägten Inseln Bali und Java mit ihren gewaltigen Vulkanen bis hin zu den Urwäldern Borneos. Mit Indonesiens Hauptstadt Jakarta und anderen Millionenstädten zählt die Insel Java zu den am dichtesten besiedelten Regionen der Erde. Mit fast 360 verschiedenen Bevölkerungsgruppen ist die Anzahl der Völker und Ethnien in Indonesien so hoch wie nirgends sonst. Auf den zahlreichen indonesischen Inseln mit unterschiedlichen klimatischen und geologischen Bedingungen entwickelte sich eine Vielfalt an Lebensräumen und einzigartigen Tierarten, wie die riesigen Komodowarane oder den bizarr anmutenden Nasenaffen.
Als Amtsbote Hannes ist der Schauspieler Albin Braig im SWR ein Garant für hohe Einschaltquoten. Das Porträt gibt erstmals einen sehr persönlichen Einblick in das Leben und Wirken des schwäbischen Ausnahmekünstlers. Private Familienaufnahmen, viele SWR-Archivschätze und exklusives, neues Material zeigen die ungewöhnliche Erfolgsgeschichte eines fleißigen Schaffers, der bodenständig geblieben ist.
In Kairo, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Pyramiden von Gizeh, entsteht ein Museumsbau der Superlative - das Grand Egyptian Museum , das größte archäologische Museum der Welt.
Es wird als die vierte Pyramide bezeichnet. Herzstück des neuen Museums soll der Grabschatz des Tutanchamun sein, den der Brite Howard Carter 1922 entdeckte. Erstmals in der Geschichte werden alle rund 5000 in seinem Grab gefundene Objekte ausgestellt.
Der Film begleitet die Entstehung dieses Museums.
Für die Ausstellung vorbereitet werden die vielen Objekte in den hochmodernen Laboratorien des Museums. Hier sollen unter Nutzung modernster Forschungskenntnisse und mit den besten Apparaten alle Exponate konserviert und für die Ausstellung vorbereitet werden. Für jedes Material gibt es andere Experten und ein anderes riesiges Labor - für Holz und Metall genauso wie für Textilien und Stein.
Die Grundfläche des neuen Museums erstreckt sich über 50 Hektar. Die Ausstellungsfläche beträgt 40.000 Quadratmeter. Wenn alles fertiggestellt ist, sollen mehr als 50.000 Exponate gezeigt werden, 30.000 davon waren noch nie zuvor zu sehen. Es entsteht das größte archäologische Museum der Welt.
Auch die Ausstellungspräsentation mit ihrem interaktiven Multimediakonzept soll neue Maßstäbe setzten. Damit angesprochen werden sollen vor allem auch junge Menschen. Das Konzept dafür wurde vom Stuttgarter Atelier Brückner entwickelt.
4. November 1988. Es ist ein ungewöhnlich kalter Tag. Ganz Österreich schnippt zum Dauerbrenner "Don´t worry be Happy". Am Abend steht die Premiere von Thomas Bernhards "Heldenplatz" am Programm des Burgtheaters. Das Stück ist eine Abrechnung mit der Nachkriegsgeschichte, die seit Wochen die Gemüter erregt. Dazu kommt ein Bundespräsident, der sich - wie eine Bernhard-Figur - wehrhaft gegen die Erinnerung stemmt. Kurt Mayer dokumentiert die Geschehnisse um die heiß umkämpfte Theater-Aufführung als Denkstück verweigerter historischer Wahrheit.
Für Leonie läuft es bei der Leichtathletik-WM gut. Sie schafft 3,81m und gewinnt die Silbermedaille. Auf Veronika wartet hingegen eine besondere Überraschung: Ein Bungee-Sprung! Daniel trifft bei seiner ersten EM auf harte Gegner. Auch Nalani muss im Halbfinale kämpfen. Währenddessen ist Alex stolz auf seine Leistung bei der WM in Toronto. Zurück in Deutschland wartet auf ihn sein Idol: Dirk Nowitzki.
Mit Veronika Aigner, Nalani Buob, Alexander Budde, Daniel Goral, Adam Karas, Leonie Düring
Ein neuseeländischer Pirat gerät in einen raffinierten Betrug, während die Einwanderungsbehörde den Angaben eines singapurischen Passagiers mit mysteriösem Rendezvous nachgeht. Gleichzeitig legt eine Überschwemmung im Biosecurity-Bereich den Flughafen Auckland lahm. In der 11. Staffel begleitet die Serie erneut Grenzschützer, Technik und Spürnasen, die mit Präzision illegale Waren, Risiken für die Biosicherheit und unerwünschte Einreisen stoppen.
Ein Undercover-Agent reist von Buenos Aires auf der Suche nach Kokain auf die Kapverdischen Inseln. Im größten Frachtterminal Südamerikas in Bogotá werden in Sportausrüstung Metalltuben mit Rauschgift gefunden. Am Grenzübergang zwischen Mexiko und den USA in Tijuana wird ein Autofahrer geschnappt, der im Kofferraum Medikamente im Wert von 800 Millionen Dollar schmuggeln wollte. Am Flughafen Santiago de Chile fliegt eine Ecstasy-Lieferung auf.
Wenn sich Besucher in der Arena der Cleveland Browns nicht an die geltenden Regeln halten, drohen ein Stadionverweis, Arrest oder ein möglicher Ausschluss vom Kartenkauf für zukünftige Veranstaltungen. Das gilt beispielsweise für Fans, die anstößige oder vulgäre Kleidung tragen, sowie für Anhänger, die andere Menschen beleidigen oder belästigen. Auch der Spielstand hat Einfluss auf das Geschehen. Läuft es nicht gut für das eigene Team, macht sich bei einigen Frust breit. Die Stimmung kippt und das Sicherheitspersonal muss häufiger eingreifen.
Zwei Extremkajaker wagen als Erste die Abfahrt auf dem Rio Blanco in Patagonien - von einem abgelegenen Gletschersee bis zum Ozean, durch ungezähmte Landschaft und wildes Wasser.
Forscher weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Funde. In dem Zweiteiler "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Menschen haben in der Vergangenheit Unglaubliches geschaffen. Mit einfachsten Mitteln schufen sie Bauwerke und Artefakte, die bis heute Fragen aufwerfen. Wie konnten solche Leistungen ohne das heutige technische Wissen gelingen? Vor allem Kunstwerke schriftloser Kulturen geben oft Rätsel auf. In Göbekli Tepe entstanden die ersten Tempelbauten bereits vor 12.000 Jahren. Am Indus verfügten ganze Städte bereits im 3. Jahrtausend vor Christus über eine aufwendige Wasserversorgung und Kanalisation. Zur gleichen Zeit bewegte man in England tonnenschwere Steine über Hunderte Kilometer, um den Steinkreis von Stonehenge zu errichten. Goldschmiede trieben das kostbare Metall vor 3000 Jahren zu fast einem Meter hohen Goldhüten, Steinmetze fertigten in Costa Rica riesige, fast perfekte Steinkugeln, und in Griechenland baute ein genialer Wissenschaftler lange vor der Zeitenwende eine Maschine, mit der die Bewegungen der Gestirne vorausberechnet werden konnten, und lieferte selbst eine Gebrauchsanweisung dazu.
Von Myanmar führt die Reise dieser Folge durch Laos und Kambodscha bis Thailand. Landschaften, geprägt von alten Hochkulturen und den lebendigen Weltreligionen Buddhismus und Hinduismus. Einzigartige Baudenkmäler lassen sich in Südostasiens Norden entdecken: Paläste und Pagoden wie in Amarapura, einst Hauptstadt von Burma, heute Myanmar. In Kambodscha liegt die weltbekannte Tempelanlage von Angkor Wat im historischen Königreich der Khmer. Vor allem der Mekong und seine Nebenflüsse bilden die Lebensader dieser Länder Südostasiens.
Am Flughafen Auckland endet eine Reise abrupt, als bei einem Brasilianer eine große Menge Kokain im Koffer entdeckt wird. Währenddessen bringt eine Frau mit nicht deklarierten Samen die Biosecurity-Beamten an ihre Grenzen. Bei der Einwanderungsbehörde versucht eine Ehefrau verzweifelt, den illegalen Aufenthalt ihres Mannes zu vertuschen. Die Folge zeigt, wie schnell Routine in brisante Entscheidungen umschlägt.
Dan Aykroyd und sein Team spüren die seltsamsten und bizarrsten Todesfälle der Geschichte auf: Im Jahr 1814 tötet die Bierflut von London acht Menschen. Und: Im Jahr 1919 wird die Stadt Boston nach einer Explosion von einer meterhohen Flutwelle aus Melasse überrascht.
In Buenos Aires wecken zwei Pakete nach Afghanistan das Interesse der Zollbeamten. In der Kinderbücherlieferung ist Kokain versteckt. An der Grenze zwischen Mexiko und den USA stößt eine Polizeistreife auf ein verlassenes Meth-Labor. An der Grenze zwischen Chile und Peru wird ein Mann geschnappt, der gebrauchte Autoteile schmuggeln will. Ein Mann, der per Taxi nach Brasilien einreisen will, hat Waffen und Munition bei sich.
Eisiges Wakeboard-Abenteuer für Felix Georgii, Dominik Gührs & Dom Hernler in Schweden: Die Pros trotzen den Minusgraden und fahren in tiefgefrorenen Wetsuits Lines mit Features aus purem Eis.
"Metropolitana di Napoli" ist der Name der U-Bahn in Neapel. Der Erweiterung der Linea 1 stehen nicht nur archäologische Funde im Weg, sondern auch Erdbeben und die Lage der Stadt.
An keinem Ort einer Großstadt spiegelt sich die Vielfalt an Menschen und Kulturen so wider wie in den Zügen, Tunneln und Schächten einer U-Bahn. Die Reihe "Metrokosmos" porträtiert europäische Städte aus der Perspektive der U-Bahn. Diese Folge zeigt Neapel.
Zwei Stationen der U-Bahn sind sogar mit einer Steigungsspirale verbunden, um die unterirdischen Höhenmeter auf kurzer Distanz zu überwinden. Eine Fahrt mit der Linea 1 endet nicht nur direkt am Meer, sondern gleicht auch einem Museumsbesuch.
Dr. Nassif und Dr. Dubrow werden von einer Patientin aufgesucht, die schon mehr als eine Schönheitsoperation hinter sich hat. Die junge Frau ist allerdings immer noch nicht zufrieden mit ihrem Aussehen und wünscht sich von den beiden Chirurgen nun eine Korrektur ihres Kiefers. Außerdem steht eine schwierige Brust-Operation an und ein Unfallopfer hofft darauf, dass die Ärzte etwas gegen ihr vernarbtes Gesicht unternehmen können.
Die Affäre um Kurt Waldheim dominiert die Schlagzeilen. Heinz Nussbaumer zeichnet ein Bild von der Affäre rund um den wie zum Trotz gewählten, international isolierten Bundespräsidenten. Während Waldheim die Einreise in die USA verwehrt bleibt, erklimmt ein junger Österreicher mit "Rock me Amadeus" den ersten Platz der amerikanischen Charts. Musikerkollege und Intimus Peter Vieweger erinnert sich an Falco. Auch die Uraufführung von Thomas Bernhards Stück "Heldenplatz" sorgt für Aufregungen und Proteste. An den Aufstieg Jörg Haiders erinnert sich Siegfried Kampl. 1989 fällt der Eiserne Vorhang, die Grenzen sind offen: der ehemalige Botschafter und Diplomat Martin Eichtinger lässt diese Tage noch einmal Revue passieren. Noch jedem bekannt ist der Name Franz Fuchs: Eine Serie von Briefbomben erschüttert in den 1990er Jahren das Land, unter den Opfern ist der ehemalige Wiener Bürgermeister Helmut Zilk. Der Untersuchungsrichter Erik Nauta berichtet darüber.
Am Flughafen Christchurch gerät ein schwedischer Reisender wegen seines Gepäcks ins Visier der Behörden. Bei der Einwanderung sorgt die verstörende Geschichte eines südamerikanischen Touristen für Alarm. Währenddessen steht die Biosecurity in Dunedin vor einem Fall, welcher eher an ein Kinderbuch erinnert als an Grenzschutz: Navy, die segelnde Katze. Doch hinter der ungewöhnlichen Geschichte steckt mehr, als es zunächst scheint.