Am 24. März 2015 startet der Germanwings-Flug 9525 in Barcelona mit dem Ziel Düsseldorf. An Bord befindet sich auch eine Schulklasse auf dem Heimflug von ihrer Reise. Wenig später zerschellt der Airbus in den südfranzösischen Alpen, alle 150 Insassen kommen ums Leben. Die schockierende Nachricht von dem Absturz geht um die Welt und erschüttert die Angehörigen der Opfer. Auf der Suche nach der Ursache, überrascht die französische Sicherheitsbehörde bei einer Pressekonferenz: Co-Pilot Andreas Lubitz soll die Maschine absichtlich abstürzen gelassen haben.
Die Nachricht, Co-Pilot Andreas Lubitz habe den Airbus absichtlich abstürzen lassen, schockiert die Öffentlichkeit, Warum hat er 149 Menschen mit in den Tod gerissen? Wie hat er den Sinkflug eingeleitet und dem Kapitän den Zugang ins Cockpit verwehrt. Hat in der Vergangenheit etwas auf eine solche Tat hingewiesen? In der Öffentlichkeit und den Medien wird über seine Motive spekuliert.
Das Tiroler Lechtal ist eine Region, in der der Lech - der letzte Wildfluss Mitteleuropas - frei fließen darf und das Landschaftsbild immer wieder neu formt. Entlang des Flusses begegnet diese "Land der Berge"-Neuproduktion Menschen, die mit großer Leidenschaft ihre Kultur, ihr Handwerk und ihre Umgebung pflegen. Handwerker wie der Bildhauer Ernst Schnöller schöpfen ihre Inspiration aus der Umgebung. Die Geierwally, inspiriert von der Malerin Anna Stainer-Knittel, steht im Zentrum des kulturellen Lebens und wird auf der Freilichtbühne in Elbigenalp lebendig gehalten. Musik, Theater und Handwerk greifen im Tal ineinander. Auch Orte wie die Wallfahrtskirche Maria Schnee oder der "Weg der Sinne" zeigen die spirituelle und künstlerische Seite der Region. In den Bergen führen Menschen wie Bergführer Markus Filzer oder die Wirtsleute der Hermann von Barth Hütte ein Leben nah an der Natur - einfach, nachhaltig und erfüllt.
Die Geschichte eines Ausnahme-Talents, das den Mut hatte, Nein zu sagen - und gerade dadurch einen neuen Weg fand, Ja zu sich selbst, zu seinem Sport und zu seiner Zukunft zu sagen.
Was können wir wissen? Sind wir Teil einer Simulation, oder besteht die Welt in Wirklichkeit nur aus Informationen? Ingolf Baur unterwegs zu den Grenzgebieten menschlicher Erkenntnis.
Kosmologie, Elementarteilchenphysik und die Bewusstseinsforschung sind in Sackgassen geraten. Stehen wir vor der Revolution unseres Weltbilds, oder ist der Mensch einfach zu beschränkt, um die komplexe Realität zu erkennen? Hilft am Ende nur noch Meditation?
In Mývatn im Norden Islands trifft Ingolf Baur Yan Lavallée, Professur für Magmatische Petrologie und Vulkanologie. Lavallée forscht im Feld der experimentellen Vulkanologie. Sein Spezialgebiet: Magma. Er will verstehen, wie es unter unseren Füßen, ganz tief im Erdinneren, wirklich aussieht.
Die Eigenschaften von Magma - dem Stoff, aus dem unser Planet geformt ist - sind noch weitgehend unbekannt. Lavallée will deshalb einen Vulkan anbohren, um Magma im Inneren der Erde dauerhaft beobachten zu können. Das hat vor ihm noch nie jemand versucht. Er hofft so, eines Tages sogar kleinere Vulkane per Magma-Engineering kontrollieren zu können. Hybris? Auf jeden Fall Forschung extrem! Und wer weiß schon, wohin der technologische Fortschritt eine Zivilisation bringen kann.
Elementarteilchenphysikerin Cristina Lazzeroni am Genfer CERN stochert momentan im Dunkeln. Neue plausible Theorien für den Aufbau der allerkleinsten Grundbausteine der Materie fehlen. Auch bei den Kosmologen herrscht Ratlosigkeit. Ihre Messungen der mysteriösen "dunklen Energie", die den Kosmos auseinandertreibt, passen nicht zusammen. Doch ein Weltbild, das größer und umfassender wäre als Einsteins Relativitätstheorie ist nicht in Sicht.
Der Bewusstseinsforscher Steve Fleming in London versenkt sich nicht in die Tiefen des Erdinneren, in die Weiten des Kosmos oder die Welt der Elementarteilchen - seine Domäne ist der menschliche Geist. Er versucht herauszufinden, warum wir überhaupt eine Welt wahrnehmen und keine empfindungslosen Zombies sind. Trotz jahrzehntelanger Forschung ist offen, wie unser inneres Erleben erzeugt wird. Fleming hofft, dass sich das Bewusstseinsrätsel quasi auflöst, wenn die Hirnforschung die einzelnen Funktionen unseres Denkorgans noch genauer versteht.
Womöglich lässt sich ja "ganz einfach" durch jahrzehntelange Meditation erfahren, wie das Bewusstsein funktioniert? Lama Tilmann Lhündrup aus dem Schwarzwald jedenfalls ist überzeugt: Meditation ist eine Wissenschaft, die uns hilft, ganz viele Annahmen über die Wirklichkeit zunächst einmal beiseitezulassen.
Für den englischen Informationsphysiker Melvin Vopson mehren sich die Anzeichen, dass unsere Welt lediglich als Simulation eines gigantischen Quantencomputers der Zukunft existiert. Wir wären dann Avatare in einer virtuellen Welt. Reine Science-Fiction also? Schon möglich, widerlegen lässt sich die Theorie nicht. Ganz sicher wäre das der ultimative Umbruch unseres Weltbilds.
Das neue Event auf dem Kiez: Wird Schneckes Stripcontest ein Erfolg?
7. Staffel
7. Folge
D 2026
92'
Kiezurgestein Schnecke will mit der ehemaligen Personalmanagerin Jana auf der Reeperbahn neu durchstarten: Die beiden setzen auf einen Stripcontest für jedermann - doch sie müssen sich mit der Idee erst noch auf dem Kiez beweisen.
In Las Vegas verschwand eine professionelle Tänzerin spurlos. Ihr Freund war offenbar der Letzte, der sie gesehen hatte. Er konnte aber keinerlei brauchbare Hinweise liefern. Wochenlang ermittelte die Polizei vergeblich. Da die Frau nicht wieder auftauchte, musste man inzwischen vom Schlimmsten ausgehen, aber alle Spuren erwiesen sich als Sackgassen. Plötzlich gab es dann doch einen Hinweis, der den Fall in ein ganz neues Licht rückte.
Die Feuerwehr in Fürstenwalde an der Spree erreicht ein Notruf aus der Nachbargemeinde. Dort steht ein Gebäude in Flammen. Verletzte Personen sind bisher keine bekannt, aber es befinden sich offenbar noch Hunde und Katzen in dem Einfamilienhaus. Der Brand ruft ein Großaufgebot an Rettungskräften auf den Plan. Die Abstimmung will durchdacht sein. In Hamburg piept spät in der Nacht ein Rauchmelder. Während die meisten Bürger tief schlafen, macht sich ein Löschzug auf den Weg zum Einsatzort. Und im ostwestfälischen Bielefeld brennt es in einer Küche.
Das Leben auf der Erde hängt am Licht unserer Sonne. Doch könnten wir dank moderner Technik auch ohne unseren guten Stern überleben? Harald Lesch versucht, diese Frage zu ergründen. Wie lebenswichtig die Sonne ist, zeigt sich, wenn sie fehlt. Vulkanausbrüche und Kometeneinschläge haben die Sonne schon mehrfach in der Geschichte mit Staub verhüllt - und so ganze Arten ausgelöscht. Könnte der Mensch das Fehlen der Sonne meistern und gar ihr Ende überleben? Fast alle Kulturen der Welt verehrten die Sonne aufgrund ihrer Bedeutung für das Leben. Sonnenfinsternisse galten als göttliche Zeichen. Doch schon in der Steinzeit gab es Bemühungen, den Lauf der Sonne und den Rhythmus ihrer Finsternisse zu entschlüsseln. Denn wer das Schwinden des Sonnenlichts vorhersagen konnte, erlangte Macht. Das Verständnis der Himmelsmechanik erreichte im antiken Griechenland einen Höhepunkt. Doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts sollte ein ungewöhnlicher Fund am Meeresgrund unsere Vorstellung von den Fertigkeiten der alten Griechen revolutionieren. Spätestens die moderne Astronomie hat die Sonne endgültig von ihrem göttlichen Thron gestürzt. Doch noch immer gebietet unser Zentralgestirn Ehrfurcht. Denn die Sonne ist ein Feuer spuckender Gigant aus glühend heißem Plasma. Sie macht es den sonnennahen Planeten beliebig schwer, eine lebensfreundliche Atmosphäre zu schaffen. Nur die Erde hat diese Aufgabe gemeistert. Denn sie schlägt die Sonne mit ihren eigenen Waffen. Die Tiefsee, in die nie ein Sonnenstrahl vordringt, sei ein lebensfeindlicher Ort - so glaubte man lange. Doch moderne Expeditionen enthüllten eine Welt voller Leben. Einige Tiefseewesen haben das scheinbar Unmögliche gemeistert: Sie haben eine alternative Energiequelle gefunden. Und das fehlende Licht machen sie einfach selbst. Die Tiefseewesen nutzen Chemolumineszenz, um Licht ins Dunkel zu bringen. Der Mensch hat einen anderen Weg gewählt: Elektrizität. Ihre Erforschung hat manche Wissenschaftler in Lebensgefahr gebracht. Andere haben alles darangesetzt, Profit aus ihren Entdeckungen zu ziehen. Unter ihnen Thomas Edison. Anders, als viele glauben, ist er nicht der wahre Erfinder der Glühbirne. Und doch ist sein Ruhm nicht unbegründet. Dank Elektrizität muss sich der Mensch heute nicht mehr nach dem Lauf der Sonne richten. Auf ihre Energie sind wir aber nach wie vor angewiesen. Doch selbst diese Abhängigkeit soll eines Tages überwunden werden: indem wir die Sonne auf die Erde holen. Die Grundlagen für dieses Projekt wurden schon vor 100 Jahren von Albert Einstein gelegt. Das Zauberwort: Kernfusion. Doch kann der Mensch die titanischen Kräfte, die in der Sonne wirken, tatsächlich bändigen? Auch wenn die Bemühungen des Menschen angesichts der Übermacht der Sonne müßig scheinen, eines Tages könnten sie das Überleben der Menschheit sichern. Denn schon in einer Milliarde Jahren beginnt die Sonne ihren Todeskampf - auf der Erde wird es dann ungemütlich. Die einzige Überlebenschance: die Flucht ins All. Doch um die Herausforderungen interplanetarer Raumfahrt zu meistern und andere Himmelskörper zu besiedeln, werden wir all die Erfahrungen benötigen, die wir beim Versuch, uns von der Sonne zu emanzipieren, gewonnen haben. Nur als Meister des Sonnenlichts können wir das Universum erobern. Harald Lesch zeigt, welche Facetten des Sonnenlichts der Mensch bereits gemeistert hat und welche Herausforderungen ihm noch bevorstehen.
Immer mehr Technik nimmt von unserem Alltag Besitz. Viele fühlen sich von der Entwicklung abgehängt. Was muss Bildung leisten, damit wir mit technischen Errungenschaften Schritt halten? Ob Glühbirne oder Smartphone, die Masse der von Menschen erzeugten Gegenstände übersteigt heute erstmals die der Lebewesen auf Erden. Harald Lesch zeigt, wie es gelingt, technische Entwicklungen so zu nutzen, dass wir von ihnen profitieren und nicht überrollt werden. Unser Leben ist ohne Technik nicht denkbar - und doch macht sie vielen Angst. Mit Technik schaffen wir uns gewaltige Möglichkeiten, aber auch mehr und mehr Abhängigkeiten. Heute sind wir von Dingen umgeben, von denen wir nicht wissen, wie sie funktionieren, wie sie aufgebaut sind und was in ihnen steckt. Und doch haben wir uns mit ihrer Hilfe neue Möglichkeiten erschlossen, um unsere Welt zu erkunden und zu gestalten. Harald Lesch führt uns zu den Pionierleistungen bei der Erforschung der Tiefsee und den aktuellen Herausforderungen bei der Erkundung des Weltalls. Dank technischer Errungenschaften lassen sich die Grenzen der bekannten Welt immer weiter hinausschieben. Wissenschaft und Technik verändern unser Bild von der Welt. Und: So wie die Welt sich ändert, ändern sich auch die Anforderungen an Wissenschaft und Technik. Der Blick in die Vergangenheit zeigt, wie es Persönlichkeiten - beispielsweise Alexander von Humboldt - gelang, Technik so zu nutzen, dass Wissenschaft und Gesellschaft davon profitierten und neue Erkenntnisse möglich wurden. Wie gestalten wir Technik, damit sie uns auch künftig als Werkzeug dient und hilft, die Grenzen unseres Wissens zu erweitern? Und welches Wissen ist erforderlich, damit neue Technik nicht zu Überforderung führt? Zu schnell, zu kompliziert, zu übermächtig - so werden neue technische Entwicklungen oft wahrgenommen. Harald Lesch geht der Frage nach, ob wir nicht irgendwann an eine Grenze stoßen, die uns zwangsläufig vor unseren eigenen Entwicklungen kapitulieren lässt. In Sachen Geschwindigkeit und Genauigkeit können wir mit der Leistung von Maschinen schon längst nicht mehr mithalten. In dieser Konkurrenz sind wir, ist unser Gehirn längst abgehängt. Doch wir verfügen über Qualitäten, die von keiner Maschine, keinem Computer erreicht werden: Flexibilität, Kreativität und Lernfähigkeit. Harald Lesch geht der Frage nach: Was muss ich tun, was muss ich wissen, welche Bildung brauche ich, um die Technik als das Werkzeug zu begreifen, das uns dient und uns nicht beherrscht? Schließlich ist für ihn klar: Computer lösen keine Probleme, sie haben keine!
Für viele ist Kapstadt die schönste Stadt der Welt. Die atemberaubende Landschaft, der Kulturen-Mix und der entspannte Lifestyle machen die spezielle Atmosphäre der Stadt am Tafelberg aus. Im Osten Kapstadts wachsen Weine von Weltruf vor einer atemberaubenden Kulisse. Ganz anders dagegen ist der Tsitsikamma National Park mit seiner nahezu tropischen Vegetation. Südafrika ist kein Land für den schnellen Badeurlaub. Es ist vielmehr die große Reise - für viele die schönste ihres Lebens.
Aurora, 1981: Nach nur zwei Jahren Ehe findet Chuck Hall seine Ehefrau Cheryl Lynn tot in der gemeinsamen Wohnung auf. Die Familienangehörigen haben einen Verdacht, der erst nach mehreren Jahrzehnten mittels einer DNA-Analyse bestätigt werden kann.
Der Apache-Kampfhubschrauber gehört zu den besten seiner Klasse. Das neuste Modell AH-64 E, auch Guardian genannt, wird mit wesentlich stärkeren Motoren als in der Vergangenheit ausgestattet und ist damit schneller und wendiger als sein Vorgängermodell. Eine weitere Innovation im Cockpit: der leistungsstarke Bordcomputer. Mit seiner Hilfe können die Einsatzpiloten bis zu 250 Ziele gleichzeitig anvisieren und mit einer schwenkbaren 30-Millimeter-Kanone, Raketen oder sogar über Drohnen befeuern.
Gert Anhalt begibt sich auf die Spur der Geschichte von Jeffrey Epstein. Die Dokumentation "Wer war Jeffrey Epstein?" zeichnet ein Sittengemälde von Macht, Verbrechen und Manipulation. Der Epstein-Skandal sendet Schockwellen rund um die Welt. Er wirft ein Licht auf die Reichen und Mächtigen. Und auf ihren Umgang mit Moral. Doch wer war Jeffrey Epstein? Wer waren seine Opfer, wer seine finanziellen Förderer und Kunden?
Im Juni 1946 wird das Bikini-Atoll im Pazifik zum Testgebiet für die Operation Crossroads ernannt. Es ist der Beginn einer verheerenden Reihe von Kernwaffenversuchen. Hunderte Fotografen und Kamerateams sollen die Detonationen der Bomben festhalten, um der Wissenschaft neue Erkenntnisse über ihr Zerstörungspotenzial zu liefern - und um Imagefilme zu produzieren. Leichtsinnig gibt die US-Regierung Überlebenstipps in Werbeclips und der Atompilz wird zeitweilig sogar zu einem Symbol der Popkultur.
Eine Reise vom Süden Frankreichs bis in die Auvergne. In Béziers, nahe am Mittelmeer, bedient Anne-Louise Goudier die über 300 Jahre alte Schleusenanlage von Fonseranes. In einem der größten tibetisch-buddhistischen Zentren Europas wird ein Monument für den Frieden gebaut. Und Schafzüchter Maël zeigt, dass es sich lohnt, Träume zu haben. Auf der größten Brücke der Welt, dem Viadukt von Millau, gibt es einen Job mit Panorama-Blick. Und Flore trotzt ihrer Höhenangst und erlebt mit ihrem Gleitschirm hoch in den Lüften die atemberaubende Vulkanlandschaft der Auvergne.
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
Mit der Hilfe namhafter Wissenschaftler erstellten die Nazis Entwürfe für Jagdparks, in denen längst ausgestorbene Tiere wieder zum Leben erweckt werden sollten. Die Idee dieser "Arisierung" der Tierwelt nahm ein völlig absurdes Ausmaß an: Mittels genetischer Manipulationen versuchte man, die Evolution zu kontrollieren. Eine neue Dimensionen des nationalsozialistischen Größenwahns.
Die ersten Fliegerinnen - Zwischen Triumph und Tragödie
A 2025
90'
Melli Beese wird 1911 zur ersten deutschen Pilotin - und behauptet sich in einer Männerdomäne. Gemeinsam mit Lilly Steinschneider und Marie Marvingt gehört sie zu den Pionierinnen der Luftfahrt. Der Dokumentarfilm erzählt, wie diese Frauen gegen Widerstände kämpften und den Weg für heutige Pilotinnen ebneten.
Ein besonders brutales Verbrechen ereignete sich kurz vor dem Weihnachtsfest 2013 in Cleveland, Ohio. Eine fünffache Mutter wurde zuerst angeschossen und dann vom Täter mit dem Auto überfahren. Ein Profi war hier nicht am Werk. Die Beamten schlossen auf eine Beziehungstat und nahmen den Ehemann des Opfers ins Visier. Der wurde prompt zum Hauptverdächtigen, aber es gab zunächst nicht ausreichend Beweise, um ihn vor Gericht zu bringen.
Die Krankenschwester Micki Joe West verschwindet auf dem Weg zur Arbeit. Ein Jahr später erhalten die Ermittler den Hinweis, dass sie angeblich Opfer eines rituellen Kults wurde und in einer Höhle am Flussufer begraben ist. Doch die Polizei findet an dem besagten Ort keine Leiche. Sieben Jahre nach ihrem Verschwinden erhalten die Ermittler einen anonymen Brief mit dem Namen des Mörders von Micki. Ist dieser Brief echt oder erlaubt sich jemand erneut nur einen schlechten Scherz?
Töten Raben Lämmer oder Kälber? Darüber streiten Tierhalter:innen und Naturschützer:innen seit Jahren. Schafe, Rinder, Gänse und Schweine würden von Raben attackiert, sagen Landwirt:innen. Wissenschaftler:innen widersprechen: Raben fressen Aas, sie töten keine gesunden Tiere. Die Dokumentation sucht nach Antworten und zeigt seltene Jagdszenen. Sind Raben gefährlich für Nutztiere?
Die Ardèche, eine Region im Süden Frankreichs, ist so wild und voller Abenteuer wie der gleichnamige Fluss. Ein weltberühmtes Kajakrevier inmitten atemberaubender Natur und ein Ort, an dem große Geschichte geschrieben wurde: Vor 30.000 Jahren bemalten Menschen die Grotte Chauvet so kunstvoll, dass sie heute als "Sixtinische Kapelle der Steinzeit" gilt. Für diesen Film durfte eine NDR-Kamera exklusiv mit Archäologen in die hermetisch abgeschirmte Höhle.
Der Penis ist identitätsprägend. Das zeigt sich vor allem dann, wenn er nicht so funktioniert oder aussieht, wie er soll. Wie dürfen und sollen Mann und Penis heute sein? Und braucht es überhaupt einen Penis, um ein Mann zu sein? Diesen Fragen geht die Doku auf einfühlsame Weise nach.
Drei sehr unterschiedliche Männer berichten offen über ihr Verhältnis zum Penis und ihre Probleme mit ihm. Die Zuschauer:innen erleben sie in intimen Situationen und in ihrem privaten Beziehungsalltag. Der Film hinterfragt die Überhöhung des Penis und zeigt ihn als das, was er ist: ein Wunderwerk der Natur.
Helicobacter Pylori: So gefährlich ist der Magenkeim
45'
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
Eine Reportage über die Privatisierung hunderter Gemeindebauwohnungen in Wiener Neustadt.
Der Gemeindebau gilt in Österreich seit Jahrzehnten als Garant für leistbares und sicheres Wohnen. Für viele Menschen mit geringem Einkommen ist er mehr als nur ein Dach über dem Kopf - er bedeutet Stabilität, Planbarkeit und sozialen Zusammenhalt. In Wiener Neustadt jedoch steht dieses Modell auf dem Prüfstand. Laut ÖVP-Bürgermeister Klaus Schneeberger belasten die Gemeindewohnungen das Stadtbudget jährlich mit einem Defizit von rund vier Millionen Euro. Angesichts dieser Zahlen sieht sich die Stadt gezwungen, rund drei Viertel der Gemeindewohnungen zu verkaufen.
Die geplante Privatisierung sorgt für intensive Debatten - nicht nur in Wiener Neustadt. Auch andere österreichische Kommunen beobachten die Entwicklung genau und prüfen ähnliche Schritte. Ist der Verkauf kommunaler Wohnungen eine wirtschaftliche Notwendigkeit in Zeiten knapper Kassen? Oder markiert er einen grundlegenden Bruch mit der sozialpolitischen Tradition des Gemeindebaus?
Am Schauplatz-Reporterin Beate Haselmayer und ihr Kamerateam waren mehrere Wochen in betroffenen Wohnanlagen unterwegs. Sie haben mit Mieterinnen und Mietern gesprochen, Stimmungen eingefangen und nachgefragt, was der geplante Verkauf für den Alltag der Menschen bedeutet. In der Robert-Stolz-Siedlung etwa herrscht große Verunsicherung. "Die Leute werden überhaupt nicht gefragt, ob sie das wollen", sagt ein älterer Bewohner. Trotz unbefristeter Mietverträge bangen viele um ihre langfristige Sicherheit und fürchten steigende Mieten oder Kündigungen.
Andere wiederum sehen in einem Eigentümerwechsel auch eine Chance: Manche Gebäude sind in die Jahre gekommen, notwendige Sanierungen wurden immer wieder aufgeschoben. Sie hoffen, dass ein privater Investor frisches Kapital bringt und die Wohnqualität verbessert. Zwischen Angst vor Verdrängung und Hoffnung auf Erneuerung zeigt die Reportage, wie tiefgreifend die Entscheidung der Stadt in das Leben hunderter Familien eingreift - und stellt die Frage, wie viel sozialer Wohnbau sich Gemeinden künftig noch leisten können.
Hawaii, Pazifischer Ozean, 7. Dezember 1941: Auf der paradiesischen Insel findet eine der entscheidenden Operationen des Zweiten Weltkriegs statt. Um 7:53 Uhr startet Japan einen Überraschungsangriff auf die in Pearl Harbor verankerte US-Flotte. Das traurige Ergebnis: 2403 Tote, 1178 Verwundete, 188 zerstörte Flugzeuge und 19 beschädigte Schiffe.
Klare Seen, sprudelnde Bäche und die beeindruckenden Berghänge der Tiroler und Allgäuer Alpen machen die reizvolle Landschaft des Tannheimer Tals im Norden Tirols aus. Diese "Land der Berge"-Neuproduktion wirft einen liebevollen Blick auf die Naturverbundenheit und Jahrhunderte alten Traditionen der Region: Wie auf den Almauftrieb im Frühjahr, die Musik der Alphornbläser aus Jungholz, Zöblen und Schattwald oder die alljährlichen Herz-Jesu-Feuer - sowie die vielfältigen Outdoor-Möglichkeiten und Lebensweisen in der Region. So begibt man sich in Bild und Ton auf eine panoramareiche Ballonfahrt, bekommt Einblicke in die Arbeit der örtlichen Bergrettung, erlebt einen Generationswechsel auf der höchstgelegenen Alm des Tannheimer Tals, geht Mountainbiken in den Mühlwaldtrails und Fliegenfischen in den örtlichen Flüssen. Ein Highlight sind die Dreharbeiten der Südverschneidung an der Roten Flüh, die seit den 60er Jahren zu den schwierigsten Freikletterrouten in den Tannheimer Bergen gehört. Eindrucksvoll bebildert "Land der Berge" das Klettervergnügen an der legendären 280 Meter langen Route bestehend aus neun Seillängen. Neben dem inhaltlichen Reichtum der Sendung kommen auch die atemberaubenden Naturaufnahmen nicht zu kurz: Vom bildgewaltigen Schwenk aus schwindelerregender Höhe bis hin zu idyllischen Aufnahmen im Naturschutzgebiet Vilsalpsee. (Doku 2022)
Im Juni 1946 wird das Bikini-Atoll im Pazifik zum Testgebiet für die Operation Crossroads ernannt. Es ist der Beginn einer verheerenden Reihe von Kernwaffenversuchen. Hunderte Fotografen und Kamerateams sollen die Detonationen der Bomben festhalten, um der Wissenschaft neue Erkenntnisse über ihr Zerstörungspotenzial zu liefern - und um Imagefilme zu produzieren. Leichtsinnig gibt die US-Regierung Überlebenstipps in Werbeclips und der Atompilz wird zeitweilig sogar zu einem Symbol der Popkultur.
Nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl 1986 geht ein radioaktiver Fallout über Europa nieder. Infolgedessen wurde das Atomkraftwerk mit einem Schutzmantel aus Beton umhüllt. Doch dreißig Jahre später droht diese Schutzhülle zu zerfallen. Im Wettlauf gegen die Zeit will ein internationales Team den erneuten Austritt radioaktiver Strahlung durch die Konstruktion eines Sarkophags über der Ruine verhindern. Die Dokumentation gewährt einen Blick hinter die Kulissen des Mammutprojekts.
Als sich im texanischen Christus Trinity Mother Frances Hospital unerklärliche Todesfälle häufen, führt das Krankenhaus eine interne Untersuchung durch. Dabei gerät der Pfleger Will Davis ins Visier. Hat er tatsächlich die Patienten mit voller Absicht getötet?
Ein kleines Amseljunges braucht Hilfe und der Doc steht vor einer schwierigen Entscheidung. Außerdem: Schwestern im Doppelpack - die Rhizas mischen mit ihren Dackeln Nalah und Nelly ordentlich die Praxis auf. In der Außenpraxis fährt der Landtierarzt in die nahegelegene Wahner Heide. Hier trifft der Doc auf eine kuschelfreudige Eselsbande, die ihm eine flauschige Auszeit verschafft, bevor dann am Nachmittag eine große Überraschung auf dem Plan steht.
Susi hat Christine zu ihrer Geburtstagsfeier in die Lugner City eingeladen. Ausgerechnet in einer Karaoke-Bar soll die Party steigen. Für die eher unmusikalische Christine ist das eine halbe Katastrophe. Die drei Fragezeichen Michi, Alex und Hansi versuchen sich weiter als Konditoren. Doch das Kuchen-Backen, mit dem die drei Alex' Cousine überraschen wollen, geht ordentlich schief. Jetzt hilft nur noch improvisieren ...
Es ist, als würde die Welt einem geheimnisvollen Takt folgen. Die Planeten im Universum scheinen förmlich zu tanzen. Auch das Leben folgt einem unsichtbaren Dirigenten. Es gibt eine Kraft, der nichts und niemand entfliehen kann - weder die Planeten im Universum noch ein Nilpferd auf der Erde. Die Schwerkraft hält die Planeten nach einem festen Plan in Bewegung und bestimmt alles Leben auf der Erde. Harald Lesch begibt sich auf die Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält. Dazu reist er an ungewöhnliche Orte. Auf einem Rummelplatz testet er die Gesetze der Schwerkraft. Keine andere Kraft der Physik kann so ein großes Vergnügen bereiten. Auf Lanzarote macht sich Harald Lesch auf zu einer Reise Richtung Mittelpunkt der Erde. Noch immer ist das Erdinnere ein Ort voller Geheimnisse. Die Hitze und der Druck machen es für Forscher nahezu unerforschbar. Und doch findet sich ausgerechnet hier der Schlüssel zu dem, was unsere Erde so viel lebenswerter macht als alle anderen Planeten. Die Erdanziehungskraft war auch für die Evolution des Lebens ein entscheidender Faktor. Dabei ist die Wirkweise der Schwerkraft bis heute ein Rätsel. Wissenschaftler beginnen erst nach und nach, diese allumfassende Kraft und ihren Einfluss besser zu verstehen. 2017 erlangten Forscher für den Nachweis von Gravitationswellen aus dem All - ausgelöst durch Ereignisse Millionen von Lichtjahren entfernt - den Nobelpreis. Die Kraft, die Planeten tanzen lässt und ohne die sich das Leben nicht so entwickelt hätte, wie wir es kennen, durchdringt das gesamte Universum. Harald Lesch zeigt auf eindrucksvolle Weise: Nichts entgeht ihrer Wirkung.
Zehn Jahre nach dem verheerenden Unglück lädt Familie Lubitz zu einer Pressekonferenz. Experten weisen auf offene Fragen und Unstimmigkeiten bei den Ermittlungen der Ursache des Absturzes hin. Die plötzliche Änderung der Flughöhe könnte durch einen technischen Defekt erklärt werden. Auch die Eingabe des Codes zur Öffnung der Cockpit-Tür erwies sich schon früher als fehlerhaft. Indizien, die die Ursachen der Flugzeugskatastrophe relativieren.
Eine Woche nachdem der Corona-Lockdown verhängt wurde, tötet Bauunternehmer Rob seine Frau Kelly, eine Rechtsanwaltsgehilfin, und die beiden gemeinsamen Kinder. Anschließend richtet er die Waffe gegen sich selbst. Eine Tat, der kein Streit vorausging, sondern die von langer Hand geplant war. Was brachte Rob dazu, so weit zu gehen? Litt er an Depressionen? War er ein Psychopath? Und welche Rolle spielt das amerikanische Waffengesetz bei dem Fall?
Mit Andreas Meese, Daniel Werner, Daniela Bette, David M. Schulze, Demet Fey, Fabienne Hesse, Hendrick Stickan, Michael Che Koch, Michaela Kametz, Olaf Reitz, Petra Glunz-Grosch, Robert Steudtner, Rolf Berg, Silke Haupt, Thomas Balou Martin
Douce Steiner, Deutschlands einzige Zwei-Sterne-Köchin, führt den "Hirschen" in Sulzburg als Familienbetrieb. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter widmet sie sich ganz dem Essen. In ihrer Küche kreiert sie nur noch das, was ihr wirklich guttut, und lässt sich dabei von ihrer Leidenschaft für erstklassige Zutaten und handwerkliche Präzision leiten.
Am 15. Juni 2015 verschwindet der Ingenieur und Bauunternehmer Sid Cranston in Kingman, Arizona. Sein Bruder Chris und Sids guter Freund Al Blanco machen sich gemeinsam mit der Polizei auf die Suche nach ihm. Doch die Ermittlungen geraten ins Stocken und auch eine groß angelegte Suchaktion bringt kein Ergebnis. Sieben Monate nach Sids Verschwinden erhält Chris einen merkwürdigen Anruf - bringt er endlich die Wahrheit ans Licht?
Nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl 1986 geht ein radioaktiver Fallout über Europa nieder. Infolgedessen wurde das Atomkraftwerk mit einem Schutzmantel aus Beton umhüllt. Doch dreißig Jahre später droht diese Schutzhülle zu zerfallen. Im Wettlauf gegen die Zeit will ein internationales Team den erneuten Austritt radioaktiver Strahlung durch die Konstruktion eines Sarkophags über der Ruine verhindern. Die Dokumentation gewährt einen Blick hinter die Kulissen des Mammutprojekts.
Auf der Insel Malta, in den Gewässern rund um die Hauptstadt Valetta, liegt ein verlassener Ort. Die Anlage ist kunstvoll gestaltet, mit großen Höfen, prächtigen Sälen und atemberaubender Aussicht. Doch der Aufenthalt hier war für Besucher nicht freiwillig - hier saßen sie vor hunderten Jahren ihre Quarantänezeit ab, um ansteckende Krankheiten einzudämmen. Außerdem: Am Ufer der Dnepr, einem der größten Flüsse der Ukraine, steht ein gewaltiger Betonmonolith: der Stalin-Tunnel.
Nach dem Angriff auf Pearl Harbor ist die US-Marine hart getroffen. Die Vereinigten Staaten sind traumatisiert. Aber Pearl Harbor hat noch nicht all seine Geheimnisse offenbart. Dass den Japanern ein solcher Angriff auf die Weltmacht gelingen konnte, überrascht. Manche verdächtigen die Amerikaner sogar, es geschehen haben zu lassen. Auch heute noch sorgt das Ereignis für Spannungen zwischen den Völkern.
Landtierarzt Dr. Dreesen und sein Partner Klaus machen sich mit dem Tiermobil auf den Weg nach Duisburg, um die Arbeit der Streunerhilfe zu unterstützen. Mit Hingabe kümmern sie sich um wilde Stubentiger und handzahme Samtpfoten. Oberste Priorität: Den Duisburgern die Kastration ihrer Fellnasen schmackhaft zu machen. Danach steht ein flauschiger Termin auf dem Programm: Ein Alpakaeinsatz mit Sprechstundenhilfe Tanja sorgt für tierische Abwechslung.
Diese Doku folgt den Spuren von Geld und Einfluss: von New Yorks Immobilienwelt über Washington bis zu internationalen Hotspots wie Singapur, Südostasien und einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen.
"Mandy und Didit - Zwei Leben nach dem Paragliding-Absturz" erzählt die Geschichte von Mandy (37) aus Velbert und Didit (50), einem indonesischen Familienvater. Ihr Leben verändert sich an einem einzigen Tag grundlegend.
Mandy ist neugierig auf die Welt, offen für neue Erfahrungen. Gemeinsam mit ihrem Partner Robin (42) reist sie durch Indonesien. Sie entscheidet sich auf Lombok für einen Paraglidingflug - ein Geburtstagsgeschenk für Robin. Doch beim Start kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall: Eine Windböe erfasst den Gleitschirm und reißt ihn zu früh in die Höhe.
Didit, Helfer des örtlichen Flugteams, versucht, den Schirm am Boden zu halten - obwohl er selbst nicht gesichert ist. Der Schirm hebt mit ihm ab. Sekunden später stürzen sie aus rund 40 Metern in die Tiefe. Mandy und Didit überleben - schwer verletzt.
Für Mandy und Robin steht fest: Didits Eingreifen hat möglicherweise Schlimmeres verhindert. Der Film begleitet Mandy und Robin durch die Monate nach dem Unfall: nach der Rückkehr nach Deutschland, ein Leben zwischen Schmerzen, Krankenhausaufenthalten und der Frage, wie viel Normalität noch möglich ist. Mandy kämpft um jeden Schritt, um Selbstständigkeit, um eine neue Perspektive. Ihr früheres Leben ist unerreichbar geworden.
Gleichzeitig lässt sie der Gedanke an Didit nicht los. Denn während Mandy medizinisch umfassend versorgt wird, endet Didits Behandlung nach zwei Operationen. Ohne klare medizinische Erklärungen, ohne Aussicht auf weitere Hilfe. Er liegt auf Lombok auf einer Matratze, gepflegt von seiner Frau Sulhiyati, die zugleich die Familie versorgen muss. Für weitere Behandlungen fehlt das Geld.
Über WhatsApp bleiben Mandy und Robin mit Didit in Kontakt. Aus kurzen Nachrichten werden Gespräche, Videos, Anteilnahme. Das Paar organisiert Spenden, schickt Geld für Medikamente und Physiotherapie. Doch je mehr sie helfen, desto größer wird der innere Druck.
"Ich heile - und er bleibt liegen", sagt Mandy. Die Ungleichheit zwischen ihren Lebenswelten lässt sie nicht los. Als Mandy und Robin schließlich nach Vietnam auswandern, um Abstand zu gewinnen und Mandy körperlich zu entlasten, reißt der Kontakt zu Didit trotzdem nicht ab. Schließlich fasst Mandy einen Entschluss: Sie will Didit persönlich besuchen - trotz Schmerzen, trotz Angst. Eine Begegnung, die für alle Beteiligten emotional an ihre Grenzen geht.
Der Film erzählt von zwei Leben auf zwei Kontinenten, die nach einem Absturz weitergehen müssen: auf sehr unterschiedliche Weise. Und doch miteinander verbunden sind.
In Ontario muss Sergeant Harry ein entscheidendes Schießtraining samt Qualifikationstest bestehen, um weiterhin im Außendienst arbeiten zu dürfen. German Cop Jeff wird unterdessen zu einem Ladendiebstahl nach Montgomery County berufen und versucht, den Täter auf der Straße festzunehmen. Abseits der Einsätze bietet Jeff private Einblicke in seinen Familienalltag mit seiner mexikanischen Ehefrau.
Im Hamburg leben viele Menschen am Existenzminimum. Sissy prostituiert sich, um ihre Heroinsucht zu finanzieren. Julia ist wohnungslos und im Winter kämpft sie jeden Tag gegen die Kälte. Wie meistern die Menschen die Hürden ihres Lebens?
Die Zeitskalen des Universums sprengen unsere Vorstellungskraft. Harald Lesch blickt zurück auf 13,8 Milliarden Jahre kosmischer Geschichte, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Wir erfassen nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit, am unteren Ende der Zeitskala versagen die Sinne: Schnelle Vorgänge entziehen sich unserer Wahrnehmung. Und doch waren gerade Zeiträume außerhalb unseres Zeithorizonts für unsere Entstehung entscheidend. Bei Zirkusvorstellungen geraten wir ins Staunen. Die Bewegungen der Artisten sind oft so schnell, dass das Auge nicht folgen kann. Doch auch die Artisten selbst haben keine Supersinne. Wie schaffen sie es, die Kunststücke zu koordinieren? Modernste Kameratechnik hilft, die Bewegungen zu entschlüsseln. In der Natur gibt es Wesen mit echten Supersinnen. Schon eine Stubenfliege ist uns bei der Wahrnehmung von Bewegungen weit überlegen. Der Mensch erfasst nur etwa 20 Bilder pro Sekunde, eine Fliege 200 - sie sieht wie in Zeitlupe. Diese unterschiedlichen Sinnesleistungen wurden über die Jahrtausende von der Evolution geformt. Zeiträume zu erfassen, die über unsere Lebensspanne hinausgehen, war für unser Überleben nicht wichtig. Und doch versuchen wir heute, uns das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. Stellt man die kosmische Geschichte in einem Jahr dar, ergibt sich ein erstaunliches Bild: Verortet man den Urknall in der Silvesternacht um Mitternacht, dann formte sich im Laufe des Frühlings unsere Milchstraße. Unsere Sonne und mit ihr die Erde entstanden Anfang September. Und der Mensch betrat erst am 31. Dezember die Bühne. Warum hat das so lange gedauert? Ein Blick auf die Bausteine des Lebens verrät, warum Milliarden von Jahren vergehen mussten, bis Leben möglich wurde. Es ist noch gar nicht lange her, dass solch astronomische Zeiträume undenkbar schienen. Noch im 17. Jahrhundert glaubte man, die Erde könne höchstens 6000 Jahre alt sein - dieser Zeitraum ließ sich aus der biblischen Stammtafel herauslesen. Doch ein Mann sollte den Blick auf viel größere Zeiträume eröffnen: Robert Hooke. Der Universalgelehrte war einer der Ersten, der das gerade erfundene Mikroskop dazu nutzte, einen genauen Blick auf das Leben zu richten. Seine Betrachtung von Ammoniten führte ihn auf die Spur einer geologischen Vergangenheit, die alle biblischen Zeitskalen sprengte. Doch es sollte noch weitere zwei Jahrhunderte dauern, bis eine Methode entdeckt wurde, die die genaue Bestimmung geologischer Zeitalter ermöglichte: die radiometrische Datierung. Dank dieser Methode wissen wir heute, wann etwa das Leben entstand: Spuren im Gestein in Nordkanada deuten darauf hin, dass die ersten Bakterien vor bereits vier Milliarden Jahren die Erde eroberten. Doch bis aus diesen Bakterien eine Vielfalt an Leben entstand, wie wir sie heute sehen, dauerte es noch drei weitere Milliarden Jahre. Was hat die Entwicklung verzögert? Forscher haben den Stoff in Verdacht, den wir atmen. Heute versuchen wir, immer mehr in immer kürzere Zeiträume zu pressen. Die Erfindung der modernen Mobilität, die automatisierte Fließbandarbeit und die digitale Revolution haben tatsächlich viele Dinge beschleunigt. Doch die Natur tickt auch heute noch auf den gleichen Zeitskalen wie vor Milliarden von Jahren - der Takt des Lebens lässt sich nicht beschleunigen. Im Großen Refraktor auf dem Potsdamer Telegrafenberg geht Harald Lesch den Fragen der Zeit nach. Das historische Gebäude beherbergt die erste speziell für Astrophysik errichtete Sternwarte und gehört zum Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam.
Ryan Sheckler und weitere Skate-Ikonen sprechen über Skate-Videos als Kulturgut und die harte Arbeit hinter jedem Clip. Zwischen Kreativität, Disziplin und endlosen Versuchen entsteht echte Magie.
Im Jahr 1979 verliert sich die Spur der 12-jährigen Robin Samsoe am Huntington Beach. Die Suche nach ihr bleibt erfolglos, Tage später werden ihre Überreste gefunden. Zufällig sieht schließlich Alcalas ehemaliger Bewährungshelfer eine Wiederholung von "The Dating Game". Er erkennt ihn wieder, kontaktiert die Polizei - und sorgt so dafür, dass Alcala wieder festgenommen wird und neue potenzielle Beweise vorliegen.
Mit Andreas Meese, Daniel Werner, Daniela Bette, David M. Schulze, Demet Fey, Hendrick Stickan, Michael Che Koch, Michaela Kametz, Olaf Reitz, Rolf Berg, Silke Haupt, Thomas Balou Martin, Robert Steudtner
Es gibt kaum einen Menschen der Gen Alpha, Gen Z und sogar der Millennials, der ihn nicht kennt, den 22-jährigen Pianisten Louis Philippson. Als Klassik-Influencer begeistert er Millionen von Menschen mit seinem lustigen und kreativen Social Media Content. Er ist der Shooting-Star, der das schier Unmögliche geschafft hat: Menschen, die nichts mit Klassik zu tun haben in Konzertsäle zu locken. Seine erste und zweite Tour, beide ausgebucht. Plötzlich reißen sich TV-Produktionen um den Hipster, es folgen rote Teppiche, das erste Album bei Sony, TV-Talkshows und Galas. Louis Philippson wird gefeiert, wie ein Popstar. 2025 ist das Jahr seines Durchbruchs. Das alles ist neu für ihn.
Die Doku "Louis Philippson - Plötzlich Fame!" begleitet den Künstler in dieser prägenden Phase, die viele Fragen aufwirft: Wie hält Louis dem Druck stand, ohne auszubrennen? Und wie viel Energie und Disziplin verlangt das Berühmtsein einem jungen Menschen ab? Bei all diesen Momenten ist das Kamerateam hautnah dabei und fängt seine Emotionen ein.
In dieser Doku wird Louis Philippson selbst zum Erzähler seiner eigenen Erfolgsgeschichte und zeigt intime und exklusive Einblicke in seine Welt - aus dem Jugendzimmer ins Rampenlicht.
Bei "Hits, Hits, Hits - Die Erfolgsformeln der Musikmacher" tauchen wir ein in die musikalische Welt der Emotionen. Von großen Gefühlen aus der Schlagerwelt über die mitreißenden Melodien schwedischer Pop-Exporte bis hin zu feurigen Welthits, die explosiv von Leidenschaft erzählen. Die prominenten Gäste und Musikexperten werfen einen Blick hinter die Kulissen der Musikszene und enthüllen die Geheimnisse der Chartstürmer.
Die Sexarbeiterinnen Tessa und Ruby sind selbstbestimmt, erleben aber gesellschaftliche Stigmatisierung. Graziella wurde Opfer von Gewalt und Ausbeutung.
Obwohl Prostitution in der Schweiz seit 1942 legal ist, flammt die Debatte, ob Frauen in der Sexarbeit gerettet werden sollen, immer wieder auf.
Ruby, Tessa und Chanel sehen sich als selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Service mit den Kunden einvernehmlich aushandeln. Sie betrachten ihren Beruf als Arbeit und kämpfen um Anerkennung, Freiheit und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen.
Graziella dagegen wurde Opfer eines Loverboys, ihr Leben war gezeichnet von Ausbeutung und Missbrauch. Mithilfe einer religiös geprägten Organisation ist sie ausgestiegen. Diese bekämpfen Prostitution als Sünde und, gemeinsam mit feministischen Kreisen, als Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern mehr Regulierung und Bestrafung der Freier. Das treibt die Sexarbeit in die Illegalität, sagen die Gegnerinnen. In einem Land, in dem schätzungsweise jeder fünfte Mann jährlich sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nimmt, nimmt die Diskussion um Prostitution und Sexarbeit wieder Fahrt auf.