Das Rezept gegen das Wirtshaus-Sterben scheint gar nicht so kompliziert zu sein.
Die Wirtshäuser im hinteren Winkel des Grundlsees und des Gesäuses zählen auf die Dorfgemeinschaft. Die bäuerliche Dorfstruktur hält die Wirtshäuser am Leben. Und die Wirtshäuser wiederum die Dorfgemeinschaft. Dieser Zusammenhalt und die Stammtische sind die Grundzutaten für die noch überraschend lebendige Wirtshaus-Kultur am Grundlsees und im Gesäuse.
Trotz Krankheit will Krümel unbedingt für ihre Mitarbeiterin Anika im Stadl auftreten und einen selbstgeschriebenen Song performen. Gleichzeitig suchen sie und Dani eine Geschäftsführung für ihr neues Restaurant. Der Entertainer Don Francis arbeitet unterdessen auf Mallorca unter Zeitdruck an seiner Single "Dosensuppe" und plant mit Ehefrau Kristina ein Olivenöl-Business.
Im Abstand von zehn Jahren tötet John Sweeney zwei seiner Ex-Freundinnen. Er zerstückelt sie und wirft die Leichenteile in Kanäle: Sein erstes Opfer 1990 in Rotterdam, das zweite 2000 in London. Delia Balmer, eine weitere Ex-Freundin überlebt Sweeneys Attacke. Er wird in beiden Mordfällen für schuldig befunden, nachdem die Polizei Hinweise auf die Verbrechen in Sweeneys Gemälden gefunden hat, und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Laura und Dan sind auf dem Weg nach Perris, das zu Lauras Ärgernis nichts mit der französischen Metropole zu tun hat. Brandi setzt auf positive Affirmationen, um auf der Auktion die Nerven zu behalten. Starke Nerven braucht auch Rene, der seinen Vater mit zur Veranstaltung bringt. Darrell nimmt sich derweil vor, heute endlich mal wieder zuzuschlagen.
Phallussymbole zum Schutz vor bösen Geistern, Mädchentausch für das Überleben der Menschheit und Homosexualität im alten Rom - eine archäologische Reise durch die Geschichte der Sexualität. Im Mittelalter Tabu, bei den Römern ein Lifestyle und in der Steinzeit reiner Überlebensinstinkt? Schweizer Forschende werfen ein neues Licht auf Liebe und Sex - und decken auf: Die älteste Vergnügung der Menschheit folgt nicht nur Naturgesetzen. Liebe und Sexualität sind ein fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Dank ihnen können wir Bindungen eingehen und mit anderen Personen zusammenarbeiten. Solche persönlichen Beziehungen sind grundlegend für alle Menschen, die im Wesentlichen soziale Organismen sind. Aber war das schon immer so? Wie ist es möglich, diesen Aspekt unseres Privatlebens zu studieren, um ihn besser zu verstehen? Laut Evolutionsbiologen ist es notwendig, mithilfe der Archäologie und Paläoanthropologie in die Vergangenheit zu reisen, um einige unserer Verhaltensweisen wie Sexualität gründlich zu analysieren: Wem Phallussymbole Schutz vor bösen Geistern versprachen, wo Mönche mit Dirnen in Whirlpools saßen, wann Mädchentausch zu einer Frage des blanken Überlebens wurde und warum Homosexualität für die alten Römer ganz selbstverständlich war - das sind nur ein paar der Fragen, die in "Rätsel der Menschheit: Liebe und Sex" beantwortet werden. Die Ergebnisse jahrelanger Studien halten viele interessante Entdeckungen für uns bereit, die ein anderes Licht auf das Privatleben von Menschen in der Vergangenheit vom 19. Jahrhundert bis in die Altsteinzeit werfen. Am Ende steht die Erkenntnis, dass sich zwar das Verständnis von korrektem Fortpflanzungsverhalten über Epochen und Kulturen hinweg unterscheidet, aber zu jeder Zeit als etwas betrachtet wurde, das vor allem sozialer Regelung bedarf.
Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet den Beginn der Sexualaufklärung und die Entwicklung der Sexualkunde in den vergangenen 100 Jahren. Teil 1: Die Geschichte der Sexualkunde von 1920 bis 1960
Trotz eines herannahenden Hurrikans machen sich Rick Lagina, Dr. Ian Spooner und andere Teammitglieder auf den Weg, um Proben von Baumstümpfen zu entnehmen, die vor einer Woche freigelegt wurden. Unterdessen soll eine zusätzliche Sektion an der Basis des Garden Shaft installiert werden, um den hölzernen Tunnel tief unter der Erde zu durchbrechen, was mehrere Tage dauern wird.
Monumental und uneinnehmbar: Die Festung Modlin in Polen wird im Ersten Weltkrieg zum Schauplatz eines waghalsigen Propagandacoups, als zwei amerikanische Filmemacher mitten ins Kriegsgeschehen geraten. Ihr Film über die Situation an der Ostfront hat das Potenzial, die Haltung der US-Bürger zum Krieg in Europa zu beeinflussen. Außerdem: Ein Gefängnis in New Jersey als Zündfunke sozialer Revolte. Und eine Diamantenstadt in Namibias Wüste, die kometenhaft aufstieg und dann im Sand versank.
Die Donau ist die Lebensader Europas. Auf 2.888 Kilometern vom Ursprung im Schwarzwald bis zur Mündung im Schwarzen Meer verbindet sie zehn Länder mit unterschiedlichen Kulturen. Im ersten Teil folgt der Film dem Fluss von der Quelle bis nach Linz in Oberösterreich. Die junge Donau nimmt ihren Lauf durch das Karstgebirge der Schwäbischen Alb. In dem empfindlichen Ökosystem kontrolliert Oberförster Markus Ellinger die Freizeitsportler, denn es herrschen strikte Regeln am, im und auf dem Wasser.
Ein Schloss in Polen, auf das Hitler ein Auge hatte. Versteckt sich in den Felsen darunter ein verschollener Zug, gefüllt mit Nazi-Gold? Ein Schatzjäger ortet verdächtige Hinweise. Ein Luxusanwesen in Atlanta, erbaut von einem Coca-Cola-Erben für Feste und Zaubershows, die kein Glück brachten. Dazu ein libanesisches Luxushotel - Treffpunkt der politischen Elite, verwüstet im Bürgerkrieg. Und eine Prachtvilla in Irland, die, samt ihrem gehassten Besitzer, in den Flammen einer Rebellion unterging.
Im Norden Panamas versinkt eine gewaltige Festung im Dschungel. Einst erbaut, um den Panamakanal zu schützen, wurde Fort Sherman später zum Trainingslager für US-Elitesoldaten auf dem Weg nach Vietnam. Außerdem: das unglaubliche Märchenschloss eines italienischen Grafen, der glaubte, den Krebs mit elektrischer Homöopathie besiegen zu können. Und: die erstaunliche Geschichte der Siemensbahn in Berlin, die nach jahrzehntelangem Verfall schon bald aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen soll.
In ihrem ersten Film zeigen die Jungfilmer Clemens Keck und Tom Horak in kunstvollen Bildern das Leben und Überleben von Tieren bei Nacht in den Wäldern. Ihr Film erklärt die Abhängigkeiten der Tiere voneinander und berührt durch die Nähe zu den einzelnen Tierprotagonisten.
Genießen mit Ausblick - Rostocks Kultlokale von Hafenkantine bis Gourmetrestaurant
90'
Vom belegten Brötchen morgens um sechs bis zum Lachstatar auf Rucolacreme am Abend, von der Arbeiterversorgung bis zum Ausflugslokal: ein Streifzug durch angesagte kulinarische Adressen in der Hansestadt Rostock.
Die Hafenkantine von Timo Lührs ist seit über 30 Jahren ein zuverlässiger Versorger vom Frühstück bis zum Mittagstisch, Preise unschlagbar. Den angesagtesten Biergarten hat der Traditionsgasthof Schnatermann am Rostocker Breitling, den schönsten Blick bietet die Wilhelmshöhe an der Ostsee und den ungewöhnlichsten Auftritt die Wal Strandbar in Warnemünde. Und überall wuseln und wirbeln ehrgeizige Gastronomen in der Küche und hinter den Kulissen.
Die Kapverden vor der Küste Afrikas sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Die Inselgruppe auf der Höhe von Mauretanien und dem Senegal besteht aus mehreren Inseln vulkanischen Ursprungs. Vor allem als Winterreiseziel wird es gerne gebucht. Viele verweilen auf der Inselwelt während eines Badeurlaubs bei einer Pauschalreise. Wer die Inselgruppe besucht, erlebt einen tollen Mix aus Europa und Afrika. Unter Rucksackreisenden gelten die Kapverdischen Inseln schon länger als Geheimtipp im Atlantik. Wer hier Urlaub macht, schaltet automatisch einen Gang herunter, um sich auf die Vielfalt, Kultur und Schönheit der Natur einzulassen.
Wunderschön-Reporter Ramon Babazadeh begibt sich auf Inselhopping und besucht drei Kapverdische Inseln, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Er erlebt spektakuläre Wanderungen auf Santo Antão, taucht auf Sao Vicente in die Kultur des Karnevals ein und entdeckt spektakuläre Dünen und Strände auf der Insel Sal. Besondere Naturerlebnisse auf seiner Reise sind das Baden mit Haien und Schnorcheln mit Meeresschildkröten.
Manche nennen die Kapverden auch das Kap der guten Laune. Das hängt wohl auch mit dem Insel Motto der Kapverden zusammen: "No Stress". Es ist das gelebte Grundprinzip im Alltag. Ramon will genauer wissen, wie das hier auf den Inseln gelebt wird und was er davon vielleicht mit nach Hause nehmen kann.
Schwarzer Rauch zieht über die Ostsee nach Travemünde. Für Seenotretterin Leonie Hintze (18) ist klar: "Hier geht es um Leben oder Tod!" Die Crew rückt sofort aus, der Skipper des brennenden Boots rettet sich per Sprung über Bord ins Wasser.
Unberechenbar und gefährlich kann die Nordsee sein. Etwa, wenn Ebbe und Flut mit gewaltigen Strömungen aufeinandertreffen. Ein Routinerinsatz wird dann für den Seenotrettungskreuzer "EUGEN" der Station Norderney der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zum Wettlauf gegen die Zeit.
Geheimnisvolles Bulgarien - Urlaub an der Schwarzmeerküste
90'
Urlaub an der bulgarischen Schwarzmeerküste: Das können Badeferien am populären Gold- oder Sonnenstrand sein, aber auch eine Reise durch ein geschichtsträchtiges Land, in dem einst Orient und Okzident aufeinandertrafen. Verschiedene Völker haben hier ihre Spuren hinterlassen.
Es gibt geheimnisvolle Orte wie Pobiti Kamani, wo Tamina Kallert nach dem Stein der göttlichen Liebe sucht. Sie besichtigt die Festung Ovech aus dem 4. Jh., die auf einem Felsplateau in der Nähe von Varna liegt, und badet in einem Naturpool in Sweti Konstantin, der von Thermalquellen erwärmt wird. Sie erfährt, dass sehr heißes Essen in Bulgarien eher eine Beleidigung ist. Bei einem Besuch im Landesinneren kommt Tamina Kallert bei Oma Radka und ihren Freundinnen in Kontakt mit Bulgariens Folklore.
Pauschaltouristen und Feierfreudige zieht es in die Seebäder am Goldstrand und am Sonnenstrand: In den Touristengebieten der bulgarischen Schwarzmeerküste sind die Strände in der Saison dicht bevölkert - genauso wie die vielen Restaurants, Bars, Kneipen. Aber es geht auch anders: Die antike Stadt Nessebar mit ihrem pittoresken Gassengewirr ist als UNESCO Weltkulturerbe unter Schutz gestellt.
Die zwei Kilometer lange Klippe mit ihren 70 Meter hohen, roten Kalkfelsen ist das Wahrzeichen des Reservats Kaliakra. Dort findet man keine Hotels, nur viel Natur - und auf dem Meer gute Paddel-Bedingungen. Der Mündungsbereich der Kamtschija wirkt mit seinen von Lianen umschlungenen Eichen, Ulmen und Ahornbäumen, die bis zu 50 m aus dem Süßwassersumpf herausragen wie ein tropischer Regenwald.
Varna, die drittgrößte Stadt Bulgariens, war einst als Perle am Schwarzen Meer bekannt und soll es wieder werden. Eine Vereinigung von Architekten sorgt dafür, dass die historischen Bauten wieder in altem Glanz erstrahlen. Im Archäologischen Museum liegt der "Goldschatz von Varna", der aus der Zeit 4500 v. Chr. stammt.
Baltschik bietet zwar kaum Sandstrand, dafür liegt es malerisch an weißen Felsen und hat ein zauberhaftes Schloss. Das erzählt die Geschichte von Königin Maria Alexandrina Victoria, die Ende des 19. Jahrhunderts aus Edinburgh kam und in das Könighaus einheiratete, mit Georg V. sechs Kinder hatte und jahrelang einen Geliebten.
Eine Kette von Seen, so weit wie ein Ozean: Die Great Lakes Nordamerikas sind aus Gletschern der letzten Eiszeit entstanden und speichern ein Fünftel der oberirdischen Süßwasserreserven der Erde. An ihren Ufern gibt es ursprüngliche Wälder und eine faszinierende Vielfalt wilder Tiere. Und das ganz in der Nähe von Metropolen wie Chicago oder Toronto, in denen Millionen von Menschen leben.
Während in Wien eine Filmcrew ihren Kollegen Fritz K. vermisst, findet in Budapest ein obdachloser Mann im Mai 1992 Leichenteile in einem Müllcontainer. Der grausige Fund löst einen Großeinsatz der ungarischen Polizei aus, die 17 Säcke mit Gliedmaßen und einen Torso auf mehrere große Mülleimer verteilt findet. Aber was hat der Tote in Budapest mit dem Vermissten aus Wien zu tun?
2012 geschah in Derby ein grausames Verbrechen, das erst wie ein Unglück aussah. Bei einem Brand in einem Haus für Sozialhilfeempfänger verloren sechs Kinder ihr Leben. Der Vater gestand später die Tat und wurde wegen Totschlags angeklagt.
In Mobile wird ein 19-jähriger Mann ermordet. Die Beamten nehmen den Fall sehr persönlich, als sich herausstellt, dass das Opfer der Cousin von Detective Jermaine Rogers ist. In Tulsa wird eine 31-jährige Mutter vor ihrem Haus erschossen.
Das Geheimnis der Denisova-Menschen Auf den Spuren der Evolution
F 2024
40'
Ein rätselhafter Fund: 2008 entdeckt ein Archäologenteam bei Ausgrabungen in Sibirien einen kleinen Knochen. Er stellt das bisherige Wissen über die Menschheitsgeschichte auf den Kopf. Die genetische Analyse des Fingerglieds zeigt: Es stammt von einem Urmenschen, doch weder vom Homo sapiens noch vom Neandertaler. Eine bislang unbekannte Menschenform ist entdeckt. Die Wissenschaft tauft ihn nach seinem Fundort: Denisova-Mensch. Um das Rätsel des Fingerknochens zu lösen, wird der Fund an das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig geschickt. Dort arbeitet der Paläogenetiker und Nobelpreisträger 2022 für Physiologie und Medizin, Svante Pääbo, mit einem internationalen Forscherteam am Neandertaler-Genom-Projekt. Sie extrahieren die DNA aus dem sibirischen Fingerknochen und sind verblüfft über die Ergebnisse: Der Knochen stammt zwar von einem Menschen, doch dieser Urmensch ist der Wissenschaft bislang unbekannt. Diese Entdeckung versetzt Anthropologinnen und Anthropologen weltweit in Aufregung. Wann und wo haben die Denisova-Menschen gelebt? Wie sahen sie aus? Warum sind sie ausgestorben? Um mehr über diese Menschenform zu erfahren, setzen die Forschenden die Spurensuche fort: Im tibetischen Hochland finden sie ein Teil eines Unterkiefers mit großen Zähnen. Für eine klassische DNA-Analyse ist das Fossil jedoch zu stark beschädigt. Eine neue Untersuchungsmethode der alten Proteine liefert Hinweise: Es handelt sich wieder um einen Denisova-Menschen - aber dieses Mal außerhalb Sibiriens. Der Urmensch muss sich an das Leben in großer Höhe angepasst haben. Und nicht nur das: Offenbar hat er seine Gene, die ihm das Überleben in der Höhe ermöglichten, an die heute dort lebenden Tibeter weitergegeben. Denisova-Mensch und Homo sapiens haben also vermutlich nicht nur gleichzeitig gelebt, sondern sich auch untereinander fortgepflanzt. Dies stellt die Wissenschaft vor weitere Fragen: Wie viele seiner Gene hat der Denisova-Mensch dem heutigen Menschen vererbt? Und welche Merkmale sind damit verknüpft? Die Suche nach Antworten führt bis nach Papua-Neuguinea, mitten im Pazifik. Selbst dort finden sich die Spuren des Denisova-Menschen.
Hurrikan Lee hat Teile der Insel überflutet, sodass die Suche verzögern werden muss. Im Besprechungsraum lauschen die Schatzsucher einer Präsentation des italienischen Archäoastronomen Professor Adriano Gaspani.
Die zweite Folge der Dokureihe erzählt Geschichten aus der Wachau. Es geht um Schicksale, Historie, Natur, Tierschutz, Abenteuer und Kunst. Da ist zum Beispiel die Donauwirtin, die trotz vieler Überschwemmungen ihren Betrieb nicht aufgeben will. "Die Donau nimmt und die Donau gibt", sagt sie. Von zwei Winzerbrüdern erfahren wir, wie die Donau das Aroma ihres Weins in der Wachau beeinflusst. Kurz hinter Wien liegt etwas versteckt am Donauufer der "Friedhof der Namenlosen". Hier pflegt Josef Fuchs die Grabstellen von Wasserleichen und Selbstmördern.
Sommertemperaturen von mehr als 60 Grad am Boden: Vielen Tieren ist das zu heiß, nur wahre Hitzespezialisten halten solche Hitze aus. In einem Vulkanhügel am Oberrhein, dem Kaiserstuhl, leben seit 8000 Jahren Tiere, die diese Gegend einzigartig in Deutschland machen. Doch mit dem Klimawandel wird die Sommerhitze unerbittlich. Wie leben und überleben die Tiere am Kaiserstuhl?
Eine Kette von Seen, so weit wie ein Ozean: Die Great Lakes Nordamerikas sind aus Gletschern der letzten Eiszeit entstanden und speichern ein Fünftel der oberirdischen Süßwasserreserven der Erde. An ihren Ufern gibt es ursprüngliche Wälder und eine faszinierende Vielfalt wilder Tiere. Und das ganz in der Nähe von Metropolen wie Chicago oder Toronto, in denen Millionen von Menschen leben.
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
Lisa verliebt sich bereits auf der Anfahrt in die Stadt San Bernardino - hier gibt es jede Menge zu entdecken. Ob das auch für die Auktion gilt? Ivy und Kenny streiten sich hingegen um den Titel "König der Auktion" - wer wird das Rennen machen?
Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet den Beginn der Sexualaufklärung und die Entwicklung der Sexualkunde in den vergangenen 100 Jahren. Teil 1: Die Geschichte der Sexualkunde von 1960 bis in die Gegenwart
Dennis Rader tötete zwischen 1974 und 1991 in Wichita, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Kansas, zehn Menschen, darunter kleine Kinder. Es dauerte über 30 Jahre, bis die Behörden ihn endlich vor Gericht brachten.
Ein Schloss in Polen, auf das Hitler ein Auge hatte. Versteckt sich in den Felsen darunter ein verschollener Zug, gefüllt mit Nazi-Gold? Ein Schatzjäger ortet verdächtige Hinweise. Ein Luxusanwesen in Atlanta, erbaut von einem Coca-Cola-Erben für Feste und Zaubershows, die kein Glück brachten. Dazu ein libanesisches Luxushotel - Treffpunkt der politischen Elite, verwüstet im Bürgerkrieg. Und eine Prachtvilla in Irland, die, samt ihrem gehassten Besitzer, in den Flammen einer Rebellion unterging.
Das Vermisstenrätsel um die Niederösterreicherin Heidrun Wastl scheint gelöst: Nach fast elf Jahren bricht der Tischler Erich W. unter Polizeidruck sein Schweigen und spricht von einem Unfall mit Todesfolge - damals am 28. September 2001. Doch wo ist die Leiche der jungen Mutter? Stimmt die Geschichte überhaupt? Die Polizei glaubt an Mord, doch ohne Leiche lässt sich das nicht beweisen. Exklusiv spricht in dieser Folge Gertrude D., die Lebensgefährtin des Verhafteten.
Patricia und Andreas wagen sich mit ihrem elf Meter langen Wohnwagen auf die Reise zu ihrem ersten kinderlosen Camping-Luxusurlaub - doch die Fahrt entpuppt sich als echte Herausforderung. In Sachsen genießen die FKK-Fans Sascha und Bianca unbeschwerte Stunden am Wasser und lassen die Seele baumeln. Nach einer durchwachten Nacht machen sich Michaela und Syria auf die Suche nach einer neuen Bleibe, während Familie Falke im erfrischenden Naturpool die perfekte Oase findet.
Ein alter Kutter meldet Wassereinbruch, doch dann bricht die Funkverbindung ab: Das ist nie ein gutes Zeichen ..., weiß Ingo Peters, der 3. Vormann des Seenotrettungskreuzers "EUGEN" der Station Norderney der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger . Rund 25 Minuten braucht die Mannschaft ins Einsatzgebiet. Dort wird schnell klar: Dieser Einsatz wird anders verlaufen als ursprünglich geplant. Die Pumpe muss rüber und bei heftigem Seegang auch noch ein Stromkabel.
Alarm für die Freiwilligen-Station Schilksee der DGzRS: Ein erschöpfter Surfer treibt in der Eckernförder Bucht abseits der Küste. Er kann aus eigener Kraft nicht mehr auf sein defektes Board steigen. Sofort starten der 28-jährige Vormann Marek Jacobsen und seine Crew mit dem Seenotrettungsboot "JÜRGEN HORST" Richtung Havarist. Die Retter benötigen selbst mit ihrem schnellen Spezialschiff rund 20 Minuten, um den Surfer zu erreichen; Zeit, in der Wind, Kälte und Strömung zum ernsten Risiko werden.
Für Familie Wachter aus Niederösterreich steht der große Schritt bevor: Sie wollen in wenigen Tagen mit ihren drei Söhnen nach Florida auswandern. Das Haus und der Job sind schon gekündigt, die Kinder von der Schule abgemeldet. Dem neuen Leben in Amerika scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Wäre da nicht das Thema mit dem Arbeitsvisum, denn das haben Helmut und Angela noch nicht erhalten. Doch sie sind optimistisch und packen ihre Koffer.
Brandi bringt Danielle mit auf die Auktion nach Santa Ana und hofft, dass ihr die Frauenpower und das gute Händchen ihrer Freundin heute ein gutes Lager einbringen. Doch die beiden sind sich nicht immer einig ...
Der Küstenort Varosha im Nordosten Zyperns war einst ein Urlaubs-Hotspot für die Reichen und Schönen. Doch im Jahr 1974 wurden die Hotels, Boutiquen und Strände zu einer verbotenen Zone hinter Absperrungen und Stacheldraht. Außerdem: Zwei Küstenforts in den Bayous von Louisiana sind faszinierende Zeugen einer unsteten Phase der US-amerikanischen Geschichte. Und: Die einzigartige antike Höhlenstadt Wardsia in Georgien erlebte im Mittelalter ihre Blütezeit, bis ein Erdbeben alles veränderte.
In den 1920er-Jahren werden im Nahen Osten die ältesten Megastrukturen der Menschheit entdeckt. Heute sind mehr als 6000 dieser rätselhaften "Wüstendrachen" bekannt. Wer sind die Erbauer? Die gigantischen Strukturen sind nur aus der Luft erkennbar und oft mehrere Kilometer lang. Erste Forschungsergebnisse zeigen: Sie entstanden vor über 7000 Jahren in der Jungsteinzeit. Damit sind sie älter als die Pyramiden in Ägypten und die Nazca-Linien in Peru. Die "Wüstendrachen" bestehen aus langen Mauern, die in große, eingefasste Gehege münden. Mit moderner Technologie wie Satellitenbildern und Lumineszenzdatierungen rekonstruieren Archäologen Form, Alter und Funktion. Die Forscher Rémy Crassard und Wael Abu-Azizeh gehen davon aus, dass die Anlagen als Jagdfallen dienten: Jungsteinzeitliche Gruppen trieben Gazellen in die Gehege. Diese Erkenntnis verändert das Verständnis der damaligen Jagdpraktiken und verdeutlicht die ingenieurtechnischen Fähigkeiten prähistorischer Gesellschaften. Gleichzeitig werfen die Funde Fragen nach einer bisher unbekannten, spezialisierten Kultur in der Region auf. Die ältesten Megastrukturen der Menschheit stehen in der arabischen Wüste. Wer sie errichtete und wozu, zählt zu den zentralen Fragen der Archäologie. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ein internationales Forschungsteam bei der Suche nach Antworten und wirft ein neues Licht auf Wissen, Technik und Überleben in der Jungsteinzeit.
Im dritten Teil der Donaureihe folgt der Film dem Strom von Budapest durch den Süden Ungarns, entlang der serbisch-kroatischen Grenze bis zur serbischen Hauptstadt Belgrad. János Fazekas ist in Budapest Brückenwärter der über 170 Jahre alten Kettenbrücke. Schon in vierter Generation. Jeden Tag geht er auf Inspektion, um rostige Stellen aufzudecken. Tochter Anna will in seine Fußstapfen treten. In Hajos, im Süden Ungarns, leben noch etliche Nachfahren der Donauschwaben. Stefan Knehr Junior möchte die schwäbische Sprache mit ihren 600 Sprichwörtern bewahren.
"Der Wegscheider" ist ein wöchentlicher, satirischer Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen. Ferdinand Wegscheider wirft einen kritischen Blick auf Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Sendung wird jeden Samstag um 19.26 Uhr ausgestrahlt. Die Wiederholung ist am Sonntag, 21.45 Uhr.
Als eine junge Frau in Schwierigkeiten gerät, hilft ihr ein Passant und kommt dabei unschuldig ums Leben. Die Polizei muss schnell herausfinden, wer die tödlichen Schüsse abgegeben hat, bevor noch jemand sein Leben verliert.
Im Norden Panamas versinkt eine gewaltige Festung im Dschungel. Einst erbaut, um den Panamakanal zu schützen, wurde Fort Sherman später zum Trainingslager für US-Elitesoldaten auf dem Weg nach Vietnam. Außerdem: das unglaubliche Märchenschloss eines italienischen Grafen, der glaubte, den Krebs mit elektrischer Homöopathie besiegen zu können. Und: die erstaunliche Geschichte der Siemensbahn in Berlin, die nach jahrzehntelangem Verfall schon bald aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen soll.
Auf der Auktion in Riverside setzt Brandi auf Ablenkung: Sie will ihre Konkurrenz mit ihrem Outfit um den Finger wickeln und hat sogleich Barry an der Angel. Nach anhaltender Flaute will Rene endlich wieder ein gutes Lager erstehen und liefert sich einen Bieterwettstreit mit den anderen Käufern ...
Die Geschichte der 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend" beginnt im Jahr 1943. Eine Truppe von 20.000 jungen deutschen Rekruten kommt in der Normandie zum Einsatz, wo die Westalliierten im Juni 1944 landen. Die meisten der jungen Männer sind nicht älter als 17 und im NS-Staat aufgewachsen. Sie haben seine Ideologie verinnerlicht, sind fanatisch und bereit, für Hitler zu kämpfen und zu sterben. Einige begehen grausame Morde. Die Hälfte von ihnen wird den Krieg nicht überleben.
Maria S. verschwindet 1974 in Judenburg spurlos. Es dauert fast eine Woche, bis sie ihr Mann als vermisst meldet und macht sich damit für die ermittelnden Beamten verdächtig. War der Ehemann in das Verschwinden verwickelt? War es der perfekte Mord?
Juanita war erst fünfzehn Jahre alt, als sie auf offener Straße im Beisein einer Freundin erschossen wurde. Es stellt sich heraus, dass das Mädchen einfach Pech hatte und von einer verirrten Kugel tödlich getroffen wurde. Schnell können die Ermittler einen Tatverdächtigen identifizieren, doch bald beginnt der Fall zu zerbröckeln, und der mutmaßliche Mörder droht seiner gerechten Strafe zu entrinnen.
Während des Goldrausches in der Mitte des 19. Jahrhunderts zog es Zehntausende Abenteurer nach Kalifornien. Es gab jedoch ein Problem: Die Reise über Land von Küste zu Küste war lang und gefährlich, da der Panamakanal noch nicht existierte. Doch Cornelius Vanderbilt hatte eine kühne Geschäftsidee. Ein Dampfschiff sollte die Goldsucher von New York nach San Francisco bringen. Für die Jungfernfahrt wählte der Reedereimagnat eines der schnellsten und wendigsten Schiffe seiner Art aus. Doch die "Orus" geriet auf halber Strecke in Stromschnellen und lief auf Felsen auf.
Aus mit der Weinbauschule, her mit dem Praktikum heißt es bei Jack, der nun Papas Lehrling im Hillingerimperium ist. Denn der burgenländische Winzerkönig weiß "Ein neuer Besen kehrt auch besser" und will seinen Sohn so rasch wie möglich in den Familienbetrieb einführen. Aber schafft es Leo Hillinger wirklich, langsam aber sicher einen Schritt zurückzumachen?
Wer hat die "Wüstendrachen" erbaut? Die Suche führt zu einer unbekannten jungsteinzeitlichen Kultur, die überraschendes Wissen und bemerkenswerte Fähigkeiten zeigt. Präzise eingeritzte Steinzeichnungen gelten als die ältesten Baupläne der Menschheit. Funde von Werkzeugen und Artefakten deuten auf handwerkliches Können, technische Planung und symbolische Praktiken einer frühen neolithischen Kultur hin. Das Forscherteam findet auch die Werkzeuge, mit denen die Menschen damals die Gazellen töten und verarbeiten. Sie zeugen von hohem handwerklichem Geschick. Ihre Funktion lässt sich heute noch nachvollziehen. Weitere Entdeckungen weisen auf rituelle und spirituelle Praktiken hin, die eng mit den "Wüstendrachen" verbunden sind. Archäologen finden Modelle der "Drachen" sowie Steine in menschenähnlicher Form mit eingravierten Gesichtern, die einen rituellen Kontexten vermuten lassen. Diese Forschungsergebnisse sind nicht nur für die Archäologie von großer Bedeutung, sondern auch für das Verständnis der menschlichen Geschichte und der Entwicklung früher Zivilisationen. Sie zeigen, dass die Menschen aus dieser jungsteinzeitlichen Kultur nicht nur geschickte Jäger und Ingenieure waren, sondern auch eine komplexe und tief verwurzelte Kultur hatten. Die ältesten Megastrukturen der Menschheit stehen in der arabischen Wüste. Wer sie errichtete und wozu, zählt zu den zentralen Fragen der Archäologie. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ein internationales Forschungsteam bei der Suche nach Antworten und wirft ein neues Licht auf Wissen, Technik und Überleben in der Jungsteinzeit.
Am 26. April 1986 explodiert Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Ein Super-GAU, niemand hat damit gerechnet. Das Sowjetsystem verschweigt den Ernst der Lage, die DDR spielt alles herunter, ein Informationsoverkill führt in der BRD zu immer mehr Angst. 40 Jahre danach erzählt "Tschernobyl 86" ausschließlich mit Archivmaterial, wie die Menschen versuchen, mit der Nuklearkatastrophe fertig zu werden.
Der Küstenort Varosha im Nordosten Zyperns war einst ein Urlaubs-Hotspot für die Reichen und Schönen. Doch im Jahr 1974 wurden die Hotels, Boutiquen und Strände zu einer verbotenen Zone hinter Absperrungen und Stacheldraht. Außerdem: Zwei Küstenforts in den Bayous von Louisiana sind faszinierende Zeugen einer unsteten Phase der US-amerikanischen Geschichte. Und: Die einzigartige antike Höhlenstadt Wardsia in Georgien erlebte im Mittelalter ihre Blütezeit, bis ein Erdbeben alles veränderte.
Im vierten Teil geht es von den spektakulären Schluchten des Eisernen Tores zum Naturparadies Donaudelta, kurz vor der Mündung ins Schwarze Meer. Am Eisernen Tor zwängt sich die Donau durch enge Schluchten mit bis zu 300 Meter hohen Felswänden. An ihrer schmalsten Stelle ist der Fluss hier gerade mal 150 Meter breit. Dieser Abschnitt galt mit seinen Stromschnellen und Strudeln als der gefährlichste überhaupt. Erst ein großes Wasserkraftwerk mit Staumauer veränderte den Charakter der Donau komplett.