Im Süden des Alpenhauptkamms liegt auf der Südtiroler Seite das Schnalstal - ein markantes Gebirgstal und die Heimat von Simon Messner. In dieser wilden Bergwelt, am Eingang des Tals, ist Simon Messner aufgewachsen und heute mehr denn je in den Bergen vor seiner Haustür alpinistisch unterwegs. Bergwelten begleitet Simon Messner aber auch als jungen Bergbauern und zeigt, wie er dabei Tradition und Kultur des Tals auf neue Weise vertieft kennenlernt.
1139 hält das steirische Stift Admont erstmals schriftlich fest, dass es auf einem Hügel zwischen Mur und Drau Weinberge besitzt. Das Stift gibt es noch. Die Weinberge auch.
Dazwischen liegen ein Ritterorden, die Habsburger, ein Weltkrieg, eine jugoslawische Planwirtschaft - und eine Grenze, die nach 1918 quer durch die Hänge gezogen wurde. Die Weinberge wurden nicht gefragt.
Der Hügel heißt Jeruzalem und liegt in der slowenischen Steiermark bei Ormož. 344 Meter ist er hoch, das ist nicht viel - aber genug für einen der weitesten Ausblicke zwischen Mur und Drau. Und für eine Rebsorte, die dort zu Hause ist: Šipon, international Furmint, bekannt aus dem ungarischen Tokaj. Jeruzalem ist nach Tokaj das zweitgrößte Furmint-Gebiet der Welt.
Den Namen Šipon beanspruchen gleich drei Länder. Eine Legende führt ihn auf Napoleons Soldaten zurück, die den Wein lobten - c'est si bon. Franci Cvetko vom Weingut Kogl, dessen Gut 1542 erstmals für die Türkensteuer erfasst wurde, sieht die Sache pragmatisch: "Alle drei Länder beanspruchen ihn - Slowenien, Kroatien und Ungarn. Meiner Meinung nach haben alle drei recht, denn er war überall präsent."
Geschichte ist dort nicht nur alt. 2007 kündigen drei Männer ihre Jobs, legen ihre Familienweingärten zusammen und gründen ein Weingut. Das erste Büro: eine aufgelassene Bäckerei. Das erste Problem: ihre Namen - Schneider, Grabovac, Žlicar - sind im Ausland kaum auszusprechen. Also nennen sie sich Verus, lateinisch für wahr und ehrlich. Leichter zu merken.
Franci Cvetko, der sein Gut ab 1983 aus zwei überlebenden Rebzeilen wiederaufgebaut hat, sagt einen Satz, der den ganzen Film trägt: "Wein ist nicht das Wichtigste auf der Welt. Aber die Breite des Lebens liegt genau darin, dass man seinen Horizont erweitert."
Diese Breite zieht Menschen in die Region zurück. Katja Jurkovic führt in Svetinja die Winothek im alten Kaufhaus ihrer Familie - die Idee kam ihrem Bruder bei einem Anruf aus Santorini: "Ich habe für den Sonnenuntergang bezahlt - und der war nicht so schön wie bei uns." Vera Priegl wiederum kam nach 40 Wiener Jahren in Pension heim. "Bis jetzt war ich immer noch mehr Österreich", sagt sie - und lebt doch ganz selbstverständlich slowenisch. Beides ist wahr.
Am 11. November, zum Martinstag, wird in Ormož der Most offiziell zu Wein. Fackeln, Blechmusik - und der Bischof tauft den jungen Jahrgang. Ritterorden, Habsburger, jugoslawische Genossenschaft, EU-Bürger mit Önologiestudium - diese Region hat in 1000 Jahren viele Herren erlebt. Geblieben sind der Hügel, der Šipon und die Menschen. Ob eine Grenze überhaupt etwas trennt, wenn alle drei sie ignorieren, beantwortet der Film nicht. Er stellt die Frage.
Beet-Brüder-Mission in der Eifel: Jessica und Steffen blicken in ihrem Garten auf einen Steinwall. Sie haben zwar viel Platz, aber zwischen alten Leitplanken und Pflanzsteinen will kein Wohlfühl-Feeling aufkommen. Mit viel altem Material - aber nur wenig Zeit gestalten sie gemeinsam mit den Beet-Brüdern Ralf, Claus, Luis und Michel ihren Garten komplett neu - und das in nur einer Woche. Wird das Ergebnis am Ende allen gefallen?
Eine besorgte Mutter kontaktiert die örtliche Polizei, weil ihre Tochter vermisst wird. Die Behörden beginnen mit den Ermittlungen und stoßen auf ein schreckliches Verbrechen: Zwei junge Frauen wurden auf brutale Weise ermordet, was auf eine Hinrichtung hindeutet.
Mit Ann Vielhaben, Alexander Gier, Patrick Giese, Alexander Hauff, Michael Schwager, Marco Wittorf, Maria Burghardt, Tim Gössler, Mathias Kopetzki, Daniela Thuar, Anja Mentzendorff, Wencke Fiedler, Tim Möseritz, Matthias Klages
Am 12. Oktober 1492 betritt Christoph Kolumbus auf der kleinen Karibik-Insel Guanahani die Neue Welt. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen Augenblick genauer zu betrachten. Kannte Kolumbus den Weg schon, bevor er losfuhr? Wer waren die Männer, die ihn begleiteten? Vieles auf dieser Reise ging schief. Dass sie dann doch gelang, hatte für die Einheimischen Konsequenzen. Präsentiert wird die Sendung von "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann. Der Moment, in dem Kolumbus Amerika betritt, ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Wer war Christoph Kolumbus, und wie berechnete er den Weg? Heute weiß man: Der Seefahrer fuhr nicht ins Ungewisse, er hatte jahrelang recherchiert und Reiseberichte anderer gelesen, bevor er aufbrach. Was für ein Schiff war sein Flaggschiff, die "Santa Maria", und wie überdauerten die Seeleute die wochenlange Überfahrt trotz Bohrwürmern und der Ungewissheit einer Rückkehr? Eigentlich war Kolumbus auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien, damals das Land des Goldes und der Gewürze. Nachdem lange Zeit seine Idee nicht unterstützt wurde, setzte sich das spanische Königshaus schließlich für seine Pläne ein und stellte Kolumbus drei Schiffe und Mannschaften zur Verfügung. Einige seiner Weggefährten sind bekannt. Juan de la Cosa ist Kapitän und Eigentümer der "Santa Maria" und auch ein erfahrener Kartograf. Luis de Torres ist Übersetzer und soll in der Ferne die Verhandlungen führen. Pedro Alonso Niño steht am Steuerruder. Die Reise wird für ihn zum Startschuss für eine eigene Karriere als Expeditionsleiter. Leicht war es nicht, eine Mannschaft für die Flotte zusammenzubekommen. Eine Fahrt mit ungewissem Ausgang war den Matrosen nicht geheuer. Am 3. August 1492 stach Kolumbus in See und ging am 12. Oktober auf den Bahamas an Land. Die Reise hatte viel länger gedauert als geplant, Kolumbus hatte sich verrechnet. Fast wäre es an Bord zur Meuterei gekommen. Auf Haiti gründete er wenig später eine spanische Siedlung. Archäologische Ausgrabungen haben in En Bas Saline Spuren davon zutage gefördert. Kolumbus kehrt schließlich mit exotischen Mitbringseln an den spanischen Hof zurück: Papageien, Pflanzen, Goldstaub und entführte Tainos. Die versprochenen Kisten voller Gold und Gewürze brachte er nicht. Die Eroberung und Unterwerfung des Kontinents kam später - mit fatalen Folgen für die einheimische Bevölkerung. 1492 gilt als Epochenwende und Beginn einer neuen Zeit. Kolumbus selbst hat die Bedeutung seiner Reise nie begriffen. "Ein Moment in der Geschichte" hält die Zeit an, um die verschiedenen Blickwinkel dieses historischen Moments zu beleuchten. Die Filme bestehen aus neuester VFX-Technologie, Spielszenen, Archivmaterial und dokumentarischen Neu-Drehs. Zusammengehalten werden die Geschichten der einzelnen Figuren von Mirko Drotschmann, der sich als Historiker und YouTube-Experte "Mr. Wissen2Go" sehr gut in der Materie auskennt und komplizierte Sachverhalte verständlich und unterhaltsam erklären kann. Unterstützt wird er von Experten, die die Ereignisse in Interviews einordnen.
Durch Kanada und Alaska wälzt sich ein legendärer Strom. Sein Name klingt nach Abenteuer, Wildnis und Entbehrung, nach Goldrausch, harten Kerlen und erfrorenen Gliedmaßen. Der Yukon ist Nordamerikas Flussgigant und steht für wilde, ungezähmte Natur. An über 3000 Kilometern Flusslauf gibt es gerade einmal vier Brücken. Von spektakulären, fast menschenleeren Landschaften, einer wilden Tierwelt und anderen hartgesottenen Kreaturen erzählt Rocko Schamoni in "Flussgiganten - Der Yukon".
Luis, Javier, Pablo und Ricardo stellen sich einer neuen Herausforderung: Aus einem Stahlstab müssen sie ein Wikinger-Saxe fertigen. Es handelt sich um eine mittelalterliche Waffe, die von nordischen Völkern verwendet wurde.
Die Reportage zeigt Männer, die sich mit Leidenschaft dem Grillen widmen - denn zu 90 Prozent ist es das männliche Geschlecht, das dem Glutrausch verfällt. Doch es geht nicht nur um die Wurst, sondern auch um Spezialitäten, wie das "Dynamit-Steak", das mit echtem Schießpulver "gewürzt" wird. Wir zeigen Meister ihres Faches, berichten von den neuesten Trends und Fleischalternativen und klären auf, was günstige Grills von der Tankstelle oder aus dem Baumarkt taugen.
Kanada: ein Land der Superlative. 10 Millionen Quadratkilometer groß, mit mehr als zwei Millionen Flüssen und Seen, dem größten intakten Waldgebiet und der längsten Küstenlinie der Welt. In dieser atemberaubenden Wildnis leben viele Tiere - Eisbären, Polarfüchse, Wölfe, Luchse, Karibus, Seeotter und Sattelrobben, aber auch die größte Eule der Welt. Der Film führt durch die arktischen Steppen und borealen Nadelwälder entlang der arktischen, atlantischen und pazifischen Küsten und zeigt, wie Mensch und Tier in diesen extremen Landschaften zurechtkommen, wo Überfluss und Mangel ganz nah beieinander liegen.
Jana Beller gewann 2011 die TV-Show "Germany's Next Topmodel". Heute ist sie Geschäftsfrau und führt in Bochum zwei Filialen einer der modernsten Backshop-Ketten Europas. Modelmaße und Gebäck - passt das denn zusammen? Und wie! Die Jungunternehmerin gibt Einblicke ins Geschäft mit den süßen und salzigen Snacks. Schockgefrostet werden die Brote und Süßspeisen aus einer zentralen Produktion in die einzelnen Shops geliefert und an hungrige Laufkundschaft verkauft.
Bei der Fahndung nach der rettenden Diagnose geht es in der Medizin zu wie bei einem Kriminalfall: Es ist die spannende Jagd nach Indizien, nach Spuren und Beweisen für die Ursache von rätselhaften Beschwerden. Ein Herzanfall wirft das Leben des Stadtführers völlig aus der Bahn. Nacht für Nacht wacht er von nun an schweißgebadet aus Alpträumen auf. Er spürt, dass irgendetwas mit seinem Körper nicht stimmt. Doch die Spezialisten, die er zu Rate zieht, können keine körperliche Ursache finden. Ist es also ein psychisches Problem? Erst eine zufällige Entdeckung seiner Ehefrau wendet das Blatt. "Abenteuer Diagnose" erzählt in dieser Sendung drei wahre Geschichten mit dramatischen Wendungen - Geschichten, die das Leben geschrieben hat.
Marille, Zwetschge, Vogelbeere - die Kunst des Schnapsbrennens liegt den Österreichern im Blut. Weltberühmt sind ihre klaren Köstlichkeiten. Doch mittlerweile versuchen sich immer mehr Destillerien nicht nur an den Klassikern, sondern auch an Whisky und Gin. "ATV Die Reportage" zeigt die Persönlichkeiten hinter den wohlklingenden Namen und wirft einen Blick ins Allerheiligste.
Danny will mit seiner Online-Liebe eine Familie gründen, obwohl sie eine gewalttätige Vergangenheit hat. Doch durch Nevs und Max' Hilfe stellt sich heraus, dass es eine Verbindung zu einem ehemaligen Catfish gibt.
Max und iO Tillett Wright wollen der 18-jährigen Mecca dabei helfen, den Jungen zu treffen, den sie seit fünf Jahren liebt. Als iO herausfindet, dass Meccas Schatz mit ihren Fotos vermutlich andere hinters Licht führt, will Mecca Antworten.
Triest: Über 500 Jahre habsburgisch geprägt, ist die Stadt nach wie vor Schnittstelle dreier großer Kulturen. Die Stadt der vielen Namen zeigt ihre vielen Facetten.
Triest ist eine Schnittstelle Europas, ein Ort, an dem sich drei große Kulturen begegnen: die romanische, die slawische und die germanische. Auch Meer und Wind haben Einfluss auf die Stadt und ihre Umgebung, prägen die Menschen genauso wie den Wein und die Oliven.
"Trieste è una donna", stellt der 1957 verstorbene Umberto Saba in seinem berühmten Gedicht fest. Dem stimmt auch Fremdenführerin Emanuela Guidoboni zu. Die Stadt verdanke ihre historische Bedeutung einer Frau: Maria Theresia, die im 18. Jahrhundert Triest zu einem wichtigen Handelszentrum der Monarchie ausbaute.
Einzigartig ist die Piazza dell'Unità d'Italia, auch Piazza Grande genannt. "Sie ist der Salon der Stadt und der größte zum Meer hin geöffnete Platz Europas", erklärt der Wiener Architekt Erich Bernard, der in Triest lebt. Umgeben von stattlichen Gebäuden wie der Präfektur, dem Grand Hotel Duchi d'Aosta und dem Palast der Landesregierung, liegt sie gegenüber der "Mole Audace", einem Steinpier aus dem 18. Jahrhundert, der zum Flanieren einlädt.
Doch die Habsburger hinterließen nicht nur im Zentrum der Stadt ihre Spuren. Rund um das Schloss Miramare wurden auf einer Felsklippe prächtige Gärten im englischen und deutschen Stil angelegt. Für den 22 Hektar großen Park, erbaut um 1860 für Erzherzog Maximilian von Österreich, wurden unzählige Zugwaggons mit Erde aus Kärnten und der Steiermark angeliefert. Dort wurden geometrische Blumenbeete angelegt und exotische Pflanzen aus aller Welt gesetzt.
Triest war stets ein Ort vieler Sprachen und Literaten: Jules Verne, Richard Francis Burton, Sigmund Freud, James Joyce, Umberto Saba und viele andere prägten diese multilinguale Region mit ihren Werken, wohl oft bei einer Tasse des berühmten Triestiner Kaffees. Nicht umsonst nennt sich Triest "Il capoluogo del caffè" - die Kaffeehauptstadt, wie uns Kaffeeröster Fabrizio Polojaz erzählt.
Triest hat viele Namen, sagt Polojaz: "Man nennt sie auch die Stadt der Hunde - haben Sie schon bemerkt, wie viele Hunde hier sind?" Und sie wird auch "die Stadt der Winde" genannt. Kein Wunder, denn Triest hat gleich vier Winde zu bieten: die Bora, den Libeccio, den Scirocco und den Mistral. Und während der "Barcolana", der größten Segelregatta der Welt, trägt die Stadt alljährlich im Oktober den Titel "Hauptstadt des Segelns".
Wind und Meer beeinflussen auch die Landwirtschaft Triests, vor allem den Wein- und Olivenanbau. Devan Sancin, Winzer und Olivenbauer im Breg, einem Gebiet in den Bergen über Triest, berichtet von den besonderen Bedingungen für den Anbau. Im Karst oberhalb der Stadt gibt es zahlreiche "Osmize", Buschenschanken, wie uns Igor und Diego, Vater und Sohn, erzählen.
Der Film "Stadt der vielen Namen" ist eine filmische Reise durch die Geschichte einer Stadt im Schnittpunkt europäischer Kulturen. Triest, mit seiner einzigartigen Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur, bleibt ein faszinierender Ort, der eine tiefe Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Aussage gegen Aussage
36. Folge
D, USA 1995
65'
Als ein Mann gesteht, in einem Pizzarestaurant ein Mädchen vergewaltigt und ermordet zu haben, scheint für die Polizei der Fall gelöst zu sein. Acht Jahre später bekennt sich jedoch ein anderer Mann zu der Tat. In einem weiteren Fall geht es um den Mord an der 17-jährigen Highschool-Schülerin Crystal Faye Todd. Für die Polizei ist Crystals bester Freund Ken der Hauptverdächtige. Doch Ken scheint ein Alibi für die Tatzeit zu haben.
"Fifty-fifty" schätzten die Astronauten ihre Überlebenschance. Dass es am 21. Juli 1969 den ersten Menschen gelang, den Mond zu betreten, war ein riskantes Unternehmen und ein epochaler Umbruch. Fast wäre die Mission gescheitert. Moderator Mirko Drotschmann präsentiert den "Terra X"-Film, der die Zeit anhält und die "Apollo 11"-Mission aus der Perspektive von Menschen erzählt, die entscheidend beteiligt waren, aber deren Schicksal kaum bekannt ist. Da ist Janet Armstrong, die Ehefrau des Astronauten Neil Armstrong. Sie muss jeden Augenblick damit rechnen, Witwe zu werden - doch sie muss ihr Gesicht wahren gegenüber der Presse, die ihr nicht von der Seite weicht. Auch die junge Mathematikerin Margaret Hamilton fiebert mit - sie und ihr Team haben die Software der "Apollo 11"-Mission entwickelt. Jetzt muss sich ihr Code im Orbit bewähren. Am Cape Canaveral machen derweil mehr als 4000 Journalisten den Start zum Mond zu einem Medienspektakel. Der junge Rundfunkreporter Otto Deppe berichtet live vor Ort für die Sender in Deutschland. Fast 400.000 Menschen haben die "Apollo"-Mission der NASA vorbereitet. Unter ihnen Charles Duke, einer der "Capsule Communicators", die vom Boden aus den Flug überwachen. Er wird im heiklen Moment der Mondlandung der Einzige sein, der mit den Astronauten direkt kommuniziert. Der Wettlauf zum Mond beginnt auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges: Erst schickt die UdSSR ihren ersten Satelliten ins All, dann 1961 den Russen Juri Gagarin. Ein Affront für die USA, die daraufhin verkünden, noch im selben Jahrzehnt einen Menschen zum Mond zu schicken. Rekordsummen werden investiert, doch es gibt herbe Rückschläge. Bei Teststarts verbrennen drei Astronauten bei lebendigem Leib, die Entwicklung der Software ist schwierig. "Apollo 11" ist ein technisches Meisterwerk - aber wird alles so funktionieren wie geplant? Mehr als 500 Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt verfolgen in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli im Fernsehen, wie die Amerikaner Neil Armstrong und Buzz Aldrin den Mond betreten und Geschichte schreiben. Was sie nicht sehen, das erzählt "Ein Moment in der Geschichte". Um ein Haar wäre die "Apollo 11"-Mission gescheitert. Im Kontrollzentrum in Houston geht kurz vor der Landung ein Computeralarm los, man überlegt, die 25-Milliarden-Dollar-Unternehmung abzubrechen. Dann finden die Astronauten in der Landefähre "Eagle" keinen geeigneten Platz zum Landen - sie haben kaum noch Benzin, und unter ihnen liegt ein Krater voller Geröll. "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann wird mithilfe digitaler Effekte in das Kontrollzentrum nach Houston, auf den Mond und in die Fernsehstudios versetzt, um den Geschehnissen und den Menschen hinter den Kulissen dieses Moments auf die Spur zu kommen. Als Zeitzeugen konnten sowohl der Reporter Otto Deppe als auch CapCom "Charlie" Duke interviewt werden, der 1972 selbst den Mond betreten wird.
Mit acht Armen, neun Hirnen und manchmal zehn Meter Spannweite sind Pazifische Riesenkraken fremdartige Kreaturen - und mit bis zu einem Zentner Gewicht die größten Oktopusse der Welt. In seiner eindrucksvollen Naturdokumentation zeigt Meeresbiologe und Tierfilmer Florian Graner das geheimnisvolle Leben dieser Verwandten von Schnecken und Muscheln und geht ihrer außerordentlichen Intelligenz auf den Grund.
Die Strecke von Winnipeg nach Churchill ist eine lebenswichtige Verbindung zu den abgelegenen Gemeinden im hohen Norden Kanadas. Doch Schnee und Eis sind eine ständige Herausforderung. Mit einem Zug der "VIA Rail" geht es durch karge Schneelandschaften, dichten Nadelwald und über zugefrorene Seen auf die zweitägige Reise bis zum nördlichen Polarkreis. Unermüdliche Wartungscrews sorgen mit teils ungewöhnlichen Mitteln für eine stets befahrbare Strecke.
Inmitten von gewaltigen Gipfeln und Gletschern, direkt an der Grenze zum Nationalpark hohe Tauern liegen die Hochgebirgsstauseen Mooserboden und Wasserfallboden wie Fjorde eingebettet in die Berglandschaft im Kapruner Tal. Heute steht Kaprun für Pioniergeist und Tradition, um das Kaprunertal für die nächsten Generationen zu bewahren. In einzigartigen Bildern zeigt diese Sendung die facettenreiche Schönheit dieser Berglandschaft.
Viel Energie zu haben, sich kraftvoll zu fühlen, das wünschen sich viele. Wie schaffen wir es, unsere Energie zu mobilisieren? Vielleicht sogar mehr Energie zu bekommen? Der Schlüssel liegt in den Kraftwerken unserer Zellen - den Mitochondrien. Renommierte Wissenschaftler:innen erklären in dieser Folge "Mein Körper.", wie Körperenergie entsteht und wie wir mehr Power bekommen können.
Am 24. Februar 2022 marschiert Wladimir Putin in die Ukraine ein. Die Invasion scheint der Höhepunkt einer Strategie zu sein, die er seit seiner Machtübernahme im Jahr 2000 anwendet: den Wiederaufbau von Großrussland. Mit Hilfe von Erfahrungsberichten von Experten, Journalisten, aber auch Verwandten, zeichnet die Doku ein beispielloses Porträt des Mannes, der die Weltgemeinschaft in Aufruhr versetzt. Wo wird er aufhören?
Die Begegnung mit dem Burgenland, vom Neusiedler See bis in den Süden nach Güssing, wo einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler der Frühen Neuzeit, Carolus Clusius, eines seiner Hauptwerke verfasste, zeigt nicht nur die Schönheit dieses Bundeslands im Südosten Österreichs, sondern führt auch durch seine bewegte Geschichte, die wesentlicher Teil des Österreichischen Selbstverständnisses ist. Musiker und Komponist Christian Kolonovits bringt uns an die Plätze seiner Heimat rund um Rechnitz.
Jana Beller gewann 2011 die TV-Show "Germany's Next Topmodel". Heute ist sie Geschäftsfrau und führt in Bochum zwei Filialen einer der modernsten Backshop-Ketten Europas. Modelmaße und Gebäck - passt das denn zusammen? Und wie! Die Jungunternehmerin gibt Einblicke ins Geschäft mit den süßen und salzigen Snacks. Schockgefrostet werden die Brote und Süßspeisen aus einer zentralen Produktion in die einzelnen Shops geliefert und an hungrige Laufkundschaft verkauft.
Mit einer Fleischproduktion von etwa acht Millionen Tonnen ist Deutschland der größte Fleischproduzent Europas und der drittgrößte der Welt. Im Durchschnitt verzehrt jeder Bundesbürger im Jahr rund 31 Kilogramm Fleischwaren. Schweinefleisch wird am häufigsten verarbeitet - und aus ihm besonders oft Wurst hergestellt. Allein die Brühwurst, also zum Beispiel die Lyoner Fleischwurst, macht ein Drittel des gesamten Fleischkonsums aus. Die beliebteste Wurst ist jedoch eine Rohwurst: die Salami.
ATV gibt Einblick in die skurrilsten Disziplinen Österreichs und stellt ihre heimlichen Weltmeister vor. So wird in einem Waldviertel das jährliche 24-Stunden-Traktorrennen ausgetragen. In Illmitz findet derweil ein tierischer Schönheitswettbewerb statt und beim Handtaschenweitwurf zählt die beste Flugeigenschaft.
Die Adria unter dem Doppeladler: Für die Monarchie waren die Häfen jene Tore zur Welt, die den Weg zu Macht und Reichtum öffneten. Zentren des Handels, der Kultur und der Wissenschaft.
Die Schiffsschraube wurde dort erfunden, Weltliteratur geschrieben, prunkvolle Gebäude errichtet. Josef Ressel, Hugo von Hofmannsthal, James Joyce, Franz Lehár, die Trapp-Familie, Gottfried von Banfield - sie alle haben an der Adria ihre Spuren hinterlassen.
Im Namen der Freiheit werden blutige Kriege angezettelt, Revolutionen bringen Massen auf die Straße. Es ist ein weiter Weg, bis Freiheit als Grundrecht aller Menschen gilt. Der Wissenschaftsjournalist Mirko Drotschmann reist durch Europa und nach New York, um den Weg der Freiheit von der Antike bis heute aufzuzeigen. Er stellt fest, wie wichtig Freiheit ist, merkt man oft erst dann, wenn man sie verliert. Freiheit - kaum ein Begriff ist so allgegenwärtig und doch so schwer zu fassen. Es ist ein Gefühl, nach dem fast alle Menschen streben. Mit Freiheit bezeichnet man meist die Möglichkeit, das eigene Leben frei zu gestalten und sich ohne Einschränkungen bewegen zu können. Auch Rechte werden als Freiheiten bezeichnet, wie zum Beispiel die Religions- oder Meinungsfreiheit. Heute gelten sie als wichtigste Grundrechte aller Menschen, auf ihnen beruhen alle demokratischen Verfassungen der Neuzeit. Die Vorstellung von Freiheit hat sich im Lauf der Jahrhunderte verändert. Aber wie steht es heute um die Freiheit in der Welt? Das will Mirko Drotschmann in der zweiten "Terra X"-Folge "Was die Welt besser macht: Freiheit" herausfinden. Mirko Drotschmanns Reise beginnt an der Freiheitsstatue in New York - dem weltweit bekanntesten Symbol für Freiheit. Als erste Demokratie der Neuzeit waren die USA lange Sehnsuchtsort für Freiheitssuchende aus vielen Ländern der Erde. Bis sich das heutige Freiheitsverständnis durchgesetzt hatte, war es ein weiter Weg: Das demokratische Experiment der Athener im 5. Jahrhundert vor Christus war eine Ausnahmeerscheinung. Bis ins 18. Jahrhundert war Freiheit vor allem ein Privileg der Reichen und Mächtigen. Das Römische Reich verdankte seinen Wohlstand einem Heer aus Sklaven, die als Unfreie meist lebenslang für ihre Dienstherrn schuften mussten. Im Mittelalter waren viele Bauern als Leibeigene an Adel und Klerus gebunden. Sie verfügten weder frei über ihre Erträge noch über ihr eigenes Leben. Im Zuge der Reformation wuchs der Widerstand gegen die alte Ständeordnung: Während die Fürsten den Freiheitskampf der Bauern blutig niederschlugen, setzte sich im Zuge der Glaubenskriege allmählich die Religionsfreiheit durch. Doch erst die Aufklärung schuf das Fundament der heutigen Vorstellung von Freiheit, die sich mit den Revolutionen in Amerika und Frankreich Ende des 18. Jahrhunderts Bahn brach. Mit Neurowissenschaftlern der Charité in Berlin geht Mirko Drotschmann der Frage nach, ob der Mensch einen freien Willen hat oder alles von den Naturgesetzen vorbestimmt ist, denen das Gehirn folgt. Überall in der Welt setzen Menschen noch immer ihr Leben und ihre Freiheit aufs Spiel, um offen ihre Meinung zu sagen und frei zu entscheiden, wie sie leben wollen. Und selbst in den Demokratien Amerikas und Europas werden die mühsam erkämpften Freiheiten zunehmend infrage gestellt.
Sabine Schwarten ist eine der letzten hauptberuflichen Binnenfischerinnen und Binnenfischer Schleswig-Holsteins und die einzige Frau in diesem Job. Ihre Familie und Vorfahren haben seit 900 Jahren von der Binnenfischerei gelebt. Ihr Vater, 89 Jahre, half ihr bis vor drei Jahren noch beim Fischen. Jetzt schmeißt sie den Laden allein.
Ryan Sheckler, Jamie Foy und die Crew landen auf dem skate-verrücktesten Kontinent der Welt - Südamerika. Die Pros touren quer durch Brasilien, Argentinien und Chile.
Die erstaunliche Frau Riedl und die Kinder in Indien
D 2019
42'
Anna Riedl kommt 1929 im Donau-Ries zur Welt. Die Mutter stirbt bei der Geburt Ihres dritten Kindes. Der Vater heiratet wieder, damit die Kinder eine Mutter haben. In der bäuerlichen Familie herrscht solcher Mangel, dass Annas Schwester zu Verwandten gegeben wird. Nach dem Krieg beginnt Anna in München eine Schwesternausbildung. Als sie diese abbrechen muss, öffnet sich eine Tür für ein völlig anderes Leben.
Plötzlich fehlen vier Rinder auf der Weide. Sie sind einfach verschwunden. Zurückgeblieben sind Reifenabdrücke im Gras, eine verstörte Herde und eine Mutterkuh, die nach ihrem Kalb brüllt. Für das junge Landwirt-Paar Clara und Oliver aus Scharnebeck in Niedersachsen ist der finanzielle Schaden groß. Aber der Verlust geht ihnen auch emotional nahe, jedes Tier trug einen Namen. "Die eine war Olivers Lieblingskuh", sagt Clara. Hinzu kommt das Gefühl, nicht mehr sicher zu sein.
Viele Landwirte in Norddeutschland machen ähnliche Erfahrungen: Ganze Schafherden, Landmaschinen und auch Ernten verschwinden. Behörden und Verbände bestätigen einen Anstieg von Diebstählen. Und eine Farmcrime-Kriminologin, die Straftaten im ländlichen Raum erforscht, sagt dem NDR: Was hier passiert, sind keine Einzelfälle. Weit mehr als die Hälfte der Landwirte seien betroffen.
Der breiten Öffentlichkeit ist dies wenig bekannt.
So wurden in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr schon 17 Diebstähle von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut gemeldet. Allein hier kratzt der Gesamtschaden an der Millionengrenze. Besonders begehrt sind auch GPS-Geräte, die aus Landmaschinen herausgebrochen oder ausgebaut werden. Betroffene berichten in der "NDR Story" von Diebstahl-Summen in fünf- bis sechsstelliger Höhe.
Wer steckt dahinter?
Nicht selten führen die Spuren der Täter Richtung Osteuropa, Ermittler gehen in einigen Fällen von Bandenkriminalität aus. Aber auch kleine Beutezüge können schmerzen: Landwirtin Viktoria Gloyer aus dem Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein bot Eier neben einer kleinen Vertrauenskasse an, bis Diebe ganze Paletten einfach abtransportierten. Immer mehr Landwirte sehen sich zu Überwachung und größeren Sicherheitsmaßnahmen gezwungen.
Dabei ist es herausfordernd, weitläufige Felder, Koppeln, Weiden zu schützen, auf dünn besiedeltem Land bleiben Täter häufig unentdeckt. Das Vertrauen in die Ermittlungsbehörden schwindet, erzählen einige Landwirte dem NDR. Sie zeigten manche Taten gar nicht erst an, weil ihnen die Hoffnung auf Aufklärung fehlt. Dabei zeigen erfolgreiche Verfahren, dass auch Diebstähle auf dem Land durchaus aufgeklärt werden. Täter müssen mit hohen Geldstrafen oder Haft rechnen.
Die "NDR Story" rückt die Geschichten der Betroffenen in den Mittelpunkt und zeigt, wie groß das Problem in Norddeutschland ist. So groß, dass darüber gesprochen werden muss.
Im Zentrum steht Piter, 24 Jahre alt, aufgewachsen in Hanau. Er trainiert für seinen ersten MMA-Kampf, sein Debüt im Käfig. MMA - Mixed Martial Arts boomt weltweit. UFC-Stars, Fitness-Content und Social Media prägen die Szene - und den Traum vieler junger Menschen, es mit dem Sport nach oben zu schaffen. Piter bringt Talent mit. Sein Coach Chris, selbst Black Belt im Brazilian Jiu-Jitsu, glaubt fest an ihn. Doch MMA verlangt absolute Disziplin - und daran scheitert Piter immer wieder. Denn der eigentliche Kampf beginnt außerhalb des Oktagons. Piter wächst zwischen Gewalt und Kriminalität auf. Seine Brüder Rob und David haben sich - auch mit Hilfe des Sports - ein stabiles Leben aufbauen können. Piter aber kämpft vor allem gegen sich selbst. Er ist vorbestraft, gerade auf Bewährung, Briefe von der Staatsanwaltschaft gehören zu seinem Alltag. Hinzu kommt: Piter ist traumatisiert. Er hat den rassistischen Anschlag von Hanau im Februar 2020 überlebt. Sechs seiner Freunde wurden getötet. Für Piter ist der Sport auch eine Möglichkeit, Halt und Stabilität zu finden. Fight House begleitet neben Piter auch seine Brüder Rob und David sowie MMA-Kämpfer Moritz, die alle im selben Gym in Stockstadt trainieren. Während Rob und David kurz vor ihrem Einstieg ins MMA-Profigeschäft stehen, hat Moritz das schon geschafft: Sein ganzes Leben ist auf Leistung und Training ausgerichtet. Fight House erzählt von jungen Sportlern, die im Gym Halt finden. Vom Traum, es in die UFC zu schaffen. Und von der Hoffnung, durch den Sport ein besseres Leben zu führen.
Anwälte der Toten - Die schlimmsten Serienkiller der Welt
Jerry Brudos
6. Staffel
10. Folge
D 2021
60'
Im Winter 1968 wird die 19-jährige Vertreterin Linda Slawson in Portland vom Eigentümer eines Einfamilienhauses hereingebeten. Sie wird das Haus nicht mehr lebend verlassen. Während seine Kinder im Obergeschoss spielen, erwürgt der Mann Linda, trennt ihr einen Fuß ab und wirft den leblosen Körper in einen Fluss. Sie ist nur eine von Jerry Brudos Opfern. Über einen Zeitraum von 15 Monaten entführt, vergewaltigt und tötet er vier Frauen.
Mit einer Fleischproduktion von etwa acht Millionen Tonnen ist Deutschland der größte Fleischproduzent Europas und der drittgrößte der Welt. Im Durchschnitt verzehrt jeder Bundesbürger im Jahr rund 31 Kilogramm Fleischwaren. Schweinefleisch wird am häufigsten verarbeitet - und aus ihm besonders oft Wurst hergestellt. Allein die Brühwurst, also zum Beispiel die Lyoner Fleischwurst, macht ein Drittel des gesamten Fleischkonsums aus. Die beliebteste Wurst ist jedoch eine Rohwurst: die Salami.
Die Maartje Theadora ist das Schwergewicht der deutschen Hochseefischereiflotte. Rund 6000 Tonnen Frischfisch kann das Schiff verarbeiten und transportieren. In der Fabrik unter Deck wird der Fang sortiert und gefroren. Die Fanggebiete des Trawlers liegen im englischen Kanal, aber auch im Nordatlantik oder dem Pazifik. Die wochenlangen Fahrten sind für die eingeschworene Crew körperlich eine große Herausforderung. Die Reportage gibt Einblicke in den harten Alltag an Bord des Riesenschiffes.
Für ihn gibt es nur Freund oder Feind. Und wer ein Feind ist, der darf getötet werden. Putins Regentschaft ist im Inland gekennzeichnet von Morden an unliebsamen Kritikern. Und auch im Ausland duldet er keinen Widerspruch. Wo immer die Macht des Kreml in Gefahr ist, schreitet die russische Soldateska ein. Warum gehören Kriege und Morde zum regulären scheinbar zum politischen Instrumentarium in Russland?
Großer Auswandererträume in den USA: Jeannine Gutierrez möchte als Tourguide mit Motorrad-Reisegruppen durch die Staaten cruisen. Nicole Betz eröffnet einen Kosmetiksalon. Und die Bonaventuras feilen in L.A. an einer neuen Geschäftsidee: Protein-Eis.
Baylen und Colin machen Washington zur kulinarischen Spielwiese. Obwohl Baylens Tourette-Tics Restaurantbesuche oft erschweren, wagen die beiden in diesem Special den großen Geschmackstest - immer auf der Suche nach Ideen für ihr Hochzeitsmenü. Zwischen koreanischen Foodtrucks, Falafel, Queso-Dip und himmlischen Cupcakes wird probiert und diskutiert. Auch Baylens Bruder Bechnir mischt mit, als selbstgemachtes Sushi überraschend kreativ ausfällt. Trotz Tics und Küchenkatastrophen beweist Baylen, dass Neugier oft stärker ist als jede Herausforderung, und entdeckt dabei kulinarische Favoriten für die Hochzeit.
Richard Hammonds Autowerkstatt soll durch eine bessere Auslastung mehr Profit abwerfen. Deshalb hat der ehemalige "Top Gear"-Moderator zwei neue Mitarbeiter eingestellt. Matt und Jon dürfen bei zwei spannenden Projekten zeigen, was sie draufhaben. Das Team restauriert einen Lotus Europa und richtet einen Prototypen her. Der Kondor GT ist ein Einzelstück und benötigt einen neuen Motor. Und wie geht es mit dem 105 Jahre alten Dampfwagen weiter, den Richard kürzlich erworben hat? Ein Kesselprüfer untersucht das Fahrzeug in Großbritannien sehr sorgfältig.
Norditalien begeistert mit dramatischer Landschaft und klassischen Städten. Ob am Südhang der Alpen, in der Toskana oder an den Küsten von Adria und Mittelmeer - hier ist es überall schön. Begrenzt von Alpen und Meer umfasst der Norden eine große landschaftliche Vielfalt mit zahlreichen Seen, Inseln, Flüssen und Bergketten. Aber auch so bekannte Großstädte wie Venedig, Florenz und Mailand sowie einzigartige Kulturdenkmäler liegen in der Region. Aus der Luft betrachtet, zeigen sich Naturräume, Städte und Kulturdenkmäler in ihrer ganzen Schönheit.
In München, Bayerns Vorzeigemetropole, existiert eine Parallelwelt. Es herrscht eine restriktive Drogenpolitik. Die 27-jährige Andrea wird begleitet - sie besorgt sich illegale Tabletten auf der Straße. Von diesen ist sie abhängig.
Im Frühjahr 2013 brechen Gwendolin und Patrick zu einer Reise um die Welt auf, mit dem Vorsatz, nicht zu fliegen. Voller Erfahrungen kehren sie nach 100.000 Kilometern im Sommer 2016 zurück.
Der ermutigende und hoffnungsvolle Film folgt den Reisenden von Land zu Land bei ihren zahlreichen Begegnungen und Abenteuern, die sie mit der Handykamera dokumentierten. - Erfolgreichster Dokumentarfilm des Jahres 2017.
"Uns zieht es hinaus. Mit Rucksack, Zelt und nur dem, was wir wirklich brauchen. Und das alles über Land. Nie den Kontakt zur Erde verlieren. Immer Strecke spüren. Über die Meere mit dem Schiff, denn jeden Meter wollen wir mit all unseren Sinnen wahrnehmen, mit Zeit reisen. Wir lernen Grenzen kennen. Wollen lernen, was Verzicht heißt und was Genuss bedeutet": Mit diesen Vorsätzen machen sich die Filmemacher auf den Weg und versuchen, das auch in der Montage ihres Dokumentarfilms "Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt" zu vermitteln.
Der Zuschauer wird in ein anderes Zeitgefühl und die besondere Aufmerksamkeit für die Details in Natur und Alltag hineingezogen. Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier ist es gelungen, kulturelle Grenzen und ganz praktische Hindernisse zu überwinden, indem sie den Menschen vertrauten, die ihnen begegneten. So demonstriert der einnehmende und immer wieder bewegende Film Weltoffenheit im besten Sinn.
Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser stammen aus Freiburg und hatten den Film zunächst nur als Erinnerung für ihre Familie und die Freunde gedacht, die sie unterstützt hatten, doch bald zeigte sich, dass er sehr viel mehr Menschen ansprach. "Weit" war im deutschsprachigen Raum einer der erfolgreichsten Kinodokumentarfilme der letzten Jahre.
In Paradigm liefern Thomas Genon, Kade Edwards, Emil Johansson und Szymon Godziek Freeride-MTB der Extraklasse - von Big Mountain bis Slopestyle, kreativ, technisch und voller Action.
Ohne Gerechtigkeit kein Frieden und keine Freiheit. Viele Menschen haben hart für diese Werte gekämpft. Es ist wichtig, sie immer wieder zu verteidigen. Sie hat die Welt besser gemacht. Seit fast 300 Jahren ist die Gleichheit vor dem Gesetz ein Menschenrecht. Selbstverständlich ist sie noch immer nicht. Der Wissenschaftsjournalist Mirko Drotschmann begibt sich auf eine Zeitreise und fragt, wie eine gerechte Welt funktionieren kann. Gerechtigkeit ist einer der wichtigsten Schlüssel für eine bessere Welt - ohne sie kommt es fast unweigerlich zu Konflikten, ist ein Leben in Frieden und Freiheit schwer vorstellbar. Es geht um den Ausgleich zwischen Arm und Reich, gebildet und ungebildet, Mann und Frau, um Wahlrecht und vieles mehr. Aber Gerechtigkeit ist kompliziert und bedeutet nicht unbedingt, dass alle gleich behandelt werden. Was braucht es also für Gerechtigkeit? Und stimmt der weitverbreitete Eindruck, dass die Welt immer ungerechter wird? Damit befasst sich Mirko Drotschmann in dieser Folge der "Terra X"-Reihe. Seine Spurensuche beginnt in der Steinzeit - und zeigt, dass ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn für die Jäger und Sammler überlebenswichtig war. Selbst nach der Sesshaftwerdung legten Menschen noch lange Wert darauf, soziale Unterschiede zu vermeiden - darauf deuten Funde aus Çatalhöyük hin, der ersten Großsiedlung der Weltgeschichte, die vor mehr als 9000 Jahren im heutigen Anatolien entstand. Trotzdem setzten sich mit Ackerbau und Viehzucht allmählich Hierarchien durch - mit neuen Unterschieden zwischen Herrschern und Untertanen, Armen und Reichen, Männern und Frauen. Im Römischen Reich sorgten Rechte für Gerechtigkeit, vor dem Gesetz sollten alle Bürger gleich sein. Im Mittelalter und bis zur Neuzeit wurde Recht mit drakonischen Maßnahmen durchgesetzt. Davon zeugt eine bei Allensbach in Süddeutschland ausgegrabene Richtstätte. Mithilfe historischer Prozessakten erfährt Mirko mehr über die Identität der grausam hingerichteten Straftäter und lernt, dass die Reichen und Mächtigen damals oft ungeschoren davonkamen. Das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit setzte sich erst mit der Aufklärung und der Entstehung der modernen Demokratien in Amerika und Europa durch. Trotzdem mussten manche Bevölkerungsgruppen lange für Gleichberechtigung kämpfen, vor allem Frauen. Mit Unterstützung der Urenkelin von Emmeline Pankhurst, der Anführerin der britischen Suffragetten, zeichnet Mirko Drotschmann den weltweiten Kampf von Frauen für politische Teilhabe nach. Der Gerechtigkeit folgt Mirko Drotschmann auf drei Kontinenten - von den Hügeln Anatoliens zu den eindrucksvollen Ruinen des antiken Rom bis zum Rockefeller Center in New York. Mithilfe von Verhaltensforschern zeigt er, wie stark der angeborene Gerechtigkeitssinn Menschen von klein auf prägt und welchen Einfluss unterschiedliche Kulturen auf das Gerechtigkeitsempfinden haben. Trotz vieler Fortschritte zeichnet sich die Welt noch immer durch große Ungleichheit aus, vor allem zwischen Arm und Reich. Ob das ungerecht ist und ob man die Welt mit Geld besser machen kann, darüber diskutiert der Wissenschaftsjournalist mit einem Nachfahren des Ölmilliardärs John D. Rockefeller.
Im Zentrum steht Piter, 24 Jahre alt, aufgewachsen in Hanau. Er trainiert für seinen ersten MMA-Kampf, sein Debüt im Käfig. MMA - Mixed Martial Arts boomt weltweit. UFC-Stars, Fitness-Content und Social Media prägen die Szene - und den Traum vieler junger Menschen, es mit dem Sport nach oben zu schaffen. Piter bringt Talent mit. Sein Coach Chris, selbst Black Belt im Brazilian Jiu-Jitsu, glaubt fest an ihn. Doch MMA verlangt absolute Disziplin - und daran scheitert Piter immer wieder. Denn der eigentliche Kampf beginnt außerhalb des Oktagons. Piter wächst zwischen Gewalt und Kriminalität auf. Seine Brüder Rob und David haben sich - auch mit Hilfe des Sports - ein stabiles Leben aufbauen können. Piter aber kämpft vor allem gegen sich selbst. Er ist vorbestraft, gerade auf Bewährung, Briefe von der Staatsanwaltschaft gehören zu seinem Alltag. Hinzu kommt: Piter ist traumatisiert. Er hat den rassistischen Anschlag von Hanau im Februar 2020 überlebt. Sechs seiner Freunde wurden getötet. Für Piter ist der Sport auch eine Möglichkeit, Halt und Stabilität zu finden. Fight House begleitet neben Piter auch seine Brüder Rob und David sowie MMA-Kämpfer Moritz, die alle im selben Gym in Stockstadt trainieren. Während Rob und David kurz vor ihrem Einstieg ins MMA-Profigeschäft stehen, hat Moritz das schon geschafft: Sein ganzes Leben ist auf Leistung und Training ausgerichtet. Fight House erzählt von jungen Sportlern, die im Gym Halt finden. Vom Traum, es in die UFC zu schaffen. Und von der Hoffnung, durch den Sport ein besseres Leben zu führen.
Der Altmühltal-Panoramaweg führt durch eine archaisch anmutende Landschaft, 200 Kilometer weit, immer an der Altmühl entlang - durch Franken und Oberbayern, die Oberpfalz und Niederbayern. 2005 ist der Weg eröffnet worden und schon drei Jahre später wird er als "Wanderweg des Jahres" prämiert.
Wie Hamburg bunt wurde: Die Entstehung der Graffitiszene
30'
Hamburg in den frühen 1980er-Jahren: graue Fassaden, verlassene Industrieareale. Mitten in dieser Stadt entsteht eine Bewegung, die alles verändert. "Wie Hamburg bunt wurde: Die Entstehung der Graffitiszene" erzählt die Geschichte der ersten Hamburger Hip-Hop- und Graffiti-Generation - roh, persönlich und voller Erinnerungen an eine Zeit zwischen Aufbruch, Gefahr und grenzenloser Kreativität.
Die Dokumentation begleitet prägende Figuren der Szene zurück an die Orte ihrer Jugend: auf Kampnagel, in Tunnelanlagen, an Bahngleise und zu den legendären Treffpunkten am Jungfernstieg. Künstler*innen wie Mirko Reisser alias DAIM, SonnyTee, Davis One, Jennifer Kauka oder Lilian aka "Ream" erzählen von nächtlichen Aktionen, Adrenalinkicks, Rivalitäten und einer Gemeinschaft, die vielen Halt gegeben hat. Für manche wurde Graffiti zur Ersatzfamilie, für andere zum Lebensretter.
Der Film zeigt, wie Hip-Hop aus New York nach Hamburg kam - durch Filme wie Wild Style, Beat Street und Style Wars - und hier eine ganz eigene Kultur entstehen ließ. Graffiti, Rap, Breakdance und DJing verschmolzen zu einem Lebensgefühl, das eine ganze Generation prägte. Was damals als Sachbeschädigung galt, entwickelte sich zu einer kulturellen Bewegung mit internationalem Einfluss.
Dabei verschweigt die Dokumentation auch die Schattenseiten nicht: illegale Nachtaktionen, Polizeifahndung, hohe Strafen und tödliche Unfälle gehörten ebenso zur Realität der Szene wie Freundschaft und kreative Freiheit. Besonders eindringlich sind die Erinnerungen an die gefährlichen Aktionen auf fahrenden S-Bahnen und die Momente, in denen aus jugendlichem Leichtsinn bittere Realität wurde. "Du hast Graffiti gesprüht und alle fanden es scheiße. Nur deine Szene, nur deine kleine Gruppe, die fanden das gut", sagt Mirko Reisser im Film und Jennifer Kauka fügt hinzu: "Man ist nachts losgegangen, das ist einfach auch echt gefährlich gewesen."
Gleichzeitig erzählt der Film von Anerkennung und Wandel: von der Verfolgung durch die SOKO Graffiti bis hin zu Ausstellungen, Büchern und großem Wiedersehen der Szene Jahrzehnte später. Aus den Jugendlichen von damals wurden Künstler*innen, Fotograf*innen, Musiker*innen und Kulturvermittler*innen. Gemeinsam rekonstruieren sie die Geschichte einer Bewegung, die Hamburg nachhaltig geprägt hat.
"Wie Hamburg bunt wurde" ist mehr als eine Dokumentation über Graffiti. Es ist ein emotionales Porträt über Jugend, Zusammenhalt und die Kraft von Subkultur - und eine Liebeserklärung an eine Stadt, die durch Hip-Hop ihre Farben fand.
Eine Produktion von NDR Kultur.
Jérémie Heitz und Sam Anthamatten überquerten einige der gewaltigsten 6.000-Meter-Gipfel der Welt - Beau Miles hat sie getroffen und will alles darüber wissen.