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Dok 1 - Das wird man wohl noch sagen dürfen!

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Dok 1 - Das wird man wohl noch sagen dürfen!

Dokumentation

Politische Korrektheit ist oft richtig, aber geht manchmal zu weit, darin sind sich Lisa Gadenstätter und Hanno Settele einig. Darum entscheidet der Würfel, dass heute Hanno Argumente für PC sammeln und Lisa ihm contra geben muss. Benimmpapst Elmayer weiß vor allem eines: Was man sagen darf und was nicht, ändert sich ständig. Sind schwarz angemalte Sternsinger oder Name und Logo der Mohrenbrauerei rassistisch, wie das "Black Voices" Volksbegehren findet? Kann Kabarett auch provozieren, ohne nach unten zu treten, wie es im "Politically Correct Comedy Club" der Fall ist? Sollen Fehltritte, wie bei Politiker Efgani Dönmez, zum Karriereende führen? Wie ändert sich unsere Definition von Geschlecht? Wie soll mit Literatur umgegangen werden, die früher ok war, aber heute problematisch ist? Und steuern wir die Sprache oder steuert die Sprache uns?
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Vernichtet

Vernichtet - Eine Familiengeschichte aus dem Holocaust

3SAT
Vernichtet

Vernichtet - Eine Familiengeschichte aus dem Holocaust

Geschichte

Zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz erzählt dieser Film die Geschichte einer Brandenburger Familie: Sie wurde auseinandergerissen, deportiert und an verschiedenen Orten ermordet. Auschwitz, 27. Januar 1945: Ein Wort und ein Datum stehen für die Untat, die ihren Anfang in Ausgrenzung und Entrechtung nahm und in millionenfachem Mord endete. Auschwitz bezeichnet nicht einen Ort in Polen. Es ist näher, als man glaubt. Es ist draußen vor der Tür. Eine Familie aus Brandenburg wurde auseinandergerissen, an unterschiedlichen Orten ausgebeutet, solange man in ihr nützliche Arbeitskräfte sah, auf unterschiedlichen Wegen deportiert und an verschiedenen Orten ermordet. Glambeck im Löwenberger Land ist ein typisches, hübsches Brandenburger Dorf mit einer Kirche und einem Storch auf dem Kirchdach. Hier lebte Rosa Labe mit ihren Kindern. Früh verwitwet, führte sie einen Kolonialwarenladen. Ihr Sohn Paul arbeitete bei einem Bauern als Knecht, Dora und Theo gingen in die Dorfschule. Eine Schulfreundin erinnert sich, wie am Abend des 9. November 1938 die Habseligkeiten der Familie Labe auf dem Dorfplatz brannten. Schritt für Schritt kann man das an ihr verübte Verbrechen rekonstruieren. Beginnt man zu suchen, öffnet sich der Blick in den Abgrund: Es gibt Akten. Verwaltungsakt und Gewaltakt gehen Hand in Hand. Und Beschreibungen Überlebender. Parallele Leidensgeschichten. Der Film folgt den Schritten der Vernichtung vom scheinbar Harmlosen zum nicht mehr Fassbaren. So führt auch von Glambeck, einem Ort mit Kirche und Klapperstorch, der Weg an die Orte des Holocaust. Nach Auschwitz. Aber auch nach Kaunas und Treblinka. Ebenso Bielefeld, Berlin-Grunewald, Neuendorf im Sande und ein Ort mit dem Märchennamen "Schniebinchen". Auschwitz ist überall.
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