Von den Buckelwalen bis zu den erfindungsreichen Savannen-Schimpansen: Zahlreiche Tierarten erleben aktuell, wie sich ihr Lebensraum ungeheuer schnell verändert. Die Dokureihe zeigt, wie einige Tierarten in den unwirtlichsten Gebieten der Welt ihr Verhalten und sogar ihre Physiologie an neue klimatische Gegebenheiten anpassen. Diese Folge stellt Schimpansen im Senegal vor.
Eine Familie wollte bei ihrem neu gebauten Haus auch den Keller als Wohnraum nutzen. Doch der Keller ist viel zu niedrig, die Fenster sind zu klein und die Treppe ist so eingebaut, dass sich größere Menschen an der Kante der Betondecke den Kopf stoßen. Damit ist der Keller unbewohnbar. Von der Baufirma ist nichts mehr zu holen, da sie pleite gegangen ist. Fachanwältin Manuela Reibold-Rolinger deckt die Pferdefüße der Vertragskonstellation auf. Bei den noch existierenden Firmen, die ebenfalls am Bau des Hauses beteiligt waren, prüft sie Möglichkeiten des Schadenersatzes. Architekt John Kosmalla konzentriert sich mit seinem Team auf die Mängelbeseitigung im Kellergeschoss. Dabei kommen "Die Bauretter" auf eine waghalsige Idee: Sie wollen das komplette Haus samt Mobiliar horizontal durchsägen und anheben. Ein ungewöhnlicher Plan - werden "Die Bauretter" ihre Mission erfüllen?
Ein Gefechtsstandpanzer und eine D-44-Panzerabwehrkanone stehen bereit, um in die neue Halle des Ostdeutschen Fahrzeugmuseums einzuziehen. Doch der Weg dorthin ist durch Bauschutt blockiert. Auch das Gewicht der Exponate bereitet Mario Tänzer und seinem Team im Harz Schwierigkeiten. Sascha Hoffmann restauriert in Oberhausen einen Mercedes-Benz 2624 aus den Siebzigerjahren. Das Alter des Kolosses ist ihm deutlich anzusehen. Und der Fuhrpark von Isabella und Chris Fuchs benötigt dringend Verstärkung. Die Abschleppunternehmer:innen prüfen einen MAN auf Herz und Nieren.
Pia Osterhaus geht den raffinierten Verkaufsmethoden der Supermärkte auf den Grund. Mit welchen Tricks wird dort gearbeitet, und warum fallen wir immer wieder darauf herein? Durchschnittlich verbringt jeder pro Tag circa 35 Minuten im Supermarkt. Neun Tage im Jahr, an denen wir in Versuchung geführt werden. Verschlungene Regalwege, knallige Preisschilder und subtile Produktpräsentationen dienen nur einem Ziel: dem maximalen Profit. Wer kennt das nicht: Eigentlich sollten es nur ein paar Kleinigkeiten sein - aber an der Kasse ist der Einkaufswagen gut gefüllt. Das Haushaltsgeld schwindet schnell. Was uns Kunden schmerzt, erfreut den Lebensmittelhandel. Allein in Deutschland konnten die Supermärkte im Jahr 2022 einen Gesamt-Jahresumsatz von rund 80 Milliarden Euro verbuchen, trotz hoher Inflation und steigender Preise. Warum passiert uns das jedes Mal? Die Journalistin Pia Osterhaus überprüft, ob wir den Verkaufsstrategien der Supermärkte wirklich so hilflos ausgeliefert sind. Sie begleitet zahlreiche Kunden beim Einkaufen und beobachtet, welche Waren sie auswählen. Und sie testet undercover die Psychotricks an ahnungslosen Passanten. Pia wird zur Popcorn-Verkäuferin und manipuliert die Preise, um den Umsatz bei bestimmten Packungsgrößen zu steigern, sie verkauft als Wurstbudenbetreiberin viel zu kleine Würstchen, um die Toleranz der Kundschaft auszureizen, und sie ruft in einem Einkaufszentrum zur angeblich großen Schnäppchenaktion auf. Neuromarketing-Experten decken die psychologischen Konzepte hinter den Verkaufsmaschen auf und erklären, warum die scheinbar so einfachen Tricks bei fast jedem funktionieren.
"Terra X - Söhne der Sonne" beleuchtet Aufstieg und Fall der altamerikanischen Imperien. Dieser Teil widmet sich den Azteken, die vor 500 Jahren von den Spaniern erobert wurden. Sie gelten als blutrünstige Gewaltherrscher, geniale Ingenieure und kluge Diplomaten. Sie tauchen wie aus dem Nichts auf und beherrschen Mittelamerika über drei Jahrhunderte. Ihr Untergang leitet die lange und schmerzhafte Geburt des heutigen Mexiko ein. Das Bild der Nachwelt von den Azteken ist bis heute ambivalent. Als geniale Baumeister errichteten die einstigen Nomaden mitten auf einer Insel in einem Salzsee ihre Hauptstadt Tenochtitlan - damals eine der größten Städte der Welt. Alles im Aztekenreich war perfekt geregelt. Auf den Märkten sorgten Aufseher für Ordnung, öffentliche Gerichte behandelten Adlige und Bürger nach gleichem Recht. Es gab ein allgemeines Schulsystem für Jungen und Mädchen aus allen sozialen Schichten. Anders als in den damaligen europäischen Städten achteten die Azteken auch auf Sauberkeit. Neben diesen zivilisatorischen Leistungen aber fanden sich auch Zeugnisse grausamer Rituale. Im Untergrund der Millionenmetropole Mexiko-Stadt befinden sich noch heute unzählige Relikte aus der Aztekenzeit. Die bedeutendste archäologische Stätte ist der Templo Mayor - das Hauptheiligtum der Azteken. 2015 machten Archäologen unweit der Tempelpyramide eine schockierende Entdeckung: Tausende Menschenschädel - Opfer blutiger Zeremonien für ihre Götter. Lange hielten Wissenschaftler die Berichte von den Schädeltürmen für übertriebene Darstellungen, die die Aztekenschreiber auf Geheiß der spanischen Eroberer anzufertigen hatten - als Rechtfertigung für ihre eigenen Gräuel gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Azteken dehnten ihr Reich immer weiter aus. Von den eroberten Stadtstaaten forderten sie hohe Tribute in Form von Nahrungsmitteln, Waren und Sklaven - viele von ihnen endeten als Blutopfer auf den Altären der Aztekenpriester. Als die Spanier unter ihrem Anführer Hernán Cortés im Jahr 1519 ins Aztekenreich einmarschierten, fanden sie daher schnell einheimische Verbündete. Die Feinde der Azteken sahen in den weißen Männern die Gelegenheit, sich vom Joch der Aztekenherrschaft zu befreien und den Anführer Moctezuma endlich zu stürzen. Von den Spaniern eingeschleppte Krankheiten wie Typhus und Pocken setzten der indigenen Bevölkerung zusätzlich zu. Mit über 20.000 Kriegern - Feinden der Azteken - gelang es Hernán Cortés schließlich im August 1521, die geschwächte Hauptstadt zu stürmen und das Ende der Azteken zu besiegeln. Mit ihrem Untergang und dem fast vollständigen Verschwinden eigener Quellen bleibt die Geschichte der Maya, Inka und Azteken bis heute so mythenbeladen wie kaum eine andere. Die Zeugnisse der legendären Hochkulturen sind ebenso faszinierend wie rätselhaft. Mit dem Dreiteiler "Söhne der Sonne" entstand auf Basis aktueller Forschung ein bildstarkes Kompendium, das tiefere Zusammenhänge erschließt.
Rund ein Zehntel der Erde ist noch mit Eis bedeckt, doch dieses schmilzt in einem rasanten Tempo. Schuld trägt vor allem der Mensch: Seit der Industrialisierung werden durch das Verbrennen von Fossilien große Mengen an CO2 und Methan freigesetzt, welche zunehmend das Klima beeinflussen. Gravierende Folgen könnten tödliche Flutwellen, urzeitliche Pandemien und eine neue Eiszeit sein. Nun steht die Wissenschaft vor der lebensverändernden Herausforderung, die Klimakatastrophe abzuwenden.
Aus fast der Hälfte der Fläche der Vereinigten Staaten fließt das Wasser des Mississippi Richtung Süden in den Golf von Mexiko. Seinen Ursprung hat der Strom in schmalen, oft wenig bekannten Quellflüssen in den Ausläufern der Rocky Mountains. Hier dauert der Winter nicht selten fünf Monate. Dann sind Milliarden Tonnen Wasser zu Eis und Schnee erstarrt und bis zum Frühling gefangen.
Seit mehr als 20 Jahren retten Knut Splett-Henning und seine dänische Ehefrau Christina von Ahlefeldt-Laurvig marode Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt wagen sie sich an ein Haus der Superlative: Schloss Lüssow, 3000 Quadratmeter, mehr als 100 marode Fenster, Deckenhöhen von fast sechs Metern. Sie wollen es scheibchenweise bewohnbar machen. Wie kaufe ich ein Gutshaus? Worauf muss ich achten? Welche der 1000 Arbeitsschritte mache ich zuerst? Die Gutshausretter und ihre Experten wissen, wie der Traum vom eigenen Schloss nicht zum Albtraum wird.
Ein frisches Fell mit einer weihnachtlichen Duftnote - ob da die Luchsfamilie wiederstehen kann? Eisplatten auf der Elefantenanlage - haben die Dickhäuter ein Problem? Sie sehen aus wie Pflanzen und sind doch Tiere - ein Wunder im Zoo. Ein Intelligenztest für Zebramangusten - wer kommt im Zoo auf solche Ideen? Wie versorgt eine Ärztin ein Zebra mit einem Wundverband? Warum ein Pinguin auf der Flucht ist und viele andere Geschichten aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn sehen die Zuschauerinnen und Zuschauer in dieser Folge von "Nashorn, Zebra & Co.".
Ein deutsch-ägyptisches Team sucht mitten in Kairo nach den Spuren des größten Tempels der Pharaonen und nach Antworten darauf, warum das Heiligtum vor mehr als 2000 Jahren aufgegeben wurde. Heliopolis galt den Pharaonen als der Ort, an dem die Schöpfung begann. Heute zeugt nur noch ein Obelisk von der Pracht des Heiligtums. Archäologen arbeiten bei den Ausgrabungen gegen die Zeit, denn auf der freien Fläche soll bald ein neuer Stadtteil entstehen. Unter den Häusern von Kairo liegt eine noch viel ältere Metropole. In Heliopolis, wie die alten Griechen die Stadt nannten, stand einst der größte und wichtigste Tempel der Pharaonen. Dort, so glaubten die alten Ägypter, hatte die Schöpfung ihren Anfang genommen, und dort wurde dem König die Regierungsmacht übergeben. Zahlreiche Überlieferungen und Legenden berichten vom Alltag in der Tempelstadt. Sogar berühmte Wissenschaftler wie Platon kamen, um dort zu lernen. Gut 3000 Jahre lang wurden in Heliopolis die heiligen Riten durchgeführt, wurde der Tempelbezirk immer wieder erweitert. Dann ging das sagenhafte Heiligtum unter und verschwand zum Teil unter der viele Jahrhunderte später gegründeten neuen Metropole. Heute ist ein Obelisk so gut wie alles, was noch zu sehen ist. Er steht noch immer da, wo er vor etwa 4000 Jahren errichtet wurde, am Eingang eines der Tempel, von dem jedoch nichts mehr zu sehen ist. Seit 2012 sucht ein ägyptisch-deutsches Forscherteam nach den Resten der sagenhaften Sonnenstadt. Für die Archäologen ist es eine einmalige Gelegenheit, die uralte Stadt der Sonne wiederauferstehen zu lassen. Faszinierende Funde enthüllen den Forschern die abenteuerliche und wechselhafte Geschichte des Heiligtums.
Barbara Karlich besucht diesmal Vorarlberg, um außergewöhnliche Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. Ihre erste Station ist Au im Bregenzerwald, wo die Moderatorin einen Tischlereibetrieb besichtigt, der in dritter und vierter Generation von der Familie Madlener geführt wird. Tischlermeister Peter und seine Frau Manuela Madlener sowie die Kinder Sandra und Marcel und Sandras Lebensgefährte Dominik Fetz sind aktiv im Unternehmen tätig und berichten von ihren unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen im Betrieb.
Anschließend reist Barbara Karlich nach Oberlech am Arlberg. Dort wird die Moderatorin von Thomas und Hannelore Lucian empfangen, die hier einen renommierten Hotelbetrieb führen. Den Grundstein dafür legte einst Seniorchef Fridolin Lucian. In den Gesprächen mit den Mitgliedern dieser Hoteliersfamilie - dazu zählen auch noch Christoph, Karina und Emilia Lucian - zeigt sich, dass in den Vorarlberger Bergen auf Gastfreundschaft viel Wert gelegt wird.
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Mit Erfolg hat Zeth Wonggor in seinem Dorf auf Neuguinea dafür gesorgt, dass Paradiesvögel nicht mehr gejagt werden. Doch wie sieht es an anderen Stellen der großen Insel aus?
Kaum ein Land auf der Welt ist so abgeschottet wie Eritrea. Das Land am Horn von Afrika wird autoritär regiert. Es gibt kaum Zugang zu Internet oder Social Media. Vor allem die Hauptstadt ist noch stark von der italienischen Kolonialzeit geprägt und UNESCO-Weltkulturerbe. Mancherorts scheint die Zeit stehen geblieben, wie zum Beispiel die Bowlingbahn in Asmara: Sie ist fast 100 Jahre alt und nur einmal renoviert worden.
Diese "Land der Berge" Neuproduktion portraitiert die Menschen, die in der Bergsteigerdorfregion rund um das Gschnitz-, Valser- und Schmirntal leben.
"Wenn ich in der Früh aufstehe und beim Fenster hinaussehe, dann sehe ich diese Berge und da geht eigentlich immer wieder das Herz auf", schwärmt Ferdinand Pranger aus Gschnitz. Auf dem Alfaierhof führt er seine eigene Grauviehzucht und damit eine jahrhundertealte Familientradition fort.
Die Menschen leben hier die Werte der Bergsteigerdörfer: Naturverbundenheit, Nachhaltigkeit und eine starke Gemeinschaft. Ob im Mühlendorf Gschnitz, das Roswitha Felder mit Herzblut betreibt, oder auf dem Trinserhof, der von den Zwillingsschwestern Jessica und Jennifer Covi in dritter Generation geführt wird - überall spürt man den Stolz, ein Teil dieser besonderen Region sein zu dürfen.
Neben beeindruckenden Landschaften und einzigartiger Natur zeigt der Film, wie die Menschen hier die Traditionen pflegen und gleichzeitig neue Wege gehen. Ob Klettersteige, die Thomas Senfter neu in St. Jodok zieht; ein Dorfcafé, das von der Mittzwanzigerin Viktoria Eller neu gegründet wurde; oder die "Schule der Alm", die Andreas Eller in Vals betreibt - die Bergsteigerdörfer schaffen Orte der Begegnung und der Entschleunigung. "Entweder musst du ein Bergsteiger sein, oder du suchst die Ruhe", bringt es Roswitha Felder auf den Punkt.
Von Echsen über Pazifik-Feldgrillen bis hin zu Roten Stummelaffen: Die Inseln unserer Erde sind extrem vielfältige eigene Mikrokosmen, die einen Lebensraum für einzigartige Tierarten bieten. Wer die Anpassungsfähigkeit von Inseln versteht, kann leichter aktuelle Umweltveränderungen erkennen und auf sie reagieren.
Voller Kleiderschrank und trotzdem im Kaufrausch! Warum? Pia Osterhaus wagt ein Experiment, checkt Schnäppchenpreise, geht auf Verfolgungsjagd und enthüllt Tricks der Textilindustrie. "Kaufe jetzt, bezahle später!" Ein unwiderstehliches Angebot für alle, die beim Hype um Luxusmode dabei sein wollen. Mit Folgen für die Käufer. Denn von der Sehnsucht nach teuren Marken und coolen Outfits profitieren vor allem die Bezahldienste. Über 65 Milliarden Euro gaben deutsche Haushalte im Jahr 2023 für Kleidung aus - damit ist die Textilindustrie der umsatzstärkste Nonfood-Bereich. Auch auf Social Media dominiert Fashion die Timelines. In einem Experiment wird Pia Osterhaus zur Store-Managerin eines Taschenladens und zeigt zusammen mit Influencerin Josephine Lueck, wie Mikro-Influencer gezielt im Marketing eingesetzt werden. Im Onlinehandel locken kostenlose Retouren, doch was passiert mit den zurückgesendeten Kleidungsstücken? Mit GPS-Trackern verfolgt Pia ihren Weg und untersucht die Umweltfreundlichkeit dieses Service. Die großen, roten "Sale"-Schilder dominieren das Bild der Fast-Fashion-Läden. Echte Schnäppchen oder doch nur Teil einer ausgeklügelten Preisstrategie? Auch im Outlet checkt Pia das Verhältnis von Preisgestaltung und Qualität bekannter und weniger bekannter Marken. Jahr für Jahr erzielt die Textilindustrie Rekordumsätze und schafft es immer wieder, unsere Kaufentscheidungen zu manipulieren - oft ohne dass wir es merken. In der Dokumentation "Nice Price - Die Tricks der Textilindustrie" enthüllt Pia Osterhaus gemeinsam mit Experten, Branchen-Insidern und Betroffenen die geheimen Strategien einer gehypten Branche.
Tutanchamun ist die Ikone des Alten Ägypten. Der "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann reist ins Land am Nil, erklärt die neueste Forschung und nähert sich dem Jungen hinter der Goldmaske. Die Entdeckung seiner Mumie mit der Goldmaske machte Tutanchamun zum Superstar. Dabei zählt der Kindkönig nicht zu den großen Pharaonen der ägyptischen Geschichte. Doch das Bild muss revidiert werden, wie Mirko Drotschmann auf seiner Spurensuche herausfindet. Die goldene Totenmaske von Tutanchamun ist der berühmteste archäologische Fund Ägyptens. Vor allem die tiefschwarz schimmernden Augen aus Obsidian ziehen viele Menschen in den Bann. Sie scheinen wie ein Fenster in die Seele des jungen Pharao. Wer ist der Junge hinter der Goldmaske? Was haben Forscher über sein Leben und sein Wirken herausfinden können? Was geben die 5400 Grabbeigaben über ihn preis? "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann will das herausfinden. Er trifft prominente Experten, folgt Tutanchamuns Lebensstationen in Ägypten und erhält exklusiven Einblick in die Restaurierungswerkstätten und Labore der Archäologen. Im Ägyptischen Museum in Kairo ist der Moderator dem Rätsel um Tutanchamuns Mutter auf der Spur. Im Tempelbezirk von Karnak geht er der Frage nach, ob der Pharao nur eine Marionette seiner Berater war oder ob er nicht doch eigene Impulse gesetzt hat. Es gibt nur wenige Daten über Tutanchamun. Umso vielfältiger sind die Thesen und Rekonstruktionen um sein Leben und Sterben. 100 Jahre nach der Entdeckung seiner Grabanlage im Tal der Könige bringen Forscher mit neuen Untersuchungsmethoden Licht ins Dunkel seiner Geschichte. Die Ägyptologin Salima Ikram erklärt, warum Tutanchamun als einziger Pharao mit erigiertem Penis, aber ohne Herz bestattet wurde. Mit dem Mumienforscher Frank Rühli diskutiert Mirko Drotschmann anhand von CT-Aufnahmen, welche Krankheiten der Junge hatte und welche Gründe es für seinen frühen Tod geben könnte. Der Archäologe Philipp Stockhammer konnte anhand von Nahrungsrückständen herausfinden, welche Speisen am Hof von Tutanchamun, Echnaton und Nofretete serviert wurden - ein Menüplan voller Überraschungen. Auf der Basis von wissenschaftlichen Rekonstruktionen wird in Spielszenen gezeigt, wie Tutanchamun die religiöse Revolution seines Vaters Echnaton erlebte, wie er auf seine Rolle als Pharao vorbereitet wurde und wie seine Ehe mit seiner Halbschwester Anchesenamun war. Als Herrscher gilt Tutanchamun als eher unbedeutend. Erst die Entdeckung seiner Grabanlage im Tal der Könige im Februar 1922 durch den englischen Archäologen Howard Carter machte ihn zu einem Superstar. Das Grab KV62 ist das einzige, das von Grabräubern nahezu verschont blieb. Howard Carter brauchte zehn Jahre, um die 5400 Objekte zu katalogisieren. Aufwendige 3-D-Animationen zeigen nicht nur die unterirdische Grabanlage, sondern auch, wie das Grab errichtet und ausgestattet wurde und warum es über mehr als drei Jahrtausende unentdeckt blieb. In der hochgelobten Wanderausstellung "Tutanchamun: Sein Grab und die Schätze" entdeckt Mirko Drotschmann die aufwendige Rekonstruktion der Grabkammer mitsamt den Schätzen - darunter der Kinderthron von Tutanchamun, seine Sandalen, seine Gehstöcke und nicht zuletzt auch seine goldenen Streitwagen. Neuere Untersuchungen der Grabbeigaben beweisen, dass die Ägypter unter der Herrschaft des jungen Königs neue Ideen und Techniken entwickelt haben. Vom Erfindungsreichtum zeugt das erste Klappbett der Geschichte. Sensationell sind zwei Funde, die der Experte für antike Metalle, Christian Eckmann, untersucht hat: Mithilfe der Röntgenfluoreszenz-Analyse hat er nachgewiesen, dass der berühmte Eisendolch Tutanchamuns aus Meteor-Eisen besteht. Ebenso spektakulär sind die 100 Goldbleche mit prächtigen Motiven, die Eckmann mit seinem Team in jahrelanger Detailarbeit aus Fragmenten zusammengepuzzelt hat. Zum 100-jährigen Jubiläum der Entdeckung der Grabanlage steht die Einweihung des "Grand Egyptian Museum" in Gizeh bevor. Erstmals sollen dort sämtliche Artefakte aus der Grabkammer präsentiert werden. Die Ausstellungskonzeption der 7500 Quadratmeter großen Museumsfläche kommt aus Stuttgart. Die Architektin Shirin Frangoul-Brückner stellt Mirko Drotschmann die "Tutanchamun Gallery" vor, die als Publikumsmagnet Millionen Besucher anziehen soll. Ausgerechnet der Pharao, der von seinen Nachfolgern aus der Geschichte getilgt wurde und der in der Forschung lange als unbedeutender Herrscher galt, ist heute die Galionsfigur des Alten Ägypten.
Ein fünftausend Jahre altes Steinobjekt ist in vier symmetrische Teile geformt und mit einzigartigen Markierungen versehen. Wer hat es hergestellt und wozu diente es? Die Untersuchung einer dreitausend Jahre alten Mumie in Gestalt einer Katze zeigt, dass sich kein Vierbeiner in dem Relikt befindet. Handelt es sich um eine moderne Fälschung? In dieser Episode versuchen Forschende mithilfe moderner Technologien, die Geheimnisse um mysteriöse Objekte aus den Archiven großer Museen zu entschlüsseln.
Was sind die Aufgaben von Oberpflegern? Darüber gibt ein Tag mit Michael Horn und Rainer Kaden Aufschluss: Anwesenheitskontrolle am Morgen, die tägliche Runde mit den Kuratoren durch die einzelnen Reviere im Tierpark, praktischer Unterricht mit Auszubildenden im Schlachthaus und zwischendurch immer wieder Büroarbeit. Außerdem steht heute noch die Verladung eines Kaukasischen Zebu-Pärchens auf dem Plan. Als Oberpfleger kommt man nicht mehr oft in direkten Kontakt mit den Tieren. Deshalb betätigt sich Michael Horn am Ende seines Arbeitstages auch gern mal als Eismann bei den Tüpfelhyänen Kara, Malindi und Toki.
Eine enge Beziehung pflegt auch Tierpflegerin Angelika Berkling zu ihren Schützlingen. Bei Raubkatzen allerdings keine so einfache Angelegenheit. Die Pfleger können hier lediglich mit den Jungtieren näheren Kontakt aufnehmen und das nur, wenn die Raubkatzenmütter die Pfleger an ihren Nachwuchs heranlassen. Auch die sieben Wochen alten Schneeleoparden-Zwillinge waren bislang ausschließlich bei Mutter Maja in der Mutterbox. Heute hat Angelika Berkling zum ersten Mal die Gelegenheit, sich die niedlichen Leopardenkinder aus der Nähe anzusehen.
Bei den Raubkatzen im Zoo hat sich ein prominenter Gast angekündigt: Box-Weltmeister Arthur Abraham stattet seinem einjährigen Patenkind, dem Persischen Leoparden-Mädchen Shiva, einen Besuch ab. Wie es sich für einen Patenonkel gehört, hat er ein Geschenk dabei. Shiva nimmt es neugierig in Empfang.
In guten Händen befinden sich zwei weitere Zoo-Bewohner: die beiden Krauskopfpelikan-Babys aus dem Revier Teiche und Wiesen. Ihre Eltern haben in diesem Jahr spät gebrütet. Für den Nachwuchs war es deshalb draußen schon zu kalt. In Reviertierpfleger Yancy Rentz haben sie nun eine gute "Ersatzmama" gefunden. Er päppelt, was das Zeug hält.
Außerdem in dieser Folge:
Fingertierfrau Zanvie aus dem Zoo kommt unters Messer, und auch einige Tierpark-Bewohner des Reptilien-Hauses müssen zur Untersuchung ins Institut für Zoo- und Wildtierforschung in den Computertomographen.
Konzept der Sendung ist es, anstelle von möglichst spektakulären Bildern aus der Tierwelt eher unbekannte Geschichten zu erzählen. Auf diese Weise lernt man neue Seiten unseres Planeten kennen.
Die Almen in der Steiermark sind idyllische Rückzugsorte in den österreichischen Bergen. Dort treffen Besucher auf malerische Landschaften, saftige Almwiesen und traditionelle Almhütten.
Diese "Land der Berge"-Produktion begleitet steirische Almbauern und -bäuerinnen in ihrem Alltag und porträtiert ihre karge Lebenswelt oberhalb der Baumgrenze.
Grundstückseigentümer Kevin Schiffer reicht das Zepter auf dem Autohof nach zehn Jahren an Thomas Schwarz weiter. Trotzdem pflegt er weiterhin den Kontakt zu seinen ehemaligen Mitarbeiter:innen, die ihren alten Chef und das familiäre Klima vermissen. Denn der neue Pächter möchte den "Truck Stop" an der A3 zwischen Köln und Frankfurt wie ein modernes Unternehmen führen. Das kommt nicht bei allen gut an. Besonders die Parkplatzwächter Axel und Klaus können sich nicht mit den Veränderungen anfreunden. Da sind Konflikte an der Fernstraße vorprogrammiert.
Zwei Zimmer für fünf Personen - Dauerbaustelle Dachgeschoss
6. Folge
D 2013
89'
Eine fünfköpfige Familie hat nur zwei Zimmer zur Verfügung, weil der Ausbau des Dachgeschosses ihres Hauses ins Stocken geraten ist. Können Manuela Reibold-Rolinger und John Kosmalla der verzweifelten Familie neue Hoffnung geben?
Mike Allonby und sein Arbeitskollege Terry Jones sollen in Liverpool einen Pkw beschlagnahmen. Die Gegend ist als sozialer Brennpunkt bekannt. Der Besitzer des Autos hat einen Kredit aufgenommen und seinen Wagen als Sicherheit eingesetzt. Auf diese Weise kommt man zwar schnell an Bargeld, doch der Zinssatz ist extrem hoch - in einigen Fällen bis zu 400 Prozent. Und wenn man die Raten nicht pünktlich zahlt, geht das Fahrzeug in den Besitz des Finanzunternehmens über. Aber damit will sich der Schuldner partout nicht abfinden.
Liefer-Apps sind heutzutage wie eine Fernbedienung für Essen - schnell, bequem und einfach. Pia Osterhaus will herausfinden, wie die Plattformen an unserer Bequemlichkeit Geld verdienen. Provisionen und Rabatte machen das Liefergeschäft für Gastronomen hart. Um trotzdem noch Gewinn zu machen, wird unauffällig gespart - beispielsweise bei den Portionsgrößen. Bekommen wir also tatsächlich weniger für unser Geld? Pia Osterhaus überprüft das. Liefer-Apps sind längst ein fester Bestandteil unseres Alltags. Kein Wunder: Weltweit werden jährlich rund 420 Milliarden Euro mit Essenslieferungen umgesetzt. Allein auf Lieferando sind über 32.000 Restaurants gelistet, und auch Wolt sowie Uber Eats erweitern ihr Angebot Jahr für Jahr. Die Sternebewertung ist eine beliebte Vergleichsskala, um die Qualität von Lieferrestaurants zu überprüfen. Doch kann man den Bewertungen vertrauen? Gemeinsam mit einer Frauenfußballmannschaft testet Pia Ein- und Fünf-Sterne-Gerichte im direkten Vergleich. Mit einem erschreckenden Ergebnis. Ein weiteres Phänomen: die sogenannten Ghost Kitchens. So nennen sich virtuelle Restaurants ohne eigenen Gastraum, oft nur mit einer anonymen Zubereitungsküche. Auf der Suche nach einem solchen Anbieter landet Pia vor einem ganz normalen Privathaus - angeblich die Quelle einer bestellten Lieferpizza. Auch beim Thema Geschwindigkeit locken die Plattformen: mit dem Zusatzangebot der Expresslieferung. Wer bei Wolt oder Uber Eats extra zahlt, soll schneller beliefert werden. Doch sind wir wirklich bereit, einen Aufpreis zu zahlen, wenn es am Ende nur um wenige Minuten geht? Um das herauszufinden, wird Pia kurzerhand zur Currywurstverkäuferin und bietet eine "Expresskasse" gegen Aufpreis an. In der Dokumentation "Nice Price - Die Tricks der Lieferdienste" deckt Pia Osterhaus gemeinsam mit Experten, Brancheninsidern und Kunden auf, mit welchen psychologischen Verkaufsmethoden die Lieferplattformen an unserer Bequemlichkeit verdienen.
Der letzte Tag von Pompeji spielte sich ganz anders ab als bisher angenommen. Nicht einmal das überlieferte Datum der Katastrophe stimmt. Eine Jahrhundertgrabung lüftet die letzten Geheimnisse. Mehr als 100 Archäologen, Vulkanologen, Anthropologen, Historiker und Architekten arbeiteten während der Grabungskampagne 2019 an bislang unberührten Teilen der weltberühmten römischen Stadt Pompeji, die 79 nach Christus unter den Aschewolken des Vesuv versank. 1500 Quadratmeter Stadtfläche wurden während der neuen Ausgrabung freigelegt, darunter vor allem die "Gasse der Balkone", eine kleine Straße, die ganz besondere Einblicke in das Alltagsleben der Römer erlaubt, kurz bevor die Stadt von der tödlichen Katastrophe getroffen wurde. Die Archäologen förderten täglich neue erstaunliche Funde aus den bislang unberührten Grabungsabschnitten zutage, darunter auch Skelette von einzelnen Bewohnern. Diese Funde sind deshalb so außergewöhnlich, weil man in Pompeji zumeist keine Überreste der Bewohner gefunden hat, sondern nur Hohlräume im vulkanischen Material. Gipsabdrücke dieser Hohlräume haben bis heute das Grauen des Ausbruchs konserviert und beeindrucken die vier Millionen Besucher der Ausgrabungsstätte jedes Mal von Neuem. Die Skelette bieten jedoch erstmals die Möglichkeit, mehr über Pompejis Bewohner selbst zu erfahren. Durch DNA-Untersuchungen sind Wissenschaftler dazu in der Lage, aus Knochenproben Alter, Geschlecht, Verwandtschaftsbeziehungen und ethnische Zugehörigkeit zu ermitteln. Insgesamt hat sich seit den letzten größeren Ausgrabungen in den 1950er- und 60er-Jahren der Charakter einer archäologischen Untersuchung stark verändert. Neue Messtechniken ermöglichen 3-D-Grafiken der Fundsituation, bevor die Grabung selbst den Fundort verändert. All diese Informationen und viele neu entdeckte wunderbare Mosaiken und Objekte erlauben einen frischen Blick auf das städtische Leben in der Antike. "Terra X" begleitet Chefausgräber Massimo Osanna und seine Mitarbeiter bei ihrer Arbeit während der gesamten Grabungszeit. Und es zeigt sich schon bald, dass Pompeji eine lebendige Stadt war und nicht das Museum, das viele heute in ihr sehen. Massimo Osanna ist begeistert: "Wir sehen hier Szenen des hektischen Lebens einer chaotischen Stadt im Süden Italiens, eine Stadt mit knapp 40 000 Einwohnern, in der sich ständig alles bewegte. Überall wurde gearbeitet, Wasserleitungen wurden repariert, Häuser wurden renoviert, Straßen instand gesetzt. Es war keine perfekte Stadt, in der zum Zeitpunkt des Ausbruchs alles intakt war." Die aktuellen Funde und Analysen des Teams haben die aufwendigen Inszenierungen und Computeranimationen inspiriert, die genau das zeigen sollen: ein lebendiges Bild der Römerzeit und den letzten Tag von Pompeji.
Live from Doha, Qatar, CNN Creators follows a team of digital-native storytellers as they navigate the stories that matter most, with a focus on tech, art, culture, sport, and social trends.
Malta und Mallnitz zählen zu den zertifizierten Bergsteigerdörfern des Alpenvereins und stehen für unberührte Natur, gelebte Traditionen und sanften Tourismus. Diese "Land der Berge"-Neuproduktion unter der Regie von Stefan Sternad porträtiert Menschen, die das Leben in diesen beiden Kärntner Bergdörfern prägen. Das Maltatal, auch als "Tal der stürzenden Wasser" bekannt, beeindruckt mit seiner ursprünglichen Natur und zahlreichen Wasserfällen. Die gebürtige Malteinerin Elfriede Leitner erzählt von der besonderen Kraft und beruhigenden Wirkung der Natur. Wie stark der Zusammenhalt im Ort gelebt wird, zeigt auch Greißlerin Anni Danler-Swatt, die sich mit großem Engagement um die Nahversorgung der Bevölkerung kümmert. Mallnitz liegt auf knapp 1.200 Metern im Nationalpark Hohe Tauern und ist seit jeher ein Ort der Begegnung. Die aus den Niederlanden stammende Familie Sickmann hat hier ihre neue Heimat gefunden. Gastronom Nick Sickmann schätzt den starken Gemeinschaftssinn und die nachhaltige Mobilität des Ortes. Auch die ehemalige Skirennläuferin Regina Sterz lebt mit ihrer Familie in Mallnitz und hebt die hohe Lebensqualität sowie die naturnahe und sichere Umgebung für Kinder hervor.
Martina möchte nachhaltig leben: Sie lässt den Boden analysieren, um Gemüse und Wein anzubauen. Mit ihrem Freund und ihrer Mama genießt sie beim Grillen endlich die Freiheit.
Jaquie trainiert Mädchen im Boxen. Auf dem Hof wird eine Treppe aus alten Eichenbalken gebaut, doch der Handwerkermangel zerrt an den Nerven. Der Einzug in eigene Wohnungen verzögert sich.
Simone und Anselm machen eine Pause vom Hausbau und laden zu einem Grillabend mit Public Viewing ein. Sie finden in den Dorfbewohnern wertvolle Unterstützung. Anselm spielt experimentelle Musik im Schuppen seines neuen Freundes.
Clara und Tobias ziehen mit Freunden in eine fertige Wohnung, während die anderen Gebäude noch Baustellen sind. Zwei Familien unter einem Dach - das sorgt für Spannungen, doch Clara ist nach der Geburt froh, auf ihre Freunde zählen zu können.
Buntmarder Oleg bekommt heute zur Abwechslung sein Futter in einer Röhre verpackt, schließlich soll er sich nicht langweilen. Oleg lebt immer noch von seinem Weibchen Martha und dem gemeinsamen Kind getrennt, denn niemand weiß, wie der Mardervater sich seinem Nachwuchs gegenüber verhalten würde.
Richtig austoben sollen sich die Rothunde, so der Plan von Oberpfleger Michael Horn. Ihr Futter wird deshalb an eine Art Bungee-Seil angebracht. Doch die neue Beschäftigungsmaßnahme wird erst mal kritisch beäugt. Genauer unter die Lupe genommen wird auch der neue Futterautomat bei den Brillenbären.
Turbulent geht es heute bei den Kiangs im Tierpark zu: Wildeselin Ulla hat ein Fohlen zur Welt gebracht, das so schnell wie möglich eine Impfung gegen Bauchnabelinfektionen bekommen soll. Dazu muss Reviertierpfleger René Walther es aber erst einmal schaffen, die schlaue, wilde Eselsmutter von ihrem Kind zu trennen. Ein gefährliches Unterfangen, denn Kiang-Stute Ulla ist unberechenbar.
Wesentlich entspannter gestaltet sich für René Walther der Nachmittag: Zoo-Kollege Christian Möller hat ihn heute zu einem Gegenbesuch in sein Revier eingeladen. René Walther nutzt die Gelegenheit, mit den zutraulichen Przewalski-Pferden zu kuscheln und ist sichtlich überrascht, wie viele verschiedene Tierarten auf der Südamerika-Anlage friedlich miteinander zusammen leben. Ehefrau Claudia Walther verbindet den gemeinsamen Zoo-Ausflug mit einem Besuch bei den Netz-Giraffen. Eine gute Gelegenheit, sich mit Martin Damboldt über den bevorstehenden Umzug von Kibaya und Max auszutauschen.
Außerdem in dieser Folge:
Training mit Elefanten-Bulle Viktor, ein Basketball-Spiel bei den Bonobos und die wasserscheue Rotbauchmaki-Familie bei ihrem Ausflug auf die Insel.
Von der Sahara bis ins australische Outback - der Evolutionsbiologe Shane Campbell-Staton reist in dieser Folge in einige der trockensten und entlegensten Wüsten der Erde. In diesen Extremregionen haben bestimmte Tierarten außergewöhnliche Überlebensstrategien entwickelt. Die Tiere geben wertvolle Hinweise zu aktuellen Klimaveränderungen.
In einer Vitrine eines Museums der Harvard Universität befindet sich ein zerschmetterter Schädel aus dem 19. Jahrhundert. Wie konnte dieses Fundstück die Grundsätze der modernen Neurowissenschaften prägen? Die Fledermausbombe war das Ergebnis einer streng geheimen Operation. Hätte die den Ausgang des Zweiten Weltkriegs verändern können? In dieser Episode erforschen Expertinnen und Experten wie u.a. Kriminalbiologe Mark Benecke die Geheimnisse von historischen Relikten.
Die Vellacher Kotschna ist ein Hochtal in den Steiner Alpen und bildet den südlichsten Zipfel Kärntens wie auch Österreichs im Grenzgebiet zu Slowenien.
Sie liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Eisenkappel-Vellach und ist seit 1959 Naturschutzgebiet. Die Dokumentation erkundet wenig bekanntes Terrain in einer märchenhaften Landschaft.
Die Menschen dort sprechen vom "Steinernen Vorhang" - eine Redewendung längst vergangener Tage, als dort nicht nur aufgrund der 2200 Meter hohen Felswand im buchstäblichen Sinne Schluss war. Die kulturelle Vielfalt der kleinstrukturierten Betriebe hat die Grenzen, die dort immer schon mühsam überwunden werden mussten, inzwischen nicht nur hinter sich gelassen, sondern auch zur Bereicherung einer ganzen Region beigetragen.
Was aber geblieben ist, ist die einzigartige Geologie des östlichsten Ausläufers der Südalpen, der Steiner Alpen, mit steilen, schmalen Pässen, die auch aus diesem Grund einst als Schmugglerrouten verwendet wurden. Mit dichten, hohen Wäldern, die nahtlos in schroffe, mitunter bizarre Felslandschaften übergehen und von vielen Alpinisten geschätzt und gefürchtet zugleich werden.
Zdravko Haderlap, der jährlich eine kulturhistorische Wanderung über verlassene Bergbauernhöfe organisiert, meint: "Wir brauchen Geschichten. Wir brauchen sie, um uns selbst zu verstehen."
Als 1989 die Mauer fällt, ist nichts mehr, wie es war. Das Jahr bis zur Wiedervereinigung ist wild, verrückt und chaotisch. Keiner weiß, was die Zukunft bringt, alles scheint möglich. Nach 40 Jahren sozialistischer Diktatur bricht plötzlich die staatliche Kontrolle weg. Viele DDR-Bürger fühlen sich befreit, viele aber auch verunsichert und allein gelassen. Zeitzeugen aus Ost und West, darunter die Schauspielerin Christiane Paul und Jimmy Hartwig, damals erster Fußball-Trainer aus dem Westen in der DDR, berichten über die "wilden Zeiten" im Jahr nach dem Mauerfall.
70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch wir wissen erstaunlich wenig über das, was unter der Wasseroberfläche vor sich geht. Eine Gruppe von Ingenieuren mit dem Entdecker Victor Vescovo möchte dem abhelfen. Die Forscher haben ein Unterwasserfahrzeug entwickelt, das es so kein zweites Mal auf Erden gibt. Das ist die Triton 36000/2, oder wie die Crew sie nennt: die Limiting Factor.