Im Südwesten Europas liegt Portugal - ein Land voller Geschichte. Der Alentejo zeigt sich dort ursprünglich, wild und charmant: mit Küste, Korkeichen und mittelalterlichen Städten.
Die Region erstreckt sich südlich des Tejo, grenzt im Osten an Spanien und im Westen an den Atlantik. Noch wenig bekannt, ist sie vor allem bei Portugiesen beliebt.
Wer durch den Alentejo reist, erlebt eine Landschaft mit endlosen Ebenen, jahrhundertealten Korkeichen, mittelalterlichen Städten voller Geschichte und Monumenten, sowie eine wilde Küste mit langen Sandstränden und steilen Klippen. Die Region beherbergt den größten Korkeichenwald Europas - ein Naturerbe von beeindruckender Schönheit. Besonders reizvoll ist die Fahrt mit der Fähre über die Sado-Mündung von Setúbal zur Halbinsel Tróia. Der Alentejo ist mehr als ein Reiseziel - er ist eine Einladung, das echte Portugal zu entdecken - ursprünglich, ruhig und voller Charakter.
Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.
Für die nächste Beet-Brüder Baustelle müssen Ralf, Claus und Henrik quer durch Deutschland fahren. Der Baggerfahrer fühlt sich wohl, denn was er als kleine Laube im Garten stehen hat, wartet in Sachsen im Großformat: ein Holzhaus, das auf eine passende Grünanlage wartet. Motivation und Manpower sind sofort gefordert. Bevor der Plan fertig ist, werden aus dem Nachbarort schon Steine abgeholt. Ob die Familie die Belastung eine Woche durchhält?
Sandra besucht mit zwei ihrer Kinder den Ostermarkt. Leider herrscht im Portemonnaie der Familie Ebbe, was das Vergnügen beeinträchtigen könnte. Das Thema Kinderwunsch beschäftigt derweil Jasmin, die vor elf Monaten erstmals Mutter wurde.
Der Lehrling Patrick soll seinen Chef Kai erschossen und bestohlen haben, um mit dessen Frau Jacqueline durchzubrennen. Wollte sie wirklich ihren Mann für einen Lehrling verlassen oder war Patrick so von ihr besessen, um dafür einen Mord zu begehen?
Mit Gentechnik Artenschutz revolutionieren: Weltweit arbeiten Forscher daran, die Urzeit-Giganten wieder zum Leben zu erwecken und das Auswildern ausgestorbener Tierarten zu ermöglichen. Auch bedrohte Arten sollen davon profitieren: Mit der Genschere werden die Baupläne ausgestorbener Arten aus Museumsexemplaren rekonstruiert und die wichtigsten Merkmale in das Erbgut noch lebender Verwandter integriert. Chance oder Gefahr? In den USA arbeiten Forscherinnen und Forscher bereits daran, asiatischen Elefanten Genbausteine der Mammuts für eine stärkere Kälteresistenz einzupflanzen. Damit sollen die in Südostasien bedrohten Dickhäuter auch in den Steppen Sibiriens überleben können. Auch in Australien ist es gelungen, Teile des Erbguts von Beutelwölfen aus konservierten Embryos zu gewinnen. Die Gene dieser Art werden im Labor erzeugt und der verwandten Beutelmaus eingepflanzt, um sich dem Beutelwolf genetisch immer mehr anzunähern. Die Vision: Das 1936 ausgerottete Raubtier soll auf Tasmanien für gesündere Wildbestände sorgen, indem es kranke und schwache Tiere ausmerzt. Eine Revolution im Naturschutz? Die Hoffnung: Moderne Biotechnologie soll auch bei der Rettung noch lebender, aber bedrohter Arten helfen. Wissenschaftler aus Berlin befruchten Eizellen der letzten beiden lebenden Weibchen des Nördlichen Breitmaulnashorns mit Samen verstorbener Männchen, die jahrzehntelang tiefgekühlt konserviert wurden. Die Embryonen werden dann von Leihmüttern einer verwandten Art in Kenia ausgetragen. Während die einen die sogenannten De-Extinction-Projekte als Chance sehen, stoßen sie bei den anderen auf Kritik: Biologen und Ethiker sind skeptisch, ob diese wiederbelebten Arten dem Ökosystem wirklich nützen. Sie befürchten, dass die Folgen einer solchen Wiederansiedlung unabsehbar sind und die dafür eingesetzten Ressourcen dem klassischen Naturschutz entzogen werden. Sowohl Forscherinnen und Forscher als auch die kritischen Stimmen aus der Wissenschaft kommen in dieser Dokumentation zu Wort und fragen: Wie kann und soll der Artenschutz der Zukunft aussehen?
Wem gehört die Welt? - Eine Geschichte des Reichtums
Von der Macht des Marktes
D 2021
45'
In dieser Folge berichtet Dirk Steffens über den Aufstieg des Kapitalismus von seinen bescheidenen Anfängen bis zur weltumspannenden unangefochtenen Wirtschaftsordnung unserer Tage. Der Siegeszug des Kapitalismus begann in England. Zur treibenden Kraft hinter der britischen Welteroberung wurden vor allem Unternehmen, insbesondere in einer Form, die im 17. Jahrhundert entstand und bis heute die Wirtschaft beherrscht: die Aktiengesellschaft. Das Erfolgsgeheimnis der Aktiengesellschaft ist die Verteilung der Geschäftsrisiken auf viele Schultern und die Möglichkeit, Kapital für Investitionen einzusammeln. Eine Variante dieser Geschäftsidee stellen heutzutage Investmentfonds dar, wie zum Beispiel die amerikanische Firma BlackRock. Sie verwaltet ein Vermögen von über sieben Billionen Dollar. Über globale Unternehmensbeteiligungen hat sie mehr Einfluss auf die Wirtschaft als manche Regierung - ein "heimlicher Herrscher", wie einst die Britische Ostindien-Kompanie. Marktwirtschaft und freier Handel sind relativ moderne Ideen. Erst im ausgehenden 18. Jahrhundert kommt der Schotte Adam Smith auf den damals revolutionären Gedanken, dass nur ein freier Markt Wohlstand für viele sichern und steigern könne. Grundlage dafür ist eine natürliche, wenn auch keine besonders sympathische Veranlagung des Menschen: sein Streben nach Eigennutz. Aber wenn jeder innerhalb gesetzter Grenzen seinen Eigennutz verfolge, diene das am Ende der Gesellschaft als ganzer, so die zentrale Botschaft in Adam Smiths "Der Wohlstand der Nationen" (1776). Diese Idee fällt in eine Zeit, in der der Siegeszug der Dampfmaschine beginnt. In Großbritannien hält sie zunächst in der Textilindustrie Einzug, danach folgen Lokomotiven. Die Eisenbahn wird zur wichtigsten Triebkraft der Industrialisierung. Der dadurch geweckte Hunger nach Kohle und Stahl befeuert ein nie dagewesenes Wachstum von Bevölkerung, Städten und Wirtschaft. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beginnen die USA mit dem Bau transkontinentaler Bahnlinien. Mit seiner "Central Pacific Railroad Company" wird der für rüde Methoden bekannte Leland Stanford zu einem reichen Mann. Sein Vermögen steckt er unter anderem in die Gründung einer Universität, der Stanford University. Denn der Selfmademan weiß, dass die wichtigste aller Ressourcen die menschliche Kreativität ist und gefördert werden muss. Ein Jahrhundert später wird der Campus in Kalifornien zur Keimzelle der nächsten technologischen Revolution: Die im Umfeld der Universität angesiedelten Unternehmen wie Intel, Apple, Facebook, Google und dergleichen sind die Nachfolger der innovativen und risikobereiten Stahl- und Eisenbahngiganten früherer Zeiten. Und ihre Gründer zählen heute zu den reichsten Menschen der Welt. Auch der Hunger nach Rohstoffen hat immer schon Milliardäre hervorgebracht, wie John D. Rockefeller, der mit einem Vermögen von 350 Milliarden Dollar einer der reichsten Männer der Geschichte ist. Er verdankt seinen Reichtum dem "schwarzen Gold". Bis heute deckt Öl 40 Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfs. Das soll sich in Zukunft zwar ändern, aber die alternative Elektromobilität eröffnet einen neuen Wettlauf um Rohstoffe wie etwa Kobalt, einer der wichtigsten Bestandteile von Batterien. Sein Preis hat sich binnen weniger Jahre verdreifacht. Da die größten Vorkommen im Kongo liegen, ist unter Investoren ein neuer "Wettlauf um Afrika" entbrannt. Der Kontinent, der jahrhundertelang von Europäern ausgebeutet wurde, ist bis heute das weltweite Schlusslicht der ökonomischen Entwicklung. Dort ist Armut - wie auch in vielen anderen Weltgegenden - eine generationenübergreifende Erfahrung. Aktuell jedenfalls verfügen die sieben führenden Wirtschaftsnationen über 90 Prozent der globalen Ressourcen, obwohl in ihnen nur zehn Prozent der Weltbevölkerung leben. Berühmtester und schärfster Kritiker der kapitalistischen Wirtschaftsordnung ist bis heute Karl Marx. Für ihn ist die menschliche Geschichte ausschließlich durch unterschiedliche "Produktionsverhältnisse" und die damit fast immer verbundene ungerechte Verteilung von Wohlstand bestimmt. In seiner Zeit sind es die Proletarier, die weitgehend rechtlosen Fabrikarbeiter, die den Reichtum der Fabrikbesitzer mehren und selbst im Elend leben. Anders als Adam Smith ist Marx der Meinung, dass Privateigentum keinen Wohlstand für alle schaffe, sondern die sozialen Gegensätze im Gegenteil noch verschärfe. Seine Lösung: die klassenlose Gesellschaft, in der Privateigentum weitgehend abgeschafft ist. Doch die politische Umsetzung seiner Ideen ist fast überall auf der Welt gescheitert, und der Kapitalismus als einzige dominie
Josh Gates verfolgt die Legende einer Bande Gesetzloser, die die Eisenbahnen des Mittleren Westens terrorisierte. Die Reno-Gang stahl ein Vermögen, bis sich eine Bürgerwehr formte und gnadenlos Gerechtigkeit übte.
Weltweit gibt es beeindruckende Städte und Landschaften, die aufgrund von Umwelteinflüssen und Klimawandel vom Verschwinden bedroht sind. Die italienische Stadt Venedig läuft Gefahr aufgrund des steigenden Meeresspiegels im Wasser zu versinken. Nun soll das Projekt "Mose" die Stadt retten. Das australische Great Barrier Reef ist durch die Erwärmung des Wassers und das vermehrte Aufkommen von Dornenkronen-Sternfischen bedroht. Doch wie kann das Ökosystem und seine Artenvielfalt gerettet werden?
Mit Zeitzeugen, Historikern und seltenen Archiv-Aufnahmen rollt der Film diese entscheidende Phase in der Entstehung des modernen Portugals noch einmal neu auf.
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
Dieser Teil der Alpenüberquerung führt eine Wandergruppe von Levico Terme bis nach Verona. Der alpine Wanderweg ist abwechslungsreich und interessant für Bergbegeisterte mit guter Kondition. Von den heilenden Quellen in Levico Terme ging es über den Sentiero del Menador auf die Hochebene von Lavarone und weiter über den Coe- und Borcolapass zu den Stätten des Ersten Weltkrieges im Pasubio-Massiv. Danach führte der Weg zu den 'Piccole Dolomiti' . Vom Lorapass, wo die Grenzen der Provinzen Vicenza, Trient und Verona zusammenfließen, ging es durch das Naturschutzgebiet des Campobrun und weiter Richtung Süden in das Tal 'Valle del Diavolo' . Über Giazza gelangte die Gruppe dann schließlich nach Verona, eine der schönsten und glorreichsten Städte Italiens. Verona ist wegen seiner künstlerischen und archäologischen Reichtümer eine der wichtigsten Kunststädte des Landes. Die Stadt von Romeo und Julia wird auch als das Tor zu Italien bezeichnet.
Beim Culture Shifters-Event in Aspen steht die Frage im Mittelpunkt, wie Snowboarding radikaler, vielfältiger und inklusiver werden kann. Ein Blick auf Ideen, Visionen und Community-Power.
Heute leben rund 33.300 Personen russischer Herkunft in Österreich - die meisten davon in Wien. Die russische Botschaft schätzt die Zahl der Personen mit russischen Wurzeln auf ca. 100.000. Im Schnitt verzeichnet Österreich rund 1,95 Millionen Nächtigungen von russischen Gästen. Das ist ein bedeutender Faktor für die österreichische Tourismuswirtschaft. "ATV - Die Reportage" hat Russen in Österreich getroffen und beim Feiern und Arbeiten begleitet.
Was die Menschen dieses Films verbindet, ist die Leidenschaft, mit der sie ihrer Tätigkeit nachgehen. Als pars pro toto für das jüngste Bundesland stehen folgende Burgenländerinnen und Burgenländer: Kaviarmacher Mario Schermann im südburgenländischen Mariasdorf, Köchin Tamara Blümel in Leithaprodersdorf, Theaterregisseur Peter Wagner im "Offenen Haus Oberwart", Schauspieler Martin Weinek als Uhudler-Macher und Bildhauerin Doris Dittrich in St. Michael im Südburgenland.
Bei Maik und Jasmin fliegen die Fetzen, weil er ihr nicht wie versprochen beim Streichen geholfen hat. Regina wiederum ist in der Privatinsolvenz und fürchtet, dass ihr der Strom abgestellt wird, weil sie gegen die Vorlagen verstoßen hat.
Piraten: Einst haben sie die Küste Floridas heimgesucht und Siedler wie Seeleute in Angst und Schrecken versetzt. Kaum einer wurde mehr gefürchtet, als José Gaspar, der im späten 18. Jahrhundert zahllose Schiffe plünderte! Bis heute kursieren Gerüchte, dass der blutrünstige "Gasparilla" einen millionenschweren Goldschatz versteckt haben soll. Aber wo? Der Überlieferung zufolge hatte der Piraten-Chef an der Westküste Floridas ein regelrechtes Imperium aufgebaut. Von seiner blutbeschmierten Beute fehlt jedoch jede Spur. Josh Gates schließt sich einer Gruppe Schatzjäger an, die den Reichtum bereits wittern...
Das illegale Glücksspiel in Österreich boomt, es gibt geschätzt 2000 verbotene Geräte quer über die Alpenrepublik verteilt. Und das trotz - oder gerade wegen - der Novelle des Glücksspielgesetzes und dem damit verbundenen Totalverbot des kleinen Glücksspiels in mehreren Bundesländern. "ATV - Die Reportage" taucht in die Welt des illegalen Automatenspiels ein und lässt Betroffene, Ermittler und Experten zu Wort kommen.
Warum haben die Zebras Streifen, und wer machte den ersten Schritt an Land? "Terra X"-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Lebens. Und das hat eine ungeheure Vielfalt an Tieren und Pflanzen hervorgebracht. Wie ist das möglich? Charles Darwin entwickelte hierzu eine revolutionäre Theorie. Sie erklärt, wo unser Ursprung liegt und warum Mensch und Mücke verwandt sind. Für Dirk Steffens hatte Darwin damit "die beste wissenschaftliche Idee aller Zeiten". Der Moderator steuert seinen ganz persönlichen Blick auf unsere Welt bei. In dieser Folge macht er sich auf die Suche nach dem Anfang von allem, als sich die ersten Zellen bildeten und unser Urvorfahr, von den Wissenschaftlern "Luca" genannt, durch die Ozeane schwirrte. Wer hatte die ersten Augen? Und warum sehen nicht nur Katzen, sondern auch Dinosaurier im Dunkeln? Überraschende Fragen vermitteln einen neuen Blick auf die Evolution. Wir wissen, dass das Leben im Kambrium vor 500 Millionen Jahren explodierte und viele neue Arten entstanden. War das der Beginn des ewigen Kreislaufs vom Fressen-und-gefressen-Werden? Und gibt es auch so etwas wie Liebe und Selbstlosigkeit? Über diese und andere Fragen unterhält sich Dirk Steffens mit den Ikonen der Wissenschaft wie beispielsweise der Affenforscherin Jane Goodall, die entdeckte, wie ähnlich sich Menschen und Schimpansen sind: Sie führen brutale Kriege und können doch ganz liebevoll sein. Als Kulisse für Dirk Steffens' Moderationen dient ein Baumhaus auf Bali, mitten im Dschungel - einem der artenreichsten Biotope unserer Erde. Große Bilder zeigen dem Zuschauer die Wunder der Natur von heute. Aufwendige Computeranimationen lassen die Welt vor Jahrmillionen wiederauferstehen. So entsteht auf der Basis neuester Forschungsergebnisse ein neues Bild der Zeit, in der die Welt wurde, was sie ist.
Zeit ist die einzige physikalische Größe, die nur eine Richtung kennt. Aber anders als Uhren, die immer gleiche Einheiten anzeigen, empfinden Menschen das Vergehen der Zeit unterschiedlich. Jahrtausendelang lebten die Menschen nach den Zyklen der Natur. Das änderte sich erst im 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung mit dem Beginn der bis heute üblichen Datierung. Harald Lesch beleuchtet Wendepunkte der Zeit. Für unsere Vorfahren waren es vor allem durch Jahreszeiten hervorgerufene Veränderungen, die das Maß der Zeit bestimmten. Frühe Hochkulturen wie Ägypten, Sumer und Babylon unterteilten das Jahr bereits in Monate, die sich nach dem Mond richteten. Da das Mondjahr kürzer als das Sonnenjahr ist, hängten die Ägypter fünf Extratage an, sodass ihr Jahr 365 Tage hatte - immer noch einen Vierteltag zu kurz im Vergleich zum Sonnenjahr. Im 3. Jahrhundert vor Christus führten die Ägypter deshalb Schaltjahre ein, die Julius Cäsar bei seiner großen Kalenderreform im Jahr 45 vor Christus für das Römische Reich übernahm. In China, im Observatorium von Taosi in der chinesischen Provinz Shanxi, bestimmte man den bestmöglichen Zeitpunkt der Aussaat schon vor 4100 Jahren durch Beobachtung des Sonnenaufgangs zwischen fächerförmigen Stelen. Die langsame Loslösung der Zeit von natürlichen Zyklen begann in Europa im 6. Jahrhundert. Um das Jahr 525 rechnete der Mönch Dionysius Exiguus das Geburtsjahr Christi aus und leitete damit die bis heute gültige lineare Zeitrechnung ein. Damit begann aber auch - zunächst unbewusst - die Säkularisierung der Zeit. Sie wurde zunehmend als "Wirtschaftsgut" wahrgenommen und entsprechend verrechnet. Aber es sollte noch mehr als ein halbes Jahrtausend vergehen, bis mechanische Uhren das Regiment über die Zeit übernahmen. Seitdem hat sich unser Verhältnis zur Zeit radikal geändert. Und das gilt auch für unser Verständnis der planetaren Vergangenheit. Bis weit ins 17. Jahrhundert hinein ging man davon aus, dass die Welt nur wenige Jahrtausende alt ist. Im Jahr 1650 errechnete der irische Theologe James Ussher anhand der Bibel den genauen Schöpfungstag auf den 23. Oktober 4004 vor Christus. Doch bereits zeitgenössische Wissenschaftler zweifelten daran und stellten neue Theorien auf. Mit ihren Berechnungen blieben sie aber alle weit hinter dem tatsächlichen Alter unseres Planeten zurück, das erst durch die Mondlandung im 20. Jahrhundert sicher festgelegt werden konnte.
Anton Palzer wagt den Wechsel vom Bergsport zum Straßenradsport. Doch reicht sein Talent aus, um sich gegen die besten Fahrer der Welt zu behaupten und eines Tages bei der Tour de France zu starten?
Schweden, mehr als Postkartenidylle. Zwischen Felsen, Wäldern und Seen wartet das Abenteuer. Zwei Reisebloggerinnen schnallen für uns das Dachzelt aufs Auto, um das Land zu entdecken. Von Göteborg aus geht es hunderte Kilometer Richtung Norden mit viel Outdoorsport und ganz besonderen Naturerlebnissen
Alexander der Große ist ein weltweit bekannter Eroberer, der ein riesiges Weltreich regierte. Er starb jung durch eine schwere Krankheit, und der Standort seines Grabes beschäftigt Wissenschaftler und Historiker bis heute. Josh Gates sucht nach Spuren.
Ob Wanderwege entlang felsiger Klippen, historische Orte oder azurblaues Meer - Sardinien hat seinen Besuchern viel zu bieten. Nicht zuletzt die sardische Kultur mit ihren uralten Traditionen.
Je nach Region und Ort variieren in Sardinien die religiösen Bräuche, Musik, kulinarischen Spezialitäten und sogar die Sprache der Menschen stark - bis heute geprägt von einer meist einfachen und typisch mediterranen Lebensweise zwischen Meer und Bergen.
Nahe der Ostküste Sardiniens liegt eine der "blauen Zonen" der Erde: Dort werden ungewöhnlich viele Menschen sehr alt, nicht selten über hundert Jahre. Das Geheimnis der alten Sarden liegt in einer Kombination aus einfacher Lebensweise mit viel Bewegung an der frischen Luft und der mediterranen Ernährung mit Hülsenfrüchten, Gemüse, Kräutern, Fisch und dem typisch sardischen Pecorino, also Hartkäse aus Schafsmilch.
Liebe auf den ersten Blick kann schwierig sein, besonders wenn es sich um eine 150 Jahre alte, baufällige Scheune handelt. Doch Sarah und Pip sind entschlossen, das marode Gebäude in ein modernes Fünfzimmerhaus mit Platz für ihre Tiere zu verwandeln - trotz Denkmalschutz und Planungsauflagen. Mit kleinem Budget versuchen sie, Altes zu bewahren, doch Mauern und Giebel brechen zusammen. Die Scheune droht zum teuren Albtraum zu werden.
Kreta zählt zu den beliebtesten Urlaubsinseln der Deutschen: Karibische Strände, traumhafte Berglandschaften, tolles Essen und die kretische Gastfreundschaft locken Tourist:innen in Massen an. In der Nebensaison kann man die größte griechische Insel echt und authentisch erleben. Reisereporterin Judith Rakers sucht Geheimtipps. Auf Kreta speist, tanzt und lebt man anders als auf dem Festland.
Das Kloster Lorsch zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Europas. Seit 1991 ist es UNESCO-Weltkulturerbe, das erste in Hessen. Bis zu 350.000 Menschen besuchen dieses Zentrum von Bildung, Kunst und Macht im frühen Mittelalter jedes Jahr. Die berühmte Torhalle ist eines der besterhaltenen Bauwerke aus karolingischer Zeit: "Sie gilt als architektonisches Meisterwerk und einzigartiges Zeugnis frühmittelalterlicher Baukunst", so Historiker Dr. Hermann Schefers. Er leitet die Welterbestätte und wohnt auf dem Gelände. Zusammen mit seinem Team macht er die Welterbestätte erlebbar. Im Schaugarten hinter der Zehntscheune, den die Kräutergarten AG ehrenamtlich pflegt, finden Besucher Heilkräuter, die im Lorscher Arzneibuch vorkommen. Es ist das älteste Medizinbuch des abendländischen Mittelalters und mittlerweile auch Weltdokumentenerbe. Zu den bedeutendsten Schriften des Klosters zählt das Lorscher Evangeliar. Das Original ist mit Goldtinte geschrieben und in Elfenbein eingefasst. Selbst das Faksimile hütet Museumspädagogin Patricia Scheuermann wie einen Schatz im Tresor. Um mehr über das Leben damals herauszufinden, untersucht Anthropologin Silke Strohmenger Menschenknochen, die bei Ausgrabungen auf dem Klosterhügel gefunden wurden. Ein Mönchsschädel blieb so gut erhalten, dass Wissenschaftler sein Gesicht rekonstruieren konnten. Das Leben außerhalb der Klostermauern erforscht Claus Kropp. Der Archäologe leitet das Freilichtlabor Lauresham ganz in der Nähe von Kloster Lorsch. Wer wissen möchte, wie die Menschen vor 1200 ihre Lebensmittel und Kleidung hergestellt haben, kann hier die Zeitreise starten.
Wälder sind überlebenswichtig: Durch Photosynthese reinigen sie die Atmosphäre und produzieren Sauerstoff zum Atmen. Im südamerikanischen Amazonas-Becken befindet sich die größte Regenwaldfläche der Erde. Forschende geben an, dass heute bereits 40 Prozent davon durch Rodung und den Klimawandel irreversibel zerstört sind. Auf der australischen Weihnachtsinsel befindet sich ein Wald, der von rund 40 Millionen Krabben besiedelt ist. Diese bilden einen wichtigen Bestandteil des Ökosystems der Insel.
Ob im Beruf, in der Freizeit oder beim Sport - das Pferd nimmt langsam aber sicher wieder eine wichtigere Stellung im Leben der Menschen ein. Vom "Pferde Extrem Trail" über die Wattenpost bis hin zum Pferdezahnarzt: Wir tauchen ein in die Welt der Pferde und begleiten Menschen, die tagtäglich mit den majestätischen Geschöpfen zu tun haben.
Portugal ist Schauplatz der längsten rechten Diktatur des modernen Europas. Über 40 Jahre beherrscht der "Estado Novo" das Land. An seiner Spitze: António Salazar.
Fünf Mal stand das Leben auf der Erde kurz vor dem Aus, jedes Mal erholte es sich wieder. "Terra X"-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte der Evolution. Auch auf das bislang größte Artensterben vor 250 Millionen Jahren folgte ein Neubeginn. Topräuber wie Thalattoarchon schwammen durch die Meere. Manche Erfindungen der Evolution haben aber alle Katastrophen überdauert - zum Beispiel das Ei und der Sex. Warum sterben die einen aus, während andere überleben? Warum mussten irgendwann auch die Dinosaurier von der Bühne verschwinden? Diese und ähnliche Fragen bespricht Dirk Steffens mit Richard Dawkins, dem wohl berühmtesten Evolutionsbiologen unserer Zeit. Dawkins, ein überzeugter Atheist, ist sich sicher: "Ein Schöpfer hätte die Welt perfekter gemacht, als sie ist." Dass Albatrosse Bruchlandungen hinlegen, Hirsche zu große Geweihe haben und Babyschildkröten schon vom ersten Tag an um ihr Leben laufen müssen, das liegt daran, dass die Evolution nur langsam voranschreitet. Es dauert, bis sich Arten an ihre Umgebung anpassen. Manche schaffen es nie. Ab und zu in der Geschichte des Lebens aber gibt es eine Super-Sternstunde der Evolution. Eine davon ist die Erfindung des Sex. 99 Prozent aller Arten tun es. Aber warum gibt es Sex überhaupt, warum klonen wir uns nicht einfach? Immerhin gestaltet sich die Paarsuche ungeheuer aufwendig. Vögel plustern sich auf und bauen Supernester, Wale singen, und Menschen machen sich zum Affen, um den oder die Richtige zu beeindrucken. "Terra X" geht der Frage auf den Grund und findet heraus, warum sich manche Menschen einfach nicht riechen können. Die Reihe "Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens" geht den Erfolgsgeschichten und den Rückschlägen des Lebens nach und ergründet Ursachen und Zusammenhänge. Dabei wirft Dirk Steffens einen ganz persönlichen Blick auf unsere Welt und ihre Entstehung.
Uhren bestimmen unseren Alltag. Sie unterteilen Tage in immer gleiche Abschnitte, unabhängig davon, wie wir die Zeit individuell wahrnehmen. Das hat Auswirkungen auf uns und die Umwelt. Im Laufe der Jahrtausende haben wir immer bessere Methoden der Zeitmessung entwickelt. Dabei sollten wir eher darauf achten, wie wir unsere Zeit am besten nutzen. Denn Zeit und Glück hängen miteinander zusammen, wie eine Studie der Universität Harvard beweist. Jeder Mensch verfügt über eine innere Uhr. Sie bestimmt, wann wir einschlafen und wann wir aufwachen. Doch mit der fortschreitenden Technisierung der Welt und den immer genaueren Zeitmessern, die unseren Lebensrhythmus bestimmen, schenken wir unseren inneren Uhren immer weniger Aufmerksamkeit. Schon die frühen Hochkulturen erfanden Zeitmesser. Diese waren sogenannte Elementaruhren, die sich der natürlichen Elemente bedienten. Sonnenuhren teilten den Tag in zwölf Einheiten, sogenannte Wasseruhren die Nacht. Jahrtausendelang richtete sich das Leben nach dem Auf- und Untergang der Sonne. Auch der menschliche Körper ist darauf eingestellt. Der sogenannte zirkadiane Rhythmus bestimmt, wann wir müde oder hungrig sind, steuert unsere Herzfrequenz, den Stoffwechsel, den Hormonspiegel, die Körpertemperatur und sogar unsere geistige Leistungsfähigkeit. Störungen dieses Rhythmus haben weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesundheit, wie wissenschaftliche Studien zeigen. Mit der Einführung von festen Gebetszeiten im 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung durch den Mönch Benedikt von Nursia, erhielten Tag und Nacht eine neue Einteilung. Später hielt die klösterliche Ordnung, dank Erfindung mechanischer Uhren, auch in den Städten Einzug. Zeit wurde nun nicht mehr nach Tagen, sondern nach Stunden berechnet, was Auswirkungen auf die Arbeitswelt hatte. Die immer präzisere Zeitmessung - ausgehend von Klöstern - führte zu einem immer stärker reglementierten Arbeitstag, um das Funktionieren unseres Wirtschaftssystems zu gewährleisten. Eine einheitlich für die ganze Welt geregelte Zeit wurde aber erst 1884 festgelegt, nachdem es zu unzähligen schweren Unfällen bei Eisenbahnen gekommen war, weil Uhren bis dahin jeweils durch lokale Sonnenuhren justiert wurden und auf Strecken, die Ost und West miteinander verbanden, entsprechend unterschiedlich gingen. Noch wichtiger aber ist der Zusammenhang zwischen Zeit und Glück, den eine seit mehr als acht Jahrzehnten laufende wissenschaftliche Studie der Harvard-Universität zeigt. Sie belegt eindrucksvoll, dass nicht Geld, sondern Beziehungen uns glücklicher machen.
Einst ruderte eine kleine Gruppe von Polynesiern über weite Strecken des offenen Meeres und orientierte sich dabei an den abendlichen Sternen und dem Wellengang des Tages. Wann und warum diese Menschen ihr Heimatland verließen, bleibt ein Rätsel. Klar ist jedoch, dass sie eine kleine, unbewohnte Insel zu ihrer neuen Heimat machten und ihr 63 Quadratmeilen großes Paradies schließlich Rapa Nui nannten - heute im Volksmund als Osterinsel bekannt.
Baby Lennox hat hohes Fieber bekommen. Die Teenie-Eltern Jasmin und Maik machen sich große Sorgen um ihren Sohn. Sandra wiederum beschäftigt der Kinderwunsch ihrer Tochter Jasmin. Sie findet, dass es viel zu früh für ein zweites Baby ist.
Mehr Einsätze, mehr Anzeigen, mehr Festnahmen: Rund um den 4. Juli haben Polizeichef James Boren und sein Team am Lake of the Ozarks in Missouri erfahrungsgemäß alle Hände voll zu tun. Dann zieht es Touristen aus dem ganzen Land in die Region. Die Menschen wollen sich erholen, Spaß haben und feiern. Am Stausee sowie in den Geschäften, Restaurants und Bars herrscht reger Betrieb. Die Stimmung ist ausgelassen und es wird viel Alkohol konsumiert. Die Hemmungen fallen und einige Besucher schlagen über die Stränge. Behalten die Gesetzeshüter die Lage unter Kontrolle?
Mitten im Indischen Ozean, gut 1000 Kilometer nördlich von Madagaskar, liegt ein Archipel von 115 Trauminseln vor der Ostküste Afrikas: die Seychellen. Um die Hauptinsel Mahé gruppieren sich die Inner Islands . Riesige Granitfelsen ragen aus dichten Wäldern und schmücken die weißen Strände. Selbst unter Wasser schafft der Granit atemberaubende Landschaften, die man so nirgendwo sonst findet.
Doch die Seychellen sind mehr als ein tropisches Postkartenmotiv. Hier leben einzigartige Tier- und Pflanzenarten: Millionen Rußseeschwalben ziehen auf Bird Island ihren Nachwuchs auf, während Dreifleck-Preußenfische mit wilden Tänzen und knurrenden Lauten um ihre Partner werben. Die ikonischen Aldabra-Riesenschildkröten trotzen lästigen Mückenschwärmen mit erstaunlicher Gelassenheit.
Auf den Seychellen ist nicht nur die Tierwelt einzigartig. Einige Pflanzenarten haben sich besonders angepasst, denn die Erde aus verwittertem Granit ist extrem nährstoffarm. Dieser Mangel hat ein einmaliges Gewächs hervorgebracht: die Coco de Mer, die wohl bekannteste Pflanze der Inseln. Um ihre Herkunft haben sich jahrhundertelang Mythen gerankt. Sie produziert die größten Samen der Welt, bis zu 30 Kilogramm schwer. Wie sie das schafft, ist ihrer genialen Strategie geschuldet.
Doch die Trauminseln haben mit Problemen zu kämpfen: Mangrovenwälder sind das Zuhause kurioser Schlammspringer mit merkwürdigen Vorlieben. Auf der Suche nach Nahrung versuchen die kleinen Fische, Krebsen die Scheren abzureißen. Die semiaquatischen Wälder sind wichtig für den Küstenschutz der Seychellen und deren ökologisches Gleichgewicht. Doch vielerorts wurden sie bereits großflächig zerstört.
65 Millionen Jahre Isolation und eine besondere Entstehungsgeschichte haben die Seychellen zu einer exklusiven Heimat für Tiere, Pflanzen und Reisende gemacht, die das Besondere suchen. Willkommen auf den Seychellen - den Trauminseln im Indischen Ozean.
Mehr als ein Snowboardfilm: Paved verbindet Geschichte, ein legendäres Rider-Treffen und eine wilde Backcountry-Odyssee. Rau, humorvoll und voller Leidenschaft - Snowboarden in seiner reinsten Form.
Josh Gates Suche nach den Überresten Alexanders des Großen erstreckt sich über Europa und Afrika. In Alexandria, Ägypten, stößt er auf einen wichtigen Hinweis. Später deutet vieles darauf hin, dass Alexanders Leichnam möglicherweise in der Markuskirche von Venedig liegt.
In der zweiten Folge von "ATV - Die Reportage" zum Thema "Glücksspiel" taucht das Reporter-Team noch tiefer in die Welt des verbotenen Automatenspiels in Österreich ein und zeigt seine vielen Facetten - von der Spielhölle, die nur durch eine in einer Holzwand versteckten Türe zugänglich ist, bis hin zu einem Würfelspiel, bei dem Beträge von über 10.000 Euro auf dem Tisch liegen...
Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Rund 300 Kilometer erstreckt sich die Italienische Riviera entlang des Mittelmeers. Sie gilt als eine der schönsten Küsten Europas. Der Film stellt Traumorte an der Küste vor.
Das mondäne Seebad San Remo, Portofino, seit den 1950er-Jahren Treffpunkt des internationalen Jetsets, und die pittoresken Klippendörfer von Cinque Terre gehören zu Italiens beliebtesten Reisezielen. Es sind Orte voller Geschichte, in denen noch altes Handwerk lebt.
Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über faszinierende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.
Sie haben die abgefahrensten Autos dieser Welt, zeigen spektakuläre Testfahrten und haben vor allem jede Menge coole Sprüche in petto: Mit englischen Humor führen die drei Moderatoren von "Top Gear", Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May, durch jede Sendung und präsentieren dabei waghalsige Stunts, einen der gefürchtetsten Kfz-Kritiker und alles was das Autoliebhaber-Herz begehrt. Außerdem immer mit dabei: Testfahrer "The Stig".
Sarah holt ihre Söhne Harry und Edward zu Hilfe, um beim Bau zu helfen. Werden das Legen von Fundamenten und das schwere Heben bei 30 Grad Hitze dazu beitragen, dass die Jungs mit Sarahs Vision mitziehen? Werden sie es schaffen, ihren Familientraum auf der Insel Skiathos zu verwirklichen? Außerhalb der Baustelle arbeitet Sarah mit Kosta an seinen Olivenbäumen. Die leidenschaftliche Köchin lernt, wie man einige griechische Gerichte zubereitet.
Mit Volker Hanisch, Achim Buch, Dagmar Dreke, Linda Fölster, Frank Jordan, Martin Lohmann, Joshy Peters, Nadine Schreier, Brian Sommer, Flemming Stein, Verena Wolfien
Am 25. April 1974 stürzte das portugiesische Volk die am längsten währende Diktatur Westeuropas und beendete eine 500-jährige Kolonialgeschichte. Als "Nelkenrevolution" wurde dieser einzigartige Tag weltberühmt. Denn die Soldaten, die gegen das Regime putschten, steckten Nelken in ihre Gewehrläufe als Zeichen ihrer friedlichen Absichten.
Sieben Tage schuften, schippen und schwitzen. Diesmal verschlägt es das Team um Gartenguru Ralf nach Südwestfalen. Ein besonderes Gelände mit besonderen Herausforderungen: Ein Gartenteil ist steil, der andere fast ebenerdig und am Rand schlummert eine baufällige Laube. Doch die plant Ralf fest ein. Zusammen mit einem Bachlauf, einer Sauna und einem Tauchbecken. Keine leichte Aufgabe, denn der Hausherr schnauft schon beim Ausladen des Bullis.
Mit einem Gelände so groß wie zwanzig Fußballfelder ist die Therme Erding das größte Thermalbad der Welt. Bis zu zehntausend Besucher pro Tag vergnügen sich hier in neunundzwanzig Becken, fünfundzwanzig Saunen oder auf sechsundzwanzig Rutschen. Die Reportage wirft einen Blick hinter die Kulissen des Thermenkomplexes vor den Toren Münchens und zeigt die verborgene Technik, die aufwendigen Wartungs- und Reinigungsarbeiten und die Features, ohne die der Betrieb der Mega-Anlage nicht möglich wäre.
Terra Mater auf den Spuren der Leopardin Neelam. Leoparden gelten als Einzelgänger. Doch im Nordwesten Indiens gestattet ein ganz besonderer Ort den scheuen Raubkatzen ein völlig anderes Verhalten an den Tag zu legen: Der Fels der Leoparden.
Was ist Intelligenz, und warum müssen wir schlafen? Die Evolution steckt voller Rätsel. "Terra X"-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Lebens. Nur der Mensch kann sprechen. Aber wie kommunizieren Tiere miteinander? Was Präriehunde zueinander "sagen", weiß man inzwischen. Doch viele Rätsel bleiben ungelöst. Warum zum Beispiel wandern Vögel, Falter und Wale zum Teil um die halbe Welt? Löwen sind besonders müde, sie schlafen bis zu 18 Stunden pro Tag. Bei Delfinen schläft immer nur eine Hirnhälfte, während die andere dafür sorgt, dass die Meeressäuger auch im Schlaf zum Atmen an die Oberfläche auftauchen. Ob Bienen und Schnecken schnarchen, weiß man nicht, aber sie schlafen auch. Wozu das Ganze dient, ist nicht wirklich bekannt. Forscher gehen davon aus, dass unser Immunsystem im Schlaf hochaktiv ist, dass Schlaf also gesund macht. Doch wozu gibt es überhaupt Krankheiten? Dirk Steffens trifft George Church, einen Pionier der Genforschung. Der Harvard-Wissenschaftler will Krankheiten ausrotten. Aber nicht nur das: Er will mit genetischen Werkzeugen auch ausgestorbene Tierarten wie das Mammut wiederbeleben. Inwieweit der Mensch in die Evolution eingreifen soll und darf, darüber unterhält er sich mit dem "Terra X"-Moderator. Die neuen Stars der Intelligenzforschung sind neuseeländische Papageien, die Keas. Sie sind unglaublich neugierig und sehr verspielt. Am liebsten rutschen und albern die "Clowns der Berge" miteinander im Schnee herum. Aber sie können etwas, was andere nicht können: Probleme lösen, und zwar gemeinsam. Wir Menschen gestalten den Planeten in einem einzigartigen Ausmaß. Wissenschaftler sprechen bereits von einem neuen Zeitalter: dem Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen. Die Folge: Die Artenvielfalt schwindet, wir steuern auf eine sechste Aussterbekatastrophe zu. Aber es gibt auch Grund zum Optimismus: Noch können wir die Bedingungen verbessern, und bisher hat das Leben selbst alle Katastrophen überstanden. Die Evolution hält noch viele Überraschungen bereit.