Roberto Saviano rüttelte 2006 mit seinem Buch über die neapolitanische Mafia ganz Italien auf. "Gomorrha. Reise in das Reich der Camorra" schlug ein wie eine Bombe. Es diente als Vorlage für einen Spielfilm, der in Cannes ausgezeichnet wurde. Savianos Roman brach das Schweigegelübde der Mafia, doch zahlte für einen hohen Preis: Der Autor lebt seit 20 Jahren unter Polizeischutz.
Beim kalifornischen Serienkiller Herbert Mullin, Jahrgang 1947, machten sich kurz vor Ende der High School Anzeichen einer paranoiden Schizophrenie bemerkbar. Endgültig aus der Bahn warf ihn der Unfalltod eines engen Freundes. Anfang der 1970er Jahre verschlimmerte sich sein Zustand dramatisch. So glaubte Mullin, Stimmen zu hören, die ihn zwangen, Blutopfer darzubringen. 13 Menschen fielen seinen mörderischen Wahnvorstellungen zum Opfer.
Mit Maximilian Hilbrand, Hans Bayer, Josef Tratnik, Renier Baaken, Volker Wolf, Gerd Kilbinger, Michaela Kametz
Schwanger eine Bar am Ballermann eröffnen. Auf der Suche nach der Liebe. Mit zwei Kindern zurück ins Berufsleben. Auf Mallorca stehen die deutschen Auswanderer vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Ihr Ziel aber ist das gleiche: Ein glückliches Leben im Urlaubsparadies.
Brandy und Jarrod wollen ein bisschen mehr Spannung in die Versteigerung bringen und die anderen auf eine falsche Fährte bringen. Doch ein Unbekannter will den beiden einen Strich durch die Rechnung machen ...
Parker Schnabel und Rick Ness verbindet eine turbulente Vergangenheit. 2012 musste sich der damals 17-jährige Parker als Minenboss beweisen. Zur Unterstützung engagierte er einen 31-jährigen Musiker ohne Erfahrung im Goldgräbergeschäft. Die beiden Männer entwickelten eine enge Freundschaft und förderten gemeinsam wertvolles Edelmetall zutage. Rick übernahm immer mehr Verantwortung und stieg zum Vorarbeiter auf. Doch zwischen ihm und Parker kam es auch häufig zu Spannungen. Dieses Special erzählt eine Geschichte voller Höhen, Tiefen und großer Ambitionen.
Im "ZDF Magazin vor Ort" geht das "ZDF Magazin Royale"-Team um Jan Böhmermann raus in die Welt und berichtet fast live von fast echten Ereignissen. Mit Caro Worbs.
Die Schatzsucher versammeln sich im Bereich des Money Pit, um kürzlich ausgehobene Holzbalken aus einem Tunnel zu untersuchen, der sich tief im "Garden Shaft" befindet. Obwohl der Tunnel möglicherweise eingestürzt ist, finden sie einen Nagel im Holz, der aus dem 17.- oder 18. Jahrhundert zu stammen scheint. Nun wollen sie mit den Bohrungen fortfahren - in der Hoffnung, dass dieser Tunnel zu einem Schatz führt.
In Arkansas in den Ozarks befindet sich eine seltsame kleine Siedlung. Dies ist Dogpatch USA, einst einer der ungewöhnlichsten Freizeitparks des Landes. Heute stehen nur Überreste davon, die eine faszinierende Geschichte erzählen. Nahe der englischen Großstadt Birmingham liegt ein weiterer Ort versteckt in der Natur. Eine Tür mitten im Wald führt hinab in ein unterirdisches Labyrinth. Dies sind die Drakelow Tunnel, die zur Zeit des Nationalsozialismus als geheimes Flugzeugwerk genutzt wurden.
Indonesiens Inselwelt ist reich an Traumzielen - vom Taucherparadies Raja Ampat über die von Tempeln geprägten Inseln Bali und Java mit ihren gewaltigen Vulkanen bis hin zu den Urwäldern Borneos. Mit Indonesiens Hauptstadt Jakarta und anderen Millionenstädten zählt die Insel Java zu den am dichtesten besiedelten Regionen der Erde. Mit fast 360 verschiedenen Bevölkerungsgruppen ist die Anzahl der Völker und Ethnien in Indonesien so hoch wie nirgends sonst. Auf den zahlreichen indonesischen Inseln mit unterschiedlichen klimatischen und geologischen Bedingungen entwickelte sich eine Vielfalt an Lebensräumen und einzigartigen Tierarten, wie die riesigen Komodowarane oder den bizarr anmutenden Nasenaffen.
Lange galten Frauen als passive Zeuginnen eines von Männern verübten Völkermordes, dabei dienten mehr als hunderttausende Frauen dem Dritten Reich. Wie wurden sie zu Hitlers Komplizinnen und in einigen Fällen sogar zu Mörderinnen? Und warum verschloss die Justiz der Nachkriegszeit ihre Augen vor ihren Verbrechen?
Südsee, Karibik, die Galapagos-Inseln? Sehnsuchtsorte. Neuseeland ist legendär wegen der Schönheit seiner Natur mit schneebedeckten Gipfeln auf der Südinsel und heißen Quellen im Norden. In Rio de Janeiro pulsiert das Leben an der Copacabana. San Francisco ist Traumziel für Besucher auf den Spuren der Hippies, die Ende der 1960er Jahre im Stadtviertel Haight Asbury lebten. Oder aber zu Fuß auf dem Himalaya-Treck Richtung Mount Everest oder auf den Kilimandscharo in Tansania, den höchsten Berg Afrikas. Die Seychellen im Indischen Ozean besitzen glasklares Wasser und eine traumhafte Unterwasserwelt. Auch Städte der Welt sind Sehnsuchtsorte. New York oder Paris. Amsterdam hat Grachten und Coffeeshops, in denen man frei Joints kaufen kann. Auch Deutschland besitzt Sehnsuchtsorte: Sylt mit kilometerlangen Stränden oder aber die Burgen an der Mosel, auch das Siebengebirge ist voller Mythen und Legenden.
Getrieben von Antisemitismus und Rassismus will am 9. Oktober 2019 ein junger Mann aus einem Dorf in Sachsen-Anhalt Jüdinnen und Juden töten. Er greift an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, eine voll besetzte Synagoge und den Imbiss "Kiez Döner" in Halle/Saale an. Inspiriert von dem Blutbad, das nur wenige Monate zuvor ein Rechtsterrorist im neuseeländischen Christchurch anrichtete, hat auch er ein Massaker geplant. Zwei Menschen werden getötet, zwei auf seiner Flucht im nahegelegenen Wiedersdorf schwer verletzt und Dutzende traumatisiert.
"Der Anschlag - Terror in Halle und Wiedersdorf" zeichnet den 9. Oktober 2019 aus Perspektive der Betroffenen nach. Nicht der Attentäter, der sich mit seiner Tat zum Helden einer weltweit vernetzten rechtsextremistischen Community machen wollte, wird in den Fokus gerückt, sondern die Opfer seiner Tat. Die Filmemacher treffen sie in Halle, Berlin, Paris und Tel Aviv.
Maria S. verschwindet 1974 in Judenburg spurlos. Es dauert fast eine Woche, bis sie ihr Mann als vermisst meldet und macht sich damit für die ermittelnden Beamten verdächtig. War der Ehemann in das Verschwinden verwickelt? War es der perfekte Mord?
1989 trifft ein kryptischer Brief in einem New Yorker Polizeibüro ein. Der Verfasser behauptet, der berüchtigte ZODIAC-Killer aus San Francisco zu sein und ab jetzt in New York zu morden. Seine Opfer wählt er anhand ihrer Sternzeichen aus. Die Polizei von New York steht vor einem Rätsel. Über mehrere Jahre ist der New York ZODIAC eine tödlichen Bedrohung für die Bevölkerung, bis ihn seine eigenen Briefe verraten.
Neun Wochen konnten Jared Douglas und seine Crew wegen der hohen Waldbrandgefahr nicht arbeiten. Nun bricht der Herbst an und der Betrieb läuft wieder auf Hochtouren. Jim Gardner und Rob Winger haben einen Riesen-Lebensbaum ausgemacht, der hohe Einnahmen verspricht. Die Thuja wiegt mehr als 100 Tonnen. Sie zu fällen, wird eine Herausforderung. Jared verhandelt unterdessen mit Chief Jerry Jack von der Mowachaht-Muchalaht First Nation. Sein Volk sucht jemanden, der eines ihrer Gebiete abholzt. Erhält Jareds Forstunternehmen im Pazifischen Nordwesten den Zuschlag?
Andy Anderson ist das Chamäleon unter den Skateboardern. Ob Street oder Park, Contest oder Freestyle, alles ist in Andys Welt möglich. Madars Apse besucht ihn in Venice Beach L.A.
Von Myanmar führt die Reise dieser Folge durch Laos und Kambodscha bis Thailand. Landschaften, geprägt von alten Hochkulturen und den lebendigen Weltreligionen Buddhismus und Hinduismus. Einzigartige Baudenkmäler lassen sich in Südostasiens Norden entdecken: Paläste und Pagoden wie in Amarapura, einst Hauptstadt von Burma, heute Myanmar. In Kambodscha liegt die weltbekannte Tempelanlage von Angkor Wat im historischen Königreich der Khmer. Vor allem der Mekong und seine Nebenflüsse bilden die Lebensader dieser Länder Südostasiens.
Rick Lagina, Jack Begley, Gary Drayton und Billy Gerhardt befinden sich im Sumpf, um die hölzerne Struktur, die letztens in der Nähe der Steinstraße aus dem 16. Jahrhundert entdeckt wurde. Sie finden eine hölzerne Fassdaube, die den anderen Fassstücken ähnelt, die überall auf der Insel gefunden wurden.
Sie sind in Ivys Gebiet: Lancaster. Hat er einen Heimvorteil oder zeigen ihm die anderen wo der Hammer hängt? Vor allem Justin, der Neue, ist auf Krawall gebürstet ...
Tahiti zwischen Teahupo'o und Inselidylle: Michel Bourez und Kauli Vaast zeigen legendäre Wellen, kristallklares Wasser und die besondere Surfkultur des Pazifiks.
Die Rolle des Filmbösewichts hält Christoph Waltz besetzt - wie im James-Bond-Film 'Keine Zeit zu sterben' als perfider Widersacher des britischen Agenten. Seit seiner Filmpartnerschaft mit Quentin Tarantino, wo er unter anderem einen Kopfgeldjäger und einen SS-Schergen verkörperte, ist Waltz für diese Art von Besetzungen international die erste Wahl. Seine gegen alle Klischees gebürstete Darstellung gibt diesen Figuren eine dämonische Tiefe. Regisseur und Produzent Kurt Mayer geht gemeinsam mit Gabi Flossmann dem schauspielerischen Wesen und auch der privaten Seite von Christoph Waltz in diesem ersten umfassenden Fernsehporträt nach: So weiß etwa kaum jemand, dass Waltz und Michael Haneke denselben Stiefvater haben und daher sozusagen Halbbrüder sind. Prominente berufliche Wegbegleiter und private Bekannte sprechen ausführlich über den Werdegang von Waltz.
Lange galten Frauen als passive Zeuginnen eines von Männern verübten Völkermordes, dabei dienten mehr als hunderttausende Frauen dem Dritten Reich. Wie wurden sie zu Hitlers Komplizinnen und in einigen Fällen sogar zu Mörderinnen? Und warum verschloss die Justiz der Nachkriegszeit ihre Augen vor ihren Verbrechen?
Lange galten Frauen als passive Zeuginnen eines von Männern verübten Völkermordes, dabei dienten mehr als hunderttausende Frauen dem Dritten Reich. Wie wurden sie zu Hitlers Komplizinnen und in einigen Fällen sogar zu Mörderinnen? Und warum verschloss die Justiz der Nachkriegszeit ihre Augen vor ihren Verbrechen?
1949 - mitten in der Besatzungszeit Österreichs: Der Kinoklassiker "Der Dritte Mann" verpasst Wien den Ruf, eine internationale Agenten-Drehscheibe zu sein. Die Realität steht der Fiktion damals um nichts nach. Im Gegenteil: Österreichs Hauptstadt entwickelt sich im "Kalten Krieg" zwischen Ost und West zu einer schillernden Spionagemetropole. Wo sich Agenten und Agentinnen beschatten, bekriegen oder bisweilen ausruhen. Frei nach dem Prinzip: Geld, Liebe und Verrat an der blauen Donau. Die Republik wird bis in höchste Kreise unterwandert. Die Supermächte wollen wissen, wie sich das neutrale Österreich zwischen den Militärblöcken verhält. Umso mehr als später auch die Internationale Atomenergiebehörde, die OPEC und die UNO, in der Bundeshauptstadt ihre Zelte aufschlagen. Die neue "Menschen und Mächte"-Doku "Stadt der Spione" liefert eine umfassende Aufarbeitung der Spionagetätigkeit im Nachkriegsösterreich. Die Gestalter Georg Ransmayr und Gregor Stuhlpfarrer sind bei ihren Recherchen in Deutschland, Ungarn und Spanien tief in die Welt der Geheimdienste eingedrungen. Spione, Agenten und Terrorfahnder sowie exklusiv der ehemalige Innenminister Karl Blecha packen aus und schildern, was sich in Wien am Höhepunkt des Kalten Krieges abgespielt hat. Darunter ein österreichischer Spitzenpolizist, der als Doppelspion für Ost und West gearbeitet hat.
Ein Film von Georg Ransmayr und Gregor Stuhlpfarrer
Die südafrikanischen Profi-Surfer Jordy Smith und Mikey February tauchen mit No Contest in die Magie Südafrikas und seine pulsierende Surfkultur und Community ein.
In gut sechs Wochen wird der Pazifische Nordwesten in Dauerfrost versinken. Um seine Ziele bis dahin zu erreichen, teilt Jared Douglas seine Crew auf zwei Erntegebiete auf. Neben dem Forever Claim sollen seine Männer nun auch am Kachelot Creek Bäume fällen und abtransportieren. Die 2.000 Hektar Wald gehören zum Gebiet der Mowachaht-Muchalaht First Nation. Dort sind hohe Einnahmen zu erwarten. Doch die Infrastruktur in der Region ist veraltet. Eine instabile Brücke könnte unter dem Gewicht der schweren Maschinen zusammenbrechen. Das will der Forstunternehmer nicht riskieren.
PJ und Andy geraten unter Druck, als ihr Hauptinvestor ihnen ein Ultimatum stellt. Nun müssen sie schnell große Mengen Gold produzieren - oder alles ist verloren.
Die Legende vom Dolchstoß und der Vertrag von Versailles
D 2010
88'
"Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in solche Fesseln legt" ruft Ministerpräsident Philipp Scheidemann empört. Mai 1919: Deutschland hat den Krieg verloren, seinen Kaiser gestürzt und die Alliierten stehen einmarschbereit am Rhein. Die "Schmachparagraphen" des Friedensvertrages, die dem deutschen Reich u. a. sämtliche Kriegsschuld, zahlreiche Gebietsabtritte und beispiellose Reparationszahlungen aufbürden, spalten die politischen und militärischen Lager.
Die Streitfrage: Angebot annehmen oder kämpfend untergehen? Mit der schließlich am 28. Juni 1919 im Spiegelsaal von Versailles unter den Vertrag gesetzten Unterschrift wird das monatelange Tauziehen beendet. War die Unterzeichnung des Friedensvertrages ein Fehler? Eines zumindest wird im Rückblick deutlich: Der "Gewaltfrieden" von Versailles und dessen Instrumentalisierung trugen bereits den Keim des noch viel grausameren Zweiten Weltkriegs in sich.
Basierend auf Originaldokumenten, in der Tradition von "Hitler vor Gericht" und "Der Staat ist für den Menschen da" erzählt Regisseur Bernd Fischerauer in dem zweiteiligen Dokumentarspiel die bewegende Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Waffenstillstandsabkommen und Friedensvertrag. Kieler Matrosenaufstand, Ausrufung der Republik, Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg... 180 Minuten Film, 40 Hauptrollen und 260 Seiten Drehbuch bringen den Zuschauer zurück in die dramatischen Jahre 1918 und 1919.
Mit Mathieu Carrière, Jürgen Tarrach, George Meyer-Goll, Alexander Held, Hans-Michael Rehberg
Das Freiheits- und Einheitsdenkmal vor dem Berliner Humboldt-Forum ist unvollendet. Das Projekt stieß von Anfang an auf große Widerstände: Ist der Zeitpunkt richtig? Der Ort? Können wir uns das leisten? Was gedenken wir, wenn wir ein Denkmal errichten? Wer errichtet es? Nach fast 10 Jahren Diskussion beschloss der Bundestag am 9. November 2007 die Errichtung.
Der Entwurf "Bürger in Bewegung" des Architekturbüros Milla & Partner sollte gebaut werden. Eine 50 Meter lange begehbare Schale, als lebendige Metapher für Demokratie: Jeder zählt, jeder bringt sein Gewicht ein. Viele Menschen auf einer Seite bringen die Schale in Bewegung. Dann begann der Bau.
Doch im Jahr 2025 steht der Sockel leer, Stahlteile rosten in einer Halle, die Architekten sind insolvent. Über ein Jahrzehnt begleiteten die Filmemacher Jens Becker und Dietmar Ratsch das Bauvorhaben. Ein Blick hinter die Kulissen eines scheinbar endlosen Projekts - und ein Gleichnis für die unvollendete Deutsche Einheit.
Der Film zeigt den Kampf gegen Statik, Behörden und unvorhersehbare Hindernisse - ein Marathon im Schneckentempo, eine Geschichte voller Drama, Posse und Hoffnung. Ein Blick auf die Berliner Mitte, der die deutsche Gegenwart widerspiegelt nach 35. Jahren Deutsche Einheit.
Diane Downs ist verliebt, doch ihr Traummann will keine Verantwortung für ihre drei Kinder (8, 7 und 3) übernehmen. Im Mai 1983 fährt Downs mit den Kindern an einen abgelegenen Ort, hält am Straßenrand und schießt auf die drei. Cheryl stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus. Ihre Geschwister Christie und Danny überleben. Downs erfindet einen Überfall, doch als ihre Tochter vor Gericht aussagt, dass ihre "Mami es war", ist Downs Schicksal besiegelt.
Am 1. Oktober 1946 ging der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher des NS-Regimes zu Ende. Die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs (USA, Großbritannien, Sowjetunion und Frankreich) klagten in dem Hauptkriegsverbrecherprozess 24 Personen und sechs Organisationen vor dem "International Military Tribunal" an. Der Prozess dauerte ein knappes Jahr und begann im November 1945.
Nürnberg, die Stadt der Reichsparteitage der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei , ist nach Kriegsende zu mehr als 90 Prozent zerstört. Und doch beginnt inmitten dieser trostlosen Kulisse "der Prozess des Jahrhunderts". Erstmals werden führende Vertreter des NS-Regimes für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Journalisten aus aller Welt berichten: Über 300 Reporter, Schriftsteller und Fotografen kommen nach Nürnberg. Die US-Armee bringt sie am Stadtrand im Schloss Faber-Castell unter. Mit dabei: die US-Journalistin Martha Gellhorn, aber auch Zeitzeugen wie Elsa Triolet, John dos Passos, Erika Mann, Ilya Ehrenburg und Joseph Kessel.Ihre Berichte geben sensible Einblicke in einen der bedeutendsten Gerichtsprozesse und stellen die Weichen für eine neue Weltordnung. Die Dokumentation greift auf reiches Archivmaterial zurück. Die Schilderungen aus so unterschiedlichen Blickwinkeln stellen ein eindrucksvolles Dokument dieses "Jahrhundertprozesses" dar. Erstmals wurden Politiker und Militärs persönlich zur Verantwortung gezogen und mit ihrer individuellen Schuld konfrontiert. Die Verhandlung vor dem Internationalen Militärgerichtshof war Wegbereiter für den heutigen Internationalen Strafgerichtshof im niederländischen Den Haag.
Fünf Städte, zwei Wochen, ein Team: Das Red Bull Skate-Team tourt durch Europa und zeigt in Barcelona, Prag, Köln, Marseille und Amsterdam Tricks, Style und Skate-Action pur.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Was erlebten U-Bootfahrer oder Panzersoldaten im Zweiten Weltkrieg? Das fragt sich Mirko Drotschmann alias Mr. Wissen2go und will es möglichst hautnah selbst erfahren.
Mirko Drotschmann fährt dafür mit dem sowjetischen Panzer T-34, steigt in ein deutsches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg und muss bei einer Übung der Bundesmarine ein Leck stopfen. Archivmaterial und Experten vor Ort ergänzen seine persönlichen Erlebnisse.
Das Resultat sind persönliche Eindrücke vom Alltag der U-Bootfahrer und der Panzersoldaten des Zweiten Weltkriegs. Ihre ständige Angst vor dem Tod lässt sich kaum nachempfinden, wohl aber die beklemmende Enge, in der sie kämpften. Die stählerne Hülle, die sie umgab, bot weder Komfort noch besonderen Schutz - oft genug war sie nicht mehr als eine tödliche Falle.
Lange galten Frauen als passive Zeuginnen eines von Männern verübten Völkermordes, dabei dienten mehr als hunderttausende Frauen dem Dritten Reich. Wie wurden sie zu Hitlers Komplizinnen und in einigen Fällen sogar zu Mörderinnen? Und warum verschloss die Justiz der Nachkriegszeit ihre Augen vor ihren Verbrechen?
Im Garten der Berliner Reichskanzlei entdeckten sowjetische Soldaten im Mai 1945 die sterblichen Überreste von Dr. Joseph Goebbels und seiner Frau Magda, im nahegelegenen Führerbunker die Leichname ihrer sechs Kinder. Nach dem Untergang des NS-Regimes sah Hitlers Propagandachef keinen anderen Ausweg als den Freitod. Was brachte den Akademiker dazu, der faschistischen Ideologie des Nationalsozialismus bedingungslos zu folgen? Die Dokumentation beleuchtet Leben und Werdegang des Nazi-Rhetorikers.