In dieser Produktion begibt sich der Filmemacher Erich Pröll auf Entdeckungsreise ins idyllische Rodltal in Oberösterreich. Die Große Rodl prägt die Landschaft von Gramastetten. Neben einem kultur- und naturhistorischen Wanderweg gibt es die einzigartige "Jahresstiege". Lose aufeinander geschlichtete Granitsteine, die an die Reste einer gewaltigen Festungsmauer denken lassen, bilden eine Stiege aus 365 Natursteinen. Zählt man für jede Stufe einen Tag, hat man am Ende genau ein Jahr durchstiegen.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Bar jeder Reife
39. Folge
D, USA 2015
50'
Die 16-jährige Sarah Johnson findet ihre Eltern erschossen im Schlafzimmer auf. Auf dem Ehebett sowie im Bett von Sarahs Bruder Michael werden Messer gefunden, doch ein Zusammenhang mit den Morden ist zunächst nicht zu erkennen. Schnell fällt der Verdacht auf Sarahs Freund, den illegalen Einwanderer Bruno Santos. Im zweiten Fall geht es um den Mord an der Frisörin Dana Satterfield, die in ihrem Geschäft sexuell missbraucht und stranguliert wurde.
Die Kommissare jagen einen wahnsinnigen Serienmörder. Seine Opfer: immer Frauen, immer blond. Seine Morde: grauenvoll und langsam. Der Killer spielt ein krankes Spiel: Er kündigt seine Morde an, lässt den Kommissaren aber keine Zeit, die Frauen zu retten. Dann der Schock als er den nächsten Hinweis schickt: Dieses Mal kennen die Kommissare sein nächstes Opfer ...
Mit Michael Mayer, Gerrit Grass, Michael Naseband, Alexandra Rietz, Jonas Rohrmann
Als die kleine Tochter von Laverne Mackey im Jahr 1981 von der Schule nach Hause kam, konnte sie ihre Mutter nirgendwo finden. Sie alarmierte die Polizei, die allerdings auch keinerlei Hinweise auf den Verbleib von Laverne finden konnte. Es stellt sich nun die Frage, ob eine Mutter ihr Kind einfach so alleine zurücklassen würde oder ob Laverne nicht vielleicht doch etwas Schlimmes zugestoßen und sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.
Vergrabene Schätze und verwirrende Rätsel: "The Secret" ist eine legendäre Schatzsuche in Nordamerika, die bereits seit fast 40 Jahren andauert. 1982 vergrub der Verleger Byron Preiss 12 Schatzkästchen in 12 Städten. Dann veröffentlichte er ein Buch mit Bildern, kryptischen Versen und Hinweisen auf die Verstecke. Jedes Kästchen enthält einen Schlüssel, der wiederum gegen einen kostbaren Edelstein eingetauscht werden kann. Der Clou an der Sache? Bis heute wurden erst zwei dieser Kästchen gefunden! Abenteurer Josh Gates hat vielversprechende Informationen erhalten, die nun zum dritten Fund führen könnten.
Das Team der Stuttgarter Stadtentwässerung sorgt für einen reibungslosen Betrieb des unterirdischen Kanalnetzes. In dieser Folge rückt die Truppe an einem Festplatz zum Einsatz aus. Dort droht ein randvolles Abwasserbecken überzulaufen. In Österreich werden Autos auf die Schiene verladen. Christoph und seine Arbeitskollegen bestücken in Schwertberg elf Doppeldecker-Waggons. Und Michael leitet in Cuxhaven einen Fischgroßhandel. Da es sich um verderbliche Ware handelt und strikte Deadlines einzuhalten sind, muss er bei jeder Verzögerung sofort handeln.
Hitlers Sklaven - Die Geschichte der NS-Zwangsarbeit
Vernichtung
D 2019
45'
Zwangsarbeit in Nazideutschland war ein Massenphänomen - vom Regime organisiert, von der Gesellschaft getragen. Der Einsatz von Zwangsarbeitern im Reich geschah vor aller Augen. Die Opfer waren nicht nur Kriegsgefangene, sondern meist Zivilisten. Viele Frauen und auch Kinder zählten zu den Opfern. 13 Millionen Zwangsarbeiter wurden ins Reich verschleppt. Etwa jeder Fünfte überlebte die Sklavenarbeit für die Deutschen nicht. Die Dokumentation "Hitlers Sklaven - Die Geschichte der NS-Zwangsarbeit" erzählt die Geschichte der Zwangsarbeiter und zeigt das System der NS-Zwangsarbeit an Einzelschicksalen. Die Filme vereinen wissenschaftliche Analysen mit persönlichen Erlebnissen von ehemaligen Zwangsarbeitskräften oder ihren Nachkommen.
Die zweiteilige Dokumentation begibt sich auf eine Zeitreise zurück in die Geschichte des atemberaubenden antarktischen Kontinents, über dessen Tier- und Pflanzenwelt Forscher nur wenig wissen. Der Weg ins Eisland führt über die subantarktischen Inseln an den Rändern der Antarktis bis hin zu den schwimmenden Eisbergen im Herzen der Rossmeerbucht.
Helden des Alltags mit spannenden Geschichten: Männer und Frauen aus der Landwirtschaft, der Gastronomie und Architektur, dem Ingenieurswesen und dem Ehrenamt, auf dem Land und aus der Stadt - überall auf der Erde leben Menschen, die etwas verändern und eine nachhaltigere Welt schaffen wollen.
Es gibt exklusive Einblicke hinter die Kulissen von echten Ermittlungen. Moderator John Walsh begrüßt neben Yolanda McClary und Kelly Siegler auch Kommissare aus vergangenen Fällen und Angehörige von Todesopfern. Unter anderem spielen der vermeintliche Selbstmord von Pamela Shelley sowie der qualvolle Mord an Erika Case eine Rolle. Familienangehörige der Opfer beantworten Fragen von Facebook-Usern.
Vauban hat die Geschichte der Militärarchitektur so geprägt, dass sein Name ausreicht, um an ein Verteidigungssystem zu erinnern. In Frankreich ziehen drei Jahrhunderte nach ihrem Bau noch 160 Festungen die Grenzen des Landes. Ingenieur, Militärarchitekt, Stadtplaner und Essayist - Vaubans Genie wurde oft kopiert, aber nie erreicht. In Lille führte er sein erstes Großprojekt durch, das sein Markenzeichen sein sollte: die Sternbefestigungen.
Marlies Raich, einstige Slalomqueen des Skisports, entdeckt in dieser ORF-III-Produktion die Stubaier Alpen und führt in der Begegnung mit Menschen und Geschichten durch diese beeindruckende Bergwelt mit ihren zahlreichen Gletschern und über 100 Dreitausendern.
Als erstes erklimmt sie den "Hochaltar von Tirol": Die Serles. Diese gilt als Bergregentin Tirols und führt von den Stubaier Alpen aus mit ihrem dominanten Antlitz die Gipfelwelt bis Innsbruck an.
Marlies verbringt auf dem Serles Gipfel eine abenteuerliche Nacht unter freiem Sternenhimmel. Auch für eine ehemalige Spitzensportlerin eine große Herausforderung, die vor allem Mut erfordert. Weiter unten im Tal wandelt sie auf den Spuren des Gletscherpfarrers Franz Senn. Er war einst der Begründer des Deutschen Alpenvereins und gilt als Erfinder des Fremdenverkehrs in Tirol. Er hat seinerzeit auch die ersten Wanderwege markiert - ausgestattet mit Farbkübel und Pinsel tut es ihm Marlies Raich im Stubaital gleich.
Weithin bekannt ist das Stubaital bis heute wegen der wilden Wasser, wie sie von den Einheimischen genannt werden: Dazu gehören die glitzernden Gletscherbergseen, der tosende Grawa Wasserfall oder die zahlreichen Bäche. Große und kleine Tiere säumen Marlies Weg: so treibt sie Kühe von der Stöcklenalm in den Stall und beobachtet Köcherfliegenlarven beim Hohen Moos.
Der krönende Abschluss dieser Land der Berge Folge ist eine Tour zur Stubaier Wildspitze - mit atemberaubenden Rundblick als Belohnung. ( Doku 2021)
Die ganze Welt kennt K-Pop-Hits wie "Gangnam Style". Weniger bekannt ist, dass der Ausgangspunkt dieses globalen kulturellen Phänomens in der Asien-Krise Ende der 90er Jahre liegt. Auch Hyun Jun-Su, der Betreiber des Vergnügungsparks Yongma Land in Seoul, gehörte zu den wirtschaftlichen Opfern der Krise. Bis der K-Pop ihm zu Hilfe kam. Außerdem: Was Dunnottar Castle in Schottland mit dem Blockbuster "Braveheart" zu tun hat. Und: Wie Georgien dank eines genialen Erfinders nach den Sternen griff.
365 Tage - und fast jeden Tag waren bei "DAS!" ein oder gar mehrere Gäste auf dem Roten Sofa zu Gast. Immer live, immer mit spannenden Geschichten und interessanten Themen im Gepäck. Schauspieler und internationale Stars, Musiker, Magier und Serienlieblinge, Sportgrößen, renommierte Wissenschaftler*innen und spannende Experten.
Es gibt eine Rückschau auf das Jahr 2025. Welche Gespräche haben die Menschen besonders gefesselt? Welche prominenten Gäste haben sich bei "DAS! Rote Sofa" von einer bisher unbekannten Seite gezeigt? Welche Momente haben zu Tränen gerührt? Und: Mit wem konnte besonders herzhaft gelacht werden?
Die Antwort erfährt man in zwei Best-of-Ausgaben aus 2025. In Teil 1 gibt es ein Wiedersehen zum Beispiel mit Jan Josef Liefers, Axel Milberg, Suzanne von Borsody, Thomas D, Para-Schwimmer Josia Topf und Altbundespräsident Christian Wulff .
Auf dem Meeresgrund schlummern bekanntlich uralte Schätze unermesslichen Wertes - soweit die Geschichte. Die Realität scheint dagegen eher unromantisch, obgleich nicht weniger wertvoll: Tausende Wracks - und mit ihnen ebenso viele Geschichten - wurden im letzten Jahrhundert von den Wassermassen der Weltmeere verschlungen und warten nur darauf, von Meeresforschern und Historikern gehoben zu werden. Die Dokumentation geht auf Tauchstation, um die Geheimnisse dieser versunkenen Schiffe zu lüften.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Im Juni 2016 verschafft sich ein Fremder Zutritt zu einem Eigenheim in Austin, Texas. Weder Kamera, Alarmanlage noch der Hund der Hausbesitzer:innen können den Kerl abschrecken. In aller Ruhe durchwühlt er Schränke und Schubladen und stopft sich die Taschen voll mit Wertsachen. Als Megan und Nathan Zellner, die beide in ihren Büros sind, den Einbrecher per Überwachungs-App live beim Stehlen beobachten, bleibt ihnen fast das Herz stehen - und sie werden wütend. Da Megan direkt um die Ecke ihres Zuhauses arbeitet, macht sie sich sofort auf den Weg - und geht damit ein großes Risiko ein.
Sasha DiGiulian erkundet die Kletterlandschaft in Maine, USA und trifft sich dabei mit Forschungsexpert:innen, um zu erfahren, wie die Ökosysteme der Berge und des Meeres miteinander verbunden sind.
Echte Cartier-Sonnenbrillen sind viel Geld wert. Doch Pfandleiher Seth Gold erkennt auf den ersten Blick, dass sein Kunde ihm eine Fälschung unterjubeln will. Deshalb begleitet das Sicherheitspersonal des "American Jewelry and Loan" den jungen Mann höflich vor die Tür. Einen Motorrad-Freak muss der Pawn-Shop-Manager ebenfalls enttäuschen. Dessen umgebauter Chopper sieht zwar klasse aus, doch Custom-Bikes lassen sich im Pfandhaus nur schwer weiterverkaufen.
Hitlers Sklaven - Die Geschichte der NS-Zwangsarbeit
Sühne
D 2019
45'
Zwangsarbeit in Nazideutschland war ein Massenphänomen - vom Regime organisiert, von der Gesellschaft getragen. Der Einsatz von Zwangsarbeitern im Reich geschah vor aller Augen. Die Opfer waren nicht nur Kriegsgefangene, sondern meist Zivilisten. Viele Frauen und auch Kinder zählten zu den Opfern. 13 Millionen Zwangsarbeiter wurden ins Reich verschleppt. Etwa jeder Fünfte überlebte die Sklavenarbeit für die Deutschen nicht. Die Dokumentation "Hitlers Sklaven - Die Geschichte der NS-Zwangsarbeit" erzählt die Geschichte der Zwangsarbeiter und zeigt das System der NS-Zwangsarbeit an Einzelschicksalen. Die Filme vereinen wissenschaftliche Analysen mit persönlichen Erlebnissen von ehemaligen Zwangsarbeitskräften oder ihren Nachkommen.
Dr. Frank Shemwell war für zahlreiche Menschen der Arzt ihres Vertrauens und wurde nicht nur von seinen Patienten respektiert und gemocht. Eines Tages jedoch fand man seine Leiche in seinem Haus in Paducah, Kentucky. Er wurde in seiner Küche brutal ermordet und anschließend verbrannt. Die Polizei ist ratlos. Wer könnte einen so großen Hass auf Dr. Frank Shemwell gehabt haben, der in einer solch brutalen Tat gipfelt?
Das Rossmeer ist ein Schauplatz der Naturschauspiele: Vulkane und arktisches Eis treffen aufeinander, Wale blasen ihre meterhohen Fontänen in den Himmel, Pinguine und Robben tummeln sich auf Eischollen. Doch ihr Lebensraum ist fragil, denn das Rossmeer ein Paradies, das immer wärmer wird...
Der Untergang der "Titanic" ist die berühmteste aller Schiffskatastrophen und wurde zum Mythos. Seit mehr als 100 Jahren liegt der Ozeanriese in den eiskalten Tiefen des Nordatlantiks. Erst 1985 wurde das Wrack entdeckt und seitdem von mehreren aufwendigen Tauchexpeditionen besucht. Die letzte fand 2019 statt und lieferte spektakuläre Bilder. Vielleicht die letzten. Denn Bakterien, die Metall zersetzen, beschleunigen den Verfall der "Titanic". Die "Titanic" war das größte Schiff ihrer Zeit und galt als unsinkbar. Umso schockierter war die Welt, als der Ozeanriese bei seiner Jungfernfahrt im April 1912 sank und rund 1500 Menschen in den Tod riss. Das Wrack liegt etwa 3800 Meter tief in völliger Finsternis und war lange Zeit unerreichbar. Nach vielen gescheiterten Versuchen entdeckte schließlich ein Team aus amerikanischen und französischen Wissenschaftlern 1985 das Wrack. Später verfilmte der Regisseur James Cameron den Untergang in einem der größten Hollywood- Blockbuster aller Zeiten und bezog auch das Wrack mit in die Dreharbeiten ein. Seither gelang es Forschungsteams mehrfach, in die lebensfeindliche Tiefe vorzudringen, das Wrack zu vermessen und seinen Zustand zu dokumentieren. Für die jeweiligen Expeditionsleiter, darunter auch James Cameron, waren die Expeditionen die aufregendsten Projekte ihres Lebens, von denen sie in exklusiven Interviews berichten. Die Forschungsmöglichkeiten wurden über die Jahrzehnte kontinuierlich besser. Leistungsstärkere U-Boote, 3-D-Scans und mikrobiologische Untersuchungen geben heute Aufschluss über den Ablauf des Untergangs und den Zustand des Wracks. Immer wieder gelang es auch, Gegenstände zu bergen. Mehr als 5000 Objekte sind mittlerweile gerettet und konserviert. Die Fundstücke und Videoaufnahmen, die die Forscher mit an die Wasseroberfläche brachten, geben einen emotionalen Einblick in das Geschehen von 1912. Die Forschungen sind ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Wrack, das heute als UNESCO-Weltkulturerbe unter Schutz steht, zerfällt immer mehr. Es rostet nicht nur, es wird zersetzt von einer riesigen Kolonie Metall liebender Bakterien. Wie viel Zeit bleibt den Forschern, um die Rätsel des berühmtesten Schiffswracks der Welt zu lüften? Eine Geschichte, die technische Möglichkeiten, neue meeresbiologische Erkenntnisse sowie den Abenteuergeist der beteiligten Forschungsteams zu einer spannenden Dramaturgie verwebt.
Auch Profis greifen mal daneben. Schnäppchenjägerin Sally fährt auf der Auktion in Knoxville, Tennesee, mit einem Reklameschild, das sie für 3100 Dollar ersteigert, einen satten Verlust ein. Ihr Gatte Lawrence kann die Haushaltskasse mit einem original Jack-Daniel's-Eichenholzfass jedoch wieder aufbessern. "Koffer-Jäger" Billy Leroy verschätzt sich ebenfalls: Sein Nord-Südstaaten-Grenzschild aus dem 19. Jahrhundert erweist sich als riesengroßer Flop.
In dieser Folge kümmern sich die Jungs um ein exotisches Erbstück, das noch nie gestartet wurde. Denn Autobesitzer Stephen möchte das Projekt seines Vaters zu Ende bringen. Er hat die Cobra-Replika des südafrikanischen Herstellers Shamrock Automotive, die jahrelang unter Heuballen und Umzugskisten herumstand, nach Deutschland geholt. Und der Transport war kostspielig. Deshalb steht Chris und Mäx nur noch ein überschaubares Budget zur Verfügung, um den Wagen fahrtüchtig zu machen. Bringen die Kfz-Experten das Schmuckstück auf die Straße?
Im Juni 1946 wird das Bikini-Atoll im Pazifik zum Testgebiet für die Operation Crossroads ernannt. Es ist der Beginn einer verheerenden Reihe von Kernwaffenversuchen. Hunderte Fotografen und Kamerateams sollen die Detonationen der Bomben festhalten, um der Wissenschaft neue Erkenntnisse über ihr Zerstörungspotenzial zu liefern - und um Imagefilme zu produzieren. Leichtsinnig gibt die US-Regierung Überlebenstipps in Werbeclips und der Atompilz wird zeitweilig sogar zu einem Symbol der Popkultur.
Urlaub in den Bergen. Im Winter gehört das Montafon im österreichischen Vorarlberg zu den beliebtesten Wintersportregionen und ist nachhaltig erreichbar mit der Bahn. SWR Moderatorin Annette Krause erkundet dieses Sehnsuchtsziel in einer grandiosen Bergwelt.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Rick geht nüchtern an die Begutachtung von einigen antiken Geräten zur Bierherstellung.
Die ganze Welt kennt K-Pop-Hits wie "Gangnam Style". Weniger bekannt ist, dass der Ausgangspunkt dieses globalen kulturellen Phänomens in der Asien-Krise Ende der 90er Jahre liegt. Auch Hyun Jun-Su, der Betreiber des Vergnügungsparks Yongma Land in Seoul, gehörte zu den wirtschaftlichen Opfern der Krise. Bis der K-Pop ihm zu Hilfe kam. Außerdem: Was Dunnottar Castle in Schottland mit dem Blockbuster "Braveheart" zu tun hat. Und: Wie Georgien dank eines genialen Erfinders nach den Sternen griff.
Ukraine: Wie in geheimen Werkstätten Kampfdrohnen im Akkord produziert werden/ Hineingeboren in den Krieg, wie ukrainische Kinderärzte bei Stromausfall um das Leben von Frühchen kämpfen/ Trump blockiert Öllieferungen nach Kuba, Das Leben im Karibikstaat steht vor dem Kollaps/ USA: Ein Geistlicher als letzte Rettung, Mütter vertrauen einem Priester aus Angst vor Abschiebung ihre Kinder an/ Italien: Wie schlimm ist die Lage in Niscemi auf Sizilien?
Der 22-jährige Student Stacy Dillon wurde in seiner Heimatstadt Cleveland, im US-Bundesstaat Tennessee, ermordet aufgefunden. Den Ermittlern gelang es zwar, die Liste der Tatverdächtigen auf nur einen einzigen Namen zu reduziere, auf den von Stacy Dillons Freund Robert Houston III., doch aufgrund einer dünnen Beweislage konnte er nicht vor Gericht gebracht werden. Jetzt wird der Prozess neu aufgerollt.
Die Zwangsarbeiterin - Nadeshdas langer Weg nach Hause
D 2021
30'
Sie überlebt Stalins Terror, ihre Verschleppung ins Deutsche Reich, den Rassismus der Nazis, ihren Einsatz als NS-Zwangsarbeiterin und die Tyrannei in der Sowjetunion nach dem Krieg. Opfer zweier totalitärer Regime: Nadeshda Slessarewa wird mit 13 Jahren von den Nazis verschleppt. Ihre Mutter ist zu diesem Zeitpunkt im Gulag, ihr Vater bereits tot. Nach dem Krieg wird die ehemalige Zwangsarbeiterin als "Kind eines Volksverräters" stigmatisiert. Die Ukrainerin Nadeschda Slessarewa erlebt eine glückliche Kindheit. Ihre Mutter ist Lehrerin, ihr Vater Wissenschaftler. Dann trifft Stalins Terror die Familie mit voller Wucht. Nadeshda ist noch keine sieben Jahre alt, da wird ihr Vater verhaftet und als "Volksfeind" hingerichtet. Ihre Mutter wird in ein sogenanntes Besserungsarbeitslager nach Sibirien gebracht. Dann erobert die Deutsche Wehrmacht die Ukraine. Zusammen mit ihren Adoptiveltern wird Nadeshda ins Deutsche Reich verschleppt und zu Sklavenarbeit gezwungen. Sie ist 13 Jahre alt. Sie überlebt Bombenangriffe, den Rassismus in Nazideutschland und ihren Einsatz als Zwangsarbeiterin. Nach dem Krieg trifft sie ihre leibliche Mutter wieder und wird gebrandmarkt als "Kind eines Volksfeindes" und als ehemalige Zwangsarbeiterin in Nazideutschland. Trotzdem beendet Nadeshda die Schule, studiert, heiratet, promoviert und bekommt zwei Kinder. Als Rentnerin gründet sie ein Frauenzentrum für Geschädigte totalitärer Regime und arbeitet bis heute für einen NS-Opferverband.
Billy Leroy, "Koffer-Jäger" mit französischen Wurzeln, ersteigert auf einer Militärauktion in der Normandie historische Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Schnäppchenjäger macht in Frankreich mehr als 2000 Dollar Profit. Für seinen Kollegen Mark Meyer hat sich die Anreise ebenfalls gelohnt. Ein Foto des bekannten Kriegsberichterstatters Robert Capa aus dem Jahr 1944 bringt ihm garantiert gutes Geld ein, denn die Aufnahme ist noch gut erhalten.
Eine weite, endlos weiße Fläche, über die der Wind fegt. Es ist Mitte März in der Finnmark, im äußersten Nordosten Norwegens. Bis zu minus 35 Grad wird es kalt. Schneestürme so dicht, dass man die eigene Hand vor Augen nicht sieht. Die Varanger-Halbinsel ist ein Außenposten Europas. Wer im Winter den Varangerhalvøya-Nationalpark oder eine der abgelegenen Gemeinden besuchen will, muss sich sehr warm anziehen. Das Gebiet ist einer der letzten Schutzräume für die Tiere, die es kalt brauchen. Zum Beispiel Polarfüchse, die hier seit ein paar Jahren wieder angesiedelt werden.
Danzón - ein Tanz, der seinen Ursprung im "Contredans" in Frankreich hatte und durch Sklaven und Aussiedler schließlich Anfang des 20. Jahrhunderts über Kuba nach Mexiko gelangte. Hier ist er heute noch lebendig und eine geliebte Tradition. Getanzt wird auf den Straßen ebenso wie in den legendären Salons, wie dem Salón Los Angeles. Unter den Tänzern sind viele ältere Menschen, denn der Danzón bringt sie zusammen, die Einsamen, die Traurigen, die Verlassenen. Mit dem Danzón feiern sie das Leben, die Liebe und die Gemeinschaft.
Vom 40.000 Kilometer langen Feuerring umzogen, zwingt der größte und tiefste Ozean der Welt seine Bewohner zu ebenso erbarmungslosen wie fantasiereichen Überlebensstrategien. Der Pazifik ist Paradies und Hölle zugleich. Einerseits schier unendliche Weiten, Korallenriffe und riesige Nahrungsgründe, andererseits Armeen gieriger Mäuler, Jäger mit ausgefallensten Waffen, Erdbeben, Vulkanausbrüche und heftigste Wirbelstürme. In zwei Teilen liefert die in Ultra-HD gefilmte Dokumentationsreihe neue Einblicke in die Lebenswelt der großen und kleinen Helden des wilden Pazifiks, der ein Drittel der Erdoberfläche einnimmt. Die Riesen des Pazifiks leben von den Kleinsten - und es gelingt ihnen tatsächlich, ihren unersättlichen Nahrungsbedarf zu decken. 40 Millionen winzige Krebstierchen wandern täglich in den Bauch des Blauwals, des größten Tieres der Welt. Auch der majestätische Manta mit über fünf Metern Spannweite ernährt sich von kleinsten Beutetieren. Der Appetit der Nomura-Qualle ist so gewaltig, dass ihr ein Maul nicht genügt. Zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verschlingt sie alles, was ihr in die Fangarme kommt. Innerhalb eines Jahres wird der Zwerg größer werden als ein ausgewachsener Mann. Walhaie zählen zu den gefräßigsten Kreaturen im Pazifik, ernähren sich aber auch von Kleinstlebewesen. Diese Knorpelfische können bis zu 15 Meter lang werden. Aber auch kleine Ozeanbewohner haben riesigen Hunger. Vor der Küste von Big Sur könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Appetit der agilen Seeotter gar nicht überleben. Der von gigantischen Tangen gebildete Kelpwald, der zahlreichen Arten als Unterschlupf dient, wird von Scharen des Roten Seeigels zerstört. Die Stacheltiere verwandeln die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten. Doch zum Glück gibt es den Seeotter, der mit seiner Vorliebe für die stacheligen Fresser zum Förster der Kelpwälder wird. Er kann an einem einzigen Tag bis zu 1500 Seeigel verschlingen und somit ihren Bestand regulieren, aber nicht vernichten. Auch die Oliv-Bastardschildkröte sichert ihr Überleben durch die schiere Menge ihrer Nachkommen. Ein grandioses Aufgebot erlebt man im September an der Küste Costa Ricas. Hunderttausende von Schildkröten kehren gleichzeitig zu ihrem Geburtsstrand zurück, um dort ihre Eier abzulegen. Wie sie den Weg alle zur gleichen Zeit hierher finden, konnten Wissenschaftler noch nicht vollständig enträtseln. Pro Saison vergraben die Schildkröten bis zu 100 Millionen Eier. Doch Rabengeier und andere Raubvögel sowie Hunde fallen über die Gelege und später über die Jungtiere erbarmungslos her. Nur acht Prozent der Kleinen gelingt es, das offene Meer zu erreichen. Eine wahnwitzige Strategie der Natur. Mehrere Kamerateams haben monatelang den Ozean durchkreuzt, um solche Verhaltensweisen zu filmen, um bekannten Meeresriesen, seltenen Bewohnern und bislang weniger erforschten Tierarten auf die Spur zu kommen. Sie wurden Zeugen von faszinierenden Naturphänomenen, atemberaubenden Kämpfen und ungewöhnlichen Fortpflanzungsstrategien. Trotz aller Bemühungen gibt der Pazifik aber noch lange nicht all seine Geheimnisse preis.
Angefangen bei der Formel 1 über Klippenspringen bis hin zu allem, was dazwischen liegt - jedes dieser "Top-5"-Videos liefert unglaubliche Actionsport-Momente für maximalen Adrenalinkick.
Quinoa gilt als Superfood: eiweißreich, glutenfrei, beliebt in der vegetarischen Küche. Der Hype um das Korn birgt aber auch Probleme. Gesundheitstrends und der Wunsch nach pflanzlicher Ernährung treiben die Nachfrage von Quinoa besonders in urbanen Zielgruppen nach oben. Der Boom bringt den bolivianischen Quinoa-Bauern aber vor allem eins: ausgelaugte Böden. Lange war Quinoa ein unscheinbares Grundnahrungsmittel der Andenbevölkerung. Heute füllt es Supermarktregale weltweit - importiert vor allem aus Südamerika. In Bolivien wächst die anspruchslose Nutzpflanze, wo kaum ein anderes Kraut überleben kann: auf der trockenen Erde rund um die große Salzwüste, die Salar de Uyuni im Südwesten des Landes. Doch die große Nachfrage nach dem Korn war Segen und Fluch zugleich: "Der Boden hat sich durch die Art des Anbaus verschlechtert. Während des Booms wurden chemische Düngemittel und Maschinen eingesetzt", erklärt Javier Delgado. Inzwischen sei rund die Hälfte der bolivianischen Böden kaputt, durch falsche Anbaumethoden einfach komplett ausgelaugt, so der Bodenforscher. Heftige Hitzeperioden und starke Regenfälle setzen überdies der Pflanze zu und mindern die Ernte der Bauern. Der Landwirt Sergio Yucra etwa hat in diesem Jahr 30 Prozent seiner Ernte verloren, andere hat es noch schlimmer erwischt. Aufzugeben ist allerdings keine Option für Yucra. Um seinen Boden zu retten, düngt er ihn seit diesem Jahr mit einem Gemisch aus Pflanzenresten, Holz und Lamadung. Auf Pestizide und maschinelle Ernte will er nun lieber verzichten. Auch Wissenschaftler Delgado arbeitet daran, den Boden wiederzubeleben. Mit Mikroorganismen wollen er und sein Team die Selbstheilung der Ackererde ankurbeln. Erste Ergebnisse machen Hoffnung. Inzwischen wächst Quinoa nicht mehr nur im südamerikanischen Hochland, sondern auch in Kanada, Indien oder Deutschland. Im hessischen Wölfersheim beackert Simon Weiss Felder mit der Andenpflanze. Auf einem nahegelegenen Hof entstehen daraus Müsli, Nudeln oder Brot. In Clausthal wird aus Quinoa sogar Bier gebraut - für Menschen, die kein Gluten vertragen. Nazgol Emrani, Professorin an der Universität Kiel, arbeitet daran, die Andenquinoa an längere Tage und kürzere Sommer anzupassen, sodass die Pflanze auch in nördlichen Breiten bestens gedeiht. Andere Quinoa-Sorten mit einem noch geringeren Nährstoff- und Wasserbedarf könnten vermehrt in Afrika angebaut werden. Vor allem in Zeiten des Klimawandels könnten sie einen echten Unterschied machen. Quinoa-Boom und Bodenerosion. Anspruchslos und nährstoffreich. Kaum ein anderes Lebensmittel bietet so viel Potenzial und Konfliktstoff wie das Wunderkorn der Anden. "planet e." zeigt, wie Quinoa vom Inka-Kraut zum internationalen Superfood heranwachsen konnte und welche Folgen das für die bolivianischen Bauern hatte.