Der Schlossgarten Schönbrunn - einst kaiserliches Jagdrevier, heute Weltkulturerbe. Barocke Visionen, höfische Repräsentation und botanische Vielfalt prägen diesen unverwechselbaren Ort in Wien. Hinter prachtvollen Alleen und kunstvollen Ornamenten eröffnet sich ein Ort voller Geschichten: Pflanzensammlungen, musikalische Darbietungen und private kaiserliche Rückzugsräume machten den Schönbrunner Garten zu einem Schauplatz imperialer Selbstdarstellung.
Markus soll seine Frau Christina mit Benzin übergossen und angezündet haben, weil diese mit ihrem neuen Freund die Stadt verlassen wollte. Christina behauptet, dass Markus sie bereits seit der Trennung terrorisiert und verfolgt. Angeblich kommt er sogar heimlich nachts in ihre Wohnung. Leidet Christina womöglich unter Halluzinationen? Denn auch Markus hat seit Monaten eine neue Freundin und scheinbar überhaupt kein Interesse mehr an Christina ...
Eine Rentnerin wird in ihrer Wohnung überfallen und ermordet. Zeugen ist ein Mann mit einem gelben Rennrad verdächtig vorgekommen. Am Körper einer toten Frau werden auffällige Strommarken gefunden. Wurde sie ermordet? Eine mit einer Ankerkette verschnürte Leiche ohne Kopf und Arme wurde am Rheinufer gefunden. Anhand eines Fließdiagramms ermitteln die Beamten, wo man den Toten ins Wasser geworfen hat.
Sternekoch Nelson Müller kümmert sich um unsere gute Ernährung. Zucker brauchen wir alle - aber welchen und wie viel? "Der Zucker-Kompass" gibt Orientierung im Lebensmittel-Dschungel. Unser Körper braucht Zucker, ohne ihn könnten wir nicht leben. Allerdings essen wir zu viel davon, denn Zucker steckt in fast allen Lebensmitteln. Für die Industrie ist er eine äußerst lukrative Zutat, denn er ist billig. Das hat weitreichende Konsequenzen. Nelson Müller reist in die Stadt der Schokolade, nach Brüssel. Er will zeigen, was Zucker in Lebensmitteln bewirkt und warum wir ihn so lieben. Bei einem der besten Pralinen-Hersteller der Stadt erfährt er, wie kunstvoll Zucker verführen kann. Nelson Müller besucht einen der größten Zucker-Hersteller. Der steht unter dem Druck, seinen Zucker dauerhaft möglichst günstig produzieren zu müssen. Dazu braucht es große Mengen an Zuckerrüben - auch wenn die Ernte mal schwankt. Was das für die Herstellenden und die Umwelt bedeutet, erfährt Nelson Müller auf einem Zuckerrübenfeld in Deutschland. Manche Lebensmittel enthalten viel mehr Zucker, als wir denken. Das gilt vor allem auch für Säfte - denn Fruchtzucker ist auch Zucker. Ein Experiment soll zeigen, wie gesund Fruchtzucker wirklich ist, und kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Obst zu essen ist gesünder, als Obst in Form von Saft oder als Smoothie zu trinken. Wenn Zucker doch so ungesund ist, wäre es dann nicht logisch, ihn durch andere Süßungsarten zu ersetzen? Viele Hersteller bedienen diesen Wunsch, Lebensmittel wie Light-Limos und kalorienarmes Eis boomen. Doch was steckt stattdessen drin, und ist es wirklich besser als der klassische Haushaltszucker? In den Niederlanden besucht Nelson Müller ein Eis-Start-up, das unter anderem auf Erythrit und Maltodextrin setzt. Vom Feld bis auf den Teller: Im "Zucker-Kompass" beleuchtet Nelson Müller Themen rund um Gesundheit, Preis und Qualität und räumt mit Vorurteilen auf.
Ein Tier seltsamer als das andere: Schildkröten sind riesengroß, Vögel haben blaue Füße, und Pinguine sind winzig klein und leben am völlig falschen Ort. Warum gibt es ausgerechnet auf den Galapagosinseln eine solche Ansammlung von kuriosen Tieren? Für "Faszination Erde" entdeckt die Wildtierärztin Hannah Emde die Galapagosinseln. Sie stößt dabei auf eine Reihe von unglaublichen Zufällen. Lava, Lava und noch mehr Lava - Überreste von Vulkanausbrüchen, die diese Insel erschaffen haben: Fernandina, ganz im Westen des Galapagos-Archipels, ist karg und lebensfeindlich, und doch finden sich dort faszinierende Tiere. Meerechsen liegen zu Tausenden auf dem Lavagestein. Sie sehen aus wie kleine Drachen aus der Urzeit, und sie zeigen ein seltsames Verhalten: Sie gehen zum Tauchen ins Meer. Auch die Galapagos-Pinguine sind Sonderlinge. Anders als andere Pinguinarten leben sie nicht in den kalten Regionen der Antarktis. Sie sind die nördlichste Pinguinart der Welt und bevölkern trotz Äquatorhitze die Galapagosinseln. Die Tiere sind selten, es gibt nur noch rund 2300 Individuen. Hannah Emde begleitet den Wildtierarzt Gustavo Jiménez-Uzcátegui und sein Team auf eine Forschungsexpedition. Sie ist hautnah dabei, wenn Pinguine für die Wissenschaft gefangen und untersucht werden. Dann verändert sich das Leben an Bord des Forschungsschiffes. Die neuen Passagiere streunen ungehindert umher, bevor sie wieder in die Freiheit entlassen werden. Schon Charles Darwin war bei seinem Besuch auf den Inseln von den bizarren Bewohnern wie den Riesenschildkröten tief beeindruckt. Heute kämpfen Forschende um das Überleben der Urzeitriesen. Denn sie sind weit mehr als nur Zeugen aus der Vergangenheit. Trotz ihrer sprichwörtlichen Langsamkeit legen sie weite Strecken zurück und verteilen damit Pflanzensamen auf der gesamten Insel. Vor den Galapagosinseln gibt es die größte Konzentration von Hammerhaien. Doch der Eindruck täuscht: Der Meeresbewohner mit dem seltsamen Kopf ist extrem gefährdet. Hoffnung macht die spektakuläre Entdeckung einer äußerst seltenen "Hammerhai-Kinderkrippe". Hannah Emde hat die Gelegenheit, die Meeresbiologin Diana Pazmiño zu diesem spektakulären Ort zu begleiten. Fern des Festlandes entstand ein vulkanisches Inselparadies mit einer Vielfalt an gegensätzlichen Landschaften. Zwischen unwirklichen Mondlandschaften und üppig bewachsenen Urwaldinseln erlebt Hannah Emde Evolution hautnah - eine Reise zu den Extremen. Diese rauen Bedingungen sind gleichzeitig der Motor für die Entwicklung einer faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt, die einem einzigartigen Kuriositätenkabinett gleicht.
Experten gehen Hinweisen auf Spuren Außerirdischer in den unerforschten Tiefen des Ozeans nach. Außerdem gibt es Berichte über Geisterschiffe, die die Gewässer rund um Alaska heimsuchen.
Die Welt im Jahr 2050: Die Menschheit hat es geschafft, CO2-neutral zu produzieren. Welche wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften kamen gerade noch rechtzeitig zum Einsatz, um fossile Brennstoffe zu ersetzen, grüne Energie zu speichern, CO2 und andere Klimakiller einzudämmen? Welche Männer und Frauen haben durch innovatives Denken, Mut und Durchhaltevermögen dazu beigetragen, die Klimakatastrophe abzuwenden und unsere Ernährung zu sichern?
Ob ein strahlendes Lächeln, lebensrettende Apparate oder exotische Früchte gegen Krankheiten: Was einst als medizinischer Fortschritt gefeiert wurde, wirkt heute oft befremdlich.
George Bizets Oper Carmen ist bekannt und beliebt. Aber wer ist Carmen heute? Der Dokumentarfilm von Hilan Warshaw geht der Frage nach, wie sich Carmen in 150 Jahren entwickelt hat und wie sie heute zu inszenieren ist.
Der Film wirft einen einzigartigen Blick auf Georges Bizets zeitloses Opernmeisterwerk und begleitet die 28-jährige Mezzosopranistin Aigul Akhmetshina, die laut Operawire "fast einhellig als die Carmen unserer Zeit gefeiert wird", durch das Jahr 2024, während sie die Rolle in fünf völlig unterschiedlichen Inszenierungen an einigen der weltweit führenden Opernhäuser verkörpert. Neben Aufnahmen der einzelnen Produktionen, Interviews mit den Regisseuren und Hintergrundinformationen zu Bizets Klassiker bietet der Film einen intimen Einblick in das Leben eines aufstrebenden internationalen Opernstars und zeigt, was es bedeutet, jede Facette der Carmen zu verkörpern.
Vom Royal Opera House Covent Garden bis zur Arena di Verona, vom Glyndebourne Festival bis zur Wiener Staatsoper und dem Teatro di San Carlo, von traditionellen Inszenierungen bis hin zu modernisierten und abstrakten, ja sogar politisch und psychologisch orientierten Versionen - jeder Regisseur oder jede Regisseurin interpretiert die Botschaft dieser Oper auf ganz eigene Weise, die letztlich so schwer fassbar sein mag wie Carmen selbst.
Das Leben des Komponisten Luigi Nono (1924 - 1990) ist die Geschichte eines leidenschaftlichen Kämpfers für eine bessere Welt, eines Suchenden nach neuen Klangmöglichkeiten und eines Venezianers mit Leib und Seele. Der Film von Thomas von Steinaecker zeichnet die Lebenslinien von Nonos Biografie nach und lässt neben Helmut Lachenmann, Nuria Schoenberg Nono und Serena Nono auch Ingo Metzmacher, Patricia Kopatchinskaja und Roberto Fabbriciani zu Wort kommen.
Die Welt im Jahr 2050: Die Menschheit hat es geschafft, CO2-neutral zu produzieren. Welche wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften kamen gerade noch rechtzeitig zum Einsatz, um fossile Brennstoffe zu ersetzen, grüne Energie zu speichern, CO2 und andere Klimakiller einzudämmen? Welche Männer und Frauen haben durch innovatives Denken, Mut und Durchhaltevermögen dazu beigetragen, die Klimakatastrophe abzuwenden und unsere Ernährung zu sichern?
Sie können Werkzeuge gebrauchen, kniffelige Probleme lösen und Pläne schmieden. Viele Tiere sind tierisch schlau. So schlau, dass sie bei vielen Aufgaben sogar mit den Menschen gleichziehen. Eine Erdnuss liegt auf dem Boden einer engen Plastiksäule. Zu weit unten, um sie mit den Fingern zu greifen. Es gibt keinen Stock oder ähnliches, um sie herauszuangeln. Was ist zu tun? Orang-Utans finden die Lösung in wenigen Minuten, ohne Versuch und Irrtum. Die Orang-Utans durchdenken die Aufgabe im Kopf, finden die richtige Lösung und verfolgen ihren Plan, bis sie erfolgreich sind. In dieser Episode der Sendereihe "Faszination Erde" trifft Dirk Steffens auf viele tierische Intelligenzbestien. Aber auch auf Tiere, die von der Natur nicht unbedingt mit sonderlich viel Grips gesegnet sind. Die Koalas etwa zählen eher zu den Spatzenhirnen der Natur. Sie verschlafen den Großteil des Tages, und wenn sie mal wach sind, fressen sie. Denken ist nicht ihre Stärke. Wie kommt es zu diesen Unterschieden? Forschende sind dem Rätsel der Intelligenz auf der Spur. Die Größe des Gehirns spielt dabei eine wichtige Rolle. Doch es zählt nicht nur die Größe, sondern auch, was drin ist. So mancher winzige Denkapparat entpuppt sich als wahre Intelligenzschmiede. Trotz eines relativ einfachen Gehirns sind einige Vogelarten zu erstaunlichen Leistungen fähig. Die Goffinkakadus zählen zu den Stars der Intelligenzforschung. Sie sind Meister im Gebrauch von Werkzeugen. Forschende haben in ihrer Heimat, den indonesischen Tanimbar-Inseln beobachtet, dass sie drei verschiedene Werkzeuge herstellen und gezielt nacheinander einsetzen, um an die Samen einer tropischen Frucht zu gelangen. Sie nutzen quasi Besteck. Kakadus sind sehr neugierig und erfinderisch. In ihrer Heimat müssen sie ständig nach neuen Nahrungsquellen suchen. Die Intelligenz der Tiere steht immer im Zusammenhang mit dem Lebensraum, in dem sie zu finden ist. Dirk Steffens unternimmt eine Reise zu den größten Intelligenzbestien der Welt. Ein Tier ist eine besondere Kuriosität der Natur. Seine nächsten Verwandten sind Schnecken und Muscheln. Der Oktopus hat drei Herzen, blaues Blut und ein Nervensystem, das sich fundamental von dem menschlichen unterscheidet. Und doch stellen ausgerechnet die Kopffüßer die Intelligenzforschung auf den Kopf.
Kaum ein Kulturbereich ist so vielfältig und bunt wie das große Angebot der Chöre in Deutschland. Der Film zeigt einige außergewöhnliche, schräge, originelle und engagierte Chöre, die einen Einblick geben in die Vielfalt der deutschen Chorlandschaft. So u.a. "Die Tollkirschen". Der Leipziger Schwulenchor trifft sich einmal in der Woche zur Probe, Erkennungszeichen beim Auftritt - die rote Fliege. Dabei werden Lieder zwischen Schlager und Pop gesungen, manchmal dazu getanzt. Der Gebärdenchor aus Emsdetten setzt sich aus Gehörlosen und Hörenden zusammen. Sie gebärden deutsche, englische und französische Lieder, die in Gebärdensprache übersetzt und dann stumm geprobt werden. Für Hörende wird die Musik eingespielt. So bekommen die Konzerte eine ganz eigene, ergreifende Darstellung.
Mit dem Cello ans Ende der Welt - Sol Gabetta auf den Spuren von Lise Cristiani
55'
Eine das Violoncello spielende Frau! Beim Gedanken an eine Frau, die die Knie nicht geschlossen hat, sondern ein von der Stimmlage her "männliches" Instrument bearbeitet, fielen einige Menschen im Publikum fast in Ohnmacht. Kritiker bezweifelten, ob zarte Frauenhände die tiefen Töne überhaupt erzeugen können. Das Publikum aber wollte sehen und hören. Erst wurde "die Cristiani' begafft wie ein Zirkuspferd, dann wandelte sich der Spott in Bewunderung. Der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy widmet ihr nach einem gemeinsamen Konzert in Leipzig ein berühmtes Werk, die Romance sans paroles op. 109 für Cello und Klavier. Sol Gabetta, virtuose Violoncellistin der Gegenwart, spürt der Geschichte Lise Cristianis nach, sucht nach dem Repertoire ihrer Vorgängerin, um eigens einen Konzertabend zu gestalten. Die Suche ist mühselig, da nur Fragmente von Lise Cristianis Leben auffindbar sind. Darunter ist auch deren treuer "Stradivarius". Unnahbar steht das wertvolle Instrument heute in einer gläsernen Vitrine im 'Museo del Violino' in Cremona. Ob es Sol Gabetta gelingt, einmal darauf zu spielen? Wird sie ein Konzert kreieren, wie es zu Zeiten Lise Cristianis üblich war - und wird es das Publikum auch wirklich mitreißen? Cristiani reist weiter in den wilden Osten Sibiriens als jeder andere Künstler vor ihr. "Ein unstetes Leben ist eine berauschende Angelegenheit", findet sie. Im Alter von nur 27 Jahren stirbt die begnadete Musikerin fernab der Pariser Heimat.
Die Totschlägerin Elli lernt im offenen Vollzug die Türkin Yasemin kennen und lieben. Als Elli erfährt, dass Yasemin von ihrem Ehemann Ali geschlagen wird, rastet sie aus. Hat sie ihren Freigang genutzt, um den türkischstämmigen Ehemann brutal zu ermorden? Oder war Ali bereits tot, als Elli in seine Wohnung kam? Vielleicht hat Alis Bruder Hakan die Männerhasserin in eine Falle gelockt, um ihr die Tat anzuhängen.
Ein mysteriöses Phänomen ereignet sich am Himmel über Alaska, als ein unidentifiziertes Flugobjekt eine Boeing 747 verfolgt. Und: Einheimische vermuten, dass ein monströser Vogel hinter zahlreichen Vermisstenfällen im Alaska-Dreieck steckt.
Kopfschmerzen, Husten und Schüttelfrost: Gary hatte in der Wildnis mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Am Ende vegetierte der ausgemergelte "Naked Survival"-Kandidat in seinem Unterschlupf nur noch vor sich hin. Deshalb musste der Outdoor-Crack bei der 60-Tage-Challenge aufgeben. Und seinen ehemaligen Teamkollegen gehen in den Sümpfen die Fleischvorräte aus. Max und "EJ" bauen in dieser Folge ein Kanu. Damit will das Duo in den Wasserkanälen fischen. Jeff und Steven macht derweil im US-Bundesstaat Louisiana eine Kaltfront zu schaffen.
Heidewitzka Herr Kapitän - 200 Jahre Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt
45'
Papstbesuch, Kölner Lichter, 80er Jahre Party auf dem Rhein - so unterschiedlich die Events, die weißen Schiffe der Köln Düsseldorfer Rheinschiffahrt waren dabei. Am 11. Juni feiert die KD ihren 200. Geburtstag. Die WDR Dokumentation blickt zurück auf die lange und wechselhafte Geschichte der Traditionsflotte - mit unterhaltsamem Archivmaterial zwischen Rheinromantik und feuchtfröhlicher Kegeltour. Und sie erzählt, wie sich die Ausflugsbötchen von früher in moderne Eventlocations und Partyschiffe verwandelt haben. Was plant die Reederei, um ihre Flotte fit für die Zukunft zu machen?
Der britische Chester Zoo ist ein wahres Mekka für Tierliebhaber und Tierliebhaberinnen. Auf einer Fläche von über 51 Hektar beherbergt er 20.000 Tiere in großräumigen Gehegen. Mithilfe modernster Filmtechnik ist es gelungen, atemberaubende Momente im Leben der Zoobewohner einzufangen. Mitreißende Bilder, die unter die Haut gehen und faszinierende Einblicke hinter die Kulissen liefern!
Bei den Hirschebern, auch Babirusa genannt, müssen das Jungtier Tolo von seinem Muttertier Sula getrennt werden. Während Sula operiert wird, kommt Tolo in das Gehege seiner Artgenossen, wo er seine ersten Erfahrungen macht. Bei den Klippschliefern gibt es wieder Nachwuchs. Das einzige männliche Jungtier kommt jedoch mit der Entwicklung seiner weiblichen Geschwister nicht so leicht mit. Und bei den Spitzmaulnashörnern kommt es bei der Zucht zu unerwarteten Schwierigkeiten.
Nordamerika - ein Kontinent zwischen Eis und Feuer. Die natürlichen Bedingungen bestimmen seit jeher Leben und Kultur seiner Bewohner. Der polare Norden bildet die Wiege der nordamerikanischen Zivilisationen. Hier, wo sich die ersten Amerikaner niederlassen, sind die Bedingungen mit bis zu minus 50 Grad so hart, dass sich nur eine kleine Inuit-Bevölkerung behaupten kann. Die Landschaft und das Leben im Süden prägen Vulkane. Es ist die Region, in der die zweite Einwanderungswelle eine indigene amerikanische Zivilisation schafft. Im Laufe der Geschichte erweisen sich die Vulkane als Fluch und Segen zugleich. Ihre fruchtbare Asche sorgt für ertragreiche Böden und ermöglicht so die Landwirtschaft, aber allzu häufig offenbaren sie auch ihren zerstörerischen Charakter und lösen Naturkatastrophen aus. Der Mittlere Westen von Nordamerika ist das Filetstückchen des Kontinents. Es ist vor allem der Gunstraum zwischen Appalachen und Rocky Mountains, gepaart mit dem schier unendlichen Ressourcenreichtum und einer günstigen, natürlichen Infrastruktur, die es den USA ermöglicht, in kürzester Zeit wirtschaftlich an die Weltspitze aufzusteigen und Kulturen aller anderen Kontinente mitzuprägen. In den Südstaaten bietet die Natur ideale Bedingungen für den Anbau von Tabak, Reis und Baumwolle - allerdings auch für Krankheiten übertragende Insekten. Afrikanische Sklaven erweisen sich tragischerweise als widerstandsfähige Arbeiter in diesem heißen und feuchten Klima. Die Trennung zwischen den Rassen hat ihre Wurzeln in dieser Zeit und prägt bis heute die Alltagskultur in den USA.
Vor einem halben Jahrhundert lebten in Humberstone 3700 Menschen. Sie waren hierher in die Pampa gezogen, - nicht der schönen Landschaft wegen, die der chilenische Dichter Pablo Neruda besang: "Komm mit zu der Reise durch die Wüste, zu der lufthohen Nacht der Pampa ..." - sondern weil sich hier Geld verdienen ließ, als Pampino, als Arbeiter der Salpetermine Santigao Humberstone. Sie lebten, von der Außenwelt weitgehend isoliert, in dieser Siedlung aus ebenerdigen, weiß-gekalkten Reihenhäusern, fast wie in einem Ghetto, das eine normale Stadt nachahmte. Humberstone bestand aus Wohnhäusern, hatte Läden, eine Schule und eine Kirche, ein Krankenhaus, besaß sogar ein Theater.
Und wie in einer richtigen Stadt gab es bessere und weniger gute Wohngegenden, der soziale Status entschied über Lage und Ausstattung der Wohnung. Es gab Häuser für Angestellte, und solche für Arbeiter, Gassen, in denen nur unverheiratete Arbeiter lebten durften, getrennt von den Straßen für Arbeiter mit Familie. Heute lassen die leeren, vom Zahn der Zeit und von Erdbeben beschädigten Häuser kaum Unterschiede erkennen, und ein ganzes Viertel ist dem Wüstenboden gleich gemacht.
Wer aus der blendenden Sonne in eines der niedrigen Häuser tritt, steht in leeren Räumen. Die Wände, meist grünlichblau oder ockerfarbenen gestrichen, der abblätternde Putz mit magisch wirkenden Zeichen übersät, Kritzeleien, und Botschaften gegen das Vergessen. Besonders im Krankenhaus erzählen Graffiti Familiengeschichten: "Hier wurde meine Mutter geboren", oder fünf, sechs, sieben Namen, Kinder einer Familie die hier zur Welt kamen, hier aufwuchsen, zur Schule gingen, sich verliebten ...
Herausgehoben: Ein lang gestrecktes mit einer eleganten Veranda gesäumtes Gebäude, das Verwaltungshaus, in dem die leitenden Angestellten, weiß gekleidet, ihre Mahlzeiten einnahmen, und sich beim Billard oder Tanzmusik vergnügten. Dahinter, etwas aus dem Blickfeld, die Fabrikgebäude, in denen das Salz der Erde zu Salpeter verarbeitet, das im Export zu Geld gemacht wurde und die Kassen der Kompanie füllte. Auf ihrem Territorium aber galt eine eigene Währung, die nur hier Gültigkeit und Wert hatte, damit das Geld nur in Läden der Oficina ausgegeben wurde.
Im restaurierten Theater wird die Bühne nicht mehr bespielt, der Zuschauerraum bleibt leer, und trotzdem - die Fantasie, die sich im Auge der Kamera spiegelt, konnte sie beleben.
Kohleland ist abgebrannt - Was wird aus der Lausitz?
30'
Der Kohleausstieg ist in vollem Gange. Bis 2038 wird auch das Lausitzer Revier Geschichte sein. Und was kommt dann? Der Bund investiert 10 Milliarden Euro, um Südbrandenburg eine Zukunft ohne Kohle zu ermöglichen. Während Cottbus dadurch zur dynamischsten Stadt Deutschland geworden ist, bekommen kleinere Städte im Umkreis kaum etwas vom Wandel mit.
Es gibt nur wenige Jobs im Musikbusiness, die so geheimnisvoll und von Mythen umrankt sind, wie die der "Roadies". Die Veranstaltungstechniker/innen sorgen außerhalb des Rampenlichts dafür, dem Publikum ein unvergessliches Konzerterlebnis zu bieten. Doch wie sieht das Leben außerhalb der großen Bühne aus? Wie ist es, gemeinsam mit Stars in imposanten "Nightlinern", den rollenden Hotels, durchs Land zu reisen?
Hoch in den Anden liegt die geheimnisvolle Inkastadt Machu Picchu, Ausgangspunkt einer spektakulären Reise durch die peruanische Bergwelt, die bis zum höchstgelegenen schiffbaren See der Welt, dem Titicacasee, führt. Die Luft dort oben auf über 3000 Metern ist dünn. Man muss starke Lungen und Nerven haben, um dort zurechtzukommen. Autor Manfred Uhlig und sein Kamerateam haben sechs außergewöhnliche Frauen und Männer getroffen, für die die Anden Beruf und Berufung geworden sind.
Margot Uscapi hält sich und ihre beiden Kinder mit ihrem Job als Lastenträgerin auf dem Inka Trail über Wasser. Für Mindestlohn und Trinkgeld schleppt sie für Touristengruppen das Kochgeschirr und die Zelte. Früher war diese Tätigkeit eine Männerdomäne. Das Recht auf ihren Beruf mussten sich Margot und ihre Kolleginnen hart erkämpfen. 15 Kilo wiegt der Rucksack, für die zierliche Frau eine gewaltige Last. Doch niemand kommt schneller über die bis zu 4000 Meter hohen Gebirgspässe und hat dann auch noch Luft zum Reden: Per Smartphone hält sie den Kontakt zu ihren Kindern.
Grisaida Suyllo ist Mittelstürmerin des Fußballclubs Sporting Piuray. Der Film begleitet sie beim wichtigsten Wettkampf des Jahres: dem Endspiel um die Hochlandmeisterschaften. Die Frauen spielen in dicken Wollröcken, der traditionellen Kleidung im peruanischen Hochland. Der Fußballleidenschaft tut das keinen Abbruch. Das Duell gegen den Erzrivalen Sporting Cori wird mit Chicha befeuert, Maisbier. Grisaida hat es vor dem Spiel selbst gebraut.
Antonino Milla und sein Sohn Alexandro müssen ihren Lastwagen über einen 5000 Meter hohen Andenpass steuern. Sie holen Ware für den Dorfladen in einem kleinen Andendorf. Die Fahrt steht Antonino jedes Mal aufs Neue bevor, denn einmal kam er mit dem Lkw vom Weg ab, das Fahrzeug überschlug sich. Jetzt hofft er, dass ihnen auf der Serpentinenstrecke an Perus höchstem Berg, dem Nevado Huascarán, niemand entgegenkommt. Die Müdigkeit bekämpfen Vater und Sohn mit Zigaretten und dem Kauen von Kokablättern.
Nélida Manrique arbeitet als Vulkanologin auf Perus aktivstem und wohl auch gefährlichstem Vulkan, dem Sabancaya. Als Schutz vor herabfallenden Gesteinsbrocken trägt sie einen Helm, gegen giftige Dämpfe eine Gasmaske. Ein Ausbruch des Vulkans steht bevor, die Wissenschaftlerin will Daten über den Ascheregen sammeln. Angst hat sie nicht. Die Wissenschaftlerin, die vom Volk der Aymara abstammt, glaubt, dass der Vulkan eine Seele hat und ihr Freund ist.
Verbirgt eine streng geheime Regierungseinrichtung unter der Wildnis Alaskas eine außerirdische Pyramide? Und: Seltsame Kräfte innerhalb des Alaska-Dreiecks machen Wildtiere gegenüber Menschen aggressiver.
Der Gärtnerlehrling Tobias Wantoch soll seine ehemalige Geliebte Nadja Gläske umgebracht haben. Hat Nadja ihn mit ihrem Wissen um seine kleinkriminellen Machenschaften erpresst, als er die Affäre mit ihr beenden wollte? Erschlug er sie dann kaltblütig im Streit, in der Hoffnung, seine neue Beziehung und seine Zukunft zu retten?
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.