Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere in Südamerika für ihr Überleben spezialisieren. Das treibt die Andenbären in enorme Höhen und die Mauersegler zu todesmutigen Flügen durch einen Wasserfall. Von der Küste Perus, wo sich Pinguine ihren Weg durch ein "Minenfeld" aus zuschnappenden Seelöwen bahnen, bis hin zu den üppigen Nebelwäldern der Anden, wo Andenbären 30 Meter hohe Bäume auf der Suche nach schwer greifbaren Früchten erklimmen, ist Südamerika voll von Außergewöhnlichem und Überraschendem. Im äußersten Süden des Kontinents durchstreifen Raubtiere die zerklüftete Landschaft Patagoniens. Unter senkrechten Felstürmen muss eine Pumamutter all ihre Erfahrung und Kraft einsetzen, um eine gewaltige Beute zu erlegen. Das Guanako, ein Verwandter des Kamels, ist dreimal so schwer wie sie und kann einen Puma in die Luft schleudern. Östlich der Anden liegt der Amazonas, größter Regenwald der Welt. Um sich dort von der Masse abzuheben, haben männliche Blaubrustpipra aus der Gruppe der Sperlingsvögel aufwendige und komische Tanzroutinen entwickelt. Pfeilgiftfrösche haben einzigartige Möglichkeiten, ihre Jungen zu schützen: Väter tragen ihre Kaulquappen huckepack zu einzelnen Wassertaschen im ganzen Wald, müssen sich aber daran erinnern, wo sie sie versteckt haben. Im Süden Brasiliens sprudeln kristallklare Süßwasserquellen. Piraputanga-Fische tummeln sich dort im türkisfarbenen Wasser und folgen Kapuzineraffen, die sich am Rande des Flusslaufs von Obst ernähren. Wird es fallen gelassen, schnappen sich die Fische die köstliche Nahrung. Zur Not springen die hungrigen Fische sogar aus dem Wasser, um an die verlockenden Früchte zu gelangen. Doch die Regenwälder Südamerikas sind durch Brandrodung und die Beschneidung des Lebensraumes stark bedroht. Ein paar kleine Flecken des kolumbianischen Waldes bilden die letzte verbleibende Zuflucht einer der seltensten Affenarten der Welt, der Lisztaffen. Schauplatz eines bizarren Schauspiels sind die Iguazú-Wasserfälle auf der Grenze von Brasilien und Argentinien. Mauersegler fliegen dort gefährlich nahe an die Gischt heran - und verschwinden dann auf mysteriöse Weise. Sie nisten hinter der Wasserwand, um ihre Küken vor Raubtieren zu sichern - eine atemberaubende und gefährliche Strategie. Damit die Kleinen ihren Erstflug überleben, müssen sie sich irgendwie durch die größten Wasserfälle der Welt kämpfen. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
Der geschützte Transport von Einsatzkräften ist ihr wichtigster Einsatzzweck. Darüber hinaus sind Polizei-Sonderwagen auch für das Durchbrechen von Barrikaden und anderen Hindernissen konstruiert. Das aktuelle Modell ist der Survivor R. Das 340 PS starke Fahrzeug transportiert bis zu elf Personen, fährt bis zu 100 Kilometer in der Stunde und kann Steigungen von bis zu 60 Prozent bewältigen. Die Reportage stellt den Survivor R vor und blickt zurück auf die Geschichte der Sonderwagen.
Premiere für die Dickhäuter: Sie bekommen heute von Volker und Joshua Wassermelonen. Das schmeckt gut und macht Laune, gerade weil es gar nicht so leicht ist, an das süße Fruchtfleisch heranzukommen. Jede Tierart lässt sich einen anderen Trick einfallen. Blutprobe beim Nasenbär: Chacha leidet unter epileptischen Anfällen und bekommt Medikamente. Um zu kontrollieren, ob die Dosierung stimmt, muss die Nasenbärdame zur Blutentnahme - das gefällt ihr gar nicht. Die Wilhelma freut sich über eine neue Chimäre: Der sensible Tiefseefisch ist 37 Stunden aus Kanada in einer Kühlbox nach Stuttgart gereist, zu Zuchtzwecken mit dem bis dato einsamen Männchen. Heute wollen die Pfleger wissen, wie es zwischen den beiden läuft.
Ray ist fest entschlossen, nach vier Jahren endlich seine Online-Liebe Lexi zu treffen. Als Nev und Max erfahren, dass sich Lexis Schwester früher in die Beziehung einmischte, wirft das erneut viele Fragen auf.
Im Südwesten Großbritanniens besucht Monty Don einige der einflussreichsten und schönsten Gärten des Landes. Die Reise führt zu historischen Meisterwerken wie Rousham und Bowood, zu außergewöhnlichen modernen Anlagen in Somerset und Devon sowie zu den berühmten Gärten Cornwalls. Dabei geht es um die Entstehung des englischen Landschaftsgartens, um kühne gärtnerische Visionen und um die besondere Pflanzenvielfalt, die das milde Klima des Südwestens möglich macht.
Australien ist der isolierte Kontinent. Vor mehr als 70 Millionen Jahren trennte er sich von seinen geologischen Nachbarn, und seine Spezies führen seither ein evolutionäres Eigenleben. Die Tierwelt Australiens und Ozeaniens ist reich an bizarren Kreaturen. Durch die Dschungel Neuguineas streift der Kasuar - einer der gefährlichsten Vögel der Welt. Im Landesinneren Australiens trotzen Kängurus und Wombats Schneestürmen. Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeaniens umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Norden in die Isolation. Dort leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt. Im Norden dieses Inselkontinents liegt Daintree, einer der ältesten tropischen Wälder der Erde. Dort ist das Rückzugsgebiet eines Boten aus der Dinosaurier-Zeit, des Kasuars. Dieser Laufvogel wird bis zu 1,80 Meter groß und gilt als stark gefährdet. Im Landesinneren steckt der Kontinent voller weiterer Überraschungen. Der Wombat, ein kurzbeiniges Beuteltier, durchstreift Australiens Gebirgszüge und überlebt eisige Schneestürme. Und in den weiten, offenen Graslandschaften jagt der Dingo, Australiens Wildhund, Kängurus, um seinen Welpen Nahrung zu verschaffen. Über 70 Prozent Australiens sind heute trockenes Land. In der verbrannten roten Mitte regieren Reptilien die Wüste. Zu den erstaunlichsten gehören die Dornteufel aus der Familie der Agamen. Sie können sogar mit ihrer Haut trinken. Der Inselkontinent wird von der Kontinentaldrift nach Norden geschoben und liegt heute teilweise wieder in warmem, tropischem Wasser. Er beherbergt ein vielfältiges Spektrum von winzigen farbenfrohen Fischen und die weltweit größte Ansammlung von Hai-Arten. Auf einer vorgelagerten Insel überlebte eines der ungewöhnlichsten Säugetiere: Der rätselhafte Tasmanische Teufel, ein kämpferischer Raubbeutler, hat dort eine seiner letzten Festungen. Australiens Tiere stehen wegen des Menschen vor einer riesigen Herausforderung. Mehr Säuger-Arten sind dort ausgestorben als irgendwo sonst auf dem Planeten. Tausende uralte Steinzeichnungen sind Zeugnisse einer reichen Flora und Fauna und allem, was von einigen Arten übrig geblieben ist. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
35.000 Beamte sind bundesweit für den Zoll im Einsatz. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben in der Kontrolle des grenzüberschreitenden Warenverkehrs: Der Kampf gegen den Schmuggel. Mit Hightech-Ausrüstung und vierbeinigen Spürnasen rücken die Beamten den international agierenden Schmugglerbanden an Grenzgebieten zu Leibe und ziehen mit zunehmendem Erfolg immer größer werdende Mengen Drogen aus dem Verkehr - so erst im Juli 2017 den mit 3,8 Tonnen größten Kokainfund aller Zeiten am Hamburger Hafen.
Überlebenstraining wider Willen - Schwiegermonster im Wald ausgesetzt?
6. Staffel
363. Folge
D 2025
60'
Der Haussegen der Patchworkfamilie von Florian Weber hängt gewaltig schief, seit seine Schwiegermutter Karin Hagedorn zu Besuch ist. Die energische Rentnerin beleidigt den Familienvater bei jeder Gelegenheit. Als die 72-Jährige von einer Treppe stürzt und sich den Knöchel verletzt, soll der genervte Schwiegersohn die Situation ausgenutzt und sie, statt im Krankenhaus, im Wald ausgesetzt haben. Trieb Schwiegermonster Karin Florian zu dieser Tat?
Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere mussten sich anpassen und haben sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen. Europa ist Heimat für über 700 Millionen Menschen. Dennoch offenbart dieser überfüllte Kontinent eine unerwartete Tierwelt in den verbliebenen Rückzugsgebieten. In Gibraltar lebt Europas einziger Primat, und Wiens Friedhöfe sind fest in der Hand des Hamsters. Der Kontinent Europa ist von seinen menschlichen Bewohnern massiv verwandelt worden. Die Tiere haben auf die Beschneidung ihrer Lebensräume mit Einfallsreichtum reagiert. Hoch über der Stadt Gibraltar leben Berbermakaken, Europas einzige frei lebende Primaten. Immer wieder kommt es innerhalb der Gruppen zu Entführungsdramen, wenn kinderlose Weibchen sich am Nachwuchs der anderen vergreifen. Der Kampf um die Rückeroberung der Babys ist dramatisch - und nicht immer geht er gut aus. Auf den Friedhöfen von Wien werden Europäische Hamster zu Grabräubern und kämpfen um skurriles Diebesgut. Das Wachs der Grableuchten ist ein umkämpfter Leckerbissen. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Wälder im Umkreis alter italienischer Bergdörfer zum Jagdgebiet für seltene Wölfe, während tief unter der Erde in den Höhlen Sloweniens bis zu 100 Jahre alte "Babydrachen", sogenannte Olme, im Tiefschwarz lauern. Doch in dieser überfüllten Welt finden sich noch letzte Rückzugsgebiete. Am Rande des Polarkreises hallen über die offene Tundra Klänge titanischer Schlachten. Moschusochsenbullen gehen aufeinander los, um für ihr Zuchtrecht zu kämpfen. Das warme, stabile Klima in Europa und die langen, warmen Sommertage tragen dazu bei, eines der spektakulärsten Naturschauspiele des Kontinents in Szene zu setzen. In Ungarn tauchen im Juni für wenige Tage Millionen von riesigen Eintagsfliegen auf der Theiß auf. Sie alle konkurrieren jetzt um einen Partner - Massen von Männchen stürzen sich auf die Weibchen, ein Leben wie im Rausch. Der Höhepunkt ihres ganzen kurzen Daseins. Innerhalb weniger Stunden sind sie dem Tod geweiht, und das Schauspiel ist für ein weiteres Jahr vorbei. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Verräterische Schatten
46. Folge
D, USA 1995
50'
Steve Myers findet seine Frau Jennifer erschossen in ihrer Kunstgalerie auf. Die Polizei hält ihn für den Hauptverdächtigen, weil er die gleiche Waffe besitzt, die der Täter benutzte. Allerdings ergeben ballistische Untersuchungen, dass die Kugeln nicht identisch sind. Außerdem scheint Steve ein nicht zu widerlegendes Alibi zu besitzen. Im zweiten Fall geht es um ein Ehepaar, das an einer geheimnisvollen Krankheit stirbt.
Der britische Biologe Patrick Aryee begibt sich auf eine Entdeckungsreise, um die erstaunlichsten evolutionären Anpassungen der Natur zu untersuchen. Dabei will er herausfinden, wie der Mensch diese in Form von neuen Technologien für sich nutzen kann.
Sie zählen zu den seltensten Tierarten der Welt: der Luchs, der Europäische Nerz, die Sumpfschildkröte und der Ziesel. Einst aus Deutschland verschwunden, kehren sie nun wieder zurück.
Für die Tiere, die ihren alten Lebensraum zurückerobern, ist es ein langer und gefährlicher Weg. Engagierte Tierschützer helfen ihnen dabei. Der Film folgt spannenden Projekten vom Steinhuder Meer bis in die Rheinauen, vom Osterzgebirge bis zum Pfälzerwald.
Die Reise des Luchses Lucky beginnt im slowakischen Teil der Karpaten. Dort, im Herzen Europas, gibt es bis heute Luchse in freier Wildbahn. Dass seine neue Heimat gut 1000 Kilometer weiter westlich liegt, ahnt der Kater da noch nicht. Ausgestattet mit einem GPS-Sender ist Lucky der erste Luchs, der nach 200 Jahren den Pfälzerwald betritt. Mit ihm werden zwei Weibchen ausgewildert. Werden sie sich einleben, den Gefahren des Straßenverkehrs entkommen und, was noch viel wichtiger ist, Nachwuchs bekommen?
In den Rheinauen kehrt ebenfalls ein Tier zurück, das vor gut 200 Jahren bis auf Restbestände in Brandenburg aus Deutschland verschwand: die Europäische Sumpfschildkröte. Anders als Lucky kennt sie die freie Wildbahn nicht. Geschlüpft und aufgewachsen ist sie in einer Zuchtstation. Als eine von über 500 Exemplaren soll "Nummer 8" die Auenlandschaft entlang des Rheins für ihre Art zurückerobern. Sumpfschildkröten kehren normalerweise zur Eiablage an den Ort ihrer Geburt zurück. Wird es Nummer 8 gelingen, einen geeigneten Platz für ihr Gelege zu finden?
Die Dritte im Bunde ist Lotta, ein Europäischer Nerz. Fast 100 Jahre lang gab es auch diese Tiere in Deutschland nicht mehr, zumindest nicht in freier Wildbahn. Ihnen wurde ihr wertvolles Fell zum Verhängnis. Zusätzlich machte sich der aus Pelzfarmen befreite Mink, der Amerikanische Nerz, in ihrem Lebensraum breit und vertrieb die unterlegenen Tiere. Die Europäischen Nerze zählen heute zu den am stärksten gefährdeten Säugetieren der Welt. Zuchtprogramme versuchen nun, die Art in letzter Minute vor dem Aussterben zu retten. Lotta wird ihre neue Heimat am Steinhuder Meer in Niedersachsen finden. Doch sie hat noch nie in der Natur gelebt. Wird sie es schaffen, sich selbst zu versorgen, gar einen Partner zu finden?
An den Hängen des Osterzgebirges lebt das seltenste Tier Deutschlands: der Ziesel. Die Erdhörnchen, die eine Vorliebe für nahrhafte Blüten haben, wurden als Kulturschädlinge erbarmungslos gejagt. Sie bildeten einst große Kolonien und fraßen ganze Äcker kahl. Nun versucht man mühevoll, die kleinen Nager wieder anzusiedeln. Ein steiniger Weg mit vielen Rückschlägen. Aber gibt es vielleicht doch Hoffnung für die Ziesel? Jenseits der Grenze, in Tschechien, lebt eine quicklebendige Kolonie.
Eine der vielen Herausforderungen für die Tierfilmer: Einmal in die Natur entlassen, bekommt man die tierischen Heimkehrer kaum noch zu Gesicht. Der Film spürt ihnen dennoch nach. Dabei kommen modernste Kamerafallen zum Einsatz und enthüllen Erstaunliches.
Im "Himmelreich" herrscht dicke Luft. Bei der Baubegehung für das neue Hausboot ziehen zwischen Roger Groß und seiner Freundin dunkle Gewitterwolken auf. Der Patriarch hat die Rechnung ohne seine willensstarke Sarah gemacht. Die Dame liefert starke Argumente. Gastro-Chef Maximilian hat ebenfalls Sorgenfalten auf der Stirn. Beim Aufbau eines Festzelts droht ein Springbrunnen zu Bruch zu gehen. Endet die geplante "Club Night" im Desaster? Und Dauercamper Robert fordert bei einer "Olympiade" in der Freizeit-Oase in Brandenburg seine Nachbarn heraus.
Im Menschenaffenhaus wird Abschied gefeiert: Orang-Utan-Mädchen Rieke zieht um. So macht sich Zoo-Tierarzt Dr. André Schüle gemeinsam mit Reviertierpfleger Christian Aust auf den Weg nach Dorset in England. Gemeinsam möchte die Fahrgemeinschaft Rieke sicher in die "Monkey World" bringen, einer Rettungsstation für Primaten.
Kate ist erst seit einigen Wochen im Tierpark Berlin und immer noch ein wenig scheu und bissig. Das Plumplori-Mädchen ist aus dem Augsburger Zoo in die Hauptstadt gekommen. Obwohl sie eine Handaufzucht ist, hält Kate ihren Tierpfleger Mario Grüßer noch ziemlich auf Abstand.
Für das kleine Tiger-Mädchen Alisha steht Großes auf dem Plan: Für die nächsten drei Monate zieht Alisha in den Zoo nach Eberswalde. Dort wird Alisha schon von Dragan erwartet, einem feschen Tigerjungen.
Außerdem in den Zoogeschichten: Im Tierpark Berlin ist ein neuer Katzenbär eingetroffen, Nashorn Akili wird auf eine große Reise vorbereitet und die beiden Zwergesel Camilla und Dana lernen bei einer Tour durch den Zoo viel Neues kennen.
Der Pilatus ist der sagenumwobene Hausberg von Luzern, wo in Felsspalten sogar Drachen gehaust haben sollen. Seit 1889 fährt die steilste Zahnradbahn der Welt die knapp fünf Kilometer kurze Strecke hinauf zur Bergstation Pilatus Kulm. Der Höhenunterschied von 1.600 Metern wird mit einer sogenannten Fischgrätenzahnstange überwunden - bis heute ein einmaliges System.
Die Everglades im Süden des US-Bundesstaates Florida erstrecken sich über eine Fläche, die mehr als doppelt so groß ist wie das Saarland. Dort müssen sich Ryan und Amber vor Pumas und Giftschlangen in Acht nehmen. Aber die größte Gefahr geht im tropischen Marschland von den Alligatoren aus. Ausgewachsene Exemplare werden über vier Meter lang und erreichen ein Gewicht bis zu 450 Kilo. Den Reptilien sollten die Outdoor-Cracks in den Sümpfen besser aus dem Weg gehen. Ansonsten werden sie bei der Nahrungssuche sehr schnell vom Jäger zum Gejagten.
Augen auf
Gondwanaland ist seit seiner Eröffnung im Sommer 2011 zu einem echten Besuchermagneten geworden. Komodowaran, Tapire, Totenkopfäffchen oder riesige Welse - die Vielfalt der Bewohner ist breit gestreut. Doch auch jenseits der Gehege und Volieren gibt es Getier zu entdecken. Voraussetzung dafür ist allerdings ein geschärfter Blick. Michael Ernst und Martina Hacker zeigen die Stellen, wo es sich lohnt, etwas genauer hinzuschauen.
Hiebe oder Liebe
Bei den Gorillas steht mal wieder ein heikles Rendezvous an. Abeeku, seit Herbst vergangenen Jahres der neue Gruppenchef, soll Kumili, eine kürzlich zugereiste Gorilladame aus England, erstmals auf der Anlage kennen lernen. Kumili wird dabei von Stammweibchen Viringika begleitet. Bei Abeekus letztem Date vor einigen Wochen hatte es gewaltig gekracht: Damals war er in seiner Eingewöhnungsphase auf Louna getroffen, die für ihre Aufmüpfigkeit mit Bisswunden bezahlte. Wird das Treffen mit Kumili einen ähnlichen Ausgang nehmen? Frank Schellhardt und seine Kollegen rechnen mit allem, denn das Mädchen von der Insel gilt - wie Abeeku - als besonders stürmisch.
Flotte Otter
Die kleinen Riesenotter sind nun elf Wochen alt. Nach dem Tod eines Jungtiers machen die verbliebenen vier kleinen Racker einen munteren Eindruck. Einer ist allerdings etwas mickrig. Vor allem für ihn ist nun eine kritische Phase angebrochen: Madijas Zitzen produzieren offenbar keine Milch mehr. So wird den Zwergen bereits Fisch angeboten. Die Eltern und die beiden Halbwüchsigen Diego und Pablo schleppen die Leibspeise zu den Welpen hinter die Kulissen. Doch die kleinen Strolche werden immer neugieriger und begeben sich selbst auf den Weg hinaus in die große weite Welt.
In "Bewusst gesund - Das Magazin" geben wir Anregung und Anleitung zum gesund werden und gesund bleiben. Wichtige Erkenntnisse rund um Vorsorge, das Wiederentdecken alten Wissens über das, was Körper und Seele gut tut bis hin zu neuen Erkenntnissen aus der Welt der Medizin, sind die Eckpfeiler des Magazins. Die Sendung will nicht nur informieren und kritisch hinterfragen, sondern auch motivieren und Freude aufs Leben machen.
Moderation: Dr. Christine Reiler
Schytmoyr ist eine Großstadt im Norden der der Ukraine. Im Land ist der Durchschnittlohn niedrig und die Kriminalität steigt seit Jahren an. Wer in Schytmoyr gegen das Gesetz verstößt, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit im Gefängnis Kolonie 8. Es handelt sich um eines der härtesten und berüchtigtsten Gefängnisse der Ukraine. Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen sitzen dort mehr als achthundert Gefangene hinter Gittern.
Russlands Krieg gegen die Ukraine hat Europas Sicherheitsempfinden erschüttert. Vom Norden bis an die NATO-Ostflanke, vom Atlantik bis zur Iberischen Halbinsel stellt sich dieselbe Frage: Wie gut ist Europa aufgestellt?
Nordamerika ist der Kontinent des Wandels, auf dem Pioniere der Tierwelt das Beste aus überraschenden Chancen und wechselnden Angeboten machen. Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen. Luchse durchstreifen im Winter das verschneite Yukon-Territorium, Floridas Seekühe suchen heiße Quellen, um der Kälte zu entkommen. Nordamerika ist wie kein anderer Kontinent von extremen Wetterbedingungen und saisonalen Veränderungen geprägt. Im kanadischen Yukon-Territorium kann der Winter brutal sein, bis zu zwei Meter Schnee fallen bisweilen an einem einzigen Tag. Doch der Luchs hat einen Weg gefunden, um dort zu überleben, wo andere nicht überwintern können. Ihm ist es gelungen, weiter nach Norden vorzudringen als jede andere Katzenart der Erde. Da es keine Ost-West-Bergkette gibt, die Nordamerika durchquert, kann die arktische Luft ungehindert bis in die südlichen Sümpfe strömen und dort Tiere in Nöte bringen. Alligatoren beispielsweise frieren immer wieder im Eis ein, auch die Seekühe müssen sich schleunigst in wärmere Gefilde retten. Wenn der Frühling kommt, verwandeln sich viele Regionen der Rocky Mountains in ein Meer aus Wildblumen und gefrorene Bäche in reißende Ströme. In den Flüssen von Tennessee scheut das Döbelfisch-Männchen keine Anstrengung, um eine Gefährtin anzulocken. Es bewegt Tausende von Steinen, um eine imposante Unterwasserpyramide zu bauen. Sie soll das Weibchen beeindrucken. Und wenn die Temperaturen stimmen, erleuchten Millionen von Glühwürmchen die Wälder von Mississippi. In den Präriegebieten bringt der Sommer ein außergewöhnliches Wetter. Warme Luft aus dem Golf von Mexiko trifft auf arktische Luft und wirbelt sich zu bedrohlichen Tornados auf. Sie schießen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 Meilen pro Stunde über die Great Plains und gehören damit zu den schnellsten Stürmen der Welt. Präriehunde retten sich in die Erde, doch es sind nicht nur Tornados, die sie bedrohen. Amerikanische Dachse schleichen sich durch das lange Sommergras auf der Jagd nach Eulen und arglosen Präriehund-Welpen. Die Rocky Mountains halten diese Sommerstürme an ihren östlichen Flanken auf. Westlich der Gebirgskette herrscht Trockenheit. Die Canyons der Wüste Arizonas wirken fast leblos, aber selbst im Hochsommer harren hartgesottene Helden dort aus. Mit dem Klimawandel werden die Sommer in der Arktis im Norden immer länger und heißer. Eisbären haben in der Not eine raffinierte Methode gefunden, die mageren Monate zu überwinden. Eine Gruppe hat gelernt, die steigende Flut zu nutzen, um von Felsen auf die Rücken ahnungsloser Beluga-Wale zu springen. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Zahn um Zahn
47. Folge
D, USA 1995
45'
Eine Gefängniswärterin wird ermordet aufgefunden. Bei der Obduktion wird ein wichtiger Hinweis auf den Täter entdeckt: Der Mord weist große Ähnlichkeit zu einem Fall auf, der sich vor zehn Jahren ereignete. Weitere Ermittlungen ergeben, dass der Täter von damals in dem Gefängnis einsitzt, in dem die Wärterin gearbeitet hat. Es erhebt sich die Frage, wie er von seiner Zelle aus auch dieses Verbrechen begangen haben kann.