Maiks Mutter Bärbel ist verzweifelt. Ihrem Terrier-Mix Gino geht es gar nicht gut. Der zwölfjährige Vierbeiner will weder essen noch trinken. Zu allem Überfluss ist nun auch noch ausgerechnet Gino's Tierarzt im Urlaub.
Als ein Familienvater in einer Kirche ermordet aufgefunden wird, wartet auf die Kommissare ein äußerst schwieriger Fall. Die Indizien am Tatort sind wenig eindeutig, so dass ihnen die Suche nach dem Mörder erschwert wird. Doch als der Täter den Mord beichtet, keimt in ihnen die Hoffnung, den Fall endlich aufklären zu können. Doch sie haben die Rechnung ohne den Pfarrer gemacht. Der beharrt auf seiner Schweigepflicht und sagt kein Sterbenswörtchen ...
Mit Michael Mayer, Gerrit Grass, Michael Naseband, Alexandra Rietz, Jonas Rohrmann
Die 20-jährige Melanie erlebt einen ganz normalen Tag. Morgens geht sie zur Tankstelle im Dorf, in der sie arbeitet. Abends denken die Eltern, besuche sie mit Freunden eine Disco. Doch am nächsten Morgen fehlt jede Spur von Melanie.Niemand weiß wo sich die junge Frau aufhalten könnte. Umfangreiche Suchmaßnahmen bleiben ergebnislos. Erst als die Ermittler ein Jahr später die vorbestraften Dorfbewohner unter die Lupe nehmen, ergibt sich eine Spur.
Gefahr droht. Jahr für Jahr ziehen ungarische Reiterhorden mordend und brandschatzend durch deutsche Lande. In der Not ruft König Otto im Jahr 955 zur entscheidenden Schlacht. 7000 Panzerreiter versammeln sich auf dem Lechfeld, um den Feind endgültig zu schlagen. Einer der tapferen Kämpfer ist Heinrich Tangel aus Tannroda. Wie viele andere in Ottos Heer ist er zunächst kein Ritter, sondern ein schlichter Kämpfer auf einem Pferd. Wann wurde aus dem Reiter ein Ritter? Diese Frage beschäftigt die Forschung seit Jahrzehnten. Einer der ersten wahren Ritter könnte Heinrich Tangel aus Tannroda in Thüringen gewesen sein. Mit seiner Geschichte beginnt die "Terra X"-Zeitreise in die "Welt der Ritter". Als Ritter bezeichnete man zunächst vor allem die Berufssoldaten zu Pferd. Tangel hingegen war ein freier Bauer, der nur in Kriegszeiten zum Waffendienst verpflichtet war und ansonsten seine Felder bestellte. Das Schicksal von Männern wie Heinrich interessiert Wissenschaftler heute ganz besonders, weil zu seinen Lebzeiten das Rittertum, wie wir es uns heute vorstellen, erste Formen annahm. Nach der gewonnenen Schlacht zeichnet König Otto die erfolgreichen Kämpfer aus und "befördert" viele nichtadlige Reiter durch die Schwertleite zu Rittern. Diese Möglichkeit des sozialen Aufstiegs war außergewöhnlich. Adlig war man von Geburt, aber Ritter konnte man durch Tüchtigkeit werden. Allerdings gehörte auch das nötige Kleingeld dazu. Die Ausrüstungskosten waren enorm. Das Pferd allein kostete so viel wie zwölf Kühe, die Bewaffnung mehr als doppelt so viel. Den Gegenwert von 45 bis 50 Kühen hatte kaum ein freier Bauer übrig für eine neue Existenzgründung als Ritter. Im "Terra X"-Experiment wird geprüft, was ein Ritter für sein Geld erwarten durfte. Eine Highspeed-Kamera erlaubt einen nie gesehenen Blick darauf, wie genau ein Kettenhemd gegen Schwerter und Pfeile schützte. Rechtsmediziner Prof. Markus A. Rothschild und Militärhistoriker Roland Schewe kommentieren die Ergebnisse. Gegen Schwerthiebe und -stiche bot das Kettenhemd ausreichend Schutz, etwa wie eine Kevlarweste, die heute Soldaten und Polizisten tragen. Als dann allerdings verbesserte Langbögen und Armbrüste ins Spiel kamen, hatte das Kettenhemd ausgedient. Nur der Ritter in Vollpanzerung war gegen die Fernwaffen einigermaßen geschützt. Heinrich hatte Glück, er erhält von seinem König eine Burg samt Land und Leuten. Sie sichert sein Einkommen. Wie im Mittelalter eine Burg gebaut wurde, zeigt "Terra X" in einem einzigartigen Langzeit-Experiment in Guédelon bei Paris. Hier wird eine Burg Stein für Stein nur mit mittelalterlichen Werkzeugen gebaut. Warum nur ein Bruchteil der europäischen Burgen heute noch erhalten ist, zeigt eine spektakuläre 3-D-Animation der Belagerung und Stürmung einer frühen Burg, die so manchen "Burgirrtum" widerlegt.
Gefälschte Papiere, versteckte Drogen, unverzollte Waren, eingeschleppte Pflanzen und verbotene Lebensmittel: Der Aufmerksamkeit von Neuseelands Grenzkontrolleuren und ihren vierbeinigen Spürnasen entgeht nichts. Sie kontrollieren Passagiere und Gepäck, Postsendungen und gewerbliche Fracht nach allem, was Mensch und Natur der abgelegenen Inselnation gefährlich werden könnte. Spannende Einblicke in ihre Arbeit an den Flughäfen, Zollstationen und Postzentren zwischen Auckland und Queenstown.
Der Herbst steht für den Wandel des wilden Kanadas - während die Tiere im Süden noch in der Sonne baden, müssen die Streifenhörnchen im Norden schon Wintervorräte sammeln. Im Herbst wandeln sich die kanadischen Wälder in ein Farbenmeer. Es ist die Zeit der großen Wanderungen. Drei Viertel aller Vogelarten, die in Kanada genistet haben, ziehen wieder gen Süden.
Dianela verließ ihre Heimat Venezuela für ein neues Leben mit José. Sie sind seit vier Jahren zusammen, haben sich aber noch nie getroffen! Nev und Kamie durchleuchten dieses Seifenoper-Mysterium, um Dianela lang ersehnte Antworten zu liefern.
Die Welt scheint aus den Fugen: Krisen, Konflikte und politische Unsicherheiten dominieren die Schlagzeilen. Wie kann man trotzdem mit einem positiven Blick ins neue Jahr starten?
"STATIONEN"-Moderator Benedikt Schregle spricht darüber mit dem Bestsellerautor und Benediktinerpater Anselm Grün, der gerade seinen 80. Geburtstag gefeiert hat.
Benedikt Schregle trifft Menschen, die in ihrem Alltag Mut gefasst haben und andere inspirieren - sei es durch ihren Glauben, kreative Projekte oder gemeinschaftliche Initiativen wie zum Beispiel das Zukunftshaus in Würzburg.
Ordensschwester und Buchautorin Teresa Zukic ("Jetzt erst recht") erzählt, wie sie ihre tiefe Krise bewältigt hat.
Experten und Expertinnen teilen Tipps, wie man mit schlechten Nachrichten umgeht, ohne sich davon überwältigen zu lassen.
Die Schulden-Sheriffs sind wieder im Einsatz: Tommy besucht einen Schäfer, gegen den ein Gerichtsbeschluss über mehrere tausend Pfund vorliegt. Der Schuldner blockiert den Zugang zum Hof und zeigt sich erst spät gesprächsbereit. Allerdings fehlen pfändbare Werte, sodass ein Kompromiss gefunden werden muss. Parallel dazu versuchen John und Aftab in den West Midlands einen Autohändler zur Verantwortung zu ziehen, der durch Namenswechsel und Ausreden versucht, einer Forderung zu entkommen. Und in Oxfordshire steht ein Fahrlehrer unter Druck: Erst als seine Motorräder auf der Pfändungsliste landen, wird es ernst.
Der Winter ist in Kanada die längste und härteste Jahreszeit. Im Norden dauert er mehr als sechs Monate. Der vierte Teil der Reihe zeigt die faszinierende Verwandlung der kanadischen Landschaften durch Schnee und Eis. Die Tiere müssen sich anpassen, um zu überleben. Auf Sable Island, 300 Kilometer vor der Küste von Nova Scotia, trotzen rund 400.000 Kegelrobben mit ihren kurz zuvor geborenen Jungtieren bei eisigen Temperaturen heftigen Gewittern sowie Sand- und Schneestürmen.
Gefälschte Papiere, versteckte Drogen, unverzollte Waren, eingeschleppte Pflanzen und verbotene Lebensmittel: Der Aufmerksamkeit von Neuseelands Grenzkontrolleuren und ihren vierbeinigen Spürnasen entgeht nichts. Sie kontrollieren Passagiere und Gepäck, Postsendungen und gewerbliche Fracht nach allem, was Mensch und Natur der abgelegenen Inselnation gefährlich werden könnte. Spannende Einblicke in ihre Arbeit an den Flughäfen, Zollstationen und Postzentren zwischen Auckland und Queenstown.
Wenige Stunden vor ihrer Trauung flüchtet eine junge Braut panisch mit einem Italiener. Sie hat erfahren, dass ihr Vater entführt wurde und die einzige Möglichkeit, ihn lebendig wiederzusehen, sei, die Hochzeit nicht stattfinden zu lassen. Die Kommissare ermitteln demzufolge undercover bei der Hochzeitsgesellschaft und finden mafia-ähnliche Verbindungen und handfeste Motive, diese Heirat verhindern zu müssen ...
Mit Michael Mayer, Gerrit Grass, Michael Naseband, Alexandra Rietz, Jonas Rohrmann
Als Papst Urban im Jahr 1095 zum ersten Kreuzzug aufrief, legte er nicht so viel Wert auf die Herkunft der Recken wie auf deren Entschlossenheit, Jerusalem zurückzuerobern. "Wer Räuber war, kann Ritter werden", versprach Urban, und Zehntausende folgten seinem Ruf. Viele weitere Kreuzzüge sollten folgen. Während der ersten beiden Züge quälten sich gewaltige Heerscharen aus Europa auf dem Landweg rund um das Mittelmeer und durch endlose Wüstengebiete. Immer wieder wurden sie unterwegs von Wegelagerern und Feinden aus dem Hinterhalt angegriffen. Erst, als die Seefahrerstädte Genua und Venedig neue Transportschiffe entwickelt hatten, konnten Ritter auch "Kreuzfahrten" ins Heilige Land buchen - ein gewaltiges Geschäft. Immer mehr Ritter wählten schließlich den Seeweg, unter ihnen Heinrich von Neuffen. Im zweiten Teil der "Terra X"-Reihe "Die Welt der Ritter" überlässt Heinrich seiner Frau Adelheid die Verwaltung der heimischen Burg und bricht unter dem Stauferkaiser Friedrich II. zum fünften Kreuzzug auf. Seine Seereise hatte er sich allerdings anders vorgestellt. Der Transport von Rittern und ihren Pferden auf dem Mittelmeer war zwar eine logistische Meisterleistung, aber längst keine Vergnügungsfahrt. Im Bauch riesiger Transportschiffe saßen Pferde und Ritter gleichermaßen in der Falle. Piraten und Stürme hatten leichtes Spiel, Schiffbrüche waren nicht selten. Wer überlebte, war schwach von der Seekrankheit und dem fauligen Wasser an Bord. Von Neuffen jedoch hatte großes Glück: Er überstand nicht nur die Überfahrt, sondern auch den Kreuzzug. Schließlich kehrte er gesund und beladen mit Souvenirs aus dem Heiligen Land zu seiner Burg zurück. Dass die Ehefrau die Herrschaft über eine Burganlage und den zugehörigen Landbesitz übernahm, war nicht die Regel, kam aber vor. Die eine oder andere Burgherrin musste sogar Feinde abwehren und Belagerungen überstehen. Quellen belegen solche Auseinandersetzungen. Sogar im Gerichtskampf durften Frauen ihr Recht durchsetzen - auch gegen Männer. In seinem berühmten Fechtbuch erklärt beispielsweise der Fechtmeister Hans Talhoffer nicht nur den Männern, wie ein Gerichtskampf zu gewinnen ist, sondern widmet ein ganzes Kapitel den speziell für Frauen empfohlenen Techniken. Wunschbild der mittelalterlichen Männer scheinen solche Frauen aber nicht gewesen zu sein. Der damals in Mode gekommene Minnesang beschwor ein ganz anderes Frauenbild: Die bewunderte Frau, die sogenannte Minneherrin, wird stets als schön, edel und gut gekleidet beschrieben. Sie bleibt zu jeder Zeit damenhaft zurückhaltend, und ihr Minneritter ist gezwungen, sie aus der Ferne anzubeten. Analog zur Gottesliebe des Kreuzritters wird vom Minneritter reine Liebe für seine Herrin erwartet.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer.
Rick begutachtet einen Superbowl-Fischerhut, der ihn sofort in Football-Laune versetzt. Kommt ein Deal zustande?
Mit Rick Harrison, Corey Harrison, Richard Harrison
Multiple Sklerose, kurz MS, wird auch "die Krankheit der tausend Gesichter" genannt - die Symptome sind vielfältig und treten mal schubartig, mal langsam schleichend auf. Heilbar ist MS bislang nicht, dank medizinischer Fortschritte aber zunehmend gut behandelbar. Was für Betroffene wie Angehörige jedoch bleibt, ist die Ungewissheit über den Krankheitsverlauf.
Gefälschte Papiere, versteckte Drogen, unverzollte Waren, eingeschleppte Pflanzen und verbotene Lebensmittel: Der Aufmerksamkeit von Neuseelands Grenzkontrolleuren und ihren vierbeinigen Spürnasen entgeht nichts. Sie kontrollieren Passagiere und Gepäck, Postsendungen und gewerbliche Fracht nach allem, was Mensch und Natur der abgelegenen Inselnation gefährlich werden könnte. Spannende Einblicke in ihre Arbeit an den Flughäfen, Zollstationen und Postzentren zwischen Auckland und Queenstown.
Alle wollen sie raus - doch wer bekommt diesmal den Freifahrtschein in ein neues Leben? Vorgestellt werden Hunde, Katzen und andere Tierheimbewohner, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich umzuziehen.
In Österreich sind mehr als 600.000 Menschen einsam, Tendenz steigend. Wer glaubt, Einsamkeit trifft nur ältere Menschen, der irrt. Immer mehr Junge sagen ganz offen: Ich bin einsam.
Wie kann das sein? In einer Welt, in der wir online so vernetzt sind wie nie zuvor? Dieser Frage geht Lisa Gadenstätter in ihrer neuen Dok 1 nach. Sie trifft Menschen, die erzählen, warum sie einsam sind und was das mit ihnen macht. Zum Beispiel trifft Lisa eine junge Frau, die ein Social Media Star ist, sich aber nicht aus dem Haus traut, weil ihr der direkte Kontakt mit Menschen Angst macht. Ein Student und eine Chorsängerin erzählen, was die Einsamkeit mit ihnen macht und welche Strategien sie dagegen entwickelt haben.
Die Dok 1 liefert aber auch konkrete Tipps: Welche Strategien helfen gegen Einsamkeit? Was können wir tun, wenn wir uns wieder mal allein fühlen?
Das Tiroler Paznaun ist bekannt für seine festen Winter - liegt es doch auf über tausend Meter Seehöhe. Die kalte Jahreszeit beginnt hier bald nach dem Almabtrieb und dauert weit in das Frühjahr hinein. Die Menschen haben sich auf diesen eigenen Rhythmus der Jahreszeiten eingestellt und nützen den Winter für die Dinge, für die über das sonstige Jahr wenig Zeit bleibt. Elisabeth Aloys verbringt ihre Freizeit am liebsten im Pferdestall. Die ehrenamtlichen Jägerinnen und Jäger füttern während der langen Wintermonate das Wild. Im hohen Schnee hätten die Tiere sonst Notzeit. Paul Kathrein wiederum drechselt bereits an neuen hölzernen Weihnachtskugeln. Kunstvoll gefertigte Holzarbeiten kommen aus der Werkstatt von Paul Kathrein. Der Paznauner Paul Zangerl kennt nichts Schöneres, als im Winter in der Stube neue Gedichte im Paznauner Dialekt zu verfassen und sie dann einem großen interessierten Publikum vorzutragen. R: Dominik Walser
Die bildstarke Dokumentation in zwei Teilen zeigt die Entstehung eines Wasserlochs und das Leben in seinem Umkreis inmitten der trockenen Savanne des Tsavo Nationalparks in Kenia. Alles beginnt mit einem verlassenen Termitenbau. Die lehmige Erde des zerfallenen Turms zieht Elefanten magisch an. Hier finden sie mineralische Nährstoffe, die ihren vegetarischen Speiseplan bereichern. Vom Termitenbau bleibt eine flache Senke, die, sobald Regen fällt, sich mit Wasser füllt. Ein idealer Platz für Elefanten, um im Schlamm zu baden, und so die Mulde immer weiter zu vertiefen. Es ist die Geburt eines Wasserlochs, das beständig über Jahre eine zuverlässige Wasserquelle und Lebensmittelpunkt für sämtliche Tiere der Umgebung sein wird. Ochsenfrösche und Lungenfische besiedeln den neu entstandenen Lebensraum, und an seinen Ufern treffen sich - vom Perlhuhn bis zur Giraffe - alle Tiere, um zu trinken, zu jagen, um Partner zu finden und ihre Jungen großzuziehen.
In Deutschland wird jedes 27. Kind als Mehrling geboren - ein Wunder, das Familien vor große Herausforderungen stellt. Die neue stern TV-Reportage begleitet Mehrlingsfamilien mit Drillingen, Vierlingen, Fünflingen und sogar seltenen Sechslingen. Sie zeigt nahbar und emotional, wie unterschiedlich sie ihren Alltag meistern: zwischen Glück, Chaos, Erschöpfung und unendlicher Liebe.
Das Carcel Distrital ist ein kleines, aber robustes Gefängnis im Herzen von Bogotá, Kolumbien. Es beherbergt knapp 1.000 Insassen und wird von 170 Mitarbeiter:innen geleitet. Die strenge Disziplinar- und Ordnungspolitik des Gefängnisses wird jedoch durch zahlreiche Probleme wie Banden, Drogen und Waffen erschwert. Gangsterbosse machen ihre Geschäfte und verdienen ihr Geld im Gefängnis, oft indem sie andere Insassen erpressen.
Beim großen Wiedersehen spitzen sich die Konflikte unter den Kandidaten dramatisch zu: Vorwürfe, Tränen, verletzte Egos - und niemand ist bereit, nachzugeben. Besonders die polyamore Beziehung zwischen Amani, Matt und Any sorgt für hitzige Diskussionen, als Geld, Eifersucht und Vertrauen zur Sprache kommen. Gleichzeitig kämpft Juan mit seiner Zukunft, finanziellen Problemen und der Frage, ob sein Traumjob oder doch seine Familie Vorrang hat. Alte Wunden brechen auf, neue Allianzen entstehen - und mitten im Chaos sorgt ein emotionaler Moment für eine überraschende Wendung. Nichts bleibt unausgesprochen.
Levi Buttrey und Kory Loveland sind ein gutes Team. Aber das Terrain, auf dem die Männer Gold schürfen, stellt sie vor Probleme. Die zwei Hektar große Mine im US-Bundesstaat Washington erstreckt sich über drei Ebenen auf einem Berghang mit 50 Grad Steigung. Lange Wege und schwere Handarbeit: Es ist kein Wunder, dass der Betrieb keinen Gewinn abwirft. Die Schatzsucher verarbeiten zu wenig Material. Können Freddy Dodge und Juan Ibarra mit ihrem Know-how und modernen technischen Geräten die Arbeitsabläufe effizienter gestalten und den Durchsatz erhöhen?
Götz von Berlichingen gilt als Räuber, bestenfalls als Raubritter, der seinen Lebensunterhalt durch Fehde und Überfälle bestritt. Und doch ist er einer der letzten echten Ritter. Er verhält sich gar nicht viel anders als seine Standesgenossen in den Jahrhunderten zuvor, aber die Welt der Ritter hatte sich im 16. Jahrhundert verändert. Sein Handeln passt nicht in die neue Zeit, und er wird immer wieder mit Strafen belegt. Auch Kaiser Maximilian, der sich selbst als "den letzten Ritter" bezeichnete, knüpfte an ritterliche Traditionen an - zumindest auf dem Hobbysektor. Er veranstaltete glanzvolle Turniere und versuchte sich sogar als Dichter von Ritterromanen. Im Alltag jedoch war Maximilian kein mittelalterlicher Ritter mehr, sondern ein moderner Fürst. In der Kriegsführung setzte er auf ein Heer aus Landsknechten, denn Ritter von Stand waren ihm viel zu teuer und nicht effektiv genug. Außerdem begeisterte er sich sehr für moderne Technologie und entwarf sogar selbst Kanonen. Seine Kavallerie bestand längst nicht mehr nur aus Rittern. Wer ein guter Kämpfer war, durfte in der Reiterei bleiben, ansonsten ersetzten nichtadlige Berufskrieger den Ritter von Stand. 1000 Jahre lang beherrschten die Ritter das Kriegsgeschehen, aber mit Maximilian ging das Zeitalter der "Männer in Eisen" zu Ende. Götz beruft sich zwar noch auf die "alten ritterlichen Rechte und Pflichten seines Standes" und behauptet: "Wo immer Unrecht ist, nehme ich mich der Sache an." Tatsächlich verhalf er seinen Hintersassen zu Recht, trieb Buß- und Strafgelder ein und sorgte für Schadensersatz. Sogar mit der reichen Stadt Nürnberg, mit Bischöfen und Fürsten legte er sich an - natürlich immer gegen eine entsprechende Beteiligung. Was aus mittelalterlicher Sicht das Recht des Ritters war, wurde zu Beginn der Neuzeit zum kriminellen Delikt. Maximilian dagegen war gewissermaßen der erste "Freizeitritter" der Geschichte und nahm damit alle modernen Ritter-Events und Onlinespiele vorweg. Tatsächlich waren seine Turniere vor allem eine großartige Show, ein sportliches Großereignis, das die Besucher aus ganz Europa anlockte. Und so ein Ritter-Grand-Prix des Mittelalters war mindestens genauso gefährlich wie moderne Autorennen. Immer wieder stürzten Ritter bei diesem "Extremsport" zu Tode oder wurden von splitternden Lanzen verletzt. Was im Detail passiert, wenn zwei Ritter aufeinandertreffen, zeigt "Terra X" in einem Experiment in der Crashtest-Anlage eines Automobilherstellers. So mancher Helm, der eigentlich schützen sollte, führte im Turnier zum Genickbruch. Wer es sich leisten konnte, ließ eine Genickstütze an Helm und Panzer schrauben - auch eine Erfindung des Mittelalters.
Drei Wasserwanderer unterwegs im wilden Mecklenburg-Vorpommern: Marco Schreyl und seine Reisebegleiter Steffi Hein und Nicky Herrmann paddeln mit Faltbooten von Goldberg in der Mecklenburgischen Seenplatte bis an die Ostsee nach Rostock: rund 100 Kilometer auf der Mildenitz und der Warnow.
Der Sturz aus einem Hochhausapartment in Miami bedeutet für einen Mann den sicheren Tod. Die Ermittler müssen feststellen, ob es sich um Selbstmord oder Mord handelt.
Obwohl das Atom die kleinste Einheit chemischer Elemente ist, besitzt es kolossale Kräfte. Atome sind die Basis unserer materiellen Welt, alles im Universum besteht aus ihnen: jeder Feststoff, jede Flüssigkeit, jedes Gas und Plasma. Um Atome und ihre subatomaren Teilchen zu verstehen und zu erforschen, braucht es Maschinen wie den Large Hadron Collider. Der gigantische Teilchenbeschleuniger lässt Protonen und Elektronen in Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen, um ihren Aufbau zu bestimmen.
Nach dem langen Winter bringt der Frühling in Japan Wärme und Sonne. Die Menschen feiern die berühmten Kirschblüten und ehren die Götter mit uralten Shinto-Zeremonien. Die Rituale sollen Altes und Schlechtes vertreiben und Platz für Neues schaffen.
Nicht nur Käsespätzle und Kneipp-Bäder stammen aus dem Allgäu - im schwäbischen Marktoberdorf werden seit 1930 die größten Landmaschinen der Welt produziert. Die Firma Fendt ist mit 3.000 Mitarbeitern deutscher Marktführer in der Herstellung von Traktoren, Mähdreschern und Erntemaschinen. Die WELT-Reporter verfolgen den Weg eines "1000 Vario"-Traktors vom Bau bis zum Verkauf an den Landwirt und zeigen, wie bayerische Hightech den Bauern hierzulande und weltweit das Leben leichter macht.
Eisenmangel - wenn der Körper auf Reserve läuft. Eisen ist essenziell für die Blutbildung und den Sauerstofftransport. Fehlt es, drohen Müdigkeit, Konzentrationsprobleme oder Haarausfall. Besonders häufig betroffen sind Frauen im gebärfähigen Alter und sportlich aktive Menschen. Alkoholfrei durch den Januar. Der "Dry January" liegt im Trend: Einen Monat bewusst auf Alkohol zu verzichten, soll dem Körper guttun. Welche positiven Effekte kann ein Alkoholverzicht haben und warum bringen schon kurze Alkohol-Pausen Veränderungen? Im Fokus: Darmträgheit. Verstopfung ist ein Tabuthema - und betrifft besonders ältere Menschen. Wie bringt man den Darm mit mehr Bewegung, Flüssigkeit und Ballaststoffen wieder in Schwun? Hausmittel-Check: Efeu. Efeu wächst an Bäumen und Mauern und bleibt selbst im Winter grün. Trotz giftiger Inhaltsstoffe wird er als Heilpflanze geschätzt. Doch wie wirkt Efeu? Moderatorin ist die Ärztin und Journalistin Dr. Julia Fischer.
Im Mittelpunkt dieser Folge steht Schweden, das Land der Elche, das sich zwischen Norwegen und Finnland erstreckt. Das Filmteam beobachtet die faszinierende Natur im Jahreslauf. Viele Tierarten sind an die schneereichen langen Winter in den Hochlagen perfekt angepasst. Im Frühjahr beginnen die spektakulären Balzzeremonien und im kurzen Sommer kommt der tierische Nachwuchs auf die Welt. Die Naturdokumentation von Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg zeigt das Urlaubsland von seiner "wildesten" Seite.
Seit einem Jahr ist er wieder da - und die Welt hält den Atem an. Donald Trump ist zurück im Weißen Haus. Und was machen wir? Was machen die täglichen Schlagzeilen mit uns, dem "alten" Europa, den westlichen Demokratien? "Trump & us" analysiert das erste Jahr der zweiten Präsidentschaft - und erzählt von den Auswirkungen. Eine Doku über Macht und Ohnmacht, Erfolg und Ego, Werte und Wandel.
Beauty-Doc Sabine Apfolterer möchte, dass ihre Patientin Katharina mit mehr Selbstbewusstsein durch die Welt geht. Ein straffes Dekolleté soll der Kärtnerin ein völlig neues Lebensgefühl verleihen. Die TV-Moderatorin Althea Diamante sucht derweil die Praxis des Wiener Schönheitschirurgen Jörg Knabl auf. Sie liebt ihren Körper so, wie er ist - nur mit ihrer Nase ist sie unzufrieden.
Grindelwald im Kanton Bern verliert sich im Massentourismus, das Schächental in Uri bewahrt dank Tradition die Seele, Braunwald im Glarus ringt als Bergdorf ums Überleben.
Und Ernen im Kanton Wallis erfindet sich neu. Die Dokumentation mit Mona Vetsch und Kathrin Hönegger erzählt vom Sehnsuchtsort Alpen und dem dramatischen Wandel.
Grindelwald setzt auf immer mehr Bahnen und Gäste - doch im Dorf wächst die Sorge, im Massentourismus die eigene Seele zu verlieren. Im Schächental dagegen, lang dem Stillstand geweiht, zeigt sich ein leiser Aufbruch: Trotz düsterer Prognosen wächst die Bevölkerung wieder, getragen von Tradition und Zusammenhalt.
Braunwald, autofrei und idyllisch, ringt mit Abwanderung und Überalterung, hat seine Schule verloren und kämpft mit den Sportbahnen ums Überleben - ein Dorf, das nicht aufgibt. Ernen wiederum fand nach Krisen im Landschaftspark Binntal und neuen Konzepten frische Perspektiven und erlebte eine überraschende Wende.
Vier Orte, vier Geschichten - und doch eine gemeinsame Frage: Was hält ein Bergdorf lebendig? Mona Vetsch und Kathrin Hönegger treffen Menschen, die kämpfen, bewahren und neu erfinden, und suchen nach Antworten auf die große Frage, wie sich Heimat bewahren lässt.
Richard Löwenherz, der legendäre englische König, lässt eine Superburg in der Normandie erbauen: Bald ist seine Burg Gaillard Schauplatz erbitterter Kämpfe mit König Philipp II. von Frankreich. Château Gaillard gilt jahrzehntelang als uneinnehmbar und hat ein außergewöhnliches Verteidigungssystem. Mit zwei Ringmauern gehört sie schon damals zu den eindrucksvollsten Burgen ihrer Zeit und trotzt sieben Monate lang der Belagerung durch die Franzosen. Für Philipp II. ist die Festung pure Provokation. Sie steht nur wenige Kilometer von seiner eigenen Burg entfernt und zeigt dem jungen französischen König deutlich, mit welcher Entschlossenheit Richard Löwenherz die Normandie erobern will. Etwa 6000 Menschen waren am Bau der Burg beteiligt, die in einer Rekordzeit von zwei Jahren hochgezogen wurde. Viele Facharbeiter wurden mehr oder weniger freiwillig aus dem ganzen Reich des englischen Königs rekrutiert: Steinmetze, Schreiner, Wasser- und Kohleträger. Richard Löwenherz nahm dabei auf Menschenleben keine Rücksicht. Bäche von Blut sollen während der Bauzeit die Mauern hinuntergeflossen sein. Die Architektur der mittelalterlichen Festung ist ihrer Zeit weit voraus. Fünf Türme blicken über das Land und lassen kilometerweit entfernte Feinde erkennen. Der umliegende Graben ist zwölf Meter tief, und ein riesiger Keller ist Rückzugsort für die Bewohner sowie Vorratslager. Sieben Monate lang trotzt Château Gaillard allen Versuchen Philipps II., sie einzunehmen. Aber schließlich fällt die Burg an den französischen König - Richard Löwenherz erlebt das nicht mehr. Eingebettet in die Geschichte des Machtkampfes zwischen England und Frankreich schildert die Dokumentation den Bau der ultimativen Festung des Mittelalters und den unerbittlichen Kampf um sie. Historiker enthüllen die Geheimnisse ihrer Konstruktion und der entscheidenden Eroberungstaktiken.