Aufsehenerregende Bauwerke entstehen in vielen Teilen der Welt. Die Liste von Wunderwerken in der Bau- und Ingenieurskunst muss kontinuierlich ergänzt werden. Die mehrteilige Doku-Reihe MEGA-BAUTEN präsentiert einige der spektakulärsten Beispiele. Dabei lernt der Zuseher die Entstehung dieser architektonischen Giganten aus unmittelbarer Nähe kennen. Und erfährt, unter welchen extremen Bedingungen die übergroßen Bauten realisiert wurden.
Wo einst hohe Gebirge aus den Urmeeren emporragten und heute eine sanfte, hügelige Landschaft das nördliche Waldviertel in Niederösterreich prägt, entspringt der Kamp.
Er durchfließt bis zu seiner Mündung in die Donau eine vielfältige Kulturlandschaft. Er ist Lebensader für eine breite Palette an Flora und Fauna, aber auch für die Menschen, die dort eine spezifische Lebenskultur entwickelt haben.
Der Film folgt dem Verlauf des Kamp von seinem unscheinbaren Ursprung über seine kaum berührten und idyllischen ersten 50 Kilometer, vorbei an Stiften und Schlössern, Sommerfrischen und archäologischen Sensationen - bis zu dem Punkt, wo die Täler von Kamp und Donau aufeinandertreffen und die besten Lagen für Riesling und Veltliner geschaffen haben.
Auch die Jahreszeiten und ihre für das Kamptal spezifischen Ausprägungen spiegeln sich in dem Film wider: von der Ankunft der Störche auf den Türmen von Stift Zwettl im Frühjahr über die sommerlichen Vergnügungen auf den Kellerstraßen bis zur eindrucksvollen Atmosphäre beim herbstlichen "Abfischen" in den Teichen rund um Rappottenstein.
Streit um Müll eskaliert- Sollte nerviger Nachbar in der Papiertonne sterben?
5. Staffel
326. Folge
D 2024
60'
Elektriker Bastian Lohner soll seinen verhassten Nachbarn Thomas Schöller erst betäubt und anschließend in eine Papiertonne geworfen haben. Durch Glück wurde das Opfer rechtzeitig vor der Müllentleerung gerettet und überlebte. Der Tat vorausgegangen war ein Streit wegen nicht ordnungsgemäßer Mülltrennung. Trieb Thomas Schöllers Ordnungs- und Kontrollwahn den Angeklagten zum Äußersten? Oder haben andere Nachbarn ebenfalls ein Motiv?
Geschick, Know-how und das richtige Werkzeug: Tom und seine Arbeitskollegen reparieren in einer Werkstatt in Berlin-Kreuzberg defekte Leihfahrräder der Deutschen Bahn. Im Braunkohletagebau sind ebenfalls technische Fertigkeiten gefragt. Bergmann Thomas checkt im Bundesland Sachsen-Anhalt leistungsstarke Baumaschinen. In dieser Folge nimmt er auf dem 3000 Hektar großen Gelände einen Schaufelradbagger unter die Lupe. Und im Münchner Stadtteil Nymphenburg freuen sich die Anwohner auf schnelles Internet. Dort wird ein Glasfaseranschluss verlegt.
Am 6. Juni 1944 landeten alliierte Truppen an der Küste der Normandie. Der D-Day war der Auftakt für blutige Schlachten. Die Kämpfe in der Normandie hielten die Welt wochenlang in Atem. Die Wehrmacht wehrte sich verbissen gegen die Angriffe der Amerikaner, Briten und Kanadier. Doch die Materialüberlegenheit der Alliierten wurde immer erdrückender. Die Deutschen verteidigten die "Festung Europa", um ihre Vorherrschaft über den Kontinent zu sichern. Hitlers Herrschaft bedeutete Unterdrückung, Terror, Ausbeutung und Völkermord, doch mit dem D-Day sollte ein neues Kapitel anbrechen: In den Schlachten des Sommers 1944 entschied sich das Schicksal Europas. Den Preis der Freiheit bezahlten in jenen Wochen nicht nur Soldaten mit ihrem Leben, sondern auch unzählige französische Zivilisten. Die Städte der Normandie sanken bei der Befreiung in Trümmer - auch durch Bombardements der Alliierten. Der Film schildert die ersten drei Monate - bis zur Befreiung von Paris - im Kampf um Europas Zukunft. Koloriertes Archivmaterial vermittelt eindringlich, wie der Zweite Weltkrieg an der Front im Westen 1944 in eine entscheidende Phase trat und welche Opfer er forderte.
Vier Wochen lang absolviert der Flugzeugträgerverband Carrier Strike Group 8 eines der härtesten Militärmanöver der US-Navy. Die taktische Zusammenarbeit der Besatzungen aus drei Nationen steht bei dem Trainingseinsatz im Fokus. Immer wieder werden die 7.000 Soldaten und Soldatinnen an Bord beschossen und angegriffen. Brände werden gelöscht und Evakuierungen geprobt - extrem realistische Gefechtsszenarien. Halten die Teams aus den USA, Norwegen und Deutschland den Herausforderungen stand?
Schätze aus Amateur-Archiven Nr. 25 - Werner Reber
530. Folge
30'
Schwerpunkte dieser Folge waren Schmalfilmaufnahmen über Dampfeisenbahnen in der Schweiz, Frankreich, Italien und Spanien in den 1950er und 1960er Jahren. Faszinierende Bilder aus einer scheinbar längst vergangenen Zeit mit dem Amateurfilmer Werner Reber, der die Tage, als die Lokomotiven noch dampften, im Gespräch mit Ortloff von Hagen wieder lebendig werden läßt.
Den enormen Herausforderungen für Polizeiteams in sozialen Brennpunkten widmet sich das Format "Neighbourhood Blues" - das SPORT1 als deutsche Erstausstrahlung präsentiert: Die Serie wurde für die BBC extra für die Daytime produziert, um den Nachmittag zu stärken - mit großem Erfolg! "Neighbourhood Blues" wurde zum stärksten Programm auf seinem Slot mit Marktanteilen von 20 Prozent und mittlerweile an Sky UK lizensiert. Die Serie thematisiert Polizeieinsätze in Problemvierteln von Großbritanniens Großstädten, in denen Alkoholmissbrauch, Hausbesetzungen sowie Drogen- und Waffendelikte an der Tagesordnung sind.
Lange hielt sich das Gerücht, Hitler sei bindungsunfähig gewesen. Neueste Studien offenbaren ein anderes Bild: Der Diktator pflegte eine Vielzahl von Beziehungen und Freundschaften. Nach dem Ersten Weltkrieg kehrte Adolf Hitler nach München zurück. Dort war er ohne Beruf und Freunde. In der Propagandaabteilung der Reichswehr wurde er 1919 zum Redner ausgebildet. Er traf auf Gleichgesinnte, die für seinen Aufstieg zum "Führer" wichtig wurden. Jahrzehntelang hat sich unter Historikern die These gehalten, Adolf Hitler habe kein Privatleben gehabt, sei im Grunde ein anormales, sozial gestörtes Wesen gewesen. Die Historikerin Heike Görtemaker hat in einer bahnbrechenden Studie belegt, dass Hitler schon früh über eine Vielzahl von Beziehungen und Freundschaften verfügte. Nach und nach bildete sich um ihn eine Gruppe von Menschen, die seinen Aufstieg zum "Führer" ermöglichten. Gleichgesinnte Unterstützer wie Rudolf Heß, Ernst Röhm und die Wagner-Familie versorgten ihn mit Geld und Kontakten. Für seine Mäzene, für Gönner und enge Vertraute war er eine Projektionsfläche für deren politische Vorstellungen. Hitlers innerer Kreis war sein privater Rückzugsraum. Wer dazugehörte, galt als bedingungslos loyal - bis in den Untergang 1945.
Im verschlafenen 200-Seelen-Dorf Rockensußra in Nordthüringen werden einsatzfähige Panzer zu recyclebarem Schrott verwertet. Seit 1992 wurden dort bereits rund 17.000 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge "demilitarisiert". Doch wie lassen sich diese Maschinen verschrotten, wenn sie gerade mit der Absicht gebaut wurden, unzerstörbar zu sein? Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Kulissen und begleitet die Panzerknacker bei ihrer schweißtreibenden und nicht minder gefährlichen Arbeit.
Ihre Lavaströme löschen Leben in einem Wimpernschlag aus, ihre Asche ist eine Quelle außergewöhnlicher Fruchtbarkeit: Die Gegensätzlichkeit der Vulkane fasziniert den Menschen seit jeher. Viele Kulturen vermuten in den feuerspeienden Riesen sogar den Sitz ihrer Götter.
In der Dokumentationsreihe erkundet der Geologe Arnaud Guérin aktive Vulkane rund um den Globus. Er begegnet Menschen, die am Fuße der brodelnden Erdlungen leben und eine besondere Beziehung zu den Glutriesen pflegen.
In dieser Folge führt Arnaud seine Reise ins Königreich des Feuers nach Island
In Pocatello, Idaho, bricht am 24. September 2004 eine unbekannte Person durch das Fenster in das Schlafzimmer der 25-jährigen Nori Jones ein und ersticht sie im Schlaf. Freunde finden ihre Leiche kurze Zeit später, nachdem Nori nicht wie gewohnt zur Arbeit erschienen ist. Die Polizei findet vor Ort einen Fingerabdruck, doch gibt es zu diesem Zeitpunkt noch keine Möglichkeit, die Spuren vernünftig auszuwerten.
- Drei gegen einen
Die drei neuen Gnus im Leipziger Zoo sollen nun endlich gemeinsam mit den anderen Tieren auf die Afrikasavanne. Doch das ist nicht ganz unproblematisch, denn die Gnukuh Audrey ist nicht ganz ohne. Im letzten Zoo hat man ihr die Hörner abgesägt. Aus gutem Grunde, denn sie hat ihr Mitgetier auf selbige genommen. Ob sie jetzt friedlich bleibt?
- Drei gegen zwei
Die drei kleinen Tiger werden weltberühmt. Ein Kamerateam eines amerikanischen TV-Senders hat sich angekündigt, er will sie in Übersee bekannt machen. Doch bevor sie richtig große Stars werden, müssen sie die zweite Impfung über sich ergehen lassen. Drei kleine Tiger gegen Christa Bachmann und Tierärztin Sandra Langguth. Drei gegen zwei. Na, er gewinnt da?
- Drei gegen alle
Pavian Bernd, der Eigenbrödler der Paviantruppe, hat sich von seiner Freundin getrennt, von Astrid. Doch er blieb nicht lange alleine. Seine Neue: Irina. Die Paviandame hat aber schon einen Sohn aus der letzten Beziehung: Ingo! Irina ist wie Bernd ganz unten in der Pavianhierarchie. Zusammen schlagen die drei sich jetzt durchs Affenleben.
Die Beet-Brüder vor einer neuen Reise. Treffpunkt ist wie immer bei Ralf auf dem Hof. Aber etwas ist anders: es ist ruhiger als sonst. Claus ist krank und kann nicht mitfahren. Seinen Ausfall muss das Gartenteam kompensieren. Die Hoffnung ist groß, dass Claus zu einem späteren Zeitpunkt noch nachkommt. Auf die Besetzung nimmt Ralf keine Rücksicht. Er plant wie immer. Nur, dass diesmal der bestehende Rasen weitestgehend unberührt bleiben soll.
Säureangriff auf Juwelierangestellte: War es ein gezielter Anschlag oder Raub?
5. Staffel
322. Folge
D 2024
60'
Bereits nach einem Monat Beziehung macht Juweliers-Sohn Dominik (29) seiner Freundin Mia (28) einen Heiratsantrag. Ein Schlag ins Gesicht für seine Ex-Freundin Stella (26). Hat sie die Konkurrentin darum mit Salpetersäure verätzt und ihr den Verlobungsring, sowie weiteren Schmuck aus dem Juweliergeschäft geraubt? Doch ein Geständnis vor Gericht lässt Dominiks Heiratsantrag plötzlich in ganz neuem Licht erscheinen.
Wenn ein junges Zebra zum ersten Mal auf die Wiese darf, wieso eine Seehundmutter das Fressen vergisst, und warum einem Jungstorch das Stehen beigebracht wird - und noch viele weitere Zoogeschichten von der Nordsee.
Wolfgang Amadeus Mozart gilt als einer der berühmtesten Komponisten Österreichs. Wenn auch in Salzburg geboren, verbrachte er einen Großteil seines Lebens in Wien, wo er 1791 gestorben ist.
Es ist weder völlig klar, wo er bestattet worden ist, noch welche Krankheit den 35-Jährigen das Leben gekostet hat. Einigermaßen gesichert ist allerdings der Ort, wo Mozart seinen letzten Atemzug tat: seine Wohnung in der Rauhensteingasse in der Wiener Innenstadt.
An Mozart erinnerte dort lange Zeit nur wenig - das "Sterbehaus" ist heute ein mehrstöckiges Kaufhaus. Doch an den Ausnahmekünstler wird dort nun wieder ganz umfangreich gedacht.
Der Moderator Karl "Kari" Hohenlohe besucht eine multimediale Ausstellung, die sich nicht nur mit dem Leben Mozarts auseinandersetzt, sondern - und das ist das ambitionierte Ziel - Mozarts Musik und Wirken durch akustische, räumliche und mediale Inszenierungen für die Besucherinnen und Besucher erfahrbar machen will.
In der Mojave-Wüste im Westen Nordamerikas gibt es ein Bauwerk, das den Menschen Unsterblichkeit bringen soll. Der Architekt dieses außergewöhnlichen Baus, George Van Tassel, bezeugt, dass ihm der Entwurf von außerirdischen Wesen übergeben wurde. Bekannt geworden ist das Bauwerk unter dem Namen Integratron. Es gilt als ein Meisterwerk der Architektur, aber kann es tatsächlich den Menschen Unsterblichkeit bringen?
Wenn Hunde im Auto randalieren und an der Leine Terror machen
45'
In dieser Folge "Hunde verstehen!" trifft Hundecoach Andreas Ohligschläger auf Mischlingsrüden Lenny, der in stressigen Situationen schnappt und im Auto total ausflippt. Auch Cocker Spaniel Beau hat Stress mit seinen Besitzern, denn Spaziergänge mit ihm sind die Hölle. Seine Halter gehen nicht mit ihm spazieren, sondern er mit ihnen! Gelingt es Hundecoach Andreas Ohligschläger, die Probleme wieder in den Griff zu bekommen?
In der Nähe von Naches, im US-Bundesstaat Washington, wurde im Februar 1997 die Leiche von Deborah Bailey gefunden. Sie wurde in ihrem eigenen Auto erschossen. Verdächtigt wurde ihr Ehemann Barrett, doch der verwies auf Deborahs Kontakte zur Drogenszene. War es tatsächlich ihr Drogenkonsum, der Deborah Bailey das Leben gekostet hat, oder ist der Ehemann Barrett doch nicht so unschuldig, wie er behauptet?
10 000 Liter Heizöl und Diesel: Benjamin lenkt einen Tankwagen. Der 35-Jährige beliefert am Tag durchschnittlich 15 Kunden. Beim Transport der fossilen Brennstoffe muss der Lkw-Fahrer strenge Sicherheitsvorschriften einhalten. Nikolai und seine Arbeitskollegen packen derweil in Solingen die Motorsäge aus. Die Männer sollen dort einen Baum fällen. Und in Berlin-Kreuzberg beseitigen erfahrene Fachleute Graffitis von Wänden und Haustüren. Malermeister Holm und Farbtechniker Hardy sind in der Hauptstadt mit Pinseln, Rollen und Messgeräten unterwegs.
Hitlers innerer Kreis war sein privater Rückzugsraum. Wer dazugehören wollte, musste sich als bedingungslos loyal erweisen. Wer die Gunst des Diktators verlor, wurde aus dem Weg geräumt. Hitlers Geliebte Eva Braun und sein Sekretär Martin Bormann kontrollierten den Zugang zum "Führer". Zur Gesellschaft auf dem Obersalzberg stießen neue Mitglieder, die im Regime aufstiegen. Jahrzehntelang hat sich unter Historikern die These gehalten, Adolf Hitler habe kein Privatleben gehabt, sei im Grunde ein anormales, sozial gestörtes Wesen gewesen. Die Historikerin Heike Görtemaker hat in einer bahnbrechenden Studie belegt, dass Hitler schon früh über eine Vielzahl von Beziehungen und Freundschaften verfügte. Nach und nach bildete sich um ihn eine Gruppe von Menschen, die seinen Aufstieg zum "Führer" ermöglichten. Gleichgesinnte Unterstützer wie Rudolf Heß, Ernst Röhm und die Wagner-Familie versorgten ihn mit Geld und Kontakten. Für seine Mäzene, für Gönner und enge Vertraute war er eine Projektionsfläche für deren politische Vorstellungen.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Die Kronberger Alpakas müssen dringend wieder einmal geschoren werden. Auch in Frankfurt geht es turbulent zu: Nachdem die Menschenaffen ihren Lieblingsquark gefrühstückt haben, zeigen sie, wie sie auf Kommando Wasser lassen können! Im Grzimek-Haus sind diesmal die Otterbabys mit der Mikrochip-Kennzeichnung an der Reihe.
Sie sind die fliegende Kavallerie moderner Streitkräfte: Kampfhubschrauber wie der europäische "Tiger". Seine Hauptaufgabe bei der Bundeswehr ist der Schutz der eigenen Soldaten im Krisen- und Kriegseinsatz sowie die Bekämpfung gegnerischer Panzer aus der Luft. Die Dokumentation stellt die ausgefeilte Technik des "Tigers" dar, zeigt ihn beim Einsatz in Afghanistan und begleitet die Ausbildung angehender Tiger-Piloten in Südfrankreich.
In Berkshire müssen James und sein Team vor Morgengrauen sechs Pferde von einem Grundstück entfernen, das von Travellern unrechtmäßig beansprucht wurde. Drohungen und ein blockiertes Tor machen die Aktion riskant, doch unter Polizeischutz gelingt der nächtliche Abtransport - bis ein Teil des Konvois verschwindet. Parallel jagen Luke und Grant einen Gebrauchtwagenhändler, der eine Kundin seit Jahren um mehrere Tausend Pfund prellt. Und in Halifax stellen ihre Kollegen einen Teppichhändler, der seine Schulden nicht zahlt. Erst als hochwertige Ware und ein Gabelstapler gepfändet werden, fließt endlich Geld.
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.
Die beiden Reporter Nina und Michael begeben sich auf eine Spurensuche der besonderen Art: Sie wollen wissen, wie sie zu dem Menschen geworden sind, der sie heute sind. Anhand von Beispielen aus ihrem eigenen Leben zeigen Nina und Michael in dieser 12-teiligen Sendereihe die Entwicklungsstufen vom Baby bis zum Senioren auf und erörtern spezielle Fragen sowohl im Gespräch mit renommierten Wissenschaftlern und Experten als auch im Dialog mit Familie und Freunden.
Verschneite Gipfel, Pulverschnee und Après-Ski - ein Wintertraum. Doch die weiße Pracht ist längst Mangelware. Nicht nur Brettlfans fragen sich: Wie geht's weiter aufm Berg?
Acht Millionen deutsche Skifahrer zieht es in die Berge. Der Schneemangel zwingt nicht nur sie zum Umdenken. Wo ist es wann schneesicher? Und wo kann man sich die weiße Pracht noch leisten?
Viele Skigebiete setzen auf Nachhaltigkeit, damit der Wintersport kein Auslaufmodell wird. Günstige Angebote sollen die Touristen bewegen, mit der Bahn anzureisen. Anna-Lena und Antonia aus München fahren gern mit dem Zug, trotz der Schlepperei mit der unhandlichen Ski-Ausrüstung. Aus Überzeugung. Denn laut BUND entstehen rund 75 Prozent der Emissionen des Wintersports bei der Anreise mit dem Auto. Und ihr Ziel, Zell am See-Kaprun, ist verkehrstechnisch gut angebunden. Überhaupt wirbt der Skiort im Salzburger Land mit attraktiven Angeboten im Nahverkehr. Die ÖPNV-Mobilitätskarte vor Ort macht das Auto eigentlich unnötig. Und doch: Auf dem Parkplatz vor der Talstation stauen sich noch immer die Pkw mit Dachträgern.
Das Skigebiet Zell am See-Kaprun hat ordentlich investiert in den vergangenen Jahren. Mit erheblichem Kostenaufwand und neuester Technik entsteht dort das Wintervergnügen mit Zukunft - so hoffen es zumindest die Macher. Alle Seilbahnen, Lifte und Gastronomiebetriebe der Gletscherbahnen Kaprun werden zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt. Tatsächlich haben sie es dort in der Region etwas leichter, sitzen sie doch unterhalb einer der größten "Batterien" der Alpen - dem Hochgebirgsstausee Mooserboden. Und die Pistenraupen werden neuerdings mit Frittenfett betankt oder sind Hybridfahrzeuge. Auf die modernen Raupen sind sie stolz - 360.000 Euro kostete eine.
Anderswo war man schon immer sparsamer unterwegs. Der Campingplatz "Sportcamp" bei Kaprun ist auch im Winter gut gebucht. Viele Gäste kommen aus Deutschland - nicht nur zum Skifahren. Die Camper verbringen eben gern ihren Urlaub im eigenen Bett, auch bei Schnee und Eis. Die Zeiten, in denen man hartgesotten sein musste, um "draußen" zu nächtigen, sind ohnehin vorbei. Das "Sportcamp" bietet so manche Annehmlichkeit, um sich aufzuwärmen. Verglichen mit den Hotelpreisen, ist der Stellplatz dort zwar günstig, rund 50 Euro die Nacht. Aber ein Billigurlaub ist Campen längst nicht mehr.
Überhaupt ist Skifahren ein teures Hobby geworden: Der Tages-Skipass kostet in Zell am See-Kaprun mittlerweile gut 70 Euro, dazu Anreise, Übernachtung, Verpflegung, das geht ins Geld. Aber: Ein Absacker in der Après-Ski-Bar muss immer noch drin sein. Dort trifft man sie alle: die sparsamen Studenten, die Camper und die Öko-Edeltouristen. Alles wie gehabt: Pistengaudi und danach ein Gläschen, das wird sich wohl nie ändern - solange es Schnee gibt.
Donau - Lebensader Europas: Vom Schwarzwald zum Schwarzen Meer
D 2012
43'
Fast 3.000 Kilometer legt die Donau zurück auf ihrem Weg von der Quelle im Schwarzwald bis zum Delta an der rumänisch-ukrainischen Schwarzmeerküste. Dabei durchfließt sie unterschiedlichste Landschaften und Klimazonen und ändert mehrmals ihren Charakter. Hochwasser und Dürreperioden bestimmen das Leben am Strom ebenso wie die Jahreszeiten.
Harnas' Urgestein Frikkie will einen Python freilassen. Die Riesenschlange wurde vor Monaten halbtot angeliefert und auf der Farm gesund gepflegt. Lasse soll das über zwei Meter lange Reptil in eine Kiste packen - angesichts der scharfen Zähne keine leichte Aufgabe!
Volontärin Davina muss heute die ersten Mutproben überstehen. Ihr Tag beginnt mit einem Affenspaziergang, obwohl ihr die beiden kleinen Paviane Elvis und Loyd ganz und gar nicht geheuer sind. Dann geht es weiter zur Fütterung der Krokodile, bei der sie den gefährlichen Echsen näher kommt als ihr lieb ist.
Bei einer Kontrollfahrt haben Volontäre entdeckt, dass die Gepardin Pride verletzt ist. Projektleiter Patrick und einige Helfer fahren los, um Pride zu suchen und zu verarzten. Die handzahme Gepardin wurde vor über einem Jahr in der Life Line freigelassen. Das Gebiet ist groß und die Suche entsprechend mühsam. Nach stundenlanger Fahrt durch den Busch entdecken Patrick, Lasse und die anderen Volontäre endlich frische Spuren und kurz darauf Pride. Die Gepardin freut sich zwar über den unerwarteten Besuch, aber die Behandlung der Wunde ist schwieriger als erwartet.
Die schweren Regenfälle machen die Arbeit nicht leichter: Die Farm steht unter Wasser. Die Volontäre sammeln Erdhörnchen ein, die aus ihren Bauten gespült wurden. Lasse bringt einen der durchnässten Nager zu Harnas-Gründerin Marietta, die bereits ein kleines Lager für die Flutopfer eingerichtet hat.