Der Sage nach stieg Göttin Aphrodite, die "Meerschaumgeborene", in Zypern aus der Brandung. Eine Insel, so schön wie die Göttin selbst. Von der Natur reich beschenkt, leben in den wilden Schluchten Tiere und Pflanzen, die es nur auf Zypern gibt. Naturschützer*innen wollen nun durch die Neuansiedlung von Schleiereulen den Gifteinsatz auf Äckern minimieren.
Zypern ist ein Paradies unter blauem Himmel mit rund 320 Sonnentagen pro Jahr. Fast 18 Prozent der Fläche der Republik Zypern stehen unter Naturschutz. Wie das Troodos-Gebirge, dessen Gipfel bis zu 2.000 Meter in die Höhe ragen. Damit die reiche Natur auf der Insel überlebt, braucht es Menschen, die sich darum kümmern.
Schleiereulen sollen helfen, den Einsatz von Gift-Ködern in der Landwirtschaft zu reduzieren. Eine einzige Eule kann bis zu tausend Mäuse und Ratten pro Jahr vertilgen. Naturschützer machen sich genau das zunutze. Sie installieren neue Brutkästen und kontrollieren, wie die Schleiereulen sich vermehren.
Auch die Bäume der Insel sind etwas Besonderes. Im Troodos-Gebirge, oberhalb von 900 Metern, wächst eine Art, die es nur hier gibt: die Zypern-Zeder. Die Bäume waren jahrhundertelang das klassische Baumaterial für Kirchen und Häuser. Raubbau und Klimaveränderungen sorgten dafür, dass die Zeder heute auf der Roten Liste steht. Dank eines Schutzprogramms wird jetzt massiv aufgeforstet.
Wildtierbeauftragte der Forst- und Jagdbehörde sind auf der Suche nach dem selten gewordenen Nationaltier Zyperns, dem Mufflon. Die großen Wildschafe lebten einst zu Tausenden auf der Insel. Durch starken Jagdbetrieb wurden die Tiere in den vergangenen Jahrhunderten fast ausgerottet. Das Mufflon ist mittlerweile streng geschützt.
Die Akamas-Halbinsel im Westen Zyperns ist ein fast 200 Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet mit ausgedehnten Hügellandschaften und unberührten Küstenregionen. Im Frühling blüht es zwischen den Felsen prächtig. Dann wird die Halbinsel zum Schlaraffenland für Schmetterlinge.
Vor über 300.000 Jahren beginnt in Afrika die Geschichte des modernen Menschen. Von dort aus bricht der Homo sapiens in unbekannte Welten auf: durch grüne Wüsten, dichte Regenwälder und über offene Meere. Getrieben von Erfindungsgeist und Neugier erobert er Lebensräume, an denen andere Menschenarten scheitern und verändert damit die Geschichte unseres Planeten.
Klimawandel, steigende Produktionskosten, strengere gesetzlich Auflagen für viele Landwirte in Deutschland wird ihr Beruf immer unattraktiver. Manche Höfe finden häufig keinen Nachfolger.
Dabei erfreut sich die Ausbildung zum Landwirt wachsender Beliebtheit. Doch es ist ein Beruf, der körperliche Kraft, viel Engagement, Leidenschaft und Offenheit für Neuerungen fordert.
Barbara Steinberger wollte nach dem Abitur eigentlich Kunst oder Modedesign studieren - doch der elterliche Ackerbaubetrieb im niederbayerischen Großklöpfach in der Gemeinde Leiblfing ging der 27-Jährigen nicht aus dem Kopf. Seit einem Jahr ist sie als Betriebsleiterin auf dem Hof der Familie voll eingestiegen. Zwischen dem Generationenkonflikt mit Vater Alfons, Bangen um die Zuckerrüben und ihrem Influencer-Dasein steht für die junge Ackerbäuerin eins immer an erster Stelle: Ihre Passion für die Landwirtschaft.
Matthias Kuhn hat einen Biohof in Dogern, Baden-Württemberg übernommen - ohne Eigenkapital. Hohe Schulden, hohes Risiko - für den Traum vom nachhaltigen Gemüsebau. Als Leiter des Eulenhofs trifft sein Idealismus auf die harte Realität. Der Preisdruck von Supermärkten und Discountern ist riesig, viele Kunden wollen das Geld nicht ausgeben, das ein Salat aus seinem Bio-Anbau kostet. Eine Zerreißprobe für den jungen Familienvater. 80 verschiedene Sorten, Vielfaltsgemüsebau, keine Pestizide - kann sein Traum vom Biobauernhof überleben?
Auch Schweinebauer Simon Donhauser muss sich überlegen, wie er seinen Hof im bayerischen Kümmersbruck am Stadtrand von Amberg für die Zukunft aufstellen kann. Die Ferkelzucht allein rechnet sich nicht mehr. Er setzt auf Fischzucht und will eine große Aquaponik-Anlage bauen, in der Fisch und Gemüse gemeinsam gezüchtet werden. Doch die Nachbarn sträuben sich. Muss er seinen Plan begraben oder findet sich eine Lösung?
Der Hof von Andreas Dengel in Rettenberg im Oberallgäu, ist seit 600 Jahren in Familienbesitz. Er hält die Tradition aufrecht: Seine Kühe sind im Winter im Stall angebunden und den ganzen Sommer auf den Bergweiden. Milchwirtschaft wie seit eh und je. Doch neue Haltungsvorschriften könnten das Aus für seinen Hof bedeuten. Wird er den Betrieb mit traditioneller Alpwirtschaft an seine Kinder weitergeben können?
Eine "ZDF.reportage" über den Alltag auf deutschen Bauernhöfen.
Brauereibesitzer verliert Augenlicht! Hat Azubi sich wegen Nicht-Übernahme gerächt?
6. Staffel
385. Folge
D 2025
60'
Ein dramatischer Vorfall erschüttert eine Brauerei: Azubi Tom Klimmer soll den Druckminderer der Kohlensäureanlage manipuliert haben. Bei einer morgendlichen Kontrolle der Anlagen spritzte dem Brauereibesitzer Armin Büttner flüssiges CO2 ins Gesicht - sein linkes Auge vereiste. Erblindete Armin aus Rache, weil er Tom nach seiner Ausbildung nicht wie versprochen übernehmen wollte?
2010 werden drei Männer in einem Supermarkt in der somalischen Gemeinde von Minneapolis ermordet. Das Videoüberwachungssystem des Ladens enthüllt Beweise für einen schief gelaufenen Raubüberfall, und die Aufnahmen von Kameras in der ganzen Stadt könnten Hinweise auf die Identität des Mörders liefern.
Was bitte hat ein Sarg im Pfandhaus zu suchen? Les Gold und seine Angestellten bekommen im "American Jewelry and Loan" am Tag Dutzende solcher obskuren Angebote und müssen in Sekundenschnelle entscheiden, ob der betreffende Gegenstand einen angemessenen Wiederverkaufswert besitzt oder nicht. Dabei stellt sich die spannende Frage: Gehen die erfahrenen Pfandleiher auf die Offerte ein oder nicht? Diese Episode von "Hardcore Pawn" liefert diesbezüglich spannende Fakten.
Der Gütertransport ist die Lebensader des globalen Welthandels. Ein weltumspannendes, von großen Playern dominiertes Netz garantiert den reibungslosen Austausch zwischen den Kontinenten. Die Transportsysteme geraten zunehmend an ihre Grenzen: Überlastete Straßen, zu große Containerschiffe und die Luftfracht haben eine noch schlechtere Ökobilanz als Lkw und Schiffe. Wie steht es um den Warenverkehr? Und was muss geschehen, damit er zukunftsfähig wird? Die globalisierte Wirtschaft lebt davon, dass Güter innerhalb kurzer Zeit in jeden Winkel der Erde transportiert werden können. Wie wichtig der Frachtverkehr für das moderne Leben ist, zeigte sich schlagartig während der Coronakrise, als moderne Produktionsketten und die damit einhergehende Just-in-time-Fertigung durch gestörte Warenströme zusammenbrachen. Plötzlich wurde klar, dass es keineswegs gesichert ist, lebenswichtige Medikamente, Beatmungsgeräte, Impfstoffe oder Schutzmasken rechtzeitig dorthin zu bringen, wo sie gebraucht werden. Die Flugzeuge von Marktführer FedEx und anderen Schwergewichten wie DHL oder UPS blieben im Frühjahr 2020 am Boden. Das Transportvolumen der Branche brach in diesem Jahr um sechs Prozent ein. In dieser Krise sprangen lokale Anbieter ein, die nicht durch internationale Reisebeschränkungen ausgebremst wurden. Unternehmen wie Astral Aviation aus Kenia wurden zum Garanten fürs Überleben in dezentralen Regionen. Sie ergriffen die Chance, die sich bot, und luchsten den großen Konkurrenten im hart umkämpften Luftfrachtgeschäft Marktanteile ab. Die Frachtbranche arbeitet am profitabelsten, wenn sie Waren an bestimmten Orten bündelt und dann den Hauptweg mit großen, möglichst voll ausgelasteten Transportmitteln zurücklegt. Dieser Weg führt in rund 90 Prozent aller Fälle über die Ozeane dieser Erde. Deshalb haben Branchenriesen wie COSCO, Kuehne+Nagel oder Maersk in den vergangenen Jahrzehnten immer größere Containerschiffe gebaut. Das hat zur Folge, dass diese Giganten der Weltmeere immer weniger Häfen anlaufen können, sich vor diesen extra ausgebauten, teuren Häfen lange Staus bilden, die dann horrende Treibstoffkosten verursachen. Amazon reagiert seit Neuestem auf diese Entwicklung, indem das Unternehmen auf kleinere Schiffe setzt, die in günstigeren Häfen schneller abgefertigt werden können. Und auch auf dem Landweg zeigt Amazon untrüglichen Geschäftssinn. Der teuerste Abschnitt in der Lieferkette ist die sogenannte letzte Meile zum Endkunden. In Metropolen, wo Amazon Kosten einsparen kann, indem das Unternehmen seine Pakete selbst ausliefert, ist der Handelsriese dazu übergegangen, genau das zu tun. Zeichnen sich in abgelegenen Gegenden dagegen keine Vorteile ab, überlässt man den Transport gerne der Konkurrenz. Die Straße selbst ist einer der am härtesten umkämpften Transportwege. Unzählige Spediteure fahren mit ihren Lkw über die Kontinente dieser Erde und sichern die Versorgung der Menschen. Und sie nutzen die Straßen ab und verursachen Staus. Das Straßenproblem zeigt sich zum Beispiel an Kanadas Highway 401, wo eine Entlastungsstraße gegen den Protest von Umweltschützern gebaut werden soll, obwohl es bereits eine - private und daher mautpflichtige - Alternative gibt. Oder anhand des Autobahnsystems in Italien, das überwiegend in privater Hand liegt. Auf größtmögliche Effizienz getrimmt, bleibt dabei häufig die Sicherheit auf der Strecke - mit teilweise fatalen Folgen, wie zum Beispiel 2018 beim Einsturz der Morandi-Brücke in Genua. Kostendruck, geringe Margen, bislang ungelöste Umweltfragen, hohe Personalkosten und Investitionen: Die Transportbranche ist im Umbruch. Zentrale Frage dabei: Wer findet zuerst die technischen Lösungen der Zukunft, und wer bleibt bei diesem Wettlauf auf der Strecke? In der vierteiligen Reihe "Geheime Weltmächte" gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.
In Arkansas in den Ozarks befindet sich eine seltsame kleine Siedlung. Dies ist Dogpatch USA, einst einer der ungewöhnlichsten Freizeitparks des Landes. Heute stehen nur Überreste davon, die eine faszinierende Geschichte erzählen. Nahe der englischen Großstadt Birmingham liegt ein weiterer Ort versteckt in der Natur. Eine Tür mitten im Wald führt hinab in ein unterirdisches Labyrinth. Dies sind die Drakelow Tunnel, die zur Zeit des Nationalsozialismus als geheimes Flugzeugwerk genutzt wurden.
Neues Fahrzeug, neues Team, neues Spiel: Dakar-Champion Matthias Walkner tauscht das Bike gegen einen Buggy und startet die Mission Dakar 2027 - ein Comeback voller Risiko und neuer Herausforderungen.
Das Kardamomgebirge ist Heimat für Kambodschas wildlebende Elefanten. Im Schutzgebiet Phnom Samkos dokumentieren Kamerafallen das geheime Leben der letzten wilden Herden.
Auch extrem seltene Tiere wie der Gaur oder der scheue Nebelparder streifen dort durch den Dschungel. Tierschützer wie Samorn Vireak hoffen, durch moderne Technik bedrohte Arten besser schützen zu können, bevor sie für immer verschwinden.
Doch nicht nur die Tier-, sondern auch die Pflanzenwelt ist außergewöhnlich: Der Adlerholzbaum etwa liefert das Rohmaterial für eines der teuersten Duftöle der Welt - das sogenannte "Oud".
Die Südliche Batagur-Schildkröte, auch Königsschildkröte genannt, galt einst in Kambodscha als ausgestorben. Heute ist sie eins der Nationaltiere Kambodschas. In einer Zucht- und Auswilderungsstation der "Wildlife Conservation Society" im südlichen Kardamomgebirge werden die Schildkröten liebevoll aufgezogen und nach Jahren ausgewildert.
Eine Reise durch das Kardamomgebirge zeigt einen einzigartigen und dennoch bedrohten Lebensraum. Ranger, Biologen und Dorfbewohner setzen sich gemeinsam für den Erhalt der Artenvielfalt ein.
Land - für einige gleichbedeutend mit Nahrung oder Heimat. Für andere ist es vor allem eines: ein interessantes Spekulationsobjekt. Wer sind die wichtigsten Player im Kampf um das Land? An vielen Orten auf der Welt explodieren die Bodenpreise. Das Rennen machen oft Großinvestoren, hinter denen ein unübersichtliches Firmengeflecht aus Dutzenden Akteuren steht. Verlierer ist dabei die lokale Bevölkerung, die sich kein eigenes Land mehr leisten kann. Konflikte um Ackerflächen prägen heute weltweit das Leben der Menschen auf dem Land. Auf der einen Seite stehen dabei kleine Bauern und Bäuerinnen. Sie sind angesichts des Einbruchs der großen Finanzwelt in ihrem Lebensraum nicht länger dazu in der Lage, beim Überbietungswettbewerb um das Land mitzuhalten. Sie verlieren dadurch ihre Lebensgrundlage, in einigen Gebieten werden sie sogar aus ihren Heimatdörfern vertrieben. Doch überall auf der Welt regt sich dagegen Widerstand: Die Landbevölkerung lehnt sich auf gegen gesichtslose Profiteure staatlicher Regelungen, die weltweit die Entstehung von Megafarmen verstärken. Die Konflikte um das Land enden nicht selten gewalttätig - Aktivisten werden umgebracht, indigene Gruppen oder Kleinbauern werden eingeschüchtert, teilweise mit Militär- oder Polizeigewalt. Denn auch politische Eliten stehen in vielen Ländern im Verdacht, sich an den lukrativen Landverkäufen zu beteiligen. Es geht vor allem um Bodenschätze und Ackerland, auf dem Getreidearten angebaut werden, die sich auf dem internationalen Markt mit hohen Gewinnen verkaufen lassen. Ein Beispiel dafür ist Paraguay, wo sich wenige Großgrundbesitzer in Eintracht mit der Regierung über Jahrzehnte den Großteil des Landes angeeignet haben. Paraguay gilt daher mittlerweile als Land der Landlosen. Doch auch in Europa sind große Investoren auf dem Vormarsch. In Rumänien verschleiern sie ihren Besitz mithilfe von uneinheitlichen Registrierungsmethoden. In Deutschland können kleine Landwirtinnen und Landwirte an den Zukauf von Flächen kaum noch denken, da sie die Investition in einem Arbeitsleben gar nicht mehr hereinwirtschaften können. Doch auch ihre Pachtflächen drohen sie zu verlieren, denn die örtlichen Landbesitzer können den lukrativen Angeboten der Großinvestoren nur selten widerstehen. Die großen Unternehmen, die mittlerweile in Land investieren, stammen dabei ursprünglich oft gar nicht aus dem Agrarsektor, sondern haben beispielsweise im Einzelhandel hohe Profite gemacht. Angesichts von Finanzkrisen, Klimakrise und Kriegen suchen sie einen sicheren Hafen für ihr Geld. Denn Land verspricht nicht nur stetige Wertsteigerung, es wirft in der EU auch noch gutes Geld in Form von Agrarsubventionen ab. Und auch gut gemeinte westliche Entwicklungspolitik befeuert in einigen Gegenden der Welt das sogenannte Landgrabbing - obwohl eigentlich das Gegenteil bezweckt werden sollte. In der vierteiligen Reihe "Geheime Weltmächte" gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.
Paul Bohill und sein Arbeitskollege Steve Pinner sind Gerichtsvollzieher des "High Court of Justice". Sie treiben Geld bei Menschen ein, die ihre Schulden nicht zahlen können oder wollen. Die Zwangsvollstrecker sind die letzte Instanz, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. So auch in diesem folgenschweren Fall: Im Londoner East End zahlt eine Familie seit sechs Monaten keine Miete. Schriftliche Benachrichtigungen und Telefonanrufe werden hartnäckig ignoriert. Deshalb führen die Männer vor Ort eine Zwangsräumung durch.
Zwei überdimensionale Satelliten in Georgia, USA waren einst Teil einer Telekommunikationsanlage, bekannt als "Woodbury Earth Station". Ziel dieser war es, Ferngespräche für amerikanische Haushalte erschwinglicher zu machen, doch ihre Bemühungen sollten von kurzer Dauer sein. Einige Jahre später wurde die Anlage für eine weitere Mission eingesetzt: Die Organisation SETI nutzte sie für die Suche nach außerirdischem Leben. Zu ihrer Überraschung entdeckten sie ein erstaunliches Signal.
Into the Wild
Alarmstufe rot im Leipziger Zoo. Das Hornrabenpärchen ist ausgebrochen, ist aus dem Zoo ins angrenzende Rosental geflüchtet. Das Männchen ist schnell gefasst. Doch das Weibchen hat sich tief im Dickicht des Waldes versteckt und bleibt verschwunden. Vier Tage lang durchstreifen Jens Hirmer und sein Suchtrupp den Wald. Ohne Erfolg. Doch schließlich wird die Flüchtige im Unterholz entdeckt. Werden die Pfleger die Hornrabendame dingfest machen können?
Die wilden Kerle
Drei junge Totenkopfäffchen warten hinter den Kulissen der Riesentropenhalle und sollen zu den anderen auf die Affeninsel ziehen. Eine reine Männerwirtschaft soll es werden - unter der Obhut von Sylke Einerts weiblicher Hand. Doch schon das Einfangen der drei Neulinge ist eine wilde Angelegenheit. Werden die drei sich in die Gruppe einfügen?
Wilde Kreaturen
Die Erdmännchen stehen vor einer wahrhaft riesigen Herausforderung. Ein bisher völlig unbekanntes, gigantisches Insekt steht auf ihrem Speiseplan. Werden die Erdmännchen den unheimlichen Eindringling in ihrem Gehege überwältigen?
Rund um den Globus hat der menschliche Einfallsreichtum seine Spuren hinterlassen. Wir erweitern unseren Horizont und dringen in Tiefen und Höhen vor, die bislang undenkbar waren. Der Antrieb dafür ist unser grenzenloser Erfindergeist. Dank ihm haben wir Lösungen für komplexe Probleme gefunden. Diese Serie feiert die großartigsten Erfindungen, die unsere Welt verändert haben!
Volontärin Jessica will einen alten Bekannten zum Laufen bewegen: Faulpelz Gepard Atheno. Was anfangs noch sehr zögerlich aussieht, wird bald zu einer rasanten Jagd. Annika und Morgan bereiten ein Fitnessprogramm vor - für die Karakale Samar und Aviel. Die Raubkatzen können unglaublich hoch springen und fangen in der freien Natur Vögel aus der Luft. Damit dieses Talent nicht verloren geht, werden sie mit Attrappen trainiert. Auf der Schutzstation "Rest" macht Volontärin Beate Bekanntschaft mit einem sehr seltenen Tier: einem Schuppentier. Maria Diekmann erklärt ihr die Besonderheiten dieses Tieres und warum sie sich glücklich schätzen kann, ihm so nahe kommen zu können.
Der Fluss, der alle Flüsse verschluckt - so nennen ihn die Einheimischen. Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, auf seiner Reise nach Westen wird der Fluss immer größer, immer gewaltiger und mit ihm seine Tiere: Der Schuhschnabel lauert im dichten Papyrus, meterlange Pythons gehen auf Bäumen auf Beutejagd, gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser. Der Kongo-Fluss speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Dzanga Bai. Um am Kongo zu überleben, müssen sich Tiere an extreme Bedingungen anpassen - die Evolution hat hier einzigartige Wesen hervorgebracht. Fische mit Lungen, Flügeln oder solche, die an Land jagen gehen. Hier haben wundersame Kreaturen wie der Schmetterlingsfisch und der Aalwels überraschende Jagdstrategien entwickelt, um im nahrungsarmen Wasser durchzukommen. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt der Zweiteiler "Mythos Kongo" Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen unserer Erde.
Werner Hellmes hat in seiner Stammkneipe sein komplettes Hartz-IV-Geld verspielt. Verzweifelt und angetrunken soll er daraufhin versucht haben, die Taxifahrerin Christine Sonnen um ihre Tageseinnahmen zu bringen - dabei soll er sie mit einem Messer umgebracht haben ...
Angekettet und weggesperrt! War unsichere Lehrerin auf Klassenfahrt mit 17-Jährigem völlig überforde
6. Staffel
428. Folge
D 2025
60'
Lehrerin Felicitas Hoppe (28) steht vor Gericht, weil sie ihren Schüler Tristan Sieben (17) auf einer Klassenfahrt an einen Baum gefesselt und in einen Abstellraum eingesperrt haben soll. Tristan wirft ihr vor, ihn gezielt schikaniert zu haben, während andere eher Überforderung vermuten. Doch in der Verhandlung sorgt ein Streit zwischen Beteiligten für neue Fragen: Ist Felicitas schuld, oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
Lee Lerma wandert mit ihrer Familie in die USA aus, um ihren Sohn nach 15 Jahren wiederzusehen. Der erste Kontakt am Telefon trifft die Mutter mitten ins Herz.
Die Auswanderer-Schwestern Diana und Nina Gregor erleben in Florida den drittstärksten Hurrikan aller Zeiten und müssen jetzt vor dem nächsten Sturm die Schäden an ihren Ferienhäusern reparieren. Ein Wettlauf gegen die Zeit.
Das Kardamomgebirge im Südwesten Kambodschas ist eine grüne Schatzkammer der Biodiversität. Zahlreiche Menschen setzen sich mit Hingabe für den Schutz dieses einzigartigen Lebensraums ein.
Darunter ehemalige Jäger, die heute Pangoline retten, eine Dorfgemeinschaft, die wilden Kardamom nachzüchtet, und zwei leidenschaftliche Orchideenscouts, die neue Arten entdecken und katalogisieren - was nicht immer ungefährlich ist.
Der Herpetologe und "Wild Earth Allies"-Projektmanager Neang Thy erforscht Reptilien und Amphibien - viele von ihnen noch unbekannt oder endemisch. Seine Funde liefern wichtige Daten zum Verständnis der Artenvielfalt und unterstreichen die ökologische Bedeutung der Region.
Orchideenscouts sammeln und bewahren seltene wilde Pflanzen für wissenschaftliche Zwecke. Dabei halten sie ihre Fundorte streng geheim. Denn Diebe stehlen die begehrten Orchideen und verkaufen sie zu hohen Preisen. Außerdem bedroht die Abholzung des Walds die seltenen Pflanzen.
Im größten Regenwald Kambodschas liegt die Schönheit der Natur oftmals im Verborgenen: vom scheuen Gibbon bis zur zarten Orchidee, von glasklaren Wasserfällen bis zu nebelverhangenen Baumriesen.
Seit rund zehn Jahren bestimmen Fledermäuse den Alltag von Christian Söder. Vor allem eine Art ist ihm besonders ans Herz gewachsen: das Graue Langohr (Plecotus austriacus). Seit einer besonderen Begegnung mit einem Grauen Langohr ist er von diesen Tieren fasziniert und setzt sich leidenschaftlich für ihren Schutz ein. Das ist auch nötig, denn das Graue Langohr hat es schwer. Es kommt zwar fast in ganz Bayern vor, allerdings sinkt die Anzahl der Tiere seit etwa 25 Jahren.
Mentale Gesundheit geht uns alle an - im Mostviertel in Niederösterreich steht sie derzeit mehr im Fokus als je zuvor. Die niederösterreichische Landesausstellung trägt den Titel "Wenn die Welt Kopf steht - Mensch. Psyche. Gesundheit." und beleuchtet das Thema aus künstlerischer, medizinscher und menschlicher Sicht. Das "Erlebnis Österreich" - eine Wiederholung aus dem ORF Landesstudio NÖ (Gestaltung: Jasmin Daurer, Kamera: Helmut Muttenthaler) begibt sich auf eine Reise zur mentalen Gesundheit in der außerordentlichen Kulisse des frühlingshaften Mostviertels.
Immer noch gibt es zum Teil große Berührungsängste, wenn es um die Psyche geht. Um Vorurteile abzubauen, geht man deshalb einen außergewöhnlichen Weg: die Landesausstellung ist direkt am Gelände des Landesklinikums Mauer. Die "Offene Tür"-Politik des Standorts bekommt so eine neue Dimension. Wo einerseits psychische Erkrankungen und seelisches Leiden behandelt werden, ist andererseits die Ausstellung zu Gast. Ein Balanceakt bei laufendem Betrieb, wobei Patientenwünsche nach Rückzug und Anonymität gewahrt bleiben.
Als ehemaliger Patient des Landesklinikums Mauer erzählt Franz Josef Rohrmoser in dieser Dokumentation von seinem ganz persönlichen Weg: von Burnout und Depression, von der Schwierigkeit zu erkennen, dass man Hilfe braucht, von Heilung und Vorsorge. Und vor allem davon, dass aus einer vermeintlichen Schwäche eine ungeahnte Stärke entstehen kann. So ist er über die Therapie zum Schreiben gekommen und will noch heuer sein erstes Buch veröffentlichen.
Einer seiner Briefe wird auch in der Landesausstellung gezeigt. Und damit befindet er sich in prominenter Gesellschaft: man entdeckt etwa Werke von August Lancedelli, Josef Karl Rädler und August Walla - allesamt Künstler, die an psychischen Erkrankungen litten bzw. deshalb in Behandlung waren. Aber auch die seelische Gesundheit als gesamtgesellschaftliches Thema wird aufgearbeitet, so werden etwa historische und moderne Therapieansätze vermittelt.
Neben dem Landesklinikum Mauer mit seiner Jugendstil-Architektur und seinem großen Park, gibt es auch weitere Projekte in der Region, die das Ausstellungsthema unterschiedlich aufgreifen: etwa den Birnenerlebnisweg in Oed-Öhling, wo man in Europas größtem Mostbirngarten mit 12 000 Bäumen die Ruhe und die Landschaft genießen kann, oder den Tierpark Haag, wo Kinder Vielfalt in der Natur spielerisch erleben können.
Im Schloss Ulmerfeld wird in einer Ausstellung rund um den Fluss Ybbs der Einfluss der Natur auf uns Menschen gezeigt. Im Raum der Stille in Haag und im Stift Seitenstetten soll man Stille erfahren und zu sich selbst finden können.
Der Film aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich lädt dazu ein, eigene Vorurteile abzubauen und zugleich genau hinzuschauen - auf die eigene mentale Gesundheit, auf Freunde und Familie und auf die vielfältigen Möglichkeiten, Kraft zu tanken und vorzusorgen.
Energie ist Leben: Sie hält warm, sie bringt Licht, sie treibt alles an. Wer die Energiequellen beherrscht, regiert die Welt. Wer kontrolliert die Produktion und den Verkauf der Energie? Durch Krisen und Kriege ist Energie zum knappen, kostbaren Gut geworden. Klar ist, dass fossile Brennstoffe ein Auslaufmodell sind. Doch was ist die Zukunft? Erneuerbare Energien oder doch Atomkraft? Regierungen weltweit setzen da auf unterschiedliche Lösungen. Neben den großen Fragen um die Sicherheit unserer Energieversorgung ist es von Bedeutung, wer die Energie an die Unternehmen und Haushalte in aller Welt liefert. Wird dabei auf private Initiative gesetzt, oder bleibt die kritische Infrastruktur rund um die Energie in staatlicher Hand? Was geschieht, wenn der Staat die Kontrolle über die Energieversorgung verliert? In Deutschland wurde zu Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine klar, dass die Politik auf das falsche Pferd gesetzt hatte, indem sie auf dauerhafte und billige Gas- und Erdöllieferungen aus Russland setzte. Plötzlich war unsicher, ob die Bevölkerung wohlbehalten durch den Winter kommen würde. Unternehmen mit extrem hohem Energieverbrauch, wie etwa die Stahlgiganten im Ruhrgebiet und damit letztlich die gesamte deutsche Wirtschaft, standen vor existenziellen Problemen. Wie ein Leben ohne geregelte Energieversorgung aussehen könnte, lässt sich im Libanon beobachten: Das Land hat weder eigene Energiequellen, noch gelingt der Regierung der verlässliche Import von Treibstoff und Strom. Die Folge: lange Schlangen vor den Tankstellen des Landes, regelmäßige Stromausfälle und Blackouts. Private Unternehmer übernehmen die Initiative und verkaufen mit enormen Profiten geschmuggelten Treibstoff an ihre Landsleute. Ein anderes Beispiel für eine gescheiterte Energiepolitik findet sich in Texas. Der Staat, eines der rohstoffreichsten Gebiete der USA, ist vom übrigen Stromnetz des Landes abgekoppelt und bildet eine weitgehend deregulierte "Insel". Als im Jahr 2021 ein Unwetter das Stromnetz zusammenbrechen ließ, führte dies zu einer Energiekrise in Texas mit fatalen Auswirkungen für viele Menschen. Hätte die Katastrophe verhindert werden können? Ist das privatisierte Stromnetz der Kern des Problems? Frankreich setzt traditionell auf Kernenergie, die gehört seit Ende des Zweiten Weltkrieges gewissermaßen zur nationalen Identität der Atommacht. Solange man die Gefahren, die potenziellen Folgekosten für Unfälle und Endlagerung nicht einberechnet, ist Atomkraft eine günstige und auf den ersten Blick saubere Alternative zu fossilen Brennstoffen. Der Bau der Anlagen erfordert hohe Investitionen, weshalb die Stromversorgung in Frankreich traditionell in staatlicher Hand liegt. Mittlerweile liegen die Probleme aber offen zutage: Fast die Hälfte aller französischen Atommeiler ist phasenweise wegen Altersschwäche stillgelegt, in den Sommermonaten ist wegen des Klimawandels häufig zu wenig Wasser in den Flüssen, weshalb viel zu wenig Kühlwasser zur Verfügung steht, was weitere Stilllegungen und steigende Strompreise zur Folge hat. Trotzdem setzt die französische Regierung konsequent auf den Bau neu entwickelter Reaktoren, die sich finanziell als Fass ohne Boden erweisen könnten. In Indien wird dagegen von der Regierung die Entwicklung weg von Kohle und hin zu Solar- und Windenergie vorangetrieben. Durch dezentrale Versorgung verspricht sie sich für die Bevölkerung eine Verbesserung der Lebensqualität. Ein anderer Vorreiter für erneuerbare Energien ist Marokko. Die Regierung setzt voll auf die Sonnenenergie und will durch ehrgeizige Großprojekte wie dem mitten in der Wüste erbauten Solarkraftwerk Noor langfristig zum global führenden Energieexporteur aufsteigen. In der vierteiligen Reihe "Geheime Weltmächte" gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Die beiden Gepardendamen im Opel-Zoo Kronberg sollen bald zusammen auf eine Anlage ziehen. Doch vorher müssen sie sich erst einmal aneinander gewöhnen und das Gehege wechseln. Kein ungefährlicher Job für die Pfleger Michael und Stefan, denn sie müssen auf die Anlage, während "Mara" noch draußen ist.
Ein älterer Koreaner will mit dem Reisepass einer anderen Person einreisen - ein Betrugsversuch! Die Beamten schicken den Mann noch am selben Nachmittag zurück nach Korea. Doch vorher befragen sie in eingehend und finden heraus, dass er noch Familie in Australien hat, die sich womöglich ebenfalls illegal im Land aufhalten.
Die Ruinen der französischen Kleinstadt Oradour-sur-Glane sind ein Mahnmal für die Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Was geschah hier im Juni 1944? Außerdem: Sealand ist ein selbsterklärtes Fürstentum vor der Ostküste Englands. Seit ihrer Gründung im Jahr 1967 hat die Mikronation eine bewegte Geschichte, in der sogar schon James Bond eine Rolle spielte. Und: Wie die Gefängnisinsel Alcatraz in den 70ern zum Symbol für die Rechte der indigenen Ureinwohner Amerikas wurde.
Siebe Vanhee vereint seine Kindheitshelden, Sean Villanueva O'Driscoll und Nico Favresse, für die erste freie Begehung einer legendären Big Wall in Patagonien, Argentinien.
Diebstähle von Mietwagen nehmen im Vereinigten Königreich immer mehr zu. Der ehemalige Polizist Neil Thomas und sein Team haben allein im letzten Jahr mehr als 180 unterschlagene Fahrzeuge sichergestellt. In dieser Folge machen die Experten Jagd auf einen Audi A5. Die Vollprofis suchen nach einem Bewegungsmuster, um den Pkw an einem geeigneten Ort abfangen zu können. Und Luxusautos verschwinden oft ins Ausland. So wie der Lamborghini eines Unternehmens, das Supersportwagen für besondere Anlässe verleiht. Der Tracker des Fahrzeugs sendete plötzlich aus Südostasien.
Ist es möglich, dass die mythischen irischen Erzählungen über die leuchtenden Wesen, die vom Himmel herabsteigen, tatsächlich auf Besuche von Außerirdischen in der Antike zurückgehen? Die Theoretiker der Prä-Astronautik gehen dieser Frage nach.
Steve Wood ist seit über zwanzig Jahren Gerichtsvollzieher in Bristol. Der Brite hat sich auf die Zwangsräumung von Gewerbeimmobilien spezialisiert und führt pro Woche bis zu fünfzig Aufträge aus. In dieser Folge trifft es den Pächter eines Eckladens in der Vorstadt Clifton. Der Mann hat beträchtliche Mietschulden in Höhe von umgerechnet 6000 Euro angehäuft, deshalb werden vor Ort die Schlösser ausgetauscht. Und sollte sich der säumige Kandidat anschließend gewaltsam Zugang zu dem Geschäft verschaffen, wäre dies eine Straftat.
Weiße Strände, tropische Hitze und eine außergewöhnliche Mission: über 15.000 Kilometer von Deutschland entfernt lebt der Kieler Trainer Lars Hopp seinen Fußball-Traum. Vom FC St. Pauli und dem VfB Lübeck nach Estland und Usbekistan bis in den Südpazifik, als Nationaltrainer von Vanuatu und Coach des Vanuatu United FC will der 49-Jährige den Inselstaat sportlich weiterentwickeln. Nach dem überraschenden Gewinn des Melanesien-Pokals sind die Hoffnungen groß - und Hopp arbeitet daran, aus dem Fußball-Underdog eine Erfolgsgeschichte zu machen.
Autor Boris Poscharsky hat Hopp mit einem Kamera-Team auf Vanuatu besucht, ihn und seine Familie begleitet, die für das Abenteuer ans andere Ende der Welt gezogen ist, und exklusive Einblicke in den Alltag zwischen Südsee-Idylle, Nationalmannschaft und Profi-Fußball gewonnen. Die Reportage begleitet zudem Hopp und das Team von Vanuatu United FC auf Auswärtsreisen nach Neuseeland und Australien - und zeigt, wie ein kleines Fußballland von großen Träumen lebt. Eine Sportclub-Story über Mut, Fernweh und die Kraft des Fußballs.
Der Kongo ist nach wie vor Rückzugsraum und Heimat für einige der wundersamsten Kreaturen unserer Erde. Tief im Inneren der dichten Urwälder leben unsere nächsten Verwandten: Drei der vier Menschenaffen-Arten beheimatet das Kongobecken. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt die Sendung spannende Einblicke in eine der geheimnisvollsten Regionen der Erde.
Lautes Trommeln hallt durch das Unterholz. Aus den Tiefen des Dschungels stürzt ein Silberrücken - Anführer einer Sippe Flachlandgorillas. Doch er wird seinem Ruf als Macho nicht gerecht: Liebevoll kümmert er sich um seine Familie. Zwei weitere, nahe Verwandte des Menschen leben im Kongobecken. Und ihre Evolution hat der Kongo-Fluss entscheidend geprägt: Während die Schimpansen nördlich des Flusses leben, gibt es Bonobos ausschließlich auf der Südseite. Eingeschlossen von den Wassermassen des Kongo entwickelten Bonobos ihre eigene Gesellschaftsform - eine ganz andere als die der Schimpansen: Während Schimpansen gewalttätig werden können, um Konflikte zu lösen, nutzen Bonobos stattdessen Sex! Erstmals vergleicht der Film das Sozialverhalten der drei großen Primaten des Kongos - mit überraschenden Ergebnissen!
Ein Film von Thomas Behrend.
Kristallklare Seen, schroffe Gipfel und urige Almen: Das Berchtesgadener Land zählt zu den beliebtesten Reisezielen Deutschlands.
Die Region lockt mit spektakulärer Naturkulisse, tief verwurzelten Bräuchen und besonderen Menschen - ein Sehnsuchtsort für viele, für manche neue Heimat.
Ob Klettersteig, Almleben oder Hüttenalltag: Die "ZDF.reportage: Urlaub im Berchtesgadener Land" begleitet Menschen, die in dieser einzigartigen Landschaft leben, arbeiten oder ihre Grenzen austesten.
So wie Niklas Thomas, der sich trotz fehlender Erfahrung an einen Klettersteig wagt: "Meine Klettererfahrung begrenzt sich auf Kindertage." Doch für den atemberaubenden Blick über den Königssee lohnt sich jede Anstrengung.
Für Veronika Veichtmeier ist das Berchtesgadener Land mehr als ein Urlaubsziel. Die 26-Jährige lebt einen Sommer lang als Sennerin auf einer Alm - ohne Handyempfang, dafür mit Kühen, Käse und klarer Bergluft. "Es ist nicht nur Kühe streicheln und in der Sonne liegen", sagt sie. "Die Magie ist wahnsinnig, das muss man alles aufsaugen."
Auch Oliver Hoeft hat seinen Platz in den Bergen gefunden - als Hüttenkoch im Kärlingerhaus auf 1600 Metern Höhe. Er kocht für 140 Gäste, während draußen der Helikopter Lebensmittel anliefert. "Wenn da vorne die Bongmaschine rattert, ist das wie Sport", sagt er und schwenkt die Käsespätzle.
Die Kapitänsmütze liegt neben ihr am Steuerrad. Da liegt sie immer, "weil dann läuft alles gut". Lena Barofke lenkt das Boot aus dem Hafen, die erste Fahrt des Tages. Als eine von wenigen Frauen fährt sie die berühmten Boote über den Königssee. Immer noch eine ziemliche Männerdomäne: "Skeptisch waren die sehr." Aber Lena hat sich gegenüber ihren Kollegen behauptet. Arbeiten mitten im Nationalpark, etwas Schöneres gibt es für sie nicht.
Tief unter der Erde beginnt der Tag für Bergmann Oliver Schwab mit einem Gebet. Dann geht es 300 Meter hinab in den Berg, wo er Salz abbaut - das weiße Gold. "Manche sagen, der Berg weiß Geschichten, bevor sie passieren", sagt er. Für ihn ist der Beruf Berufung und Tradition zugleich.
Die "ZDF.reportage" zeigt eindrucksvoll, wie eng Mensch und Natur im Berchtesgadener Land verbunden sind - und wie vielfältig das Leben in dieser besonderen Region sein kann.
Unser Konsumverhalten zerstört den Planeten - so einfach lässt sich das sagen. Aber obwohl die meisten Menschen das wissen, konsumieren alle weiter so, als ob es kein Morgen gäbe. Was also tun? Die Respekt-Reportage zeigt Lösungen, hin zu einem nachhaltigen Konsumverhalten.
Richard Taylors Kunden wurde ein ungewöhnlicher Gegenstand von einer Baustelle gestohlen. Der Rückholexperte soll eine mobile Dekontaminationsdusche ausfindig machen, die beispielsweise von Arbeitern genutzt wird, die Kontakt mit Asbest hatten. Richard versucht, das Diebesgut aufzuspüren, bevor der Akku des Trackers vollständig entladen ist. Und Bilal Ali hat in dieser Folge ein E-Bike im Wert von 3.000 Pfund im Visier. Das Fahrrad befindet sich nur wenige Kilometer von dem Ort entfernt, an dem es gestohlen wurde - in einer Sozialbausiedlung im Osten von London.
Gerade jagt auf der Insel ein aufregender Fund den nächsten, doch das Team befindet sich im Wettlauf gegen die Zeit: Bevor der Winter einbricht, müssen die Arbeiten beendet und das Camp muss verlassen werden.
Im Terrarium herrscht ein extrem geschäftiges Treiben. Denn nach reichlich vier Jahren Umbauphase soll es wiedereröffnet werden. Aber noch sieht es gar nicht danach aus. Stromkabel ragen lose aus den Wänden, Heizkörper liegen gestapelt neben riesigen Pflanzen, von Plastikfolien umhüllt. Sämtliche Wasserbecken sind trocken. Es sind kräftezehrende Tage, jede Stunde zählt. Für Elektriker, Maler, Gärtner, Heizungstechniker und Landschaftsgestalter und auch für Pfleger und Kuratoren.
Florian Brandt schippt Sand, nicht ins Gehege, sondern wieder raus. Zu fein, sagt er. Der gibt zu wenig Halt für die kleinen Afrikanischen Schildkröten, die hier bald einziehen sollen. Draußen steht ein Sack mit gröberem Substrat. Nebenan deckt Martina Hacker einen Teil der Madagaskaranlage mit Planen ab. Auch hier fehlen noch Bodengrund und Decke. Ein Aquarium neben der Alligatorenanlage steht leer, an den Vitrinen für Warane und Schlangen gibt es keine Schlösser. Und Heiko Schäfer ist auf der Suche nach geeigneten Pflanzen, in denen sich Pfeilgift- und Färberfrösche später gut verstecken sollen.
Das Haus aus dem Jahr 1913, ein historisches Kleinod, wurde schon mehrfach saniert. Diesmal äußerst gründlich. Bis auf zwei Innenanlagen und eine Außenmauer wurde alles abgerissen und von Grund auf modernisiert. Heizschläuche im Fußboden verlegt, die Dachkonstruktion wärmegedämmt, Nebelanlagen verbaut. Die künftigen Bewohner lieben es schön warm und feucht.
Noch sind die Tiere in rückwärtigen Anlagen untergebracht, aber Christian Patzer und Robin Neumann werden langsam unruhig, weil die Zeit so rennt. So ein Umzug erledigt sich nicht von selbst. Die seltenen Jamaika-Leguane, die frischgeschlüpften Komodowarane, die Krustenechsen und die giftige Blauen Bambusotter, Strahlenschildkröten, auch die Alligatoren - wer diese Tiere händeln will, braucht einen klaren Kopf und ein ruhiges Händchen.
Doch die Uhr tickt, unerbittlich. Und mit jedem Tag, der vergeht, rückt der Eröffnungstermin wieder ein Stück näher.
Heute wird das Raubkatzenfrühstück eine besonders blutige Angelegenheit. Aber vorerst streunen nur Pfleger Román und Elias durch das Gehege. Sie haben sich für Jaguar Yellow und seine Gefährtin Saba etwas ganz Besonderes einfallen lassen.
Nachwuchs bei den neuseeländischen Kea-Vögeln! Zwei nackte Küken aus dem Gelege im Inkubator sind bereits geschlüpft und werden von Kurator Matthias zum ersten Mal mit Hilfe der sogenannten "Zitzen-Spritzen-Spitze" gefüttert. Und auch das letzte Kea-Küken lässt nicht mehr lange auf sich warten.