In Österreich gibt es mehr als 50.000 Kilometer Wanderwege, die sich durch üppige Wälder, grüne Täler und charmante Dörfer erstrecken. Die unzähligen Wege und Hütten bilden seit über 150 Jahren das Rückgrat der alpinen Infrastruktur und sind gleichzeitig "Österreichs größter Sportplatz". Wer die Berge und das Wandern liebt, ist sich oft nicht bewusst, dass die Wege und Steige alles andere als naturgegeben sind. Wanderwege anzulegen, sie zu betreuen und zu pflegen ist viel Arbeit, die oft unsichtbar bleibt.
Oberhalb von Bludenz und des Klostertals lag beispielsweise der historische Hinterbirgweg über viele Jahre brach, erst vor kurzem wurde er wieder revitalisiert. Von Profis wie auch ehrenamtlichen Wegemachern, die sich dafür extra Urlaub nehmen. Man muss die Berge also schon lieben, um hier oben hart zu arbeiten. Gut gepflegte Wanderwege durch Täler und Almen regeln auch das friedliche Miteinander von Mountainbikern und Wanderern, so gelebt im Tiroler Wipptal.
Diese "Land der Berge"-Produktion blickt hinter die Kulissen des Alpenvereins, begleitet Wegewarte bei ihrer Arbeit und zeigt dabei vom Montafon über den Hochschwab in der Steiermark bis ins Tiroler Zillertal einige der schönsten Wanderregionen Österreichs.
Freundschaften, Paare und Zickenkrieg stehen dieses Mal im Mittelpunkt. Klingt ganz menschlich. Es geht aber um tierische Beziehungen.
Seit einem halben Jahr hat der Tierpark zwei neue Sumatra-Tiger: Harfan und seine zukünftige Partnerin Mayang. Noch leben die beiden getrennt, aber mit Blickkontakt. Nachwuchs ist jetzt schon Pflicht, denn es geht um nicht weniger als die Arterhaltung.
Mehr als Blickkontakte gibt es bei den Humboldt-Pinguinen. Die sind nach einer langen Nacht beim Betten machen und der Morgentoilette. Danach findet das Pinguinpaar Benny und Vierpunkt Zeit zum Schmusen.
Zickenkrieg bei den Serauen, einer japanischen Ziegenart. Sie sind eher Einzelgänger, aber seitdem Akita zu alt ist für Nachwuchs und Itzumi nun tragend ist, verstehen sich die früheren Freundinnen überhaupt nicht mehr. Nun sollen sie das Gehege tauschen, doch darauf hat Itzumi gar keine Lust!
Bei den Wasserschweinen gibt es unerwartet doppelten Nachwuchs und ein kompliziertes Familienkonstrukt: eine frühreife Tochter mit Nachwuchs, zwei Zuchtweibchen bald mit Nachwuchs und Männchen Felipe, Urheber des ganzen Kindersegens. Bleibt abzuwarten, wie es mit der Patchwork-Familie weitergeht.
Weitere Paargeschichten über Annäherungen, Dreiecksbeziehungen und eigensinnige Tiere werden in dieser Folge bei den Giraffen, Honigdachsen, Marabus, Hechtalligatoren und Katzenbären erzählt.
Die Wiener teilen den Prater in den "Wurstelprater" und den "grünen Prater". Die Grünlandschaft ist fast doppelt so groß wie der Central Park in New York und liegt dennoch zentral.
Heute gehört der grüne Prater Sportlern und Erholungssuchenden, die an sonnigen Wochenenden die zahlreichen Liegewiesen oder die Prater Hauptallee bevölkern. Die Liste der Sportarten, die zu sehen sind, ist lang.
Schwimmen, Leichtathletik, Fußball, Reiten, Traben, Galoppieren, Tennis, Golf, Hockey, Bowling, Skaten - nahezu alles wird ausgeübt.
In dieser ehemaligen Auenlandschaft wurden die Bären bereits vor Jahrhunderten vertrieben und das Rotwild vor 150 Jahren ausgerottet. Heute leben dort Füchse, Dachse und Schildkröten und lassen erahnen, wie artenreich der Prater einst war.
In der Zeit vor dem Volksaufstand 1848 wurden auf der Hauptallee auch Rennläufe mit Lakaien veranstaltet, die dann wegen ihrer menschenverachteten Ausbeutung verboten wurden. Gemütlicher ging es später beim jährlichen Blumenkorso zu. Die Kutschenfahrt bis zum Lusthaus und zurück galt dem traditionellen Prinzip des Praters: "Sehen und gesehen werden".
Ein praktisches Bindeglied zwischen dem Wurstelprater und dem grünen Prater ist die Liliputbahn: Eine aus England stammende, klein gebaute Lokomotive zieht die Fahrgäste durch eine blühende Natur, die den Urzustand der Praterlandschaft erahnen lässt.
Seit der Weltausstellung 1873 ist der Prater auch Stammplatz für weitflächige Ausstellungen. Die Rotunde war Zentrum, Mittel- und Höhepunkt aller dort auch später abgehaltenen Präsentationen. Nach dem verheerenden Brand des Kuppelbaus 1937 wurden an dieser Stelle die Bauten der Wiener Messe errichtet. Im 21. Jahrhundert prägt eine Messe-Anlage, nach modernsten internationalen Kriterien geplant und betrieben, den Nordteil des Praters. Als architektonisch sinnvolle Ergänzung der bebaubaren Zone des Praters fand aktuell auch die Wirtschaftsuniversität am Rand der grünen Lunge der Stadt ein neues Zuhause.
2016 feierte Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Praters. Zu diesem Anlass porträtierten Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwendigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters - diesmal die Grünlandschaft.
Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie!
Feuer, Bali, Dosenbier
23. Staffel
6. Folge
D 2024
44'
Die Geissens wandern zum balinesischen Neujahr durch den Dschungel in Ubud. Dort wohnen sie nicht nur der traditionellen "Ogoh Ogoh"-Exorzismus-Zeremonie der Einheimischen bei, sondern stellen sich einer ganz neuen Dschungelprüfung.
In Großbritannien werden jedes Jahr mehrere Millionen Pfund ausgegeben, um Wohnwagen von illegalen Campingplätzen zu entfernen. Für manche Kommunen haben sich die Kosten in den letzten vier Jahren fast verdoppelt. Auch an öffentlichen Plätzen stellen die sogenannten "Irish Traveller" mitunter ein Problem dar, deshalb rücken Paul Bohill und Steve Pinner in Birmingham erneut zum Einsatz aus. In der Londoner Innenstadt versucht sich ein säumiger Juwelier unterdessen, mit einem neuen Firmennamen aus der Affäre zu ziehen.
Andreas Schubert freut sich auf ein großartiges Wochenende, denn beim Nog-Harder-Truck-Festival in der Nähe von Utrecht trifft er auf Kollegen aus ganz Europa. Tonnenschwere Lkws und ausgelassene Stimmung: Der bayerische Fahrer und Spediteur ist in Holland schon zum sechsten Mal dabei. Marten Nottelmann ist dagegen wegen einer Operation ans Bett gefesselt. Sein Vater Otto springt ein und transportiert die 15-Tonnen-Ladung nach Luxemburg. Asphalt-Cowboy Florian Steinhäuser bricht derweil Richtung Irland auf. Die Tour wird zum einmaligen Erlebnis.
Mit Gunter Gabriel, Daniel Schewe, Mike Cohnen, Andreas Schubert
Prostitution galt in der DDR als Krankheit des Kapitalismus, seit 1968 war sie verboten. Doch der Staat duldete sie, auch weil sie Teil des Spitzelsystems der Stasi war. Für die DDR bedeutete die Prostitution ein Dilemma: Einerseits widersprach sie den Idealen des Sozialismus - einer Gesellschaft ohne Ausbeutung -, andererseits brachte sie Westgeld ins Land und ermöglichte das Aushorchen von Ausländern und der eigenen Bevölkerung. Nach Kriegsende war offene Prostitution in der Sowjetischen Besatzungszone sowie in der aus ihr hervorgegangenen DDR zunächst noch möglich. Doch diese Praxis widersprach den Theorien der marxistischen Vordenker und auch dem sozialistischen Frauenbild. Besonders zwei Umstände beförderten die Überlegungen der SED für ein gesetzliches Verbot 1968: die besorgniserregende Verbreitung von Geschlechtskrankheiten und das Bestreben der Staatsführung, möglichst alle Bürger des Landes für produktive Arbeit einzusetzen. Wie ging es nach dem Verbot von 1968 weiter? Einerseits verfolgten Polizei, Staatssicherheit und Justiz Prostitution und Zuhälterei. Andererseits erkannten die staatlichen Stellen auch das Potenzial, die Frauen zwar zu kriminalisieren, sie aber, statt sie zu Gefängnisstrafen zu verurteilen, zu Spitzeldiensten im persönlichen Umfeld zu erpressen. Frauen wurden als sogenannte Honigfallen mit Feindkontakt eingesetzt, um Männer aus dem Westen auszuspionieren. Prostitution in der DDR war mit ihrem Verbot aber nicht verschwunden. Sie war nur nicht so offen sichtbar. Ihre Ausprägungen reichten vom Straßenstrich, wo sexuelle Handlungen für Ostgeld angeboten wurden, bis zur staatlich geduldeten oder gar geförderten Prostitution gegen Westgeld mit teilweise astronomischen Einkommensmöglichkeiten.
Ohne Vulkane gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie sorgen für ausreichend Wärme, fruchtbare Böden und gestalten als Architekten die Oberfläche unseres Planeten immer wieder neu. Unzählige Tierarten sind von den Feuerbergen abhängig. In Tansania schuf der "Ol Doinyo Lengai" den Natronsee, Nistplatz für Millionen Zwergflamingos. Auf den Galapagosinseln klettern weibliche Landleguane in den Krater des "La Cumbre", um dort ihre Eier abzulegen. Die erste Episode der Reihe "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie tiefgreifend Vulkane Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde nehmen. Die Feuerberge spielen bis heute eine zentrale Rolle bei der Entstehung neuer Arten. Sie erschaffen beispielsweise neues Land, indem sie Magma aus dem Inneren der Erde auftürmen und in den Weiten der Ozeane neue Inseln erschaffen. Solche Vulkaninseln machen nur fünf Prozent der gesamten Landmasse aus, beherbergen aber fast 25 Prozent aller Arten. Die neueste Spezies weltweit ist der bluttrinkende Vampirfink. Ohne ausreichend pflanzliche Nahrung auf einer Vulkaninsel gestrandet, verwandelte sich der einstige Körnerfresser zum Dracula unter den Vögeln. Wenn Vulkaninseln vom unterseeischen Magmafluss abgeschnitten werden, tragen die Erosionskräfte von Wind und Meer sie wieder ab - so entstehen Atolle. Eines der größten ist Aldabra im Indischen Ozean. Dort sind Riesenschildkröten zu Hause, die auf ihrem Eiland zwar gut geschützt vor Feinden leben, aber durch den kontinuierlichen Verlust ihres Lebensraums zunehmend unter Druck geraten. Nahrung gibt es zwar noch genug für die stattlichen Pflanzenfresser, aber weil immer weniger Bäume auf den schwindenden Inselresten wachsen können, fehlt zunehmend der Schatten. Er bewahrt die Reptilien davor, in ihren Panzern gekocht zu werden. Doch Vulkane bauen nicht nur Land auf, sie erwärmen es auch und ermöglichen Leben an Orten, an denen es sonst viel zu kalt für das Leben wäre. Die Bären von Kamtschatka sind nach ihrem Winterschlaf auf das frische Gras im Frühling angewiesen, das im Tal der Geysire nur deshalb sprießen kann, weil es von den heißen Fontänen gleichzeitig gewärmt und gedüngt wird. Trotz all ihrer Leben spendenden Eigenschaften sind Vulkane auch gefährlich. Mindestens fünf Mal haben sie in der Erdgeschichte Massensterben verursacht. Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre führte zu tiefgreifendem Klimawandel, an den sich die allermeisten Arten nicht anpassen konnten. Heute ist es der Mensch, der durch ein Zuviel von CO2 das nächste Massensterben provozieren könnte.
An der Spitze der künstlichen Insel The Palm Jumeirah ist eine eindrucksvolle Touristen-Attraktion Dubais zu finden: der Wasserthemenpark Aquaventure. Er galt schon bislang als größter seiner Art im Mittleren Osten, nun ist er um ein Drittel vergrößert worden. Innerhalb von zwölf Monaten ergänzte man ein 5,5 Hektar großes Rutschen-Paradies. Dazu entsteht ein neuer Parkteil mit einem 34 Meter hohen Rutschenturm. Die Reportage begleitet die Bauarbeiten und die Eröffnung des Freizeitparks.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Amerika im Bereich der industriellen Innovationen weltweit führend. Die Nation wurde von einer technologischen Revolution ergriffen, die deren Lebensstil für immer veränderte. Die Folge beginnt mit der Eröffnung des "Indy 500" und zeigt, wie sich das Leben und die Geschäfte dreier Familien in über 70 Jahren amerikanischer Industrialisierung veränderten. Henry Ford, Harvey Firestone und Thomas Edison wurden zu internationalen Berühmtheiten und zu Amerikas Industriegiganten, deren Geschichte nun erstmals in Farbe gezeigt wird.
Hannah will ihre Freundschaft zu Anne nicht aufgeben und plant ein großes Versöhnungsessen, um nach Monaten ohne Kontakt an die alten Zeiten anzuknüpfen. Endlich haben die beiden die Gelegenheit, sich auszusprechen. Doch Anne bringt eine überraschende Neuigkeit mit, die die Beziehung auf eine neue Probe stellt.
Viktoria hat derweil andere Sorgen: Ihre Dackelhündin Frieda kämpft nach der Geburt ihrer Welpen mit Komplikationen. Zusätzlich muss Viktoria die Kühe auf eine andere Weide treiben. Kein leichter Job, bei dem sich aber auch ihr dreijähriger Sohn Leo als große Hilfe erweist.
Luna erreicht mit ihren Pferden und ihrem Hund endlich ihr Ziel im Südschwarzwald. Während die Tiere die Weide genießen, richtet sie sich in der Werkstatt ein. Doch schon kommen Zweifel auf: Ist dies wirklich das Zuhause, das sie sich wünscht? Daniel hingegen möchte in Franken endlich richtig ankommen und unternimmt den nächsten Schritt, um Teil der Dorfgemeinschaft zu werden. Zusammen mit einem Dorfbewohner geht er in den Wald, um Holz zu machen - eine gefährliche Aufgabe für einen Laien, die ihm jedoch hilft, sich im neuen Umfeld zu integrieren. Einblicke in das Leben zwischen Freundschaft, Neuanfang und der Suche nach einem festen Platz.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Live from Doha, Qatar, CNN Creators follows a team of digital-native storytellers as they navigate the stories that matter most, with a focus on tech, art, culture, sport, and social trends.
Seit Jahrhunderten greifen Menschen auf Naturheilverfahren zurück, um gesund und heil werden zu können. War die Kräuterheilkunde lange vor allem in Klostergärten beheimatet, widmet sich heute auch die moderne Medizin der Erforschung von Pflanzenstoffen. Die Dokumentation von Andrea Eder fragt nach der Bedeutung von Pflanzen, nach dem Unterschied zwischen Heil und Gesundheit.
Die DDR sei "ein sauberer Staat", so Staatschef Erich Honecker. Was nicht in dieses offizielle Bild passte, wurde totgeschwiegen - wie Prostitution, Alkoholismus und Drogenmissbrauch. So prangerte man Prostitution als Problem kapitalistischer Gesellschaften an, das im Sozialismus überwunden sei. Alkohol und Drogen galten ebenso als auszurottende "Überbleibsel des Kapitalismus". Tatsächlich aber wurde in der DDR ordentlich gesoffen. Auch das "älteste Gewerbe der Welt" florierte - in Interhotels in Rostock und Ostberlin, vor allem aber zu Messezeiten in Leipzig. Hier mischte sogar die Staatssicherheit als Zuhälter der käuflichen Liebe mit, um die Gäste aus dem Westen abzuschöpfen. Fortschrittlich gab sich die DDR dagegen beim Thema Homosexualität. Der Paragraf 175, der Liebe unter Männern unter Strafe stellte, wurde in der DDR bereits 1968 abgeschafft - im Westen verschwand er erst 1994. Doch die Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben existierte nur auf dem Papier. Sie passten nicht ins offizielle Bild des "sozialistischen Menschen", ebenso wenig wie Punks, die es ab Anfang der 1980er-Jahre auch in der DDR gab. Ihre No-Future-Attitüde konterkarierte das offizielle Bild einer strahlenden sozialistischen Zukunft. Sie mussten mit Zwangsmaßnahmen des Staates rechnen. Seit seiner Gründung stand der Arbeiter- und Bauernstaat auch Religionen kritisch gegenüber. Der Handlungsspielraum der Kirchen wurde immer weiter eingeschränkt. Mitte der 1980er-Jahre konnte dann ausgerechnet die in den USA beheimatete Religionsgemeinschaft der Mormonen in der DDR Fuß fassen und einen Tempel errichten, den ersten in einem sozialistischen Land.
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
Ozeane sind die größten Ökosysteme der Erde, sie bedecken zwei Drittel der Oberfläche unserer Welt und stellen die Hälfte des Sauerstoffs in unserer Atmosphäre zur Verfügung. Man nimmt an, dass sie rund 80 Prozent allen Lebens auf dem Planeten beherbergen. Fast drei Milliarden Menschen sind von ihnen als primärer Nahrungsquelle abhängig. Das alles wäre nicht möglich ohne die Kräfte, die die Wassermassen in Bewegung halten. Alles Leben in den Ozeanen hängt von der kontinuierlichen Bewegung ab. Die Strömungen transportieren lebenswichtige Nährstoffe aus der Tiefsee an die Oberfläche, wo sie vor allem das Phytoplankton ernähren. Diese pflanzlichen Mikroorganismen nehmen wie die großen Landpflanzen enorme Mengen CO2 auf, produzieren Zucker und ganz nebenbei Sauerstoff. Damit verbessern sie nicht nur die Zusammensetzung der Atmosphäre, sondern stehen auch am Beginn jeder Nahrungskette in den Weltmeeren. Stoßen die großen Strömungen auf Land, laden sie dort ihre Nährstoffe ab. Die Küstenregionen unseres Planeten gehören zu den produktivsten Teilen der Meere. So befindet sich vor dem Galapagos-Archipel beispielsweise ein gut gedüngter Meeresboden. Dort wachsen so viele Algen und Tang, dass es sich sogar für ein Reptil lohnt, unter Wasser zu weiden. Die Meerechsen sind ausdauernde Taucher. Gut eine halbe Stunde können sie es mit einem einzigen Atemzug unter Wasser aushalten. Dann allerdings müssen sie sich wieder in der Sonne aufwärmen. Eine andere Bewegung, die die Küstenregionen prägt, ist die Brandungswelle. Sie entsteht meist weit entfernt auf dem offenen Ozean, wenn Wind über die Wasseroberfläche streift. Manche Wellen legen Tausende von Kilometern zurück, bevor sie auf eine Küste treffen. Für einige Raubfische wie Schwarzspitzen-Riffhaie und Stachelmakrelen bieten Brandungswellen ideale Jagdgründe. Kleinere Fischarten halten sich in ihnen versteckt und sind oft nur zu fassen, wenn sich die großen Räuber zusammentun. Massive Brandungswellen können Feinde abwehren, wenn man auf einer einsamen Felsinsel wohnt. Sowohl Meerechsen als auch Felsenpinguine haben sich zu kraftvollen Kletterkünstlern entwickelt, um die tägliche, anstrengende Pendelei zwischen Meer und Klippen trotz der Brandung zu schaffen. Außerdem werden die Ozeane von einer außerirdischen Kraft angetrieben - der Anziehungskraft des Mondes. Zweimal am Tag bewegen Ebbe und Flut die Wassermassen der Ozeane und schaffen so völlig neue Lebensräume in der Gezeitenzone. In Norwegen beispielsweise werden die Wassermassen durch einen Engpass gedrückt. Das schnell fließende Wasser bietet perfekte Voraussetzungen für Muscheln, die ihre Nahrung aus dem Wasser filtern. Die Muscheln sind wiederum das Leibgericht der Eiderenten. Und die müssen die Leckerbissen mit niemandem teilen. Denn nur die Enten schaffen es, in den rasenden Fluten Kurs zu halten und zu den Muschelbänken zu tauchen. Eher sanfte Gezeiten, wie beispielsweise rund um die Bahamas, bieten ideale Voraussetzungen für Zitronenhaie, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Die weiblichen Haie können bei Flut nahe an die gefluteten Mangrovenwälder heranschwimmen. Sobald die Jungen geboren wurden, flüchten sie sich in das dichte Wurzelnetzwerk der Mangroven, wo sie sicher aufwachsen können.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie!
Dat Wasser vun Bali es joot
23. Staffel
7. Folge
D 2024
45'
Carmen hat einen Traum: Ein Wasserheiler soll all ihre Probleme eliminieren. Mit im Gepäck hat sie ihre Familie. Womit die Familienchefin nicht rechnet - sie muss ihre Haare komplett nass machen. Eine schwere Entscheidung für Carmen.
Piet Hackmann veranstaltet mit seinen Kumpels ein Truckertreffen. Anschließend werden für die nächste Tour Schnitzel auf den Hänger geladen. Dabei muss Lehrling Steffen tatkräftig mit anpacken. Asphalt-Cowboy Florian Steinhäuser kämpft sich unterdessen auf der britischen Insel durch das Verkehrschaos in Dublin. So laut und verrückt hatte sich der Rheinländer die irische Hauptstadt nicht vorgestellt. Steffen Müller nimmt in dieser Folge Kurs auf Paris. Der Kühlwagenfahrer lädt auf dem Großmarkt in Frankreich Lebensmittel für die süddeutsche Edelgastronomie.
Mit Gunter Gabriel, Daniel Schewe, Mike Cohnen, Andreas Schubert
Gehören die Wertgegenstände im Haus dem Schuldner oder seinen Eltern, wie der Mann behauptet? Diesen Sachverhalt können Stewart McCracken und Elmore Victor in Blackpool nicht eindeutig aufklären, deshalb geben die Gerichtsvollzieher dem selbstständigen Stuckateur 24 Stunden Zeit, um den fälligen Betrag von 6600 Pfund zu begleichen. In London hat der britische High Court ebenfalls ein eindeutiges Urteil gefällt: Die Tochter eines verstorbenen Hauseigentümers muss ihr Heim verlassen, weil die Immobilie versteigert wird.
Im Jahr 1766 ließ der reformfreudige Kaiser Joseph II. die Tore des höfischen Jagdgebietes für das Volk öffnen. Sogleich entstanden um den Eingangsbereich Gaststätten: der "Wurstelprater".
Es ist jener Teil, in dem sich die Wiener in der traditionsreichen Hochschaubahn amüsieren oder "Stelze" und "Langos" verzehren: Eisbein und ein Fladen aus Hefeteig, eine Spezialität aus Ungarn. Heute funktioniert alles hochtechnisch, Sicherheit hat Priorität.
Und die Praterbetriebe bemühen sich um Veranstaltungen, die den Prater im traditionellen Sinne beleben sollen. So wurde im Jubiläumsjahr 2016 beispielsweise der Blumenkorso zu neuem Leben erweckt. Eine Sonderausstellung im Wien Museum veranschaulichte die reiche Geschichte des Praters, mit besonderem Fokus auf den Vergnüglichkeiten der letzten 250 Jahre.
Regisseur Ronald P. Vaughan findet: "Es gibt keine lustvollere Art, die Geschichte von Wien zu erleben, als über den Prater."
2016 feierte Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Praters. Zu diesem Anlass porträtierten Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwendigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters, diesmal die Grünlandschaft.
Nach zunächst eher bescheidenen Anfängen wurde Hollywood bald zu einer weltweit führenden Multimilliarden-Dollar Industrie, die für Glanz, Glamour, Geld und Ruhm steht. Machtvolle Filmstudio-Mogule kontrollierten die Geschäfte, und Stars wurden so zu globalen Ikonen. Hollywoods Kraft und Einfluss wuchsen stetig, doch erhoben sich auch kritische Stimmen, die Hollywood als unmoralisch und zersetzend bezeichneten. Zudem focht das Fernsehen dessen Monopolstellung an. Doch Hollywood blieb standhaft, es passte sich an, entwickelte sich und blieb Amerikas Traumfabrik.
Im Norden gibt es über 50.000 Bauernhöfe und mindestens genauso viele Geschichten. Die NDR Reportagereihe "Hofgeschichten" begleitet ganz verschiedene Landwirtinnen und Landwirte aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg in ihrem spannenden Alltag.
Im Allgäu entsteht wird auf einer Fläche von 184 Hektar ein gigantischer Ferienpark errichtet. In tausend Ferienhäusern sollen zukünftig rund 5.000 Gäste ihren Urlaub verbringen können. Doch bis zur Eröffnung der Anlage am Fuße der Alpen ist es noch ein weiter Weg: 1.100 Bauarbeiter, Installateure und Techniker schuften für eine pünktliche Fertigstellung. Am Schluss fehlt das Dach einer Riesenrutsche und der TÜV prüft die Park-Attraktionen - wird das Feriendomizil dennoch rechtzeitig fertig?
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Mark hilft einem Paar beim Bau seines neuen Holzhauses in Schottland. Mostafa und Sarah lassen sich auf dem Lande südlich von Edinburgh nieder, wo Mostafa sein eigenes Unternehmen betreibt, in dem sie beide arbeiten. Angesichts des knappen Budgets und der steigenden Materialkosten beschließen sie mutig, einen Großteil der handwerklichen Bauarbeiten selbst zu übernehmen und mit ihrem kleinen Sohn in einem Wohnwagen auf dem Grundstück zu leben.
Mit Gilles Karolyi, Stefan Naas, Nina Goldberg, Arne Obermeyer, Christian Wunderlich, Volker Niederfahrenhorst
Auch Hütten können Denkmäler sein. Obwohl sie meist einfach und zweckmäßig sind, prägen sie dennoch Landschaft und Kultur. Das Spektrum ist groß und reicht von der Alm- und Jagdhütte bis zur hochalpinen Berghütte. Selbst auf der hochalpinen Berghütte haben sich die Zeiten geändert: Was früher beispielsweise eine rettende Schutzhütte war, ist heute oft ein gefahrlos zu erreichendes Ausflugsziel geworden. Dabei haben sich auch die Erwartungen der Gäste gewandelt. Heute wünscht mancher Wandersmann eher ein schickes Alpenhotel als ein spartanisches Matratzenlager. Sybille Krafft ist mit ihrem Team in die österreichische und bayerische Bergwelt vorgedrungen und hat sich mit Hüttenwirten, Almbauern und Sennerinnen über die Geschichte ihrer Gebäude unterhalten. Ob im Allgäu, im Ötztal oder in der Jachenau - die denkmalgerechte Nutzung einer historischen Hütte ist für alle eine besondere Herausforderung. (2018)
Montréal dreht auf: Madars Apse taucht mit Alexis Lacroix und Ryan Decenzo in die lokale Skateszene ein, bevor die Dime Glory Challenge im puren Chaos eskaliert.
"ATV - Die Reportage" präsentiert ein faszinierendes Panorama des kreativen Umgangs mit Finanzen in Zeiten steigender Energiepreise und Inflation. Echte Spar- und Schnorrkünstler werden vorgestellt, die mit erfinderischen Strategien den finanziellen Herausforderungen des Alltags trotzen.
Motto in Kiel: It´s a match! Finde den perfekten Schuh zu deiner neuen Tasche!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Ein Villenviertel in Berlin-Pankow, die Politbüro-Siedlung in Wandlitz oder das Jagdschloss Hubertusstock: Von Anfang an schottete sich die Führungselite der DDR von der eigenen Bevölkerung ab. An diesen geheimen Orten der Macht wurde Politik gemacht - in informellen Zirkeln der Parteiführung, verborgen vor den Augen der DDR-Öffentlichkeit. Der Herbst 1989 setzte dem ein Ende, doch die ehemaligen Schaltzentralen der Macht bergen bis heute Geheimnisse. Schon 1949 hatte die SED-Führung ein Villenviertel in Berlin-Pankow, das die sowjetische Besatzungsmacht zum Sperrgebiet erklärt hatte, als geschlossene Wohnsiedlung für die Spitzenfunktionäre übernommen. Die Besitzer der Häuser wurden enteignet. Als es den Funktionären nach dem Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 im sogenannten Städtchen auf Dauer zu unsicher schien, begann der Bau einer abgeriegelten Siedlung bei Wandlitz nördlich von Berlin. Dort lebten die gut 20 Politbüro-Mitglieder mit ihren Familien ab 1960, weit weg vom Alltag der DDR-Bevölkerung, umgeben von mehr als 600 Angestellten und im Genuss einer "Sonderversorgung" - Westwaren inklusive. Auch die Ablösung des langjährigen Staats- und Parteichefs Walter Ulbricht betrieb der designierte "Kronprinz" Erich Honecker an einem verborgenen Ort. Ende April 1971 begab sich Honecker mit bewaffnetem Begleitschutz in Ulbrichts Feriendomizil Döllnsee und legte seinem langjährigen Förderer ein vorformuliertes Rücktrittsgesuch vor. Die Telefonleitungen hatte er vorsorglich kappen lassen. Bei Jagdausflügen mit Kremlchef Leonid Breschnew in der Schorfheide, einem Waldgebiet bei Berlin, hatte er zuvor die Zustimmung zum Machtwechsel erlangt. Ulbricht blieb keine Wahl: Er musste dem Rücktritt "aus Altersgründen" zustimmen. 18 Jahre später, 1989, war es dann Honecker, der sich in Döllnsee von einer Operation erholte und nicht wahrhaben wollte, wie sich die Lage im Land immer mehr zuspitzte.
Nordamerika - ein Kontinent zwischen Eis und Feuer. Die natürlichen Bedingungen bestimmen seit jeher Leben und Kultur seiner Bewohner. Der polare Norden bildet die Wiege der nordamerikanischen Zivilisationen. Hier, wo sich die ersten Amerikaner niederlassen, sind die Bedingungen mit bis zu minus 50 Grad so hart, dass sich nur eine kleine Inuit-Bevölkerung behaupten kann. Die Landschaft und das Leben im Süden prägen Vulkane. Es ist die Region, in der die zweite Einwanderungswelle eine indigene amerikanische Zivilisation schafft. Im Laufe der Geschichte erweisen sich die Vulkane als Fluch und Segen zugleich. Ihre fruchtbare Asche sorgt für ertragreiche Böden und ermöglicht so die Landwirtschaft, aber allzu häufig offenbaren sie auch ihren zerstörerischen Charakter und lösen Naturkatastrophen aus. Der Mittlere Westen von Nordamerika ist das Filetstückchen des Kontinents. Es ist vor allem der Gunstraum zwischen Appalachen und Rocky Mountains, gepaart mit dem schier unendlichen Ressourcenreichtum und einer günstigen, natürlichen Infrastruktur, die es den USA ermöglicht, in kürzester Zeit wirtschaftlich an die Weltspitze aufzusteigen und Kulturen aller anderen Kontinente mitzuprägen. In den Südstaaten bietet die Natur ideale Bedingungen für den Anbau von Tabak, Reis und Baumwolle - allerdings auch für Krankheiten übertragende Insekten. Afrikanische Sklaven erweisen sich tragischerweise als widerstandsfähige Arbeiter in diesem heißen und feuchten Klima. Die Trennung zwischen den Rassen hat ihre Wurzeln in dieser Zeit und prägt bis heute die Alltagskultur in den USA.
Behindert sein und ein Start-up gründen? Für Jona Reckers war das kein Widerspruch - im Gegenteil. Er ist das Risiko bewusst eingegangen und hat seinen Traumjob gefunden.
Nach einem Unfall ist Jona Reckers auf den Rollstuhl angewiesen. Immer wieder erlebt er, wie mühsam es ist, notwendige Hilfsmittel und finanzielle Unterstützung bewilligt zu bekommen.
Genau aus diesen frustrierenden Erfahrungen mit der Bürokratie entsteht schließlich seine Geschäftsidee. Jona Reckers ist erst 17, als ihn ein einziger unbedachter Moment aus seinem gewohnten Leben reißt. Er läuft mit Freunden über einen Güterbahnhof, als er einem vorbeifahrenden Zug zu nahekommt. Dabei wird er von einem sogenannten Lichtbogen getroffen - einer extrem heißen elektrischen Entladung, bei der Strom durch die Luft überspringt.
Die enorme Hitze und Energie schleudern ihn zu Boden. Jona erleidet schwerste Verbrennungen, schwebt in Lebensgefahr und wird ins künstliche Koma versetzt. Als er wieder aufwacht, ist nichts mehr wie zuvor: Er ist querschnittsgelähmt. "Mein erster Gedanke war: Jetzt ist alles vorbei." Doch Jona sieht auch das Positive. "Ich habe eine zweite Chance bekommen und aus der will ich das Beste machen."
In einem Rehazentrum lernt er Ray Baafi kennen, der ist ähnlich wie Jona nach einem schweren Unfall querschnittsgelähmt. Auch er muss sich als Neu-Rollstuhlfahrer durch den Antragsdschungel kämpfen und das in einer Zeit, in der man eigentlich alle Kraft für seine neue Lebenssituation braucht. Aus diesen Erfahrungen entsteht eine gemeinsame Idee: das Start-up HelpYuu.
Jona Reckers und Ray Baafi beraten Menschen mit Pflegegrad 2 bis 5 zu ihren Ansprüchen auf finanzielle Leistungen und notwendige Hilfsmittel. Darüber hinaus begleiten sie ihre Kundinnen und Kunden durch den gesamten Antragsprozess. Teile dieser Unterstützung werden inzwischen sogar von Pflegekassen übernommen.
Zwei Jahre nach der Gründung hat sich HelpYuu etabliert. Für Jona Reckers steht fest, dass er seinen beruflichen Weg gefunden hat: "Ich mache jetzt eine Arbeit, die mich erfüllt. Ich kann Menschen helfen, die in der gleichen Situation sind wie ich." Ursprünglich wollte er Betriebswirtschaft studieren, doch zugunsten seines Unternehmens hat er das Studium aufgegeben - und damit bewusst den Schritt in ein erfüllendes Berufsleben gemacht.
Weitere Informationen sind zu finden unter www.einfachmensch.zdf.de.
Die Sendereihe entsteht in Kooperation mit der "Aktion Mensch" und ist mit Untertitelung, Gebärdensprache und Audiodeskription verfügbar.
Lucie Krueger soll ihren Onkel erstochen haben. Wollte sie auf diese Weise an das Geld des bekannten Malers gelangen? Zum Streit zwischen den Verwandten war es gekommen, weil der vermögende Onkel sich geweigert hatte, Lucies kranke Mutter finanziell zu unterstützen ...
Aufgewachsen auf einem Bauernhof, mit Ställen und Feldern als Abenteuerspielplatz, einem Leben in der Natur und Tieren als Spielgefährten. Das hört sich nach einer "Bilderbuch-Kindheit" an.
Die Kinder vom Bauernhof von damals sind heute erwachsen und erinnern sich nicht nur an glückliche Stunden beim Spielen und Toben. Sie erzählen auch von den Sorgen der Familien und der körperlich schweren Arbeit. Damals war es selbstverständlich, dass auch die Kinder bei der Hofarbeit halfen, Kartoffeln sortieren, Hühner füttern, Vieh treiben. Manchmal gingen sie auch mit zum Melken. Meist übernahmen das jedoch die Eltern, denn diese Arbeit konnte gefährlich werden. Früher hatten die Kühe noch Hörner, dadurch sind immer Leute bei der Stallarbeit verletzt worden.
Auch die Probleme der Eltern bekamen die Kinder mit. Lohnte sich die schwere Arbeit? Konnte der Hof erhalten werden? Die Industrialisierung der Landwirtschaft setzte besonders kleinen Betrieben zu. Kleinbauern oder Nebenerwerbslandwirte gaben auf. Das "Höfesterben" wurde zum Schlagwort und zog sich durch die Jahrzehnte.
NDR Autorin Kati Grünig trifft Bauernhofkinder von damals, taucht mit ihnen noch einmal in die Zeit ein, in der die Kühe noch glücklich schienen und viele kleine Höfe den Norden prägten.
Zusammen mit ihren Protagonisten vollzieht sie den Wandel in der Landwirtschaft, ob auf dem flachen Land oder auf einer Hallig, und trifft Menschen, die den Norden bis heute prägen, auch wenn sie selber keinen Hof mehr haben.
Denn viele sind der Landwirtschaft auch ohne eigenen Betrieb bis heute verbunden: als Berater bei der Hofübergabe, als Trainer für den entspannten Umgang mit Kühen oder als Schützer und Retter alter Rinderrassen. Hans-Jürgen Hesse vom Archedorf Steinlah in Niedersachsen beispielsweise will das Harzer Rote Höhenvieh vor dem Aussterben bewahren.
Eines haben sie alle gemein: Der Hof ihrer Kindheit bestimmt ihr Leben. Diese Erkenntnis bringt auch Imke Edebohls aus Grasberg bei Bremen, seit vielen Jahren landwirtschaftliche Unternehmensberaterin, in ihre Beratungen ein.
Im 19. Jahrhundert bauten die Briten in ihrer damaligen Kolonie Ceylon die Eisenbahn als Transportbahn, um Tee vom Hochland zum Hafen nach Colombo zu bringen. Heute nutzen hauptsächlich Einheimische und Touristen die sogenannte Main Line. Diese Strecke gilt als "eine der malerischsten in ganz Asien" und ist der Höhepunkt einer jeden Bahnreise in Sri Lanka.
Die Fahrt führt von der Hauptstadt Colombo hinauf ins Hochland nach Ella. Die Zuschauer machen Halt in einem der größten Elefantenwaisenhäuser und schauen den Dickhäutern beim Baden zu. In der ehemaligen Hauptstadt des singhalesischen Königreiches Kandy besuchen die Zuschauer den berühmten Zahntempel - er soll den linken oberen Eckzahn Buddhas beherbergen.
Der Zug schraubt sich nun durch riesige Teeplantagen das Hochland hinauf. Die Zuschauer beobachten Teepflückerinnen bei ihrer anstrengenden Arbeit und erfahren in einer der zahllosen Teefabriken, woher das gute Aroma kommt. Auf einer Höhe von fast 1.900 Metern besucht das Filmteam "little England", die Hill Station Nuwara Eliya ist die höchste Stadt Sri Lankas mit entsprechend angenehmen Temperaturen. Eine Pferderennbahn und der feinste Golfclub Sri Lankas lassen hier die alte Kolonialzeit wiederauferstehen.
Wem die Strapazen in dieser Höhe nicht so gut bekommen, kann sich am Endpunkt der Reise in Ella durch den Besuch eines Spas wieder aufpäppeln lassen.
In der Sendung "Normal" geht es vor allem um Menschen mit Handicap und ihren Alltag. Anhand von Interviews oder Magazin-Beiträgen wird ein Einblick gewährt. So war zum Beispiel unter anderem die Inklusion am Arbeitsplatz Thema genauso wie die Reise eines Globetrotters im Rollstuhl.
Madars Apse, Bam Margera und Jamie Thomas folgen den Dern Brothers von Florida bis Kalifornien: eine wilde Skate-Mission über YouTube-Ruhm, Chaos und Szene-Impact.
Am Paraná-Fluss im Norden Argentiniens werden zahllose Fischer gewaltsam von unbekannten Kreaturen ins Wasser gezogen - manche von ihnen kommen nie wieder an die Oberfläche. Cyril wagt sich immer tiefer in die von Kaimanen und Piranhas bevölkerten Sümpfe, um herauszufinden, welche Bestie stark genug sein könnte, einen Menschen unter Wasser zu ziehen.
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien.
Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der "Nationalpark Donau-Auen". Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet.
Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.
On the road again! Ruhrpott-Trucker Mike bricht gemeinsam mit Spediteur Daniel Richtung Schweden auf. Solche Aufträge sind eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag auf deutschen Autobahnen. Beim Abladen in Trelleborg kämpft das Duo jedoch mit Verständigungsproblemen. Kühlwagenfahrer Steffen nutzt derweil die Gelegenheit und unternimmt mit seinem Lkw eine Besichtigungstour durch Paris. Und in Aldenhoven macht sich Fahrer Dieter bereit für eine Umzugs-Tour auf die Balearen. Der Asphalt-Cowboy will pünktlich die Fähre in Barcelona erreichen.
Mit Gunter Gabriel, Daniel Schewe, Mike Cohnen, Andreas Schubert
Zu Beginn des 20.Jahrhunderts ist Alaska ein eisiges, von wenigen Ureinwohnern bewohntes Land im hohen Norden Amerikas. 1867 vom russischen Kaiserreich erworben, wird sich die vom Meer umgebene, raue Wildnis mit Nähe zu Russland und Asien allerdings von enormer strategischer Bedeutung für die USA erweisen.
In Deutschland bereichern schätzungsweise eine Million Modellbauer die bundesweite Vereinslandschaft. Im Winter wird in ihren Bastlerstuben fleißig entworfen, konstruiert und getestet - im Sommer finden wiederum Hunderte Treffen der Szene in ganz Deutschland statt. Dort treten sie dann gegeneinander an, die maßstabgetreuen Modelle der Hubschrauber oder Flugzeuge, die Mini-Cars, Dampfmaschinen, Eisenbahnen und Boote der Hobbytüftler. Wer hat das schönste und schnellste Selfmade-Miniatur-Fahrzeug?
Die Lage in Cricklewood ist angespannt, denn anstatt ihre Sachen zu packen, filmen Kekwa Ndongu und ihre Angehörigen die Gerichtsvollzieher mit ihren Smartphones. An der Rechtslage ändert das wenig: Die Familie muss ihr Zuhause innerhalb einer Stunde verlassen. Brian O'Shaughnessy und Delroy Anglin werden ebenfalls in Sachen Mietschulden tätig. Das Duo soll im Auftrag des britischen High Court in der Grafschaft Kent einen Betrag von umgerechnet 13 500 Euro eintreiben. Wenn der Schuldner nicht zahlen kann, droht ihm Ungemach.
Bioelektronik der Zukunft - Was lehrt Angeln über Nachhaltigkeit?
15. Folge
2021
29'
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
Die Serie "STOP! Border Control Cuba" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über den Flughafen die Grenze überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Wer in den Alpen wandert oder bergsteigt, kann in den verschiedensten Hütten einkehren - vom luxuriösen Prachtbau aus dem späten 19. Jahrhundert bis zum silberglänzenden, futuristischen Würfel.
Die "Berliner Hütte" in Tirol steht unter Denkmalschutz, die ultramoderne Schweizer "Monte Rosa Hütte" fungiert als Touristenmagnet im Hochgebirge. Experimentell oder traditionell - wie soll in den Alpen gebaut werden? Und wie viel Komfort braucht es überhaupt am Berg?
Im Hochgebirge bekommen viele Dinge einen anderen Wert. Wasser ist kostbarer als Gold. Auf hoch gelegene Schutzhütten muss jeder Tropfen Wasser mit großem Aufwand hinauf gepumpt werden. Lebensmittel und Heizmaterial werden mit dem Hubschrauber eingeflogen. Daher ist es nur verständlich, dass nicht jede hochalpine Schutzhütte warme Duschen und ein Fünfgangmenü anbietet. Das Bergwandern boomt, die Übernachtungszahlen auf Schutzhütten steigen, doch die Alpenvereine wollen die Anzahl der Betten bewusst nicht ausbauen. Es sollen keine Neubauten an neuen Plätzen entstehen, höchstens Ersatzbauten für baufällige Hütten. Die vorhandenen Hütten sollen sanft saniert und energietechnisch auf den neuesten Stand gebracht werden.
Viele Schutzhäuser stammen aus der Zeit des beginnenden Alpinismus im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die "Berliner Hütte" in den Zillertaler Alpen wurde 1997 als erste Hütte im Alpenraum unter Schutz gestellt. Die Großbürger machten es sich in dem Prachtbau auf über 2000 Meter Seehöhe gemütlich und genossen den Komfort eines Grandhotels mit Ballsaal, Fotolabor, Kegelbahn, Schusterwerkstatt und sogar einem eigenen Postamt. Tirol nimmt beim Denkmalschutz für herausragende Bauten des frühen Alpin-Tourismus eine Vorreiterrolle ein, Bayern und Südtirol ziehen nach. Denkmalgeschützte Bauten werden fachgerecht und behutsam renoviert und mit moderner Technik ausgestattet.
Neu gebaut wird nur, wo schon eine alte Hütte existiert, die baufällig oder nicht mehr rentabel ist. Zeitgenössische Architekten denken über neue Formen nach. Die "Monte Rosa Hütte" in den Schweizer Alpen wurde 2009 eröffnet, sie stellt architektonisch und energietechnisch einen Markstein im alpinen Bauen dar. Doch das kostspielige Meisterwerk der ETH-Zürich war nur realisierbar, weil es als wissenschaftliches Pilotprojekt angelegt ist - ein immens teurer Solitär.
In Südtirol sind derzeit drei neue Schutzhütten in Bau. Die zeitgenössische Formensprache erhitzt die Gemüter. Am Dachstein plant ein Innsbrucker Architekt die neue "Seethaler Hütte" für den Österreichischen Alpenverein. Auch bei diesem Projekt wird die moderne Ästhetik emotional diskutiert.
Eine Dokumentation von Teresa Andreae
"Wir müssen alles erfahren!", fordert Erich Mielke, der Leiter des DDR-Inlandsgeheimdienstes. Die etwa 200.000 Mitarbeiter seiner "Staatssicherheit" spionieren dafür rund um die Uhr. Nach der Wende finden Bürgerrechtler tonnenweise Akten, Tonbänder, Filme, aber auch rätselhafte Gläser mit "Geruchsproben" in den Stasiarchiven. Sie geben tiefe Einblicke in die geheime Welt von Mielkes Agenten und Zuträgern, in ihr Tun und Denken. Die Stasi hat bei vielen, die sie überwachte, tiefe Wunden hinterlassen. Betroffene schildern, wie sie persönlich ins Visier der Stasi gerieten, wie sie belauscht, bespitzelt oder gar Ziel von Mordanschlägen wurden. Experten ordnen die persönlichen Erlebnisse in die Geschichte der Staatssicherheit und der DDR insgesamt ein. "Terra X History" zeigt Anspruch und Wirklichkeit eines der mächtigsten Geheimdienste der Welt.
Südamerika ist der einzige Kontinent, der lange nicht mit anderen Landmassen verbunden war. Seine Natur hat sich in Jahrmillionen der Isolation entwickelt. Erst die Entstehung der mittelamerikanischen Landbrücke hat den Kontinent tiefgreifend verändert und ihn zu dem Ort gemacht, den wir heute kennen. Tiere wie Puma und Panther wandern über die neue Landbrücke und erobern Südamerika, später folgen die Menschen.
Die erste von vielen Einwanderungswellen, die der Kontinent erleben wird. Die Anden erzeugen sehr verschiedene Lebensbedingungen mit unterschiedlichen Herausforderungen und Möglichkeiten. Ausgerechnet an der trockenen Westseite der Anden entstehen die ersten Hochkulturen 2000 vor Christus - dank ausgeklügelter Bewässerungstechniken. Im Hochland Perus wird das einzige tropische Eisfeld der Welt und ein reiches Süßwasservorkommen zum Schlüsselfaktor für den Aufstieg der bedeutenden Inka-Kultur. Die Wasserressourcen helfen den Inkas, ihr Territorium zu erweitern und das größte Reich im präkolumbianischen Amerika zu organisieren. Ihr Erbe prägt die Region bis heute. Südamerika ist reich an natürlichen Ressourcen wie Silber, Gold, Salzen und Seltenen Erden. Das weckt seit Jahrhunderten Begehrlichkeiten. Zunächst von europäischen Eindringlingen auf der Suche nach dem sagenumwobenen El Dorado. Heute erobern internationale Konzerne und Investoren den Kontinent und prägen das Leben der Menschen. Auf der anderen Seite der Anden bestimmt der Amazonas Regenwald den Kontinent. Die Anden halten die Wolken auf. Gewaltige Regenmassen speisen unzählige Flüsschen, die sich im Amazonasfluss vereinen. Auf einem äußerst nährstoffarmen Boden entsteht eine unvergleichliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Möglich macht das vor allem die Düngung durch das Herüberwehen transatlantischen Saharasandes.
Nicht erst seit STS am weißen Strand in Griechenland davon träumten für immer dort zu bleiben, sehnen sich Menschen nach dem Langzeiturlaub unter Palmen. Wann, wenn nicht in der Pension soll dieser Traum Wirklichkeit werden? ATV hat für die Reportage Menschen begleitet, die ihr Glück fernab der Heimat suchen. Da ist nicht immer alles Eitel, Wonne, Sonnenschein. So manche Hürde wartet in der fremden Kultur - von der Bürokratie bis zu den eigenen Vorstellungen.
Kita-Leiterin unter Verdacht! Angriff auf anti-autoritäre Mutter
2. Staffel
64. Folge
D 2023
60'
KiTa-Leiterin Luisa ist wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung angeklagt. Hat sie tatsächlich die Mutter der kleinen Mia mit einer Eisenstange angegriffen und Charlottes Auto demoliert? Waren Charlottes ständige Beschwerden zu viel für die engagierte Erzieherin? Oder hat sich Charlotte mit ihrem Verhalten noch mehr Feinde gemacht?
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
Motto in Kiel: It´s a match! Finde den perfekten Schuh zu deiner neuen Tasche!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Lara Fendel soll die Wohnung ihrer asozialen Nachbarn verwüstet haben. Hat sie dieses Chaos angerichtet, weil sie von ihnen mit verfänglichen Fotos erpresst wurde?