In Wien-Liesing kämpft der 49-jährige Ingmar ums Überleben. Mit seinem Einzelunternehmen für Klimatechnik und Wärmepumpen erfüllte er sich einst den Traum von der Selbstständigkeit. Fast 20 Jahre später ist davon nichts mehr übrig: Sein Unternehmen ist insolvent, auch seine letzte Anstellung endete in einer Firmenpleite. Seit Wochen hat Ingmar kein Einkommen mehr.
Walter Lehnertz zeigt sich in seiner Dokusoap voller Humor, Abenteuer und persönlicher Einblicke. In "Waldis Welt" ist er Händler, Künstler und Improvisator.
Waldi tauscht Trödel gegen Tropen: Gemeinsam mit Sonja geht es auf die Kapverden - raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer. In Santa Maria landen sie direkt im Inselleben, kosten exotische Früchte auf dem Markt und stehen selbst am Herd bei Köchin Xaya.
Danach runterfahren auf Waldi-Art. Salzbaden, Peeling, Schlammbad - Entspannung mit Überraschungseffekt. Am Abend lockt ein magischer Moment: Meeresschildkröten in freier Wildbahn.
Doch Waldi will mehr. Er will raus aufs Meer. Hochseeangeln. Großer Fang. Große Geschichte. Während er Seemannsträume lebt, kämpft Sonja mit den Wellen. Die Frage ist: Wird sie rechtzeitig fit für den Fang ihres Lebens?
Kein europäisches Adelsgeschlecht hat mehr Spuren hinterlassen als die Habsburger, keine Dynastie war auf Dauer mächtiger. Ihre Burgen und Schlösser haben die Jahrhunderte überdauert.
Als gewählte Kaiser und Könige nahmen die Habsburger großen Einfluss auf die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Heiligen Römischen Reichs. Diese Folge führt durch Regionen, die oft über Jahrhunderte von ihnen verwaltet und regiert wurden.
Die Hofburg in Wien spiegelt als einer der größten Palastbauten der Welt mit ihren Bauphasen den kometenhaften Aufstieg des Hauses Habsburg wider. In den ehemaligen kaiserlichen Weinkellern lagern heute Gipsmodelle diverser Statuen und Denkmäler aus der Zeit der Doppelmonarchie.
Dem Herrschergeschlecht gelang auch der Ausbau der habsburgischen Hausmacht im Osten, wo nach dem Sieg König Rudolfs I. über Ottokar von Böhmen die Herzogtümer Österreich und Steiermark an die Habsburger fielen. Später kamen Kärnten, Krain und Tirol dazu.
Die enorme Bedeutung von Innsbruck wird bei einem Besuch in der Hofburg Innsbruck deutlich, die Kaiser Maximilian I. besonders geliebt hat. Auf Schloss Tratzberg hoch über dem Inntal lässt sich neben einem bedeutenden Stammbaum der Habsburger sogar das seit mehr als 500 Jahren unveränderte Schlafzimmer des Kaisers bestaunen. In der Hofkirche von Innsbruck beeindruckt das prunkvolle Grabmal mit den überlebensgroßen "Schwarzen Mandern", das Maximilian für sich errichten ließ. Weiter geht die Reise in die Kaiserburg nach Wiener Neustadt, wo Maximilian schließlich in einem schlichten Grab bestattet wurde.
Ein Besuch des Wiener Stephansdoms führt zur Grablege von Maximilians Vater, Kaiser Friedrich III. In Prag hinterließ das Wetteifern zwischen Herzog Rudolf IV. und seinem Schwiegervater, Kaiser Karl IV., sichtbare Spuren: Dort ließ Karl IV. aus dem Geschlecht der Luxemburger den Veitsdom errichten und gründete die älteste deutsche Universität. Rudolf stiftete daraufhin den Stephansdom und die Universität Wien, die Alma Mater Rudolphina. Die filmische Reise führt von Wien nach Prag und über die berühmte Karlsbrücke auf die Prager Burg und in den prächtigen Veitsdom.
Weiter geht es nach Süden in das Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal in Kärnten. Dort liegen seit der Überstellung ihrer sterblichen Überreste vor mehr als 200 Jahren einige der frühesten Habsburger in einer Gruft in der Stiftskirche. Deutlich prunkvoller ließen sich ihre Nachfahren in der Kapuzinergruft in Wien zur letzten Ruhe betten: Besonders beeindruckend sind die Barocksärge von Kaiser Karl VI., seiner Tochter Maria Theresia und deren Gemahl Franz Stephan von Lothringen.
Lembeck. Pia und Daniel haben auf ihrem Hof einen alten Schweinestall zum modernen Wohnhaus umgebaut. Die matschige Schafswiese soll zum Wohlfühlgarten werden. Auch die Alpakas auf dem Hof sollen Teil des Gartens bleiben. Bloß wie? Sie brauchen Hilfe und rufen die Beet-Brüder. Wie wird die gemeinsame Umsetzung mit Ralf, Claus, Gunnar und Luis in sieben Tagen gelingen?
Johanna Tabor soll ihren Mann Maximilian in der Nähe ihres gemeinsamen Ferienhauses in Frankreich von einer Aussichtsplattform in den Tod gestürzt haben. Sie hatte herausgefunden, dass seine Druckerei vor der Insolvenz steht. Und nicht nur das: Maximilian hatte offenbar seit Jahren eine heimliche Geliebte, mit der er allem Anschein nach durchbrennen wollte ...
Scharfe Garnelen nach indischer Art mit Alesha Dixon
4. Folge
GB 2016
50'
Diesmal erhalten Jamie und Jimmy tatkräftige Hilfe von der englischen Popsängerin Alesha Dixon, die ihnen ein leckeres Rezept von ihrer Reise nach Mumbai mitbringt: zweifach würzig marinierte Garnelen. Jamie verleiht danach einem beliebten Gericht der 70er Jahre einen modernen Anstrich: Salmon en croute. Im Anschluss gehen Jamie und Jimmy der artgerechten Haltung von Milchkühen auf den Grund. Außerdem geht Jimmy mit Hunden auf Trüffeljagd.
Nach ihrem Wechsel zur Konkurrenz stellt sich Angela ihrem ersten Auftrag: Sie soll Reifen für ihren Boss Dave besorgen. Doch schon die Anfahrt entpuppt sich als echte Herausforderung. Aufgeben ist für die furchtlose Truckerin jedoch keine Option. Währenddessen ist Dave mit seiner Tochter Alyssa in seinem neuen Truck unterwegs. Sie sind auf dem Weg zu einem besonderen Bergungsjob, der den harten Mann weichzukochen droht.
An einem heißen Augusttag erhält die Polizei einen panischen Anruf von Sima Parsy. Die orthodoxe Jüdin hat ihre 18-jährige Tochter Aliza erwürgt in ihrem Haus in Staten Island gefunden. Sima ist überzeugt, dass Alizas Ex-Freund der Mörder ist, da er das Mädchen nach der Trennung gestalkt hatte und sogar nachts in ihr Schlafzimmer eingedrungen war. Während die Ermittler den Verdächtigen verhören, ergibt ein Check von Alizas Computer, dass die junge Frau nicht so unschuldig und harmlos war, wie es schien: Via Online-Dating hatte sie haufenweise Männer kennengelernt und ein äußerst reges Sexualleben gehabt. Könnte der Killer aus diesen Kreisen kommen?
Gary und Max tun sich schwer bei der Nahrungssuche, seit Amber das Team aus gesundheitlichen Gründen verlassen hat. Die "Naked Survival"-Kandidaten kontrollieren täglich ihre Köder und Fallen, aber die Alligatoren beißen nicht an. Sind die Reptilien in ein anderes Revier abgewandert? Für Jeff und Steven wendet sich die Lage dagegen zum Guten. Die Männer ziehen in der Wildnis Louisianas einen Knochenhecht an Land. Und "EJ" macht in der Dunkelheit Jagd auf Ochsenfrösche. Dabei muss sich der Outdoor-Crack in den Sümpfen vor Giftschlangen in Acht nehmen.
Mit Schutzbauten beginnt die Geschichte der europäischen Burgen im Frühmittelalter. Innerhalb weniger Jahrzehnte werden die Bollwerke zu Symbolen der Macht für das aufkommende Rittertum. Die ersten Burgen sind Holztürme auf befestigten Hügeln. Doch schnell entwickeln sich in Europa unterschiedliche Bauformen: in Frankreich und Britannien eher kompakt, im deutschsprachigen Raum mit hohen Bergfrieden. Aber überall nutzt man sie, um Regionen zu sichern. Kein anderer Gebäudetyp symbolisiert eine gesamte Epoche so stellvertretend wie die Burgen das europäische Mittelalter. Bis heute regen die stummen Zeugen einer längst vergangenen Zeit die Fantasie an. Die vierteilige Dokumentation haucht ihren alten Gemäuern neues Leben ein und geht dem "Mythos Burg" auf den Grund. Denn mancherorts ist die Legende stärker als die Realität. Kerker, in denen nie ein Gefangener saß, oder Fluchttunnel, durch die niemand in die Freiheit gelangte. Nur selten boten Burgen echten Wohnkomfort, und Platz für die legendären Ritterturniere gab es kaum. Dennoch sind Burgen über Jahrhunderte Statussymbole und Zentren kriegerischer Auseinandersetzungen. Ständig müssen sie sich neuer Angriffstaktiken und Waffen erwehren. Die Verbreitung der Schießpulverwaffen setzt ihrer großen Geschichte ein Ende. Festungen treten zu Beginn der Neuzeit ihr Erbe an. Ihre außergewöhnliche Architektur dient nur einem Ziel: Angreifer überall unter Beschuss nehmen zu können. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Burgen und Festungen mit imposanten Doku-Aufnahmen, aufwendigen Reenactments und beeindruckenden 3-D-Animationen. Sie begleitet Dr. Joachim Zeune bei der Untersuchung einer knapp 1000 Jahre alten Burgruine oder testet in einem Experiment die Durchschlagskraft eines mittelalterlichen Riesenkatapults, das bereits von den Zeitgenossen die Bezeichnung "instrumentum diabolicum" - Teufelswerkzeug - erhielt.
Seit jeher versucht der Mensch, sich auf der Erde zu orientieren. Anfangs dienten ihm dazu markante Punkte in der Natur oder die Sterne. Heute vermessen Satelliten millimetergenau unsere Erde. Die Erfassung unseres Planeten ist nach wie vor in vollem Gang. In der zweiteiligen Dokumentation "Die Vermessung der Erde" nimmt Physikprofessor und "Terra X"-Moderator Harald Lesch die Zuschauer mit auf eine Forschungsreise durch die Menschheitsgeschichte. Metergenau führt uns das ständig verfügbare GPS ans Ziel. Es ist so sehr Teil unseres Alltags geworden, dass wir uns ohne kaum noch zurechtfinden. Was wir heute wie selbstverständlich nutzen, ist die Erfüllung eines Menschheitstraums. Er ist so alt wie der Mensch selbst. Der Mensch strebt nach Orientierung. Bereits die Herstellung der Himmelsscheibe von Nebra zeugt von dem bronzezeitlichen Versuch, sich auf der Erde zurechtzufinden, der unberechenbaren Natur etwas Verlässliches abzutrotzen. Neben Orientierung soll die Vermessung der Erde aber seit jeher noch mehr bringen: Machtvorteile. Ein Zeugnis davon ist der Turiner Lagerstätten-Papyrus. Um das Jahr 1150 vor Christus lässt Pharao Ramses IV. darin die Lagerstätten von Gesteinen und Bodenschätzen kartieren. Das genaue Wissen um die Reichtümer seines Reiches macht deren Abbau und Ausbeutung besonders effektiv. So sichert er seine Macht. Als Machtinstrument können auch die mittelalterlichen Mappae Mundi gedeutet werden. Die Erschaffer der christlichen Weltkarten malen sich die Welt so, wie sie zu den Lehren der Kirche passt. Bis heute folgt die Vermessung der Erde denselben Beweggründen: Orientierung und Macht. 360 Millionen Euro zahlte das Bundesverteidigungsministerium etwa für hochauflösendes 3-D-Kartenmaterial, das von hochmodernen Satelliten aus dem All erstellt wurde. Ein riesiger strategischer Vorteil in geopolitischen Konflikten. Und während es auf der Erdoberfläche kaum noch weiße Flecken gibt, steckt die Erforschung der Meeresböden noch in den Kinderschuhen. Dort sollen autonome Unterwasserdrohnen die Erkundung vorantreiben. Neben wissenschaftlichem Interesse geht es dabei vor allem um die Ortung und Ausbeutung von Bodenschätzen auf hoher See. Wer das beste Kartenmaterial hat, wird seinen Konkurrenten im Wettlauf um die wertvollen Rohstoffe ein gutes Stück voraus sein. Harald Lesch und Autor Christopher Gerisch verzahnen die Erkenntnisse der Geschichte mit den Expeditionen moderner Forscher im 21. Jahrhundert. So entsteht ein dichtes, dokumentarisches Werk, an dessen Ende klar ist, dass wir uns inmitten einer langen Forschungsreise befinden, die noch lange nicht zu Ende ist.
In einer Höhle am Toten Meer entdecken Archäologen einen hebräischen Fluch an der Wand, sowie vier römische Schwerter, versteckt in einer Felsspalte. In London stößt man hingegen bei Ausgrabungen auf eine versiegelte Hexenflasche aus dem 17. Jahrhundert, die kopfüber im Boden steckt. Ihr bizarrer Inhalt ist bestens erhalten: Eisennägel, Urin, menschliches Haar, Fingernägel. Sollte sie einen Hexenfluch abwehren?
Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel ist voller sagenhafter Geschichten. Doch was davon gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten? Der Turmbau zu Babel ist eine der beeindruckendsten Geschichten des Alten Testaments. Ein Turm, der bis in den Himmel ragt und Gottes Zorn erregt. So erzählt es die Bibel. Wie viel Wahrheit steckt in dieser Geschichte? Und finden sich heute noch Spuren des Turms? Archäologen und Historiker suchen sein reales Vorbild. In den Ruinen Babylons und auf alten Schrifttafeln entdecken sie eine Welt, in der dieser Mythos entstanden ist.
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
Abenteuer Alpen: Moderatorin Tamina Kallert wandert mit einer bunt gemischten Truppe in acht Tagen auf dem Fernwanderweg E5. Dabei geht es 5.700 Höhenmeter hoch, 5.200 Meter runter und 75 Kilometer weit. Drei Länder, zwölf Täler: Von Oberstdorf führt die Route zur Kemptner Hütte, dann über die Lechtaler Alpen und durchs Inntal - bis hinauf auf mehr als 3.000 Meter zum Alpenhauptkamm.
Urlaub im Odenwald von seiner spannendsten und außergewöhnlichsten Seite mit hr3-Moderator Tobias Kämmerer. Erleben Sie Action, Erholung und Genus und bekommen so die besten Tipps für Ihren eigenen Trip in die hessische Ferienregion.
Der Bodensee mit seiner sonnendurchfluteten Umgebung ist einfach sagenhaft schön. Und Überraschungen an jeder Ecke. Der Film ist voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern, faszinierenden Luftaufnahmen und ganz besonderen Menschen.
"ATV - Die Reportage" schwingt sich auf die Harley Davidson, um hinter die Kulissen des rauen Biker-Images zu blicken: Sind Motorradfans automatisch gewaltbereite Rocker?
Das Magazin mit Moderatorin Elena Bruhn geht Fragen nach, die sich jeder schon einmal gestellt hat: Wie wird der Schnee in einer Skihalle hergestellt? Wie entsteht Kohle? Was ist das Geheimnis der Schwarzen Löcher? In informativen Beiträgen liefert das Wissensmagazin erstaunliche Antworten auf spannende Fragen.
Ein Mann, ein Schiff - und eine Sintflut, die fast alles Leben auslöscht. So erzählt die Bibel die Geschichte von Noah und seiner Arche. Doch gab es diese apokalyptische Katastrophe wirklich? Die Forscher suchen nach Hinweisen. Im Irak stoßen sie auf frühe Hochkulturen, die von Hochwasserkatastrophen betroffen waren, und auf uralte Texte, die lange vor der Bibel von einer großen Flut berichten. In der Stadt Uruk, der Heimat des legendären Königs Gilgamesch, belegen archäologische Funde, dass Überflutungen dort einst eine häufige Bedrohung waren. Sie zeigen: Die Menschen im alten Mesopotamien leben im ständigen Wechsel von Dürre und Überschwemmung. Dies spiegelt sich auch in ihren Geschichten wider: Auf alten Tontafeln entdecken Archäologen und Historiker eine detaillierte Bauanleitung für eine Arche: Sie war kreisrund, riesig, aus Schilf, Holz und Bitumen gefertigt. Könnte ein solches Schiff tatsächlich existiert haben?
Donny will Dave hintergehen und heuert seine ehemalige Truckerin Angela an.
Furchtlose Trucker tätigen Lieferungen in die abgelegensten Gebiete Kanadas.
In einem Tal in Peru werden 78 mumifizierte Leichname entdeckt. 15 von ihnen fehlt der Kopf. Auf der Athener Agora taucht ein antikes Kochgefäß mit geheimnisvoller Inschrift auf. Und: In der Sistan-Region Irans wird das Skelett einer Frau entdeckt, die die vielleicht erste bekannte Augenprothese trägt.
Seit jeher versucht der Mensch, sich durch Orientierung Vorteile zu verschaffen. Kolumbus' Versuch, den kürzesten Weg nach Indien zu finden, ist dabei nur ein Beispiel. Die Erforschung unseres Planeten ist bis heute im Gange. In der zweiteiligen Dokumentation "Die Vermessung der Erde" nimmt "Terra X"-Moderator Harald Lesch die Zuschauer mit auf eine der spannendsten Forschungsreisen der Menschheitsgeschichte. Im Jahr 1492 erreichte Christoph Kolumbus einen Kontinent, der seinen Zeitgenossen völlig unbekannt war. Sein erklärtes Ziel: den kürzesten Weg zu den Reichtümern Indiens zu finden. Eine bessere Orientierung und das Wissen um die schnellste Route sollten der spanischen Krone Vorteile gegenüber Konkurrenten bringen. Bis heute werden viele Vermessungsunternehmungen von dieser Triebfeder bewegt. Der indische Subkontinent wurde noch mühsam mit einem wahren Ungetüm, dem Theodolit, vermessen. Die Erschließung weißer Flecken auf der Landkarte wurde damals immer wieder mit Menschenleben bezahlt. Seit der Sprung in das Weltall gelungen ist, gibt es an Land keine Überraschungen mehr. Kontinente und Inseln sind exakt kartiert. Und dennoch hat die Vermessung der Erde nicht an Relevanz verloren - im Gegenteil. Satelliten sind heute in der Lage, das Wachstum und den Zustand von Nahrungspflanzen in aller Welt zu dokumentieren und zu analysieren. Die sogenannten Wächter-Satelliten liefern derart exakte Daten, dass Katastrophenschützer damit Hilfsprogramme vorbereiten können. Satelliten vermessen aber auch Gletscher und Poleis, was Aussagen darüber erlaubt, wie sich der Meeresspiegel entwickeln wird. Für genauere Analysen begeben sich Wissenschaftler aber immer noch zu Fuß ins Eis und erforschen Gletscher von allen möglichen Winkeln aus. Immer weiter entwickelte Geräte liefern immer präzisere Ergebnisse, auch über den Einfluss des Menschen auf die Natur. Und das nicht nur im ewigen Eis, sondern in allen Klimazonen. Dabei ist das ATTO-Projekt, im wahrsten Sinne des Wortes, herausragend. Mitten im brasilianischen Urwald ragt ein 325 Meter hoher Turm zwischen den Baumriesen heraus. Die Turmspitze ist vollgepackt mit Vermessungsgeräten. Mithilfe dieser Geräte kann der Einfluss des Waldes auf das Weltklima bestimmt werden. Dabei kommen Forscher zu erstaunlichen Ergebnissen. Physikprofessor und "Terra X"-Moderator Harald Lesch und Autor Christopher Gerisch verzahnen die Erkenntnisse der Geschichte mit den Expeditionen moderner Forscher im 21. Jahrhundert. So entsteht ein dichtes, dokumentarisches Werk, an dessen Ende klar ist, dass wir uns inmitten einer langen Forschungsreise befinden, die noch lange nicht zu Ende ist.
Ein Monster mit vielen Schläuchen: Raul Paredes und Helen Willoughby haben mit ihrer Waschanlage in den Cariboo Mountains einen schweren Stand. Denn der "Oktopus" ist ziemlich marode. Aber das ist nicht das einzige Problem des Goldgräber-Ehepaares. Raul und Helen hätten den Boden gründlich testen müssen, bevor sie sich in der Provinz British Columbia in Unkosten stürzten. Denn auf dem Areal, auf dem sie gerade schürfen, findet man nur sehr wenig Edelmetall. Freddy Dodge und Juan Ibarra stehen bei ihrer Rettungsmission vor einer gewaltigen Herausforderung.
Zu Beginn des Hochmittelalters sind Burgen Machtfaktoren. Unter den Staufern beginnt in Mitteleuropa ein Burgen-Boom. Aus dem Heiligen Land kommen neue Impulse für ihre Architektur. Die sichersten unter ihnen werden als Schatzkammern und Gefängnisse genutzt. Auf dem Trifels werden die Reichsinsignien des Heiligen Römischen Reiches verwahrt oder König Richard Löwenherz eingesperrt. Doch nicht nur Löwenherz erkennt: Keine Burg ist uneinnehmbar. Kein anderer Gebäudetyp symbolisiert eine gesamte Epoche so stellvertretend wie die Burgen das europäische Mittelalter. Bis heute regen die stummen Zeugen einer längst vergangenen Zeit die Fantasie an. Die vierteilige Dokumentation haucht ihren alten Gemäuern neues Leben ein und geht dem "Mythos Burg" auf den Grund. Denn mancherorts ist die Legende stärker als die Realität. Kerker, in denen nie ein Gefangener saß, oder Fluchttunnel, durch die niemand in die Freiheit gelangte. Nur selten boten Burgen echten Wohnkomfort, und Platz für die legendären Ritterturniere gab es kaum. Dennoch sind Burgen über Jahrhunderte Statussymbole und Zentren kriegerischer Auseinandersetzungen. Ständig müssen sie sich neuer Angriffstaktiken und Waffen erwehren. Die Verbreitung der Schießpulverwaffen setzt ihrer großen Geschichte ein Ende. Festungen treten zu Beginn der Neuzeit ihr Erbe an. Ihre außergewöhnliche Architektur dient nur einem Ziel: Angreifer überall unter Beschuss nehmen zu können. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Burgen und Festungen mit imposanten Doku-Aufnahmen, aufwendigen Reenactments und beeindruckenden 3-D-Animationen. Sie begleitet Dr. Joachim Zeune bei der Untersuchung einer knapp 1000 Jahre alten Burgruine oder testet in einem Experiment die Durchschlagskraft eines mittelalterlichen Riesenkatapults, das bereits von den Zeitgenossen die Bezeichnung "instrumentum diabolicum" - Teufelswerkzeug - erhielt.
Janina und Marco erwarten ihr erstes gemeinsames Kind. Die junge Familie wünscht sich ein Eigenheim und wird im Nachbardorf fündig. Sie kaufen eine ehemalige Dorfschule. Alles scheint perfekt, bis sie Schimmel entdecken...
Ein Architekt wird erschossen. Die einzige Spur ist das Projektil der Waffe, das im Kopf des Opfers gefunden wurde. Ein blutiger Fußabdruck und ein neuartiges System zum Abgleich von Fingerabdrücken führen die Ermittler zum Mörder einer Prostituierten. Die Frau eines Küsters wird tot im Wald aufgefunden. Ein Insektenexperte ermittelt anhand von an der Leiche gefundenen Fliegenmaden den genauen Todeszeitpunkt.
Natur gibt es nicht nur in den hohen Bergen, an exotischen Stränden oder im dichten Regenwald. Sie befindet sich auch in unmittelbarer Nachbarschaft. Pflanzen und Tierwelt haben sich teilweise der Lebenswelt der Menschen angepasst und bereichern sie jeden Tag. Natur ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Städte. Mit gut 1,8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ist Hamburg zwar die zweitgrößte Stadt Deutschlands, gehört aufgrund ihrer Fläche von 747 Quadratkilometern jedoch zu den am dünnsten besiedelten Metropolen der Welt. In keiner anderen deutschen Großstadt gibt es jedoch so viele Tier- und Pflanzenarten wie in Hamburg. Allein 160 Brutvogel- und mehr als 50 Säugetierarten gehören zum natürlichen Inventar der Freien und Hansestadt. Der Film zeigt die ungewöhnlichsten Plätze der Stadt, wo Uhus brüten, Robben auf Sandbänken rasten und Biber im Gezeitenstrom der Elbe surfen.
Hamburgs Tierwelt hat also weit mehr zu bieten als die bekannten Alsterschwäne und Rothirsche im Duvenstedter Brook. Manche der Tiere sind schwer zu entdecken, zum Beispiel Kreuzottern oder Zauneidechsen. Und weniger empfindliche Tiere, die sich leichter an die Bedingungen in der Stadt anpassen können, suchen sich manchmal recht ungewöhnliche Lebensräume. Einige Graugänse haben sich eine Dachterrasse mit Aussicht auf einen Alsterkanal als Brutplatz auserkoren. Und Füchse haben sich auf dem Gelände des Flughafens Hamburg einen Bau gegraben. Dort sind sie gern gesehen, halten sie doch Vögel vom Flugbetrieb fern.
Matin hat tatsächlich eine Wohnung gefunden - allerdings in Offenbach. Wie kommt seine Familie damit zurecht, dass er von zu Hause auszieht?
Shirel und Menahem bereiten sich auf den dritten Geburtstag ihres Sohnes vor. In ihrer jüdischen Tradition wird der dritte Geburtstag mit einer besonders großen Feier begangen, denn er markiert den symbolischen Eintritt ins religiöse Leben. Aber in Frankfurt sind sie neu, und es wird eine etwas kleinere Party. Wie feiert man diesen wichtigen Moment in einer neuen, noch fremden Stadt?
Maria ist Rentnerin und kommt wieder nach Frankfurt zurück. Als junge Mutter hat sie sich von ihrem Mann getrennt und ist mit den beiden Töchtern schon einmal hierhergezogen, um zu arbeiten und unabhängig zu werden. Nach 20 Jahren u.a. in Würzburg und im Schweigekloster entdeckt sie nun Frankfurt neu für sich.
"ATV - Die Reportage" begleitet verschiedene Trucker auf ihrer Route und zeigt, mit welchen Abenteuern man in dieser Branche rechnen muss. Wolfgang Karner ist seit fast 28 Jahren als Fernfahrer unterwegs. Sein Kollege Andi Richter und er haben bereits einige tausend Kilometer in Europa, Skandinavien und Asien zurückgelegt. Dieses Mal geht es für die erfahrenen Kapitäne der Straße von Oberösterreich nach Griechenland.
Am 29. April 1992 bemerkt ein Nachbar von Sidney Reso, dem Vize Präsidenten des Mineralölkonzerns Exxon etwas Eigenartiges: Sein Wagen steht mit laufendem Motor auf der Zufahrt, doch von Sidney fehlt jede Spur. Als Exxon kurze Zeit später einen anonymen Anruf erhält, ist es klar: Sidney Reso wurde gekidnappt, das Lösegeld beträgt 18,5 Millionen Dollar - die höchste Summe, die bis dato in den Vereinigten Staaten bei einer Entführung gefordert wurde. Die Ermittler sind überzeugt, dass sie es mit einer Gruppe von Eco-Terroristen zu tun haben und schalten das FBI ein. Doch der Fall nimmt eine absurde Wendung, die für die Familie des Opfers zum Alptraum wird.
Die "Burgundische Hochzeit" 1477 zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Maximilian I. und Maria von Burgund legte den Grundstein für ein Reich, das große Gebiete rund um den Erdball umfasste.
Ein Reich, in dem nach Kaiser Karl V. "nie die Sonne unterging". Der erste Teil der Dokumentation über die Habsburger widmet sich den geopolitischen Folgen dieser Hochzeit, die zur Teilung des Hauses Österreich in eine spanische und eine deutsche Linie führte.
Denn die Kinder des Herrscherpaares, Margarete von Österreich und Philipp der Schöne, wurden mit den Kindern der spanischen Herrscher Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien verheiratet, Johann und Johanna. In der nächsten Generation wurden die beiden Söhne von Philipp dem Schönen und Johanna von Kastilien zu den römisch-deutschen Kaisern Karl V. und Ferdinand I. gewählt.
Als römisch-deutscher Kaiser und spanischer König ist Karl V. viel auf Reisen, sowohl im Reich als auch in Spanien. Der Film folgt seinen Spuren von Madrid über Toledo bis nach Granada, wo sich in der Alhambra arabische Baukunst und italienische Renaissance eindrucksvoll ergänzen. Eine weitere Station ist das Kloster von Yuste, heute Teil der Region Extremadura ganz im Westen Spaniens: Karl V. hatte den entlegenen Ort als letztes Refugium gewählt, wohin er sich schwer krank zurückgezogen hatte, frustriert von den Entwicklungen seiner Zeit.
Karls Sohn, der spanische König Philipp II., hat seine Spuren etwa in Segovia in Zentralspanien hinterlassen. Dort hatte er im 16. Jahrhundert mithilfe von Fachleuten aus Tirol eine Münzprägestätte errichten lassen. Ein Teil des Goldes und Silbers aus den spanischen Vizekönigreichen in Amerika, der Neuen Welt, wurde im Hafen von Sevilla entladen, nach Segovia gebracht und dort zu Münzen geprägt.
Der Film begleitet den britischen Habsburg-Experten Simon Winder auf seiner Reise durch Österreich. Seine Spurensuche führt ihn zunächst in das Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien, wo die bedeutendsten Urkunden zur Geschichte der Habsburger aufbewahrt werden, und ins Zeughaus nach Graz, in die weltweit größte Sammlung historischer Waffen aus dem 16. Jahrhundert. In Kärnten trifft Simon Winder den Burgherrn von Hochosterwitz, Karl Khevenhüller. Dessen Vorfahre Hans Khevenhüller war Botschafter des römisch-deutschen Kaisers am spanischen Hof - und damit ein Freund von Philipp II.
Ninive wird in der Bibel als die Stadt der Sünde dargestellt. Ihre Bewohner als grausam, verdorben und gottlos. Warum ein so finsteres Bild? Und wie war Ninive wirklich? Unter dem irakischen Mossul liegen die Überreste der Metropole: mächtige Mauern, prachtvolle Reliefs, Bauten einer Kultur, die sich selbst als gewaltvoll inszeniert. Gott schickt den Propheten Jona nach Ninive, um die Bewohner zu warnen, dass er ihre Stadt zerstören werde, wenn sie keine Buße tun. Aufgeschreckt von dieser Prophezeiung besinnen sich die Menschen und zeigen Reue. Sogar die Tiere legen Bußgewänder an. Daraufhin verschont Gott die Stadt. Diese Erzählung findet sich im Alten Testament. Doch wurde die Stadt tatsächlich vor ihrer Zerstörung verschont? Archäologische Funde deuten auf ein anderes Szenario hin und zeigen Spuren von Verwüstung: verkohlte Mauern, Skelette und Überreste erbitterter Kämpfe.
"Die Schweine hab' ich besonders gern" - Mario (24) hat auf dem Kleinsägmühlerhof in Altleiningen eine Heimat gefunden. Der gehandicapte Ottfried versorgt mehr als 900 Hühner. Sein Geheimtipp, damit sie mehr Eier legen: Streicheleinheiten. Richard Danner und Maria Burgmeier-Danner arbeiten auf dem Biobauernhof der Lebenshilfe Bad Dürkheim seit mehr als 30 Jahren mit behinderten Menschen.
Als Forscher die Mumie von Ramses III. untersuchen, entdecken sie eine tödliche Schnittwunde am Hals: Der große Pharao wurde ermordet. Auffällig ist, dass in seinem Grab keinerlei Darstellungen seines Todes zu finden sind. Sollte der Mord etwa vertuscht werden? Und wer war der Täter?
Akirra und William sind ein Paar, doch Williams online-Ex Jamie hört nicht auf, die beiden zu belästigen. Nev und Kamie kommen zur Hilfe, doch alles steht plötzlich Kopf, als sie herausfinden, dass William Tausende Dollar von Jamie bekommen hat!
Lauras und Marius Haus steht am Hang. Ihr Spießergarten ist bislang nicht familienfreundlich und schwer zu erreichen. Sie rufen die Beet-Brüder zur Unterstützung. Aus ihrem Garten mit viel Rasen und Jägerzaun soll ein Familiengarten mit großer Terrasse, Badestelle und Spielecke werden. Ralf entwirft einen Plan. Claus, Gunnar und Luis setzen ihn zusammen mit dem Paar um. Doch zu einem Element gibt es Bedenken. Wie bekommen sie das in den Griff?
Deutsche Fahrzeuge sind weltweit für ihre Qualität und Zuverlässigkeit bekannt, zwei Eigenschaften, die auch in Portugal wertgeschätzt werden. Per Überseecontainer gelangen die LKW-Bausätze der Marke Fliegl über den Ärmelkanal und der Biskaya bis zum Zielhafen Porto, wo sie schließlich zusammengebaut werden. Die Einsatzmöglichkeiten der Lastwagen sind vielfältig: Vom simplen Gütertransport bis zur Lebensmittelversorgung über weite Strecken.
Schätzungsweise 13.000 Burgen gibt es im 14. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Deutschland. Konflikte werden nicht nur um Burgen, sondern immer häufiger auch in den Burgen ausgetragen. Oft entstehen Wohngemeinschaften, wie auf Burg Eltz. Die Erben teilen sich eine Burg, wodurch es nicht selten zu blutigen Streitigkeiten kommt. Von außen blasen Angreifer derweil mit einem breiten Repertoire an Taktiken und Waffen zum Sturm auf die Burgen. Kein anderer Gebäudetyp symbolisiert eine gesamte Epoche so stellvertretend wie die Burgen das europäische Mittelalter. Bis heute regen die stummen Zeugen einer längst vergangenen Zeit die Fantasie an. Die vierteilige Dokumentation haucht ihren alten Gemäuern neues Leben ein und geht dem "Mythos Burg" auf den Grund. Denn mancherorts ist die Legende stärker als die Realität. Kerker, in denen nie ein Gefangener saß, oder Fluchttunnel, durch die niemand in die Freiheit gelangte. Nur selten boten Burgen echten Wohnkomfort, und Platz für die legendären Ritterturniere gab es kaum. Dennoch sind Burgen über Jahrhunderte Statussymbole und Zentren kriegerischer Auseinandersetzungen. Ständig müssen sie sich neuer Angriffstaktiken und Waffen erwehren. Die Verbreitung der Schießpulverwaffen setzt ihrer großen Geschichte ein Ende. Festungen treten zu Beginn der Neuzeit ihr Erbe an. Ihre außergewöhnliche Architektur dient nur einem Ziel: Angreifer überall unter Beschuss nehmen zu können. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Burgen und Festungen mit imposanten Doku-Aufnahmen, aufwendigen Reenactments und beeindruckenden 3-D-Animationen. Sie begleitet Dr. Joachim Zeune bei der Untersuchung einer knapp 1000 Jahre alten Burgruine oder testet in einem Experiment die Durchschlagskraft eines mittelalterlichen Riesenkatapults, das bereits von den Zeitgenossen die Bezeichnung "instrumentum diabolicum" - Teufelswerkzeug - erhielt.