Spektakuläre und mysteriöse Kriminalfälle aus Österreichs jüngster Vergangenheit, erzählt aus der Perspektive der Region, in der das Verbrechen verortet wird. True-Crime Spannung stößt auf wissensreiche Heimaterzählung mit bezwingendem Blick hinter die Kulissen und authentischem Lokalkolorit. Geographische und gesellschafliche Eigenheiten, lokale und regionale Gegebenheiten bilden die Kulisse und sind Spiegel eines aufsehenerregenden Verbrechens und der damit verbundenen Ermittlungen. In dieser ersten Ausgabe der Krimi-Dokureihe Landverbrechen dreht sich alles um einen lange mysteriös gebliebenen Mordfall, der sich in einem Hochtal in den Tiroler Alpen ereignet hat.
Diese neue "Land der Berge"-Produktion führt in eine der märchenhaftesten Landschaften Oberösterreichs, das Almtal. Eingebettet im Salzkammergut präsentiert sich dieses Tal als naturbelassenes Idyll aus tiefgrünen Auen, urigen Wäldern und kristallklaren Gebirgsbächen. Sein Herzstück ist der glasblaue Almsee, der am Fuße des majestätischen Toten Gebirges liegt und mit seiner stillen Schönheit seit jeher Naturfreunde und Bergsteiger verzaubert.
Im Zentrum der Dokumentation steht das Bergsteigerdorf Grünau, ein Ort, der trotz seiner Ruhe und Abgeschiedenheit voller Leben steckt. Die Menschen hier sind echte Charaktere. Bodenständig, naturverbunden und geprägt vom Rhythmus der Berge.
Susi kocht auf, unterstützt von Christine, während Norbert genießt. Am Siebenbrunnenplatz plant Franz, Frauen mit Rosen zu überraschen. Sein Freund Herbert jedoch kann sich kaum vorstellen, dass er damit Erfolg haben wird. Benjamin möchte seine Beziehung zu Chris mit einem romantischen Picknick stärken. Außerdem bereitet sich Sonja, die attraktive Oma aus dem Gemeindebau, auf ein Treffen mit einem Mann vor, den sie über eine Zeitungsanzeige kennengelernt hat.
Jährlich bekommen allein in Deutschland mehr als 500.000 Menschen eine Krebsdiagnose. Dabei wären bis zu 40 Prozent der Neuerkrankungen vermeidbar. Medizinische Früherkennung ist der Schlüssel.
Jasmina Neudecker begibt sich auf die Suche: Wie lässt sich das Risiko minimieren? Eine große Rolle spielt der eigene Lebensstil. So kann regelmäßige Bewegung im Körper Prozesse beeinflussen, sodass sich potenziell schädliche Zellen gar nicht erst entwickeln.
Die Biologin Nadira Gunasekara von der Sporthochschule Köln zeigt in ihrer Forschung, wie Sport und Bewegung das Immunsystem stärken und ihm dabei helfen, Krebszellen besser zu bekämpfen. Im Fokus steht aktuell der Einfluss von Krafttraining - neben klassischem Ausdauertraining. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Myokine, das sind Botenstoffe, die bei Muskelaktivität freigesetzt werden.
Neben Bewegungsmangel zählen auch Übergewicht, Rauchen und Alkohol zu den beeinflussbaren Krebsrisikofaktoren. "Die große Chance besteht darin, dass ich selbst aktiv werden kann", sagt die Präventionsmedizinerin Ursula Will vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Den eigenen Lebensstil zu verändern, gelingt vielen besser, wenn sie dabei Unterstützung haben. Jasmina Neudecker besucht bei Eintracht Frankfurt das Projekt "Fußballfans im Training" der Deutschen Krebshilfe. Als einer von 26 Bundesligavereinen bietet der Club seinen Fans die Möglichkeit, durch Sport und gesunde Ernährung Übergewicht abzubauen.
Zur Krebsprävention gehört auch die Früherkennung. Am Uniklinikum Dresden testet Jasmina Neudecker einen modernen Ganzkörperscanner, der Pigmentveränderungen der Haut früh sichtbar macht. Das Gerät erstellt mit KI-Unterstützung aus 92 hochauflösenden Fotos ein 3D-Modell des Körpers. Wie wichtig UV-Schutz schon von klein auf ist, erlebt die Journalistin bei einem besonderen Kindergartenprojekt.
Um 20.15 Uhr beleuchtet die "NANO Doku" relevante wissenschaftliche Themen, die uns bewegen; um 21.00 Uhr diskutieren die Moderatorinnen Alena Buyx und Stephanie Rohde im Wechsel mit ihren Gästen im "NANO Talk" aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven über das Thema.
70 Jahre nach ihrer Ausrottung wurden im Jahr 1995 wieder Wölfe im Yellowstone-Nationalpark angesiedelt - auch, um das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wiederherzustellen. Der Einfluss der Wölfe erstreckt sich über die gesamte Nahrungskette bis hin zu den kleinsten Insekten. Die Vegetation und sogar die Landschaft verändern sich. Die Aktion erweist sich als eine einmalige Erfolgsgeschichte mit vielen Überraschungen - aber auch mit unerwarteten Rückschlägen.
Der Neuanfang: Prostituierte Laura will als Cam-Girl durchstarten
6. Staffel
4. Folge
D 2025
92'
Nach sechs Jahren im größten Laufhaus Hamburgs wagt Prostituierte Laura den Neuanfang als Camgirl. Freundin Lisanne zeigt ihr die Tricks des Webcam-Geschäfts. Die Ehe von Jezz und Krümel leidet unter dem Stress der Beautysalon-Insolvenz.
Im texanischen Harris County wurde eine 41-jährige Frau in ihrem Haus von vier maskierten Männern ermordet. Die Ermittler hatten früh einen konkreten Verdacht bezüglich der Täter, konnten aber zunächst nichts beweisen. Mittels akribischer Kleinarbeit mussten ausreichend Beweise gefunden werden, um die vier Täter zweifelsfrei zu überführen. Ist das gelungen oder sind die Männer noch immer auf freiem Fuß?
1825 ließ Präsident James Monroe einen knapp 300 Kilometer langen Wasserweg zwischen Washington D.C. und Cumberland in Maryland bauen, um den Handel zwischen der Ostküste und dem Inland zu beleben. Hunderte Arbeiter verloren bei den Grabungen ihr Leben. Und im Bürgerkrieg ergoss sich noch mehr Blut in den Kanal. Mehr als 200 Soldaten wurden während der Schlacht von Ball's Bluff am Ufer des Potomac Rivers massakriert. Kein Haus, kein Hotel und auch keine verlassene Wild-West-Geisterstadt: Befindet sich der verwunschenste Ort der USA an einer Wasserstraße?
In der Hildesheimer Innenstadt hat ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Mann ist mit dem Vehikel gegen eine Hauswand gefahren. Dort droht nach dem Crash ein Gerüst einzustürzen. In Iserlohn macht sich eine Anwohnerin unterdessen Sorgen um ihren Nachbarn. Die Frau hat die Feuerwehr alarmiert. Bei solchen Einsätzen müssen die Notfallhelfer:innen mit allem rechnen. Und in Chemnitz steht ein Camping-Anhänger in Flammen. Enorme Hitze und giftiger Rauch verbreiten sich rasend schnell. Wasser allein reicht nicht aus, um den Brand zu löschen.
Der Film handelt von der unglaublichen und gefährlichen Flucht dreier Freunde mit einer Raupe über die innerdeutsche Grenze. Die Dokumentation nimmt Bezug auf eine Grundtatsache des Lebens in der DDR: das Bewusstsein, eingeschlossen zu sein. Die innerdeutschen Sperranlagen waren in der Wahrnehmung der Menschen stets präsent. Die einen arrangierten sich damit oder wollten die Gedanken daran verdrängen, andere suchten nach Wegen, auszureisen oder die Grenze zu überwinden. Genau das wollte der Staat mithilfe eines gigantischen Grenzregimes verhindern, ließ den "Eisernen Vorhang" mit großem Aufwand sichern. Bis zu 40.000 Mann dienten in den DDR-Grenztruppen. Geschätzt starben rund 1000 Menschen bei dem Versuch, die DDR illegal zu verlassen. Drei Wagemutige aus einem kleinen Dorf bei Magdeburg riskierten es trotzdem: Wolfgang Hilgert und die Brüder Hans-Joachim und Jürgen Zorn lebten eigentlich ganz zufrieden in der DDR. Die drei Tüftler hatten ein lukratives Hobby. Durch das Schrauben und Schweißen an Autos konnten sie Tauschgeschäfte betreiben, kamen so an heiß begehrte Luxusartikel. Trotzdem wuchs der Frust über den Sozialismus, und das Westfernsehen verhieß mit verlockenden Bildern ein Eldorado jenseits der Grenze. Die drei hatten die Nase voll von Mangelwirtschaft, Bevormundung und Restriktionen. Aus einer Bierlaune heraus planten die jungen Männer schließlich die lebensgefährliche Flucht über den Todeszaun. Mit einem äußerst ungewöhnlichen Fluchtfahrzeug: einer klapprigen und schwerfälligen Planierraupe. Die Männer riskierten alles, um im Westen ein freies Leben zu führen. Der Coup mit der Raupe glückte. Ihre Familien jedoch blieben in der DDR zurück, litten unter den Schikanen der Stasi. War es das wert? Sieben Jahre später fiel die Mauer.
Zum ersten Mal seit den legendären Apollo-Missionen starten wieder Menschen in Richtung Mond. Die NASA-Mission "Artemis 2" eröffnet eine neue Ära der Raumfahrt, und Deutschland spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die ARD-Doku begleitet die vier Astronaut:innen bei ihren Vorbereitungen und zeigt exklusive Einblicke in das Raumschiff "Orion".
Ein tödlicher Hausbrand zerreißt eine Familie. Die Ermittler vermuten, dass ein Verbrechen dahintersteckt. Eine Mutter macht sich daraufhin auf eine Jahrzehnte währende Suche nach der Wahrheit über das Schicksal ihrer vermissten jugendlichen Tochter und deren bester Freundin.
Diese Dokumentation beleuchtet den dramatischen Vorfall an Bord des Singapore Airlines Fluges SQ321, bei dem ein Mann starb und viele schwer verletzt wurden. Auf 37.000 Fuß Flughöhe erschüttern schwere Turbulenzen das Flugzeug - inzwischen gibt es eine Detailanalyse ihrer Ursachen und Auswirkungen. Kann man Turbulenzen vermeiden? Interviews mit Betroffenen, Piloten und Wissenschaftlern, sowie Simulationen und Aufnahmen, zeigen, wie die Luftfahrt auf Turbulenzen reagiert.
Die zweiteilige ZDFinfo-Dokumentation zeichnet mithilfe von Archivmaterial, beteiligten Wissenschaftlern, Diplomaten und Politikern die historische Genese des iranischen Atomprogramms nach. Es ist eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse.
Im 8. Jahrhundert bricht das Zeitalter der Wikinger an. Die Skandinavier entwickeln damals besonders wendige Langschiffe mit Seitenruder - ideal für die Raubzüge der Wikinger. Jahrzehntelang überqueren sie von Norwegen aus die Nordsee, um zu wohlhabenden Klöstern Britanniens und Irlands zu gelangen. Ihre stolzen und unbarmherzige Anführer sind Olaf der Weiße und Ivarr. Die Dokumentation erklärt den Ursprung der Wikinger und beschreibt die Lebensweise der berüchtigten Nordmänner.
In der ganzen Welt sind die Kaimaninseln vor allem für das bekannt, was sie nicht haben: Steuerpflicht. Es gibt dort keine Einkommensteuer, keine Lohnsteuer, keine Kapitalertragsteuer und auch keine sonstigen Abgaben. Die karibische Inselgruppe ist aber auch aus ganz anderen Gründen ein Paradies. Denn hier zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite: strahlend weiße Traumstrände, wilde Rochen, die sich streicheln lassen, und eine schillernde Persönlichkeit, den weltexklusiven türkisblauen Leguan, findet man hier. Einmal im Jahr geht es um das kulturelle Erbe der Insel. Während der Piratenwoche sind scharenweise Seeräuber unterwegs. Aber die muss heute niemand mehr fürchten.
Lange bevor Multimillionäre die Cayman Islands entdeckt haben, war die Inselgruppe Rückzugsort für Piraten. Die fanden hier frisches Trinkwasser im Überfluss und Schildkröten als Proviant. Sogar der berüchtigte Blackbeard ist hier vor Anker gegangen. Die Piratenhistorie gilt als kulturelles Erbe der Caymans. Insulaner wie Darvin Ebanks sind Botschafter dieser Tradition. Seit 1978 ist er jedes Jahr während der Piratenwoche als Anführer einer Seeräubergruppe unterwegs. Das Rollenspiel ist für Darvin längst Passion: "Ich will, dass die Geschichte der Piraten nicht vergessen wird."
Vor allem Grand Cayman, die Hauptinsel, ist Zufluchtsort für Millionäre und Milliardäre. Luxusvillen säumen die Strände. Mit ihnen wächst der Bedarf an exklusiver Dienstleistung. Thomas Tennant kommt als Privatkoch direkt zu den Anwesen seiner wohlhabenden Kundschaft. Sogar King Charles III., damals noch Prinz, hat er schon bekocht. Thomas aktueller Auftrag: ein Dinner für ein Ehepaar aus den USA - gewünscht ist echte Cayman-Küche. Auf der Speisekarte: Conch, große Schneckenmuscheln, und Grüner Leguan. Ja, der Grüne Leguan, ihn zu verspeisen, ist praktizierter Artenschutz. Er hatte sich extrem vermehrt und seinen türkisblauen Artgenossen fast verdrängt. Die Inselregierung lobte eine Fangprämie aus. "Aus der Not eine Delikatesse machen. Das ist Cayman Philosophie", freut sich der Koch.
Der sogenannte Kitchen Dance stammt noch aus der Zeit der Sklaverei. Die versklavten Afrikaner mussten damals ihre kulturellen Traditionen heimlich fortführen. Sie musizierten und tanzten in den Küchen der Plantagenhäuser. Eine Tradition, die fast in Vergessenheit geriet. Bis Melisha McField ihre Tanzgruppe Dreamchasers gründete. Fast 100 Traumjäger zelebrieren inzwischen die Rhythmen ihrer Vorfahren.
Die Cayman Islands sind die Spitze eines gigantischen unterseeischen Berges, der von sehr tiefem Wasser umgeben ist. Mit bis zu 7686 Metern gilt das Cayman Trough als tiefster Punkt der Karibik - ein ideales Revier für Haie. Und für die Meeresbiologin Johanna Kohler: Sie nutzt die einzigartigen Strömungen und Riffe, um das Verhalten der Tiere zu studieren. An diesem Tag muss sie den kleinen Peilsender bergen, den die Wissenschaftler an einem Hai befestigt hatten, gar nicht so einfach bei dem starken Wellengang über der Tiefseerinne.
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
1940: Neun Monate nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs greift Hitler den Westen - Belgien, die Niederlande, Frankreich und Großbritannien - in einem bisher nie dagewesenen Gewaltexzess an. Die Nazi-Apokalypse schlägt in Sedan zu und breitet sich über die Somme bis zum Ärmelkanal aus, der letzten Bastion Großbritanniens. Ihr Expeditionskorps versucht, durch den Hafen von Dünkirchen zu fliehen. Wird Hitler diese Flucht zulassen?
Longevity verspricht langes Leben bei möglichst guter Gesundheit. Alena Buyx und ihre Gäste diskutieren, wo dabei seriöse Altersforschung endet und kruder Unsterblichkeitswahn beginnt.
Longevity ist nicht nur ein Trend - Longevity ist ein Milliardengeschäft und trägt in Teilen religiöse Züge. Medizinisch gesehen sind viele der Praktiken harmlos. Vor allem sind sie eins: Luxusartikel für Menschen, die es sich leisten wollen.
Ein langes, gesundes Leben - das wünschen sich nahezu alle Menschen. Bei den Investoren herrscht daher Goldgräberstimmung. Techmilliardäre wie Peter Thiel, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg investieren Milliarden in Longevity. Zwischen seriösen medizinischen Ansätzen und fragwürdigen Heilsversprechen eröffnet sich ein moralisches Spannungsfeld: Wie gerecht ist Forschung, deren Ergebnisse sich am Ende nur Reiche leisten können? Während für viele Menschen weltweit eine solide Gesundheitsversorgung unerreichbar bleibt, fließen immense Summen in Unsterblichkeitsfantasien.
Longevity ist mehr als Lifestyle - sie verändert das menschliche Selbstverständnis. Was bedeutet ewiges Leben für Gesellschaft, Ethik und Religion - und wo liegt die Grenze zwischen Fortschritt und Hybris? Darüber diskutiert Alena Buyx mit ihren Gästen im "NANO Talk - Longevity-Hype - wie wir gesund länger leben".
Gästevorstellung:
Heike Bischoff-Ferrari ist eine der führenden Forscherinnen für gesunde Langlebigkeit in Europa. Mit großen Interventionsstudien wie DO-HEALTH untersucht sie, wie Bewegung, Ernährung und Prävention die gesunden Lebensjahre messbar verlängern. Sie ist Professorin für Geriatrie an der Universität Basel.
Martin Booms befasst sich mit ethischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Aspekten des Umgangs mit dem Lebensende und liefert damit zentrale Impulse für den Longevity-Diskurs. Er ist Professor für Philosophie, insbesondere Gesellschafts- und Wirtschaftsethik an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter/Bonn und Direktor der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur.
Tim Schreder ist Journalist, Autor und Dokumentarfilmer. In seinem Buch über Langlebigkeit, seinen Recherchen zu internationalen Longevity-Studien sowie seiner vielbeachteten Dokumentation über den 48-jährigen Bryan Johnson zeigt er, wie Wissenschaft, Lebensstil und gesellschaftliche Faktoren ein langes, gesundes Leben prägen.
In Louisville im US-Bundesstaat Kentucky kam es zu einem besonders makabren Fall. Rein zufällig wurde im Keller eines Gebäudes im Stadtteil Old Louisville ein Leichnam entdeckt, der schon ein halbes Jahr lang dort gelegen haben muss. Die für die Ermittler so wichtigen ersten 48 Stunden nach dem Mord waren also schon lange Geschichte. Der Besitzer des Hauses und dessen Freund bezichtigten sich gegenseitig der Tat.
"Wir müssen alles erfahren!", fordert Erich Mielke, der Leiter des DDR-Inlandsgeheimdienstes. Die etwa 200.000 Mitarbeiter seiner "Staatssicherheit" spionieren dafür rund um die Uhr. Nach der Wende finden Bürgerrechtler tonnenweise Akten, Tonbänder, Filme, aber auch rätselhafte Gläser mit "Geruchsproben" in den Stasiarchiven. Sie geben tiefe Einblicke in die geheime Welt von Mielkes Agenten und Zuträgern, in ihr Tun und Denken. Die Stasi hat bei vielen, die sie überwachte, tiefe Wunden hinterlassen. Betroffene schildern, wie sie persönlich ins Visier der Stasi gerieten, wie sie belauscht, bespitzelt oder gar Ziel von Mordanschlägen wurden. Experten ordnen die persönlichen Erlebnisse in die Geschichte der Staatssicherheit und der DDR insgesamt ein. "Terra X History" zeigt Anspruch und Wirklichkeit eines der mächtigsten Geheimdienste der Welt.
8 Tage, 3 Stunden, 18 Minuten, 35 Sekunden - so lange dauerte 1969 die Apollo 11-Mission, in deren Verlauf zum ersten Mal ein Mensch den Mond betrat. Die zweiteilige Dokumentation verwendet die originalen Sprachaufnahmen der drei Astronauten - Neil Armstrong, Edwin Aldrin, Michael Collins - und kombiniert sie mit Archivbildern und nachgestellten Szenen zu einer packenden Rekapitulation dieses Meilensteins der Menschheitsgeschichte.
Als ein Vater aus Texas spurlos verschwindet, starten Ermittler eine internationale Fahndung. Sie decken eine düstere Verschwörung auf, und die Suche nach dem Mörder führt sie tief in die Chihuahua-Wüste.
Berge mit tropischem Regenwald, kochend heiße Thermalquellen und tosende Wasserfälle: Die kleine Karibikinsel Dominica, nicht zu verwechseln mit dem Pauschaltourismusziel Dominikanische Republik, ist eine wahre Naturschönheit.
Jeanelle Brisbane hat in London studiert und hätte eine Karriere an der dortigen Universität machen können. Stattdessen ist sie zurückgekehrt in ihre Heimat und gründete mit einem kleinen Team die einzige Umweltschutzorganisation der Insel. Mit viel Eigeninitiative setzt sie sich für den Schutz bedrohter, zum Teil endemischer Arten wie etwa dem riesigen Ochsenfrosch ein und organisiert Expeditionen hinein in den Regenwald. 2017 wütete der Hurrikan "Maria" auf der Insel, bis heute untersuchen Jeanelle und ihr Team, inwieweit sich das außergewöhnliche Ökosystem der in weiten Teilen naturbelassenen Insel erholt hat.
Dominica gehört zu den wenigen Regionen der Erde, in denen sich Pottwale das ganze Jahr über aufhalten. Gerade wird deshalb die weltweit erste Schutzzone für die riesigen Meeressäuger rund um die Insel eingerichtet. Irwin Dublin und sein Kollege "Captain Bill" sind Spezialisten im Aufspüren dieser riesigen Meeressäuger, mittels einer mit Neopren bespannten Salatschüssel, befestigt an einer langen Holzlatte! Ein selbst gebautes Hydrofon, mit dem sie die typischen Klicklaute der Pottwale empfangen, die sogenannten Codas.
Auf Dominica leben die Kalinago, einer der letzten noch verbliebenen indigenen Volksstämme der Karibik. Rund 3000 Ureinwohner zählt das Kalinago Territory in den Bergen nahe der Ostküste. Irvince Auguiste, das ehemalige Oberhaupt des Stammes, hat in seinem Dorf Touna ein neues Projekt initiiert: alte Handwerkskünste der Kalinago wie Korbflechterei oder Bootsbau reaktivieren, um Beschäftigung und Einkommen zu generieren.
Die schottischen Großeltern von Alan Napier wanderten 1931 nach Dominica aus. Ihr Landgut war immer Alans Sehnsuchtsort. Jeden Sommer verbrachte er als Junge hier, bis er 2008 das Anwesen übernahm. Nur eines vermisste Alan auf der Insel, die einst auch für ihren Kakaoanbau bekannt war: Schokolade. Also beschloss er, seine eigene herzustellen. Mit Maschinen Marke Eigenbau produziert er kleine Mengen Bitterschokolade mit 80 Prozent Kakaogehalt aus dem Kakaoanbau des Gutes.
Wenn David Benjamin die Conch, eine Meeresschneckenart, bläst, flippen die Leute aus: Als "the one and only Conch Shell Man" ist David auf Dominica ein Star. Seine Liebe zu diesem außergewöhnlichen Instrument entdeckte der Sohn eines Fischers schon als Kind: Es war Brauch auf Dominica, dass die Fischer die Conch ertönen ließen, wenn sie mit ihrem Fang vom Meer zurückkamen.
Vor mehr als tausend Jahren überfallen die Wikinger Britannien, Irland und weitere Länder. Sie prägen die eroberten Gebiete maßgeblich - so zum Beispiel im 10. Jahrhundert in Dublin. Die Invasoren beeinflussen die irische Kultur und Architektur. Durch ihre großen Häfen und Flotten ermöglichen sie den Sklavenhandel. Sitric Seidenbart ist der letzte große Wikingerkönig Dublins. Sein Tod im Jahr 1042 markiert das Ende einer rund 200-jährigen Geschichte, geprägt durch Ivarr und seine Nachfahren.
In Dünkirchen besteigen über 300.000 alliierte Soldaten Schiffe und nehmen Kurs auf England. In Frankreich herrscht Chaos. Nach der Unterzeichnung eines Waffenstillstands ist die Hälfte des Landes von den Deutschen besetzt, die andere ist dem Vichy-Regime unterworfen. Frankreich bietet seine Küsten und Flugplätze den Deutschen an, die in England einmarschieren wollen. Wird Großbritannien diese Apokalypse erfolgreicher überstehen als Frankreich?
Es ist der 8. September 1982 im Villgratental in Osttirol. In der abendlichen Dämmerung fallen in der "Hölleiten" Schüsse. Sie gelten einem jungen Mann mit geschwärztem Gesicht: Pius Walder, ein Holzfäller, erschossen im Wald, auf der Flucht vor zwei Jägern. Noch in derselben Nacht erliegt er im Spital seinen Verletzungen. Am Tag darauf legen die beiden Schützen bei der Lienzer Kriminalpolizei ein Geständnis ab. Der Tod von Pius Walder wird zum Politikum, das das Tal noch Jahrzehnte später in Atem hält.
Pius Walder ist in Kalkstein kein Unbekannter. Sein Bruder Hermann und er gelten als erfolgreich, sind beliebt. Zugleich wird ihnen wiederholt das Wildern nachgesagt. Vor allem in Jagdkreisen sorgt das für Missfallen. Der Hilfsjäger Johann Schett, dessen Schuss Pius Walder in den Hinterkopf trifft, sagt später vor Gericht aus, er habe in jener Nacht nicht in Tötungsabsicht gehandelt. Das Innsbrucker Schwurgericht wird ihm Glauben schenken. Das milde Urteil wird von den Hinterbliebenen und Freunden der Familie vehement bekämpft. Vor allem Bruder Hermanns Stimme bleibt über Jahrzehnte laut. Zwei Jahre nach dem Tod seines Bruders legt sich Hermann Walder in der ORF-Sendung Club2 vor laufender Kamera mit Gästen und Moderator an. Sein Kampf gegen die Jagd, die Justiz und die Medien hält bis in die 2000er Jahre an. Für viele wird Hermann Walder zum Symbol eines Rebellen gegen die Obrigkeit und machen das "Wildererdrama" über die Grenzen Osttirols bekannt.
Was ist in jener Nacht 1982 zwischen den drei Männern geschehen? Die Neuproduktion der Sendereihe "Wahre Verbrechen" geht den Ereignissen und Folgen jener Nacht auf den Grund. In Gesprächen mit Zeitzeugen, Verwandten und Expert:innen - darunter der Lienzer Historiker Martin Kofler, die Wildbiologin Karoline Schmidt und der Soziologe Roland Girtler - offenbart sich das Bild einer Gemeinde, in der tief verwurzelte Konflikte ein tödliches Ende finden. Mittels Archivmaterial und Neuaufnahmen des Villgratentals bewegt sich die Dokumentation zwischen Vergangenheit und Gegenwart und stellt sich der Frage nach Grenzen zwischen Recht und Unrecht, zwischen Rachelust und Vergebung und der Rolle der Jagd in Österreich.
Das Tote Gebirge erstreckt sich von der Eisenwurzen bis in das Salzkammergut. Es gilt mit seiner Fläche von über 1100 Quadratkilometern als das größte hochalpine Karstplateau Mitteleuropas und macht daher seinem ihm zuweilen zugeschriebenen Beinamen "Wüste der Alpen" alle Ehre.
Markus Raich hat mit seinem gipfelerprobten Team für Land der Berge über ein Jahr hinweg eine Vielzahl an spektakulären Stimmungen und Bergpanoramen mit seiner Kamera eingefangen und weit über 50.000 Höhenmeter zu Fuß zurückgelegt. Außerdem wurde erstmals eine Durchsteigung der 900 Meter hohen Reichenstein-Südwand in Grundlsee im Ausseerland vollständig gefilmt. Der Film begleitet zudem die beiden Alpinisten Marlies Czerny und Andreas Lattner auf ihrer alpinen und kulturhistorischen Reise durch das Tote Gebirge von Ost nach West. Einen alpinen Höhepunkt bildet der Aufstieg zum Großen Priel, dem höchsten Berg im Toten Gebirge, auf den - mit einer Länge von über zwei Kilometern - auch der längste Klettersteig Österreichs führt. Die Loserhütte besuchten schon viele Persönlichkeiten, eine von ihnen war der berühmte Komponist Richard Strauss: die Bergpanoramen des Toten Gebirges sollen ihn zur Komposition seiner Alpensinfonie inspiriert haben.
Einsam, schroff, bizarr - für die "Wüste der Alpen" gibt es viele Adjektive. Nur "tot" ist das Tote Gebirge definitiv nicht, es ist mit seiner Vegetation und seinen glasklaren Seen sogar sehr lebendig.
Im 8. Jahrhundert bricht das Zeitalter der Wikinger an. Die Skandinavier entwickeln damals besonders wendige Langschiffe mit Seitenruder - ideal für die Raubzüge der Wikinger. Jahrzehntelang überqueren sie von Norwegen aus die Nordsee, um zu wohlhabenden Klöstern Britanniens und Irlands zu gelangen. Ihre stolzen und unbarmherzige Anführer sind Olaf der Weiße und Ivarr. Die Dokumentation erklärt den Ursprung der Wikinger und beschreibt die Lebensweise der berüchtigten Nordmänner.
Jessica Chobot und ihr Kollege Phil Torres treffen sich in den Appalachen mit einer Augenzeugin, die von einer furchterregenden Begegnung im Wald berichtet. Pam Watson hat in den Great Smoky Mountains angeblich eine behaarte, blutverschmierte Kreatur gesehen. Ihre Schilderungen decken sich mit Geschichten von "wilden Menschen", die in der Region seit mehr als einem Jahrhundert die Runde machen. Was steckt hinter den Grusel-Storys? Handelt es sich bei den mysteriösen Gestalten um verwahrloste Einsiedler, die abseits der Zivilisation in Höhlen leben?
Christian B. gibt Mark Williams-Thomas ein mögliches Alibi und behauptet, er hatte eine Urlaubliebelei mit einem 18-jährigen Mädchen in der Woche von Madeleines Verschwinden. Williams-Thomas geht dem nach und spricht mit ihrem aktuellen Partner. Auch den Hinweisen der deutschen Behörden geht er weiter nach und kommt zum vorläufigen Ergebnis seiner Ermittlungen.
Sozialismus, Antifaschismus, Freundschaft mit der Sowjetunion - das sind die Pfeiler, auf denen die DDR errichtet wird. Doch wie sieht die Realität aus? Wie geht die DDR mit Nazis um, die es im "besseren Deutschland" offiziell gar nicht geben soll? Sind die Beziehungen zur Sowjetunion wirklich so "brüderlich", wie behauptet wird? Und welche Rolle spielt Arbeit, die das Fundament der Gesellschaft bilden soll? Mit der deutschen Teilung beginnt ein Wettstreit zwischen der DDR und der Bundesrepublik: Die DDR sieht sich als das moralisch überlegene Deutschland - mit Aufstiegschancen vor allem für Arbeiter und Bauern, frei von Alt-Nazis und in brüderlicher Freundschaft mit der Sowjetunion. Doch hinter den Kulissen ist der zur Schau gestellte Antifaschismus von politischer Taktik geprägt: So gern die DDR auf Nationalsozialisten in der Bundesrepublik verweist - auch im Osten landen Nazis in wichtigen Positionen. Immer wieder fliegen ihre dunklen Geheimnisse aus der Vergangenheit auf. Der junge Staat Israel gilt der DDR-Führung als Verbündeter der USA und wird daher angefeindet. Außenpolitisch steht die DDR fest an der Seite der Sowjetunion. Die DDR-Staatschefs Walter Ulbricht und später Erich Honecker betrachten den großen Bruder als zweite Heimat und Schutzmacht ihres Regimes. Freundschaft mit der Sowjetunion ist Staatsdoktrin. Doch im Alltag sind etwa Liebesbeziehungen zwischen Deutschen und Sowjets oder gar gemeinsame Kinder nicht gern gesehen. Auch die Wertschätzung der Arbeit ist ein großer Gründungsmythos der DDR. "So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben" - dieses Motto schreibt die Staatsführung der Weberin Frida Hockauf zu. Sie wird zum Vorbild für alle Werktätigen gemacht - zum "Held der Arbeit". Was damals jedoch geheim bleibt: Frida Hockauf wird als Verräterin beschimpft, ihr Webstuhl im Betrieb sabotiert. Die Arbeitswelt ist eben auch im Sozialismus nicht rosig. Frauen werden als Arbeitskräfte gebraucht und gefördert. Viele Mütter geben ihre Kinder daher von Montag bis Freitag in die Wochenkrippe. Dass die Kinder sich dort nicht gut entwickeln können, wird vielen Betroffenen erst später klar. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
8 Tage, 3 Stunden, 18 Minuten, 35 Sekunden - so lange dauerte 1969 die Apollo 11-Mission, in deren Verlauf zum ersten Mal ein Mensch den Mond betrat. Die zweiteilige Dokumentation verwendet die originalen Sprachaufnahmen der drei Astronauten - Neil Armstrong, Edwin Aldrin, Michael Collins - und kombiniert sie mit Archivbildern und nachgestellten Szenen zu einer packenden Rekapitulation dieses Meilensteins der Menschheitsgeschichte.
Ein Rentner lässt sich in Südkalifornien nieder, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Als er spurlos verschwindet, müssen Ermittler herausfinden, was es mit den unkonventionellen Brieffreunden des Mannes auf sich hat.
Vor mehr als tausend Jahren überfallen die Wikinger Britannien, Irland und weitere Länder. Sie prägen die eroberten Gebiete maßgeblich - so zum Beispiel im 10. Jahrhundert in Dublin. Die Invasoren beeinflussen die irische Kultur und Architektur. Durch ihre großen Häfen und Flotten ermöglichen sie den Sklavenhandel. Sitric Seidenbart ist der letzte große Wikingerkönig Dublins. Sein Tod im Jahr 1042 markiert das Ende einer rund 200-jährigen Geschichte, geprägt durch Ivarr und seine Nachfahren.
Ein Küstenort bei Neapel wird zum blutigen Schauplatz eines Mafiakriegs - Jahre später sieht man in den Ruinen des einstigen Urlaubsparadieses noch die Spuren von Bauspekulation und organisierter Kriminalität. Eine Westernstadt in Victor, Colorado, trägt noch die Narben einstiger Goldminen und explosiver Arbeitskämpfe. Und ein britisches Militärgefängnis, das dunkle Geheimnisse birgt - von einer Militärjustiz, die umstrittene Urteile vollstreckte bis zum Treiben legendärer Londoner Gangster.
Das Jahr 1945 hat das 20. Jahrhundert geprägt. Es bildete den Abschluss von sieben Jahren Krieg, Schrecken und Tod. Das Ende der Konflikte löst weltweit Jubelszenen aus. Die Nürnberger Prozesse und die Gründung der UN gaben neue Hoffnung. Doch hinter den Kulissen lauerten bereits die Schatten des Kalten Krieges und die Herausforderungen der Entkolonialisierung. Diese 12 Monate prägten die Geschichte und stellten die Weichen für die moderne Welt.
Wenn Thomas Kundt kommt, geht es darum, Spuren zu beseitigen: Spuren des Todes und Spuren eines gelebten Lebens. Der Tatortreiniger und Desinfektor betritt Wohnungen, in denen Menschen einsam gelebt haben und auch so gestorben sind. Oft ist er der letzte Zeuge eines einsamen, von Brüchen geprägten Lebens. Der Film zeigt den Menschen hinter dem Tatortreiniger, was ihn treibt und wie er seiner Arbeit sehr öffentlichkeitswirksam Sinn verleiht.
Ernst Albrecht und seine Spezialeinheit werden zu einem Einsatz in Ottakring gerufen. Serbische Fußballfans blockieren hier nach einem Spiel eine wichtige Hauptstraße und die Situation droht zu eskalieren. Außerdem muss das Team eine Schlägerei in einer Nachtbar schlichten.
Baut der Iran an der Atombombe? Diese Sorge treibt die Welt um. Und einiges spricht dafür, dass die Mullahs tatsächlich mehr wollen als nur die friedliche Nutzung der Nukleartechnik. Der zweite Teil zeigt eine Entwicklung, die stark abhängig ist von den Politikwechseln in den USA.
80.000 Besucher, 70 Bands und 700.000 Liter Getränke: Rock im Park ist eines der größten Festivals Deutschlands. In diesem Jahr trafen sich die Rockfans Mitte Juni in Nürnberg, um drei Tage zu feiern. Bis zu 319 Euro Eintritt ließen sie sich das kosten. Unter anderem standen Guano Apes, die Ärzte und Green Day auf einer der drei Bühnen. Spiegel TV begleitet Rockfans, Musiker und Mitarbeiter bei einem Musikevent, bei dem alle an ihre Grenzen gehen.
Der 40-jährige René ist gelernter Maurer. Seit zehn Jahren gehört er zu Hannovers Drogenszene. Trotz mehrerer Haftstrafen unter anderem wegen Diebstahl treibt ihn seine Kokain- und Heroinsucht dazu immer wieder erneut Straftaten zu begehen.
Vom Akkubohrer bis zur Zahnbürste: Die chinesische Online-Handelsplattform Temu lockt mit extremen Billigangeboten für Konsumgüter jeglicher Art. Was steckt hinter der Erfolgsformel und wie steht es um die Qualität der Produkte?
Die Dokumentation "Temu - Ramsch oder Revolution" deckt auf, wie Temu-Händler immer wieder gegen geltende Gesetze bei Zoll und Steuer verstoßen, trifft Schnäppchenjäger und enthüllt Verkaufstricks. Außerdem werden verschiedene Produkte in Labortests auf ihre Sicherheit und Gesundheitsbedenken geprüft.
Für die Konsumenten in Europa gestaltet sich der Bestellprozess denkbar einfach: Ein Klick auf nahezu jedem mobilen Endgerät und die Ware wird direkt an die gewünschte Zustelladresse versendet. Transparenz zu Herkunft und Händlerunternehmen sucht man vergebens. Was immer wieder aufscheint, sind täuschend echte "Qualitäts-Gütesiegel", angeblich von geprüften deutschen Laboren.
Laut EU-Kommission kamen 2024 täglich rund zwölf Millionen Pakete aus China in der EU an, viele davon aufgrund von Temu-Bestellungen. Hinter dem Erfolg der Plattform steckt eine ausgeklügelte Strategie: Alles kommt ohne Zwischenhandel direkt aus der Fabrik in China. Das drückt den Preis. Meist werden die Luftfracht-Päckchen zollfrei nach Europa versendet. So wird der Staat nicht nur um Steuern geprellt, sondern es werden auch faire Wettbewerbsbedingungen außer Kraft gesetzt.
Ein Eco Spezial von Julian Gräfe vom Südwestrundfunk .
Alltag in der DDR - jeder Tag eine Herausforderung. Das Leben ist oft geprägt von Mangel und staatlicher Willkür - es gibt aber auch Erfolge in Wirtschaft, Sport und Kultur. Einigen gelingt in der DDR eine erstaunliche Karriere. Ob als "Roter Dior" oder als angesehener Architekt - Kreativität ist gefragt, auch wenn es darum geht, das System zu überlisten oder ganz zu verlassen. Der Staat sorgt im DDR-Alltag für alles: Er versorgt, belohnt, passt auf - so zumindest die offizielle DDR-Propaganda. In der Realität suchen und finden die Menschen immer wieder Türchen, um mehr zu erreichen als das, was in der Planwirtschaft möglich ist. In begrenztem Umfang sind sogar Privatunternehmen erlaubt. Doch das Schicksal etwa des "Roten Dior", des Modeschöpfers Heinz Bormann, ist symptomatisch: Für seine Kunst wird er in West und Ost gefeiert, er bringt es sogar zum Millionär. Trotzdem lässt ihn die Staatsführung nicht in Ruhe. Bormanns Firma wird zwangsverstaatlicht, er stirbt verbittert und desillusioniert kurz vor dem Mauerfall. Nicht überall ist der lange Arm der Staatspartei SED so "erfolgreich": Organisierte Gruppen beschaffen und verkaufen Waren auf dem Schwarzmarkt, dealen mit Falschgeld und schlagen den Agenten der Staatssicherheit immer wieder ein Schnippchen. Andere agieren heimlich als Umweltschützer und schmuggeln brisante Filmaufnahmen massiver Umweltzerstörungen aus dem Land. Und ostdeutsche Punks organisieren geheime Konzerte, finden Mittel und Wege, sich dem System zu entziehen. Die DDR - eine Gesellschaft zwischen Mangelwirtschaft und erstaunlichen Möglichkeiten. In den Nischen pflegen die DDR-Bürgerinnen und -Bürger zahlreiche Geheimnisse. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
My Lover, My Killer - Bis dass der Mord Euch scheidet
John Lowe
2. Staffel
10. Folge
GB 2022
45'
Als Christine Lee beschloss, ihren jungen Töchtern einen Welpen zu schenken, lernte sie den Züchter John Lowe kennen, und die beiden wurden bald ein Paar. Doch die Beziehung wurde im Laufe der Jahre zunehmend missbräuchlich und John bedrohte die drei Frauen mit einer Schrotflinte. Als Christine schließlich genug hatte und versuchte, ihn zu verlassen, stellte die Schrotflinte keine leere Drohung mehr dar.
Mit Leonard Hohm, Katharina Kleffner, Friederike Sipp, Ditte Ferrigan, Maren Rainer, Melanie Manstein, Bettina Zech
Adrian Bayley, Serienvergewaltiger und -mörder gehört zu den gefährlichsten Gefängnisinsassen Australiens. Er hätte niemals auf Bewährung freigelassen werden dürfen. Außerdem: Der 44-jährige Simon Gittany warf seine 14 Jahre jüngere Freundin aus dem 15. Stock eines Wohnblocks, weil sie vorhatte, ihn zu verlassen.
Eine Frau mit Krebs im Endstadium gilt als unheilbar. Aber die Krankheit verschwindet wieder. Fälle wie dieser manchen die Schulmedizin ratlos.
Eine andere Patientin hat eine degenerative Erkrankung des Nervensystems und kann nicht mehr gehen. Aber plötzlich sind die Symptome weg.
Viele, die schwer erkranken, hoffen auf ein Wunder. Aber kaum jemandem wird eines zuteil. Im französischen Städtchen Lourdes sollen indes immer wieder welche geschehen: 72 mysteriöse Heilungen, die sich dort ereigneten, hat die katholische Kirche bis heute als Wunder anerkannt. Zuletzt bei Antonietta Raco aus Süditalien. Sie litt an primärer Lateralsklerose und saß im Rollstuhl. Bis sie 2009 in Lourdes wieder vollständig gesund wurde.
Ein hochkarätiges Gremium von Ärztinnen und Ärzten befasste sich jahrelang mit dem Fall Raco - und kam zum Schluss: Mit dem heute zur Verfügung stehenden Wissen kann die Schulmedizin die Genesung nicht erklären.
Wundersames passiert aber auch in der Schweiz. Etwa bei Esther Rathgeb: Sie litt an Krebs, Heilung ausgeschlossen. Die Ärztinnen und Ärzte des Berner Inselspitals gaben ihr nur noch wenige Monate. Heute, sechs Jahre später, ist der Krebs komplett verschwunden. Die Onkologen sind ratlos.
Welche Kräfte wirken hier? Der Film macht sich auf die Suche nach Antworten.