Diese Erbe Österreich Neuproduktion lässt drei Frauen zu Wort kommen, die einen unvergleichlichen Einblick in das Leben der Habsburger zulassen: die engste Dienerin von Kaiserin Maria Theresia, Carolina Gräfin Fuchs-Mollard, die Freundin von Kaiser Franz Joseph Katharina Schratt und die Tochter von Kronprinz Rudolf, Erzherzogin Elisabeth, die ihren Weg zur Frauenrechtskämpferin fand und als "rote Erzsi" in die Geschichte einging. Drei Schauspielerinnen Petra Morzé, Stephanie Schmiderer und Gigga Neunteufel schlüpfen in die drei historischen Rollen und stellen die Damen zu markanten Zeitpunkten ihres Lebens vor: am Tag der Geburt von Joseph II., nach der Ermordung der Kaiserin Elisabeth und am Tag der Gründung der Ersten Republik. Alle drei Biographien bieten Schlüssellochperspektiven in den ganz persönlichen Lebensbereich der Herrscherfamilie. R: Gigga Neunteufel
Schattenwirtschaft - Das Ende der sozialen Sicherheit?
D 2025
89'
Weltweit arbeitet mehr als jeder zweite Mensch in der informellen Wirtschaft - Tendenz steigend. In den Ländern des "Globalen Südens" sind unsichere, ungeregelte Arbeitsverhältnisse immer schon bittere Normalität. Aber auch in den westlichen Industrieländern sinkt der Anteil der Menschen mit einem sogenannten Normalarbeitsverhältnis - also mit klaren Regeln für Arbeitszeit, Urlaub, Absicherung gegen Krankheit und Alter. Was sind die Ursachen und wie sieht Arbeit in Zukunft aus?
Paul Ronzheimer reist durch Deutschland und sammelt Stimmen von Bedürftigen, stellt aber auch Betrüger und Schmarotzer zur Rede, die das soziale System bewusst ausnutzen. In Hannover prahlt Influencer Jannis mit seinem Leben auf Kosten des Staates. Außerdem trifft der Journalist auf die alleinerziehende Dilan. Die junge Mutter will arbeiten, kann aber nicht. Anders als die 40-jährigen Söhne einer pensionierten Putzfrau, die noch nie einen Job hatten und lieber vom Staat leben.
Bei Oli und Ricky gibt es nach dem Krankenhausaufenthalt Entwarnung, doch kaum Zuhause angekommen, erwartet die beiden schon wieder der Alltag. Andersherum muss die hochschwangere Steffy ins Krankenhaus und fasst daraufhin einen Entschluss.
In Peterlee gestaltet Alan Titchmarshs Team für die 90-jährige Mary Ann Stevenson einen Garten mit duftenden Sitzplätzen und Rosen. Katie Rushworth erschafft einen Innenhof mit Wasserspiel, während David Domoney einen Rosenweg mit pastellfarbenen Kletterpflanzen anlegt. Danny Clarke verwandelt eine dunkle Gasse in eine einladende Nische mit hellen Landschaftselementen und schattenliebenden Pflanzen.
Mit Gerd Kilbinger, Volker Niederfahrenhorst, Daniela Bette-Koch, Fabienne Hesse, Arne Obermeyer, Hildegard Meier, Michaela Kametz, Silke Haupt, Stefan Naas
In der Klinik warten Patienten mit ungewöhnlichen Hautkrankheiten, die dringend behandelt werden müssen. Den Anfang macht Diane, die ein Lipom am Rücken hat, das innerhalb eines Jahres enorm gewachsen ist. Es stört die 61-jährige Damenschneiderin besonders, wenn sie an der Nähmaschine arbeitet. Dr. Adil hofft, dass es tatsächlich nur eine harmlose Fettwucherung ist, denn das schnelle Wachstum gibt Anlass zur Sorge. Patientin Emily hat seit vielen Jahren Seborrhoische Warzen am Rücken, die so jucken, dass sie kaum schlafen kann. Außerdem macht sie sich Sorgen, weil es in ihrer Familie Fälle von Hautkrebs gab.
Am 2. Februar 1943 kapituliert die 6. Armee in Stalingrad. Es ist einer der großen Wendepunkte des Zweiten Weltkrieges. Der lange Schatten von Stalingrad reicht bis in die Gegenwart. Die Erinnerung an die verlustreiche Schlacht prägte eine ganze Generation auf deutscher und russischer Seite. Wie wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus dem Sterben an der Wolga ein Mythos? "ZDF-History" geht auf Spurensuche. Stalingrad - für viele Deutsche steht es für den Anfang vom Ende des deutschen Vernichtungskrieges im Osten. Nur 6000 deutsche Soldaten überlebten Kessel und Gefangenschaft. Für sie blieb die Schlacht an der Wolga unvergessen - ein Leben lang. Die grausamen Kämpfe hinterließen tiefe Wunden. Bei manchem Überlebenden sollten sie nie mehr heilen. Für Russland, das in Stalingrad mehr als eine halbe Million Tote zu beklagen hatte, spielt der Sieg noch heute eine zentrale Rolle im nationalen Selbstverständnis. Welche Folgen hat eine der bedeutendsten Schlachten des Krieges noch in der Gegenwart? Was sagen uns die Erinnerungen der Stalingradkämpfer, die Hunderte von Briefen und Tagebüchern hinterlassen haben? Welche Botschaft geht von schriftlichen Quellen aus und von den Fotografien, die ihnen beiliegen? Renommierte Historikerinnen und Historiker erklären die Schlacht. Originalquellen lassen das Geschehen nacherleben. So zeigt die Dokumentation ein multiperspektivisches Gesamtbild eines welthistorischen Ereignisses - von der Vorgeschichte über den Verlauf der Schlacht und den Nachwirkungen bis in die Gegenwart.
In Folge 4 der Doku-Serie: Eine der Grabbeigaben des jungen Pharaos Tutanchamun war ein Dolch mit Eisenklinge, die es eigentlich nicht geben dürfte. Denn die Eisenzeit begann erst rund 500 Jahre später.
Alien-Experte Giorgio Tsoukalos zählt zehn der faszinierendsten und geheimnisvollsten Symbole und Codes auf, die rund um den Globus entdeckt wurden und möglicherweise Hinweise auf außerirdischen Kontakt enthalten. Von Glyphen in der peruanischen Wüste über spiralförmige Petroglyphen bis hin zu einer Sprache mit außerirdischem Ursprung - könnten diese Codes die Geheimnisse unserer außerirdischen Vergangenheit entschlüsseln?
Am 14. September 2015 messen zwei Detektoren in den USA zum allerersten Mal Gravitationswellen. Das bestätigte einmal mehr Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie, die besagt, dass das Raum-Zeit-Gefüge nicht statisch ist. Doch was ist Gravitation? Warum ziehen sich Massen an? Wieso schwebt der Mensch im All und ist Schwerelosigkeit auch auf der Erde möglich? Wissenschaftler und Astronaut Ulrich Walter erklärt, was es mit der unsichtbaren Kraft auf sich hat.
Die Große Mauer ist eine Ansammlung tausender von Galaxien, die typischerweise eine abgeflachte Form haben. Sie ist die größte zusammenhängende Struktur, die bisher im Universum entdeckt wurde. Warum und wie entstand diese dichte Anordnung von Galaxien, die sich zu dem sie umgebenden Raum abgrenzt? Die Dokumentation widmet sich den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Große Mauer und untersucht hierbei einen Zeitraum von sechs Milliarden Lichtjahren.
In der Serie begleiten Reporter Menschen jeweils sieben Tage lang an außergewöhnliche Orte, in deren soziale Gruppen oder spezielle Berufe, nehmen Teil an deren Alltag und sammeln durch Interviews Eindrücke.
Die Schlagzeilen um TikTok reißen nicht ab. Für viele gilt sie als die gefährlichste App der Welt. Ihr enormes Suchtpotenzial ist unumstritten. Shitstorms und ausuferndem Hass sind Tür und Tor geboten. Immer öfter dient TikTok auch als Radikalisierungsplattform. Die Journalistin Jenny Laimer ist täglich mit Social Media und digitalen Medien konfrontiert. Sie möchte herausfinden, welche Gefahren dort tatsächlich lauern und was Eltern über diese App wissen sollten.
Die Welt ist voller Bedrohungen, die unsichtbar, aber dennoch allgemein bekannt sind. Diese Bedrohungen reichen von Naturkatastrophen wie dem Yellowstone-Supervulkan und dem San-Andreas-Graben bis hin zu menschgemachten Katastrophen wie Atomkrieg, Klimawandel, künstlicher Intelligenz und globalen Pandemien. Jede dieser Bedrohungen hat das Potenzial, die Menschheit und die Welt, wie wir sie kennen, zu verändern.
Seit Jahrtausenden ist der Mensch von dem Gedanken beseelt, sich in die Luft zu erheben und zu fliegen. Einer der ersten, der dieses Kunststück mit Hilfe einer Maschine vollbrachte, war Otto Lilienthal.
Ex-Häftling Dennis will noch einmal von vorne beginnen. Der 43-Jährige und seine 29-jährige Freundin Annika beziehen Arbeitslosengeld 1 - doch Social Media soll bei ihnen die Kasse klingeln lassen.
Sechs Menschen, eine Generation, fünf Liebesleben. In einer Bar kommen sie zusammen, ohne irgendetwas voneinander zu wissen: ein Blind Date zum Thema Sex, Liebe und Glück in der Gen Z.
Sexuell offen, kinky, monogam - im Gespräch fallen die Hemmungen, und alle erzählen, wer und wie sie im Bett sind. Aber ist die Gen Z nicht eigentlich prüde? Zumindest legt das eine Studie nahe. Die sechs sprechen offen über intime Wünsche, Fantasien und Ängste.
Die sechs Protagonist*innen treffen zum ersten Mal aufeinander: Nine, eine 30-jährige Jungfrau, Nico und Jo, ein monogames Paar, das vor Kurzem geheiratet hat, die lesbische, nach Liebe suchende Defne, der polyamor lebende Emmanuel "Emma" und Surferin Yaz, die ihre Sexualität völlig frei lebt, ohne zu definieren, mit wem oder wie vielen - Hauptsache ungebunden. Wer ist hier wer? Worin finden sich Schnittmengen, und wer kann mit wem so gar nichts anfangen?
Das erste Beschnuppern geht los, und ziemlich schnell wird klar: Hier treffen sich fünf Extreme. Interessant wird es, als jede*r sagen soll, mit wessen Lebensentwurf er oder sie sich so gar nicht identifizieren kann - der Startschuss für eine spannende Reise mit Höhen und Tiefen, Lachen und Weinen, kleineren und größeren Konflikten und überraschenden Bekenntnissen. Decken sich diese mit den Erkenntnissen der aktuellen Studie "Jugendsexualität" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, nach der junge Menschen später und weniger Sex haben als die Generationen vor ihnen? Ist die Gen Z trotz ihrer sexuellen Freiheiten nicht vielleicht sogar prüde?
Die Protagonist*innen sprechen Klartext miteinander: über Dating, Lust, ihre intimen Fantasien, sexuelle Ideale oder Kinks. Aber auch über Scham, Unsicherheiten, Intimitätsängste und andere Schwierigkeiten beim Thema Sex.
Teil zwei "Lowkey in love?" wird Montag, 1. März 2026, um 4.00 Uhr ausgestrahlt. Teil drei "Too free to be happy?" Donnerstag, 5. März 2026, um 4.30 Uhr gesendet.
Die Allestester sind wieder in ihrem Element: Es wird gerollt, geprostet und geschreddert. Ein ungewöhnlicher Kinderwagen hält Hubert und Matthias ganz ordentlich auf Trab. Nicole und Detlef versuchen beim Test eines außergewöhnlichen Autositzes einen kühlen Kopf zu bewahren. Und beim Test eines futuristischen Duschaccessoires bleibt bei Steffi und Roland kein Auge trocken. Am Ende heißt es wie immer, ungeschönt und ohne Gnade: Hot oder Schrott?
Machen digitale Medien unsere Kinder krank? Und wie wächst man im wuchernden digitalen Dschungel sicher auf, ohne von Smartphone komplett verschlungen zu werden? In diesem Film erzählt ein Online-Süchtiger 14jähriger von seinem verstörenden Alltag vor dem Bildschirm und welche psychischen und physischen Folgen es hat, wenn unsere Kinder in einer digitalen Welt aufwachsen.
1945 kommt der Krieg nach Deutschland. Das letzte Kapitel des Krieges beginnt 100 Tage zuvor. Es sind Tage des Schreckens und des Sterbens, Tage des Untergangs - und zugleich der Befreiung. Am 28. Januar 1945 stehen die alliierten Armeen noch jenseits der Grenzen. Dann erobert die Rote Armee Landstriche in Ostpreußen und Oberschlesien. Der Durchbruch im Osten ist der Auftakt zum Ende des "Dritten Reichs". Bevor der Frieden am 8. Mai 1945 kommt, müssen die Sieger und die Besiegten, die Befreier und die Befreiten, die Täter und die Opfer noch Unvorstellbares durchmachen. Die drei letzten Monate von Diktatur und Krieg bedeuten Fanatismus und Flucht, Massenmord und Zivilcourage, Verblendung und Verzweiflung, Kampf und Kollaps. KZ-Häftlinge werden auf Todesmärsche geschickt, Kindersoldaten sterben sinnlos, Flüchtlinge ertrinken in der Ostsee, Menschen verbrennen im Inferno des Feuersturms. "Countdown zum Kriegsende" erzählt die Geschichte dieser dramatischen 100 Tage anhand der zentralen Ereignisse, lässt aber auch solche Szenen wieder aufleben, die symbolhaften Charakter haben für das apokalyptische Panorama des Untergangs. Führende Historiker wie Peter Longerich und Antony Beevor, Experten wie Heike Görtemaker und T.G. Otte sowie junge Wissenschaftler wie Maren Röger oder Mirko Drotschmann analysieren die historischen Zusammenhänge und ordnen die Tage entlang der Zeitleiste ein.
Der Nürburgring ist ein Mythos - Spiegelbild von Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte, Politik und Sport der vergangenen 100 Jahre.
Einst als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die strukturschwache Eifel entstanden, verhalf die Autoverrücktheit einer ganzen Nation dieser "grünen Hölle" zu gefürchteter Beliebtheit. 2500 Arbeiter schufteten von 1925-1927 in einer kaum besiedelten Region.
Das Ergebnis: eine für die damalige Zeit sensationelle Rennstrecke mit extremen Höhenunterschieden, gefährlichen Kurven, die nicht nur Rennbegeisterte, sondern auch die Autoindustrie in Fahrt bringen sollte.
Der Film taucht tief in die Geschichte dieser Rennstrecke ein, erzählt zum 100. Jahrestag des 1. Spatenstichs 1925 vom Auf und Ab des Nürburgrings, zeigt die großen Erfolge, Skandale und Unfälle und erzählt von Anfang und Ende der Formel-1-Geschichte auf dem Ring. Es geht aber nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft: Wie könnte sie aussehen ohne Verbrennungsmotor?
Köln im Herbst 1944: In der kriegszerstörten Stadt leistet eine kleine Gruppe von Jugendlichen bewaffneten Widerstand gegen das Nazi-Regime. Bartholomäus Schink, Franz Rheinberger und Fritz Theilen gehören zu den sogenannten Edelweißpiraten, einer ursprünglich unpolitischen Jugendbewegung, die von den Nationalsozialisten verboten und verfolgt wurde. Die Autoren Georg Wellmann und Ingolf Gritschneder haben Dokumente, Fotos, Interviews und persönliche Erinnerungen zusammengetragen und schildern fast 80 Jahre nach Kriegsende ein nun vollständiges Bild der Ereignisse.
Die sogenannten Edelweißpiraten waren eine ursprünglich unpolitische Jugendbewegung, die gegen das Nazi-Regime Widerstand leistete. Der Gruppe gehörten Jungen und Mädchen an, die zumeist aus der Arbeiterklasse stammten. Gegen Kriegsende radikalisierte sich ein Teil von ihnen und verbreitete regimefeindliche Parolen und verübte Anschläge auf NS-Einrichtungen und -Funktionäre. Zentrum des Widerstandes war das Kölner Arbeiterviertel Ehrenfeld. Die Gruppe lebte versteckt in den Kellern der ausgebombten Häuser. Dort hatten die Jugendlichen Lebensmittel- und Waffenlager eingerichtet und geflüchteten Juden, Deserteuren und Zwangsarbeitern Unterschlupf gewährt. Nach der Ermordung eines NSDAP-Ortsgruppenleiters Ende Oktober 1944 setzte die Gestapo ein Sonderkommando ein, um die von ihnen so bezeichnete "Ehrenfelder Terrorgruppe" zu verfolgen und an den Galgen zu bringen. Die Autoren Georg Wellmann und Ingolf Gritschneder haben Dokumente, Fotos, Interviews und persönliche Erinnerungen zusammengetragen und schildern fast 80 Jahre nach Kriegsende ein nun vollständiges Bild der Ereignisse. Zu Wort kommen neben Zeitzeuginnen auch der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum und die deutsch-französische Journalistin Beate Klarsfeld.
Alien-Experte Giorgio Tsoukalos zählt die zehn verheerendsten Katastrophen auf, die je dokumentiert wurden - und möglicherweise eine Verbindung zu einer außerirdischen Quelle haben: Von der Auslöschung der Dinosaurier bis zu einem tödlichen Virus unbekannten Ursprungs.
Schönbrunn ist das Symbol schlechthin von Österreichs einstiger Größe als kaiserlicher Weltmacht. Als Konkurrenz zum französischen Versailles erbaut, thront das überdimensionale Schloss mit seinem ausladenden Park im Westen der Stadt Wien. Sein Prunk und die Geschichte, die es nach wie vor atmet, ziehen jährlich abertausende Touristen an, die sehen wollen, wie hier Maria Theresia, Franz Joseph und Sisi gewohnt haben. Doch Schönbrunn ist kein Freilichtmuseum, sondern eine pulsierende Institution mit einem der schönsten Tierparks Europas, einem Freibad und darüber hinaus ein Gebäude, in dem man auch zur Miete wohnen kann. Zu alledem ist es auch ein Veranstaltungsraum für Feiern und Jahrmärkte aller Art.
Wem unser Heimatplanet zu vertraut und der wüste, leblose Mars zu langweilig ist, der findet in Jupiter eine spannende Alternative. Auf dem Gasriesen wüten gigantische Stürme und monströse Magnetfelder, sein Kern ist heißer als die Oberfläche der Sonne. Und sein feuriger Mond Io hat die größte vulkanische Aktivität im gesamten Sonnensystem. Die NASA-Raumsonde Juno liefert seit 2016 faszinierende neue Erkenntnisse über den planetaren Platzhirsch mit dem berühmten "roten Fleck".
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
Die Große Mauer ist eine Ansammlung tausender von Galaxien, die typischerweise eine abgeflachte Form haben. Sie ist die größte zusammenhängende Struktur, die bisher im Universum entdeckt wurde. Warum und wie entstand diese dichte Anordnung von Galaxien, die sich zu dem sie umgebenden Raum abgrenzt? Die Dokumentation widmet sich den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Große Mauer und untersucht hierbei einen Zeitraum von sechs Milliarden Lichtjahren.
1945 kommt der Krieg nach Deutschland. Das letzte Kapitel des Krieges beginnt 100 Tage zuvor. Es sind Tage des Schreckens und des Sterbens, Tage des Untergangs - und zugleich der Befreiung. Am 6. März 1945 sind es noch 64 Tage bis Kriegsende. Noch hält die Wehrmacht große Teile des Reichsgebiets. Doch die Alliierten sind auf dem Vormarsch. Im Osten steht die Rote Armee an der Oder, im Westen ist Köln das nächste große Ziel. "Countdown zum Kriegsende" erzählt die Geschichte dieser dramatischen 100 Tage anhand der zentralen Ereignisse, lässt aber auch solche Szenen wieder aufleben, die symbolhaften Charakter haben für das apokalyptische Panorama des Untergangs. Führende Historiker wie Peter Longerich und Antony Beevor, Experten wie Heike Görtemaker und T.G. Otte sowie junge Wissenschaftler wie Maren Röger oder Mirko Drotschmann analysieren die historischen Zusammenhänge und ordnen die Tage entlang der Zeitleiste ein. Aufwendige Drohnenflüge führen an die wesentlichen Schauplätze. Einzigartiges Filmmaterial aus deutschen, amerikanischen, britischen und russischen Archiven sowie seltene Fotos ermöglichen die Rekonstruktion der chaotischen Verhältnisse jener Tage. Private Aufzeichnungen und Originaldokumente sorgen für bedrückende Authentizität. Graphic Novels geben den Hauptprotagonisten auch in Momenten ein Gesicht, die kein Kameramann oder Fotograf dokumentiert hat.
Hasskommentare und Mobbing im Internet sind für Kinder und Jugendliche ein ständiger Begleiter. Schon lange hat das Mobbing-Problem die Grenzen der Schule überwunden - die sozialen Netzwerke bedeuten für Mobbing-Opfer Terror rund um die Uhr. So auch für den jungen Joël, der sich mit 13 Jahren das Leben nimmt. In dieser Dokumentation berichtet seine Mutter vom Leidensweg ihres Sohnes und möchte damit zukünftigen Tragödien vorbeugen.
Paul Ronzheimer reist durch Deutschland und sammelt Stimmen von Bedürftigen, stellt aber auch Betrüger und Schmarotzer zur Rede, die das soziale System bewusst ausnutzen. In Hannover prahlt Influencer Jannis mit seinem Leben auf Kosten des Staates. Außerdem trifft der Journalist auf die alleinerziehende Dilan. Die junge Mutter will arbeiten, kann aber nicht. Anders als die 40-jährigen Söhne einer pensionierten Putzfrau, die noch nie einen Job hatten und lieber vom Staat leben.
Als erster amtierender Ministerpräsident Israels steht Benjamin Netanjahu vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Korruption im Amt vor. Der Prozess begann 2020 und könnte sich noch über Jahre hinziehen. Erstmals zeigt dieser Dokumentarfilm von Regisseurin Alexis Bloom und Oscar-Preisträger Alex Gibney als Produzent die Verhörvideos von Netanjahu, auf denen die Anklage basiert. Sie wurden den Filmemachern zugespielt. Aussagen von ehemaligen Freunden und Wegbegleitern vervollständigen das Porträt eines Mannes, der mit allen Mitteln an der Macht bleiben will, dafür 2022 sogar ein Bündnis mit der extremen Rechten eingegangen ist. Dass Benjamin Netanjahu sich ihren Extremismus zu eigen macht, hat tödliche Folgen.
"Arbeit ohne Sinn" führt hinter die glänzenden Fassaden moderner Unternehmen und deckt die systemischen Probleme am Arbeitsplatz auf. Überflüssige Meetings, endloser Papierkram und inkompetente Vorgesetzte - wer kennt das nicht? Toxische Arbeitsplätze mit sinnlosen Anforderungen beschädigen auf Dauer die Gesundheit.
Humorvoll zeigt der Dokumentarfilm, warum wir zulassen, dass unsere Arbeitskraft in unnötigen Prozessen vergeudet wird und viele Menschen an Burnout erkranken. Diese Krankheit ist kein individuelles Problem, sondern Hinweis darauf, dass in unserer Arbeitswelt etwas fundamental nicht stimmt.
Zwischen 1981 und 1986 tötet der pädophile Serienmörder Robert Black in Großbritannien vier Mädchen im Alter von fünf bis elf Jahren. Er entführt seine Opfer, missbraucht sie sexuell, und bringt die wehrlosen Kinder dann um. Der gebürtige Schotte wird 1990 geschnappt, als ein Postbote beobachtet, wie Black sein sechstes Opfer von der Straße in den Transporter zerrt. Robert Black wird zu lebenslanger Haft verurteilt.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Fasten hat im Christentum, wie in vielen Religionen, eine lange Tradition. Ursprünglich hieß Fasten, Fleisch und Alkohol zu vermeiden und insgesamt weniger zu essen. Mittlerweile steht der bewusste Verzicht auch außerhalb der Fastenzeit hoch im Kurs, und das nicht nur bei religiösen Menschen. Dass Fasten immer wieder an inneren und äußeren Widerständen scheitern kann, aber vor allem als Gewinn und Bereicherung erlebt wird, davon erzählt die "kreuz & quer reportage" von Marcus Marschalek.
Die habsburgische Heiratspolitik hatte viel im Sinn, nur eines bestimmt nicht: das Glück der Töchter, die verheiratet wurden. Zum ersten Mal betrachten Stefanie und Matthias Ninaus die dynastischen Verstrickungen der Habsburger aus dem Blickwinkel der verkuppelten und verkauften Töchter. Markantestes Beispiel ist sicher die folgenschwerste Liaison, die je auf solche Weise angebahnt wurde: jene von Marie Antoinette mit Ludwig XVI. von Frankreich, die auf dem Schafott endete. Aber auch bei anderen Ehen, etwa die von Marie Louise mit dem ehemaligen Erzfeind Napoleon, war es reiner Zufall, wenn sich Liebesglück einstellte.
Am 16. April 1945 startet die sowjetische Rote Armee an drei Fronten den Sturm auf Berlin. Am Ende steht die Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beginn einer neuen Zeit. 1945 kommt der Krieg auch nach Deutschland. Das letzte Kapitel des Zweiten Weltkrieges beginnt. Die letzten hundert Tage der Apokalypse. Es sind Tage des Schreckens und des Sterbens, Tage des Untergangs - und zugleich der Befreiung. Bevor der Frieden am 8. Mai 1945 kommt, müssen die Sieger und die Besiegten, die Befreier und die Befreiten, die Täter und die Opfer noch Unvorstellbares durchmachen. Die drei letzten Monate von Diktatur und Krieg bedeuten Fanatismus und Flucht, Massenmord und Zivilcourage, Verblendung und Verzweiflung, Kampf und Kollaps. KZ-Häftlinge werden auf Todesmärsche geschickt, Kindersoldaten sterben sinnlos, Flüchtlinge ertrinken in der Ostsee, Menschen verbrennen im Inferno des Feuersturms. "Countdown zum Kriegsende" erzählt die Geschichte dieser dramatischen 100 Tage anhand der zentralen Ereignisse, lässt aber auch solche Szenen wieder aufleben, die symbolhaften Charakter haben für das apokalyptische Panorama des Untergangs. Führende Historiker wie Peter Longerich und Antony Beevor, Experten wie Heike Görtemaker und T.G. Otte sowie junge Wissenschaftler wie Maren Röger oder Mirko Drotschmann analysieren die historischen Zusammenhänge und ordnen die Tage entlang der Zeitleiste ein.
Angefangen bei der Formel 1 über Klippenspringen bis hin zu allem, was dazwischen liegt - jedes dieser "Top-5"-Videos liefert unglaubliche Actionsport-Momente für maximalen Adrenalinkick.
"Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert.
Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als
Augenzeuge, authentische Emotionen.