Im Jahr 2000 wurde eine junge Mutter von einem Parkplatz entführt und auf einem nahe gelegenen Feld hingerichtet. War es ein zufälliger Täter oder jemand, der sie kannte? Modernste DNA-Tests könnten helfen, die Antwort zu finden.
Mit Susanne Sternberg, Jennifer Böttcher, Robin Brosch, Achim Buch, Dagmar Dreke, Jesse Grimm, Katharina von Keller, Martin Lohmann, Tetje Mierendorf, Mica Mylo, Simona Pahl, Jens Wendland
Jung, weiblich, straffällig - was bedeutet die Haft für junge Frauen? Die Doku begleitet sie im Jugendvollzug - zwischen Alltag und dem Wunsch nach Veränderung. Nur rund vier Prozent der Inhaftierten im Jugendstrafvollzug sind weiblich. Die Doku zeigt den Alltag der 16- bis 21-Jährigen zwischen Schule, Kontrollen und Zukunftsplänen - und gibt seltene Einblicke in das Innenleben des weiblichen Jugendstrafvollzugs. In der JVA Zweibrücken und der JVA für Frauen in Berlin-Lichtenberg leben junge Frauen zwischen 16 und 21 Jahren, die zum Teil schwere Straftaten begangen haben. Die Dokumentation begleitet sie durch einen Alltag, der wenig mit ihrem Leben draußen gemein hat - geprägt von festen Abläufen, klaren Regeln und Kontrolle. Samira sitzt in der JVA für Frauen Berlin-Lichtenberg. Am Anfang wollte sie nur raus. "Die ersten Monate waren sehr, sehr schwer. Ich hab lange gebraucht, um mich hier einzugewöhnen." Der Verlust der Freiheit traf sie hart - besonders der Kontakt zu ihrer Familie und ihrem Freund fehlt ihr. Ohne Handy und Social Media sind Telefonate aus dem Haftraum ihr einziger Kontakt nach draußen. In der JVA Zweibrücken geben sich die Zwillingsschwestern Anna und Emmi gegenseitig Halt. Anna wurde zuerst inhaftiert, fast zwei Jahre später folgte Emmi. Draußen fehlte beiden jede Struktur: "Ich bin morgens erst nach Hause gekommen und hab dann bis 16.00 Uhr geschlafen. Hab Scheiße gebaut", sagt Emmi. Jetzt arbeiten sie regelmäßig, erleben erstmals einen geregelten Alltag - mit festen Zeiten, Aufgaben und klaren Grenzen. Neben den jungen Frauen kommen die Justizvollzugsbeamtinnen Renate Render und Sabine Eckert zu Wort. Sie sprechen über Nähe und Distanz und das tägliche Ringen um Struktur, Sicherheit und Erziehung. Denn Streit, Drogenspürhunde und Suchterkrankungen gehören ebenso zum Gefängnisalltag wie Kochabende, Sport und erste Liebesgeschichten. "Knast in Deutschland" zeigt das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Entwicklung, zwischen Abschottung und Zusammenhalt - und lässt diejenigen zu Wort kommen, die meist nur eine Randnotiz in den Strafvollzugsstatistiken sind und oft übersehen werden.
Gefälschte Papiere, versteckte Drogen, unverzollte Waren, eingeschleppte Pflanzen und verbotene Lebensmittel: Der Aufmerksamkeit von Neuseelands Grenzkontrolleuren und ihren vierbeinigen Spürnasen entgeht nichts. Sie kontrollieren Passagiere und Gepäck, Postsendungen und gewerbliche Fracht nach allem, was Mensch und Natur der abgelegenen Inselnation gefährlich werden könnte. Spannende Einblicke in ihre Arbeit an den Flughäfen, Zollstationen und Postzentren zwischen Auckland und Queenstown.
Der Ozean ist eine Oase des Lebens. Die Doku taucht ab in einzigartige, faszinierende Meeresregionen und ihre ganz spezielle Tierwelt. Buckelwale, die ihre lange Wanderung in antarktischem Gewässer beginnen. Seekühe, die sich in den seichten Lagunen der Bahamas von Putzerfischen verwöhnen lassen. Seehunde, die durch Kelpwälder vor der Küste Kaliforniens ihrer Beute nachjagen. Winzige Seepferdchen und stattliche Haie, die in tropischen Korallengärten Zuflucht, Brut -und Jagdgründe finden. Der Ozean bietet durch seine vielfältigen Lebensräume unzähligen illustren Tiergesellschaften Refugium, Schutz und Nahrung.
Nichts haben. Alles geben - 800 Jahre Franz von Assisi
D 2026
29'
Vor 800 Jahren starb Franz von Assisi. Bis heute gilt er als einer der einflussreichsten Heiligen der Kirchengeschichte - als radikaler Erneuerer, Friedensstifter und Patron der Schöpfung. Seine Botschaft von Einfachheit, Mitgefühl und einem Leben in Verbundenheit mit Mensch, Natur und Gott fasziniert.
Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche - an die historischen Orte seines Lebens in Assisi und Umbrien ebenso wie zu Menschen in Bayern, die sich von seiner Spiritualität inspirieren lassen.
Eine junge Studentin pilgert allein nach Assisi und sucht auf dem Weg Orientierung für ihr eigenes Leben. Ein Kapuziner versucht, den franziskanischen Gedanken der Einfachheit mit den Herausforderungen eines modernen Klosteralltags zu verbinden. Ein angehender Pastoralreferent engagiert sich in der Obdachlosenhilfe und versteht Seelsorge im Sinne des Franziskus als Dienst an den Menschen am Rand der Gesellschaft. Eine ökumenische Gemeinschaft zeigt, wie franziskanische Spiritualität heute Brücken zwischen Konfessionen, Religionen und Lebenswelten schlagen kann.
Im Spiegel dieser Begegnungen erzählt der Film die außergewöhnliche Lebensgeschichte des Franz von Assisi: vom wohlhabenden Kaufmannssohn zum radikalen Aussteiger, vom Suchenden zum Gründer einer Bewegung, die bis heute weltweit Millionen Menschen prägt. Seine Fragen nach Frieden, sozialer Gerechtigkeit, der Bewahrung der Schöpfung und einem erfüllten Leben ohne materiellen Überfluss sind heute aktueller denn je.
Die Suche nach Jeanettes betrügerischer Bekanntschaft nimmt bizarre Züge an, als Nev und Kamie herausfinden, dass Jeanettes Cousine Kiara denselben Betrüger persönlich datet. Sieben Jahre Liebe und Betrug prägen diese schockierende Folge.
"Die Lebensretter von Murnau - Einsatz am Limit" - hautnah im Kampf gegen die Zeit: Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten meistern Notfälle im Alpenvorland und geben Patienten eine zweite Chance.
Ein Waldarbeiter wird von einem Baumstamm getroffen - im Schockraum zeigt sich das ganze Ausmaß. Ein Pfarrer verbrennt sich an heißem Kerzenwachs. Und für einen erfahrenen Notarzt wird der letzte Arbeitstag zu einem unerwarteten Einsatz.
Bei Waldarbeiten wird ein junger Mann von einem herabstürzenden Baumstamm getroffen und schwer verletzt. Im Schockraum wird schnell klar: Sein Leben wird nach dieser Verletzung nicht mehr dasselbe sein. Für den Teamleiter wird der Umgang mit dem Patienten zu einer besonderen emotionalen Herausforderung.
Ein Mann verbrennt sich mit heißem Kerzenwachs die Hand. Die Ärzte müssen klären, wie tief die Verbrennung reicht und ob eine OP nötig wird.
Nach einem Sturz über 20 Treppenstufen wird eine ältere Dame im Schockraum behandelt. Das Team beweist dabei viel Fingerspitzengefühl.
Am letzten Arbeitstag von Dr. Erichsen wird aus der Abschiedsfeier unerwartet ein Einsatz: Eine vermisste Person wurde von einem Zug erfasst. Wie der erfahrene Notarzt seinen letzten Flug erlebt, wird zu einem bewegenden Abschied.
Der Bayerische Rundfunk machte sich 1961 in einer Glosse Gedanken darüber, was geschieht, wenn eine leichte Grippe grassiert. Man meinte konstatieren zu müssen, dass es beim Umgang mit der leichten Grippe gewisse Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt.
Wenn Frauen in Haft kommen, verlieren sie oft mehr als ihre Freiheit. Der Kontakt zur Familie bricht ab. Doch in der JVA Frankfurt III gibt es für einige eine Chance auf einen Neuanfang. Nur etwa sechs Prozent der Inhaftierten in Deutschland sind Frauen. Viele sind suchtkrank oder traumatisiert. Die JVA Frankfurt III ist eine der größten Frauenhaftanstalten des Landes und bietet alle Haftarten, von kurzen Strafen bis zur lebenslangen Haft. "Wir kommen mit allen Straftaten in Kontakt", sagt Justizvollzugsbeamtin Reetz. Doch hinter jeder Strafakte steckt eine individuelle Geschichte. Lisa M. zum Beispiel. Die 33-Jährige ist drogenabhängig und sitzt unter anderem wegen Betrugs und Diebstahl in Haft. Ihre drei Töchter sieht sie seit Jahren nicht. Im Gefängnis macht sie eine Ausbildung in der Systemgastronomie - eine Chance für einen Neustart. Doch der Alltag bleibt hart: Haftraumkontrollen, feste Abläufe, die Trennung von der Familie. Regine S. kennt dieses Leben. Die 49-Jährige ist ebenfalls drogenabhängig, zum zweiten Mal in der JVA inhaftiert und mittlerweile clean: "Ich hoffe, dass mir die Leute draußen noch mal eine Chance geben." Für Mütter, die ihre Kinder mit in den Vollzug bringen, gibt es in Frankfurt ein Mutter-Kind-Heim. Im geschlossenen Bereich können Kinder bis zu drei Jahren mit ihren Müttern zusammenleben. Auch Katarina A. lebt dort mit ihrem Baby. Ihr Kind kam während ihrer Haft per Kaiserschnitt zur Welt. "Mein Mann durfte nicht bei der Geburt dabei sein, stattdessen waren Justizbeamte im Raum", erzählt sie. Während ihr Neugeborenes mit ihr in Haft ist, wachsen ihre älteren Kinder beim Vater auf. "Mein großer Sohn weiß, wo ich bin. Der Kleine denkt, ich bin in einer Therapieeinrichtung." Neben dem Alltag der Inhaftierten beleuchtet die Dokumentation auch die Arbeit der Justizvollzugsbeamten und Sozialarbeiter. In Frankfurt kümmern sich rund 170 Mitarbeitende um die Inhaftierten. Sozialarbeiterin Marjorie Schol arbeitet mit Frauen, die schwere Gewaltverbrechen begangen haben. "Es ist wichtig, die Frauen in ihren Geschichten ernst zu nehmen - aber auch ihre Verantwortung nicht aus den Augen zu verlieren." Die Dokumentation zeigt die Herausforderungen, Ängste und Hoffnungen der Frauen hinter Gittern. Ein Blick auf ein Leben, das für viele nicht vor, sondern erst in der Haft wirklich beginnt.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Prediger Jason dachte, Mar wäre die Richtige, nachdem sie ein Match auf Jack'd waren. Doch es kam nie zu einem Treffen! Als Nev und Kamie befürchten, dass Mar nur auf sein Geld aus ist, muss Jason der harten Wahrheit ins Gesicht sehen.
Bulgarien ist das Zentrum der globalen Rosenölproduktion. Jeden Frühling beginnt im Tal der Rosen ein Wettlauf gegen die Zeit: Innerhalb von vier Wochen müssen die Blüten jeden Morgen frisch geerntet werden. Doch Arbeitskräftemangel und steigende Kosten setzen die Branche unter Druck. ARTE Re: begleitet Pflücker und Rosenbauern und zeigt, wer den Preis für das kostbare Öl zahlt.
Ein Mann stürzt vom Rohbau seiner Baustelle. Es war Mord. Die schwangere Ehefrau des Toten und ihr Schwiegervater verdächtigen einen Angestellten ihrer Baufirma. Doch auch Gerüchte um eine Liebschaft des Toten halten sich hartnäckig. Die Familie will etwas vertuschen. Die Ermittlungen ergeben: Der Tote hatte tatsächlich eine Affäre - mit einem anderen Mann.
Mit Michael Mayer, Gerrit Grass, Michael Naseband, Alexandra Rietz, Jonas Rohrmann
Gefälschte Papiere, versteckte Drogen, unverzollte Waren, eingeschleppte Pflanzen und verbotene Lebensmittel: Der Aufmerksamkeit von Neuseelands Grenzkontrolleuren und ihren vierbeinigen Spürnasen entgeht nichts. Sie kontrollieren Passagiere und Gepäck, Postsendungen und gewerbliche Fracht nach allem, was Mensch und Natur der abgelegenen Inselnation gefährlich werden könnte. Spannende Einblicke in ihre Arbeit an den Flughäfen, Zollstationen und Postzentren zwischen Auckland und Queenstown.
Alle wollen sie raus - doch wer bekommt diesmal den Freifahrtschein in ein neues Leben? Vorgestellt werden Hunde, Katzen und andere Tierheimbewohner, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich umzuziehen.
Die Händler begutachten die Zigarrenkiste des beliebten amerikanischen Ex-Präsidenten John F. Kennedy. Werden sie für das gute Stück Feuer und Flamme sein oder gehen die Verhandlungen in Rauch auf?
Für die einen bedeutet er gelebte Bürgernähe und regionale Selbstverwirklichung, für die anderen ist er ein milliardenschweres Bürokratiemonster: der Föderalismus mit den mächtigen Bundesländern.
Was bringen uns eigentlich diese neun Bundesländer mit neun Landtagen, neun Gesundheitsverwaltungen, neun Bildungsdirektionen, neun Bauordnungen, neun Campingverordnungen oder neun Bestattungsgesetzen? Milliarden Euro könnten, da sind sich Wirtschaftsforscher einig, durch die Abschaffung der vielen Doppelgleisigkeiten gespart werden. Lisa Gadenstätter taucht ein in das Kompetenzwirrwarr und stellt eine provokante Frage: Brauchen wir die wirklich, unsere neun Bundesländer?
Malerisch auf knapp tausend Metern am Fuß der imposanten Zugspitze liegt der kleine Tiroler Bergort Ehrwald. Hinter ihm erhebt sich das felsige Zugspitz-Massiv auf dreitausend Meter. Mit dem Bau der Zugspitzbahn begann vor gut hundert Jahren die touristische Erschließung dieser Gemeinde, die heute zu den wichtigsten Erholungsgebieten der Region zählt. Doch die vielen Sommergäste konnten die Seele des Ortes und seiner Einwohner nicht nachhaltig verändern. Noch immer genießen die hier ansässigen Bergbauern und Waldarbeiter den Respekt der Gemeinde - wissen doch alle um den Wert ihrer Arbeit für die Pflege der Kulturlandschaft. Die traditionellen Bergfeuer zum Jahreszeitenwechsel, die die Ehrwalder hier abhalten, zählen zum immateriellen Weltkulturerbe. Gestalter Martin Vogg porträtiert diesen Ort und die Menschen, die ihn ausmachen.
Hautnah folgen wir drei Lemurenfamilien durch ihren Alltag. Bei ihren Freuden - und ihren Herausforderungen. Eines ist dabei garantiert: Langweilig wird es nie.
Eine Mordserie versetzt den Südwesten Deutschlands Mitte der 1980er-Jahre in Angst und Schrecken. Die Jagd nach dem "Hammermörder" stellt die Ermittler vor große Rätsel.
Er tötet Autofahrer und nutzt ihre Wagen als Fluchtfahrzeuge bei Banküberfällen. Trotz vieler Spuren scheint der Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein. Doch die verwendete Munition erregt einen Verdacht: Ist der Täter einer von ihnen?
Weil der Täter bei seinen Banküberfällen einen Vorschlaghammer einsetzt, tauft ihn die Presse den "Hammermörder". Die Sonderkommission "Hammer" steht vor einem Rätsel. Mehr als 100 Ermittler verfolgen über 4000 Spuren. Trotzdem bleibt der Täter lange ein Phantom. Erst als neue kriminaltechnische Untersuchungen den Kreis der Verdächtigen einengen, gerät Polizeiobermeister Norbert Poehlke ins Visier der Ermittler. Doch bevor er festgenommen werden kann, eskaliert die Situation.
"XY history" rekonstruiert einen der spektakulärsten Kriminalfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte. Moderator Sven Voss spricht mit Zeitzeugen wie dem damaligen Ermittler und letzten Leiter der Soko "Hammer" Gerd Bornschein, der Lokaljournalistin Elke Evert, die den Fall hautnah begleitet hat, und mit der forensischen Psychologin Dr. Gilda Giebel. "XY history" zeichnet nach, wie der Täter - tatsächlich ein Polizist - seine berufliche Stellung für seine Verbrechen nutzen konnte. Gleichzeitig beleuchtet die Dokumentation die intensive Ermittlungsarbeit, aber auch die folgenschweren Fehleinschätzungen einzelner Beteiligter, die dazu beitrugen, dass Norbert Poehlke lange unentdeckt blieb. Originaldokumente und aufwendig inszenierte Spielszenen gewähren Einblick in einen Fall, der am Ende weitere Menschenleben fordert und bis heute Fragen aufwirft.
Spione führen ein Doppelleben. Ihre Kinder auch, doch ohne es zu wissen. Sie wachsen in Familien auf, in denen geschwiegen, getäuscht und verdrängt wird.
Nach außen ist alles normal: Schule, Ferien, Abendbrot. Doch hinter der Fassade arbeiten die Eltern für einen Geheimdienst. Der Zweiteiler "Agentenkinder - Wenn die Eltern spionieren" zeigt Spionage nicht als Abenteuer, sondern als Familiengeschichte.
Im Mittelpunkt stehen die Kinder der Agenten - sechs Menschen, die nicht gefragt wurden und trotzdem mit den Folgen leben mussten. Was macht es mit einem, wenn der eigene Vater oder die eigene Mutter plötzlich als Spion enttarnt wird? Wenn aus den Eltern Verräter oder Staatsfeinde werden? Und wenn die politische Entscheidung der Erwachsenen am Ende ein ganzes Familienleben zerstört? Ihre Geschichten führen mitten hinein in die deutsch-deutsche Geheimdienstwelt, aber sie erzählen vor allem von Loyalität und Enttäuschung, von Schweigen, Schuld und der lebenslangen Suche nach Antworten.
Teil eins befasst sich mit Familien in der DDR, in denen Eltern für westliche Geheimdienste arbeiteten.
Jürgen Tatzkow ist 15 Jahre alt, als seine Eltern verhaftet werden. Der Vater und die Mutter werden wegen Spionage für den Westen zu hohen Haftstrafen verurteilt. Für Jürgen und seinen Bruder bricht die Familie auseinander. Halt gibt ihnen schließlich die DDR, der Staat, der ihre Eltern als Feinde verurteilt.
Rainer Brauns ist erst 20 Jahre alt, als er erlebt, wie der Staat mit voller Härte gegen seine Eltern vorgeht. Margarete und Erich Brauns liefern dem Westen Informationen aus der DDR-Wirtschaft. Als sie auffliegen, folgen Prozess, Haft - und für Rainer ein Leben, das eine ganz andere Richtung nimmt, als er es sich einmal vorgestellt hat.
Eine andere Geschichte beginnt mit einer spektakulären Flucht: Werner Stiller, Offizier der Staatssicherheit, setzt sich 1979 in den Westen ab und nimmt brisante Unterlagen mit. Seine Familie lässt er in der DDR zurück. Für den Westen ist es ein Coup, für die Stasi eine schwere Niederlage, für seine Kinder Edina und Andreas aber der Verlust des Vaters. Vor allem Edina lässt sein Verrat an der Familie ein Leben lang nicht los.
Missstände sichtbar machen, Menschen aufrütteln und Konsequenzen anstoßen. Diesem Motto bleibt "Team Wallraff - Reporter undercover" treu. Auch in der neuen Ausgabe begeben sich Günter Wallraff und sein Reporter-Team in aufwendige Undercover-Recherchen und decken alarmierende Bedingungen in der Arbeitswelt auf. Wie immer gibt RTL das Thema der Sendung erst kurz vor Ausstrahlung bekannt.
Vier Mütter, vier Lebensgeschichten und eine gemeinsame Herausforderung: Das Geld ist knapp. Die Reportage begleitet Franziska, Franzi, Scarlett und Nadine in Berlin, München und Köln zwischen finanziellen Sorgen, belastenden Wohnverhältnissen und persönlichen Krisen. Sie zeigt ihren Familienalltag, ihre Ängste und Konflikte - aber auch Zusammenhalt und den unbedingten Wunsch nach einer besseren Zukunft für ihre Kinder.
In Colorado wird eine tote Frau in einem verlassenen, mit Müll bedeckten Auto aufgefunden. In Michigan werden zwei schwarze Säcke voller Leichenteile in einem Schuppen gefunden. Diese Entdeckung erfolgt, nachdem ein junges Paar verschwunden ist.
Abschiedsschmerz und überraschende Zukunftspläne liegen nah beieinander: Laura verbringt ihren letzten Tag mit Birkan auf dem Fußballplatz - und bekommt statt eines Pokals einen Heiratsantrag. Annalyn überrascht Jovon mit einem positiven Schwangerschaftstest, doch ausgerechnet jetzt muss er zurück in die USA. Bei Sheena und Forrest fließen am Flughafen reichlich Tränen, während Elise nach einer verkorksten letzten Nacht mit Joshua nicht weiß, ob ihre Liebe eine Zukunft hat. Und als Rick ohne Abschied abreisen will, steht Trisha plötzlich vor ihm. Ob das ein Happy End bedeutet, ist aber nicht gesagt.
Harte Arbeit und schwierige Bedingungen: Das Leben als Goldgräber ist kein Zuckerschlecken. Sechs Monate im Jahr stellen sich die Teams im Yukon einer gnadenlosen Wildnis. Die Minenbosse stehen unter großem Druck, doch die hohen Erwartungen werden nicht immer erfüllt. Wenn Träume zerplatzen und die Zuversicht schwindet, kippt mitunter die Stimmung. Frustration macht sich breit und es kommt zu offenen Streitigkeiten. Dabei gehen manchmal auch Freundschaften zu Bruch. Dieses Special zeigt emotionale Ausnahmesituationen, in denen die Nerven blank lagen.
Im Hochsicherheitsgefängnis Renovación 1 in Escuintla, Guatemala, sitzen einige der gefährlichsten Verbrecher des Landes ein - unter strengen Sicherheitsvorschriften, Flucht unmöglich. Ob in einer Gemeinschaftszelle mit 30 Insassen oder in der winzigen Isolationszelle: Die Häftlinge verbringen die meiste Zeit eingesperrt. Langeweile und Platzmangel führen schnell zu Konflikten - und im schlimmsten Fall zu Unruhen und Aufständen. In der Regel dürfen sich die Insassen nur einmal alle zwei Wochen für eine Stunde draußen im Gefängnishof aufhalten. Ebenfalls alle 14 Tage sind Besuche der Angehörigen erlaubt. Um sich und ihre Familien vor möglichen Racheaktionen zu schützen, tragen die Wärter dort Masken. Mit den Gefangenen zu sprechen, ist nur dem Leiter der jeweiligen Schicht erlaubt. Jahrelang war das nur eine halbe Autostunde von der Hauptstadt entfernte Gefängnis Renovación 1 auch als "El Infiernito" bekannt, die "kleine Hölle". Damals lebten die Häftlinge dort sogar noch recht komfortabel: Ob Spielekonsolen, Fernseher, Glasfaserkabel und Zootiere im Schwimmbassin - an nichts mangelte es den Männern. Die Gangbosse unter ihnen waren die heimlichen Herren im Knast. Doch seit einer Razzia im Jahr 2024, bei der auch Waffen und Bargeld gefunden wurden, können die schlimmsten Verbrecher Guatemalas von diesen Tagen nur noch träumen. Gewalt, Enge und Machtkämpfe prägen Gefängnisse weltweit. "Überleben hinter Gittern" zeigt den Kampf der Insassen um Würde und Zukunft - und wirft die Frage auf, wann Kontrolle zur Unterdrückung wird.
Urlaub im Marillenland! Die Aprikosen aus der Wachau sind berühmt. Bei seiner Reise durch diesen Teil Österreichs kommt Daniel Aßmann weder an Marillenknödeln noch dem gleichnamigen Schnaps vorbei. Er radelt an sattgrünen Weinhängen an der Donau entlang und besucht die Ruine Burg Aggstein, die für Kinder - und Erwachsene - zum historischen Rätselparcours umgebaut wurde.
Die Reportage zeigt Männer, die sich mit Leidenschaft dem Grillen widmen - denn zu 90 Prozent ist es das männliche Geschlecht, das dem Glutrausch verfällt. Doch es geht nicht nur um die Wurst, sondern auch um Spezialitäten, wie das "Dynamit-Steak", das mit echtem Schießpulver "gewürzt" wird. Wir zeigen Meister ihres Faches, berichten von den neuesten Trends und Fleischalternativen und klären auf, was günstige Grills von der Tankstelle oder aus dem Baumarkt taugen.
Vielfraße, auch Bärenmarder genannt, sind wie gemacht für ein Leben in den extremen Regionen des russisch-finnischen Grenzgebiets. Dieser Film gibt erstmals Einblicke in diese kalte, karge und mysteriöse Welt und zeigt wie Freya, eine 3-jährige Vielfraß-Mutter, gegen alle Widrigkeiten versucht, ihren Jungen durch das erste Lebensjahr zu bringen.
Was bringt eine Lymphdrainage? Bürsten, Rollen, Klopfen: All das soll den Lymphfluss anregen - entwässern, entgiften, sogar schlank machen. Doch was haben solche Versprechungen mit einer medizinischen Lymphdrainage zu tun? Sie kommt zum Einsatz, wenn das Lymphsystem geschädigt ist und sich Flüssigkeit im Gewebe staut. Wann hilft die Behandlung wirklich und wann bringt sie nichts?
Kaum ein heimisches Wildtier ist so intelligent und anpassungsfähig, hat eine so feine Nase, ein so gutes Gehör und einen so ausgeprägten Familiensinn wie das Wildschwein.
Diese Naturfilmdokumentation gibt anrührende und spannende Einblicke in das Familienleben des Schwarzwilds. Beeindruckende Zeitlupenaufnahmen zeigen, wie sich die mächtigen Keiler, die bis zu 200 Kilogramm wiegen, während der Paarungszeit heftige Kämpfe um die Bachen liefern. Ihnen gegenüber benehmen sich die Keiler allerdings als Gentlemen: Ist eine Bache noch nicht paarungsbereit, bedrängen sie sie nicht etwa, sondern versuchen ihr Glück kurzerhand bei der nächsten.
Die Bachen sind eingefleischte "alleinerziehende" Mütter. Sie tun sich bei der Aufzucht ihrer zahlreichen und äußerst unternehmungslustigen Frischlinge zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Ein höchst erfolgreiches Konzept, wie der seit Jahren steigende Wildschweinbestand beweist.
Der Film begleitet die klugen Tiere durch das Jahr und gibt spannende und amüsante Einblicke in das tägliche Leben der kräftigen Borstentiere. Er zeigt, wie die Allesfresser mit ihrer feinen Nase selbst unter Wasser oder unter einer hohen Schneedecke Nahrung aufspüren, wie sie zentnerschwere Baumstämme wegräumen, um ihrem Nachwuchs Leckerbissen zu verschaffen, und dass sie Giftpflanzen wie den Fingerhut zielsicher links liegen lassen.
Der Film zeigt, dass Wildschweine alles haben, was zum Überleben wichtig ist: Sie sind sozial, intelligent und sehr kommunikativ. Vor allem aber sind sie lernfähig und deshalb die heimlichen Herrscher des Waldes.
Abstürze, Notrufe, Rettungsaktionen: Bergsport boomt und damit auch die Zahl der Einsätze für die Bergwacht. Längst geht es dabei nicht nur um Hochgebirgstouren. Auch in den heimischen Mittelgebirgen geraten Wanderer und Kletterer in teils lebensgefährliche Situationen. Seit 2019 hat sich die Zahl der Bergwachteinsätze nach Wanderunfällen in der Sächsischen Schweiz fast verdoppelt. "Leute, die hier wandern gehen, sind häufig unvorbereiteter, als sie es früher waren. Früher waren sie sich der Sache ein bisschen mehr bewusst", beobachtet Anne Lochschmidt von der Sächsischen Bergwacht.
Outdoorsport liegt im Trend. Immer mehr Menschen zieht es hinaus in die Natur und die Berge. Dafür sprechen auch die wachsenden Mitgliederzahlen der Alpenvereine. Mehr Menschen verursachen auch mehr Unfälle. Aber woran liegt es, wenn doch Ausrüstung immer besser, Informationen immer genauer und scheinbar immer leichter zugänglich werden?
"exactly"-Reporterin Julia Schönfeld, selbst leidenschaftliche Bergsportlerin, und ihr Team gehen der Faszination Berge auf den Grund, beleuchten aber auch die Schattenseite des Booms. Ihre Suche nach Antworten beginnt bei der Bergwacht in der Sächsischen Schweiz.
Dort ist auch Stefanie vor einem Jahr verunglückt. Die geübte Kletterin stürzte damals mehrere Meter tief und musste per Helikopter gerettet werden. Mit ihren Seilpartnern geht sie nun zum ersten Mal wieder zurück an den Fels und den Ort des Unglücks. Auch die Schwestern Anne und Judith packte vor wenigen Jahren das Bergfieber. Höher, schneller, weiter - so das Motto anfangs, bis ein Absturz die Gipfeljagd unterbrach und ihren Blick auf die Berge und ihren Umgang damit verändert hat.
Aber wie reagiert man richtig bei einem Ernstfall, wenn es keinen Handyempfang gibt, keine rettende Hütte in der Nähe ist? Inzwischen gibt es spezielle Outdoor Erste-Hilfe-Kurse und Reporterin Julia Schönfeld hat einen solchen absolviert.
Zunehmend wird auch die Nutzung von Navigations-Apps als Grund für Unfälle und Notfälle genannt. Weil sie trügerische Sicherheit vermitteln und unerfahrene Personen auf Wege führen, die sie schnell überfordern. Woher genau kommen diese Routen? Und wer trägt Verantwortung, wenn die Technik in die Irre führt? In der Sendung kommen auch Hersteller von Navigationsapps zu Wort und sprechen darüber, welche Rolle künstliche Intelligenz zukünftig beim Bergsport haben wird.
Nicht zuletzt verändert auch Social Media unsere Wahrnehmung der Berge. Spektakuläre Bilder machen Gipfel zum Erlebnisziel, die Risiken bleiben dabei oft unsichtbar. Einige Regionen haben bereits reagiert. So wurde auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, vor einem Jahr ein zweites Gipfelkreuz errichtet, welches für alle gefahrenlos erreichbar ist. Mehr als 16-mal ist Content Creator Adrian Fusco alias "Alpine Summits" bereits am Original gewesen. "Die Videos laufen gut, muss man sagen, weil einfach viel Aufmerksamkeit auf dem Berg liegt." Er dokumentiert Bergtouren für seine Follower. Doch was sagt er zu Social Media Trends, die dazu aufrufen, den Berg ohne Vorbereitung zu besteigen?
"Unfälle am Berg" - eine "exactly"-Reportage über die Sehnsucht nach dem Gipfel, die Schattenseiten des Bergbooms und die eigene Verantwortung, die mit jedem Schritt in die Natur einhergeht.
Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher endete vor 80 Jahren - am 1.10.1946. Über 10 Monate war verhandelt worden. Als Ernst Michel zum ersten Mal die Pressetribüne im Saal 600 betrat, saß er, der Auschwitz-Überlebende, keine zehn Meter von Göring und den anderen, entfernt. Der Film erzählt einen der wichtigsten Prozesse des Jahrhunderts aus der Perspektive von zwei jungen Menschen.
Mit Jonathan Berlin, Katharina Stark, Francis Fulton-Smith, Wotan Wilke Möhring