Etwa 4.500 Taxis sind täglich in Wien unterwegs. Wenn gerade kein Wagen in Sicht ist, reicht ein Griff zum Handy: Über App oder Funkzentrale ist ein Taxi in wenigen Minuten vor Ort. Doch wer sind die Menschen, die Tag und Nacht hinter dem Steuer sitzen? Die Mehrheit der Taxilenkerinnen und Taxilenker hat eine Migrationsbiografie. Für viele war das Taxifahren nie ein Traumberuf, oft nur eine Übergangslösung. Und doch bleiben sie - trotz langer, unregelmäßiger Arbeitszeiten, hohen Konkurrenzdrucks und geringer Wertschätzung in der Branche.
Adriana Juric begleitet in dieser Folge von "betrifft: uns" Taxifahrerinnen und Taxifahrer auf ihren Schichten. Die Reportage zeigt die Arbeitsrealität zwischen Standplatz, Kundschaft und App-Konkurrenz und fragt, welche Herausforderungen und Vorurteile der Beruf heute mit sich bringt.
Illegale Fahrerinnen und Fahrer, ungepflegte Taxis, mangelnde Deutschkenntnisse und eine chaotische Standplatzordnung belasten das Image der Branche. Um Ordnung zu schaffen und das Ansehen der Branche zu wahren, ist Resul Ekrem Gönültas, Obmann der Wiener Taxi-Innung, regelmäßig mit seinem Team unterwegs und schaut auf den Standplätzen nach dem Rechten.
Eine Nahaufnahme von Jenen, die Wien bewegen und die selbst selten gesehen werden.
Das Jahr 1953 bringt die große Wende in der Welt und auch für Österreich: Josef Stalin stirbt in Moskau, Dwight D. Eisenhower wird neuer Präsident der USA, in Wien wird Julius Raab neuer Bundeskanzler. Die Dinge geraten in Fluss. Friedensinitiativen werden vom Westen wie vom Osten gestartet. Als Beweis des guten Willens wird der Abschluss des österreichischen Staatsvertrages gefordert. Noch zögert Moskau, will mit einem Truppenkontingent in Österreich bleiben, aber dann ladet der neue Herr im Kreml, Nikita Chruschtschow, eine österreichische Regierungsdelegation nach Moskau ein. Im April 1955 fliegen Julius Raab, Adolf Schärf, Leopold Figl und Bruno Kreisky in die Sowjetunion. Die Sowjets sind bereit, dem Staatsvertrag zuzustimmen unter einer wesentlichen Bedingung: Österreich soll sich nach Abzug der Besatzungsmächte zur immerwährenden Neutralität bekennen. Ein paar Wochen noch wird um die Endfassung des Staatvertrages in Wien gerungen. Dann setzen die Außenminister der Besatzungsmächte und der österreichische Außenminister Figl im Schloss Belvedere ihre Unterschrift unter den lang ersehnten Vertrag: "Österreich ist frei!" Im ganzen Land läuten die Kirchenglocken, auf dem Balkon des Belvedere zeigen sich die Außenminister einer jubelnden Menge.
Majestätische Berge und endlose Prärie, gigantische Staudämme und Riesenfrachter, Baumwollfelder und Delta-Blues. Missouri und Mississippi erzählen viele Geschichten auf dem langen Weg durch Amerikas Heartland. Dirk Rohrbach spürt sie auf, aus eigener Kraft, entschleunigt und nah dran an der Natur und den Menschen. Es wird seine bisher epischste Reise. Monatelang allein auf dem viertgrößten Flusssystem der Erde mit brutalen Unwettern, zermürbenden Stürmen und schwelender Hitze.
Motto in Hamburg: Beautiful Bouclé - Setze deinen Klassiker neu in Szene!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Jason Newell und sein Kollege Neil haben in der britischen Hauptstadt einen Mietwagen im Visier, den der Kunde nicht zurückgeben will. Die Vollprofis konnten das Fahrzeug im East End orten. Nachts steht es an der Wohnadresse des Kunden und tagsüber vermutlich an seinem Arbeitsplatz. Dort rechnen sich die Männer bei einer Rückholaktion gute Chancen aus. Und Seb Carter wurde sein BMW gestohlen. Die Diebe haben sich offenbar in das Computersystem des Autos gehackt, um es anschließend mit einem gefälschten Schlüssel zu starten. Das dauert nur 20 bis 30 Sekunden.
Gefährlicher Weltraumschrott Auf Kollisionskurs mit Satelliten
F 2023
45'
Rasend schnell und unkontrolliert: Millionen von Schrottteilen kreisen im Orbit. Kollisionen sind nahezu unvermeidlich. Das birgt Gefahren - im Weltraum und auch auf der Erde. Stößt Weltraummüll mit Satelliten zusammen, können Kommunikationswege, Luft- und Seeverkehr zum Erliegen kommen. Mit jedem Satelliten wächst das Kollisionsrisiko. Auch herabfallender Schrott kann für Mensch und Tier zu einer lebensbedrohlichen Gefahr werden. Bei der französischen Raumfahrtagentur CNES befindet sich eines der wichtigsten Zentren für die Überwachung des Weltraums. Experten ermitteln die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen sämtlicher Satelliten und informieren die Betreiber, wenn Gefahr droht. Die Satelliten können dann umgelenkt werden. Das Problem: Die Umlenkung verkürzt ihre Lebensdauer. Dennoch wird in den nächsten Jahren eine neue Flotte von bis zu 100.000 Satelliten erwartet. Der Verkehr im All steigt, und das Risiko von Kollisionen mit Weltraumschrott wird immer größer. Nicht nur die Raumfahrt ist gefährdet: Trümmerobjekte in weniger als 500 Kilometern Höhe fallen innerhalb weniger als 25 Jahren auf die Erde zurück. Die meisten verglühen dabei - aber nicht alle. Bislang kamen dabei keine Menschen ums Leben, aber durch die wachsenden Aktivitäten im Weltraum dürfte es nur eine Frage der Zeit sein. Die Zahl der Trümmer steigt exponentiell. Zufällige Kollisionen im Orbit führen zu einer Kettenreaktion: Es entstehen unzählige neue Trümmer, die wiederum zu neuen Kollisionen führen. Die zukünftige Nutzung des Weltraums wird dadurch unmöglich. An einer möglichen Lösung arbeiten Experten am Teide-Observatorium auf Teneriffa: Mit dem sogenannten Laser-Momentum-Transfer sollen Trümmerobjekte in neue Umlaufbahnen gelenkt werden, und gefährdete Satelliten bleiben unberührt. Was passiert aber mit den Schrottteilen, die nicht umgelenkt werden können? Eine Antwort liefern Schweizer Ingenieure, die im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA an der ersten Reinigungsmission arbeiten. Eine Einzellösung, die das globale Problem nicht beseitigt. Hierzu muss der Weltraum nachhaltiger genutzt werden - durch langlebigere Satelliten und Mittel, um Satelliten im All zu reparieren. Zur Vermeidung von Weltraumschrott fehlen jedoch bislang rechtsverbindliche Regeln und internationale Raumfahrtgesetze.
Das Wetter ist der Motor für die Süßwasserverteilung auf unserem perfekten Planeten und macht ein Leben an Land überhaupt erst möglich. Diese Folge der Reihe stellt komplexe Wetterphänomene vor und zeigt, wie sehr die Tierwelt von verlässlich wiederkehrenden Mustern im Wettergeschehen abhängig ist. Und welche verhängnisvollen Folgen selbst kleinste Veränderungen haben können. Zwölf Wochen jedes Jahr wird ein Wald in Sambia zum Garten Eden. Der pünktlich niedergehende Regen lässt zu dieser Zeit 300.000 Tonnen Früchte reifen. Zehn Millionen Palmenflughunde reisen extra für dieses Festessen an, das ohne den Niederschlag zur rechten Zeit nicht stattfinden würde. Die Flughunde legen Hunderte, manche sogar Tausende von Kilometern zurück, um rechtzeitig in Sambia zu sein. Wie sie besser als jeder Wetterfrosch den Regen vorhersehen konnten, ist noch ungeklärt. Andere Tiere sind eher davon abhängig, dass der Regen ausreichend Pausen macht. Wenn die Niederschläge am Amazonas für wenige Monate nachlassen, sinkt der Wasserspiegel im gesamten Flusssystem, und ausgedehnte Sandbänke entstehen. Hierher kommen die Arrau-Schildkröten zur Eiablage. 50.000 sind es jährlich, ein Viertel der gesamten Weltpopulation. Durch die Erderwärmung beginnt die Regenzeit jedoch immer häufiger früher im Jahr. Viele der jungen Schildkröten schaffen es dadurch nicht rechtzeitig an die Oberfläche und ertrinken in ihren Höhlen. Ausbleibender Regen kann auch großen Schaden anrichten. Im südlichen Afrika haben sich alle Lebewesen seit Tausenden von Jahren an die Trockenzeiten angepasst. Doch mittlerweile halten Rekordhitze und der geringste Niederschlag seit Jahrzehnten große Teile des Kontinents fest im Griff. Nilpferde drängen sich in engen Schlammlöchern. Die sandigen Ufer, in denen Bienenfresser brüten, trocknen zu stark aus und stürzen ein. Viele Wildtiere verdursten.
In einer heiligen Höhle im Hochland von Tibet entdeckt ein Mönch Überreste eines rätselhaften Urmenschen. In Peary Land am nördlichsten Punkt Grönlands entdecken Forscher einen Wurm, der einst als furchterregende fleischfressende Bestie die Weltmeere beherrschte.
Drei, zwei, eins, Zündung: Der Sprengsatz detoniert und ein Gebäude bricht in sich zusammen, nichts als Schutt bleibt von ihm übrig. Staubwolken und Baustellenlärm sind dabei unvermeidbar. Nicht selten ziehen Abrissfirmen den Zorn der Nachbarschaft auf sich. Thomas Gräser kennt die Beschwerdeflut nur zu gut. Er ist Bauleiter des Hamburger Traditionsunternehmens Ehlert und Söhne und betreut meist mehrere Abrissprojekte gleichzeitig - eines der Spezialprojekte haben die Reporter begleitet.
Französisch-Guayana ist ein entlegenes EU-Überseegebiet an der Nordküste Südamerikas. Die Natur ist hier nicht Kulisse, sondern Hauptdarstellerin: Über 80 Prozent des Landes sind von Regenwald bedeckt. Schutzgebiete wie der Parc Amazonien de Guyane bewahren das fragile Gleichgewicht des Amazonas. Doch das Paradies ist bedroht: Illegale Goldgräber verursachen gravierende Umweltschäden. Frankreich hat seine Eliteeinheit geschickt: die Fremdenlegion. Unter Capitaine Clément kämpfen nun Söldner für die Umwelt und gegen die im Dschungel verborgenen Minen.
Über 80.000 Tier- und Pflanzenarten gilt es zu schützen. Wildtierärztin Solène Lefort kuriert Jaguare, Tapire, Papageien und versorgt ein Brüllaffenbaby, dessen Mutter Jägern zum Opfer fiel.
Mitten im Dschungel liegt Saül, nur per Flugzeug erreichbar. Die Schule des Dorfes besteht aus einer einzigen Klasse: Lehrerin Mirabelle Nurgent unterrichtet Kinder im Alter von fünf bis 17 Jahren gemeinsam. Doch Französisch-Guayana ist alles andere als hinterwäldnerisch. Der Karneval in der Hauptstadt Cayenne ist berühmt-berüchtigt. Den regieren die Touloulous, maskierte Frauen in fantasievollen Kostümen. Ihre Identität bleibt geheim, sie fordern die Männer zum Tanz auf und diese dürfen nicht ablehnen. Sinn der Tradition ist es, gesellschaftliche Rollen und Hierarchien zu hinterfragen. Es ist ein frivoles Spiel mit Macht, Identität und Geschlechterrollen, festlich, respektvoll und tief verwurzelt in der kreolischen Kultur. Und in Kourou startet Europa Richtung Zukunft: vom Raumfahrtzentrum im Regenwald.
Im Herzen Europas lebt eine der größten Wildpferdherden der Welt. Dreihundert Przewalski-Pferde bewohnen die ungarische Steppe, besser bekannt als die Puszta. In ihrer ursprünglichen Heimat, der Mongolei, sind die Przewalski-Pferde schon lange ausgestorben. Internationale Bemühungen sorgten dafür, dass die Wildpferde anderswo weiterhin existieren konnten. Vor 25 Jahren wurden einige Pferde In den Hortobágy Nationalpark gebracht, um dort die ursprüngliche Landschaft auf natürlichem Wege zu erhalten. Mittlerweile sind die Pferde und die Puszta unzertrennlich geworden. Dies ist die bewegende Geschichte dieser Pferde. Der Film begleitet ein neugeborenes Fohlen und seine Bemühungen, die sozialen Strukturen innerhalb der Herde zu erlernen - keine leichte Aufgabe für die junge Stute.
Przewalski-Pferde leben In großen Familiengruppen. Freundschaften entwickeln sich innerhalb kleiner Gruppen, die die Gesamtherde bilden - aber ebenso gibt es Feindschaften, die jungen Fohlen auch das Leben kosten können ... Die Herde ist ständig unterwegs, und das junge Fohlen lernt schnell die unterschiedlichen Lebensräume der Puszta kennen: weitläufige Ebenen, ausgedehnte Sümpfe und Grasflächen mit einer atemberaubenden Vielfalt an wilden Bewohnern. Großtrappen stolzieren durch die Ebenen, Rohrweihen jagen über die Steppe und tausende Kraniche werfen während ihres Zuges ihre Schatten auf die ungarische Landschaft.
Wir entdecken die vielen Gesichter der Puszta durch die Augen des jungen Fohlens. Einmal ähnelt die Umgebung der afrikanischen Savanne, dann wird sie wieder zur Wüste, und im Winter könnte man sich in der arktischen Tundra befinden - all das im Herzen Europas. Der Heimat von Ungarns wilden Pferden.
Ein Duell unter Giganten. Der Opel Astra wird vom Kia K4 herausgefordert. Welcher Kompakte ist besser? Mercedes schickt den umfassend erneuerten GLE auf die Straße und ins Gelände.
Die Moderatoren Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May werden gezwungen, einen Wohnmobil-Urlaub im Südwesten der USA zu machen, obwohl sie solche Reisen als langsam, unbequem und sinnlos empfinden. Nach nur 24 Stunden beschließen sie, dass jeder ein gebrauchtes Wohnmobil kauft und es nach seinen eigenen Vorlieben modifiziert, um ihre Reise durch Nevada in Komfort oder zumindest einer annähernden Version davon fortzusetzen.
Mit Erik Schäffler, Christian Stark, Volker Hanisch
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
Motto in Hamburg: Beautiful Bouclé - Setze deinen Klassiker neu in Szene!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Neil Thomas war früher bei der Polizei und arbeitet heute für ein Tracking-Unternehmen. Der Rückholexperte soll in dieser Folge einen Luxusmietwagen ausfindig machen. Bei den Personen, die das Fahrzeug mit gefälschten Papieren angemietet haben, handelt es sich möglicherweise um Drogendealer. Deshalb wird Neil bei dem Einsatz von zwei Kollegen begleitet. Und kriminelle Banden haben es in Großbritannien nicht nur auf Autos abgesehen. Immer öfter werden auch teure Maschinen gestohlen. Richard Taylor greift zu einer List, um zwei entwendete Bagger aufzuspüren.
Als Forscher die Mumie von Ramses III. untersuchen, entdecken sie eine tödliche Schnittwunde am Hals: Der große Pharao wurde ermordet. Auffällig ist, dass in seinem Grab keinerlei Darstellungen seines Todes zu finden sind. Sollte der Mord etwa vertuscht werden? Und wer war der Täter?
Wie geht eine zehnjährige Besatzung zu Ende? Wie richtet sich ein Land nach sieben Jahren Hitler-Reich und zehn Jahren alliierter Besatzung in seiner neugewonnenen Freiheit ein? Österreich bleiben zur Bewältigung dieser Aufgaben gerade fünf Monate Zeit - von Mai bis Oktober 1955, von der Unterzeichnung des Staatsvertrages bis zum Abzug der letzten Besatzungstruppen. In dieser Folge sehen wir den Alliierten über die Schulter: wie die Sowjets ihre liebgewonnenen Quartiere räumen, wie Amerikaner, Briten und auch Franzosen österreichische Frauen heiraten, aber auch, wie viele um die versprochene Ehe geprellt werden, wie viele Kinder als Besatzungserbe zurückbleiben. Und dann der letzte Akt des Krieges: Die restlichen Gefangenen aus der Sowjetunion kehren heim, Kriegsgefangene und Verschleppte aus der Besatzungszeit. Die Österreicher selbst rüsten zum großen Jubelfest. In den Tagen, da die letzten Besatzungstruppen Österreich verlassen, wird sowohl die Staatsoper als auch das Burgtheater, beide im Krieg total zerstört, den Österreichern und der Welt zurückgegeben. Die Burg eröffnet mit "König Ottokars Glück und Ende", die Staatsoper mit Beethovens Freiheitsepos "Fidelio". Das größte Feuerwerk, das Wien bis dahin gesehen hat, beschließt den Tag, der anders ist als alle anderen.
Für den ausgebildeten Modellbauer Michael Niemas sind Hobby, Beruf und Leidenschaft ein und dasselbe: Er baut Rennwagen originalgetreu im Miniaturformat nach. Der Tüftler konstruiert die Kleinstautos im Maßstab 1:24 inzwischen für Kunden in aller Welt. Auch technisch sind die Fahrzeuge kleine Meisterstücke und können wie ihre großen Vorbilder sogar bei Rennen eingesetzt werden. In dieser Reportage erschafft Niemas das Modell eines Lola T70 aus den 60er Jahren.
Ohne Vulkane gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie sorgen für ausreichend Wärme, fruchtbare Böden und gestalten als Architekten die Oberfläche unseres Planeten immer wieder neu. Unzählige Tierarten sind von den Feuerbergen abhängig. In Tansania schuf der "Ol Doinyo Lengai" den Natronsee, Nistplatz für Millionen Zwergflamingos. Auf den Galapagosinseln klettern weibliche Landleguane in den Krater des "La Cumbre", um dort ihre Eier abzulegen. Die erste Episode der Reihe "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie tiefgreifend Vulkane Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde nehmen. Die Feuerberge spielen bis heute eine zentrale Rolle bei der Entstehung neuer Arten. Sie erschaffen beispielsweise neues Land, indem sie Magma aus dem Inneren der Erde auftürmen und in den Weiten der Ozeane neue Inseln erschaffen. Solche Vulkaninseln machen nur fünf Prozent der gesamten Landmasse aus, beherbergen aber fast 25 Prozent aller Arten. Die neueste Spezies weltweit ist der bluttrinkende Vampirfink. Ohne ausreichend pflanzliche Nahrung auf einer Vulkaninsel gestrandet, verwandelte sich der einstige Körnerfresser zum Dracula unter den Vögeln. Wenn Vulkaninseln vom unterseeischen Magmafluss abgeschnitten werden, tragen die Erosionskräfte von Wind und Meer sie wieder ab - so entstehen Atolle. Eines der größten ist Aldabra im Indischen Ozean. Dort sind Riesenschildkröten zu Hause, die auf ihrem Eiland zwar gut geschützt vor Feinden leben, aber durch den kontinuierlichen Verlust ihres Lebensraums zunehmend unter Druck geraten. Nahrung gibt es zwar noch genug für die stattlichen Pflanzenfresser, aber weil immer weniger Bäume auf den schwindenden Inselresten wachsen können, fehlt zunehmend der Schatten. Er bewahrt die Reptilien davor, in ihren Panzern gekocht zu werden. Doch Vulkane bauen nicht nur Land auf, sie erwärmen es auch und ermöglichen Leben an Orten, an denen es sonst viel zu kalt für das Leben wäre. Die Bären von Kamtschatka sind nach ihrem Winterschlaf auf das frische Gras im Frühling angewiesen, das im Tal der Geysire nur deshalb sprießen kann, weil es von den heißen Fontänen gleichzeitig gewärmt und gedüngt wird. Trotz all ihrer Leben spendenden Eigenschaften sind Vulkane auch gefährlich. Mindestens fünf Mal haben sie in der Erdgeschichte Massensterben verursacht. Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre führte zu tiefgreifendem Klimawandel, an den sich die allermeisten Arten nicht anpassen konnten. Heute ist es der Mensch, der durch ein Zuviel von CO2 das nächste Massensterben provozieren könnte.
Peggy March - Mit 15 hatte sie ihren ersten Hit in den US-Hitparaden. 1965 war 'Mit 17 hat man noch Träume' ihr erster großer Erfolg in Deutschland. Von da an war ihr auch der internationale Durchbruch gelungen. Sie sang Lieder in neun verschiedenen Sprachen und reiste auf Tourneen durch die ganze Welt.
ONE zeigt sie noch einmal in einem Musikfilm aus dem Jahr 1970, den Dieter Finnern aufwändig in Berlin produzierte. Peggy singt Songs ihres damaligen Repertoires:
Hey, das ist Musik
Mississippi-Shuffleboat
Carnaby Street
So wie ein Tiger
Die Entdeckung des Jahrhunderts
Die Maschen der Männer
So many ways
Falling in love
Sittin' on dock of the bay
Vor dem Buckingham Palace
Zauberei
Addio
Hochzeit in Paris, ein Luxus-Antrag vor dem Eifelturm, oder auf den Spuren von "Emily in Paris" durch die französische Hauptstadt. Paris und Romantik - das scheint irgendwie zusammen zu gehören. Diese Weltspiegel Doku zeigt, wie Instagram, Serien und Statusdenken unsere Vorstellung von Liebe und Romantik beeinflussen. Zwischen Traumkulisse, Luxus-Paketen und Like-Jagd wollen wir wissen: Ist Paris noch die Stadt der Liebe - oder längst nur noch die Stadt des perfekten Liebes-Contents?
Zuhause im Glück - Unser Einzug in ein neues Leben
Renovierung in schweren Zeiten
13. Staffel
11. Folge
D 2016
89'
Brit und Walter finden das perfekte Haus. Zwar ist es renovierungsbedürftig, aber das meiste können sie selbst machen. Doch dann erkrankt Sohn Connor schwer, kurz darauf wird bei Walter eine schwere Krankheit festgestellt.
Wie ist unser Planet entstanden, unsere Galaxie, unser Universum? Welchen Gesetzen folgen die Sterne? Ist das Weltall unendlich? Diese Fragen geben Forschenden in aller Welt Rätsel auf. Und wenn es Unendlichkeit gibt - könnte dann alles, was passiert, unendlich häufig geschehen? Forschende aus vielen Ländern diskutieren über die Idee der "Unendlichkeit" - ein Konzept, das sich zwar berechnen, aber nicht beobachten lässt. Ebenso wenig wie die mysteriösen Phänomene: Dunkle Energie und Dunkle Materie, die den weitaus größten Teil des Universums ausfüllen. Gemäß der Allgemeinen Relativitätstheorie entstand unser Universum vor 13,8 Milliarden Jahren aus dem Nichts. Mittlerweile wird in der Physik eine neue Theorie diskutiert: die Viel-Welten-Theorie oder auch Theorie eines Multiversums genannt. Der zufolge wäre unser Universum nur eines von vielen unendlichen Universen, die voneinander getrennt existieren und sehr unterschiedliche Eigenschaften oder Dimensionen haben. Gemäß dieser Theorie könnte es unendlich viele Kopien der Erde geben - und sogar von uns selbst. Ist das Weltall unendlich? Welche Naturgesetze beherrschen unser Universum? Die ZDFinfo-Doku-Reihe stellt die großen Fragen der Menschheit und will Licht ins Dunkel der Geheimnisse des Kosmos bringen.
Autodiebe stellen ihre Beute normalerweise nicht an Hauptverkehrsstraßen ab, da die Polizei diese mit automatischer Kennzeichenerfassung überwacht. Dennoch konnte Neil Thomas einen gestohlenen Toyota Hilux in der Nähe des Stadions von Aston Villa aufspüren. Am liebsten würde er den Wagen sofort inspizieren, aber die Täter könnten sich noch in der Nähe aufhalten. Deshalb wartet der Rückholexperte auf das Eintreffen der Polizei. Und Richard Taylor sucht nach zwei Minibaggern. Die Baumaschinen wurden an ein Unternehmen verliehen, das nicht verdächtig erschien.
In der berühmten schottischen Höhle "Sculptor's Cave" werden die sterblichen Überreste von Kindern und Säuglingen entdeckt. Welches uralte Geheimnis liegt dort verborgen? Forscher suchen nach der letzten Ruhestätte eines britischen Monarchen mit zweifelhaftem Ruf: King Richard dem Dritten.
Motto in Hamburg: Beautiful Bouclé - Setze deinen Klassiker neu in Szene!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Von den gefrorenen Polen bis zu den brütend heißen Wüsten: Tiere haben erstaunliche Strategien entwickelt, um das Beste aus dem unterschiedlichen Angebot von Sonnenenergie zu machen. Polarwölfe und Moschusochsen gehören zu den Kältespezialisten, die monatelang ohne Sonnenlicht auskommen. Silberameisen dagegen sind an extreme Sonneneinstrahlung in der Wüste angepasst. Sie erbeuten die Hitzeopfer in der Sahara. Das Leben auf unserer Erde ist völlig von der Sonne abhängig. Jeder Fleck auf unserem Planeten erhält im Verlauf eines Jahres 4380 Stunden Sonnenlicht, aber in sehr unterschiedlicher Dosierung. Die zweite Episode von "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie die Verteilung des Lichts ganz unterschiedliche Lebensräume erschafft und die Tiere zu außergewöhnlichen Anpassungen zwingt. Am Äquator bleibt die Länge von Tag und Nacht das gesamte Jahr über gleich. Zwölf Stunden garantiertes Sonnenlicht täglich sorgen dafür, dass Regenwälder gedeihen und eine unglaubliche Artenvielfalt hervorbringen. Eine der wichtigsten Pflanzen im Dschungel ist der Feigenbaum. Er nutzt das Sonnenlicht, um ganzjährig Früchte zu tragen, die vielen Tieren als Nahrung dienen. Von den akrobatischen Gibbons über zahlreiche Vogelarten bis hin zu den kleinsten Bewohnern des Urwaldes, den Feigenwespen, sind alle auf die ganzjährig reifenden Feigen angewiesen. Der gleichmäßige Tag-Nacht-Zyklus in der Äquatorregion ist allerdings nicht die Norm auf der Erde. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto länger werden die Zeiten, in denen die Natur ohne das Licht der Sonne auskommen muss. An den Polen dauert der Verlust von Solarenergie nicht einen halben Tag, sondern ein halbes Jahr. Das führt dazu, dass sich die Atmosphäre in diesen Regionen während der Polarnacht abkühlt, die Temperaturen fallen und alles Wasser einfriert. Im Polarkreis wirkt unser perfekter Planet völlig unbewohnbar. Doch auch dort gibt es Kältespezialisten, die tatsächlich mehrere Monate ohne Sonnenlicht überstehen können: Moschusochsen und Polarwölfe. Zwischen dem Äquator und den Polen liegen die Zonen, in denen mehr oder weniger ausgeprägte jahreszeitliche Wechsel das Leben der Pflanzen und Tiere bestimmen. Die Überlebensstrategien der Bewohner in diesen Zonen sind vielfältig. Für Polarfüchse beispielsweise sind die wenigen Sommermonate von hektischer Aktivität erfüllt. Sie müssen ihre Jungen aufziehen, jagen und sich ausreichend Fett anfressen, damit sie vorbereitet sind, wenn das Licht erneut verschwindet. Bei den Stumpfnasenaffen in China dagegen entscheidet ein winziges Zeitfenster im Herbst über Leben und Tod im Winter. Wenn es den Stumpfnasen nicht gelingt, im herbstlichen Wald genug energiereiche Zapfen zu fressen, reichen ihre Fettreserven nicht für ein Überleben in der kalten Jahreszeit. Einige Arten haben schließlich eine Möglichkeit entdeckt, dem solaren Shutdown einfach zu entfliehen. Der Dunkle Sturmtaucher ist einer dieser extremen Winterflüchtlinge. Wenn es ihm auf den Snares Islands in Neuseeland zu kalt wird, flüchtet er einfach nach Norden. Bis zu den Aleuten in Alaska legen die Sturmtaucher rund 14.000 Kilometer zurück und kommen dort im späten Frühjahr der Nordhalbkugel an. Als Pendler zwischen beiden Hemisphären leben sie in einem nie endenden Sommer.