Die erstaunliche Geschichte, wie die Erde von einer kargen Felsenwelt in einem endlosen schwarzen Himmel zu dem Planeten wurde, den wir heute kennen, eingehüllt in die für den Menschen lebensnotwendige Atmosphäre.
Was sind eigentlich die täglichen Aufgaben eines Kurators? Zur Klärung dieser Frage begleitet "Panda, Gorilla & Co." Dr. Florian Sicks einen ganzen Tag lang bei seiner Arbeit im Tierpark: Als Kurator ist er für drei Reviere mit den unterschiedlichsten Säugetieren verantwortlich. Um in engem Kontakt mit den jeweiligen Reviertierpflegern zu bleiben, ist Dr. Sicks regelmäßig in den Gehegen unterwegs.
Bei den Langhälsen im Zoo stehen alle Zeichen auf Abschied: Giraffenkuh Kibaya soll demnächst in die Herde im Tierpark wechseln. Sohn Mugambi wird dann ohne seine Mutter auskommen müssen. Doch der Einjährige kommt mittlerweile gut ohne sie zurecht. Tierpfleger Steffen Minge scheint die anstehende Trennung von Kibaya dagegen schwerer zu fallen. Umso mehr genießt er die verbleibende Zeit mit der verschmusten Giraffen-Dame.
Kuschelalarm auch bei den Bewohnern des Kinderzoos: Revierkater Speedy hat sich inzwischen gut eingelebt. Doch statt Mäuse zu fangen, lässt er sich lieber von den Tierpflegern verwöhnen. Auch Shetlandpony-Fohlen Renate genießt die Streicheleinheiten von Pfleger Mario Barabasz. Für ihn ist das drei Monate alte Fohlen etwas ganz Besonderes: Renate ist der erste Ponynachwuchs im Kinderzoo und außerdem war der Pfleger bei der Geburt live dabei. Fast genauso verschmust ist Dromedar-Mädchen Samina, die als Kind von Mutter Arabella eins auf die Nase bekommen hat.
Außerdem in dieser Folge:
Murmeltiere, die sich ordentlich Winterspeck anfressen sollen; Barsche aus Österreich, die endlich ihr Quarantänebecken verlassen dürfen und Killi-Fische, die ihr Sommer-Outdoor-Programm beenden müssen.
Inmitten von Gipfeln und Gletschern, an der Grenze zum Nationalpark Hohe Tauern, liegen die Hochgebirgsstauseen Mooserboden und Wasserfallboden eingebettet in die Kapruner Berglandschaft.
Auf einer weitläufigen Almlandschaft auf über 1800 Metern leben im Sommer über 1000 Tiere auf der "Fürthermoa Alm", die mit viel Hingabe von der Familie Aberger-Dick bewirtschaftet wird. All dies inmitten einer der größten Hochgebirgsbaustellen in Österreich.
Dort entsteht das neue Pumpspeicherkraftwerk "LIMBERG III" der Kraftwerksgruppe Kaprun. Die Dokumentation "Vom Mooserboden auf das Kitzsteinhorn" zeigt eine Hochgebirgsbaustelle in waghalsiger Höhe und in den Tiefen des Bergs, in den riesige Kavernen und Schrägschächte gebaut wurden.
Nicht weit von Kaprun entfernt widmet sich der Alpenverein von Leogang und Saalfelden einem der ältesten Bräuche im Gebirge: der Feier der Sonnenwende, wo die Gipfel und Grate im Steinernen Meer mit Feuern erleuchtet werden. Das Kitzsteinhorn lässt sich dank der europaweit ersten Gondelbahn auf einen Gletscher schon seit den 1960er-Jahren ganzjährig erleben. Einer, der das Kitzsteinhorn wie kein anderer kennt, ist Berglegende Hans Nindl, der bereits über 800-mal auf dessen Gipfel stand.
Die Dokumentation zeigt die facettenreiche Schönheit dieser Berglandschaft im Lauf der Jahreszeiten. Menschen, die in dieser Region zu Hause sind, erzählen bewegende Geschichten aus ihrer Heimat.
Seit der Neuverfilmung von "Arielle, die kleine Meerjungfrau" mit Halle Bailey in der Hauptbesetzung ist klar: Das Bild von schlanken, weißen Nixen mit strahlend blauen Augen ist überholt. Meerjungfrauen und -männer aller Hautfarben, mit Bauch und stolzem Afro gehören zur Gemeinschaft der amerikanischen Afro-Nixen, die mit Rollenklischees aufräumen. Ihre Botschaft: "Im Wasser ist für alle Platz".
"Die Bauretter" wollen einer allein erziehenden Kindergärtnerin helfen, die nicht in ihr Haus einziehen kann, da die nötigen Renovierungsarbeiten ins Stocken geraten sind. Können sie der verzweifelten Frau neue Hoffnung geben?
Autohofchef Thomas ist verärgert. Denn im Tankstellenshop fehlen Warenbestände. Offenbar sind dort Langfinger am Werk. Deshalb bekommt Parkeinweiser Axel einen Spezialauftrag. Er soll als Detektiv am Tatort die Augen offen halten. Seine Aufgabe als Security-Mann nimmt Axel sehr ernst. Und das Personal im Restaurant wird von stressresistenten Helfern unterstützt. Roboter, die aussehen wie putzige Kätzchen, bringen den Gästen zukünftig das Essen an den Tisch. Wie werden die Trucker an der A3 zwischen Köln und Frankfurt auf diesen Service reagieren?
Blackbeard - kein Pirat ist so berüchtigt wie der englische Hüne mit dem schwarzen, rauchenden Bart. Er ist ebenso brutal wie gierig. Doch am Ende wird ihm sein Image zum Verhängnis. Blackbeard beginnt seine Seeräuberkarriere Anfang des 17. Jahrhunderts in der Karibik. Innerhalb kürzester Zeit wird er zur Legende - vor allem wegen seiner dämonischen Selbstinszenierung. Viele Kapitäne geben kampflos auf, wenn sie seine Flotte nur kommen sehen. Blackbeard tritt erstmals 1716 in der Karibik und an der amerikanischen Ostküste als Pirat in Erscheinung. Ein Jahr darauf erbeutet er ein französisches Handelsschiff und baut es zu einem Kriegsschiff um - zur "Queen Anne's Revenge". Sein nächster großer Coup ist die Belagerung von Charleston 1718 in South Carolina. Blackbeard blockiert den wichtigen Handelshafen rund eine Woche lang, beschlagnahmt vier Schiffe und nimmt die Mannschaften als Geiseln, um Medizin für sich und seine Crew zu erpressen. Die Aktion ist nur mäßig erfolgreich. Schlimmer noch für Blackbeard: Er hat damit die Obrigkeit gegen sich aufgebracht und ist ab sofort ein Gejagter. Als der englische König Georg I. allen Piraten, die sich von der Seeräuberei lossagen, eine Amnestie in Aussicht stellt, scheint sich Blackbeards Situation aufzuhellen. Er nimmt den Deal an. Doch schon kurze Zeit später wird der notorische Pirat wieder rückfällig und überfällt mehrere Schiffe vor der nordamerikanischen Ostküste. Blackbeards Wortbruch, seine verheerenden Angriffe, gepaart mit seinem dämonischen Auftreten, haben ihm bereits zu dieser Zeit den Ruf eingebracht, der Teufel in Person zu sein. Die englische Krone hat keine Wahl - sie muss ihn zur Strecke bringen. Der Mann für diese Aufgabe ist Kapitän Robert Maynard. Vor der Küste North Carolinas spürt er Blackbeard im November 1718 auf. Es kommt zum finalen Kampf zwischen Maynard und Blackbeard. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Die Anden - ein Gebirge voller Kraft: Vulkane steigen auf, die Erde bebt, Rohstoffe entstehen. Geologe Colin Devey begibt sich auf Expedition, um die Kräfte des Erdinneren zu erforschen. Seine Reise führt vom alten Inka-Erbe in Cusco bis ins raue chilenische Hochland. Überall spürt man die Kraft des Erdinneren. Tektonik, Vulkane und Rohstoffe verwandeln die Anden in ein Naturlabor - und stellen die Menschen immer wieder vor Herausforderungen. Die Anden sind das längste Gebirge der Welt - und geologisch so aktiv wie kaum ein anderes. Ihre vielfältigen Landschaften unterliegen einem ständigen Wandel. Die Anden wachsen und verändern sich Tag für Tag - doch welche Kräfte treiben sie an? Der Geologe Colin Devey begibt sich auf eine Reise entlang des Gebirges, um Erdbeben, Vulkanismus und die tektonischen Kräfte des Erdinneren zu erforschen. In Cusco, der alten Hauptstadt der Inka, erlebt er hautnah, wie Erdbeben das Leben seit Jahrhunderten prägen. Die Anden erzählen jedoch nicht nur von der Geschichte, sondern sind auch ein lebendiges Labor der Natur. Im Süden flacher, im Norden höher, treibt die Subduktion als tektonische Kraft das Wachstum des Gebirges voran - sichtbar auch durch die vielen Vulkane. Am Vulkan Cotopaxi erlebt Colin Devey die bedrohliche Schönheit aktiver Feuerberge. Der höchste Gipfel, der Aconcagua, wächst durch die Subduktion der Nazca-Platte, die als ozeanischer Gebirgszug unter Südamerika abtaucht. Und selbst die Tierwelt des Amazonas liefert Einblicke, wie Plattenbewegungen ganze Kontinente einem stetigen, wenn auch langsamen Wandel unterwerfen. Im Hochland von Chile zeigt sich: Mit der Entstehung der Vulkane und dem Aufstieg der Anden entstehen Rohstoffe - doch ihr Abbau wirft entscheidende Fragen für unseren Umgang mit der Natur auf. Eine bewegte Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart entlang des längsten Gebirges der Welt.
Die MSC Bellissima ist eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, es bietet bis zu 7.000 Passagieren Platz. Eine Konstruktion aus Stahlboxen, die das Schiff hoch im Wasser halten und beim Anlegen absinken, ermöglicht das problemlose Einlaufen in Häfen. Zwei Flossenstabilisatoren verringern starkes Wackeln und ermöglichen so eine komfortable Reise. Die Dokumentation begleitet Crew und Gäste bei einer 8-tägigen Fahrt auf dem Mittelmeer und zeigt die technischen Besonderheiten des Luxus-Liners.
Die Kamera begleitet junge Roma, die mit Stereotypen aufräumen und für Selbstermächtigung einstehen - oft im Spagat zwischen Erbe, Identität und den Herausforderungen als Minderheit. Ihr Lernen, Arbeiten und Handeln sind angetrieben vom Ziel gelebter Vielfalt und echter Zugehörigkeit.
Fast vier Millionen britische Familien haben Probleme, jeden Monat ihre Miete zu bezahlen. Der Grund dafür ist meist eine Verkettung unglücklicher Umstände. Steigende Lebenshaltungskosten, sinkende Gehälter und teure Kredite führen in einen Teufelskreis. Trotzdem haben die Eigentümer der Immobilien ein Recht darauf, dass man ihnen pünktlich ihr Geld überweist. Und sollte dies wie in einem Fall im Südlondoner Bezirk Thornton Heath über einen längeren Zeitraum nicht geschehen, droht den säumigen Kandidaten eine Zwangsräumung.
Von Patagoniens Gletschern bis zur Atacama-Wüste erkundet Geologe Colin Devey, wie Wind, Eis und Wasser die Anden formen. Ein Naturlabor, in dem atmosphärische Kräfte Landschaften bilden. Vom Vulkan Chimborazo aus durchwandert er alle Klimazonen und folgt dem Wasser gen Osten bis zum Amazonas. Im Westen herrscht extreme Trockenheit. In der Atacama-Wüste, mit einer der größten Lithiumlagerstätten der Welt, trotzen Mensch und Natur extremen Bedingungen. Die Anden sind geprägt von Hochebenen, Canyons, schroffen Bergen, Wüsten und Gletschern. Doch nicht nur Kräfte aus dem Erdinneren formen diese Landschaften - auch die Atmosphäre spielt eine entscheidende Rolle. Auf seiner Reise beantwortet Geologe Colin Devey die Frage, wie Wind, Eis und Wasser die längste Gebirgskette der Erde gestalten. In Patagonien schleifen tosende Winde und gigantische Gletscher Täler ins Gebirge. Der ständige Wechsel von Frost und Tau lässt selbst massive Felsen langsam zerfallen. Auf dem Chimborazo folgt Colin Devey dem Weg des Naturforschers Alexander von Humboldt, durchwandert alle Klimazonen - von schneebedeckten Gipfeln bis ins Amazonasbecken. Er besucht das Ursprungsgebiet der Kartoffel und erfährt, wie Artenvielfalt die Nahrungsmittelsicherheit der Zukunft sichern kann. Er erkundet, warum der kalte Humboldtstrom vor der Westküste Südamerikas extreme Trockenheit im Hinterland und die höchste Sonneneinstrahlung der Erde verursacht. Die Atacama-Wüste ist daher der perfekte Ort, um ins Weltall zu blicken. Schon die indigenen Völker dachten dort über den Ursprung des Lebens nach. Und heute werden mit raffinierten Methoden selbst in der trockensten Wüste Weinberge kultiviert. Für Colin Devey sind die Anden ein geologisches Labor der Extreme, in dem die Kräfte der Atmosphäre ihre spektakulärsten Kunstwerke schaffen.
Im Freizeitpark Liseberg im schwedischen Göteborg steht Valkyria, die höchste und längste Achterbahn Europas. Benannt nach einem Wesen aus der nordischen Mythologie, bietet das Fahrgeschäft seit dem Jahr 2018 Nervenkitzel der Extraklasse. Tausende strömen täglich in den Park, um sich mit mehr als hundert Kilometern pro Stunde 50 Meter in die Höhe katapultieren zu lassen. Die Doku zeigt den Spaß der Besucher und die anspruchsvolle Arbeit der Betreiber, ein sicheres Fahrvergnügen zu ermöglichen.
Bei der täglichen Morgenrunde lässt sich Tierpfleger Norbert Zahmel von seinem Kollegen Daniel Bohnenberger auf den neusten Stand bringen. Er war in den letzten Tagen nicht da und will nun wissen, ob es allen seinen Schützlingen gut geht. Beim anschließenden Frühstück für die Pinguine müssen die Pfleger genau darauf achten, dass jedes Tier mindestens einen Fisch abbekommt. Keine so leichte Angelegenheit, wenn eine Gruppe von 24 Pinguinen gleichzeitig Futter fassen will. Dass die mühevolle Fütterung per Hand von großem Nutzen ist, lässt sich gut bei der Schaufütterung der sieben Seehunde beobachten: Die Tiere mit den großen Kulleraugen haben dadurch inzwischen so viel Vertrauen zu den Pflegern gefasst, dass sie sich für eventuelle Untersuchungen bereits anfassen lassen.
Konditionierung auf Futter - darauf spekuliert auch Reviertierpfleger Thomas Messinger: Ameisenbärin Evita soll ins Raubtierhaus umziehen. Eine Avocado soll sie locken, in den Transportkäfig zu steigen. Doch die launische Ameisenbärin hat erst einmal Besseres zu tun und so muss das neue Quartier im ehemaligen Gehege von Panda Bao Bao noch warten …
Die Marabus Elke und Hensel haben ihren Umzug auf die Anlage der Uganda-Giraffen bereits hinter sich. Reviertierpfleger Ronald Richter, der die afrikanischen Störche jahrelang unter seinen Fittichen hatte, will heute seinem ehemaligen Liebling Elke einen Besuch abstatten. Doch die Marabu-Dame scheint hinsichtlich der Umsiedelung nachtragend zu sein. Trotz leckerem Fisch hält sie Abstand zu ihm und lässt sich lieber von ihrer neuen Betreuerin Claudia Walther füttern. Als dann auch noch René Walther auf der Anlage erscheint, balzen gleich zwei männliche Pfleger um die Gunst von Elke.
Außerdem in dieser Folge:
Die acht Wochen alten Schneeleoparden-Mädchen haben ihren ersten Arzttermin und ein Besuch bei den schläfrigen Ameisenbären Anton und Anna, die sich nur zur Fütterung aus ihrer Baumhöhle heraus trauen.
Die zweiteilige Dokumentation porträtiert zwei Bergbauernfamilien aus Oberösterreich und Osttirol im Wandel der Jahreszeiten. Die erste Folge zeigt den Frühling und Sommer.
Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft. Zwei unterschiedliche Landschaften stehen zudem im Mittelpunkt: der Hausruck, mit seinen grünen Hügeln der größte Bergzug im Alpenvorland, und das malerische Villgratental mit seinen unberührten Bergen.
Josef Schett wächst im schwer zugänglichen Villgratental mit seinen steilen Hängen auf. Der wuchtige Hof steht an einem Hang, der einem Respekt abverlangt. Von Anfang an spürt Josef eine tiefe Heimatverbundenheit. Sie lässt ihn bleiben, während viele andere das Tal verlassen. Er übernimmt 1985 den elterlichen Hof, stellt den Betrieb auf Schafzucht um und gründet eine Vermarktungsfirma für Lammfleisch- und Naturprodukte aus Osttirol.
Altes bewahren, neue Impulse setzen, so könnte man Josef Schett am besten beschreiben. Das Hochhubergut liegt auf 640 Metern Höhe, am höchsten Punkt der Region Aschach an der Steyr in der Region Nationalpark Kalkalpen, umringt von sanften Hügeln und einer weitläufigen Landschaft.
Dieser atemberaubende Rundumblick, diese Weitsicht hat die Familie Postlmayr vor 25 Jahren inspiriert, einen anderen Weg zu gehen als die Bauern der Umgebung. Biolandwirtschaft, Regionalität und Tourismus - eine neue Philosophie wollten sie leben.
Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind die Bergbauern-"Bioniere" gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise. Im Mittelpunkt steht die Vision eines völlig autarken Lebens.
Die zweiteilige Dokumentation ermöglicht spannende und authentische Einblicke in die vielfältigen Tätigkeiten der Bauernfamilien.
Henry Morgan gilt als Bilderbuchpirat: trunksüchtig, gewieft, brutal und vor allem extrem erfolgreich. Seine Kaperfahrten bringen ihm ein Vermögen ein - und die Macht über Jamaika. Mitte des 17. Jahrhunderts überfällt der walisische Pirat spanische Kolonien in der Karibik, darunter auch Panama-Stadt. Immer wieder setzt er sich über geltendes Recht hinweg und schafft es dennoch, die Unterstützung der englischen Krone nicht zu verlieren. Im Gegenteil: Statt ihn für seinen verheerenden Überfall auf Panama, der zu schweren diplomatischen Verwerfungen zwischen England und Spanien führt, ins Gefängnis zu stecken, schlägt König Charles II. ihn 1672 zum Ritter und ernennt ihn zum Vizegouverneur von Jamaika. Dort wird er zu einem der reichsten und einflussreichsten Männer, kauft sich drei Zuckerrohrplantagen und mehrt seinen Reichtum als unerbittlicher Sklavenhalter. Morgan baut als Vizegouverneur die Insel sukzessive zu einer stark gesicherten Festung aus, verwaltet sie in seinem Sinne und trägt maßgeblich zu ihrer wirtschaftlichen Entwicklung bei. Port Royal, die damalige Inselhauptstadt, entwickelt sich unter Morgans Ägide zu einem der wichtigsten englischen Zentren in der Neuen Welt und zieht Beamte, Geschäftsleute und Freibeuter gleichermaßen an. Als König Charles II. die Kaperfahrer strenger regulieren lässt, muss Henry Morgan sein Geschäftsmodell jedoch überdenken. Statt weiterhin auf Kaperfahrt zu gehen, jagt er - einer der gefürchtetsten Piraten der Karibik - nun seinesgleichen. Selbst Weggefährten, die "seine" jamaikanischen Gewässer unsicher machen, dürfen nicht mehr auf Gnade hoffen. Einer Sache bleibt er jedoch treu bis zum Schluss: dem Alkohol. Er stirbt 1688 an den Folgen seines jahrzehntelangen, exzessiven Alkoholkonsums. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion zeigt, wie Dialekt, Volksmusik und Brauchtum die Identität des Innviertels prägen. Durch die historische Nähe zu Bayern ist die enge sprachliche Verwandtschaft bis heute lebendig - was Persönlichkeiten wie Lokalhistoriker Wolfgang Marschall, Dialekt-Bloggerin Astrid Aichinger oder Waldhistoriker Hans Hermandinger humorvoll beleuchten, musikalisch umrahmt von Gruppen wie den Krammerer Sängern oder den Aspacher Tridopplern.
Auf den Spuren großer Mundartdichter bewahren Gerti Felix und Karl Pumberger-Kasper das Erbe Franz Stelzhamers, während Gertraud Schatzdorfer an ihren Vater Hans Schatzdorfer erinnert. Ob beim Rieder Viehmarkt mit Jungbauer Alexander, dem "Kranzltag" mit den Goldhaubenfrauen oder bei altem Handwerk: Tradition wird aktiv gelebt. Am Grenzfluss Inn verbinden schließlich Musik und Stammtischkultur - etwa durch Musiker wie Ernst Kreuzmaier und Josef Kili oder Stadtführer Rudolf Lesky in Schärding - und machen den Innviertler Dialekt zum verbindenden Klang der Heimat.
Im Herzen der weitläufigen Metropole London befindet sich ein besonders markantes Gebäude: Die Battersea Power Station. In seiner Blütezeit versorgte das Kohlekraftwerk ein Fünftel der Haushalte und Unternehmen in der britischen Hauptstadt mit Strom. Doch seit mehr als drei Jahrzehnten steht das Bauwerk leer und verfällt. Nun soll das Gebäude umgestaltet werden.
Andrea Eder hat für "kreuz & quer nah dran" Kinder mit bleibenden Krankheiten und ihre Familien getroffen und mit ihnen über Gesundheit, Krankheit und Gerechtigkeit gesprochen.
Familienumzug mit Risiko - All-in für den Traum vom Land
31. Folge
D 2025
40'
Bei Clara und Tobias und dem befreundeten Paar geht es ans Eingemachte: Ihr Wohnzimmer müssen sie jetzt gemeinsam einrichten, und die ersten Meinungsverschiedenheiten lassen nicht lange auf sich warten. Trotzdem wächst die Gemeinschaft langsam zusammen und fühlt sich auf dem Land immer mehr heimisch.
Für Jaquie wird es ernst auf dem Land. Kirmes! Ein traditioneller Umzug mit Kostümen, Ballermann-Musik und viel Alkohol. Die Einheimischen feiern das als ihre Jahrhunderte alte Tradition, doch Jaquie kann damit nicht recht was anfangen. Lieber genießt sie eine Motorradtour mit ihrem Vater, bei der sie sich ihm besonders nah fühlt. Auf dem Campingplatz steigt die große Weinverkostung. Trotz Krankheit erleben die Gäste einen unvergesslichen Abend. Er ist der Auftakt für viele Ideen, mit denen die beiden dem Campingplatz neues Leben einhauchen wollen. Sie bauen außerdem an einem großen Veranstaltungsraum für Yoga und Konzerte - damit wollen sie neue Kundenkreise erschließen.
Severin probiert sich an der Herstellung von Mirabellenmarmelade - mit Unterstützung einer erfahrenen Freundin. Doch auch hier läuft nicht alles glatt, und sein Herzensprojekt, die Sanierung des denkmalgeschützten Hauses, droht an behördlichen Auflagen zu scheitern.
Der Geologe Colin Devey begibt sich auf Spurensuche in Jordanien. Auf engstem Raum beherbergt das Wüstenland wichtige Rohstoffe für eine klimafreundliche Zukunft der Welt - allen voran Metalle. In Jordanien findet Colin Devey die "Großen Sechs", die wichtigsten Rohstoffe der Zukunft. Ob Windräder oder Elektroautos: Je mehr CO2 eingespart werden soll, umso stärker werden Metalle für grüne Technologien gebraucht. Mit der Verarbeitung von Metallen im Nahen Osten endet vor circa vier Jahrtausenden die Steinzeit. Damals beginnt ein neues Kapitel für die Menschheit, geprägt von Metallen, darunter Kupfer. Heute ist Kupfer eine Art "Heiliger Gral" für die Elektrifizierung unseres Alltags. In Chile liegen die größten bekannten Vorkommen, sie sind das Ergebnis einer Kollision zweier Kontinentalplatten. Aber die angestrebte CO2-freie Mobilität braucht noch ganz andere Metalle: Nickel, Kobalt und Lithium werden in Kombination vor allem für Batterien benötigt. Weltweit wird danach gesucht. Neben Manganknollen am Meeresboden bietet ein Land in der Arktis großes Potenzial. In Grönlands eisfreien Gebieten rüsten sich Bergbaufirmen für einen neuen "Goldrausch". Seltene Erden - eine Gruppe aus 17 Metallen - werden auch in Jordanien vermutet, doch die Mengen sind noch unklar. Seltene Erden werden vor allem in Magneten in Elektromotoren und anderen Hightech-Produkten verbaut. China hält die größten Marktanteile. Auch wenn die USA hier langsam aufholen. Und dann ist da noch ein anderer Rohstoff - Phosphor. Jordanien gehört zu den großen Produzenten der Welt. Phosphor ist in Dünger unersetzbar. Doch die globalen Vorräte gehen zur Neige. Hoffnung gibt Norwegen: Dort wurde ein vielversprechendes Vorkommen gefunden, das die ganze Welt versorgen könnte.
Auf dem Autohof Bad Honnef-Linz stehen die Zeichen auf Umbruch. Ein beliebter Mitarbeiter hat den Betrieb verlassen und im Restaurant sind ebenfalls Änderungen geplant. Die Trucker bekommen eine neue Speisekarte. Ob die Gerichte bei den Stammkunden auf Wohlwollen stoßen, muss sich allerdings erst noch herausstellen. Klaus hat zudem ein Problem entdeckt. Bei einem Lkw läuft Öl aus, das bei starken Regenfällen ins Grundwasser gelangen könnte. Deshalb muss im Gewerbegebiet Dachsberg an der A3 zwischen Köln und Frankfurt die Feuerwehr anrücken.
Zwei Gerichtsvollzieher des britischen High Court sollen in einer wohlhabenden Gegend Schulden bei einem Geschäftsmann eintreiben. Der Mann leitet ein Technologieunternehmen und steckt offenbar in einer handfesten Liquiditätskrise. Zusammen mit den Gerichtskosten belaufen sich seine Verbindlichkeiten auf über 31 000 Euro. Deshalb sind Paul Bohill und Steve Pinner angewiesen, Wertgegenstände zu pfänden, um zumindest einen Teil der ausstehenden Summe zu tilgen. Als das Duo plötzlich an die Tür klopft, ist das Entsetzen groß.
Obwohl Wohnmobile kein günstiges Vergnügen sind, boomt der Camping-Markt. Die Flexibilität und Freiheit eines Urlaubsdomizils auf Rädern reizt viele Reiselustige. Besonders hochwertige Modelle können je nach Ausstattung mehr als 100.000 Euro kosten. Welche Ausführungen gibt es und wie werden die fahrenden Ferienhäuser hergestellt? Die Reportage zeigt die Fertigung eines Luxus-Wohnmobils.
Piraten - in der Populärkultur sind dies meist furchtlose und goldhungrige Männer. Doch auch Frauen haben in der Freibeuterszene mitgemischt - etwa die irische Clanchefin Grace O'Malley. Fast ein halbes Jahrhundert lang verbreitet sie auf ihren Raubzügen in Irland und an der westeuropäischen Atlantikküste Angst und Schrecken. Sie behauptet sich in einer männerdominierten Welt, fordert die englischen Besatzer Irlands mit ihrem Widerstand heraus. Schon zu Lebzeiten macht sich Grace O'Malley einen Namen als talentierte Seefahrerin und brillante Strategin. Mit geschickten politischen Schachzügen und wagemutigen Überfällen kann sie ihren Machtbereich im Westen Irlands stetig vergrößern und sich die Unterstützung anderer Clans sichern. Selbst die rigide englische Regentin Queen Elizabeth I. - ihre größte Widersacherin - ist so angetan von der selbstbewussten Frau, dass sie ihr eine Audienz gewährt und sich beträchtliche Zugeständnisse von ihr abringen lässt. Noch heute gilt Grace O'Malley in Irland als Nationalheldin und Ikone des Widerstandes gegen die Engländer. Sie ist als "Piratenkönigin" in die Geschichte eingegangen. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Josef Schett wächst im schwer zugänglichen Villgratental auf. Der wuchtige Hof steht an einem Hang, der einem Respekt abverlangt. Von Anfang an spürt Josef eine tiefe Heimatverbundenheit.
So bleibt er, während viele andere das Tal verlassen. Er übernimmt 1985 den elterlichen Hof, stellt auf Schafzucht um und gründet eine Vermarktungsfirma für Lammfleisch- und Naturprodukte aus Osttirol. Frei nach dem Motto: Altes bewahren, neue Impulse setzen.
Das Hochhubergut liegt auf 640 Metern Höhe, am höchsten Punkt der Region Aschach an der Steyr in der Region Nationalpark Kalkalpen, umringt von sanften Hügeln und einer weitläufigen Landschaft. Dieser atemberaubende Rundumblick, diese Weitsicht hat die Familie Postlmayr vor 25 Jahren inspiriert, einen anderen Weg zu gehen als die Bauern der Umgebung. Biolandwirtschaft, Regionalität und Tourismus - eine neue Philosophie wollten sie leben.
Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind die Bergbauern-"Bioniere" gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise. Im Mittelpunkt steht die Vision eines völlig autarken Lebens.
Die zweiteilige Dokumentation porträtiert zwei Bergbauernfamilien aus Oberösterreich und Osttirol im Wandel der Jahreszeiten. Die zweite Folge zeigt den Herbst und Winter. Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft. Zwei unterschiedliche Landschaften stehen zudem im Mittelpunkt: das Traunviertel und das malerische Villgratental mit seinen unberührten Bergen.
Nachwuchs im Schweinestall
Auf Hof Sonnenschein im niedersächsischen Aurich sind gerade 18 Sauen hochtragend. Hermann Poppen sieht täglich mehrfach nach ihnen, um sich davon zu überzeugen, dass es ihnen gut geht. An diesem Tag haben bereits vier Sauen Nachwuchs bekommen. Die Geburt bewältigen sie meistens komplett allein. Aber nicht immer läuft alles ideal und dann muss Hermann eingreifen. Eine Sau liegt zum Beispiel auf dem Bauch, sodass die Ferkel nicht an das Gesäuge mit der Milch herankommen. Eine andere Sau hat sich auf ihr frisch geborenes Ferkel gelegt.
In Schleswig-Holstein ist Urte Schulz-Möllgaard im Stress. Ihr Mann Jörg fällt zurzeit wegen einer Erkrankung mit Gürtelrose aus. Und von ihrer Auszubildenden Lara haben sie sich einvernehmlich getrennt. Dementsprechend lastet deutlich mehr Hofarbeit auf Urtes Schultern. Außerdem muss sie die Kinder versorgen und ihrem neuen Nebenjob nachgehen. Den hat sie zusätzlich zu ihrem Vollzeitjob auf dem Hof übernommen, weil der momentan niedrige Milchpreis ihre Kosten nicht deckt. Aber Urte lässt sich nicht unterkriegen und blickt trotz allem positiv nach vorne.
Auf dem Sophienhof beginnt der Tag holprig. Eigentlich will Klauenpfleger Mirko Eichmann mit seiner Arbeit beginnen, aber dafür braucht er Strom. Und das Dieselaggregat läuft nicht rund. Dann entwischt - nach einem Missverständnis - eine Kuh. Außerdem läuft parallel die Kartoffelernte. Das bedeutet, es sind eigentlich zu wenig Leute für diese Aktion. Und Hofchef Karsten Dudziak hat auch keine Zeit. Azubi Helene Blohm ist auf jeden Fall ein bisschen genervt.
Im Harzer Herrhausen geht die Weinlese weiter. Nach den roten Cabaret Noir-Trauben sind jetzt die weißen Muscaris-Trauben reif. Zahlreiche Helfer packen wieder mit an und unterstützen das junge Team vom Thudts Hof. Für Azubi Max Barchewitz ist es die erste Weinlese. Inzwischen hat er eine höhere Wertschätzung für Wein bekommen, denn er hat selbst erfahren, wie viel Arbeit dahintersteckt. An diesem Tag sitzt allen die Zeit im Nacken, denn für den Nachmittag ist im Harzer Vorland Regen angesagt. Und der könnte die Ernte verderben.
Auf einer Reise vorbei an tosenden Wasserfällen und idyllischen Bergseen steht in diese "Land der Berge"-Produktion das Element Wasser im Mittelpunkt. Eindrucksvoll werden verschiedene Schauplätze der Bergwelt der Steiermark und Niederösterreichs festgehalten, an denen die Menschen die Kraft des Wassers geschickt nutzen: von einer historischen Triftanlage im Mendlingbachtal über das älteste Kraftwerk in Wienerbruck bis zu den Hammerwerken in Ybbsitz - alles Orte, die die symbiotische Verbindung zwischen Mensch und Wasser verdeutlichen. Die Dokumentation zeigt nicht nur die gezielte Nutzung des Wassers durch den Menschen, sondern auch die unverfälschte Schönheit und Kraft des Elements in all seinen Ausprägungen. Von ruhigen Bergseen und majestätischen Wasserfällen bis zu den ungezähmten Gewalten des Hochwassers - in beeindruckenden Bildern wird das kontrastreiche Wesen des Wassers gezeigt. Einzigartige Aufnahmen machen das Wasser als Lebensquell für Mensch und Natur in all seinen Facetten spürbar.
Künstliche Intelligenz ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch welchen Preis zahlen wir für die Geschwindigkeit und Effizienz, die sie ermöglicht? Sind wir bereit für eine Zukunft, in der Maschinen "denken"?
Katharina und Peter suchen auf Rügen nach einer Ferienimmobilie und haben die Wahl zwischen einem kleinen Haus nur für sie beide oder einem größeren Haus mit einer Ferienwohnung und einem Whirlpool im Garten. Richard und Uschi suchen in Florida nach einem größeren Ferienhaus, das sie mit ihren europäischen Freunden teilen können. Geld spielt für sie keine Rolle, aber Richard erinnert sich daran, dass Luxus nicht immer Teil seines Lebens war.
Tara und Dennis wohnen nun zusammen, doch es gibt Spannungen zwischen den beiden. Sie hat einen Esstisch bestellt, von dem er alles andere als begeistert ist. Allein der Gedanke an den Aufbau des Einrichtungsstücks bereitet Dennis Kopfschmerzen. Auf Mallorca für ein Meet & Greet gebucht, erlebt das Paar schließlich Höhen und Tiefen. Nach einer langen Partynacht von Dennis ist Tara enttäuscht und sucht Rat bei einer Kartenlegerin. Steht ihre Beziehung vor einer Krise?
Motto in Regensburg: Komm groß raus - Kreiere ein modisches Outfit rund um deinen XXL Shopper!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen an, um "Shopping Queen" zu werden.
Seit Jahrtausenden graben Menschen Löcher in die Erde und bauen in Minen Rohstoffe ab. Südafrika ist dafür weltweit bekannt. Doch mittlerweile gibt es weitere Quellen: unsere Städte. Colin Devey weiß: Um die globalen Klimaziele zu erreichen, braucht die Menschheit zeitnah immer mehr Metalle. Ohne den Kontinent Afrika mit seinen noch ungehobenen bedeutenden Rohstoffvorkommen wird es aber nicht gehen. Beim Abbau dieser Rohstoffe wird nirgendwo tiefer gegraben als in der Umgebung von Johannesburg - fast 4000 Meter geht es dort in die Tiefe auf der Suche nach Gold. Ein Metall, das beispielsweise für den Schutz von Satelliten gegen die Sonne unersetzbar ist. Aber auch, wenn Gold knapp wird - es gibt Minen, die gewissermaßen brachliegen, aber zunehmend ausgebeutet werden sollen. Ob Kapstadt, Las Vegas oder Tokio: Die Städte dieser Welt beherbergen rund 75 Prozent aller abgebauten Rohstoffe. Sie stecken überall in der Infrastruktur, vor allem in Häusern. Städte sind riesige urbane Minen. Recycling und Kreislaufwirtschaft können die Rohstoffe darin wieder nutzbar machen und so den Bedarf aus dem tiefen Bergbau senken - und so unsere Umwelt schützen. Denn für den tiefen Bergbau werden nicht nur unzählige Tonnen Gestein verarbeitet, sondern auch enorm hohe CO2-Werte durch den energieintensiven Einsatz von Maschinen in Kauf genommen. Deshalb sucht man weltweit nach Verfahren, wie auf Island, CO2 im Untergrund zu versteinern. Dafür gibt es auch in Deutschland Möglichkeiten im Basalt. Letztlich geht es beim Bergbau um gerechte Preise und um Sicherheit: Denn neben dem industriellen Bergbau gibt es gerade in Afrika viel illegalen Kleinbergbau - so auch in Namibia. Weltweit graben Millionen Menschen unter gefährlichsten Umständen nach Gold, Kobalt oder Tantal - Metalle, die dann meist in der industrialisierten modernen Welt landen. Weltweit verankerte Sicherheitsstandards und faire Preise würden das Leben dieser illegalen Minenarbeiter schützen.
Abenteuer Afrika
Draußen im großen Freigehege wird ein Gepard mit dem Narkosegewehr betäubt. Er soll entwurmt werden und einen Mikrochip zur Wiedererkennung erhalten. In der Tierklinik scheint zunächst alles gut zu laufen. Als der Gepard jedoch am Ende noch gewogen werden soll, wacht er auf. Die Volontäre der Farm bringen sich in Sicherheit.