Norditalien ist bekannt für seine prächtigen Villen und kunstvollen Gärten, die das reiche Erbe der venezianischen Aristokratie widerspiegeln.
*
Filmemacher Björn Kölz und Karim Kosta erkunden das Veneto und seine beeindruckende Architektur. Sie zeigen, wie die Menschen heute in den historischen Villen und Gärten leben und diese Orte bewahren.
*
Die Dokumentation "Im Hügelland der Venezianer" führt in das Veneto, eine Region im Nordosten Italiens, die bis heute vom Reichtum und Schöngeist ihrer Schöpfer zeugt. Die historischen Landschaften der Terraferma sind aufs Engste verbunden mit der Lagunenstadt Venedig und stehen mit ihr seit dem Jahr 1400 im intensiven kulturellen Austausch. Im Mittelpunkt stehen die Euganeischen Hügel mit ihren uralten Kulturlandschaften zwischen Rebhängen und Olivenhainen. Mit Städten voller Kunst, mittelalterlichen Dörfern, beeindruckenden Sakralbauten, mächtigen Schlössern und venezianischen Villen, mit verwunschenen Gärten. Im Herzen der Hügellandschaft, in Abano Therme, suchen schon seit der Antike Menschen Linderung ihrer Leiden in den wohl temperierten Heilquellen.
Die Entdeckungsreise führt uns zu historischen Landgütern, die von majestätischen Gärten umgeben sind. Wir erkunden prächtige Villen und Palazzi, die von einflussreichen Familien der Region errichtet wurden. In Vicenza tauchen wir in das Erbe des Architektur-Genies Andrea Palladio ein und erkunden an Orten wie der Villa Catajo die historischen Verbindungen zwischen dem Veneto und dem Habsburgerreich. Erfahrene Winzer führen uns in die Kunst des Weinbaus ein, die hier seit Jahrhunderten gepflegt wird. Zudem treffen wir Menschen, deren Familien seit Generationen die Landschaft gestalten und das kulturelle Erbe des Veneto bewahren.
Einst als Sommerresidenzen der venezianischen Aristokratie genutzt, sind diese prächtigen Villen mehr als nur architektonische Meisterwerke. Sie verkörpern eine Epoche, in der Kunst, Kultur und Natur eine einzigartige Symbiose bildeten. Die Villa Tiepolo Passi, ein herausragendes Beispiel post-palladianischer Architektur, zeigt die Eleganz und den Luxus, den die venezianischen Familien suchten, um den heißen Sommern und dem geschäftigen Treiben der Stadt zu entkommen.
Doch der Blick geht weit über die bloße Präsentation von Villen hinaus. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch der Gärten von Valsanzibio, die als eine der schönsten barocken Gartenanlagen Europas gelten.
Der Film bietet tiefe Einblicke in eine faszinierende Kulturlandschaft, die ihre Wurzeln in der glorreichen Vergangenheit Venedigs hat und deren Einfluss bis heute spürbar ist. Die Dokumentation zeigt, wie Vergangenheit und Gegenwart in den Colli Euganei und darüber hinaus aufeinandertreffen, und lässt uns in eine Welt eintauchen, die von Geschichte, Kunst und Natur geprägt ist.
Eine Dokumentation von Björn Kölz und Karim Kosta
Die Blasius Schlenkerfahrt durch das Großarltal erinnert an das oft harte und entbehrliche Leben der Knechte und Mägde und deren oft lebensverändernde Wanderung rund um Lichtmess.
Mit Walter Mosslechner, Markus Hettergger, Brigitte Gschwandl, Brigitte Pirchner, Sebastian Kreer, Oswald Johann Moser
Äußerst brutal wird der Ex-Knacki René nachts im Park mit einem Schlagstock zusammengeschlagen. Unter Verdacht gerät die Polizistin Jana - sie glaubt, dass René ihren Mann Marcel aus Rache erschossen hat, weil sie ihn vor fünf Jahren wegen Dealerei eingebuchtet hatte. Hat Jana aufgrund ihres Schmerzes wirklich alle ihre Prinzipien von Recht und Ordnung über Bord geworfen?
Direkt an einer belebten Straßenkreuzung in Richmond, Virginia, befindet sich das "Southern Kitchen Restaurant". Trotz des optimalen Standorts bleibt der Erfolg des familiengeführten Lokals aus. Besitzer Shane sowie seine Töchter Chelsea und Kelyn haben bereits all ihre Ersparnisse geopfert, um eine Insolvenz abzuwenden. Trotzdem ist keine Besserung in Sicht und die Konflikte untereinander spitzen sich zu. Ob Gordon hier trotz mangelnder Erfahrung und Streitereien helfen kann?
Amy wickelt sich im "Devil's Canyon" Klebeband um die Füße, denn die Bodentemperatur beträgt 54 Grad. Für die Survival-Profis fühlt es sich an, als würden sie in der Teufelsschlucht über heiße Lava laufen. Aber es gibt auch gute Nachrichten zu vermelden. Das Duo hat in der Wildnis eine Trinkwasserquelle ausgemacht und schlägt in der Nähe sein Lager auf. Die Nahrungsversorgung ist am ersten Tag ebenfalls gesichert. Beim Abendbrot steht Schlange auf dem Speiseplan. Denn Amys Partner Tray hat in der lebensfeindlichen Wüste Mexikos eine Kettennatter erlegt.
Wie leben Mörder, Sexualverbrecher, Bankräuber und Dealer hinter Gittern - in einer Welt, die der Bürger draußen kaum kennt? ZDFinfo blickt hinter die Gefängnismauern. Gefängnis, Zuchthaus, Knast, Strafvollzug: So unterschiedlich wie die Begriffe sind auch die Bilder, die die Bürger mit Justizvollzugsanstalten verbinden. Für die Stammtischler geht es denen hinter Gittern viel zu gut. Doch wie ist der Alltag wirklich?
Ein weiteres Mal taucht "Terra X" in das dunkle Reich der Tiefsee ab, in die Kellergeschosse atemberaubender Korallenriffe, auf der Suche nach lebenden Fossilien. Im Herbst 2014 macht sich ein japanisches Expeditionsteam in Begleitung des renommierten Meeresbiologen Mark Erdmann auf, um die dunklen Regionen tropischer Ozeane zu erkunden. Ihr Weg führt sie über das Great Barrier Reef zu den Tiefseeschluchten vor Indonesien und Papua-Neuguinea. Erdmann, der bereits mehrere unbekannte Arten entdeckt hat, hofft, dort ein weiteres Mal fündig zu werden. Den Forschern steht bei ihrer Unternehmung das Forschungsschiff "Alucia" mit zwei Tauchbooten zur Verfügung, die vom Mutterschiff abgelassen werden und bis in Tiefen von über 1000 Metern vordringen können. Eine Reise in die Tiefsee ist gleichzeitig auch eine Zeitreise. Denn das Reich der ewigen Dunkelheit ist von lebenden Fossilien bevölkert. Da sich ihr Lebensraum in Jahrmillionen nur unerheblich verändert hat, waren sie nicht wie andere Wesen auf dem Planeten gezwungen, sich stetig neuen Bedingungen anzupassen. Deshalb begegnen die Forscher bei ihren Tauchgängen Arten, die schon lange aufgrund von Versteinerungen bekannt waren, doch als längst ausgestorben galten. Mark Erdmann und seinem Team gelingt mithilfe von Ködern, Fotofallen und ihren Tauchbooten, einige dieser scheinbaren Urzeitwesen vor die Kamera zu bekommen. Sogar zwei große Exemplare einer neu entdeckten Fischart kommen im Höhlensystem am Fuß eines Riffs zum Vorschein - die Krönung der Expedition.
Einmal quer über den australischen Kontinent, vom Indischen Ozean bis zum Pazifik, von Perth im Westen nach Sydney im Osten, das ist der Indian Pacific. Vier Tage dauert die mehr als 4.300 Kilometer lange Reise durchs Outback, die sengend heiße Nullarbor-Ebene und die Blue Mountains. An Bord des fast einen Kilometer langen Zuges befinden sich drei Fünf-Sterne-Küchen, luxuriöse Abteile und gemütliche Loungewagen. So wird die Fahrt durch die faszinierende Landschaft Australiens unvergesslich.
Das Dorf der Hässlichen - Piobbico rebelliert gegen den Schönheitskult
30'
"Hässlichkeit ist eine Tugend, Schönheit ist Sklaverei" - für Piobbico ist das eine Art Schlachtruf. Das 2000-Seelen-Dorf in Mittelitalien hat sich dem Widerstand gegen den allgegenwärtigen Schönheitskult verschrieben. Und alle Einwohner fiebern dem Höhepunkt des Jahres entgegen: dem "Festival der Hässlichen", das ausgelassen mit Gästen aus der ganzen Welt gefeiert wird.
Gezeigt wird der Fall eines berüchtigten Kindermörders des 20. Jahrhunderts. 1983 verschwindet der 13-jährige Graeme Cunningham in Salt Lake City. Ein Detektiv kommt dem unauffälligen Buchhalter Arthur Gary Bishop auf die Spur. Dieser gibt unerwartet zu, Graeme und vier weitere Jungen ermordet zu haben...
Die Sizilianer erinnern sich gerne an die ferne, zweihundert Jahre währende, arabische Episode ihrer Insel. Überall finden sich arabische Reminiszenzen: in der Architektur, in der Sprache, in Küche, Bräuchen, Grabmalen und auch im Prunk der Kathedralen. Doch vieles was arabisch scheint, ist in Wahrheit normannisch, so auch der Palast von Maredolca.
In dieser Sendung werden die unterschiedlichsten Destinationen vorgestellt. Der Zuschauer lernt mehr über Kultur, Landschaft und die Menschen, die dort leben. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.
Neapel erneuert sich ständig, ist zugleich hartes Pflaster und heiter und deswegen attraktiv für Kunstschaffende, die das Raue und die schroffen Kontraste lieben. Eine spektakuläre Stadtlandschaft mit Hafen, Vesuv und berühmten Kulturstätten, die Klassisches, Zeitgenössisches, Bizarres und auch Aktuelles bergen, wie Initiativen der Gruppe "La Paranza", die im berüchtigten Viertel Sanità attraktive Ausstellungsorte schafft.
Friseur ist ein Beruf mit Perspektive, denn Haare wachsen immer. Allerdings sind die Arbeitsbedingungen nicht immer die einfachsten. Dennoch gibt es in Österreich rund 4.00 Friseursalons. Vom einfachen Bürger über den Kunden mit bizarren Sonderwünschen bis hin zu Stars: Alle wollen schöne Haare haben.
Der im Jahr 2013 eingeführte Seven Stars ist einer der luxuriösesten Züge der Welt, mit Japans erstem Luxus-Schlafwagen. Die Reise an Bord dieses Zuges führt durch die Landschaft der Insel Kyushu, die für ihre atemberaubenden Vulkangipfel, beeindruckenden Verwerfungslinien, Strände und heißen Quellen bekannt ist. Die 30 buchbaren Reise-Plätze sind so exklusiv, dass die Fahrgäste an einer Lotterie teilnehmen müssen, um sie zu ergattern - teilweise Jahre im Voraus.
Lachen verbindet man mit Witzen oder Comedy und gutem Humor. Doch Lachen ist ein soziales Verhalten: Menschen lachen 30-mal häufiger, wenn sie in Gesellschaft anderer sind. Denn Lachen steckt an. Die Dokumentation zeigt, wie Neurowissenschaften und Psychologie entdecken, dass Humor hilft und stark macht. In London erforscht die Neurowissenschaftlerin Sophie Scott das Lachen. "Lachen spielt eine wichtige Rolle dabei, soziale Beziehungen aufzubauen und zu erhalten. Es reduziert Stress und lässt uns entspannter werden. Es ist ein wichtiges Verhalten, das es zu verstehen gilt", sagt sie. An der Alpen-Adria-Universität erforscht ein Team um Sylke Andreas, wie Humor in der Psychotherapie helfen kann.
Einer Tiefseeexpedition war es unlängst gelungen, den Riesenkalmar Architeuthis erstmals in seinem natürlichen Lebensraum zu filmen. Die Aufnahmen des mysteriösen Lebewesens gingen um die Welt. Jetzt wird der aufwändige Vorstoß ins noch weitgehend unbekannte Ökosystem der Tiefsee fortgesetzt. In einem weiteren Projekt versuchen die japanischen Meeresbiologen Dr. Fujiwara und Dr. Tanaka, kaum bekannte Tiefsee-Haie vor die Kameras zu bekommen. Der Versuch ist eine Weltpremiere: Ein junger Pottwal, vor Jahren am Strand verendet und von den Wissenschaftlern komplett eingefroren, dient in dem einzigartigen Experiment als Köder. In Mafia-Manier mit einem Betonklotz im Meer versenkt, soll der riesige Körper hungrige Haie anlocken - und es klappt. Ein gewaltiger Sechskiemerhai schneidet den Kadaver auf und ermöglicht so einer Armada hungriger Tiefsee-Wesen eine wochenlange Mahlzeit in der ewig finsteren Ödnis. Bei ihren Tauchfahrten mit modernsten Deep-Sea-Rovern begegnen die Wissenschaftler dem urtümlichen Kragenhai, der mit keinem modernen Hai näher verwandt ist und dessen Wurzeln wohl 380 Millionen Jahre in die Erdgeschichte zurückreichen. Ein Gänsehaut auslösender Koboldhai mit skurriler Kopfform und ausstülpbarem Maul macht seinem Ruf als Meeresmonster alle Ehre. Und neben so seltenen Arten wie dem Schokoladenhai und dem Schlafhai gelingt es erstmals, den mysteriösen Riesenmaulhai detailliert im freien Pazifik zu filmen. Die Entdeckung des Riesenmaulhaies (1976), auch als Megamouth bekannt, gilt nach der Entdeckung des Quastenflossers als zweite zoologische Sensation des 20. Jahrhunderts. Seither wurden nur wenige Exemplare gesichtet, die meisten in sterbendem oder verendetem Zustand. Wie der Kragenhai steht auch der Megamouth in der heutigen Hai-Society allein da, eine einzigartige Spezies. Etwa sechs Meter lang und ausgestattet mit einem ein Meter breiten Maul, lebt der Tiefsee-Koloss vor allem von kleinen Garnelen wie Krill. Die Begegnung mit diesem so noch niemals gefilmten Hai ist der krönende Höhepunkt der Expedition und dokumentarisch von größtem wissenschaftlichem Wert. Die mit höchstem technischem Aufwand und in Zusammenarbeit mit dem ZDF und arte erstellte Co-Produktion von NHK Japan und Discovery Channel besticht durch eine spannende Story und phantastische Aufnahmen selten oder noch nie gefilmter Tiefsee-Bewohner in ihrem historischen Entdeckungsgebiet.
Conny Bürgler stellt den Lauf der Dinge diesmal ein wenig auf den Kopf - sie folgt der Salzach entgegen dem Flusslauf von der Mündung bis hinauf zu ihren schneebedeckten Ursprüngen.
Leben hinter Stacheldraht. Manch ein Gefangener in den deutschen Justizvollzugsanstalten ist öfter und dadurch längere Zeit im Gefängnis als in Freiheit. In Deutschland sitzen rund 44.000 Strafgefangene und Sicherungsverwahrte im Knast. Rund jeder dritte Straftäter ist nicht zum ersten Mal im Gefängnis. Wie ergeht es den Dauer-Inhaftierten? Und warum fällt ihnen der Sprung in ein straffreies Leben so schwer? JVA Saarbrücken, größte Haftanstalt für männliche Gefangene im kleinen Saarland. Dort sind 140 U-Häftlinge, Schwerverbrecher und Langzeithäftlinge. Es ist eine JVA, die wie ein autarkes Dorf funktioniert - mit medizinischer Abteilung, Bäckerei, Metzgerei und Großküche. Außerdem gibt es eine Holzwerkstatt und eine Druckerei, die eine eigene Haftzeitung herausgibt. Sebastian R. war sein halbes Leben im Gefängnis. Der 43-Jährige verbrachte insgesamt 23 Jahren hinter Gittern - in sieben unterschiedlichen Haftanstalten. Derzeit ist er in der JVA Saarbrücken untergebracht. Er hat zwei Herzinfarkte im Knast überlebt und versucht gerade, eine Ausbildung zum Maler zu absolvieren. Er ist regelmäßig in medizinischer Behandlung und hofft jetzt, dass er endlich mal neue Zähne bekommt, nachdem er durch seine lange Drogensucht nur noch wenige Zähne im Mund hat. Mit ihm sitzt dort auch der Gefangene mit der vermutlich längsten Haftzeit in Deutschland: Seit über 50 Jahren ist der verurteilte Mörder bereits im Knast. JVA Meppen: Walter A. ist seit 2015 in der Sicherungsverwahrung, eine Art Rentner-WG für schwere Straftäter, die nach der Haftverbüßung zu gefährlich sind für die Allgemeinheit. Statt in Haftzellen wohnen sie in circa 20-Quadratmeter-Apartments. Der größte Teil der Verwahrten sind Sexualstraftäter. In der JVA Meppen in Niedersachsen sind die zehn Männer in der Sicherungsverwahrung alle schon seit mehreren Jahren dort: eine kleine Senioren-WG der Schwerstkriminellen, wo die Insassen Kuchen backen und ihre Orchideen pflegen. ZDFinfo begleitet die Langzeit-Inhaftierten in ihrem Knast-Alltag und spricht mit ihnen über das Leben in Haft, Reue und den Wunsch nach einem Leben in Freiheit. Mörder, Betrüger und Kleinkriminelle: Rund 44.000 Männer und Frauen sitzen hierzulande hinter Gittern. Wie sieht der Alltag in deutschen Gefängnissen aus?
Ob innerhalb der eigenen Familie oder der spirituellen Praxis - Rituale sind etwas zutiefst Menschliches und werden über alle Kulturen hinweg ausgeführt und gepflegt. William Shatner geht deren Macht und Wirkung auf den Grund.
Kaum eine andere Stadt erkennt man so gut an ihren Liedern. Mer losse d'r Dom en Kölle und Viva Colonia. Doch es sind nicht nur die großen Karnevalshits. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Heimat und ihrer Identität über die Musik scheint den Kölnerinnen und Kölnern im Blut zu liegen. Eigentlich beginnt es bei Willi Ostermann, geboren vor 150 Jahren in Mülheim am Rhein, dem heutigen Kölner Stadtteil. Die Art der Milieubeschreibung und das Besingen der Heimatstadt prägen die Musik Kölns bis heute. Keine Bläck Fööss, Brings oder auch die neue Gruppe Mätropolis ohne das Fundament Ostermanns.
Von dort aus begibt sich die Dokumentation auf eine Reise in das Herz der kölschen Seele und zeigt, wie Ostermanns musikalisches Erbe in Kölns einzigartiger Mundart-Musikszene fortlebt. Stücke wie Heimweh noh Kölle (1936) mit dem Refrain Ich mööch zo Foß no Kölle gon oder Och wat wor dat fröher schön doch en Colonia sind Hymnen geworden, haben die Musik in der Stadt geprägt und im ganzen Land bekannt gemacht.
Es sind Lieder entstanden, die zur DNA der Stadt gehören: En unserem Veedel von den Bläck Fööss (1973), Stääne von den Klüngelköpp (2010) oder das 2013 veröffentlichte Kölsche Jung von Brings. Dazu kommen die Hits der laufenden Session wie Rakete von Mätropolis. Und es geht weiter: Die Beer Bitches mit Carolin Kebekus oder auch Planschemalöör arbeiten an einer Neu-Definition von "Heimat" - ohne ihre Liebe für Köln zu verheimlichen.
Mit dem inzwischen 100 Jahre alte Ludwig Sebus, dem Ostermann-Biographen Thomas Gebhardt und beeindruckendem Archivmaterial taucht der Film ein in die Zeit Ostermanns. Historikerin Monika Salchert und Kabarettist Jürgen Becker ordnen die kölsche Musik und ihre Wurzeln historisch und kulturell ein. Zugleich geht es auch um die aktuellen Szene: Backstage-Momente mit Kempes Feinest, Planschemalöör, den Beer Bitches und Mätropolis sind ebenso dabei wie Besuche bei Bläck Fööss und Brings.
Besonders beliebt sind die großen Mitsing-Events, an der Spitze das identitätsstiftende gemeinsame Singen mit Björn Heuser und mehr als 15.000 Gästen in der Lanxess-Arena. Bei der Kneipentour von "Loss mer singe" werden jedes Jahr in vollen Gaststätten die neusten Hits gesucht werden. Gewinnerin 2025 war Nici Kempermann mit ihrer Band Kempes Feinest und dem Lied Wenn et Leech usjeiht.
Diese neue "Land der Berge"-Produktion führt in eine der märchenhaftesten Landschaften Oberösterreichs, das Almtal. Eingebettet im Salzkammergut präsentiert sich dieses Tal als naturbelassenes Idyll aus tiefgrünen Auen, urigen Wäldern und kristallklaren Gebirgsbächen. Sein Herzstück ist der glasblaue Almsee, der am Fuße des majestätischen Toten Gebirges liegt und mit seiner stillen Schönheit seit jeher Naturfreunde und Bergsteiger verzaubert.
Im Zentrum der Dokumentation steht das Bergsteigerdorf Grünau, ein Ort, der trotz seiner Ruhe und Abgeschiedenheit voller Leben steckt. Die Menschen hier sind echte Charaktere. Bodenständig, naturverbunden und geprägt vom Rhythmus der Berge.
Lothars 40. Geburtstag endet in einer Katastrophe, als die Dekoballons in seinem Arbeitszimmer explodieren. Seither liegt er im Koma, während seine Ehefrau Anja unter Verdacht gerät, die Ballons manipuliert zu haben. Doch die gelernte Chemielaborantin beteuert ihre Unschuld - auch wenn sie und Lothar zuvor heftig gestritten hatten.
Rachel ist zum ersten Mal in Südamerika. Die nächsten 21 Tage wird sie zusammen mit ihrem Partner Na'im in der Wildnis Argentiniens verbringen. Vorausgesetzt, das Duo hält so lange durch. Denn die Region, in der sich die Outdoor-Cracks behaupten müssen, ist nicht der ideale Ort für einen entspannten Sommerurlaub. Der Dschungel des Gran Chaco umfasst eine Fläche von fast 40 000 Quadratkilometern. Unter dem Laubdach staut sich feuchte Luft. Bäume und Gestrüpp reihen sich dicht aneinander und im Unterholz finden sich viele Verstecke für Jaguare und Giftschlangen.
Kanada ist das zweitgrößte Land der Welt und das erste, das erkannt hat, dass die Vielfalt seiner Landschaften geschützt werden muss, um sie für künftige Generationen zu bewahren. Auch in der dritten Staffel erzählt "Kanadas Nationalparks", wie die Mitarbeiter der kanadischen Forstbehörde dafür Sorge tragen, dass die einzigartige Natur und die Lebensräume der kanadischen Tier- und Pflanzenwelt geschützt werden.
Der Saguenay-St. Lawrence Marine Park schützt über 2.000 Tier- und Pflanzenarten. Darunter auch bedrohte Arten wie den Belugawal und den Blauwal
Jana Beller gewann 2011 die TV-Show "Germany's Next Topmodel". Heute ist sie Geschäftsfrau und führt in Bochum zwei Filialen einer der modernsten Backshop-Ketten Europas. Modelmaße und Gebäck - passt das denn zusammen? Und wie! Die Jungunternehmerin gibt Einblicke ins Geschäft mit den süßen und salzigen Snacks. Schockgefrostet werden die Brote und Süßspeisen aus einer zentralen Produktion in die einzelnen Shops geliefert und an hungrige Laufkundschaft verkauft.
Thomas Manns Familie fasziniert bis heute. Nahestehende enthüllen ein vielschichtiges Porträt von Ruhm, Fremde und familiären Abgründen.
Die Wiederbegegnung mit dem Haus von Thomas Mann in Pacific Palisades wird zu einer Zeitreise für die intelligente und einfühlsame Hilde Kahn, seine langjährige Sekretärin. Eine unerwiderte Liebesgeschichte zwischen Sekretärin und Dichter.
Sie erzählt ihre Begegnungen mit den großen Autoren und ihre Beobachtungen im Hause Mann. "Königliche Hoheit" wird verfilmt, die Liebesgeschichte von Katia und Thomas Mann. Eine letzte Zärtlichkeit mit einem amerikanischen Tänzer in Holland wird geschildert.
Orcas jagen im Team mit Wellen, Timing und Präzision. Wie steuern sie dieses Zusammenspiel? "Terra X" folgt den Schwertwalen in die Antarktis und zeigt aus nächster Nähe, wie sie jagen. Eine Film- und Forschungsexpedition begleitet die Orcas im ewigen Eis mit Drohnen, Spezialkameras und Geduld. Im Fokus: ihre abgestimmte Jagdtechnik und die Frage, wie Wissen weitergegeben wird.
In der Antarktis beherrschen Orcas eine Jagdtechnik, die Forschende seit Jahren fasziniert: Mit gezielten Wellen spülen sie Robben von Eisschollen - im Team, mit klarer Rollenverteilung und über Jahre erlernt. Wie entsteht dieses Zusammenspiel aus Erfahrung, Signal und Training? Wer gibt den Impuls, wer lernt von wem? Die Dokumentation "Orcas der Antarktis - Jäger im Eis" begleitet ein internationales Forschungsteam über entbehrungsreiche Wochen. Drohnen und modernste Unterwasseroptiken erlauben seltene Nahaufnahmen der koordinierten Jagd und Einblicke in das soziale Lernen der Schwertwale. Im Zentrum steht die Suche nach einer alten Matriarchin, die als Lehrmeisterin und Taktgeberin ihrer Gruppe gilt. Für den britischen Biologen Leigh Hickmott wird sie zur Schlüsselfigur: Ohne ihr Wissen gerät die Teamjagd ins Wanken. Vor Ort protokolliert Hickmott Rollen, Positionen und Signale innerhalb der Jagdformationen und verknüpft Drohnenbilder mit Beobachtungsdaten. Sein Ziel: zu verstehen, wie Orcas Wissen weitergeben - und welche Impulse den Start der Wellenjagd auslösen. Während das Meereis schwindet und sich Lebensräume verändern, wird die Expedition zum Rennen gegen die Zeit - und zu einer Erzählung darüber, wie Kulturtechniken im Tierreich bewahrt und weitergegeben werden.
Berge mit tropischem Regenwald, kochend heiße Thermalquellen und tosende Wasserfälle: Die kleine Karibikinsel Dominica, nicht zu verwechseln mit dem Pauschaltourismusziel Dominikanische Republik, ist eine wahre Naturschönheit.
Jeanelle Brisbane hat in London studiert und hätte eine Karriere an der dortigen Universität machen können. Stattdessen ist sie zurückgekehrt in ihre Heimat und gründete mit einem kleinen Team die einzige Umweltschutzorganisation der Insel. Mit viel Eigeninitiative setzt sie sich für den Schutz bedrohter, zum Teil endemischer Arten wie etwa dem riesigen Ochsenfrosch ein und organisiert Expeditionen hinein in den Regenwald. 2017 wütete der Hurrikan "Maria" auf der Insel, bis heute untersuchen Jeanelle und ihr Team, inwieweit sich das außergewöhnliche Ökosystem der in weiten Teilen naturbelassenen Insel erholt hat.
Dominica gehört zu den wenigen Regionen der Erde, in denen sich Pottwale das ganze Jahr über aufhalten. Gerade wird deshalb die weltweit erste Schutzzone für die riesigen Meeressäuger rund um die Insel eingerichtet. Irwin Dublin und sein Kollege "Captain Bill" sind Spezialisten im Aufspüren dieser riesigen Meeressäuger, mittels einer mit Neopren bespannten Salatschüssel, befestigt an einer langen Holzlatte! Ein selbst gebautes Hydrofon, mit dem sie die typischen Klicklaute der Pottwale empfangen, die sogenannten Codas.
Auf Dominica leben die Kalinago, einer der letzten noch verbliebenen indigenen Volksstämme der Karibik. Rund 3000 Ureinwohner zählt das Kalinago Territory in den Bergen nahe der Ostküste. Irvince Auguiste, das ehemalige Oberhaupt des Stammes, hat in seinem Dorf Touna ein neues Projekt initiiert: alte Handwerkskünste der Kalinago wie Korbflechterei oder Bootsbau reaktivieren, um Beschäftigung und Einkommen zu generieren.
Die schottischen Großeltern von Alan Napier wanderten 1931 nach Dominica aus. Ihr Landgut war immer Alans Sehnsuchtsort. Jeden Sommer verbrachte er als Junge hier, bis er 2008 das Anwesen übernahm. Nur eines vermisste Alan auf der Insel, die einst auch für ihren Kakaoanbau bekannt war: Schokolade. Also beschloss er, seine eigene herzustellen. Mit Maschinen Marke Eigenbau produziert er kleine Mengen Bitterschokolade mit 80 Prozent Kakaogehalt aus dem Kakaoanbau des Gutes.
Wenn David Benjamin die Conch, eine Meeresschneckenart, bläst, flippen die Leute aus: Als "the one and only Conch Shell Man" ist David auf Dominica ein Star. Seine Liebe zu diesem außergewöhnlichen Instrument entdeckte der Sohn eines Fischers schon als Kind: Es war Brauch auf Dominica, dass die Fischer die Conch ertönen ließen, wenn sie mit ihrem Fang vom Meer zurückkamen.
Sizilien, 1693: Ein gewaltiges Erdbeben zerstört die Stadt Noto und mit ihr ihre jahrtausendealte griechische und römische Kultur. Aber nur Jahrzehnte später bauen Bewohner und visionäre Architekten wenige Kilometer weiter ein neues Noto, ein Juwel, das seit 2002 zum UNESCO-Welterbe zählt. Fünf Bewohner öffnen in dieser Dokumentation Türen zu den kunst- und kulturgeschichtlichen Schätzen und Eigenheiten der neuen Stadt. Für Noto typisch: das konfliktreiche, aber produktive Verhältnis zwischen Adel und Kirche und die Cleverness der lokalen Baumeister, die internationale Architektur kreativ weiterentwickeln. Hier liegt der Ursprung des "barocco siciliano". Angespornt von ambitionierten, teilweise eitlen Bauherren bedienen sie sich bei allem, was gerade angesagt ist und garnieren diese Elemente mit einer sizilianischen Note. Die Bewohner von Noto zeigen Überlebenswillen, Trotz und Stolz; Eigenschaften, die die Stadt immer wieder vor dem Verfall gerettet haben.
Die Dorfhelferinnen schreiten ein, wenn die Bäuerin ausfällt. Ein Beruf, den es nur in Niederösterreich gibt. Bei Tod, Krankheit oder Unfall helfen sie, um den Betrieb am Laufen zu halten. Ohne sie, wäre der Bauer mit Hof und Kindern allein und stünde auch vor enormen finanziellen Verlusten. Oft sind sie mehrere Wochen am Hof eingesetzt und leben in dieser Zeit auch dort. Harte Arbeit, Feinfühligkeit und Liebe zum Menschen und zur Natur sind Grundvoraussetzung für den Beruf.
Die Beet-Brüder sind wieder unterwegs. Vom langweiligen Stück Rasen zum Traumgarten in nur sieben Tagen. Dieses Mal geht es zu einer kinderreichen Familie nach Rheinland-Pfalz. Große Familie, kleiner Garten - eine echte Herausforderung für Ralf, Henrik und Claus. Sowohl die Eltern als auch die Kinder wünschen sich ihren eigenen Bereich. Die Kinderecke wird ein besonderes Highlight, an dem auch die Erwachsenen ihren Spaß haben.
Miami ist eine der ärmsten Großstädte der USA. Wer dort in die Kriminalität abrutscht, dem droht ein harter Knastalltag - oder er bekommt im Bootcamp eine zweite Chance. Im Bootcamp von Miami-Dade County herrscht scharfer Drill. Die Rekruten werden konsequent an ihre körperlichen und geistigen Grenzen gebracht. Doch die Alternative zu dieser Hölle ist eine jahrelange Haftstrafe. Überstehen die Sträflinge das Camp? Die Persönlichkeiten der Rekruten zerstören und neu aufbauen - das ist das Ziel im Bootcamp von Miami-Dade County. Die Ausbilder kennen keine Gnade, lächeln nie und zeigen nie Verständnis. Wer Schwäche zeigt, wird besonders hart rangenommen. Ständiges Schreien, sinnlose Aufgaben und Sport bis zum Umfallen, das steht im Camp auf der Tagesordnung, 18 Monate lang. Doch wer dem Druck standhält, hat danach eine zweite Chance auf ein Leben in Freiheit. Die Alternative heißt Knast. Sehr lange und mit anderen Grausamkeiten. Im Gefängnis von Miami-Dade müssen die Gefangenen immer auf der Hut sein. In den Zellen voller Schwerverbrecher drohen Gewalt und sexuelle Übergriffe. Die Wärter versuchen, die Häftlinge unter Kontrolle zu halten. Bei ihren Zellendurchsuchungen erleben sie einige Überraschungen. Die sechsteilige Reihe "Überleben hinter Gittern" blickt auf den Alltag der Insassen und Wärter in den härtesten Gefängnissen der Welt.
Ein Zufall bringt die Ski-Abenteurer Matthias Mayr und Matthias Haunholder zu einem exotischen Ski-Vergnügen: nach Afrika, genauer gesagt nach Marokko. Am Rande der Sahara erheben sich die Berge des Hohen Atlas bis auf eine Höhe von über 4.000 Meter. Im Winter, so erfahren die beiden, gibt es hier nicht nur ausreichend Schnee, sondern auch spektakuläre Steilrinnen für herausfordernde Ski-Abfahrten.
Unter einem Genie versteht man in der Regel eine Person, die innovativ denken, komplexe Rätsel lösen oder verblüffende Kunst erschaffen kann. Woher stammen aber diese seltenen Fähigkeiten? William Shatner geht dieser Frage auf den Grund.
Die Welt der Träume wird durch Virtual Reality greifbar - moderne Technologien ermöglichen Videospiele an die Grenzen der Vorstellungskraft zu bringen.
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.