Die ORF-III-Produktion zeigt exemplarisch, was die österreichische NS-Geschichte für einzelne Familien bedeutete. Jahrzehntelang schwiegen ihre Eltern zu den Geschehnissen nach dem "Anschluss". Es war ein Tabu, sich an die einschneidenden Jahre zwischen 1938 und 1945 zu erinnern. Erst 2018 entdeckt die Psychotherapeutin Claudia Zerkowitz-Beiser jenen Lederkoffer in ihrem Keller in der Grazer Humboldtstraße, den ihre Großmutter Anny nach Kriegsende dort verstaut hatte. Er enthält Briefe, Dokumente und Fotos, die vom Erbe ihrer Vorfahren, genauso wie von deren tragischen Schicksalen erzählen - von Flucht, Deportation und Tod. So eröffnete die Familie das legendäre Grazer Margaretenbad, bevor die Nationalsozialisten die Macht übernahmen. Große Teile der Familie wurden in den Folgejahren verschleppt und ermordet. Die TV-Dokumentation verknüpft auf einfühlsame Weise die Historie der Familie mit der Grazer NS-Geschichte und spannt dabei den Bogen bis in die Gegenwart.
Der verheiratete Buchhalter Heiko B. wird tot in einer Wohnung aufgefunden.
Richter Alexander Hold fällt Urteile über Verstöße gegen das geltende Recht.
Jamie und Jimmy werden vom britischen Schauspieler Michael Sheen besucht, der dort eines seiner Lieblingsgerichte zubereitet: eine traditionelle walisische Lammsuppe. Während Jamie die Gäste des Restaurants anschließend mit einem winterlichen Chili con Carne verwöhnt, zeigt Jimmy, dass es nicht viel Aufwand bedeutet, einen kleinen Ofen im Garten zu bauen, in dem sich jede Ente garantiert in einen knusprigen Gaumenschmaus verwandeln lässt.
Kater Hodori hat seine Zeit als Streuner offenbar nicht ganz vergessen: Er frisst gerne Dinge, die am Boden herumliegen. Doch jetzt hat die Samtpfote ein undefinierbares Stück Plastik verschluckt, das sich bei der Bergung querstellt. Noch kniffliger wird es bei Labrador Ellie. Die junge Hündin hat mehrere Magnete verschluckt, die im Verdauungstrakt schnell lebensgefährlich werden können. Dr. G versucht, die sechs Teile endoskopisch zu entfernen, doch ihre Anziehungskraft macht ihm einen Strich durch die Rechnung.
Der Chagos-Archipel im Indischen Ozean ist ein Inselparadies und einer der größten Meeresnationalparks. Warum sind die Korallenriffe dort gesünder und artenreicher als in anderen Regionen? Gemeinsam mit einem Team von Forschenden geht Meeresbiologe und "Terra X"-Moderator Uli Kunz auf Entdeckungstour: Wie nutzen Haie, Mantarochen und Seevögel das Schutzgebiet? Welche Arten kommen vor? Und wie beeinflusst der Klimawandel diese abgelegene Region? Die fast 60 Inseln des Chagos-Archipels sind britisches Überseegebiet. Auf der größten Insel, Diego Garcia, betreiben die Amerikaner eine Militärbasis - alle anderen Inseln sind unbewohnt. Die Gewässer rund um den Archipel stehen unter strengem Schutz, niemand darf dort fischen. Auch deshalb ist die Unterwasserwelt so vielfältig und bunt. Auf vielen Inseln haben noch nie Menschen gesiedelt - bis heute gehören sie dem Palmendieb, dem größten landlebenden Krebs der Welt, und gewaltigen Vogelkolonien. Auf anderen Inseln jedoch haben sich Ratten ausgebreitet - und sich über Vogeleier und Küken hergemacht. Für die Forschenden sind die unterschiedlichen Inseln ein riesiges Freiluftlabor. Dort haben sie herausgefunden, dass der Guano - der Vogelkot -, der von den Inseln aus ins Meer fließt, auch den Korallenriffen nutzt. Die Riffe vor den Vogelinseln sind gesünder und fischreicher. Zwar machen Seevögel ein Korallenriff nicht immun gegen den Klimawandel, aber nach einer Korallenbleiche können sich die Riffe schneller erholen. "Das sind ganz neue Erkenntnisse", sagt Heather Koldewey von der Zoologischen Gesellschaft London, "sie zeigen, wie eng Land und Meer miteinander verbunden sind." Die Forschung im Chagos-Archipel hat große Bedeutung auch für andere Regionen der Welt. Denn fast überall stehen Korallen heute unter Hitzestress. Verantwortlich dafür ist die zunehmende Erwärmung der Ozeane. Mehr als die Hälfte der Riffe ist stark gefährdet. Tropische Korallenriffe bedecken nur einen Bruchteil der Meeresoberfläche, beherbergen jedoch rund ein Viertel aller marinen Tier- und Pflanzenarten. Ihr Erhalt ist deshalb von entscheidender Bedeutung - und überall auf der Welt versuchen Forschende, den Korallenriffen zu helfen. Uli Kunz reist ans Rote Meer, denn an der König-Abdullah-Universität arbeiten Meeresbiologen aus Saudi-Arabien und Deutschland gemeinsam an neuen Therapien für die Korallen. Raquel Peixoto entwickelt eine Art Impfung, Christian Wild von der Universität Bremen setzt auf Nährstoffe und andere Substanzen. "Zuallererst müssen wir den Klimawandel bekämpfen", sagt Meeresbiologin Peixoto, "doch mit unseren Ansätzen können wir etwas Zeit gewinnen." Im Labor wirkt die Therapie, doch werden die Forschenden auch im offenen Ozean erfolgreich sein? Können ihre Ansätze das Korallensterben bremsen - oder gar stoppen?
Unsere Erde wandelt stetig ihr Gesicht. Damit stellt sie das Leben vor besondere Herausforderungen. Dirk Steffens zeigt, mit welch erstaunlichen Strategien Tiere auf den Wandel reagieren. Das Leben hat besondere Fähigkeiten entwickelt, diesen Veränderungen zu begegnen: Mobilität. Damit konnten Tiere den gesamten Planeten erobern. Und nicht nur das - das Leben auf der Erde bildet ein komplexes Netzwerk, nichts bleibt darin ohne Wirkung. Die größte Tierwanderung der Welt: Alljährlich begeben sich in Ostafrikas Serengeti mehr als 1,5 Millionen Gnus auf eine unglaubliche Reise. Sie entfliehen der Trockenheit, die regelmäßig im Lauf der Jahreszeiten die Serengeti heimsucht. Doch wenn ein Landstrich ausdörrt, regnet es in einem anderen. Die Gnus haben sich diesem Wandel angepasst. Mit den Wanderungen gelingt es ihnen, dem Hungertod zu entgehen. Doch die Route ist gefährlich, der reißende Mara-Fluss ist voller hungriger Krokodile. Jenseits des Flusses wartet auf die Wanderer das Paradies - bis auch hier die Trockenheit die Gnus zum Weiterziehen zwingt. Dirk Steffens zeigt, dass die Tiermigration auch selbst ihren Teil zum Gedeihen der Graslandschaften beiträgt. Die Gnus und Zebras hinterlassen in der Serengeti mehr als 400 Tonnen Dung am Tag. Dadurch entsteht ein wunderbarer Nährstoffkreislauf, von dem alle Savannenbewohner profitieren: Insekten, Elefanten, Raub- und Weidetiere. Netzwerke des Lebens, angetrieben durch Tierwanderungen über Tausende von Kilometern, gibt es auch in den Meeren: Wale ziehen mit den Strömungen, den Autobahnen der Ozeane. Sie pendeln so zwischen warmen Gewässern, in denen sie ihre Jungen aufziehen, und den Polarmeeren. In der Arktis findet Dirk Steffens den Grund für ihre Reise in die eisigen Gebiete: Krill. Nirgendwo auf der Welt ist er so zahlreich und fett wie hier. Fünf Monate lang frisst beispielsweise der Buckelwal in den nährstoffreichen Jagdgründen bis zu 1,5 Tonnen Krill täglich. Das kann für ein ganzes Jahr reichen. Und gleichzeitig tragen die Wale zum Futterreichtum der Meere bei: Ihre Ausscheidungen sind Dünger für die Unterwasserwelt. Die Rentiere Kanadas gehören zu den "Marathonläufern" im Tierreich - immer auf den Spuren der besten Überlebensbedingungen. Auf der norwegischen Insel Spitzbergen leben Verwandte der kanadischen Rentiere, allerdings sehen sie völlig anders aus: Sie sind erheblich kleiner und werden nur halb so alt wie ihre ziehenden Artgenossen. Vor langer Zeit haben erdgeschichtliche Veränderungen eine Gruppe auf der Insel isoliert, die Brücke zum ursprünglichen, weiten Lebensraum wurde abgeschnitten. Die Gruppe musste sich allmählich an die Bedingungen in der Isolation anpassen, das beschränkte Nahrungsangebot führte im Lauf der Evolution zur sogenannten Inselverzwergung. Veränderungen, die dem Leben Zeit für Anpassungen lassen, führen zu erstaunlichen Entwicklungen. Doch der Mensch hat mancherorts Lebensräume in kurzer Zeit derart umgestaltet, dass Tieren keine Zeit blieb, Anpassungen zu entwickeln. Forschende sind dabei, Fehler der Vergangenheit zu erkennen und Tieren wieder den Raum zurückzugeben, den sie für ihre Mobilität brauchen. Dirk Steffens geht der Frage nach, wie wir die Zukunft der Arten sichern können. Je besser wir das Zusammenspiel der Natur und ihrer Bewohner verstehen, je mehr wir darüber wissen, wie viel Lebensraum zum Überleben notwendig ist, desto besser können wir unsere Mitbewohner schützen.
Mehr als 2.000 Autos auf einer Fläche von über 100.000 Quadratmetern - das ist Deutschlands größter Gebrauchtwagenhandel. "Dat Autohus" in der Nähe von Bremen kauft und verkauft pro Jahr rund 14.000 Fahrzeuge zu Tiefstpreisen. Die Schnäppchenmasche zieht. Der Branchenriese lockt nicht nur Kunden aus der Umgebung, sondern aus der gesamten Bundesrepublik und sogar aus dem Ausland an.
Gartenfreunde aufgepasst! Neben der Vorstellung verschiedener Pflanzenarten und besonders schöner Anlagen erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
Papageien sind weltweit auf dem Vormarsch, sogar dort, wo sie von der Natur überhaupt nicht vorgesehen waren. Eine Spätfolge von jahrhundertelanger Gefangenschaftshaltung in Zoos und privaten Käfigen. Seit einigen Jahren findet man sie fast überall in Europa, allen voran Mönchs- und Halsbandsittiche. In den betroffenen Städten sind die von ihnen verursachten Problemen sehr ähnlich: Die gefiederten Invasoren besetzen städtische wie private Grünflächen, produzieren Unmengen hartnäckigen Kot und machen zu bestimmten Tages- und Nachtstunden reichlich Lärm. Aber der Umgang mit ihnen ist sehr unterschiedlich. In Köln werden die kleinen Krachmacher zwar nicht durchgehend geliebt, aber doch toleriert. Naturschützer versuchen, den Überblick über die grünen Gäste zu behalten, und vermitteln, wenn sie sich etwa anschicken, an Hausfassaden zu brüten. Grafitti-Künstler verewigen sie auf Mauern und Wänden, und die Kölschrock-Band Kasalla widmet ihnen mit "Jröne Papajeie" einen eigenen Song und sieht in ihnen genau die "bunten Vögel", die hier schon immer willkommen waren. In London sind die Sittiche auch heimisch geworden. Hier füttern viele Menschen sie sogar und machen begeistert Selfies mit ihnen. Der Autor Nick Hunt hat ein Buch über sie geschrieben und die wildesten Theorien gesammelt, woher sie eigentlich stammen. Am meisten amüsiert ihn die Geschichte, dass Jimi Hendrix sie auf die Insel gebracht habe... In Madrid dagegen sind Papageien gänzlich unwillkommen, man würde sie am liebsten gänzlich ausrotten. Die Nester der dort lebenden Mönchssittiche werden regelmäßig zerstört, und selbst mit Luftgewehren geht man gegen sie vor. Aber dagegen wehren sich Vogelschützer - es ist ein zäher Kampf.
Der Gebrauchtwagenmarkt in Österreich ist hart umkämpft. Während die Kunden auf Schnäppchen hoffen, versuchen die Händler Profit zu erzielen. Ein Gebrauchtwagen ist kein Neuwagen, trotzdem muss der Händler über den Zustand seines Fahrzeuges informiert sein. "ATV - Die Reportage" gewährt Einblick in die Arbeit der Gebrauchtwagenhändler und hat diesen mit versteckter Kamera auf den Zahn gefühlt.
Das Donaudelta, 5.800 Quadratkilometer groß und kaum besiedelt, zählt zu Europas artenreichsten Landschaften. Mehr als 320 Vogelarten leben hier, darunter große Kolonien von Pelikanen. Zwischen Sümpfen, Dünen und Steppen finden sich Würfelnattern, Sandboas, Ziesel und verwilderte Pferde. Eine faszinierende, wilde Landschaft - und ein Naturparadies unter Druck.
Der Central Park in New York: 26.000 Bäume, 93,3 Kilometer Fußwege, 275 Vogelarten, 8968 Parkbänke. "Dieser Park zwingt die New Yorker zur Ruhe", meint Curt M. Faudon, Regisseur des Films.
Der im Jahr 2019 verstorbene Regisseur Curt M. Faudon lebte seit 1979 zumeist in Manhattan, New York, und porträtierte in dieser "Universum"-Dokumentation "seinen" Park über vier Jahreszeiten.
Wer den Park betritt, nimmt gleichsam eine Auszeit und lässt sich neu aufladen in diesem Tummelplatz aller Klassen und ethnischen Gruppen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Park künstlich angelegt - in einer sumpfigen, zivilisationsfernen Ecke. 20 Jahre nach Baubeginn war das Naturkunstwerk fertig - 341 Hektar Hügel, Bäche, Wiesen, Seen, Brücken, Konzertbühnen.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat der Park an Bedeutung gewonnen. Seit diesem Tag erfüllt er mehr denn je die Idee des amerikanischen Traums - als Ort der Begegnung zwischen den Menschen. Und der Menschen mit der Natur, die sorgsam gepflegt wird. Fröhlich, kreativ, ausgelassen - so geben sich die Besucher im Park - und kehren gleichsam gestärkt wieder zurück in die Häuserschluchten Manhattans.
Einige Freunde Curt M. Faudons begleiten den Regisseur durch den Park: Bestsellerautor Frederic Morton, ein gebürtiger Wiener, die Hollywoodlegende Richard Dreyfuss und die deutsche Sängerin Ute Lemper. Aber auch ein Police Officer und ein Homeless, ein Obdachloser, wirken mit, Geschichte, Mythos und Realität des Central Parks zu verdeutlichen.
Martins Eltern kaufen für ihren Sohn ein renovierungsbedürftiges Reihenhaus. Der ist nicht begeistert von der Bruchbude... Familie Michaelis hat ein Haus für ihre Töchter ersteigert. Doch Familienoberhaupt Gerd hat sich verkalkuliert.
Die isländischen Witterungsbedingungen stellen eine Herausforderung für Bauarbeiter und Maschinen dar. Besonders der Straßenbau muss reibungslos und innerhalb kürzester Zeit vonstattengehen. Ein Straßenabschnitt, dessen Erbauung in Europa zwölf Monate dauert, muss hier vor Wintereinbruch innerhalb von sechs bis sieben Monaten fertiggestellt werden. In Belgien werden Sattelzüge und Auflieger für LKWs hergestellt.
Hoch über dem Ossiachersee liegt auf rund zweitausend Meter Seehöhe die Gerlitzen Alpe. Ein erhabener Blick über das Südkärntner Panorama eröffnet sich hier. Die Natur ist im Sommer wie im Winter ein Paradies. Leopold Fuchs begleitet mehrere Gerlitzen Originale wie etwa den alteingesessenen Bauern Johann Maier oder das Ehepaar Erwin und Isabella Berger, die in vierter Generation das Bergeralm-Hotel führen, das es seit über hundert Jahren gibt. Mit historischem Bauern- und Sportgerät kennt sich Ernst Rabitsch aus, der einen alten Hof in ein Handwerksmuseum umfunktioniert hat. Das alte bergbäuerliche Leben ist hier noch an vielen Orten lebendig, weil es hier noch Menschen gibt, die in diesen Traditionen bis heute einen tieferen Sinn sehen.
Die Liste weltberühmter heimischer Erfindungen ist lang. Angefangen vom Doppler-Effekt über die Nähmaschine bis hin zur Sachertorte oder dem Wür-felzucker - Erfinden hat in Österreich Tradition. Doch wie sehen die österreichischen Erfindungen heutzutage aus und welche Menschen stecken dahinter? Auf unserer Reise durch die kreative Erfinderwelt Österreichs begegnen wir Visionären und Menschen, die die Welt verbessern wollen.
Pudel Tilly hat bei der Wahl ihres Snacks ordentlich danebengegriffen: In ihrem Magen steckt ein Stein fest, der Dr. G bei der Bergung per Endoskop vor eine Geduldsprobe stellt. Immer wieder flutscht der Brocken aus dem Greifinstrument, bevor er ihn zu fassen bekommt. Noch extremer ist der Appetit von Spaniel Daisy. Wegen starker Bauchschmerzen landet sie auf dem OP-Tisch, wo Dr. Suttie einen langen Fremdkörper aus dem Dünndarm entfernen muss. Nach einer riskanten OP kommt schließlich die Wahrheit ans Licht: Daisy hat ein erlesenes Dessous verschluckt - ein Snack, der besser im Wäschekorb bleiben sollte.
Wenn Kinder keine Kindheit mehr haben: Feiern, den Führerschein und Abi machen - für die 18-Jährige Lotta wegen ME/CFS nicht möglich. "ME" steht dabei für Muskelschwäche und Schmerzen, "CFS" für Erschöpfung. Betroffene leben oft mit schwerer Fatigue, einer geringen Belastungsgrenze, Brain Fog, Muskelschmerzen und vielem mehr. Roberta Bieling besucht Familien und bekommt endlich Antworten aus der Politik, wie die Forschung vorangetrieben wird.
Vanessa soll ihre Schwiegermutter mit heißem Nudelwasser übergossen haben.
Richter Alexander Hold fällt Urteile über Verstöße gegen das geltende Recht.
Die Erde war und ist schon immer ein wilder Ort. Das Leben muss seit jeher mit den wechselnden Bedingungen zurechtkommen. Doch die Herausforderungen sind heute größer als je zuvor. Dirk Steffens stellt sich eine der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie wird der Mensch die wachsende Dynamik des Planeten meistern? Bisher hat das Leben immer einen Weg gefunden, vor großen Veränderungen, sogar Katastrophen in der Vergangenheit zu bestehen. Unsere Erde, so ruhig sie auch von außen erscheinen mag, ist ein wilder Ort. Angetrieben von inneren und äußeren Kräften, ist sie dynamisch und ständig in Bewegung. Die Gewalten aus der Tiefe brechen sich in Form von Naturkatastrophen immer wieder Bahn. Landschaften haben sich über Jahrmillionen geformt, Stoff - und Energiekreisläufe entwickelt. Ihr heutiges Gesicht und ihre Bewohner sind das Produkt ihrer wilden Natur. In dieser Folge geht Dirk Steffens der Frage nach, mit welchen Strategien das Leben gelernt hat, auf die seit Anbeginn natürlichen dynamischen Herausforderungen unseres Planeten zu reagieren. Der Blick ins Tierreich zeigt, dass eine besondere Strategie immer erfolgreich war: Dem Leben gelingt es, sich selbst stabile Verhältnisse und Lebensräume zu schaffen, und die wilden, sich stetig wandelnden Bedingungen des Organismus Erde zu überwinden. Pflanzen haben verblüffende Techniken entwickelt, um sich an extreme Bedingungen anzupassen. Dirk Steffens entdeckt, wie es ein Wüstengewächs wie die Nara schafft, nicht nur an einem der trockensten Orte der Welt zu überleben, sondern auch noch saftige Melonen zu produzieren. Waldelefanten als "Architekten des Dschungels" haben die Fähigkeit entwickelt, ihren undurchdringlichen Lebensraum ständig zu bearbeiten. In Gruppen durchpflügen sie regelrecht ihren Lebensraum und machen das Dickicht nicht nur für sich selbst bewohnbar. Damit sichern die Dickhäuter dem Wald selbst das Überleben. Termiten sind grandiose Baumeister. Sie errichten mannshohe Wohntürme, die im Verhältnis für die Tiere so groß sind wie die Zugspitze für einen Menschen. Dirk Steffens erforscht, wie sich die Verwandten der Schaben mit ihren Städten aus Erde, Speichel und Kot von den widrigen Bedingungen ihrer Umgebung weitgehend unabhängig gemacht haben. Neben der biologischen Anpassung wurde schließlich die Fähigkeit, Erfahrungen von Generation zu Generation weiterzugeben, zu einer Erfolgsstrategie. Dirk Steffens beobachtet, zu welchen Fertigkeiten es unsere nahen Verwandten, die Schimpansen, gebracht haben. Die Strategie, sich weitgehend von den natürlichen Kreisläufen unseres Planeten zu entkoppeln, hat der moderne Mensch zur Perfektion getrieben. Er hat es als einziges Tier geschafft, alle Lebensräume zu zähmen, sich alle Welten der Erde eigen zu machen, auch die kältesten und heißesten Regionen zu besiedeln. Er verändert und gestaltet sie; Städte und Zivilisation sind Resultate der Anstrengungen, den wilden Planeten zu bändigen. Doch das hat nun Konsequenzen für den Organismus Erde: Der Energiehunger kann uns jetzt zum Verhängnis werden. Es droht ein Zustand von zunehmender Instabilität. Die Berichte aus der Klimaforschung sind unmissverständlich: Die Ergebnisse einer großen Arktis-Expedition, der "Polarstern"-Mission, sind alarmierend. Dirk Steffens begibt sich auf die Suche nach einer Antwort auf die Frage, was wir der neuen Dimension des Wandels entgegenstellen können. Denn ganz hoffnungslos scheint es nicht: Als einzige Art auf der Welt sind wir in der Lage, unsere Zukunft selbst zu bestimmen. Wie wird der Mensch seine besonderen Fähigkeiten nutzen?
Die gigantischen Pyramiden von Teotihuacan in Mexiko bergen düstere Geheimnisse. An vielen Stellen fanden Archäologen menschliche Überreste, die aus vergangenen Opferritualen stammen. Welche Erkenntnisse zogen die Wissenschaftler über diese antike Zivilisation, die ihre Stadt vor über 1.400 Jahren so plötzlich verließ?
Ein Camper-Roadtrip quer durch Deutschland! Die Camping-Freunde Friso und Lukas starten direkt an der Elbe auf der "Marina Coswig" zwischen Berlin und Leipzig. Hier in Sachsen-Anhalt hat sich Nicole mit ihrem Mann Ron nicht nur den Traum vom eigenen Campingstellplatz erfüllt, sondern auch das Feriendorf "Festung Mittelelbe" gebaut - mit märchenhaften Ferienwohnungen im Mittelalter-Stil. Danach geht es für Friso und Lukas mit Oldtimer-Wohnmobil "Pamela" in den hessischen Westerwald zum "Wäller Camp". Dort gibt es viel Neues auf dem Campingplatz von Patrick, Sedric, Lisa & Sven. Die drei Geschwister haben zusammen mit ihrem Schwager an Hessens ältestem Stausee ihre Idee vom perfekten Campingplatz verwirklicht. Friso will herausfinden, ob es wirklich große Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Campingplätzen gibt.
Wie kommt eigentlich das Wasser auf unseren Planeten, und wie schnell bewegt sich ein Gletscher? "Terra X"-Moderator Uli Kunz geht den Geheimnissen von H2O auf den Grund. Mehr als 70 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt. Forscher versuchen herauszufinden, ob es einst aus dem All zu uns kam. Ohne Wasser gäbe es jedenfalls kein Leben - und das findet sich in einer Goldmine Südafrikas sogar in vier Kilometern Tiefe, im Gestein der Erde. In dieser Folge von "Faszination Wasser" reist der Meeresbiologe und Forschungstaucher Uli Kunz zu den Blue Holes der Bahamas und erkundet die magische Grenze zwischen Süß- und Salzwasser. Auf Spitzbergen begleitet er Glaziologen bei einer einzigartigen und gefährlichen Expedition. Sie wollen 200 Meter tief in das Innere eines Gletschers einsteigen und herausfinden, warum sich die weißen Riesen immer schneller in Richtung Meer bewegen. Auch die Kontinentalplatten stehen nicht still - auf Island kann Uli Kunz noch mit einer Hand die Eurasische, mit der anderen die Nordamerikanische Platte berühren. Doch die Platten werden immer weiter auseinandergedrückt. Tief im Inneren der Erde sind gewaltige Kräfte aktiv und formen unseren Planeten um, lassen Ozeane entstehen und verschwinden. Im Meer ist wahrscheinlich vor Milliarden Jahren das Leben entstanden. Wie sehr der Mensch Wasser zum Überleben braucht und wie schnell er verdursten würde, testet Uli Kunz in der Wüste im Südwesten der USA. Er nimmt den Wettkampf mit einem Saguaro-Kaktus auf - und verliert. Wohl kein anderer Stoff ist so gut erforscht und steckt zugleich voller Rätsel. Zwei Atome Wasserstoff und ein Sauerstoffatom verbinden sich zu H2O, dem wohl wandelbarsten Molekül unseres Planeten. Es verhält sich oft anders, als die Wissenschaft erwarten würde. Ein Beispiel ist die Oberflächenspannung, die dafür sorgt, dass manche Insekten auf der Wasseroberfläche laufen können. Die Suche nach den Geheimnissen des Wassers führt "Terra X"-Moderator Uli Kunz von der beeindruckenden Silfra-Spalte Islands in die Eislandschaften von Spitzbergen, von den magischen Blue Holes der Bahamas in den Saguaro-Nationalpark in Arizona. Es sind spektakuläre Bilder von den Wasserwelten dieser Erde entstanden. Wissenschaftler geben Einblick in ihre neuesten Forschungen, während Computeranimationen im Detail aufzeigen, was im Körper eines Menschen passiert, wenn er vor dem Verdursten steht, und was für ein Kunstwerk ein Eiskristall ist.
Flucht im Fischerboot - Rettung über den Øresund 1943
D 2025
15'
Im Oktober 1943 gelingt es in Dänemark trotz deutscher Besatzung, fast alle 8000 Juden des Landes ins sichere neutrale Schweden zu bringen. Ein deutscher Diplomat hat die Dänen vor einer bevorstehenden Razzia gewarnt.
Die Warnung verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Mit Fischerbooten werden die Juden zu meist im Schutze der Nacht über den Öresund außer Landes gebracht. Filmautor Tilmann Bünz trifft Nachfahren von Menschen, die an einer der größten Rettungsaktionen der Nazizeit beteiligt waren und erzählt deren Geschichte.
Thema: phoenix history
Die "Room Tour" begleitet Jürgen und Doreen auf einer faszinierenden Tour durch ihr kreatives Zuhause und zeigt, wie aus Holz, Fantasie und handwerklichem Können eine einzigartige Baumhauswelt entstanden ist - voller verrückter Ideen und außergewöhnlicher Architektur.
Entlein Buddy ist erst vier Wochen alt und schon ein Fall für Dr. G: Der kleine Erpel frisst kaum noch, wirkt schlapp und könnte ein Stück Juteschnur verschluckt haben. Bei der Endoskopie ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn selbst für den erfahrenen Spezialisten sind Enten alles andere als Routine. Tatsächlich entdeckt er ein verdächtiges Knäuel im Kropf. Währenddessen hält Berner Sennenhund Pepe Dr. Suttie auf Trab: Der 60-Kilo-Patient hat gleich zwei Fremdkörper verputzt. Einer steckt im Magen und entpuppt sich als Teil eines Tennisballs, Nummer zwei ist bereits auf natürlichem Weg Richtung Ausgang.
Mai 1945, Kriegsende: Obwohl die Waffen in Europa schweigen, hört der Schrecken nicht auf. Deutschland, das Land der Täter, verliert seine Ostgebiete und die Bevölkerung dort ihr Zuhause. Etwa 14 Millionen Deutsche beraubt der Krieg ihrer Heimat. Wer nicht selbst floh, wird nun vertrieben, aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien oder dem Sudetenland. Auch die Westmächte billigen das. Wie kommt es zu dieser Völkerwanderung? Was machen die Menschen durch?
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
Die Schynige-Platte-Bahn im Berner Oberland ist Ziel einer ganz besonderen Fahrt mit der Zahnradbahn. Seit über 130 Jahren tuckern die Dampfzüge von Wilderswil gemächlich den Berg hoch.
Die Fahrt ist eine Reise zurück in der Zeit: Schienen, Züge und auch so manche Sehenswürdigkeit entlang der Strecke haben sich den Charme aus Großmutters Zeiten erhalten. Der neuste Zug der Schynige-Platte-Bahn hat bereits über 100 Jahre auf dem Buckel.
Archive großer Museen bergen zahlreiche mysteriöse Objekte. Im Britischen Museum in London liegt ein kurios deformierter Gipskopf, in dem sich ein echter menschlicher Schädel befindet. Um wessen Überreste handelt es sich dabei? Eine eigenartige Maschine, die sich im US-Bundesstaat Maine befindet, soll Einfluss auf das Wetter nehmen können. Doch funktioniert die Metallkonstruktion wirklich? Und handelt es sich bei einer Tontafel im Britischen Museum tatsächlich um eine alte Weltkarte?
Jana und Andreas wollen auf ihrem Carport eine Dachterrasse bauen. Doch das Dach ist einsturzgefährdet. Susanne und Andreas wollen selber ein schützendes Dach für ihre Autos bauen. Ob die beiden Hobby-Handwerker damit zurechtkommen?
Mit der Bahn durchs Winterwunderland Schweiz: Es geht in die entlegensten Täler, auf die höchsten Berge, durch beeindruckende Landschaften, vorbei an Menschen und ihren Geschichten.
Dank unzähliger Tunnel und Viadukte ist die Region im Herzen der Alpen ein Paradies für Bahnreisende. Als Luxusliner auf Schienen verkehrt der "Glacier Express" seit beinahe 100 Jahren zwischen den beiden Nobelskiorten St. Moritz und Zermatt.
Die Reise in der luxuriös ausgestatteten Excellence Class lässt in puncto Service, Komfort und Aussicht kaum Wünsche offen.
Vom Klosterort Disentis aus geht es mit Zahnstangenantrieb über Alpenpässe, durch verschneite Landschaften bis an den Fuß des Matterhorns. Am höchsten Punkt der Reise überrascht der Anblick des wohl einzigen Leuchtturms der Alpen. Nach einem spektakulären Abstieg erreicht der Zug Andermatt, das sich vom Militärdorf zum Skiort für den internationalen Jetset mausert. Auf der weiteren Fahrt durchs Wallis wandelt man auf den Spuren von Hotelkönig Cäsar Ritz, dem Erfinder der internationalen Luxus-Hotellerie, und kann den höchstgelegenen Weinberg nördlich des Alpenhauptkamms bestaunen.
Vorbei an furchteinflößenden Lawinenkegeln schlängelt sich der Zug Richtung Ziel und erreicht just rechtzeitig zur Après-Ski-Gaudi das funkelnde Zermatt.
Die meisten wünschen sich eine Traumwohnung oder ein Traumhaus. Nicht so diese Protagonisten: Pensionist Franz ist mit Leib und Seele Matrose und lebt auf einem 1920er Eisbrecher am Donaukanal. Wird es ihm da zu eng, findet er auf seinem Gemüsegarten-, Museums- oder Gästeboot Ablenkung. Bruder Raimund hingegen zieht es in die Einsamkeit. Der Pater lebt in einem "umgebauten" Felsvorsprung. Vom Berg ins Tal geht es mit Christan: Der Tennislehrer bevorzugt ein Baumhaus.
Um Lösungen für heutige Probleme zu finden, entdecken Experten vergessene Schätze der Natur: von Bananenblatt-Verpackungen bis zu alten Heilkräutern. Ideen der Vorfahren für die Zukunft. In Indien ersetzen Bananenblätter Plastik, alte Heilkräuter aus deutschen Wäldern und sizilianisches Manna bereichern die Medizin, prähistorische Schädel aus Schottland und Pariser Bauern des 19. Jahrhunderts zeigen, wie nachhaltige Ernährung aussehen könnte. Selbst das Thema Nahrungsmittelsicherheit trieb unsere Vorfahren um. Auf den Lofoten in Norwegen beginnt eine Fischerstochter, Algen zu ernten, um der Überfischung etwas entgegenzusetzen. Keine Neuigkeit, wie sie lernt, denn neolithische Grabfunde in Schottland beweisen, dass unsere Ahnen schon vor langer Zeit regelmäßig Algen aßen. Selbst Nahrungsergänzungsmittel kannten sie bereits. Auf Sizilien erlebt das biblische Manna ein Revival: Es wurde über Jahrhunderte als Superfood empfohlen - gewonnen aus dem Harz der Manna-Esche. Das Wissen darum ging fast verloren, doch sizilianische Landwirte beleben die Tradition wieder und Biochemikerinnen und -chemiker entschlüsseln das pharmakologische Geheimnis dahinter.
Angkor Wat ist der größte Tempel der Welt. Archäologen versuchen herauszufinden, warum er ausgerechnet mitten im Dschungel erbaut wurde. Das wohl dunkelste Geheimnis, das bei Ausgrabungen entdeckt wurde, ist eine Art Wiederbelebungsmaschine für einen König, den seine Anhänger wie einen Gott verehrten.
Tobi auf Entdeckungstour: Hoch über Bad Camberg wartet ein spektakulärer Baumwipfelweg - mit magischem "Lichtzauber". Historische Glocken, heilender Lehm und jede Menge Überraschungen: Frauenpower, Apfelwein und 35 Jahre italienisches Kult-Eis.
In der Tiefsee vor Antarktika und im Marianengraben entdecken die Expeditionsteams fremde Welten und bizarre Lebewesen - darunter Kalmare und den Tiefen-Weltrekordhalter der Fische. Erstmals stößt ein Tauchboot in die unbekannten Tiefen des Süd-Ozeans vor. Dort wachsen viele Tiere zu Riesen heran. Auch im Marianengraben entdeckt das Team unerwartet große Tiere: Fische, Muscheln, Würmer und am tiefsten Punkt der Erde sogar Seegurken. Die Tiefsee unter dem Meereis der Antarktis und die fast elf Kilometer tiefen Gewässer vor den pazifischen Marianen zählen zu den am schwierigsten zugänglichen und am wenigsten erforschten Gebieten der Weltmeere und der Erde überhaupt. "Terra X" begleitet zwei Forschungsexpeditionen in genau diese Regionen und ermöglicht Einblicke in Welten, die bisher nur wenige Menschen besuchen konnten. Das Forschungsschiff "Alucia" ist wie bei den vorangegangenen Dokumentationen über den Riesenkalmar, die Monsterhaie, die Höhlen der Korallenriffe und die Leuchtwesen der Tiefsee Mutterschiff und Operationsbasis dieser neuen Expeditionen. Mit ihrem bemannten Tauchboot "Nadir" dringen Wissenschaftler und Filmcrew erstmals über 500 Meter tief ins Südpolarmeer vor. Nie zuvor wurde dieser wildeste Teil der Weltmeere in Tiefen jenseits der 200-Meter-Marke von Menschen betaucht. Die Forscher treffen auf eine immense Artenfülle in einer Region lebendiger Rekorde: Wälder riesiger Schwämme, teils schon entstanden zu Zeiten des Römischen Reiches, und Vertreter fast aller Stämme des Lebens, oft von gigantischer Größe, weil sie in den eisigen Wassern uralt werden und zeitlebens wachsen. Mit dem Tauchboot folgt das Team Walen in die Tiefe, um sie beim Krillfang zu beobachten. Auf Robben montierte Kameras liefern nie gesehene Unterwasseraufnahmen vom Verhalten und Beutefangen dieser marinen Jäger. Doch die Erderwärmung führt zu gravierenden Veränderungen dieser entlegenen Weltgegend. Luftaufnahmen belegen die verstärkte Bildung von Eisbergen und den drohenden Abbruch großer Eisflächen. Völlig anders die Gewässer im Marianengraben mit den knapp 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel gelegenen tiefsten Stellen des Planeten. Der enorme Wasserdruck von über einer Tonne auf der Fläche eines Daumennagels erfordert spezielle Technik. Während den Mond schon zwölf Menschen betreten haben, waren bisher nur drei Personen am Grund des Marianengrabens. Erstmals in der Geschichte wird nun dieser nahezu unerreichbare Winkel der Erde von der "Alucia" aus filmisch erfasst. Dazu wird ein mit Kameras, Fangvorrichtungen und Ködern ausgestatteter "Lander", eine mechanische Tiefsee-Plattform, von Bord abgelassen, der in Tiefen zwischen 4500 und 11.000 Metern operiert. Dabei gelingt es, einen Scheibenbauchfisch in 8178 Metern Tiefe aufzunehmen - Weltrekord fast an der Grenze des Möglichen. Aus biochemischen Gründen können Wirbeltiere nicht unterhalb von etwa 8200 Metern leben, da dann der Druck die Proteine komprimiert und jede Muskeltätigkeit verhindert. Andere Tiere wie Krebse behaupten sich auch in tieferen Regionen. Wie sie dies mittels TMAO und GPC, zweier chemischer Schutzsubstanzen, bewerkstelligen, zeigt die Dokumentation anhand von CGIs. Ein zweiter Tauchroboter liefert aus über zehn Kilometern Tiefe über Glasfaser-Kabel Bilder einer Lebenswelt, wie sie bis vor Kurzem nicht für möglich gehalten wurde: Quallen, Gliederfüßer, Seegurken, Würmer, rätselhafte halb-transparente, rosenähnlich anmutende Wesen und andere mehr. Die tiefste Tiefe ist voller Leben.
Das Magazin mit Moderatorin Elena Bruhn geht Fragen nach, die sich jeder schon einmal gestellt hat: Wie wird der Schnee in einer Skihalle hergestellt? Wie entsteht Kohle? Was ist das Geheimnis der Schwarzen Löcher? In informativen Beiträgen liefert das Wissensmagazin erstaunliche Antworten auf spannende Fragen.
Wer "Bremen" sagt, sagt auch "Stadtmusikanten" - kaum ein Märchen der Brüder Grimm ist so bekannt, kaum ein Fotomotiv so beliebt wie die Statue am Bremer Marktplatz. Warum zieht die Geschichte über einen lahmen Esel, einen sehschwachen Hund, eine Katze ohne Jagdtrieb und einen kraftlosen Hahn so viele in ihren Bann? Welcher Funken Wahrheit steckt in dem Märchen?
Das spanische Dorf - Große Träume für kleines Geld
Folge #01.01
1. Staffel
1. Folge
D 2022
100'
Das kleine spanische Bergdorf Rubite startet ein besonderes Projekt: Es verkauft renovierungsbedürfte Häuser günstig an Deutsche. Die Gegenleistung: Die neuen Bewohner sollen mit ihren Geschäftsideen das Dorf wiederbeleben. Doch es gibt mehr Interessenten als Häuser. Wer kann den Dorfrat mit seiner Idee überzeugen und bekommt ein altes Haus? Wimpernverlängerungen, Rooftop-Bar oder doch ein Bike Park für das andalusische Dorf?
Mirko Drotschmann begibt sich für "Terra X History" auf Zeitreise - zu bewegenden Schicksalen und Geschichten, in eine Zeit des Aufbruchs und Neuanfangs.
Majestätisch aufragende Berge, malerische Täler und unberührte Natur: Die Schweizer Alpen sind die imposante Kulisse für die Fahrt im traditionsreichen Bernina Express. Auf seiner Fahrt von Chur im Kanton Graubünden über das Wintersportmekka St. Moritz bis ins italienische Tirano überwindet der Zugklassiker mehr als tausend Höhenmeter. Schwindelerregende Viadukte, geniale Kreiskehrtunnel und die wachsamen Augen der Lawinenexperten und Streckenmeister machen das unvergessliche Erlebnis möglich.
In einer Vitrine des Britischen Museums in London steht eine 4500 Jahre alte, kunstvoll verzierte Holzkiste. Erzählt dieses rätselhafte Objekt die Geschichte eines Krieges? Rekonstruiert mithilfe modernster 3D-Technik: Ein 170 Jahre altes, dampfbetriebenes Maschinengewehr. Wie konnte das Schießpulver durch Dampf ersetzt werden? Im mexikanischen Nationalmuseum für Anthropologie steht ein eindrucksvoller Monolith. Doch was war sein Nutzen?