Die neue "Land der Berge"- Produktion widmet sich den Sprachräumen des Ennstals, das sich von Salzburg über die Steiermark bis nach Oberösterreich erstreckt. Landwirtschaftliche Werkzeuge ebenso wie Dichtung, Theaterstücke und Musik halten alte Mundartwörter im Gedächtnis. Die Dokumentation stellt Persönlichkeiten vor, die sich auf unterschiedlichste Weise mit dem Dialekt auseinandersetzen.
Eine von ihnen ist die Mundartdichterin Priska Dopf, die in ihrer Lyrik oft alltägliche Situationen aufgreift und die dabei gebräuchlichen Mundartausdrücke thematisiert. Einen anderen Zugang hat Ruth Gerharter: Die Altbäuerin, die den alten, oberennstaler Dialekt spricht, kümmert sich um die Weitergabe des Dialekts an ihre Kinder und Enkelkinder. Die Dokumentation zeigt auch die Ortschaft Öblarn, in der sich alle 5 Jahre ein Spektakel ereignet: Groß und Klein schlüpft ins Kostüm um mitten im Ortskern das Festspiel "Die Hochzeit" von Paula Grogger aufzuführen.
Dadurch tragen sie alle auf ihre ganz eigene Weise zum Erhalt der sprachlichen Vielfalt bei.
70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch wir wissen erstaunlich wenig über das, was unter der Wasseroberfläche vor sich geht. Eine Gruppe von Ingenieuren mit dem Entdecker Victor Vescovo möchte dem abhelfen. Die Forscher haben ein Unterwasserfahrzeug entwickelt, das es so kein zweites Mal auf Erden gibt. Das ist die Triton 36000/2, oder wie die Crew sie nennt: die Limiting Factor.
Elefanten: Schwerer Abschied
Für die Leipziger Elefantenherde wird sich in den kommenden Monaten viel verändern. Der Zoo möchte eine neue Herde aufbauen. Nach den Komplikationen in der Zucht der vergangenen Jahre, ist es nun Zeit für einen Neustart. Als erste sollen die Elefantenkühe Hoa und Trinh den Zoo Leipzig verlassen und zukünftig in Neunkirchen leben. Der Abschied steht bevor, doch bevor Hoa und Trinh auf Reisen gehen, gibt es noch viel zu erledigen. Fußpflege für die Elefantenkuh Hoa zum Beispiel.
Robben: Das Mehrgenerationenhaus
In der Altersresidenz der beiden Seebären Lippi und Danny ist es mit der Ruhe vorbei. Drei Kalifornische Seelöwen ziehen bei ihnen ein, gerade mal ein Jahr alt. Bettina Hurgitsch und Ruben Holland haben sie persönlich bei den Kollegen aus dem Tierpark Nürnberg abgeholt und nach Leipzig chauffiert. Kaum aus der Kiste, mischt das Jungvolk schon den ganzen Laden auf. Ob sich die Jungen und Alten im Mehrgenerationenhaus arrangieren werden?
Zebras & Säbelantilopen: Unruhestifter
Auf der Afrikasavanne verläuft kein Tag wie der andere. Wo sich Gazellen, Antilopen, Giraffen, Strauße und Zebras begegnen, gibt es immer eine Rangordnung zu klären. Mal stänkert der Moorantilopenbock mit den Giraffen, mal sind sich die Grevyzebras mit den Säbelantilopen nicht eins. Vor ein paar Wochen allerdings ging das dann zu weit: Als die Zebras frech den Nachwuchs der Säbelantilopen bedrängt und angegriffen haben. Seit diesem Vorfall halten René Forberg und Marco Mehner die Störenfriede gut voreinander getrennt - morgens haben die Zebras Freizeit, mittags dürfen die Säbelantilopen und ihre Jungen über die Savanne stolzieren. Eine vorübergehende Lösung, die den Tieren gar nicht so unlieb scheint: Es ist schwül und heiß - die Zeit der Insekten. Und die gemeine Kriebelmücke verleidet gerade allen den Spaziergang im Freien.
In der katholischen Kirche wurden die Ämter eines Kardinals, eines Bischofs und generell die hohe Geistlichkeit stets mit Angehörigen des Adels besetzt.
Die Herrschaften lebten also nicht weniger prachtvoll, als es sich für Fürsten, Herzöge und Grafen geziemte. Entsprechender Aufwand wurde nicht nur um die Ausgestaltung von Kirchen betrieben, sondern auch um die Räumlichkeiten des höhergestellten Kirchenpersonals.
Moderator Karl Hohenlohe besucht in dieser Folge des Dreiteilers über "Wiens verborgene Palais" das Erzbischöfliche Palais und das Curhaus am Stephansplatz sowie das Savoysche Damenstift in der Johannesgasse.
Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie!
Gefährlicher Weltrekordversuch
24. Staffel
23. Folge
D 2025
45'
Waghalsige Abenteuer in Dubai! Für einen Weltrekordversuch will Freund Danny Schramm hinter der Geissens-Yacht wakeboarden. Bei einem Wüsten-Fotoshooting steckt Robert mit einem Auto in einer Sanddüne fest.
Rebecca Sadler musste vor Gericht lange um ihr Geld kämpfen, doch die Mühen zahlen sich jetzt aus. Der "High Court of Justice" hat entschieden, dass ihr umgerechnet 2200 Euro zustehen - als Gegenleistung für eine Marktanalyse, die sie für ihren ehemaligen Arbeitgeber durchgeführt hat. Deshalb machen sich Paul Bohill und Steve Pinner auf den Weg nach Slough, um dem Firmenbesitzer die Zahlungsaufforderung zu übergeben. Und wenn der Mann dieser Anordnung nicht innerhalb von 21 Tagen nachkommt, droht ihm ein Insolvenzverfahren.
"Asphalt-Cowboy" Joe Flege fiebert auf seiner Tour in den USA einem Highlight entgegen. Der Auswanderer besichtigt im Bundesstaat Mississippi das Geburtshaus von Elvis Presley. In Norddeutschland beginnt derweil die Festival-Saison. Dort macht sich Marten Nottelmann mit seinem beladenen Lkw auf den Weg zum "Werner-Rennen". Und David Duitser erreicht mit einer Fuhre Heu sein Ziel in Namibia. Nahe der Grenze zu Angola wird die Ladung schon sehnsüchtig erwartet, denn die Dürre der letzten Monate hat den Menschen und Tieren in der Region stark zugesetzt.
Der Holocaust wird nur möglich durch das moralische Versagen von Zehntausenden Männern und Frauen der SS. Die Mörder handeln aus fanatischem Hass - oder mit abgestumpfter Gleichgültigkeit. Das Personal des Massenmordes trägt die Uniform der SS-Totenkopfverbände. Für viele junge Deutsche sind diese SS-Einheiten attraktiv. Sie versprechen Karriere, Macht und das Gefühl, einer Elite anzugehören. Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen Gehorsam und Gewaltbereitschaft. Die Konzentrationslager Dachau, Sachsenhausen und Buchenwald sind die ersten Zentren von Himmlers Totenkopf-Truppe. Dort werden Kommunisten, Homosexuelle, Sinti, Roma und Juden festgehalten und gequält. Nach 1939 überzieht ein immer dichter werdendes Netz von Lagern Hitlers wachsendes Reich. Bis Kriegsende sind es über 1000 Haupt- und Nebenlager. Besondere Bedeutung kommt den Vernichtungslagern im besetzten Polen zu. Im Rahmen der sogenannten Aktion Reinhardt - benannt nach dem getöteten SS-General Reinhard Heydrich - entstehen in Treblinka, Sobibor und Belzec Lager, die nur einen Zweck haben: den Massenmord an Juden. Gleichzeitig wächst der Lagerkomplex von Auschwitz zur monströsen Mordfabrik heran.
In "Terra X - Weltstädte: Paris" ergründet "Terra X"-Moderator und Psychologe das Savoir-vivre der Pariser und die Magie der Weltstadt an der Seine. Paris - das ist ein Gefühl. Kaum eine Stadt erobert allein mit dem Klang ihres Namens so sehr die Sinne. Warum gerade diese einst unbedeutende Siedlung zur Weltstadt aufgestiegen ist, erforscht der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid. Die Stadt des Lichts ist einer der Beinamen, den Paris seit Jahrhunderten trägt. Er bezog sich eigentlich auf die Einführung der Straßenbeleuchtung unter Ludwig XIV., ist aber auch in einem breiteren Sinne zutreffend. Denn über Jahrhunderte hinweg war Paris nicht nur die Hauptstadt Frankreichs, sondern galt als Hauptstadt der Welt. Weil die Metropole an der Seine der Welt das Licht der Aufklärung und damit die Idee der Freiheit und Gleichheit der Menschen gebracht hat. Weil sie als Hauptstadt des Wissens galt, in der Forscher an großen Universitäten die Welt veränderten - während neue, riesige Museen und Sammlungen das Volk aus der Unwissenheit befreiten. Weil ihr der Ruf vorauseilte, dass alle Feinheiten zivilisierten Lebens hier auf die Spitze getrieben werden. Paris gilt bis heute als Stadt des Savoir-vivre, als Weltstadt der Mode und des ungetrübten Vergnügens. Gleichzeitig war Paris aber auch die Stadt schwärender Klassengegensätze, Handlungsort gleich mehrerer blutiger Revolutionen, Schauplatz einer radikalen Umformung der Stadt und Vertreibung der Arbeiterschaft aus dem Stadtkern. Die Errungenschaften, für die Paris bis heute gefeiert wird - gesellschaftlich wie architektonisch - wurden in der Regel hart erkämpft. Paris ist auch eine Stadt der starken Symbole. Der Eiffelturm als Schlüsselanhänger allein ist ausreichend, uns das gesamte Tableau dieser Stadt mit ihren genormten Bürgerhäusern, dem Seine-Kanal und den berühmten Plätzen und Gebäuden vor Augen zu führen. Damit ist auch klar: Paris ist nicht nur eine reale Stadt. Es ist auch eine mythische Stadt, zelebriert von unzähligen Künstlern und Schriftstellern über Jahrhunderte hinweg. Psychologe Leon Windscheid taucht in die Geschichte der Metropole ein und trifft Menschen, die ihm helfen, den Mythos von Paris zu entschlüsseln und auch zu entlarven. Wie sehen die Pariser und Pariserinnen ihre Stadt heute, und wie sieht die Seele dieser Stadt neben all den Klischees wirklich aus?
Die Welt der globalen Logistik: Vom Leben der Cargoflieger-Piloten über Logistikzentren wie München und Leipzig bis zum größten Autoterminal in Bremerhaven - wie das Verkehrsnetz uns versorgt.
Adolf Eichmann gilt als Organisator des Holocaust. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebte er lange unbehelligt in Argentinien. Doch im Mai 1960 entführte der israelische Geheimdienst Mossad den ehemaligen SS-Obersturmbannführer und brachte ihn nach Israel. Dort begann am 11. April 1961 der Jahrhundertprozess. Chefankläger Gideon Hausner ließ das Leben der Juden in Europa am Vorabend des NS-Regimes bis zur schrittweisen Ausgrenzung und gezielten Vernichtung im Prozess darlegen, um die Dimension der Verbrechen Adolf Eichmanns deutlich zu machen. Als Zeugen vor Gericht kamen dabei erstmal Holocaustüberlebende zu Wort und schilderten vor der ganzen Welt die schrecklichen Verbrechen in der NS-Zeit.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Mit Charme und Chuzpe - Die jüdische Künstlerin Lea Kalisch
A 2026
29'
"kreuz und quer" versucht Antworten auf den zunehmenden Orientierungsbedarf im "Supermarkt der Weltanschauungen" zu geben. Das Religionsmagazin nimmt den religiösen Pluralismus ernst und zeigt schon jetzt Ausblicke auf die Zukunft von Religion und Gesellschaft.
Aktivistin, Medienstar, Denkerin "ohne Geländer" - Hannah Arendt ist hochgeschätzt für ihre Studie zur Entstehung totalitärer Herrschaft, umstritten für ihre Diagnose der "Banalität des Bösen". Bewundert wird ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft. Ihre Bücher und Essays sind bis heute Bestseller. Arendts Leben ist geprägt von der Erfahrung des Hitlerfaschismus und der Unfassbarkeit des Holocaust. Als Frau und Jüdin, als Staatenlose und Widerstandskämpferin, als Fluchthelferin und Intellektuelle arbeitete sie unermüdlich daran, die Welt, die sie liebte, zu verstehen und zu verbessern. 50 Jahre nach ihrem Tod erzählt der Film die Geschichte ihres Lebens entlang der historischen Ereignisse, die ihr Denken nachhaltig prägten - vom Reichstagsbrand bis zum Vietnamkrieg.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
In dieser ORF-III-Produktion gewährt der Filmemacher Hans Jöchler Einblick in die bunte und reichhaltige Flora des Alpenraums. Von den farbenprächtigen Almrosen und Krokusse im Gebirge bis hin zu den Blumen aus dem Hausgarten zeigt diese Dokumentation eine Vielfalt an Farben und Formen, dass man von einer wahren Blütensymphonie sprechen kann. (2022)
Wie tickt New York? In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - New York" erforscht der "Terra X"-Moderator Leon Windscheid die Seele, Magie und Geschichte der amerikanischen Metropole. Wie konnte aus einem Stützpunkt von Pelzhändlern und wagemutigen Siedlern eine atemberaubende Weltstadt erwachsen? Das fragt sich der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid in "Terra X: Weltstädte - New York". Für viele ist New York die Stadt der Städte. Ein Weltwunder, das sich hoch in den Himmel schraubt und immer wieder neue Rekorde bricht. Ein Symbol für Dichte und pulsierendes Leben, ein wimmelnder Schmelztiegel, der nie zur Ruhe kommt. Und tatsächlich ist New York im Laufe von nur 400 Jahren zu einem atemberaubenden Superorganismus angewachsen, der sich jeder Beschreibung zu entziehen scheint. Heute bezieht die Stadt Arbeitskräfte, Ressourcen, Energie, Wasser und Kapital aus aller Welt, nur um immer weiter dem Himmel entgegen zu wachsen. So sind die Wolkenkratzer zum Symbol der Stadt geworden. Die Skyline New Yorks kennt man aus zahlreichen Filmen und Serien. Sie sind das sichtbare Zeichen von Wagemut und Fortschritt, aber auch Größenwahn und Bauspekulation im New York der 1920er- und 1930er-Jahre. Die neueste Generation von Wolkenkratzern nennen die New Yorker "Supertalls". Denn sie sind nicht nur superhoch, sondern auch superschlank, fast so, als hätte man ein paar Stifte in die Silhouette der Skyline gesteckt. 14 solcher Bleistift-Gebäude wurden seit 2014 in New York gebaut. Das Kleinste ist 220 Meter hoch, das höchste 480 Meter - höher als das berühmte Empire State Building. Psychologe Leon Windscheid trifft einen der erfolgreichsten Immobilienmakler New Yorks und lässt sich von ihm das 54 Millionen teure Appartement im 76. Stock des Steinway Towers zeigen. Der dünnste Wolkenkratzer der Welt. Nur 18 Meter breit, aber unglaubliche 435 Meter hoch und mit einem einzigartigen Blick über den Central Park. Mit viel Geld kann man sich in New York eben fast einen Platz im Himmel kaufen. Doch der Blick auf die Skyline Manhattans zeigt nur einen kleinen Ausschnitt dieser faszinierenden Stadt und verrät nicht, wie sie wurde, was sie heute ist: Amerikas Megametropole Nummer 1. Um New York buchstäblich besser begreifen zu können, muss man hinter die Fassaden blicken und immer wieder Türen in die Vergangenheit aufstoßen, die zu faszinierenden Geschichten führen. Wie zum Beispiel zum Entdecker und Seefahrer Henry Hudson oder zum Immobilien-Spekulanten Johann Jakob Astor. Was treibt die Menschen an, die hier den American Dream suchen? "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid erforscht die Motive und Visionen der Entdecker, Gründer und Erbauer New Yorks und erforscht dabei die Seele dieser einzigartigen Stadt.
Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie!
Ein Container kommt selten allein
24. Staffel
24. Folge
D 2025
45'
Stress im "Hotel Maison Prestige Roberto Geissini": Robert hat wieder Kuriositäten aus aller Welt eingekauft, doch seine Töchter Davina und Shania müssen auspacken und ausladen - die sind davon wenig begeistert.
Ein Kreuzfahrtschiff, die Topstars der Schlagermusik und eine Reise nach Norwegen - das ist "Musi auf See". Die Fanreisen gibt es seit mittlerweile fast 20 Jahren und sind permanent ausgebucht. Auch bei der diesjährigen Kreuzfahrt, die in Europas Norden führt, sind die 500 Plätze schnell vergeben. "ATV - Die Reportage" begleitet Fans, Stars und die Veranstalter eine Woche lang auf der MSC Opera.
Nach 1945 entziehen sich die meisten SS-Täter ihrer Verantwortung. Durch Leugnen, neue Identitäten oder Flucht nach Südamerika. Geheime Nazi-Netzwerke helfen ihnen, der Justiz zu entkommen. Beim Untertauchen leisten auch Geistliche im Vatikan und der US-Geheimdienst Beistand. In der BRD organisiert Himmler-Tochter Gudrun finanzielle Hilfe für Komplizen ihres Vaters. Parallel dazu verherrlichen Rechtsradikale in vielen Ländern die Geschichte der SS. Die bundesdeutsche Justiz tut sich lange schwer mit der Aufklärung von SS-Verbrechen. An vielen Gerichten arbeiten alte Nazis - als Richter oder Staatsanwälte. Zentrale Koordination für Fahndung und Beweissicherung gibt es nicht. 1958 ändert sich das mit der "Zentralen Stelle" im baden-württembergischen Ludwigsburg. Von hier aus soll die Aufklärung von NS-Verbrechen vorangetrieben und Beweismaterial gesammelt werden. Ende 1963 sorgt Generalstaatsanwalt Fritz Bauer in Frankfurt am Main für Aufsehen - mit dem ersten sogenannten Auschwitz-Prozess. In der DDR liegen die Ermittlungen gegen Naziverbrecher beim Ministerium für Staatssicherheit, das eifrig Akten und Dokumente aus der NS-Zeit gesammelt hat. Ob Anklage erhoben wird, hängt jedoch vor allem davon ab, ob es dem DDR-Regime nützlich erscheint. "Nazi-Jägerin" Beate Klarsfeld heftet sich an die Fersen von SS-Verbrechern und trägt entscheidend dazu bei, dass Mörder wie der Gestapo-Mann Klaus Barbie vor Gericht kommen.
"Asphalt-Cowboy" Thorsten Eckert hat alle Hände voll zu tun, denn Sturmtief "Frederike" hat in den deutschen Wäldern gewütet und das Holz muss schnell ins Sägewerk. Der Kraftfahrer macht sich auf den Weg in den Taunus, um Buchen zu laden - und lässt sich beim Abladen in der Rhön auf eine gewagte Wette gegen die Zeit ein. Christina Scheib steht am Lenkrad ebenfalls unter Stress. Die Trucker-Lady transportiert mit ihrem Kipper Erdaushub in eine Kiesgrube bei Augsburg. Die steile Anfahrt hat es in sich - hier darf man sich keine Fahrfehler erlauben. Und anschließend geht es mit Asphalt beladen auf die A9. Ein Autobahnabschnitt muss bis zum nächsten Morgen fertig sein, deshalb ist im Führerhaus Akkordarbeit angesagt.
Mit Gunter Gabriel, Daniel Schewe, Mike Cohnen, Andreas Schubert
Die Wiener Innenstadt ist durchsetzt von Palais, die in Privatbesitz und daher für Besucher unzugänglich sind. Karl Hohenlohe besucht das Palais Equitable gegenüber des Stephansdoms.
Es ist ein ehemals ein mondäner Firmensitz einer New Yorker Versicherungsgesellschaft und heute in privater Hand. außerdem stehen das Palais Bartolotti-Partenfeld und das Palais Blankenstein auf seinem Programm.
Das Palais Bartolotti-Partenfeld beherbergte ab dem Mittelalter stets Apotheken, und das Palais Blankenstein im Kohlmarkt ist weltberühmt als Sitz der k. k. Hofzuckerbäckerei Demel.
Jeder fünfte Brite steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Und auch vermeintlich wohlhabende Menschen bekommen immer häufiger Besuch von Zwangsvollstreckern. Die Zahl ist in den letzten vier Jahren um 25 Prozent angestiegen. Deshalb machen sich in dieser Folge zwei Gerichtsvollzieher des "High Court of Justice" auf den Weg in die Grafschaft Kent, um dort einen brisanten Auftrag zu erledigen. Die beiden "Sheriffs" sollen bei einem ehemaligen Fußballprofi aus der Premier League kostbare Wertgegenstände beschlagnahmen.
Auf dem Geflügelhof im niedersächsischen Kölau will
Christine Bremer die Junghähne in der neuen
Aufzuchtvoliere von den Junghennen trennen und in einen anderen Stall bringen.
Auf Thudts Hof im Harzer Vorland will Landwirt Steffen
Thudt Gülle ausbringen.
Im schleswig-holsteinischen Sarnekow wurde die wegen
der Geflügelpest verhängte Stallpflicht aufgehoben. Die
Hühner dürfen endlich wieder raus.
Auf dem Sophienhof ist ein gern gesehener Gast wieder zu Besuch. Elias Reicht hat sich ein paar Tage frei
genommen, um in Neustrelitz zu helfen. Der 17-Jährige soll den Randbereich des Ackers für die Frühjahrsbestellung vorbereiten.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Verschiedene Artefakte und altertümliche Objekte stellen die Forscher bis zum heutigen Tage vor Rätsel. Die Dokumentation geht den bisher ungeklärten Fällen von fremdartigen Objekten in unseren Museen nach.
Mark Millar hilft einer Familie, ein kleines, hässliches Haus in ein atemberaubendes, doppelt so großes Haus zu verwandeln. Nur so können sie sich ihren Traum von einem schönen Haus in einem Dorf leisten. Doch der Bau eines Anbaus in doppelter Höhe und die komplette Renovierung des ursprünglichen Innenraums sind eine große Herausforderung, die auch außen durch die Holzverkleidung schön gestaltet werden soll.
Mit Gilles Karolyi, David M Schulze, Nina Goldberg, Daniel Drewes
Motto in München: Lady Shoppington - Zeige deine Neuinterpretation eines Bridgerton-Looks!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Wie ein grünes Band umschließt das Hügel- und Schöcklland von Norden bis Osten die steirische Landeshauptstadt Graz. Es ist eine malerische Region mit weitläufiger Hügellandschaft, üppigen Laubwäldern, glasklaren Quellen und einer bekannten, markanten Erhebung: dem 1445 Meter hohen Schöckl, der einst schon die Römer in ihren Bann gezogen hat.
Große Städte findet man in der Region keine, dafür mit Laßnitzhöhe und Sankt Radegund gleich zwei Kurorte mit langer heilklimatischer Tradition. Einer Tradition, die sich auch beim Waldbaden und Quellenkneippen erleben lässt. Entdecken und erfahren kann man auch sonst so einiges im Hügel- und Schöcklland: Beim Erwandern der gigantischen und faszinierenden Höhlenwelt der Lurgrotte, Österreichs größter Tropfsteinhöhle, oder einfach bei einem Besuch der Menschen, die in dieser landschaftlich lieblichen steirischen Region leben und wirken.
Istanbul, die "Königin der Städte". "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid ergründet das Geheimnis der magischen Stadt am Bosporus. Die vibrierende Megametropole, die noch immer mit ihrem "Tausendundeine Nacht"-Flair betört, ist die einzige Weltstadt auf zwei Kontinenten. Leon Windscheid erforscht, warum Istanbuls Zauber bis heute ungebrochen ist. Die Stadt entführt mit ihrer einzigartigen Architektur, Kultur und Geschichte unmittelbar in andere Sphären. Einst galt sie als "Wohnort der Glückseligkeit". Doch Istanbul ist mehr als nur ein Hauch von Orient, drei Flugstunden von Deutschland entfernt. Sie ist eine Stadt der vielen Identitäten. Sie war das Zentrum von zwei Imperien, ein spiritueller Mittelpunkt für das frühe Christentum und den Islam. Die Weltstadt auf zwei Kontinenten, die Ost und West verbindet. Eine Weltstadt im historischsten Sinne des Wortes und heute eine Megacity. Mit geschätzten 20 Millionen Einwohnern. Eine Stadt, die permanent ihre natürlichen Grenzen verschiebt. Zwischen brutaler Armut und massivem Reichtum. Am Ufer einer der gefährlichsten Wasserstraßen der Welt, in einer extrem erdbebengefährdeten Region. Eine Stadt, die auf der Kante lebt - die wie kaum eine andere die Psyche fordert. Und die den Geist und die Sinne stimuliert mit ihrem ganz eigenen Zauber, ihrem organischen Chaos und ihrer unvergleichbaren Geräuschkulisse. Leon Windscheid reist nach Istanbul und begibt sich vor Ort auf eine spannende Spurensuche: Wie konnte sich diese Stadt zu einem der größten und bedeutendsten Machtzentren ihrer jeweiligen Zeit etablieren? Leon Windscheid blickt zurück auf die Geschichte der Stadt, die so oft Herrscher und Religion gewechselt hat, und erforscht dabei, was die Bewohner und Besucher Istanbuls bis heute in den Bann schlägt.
Künstler Paul Wander hat den Blick fürs Wesentliche. Mit seinen Cut-Out-Werken macht er es sichtbar, indem er Unwesentliches ausschneidet. Auf diese Weise kann Paul seine Ängste ausblenden.
Tag für Tag arbeitet Paul Wander im Atelier 23 der Lebenshilfe Gießen an seinen Werken. Zu Beginn haben ihn Linoldrucke fasziniert. Mittlerweile hat er Cut-Out für sich entdeckt. Die Kunst, durch Ausschneiden feinste Konturen sichtbar zu machen.
Pauls neueste Bilderserie zeigt Organe. Das Herz, die Leber oder auch den komplexen Aufbau einer weiblichen Brust. Tagelang arbeitet der 46-Jährige an seinen Werken. Beim Ausschneiden mit einem Skalpell vergisst er Zeit und Raum. Vergisst er die Flucht aus seinem Heimatland Kasachstan. Sein Stottern. Seine seelischen Probleme. Weglassen für eine klare Sicht auf die Dinge. Das ist Pauls Ding.
Gemeinsam mit seinen Künstlerkolleginnen und -kollegen arbeitet er Tag für Tag im Atelier 23. Der Austausch mit den anderen ist ihm dabei sehr wichtig. Denn jeder und jede im Atelier hat ganz eigene Stilrichtungen und künstlerische Ansichten. So kommen immer wieder neue Ideen auf. Immer gleich ist aber der Anfang von Pauls Werken. Er beginnt stets mit einer Zeichnung. Detailgetreu bringt Paul seine Motive auf ein Blatt. Spannende Gebäude, Gießener Wahrzeichen, facettenreiche Pflanzen und Tiere oder eben wie zurzeit: menschliche Orange.
Nach dem Zeichnen kommt das Cutten. Millimetergenau schneidet Paul Stück für Stück aus dem Papier und lässt so das eigentliche Objekt zum Vorschein treten. Die fertigen Kunstwerke werden in der hauseigenen Galerie 23 ausgestellt. Auch die Bilder, Skulpturen und Fotos seiner Künstlerkolleginnen und -kollegen kann man in der Galerie betrachten - und natürlich kaufen.
Wir begleiten Paul bei seiner Arbeit im Atelier, besuchen in der Gießener Unibibliothek eines seiner ausgestellten Werke und erleben die Ausstellungseröffnung in der Galerie 23 mit Werken von Paul Wander und seinen Künstlerkolleginnen und Kollegen.
Weitere Informationen sind zu finden untrer www.einfachmensch.zdf.de.
Die Sendereihe entsteht in Kooperation mit der "Aktion Mensch" und ist mit Untertitelung, Gebärdensprache und Audiodeskription verfügbar.
Andrea hat für ihren deutlich älteren herzkranken Mann extra Medizin studiert, um ihm jederzeit helfen zu können. Doch dann nimmt sich ihr Mann eine jüngere Pflegerin und beginnt eine Affäre mit ihr. Hat Andrea deshalb seine Medikamente manipuliert und ihn dadurch fast getötet?
Mithilfe von Publikumslieblingen wollte Hitler die nationalsozialistische Ideologie in den Herzen der Menschen verankern. Besonders Spitzensportler wie den Boxer Max Schmeling oder den Bergsteiger Heinrich Harrer machte er zu nützlichen Idolen - ob sie wollten oder nicht. Der Film geht der Frage nach, wie groß die Versuchung für die umworbenen Sportler war, im Sinne des Regimes mitzumachen.
Bäume sind das Spezialgebiet der Baumschule Lorenz von Ehren. Fürstenhäuser, Schlossgärten, Stadtparks, überall hat der Betrieb schon Anlagen beliefert und bestückt. Mal handelt es sich um sehr alte, schwere und für mondäne Landsitze bestimmte Bäume, mal sind es kleine Bäume, die auch in den Vorgarten passen.
1865 in Hamburg-Nienstedten gegründet, ist diese Baumschule für viele Gartenliebhaber bis heute ein beliebter Anlaufpunkt, wenn es um Pflanzen geht. Die Hanseaten waren mit ihren hochwertigen Gehölzen schnell bekannt und belieferten die Königshäuser von England, Dänemark und Preußen sowie den Zarenhof in St. Petersburg. Mancher Baum ging von Nienstedten per Seekiste nach New York, Buenos Aires oder Schanghai. Damals war der Versand vor allem eine logistische Herausforderung. Denn so ein Baum ist sehr transportempfindlich.
Auch in Hamburg stehen in vielen öffentlichen Grünanlagen, Privatparks oder exotischen Gärten ausgewachsene Bäume der Baumschule von Ehren. Manche sind inzwischen über 100 Jahre alt. Zum Privatkundenstamm der Baumschule zählen bis heute auch Adlige, Bankiers, Verleger, Kaufleute und Reeder.
NDR Autor Wolfgang Klauser porträtiert für "Unsere Geschichte" den Betrieb, erweckt die Vergangenheit auch mit bisher unveröffentlichtem Filmmaterial zum Leben, spart Krisen nicht aus und gibt einen Einblick in die zeitraubende Zucht von Bäumen. Denn die Pflege der Baumriesen ist aufwendig. Alle paar Jahre müssen die Bäume ausgegraben werden, damit die Wurzeln nicht zu tief in die Erde greifen. Und über Jahrzehnte müssen sie bewässert, gedüngt und vor allem beschnitten werden. Die Bäume, die Bernhard von Ehren verkauft, hatte bereits sein Großvater gepflanzt. Die Bäume, die er heutzutage pflanzt, werden vielleicht mal seine Enkel verkaufen. "Wir verkaufen den Faktor Zeit", sagt Bernhard von Ehren.
Und auch der Klimawandel mit Trockenheit und massiven Unwettern, massiver Schädlingsbefall und die Verdichtung der Großstädte sind Herausforderungen für die Traditions-Baumschule. Der Film begleitet deshalb auch das Begrünungsprojekt des alten Flakbunkers im Hamburger Stadtteil St. Pauli. "Auf dem Dach dieses geschichtsträchtigen Hamburger Bunkers entsteht ein neuer Park", sagt Geschäftsführer Bernhard von Ehren und meint, der könne Strahlkraft für weitere Stadtbegrünungsmaßnahmen haben.
Das Altensteigerle - ein unvergessener Schmalspurpionier
30'
Die Sendung porträtiert die inzwischen abgebaute Schmalspurbahn zwischen Nagold und Altensteig, das "Altensteigerle": Die Geschichte der Bahn und ihre - nicht zuletzt wirtschaftliche - Bedeutung für die umliegenden Gemeinden wird anhand einer Rekonstruktion von Hobby-Modellbauern und Amateuraufnahmen aus den 1960er-Jahren geschildert.
In der Sendung "Normal" geht es vor allem um Menschen mit Handicap und ihren Alltag. Anhand von Interviews oder Magazin-Beiträgen wird ein Einblick gewährt. So war zum Beispiel unter anderem die Inklusion am Arbeitsplatz Thema genauso wie die Reise eines Globetrotters im Rollstuhl.
Shining a spotlight on Africa's most influential and inspiring talents through in-depth, authentic conversations. Hosted by Larry Madowo, this show is where Africa's brightest stars share their truths -- real, raw, and revealing.
Über 800 Polizistinnen und Polizisten sind beim Donauinselfest in Wien im Einsatz, während Millionen Besucher feiern. Bezirksinspektor Alexander muss sich mit renitenten Festivalbesuchern auseinandersetzen, die Wasserpolizei rettet alkoholisierte Schwimmer aus der Donau. Parallel dazu sichern Beamte auf der Autobahn brennende Fahrzeuge und schwere Unfälle ab. Auch Präventionsarbeit gehört zum Alltag der Polizei: Bei einer Fahrradprüfung stellen Kinder ihr Können unter Beweis.
In Gesprächen, Reportagen und Dokumentationen werden die Fakten hinter den Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft behandelt. Dies ermöglicht eine objektive Bewertung der täglichen Informationsflut.
Bei diesen Jobs darf man nicht wasserscheu sein: Ob als Industrietaucher oder als Matrose auf der "Carl Straat", dem europaweit einzigartigen Tauchglockenschiff. Demgegenüber macht die Crew des Mess- und Peilschiffs "Waschbär" bei der täglichen Reinigung des Berliner Landwehrkanals skurrile Entdeckungen auf dem Grund des Fahrwassers - von Einkaufwagen bis hin zu Diebesgut. Die Reportage porträtiert Deutschlands außergewöhnlichste Jobs unter und über Wasser.
Der Zirkus Roncalli zieht von Köln nach Düsseldorf um. Dabei leisten Lkw-Fahrer Nico und Betriebsleiter Patrick Schwerstarbeit. Denn es gilt, über 1000 Tonnen Material zu transportieren. Außerdem muss der Zirkuswagen des Chefs aus dem Winterquartier geholt werden. Das nostalgische Fahrzeug kostet rund 500 000 Euro, deshalb darf auf der Fahrt nichts schiefgehen. Anne Breitkopf macht sich unterdessen mit ihrem Lastkraftwagen auf den Weg nach Holland. So mancher Kunde kann sich kaum vorstellen, dass die zierliche Trucker-Lady einen Hängerzug steuert.
Ein Anfänger geht mit seinem erfahrenen Vater auf Thunfisch-Fang und bemüht sich, dessen Erwartungen gerecht zu werden. Der Rest der Flotte sagt den Elementen den Kampf an und hält kleine Schäden am Boot in Schach.
Stewart McCracken macht sich mit seinem Arbeitskollegen Ian Taylor auf den Weg nach Liverpool. Die beiden Gerichtsvollzieher sollen dort Mietrückstände bei einem Ladenpächter eintreiben. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf umgerechnet 5300 Euro, deshalb sucht das Duo den Mann in seinem Computergeschäft auf. Sollte der säumige Kandidat die fällige Summe nicht parat haben, sind die Zwangsvollstrecker befugt, bei ihm Wertgegenstände zu beschlagnahmen. Anschließend werden diese versteigert, um die Schulden zu tilgen.
Wie Geduld zum Erfolg führt - Welche gesundheitlichen Schäden verursacht der Klimawandel?
2021
29'
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
In den letzten Kriegsmonaten kamen die Retter: Sie fuhren unter der Flagge des Roten Kreuzes quer durch das zerstörte Deutschland, leichte Beute für Jagdflugzeuge. Am 17. April 1945 erreichten die Busse auch Theresienstadt und retteten allen 500 skandinavischen Juden das Leben. Treibende Kraft hinter der Mission war der Schwede Graf Bernadotte, ein Neffe des Königs und hoher Funktionär des Roten Kreuzes.
Unübersehbar thront sie inmitten des Elbsandsteingebirges. Burg Hohnstein krönt einen hohen einzelnen Felsen, umgeben von tiefen Abgründen, unter ihr das romantische Polenztal und das kleine Städtchen Hohnstein. Urkundlich wird sie das erste Mal 1317 erwähnt. Seitdem hat Burg Hohnstein eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Von der Raubburg zum Jagdschloss der Wettiner, von dem kurfürstlichen Amt zum Gefängnis, von der weltweit größten Jugendburg zu einem der ersten Konzentrationslager. Heute befindet sich hier wieder eine Jugendherberge.
"Natürlich hat mich diese KZ-Geschichte echt geschockt. Ich habe wirklich überlegt, ob ich hier richtig bin", meint die fünfzehnjährige Lena, die hier gerade ihre Rüstzeit verbringt. "Dann aber habe ich gedacht, wer, wenn nicht wir jungen Menschen müssen diesen Ort bevölkern, unbedingt. Wir sind doch das Leben." Das sieht Gabriele Hahn auch so, es wäre im Sinne ihres Großvaters Konrad Hahnewald, dem ersten Burgwart der Jugendherberge in den 1920er Jahren. Hahnewald ist hier 1933 grausam von der SA misshandelt worden. Er habe sich geweigert, die Hakenkreuzfahne auf der Burg Hohnstein zu hissen, berichtet seine Enkelin. In den wenigen Monaten bis zur Schließung des Konzentrationslagers im Jahr 1934 wurden in Hohnstein 5.600 Menschen inhaftiert, misshandelt und gequält.
Nach dem Krieg wurde die Burg wieder Jugendherberge - die größte in der DDR. Heute ist die Burg für den Hohnsteiner Bürgermeister Daniel Brade Wahrzeichen und Touristenmagnet. 2018 wurde sie von der Stadt übernommen. Ein Kraftakt, denn seitdem kämpft die Kommune Tag für Tag um die wirtschaftliche Stabilität und beantragte Fördergelder. "Wir haben so ein Glück gehabt, dass wir die Mittel vom Bund, vom Freistaat und Landkreis bekommen haben, dass wir die Burg endlich sanieren können. Es war höchste Zeit", sagt der Bürgermeister. Zur Verfügung stehen insgesamt 45 Millionen Euro. Bis 2028 soll alles fertig sein - auch der Erlebnispfad, mit dem die Burg dann ihre Gäste hochlocken will. 20.000 sind das derzeit pro Jahr. Es können aber ruhig noch einige mehr werden.
Eine kleine Datsche direkt am Wasser, ein einsamer Steg am See oder eine abwechslungsreiche Kanutour durch die Wildnis: So sieht ein perfekter Sommer vor der Haustür aus! Berlin und Brandenburg haben mehr als 3000 Seen und 6000 Kilometer befahrbare Flüsse, Kanäle und Rhine zu bieten. Für das neue rbb-Erlebnisformat "flussauf, flussab" paddelt Ulrike Finck mit dem Kajak von Lychen nach Templin.
Im äußersten Nordosten Norwegens, der Finnmark, sind die Winter eiskalt und schneereich. Durch die Lage am Arktischen Ozeans sind die Straßen anfällig für Schneeverwehungen. Jeder Meter ist eine Herausforderung und eine Fahrt ins Risiko! Ein Abenteuer für alle, die sich auf den Weg in die faszinierende und einmalige Landschaft machen, durch eine scheinbar endlose Schneewüste.
Europa ist der klimatische "Gunstkontinent". Sein überaus vorteilhaftes Klima verdankt er einem Ereignis auf der anderen Seite des Atlantiks. Die Schließung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika erschafft den Golfstrom, dessen warme Gewässer in Europa ein außergewöhnliches Klima entstehen lassen - Palmen in Irland und Obstbäume in Norwegen. In allen anderen Regionen der Erde ist es auf demselben Breitengrad deutlich kälter. Gletscher der letzten Eiszeit hinterlassen in Europa fruchtbaren Löss, der durch Wind und Wasser über den ganzen Kontinent verteilt wird und eine getreidebasierte Landwirtschaft ermöglicht. Die Vielfalt der Backwaren in Europa zeugt bis heute davon. Auch die Küsten Europas werden für den Kontinent zum Vorteil: Tektonische Ereignisse zwischen der afrikanischen und der eurasischen Platte prägen die zerklüftete Mittelmeerküste mit ihren vielen Buchten und Inseln, natürlichen Häfen und sanften Strömungen und prädestinieren sie für Besiedlung und Schifffahrt. Schon in der Antike wird der Mittelmeerraum zum Umschlagplatz für Waren und vor allem Ideen, die Europa bis heute prägen. Den engen Raum auf dem Kontinent teilen sich mehr Länder als irgendwo sonst auf der Welt - das fördert Wettbewerb und Innovation. In der Neuzeit wird Europa dank Schätzen aus dem Untergrund zum Kontinent des Fortschritts. Kohle ist der Treibstoff für die Industrialisierung, eine europäische Erfindung, die das Wesen des Kontinents und das Leben seiner Bewohner nachhaltig verändert.
Baby-Geburtstag eskaliert! Stieß Großmutter Gast vom Balkon?
3. Staffel
20. Folge
D 2023
60'
Karin Brinkhoff wird vorgeworfen, auf dem Geburtstag ihrer Enkeltochter Emilia, den besten Freund ihres Sohnes mit einer Glasflasche attackiert zu haben. Laurenz Seifert stürzte vom Balkon und verletzte sich schwer. Karin glaubt, dass Schwiegertochter Maya ihren Mann Simon mit Laurenz betrogen hat - und dass Emilia somit nicht das Kind von Simon ist. Hat Karin das Opfer deshalb attackiert oder steckt jemand anderes dahinter?
Sie sind neugierig, gutgläubig und in ihrer Entwicklung noch formbar. Im "Dritten Reich" nutzen die Nationalsozialisten die Naivität der Kinder schamlos aus. Verführt von der Propaganda, als Kindersoldat an der Front, verfolgt von Hitlers Schergen im Versteck, verprügelt und gedemütigt vom desillusionierten Vater. Das Ende des Zweiten Weltkrieges liegt über 70 Jahre zurück, doch die Narben bleiben. In der dreiteiligen Dokumentation erzählen Kinder des Krieges ihre unterschiedlichen Geschichten, die doch eines gemeinsam haben: das Trauma "Drittes Reich". Was mussten die Kleinsten im Krieg der Mächtigsten erleiden? Wie kann eine Kinderseele so viel Schmerz ertragen?
Motto in München: Lady Shoppington - Zeige deine Neuinterpretation eines Bridgerton-Looks!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.