Wer die Alpen von ihrer direktesten Seite erleben möchte, fährt ins Gurktal. Hier entlang des Verlaufs des Flusses Gurk hat sich seit jeher eine ausgedehnte Almwirtschaft erhalten. Was einst den Broterwerb der bäuerlichen Bevölkerung getragen hat, ist heute eine Landschaftspflege mit überschaubarem Ertrag. Dennoch halten viele, die die Höfe seit Generationen besitzen, an der alten Berufstradition fest, teils, weil sie sich dem Erbe der Familie verpflichtet fühlen, teils, weil sie in der bergbäuerlichen Lebensführung einen eigenen Wert erkennen. Christian Greiler vom Sägewerk Greiler hat sich auf die Verarbeitung des Zirbenholzes spezialisiert. Sepp Steiner spricht über seine Rolle als Bauer und Selbstversorger. Erwin Schusser beherrscht noch die alte Kunst der Lärchenharzgewinnung. Peter Trampitsch züchtet Pferde und pflegt seit über vierzig Jahren die Tradition des Kranzelreitens in Weitensfeld. Gestalter Martin Vogg porträtiert in dieser Heimat Österreich Neuproduktion mehrere bäuerliche Familien.
Sind wir allein im Universum? Diese Frage fasziniert die Menschheit seit jeher. Dank modernster Weltraummissionen sind wir der Antwort auf diese Frage näher als je zuvor. Die Suche nach einer zweiten Erde hat begonnen.
Tierarzt Dr. Andreas Ochs hat heute wieder alle Hände voll zu tun:
Wasserbock-Weibchen "Mäuschen" hat Probleme mit den Zähnen und benötigt dringend ein Antibiotikum. Ein vier Wochen altes Küken bei den Grönland-Blessgänsen atmet verdächtig schwer und bei den Elefanten-Kühen steht die 14-tägliche Blutabnahme an, die einer wissenschaftlichen Untersuchung über den Herpesvirus dient.
Auch die Gorilla-Damen Bibi, Djambala und Mpenzi hatten über Monate an einer Untersuchung teilgenommen. Um zu klären, warum es bei Ivo und seinen Damen mit dem Nachwuchs nicht klappt, wollte man wissen, ob die Affenweibchen überhaupt einen Zyklus haben. Dazu wurde ihnen regelmäßig Urin abgenommen. Nun liegen die Ergebnisse aus dem Primatenzentrum vor.
Über zu wenig Nachwuchs in seinem Revier kann sich Tierpfleger René Walther nicht beklagen. Die Bilanz dieser Saison: Drei Lämmer bei den Langohrziegen, die heute das letzte Mal Muttermilch genießen dürfen, drei Jungtiere bei den Schneeziegen und zwei Kälber bei den Gold-Takinen, die mittlerweile mit den weißen Bergziegen die Anlage getauscht haben.
Auch Alpaka-Dame "Lütte" ist Mutter geworden. Aus diesem Anlass schaut die Sängerin und Schauspielerin Angelika Mann im Kamelrevier vorbei. Alpaka "Lütte" ist seit 2006 ihr Patentier. Heute möchte sie mit Präsent und Knäckebrot zur Geburt von Tochter "Schneeflöckchen" gratulieren.
In der Cafeteria des Tierparks muss zwei- bis dreimal im Jahr das riesige Aquarium gereinigt werden. Das Becken ist 1,50 Meter tief, umfasst 25.000 Liter Wasser und beheimatet 21 verschiedene Fischarten. Chefin der Aquarien ist Carla Ruß, die sich für diese Aktion männliche Verstärkung geholt hat: Mirko Klenz, eigentlich Tierpfleger im Greifvogelrevier, wird für sie abtauchen, Algen ausdünnen und Korallenbäumchen aufpfropfen.
Schnappschüsse aus dem Kaiserhaus: Die angeheiratete Habsburgerin Isabella von Croÿ-Dülmen hatte Zutritt und Fotoerlaubnis bei allen Anlässen.
Ihre Aufnahmen ermöglichen einen unverstellten Blick in das Innenleben des Adels abseits gestellter Bilder: auf dem Tennisplatz, beim Skifahren, beim Jagen, beim Weihnachtsfest und bei Faschingsfesten. Auch die "einfachen Leute" lichtete sie ab.
Als Ehefrau von Erzherzog Friedrich von Österreich, dem damals vermögendsten Habsburger, verfügte sie über genügend Geld und Zeit, um diesem damals außergewöhnlichen Hobby nachzugehen.
Ihr Fotoschatz bietet einen einzigartigen Einblick in den nicht offiziellen Teil des Adels- und Gesellschaftslebens der ausgehenden Monarchie. Eine Auswahl der besten Bilder ist in diesem Film zu sehen. Unter anderem war sie die erste, die Fotos vom künftigen Thronfolgerpaar Franz-Ferdinand und Sophie Gräfin Chotek von Chotkowa machte, als diese Liaison noch streng geheim war.
Die Sunderbans sind die größten Mangrovenwälder der Erde, hier im äußersten Osten Indiens gibt es ein fast 5000 Jahre altes Handwerk, das tief in der hinduistischen Tradition verwurzelt ist: die Göttermacher. Auch in der Familie Roy ist das Formen der Götterfiguren Männersache - doch die junge Anita lässt sich nicht davon abbringen, die Kunst von ihrem Schwiegervater zu erlernen.
Gefahr, weil das Nachbarhaus einsturzgefährdet ist
5. Staffel
3. Folge
D 2017
93'
Architekt John Kosmalla und Rechtsanwältin Manuela Reibold-Rolinger helfen einer fünfköpfigen Familie aus Oberfranken, deren Haus aufgrund eines Einsturzes auf dem Nachbargrundstück Schaden genommen hat.
Das spanische Dorf - Große Träume für kleines Geld
Folge #01.01
1. Staffel
1. Folge
D 2022
95'
Das kleine spanische Bergdorf Rubite startet ein besonderes Projekt: Es verkauft renovierungsbedürfte Häuser günstig an Deutsche. Die Gegenleistung: Die neuen Bewohner sollen mit ihren Geschäftsideen das Dorf wiederbeleben. Doch es gibt mehr Interessenten als Häuser. Wer kann den Dorfrat mit seiner Idee überzeugen und bekommt ein altes Haus? Wimpernverlängerungen, Rooftop-Bar oder doch ein Bike Park für das andalusische Dorf?
Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen - in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien - getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden. Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapi-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt. Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt. In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa. Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte - und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert. Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden - perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und - kaum anders als heute - auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht. Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: "Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen."
Eine Kakaobohne reist um die halbe Welt - und wird zur begehrten Delikatesse. Die Dokumentation folgt ihrem Weg vom Hamburger Hafen bis in die Schokoladenmanufakturen Europas. In der österreichischen Provinz entstehen bei Zotter mutige Sorten zwischen Experiment und Genuss. In Berlin kämpft das Traditionshaus Rausch mit Forschung gegen Klimawandel und schlechte Ernten. Und in Paris wird Schokolade zur hohen Kunst der berühmtesten Chocolatiers.
Zwei kleine Bären haben ihre Mutter bereits in den ersten Lebenstagen verloren. Sie folgen ihrem Ziehvater Professor Pazhepnov, der den Kleinen Mutter und Feind gleichzeitig ist, um ihnen alles beizubringen, was ein wilder Bär wissen muss. Ein BR-Filmteam hat sie begleitet.
Auf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne. Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern. Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird. Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagotchi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt. In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören. Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird - die Perfektion - feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit. In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen - ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird. Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden. Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan fasziniert: das Nebeneinander von mythischer Vergangenheit und hochmodernem Alltagsleben.
Lokrangierführer bewegen in einem riesigen Stahlwerk im Norden von Bremen 1200 Grad heißes Roheisen von A nach B. Rund 100 Kilometer entfernt leisten die 600 Mitarbeiter:innen eines 200 000 Quadratmeter großen Vollsortimentlagers ganze Arbeit. Das Unternehmen im niedersächsischen Nortmoor beliefert mehr als 350 Supermärkte mit Lebensmitteln. Und Ansgar ist in der Hansestadt Hamburg bereits in den frühen Morgenstunden auf den Beinen. Der Futtermeister stellt sicher, dass die Bewohner des Tierparks Hagenbeck mit artgerechter Nahrung versorgt werden.
Kaya ist eine junge Frau mit vielen Plänen. Sie ist mit der Schule fertig, möchte Schauspielerin werden, die Liebe entdecken und träumt von einer Weltreise. Doch all das ist nicht so einfach. Als sie zwei Monate alt war, bekam sie eine erschütternde Diagnose. Katja hatte eine lebensgefährliche Darmverdrehung.
Brian O'Shaughnessy und Graham Aldred sind in Londons Innenstadt unterwegs. Das Duo soll dort einen Routinejob erledigen. Ein kleines Unternehmen ist mit der Miete in Rückstand geraten. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf umgerechnet 2000 Euro. Zudem haben die Eigentümer der Bildungsagentur etliche Zahlungsaufforderungen ignoriert, so auch die finale Mahnung vor neun Tagen. Deshalb sind die "Sheriffs" berechtigt, vor Ort Wertgegenstände zu pfänden. Doch der Fall stellt die Geduld der Gerichtsvollzieher auf eine harte Probe.
Was ist Glück? Und wo findet man es? Im Dahner Felsenland sucht SWR Moderatorin Anna Lena Dörr nach Antworten. Hier finden Menschen auf viele Arten Glück: in der Natur, beim Wandern zwischen Burgen und Sandsteinfelsen, beim Mountainbiken oder beim Baden im See. Anna Lena trifft eine Pralinenmacherin, einen Schornsteinfeger und die Hochzeitsmacher einer Eventlocation - alle echte Glücksexpert:innen. Sie besucht einen Biobauernhof, einen alten Gasthof, einen Ferienbahnhof und den Glücksort einer Dorfgemeinschaft, wandert mit Eseln auf dem Dahner Felsenpfad und klettert auf den imposanten Drachenfelsen. Bei einem kleinen Abstecher über die französische Grenze zur Burg Fleckenstein begegnet sie einem Verein, der mit viel Glück das Projekt eines kleinen Köhlermuseums verwirklicht hat. Außerdem trifft sie Menschen, die ihr Glück im Dahner Felsenland gefunden haben. Kein Wunder, denn die Region im Süden der Pfalz ist ein Urlaubsparadies, das schon manche glücklich gemacht hat.
Dirk Rohrbach wagt als erster Europäer, was vor ihm erst elf Menschen gelungen ist: Er paddelt in einem selbst gebauten Kajak aus Holz auf dem längstem Flusssystem Nordamerikas von der Quelle bis zum Meer. Aus den Rocky Mountains durch die Great Plains und den Mittleren Westen bis in den tiefen Su¨den und zum Golf von Mexiko. 6.000 Kilometer auf Missouri und Mississippi durch Amerika!
Bei den Aquarianern Marco Hasselmann, Christian Heller und Daniel Strozynski steht der jährliche Ausflug zur Nordsee an. Pünktlich um vier Uhr in der Früh starten sie mit dem Kutter "Stiene Bruhns" zu einer Tour aufs offene Meer. Mit an Bord: Kapitän Anton Bruhns und Decksmann Timo Borg. Ziel des Unterfangens: Neben Futterfisch sollen viele neue Bewohner für die Schaubecken des Zoo-Aquariums gefangen werden, die im Fisch-Handel nur schwer erhältlich sind. Die ergiebige Beute und eine Robben-Bank vor der Insel Borkum lassen die Herzen der drei Aquarianer höher schlagen.
Eine ganz und gar nicht alltägliche Aktion steht heute auch in den Giraffen-Revieren von Zoo und Tierpark auf dem Plan: Die elf Jahre alte Netzgiraffe Kibaya verlässt den Zoo in Richtung Tierpark. Im Gegenzug wird Bulle Max aus dem Tierpark die Junggesellenherde um Abasi und Mugambi erweitern. Damit der Umzug glatt über die Bühne geht, sind alle verfügbaren Pfleger aus anderen Revieren vor Ort. Eine Schleuse aus Stroh und eine Gasse aus Planen soll Kibaya den Weg hinaus und Max den Weg hinein ins Antilopen-Haus erleichtern. Doch bevor der speziell umgebaute Pferdetransporter sich auf die Fahrt begeben kann, brauchen alle viel Geduld und Zeit.
Doch nicht nur die Giraffen Kibaya und Max müssen Abschied von vertraut gewordenen Pflegern nehmen. Auch das Chaco-Pekari Zamuco wird bald den Tierpark Richtung Tschechien verlassen müssen. Solange es noch möglich ist, schaut seine ehemalige Ziehmutter Jana Simon daher jeden Morgen bei dem 15 Monate alten Zamuco vorbei.
So manche Wiener Straßennamensgebung wirkt überraschend: Die Blutgasse hat gar nichts mit Blut zu tun und am Schottentor war nie ein Schotte anwesend.
Ob Hirnbrecherstiege, Habe-die-Ehre-Gasse oder Planetenviertel, hinter jeder dieser Bezeichnungen verbirgt sich eine Geschichte. Wer entscheidet überhaupt, wie eine Straße benannt wird? Karl Hohenlohe begibt sich auf eine Spurensuche durch die Gassen Wiens.
Dabei fragt er unter anderem nach, was es brauchen würde, damit Wien eine "Hohenlohe-Gasse" bekäme. Auch auf skurrile Lösungen, wie sie vielleicht typisch für Wien sind, stößt er. Der Schlesingerplatz im achten Bezirk zum Beispiel heißt auch nach seiner Umbenennung Schlesingerplatz - es wurde nur eine andere Person namens Schlesinger hinterlegt.
Diese "Land der Berge"-Produktion zeigt die atemberaubende Gipfelwelt des Karwendels sowie die Tiroler Silberstadt Schwaz und ihre facettenreiche Umgebung. Ausgangspunkt ist das 2.344 Meter hoch gelegene Kellerjoch, das über Schwaz thront. Im 15. Jahrhundert war Schwaz zum bedeutendsten Silberabbaugebiet in Europa geworden. Für Kaiser Maximilian war das Schwazer Silber eine wichtige Einnahmequelle. Und von hier aus kontrollierten die Fugger im ausgehenden Mittelalter den Handel in der Region. Die Burg Freundsberg ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. Der bekannte TV-Moderator Harry Prünster kennt die Burg und Schwaz sehr gut: Er stammt aus Fiecht bei Schwaz und beschreibt einzigartige Wanderziele im Karwendel. Von Stans bei Schwaz gelangt man in die Wolfsklamm. Über Jahrtausende grub sich das Wasser den Weg durch das Gestein. Eine atemberaubende Wanderroute führt durch die Klamm, an deren Ende das Felsenkloster St. Georgenberg liegt. Die Benediktinerabtei mit ihrer fast tausendjährigen Geschichte ist heute noch ein beliebtes Pilgerziel und bietet Wandernden Rast und Ruhe. Weiter geht es anschließend ins Engtal, das ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen ins Karwendel ist. Der Kletterexperte Paul Gürtler, dem im Karwendel viele Solobesteigungen gelungen sind, führt abschließend durch seine Bergheimat zum Etappenziel: Der Lamsenspitze und ihrer atemberaubenden Aussicht.
"ATV - Die Reportage" begleitet Hobby-Archäologen, die sich der Suche nach Mythen und verborgenen Schätzen verschrieben haben. Ausgerüstet mit Metalldetektoren oder Tauchausrüstungen stürzen sie sich ins Abenteuer und träumen vom großen Fund.
Feuerspeiende Vulkane, wilde Natur und feierliche Rituale begegnen Christopher Clark in Indonesien. Er zeigt die großen Weltkulturerbestätten des Inselstaates zwischen Moderne und Tradition. Der buddhistische Tempel von Borobudur zeugt ebenso von der uralten Geschichte Indonesiens wie die Hindutempel von Prambanan, wie Moscheen und koloniale Bauten. Der Historiker Clark erforscht den Regenwald und Bewässerungssysteme auf Bali und taucht in die Kultur ein. Das ewige Geknatter der Motorräder neben meditativer Versenkung in uralte Rituale. Moderne Metropolen neben Reisanbau wie vor tausenden von Jahren. Eine fast paradiesische Inselwelt und die ständige Bedrohung durch Vulkane, Erdbeben und Tsunamis - Indonesien ist in seiner Vielfältigkeit kaum vollständig zu erfassen. Sir Christopher bereist den Ujung Kulon Nationalpark und trifft Menschen, die einen ganz genauen Blick auf den Vulkan Anak Krakatau werfen. Er besucht die weltberühmten Tempel von Borobudur und Prambanan. Auch in der Kotagede Moschee und im Taman Sari Wasserpalast begegnet er der überbordenden Gestaltungsfreude indonesischer Künstler aus vielen Jahrhunderten. Die Kolonialbauten Yogyakartas erzählen von der grausamen Geschichte der Herrschaft europäischer Mächte in Indonesien. Sowohl die Holländer als auch die Briten beuteten Land und Menschen aus. Auf der Insel Bali scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Subak-Bewässerungsgenossenschaft regelt immer noch den gemeinschaftlichen Anbau des Reises und ist ebenso rituell strukturiert wie etwa das Alltagsleben der Balinesen. Um die Besonderheit Indonesiens zu verstehen, stellt Christopher Clark viele Fragen. Wie schaffen es die Indonesier, die doch zu 90 Prozent dem Islam angehören, ihr so vielschichtiges religiöses Erbe zu bewahren? Liegt dies an ihrer Geschichte mit uralten Handelsbeziehungen zu Chinesen, Portugiesen und Arabern? Hat das harmonische Miteinander auch etwas mit der Vermischung der Religionen zu tun, die so alt ist, dass sie feste Tradition geworden ist? Das Paradebeispiel hierfür ist Wayang Kulit, das überall in Indonesien beliebte Schattentheater. Hier fließt alles zusammen: Ahnenkult, hinduistische Epen, islamische Helden, traditionelle Musik und ein Puppenspieler, der die Verantwortung eines Priesters trägt.
Er war der verwöhnte Spross eines reichen Tuchhändlers - und wurde zum Begründer eines Bettelordens: der heilige Franziskus. Die Reportage zeigt die Stätten dieser wundersamen Wandlung des Heiligen aus Assisi und begleitet Menschen, die heute aus der Spiritualität des heiligen Franz ihre Kraft schöpfen. Die Erfindung der Weihnachtskrippe, die ihm zugeschrieben wird, zeigt besonders deutlich, wie Franziskus mit einfachen Mitteln den Menschen die christliche Botschaft nahebringen wollte.
In der Steiermark warten Rotorblätter auf den Abtransport. Denn an der Pretulalpe wird auf 1600 Meter Höhe ein neuer Windpark gebaut, der rund 26 500 Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen wird. Manfred und Roland sollen die Fracht sicher am Ziel abliefern. Thomas und seine Crew bewegen mit ihrem Schubschiff in der Nähe von Hannover 1200 Tonnen Gerste. Und in Anderten werden wertvolle Industriegüter für den weltweiten Transport verpackt. Jörg und sein Team machen in dieser Folge eine Hohlglasanalage bereit für die Verschiffung.
NDW-Sänger kauft Dorfhotel: Markus will Spaß - diesmal auf'm Land
34. Folge
D 2026
30'
Wir begleiten Menschen, die den Mut fassen, ihr vertrautes Stadtleben hinter sich zu lassen und ihren Traum vom Leben auf dem Land zu verwirklichen. Abschiede, Neuanfänge und jene besonderen Momente, in denen aus einem Ort ein Zuhause wird, stehen im Mittelpunkt - acht sehr unterschiedliche Heldenreisen, verbunden durch einen gemeinsamen Wunsch: das Leben auf dem Land.
Es gibt kaum einen Menschen, der nicht davon träumt, eines Tages sein eigenes Haus zu bauen. Doch um diesen Traum zu verwirklichen, sind viel Zeit und Geld nötig. Mit einem skandinavischen Holzhaus lassen sich diese Hürden leicht überwinden. Die sogenannten Schwedenhäuser sind günstig und binnen weniger Monate schlüsselfertig. Die Reportage begleitet Planer und Bauherren bei der Arbeit und zeigt, wie ein Fertighaus im skandinavischen Design entsteht.
Wenn der Gerichtsvollzieher an die Tür klopft, behaupten viele Schuldner, sie hätten nie eine schriftliche Zahlungsaufforderung erhalten. Oder sie suchen nach anderen Ausreden - wie die Eigentümerin einer Wellness-Einrichtung im Seebad Brighton, mit der es Brian O'Shaughnessy und Graham Aldred in dieser Folge zu tun bekommen. Die Dame gibt ihrem Anwalt die Schuld. Angeblich wurde sie nicht über den Ernst der Lage informiert. Doch solche Ablenkungsmanöver helfen am Ende auch nicht weiter. Wenn die Lady nicht zahlt, wird gepfändet.
Rund um den Globus hat der menschliche Einfallsreichtum seine Spuren hinterlassen. Wir erweitern unseren Horizont und dringen in Tiefen und Höhen vor, die bislang undenkbar waren. Der Antrieb dafür ist unser grenzenloser Erfindergeist. Dank ihm haben wir Lösungen für komplexe Probleme gefunden. Diese Serie feiert die großartigsten Erfindungen, die unsere Welt verändert haben!
Die Geburtsstunde der Wiener Verkehrsmittel: Erst die Stadtbahn, die Straßenbahn und die aufkommenden Automobile machten Wien zur modernen Großstadt der Jahrhundertwende.
Die Dokumentation erzählt von den Geburtswehen dieser Massentransportmittel. Die Straßenbahn war zu Beginn kein durchgehendes Netz, sondern bestand aus einzelnen Linien, die privaten Investoren gehörten und vor allem dort verliefen, wo der Betrieb lukrativ war.
Arbeiterbezirke hingegen waren unterversorgt. Autos waren am Anfang noch ein Kuriosum, um das sich Menschentrauben bildeten. Ihr Verbrennungsmotor stank bestialisch. Radfahrer neigten schon damals dazu, sich ihr Recht zu nehmen. Konflikte zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern waren vorprogrammiert.
Probleme bei der Zapfwellenmontage
Auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern ist der Schwader kaputt. Weil Hofchef Karsten Dudziak der Ansicht ist, dass sein Auszubildender Elias Reich ihn kaputt gemacht hat, soll der ihn auch allein reparieren. Karsten vermutet, dass Elias zu schnell mit dem Schwader gefahren ist. Nun muss Elias eine neue Zapfwelle einbauen. Das hat er noch nie gemacht. Und trotz mehrerer geduldiger Versuche funktioniert es auch nicht. Elias braucht die Hilfe von Karsten. Doch auch der droht erstmal zu scheitern.
Diese "Land der Berge"-Produktion lädt ein auf eine Reise durch eisige Höhen und traditionsreiche Regionen der Tiroler Bergwelt. Hoch oben, zwischen scharfen Graten und leuchtend weißen Schneefeldern, liegt er, der zweitgrößte Gletscher Österreichs: der Gepatschferner. Vorbei am scheinbar ewig währenden Eis des Kaunertaler Gletschers, erreicht man die beschauliche Gemeinde Ladis. Erbaut auf einem senkrechten Felsen, erhebt sich das Wahrzeichen der Gemeinde, die Burg Laudeck, über die schmucken umliegenden Häuser mit ihren gepflegten Gärten. Die Wurzeln des historischen Gebäudes reichen bis ins Frühmittelalter, und auch die zugehörige klassizistische Pfarrkirche geht auf eine über fünfhundert Jahre alte Gebetsstelle zurück. Prächtige Blütenteppiche und ehrwürdige, alte Häuser zieren den Weg in das nahegelegene Örtchen Fiss. Hier wurde ein uraltes Brauchtum sogar zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe gekürt: das Blochziehen. Bei diesem fröhlichen Spektakel wird ein schwerer Baumstamm auf einem Holzschlitten quer durch das Dorf gezogen, um der Natur zu neuer Blüte zu verhelfen und den Frühling zu begrüßen. Der Tiroler Filmemacher Hans Jöchler vereint in dieser Dokumentation wertvolle Einblicke in urtümliche Traditionen und prachtvolle, unberührte Berglandschaften. (Doku 2022)
Hiltrud und Werner Linder setzen in Andalusien ihre Suche nach einem Luxushaus fort. Makler Robert Rütten präsentiert ihnen ein 320 Quadratmeter großes Anwesen mit moderner Architektur, Meerzugang, Terrasse und Pool für 3,5 Millionen Euro. In Südschweden suchen Ilona und Burghard Wittkowski mit ihrer Familie ein kleines Schwedenhaus für maximal 50.000 Euro. Makler Horst Sundermeyer zeigt ihnen zwei unterschiedliche Objekte nahe Vimmerby.
Mit seiner neuen Dokumentation entführt Historiker Sir Christopher Clark die Zuschauer auf eine eindrucksvolle Reise durch das kulturelle Erbe und die atemberaubenden Landschaften Chinas. Der Ursprung des Kung-Fu im Shaolin-Tempel, eine ganze Armee aus Ton und verbotene Paläste faszinieren den Historiker ebenso wie spektakuläre Landschaften und Begegnungen mit Teeanbauern. Und er findet das Besondere an der traditionellen chinesischen Medizin. Clark zeigt ein China, das gleichermaßen von Tradition und Moderne geprägt ist. Einen ersten Eindruck in die chinesische Seele geben Christopher Clark die nebelverhangenen Gipfel Huangshans, die als Inbegriff der perfekten Landschaft und Poesie gelten. Auch der romantische Westsee im uralten Hangzhou regte Chinas Dichter zu Höchstleistungen an. Zunächst begibt sich Christopher Clark zu dem Mönch und Kung Fu-Master Yan Chan, der ihm die Kampfkunst des Shaolin-Klosters persönlich nahebringt. Im uralten Pagodenwald darf er sich selbst in Kung-Fu üben und erfährt, warum Tiere große Vorbilder für Kampfsport sein können. Ein exklusives Highlight: Er darf das selten gefilmte Indoor-Circle-Training der Mönche dokumentieren - eine ganz besondere meditative Trainingsmethode für Körper und Geist. Unter den Mönchen trifft er auch den begnadeten Kalligrafen Shi Yankan, der ihm sogar seinen Pinsel für eigene Versuche übergibt. Nach einem Ausflug in die Verbotene Stadt in Peking führt die Reise weiter zu den spirituellen Zentren des Landes: Bei den Longmen-Grotten und beim Ahnenfest im Kloster Lingying erlebt Clark die tiefe Verwurzelung buddhistischer Traditionen. Ihm wird bewusst, dass es auch im kommunistischen China eine Sehnsucht nach Spiritualität gibt. Dann geht Christopher Clark der Frage nach, ob man die Große Mauer tatsächlich aus dem All sehen kann. In Hangzhou entdeckt er die Poesie des Westsees und die Kunst des Teeanbaus, während ihn in Xi'an die weltberühmte Terrakotta-Armee in die Geschichte des alten Kaiserreichs eintauchen lässt: Was erzählt uns die riesige Armee der 8000 Tonkrieger heute noch? Er darf den weltberühmten Soldaten aus Terrakotta ganz nahe kommen, aus kleinsten Bruchstücken bauen die Experten mithilfe von KI zerstörte Figuren heute wieder zusammen. So erlebt er Auge in Auge eine Zeitreise ins chinesische Reich vor 2200 Jahren. In der Metropole Xi'an taucht er tief in die Genüsse der chinesischen Küche ein, auch die traditionelle Medizin fasziniert den Historiker, bevor ihn die bunten Regenbogenberge des Zhangye-Danxia-Geoparks in ihren Bann ziehen. Die Vielfalt des riesigen Landes ist faszinierend. Immer wieder wird deutlich, wie stark China die Welt beeinflusst hat - sei es durch Tee, Kulinarik oder Kampfkunst. Und doch bleibt das Land rätselhaft in seiner Strebsamkeit und Spiritualität. Christopher Clark zeigt ein China, das sein Gleichgewicht zwischen Vergangenheit und Zukunft sucht, und doch bleibt die Frage spannend, wohin das Streben Chinas nach wirtschaftlicher Macht die Weltgemeinschaft noch führen wird.
Reality-Queen Tara Tabitha und ihr Freund Dennis Lodi besuchen seine Familie in Stuttgart. Im Hotel Mama werden sie herzlich empfangen und überreichen Geschenke. Beim Essen äußert die Schwiegermutter den Wunsch, bald Oma zu werden - sehr zum Missfallen von Dennis. Am Abend treffen sie die Reality-Kollegen Cosimo Citiolo und Nathalie Gaus am Stuttgarter Schlossplatz. Später geht's zum Weindorf, wo Cosimo für Aufsehen sorgt. Wird der feuchtfröhliche Abend Folgen haben?
Motto in Koblenz: Ärmel adé - Mache deine neue Weste zum Blickfang!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.