Von der Jahrhundertwende bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts war die Blütezeit der Sommerfrische. Ausgehend vom Adel fand dieser Trend seinen Niederschlag im Bürgertum und die Sehnsucht der Städter nach der Ruhe und Idylle des Landlebens im Sommer fand sich in der gesamten Bevölkerung. Literaten oder Maler entflohen der Sommerhitze, um sich nicht nur dem Kunstgenuss, sondern auch dem Genuss der Sinne zu widmen. Nach dem 2. Weltkrieg feierte die Sommerfrische eine Renaissance und der Sehnsucht nach der Ruhe und Geborgenheit am Land ging man erst mit der Bahn, später mit dem eigenen Auto nach. Die Geschichte der Sommerfrische ist auch eine Geschichte der Reiseliteratur. Dies ist durch bekannte Künstler, aber auch auf zahlreichen Postkarten sowie in Briefen dokumentiert. Die Sommerfrische verlor nie an Modernität, auch wenn der heutige Blickwinkel ein anderer ist, wenn man sich aufs Land einlässt.
Die dreiteilige Dokumentationsreihe begibt sich auf Spurensuche nach der "alten" und der "neuen" Sommerfrische und zeigt ihre Unterschiede, aber auch ihre vielen Gemeinsamkeiten auf.
Die Sommerfrische in Oberösterreich hat eine mehr als ein Jahrhundert alte Tradition. Schon Kaiser Franz Josef hatte seine Sommerresidenz in der Kaiservilla in Bad Ischl, von wo aus er sein gesamtes Reich regierte. Das Salzkammergut gehört zu den touristisch am besten erschlossenen Gebieten Österreich, was es nicht nur seiner reizvollen Landschaft, sondern auch seinen vielen Kurbädern verdankt. Die Dokumentation bereist das Seengebiet des Salzkammergutes und besucht das berühmte "Weiße Rössl" am Wolfgangsee, Schloss Orth in Gmunden am Traunsee und den Attersee, den größten Binnensee Österreichs. Dieser war in der Belle Epoche das Zentrum der Sommerfrische und für seine Künstlerkolonien bekannt. Prominenz und Wirtschaftsmagnaten versammelten sich in Kaisernähe rund um Ischl, während die Region um Litzlberg am Attersee ein Geheimtipp bleibt. Gustav Mahler liebte den Attersee und residierte in den Sommermonaten im Gasthof Föttinger in Steinbach am Attersee, wo der berühmte Dirigent und Komponist eigens ein Komponierhäuschen am See hatte, das noch heute zu besichtigen ist. Manche Insassen der Wiener Literatencafes verlegten ihren Wohnsitz zu Sommerbeginn kurzerhand auf die sanft abfallenden Hänge des Ausseerlandes....Und später gab es kaum einen Wiener Schriftsteller, der nicht zu irgendeiner Zeit hier aufgetaucht wäre. Und so mancher blieb dann für immer.
Auch heute zieht es die Künstler wieder verstärkt ins Ausseerland. Und man flaniert, so wie früher, durch den Park oder trinkt neben den Einheimischen seinen Kaffee. Unter dem Titel "Johannes Brahms auf Sommerfrische" wird der Besucher heute auf stimmungsvolle Weise in die steirische Zeit und Lebenswelt des Komponisten entführt. Schon Erzherzog Johann wusste das Steirische Salzkammergut zu schätzen. Teile davon wurden von der UNESCO sogar zum Weltkulturerbe ernannt.
wokafilm 2013
Ein Undercover-Ermittler verabredet ein Treffen mit dem "Grafen" in einem Hotel nahe Frankfurt. Während die Bande auf ihre Beute wartet, bereiten Feldmann und das LKA-Team den Zugriff vor.
Die Festnahme gelingt - doch der Fälscher Robert Driessen entkommt nach Thailand. Jahre später, bei seiner Rückkehr nach Europa, holt ihn die Vergangenheit endgültig ein.
Die dreiteilige True-Crime-Serie "Millionen Fake - Jagd auf die Kunstfälscher" erzählt einen der spektakulärsten Kunstfälscher-Skandale Europas: die Jagd auf den niederländischen Bildhauer Robert Driessen, der über Jahre hinweg den internationalen Kunstmarkt mit Hunderten gefälschten Giacometti-Skulpturen überschwemmte.
Ausgangspunkt war die Entdeckung von 13 gefälschten Skulpturen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti, die 2001 dem Stuttgarter LKA ins Netz gingen. Was als Routinefall begann, entpuppte sich als einer der größten Kunstbetrugsfälle der europäischen Nachkriegsgeschichte - mit einem Schaden in Millionenhöhe. Die Staatsanwältin Mirja Feldmann, die Ermittler der LKA-Dienststelle für Kunst und Antiquitäten und der französische Skulpturenexperte Hubert Lacroix verfolgten die Spur des Fälschernetzwerks bis nach Thailand: Dort befindet sich das Atelier von Robert Driessen.
Driessen selbst, seine Komplizen und die Ermittler kommen in der Serie zu Wort und erzählen, wie ein globales Netz aus Täuschung, Gier und Kunstverstand zusammenbrach. Zwischen Undercover-Ermittlungen, falschen Adligen und Millionenbeträgen entfaltet sich eine Geschichte, die kaum zu glauben ist - und doch wahr.
Die Big-Wave-Saison auf Hawaii geht zu Ende und Kai Lenny sucht eine neue Herausforderung in Alaska, wo er sich mit der Snowboard-Ikone Travis Rice trifft, um zu lernen, wie er sein Surfen auf das nächste Level bringen kann .
Die Online-Schönheit Megan hat es John angetan. Sie hat seinen Kindern sogar einen Fernseher gekauft. Doch obwohl sie nur eine Stunde entfernt wohnt, erfindet sie nur Ausreden. Johns bester Freund denkt, sie lügt. Ist Megan, wer sie vorgibt zu sein?
Die Eifel ist ein Mittelgebirge, Naturparadies und Naherholungsgebiet. Insgesamt umfasst die Region mehr als 5300 Quadratkilometern. Die Vulkaneifel ist für viele ein Sehnsuchtsort.
Im Sommer locken die vielen Maare sowie hunderte Kilometer Rad- und Wanderwege zu Erholung im Grünen ein. Zu Festivals, wie Rock am Ring oder dem 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring pilgern hunderttausende Menschen und bringen Kaufkraft in die Region.
Das 30.000 Jahre alte Gemündener Maar in Daun ist das nördlichste und kleinste der drei Dauner Maare und ein ganz besonderes Freibad. Viele Einheimische und Touristen zieht es dorthin. Aber das Freibad hat ein Problem: Es findet sich keine Badeaufsicht. "Wenn schönes Wetter ist und die Leute kommen, muss ich sie dann wieder nach Hause schicken, wenn kein Bademeister da ist", sagt Kioskbesitzer Thomas Salker. Ein Jahr lang blieb das Maarbad teils geschlossen. Kein Bademeister, kein Badespaß. "Das hat wirklich Kopfschmerzen verursacht, ich habe dann Anrufe bekommen, warum ist das Maarbad nicht geöffnet", sagt Bürgermeister Peter Hartogh. Jetzt ist Rettung in Sicht: Seit diesem Sommer sorgt ein neuer Bademeister für ungetrübten Spaß am Maar.
Für zwei Wochenenden im Jahr verwandelt sich die Burg Satzvey bei Mechernich in eine Welt voller Magie und fantastischer Gestalten. Gäste spazieren über den Mittelaltermarkt, genießen das Lagerleben und staunen über Ritter und Drachen. Es ist ein XXL-Event in authentischer Kulisse. Jedes Jahr dabei Pierre, der als Söldner mit Rüstung und Schwert in der Arena auftritt. 2000 Zuschauer werden erwartet und alles muss stimmen. Mit den Einnahmen aus den Ritterspielen kann die wunderschöne Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert denkmalpflegerisch erhalten werden.
Das legendäre 24-Stunden Rennen über die Nordschleife des Nürburgrings ist ein Megaevent. Im vergangenen Jahr strömten fast 250.000 Besucher an die Rennstrecke. Die Campingplätze für die Zuschauer öffnen schon drei Tage vor dem vor dem Rennen. Seit 10 Jahren reisen Kevin und seine Freunde aus dem Westerwald zum Campen an die grüne Hölle genannte Nordschleife. Angereist sind sie stilecht mit Traktoren, Feuerwehrautos, Pool, Kühlschränken und 700 Litern Bier. Für sie ist die Party die beste Zeit des Jahres. Das Rennen verspricht Festivalatmosphäre mitten in der Eifel.
Oliver Röder ist Sternekoch im Restaurant "Eifelers Zeiten" auf Burg Flamersheim, ein historisches Anwesen aus dem 18. Jahrhundert in Euskirchen. Röder hatte viele Jahre lang einen Michelin-Stern im Restaurant Bemberger Häuschen. Zu viel Stress, zu wenig Kunden: Deswegen haben er und sein Team beschlossen, mit einem neuen Konzept ins Jahr 2025 zu starten. Weniger Haute Cuisine, mehr Bodenständiges aus der Region. Der 42-Jährige kocht regionale, bodenständige Küche der Eifel und interpretiert sie neu und modern. Ochsenbrust, Eifeler Schweinerücken und rote Beete. Die neu interpretierte Eifelküche kommt bei den Gästen gut an.
Die "ZDF.reportage" über den Sehnsuchtsort Eifel. Zwischen Natur, Freizeit und Fachkräftemangel.
Hat KFZ-Meisterin den Wagen eines Kunden abgefackelt?
5. Staffel
296. Folge
D 2024
60'
KFZ-Meisterin Sarah Lohmann soll angeblich das Auto eines Kunden in Brand gesetzt haben. Sie ist wegen Brandstiftung und versuchten Betrugs angeklagt. Wollte die 41-Jährige ihre Versicherung abkassieren, um ihre schlecht laufende Werkstatt heiß zu sanieren? Oder hat es damit zu tun, dass ihr Kunde Mathelehrer von Sarahs Sohn ist, der gerade um seine Versetzung in die Oberstufe bangt?
Im Jahr 2018 werden drei Frauen von bewaffneten Männern in einem Motelzimmer als Geiseln gehalten und erleben eine Nacht des Terrors. Während dieser schrecklichen Nacht wird die 19-jährige Amber Meadows tot im Badezimmer gefunden. Die Frauen müssen um ihr Leben kämpfen und hoffen auf Rettung.
Surf-Weltmeister Adriano de Souza kehrt in seine Heimatstadt Guarujá zurück, um die Geschichte seines Erfolgs beim Gewinn des Weltmeistertitels zu erzählen.
Unbezahlte Rechnungen, geprellte Kunden und sture Schuldner: Auch in dieser Folge rücken die Schulden-Sheriffs kompromisslos aus. In London sorgt ein Streit um eine Klimaanlagen-Reparatur für eisige Stimmung in einer Bar, deren Betreiber sich weigert zu zahlen. In Nordengland kämpfen die Gerichtsvollzieher für eine ehemalige Angestellte, der ihr Gehalt vorenthalten wurde. Und ein Autohändler versucht, sich nach dem Verkauf eines Wagens mit defektem Getriebe aus der Verantwortung zu ziehen. Mit Vollstreckungsbescheiden, Pfändungen und viel Durchsetzungsvermögen setzen die Sheriffs das Recht durch.
Von der Jahrhundertwende bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts war die Blütezeit der Sommerfrische. Ausgehend vom Adel fand dieser Trend seinen Niederschlag im Bürgertum und die Sehnsucht der Städter nach der Ruhe und Idylle des Landlebens im Sommer fand sich in der gesamten Bevölkerung. Literaten oder Maler entflohen der Sommerhitze, um sich nicht nur dem Kunstgenuss, sondern auch dem Genuss der Sinne zu widmen.
Nach dem 2. Weltkrieg feierte die Sommerfrische eine Renaissance und der Sehnsucht nach der Ruhe und Geborgenheit am Land ging man erst mit der Bahn, später mit dem eigenen Auto nach.
Die Geschichte der Sommerfrische ist auch eine Geschichte der Reiseliteratur. Dies ist durch bekannte Künstler, aber auch auf zahlreichen Postkarten sowie in Briefen dokumentiert.
Die Sommerfrische verlor nie an Modernität, auch wenn der heutige Blickwinkel ein anderer ist, wenn man sich aufs Land einlässt. Noch immer kann so vieles entdeckt werden.
Die dreiteilige Dokumentationsreihe begibt sich auf Spurensuche nach der "alten" und der "neuen" Sommerfrische und zeigt ihre Unterschiede, aber auch ihre vielen Gemeinsamkeiten auf.
Niederösterreich war aufgrund seiner Nähe zu Wien prädestiniert für die Sommerfrische. Durch das Kaiserhaus in Wien entwickelte sich der Sommerfrischetourismus in dieser Region sehr früh. Teile des Hofstaates zogen im Sommer aufs Land. Dies führte in weiterer Folge dazu, dass auch bald Künstler und die feine Gesellschaft der vorigen Jahrhundertwende das Land um Wien schätzen und lieben gelernt haben. Der Bau der Süd- und der Westbahn, der Kamptalbahn sowie der Bahn durch die Wachau förderte diese Entwicklung weiter. Daraus resultierte ein regelrechter Tourismusboom aus der gesamten Donaumonarchie. Ganze Familien reisten an und mieteten komplette Häuser, um hier ihren Sommer zu verbringen. Die Dokumentation widmet sich den pittoresken Orten der Sommerfrische von einst und heute. (wokafilm 2013)
Die Isar ist kein Fluss - sie ist ein Lebensgefühl: wild, reißend - und manchmal auch gefährlich. Glaubt man zumindest denen, die es wissen müssen. Den Menschen entlang des Wasserlaufs.
Die Isar ist der letzte Wildfluss in Deutschland. Sie entspringt im Karwendelgebirge auf Tiroler Seite. Auf den fast 300 Kilometern, die sie vom Quellgebiet bis zu ihrer Mündung in die Donau zurücklegt, wird sie vom Gebirgsfluss zum Strom.
Auf ihrer Reise entlang der Isar - von der Quelle bis zur Mündung - begegnet ZDF-Reporterin Sibylle Bassler Menschen, die vor allem eins verbindet: Die Isar gilt ihnen als Lebensader. Im Quellgebiet lebt und arbeitet die Sennerin Christine Ackermann. Ihre Alm, so die Tirolerin, sei die einzige, die direkt an der Isar liege. Das Rauschen des Gewässers ist somit ihr ständiger Begleiter und fast schon Musik: unbändig und wild, voller Drang, sich auszutoben, sei der junge Fluss dort oben auf knapp 1000 Metern. Wenn sich das Schmelzwasser aus den Bergen seinen Weg ins Tal bahnt, dann spüre man seine zunehmende Kraft. Seit 15 Jahren betreibt Christine die Alm zusammen mit ihrem Lebenspartner, dem Hirten Roland. Im Sommer kümmern sie sich um Rinder, Ziegen, Schweine, Hühner, Katzen und Hunde. Wenn der Schnee in die Berge zieht, dann kehren die Tiere ins Tal zurück. Ruhe kehrt ein, Zeit, Kraft zu tanken. Bis zum Frühjahr, das je nach Schneelage auch erst mal im Mai beginnt.
Auch für Calla ist die Isar der "Lebensmittelpunkt", wie die 18-jährige Münchnerin sagt. Ein Platz zum Feiern, zum Erholen, zum Steine suchen - und zum Surfen. Auf dem Seitenarm der Isar, dem Eisbach, treffen sich Surfer aus der ganzen Welt. Bei Wind und Wetter - ob es stürmt, schneit, warm oder eiskalt ist - surft die Abiturientin mit ihrer Clique um die Wette. Mit ihren dicken Neoprenanzügen erinnern sie an Pinguine, mitten in der Großstadt. Das Wasser, so Calla, sei einfach ihr Element. Manchmal radelt sie schon morgens um 5.00 Uhr mit ihrem Brett unterm Arm durch die Stadt. Die schönste Art, den Tag zu beginnen, sei für sie, auf der etwa halbmeterhohen Welle zu reiten. Surfen, ins Wasser fallen, aufstehen, und das stundenlang - was daran so faszinierend ist? Es sei ein Stück Freiheit, ein Lebensgefühl, das nur ihr gehört. Bayerisch-Hawaii. Wer braucht da schon Ozeane?
Es gibt sie, diese besonderen Orte, an denen der Mensch mit sich und der Welt im Reinen ist. Die sich gut anfühlen und dem Menschen das geben, was er braucht. Ruhe, Energie, Inspiration oder Entspannung. Hermann Waas lebt an so einem Ort. Die Isar könne man nicht erklären, so der Wasserbauer, man müsse sie sehen und spüren. Denn der Fluss ist im Mündungsgebiet, den letzten 20 Kilometern, bevor er in die Donau mündet, von großer Schönheit. Von seinem alpinen Charakter ist dort nicht mehr viel übrig geblieben. Die Isar breitet sich aus, wird langsamer. Nirgendwo in Europa gebe es ein Mündungsgebiet, das völlig unbewohnt ist, so Hermann Waas. Außer hier, in der Gegend von Donau und Isar.
Das Zusammentreffen mit der Donau - ein Naturereignis. Jede freie Minute fährt Hermann Waas mit dem Boot durch die kilometerlange Auenlandschaft. Der passionierte Fischer engagiert sich für den Artenschutz und den Erhalt der zahlreichen Fischarten, auch, indem er jedes Frühjahr unzählige Fische in die Isar setzt. "Man muss dem Fluss viel mehr zurückgeben als das, was man ihm nimmt", so seine Überzeugung, nur so bleibe der Mensch im Einklang mit der Natur.
Eine verschlafene Nebenbahn in der Nähe von Wien sowie des Kaisers neuer Tunnel und die dampfbetriebene Zahnradbahn auf den Schneeberg. Der nostalgische Bilderbogen einer Eisenbahn, die immer noch wie damals betrieben wird. Außerdem: Ein Besuch der Krupp-Schule in Berndorf mit ihren phantastisch ausgestalteten Klassenzimmern.
Auf der australischen Cockatoo-Insel befinden sich die Überreste eines einst berüchtigten Gefängnisses. Verborgen auf einer Insel im Golf von Mexico liegt eine rätselhafte Ruine, die zum Schutz gegen Piraterie errichtet wurde. Im bulgarischen Ljulin-Gebirge versteckt sich ein verlassener Gebäudekomplex: Die Bankja-Residenz wurde vom kommunistischen Parteichef Schiwkow in Auftrag gegeben. Im Norden Deutschlands ragen noch heute die Gemäuer einer einst streng geheimen U-Boot-Fertigungsanlage auf.
Lieblos
Wenn sich morgens der Nebel über Afrika lichtet, dann ist es für die Marabus an der Zeit, das Feld zu räumen. Am Vormittag gehört die Savanne den Hornraben, die sich nicht gut mit den afrikanischen Störchen verstehen. Wer aber jetzt glaubt, die vier Marabus Bruno, Erika, Rasputin und Katharina würden es sich gemeinsam hinter den Kulissen gemütlich machen, der irrt. Keiner kann den Anderen richtig leiden, deswegen lebt jeder für sich in einem Single-Apartment. Vergeblich hoffen Marco Mehner und Danny Lohse auf Nachwuchs. Warum nur funkt es bei den gefiederten Individualisten nicht?
Alte Liebe
Nach dem Tod der weltberühmten schielenden Heidi muss das Leben im Opossum-Gehege weitergehen. Die Hinterbliebenen Teddy, Heidis Witwer - und Naira, Heidis Schwester, sollen sich nun gegenseitig trösten. Martina Molch hofft, dass die beiden sich an ihre alte Liebe erinnern, schließlich haben sie schon einmal zusammen gelebt. Doch wollen die beiden Beutelratten überhaupt ihren Alltag gemeinsam gestalten?
Liebesglück
Bei den Silberaffen dagegen herrscht eitel Sonnenschein. Lange hat Jupp allein gelebt, machte einen verschüchterten, eigenbrötlerischen Eindruck. Nun ist die hübsche Esther zu ihm gezogen und hat Jupp sofort aus der Reserve gelockt. Die beiden können einfach nicht mehr voneinander lassen. Sylke Einert hat eine Riesenüberraschung für die beiden: zwei Riesengrillen. Hoffentlich hört da die Freundschaft nicht auf ...
Im Jahr 2020 verschwindet Dioneth Lopez während einer Reise zu Freunden und wird später tot in den Wäldern des Staates Washington gefunden. Zunächst wird sie wie eine Unbekannte behandelt, bis die Ermittler Überwachungsmaterial entdecken. Dieses Material hilft dabei, ihre letzten Stunden vor ihrem Tod zu rekonstruieren.
Bio-Bordering heißt das Experiment, das Volontärin Jessica und Harnas-Mitarbeiterin Caro ausprobieren. Paviane sind Ausbrecherkönige und Harnas muss deshalb viel Zeit und Geld in Zäune investieren. Es soll versucht werden, die Paviane mit Leopardenkot abzuschrecken. Ob das funktioniert? Außerdem gibt es ein herzliches Wiedersehen. Die Malerin und ehemalige Mitarbeiterin Annika ist zu Besuch bei ihren Lieblingen: den Löwen Zion und Trust. Auch nach drei Jahren erkennen die Löwenbrüder Annika sofort wieder und werden zu Schmusetieren. Mit kleineren Gesellen hat es Volontär Moritz zu tun. Er baut einen Parcours für das Mangustenrudel auf der Lappa. Im Tunnel gibt es sogar Stau.