Die Reihe "Sprache der Berge" widmet sich in dieser "Land der Berge" - Neuproduktion, Vorarlberg - einem kleinen Bundesland mit großer sprachlicher Dichte. Zwischen Bergen und Tälern, zwischen Walsergemeinden, dem Bregenzerwald und dem Rheintal entstehen Dialekte auf engstem Raum. Sie erzählen, wo man herkommt, wie man denkt - und manchmal auch, wovon man sich abgrenzt.
Persönliche Porträts - etwa von Olympiasieger Johannes Strolz, der im Walser-Dialekt über sein Heimatdorf in den Bergen spricht, oder von der Mundartband Krauthobel - verdeutlichen die Verbindung von Naturraum, Herkunft und sprachlicher Identität.
Ob beim Arbeiten, Singen, Dichten oder im familiären Miteinander - Dialekt klingt in Vorarlberg selbstverständlich und vielstimmig. Jede Gegend spricht anders. Und genau darin liegt ihre Besonderheit und Kraft.
Eine Reise in die Dunkelheit! Bisher stellten schwarze Löcher unser Verständnis der Realität in Frage. Jahrzehntelang existierten sie nur in den Berechnungen theoretischer Physiker.
Aquarium: 4 Mann, 4 Ecken
Seit eineinhalb Jahren wird im alten Aquarium gebaggert, gehämmert und neu aufgebaut. Das Salzwasser und die langen Betriebsjahre hatten dem Mauerwerk mächtig zugesetzt, auch die Technik war antiquiert. Inzwischen ist alles entkernt; die denkmalgeschützte Fassade nur noch leere Hülle. Doch der Eindruck trügt: Längst füllt sich das Innere des Baus, nimmt konkrete Formen an. Für die Pfleger eine spannende Phase, dabei zu sein - vor allem, wenn ein echtes Highlight passiert: Die Scheibe fürs neue Panoramabecken wird geliefert - 11 Meter lang und 7,5 Tonnen schwer. Florian Brandt muss schnell die Fische versorgen, damit ihm draußen nicht das Beste entgeht.
Tropenhalle: 3 Otter, 1 Maki
Fast drei Monate war die Tropenhalle für Besucher gesperrt. Die Tiere haben sich offensichtlich schnell daran gewöhnt, sich auf Besucherwegen und Plätzen breit gemacht, gebalzt, geturtelt und sich wild vermehrt. Überall watscheln Enten und Gänse mit ihren Küken. In der Baumkrone haben die Mähnenibisse drei Jungtiere aufgezogen und seit zwei Wochen haben auch die Kronenmakis ein Junges. Die größte Sensation aber ist bisher nur zu hören und in Schwarz-Weiß-Bildern auf der Überwachungskamera zu sehen: Drei kleine Riesenotter quietschen fidel in der gut geschützten Mutterstube. Kerstin Tischmeyer kann es noch immer nicht glauben: Nach sechs Jahren Pause nun ein überraschender Zuchterfolg.
Hängebauchschweine: 2 Dribbelkönige
Die beiden Hängebauchschweine Karl und Paul sollen ihr kluges Köpfchen nutzen und dabei am besten auch noch die Beine trainieren. Eine Erfindung aus England macht beides möglich: das Fußballspiel. Die Gegner der Schweine beim Kampf um den mit Leckerlis gefüllten Ball sind die Damara-Ziegen. Technisch noch recht ungelenk, aber in Zweikämpfen nicht zimperlich. Wie werden sich Karl und Paul gegen die zahlenmäßig überlegenen Ziegen schlagen?
Elefanten: 1 Leichtgewicht
Elefantenbulle Kiran ist jetzt fünf Monate alt, aufgeweckt, neugierig und doch: viel zu leicht. Am Appetit liegt es nicht. Denn inzwischen frisst er selbst den Pflegern gern und oft aus der Hand. Auch die Werte aus der Tierklinik zeigen keine Auffälligkeiten. Allerdings trinkt Kiran nicht so gern - außer bei seiner Mutter. Und da der kleine Bulle obendrein wasserscheu ist, wird er nun von seinen Tierpflegern regelmäßig mit dem Gartenschlauch an das kühle Nass herangeführt. Das dient zum einen der Körperpflege und zum anderen dem Flüssigkeitshaushalt. Wird er sich auf das Spiel einlassen?
Große Erleichterung bei den Wollnys: Servet erhält sein Visum und kann zur Geburt seines zweiten Kindes in Deutschland sein. Während der Abschied von seinen Eltern emotional verläuft, bereitet die Familie in Ratheim eine Überraschung vor.
Jamil und Pace sind wieder unterwegs und schauen sich zwei Häuser an, die für eine Renovierung infrage kommen. Während es in dem ersten Anwesen bereits zwei Mal gebrannt hat, ist das zweite Bauwerk über 400 Quadratmeter groß. Beide Projekte kosten viel und werden voraussichtlich keinen großen Gewinn einbringen. Die Experten setzen sich zusammen und besprechen, welcher Umbau sinnvoller ist. Zu welchem Entschluss kommt das Team?
Arsen, Schlangengift, Pestizide - tödliche Substanzen, die Forschende das Leben kosteten. Doch ihre Erkenntnisse leben weiter und prägen die Wissenschaft bis heute. Schlangenforscher Kevin Budden stirbt beim Versuch, eine hochgiftige Natter lebend zu fangen. Ornithologe John Cassin vergiftet sich mit Arsen. Und Entomologe Harold Maxwell-Lefroy fällt einem selbst entwickelten Insektizid zum Opfer. Der Australier Kevin Budden ist gerade mal 20 Jahre alt und bereits ein passionierter Herpetologe und Schlangenjäger. Seine Fänge verkauft er an Museen, Sammler und Zoos. Seinen gefährlichen Beruf übt er jedoch ohne Schutzkleidung aus. Er durchkämmt den Busch - ausgerüstet nur mit einem Leinensack und Sandalen -, auf der Suche nach Reptilien, denen andere lieber aus dem Weg gehen. Als es in den 1940er-Jahren in Queensland zu einigen Todesfällen kommt, die auf den hochgiftigen Biss des sogenannten Inlandtaipan zurückzuführen sind, macht sich Budden erneut auf. Er ist entschlossen, ein Lebendexemplar der Giftnatter zu fangen und es der Forschung zur Verfügung zu stellen - damit diese die Möglichkeit hat, ein Gegengift zu entwickeln. Ein höchst riskanter Plan, denn ein Biss der Schlange führt in wenigen Stunden zum Tod. Der australische Schlangenforscher ist nicht der Einzige, der sein Leben im Dienst der Forschung aufs Spiel setzt. Der US-Amerikaner John Cassin ist bereits zu Studienzeiten der Ornithologie verfallen. An sich nicht annähernd so gefährlich wie das Jagen von Schlangen. Doch Anfang des 19. Jahrhunderts nutzt Cassin die Taxidermie, die Tierpräparation, um Vogelexemplare zu konservieren und zu studieren. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wird für diese Konservierung eine Mischung verwendet, die zu einem großen Teil aus Arsen besteht. Eine heimtückische Substanz: Sie ist geruch- und geschmacklos und ruft Symptome hervor, die anderen Krankheiten ähneln. John Cassin ist diesem unscheinbaren Todbringer schutzlos ausgeliefert. Auch für den britischen Insektenforscher Harold Maxwell-Lefroy nimmt seine Forschungsarbeit eine fatale Wendung. Im Zeitalter der Industrialisierung ist das Fachwissen von Entomologen gefragt - denn das Britische Empire legt in seinen tropischen Kolonien, wie den Westindischen Inseln, große Plantagen an. Reis und Baumwolle sind ertragreiche Standbeine der britischen Wirtschaft. Doch die Pflanzen sind Schädlingen ausgesetzt: Maxwell-Lefroy erhält den Auftrag, die Plantagen zu schützen. Der Wissenschaftler greift zu natürlichen Mitteln, aber auch Chemikalien. Seine Strategien haben Erfolg. Der Forscher kehrt zurück nach England. Dort soll er das von gescheckten Nagekäfern befallene Holzgewölbe der Westminster Hall retten. Maxwell-Lefroy entwickelt ein wirksames Insektizid - eine Mischung, die das historische Bauwerk schützt und später zur Grundlage eines erfolgreichen Produkts wird. Maxwell-Lefroy gründet eine Firma und entwickelt von nun an erfolgreich neue Insektizide - bis er eines Tages in seinem Labor zusammenbricht. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.
Die frühen Hochkulturen des Nahen Ostens geben bis heute Rätsel auf. Der Orientalist Daniel Gerlach besucht sagenumwobene Schauplätze der Geschichte, um ihre letzten Geheimnisse zu lüften. An den entlegensten Orten im Orient kann man Spuren vergessener Kulturen und untergegangener Königreiche finden. Sie zeugen von großen Herrschern, frühen Astronomen und auch davon, wie Ideen und Glaubensvorstellungen von einer Kultur zu anderen wandern. Im Orient entstanden Mythen und Legenden, die das Morgenland bis heute mit dem Abendland verbinden. An kaum einem anderen Ort der Welt finden sich die Spuren so vieler, zum Teil vergessener Kulturen, die langsam wieder aus dem Vergessen auftauchen. Sei es durch uralte Überlieferungen oder neue Ausgrabungen und Funde. Daniel Gerlach durchreist bei seiner Suche nach verwunschenen Orten spektakuläre Landschaften, die von alten Herrschern und Völkern erzählen und Schauplatz historischer Ereignisse waren. Sein Weg führt in eine prächtige Totenstadt in der Wüste Saudi-Arabiens, von der sich Forscher neuen Aufschluss über den plötzlichen Untergang der einst mächtigen Nabatäer erhoffen und bereits Erstaunliches über die Rolle der Frau in der damaligen Zeit entdeckten. Am äußersten Rande der Türkei im alten Obermesopotamien besucht er auf dem Berg Nemrut Dagi die Kultstätte eines Königs, der sich mit den Göttern gleichsetzte und dessen Grabstätte ihre letzten Geheimnisse bis heute nicht preisgegeben hat. Auf der Insel Sokotra findet er nicht nur Spuren des Ur-"Robinson Crusoe", sondern auch Erinnerungen an den ersten Mord aus Eifersucht in der Geschichte der Menschheit. An all diesen Orten steht die Frage im Vordergrund: Was ist dort tatsächlich geschehen, und was gehört ins Reich der Fantasie?
Der BLG Auto- und Logistikhafen in Bremerhaven ist ein Ort der Rekorde und Superlative: Jährlich werden hier über 1000 Car Carrier-Schiffe abgefertigt und 1,2 Millionen Fahrzeuge in alle Welt versendet. Digitale Prozesse unterstützen die Logistik effizient, doch der wahre Schlüssel zum Erfolg ist das erfahrene Team vor Ort. WELT TV gewährt exklusive Einblicke in das größte Autoterminal Europas.
Die Namib ist die älteste Wüste der Welt. Sie prägt den jungen Nationalstaat Namibia im Südwesten Afrikas. Endlos scheinende Dünenberge und unwegsames Gelände. Hitze, Staub, kaum Regen. Eine Region mit extremen Herausforderungen haben sich Menschen ausgesucht, um hier ihr Glück zu finden. Nebel ist ein wichtiger Feuchtigkeitslieferant für die Pflanzen in der Namib. Je näher am Atlantik, desto dichter und ergiebiger. Im Hinterland von Walvis Bay reicht die Feuchtigkeit aus, um die Nara-Melonen gedeihen zu lassen, Hauptnahrungsmittel der Topnaar, einer der ärmsten Ethnien Namibias. Martha ist am liebsten früh am Morgen unterwegs, um die saftigen und nahrhaften Früchte aus den stacheligen Büschen zu holen. Bevor sie erntet, muss sie erst die Schlangen und Skorpione vertreiben.
Ein Leben für die Menschenaffen
Mehr als 47 Jahre war Frank Schellhardt Tierpfleger im Zoo Leipzig - zuletzt sogar Cheftierpfleger des Pongolands. Die meiste Zeit seines Berufslebens begleitete und lenkte er die Geschicke der Leipziger Menschenaffen. Orang-Utan, Schimpanse, Gorilla und Bonobo - einen jeden Einzelnen hier kennt er persönlich, ist mit Orang-Utan-Chef Bimbo, wenn man so möchte, auf Du und Du. Doch nun geht Frank in Rente. Ob ihm der Abschied schwerfällt?
Ungewöhnliche Wesen
Rüsselhündchen fressen für ihr Leben gern Katzenfutter und sind mit den Elefanten verwandt. Seit einer Woche leben sie im Neuen Vogelhaus, so richtig gesehen hat sie bis jetzt niemand. Außer Lasse Nieberding - er hat die scheuen Gesellen aus Ostafrika mit Leckerli umschmeichelt und unermüdlich daran gearbeitet, dass sie auf seinen Pfiff hören. Lassen sich die Rüsselhündchen nun endlich einmal blicken?
Zurück zu den Mädels
Es ist Herbst geworden und für Kamerunschaf, Skudde & Co. stehen große Veränderungen an. Den Sommer haben die Böcke nämlich außerhalb von Leipzig auf einer Weide verbracht, in einer Männergruppe gemeinsam mit jungen Wildpferdhengsten. Nun sollen die Böcke wieder zu ihren "Damen" nach Leipzig zurückkehren. Wie groß wohl die Wiedersehensfreude ist?
Konkurrenz belebt das Liebesleben
Das Schuppentier ist das am häufigsten geschmuggelte Säugetier der Welt. Neben dem Zoo Prag ist Leipzig der einzige Zoo in Europa, der Schuppentiere hält. Mit der Zucht hat es in Leipzig zwar noch nicht geklappt, aber Kurator und Pfleger geben nicht auf. Nun wagen sie einen neuen Versuch. Während Schuppentier-Dame Quesan mit dem neuen Männchen Shui-Li ein Nest baut, lebt ihr alter Partner Tou Feng in unmittelbarer Nähe im Nebengehege. Ob die gefühlte Konkurrenz das Liebesleben ankurbeln kann?
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Österreichs barocke Gärten sind bis heute das Sinnbild der einstigen Macht und Größe ihrer Besitzer. Der alternde Prinz Eugen (1663-1736) interessierte sich mehr für Pflanzen als Schlachten.
An wichtigen Häfen, etwa Genua oder Venedig, hatte er Agenten platziert, die exotische Pflanzen beim Abladen für ihn zur Seite schafften. In Schloss Hof fand die Gartenliebe des Prinzen ihre ultimative Ausformung. Doch Prinz Eugen erlebte die Vollendung nicht mehr.
Judith Doppler und Kurt Mayer haben sich auf die Spuren der Geschichten hinter Österreichs Gartenerbe gemacht. In Beauty-Shots, Reenactments und Interviews lassen sie eine Epoche wiederauferstehen, in der einige der beeindruckendsten Bauten und Anlagen Österreichs entstanden sind.
Für zwei Jahre haben die Filmemacher Will und Lianne Steenkamp ihre Wohnung mit dem Geländewagen und ihr Bett mit dem Schlafsack getauscht, um ihr Leben an der Seite eines Löwenrudels im Hoanib-Becken der Namib-Wüste zu verbringen. Die Tierfilmer konnten lückenlos die entscheidenden Momente im Heranwachsen der prächtigen Tiere miterleben. Das porträtierte Löwenrudel setzt sich aus einer sehr erfahrenen Löwin, ihren beiden erwachsenen Töchtern und deren fünf heranwachsenden männlichen Löwenjungen an der Schwelle zum Erwachsenenalter zusammen. Die Löwen der Namib sind eine langsam verschwindende Spezies. Sie sind kaum für ein Leben in derart trockenen Gebieten geschaffen, und nur sehr wenige Rudel haben sich im Lauf von Jahrhunderten an diese Umgebung adaptiert und spezielle Jagdstrategien entwickelt.
Jamil und Pace besichtigen ein Haus, dass für eine Renovierung infrage kommt. Allerdings hat ein anderer Bauunternehmer den Umbau begonnen, jedoch nicht fertiggestellt. Zudem hat das Team ein Auge auf ein Stadthaus geworfen, das nur wenige Schönheitsreparaturen braucht und somit schnelles Geld verspricht. Die Experten berechnen alle Kosten und entscheiden sich am Ende für ein Projekt, das ihnen voraussichtlich einen sechsstelligen Profit einbringen wird.
Sterben, damit Millionen Menschen leben: Die moderne Medizin ist eine Errungenschaft, die hart erkämpft wurde. Pioniere trieben rettende Ideen voran - und ließen dabei ihr eigenes Leben. Im 19. Jahrhundert entdeckt Ignaz Semmelweis die lebensrettende Wirkung der Desinfektion und stirbt unter ungeklärten Umständen. Der Medizinstudent Daniel Carrión jagt einer tödlichen Infektionskrankheit nach, Erfinder Sieur Fréminet geht auf tödlichen Tauchgang. Forscherinnen und Forscher griffen oft zu extremen Maßnahmen, um ihre Ideen und die Wissenschaft für das Wohl der Menschheit voranzubringen. Einer von ihnen war der Arzt und Geburtshelfer Ignaz Semmelweis - der im 19. Jahrhundert am Wiener Allgemeinen Krankenhaus eine seltsame Beobachtung macht. Er stellt fest, dass jede zehnte Frau nach der Geburt am Kindbettfieber stirbt. Auf einer zweiten Station, auf der vor allem Hebammen lernen und arbeiten, ist die Sterberate der Mütter deutlich niedriger. Semmelweis vermutet: Die Ärzte selbst schleppen tödliche Keime an. Damals forschen und üben sie an Leichen. Anschließend arbeiten sie auf der gynäkologischen Station. Sein Vorschlag: Seine Kollegen sollen sich die Hände desinfizieren, bevor sie die Patientinnen berühren. Die Ärzteschaft ist empört, doch Semmelweis' Vorschlag funktioniert: Die Sterblichkeitsrate der jungen Mütter sinkt dramatisch. Dennoch wollen seine Kollegen diesen Verdienst nicht anerkennen. Auch plagt Semmelweis sein schlechtes Gewissen, denn auch er könnte als Arzt todbringende Bakterien vom Seziertisch mitgebracht haben. Er versinkt in Depressionen, wird gegen seinen Willen in eine Nervenheilanstalt gebracht, in der der heute als "Retter der Mütter" geltende Mediziner unter nicht geklärten Umständen verstirbt. Im weit entfernten Peru greift eine mysteriöse Seuche um sich. Nach der Niederlage im sogenannten Salpeterkrieg 1884 ist das Land instabil - das damals unerforschte Oroya-Fieber, das Hunderte Menschen dahinrafft, sorgt für zusätzliche Verunsicherung in der Bevölkerung. Die Suche nach dem Ursprung der Infektionskrankheit wird zur nationalen Priorität. Ein ehrgeiziger Medizinstudent namens Daniel Alcides Carrión ist fest entschlossen, eine Erklärung zu finden, und wagt ein lebensgefährliches Experiment: Er will einen Patienten absichtlich infizieren und den Krankheitsverlauf beobachten. Das Versuchsobjekt ist Carrión selbst. Der französische Erfinder Sieur Fréminet begibt sich im Dienst der Forschung in ganz andere Gefahr. Er träumt davon, die Unterwasserwelt zu erkunden, und entwirft ein revolutionäres Tauchgerät. Möglicherweise ein Wegbereiter für die moderne Taucherausrüstung. Fréminet testet das Gerät selbst, ahnt aber nicht, dass eine unsichtbare Gefahr auf ihn lauert. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.
Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie!
Jungfernfahrt 2.0
24. Staffel
21. Folge
D 2025
44'
Vor der Taufe der "Indigo Star" kämpfen Carmen und Davina mit Katerstimmung. Bei Wellengang startet die Jungfernfahrt 2.0. Vor dem "Monaco Hotel" soll Carmen die Champagnerflasche zerschlagen, während Robert sich über falsche Fahnen ärgert.
Thorsten Eckert soll im Auftrag der Forstverwaltung Schnittholz für Hochsitze im Wald verteilen. Danach darf der "King of the Rhön" einen Freightliner überführen. Davon hat der Lkw-Fahrer schon lange geträumt. Markus Dissertori legt derweil auf dem Weg zur Abladestelle in der Nähe von Barcelona einen Zwischenstopp ein. Der Feinschmecker deckt sich in Spanien mit kulinarischen Spezialitäten ein. Und Daniel Schewe muss in Israel noch ausharren, bevor er am Zoll seinen Truck in Empfang nehmen kann. Die Wartezeit nutzt der "Asphalt-Cowboy" für einem Ausflug nach Jerusalem.
Ostern - ein Grund zum Feiern? Schauspieler Oliver Mommsen hat den Bezug zum Fest verloren. Feiertags-Experte Gabriel Engel schickt den ehemaligen "Tatort"-Ermittler deshalb auf einen magischen Roadtrip. Unterwegs trifft er den dienstältesten Osterhasen, leidenschaftliche Osterfans und begibt sich auf eine biblische Zeitreise. Kann Oliver Mommsen das Rätsel hinter Ostern entschlüsseln?
Die Serie "Dangerous Borders" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über die verschiedenen Land-, Luft- und Seehäfen die lateinamerikanischen Grenzen überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Jojo ist ganz aufgeregt, denn er möchte einen eigenen Märchenfilm drehen, in dem er selbst die Hauptrolle der Prinzessin spielt. Patricia macht sich derweilen lieber auf die Suche nach einem ganz bestimmten Löwen. Ob sie wohl Erfolg haben wird?
Wer weit hinauf steigt im Kleinwalsertal, der findet sie noch: die Almwirtschaft, wo die Uhren noch ein bisschen anders gehen. Heimat Österreich besucht drei hoch gelegene Alpen und ihre Bewohner und bleibt dort oben bis zum Viehscheid. Denn dann wird es Zeit für die Hirten und ihre Tiere, wieder ins Tal hinabzusteigen. Mit 284 Tieren hat Wolfgang Ott die bei weitem größte Herde im ganzen Tal zu hüten. Sein Gebiet zählt zu den ältesten zusammenhängenden Hochweiden der Alpen. Der Tradition nach muss er mit dem Vieh bis spätestens St. Bartholomä ins untere Lager ziehen. Für Hannes Appelt ist es der erste Sommer hier in den Bergen des Kleinwalsertals. Zwei Jahre lang hat er nicht mehr als Hirte gearbeitet, um den Sommer über nicht von seiner Tochter getrennt zu sein. Jetzt ist Leni drei Jahre alt und groß genug, um ihn auf die Innere Stierhofalpe zu begleiten. Etwas tiefer, im Wildental, liegt die Alpe Kuhgehren. Sie ist auch für ungeübte Wanderer leicht zu erreichen. Schon als kleines Mädchen hat Lisa Hiesinger hier ihre Sommerferien verbracht. Jetzt ist sie die Hüttenwirtin. R: Sandra Schlittenhardt
Die Meere sind nicht ungefährlich, vor allem für den, der seinen Arbeitsplatz auf den Ozeanen hat. Wellen, Wind und Regen machen jedes Bauvorhaben auf hoher See zu einer schwierigen und gefährlichen Aufgabe. In einem derart rauen Umfeld braucht man ein Schiff, das über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt: Die Heerema Sleipnir! Die Sleipnir ist benannt nach dem achtbeinigen Pferd des Gottes Odin aus der nordischen Mythologie. Ein 140.000 Tonnen schweres Megaschiff mit zwei Kränen.
Paul Ainsworth wurde schon mit einem Messer bedroht, doch das bringt sein Job als Makler mit sich. Momentan muss er Geld von Mieter Dermot eintreiben, der seit vier Monaten keinen Cent bezahlt und mit 3000 Pfund im Minus ist. Als Paul zu der Immobilie fährt, vermutet er, dass das Haus leer steht und darf sich Zutritt verschaffen. Drinnen findet er Drogenzubehör: Überall liegen Spritzen und Alupapier, außerdem züchtet der zahlungssäumige Mieter Cannabis-Pflanzen, deren Wert in die Tausende geht. Dermot ist ein junger Kerl aus einer sehr netten Familie. Paul hätte ihm keine Drogenfarm zugetraut.
In der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben. Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster - der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ein Ort christlicher Einkehr und Askese. Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch "Weiße Stadt" genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann. Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe "Totes Meer" ist auf dem besten Weg, zu verschwinden. Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel.
Jojo macht gerade ein Nickerchen, als Patricia ihn mit einem neuen Tierrätsel überrascht. Eigentlich würde er viel lieber schlafen, aber einer Herausforderung von Patricia muss er sich natürlich stellen. Ob Faulenzer Jojo das Tier mit Hörnern, viereckigen Pupillen und Glöckchen findet?
Löwen: Dreifacher Namenstag
Bei den Löwen steht ein großer Tag bevor, denn der dreiköpfige Nachwuchs soll getauft werden. Der Zoo hatte deshalb eine öffentliche Namenssuche gestartet. Die Resonanz war mit über 8.000 Einsendungen riesig. Die Tierpfleger wählten 10 Namen aus, über die dann in einem Online-Voting abgestimmt wurde. Für den Akt der Taufe hat Jörg Gräser die drei Gewinnernamen in Schönschrift auf eine Tafel gebracht. Diese muss nun nur noch enthüllt werden - natürlich vom Löwentrio.
Watussi-Bullen: Nachtwanderung
Die beiden Watussi-Bullen dürfen erstmals gemeinsam über Nacht zwischen ihrem Gehege und der Außenanlage pendeln, auf der sonst die Nashörner den Tag verbringen. Dort sollen sie ungestört weiden und den Auslauf genießen. Allerdings sind auf der Savanne auch lästige Fliegen und Mücken unterwegs, die dem Duo ordentlich zusetzen. Ob sich die Bullen trotzdem auf die nächtliche Spielwiese trauen?
Zwergmangusten: Schwer zu fassen
Bonnie und Krümel, die beiden Zwergmangusten, haben ein neues Hobby: Rauf auf die Grenzsteine zu den benachbarten Stachelschweinen und entweder zu ihnen - oder gleich ganz aus dem Gehege springen. So kann es nicht weitergehen. Die Anlage muss gesichert werden. Für die Zeit der Bauarbeiten müssen die beiden Ausbrecher umziehen. Elke Schwierz übt mit ihnen, wie man stressfrei in eine Transportkiste steigt. Doch sind Bonnie und Krümel überhaupt willens?
Lippenbären: Kinderleicht
Seit neuestem darf der kleine Lippenbär Randhir mit seiner Mutter auf die Anlage für die "Großen". Heike Breitenborn und Kathrin Fährmann versüßen den beiden den Ausflug mit Honigwaben und Melonen. Für Randhir ein Riesenspaß. Doch plötzlich will er hoch hinaus.
Hochseefischerei - das ist Arbeit am Limit. Die Schiffe der Deutschen Hochseefischereiflotte bleiben oft Monate auf See. Die Jagd auf den Schwarzen Heilbutt führt die Mannschaft bis an den nördlichen Polarkreis. Sturm und Schnee gehören hier zum Alltag, die Arbeit an Bord ist gefährlich. Großes Vertrauen in die Kameraden und das eigene Können macht die Besatzung zu einer eingeschworenen Gemeinschaft. Die Reportage begleitet die Crew an Bord eines der größten Hochseetrawler der deutschen Flotte.
Die Serie "Dangerous Borders" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über die verschiedenen Land-, Luft- und Seehäfen die lateinamerikanischen Grenzen überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
In der zweiten Etappe der Reise durch historische Gärten in Österreich geht es unter anderem um den Schwarzenbergpark in Wien Neuwaldegg.
Sein Begründer, Franz Moritz Graf von Lacy, war Feldherr unter Maria Theresia - von dem Salär ließ er diesen Park anlegen. In der Steiermark ließ sich Johann Ulrich von Eggenberg nicht nur ein spanisches Schloss erbauen, sondern auch eine riesige Gartenanlage.
Eggenberg, der loyalste Verbündete des gegenreformatorischen Kaisers Ferdinand II., konvertierte aus Karrieregründen zurück zum Katholizismus und half Ferdinand beim Aufbau eines barocken Absolutismus. Der steirische Adel verachtete ihn für diesen Verrat, der Kaiser hingegen überhäufte ihn für seine Verlässlichkeit mit Geld und Macht.
Der Film erzählt Österreichs Geschichte anhand der "grünen Spuren", die sie hinterlassen haben.
Jede Erfindung beginnt mit einer Idee, die in der Theorie gut klingen mag, in der Realität aber Tücken haben kann. Wie der Traum vom Fliegen: ein Wagnis, bei dem man Kopf und Kragen riskiert. Luftfahrtpionier Otto Lilienthal absolviert rund 2000 Probeflüge, bevor er bei einer Bruchlandung stirbt. Ingenieur Walerian Abakowski testet seinen Schnellzug - mit tödlichem Ausgang. Und Erfinder William Bullock wird von seiner Druckerpresse erschlagen. 9. August 1896: für Otto Lilienthal ein Tag wie jeder andere, den er mit dem Test seines Normalsegelapparats verbringt. Doch bei einem der Probeflüge im Havelland erfasst ihn eine plötzlich aufkommende Böe, die Lilienthal und den Flugapparat in der Luft zum Stillstand bringt. Auf einmal neigt sich die Maschine nach vorn und saust im Sturzflug 15 Meter hinunter, wie Lilienthals Assistent Paul Beylich bezeugt. Lilienthal bricht sich dabei einen Halswirbel und zieht sich eine Hirnblutung zu, fällt beim Transport in die Berliner Uniklinik ins Koma. Am folgenden Tag stirbt der 48-Jährige an seinen Verletzungen. Der Welt bleibt er als Wegbereiter für die moderne Luftfahrt in Erinnerung. Im Zeitalter des Fluges nutzt auch der russische Erfinder Walerian Abakowski die Innovationen der Luftfahrt - allerdings für die schnellere Fortbewegung auf zwei Schienen. Sein Luftschrauben-Triebwagen, der sogenannte Aerowagon, ist ein experimenteller Schnellzug. Angetrieben mit Propellern und ein wenig Kraftstoff soll er bis zu 140 Kilometer pro Stunde erreicht haben. Doch bei einer Testfahrt kommt es zur Katastrophe: Sechs Passagiere verlieren ihr Leben - ebenso wie der erst 25-jährige Erfinder selbst. Und auch der Verleger und Erfinder William Bullock hat eine zündende Idee, die er in die Tat umsetzt: Er baut eine neue Druckmaschine, die um die 10.000 Bögen pro Stunde fertigen soll. Im Industriezeitalter, als Zeitungen zum Massenmedium werden, ist diese erste Rotationsdruckpresse ein erster wichtiger Meilenstein für das Verlagswesen. Doch Bullock verkennt offenbar die Gefahr seiner eigenen Erfindung. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.
Die fünf jungen männlichen Löwen haben sich erfolgreich von ihren Müttern getrennt. Nun sind sie auf dem besten Weg, eine neue, starke Population von Wüstenlöwen in der Namib-Wüste zu etablieren. Der zweite Teil der Doku über die fünf Nachwuchslöwen begleitet die erwachsen gewordenen Tiere auf ihrer Suche nach Löwenweibchen, mit denen sie sich paaren können. Doch das hoffnungsvolle Bild endet vorerst dramatisch: Nachdem die Löwen in der Nähe einer Siedlung einen Esel reißen, verenden vier von ihnen an Gift. Nur einer überlebt und wird umgehend in ein sicheres Revier gebracht. Tatsächlich akzeptiert er das neue Terrain - und wird zum Helden einer neuen Generation.
Betonbauer sucht Frau - Happy End auf dem Dreiseitenhof?
8. Folge
D 2024
30'
Marcus Durchhaltewillen wird belohnt - eine Frau hat ihm geschrieben und möchte ihn auf seinem Hof besuchen. Seine Chance, endlich das Singledasein zu beenden.
Alte Bäume verpflanzt man nicht, das weiß der mit der Baumschulgründung in der Provinz Kai natürlich. Aber das Umtopfen seiner fünfköpfigen Familie aus Berlin in die entlegene Weite scheint am Ende des Sommers gelungen.
Und auch bei Anne und Hannah geht es nicht so schlecht, wie der geplatzte Traum vom eigenen Café vermuten ließ. Die beiden haben sich erstmal andere Jobs gesucht - offensichtlich ist Geldverdienen auf dem Land gar nicht so schwer wie gedacht.
Nina hat den kleinen Bela zur Welt gebracht. Eine Heizung gibt es im Landgut auch im späten Herbst noch immer nicht, aber Florian hackt Holz - und hält das Haus mit einem alten Ofen warm.
Zwischen Leben und Tod - Alltag auf der Intensivstation
A 2024
34'
"kreuz und quer" versucht Antworten auf den zunehmenden Orientierungsbedarf im "Supermarkt der Weltanschauungen" zu geben. Das Religionsmagazin nimmt den religiösen Pluralismus ernst und zeigt schon jetzt Ausblicke auf die Zukunft von Religion und Gesellschaft.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
In Österreich gibt es mehr als 50.000 Kilometer Wanderwege, die sich durch üppige Wälder, grüne Täler und charmante Dörfer erstrecken. Die unzähligen Wege und Hütten bilden seit über 150 Jahren das Rückgrat der alpinen Infrastruktur und sind gleichzeitig "Österreichs größter Sportplatz". Wer die Berge und das Wandern liebt, ist sich oft nicht bewusst, dass die Wege und Steige alles andere als naturgegeben sind. Wanderwege anzulegen, sie zu betreuen und zu pflegen ist viel Arbeit, die oft unsichtbar bleibt.
Oberhalb von Bludenz und des Klostertals lag beispielsweise der historische Hinterbirgweg über viele Jahre brach, erst vor kurzem wurde er wieder revitalisiert. Von Profis wie auch ehrenamtlichen Wegemachern, die sich dafür extra Urlaub nehmen. Man muss die Berge also schon lieben, um hier oben hart zu arbeiten. Gut gepflegte Wanderwege durch Täler und Almen regeln auch das friedliche Miteinander von Mountainbikern und Wanderern, so gelebt im Tiroler Wipptal.
Diese "Land der Berge"-Produktion blickt hinter die Kulissen des Alpenvereins, begleitet Wegewarte bei ihrer Arbeit und zeigt dabei vom Montafon über den Hochschwab in der Steiermark bis ins Tiroler Zillertal einige der schönsten Wanderregionen Österreichs.
Die schottische Nordseeküste ist geprägt von schroffen Felsenklippen, einsamen Inseln und kleinen Hafenstädten. Nördlich des Festlandes liegen die Orkneys. Dieser Archipel aus etwa 70 Inseln ist seit Jahrtausenden bewohnt. An der Küste erzählen Burgruinen die Geschichte Schottlands.
Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie!
Von der Taufe in den Regen
24. Staffel
22. Folge
D 2025
44'
Die frisch renovierte "Indigo Star" wird in Dubai getauft, Carmen übernimmt die Zeremonie. Doch nach der Feier folgt der nächste Dämpfer: Eine Decke gibt nach. Robert plant bereits neue Umbauten - die Baustelle geht weiter.
Marc Panzer belädt seinen Auflieger mit Baumaterialien, die nach Mühlheim und Wuppertal geliefert werden sollen. Und sein geliebter Scania "Il Padrone" darf auch beim Karnevalsumzug nicht fehlen. Denn der "Asphalt-Cowboy" hat die Schirmherrschaft für ein Kinderprinzenpaar übernommen. Andreas Schubert schwelgt derweil in Erinnerungen. Der bayrische Spediteur kramt in Gmund in Fotos aus guten alten Trucker-Tagen. Und Kraftfahrer Daniel Schewe kommt nach einer langen Tour endlich im israelischen Haifa an. Aber damit ist der Auftrag noch nicht erledigt.
Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen - in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien - getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden. Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapi-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt. Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt. In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa. Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte - und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert. Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden - perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und - kaum anders als heute - auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht. Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: "Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen."
Verschiedene Artefakte und altertümliche Objekte stellen die Forscher bis zum heutigen Tage vor Rätsel. Die Dokumentation geht den bisher ungeklärten Fällen von fremdartigen Objekten in unseren Museen nach.
Es ist noch nicht so lange her, da war Wien eine recht graue und abweisende Stadt. Außer der inneren Stadt und ein paar begrünten Außenbezirken bot sich dem Auge wenig Erfreuliches.
Das hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal geändert. Selbst einstige No-Go-Zonen wie der Gasometer oder der Donaukanal sind heute städtisch belebte Areale, die die Leute zum Verweilen schätzen.
Regisseurin Patrice Fuchs hat das ORF-Archiv nach älteren Aufnahmen von Wiener Ecken durchforstet und zeigt, wie stark sich die Stadt an diesen Punkten verändert hat. Kaum vorstellbar heute, wie der Verkehr vor dem U-Bahn-Bau funktioniert hat, als die Autos noch über die Kärntnerstraße und den Stephansplatz brausten.
Mike Allonby und sein Arbeitskollege Terry Jones sollen in Liverpool einen Pkw beschlagnahmen. Die Gegend ist als sozialer Brennpunkt bekannt. Der Besitzer des Autos hat einen Kredit aufgenommen und seinen Wagen als Sicherheit eingesetzt. Auf diese Weise kommt man zwar schnell an Bargeld, doch der Zinssatz ist extrem hoch - in einigen Fällen bis zu 400 Prozent. Und wenn man die Raten nicht pünktlich zahlt, geht das Fahrzeug in den Besitz des Finanzunternehmens über. Aber damit will sich der Schuldner partout nicht abfinden.
Der kleine Chico ist das neueste Mitglied einer Bande Kapuzineraffen in Brasiliens Nationalpark Serra da Capivara. In der Wildnis aufzuwachsen, ist für ihn ein großes Abenteuer. Nicht nur der Bedrohung durch natürliche Feinde wie Jaguar, Schlange und Skorpion muss das Affenbaby trotzen, sondern auch der monatelangen Trockenzeit. Nur wenn es Chico und den anderen Affen gelingt, Nahrung zu finden, hat er eine Chance dort zu überleben.
Auf Thudts Hof im Harzer Vorland ist im Weinberg
Fingerspitzengefühl gefragt. Winzer Hendrik Klingsöhr zeigt Landwirt Steffen Thudt und Lebenspartnerin Jessica Lange, wie sie die Reben biegen sollen.
Im schleswig-holsteinischen Sarnekow ist auf Hof Schmidt eine große Ladung Dünger im Wert von 10.000 Euro angekommen.
Auf dem Sophienhof testet Karsten Dudziak eine neue
Vorrichtung. Für sein neues Hühnermobil hat er eine
sogenannte Futterbefüllungsschaufel mitgekauft.
In Hamburg-Moorburg hat Jürgen Ecks einen
Lohnunternehmer bestellt, der für ihn alte Obstbäume und die Hölzer schreddert.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Wandernder Sand, eisige Meere, speiende Vulkane: In der Geschichte wagten sich tollkühne Entdecker in so manch unerbittliche Landschaft und riskierten dabei ihr Leben. Biochemiker Peng Jiamu erforscht ein geologisches Mysterium in Chinas Nordwesten. Jean-François de La Pérouse durchquert den Pazifik, und Plinius der Ältere stellt sich dem Zorn des Vesuvs, um mehr über die Natur zu erfahren. "Ich habe den großen Wunsch, die Grenzgebiete zu erkunden. Ich habe den Mut, mir einen Weg durch die Wildnis zu bahnen." Dieses Zitat wird dem chinesischen Forscher Peng Jiamu zugeschrieben. Diesen Gedanken hat sich Peng offenbar zum Lebensmotto gemacht. Er unternimmt zahlreiche Expeditionen in die entlegensten Ecken Chinas. In der Provinz Xinjiang will er die Landschaft, ihre endemischen Arten sowie Eigenschaften des Bodens untersuchen. Nach fast zwei Jahrzehnten Forschungsarbeit wird Peng als Vizepräsident der Chinesischen Akademie für Wissenschaften erneut auf eine wichtige Forschungsreise entsandt - an einen riesigen Salzsee namens Lop Nur, der als "Wandernder See" bekannt ist. Ausgestattet mit wenigen Vorräten, Benzin und Wasser machen sich Peng und sein Team auf eine beschwerliche Reise. Nach ein paar Tagen wagt sich der Wissenschaftler auf der Suche nach Wasser allein auf Erkundungszug - und wird nie wieder gesehen. Weniger mysteriös, aber ebenso fesselnd ist die Geschichte des französischen Seefahrers Jean-François de La Pérouse. Auch er begibt sich auf waghalsige Reisen in die im 18. Jahrhundert noch weitestgehend unerforschten Gewässer des Pazifiks. Sein Traum: Er will die Nordwestpassage finden. Doch die Expedition nimmt eine gefährliche Wendung. Schon im antiken Rom sind Menschen bereit, einiges für die Wissenschaft zu riskieren. Der Universalgelehrte Plinius der Ältere ist unter Zeitgenossen bekannt für seine unstillbare Neugier. Für die 37 Bücher seiner "Naturalis historia" wertet er Tausende griechischer und römischer Quellen aus und erstellt eine Zusammenfassung des naturkundlichen Wissens des Altertums. Es ist ausgerechnet dieser Wissensdrang, der ihn an den Fuß des Vesuvs führt, als dieser kurz vor seinem historischen Ausbruch steht. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.
Mark Millar hilft einer Familie beim Bau eines Hauses, das von traditionellen Scheunen inspiriert ist und aus nachhaltiger britischer Eiche in der offenen Landschaft von Somerset gebaut wird. Sam und Kevin haben lange darauf gewartet, ein Familienhaus ihr Eigen nennen zu können. Das Haus ist eine Kombination aus traditionellem Design, das von alten Scheunen inspiriert ist und aus Eichenholz besteht, und modernem Design mit großen Fenstern.
Mit Gilles Karolyi, Caro Scrimali, David M Schulze, Jochen Langner, Daniel Drewes, Nina Goldberg, Lea Fleck
Motto in Hamburg: Beautiful Blouson! Kreiere einen Look rund um die Trendjacke!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.