Kuwait, Katar, Bahrain - die kleinsten Staaten der Arabischen Halbinsel könnten kaum unterschiedlicher sein. Katar, das reichste Land der Welt, gilt als konservativ und traditionsbewusst.
Bahrain ist weltoffen und liberal, es gibt Religionsfreiheit, Bars und Nachtleben. Sogar uneingeschränkter Alkoholausschank ist erlaubt. Kuwait hingegen gilt als ursprünglich, aber weltoffen. Die Menschen dort lieben gutes Essen, teure Autos und schnelle Kamele.
Ghanima al Freh ist sich sicher: Kuwait hat das beste Essen auf der Arabischen Halbinsel zu bieten. Ghanima muss es wissen, sie ist Chefin eines traditionellen Restaurants und hat schon in allen Nachbarländern gekocht. Ihr Restaurant in Kuwait-Stadt ist berühmt. Denn Ghanima beschäftigt ausschließlich Frauen, und zu ihr kommt hauptsächlich weibliche Kundschaft.
Einmal im Jahr ist in der Wüste Bahrains die Hölle los: Dann beginnt die viermonatige Campingsaison. Die Menschen in Bahrain lieben es, ihr Wochenende in der Wüste in Zeltlagern zu verbringen. Abu Ahmed hat dann jede Menge zu tun. Er vermietet vier Zeltlager und muss alles in Schuss bringen, bevor die Gäste anreisen.
Die arabische Kultur ist voller Regeln und Bräuche. Hamad al Amari hat daraus ein Geschäftsmodell entwickelt: Er gibt Kurse in arabischen Benimmregeln für Ausländer. Darin übt er mit ihnen den traditionellen Nasenkuss und das korrekte Anlegen des arabischen Gewandes.
Für Omran ist ein wichtiger Tag: Seine Schwerttanzgruppe tritt bei einer großen Hochzeit auf. Omran ist Arda-Lehrer und bringt dem Nachwuchs bei, wie man das Schwert zur Trommelmusik schwingt. Auf der Hochzeit müssen die Kleinen nun beweisen, was sie gelernt haben.
Am Rande der Antarktis, überwältigende Landschaften aus Fels und ewigem Eis. Hier liegt die größte Insel im Archipel der Südlichen Shetlandinseln - King George Island. An ihrer Südwestspitze befinden sich die Forschungsstationen von fünf Nationen: Chile, Russland, Uruguay, Südkorea und China. Im antarktischen Sommer kommen die internationalen Forscherinnen und Forscher auf die Insel und entlocken der unberührten Natur und den Tieren ihre Geheimnisse. Im Winter dagegen bleiben nur wenige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf den Stationen zurück. Weitgehend auf sich allein gestellt, müssen sie mit tagelang andauernden Schneestürmen und unerbittlicher Kälte zurechtkommen.
Rücksichtsloser Egoismus kostet Familienoberhaupt fast das Leben
5. Staffel
286. Folge
D 2024
60'
Nina Becker soll ihrer Mutter Petra eine Überdosis Insulin gespritzt haben, um nach ihrem Tod die große Penthouse-Wohnung zu erben. Da die 34-jährige Angeklagte mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern derzeit in der viel zu kleinen Einliegerwohnung der Diabetikerin lebt, scheint das Motiv klar. Doch Nina rettete ihre Mutter durch ihr Eingreifen. Nina bestreitet die Tat und beschuldigt Dirk, den ominösen, neuen Untermieter der Seniorin.
Kirby Smith (50), Besitzer des 'Kirby's Speed Shop' wollte eigentlich nur mit seinem Sohn einen ruhigen Abend verbringen. Am 7. März 2004, als er spät in seinem Geschäft arbeitete, setzte sich Kirby an seinen Computer, um einige Daten zu sichten. Niemand weiß, was danach geschah. Gegen 7:30 Uhr am nächsten Morgen fand einer seiner Angestellten Kirbys blutigen Körper neben dem Computer. Kirby war bereits zweimal angeschossen worden.
Bezirksschornsteinfeger Andreas und sein Azubi Tobias steigen der Kundschaft buchstäblich aufs Dach. Das Duo entfernt mit 80 Kilo Ausrüstung im Gepäck brennbare Ablagerungen in Kaminrohren. In einem Wohngebiet in Castrop-Rauxel werden unterdessen Fernwärmeleitungen repariert. Und an der Hamburger Elbphilharmonie schrubben Industriekletterer die gigantische Glasfassade des Wahrzeichens blitzeblank. In 100 Meter Höhe behalten Steffen und seine Kollegen stets das Wetter im Auge. Denn starke Windböen könnten dem Team im Klettergurt Probleme bereiten.
Die beiden deutschen Staaten stehen in ständiger Konkurrenz. Mit dem Strahlflugzeug "152" will die DDR ihre technologische Macht demonstrieren. Doch der zweite Testflug endet tragisch. Mitte der 1950er-Jahre forciert die DDR-Führung unter Walter Ulbricht den DDR-eigenen Flugzeugbau. In Dresden wird ein neues Flugzeugwerk aus dem Boden gestampft. Das Prestigeprojekt - die Entwicklung des ersten deutschen Passagierstrahlflugzeuges, der "152". Am 30. April 1958 ist es so weit: Walter Ulbricht stellt den Prototyp öffentlichkeitswirksam vor. Die Erwartungen sind riesig, soll die "152" doch dem Westen und der ganzen Welt beweisen, dass die DDR in der Lage ist, Flugzeuge auf höchstem technischem Niveau zu bauen. Doch knapp ein Jahr später erleidet das Vorhaben einen herben Rückschlag: Am 4. März 1959 stürzt der Prototyp beim zweiten Probeflug ab. Alle vier Insassen kommen dabei ums Leben. Danach wird das ehrgeizige Projekt noch nicht aufgegeben, doch 1961 ist Schluss mit dem DDR-Flugzeugbau. Der Grund: Die Sowjetunion entscheidet - anders als nach vorherigen mündlichen Zusagen -, keine Flugzeuge aus Dresden zu kaufen. In der DDR wird über Katastrophen und schwere Unfälle kaum berichtet. Die wahren Hintergründe bleiben oft geheim. So sorgt die Stasi für Informationssperren. Und auch später kontrollieren die Geheimdienstbeamten, was über Ursache und Auswirkungen der Unfälle an die Öffentlichkeit dringen darf.
Die Erdatmosphäre, ein lebenswichtiger, hauchdünner Schleier aus Gasen, schützt uns vor kosmischer Strahlung und bildet die Grundlage unseres Klimas. Atmend verbinden wir uns täglich mit dieser dünnen Hülle, die, wäre die Erde ein Apfel, nicht dicker als dessen Schale wäre. Nicht nur die Erde, auch andere Himmelskörper sind von Atmosphären umgeben, die potenziell Leben ermöglichen können. Forscher suchen in solchen Gashüllen nach Spuren außerirdischen Lebens.
In dieser Sendung wurden unterschiedliche Facetten der Eisenbahnwelt beleuchtet. Gratuliert wurde dem National Railroad Museum in Green Bay zum 50. Geburtstag. Auch wurden die Bahnlandschaft und ihre architektonischen Leistungen auf einer Museumsbahnfahrt in den Cevennen bewundert.
Den enormen Herausforderungen für Polizeiteams in sozialen Brennpunkten widmet sich das Format "Neighbourhood Blues" - das SPORT1 als deutsche Erstausstrahlung präsentiert: Die Serie wurde für die BBC extra für die Daytime produziert, um den Nachmittag zu stärken - mit großem Erfolg! "Neighbourhood Blues" wurde zum stärksten Programm auf seinem Slot mit Marktanteilen von 20 Prozent und mittlerweile an Sky UK lizensiert. Die Serie thematisiert Polizeieinsätze in Problemvierteln von Großbritanniens Großstädten, in denen Alkoholmissbrauch, Hausbesetzungen sowie Drogen- und Waffendelikte an der Tagesordnung sind.
Die Regisseurin Jeanne Lefèvre folgt den Spuren ihres Großvaters, eines Kernforschers, der Ende der 1950er-Jahre als erster französischer Wissenschaftler seiner Disziplin in der Antarktis arbeitete. Auf ihrer Reise nach Adélieland, zu den Forschenden, die heute dort stationiert sind, dienen Jeanne das Tagebuch, die Fotos und die Filme ihres Großvaters als Wegweiser. Die abgelegene Forschungsstation in Adélieland spielt heute eine zentrale Rolle bei der Beobachtung des globalen Klimawandels.
Not macht erfinderisch, sagt das Sprichwort. In der DDR traf das auch auf die Sparte der Nutzfahrzeuge zu. In Zeiten des Mangels musste man erfinderisch sein, denn der Bedarf war enorm. Laster und Traktoren brauchte das Land. Nach dem Zweiten Weltkrieg bauten die Russen viele Produktionsbetriebe ab. Vor allem die Regionen Sachsen und Thüringen hatten eine große Tradition im Fahrzeugbau. Die wenigen verbliebenen Firmen versuchten einen Neustart. Drei Jahre nach Kriegsende gründete sich die Vereinigung Volkseigener Betriebe IFA , in der alle Fahrzeughersteller der sowjetischen Besatzungszone vom Sattelschlepper bis zum Lkw-Produzenten vereint wurden. Die Wirtschaft im Osten schrie nach Transportmitteln und Traktoren. Doch die Flucht kompletter Firmen in den Westen, fehlendes Fachpersonal, Materialknappheit, Behördenwillkür und eine kaum vorhandene Zulieferindustrie ließen nur bescheidene Anfänge in den leer gefegten und oft zerstörten Produktionshallen zu.
Australische Weiten: Frank Meyer im Umzugsstress. Die neue Australienanlage ist gerade fertig geworden. Roter Sand, australische Weiten - ausgesprochen dünn besiedelt. Bisher leben nur die Roten Riesenkängurus auf der neuen Anlage. Doch auch Bennett Känguru, Emu & Co sollen zukünftig dorthin umziehen. Heute sind die Bennetts dran. Die Kängurus sollen ein australisches Übergangsquartier beziehen. Für die Besiedlung des fünften Kontinents braucht Frank Meyer seine ganze Muskelkraft. Wird der Schwerlasttransport in die neue Welt gelingen?
Südamerikanisches Temperament: Die vier Zwergseidenäffchen sollen eine Schutzimpfung bekommen. Keine leichte Aufgabe für Dieter Georgi und Steffen Thies, denn die kleinsten Affen der Welt lassen sich nicht gern in die Ecke drängen und greifen. Sie sind äußerst flink und wendig. Werden Dieter und Steffen die winzigen Äffchen zu fassen bekommen oder können die Zwergseidenäffchen ihren Pflegern ein Schnippchen schlagen?
Afrikanische Verhältnisse: Im Zebrastall gibt's was Neues. Über Nacht hat Zebrastute Nora einen kleinen Hengst geboren. Das ist schon die zweite Zebrageburt innerhalb von zwei Wochen. Nebenan steht Mama Dolly mit ihrer kleinen Tochter. René Forberg und Marco Mehner wollen die beiden frisch gebackenen Mütter und ihren Nachwuchs vereinen. Doch Grevy-Zebras sind bekannt dafür, dass sie ihre Artgenossen sehr unsanft behandeln. Und gerade Zebramütter verteidigen ihren Nachwuchs mit allen Mitteln. Ob der Mutterschutz in Stutenbissigkeit ausartet?
Wem unser Heimatplanet zu vertraut und der wüste, leblose Mars zu langweilig ist, der findet in Jupiter eine spannende Alternative. Auf dem Gasriesen wüten gigantische Stürme und monströse Magnetfelder, sein Kern ist heißer als die Oberfläche der Sonne. Und sein feuriger Mond Io hat die größte vulkanische Aktivität im gesamten Sonnensystem. Die NASA-Raumsonde Juno liefert seit 2016 faszinierende neue Erkenntnisse über den planetaren Platzhirsch mit dem berühmten "roten Fleck".
Das Matterhorn und die Berge ringsherum können verräterisch sein - gerade während der Wintermonate. Für die Männer der Air Zermatt sind sie aber vor allem eines: Heimat. Als Rettungsveteranen mussten die Teammitglieder lernen, Emotionen beiseite zu lassen und ihren Job zu erledigen.
"America's Most Wanted" -Moderator John Walsh interviewt das "Cold Justice"-Ermittlungsteam, die ehemalige Staatsanwältin Kelly Siegler und Yolanda McClary, eine ehemalige Tatort Ermittlerin, und gibt bislang unbekannte Einblicke hinter die Kulissen der Ermittlungen. Exklusive Updates zu vergangenen Fällen zeigen, wie es einigen Familienmitgliedern und Polizisten heute geht. Außerdem werden Fragen von "Cold Justice"-Fans beantwortet.
Die Juroren besuchen die Kandidaten aus Nordengland. In Cheshire entdecken sie eine Anlage, die von einem See und einer Wiese bis hin zu einem Swimmingpool und einem Küchengarten einiges zu bieten hat. In der Nähe von Huddersfield finden sie einen dreistöckigen Garten, der in 1.000 Fuß Höhe in den Pennines auf dem Gelände eines alten Steinbruchs gedeiht und alles von einer Terrassenküche bis zu einem Teich bietet.
Mit Kordula Leiße, Arne Obermeyer, Julia von Tettenborn, Lars Schmidtke, Volker Niederfahrenhorst, Daniel Werner, Marion Mainka, Lea Fleck, David M Schulze
Verletzte Busfahrer seine Angebetete mit Säure, um sie zu halten?
5. Staffel
305. Folge
D 2024
60'
Hat Busfahrer Jochen Knauber (44) den Stammplatz seiner Angebeteten Tatjana Kiebitz (25) mit Säure versetzt, damit sie ihre Ausbildung als Schwimmlehrerin nicht antreten kann und weiterhin Jochens Bus zur Arbeit nimmt? Ein Motiv hätte auch Jochens Busfahrer-Kollege Manuel Winkler (38), der unbedingt Jochens Buslinie 13 übernehmen will. Wer steckt hinter dem feigen Anschlag?
Erwin und Evi feiern gerne und oft. Leider fehlt ihnen der passende Raum - das Wohnzimmer der beiden ist viel zu klein. Das schwäbische Paar möchte nun ein großes unbenutztes Zimmer im Souterrain ihres Hauses zur Party-Location ausbauen.
Wie Krake Otto in die Seniorenresidenz gelockt wird; wo Ringelnattern ihre Eier hingelegt haben, und wenn Heuler in das Auswilderungsbecken kommen - und noch viele weitere Zoogeschichten von der Nordsee.
Religion, Geschlechtertrennung und strenge Familienhierarchien: Das Königreich Saudi-Arabien gilt als geschlossene Gesellschaft. Westliche Touristen findet man kaum. Bis jetzt.
Denn das Land öffnet sich langsam den Besuchern. Und die erleben grandiose Natur, jahrhundertealte Kulturdenkmäler und das faszinierende Nebeneinander von Fortschritt und Tradition. Wie steht es wirklich um die Gesellschaft in dem islamischen Königreich?
Wie leben die Menschen dort, wovon träumen sie, was erhoffen sie sich von der Zukunft? Der Film geht dieser Frage unter anderem in Dschidda nach, der Hafenstadt am Roten Meer.
Die saudischen Frauen sind kreativ, wenn es darum geht, Nischen für ihre Bedürfnisse zu finden. Die 18-jährige Jumana Khalid träumt davon, eines Tages als erste saudische Primaballerina öffentlich zu tanzen. Houda Talbani pfeift auf die strengen Regeln und hat sich mit ihrem mobilen Haustierservice selbstständig gemacht.
Mitten in der Wüste bei 50 Grad im Schatten braucht Pierre Hakim jeden Tag Millionen Liter kaltes und reines Wasser. Für seine Kaviarzucht hat er deshalb gigantische Kühlanlagen angeschafft und sogar eine eigene Kläranlage installiert. Mit Erfolg: Die reichen Saudis stehen Schlange bei Pierre: Sein Kaviar gilt als der Beste des Landes.
Bei Nasser Abdul Majeed darf an diesem Tag nichts schief gehen. Der Restaurantbesitzer erwartet wichtige Gäste, echte VIPs. Für sie geht Nasser höchstpersönlich auf den Markt und sucht dort ein Schaf aus. Vier Stunden wird er es zubereiten und dann seinen Gästen servieren. Sein Restaurant gilt als eines der besten der Stadt. Das Filmteam hat dort in die Töpfe geschaut.
Dieser Film erzählt eine bislang kaum bekannte Geschichte über die Seeotter an Kaliforniens Küste. Vertraut sind sie als entspannte Meeresbewohner, geschickte Unterwasserjäger, die Weibchen als liebevolle Mütter. Dass die Tiere aber auch zur letzten Hoffnung für einen einzigartigen Lebensraum geworden sind und damit sogar einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, das wissen nur wenige.
Ein Film von Claudia Schmitt und Hendrik S. Schmitt
Wer in der DDR nicht zwölf Jahre auf ein Auto warten wollte oder sich keinen Gebrauchtwagen leisten konnte, war auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Im Nahverkehr der DDR gab es für den Durchschnittsbürger die Auswahl vom Schwarztaxi bis zu Tatra-Bahnen. Das waren keine abgedunkelten Limousinen oder Bergbahnen. Wer ein Auto besaß, konnte sich einiges mit privaten Taxifahrten dazuverdienen. In den sogenannten Schwarztaxis beförderten Autobesitzer ohne Gewerbegenehmigung fremde Fahrgäste. Zwar verboten, dennoch drückten vielerorts die Behörden beide Augen zu. Für die breite Masse fuhren Busse aus Ungarn und Tatra-Straßenbahnen aus Tschechien. Der Einheitsfahrschein kostete nur 20 Ost-Pfennig. Zu Beginn der DDR standen nur Reste der Busse und Bahnen aus der Vorkriegszeit - und was die Russen nach den Reparationsleistungen davon übrig ließen - zur Verfügung. Erst langsam begann eine Fahrzeugproduktion. Besonders in den Großstädten sollten Doppelstockbusse helfen, die Transportprobleme zu lösen. Sie boten auf gleicher Fläche zwei Etagen und somit Platz für mehr Passagiere. Die Vorbilder der ersten Doppeldecker-Motorbusse waren die Pferdeomnibusse, die in den Großstädten schon lange doppelstöckig waren. Die obere Etage dieser sogenannten Decksitzwagen konnte durch eine Treppe am Heck erreicht werden. In der DDR wurden in den 1950er-Jahren die Doppeldecker vom Typ Do 54 und Do 56 im Volkseigenen Betrieb Waggonbau Bautzen hergestellt. Sie wurden in Ostberlin, Leipzig und Rostock eingesetzt.
Folge 3 führt Andreas Ohligschläger in die Eifel nach Monschau. Hier lebt Hundehalterin Susanne mit ihren beiden Hunden Djambo und Easy. Die beiden Hunde verstehen sich prima, aber das Spazierengehen mit zwei Hunden ist für Susanne inzwischen eine Qual. Rhodesian-Ridgeback-Rüde Djambo legt sich auf Spaziergängen gerne einfach mal hin und möchte dann nicht mehr weitergehen, während Chihuahua Easy lautstark andere Hunde und Passanten anbellt. Hundecoach Andreas Ohligschläger, geht der Frage nach, warum es mit dem Zweithund nicht mehr klappt.
Außerdem geht es um den kleinen Mischlingsrüden Maci, der sich oft völlig unberechenbar verhält. Mal zeigt er sich unsicher und schüchtern und dann plötzlich aggressiv. Ein Verhalten, das seinen Haltern Rätsel aufgibt.
Bulldozer, Radlader und Planierraupen: Mechaniker Sven repariert tonnenschwere Giganten. Ohne sein Know-how stünde in Schleswig-Holstein so manche Baustelle still. In dieser Folge baut der "Retter in der Not" in Tensfeld an einem Seilbagger die Zugwinde aus. Auf Martin und Max kann man sich ebenfalls verlassen. Die Verkehrssicherheitsmonteure platzieren an Risiko- und Gefahrenpunkten Beschilderungen, Schranken und Absperrungen. Und Lukas überwacht den Reinigungsprozess im Klärwerk in Nürnberg. Dort überprüft der Abwassertechniker täglich die Anlagen.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Der junge Giraffenbulle Lengai wird auf Dauer nicht mehr von seinem Vater geduldet. Darum muss er umziehen. Da passt es gut, dass der Erfurter Zoo dringend ein Giraffenmännchen sucht. Auf der Fahrt nach Thüringen begleitet Gerd Fuchs seinen Schützling. Die beiden Greifstachler, die im Grzimek-Haus miteinander vergesellschaftet worden sind, haben die erste gemeinsame Nacht verbracht.
Die Große Mauer ist eine Ansammlung tausender von Galaxien, die typischerweise eine abgeflachte Form haben. Sie ist die größte zusammenhängende Struktur, die bisher im Universum entdeckt wurde. Warum und wie entstand diese dichte Anordnung von Galaxien, die sich zu dem sie umgebenden Raum abgrenzt? Die Dokumentation widmet sich den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Große Mauer und untersucht hierbei einen Zeitraum von sechs Milliarden Lichtjahren.
Wilhelm Drewes möchte für einen polnischen Zwangsarbeiter, der 1942 in der Nähe seines Dorfes erhängt wurde, eine Gedenktafel aufstellen. Doch Frankenfelde ist politisch tief gespalten. Die brandenburgische AfD - vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft - ist hier stärkste Partei. Gelingt es Drewes die Gräben zu überwinden und das Dorf für sein Vorhaben zu gewinnen?
In Reading stoßen die Schulden-Sheriffs auf einen Pizzadienst-Betreiber, der eine Gewerbeimmobilie illegal besetzt hält. Erst die Ankunft der tatsächlichen Eigentümerin deckt auf, dass der Mann monatelang keine Miete gezahlt und sogar heimlich Leute in dem Laden untergebracht hat. Parallel ermitteln weitere Sheriffs gegen einen Autohändler, der unter neuem Namen Schulden verschleiert und keine Raten begleichen will. Und in den Midlands müssen Luke und James bei einem internationalen Bootshersteller klären, ob eine hohe Forderung per Sofortüberweisung tatsächlich gezahlt wird oder die Pfändung droht.
In den Meeren dieser Welt spielen sich spannende und zuweilen unfassbare Dinge ab. Die Zusammenschnitte zeigen die schönsten Bilder unter und über Wasser sowie Geschichten rund um die Ozeane.
* Nachwuchs bei den Onagern
Bei den Onagern ist ein Baby angekommen, ein Prachteselchen. Tierarzt Dr. Flügger ist bei der Familienzusammenführung aufmerksam dabei, denn Onager-Hengst Bento kann ein ganz schöner Rüpel sein. Zum Glück hat er aber nur etwas gegen Kamele und beschnuppert seinen Sprössling ganz freundlich. Stunk gibt's von anderer Seite wegen der kompletten "Tierarzt-Packung": Impfen, Geschlecht bestimmen und Chip.
* Ein Baby bei den Muntjaks
Eine derartige Behandlung wie beim Onager-Baby ist auch der Grund für lautstarken Protest im Muntjak-Gehege. Denn auch hier ist Nachwuchs zu versorgen. Weil die Muntjaks bereits als Frischgeborene sehr flink unterwegs sind, besucht Dr. Flügger das Kleine bereits wenige Stunden nach der Geburt. Aber: Das Baby ist nicht nur schnell, sondern auch schon sehr kräftig bei Stimme und fiept dem Doc ein Ohr ab.
* Viele Küken bei den Pinguinen
Die Pinguinküken werden zur Erstuntersuchung nur ein bisschen am Bauch gekrault. Der ist kugelrund und prall. Ein gutes Zeichen, findet Uwe Fischer. Also füttern die Pinguine ihre Kinder ordentlich. Dirk Stutzki konnte mal wieder nicht von seinen Lieblingen aus dem Eismeerrevier lassen und hat sie beim neuen Pflege-Papa Uwe besucht. Richtig glücklich wird er aber erst wieder sein, wenn das Eismeerrevier fertig renoviert ist.
* Kinderstube für Hühnerküken
Bei den Vorwerk- und Seidenhühnern läuft es mit dem Nachwuchs etwas anders: Sie haben zwar einen Papa, kommen aber aus der Brutmaschine. Damit die kleinen Nestflüchter trotzdem so etwas wie eine gute Kinderstube haben, baut Volker Friedrich einen kleinen Verschlag mit Rotlichtlampe. Der kommt in den Stall zu den Puten. "Leopard, Seebär & Co." zeigt tolle Bilder aus dem hohen Norden, denn dort schreibt das Zooleben seine eigenen Geschichten - mal witzig, mal traurig, aber immer wieder spannend.
Die beiden Reporter Nina und Michael begeben sich auf eine Spurensuche der besonderen Art: Sie wollen wissen, wie sie zu dem Menschen geworden sind, der sie heute sind. Anhand von Beispielen aus ihrem eigenen Leben zeigen Nina und Michael in dieser 12-teiligen Sendereihe die Entwicklungsstufen vom Baby bis zum Senioren auf und erörtern spezielle Fragen sowohl im Gespräch mit renommierten Wissenschaftlern und Experten als auch im Dialog mit Familie und Freunden.
Sasha DiGiulian erkundet die Kletterlandschaft in Maine, USA und trifft sich dabei mit Forschungsexpert:innen, um zu erfahren, wie die Ökosysteme der Berge und des Meeres miteinander verbunden sind.
Gemüse ist das Motto! Aus der Laubenwildnis wird ein Acker, damit Sarah zur echten Selbstversorgerin wird. Aber dafür muss gerodet, geschaufelt und angelegt werden, dass der Schweiß nur so tropft - und Gärtnermeister Flo kennt weder Gnade noch Pausen. In Frankfurt trifft Sarah auf die Gemüseheldinnen, die ein stillgelegtes Areal in eine wahre Gemüse-Schatzkammer verwandelt haben. Sie probiert, studiert und nimmt viele neue Ideen mit nach Köln.
"Wildes Skandinavien - Das Abenteuer" ist die spannende Dokumentation über die Entstehung dieser besonderen Naturfilmreihe. Gezeigt werden Höhepunkte und kleine Niederlagen bei den Dreharbeiten, skurrile, aufregende und gefährliche Erlebnisse der vier Filmteams. So etwa steht Jan Haft beim Dreh in Norwegen einem wütenden Moschusochsen gegenüber, als er eine ferngesteuerte Kamera aufbaut. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg wollen sich aus der Luft einen Überblick verschaffen und mit dem Heißluftballon über die finnischen Winterwälder fahren. Es ist ihre erste Ballonfahrt nach einem katastrophalen Ballonunfall in Russland, bei dem Ivo sich schwer verletzt hatte. Schon kurz nach dem Start geht alles schief: Der Ballon kracht in einen Baum, Äste verfangen sich im Gasbrenner und fangen Feuer. In Grönland ist Uwe Anders Eisbären auf der Spur. Es ist nicht das erste Mal, dass er die großen Raubtiere filmt - doch die grönländischen Bären gelten als besonders angriffslustig. Als ein Eisbär an das Zeltcamp herankommt, sind alle in Alarmbereitschaft. Die aufregendsten Tage seines Berufslebens erlebt Tobias Mennle in Island: Er ist dabei, als der Vulkan Eyjafjallajökull ausbricht. Die Asche verwandelt das Land in eine Wüste, hochgiftig für die dort lebenden Tiere.
Familienvater Martin ersteht ungesehen ein Schnäppchenhaus für seine erwachsenen Töchter. Doch der Zustand des Hauses erweist sich als katastrophal. Die Mutter der 30-jährigen Myriam hat ein Haus für sie ausgesucht, ganz in ihrer Nähe.
Elsa, die älteste Löwin von Harnas, wurde bei einem Kampf mit anderen Löwen verletzt. Sie hat nun einen lahmen Rücken und kann die Hinterbeine nicht mehr bewegen. Damit sie wieder gesund wird, befindet sich ein Übungsparcours in ihrem Gehege: ein abgewracktes Auto, Holzterrassen in verschiedenen Höhen und alte Reifen. Zweimal am Tag wird sie gefüttert, und zwar so, dass die Fleischstücke auf den Trainingsgeräten platziert werden und die Löwin sich bemühen muss, das Futter zu erreichen. Annika Funke, die zu Raubkatzen einen besonderen Draht hat, ist hoffnungsvoll: "Am Anfang, da war gar nichts, die konnte nur liegen. Dann ging es mit den Vorderbeinen voran. Und jetzt läuft sie schon ein paar Meter weit auf allen Vieren."
Die Volontäre werden von ihrem Coach Frikkie zu einem eintägigen Überlebenstraining in den Busch geschickt. Die Gruppe, die zuerst alle Zwischenstationen erreicht und wieder zurückfindet, hat gewonnen. Janine, Annika und die anderen leiden unter der Hitze und haben Bedenken, dass sie wilden Tieren begegnen könnten. Annika Grießbeck dokumentiert die querfeldein führende Expedition mit ihrer Videokamera - mit zunehmender Erschöpfung: "Der Pfad scheint kein Ende zu nehmen. Und wir haben ziemlichen Durst, da Frikkie uns bei der ersten Station eine einzige Fanta für 14 Leute hingestellt hat."