Die Bretagne ist die größte Halbinsel Frankreichs. Ihre fast 3000 Kilometer lange Küste wechselt von mächtigen Granitklippen zu versteckten Buchten und weiten Sandstränden.
Es ist eine geschichtsträchtige Region, in der die Legenden blühen, wo Traditionen und Brauchtum bis heute gepflegt werden. Die Küstenlandschaft ist von Wind und Wellen geprägt. Aber durch das milde Klima gedeiht an manchen Orten eine fast schon mediterrane Vegetation.
Pinisis, kleine wendige Frachtensegler, verkehrten bereits zu Zeiten der niederländischen Kolonialisierung zwischen den indonesischen Inseln. Sie transportierten dort sowohl Alltagsgegenstände als auch für den Export bestimmte Waren wie wertvolle Gewürze. Bis heute gibt es die Pinisis noch, auch wenn sich ihre Aufgaben verändert und die hochseetauglichen Schiffe nicht mehr die überlebenswichtige Funktion haben wie damals. Auch sind viele inzwischen mit Motoren ausgestattet. Doch noch immer werden Pinisis wie damals gebaut, am Strand, ohne schriftlichen Bauplan. Eine Einzigartigkeit, die inzwischen zum immateriellen Weltkulturerbe der Unesco gehört.
Motto in Stuttgart: Hommage an Karl! Kreiere einen Look mit einem typischen Lagerfeld-It-Piece!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Hausfrau Michelle aus Missouri ist knapp bei Kasse. Um die Lebensmittelkosten für ihre Familie möglichst gering zu halten, hält sie einige Hühner und baut selbst Gemüse an. Mit Hilfe von Gutscheinen benötigt sie so nur noch 200 Dollar im Monat. Doch dieses Budget will die Mutter von zwei Kindern weiter reduzieren und künftig bloß zehn Dollar für Lebensmittel ausgeben. Auch der 20-jährige Student Tyler aus Indiana hat ein echtes Coupon-Händchen und schafft es, sein monatliches Essensbudget von 100 Dollar fast auf null zu bringen.
Die Evolution des Menschen ist geprägt von Aufbrüchen und Rückschlägen. Unsere Geschichte beginnt vor Millionen von Jahren. Sie hätte auch ganz anders ausgehen können. Als der Homo sapiens in Afrika auftaucht, ist er nicht allein: Mehrere Menschenarten teilen sich die Welt. Manche beherrschen bereits Werkzeuge und Feuer. Doch kleine Populationen, Klimawandel, Konkurrenz und Vermischungen lassen viele Linien verschwinden. Warum überlebt ausgerechnet der Homo sapiens? Ein bis heute ungelöstes Rätsel. Anhand neuester Funde und moderner Analysemethoden kommen Forscherinnen und Forscher der Antwort näher. Ihre Erkenntnisse stellen bisherige Annahmen über Zeit und Ort des Ursprungs der Menschheit infrage. Fossilien aus Marokko zeigen, dass die Wiege der Menschheit offenbar nicht allein in Ostafrika lag und dass der Homo sapiens rund 100.000 Jahre älter ist als bisher angenommen. Sedimentkerne aus uralten Seen verraten, dass frühe Populationen mehrfach knapp dem Aussterben entgingen, sich aber letztlich behaupten konnten. Entscheidend waren nicht nur bessere Jagdwaffen, sondern auch ausgeprägtes Sozialverhalten sowie die Fähigkeit, komplexe Ideen zu teilen, Netzwerke zu bilden und Wissen generationsübergreifend zu vermehren. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Diese Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC verrät, mit welchen Strategien Pflanzen in Wüsten überleben können. Sie haben verblüffende Tricks entwickelt, um mit der Trockenheit zurechtzukommen - denn Wasser bedeutet Leben. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Zu den charakteristischsten Wüstenpflanzen gehören Kakteen. Eine der größten Arten ist der Saguaro, der im Südwesten Nordamerikas vorkommt. In seinem Inneren speichert er Wasser. Um möglichst viel davon aufnehmen zu können, ist der Stamm mit flexiblen Rippen überzogen, die sich wie eine Ziehharmonika ausdehnen und zusammenziehen können. Ein Trick, den viele Kakteen beherrschen. Eine weitere Kaktus-Art wächst auf einer abgelegenen felsigen Insel vor der Küste Mexikos. Dort nistet eine große Kolonie von Seevögeln - vor allem Tölpel. Sie ernähren sich von Fischschwärmen aus dem die Insel umgebenden Meer. Dabei entsteht viel Kot, den Pflanzen normalerweise nur in geringen Mengen vertragen. Die Kakteen haben jedoch einen Weg gefunden, die toxischen Anteile des Kots zu tolerieren und die ebenfalls enthaltenen Nährstoffe für ihr Wachstum zu nutzen. Tatsächlich gedeihen die Pflanzen hier so gut, dass sie einen regelrechten Wald bilden. Die Tölpel nutzen die Kakteen, um in deren Schatten ihre Jungen aufzuziehen. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch die Wüstenvegetation, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Während Chum an einer Flasche Baccarat-Parfüm aus den 1920er Jahren schnüffelt, begutachtet Rick das Retro-Videospiel "Spiderman and Venom: Maximum Carnage".
In der Nähe des Loch Lomond ist ein historischer Bau kurz vor dem Einsturz: Buchanan Castle. Was diese Burg so besonders macht, ist, wie sie im Laufe der Jahre mit der Natur verschmolzen ist. Während des Zweiten Weltkriegs diente es als Militärkrankenhaus, das Gebäude ist jedoch noch sehr viel älter. Unweit der Küste des Toten Meeres liegt ein touristischer Ort, der durch das Sinken des Meeresspiegels in einem Krater von der Erde verschluckt wurde.
Sie sind die besten Freunde des Menschen seit Tausenden von Jahren. Es gibt sie in über 400 unterschiedlichen Rassen. Aber wie viel weiß der Mensch wirklich über seinen besten Freund, den Hund? Die dreiteilige Doku-Reihe zeigt die einzigartigen Eigenschaften von Hunden und entdeckt dabei ihre bemerkenswerte Physiologie, ihre emotionale Bindung zum Menschen und ihre außergewöhnlichen, hervorragenden Sinne.
Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Bei Okapi-Weibchen Batouri ist man sich noch immer nicht sicher, ob sie nun endlich tragend ist oder nicht. Das wöchentliche Wiegen sollte Routine sein, aber Batouri ist sehr schreckhaft. Ob der nervenaufreibende Gang auf die Waage den Tierpflegern endlich Gewissheit auf Nachwuchs bringen wird?
Premiere für die PS Profis: Für die erste frische Folge nach der langen Winterpause hat sich ein bekannter Radiosender bei den Jungs gemeldet: "98.8 Kiss FM" aus der Hauptstadt Berlin braucht ein Auto für Promo-Events. Das gab es bei Sid und JP bisher noch nie. Die beiden Dortmunder legen sich mächtig ins Zeug, um unter Nissan Navaras und Co. die Spreu vom Weizen zu trennen. Der Wagen soll anschließend auch noch getunt werden. Unter anderem soll das coole Logo des Senders den Wagen schmücken.
In Connecticut ist Judy als Coupon-Queen bekannt, da kaum ein Tag vergeht, an dem sie nicht die Supermärkte nach Schnäppchen und Gratisartikeln absucht. Mit ihren Gutscheinen hilft sie auch Freunden und will demnächst eine große Ladung Lebensmittel für eine Familie in Not organisieren. Faatima ist auf Couponing-Tour, um Geld zu sparen und ihrer Familie dadurch den Umzug in eine weniger gefährliche Wohngegend zu ermöglichen. Ihr nächster Beutezug soll so groß werden, dass sie vorsichtshalber einen Beiwagen zum Geschäft mitnimmt.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Hagen / "Kurvenschön"
+ Stuttgart / "Da Vinci"
Vor rund 70.000 Jahren beginnt sich das Klima in Afrika zu wandeln. Ein Prozess, der dem Homo sapiens neue Lebensräume eröffnet. Er wagt sich über die Grenzen des Kontinents hinaus. In nur wenigen Jahrtausenden verbreitet er sich über den gesamten Globus. Auf seinem Weg passt er sich selbst extremen Lebensräumen an, etwa den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Funde auf der indonesischen Insel Flores zeigen jedoch, dass er nicht allein war. 2003 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. In einer Höhle auf der indonesischen Insel Flores finden sie das nur etwa einen Meter große, 60.000 Jahre alte Skelett eines erwachsenen Mannes. Die winzige Menschenart wird nach ihrem Fundort "Homo floresiensis" benannt. Niemand weiß genau, wie diese Menschen auf die Insel kamen, warum sie so klein waren und mit welcher Menschenart sie am engsten verwandt sind. Ob sich Homo floresiensis und Homo sapiens je begegnet sind, ist unbekannt. Doch während es vom Homo floresiensis außerhalb seiner Heimatinsel keine Spuren gibt, hinterlässt der moderne Mensch seinen Fußabdruck auf dem gesamten Planeten. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
Egal ob Hühner, Schafe oder Brillenbären - für die Tiere der DDR brechen in den 1950ern besondere Zeiten an. Die junge Republik will einen neuen sozialistischen Menschen erschaffen, und auch das Tier wird jetzt in den Dienst dieser Vision gestellt. Dr. Anett Laue hat das neue Mensch-Tier-Verhältnis der DDR untersucht und Erstaunliches herausgefunden.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Rick begutachtet eine seltene Spielkarte, die einen legendären Surfer aufgedruckt hat.
Das SPORT1-Erfolgsformat "Die PS PROFIS - mehr Power aus dem Pott" ist eine Gebrauchtwagen-Doku mit den Ruhrpott-Originalen Sidney Hoffmann und Jean Pierre Kraemer, die informativ und unterhaltsam für gute Laune beim Auto-Check sorgen. In jeder Sendung erhalten Sid & JP den Auftrag, einen passenden Gebrauchten zu finden. Dabei geben sie Tipps und Tricks, nennen die spezifischen Schwachstellen einzelner Modelle, verraten die Kniffe der Verkäufer und zeigen, dass man für wenig Geld gute Gebrauchte kaufen kann. Mittlerweile können die beiden PS Profis, die 2015 bereits im sechsten Jahr für SPORT1 auf Gebrauchtwagensuche
gehen, auf 100 Sendungen zurückblicken.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Die letzte Eiszeit begann vor etwa 115.000 Jahren und endete etwa vor 11.600 Jahren. Weite Teile Europas waren von einer Tausende Meter dicken Eisschicht bedeckt. Nur durch die Mitte des Kontinents erstreckte sich eine sogenannte Mammutsteppe, die üppig und voller Leben war. Neue Forschungsergebnisse zeigen die letzte Eiszeit nun in einem völlig anderen, neuen Licht. Mirko Drotschmann ist in Deutschland und Europa zu den Hotspots der Eiszeitforschung unterwegs. Dazu gehört auch das Gebiet zwischen Basel und Frankfurt, das seit geraumer Zeit im Forschungsprojekt "Eiszeitfenster Oberrheingraben" genauer untersucht wird. In Kies- und Sandablagerungen haben Abertausende Tierknochen von Mammut, Nashorn, Riesenhirsch & Co. die Zeiten überdauert.
Schneebedeckte Gipfel, malerische Sandstrände: Korsika ist landschaftlich eine Insel der Gegensätze und bietet zudem eine überraschende Tier- und Pflanzenvielfalt. Vor rund 20 Millionen Jahren wurde Korsika vom europäischen Festland abgetrennt. Seitdem ist die Mittelmeerinsel eine Schatztruhe außergewöhnlicher Arten geworden. Und obwohl Korsika ein populäres Urlaubsziel ist, sind die seltenen und ungewöhnlichen tierischen Bewohner weitgehend unbekannt. Die Dokumentation rückt sie und ihren Lebensraum ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Sie offenbaren erstaunliche Verhaltensweisen von Tieren, die es nur hier zu bewundern gibt, sowie von Tieren, die in Europa sehr selten geworden sind.
Hoch oben im San-Juan-Gebirge im US-Bundesstaat Colorado liegt ein Ort der zerstörten Träume. Ein ungewöhnlich hoch gelegener Platz, um Häuser zu bauen, aber der Grund dafür war Gold. Ein weiterer verlassener Ort liegt vor der Südküste Englands. In der Meerenge Solent steht ein verfallenes Bauwerk aus einer Zeit der Angst. Die freie Sicht auf das umliegende Wasser ist ein Hinweis auf seinen Zweck. In Kriegszeiten war Horse Sand Fort ein wichtiger Teil der Verteidigung Großbritanniens.
Wie eine deutsche Familie in Sønderjylland Fuß fasst
30'
Hier wär's auch schön, zu leben: Kim und Melanie Goos erinnern sich genau an den Moment, als sie zum ersten Mal in Dänemark, genauer in Sonderburg, am Wasser standen und Kim Goos diesen Satz sagte. Der Abstecher nach Dänemark war spontan, die Familie aus der Nähe von Heidelberg machte damals in Damp Urlaub. Von da an reifte die Idee, auszuwandern. Konkret wurde es vor dreieinhalb Jahren. Der Zufall führte sie in ihrem Dänemarkurlaub auf den Hof von Lene und Carsten Møller.
Die neue bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche Planet-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Die erste Folge der Koproduktion von ZDF, "Terra X" und der BBC entführt in die Welt der Tropen. Nirgendwo ist die Vielfalt an Pflanzen größer als dort. Ein Lebensraum, der geprägt ist von großer Hitze, starken Regenfällen und enormer Konkurrenz ums Licht. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Der Artenreichtum der Pflanzen nimmt von den Polen zum Äquator zu, im Tropengürtel ist er am größten. Daher konkurrieren in tropischen Regenwäldern Tausende von Arten ums Licht. In Mittelamerika hat eine Baumart dabei eine besondere Strategie entwickelt - der Balsabaum. Er kann pro Jahr mehrere Meter wachsen, während seine Konkurrenten es meist nur auf wenige Zentimeter bringen. So erreicht der Balsabaum als Erster das lichtdurchflutete Kronendach - doch das schnelle Wachstum hat einen Nachteil. Der Balsabaum kann keine solide Holzschicht anlegen, sein Holz bleibt voller Hohlräume. Und so stirbt der Emporkömmling oft schon nach nur 30 Jahren, während die langsamere Konkurrenz Hunderte von Jahren alt werden kann - falls sie einen Platz an der Sonne erreicht. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein Perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt ihre fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen durchs Blätterdach, und Zeitraffer-Kameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Roggenstroh galt in Frankreich lange Zeit als Baumaterial armer Leute. Mit ihm wurden Möbel bespannt, Dächer gedeckt und Wände isoliert. Als die maschinelle Massenproduktion neue, hochwertigere und dauerhaftere Materialien hervorbrachte, geriet das Stroh in Vergessenheit. Inzwischen wird es von engagierten Handwerkern wiederentdeckt und erlebt eine Renaissance - als teure Einlegearbeit oder prunkvolle Dekoration. Die Preise für diese Produkte sind hoch und haben nichts mehr mit den einfachen Arbeiten früherer Jahre zu tun. Das Stroh der Armen ist mittlerweile zum Statussymbol der eleganten Welt geworden.
Neues Fahrzeug, neues Team, neues Spiel: Dakar-Champion Matthias Walkner tauscht das Bike gegen einen Buggy und startet die Mission Dakar 2027 - ein Comeback voller Risiko und neuer Herausforderungen.
Vor rund 40.000 Jahren leben mehrere Menschenarten auf der Welt: in Asien der Denisova-Mensch, in Europa der Neandertaler, und der Homo Sapiens hat sich bis nach Australien ausgebreitet. Neue Forschungen zeigen, dass das Bild vom primitiven Neandertaler überholt ist: Er nutzte Pigmente für Höhlenmalereien und fertigte Schmuck aus Federn und Vogelkrallen. Als der Homo sapiens aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa einwanderte, lebte er eine Zeit lang Seite an Seite mit dem Neandertaler. Zahlreiche Funde zeigen, dass es dabei auch zu engen Kontakten kam. In Südfrankreich wurde ein und dieselbe Höhle abwechselnd von Neandertaler und Homo sapiens genutzt. Im Laufe der Zeit vermischten sich die Arten. So weisen einzelne Knochenfunde aus Rumänien Merkmale der beiden menschlichen Spezies auf. Zu einer Vermischung der Arten kam es auch in Asien zwischen dem dort heimischen Denisova-Menschen und dem Homo sapiens. Überlebt hat letztlich jedoch nur die Spezies des Homo sapiens. Genanalysen von Knochenfunden zeigen, dass es in den kleinen, isoliert lebenden Populationen der Neandertaler zu Inzucht und damit zu einem geringen Gen-Austausch kam. Ein entscheidender Nachteil für ihr langfristiges Überleben. Doch ganz verschwunden sind die Verwandten des Homo sapiens nicht: Bis heute sind im Erbgut von Europäern bis zu zwei Prozent Neandertaler-DNA nachzuweisen. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
"Völkerwanderung" - so nennt man in Deutschland die turbulente Epoche zwischen Antike und Mittelalter, in der germanische Kriegerverbände das Römische Weltreich zu Fall brachten. Die Völkerwanderung ist einer der epochalen Einschnitte in der europäischen Geschichte. Ein halbes Jahrtausend lang hatten die Römer weite Teile des Kontinents kontrolliert. Doch zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert wurde die "Ewige Stadt" Rom gleich zweimal geplündert. Erst von den Westgoten, dann von den Vandalen. Am Ende saß ein machtloser Kindkaiser auf dem Thron, der schließlich von einem germanischen Warlord abgesetzt wurde. Wie war es dazu gekommen? Auf einer Reise durch Europa begegnet Mirko Drotschmann Forscherinnen und Forschern, die einen neuen Blick auf die damaligen Ereignisse werfen.
Yared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Diesmal reist er nach Brockum. Das Dörfchen hat zwar nur gut 1.000 Einwohner, aber jede Menge Episoden, Traditionen und kleine Überraschungen. Brockum ist mehr als Acker und Kühe: Schützenverein, Musik- und Gesangsgruppen, freiwillige Feuerwehr, hier ist immer was los. Das Highlight ist der Brockumer Großmarkt, ein Volksfest mit mehr als 400-jähriger Tradition. Yared schaut überall hinter die Kulissen.
Christoph Thesen, alias "T-ZON", braucht sein erstes eigenes Auto. Der selbständige Musiker und Entertainer aus Köln hat sich im Social Web einen Namen gemacht und dabei bereits über 500.000 Follower an Land gezogen. Der Wagen soll so sein, wie er selbst: jung, modern, sportlich und hip. Die Farbe: klassisch weiß oder schwarz. Das Budget liegt bei 12.500 Euro. Die PS Profis Jean Pierre und Sidney machen sich auf die Suche. Werden sie unter Alfa Romeo GTV, Audi TT und Co. einen geeigneten Kandidaten für den coolen Rapper finden?
WEIT:ER begleitet Lukas Kaufmann beim Race Across America: 4.932 km nonstop von Kalifornien nach New Jersey. Die Doku zeigt seinen Kampf bis an körperliche und mentale Grenzen.
Sie sind die fliegende Kavallerie moderner Streitkräfte: Kampfhubschrauber wie der europäische "Tiger". Seine Hauptaufgabe bei der Bundeswehr ist der Schutz der eigenen Soldaten im Krisen- und Kriegseinsatz sowie die Bekämpfung gegnerischer Panzer aus der Luft. Die Dokumentation stellt die ausgefeilte Technik des "Tigers" dar, zeigt ihn beim Einsatz in Afghanistan und begleitet die Ausbildung angehender Tiger-Piloten in Südfrankreich.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Diese Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC verrät, mit welchen Tricks Pflanzen im Wasser überleben. Wasserpflanzen müssen mit starken Strömungen, Dunkelheit und Mangel an Nährstoffen zurechtkommen - eine Welt voller Überraschungen. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Unter den Wasserpflanzen ist die Riesenseerose aus dem Amazonasgebiet eine Besonderheit. Ihre Blätter können einen Durchmesser von mehr als zwei Metern erreichen - doch auch sie fängt klein an. Zunächst strebt eine dornenbewährte Knospe durchs Wasser - der Sonne entgegen Richtung Oberfläche. Dort drückt sie durch kreisende Bewegungen andere Pflanzen zur Seite. Schließlich entfaltet sich das Blatt, spießt andere Pflanzen auf oder überrollt sie und nimmt ihnen das Licht. Am Ende ist die gesamte Wasseroberfläche von Blättern der Riesenseerose bedeckt. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch die Vegetation, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Mario Tänzer freut sich auf ein Highlight für sein Museum. Das Abladen der Feldbahnlok entwickelt sich jedoch zu einer Herausforderung. Das Vehikel droht auf die schiefe Bahn zu geraten. Am Bodensee platzt der Hof des Abschleppunternehmens von Isabella und Chris Fuchs aus allen Nähten. Bevor dort eine mobile Schrottpresse zum Einsatz kommt, werden die Blechkisten nach vermeintlichen Schätzen durchsucht. Und eine beeindruckende Auswahl von ausgemusterten Militär- und Nutzfahrzeugen lockt regelmäßig Sammler und Schrauber ins beschauliche Hanfbachtal.