Überlebende wie der Atomingenieur Boris Stoljartschuk schildern die Ereignisse der Unglücksnacht von Tschernobyl. Der damals 26-Jährige erlebt die Explosionen auf Block 4 und ist sich sicher, dass er die Nacht nicht überleben wird.
Am nächsten Morgen ist die Welt eine andere. Der junge Arzt Alexander Bugar wird am 26. April 1986 frühmorgens ins Krankenhaus von Prypjat gerufen, um die akuten Strahlen- und Brandverletzungen der ersten Opfer aus dem Atomkraftwerk zu behandeln. Der Atomingenieur Oleksij Breus trifft an diesem Tag zum letzten Mal seinen Freund, den Reaktorfahrer Leonid Toptunow. Der junge Mann, der den Sicherheitstest in Block 4 mit durchführt, wird den Unfall nicht überleben.
Der Atomingenieur Nikolai Steinberg - der Mann, der Tschernobyl mit aufgebaut hat - hört am Morgen des 26. April gut 1000 Kilometer von Tschernobyl entfernt Gerüchte über einen nuklearen Unfall. Doch zu diesem Zeitpunkt ist das Geheimhaltungssystem der Sowjetunion bereits in Aktion getreten. Die Agenten des sowjetischen Geheimdienstes KGB schotten die Stadt komplett ab. Die Wahrheit über das, was im nordukrainischen Atomkraftwerk wirklich passiert ist, soll vertuscht werden.
Sexuelle Eskapaden erschüttern die Königshäuser von Preußen bis Spanien. Hinter den Palastmauern: geheime Affären, Missbrauch und Intrigen.
Pornografische Briefe und Sex mit Minderjährigen beschmutzen das Ansehen der Königshäuser. Was bleibt vom Glanz, wenn Skandale das Vertrauen in die Monarchie und ihre Vorbildfunktion erschüttern?
Sie gelten als Symbole für Anstand, Würde und Beständigkeit - doch hinter den Fassaden der Paläste tun sich Abgründe auf. Die Dokumentation blickt hinter die glänzende Oberfläche von Monarchien und enthüllt Skandale, die ihr Fundament erschütterten.
Schon im 19. Jahrhundert zeigt der berüchtigte "Kotze-Skandal", wie fragil die Fassade monarchischer Moral sein kann. 1891 erschüttern anonyme Briefe den Hof Wilhelms II. Sie beschreiben detailliert Orgien, homosexuelle Kontakte und pikante Ausschweifungen im engsten Umfeld des Kaisers. Mehr als ein Jahrhundert später erlebt das britische Königshaus seinen größten moralischen Erdrutsch seit der Abdankung Edwards VIII. Prinz Andrew gerät durch seine enge Verbindung zu Jeffrey Epstein ins Zentrum eines globalen Skandals.
Epstein und Ghislaine Maxwell bauen über Jahre hinweg ein Netzwerk auf, das junge Frauen und minderjährige Mädchen für wohlhabende Männer rekrutiert. Opfer wie Virginia Giuffre werfen Prinz Andrew vor, Teil dieses Systems gewesen zu sein. Juan Carlos, König von Spanien, einst gefeiert als Retter der Demokratie, sieht sich mit Vorwürfen der Korruption, versteckten Millionenzahlungen und geheimen Stiftungen konfrontiert. Hinzu kommen Enthüllungen über außereheliche Affären und die Beziehung zur deutschen Geschäftsfrau Corinna zu Sayn-Wittgenstein. All das kostet ihm den Thron.
In Schweden bringt eine unautorisierte Biografie 2010 den Stein ins Rollen: "Der widerwillige Monarch" zeichnet das Bild eines Königs, der heimlich Stripclubs besucht, mit kriminellen Kreisen verkehrt und jahrelang eine Affäre mit der Sängerin Camilla Henemark pflegt. Statt die Vorwürfe entschieden zurückzuweisen, verstrickte sich Carl XVI. Gustaf in vagen Dementis, während Fotos und Zeugenaussagen auftauchten, die seine Glaubwürdigkeit weiter untergraben.
All diese Fälle zeigen ein Muster: Machtmissbrauch entsteht dort, wo Strukturen Schweigen fördern, wo Loyalität und Fassade wichtiger sind als Wahrheit und Verantwortung. Wenn jene, die moralische Vorbilder sein sollen, selbst in Skandale und Verfehlungen verstrickt sind - was bleibt dann vom Glanz der Krone?
Können sich Monarchien solche Abgründe in einer modernen Gesellschaft noch leisten - oder verspielen sie damit endgültig ihre Rolle als moralische Instanz?
Rund 40.000 Personen besuchen jährlich die rund 80 Veranstaltungen der Schubertiade in den Vorarlberger Gemeinden Hohenems und Schwarzenberg.
Das weltweit renommierteste Franz-Schubert-Festival wurde 1976 gegründet, um dem großen österreichischen Komponisten einen gebührenden Platz neben Mozart und Beethoven einzuräumen. Es besticht durch erlesene Kammermusik und Auftritte der größten Stars des Liedgesangs.
Die Schubertiade wurde auch zu einem Tourismusfaktor in Vorarlberg, denn viele Besucherinnen und Besucher verbinden Kulturgenuss und Urlaub in der Region.
Die Dokumentation zeigt, was die Schubertiade, die 2026 ihr 50-jähriges Jubiläum feiert, so einzigartig macht.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Dem Täter auf der Spur
66. Folge
D, USA 1995
45'
Die neunjährige Vicky Lynne Hoskinson soll für ihre Mutter einige Besorgungen erledigen und kehrt nicht nach Hause zurück. In einer Seitenstraße findet man ihr Fahrrad, das leicht beschädigt ist. Die Polizei verdächtigt den wegen zweifachen Kindsmissbrauchs verurteilten und gerade aus der Haft entlassenen Frank Jarvis Atwood. Als man sein Auto untersucht, findet man an der Stoßstange Spuren von Nickel, die von Vickys Fahrrad stammen könnten.
Ihre Hochzeit entpuppt sich für Christina als Albtraum: Erst betrinkt sich ihr Vater hemmungslos, dann hält er eine megapeinliche Rede und kurz darauf wird er tot in einer Tiefkühltruhe gefunden. Musste er sterben, weil er in seiner Rede ein streng gehütetes Geheimnis über Christina enthüllen wollte?
In der Welt des Paranormalen haben Schattenwesen einen besonders schlechten Ruf. Die dunklen, seelenlosen Gestalten sollen so gefährlich wie boshaft sein und meist an Orten mit finsterer Vergangenheit spuken. Zwei amerikanische Geisterjägerinnen wollen mehr über die Erscheinungen erfahren und erkunden dafür das verlassene Nevada State Prison, eine ehemals berüchtigte Strafanstalt, in der es heftig spukt. Außerdem: Ein Mädchen macht Aufnahmen von einem mysteriösen Monster, durch Zufall filmt eine Frau in ihrer Küche einen ruhelosen Geist, und ein paranormaler Ermittler in Japan zieht in ein Spukhaus ein.
Jung, weiblich, straffällig - was bedeutet die Haft für junge Frauen? Die Doku begleitet sie im Jugendvollzug - zwischen Alltag und dem Wunsch nach Veränderung. Nur rund vier Prozent der Inhaftierten im Jugendstrafvollzug sind weiblich. Die Doku zeigt den Alltag der 16- bis 21-Jährigen zwischen Schule, Kontrollen und Zukunftsplänen - und gibt seltene Einblicke in das Innenleben des weiblichen Jugendstrafvollzugs. In der JVA Zweibrücken und der JVA für Frauen in Berlin-Lichtenberg leben junge Frauen zwischen 16 und 21 Jahren, die zum Teil schwere Straftaten begangen haben. Die Dokumentation begleitet sie durch einen Alltag, der wenig mit ihrem Leben draußen gemein hat - geprägt von festen Abläufen, klaren Regeln und Kontrolle. Samira sitzt in der JVA für Frauen Berlin-Lichtenberg. Am Anfang wollte sie nur raus. "Die ersten Monate waren sehr, sehr schwer. Ich hab lange gebraucht, um mich hier einzugewöhnen." Der Verlust der Freiheit traf sie hart - besonders der Kontakt zu ihrer Familie und ihrem Freund fehlt ihr. Ohne Handy und Social Media sind Telefonate aus dem Haftraum ihr einziger Kontakt nach draußen. In der JVA Zweibrücken geben sich die Zwillingsschwestern Anna und Emmi gegenseitig Halt. Anna wurde zuerst inhaftiert, fast zwei Jahre später folgte Emmi. Draußen fehlte beiden jede Struktur: "Ich bin morgens erst nach Hause gekommen und hab dann bis 16.00 Uhr geschlafen. Hab Scheiße gebaut", sagt Emmi. Jetzt arbeiten sie regelmäßig, erleben erstmals einen geregelten Alltag - mit festen Zeiten, Aufgaben und klaren Grenzen. Neben den jungen Frauen kommen die Justizvollzugsbeamtinnen Renate Render und Sabine Eckert zu Wort. Sie sprechen über Nähe und Distanz und das tägliche Ringen um Struktur, Sicherheit und Erziehung. Denn Streit, Drogenspürhunde und Suchterkrankungen gehören ebenso zum Gefängnisalltag wie Kochabende, Sport und erste Liebesgeschichten. "Knast in Deutschland" zeigt das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Entwicklung, zwischen Abschottung und Zusammenhalt - und lässt diejenigen zu Wort kommen, die meist nur eine Randnotiz in den Strafvollzugsstatistiken sind und oft übersehen werden.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Eine ältere Dame wird von einem kaltblütigen Killer in ihrem Zuhause ermordet. Er schlich sich durch ein Loch im Mauerwerk ins Haus. Die Ermittlungen laufen zunächst ins Leere ?
Der Abbau von Gestein ist ein aufwändiges, schmutziges und teures Geschäft, unabdingbar für den Ausbau unserer Infrastruktur. Zur Erleichterung des Tagebaus entwickelte das italienische Unternehmen Tesmec den Rock Hawg. Mit einer Effizienz von 15 Standardbaggern baut er nicht nur Tunnel und Straßen, sondern überdies ganze Flughäfen und Bahnhöfe. Doch innerhalb der Bergbaustätten lauert die Gefahr, auf versteckte Landminen zu stoßen: eine Aufgabe für das robuste M1150 Assault Breacher Vehicle.
Regisseur und Kameramann Kurt Mündl zeigt in seiner aufsehenerregenden Produktion "Kitz & Co. Die Kunst des Verschwindens" das Heranwachsen eines der entzückendsten Wildtiere überhaupt: des Jung-Rehs - alias Rehkitz oder "Bambi". Mündl geht der Frage nach, warum es im Laufe der Zeit seine weißen Flecken verliert. Die Doku folgt den spannenden und gefahrvollen Wegen des Rehkitzes und informiert über eine evolutionäre Schutzfunktion, die "Bambi" und auch anderen Tier-Babys hilft, zu überleben: Das Phänomen der sogenannten "Somatolyse" wird ergründet.
Das Passagieraufkommen steigt und immer modernere Flugzeuge werden in kurzer Zeit in Dienst gestellt. Gleichzeitig wächst der Bedarf, Waren per Luftfracht zu verschicken. Und so werden Passagierflugzeuge in Cargoflieger umgebaut. Diese "Passenger to Freighter"-Umwandlungen sind mittlerweile ein wichtiges Mittel zur Bewältigung der Nachfrage an Frachtmaschinen. Die 24h-Lieferangebote diverser Onlinehändler benötigen eigene größere Flotten an Flugzeugen und kurbeln damit den Umbaumarkt an.
Wildes Leben auf kargen Flächen - Abenteuer Magerrasen
30'
Sandmagerrasenflächen sind zwar eher unscheinbar und wenig bekannt, aber ein überlebenswichtiger Raum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Europaweit sind diese Areale besonders gefährdet und stehen unter dem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes. Auf dem Langenberg bei Wulfsen in Niedersachsen gibt es noch eine der seltenen Magerrasenflächen. Der Landkreis Harburg startete im Jahr 2020 ein Naturschutzprojekt. Dietrich Westphal vom NABU Winsen sowie das Schäfer-Ehepaar Nicole und Holger Benning setzen sich dafür ein, dass diese besondere Fläche erhalten bleibt.
Der Film begleitet Nicole und Holger Benning durch die Jahreszeiten. Ihre 500 Schafe sorgen durch ihr Fressverhalten dafür, dass der Langenberg natürlich gepflegt wird und schaffen dadurch Raum und ein Paradies für andere Lebewesen. Doch die Schafe sind stets in Gefahr, denn auch im Landkreis Harburg ist der Wolf zu einer großen Herausforderung geworden. Nicole und Holger Benning setzen deshalb Herdenschutzhunde auf den Flächen ein. Sie züchten und bilden die Hunde selber aus.
Dietrich Westphal, Biologe des NABU Winsen, kennt den Langenberg schon seit Jahren und kontrolliert dort regelmäßig, wie es um den Bestand von Insekten und Reptilien steht. So konnte er beispielsweise bislang 18 verschiedene Heuschreckenarten bestimmen.
Viel Erfahrung mit den seltenen Flächen gibt es in Emsbüren: In der Gemeinde im Emsland wurde 2013 das erste Sandmagerrasen-Projekt in Deutschland zum Erhalt der Artenvielfalt ins Leben gerufen. Die Landschaftsgestalterin Maike Hoberg betreut diese Sandmagerrasenflächen. Sie zeigt dort, wie sich solche Flächen über zehn Jahre zu wahren Schatzkisten der Natur entwickeln. Viele Arten haben hier ein neues Zuhause gefunden: sehr seltene Pflanzenarten wie das Sandglöckchen und das Silbergras zum Beispiel oder auch der Sandlaufkäfer und die Schmetterlingsart Bläuling. Und für die Landschaftspflege sind auch hier Vierbeiner im Einsatz: die Limousin-Rinder von Biolandwirt Franz-Josef Grüner.
"Die Nordreportage" begibt sich auf eine spannende Entdeckungstour in den Mikrokosmos der gefährdeten Magerrasenflächen.
In der Sendung "Normal" geht es vor allem um Menschen mit Handicap und ihren Alltag. Anhand von Interviews oder Magazin-Beiträgen wird ein Einblick gewährt. So war zum Beispiel unter anderem die Inklusion am Arbeitsplatz Thema genauso wie die Reise eines Globetrotters im Rollstuhl.
Marcel Hirscher kehrt aus dem Ruhestand zurück und wagt das Comeback aller Comebacks - diesmal unter neuer Flagge. Ein Blick auf die Gründe, den Druck und die Faszination hinter seiner Rückkehr.
Bildanalysten, die auf der Suche nach Spuren des abgestürzten Flugzeugs MH370 sind, entdecken ein ungewöhnliches Objekt, das im Meer treibt. Haben sie das vermisste Flugzeug gefunden, oder etwas Unheimlicheres? ESA-Astronaut Tim Peake fotografiert von der Internationalen Raumstation aus etwas Seltsames in der Wüste Sahara. Satellitenbilder enthüllen das Verschwinden eines ganzen Sees in der irischen Landschaft.
Selbst nach Entdeckung einer radioaktiven Wolke über Schweden ausgehend von Tschernobyl schweigt Moskau. Spezialisten vor Ort wagen nicht, die Evakuierung Prypjats zu beschließen. Erst 36 Stunden nach der Katastrophe wird die verstrahlte Stadt evakuiert. Die Wucht der Explosion hat den sowjetischen RBMK-Superreaktor in Tschernobyl komplett zerstört. Die Reaktor-Bodenplatte, 2000 Tonnen schwer, hat es aus der Verankerung gerissen: Jetzt liegen mehr als 200 Tonnen Uran-Brennstoff und über 1800 Tonnen weißglühenden Grafits frei. Radioaktive Partikel steigen durch Hitze hoch in den Himmel und verstrahlen große Teile Europas. Der erste offene Atomreaktor der Welt ist eine Gefahr für die Menschheit - und eine Gefahr für das ganze politische System. Als die Sowjetunion den 1. Mai mit riesigen Paraden feiert, ahnen ihre Bürger nicht, was im ukrainischen Tschernobyl geschehen ist.
Vor Ort kämpft das Kraftwerkspersonal gegen die Folgen der Katastrophe. Trotz Zerstörung und Todesgefahr verlässt keiner seinen Posten. Helikopterpilot Sergej Wolodin ist am Morgen des 26. April 1986 der Erste, der den explodierten Reaktor überfliegt. Er misst tödliche Strahlungsdosen. Doch das muss geheim bleiben. Der Atomingenieur Oleksij Breus versucht am Unglücksort, den havarierten Reaktor zu kühlen. Boris Stoljartschuk wird nach Moskau in eine Spezialklinik für Strahlenopfer gebracht, wo die ersten Männer der Katastrophennacht sterben - darunter der Reaktorfahrer Leonid Toptunow. Er steuerte den Reaktor in der Unglücksnacht.
Überall auf der Welt gehören Haustiere zur Familie. Doch wie gut kennen wir sie wirklich? Die Dokumentation lüftet Geheimnisse, die die Haustiere vor uns Menschen verborgen hielten - bis jetzt. Es geht um die Super-Sinne unserer Haustiere, ihre einzigartige Athletik und ihre außergewöhnliche Intelligenz. Beeindruckende Haustiere, die uns mit ihren Fähigkeiten zum Staunen bringen. Die moderne Technologie liefert Einblicke in ihre faszinierenden Gehirne und Körper.
Charlie wagt in Seoul einen ungewöhnlichen Schritt, um sein Date zu beeindrucken - eine Entscheidung mit langfristigen Folgen. In Lissabon prallen Welten aufeinander: Patrick hadert mit fremden Lebensentwürfen, während Danny alles auf eine romantische Begegnung mit seiner Herzdame setzt. In Barcelona versucht Jayden verzweifelt, Freund Michi beim Dating zu unterstützen, doch der verliert sich in Katzengeschichten - bis selbst Jayden die Geduld verliert und das Weite sucht.
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Sandstrände, Dünenlandschaften, steile Küsten bis hin zu grünen Hochebenen und idyllischen Inseln: Die Reihe "Irischer Kompass" zeigt die abwechslungsreiche Naturkulisse der "Grünen Insel".
Irlands Norden gilt als besonders ursprünglich. Mit weitläufigen Sandstränden und Dünenlandschaften, Moor- und Grasland, der kargen Insel Arranmore und den Brandungspfeilern vor den steil abfallenden Küsten im Atlantik zeigen sich atemberaubende Naturkulissen.
Es ist eine wenig vom Menschen beeinflusste ursprüngliche Landschaft. Noch ein echter Geheimtipp. Während der Nordwesten der Insel Teil der Republik Irland ist, gehört der Nordosten zu Großbritannien.
Besonders im felsigen Nordwesten Irlands spielt sich das Leben hauptsächlich an der Küste ab. Das Leben dort ist geprägt von Tradition und Handwerk und genauso abwechslungsreich wie die Landschaft selbst. Das Reiten irischer Zuchtpferde ist auf den weitläufigen Sandstränden ein Gemeinschaftserlebnis und für die Iren ein sozialer Kitt quer durch alle Schichten.
In Antrim, auf gewaltigem weitem Grün, wird schon seit den ersten Siedlern Schafzucht betrieben. Es ist die am dichtesten mit Schafen besiedelte Region in Europa, die Schafzucht ein traditionelles Handwerk bis heute. Ebenso wie die Fischerei zur See oder die Instandhaltung einer 100 Jahre alten Schutzmauer oben in den höchsten Bergen Nordirlands.
Für die Extremkletterer an den steilen Klippen in der wilden Landschaft Donegals wie für die Einwanderer auf der Suche nach dem Inselidyll hält die Natur stets Herausforderung und Abenteuer bereit. Trotz der oft schwierigen Lebensbedingungen finden die Menschen überraschende Wege, den Herausforderungen zu trotzen.
Der "einsame Norden" Irlands ist ein echter Geheimtipp. Dort entdecken Extremkletterer die wilde Landschaft Donegals als Abenteuer-Outdoor-Paradies, und die Menschen auf Arranmore kämpfen für die Wiederbelebung ihrer Insel.
Als Familie Perron Anfang der 70er Jahre in ein altes Farmhaus in Rhode Island zieht, lässt der Spuk nicht lange auf sich warten: Die Eltern und ihre fünf Töchter werden von paranormalen Aktivitäten der extremsten Art quasi überrollt. Verzweifelt bitten sie die bekanntesten Ermittler jener Zeit um Hilfe, brechen die Séance jedoch ab, als die Hausherrin während der Kontaktaufnahme ins Jenseits quer durch den Raum geschleudert wird. Das Gebäude ist seit Langem verlassen, doch nun gibt es eine Gruppe von Geisterjägern, die neue Ermittlungen aufnimmt. Außerdem: Ein wütender Poltergeist und Spuk in einer Bar.
Beleidigt, geschlagen, gejagt: Wer bedroht Wohnungslose?
50'
Ein junger Mann, augenscheinlich obdachlos, wird von einem Mob durch Rostock getrieben. Ein Hamburger filmt Menschen auf der Straße, stellt sie bloß. Auf Social Media bekommt er Likes dafür. In Moers prügeln Jugendliche auf zwei Wohnungslose ein. Einer der beiden Männer stirbt etwas später im Krankenhaus. Es sind nur einige Beispiele von vielen. Die Zahl der wohnungslosen Menschen, die Opfer von Gewalt werden, steigt seit Jahren. Warum sind gerade sie Ziel von Angriffen? "Panorama - die Reporter" trifft Betroffene und sucht nach den Tätern und ihren Motiven.
Anton Palzer wagt den Wechsel vom Bergsport zum Straßenradsport. Doch reicht sein Talent aus, um sich gegen die besten Fahrer der Welt zu behaupten und eines Tages bei der Tour de France zu starten?
Wenn Frauen in Haft kommen, verlieren sie oft mehr als ihre Freiheit. Der Kontakt zur Familie bricht ab. Doch in der JVA Frankfurt III gibt es für einige eine Chance auf einen Neuanfang. Nur etwa sechs Prozent der Inhaftierten in Deutschland sind Frauen. Viele sind suchtkrank oder traumatisiert. Die JVA Frankfurt III ist eine der größten Frauenhaftanstalten des Landes und bietet alle Haftarten, von kurzen Strafen bis zur lebenslangen Haft. "Wir kommen mit allen Straftaten in Kontakt", sagt Justizvollzugsbeamtin Reetz. Doch hinter jeder Strafakte steckt eine individuelle Geschichte. Lisa M. zum Beispiel. Die 33-Jährige ist drogenabhängig und sitzt unter anderem wegen Betrugs und Diebstahl in Haft. Ihre drei Töchter sieht sie seit Jahren nicht. Im Gefängnis macht sie eine Ausbildung in der Systemgastronomie - eine Chance für einen Neustart. Doch der Alltag bleibt hart: Haftraumkontrollen, feste Abläufe, die Trennung von der Familie. Regine S. kennt dieses Leben. Die 49-Jährige ist ebenfalls drogenabhängig, zum zweiten Mal in der JVA inhaftiert und mittlerweile clean: "Ich hoffe, dass mir die Leute draußen noch mal eine Chance geben." Für Mütter, die ihre Kinder mit in den Vollzug bringen, gibt es in Frankfurt ein Mutter-Kind-Heim. Im geschlossenen Bereich können Kinder bis zu drei Jahren mit ihren Müttern zusammenleben. Auch Katarina A. lebt dort mit ihrem Baby. Ihr Kind kam während ihrer Haft per Kaiserschnitt zur Welt. "Mein Mann durfte nicht bei der Geburt dabei sein, stattdessen waren Justizbeamte im Raum", erzählt sie. Während ihr Neugeborenes mit ihr in Haft ist, wachsen ihre älteren Kinder beim Vater auf. "Mein großer Sohn weiß, wo ich bin. Der Kleine denkt, ich bin in einer Therapieeinrichtung." Neben dem Alltag der Inhaftierten beleuchtet die Dokumentation auch die Arbeit der Justizvollzugsbeamten und Sozialarbeiter. In Frankfurt kümmern sich rund 170 Mitarbeitende um die Inhaftierten. Sozialarbeiterin Marjorie Schol arbeitet mit Frauen, die schwere Gewaltverbrechen begangen haben. "Es ist wichtig, die Frauen in ihren Geschichten ernst zu nehmen - aber auch ihre Verantwortung nicht aus den Augen zu verlieren." Die Dokumentation zeigt die Herausforderungen, Ängste und Hoffnungen der Frauen hinter Gittern. Ein Blick auf ein Leben, das für viele nicht vor, sondern erst in der Haft wirklich beginnt.
Der Blick von oben offenbart: ein Netz uralter Pfade auf der Osterinsel, mysteriöse Felder mit unerklärlichen Hügeln, gigantische Geoglyphen, die in die Erde der östlichen Steppe geätzt wurden, und eine kolossale Pyramide, die sich aus dem Eis und Schnee der Antarktis erhebt.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Mordrätsel
7. Folge
D 2020
50'
Der unerwartete Tod einer jungen, gesunden Frau nach einem leichten Verkehrsunfall löst weitreichende Ermittlungen aus. In einem weiteren Kriminalfall stehen die Forensiker zunächst vor einem Rätsel, als ein lokal bekannter Handwerker in New England ermordet wird - doch die folgenden Ermittlungen geben bald eine schockierende Wahrheit preis.
Die Royal Air Force Station Waddington ist eine der modernsten Aufklärungsbasen Großbritanniens. Dort werden auch Einsätze zur Terrorismusbekämpfung im Nahen Osten geplant und geleitet. Eine dreiköpfige Crew steuert eine Drohne, die einige Tausend Kilometer entfernt über dem Irak fliegt. Bei der Suche nach IS-Kämpfern nutzt das Team Infrarotkameras, die auch in der Dunkelheit zahlreiche Details wiedergeben. Und in Coningsby sind mehr als 50 "Typhoon"-Jets stationiert. Eines der Flugzeuge wird in Kürze an einer der größten Flugschauen der Welt teilnehmen.
Die Doku-Serie "Highway Patrol" begleitet australische Verkehrspolizisten, die unter anderem über Geschwindigkeitsbeschränkungen wachen und Alkoholsünder Down Under überführen. Bei Blech- und Personenschäden sind Absicherung der Unfallstellen im Bundesstaat Victoria und die akribische Ermittlung der Ursachen lebenswichtig.
Die Donau ist die Lebensader Europas. Auf 2.888 Kilometern vom Ursprung im Schwarzwald bis zur Mündung im Schwarzen Meer verbindet sie zehn Länder mit unterschiedlichen Kulturen. Im ersten Teil folgt der Film dem Fluss von der Quelle bis nach Linz in Oberösterreich. Die junge Donau nimmt ihren Lauf durch das Karstgebirge der Schwäbischen Alb. In dem empfindlichen Ökosystem kontrolliert Oberförster Markus Ellinger die Freizeitsportler, denn es herrschen strikte Regeln am, im und auf dem Wasser.
Jochen Breyer recherchiert in einer Welt, die es offiziell seit über hundert Jahren nicht mehr gibt - und dennoch erstaunlich lebendig ist: die Welt des deutschen Adels.
Seit 1919 ist der Stand rechtlich bedeutungslos. Und doch prägen adelige Familien bis heute Teile des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland. Der Film beobachtet diesen Spagat zwischen Tradition und moderner Realität.
Jochen Breyer besucht Schlösser, Jagden und Adelsbälle. Er trifft Baron Nikolaus von Gayling-Westphal, den 26. Herrn von Schloss Ebnet bei Freiburg, und begleitet Günther Graf von der Schulenburg durch seine Wälder und Familienarchive.
Gayling-Westphal lebt in einem 276 Jahre alten Schloss, das nie richtig warm wird und monatlich rund 10.000 Euro Nebenkosten verursacht. Trotz eines Sturzes empfängt er Breyer zum Interview im Himmelbett. "Die alten Traditionen, die Merkmale vom Adel, die konnte man ja nicht verbieten", sagt der Baron. "Ich erkenne, wer adlig ist und wer nicht." Seinen Stammbaum könne er bis ins Jahr 1080 zurückverfolgen. Auch das mache den Adel aus.
Dass Schlösser und Burgen bis heute im Besitz adeliger Familien sind, überrascht kaum. Weniger bekannt ist, dass Adelige auch unter den Vermögenden deutlich häufiger vertreten sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. Ein Beispiel ist der Wald: Große Flächen des deutschen Waldes gehören bis heute adeligen Familien.
Günther Graf von der Schulenburg bewirtschaftet 5.000 Hektar Wald - eine Fläche von etwa 7.000 Fußballfeldern. Für ihn ist der Besitz Privileg und Verpflichtung zugleich. "Ich profitiere wirtschaftlich von Bäumen, die mein Großvater gepflanzt hat. Und wenn ich heute Bäume pflanze, profitieren mein Sohn oder mein Enkel davon", sagt er. "Wir sind der Meinung, man muss den Besitz zusammenhalten."
Der Film zeigt: Adel bedeutet heute weniger Glanz als Verpflichtung. Besitz wird nicht verbraucht, sondern bewahrt - im Bewusstsein, Teil einer langen Kette zu sein. Gleichzeitig erlebt Breyer, wie auf Bällen bereits die nächste Generation junger Adeliger Netzwerke knüpft und wie der Fortbestand einer Familie nach den Regeln des historischen Adels noch immer von männlichen Stammhaltern abhängt. "Es gab Momente zwischen Polo-Turnier und Hut-Wettbewerb, in denen ich dachte: Das kann nicht real sein", sagt Breyer. "Ich hatte das Gefühl, in einer Adels-Serie gelandet zu sein. Aber alles war echt."
Orientierung und Einordnung erhält der Film auch durch eine besondere, zusätzliche Erzählebene: Schauspielerin Katja Riemann schlüpft in die Rolle einer Hausdame, die den Zuschauer durch die Geschichte und Gegenwart des deutschen Adels führt.
Mit einem Metallmülleimer soll Privatdetektiv Markus die Politesse Barbara hinterrücks niedergeschlagen haben. Ein angebrochener Wirbel und eine Gehirnerschütterung sind die Folge. Markus hat ein Motiv: Wegen Barbaras übersteigertem Pflichtbewusstsein ist seine Tochter in Lebensgefahr geraten ...
Das Passagieraufkommen steigt und immer modernere Flugzeuge werden in kurzer Zeit in Dienst gestellt. Gleichzeitig wächst der Bedarf, Waren per Luftfracht zu verschicken. Und so werden Passagierflugzeuge in Cargoflieger umgebaut. Diese "Passenger to Freighter"-Umwandlungen sind mittlerweile ein wichtiges Mittel zur Bewältigung der Nachfrage an Frachtmaschinen. Die 24h-Lieferangebote diverser Onlinehändler benötigen eigene größere Flotten an Flugzeugen und kurbeln damit den Umbaumarkt an.
Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Das lokale Nachrichtenmagazin gibt den Zuschauern Aufschluss über alles Wichtige, was in Aachen und Umgebung passiert.
Dem radioaktiven Fallout nach dem Atomkraftwerksunfall von Tschernobyl können die Menschen in der Nordukraine nicht entgehen. Im Juni 1986 gesteht die Regierung in Moskau die Niederlage gegen die Strahlung ein und lässt eine Sperrzone errichten. 130.000 Menschen verlieren ihre Heimat und werden umgesiedelt.
Im Sommer 1986 wagt Nikolai Steinberg ein gefährliches Experiment an einem der Reaktoren von Tschernobyl - er will endlich nachweisen, dass der RBMK aufgrund seiner Konstruktion zur Ursache für den Unfall geworden ist. Moskau aber hält weiter an der Theorie fest, das Kraftwerkspersonal trage allein die Schuld an der Katastrophe. Während die Sowjet-Regierung der Welt die Wahrheit weiter vorenthält, wird den vermeintlich Schuldigen von Tschernobyl der Prozess gemacht. Erst vier Jahre nach dem Reaktorunfall kann Nikolai Steinberg die ganze Wahrheit über den einstigen sowjetischen Vorzeigereaktor RBMK öffentlich machen - doch seine Erkenntnisse gehen in den Wirren der zusammenbrechenden Sowjetunion unter.
Die steilen Klippen sind das Wahrzeichen Irlands und die "Cliffs of Moher" eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten.
Irlands rauer Westen ist vor allem vom Rückgang der letzten Gletscher geprägt. Der Burren war einst ein Korallenriff und ist heute ein einzigartiger Naturraum mit unterirdischem Fluss- und Höhlensystem.
Dort haben sich seltene teils arktische, teils mediterrane Pflanzen angesiedelt. In der Region wollen junge Landwirte mit nachhaltiger Viehzucht die natürliche Artenvielfalt erhalten.
Vor den Küsten der Region Connemara gewinnen Forschende Wissen über das maritime Leben und suchen innovative Wege, um das Meer als Nahrungsquelle zu nutzen. Weiter draußen vor der Küste liegen die Aran-Inseln. Inishmore, Inishmaan und Inisheer trotzen dem rauen Atlantik. Auch dort wird von der Natur gelernt und von der Kultur gelebt.
Noch immer wird das karge Land auf traditionelle Weise bestellt, Trockenmauern bieten Kühen und Schafen Schutz vor den strengen Winden. Das irisch-gälische Brauchtum wird auf den Inseln besonders gepflegt. Noch immer wird die uralte irische Sprache keltischen Ursprungs gesprochen und an die nächste Generation weitergegeben.
Die wilde Landschaft des irischen Westens ist über Jahrtausende von Menschen geformt. Hochmoore überdecken wie ein Teppich die Überreste früher Besiedlung. Im County Mayo finden Archäologen prähistorische Geheimnisse wie Mauerreste und Einfriedungen im Hochmoor. Auch wenn der Einzug der Moderne vieles verändert hat, bewahren die Bewohner des Westens ihre Traditionen und lassen alte Bräuche wiederaufleben.
Weitläufige Sandstrände, Dünenlandschaften und steile Küsten bis hin zu saftig grünen Hochebenen und idyllischen Inseln: Die Dokumentationsreihe "Irischer Kompass" zeigt in vier Teilen die besonders abwechslungsreiche Naturkulisse der "Grünen Insel".
In den 70er Jahren wurde in der englischen Grafschaft Cheshire ein 17-jähriges Mädchen als vermisst gemeldet und wenig später brutal ermordet in einem Kanalschacht gefunden. Der Täter konnte nie gefasst werden. Es halten sich jedoch Gerüchte, dass ein verlassenes Haus in der Nähe des Fundortes, aus dem immer wieder Schreie dringen sollen, mit der Tat zusammenhängt. Auch Schattengestalten wurden im "Screaming House" gesichtet. Jetzt erkunden paranormale Ermittler das Gebäude, doch was sie erleben, jagt ihnen Todesangst ein. Außerdem: rätselhafte Flugobjekte über Puerto Rico und ein geisterhafter Verfolger.
Die Doku-Serie "Highway Patrol" begleitet australische Verkehrspolizisten, die unter anderem über Geschwindigkeitsbeschränkungen wachen und Alkoholsünder auch Down Under überführt. Bei Blech- und Personenschäden sind Absicherung der Unfallstellen im Bundesstaat Victoria und die akribische Ermittlung der Ursachen lebenswichtig.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Alle wollen sie raus - doch wer bekommt diesmal den Freifahrtschein in ein neues Leben? Vorgestellt werden Hunde, Katzen und andere Tierheimbewohner, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich umzuziehen.
Von Patron und Küchenchef Stephan Vadnjal und dem Wörthersee als Quelle für Energie und saftige Reinanken. Vom bildenden Künstler Richard Klammer, seinen Wegen aus Klagenfurt fort und nach Klagenfurt wieder zurück.
Leben hinter Stacheldraht. Manch ein Gefangener in den deutschen Justizvollzugsanstalten ist öfter und dadurch längere Zeit im Gefängnis als in Freiheit. In Deutschland sitzen rund 44.000 Strafgefangene und Sicherungsverwahrte im Knast. Rund jeder dritte Straftäter ist nicht zum ersten Mal im Gefängnis. Wie ergeht es den Dauer-Inhaftierten? Und warum fällt ihnen der Sprung in ein straffreies Leben so schwer? JVA Saarbrücken, größte Haftanstalt für männliche Gefangene im kleinen Saarland. Dort sind 140 U-Häftlinge, Schwerverbrecher und Langzeithäftlinge. Es ist eine JVA, die wie ein autarkes Dorf funktioniert - mit medizinischer Abteilung, Bäckerei, Metzgerei und Großküche. Außerdem gibt es eine Holzwerkstatt und eine Druckerei, die eine eigene Haftzeitung herausgibt. Sebastian R. war sein halbes Leben im Gefängnis. Der 43-Jährige verbrachte insgesamt 23 Jahren hinter Gittern - in sieben unterschiedlichen Haftanstalten. Derzeit ist er in der JVA Saarbrücken untergebracht. Er hat zwei Herzinfarkte im Knast überlebt und versucht gerade, eine Ausbildung zum Maler zu absolvieren. Er ist regelmäßig in medizinischer Behandlung und hofft jetzt, dass er endlich mal neue Zähne bekommt, nachdem er durch seine lange Drogensucht nur noch wenige Zähne im Mund hat. Mit ihm sitzt dort auch der Gefangene mit der vermutlich längsten Haftzeit in Deutschland: Seit über 50 Jahren ist der verurteilte Mörder bereits im Knast. JVA Meppen: Walter A. ist seit 2015 in der Sicherungsverwahrung, eine Art Rentner-WG für schwere Straftäter, die nach der Haftverbüßung zu gefährlich sind für die Allgemeinheit. Statt in Haftzellen wohnen sie in circa 20-Quadratmeter-Apartments. Der größte Teil der Verwahrten sind Sexualstraftäter. In der JVA Meppen in Niedersachsen sind die zehn Männer in der Sicherungsverwahrung alle schon seit mehreren Jahren dort: eine kleine Senioren-WG der Schwerstkriminellen, wo die Insassen Kuchen backen und ihre Orchideen pflegen. ZDFinfo begleitet die Langzeit-Inhaftierten in ihrem Knast-Alltag und spricht mit ihnen über das Leben in Haft, Reue und den Wunsch nach einem Leben in Freiheit. Mörder, Betrüger und Kleinkriminelle: Rund 44.000 Männer und Frauen sitzen hierzulande hinter Gittern. Wie sieht der Alltag in deutschen Gefängnissen aus?
Satellitenaufnahmen über Kroatien zeigen eine kreisförmige tote Zone auf dem Meeresboden. Eine genauere Analyse zeigt, dass es noch mehr davon gibt, die in einer perfekten Reihe entlang der Küste angeordnet sind. Die Einheimischen wissen nicht, dass sie existieren. Die Experten sind verblüfft. Bilder aus Sizilien zeigen eine riesige, quadratische, silberne Struktur von der Größe einer Stadt, die von einem Labyrinth von Gängen durchzogen ist.
Die Natur steckt voller magischer Momente, doch allzu oft entgehen sie unserer Wahrnehmung. Die neue Universum-Dokumentation macht nie Gesehenes sichtbar und feiert die Magie des Augenblicks. Extreme Zeitlupenaufnahmen zeigen rasantes Tierverhalten in bis zu 40-facher Verlangsamung: Etwa, wenn sich ein Eisvogel nach erfolgreichem Tauchstoß in Superzeitlupe aus dem Wasser erhebt, ein Taubenschwänzchen bei der Nektarsuche ins Visier einer Krabbenspinne gerät oder ein Wanderfalke - der schnellste Vogel der Welt - Jagd auf Stare macht. "Magische Momente der Natur" lässt uns die Natur mit neuen Augen sehen! Jeder Moment ein Fest für die Sinne.
Ein Film von Christian Baumeister
Der 21-jährige Paul hat noch sechs bis zehn Jahre im Jugendgefängnis vor sich. Er nutzt die Zeit, um seine Ausbildung zum Koch voranzutreiben und in der Kirchengruppe zu ministrieren. Die wöchentlichen Besuche seiner Mutter geben ihm Halt. Leon ist mit gerade einmal 16 Jahren der jüngste Insasse der Justizanstalt. Er wurde wegen versuchten Mordes angeklagt und verurteilt. Nun absolviert er eine Lehre in der Gefängnisbäckerei.