Der Film zum 100. Geburtstag Ingeborg Bachmanns erzählt, wie aus dem Mädchen aus der österreichischen Provinz eine der berühmtesten Autorinnen des 20. Jahrhunderts werden konnte. Auf ihr skandalträchtiges Leben folgt ein früher Tod in Rom, um den sich lange Zeit Mordgerüchte ranken ("Die Mafia war´s!). Bachmanns Werk wird zum Selbstkommentar einer "innerlich wie äußerlich verbrannten Dichterin" stilisiert. Doch der Literaturstar, in deren Namen seit 50 Jahren einer der größten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum vergeben wird, hegte große Filmpläne, wie ein bisher verschollenes Drehbuch in einem Berliner Archiv zeigt.
Bis heute ranken sich zahlreiche Legenden um den Hohepriester Imhotep. So soll er nicht nur die Djoser-Pyramide geschaffen haben, sondern auch die Schrift und das Gesundheitswesen. Doch welche Bedeutung hatte Imhotep wirklich? Gelang ihm das beinahe Unmögliche, der Aufstieg vom Priester zum Pharao? Die wichtigsten Spuren befinden sich in Sakkara, wo er als Baumeister die Stufenpyramide erbaut haben soll. In dieser Folge begeben sich Forscherinnen und Forscher auf die Suche nach dem Grab des Hohepriesters und Baumeisters Imhotep. Dabei stoßen sie auf mysteriöse Katakomben voller Tiermumien und Gefäße mit Ibis-Köpfen. Lassen sich dort Hinweise auf die Stellung und Bedeutung der berühmten altägyptischen Persönlichkeit finden? Wie mächtig war Imhotep wirklich? Die altägyptische Gesellschaft war strikt hierarchisch organisiert: An der Spitze stand der Pharao, gefolgt von männlichen Beamten und Priestern. Doch hatten auch Handwerker und Frauen die Möglichkeit, in dieser Hierarchie aufzusteigen? Im alten Ägypten kümmerten sich Frauen gewöhnlich um den Haushalt und die Kinder. Die erste überlieferte Pharaonin, Sobekneferu, stellte dabei eine bemerkenswerte Ausnahme dar. Ihr Name bedeutet "Die Schönheit der Krokodilskönigin". Mit diesem Namen verlieh sie sich eine Aura der Macht. Dies belegt auch der Fund einer Statue der Königin. Offenbar hatte sie es nicht nötig, sich wie ein Mann zu präsentieren. Sie stellte sich ganz bewusst mit weiblichen Eigenschaften dar und wurde noch lange nach ihrem Tod für ihre Leistungen und ihre Souveränität verehrt. Akribisch untersuchen verschiedene Forschungsteams die großen Rätsel des alten Ägypten und bedienen sich neuer wissenschaftlicher Disziplinen, wie dem Bodenradar, der DNA-Analyse und der 3-D-Scantechnik. Die zehnteilige Dokumentationsreihe "Die großen Rätsel des Alten Ägypten" untersucht uralte Spuren mittels modernster Technik und rückt sie so in ein neues Licht. Nicht selten werden dabei die großen Geheimnisse der ägyptischen Hochkultur gelüftet.
Australien ist der isolierte Kontinent. Vor mehr als 70 Millionen Jahren trennte er sich von seinen geologischen Nachbarn, und seine Spezies führen seither ein evolutionäres Eigenleben. Die Tierwelt Australiens und Ozeaniens ist reich an bizarren Kreaturen. Durch die Dschungel Neuguineas streift der Kasuar - einer der gefährlichsten Vögel der Welt. Im Landesinneren Australiens trotzen Kängurus und Wombats Schneestürmen. Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeaniens umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Norden in die Isolation. Dort leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt. Im Norden dieses Inselkontinents liegt Daintree, einer der ältesten tropischen Wälder der Erde. Dort ist das Rückzugsgebiet eines Boten aus der Dinosaurier-Zeit, des Kasuars. Dieser Laufvogel wird bis zu 1,80 Meter groß und gilt als stark gefährdet. Im Landesinneren steckt der Kontinent voller weiterer Überraschungen. Der Wombat, ein kurzbeiniges Beuteltier, durchstreift Australiens Gebirgszüge und überlebt eisige Schneestürme. Und in den weiten, offenen Graslandschaften jagt der Dingo, Australiens Wildhund, Kängurus, um seinen Welpen Nahrung zu verschaffen. Über 70 Prozent Australiens sind heute trockenes Land. In der verbrannten roten Mitte regieren Reptilien die Wüste. Zu den erstaunlichsten gehören die Dornteufel aus der Familie der Agamen. Sie können sogar mit ihrer Haut trinken. Der Inselkontinent wird von der Kontinentaldrift nach Norden geschoben und liegt heute teilweise wieder in warmem, tropischem Wasser. Er beherbergt ein vielfältiges Spektrum von winzigen farbenfrohen Fischen und die weltweit größte Ansammlung von Hai-Arten. Auf einer vorgelagerten Insel überlebte eines der ungewöhnlichsten Säugetiere: Der rätselhafte Tasmanische Teufel, ein kämpferischer Raubbeutler, hat dort eine seiner letzten Festungen. Australiens Tiere stehen wegen des Menschen vor einer riesigen Herausforderung. Mehr Säuger-Arten sind dort ausgestorben als irgendwo sonst auf dem Planeten. Tausende uralte Steinzeichnungen sind Zeugnisse einer reichen Flora und Fauna und allem, was von einigen Arten übrig geblieben ist. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
In dieser Sendung werden die unterschiedlichsten Destinationen vorgestellt. Der Zuschauer lernt mehr über Kultur, Landschaft und die Menschen, die dort leben. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.
Der erste Lamborghini war - ein Traktor. Bekannter ist die Autoschmiede jedoch für ihre sündhaft teuren Supersportwagen, die seit mehr als 55 Jahren im norditalienischen Sant'Agata Bolognese entstehen. Der Huracán EVO, benannt nach dem Sturm- und Feuergott der Mayas, ist der Extremsportler unter den Lamborghinis. Er beschleunigt in neun Sekunden auf Tempo 200 und erreicht maximal 325 km/h. Was seine Faszination ausmacht, bringt ein Techniker auf den Punkt: "Es reicht, den Motor zu starten."
Einst für unsere Kommunikation unverzichtbar, heute weg: von prall gefüllten Telefonbüchern über die Rohrpost bis zu Telefonkarten, die uns noch das Tor zur Welt öffneten. Das Faxgerät übertrug mit seinem unverwechselbaren Surren und Piepen zuverlässig Informationen rund um den Globus. Ein technisches Wunderwerk, das Briefe innerhalb von Sekunden verschickte. Heute ist das Faxgerät kaum noch im Einsatz. Ein wahres Kult-Gadget der Vergangenheit ist der Pager. Wenn der Pager sich meldete, enthielt er entweder eine kurze Nachricht oder zeigte eine Telefonnummer, die man zurückrufen sollte. Ein weiteres Hilfsmittel aus vergangener Zeit ist das Telefonbuch. Diese dicken Wälzer, gefüllt mit unzähligen Seiten voller Namen, Nummern und Adressen, waren einst in jedem Haushalt zu finden. Für Sammler und Nostalgiker sind sie immer noch ein Highlight: Telefonkarten. Die scheckkartengroßen Stücke waren mit verschiedenen Motiven bedruckt und speicherten das Telefonguthaben auf einem Chip. Doch mit dem Verschwinden der Telefonzellen sind auch die Telefonkarten aus dem Alltag verschwunden.
Die verunsicherte Gesellschaft: Gewalt, Angst und der Ruf nach Ordnung
75'
Die Gewalt in Deutschland nimmt spürbar zu. Es wird zunehmend akzeptiert, dass Einzelne oder einzelne Gruppen sich anmaßen, Recht und Ordnung durchzusetzen. Und dies keineswegs nur bei gesellschaftlichen Randgruppen. Wie kann man die Erosion gemeinsamer Werte stoppen, bevor Gewalt - auch in der Mitte der Gesellschaft - als "normal" akzeptiert wird?
Was in der Natur um uns herum passiert, wird in dieser Reihe beleuchtet. In jeder Folge werden andere Regionen Deutschlands mit ihren Naturreservaten, Landschaften und tierischen Bewohnern vorgestellt.
Mal sind sie lustig, mal nervig, mal sexistisch, mal eine Frechheit: Werbespots! An manche erinnern wir uns gern, bei anderen staunen wir, was einmal gang und gäbe war. "Das war dann mal weg" taucht ein in die Welt der Reklame. Einige Werbegesichter der letzten Jahrzehnte sind noch bekannt: der Melitta-Mann, Dr. Best und seine Tomate oder die burschikose Klementine mit ihren Tipps für den Haushalt. Werbung spiegelt immer die aktuelle Gesellschaft wider. Das gilt auch für die Rolle der Frau und ihr Bild in der Werbung. "Das war dann mal weg" erzählt außerdem die Geschichte der Litfaßsäule, die nach und nach aus dem Stadtbild verschwand, und erinnert an Knibbelbilder. Die konnte man in den 1980ern aus den Deckeln von Colaflaschen puhlen und sammeln.
Literarischer Anarchist, Sprachzauberer und Verwandlungskünstler: Hans Carl Artmann (1921-2000) entzieht sich jeder Schublade und überrascht mit Witz, Radikalität und poetischem Eigensinn.
Die Dokumentation "H. C. Artmann - Freibeuter der Sprache" zeichnet ein Porträt des Menschen, Partners und Autors Artmann und spürt seinem Werk sowie dessen nachhaltiger Wirkung nach - von den frühen Gedichten bis zur großen literarischen Anerkennung.
1921 geboren, wurde Artmann mit 20 Jahren zur Wehrmacht eingezogen. Zwei Desertionen führten zu einer Verurteilung zu zwölf Jahren Zuchthaus. Seine lebenslange Abneigung gegen Autorität prägte auch seine Literatur.
1947 erschienen erste Gedichte, 1958 gelang ihm mit dem Dialektband "med ana schwoazzn dintn" ein Sensationserfolg. Artmann inszenierte sich als "Churfürstl. Sylbenstecher" und formulierte in seiner berühmten "Acht-Punkte-Proklamation des poetischen Actes", dass man auch Dichter sein könne, ohne je ein Wort geschrieben zu haben.
1997 erhielt er den Georg-Büchner-Preis - kommentiert mit einem lakonischen "zu spät!"
Als Hannah erfährt, dass sich Koch Henning nur aus Rache an sie heran gemacht hat, bricht für sie eine Welt zusammen. Während sie ihrer großen Liebe hinterhertrauert, feiert Hennings Vater ihn als den wiedergefundenen Sohn. Er bekommt von ihm sogar ein Restaurant finanziert. Als Henning aber plötzlich mit Abflussreiniger versetztes Wasser trinkt und seinen Geschmackssinn verliert, fällt der Verdacht schnell auf Hannah. Wollte sie sich an ihm rächen?
Das Plätschern eines Bächleins gilt für Viele als der Inbegriff für Idylle und Entspannung. So unscheinbar die kleinen Gewässer auch erscheinen mögen, in ihnen leben unzählige Tierarten und Organismen. Manche davon sind mittlerweile besonders selten, denn Landwirtschaft, dichte Besiedelung und die "regulierende" Hand des Menschen setzen den kleinen Wasserläufen auch hierzulande erheblich zu. Wo Bäche noch ursprünglich geblieben sind, tummeln sich Raritäten wie etwa die winzige Quellschnecke, die gefräßige Groppe oder der sensible Steinkrebs. Der Bach ist ein unterschätztes Naturjuwel und von erheblicher Bedeutung. Sein Wasser speist Flüsse und Seen. Die Versäumnisse entlang seines Laufs wirken weiter…
Buch und Regie: Jan Haft
Bearbeitung: Doris Hochmayr
Die Paarungszeit der Tigerpythons hat begonnen! Um die Invasion der Würgeschlangen einzudämmen, sind Dusty und sein Team in den nördlichen Everglades unterwegs. Hier befindet sich eines der größten Python-Brutgebiete Floridas. Wildnis-Experte Dusty, Kumpel Jay, Nachwuchsjägerin Brittany und Spürhund Riley geben Vollgas, um möglichst viele Exemplare zu erwischen. Die Strategie der Schlangenjäger: Sie wollen das Übel an der Wurzel packen und vor allem Pythons im gebärfähigen Alter zur Strecke bringen. Denn ein einziges Weibchen legt bis zu 100 Eier, was die Ausbreitung der Tiere zusätzlich befeuert.
Asien ist der größte Kontinent der Welt - und einer der geografisch vielfältigsten. Seltene Tiere durchstreifen heiße Wüsten, dichte Urwälder und die höchsten Berge der Erde. Asien erstreckt sich vom Polarkreis bis zum Äquator. Walrosse sammeln sich im Polareis, und Braunbären wärmen sich an den Hängen der Vulkane. Es ist eine Welt erstaunlicher Geschöpfe, von Yeti-ähnlichen Affen in China bis hin zu bizarrsten Schlangen im Iran. Asien ist der größte und extremste Kontinent auf unserem Planeten - vom Polarkreis im Norden bis zu den tropischen Wäldern am Äquator. Die Tiere dort sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert. Aber der Kontinent hat nicht immer so ausgesehen. Diese extremen Welten entstanden, als Indien vor 30 Millionen Jahren mit dem Rest Asiens zusammenstieß und den Kontinent, wie wir ihn heute kennen, prägte. Die Tiere dort haben sich auf fast unglaubliche Weise an die harten Bedingungen angepasst. In den gefrorenen Gebieten der Halbinsel Kamtschatka in Russland suchen Bären aktive Vulkane auf - trotz der Gefahren. Und an der sibirischen Küste zeigt sich im Sommer für einige Wochen ein bemerkenswertes Schauspiel: Zehntausende Walrosse ziehen an den Strand und bilden dort eine der größten Säugetieransammlungen der Welt. In China gehen mysteriöse blauhäutige Affen aufrecht durch einige der am wenigsten erforschten Wälder der Erde, während die Wüsten des Iran die wohl bizarrste Schlange der Welt beherbergen. Auf den kargen Hochebenen Indiens kämpfen grellfarbige Eidechsen wie Miniatur-Kung-Fu-Meister und versuchen, eine Partnerin zu finden, bevor sie sterben. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
Manche Menschen geraten in Situationen, die scheinbar aussichtslos sind. Sei es im freien Fall ohne Fallschirm, oder gefangen unter Wasser - sie haben dem Tod ein Schnippchen geschlagen.
Jahrtausendelang bildeten Glaube und Religion das Fundament des Lebens im alten Ägypten. Starke Gottheiten sollten Menschen schützen, diese Spiritualität bestimmte sogar den Außenhandel. Mithilfe von Baumringmessungen und Gesteinsanalysen werden in dieser Folge Rückschlüsse auf die legendären Plagen der Bibel gezogen. Neue Bildmessungsverfahren geben außerdem Hinweise auf das rätselhafte - und bis heute nicht gefundene - Goldland Punt. In dieser Folge finden Forscherinnen und Forscher die Darstellung einer mysteriösen Göttin: Sie besteht aus Körperteilen von Nilpferd, Löwe, Krokodil und Mensch. Die Frage: Wer war sie - und welcher Personengruppe sollte sie auf diese Weise ihren besonderen Schutz gewähren? Die alten Ägypter beteten eine Vielzahl von Göttern an. Sie erhofften sich damit mehr Kontrolle über die Naturereignisse der irdischen Welt. Aus heutiger Sicht ist die Verehrung eines Käfers schwer nachvollziehbar, doch im Glauben des alten Ägypten galt der "Skarabäus" als Vertreter des Sonnengottes Re auf Erden. Akribisch untersuchen verschiedene Forschungsteams die großen Rätsel der antiken Zivilisation. Dabei bedienen sie sich neuer wissenschaftlicher Disziplinen, wie der Satellitentechnik, Archäochemie und der DNA-Analyse. Die zehnteilige Dokumentationsreihe "Die großen Rätsel des Alten Ägypten" untersucht uralte Spuren mittels modernster Technik und rückt sie so in ein neues Licht. Nicht selten werden dabei die großen Geheimnisse der ägyptischen Hochkultur gelüftet.
Mit bis zu 350 Kilometern pro Stunde - so schnell wie ein Formel-1-Wagen - rast der AVE 103 über Spaniens Highspeed-Strecken. Und hat damit den spanischen Schienenverkehr revolutioniert. Die wichtigste und meistgenutzte Verbindung ist die zwischen Madrid und Barcelona. Schienen und Bahnsteige wurden in jahrelangen Umbaumaßnahmen den hohen Geschwindigkeiten des AVE 103 angepasst. Die 621 Kilometer lange Strecke meistert der Zug in nur zweieinhalb Stunden, sogar Unwettern zum Trotz.
"Das war dann mal weg" - diesmal auf der Spur von Dingen des Alltags. Wer weiß noch, was eine Prilblume ist? Der Teppichklopfer kommt auch nur noch selten zum Einsatz. Und der Paternoster? Immer wieder verschwinden Dinge aus unserem Alltag, die wir kurz zuvor noch für unersetzlich hielten. Was hat sie so wichtig gemacht? Wodurch wurden sie ersetzt? Eine Zeitreise mit Beispielen aus der Alltags- und Technikgeschichte. Kommentiert von Promis und Kindern.
Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere mussten sich anpassen und haben sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen. Europa ist Heimat für über 700 Millionen Menschen. Dennoch offenbart dieser überfüllte Kontinent eine unerwartete Tierwelt in den verbliebenen Rückzugsgebieten. In Gibraltar lebt Europas einziger Primat, und Wiens Friedhöfe sind fest in der Hand des Hamsters. Der Kontinent Europa ist von seinen menschlichen Bewohnern massiv verwandelt worden. Die Tiere haben auf die Beschneidung ihrer Lebensräume mit Einfallsreichtum reagiert. Hoch über der Stadt Gibraltar leben Berbermakaken, Europas einzige frei lebende Primaten. Immer wieder kommt es innerhalb der Gruppen zu Entführungsdramen, wenn kinderlose Weibchen sich am Nachwuchs der anderen vergreifen. Der Kampf um die Rückeroberung der Babys ist dramatisch - und nicht immer geht er gut aus. Auf den Friedhöfen von Wien werden Europäische Hamster zu Grabräubern und kämpfen um skurriles Diebesgut. Das Wachs der Grableuchten ist ein umkämpfter Leckerbissen. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Wälder im Umkreis alter italienischer Bergdörfer zum Jagdgebiet für seltene Wölfe, während tief unter der Erde in den Höhlen Sloweniens bis zu 100 Jahre alte "Babydrachen", sogenannte Olme, im Tiefschwarz lauern. Doch in dieser überfüllten Welt finden sich noch letzte Rückzugsgebiete. Am Rande des Polarkreises hallen über die offene Tundra Klänge titanischer Schlachten. Moschusochsenbullen gehen aufeinander los, um für ihr Zuchtrecht zu kämpfen. Das warme, stabile Klima in Europa und die langen, warmen Sommertage tragen dazu bei, eines der spektakulärsten Naturschauspiele des Kontinents in Szene zu setzen. In Ungarn tauchen im Juni für wenige Tage Millionen von riesigen Eintagsfliegen auf der Theiß auf. Sie alle konkurrieren jetzt um einen Partner - Massen von Männchen stürzen sich auf die Weibchen, ein Leben wie im Rausch. Der Höhepunkt ihres ganzen kurzen Daseins. Innerhalb weniger Stunden sind sie dem Tod geweiht, und das Schauspiel ist für ein weiteres Jahr vorbei. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.