Was einst ein herrschaftlicher Adelssitz war, ist heute Hochzeitskulisse oder Regionalmuseum - ihren Glanz haben die Prachtbauten von der Steiermark bis nach Slowenien bis heute bewahrt.
So standhaft ihre Mauern sind, so sehr hat sich ihr Nutzen geändert: Die Schlösser in der Steiermark und Slowenien erzählen vom Wandel der einst vereinten Länder. In den steirischen Stiften wie Rein und Admont scheint die Zeit hingegen stets stillzustehen.
Stift Rein im Norden von Graz, gegründet im Jahr 1129, beherbergt die Grablege des ersten Landeshauptmanns der Steiermark, Markgraf Leopold der Starke. Auch die erste steirische Landtagssitzung fand in dem ältesten noch bestehenden Zisterzienserkloster der Welt statt. Der barocke Prunk, der seit der Mitte des 18. Jahrhunderts nicht nur in der Stiftskirche regiert, steht im Widerspruch zur Intention der Klostergründer aus dem Zisterzienserorden. Abt Philipp Helm verdeutlicht die Bescheidenheit der Mönche in ihren einstmaligen Bautätigkeiten.
Schloss Halbenrain im äußersten Südosten des Landes beherbergt heute eine Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft. Zwischen 1724 und 1980 war das üppige Barockschloss im Besitz der steirischen Grafen Stürgkh. Die 96-jährige Ladislaja Seyffertitz, Nachfahrin der Stürgkh, hat dort ihre Kindheit verbracht - "in vollkommener Freiheit", wie sie sagt.
Schloss Rakican 20 Kilometer südöstlich in der slowenischen Region Pomurje wurde im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Robert Celec, der die Geschicke des Hauses lenkt, ist stets um Einklang zwischen Tradition und Moderne bemüht. So wurde der Kutschenfuhrpark im Pferdezentrum des einstigen mittelalterlichen Handelsstützpunktes um eine Hybrid-Kutsche erweitert, deren Elektromotor die Arbeit der Pferde bei ihren Ausfahrten durch den Schlosspark wesentlich erleichtert.
Seit 1938 gewährt das Regionalmuseum im Stadtschloss von Maribor Einblicke in die Geschichte des nördlichen Slowenien. Die Kunsthistorikerin Valentina Bevc Varl betont bei ihren Führungen durch das Haus und seine kunstgeschichtlichen Sammlungen die gemeinsame Vergangenheit Sloweniens mit der Steiermark bis ins Jahr 1918, als das Ende der Habsburgermonarchie besiegelt wurde.
Das Umland von Maribor ist ein Geheimtipp unter den Weinanbaugebieten Europas. Wenn zu Winterbeginn die Arbeit in den Weinhängen ruht, ist es in dem im Jahr 1074 erstmals erwähnten Schlösschen Jarenina - einst "Jaringhof" genannt - an der Zeit, die edlen Tropfen zu verkosten. Danilo Flakus vom dort ansässigen Weingut Dveri-Pax lässt es sich nicht nehmen, höchstpersönlich den Aperitif aus den Lagen nordöstlich von Maribor zu servieren. Seit mehr als 800 Jahren ist das Gut im Besitz des obersteirischen Stifts Admont. Es trägt wesentlich zum wirtschaftlichen Fortbestand der Klosteranlage im steirischen Bergland bei, die für ihre prachtvolle Bibliothek - es ist die größte Klosterbibliothek der Welt - längst internationale Bekanntheit erlangt hat.
Stift Admont und das Weingut im Landschloss Jarenina zeigen: Die gemeinsame Geschichte der Steiermark und Sloweniens wird weitergelebt.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Auf Leben und Tod
55. Folge
D, USA 2015
45'
Der geschiedene Steven Robards lebt mit seiner neuen Freundin und seiner Tochter Marie in Dallas. Als er plötzlich stirbt, geht man zunächst von Herzversagen aus. Marie zieht zu ihren Großeltern und lernt an der Highschool Stacey kennen, die ihre beste Freundin wird. Als die beiden Mädchen gemeinsam das Shakespeare-Drama "Hamlet" durchgehen und Stacey einen Abschnitt über Gewissen und Eifersucht vorliest, fängt Marie plötzlich an zu weinen.
Mit der ebenso detaillierten wie schockierenden Dokumentation "Harold Shipman: Dr. Death" heftet sich die Doku an die Fersen eines der schlimmsten Serienmörders Großbritanniens und beleuchtet die grausamen Verbrechen des "Dr. Death" und zeigt, wie dieser letztendlich überführt werden konnte.
In seiner Jugend geriet Rick Koenig häufig mit älteren Jungs aneinander. Das war in Camden, New Jersey, keine Seltenheit - dort musste man sich Respekt verschaffen. In der Pizzeria seines Vaters kam Rick Jr. zudem mit zwielichtigen Mafia-Gangstern in Kontakt. Damit waren die Weichen für seine kriminelle Laufbahn gestellt. Als Drogendealer verdiente Rick Koenig mehr als 50 000 Dollar pro Woche. Auch Charles Hojnacki beging im Laufe seines Lebens zahlreiche Straftaten. Die Polizei gab ihm den Spitznamen "Spider Man", weil er bei Verfolgungsjagden über Zäune und Hausdächer floh.
300 Krieger, 150 Liebespaare - die Heilige Schar von Theben macht Geschichte: eine homosexuelle Elitearmee, die siegreich gegen Sparta kämpft. Wer hat sie gegründet und warum? Um den Zusammenhalt der Truppe zu stärken, wählt Thebens General Gorgidas ausschließlich schwule Paare aus. Er glaubt, dass Liebende in der Schlacht mehr füreinander einstehen als Nichtliebende. Ist die Homosexualität der Männer das Geheimnis ihres Erfolges? Die Armee der schwulen Krieger existiert zwischen 378 und 338 vor Christus und ist maßgeblich an militärischen Auseinandersetzungen gegen die Spartaner beteiligt. Die starke emotionale Bindung und die Kampferfahrung der Berufssoldaten führen zum Sieg Thebens über die Kriegsgegner - bis Alexander der Große auf den Plan tritt. Die Geschichte der einander liebenden Krieger war fast in Vergessenheit geraten. Im Jahr 2019 werden jedoch Grabungstagebücher aus dem 19.Jahrhundert entdeckt. Auch das Skelett eines gefallenen Helden wird gefunden. Eine internationale Gruppe von Archäologen und Historikern nimmt das 4. Jahrhundert vor Christus unter die Lupe. Es ist die Zeit, in der die Heilige Schar sich vier Jahrzehnte lang am Schlachtfeld behauptet. Selbst die als unbesiegbar geltenden Spartaner zwingen sie in die Knie. Fragen tun sich auf, und es zeigt sich ein ganz eigenes Konzept von Liebe und Krieg. Welche gesellschaftliche Bedeutung hatte die männliche Homosexualität in der Antike, und welche Konsequenzen erfolgten daraus? Die Heilige Schar von Theben - eine heldenhafte Eliteeinheit in der griechischen Antike, die aus 150 schwulen Männerpaaren bestand. Ihre Geschichte ist ebenso außergewöhnlich wie ihr militärisches Vermächtnis.
Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.
Ein Rückblick aus der fiktiven Zukunft des Jahres 2075 auf unsere heutige Zeit: Wie wurden unsere Megacities aus Beton zu grünen Oasen? Mit wegweisenden Ideen: Schwammstädte, die Wasser speichern, statt darin zu versinken. Modulare Städte, die auf dem Meer schwimmen, um dem steigenden Pegel zu trotzen. Und biophile Architektur, die Menschen nicht nur in die Natur, sondern auch zueinander bringt. Faszinierende Ideen für eine CO2-neutrale Welt.
Putins Kanonenfutter - Wie Ausländer an die Front gelockt werden
D 2026
30'
Russland braucht Soldaten. Mehr als 200.000 sind im Ukrainekrieg bereits gefallen. Neue Soldaten rekrutiert Russland auch im Ausland - manchmal mit sehr fragwürdigen Mitteln.Eine Gruppe Inder reiste nach Russland. Sie wollten Urlaub machen. Am Ende fanden sie sich an der Front wieder - zwangsrekrutiert von der russischen Armee. Kein Einzelfall, immer wieder geraten Ausländer in die Fänge russischer Anwerber.
In Berlin wächst ein Bauwerk, das alles bisher Dagewesene überragt. Hunderte Fachkräfte arbeiten unter enormem Zeit- und Präzisionsdruck an Deutschlands künftig höchstem Hotel. Stahl, Beton und modernste Technik treffen auf Handarbeit im Millimeterbereich. Hitze, Frost und schwindelerregende Höhen fordern den Beteiligten alles ab. Entstanden ist ein Projekt, das nicht nur die Skyline verändert, sondern auch zeigt, wozu Ingenieurskunst und Teamarbeit fähig sind.
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Wer waren die Erbauer von Stonehenge? Beruht der Mythos des Minotaurus auf einer wahren Geschichte? Flohen die Wikinger wirklich vor dem Eis aus Grönland? Überall auf der Welt versuchen Archäologen, den großen Rätseln der Menschheitsgeschichte auf die Spur zu kommen. Von der verlorenen Stadt Kolumbiens und Inka-Bauten hoch oben in den Anden über die Ufer des Amazonas und die Pyramiden von Teotihuacán bis zu den Höhlenmalereien in Südafrika oder den ostafrikanischen Suaheli-Ruinen.
In der zehnteiligen Reihe "Abenteuer Archäologie" nimmt der belgische Archäologe Peter Eeckhout die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise zu den spannendsten Ausgrabungsstätten der Erde. Dabei trifft er andere Forschende, erfährt viel über deren Arbeit und lernt ihre jüngsten Entdeckungen kennen - eine spektakuläre Reise in längst vergangene Zeiten.
Die Suaheli sind die Bewohner der Küste, die sich von Südsomalia bis nach Mosambik erstreckt. Ihre Sprache dient seit Jahrhunderten als Verständigungsmittel verschiedenster ethnischer Gruppen. Aber ihre Kultur bietet noch weitere Schätze.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen die Kandidaten einen persisch-indischen Dolch.
Annette ist fassungslos, als sie ihre 15-jährige Tochter Lilli mit ihrem Adoptivsohn Dominik wild knutschend unter der Dusche erwischt. 13 Jahre haben die beiden in der Patchworkfamilie als Geschwister gelebt und plötzlich sollen sie ein Liebespaar sein. Wollte die besorgte Mutter verhindern, dass sich die beiden in Frankreich ein neues Leben aufbauen? Hat sie deswegen den Kleinbus ihres Sohnes den Abhang hinuntergerollt, um eine Flucht unmöglich zu machen?
Wie hat die Menschheit den Weg in die CO2-neutrale Welt des Jahres 2075 gefunden? Songdo in Südkorea ist die erste Smart City - vollständig vernetzt und nachhaltig. Ingenieure entwickeln fliegende E-Taxis und Straßen, auf denen Lkw ihre Batterien während der Fahrt selbst aufladen. Und im Meer wächst in "Nemo's Garden" Gemüse unter Wasser, während schwimmende Fischfarmen sich selbst mit Energie versorgen. Eine eindrucksvolle Reise durch die Ideen, die unseren Planeten schon heute ganz neu denken.
In Zeiten, in denen die natürlichen Lebensräume durch Technik und Bauprojekte immer mehr verdrängt werden, will die Reihe auf noch bestehende Biotope und unberührte Landschaften mit ihren Tierarten aufmerksam machen.
Ausgestopfte Kojoten verkaufen sich super, deshalb haben die "Koffer-Jäger" das begehrte Objekt in Tampa, Florida, sofort auf dem Einkaufszettel. Valerie hat auf der Auktion zudem ein Freimaurerschwert mit handgearbeiteten Verzierungen entdeckt. Solche Fundstücke lassen sich als Bühnenrequisiten ebenfalls leicht an den Mann bringen. Und Billy will im Sunshine-State mit der Unterschrift eines Diktators Kasse machen. Der erfahrene Schnäppchenjäger setzt beim Bieterwettstreit auf ein Che-Guevara-Poster mit der Original-Signatur von Fidel Castro.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
In Cleveland, Texas, ereignet sich ein tödlicher Überfall auf eine Tankstelle, bei dem ein Mann namens Conbino Crasto erschossen wird. Die Polizei erhält ein Video des Vorfalls, das sie auf die Spur von drei maskierten Verdächtigen bringt. Eine nahegelegene Kamera nimmt das Fluchtfahrzeug auf, was schließlich zur Identifizierung des Drahtziehers hinter diesem brutalen Verbrechen führt.
Ob "Training Day", mit Denzel Washington und Ethan Hawke, "The Equalizer" oder das Western-Remake "Die glorreichen Sieben": Antoine Fuqua, der ursprünglich aus Pittsburgh stammt, hat viele hochkarätige Filme abgedreht.
Von seiner Revierleiterin Astrid Parys bekocht und von Partnerin Ermine angehimmelt, lässt es sich Erdferkel Elvis im Frankfurter Zoo so richtig gut gehen - zu Recht. Denn der "King of Erdferkel", inzwischen stolze 24 Jahre alt, bedankt sich mit den zärtlichsten Schmuseeinheiten der Zoowelt. In der Unterwasserwelt des Frankfurter Zoos geht es weniger schmusig zu. Das Motto hier: Wer schneller schwimmt, ist früher satt. Bei der Fütterung legen sich die sonst so friedlichen Schildkröten tatsächlich mit den Stechrochen an. Ob das gut geht? Grund zur Freude hat Revierleiter Stefan von Gemünden aus dem Opel-Zoo. Er besucht Flusspferd-Bulle Max in seiner neuen Heimat, dem Zoo Hannover. Als einziger Bulle unter lauter Weibchen hat der ehemalige Kronberger mit Flusspferd-Dame Cherry eine süße Sensation zustande gebracht - ein halb hessisches Flusspferd-Baby.
Zwischen der Donau und den Kalkalpen in Oberösterreich gibt es Prachtbauten, denen die große Aufmerksamkeit bislang verwehrt geblieben ist - doch lohnt sich der Blick hinter ihre Gemäuer.
Ein Zentrum für musische Bildung hier, ein Krankenhaus für Pferde da - die Burgen und Schlösser von Steyr bis Schärding werden heute vielfältig genutzt. Stets bieten sie den Menschen, die sie mit Leben erfüllen, und deren Ideen, ein mehr als passendes Ambiente.
Über dem Zusammenfluss von Steyr und Enns erhebt sich Schloss Lamberg in Steyr, das aus der historischen "Styraburg" hervorgegangen ist. Diese Burg gab der Stadt Steyr ihren Namen. Über Jahrhunderte hinweg residierten dort die Grafen von Lamberg, heute ist das Schloss im Besitz der Österreichischen Bundesforste. Es beherbergt das Standesamt und die Polizeidirektion der Stadt und dient zudem als Veranstaltungsort. Schlossführerin Silvie Somasgutner schlüpft bei ihren historischen Rundgängen gelegentlich in die Rolle der Katharina von Lamberg und erzählt in originalgetreuen Kostümen die Geschichte ihres Aufstiegs von der Gänsemagd zur Gräfin.
Versteckt am südlichen Rand von Linz liegt das prachtvolle Schloss Tillysburg, dessen heutige Erscheinung auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Alljährlich im Sommer wird es zur Festspielkulisse. Intendant Nikolaus Büchel nutzt dabei die Architektur des Barockschlosses als Teil seines Bühnenbilds. Im ehemaligen Wirtschaftshof des Schlosses betreibt Tierarzt Christian Franz Österreichs modernste Pferdeklinik. Dort ist sogar eine Computertomografie im Stehen möglich.
Schloss Parz in Grieskirchen zählt zu den beeindruckendsten Renaissanceschlössern Österreichs. Es wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts von Sigmund Ludwig von Polheim errichtet und befindet sich heute im Besitz der Messerschmitt Stiftung. Ende der 1980er-Jahre entdeckte man auf der 100 Meter langen Südfassade den größten erhaltenen Zyklus von Renaissancefresken nördlich der Alpen. Kunsthistorikerin Elfie Romankiewicz betont, dass die Fresken wichtige Beispiele protestantischer Propaganda im Geiste Martin Luthers darstellen. Im Wasserschloss Parz, das Teil der Anlage ist, befindet sich eine Kunstgalerie unter der Leitung der Goldschmiedin Jacinta Maria Mössenböck, die das Haus als Ort zeitgenössischer Kunst etabliert hat.
Schloss Zell an der Pram im Bezirk Schärding wurde im 13. Jahrhundert von den "Herren von Celle" errichtet. Ab dem 17. Jahrhundert diente es den Grafen von Tattenbach als Jagdschloss, heute wird es vom Land Oberösterreich als Zentrum für musische Erwachsenenbildung genutzt. Schlossherr und Verwalter Markus Ladendorfer organisiert neben Konzerten vor allem musikpädagogische Seminare.
Im Mittelalter entwickelte sich der heutige Bezirk Schärding zu einer florierenden Grafschaft, die vom lukrativen Handel auf dem Inn profitierte. Die Burg Schärding wurde 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Von der ursprünglichen Anlage sind heute noch markante Mauerzüge, der Burggraben mit der Zwingermauer und ein äußerer Torturm erhalten. Der leidenschaftliche Stadtführer Rudolf Lessky entführt seine Gäste insbesondere bei den Nachtwächterrundgängen - ausgerüstet mit Hellebarde, Schlüsselbund, Horn und Laterne - in die mittelalterlichen Lebenswelten rund um die einstige Burg Schärding.
Motto in Hamburg: Typveränderung total! Zeig uns dein neues Ich!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Katzen haben neun Leben, aber ihre Besitzer nur eins. Aus diesem Grund fährt Tierpsychologe Jackson Galaxy zu Chase und Maya, deren Katzen Daisy und Dexter im Dauerclinch liegen und die Wohnung vollpinkeln. Die beiden Stubentiger veranstalten das totale Chaos, so dass bei der Familie dauernd die Hölle los ist. Da auch ihre zweijährige Tochter Chloe regelmäßig zwischen die Fronten gerät, von den pelzigen Monstern umgerannt und gekratzt wird, platzt Vater Chase langsam der Kragen. Er mag keine Haustiere und würde die beiden lieber heute als morgen loswerden. Doch Ehefrau Maya hofft auf die Unterstützung von Katzenflüsterer Jackson.
Leticia Bufoni und Aldana Bertran erkunden Südafrikas wachsende Female-Skate-Szene - von Johannesburg bis Kapstadt. Mit dabei: Legende Mel Williams und eine neue Generation starker Ripperinnen.
Unverbrüchlich halten sie zusammen - bis zum bitteren Ende. Im Jahr 338 vor Christus ist das Schicksal der Armee der schwulen Krieger entschieden. Welche Kriegslist hat sie besiegt? Es sind König Philipp II. von Makedonien und sein Sohn, der spätere Alexander der Große, denen die Heilige Schar in der Schlacht von Chaeroneia nichts entgegenzusetzen hat. Die Niederlage ist verheerend und endet in einem Blutbad. In der Schlacht von Chaeroneia geht auch die Heilige Schar von Theben unter, eine heldenhafte Einheit der Antike, bestehend aus 150 schwulen Männerpaaren. Rund drei Viertel der homosexuellen Soldaten verlieren dort ihr Leben. Sie werden am Schlachtfeld ehrenvoll begraben, und es wird ein Denkmal errichtet, der "Löwe von Chaeroneia". Die Geschichte um die Heilige Schar von Theben gerät in Vergessenheit, bis 1871 das Massengrab der Gefallenen entdeckt wird. Die zeitgenössische Berichterstattung über den Grabfund erwähnt allerdings nicht, dass es sich um Schwule handelt. Denn damals steht Homosexualität in vielen Ländern unter Strafe. 2019 werden Grabungstagebücher aus dem 19. Jahrhundert gefunden. Ein internationales Team von Archäologen und Historikern sucht nach Antworten auf die Frage, was zum Untergang der Heiligen Schar von Theben geführt hat. Welche Erklärung können die Experten geben, die das Schlachtfeld von Chaeroneia nach über 2000 Jahren untersuchen? Die Heilige Schar von Theben - eine heldenhafte Eliteeinheit in der griechischen Antike, die aus 150 schwulen Männerpaaren bestand. Ihre Geschichte ist ebenso außergewöhnlich wie ihr militärisches Vermächtnis.
In Berlin wächst ein Bauwerk, das alles bisher Dagewesene überragt. Hunderte Fachkräfte arbeiten unter enormem Zeit- und Präzisionsdruck an Deutschlands künftig höchstem Hotel. Stahl, Beton und modernste Technik treffen auf Handarbeit im Millimeterbereich. Hitze, Frost und schwindelerregende Höhen fordern den Beteiligten alles ab. Entstanden ist ein Projekt, das nicht nur die Skyline verändert, sondern auch zeigt, wozu Ingenieurskunst und Teamarbeit fähig sind.
Caroline Marks revolutioniert das Surfen! Mit 13 startete sie ihre Karriere, jetzt jagt sie die größten Titel. Spektakuläre Wellen, beeindruckende Bilder - die Amerikanerin ist die Zukunft des Sports.
Abschiedsrunde im Zoo Frankfurt. Zur Belohnung für ihr darstellerisches Talent bekommen die Bonobos leckere Birnen. Das sorgt unter den Zwergschimpansen für allerhand Wirbel. Oder ist das etwa der Abschiedsschmerz? Auch im Opel-Zoo Kronberg wird die letzte Runde gedreht. Pfleger Oliver Reinhardt lässt die Elefanten frei. Die genießen die Ruhe vor dem Sturm, denn bald beginnen große Bauarbeiten für ihr neues Zuhause.
Ob als Schauplatz einer TV-Serie oder als schauriges Kriminalmuseum - die Burgen und Schlösser vom oberösterreichischen Salzkammergut bis ins Kremstal sind unverwechselbare Kleinode.
Als architektonische Wahrzeichen glänzen sie seit Jahrhunderten - seien es Schloss Ort im Traunsee oder Burg Altpernstein über dem Kremstal. Die ehrwürdigen Gemäuer sind für die heutigen Burgherren und Schlossdamen vor allem Quelle der Inspiration.
Das Wasserschloss Ort im Traunsee bei Gmunden ist ein touristisches Aushängeschild des oberösterreichischen Salzkammerguts - auch Dank des internationalen Erfolgs der deutsch-österreichischen Fernsehserie "Schlosshotel Orth". Der Touristiker Andreas Murray, der die Dreharbeiten miterlebt hat und für die Vermarktung der Serie für die Stadtgemeinde Gmunden zuständig war, erinnert sich an den Ansturm der Gäste, den die Ausstrahlung der Serie in China damals für Gmunden bedeutet hat, und führt zu den Drehorten im schmucken Gebäude. Der Direktor des Kammerhofmuseums Gmunden, Johannes Weidinger, gewährt Einblicke in die turbulente Geschichte des malerischen Seeschlosses.
Einst ein Benediktinerkloster, heute ein moderner Hotelbetrieb: Im Schlosshotel Mondsee lenkt Gerald Kienesberger die Geschicke. Bei seinen Gästeführungen durch das Schloss blitzt sie immer wieder auf, die Faszination, die er schon als Kind für das Haus gespürt hat. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat dort die letzte Gräfin von Mondsee, Micheline Almeida, die legendäre "Castello Bar" betrieben. Als Treffpunkt für die High Society war sie weit über die österreichischen Grenzen hinaus bekannt - auf der illustren Gästeliste der Gräfin befanden sich Namen wie Jochen Rindt, Yves Saint Laurent und Herbert von Karajan.
Die Erhaltung von Schloss Scharnstein im oberösterreichischen Almtal hat Harald Seyrl zu seiner Lebensaufgabe gewählt. 1967 hat der Historiker das zwischen 1587 und 1606 vom Geschlecht der Jörger errichtete Renaissanceschloss in desolatem Zustand erworben und es gemeinsam mit seiner Frau, der Ärztin Regina Seyrl-Norman, auf Vordermann gebracht. Im Sommer leben sie auf Scharnstein, im Winter in Wien. Da wie dort betreiben sie ein Kriminalmuseum. Der Standort auf Schloss Scharnstein spannt den Bogen von mittelalterlichen Folterpraktiken bis hin zur Zeitgeschichte des Terrorismus in Österreich. Mitunter führen die Seyrls ihre Gäste aber auch in ihre privaten Gemächer im Schloss, wo in frechen Deckenmalereien aus den Zeiten der protestantischen Jörger gegen die katholische Kirche gewettert wird.
Weiter östlich über dem Kremstal thront die rund 1000 Jahre alte Burg Altpernstein auf einem markanten Felsvorsprung. Sie ist heute ein Haus der Jugend und beherbergt das Institut für Soziale Kompetenz. Der Institutsvorsitzende und Burgverwalter Peter Leeb lädt Jugendliche und Schulklassen dort zu Feriencamps und Erlebniswochen ein.
Die oberösterreichische Künstlerin Isabella Scharf-Minichmair hat sich dort ihr Atelier eingerichtet. In der Eremitage, wie sie es nennt, lässt sie das Haus und seine Umgebung am Hirschwaldstein zur unmittelbaren Inspiration für ihre Farbspiele werden.
Motto in Hamburg: Typveränderung total! Zeig uns dein neues Ich!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
In dieser Best-of-Folge von RESPEKT beschäftigt sich die Moderatorin Christina Wolf mit der Macht der Sprache. Mit Bestandteilen aus verschiedenen RESPEKT-Sendungen zum Thema "Sprache" zeigt diese Sendung auf, welche Gefahren hinter bewusster Manipulation und unbewusster Meinungsbildung stecken.
Denn Framing bezeichnet die aktive Verwendung von sprachlichen Elementen, um bestimmte Assoziationen, Emotionen und Einstellungen bei den Rezipienten hervorzurufen. Es ist ein mächtiges Werkzeug, das politische Narrative formt und unsere Wahrnehmung von Themen beeinflusst. Im Zusammenhang mit Genderdebatten wird deutlich, wie Sprache dazu genutzt werden kann, Geschlechterstereotype zu perpetuieren oder aufzubrechen. Außerdem wird die Debatte über gendergerechte Sprache thematisiert, die sich zu einem kontroversen Thema entwickelt hat. Während einige argumentieren, dass geschlechtsneutrale Begriffe und Pronomen notwendig sind, um Geschlechtervielfalt anzuerkennen und Diskriminierung zu bekämpfen, behaupten Kritiker, dass dies ein unnötiger Eingriff in die Sprache sei und traditionelle Werte untergrabe. Besonders besorgniserregend ist der Missbrauch von Framing durch rechtsextreme Gruppen. Rechtsextreme Sprachbilder können dazu dienen, Vorurteile zu schüren und eine Spaltung in der Gesellschaft zu fördern. Indem sie bewusst bestimmte Begriffe und Metaphern verwenden, versuchen diese Gruppen, ihre politische Agenda zu legitimieren und Unterstützung zu gewinnen.
San Francisco als Skate-Labor: Madars Apse und Nico Hiraga treffen eine lokale Crew und erleben die Energie einer Stadt, die Skateboarding bis heute prägt.
Im Juli 2018 macht der französische Zoll in der Karibik einen Sensationsfang: 1,5 Tonnen Kokain, versteckt in den Ballasttanks eines Segelbootes. Der Schmuggler - ein unbeschriebenes Blatt. Martin Lepage ist Kanadier, Mitte 50 und Rettungssanitäter im Ruhestand. Er ist Vater von zwei Söhnen und hat bislang ein unauffälliges Leben geführt. Er behauptet, von dem Kokain nichts gewusst zu haben. Ist er in eine Falle gelockt worden? Das Video geht damals um die Welt: Ein Rennsegelboot steht mitten in der Karibik in Flammen. Das Inferno wird vom französischen Zoll gefilmt, der das Boot kontrollieren wollte. Der Skipper Martin Lepage und sein Mitsegler haben sich in ihr Rettungsboot geflüchtet. Es gelingt dem Zoll, den Brand zu löschen. Als die Zöllner an Bord gehen, entdecken sie, versteckt in den Ballasttanks des Bootes, 50 große Päckchen Kokain. Die Segler und das Boot werden in den Hafen von Fort-de-France, der Hauptstadt des französischen Überseegebietes Martinique, gebracht. Noch nachts wird das Kokain gewogen, es handelt sich um gut 1,5 Tonnen. Martin Lepage und sein Mitsegler werden festgenommen und verhört. Wer ist Martin Lepage? Wurde dem gutmütigen Mann das Kokain untergeschoben, wie er behauptet? Der Rettungssanitäter aus Quebec hat immer von einer Weltumsegelung geträumt. Doch wie ist er an dieses teure Rennsegelboot gekommen? Die "Livie" ist in Seglerkreisen eine Ikone, das Boot hat viermal an der härtesten Einhandregatta der Welt, der "Vendée Globe", teilgenommen und ist sehr wertvoll. Womit hat Lepage das Boot bezahlt? Ist er verstrickt in einen internationalen Drogendeal, der viel zu komplex für ihn ist? Oder wurde ihm eine Falle gestellt? Die vierteilige Dokumentation rollt den spannenden Fall auf. Zöllner, der Staatsanwalt und ein Polizist geben Einblick in die damaligen Ermittlungen. Journalisten, die den Fall recherchiert haben, kommen zu Wort, genauso wie Freunde und Bekannte von Martin Lepage und sein Anwalt. Im Zentrum aber steht der Kanadier selbst, der seine abenteuerliche Geschichte erzählt.