In Teil zwei dieser Premiumproduktion geht es unter anderem um den Schwarzenbergpark in Wien Neuwaldegg. Sein Begründer Franz Moritz Graf von Lacy war Feldherr unter Maria Theresia - von dem angehäuften Vermögen ließ er später diesen Park anlegen. In der Steiermark ließ sich Johann Ulrich von Eggenberg nicht nur ein gigantisches spanisches Schloss erbauen, sondern auch eine Gartenanlage von beeindruckender Größe. Eggenberg war der loyalste Verbündete des gegenreformatorischen Kaisers Ferdinand II., konvertierte aus Karrieregründen zurück zum Katholizismus und half Ferdinand beim Aufbau eines barocken Absolutismus. Der steirische Adel verachtete ihn für diesen Verrat, der Kaiser hingegen überhäufte ihn für seine Verlässlichkeit mit Geld und Macht. Judith Doppler und Kurt Mayer erzählen Österreichs Geschichte anhand ihrer grünen Spuren von heute.
Franzosen in Uniformen der Wehrmacht und der Waffen-SS: Es ist ein weniger bekanntes Kapitel des Zweiten Weltkriegs: Auch französische Kriegsfreiwillige begingen unter dem Hakenkreuz Verbrechen, vor allem an der Ostfront. Die Dokumentation korrigiert die lange Zeit vorherrschenden, verklärten Darstellungen überlebender Freiwilliger und legt unbequeme Wahrheiten über die französische Kollaboration offen. Gleichzeitig wirft sie einen Blick auf die Kontinuität rechtsextremer Bewegungen in Frankreich, die heute erneut nach politischer Macht streben.
Knallhart zurückweisen, mehr abschieben - die Bundesregierung hat ein klares Ziel formuliert: die sogenannte Migrationswende. Paul Ronzheimer zieht erste Bilanz und macht den Test: Wie schwer ist es inzwischen, mit einem Transporter über die Grenze zu fahren? Was ist mit integrierten, berufstätigen Zuwanderern, die plötzlich ausgewiesen werden? Hat die Regierung die Migrationswende geschafft? Diese Frage stellt Ronzheimer im anschließenden Talk Innenminister Alexander Dobrindt.
Stefanie arbeitet seit über einem Jahr Vollzeit in einer Gaststätte, doch eine Bürgergeld-Rückforderung bringt sie plötzlich in finanzielle Bedrängnis. Auch Andy erhält eine schockierende Nachricht: Sein Freund Hübi muss ins Krankenhaus!
Elitekämpfer in der Luft: Frankreichs Fremdenlegion betreibt auf Korsika ihr einziges Fallschirmjäger-Regiment. Es gilt als besonders harte Prüfung mit einzigartigen Herausforderungen. Die Fallschirmjäger sind die einzige Einheit, für die sich Legionäre extra bewerben müssen. Nur die besten Anwärter haben nach der Grundausbildung eine Chance. Wer zugelassen wird, steht vor knochenharten Wochen in der Luft, aber auch im Wasser. Der dritte Teil der ZDFinfo-Doku-Serie "Fremdenlegion" begleitet eine Gruppe junger Legionäre bei ihrer Ankunft in Calvi. Sie haben ihre viermonatige Legionärs-Grundausbildung abgeschlossen und sich als Fallschirmjäger beworben. Obwohl auf Korsika nur die Besten genommen werden, fangen die Soldaten als Fallschirmjäger wieder bei null an. Wieder müssen sie sich beweisen. Sport wird über den ganzen Tag verteilt betrieben, die Übungen werden immer schwieriger, damit die - ohnehin schon sehr trainierten - Legionäre noch mehr Kondition aufbauen. Erste Station für die jungen Legionäre ist eine Grundausbildung im Fallschirmspringen. Das Filmteam um Autorin Dunja Keuper begleitet die Gruppe beim Bodentraining und bei ihren ersten Sprüngen. Nach sechs Sprüngen, die sich in ihrer Schwierigkeit steigern, ist es geschafft: Die Legionäre bekommen das Fallschirmspringer-Grundabzeichen. Aber wie viele von ihnen werden die harten Prüfungen bestehen? Das 2. Regiment der Französischen Fremdenlegion auf Korsika besteht aus rund 1300 Elitesoldaten. Jeder Legionär ist dabei nicht nur Fallschirmspringer, sondern wird darüber hinaus noch als Experte in einem bestimmten Einsatzgebiet ausgebildet: Häuserkampf, Gebirgskampf, amphibischer Kampf oder als Scharfschütze. Die Dokumentation begleitet eine Gruppe von Legionären, die zur Kompanie für amphibischen Kampf gehört. Einer ihrer Trainingskurse schließt mit einer besonders berüchtigten Prüfung ab: dem Acht-Kilometer-Schwimmen mit Flossen in maximal vier Stunden. Nur, wer diese Herausforderung meistert, besteht. Der Deutsche Dennis Nowka ist einer der Legionäre, die es ins Regiment auf Korsika geschafft haben. Weitere Experten im Film sind Eckard Michels, Historiker am Birbeck College der University of London, und Nina Leonhard vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. Sean McFate aus den USA war selbst Fallschirmspringer und ist heute Militärstratege an der National Defense University in Washington. Die Französische Fremdenlegion ist eine der weltweit am besten ausgebildeten militärischen Eliteeinheiten. Sie zeichnet sich nicht nur durch eine hohe Spezialisierung, sondern auch durch ihren Korpsgeist und ihr ausgeprägtes Traditionsbewusstsein aus. ZDFinfo dokumentiert die Französische Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Serie mit exklusiven Einblicken. Dabei werden Legionäre vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten Dschungelkrieger, Scharfschützen, Gebirgsjäger und Fallschirmspringer begleitet. Für diese Dokumentation wurde im November und Dezember 2024 auf Korsika gedreht.
Wie lebt es sich, wenn das eigene Blut schwarz statt rot ist, weil das Herz nicht mehr genug Sauerstoff in den Organismus pumpt? Wie fühlt es sich an, wenn der eigene Puls nicht zu spüren ist, weil das Herz nicht richtig arbeitet? Und wie ist es, zu wissen, dass nur ein Spenderherz das Überleben ermöglicht?
Die Maya-Zivilisation beherrschte fast 2.000 Jahre lang Mittelamerika, doch im 9. Jahrhundert n. Chr. wurden die großen Städte der Maya verlassen, und seine Einwohner verschwanden. Forschende suchen nach einer Erklärung, was mit dieser fortschrittlichen Kultur geschehen sein könnte.
Bis heute kennen wir nur einen einzigen Himmelskörper, auf dem Leben existiert: unseren Planeten Erde. Doch die Bausteine für Leben existieren offenbar im gesamten Universum. Somit ist die Erforschung des Weltalls auch immer die Suche nach Leben. Doch was ist eigentlich Leben und warum wimmelt es im Universum nicht davon? Interdisziplinär suchen Wissenschaftler nach dem Ursprung des Lebens. Und dabei gehen sie zurück bis zum Anfang allen Seins: dem Urknall.
Mehr als 40 Raumsonden sind inzwischen zum Mars geflogen, um unseren kosmischen Nachbarn besser kennenzulernen. In dieser Mission ist auch der neue NASA-Rover Perseverance seit dem 30. Juli 2020 unterwegs. Wissenschaftler erhoffen sich vom SUV-großen Roboterfahrzeug Hinweise, um die wohl brennendste Frage rund um den Mars zu beantworten: Gab es Leben auf dem erdähnlichen Planeten? Seine wüstenartige Beschaffenheit lässt daran zweifeln. Könnte der Mars dennoch von Menschen besiedelt werden?
Deutschland 2026. Was beschäftigt uns? Was bewegt uns? Was fordert uns heraus, was hält uns zusammen? Jetzt. In diesem Moment.
Kita fällt aus! Was jetzt? In dieser Folge geht es um die Betreuungssituation in Deutschland - und um die Menschen, die sie tagtäglich erleben. Um Eltern und Fachkräfte, die zwischen Betreuungsausfällen, steigenden Kosten und beruflichen Erwartungen an ihre Grenzen stoßen. Katharina Georges, 36, arbeitet als Heilerziehungspflegerin und stellvertretende Leiterin einer Kita in Neuss-Holzheim in NRW. Sie liebt ihren Beruf, doch Personalmangel, hohe Bürokratie und Überlastung prägen ihren Alltag. "Man will den Kindern unbedingt gerecht werden, aber schafft es nicht. Dann gehe ich mit einem unguten Bauchgefühl nach Hause". Katharina arbeitet Vollzeit, pendelt täglich mehrere Stunden und fragt sich, wie lange dieses System tragfähig bleibt. Auch für Eltern wird Betreuung immer unsicherer. Denis Leimpek, 40, lebt mit seiner Familie im hessischen Allendorf . Er arbeitet im Homeoffice, seine Frau im Kundenservice. Fällt die Kita-Betreuung aus, muss die Familie improvisieren - zwischen Videokonferenzen, Abholzeiten und Kinderbetreuung. Oft springen Freunde oder Bekannte ein. Sein Arbeitgeber zeigt nur begrenztes Verständnis. Daniel wünscht sich verlässlichere Betreuung, bessere Kommunikation und mehr Flexibilität für berufstätige Eltern. "Das Verständnis vom Arbeitgeber ist irgendwann begrenzt. Wir sind auf dem besten Wege, kinderunfreundlich zu werden." Isabell Sacharek, 35, aus March bei Freiburg ist ausgebildete Sozialarbeiterin und Mutter zweier Kinder. Eigentlich wollte sie nach der Elternzeit zurück in ihren Beruf. Doch steigende Kita-Gebühren haben dazu geführt, dass sich Teilzeitarbeit für sie finanziell nicht mehr lohnt. "Hohe Kita-Gebühren bedeuten Frauen, die zu Hause bleiben". Die Situation belastet ihren Alltag, ihren Selbstwert und ihre Zukunftsplanung. Im Austausch mit anderen Müttern wird deutlich, wie sehr die Kita-Krise Lebensentwürfe verändert - und wie sehr Deutschland auf Fachkräfte wie Isabell angewiesen ist.
Fleisch. Kein anderes Lebensmittel spaltet die Gesellschaft so sehr wie Fleisch. Veganismus und Vegetarismus liegen im Trend. Klimawandel, Massentierhaltung und Gesundheit lassen immer mehr Menschen auf Schnitzel und Burger verzichten. Darf man noch oder soll man heute überhaupt noch Fleisch essen? Und wenn ja, wieviel Fleisch ist zu viel? Welche Alternativen zum Massenprodukt im Supermarkt gibt es? Diesen Fragen geht die PULS4-DOKU "Mei Schnitzel is ned deppert" nach.
Ein riesiger verborgener Planet mit einer so starken Anziehungskraft, dass er die Erde buchstäblich auf den Kopf stellen würde, ist auf dem Weg, uns zu zerstören. Das ist die Überzeugung von Menschen auf der ganzen Welt. Sie sagen, dass Planet X in der Vergangenheit Massensterben verursacht hat und bereits das nächste himmlische Armageddon droht. Astronomen behaupten allerdings, dass es keinen solchen Planeten gibt.
Sie sind Tag und Nacht im Einsatz: Polizisten erleben im Dienstalltag Geschichten, die oft zur großen Belastung werden. Die Nerven liegen dabei nicht selten blank. Besonders herausfordernd sind die Momente, in denen die Beamten selbst zur Zielscheibe werden. Beleidigungen, Drohungen und Angriffe gehören zu ihrem Beruf dazu. Doch trotz aller Belastungen gehen die Polizisten täglich ihrer Dienstpflicht nach - für die Sicherheit aller.
Obwohl der Mars als große Hoffnung der Menschheit für die Besiedelung eines weiteren Planeten gilt, ist der äußere Nachbar der Erde noch längst nicht zur Gänze erforscht. Daher werden schon seit Jahrzehnten Sonden und Roboter auf den roten Planeten geschickt, darunter auch "Perseverance", die fünfte Mars-Rover-Mission der NASA. Wissenschaftler und Astronaut Ulrich Walter erklärt, wieso der Mars wieder in den Fokus der Raumfahrt rückt und weshalb der Mond als Ausgangsbasis dienen könnte.
Sommer 1944: Deutsche Soldaten kämpfen in Italien. Immer weniger von ihnen glauben noch daran, dass Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewinnen kann. Viele werden Zeugen der Gräueltaten, die SS und Wehrmacht an der italienischen Zivilbevölkerung begehen. Und einige treffen eine hochriskante Entscheidung: Sie laufen zu den italienischen Partisanen über. Ihre Geschichte ist kaum bekannt, denn auch nach dem Ende des Nationalsozialismus schwiegen die Heimkehrer, um nicht als Vaterlandsverräter bestraft zu werden. Rund 80 Jahre später gehen drei Nachfahren in Italien auf Spurensuche.
Lange weiß Claudia Höft nicht, was mit ihrem Großvater wirklich passiert ist. Offiziell heißt es immer, er sei im Kampf gegen italienische Partisanen gefallen. Tatsächlich liegt Rudolf Jacobs aber in einem Ehrengrab für Partisanen in der ligurischen Kleinstadt Sarzana - gefeiert als Held im Kampf gegen die Faschisten.
Auch Hans Brauwers erfährt spät vom Geheimnis seines verstorbenen Vaters. Er weiß, dass Heinz Brauwers als SS-Polizist in Norditalien war und dort auch Zeuge von Kriegsverbrechen wurde. Aber erst, als der Sohn eine Mappe mit rätselhaften Fotos und Dokumenten findet, wird ihm klar, wie viel sein Vater verschwiegen hat. Der SS-Polizist Brauwers hatte die Seiten gewechselt und für die Befreiung Italiens gekämpft. Aber warum hatte er nie darüber gesprochen? Für den Sohn bleiben viele Fragen offen und so reist er nach Italien. Um herauszufinden, was im Sommer 1944 wirklich geschehen war.
Damals kämpften Hunderttausende deutsche Soldaten in Italien gegen die Alliierten und gegen italienische Partisanen. Viele hatten furchtbare Dinge erlebt oder einfach Angst vor dem Tod. Historiker schätzen, dass mehrere Tausend von ihnen in Italien desertierten. Die meisten versuchten, sich zu den Alliierten durchzuschlagen, um sich zu ergeben. Hunderte aber gingen noch weiter und schlossen sich den Partisanen an. Von drei Schicksalen deutscher Partisanen erzählt diese Dokumentation. Und vom Versuch ihrer Angehörigen, in Italien der Wahrheit Stück für Stück näherzukommen.
Während die einen um ihr Leben kämpfen, glotzen andere, filmen mit dem Handy. Das Phänomen der Gaffer hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Verdrängt die Sucht, sich ständig in den Sozialen Medien in neuen Bildern zu präsentieren, die Hilfsbereitschaft? Reporterin Josephine Roek will wissen: Ist das Leid der anderen zur Unterhaltung geworden? Woher kommt die Respektlosigkeit, der Verlust von Mitgefühl und Solidarität, was ist los mit uns als Gesellschaft?
René ist wieder arbeitslos und in finanziellen Nöten. In Uelzen gibt es Neuigkeiten bei Dennis - seine Verlobte Annika ist schwanger. Auch in Pirmasens gibt es vielleicht Baby-News: Angelique macht einen Schwangerschaftstest.
Im Februar 1943 endete die Schlacht von Stalingrad. Heute schaut man mit neuem Blick auf die Ereignisse von damals. Denn es herrscht wieder Krieg in Europa. Die Bilder der lange vergangenen Schlacht rufen Erinnerungen wach, die bis in die Gegenwart reichen.
Aus Tagebucheinträgen und Briefen sprechen die Stimmen jener, die Stalingrad erlebten - Zivilistinnen und Zivilisten, Soldaten, Russen wie Deutsche. Es sind ungeschönte Notizen, manchmal das Letzte, was von einem Menschen geblieben ist.
Die Allestester probieren verschiedene Produkte aus, darunter den "Juwelenkühler" für Autofahrten, den "Umgedrehten Soda-Getränkespender", den "Smart Electric Ear Cleaner", das Eishockeyspiel "Hockey Revolution", das Katzenspielzeug "Rockat", den Popcorn-Macher "Popcornloop", das Schneeball-Set "Glibbi Snoball" und das "Fahrradanhänger Zelt". Sie bewerten die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit jedes Produkts.
Elitekämpfer im Dschungel: Im 3. Regiment der Fremdenlegion werden Legionäre und Spezialeinheiten befreundeter Armeen unter besonders harten Bedingungen geschult. Die Dschungelkampfschule gehört zu den härtesten militärischen Trainingsprogrammen. Die Soldaten campieren im Regenwald, Essen ist rationiert, es gibt keine Sanitäranlagen. Bedingungsloser Gehorsam ist Pflicht, und selbst kleinste Fehler werden hart bestraft. Seit 1973 ist das 3. Infanterie-Regiment der französischen Fremdenlegion (3e Régiment étranger d'infanterie) in Französisch-Guyana stationiert. Eine Region, die zu 90 Prozent aus Wald besteht und zu den regenreichsten Gebieten der Welt gehört. Unwirtliche Bedingungen sowohl für die Legionäre als auch für deren Ausrüstung, die die ZDFinfo-Dokumentation mit exklusiven Zugängen begleitet. "Harpie-Mission" wird der Kampf gegen illegale Goldsucher genannt. Legionäre durchkämpfen noch vor Sonnenaufgang und im strömenden Regen den Dschungel, um Goldsuchern auf die Spur zu kommen. Diese stammen meist aus Brasilien, sind in mafiaähnlichen Strukturen organisiert und teilweise schwer bewaffnet. Eine zweite Mission in Französisch-Guyana nennt sich "Titan": Legionäre schützen den internationalen Weltraumbahnhof in Kourou. Seit 2008 übernehmen sie diese Aufgabe. Die Dokumentation "Fremdenlegion - Trainingshölle Regenwald" begleitet einen Bodentrupp während seiner Patrouille. Mit speziellen Kettenfahrzeugen rücken die Legionäre am frühen Morgen aus der Kaserne aus. Sie formieren sich auf dem Gelände des Weltraumbahnhofes und beobachten mit Feldstechern das Areal. Die Hand immer am Abzug der Waffe, jederzeit schussbereit. Weltbekannt und legendär ist die französische Fremdenlegion durch ihr Dschungel-Trainingscenter, dem CEFE (Centre d'entraînement en forêt équatoriale). Dort werden Legionäre, aber auch Soldatinnen und Soldaten befreundeter Armeen im Dschungelkampf trainiert. Dabei geht es hart zur Sache. In der Regel besteht ein Kurs aus rund 50 Teilnehmenden, ein Großteil schafft es nicht, bis zum Ende durchzustehen. Täglich kommt es zu Verletzungen, viele Teilnehmer scheiden aufgrund totaler Erschöpfung oder Dehydrierung aus. ZDFinfo begleitet einen Legionär und eine Offiziersanwärterin des französischen Militärs bei ihren täglich härter werdenden Anforderungen, die sie immer wieder an ihre physischen und mentalen Grenzen führen. Werden sie bis zum Ende des Kurses durchhalten? ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach außen öffnet.
Als Fotografin für die European Pressphoto Agency und später Associated Press wurde Anja Niedringhaus zur Wegbereiterin in einem Beruf, in dem der Frauenanteil bis heute verschwindend gering ist. Den Begriff "Kriegsfotografin" lehnte sie für sich ab, richtete stattdessen ihren Blick auf die Folgen für die Menschen und suchte selbst im schlimmsten Grauen nach Inseln der Humanität. Hierfür wurde sie mit der höchsten journalistischen Auszeichnung, dem Pulitzerpreis, geehrt. Obwohl ihre Ermordung 2014 weltweit für Entsetzen sorgte, wurde sie von den Ermittlern in Ost und West als Spontantat eines islamistischen Einzeltäters rasch ad acta gelegt. Der Film widerlegt diese Sichtweise und benennt die politischen wie personellen Hintergründe. Sowohl das zeitlose Werk als auch der der tragische Tod von Anja Niedringhaus sind ein dringlicher Apell für Frieden, der heute aktueller ist denn je.
Schenkt man den uralten Sagen Glauben, so sind Sternentore mystische Portale, durch die außerirdische Wesen aus fernen Welten zur Erde gelangt sein könnten. Alien-Forscher gehen dem Phänomen nach.
Beim Wiener Belvedere denken die Österreicherinnen und Österreicher zuerst an den Staatsvertrag, dann aber auch an den Savoyer Prinz Eugen, der sie einst für immer von der Türkengefahr befreit und sich dann zum Lohn dieses pompöse Schloss gebaut hat. Wie kein anderes Wiener Palais steht das Belvedere für barocken Überschwang, Verschwendungslust und Selbstinszenierung. Die dort beherbergte Österreichische Galerie nützt den Zauber des Ortes für die bildende Kunst. Die Dokumentation erzählt die großen Stationen in der Geschichte des Belvedere.
Am 30. August 2010 werden in Salem, Oregon, David und Marilyn Jondle brutal ermordet in ihrer Garage gefunden. Die Ermittlungen führen zunächst ins Leere, doch bald rückt Cindy Beck, die Freundin von Andrew Jondle, dem Sohn der Opfer, ins Zentrum der Verdachtsmomente. Zwischen Geheimnissen und überraschenden Enthüllungen spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu.
Warum Luis als Klimaaktivist bereit ist, alles zu riskieren!
2025
8'
Klimaaktivist Luis hat als Teil der "Letzten Generation" an Straßenblockaden in Kufstein, Berlin und München teilgenommen, ist als "Klimakleber" bedroht, beschimpft und verletzt worden. Jetzt steht er wegen der Blockaden vor Gericht und ihm drohen mehrere Geldstrafen, schlimmstenfalls Gefängnis. Warum macht Luis das?
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
Mehr als 40 Raumsonden sind inzwischen zum Mars geflogen, um unseren kosmischen Nachbarn besser kennenzulernen. In dieser Mission ist auch der neue NASA-Rover Perseverance seit dem 30. Juli 2020 unterwegs. Wissenschaftler erhoffen sich vom SUV-großen Roboterfahrzeug Hinweise, um die wohl brennendste Frage rund um den Mars zu beantworten: Gab es Leben auf dem erdähnlichen Planeten? Seine wüstenartige Beschaffenheit lässt daran zweifeln. Könnte der Mars dennoch von Menschen besiedelt werden?
2015 machen Astronomen eine beunruhigende Entdeckung: Hunderttausende Galaxien überall im Universum werden dunkler. Einige von ihnen haben in den vergangenen zwei Milliarden Jahren die Hälfte ihrer Leuchtkraft eingebüßt. Zu den runtergedimmten Sternenansammlungen gehört auch unsere Milchstraße. Der Energiekreislauf im Universum scheint gestört zu sein. Was steckt hinter dem Phänomen, und was bedeutet es für das Leben auf der Erde? Mögliche Antworten gibt ein Blick ins Zentrum der Milchstraße.
Knallhart zurückweisen, mehr abschieben - die Bundesregierung hat ein klares Ziel formuliert: die sogenannte Migrationswende. Paul Ronzheimer zieht erste Bilanz und macht den Test: Wie schwer ist es inzwischen, mit einem Transporter über die Grenze zu fahren? Was ist mit integrierten, berufstätigen Zuwanderern, die plötzlich ausgewiesen werden? Hat die Regierung die Migrationswende geschafft? Diese Frage stellt Ronzheimer im anschließenden Talk Innenminister Alexander Dobrindt.
Die Fremdenlegion: 9000 Elitesoldaten aus aller Welt, ausgebildet mit Drill und Gehorsam, einsatzbereit für den Kampf. Der Weg in die Legion ist hart, bleiben dürfen nur die Besten. Täglich kommen Männer aus der ganzen Welt zur Legionskaserne im französischen Aubagne. Sie suchen eine zweite Chance im Leben. Doch was sie erwartet, ahnen sie nicht: scharfer Befehlston, harte Tests, wenig Schlaf, wenig zu essen, eine extreme Zeit. Die Dokumentation "Fremdenlegion - Rekruten im Härtetest" begleitet mit exklusiven Zugängen diejenigen, die unbedingt Legionär werden wollen. Die Légion étrangère, die französische Fremdenlegion, gilt für viele als Mythos, als legendär und berüchtigt. Seit 1831 gab es keinen bewaffneten Konflikt, an dem Frankreich beteiligt war, an dem die Fremdenlegion nicht an vorderster Front mitkämpfte. Jedes Jahr bewerben sich an die 10.000 junge Männer, wollen Legionär werden. Angenommen werden am Ende nur rund 1600 von ihnen. Der Film begleitet vier junge Männer durch die Selektion, wie das Aufnahmeverfahren offiziell heißt: den Chilenen David del Solar de la Sotta, den Kroaten Alan Gracin, den Franzosen Adrien Macquart und den Madegassen Navola Rakotoson. Ihre körperliche Fitness wird wieder und wieder getestet, ebenso ihre mentale und intellektuelle Eignung. Besonders wichtig ist auch: Kommen sie in der Gruppe mit den anderen klar? Halten sie den Druck aus, die Befehle, das ständige Antreiben, den Mangel an Schlaf und Essen? Können sie sich unterordnen? Sind sie wirklich bereit, alles zu geben? ZDFinfo dokumentiert die Fremdenlegion über eine mehrteilige Doku-Reihe. Dabei werden Kandidaten und Legionäre begleitet, vom ersten Kontakt mit der Legion über das strenge Auswahlverfahren bis hin zu den Spezialeinheiten wie den Dschungelkriegern in Französisch-Guyana. Die Filme bieten Einblicke in eine Welt, die sich nur sehr selten nach außen öffnet.
Dass Hunde zubeißen, ist jedenfalls alles andere als ein Einzelfall: Pro Jahr werden in Österreich zwischen 3.000 und 4.000 Menschen nach Hundebissen so schwer verletzt, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Warum kommt es aber immer wieder zu Angriffen durch Hunde? Wie kann man die verhindern? Wer ist schuld an einer Attacke? Der Mensch oder das Tier? Und: Was ist das überhaupt, ein Kampfhund? Diesen Fragen geht Claudia Sandler auf den Grund.
Ein unbekannter Killer ermordete zwischen 1968 und 1969 mehrere Menschen in der Gegend um San Francisco. Er verhöhnte die Polizei, indem er den Ermittlern kryptische Nachrichten hinterließ, die nicht gelöst werden konnten. Laurence Fishburne stellt einige Theorien zu dem Fall vor, die möglicherweise Licht ins Dunkel bringen könnten.
Verlassene Kinos, einst glanzvolle, jetzt verfallene Kurorte, Dörfer im Dornröschenschlaf: In Rumänien ist das kulturelle Erbe vielerorts dem Untergang geweiht. Der Fotograf und Urban Explorer Alex Iacob begibt sich auf eine Reise durch ein Land voller verborgener Geschichten. Für seinen Blog Reptilianul dokumentiert er Orte, die einst Zentren des Lebens waren: das kaiserliche Thermalbad von Baile Herculane , das verlassene Dorf Gherdeal in Siebenbürgen oder das Art-déco-Kino Marconi in Bukarest, das eine neue Chance bekommt.
Mit seiner Kamera und unerschütterlicher Neugier trotzt Alex dem Verfall und der Gleichgültigkeit, die viele dieser Orte bedroht. Seine Bilder sind stille Anklagen - und zugleich Liebeserklärungen an das, was bleibt. Auf seiner Reise trifft er Menschen, die nicht aufgeben: die Architektin Oana Chirila, die das Herkulesbad retten will, und den Aktivisten Edmond Niculusca, der sich für den Erhalt des Kinos Marconi einsetzt.
Der Film zeigt ein Rumänien jenseits der Klischees - zwischen Erinnerung und Aufbruch, Schönheit und Zerstörung. Ein eindringliches Porträt einer Generation, die um ihr kulturelles Gedächtnis kämpft.
Harold Shipman galt als beliebter Hausarzt. Doch tatsächlich tötet er immer wieder Patienten mit Medikamenten. Die meisten Opfer sind ältere Menschen, deren Totenschein Shipman selbst unterschreibt. Erst der Tod von Kathleen Grundy 1998, die ihr Testament zu seinen Gunsten geändert haben soll, erweckt Verdacht. Weitere Untersuchungen ergeben, dass Harold Shipman in 30 Jahren als Arzt mindestens 218 Patienten ermordet hat.
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
Die Zwillingsschwestern Betty und Peggy Woods wachsen in einer armen Familie im ländlichen Alabama auf. Aus Angst vor ihrem tyrannischen Vater, halten die beiden Mädchen stets zusammen, doch im Laufe ihres Lebens entwickeln sie sich in unterschiedliche Richtungen. Bis sie eines nachts ein grausamer Mord wieder vereint - aber wer steckt wirklich hinter der Tat?
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Hinter Mauern und verwachsenen Zäunen liegen Wiens verborgene Gartenjuwele: weitläufige Grünanlagen, die großzügige Villen einsäumen und die vom bürgerlichen Wohlstand des späten neunzehnten Jahrhunderts erzählen. Für diesen neuen Erbe Österreich Zweiteiler haben die heutigen Eigentümer dieser Gärten ihre Tore geöffnet. Gestalterin Patrice Fuchs zeigt, was es heißt, dieses grüne Erbe zu erhalten, und wieviel Freude und Genuss es zugleich bringt, die schöne Jahreszeit hier zu verbringen. In Folge eins geht es um den historischen Terrassengarten der Villa Wustl in Hietzing, die Kritzendorfer Weekend- und Kleingärten im Überschwemmungsgebiet, den Dachgarten- am ehemaligen Franz-Josefs-Bahnhof im Alsergrund und um einen verborgenen Biedermeier-Hofgarten in der Seidengasse im siebenten Wiener Gemeindebezirk.
Etwa 30.000 Menschen in Österreich leben ohne Krankenversicherung - darunter Migrantinnen und österreichische Staatsbürger in schlechten Arbeitsverhältnissen. Die sozialmedizinische Einrichtung AmberMed, eine Kooperation zwischen dem Flüchtlingsdienst der Diakonie und dem Österreichischen Roten Kreuz, kümmert sich an fünf Tagen in der Woche um Menschen in dieser Situation. Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist im Vorjahr in Österreich um 25 Prozent gestiegen, allein 2024 wurden 660 Kinder behandelt. Obwohl AmberMed den Krankenkassen enorme Folgekosten erspart, ist die Finanzierung nicht gesichert. Ein Film von Zoran Dobric.
Apps sammeln detaillierte Standortdaten. Die Informationen landen in einem weltweiten Netzwerk aus Datenhändlern und Werbefirmen. Sie verraten Wohnorte und Arbeitsplätze - bis hin zu Bordellbesuchen oder Klinikaufenthalten. Die Dokumentation zeigt, wie leicht Nutzer ins Visier von Stalkern, Kriminellen oder Geheimdiensten geraten können.
Das Format klärt über globalwirtschaftliche Zusammenhänge und Unternehmensentwicklungen auf. Dabei werden auch Wirtschaftsmacher und deren Arbeit auf den Finanzmärkten der Welt vorgestellt.
"Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert.
Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als Augenzeuge, authentische Emotionen.