Der Pegel der Donau steht im August 2026 auf historischem Tiefstand - und bringt Ungarns einziges Atomkraftwerk an den Rand des Stillstands. Das AKW Paks braucht das Flusswasser zur Kühlung. Sinkt der Pegel weiter, muss das Kraftwerk abgeschaltet werden. Der Bau einer gewaltigen Sohlschwelle soll das verhindern. Ein Wettlauf gegen die Zeit - und gegen den Klimawandel.
Leichenfund in einem Fischweiher: Schleifspuren am Ufer deuten auf einen Mord hin, doch es gibt keine äußeren Anzeichen für Gewalt, und auch ein Tod durch Ertrinken kann ausgeschlossen werden. Am nächsten Tag sind alle Fische im Weiher tot. Die Obduktion bringt Licht ins Dunkle: Das Opfer wurde mit Botox vergiftet, deshalb auch das Fischesterben. Der Verdacht fällt auf den besten Freund des Toten, ein Schönheitschirurg ...
Mit Michael Mayer, Gerrit Grass, Michael Naseband, Alexandra Rietz, Jonas Rohrmann
24 Prozent der Briten im Alter von 18 bis 30 Jahren sind permanent verschuldet. Das belegt eine aktuelle Studie. Personen in dieser Altersgruppe besitzen weniger Immobilien, sie haben weniger Ersparnisse und sie sind finanziell weniger belastbar als noch vor zehn Jahren. Deshalb schreiten im Vereinigten Königreich immer öfter Gerichtsvollzieher zur Tat. Max Carracher und Cona Jackson sollen in dieser Folge im Westen Londons umgerechnet 2600 Euro eintreiben. Dort wurden fällige Strafzettel nicht bezahlt. Kann der säumige Kandidat die Summe aufbringen?
Unverbrüchlich halten sie zusammen - bis zum bitteren Ende. Im Jahr 338 vor Christus ist das Schicksal der Armee der schwulen Krieger entschieden. Welche Kriegslist hat sie besiegt? Es sind König Philipp II. von Makedonien und sein Sohn, der spätere Alexander der Große, denen die Heilige Schar in der Schlacht von Chaeroneia nichts entgegenzusetzen hat. Die Niederlage ist verheerend und endet in einem Blutbad. In der Schlacht von Chaeroneia geht auch die Heilige Schar von Theben unter, eine heldenhafte Einheit der Antike, bestehend aus 150 schwulen Männerpaaren. Rund drei Viertel der homosexuellen Soldaten verlieren dort ihr Leben. Sie werden am Schlachtfeld ehrenvoll begraben, und es wird ein Denkmal errichtet, der "Löwe von Chaeroneia". Die Geschichte um die Heilige Schar von Theben gerät in Vergessenheit, bis 1871 das Massengrab der Gefallenen entdeckt wird. Die zeitgenössische Berichterstattung über den Grabfund erwähnt allerdings nicht, dass es sich um Schwule handelt. Denn damals steht Homosexualität in vielen Ländern unter Strafe. 2019 werden Grabungstagebücher aus dem 19. Jahrhundert gefunden. Ein internationales Team von Archäologen und Historikern sucht nach Antworten auf die Frage, was zum Untergang der Heiligen Schar von Theben geführt hat. Welche Erklärung können die Experten geben, die das Schlachtfeld von Chaeroneia nach über 2000 Jahren untersuchen? Die Heilige Schar von Theben - eine heldenhafte Eliteeinheit in der griechischen Antike, die aus 150 schwulen Männerpaaren bestand. Ihre Geschichte ist ebenso außergewöhnlich wie ihr militärisches Vermächtnis.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Die Pawn Stars begutachten eine individuell angefertigte Harley Davidson aus dem Jahr 1951.
Mit Hochdruck gegen Gummiabrieb: Ein gigantischer Staubsauger reinigt die Landebahnen am Flughafen vom gefährlichen Belag. Atomuhren, die alle 10 Millionen Jahre nur eine Sekunde abweichen. Eine Wunderwaffe gegen Schlaglöcher. Diese Maschinen sind die stillen Helden unserer Zeit, unverzichtbar, doch oft unbemerkt. In dieser Folge lüften wir das Geheimnis dieser unsichtbaren Wächter der Technikwelt.
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
Spencer weiht Nev und Max in ein Geheimnis ein, das er die letzten sechs Jahre für sich behalten hat: Er hat eine Beziehung mit einem der erfolgreichsten Popsternchen der Welt. Erstmals führt es 'Catfish' auf einen anderen Kontinent.
Die Region um Eisenerz ist geprägt durch die Geschichte rund um die Eisenstraße. Historisches Zentrum ist der steirische Erzberg, dessen wirtschaftliche Bedeutung seit jeher die umliegenden Regionen der steirischen Eisenwurzen miteinander verbindet. Die Sage vom Erzberg besagt, dass ein bei der sogenannten "Schworzn Lackn" gefangen genommener, um Freiheit bettelnder Wassermann, den verarmten Einheimischen, in einem Rätsel gehüllt, den Erzberg gezeigt hätte. Die Gebirgszüge rund um den Eisenerz sind ein einladendes Ziel für Kletterer und Bergwanderer. Doch nicht jedem fällt es leicht hoch hinauf in den Fels zu steigen. In dieser Sendung begleiten wir den Bergführer und Psychotherapeuten Jürgen Wietrzyk bei einer eher unüblichen Bergtour. Er begleitet einen Gast in die Berge um ihm zu helfen seine Höhenangst besser unter Kontrolle zu bekommen. In dem nicht weit entfernten Örtschen Wildalpen am Fuße des Hochschwabs veruscht das ortsansässige Raftteam erstmals für Österreich ein Raft-Weltcup Rennen zu gewinnen und das vor heimischen Publikum. Eine Land der Berge Sendung die an Grenzen stößt und diese eventuell löst.
Im Dezember 1936 verzichtet Edward VIII. für die geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson auf den Thron und überlässt seinem Bruder George die Krone. Schon ein Jahr später sorgt er mit einem Besuch bei Hitler erneut für Schlagzeilen. George VI. hingegen sieht sich als König einer Monarchie im Krisenmodus mit den Herausforderungen eines drohenden Krieges konfrontiert.
Die Ermittler arbeiten weiter am Fall eines Mordopfers in Louisville, Kentucky, dessen sterbliche Überreste ein halbes Jahr lang im Keller eines Gebäudes im Stadtteil Old Louisville lagerte. Im Fokus der Ermittlungen stehen zwei Verdächtige, der Hausbesitzer und dessen langjähriger Freund. Dass die beiden sich in den Verhören vehement gegenseitig verdächtigen, bringt die Ermittlungen in keiner Form voran.
Kinah ist seit zwanzig Jahren süchtig nach Toilettenpapier. Sie beginnt ihren Tag mit dem Verzehr und geht zu Bett, wenn die letzte Rolle leer gegessen wurde. Die Abhängigkeit hat Kinah ihren Verlobten gekostet. Lässt sie sich nun endlich professionell helfen?
Mehrere Schwerverletzte und ein brennender Kleinbus: In Bautzen eilen die Rettungskräfte zu einer Unfallstelle. Einige Personen sind offenbar in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Solche dramatischen Großeinsätze lassen auch erfahrene Feuerwehrleute nicht kalt. In Potsdam steckt ein Mann mit einem Herd in einem Fahrstuhl fest. So etwas erleben die Notfallhelfer auch nicht jeden Tag. Und in der Mainzer Altstadt schlägt dem Angriffstrupp der Wache 1 bei einem Gebäudebrand massiver Rauch entgegen. Bei schlechter Sicht ist die Wärmebildkamera eine große Hilfe.
Kurz vor dem Vulkanausbruch 79 nach Christus ist Pompeji eine Stadt sozialer Ungleichheit: Reichtum und Armut liegen dicht beieinander. Wie wirken sich die Gegensätze im Alltag aus? Neue archäologische Forschungen offenbaren die harte Realität hinter der glänzenden Fassade des antiken Pompeji. Funde belegen, dass einige wenige auf Kosten vieler Sklaven leben. Sie zeigen einen tiefen sozialen Riss in der Gesellschaft der römischen Stadt. Pompeji ist weit mehr als ein Ferienort der römischen Elite. Neue archäologische Funde und moderne Analyseverfahren zeichnen ein differenziertes Bild der antiken Stadt. Sichtbar wird dies in der städtischen Infrastruktur, der Wasserversorgung, der Verteilung von Wohnraum und den wirtschaftlichen Netzwerken Pompejis. Die Archäologie zeigt: Der Wohlstand der Oberschicht beruht auf Gewalt, Ausbeutung und sozialer Ungleichheit. Der Alltag der Menschen in Pompeji spielt sich zwischen extremen Gegensätzen ab - zwischen aristokratischem Luxus und großzügigen Wohnhäusern auf der einen Seite und engen Werkstätten und dem harten, fremdbestimmten Leben der Versklavten auf der anderen. Neue Ausgrabungen machen diese soziale Realität greifbar. Ein prunkvolles Marmorgrab offenbart das Selbstverständnis der städtischen Elite und ihre engen Verbindungen zur kaiserlichen Macht in Rom. Kinder-Graffitis mit Gladiatorenszenen zeigen, wie fest Gewalt im kulturellen Alltag der römischen Gesellschaft verankert ist. Funde aus einer Großbäckerei dokumentieren zudem die schweren Lebens- und Arbeitsbedingungen versklavter Menschen, die einen zentralen Teil der Wirtschaft Pompejis tragen. Die Dokumentation von ZDFinfo zeigt das antike Pompeji als eine Stadt großer sozialer Gegensätze. Die Ungleichheit schürt Spannungen und Gewalt - und der äußere Glanz kann diese Konflikte kaum verbergen.
Die Doku-Reihe entführt uns auf Entdeckungsreisen nach Madagaskar, Borneo und Hawaii. Auf diesen drei faszinierenden Inseln konnten sich in Jahrmillionen der Isolation einzigartige Tier- und Pflanzenwelten entwickeln. Diesmal geht es nach Borneo, die drittgrößte Insel der Erde im Herzen Südostasiens, die mehr als 60.000 Tier- und Pflanzenarten wie Nasenaffen und fleischfressende Pflanzen beherbergt. Aber auch die hier lebenden Menschen haben sich den besonderen Bedingungen angepasst.
Schon in wenigen Jahren könnte es zu einem Angriff Russlands auf NATO- und EU-Gebiet kommen, befürchten Politikerinnen und Politiker. Gleichzeitig wird das Verteidigungsbündnis mit den USA in Frage gestellt. Europa versucht deshalb, die eigenen Verteidigungsfähigkeiten so schnell wie möglich zu stärken.
Die Costa de la Luz ohne Bettenburgen oder Ballermann-Flair ist der wilde Westen von Andalusien. Ihren Namen verdankt sie dem hellen Licht, das ihre weiß gekalkten, vom maurischen Stil geprägten Städte und Dörfer wie Cádiz oder Vejer de la Frontera strahlen lässt. Denn die stetige Atlantikbrise sorgt meist für klare Sicht und viel Sonne entlang der endlosen Strände und Dünen.
Juan Benítez ist in Barbate geboren, er kennt die Almadraba, die traditionelle Methode des Thunfischfangs, von klein auf. Heute ist er Leiter der Thunfisch-Taucher. Sie kontrollieren die Netze, reparieren sie und erlegen nur so viele Exemplare, wie die Quote es erlaubt per Bolzenschussgerät und nicht wie früher mit Messern und Haken. Das alles streng kontrolliert von der Fischereibehörde, die immer mit auf dem Wasser ist.
Zunächst verabscheute Sofía Ruiz die japanische Braunalge Rugulopteryx okamurae, denn die invasive Art verdrängt die Flora und Fauna an ihrer Heimatküste. Doch dann kam der Meeresbiologin die Idee, die Alge als Grundstoff für nachhaltige Verpackung zu nutzen. Mit viel Unternehmer-Enthusiasmus sammelt, reinigt, trocknet und presst sie das Meeresmaterial zu stabilen Behältnissen, die im Supermarkt dann zum Beispiel die Plastiktüten für das Obst ersetzen sollen.
Es ist Fohlenzeit in der Doñana - und das bedeutet für die Yegüeros Stress. Joaquín Ruiz macht sich mit seinen Cowboy-Kollegen auf den Weg in die Feuchtgebiet Las Marismas de Barbate, die weitläufige Sumpflandschaft, um dort zwei Fohlen wieder in ihre Herde zu integrieren. Die jungen Wildpferde wurden außerhalb der Doñana medizinisch behandelt und sollen nun zu ihren Artgenossen zurückkehren. Doch in der unwirtlichen Marismas de Barbate ist es gar nicht so einfach, die richtige Herde aufzuspüren. In dem rund 500 Quadratkilometer großen Nationalpark leben gleich mehrere davon mit Tausenden Tieren.
Durch die Meerenge von Gibraltar weht praktisch immer ein kräftiger Wind, entweder der Poniente von Westen oder der Levante aus östlicher Richtung. Das macht die Stadt Tarifa zum Mekka für Wassersportbegeisterte. Solche, die eher wegen des lässigen Lifestyles an den zahllosen Beachbars abhängen oder solche wie Nia Suardíaz. Die Deutsch-Spanierin lebt nur wenige Minuten vom Strand entfernt und hat durch ihre surfbegeisterten Eltern praktisch das Meer im Blut. Bereits mit vier Jahren stand sie das erste Mal auf dem Board. Als Jugendliche kam sie zur aufstrebenden Disziplin Wingfoiling, mit 16 war sie plötzlich die jüngste Weltmeisterin in der Geschichte dieser Sportart. Nun ist sie auf dem Sprung zum Profi und trainiert gerade hart an neuen waghalsigen Tricks.
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
Richard Bailey wird kurz vor seinem Universitätsabschluss niedergeschossen.
Überwachungskameras: Entscheidende Zeugen bei der Aufklärung von Verbrechen.
Das geheime Sexualleben Adolf Hitlers beschäftigt Historiker und Psychologen bis heute. Anhand seiner Krankenakten werden Hitlers angenommene genitale Missbildung sowie die Ausmaße seiner Drogenabhängigkeit und Parkinson-Erkrankung enthüllt und aufgezeigt, welchen Einfluss all das auf seine zerstörerische Persönlichkeit hatte.
Mehr als 49.500 Tierarten sind vom Aussterben bedroht, die Biodiversität in Gefahr. Zoos, Wissenschaftler und Behörden wollen nun an einem Strang ziehen, um die Artenvielfalt zu schützen.
Die Rote Liste der gefährdeten Tiere wächst von Jahr zu Jahr. Mit der Initiative "Reverse the Red" will die Weltnaturschutzorganisation IUCN Maßnahmen in Zoos und im Freiland koordinieren und so das Verschwinden der Tiere stoppen.
Die Aktivitäten zum Schutz der Lebensräume in den Heimatländern der bedrohten Arten sollen dabei eng mit Nachzuchtprogrammen in wissenschaftlich geführten Tiergärten synchronisiert werden. Bislang arbeiteten Naturschutz und Zoologen meist nebeneinander. Die Folge: Arten sterben aus, bevor man die Ökosysteme retten kann, in denen sie vorkommen - oder Zoos züchten Arten, deren natürliche Lebensräume längst zerstört sind.
Nun gilt es, die Maßnahmen in Zoos und im Freiland besser abzustimmen und zu steuern - mit einem sogenannten "One Plan Approach". Einer der Pioniere bei der Umsetzung dieses Ansatzes ist der Zoologe Thomas Ziegler, der Leiter des Aquariums im Kölner Zoo. Er hat sein Haus nicht nur zu einer der wichtigsten Archen für gefährdete Arten weltweit umgebaut. Er kooperiert zudem mit Naturschützern, um Tiere, wie etwa das extrem seltene Philippinen-Krokodil, im Zoo nachzuzüchten und wieder in die Freiheit zu bringen.
Auch die vom Aussterben bedrohten Przewalskipferde, deren ursprünglicher Lebensraum die kasachische Steppe war, wurden nicht zuletzt mit Hilfe von Nachzuchten des Kölner Zoos bereits erfolgreich auf der Roten Liste zurückgestuft. Sie leben heute wieder in der Wildnis.
Internationale Kooperationen sind auch in Vietnam entstanden: Der Amphibien- und Reptilienexperte Cuong The Pham von der Vietnam Academy of Science and Technology arbeitet seit 20 Jahren eng mit Thomas Ziegler und dem Kölner Zoo zusammen. Die Wissenschaftler wollen jetzt unter anderem einen der größten Geckos der Welt schützen, den Reeves Tokeh, dessen Bestände gerade rapide abnehmen. Die Echsen werden massenhaft getötet, um zweifelhafte Heilmittel zu produzieren.
Um 20.15 Uhr beleuchtet die "NANO Doku" relevante wissenschaftliche Themen, die uns bewegen; um 21.00 Uhr diskutieren die Moderatorinnen Alena Buyx und Stephanie Rohde im Wechsel mit ihren Gästen im "NANO Talk" aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven über das Thema.
Von Euphorie zum abrupten Stopp: Red Bull Dance Your Style 2021 führt durch Landestour und nationale Finals - bis Covid-19 das Weltfinale kurz vor dem Höhepunkt ausbremst.
Das Artensterben ist die größte Menschheitskrise. Denn ohne Vielfalt ist kein Leben auf der Erde möglich - auch nicht für den Menschen. Darüber diskutiert Alena Buyx mit ihren Gästen.
Versiegelung von Flächen, intensive Landwirtschaft, Umweltgifte und der Klimawandel zerstören Ökosysteme. Doch Biodiversität braucht intakte Lebensräume. Sie ist kein Luxus, sondern die kritische Infrastruktur unseres Planeten. Doch die Zerstörung geht weiter.
Nach Einschätzung des Weltbiodiversitätsrats IPBES ist Biodiversitätsverlust damit längst nicht mehr nur ein Naturschutzproblem, sondern ein systemisches Risiko für Wirtschaft und Gesellschaft. Unternehmen und Volkswirtschaften sind von Leistungen der Natur abhängig, etwa von Wasserverfügbarkeit, fruchtbaren Böden, Rohstoffen oder Hochwasserschutz. Nur intakte Ökosysteme liefern sauberes Wasser, saubere Luft und tragen zur Regulierung von Krankheiten bei.
Besonders wichtig ist die Vielfalt der Mikroorganismen im Boden. Bakterien, Pilze und andere Bodenlebewesen bauen organisches Material ab, stellen Nährstoffe bereit, speichern Kohlenstoff und ermöglichen Pflanzenwachstum. Wenn diese unsichtbare Biodiversität verloren geht, sinken Bodenfruchtbarkeit, Ernteerträge und die Widerstandsfähigkeit ganzer Ökosysteme.
Welche Möglichkeiten hat die Wissenschaft, den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten? Mithilfe der Synthetischen Biologie versuchen Wissenschaftler beispielsweise Organismen gezielt zu verändern, um Ökosysteme widerstandsfähiger zu machen. Neue Verfahren der Genom-Editierung ermöglichen mittlerweile Eingriffe in die DNA von Pflanzen und Tieren, um gefährdete Arten resistenter zu machen und an veränderte Bedingungen anzupassen. Lässt sich verlorene Natur technologisch ersetzen? Entstehen dadurch neue Risiken für bestehende Ökosysteme? Wie weit darf der Mensch in die Evolution eingreifen? Wird die Rettung der Artenvielfalt künftig im Labor entschieden? Welche Verantwortung tragen wir für kommende Generationen?
Auch nach dem Krieg findet der Konflikt der royalen Brüder kein Ende. Edward lebt im Exil und veröffentlicht kontrovers diskutierte Memoiren, die alte Wunden neu aufreißen. Kurz darauf verschlechtert sich der Gesundheitszustand von König George VI. dramatisch.
Nahe der texanischen Metropole Dallas wurden im Drogenmilieu zwei junge Männer erschossen. Die Leichen fand man später bis zur Unkenntlichkeit verbrannt im Kofferraum eines Autos gefunden. Die Ermittler hatten drei Verdächtige, die mit großer Wahrscheinlichkeit hinter dem Doppelmord standen, aber man konnte nicht sagen, wer von ihnen den Abzug betätigt hatte. Deshalb wurde fieberhaft nach Augenzeugen gesucht.
Neue archäologische Funde in Pompeji zeichnen ein differenziertes Bild der antiken Stadt: Gewalt, soziale Spannungen und tiefgreifende Ungleichheit prägen den Alltag im Römischen Reich. Die Dokumentation beleuchtet die Schattenseiten Pompejis und verbindet aktuelle archäologische Erkenntnisse mit historischen Quellen. Im Zentrum stehen Aufstände, Unruhen und soziale Konflikte, die tief in der Stadtgesellschaft verankert sind. Archäologen und Historiker analysieren die verborgenen sozialen Strukturen Pompejis und zeigen, wie sich Kriminalität, Gewalt und Machtverschiebungen unter der scheinbar geordneten Oberfläche des römischen Alltags auswirken. Von den Nachwirkungen des Sklavenaufstandes unter Spartacus bis zu den Massenunruhen im Amphitheater von Pompeji im Jahr 59? nach Christus untersucht die Dokumentation, wie eine stark fragmentierte Gesellschaft versucht, Stabilität zu bewahren - und warum dieses Gleichgewicht dauerhaft gefährdet bleibt. Ein besonderer Fokus liegt auf neuen archäologischen Entdeckungen, die bislang wenig beachtete Lebensrealitäten sichtbar machen. Mit exklusivem Zugang zu zuvor gesperrten Arealen präsentieren Expertinnen und Experten spektakuläre Funde, darunter neu freigelegte Sklavenunterkünfte in einer Villa außerhalb der Stadtmauern. Ergänzt werden diese Befunde durch DNA-Analysen eines verstorbenen Freigelassenen, der sozialen Aufstieg bis in die Oberschicht erlangte - ein seltener, aber aufschlussreicher Ausnahmefall im sozialen Gefüge des antiken Pompeji. Die archäologischen Funde deuten darauf hin, dass Pompeji bereits lange vor dem Ausbruch des Vesuv im Jahr 79? nach Christus unter erheblichem gesellschaftlichem Druck steht. Wirtschaftliche Belastungen, tiefgreifende soziale Umbrüche und die schweren Erdbeben des 1. Jahrhunderts destabilisieren das urbane Gefüge nachhaltig. Archäologische Spuren von Unruhen, Alltagskriminalität und verstärkten Sicherheitsmaßnahmen in Privathäusern verdeutlichen, wie brüchig die soziale Ordnung ist - und wie wenig es braucht, um sie ins Wanken zu bringen. Die Dokumentation von ZDFinfo zeigt das antike Pompeji als eine Stadt großer sozialer Gegensätze. Die Ungleichheit schürt Spannungen und Gewalt - und der äußere Glanz kann diese Konflikte kaum verbergen.
Dunkel bewaldete Gebirgszüge, die bis ans Meer reichen: Monte Negro tauften deshalb venezianische Seefahrer diesen Abschnitt der Adria. Montenegro ist noch immer ein Geheimtipp, dabei punktet die Küste des Landes wie im benachbarten Kroatien mit türkisfarbenem Wasser, kleinen Buchten und malerischen Städtchen. Und auf nicht einmal 100 Kilometern Küste tummeln sich auch noch mehrere Legenden:
Im Städtchen Perast brechen immer am 22. Juli unzählige Boote zu einer Wallfahrt auf. Mit der sogenannten Fašinada soll der Heiligen Maria vom Felsen gehuldigt werden. Deren Bildnis, so die Legende, hätten hier zwei Fischer im Meer entdeckt auf einem kleinen Felsen. David Braic nimmt sich extra frei für diesen Tag. Zunächst sammelt er mit seinen Söhnen und Nachbarn so viele Steine, wie sein Boot tragen kann. Denn Steine spielen bei dieser Prozession eine entscheidende Rolle. Dann geht es los. Ihr Ziel: eine kleine Kirche, die mitten in der Bucht von Kotor steht.
In der Altstadt von Kotor, die zum UNESCO-Welterbe gehört, wimmelt es von Straßenkatzen. Die sollen die Bewohner einst vor der Pest bewahrt haben und werden deshalb bis heute verehrt und umsorgt. Ihre Schutzpatronin ist Danijela Kneževic, sie kümmert sich rund um die Uhr um die schnurrenden Legenden. Daniela sorgt für Futter und Streicheleinheiten und schleppt ihre Schützlinge regelmäßig zu einem befreundeten Tierarzt: Anti-Milben-Spray, Wurmkur, Impfung, das ganze Programm. Nicht nur die Katzen bringen Daniela ordentlich ins Schwitzen, eine Hitzewelle stresst ganz Montenegro. Knapp 40 Grad im Schatten, in den engen Gassen steht die Luft.
Abkühlung finden die Jungs der Nachwuchsmannschaft des Sportvereins Primorac beim Wasserball, trainiert werden sie von einer lebenden Legende. Veljko Uskokovic wurde als Wasserballspieler gleich drei Mal Europameister, heute coacht er die Talente von Primorac, übersetzt: Küstenbewohner. Wasserball ist Nationalsport, an der Küste reiht sich ein Freiwasserbecken an das nächste, meist umrandet von großen Tribünen. Die Jugend will den Pokal von Montenegro gewinnen, dafür wird hart trainiert. In den Sommerferien gleich fünf Mal die Woche.
Ganz im Süden des Landes säumen Häuser die Ufer des Flusses Buna, der an der Mündung in die Adria die Grenze zu Albanien bildet. Früher gab es nur ärmliche Fischerbehausungen, heute haben immer mehr reiche Montenegriner hier Sommerhäuser. Goran Masanovic ist einer der Letzten, der noch mit einer abenteuerlichen Eigenkonstruktion fischt, der "Kalimera", einem Senknetz. Viel fängt er nicht mehr, denn der Fluss wird längst dominiert von Motorbooten und Jetskis. Ständig bastelt Goran an seinem Netz, in dem eine Vielzahl von Seilen sowie zwei 13-Zoll-Felgen eines uralten Fiats verbaut sind. Nie würde er seinen Platz an der Küste der lebenden Legenden verlassen.
Der verheerende Brand im Hohen Venn rückt eine Landschaft in den Fokus, die für Artenvielfalt, Klimaschutz und Wasserhaushalt der Region von großer Bedeutung ist. Die Dokumentation von Achim Scheunert zeichnet die Ereignisse nach: von den ersten Meldungen über die Ausbreitung des Feuers bis zu den Maßnahmen, mit denen Einsatzkräfte versuchten, das Feuer einzudämmen und eine weitere Gefährdung von Menschen und Natur zu verhindern. Dabei kommen Beteiligte, Fachleute und Menschen aus der Region zu Wort.
Im Fokus steht aber vor allem die Frage: Wie ist die Lage jetzt im Hohen Venn? In welchem Zustand ist das Moor, welche Schäden sind sichtbar, welche Folgen zeigen sich erst langfristig? Und: Welche Chancen hat diese einzigartige Landschaft, sich zu regenerieren?
Nicht nur im Hohen Venn brannte es in diesem Sommer. Auch im Hürtgenwald wurde eine riesige Waldfläche durch Feuer vernichtet. Weitere größere Brände gab es zum Beispiel im Hochsauerland und im Oberbergischen. Insgesamt 122 Waldbrände in NRW nennt der Landesbetrieb "Wald und Holz NRW" für den Sommer 2026.
Ist das die neue Normalität in NRW? Müssen wir uns angesichts des Klimawandels auf immer mehr solcher Katastrophen einstellen? Was heißt das für Vorsorge, Einsatzplanung, aber auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit? Wie lassen sich Brandrisiken verhindern? Und vor allem: Wie können wir unseren Wald schützen und widerstandsfähig machen?
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
- Leben in der Tourismus-Kulisse
Millionen Menschen kommen jedes Jahr nach Österreich - auf der Suche nach ihren persönlichen Sehnsuchtsorten. Für jene, die hier leben, gehört der Besucherstrom zum Alltag. Manchmal reicht er sogar bis ins eigene Wohnzimmer.
"Ab 10 Uhr gehört der Ort den Touristen", sagt Renate S., die in Hallstatt lebt. Arztbesuche und Einkäufe erledigt sie möglichst früh. Später geht sie kaum noch vor die Tür. Denn dann drängen sich Tausende Besucher durch die engen Gassen des 700-Einwohner-Ortes.
Auch Sigrid S. versucht, Hallstatt tagsüber nur im Notfall mit dem Auto zu verlassen. Die knapp 1,3 Kilometer bis zum Ortsausgang können bis zu 20 Minuten dauern. "Einmal aus dem Ort und wieder zurück, und mein Stresspegel ist auf hundert", sagt sie. Manchmal wird sie von Touristen sogar beschimpft oder gegen ihr Auto geschlagen.
Im September wurde eine neue Standseilbahn eröffnet. Sie kann theoretisch bis zu 1.000 Menschen pro Stunde auf den Berg bringen - mehr als doppelt so viele wie die alte Bahn. Noch wird diese Kapazität nicht ausgeschöpft. Doch viele Hallstätter fragen sich bereits, wie viel Tourismus ihr Ort noch verträgt.
Auch in Wien erleben Anwohner den Tourismus unmittelbar vor ihrer Haustür. Wer rund um das berühmte Hundertwasserhaus wohnt, teilt seinen Alltag unfreiwillig mit Besuchern. "Ich könnte hier täglich den Segen geben", scherzt Sonja S., eine pensionierte Lehrerin, die im ersten Stock des Hauses lebt. Jeden Tag stehen Hunderte Touristen vor ihrem Fenster, schauen hinauf und fotografieren. Nun soll auch noch ein Schanigarten für Besucher vor ihrer Haustür entstehen. Viele Anwohner haben sich zusammengeschlossen und Unterschriften gesammelt, um sich ein Stück ihres Alltags zurückzuholen.
In Mondsee jagen täglich Hunderte internationale Gäste einem Filmtraum hinterher, den die Einheimischen kaum kennen: The Sound of Music. In der örtlichen Kirche heiraten im Film Maria und Baron von Trapp. Für Reisende aus den USA ist der Ort ein hochemotionales Stück Österreich, das unbedingt besichtigt und fotografiert werden muss. "Als ich hier angekommen bin, hatte ich Tränen in den Augen. Ich hatte das Gefühl, ich bin im Film", sagt eine Touristin aus Kalifornien.
Schauplatz-Reporterin Julia Kovarik dokumentiert den Alltag von Menschen, deren Heimatorte zu Kulissen des internationalen Massentourismus geworden sind.
"Jeder Mensch braucht seinen Everest", sagt Heidi Sand. Sie stand am Abgrund, der Krebs hatte sie fast getötet. Doch sie hat die Krankheit hinter sich gelassen. Sie hat ihren "Everest" bezwungen - und mit größter Willenskraft auch den höchsten Berg der Welt bestiegen. Sie stand auf drei Achttausendern und auf fast allen Viertausendern der Alpen. Ganz oben auf den Bergen könne sie frei atmen, spüre, wie unbedeutend ihr kleines Leben sei und erlebe eine Achterbahnfahrt der Gefühle, sagt sie.
Ein Mäzen im Sportbereich fällt bei seinen einflussreichen Verbindungen in Ungnade. Während er darum kämpft, seinen Namen reinzuwaschen, wird sein nackter Leichnam von seiner Haushälterin gefunden. Alles deutet auf einen gewaltsamen Mord hin.
Welchen Einfluss hatte Adolf Hitlers Familie auf sein geheimes Liebesleben? Hitler wuchs in einem inzestuösen Elternhaus auf. Während sein gewalttätiger Vater ihn oft schlug, wurde er von seiner Mutter geradezu vergöttert. Ihr früher Tod war ein äußerst schmerzhafter Verlust für den narzisstischen Adolf, ebenso wie der von Geli Rauball, Hitlers Nichte. Die wohl größte Liebe in seinem Leben brachte sich 1931 um.
Der wilde und artenreiche Nationalpark Kalkalpen inmitten Österreichs ist nicht nur ein Augenschmaus - er bietet auch ungeahnte Eindrücke für unsere Ohren. Der Musiker und Kabarettist Christof Spörk begibt sich für diese "Land der Berge"- Produktion auf abenteuerlichen Wegen und Steigen vom Tal der "Schwarzen Grafen" ins Sengsengebirge und weiter ins Reichraminger Hintergebirge - um hier den "Sound der Berge" und die Schönheit des Höhenzugs zwischen dem Steyrtal und dem Ennstal zu entdecken. In Buchenurwald-Zellen und auf Almen wie aus dem Bilderbuch erfährt er Wesentliches über die Aufgaben eines Nationalparks, den Almjuchizer als Verständigung von Alm zu Alm, die Bewirtschaftung der Almen und den unschätzbaren Wert dieser Wildnis für unsere Welt. Den musikalischen Höhepunkt zum Schluss bildet ein Trio aus Knopfharmonika, Maultrommel und Christof Spörk an der Klarinette.
Britisch Kurzhaar-Diva Coconut hat plötzlich keinen Appetit mehr und miaut seltsam. Dr. G entdeckt den schmerzhaften Grund: Eine große Nadel steckt in ihrer Kehle - und im Magen der Katze wartet gleich der nächste Fund. Bernedoodle Molly hat sich heimlich am Wäschekorb bedient. Nun steckt ein textiler Fremdkörper in ihrem Dünndarm fest und muss operativ entfernt werden. Und Westernpferd Georgia schnappt plötzlich nach Menschen. Ein dreieinhalb Meter langes Endoskop soll zeigen, was der sonst so freundlichen Stute auf den Magen schlägt.
Stefan und sein Kollege Sebastian führen am sogenannten "Abrollbehälter Einsatzleitung" einen Rundumcheck durch. Der AB-EL wird bei Großschadenslagen als mobile Zentrale genutzt und ist mit modernster Kommunikations- und IT-Technik ausgestattet, die im Ernstfall fehlerfrei funktionieren muss. Eine Amtshilfe für die Polizei führt die Männer der Wachabteilung 2 zu einem Einfamilienhaus, das vor zwei Jahren in Flammen stand. Damals waren 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Außerdem wird das Team zu einer Unfallstelle mit drei leicht verletzten Personen gerufen.
In der Steiermark sind Marlies und ihre Mutter Doris dabei, die Wohnung ihres Freundes Toni mit Fotos ihres verstorbenen Vierbeiners zu tapezieren. Julia aus Baden verfolgt unterdessen weiterhin den Traum, als Sängerin durchzustarten. In einem Tonstudio will sie herausfinden, ob sie eine gute Stimme hat. In Ottensheim müssen sich Klaus und Leo indes auf den Wiener Opernball vorbereiten und in Wiener Neustadt wartet der Bauer auf sein Herzblatt Gabi.
Eine Frau, die Pferde liebt, wird digital und persönlich verfolgt, aber ihre Hilferufe werden ignoriert, was schließlich zu ihrem Tod führt. Parallel dazu droht ein entfremdeter Ehemann, seine Frau zu töten, nachdem sie ihm aus dem Gefängnis geholfen hat. Die Geschichte zeigt die tragischen Folgen von Vernachlässigung und Gewalt in Beziehungen.
Die preisgekrönte Bouvier-Hündin Soul hat beim Knochenschmaus ordentlich zugelangt - mit gefährlichen Folgen: Splitter haben sich in ihrem Dünndarm festgesetzt und können eine lebensbedrohliche Blockade verursachen. Während Dr. Suttie vor einer schwierigen OP steht, gibt Kater Jimmy ein ganz anderes Rätsel auf. Der Zweijährige frisst kaum noch, und auf dem Röntgenbild blitzt Metall in seinem Magen. Dr. G geht mit dem Endoskop auf Schatzsuche und entdeckt tatsächlich ein Geldstück. Doch bei Soul nimmt der Eingriff eine überraschende Wendung: Die Knochen sind weitergewandert.
Ägyptens Bestattungsrituale geben bis heute Rätsel auf. Besonders die Mumien. Wer waren die Verstorbenen? Warum wurden sie mumifiziert - und mit welchen Rezepturen? Modernste Technologie soll Antworten liefern: CT-Scans, Analysen und Detektivarbeit im Labor. Interdisziplinäre Teams aus Radiologen, Archäologen und Ägyptologen begeben sich gemeinsam auf Spurensuche. Im Jahr 2019 wird in der Nekropole Sakkara das über 4000 Jahre alte Grab des hohen Würdenträgers Chuwi aus der fünften Dynastie entdeckt. Ein Fund von historischer Tragweite. In der Grabkammer findet ein Team von Archäologen leuchtend farbige Wandmalereien, die die Jahrtausende nahezu unversehrt überdauert haben. Von der Mumie selbst sind nur noch wenige Überreste erhalten, denn das Grab wurde schon vor langer Zeit geplündert. Die Entdeckung liefert einen entscheidenden Beweis: Die Kunst der Mumifizierung war nicht allein den Pharaonen vorbehalten. Doch wie gingen die Priester und Balsamierer vor? Jüngste Analysen enthüllen eine hoch entwickelte Technik: Kostbare Leinentücher, seltene Harze und wertvolle Salben wurden verwendet. Mithilfe modernster medizinischer Scanner und experimenteller Archäologie rekonstruieren Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die einzelnen Schritte des 70 Tage dauernden Einbalsamierungsprozesses. Mit jedem neuen Mumienfund wächst das Wissen um die geheimnisvollen Rituale der alten Ägypter. Mumien faszinieren bis heute: Sie eröffnen der Wissenschaft wertvolle Einblicke in Leben, Alltag und Glauben der Menschen im alten Ägypten. Moderne Technik lässt jahrtausendealte Geschichte lebendig werden.
Das Recht des Erstgeborenen ist unumstößlich - in der Bibel wie in der britischen Monarchie. Egal wie sehr der Zweitgeborene sich anstrengt: Er wird die Privilegien des Ersten nie erhalten - es sei denn, dieser stirbt. Diese unerbittliche Regel lastet auf dem Verhältnis des wohl berühmtesten Prinzen-Paares der Welt: Harry und William.
Klettern an riesigen Eiszapfen oder Übernachtungen in hohen Steilwänden - all das lernen junge Alpinist*innen im Expeditionskader des Deutschen Alpenvereins. Eine Ausbildung für angehende Extrembergsteiger*innen, die über gefrorene Wasserfälle in Südtirol, senkrechte Felswände im Tessin hin zu grimmigen Nordwänden in den italienischen Alpen führt.
Ein bekannter Kletterer wird am Fuße einer Klippe tot aufgefunden. Seine Familie und die örtliche Klettergemeinschaft sind schockiert. Ein genauerer Blick auf den Fall offenbart düstere Details, und engagierte Ermittler enthüllen die tragische Wahrheit.