Die Inseln vor der Westküste Italiens sind weltbekannt und wahre Touristenmagneten. Neben Capri und Ischia sind auch die Pontinischen Inseln Palmarola, Ponza und Ventotene einen Besuch wert.
Capri bietet kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten in Hülle und Fülle. Ischias feine Sandstrände locken nicht nur Sommerurlauber, sondern auch viele Tages- und Wochenendbesucher vom Festland an. Beschaulicher geht es auf den kleinen Pontinischen Inseln zu.
Capri ist reich an Kunstschätzen und historischen Highlights, die von der bewegten Geschichte der Insel zeugen. Ein traumhafter Panoramablick bietet sich vom Gipfel des Monte Solaro, den man mit einem Sessellift erreicht. In Anacapri erkundet das Filmteam aufwendig dekorierte Kirchen und lauschige Plätze. Auf Ischia ist die erste Station der Reise das Castello Aragonese. Die Festung hat eine turbulente Vergangenheit und ist heute das Wahrzeichen der Insel.
Auf Procida, der kleinsten Kampanischen Insel, besucht das Team den Fischerhafen Marina Corricella mit seinem pastellfarbenen Häusermeer. Weiter geht es auf die Pontinischen Inseln mit ihren zerklüfteten Steilküsten, die sich bis heute ihre wilde Schönheit bewahrt haben. Die nur drei Kilometer lange Insel Ventotene ist ein kleines, ursprüngliches Paradies. Einst dienten die Höhlen an der Küste als Piratenversteck.
Ponza empfängt seine Besucher mit einer malerischen Häuserfassade, die das halbrunde Hafenbecken säumt. Schmale Treppengassen winden sich den Hügel hinauf. Das Filmteam stattet dem spektakulär gelegenen Friedhof einen Besuch ab und unternimmt eine Bootstour zu den Grotten des Pilatus. Die Reise endet auf der Insel Palmarola, deren weiße Steilküste einen reizvollen Kontrast zum tiefblauen Meer bildet.
Auch diesmal ist Gunnar, der vierte Beet-Bruder, mit von der Partie. Henrik hat familiäre Verpflichtungen, denn seine große Tochter wird eingeschult. Da darf der Papa auf keinen Fall fehlen. Bis Henrik nachkommt, ist der Bagger bei Gunnar in guten Händen. Diesmal muss er Fingerspitzengefühl beim Setzen von Findlingen beweisen. Kurz vor Baustellen-Halbzeit kommt Henrik dazu und hofft darauf Mittagessen abzugreifen.
Laura hat bereits in Kolumbien, in Panama und auf den Philippinen ums Überleben gekämpft. Die "Survival-Königin" hat deutlich mehr Erfahrung als Justin und Malik. Trotzdem tritt sie gegenüber ihren Mitstreitern nicht hochmütig auf, denn Lauras letzte Challenge liegt schon fünf Jahre zurück. Und am Ende können alle voneinander lernen. Das Trio erwarten auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán gefühlte Temperaturen von bis zu 40 Grad und extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Und auf einem Marsch durch den Dschungel droht Gefahr durch Giftfrösche und Klapperschlangen.
"Verschollenes" fasziniert die Menschen seit jeher. Harald Lesch macht sich auf die Suche nach Siedlungen, Flotten und ganzen Heeren, die im Laufe der Geschichte spurlos verschwanden. Im 16. Jahrhundert wird die erste englische Kolonie in Amerika gegründet. Doch nur wenige Jahre später fehlt von Roanoke und seinen Bewohnern jede Spur. Nun scheint das Rätsel gelöst. - Nur eine der Geschichten, die "Terra X" beleuchtet. Im Jahr 2016 gelingt einer Gruppe von Wissenschaftlern um den Unterwasserarchäologen Graf Sandizell die Aufklärung eines jahrhundertalten Rätsels. Am 4. März 1650 verschwand eine Flotte von fünf Schiffen der niederländischen Ostindien-Kompanie scheinbar spurlos in den Gewässern vor Süd-Sulawesi. Die gesamte Besatzung, 581 Mann, überlebte. Auch ein Teil der Ladung konnte gerettet werden, aber die Schiffe verschwanden danach spurlos. Bis Taucher sie, nach akribischen Recherchen in Bibliotheken und Archiven, innerhalb von nur vier Tagen vor der Küste des heutigen Indonesien lokalisierten. Dagegen fehlt noch immer jede Spur vom Heer des persischen Königs Kambyses, das im Jahr 524 vor Christus nach einem Sandsturm in der ägyptischen Wüste umgekommen sein soll. Aber können 50.000 Soldaten tatsächlich spurlos verschwinden? Ausgangspunkt und Ziel des Feldzuges waren bekannt. Doch der Weg führte durch die unwirtliche Wüste Sahara. Sind die Überreste dieses riesigen Heeres unter meterhohen Sanddünen verborgen, oder gibt es vielleicht noch einen anderen Grund dafür, dass die Suche bis heute erfolglos blieb? Diese und weitere rätselhafte Geschehnisse stellt Harald Lesch in dieser Folge "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie: Verschollen" vor. Wie schon in den vorherigen Staffeln liegt das Hauptaugenmerk auf archäologischen Ausgrabungen und Forschungen. Neben der Präsentation von zum Teil scheinbar Unerklärlichem bleibt viel Raum für die Begleitung von Forschenden vor Ort.
Vor 500 Jahren setzen der portugiesische Kapitän Ferdinand Magellan und seine Männer im Auftrag der spanischen Krone Segel - zu einem der größten Seefahrt-Abenteuer der Geschichte. Ihre Weltumsegelung hatte damals eine vergleichbare Bedeutung wie die Raumfahrt im 20. Jahrhundert. Zum ersten Mal war es gelungen, die wahre Dimension unseres Planeten in Augenschein zu nehmen. Dabei war das ursprüngliche Ziel der Expedition ein ganz anderes. Das 15. und 16. Jahrhundert ist das Zeitalter gewaltiger Umwälzungen. Mit dramatischen Konsequenzen in allen Bereichen des Lebens. Luther reformiert die Kirche, Kopernikus verdrängt den Menschen aus seinem scheinbar gottgegebenen Platz im Mittelpunkt des Universums, und europäische Seefahrer zeichnen ein völlig neues Bild der Erde. Vor diesem Hintergrund erzählt der Film die Geschichte Ferdinand Magellans. Eigentlicher Motor seiner legendären Expedition sind die damals unfassbar wertvollen Schätze der Gewürzinseln im Indischen Ozean und im heutigen Indonesien. Nelken und Muskat werden im 16. Jahrhundert mit Gold aufgewogen. Magellan verspricht Kaiser Karl V. nichts Geringeres als einen kürzeren Weg zu dem damals lukrativsten Stück Erde. Denn noch glaubte man - in Unkenntnis des wahren Erdumfangs -, dass man den Indischen Ozean schneller in Richtung Westen über den Atlantik erreichen könne als um Afrika herum. Außerdem war Magellan fest davon überzeugt, dass es eine Durchfahrt durch den amerikanischen Kontinent geben müsse. Am 20. September 1519 stachen unter seiner Führung fünf Schiffe von Spanien aus in See. Ende 1520 erreichten sie die heutige Magellanstraße und überquerten danach in monatelanger Fahrt als erste Europäer den Pazifik. Magellan selbst sollte den Erfolg seiner Unternehmung nicht mehr erleben. Er starb im Kampf gegen Eingeborene auf den Philippinen. Nach fast genau drei Jahren kehrte eines der ursprünglichen fünf Schiffe unter dem Kommando eines anderen Kapitäns nach Spanien zurück. Von den ursprünglich rund 240 Mann der Besatzung sahen nur circa 90 die Heimat wieder. Der Film folgt den Spuren der Expedition rund um den Globus, nach Indonesien, Patagonien und Spanien. In aufwendigen Reenactments auf dem seetauglichen Nachbau des legendären Schiffs "Victoria" erlebt der Zuschauer hautnah die Strapazen der Mannschaft. Auf der indonesischen Insel Ternate begleitet "Terra X" die Suche nach einem Wrack der Magellan-Flotte und erhält im Baskenland mithilfe eines kürzlich entdeckten Briefes an den König von Spanien detaillierte Einblicke in die letzten dramatischen Tage der Expedition. Das Team kommt dem Rätsel um einen mysteriösen Globus auf die Spur, der bereits fünf Jahre vor Magellans Expedition eine Passage durch Südamerika abbildete. Kann es sich hierbei tatsächlich schon um die Magellanstraße handeln? Am Beispiel eines faszinierenden Schiffsbauprojekts zeigt sich, wie es die Menschen im Jahr 1500 schafften, Segelboote zu bauen, die Strecken von über 60 000 Meilen zurücklegten.
Es ist das mysteriöseste Flugzeugunglück der amerikanischen Geschichte: Als die Northwest Flight 2501 verschwindet, reißt sie 58 Menschen in den Tod. Josh Gates geht der Frage nach, was bei dem Unglück wirklich passierte.
Kaum ein Autobauer hat so viele legendäre Sportwagen hervorgebracht wie Porsche. Testfahrer Lars Kern fährt sechs der Originalmodelle über die Porsche-Rennstrecke Leipzig - und er zeigt, wozu sie in puncto Beschleunigung und Fahrspaß in der Lage sind. Bei der Rennstrecke wurden Kurven von weltberühmten Rennstrecken nachgebaut. Einerseits eine Hommage, andererseits auch ein sportlicher Vorteil, denn so kann getestet werden, wie sich neue Modelle in verschiedensten Situationen verhalten.
Das Brandenburger Tor ist so etwas wie das politische Epizentrum Deutschlands: monumentaler Zeuge in der Mitte Berlins und Bühne von politischer Inszenierung. Es ist das Symbol für die Teilung Deutschlands und später für die Einheit des Landes. Warum geht von diesem Ort eine solche Faszination für die Deutschen aus? Der Film taucht ein in die wechselvolle und ereignisreiche Geschichte dieses besonderen Bauwerks, er lüftet seine Geheimnisse und sein Innerstes.
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
Mecklenburgische Seenplatte - Kleines Meer und große Abenteuer
90'
Viel Wasser, viel Grün, viel Ruhe - auf ihrer Reise rund um die Mecklenburgische Seenplatte spürt Judith Rakers, wie viel Kraft in der Natur liegt und wie Entschleunigung funktioniert.
Endlich Klopp, endlich Bundestrainer. Er war der Wunschkandidat vieler Fußballfans. Nun steht Jürgen Klopp wieder an der Seitenlinie und soll Fußball-Deutschland zu altem Glanz führen. Doch wie wurde der "Normal One" aus dem Schwarzwald zur Kultfigur? Wir sprechen mit Weggefährten und blicken auf seine Stationen von Mainz über Dortmund bis Liverpool und Red Bull.
Ein Piratenüberfall, mitten auf dem Meer - und Checker Tobi mittendrin! Doch was zunächst aussieht wie ein waschechter Abenteuerfilm, entpuppt sich bald als Film im Film: Wir sehen dabei zu, wie Tobi gerade einen Film dreht. Bei einem Sturz ins Wasser fällt ihm dabei eine Flaschenpost mit einem Rätsel in die Hände. Und los geht das echte Abenteuer, in dem es das Geheimnis unseres Planeten zu entschlüsseln gilt. "Blicke ins Herz der Erde. Wecke den Bären mit acht Beinen. Lies im Gedächtnis der Welt. Sammle den wertvollsten Schatz Indiens." So lauten die vier Aufträge, die Tobi zu erfüllen hat.
Zunächst führt ihn die Reise auf die Vulkaninsel Tanna im Inselstaat Vanuatu, wo er mit einer Vulkanforscherin den von Insel-Bewohner*innen mystisch verehrten aktiven Vulkan Yasur besteigt und dort erahnen kann, wie es wahrscheinlich früher einmal auf der Erde ausgesehen hat. In Tasmanien taucht Tobi im Meer, dem Ursprung des Lebens, und begegnet nicht nur dem seltenen Seedrachen, sondern lernt auch noch das Bärtierchen kennen. Das Gedächtnis der Welt findet Tobi in einer Forschungsstation im Nordosten Grönlands, wo nur einige Wissenschaftler*innen in einer provisorischen Siedlung in extremer Kälte arbeiten. Durch im Eis
eingeschlossene Luftbläschen können sie etwas über die Veränderung der Qualität der Luft im Laufe der letzten Jahrtausende auf der Erde erfahren. In Indien sieht Tobi, wie der Zugang zu Wasserversorgung strengt reguliert wird und vor allem die arme Bevölkerung darunter leidet. Am Ende hat Tobi das Rätsel gelöst. Der wahre Schatz dieses Planeten ist eigentlich einer, der gar keiner sein sollte, sondern jedem Menschen frei zugänglich: das Wasser.
Mit Tobias Krell, Lars Rudolph, Ulla Lohmann, Uli Kunz, Daniela Jansen, Ina Kleitz
Forscher der Universität Trier wollen mit dem Nachbau eines Handelsseglers die Seetüchtigkeit der Schiffe erkunden, die vor mehr als 2000 Jahren das Rückgrat des Imperium Romanum bildeten. Zwischen Frühling und Herbst waren im Römischen Reich Tausende Schiffe unterwegs, um Waren und Truppen zu transportieren. Lange ging man davon aus, dass sie vor allem küstennahe Routen befuhren. Das Team der Bissula kommt zu anderen Schlüssen. Bei der Bissula handelt es sich um den Nachbau eines relativ kleinen Frachters, der 25 Tonnen Zuladung erlaubte. Die größten Frachter der Römer konnten bis zu 1300 Tonnen laden und wurden vor allem für den Getreidetransport eingesetzt. Der zentimetergenaue Bau der circa 16 Meter langen und fünf Meter breiten Bissula war durch den Fund eines Wracks in der Bucht von Laurons möglich. In havarierter Seitenlage hat sich dort der Rumpf eines römischen Frachters fast 1800 Jahre unter Wasser im Schlick erhalten. Mithilfe des Nachbaus können die Wissenschaftler der Uni und Hochschule Trier erstmals die Manövrierfähigkeit und Hochseetüchtigkeit eines römerzeitlichen Schiffes in den Gewässern erforschen, die auch ihre antiken Vorbilder befuhren. Bei den Forschungen geht es nicht nur um die Eigenschaften des Schiffes, sondern auch um weitere faszinierende Aspekte der römischen Schifffahrt. Welche Routen befuhren die römischen Segler? Wo drohten Untiefen, Strömungen oder anderweitige Gefahren? Wie sah es mit der maritimen Infrastruktur an Land aus, zum Beispiel mit Häfen und Leuchttürmen? Auf ihren Testfahrten mit der Bissula und mit der Hilfe von Experten in verschiedenen Häfen vor Ort gelingt es Christoph Schäfer und Pascal Warnking, zwei Historikern und Experten für antike Seefahrt an der Universität Trier, erstaunliche Einblicke in die antike Schifffahrt zu gewinnen. Dabei stellen sich ganz nebenbei auch neue Fragen zur Historizität bestimmter Ereignisse. So könnte die berühmte Schlacht von Actium, in der Kleopatra und Marcus Antonius angeblich vor der gegnerischen Flotte unter dem Befehl von Oktavian flohen, ganz anders abgelaufen sein, als es Oktavian, der spätere Kaiser Augustus, niederschreiben ließ.
Weltweit gibt es immer wieder rätselhafte Funde. Auch in dieser Staffel von "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Seit Jahrtausenden errichten Menschen verschiedenste Bauten. Sie dienen als Wohnungen, Gotteshäuser oder zu Zwecken, die bis heute unbekannt sind. Manche wurden bewusst versteckt errichtet, andere gerieten in Vergessenheit und wurden zufällig wiederentdeckt. Überall auf der Welt finden sich Bauwerke, die Rätsel aufgeben. Die Fragen reichen vom Sinn und Zweck der Monumente über ihre Erbauer bis hin zur Art und Weise ihrer Errichtung. Seit seiner Erbauung strahlen die hellen Mauern des Castel del Monte weithin über die Landschaft Apuliens im Süden Italiens. Errichtete Kaiser Friedrich II. hier eine steinerne Krone, oder verstecken sich in den Mauern Hinweise auf ganz andere Gebäude, wie die Cheopspyramide, die Kathedrale von Notre-Dame in Paris oder der Felsendom in Jerusalem? Mehr als 1000 Jahre in Vergessenheit geriet hingegen der größte buddhistische Tempel weltweit: Borobudur. Erbaut zwischen 750 und 850 nach Christus, wurde die Anlage bereits im 10. Jahrhundert verlassen und erst im frühen 19. Jahrhundert wiederentdeckt. Noch sehr viel älter, aber nicht weniger geheimnisvoll, sind 170 regelmäßig angeordnete Steinhügel, die Wissenschaftler auf dem Grund des Bodensees fanden. Sie stammen wohl aus der Jungsteinzeit, ihr Verwendungszweck aber gibt Rätsel auf. Ein Objekt auf dem Boden der Ostsee datiert dagegen in die jüngste Vergangenheit und findet sich trotzdem in keiner einschlägigen Datenbank. Seine Spur führt zurück in die Zeit des Kalten Krieges, als Deutschland noch ein geteiltes Land war.
Jede Metropole hat ihren alten Kern, auch die deutsche Hauptstadt. Was aber ist vom historischen Alt-Berlin geblieben, welche Spuren hat es hinterlassen? Die Dokumentation lässt durch aufwendige 3-D-Animationen, zum Teil neuentdecktes Archivmaterial und lebendige Erinnerungen den alten Kern Berlins wiederauferstehen. Alt-Berlin, das ist die Gegend zwischen Alexanderplatz, Stadtschloss und Spittelmarkt. Doch, wo einst die mittelalterliche Stadt mit geduckten Häusern, engen Gassen, Fachwerk und Kopfsteinpflaster, mit Kirchen und Klöstern zu finden war, bestimmen heute breite Straßen, Parkhäuser und DDR-Architektur die Stadtlandschaft. Der alte Kern ist überbaut, abgerissen, zerbombt, gesprengt. Nur wenige Spuren deuten darauf hin, dass Berlins Kern schon 800 Jahre alt ist. Die Stadt hat keinen Gründungsmythos. Was jedoch kaum bekannt ist: Berlin ist schon von Beginn an eine Erfolgsgeschichte.
Niki ist seit Jahren leidenschaftlicher Autoliebhaber. Unzählige Fahrzeuge hat der Wiener bereits besessen - doch sein Herz gehört ganz besonders seiner blauen Corvette Stingray aus dem Jahr 1968. Dass seine Liebe zu großen Motoren nicht unbedingt mit einem klimafreundlichen Lebensstil vereinbar ist, nimmt Niki gelassen. Für Künstler und Fahrradaktivist Stefan hingegen bedeutet Radfahren Freiheit, Unabhängigkeit und eine Möglichkeit, sich ohne Abgase durch die Stadt zu bewegen.
Die E-Lok der Marke Vectron gibt es rein elektrisch und als Hybrid-Modell. Sie hat die Zugkraft von 23 Lastwagen. Gefertigt werden die bis zu 4,5 Millionen Euro teuren Züge in München. Bis 2023 will die DB Cargo 400 elektrische Loks im europäischen Cargo-Schienenverkehr einsetzen und so pro Jahr bis zu acht Millionen Liter Diesel einsparen. Der Vorteil: die Lok ist besonders umweltverträglich sowie modular aufbau- und umrüstbar, wodurch sie nahtlos auf allen Schienennetzen Europas fahren kann.
Der Legende nach warf der Pirat La Buse kurz vor seiner Hinrichtung einen Zettel in die Menge, auf dem er in Geheimschrift Hinweise auf das Versteck seines Schatzes gegeben haben soll. Der Schweizer Rätselmacher Daniel Krieg ist davon überzeugt, dass er den Code des Kryptogramms geknackt hat und damit weiß, wo die kostbare Beute des Piraten versteckt ist. Seine Schatzsuche führt ihn auf zwei Inseln im Indischen Ozean. Perlen, Edelsteine, Kisten voller Gold und Silbermünzen - kaum etwas fasziniert die Menschen so sehr wie wertvolle Schätze an geheimen Orten. Seit Jahrhunderten locken diese sagenumwobenen Reichtümer Schatzsucher aus aller Welt. Eine besondere Verlockung stellen Piratenschätze dar. Im April 1720 macht der französische Pirat Olivier Levasseur, bekannt unter dem Namen La Buse , bei der Insel La Réunion den Fang seines Lebens. Er kapert das manövrierunfähig in der Bucht von Saint-Denis liegende portugiesische Schlachtschiff "Nossa Senhora do Cabo e São Pedro". An Bord befinden sich der Vizekönig von Portugiesisch-Indien und der Erzbischof von Goa mit all ihren Schätzen, eine milliardenschwere Beute. Der Schatz wird nach Piratenart unter der Besatzung aufgeteilt. Einige Jahre später wird den Piraten eine Amnestie unter der Bedingung angeboten, dass sie einen Teil ihrer Schätze zurückgeben. Einige machen davon Gebrauch, Kapitän La Buse lehnt ab. Was mit seinem Anteil der Beute geschah, ist unbekannt. Knapp zehn Jahre nach seinem wohl größten Coup wird La Buse verhaftet, auf La Réunion vor Gericht gestellt und zum Tod durch den Strang verurteilt. Unmittelbar vor seiner Hinrichtung soll er einen Zettel mit einer Botschaft in Geheimschrift in die Menge der Schaulustigen geworfen haben, die angeblich Hinweise auf das Versteck seines Schatzes gibt. Eine Kopie dieses Zettels tauchte 1923 auf und hat seitdem schon viele Krypto-Analytiker beschäftigt, die bei der Entzifferung zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen kamen. Den Schatz des Piraten hat bisher aber noch niemand gefunden. Der Schweizer Rätselexperte Daniel Krieg glaubt, dass der Text des Kryptogramms nur eine Finte ist. Im Text verteilte Sonderzeichen, die nicht zu den anderen verwendeten, im Freimaurercode üblichen Zeichen gehören, deutet er als geografische Marker. Für ihn ist das Kryptogramm nichts anderes als eine Schatzkarte, die, in Kombination mit der richtigen Landkarte, zum Versteck des Piratenschatzes führt. "Terra X" begleitet Daniel Krieg auf seiner Reise zu der Inselgruppe der Maskarenen im Indischen Ozean und rekonstruiert dabei die Schritte, die den Schweizer zur mutmaßlichen Entzifferung des Kryptogramms führten.
Im Jahr 1978 behauptete ein Mann, er habe außerirdische Botschaften entschlüsselt, die von einem US-Luftwaffenstützpunkt gesendet wurden, was zu geheimen Geheimdienstoperationen führte. Die Wahrheit hinter diesen Behauptungen blieb jedoch verborgen. Neueste Aussagen von Ex-Militärangehörigen über alltägliche außerirdische Kommunikation haben die Gesetzgeber:innen überrascht und verblüfft.
In der vierten Staffel "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" begibt sich Harald Lesch auf die Spur längst vergessener Techniken und des sagenhaften Volkes der Amazonen. Vor 4500 Jahren wurden in Ägypten die Pyramiden gebaut und in Südamerika erdbebensichere Gebäude. 2000 Jahre später berechneten griechische Ingenieure den Vortrieb eines Tunnels so exakt, dass sich die Arbeitstrupps tatsächlich mitten im Berg trafen. Im Jahr 1882 machte ein Abt auf der Insel Samos eine spektakuläre Entdeckung. Mithilfe der Beschreibungen des antiken Geschichtsschreibers Herodot gelang ihm die Lokalisierung des Südeinganges des sogenannten Eupalinos-Tunnels, durch den eine Wasserleitung floss, die die Stadt Samos seit dem 6. Jahrhundert vor Christus mit Frischwasser versorgte. Benannt nach dem Architekten Eupalinos von Megara ist der Tunnel ein Wunderwerk antiker Ingenieurskunst. Während der 8 bis 15 Jahre währenden Bauzeit wurde der Tunnel von beiden Enden zugleich in den Berg getrieben; auch das überliefert Herodot. Der Bau des Tunnels markiert die erste Blütezeit der Geometrie im antiken Griechenland. Die Bandbreite dieser Folge "Ungelöste Fälle der Archäologie" reicht von der Frage, welche Berechnungen die antiken Mathematiker anstellten, über die Werkzeuge, mit denen die alten Ägypter anscheinend wie mit Zauberhand selbst härteste Gesteine bearbeiten konnten, bis hin zu den Hilfsmitteln, die mittelamerikanische Völker wahrscheinlich beim Errichten ihrer Großbauten nutzten. Viele Fragen lassen sich beantworten, aber manche Artefakte haben ihr Geheimnis bis heute bewahrt - wie etwa die gallo-römischen Dodekaeder, deren Verwendung bis heute Rätsel aufgibt.
Sonne, Strand und Seebäder: Die Lübecker Bucht gilt als Inbegriff norddeutscher Urlaubskultur. Badeorte wie Kellenhusen, Grömitz oder Travemünde ziehen jedes Jahr Millionen von Menschen an.
Dieser Film nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine Reise in diese spektakuläre Natur. Eine Landschaft, die von der letzten Eiszeit geformt wurde und bis heute im Wandel ist: Steilküsten, die langsam ins Meer abrutschen, junge Dünen, die entstehen, und stille Rückzugsorte, die seltenen Arten eine Heimat bieten.
Im Zentrum steht der Kiebitz, einst ein "Allerweltsvogel", heute vielerorts vom Aussterben bedroht. Der Film begleitet seinen Kampf ums Überleben - gegen Feinde, Wetterextreme und menschliche Eingriffe. Gleichzeitig erzählt er von Erfolgen des Naturschutzes, der dem Vogel eine Rückkehr ermöglicht.
Doch die Lübecker Bucht ist auch Lebensraum für viele andere Tiere: Seeadler ziehen ihre Jungen groß, Fischotter kehren in die Gewässer zurück, Uferschwalben nisten in steilen Klippen und Schweinswale jagen in den flachen Küstengewässern. Selbst in stark genutzten Landschaften haben sich überraschende Nischen erhalten, vom ehemaligen Grenzgebiet am Dassower See bis zu stillen Trockenrasen und Dünen. Auch im Kulturland hinter der Küste gibt es viel zu entdecken. Im Herbst etwa streiten dort Wildschweine und Damhirsche um die Gunst der Weibchen.
Tourismus, Landwirtschaft und Küstenschutz formen die Region ebenso wie historische Entwicklungen. Wo einst innerdeutsche Grenze und Sperrgebiet waren, sind heute wertvolle Rückzugsräume entstanden.
Mit eindrucksvollen Bildern und Beobachtungen dokumentieren die Naturfilmer Klaus Weißmann und Wilma Kock, wie widerstandsfähig - und zugleich verletzlich - die Tierwelt der Lübecker Bucht ist.
Quer über England findet Josh Gates antike Artefakte, während er der Legende von Königin Boudica nachgeht - der legendären keltischen Königin, die vor 2.000 Jahren beinahe die einfallende römische Armee besiegt hätte.
Sie sind die Seelen der Stadt: die Markthändler in Wien, Graz und Salzburg.
Die Reportage reist zu Orten und Persönlichkeiten, die unvergessen bleiben.
Es ist einer der spektakulärsten Sommerbräuche Österreichs und einer der seltensten. Im ganzen Land gibt es nur zwölf Gemeinden, die diesen Brauch noch pflegen. Ein einziger Mann balanciert bei glühender Sommerhitze bis zu 100 Kilogramm auf seinen Schultern. Jeder Samson sieht anders aus und ragt zwischen 4 bis 8 Meter in den Himmel. Alle paar Jahre treffen sich diese Riesen bei einem gigantischen Samsontreffen. Woher kommt der Samson-Brauch? Warum wurde er zeitweise sogar verboten? Gibt es ihn auch noch in anderen Ländern? Conny Bürgler erkundet die turbulente Geschichte der Lungauer Riesen.
Jordan und Peter bereiten sich in Down Under auf einen Tauchgang vor. Die Männer sollen vor der Ostküste des australischen Bundesstaates Queensland ein Leck in einer drei Kilometer langen Rohrleitung ausfindig machen, die eine Insel mit Trinkwasser versorgt. Dabei muss sich das Duo vor der starken Strömung in Acht nehmen. Den Vollprofis bleibt in den Gewässern rund um die Whitsunday Islands nur ein schmales Zeitfenster, um den Job zu erledigen. Und in den Mangroven schleppt das Team von "Geographe Marine Salvage and Rescue" ein Hausboot aus Beton ab.
Montréal dreht auf: Madars Apse taucht mit Alexis Lacroix und Ryan Decenzo in die lokale Skateszene ein, bevor die Dime Glory Challenge im puren Chaos eskaliert.
Der Fernsehturm ist das Wahrzeichen Berlins - von überall aus zu sehen. Mit seinen 368 Metern ist er nicht nur das höchste Bauwerk Deutschlands, sondern auch ein Symbol für den Wandel der Stadt. Als er am 3. Oktober 1969 - nach nur 4 Jahren Planungs- und Bauzeit - eröffnet wird, repräsentiert er den sozialistischen Osten, den Fortschritt, den Aufbruch. Doch schon seine Planung ist eine Geschichte von Kompetenzwirrwarr und politischen Spannungen. So sollte der Fernsehturm ursprünglich gar nicht in der Mitte Berlins stehen.
David ist der Einzige, den Andria je geliebt hat. Seine leidenschaftlichen Briefe und Voice-Nachrichten lassen Andria nicht los. Aber da sie sich nach zehn Jahren immer noch nicht kennen, will Andria wissen, was David zu verbergen hat.
Verhoben? Verspannt? Bandscheibe, Ischias, Skoliose oder Hexenschuss: Fast jeder Erwachsene in Deutschland kennt Rückenschmerzen. Von sanfter Bewegung bis Hightech-OP. Was hilft wirklich?
Das Volksleiden "Rücken" verursacht teils enorme Schmerzen, hohe Krankheitskosten und viele Fehltage bei der Arbeit. Für die Betroffenen besonders bitter: Bei über 85 Prozent lässt sich keine eindeutige Ursache finden.
Gegen solche "unspezifischen Rückenschmerzen" setzt der Neurochirurg Dr. Torsten Eichenauer vom Medizinischen Versorgungszentrum Nienburg seit kurzem auf ein neues Verfahren: Wenn nichts anderes mehr hilft, implantiert er in einigen Fällen einen sogenannten Neurostimulator in den unteren Rücken. Ähnlich wie ein Herzschrittmacher sendet dieser winzige Stromimpulse. Die aktivieren den großen, tief liegenden Rückenmuskel, der für Stabilität in der Wirbelsäule sorgt. "Das ist ein System, das in unserem Alltag bei Rückenschmerzpatienten nicht mehr wegzudenken sein wird", sagt Eichenauer.
Die 14-jährige Rosa Haasjes aus den Niederlanden leidet unter schwerer Skoliose, einer starken Verkrümmung der Wirbelsäule. Um deren Fortschreiten zu stoppen, haben die Ärzte in den Niederlanden empfohlen, ihre Wirbelsäule zu versteifen. Doch Familie Haasjes setzt auf eine neue, innovative Therapie und reist dafür extra nach Deutschland zu Dr. Per Trobisch vom Wirbelsäulenzentrum in Düren. Er ist der führende Experte, der ein neuartiges OP-Verfahren anwendet. "Das Ziel ist, die Beweglichkeit erhalten zu können", sagt Trobisch. "Es wird die klassische OP-Methode, die Versteifung, nicht ersetzen, aber es ist ein weiteres Werkzeug in der Werkzeugkiste. Das heißt, je mehr Möglichkeiten wir haben, je individueller wir die Behandlung machen können, umso besser für den Patienten." Rosas Hoffnung: Das lästige Korsett, das sie jetzt tragen muss, loswerden und endlich wieder einmal ihrer Leidenschaft nachgehen: schwimmen.
Viele Ideen gegen Rückenschmerzen setzen auf Prävention, auf Vorsorge, damit der Rücken möglichst lange gesund und fit bleibt. Intensivkrankenpflegerin Katja Herzog aus Berlin hat sich für einen Qigong-Kurs auf Rügen angemeldet. "Wir brauchen unseren Rücken, der trägt ganz viel, das ist unser Arbeitsmittel", sagt sie. "Wenn der nicht funktioniert, dann geht nichts." Für den Kurs hat sie von ihrem Arbeitgeber Bildungsurlaub bekommen. Denn Katja Herzog tut nicht nur ihrem eigenen Rücken etwas Gutes, sondern gibt das Gelernte an ihre Kollegen im Krankenhaus weiter.
Generell seien Kraftübungen und Bewegung unabdingbar, meint Schmerz-Physiotherapeut Stefan Lindner vom Uniklinikum Würzburg. Doch auch soziale Faktoren und die Psyche spielen bei Rückenschmerzen eine Rolle. Darauf zielt die Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie . Dabei erhalten die Patienten und Patientinnen mit chronischen Schmerzen in Würzburg zusätzlich Angebote wie Aroma- und Maltherapie. "Chronischer Rückenschmerz ist nicht nur ein lokales Problem, was man an einem Ort im Rücken hat, sondern Schmerz insgesamt muss man integrativ sehen", sagt Prof. Heike Rittner vom Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin. "Chronische Schmerzen haben immer auch etwas mit dem Gehirn zu tun, sind mit Emotionen verknüpft und in einem gewissen Kontext zu sehen." Sogar eine Behandlung mit Virtual-Reality-Brille zeigt in einer Studie Erfolge.
"Nie wieder Rücken!" ist die zweite Folge der neuen "plan b"-Dokureihe "Was macht uns gesund?". Sie widmet sich den drängenden Gesundheitsfragen unserer Zeit und erzählt von Menschen, die medizinisch Neues wagen oder sich auf Altes besinnen, um gesund zu werden - innovative Ideen für eine moderne Medizin und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung.
Bagger und Beet-Brüder sind wieder auf Tour. So einen Garten hat das Trio noch nie umgestaltet: eine quadratisch angelegte Wiese mit einem Kinderspielturm mittendrin - sonst nichts. Marie und Benjamin aus dem Spessart sind vor vier Wochen noch einmal Eltern geworden. Trotzdem sind sie voller Tatendrang ihr Grundstück in nur sieben Tagen mit Ralf, Claus und Henrik komplett auf links zu krempeln, um eine pflegeleichte Oase zu schaffen.
Die Welt der globalen Logistik: Vom Leben der Cargoflieger-Piloten über Logistikzentren wie München und Leipzig bis zum größten Autoterminal in Bremerhaven - wie das Verkehrsnetz uns versorgt.