- Wenn Weltpolitik in der österreichischen Provinz für eine neue Realität sorgt
Vor zwei Jahren berichtete "Am Schauplatz" aus Zell am See, einer Tourismusregion, die sich in den Sommermonaten stark auf Gäste aus den Golfstaaten ausgerichtet hat. Arabische Supermärkte, Halal-Restaurants und mehrsprachige Beschilderungen prägen seither das Ortsbild. Während die einen diese Entwicklung kritisch sehen, verweisen andere auf ihre wirtschaftliche Bedeutung: "Diese Gäste sichern unsere Arbeitsplätze."
Zwei Jahre später hat sich die Lage verändert. Der Konflikt im Nahen Osten, eingeschränkte Flugverbindungen, deutlich gestiegene Flugpreise und die allgemeine Teuerung setzen der Sommersaison zu. Bereits im Mai kam es zu zahlreichen Stornierungen. Hotels, Restaurants, Geschäfte und Freizeitanbieter fragen sich: Kommen die zahlungskräftigen Gäste heuer überhaupt noch?
"Am Schauplatz"-Reporterin Julia Kovarik kehrt nach Zell am See zurück und trifft jene Menschen wieder, die sie bereits 2024 begleitet hat. Am Kitzsteinhorn stehen erneut Hunderte warme Leihschuhe für arabische Urlaubsgäste bereit - doch ob sie heuer zum Einsatz kommen, ist ungewiss. Taxifahrer, Hoteliers, Gastronomen und Händler blicken mit Sorge auf die Hochsaison. Manche fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz, andere sehen in der Entwicklung auch eine Chance. "Vielleicht verlieren wir endlich den Ruf, dass zu uns nur noch Araber kommen", sagt Anni, die eine kleine Pension betreibt.
Sind die Gäste aus den Golfstaaten in diesem Sommer tatsächlich ausgeblieben? Welche Folgen hat das für eine Region, die sich in den vergangenen Jahren stark auf diese Zielgruppe verlassen hat? Und gelingt es Zell am See und Kaprun, sich touristisch breiter aufzustellen?
"Am Schauplatz" begleitet eine Tourismusregion zwischen wirtschaftlicher Abhängigkeit, Existenzsorgen und der Suche nach einer neuen Balance.
"Amazonien: Expedition in den Regenwlad" dokumentiert eine faszinierende Reise ins Herz Amazoniens, bei der renommierte Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsprojekte vorstellen. Der Film beleuchtet auch die drängenden Herausforderungen des größten zusammenhängenden Landschaftssystems unserer Erde. Eindrucksvolle Aufnahmen und persönliche Erzählungen vermitteln die Notwendigkeit, das unersetzliche Weltnaturerbe zu schützen. Der Ethnologe Prof. Roland Garve folgt der Einladung eines indigenen Volkes im oberen Xingu-Gebiet Brasiliens zu einem uralten Trauerritual. Ihr gemeinsamer Tanz, das kollektive Weinen und ihre traditionellen Ringkämpfe sind eindrucksvoll. In Brasiliens Norden untersucht Anja Rammig die Auswirkungen des Klimawandels auf das empfindliche Ökosystem Regenwald.
Die Klimafolgenforscherin von der TU München ist Teil des internationalen Forschungsprojektes AmazonFACE. Im brasilianischen Bundesstaat Tocantins begleitet die Biologin Dr. Antje Müllner einheimische Naturschützer des Instituto Araguaia auf deren täglichen Patrouillen, um Wilderer und Brandstifter abzuschrecken. Warum kleine Primaten und Fledermäuse als fleißige Gärtner im Regenwald unentbehrlich sind, untersucht Tropenökologe Prof. Eckhard Heymann im peruanischen Forschungsgebiet Estación Biológica Quebrada Blanco.
Werner Hohenstein wird beschuldigt, aus Eifersucht seine von ihm getrennt lebende Frau Kerstin die Kellertreppe hinunter gestoßen und eingesperrt zu haben - sie bot in ihrem Kosmetikstudio auch sexuelle Dienste gegen Bezahlung an. Wollte der Angeklagte damit den nächsten Termin mit einem Stammkunden seiner Frau - ausgerechnet der Mathe- und Physiklehrer ihres gemeinsamen Sohnes - verhindern?
Manche Schmuggelversuche sind so naive wie offensichtlich: Eine Kanadierin lässt per Luftfracht schwere Maschinenteile importieren. Nicht deklariert sind die 15 Kilo Kokain, mit welchen die Gegenstände präpariert sind. Außerdem muss ein Mann einsehen, dass er von seiner großen Internetliebe ausgenutzt wurde - seit vielen Jahren ...
Abenteuer in Down Under: Die Fahrt von Sydney nach Melbourne zählt zu den schönsten Roadtrips der Welt. Die Route führt durch Regenwald, vorbei an malerischen Stränden und Küstenorten. Doch was macht Australien zum Sehnsuchtsziel? Bei der Reise durch den Südosten des Kontinents begegnen die Zuschauer beeindruckenden Charakteren und exotischen Tieren. Und sie erfahren mehr über die Geschichte dieses besonderen Fleckchens Erde. Erste Station ist Sydney, Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales. Sie ist die älteste Stadt des australischen Kontinents und das Tor zu Australiens sonnenverwöhnter Ostküste. Mit dem Sydney Opera House oder der Harbour Bridge finden sich dort einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Danach geht es weiter in die Blue Mountains westlich der Stadt. Mit ihren beeindruckenden Felsformationen zählt die Region seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe. In den "Australischen Alpen" im Bundesstaat Victoria besteigt das Filmteam den Mount Buffalo. Und beendet seine Reise schließlich in Melbourne, Australiens Zentrum für Mode, Kultur und sportliche Großereignisse. Die Doku-Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde.
Wie hat die Menschheit den Weg in die CO2-neutrale Welt des Jahres 2075 gefunden? Songdo in Südkorea ist die erste Smart City - vollständig vernetzt und nachhaltig. Ingenieure entwickeln fliegende E-Taxis und Straßen, auf denen Lkw ihre Batterien während der Fahrt selbst aufladen. Und im Meer wächst in "Nemo's Garden" Gemüse unter Wasser, während schwimmende Fischfarmen sich selbst mit Energie versorgen. Eine eindrucksvolle Reise durch die Ideen, die unseren Planeten schon heute ganz neu denken.
Fünf Jahre nachdem die Taliban die Macht übernommen haben, reist die internationale ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf erneut nach Afghanistan. Wie geht es den Menschen seit der Machtübernahme?
Red Bull Symphonic vereint Rap und Klassik in einem einzigartigen Konzert: Kool Savas trifft auf das Residenz-Orchester Baden-Württemberg, begleitet von Badmómzjay, SDP, Alies und weiteren Gästen.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
"Amazonien: Expedition in den Regenwlad" dokumentiert eine faszinierende Reise ins Herz Amazoniens, bei der renommierte Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsprojekte vorstellen. Der Film beleuchtet auch die drängenden Herausforderungen des größten zusammenhängenden Landschaftssystems unserer Erde. Eindrucksvolle Aufnahmen und persönliche Erzählungen vermitteln die Notwendigkeit, das unersetzliche Weltnaturerbe zu schützen. Der Ethnologe Prof. Roland Garve folgt der Einladung eines indigenen Volkes im oberen Xingu-Gebiet Brasiliens zu einem uralten Trauerritual. Ihr gemeinsamer Tanz, das kollektive Weinen und ihre traditionellen Ringkämpfe sind eindrucksvoll. In Brasiliens Norden untersucht Anja Rammig die Auswirkungen des Klimawandels auf das empfindliche Ökosystem Regenwald.
Die Klimafolgenforscherin von der TU München ist Teil des internationalen Forschungsprojektes AmazonFACE. Im brasilianischen Bundesstaat Tocantins begleitet die Biologin Dr. Antje Müllner einheimische Naturschützer des Instituto Araguaia auf deren täglichen Patrouillen, um Wilderer und Brandstifter abzuschrecken. Warum kleine Primaten und Fledermäuse als fleißige Gärtner im Regenwald unentbehrlich sind, untersucht Tropenökologe Prof. Eckhard Heymann im peruanischen Forschungsgebiet Estación Biológica Quebrada Blanco.
Anerkennung über Leistung. Dieses Motto zieht sich durch ihr Leben, seit sie mit ihren Eltern nach Deutschland kamen. Samira, 20, und Valentina, 28, fühlen sich ständig unter Druck.
Der Selbstzweifel sitzt tief. Und das, obwohl sie ehrgeizig und fleißig sind, bessere Noten als ihre Mitschüler und sogar Dr. Titel erreichen. Samiras Mutter stammt aus Afghanistan. Valentinas Eltern kamen wegen einer Operation für ihre Tochter aus Kasachstan.
Beide Frauen räumen ein: "Wir mussten von klein auf immer und überall erst beweisen, dass wir dazugehören. Zudem haben unsere Eltern für uns Kinder alles aufgegeben. Wir wollen etwas zurückgeben."
Samira studiert noch Jura, jobbt parallel bei Berami e.V. in Frankfurt am Main, gibt Mathe-Nachhilfekurse und leitet eine Sportgruppe. Valentina arbeitet als Dermatologin, hat gerade ein KI-Start-up gegründet und wurde 2025 - auch mit dieser Idee - "Miss Germany". Was sich beide wünschen? "German Mittelmäßigkeit".
Oktopus in Gefahr - Spurensuche rund ums Mittelmeer
D 2025
45'
Der Oktopus gilt als Delikatesse - ob gegrillt, gekocht oder als Calamares. Doch die steigende Nachfrage hat Folgen: In mehreren Regionen Europas wird der intelligente Kopffüßer überfischt. Besonders im Mittelmeerraum schrumpfen die Bestände dramatisch. In Griechenland wird oft mit verbotenen Fallen gefangen. Gemeinsam mit der Küstenwache hat Sea Shepherd Tausende dieser Fallen vom Meeresgrund entfernt - ein Einsatz gegen Umweltkriminalität. Ob gekocht, gegrillt oder als Salat - rund ums Mittelmeer gehört Oktopus zu den beliebtesten Meeresfrüchten. Auch in Deutschland landet er häufig als Calamares aus der Tiefkühltruhe auf dem Teller. Doch woher stammen die Tintenfische eigentlich - und wie steht es um ihre Bestände? Ein Team von "planet e." begibt sich auf eine investigative Reise entlang der Küsten Europas und Afrikas. In Galizien, Nordwestspanien, befinden sich mehrere große Fischverarbeitungsbetriebe, die Oktopusse zerlegen, einfrieren und für den internationalen Markt - auch für Deutschland - vorbereiten. Der Fang unterliegt strengen Regulierungen, denn die natürlichen Bestände schrumpfen rapide. Um die hohe Nachfrage zu decken, greifen die Fabriken zunehmend auf Importe aus afrikanischen Gewässern zurück. Ein Konzern plant, Oktopusse in Aquakultur zu züchten. Doch das Vorhaben stößt auf heftige Kritik von Umweltschützern - das Projekt wurde vorerst gestoppt. Die Zucht von Oktopussen ist ethisch und ökologisch bedenklich: Die Tiere sind hochintelligent und empfindsam, leiden in Gefangenschaft unter Stress und es gibt keine humane Schlachtmethoden. Zudem belastet ihre fleischbasierte Ernährung die Meeresökosysteme und widerspricht nachhaltiger Aquakultur. Im Mittelmeer wird der Gemeine Krake vielerorts gefangen. In Griechenland etwa kommen spezielle Plastikfallen zum Einsatz, die an kilometerlangen Grundleinen auf dem Meeresboden liegen. Ein lokaler Fischer zeigt dem Kamerateam, dass die Ausbeute immer geringer wird - eine direkte Folge der Überfischung. Die ökologischen Folgen sind bereits sichtbar: In Italien breitet sich die invasive Blaukrabbe unkontrolliert aus. Sie zählt zu den Lieblingsspeisen der Kraken - doch ohne natürliche Feinde zerstört sie nun den Muschelanbau im Po-Delta. Die Muschelfarmer stehen vor einer existenziellen Krise. Könnte die Rückkehr der Oktopusse die Lösung sein? Eine Organisation aus Österreich testet genau das vor der kroatischen Insel Krk. Dort untersuchen Forschende, ob sich Kraken in künstlichen Unterschlüpfen ansiedeln, vermehren und langfristig zur Stabilisierung des Ökosystems beitragen können. Die Versuche stehen noch am Anfang, doch die Hoffnung ist groß: Ein nachhaltiges Modell für den gesamten Mittelmeerraum könnte entstehen.
Tanja, die Tochter von Andreas, ist verschwunden. Nach einer Lösegeldforderung ist Andreas davon überzeugt, dass Tanja entführt wurde, aber die Polizei glaubt nicht an ein Verbrechen. Sie geht davon aus, dass das Mädchen von zu Hause abgehauen ist und die Geldforderung selbst gestellt hat. Aber Andreas beschuldigt Heiko, Tanjas Ex-Personaltrainer, sie entführt zu haben.
Ein ausgeblasenes Straußenei sorgt bei den Erdmännchen für Vergnügen. Denn die Pfleger haben Mehlwürmer in dem riesigen Ei versteckt. Die Schleichkatzen machen sich sofort über das leckere Spielzeug her und werden ganz wild. Da nehmen die Pfleger lieber Reißaus.
Beschäftigungstherapie mit Essbarem gibt es auch bei den Schimpansen. Aufgebohrte Hölzer werden mit Rosinen gespickt. Welcher Affe hat die beste Technik, die süßen Früchte aus den Stöckchen zu bekommen?
Die Beamten bekommen es heute mit einem äußerst optimistischen Touristen zu tun: Ein Mann besteht auf seine Einreise, obwohl er weder finanzielle Möglichkeiten noch ein Rückflugticket besitzt. Außerdem erreichen zwei Geschenkboxen in Form von Herzen das Postzentrum. Deren Inhalt ist alles andere als herzlich ...
In Berlin wächst ein Bauwerk, das alles bisher Dagewesene überragt. Hunderte Fachkräfte arbeiten unter enormem Zeit- und Präzisionsdruck an Deutschlands künftig höchstem Hotel. Stahl, Beton und modernste Technik treffen auf Handarbeit im Millimeterbereich. Hitze, Frost und schwindelerregende Höhen fordern den Beteiligten alles ab. Entstanden ist ein Projekt, das nicht nur die Skyline verändert, sondern auch zeigt, wozu Ingenieurskunst und Teamarbeit fähig sind.
Gartenfreunde aus Berlin und Brandenburg aufgepasst! Neben der Vorstellung gleichgesinnter Hobby-Gärtner erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
Das über das ganze Mittelmeer verstreute Produktionsteam musste sich vielen Herausforderung stellen. Es brauchte viel Anstrengung, Kreativität und Teamfähigkeit, um die Wunder des Mittelmeeres richtig in Szene zu setzen.So entstanden atemberaubende Bilder von Guillaume Néry, einem Weltmeister im Freitauchen, in einem Schiffswrack in 50 Meter Tiefe: Néry kann in diesen Tiefen nur vier Mal pro Tag abtauchen, so dass die Unterwasserkoordination und -kommunikation perfekt sein muss. Aber manche Meeressäuger sind sogar noch schwieriger zu fotografieren als ein Freitaucher. Das Aufspüren von Mönchsrobben in Unterwasserhöhlen in Griechenland erfordert viel Geduld. Die Kameraleute verwenden Kreislauftauchgeräte, um stundenlang unter Wasser zu bleiben, versteckt hinter einem Felsen. Als es dann endlich zur Begegnung mit den anmutigen Robben kommt, ist ein weiterer magischer Moment festgehalten
Eigentlich wollte John Froehlich mit seiner Freundin in Houston Drogen kaufen, doch dann wird der 37-jährige Mann auf offener Straße überfallen und mit einem einzigen Schuss ermordet. Sergeant Clopton und sein Team untersuchen den Fall, doch sie können sich nur auf wenige Hinweise stützen. Um die Täter zu fassen, sind sie auf die Aussagen von Zeugen angewiesen, die alles andere als vertrauenswürdig wirken.
Flucht aus Afghanistan - Roya Karimis Weg in die Bodybuilding-Elite
2026
15'
Roya Karimi hat Gewalt und Zwangsheirat in Afghanistan hinter sich gelassen und sich in Norwegen ein neues Leben aufgebaut.
Mit nur 17 Jahren floh sie gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn aus ihrem Heimatland. Heute zählt sie zu den erfolgreichsten Bodybuilderinnen Europas - und ist für viele afghanische Frauen ein Symbol für Freiheit, Stärke und Selbstbestimmung.
Die Azoren ragen als Spitzen riesiger Unterwasservulkane aus dem Atlantik. Der immergrüne Archipel inmitten des Ozeans lockt mit beeindruckenden Landschaften und idyllischen Dörfern.
Whalewatching, Touren zu erloschenen Vulkanen, Baden in heißen Quellen und Wandern durch Wälder und Weingärten: Die Azoren bieten Inselhopping zu vielfältigen Paradiesen für Wanderer, Naturliebhaber, Geotouristen und Wassersportler - fernab vom Massentourismus.
Alles was Jojo tun wollte, war einen Drachen steigen zu lassen. Patricia hat jedoch andere Pläne für ihn. Er soll ihr schweres Tierrätsel lösen: "Finde ein giftiges Tier, das auf Bäumen lebt und die Hände über den Kopf hebt."
Ein frischvermähltes Paar macht die Sicherheitsbeamten bei der Einreise stutzig: Sie wollen nur für fünf Tage Urlaub machen, führen jedoch Gepäck für fünf Wochen mit sich. Was steckt dahinter? Außerdem will eine Frau aus China einreisen, die kurzerhand ein kleines, aber entscheidendes Detail auf ihrem Visum auslässt ...
Das Südchinesische Meer ist Dreh- und Angelpunkt des Welthandels, strategisch wichtig und voller Ressourcen. Wie Nationen Teile davon nutzen können, das ist im modernen Seevölkerrecht eigentlich klar geregelt. Doch das ignoriert China: Es beansprucht das ganze Territorium für sich selbst. Und diesen Anspruch setzt es mit der Macht des Stärkeren um. Die Philippinen haben dem nur wenig entgegenzusetzen.
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Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Eigentlich wollte Jojo nur ein Nickerchen machen als Patricia ihn aus dem Schlaf reißt, um sich ein neues Tierrätsel abzuholen. Sie ist motiviert, denn einer der drei Hinweise lautet: "Hat eine riesige Klappe." Kann ja nicht so schwer sein, oder?
Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Die Reihe enthüllt die größten Baufehler weltweit: In Texas explodiert eine Erdölraffinerie, in Melbourne muss eine beliebte Touristenattraktion wegen eines architektonischen Fehlers erneut aufgebaut werden, und in Dänemark droht ein Bauprojekt auf einer vielbefahrene Straße zu kippen.
Ohne Vulkane gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie sorgen für ausreichend Wärme, fruchtbare Böden und gestalten als Architekten die Oberfläche unseres Planeten immer wieder neu.
Unzählige Tierarten sind von den Feuerbergen abhängig. In Tansania schuf der "Ol Doinyo Lengai" den Natronsee, Nistplatz für Millionen Zwergflamingos. Auf den Galapagosinseln klettern weibliche Landleguane in den Krater des "La Cumbre", um dort ihre Eier abzulegen.
Die erste Episode der Reihe "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie tiefgreifend Vulkane Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde nehmen. Die Feuerberge spielen bis heute eine zentrale Rolle bei der Entstehung neuer Arten. Sie erschaffen beispielsweise neues Land, indem sie Magma aus dem Inneren der Erde auftürmen und in den Weiten der Ozeane neue Inseln erschaffen. Solche Vulkaninseln machen nur fünf Prozent der gesamten Landmasse aus, beherbergen aber fast 25 Prozent aller Arten.
Die neueste Spezies weltweit ist der bluttrinkende Vampirfink. Ohne ausreichend pflanzliche Nahrung auf einer Vulkaninsel gestrandet, verwandelte sich der einstige Körnerfresser zum Dracula unter den Vögeln.
Wenn Vulkaninseln vom unterseeischen Magmafluss abgeschnitten werden, tragen die Erosionskräfte von Wind und Meer sie wieder ab - so entstehen Atolle. Eines der größten ist Aldabra im Indischen Ozean. Dort sind Riesenschildkröten zu Hause, die auf ihrem Eiland zwar gut geschützt vor Feinden leben, aber durch den kontinuierlichen Verlust ihres Lebensraums zunehmend unter Druck geraten. Nahrung gibt es zwar noch genug für die stattlichen Pflanzenfresser, aber weil immer weniger Bäume auf den schwindenden Inselresten wachsen können, fehlt zunehmend der Schatten. Er bewahrt die Reptilien davor, in ihren Panzern gekocht zu werden.
Doch Vulkane bauen nicht nur Land auf, sie erwärmen es auch und ermöglichen Leben an Orten, an denen es sonst viel zu kalt für das Leben wäre. Die Bären von Kamtschatka sind nach ihrem Winterschlaf auf das frische Gras im Frühling angewiesen, das im Tal der Geysire nur deshalb sprießen kann, weil es von den heißen Fontänen gleichzeitig gewärmt und gedüngt wird.
Trotz all ihrer Leben spendenden Eigenschaften sind Vulkane auch gefährlich. Mindestens fünf Mal haben sie in der Erdgeschichte Massensterben verursacht. Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre führte zu tiefgreifendem Klimawandel, an den sich die allermeisten Arten nicht anpassen konnten. Heute ist es der Mensch, der durch ein Zuviel von CO2 das nächste Massensterben provozieren könnte.
Australien wird von Crystal Meth regelrecht überschwemmt. Die Schmuggler lassen sich dafür immer neue Importwege einfallen, um die Droge an den Grenzschützern unbemerkt vorbeizuschleusen. Im Postzentrum von Sydney stellt der Flughafenzoll erneut präpartierte Ware sicher, die auf den ersten Blick völlig harmlos scheint. Außerdem weigern sich zwei britische Männer, von Bord einer Maschine zu gehen. Die Drogenrückstände an ihren Handys erklären auch, warum ...
Bei den Seelöwen plant Helmut eine Familienzusammenführung: Chef Barny soll endlich seine Kinder kennenlernen. Die Schneeleoparden Felix und Kira waren ein paar Tage nicht gut auf die Tierpfleger zu sprechen: Ob es da ein Problem gab? Die riesigen Nandus lassen sich im Südamerikarevier beobachten, doch warum haben sie keinen Nachwuchs?