Es ist eines der reichsten Klöster Österreichs und das älteste der Steiermark: Umgeben von hohen Bergen des obersteirischen Gesäuses, fernab von Autobahnen und hektischen Städten befindet sich das Stift Admont. Seit 1074 wird hier nach der Regel des hl. Benedikt gebetet, geforscht und gelehrt. Stift Admont besitzt mit über 70.000 Büchern die größte Klosterbibliothek der Welt und ist aufgrund seines riesigen Grundbesitzes einer der wichtigsten Arbeitgeber des Ennstals. Die Mönche legen Wert auf Tradition und gehen dennoch mit der Zeit: Seit kurzem bereichern Nonnen aus Nigeria und ein muslimischer Schneider aus Syrien das Klosterleben. Gundi Lamprecht - selbst gebürtig aus Admont - ist es gelungen, einen Blick hinter die Klostermauern zu werfen. Sie durfte die Mönche selbst beim sportlichen Workout und spritzigen Vespa-Fahrten begleiten.
"kreuz & quer plus" widmet sich in vier Folgen zentralen Ereignissen und Wendepunkte der Papstgeschichte. Thema der Folge vier: Der Papst und die Kirche von England.
Abenteuer in Down Under: Die Fahrt von Sydney nach Melbourne zählt zu den schönsten Roadtrips der Welt. Die Route führt durch dichten Regenwald, vorbei an Stränden und Küstenorten.
Doch was macht Australien zum Sehnsuchtsziel am anderen Ende der Welt? Bei seiner Reise durch den Südosten des Kontinents begegnet das Filmteam beeindruckenden Charakteren, exotischen Tiere und erfährt mehr über die Geschichte dieses besonderen Fleckchens Erde.
Erste Station ist Sydney, Hauptstadt des Bundesstaats New South Wales. Sie ist die älteste Stadt des australischen Kontinents und das Tor zu Australiens sonnenverwöhnter Ostküste. Mit dem Sydney Opera House oder der Harbour Bridge finden sich dort einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes.
Danach geht es weiter in die Blue Mountains westlich der Stadt. Mit ihren beeindruckenden Felsformationen zählt die Region seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe. In den "Australischen Alpen" im Bundesstaat Victoria besteigt das Filmteam den Mount Buffalo. Die Reise endet in Melbourne, Australiens Zentrum für Mode, Kultur und sportliche Großereignisse.
Von der Karibik bis zum ewigen Eis: Mit rund 7.500 Kilometern sind die Anden das längste Gebirge der Welt. Es verläuft von den Tropen bis weit in die sogenannten Außertropen. In fünf Folgen entdeckt die Dokumentationsreihe diese unbeschreiblich vielfältige Welt: unberührte Natur, spannende Menschen und eine faszinierende Tierwelt; alte Kulturen, Bräuche und Mythen sowie moderne Lebenswelten der Stadt. Die Inkastadt Machu Picchu hoch in den Anden, brodelnde Vulkane, eisbedeckte Bergriesen: So überwältigend ist in Peru die Natur, dass die Berge immer noch als Gottheiten verehrt werden.
Nachdem in Tulsa ein Obdachloser auf einem dunklen Fußweg überfallen und ermordet wurde, kämpfen Staatsanwälte und Polizei darum, den wichtigsten Zeugen ausfindig zu machen, der ebenfalls auf der Straße lebt - die Frau des Opfers.
Mit Mark Bremer, Holger Dexne, Julia Fölster, Jesse Grimm, Heiner Kock, Martin Lohmann, Tetje Mierendorf, Ela Nitzsche, Simona Pahl, Flemming Stein, Kristina von Weltzien, Jens Wendland, Nina Witt
Ein älterer Koreaner will mit dem Reisepass einer anderen Person einreisen - ein Betrugsversuch! Die Beamten schicken den Mann noch am selben Nachmittag zurück nach Korea. Doch vorher befragen sie in eingehend und finden heraus, dass er noch Familie in Australien hat, die sich womöglich ebenfalls illegal im Land aufhalten.
Es passierte 1959: Neun sowjetische Studenten brechen zu einer Ski-Tour in der eisigen Wildnis Sibiriens auf - und kommen nie zurück! Als man die verunglückten Ski-Wanderer verstreut am Djatlow-Pass findet, bietet sich dem Rettungstrupp ein Bild des Grauens. Die leblosen Körper sind übel zugerichtet. Bei zwei Toten fehlen die Augen, bei einem die Zunge. Ihre dicke Winterkleidung befindet sich zusammengelegt im Zelt, das vermutlich von innen aufgeschlitzt wurde. Was zur Hölle ist hier geschehen? Abenteurer Josh Gates schließt sich einer Expedition an, die das düstere Rätsel vom Djatlow-Pass nach 60 Jahren lösen will.
Die 30-jährige Alexandra hat einen 20 Pfund schweren Tumor, der ihr Leben bestimmt und dringend entfernt werden muss. Claudia kämpft mit einer gewaltigen Wucherung am Gesäß, die mittlerweile fast die Hälfte ihrer Körpergröße ausmacht - sie ist zwar gutartig, doch extrem entstellend und potenziell gefährlich. Kelvin leidet unter einem riesigen Tumor an Hals und Schulter, der ihm nicht nur die Stimme nimmt, sondern sein gesamtes Leben einschränkt. Hoch spezialisierte Chirurgen nehmen sich ihrer Schicksale an und zeigen, wie medizinische Präzision und Empathie ein völlig neues Leben schenken kann.
Der Bautrupp stellt auf dem Gelände der Freizeitoase ein 1000-Personen-Zelt auf, denn in Kürze wird dort nach fünf Jahren Pause wieder das Oktoberfest gefeiert. Gastro-Chef Maximilian hat zudem Container bestellt, denn die Räumlichkeiten des Restaurants reichen für ein Event dieser Größenordnung bei weitem nicht aus. Der Familien-Clan geht bei der "Campingplatz-Wiesn" mit mehreren Zehntausend Euro in Vorleistung. Sollten die Gäste ausbleiben, droht ein finanzielles Debakel. Im "Himmelreich" wird außerdem der "Eisfasskönig" oder die "Eisfasskönigin" gesucht.
Im 10. Jahrhundert beginnen die Wikinger, Grönland zu besiedeln und eine blühende Gemeinschaft aufzubauen. Sie scheinen dem rauen Klima zu trotzen. Doch plötzlich verschwinden sie wieder. Die Nordmänner Grönlands leben von Ackerbau, Viehzucht und Handel mit Europa. Pelze und Walrosselfenbein machen sie reich. Die genauen Gründe, warum sie nach 400 Jahren ihre Siedlungen aufgeben, sind bis heute nicht vollständig geklärt. Die nordischen Siedlungen in Grönland, die von Erik dem Roten gegründet werden, gelten damals als die am weitesten entfernten Europas. Der letzte schriftliche Bericht über die nordischen Grönländer dokumentiert die Hochzeit eines jungen Paares im Jahr 1408 und erwähnt keine drohenden Katastrophen. Die Theorien über das Scheitern der Kolonie reichen von gewaltvollen Konflikten in der Gemeinschaft bis zur Schwarzen Pest. Obwohl sich die Nordmänner zunächst in der rauen Umgebung behaupten können, gelingt es ihnen nicht, wichtige Überlebenstechniken der Inuit zu übernehmen. "Ancient Apocalypse" - ein faszinierendes Panorama aus Legenden und neuesten Fakten. Die Reihe begleitet Forscherinnen und Forscher auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte. Jeder Kontinent hat seine versunkenen Stätten - Orte, an denen nur noch Ruinen von der Existenz eines Volkes zeugen. Sie sind unter der Erde begraben, vom Dschungel überwuchert oder von einer modernen Großstadt überbaut. Bei allen stellen sich die gleichen Fragen: Wie konnte etwas so Großes einfach verschwinden? Warum gehen Zivilisationen unter?
Als Gattin des Propagandaministers und Vertraute Hitlers gehörte Magda Goebbels zu den wichtigsten Personen des Dritten Reiches. In ihrer Rolle als siebenfache Mutter wurde sie als Vorbild der deutschen Frau vielfach in der Öffentlichkeit präsentiert. Wie kam es, dass sich die Stieftochter eines Juden der NS-Ideologie verschrieb? Die Dokumentation gewährt Einblicke in das Leben von Magda Goebbels und zeigt, wie aus der einst aufgeschlossenen Frau die fanatischste Anhängerin des Führers wurde.
In der zweiten Folge geht es darum, wie sich geologische Veränderungen auf das Leben auf der Erde auswirken. Und welche Folgen hat das Verhalten der Menschen auf die Geologie? Außerdem wird der Frage nachgegangen, inwieweit der Weltraum Einfluss auf unseren Heimatplaneten nimmt.
Ein leerstehendes Haus in der kalifornischen Wüste hat im 20. Jahrhundert gleich zweimal Geschichte geschrieben: Als mondänes Kurhotel, in dem Hollywoodgrößen in der Prohibitionsära neben mineralischen Heilwassern ungestört Hochprozentiges genießen konnten. Und als Militärgefängnis, in dem japanische Kriegsgefangene auf subtile Weise dazu gebracht wurden, strategische Geheimnisse auszuplaudern. Außerdem: Das schottische Schloss, das Bram Stoker zu seinem Grusel-Klassiker "Dracula" inspirierte.
Exotische Tiere im Norden - Zwischen Straußen und Wasserbüffeln
30'
Als Jan Büschgens vor mehr als 20 Jahren ein halbes Gut in Vorpommern kaufte, wollte er dort eigentlich nur ein Ferienhaus für sich und seine Familie bauen. Heute züchtet sein Sohn Lutz Strauße und Wasserbüffel auf Gut Owstin. In diesem Jahr sollen bis zu 400 Nachwuchsstrauße schlüpfen. Und für die Wasserbüffelzucht sucht Lutz Büschgens einen neuen Bullen. Das Gut Owstin hat sich extrem verändert, seit Lutz` Vater es damals gekauft hat. Die Gebäude sind renoviert, aus den Rinderweiden der LPG haben die Büschgens einen Park gemacht und die exotischen Tiere geben dem Ort ein ganz besonderes Flair.
Jeden Tag sammeln Lutz Büschgens und seine Mitarbeitenden jetzt die frisch gelegten Straußeneier ein. Diese kommen in die Brutmaschine, bis der Nachwuchs bereit zum Schlüpfen ist. Dabei muss Marco Sander ihnen ein bisschen helfen. Anstelle der Straußeneltern spielt er die "Hebamme" für mehr als 300 Minilaufvögel.
Um die Zucht der Wasserbüffel ein bisschen anzukurbeln, braucht Lutz Büschgens in diesem Jahr einen neuen Bullen. Doch die Ankunft des Bullen August gestaltet sich schwierig, aus anderen Gründen als gedacht. Und trotzdem, die Wasserbüffel könnten den Straußen in Zukunft den Rang ablaufen. Sie sind einfach leichter in der Haltung als die riesigen Laufvögel aus Afrika.
Summer Tatum war eine werdende Mutter, die herausfand, dass ihr Ehemann Hunter mit einer Frau chattete, die er online kennengelernt hatte. Aus einem Streit entwickelte sich eine Auseinandersetzung und Summer wurde zweimal in den Kopf geschossen. Andreen McDonald war eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Als sie eine alte Beziehung wieder aufleben ließ und ein neues Unternehmen gründete, tötete ihr Ehemann Andre sie mit einem Hammer.
Mit Stefanie Dischinger, Maximilian Laprell, Angelina Markiefka, Melanie Manstein, Jochen Paletschek, Michèle Tichawsky, Laura Preiss, Sebastian Griegel, René Oltmanns, Mirko Kasimir, Dustin Peters, Anna Ewelina, Leonard Hohm, Jo Vossenkuhl
Das Dew Drop Inn in New Orleans, in dem R&B-Größen wie Ray Charles, Little Richard und Ella Fitzgerald auf der Bühne standen, ist nicht nur ein wichtiger Fixpunkt der US-amerikanischen Musikgeschichte. Sein Gründer Frank G. Painia schuf mit dem legendären Hotel und Club in den 1950er Jahren auch einen sicheren Ort für reisende Afroamerikaner in den Südstaaten und einen Treffpunkt der frühen LGBT+-Szene. Außerdem: Eine Reise in eine Zeit, in der Gewürze wie Muskatnuss wertvoller waren als Gold.
USA: Was geschah auf Jeffrey Epsteins Zorro-Ranch? Angehörige der Opfer wollen Antworten / Westjordanland: Die Samaritaner, ein Leben zwischen den Fronten / Gazastreifen: Boxen gegen das Elend, junge Frauen trainieren im Flüchtlingscamp / Uganda: Ihr ist kein Weg zu steil, Krankenschwester Agnes kümmert sich um Menschen in entlegenen Dörfern / Die Bodybuilding-Oma von Taiwan, Eine 72-Jährige begeistert mit ihrer Fitness
Der Familien-Clan gibt kurz vor dem Ende der Campingsaison Vollgas. An der Seebrücke wird die Treppe umgedreht. Bei 30 Knoten Windstärke könnte der schwebende Stahlkoloss dem Bautrupp gefährlich werden. Dementsprechend angespannt ist die Stimmung. William setzt außerdem die Ausbildung seiner Platzwarte fort. Dazu gehört auch die Wartung der Arbeitsgeräte. Die Hebebühne ist bei vielen Aufgaben auf dem Areal äußerst hilfreich. Doch für Menschen mit Höhenangst mutiert die Plattform zum Endgegner. Der Ausflug über den Baumwipfeln wird zur Mutprobe.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
In Louisville, Kentucky, kommt es zu einer Schießerei auf offener Straße. 22 Kugeln schlagen in einem Haus in der Nachbarschaft ein, wobei der 14-jährige Darius getötet und sein älterer Bruder Dominic und dessen Freund Luan verletzt werden.
Mit Mark Bremer, Robin Brosch, Holger Dexne, Dagmar Dreke, Julia Fölster, Jesse Grimm, Jürgen Holdorf, Heiner Kock, Tetje Mierendorf, Simona Pahl, Maria Wardzinska, Kristina von Weltzien, Jens Wendland, Nadine Wöbs, Flemming Stein
Von der sonnigen Millionenstadt Brisbane bis ins verschlafene Cooktown im tropischen Monsungürtel: Queensland ist die wohl abwechslungsreichste Region Australiens.
Bei einer Reise von Süden nach Norden erlebt das Filmteam die vielen Facetten des australischen Bundesstaats. Es trifft auf interessante Gesprächspartner, atemberaubende Natur und eine weltweit einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.
Die Reise beginnt 70 Kilometer vor den Toren von Queensland: Byron Bay ist Australiens Surferstadt. Schneeweiße Strände und großartige Wellen locken Wassersportler aus aller Welt.
Von dort geht es weiter nach Brisbane. Die quirlige Metropole hat es mehrmals auf die Liste mit den lebenswertesten Städten der Welt geschafft. Sie verfügt nicht nur über zahlreiche spektakuläre Strände außerhalb der Stadt, sondern auch über eine künstliche Lagune mit Sandstrand und Palmen mitten im Zentrum.
Nördlich von Brisbane erstreckt sich das Great Barrier Reef über mehr als 2300 Kilometer entlang der australischen Ostküste. Die gigantische Struktur aus Korallenbändern und Inseln ist das größte lebende Bauwerk der Erde und sogar vom Weltall aus sichtbar.
Über Küstenstädte wie Cairns und das Kasuar-Paradies Cape Tribulation geht es weiter ins Dorf Wujal Wujal mit seinen pittoresken Wasserfällen. Die Reise endet in Cooktown, benannt nach dem englischen Entdecker James Cook. Während des Goldrauschs blüht die Stadt auf und zählt bald 30.000 Menschen. Heute ist Cooktown ein verschlafenes Nest mit rund 2000 Einwohnern, dessen prachtvolle, bunte Holzhäuser an vergangene Zeiten erinnern.
Wer die Highlands erleben will, fährt von Inverness aus immer weiter in Richtung Norden. Hinauf geht es bis nach John o' Groats, wo die britische Insel endet. Dahinter liegt nur noch das offene Meer. In den Gemeinden entlang der Küstenstraße findet die neue Sportart Coastal Rowing begeisterte Anhänger. Das Team aus Ullapool ist der Favorit der Highland-Regatta. Gewinnt es den Ruderwettbewerb, folgt die Weltmeisterschaft. Eine schottische Tradition ist die Dudelsackmusik. Die Strathpeffer and District Pipeband probt für ihren großen Auftritt. Einmal jährlich finden in Inverness die europäischen Meisterschaften der Dudelsackkapellen statt. Die Gruppe aus Strathpeffer hofft auf einen der vorderen Plätze.
Alle beisammen?
Die Jungtiersaison hat begonnen. Das macht sich hinter den Kulissen der Afrikasavanne deutlich bemerkbar. Da scharren schon viele kleine Hufe und wollen raus. Doch so ein Ausflug muss gründlich vorbereitet werden. Besondere Aufmerksamkeit bekommen die Säbelantilopen, denn die haben gleich viermal Nachwuchs. Das könnte für Unruhe sorgen, vor allem bei den Zebrastuten. Die testen ja gerne mal, wie weit sie bei fremden Jungtieren gehen dürfen.
Nachbarschaftstreffen?
Gut fünf Monate leben Aymara und Xavier nun in Leipzig. Die beiden Mähnenwölfe haben sich inzwischen gut an das neue Miteinander gewöhnt. Ihren Vorgarten teilen sich die beiden allerdings noch zeitversetzt mit ihren Nachbarn, den Ameisenbären. Jetzt wird es Zeit für den nächsten Schritt. Ein Nachbarschaftstreffen wird vorbereitet - hoffentlich mit friedlichem Ausgang.
Langsam erwacht?
Die zweite Saison treibt ihre Blüten. Der Winterschlaf der Feldhamster ist vorbei. Nun heißt es: raus auf's Feld! Die Auswilderung der Nachzuchten muss vorbereitet werden. Doch vorher stellt sich die Frage: Wie viele der ausgewilderten Hamster haben denn überlebt? Um das herauszufinden, gehen Thomas Liebenstein und sein Team akribisch auf die Suche.
Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.
Ein Verleger, zwölf Keramikdosen und kryptische Verse: 1981 vergrub Byron Preiss an verschiedenen Orten in den Vereinigten Staaten Behälter mit Schlüsseln, die man gegen funkelnde Edelsteine eintauschen kann. Hinweise zu den Geheimverstecken findet man in dem Buch "The Secret", das der Spieleentwickler und Fantasy-Autor unmittelbar nach der Aktion veröffentlichte. Die spannende Schatzsuche, bei der man Illustrationen und Gedichte entschlüsseln muss, um an die Beute zu gelangen, zieht in Manhattan auch Josh Gates in ihren Bann.
Geduld ist die Mutter allen Erfolgs. Das denkt sich auch Kellnerin und Mutter Joyce aus South Carolina. Sie wartet stundenlang im Supermarkt auf einen jungen, freundlichen Kassierer, den sie mit ihrem Gutscheineinkauf in Beschlag nehmen kann. Gutscheine gegen Snacks - das ist Aprilles erfolgreiche Methode, um an die heißbegehrten Coupons zu gelangen. Sie arbeitet bei einem Autohändler in Michigan und luchst ihren Kollegen auf diese Weise die Gutscheine ab.
Die Azteken errichten ein Großreich mit eigener Schrift, eigenem Kalender und einer Religion, die Menschenopfer fordert. Führt die Begegnung mit den europäischen Kolonisatoren zum Untergang? Im 15. und 16. Jahrhundert ist das Aztekenreich die letzte große Hochkultur und die beherrschende Macht in Mesoamerika. Ihre Hauptstadt Tenochtitlán zählt 140.000 Einwohner und ist ein wichtiges Handelszentrum. Heute befindet sich dort die Stadt Mexiko. Forschende ergründen, wie Krankheiten, diplomatische Intrigen und militärische Konflikte mit den spanischen Konquistadoren, angeführt von Hernán Cortés, zum raschen Sturz des Aztekenreichs beitragen. Trotz ihrer Macht und Ressourcen können die Azteken dem Druck der Eroberer und den durch sie eingeschleppten Krankheiten nicht standhalten. Die Dokumentation zeichnet ein vielschichtiges Bild des kulturellen Reichtums der Azteken und beleuchtet gleichzeitig die tragischen Umstände ihres Niedergangs. Ein eindringlicher Blick in die Vergangenheit, der zeigt, wie eine der größten Zivilisationen der "Neuen Welt" ihrem Ende entgegensah. "Ancient Apocalypse" - ein faszinierendes Panorama aus Legenden und neuesten Fakten. Die Reihe begleitet Forscherinnen und Forscher auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte. Jeder Kontinent hat seine versunkenen Stätten - Orte, an denen nur noch Ruinen von der Existenz eines Volkes zeugen. Sie sind unter der Erde begraben, vom Dschungel überwuchert oder von einer modernen Großstadt überbaut. Bei allen stellen sich die gleichen Fragen: Wie konnte etwas so Großes einfach verschwinden? Warum gehen Zivilisationen unter?
Gartenfreunde aus Berlin und Brandenburg aufgepasst! Neben der Vorstellung gleichgesinnter Hobby-Gärtner erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
Im Juni 1946 wird das Bikini-Atoll im Pazifik zum Testgebiet für die Operation Crossroads ernannt. Es ist der Beginn einer verheerenden Reihe von Kernwaffenversuchen. Hunderte Fotografen und Kamerateams sollen die Detonationen der Bomben festhalten, um der Wissenschaft neue Erkenntnisse über ihr Zerstörungspotenzial zu liefern - und um Imagefilme zu produzieren. Leichtsinnig gibt die US-Regierung Überlebenstipps in Werbeclips und der Atompilz wird zeitweilig sogar zu einem Symbol der Popkultur.
Ein leerstehendes Haus in der kalifornischen Wüste hat im 20. Jahrhundert gleich zweimal Geschichte geschrieben: Als mondänes Kurhotel, in dem Hollywoodgrößen in der Prohibitionsära neben mineralischen Heilwassern ungestört Hochprozentiges genießen konnten. Und als Militärgefängnis, in dem japanische Kriegsgefangene auf subtile Weise dazu gebracht wurden, strategische Geheimnisse auszuplaudern. Außerdem: Das schottische Schloss, das Bram Stoker zu seinem Grusel-Klassiker "Dracula" inspirierte.
Die Menschen in Deutschland sind Weltmeister, was den Honigverbrauch angeht. Pro Kopf und Jahr wird über ein Kilogramm davon verzehrt. Um die Stoffe für ein Glas Honig sammeln zu können, muss eine Biene eine Strecke zurücklegen, die bis zu dreimal um die Erde reicht.
Die Welt des Honigs birgt weitere Überraschungen: Die meisten Honigsorten sind cremig. Flüssiger Honig ist etwas Besonderes: Damit er produziert werden kann, müssen Bienen die Ausscheidungen von Läusen verarbeiten. Bei der Bienenzucht und Gewinnung von Honig spielt der Norden eine besondere Rolle. So werden im Institut für Bienenkunde Celle unter anderem Bienenköniginnen gezüchtet und in die ganze Welt verschickt, im Briefumschlag per Post. Und auf der Insel Norderney gibt es zwei Imker, die eine ganz besondere Aufgabe haben: Hochzeitsvermittler für Bienenköniginnen.
Die Dokumentation der Reihe "Wie geht das?" schaut hinter die Kulissen der norddeutschen Bienenzucht und Honiggewinnung und begleitet unter anderem einen Imker, der einen großen Trend zu seinem Geschäft gemacht hat: Er vermietet Bienenvölker.
Die Österreicher haben eine ganz besondere Beziehung zu ihren Kellern. Für viele sind die Räumlichkeiten unter der Erde ihr einzig wahres Refugium. Dort findet man Werkstätten, riesige Aquarien oder ganze Sado-Maso-Studios. Und unter dem Wiener Burgtheater schlängelt sich ein verzweigtes Labyrinth aus Gängen und Räumen durch den Untergrund.
Amerikaner Mike hat Angst um die Sicherheit seiner deutschen Ehefrau Anna. Sie darf im Dunkeln nicht raus und muss ein Pfefferspray bei sich tragen. Außerdem muss sie mit ihm zum Schießtraining. Doch beim Thema "Familie" kommen der 28-Jährigen die Tränen: Sie hat Heimweh, darf die USA aber nicht verlassen. Nana aus Dortmund ist glücklich, weil die Bewährungsanhörung für ihren inhaftierten Ehemann Bobby gut gelaufen ist. Doch ob die beiden bald zusammen in den USA leben werden, steht noch in den Sternen. Und Thomas ist nach seinem zweiten Date mit Adriana in Mexiko City am Boden zerstört.
An der Westküste Schottlands zeigt sich die Landschaft besonders dramatisch und rau. Dort leben die Crofter, die schottischen Kleinbauern. Seit Jahrhunderten haben sie gelernt, mit dem kargen Land zu leben und sich selbst zu versorgen. Es ist ein einfacher, doch selbstbestimmter Lebensstil, der heute wieder junge Leute anzieht. In einer der einsamsten Gegenden der Highlands verausgaben sich einmal im Jahr Triathleten aus der ganzen Welt beim Celtman, einem Wettbewerb für Extremsportler. Start und Ziel liegen am Loch Torridon, einem malerischen Gewässer, wo die Berge fast bis ans Ufer reichen.
Interessierte Besucherinnen und Besucher können gelegentlich hinter die Kulissen des Delfinariums schauen. Nicht nur Fragen werden beantwortet, die Gäste sind auch hautnah dabei, wenn Seelöwen und Delfine trainiert werden.
Das kleine Känguru war schon länger ein Sorgenkind des Zoos. Jetzt sehen die Tierärzte endgültig keine Heilungschance mehr, sie schläfern das kranke Baby ein. Maden hatten seinen Magen befallen.
Das Schloss von Graf Dracula, wilde Bären, die majestätischen Karpaten - Rumänien ist ein ideales Reiseziel für alle, die landschaftliche Vielfalt und Kultur entdecken wollen. Die Filmemacher Nina Heins und Jens Benner reisen einmal quer durchs Land. Von Transsylvanien geht ihre Entdeckungstour über die Walachai an die Schwarzmeerküste und endet in der Hauptstadt Bukarest. Sie wandern auf der Via Transilvanica, Rumäniens längstem Fernwanderweg, der den Tourismus in ländlichen Regionen fördern soll. Unterwegs probieren die landestypische Küche und lernen die Gastfreundschaft des Landes kennen. In Siebenbürgern lüften sie das Geheimnis einer besonderen Paartherapie. Früher wurden verstrittene Ehepaare in Biertan in der Kirchburg wochenlang in ein kleines Zimmer eingesperrt. Dort mussten sie ein Bett, einen Stuhl, einen Teller und ein Besteck teilen, in der Hoffnung, dass sie ihre Streitigkeiten so beilegen. Ob das funktioniert hat? Im Donaudelta wartet auf Nina und Jens eine unglaubliche Artenvielfalt. Das größte Süßwasserschutzgebiet Europas ist die Heimat der größten Pelikankolonie des Kontinents. In den unzähligen Kanälen des Deltas entdecken sie Eisvögel und wilde Pferde. Die Reise endet in der Landeshauptstadt Bukarest, die auch "Paris des Ostens" genannt wird und eine Stadt der Kontraste ist. Eines der berühmt-berüchtigtsten Bauwerke Bukareste ist der Parlamentspalast, den Diktator Ceausescu errichten und dafür große Teile der historischen Altstadt abreißen ließ. Er wollte damit den Palast des Volkes in Nordkorea übertreffen wollte. Nach dem Pentagon ist es das größte Verwaltungsgebäude der Welt.
DDR, 1978. Zwei Familien halten die Repressionen des SED-Regimes nicht länger aus. Ihr waghalsiger Plan: Sie wollen mit einem selbst gebauten Heißluftballon in den Westen fliehen. Doch keiner von ihnen hat Erfahrung mit Luftfahrt. Und wie sollen sie unbemerkt an rund 800 Quadratmeter Stoff gelangen? In einem Staat, in dem die Stasi jeden Schritt der Bürger überwacht. Trotz aller Risiken wollen es die befreundeten Familien versuchen. Die Freunde Günter Wetzel und Peter Strelzyk sind Elektromechaniker und beginnen, heimlich zu tüfteln. Ballonhülle, Gondel, Gebläse, Brenner - alles entsteht in improvisierter Eigenarbeit, ohne jegliche Vorkenntnisse. Der Ballon muss groß genug sein, um die zwei Familien mit vier Kindern lange genug zu tragen, damit sie die Grenze überfliegen und sicher im Westen landen können. Die Eltern verschweigen ihren Kindern den Plan. Denn selbst im Kindergarten könnten Spitzel sitzen; jede Andeutung wäre lebensgefährlich. Nach Monaten voller Angst, Rückschlägen und mühseliger Bauarbeit ist es schließlich so weit: Der Ballon steht. Doch kurz nach ersten Tests wächst die Furcht, entdeckt worden zu sein. In letzter Minute zerstören die Familien ihre eigene Konstruktion. Während die Wetzels ihr Fluchtvorhaben aufgeben, arbeiten die Strelzyks im Geheimen weiter. Ein zweiter Ballon entsteht - größer, stabiler, noch sorgfältiger gebaut. Und eines Nachts ist die Gelegenheit da: günstiger Wind, völlige Dunkelheit. Die Strelzyks steigen ein und heben ab. Zwanzig Minuten später beginnt der Ballon zu sinken. Der Absturz in einem Waldstück endet abrupt. Waren sie lange genug in der Luft, und haben sie es über die Grenze geschafft? Die zweiteilige ZDFinfo-Dokumentation rekonstruiert eine der spektakulärsten Fluchtgeschichten aus der DDR - und erzählt von Mut, Verzweiflung und der unbedingten Sehnsucht nach Freiheit.
Alljährlich an Pfingsten klettern die Dorfburschen im niederbayerischen Rottenstuben mit Pech an Händen und Füßen blitzschnell den Maibaum hinauf. Der mehr als 600 Jahre alte Kötztinger Pfingstritt in der Oberpfalz ist eine der ältesten Brauchtumsveranstaltungen in Bayern. In Regen im Bayerischen Wald findet alle zwei Jahre an Pfingsten das größte bayerische Volksmusikfestival "Drumherum" statt.