Er greift Bürgerrechte an, zieht Wahlergebnisse in Zweifel, beschneidet die Unabhängigkeit der Justiz: In Trumps zweiter Amtszeit scheint Amerikas Freiheit in Gefahr wie nie zuvor.
Erfüllungsgehilfen an den Schaltstellen der Macht, ein willfähriger Kongress, Propaganda in den sozialen Medien - der Film zeigt, wie Trump Amerika verändert. Mehr Freiheit gibt es für Superreiche, während Minderheiten, Migranten und Oppositionelle das Nachsehen haben.
"Freiheit" ist ein zentraler Bestandteil des American Dream. Schon die Gründerväter formulierten "all men are created equal", während noch Jahrzehnte später ein Fünftel der Bevölkerung als Sklaven in Ketten lebte. Erst die Bürgerrechtsbewegung der 1960er-Jahre verschaffte auch der afroamerikanischen Minderheit gleiche Rechte - zumindest auf dem Papier. Doch das konservative, weiße Amerika hadert seither mit den rasant voranschreitenden Veränderungen. Das Unbehagen an der zunehmend multiethnischen Bevölkerung und an modernen gesellschaftlichen Werten nutzt Donald Trump, um seiner "Make America great again"-Bewegung zum politischen Erfolg zu verhelfen - und ihn zurück ins Weiße Haus zu bringen.
Die zweite Amtszeit von Donald Trump ist geprägt von Radikalisierung: Die Einwanderungsbehörde ICE verhaftet Menschen von der Straße weg und greift auch zur Schusswaffe. Das Justizministerium ist ein Instrument im Kampf gegen politische Gegner. Unliebsame Militärs müssen gehen. Verstärkt wird Trumps Machtanspruch durch einen wachsenden christlichen Nationalismus: Pastoren beten im Oval Office für den Präsidenten, ein ultrakonservativer Prediger tritt im Pentagon auf.
Zeitgleich wächst Trumps Macht in Richtung einer imperialen Präsidentschaft - von einem Krieg gegen den Iran ohne Zustimmung des Kongresses bis zu einem Supreme-Court-Urteil, das Präsidenten weitgehende Immunität im Amt zuspricht. Im Film kommt die US-Publizistin Anne Applebaum zu dem Schluss, dass Trump ein politisches System anstrebe, in dem die Exekutive dominiert und Gerichte sich seinem Willen unterordnen.
Der ehemalige Republikaner Bill Kristol, der Politikwissenschaftler Lucan Way und die Ex-CIA-Agentin Julia Curlee liefern weitere exklusive Einblicke aus dem Inneren des politischen Systems, das ganz auf Trump ausgerichtet ist. Kurz vor den Midterm-Wahlen in den USA sucht der Film nach Antworten auf die Frage, wie sich Amerika zukünftig definieren will.
Zum 120. Geburtstag von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) blickt die Dokumentation auf Leben und Werk des großen Komponisten. In seiner 50-jährigen Laufbahn komponierte er 15 Symphonien, erneuerte die Kunst des Quartetts und schuf Filmmusik. Er wurde verehrt und von der Tyrannei seiner Zeit zerrieben. Sein Schicksal ist mit der Geschichte Russlands und der UdSSR eng verbunden.
In "Hot oder Schrott - Promi-Spezial" testen prominente Allestester Produkte aus aller Welt. Ob fiese Küchenhelfer, skurrile Fahrzeuge oder clevere Gadgets - die Stars stellen sich mutig jedem Test. Bleiben sie nervenstark oder sind sie gnadenlos überfordert? Und sind die Produkte Hot oder Schrott?
Hai-Experte und Fotograf Chris Fallows, analysiert das veränderte Verhalten der Weißen Haie vor Südafrika. Die Raubtiere wurden von Orcas aus ihren gewohnten Revieren vertrieben und jagen nun Robben im flachen Wasser direkt an der Küste bei Plettenberg Bay.
Über Norddakota bricht ein historisches Inferno herein. 6 Sturmjäger-Teams sind dem Extremunwetter auf den Fersen, das zum ersten Mal seit über 10 Jahren die höchste Kategorie erreicht. Der Tornado wächst zu einem Monstersturm der Stufe 5 heran und entfesselt eine gewaltige Zerstörungskraft: Bei einer Spitzenwindgeschwindigkeit von 340 km/h fegt es komplette Häuser weg! Freddy McKinney und die anderen verfolgen das Biest bis tief in die Nacht. Bei der Ortschaft Enderlin, im Südosten des Bundesstaats, stehen die Sturmjäger mehreren Opfern der Naturkatastrophe zur Seite.
In der vierten Staffel "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" begibt sich Harald Lesch auf die Spur längst vergessener Techniken und des sagenhaften Volkes der Amazonen. Vor 4500 Jahren wurden in Ägypten die Pyramiden gebaut und in Südamerika erdbebensichere Gebäude. 2000 Jahre später berechneten griechische Ingenieure den Vortrieb eines Tunnels so exakt, dass sich die Arbeitstrupps tatsächlich mitten im Berg trafen. Im Jahr 1882 machte ein Abt auf der Insel Samos eine spektakuläre Entdeckung. Mithilfe der Beschreibungen des antiken Geschichtsschreibers Herodot gelang ihm die Lokalisierung des Südeinganges des sogenannten Eupalinos-Tunnels, durch den eine Wasserleitung floss, die die Stadt Samos seit dem 6. Jahrhundert vor Christus mit Frischwasser versorgte. Benannt nach dem Architekten Eupalinos von Megara ist der Tunnel ein Wunderwerk antiker Ingenieurskunst. Während der 8 bis 15 Jahre währenden Bauzeit wurde der Tunnel von beiden Enden zugleich in den Berg getrieben; auch das überliefert Herodot. Der Bau des Tunnels markiert die erste Blütezeit der Geometrie im antiken Griechenland. Die Bandbreite dieser Folge "Ungelöste Fälle der Archäologie" reicht von der Frage, welche Berechnungen die antiken Mathematiker anstellten, über die Werkzeuge, mit denen die alten Ägypter anscheinend wie mit Zauberhand selbst härteste Gesteine bearbeiten konnten, bis hin zu den Hilfsmitteln, die mittelamerikanische Völker wahrscheinlich beim Errichten ihrer Großbauten nutzten. Viele Fragen lassen sich beantworten, aber manche Artefakte haben ihr Geheimnis bis heute bewahrt - wie etwa die gallo-römischen Dodekaeder, deren Verwendung bis heute Rätsel aufgibt.
Die vier besten Schmiede des Landes treffen für das spektakuläre Finale aufeinander. Nach drei kräftezehrenden Herausforderungen wird der erste "Forged in Fire: On the Road"-Champion gekürt. Im Hauptpreis enthalten sind 20.000 Dollar und zusätzlich Schmiedeequipment im Wert von 10.000 Dollar für die Werkstatt des Siegers.
Im September 1940 marschieren italienische Truppen in Ägypten ein, ohne Erfolg. Dies führt im Dezember zu einem Gegenangriff der Briten, der ihnen beim Sieg freie Verfügung über ein Dutzend Divisionen geben könnte. Hitler reagiert mit der Gründung des "Afrikakorps", einem Großverband der deutschen Wehrmacht, um die Kolonien des italienischen Verbündeten zu verteidigen. Im März 1941 greifen Hitlers Truppen unter Leitung Erwin Rommels - zunächst mit Erfolg - das britische Lager in El Agheila an.
Bis Mitte 1943 hat Nazideutschland große Gebiete Europas im Eiltempo erobert. Doch seit Anfang 1943 stockt Hitlers Vormarsch, denn die Alliierten schlagen zurück: Im Osten ist die Rückeroberung der Stadt Kursk durch die sowjetischen Streitkräfte für die Kriegsanstrengungen der Alliierten der entscheidende Wendepunkt. Der Defensiverfolg der Roten Armee in der Schlacht von Kursk führt zum Abbruch des deutschen Angriffs und zur Einleitung der Gegenoffensive in Richtung Westen.
Bezahlter Urlaub - das war neu! Zu Beginn des Jahres 1963 trat das "Bundesurlaubsgesetz" in Kraft. Auf einmal durften Arbeitnehmer 24 Tage im Jahr verreisen - bei voller Lohnfortzahlung. Die Menschen in NRW packte das Fernweh und sie reisten nach "Bella Italia". Schnell bekam der Küstenort Rimini den Spitznamen "Teutonengrill", denn hier sonnten sich vor allem Deutsche. Wer sich nicht über den Brenner traute, der machte Urlaub in NRW. Beliebtes Ziel: Der Teutoburger Wald mit seinem sagenumwobenen Hermannsdenkmal. Ganz in der Nähe wuchs Wilfried Mellies auf und erlebte mit, wie seine Heimat zur Touristenhochburg wurde. Seine Eltern vermieteten Gästezimmer und der damalige Teenager aus dem kleinen Örtchen Hiddesen zählte mit seinen Freunden Autos, die vor "dem Hermann" einen Parkplatz suchten.
Hergestellt wurden viele dieser Autos in Bochum: General Motors eröffnete 1962 auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Dannenbaum ein neues Opel-Werk. Hier bauten rund 11.000 Arbeiter einen ganz neuen Autotyp: den Opel Kadett A. Ein Kleinwagen für die ganze Familie, der dem VW-Käfer Konkurrenz machen sollte. Genauso einen Wagen besitzt Georg Simon aus Dorsten noch heute. Der Münsterländer hat das Auto von seinem Opa geerbt und wieder fit gemacht. Noch immer braust er damit über die Landstraßen, manchmal sogar bis nach Italien.
Mit dem Auto fuhren die Nordrhein-Westfalen in den 60ern nicht nur in den Urlaub, sondern vor allem zum Einkaufen - zum Beispiel in den neueröffneten Ruhrpark nach Bochum. Die Parkplatzsuche in der Innenstadt war eine Tortur, doch das neue Einkaufszentrum bot sie kostenfrei für 2500 Kleinwagen. Dazu stolze vierzig Geschäfte, da lohnte sich der Wocheneinkauf.
Ihr eigenes Geld ausgeben durften in den 60ern schließlich auch die Frauen. Seit 1962 konnten sie ein eigenes Konto eröffnen. Geld gaben sie natürlich auch für Mode aus: Der Bikini erlebte Anfang der 60er ein Revival und auch der Minirock stand bei modebewussten Damen hoch im Kurs. Freizügigkeit bei den Outfits - aber noch immer Engstirnigkeit bei der Rollenverteilung: Der Mann verdiente das Geld, die Frauen blieben zuhause und kümmerten sich um Haushalt und Kinder. Mit über 1,3 Millionen Babys erreichten die Geburtenzahlen 1964 ihren Höhepunkt. Einen feministischen Lichtblick gab es in der Politik: Else Zimmermann aus Bielefeld wurde die erste Landrätin der BRD.
Aber in der Landespolitik hatten nach wie vor Männer das Sagen: Bundeskanzler Konrad Adenauer empfing internationale Staatschefs wie den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle und den jungen US-Präsidenten John F. Kennedy. Beim Besuch Kennedys stand NRW Kopf: Zehntausende hielten Spalier am Wegesrand und feierten den jungen Hoffnungsträger aus Amerika. Deutschland war ein wichtiger Bündnispartner. Es war die Zeit des Kalten Krieges und die Bundesrepublik NATO-Mitglied. Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, kaufte Außenminister Franz-Josef Strauß beim US-Rüstungskonzern Lockheed den "Starfighter". Einen Abfangjäger, der bei der Verteidigung der Bundesrepublik gegen die Feinde aus Russland helfen sollte. Die ersten Starfighter wurden im Fliegerhorst Nörvenich im Kreis Düren bei Köln stationiert. Ganz in der Nähe - im kleinen Dorf Oberbolheim - lebte auch damals schon Gertrud Kremer. Täglich musste sie den ohrenbetäubenden Lärm ertragen und kämpfte gemeinsam mit den anderen Einwohnern für die Umsiedlung ihres Dorfes. Als 1962 ein Starfighter bei einem Absturz in eine Fabrik in Oberbolheim raste, stimmte der Bund endlich der Umsiedlung zu.
Kisseljowsk, Sibirien, 6. Juni 2019: In einer stillgelegten Kohlemine schwelt seit Längerem ein unterirdisches Feuer, giftige Gase dringen in viele Wohnhäuser der 90.000-Einwohner-Stadt, doch die Behörden verweigern eine Umsiedlung der betroffenen Familien. Aus Verzweiflung wenden sich Bewohner in einem Video an den damaligen kanadischen Premierminister Justin Trudeau und bitten um Asyl als Umweltflüchtlinge.
Das Video geht viral, nur 48 Stunden später berichtet der kanadische Sender CBC News. Die internationale Aufmerksamkeit setzt die russische Regierung unter Druck, die versucht, das wahre Ausmaß der Katastrophe herunterzuspielen.
Im Zentrum der Dokumentation "Black Snow" steht Natalja Subkowa: dreifache Mutter, Hausfrau, mit einem einfachen Handy bewaffnete Bürgerjournalistin. Sie beginnt zu recherchieren, weil sie wissen will, ob die Nierenerkrankungen ihrer beiden Töchter mit der Kohleverschmutzung zusammenhängen. Aus einzelnen Handyvideos wird über Jahre die wichtigste unabhängige Stimme ihrer Stadt: Sie deckt auf, dass unter Kisseljowsk Dutzende Brände schwelen, dass Behörden sie als harmlose Müllfeuer herunterspielen, und dass Umsiedlungsversprechen folgenlos bleiben. Doch ihre Recherche hat einen Preis. Subkowa gerät ins Visier der Behörden: Überwachung, öffentliche Diffamierungskampagnen, Drohungen gegen ihre Kinder, ein Verhör durch den Inlandsgeheimdienst FSB.
Über vier Jahre hinweg in Russland, Georgien und in Deutschland gedreht, erzählt Regisseurin Alina Simone in "Black Snow" das eindringliche Porträt einer Frau, die vom unpolitischen Familienmenschen zur unbequemen Aufklärerin wird und dabei nicht aufhört, Fragen zu stellen, selbst als der Druck auf sie wächst. Der Film zeigt die Folgen des Kohleabbaus für die Menschen in der Region und gibt einen seltenen Einblick in die Methoden des modernen russischen Überwachungsstaats.
Jeffrey Dahmer war eine Tötungsmaschine, ein Serienkiller von epischen Ausmaßen, der seine Opfer erst unter Drogen setzte, um sie dann zu erwürgen. Doch es waren nicht nur die Morde, die die Welt entsetzten. Was Jeffrey Dahmer mit den Leichen anstellte, war das reine Grauen. Er schändete sie, aß Teile von ihnen und löste die Reste in Säure auf. Sein Apartment in Milwaukee war eine gut organisierte Manufaktur des Todes.
Vier Schmiede erhalten die Aufgabe, ein Kochmesser zu schmieden. Nach einer heißen Testrunde, durchgeführt von einem Profikoch, dürfen nur zwei von ihnen in ihre Heimschmiede zurückkehren, um ein unter dem Namen "Hog Splitter" bekanntes Beil anzufertigen. Welcher Schmied kann der Hitze der Schmiede standhalten und sich die 10.000 Dollar Preisgeld sichern?
Bis Mitte 1943 hat Nazideutschland große Gebiete Europas im Eiltempo erobert. Doch seit Anfang 1943 stockt Hitlers Vormarsch, denn die Alliierten schlagen zurück: Im Osten ist die Rückeroberung der Stadt Kursk durch die sowjetischen Streitkräfte für die Kriegsanstrengungen der Alliierten der entscheidende Wendepunkt. Der Defensiverfolg der Roten Armee in der Schlacht von Kursk führt zum Abbruch des deutschen Angriffs und zur Einleitung der Gegenoffensive in Richtung Westen.
Savannah-Kater Cyrus hat einen speziellen Geschmack - und landet deshalb in der Klinik, wo Ärzte einen Fremdkörper entdecken, der seinen Darm blockiert. Bei der OP kommt dann ein großes Stück Schaumstoff zum Vorschein, das von einer Sandale stammt, die sich Cyrus in Teilen einverleibt hat. Währenddessen kämpft Westie Niles um sein Leben. Ein scharfkantiger Schweineknochen steckt tief in seiner Speiseröhre und hat schon blutige Wunden verursacht. Dr. G versucht, den gefährlichen Brocken endoskopisch zu bergen. Ein nervenaufreibender Einsatz, bei dem jeder Handgriff sitzen muss.
Utopien aus der Wendenacht - 9. November 1989 im Französischen Dom
45'
Am 9. November 1989 treffen in der Französischen Friedrichstadtkirche Mitglieder von Blockparteien, Kirchen und neuen Oppositionsgruppen zusammen, um über Visionen einer anderen DDR zu diskutieren. Mit dabei sind Persönlichkeiten wie Manfred Stolpe, Rainer Eppelmann, Christine Lieberknecht, Konrad Elmer und Lothar de Maizière. Der Film zeigt bisher unveröffentlichtes Material.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Verhängnisvolle Familienbande
38. Folge
D, USA 1995
50'
Im Ballsaal der hochherrschaftlichen Villa von John List findet die Polizei fünf Leichen. Es handelt sich um Lists Frau, seine Mutter und seine drei Kinder. List selbst ist spurlos verschwunden, man findet aber Notizen, aus denen hervorgeht, dass er der Mörder ist. Achtzehn Jahre später erstellen der Künstler Dr. Frank Bender und der Forensiker Richard Walter per Computertechnik ein Bild des gealterten John List.
Mitte der 60er - zuerst kam die Queen und im Sommer 1966 reisten sogar die Beatles nach NRW - zu ihrem legendären Konzert in Essen. Das Leben im Westen nahm Fahrt auf. Die Röcke wurden kürzer, die Haare länger und die Bilder farbig - nicht nur im Fernsehen, sondern auch zu Hause auf der Super-8-Leinwand. Beschleunigung war angesagt. Die Städte wurden Auto fit gemacht. Brücken, Autobahnen und Einkaufsmeilen gebaut, die NRW bis heute prägen. Ein Aufklärungsfilm sorgte für Aufregung und rappelvolle Kinos.
In der dritten Folge der neuen vierteiligen WDR Reihe "Unser Land in den 60ern" stehen die Jahre 1965 bis 1967 im Fokus - eine Zeit des Umbruchs: In Düsseldorf beendete die SPD die bis dato ungebrochene Macht der CDU. Heinz Kühn wurde Ministerpräsident. Die Zeit des ungebremsten Wachstums war vorbei. Im Ruhrgebiet machte das billige Erdöl der Kohle Konkurrenz.
Auch gesellschaftlich lag ein Wandel in der Luft: Viele junge Frauen wollten sich nicht mehr mit einer "Karriere" als Hausfrau und Mutter begnügen. Sie strebten nach mehr Selbstbestimmung auch in der Sexualität. Die Zeit war reif für "Helga", einen Aufklärungsfilm im Auftrag von Bundesgesundheitsministerin Käte Strobel. Der Kinofilm sollte Schluss machen mit der Ahnungslosigkeit in Sachen Sex. "Helga" wurde zum Megaseller mit mehr als 40 Millionen Besuchern in der ganzen Welt.
Im WDR wurde zur gleichen Zeit ein "Märchen von übermorgen" zum Kult. Am 17.09.1966 startete Commander Cliff Allister McLane in seiner Orion zum Weltraumabenteuer - mit Badezimmerarmaturen und Bügeleisen als berühmteste Requisiten der deutschen Fernsehgeschichte.
Der Tod von Altbundeskanzler Konrad Adenauer am 19. April 1967 markiert endgültig das Ende der Nachkriegszeit. Es stand etwas Neues bevor. In Köln liefen Studenten und Schüler in tagelangen Protesten gegen die Fahrpreiserhöhungen der KVB Sturm. Es war der Anfang von Protesten gegen die alten Machtstrukturen und für mehr Demokratie. Sie sollten bald das ganze Land erschüttern.
Die Filmemacher haben nicht nur beeindruckendes und zum Teil noch nie gezeigtes Bildmaterial aus den Sechzigern aufgespürt, sondern auch Menschen getroffen, die ihre ganz persönliche Geschichte aus dieser Zeit erzählen. So erinnert sich Ulrich Wickert an seine Studentenzeit in Bonn - als er zuerst die Queen und kurz darauf Rudi Dutschke traf.
Frank Becker berichtet von seinen ersten Erfahrungen mit der neuen Super-8-Kamera, die ihn zum Chronisten seiner Familie und später zum Besitzer des größten privaten Filmarchivs Deutschlands machte. Und Gevinon Gräfin von dem Bussche-Kessell erzählt, wie sie als Blumenmädchen den königlichen Empfang in Bonn rettete.
Generationen später könnte die Wahrheit über den Tod des Serienmörders H.H. Holmes von einem seiner Nachkommen aufgedeckt werden. Außerdem: Steckt die Mafia hinter einem mysteriösen Hubschrauberabsturz? Und wie konnte die jüngste Romanow-Tochter einem Massaker entkommen? Josh Gates entdeckt Spuren, die die Geschichte neu schreiben können.
Der Stief-Opa von Tia Sharp geriet schnell in Verdacht, mit dem Verschwinden des Kindes etwas zu tun zu haben. Doch gleichzeitig beteiligte er sich intensiv an der Suche und rief sie in Interviews dazu auf, nach Hause zu kommen. Immer wieder durchsuchte die Polizei das Haus der Großmutter, doch erst beim vierten Mal entdeckten die Ermittler unter dem Dach die in Müllsäcken verpackte Leiche des Kindes. Der Mörder hatte den besorgten Opa gespielt.
Japan gilt auch als das "Land der tausend Inseln". Die Reihe "Wildes Japan" stellt einige von ihnen vor. Erste Station ist Honshu, die größte japanische Insel. Honshu ist bekannt für städtische Ballungsräume und unendliche Wildnis. Die beeindruckende Kirschbaumblüte im Frühling lockt Touristen aus aller Welt an. Die Japaner leben hier im Einklang mit der Natur. Nicht selten kommt es vor, dass Wildtiere - wie etwa Marderhunde - mitten in Tokio zu sehen sind.
Hündin Ellie hat sich einen riskanten Snack ausgesucht: Eine Nähnadel steckt tief in ihrem Rachen fest - gefährlich nah an wichtigen Blutgefäßen. Dr. Suttie sucht stundenlang nach dem winzigen Teil und muss schließlich operieren. Teamarbeit und Fingerspitzengefühl sind gefragt, um die Nadel sicher herauszubekommen. Kater Gizmo plagt derweil heftiges Erbrechen. Dr. G geht mit dem Endoskop auf Spurensuche und entdeckt im Magen des Stubentigers zwei übelriechende Haarballen. Doch damit ist das Rätsel nicht gelöst: Warum kann Gizmo die Haare nicht wie sonst üblich auf natürlichem Weg loswerden?
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Sprechender Tatort
98. Folge
D, USA 1995
55'
Ein Jäger aus Colorado wurde erschossen. In seinem Körper steckt eine Kugel vom Kaliber .243, am Tatort liegt eine Patronenhülse vom Kaliber .308. Das lässt auf zwei verschiedene Mordwaffen und zwei verschiedene Täter schließen. Die Analyse der forensischen Beweise deutet jedoch in eine ganz andere Richtung. Im zweiten Fall suchen die Ermittler nach einem gefährlichen Pyromanen, der innerhalb von drei Wochen zehn Brände gelegt hat.
Unzählige Legenden ranken sich um das Volk der Amazonen. Ihre Spuren lassen sich überall auf der Welt finden, nicht nur in der antiken, sondern auch in der Neuen Welt. Antike Autoren berichten von kühnen Reiterinnen, die selbst die härtesten Krieger das Fürchten lehrten. Sie stammen angeblich aus den Steppen Eurasiens, doch bisher ist jeder Versuch gescheitert, ihre Heimat zu lokalisieren. Sie waren kämpfende, männermordende Frauen, die den Griechen Angst und Schrecken einjagten. Weit im Osten der antiken Welt sollen sie gelebt haben, so die Legende. Prof. Jochen Fornasier gräbt zusammen mit ukrainischen Kollegen in der alten griechischen Kolonie Olbia. Die Stadt am Schwarzen Meer, östlich von Odessa gelegen, gilt als Tor zur Welt der Skythen. Und in jenem legendären Reitervolk aus den Steppen des Ostens vermuten die Forscher um Fornasier die Ursprünge des Amazonen-Mythos. Die Grabungen zeigen, dass die Griechen in Olbia in regem Austausch mit den Steppenvölkern des Ostens standen und von dort nicht nur Waren, Sklaven und goldenen Schmuck bezogen, sondern auch Nachrichten und Geschichten. Gräberfunde von mit Waffen bestatteten Frauen sind ein eindeutiges Indiz dafür, dass es unter den Steppenvölkern zumindest einige Kämpferinnen gegeben haben muss. Doch die Forschungen in Olbia zeigen auch, dass sich das Amazonen-Volk sehr schwer fassen lässt. Aber nicht nur in Asien soll es Frauen gegeben haben, die wie Männer kämpften. In der Neuen Welt verdankt ihnen angeblich einer der längsten Flüsse der Erde seinen Namen, und in Afrika ist die Erinnerung an sie bis heute lebendig. Die Spur der geheimnisvollen Kriegerinnen zieht sich von der Antike bis in die Gegenwart. Neue Ausgrabungen in der Neuen und der Alten Welt bringen Licht in das Dunkel um die rätselhaften Amazonen.
Weltweit gibt es einige Haie, die besondere Berühmtheit erlangt haben. Meeresbiologe Jeremiah Sullivan gibt einen Überblick über diese herausragenden Exemplare, die für ihre Größe, ihre Verletzungen oder ihr zutrauliches Verhalten gegenüber Menschen bekannt sind.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Die Kandidaten fertigen ein imposantes Schwert aus Nordafrika: das Tuareg-Takouba.
Seit dem Absturz der Hindenburg vor über 85 Jahren versuchen Expertinnen und Experten die Rätsel um den Vorfall zu lösen. Deutsche Ermittlungskräfte befragten noch am Absturzort Augenzeugen, studierten Wetterkarten und führten Experimente und Befragungen durch. War es tatsächlich ein Unfall, oder brachte Sabotage das damals größte gebaute Luftschiff zum Abstürzen? Die Dokumentation enthüllt neue Theorien, und zeigt lange verschollenes Filmmaterial, Augenzeugenberichte und Dokumente.
Familie Zimmermann hat den Hauptgewinn gezogen - mit der Greencard im Gepäck geht's ab nach Florida.
Statt Luxus und High Society - Ruhe und Lebensqualität! Sarah Kern plant einen Neustart auf Malta.
Inselhopping mit Pharo und Michaela - von Mallorca geht's zurück nach Gran Canaria, ein alter Neubeginn mit Hindernissen.
Familie Mix will unbedingt in Florida bleiben. Beruflich sind sie erfolgreich im Currywurstbusiness, doch ihr Visum läuft ab.
Die Geschichte der Hindenburg ist weltbekannt: Im Jahr 1937 geht das große Luftschiff unerwartet in Flammen auf und stürzt auf einem Feld in New Jersey ab. Der Vorfall wurde auf Film festgehalten und zahlreiche Augenzeugen beobachteten die Katastrophe. Doch handelte es sich tatsächlich um einen Unfall, oder brachte Sabotage das damals größte gebaute Luftschiff zum Abstürzen? Die Dokumentation enthüllt neue Theorien, und zeigt lange verschollenes Filmmaterial, Augenzeugenberichte und Dokumente.
Die im Selwyn Theater am Broadway in New York City aufgezeichnete Performance bot eine Mischung aus legendären Solo-Hits, Simon & Garfunkel-Klassikern und eine Vorschau auf Material aus seinem damals bevorstehenden Broadway-Musical "The Capeman".
Ende der 60er Jahre liegt Veränderung in der Luft: Junge begehren gegen Alte auf, Frauen drängen auf mehr Gleichberechtigung, die Jugend will raus aus den angepassten Strukturen. Es knirscht an vielen Stellen. Zechen müssen schließen. Das Ruhrgebiet ist nicht mehr nur Arbeiter-, sondern zunehmend auch Akademiker-Revier.
In der letzten Folge der neuen vierteiligen WDR Reihe "Unser Land in den 60ern" stehen 1968 und 1969 im Fokus: Frauen zeigen, dass sie auch anders können. Eine Rennfahrerin fährt den Männern davon und Geseke feiert "seine" Olympiasiegerin der Spiele in Mexiko. Willy Brandt wird der erste Bundeskanzler der SPD und die Amerikaner landen auf dem Mond.
Das Land im Umbruch. Menschen aus der Türkei, Spanien, Griechenland oder Italien, die für die Arbeit unter Tage angeworben wurden, bauen sich neue Existenzen auf. Mittendrin eine Pizzeria in Oberhausen. Rosetta Leones Onkel Salvatore ist 1968 einer der ersten im Revier. Rosetta verlässt ihr Dorf in Kalabrien und macht sich als junges Mädchen auf nach Oberhausen. Aus dem Ferienjob wird eine Lebensentscheidung. Sie bringen die Pizza nach Oberhausen und damit ins Revier. Noch heute betreibt Rosetta Leone das Restaurant.
Zur gleichen Zeit starten ein paar Kilometer weiter die Internationalen Essener Songtage - eine Art Woodstock im Revier, ein Jahr vor dem legendären Festival in den USA. Politische Diskussionen gehören in Essen dazu. In allen größeren Städten Nordrhein-Westfalens demonstrieren Menschen für mehr Freiheiten und Mitbestimmung. Proteste gegen einen für sie altbackenen und konservativen Staat. Sie wehren sich gegen schlechte Studienbedingungen und Professoren, die schon währen der Nazi-Diktatur lehrten.
Hannelore Werner zeigt es den Männern auf der Rennstrecke. Die 26-jährige Zahntechnikerin aus Hürth fährt in der Formel V und in der Formel 3 und 2. Unter anderem gewinnt sie den Vorläufer des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Ingrid Becker aus Geseke sorgt in Mexico City 1968 für Furore. Sie holt das erste Gold dieser Olympischen Spiele für die Bundesrepublik und zwar im Fünfkampf.
Den coolsten Werbespot des Jahrzehnts schafft ein Mann, der am liebsten gelbe Overalls trägt: Charles Wilp aus Witten. Er kreiert den legendären Afri-Cola-Spot: Lasziv blickende Models in Nonnentracht schlürfen Cola. Der Spot ist so revolutionär, dass er später sogar zur documenta eingeladen wird.
1969 wird Willy Brandt zum ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler gewählt. Er steht für eine vor allem von den Jüngeren geforderte neue Politik. Die sozial-liberale Koalition im Bund hat ihr Vorbild in Düsseldorf mit Ministerpräsident Heinz Kühn und Innenminister Willi Weyer.
1969 bringt Ford den Capri auf den Markt. Ein Auto für die jungen Wilden. Walter Winkler ist sofort hin und weg. Der Capri wird sein erstes Auto. Und es folgen noch viele. Für ihn verkörpert das Fahrzeug ein Gefühl von Freiheit und 'anders sein' in einer Zeit der Käfer und Kadetts. Er schwärmt noch heute: "Sobald ich mich in den Capri setze, ist das ein Gefühl wie als wäre ich 18. Das ist wie Zeitblende, wie ein Schalter, den man umlegt."
Im Juli 1969 hält die Mondlandung die Welt in Atem. Auch hier fiebern die Menschen mit. Drei Monate nach ihrer Landung sind die Astronauten in Köln zu Gast. Und beim Empfang im Rathaus kommt es zur Begegnung von Neil Armstrong mit einem entfernt verwandten Onkel aus dem Münsterland. Was kann da noch schief gehen, auf dem Weg ins neue Jahrzehnt? Der erste Mensch, der eine Fahne in die Oberfläche des Mondes rammt, hat seine Wurzeln, ganz großzügig betrachtet, in Nordrhein-Westfalen.
Auf landschaftlich schönen Strecken geht es mit der Rittnerbahn, der Vinschgaubahn, der Nonstal- und Iseobahn zu namhaften Orten wie Meran, Mals und Bozen, Iseo, Brescia und Trient.
Meran ist ein idealer Ausgangspunkt für die Zugfahrt ins 31 Kilometer entfernte Bozen entlang der Etsch. In Bozen führt die Seilbahn auf das Hochplateau Ritten. Das Paradies für Sommerfrischler wurde einst mit der Rittnerbahn erschlossen.
Eine Teilstrecke existiert noch heute. Das Panorama der Dolomiten ist eine Pracht. Schon Sigmund Freud fuhr mit der Bahn dort hinauf und ließ sich von der Ruhe und Schönheit der Natur inspirieren. Eine kleine Schmalspurbahn fährt noch bis Klobenstein, nahe den berühmten Erdpyramiden. Für die Entwicklung der Kurstadt Meran war die 1881 eröffnete Bahnstrecke Bozen - Meran von zentraler Bedeutung. Kaiserin Elisabeth oder auch der russische Hochadel kamen mit der Bahn. Nach dem Ersten Weltkrieg ist die Strecke heute Teil des italienischen Eisenbahnnetzes, es verkehren Züge der Trenitalia sowie landeseigene Züge der Südtirol Bahn und der Vinschgaubahn.
Die Vinschgaubahn ist eine Südtiroler Erfolgsgeschichte. Unterhalb des Reschenpasses, im Dreiländereck Schweiz, Österreich und Italien, nimmt die Bahn in Mals ihre Fahrt nach Meran auf. 60 Kilometer geht es entlang der Etsch hinab ins mediterrane Flair der Kurstadt Meran. Die Vinschgaubahn ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie die Politik mehr Verkehr auf die Schiene bringen kann - wenn sie will.
Neben der wechselvollen Geschichte der Bahnstrecke erzählt der Film auch von einem Marmorbruch in Laas, wo eine der wertvollsten Marmorarten weltweit abgebaut wird. Und natürlich wird auch über die Apfelbauern berichtet, die früher gar nicht von der Bahn begeistert waren. Und wer weiß schon, dass im Vinschgau eine der ersten Schreibmaschinen erfunden wurde?
Während sich in Meran und am Gardasee die Touristen die Füße platt stehen, findet man im nahen Nonstal, dem Val di Non, eine herrliche Alpenwelt in entsprechender Ruhe. Ganz nachhaltig führt dort seit über 110 Jahren die schmalspurige Nonstalbahn in die Berge. Ausgangspunkt ist Trento. Am Domplatz mischen sich Flair der K.-u.-k.-Zeit mit italienischem Dolce Vita. Von der Hauptstadt der autonomen Provinz Trentino-Südtirol führt die Bahn 66 Kilometer hinauf nach Mezzana unterhalb des Tonalepasses. Dabei überquert der Zug die Etsch und schlängelt sich von dort an immer entlang des Flusses Noce 700 Höhenmeter hinauf.
Vorbei am UNESCO-Welterbe der Brentadolomiten bieten sich immer wieder atemberaubende Aussichten. Die Eisenbahnwelt ist dort noch in Ordnung. Während anderswo Strecken stillgelegt werden, wurde die Nonstalbahn seit 2003 um elf Kilometer verlängert.
Einen Geheimtipp in Sachen Bahn gibt es in der Lombardei. Dort führt die Iseobahn auf rund einhundert Kilometern von Brescia, am Iseosee entlang, durch die berühmte Weingegend Franciacorta, hinauf in die Berge nach Edolo am Fuße des Apricapasses.
Dazwischen liegt das Valcamonica, ein 70 Kilometer langes Tal. Es ist berühmt für seine prähistorischen Felsritzungen - ein UNESCO-Weltkulturerbe. Bekannt wurde der Iseosee 2016 durch den Verpackungskünstler Christo, der dort seine "floating piers", seine schwimmenden Stege, hinüber zur Monte Isola installierte.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Zeugen der Opfer
39. Folge
D, USA 1995
45'
In Arizona wird eine Leiche gefunden. Die Polizei kann einem Verdächtigen den Mord nicht nachweisen, findet aber in dessen Truck Samenhülsen, die von einem Molekulargenetiker untersucht werden sollen. Ein weiterer Fall: In einem Müllcontainer wird ein abgetrenntes Bein gefunden. Anthropologische, toxikologische und genetische Tests ermöglichen es den Ermittlern, die Identität des Opfers festzustellen.
Eine ältere Dame wird in ihrem Zuhause brutal ermordet. Am Tatort selbst gibt es kaum Hinweise auf den Täter, doch Überwachungskameras aus einem benachbarten Laden skizzieren ein Bild von den letzten Tagen des Opfers und helfen den Ermittlern bei der Lösung des Falls.
Nach seiner Haftentlassung tötet der perfide Schriftsteller und Serienkiller Jack Unterweger weitere Frauen. Wie konnte er dieses Doppelleben in Wien aufrechterhalten? Und was hat es mit dem Knoten auf sich?
Madars Apse, Bam Margera und Jamie Thomas folgen den Dern Brothers von Florida bis Kalifornien: eine wilde Skate-Mission über YouTube-Ruhm, Chaos und Szene-Impact.
Aktive Vulkane, tropische Strände und smaragdgrünes Meer mit einer einzigartigen Unterwasserwelt - der südliche Teil Japans liegt etwas abgeschieden, besticht aber durch seine Schönheit. Auf den südlichen Inseln springen Makaken auf den Rücken der Sikahirsche herum, Miniatur-Wildschweine kämpfen mit der Nahrungssuche. Die warme Meeresströmung Kuroshio sorgt für großen Fischreichtum und bunte Korallen und lässt die begehrte Alge Mozuku wachsen.
Hunderte Opfer, aber keine Täter: Was geschah Ende der 70er Jahre im Wiener Kinderheim Wilhelminenberg? Die Opfer berichten von Massenvergewaltigungen und nennen auch Namen. Doch die Justiz ermittelt nicht, denn alle Fälle sind verjährt. Wir kehren mit einem Opfer an den Ort der Peinigungen zurück: Exklusiv erzählt die Frau von ihrem Leben als missbrauchtes Heimkind. Wann werden die Opfer entschädigt? Warum wird nicht gegen die Erzieherinnen ermittelt?
Neue Hinweise deuten darauf hin, dass der Gesetzlose "Billy the Kid" unter einem falschen Namen bis ins hohe Alter gelebt haben könnte. Wer war der geheimnisvolle Mann in der eisernen Maske wirklich? Und was passierte nach der UFO-Begegnung von Betty und Barney Hill?
In dieser Staffel "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" begibt sich Harald Lesch auf die Suche nach legendären Stätten und untergegangenen Reichen. Die Landkarte der Geschichte hat noch weiße Flecken. So gibt das sagenumwobene Atlantis seit Jahrhunderten Rätsel auf, und das untergegangene Inselreich ist nur eine von unzähligen "verlorenen Welten", die Entdecker, Forscher und Archäologen in Atem halten. Seit der griechische Philosoph Platon Atlantis vor mehr als 2000 Jahren erstmals erwähnte, beschäftigten sich Wissenschaftler mit der Frage, ob es die Seemacht überhaupt je gab, die einst über große Teile Europas und Afrikas geherrscht haben soll. Real ist hingegen das "deutsche Atlantis". Im äußersten Norden Deutschlands suchen Archäologen mitten im Wattenmeer nach den Überresten der Handelsmetropole Rungholt, die, zusammen mit einem ganzen Landstrich, im 14. Jahrhundert bei einer verheerenden Sturmflut in den Fluten der Nordsee verschwand. Nur bei Ebbe können die Forscher das ehemalige Siedlungsgebiet vermessen und etwaige Funde bergen. Nur wenige Stunden später erobert die Flut das Land zurück. Seit ihrer Erbauung zugänglich und trotzdem für Jahrhunderte so gut wie vergessen war eine der spektakulärsten Stätten des Inkareiches: Machu Picchu, erbaut auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges in 2430 Metern Höhe. Lange suchten Wissenschaftler eine Antwort auf die Frage, warum die Inka gerade dort eine Stadt errichteten. War die relative Unzugänglichkeit in luftiger Höhe der einzige Grund, oder gibt es vielleicht noch andere Erklärungsmöglichkeiten? In Kappadokien suchten die Bewohner nicht auf, sondern unter den Bergen Schutz vor ihren Feinden. Bereits seit vorgeschichtlicher Zeit trieben die Menschen hier Höhlen in den weichen Tuffstein. Besonders ab dem 4. Jahrhundert entstanden so riesige Höhlensysteme, in denen zwischen 3000 und 30.000 Menschen lebten. Über 100 Meter dringen die Schächte zum Teil in das Erdinnere vor. Archäologen vermuten, dass es mancherorts bis zu 19 Stockwerke tief nach unten geht. Wer genau sie wann angelegt hat, ist noch nicht vollständig erforscht. Fragen wirft auch der Ursprung der sogenannten Baigong-Rohre in China auf. Der Öffentlichkeit erst seit 2002 bekannt, wird ihr Alter auf circa 150.000 Jahre geschätzt. Manche wollen in ihnen gar Artefakte von Außerirdischen sehen. Ebenso rätselhaft, aber sehr viel jünger ist die sogenannte Megalithkultur, die im frühen 5. Jahrtausend vor Christus begann, tonnenschwere Steinmonumente zu errichten. Ihr besonderes Markenzeichen sind Menhire, riesige Steine mit bis zu 150 Tonnen Gewicht. Etwas mehr als 1000 Jahre später entstand auf dem südamerikanischen Kontinent mit Caral die bisher älteste bekannte Stadt der Neuen Welt. Begrenzt durch sechs pyramidenförmige Anlagen, entwickelte sich die Stadt wahrscheinlich zu einem regen Handlungszentrum. Doch um 1600 vor Christus verließen die Bewohner ihre Stadt, die erst Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde.
Windkraft vor der Tür - Was bringt's den Gemeinden?
45'
Brandenburg ist Vorreiter der Energiewende. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es pro Einwohner so viel Wind- und Solarenergie. Doch beliebt sind die Anlagen nicht. Wo gebaut werden soll, gibt es oft Protest. Mittlerweile müssen Betreiber die betroffenen Gemeinden finanziell beteiligen. Doch kommt das Geld auch bei den Anwohnern an? Und können Abgaben wie der "Windeuro" die Stimmung drehen?
Seit über zwanzig Jahren wird das Naturschauspiel der springenden Haie vor Südafrika beobachtet. Doch die Raubtiere werden in den dortigen Gewässern immer seltener. Andy Casagrande reist nach Neuseeland, um dort nach Weißen Haien zu suchen, die ebenfalls aus dem Wasser herausbrechen.
Die idyllische Kulisse eines Fischerdorfs auf Long Island verbarg im Zweiten Weltkrieg eine geheime US-Militäranlage. gebaut, Doch was geschah in Camp Hero nach dem Krieg? Verschwörungstheorien florieren. In Polen droht ein unterirdisches Salz-Wunderland für immer zu verschwinden. Und: Ein viktorianisches Badehaus in London war einst ein Bollwerk gegen den "großen Gestank" - und später ein Schauplatz für Legenden.
Frohe Kunde für alle Fans der "PS PROFIS", denn es gibt eine neue SPORT1-Sendung: In "Die PS PROFIS - Schule" hilft Experte Sidney Hofmann Zuschauer-Kandidaten, die dringend einen fahrbaren Untersatz brauchen, aber keine Ahnung von Gebrauchtwagen haben. Sid zeigt, worauf man beim Kauf grundsätzlich achten muss und welche Schwachstellen die verschiedenen Modelle haben. Nach ihren Lektionen auf der Dortmunder Schulbank müssen Sidneys Schützlinge die Theorie in die Praxis umsetzen: Mit Hilfe der versteckten Anweisungen des "PS PROFIS" per Funk geht es zum Gebrauchtwagenkauf. Auch wenn es viel zu Lernen gibt, kommt der Spaßfaktor natürlich trotzdem nicht zu kurz.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Spur für Spur
141. Folge
D, USA 1995
45'
Als ein Prominenter in seinem Haus die Treppe hinunterstürzt und stirbt, geht die Polizei zunächst von einem Unfall aus - bis sie einen anonymen Tipp bekommt. Die Beamten lassen daraufhin das Geschehen von Spezialisten rekonstruieren. Im US-Bundesstaat Indiana verschwindet eine College-Studentin nach ihrer Nachtschicht in einem Kaufhaus spurlos. Einige Tage später findet man ihre Leiche in einer nahegelegenen Schlucht.
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst.
Seit dem Absturz der Hindenburg vor über 85 Jahren versuchen Expertinnen und Experten die Rätsel um den Vorfall zu lösen. Deutsche Ermittlungskräfte befragten noch am Absturzort Augenzeugen, studierten Wetterkarten und führten Experimente und Befragungen durch. War es tatsächlich ein Unfall, oder brachte Sabotage das damals größte gebaute Luftschiff zum Abstürzen? Die Dokumentation enthüllt neue Theorien, und zeigt lange verschollenes Filmmaterial, Augenzeugenberichte und Dokumente.
Das ADAC-Rettungsteam von "Christoph 22" wird zu einem Zugunfall gerufen, bei dem ein Mann in seinem völlig zerstörten Wagen eingeklemmt ist. Die "Heli Retter" werden mit einer Bergung eines Schwerverletzen unter schwierigen Bedingungen konfrontiert. "Christoph 22" heißt der Rettungshubschrauber des ADAC, dessen Team aus Pilot, Notarzt und Notfallsanitäter alarmiert wird, wenn jede Minute zählt.
Nur ein Gleis führt nach Churchill an die Hudson Bay. Im Herbst, wenn die Gewässer anfangen, einzufrieren, versammeln sich dort die Eisbären, und das Polarlicht funkelt in der Nacht.
Wer auf dem Landweg reisen will, ist auf den Zug angewiesen. Die Reise beginnt in Winnipeg, der multikulturellen Hauptstadt der Provinz Manitoba, geprägt durch die indigene Bevölkerung Kanadas und Einwanderer aus aller Welt.
Kaum hat der Zug die Stadt verlassen, öffnet sich die weitläufige Prärie. Wo früher Bisons grasten, wächst heute Getreide.
Weiter nördlich folgen sumpfige Nadelwälder. Dort leben First-Nation-Gemeinschaften, die ihre Reservate nur mit dem Zug erreichen können. Sie haben Anteile der Strecke gekauft und saniert, als 2017 die Gleise ausgewaschen waren und der Bahnbetrieb still lag.
Zu guter Letzt kommt die baumlose arktische Tundra. Insgesamt sind es 1700 Kilometer und 45 Stunden in der Eisenbahn: eine Reise zum Relaxen, Runterkommen und Rausgucken in eine faszinierend wilde Natur.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Netz aus Lügen
40. Folge
D, USA 1995
45'
Ruby Morris wird von ihrer Tochter Cindy als vermisst gemeldet. Als die Polizei Blutspuren in Rubys Badezimmer entdeckt, gerät ihr Ehemann Earl unter Verdacht. Weitere Ermittlungen ergeben, dass Earls Boot verschwunden ist. In Mansfield, Ohio, wird Noreen Boyle, die Frau eines angesehenen Arztes, von einer Freundin als vermisst gemeldet. Auch in diesem Fall ist für die Polizei der Ehemann der Hauptverdächtige.
Hokkaido, die zweitgrößte Insel des Landes, ist bekannt für ihre imposante Natur. Thermalquellen und Vulkane gehören ebenso dazu wie Bären, Sikahirsche und arktische Temperaturen im Winter. Das Leben auf Hokkaido ist hart - für Mensch und Tier. Der Sommer ist kurz, der Herbst traumhaft schön und bunt, der Winter eisig kalt. Dieses extreme Klima zieht seltene Tiere wie Riesenseeadler an, aber auch die vom Aussterben bedrohten Mandschurenkraniche.
Frohe Kunde für alle Fans der "PS PROFIS", denn es gibt eine neue SPORT1-Sendung: In "Die PS PROFIS - Schule" hilft Experte Sidney Hofmann Zuschauer-Kandidaten, die dringend einen fahrbaren Untersatz brauchen, aber keine Ahnung von Gebrauchtwagen haben. Sid zeigt, worauf man beim Kauf grundsätzlich achten muss und welche Schwachstellen die verschiedenen Modelle haben. Nach ihren Lektionen auf der Dortmunder Schulbank müssen Sidneys Schützlinge die Theorie in die Praxis umsetzen: Mit Hilfe der versteckten Anweisungen des "PS PROFIS" per Funk geht es zum Gebrauchtwagenkauf. Auch wenn es viel zu Lernen gibt, kommt der Spaßfaktor natürlich trotzdem nicht zu kurz.
In Sacramento wird in einer Pension Grausiges entdeckt. Nicht nur der vermisste Bert Montoya, sondern sieben weitere Mordopfer werden im Garten gefunden. Die Vermieterin hatte alle wegen des Sozialversicherungsgeldes getötet.