Das Palais Erzherzog Wilhelm am Wiener Parkring, landläufig auch das Deutschmeisterpalais genannt, war schon zu Lebzeiten seines Besitzers ein verborgener Geheimtipp. Denn als Hochmeister des Deutschen Ordens blieb der Erzherzog unverheiratet und ohne Familie. Daher gab es in diesem Palais nicht nur keinen Damentrakt, sondern auch kaum Veranstaltungen. Im dritten und letzten Teil dieser ORF III Erbe Österreich Produktion besucht Karl Hohenlohe dieses Kleinod, in dem heute die zweihundert Mitarbeiter des OPEC Funds for International Development arbeiten und zu dem die Öffentlichkeit daher keinen Zutritt hat. Außerdem lässt sich Karl Hohenlohe vom Besitzer des Palais Rasumofsky vom Festsaal bis in den Keller führen. Hier residierte einst der geheime Botschafter des Zaren beim Wiener Hof, Andrei Kirillowitsch Rasumofsky. Und wir statten der französischen Botschaft am Wiener Schwarzenbergplatz einen Besuch ab, die die meisten Menschen ebenfalls nur von außen kennen. R: Nina Dallos
In diesem Magazin liefern die ARD-Auslandskorrespondenten regelmäßig brisante Berichte aus aller Welt. Auf diese Weise werden die Zuschauer in Deutschland über das Geschehen rund um den Globus auf dem Laufenden gehalten.
Türkisblau wie die Karibik und doch mitten in Armenien: Der Sewansee liegt auf 1900 Metern Höhe im Kleinen Kaukasus. Die Armenier nennen ihn stolz ihr "armenisches Meer".
Der See, mehr als doppelt so groß wie der Bodensee, ist Symbol für Natur, Kultur und Geschichte Armeniens. An seinen Ufern stehen eine rund 1000 Jahre alte Zyklopenfestung und die 900 Kreuzsteine des größten Friedhofs der Welt als Zeugen der Vergangenheit.
Der Sewansee erinnert an die lange christliche Tradition Armeniens, das 301 als erstes Land das Christentum zur Staatsreligion erhob. Er ist Lebensraum endemischer Arten wie der Sewanforelle und der Armeniermöwe sowie größtes Süßwasserreservoir der Kaukasusregion. Seit 1978 stehen der See und seine Ufer als Nationalpark unter Schutz. Für den Biologen Sasun Galstyan verkörpert der Sewan vor allem eins: "die Ewigkeit, das Leben".
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Mörderische Gier
37. Folge
D, USA 2015
45'
Der vierjährige Johnny Hoffman findet seine Großeltern tot im Bett liegend. Die beiden wurden erschossen, doch in der Wohnung gibt es keine Anzeichen für einen Einbruch. Da Johnny bei seinen Großeltern lebte, weil seinen Eltern das Sorgerecht entzogen wurde, verdächtigt die Polizei zunächst Johnnys Vater. Doch es stellt sich heraus, dass er unschuldig ist. Alles spricht jedoch dafür, dass der Mörder ein Familienmitglied ist.
Michael Manousakis steht vor einem großen Problem: Der Kauf von 127 ausrangierten US-Militärfahrzeugen, den er in den USA getätigt hat, droht zu scheitern. Es gibt erhebliche Schwierigkeiten mit den notwendigen Ausfuhrpapieren.
Nach einem langen Arbeitstag geht Manny Alvarez in den wohlverdienten Feierabend - und fährt mit seinem Auto frontal in einen Zaun. Der Familienvater stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus. Dr. G muss nun herausfinden, weshalb Manny den tödlichen Unfall verursachte. Auch der Tod des Rentners Sam Gray ist mysteriös: Seine Vermieterin findet seinen verwesenden Leichnam in seiner Wohnung. Da es zu dem Toten keine medizinischen Akten gibt, steht Dr. G vor einem Rätsel.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Grausame Funde
21. Folge
D, USA 1995
45'
Winnipeg, Kanada: Auf einem Acker findet man die verstümmelte Leiche der 42-jährigen Shirley Andronowich. Der Täter hat offenbar Teile ihres Körpers abgebissen. In einem weiteren Fall geht es um einen menschlichen Schädel, den zwei Jungen aus einem Fluss gefischt haben. Die Gerichtsmedizinerin Dr. Beth Murray findet auf dem Schädel Hunderte von Kratzern und Kerben, die offenbar die Identifizierung des Opfers unmöglich machen sollen.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
In einem Kiosk in Derbyshire erlebt Verkäuferin Abbie den Schock ihres Lebens, als zwei maskierte Männer den Laden überfallen, sie fesseln und ausrauben. Im Londoner West End sind Sicherheitsermittler einem Pärchen auf der Spur, das Designerwaren im Wert von knapp 500 Pfund gestohlen hat. In Coventry hingegen zeigt das Sicherheitsteam eines Einkaufszentrums Herz: Ein obdachloser Mann, der lediglich Chips gestohlen hat, verlässt den Arrestraum mit etwas Kleingeld in der Tasche.
Ein Verleger, zwölf Keramikdosen und kryptische Verse: 1981 vergrub Byron Preiss an verschiedenen Orten in den Vereinigten Staaten Behälter mit Schlüsseln, die man gegen funkelnde Edelsteine eintauschen kann. Hinweise zu den Geheimverstecken findet man in dem Buch "The Secret", das der Spieleentwickler und Fantasy-Autor unmittelbar nach der Aktion veröffentlichte. Die spannende Schatzsuche, bei der man Illustrationen und Gedichte entschlüsseln muss, um an die Beute zu gelangen, zieht in Manhattan auch Josh Gates in ihren Bann.
Die preisgekrönte Bouvier-Hündin Soul hat beim Knochenschmaus ordentlich zugelangt - mit gefährlichen Folgen: Splitter haben sich in ihrem Dünndarm festgesetzt und können eine lebensbedrohliche Blockade verursachen. Während Dr. Suttie vor einer schwierigen OP steht, gibt Kater Jimmy ein ganz anderes Rätsel auf. Der Zweijährige frisst kaum noch, und auf dem Röntgenbild blitzt Metall in seinem Magen. Dr. G geht mit dem Endoskop auf Schatzsuche und entdeckt tatsächlich ein Geldstück. Doch bei Soul nimmt der Eingriff eine überraschende Wendung: Die Knochen sind weitergewandert.
Auf dem Weg nach Völklingen hatte Jorn van Hooft sehr viel Pech. Und die Fahrt durch die Altstadt von Saarbrücken wird für den niederländischen "Euro Trucker" auch kein Selbstläufer. Alexandra Will verabschiedet sich in Neumünster von ihrem Ehemann Matthias. Das Paar hat eine schwere Zeit hinter sich. Geht auf der Tour nach Norwegen alles glatt? Und Fabio Voccia nähert sich der Rennstrecke in Le Castellet. Der Italiener transportiert nicht nur Fahrzeuge und Equipment, sondern kümmert sich am Circuit Paul Ricard auch um das Wohlergehen des gesamten Teams.
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Pioniere der Medizin
D 2023
42'
Hexerei, Science-Fiction - oder Wissenschaft? Pioniere der Medizin wie Michael Servetus, Alexander Bogdanow und Jesse Lazear wenden ungeheuerliche Methoden an - im Dienste der Forschung. Jesse William Lazear bereitet den Weg für die Impfung gegen Gelbfieber. Alexander Bogdanow bereichert mit seinen Experimenten die Forschung rund ums Blut. Michael Servetus stößt auf eine große wissenschaftliche Entdeckung, die hundert Jahre verborgen bleibt. Bei seiner Forschungsarbeit erlag Jesse William Lazear selbst dem Gelbfieber. Aufzeichnungen lassen vermuten, dass er sich absichtlich infiziert hatte, um seine Studie im Selbstversuch voranzutreiben. Lazear konnte beweisen, dass Gelbfieber ein Virus ist. Es brauchte Zeit, bis das von der wissenschaftlichen Gemeinde akzeptiert wurde. Aber 1915 wurde eine Gelbfieber-Kommission eingerichtet. Was wiederum dazu führte, dass Max Theiler einen wirksamen Impfstoff gegen das Virus entwickelte. Doch wir verdanken es der Arbeit von Lazear, dieses Stadium erreicht und es geschafft zu haben, vor 100 Jahren eine der tödlichsten Krankheiten zu besiegen. Auch Alexander Bogdanow war sein eigenes Versuchskaninchen, um die Wirkung von Bluttransfusionen als "Jungbrunnen" zu testen. Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Funktionen und die Zusammensetzung des Blutes noch unbekannt. Eine Gefahr: die Rhesus-Faktor-Unverträglichkeit. Doch sie ist nur eines von vielen Risiken bei Bluttransfusionen. 1928 starb der Philosoph und Autor utopischer Romane, nachdem er sich das Blut eines an Tuberkulose erkrankten Studenten injiziert hatte. Michael Servetus, dem die Entdeckung des Lungenkreislaufs zugesprochen wird, opferte sich ebenfalls im Dienste der Wissenschaft selbst auf. Der Universalgelehrte stand mit seiner Arbeit im Visier der katholischen Kirche, denn er stellte die Lehre der Dreifaltigkeit in seinen theologischen Schriften infrage. Im März 1553 wurde Michael Servetus auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ein schmerzhafter und grauenvoller Tod - den die Inquisition für den vermeintlichen Ketzer bewusst als Strafe gewählt hatte. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin. Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Am 22. Juni 1941 überfällt Deutschland die Sowjetunion. Hitler bricht den Nichtangriffspakt mit Stalin und entfesselt einen Vernichtungskrieg gegen Slawen und Juden. Er will "Lebensraum im Osten" schaffen - im größten Land der Welt. Was treibt Hitler an? Größenwahn, Rassenhass, militärischer Weitblick? Wie kann er seine Generäle für sein Vorhaben gewinnen? Das Wetter, der Widerstand der Roten Armee und der Kriegseintritt der USA treiben die Wehrmacht bis 1943 an der Ostfront in die Defensive.
Sie sind die besten Freunde des Menschen seit Tausenden von Jahren. Es gibt sie in über 400 unterschiedlichen Rassen. Aber wie viel weiß der Mensch wirklich über seinen besten Freund, den Hund? Die dreiteilige Doku-Reihe zeigt die einzigartigen Eigenschaften von Hunden und entdeckt dabei ihre bemerkenswerte Physiologie, ihre emotionale Bindung zum Menschen und ihre außergewöhnlichen, hervorragenden Sinne.
Der fanatische Rassismus der Nazis machte auch vor der Evolutionstheorie nicht Halt. Ihrer Überzeugung nach ließen sich die Ursprünge der Menschheit auf eine überlegene, urgermanische Entwicklungsform zurückführen. Sie wollten unbedingt belegen, dass ihr nordisches Ideal bereits in der Altsteinzeit die weniger fortschrittlichen Entwicklungslinien verdrängte. Um dies zu beweisen, führten die Nazis zahlreiche Ausgrabungen durch.
Der Pfälzerwald ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Waldgebiet und bildet mit den Nordvogesen ein UNESCO-Biosphärenreservat, Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten. Im Wandel der Jahreszeiten begleitet die Dokumentation Menschen, die den Wert naturnahen Handelns erkannt haben und sich für den Erhalt der Natur einsetzen. Buntsandstein-Formationen sind das Ziel von Kletterenden.
Auf Hof Schmidt im schleswig-holsteinischen Besenthal versorgt Marko Ladewig die jungen Kälber mit einer besonderen Milchpulver-Mischung. Jens Wöbb setzt auf seinem Blumenhof in Altengamme Nützlinge ein, um seine wertvollen Edelrosen gegen die rote Spinnmilbe zu schützen. Im Harzer Vorland bei Landwirt Steffen Thudt stehen Pflegearbeiten bei den Weinreben an. Damit die Trauben später größer werden und mehr Saft liefern, müssen sie an jeder Rebe Blätter entfernen.
Kaum ein Mörder hat in Großbritannien so viele Menschen umgebracht wie Dennis Nilsen. Sein Motiv: Er wollte nicht alleine sein. Er entsorgte die Leichen auf eine spezielle Art. Er zerlegte die Körper Stück für Stück, kochte sie und spülte sie anschließend in der Toilette herunter. Dieses System funktionierte, bis die Leitung verstopft war - und der von Nilsen selbst gerufene Klempner die Polizei informierte.
2012 geschah in Derby ein grausames Verbrechen, das erst wie ein Unglück aussah. Bei einem Brand in einem Haus für Sozialhilfeempfänger verloren sechs Kinder ihr Leben. Der Vater gestand später die Tat und wurde wegen Totschlags angeklagt.
100 Meilen, unter 15 Stunden: Ryan Sandes treibt sein Training ins Extreme und stellt sich 2017 den Western States - ein Ultralauf, bei dem Ausdauer, Tempo und Wille bis zum letzten Kilometer zählen.
Im Süden Armeniens erstreckt sich der Arevik-Nationalpark. In den nahezu unberührten Gebirgstälern des größten Naturschutzgebiets des Landes leben seltene Tierarten.
Ranger Mkrtich Boyajyan schützt dort die gefährdeten Bezoarziegen. Gleichzeitig kämpft Umweltschützer Gagik Sargsyan gegen eine geplante Kupfer- und Bleimine am Rand des Nationalparks, die seine Heimat bedroht.
Am südlichen Rand des Nationalparks liegt die Stadt Meghri nahe der iranischen Grenze. Dort lebt Shahane Khachikyan mit ihrem Sohn. Mitten in den Bergen wohnen Serob und Warduhi Hovsepyan als einzige ständige Bewohner des Dorfs Kaler auf 2000 Metern Höhe. Schmetterlingsforscher Karen Aghababyan dokumentiert die Artenvielfalt des Parks, in dem rund 150 Tagfalterarten vorkommen sollen. Doch Klimawandel und schwindende Lebensräume bereiten ihm große Sorgen.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Lebenslänglich
22. Folge
D, USA 1995
50'
Die 19-jährige Jane Lewis und ihr Freund verirren sich bei einem Campingausflug und schlafen schließlich in ihrem Auto. Sie werden von einem bewaffneten Mann in Tarnuniform überfallen, der dem Jungen befiehlt, in den Wald zu fliehen. Dann fährt er mit Jane zu einer Blockhütte, wo er sie mehrmals vergewaltigt. Anschließend lässt der Mann das Mädchen frei. Obwohl Jane den Täter gut beschreiben kann, tappt die Polizei monatelang im Dunkeln.
Die Aydins in Almanya - Eine deutsch-türkische Familiengeschichte
D 2026
30'
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Bahnrad-WM bei ZDFsportstudio.de: diverse Wettbewerbe aus
Shanghai/China mit Kommentator Michael Krämer ab 7.30 Uhr
im Livestream
Sabri Aydin war einer der ersten türkischen Gastarbeiter, die 1961 nach Deutschland kamen. Seine Geschichte ist typisch für die vielen Einwanderer, die das Ruhrgebiet bis heute prägen.
Das Anwerbeabkommen mit der Türkei gilt als Meilenstein deutscher Migrationsgeschichte. Am 30. Oktober 2026 jährt es sich zum 65. Mal. Der Film erzählt die stille Heldengeschichte eines Mannes, der mit viel Fleiß für seine Familie ein neues, besseres Leben aufbaute.
Sabri Aydin ist mit 91 Jahren einer der letzten noch lebenden Gastarbeiter der ersten Generation. Sein Leben, das ist Duisburg, wo Söhne, Enkel und Urenkel Tür an Tür in kleinen Reihenhäusern mit Gartenzwergen wohnen. Nebenan die Firma Thyssen - das Synonym für Kohle und Stahl im Ruhrgebiet.
Das Wirtschaftswunder verlangte nach dem Krieg nach günstigen Arbeitskräften. Ein Foto der Deutschen Presse-Agentur zeigt Sabri damals mit anderen Bergleuten, als sie in Düsseldorf aus dem Flugzeug steigen. Er fängt an, für Thyssen in einer Kohlemine zu schuften. Altes Filmmaterial zeigt, wie schwer die Arbeitsbedingungen damals unter Tage waren. Viele aus der Familie Aydin arbeiten oder arbeiteten in der Stahlindustrie - alle bei Thyssen. Sie haben noch die goldenen Zeiten erlebt und sind, wie alle im Ruhrgebiet, stolz auf die Firma.
Sabri erzählt in gebrochenem Deutsch von seinen Anfängen im Duisburger Wohnheim. Er lernt Deutsch, so sagt er, "wie ein Papagei" mit dem Fernsehen und den Filmen von Inge Meisel. Später holt er seine Frau und zwei Söhne nach. Die Familie lebt zu sechst auf 50 Quadratmetern. Die Söhne sind in Duisburg in der Schule noch Exoten, nur wenige hatten Anfang der Sechzigerjahre türkischen Migrationshintergrund. Zur Rückkehr in die Heimat kommt es nie. Sabri ist geblieben und sagt heute, Duisburg sei seine Heimat. Bei den Enkeln und Urenkeln ist das anders. Einige sagen selbstbewusst: "Wir sind Türken."
Die Sabris führen ein enges, fröhliches, humorvolles Familienleben Tür an Tür zwischen Deutsch- und Türkischsein. Sie treffen sich jede Woche bei Käsekuchen und türkischen Weinblättern. In Deutschland leben heute etwa 2,6 Millionen Menschen mit türkischer Einwanderungsgeschichte. Sie sind längst ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft.
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Vergessene Welten
D 2023
45'
Cuiabá, Brasilien, 20. April 1925: Drei Männer machen sich auf den Weg in die "Grüne Hölle" des Amazonas - auf der Suche nach der versunkenen Stadt "Z". Percy Fawcett leitet die Expedition - ohne GPS oder nähere Kenntnis über die Gefahren des Dschungels. Die Paläontologen Edward Drinker Cope und Othniel Charles Marsh bekämpfen sich 20 Jahre lang. Und Nikolai Wawilow setzt mit seiner Samen-Sammlung Weichen. Wie man heute vermutet, kamen Fawcett und seine Begleiter nie an ihrem Ziel an. Die Letzten, die den Abenteurer und seine Gefolgschaft noch einmal zu Gesicht bekamen, waren ein paar Menschen aus der indigenen Bevölkerung. Im Jahr 1927 erklärte die Royal Geographical Society die Männer schließlich für verschollen. Doch die Welt wollte nicht wahrhaben, dass die wagemutigen Forscher einfach spurlos verschwunden sein sollen. Fawcett war seiner Zeit voraus. Die damalige Wissenschaft sah in den Regenwäldern Zentral- und Südamerikas nichts als unberührte und menschenleere Natur. Er aber glaubte an die Existenz von Hochkulturen in diesen Gebieten. Heute ist klar und sichtbar, wie recht er hatte. Ab Ende des 18. Jahrhunderts boomte in Amerika die Paläontologie. In der Zeit des Aufbruchs Mitte des 19. Jahrhunderts machten zwei Männer auf sich aufmerksam. Einer von ihnen war Bauernsohn Edward Drinker Cope, der andere Othniel Charles Marsh. Er hatte an der Universität von Yale unter anderem Paläontologie und Chemie studiert. Anfangs verstanden sich die beiden Männer gut - bis es zum Krieg um Ehre und Ruhm kam, trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere und Forschungsansätze. Die zwei Paläontologen bekriegten sich 20 Jahre lang. Am Ende standen sie mit leeren Händen da - zwei gebrochene und einsame Männer. Dabei haben sie über 130 neue Dinosaurierarten entdeckt. Nikolai Wawilow - der Forscher hatte sich Anfang des 20. Jahrhunderts den Pflanzen und Samen verschrieben. Er reiste dafür in die entlegensten Regionen der Welt. Longyearbyen liegt auf dem 78. Breitengrad und ist die nördlichste Siedlung der Welt. In dem Ort führt ein geheimnisvoller Gang über 100 Meter tief in den Permafrostboden. Dort befindet sich der "Weltweite Saatgut-Tresor". In der weltgrößten Saatgutbank lagern heute weit über 1,1 Millionen Samenproben. Darunter befinden sich auch 60 Kisten mit der Spendernummer 17-39-36-5 und der Aufschrift "N. I. Wawilow". Der Russe war einer von denjenigen, die mit ihren Samen-Sammlungen ein solches Projekt erst ermöglicht haben. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Vor 20.000 Jahren begannen Mensch und Wolf ihren gemeinsamen Weg. Durch dieses Zusammenleben sowie im Ergebnis der natürlichen Auslese veränderte sich die Morphologie der Hunde. Im Laufe der Jahrtausende entstand eine Vielzahl von Hunderassen mit sehr unterschiedlichen körperlichen Eigenschaften. Heute übt der Mensch überall Druck auf die Ökosysteme aus ...
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Zahn um Zahn
47. Folge
D, USA 1995
90'
Eine Gefängniswärterin wird ermordet aufgefunden. Bei der Obduktion wird ein wichtiger Hinweis auf den Täter entdeckt: Der Mord weist große Ähnlichkeit zu einem Fall auf, der sich vor zehn Jahren ereignete. Weitere Ermittlungen ergeben, dass der Täter von damals in dem Gefängnis einsitzt, in dem die Wärterin gearbeitet hat. Es erhebt sich die Frage, wie er von seiner Zelle aus auch dieses Verbrechen begangen haben kann.
Während Michael Manousakis eine improvisierte Reparatur an seinem Flugzeug vornimmt, die bei seinen Mitarbeitern Besorgnis auslöst, ergibt sich für ihn die Gelegenheit, sein Geschäftsportfolio durch den Erwerb besonderer Fahrzeuge in einem anderen Land zu erweitern.
Der windige Steuerberater Volker Gerke wird in seinem Haus erstochen. Schnell wird klar: Gerke hatte anscheinend viel mehr Feinde als Freunde. Doch wer ist sein Mörder? Als die Kommissare in seiner Vergangenheit ermitteln, stoßen sie auf ein Geheimnis, das bereits ein Jahr zurück liegt.
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Um die vermeintliche Überlegenheit der arischen Rasse wissenschaftlich zu belegen, unternahmen die Nazis Reisen in die entlegensten Winkel der Welt. Ihre aufwendigste Expedition verschlug sie bis in die obersten Gipfel des Himalaya-Gebirges. Die von Heinrich Himmler ausgewählten Wissenschaftler setzten alles daran, den hochrangigen SS-Mann zufriedenzustellen. Dieser war fest davon überzeugt, dass in Tibet einst gottähnliche Arier mit magischen Fähigkeiten gelebt hätten.
Mit den Pflanzen im Garten geht auch gleichzeitig das Herz auf. Zuschauer erhalten hier nützliche Infos und Tipps rund um Bepflanzung, Pflege und Gestaltung ihrer Gärten oder Balkone.
Der Forschungsverein Ahnenerbe wurde von Heinrich Himmler gegründet, um historische Beweise für die Überlegenheit der Deutschen zu sammeln. Während die Theorien der Nazi-Forscher im Ausland als absurde und ideologische Spinnereien entlarvt wurden, begeisterte sich der SS-Mann für jede Geschichtsverdrehung. So wurden einfache Höhlenmalereien als hochkomplexe, urgermanische Schriftzeichen ausgelegt. Es wurde sogar verbreitet, die Menschen im antiken Rom hätten germanisches Blut in sich getragen.
Mitten in der Nacht des 4. September 2017 in Atlanta wird Tamir durch eine Nachricht seiner Freundin geweckt: Die 21-jährige Studentin Jaila Gladden hat einen Standort-Pin geschickt. Sie wurde nach einem Supermarkteinkauf in ihrem eigenen Auto entführt und hat nun Todesangst. Knapp drei Stunden nach Jailas Entführung startet die Polizei eine großangelegte Suchaktion und versucht, ihr Handy zu orten, mit dem sie ihrem Freund immer wieder heimlich Informationen schickt. Doch dann erhält Tamir die alarmierende Message "Lass mich nicht sterben!" Es ist ihre letzte Nachricht.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Ohne linken Unterarm geboren will Kletterin Maureen Beck nicht "inspirieren", sondern Leistung zeigen. Ihr Ziel sind steile Überhänge und harte Boulder - mit Technik, Mut und Fokus.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen die Kandidaten eine einzigartige indische Waffe: das tödliche Vajramusti.
Atemberaubende Landschaften, spannende Kultur und Gastfreundschaft zu kleinen Preisen: Albanien lockt Besucher aus aller Welt mit kristallklarem Meer und idyllischen Stränden an der Adria.
Die Zahl der Touristen in Albanien ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Doch abseits der touristischen Standardpfade warten im bergigen Hinterland noch immer Attraktionen auf ihre Entdeckung. Vom günstigen Hostel bis zum Luxusapartment ist alles zu haben.
Adrian hat seinen Traum wahr gemacht. Der 27-jährige "kölsche Jung" ist nach einem Albanienurlaub einfach dortgeblieben. "Die Albaner haben nicht so viele Sorgen, die denken nicht drüber nach, was alles passieren kann. Die leben ihr Leben und sind sehr frei und total relaxed. Das habe ich vorher noch nie erlebt", schwärmt er.
Seit fünf Jahren lebt Adrian in dem kleinen Dorf Vuno, dort betreibt er mit seiner amerikanischen Frau Bri ein Hostel. Das hat er im typisch albanischen Stil wiederhergerichtet. Seine Gäste schätzen die Aussicht von der Sonnenterrasse aufs Meer und die ruhige Lage. Für Jessica und Manuel aus Thüringen der perfekte Ort, um das Land zu erkunden: "Die Leute sind supernett und die Strände teilweise noch unbebaut. Irgendwie haben wir unser Herz daran verloren."
Wer mehr auf Party steht, kann Meer und elektronische Musik beim UNUM Festival in Shëngjin verbinden. Fünf Tage lang am Strand vor drei Bühnen abtanzen oder einfach nur auf dem Festivalgelände chillen. Mario aus Hamburg ist begeistert: "So ein Festival habe ich noch nicht miterlebt. Alle sind offen, es ist internationales Publikum hier, also megageil."
Action in unberührter Natur bietet eine Rafting-Tour im Osumi-Canyon in Zentralalbanien. Die Schlucht von fast zehn Kilometern Länge, durch die sich der Osumi-Fluss schlängelt, ist noch immer ein echter Geheimtipp. Rafting-Guide Alma bietet dort Wassertouren unter haushohen Felswänden.
Doch die zunehmende Zahl an Touristen bedroht die ursprüngliche Natur auch in Albanien. Die vielerorts wild wuchernden Hotel- und Ferienanlagen an der Küste verbrauchen immer mehr Ressourcen, vor allem Wasser. Das kommt zum Teil aus dem Hinterland, wie zum Beispiel aus der kleinen Kommune Tragjias. Dort sprudeln zahlreiche Quellen - noch. In einem großen Projekt soll dort ein riesiger Brunnen gebaut und große Mengen Wasser über eine Pipeline in die Tourismusprojekte an der Küste gepumpt werden. Ela betreibt in Tragjias an einem idyllischen Teich seit vielen Jahren ein Familienrestaurant. Das Wasser aus dem Hahn in der Küche kommt direkt aus der Quelle vor der Tür. "Ich habe Angst, dass wir irgendwann kein Wasser mehr haben", sagt Ela.
Die "ZDF.reportage" begleitet Besucher und Bewohner in einem Land, das in den vergangenen Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen hat.
Die 19-jährige Isabella wird erschlagen im Wald aufgefunden - nur ein paar hundert Meter von zu Hause entfernt. Schnell gerät ihr Ex-Freund unter Verdacht: Valentin soll Isabella aus Eifersucht getötet haben. Zu Beginn der Gerichtsverhandlung überschlagen sich die Ereignisse: Eine Schöffin meint, in Valentin den Mörder ihrer Cousine wiederzuerkennen! Ist der eher harmlos wirkende 24-Jährige etwa ein Serienmörder? Oder war er tatsächlich nur zur falschen Zeit am falschen Ort?
In Algeciras weckt ein verdächtiger Lebensmittelcontainer die Aufmerksamkeit der spanischen Grenzschützer. Die darin befindlichen Ananaskisten haben eine lange Reise hinter sich - sie stammen aus Panama. Doch beim Durchleuchten der Ware machen die Zollbeamten eine interessante Entdeckung: Offenbar wurden einige Früchte vor dem Transport von Drogenschmugglern präpariert, denn darin finden sich Plastikbeutel mit Kokain. Auf dem Flughafen in Barcelona ziehen Javier Leal und seine Kollegen derweil einen Koffer mit doppeltem Boden aus dem Verkehr.
Ukraine: mit neuen Drohnen und Raketen - Russland greift gezielt Zivilisten an / Polen: Angst vor einem russischen Angriff, Grenzstädte bereiten sich vor / USA: jetzt geht Donald Trump auch noch gegen wilde Bisons vor / Großbritannien: Immer mehr Überwachungskameras sollen Verbrecher aufspüren / Gazastreifen: Ein Skatepark in Trümmern für ein bisschen Ablenkung vom Krieg
Die Doku erzählt von den Gaben, die noch heute der mehr als 29.000 Jahre alten Venus von Willendorf dargebracht werden, obwohl diese längst hinter Sicherheitsglas in einer Vitrine steckt.
Über die ersten Sammlerinnen, die noch heute existierende Exemplare von ihren Weltreisen mitgebracht haben.
Von jenen Frauen die sich dem Erhalt der DNA, der Präparate, der unzähligen konservierten Pflanzen verschrieben haben. Von einer Kämpferin, die unter Pseudonym in einer Männerdomäne mitmischen konnte.
150 Jahre nach der Gründung des k.k. Naturhistorischen Hofmuseums steht heute eine Frau an der Spitze des NHM und mit ihr Wegbereiterinnen und Wegbegleiterinnen, die alle eine Geschichte haben, die erzählt werden muss.
Ein Film von Ulrike Dobes für das Landesstudio Wien
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Unter Verdacht
23. Folge
D, USA 1995
45'
Wyoming: Ernestine Perea wird erschossen in ihrem Wohnwagen aufgefunden. Als sich herausstellt, dass es um ihre Ehe nicht zum Besten stand, wird Ernestines Mann Martin festgenommen und zu einer hohen Haftstrafe verurteilt. Zwei Jahre später muss der Fall neu aufgerollt werden. Pennsylvania: In einem großen Pappkarton wird ein weiblicher Torso entdeckt. Erst ein Jahr später kann das Opfer identifiziert werden.
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Furchtlose Frauen
D 2023
45'
Die Geschichte der Wissenschaft ist männlich dominiert. Doch auch Frauen haben viel für die Forschung riskiert, für ihre Visionen gekämpft und nachfolgenden Generationen den Weg geebnet. Marie Curie, Dian Fossey und Elizabeth Fleischman sind nur drei Wissenschaftlerinnen, die vielfältige Hürden bewältigen mussten, um ihre Forschung voranzutreiben. Heute gelten sie als Ikonen auf ihren Spezialgebieten der Chemie und Physik, Zoologie und Medizin. Marie Curie wurde als Frau in ihrem Heimatland Polen nicht an Universitäten zugelassen. Und so ging sie nach Paris, um an der Sorbonne Physik zu studieren. Dass sie schlechter Französisch sprach als ihre größtenteils männlichen Kommilitonen, hielt sie nicht davon ab, 1893 als Beste ihr Lizenziat der Physik abzulegen. Im Zuge ihrer Promotion zu den Becquerel-Strahlen entdeckte sie die Radioaktivität und erhielt gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre Curie 1903 den Physik-Nobelpreis. Doch Marie Curies unermüdliche Forschungsarbeit mit den gefährlichen Strahlen forderte einen hohen Preis. Auch die Zoologin Dian Fossey hat für ihre Arbeit hart gekämpft und damit den Grundstein für den heutigen Schutz der Gorillas gelegt. Heute gibt es mehr Berggorillas in freier Wildbahn als zu Lebzeiten der Forscherin. Als Jugendliche hatte sie den Wunsch, Tierärztin zu werden. Ihre schlechten Noten hinderten die Amerikanerin an einem Medizinstudium. Bei einer Afrikareise in den 1960er-Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für Gorillas. In den Virunga Mountains in Ruanda baute sie eine Forschungsstation auf und begann erstmals, Berggorillas zu beobachten. Aus ihrer rein wissenschaftlichen Neugier entwickelte sich bald eine tiefe emotionale Bindung und Faszination. Fossey setzte sich für den Schutz der Berggorillas ein, ging energisch gegen Wilderer vor, schaffte sich viele Feinde. Mit nur 53 Jahren wurde die Zoologin in ihrer Hütte im Schlaf erschlagen und ist neben ihrem Lieblingsgorilla begraben. Elizabeth Fleischman eröffnete im Jahr 1896 San Franciscos erste Röntgenklinik. Dabei hatte sie keine Ausbildung in Medizin, in Physiologie oder Anatomie. Sie hatte sich selbst weitergebildet. Mithilfe ihrer Röntgenaufnahmen konnten Ärzte Fremdkörper lokalisieren und Knochen- und Schädelverletzungen untersuchen. Im Jahr 1900 wurde ihr die Mitgliedschaft der neu gegründeten Roentgen Ray Society angeboten. Niemand kannte damals die zerstörerische Kraft der Röntgenstrahlen, was fatale Folgen für Fleischmans Gesundheit zur Folge hatte. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Der fanatische Rassismus der Nazis machte auch vor der Evolutionstheorie nicht Halt. Ihrer Überzeugung nach ließen sich die Ursprünge der Menschheit auf eine überlegene, urgermanische Entwicklungsform zurückführen. Sie wollten unbedingt belegen, dass ihr nordisches Ideal bereits in der Altsteinzeit die weniger fortschrittlichen Entwicklungslinien verdrängte. Um dies zu beweisen, führten die Nazis zahlreiche Ausgrabungen durch.
Dank ihrer Koordinationsfähigkeit sind Hütehunde zu unentbehrlichen Helfern der Viehzüchter geworden - Wildhunde mit denselben Fähigkeiten sind hingegen ihr Alptraum. Denn wenn sie im Rudel arbeiten, sind Wildhunde etwa Dingos, Afrikanische Wildhunde oder Schabrackenschakale - die effizientesten Raubtiere und können Beutetiere töten, die viel größer sind als sie selbst.
Karl-Heinz und sein Sohn André bezeichnen sich selbst als "Holzwürmer", denn ihre fliegenden Kunstwerke entstehen nach klassischer Modellbautradition - aus Holz und Leichtbauplastik. Die erfahrenen Tüftel-Cracks treten mit ihrer "Revolution II" in dieser Folge gegen ambitionierte Rivalen an. Otto und sein Partner Hans wollen mit ihrer "Galloping Ghost" den bestehenden Geschwindigkeitsrekord für Modellflugzeuge brechen - und gleichzeitig den Pokal in der Kategorie "Propellerflugzeuge" gewinnen. Für die Expertenjury eine schwierige Aufgabe: Welches Modell kann am Ende in allen Punkten überzeugen?
Am laufenden Band
Der Zoo Leipzig schreibt Geschichte: Einst international als "Löwenfabrik" bekannt und geschätzt, strahlt der Ruhm der beiden Rüsselhündchen Rina und Herbert in die Welt. Innerhalb von nur drei Monaten haben sie ganze drei Würfe zur Welt gebracht. Lasse Nieberding ist mächtig stolz auf die beiden, spricht gar von einer rekordverdächtigen Geburtenfrequenz. Zeit, einen Stammbaum der Leipziger Rüsselhündchen-Dynastie zu erstellen.
Am Anfang
Auch die beiden Säbelantilopen-Damen Katja und Kirsten sollen eine neue Dynastie gründen: die k. u. k.-Dynastie in Ungarn. Doch das Projekt steht noch ganz am Anfang. Bevor die beiden im neuen Zoo auf ihren Zukünftigen treffen, müssen Jens Hirmer und seine Kollegen die beiden in ihren Transportwagen geleiten. Nur: wird das ohne Säbelrasseln gelingen?
Am Start
Das Aquarium soll nach drei Jahren Bauphase endlich wiedereröffnet werden. Alles ist neu: Becken, Technik, Fische. Martina Hacker und Wernhard Vödisch müssen auf ihren Futterrunden vieles im Blick behalten, damit jeder neue Bewohner genug abbekommt. Aber was, wenn sich die Muräne versteckt, ein kleiner Kammbuntbarsch nicht genügend auf die Rippen bekommt und der Kugelfisch nichts anderes im Kopf hat, als sich kugelrund zu fressen?