Die Menschen im Apfelland verstehen mit der Natur umzugehen. Sie leben althergebrachtes Brauchtum in seiner bunten Vielfalt. Die Orte im Apfelland sind allesamt Dörfer mit Charakter.
Natürlich spielt im Apfelland der Apfel eine Hauptrolle, aber abgesehen davon gibt es so viel zu entdecken: Harry Prünster entscheidet sich für den Ausschnitt östlich vom Stubenbergsee, wo Bründln und Kneippanlagen seinen Weg säumen. Vom Apfelwirt in Stubenberg wandert er am Stubenbergsee vorbei zum Schloss Schielleiten. In Fieberbründl, dem versteckten Wallfahrtsort, hat die Eisoase von Freddy einen ganz besonderen Stellenwert. Und wenn der Abend warm genug ist, gibt es für Harry zum Abschluss noch eine Erfrischung im eiskalten Bachwasser.
Außergewöhnliche Lebensorte, spannende Menschen: Im italienischen Aupatal bewirtschaften Kaspar Nickles und Marina Tolazzi einen entlegenen Bauernhof. Im Nationalpark Kalkalpen bewohnen Michael und Ernestine Kirchweger ein einsames Forsthaus. Was sie verbindet? Dort zu leben, wo sonst niemand lebt.
Mit Erni Kirchweger, Kaspar Nickles, Lea Kirchweger, Michael Kirchweger, Marina Tolazzi
Auf dem größten aller Kontinente lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdoku-Reihe "Asien" zeigt die Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren.
Die zweite Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den vielfältigen Bergen Asiens zu meistern, denn weite Teile des Kontinents sind von Gebirgen geprägt.
Der Himalaja ist das berühmteste Hochgebirge Asiens. Im Osten der Gebirgskette erhebt sich der Mount Everest - mit 8848 Metern der höchste Berg der Erde. Alle Achttausender liegen in Asien: vier im Karakorum-Gebirge und zehn im Himalaja. Nur wenige Wildtiere können in den eisigen Hochgebirgen existieren. Schneeleoparden sind jedoch hervorragend an die extremen Bedingungen angepasst und verbringen die meiste Zeit ihres Lebens in Höhen von über 3000 Metern.
Aber auch im tropischen Süden erstrecken sich viele Bergketten - mit einer völlig eigenen Tierwelt. In den Westghats im Südwesten Indiens leben unter anderem asiatische Elefanten. Doch ihre Heimat hat sich in den letzten 150 Jahren radikal verändert. Aufgrund der Höhenlage und regelmäßiger Niederschläge eignen sich die Westghats hervorragend für den Anbau von Tee. In der Region Valparai wurden in nur zwei Elefantenleben rund 200 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt, um Platz für Teeplantagen zu schaffen. Dennoch scheinen die Elefanten auf denselben Routen zu wandern, die schon ihre Vorfahren nutzten. Inzwischen führen diese Wege nicht mehr durch Regenwald, sondern mitten durch die Anbaugebiete der Nutzpflanze. Trotzdem verzehren die Tiere kein einziges Blatt Tee - vermutlich mögen sie seinen bitteren Geschmack einfach nicht.
An den Hängen des Mount Kinabalu in Malaysia gibt es eine erstaunliche Partnerschaft zwischen Spitzhörnchen und fleischfressenden Kannenpflanzen. In Thailand liegt eine riesige Höhle, in der zahlreiche Indochinasegler brüten - doch es ist ein Ort voller Gefahren. Und in den Bergen Pakistans leben Schraubenziegen buchstäblich am Abgrund und kämpfen auf steilen Klippen um ihre Partnerinnen.
Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.
Betti ist angeklagt, in ihrem Cluburlaub auf Fuerteventura den Surflehrer Chris mit einem Surfmast niedergeschlagen zu haben. Wollte sie sich für seine demütigenden Sprüche, die er über ihr Äußeres losgelassen hat, rächen? Oder wurde der Casanova Opfer seiner Vielweiberei, da jede der von ihm ausgenutzten Frauen ein Motiv hätte?
Ein Video von einem Tankstellenvorplatz hilft bei der Verurteilung einer Bande kaltblütiger Mörder, und das Mobiltelefon eines Kriminellen bringt schließlich eine skrupellose Bande, die es auf sozial Schwache abgesehen hat, ins Fadenkreuz der Ermittlungen.
Mit Jesse Grimm, Robin Brosch, Achim Buch, Tanja Dohse, Dagmar Dreke, Gerhart Hinze, Katharina von Keller, Tetje Mierendorf, Johannes Semm, Julian Sengelmann, Jens Wendland
Als Simon seine Arbeit verliert, zieht er mit Ehefrau Emma und ihren neun Kindern in ein kleines schottisches Dorf, wo ihnen vom Sozialamt ein frisch renoviertes Reihenhaus zugewiesen wird. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon kurz nach dem Einzug sehen Emma und Simon, dass sie unerwünscht sind. Ständig klingeln unfreundliche Nachbarn und beschweren sich über Lärm, auch wenn alles ruhig ist. Die Polizei ist Dauergast in ihrem Haus, weil die Kinder angeblich schreien oder sich prügeln. Simon bleibt gelassen, doch eines Abends klicken die Handschellen und der Familienvater wird festgenommen.
Sieben Tage lang hat ein arktischer Sturm die Fangflotte gepeinigt. Nach dieser Tortur liegen bei den Fischern die Nerven blank. Das Unwetter hat die Seeleute sehr viel Kraft und Zeit gekostet, die sie nun mit vereinten Kräften wieder aufholen müssen, doch wegen des eisigen Winds sind viele gesundheitlich angeschlagen. Und durch die große Erschöpfung leidet auch die Konzentration: Auf der "Seabrooke" wird ein Seemann von einem herabstürzenden Eisblock fast erschlagen. Deckhand Lynn Guitard auf der "Wizard" haben die Strapazen der letzten Tage so mitgenommen, dass er sich sogar mit dem Captain anlegt.
Götz von Berlichingen gilt als Räuber, bestenfalls als Raubritter, der seinen Lebensunterhalt durch Fehde und Überfälle bestritt. Und doch ist er einer der letzten echten Ritter. Er verhält sich gar nicht viel anders als seine Standesgenossen in den Jahrhunderten zuvor, aber die Welt der Ritter hatte sich im 16. Jahrhundert verändert. Sein Handeln passt nicht in die neue Zeit, und er wird immer wieder mit Strafen belegt. Auch Kaiser Maximilian, der sich selbst als "den letzten Ritter" bezeichnete, knüpfte an ritterliche Traditionen an - zumindest auf dem Hobbysektor. Er veranstaltete glanzvolle Turniere und versuchte sich sogar als Dichter von Ritterromanen. Im Alltag jedoch war Maximilian kein mittelalterlicher Ritter mehr, sondern ein moderner Fürst. In der Kriegsführung setzte er auf ein Heer aus Landsknechten, denn Ritter von Stand waren ihm viel zu teuer und nicht effektiv genug. Außerdem begeisterte er sich sehr für moderne Technologie und entwarf sogar selbst Kanonen. Seine Kavallerie bestand längst nicht mehr nur aus Rittern. Wer ein guter Kämpfer war, durfte in der Reiterei bleiben, ansonsten ersetzten nichtadlige Berufskrieger den Ritter von Stand. 1000 Jahre lang beherrschten die Ritter das Kriegsgeschehen, aber mit Maximilian ging das Zeitalter der "Männer in Eisen" zu Ende. Götz beruft sich zwar noch auf die "alten ritterlichen Rechte und Pflichten seines Standes" und behauptet: "Wo immer Unrecht ist, nehme ich mich der Sache an." Tatsächlich verhalf er seinen Hintersassen zu Recht, trieb Buß- und Strafgelder ein und sorgte für Schadensersatz. Sogar mit der reichen Stadt Nürnberg, mit Bischöfen und Fürsten legte er sich an - natürlich immer gegen eine entsprechende Beteiligung. Was aus mittelalterlicher Sicht das Recht des Ritters war, wurde zu Beginn der Neuzeit zum kriminellen Delikt. Maximilian dagegen war gewissermaßen der erste "Freizeitritter" der Geschichte und nahm damit alle modernen Ritter-Events und Onlinespiele vorweg. Tatsächlich waren seine Turniere vor allem eine großartige Show, ein sportliches Großereignis, das die Besucher aus ganz Europa anlockte. Und so ein Ritter-Grand-Prix des Mittelalters war mindestens genauso gefährlich wie moderne Autorennen. Immer wieder stürzten Ritter bei diesem "Extremsport" zu Tode oder wurden von splitternden Lanzen verletzt. Was im Detail passiert, wenn zwei Ritter aufeinandertreffen, zeigt "Terra X" in einem Experiment in der Crashtest-Anlage eines Automobilherstellers. So mancher Helm, der eigentlich schützen sollte, führte im Turnier zum Genickbruch. Wer es sich leisten konnte, ließ eine Genickstütze an Helm und Panzer schrauben - auch eine Erfindung des Mittelalters.
Das Team folgt dem mysteriösen Steinpfad im Sumpf und entdeckt ein seltsames Objekt aus dem Legendenschatz der Insel. Gary hat aufgrund seiner aktuellen Entdeckung die Hoffnung, dass ein Schatz ganz in der Nähe liegt - oder lag.
Hoch oben im San-Juan-Gebirge im US-Bundesstaat Colorado liegt ein Ort der zerstörten Träume. Ein ungewöhnlich hoch gelegener Platz, um Häuser zu bauen, aber der Grund dafür war Gold. Ein weiterer verlassener Ort liegt vor der Südküste Englands. In der Meerenge Solent steht ein verfallenes Bauwerk aus einer Zeit der Angst. Die freie Sicht auf das umliegende Wasser ist ein Hinweis auf seinen Zweck. In Kriegszeiten war Horse Sand Fort ein wichtiger Teil der Verteidigung Großbritanniens.
Bellevue und der Bundespräsident - das gehört eigentlich zusammen. Doch das Schloss im Herzen Berlins muss grundsaniert werden. Für acht Jahre zieht das Staatsoberhaupt deshalb in einen Neubau - und mit ihm alles, was zu seinem Amt gehört und damit auch Deutschland repräsentiert: die Küche für Staatsbankette, Staatsgeschirr und Standarte, Akten und Bibliothek. Viele Kunstgegenstände aus Bellevue können hingegen nicht mitkommen. Die Reportage blickt hinter die Kulissen dieses besonderen Umzugs: Warum ist das Schloss so marode, dass es jahrelang für Hunderte Millionen Euro saniert werden muss? Wer sind die Menschen, die dieses wichtige Amt arbeitsfähig halten? Und vor welchen Herausforderungen stehen sie, wenn das Staatsoberhaupt den Dienstsitz wechselt?
Verliebt - Verknallt - Tollensesee - Ein Geheimtipp in MV - Noch!
60'
Im Mittelpunkt der Sendung stehen Geschichten aus Deutschlands Norden - über interessante Menschen, idyllische Landschaften und beeindruckende Tierwelten.
Kleiner Hengst, kleine Stute
Tierpflegerin Christiane Jäpelt könnte platzen vor Glück. Der erste Nachwuchs des Jahres hat sich bei den Wildpferden eingestellt. Quicklebendig und kerngesund erobern sie das erste Mal ihre Außenanlage. Der kleine Hengst ist ein echter Wildfang und kaum zu bändigen. Christiane macht sich etwas Sorgen, dass er sich verletzen könnte. Ganz anders die kleine Stute. Schritt für Schritt, ganz vorsichtig erkundet sie ihre Umwelt und weicht ihrer Mutter kaum von der Seite.
Blumen für die Dame
Die Riesenhörnchen-Weibchen in der Rückwärtigen Tierhaltung des Gondwanalands haben riesiges Glück - erstens wachsen hinterm Gondwanaland viele wilde heimische Kräuter und zweitens ist Hubertus Schmuck ein großer Freund und Kenner der heimischen Flora. Heute steht ein Testfressen der regionalen Kost auf dem Speisenplan. Welches Kraut macht beim asiatischen Riesenhörnchen das Rennen: Schafgarbe, Beifuß - oder gar der saure Sauerampfer?
Ausnahmezustand
Wochenlang herrschte bei den Seebären der Ausnahmezustand. Bulle Danny fraß nichts, war nur hinter den Frauen her. Sein Tierpfleger Lasse Nieberding hatte für ihn Verständnis. Doch nun nach der Brunftzeit muss sich auch Danny wieder benehmen. Auch damit endlich wieder Ruhe in die Gruppe kommt und die Seebär-Damen wieder ungestört fressen können.
Ab sofort werden auch im Hafen Geschäfte gemacht: In der neuen Serie "Container Wars" kommt der Inhalt von großen Schiffscontainern aus der ganzen Welt unter den Hammer. In diesem rasanten Business braucht es allerdings nicht nur einen dicken Geldbeutel, sondern auch ein gutes Auge und eiserne Nerven, um Erfolg zu haben. Den Auktionären bleiben nur wenige Minuten, um sich einen ersten Eindruck vom Inhalt der Container zu verschaffen. Daher weiß man auch erst nach der Versteigerung, ob sich das Geschäft gelohnt hat oder nicht. Die Auktionen übernimmt die lokale Berühmtheit John Kunkle, der immer den einen oder anderen Spruch parat hat. Zu den Bietern gehören das israelische Unternehmer-Duo Shlomi und Uzi, der charmante Südländer Jason, die beiden Kalifornier Ty und Mo, der erfahrene Matthew und die ehemalige Schönheitskönigin Deana, die sich in der Männerdomäne behaupten will.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Eine einfache Visitenkarte deckt die Identitäten einer Betrügerbande auf; eine handgeschriebene, zerrissene Notiz wird zum entscheidenden Beweis, um zwei Mörder hinter Gitter zu bringen.
Mit Jesse Grimm, Robin Brosch, Tanja Dohse, Dagmar Dreke, Gerhart Hinze, Katharina von Keller, Tetje Mierendorf, Johannes Semm, Julian Sengelmann, Jens Wendland
Das Herz des Mostviertels - eine wunderschöne Naturlandschaft, geprägt von Obstbäumen, Mostheurigen, Gasthöfen und Bauernhöfen laden den Besucher zum Verweilen ein. Die Orte Seitenstetten, St. Peter in der Au und Ertl sind diesmal das Ziel von Harrys Ausflug.Vorerst begibt er sich auf den Weg zum Wildheurigen von Franz. Das Stift Seitenstetten kann man getrost als Herz und Mittelpunkt der Region bezeichnen. Von dort wandert Harry zum Mostheurigen "Zur steinernen Birne". Dann geht es bergauf wieder zur Voralpenblick-Warte zum Mostheurigen Voralpenblick. Dort beendet Harry seine Rundreise
und genießt noch einmal den herrlichen Ausblick ins Mostviertel.
Auf dem größten aller Kontinente lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdoku-Reihe "Asien" zeigt die Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren.
Die dritte Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den Wüsten und Steppen Asiens zu meistern - denn weite Teile des Kontinents sind von Trockengebieten geprägt.
Viele der Wüsten Asiens existieren seit Millionen von Jahren. Doch auf dem riesigen Kontinent befindet sich auch die jüngste Wüste der Erde: Die Aralkum im Grenzgebiet von Kasachstan und Usbekistan. Schiffswracks im Sand zeugen davon, dass sich dort einst ein Gewässer befand. Bis vor Kurzem war die Aralkum der Aralsee - der viertgrößte See der Welt. Seit den 1960er-Jahren wurde zwei Flüssen, die dieses Binnenmeer überwiegend speisten, besonders viel Wasser für die Landwirtschaft entnommen. Über Jahrzehnte nahm der Zufluss ab, sodass der Aralsee kontinuierlich schrumpfte. Sand, der einst auf dem Boden des Sees lag, wird nun immer wieder aufgewirbelt und bildet gewaltige Sandstürme.
Mongolei-Gazellen haben mit anderen Problemen zu kämpfen. Sie ziehen seit jeher als Nomaden durch die Ebenen, weil sie im Winter kaum noch nahrhaftes Gras finden. Doch ein gewaltiges Hindernis liegt auf ihrer Wanderroute: die Transsibirische Eisenbahn - die längste Bahnstrecke der Welt. Sie verbindet Moskau mit Wladiwostok im Osten Russlands. Dadurch wird der Lebensraum der Gazellen und vieler anderer Wildtiere zerschnitten. Zu beiden Seiten der Bahnstrecke verlaufen Zäune mit Stacheldraht, die Vieh von den Gleisen fernhalten sollen. Aber sie beeinflussen auch die Wanderung der Gazellen, denn wenn sie nicht verhungern wollen, müssen sie die Bahnlinie irgendwie überwinden. Dabei bleiben viele auf der Strecke. Zudem jagen dort verwilderte Haushunde, indem sie fliehende Gazellen in die Zäune treiben. Die Huftiere müssen also nicht nur mit Kälte und Nahrungsmangel zurechtkommen, sondern auch mit Zügen, Zäunen und verwilderten Hunden.
In der Wüste Gobi sucht eines der seltensten Tiere der Erde, der Gobi-Bär, nach Wasser. In Indien müssen asiatische Löwen alles tun, um im trockenen Gir-Forest Nahrung zu finden, und junge Kormorane werden vorübergehend zu Kannibalen, um zu überleben.
Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.
Bogart und seine Frau möchten in naher Zukunft ein Kind bekommen. Um sich bestmöglich auf den bevorstehenden Nachwuchs vorzubereiten, nimmt Bogart ein Übungsbaby mit zur Auktion in Mississauga. Ursula hingegen möchte wissen, wie das Leben als Blondine ist, und überrascht ihre Konkurrentinnen mit einer Perücke.
Bei den Arbeiten im Sumpfgebiet stößt Rick Lagina auf eine Ringschraube, die Carmen Legge später analysiert und sie auf das 17. bis 18. Jahrhundert datiert. Dieser Information folgen weitere Berechnungen, die schließlich eine erstaunliche Erkenntnis erbringen.
Malta, ein kleines Archipel im Mittelmeer, hat eine bewegte Geschichte und eine einzigartige Kultur. Trotz seiner bescheidenen Größe hat das Land sich seinen Platz auf der Weltbühne erkämpft und bewahrt stolz seine Traditionen. Von den Johannitern bis zur Unabhängigkeit und dem Beitritt zur Europäischen Union - Malta ist ein Beispiel für Widerstandskraft und Identitätsbewahrung.
Hat Frau Hotelzimmer von angeblichem Schauspieler abgefackelt, der ihr die große Karriere versprach?
6. Staffel
442. Folge
D 2025
55'
Lena Schildmann soll das Hotelzimmer von Marc Holzapfel in Brand gesetzt haben. Der angebliche Filmproduzent lockte sie mit einer Hauptrolle in seinem Film und spielte ihr die große Liebe vor - doch alles war gelogen! Doch bei der Verhandlung wird klar: Auch Lenas Vater und ihre frühere beste Freundin hätten ein Motiv.
Motto im Ruhrgebiet: Farbrausch! Zeige, wie perfektes Color-Blocking funktioniert!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Das kulturelle Gedächtnis der Menschheit hat Lücken. "Terra X"-Moderator Harald Lesch begibt sich auf die Spuren von Wissen, das im Lauf der Zeit scheinbar verloren gegangen ist. Wir könnten so einige Erkenntnisse und Erfindungen aus der Vergangenheit heute wieder gut gebrauchen. Sei es Glas, so hart wie die "Bologneser Träne", eine antibiotische Salbe aus dem Mittelalter oder ein windgestützter Schiffsantrieb aus den 20er-Jahren. Der Film beginnt mit einem mythischen Kriegswerkzeug des frühen Mittelalters. Das sogenannte Griechische Feuer galt lange als Wunderwaffe, die Byzanz einst vor einer arabischen Invasion rettete. Das Rezept schien mit dem Zusammenbruch von Byzanz für immer verloren. Doch der modernen Forschung ist es in einem spektakulären Experiment gelungen, die Funktionsweise der Waffe zu rekonstruieren. Ihr Geheimnis liegt in einem eigentlich modernen Brennstoff: Rohöl. Überhaupt gilt das Mittelalter als dunkle Epoche, in der nur wenig neues Wissen generiert wurde. Harald Lesch tritt den Gegenbeweis an. Denn viele geniale Erfindungen und Ideen gingen mit den Kulturbrüchen des Mittelalters verloren und werden gerade erst wiederentdeckt. So zum Beispiel das Geheimnis der Wikinger-Navigation. Die Nordmänner gelten als eines der bedeutenden Seevölker der Geschichte, doch wie ihre Navigationskunst funktionierte, blieb lange ein Geheimnis. Eine Gruppe von Forschern im dänischen Roskilde zeigt nun, wie die Wikinger mithilfe eines Sonnensteins navigierten, lange bevor der magnetische Kompass Einzug in Europa hielt. Auch beim Thema Medizin waren unsere Vorfahren manchmal geradezu brillant. Ein über 1000 Jahre altes Rezept für eine Augensalbe entpuppt sich als Heilmittel für eines der größten Probleme der modernen Medizin: die multiresistenten Krankenhauskeime. Die Kombination aus Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Wein und Ochsengalle ergibt ein auch nach heutigen Maßstäben hochwirksames Antibiotikum. Ein eindrückliches Beispiel dafür, dass wir noch heute viel vom verlorenen Wissen der Vergangenheit lernen können. Manchmal entsteht auch durch Zufall Großes. Wenn heißes, flüssiges Glas in einen Wassereimer fällt, entstehen sogenannte Bologneser Tränen. Der Kopf einer solchen Träne ist nahezu unzerstörbar, doch bricht der Schweif, explodiert die Träne innerhalb von Millisekunden. Ein Phänomen, das seit Jahrhunderten erforscht wird, dessen Lösung aber erst heute bereitsteht. Die Spannungen im Glas sind nicht nur der Schlüssel zur Stabilität der Träne, sondern auch die Grundlage für moderne Hightech-Gläser in Autos und Smartphones. Dabei muss man in der Geschichte nicht unbedingt weit zurückgehen, um auf geniale Erfindungen zu stoßen. Ein Segelsystem aus den 1920er-Jahren könnte die moderne Seefahrt revolutionieren, denn die Klimafrage ist heute drängender denn je. Der "Flettner-Rotor", benannt nach seinem Erfinder Anton Flettner, nutzt die Windkraft und sorgt für sinkenden Treibstoffverbrauch bei Schiffen. Eine geniale Idee, die erst verkannt und dann vergessen wurde. Harald Lesch moderiert in einem Studio, in dem die Welten und Erfindungen vergangener Zeiten mithilfe von aufwendig gestalteten Requisiten und Computeranimationen wiederauferstehen. Das "Terra X"-Team hat Forscher und Experten auf der ganzen Welt aufgesucht und begleitet, die sich damit beschäftigen, einst verlorenes Wissen zu verstehen und für uns nutzbar zu machen.
Sommerzeit - Ferienzeit! Ob Surfen oder Städtetrip: Urlaub muss kein Vermögen kosten - dank innovativer Ideen, die brandneu oder auch mal 100 Jahre alt sind. Für spannende Citys, Badespaß und Erholung muss man nicht einmal weit reisen. Ziele in Deutschland und Europa sind nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch fürs Klima. Und vielen Anbietern geht es um mehr als Kasse machen.
"PS Profis - Mehr Power aus dem Pott" ist eine Gebrauchtwagen-Doku mit den Ruhrpott-Originalen Sidney Hoffmann und Jean Pierre, die im Auftrag von SPORT1-Zuschauern ab sofort wieder gemeinsam auf Autosuche gehen. In jeder Sendung erhalten Sid & JP den Auftrag, einen passenden Gebrauchten für einen Zuschauer zu finden. Dabei geben sie Tipps und Tricks, nennen die spezifischen Schwachstellen einzelner Modelle, verraten die Kniffe der Verkäufer und zeigen, dass man für wenig Geld gute gebrauchte Autos kaufen kann. Ab sofort sind beide PS Profis wieder gemeinsam am Start und machen gute Laune beim Autocheck.
Mitten in der indischen 30-Millionen-Metropole Delhi bietet sich ein unerwarteter Anblick. Ein riesiger Dschungel, von dem es heißt, die einzigen Bewohner seien Affen und heulende Schakale. Doch hinter all dem Laub versteckt sich eine Ruine wie aus einer anderen Welt. Noch vor wenigen Jahren lebt eine Familie in dem verlassenen Dschungelhaus. Legenden ranken sich um Sie, da kaum jemand sie je zu Gesicht bekam. Die einen sagen, es seien Riesen gewesen. Andere hielten sie für übernatürliche Wesen.
Eine weggeworfene Gewehrpatrone der Polizei hilft, einen Mann zu überführen, der einen Kollegen erschossen hat und ein Medikamentenpaket überführt eine Bande gewalttätiger Juwelendiebe.
Mit Jesse Grimm, Robin Brosch, Tanja Dohse, Dagmar Dreke, Gerhart Hinze, Katharina von Keller, Tetje Mierendorf, Johannes Semm, Julian Sengelmann, Jens Wendland
Die einen erstrahlen längst in neuem Glanz, die anderen werden immer noch vor dem Verfall gerettet - die Burgen und Schlösser im Mühlviertel sind Ausdruck der Liebe der Menschen zu ihrem Land.
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Hier ein berauschendes Mittelalterfest, da ein gediegenes Zentrum für Erwachsenenbildung - entlang des Burgen- und Schlösserwegs im Mühlviertel stehen Authentizität und Atmosphäre in der Nutzung der historischen Gemäuer, die es hier so zahlreich gibt, an vorderster Stelle.
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Wenn sich die Männer der Ritterschaft zu Judenburg zum Kampfe rüsten, ist es Zeit für das frühsommerliche Mittelalterspektakel auf Burg Clam. Burgherr Carl Philip Clam-Martinic beehrt Bernold Mraulak und seine Gefolgschaft wie jedes Jahr zum abendlichen Umtrunk. Clam-Martinic hatte das Glück, die 1149 erbaute Burg im Jahr 2003 in einem sehr guten Zustand von seinen Eltern zu übernehmen. Bei seinen Burgführungen lässt er kein Detail aus - vom Burgtor, das allen Angriffen quer durch die Jahrhunderte getrotzt hat, bis hin zur prächtig gedeckten Tafel im sogenannten Landschaftszimmer.
Burg Reichenstein, im Jahr 1230 errichtet, war seit der Mitte des 18. Jahrhunderts dem Verfall preisgegeben. In den 1980er Jahren hat sich ein Verein formiert, der sogleich mit der Sanierung und der Renovierung der Gemäuer begonnen hat. Heute befindet sich hier das Oberösterreichische Burgenmuseum, das von den Lebenswelten auf den Burgen der Region erzählt. Geleitet wird es von Edeltraud Jungwirth, die seit über 20 Jahren im Renaissancetrakt, einem baulichen Restbestand aus dem 16. Jahrhundert, lebt.
Auch auf der Ruine Prandegg hat sich ein Burgverein der Instandhaltung der immer noch imposanten Mauerreste verschrieben. Alljährlich im Sommer trifft sich hier ein beherztes Team von ehrenamtlichen Helfern, um das Mauerwerk aus dem 13. Jahrhundert zu sichern. Verköstigt werden die Arbeiter von Franz Leitner, der die Taverne am Fuße der Ruine betreibt. Im wiederaufgebauten Backhäuschen aus dem 16. Jahrhundert kann der gelernte Bäcker das Brot zur reichhaltigen Jause wie anno dazumal backen. Und der pensionierte Geschichtelehrer Berthold Moser vom Burgverein erzählt im Museum im sogenannten "Zehentstöckl" vom einst so schwierigen Verhältnis zwischen Herrschaft und Untertanen.
Eine aufwendige Restaurierung durch das Land Oberösterreich ab 1986 hat für die heutige Pracht von Schloss Weinberg in Kefermarkt gesorgt. Seit 1629 befindet sich das Schloss im Besitz der Familie von Carl-Friedrich Wentzel. Der deutsche Agrarunternehmer ist froh, dass er das Schloss Ende der 1980er Jahre an das Land Oberösterreich verpachten konnte. Für ihn war es in all den Jahren zuvor vor allem eine Belastung. Heute genießt er seine Aufenthalte in Kefermarkt, wo er im ehemaligen Meierhof des Schlosses einen Wohnsitz hat. Schloss Weinberg ist heute ein Zentrum für Erwachsenenbildung.
Die historische Substanz von Freistadt - mit 8000 Einwohnern ein urbanes Zentrum des Mühlviertels - ist so gut erhalten wie kaum sonst wo in Österreich. Schloss Freistadt wurde zwischen 1363 und 1397 unter Herzog Rudolf IV errichtet. Neben dem Finanzamt ist hier das Mühlviertler Schlossmuseum untergebracht. Museumsleiterin Nicole Wegscheider wacht über 21.000 Exponate der Volkskultur, des Handwerks und der Stadtgeschichte.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner
Ursulas neuestes Accessoire ist eine Brille, mit der sie hofft, die Konkurrenz bei den Auktionen einzuschüchtern. Doch sie merkt schon bald, dass der Versuch nach hinten losgeht. Cindy nimmt Fahrstunden, damit sie sich und Rick in Zukunft zu allen Versteigerungen fahren kann.
Noch 25 Fangkörbe, dann dürfen die Männer in ihren Kojen ein Nickerchen machen. Die Seeleute auf der "Time Bandit" sind mit ihren Kräften ziemlich am Ende, doch es hilft nichts: Erst müssen die Krabben an Deck befördert werden, dann können sie sich ein wenig ausruhen. Deckhand Eddie macht die Plackerei besonders zu schaffen. Das Greenhorn landet beim Verladen fast unter einem der 400 Kilo schweren Körbe, als sich dieser aus der Verankerung löst. Der Rookie muss an Deck noch viel lernen, unter anderem auch, so zu fluchen wie ein echter Seemann. Aber dafür gibt es ja die "Piratenschule".
Viele Briten suchen ihr Glück im Ausland und hoffen im sonnigen Spanien auf ein besseres Leben. So auch Ingenieur John und seine Frau, die im Hafenstädtchen Puerto de Mazarrón eine verfallene Doppelhaushälfte kaufen. John verwandelt die Ruine in ein modernes Eigenheim mit Pool. Die spanischen Nachbarn staunen, doch dann kippt die Stimmung - es kommt zu Beschimpfungen, Vandalismus und einem gefährlichen Zwischenfall. Auch Tierliebhaberin Ilona lässt sich in Spanien nieder. Ihr Lebensstil kollidiert aber mit dem der Einheimischen, und die Tiere, die sie schützen will, werden verletzt und getötet.
Auf dem größten Kontinent lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdokureihe "Terra X: Asien" zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren.
Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den Dschungelgebieten Asiens zu meistern - denn in den artenreichen Wäldern ist die Konkurrenz groß.
Kein Tier symbolisiert den Dschungel Asiens so sehr wie der Tiger. Einst waren die Großkatzen in Asien weit verbreitet, doch Lebensraumzerstörung und rücksichtslose Jagd ließen ihre Bestände um dramatische 96 Prozent zusammenbrechen. Ihr riesiges Verbreitungsgebiet ist auf kleine Inseln zusammengeschrumpft. Auf dem indischen Subkontinent liegen ihre wichtigsten Rückzugsgebiete. Im Süden Nepals lassen sich Tiger gut beobachten, weil sie dort nicht nur Wald, sondern auch Grasland besiedeln. Aufgrund strenger Schutzmaßnahmen erholen sich ihre Bestände in Indien und Nepal langsam. Immerhin leben weltweit inzwischen wieder rund 4500 Tiger in freier Natur.
Bei den ebenfalls bedrohten Orang-Utans dauert es besonders lang, bis ihr Bestand wieder wächst. Nach langer Schwangerschaft bekommt eine Orang-Utan-Mutter ein Baby. Sechs bis acht Jahre lang bringt sie ihm bei, wie man im Wald lebt und Nahrung findet. Es ist eine der intensivsten Mutter-Kind-Beziehungen im Tierreich. Anfangs hat das Kleine ständig Hautkontakt zur Mutter, erst später unternimmt es kürzere Ausflüge. Aus Sicherheitsgründen verbringen junge Orang-Utans die meiste Zeit hoch oben in den Baumkronen.
Andere Tiere müssen auf dem Boden bleiben - wie etwa asiatische Elefanten. Auf Borneo haben sie eine etwas geringere Körpergröße und gelten als die kleinsten Elefanten der Welt. Seit ihr natürlicher Lebensraum verschwindet, erscheinen sie immer häufiger auf Plantagen für Ölpalmen, denn Elefanten mögen die nahrhaften Früchte sehr. Die Plantagenbesitzer tun ihr Bestes, um ihre Ernte zu schützen, etwa mit Elektrozäunen. So sind die Elefanten zu Eindringlingen auf ihrem eigenen Land geworden. Inzwischen haben einige malaysische Plantagenbesitzer begonnen, die Tiere zu dulden. Wenn alte Bäume gefällt werden, dürfen Elefanten die Reste fressen. So helfen sie, unbrauchbar gewordene Pflanzen zu entsorgen.
Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die "Terra X"-Naturdokureihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.
Das Team arbeitet an der Auslegung des Steinpfades im Sumpfgebiet. Es scheint immer wahrscheinlicher, dass der Pfad einst für Warenabtransporte genutzt wurde. Gary Drayton, Experte für Metalldetektion, untermauert diese Annahme mit weiteren Beweisen.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Der "Terra X"-Dreiteiler "Ein Tag in ..." ist eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Zeitreise in den Alltag vergangener Epochen. Diese Folge führt ins mittelalterliche Frankfurt am Main. Das Leben von Kaisern und Königen ist umfassend erforscht und dokumentiert. Der Alltag von ganz normalen Menschen hingegen ist wenig bekannt, steckt aber voller Überraschungen und eröffnet einen neuen, verblüffenden Blick auf unsere Geschichte. Diese Folge der "Terra X"-Reihe "Ein Tag in ..." zeigt, wie es gewesen wäre, im mittelalterlichen Frankfurt am Main zu leben. Der Film erzählt einen Tag im Leben des Wundarztes Jakob Althaus im Jahr 1454. Er beginnt mit einem frühmorgendlichen Notfall und endet mit einem nächtlichen Kneipenbesuch. Jakobs Geschichte ist erfunden, und dennoch ist sie wahr, recherchiert und verdichtet aus historischen Biografien und spektakulären Erkenntnissen der Forschung. Während das Heilige Römische Reich Deutscher Nation als zersplittertes Sammelsurium souveräner Territorien politisch im Mittelalter steckt, schlägt in Frankfurt bereits der Puls der neuen Zeit. Der Tuchhandel und die Messe haben die Stadt zum "Kaufhaus der Deutschen" gemacht, in dem Waren und Wissen aus aller Welt gehandelt werden. Ein gewisser Johannes Gutenberg stellt die technische Revolution der Zeit, den Buchdruck mit beweglichen Lettern, auch in Frankfurt vor. Als bedeutender Steuerzahler ist die freie Reichsstadt nur dem Kaiser untertan. Die Könige lassen sich in Frankfurt am Main wählen und später, wie die Kaiser auch, krönen. Aber die Forscher haben auch herausgefunden, wie weit Frankfurt im Alltag von den Standards einer modernen Stadt entfernt ist. Das tägliche Leben folgt damals dem mittelalterlichen Weltbild einer unantastbaren göttlichen Ordnung der Dinge. Erlasse, berufsständische Regelwerke der Zünfte und Benimmbücher regeln pedantisch den Alltag. Von der Körperhygiene - Ärzte wie Jakob haben sich in jedem Fall aus Gründen der Höflichkeit die Hände zu waschen - bis zum Umgang mit der knöchelhoch stehenden Kloake auf den Straßen. Hat der angesammelte Unrat eine gewisse Höhe erreicht, wird einfach neues Pflaster verlegt. Auf Jakobs Weg zu seinen Patienten erlebt der Zuschauer die beengten Lebensbedingungen in der Stadt. Trickreich bauen die Frankfurter sogar Häuser auf Stelzen, um Wohnraum zu schaffen, ohne wichtige Wege zu verlieren - die ersten Fußgängerpassagen entstehen. Großfamilien samt Tieren und Handwerksgesellen leben auf engstem Raum, praktisch ohne Licht, denn die Fenster werden klein gehalten, damit die Wohnungen nicht auskühlen. Und trotzdem: Die Menschen frieren so sehr, dass das Nutzvieh im Erdgeschoss als tierische Fußbodenheizung dienen muss. Wegen der Dunkelheit sind Unfälle im Haushalt an der Tagesordnung - eine typische Verletzungsursache in der mittelalterlichen Stadt, wie Forscher der Universität von Odense in Dänemark entdeckt haben. Dort befindet sich die größte Sammlung mittelalterlicher Knochen in Europa. Die Funde zeigen aber auch: Die Wundärzte des Mittelalters operieren bereits komplizierte Verletzungen erstaunlich erfolgreich. Wundärzte wie Jakob, der wie die meisten seiner Kollegen seine Lehrjahre auf den Schlachtfeldern Europas verbracht hat, beherrschen sogar Eingriffe am offenen Schädel. Nicht nur das: Ein Forscherteam der Universität von Nottingham entdeckt in einem mittelalterlichen Rezeptbuch die Beschreibung für eine Salbe, die sich in ersten Tests als hochwirksam gegen heutige multiresistente Keime erweist. Es ist ein Alltag voller Widersprüche, den Jakob auf seinem Weg durch die Stadt erlebt: die herzhafte Beschimpfungskultur des Mittelalters, die hohe Gewaltbereitschaft der Bürger in Ermangelung einer Polizei und das bizarr anmutende Bestrafungssystem der "Schandmasken". Gleichzeitig verändert der technische Fortschritt das Leben der Menschen und ihr Denken. Die mechanische Uhr definiert das Zeitverständnis und die Arbeitsbeziehungen neu. Und das kalte Wetter, das die "Kleine Eiszeit" nach Deutschland bringt, setzt den Erfindungsreichtum in Gang: Daunendecken, Glasfenster und Dämmung der Wände schützen seitdem gegen Kälte und Krankheiten im Alltag.
Andy Anderson ist das Chamäleon unter den Skateboardern. Ob Street oder Park, Contest oder Freestyle, alles ist in Andys Welt möglich. Madars Apse besucht ihn in Venice Beach L.A.
Jochen Schüssler soll seinen Halbbruder Vincent umgebracht haben. Eine Leiche wurde jedoch bis heute nicht gefunden. Handelte der 46-Jährige aus Hass, weil er die Leitung des Familienbetriebs wollte? Die Tochter des Angeklagten will die Unschuld ihres Vaters beweisen. Sie ist überzeugt, dass der Grund für das Verschwinden ihres Onkels Vincent dessen verbitterte Ex-Freundin Tamara ist.