Schnappschüsse aus dem Kaiserhaus: die angeheiratete Habsburgerin Isabella Croÿ-Dülmen hatte Zutritt und Fotoerlaubnis bei allen Anlässen. Ihr Fotoschatz bietet einen einzigartigen Einblick in den nicht-offiziellen Teil des Adels- und Gesellschaftslebens der ausgehenden Monarchie. Eine Auswahl der besten Bilder ist in dieser Erbe Österreich Neuproduktion von Susanne Pleisnitzer erstmals öffentlich breit zu sehen. Unter anderem war sie die erste, die Fotos vom künftigen Thronfolgerpaar Franz-Ferdinand und Sophie Chotek machte, als diese Liaison noch streng geheim war. Die Fotografien der Isabella Croÿ ermöglichen einen unverstellten Blick in das Innenleben des Adels abseits gestellter Bilder: auf dem Tennisplatz, beim Skifahren, beim Jagen, beim Weihnachtsfest und bei Faschingsfesten. Auch die einfachen Leute lichtete sie ab und gibt so einen Einblick in den Alltag dieser Zeit. Als Ehefrau von Erzherzog Friedrich, dem damals vermögendsten Habsburger, verfügte sie über genügend Geld und Zeit, um diesem damals außergewöhnlichen Hobby nachzugehen.
Als Reaktion auf die Aufhebung der Rassentrennung, den studentischen Widerstand gegen den Vietnamkrieg und die immer lauter werdende Stimme der Feministinnen wenden sich zahlreiche Amerikaner den Konservativen zu. Dem republikanischen Präsidenten Richard Nixon kommt dies zugute. Er vertritt zwar einige rechte Ideen, kann jedoch nicht als Konservativer bezeichnet werden.
Natascha bereitet für ihre Kinder in Bremen Kostüme für Fasching vor. Bei ihrer Tochter Nala ergeben sich jedoch Schwierigkeiten, da das Kostüm nicht passt. Natascha versucht, mit viel Geduld die schlechte Stimmung zu besänftigen.
In einer verschneiten Kleinstadt wird ein junger Mann leblos in einer Schneewehe gefunden. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel: Keine Spuren, keine Hinweise, keine Identität. Als sich herausstellt, dass das Opfer tief in illegale Geschäfte verstrickt war, führt die Spur zu einem spektakulären Raubüberfall und gefährlichen Verbindungen. Jahre vergehen, bis moderne Forensik einen entscheidenden Durchbruch bringt.
Sarah hat ein großes Herz für Tiere. Um mehr über Artenschutz im urbanen Bereich zu lernen, besucht sie einen Kölner Stadtimker mit 99 Bienenvölkern und zwei bayerische Brutkästenprofis, die sich von Kindesbeinen an dem Vogelschutz verschrieben haben. Dank der Inspirationen und Flos Expertise und Geschick, entstehen in der Laube eine große Reptilienburg und ein mehrstöckiges Insektenhotel - Zufluchtsorte für Sarahs mehrbeinige Gartenmitbewohner.
Baylen hat große Angst vor dem Fliegen, doch als die Tourette's Association of America sie zu einer Podiumsdiskussion in Dallas einlädt, sagt sie zu. Schon am Flughafen wird es brenzlig, weil die 21-Jährige in die Menge schreit, dass sie bewaffnet sei. Mama Julie, die sie begleitet, rutscht das Herz in die Hose, doch der Security-Mann bleibt glücklicherweise entspannt. Um den Flug zu überstehen, muss sich Baylen mit Tabletten betäuben und ist bei Ankunft in Dallas erschöpft. Doch dann freut sie sich auf die Begegnungen mit Ärzten und anderen Tourette-Betroffenen und hofft auf neue Behandlungsmethoden.
Sie sind jung, digital und weltweit vernetzt. Sie sind die Unternehmerinnen und Unternehmer, die Reichtum im 21. Jahrhundert neu definieren. Ihre Erfolgsgeschichten prägen die Welt. MrBeast, Martin Klenk, Ben Francis, Lucy Guo, Ed Craven und Melanie Perkins stehen für eine Generation, die Aufmerksamkeit, Identität und digitale Erlebnisse in Milliardenunternehmen verwandelt - und das in einem atemberaubenden Tempo. Von der Garage bis zur Milliarde: Der Film richtet den Blick auf eine Generation, die die Regeln des Reichtums neu geschrieben hat. MrBeast verwandelte YouTube-Videos in ein globales Medienimperium mit Hunderten Millionen Abonnenten. Martin Klenk machte aus einer Studentenarbeit einen Weltkonzern. Ben Francis nähte in seiner Garage Trainingskleidung - und baute mithilfe von Influencer-Marketing eine der begehrtesten Sportswear-Marken der Welt. Lucy Guo wusste schon als Kind, wie man ein PayPal-Konto eröffnet, und setzte früh auf KI, als andere noch zögerten. Ed Craven bewegt sich mit seiner Vorliebe für Spielwetten souverän im Graubereich der digitalen Wirtschaft. Und Melanie Perkins hat es sich zur Mission gemacht, kreatives Gestalten für jeden zugänglich zu machen. Was sie alle eint: kein Erbe, kein Familienname, keine traditionellen Strukturen - sondern Instinkt, Risikobereitschaft und die Fähigkeit, den Zeitgeist zu lesen, bevor er sichtbar wird. Zwischen Marken, Macht und Milliarden: Superreiche und ihre Imperien. Ihr Aufstieg wirkt wie ein Versprechen grenzenlosen Erfolges - doch hinter dem Glanz verbergen sich nicht nur Milliardenvermögen, sondern auch Krisen, Skandale und Konflikte.
Moderator Giorgio Tsoukalos durchforscht an der Seite von William Henry und Jason Martell Archive, um überzeugende Belege für antike Flugmaschinen zu präsentieren.
Mit welchem Raumschiff wird die Menschheit den Mars erreichen? Welcher Antrieb ist nötig? Der Milliardär Elon Musk hat mit seinen Konstruktionen die Raumfahrt revolutioniert. Auch andere Unternehmer wittern im Weltraum-Tourismus ein rentables Geschäft. Das US-amerikanische Raumschiff Orion soll den Grundstein für zukünftige Reisen zu unseren planetaren Nachbarn legen. "Spacetime" geht mit einem NASA-Ingenieur an Bord der Orion und gibt einen spannenden Einblick in weitere ehrgeizige Projekte.
Welchen Einfluss hat Licht auf uns? Wo kommt es her? Der Astronaut Prof. Ulrich Walter geht der elektromagnetischen Strahlung auf den Grund und klärt auf, wie sich die übermäßige Helligkeit der Erde auf uns auswirkt. Speziell für Astronomen ist die Lichtverschmutzung ein echtes Problem - sie brauchen einen dunklen Nachthimmel, um mit Teleskopen die Galaxien zu erforschen. Wissenschaftler verschiedener Institute erläutern das Phänomen Licht und weshalb es mehr ist als nur Helligkeit.
Herr Zecher sammelt seit Jahren Kakteen und hat sich in seinem Garten ein wahres Paradies erschaffen. Der Pensionist besitzt sogar eine eigene Kaktusart, die nach ihm höchstpersönlich benannt ist. Im Kleingartenverein Wasserwiese treffen sich die Anwohner regelmäßig zu Ratsch und Tratsch im anliegenden Schutzhaus. Kellner Willi empfängt die Gäste und sorgt für ihr leibliches Wohl.
Ein Satellitenbild von verlassenen Gebäuden auf einer verbotenen Insel führt zu einer Detektivjagd in eine südamerikanische Stadt: Die Häuser wirken wie aus dem ländlichen Deutschland. Stammen sie von hochrangigen Nazis? Ein Satellit erfasst eine Matrix von Linien in den Feldern Nordenglands. Weitere Untersuchungen zeigen, dass es sich um die Ruinen eines mittelalterlichen Dorfes handelt, das in Eile verlassen wurde. Was ist hier passiert?
1970er Jahre: Wirtschaftskrise, Inflation und Vietnam-Debakel prägen die USA. Ronald Reagan und die Konservativen stemmen sich gegen das "Equal Rights Amendment" und Feministinnen. Die Regierung verbündet sich mit der Waffenlobby, hetzt gegen Sozialhilfeempfänger und reformiert die Steuern zugunsten der Reichen. Die evangelikale Rechte wird zum Machtfaktor.
In der Kleinstadt Prescott Valley, Arizona, findet die Polizei bei einer Drogenrazzia in einer Gefriertruhe die Leiche einer Frau. Die Obduktion ergibt, dass es sich um die 23-jährige Denise Huber handelt, die drei Jahre zuvor im 600 Kilometer entfernten Newport Beach in Kalifornien als vermisst gemeldet wurde. Bis zu dem Fund ihrer Leiche hatte die Polizei keinerlei Hinweise oder Spuren in dem Vermisstenfall. Doch wie kam das Opfer überhaupt nach Prescott Valley?
Reicht es fürs Gymnasium? Bei mir hieß es "Nein". Aber warum fällt diese Entscheidung schon nach der vierten Klasse? Und warum hat sich daran seit hundert Jahren nichts geändert? Würde es helfen, wenn Kinder länger gemeinsam lernen könnten? Diese Fragen stellt sich Reporter Adrian Oeser und begibt sich auf Spurensuche. Sie beginnt in seiner alten Grundschule im südhessischen Groß-Umstadt. Dort begegnet er den Viertklässlern Phil und Tahira, denen es so geht wie ihm damals: Der Kampf um die "richtige" Schule, mit viel Hoffnung, aber auch Zweifeln und Enttäuschung. Adrian begleitet die beiden durch den Sommer, in dem sich ihre Wege trennen. In kaum einem anderen Land werden Kinder so früh auf verschiedene Schulformen verteilt wie in Deutschland. Fast alle Bundesländer "sortieren" nach vier Jahren Grundschule - wenn die Kinder zehn, elf Jahre alt sind. Wie die Entscheidung ausfällt, hängt stark vom Elternhaus ab. Laut Chancenmonitor des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo gehen rund 80 Prozent der Kinder, deren Eltern Abitur haben und gut verdienen, aufs Gymnasium. Von Kindern ohne Abitur im Elternhaus und mit wenig Geld sind es nur 17 Prozent. Adrian Oeser hatte in der Grundschule einen Schnitt von 3,2. Seine Mutter setzte gegen den Rat der Schule durch, dass er trotzdem aufs Gymnasium kam. Das kann auch anders laufen: Adrian trifft den Comedian Abdelkarim, der mit einem Dreier-Schnitt auf die Hauptschule geschickt wurde. Abdelkarim zeigt ihm: Auch einer schwierigen Schulkarriere kann man durchaus etwas Komisches abgewinnen. Und: Adrian reist nach Estland, wo alle Kinder bis zur neunten Klasse gemeinsam lernen - und in PISA-Studien regelmäßig hervorragende Ergebnisse erzielen. Dabei begleitet ihn immer die Frage: Warum sortiert Deutschland so früh? Wer profitiert davon? Und warum ist bisher jeder Versuch gescheitert, daran etwas zu ändern? Der Film taucht ein in die Geschichte eines Schulsystems, das vor über 100 Jahren entstand - und in einen Schulstreit, der bis heute nicht entschieden ist.
Das letzte Kapitel in der Habsburger Geschichte beginnt mit der Gründung des Kaisertums Österreich nach der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches durch Kaiser Franz. Die Neuordnung Europas nach den blutigen Napoleonischen Kriegen auf dem Wiener Kongress rückt die alte Residenz- und neue Reichshauptstadt in das Zentrum der europäischen Politik. Staatskanzler Metternich wird zum "Kutscher Europas", er hat die Zügel fest in der Hand. 1848 errichten die Revolutionäre Barrikaden in den Straßen Wiens, es kommt zu blutigen Straßenkämpfen, doch letztlich scheitert die Revolution sowohl militärisch als auch politisch, wenn sie auch Errungenschaften wie das Ende der Grundherrschaft mit sich bringt. 1848 betritt auch jener Monarch die Bühne der Weltgeschichte, der gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth bis heute die Klischees der heilen Habsburger-Welt dominiert: Kaiser Franz Joseph I. Wir präsentieren jenes imperiale Wien, das erst unter Franz Joseph nach der Schleifung der Stadtbefestigung entstanden ist, flanieren auf der Ringstraße und erkunden die Neue Hofburg, die einem römischen Kaiserforum nachempfunden ist. Der Glanz der Epoche, der im Ausbau vieler österreichischer Städte von Wien über Budapest bis Lemberg in Galizien zu modernen Metropolen ihren Ausdruck fand, konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass es immer schwieriger wurde, den multikonfessionellen Vielvölkerstaat ohne tiefgreifende Reformen auf Dauer zusammenzuhalten.
Welchen Einfluss hat Licht auf uns? Wo kommt es her? Der Astronaut Prof. Ulrich Walter geht der elektromagnetischen Strahlung auf den Grund und klärt auf, wie sich die übermäßige Helligkeit der Erde auf uns auswirkt. Speziell für Astronomen ist die Lichtverschmutzung ein echtes Problem - sie brauchen einen dunklen Nachthimmel, um mit Teleskopen die Galaxien zu erforschen. Wissenschaftler verschiedener Institute erläutern das Phänomen Licht und weshalb es mehr ist als nur Helligkeit.
Eine der berüchtigtsten Untertassen-Sichtungen der neueren Geschichte ereignete sich über einem der größten und verkehrsreichsten Flughäfen der USA. Im Jahr 2006 entdeckte ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft United Airlines auf dem Rollfeld des Chicago O'Hare International Airport ein mysteriöses Flugobjekt über dem Gate C17. Dutzende von Zeugen und Zeuginnen beschrieben ein lautloses, stillstehendes Objekt direkt über dem Rollfeld. Es wurde minutenlang beobachtet, bevor es spurlos verschwand.
Auf einem Fluss erscheint über Nacht eine Reihe riesiger Fußabdrücke. Einheimische glauben, dass die Abdrücke von einer riesigen zweibeinigen Kreatur hinterlassen wurden - größer als ein Mann oder Bär. Was hat sie geschaffen? Ein Satellit, der über Nordkorea hinwegzieht, nimmt ein Bild eines Dorfes auf. Ein Jahr später wurde dasselbe Dorf von der Landkarte getilgt. Was ist passiert?
Es wird gesaugt, getreten und gepumpt, die Allestester sind in Bestform. Kathrin und Andreas probieren mit einem ungewöhnlichen Spazierstock sauberes Trinkwasser zu generieren. Während Steffi und Roland ihren Gartenabfällen mit einem skurrilen Staubsauger zu Leibe zu rücken, versuchen Hubert und Matthias Windsurfen zu erlernen: auf einem neuartigen Surfboard, das einfach nur aufgeblasen werden muss. Am Ende heißt es wie immer: Hot oder Schrott?
Palast der Republik - Honeckers Traum aus Marmor und Asbest
45'
Er war immer mehr als nur ein Gebäude: Der Palast der Republik sollte die DDR in neuem Glanz zeigen. Kaum etwas erinnert heute mehr an ihn - nur die Erinnerungen seiner Besucher an ein leuchtendes Traumhaus und den schmerzhaften Akt der Schließung.
Seit seiner Eröffnung am 23. April 1976 war der Palast der Republik immer mehr als nur ein Gebäude: Sein Bau war das Symbol für eine DDR in neuem Glanz, modern und weltoffen. Ein sozialistischer Tempel der Pop und Politik, Propaganda und Spektakel in einem Haus versammelte. Mit "Brot und Spiele" buhlte der Staat um Anerkennung bei der Bevölkerung, die das Angebot auskostete und den leuchtenden Glaspalast dennoch als "Honeckers Lampenladen" verspottete. Trotzdem zog dieses Traumhaus als einzigartige Mischung aus Parlamentsgebäude, Gemäldegalerie und Kulturhaus mit Disco und Bowlingbahn die Massen an wie kaum eine andere Einrichtung. Im Schnitt besuchten fast zehntausend Besucher pro Tag das Haus. Hier gab es, was es sonst nicht gab: Radeberger Bier, Weine aus Meißen und sogar Cocktail "Manhattan" für 3,55 Mark der DDR.
1990 wurde der Palast der Republik wegen Asbestbelastung geschlossen und später saniert, bis von ihm nur noch ein Stahlgerippe übrigblieb. Im wiedervereinten Deutschland begann eine Debatte um Erhalt oder Abriss des Gebäudes. 2002 beschloss der Bundestag, dass der von Asbest befreite Rohbau des Palastes dem Nachbau des Berliner Schlosses als Humboldt Forum weichen soll. Für nicht wenige ehemalige DDR-Bürger war der Abriss des Republikpalastes der offensichtliche und schmerzhafte Beweis für den Umgang der Bundesrepublik mit dem DDR-Erbe.
Die Dokumentation erzählt nicht nur vom Aufstieg und Fall eines symbolträchtigen Gebäudes, sie widmet sich einem einmaligen historischen Ort, der wie kaum ein anderer die wechselvolle Geschichte des geteilten und wiedervereinten Deutschlands spiegelt. An Zeiten im "Volkspalast" erinnern sich neben vielen anderen der Sänger Frank Schöbel, die Journalistin Elke Bitterhof und der Politiker Gregor Gysi.
Zwischen dem Wiener Zentralfriedhof und dem Krematorium liegt die Gartensiedlung Neugebäude. Als erster Simmeringer Kleingärtnerverein gegründet, feiert sie in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Vereinsobmann Herbert erklärt das Grundprinzip der ursprünglichen Kleingartensiedlung, während Rasenflüsterer Wiggerl seinen grünen Daumen unter Beweis stellt.
Während Franzi und Petti ihre Hochzeit vorbereiten, muss Weltenbummler Rudi bei seiner Mutter in Luckenwalde ausharren. Der 60-Jährige kann aufgrund der Pandemie nicht zurück nach Tansania. Nun arbeitet er seine DDR-Vergangenheit auf.
Die Podiumsdiskussion auf der Tic-Con ist für Baylen ein Erfolg. Doch nachdem die 21-Jährige den ganzen Tag in Action war, ist sie völlig erschöpft und erleidet einen extremen Tic-Anfall, der sie psychisch und körperlich ausknockt. Wäre ihre Mutter nicht dagewesen, hätte sich Baylen schwer verletzen können. Wieder zuhause braucht sie Entspannung und geht mit Boyfriend Colin und ihren Hunden zum Schwimmen im See. Der macht sich große Sorgen, was alles passieren kann, wenn Baylen bald allein lebt und schlägt deshalb vor, dass sie zu ihm nach D.C. zieht. Baylen ist begeistert, ihre und Colins Eltern nicht.
"Wir müssen alles erfahren!", fordert Erich Mielke, der Leiter des DDR-Inlandsgeheimdienstes. Die etwa 200.000 Mitarbeiter seiner "Staatssicherheit" spionieren dafür rund um die Uhr.
Nach der Wende finden Bürgerrechtler tonnenweise Akten, Tonbänder, Filme, aber auch rätselhafte Gläser mit "Geruchsproben" in den Stasiarchiven. Sie geben tiefe Einblicke in die geheime Welt von Mielkes Agenten und Zuträgern, in ihr Tun und Denken.
Die Stasi hat bei vielen, die sie überwachte, tiefe Wunden hinterlassen. Betroffene schildern, wie sie persönlich ins Visier der Stasi gerieten, wie sie belauscht, bespitzelt oder gar Ziel von Mordanschlägen wurden. Experten ordnen die persönlichen Erlebnisse in die Geschichte der Staatssicherheit und der DDR insgesamt ein.
"Terra X History" zeigt Anspruch und Wirklichkeit eines der mächtigsten Geheimdienste der Welt.
Oligarchen: Sie sind die reichsten Männer Russlands, herrschen über Firmenimperien und leben in Luxus. Ihren Reichtum verdanken sie dem Chaos der sich auflösenden UdSSR in den 1990er-Jahren. Die Privatisierung nach dem Zerfall der UdSSR ermöglicht einigen Russen die Einflussnahme auf die staatlichen Rohstoffkonzerne und damit großen Reichtum. Besonders ihr Verhältnis zu Putin, Russlands machthungrigem Präsidenten, spielt dabei eine wichtige Rolle. Oleg Deripask und Wladimir Potanin gehören zu den reichsten und mächtigsten Menschen Russlands. Um die Spitze zu erreichen, greifen sie auf teils niederträchtige und illegale Methoden zurück - Korruption ist ihr Alltag. Der vermutlich mächtigste und reichste unter ihnen ist jedoch Wladimir Putin. Konflikte mit dem Staatsoberhaupt sind aufseiten der Oligarchen meist nicht zu vermeiden. Sie müssen sich klar zu ihm bekennen, anderenfalls droht ihnen das Exil oder sogar der Tod. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine gerät das Vermögen der Oligarchen ins Visier der westlichen Staaten. "Tycoons - Die Macht der Milliardäre" schaut auf die reichsten Menschen der Welt, die in ihren Ländern großen Einfluss besitzen. Auf Amerikas Superreiche, die russischen Oligarchen und die chinesischen Entrepreneure an der Spitze der größten Konzerne des Landes.
Im Frankfurter Bahnhofsviertel pulsiert in den 50er-Jahren das Leben: Amerikanische Soldaten werfen mit Geld um sich, in Bars und Nachtclubs wird getrunken, getanzt, gefeiert. Mittendrin einige Juden, die den Schrecken der Shoah überlebt, aber alles verloren haben. Hier bauen sie sich ein neues Leben auf - Bars und Handel florieren dank ihrer Tatkraft. Andere sind von der Verfolgung gebrochen, müssen von Fürsorge leben. Alle Hoffnung legen sie in die nächste Generation. Esther und Yuval Rozenberg, Majer Szanckower und ihre Freunde treffen sich heute in der Bar Shuka im Bahnhofsviertel und feiern das Leben. Ihr Motto ist ein jüdisches Sprichwort: "Sie wollten uns töten. Wir haben überlebt. Lasst uns essen." So haben es die Eltern an sie weitergegeben. Es ist immer noch aktuell.
Der Dokumentarfilm berichtet aus den USA, einem Land, in dem in einigen Bundesstaaten Frauen für die Verbrechen ihrer Ehemänner ins Gefängnis gehen und ein Mann eine Zehnjährige zur Frau nehmen darf. Abtreibungen sind mancherorts selbst in Fällen von Vergewaltigung und Inzest illegal. Der Dokumentarfilm beleuchtet die Mechanismen hinter Donald Trumps freiheitsbeschränkender Politik.
Im Juni 2017 wird die 28-jährige Shannon Graves von ihrer Halbschwester als vermisst gemeldet. Ihr Exfreund Arturo erzählt der Polizei, er und Shannon hätten sich getrennt, da sie einen anderen Mann kennengelernt habe. Kurze Zeit später wird eine weitere Frau vermisst, es ist Jaclyn Bluhm. Optisch gibt es große Ähnlichkeiten zwischen den beiden Frauen. Die Ermittler müssen herausfinden, ob es eine Verbindung zwischen den beiden Fällen gibt und ob Arturo die Wahrheit sagt ...
Einige Menschen behaupten, sie seien von Außerirdischen entführt worden. Einer der wohl bekanntesten Vorfälle dieser Art ereignete sich in West Yorkshire. Der Polizist Alan Godfrey war im November 1980 früh morgens in seinem Streifenwagen unterwegs. Als plötzlich ein strahlend weißes Licht vom Himmel leuchtete, kam sein Auto unvermittelt zum Stehen. Eine halbe Stunde später kam er dreißig Meter entfernt wieder zu Bewusstsein und erinnerte er sich nur daran, dass er nach seinem Funkgerät griff.
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
Eine der berüchtigtsten Untertassen-Sichtungen der neueren Geschichte ereignete sich über einem der größten und verkehrsreichsten Flughäfen der USA. Im Jahr 2006 entdeckte ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft United Airlines auf dem Rollfeld des Chicago O'Hare International Airport ein mysteriöses Flugobjekt über dem Gate C17. Dutzende von Zeugen und Zeuginnen beschrieben ein lautloses, stillstehendes Objekt direkt über dem Rollfeld. Es wurde minutenlang beobachtet, bevor es spurlos verschwand.
Im urbanen Garten Eden alias Gartensiedlung Neugebäude geht es in der zweiten Folge spannend weiter. Pächterin Tina plant als offizielle Neueröffnung eine Sturmparty. Dafür eilen Einsatztrupp Wiggerl und Otto zur Hilfe. Nach wie vor ist Hannes bei der Liebessuche im Internet nicht fündig geworden. Sein Glück versucht er deshalb beim Boogieabend im Schutzhaus. Ob er dort mit seinen Tanzkünsten die Frauenwelt überzeugen kann?
Es ist ein dunkles Kapitel der Vergangenheit: Zwangsarbeit in DDR-Gefängnissen. Die Inhaftierten, darunter viele politische Gefangene, schufteten unter oftmals menschenunwürdigen Bedingungen.
Schon ab den 1950er-Jahren war Gefangenenarbeit Pflicht - für Männer und Frauen. Fast alle waren ungeschult, nur unzureichend geschützt und mussten ihre Gesundheit aufs Spiel setzen.
So wie Edda Schönherz, einst bekannte Ansagerin des DDR-Fernsehens. Weil sie mit ihren Kindern die DDR verlassen wollte, wurde sie 1975 wegen "staatsfeindlicher Verbindungsaufnahme" verurteilt. Zwei Jahre saß sie im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck im Erzgebirge ein und musste dort im Dreischichtsystem für die Textilindustrie arbeiten. Die Strumpfhosen, die sie und andere Frauen zusammennähten, landeten später als Billigware in Warenhäusern und bei Versandhändlern im Westen - Knastarbeit für dringend benötigte Devisen.
Holger Rossmann kam als Gefangener in das Chemiekombinat Bitterfeld, wo er kaum geschützt mit Giftstoffen Kontakt hatte. Es war einer der gefährlichsten Arbeitsplätze der DDR, an dem zivile Arbeiter nicht eingesetzt wurden. Unfälle gehörten zum Alltag.
Weil Arbeitskräfte stets knapp waren in der DDR-Planwirtschaft, mussten Strafgefangene die Lücken stopfen. Ab den 1960er-Jahren gab es ein zentrales System für den Einsatz von Häftlingen in der Wirtschaft. Die Betriebe rissen sich regelrecht um die billigen und stets verfügbaren Arbeitskräfte. Rücksicht auf das Individuum gab es im System Zwangsarbeit nicht. Viele ehemalige Zwangsarbeiter leiden bis heute.
"Terra X History" ordnet die Praxis der Zwangsarbeit in den Kontext der DDR-Geschichte ein, zeigt die Aufarbeitung dieses Kapitels nach der Wiedervereinigung - und fragt auch nach der Verantwortung westdeutscher Unternehmen wie Aldi, Ikea und der Deutschen Bahn, die von der Gefangenenarbeit profitierten.
Was in der Natur um uns herum passiert, wird in dieser Reihe beleuchtet. In jeder Folge werden andere Regionen Deutschlands mit ihren Naturreservaten, Landschaften und tierischen Bewohnern vorgestellt.
Im englischen Shrewsbury gibt es ein berüchtigtes Spukhaus in der Nähe eines Bahnhofs, an dem sich 1907 ein verheerendes Zugunglück mit 18 Toten ereignet hat. Ein Lokführer war während der Fahrt eingeschlafen, so dass der Zug in einer Kurve entgleiste. Seitdem sind hier immer wieder Menschen auf rätselhafte Weise ums Leben gekommen. Die tragischen Vorfälle in dem alten Gemäuer sollen durch paranormale Phänomene ausgelöst worden sein - was Geisterjäger auf den Plan rief, die versuchten, Beweise für die Spuk-Aktivitäten zu filmen. Außerdem: Der Geist einer toten Frau, und eine Spukgestalt in Kentucky.
Elon Musk, Jeff Bezos, Bill Gates - hinter diesen Namen stecken faszinierende Erfolgsgeschichten. Die Superreichen in den USA verändern mit technologischer Innovation die moderne Welt. Die obersten ein Prozent der US-Amerikaner sind reicher als die unteren 90 Prozent zusammen, und die Zahl der Milliardäre stieg in den letzten Jahren auf über 700. Ihr Reichtum verleiht ihnen eine große politische und gesellschaftliche Macht. Wird ihnen jemals Einhalt geboten? Der amerikanische Traum zieht seit jeher mutige Unternehmer an, deren Zukunftsvisionen sie in die Welt der Superreichen befördern: von den frühen Ölbaronen und Industriellen bis hin zu den modernen Social-Media-Influencern, die neue globale Märkte erschließen. Die Superreichen geben übermäßig viel Geld aus für typische Luxusgüter wie Megajachten, Villen und Sportwagen, aber sie leisten auch Pionierarbeit: sei es die Erforschung ferner Planeten oder die Errichtung eines virtuellen Metaversums. "Tycoons - Die Macht der Milliardäre" schaut auf die reichsten Menschen der Welt, die in ihren Ländern großen Einfluss besitzen. Auf Amerikas Superreiche, die russischen Oligarchen und die chinesischen Entrepreneure an der Spitze der größten Konzerne des Landes.
Forrest Tucker gehört zu der älteren Generation Gefangener im Hochsicherheitsgefängnis von San Quentin. Sein Alter hält ihn nicht davon ab, einen der kühnsten Gefängnisausbrüche aller Zeiten zu wagen.
Lore war sechs Jahre alt, als ihre Mutter nach Auschwitz deportiert wurde. Was heißt es, die Tochter einer Frau zu sein, die vom Holocaust gezeichnet ist? Kim Seligsohn, Lores Tochter, ist Sängerin. Die Musik gibt ihrem Schmerz eine Form - und entwickelt eine Wucht und Direktheit, wie sie kein Geschichtswissen vermitteln kann. Ein Film über die Gegenwart der Vergangenheit.
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Im Mittelpunkt dieser Folge steht Phillip Austin aus Northampton in England. An einem schrecklichen Tag im Jahr 2000 ermordete er seine Frau Claire, seine beiden Kinder Kieren und Jade sowie die zwei Hunde der Familie.
Dieses Mal begleitet Donat ein junges Paar ins Standesamt, das sich trotz eines Unfalls am Polterabend nicht aus der Bahn werfen lässt und sich das Jawort gibt.
Und er trifft eine Frau, die nach Wochen im Koma mit einer Spenderlunge weiterlebt und erzählt, wie sich ein Neuanfang anfühlt. In "Donat auf Achse" reist Moderator Donat Hofer durch die Schweiz - ohne festen Plan, geleitet vom Zufall und den Begegnungen am Weg.
Er folgt dem, was sich ergibt, bleibt stehen, wo Menschen ihre Geschichten teilen, und lässt sich durch Straßen, Dörfer und Städte treiben.
Was bewegt die Schweiz im Alltag? Wie leben, lieben, hoffen oder zweifeln ihre Menschen? In spontanen Gesprächen entstehen direkte und oft überraschende Porträts. Es geht um das, was selten ausgesprochen wird: um Tabus, Schmerz, Liebe und Menschlichkeit. Und immer wieder auch um das Leichte, das Unerwartete, das kleine Glück am Wegesrand.
2015 machen Astronomen eine beunruhigende Entdeckung: Hunderttausende Galaxien überall im Universum werden dunkler. Einige von ihnen haben in den vergangenen zwei Milliarden Jahren die Hälfte ihrer Leuchtkraft eingebüßt. Zu den runtergedimmten Sternenansammlungen gehört auch unsere Milchstraße. Der Energiekreislauf im Universum scheint gestört zu sein. Was steckt hinter dem Phänomen, und was bedeutet es für das Leben auf der Erde? Mögliche Antworten gibt ein Blick ins Zentrum der Milchstraße.
Die Kirchenbauern, eine Gemeinschaft aus zehn Familien, feiern einmal im Jahr ihren "Umgang". Eine Prozession mit einer rund 15 Meter hohen Kerze, die auf ein rund 300 Jahre altes Pestgelübde zurückgeht. Teil dieser Gemeinschaft zu sein, gilt in den Familien als "Ehre". Alle haben ihre feste Rolle und tragen damit Verantwortung. Anna-Maria Diestler hat sie für "kreuz&quer nah dran" besucht und mit ihnen über den Zusammenhalt in Krisenzeiten sowie Herausforderungen des Generationenwechsels gesprochen.
Danach "kreuz & quer plus": Iconic - Schlüsselmomente: Khomenei und die Islamische Revolution.