Erstmals seit 33 Jahren kommt der Nationalrat im Juli zu einem Sitzungsmarathon mit fünf Plenartagen zusammen. Zunächst stehen einige Gesetzesvorhaben wie das Verbot von Einweg-E-Zigaretten, zwei neue Schulfächer, längere "Pickerl"-Intervalle für Kraftfahrzeuge auf der Tagesordnung. Auch viele Konsumentenschutzthemen wie das Verbot der vorsätzlich begrenzten Lebensdauer von Produkten werden finalisiert. Schwerpunkt der Woche ist die Budgetkonsolidierung. Beschlossen werden u.a. die Pensionsanpassung 2027, die Einführung einer Paketsteuer sowie die Senkung der Lohnnebenkosten. Nach der Debatte zu den einzelnen Budget-Kapiteln erfolgt der Beschluss des Doppelbudgets 2027/2028 am Freitag.
Kommentar: Astrid Wibmer und Felix Strasser
Europa, das christliche Abendland - so eine gängige These. Welche Rolle spielt der christliche Glaube für die Identität Europas? Gibt es neben dem christlichen auch ein islamisches Abendland?
Christopher Clark geht in dieser Folge der Frage nach, woran die Europäer glauben: Das Christentum war die erste offene Volksreligion, Gemeinden und Klöster wurden zur Keimzelle gemeinsamer Konfession, Pilgerwege zu einem verbindenden europäischen Netzwerk.
Doch bald schon gingen die Christen im Osten und Westen Europas getrennte Wege. Was sie für kurze Zeit wieder zusammenbrachte, war eine neue, gemeinsam empfundene Bedrohung: der Islam, der auch in Europa auf dem Vormarsch war.
Doch bedeutete dies für den Kontinent mehr als nur ein Feindbild: Auf der spanischen Halbinsel, in "al-Andalus", prägten Muslime über ein halbes Jahrtausend die Kultur im westlichen Europa mit, die Herrschaft der Osmanen hinterließ im Südosten Spuren. Die Juden Europas trugen in ihrer Rolle als religiöse Minderheit ebenfalls zur kulturellen Vielfalt bei, brachten die Wirtschaft in Gang und waren doch immer wieder Opfer grausamer Verfolgung. Die Kreuzzüge und Türkenkriege verstärkten den Antagonismus der Religionen. Wenn nicht Gegner von außen für den Zusammenhalt sorgten, brachen unter den Christen immer wieder Konflikte aus.
Zur entscheidenden Spaltung führte die Reformation im frühen 16. Jahrhundert. Martin Luther prangerte nicht nur die Missstände in der Kirche an, er stellte auch die klerikal geprägte Herrschaftsordnung infrage. So spalteten sich in Europa Macht und Glaube. 100 Jahre nach der Reformation verwüsteten verheerende Schlachten zwischen Katholiken und Protestanten den Kontinent. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges wuchs der Wille, das Verhältnis der Völker künftig auf Prinzipien der Vernunft zu begründen. Es galt, Religion und Politik in den Beziehungen der Mächte zu trennen. Die europäische Staatengemeinschaft schuf mit dem Westfälischen Frieden eine verbindliche Ordnung, die den Ausgangspunkt für das moderne Völkerrecht bildete.
Für das Leben gestraft - Ließ schlimme Namensgebung 24-Jährige Rot sehen?
6. Staffel
424. Folge
D 2025
55'
Bluebelle Blöd (24) steht wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht. Sie soll den Standesbeamten Uwe Pietsch (65) im örtlichen Rathaus auf der Toilette hinterrücks mit einem Notfallhammer attackiert haben. Wollte sie sich an ihm rächen, weil er es war, der ihren Namen in die Geburtsurkunde eingetragen hat und sich seit Jahren weigert, trotz ausdrücklichem Antrags, diesen zu ändern? Welches Motiv steckt wirklich hinter dieser blutigen Tat?
Motto in München: Schöne Schlappen - Kreiere einen angesagten Look mit Badelatschen!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Ela genießt mit Tochter und Enkeln den ersten Urlaubstag voller Highlights: Bimmelbahn und Bootstour begeistern alle. Trotz kühler Temperaturen hatten die vier eine unvergessliche Zeit zusammen.
Es ist, als würde die Welt einem geheimnisvollen Takt folgen. Die Planeten im Universum scheinen förmlich zu tanzen. Auch das Leben folgt einem unsichtbaren Dirigenten. Es gibt eine Kraft, der nichts und niemand entfliehen kann - weder die Planeten im Universum noch ein Nilpferd auf der Erde. Die Schwerkraft hält die Planeten nach einem festen Plan in Bewegung und bestimmt alles Leben auf der Erde. Harald Lesch begibt sich auf die Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält. Dazu reist er an ungewöhnliche Orte. Auf einem Rummelplatz testet er die Gesetze der Schwerkraft. Keine andere Kraft der Physik kann so ein großes Vergnügen bereiten. Auf Lanzarote macht sich Harald Lesch auf zu einer Reise Richtung Mittelpunkt der Erde. Noch immer ist das Erdinnere ein Ort voller Geheimnisse. Die Hitze und der Druck machen es für Forscher nahezu unerforschbar. Und doch findet sich ausgerechnet hier der Schlüssel zu dem, was unsere Erde so viel lebenswerter macht als alle anderen Planeten. Die Erdanziehungskraft war auch für die Evolution des Lebens ein entscheidender Faktor. Dabei ist die Wirkweise der Schwerkraft bis heute ein Rätsel. Wissenschaftler beginnen erst nach und nach, diese allumfassende Kraft und ihren Einfluss besser zu verstehen. 2017 erlangten Forscher für den Nachweis von Gravitationswellen aus dem All - ausgelöst durch Ereignisse Millionen von Lichtjahren entfernt - den Nobelpreis. Die Kraft, die Planeten tanzen lässt und ohne die sich das Leben nicht so entwickelt hätte, wie wir es kennen, durchdringt das gesamte Universum. Harald Lesch zeigt auf eindrucksvolle Weise: Nichts entgeht ihrer Wirkung.
Der Nord-Ostsee-Kanal gehört zu den meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Jährlich passieren bis zu 30.000 Schiffe den knapp 100 Kilometer langen Kanal. Für Kanalsteurer und Lotsen ist jede Überfahrt ein Wettlauf gegen die Zeit, die Lenkung erfordert größte Präzision. Die inzwischen über ein Jahrhundert alten Schleusen sorgen oft für technische Störungen, die lange Wartezeiten nach sich ziehen. Deshalb soll der Kanal nun für den Schiffsverkehr der Zukunft erneuert werden.
darin:
L I V E
14:00
Berlin: Sitzung des Deutschen Bundestages mit Befragung der Bundesregierung; Stefanie Hubig (SPD, Ministerium für Justiz, und Carsten Schneider (SPD), Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Im Anschluss:
L I V E
NATO-Gipfel In Ankara
14:30
Abschluss-PK Emmanuel Macron, Präsident Frankreich
Im Anschluss:
L I V E
15:00
Abschluss-PK Gastgeber Recep Tayyip Erdogan, Präsident Türkei
Im Anschluss:
L I V E
15:15
Abschluss-Pressekonferenz Donald Trump, Präsident USA
Im Anschluss:
L I V E
15:30
Abschluss-Pressekonferenz Friedrich Merz, Bundeskanzler
Im Anschluss:
L I V E
16:15
Pressekonferenz Volodimir Selenskjy, Präsident Ukraine
Im Anschluss:
L I V E
16:25
Berlin: Sitzung des Deutschen Bundestages
Die Grube Messel bei Darmstadt ist Deutschlands erstes UNESCO-Weltnaturerbe. "Rund 40.000 Menschen kamen im vergangenen Jahr hierher, um das Urpferdchen und andere spannende Fossilien zu sehen", erzählt Philipe Havlik, Leiter der Weltnaturerbestätte, Er macht die Grube immer attraktiver: Im "Grab'mal" neben dem Museum dürfen die Besucher jetzt eigenhändig nach Fossilien suchen. In der Grube selbst dürfen nur die Profis ran. Wir begleiten zwei Grabungsteams: Insektenforscherin Dr. Sonja Wedmann leitet das Team des Senckenberg Instituts und freut sich über schillernde Käfer, die ihr farbenfrohes Leuchten auch nach Millionen von Jahren nicht verloren haben. "Jeder fossile Fund liefert neue Hinweise darüber, wie es damals hier ausgesehen haben könnte", sagt Paläontologe Prof. Dr. Torsten Wappler, vom Landesmuseum Darmstadt. "Sie geben einzigartige Einblicke in die Entwicklung von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Pflanzen." Die Grube Messel ist 1000 Meter breit und 60 Meter tief. Entstanden ist sie durch einen Vulkanausbruch vor rund 47 Millionen Jahren. Durch Bergbau und industrielle Nutzung sind hier Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Fossilien entdeckt worden.
Die Gebrauchtwagen-Soap: "Die PS PROFIS - Mehr Power aus dem Pott" ist eine Gebrauchtwagen-Doku mit den Ruhrpott-Orginalen Sidney "Sid" Hoffmann und Jean Pierre "J.P." Kraemer. Die beiden sind Gründer und Geschäftsführer der Autoschmiede "5 Star Performance" in Dortmund. In jeder Sendung erhalten Sie den Auftrag, einen passenden Gebrauchten für Freunde und Bekannte zu finden. Dabei geben Sie Tipps und Tricks, verraten die Kniffe der Verkäufer und zeigen, dass man auch für wenig Geld durchaus gute Gebrauchtwagen kaufen kann. Und wenn es passt, lassen es sich die Beiden auch nicht nehmen, dem Auto ein paar PS mehr zu verpassen. Neben unterhaltsamen Doku-Soap-Elementen bieten die PS PROFIS den Zuschauern gleichzeitig viel Wissenswertes und Informatives rund ums Thema Auto.
Mit Jean-Pierre Kraemer, Sidney Hoffmann, Percy Hoven
Das Leben auf der Erde hängt am Licht unserer Sonne. Doch könnten wir dank moderner Technik auch ohne unseren guten Stern überleben? Harald Lesch versucht, diese Frage zu ergründen. Wie lebenswichtig die Sonne ist, zeigt sich, wenn sie fehlt. Vulkanausbrüche und Kometeneinschläge haben die Sonne schon mehrfach in der Geschichte mit Staub verhüllt - und so ganze Arten ausgelöscht. Könnte der Mensch das Fehlen der Sonne meistern und gar ihr Ende überleben? Fast alle Kulturen der Welt verehrten die Sonne aufgrund ihrer Bedeutung für das Leben. Sonnenfinsternisse galten als göttliche Zeichen. Doch schon in der Steinzeit gab es Bemühungen, den Lauf der Sonne und den Rhythmus ihrer Finsternisse zu entschlüsseln. Denn wer das Schwinden des Sonnenlichts vorhersagen konnte, erlangte Macht. Das Verständnis der Himmelsmechanik erreichte im antiken Griechenland einen Höhepunkt. Doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts sollte ein ungewöhnlicher Fund am Meeresgrund unsere Vorstellung von den Fertigkeiten der alten Griechen revolutionieren. Spätestens die moderne Astronomie hat die Sonne endgültig von ihrem göttlichen Thron gestürzt. Doch noch immer gebietet unser Zentralgestirn Ehrfurcht. Denn die Sonne ist ein Feuer spuckender Gigant aus glühend heißem Plasma. Sie macht es den sonnennahen Planeten beliebig schwer, eine lebensfreundliche Atmosphäre zu schaffen. Nur die Erde hat diese Aufgabe gemeistert. Denn sie schlägt die Sonne mit ihren eigenen Waffen. Die Tiefsee, in die nie ein Sonnenstrahl vordringt, sei ein lebensfeindlicher Ort - so glaubte man lange. Doch moderne Expeditionen enthüllten eine Welt voller Leben. Einige Tiefseewesen haben das scheinbar Unmögliche gemeistert: Sie haben eine alternative Energiequelle gefunden. Und das fehlende Licht machen sie einfach selbst. Die Tiefseewesen nutzen Chemolumineszenz, um Licht ins Dunkel zu bringen. Der Mensch hat einen anderen Weg gewählt: Elektrizität. Ihre Erforschung hat manche Wissenschaftler in Lebensgefahr gebracht. Andere haben alles darangesetzt, Profit aus ihren Entdeckungen zu ziehen. Unter ihnen Thomas Edison. Anders, als viele glauben, ist er nicht der wahre Erfinder der Glühbirne. Und doch ist sein Ruhm nicht unbegründet. Dank Elektrizität muss sich der Mensch heute nicht mehr nach dem Lauf der Sonne richten. Auf ihre Energie sind wir aber nach wie vor angewiesen. Doch selbst diese Abhängigkeit soll eines Tages überwunden werden: indem wir die Sonne auf die Erde holen. Die Grundlagen für dieses Projekt wurden schon vor 100 Jahren von Albert Einstein gelegt. Das Zauberwort: Kernfusion. Doch kann der Mensch die titanischen Kräfte, die in der Sonne wirken, tatsächlich bändigen? Auch wenn die Bemühungen des Menschen angesichts der Übermacht der Sonne müßig scheinen, eines Tages könnten sie das Überleben der Menschheit sichern. Denn schon in einer Milliarde Jahren beginnt die Sonne ihren Todeskampf - auf der Erde wird es dann ungemütlich. Die einzige Überlebenschance: die Flucht ins All. Doch um die Herausforderungen interplanetarer Raumfahrt zu meistern und andere Himmelskörper zu besiedeln, werden wir all die Erfahrungen benötigen, die wir beim Versuch, uns von der Sonne zu emanzipieren, gewonnen haben. Nur als Meister des Sonnenlichts können wir das Universum erobern. Harald Lesch zeigt, welche Facetten des Sonnenlichts der Mensch bereits gemeistert hat und welche Herausforderungen ihm noch bevorstehen.
Erhard Wieser von der Fahrlechhütte ist seit frühester Kindheit mit dem Duisitzkarsee verbunden. Schon als kleines Kind hat er hier seine Großtante besucht, die damals als Wirtin die Fahrlechhütte betrieben hat. Heute verbringt Erhard Wieser die Sommer am Duisitzkarsee und kümmert sich um das Wohlergehen der Gäste. Die atemberaubende Bergkulisse rund um den kristallklaren Bergsee zieht jedes Jahr Besucher aus aller Welt an.
Einmal Versager, immer Versager? Gescheiterter Handwerker soll reiche Familie ausgeraubt haben!
5. Staffel
330. Folge
D 2024
65'
Handwerker Helge Schmidt soll bei Familie de Winter eingebrochen und Uhren und Bargeld im Wert von rund 25.000 Euro gestohlen haben. Charlotte de Winter wurde von dem Einbrecher angegriffen und verletzt, erkannte ihn aber nicht. Der Angeklagte war einige Tage zuvor mit Renovierungen im Haus beschäftigt. Währenddessen stöberte er im Haus herum, nahm heimlich Fotos auf. Und: Er hat finanzielle Sorgen. Dennoch leugnet er vehement die Tat ...
Eine Waffe aus dem Jahr 1886 zieht die Aufmerksamkeit der "Auction Hunters" auf sich: Früher sollen mit diesem Gewehr Büffel gejagt worden sein. Außerdem steht eine Sammlung elektrisch betriebener Modellautos auf Allens und Tons Auktionsliste.
Schwanger auf Norderney - Mit der Insel-Hebamme im Einsatz
D 2025
28'
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
Diese Folge erzählt die Geschichte der europäischen Expansion von den Wikingern bis zum Britischen Empire: Warum zog es die Europäer in die Weite, wie bekamen sie Macht über Teile der Welt?
Europa und die Welt, eine Historie von Entdeckergeist und Unternehmertum, aber auch von Imperialismus, Unterdrückung und Ausbeutung. Historiker Christopher Clark führt die Zuschauer an Ausgangspunkte des Aufbruchs wie Lissabon, Amsterdam und London.
Und er begibt sich an Bord der "Endeavour", jenes Schiffes, mit dem James Cook die Südsee erforschte und Australien für Großbritannien in Besitz nahm. Warum zog es die Europäer immer wieder in die Weite? "Weil wir ein Kontinent der engen Räume, aber auch der Küsten sind", erklärt Professor Clark.
Die Griechen, Römer und Wikinger machten es vor, nahmen Europas Küstenregionen in Besitz. Über die Seewege der Hanse kam Wohlstand in Hunderte nord- und mitteleuropäische Städte. Heute wird dieser Handelsbund gern als Vorläufer der Europäischen Union gepriesen. Im Süden geschah der globale Aufbruch vom Mittelmeer aus: Venedig begründete die Handelswege nach Asien, von Spanien aus erfolgte schließlich der Schritt in die Neue Welt. Nord- und Südamerika gaben Millionen von Europäern Hoffnung - aber die Bevölkerung der eroberten Länder fiel dem zum Opfer, wurde versklavt, ihre Kulturen zerstört. Noch vor 100 Jahren konnte man von einem europäischen Weltreich sprechen. Christopher Clark schildert auch, wie der Machtkampf der Rivalen in den Ersten Weltkrieg führte, die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts.
Als Ersatz für die ursprüngliche Champlain-Brücke wurde über dem Sankt-Lorenz-Strom in der kanadischen Provinz Québec eine Doppelschrägseilbrücke gebaut. Die gigantische Betonkonstruktion der neuen Samuel-De-Champlain-Brücke muss den harten kanadischen Wintern trotzen, in denen der Fluss gefriert. Außerdem passieren sie täglich tausende Fahrzeuge, denen die Mega-Konstruktion standhalten muss. Die Dokumentation zeigt, welche Eigenschaften dieses Bauwerk zu einer Brücke der Superlative machen.
Cindy und ihr Freund Ossi renovieren ein Mietshaus. Sie stoßen an ihre Grenzen, als sie schwere Schränke bewegen müssen, und hoffen, dass nichts kaputtgeht.
Während ihres Auktionsbesuchs stoßen Allen und Ton auf ehemaliges Eigentum des Militärs und einen uralten Cowboy-Sattel. Letzterer könnte ein Vermögen wert sein.
Raritäten aus dem Zweiten Weltkrieg: Michael Manousakis werden neun amerikanische Militärfahrzeuge zum Kauf angeboten. Solche Gelegenheiten lässt sich der erfahrene Geschäftsmann normalerweise nicht entgehen. Aber noch ist der Deal nicht in trockenen Tüchern. Und wie schlägt sich der "Rosinenbomber"? Die "Steel Buddies" checken jede Schraube, jedes Kabel und jede Leitung des betagten Fliegers, damit die Douglas DC-3 bald in die Luft abheben kann. Aber die Ablagerungen an den Treibstofftanks stellen bei der Wartung eine echte Herausforderung dar.
Steve Wood ist seit über zwanzig Jahren Gerichtsvollzieher in Bristol. Der Brite hat sich auf die Zwangsräumung von Gewerbeimmobilien spezialisiert und führt pro Woche bis zu fünfzig Aufträge aus. In dieser Folge trifft es den Pächter eines Eckladens in der Vorstadt Clifton. Der Mann hat beträchtliche Mietschulden in Höhe von umgerechnet 6000 Euro angehäuft, deshalb werden vor Ort die Schlösser ausgetauscht. Und sollte sich der säumige Kandidat anschließend gewaltsam Zugang zu dem Geschäft verschaffen, wäre dies eine Straftat.
"WELT" bringt Sie auf den neuesten Stand: Entdecken Sie die wichtigsten Themen des Tages und erhalten Sie einen exklusiven Einblick darüber, was morgen relevant sein wird.
Eva Longoria enthüllt die beeindruckende Entwicklung der spanischen Küche, die sich in nur einer Generation von bescheidenen Anfängen zu einer globalen kulinarischen Sensation gewandelt hat. Diese Veränderung zeigt die wachsende Anerkennung und Beliebtheit spanischer Gerichte auf internationaler Ebene.
Mit Anna Carlsson, Achim Buch, Manuela Eifrig, Martin Lohmann, Ela Nitzsche, Jonas Minthe, Freya Trampert, Jens Wendland
Immer mehr Technik nimmt von unserem Alltag Besitz. Viele fühlen sich von der Entwicklung abgehängt. Was muss Bildung leisten, damit wir mit technischen Errungenschaften Schritt halten? Ob Glühbirne oder Smartphone, die Masse der von Menschen erzeugten Gegenstände übersteigt heute erstmals die der Lebewesen auf Erden. Harald Lesch zeigt, wie es gelingt, technische Entwicklungen so zu nutzen, dass wir von ihnen profitieren und nicht überrollt werden. Unser Leben ist ohne Technik nicht denkbar - und doch macht sie vielen Angst. Mit Technik schaffen wir uns gewaltige Möglichkeiten, aber auch mehr und mehr Abhängigkeiten. Heute sind wir von Dingen umgeben, von denen wir nicht wissen, wie sie funktionieren, wie sie aufgebaut sind und was in ihnen steckt. Und doch haben wir uns mit ihrer Hilfe neue Möglichkeiten erschlossen, um unsere Welt zu erkunden und zu gestalten. Harald Lesch führt uns zu den Pionierleistungen bei der Erforschung der Tiefsee und den aktuellen Herausforderungen bei der Erkundung des Weltalls. Dank technischer Errungenschaften lassen sich die Grenzen der bekannten Welt immer weiter hinausschieben. Wissenschaft und Technik verändern unser Bild von der Welt. Und: So wie die Welt sich ändert, ändern sich auch die Anforderungen an Wissenschaft und Technik. Der Blick in die Vergangenheit zeigt, wie es Persönlichkeiten - beispielsweise Alexander von Humboldt - gelang, Technik so zu nutzen, dass Wissenschaft und Gesellschaft davon profitierten und neue Erkenntnisse möglich wurden. Wie gestalten wir Technik, damit sie uns auch künftig als Werkzeug dient und hilft, die Grenzen unseres Wissens zu erweitern? Und welches Wissen ist erforderlich, damit neue Technik nicht zu Überforderung führt? Zu schnell, zu kompliziert, zu übermächtig - so werden neue technische Entwicklungen oft wahrgenommen. Harald Lesch geht der Frage nach, ob wir nicht irgendwann an eine Grenze stoßen, die uns zwangsläufig vor unseren eigenen Entwicklungen kapitulieren lässt. In Sachen Geschwindigkeit und Genauigkeit können wir mit der Leistung von Maschinen schon längst nicht mehr mithalten. In dieser Konkurrenz sind wir, ist unser Gehirn längst abgehängt. Doch wir verfügen über Qualitäten, die von keiner Maschine, keinem Computer erreicht werden: Flexibilität, Kreativität und Lernfähigkeit. Harald Lesch geht der Frage nach: Was muss ich tun, was muss ich wissen, welche Bildung brauche ich, um die Technik als das Werkzeug zu begreifen, das uns dient und uns nicht beherrscht? Schließlich ist für ihn klar: Computer lösen keine Probleme, sie haben keine!
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
In dieser Sendung werden die unterschiedlichsten Destinationen vorgestellt. Der Zuschauer lernt mehr über Kultur, Landschaft und die Menschen, die dort leben. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.
Diese Folge der "Europa-Saga" erzählt von Europas Beitrag zur Weltkultur. In Kunst, Unterhaltung, Philosophie und Wissenschaft wurde Unvergängliches geschaffen - oft ohne Rücksicht.
Christopher Clark reist in die Metropolen und erlebt Europas Meisterwerke. Ob das Kolosseum oder der Eiffelturm, die "Mona Lisa", Beethovens Neunte oder die Songs der Beatles, Platons "Staat" oder Shakespeares "Sturm".
Immer wieder gelang es den Europäern, mit klassischen Werken zeitlose Geltung zu erschaffen. Romanik, Gotik, Barock, Jugendstil, Klassizismus und Bauhaus sind Begriffe aus dem Vokabular europäischer Architekturgeschichte. Euripides' "Medea", Shakespeares "Hamlet", Bizets "Carmen" und Puccinis "La Bohème" sind von den Weltbühnen nicht wegzudenken. Hinzu kommt eine große Zahl bahnbrechender Entdeckungen und technischer Erfindungen, ob die Dampfmaschine, die Batterie, das Automobil oder Flugzeug, das Penicillin oder die Kernspaltung.
Auch bei der Entwicklung der Kommunikationstechnik, bei Telefon, Radio, Fernsehen und Computer, standen Köpfe aus Europa Pate. Physiker, Chemiker und andere Naturwissenschaftler waren stets führend in der Riege der Nobelpreisträger. Fast immer, wenn man von klassischen Epochen spricht, von Errungenschaften mit zeitloser universeller Geltung und Ausstrahlung, führen die Wege nach Europa.
In der vierten Folge der "Europa-Saga" geht es um herausragende Namen, bedeutende Werke und ihre Wirkung, um Europäisches, das zum Weltmaßstab wurde. Es geht aber auch um Anmaßung und darum, dass Europa vor allem seine technische Überlegenheit gegenüber anderen ausspielte, ohne Rücksicht und Toleranz. Nicht ohne Grund ist die Kritik am Fortschritt so alt wie viele Errungenschaften selbst. Kaum ein Kontinent hat die Erde so nachhaltig geprägt wie Europa - im Guten wie im Schlechten. Und so steht seine glanzvolle Geschichte und Kreativität auch für rücksichtslose Plünderung von Ressourcen und Ausbeutung der Welt.