Am Fuß der Alpen liegen die Oberitalienischen Seen. Geprägt wird die beliebte Urlaubsregion von malerischen Fischerdörfern, geschichtsträchtigen Städten und atemberaubender Natur.
Während der Gardasee im Sommer fest in deutscher Hand ist, ist der Iseosee ein echter Geheimtipp. Die zahlreichen prunkvollen Villen bescheren dem Comer See ein mondänes Flair. Der Lago Maggiore wiederum bezauberte schon Schriftsteller wie Flaubert und Dumas.
Das Filmteam startet die Reise am Lago Maggiore und seinen abwechslungsreichen Inseln. Am Ostufer klammert sich das Kloster Santa Caterina del Sasso wie ein Schwalbennest an den steilen Hang. Es hat eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte. Am Gardasee besichtigt das Team die Städte Malcesine, Garda und Limone, die Stadt der Zitronen. Natürlich darf auch ein Besuch in Sirmione mit seiner beeindruckenden Festung nicht fehlen.
Beschaulicher geht es am Iseosee zu - er gilt noch immer als Geheimtipp. Am Comer See, wo sich die Reichen und Schönen tummeln, entdecket das Filmteam die idyllischen Dörfchen Nesso und Varenna - und natürlich Bellagio, die Perle des Comer Sees.
Ein Mehrgenerationenhaus ist der Traum von Jaqueline, Michael, ihrem Sohn Jason sowie ihren Eltern Kathrin und Holger. Auf der Suche nach einem geeigneten Haus findet die Familie ein 140 Jahre altes Gebäude mit sechs Zimmern.
Die Everglades im Süden Floridas sind ein rund 6.000 Quadratkilometer großes Marschland aus überschwemmten Graslandschaften, Wäldern und Feuchtgebieten. Doch Danni und Bob starten ihre Survival-Challenge während einer Dürreperiode. Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad müssen die Überlebenskünstler:innen viel Flüssigkeit zu sich nehmen, andernfalls drohen sie, in der Wildnis zu dehydrieren. Aber das Wasserloch, zu dem das Duo marschiert ist, entpuppt sich als übel riechender Tümpel. Ob sich dieses Wasser nach dem Abkochen bedenkenlos trinken lässt, bleibt fraglich.
Unsere Erde entsteht vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren aus Gas und Staub. Asteroideneinschläge und Kollisionen bedrohen den jungen Planeten. Wie wird er zu einem Ort, an dem Leben entsteht? Schon kurz nach ihrer Geburt besteht große Gefahr für die Erde. Der Grund: Der Protoplanet Theia rast auf sie zu. Doch beim Einschlag wird nur Theia zerstört, stattdessen entsteht der Mond. Und dessen Anziehungskraft lenkt die Erde bis heute in stabile Bahnen. Am Anfang ist unsere Erde nicht viel mehr als eine glühende, rotierende Gesteinsmasse. Lava bedeckt die Erdoberfläche, Asteroiden und Meteoriten bombardieren den jungen Planeten. Womöglich liefern sie die Bausteine für das erste Leben auf der Erde. Um das zu erforschen, startet die Europäische Weltraumorganisation ESA im Jahr 2004 eine besondere Mission. Die Raumsonde Rosetta soll zum Kometen "67P/Tschurjumow-Gerassimenko" fliegen und dort seltene Proben sammeln. Welche bahnbrechenden Entdeckungen werden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler machen? Auch Forschende der Ludwig-Maximilians-Universität München wollen das Rätsel um den Ursprung des Lebens lösen. Im Reagenzglas simulieren sie die Bedingungen auf der jungen Erde. Kann in ihrer "Ursuppe" neues Leben entstehen? Die fünfteilige Dokumentationsreihe "Katastrophen der Erdgeschichte" erzählt die Geschichte unseres Planeten anhand der Katastrophen, die ihn geprägt haben: von seiner dramatischen Geburt und dem ersten Leben über die fünf großen Massenaussterben bis hin zur Evolution des Menschen. Denn ohne die großen Katastrophen der Erdgeschichte gäbe es das Leben, wie wir es heute kennen, nicht.
Menschen brauchen Energie, als Nahrung, als Licht- und Wärmequelle. In der "Terra X"-Dokumentation beleuchtet Harald Lesch die Geschichte der Energie und fragt nach Zukunftsvisionen. Die Nutzung von Energie ist der Motor unserer Zivilisation. Sie hat das Leben in der Moderne bequem gemacht. Aber der Verbrauch und die Umwandlung von Energie bleiben nicht ohne Folgen. Wie soll der enorme Bedarf zukünftig gedeckt werden, ohne die Umwelt zu schädigen? Die Folge "Energie" aus der "Terra X"-Reihe "Was die Welt am Laufen hält" nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Energie - von den Anfängen der Menschheit bis in die Gegenwart. Die Dokumentation beschäftigt sich nicht nur mit der Entdeckungsgeschichte verschiedener Energieformen, sondern auch mit ihren unliebsamen Nebenwirkungen. Die wichtigste natürliche Energiequelle ist die Sonne. Sie ist der Garant für alles Leben auf der Erde. Doch erst die Beherrschung des Feuers revolutioniert die Menschheitsgeschichte. Das Feuer bringt nicht nur Licht und Wärme, sondern markiert auch den Beginn der Zivilisation. Der älteste feuerveränderte Stoff, den der Mensch nutzt, ist Ocker. Es folgen Erze, die in der Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit zu Gegenständen aus Metall verarbeitet werden. Auch moderne Technologien funktionieren noch immer nach dem gleichen Prinzip: Mit der Energie des Feuers verändert der Mensch natürliche Rohstoffe und verwandelt sie in unterschiedlichste Gegenstände des täglichen Lebens. Wir leben heute wie damals in einer "High Fire World", auch wenn das nicht mehr direkt sichtbar ist. Als einer der ältesten Brennstoffe der Geschichte gilt Holzkohle. Sie liefert aber zu wenig Energie im Vergleich zur Braun- und Steinkohle, dem Holz aus der Tiefe des Erdreichs, das über Millionen Jahre zusammengepresst wurde. Kohle, Öl und Gas gehören zu den fossilen Brennstoffen. Mit ihrer Gewinnung gerät die Welt in einen Energierausch, der bis heute anhält. Rund 80 Prozent des weltweiten Bedarfs werden heute durch Kohle, Öl und Gas gedeckt. Sie halten unsere Welt am Laufen, bringen sie allerdings auch ins Stolpern. Denn das in fossilen Energieträgern gespeicherte CO2 wird bei ihrer Verbrennung freigesetzt. Eine ganz andere Energiequelle, die Anfang des 20. Jahrhunderts als Lösung aller Probleme gefeiert wird, ist die Atomenergie. Ihre Erfolgsgeschichte beginnt 1789, als aus einem unscheinbaren Gestein, der sogenannten Pechblende, ein neues Element isoliert wird: Uran. Die Entfesslung atomarer Energie hat ihre verheerende Zerstörungskraft in der Erfindung der Atombombe gezeigt. Doch auch die zivile Nutzung birgt große Risiken - eine der Herausforderungen ist der strahlende Atommüll. In einem unterirdischen Bauwerk in Finnland entsteht das weltweit erste Endlager für Atommüll. Es soll mindestens 100.000 Jahre lang halten. Nachhaltiger erscheinen da die sogenannten erneuerbaren Energien wie Wind- und Wasserkraft. Als Antriebsenergie für Mühlen und Bewässerungsanlagen sind sie schon seit Jahrtausenden bekannt. Heute dienen sie vornehmlich der Stromproduktion. Die große Herausforderung neben der Speicherung ist das Problem der natürlichen Schwankungen. Das betrifft auch die Solarenergie. Die Schwäche der sogenannten erneuerbaren Energien ist ihre Abhängigkeit vom Wetter, das macht sie unbeständig. Eine der aufregendsten Visionen der Gegenwart ist die Energiegewinnung durch Kernfusion. Die ersten Großanlagen sollen in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts einsatzbereit sein, um den weltweiten Umbau der Energieversorgung voranzutreiben.
Experten untersuchen die schrecklichsten Epidemien der Menschheit. Es kostete Millionen Menschenleben, bis die Wissenschaft in der Lage war, die Plagen in den Griff zu bekommen und das Leid der Betroffenen zu lindern.
Autos, Industrieanlagen, Kuckucksuhren: Allesamt sind sie "Made in Germany" und bekannt für ihre herausragende Qualität. Noch weitaus speziellere Produkte werden in Deutschland hergestellt, darunter filigrane Violinen aus feinstem Fichtenholz nach dem Vorbild italienischer Geigenbauer des 18. Jahrhunderts und der teuerste Whisky Deutschlands, welcher seit zwei Jahrzehnten in einer Destillerie am idyllischen Schliersee in Bayern produziert wird.
Die 60er Jahre: vom Bau der Mauer und dem Schock über den Berlin-Besuch von John F. Kennedy bis zu den Studentenprotesten. Am 13. August 1961 wird in Berlin die Mauer gebaut. 28 Jahre lang ist sie ein Symbol des geteilten Deutschlands und des Kalten Kriegs. An diesem Tag wurde die Stadt geteilt: Westberlin wurde abgeriegelt und eingemauert, die Menschen aus der DDR konnten nicht mehr in den Westteil Berlins, die Westberliner nur bedingt später in den Ostteil. Die Mauer steht für eine Teilung im doppelten Sinn: die der Stadt Berlin und die Deutschlands in zwei Staaten. Doch das Leben geht weiter in der geteilten Stadt. Turbulent. Politisch. Bunt. Einfallsreich. Improvisiert. Mal Schauplatz der Weltpolitik und heftiger Auseinandersetzungen, mal Biotop der Aussteiger und Andersdenkenden.
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
Mit dem Rad die Donau entlang - eine Reise voller Abenteuer, Natur und eindrucksvoller Begegnungen. Von der Donauquelle in Donaueschingen bis zum spektakulären Donaudurchbruch bei Weltenburg: SWR Moderatorin Annette Krause begibt sich durch den schwäbischen Grand Canyon, über wacklige Hängebrücken, auf historische Ulmer Schachteln, mitten hinein in Deutschlands faszinierendste Flusslandschaften.
Er ist der größte See Italiens und ein Traumziel zwischen Alpen und dem Süden: der Gardasee. Umgeben von Palmen, Oleandern, Olivenbäumen und Weinhängen schweift der Blick weit über das warme Wasser, was sich lebenspendend in der Sonne spiegelt. Die Ortsnamen versprechen "la dolce vita": Sirmione, Bardolino, Limone, Lazise oder Riva del Garda.
"ATV - Die Reportage" hat sich unter die Camper geschmissen. Das Campen erlebt heutzutage wieder einen regelrechten Boom. Unangekündigt wurden die Dauercamper von Oberösterreich bis nach Kärnten besucht und über Tage begleitet. Was macht den Reiz des Campens aus und was liebt der Österreicher so sehr, dass er auf 40 Quadratmetern mehrere Monate ohne Dusche und eigenem WC leben möchte?
E-Mail, Facebook, WhatsApp und Co. - mehr als fünf Milliarden Menschen nutzen digitale Nachrichtendienste. Harald Lesch erklärt die Welt der Kommunikation und fragt nach ihren Grenzen. Die "Terra X"-Doku schlägt einen Bogen von der Entstehung der Sprache bis zur künstlichen Intelligenz, gibt Einblick in Schlüsseltechnologien und liefert verblüffende Antworten auf die brennende Frage, wie moderne Kommunikation das Menschsein beeinflusst hat. Die Folge "Kommunikation" aus der "Terra X"-Reihe "Was die Welt am Laufen hält" erzählt von den Anfängen der Sprache und Schrift, von den Erfindungen der Telegrafie und des Internets bis hin zur künstlichen Intelligenz. Harald Lesch schaut zurück in die Vergangenheit und wagt den Blick in die Zukunft: Was haben die jeweiligen Kommunikationsfortschritte mit dem Menschen gemacht, wo stehen wir heute? Sind wir am Peak Point der digitalen Kommunikation angelangt? Der Ursprung der menschlichen Kommunikation liegt in der Entstehung der Sprache. Nicht nur die Gegenwart lässt sich mit Sprache beschreiben, sondern auch abstrakte Vorstellungen vom Jenseits, von Göttern und Religionen, von Zukunftsvisionen und Wissenschaft. Alles, was das menschliche Gehirn an Ideen zutage bringt, lässt sich durch Sprache in die Welt tragen. Zunächst geschieht das in großer Varianz. Aus der Ursprache werden Zehntausende unterschiedliche Sprachen. Doch seit Beginn der Sesshaftigkeit geht ihre Vielfalt zurück, aus den heute knapp 7000 Sprachen werden Prognosen zufolge in 200 Jahren nur noch etwa 100 übrig sein. Der Flüchtigkeit des gesprochenen Wortes entgegengewirkt hat die Erfindung der Schrift. Am Anfang wird sie ausschließlich in der Verwaltung genutzt, schon bald aber entstehen auch erste Gesetzestexte und große Epen. Um die Bewahrung des Wissens kümmern sich Bibliotheken. Heute sind analoge Schriftträger in virtuellen Speichern, in Clouds, untergebracht. Ob unsere digitalen Daten aber die Jahrhunderte überdauern können, stellen Wissenschaftler weltweit infrage. Eine der großen Herausforderungen in der Geschichte der Kommunikation ist der Transport von Informationen über große Distanzen. Die optische Telegrafie ist der erste Schritt zur Lösung des Problems, aber erst die Einführung der Elektrizität im 19. Jahrhundert bringt den Durchbruch in der schnellen Nachrichtenübermittlung. Schlag auf Schlag folgen die großen Kommunikationserfindungen der Moderne: das Telefon, das Radio und das Fernsehen. Mit dem Internet ist der Mensch in eine Welt der unbegrenzten Information eingetreten. Das hat Vor-, aber auch Nachteile. Wir können alles herausfinden, was wir wollen, gleichzeitig wird es aber immer schwieriger, zu sagen, was richtig ist und was falsch. Die Fortschritte der künstlichen Intelligenz befeuern diese Entwicklung weiter. Sprechen zu können wie ein Mensch, haben Forscher inzwischen auch Maschinen beigebracht. Werden wir in Zukunft immer häufiger mit Chatbots, Robotern und Avataren kommunizieren? Wo zwischen all den heutigen Kommunikationstechniken steht der Mensch? Fragen, die bereits unseren Alltag prägen und in Zukunft an Bedeutung zunehmen werden.
Für Pete war die Entscheidung für ein Fertighaus angesichts seines Hintergrunds in der Fertigungsindustrie ein Kinderspiel. Seine Frau Aey stimmte zu - solange ihr neues Zuhause schön und groß genug für ihre beiden Kinder sein würde. Es gab jedoch zwei große Hürden: die Fledermäuse, die auf dem Gelände lebten, und die Herausforderung, die fünf gigantischen Module von Wales über schmale Landstraßen zu ihrem Grundstück zu transportieren.
Mit Michael Bideller, Jesse Grimm, Frank Jordan, Ingeborg Kallweit, Ela Nitzsche, Patrick Stamme, Tom Jacobs
Kriminalpsychologen wollen die Psyche von Verbrechern verstehen, sie berechenbar machen. Doch wird es jemals gelingen, die Motivation für Mord, Vergewaltigung und Folter zu verstehen oder bleibt das Hirn eines Schwerverbrechers ein ewiges Mysterium?
Der Lech ist der letzte Wildfluss nördlich der Alpen. In knapp 2.000 Metern Höhe bei der am Formarinsee gelegenen Quelle beginnt Florian Guthknecht seine Wanderung. Von dort wird er dem Lauf des Lechs auf 125 Kilometern durch die Allgäuer und Lechtaler Alpen bis nach Füssen folgen und Menschen mit einer ganz besonderen Geschichte begegnen.
Eine Flussreise auf dem Neckar. SWR Moderatorin Annette Krause ist mit dem Kanu auf einem der schönsten Flüsse Deutschlands unterwegs. Zwischen Weinbergen und wunderschönen Fachwerk-Städtchen entdeckt sie unterschiedlichste Menschen und ihre Geschichten.
Rund 300 Kilometer erstreckt sich die Italienische Riviera entlang des Mittelmeers. Sie gilt als eine der schönsten Küsten Europas. Der Film stellt Traumorte an der Küste vor.
Das mondäne Seebad San Remo, Portofino, seit den 1950er-Jahren Treffpunkt des internationalen Jetsets, und die pittoresken Klippendörfer von Cinque Terre gehören zu Italiens beliebtesten Reisezielen. Es sind Orte voller Geschichte, in denen noch altes Handwerk lebt.
Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über faszinierende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.
Am 13. August 1961 wird in Berlin die Mauer gebaut. 28 Jahre lang ist sie ein Symbol des geteilten Deutschlands und des Kalten Kriegs. Die 70er Jahre: vom Machtwechsel in der DDR, von den ersten Reiseerleichterungen und der Entspannungspolitik bis zu den Protesten gegen den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan.
Womöglich ist unser Planet vor über zwei Milliarden Jahren vollständig von Eis bedeckt. Könnte frühes Leben für eine der ersten Katastrophen der Erdgeschichte verantwortlich sein? Die ersten Mehrzeller entstehen im flachen Urmeer, das die junge Erde einst bedeckt. Schnell entwickeln die einfachen Organismen einen revolutionären Mechanismus: die Photosynthese. Doch der freigesetzte Sauerstoff löst eine verheerende Kettenreaktion aus. Die Folge: Die Temperatur sinkt drastisch, die längste Eiszeit der Erdgeschichte beginnt. Doch wie wird die Erde zur Schneekugel? Um das herauszufinden, suchen Forscherinnen und Forscher ausgerechnet in der Wüste Südafrikas nach Spuren früherer Gletscher. Schnell offenbart ein Fund dort das Ausmaß der urzeitlichen Katastrophe. Für mindestens 300 Millionen Jahre steckt die Erde im eisigen Griff der "Huronischen Eiszeit". Wie kann sich der Planet daraus befreien? Und wie trotzen die ersten Lebewesen der Kälte? Auf dem Gletscher Vatnajökull in Island und auf den Gipfeln der Schweizer Alpen erforschen Wissenschaftler, wie aus einer Welt aus Schnee und Eis ein Ort wird, an dem sich neues Leben entwickeln kann. Die fünfteilige Dokumentationsreihe "Katastrophen der Erdgeschichte" erzählt die Geschichte unseres Planeten anhand der Katastrophen, die ihn geprägt haben: von seiner dramatischen Geburt und dem ersten Leben über die fünf großen Massenaussterben bis hin zur Evolution des Menschen. Denn ohne die großen Katastrophen der Erdgeschichte gäbe es das Leben, wie wir es heute kennen, nicht.
Battersea, Dreamworld, Gröna Lund: drei Parks, drei Tragödien. Fahrgeschäfte, die eigentlich der Unterhaltung dienen sollten, werden durch technisches oder menschliches Versagen zu Albträumen. Diese Tragödien erinnern uns daran, dass die Sicherheit auch in der Freizeit keine Abweichungen duldet.
Freddy Dodge und Juan Ibarra machen sich in Oregon auf den Weg zu einer 4000 Quadratmeter großen Mine. Tyler Beers versucht sich dort im Frühjahr als Goldgräber, den Rest des Jahres verdient er sein Geld als Bauarbeiter. Der 38-Jährige würde seinen Job gerne aufgeben, um sich voll und ganz auf die Schatzsuche zu konzentrieren. Aber sein Claim wirft keinen Gewinn ab. Die Ausbeute deckt nicht einmal die Benzinkosten. Tyler schürft offenbar an der falschen Stelle und die Wasserversorgung ist ebenfalls ein Problem. Haben die Profis nützliche Tipps parat?
Ab in den Süden! Dabei geht es steil bergauf für Friso Richter und Lukas Lowack. Mit dem Oldtimer-Wohnmobil "Pamela" wollen sie zuerst zum Naturcampingplatz Isarhorn, der von beeindruckenden Alpengipfeln umgeben ist. Der Platz wird von der Isar umflossen und ist wunderschön in Oberbayern gelegen. Danach fahren sie entlang der Grenze zu Österreich nach Garmisch-Partenkirchen. Hier am höchsten Berg Deutschlands liegt das Camping Resort Zugspitze. Der Luxusplatz bietet einen überwältigenden Ausblick, den man auch von einem Baumhaus genießen kann.
In dieser Folge will Friso herausfinden, warum Bayern perfekt für einen Campingurlaub ist.
Menschen wollen mobil sein. Vom ersten aufrechten Gang unserer Vorfahren bis zur Eroberung des Weltraums beleuchtet dieser Film die rasante Entwicklung unserer Spezies. "Terra X" unternimmt eine Zeitreise durch die Mobilitätsgeschichte. Gezeigt wird, wie sich der Radius des Menschen ständig weiterentwickelt. Technische Meilensteine machen es möglich, die Welt zu entdecken, auf der Suche nach Nahrung oder einer besseren Zukunft. "Terra X"-Moderator Professor Harald Lesch führt durch diesen Film, ist dabei unterwegs mit dem Fahrrad, einer Dampflok und dem dreirädrigen Patentmotorwagen von Carl Benz. Einen Originalnachbau des ersten richtigen Automobils der Welt steuert er dabei selbst. So zeichnet diese Dokumentation die Geschichte des Bewegungsdranges des Menschen nach. Fossile Fußspuren in versteinerten Ascheschichten in Ostafrika belegen, dass bereits vor etwa 3,6 Millionen Jahren frühe Vorfahren des Menschen aufrecht gegangen sein müssen, möglicherweise sogar deutlich früher. Diese Art der Fortbewegung hatte enorme Vorteile, in der Nahrungsbeschaffung beispielsweise. Auf jeden Fall erweiterte sich so bereits der Bewegungsradius. Die Evolution des Menschen ist geprägt von unstillbarem Verlangen, Neues zu entdecken, Lebensbedingungen zu verändern, Berge, Wüsten und Meere zu überwinden. Der Erfindergeist führt zu einem ersten Quantensprung durch die Erfindung des Rades, dann der Domestizierung des Pferdes und dem Einsatz von Fuhrwerken. Viele technische Revolutionen sind mit Mobilität verbunden. Das Fahrrad, die Eisenbahn und das Auto lassen Entfernungen auf dem Landweg schrumpfen. Auf den Weltmeeren sind es Schiffe, die Menschen endlich fremde Kontinente erreichen lassen. Zusammen mit der Entwicklung verbesserter Navigationshilfen beginnt im 15. Jahrhundert von Europa aus die Globalisierung. Und der weltweite Handel findet bis heute vor allem auf den Weltmeeren statt. Rund 90 Prozent aller Warengüter werden auf Seeschiffen transportiert. Mit dem Aufsteigen von Heißluftballons und rund ein Jahrhundert später der Erfindung des Flugzeuges erfüllt sich endlich auch der große Traum des Menschen vom Fliegen. Zunehmend wird allerdings klar, dass bei vielen technischen Entwicklungen Segen und Fluch eng beieinanderliegen. Durch die zunehmende Belastung der Umwelt sind moderne Fortbewegungsmittel umstrittener denn je. Alternativen sind gefragt, und auch diese werden beleuchtet, wie beispielsweise solarbetriebene Flugzeuge. Letztlich stellt sich auch die Frage danach, wie die Mobilität in ferner Zukunft aussehen könnte. Zeitreisen und Beamen werden wohl Wunschdenken bleiben. Im Jahr 1802 wanderte der deutsche Schriftsteller und Dichter Johann Gottfried Seume zu Fuß von Grimma bei Leipzig bis nach Syrakus - getreu dem Motto: "Alles würde besser gehen, wenn man mehr ginge". Immerhin: Bis zu einem Alter von etwa 80 Jahren legt ein Mensch rund 170.000 Kilometer zu Fuß zurück - ohne zu joggen.
Fischmehl, ein Stoff, der in Deutschland kaum bekannt ist. Dank ihm haben wir Lachs und Co. auf dem Teller. Doch die Folgen der Fischmehl-Produktion sind dramatisch für Mensch und Umwelt.
Die Nachfrage nach Fisch aus Aquakulturen - wie Lachs - wächst. Deshalb wird immer mehr Fisch aus dem Meer nicht gegessen, sondern zu Mehl verarbeitet. Weltweit landen so jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Wildfisch in Tierfutter.
Die Bestände gehen zurück. Millionen Menschen in Westafrika können sich den Fisch vor ihrer Haustür nicht mehr leisten. Dabei ist er hier ein Grundnahrungsmittel. Doch das Angebot auf den Märkten wird immer knapper. "Früher gab es so viel Fisch, dass meine Kinder ihn nicht mehr sehen konnten.", sagt Kumba Camara. Die alleinerziehende Mutter aus Gambia hat sieben Kinder. Sie macht sich Sorgen um deren Ernährung. Mittlerweile muss ich Prioritäten setzen - wenn ich meine Kinder unter der Woche in die Schule schicke, habe ich nicht genug Geld für Proteine - dann gibt es nur noch Reis."
Eine der Ursachen: der wachsende Hunger nach Fischmehl. Das braune Pulver reist um die halbe Welt, um unter anderem in europäischen Aquakulturen verfüttert zu werden. Der Film verfolgt diesen Weg vom Strand in Gambia bis nach Europa und stellt die Frage: Welchen Preis zahlen wir wirklich für gezüchtete Speisefische? Für den Biologen Werner Kloas ist der Fall klar. Für ihn sind die meisten Aquakulturen alles andere als nachhaltig: "Die Aquakulturen benötigen Fischmehl vor allem für Fische wie Lachs. Ohne Fischmehl hätten sie große Probleme diese großzuziehen. Und frisch gefangenen Fisch zur Futterproduktion zu nutzen, ist natürlich nicht ökologisch sinnvoll. Frischer Fisch ist eine endliche Ressource."
In Ländern wie Gambia, Senegal und Mauretanien hat sich die Anzahl der Fischmehlfabriken innerhalb weniger Jahre vervielfacht. Ständig brauchen sie neuen Fisch, damit die Produktion weiter läuft. Vieles davon stammt von industriellen Trawlern, die vor der westafrikanischen Küste unterwegs sind. Und es häufen sich die Hinweise, dass auch illegale Fänge in den Fabriken landen. Der gambische Umweltjournalist Mustapha Manneh recherchiert schon seit Jahren in Westafrika zum Thema Fischmehl und stößt regelmäßig auf neue Hindernisse: "Die Fischmehlindustrie ist unheimlich verschwiegen - kaum jemand versteht so richtig, was hinter den verschlossenen Türen passiert. Eins steht fest, die Menschen hier in Afrika leiden unter den Folgen. In meinen Augen ist Fischmehl mittlerweile eine Art Blutfisch. Früher gab es hier Blutdiamanten, nun aber haben wir Blutfisch."
Und damit nicht genug. Auch die Umwelt leidet unter den Fabriken. Abwässer aus der Produktion sind mit giftigen Schwermetallen wie Arsen belastet, die ungefiltert ins Meer gelangen. Vor Ort sprechen wir mit lokalen Fischern, Aktivisten und Insidern über das Big Business Fischmehl.
Die Dokumentation ist eine Spurensuche zwischen Westafrika und Europa, zwischen Fischmarkt und Kühltheke und ein Film über ein System, das viele von uns mit jedem Bissen unbewusst mittragen.
Mitten in Italiens Norden liegt die Emilia Romagna - eine Region, reich an Geschichte und Kultur. Sie bietet kulinarische Köstlichkeiten, Traditionen und eine vielfältige Landschaft.
Die Architektur und Baukunst der Region reicht von antiken Baudenkmälern über frühchristliche Kirchen, mittelalterliche Kreuzritterburgen bis hin zu Opernhäusern aus dem 19. Jahrhundert. Aber auch Weinkenner und Ferrari-Fans kommen auf ihre Kosten.
Im Übergang von der Po-Ebene zum Apennin reihen sich die Städte der Emilia Romagna wie an einer Perlenschnur auf: Piacenza, Parma, Modena, Bologna, Ravenna und Rimini locken Besucher mit zahlreichen Museen, lokalen Spezialitäten, UNESCO-Weltkulturerbestätten und Naturparks. Mit Burgen und alten Dörfern, die malerische Marktplätze haben und idyllisch zwischen Olivenhainen, Weinbergen und Lorbeerbäumen liegen. Und mit ausgedehnten Sandstränden, die sich von Cervia bis Rimini an der adriatischen Riviera finden.
Mentalist Timon Krause zeigt, wie Worte, Apps und andere Menschen täglich Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. Rund 20.000 Entscheidungen werden jeden Tag getroffen, die meisten unbewusst. Wie funktioniert Alltagsmanipulation, und wie lässt sich erkennen, wann Entscheidungen gelenkt werden? Timon Krause entschlüsselt die verborgenen Mechanismen hinter menschlichem Verhalten.
Die Beet-Brüder sind wieder unterwegs. Vom langweiligen Stück Rasen zum Traumgarten in nur sieben Tagen. Dieses Mal geht es zu einer kinderreichen Familie nach Rheinland-Pfalz. Große Familie, kleiner Garten - eine echte Herausforderung für Ralf, Henrik und Claus. Sowohl die Eltern als auch die Kinder wünschen sich ihren eigenen Bereich. Die Kinderecke wird ein besonderes Highlight, an dem auch die Erwachsenen ihren Spaß haben.
Im Paläozoikum, dem Erdaltertum, entsteht erstes komplexes Leben und eine nie da gewesene Artenvielfalt. Doch das größte Massenaussterben der Erdgeschichte verändert alles. Während der "Kambrischen Explosion" vor 500 Millionen Jahren entstehen komplexe Lebewesen mit Beinen und Augen. Bizarr geformte Meeresbewohner beherrschen die Ozeane und erobern nach und nach neue Lebensräume. Der evolutionäre Wettlauf beginnt. Die Bewegung der Erdplatten und Klimaschwankungen bringen das Leben im Erdaltertum immer wieder durcheinander und zwingen alle Lebewesen, sich anzupassen. Vor allem frühe Meeresbewohner wie Trilobiten und Kopffüßer entwickeln sich rasant weiter. Schließlich wird der Druck auf die vorhandenen Lebensräume so groß, dass einige Arten neue Gebiete erobern. So auch der Tiktaalik, ein wichtiges Bindeglied zwischen Wasser- und Landtieren. Seine Entwicklung legt den Grundstein für den Siegeszug der Wirbeltiere und ebnet den Weg für die Gruppe der Reptilien. Sie sind die ersten Tiere, denen es gelingt, dauerhaft außerhalb des Wassers zu überleben. Über Jahrmillionen bevölkert die frühe Tierwelt des Paläozoikums unseren Planeten. Doch während Tiere und Pflanzen das Land erobern, bahnt sich das größte Massenaussterben der Erdgeschichte an. In dessen Folge verschwinden fast drei Viertel aller Landtiere und 95 Prozent der Meeresbewohner. Doch wie ist es zu dieser wohl tödlichsten Katastrophe der Erdgeschichte gekommen? Die fünfteilige Dokumentationsreihe "Katastrophen der Erdgeschichte" erzählt die Geschichte unseres Planeten anhand der Katastrophen, die ihn geprägt haben: von seiner dramatischen Geburt und dem ersten Leben über die fünf großen Massenaussterben bis hin zur Evolution des Menschen. Denn ohne die großen Katastrophen der Erdgeschichte gäbe es das Leben, wie wir es heute kennen, nicht.