Seine bisher längste Auslandsreise führt Papst Leo XIV. nach Afrika. "kreuz & quer" begleitet ausgewählte Stationen dieser Reise, die die großen Kontraste des Kontinents vor Augen führen: Mit Algerien, Wirkungsstätte des Kirchenvaters Augustinus, besucht der Papst ein fast ausschließlich islamisches Land, während in Angola der Katholizismus das religiöse Leben prägt. Neben den aktuellen Begegnungen vor Ort beleuchtet der Film historische Linien und Verbindungen nach Österreich: Eine Kärntner Gemeinde unterstützt seit Jahren Projekte in Angola, Augustinermönche in Wien ordnen die Bedeutung ihres Ordensgründers ein. Die Dokumentation verknüpft Gegenwart und Geschichte und zeigt, wie Glaube über Kontinente hinweg wirkt.
Um 1900 entstehen in Wien die ersten Straßenfotografien, die nicht nur die Prominenz, sondern auch den Alltag der breiten Bevölkerung festhalten. Vieles wirkt dabei überraschend vertraut: Zahlreiche Orte der Stadt ähneln schon damals dem heutigen Wien. Die Menschen jedoch unterscheiden sich in Mode, Berufswelt und Wertevorstellungen deutlich von uns. Diese faszinierende Zeitreise führt die neue Erbe Österreich-Produktion in das Wien der ersten Foto- und Filmpioniere zurück und präsentiert Aufnahmen, die so noch nie im Fernsehen zu sehen waren. Ausgehend von historischen Bildern spannt der Film einen stadtgeschichtlichen Bogen - von der Zeit vor der Ringstraße, als die Stadtmauern noch standen, bis zur letzten Blüte der k. u. k. Monarchie und darüber hinaus. Im Fokus stehen die großen Umbrüche im Stadtverkehr, der Wandel der Mode, ausgestorbene Berufe und der Alltag der Wienerinnen und Wiener um 1900, der stark von Klassenbewusstsein geprägt war. Der Film besucht bekannte Schauplätze vom historischen Zentrum bis in die Außenbezirke und lässt das außergewöhnliche Bildmaterial von Expertinnen und Experten einordnen.
1944 hat Joan Hinton ihr Physikstudium abgeschlossen. Die 23-Jährige wird für das streng geheime "Manhattan-Projekt" in Los Alamos angeworben.
Dort ist sie als eine der wenigen Wissenschaftlerinnen im Team von Enrico Fermi und Robert Oppenheimer an der Entwicklung des weltweit ersten Kernreaktors beteiligt. Am 16. Juli 1945 beobachtet sie den ersten Atomwaffenversuch, den Trinity-Test.
Der junge Soldat Frantz Fanon riskiert sein Leben im Kampf um die Befreiung des Elsass. Gleichzeitig ist er in der Armee immer wieder rassistischer Diskriminierung ausgesetzt. Das lässt ihn zunehmend zweifeln, ob er wirklich auf der richtigen Seite steht. Europa wird von den deutschen Besatzern befreit, und der Zweite Weltkrieg endet in Europa im Mai 1945.
Die überzeugte Nationalsozialistin Hedwig Höß flieht mit ihrer Familie vor den sowjetischen Truppen nach Norddeutschland. Als die Briten sie dort schließlich gefangen nehmen, muss sie sich zwischen ihren Kindern und ihrem Mann entscheiden. Wen wird sie verraten und an die verhassten Feinde ausliefern?
Zur selben Zeit beenden die Amerikaner den Weltkrieg im Pazifik mit dem Einsatz der Atombomben "Little Boy" in Hiroshima und "Fat Man" in Nagasaki. Die Welt ist erschüttert. Auch Joan Hinton gerät darüber in tiefe Zweifel: Der Krieg ist vorüber - doch zu welchem Preis?
Sechs Menschen, ihre Träume und ihre Kämpfe: Die dokumentarische Drama-Serie erzählt reale Schicksale und folgt den Lebenswegen unter anderen von Wernher von Braun, Nikita Chruschtschow und Golda Meir. Als Kombination aus aufwendigen Spielszenen, Augenzeugenberichten und Archivmaterial dokumentiert die Serie die Zeit vom Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er-Jahre, die Epoche der Spaltung der Welt in Ost und West und der beginnenden Dekolonialisierung.
Mit Max Wagner, Meriel Hinsching, Delia Meyer, Lara Mandoki
Am 11. Juli 1897 starten drei Männer vom Spitzbergen-Archipel in einem Wasserstoffballon Richtung Nordpol - und kehren nie wieder zurück. Erst 33 Jahre später, am 6. August 1930, stoßen Robbenfänger auf der Insel Kvitøya auf die Überreste der Expedition: Perfekt im Schnee konservierte Körper, dazu Notizen und Fotofilme mit 240 Aufnahmen, von denen 93 gerettet werden können. Was verraten diese Fotografien und Tagebücher über das Schicksal der Entdecker?
"Gestrandet im ewigen Eis" folgt den Spuren der Andrée-Expedition und ihrem rätselhaften Ende.
Für die kritischen Allestester kommen wieder spannende Produkte ins Haus geflattert: Detlef & Nicole rücken lästigen Rückenhaaren auf die Pelle. Ingrid & Otto entfliehen bei heißen Temperaturen unter eine smarte Strandmuschel. Roland und seine Steffi lassen sich von einem originellen Reißverschluss begeistern. Und die vier Jungs der Studenten-WG werden mit wiederverwendbaren Wasserbomben aus Silikon zu kleinen Lausbuben.
Yannik lebt mit seiner Familie in einem maroden Haus. Anna-Lena und Mark-André kämpfen mit mangelnder Förderung aufgrund finanzieller Engpässe ihrer Mutter. In Wuppertal leiden David und seine Geschwister unter der Trennung ihrer Eltern.
Jean und Jane Hopkins scheinen ein perfektes Leben zu führen. Doch in ihrem Inneren lauert eine gefährliche Krankheit, die zum Verderben der Schwestern führen wird. In ihrem Wahn versuchen sie alles, um ihre Familien zu retten - doch das hat katastrophale Konsequenzen.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Philipp aus dem Hanfbachtal bringt seinen Faun L908 SA auf Vordermann, mit dem er an Geschicklichkeitsfahrten im Gelände teilnimmt. Denn das Fahrzeug hat einige Mängel und in diesem Jahr wird bei der technischen Abnahme besonders genau geprüft. Thomas Kaiser und seine Söhne Marcus und Christoph bereiten sich auf das nächste Tractor-Pulling-Event vor. Doch der Wettergott könnte ihnen bei der Mission Titelverteidigung einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Und Mario Tänzer kümmert sich im Ostdeutschen Fahrzeugmuseum um vernachlässigte Schätze.
Fast 300 Jahre lang prägen die Wikinger Europa. Bis heute finden sich ihre Spuren in England, Frankreich, im Ostseeraum - und sogar in Amerika. Doch dann verschwinden die gefürchteten Krieger. Im 11. Jahrhundert beginnt der Niedergang der berüchtigten skandinavischen Stämme. Als Ende ihrer Ära gilt die Schlacht von Hastings im Jahr 1066 - mit dem Sieg des normannischen Königs Wilhelm der Eroberer. Fortan regiert er England. Wilhelm der Eroberer führt viele politische und soziale Veränderungen ein, vor allem aber lässt er das Land militärisch befestigen, um weitere Angriffe und Überfälle von Wikingerarmeen zu verhindern. Nach und nach müssen sie auch viele ihrer Handelsmonopole aufgeben. Doch der Niedergang der Wikinger vollzieht sich schleichend und auf mehreren Ebenen: Die zunehmende Christianisierung führt dazu, dass viele Stämme ihren Glauben an nordische Götter ablegen. Sie werden sesshaft und lernen das friedliche Leben zu schätzen. Die Wikinger verschmelzen in den folgenden Jahrhunderten praktisch mit den Menschen und Gebieten, die sie einst überfallen, ausgeraubt und zum Teil blutig erobert haben. Stimmen die Legenden über die Wikinger? Wer waren sie wirklich? Die Doku-Reihe sucht nach den Motiven der Seekrieger.
Wenn Meteoriten auf die Erde einschlagen, können sie wertvolle Metalle hinterlassen, die für die Entwicklung der Menschheit von großer Bedeutung sind. Ist es möglich, dass die Himmelskörper nicht zufällig auf unserem Planeten landeten, sondern von Außerirdischen gesteuert wurden?
An einem klaren Winterabend im Januar 2008 kam es zu einer der erschreckendsten und mysteriösesten UFO-Sichtungen aller Zeiten. In der texanischen Kleinstadt Stephenville entdeckten einige Einwohner ein breites ominöses Flugobjekt am Himmel, das minutenlang auf einer Stelle schwebte und daraufhin mit Hyperschallgeschwindigkeit entschwand. Trotz dutzender Augenzeugen bleibt der Fall bis heute ungeklärt. Besonders das Militär leugnete den Vorfall vehement. War dies ein Vertuschungsversuch?
2015 machen Astronomen eine beunruhigende Entdeckung: Hunderttausende Galaxien überall im Universum werden dunkler. Einige von ihnen haben in den vergangenen zwei Milliarden Jahren die Hälfte ihrer Leuchtkraft eingebüßt. Zu den runtergedimmten Sternenansammlungen gehört auch unsere Milchstraße. Der Energiekreislauf im Universum scheint gestört zu sein. Was steckt hinter dem Phänomen, und was bedeutet es für das Leben auf der Erde? Mögliche Antworten gibt ein Blick ins Zentrum der Milchstraße.
26. April 1986. Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert, ein Super-GAU mitten im Kalten Krieg. Das Sowjetsystem vertuscht den Vorfall und spielt auf Zeit. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus. Niemand ist auf so etwas vorbereitet, keiner weiß, was zu tun ist. Ein wahr gewordener Albtraum, der keine Grenzen kennt.
Der Film erzählt unmittelbar ab dem Moment der Explosion, wie sich die Ereignisse überschlagen. Versucht man in Tschernobyl mit Feuerwehrleuten und Soldaten, den größten anzunehmenden Unfall unter Kontrolle zu bringen, liefern sich Politiker in Deutschland einen Kampf um die Deutungshoheit der Lage. In der DDR wird verharmlost, die "Aktuelle Kamera" meldet kurz und knapp, was die Parteiführung sagt, die Bundesrepublik Deutschland dagegen berichtet rund um die Uhr auf allen Kanälen. Viele sind verunsichert, verlieren das Vertrauen, plötzlich kippt die Stimmung. Ein junger hessischer Umweltminister von den Grünen fordert den Atomausstieg und attackiert den damals amtierenden Bundeskanzler.
Zum 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe erzählt dieser Film erstmals zu 100 Prozent mit Archivmaterial aus dem Schreckensjahr 1986, direkt und nur mit Original-Kommentar. Zu erleben sind politische Akteure und Experten, die überfragt und überfordert sind; Menschen, die ihre Angst zeigen, und entschlossene Männer und Frauen, die sich in Lebensgefahr begeben, um zu retten, was nicht zu retten ist.
Vier Jahrzehnte später wirken diese Bilder erschreckend aktuell. Wieder verlaufen Grenzen und Konflikte zwischen Ost und West, wieder ist der Krieg zurück in Europa, belauern sich Atommächte gegenseitig und rüsten gegeneinander auf. Die Angst vor einer Gefahr, die man weder sehen noch riechen noch hören oder schmecken kann, ist mit dem Corona-Virus zurückgekehrt. Gesellschaftliche Polarisierung und Meinungsmache werden in Krisen zu Brandbeschleunigern. Die Angst vor dem unbekannten Schrecken entfacht eine Dynamik, die sich kaum beherrschen lässt.
Am 24. Oktober 1975 legten über 90 Prozent der weiblichen Bevölkerung Islands die Arbeit nieder. Sie weigerten sich, im Büro zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Mit dem Streik wollten die Frauen beweisen, wie wichtig die weibliche Hälfte der Gesellschaft für das Wohl aller ist. Die Aktivistinnen von damals erzählen die Geschichte dieses bedeutsamen Tages. "Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine", sagt eine der Aktivistinnen in dem Dokumentarfilm. "Wir wollten sie nur ein wenig verändern!" Denn Gleichberechtigung war Mitte der 1970er Jahre ein Fremdwort in Island - wie damals überall auf der Welt. Vigdís Finnbogadóttir, eine der Aktivistinnen, erinnert sich: "Ich wollte immer die Welt sehen. Wenn mich jemand fragte, was ich mal werden wollte, antwortete ich: Kapitänin auf einem Schiff. - 'Aber nein, meine Liebe', sagten sie, 'das kannst du nicht. Du bist doch ein Mädchen'."
Aber Vigdís Finnbogadóttir hat es allen gezeigt: 1980 wurde sie Islands Präsidentin. Als erste demokratisch gewählte Frau der Welt. Der Dokumentarfilm setzt all diesen mutigen Frauen ein Denkmal. Er erzählt von der kollektiven Kraft von Frauen, die Gesellschaft zu verändern. Und er regt dazu an, auch heute wieder scheinbar Gegebenes infrage zu stellen.
Eine junge Mutter muss wegen eines Delikts im Ausland eine langjährige Haftstrafe in Österreich absitzen. Um ein wenig Normalität zu wahren, bringt sie ihre Tochter täglich in den Anstaltskindergarten außerhalb des Gefängnisses. Manche Frauen haben sogar das Privileg, tagsüber einer normalen Arbeit in Freiheit nachzugehen, bevor sie abends in ihre Zelle zurückkehren müssen.
Die 14-jährige Lisa Gilbert und ihr 13-jähriger Bruder Randy wurden im August 1978 im Haus der Familie von einem Fremden angegriffen. Beim Einbrecher handelte es sich um Don Miller. Der 23-Jährige wurde verdächtigt, für das Verschwinden mehrerer Personen verantwortlich zu sein. Lisa und Randy berichten davon, wie sie die Attacke von Don Miller erlebt haben. Außerdem gewährt der Polizist Rick Westgate Einblicke in die damaligen Ermittlungen.
Die mitten in der Arktis gelegene westsibirische Halbinsel Jamal ist das Herzstück des russischen Energieimperiums. An diesem Ort befinden sich die größten Erdgasvorkommen der Welt. Aber hier verlaufen auch die Wanderrouten der Nenzen, nomadische Rentierhirten, die die Halbinsel seit mehr als 200 Generationen mit ihren Tieren durchqueren.
Wird dieses Volk eine Epoche überleben, die von der Gier nach Bodenschätzen und von Überindustrialisierung geprägt ist? Der Dokumentarfilm beleuchtet ein Spannungsfeld: Fertigstellung der Nordostpassage versus Erhalt des Lebensraums der Nenzen. Beides wird nicht möglich sein.
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst.
"Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert.
Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als
Augenzeuge, authentische Emotionen.
Für Ange und Mike ist arbeiten keine Option. Nun hat das Paar sich eine neue Aufgabe gestellt: Sie möchten das Jobcenter verklagen. Mark und Manuela haben sich derweil überraschend getrennt und kämpfen mit finanziellen Problemen.
Im verschlafenen englischen Ort Pontefract steht ein unscheinbares Haus mit einer schaurigen Geschichte. Legenden zufolge hatte ein Mönch ein junges Mädchen ermordet und wurde zur Strafe im East Drive gehängt. Nun soll dort ein Poltergeist sein Unwesen treiben. Bewohner berichten von seltsamen Geräuschen, bizarren Wasserlachen und einer dunklen Gestalt in einer Kutte. Außerdem: Eine junge Frau filmt ein Monster unterm Bett, ein Wachmann wird von einer Erscheinung heimgesucht, auf einem Foto entdeckt eine Mutter Geister hinter ihrem Sohn, und eine geisterhafte Fratze im Spiegel eines Spukhauses.
Die 18-jährige Cheryl Bartlett Fann und ihr Verlobter Bud wurden im Januar 1981 auf dem Heimweg entführt und in eine verlassene Garage gebracht. Bei den Entführern handelte es sich um Anthony und Nathaniel Cook. Die beiden Brüder hatten bereits mindestens zwei Menschen in Toledo im US-Bundesstaat Ohio entführt und danach getötet. Cheryl berichtet, wie Tapferkeit und scharfer Verstand dabei halfen, die beiden Verbrecher zu überlisten.
Das Filmen mit dem mobilen Telefon ist heute nicht mehr wegzudenken. Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts war das Erzeugen von Bewegtbildern jedoch noch eine Sensation. Nicht mehr viele Menschen können sich daran erinnern, wie der Stephansplatz und die Kärntnerstraße stark befahrene Verkehrsflächen waren. Oder daran, wie der Blick nach Transdanubien ausgesehen hat, bevor die Donauinsel errichtet wurde. Aber auch die Eroberung der Gesellschaft durch Konsumgüter hat ihre Spuren hinterlassen. Etwa durch Werbung und Ausstellungen von großen Marken in der Messe Wien in den 1960er Jahren. In dieser "Erbe Österreich"-Ausgabe wird nicht nur das architektonische, sondern auch das gesellschaftliche Bild der Bundeshauptstadt anhand von Amateuraufnahmen gezeigt. Denn während das Filmen von privaten Ereignissen nicht nur Erinnerungen konserviert, zeigen sie zeitgleich auch eine Stadt, die man so heute nicht mehr kennt. R: Stefan Wolner
Stromausfall im "Himmelreich": William sucht in Brandenburg fieberhaft nach der Ursache des Problems, doch zunächst ohne Erfolg. Dann läuft ihm genau die richtige Person über den Weg. Dauercamper Thorsten hat den Ausbau des Stromnetzes begleitet und weiß genau, wo im Erholungsparadies welche Leitung verläuft. Auf dem Eventboot wird ein neues Panoramafenster eingebaut. Und Maximilian und "Schulzi" kümmern sich um die Honigernte. Das Entdeckeln der Waben gestaltet sich aufwändiger als erwartet, doch am Ende kann das Duo endlich die ersten Gläser abfüllen.
Farben spielen eine entscheidende Rolle bei den Interaktionen vieler Tiere. Manche sind bunt, um Partner anzulocken und Rivalen zu beeindrucken. Andere warnen Feinde mit Farbe vor ihrem Gift. Die bunten Zeichnungen vieler Tiere sind für Menschen nur unvollständig sichtbar. Mit speziell entwickelter Kameratechnologie machen Sir David Attenborough und sein Team auch Farben erkennbar, die das menschliche Auge normalerweise nicht wahrnehmen kann.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Im Namen des Volkes
54. Folge
D, USA 1995
55'
Hank Arrendondo findet die Tür zu seiner Bar offen vor. Der Safe wurde nicht angerührt, doch auf dem Boden liegt eine tote Frau. Es handelt sich um seine Managerin Kim Ancona. Der Mörder hat Kim erstochen und ihr eine Bisswunde am Hals zugefügt. Die Form dieser Wunde lässt auf ein unregelmäßiges Gebiss des Täters schließen. Die Polizei nimmt sich Ray Krone vor, der am Tag ihres Todes mit Kim verabredet war.
2015 machen Astronomen eine beunruhigende Entdeckung: Hunderttausende Galaxien überall im Universum werden dunkler. Einige von ihnen haben in den vergangenen zwei Milliarden Jahren die Hälfte ihrer Leuchtkraft eingebüßt. Zu den runtergedimmten Sternenansammlungen gehört auch unsere Milchstraße. Der Energiekreislauf im Universum scheint gestört zu sein. Was steckt hinter dem Phänomen, und was bedeutet es für das Leben auf der Erde? Mögliche Antworten gibt ein Blick ins Zentrum der Milchstraße.
Mehr als 40 Raumsonden sind inzwischen zum Mars geflogen, um unseren kosmischen Nachbarn besser kennenzulernen. In dieser Mission ist auch der neue NASA-Rover Perseverance seit dem 30. Juli 2020 unterwegs. Wissenschaftler erhoffen sich vom SUV-großen Roboterfahrzeug Hinweise, um die wohl brennendste Frage rund um den Mars zu beantworten: Gab es Leben auf dem erdähnlichen Planeten? Seine wüstenartige Beschaffenheit lässt daran zweifeln. Könnte der Mars dennoch von Menschen besiedelt werden?
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Trotz tausender Sichtungen quer durch die USA, bleibt Bigfoot ein Geheimnis und wurde nie offiziell identifiziert. Die Wahrheit scheint irgendwo in der tiefsten Wildnis zu liegen.
Viele Häftlinge fiebern dem Tag entgegen, an dem sie aus dem Gefängnis entlassen werden. Doch der Weg zurück in ein normales Leben ist nicht immer leicht. ATV hat einige Straftäter bei ihrer Wiedereingliederung in die Gesellschaft begleitet.
Die Gartenexperten um Alan Titchmarsh stellen einen originellen Gemeinschaftsgarten in Manchester und unverzichtbare Gartengeräte für Anfänger vor. Während Zimmerpflanzenexpertin Sarah Gerrard-Jones professionelle Styling-Tipps für begrünten Wohndekor gibt, holt Fernsehgärtnerin Camilla Bassett-Smith Ratschläge ein, wie man den eigenen Garten in lebendige Farben tauchen kann.
König Salomon - legendärer Herrscher im Goldenen Zeitalter Israels. Weiser König, Bauherr eines prächtigen Tempels, sagenhaft reich. Wie sieht die Welt aus, in der Salomon einst herrscht? Salomons Reich ist eng mit seinen Nachbarn verbunden, sowohl im Handel als auch in der Rivalität. Auch dort finden sich Spuren aus der Zeit des Königs. Es ist eine Welt zwischen Götterverehrung und Machtpolitik, in der Salomons sagenumwobener Ruhm wurzelt. Die Bibel zeichnet das Bild eines mächtigen Salomon, der Verträge schließt, Frauen aus fremden Königshäusern heiratet und zugleich ein prachtvolles Reich errichtet. Mit den Nachbarkönigreichen Moab, Ammon und Edom haben die Israeliten eine ambivalente Beziehung - geprägt von Kooperation und Konkurrenz zugleich: Sie treiben Handel, führen Kriege, heiraten über Grenzen hinweg. Überreste von Wasserreservoirs, monumentalen Mauern und reich geschmückten Wohnsitzen erzählen heute von ehrgeizigen Bauprojekten, die ganze Landstriche prägen. Es ist eine Welt, die sich rasant verändert. Als Großreiche wie Assyrien ihre Macht ausdehnen, geraten die kleinen Königreiche unter Druck. Während Ammon überlebt, wird Israel nach Salomons Tod zerschlagen und verwüstet. Aus dieser Zeit stammen die Erzählungen, die Salomon zum glanzvollen König verklären - als Symbol für eine scheinbar bessere, goldene Vergangenheit. Archäologen und Historiker fügen Fragmente zusammen und enthüllen eine Welt, in der Diplomatie, Krieg, Religion und Handel eng verflochten sind. Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke und berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse. Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel ist voller sagenhafter Geschichten. Doch was gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten?
Im kalifornischen Corriganville Park wurden einst bekannte Westernklassiker gedreht, doch in den 1970er Jahren zerstörten verheerende Feuer die Filmkulissen. Seitdem soll es dort zu mysteriösen Morden wie auch Selbstmorden gekommen sein. Das stillgelegte Areal gilt heute als Hotspot für paranormale Aktivitäten und hat vielen Ermittlern das Fürchten gelehrt. Außerdem: Ein kleines Mädchen wird von einer Spukpuppe gequält, drei Geschwister kreuzen den Weg einer kopflosen Erscheinung, ein Rugby-Team entdeckt kugelförmige UFOs, die direkt über ihnen schweben, und ein gespenstischer Social-Media-Trend.
Bei einem missglückten Raubüberfall in einer Tankstelle wurde ein Mann erschossen. Trotz der Überwachungskameras gab es zunächst keine brauchbaren Hinweise auf den Täter. Erst nach Monaten kamen die Ermittlungen so weit voran, dass der Kreis der Verdächtigen auf zwei junge Männer reduziert werden konnte. Es gab allerdings nach dem bisherigen Erkenntnisstand nur einen Täter. Das wird vor Gericht zum Problem.
Von allen früheren Wiener Vorstädten lässt sich in Mariahilf vielleicht am besten das damalige Leben der Leute in Wien abseits des Zentrums verstehen. Der Bezirk war damals, wie auch zum Teil heute noch, ein grätzelartiges Biotop, in dem das kleinbürgerliche Leben pulsierte. Zahlreiche Hotels entlang der Mariahilferstraße zeugten in Gumpendorf von der Zeit, als Fremde hier in Quarantäne mussten, damit sie sicher keine Krankheiten in die Innenstadt einschleppten. Geschäfte, Freizeitangebote, Unterhaltung, kleiner Straßenverkehr und eben auch Kultur prägten im 19. Jahrhundert das Ortsbild. Unter anderem ein Verein, der ein Vorstadttheater gegründet hat. Die Gumpendorfer beschlossen, hier das Raimund-Theater zu errichten, und schufen eine Bühne, die zu einer starbestückten Institution werden sollte und bis heute aus dem Wiener Musiktheaterbetrieb nicht wegzudenken ist. Regisseur Martin Vogg erzählt in dieser ORF III Erbe Österreich Neuproduktion die Geschichte dieses Bezirks und gibt ein möglichst plastisches Bild davon, wie das Leben der einfachen Menschen hier in früheren Epochen verlaufen ist, insbesondere am Ausgang der Monarchie.
Vom verletzten Nachwuchstalent zum Topfavoriten: Daniel Tschofenig gelingt in nur einer Saison der Durchbruch. Nach Tournee- und Weltcup-Sieg stellt sich die Frage - wie hoch geht's noch?
Am 21. Juli 2018 wird der reiche Philanthrop Steve Clayton bewusstlos in seinem Haus in Lake Wylie, South Carolina, aufgefunden. Die Notärzte versuchen, den 64-Jährigen zu reanimieren, doch jede Hilfe kommt zu spät. Die Ermittler gehen zunächst von einem natürlichen Tod aus, da es keine Anzeichen von Fremdeinwirkung gibt. Doch eine chemische Substanz im Blut des Toten gibt dem Fall eine neue Wendung ...
Die Doku-Serie "Highway Patrol" begleitet australische Verkehrspolizisten, die unter anderem über Geschwindigkeitsbeschränkungen wachen und Alkoholsünder Down Under überführen. Bei Blech- und Personenschäden sind Absicherung der Unfallstellen im Bundesstaat Victoria und die akribische Ermittlung der Ursachen lebenswichtig.
Farben helfen einigen Tieren, sich zu tarnen und zu verstecken, andere stellen ihre reiche Farbenpracht zur Schau - und diese muss nicht einmal bei allen Exemplaren derselben Art gleich sein. Filmemacher Sir David Attenborough reist von den Inseln der Karibik bis nach Indien und in die verschneiten schottischen Highlands, um zu zeigen, wie einzelne Tiere ihre Färbung nutzen, um andere zu beeindrucken, zu täuschen, zu warnen oder zu verwirren.
Lebt ein Seeungeheuer in den Unterwasserhöhlen des Bermudadreiecks? Mithilfe modernster Technologie und Zeugenaussagen folgend, tauchen die Experten ab, um nach der tödlichen Bestie zu suchen.
Mehr als 40 Raumsonden sind inzwischen zum Mars geflogen, um unseren kosmischen Nachbarn besser kennenzulernen. In dieser Mission ist auch der neue NASA-Rover Perseverance seit dem 30. Juli 2020 unterwegs. Wissenschaftler erhoffen sich vom SUV-großen Roboterfahrzeug Hinweise, um die wohl brennendste Frage rund um den Mars zu beantworten: Gab es Leben auf dem erdähnlichen Planeten? Seine wüstenartige Beschaffenheit lässt daran zweifeln. Könnte der Mars dennoch von Menschen besiedelt werden?
Mit dem Weltraumteleskop James Webb haben wir Menschen seit 2021 ein neues "Auge im All". Dabei übertrifft das neue Instrument alle Erwartungen: Es liefert atemberaubende Aufnahmen und immer neue Erkenntnisse. Auf der Suche nach den ersten Galaxien blickt das Teleskop über 13 Milliarden Jahre in die Vergangenheit. James Webb verspricht den Forschern nun neue Entdeckungen des Universums.
MTB-Profi Fabio Wibmer's spektakulärer Ritt auf der Streif. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie der Ausnahmeathlet die Kult-Abfahrt mit waghalsigen Tricks und atemberaubendem Style bezwingt.
Die Doku-Serie "Highway Patrol" begleitet australische Verkehrspolizisten, die unter anderem über Geschwindigkeitsbeschränkungen wachen und Alkoholsünder Down Under überführen. Bei Blech- und Personenschäden sind Absicherung der Unfallstellen im Bundesstaat Victoria und die akribische Ermittlung der Ursachen lebenswichtig.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Knochenjob
105. Folge
D, USA 1995
45'
Ohio, 1978: Auf einem verlassenen Campingplatz wird die Leiche der jungen Mutter Judy gefunden. Sie wurde erstickt, in ein Bettlaken gewickelt und dort abgelegt. Hauptverdächtiger ist Judys Mann Larry, doch er kann ein wasserdichtes Alibi vorweisen. Kurz darauf kommt Judys Kollege und Freund James bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben. Die Ermittler vermuten eine Verbindung zwischen den beiden Fällen.
Diese Woche sind Alan und sein Team in Sheffield, um einen wunderschönen Familiengarten für Seema und Nawras anzulegen, die beide im Schichtdienst für den NHS arbeiten und sich gleichzeitig rund um die Uhr um ihre schwer behinderte Tochter Nour und zwei weitere Kinder kümmern. Alans Entwurf schafft einen zugänglichen und anregenden Raum, den die ganze Familie genießen kann, mit Unterhaltungsbereichen und üppiger, duftender Bepflanzung.
Mit Gerd Kilbinger, Volker Niederfahrenhorst, Daniela Bette-Koch, Fabienne Hesse, Arne Obermeyer, Tom Jacobs, Silke Haupt, Christian Wunderlich, Hildegrd Meier, Judith Jakob, Daniel Werner, Anna Leisner, Demet Fey, Sascha von Zamberelly, Alma Lühn, Dominik Freiberger
Laien laufen Gefahr, Flugobjekte, die sie nicht zuordnen können, vorschnell für UFOs zu halten. Doch was steckt dahinter, wenn ein Luftraumexperte Objekte am Himmel sieht, für die er keine Erklärung hat? Im ländlichen Alabama bemerkt Drohnenpilot James im Garten etwas Seltsames über ihm: Ein Dutzend leuchtende Flugkörper schießen völlig lautlos mit hoher Geschwindigkeit über den Himmel. James ist überzeugt, eine ganze UFO-Flotte auf Video festgehalten zu haben. Außerdem: Ein Poltergeist plagt ein Ehepaar, eine Frau wird von einem verstorbenen Freund besucht und ein unsichtbarer Unruhestifter im Restaurant.
Ninive wird in der Bibel als die Stadt der Sünde dargestellt. Ihre Bewohner als grausam, verdorben und gottlos. Warum ein so finsteres Bild? Und wie war Ninive wirklich? Unter dem irakischen Mossul liegen die Überreste der Metropole: mächtige Mauern, prachtvolle Reliefs, Bauten einer Kultur, die sich selbst als gewaltvoll inszeniert. Kann Ninive wirklich Buße tun, oder trifft die Stadt ein anderes Schicksal? Gott schickt den Propheten Jona nach Ninive, um die Bewohner zu warnen, dass er ihre Stadt zerstören werde, wenn sie keine Buße tun. Aufgeschreckt von dieser Prophezeiung besinnen sich die Menschen und zeigen Reue. Sogar die Tiere legen Bußgewänder an. Daraufhin verschont Gott die Stadt. Diese Erzählung findet sich im Alten Testament. Doch wurde die Stadt tatsächlich vor ihrer Zerstörung verschont? Archäologische Funde deuten auf ein anderes Szenario hin und zeigen Spuren einer Verwüstung: verkohlte Mauern, Skelette und Überreste erbitterter Kämpfe. Ninive wird 612 vor Christus in einem Rachefeldzug seiner Feinde zerstört. Ist die Geschichte von Jona also nur eine Legende? Historische Quellen deuten auf eine politische Krise im 8. Jahrhundert vor Christus hin, die den wahren Kern des biblischen Mythos bilden könnte. Forscherinnen und Forscher zeichnen das Bild einer komplexeren Stadt als in der Überlieferung dargestellt: stolz, grausam - und selbst Opfer der Gewalt, die sie einst über andere gebracht hat. Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke in ihre Arbeit und berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse. Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel ist voller sagenhafter Geschichten. Doch was gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten?
Maria S. verschwindet 1974 in Judenburg spurlos. Es dauert fast eine Woche, bis sie ihr Mann als vermisst meldet und macht sich damit für die ermittelnden Beamten verdächtig. War der Ehemann in das Verschwinden verwickelt? War es der perfekte Mord?
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Einen sehr ungewöhnlichen Fall gab es in Birmingham, Alabama. Die drei Opfer, eine Frau sowie deren Sohn und Nichte, wurden in der eigenen Wohnung attackiert. Der Täter stach zuerst alle drei mit einem Messer nieder und zündete dann die Wohnung an. Die Polizei ermittelte einen Verwandten der Opfer als Täter. Der Mann kam vor Gericht, hatte aber einen cleveren Verteidiger, die mit einer nicht alltäglichen Strategie daherkam.
Yannik lebt mit seiner Familie in einem maroden Haus. Anna-Lena und Mark-André kämpfen mit mangelnder Förderung aufgrund finanzieller Engpässe ihrer Mutter. In Wuppertal leiden David und seine Geschwister unter der Trennung ihrer Eltern.