Turin, im Februar 2006. Für die olympischen Spiele der Superlative aus heimischer Sicht ist alles angerichtet: Im Olympia-Kader Österreichs sind eine ganze Reihe Ausnahme-Athletinnen und Athleten, allesamt in Topform. Auch die Hoffnung, dass Langläufer und Biathleten Medaillen nach Hause bringen, ist mehr als berechtigt. Die Olympischen Spiele von Turin sollten ein Glanzlicht für den österreichischen Sport werden. Und bis zum Abend des 18. Februars 2006 sieht es genau danach aus: Österreicherinnen und Österreicher erkämpfen Medaille um Medaille.
Doch von Anfang an liegt ein dunkler Schatten auf einigen der Erfolge.
Nach den vier Jahre zuvor abgehaltenen olympischen Spielen in Salt Lake City wurde österreichischen Langläufern und Biathleten Doping unterstellt und ihr Erfolgstrainer Walter Mayer für die Spiele in Turin gesperrt. Als sich Mayer dann in Turin dem heimischen Fernsehpublikum in einem ORF-Interview präsentiert, sieht das IOC rot. Am Abend des 18. Februar 2006 stürmen Carabinieri mit Maschinenpistolen im Anschlag Unterkünfte in Pragelato und San Sicario und durchsuchen österreichische Langläufer und Biathleten. Fest davon überzeugt: hier wird gedopt. Das Österreich-Haus in Sestriere mutiert von einer Heimstätte feucht-fröhlicher Feierlichkeiten in ein Zentrum für Krisenmanagement.
Es folgen Jahre der Aufarbeitung des Turiner Doping-Skandals. Am Ende werden zwei Trainer und sieben Athleten gesperrt, manche von ihnen lebenslang. Und drei Beteiligte strafrechtlich verurteilt.
Die Dokumentation Österreichs große Skandale - Die Doping-Affäre von Turin rekonstruiert die Ereignisse von damals teils minutiös, beleuchtet die Hintergründe, lässt Involvierte zu Wort kommen. Und gibt den verschiedenen Narrativen und Deutungsmöglichkeiten Raum, sodass das Publikum am Ende selbst entscheiden kann: Wer ist Opfer und wer ist Täter.
Die Mozartwoche feiert ihren 70. Geburtstag! Intendant Rolando Villazón und Barbara Rett präsentieren musikalische Höhepunkte der vergangenen Jahre und sprechen über Mozart "von A bis Z".
Die Mozartwoche feiert 70. Geburtstag und ist lebendiger denn je. Intendant Rolando Villazón und Barbara Rett präsentieren musikalische Höhepunkte vergangener Jahre und sprechen über Mozart und seine Musik - von "A" wie "Amadeus" bis "Z" wie "Zauberflöte".
70 Jahre und kein bisschen leise! Die Mozartwoche Salzburg ist eines der wichtigsten Musikfestivals Europas - 2026 feiert sie ihr 70-jähriges Jubiläum und beweist einmal mehr ihre Lebendigkeit. Das liegt natürlich auch am Chef persönlich: Intendant Rolando Villazón hat mit gewohnter Energie und Begeisterungsfähigkeit frischen Wind in das traditionsreiche Festival gebracht.
Barbara Rett und Rolando Villazón präsentieren in dieser Sendung die schönsten musikalischen Momente seiner Ära als Intendant. Mit dabei: Stars wie Cecilia Bartoli, René Pape, Martha Argerich, Daniel Barenboim, Roberto González-Monjas ebenso wie die Mariachi und die Puppen des Salzburger Marionettentheaters.
Und frei nach Villazóns Motto "Mozart lebt!" bittet Barbara Rett den Intendanten zum vergnüglichen "Mozart von A bis Z" - von "Amadeus" bis "Zauberflöte". Die beiden sprechen über den Ausnahmekünstler Mozart, über Höhepunkte vergangener Mozartwochen-Jahre sowie das diesjährige Jubiläumsprogramm, das unter dem Motto "Lux aeterna" - ewiges Licht - die zeitlose Strahlkraft von Mozarts Musik feiert.
Auf Sardinien, der zweitgrößten Mittelmeerinsel, schlummern die Zeugnisse einer längst vergessenen Zivilisation: Die Nuragher schufen ganz besondere Monumente, vor allem bis zu 30 Meter hohe Türme, die sogenannten Nuraghen. Jüngste Ausgrabungen liefern neue Erkenntnisse über dieses Volk von Baumeistern, dessen Anfänge 3.800 Jahre zurückreichen und das rund tausend Jahre später in der Eisenzeit unterging. Wer waren die Nuragher? Wie lebten und woran glaubten sie? Diese Geheimnisse wollen Archäologen und Wissenschaftler lüften.
Wenn der Mann den Traum vom Auswandern lebt, seine Sachen packt, nach Mallorca fliegt - und die Frau alleinerziehend in Deutschland zurücklässt: was ist das wohl für ein Gefühl? Anja und Odette müssen mit genau diesem Familienmodell leben. Denn ihre Männer Patrick und Dennis machen Business auf Mallorca: der eine verkauft Currywürste, der andere vermietet Hüpfburgen. Was wird das für die Zukunft ihrer Familien bedeuten?
Mit Jennifer Mathias, Leon Mathias, Alina Langguth
Zwei Beine oder vier Beine, für die Feuerwehrleute spielt das keine große Rolle. Sobald Gefahr für Leib und Leben besteht, rücken sie zum Einsatz aus. In Chemnitz steckt in dieser Folge von "112" ein Reh in einem Bauzaun fest. Die Retter bemühen sich, das ohnehin verängstigte Tier behutsam zu befreien, ohne es zusätzlich zu erschrecken. In Bielefeld steht ein Schornstein auf dem Dach eines Gebäudes in Flammen. Möglicherweise ist auch die Lüftungsanlage betroffen. Und in Aschaffenburg sind in einer Recyclinghalle Elektroschrott und eine Maschine in Brand geraten.
Rätselhafte Venus von Willendorf - Die Frau in der Steinzeit
Die Frau in der Steinzeit
A 2022
45'
Die kleine Frauenstatuette aus der Altsteinzeit gibt Rätsel auf: die "Venus von Willendorf". Sie ist Anlass für Neuinterpretationen des Zusammenlebens von Mann und Frau in der Steinzeit. Die Entstehung eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit liegt im Verborgenen. Ebenso unbekannt: ihre Schöpfer. Waren die Steinzeitmenschen hochkultiviert und arbeitsteiliger organisiert als bisher gedacht? Neueste Technik soll Geheimnisse aufdecken. In aufwendigen Spielszenen werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse in einer spannenden Geschichte und in anschaulichen Bildern erzählt. Sie visualisieren die bis ins letzte Detail rekonstruierte Lebenswelt der Menschen vor 29.000 Jahren. Im Mittelpunkt der Spielszenen steht eine junge Frau. Der Film begleitet sie von ihrer Kindheit an, als sie schon als Mädchen auf die Jagd geht. Mit ihr erfahren die Zuschauer das Zusammenleben und den Alltag in der Gruppe. So wird erkennbar, dass die Steinzeitmenschen in komplexen sozialen Verbindungen lebten und nicht einfach "Wilde im Pelz" waren.
Der Spätsommer 1683 hat sich als Narbe in Wiens Geschichte eingegraben. Fast wäre die Kaiserstadt der Übermacht der Türken erlegen. Teil 9 der Doku-Serie widmet sich diesen dramatischen Tagen, erzählt aber auch über das generelle Verhältnis Österreichs zum Orient. Denn sowohl davor als auch danach gab es einen regen Austausch zwischen West und Ost, und die Faszination für die osmanische Lebensweise war mindestens so groß wie die Furcht vor ihrem Expansionsdrang ...
Sie glitzern wie Schätze und atmen den Geist vergangener Zeiten. Hinter dem Steuer dieser Legenden saßen Helden, die Geschichte schrieben. Heute jagen Sammler auf der ganzen Welt nach den seltensten Exemplaren - und zahlen dafür fast jeden Preis. Diese Reise führt zu rollenden Ikonen, deren Geschichten ebenso kostbar sind wie ihr Wert. Wer sie einmal erlebt, versteht, warum aus Autos Kultobjekte wurden.
Das Auto fasziniert fast 150 Jahre nach seiner Entstehungsgeschichte noch immer. Die Zahl der Fahrzeuge in Deutschland stieg 2024 gar auf ein Rekordhoch. Manche verehren es als Kultobjekt oder sehen in ihm ein Familienmitglied. Doch das Auto polarisiert auch wie kaum ein anderer Gegenstand. Welches emotionale Verhältnis haben die Deutschen zum Auto? Dokumentarfilmer Jan Tenhaven trifft leidenschaftliche Autofans, zu Wort kommen aber auch kritische Stimmen.
"Border Patrol" gibt Einblicke in Neuseelands Kampf gegen Drogen und Schmuggelware. Heute:
Ein defensiver Reisender fängt einen Streit bei der Ankunft an, das MAF verschmutzt sich bei der Jagd nach medizinischem Eichhörnchenkot in 13 Tonnen chinesischer Medizin. Und führt ein Kokainhinweis zu einer Trennung am Flughafen?
"Border Patrol" gibt Einblicke in Neuseelands Kampf gegen Drogen und Schmuggelware. Heute:
Das Betrugsdezernat ist auf der Jagd nach unzulässigem Material und das Zollboot Hawk fängt eine mysteriöse Yacht ab. Während eine indische Frau auf frischer Tat mit verbotenen Früchten erwischt wird.
Geheimnisvoller Amazonas - Das Rätsel der Urvölker
F 2024
40'
Im Regenwald Kolumbiens geben jahrtausendealte Felsmalereien den Wissenschaftlern Rätsel auf. Welche Amazonas-Völker haben diese Kunstwerke geschaffen? Und zu welchem Zweck? Nach mehr als 50 Jahren Bürgerkrieg im Land dringt ein einheimischer Archäologe in den Dschungel vor, um den Ursprung der Malerei zu erforschen. Er ist überzeugt: Die Bilder stammen aus der frühesten Besiedelung Amerikas - viel früher als bisher angenommen. Der Archäobotaniker Gaspar Morcote-Ríos ist überzeugt: Die Kunstschaffenden lebten in einer hoch entwickelten Kultur und verfügten über ein großes Fachwissen. Wie sonst wäre es ihnen möglich gewesen, in zehn bis zwölf Metern Höhe steile Felsen zu bearbeiten - mit Farben, die Jahrtausende überdauert haben? Die Künstler verwendeten mineralische Pigmente, die sich mit der gängigen Radiokarbonmethode nicht datieren lassen. Um das Alter zu bestimmen, gräbt Morcote-Ríos am Fuße der Felsen Pflanzensamen und winzige Keramikscherben aus und untersucht sie. Die ältesten sind etwa 12.600 Jahre alt. Mit einem Team von Archäologen will er nun die Rätsel der Urvölker im Herzen des Amazonas-Regenwaldes lösen: Wer waren diese Menschen? Woher kamen sie? Und warum verschwand ihre Kultur eines Tages? Viele Forscher glauben inzwischen: Große Teile Amazoniens waren einst dicht besiedelt.
Als Franz Hebenstreit nach dem Wiener "Jakobinerprozess" zum Galgen schreitet, ist seine demokratische Idee gerade erst geboren. Aber das Kaiserhaus geht gegen die Vorstellung vor, dass das Volk die Macht haben sollte, und Maria Theresia und Joseph II. festigen mit ihren "Reformen" die Monarchie. Folge 10 der Doku-Serie geht an die Wiege unseres heutigen politischen Systems und erzählt vom dramatischen Ringen darum, das erst anderthalb Jahrhundert später zur Republik führen sollte ...
"Border Patrol" gibt Einblicke in Neuseelands Kampf gegen Drogen und Schmuggelware. Heute:
Der Zoll ermittelt gegen dubiose Autoimporte. Unerwünschte australische Kriechtiere bringen die MAF in Aufruhr. Und es wird ein Blick in hinterlistige Drogenverstecke geworfen.
Die ORFIII-Produktion blickt zurück auf jenen Tag, an dem Karl Schranz von seiner als große Ungerechtigkeit empfundenen Olympia-Disqualifikation aus Sapporo zurückkehrt. Der Jubel am 8. Februar 1972 kennt keine Grenzen. 100 000 Menschen rufen auf dem Ballhausplatz in Wien "Karli, Karli". Die Heimkehr von Karl Schranz nach seinem Ausschluss von den Olympischen Spielen in Sapporo, ist vielen Menschen lebhaft im Gedächtnis geblieben. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern sich an seine Ankunft in Schwechat und an das Spektakel in Wien. Es sind Geschichten zwischen Schulschwänzen, nationalem Zusammenhalt und Ernüchterung. So groß die Entrüstung über den Ausschluss auch ist, wird im Rückblick auf diesen Tag auch klar, wie mächtig Medieninszenierung sein kann. Der Tag verändert die Gesellschaft nachhaltig. Er führt weltweit zum Ende der Doppelmoral der Olympischen Spiele und in Österreich zum kritischen Betrachten, wer in Zukunft auf dem Ballhausplatz bejubelt werden soll. In der ORFIII-Dokumentation wird der Tag noch einmal lebendig. Vom morgendlichen Wetterbericht an, mischen sich Amateuraufnahmen aus der Zeit mit heutigen Betrachtungen. Wir blättern in den Tageszeitungen, zeichnen ein Stimmungsbild der österreichischen Gesellschaft und ergründen auf humorvolle Weise, wie dieser Tag sich auf das Land ausgewirkt hat.
Fürst Heinz von Sayn-Wittgenstein hat sich nach 30 Jahren von Ehefrau Andrea getrennt. Und neu verliebt. In Sylwia. 19 Jahre jünger als der Fürst, zweifache Mutter, Geschäftsfrau aus Polen. Heinz packt seine Koffer und verlässt Mallorca. Ist das die richtige Entscheidung? In Arenal vergrößern die Bodybuilder Caro und Andreas ihr Imperium. Nach Fitnessstudio, und Imbiss eröffnen die beiden jetzt einen Schönheitssalon - geht das gut?
Mit Sylwia Mokrysz, Fürst Heinz von Sayn Wittgenstein, Andreas Robens, Caroline Robens
In dieser Folge sind die Männer der Feuerwache 3 an verschiedenen Einsatzorten gefordert. Mitten in München ist ein Lichtmast in Schieflage geraten und droht umzustürzen. Die Truppe muss ihn sicher und fachgerecht absägen, ohne Schäden anzurichten. Auch der Rettungsdienst benötigt die Unterstützung der Feuerwehr. Das Team hilft einem schwergewichtigen Patienten, der aus dem Bett gefallen ist, mithilfe eines Tragetuchs auf die Beine. Und in einem Bürogebäude wurde Feueralarm ausgelöst. Vor Ort stellt sich jedoch heraus, dass der Rauch "hausgemacht" ist.
"Border Patrol" gibt Einblicke in Neuseelands Kampf gegen Drogen und Schmuggelware. Heute:
MAFs neuester Spürhund trumpft auf. Gefährliche beschlagnahmte Waren landen auf dem Schrotthaufen. Und eine Mutprobe für einen Weihnachtswichtel geht schief.
Das Geheimnis der Denisova-Menschen Auf den Spuren der Evolution
F 2024
45'
Ein rätselhafter Fund: 2008 entdeckt ein Archäologenteam bei Ausgrabungen in Sibirien einen kleinen Knochen. Er stellt das bisherige Wissen über die Menschheitsgeschichte auf den Kopf. Die genetische Analyse des Fingerglieds zeigt: Es stammt von einem Urmenschen, doch weder vom Homo sapiens noch vom Neandertaler. Eine bislang unbekannte Menschenform ist entdeckt. Die Wissenschaft tauft ihn nach seinem Fundort: Denisova-Mensch. Um das Rätsel des Fingerknochens zu lösen, wird der Fund an das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig geschickt. Dort arbeitet der Paläogenetiker und Nobelpreisträger 2022 für Physiologie und Medizin, Svante Pääbo, mit einem internationalen Forscherteam am Neandertaler-Genom-Projekt. Sie extrahieren die DNA aus dem sibirischen Fingerknochen und sind verblüfft über die Ergebnisse: Der Knochen stammt zwar von einem Menschen, doch dieser Urmensch ist der Wissenschaft bislang unbekannt. Diese Entdeckung versetzt Anthropologinnen und Anthropologen weltweit in Aufregung. Wann und wo haben die Denisova-Menschen gelebt? Wie sahen sie aus? Warum sind sie ausgestorben? Um mehr über diese Menschenform zu erfahren, setzen die Forschenden die Spurensuche fort: Im tibetischen Hochland finden sie ein Teil eines Unterkiefers mit großen Zähnen. Für eine klassische DNA-Analyse ist das Fossil jedoch zu stark beschädigt. Eine neue Untersuchungsmethode der alten Proteine liefert Hinweise: Es handelt sich wieder um einen Denisova-Menschen - aber dieses Mal außerhalb Sibiriens. Der Urmensch muss sich an das Leben in großer Höhe angepasst haben. Und nicht nur das: Offenbar hat er seine Gene, die ihm das Überleben in der Höhe ermöglichten, an die heute dort lebenden Tibeter weitergegeben. Denisova-Mensch und Homo sapiens haben also vermutlich nicht nur gleichzeitig gelebt, sondern sich auch untereinander fortgepflanzt. Dies stellt die Wissenschaft vor weitere Fragen: Wie viele seiner Gene hat der Denisova-Mensch dem heutigen Menschen vererbt? Und welche Merkmale sind damit verknüpft? Die Suche nach Antworten führt bis nach Papua-Neuguinea, mitten im Pazifik. Selbst dort finden sich die Spuren des Denisova-Menschen.
Claude Nobs machte als Visionär mit Leidenschaft für Jazz aus dem verschlafenen Montreux einen Ort der Musik, wo weltbekannte Künstler in ikonischen Auftritten zu Hochform aufliefen.
Eine Zeitreise mit ungesehenem Archivmaterial durch 50 Jahre Musikgeschichte.
Im Jahr 1967 hatte der noch junge Claude Nobs die Idee, in seiner Heimat, dem gemächlichen Touristenort Montreux, ein kleines Jazzfestival zu veranstalten. Von Anfang an erlaubte er sich das Träumen, er reiste mit kleinem Budget nach New York zu seinem Lieblingslabel Atlantic Records und konnte dort die Stars gewinnen, die er selbst gern hörte. Der Rest ist Geschichte: Sein "Montreux Jazz Festival" wurde über die Jahre trotz lokaler Widerstände zum Mekka der Musik, wo sich unvergessliche Auftritte von Größen wie Nina Simone, Aretha Franklin, Prince und David Bowie ereigneten.
Ein großer Teil des Erfolgs bestand darin, dass Claude Nobs nie einfach eine Tournee-Zwischenstation sein wollte - vielmehr lud der gelernte Koch die Musikerinnen und Musiker auch zu sich nach Hause ein, umsorgte sie kulinarisch und schuf eine kreative Oase, in der sie ihr Bestes geben konnten. Gleichzeitig öffnete Nobs das Festival auch für Stilrichtungen wie Rock, Reggea, Rap und elektronische Musik. Und er hatte früh erkannt, dass die Konzerte nur dann unsterblich sind, wenn sie in Bild und Ton festgehalten werden. So entstand ein Archiv von 11.000 Stunden Konzertaufnahmen, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes wurde.
In diesem Fundus machte sich der Filmemacher Oliver Murray auf die Suche nach den legendären Geschichten, die in Montreux geschrieben wurden. Die dreiteilige Reihe "They All Came Out to Montreux" lädt dazu ein, mit vielen unveröffentlichten Bildern, neuen Interviews und über 30 Konzertausschnitten in ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte einzutauchen.
Diese Folge zeigt, wie das 1975 von Claude Nobs erbaute "Mountain Studio" eine ganz neue Generation von Musikern anzieht, darunter David Bowie, Queen und die Rolling Stones, die dort das Album "Black and Blue" aufnehmen. Zu sehen und zu hören sind unter anderen Carol King, Muddy Waters, Monty Alexander, Etta James, Gilberto Gil, King Sunny, David Bowie & Freddie Mercury, Talking Heads, Van Morrison und James Brown.
Mysterium Stonehenge - wie ist der gigantische Steinkreis im Süden Englands entstanden? Nach jahrelanger Forschung präsentiert ein britisches Archäologenteam verblüffende Erkenntnisse. Demnach stammen einige der Steine der sagenumwobenen Anlage gar nicht aus der Region, sondern aus Wales, Hunderte Kilometer entfernt. Muss die Geschichte von Stonehenge neu geschrieben werden?
In der Metropole Arusha im Nordosten Tansanias am Fuße des Mount Neru schlägt das Herz der Safari-Industrie des Landes. In den Hinterhof-Werkstätten verwandeln talentierte Autoschrauber ausgediente Geländefahrzeuge in "Safari-Jeeps", wie die Spezialfahrzeuge für Touristengruppen genannt werden. Jedes Auto ist ein Unikat. Der Film begleitet eines der besten Autoschrauber-Duos der Stadt: Rashid Msangi und Rama Mshana. Sie sind gestartet als Lehrmeister und Schüler, jetzt sind sie Geschäftspartner und Freunde. Unter einfachsten Bedingungen, dafür aber mit großem handwerklichem Können und Ideenreichtum, erfüllen sie die Wünsche ihrer Kunden.
71 Goldmedaillen hat Österreich bis dato bei Olympischen Winterspielen gewonnen. Darüber hinaus begleiten außergewöhnliche Leistungen, verrückte Geschichten und große Emotionen die Faszination Winterspiele - deren Historie 1924 in Chamonix begann. Die Doku zeigt die rasanten Entwicklungen der immer vielfältigeren Sportarten und erinnert an das Staatsdoping in Russland, den langjährigen Zweikampf der Sowjetunion gegen die DDR oder das Winterphänomen Norwegen. Eine Zeitreise führt zu den rot-weiß-roten Aufregern und denkwürdigsten Triumphen.
Zwei Auswanderfamilien, eine Frage: Wie kann man auf Mallorca erfolgreich leben, ohne Kinder, Familie oder die Gesundheit zu vernachlässigen? Jens geht zum Saisonende die Puste aus. Die Faneteria ist ein Erfolg, doch sie fordert ihren Tribut. Jens kann nicht mehr. Peggy und Steff haben sich ein halbes Jahr ganz auf ihr Baby konzentriert. Doch jetzt geht die Sorge wieder los: Wie lange reicht das Geld, um auf Mallorca dauerhaft leben zu können?
Mit Jens Büchner, Daniela Büchner, Joelina Karabas, Volkan Karabas, Jada Karabas, Peggy Jerofke, Steffen Jerkel
Die 14-jährige Lisa Gilbert und ihr 13-jähriger Bruder Randy wurden im August 1978 im Haus der Familie von einem Fremden angegriffen. Beim Einbrecher handelte es sich um Don Miller. Der 23-Jährige wurde verdächtigt, für das Verschwinden mehrerer Personen verantwortlich zu sein. Lisa und Randy berichten davon, wie sie die Attacke von Don Miller erlebt haben. Außerdem gewährt der Polizist Rick Westgate Einblicke in die damaligen Ermittlungen.
Dichter Rauch und Temperaturen von über 600 Grad: Bei einem simulierten Zimmerbrand ist das Team der Feuerwache 3 in München extremer Hitze ausgesetzt. Dieses realistische Szenario steht einmal pro Jahr auf dem Trainingsplan. Dabei wird den Männern körperlich und mental sehr viel abverlangt. Die Mittagspause wird in der bayerischen Landeshauptstadt von einem Einsatz unterbrochen. Ein Rauchmelder hat Alarm ausgelöst, aus der Wohnung sind zudem Hilferufe zu hören. Und in der Fahrzeugwerkstatt klagen die Feuerwehrleute in dieser Folge auch nicht über Langeweile.
Millionen Jahre Entwicklung: Wie hat sich die Gestalt des europäischen Kontinents im Laufe der Erdgeschichte verändert? Wann fand Deutschland darin seinen heutigen geographischen Platz? Durch viele Klimazonen ist Europa in Jahrmillionen gegangen. Entsprechend haben sich die Tiere verändert. Sind heute Füchse und Wildschweine Teil der Fauna, hatten vor langer Zeit Dinosaurier ihren natürlichen Lebensraum in Europa. Bis die große Katastrophe kam. Von der Karbonzeit bis heute hat sich Europa durch verschiedene Klimazonen entwickelt. Deutschland liegt zur Zeit der Dinosaurier Tausende Kilometer weiter südlich - am Äquator. Doch eine Katastrophe verändert das Klima extrem. Tropische Farnwälder entstehen, in denen riesige, bis zu zwei Meter lange Tausendfüßler leben. Eine spannende Dokumentation über die Geschichte der Entstehung des europäischen Kontinents.
Sie ist 75 Jahre alt und liebt die Geschwindigkeit. Orazkhan Manabayeva ist nicht nur die älteste, sondern auch die einzige Frau, die in der kasachischen Stadt Ajagös Taxi fährt. Für die Menschen in ihrer Heimat ist sie schlicht und einfach die Taxi-Oma und längst eine Institution. Fast jeder kennt sie - und sie kennt die Geschichten und Schicksale ihrer Passagiere. Schon in jungen Jahren konnte es Orazkhan Manabayeva als Reiterin in der kasachischen Steppe nicht schnell genug gehen.
Diese Folge zeigt, wie sich das Festival für neue Klänge wie Elektro, Indie-Rock und Rap öffnet.
Das Festival erstreckt sich inzwischen über zwei Wochen und zieht über 200.000 Besucher an. Zu hören sind: Marvin Gaye, George Clinton, Buddy Guy, Herbie Hancock, Ray Charles, Miles Davis, Sting, The Roots, ZZ Top, David Bowie, Alicia Keys, Prince und Wyclef Jean.
Claude Nobs machte als Visionär mit Leidenschaft für Jazz aus dem verschlafenen Montreux einen Ort der Musik, wo weltbekannte Künstler in ikonischen Auftritten zu Hochform aufliefen. Eine Zeitreise mit ungesehenem Archivmaterial durch 50 Jahre Musikgeschichte.
Im Jahr 1967 hatte der noch junge Claude Nobs die Idee, in seiner Heimat, dem gemächlichen Touristenort Montreux, ein kleines Jazzfestival zu veranstalten. Von Anfang an erlaubte er sich das Träumen, er reiste mit kleinem Budget nach New York zu seinem Lieblingslabel Atlantic Records und konnte dort die Stars gewinnen, die er selbst gern hörte. Der Rest ist Geschichte: Sein "Montreux Jazz Festival" wurde über die Jahre trotz lokaler Widerstände zum Mekka der Musik, wo sich unvergessliche Auftritte von Größen wie Nina Simone, Aretha Franklin, Prince und David Bowie ereigneten.
Ein großer Teil des Erfolgs bestand darin, dass Claude Nobs nie einfach eine Tournee-Zwischenstation sein wollte - vielmehr lud der gelernte Koch die Musikerinnen und Musiker auch zu sich nach Hause ein, umsorgte sie kulinarisch und schuf eine kreative Oase, in der sie ihr Bestes geben konnten. Gleichzeitig öffnete Nobs das Festival auch für Stilrichtungen wie Rock, Reggea, Rap und elektronische Musik. Und er hatte früh erkannt, dass die Konzerte nur dann unsterblich sind, wenn sie in Bild und Ton festgehalten werden. So entstand ein Archiv von 11.000 Stunden Konzertaufnahmen, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes wurde.
In diesem Fundus machte sich der Filmemacher Oliver Murray auf die Suche nach den legendären Geschichten, die in Montreux geschrieben wurden. Die dreiteilige Reihe "They All Came Out to Montreux" lädt dazu ein, mit vielen unveröffentlichten Bildern, neuen Interviews und über 30 Konzertausschnitten in ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte einzutauchen.
Ein Roadtrip steht an: Dr. Nassif und Dr. Dubrow begeben sich auf eine Reise quer durch Montana, bei der nicht nur ein Trip zum Fliegenfischen auf dem Plan steht. Die beiden treffen sich mit einer Patientin, deren Gesicht bei einem Motorradunfall zertrümmert wurde. Außerdem werden sie von einer Frau aufgesucht, die nach einem missglückten Eingriff auf die Expertise der Ärzte angewiesen ist.
London 1888: Ein grausamer Frauenmörder zieht durch das Armenviertel im East End. In nur drei Monaten tötet und verstümmelt er mehrere Prostituierte im Schutz der Nacht. Briefe an die örtliche Polizei und die Presse, unterschrieben mit Jack the Ripper, stacheln die Hysterie weiter an. Kann der berühmte Killer jemals identifiziert werden?
Tief im Urwald Mittelamerikas verborgen stehen seit Jahrhunderten die Pyramiden der Maya. Was führte zum Kollaps ihrer faszinierenden Hochkultur? Dank neuer wissenschaftlicher Methoden lässt sich ihr Schicksal heute noch fundierter rekonstruieren.
Der Zusammenbruch der Maya-Kultur ist eine dramatische und spannende Geschichte, in der es um Macht, Gottkönige, Klimawandel, Krieg, Verzweiflung und unzählige rituelle Opfer geht.