Ein bisserl versteckt war es schon, bisher, das Entdeckerviertel. Dabei muss es gar nicht so bescheiden sein. Spannende Geschichten in einer kaum bekannten Region mit überraschenden Superlativen und weit zurück reichenden Nachbarschaftsbeziehungen.
Direkt an der Brünner Straße liegt inmitten von Gemeindebauten der Floridsdorfer Markt, auch als Schlinger Markt bekannt. Dort trifft sich Alt und Jung von nah und fern. Wiens zweitgrößter Gemeindebezirk ist für viele Nicht-Floridsdorfer:innen vor allem durch negative Schlagzeilen bekannt, aber wie fühlt es sich an dort zu leben? Und wie schafft man es trotz kultureller Unterschiede, tatsächlich gut miteinander auszukommen?
Kanaren: Neue Geschäftsmodelle und gescheiterte Beziehungen
D 2026
120'
Drei Auswanderer-Schicksale, ein gemeinsamer Traum: ein glückliches Leben auf den Kanaren. Doch zwischen Geldsorgen, gescheiterten Beziehungen und mutigen Neuanfängen zeigt sich: Das Paradies hat seinen Preis. Ob Bio-Farmer André mit Ex Nina, die alleinerziehende Nancy oder Erotik-Unternehmerin Branda mit Partner Wigand - sie alle kämpfen um ihre Existenz und ihr Glück unter der Sonne.
Ein Festival der Superlative: Rund 220.000 Besucher aus mehr als vierzig Ländern, eine Campingfläche von fast 700.000 Quadratmetern, dreihundert DJs und Musik non-stop - das ist das Parookaville, eines der größten Elektro-Festivals in Europa. Hier steigt einmal im Jahr eine Party mit Bühnen, Musik, Jahrmarkt und bunt kostümiertem Feiervolk. Spiegel TV blickt hinter die Kulissen des Megaevents.
Der 14-jährige Breck Bednar wurde beim Online-Gaming von Lewis Daynes geködert, der ihn von seiner Familie isolierte und in seine Wohnung lockte, wo er ihm schließlich tödliche Stichwunden zufügte. Daynes wurde zu lebenslanger Haft verurteilt; Brecks Familie gründete die Breck Foundation, um gegen Online-Grooming zu kämpfen und Jugendliche für die Gefahren des Internets zu sensibilisieren.
Mit Angelina Markiefka, Michèle Tichawsky, Maximilian Laprell, Arne Hörmann, Stefanie Dischinger, Andreas Borcherding, Philipp Rafferty
Das berüchtigte Spukhaus in Harrisville, Rhode Island, ist wieder einmal erwacht. Das Haus, das einst von dämonischen Aktivitäten heimgesucht wurde, erlangte Berühmtheit, nachdem die paranormalen Ermittler Ed und Lorraine Warren die verrückten Aktivitäten, die dort stattfanden, dokumentiert hatten. Jetzt betreten Amy Bruni und Adam Berry dieses Haus und suchen nach Antworten auf das Unbekannte. Und das geht am besten, indem sie die Familie hinzuziehen, die zu viel Angst hat, um dort weiter zu leben - die Perrons.
Mit Militärfahrzeugen kennen sich die "Steel Buddies" bestens aus. Die Vollblutschrauber haben im Westerwald schon viele unterschiedliche Modelle flottgemacht. Aber in dieser Folge rollt ein ganz besonderes Exemplar auf den Hof in Peterslahr. Einen Growler M1161 mit Allrad-Lenkung sieht man dort nicht alle Tage. Michael Manousakis verfolgt mit dem Vehikel große Pläne. Und in Memphis trifft sich der Firmenboss mit Julie, die in den USA das Exportgeschäft von "Morlock Motors" organisiert. Das Duo will auf einem Schrottplatz in Tennessee Ersatzteile einkaufen.
Ohne Gerechtigkeit kein Frieden und keine Freiheit. Viele Menschen haben hart für diese Werte gekämpft. Es ist wichtig, sie immer wieder zu verteidigen. Sie hat die Welt besser gemacht. Seit fast 300 Jahren ist die Gleichheit vor dem Gesetz ein Menschenrecht. Selbstverständlich ist sie noch immer nicht. Der Wissenschaftsjournalist Mirko Drotschmann begibt sich auf eine Zeitreise und fragt, wie eine gerechte Welt funktionieren kann. Gerechtigkeit ist einer der wichtigsten Schlüssel für eine bessere Welt - ohne sie kommt es fast unweigerlich zu Konflikten, ist ein Leben in Frieden und Freiheit schwer vorstellbar. Es geht um den Ausgleich zwischen Arm und Reich, gebildet und ungebildet, Mann und Frau, um Wahlrecht und vieles mehr. Aber Gerechtigkeit ist kompliziert und bedeutet nicht unbedingt, dass alle gleich behandelt werden. Was braucht es also für Gerechtigkeit? Und stimmt der weitverbreitete Eindruck, dass die Welt immer ungerechter wird? Damit befasst sich Mirko Drotschmann in dieser Folge der "Terra X"-Reihe. Seine Spurensuche beginnt in der Steinzeit - und zeigt, dass ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn für die Jäger und Sammler überlebenswichtig war. Selbst nach der Sesshaftwerdung legten Menschen noch lange Wert darauf, soziale Unterschiede zu vermeiden - darauf deuten Funde aus Çatalhöyük hin, der ersten Großsiedlung der Weltgeschichte, die vor mehr als 9000 Jahren im heutigen Anatolien entstand. Trotzdem setzten sich mit Ackerbau und Viehzucht allmählich Hierarchien durch - mit neuen Unterschieden zwischen Herrschern und Untertanen, Armen und Reichen, Männern und Frauen. Im Römischen Reich sorgten Rechte für Gerechtigkeit, vor dem Gesetz sollten alle Bürger gleich sein. Im Mittelalter und bis zur Neuzeit wurde Recht mit drakonischen Maßnahmen durchgesetzt. Davon zeugt eine bei Allensbach in Süddeutschland ausgegrabene Richtstätte. Mithilfe historischer Prozessakten erfährt Mirko mehr über die Identität der grausam hingerichteten Straftäter und lernt, dass die Reichen und Mächtigen damals oft ungeschoren davonkamen. Das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit setzte sich erst mit der Aufklärung und der Entstehung der modernen Demokratien in Amerika und Europa durch. Trotzdem mussten manche Bevölkerungsgruppen lange für Gleichberechtigung kämpfen, vor allem Frauen. Mit Unterstützung der Urenkelin von Emmeline Pankhurst, der Anführerin der britischen Suffragetten, zeichnet Mirko Drotschmann den weltweiten Kampf von Frauen für politische Teilhabe nach. Der Gerechtigkeit folgt Mirko Drotschmann auf drei Kontinenten - von den Hügeln Anatoliens zu den eindrucksvollen Ruinen des antiken Rom bis zum Rockefeller Center in New York. Mithilfe von Verhaltensforschern zeigt er, wie stark der angeborene Gerechtigkeitssinn Menschen von klein auf prägt und welchen Einfluss unterschiedliche Kulturen auf das Gerechtigkeitsempfinden haben. Trotz vieler Fortschritte zeichnet sich die Welt noch immer durch große Ungleichheit aus, vor allem zwischen Arm und Reich. Ob das ungerecht ist und ob man die Welt mit Geld besser machen kann, darüber diskutiert der Wissenschaftsjournalist mit einem Nachfahren des Ölmilliardärs John D. Rockefeller.
Im Herzen Portugals - Mit dem Zug von der Küste in das Douro-Tal
D 2022
43'
Entlang der Atlantikküste und zweier Bahnstrecken durchqueren die Autoren Maik Gizinski und Babette Hnup den Nordwesten und Zentralportugal: vom Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands, bis hinauf in die Berge von Portugals einzigem Nationalpark, dem Peneda-Gerês. Vom quirligen Porto, der heimlichen Hauptstadt, bis hinüber an die spanische Grenze im Nordosten.
Auf den Magdalenen-Inseln steigt die Spannung ins Unerträgliche: Kapitän William kämpft mit kritischen Maschinenausfällen und gegen gewaltige Meereswellen, die seinen ersten Jakobsmuschel-Fang des Jahres gefährden. Unterdessen ist Kapitän Adam noch 12 Stunden von der sicheren Hafenstadt entfernt, als ein Sturm mit Orkanstärke aufzieht. Angesichts wachsender Gefahren muss Adam eine folgenschwere Entscheidung treffen.
Japan gilt auch als das "Land der tausend Inseln". Die Reihe "Wildes Japan" stellt einige von ihnen vor. Erste Station ist Honshu, die größte japanische Insel. Honshu ist bekannt für städtische Ballungsräume und unendliche Wildnis. Die beeindruckende Kirschbaumblüte im Frühling lockt Touristen aus aller Welt an. Die Japaner leben hier im Einklang mit der Natur. Nicht selten kommt es vor, dass Wildtiere - wie etwa Marderhunde - mitten in Tokio zu sehen sind.
Der Kalte Krieg - ein Kräftemessen, das Deutschland zur Frontlinie machte. West und Ost bereiteten sich auf den Ernstfall vor, schufen Bunker, horteten Waffen, Geld und geheime Pläne. Was war den Systemen so wichtig, dass es selbst Atombomben überdauern sollte??Und warum war der jeweilige Klassenfeind oft bestens informiert??Diese Reportage zeigt erstaunliche Einblicke in die teils noch unerforschte deutsch-deutsche Geschichte.
Abenteuer Alpen: Moderatorin Tamina Kallert wandert mit einer bunt gemischten Truppe in acht Tagen auf dem Fernwanderweg E5. Dabei geht es 5.700 Höhenmeter hoch, 5.200 Meter runter und 75 Kilometer weit. Drei Länder, zwölf Täler: Von Oberstdorf führt die Route zur Kemptner Hütte, dann über die Lechtaler Alpen und durchs Inntal - bis hinauf auf mehr als 3.000 Meter zum Alpenhauptkamm.
Im Mittelpunkt der Sendung stehen Geschichten aus Deutschlands Norden - über interessante Menschen, idyllische Landschaften und beeindruckende Tierwelten.
Winterberg trägt den Winter im Namen. Der Urlaubsort hat lange und gut von seiner Ski-Tradition gelebt. Doch das Klima ändert sich: Der Schnee bleibt aus, die Winter werden wärmer und die Sommer länger. Was bedeutet das für den Tourismus?
Meteorologe Sven Plöger weiß die Vorteile Winterbergs zu schätzen: "Gerade in den Sommermonaten kann man es hier richtig genießen. Ich bin ja in NRW aufgewachsen und da fuhr man einfach gerne mal ins Sauerland. Da ging man dann hier hoch und wusste, die Leute da unten schwitzen sich jetzt tot, und du stehst hier entspannt und schweißfrei - das war und ist herrlich."
Die Übernachtungszahlen der Sommersaison haben in den letzten Jahren den Winter wiederholt übertroffen. Und das touristische Angebot stellt sich immer mehr darauf ein. Winterhütten wenden sich jetzt auch an Sommergäste: kühles Bier statt warmer Punsch. Premium-Wanderwege wie der Rothaarsteig und Übernachtungsplätze im Wald laden zum Abenteuer vor der Haustür ein.
Die Wander-Expertinnen Liz und Marina stammen aus dem Sauerland und entdecken immer wieder etwas Neues in ihrer Heimat: "Manchmal fragen wir uns wirklich: Wow, warum kennen wir das noch nicht?" Familien und Aktive finden in der Ferienregion Winterberg Erholung, aber auch Nervenkitzel. Auf dem Erlebnisberg Kappe heizen Mountainbiker, auf den Bergwiesen blüht seltene Flora, am Hillebachsee treffen sich Wassersportlerinnen und -sportler.
Ganz nah an den Menschen: Uppu, das Winterberger Urgestein, mit seinem Fahrradgeschäft plus Verleih: "Radfahren ist Freiheit. Freiheit in jeder Form und mit zusätzlichem Naturgenuss", sagt er. Für ihn ist Radfahren Ausdruck von Lebensfreude und Heimatverbundenheit.
Der Niederländer Steven den Toom ist Gitarrenbauer und lebt in Altastenberg, einem Stadtteil von Winterberg. Hier- im höchstgelegenen Dorf von NRW - hat er seine Werkstatt eingerichtet. "In jeder Gitarre, die ich baue, steckt ein Stückchen Sauerland und vor allem Altastenberg drin", sagt er. Für den 26jährigen steht fest: Er ist ins Sauerland gekommen, um zu bleiben.
Vom Hopfengarten in Hallenberg, der kleinsten Stadt in NRW, über die Brauerei mit regionalen Zutaten bis zur coolen Trekkingplattform im Wald: "Sommer in Winterberg" erzählt von Initiativen und Menschen, die die Region als Ganzes nach vorn bringen, die hier bleiben, zurückkehren oder neu ankommen - und die gemeinsam einen Ort prägen, der heute auch im Sommer aufblüht.
Eine bildstarke Dokumentation über eine Region im Wandel: Winterberg als Ort der Begegnung, des Genusses und des Aufbruchs. Ein Film zum Genießen.
297 Seen, spektakuläre Berggipfel, sanft geschwungene Täler und blühende Ebenen - das Trentino überzeugt mit einer landschaftlichen, kulturellen und kulinarischen Vielfalt. Die Region im Norden Italiens liegt am Übergang zwischen hochalpinem Gebirge und Mittelmeerraum und ist seit Jahrtausenden Schnittpunkt verschiedener Kulturen und Landschaften. Gleich sechs Ortschaften sind als "die schönsten Dörfer Italiens" anerkannt, besondere Orte jenseits des Massentourismus und eine Art Symbiose von Natur und Geschichte. Ende des Sommers sind die Dolomiten die Bühne für verschiedene Open-Air-Konzerte, das Festival "Il Suoni Delle Dolomiti" gehört zu den Highlights der Region. Nur eine knappe Stunde von der Hauptstadt Trento liegt der nördliche Teil des berühmten Gardasees. Dank des angenehmen Klimas gedeiht dort eine üppige Vegetation mit Oleander, Palmen, Zypressen, Weinreben und Olivenbäume. Das Garda Trentino ist weltweit das nördlichste Olivenanbaugebiet - Grund genug, bei einem ansässigen Olivenbauern vorbeizuschauen!
Ein Ausflug durch Berlin, der selbst waschechte Berlinerinnen und Berliner überraschen wird. Fernsehturm und Siegessäule kennt jeder. Aber den Spreetunnel in Friedrichshagen, die Jungfernmühle in Buckow oder die Villenkolonie in Lichterfelde West sollte man unbedingt einmal kennenlernen. "Berlin erleben" zeigt 30 spannende Orte in der Stadt, die Sie einmal besuchen sollten.
Loredana gewährt exklusive Einblicke in ihre größte musikalische Herausforderung: Bei Red Bull Symphonic performt sie ihre Hits begleitet von einem Symphonieorchester - ein Blick hinter die Kulissen.
Der Fall von Mirko Bandic gibt der Polizei bis heute Rätsel auf. Mirko verschwand an seinem 17. Geburtstag plötzlich spurlos. Ein Abschiedsbrief wies zunächst auf einen Suizid hin. Doch Mirko könnte sich auch ins Ausland abgesetzt haben ... Mysteriös ist auch das Verschwinden der beiden Freunde Max Baumgartner und Andreas Leitner. Die beiden haben sich offenbar gemeinsam nach Tschechien aufgemacht und wurden seitdem nicht wieder gesehen.
Gefährliche Verkehrssituationen und spektakuläre Unfälle an Kreuzungen, mit Motorrädern und bei Fahrbahnabkommen. Es werden die größten Motorradcrashs und die dramatischen Folgen von Fahrbahnabkommen untersucht. Abschließend wird ein Top 10 der erstaunlichsten Unfälle weltweit präsentiert.
In Frieden zu leben, ist eine der größten Sehnsüchte der Menschheit. Mirko Drotschmann geht der Frage nach, wie sich die Vorstellung von Frieden im Lauf der Geschichte verändert hat. Die Vereinten Nationen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Ziel gegründet, den Weltfrieden zu wahren. Auch wenn sich die Welt davon zu entfernen scheint, lohnt es sich immer, sich für dafür einzusetzen. Doch ist Frieden überhaupt möglich? Jahrhundertelang war Europa das größte Schlachtfeld der Erde. Nach dem Zweiten Weltkrieg schien sich endlich Frieden durchzusetzen - doch spätestens der Krieg in der Ukraine beendete diese Phase. Wann begann sich die Gewaltspirale zu drehen - und wie lässt sie sich stoppen? Sind Menschen von Natur eher kriegerisch oder friedlich? Das will Wissenschaftsjournalist Mirko Drotschmann in der ersten Folge des "Terra X"-Dreiteilers "Was die Welt besser macht: Frieden" herausfinden. Auf seiner Reise findet Mirko Drotschmann verblüffende Antworten: In Europa lassen sich kriegerische Auseinandersetzungen erst in der Bronzezeit archäologisch eindeutig nachweisen - lange nach der Sesshaftwerdung des Menschen vor rund 10.000 Jahren. Und seitdem der Krieg in der Welt ist, gibt es auch Bemühungen, Frieden zu stiften - daran erinnert eine Kopie des mehr als 3000 Jahre alten ägyptisch-hethitischen Friedensvertrags, der heute im UN-Hauptgebäude in New York hängt. Schon im antiken Griechenland überlegten Philosophen, wie man "Ewigen Frieden" schaffen kann. Doch erst im Römischen Reich gelang es, einen dauerhaften Frieden durchzusetzen. Die "Pax Romana" beruhte allerdings auf der militärischen Macht der Römer und galt nur im Inneren ihres Imperiums - gegen fremde Völker führten sie weiter Krieg. An der Schwelle zum Mittelalter versuchten christliche Theologen, die Gewalt einzudämmen, indem sie Regeln für einen "gerechten Krieg" formulierten. Aber erst nach dem Dreißigjährigen Krieg gelang es 1648 mit dem Westfälischen Frieden, das Fundament für das heutige Völkerrecht und die moderne Friedensdiplomatie zu legen. Mirko Drotschmanns Suche nach Frieden führt vom Friedensaltar des Augustus in Rom zur UN-Generalversammlung in New York, vom Friedenssaal in Münster bis zum Nobel Peace Center in Oslo. Neben Archäologinnen und Historikern trifft er Anthropologen und Hirnforscherinnen. Dabei zeigt er, dass Gewalt zwar teils in den menschlichen Genen steckt, man es aber selbst in der Hand hat, eine friedliche Zukunft zu gestalten. Obwohl Krieg weltweit wieder auf dem Vormarsch ist, macht der Blick in die Vergangenheit Hoffnung: In Verdun, wo deutsche und französische Soldaten im Ersten Weltkrieg die Hölle auf Erden erlebten, erfährt Mirko Drotschmann, wie sich aus Erbfeindschaft eine enge Freundschaft entwickelt hat. Vielleicht ist der Traum vom "Ewigen Frieden" unerreichbar - doch sich dafür einzusetzen, lohnt sich.
Aktive Vulkane, tropische Strände und smaragdgrünes Meer mit einer einzigartigen Unterwasserwelt - der südliche Teil Japans liegt etwas abgeschieden, besticht aber durch seine Schönheit. Auf den südlichen Inseln springen Makaken auf den Rücken der Sikahirsche herum, Miniatur-Wildschweine kämpfen mit der Nahrungssuche. Die warme Meeresströmung Kuroshio sorgt für großen Fischreichtum und bunte Korallen und lässt die begehrte Alge Mozuku wachsen.
Die Dolomiten sind die bekannteste Region der Südalpen und ein Naturparadies; eine Landschaft wie geschaffen für Mythen und Helden, auch für Helden aus der Tierwelt. Kurt Mayer und Judith Doppler haben die Dolomiten mehr als ein Jahr lang bereist und zeigen in ihrer Dokumentation eine Wildnis im Aufbruch. Abseits touristischer Pfade hat das UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten Überraschungen zu bieten, die kein Sommer- oder Wintergast je zu Gesicht bekommt. Erstmals seit 100 Jahren durchqueren wieder Großraubtiere die Dolomiten. Das Filmteam beobachtet einen Wolf auf der Suche nach neuem Lebensraum und macht dabei eine spannungsgeladene Reise durch die wilden Bergwelten. Dabei wird gleichzeitig mit hartnäckigen Mythen aufgeräumt. Der Wolf ist keine reißende Bestie, der Luchs kein Räuber außer Rand und Band, und der Fuchs, das erfolgreichste Raubtier Europas, entpuppt sich hier als teilweise sogar vegetarischer Gourmet. Steinadler haben das Land der "bleichen Berge", wie die Dolomiten früher genannt wurden, wieder unter sich aufgeteilt. In einzigartigen Flugaufnahmen verfolgt die Naturdokumentation ihre Paarung und beobachtet ihre bemerkenswerte Jagdtechnik. Junge Bären, die von ihrer Mutter verlassen wurden, erobern seit einiger Zeit auch die Passstraßen Südtirols. Bären sind Allesfresser, können also unter Schutz auch allein von der natürlichen Vegetation leben. Von Wasser und Eis zerfurchte Felsspitzen, leuchtende Zirben und Lärchenwälder, markante Gebirgsstöcke wie fossile Archipele einer versunkenen Zivilisation: Aus dem Blickwinkel eines Steinadlers durchstreift das Filmteam König Laurins Rosengarten. Schneehase, Gams und Murmeltier, gewitzte Ernährungsstrategen und erprobte Hungerkünstler, faszinieren durch ihre Höchstleistungen. Als Relikt der Eiszeit lebt das Schneehuhn dort, wo es kühl geblieben ist. Wer sich in wenigen Sekunden nahezu überall sein Schneebett richten kann, ist in Höhen über 2.000 Meter der König. Der einsam umherziehende Wolf trifft zu guter Letzt nahe einer verwaisten Stellung des österreichisch-italienischen Alpenkrieges auf eine Gefährtin, die ihrerseits den langen Weg von den südlichen Apenninen bis in die Alpen gefunden hat.
Das Leben von Ralf Schumacher und Étienne Bousquet-Cassagne
30'
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
Das Verschwinden von Kira Steger nach einem Date mit ihrem Ehemann Jeffery Trevino führt zu einer Mordermittlung. Blutspuren und Überwachungsaufnahmen weisen auf Trevino hin, der verurteilt und zu 27,5 Jahren Haft verurteilt wird. Das Schicksal von Whitney Gray nimmt nach einem kleinen Verkehrsunfall seinen Lauf. Christopher Taylor verfolgt ihr Auto und erschießt Gray schließlich vor den Augen ihrer Kinder.
Mit Maximilian Laprell, Melanie Manstein, Jochen Paletschek, Mike Carl, Laura Preiss, Shirin Lotze, Stefanie Dischinger, Michèle Tichawsky, Walter von Hauff, Johanna Giraud, Tinka Kleffner, Matthias Rehrl, Stefan Lehnen, Jo Vossenkuhl
Eine seltene Sonnenfinsternis taucht den Golf in Dunkelheit - und bringt die Abläufe der Fischer durcheinander. Stevens Ausrüstung versagt, Adams Krabbenjagd bringt ihn an seine Grenzen, und der unerfahrene Kapitän Kevin kämpft sich durch seinen ersten Tag am Steuer.
Der Kalte Krieg - ein Kräftemessen, das Deutschland zur Frontlinie machte. West und Ost bereiteten sich auf den Ernstfall vor, schufen Bunker, horteten Waffen, Geld und geheime Pläne. Was war den Systemen so wichtig, dass es selbst Atombomben überdauern sollte??Und warum war der jeweilige Klassenfeind oft bestens informiert??Diese Reportage zeigt erstaunliche Einblicke in die teils noch unerforschte deutsch-deutsche Geschichte.
Der Bodensee, an der Oberfläche ein idyllisches Urlaubsparadies, birgt in der Tiefe verborgene Schätze wie Schiffswracks und versunkene Flugzeuge. Ein Abenteurerteam unter der Leitung des Schweizers Silvan Paganini hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit einer neuartigen Bergetechnik das Dampfschiff Säntis aus mehr als 200 Metern Tiefe zu bergen. WELT taucht in die geheimnisvolle Unterwasserwelt ein und erlebt, wie das Team versucht, eines der lang gehüteten Geheimnisse des Sees zu lüften.
Wolfgang Fasching hat dreimal das härteste Radrennen der Welt gewonnen und ist eine Extremsport-Legende. Jetzt will der Steirer seine Heimat Österreich zum ersten Mal ganz entspannt erkunden. Auf seiner gemütlichen Entdeckungstour durchs Kufsteinerland findet er traumhafte Routen, lernt Tiroler Originale kennen und bekommt seine erste Wakeboard-Stunde.
Amy und Adam untersuchen den historischen "Black Night"-Country Club in Beckley, West Virginia, in dem seltsame Dinge passieren. Berühmt-berüchtigt ist der Ort wegen eines ungelösten Doppelmordes, der an einem geheimen Treffpunkt für Liebespaare ganz in der Nähe des Clubhauses stattfand: Im November 1947 traf sich Nellie Rand dort mit Elmer Bailey, der nicht ihr Ehemann war. Beide wurden mit gezielten Schüssen in den Kopf getötet, was einer Hinrichtung glich. Spuken die ermordeten Turteltauben in den Räumen des Country Clubs, oder treibt dort etwas Gefährlicheres sein Unwesen?
Kabel und Treibstofftanks checken: Das klingt nach einer Routineaufgabe für die Vollblutschrauber im Westerwald. Vorausgesetzt, es handelt sich um ein Vehikel mit vier Rädern. Denn bei einem betagten Flugzeug mit fast 30 Metern Spannweite stellt sich das Ganze komplizierter dar. Das beginnt schon bei der Auswahl des richtigen Werkzeugs. Um das Fahrwerk des "Rosinenbombers" unter die Lupe nehmen zu können, müssen die "Steel Buddies" ihre Douglas DC-3 obendrein aufbocken. Und mit einem gewöhnlichen Wagenheber lässt sich dieser Plan nicht in die Tat umsetzen.
VEREINt im Norden beim Moorverein Findorffs Erben(Nds.)
30'
Yared Dibaba zieht durch Norddeutschland und sucht unterstützenswerte Vereine. In der NDR-Aktion "Yared packt an - VEREINt im Norden" startet er vier Folgen lang eine große Mitmach-Aktion, um Vereinen tatkräftig unter die Arme zu greifen. Er packt an, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird. Zum Auftakt der neuen Staffel verschlägt es Yared und NDR Niedersachsen Moderatorin Britta von Lucke nach Gnarrenburg ins Teufelsmoor. Dort kämpft der Verein "Findorffs Erben" gegen die Zeit. Die neue Saison der historischen Torfkahnfahrten steht kurz bevor.
Der Mord an dem Postboten Johann Fritz ist bis heute ungeklärt. Er hatte 1975 in der Steiermark die Pensionen an die Haushalte ausgeliefert, war an einem Hauseingang erschlagen und um einen Großteil seiner wertvollen Fracht beraubt worden. Ein Schüler wurde damals verhaftet, aber wieder freigesprochen. War er doch schuldig? Ungelöst ist auch der Fall um die verschwundene Jennifer Scharinger. Eine Zeugin hat sich nun gemeldet - mit neuen Hinweisen ...
Warum glauben Menschen? Welche Götter schufen die frühen Weltbewohner? Auf den Spuren der großen Religionen sucht Christopher Clark Antworten auf diese elementaren Fragen des Menschseins. Der Historiker will verstehen, warum die Menschen der Frühzeit schon Sinnsucher waren. Über die Steinzeit, das frühe Ägypten, den Hinduismus und den Buddhismus mündet die Reise mit dem Judentum und Christentum im Glauben an den einen Gott. Auf Reisen nach Afrika, Nahost und Asien besucht Christopher Clark Gläubige, Religionsgelehrte und Kultstätten. Er gewinnt tiefe Einblicke in die Religion der Pharaonen, der Hindus und Buddhisten. Fachleute wie der Archäologe Hermann Parzinger unterstützen seine Suche. Und er ahnt, dass die Konzentration auf einen einzigen Gott auch mit weltlicher Macht zu tun hat. Mit dem Homo sapiens, dem modernen Menschen, kommt plötzlich die Kunst in die Welt - wunderbare Höhlenmalereien, später auch geschnitzte weibliche Figuren oder der Löwenmensch, ein Mischwesen, halb Mensch halb Tier. Es finden sich auch erste Spuren von Bestattungen. Dies weist auf erste Glaubenssysteme der Menschheit hin. Beides, das Kunstschaffen und die Rituale, waren für die frühen Menschengruppen und ihren Erfolg grundlegend. Christopher Clark entdeckt erste Kultstätten wie Göbekli Tepe in der Türkei, wo rauschende Feste gefeiert wurden, und das englische Stonehenge, ein Ort geheimer Rituale. Noch bei den frühen Ägyptern findet sich die magische Beziehung zu Tieren in ihrem "Götterhimmel". Viele Götter tragen Tierköpfe und verkörpern so besondere Eigenschaften. Doch auch die Pharaonen werden als Götter verehrt. Am Grab eines ägyptischen Gottkönigs und im Tempel von Karnak findet Christopher Clark viele Hinweise auf das Glaubenssystem. In den Induskulturen Asiens entstanden hoch entwickelte Städte und Kulte, die sich mit den Vorstellungen halbnomadischer Einwanderer mischten. In dieser Zeit erschienen die Veden, eine Sammlung religiöser Texte und Gesänge, die die Grundlage des Hinduismus bilden. So ist der Hinduismus eine religiöse Mischform. Im farbenfrohen Holi-Fest zeigt sich das sinnbildlich. Es steht exemplarisch für die Konkurrenz unter den vielen hinduistischen Göttern und für Fruchtbarkeitsriten. Ein heiliger Mann zeigt dem Moderator in Rishikesh und in der indischen Bergwelt, wie er sein einfaches Leben bestreitet. Im Buddhismus, der im engen Austausch mit dem Hinduismus entstand, geht es allerdings ganz ohne Gott. Nach dem buddhistischen Glauben kann der Einzelne nur durch Selbsterkenntnis zur Erlösung gelangen - eine rationale Religion ohne Dogmen. Christopher Clark besucht buddhistische Stätten in Kambodscha, Laos und Japan. In Deutschland unterhält er sich mit europäischen Buddhisten. Mit dem Judentum kommt die erste "Buchreligion" in die Welt. Zwar sind die Schriften grundlegend für das Judentum, aber ihre ewigen Wahrheiten können von der Vernunft jedes Menschen erkannt werden. Es gibt keine Offenbarungen, die als verpflichtend geglaubt werden müssen, wie dies im Christentum der Fall ist. Christopher Clark spürt in Jerusalem und am Sinai den Wurzeln der beiden Religionen nach. In Äthiopien findet er in der dortigen orthodoxen Kirche unverfälschtes Frühchristentum und lebendige Glaubensgemeinschaften.
Nach welchen Rezepten ging Peter Zadek im ersten Jahr seiner Intendanz des Bochumer Schauspielhauses vor? Was bietet sein Theater dem Publikum? Bisheriger Höhepunkt war eine Einladung zum Welttheatertreffen nach London. Die NDR-Sendung "Studio drei" begleitete die Bochumer auf ihrer Reise in die britische Hauptstadt.
Hokkaido, die zweitgrößte Insel des Landes, ist bekannt für ihre imposante Natur. Thermalquellen und Vulkane gehören ebenso dazu wie Bären, Sikahirsche und arktische Temperaturen im Winter. Das Leben auf Hokkaido ist hart - für Mensch und Tier. Der Sommer ist kurz, der Herbst traumhaft schön und bunt, der Winter eisig kalt. Dieses extreme Klima zieht seltene Tiere wie Riesenseeadler an, aber auch die vom Aussterben bedrohten Mandschurenkraniche.
Ohne Brian Jones hätte es die Rolling Stones wohl nie gegeben. Der Dokumentarfilm würdigt seinen Beitrag zur Gründung und zum frühen Erfolg der Band. Zugleich zeigt er die internen Spannungen, die zu Jones' Ausschluss führten. Exklusive Interviews mit Weggefährten und Bandmitgliedern sowie bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen zeichnen den Lebensweg des Musikers nach.
Nachdem in Tulsa ein Obdachloser auf einem dunklen Fußweg überfallen und ermordet wurde, kämpfen Staatsanwälte und Polizei darum, den wichtigsten Zeugen ausfindig zu machen, der ebenfalls auf der Straße lebt - die Frau des Opfers.
Mit Mark Bremer, Holger Dexne, Julia Fölster, Jesse Grimm, Heiner Kock, Martin Lohmann, Tetje Mierendorf, Ela Nitzsche, Simona Pahl, Flemming Stein, Kristina von Weltzien, Jens Wendland, Nina Witt
Der Bauingenieur Anske und die Lehrerin Stacy importieren mit ihren beiden kleinen Kindern ein Bausatzhaus aus Norwegen mit freiliegenden Holzwänden, einem atemberaubenden doppelhohen Wohnraum, riesigen, raumhohen Fenstern und Schlafzimmern mit eigenen Balkonen. Das Haus wird modern und fast völlig autark und netzunabhängig sein. Ihr Baubudget ist jedoch schnell aufgebraucht, und der Fortschritt ist langsamer als erwartet.
Mit Gilles Karolyi, Louis Friedemann Thiele, Fabienne Hesse, Philipp Schepmann, Daniel Werner, Elinor Jia Yu
Zur damaligen Zeit wurde Heiner Müller in beiden deutschen Staaten gespielt und vor allem in der DDR heftig diskutiert. Anfang September 1975 gab es in Frankfurt die bundesdeutsche Erstaufführung von "Zement" in der Inszenierung von Peter Palitzsch. Heiner Müller war bei der Premiere dabei. Er betonte immer wieder, dass seine Stücke auf die Entwicklung der DDR zugeschnitten sind und dort in eine bestimmte Diskussion eingreifen, die in der BRD nicht ohne weiteres zu verstehen ist.
In Argentinien machen Bergsteiger eine schreckliche Entdeckung. Sie stoßen auf den Leichnam einer Frau, die seit Jahren vermisst wird. Ihr Tod gibt Rätsel auf - fiel sie einem Unfall oder einem Verbrechen zum Opfer? Auf Island entdecken Forscher Knochen eines Polarfuchses, die sich lila verfärbt haben. Sie können sich das Phänomen nicht erklären und machen sich auf die Suche nach Antworten.
Von den ersten Sessions über intensive Proben bis zum Orchester-Konzert: Das Making-of begleitet Rapper reezy, das Orchester und Gast Bausa bei der Entstehung von Red Bull Symphonic.
Der Bodensee, an der Oberfläche ein idyllisches Urlaubsparadies, birgt in der Tiefe verborgene Schätze wie Schiffswracks und versunkene Flugzeuge. Ein Abenteurerteam unter der Leitung des Schweizers Silvan Paganini hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit einer neuartigen Bergetechnik das Dampfschiff Säntis aus mehr als 200 Metern Tiefe zu bergen. WELT taucht in die geheimnisvolle Unterwasserwelt ein und erlebt, wie das Team versucht, eines der lang gehüteten Geheimnisse des Sees zu lüften.
Minen, Bomben und Torpedos - ein gewaltiges Waffenarsenal verrottet auf dem Grund der Ostsee und setzt giftige Sprengstoffe frei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Munition im Meer entsorgt, nun sollen die explosiven Altlasten geborgen werden. Diese Reportage begleitet Kampfmittelräumer und Wissenschaftler bei einem weltweit einzigartigen Projekt und taucht tief ein in die Geschichte von Waffen, die bis heute gefährlich sind.
Firmenboss Michael Manousakis will mit Julie an seiner Seite in einer Beechcraft Model 18 Richtung Osten abheben. Aber der Flieger springt nicht an. Streikt auf dem Flugplatz Mendig nur die Batterie? Und in Merseburg geht es anschließend ans Eingemachte. Flugzeuge, Feuerwehrautos, Motorräder und Ostalgie auf Rädern: In Sachsen-Anhalt wird dem Ober-"Steel Buddy" ein komplettes Museum zum Kauf angeboten. Das klingt nach einem Jahrhundert-Deal. Aber bevor der Chef von "Morlock Motors" das Scheckbuch zückt, will er die Exponate erst mal unter die Lupe nehmen.
Zwischen 1993 und 1996 sind in Österreich mehrere Briefbomben im Umlauf. Vier Menschen sterben, 15 weitere werden verletzt. Die rechtsextreme Gruppierung "Bajuwarische Befreiungsarmee" bekennt sich schriftlich zu den Anschlägen. Nach jahrelangen Ermittlungen nimmt die Polizei schließlich einen Mann namens Franz Fuchs fest, der die grausamen Taten offenbar verübt hat. Doch ob er ein Einzeltäter ist, bleibt zunächst unklar ...
In dieser Folge geht es hinter die Kulissen deutscher Luxushotels. Die Reise in diese Welt ist voller Geheimnisse, die selbst viele Gäste der hochpreisigen Unterkünfte nicht kennen. Es geht u. a. in das "Hotel Vier Jahreszeiten" in Hamburg, das "Mandarin Oriental" in der malerischen Münchner Altstadt und in "Das Brenners" im Schwarzwald.
Von der ersten Session über die Proben bis zum Konzert: Kool Savas, seine Gäste und das Orchester gewähren einen Blick hinter die Kulissen von Red Bull Symphonic.
Jahrhundertelang machen Seefahrer aus Skandinavien Europas Küsten unsicher und verbreiten Angst und Schrecken. Doch im 10. Jahrhundert lässt sich ein Wikingerführer auf einen Handel mit dem fränkischen König ein: Rollo wird zum Schutzherrn einer Region im heutigen Frankreich und erhält dafür ausgedehnte Ländereien als Lehen - die Normandie. Die von Rollo begründete Dynastie der Normannen wird Europas Geschichte in den folgenden Jahrhunderten entscheidend prägen. Die dreiteilige Dokumentation zeichnet ihre Geschichte am Beispiel dreier Herrscher eindrücklich nach. Den Anfang macht ihr Stammvater, Rollo der Wikinger.
Sie stampfen mit Wucht auf den Boden. Grimmig starren sie sich an. Im nächsten Moment stürzen die massigen Körper krachend aufeinander. Uralte Rituale und eiserne Disziplin gehören zum Sumo-Ringen dazu. Auch die Kleinen werden schon trainiert - und gemästet. Sumo ist nicht einfach nur ein Sport. Die besten Ringer werden in Japan immer noch gefeiert wie Helden.
In Louisville, Kentucky, kommt es zu einer Schießerei auf offener Straße. 22 Kugeln schlagen in einem Haus in der Nachbarschaft ein, wobei der 14-jährige Darius getötet und sein älterer Bruder Dominic und dessen Freund Luan verletzt werden.
Mit Mark Bremer, Robin Brosch, Holger Dexne, Dagmar Dreke, Julia Fölster, Jesse Grimm, Jürgen Holdorf, Heiner Kock, Tetje Mierendorf, Simona Pahl, Maria Wardzinska, Kristina von Weltzien, Jens Wendland, Nadine Wöbs, Flemming Stein
Ein Gott für alle? - Warum d. Glaube an einen einzigen Gott?
D 2024
60'
Warum war das Christentum so erfolgreich? Sah sich der Islam schon immer als Konkurrenz? Christopher Clark spürt den Anfängen der großen Religionen und ihrem Drang nach Eroberung nach. Er sucht die Verknüpfung von Religion und Macht. Dem Christentum gelang diese Verbindung zum Zweck der Expansion, auch der Islam setzte früh auf Eroberung. Clark bereist Südamerika und Afrika, wo der christliche Kolonialismus ein Nachleben hat. Sowohl im Christentum als auch im Islam gibt es wichtige Parallelen. Nach Kaiser Konstantin entwickelt sich das Gottesgnadentum weltlicher Herrscher im Westen. Im Islam führen die wichtigen Herrscherfamilien ihre Verwandtschaft mit dem Propheten Mohammed ins Feld, die Kalifate entstehen. Dem Propheten Mohammed wurde der Koran von Allah im frühen 7. Jahrhundert offenbart - die heilige Schrift des Islam ist widersprüchlich, wie die Schriften des Christentums und des Judentums auch. Es gibt Textstellen, die Gewalt bejahen, und andere, die zum Frieden aufrufen. Es ist auffällig, dass die Texte der monotheistischen Religionen Themen wie Gewalt, Hass und Sünde eine besondere Bedeutung geben. Auch dies haben Judentum, Christentum und Islam gemeinsam: Große Nähe erzeugt oft großen Hass. Das christliche Mittelalter ist geprägt von sieben Kreuzzügen ins Heilige Land. Zankapfel war immer Jerusalem - jede der beteiligten Religionen wollte Zugang zu dieser Stadt. Das ist auch heute noch so. Im frühen 8. Jahrhundert hatte der Islam seinen Machtbereich ausgebreitet. In Jerusalem, Kairo, Córdoba, Fès und Istanbul finden sich Spuren dafür. In Westeuropa auf der Iberischen Halbinsel bricht das Zeitalter von "Al-Andalus" an. Die Bevölkerung muss nicht zwingend zum Islam übertreten, doch die Anzahl der Muslime und assimilierten Christen wächst über die Zeit stark an. Die kulturelle Blüte dieser Phase ermöglicht auch ein Florieren der Wissenschaften - doch eigentlich herrscht ständig Krieg. Für die Juden ist die Lage in dieser Zeit besonders schwierig, wie Christopher Clark in Córdoba erfährt. Kaum haben die Christen die Muslime aus Spanien wieder verdrängt, starten die ersten Eroberungsfahrten der christlichen Seefahrt auf der Suche nach Gold und Gewürzen in Asien. Zwar landet Kolumbus statt in Indien in Mittelamerika, doch der Ausbeutung sind nun Tür und Tor geöffnet. Auch Missionare bereisen die neu entdeckten Länder. Für die Ureinwohner Südamerikas beginnt eine unglaubliche Leidenszeit. Doch es gibt auch Versuche, die Indigenen zu schützen - vorausgesetzt, sie werden Christen. Christopher Clark erkundet Missionsstationen in Argentinien und Brasilien. In Afrika verbreitet sich das Christentum noch heute weiter. In Uganda wachsen die evangelikalen Bewegungen besonders stark. Auf den Straßen predigen Kinder, selbst ernannte Apostel verkünden in riesigen Open-Air-Gottesdiensten die frohe Botschaft. Das Bedürfnis nach Spiritualität erscheint ungebrochen.
In einer heiligen Höhle im Hochland von Tibet entdeckt ein Mönch Überreste eines rätselhaften Urmenschen. In Peary Land am nördlichsten Punkt Grönlands entdecken Forscher einen Wurm, der einst als furchterregende fleischfressende Bestie die Weltmeere beherrschte.