Wirtshaus ist Kommunikation. Wirtshaus ist Zusammenhalt. Und wenn ein Wirtshaus zusperrt, ist das eine Katastrophe. Beim "Zwink" in Aspach hat das letzte Sperrstündlein geschlagen. Loslassen kostet bekanntlich weniger Kraft als Festhalten - und dennoch ist es schwerer, auch wenn es die eigenen Nachkömmlinge sind, die das Wirtshaus weiterführen, wie im Gasthof zum Seewirt in Zell am Moos.
Also Sperrstund' ist! Oder vielleicht doch nicht?
In Guardamar tickt die Uhr für Alessya und Alika: Nur noch eine Woche bis zur Eröffnung ihres Beautysalons. Zwischen Fotoshooting, Möbelkäufen und Davids Geburtstag jongliert Alessya alle Aufgaben allein, während Andy in Deutschland weilt. Auf Mallorca inspizieren Krümel und Dani ihr neues Restaurant, doch defekte Geräte und organisatorisches Chaos sorgen für einen ordentlichen Dämpfer ...
1981 ersticht Andrew Dawson einen 91-jährigen Ladenbesitzer, für dessen Pensionsbuch mit 50 Pfund. Er wird zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er bei Tatbegehung aber erst 19 Jahre war, 2010 wieder entlassen. Nur Wochen später schlachtete er zwei Nachbarn ab und lässt neben den Leichen eine Rose zurück. Der Polizei schickt er Bekennerschreiben mit der Unterschrift "Der Engel der Barmherzigkeit". Nach 5-tägiger Flucht wird er gefasst.
Die Käufer versammeln sich zur Auktion in Rosamond, Kalifornien. Danielle vermutet, dass reiche Amerikaner ihre Schätze mitten in der Wüste lagern - zum Schutz vor Dieben. Ob sie damit Recht behält? Dusty möchte am liebsten für seine Freundin ein paar Vintage-Klamotten ersteigern, doch er bekommt etwas völlig anderes. Auch Kenny staunt, was sich hinter so einem Rolltor verbergen kann. Brandi, Lisa und Danielle hingegen wissen nicht, ob sie sich gruseln oder freuen sollen.
Im kalifornischen Santa Ana werden zahlreiche Lager versteigert: Käuferin Lisa hofft auf einen Volltreffer, doch bei der Inspektion des Lagers macht sich beim Anblick durchschnittlicher Kleidungsstücke erst mal Enttäuschung breit. Dann aber findet sie ein paar Keramikvasen, die möglicherweise wertvoll sind. Für ihre Mitbieter Darrell und Brandi lohnt sich der Tag so gut wie gar nicht. Dafür findet Kenny mehrere seltsame Ninjutsu-Waffen.
Ägyptens Bestattungsrituale geben bis heute Rätsel auf. Besonders die Mumien. Wer waren die Verstorbenen? Warum wurden sie mumifiziert, und mit welchen Rezepturen? Modernste Technologie soll Antworten liefern: CT-Scans, Analysen und Detektivarbeit im Labor. Interdisziplinäre Teams aus Radiologen, Archäologen und Ägyptologen begeben sich gemeinsam auf Spurensuche. Im Jahr 2019 wird in der Nekropole Sakkara das über 4000 Jahre alte Grab des hohen Würdenträgers Chuwi aus der fünften Dynastie entdeckt. Ein Fund von historischer Tragweite. In der Grabkammer findet ein Team von Archäologen leuchtend farbige Wandmalereien, die die Jahrtausende nahezu unversehrt überdauert haben. Von der Mumie selbst sind nur noch wenige Überreste erhalten, denn das Grab wurde schon vor langer Zeit geplündert. Die Entdeckung liefert einen entscheidenden Beweis: Die Kunst der Mumifizierung war nicht allein den Pharaonen vorbehalten. Doch wie gingen die Priester und Balsamierer vor? Jüngste Analysen enthüllen eine hoch entwickelte Technik: Kostbare Leinentücher, seltene Harze und wertvolle Salben wurden verwendet. Mithilfe modernster medizinischer Scanner und experimenteller Archäologie rekonstruieren Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die einzelnen Schritte des 70 Tage dauernden Einbalsamierungsprozesses. Mit jedem neuen Mumienfund wächst das Wissen um die geheimnisvollen Rituale der alten Ägypter. Mumien faszinieren bis heute: Sie eröffnen der Wissenschaft wertvolle Einblicke in Leben, Alltag und Glauben der Menschen im alten Ägypten. Moderne Technik lässt jahrtausendealte Geschichte lebendig werden.
2016 sorgt ein Sensationsfund in Sakkara für Aufsehen: In 13 Metern Tiefe entdecken Archäologen eine Mumifizierungswerkstatt. Kann der Fund mehr über die Praxis der Balsamierung verraten? Die Mumifizierung mit Salben und Tinkturen sollte den Verstorbenen das Weiterleben im Jenseits sichern. Grabbeigaben und kunstvolle Malereien auf Sarkophagen und in den Grabkammern sollten sie schützen auf der Reise ins Reich des Gottes Osiris. Für die alten Ägypter war die Mumifizierung mehr als ein technischer Vorgang - sie war ein spirituelles Ritual. Heute ermöglicht modernste Technik einen nie da gewesenen Blick hinter die Kulissen der jahrtausendealten Praxis. In der freigelegten Balsamierungswerkstatt finden Archäologen zahlreiche Tongefäße - die meisten leer. Doch mithilfe chromatographischer Analysen können winzige Rückstände der Substanzen identifiziert werden. Die Ergebnisse sind verblüffend: Viele der verwendeten Mittel mussten von weither nach Ägypten importiert werden. Es muss ein weit verzweigtes Handelsnetz gegeben haben, das nicht nur den gesamten Mittelmeerraum umfasste, sondern sogar bis nach Südostasien reichte. Ein weiterer Meilenstein: Ein CT-Scanner mit photonenzählenden Detektoren erlaubt erstmals, Objekte im Inneren einer Mumie sichtbar zu machen - und sogar Hieroglyphen darauf zu entziffern. Die Mumie selbst bleibt dabei unversehrt. Mumien faszinieren bis heute: Sie eröffnen der Wissenschaft wertvolle Einblicke in Leben, Alltag und Glauben der Menschen im alten Ägypten. Moderne Technik lässt jahrtausendealte Geschichte lebendig werden.
Preußens Provinz, Hitlers Festung und die Metropole Wroclaw
2024
44'
Es gibt wohl kaum einen Ort, der mehr über das Verhältnis zwischen Polen und Deutschen erzählt als Wroclaw, das frühere Breslau, und die bewegte Geschichte dieser Stadt. Fünf Flüsse und unzählige Kanäle sind die stummen Zeugen eines tiefgreifenden Wandels: als Hauptstadt der preußischen Provinz Schlesiens ist sie lange eines der wichtigsten kulturellen Zentren des Deutschen Reiches.
Die Schatzsucher versammeln sich im Bereich des Money Pit, um kürzlich ausgehobene Holzbalken aus einem Tunnel zu untersuchen, der sich tief im "Garden Shaft" befindet. Obwohl der Tunnel möglicherweise eingestürzt ist, finden sie einen Nagel im Holz, der aus dem 17.- oder 18. Jahrhundert zu stammen scheint. Nun wollen sie mit den Bohrungen fortfahren - in der Hoffnung, dass dieser Tunnel zu einem Schatz führt.
In der Nähe des Loch Lomond ist ein historischer Bau kurz vor dem Einsturz: Buchanan Castle. Was diese Burg so besonders macht, ist, wie sie im Laufe der Jahre mit der Natur verschmolzen ist. Während des Zweiten Weltkriegs diente es als Militärkrankenhaus, das Gebäude ist jedoch noch sehr viel älter. Unweit der Küste des Toten Meeres liegt ein touristischer Ort, der durch das Sinken des Meeresspiegels in einem Krater von der Erde verschluckt wurde.
Eine Ruine in Schottland birgt ein dunkles Geheimnis: Das ehemalige Hartwood Hospital verbreitete unter den Anwohnern Angst und Schrecken. Welche Experimente führte der ehemalige Leiter Dr. Clarke an seinen Psychiatrie-Patienten durch? Außerdem: Wo verstecken sich die sagenumwobenen hängenden Gärten von Babylon? Und: eine Geisterstadt in New Mexico, die auf Verrat und Betrug errichtet wurde, sowie eine deutsche Fabrik die Porzellan erschwinglich machte und ein legendäres Design entwickelte.
Diese vierteilige BBC-Earth-Dokumentation zeigt, wie Tiere und Pflanzen mit den Möglichkeiten und Herausforderungen umgehen, die jede der Jahreszeiten mit sich bringt. Der Frühling bringt neues Leben, doch er ist auch das Signal aufzuwachen und schneller zu sein als alle anderen. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. Die Jungen wurden in einer Höhle tief unter Schnee verdeckt geboren und sehen die Welt draußen jetzt zum ersten Mal.
Eine märchenhafte Architektur inmitten eines Sees beeindruckt bis heute die Besucher des französischen Schlosses De La Mothe-Chandeniers in Les Trois-Moutiers. Hinter den Mauern verbirgt sich eine dramatische Geschichte jahrelanger Vernachlässigung und eines tragischen Brandes, von welchem sich das Schloss nie vollständig erholen konnte. Ebenfalls in dieser Folge: eine unterirdische Stadt im Herzen der Türkei und ein Krankenhaus in Kansas City, welches für soziale Gleichberechtigung kämpfte.
Im Oberrheintal zwischen Schwarzwald und Vogesen gibt es einen unsichtbaren Schatz: das größte Grundwasserreservoir Europas. Dieser Grundwasserstrom speist Feuchtgebiete von einzigartiger Schönheit, voller seltener Tiere und Pflanzen. Der vielfach preisgekrönte elsässische Unterwasserkameramann Serge Dumont kommt den Bewohnern dieser Biotope so nah wie kein Tierfilmer vor ihm.
Sehnsuchtsort Spiekeroog - Wellen, Wind und ganz viel Arbeit
90'
Die Ostfriesische Insel Spiekeroog ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsort. Ein malerisches Inseldorf mit historischen Gebäuden, eine wilde Dünenlandschaft und ein scheinbar endloser Strand. Keine Autos, aber eine Pferdebahn. Auch viele junge Menschen zieht es hierher. Leben im Rhythmus von Ebbe und Flut, weniger Stress haben als auf dem Festland, das ist ihr Traum.
Aber wer auf Spiekeroog bestehen will, muss sich etwas einfallen lassen und ordentlich ranklotzen. Yogalehrerin Maxie Neubacher hat ein neues Studio eröffnet. Um den Gästen etwas bieten zu können, gibt sie nicht nur Kurse am Strand, sondern auch auf dem SUP-Brett im Meer.
Im Inseldorf eröffnet Frank Roland sein erstes eigenes Restaurant. Seine erste Saison wird schwierig. Er hat zu wenig Personal und arbeitet deshalb für zwei.
Carlotta Marx zieht für die Sommermonate samt Stute Snaelda nach Spiekeroog, um auf dem Islandpferdehof zu arbeiten und taucht tief ein ins Inselleben. Ein Höhepunkt des Inselsommers wird das Konzert von Jonny Glut in der Strandbar.
"die nordstory" zeigt die besondere Natur Spiekeroogs und erzählt Geschichten über den großen Traum vom Leben auf der kleinen Nordseeinsel.
Mit knapp 3.000 Kilometern Länge ist die Donau der zweitgrößte und zweitlängste Fluss in Europa und führt vom Schwarzwald bis ans Schwarze Meer.
Als Urlaubs- und Ausflugsregion wenig überlaufen ist der deutsche Abschnitt - von der Quelle bis nach Regensburg. Hier entwickelt sich die junge Donau vom kleinen Quellbach bis hin zum großen Strom. Wunderschön-Reporter Ramon Babazadeh begibt sich auf eine erlebnisreiche Entdeckertour.
Ramons Reise startet beim "Ursprung" der Donau in Donaueschingen. Etwas weiter überrascht ihn die sogenannten "Schwarze Donau", ein besonderes Naturphänomen, bei dem das Wasser versickert und unterirdisch weiterfließt. Im Naturpark Obere Donau erlebt Ramon die junge Donau im "Schwäbischen Grand Canyon". Im Fürstlichen Park Inzigkofen macht er eine Zeitreise in die Welt der Adeligen, die damals in einem extra angelegten Landschaftsgarten flanierten und gepflegte Picknicks veranstalteten. Auch für die Besucher heute ist diese romantische Gartenarchitektur ein Highlight.
Um die Natur von einer ganz anderen Seite und hautnah zu erleben, campiert Ramon eine Nacht mitten im Wald - ganz allein. Was sich wie wildes Zelten anhört, ist tatsächlich ein Angebot des Naturparks Obere Donau.
In Ulm erfährt er, wie schwer es ist, eine traditionelle "Ulmer Schachtel" zu steuern, und auf dem Donauradweg trifft er einen Rad-Weltreisenden, für den gerade die deutsche Donau ein ganz besonderes Reiseziel ist.
Landschaftlicher Höhepunkt der Reise ist der spektakuläre Donaudurchbruch bei Kelheim, hier schlängelt sich der Fluss durch eine enge Passage mit steil aufragenden Felsen.
Die Crew der Freiwilligen-Station Travemünde der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger wird zu einer manövrierunfähigen Jolle gerufen. Das Boot kentert später im Fahrwasser - im Zulauf befindet sich eine große Fähre. Für die Seenotretter der ERICH KOSCHUBS beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. In Schilksee wird ein Mensch vermisst, die Seenotretter der dortigen DGzRS-Station beteiligen sich sofort an der Suche.
Die Rettungsleitstelle See der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger erhält die Meldung über einen ins Wasser gestürzten Angler. Umgehend wird die DGzRS-Station Norderney alarmiert. Für Heiko Erdwiens, 1. Vormann des Seenotrettungskreuzers "EUGEN", ist sofort klar, was dieser Einsatz bedeutet: "Es geht um ein Menschenleben, und das wollen wir schützen und retten!" Als die Seenotretter den Mann endlich auf der Nordsee entdecken, lassen sie ihr Arbeitsboot "HUBERTUS" zu Wasser, um ihm zu Hilfe zu eilen. Da treibt der Brandungsangler schon 30 Minuten lang im Meer.
Nachteinsatz in Travemünde: Ein Vater erreicht seinen Sohn nicht, der mit seinem Segelboot unterwegs ist. Auch am Zielort ist er nicht eingetroffen. Axel Mussehl, stellvertretender Vormann der DGzRS-Station Travemünde, besetzt das Seenotrettungsboot "HANS INGWERSEN" mit medizinisch ausgebildeten Seenotrettern, die alle Freiwillige sind: "Bei der Einsatzmeldung muss ich davon ausgehen, dass auch ein medizinischer Notfall vorliegt." Die Suche gestaltet sich bei Dunkelheit herausfordernd.
Axel Bulthaupt begibt sich in einer neuen Folge seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise entlang der Oder. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft.
Jeder kennt den Bach, diesen auf den ersten Blick so unscheinbaren Lebensraum. Ob rauschender Gebirgsbach, schattiger Waldbach oder friedlich dahin schlängelnder Flachlandbach - eines haben alle Bäche gemeinsam: die Kronen der Bäume, die am Rande des Wasserlaufs stehen, berühren sich mit den Zweigen. Und noch etwas haben fast alle Bäche gemeinsam: ihre Bewohner sind auf dem Rückzug.
Zwischen 1993 und 1996 sind in Österreich mehrere Briefbomben im Umlauf. Vier Menschen sterben, 15 weitere werden verletzt. Die rechtsextreme Gruppierung "Bajuwarische Befreiungsarmee" bekennt sich schriftlich zu den Anschlägen. Nach jahrelangen Ermittlungen nimmt die Polizei schließlich einen Mann namens Franz Fuchs fest, der die grausamen Taten offenbar verübt hat. Doch ob er ein Einzeltäter ist, bleibt zunächst unklar ...
Stephen Port wurde als "The Grindr Killer" bekannt, weil Port die beliebte Dating-App nutzte, um mit Männern Kontakt aufzunehmen. Seinen Opfern injizierte er eine tödliche Menge der Partydroge GHB.
Auf seiner eigenen Veranda wird ein dreifacher Vater ermordet. Die ermittelnden Beamten der Mordkommission von Gwinnett County finden heraus, dass ausgerechnet die nächsten Vertrauten des Opfers ein dunkles Geheimnis haben.
Mitten in der Potsdamer Altstadt, hinter der prächtigen Fassade eines barocken Palais, liegt ein Ort, der wie kaum ein anderer für Gewalt und politische Verfolgung steht: das Gefängnis in der Lindenstraße. NS-Justiz, sowjetischer Geheimdienst und die Stasi herrschten hier im Verborgenen. Entstanden nach den Plänen preußischer Regierungen diente das Gebäude über 170 Jahre lang als Gerichts- und Gefängniskomplex.
Rick Lagina, Jack Begley, Gary Drayton und Billy Gerhardt befinden sich im Sumpf, um die hölzerne Struktur, die letztens in der Nähe der Steinstraße aus dem 16. Jahrhundert entdeckt wurde. Sie finden eine hölzerne Fassdaube, die den anderen Fassstücken ähnelt, die überall auf der Insel gefunden wurden.
Der Sommer ist eine Zeit der Fülle. Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite und bietet den Tieren die Chance, an üppiges Futter zu kommen und auf Partnersuche zu gehen. Auf der Weihnachtsinsel beginnt die Wanderung der Roten Landkrabben. Die leuchtend roten Krebstiere leben normalerweise verborgen im Wald. Bei hoher Luftfeuchte machen sich 40 Millionen Krabben auf den Weg zum Strand zur Paarung und um dort Eier abzulegen.
Über Jahrtausende war sie Honiglieferantin: die Dunkle Honigbiene. Doch in den 1970er-Jahren verschwand sie aus Deutschland. Die Dokumentation begibt sich auf eine spannende Suche, zeigt in teils noch nie gefilmten Szenen, wie es in einem wilden Bienenstock zugeht, und wie das Wildtier Honigbiene einst in den heimischen Wäldern lebte, bevor Imker:innen begannen, daraus das kleinste Haustier der Welt zu machen. Die Dunkle Honigbiene, "Apis mellifera mellifera", war seit Jahrtausenden als heimische Honigbiene perfekt an die Pflanzen und das Klima in Mitteleuropa angepasst. Sie ist ein Waldtier und von ihr profitiert eine Reihe anderer Waldbewohner. Die wilden Honigbienen bestäuben also nicht nur Millionen von Blüten, sondern werden auch zu Millionen gefressen. Die wilde Honigbiene nimmt eine Schlüsselrolle in der Ökologie der Wälder ein. Dennoch verschwand sie fast vollständig aus Mitteleuropa.
Der Film entführt auf eine fantastische Reise durch ein abenteuerliches Portugal, sein Festland, sein Meer und seine Inseln. Erde, Wasser, Luft und Feuer - Portugals Natur- und Tierwelt versucht mit der ständigen Spannung seiner Elemente zu leben und zu überleben.
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
In Kobe, Japan stehen die Häuser dicht an dicht. Ein verlassenes Gebäude aber ragt heraus. Von der Seilbahnstation auf dem Berg Mayasan führt ein einsamer Weg zum verlassenen Gebäude. Ursprünglich war der Mayasan eine religiöse Stätte. Später wurde er zum attraktiven Ausflugziel mit Restaurants, Theater und öffentlichen Bädern - bis die Stadt zerstört wurde. Im Norden Sardiniens erhebt sich das imposante Granitmassiv des Monte Limbara. Hier wurde einst ein großes Kommunikationszentrum gebaut.
Der Taxifahrer Christopher Halliwell führte ein Doppelleben. Tagsüber ging er seinem Job nach, nachts durchstreifte er die Straßen nach seinem nächsten Opfer. Er wurde am 23. September 2016 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.
In Stanton, Kalifornien, ersteigert Dusty ein großes Lager voller Sportgeräte und Maschinen für Stifte, ohne zu wissen, was diese überhaupt wert sind. Sein Konkurrent René dagegen hat kein Interesse an Laufbändern oder anderem Sportgerät - er stürzt sich lieber auf das Lager eines Künstlers. Brandi macht zwar am Ende nicht den größten Reibach, hat aber definitiv am meisten Spaß.
Michaela und Syria erobern die bayerischen Berge, während die FKKler Dietmar und Konny in Kroatien mit technischen Herausforderungen kämpfen. Die Wendt-Girls genießen italienisches Strandfeeling und sind begeistert von der dortigen Männerauswahl. Marc bereitet heimlich einen romantischen Heiratsantrag vor, doch Jenny und Melina ahnen noch nichts von seinem großen Plan.
Eine märchenhafte Architektur inmitten eines Sees beeindruckt bis heute die Besucher des französischen Schlosses De La Mothe-Chandeniers in Les Trois-Moutiers. Hinter den Mauern verbirgt sich eine dramatische Geschichte jahrelanger Vernachlässigung und eines tragischen Brandes, von welchem sich das Schloss nie vollständig erholen konnte. Ebenfalls in dieser Folge: eine unterirdische Stadt im Herzen der Türkei und ein Krankenhaus in Kansas City, welches für soziale Gleichberechtigung kämpfte.
Während einer Regatta vor Schilksee auf der Ostsee wird eine junge Frau ohnmächtig und benötigt schnelle medizinische Versorgung! Vor Norderney ist ein Motorboot auf eine Sandbank aufgelaufen. Nicht nur das Gewicht des Havaristen, sondern auch die Tide erschwert die Situation.
Ein rätselhafter Giftanschlag wird zu einem der aufsehenerregendsten Kriminalfälle der Wachau: 2008 wird der beliebte Bürgermeister von Spitz an der Donau vergiftet. Hannes H. stirbt durch eine mit Strychnin versetzte Praline. Ein DNA-Test grenzt die Suche nach dem Täter ein. Helmut O., der wie das Opfer aus einer bekannten Winzer-Dynastie stammt, soll Hannes H. ermordet haben. Doch der verurteilte Mann streitet nach wie vor seine Schuld ab.
"Jetzt haben wir kein Haus, trotzdem geht's los", sagt Helmut Wachter (40). Gemeinsam mit seiner Frau Agnes (37) und den drei Kindern geht es samt 12 Koffern ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten - die Vereinigten Staaten von Amerika. Doch zwischen ihnen und ihrem neuen Traumleben steht noch ein großes Problem: Das beantragte Investoren-Visum ist noch nicht da. Und ohne das Visum können sie nicht in ihr neues Heimatland ziehen ...
Die Faszination für das alte Ägypten lebt weiter. Bahnbrechende Entdeckungen und modernste Technik eröffnen der Forschung neue Perspektiven und liefern überraschende Erkenntnisse. Als Forscher in Kairo die Mumien der Pharaonen per CT-Scan durchleuchten, stoßen sie auf eine sensationelle Entdeckung: Die Bilder verraten die Todesursache von König Ramses III. Damit lösen sie ein jahrtausendealtes Rätsel um den Tod des mächtigen Herrschers. Der Wunsch nach Unsterblichkeit und nach Leben jenseits des Todes prägt die Kultur des alten Ägypten. Um den vertrauten Lebensstandard auch im Jenseits zu bewahren, halten die Ägypter ihren Besitz und ihre Gewohnheiten detailreich auf Wandmalereien ihrer Grabkammern fest - begleitet vom Namen des Verstorbenen, der so oft wie möglich verewigt wird. Für Ägyptologen und Ägyptologinnen bedeutet die Entzifferung dieser Hieroglyphen bis heute eine gewaltige Herausforderung. Doch nicht nur Menschen wurden mumifiziert. In der Totenstadt Sakkara fanden Forschende zahllose Tiermumien. Haustiere, die ihre Besitzer ins Totenreich begleiten sollten. Und heilige Tiere, die als Symbole göttlicher Macht galten. Ein exotisches Exemplar bewahrt das Kunstmuseum im französischen Aix-en-Provence auf: einen mumifizierten Waran. Die Faszination für das alte Ägypten erfasste in vergangenen Jahrhunderten auch Europa. Immer wieder kam es zu Wellen der "Ägyptomanie", die Raubplünderungen und den skrupellosen Handel mit Artefakten nach sich zogen. Reisende nahmen Souvenirs mit - auch Mumienteile. Heute steht eine Frage im Vordergrund: Wie lässt sich die Vergangenheit erforschen und zugleich ein ethisch verantwortungsvoller Umgang mit menschlichen Überresten in Museen gewährleisten? Mumien faszinieren bis heute: Sie eröffnen der Wissenschaft wertvolle Einblicke in Leben, Alltag und Glauben der Menschen im alten Ägypten. Moderne Technik lässt jahrtausendealte Geschichte lebendig werden.
In Mobile wird hinter einem verlassenen Gebäude die Leiche einer jungen Frau aufgefunden. Der Freund der Toten muss der Polizei helfen, den Mord aufzuklären. Polizisten aus Atlanta suchen in den Poconos Mountains einen Mörder.
Im Herbst zeigt sich die Natur in leuchtend roten Farben und mit üppigem Nahrungsangebot. Viele Tiere legen nun Vorräte an, um die Winterkälte zu überstehen. Die kanadischen Laubwälder mit ihren vielen Eicheln sind ein Schlaraffenland für Streifenhörnchen. Biber bringen ihre Bauten in Ordnung und legen Vorräte aus Zweigen und Blättern an.
"Der Wegscheider" ist ein wöchentlicher, satirischer Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen. Ferdinand Wegscheider wirft einen kritischen Blick auf Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Sendung wird jeden Samstag um 19.26 Uhr ausgestrahlt. Die Wiederholung ist am Sonntag, 21.45 Uhr.
Der Winter kündigt sich an - und bedroht die gesamte Saison. Guillaume muss sich entscheiden: Ist "Bad Attitude" jetzt endgültig Geschichte? Bei Karl friert die Spülanlage zu, samt dem darin enthaltenen Gold. Big Al und Hiro müssen gegen Biber kämpfen, um ihre Claims zu retten.
Diesmal treten alte Rivalen im kalifornischen West Covina gegeneinander an. Kenny folgt seinem Bauchgefühl, das ihm hoffentlich zum Erfolg verhelfen wird, während Barrys Plan nicht so recht aufzugehen scheint. René und Casey stoßen in ihrem Lager auf einen Safe, und Brandis Lager entpuppt sich als wahre Schatzkammer.
In Kobe, Japan stehen die Häuser dicht an dicht. Ein verlassenes Gebäude aber ragt heraus. Von der Seilbahnstation auf dem Berg Mayasan führt ein einsamer Weg zum verlassenen Gebäude. Ursprünglich war der Mayasan eine religiöse Stätte. Später wurde er zum attraktiven Ausflugziel mit Restaurants, Theater und öffentlichen Bädern - bis die Stadt zerstört wurde. Im Norden Sardiniens erhebt sich das imposante Granitmassiv des Monte Limbara. Hier wurde einst ein großes Kommunikationszentrum gebaut.
Am 22. Juni 1941 überfällt Deutschland die Sowjetunion. Hitler bricht den Nichtangriffspakt mit Stalin und entfesselt einen Vernichtungskrieg gegen Slawen und Juden. Er will "Lebensraum im Osten" schaffen - im größten Land der Welt. Was treibt Hitler an? Größenwahn, Rassenhass, militärischer Weitblick? Wie kann er seine Generäle für sein Vorhaben gewinnen? Das Wetter, der Widerstand der Roten Armee und der Kriegseintritt der USA treiben die Wehrmacht bis 1943 an der Ostfront in die Defensive.
In Miami wird die Polizei zu einem brennenden Auto gerufen. Die Detectives Mo Velazquez und Freddy Ponce finden auf dem Rücksitz des in Brand gesteckten Mietwagens eine Leiche, die zwei Kugeln in der Brust hat. Es stellt sich heraus, dass das Opfer, ein dreifacher Familienvater, vor dem Mord seine Mutter angerufen hat. Der Fall nimmt bald eine bizarre Wendung, und die Ermittler werden mit Entführern und Drogendealern konfrontiert.
Februar 2006: Michaela Grabner verschwindet spurlos. Ihre Familie und Freunde stehen vor einem Rätsel: Wie kann eine junge Frau plötzlich wie vom Erdboden verschluckt sein? Trotz intensiver Ermittlungen gibt es bislang keine Spur. Außerdem wird der Mord an einem Mann beleuchtet, der 2008 mitten in der Wiener Innenstadt auf brutalste Weise mit einem Rechen hingerichtet wurde. Ein neu veröffentlichtes Überwachungsvideo könnte den Durchbruch bedeuten.
Ehemaliger Gitarrist einer Punkband, begnadeter Schauspieler, skandalumwitterter Star: Wer verbirgt sich hinter dem ausdrucksstarken Künstler Johnny Depp, der Ruhm und Schande gleichermaßen erfuhr? Depp ist auf Antihelden abonniert. Seine oft poetischen Außenseiterfiguren offenbaren einen kritischen Blick auf die US-amerikanische Gesellschaft.
Eine Horde Zombies hat es auf unschuldige Seelen abgesehen. Das klingt wie ein gruseliger Horrorfilm. Doch in Spanien gibt es Menschen, die behaupten, die Armee der wandelnden Untoten mit eigenen Augen gesehen zu haben. Zeugen beschreiben mysteriöse Lichter, den Geruch von brennendem Kerzenwachs sowie schwebende, in Roben gekleidete Figuren. Der Mythos der "Santa Compaña" ist in Galicien fest verwurzelt. Der Glaube beruht auf einer Verbindung heidnischer und christlicher Traditionen. Phil Torres und Heather Amaro gehen den Überlieferungen auf den Grund.
Kaum hat Starwinzer Leo Hillinger seinen Junior Jack sicher ins Unternehmen eingeführt, macht er sich auf nach Übersee, um dort weiter an seinen Geschäften zu feilen. Der erste Stopp auf seiner Route ist New York. Doch schnell wird klar, dass es nicht so einfach ist Fuß in der Gastronomie des Big Apple zu fassen oder alte Geschäfte wieder aufleben zu lassen, die er über die Jahre nur wenig gepflegt hat.
Kugeln sind allgegenwärtig. Sie finden sich in Kulturen weltweit. Harald Lesch erkundet die unterschiedlichen Funktionen der wahrscheinlich weit verbreitetsten geometrischen Form. Überall finden sich kreisrunde Gebilde, die für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden. Die Bandbreite reicht dabei vom Geschoss über den Ball bis hin zum wahrscheinlich ältesten Kugellager der Welt. Kugeln sind aus unserer Welt nicht wegzudenken. Schon unsere Ur-Ur-Ur-Ahnen waren von der Form fasziniert, wie Ausgrabungen auf verschiedenen Kontinenten zeigen. So fanden Archäologen etwa in Israel und Spanien bearbeitete Steinkugeln, deren Alter sie auf 1,3 Millionen Jahre schätzen. Sehr viel jünger sind die Kautschukbälle, mit denen in Mesoamerika seit dem 15. Jahrhundert vor Christus anscheinend auch um Leben und Tod gespielt wurde. Mehr als 1500 Ballspielplätze, die zum Teil auch in Tempelbezirken der Maya auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko liegen, hat man bisher dort gefunden, und wahrscheinlich existieren noch viele weitere, bisher unentdeckte im Urwald Mittelamerikas. Bis heute spielen die Nachfahren der indigenen mesoamerikanischen Kulturen Ulama oder Pok-ta-Pok, bei dem ein Ball nur mit Hüfte und Schultern durch kreisrunde Öffnungen geschossen werden muss. Bei den bisher gefundenen Ballspielplätzen befindet sich jeweils ein steinerner Ring an den Seitenmauern des Spielfeldes. Die Größe des Platzes, die Form der Seitenmauern wie auch die Höhe der Anbringung der steinernen Ringe können variieren. Reliefs an den Mauern legen nahe, dass auf einigen Plätzen auch Menschenopfer dargebracht wurden. Weniger tödlich, aber nicht weniger feierlich ging es wohl auf dem Nemisee zur Zeit des römischen Kaisers Caligula im ersten Jahrhundert nach Christus zu. Mithilfe des wohl ältesten bekannten Kugellagers ließ der Imperator wahrscheinlich eine Statue der Göttin Diana "tanzen".
Zeitenwende - DDR Medien zwischen Aufbruch und Untergang
45'
September 1989. Eine kleine Gruppe des Neuen Forums in Leipzig beschließt: Wir wollen eine Zeitung gründen. Die Idee: das Informationsmonopol der SED-Medien zu brechen. Die ersten Flugblätter und kleineren Hefte werden noch illegal gedruckt und finden auf den Montagsdemos reißenden Absatz, erinnert sich Peter Fräbel, der zum Gründungsteam gehörte.
Dann fällt die Mauer. Bis zur legalen Zeitungsgründung ist es jetzt nicht mehr weit. Am 1. Februar 1990 erscheint in Leipzig die erste Ausgabe von "Die Andere Zeitung", kurz DAZ. Offiziell registriert und genehmigt - aber völlig frei von Zensur und Reglementierung. Eine komplett neue Erfahrung für Macher und Leser. Und kein Einzelfall.
Ein wahrer Gründungsboom setzt ein und erfasst bald jeden Winkel der DDR. So auch in Thüringen. Eine Gruppe engagierter Bürger gründet gemeinsam mit dem Verleger des Westfalen-Blattes aus Bielefeld binnen kürzester Zeit die "Thüringer Tagespost" mit mehr als einem Dutzend Lokalausgaben. Die junge westdeutsche Journalistin Gerlinde Sommer ist von Anfang an mit dabei, im Schulterschluss mit Gothaer Bürgern. Eine Ost-West-Kooperation auf Augenhöhe.
Reißenden Absatz finden im Osten aber von Anfang an auch die Erzeugnisse der vier größten Zeitschriften-Verlage der Bundesrepublik. Die "Großen Vier" - Gruner + Jahr, Springer, Burda und Bauer - wollen gar die Exklusiv-Lieferanten westdeutscher Printprodukte für die Noch-DDR werden. Sie gehören außerdem zu den zahlreichen Bietern, die um die auflagenstarken regionalen Zeitungen aus dem Besitz der ehemaligen DDR-Staatspartei SED buhlen. Die SED-Zeitungen in den 14 DDR-Bezirken und Ostberlin sind zwar ideologisch vorbelastet, mit bis zu 600.000 Abonnenten aber wirtschaftlich äußerst lukrativ. Ein ungleiches Ringen beginnt.
Auch dem Fernsehen der DDR steht eine Zeitenwende bevor. Zunächst langsam, später immer schneller wird der Sender in Adlershof umgekrempelt. Chefposten, Redaktionen und Formate verändern sich und entstehen zum Teil neu. Der Journalist und MDR-Moderator Andreas Brückner erinnert sich daran. Eine nie gekannte Freiheit erfasst viele, die hier arbeiten. Doch der Ruf des DDR-Fernsehens als Sprachrohr der Regierung bleibt, die Verstrickungen mit SED und Stasi sind zu belastend. Die Tage des DDR-Fernsehens sind gezählt und es ist klar: Der Sender wird abgewickelt.
In nicht einmal zwei Jahren - von 1989 bis 1991 - erlebt Ostdeutschland Aufbruch, Niedergang und Neugründungen seiner Medien. Diese Ereignisse wirken nach bis in die Gegenwart.
"Zeitenwende - DDR-Medien zwischen Aufbruch und Untergang" geht auf Spurensuche in die Jahre, in denen die Medienlandschaft in Ostdeutschland neu gestaltet wurde.
In Riverside, Kalifornien, ersteigert Darrell unter anderem ein paar Westernkrawatten - und eine davon ist richtig viel wert. Sein Konkurrent Ivy stößt währenddessen auf eine seltene und sehr wertvolle Puppe. Da er sie beinahe kaputtmacht, wird sein Gewinn geschmälert. René bemüht sich um eine positive Einstellung, was sich prompt auszahlt.
Das Neue Museum in Berlin vereint gleich zwei Museen unter einem Dach: Das Museum für Vor- und Frühgeschichte und das Ägyptische Museum. Direktor Matthias Wemhoff bringt uns die Geheimnisse eines goldenen Zauberhuts aus der Bronzezeit näher und er zeigt uns Fundstücke aus Troja, die der große Archäologe Heinrich Schliemann vor 150 Jahren dem Museum übergab. In der ägyptischen Sammlung treffen wir Frederike Seyfried. Die Direktorin erklärt uns unter anderem, wie Hieroglyphen gelesen werden.
Der eisige Winter zwingt die Natur zur Ruhe und zu einzigartigen Überlebensstrategien. Wer keine warme Höhle zum Überwintern hat und im Freien nach Futter sucht, muss sich warm einpacken. Moorschneehühner haben ein extrem dichtes Gefieder, selbst auf Füßen und den Augenlidern. Polarfüchse haben kleine Ohren und kurze Beine - das reduziert die Körperoberfläche und verringert den Wärmeverlust. Im eisigen Bergland der japanischen Insel Honshu leben Japanmakaken. Sie nutzen das Wasser heißer Quellen als Wellness-Oase.
Hermann "Tiger" Gerland ist ein Unikat, ein Kind der Bundesliga. Nach 50 Jahren Profifußball ist seine Reise im Fußballzirkus offiziell vorbei.
Gerland war harter Verteidiger und Trainer in seiner Heimat Bochum, "Talenteschleifer" beim FC Bayern von Weltmeistern wie Philipp Lahm und Mats Hummels und später Co-Trainer unter Größen wie Pep Guardiola und Jupp Heynckes.
Die Doku begleitet Gerland und seine Frau Gudrun ganz nah auf dem Weg zu seiner offiziellen DFB-Verabschiedung, reist mit ihm an seine alte Wirkungsstätte ins Ruhrstadion und auf dem Weg zur Currywurst im Bermudadreieck Bochum.
Den unvergleichlichen "Tiger" Gerland und wie zeitgemäß seine harte, raubeinige Art heute noch ist, beschreiben Protagonisten wie Uli Hoeneß, Thomas Müller und Herbert Grönemeyer.