Seit mehreren Jahrzehnten ist die Jazz Gitti fester Bestandteil der österreichischen Musikszene. Bekannt ist sie für ihre gute Laune und für ihr freches Mundwerk, auf gut Wienerisch für "a Hetz" und ihre "Goschn". Anfang der 1990er Jahre legte sie mit ihren Hits "A Wunda" und "Kränk di ned" einen großen Aufstieg hin. Danach zählte sie zu den Fixpunkten im ORF-Fernsehen etwa in der Kultreihe "Tohuwabohu", 2016 tanzte bei Dancing Stars groß auf. Nur wenige wissen allerdings mehr über das bewegte Leben der als Martha Bohdal geborenen Sängerin. Als Tochter einer jüdischen Mutter lebte sie in den 1960er Jahren in Israel, wo sie verheiratet war und ihre Tochter bekam. Nach ihrer Rückkehr nach Wien wurde sie legendäre Wirtin und Betreiberin eines Jazz-Clubs. Ein Porträt zu ihrem 80. Geburtstag.
Der Grand Canyon gehört zu den berühmtesten Naturlandschaften der Erde. Seit rund 150 Jahren diskutiert die Fachwelt über das genaue Alter und die Entstehung des Canyons, der auf etwa zwei Milliarden Jahre Erdgeschichte zurückblickt. Der wahre Reichtum dieses Naturwunders zeigt sich erst auf einer langen Reise über den Colorado River.
Mitten in Austin, Texas, begeben sich die Geisterjäger auf ungewohntes Terrain: ein belebtes indisches Restaurant mit düsterer Vergangenheit. Im "Clay Pit" sollen sich mehrere Geister aufhalten - darunter die sogenannte "Scharlachrote Dame", ein verstorbener Junge und ein mysteriöser Mann namens Dowdy. Während erste Messungen kaum Auffälligkeiten zeigen, häufen sich im Obergeschoss unerklärliche Phänomene. Als plötzlich ein Ball wie von Geisterhand rollt und Johnny von einer bedrohlichen Präsenz erfasst wird, gerät die Untersuchung außer Kontrolle. Was verbirgt sich wirklich hinter den Mauern dieses Hauses?
Weit draußen im Sonnensystem spielt das Wetter verrückt. Auf fernen Planeten und Monden herrschen extreme Klimazonen und dramatische Phänomene. Sie gestalten kuriose Landschaften. Diese Welten mögen weit entfernt und lebensfeindlich sein, aber die Kräfte, die sie beherrschen, ähneln denen, die einst auch die Erde formten. Die Gewalttätigkeit dieser Orte bildet einen Kontrast zu dem empfindlichen Gleichgewicht, das bei uns Leben ermöglicht. Unser Nachbarplanet Venus sieht aus der Ferne fast friedlich aus. Doch aus der Nähe zeigt er sein wahres Gesicht. Dichte Wolken aus Schwefelsäure und Temperaturen um 460 Grad Celsius machen die Venus zu einem höllischen Ort. Auch der äußerste Gesteinsplanet Mars ist lange nicht so still, wie er scheinen mag. Gigantische Staubteufel ziehen über seine Oberfläche hinweg. Und hinterlassen Spuren, die aus dem All sichtbar sind. Eine Sturmwelt von ganz anderen Ausmaßen findet sich jenseits des Asteroidengürtels. Der größte Planet unseres Sonnensystems: Jupiter. Gigantische Blitze zucken durch seine Atmosphäre. Doch woher kommt ihre Energie? Auch auf dem geheimnisvollen Saturnmond Titan lassen sich bizarre Wetterphänomene bestaunen. Dort fällt monsunartiger Regen aus Methan auf weite Ebenen aus gefrorenem, fremdartigem Terrain. Methanflüsse durchschneiden das Eis auf dem Mond und bilden Kanäle, die auf unheimliche Weise vertraut aussehen, aber gleichzeitig völlig anders sind als alles, was wir von der Erde kennen. Die Sturmwelten stellen eine ungezähmte und entfesselte Natur zur Schau - sie zeigen, was passieren kann, wenn atmosphärische Kräfte nicht durch Ozeane oder Landmassen kontrolliert werden, so wie auf der Erde. Eine Reise zu den rätselhaften und vielfältigen Welten im Sonnensystem. Zahlreiche Weltraummissionen erkunden unsere kosmische Nachbarschaft. Sie liefern spektakuläre Bilder und neue Erkenntnisse.
Das Mineralölwerk Lützkendorf ist während des Zweiten Weltkriegs wichtigster Teil der deutschen Treibstoffversorgung. Hier wird aus Braunkohle synthetisches Benzin hergestellt. Kriegswichtig für die deutsche Wehrmacht. August Rosterg ist der Eigentümer. Und ausgerechnet dieser Mann, der mit der NS-Kriegswirtschaft Milliarden verdient, wird zum Verräter. Hat er damit den Zweiten Weltkrieg um etliche Monate verkürzt? Ein packendes Geschichtspuzzle zwischen Lokalhistorie und Weltgeschichte ...
Auf den ersten Blick ein Paradies, auf den zweiten eine Todesfalle: Mitten in der Nacht sackt in Florida ein zwölfstöckiger Hochhauskomplex in sich zusammen, 98 Menschen sterben. Wie konnte es dazu kommen? Warum sinkt das Atom-U-Boot "Kursk" bei einer Übungsfahrt im Pazifik? Und was hat 1987 im Londoner U-Bahnhof King's Cross ein verheerendes Feuer ausgelöst? Experten rekonstruieren, unterstützt von modernsten 3D-Grafiken, den Hergang der Katastrophen.
Der New Forest National Park im Süden Englands ist ein Waldgebiet, das seit seiner Gründung durch Wilhelm den Eroberer seit fast 1000 Jahren unter speziellem Schutz steht. In diesem einzigartigen Biotop aus dichten Eichenwäldern, weiten Heidelandschaften und tiefen Mooren leben die wilden New Forest Ponys. Der Film begleitet das erste Lebensjahr eines Pony-Fohlens und entdeckt mit ihm die vielen Wunder der Natur im Wald der wilden Ponys.
Ein Argentinier mit sehr kurzfristigen und zweifelhaften Reiseplänen wird bei der Einreise in Auckland vom Zoll befragt. Ein Fund durch einen Spürhund in Queenstown erweist sich als echter Volltreffer. Und in der Luftfrachtabteilung gibt es eine verdächtige Sendung, die alle Anzeichen für einen Drogenschmuggel aufweist.
Ein Mann mit einem gefälschten Pass versucht, den Zoll zu überlisten. Ein Reisender, der zum ersten Mal nach Neuseeland kommt, muss möglicherweise direkt nach Hause fliegen, und eine exotische Lieferung beschert dem MPI eine Menge Arbeit.
Ein besorgter Sohn braucht Hilfe, da ihm der mysteriöse Online-Freund seiner Mutter seltsam vorkommt. Doch auch seine Mutter hat Geheimnisse, und als Nev und Max den Mann finden, nehmen die Dinge eine schockierende Wendung.
Paris kontaktiert Nev und Max, um herauszufinden, mit wem sie es die letzten vier Jahre zu tun hatte. Bei ihren Nachforschungen stoßen die Männer auf etwas Überraschendes, das den Verdacht auf Paris selbst lenkt.
In der unermesslichen Weite des Sonnensystems gibt es Welten, die sich jeder Erklärung entziehen. Seltsame Planeten und Monde, Außenseiter und Sonderlinge mit eigenartigen Formen und Größen. Aus einer Gas- und Staubwolke ließ die Schwerkraft unseren Stern und die Planeten und Monde um ihn herum entstehen. Seither hat sie diese Welten weiter geformt und bizarre Körper entstehen lassen. Unsere kosmische Nachbarschaft ist seltsamer, als wir uns sie vorstellen. Weit draußen, jenseits von Neptun, liegt der Kuipergürtel. Dort findet sich einer der ungewöhnlichsten Körper im Sonnensystem: ein eiförmiger Zwergplanet - eine Welt, die es eigentlich gar nicht geben dürfte. Die meisten Planeten und Monde werden durch ihre eigene Schwerkraft rund geformt. Doch Haumea widersetzt sich dieser Konvention. Ein anderer bizarr aussehender Körper umkreist Uranus. Die Oberfläche des Mondes trägt die Narben einer gewalttätigen Vergangenheit. Sie scheint aus verschiedenen Fragmenten zusammengesetzt, wie ein Flickenteppich. Auch diese seltsame Welt wurde durch Gravitationskräfte geformt. Das gilt auch für eine weitere seltsame Welt, ein kleiner Mond inmitten der Saturnringe. Seine Form ähnelt einer Walnuss, andere sehen in ihm gar eine Tortellini. Er mag an außerirdisches Leben oder futuristische Raumschiffe erinnern, doch auch er ist das Ergebnis natürlicher Prozesse, die für die Vielfalt der Himmelskörper im Sonnensystem verantwortlich sind. Selbst die kleinsten und seltsamsten Objekte enthalten Hinweise auf die größeren Geheimnisse des Universums. Ihre Erforschung hilft Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, zu verstehen, wie Gravitationskräfte Welten formen. Eine Reise zu den rätselhaften und vielfältigen Welten im Sonnensystem. Zahlreiche Weltraummissionen erkunden unsere kosmische Nachbarschaft. Sie liefern spektakuläre Bilder und neue Erkenntnisse.
Der Walpersberg bei Kahla in Thüringen birgt ein dunkles Geheimnis: eine geheime Nazi-Flugzeugfabrik, in der Zwangsarbeiter unter grausamen Bedingungen die Messerschmitt 262 bauen mussten. 80 Jahre später reisen Schüler aus Kahla nach Italien, um Familien der Zwangsarbeiter zu treffen und von der bewegenden Geschichte zu hören.
Die Moore in den Alpen entstanden in der Eiszeit. Die Gletscher schürften Täler und Becken in die Landschaft, in denen sich Wasser sammeln konnte. Es entstanden flache Seen, die verlandeten und zu Mooren heranwuchsen. Lange unbemerkt und in den 1950iger Jahren noch als "nutzloses" Land angesehen, rücken Moore nun immer stärker in das Blickfeld der Wissenschaft. Denn auch das Moor-Mikrobiom, die Zusammensetzung von Mikroorganismen, die für alle Stoffwechselvorgänge und die Gesunderhaltung der Erde und aller Lebewesen verantwortlich ist, erweist sich im Moor als besonders vielfältig, unbedingt schützenswert und weitgehend unerforscht.
Am Flughafen von Auckland kommt ein Drogenschmuggler ins Land, aber wird es den Zollbeamten gelingen, den Mann tatsächlich erwischen? In Queenstown reist ein Mann mit einer zwielichtigen Vergangenheit nach Neuseeland ein. Und die Bio-Sicherheitsbehörde wird mit einer Menge Wurst und einer Kiste voller Fisch auf Trab gehalten.
Johnny und Jordyn besuchen das ehemalige "Saint Martha"-Kloster in der Nähe von Winnipeg, in dem die Geister von Nonnen spuken sollen. Als ein schrecklicher Tornado den kleinen Ort verwüstete, blieb das Kloster seltsamerweise unberührt. Der Sturm hatte bereits Bäume auf dem Grundstück entwurzelt, doch kurz vor dem Gebäude drehte er plötzlich ab - als habe Gott höchstpersönlich eingegriffen. Inzwischen wurde das Kloster in eine Frühstückspension verwandelt, die von Linda und ihrem Mann geführt wird. Der Gruselfaktor wird hier gleich mitgeliefert, denn die unsichtbaren Bewohner des alten Gemäuers schlafen nie.
Ein frecher Snowboarder hält den Zoll in Queenstown auf Trab. Die Bio-Sicherheitsbehörde hat alle Hände voll zu tun, eine Ladung erstaunlicher Relikte zu überprüfen, die nach Neuseeland eingeführt werden sollen. Und Titan, der Star unter den Spürhunden der Postzentale, beweist mal wieder, dass er sein Gewicht in Gold wert ist.
Im Sonnensystem erschaffen Vulkane dynamische Welten. Planeten und Monde, beherrscht von Feuer und Eis. Fremde Landschaften mit gigantischen Vulkanen, deren Eruptionen bis ins All reichen. Von entfernten Monden im Schatten eisiger Riesen bis zu unserer Erde. Dort hat tektonische Aktivität die Entwicklung und den Fortbestand von Leben ermöglicht. Auf der Suche nach Spuren von Leben an anderen Orten müssen wir verstehen, was Vulkanwelten aktiv macht. Der erste Halt ist der Mars. Auf seiner Oberfläche befinden sich die größten Vulkane im Sonnensystem. Sie sind vor langer Zeit erloschen - nur warum? Ungewöhnliche sechseckige Felsformationen inmitten von uralten Lavaströmen auf dem Mars geben einen spannenden Hinweis darauf. Vom Mars geht es weiter in das Reich von Jupiter und seiner vielen Monde. Unter ihnen befindet sich der vulkanisch aktivste Planet unseres Sonnensystems: Io. Der winzige Mond hätte seine innere Hitze schon lange verloren haben sollen, doch Io ist so aktiv, dass riesige Rauchfahnen aus seiner Oberfläche ausbrechen. Jenseits von Jupiter scheint es keine weiteren Welten mit geschmolzenem Gestein zu geben, das an die Oberfläche austritt. Raumsonden haben jedoch Hinweise auf Eisausbrüche gefunden. Der winzige Mond Enceladus umkreist Saturn mit einer glitzernden, gefrorenen Eishülle. Unter ihr könnten alle Zutaten für die Entwicklung von Leben vorhanden sein. Eisvulkane wurden sogar jenseits des Saturns entdeckt, auf Neptuns gefrorenem Mond Triton. Das macht ihn zur am weitesten entfernten aktiven Vulkanwelt, die in unserem Sonnensystem bisher entdeckt wurde. Die letzte Vulkanwelt liegt ganz in unserer Nähe: Venus. Unser Nachbarplanet ist von einer Reihe seltsamer und exotisch geformter Vulkane bedeckt. Aber die heiße Welt ist schwer zu erforschen, sodass lange unklar war, ob einer ihrer 85.000 Vulkane noch aktiv ist. Aktuelle Daten liefern neue Hinweise. Eine Reise zu den rätselhaften und vielfältigen Welten im Sonnensystem. Zahlreiche Weltraummissionen erkunden unsere kosmische Nachbarschaft. Sie liefern spektakuläre Bilder und neue Erkenntnisse.
Die heutige Folge geht der Macht von Ritualen auf den Grund und betrachtet dabei jahrhundertealte Bräuche wie Voodoo, Exorzismus, Feuerlauf oder Tierkämpfe.
Das Obere Mittelrheintal: In die alten Gemäuer links und rechts des Rheins sind tierische Burgherren eingezogen und haben die einstigen Ritter und Grafen abgelöst Das milde Weinbauklima sorgt in diesen Breiten für eine einzigartige Fauna und Flora. Eine Pflanze wurde sogar nach der Region benannt: die Bopparder Schleifenblume. Sie wächst weltweit nur an zwei Schieferhängen bei Boppard. Zahlreiche andere zoologische Kostbarkeiten wie die seltene Zippammer, der wärmeliebende Segelfalter, die blauschwarze Holzbiene oder die farbenprächtige Smaragdeidechse, die sonst alle eher in Südeuropa leben, fühlen sich hier zu Hause.
Wie entstand Leben auf der Erde? Lange galt die Annahme, dass Asteroideneinschläge vor über vier Milliarden Jahren Leben unmöglich machten. Doch was, wenn das Gegenteil der Fall war? Die Dokumentation begleitet Forschende von Südafrika bis in NASA-Labore: Ihre Theorie besagt, dass die Einschläge selbst die Grundlagen für Leben schufen. Eine radikal neue Lesart unserer Ursprünge.
Nicht jeder, der nach Neuseeland will, hält sich an die Regeln - manchmal nur an seine eigenen. An der Grenze treffen Beamte auf einen Briten, der seinen ganz persönlichen Brexit plant. Im Mailzentrum sorgt ein auffälliges Paket für Aufmerksamkeit - Glückstreffer oder Fehlalarm? Und: Eine angespannte Verfolgungsjagd in der Bay of Islands erfordert polizeiliche Verstärkung.
An der Grenze zwischen Mexiko und den USA entdecken Beamte in einem verlassenen Haus mehrere Pakete Kokain. Am internationalen Flughafen von Peru wird eine Frau mit Drogen im Koffer erwischt, was auf einen großen Drogenring in Spanien hinweist. In Chile wird ein junger Mann als Schmuggler entlarvt, als er behauptet, seinen Vater zu besuchen. In Foz do Iguaçu versucht eine Frau, mit versteckten Handys zu fliehen, wird aber gefasst.
Ein Abend zu Ehren von einem der größten Komiker Deutschlands: Iris Berben erinnert in dieser Dokumentation an ihren kongenialen Partner aus der Comedyserie "Sketchup", der im Jahr 2000 im Alter von nur 52 Jahren viel zu früh von uns gegangen ist. Dieser Film zeigt die wichtigsten Stationen im künstlerischen Schaffen von Diether Krebs, gibt aber auch sehr private und bewegende Einblicke in sein Leben jenseits des Scheinwerferlichts, ein Leben, in dem er es sich nicht immer einfach machte und in dem er immer wieder auch mit persönlichen Krisen zu kämpfen hatte.
In Paradigm liefern Thomas Genon, Kade Edwards, Emil Johansson und Szymon Godziek Freeride-MTB der Extraklasse - von Big Mountain bis Slopestyle, kreativ, technisch und voller Action.
Dessau, 2016: Eine chinesische Studentin wird entführt, vergewaltigt und ermordet. Im Fokus der Doku stehen die mediale Berichterstattung und die Behörden. Welche Rolle spielten die Vorurteile gegenüber asiatischen Menschen?
Unerwartete Vorfälle halten die Grenzbehörden in Atem: Eine US-Amerikanerin sorgt mit einem ungewöhnlichen Schmuggelversuch für Aufsehen, während der Zoll in einem Stofftier eine brisante Entdeckung macht. Auf See eskaliert die Situation, als Einheimische die Regeln ignorieren und die Beamten vor eine heikle Entscheidung stellen. Eine Episode voller Spannung, überraschender Wendungen und konsequenter Grenzarbeit.
Anderthalb Jahre, nachdem er aus Russland geflohen ist, nimmt der junge queere Filmemacher Maksim Kontakt mit seinem nationalistisch gesinnten Vater am Telefon auf.
Maksim hatte sich schon immer mit seinem Vater gestritten, aber seit 2022 herrschte zwischen ihnen aufgrund der strikten Ablehnung der Positionen des jeweils anderen und der radikal entgegengesetzten Wahrnehmung der Realität lang anhaltendes Schweigen.
Der kurze Dokumentarfilm wurde 2025 mit dem 3satNachwuchspreis im Deutschen Wettbewerb der "Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen" ausgezeichnet.
In der Begründung der Jury heißt es: "Der Film ist eine Reflexion über das Filmemachen selbst - als Akt des Empowerments und als Versuch, über das Unsagbare zu sprechen. In einer dokumentarischen Annäherung zwischen zwei Generationen wird ein Telefonat mit Familienvideos verflochten und zu einem vielschichtigen Spiegel familiärer, politischer und emotionaler Spannungen. Die Suche nach Verständigung wird zur Auseinandersetzung mit tradierten Werten und ideologischen Konstrukten, ohne einfache Antworten zu liefern. Durch das präzise Zusammenspiel von Ton und Bild, Gegenwart und Erinnerung, Nähe und Distanz entsteht ein offener Raum für Dialog, Zweifel und Transformation."
Maksim Avdeev wurde in der russischen Kleinstadt Agryz geboren. Er lebte in St. Petersburg, schloss die Schauspielschule ab und begann nach seinem Umzug nach Berlin aufgrund der zunehmenden Gefahr für queere Menschen in Russland eine Karriere als Filmemacher, Autor und Regisseur. "Monument" ist Maksim Avdeevs Debütfilm.
Redaktionshinweis: "Monument" ist der erste Beitrag eines fünf Filme umfassenden Kurzfilmprogramms, mit dem 3sat die 72. "Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen" (28.4.-3.5.2026) als Medienpartner begleitet, darunter drei TV-Premieren.
Der Killer-Asteroid - Eine Reise durch Raum und Zeit
USA 2019
85'
Die Erde ist auf ihrer Umlaufbahn ständig unter Beschuss: Asteroiden steuern regelmäßig auf den Planeten zu und verfehlen ihn oft nur haarscharf. Die Folgen einer Kollision wären katastrophal. Mit rund 26.000 Kilometern pro Stunde rast der Asteroid Apophis durch das Weltall und kommt uns gefährlich nahe. Er hat die Erde schon einmal nur knapp verfehlt, 2029 kommt er möglicherweise näher an die Oberfläche der Erde heran. Er ist so groß wie das Empire State Building: Der Asteroid Apophis, benannt nach dem ägyptischen Gott des Chaos, kommt unserem Planeten immer wieder gefährlich nahe. Bisher hat er die Erde verfehlt, doch da sich sein Kurs verschiebt, könnte es 2068 zu einer Kollision kommen. Mittlerweile wurde der Asteroid Apophis von der Risikoliste der NASA und ESA entfernt. Aber eine Restunsicherheit bleibt für einen Einschlag auf der Erde. Könnte er vor dem Aufprall aufgehalten werden? Schlüge dieser Felsgigant auf der Erde ein, könnte er mehr zerstörerische Energie freisetzen als die größte Atombombe. Kleinere Asteroiden haben die Erde schon in der Vergangenheit getroffen und Meteoritenkrater hinterlassen, oder sie sind im Meer gelandet und haben somit keine Bedrohung für die Zivilisation dargestellt. Raumfahrtagenturen auf der ganzen Welt bereiten sich darauf vor, der Bedrohung durch Asteroiden zu begegnen und sie möglicherweise gar zu verhindern. Dafür spielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Szenarien durch, bei denen die Himmelskörper in dicht besiedelte Städte wie New York City einschlagen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Denn die Folgen wären katastrophal. Wie werden Sterne geboren, welche Gefahren gehen von Schwarzen Löchern aus, und wie funktioniert das Universum wirklich? Diese Wissenschaftsreihe nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise in die Tiefen des Kosmos. Jede Folge befasst sich mit einem spannenden Themengebiet der Astronomie und zeigt Errungenschaften der modernen Weltraumforschung. Von fernen Sonnensystemen über Dunkle Materie bis zu den Elementen, die vor vielen Milliarden Jahren entstanden sind. Die Geschichte des Universums liegt oft unter Alltäglichem verborgen.
Slowenien befindet sich im Herzen Europas: zwischen Italien, Österreich und Kroatien. Zwischen Alpen und Meer. Es gehört zu den kleinsten Ländern des Kontinents, dessen ungeachtet ist die Vielfalt der unterschiedlichen Landschaften, die eine Fülle von Tier- und Pflanzenarten bergen, groß. Die Dokumentation zeigt in jeder Region des Landes die für sie typische Tier- und Pflanzenwelt. In den weiten Wäldern Sloweniens leben noch Braunbären und Wölfe, es überwintern Scharen von Edelfinken in hohen Bäumen und in einer Höhle verbirgt sich der geheimnisvolle Grottenolm, ein europäischer Schwanzlurch. Doch nicht nur in der nahezu unberührten Wildnis, sondern auch in direkter Nachbarschaft zum Menschen finden sich zahlreiche Tierarten, darunter Füchse, Igel und Fledermäuse.
Was passiert nach dem Tod? Um der Antwort auf diese Frage etwas näher zu kommen, beleuchtet die heutige Folge Berichte über Nahtoderfahrungen, Reinkarnation und das Phänomen der Übertragung von Erinnerungen eines Organspenders auf den Empfänger.
In Tijuana wird ein Mann wegen Drogenhandels verhaftet, nachdem Beamte Crystal Meth in seinem Paket entdecken. Am Flughafen in Kolumbien wird ein Passagier mit Drogen im Gepäck erwischt, obwohl er behauptet, es sei für die Universitätsgebühren seiner Tochter. In Chile werden zwei Freunde festgenommen, die angeblich als Touristen eingereist sind, aber tatsächlich illegal während der Erntesaison arbeiten wollten.
In unserem Sonnensystem gibt es Millionen von Himmelskörpern, die nicht in geregelten Bahnen um die Sonne kreisen. Wenn sie auf der Erde einschlagen, kann es gewaltige Schäden geben. Wissenschaft und Raumfahrtbehörden arbeiten mit Hochdruck daran, diese Gefahren künftig früher erkennen zu können und Asteroiden möglicherweise sogar von ihrem Kollisionskurs abzubringen.
Leticia Bufoni und Aldana Bertran erkunden Südafrikas wachsende Female-Skate-Szene - von Johannesburg bis Kapstadt. Mit dabei: Legende Mel Williams und eine neue Generation starker Ripperinnen.
Ein neuseeländischer Pirat gerät in einen raffinierten Betrug, während die Einwanderungsbehörde den Angaben eines singapurischen Passagiers mit mysteriösem Rendezvous nachgeht. Gleichzeitig legt eine Überschwemmung im Biosecurity-Bereich den Flughafen Auckland lahm. In der 11. Staffel begleitet die Serie erneut Grenzschützer, Technik und Spürnasen, die mit Präzision illegale Waren, Risiken für die Biosicherheit und unerwünschte Einreisen stoppen.
Nicht jeder, der nach Neuseeland will, hält sich an die Regeln - manchmal nur an seine eigenen. An der Grenze treffen Beamte auf einen Briten, der seinen ganz persönlichen Brexit plant. Im Mailzentrum sorgt ein auffälliges Paket für Aufmerksamkeit - Glückstreffer oder Fehlalarm? Und: Eine angespannte Verfolgungsjagd in der Bay of Islands erfordert polizeiliche Verstärkung.