Die Pharaoninnen. Frauen, die das Reich Ägypten formten
D 2026
89'
Vor über 5.000 Jahren entstand am Nil der erste Flächenstaat der Welt und Frauen spielten dabei eine entscheidende Rolle. Ein internationales Forschungsteam enthüllt anhand aktueller Grabungen neue Erkenntnisse über Machtstrukturen und den Einfluss von Frauen. Der Film zeigt, wie moderne Wissenschaft alte Mythen korrigiert - und warum Ägypten uns bis heute fasziniert.
Michelle und Jerome leben in Trennung - das Bürgergeld wird aber noch immer auf das Konto der Schwangeren überwiesen. Jerome bleibt mittellos zurück. Die Fünffach-Mutter Mandy würde gerne arbeiten gehen, doch ihr fehlt die Flexibilität.
Am Fernsehturm in Stuttgart versammelt sich die Tuning-Szene. Für die Umbauten interessieren sich aber nicht nur Auto-Fans, sondern auch die Polizei. Die aufmerksamen Gesetzeshüter nehmen einen roten Golf mit goldenen Felgen ins Visier. Denn der Wagen liegt extrem tief. In Wiesbaden erregen die lauten Auspuffgeräusche eines BMWs Verdacht. Beim Öffnen der Motorhaube steigt den Ermittlern der Kontrollgruppe "Argus" Qualm entgegen. Und in Hamburg tritt ein Autofahrer, der sich noch in der Probezeit befindet, im Stadtgebiet plötzlich das Gaspedal durch.
Die Evolution des Menschen ist geprägt von Aufbrüchen und Rückschlägen. Unsere Geschichte beginnt vor Millionen von Jahren. Sie hätte auch ganz anders ausgehen können. Als der Homo sapiens in Afrika auftaucht, ist er nicht allein: Mehrere Menschenarten teilen sich die Welt. Manche beherrschen bereits Werkzeuge und Feuer. Doch kleine Populationen, Klimawandel, Konkurrenz und Vermischungen lassen viele Linien verschwinden. Warum überlebt ausgerechnet der Homo sapiens? Ein bis heute ungelöstes Rätsel. Anhand neuester Funde und moderner Analysemethoden kommen Forscherinnen und Forscher der Antwort näher. Ihre Erkenntnisse stellen bisherige Annahmen über Zeit und Ort des Ursprungs der Menschheit infrage. Fossilien aus Marokko zeigen, dass die Wiege der Menschheit offenbar nicht allein in Ostafrika lag und dass der Homo sapiens rund 100.000 Jahre älter ist als bisher angenommen. Sedimentkerne aus uralten Seen verraten, dass frühe Populationen mehrfach knapp dem Aussterben entgingen, sich aber letztlich behaupten konnten. Entscheidend waren nicht nur bessere Jagdwaffen, sondern auch ausgeprägtes Sozialverhalten sowie die Fähigkeit, komplexe Ideen zu teilen, Netzwerke zu bilden und Wissen generationsübergreifend zu vermehren. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
Die Doku-Reihe beleuchtet die drei Tage zwischen dem Überfall von Nazi-Deutschland auf Polen am 1. September 1939 und der Kriegserklärung Großbritanniens zwei Tage später aus britischer Sicht. Auf der Insel werden die Truppen mobilisiert, Kinder und Kranke aus den Städten evakuiert und zivile Verteidigungsmaßnahmen wie Verdunklung angeordnet. Die Kriegsangst ist gewaltig, aber auch der Wunsch, Hitler die Stirn zu bieten ...
William Shatner geht den Rätseln unserer Erde auf den Grund. Wie ist sie entstanden, und was sind die Geheimnisse ihres Fortbestehens? Und wie lange wird uns der Blaue Planet beheimaten?
Was macht ein Auto zur Legende? Die Dokumentation begleitet Menschen, für die Klassiker weit mehr sind als Fortbewegungsmittel. Ein Sotheby's-Experte, ein Porsche-Sammler und ein Autojäger auf der Suche nach seltenen Muscle Cars geben Einblicke in eine Welt voller Leidenschaft und Erinnerungen. Von versteckten Scheunen bis zu renommierten Auktionshäusern zeigt sich, wie Youngtimer der 80er- und 90er-Jahre zu begehrten Kultobjekten werden und eine neue Generation von Sammlern begeistern.
Im Dreieck zwischen den Philippinen im Norden und dem zentralen und östlichen Indonesien befindet sich ein Gebiet mit einer außergewöhnlichen Artenvielfalt: das Korallendreieck. Rund um die Inselgruppe der Molukken zeigt es sich von seiner schönsten Seite: mit unzähligen Meerestieren und Pflanzen. Die Bandbreite an Seeanemonen und ihren Untermietern, den bunten Anemonenfischen, ist riesig.
Nicht nur Käsespätzle und Kneipp-Bäder stammen aus dem Allgäu - im schwäbischen Marktoberdorf werden seit 1930 die größten Landmaschinen der Welt produziert. Die Firma Fendt ist mit 3.000 Mitarbeitern deutscher Marktführer in der Herstellung von Traktoren, Mähdreschern und Erntemaschinen. Die WELT-Reporter verfolgen den Weg eines "1000 Vario"-Traktors vom Bau bis zum Verkauf an den Landwirt und zeigen, wie bayerische Hightech den Bauern hierzulande und weltweit das Leben leichter macht.
"Border Patrol" gibt Einblicke in Neuseelands Kampf gegen Drogen und Schmuggelware. Heute:
Der Zoll in Christchurch greift einen Gecko-Schmuggler auf. Und ein kranker Ankömmling löst einen medizinischen Notfall aus.
"Border Patrol" gibt Einblicke in Neuseelands Kampf gegen Drogen und Schmuggelware. Heute:
Ein Reisender, der etwas Pikantes in seiner Hose versteckt, ein zweifelhaftes
Weihnachtsgeschenk und die MAF-Bio-Sicherheit befindet sich in einer heiklen
Situation.
Vor rund 70.000 Jahren beginnt sich das Klima in Afrika zu wandeln. Ein Prozess, der dem Homo sapiens neue Lebensräume eröffnet. Er wagt sich über die Grenzen des Kontinents hinaus. In nur wenigen Jahrtausenden verbreitet er sich über den gesamten Globus. Auf seinem Weg passt er sich selbst extremen Lebensräumen an, etwa den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Funde auf der indonesischen Insel Flores zeigen jedoch, dass er nicht allein war. 2003 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. In einer Höhle auf der indonesischen Insel Flores finden sie das nur etwa einen Meter große, 60.000 Jahre alte Skelett eines erwachsenen Mannes. Die winzige Menschenart wird nach ihrem Fundort "Homo floresiensis" benannt. Niemand weiß genau, wie diese Menschen auf die Insel kamen, warum sie so klein waren und mit welcher Menschenart sie am engsten verwandt sind. Ob sich Homo floresiensis und Homo sapiens je begegnet sind, ist unbekannt. Doch während es vom Homo floresiensis außerhalb seiner Heimatinsel keine Spuren gibt, hinterlässt der moderne Mensch seinen Fußabdruck auf dem gesamten Planeten. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
Die Doku-Reihe beleuchtet die drei Tage zwischen dem Überfall von Nazi-Deutschland auf Polen am 1. September 1939 und der Kriegserklärung Großbritanniens zwei Tage später aus britischer Sicht. Auf der Insel werden die Truppen mobilisiert, Kinder und Kranke aus den Städten evakuiert und zivile Verteidigungsmaßnahmen wie Verdunklung angeordnet. Die Kriegsangst ist gewaltig, aber auch der Wunsch, Hitler die Stirn zu bieten ...
Die Frage, ob es außerirdisches Leben gibt, ist so alt wie die Menschheit selbst. Unidentifizierte Objekte, gesichtet von Militärpiloten oder außerirdische Sonden, die durch unser Sonnensystem fliegen - Sind wir womöglich nicht allein?
Der indonesische Archipel Raja Ampat liegt inmitten des artenreichen Korallendreiecks. Er besteht aus rund 1500 meist unbewohnten Inseln, die von Riffen und Mangrovenwäldern umgeben sind. Zwischen den Inseln erstreckt sich ein riesiges Netzwerk aus Korallenriffen, Lagunen und Kanälen, in dem es von seltenen Arten nur so wimmelt. Ob skurrile Steinkorallen, bunte Riff-Fische oder majestätische Meeresschildkröten - sie alle finden in Raja Ampat eine Heimat.
"Border Patrol" gibt Einblicke in Neuseelands Kampf gegen Drogen und Schmuggelware. Heute:
Es ist die größte Drogenrazzia des Jahres für den Zoll, wir treffen das erste chinesischen Crocodile Dundee. Und warum versteckt ein zurückkehrender Student große Bargeldsummen?
Nicht nur Käsespätzle und Kneipp-Bäder stammen aus dem Allgäu - im schwäbischen Marktoberdorf werden seit 1930 die größten Landmaschinen der Welt produziert. Die Firma Fendt ist mit 3.000 Mitarbeitern deutscher Marktführer in der Herstellung von Traktoren, Mähdreschern und Erntemaschinen. Die WELT-Reporter verfolgen den Weg eines "1000 Vario"-Traktors vom Bau bis zum Verkauf an den Landwirt und zeigen, wie bayerische Hightech den Bauern hierzulande und weltweit das Leben leichter macht.
In der niedersächsischen Meyer Werft wird das weltweit erste Erdgas-Kreuzfahrtschiff gebaut: die AIDAnova. Auf ihren 337 Metern finden bis zu 6.600 Passagiere, ein Fernsehstudio und sogar ein Theater Platz. Doch die Herstellung des gigantischen Wasserfahrzeugs ist eine technische Herausforderung, denn das Schiff wird aus rund 15 Millionen Einzelteilen zusammengesetzt. Die Reportage begleitet die Fertigung der AIDAnova vom ersten Stahlschnitt bis zur Überführungsfahrt.
In Wiesbaden ist ein Mini Cooper ohne Licht unterwegs. Die Fahrerin kommuniziert freundlich mit den Ermittlern der Kontrollgruppe "Argus". Aber in dem Wagen sitzen sehr viele Personen. Deshalb wird gründlich kontrolliert. Beim sogenannten "Turm-Treff" in Stuttgart halten ebenfalls erfahrene Gesetzeshüter die Augen auf. Dort fällt den Kommissaren ein Vehikel auf, das sie im Stadtgebiet nicht jeden Tag zu Gesicht bekommen. Und im Norden Deutschlands stoppen die "Speed Cops" in dieser Folge einen Raser. Am Fahrzeug gab es angeblich technische Probleme.
"Border Patrol" gibt Einblicke in Neuseelands Kampf gegen Drogen und Schmuggelware. Heute:
Der internationale Jäger Davey Hughes erschreckt die MAF mit seinen Waffen, ein Reisender gibt sich als illegale Sexarbeiterin aus, und Detektorhund und Spürhund Jack erschnüffelt Ärger im Postzentrum.
Vor rund 40.000 Jahren leben mehrere Menschenarten auf der Welt: in Asien der Denisova-Mensch, in Europa der Neandertaler, und der Homo Sapiens hat sich bis nach Australien ausgebreitet. Neue Forschungen zeigen, dass das Bild vom primitiven Neandertaler überholt ist: Er nutzte Pigmente für Höhlenmalereien und fertigte Schmuck aus Federn und Vogelkrallen. Als der Homo sapiens aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa einwanderte, lebte er eine Zeit lang Seite an Seite mit dem Neandertaler. Zahlreiche Funde zeigen, dass es dabei auch zu engen Kontakten kam. In Südfrankreich wurde ein und dieselbe Höhle abwechselnd von Neandertaler und Homo sapiens genutzt. Im Laufe der Zeit vermischten sich die Arten. So weisen einzelne Knochenfunde aus Rumänien Merkmale der beiden menschlichen Spezies auf. Zu einer Vermischung der Arten kam es auch in Asien zwischen dem dort heimischen Denisova-Menschen und dem Homo sapiens. Überlebt hat letztlich jedoch nur die Spezies des Homo sapiens. Genanalysen von Knochenfunden zeigen, dass es in den kleinen, isoliert lebenden Populationen der Neandertaler zu Inzucht und damit zu einem geringen Gen-Austausch kam. Ein entscheidender Nachteil für ihr langfristiges Überleben. Doch ganz verschwunden sind die Verwandten des Homo sapiens nicht: Bis heute sind im Erbgut von Europäern bis zu zwei Prozent Neandertaler-DNA nachzuweisen. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
Die Doku-Reihe beleuchtet die drei Tage zwischen dem Überfall von Nazi-Deutschland auf Polen am 1. September 1939 und der Kriegserklärung Großbritanniens zwei Tage später aus britischer Sicht. Auf der Insel werden die Truppen mobilisiert, Kinder und Kranke aus den Städten evakuiert und zivile Verteidigungsmaßnahmen wie Verdunklung angeordnet. Die Kriegsangst ist gewaltig, aber auch der Wunsch, Hitler die Stirn zu bieten ...
Auf der indonesischen Insel Komodo leben die größten Echsen der Welt, die Komodowarane. Sie haben sich perfekt an die Lebensbedingungen der wasserarmen Insel angepasst. Der Komodo-Nationalpark ist auch ein beliebtes Ziel für Taucher. Zu seinen Attraktionen zählen die riesigen Mantarochen, die sich von Plankton ernähren. Ebenso sehenswert sind die unzähligen kleineren Meerestiere wie farbenprächtige Fische, Garnelen und Seeanemonen.
1993. Das Ruhrgebietet leuchtet. Zu Beginn des Jahres gehen in Essen über 300.000 Menschen auf die Straße. Mit einer kilometerlangen Lichterkette treten sie ein für mehr Menschlichkeit und gegen Ausländerhass. Und auch die Belegschaft der Stahlwerke von KruppHoesch zündet die Kerzen und Fackeln an. In der "Nacht der 1000 Feuer" blockieren sie die B1 in Dortmund und kämpfen um ihre Arbeitsplätze. Werner Nass ist damals Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats und versucht die drohende Schließung und den Jobverlust vieler Kollegen zu verhindern.
Im Jahr 3 nach der Wiedervereinigung sind die Vorurteile noch immer groß. Über 100 Bundestagsabgeordnete wollen nicht nach Berlin und stellen den Umzugsbeschluss in Frage. Nachwirkungen des Ost-West-Konflikts beschäftigen auch die Richter in Düsseldorf: Sie müssen sich mit der historischen Frage beschäftigen: Darf ein Spion aus der verurteilt werden? Vor Gericht steht Markus Wolf, oberster Spion der DDR, Chef von 500 Agenten.
Musikalisch ist NRW in diesem Jahr ganz vorne mit dabei: Der Kölner Haddaway singt "What is love" und stürmt damit in 15 Ländern in die Top Ten. Und Hilde Knef legt mit Extrabreit aus Hagen ihren Klassiker "Für mich soll's rote Rosen regnen" wieder auf und erobert die Charts.
Ein Tiefpunkt in der Welle rassischster Übergriffe und Anschläge in Deutschland: In Solingen sterben Mitglieder einer Familie. Ihr Haus wurde mitten in der Nacht angezündet - die Täter, die dem rechten Lage zugeschrieben wurden, werden bald gefasst. Die Menschen im Land sind schockiert, aufgewühlt und beschämt.
In Ostwestfalen reist in diesem Juni der internationale Tennis-Jet-Set an: André Agassi, Carl-Uwe Steb und Michael Chang kommen zu den ersten Gerry Weber Open. Es ist das deutsche Tennisturnier auf Rasen - die Idee stammt von Modeunternehmer Gerhard Weber und seinem Sohn Ralf. Innerhalb eines Jahres stampfen sie einen kompletten Turnier-Tennis Court aus dem Boden - und bringen den besten englischen Rasen aus Wimbledon in ihre Heimatstadt Halle in Westfalen.
Kein Tag des Jahres wurde mit so viel Spannung erwartet wie der 1. Juli 93. Damals wurden die neuen 5-stelligen Postleitzahlen eingeführt. Die Bewohner im westfälischen Lüdinghausen organisierten für ihre alte Postleitzahl 4710 sogar eine Beerdigung.
1993 der Musiksender Viva ging an den Start. Die deutsche Antwort auf MTV. . Zu den Moderatoren der ersten Stunde gehörte der damals 17-jährige Nilz Bokelberg aus Wesseling.
Im Herbst brachen in NRW süße Zeiten an: Hans Imhoff eröffnete am Kölner Rheinauhafen sein Schokoladenmuseum. 53 Millionen Euro Privatkapital investierte er ins Museum und ließ das Gebäude in nur 13 Monaten hochziehen. Zur Eröffnung war das Dach noch undicht und die Museumsbesucher bekamen ein paar Tropfen ab. Aber das war noch gar nichts - es sollte noch viel schlimmer kommen: Weihnachten 93 soff der Lebenstraum von Hans Imhoff ab, das Museum stand komplett unter Wasser. Der Rhein erreichte einen Rekordpegel von 10,63 Meter. Besonders hart traf das Hochwasser die Bewohner von Köln Rodenkirchen, denn sie waren im Gegensatz zu den umliegenden Ortschaften nicht richtig gewarnt worden. Unter ihnen war auch Inge Kahlix, die mit ihrer Familie eine Wohnung in der Rodenkirchener Wilhelmstraße bewohnte und die im Film berichtet, wie ihr Weihnachten 93 komplett ins Wasser fiel.
Erzählt wird der Film von Schauspielerin und Moderatorin Esther Schweins. 1993 feierte sie - als Star der Comedy-Show RTL Samstag Nacht - ihren großen Durchbruch.
Der WDR konnte zehn prominente Persönlichkeiten aus NRW als Paten und Sprecher der Filme gewinnen. Sie erzählen die Geschichten und Ereignisse ihres Highlight-Jahres und machen die Reihe "Unser Land in den 90ern" damit auch zu einer ganz persönlichen und unterhaltsamen Zeitreise zurück in ein explosives Jahrzehnt.
In der niedersächsischen Meyer Werft wird das weltweit erste Erdgas-Kreuzfahrtschiff gebaut: die AIDAnova. Auf ihren 337 Metern finden bis zu 6.600 Passagiere, ein Fernsehstudio und sogar ein Theater Platz. Doch die Herstellung des gigantischen Wasserfahrzeugs ist eine technische Herausforderung, denn das Schiff wird aus rund 15 Millionen Einzelteilen zusammengesetzt. Die Reportage begleitet die Fertigung der AIDAnova vom ersten Stahlschnitt bis zur Überführungsfahrt.
U36 ist Deutschlands modernstes U-Boot. Eine Kampfmaschine und gleichzeitig Arbeitsplatz und Wohnort der Besatzung. In einer stählernen Röhre leben sie oft isoliert, über oder unter Wasser. Diese Reportage gewährt einen exklusiven Einblick in ein seltenes Innenleben während des Großmanövers "Northern Coasts" vor Lettlands und Estlands Küste. Mehr als 3000 Soldaten üben hier den Ernstfall in Sichtweite russischer Kriegsschiffe. In dieser Militärübung spielt U36 eine einzigartige Rolle.
Hannelore und Ralf sind seit über drei Jahrzehnten vom Staat abhängig und glücklich. Ralf, Steven und Sascha rufen ihre Nachbarn zur Krisensitzung zusammen. Gemeinsam äußern sie sich zu den beleidigenden Kommentaren.
Sergeant Mike Taylor leitet eine Spezialeinheit, die organisierte Kriminalität bekämpft. In dieser Folge von "Police Interceptors" führen die Beamten in einem Haus in Newark, das regelmäßig von Drogenkäufern aufgesucht wird, eine Razzia durch. Bei dem Einsatz spielt das Überraschungsmoment eine entscheidende Rolle. Gav Hall und Dan Butler beziehen derweil Stellung an einer Hauptverkehrsachse. Die britischen Gesetzeshüter bereiten eine Nagelkette vor, um ein verdächtiges Fahrzeug zu stoppen. In der Umgebung stehen außerdem weitere Streifenwagen bereit.
Susanne Bartsch verlässt mit 16 die Schweiz und sucht in Londons Clubszene nach einer Sprache für das, was in ihr brodelt: Stil, Rebellion und Selbstbestimmung. Die Suche endet in New York.
Doch die Schweiz bleibt Teil ihrer Identität. 2025 kehrt sie mit einer großen Ausstellung in Zürich nach Hause zurück und schließt den Kreis einer ikonischen Biografie. - Eine filmische Reise zurück an die Orte ihrer Herkunft und ihres Aufbruchs.
Schon früh spürt Susanne Bartsch: Die Schweiz ist zu eng für ihren Geist. Als Jugendliche taucht sie in Londons Untergrund ab, später zieht sie ins legendäre "Chelsea Hotel" nach Manhattan. In Clubs, auf Straßen und in neuen Freundschaften beginnt damals ihre Suche nach Identität - und die Transformation zu dem, was sie später werden wird.
Am Valentinstag 1981 landet Susanne Bartsch in New York - und bleibt. Ihre Partys werden zu einem Zufluchtsort der Queer-Community. Der aufkommenden Aids-Krise entgegnet sie mit einem Zeichen: dem legendären "Love Ball". Mit ihrer Truppe reist sie um die Welt und erschafft Räume für Freiheit und Exzess. Später wird sie Mutter - ein neuer Kontrast in einem Leben voller Brüche.
Nach Jahrzehnten im internationalen Rampenlicht blickt sie heute aus ihrem exzentrischen Alltag auf eine wohlbehütete Kindheit am Rand von Bern zurück und besucht mit ihrer Schwester den Ort ihrer Kindheit - und eine Schweiz, die sie nie ganz losgelassen hat.
Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit ziehen die ersten Menschen von Ostasien über eine Landbrücke namens Beringia nach Nordamerika: in eine Welt voller Raubtiere und urzeitlicher Riesen. Das Überleben für den Homo sapiens ist dort nicht einfach. Die Landschaft ist karg und größtenteils mit Schnee und Eis bedeckt. Das Nahrungsangebot ist zwar ausreichend, doch die frühen Menschen werden von gigantischen Tieren bedroht: der Megafauna. Dazu zählten so furchteinflößende Tierarten wie Säbelzahnkatzen, Kurznasenbären oder der Canis dirus, eine Wolfsart. Durch die Domestizierung des Wolfes wurde das Jägerdasein der ersten Menschen erleichtert. Zudem kam ihnen der Klimawandel zu Hilfe. Die massiven Eisschilde der Nordhälfte des Kontinents begannen zu schwinden, und immer mehr Menschen zogen ins Landesinnere Nordamerikas oder machten sich auf den Weg nach Süden. In New Mexico haben sie Spuren hinterlassen: in Form von versteinerten Fußabdrücken sowie steinernen Speerspitzen und technisch innovativen Speerschleudern. Letztere geben Aufschluss über ihre Jagdtechniken. Aufgrund des Klimawandels und des hohen Jagddrucks durch den Menschen starb die Megafauna aus. Und so wanderte der Homo sapiens auf der Suche nach Nahrung immer weiter in Richtung der tropischen Wälder des Südens. Dort wurden die Jäger und Sammler zu sesshaften Bauern und bildeten die ersten urbanen Gemeinschaften. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo Sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
Diese Folge führt zu der Vulkaninsel Flores und ins artenreiche Meer der Bandasee. Hier fällt der Meeresboden neben den Korallenriffen steil bis über 7000 Meter hinab. Als Teil des pazifischen Feuerrings ist diese Region von aktivem Vulkanismus geprägt. Auch aus dem Meeresboden steigen vulkanische Gase auf. Die Riffe sind sehr artenreich, und beeindruckende Räuber wie Hammerhai und Riffhai machen Jagd auf kleinere Fische.
Eine Unterwasserkamera ist auf einer Routine-Inspektion unterwegs und zeichnet ein grauenvolles Tiefseemonster auf. Die Wissenschaftler sind schockiert, sie können die Kreatur nicht einordnen.
Die Cheops-Pyramide gehört zu den Pyramiden von Gizeh, dem einzigen noch erhaltenen Weltwunder der Antike. Sie wird auch als "Große Pyramide" bezeichnet und wurde vor über 4.500 Jahren im westlichen Niltal, etwa 25 Kilometer von Kairo entfernt, als Grabmal des Königs Cheops erbaut. Wie konnten die Ägypter ohne moderne Werkzeuge ein derart monumentales Bauwerk errichten?
Zum Gipfeltreffen trafen sich 1994 die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in Essen. Drei Tage lang wirbelte der EU-Gipfel das ganze Stadtleben durcheinander. Auch andere kamen 1994 ganz oben an. Formel 1-Pilot Michael Schumacher aus Kerpen gewann seinen ersten WM-Titel. Und die Kelly Family erreichte 1994 den Gipfel ihres Ruhms.
1994 war auch das Jahr, als der sogenannte "Schwulenparagraf" 175 gekippt wurde. Homosexualität stand nun nicht mehr unter Strafe. Comiczeichner Ralf König ("Der bewegte Mann") und die damalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erinnern sich im Film an diese längst überfällige Korrektur im deutschen Strafrecht.
In der fünften Folge der Reihe erinnert sich Patricia Kelly an das erfolgreichste Jahr ihrer berühmten Familie. Mit dem Album "Over The Hump" und der Single "An Angel" landeten die Kellys 1994 ihren ersten großen Hit und verkauften Millionen Platten. Der große Durchbruch für die Großfamilie, die zu der Zeit auf einem Schiff im Hafen von Köln-Mülheim lebte - belagert von Dutzenden Fans.
Eine der skurrilste Geschichten des Jahres ist sicherlich die von Sammy, dem Brillenkaiman. An einem heißen Sommertag ließ ihn sein Besitzer an einem Baggersee bei Dormagen ins Wasser. Doch das Haltegeschirr löste sich und der Kaiman entwischte. Es folgte eine tagelange Suchaktion, begleitet von einem riesigen Medienrummel. Besitzer Jörg Zars erzählt in der Dokumentation über die aufregenden Tage rund um das "Ungeheuer von Loch Neuss".
Von Zushi bis Tokio: Madars Apse trifft Kento Yoshioka und die kreativen Köpfe hinter Evisen und Tightbooth, wo Japans Underground-Skateszene pulsiert.