Für Universum begibt sich Hermann Maier diesmal in den Nationalpark Thayatal an der österreichisch-tschechischen Grenze - den mit rund 13 Quadratkilometern kleinsten und zugleich einen der vielfältigsten Nationalparks Österreichs. Über Jahrmillionen hat sich die Thaya tief in das uralte Gestein gegraben und eine einzigartige Landschaft geformt. Gemeinsam mit Rangern und Wissenschaftlern erkundet Hermann Maier diese faszinierende Wildnis aus dichten Wäldern, schroffen Felsen, stillen Flussläufen und seltenen Bewohnern.
Dabei stößt der Skiweltmeister und Olympiasieger auf so manche Überraschung. Denn gerade das vermeintlich Kleine birgt im Thayatal oft die größten Wunder: verborgene Wildkatzenspuren im Wald, Smaragdeidechsen auf sonnenwarmen Felsen, faszinierende Einblicke in die Welt der Fledermäuse in den geheimnisvollen Eisleiten oder Edelkrebse in den klaren Zuflüssen der Thaya.
Doch das Thayatal erzählt nicht nur von der Kraft der Natur. Es ist auch eine Landschaft, die von der europäischen Geschichte geprägt wurde.
Dort, wo einst der Eiserne Vorhang Europa trennte, konnte sich über Jahrzehnte eine einzigartige Natur entwickeln. Heute arbeiten österreichische und tschechische Nationalparks eng zusammen, um diese außergewöhnliche Grenzlandschaft gemeinsam zu schützen.
Die Universum-Dokumentation "Hermann Maier - Meine Heimat: Das Thayatal" ist eine atmosphärische Entdeckungsreise durch eine der faszinierendsten und zugleich unbekanntesten Naturlandschaften Österreichs.
Ein Film von Andrea Albrecht
Eine Fläche von Österreich viermal so groß wie die Stadt Wien ist in der Hand weniger Adelsfamilien. Was wie ein Satz aus der Geschichte klingt, ist die Wirklichkeit des Jahres 2026. Wie, so fragt man sich, konnte ein solcher Wohlstand das Ende der Monarchie überstehen? Noch dazu, wo Österreich sich angeblich das härteste aller Adelsaufhebungsgesetze gegeben hat? Gestalter Alexander Frohner macht sich in dieser Erbe Österreich Neuproduktion auf die Spur des Landvermögens dreier Familien, der Liechtensteins, der Schwarzenbergs und der Esterhazys. Jede von ihnen hat ihren eigenen Grund für ihren außergewöhnlichen Vermögenstransfer.
Mehr als drei Jahre begleitet "Israel - Welches Land wollen wir?" die Protestbewegung gegen Israels Regierung von Benjamin Netanjahu. Doch was als Massenprotest gegen die Justizreform beginnt, nimmt durch den 7. Oktober 2023 und den Krieg in Gaza eine Wendung und zwingt die Demonstrierenden, sich mit Krieg, persönlichen Verlusten und moralischen Dilemmata auseinanderzusetzen.
In Trier bereiten sich Hannelore und Ralf, die seit 37 Jahren von staatlicher Unterstützung leben, auf ein besinnliches Weihnachtsfest vor. Gemeinsam mit ihren Kindern und Enkel Elias feiern sie mit Fokus auf Liebe statt Geschenken.
Bevor die Schule wieder losgeht, wollen die Duprees einen Familienurlaub machen und ein Strandhaus mieten. Bei dieser Gelegenheit will Colin um Baylens Hand anhalten. Vater Allen ringt um Fassung, weil seine Tochter gerade erst von zuhause ausgezogen ist und jetzt schon ihre Verlobung ansteht. Doch Colin hat den Ring mit großem Diamanten, den er noch eine Weile abzahlen muss, schon in der Tasche. Bevor es losgeht, wollen Baylen und Colin einen gemütlichen Filmeabend organisieren, doch leider gibt es kaum einen Film, der bei der 22-Jährigen keine Tics auslöst. Und so wird der Abend wenig entspannend.
Das "Himmelreich" öffnet seine Tore. Office-Manager William kann den Ansturm der Camper an der Rezeption kaum bewältigen. Und auch sein Bruder Maximilian rotiert. Der Gastrochef startet mit neuen Mitarbeitern in die Saison. Die beiden Köche müssen gleich zeigen, was sie können. Denn das Restaurant ist bereits am ersten Tag voll besetzt. Für ein besonderes Projekt schlüpft William zudem in einen Imkeranzug. Und das Familienoberhaupt verschraubt gemeinsam mit dem Bautrupp und Stahlbauer Jürgen an der "Seebrücke" Träger an der Terrasse - vom Ponton aus in Handarbeit.
Verbotene Liebe - Queere Überlebende der NS-Diktatur
D 2026
40'
Verfolgt, gebrochen, vergessen? Drei queere Menschen beweisen im NS-Regime Entschlossenheit und großen Mut. Jannik Schümann, Julia Monro und Kerstin Thost suchen nach ihren Spuren. Ein schwuler KZ-Häftling, der überlebte und NS-Belastete zur Rechenschaft zog. Eine Transfrau, die den gewalttätigen Vater erschlug. Eine Rebellin, die für ihre jüdischen Freundinnen alles riskierte. Sie alle stehen im Licht dieser Dokumentation. "Verdorben. Krank. Asozial." So brandmarkten die Nationalsozialisten queere Menschen. Schwule Männer wurden nach dem verschärften Paragrafen 175 zu Zehntausenden verurteilt, etwa 15.000 in Konzentrationslager verschleppt. Transpersonen verfolgte man als "geisteskrank", lesbische Frauen als "asozial". Für den Film begeben sich Jannik Schümann, Julia Monro und Kerstin Thost erneut auf Spurensuche - und stoßen auf drei außergewöhnliche Lebensgeschichten. Biografien, die von Verfolgung und Erniedrigung, aber auch von Mut, Widerstand und unbändigem Überlebenswillen gezeichnet sind. Die Historikerin Dr. Anna Hájková, Pionierin der queeren Holocaust-Forschung, ordnet die Schicksale historisch ein. Jannik Schümann taucht ein in das Leben von Kurt Brüssow. Der Schauspieler wurde wegen seiner Homosexualität denunziert, dreimal nach Paragraf 175 verurteilt und 1941 ins KZ Auschwitz deportiert. Dort kastrierte ihn ein SS-Arzt zwangsweise. Brüssow überlebte die Hölle nur knapp. Nach dem Krieg wurde aus dem Opfer ein Ankläger: Bei den Münchner Spruchkammern konfrontierte er NS-Täter. Eine Entschädigung als NS-Opfer blieb ihm in der Bundesrepublik jedoch verwehrt, denn seine sexuelle Orientierung galt auch nach 1945 als Verbrechen. Kerstin Thost erforscht im Würzburger Staatsarchiv die Gestapo-Akten von Ilse Totzke. Die Musikerin trug gerne Anzug und Krawatte, verweigerte den Hitlergruß und hielt die Nürnberger Rassengesetze für Unrecht. Trotz Verfolgung durch die Gestapo hielt sie an ihren jüdischen Freundinnen fest - und half ihnen bei der Flucht in die Schweiz. Nach einem missglückten Fluchtversuch wurde sie 1943 ins KZ Ravensbrück deportiert. Nur mit knapper Not überlebte sie. 1995 ehrte die Holocaust-Gedenkstätte "Yad Vashem" sie als "Gerechte unter den Völkern". Julia Monro erkundet das Gründerzeitmuseum in Berlin-Mahlsdorf - und taucht ein in das Leben einer außergewöhnlichen Frau. Charlotte von Mahlsdorf sah sich immer als Frau und war fasziniert von der Berliner Gründerzeit. Ihre Identität lebte sie mit Beharrlichkeit. Als Jugendliche erschlug sie ihren gewalttätigen Nazi-Vater, der die Familie mit der Waffe bedrohte. Nach 1945 wurde sie zur Berliner Ikone: Ihr Gründerzeitmuseum bot queeren Menschen in der DDR einen Schutzraum. Durch ihre Autobiografie "Ich bin meine eigene Frau", verfilmt von Regisseur und queerer Ikone Rosa von Praunheim, wurde sie deutschlandweit bekannt. Drei Schicksale, die zeigen: Selbst unter brutalster Verfolgung bewahrten queere Menschen ihre Identität - und leisteten sogar Widerstand. Gegen ein Regime, das sie auslöschen wollte.
Oskar Schindler steht für Eigenschaften, die während der Nazidiktatur selten waren: Menschlichkeit und Mut. Steven Spielberg setzte ihm mit "Schindlers Liste" ein filmisches Denkmal. Als Vorlage für Itzhak Stern, dem jüdischen Sekretär, diente das Leben von Mietek Pemper. Helene Hirsch, die Haushälterin des SS-Hauptsturmführers Amon Göth, heißt in Wirklichkeit Helene Rosenzweig. Der Film hat beide in ihrer Heimat besucht.
Kappadokien ist eine märchenhafte Landschaft voller skurriler Tuffsteinfelsen. Zum Beispiel das sogenannte Love Valley, das "Tal der Liebe", benannt nach der phallusartigen Anmutung der Felsen. Seit 1985 ist das ganze Ensemble UNESCO-Weltkulturerbe.
Alexander der Große ist ein weltweit bekannter Eroberer, der ein riesiges Weltreich regierte. Er starb jung durch eine schwere Krankheit, und der Standort seines Grabes beschäftigt Wissenschaftler und Historiker bis heute. Josh Gates sucht nach Spuren.
Seit vierzig Jahren leben Menschen im Weltraum - zuerst auf den Raumstationen Saljut und Skylab, heute auf der ISS, und vielleicht schon bald in einem Raumschiff auf dem Weg zum Mars. Wie sieht der Alltag der Astronauten heute und in Zukunft aus? Welche Schwierigkeiten bereiten alltägliche Dinge wie die Morgendusche, das Essen und auch das Schlafen? Astronaut Prof. Dr. Ulrich Walter erklärt in "Spacetime", wie es funktioniert, das alltägliche Leben, Arbeiten und sogar Lieben im All.
Vom Ontake in Japan über den Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo bis zum Puyehue-Cordón Caulle in Chile bergen aktive Vulkane weltweit noch viele Geheimnisse, die Wissenschaftler dank modernster Kameratechnik erst nach und nach lüften. Helen Czerski zeigt, warum diese Bilder dabei helfen, Vulkane besser zu "verstehen". Von Blitzen geht eine tödliche Gefahr aus - bis zu 30mal pro Sekunde blitzt es auf der Erde. Hochgeschwindigkeitskameras zeigen, was bei einem Einschlag passiert und enthüllen, was Menschen mit der Entstehung von Aufwärtsblitzen zu tun haben.
Die Erde ist umgeben von Dunkler Materie und Dunkler Energie - mysteriösen Kräften, die das gesamte All durchziehen und so die Entwicklung unseres Universums maßgeblich bestimmen. Wissenschaftler sehen die Auswirkungen dieser kosmischen Rätsel, doch ihren Ursprung kennen sie nicht. Auch Schwarze Löcher gehören dazu: Gravitationsmonster, die alles in sich hineinziehen. In dieser Folge Spacetime versucht der Wissenschaftler Ulrich Walter, Licht in die dunklen Teile des Weltraums zu bringen.
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
Bad Vilbel ist bekannt für seine Mineralquellen und die Burgfestspiele. Doch Moderator Tobi Kämmerer entdeckt für "Tobis Städtetrip" noch ganz andere Seiten der Quellenstadt. Er begegnet kreativen Köpfen, außergewöhnlichen Gastgebern und ziemlich eigenwilligen Ziegen, schaut hinter die Kulissen der Burgfestspiele und entdeckt Kunst unter freiem Himmel. Auch kulinarisch gibt es einiges zu erleben: Tobi taucht in die Welt des Rums ein und lernt die regionale Küche der Stadt kennen. Mit Street Art Künstler Case Maclaim erlebt er außerdem eine überraschend moderne Seite Bad Vilbels. Eine Reise durch eine Stadt, in der Tradition, Natur, Genuss und Kreativität erstaunlich nah beieinanderliegen.
An Halloween wird im Kleingarten St. Pölten ein großes Fest gefeiert. Bereits Wochen zuvor dekorieren die Bewohner die Anlage und Rainer kümmert sich um das leibliche Wohl der Gäste. Herr Rudolph ist ein leidenschaftlicher Heimwerker. Arbeiten an Haus und Garten erledigt er alle selbst. Auch heute hat er alle Hände voll zu tun, denn er möchte sein Grundstück einzäunen. Und Sylvia und Wolfgang machen ihren Garten winterfest, bevor es für sie zurück in ihre Stadtwohnung geht.
Satellitenbilder zeigen einen blutroten See in Tansania. Angeblich ist er giftig und verwandelt Tiere in Stein. Ein Wissenschaftler begibt sich in die Gegend, um die Verbindung zum mysteriösen Verschwinden von 3.000 Bauern in der Nähe zu untersuchen. Ein Satellit fängt Bilder eines großen Steinkreises ein. Wenn dies über Großbritannien wäre, wäre es nichts Ungewöhnliches. Aber das Bild wurde über Marokko aufgenommen. Wie ist das zu erklären?
Mädchen beeindrucken mit Ballett?
Die Fünf stellen fest: Ballett ist ein echt anstrengender und komplizierter Sport, der überraschend viel Spaß macht. Doch nur einer von ihnen kann mit echtem Talent punkten.
Unterwegs mit dem Fischkutter
Zwei Jungs gehen an Bord zu Fischer Jerôme und versuchen sich im Fischfang. Währenddessen starten die anderen einen Großeinkauf und streiten sich um eine Aubergine.
Alle suchen nach der großen Liebe. Doch übersehen wir dabei vielleicht die Freundschaft? Die Wissenschaft zeigt: Freundschaft ist eine außerordentliche Kraft. Sie formt unsere Identität, stärkt unser Wohlbefinden und hat sogar das Potenzial, unser Leben zu verlängern. Doch was entscheidet darüber, mit wem wir uns befreunden? Warum werden Freunde gerade in der Pubertät regelrecht zu Magneten?
Lady Sapiens - Auf den Spuren eines Steinzeit-Mythos
F 2022
45'
Beeren sammeln, Kinder hüten - lange Zeit wurden diese Aufgaben den Frauen der Steinzeit zugeschrieben. Neue Erkenntnisse aber zeigen: Die Frauen gingen jagen und führten ihre Clans an. Die Arbeitsteilung der Steinzeitmenschen war keineswegs streng getrennt. Welche aus heutiger Sicht modernen Rollen spielten die starken Frauen des Jungpaläolithikums noch? Eine archäologische Spurensuche, die neues Licht auf die prähistorischen Geschlechterrollen sowie ihr differenziertes gesellschaftliches Gefüge wirft.
Die Dresdner Sprengschule - Die Lehre vom großen Knall
45'
Versteckt in einem Tal südlich von Dresden - hier befindet sich eine deutschlandweit einmalige Spezialschule. Die Dresdner Sprengschule. Gegründet 1961, als Zweigbetrieb des "VEB Autobahnkombinat", war die Schule zentrale Ausbildungsstätte für zivile Sprengmeister. Und diese wurden reichlich gebraucht, denn im Arbeiter -und Bauernstaat ist ständig gesprengt worden - in Steinbrüchen, Untertage bei der Kalisalzgewinnung, über Tage in den Braunkohlegruben. Bei maroder Bausubstanz galt: Sprengung vor Abbruch. Stets wurde lieber mit Sprengstoff, statt mit dem Bagger abgerissen! Das war billiger.
Noch heute bildet die Dresdner Sprengschule Jahr für Jahr etwa 1.000 Absolventen aus: in Sprengtechnik, Pyrotechnik und im Umgang mit Fundmunition. Die Ausbildungsstätte steht für Sicherheit - überall dort, wo Explosivstoffe eingesetzt werden. Sprengingenieurin Ulrike Matthes hat jeden ihrer wohlüberlegten Handgriffe an der Dresdner Sprengschule gelernt. Heute ist sie Chefin einer renommierten Sprengfirma in Thüringen, als einzige Frau Mitteldeutschlands auf so einem Posten. Ob Schornsteine, Brücken oder gigantische Industriebauten - sie kriegt alles klein, wie etwa den "Weißen Riesen" in Duisburg im September 2021. Wir begleiten sie bei ihrer neuesten Herausforderung: ein 170 Meter hoher Schornstein mitten in Leipzig soll weg. Weil wenig Platz ist, muss der Schornstein in drei Teile gefaltet werden. Ein kompliziertes Verfahren, bei dem viel schief gehen kann und das zuletzt 2014 in Deutschland angewendet wurde. Wird Ulrike Matthes die Herausforderung meistern?
Wir sind außerdem in der Königsbrücker Heide unterwegs. 100 Jahre übten hier Militärs. Noch immer sind große Teile des Areals gesperrt. Betreten streng verboten!Nur für Maik Exner nicht. Er ist Kampfmittelräumer. Der ehemalige Unteroffizier der NVA hat nach der Wende umgelernt, an der Sprengschule in Dresden. Seit dreißig Jahren beräumt er die ehemaligen Truppenübungsplätze der Sowjetarmee. Und es vergeht kein Einsatz, bei dem er nicht gefährliche Munition entdeckt. Die große Knallerei kann aber auch schön sein. Thomas Kürbs verdient sein Geld als Pyrotechniker. Seit fast zwei Jahrzehnten inszeniert er Höhenfeuerwerke, Bühnenfeuerwerke, individuelle Feuershows und ist gefragt in der ganzen Republik. 3, 2, 1 - Zündung!
Alan und sein Expertenteam begeben sich auf eine spannende Reise, die sie zu einem der größten Indoor-Regenwälder der Welt führt. Dort entdecken sie die Vielfalt und Schönheit der Pflanzenwelt. Zusätzlich bieten sie eine Meisterklasse für Zimmerpflanzen an, in der wertvolle Tipps zur Pflege und Gestaltung gegeben werden. Abschließend besuchen sie eine grüne Oase inmitten der Stadt, die als Rückzugsort und Inspirationsquelle dient.
Josh Gates Suche nach den Überresten Alexanders des Großen erstreckt sich über Europa und Afrika. In Alexandria, Ägypten, stößt er auf einen wichtigen Hinweis. Später deutet vieles darauf hin, dass Alexanders Leichnam möglicherweise in der Markuskirche von Venedig liegt.
Auf Satellitenbildern taucht ein riesiger Kreis mitten im Westen von Großbritannien auf. Was hat es damit auf sich? Mitten im brasilianischen Dschungel wird ein Stück Land entdeckt, das die Umrisse eines Flugzeugs zeigt. Schon lange hegen FBI-Agenten den Verdacht eines Luftwaffenstützpunktes der Nazis während des Zweiten Weltkriegs im Dschungel. Haben sie nun den Beweis gefunden?
Manche hatten das Ende der Monarchie in etwa so vorhergesehen, wie es dann auch kam. Bemerkenswerterweise kamen zwei der schärfsten Kritiker des Systems Habsburg aus der Familie selbst, nämlich die beiden Thronfolger Kronprinz Rudolf und Erzherzog Franz Ferdinand. Rudolf ließ seinem Ärger über vieles, was falsch lief im Reich, unter einem Pseudonym in der Presse freien Lauf. Franz Ferdinand nahm sich ebenso kein Blatt vor den Mund. Beide sahen, dass zentrale Positionen wie etwa die Armee nur mehr nach dynastischen Kriterien besetzt wurden. Um die fachliche Eignung ging es immer weniger. Auch entging ihnen nicht, wie hilflos die Monarchie der Sprengkraft des Nationalismus und der sozialen Frage gegenüberstand. Ihnen war klar, dass die Herrschaft untergehen musste, wenn sie nicht einige Stellhebel umlegte. Jonathan Vaughan und Bernhard Riener untersuchen in dieser ORF III-Erbe Österreich Produktion, welche Systemfehler im Herbst 1918 zum Ende der Monarchie führten.
Die Erde ist umgeben von Dunkler Materie und Dunkler Energie - mysteriösen Kräften, die das gesamte All durchziehen und so die Entwicklung unseres Universums maßgeblich bestimmen. Wissenschaftler sehen die Auswirkungen dieser kosmischen Rätsel, doch ihren Ursprung kennen sie nicht. Auch Schwarze Löcher gehören dazu: Gravitationsmonster, die alles in sich hineinziehen. In dieser Folge Spacetime versucht der Wissenschaftler Ulrich Walter, Licht in die dunklen Teile des Weltraums zu bringen.
Am 14. September 2015 messen zwei Detektoren in den USA zum allerersten Mal Gravitationswellen. Das bestätigte einmal mehr Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie, die besagt, dass das Raum-Zeit-Gefüge nicht statisch ist. Doch was ist Gravitation? Warum ziehen sich Massen an? Wieso schwebt der Mensch im All und ist Schwerelosigkeit auch auf der Erde möglich? Wissenschaftler und Astronaut Ulrich Walter erklärt, was es mit der unsichtbaren Kraft auf sich hat.
Bei seinem Besuch am Mistplatz macht Wiggerl eine sehr skurrile Entdeckung. Außerdem sind "Die Schrebergärtner" in Partystimmung! Doch Besitzerin Tina ist von der geringen Besucheranzahl bei ihrer großen Neueröffnungsparty nicht begeistert. Damit beim fulminanten Weihnachtsfest auch wirklich alle kommen, muss die Werbetrommel ordentlich gerührt werden.
Obwohl Allan von Colins Vorhaben nicht überzeugt ist, hat sich der 24-Jährige durchgesetzt und die Duprees überredet, dass er seiner Baylen einen Heiratsantrag während des Familienurlaubs am Strand machen darf. Doch nun hat er alle Hände voll zu tun und kann es kaum erwarten, dass Baylen endlich die gemeinsame Wohnung verlässt. Als später alle im Beachhaus angekommen und in Vorfreude sind, zieht jedoch ein Gewitter auf und droht, Colins Pläne zu durchkreuzen. Baylens kleine Schwester Sammi nutzt derweil die Gelegenheit, ihr von den Sorgen zu erzählen, die sie schon lange mit sich herumträgt.
Neele Buchholz ist Schauspielerin und Tänzerin. Fernsehfilme, Kinoproduktionen und Bühnenauftritte - die 33-Jährige ist sehr erfolgreich. Dabei hat Neele Buchholz besondere Herausforderungen zu bewältigen. Sie hat das Down-Syndrom. Dennoch will sie als selbstständige Künstlerin arbeiten - möglichst frei entscheiden.
Hitlers Sklaven - Die Geschichte der NS-Zwangsarbeit
Ausbeutung
D 2019
40'
Zwangsarbeit in Nazideutschland war ein Massenphänomen - vom Regime organisiert, von der Gesellschaft getragen. Der Einsatz von Zwangsarbeitern im Reich geschah vor aller Augen. Die Opfer waren nicht nur Kriegsgefangene, sondern meist Zivilisten. Viele Frauen und auch Kinder zählten zu den Opfern. 13 Millionen Zwangsarbeiter wurden ins Reich verschleppt. Etwa jeder Fünfte überlebte die Sklavenarbeit für die Deutschen nicht. Die Dokumentation "Hitlers Sklaven - Die Geschichte der NS-Zwangsarbeit" erzählt die Geschichte der Zwangsarbeiter und zeigt das System der NS-Zwangsarbeit an Einzelschicksalen. Die Filme vereinen wissenschaftliche Analysen mit persönlichen Erlebnissen von ehemaligen Zwangsarbeitskräften oder ihren Nachkommen.
Der Schmidt Max bekommt in München ein Freunde-Coaching von der Therapeutin Birgit Salewski. In der Nähe von Bamberg trifft er Andreas Reich und Simon Limpert, zwei enge Freunde, die ein Schicksalsschlag noch mehr verbunden hat. In Kemnath erfährt Max von einer Tanzgruppe, was Frauenfreundschaft bedeutet und auf dem Wallberg erzählen ihm Vincent Zeitler und Markus Kaufmann von ihrer besonderen Freundschaft, die ungewöhnlich begonnen hat: mit einer Stammzellenspende.
Der Kibbuz Nir Oz wurde am 7. Oktober 2023 durch die Hamas-Angriffe schwer getroffen: Fast ein Viertel der Bewohner wurde ermordet, verschleppt oder vertrieben. Gründer Chaïm Peri, Friedensaktivist und Chronist des Kibbuz, starb in Geiselhaft. Unveröffentlichtes Archivmaterial und Aussagen von Bewohnerinnen und Bewohnern dokumentieren das Ende einer Utopie.
Alan vermittelt wertvolle Tipps für den erfolgreichen Kartoffelanbau, während Martha Swales ihr Wissen in einer Meisterklasse zur Aussaat von Saatgut weitergibt. Camilla Bassett-Smith begibt sich auf eine Entdeckungsreise in einen unberührten Garten in Yorkshire, um dessen Schönheit und Vielfalt zu erkunden.
Seit jeher beschäftigen sich Wissenschaftler mit den wahren Ursprüngen der Menschheit. Prä-Astronauten deuten auf einen Zusammenhang mit außerirdischen Einflüssen hin: Belege in religiösen Texten, Aufzeichnungen der ersten Zivilisationen der Erde, unerklärliche Anomalien in der menschlichen Physiologie sowie Spuren, die in der DNA verborgen sind.
Zwei Männer, eine Frau und ein Hund. Eine dramatische Sage aus dem Mittelalter um Liebe, Eifersucht und Tod. Max Müller, der Sagenjäger, bekommt es in dieser Ausgabe mit einer komplexen Familien-Saga zu tun. Christoph Weitmoser und Hans Strochner waren beide in die schöne Edelinde verliebt. Das Drama mündete im Tod der jungen Frau, was aber noch nicht das Ende war. Denn plötzlich erwachte die Tote - so die sagenhafte Überlieferung - wieder zum Leben und gebar im selben Moment ein Kind. Nach einem Treffen auf Burg Klammstein mit Burgführer Josef Gruber und Gesprächen mit der Hundetrainerin Cornelia Pfund-Stockinger sowie dem Historiker Horst Wierer verblüfft die Frauenärztin Gunda Schulz-Greinwald den Sagenjäger mit einer überraschenden Erklärung. Unerwiderte Liebe - ein klassischer Stoff für eine spannende Geschichte, die in den zweiten Teil dieser Sendung führt. Wer kennt nicht das Musical "Die Schöne und das Biest" oder den Roman "Der Glöckner von Notre-Dame"? Kaum bekannt außerhalb Kärntens ist die Sage vom Riesen vom Mirnock, eine aufwühlende Erzählung von immenser Tragweite. Immerhin führt das gebrochene Herz des sagenhaften Giganten zur geographischen Veränderung einer ganzen Region.
Am 19. Februar 2020 erschießt ein Rassist neun junge Menschen in Hanau. Zurück bleiben trauernde Familien und Überlebende, die um Aufklärung und gegen das Vergessen der Tat kämpfen. In eindringlichen Schwarz-Weiß-Bildern erzählt der Dokumentarfilm die Geschichte dieses Verbrechens aus der Perspektive der Hinterbliebenen und Überlebenden. Es geht um Schmerz, Wut und den langen Schatten, den eine solche Tat wirft.
Der Anschlag in Hanau zählt zu den schwerwiegendsten rassistischen Gewalttaten in Deutschland. Der Täter, ein 43-jähriger Rechtsextremist, tötete an zwei Tatorten gezielt neun Menschen mit Migrationsbiografie: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtovic, Vili Viorel Paun, Fatih Saraçoglu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Der Notruf war in der Tatnacht nicht durchgängig erreichbar, und ein verschlossener Notausgang an einem der Tatorte verhinderte die Flucht mehrerer Opfer. Die Angehörigen waren es selbst, die diese Mängel aufdeckten und in die Öffentlichkeit brachten. Regisseur Marcin Wierzchowski begleitet die Angehörigen seit dem Tag des Anschlags auf ihrem Weg durch Trauer und Verlust und bei ihrem Kampf um Aufklärung und eine angemessene Erinnerungskultur. "Das Deutsche Volk" macht den strukturellen Rassismus sichtbar, der sich nicht nur in der Tat selbst, sondern auch im Umgang der Behörden mit den Betroffenen zeigt. Während Politiker nach den richtigen Worten suchen und viele Fragen zur Tat unbeantwortet bleiben, übernehmen die Hinterbliebenen selbst die Aufklärung. Gemeinsam mit der Recherchegruppe Forensic Architecture rekonstruieren sie die Nacht des Anschlags, stellen sich gegen das Vergessen und fordern Konsequenzen.
Am 14. September 2015 messen zwei Detektoren in den USA zum allerersten Mal Gravitationswellen. Das bestätigte einmal mehr Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie, die besagt, dass das Raum-Zeit-Gefüge nicht statisch ist. Doch was ist Gravitation? Warum ziehen sich Massen an? Wieso schwebt der Mensch im All und ist Schwerelosigkeit auch auf der Erde möglich? Wissenschaftler und Astronaut Ulrich Walter erklärt, was es mit der unsichtbaren Kraft auf sich hat.
Das SETI-Institut widmet sich der Erforschung des Universums und der Frage, ob es außerirdisches Leben gibt. Doch im Oktober 2017 wurden die renommierten Wissenschaftler vor ein Rätsel gestellt. Ein seltsames Objekt, genannt Oumuamua, rauschte auf die Erde zu. Es war stolze 800 Meter lang, aber nur 80 Meter breit. Die Oberfläche des unbekannten Himmelsobjekts reflektierte zehnmal stärker als die eines gewöhnlichen Kometen. Handelte es sich um ein Raumschiff?
In der Ostsee entdecken Forscher die halb verfallenen Ruinen eines bislang unbekannten Nazi-Labors. Doch welchem Zweck diente es? In Südfrankreich zeigen Satellitenbilder einen großen Komplex mit zahlreichen Spiegeln, die das Sonnenlicht auf einen Punkt bündeln. Was steckt dahinter?
Sie schwenken, stretchen und schwingen das Seil. Die Allestester stehen heute richtig unter Strom. Kathrin und Andreas kommen beim Test eines ungewöhnlichen Fitnessgerätes ordentlich in Schwung. Jennifer und Sven Ole geraten mit einem futuristischen Fußmassagegerät an ihre körperlichen Grenzen, während Steffi und Roland versuchen, Stress mit einem seltsamen Seilwerfer abzubauen. Am Ende jedes Tests verraten alle wie gewohnt: Hot oder Schrott?
Der Tierpark Berlin wurde 1954 als Gegenstück zum Westberliner Zoo gegründet und ist heute einer der größten Landschaftstiergärten Europas. Auf 160 Hektar rund um Schloss Friedrichsfelde schuf der erste Direktor, Dr. Dr. Heinrich Dathe, der in der DDR weithin bekannt war, einen Ort, der Tiere in naturnahen Gehegen zeigt und den Fokus auf Erholung sowie Artenschutz legt. In nur einem Jahr entstanden mit Hilfe freiwilliger Helfer und Spenden die ersten Anlagen. 1963 sorgte der Bau des Alfred-Brehm-Hauses mit seiner Tropenhalle weltweit für Aufsehen.
In der DDR war der Tierpark ein Besuchermagnet, mit 3,2 Millionen Besuchern im Jahr 1989. Trotz Diskussionen nach der Wiedervereinigung blieb der Tierpark erhalten. Seit 2014 modernisiert der neue Direktor Dr. Andreas Knieriem den Tierpark, unter anderem durch die Umgestaltung des Affenhauses und die Renovierung des Alfred-Brehm-Hauses. Heute beherbergt der Tierpark über 8000 Tiere und bleibt ein bedeutendes Ziel für Tier- und Naturliebhaber.
Grundschulklassen sind heute so divers wie nie: Die Kinder starten mit ganz unterschiedlichen Stärken und Bedürfnissen."37°"zeigt das erste von vier Schuljahren aus mehreren Perspektiven.
Wir begleiten Schülerinnen und Schüler der 1d in Mülheim an der Ruhr durch die erste Klasse, die sie völlig verschieden erleben. Wie lernen sie, sich zu konzentrieren, Veränderungen anzunehmen und mit Herausforderungen umzugehen? Kann die Lehrerin alle mitnehmen?
Jeremiah (6), genannt Jerry, wächst dreisprachig auf. Er geht mit viel Energie ins erste Schuljahr. Schon nach kurzer Zeit fällt auf: Er kann sich nur schwer konzentrieren und braucht oft eine Eins-zu-eins-Betreuung, um eine Aufgabe zu erledigen. Das kann seine Klassenlehrerin Nicole Artmeyer (55) dauerhaft nicht leisten. Kurz darauf bekommt er die Diagnose ADHS. Auf einen Ergotherapieplatz muss er jedoch Monate warten.
Jan (6) besucht die Schule mit einer Integrationshilfe, da er mehr Zeit braucht, um sich auf neue Situationen einzustellen. Er freundet sich mit dem aufgeschlossenen Tom an und gewinnt an Sicherheit. Doch dann verlässt seine vertraute Schulbegleiterin die Klasse. Alessia (6) übernimmt in Gruppen gerne die Führung. Auch in alltäglichen Situationen bestimmt sie oft über andere. Bei ihr zeigen sich die sozialen Lernprozesse, die alle Kinder in diesem Alter durchlaufen müssen: eigene Bedürfnisse zurückstellen, Kompromisse finden und sich in andere hineinversetzen.
Auch Klassenlehrerin Nicole erlebt täglich, wie anspruchsvoll Unterricht in einer so heterogenen Lerngruppe geworden ist. Während einige Kinder bereits selbstständig arbeiten, brauchen andere intensive Unterstützung. Oft hapert es schon an den Deutschkenntnissen.
Der Film zeigt auch, wie sehr sich der Lehrerberuf verändert hat und wie wichtig zusätzliche Hilfe ist, um allen Kindern gerecht zu werden. Ergänzend zum Unterricht ordnet Entwicklungspsychologe Prof. Dr. Sven Lindberg (46) Veränderungen und Fortschritte ein. Zu Beginn und gegen Ende des Schuljahres besucht er die Klasse und lädt die Kinder zu spielerischen Experimenten ein. Sie zeigen, welche Fähigkeiten sich in diesem Alter entwickeln - etwa Konzentration, Selbsteinschätzung oder Empathie. Manche Ergebnisse bestätigen die Erwartungen, andere überraschen selbst den Psychologen. So macht der Film sichtbar, welche Entwicklung Kinder innerhalb weniger Monate durchlaufen und wie unterschiedlich ihre individuellen Wege dorthin sind.
"Unsere Klasse: Chaos und Chancen in der 1d" ist der Auftakt einer "37°"-Langzeitbeobachtung einer Klasse der Grundschule am Steigerweg in Mülheim an der Ruhr vom ersten bis zum vierten Schuljahr. Am Ende entsteht ein außergewöhnlich dichtes Porträt der Schülerinnen und Schüler, die unter anderem mit Remote Kameras gefilmt werden.
Baylen will Colin mit einem selbstgebackenen Red-Velvet-Kuchen zum Geburtstag überraschen. Zwischen Einkaufsstress, eskalierenden Tics, Buttermilch-Ekel und mathematisch exakt getimten Backzeiten wird die Küche schnell zur Chaoszone. Zum Glück hilft Freundin Lela, bevor Baylens Nerven völlig durchdrehen. Gleichzeitig mischen sich Baylens Eltern wieder stärker ein - inklusive gut gemeinter Beziehungstipps, die beim Geburtstagsessen für angespannte Stimmung sorgen. Und mittendrin versucht Baylen, trotz Tourette, Perfektionismus und totalem Back-Wahnsinn einfach nur eines: Colin glücklich zu machen.
Norman und Katleen leben mit ihren zwei Kindern und ihrem Hund Kira in einer 4-Zimmer-Wohnung. Um dem Alltag öfter entfliehen zu können, möchte Norman seinen Führerschein machen. Hat er dafür die finanziellen Mittel?
Österreich und Russland verbindet lange Zeit mehr als politische Nähe. Doch hinter Bündnissen und Kaisertreffen wachsen Spannungen, die Europas Geschichte verändern.
Im 19. Jahrhundert stützen sich die Habsburger auf russische Hilfe und feiern beim Dreikaisertreffen ihren Zusammenhalt. Doch mit dem Machtwechsel in Russland zerbricht die Allianz, und Europa steuert auf den Ersten Weltkrieg zu.
Die Dokumentation geht den Ursachen des Falls der europäischen Dynastien nach. Im Mittelpunkt stehen die Beziehungen zwischen Österreich und Russland, die Revolution in Russland und die Folgen für Europas Monarchien. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive des österreichischen Botschafters in Russland und des russischen Botschafters in Wien.
Hitlers Sklaven - Die Geschichte der NS-Zwangsarbeit
Vernichtung
D 2019
45'
Zwangsarbeit in Nazideutschland war ein Massenphänomen - vom Regime organisiert, von der Gesellschaft getragen. Der Einsatz von Zwangsarbeitern im Reich geschah vor aller Augen. Die Opfer waren nicht nur Kriegsgefangene, sondern meist Zivilisten. Viele Frauen und auch Kinder zählten zu den Opfern. 13 Millionen Zwangsarbeiter wurden ins Reich verschleppt. Etwa jeder Fünfte überlebte die Sklavenarbeit für die Deutschen nicht. Die Dokumentation "Hitlers Sklaven - Die Geschichte der NS-Zwangsarbeit" erzählt die Geschichte der Zwangsarbeiter und zeigt das System der NS-Zwangsarbeit an Einzelschicksalen. Die Filme vereinen wissenschaftliche Analysen mit persönlichen Erlebnissen von ehemaligen Zwangsarbeitskräften oder ihren Nachkommen.
Der Markt für spirituelle Angebote boomt. Psychedelika, Tantra, Schamanismus. Heute machen sich Menschen auf ganz unterschiedliche Weise auf die Suche nach Sinn. Finden sie in der neuen Spiritualität Antworten?
Paartherapeutin Anja und Kommunikationsdesigner Peter sind 60 Jahre alt und seit vielen Jahren ein Paar. Sie haben gemeinsam eine Familie gegründet, ihre Kinder großgezogen, Krisen durchgestanden und über viele Jahre intensiv an ihrer Beziehung gearbeitet. Irgendwann kam für Anja die Frage auf, wie es für sie persönlich und als Paar weitergehen kann. "Es gab eine Phase, wo ich dachte, ich muss ausbrechen. Vielleicht so die typische Frage: War das jetzt alles?", erzählt sie.
In dieser Zeit entdeckt Anja Tantra. Sie sucht darin einen neuen Zugang zu Körperlichkeit, Intimität und persönlicher Entwicklung. Peter begegnet der Idee neugierig, aber auch mit Skepsis. Schließlich entscheiden sich beide, gemeinsam ein Tantra-Seminar zu besuchen.
Was als gemeinsames Abenteuer beginnt, führt sie auch zu einer unbequemen Frage: Kann persönliche Entwicklung gelingen, ohne dass sich das Paar voneinander entfernt? Oder muss sich jeder erst selbst finden, damit Gemeinsamkeit neu gelebt werden kann?
Filmemacherin Joanna Michna begleitet Anja und Peter auf ihrem Weg zwischen langjähriger Partnerschaft, Sinnsuche und tantrischer Selbsterfahrung.
Der Jemen liegt an einer strategisch entscheidenden Stelle zwischen Indischem Ozean und Rotem Meer, direkt an einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Etwa 30 Prozent des globalen Containerverkehrs passierten einst seine Küsten, bis pro-iranische Milizen westliche Schiffe angriffen. Was ihm Wohlstand bringen sollte, wurde zum Fluch. Seit Jahren zerreißen Konflikte das Land.