An Gabuns entlegener Küste trifft der endlose Regenwald auf den wilden Atlantik. Hier wandern Elefanten bis ans Meer, Schweine durchpflügen den Strand und Flusspferde surfen in der Brandung. Ein Ort, an dem Dschungeltiere Nahrung, Schutz und Heilung finden und an dem die Nacht seit Jahrtausenden neues Leben hervorbringt. Doch Plastik, getragen von fernen Strömungen, bedroht dieses uralte Gleichgewicht. Surfing Hippos nimmt uns mit in ein magisches Grenzland, in dem Wald und Meer verschmelzen - und erinnert daran, wie zerbrechlich selbst die wildesten Paradiese sind.
Ein Film von Yann Sochaczewski & Marlen Hundertmark
Bearbeitung: Judith Doppler
Das Parlament hinter den Kulissen zu erleben, das gelingt nur denen, die dort arbeiten. Erbe Österreich zeigt in dieser Neuausgabe, wie Abgeordnete den Alltag an diesem prominenten Arbeitsplatz erleben: Was kocht dort die Kantine und welche Preise zahlt man für ein Menü? An welchen Begegnungszonen trifft man sich zum Austausch? Verhält man abseits des Plenums zum politischen Gegner anders? Außerdem zeigt der Film, wie sich die Arbeit der Abgeordneten im Lauf der Geschichte verändert hat - waren der heutige Nationalrat und Bundesrat doch einst das Herrenhaus und das Abgeordnetenhaus des alten Reichsrats. Anhand dreier historischer Persönlichkeiten erzählt Gestalter Manuel Obermeier, wie sich die Sitten in dem Haus am Ring im Lauf der Zeit gewandelt haben.
In der 75-jährigen Geschichte des Bundesverfassungsgerichts musste Karlsruhe oft extreme Entscheidungen treffen - mit gesellschaftlicher Sprengkraft und massiven Konsequenzen.
1977: Arbeitgeberpräsident Schleyer ist Geisel der RAF; die Regierung will sich nicht erpressen lassen. Seine letzte Hoffnung: Karlsruhe. Die Richter sollen entscheiden: Muss sich der Staat auf einen Deal mit Terroristen einlassen, um Schleyer zu retten? Die Zeit drängt.
Immer wieder steht das Bundesverfassungsgericht vor der Entscheidung: Leben schützen, ja! Aber um welchen Preis? Es klingt so einfach und klar: Die Menschenwürde ist unantastbar; Leben ist das höchste Gut. Aber was, wenn Leben gegen Leben steht oder gegen Selbstbestimmung und Freiheit? In Karlsruhe beginnt dann der Kampf der Argumente. Und für die Richterinnen und Richter auch ein innerer Kampf um ethische und moralische Grundsätze. Sie nämlich haben das letzte Wort.
Der Film rekonstruiert den Eilantrag der Familie des Entführungsopfers Hanns Martin Schleyer, die Nachtverhandlung in Karlsruhe und das Ringen um die Verantwortung des Staates für jedes einzelne Leben seiner Bürger. Hanns-Eberhard Schleyer, der Sohn des Entführten, führt als Zeitzeuge zurück in einen historischen Ausnahmezustand: Das Hoffen und Bangen der Familie zu Hause und das juristische Duell mit der Bundesregierung vor Gericht unter dem Zeitdruck eines Ultimatums der Entführer. Und die Situation spitzt sich noch weiter zu: Während die Rote-Armee-Fraktion Schleyer gefangen hält, geraten auch Menschen an Bord der Lufthansa-Maschine "Landshut" in die Gewalt von Terroristen. Es ist die wohl dramatischste Nacht in der Geschichte des Verfassungsgerichts.
Mit Spielszenen, Archivmaterial und Stimmen von Zeitzeugen, den ehemaligen Verfassungsrichtern Susanne Baer und Andreas Voßkuhle sowie ZDF-Rechtsexpertin Sarah Tacke verdichtet der Film den spannungsgeladenen Entscheidungsprozess der Karlsruher Richter vor dem Hintergrund der nervenzerreißenden Entwicklungen im Terror-Herbst 1977.
Die ZDF-Dokumentation von Peter Dörfler blickt zum 75. Geburtstag des Bundesverfassungsgerichts auf dessen einzigartige Rolle als Hüter des Grundgesetzes und letzte Instanz auch für Entscheidungen über Würde, Leben und Freiheit.
Die erste Folge von "Louis Vuitton, das Imperium der Luxusmacher" dokumentiert Bernard Arnaults Aufstieg vom Bauunternehmer zum Big Player des globalen Kapitalismus. Früh erkannte er, wie lukrativ der Verkauf von Träumen sein kann. Nach Erfahrungen im US-Kapitalismus baute er in Frankreich ein Mode-Imperium auf. Mit 47 war er Milliardär und prägte die Luxusbranche wie kein Zweiter.
Elke (72) zieht nach langer Suche in eine neue, barrierefreie Wohnung in Gelsenkirchen um. Doch der Umzug verläuft chaotisch, da die Helfer zu spät kommen und die Zeit knapp ist bis zur geplanten Schlüsselübergabe.
Als der Kameramann Allen Ross spurlos verschwindet, beginnt eine jahrelange Suche nach Antworten. Der Filmemacher hatte sich einer spirituellen Gemeinschaft in Oklahoma angeschlossen und den Kontakt zu Familie und Freunden abgebrochen. Sein Zwillingsbruder Brad und ehemalige Kollegen werden zunehmend beunruhigt. Die Polizei findet zunächst keine Spuren. Erst als Mitglieder der Gruppe auspacken und Allens Freunde selbst zu ermitteln beginnen, kommt Bewegung in den Fall.
Mordfälle gab es im Osten wie im Westen. Auch wenn die DDR der bessere Staat sein wollte und Kriminalität eigentlich nicht zum sozialistischen Menschenbild passte. So weit die Theorie. Es gab sogar Fälle von Serienmorden. In dieser Folge von "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" geht es unter anderem um einen fünffachen Babymord in Wernigerode. Die Frau fiel auf ihrer Arbeitsstelle nach einer angeblichen Fehlgeburt auf. Kinderreiche Familien wurden in der DDR üblicherweise besonders vom Staat unterstützt. Und doch war dieses Ehepaar durch alle Kontrollen gerutscht. Erst nach umfangreichen Ermittlungen wurde klar, dass die Eltern fünf Kinder sofort nach der Geburt getötet hatten. 1984 sorgte eine Mordserie in Neubrandenburg für Unruhe. Fünf Morde an Minderjährigen und jungen Männern, die auf das Konto eines NVA-Soldaten gingen, der dafür zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurde. Federführend bei den Ermittlungen: das Ministerium für Staatssicherheit. Nur zwei Beispiele für Kriminalfälle, die es in der DDR eigentlich nicht geben durfte. Die Theorie von der sozialistischen Moral und dem "guten Menschen" stimmte nicht mit der Realität überein. So gab es von 1969 bis 1989 laut den veröffentlichten Statistischen Jahrbüchern der DDR 2263 Mord- und Totschlagfälle. Dabei hatte die Aufklärung eines Verbrechens in der DDR oberste Priorität. Mit hohem Personaleinsatz und großem Aufwand sollten die Täter so schnell wie möglich hinter Schloss und Riegel gebracht werden. Die Kriminalisten in der DDR waren sehr gut ausgebildet und hatten in vielen Fällen Unterstützung vom Ministerium für Staatssicherheit. Denn auch die Stasi stellte bei Kapitalverbrechen professionelle und gut ausgestattete Ermittler. Das Verhältnis zwischen Kriminalpolizisten und Stasimitarbeitern war allerdings ambivalent. Denn das MfS saß immer am längeren Hebel. In einigen Fällen erfuhren die Polizisten der Morduntersuchungskommission nur wenig über die teils geheimen Ermittlungen des MfS.
Die Namib ist die älteste Wüste der Welt, Millionen Jahre alt. Sie prägt den jungen Nationalstaat Namibia im Südwesten Afrikas. Endlos scheinende Dünenberge und unwegsames Gelände. Hitze, Staub, kaum Regen. Eine Region mit extremen Herausforderungen haben sich Menschen ausgesucht, um hier ihr Glück zu finden. Denn die Wüste ist voller Leben.
Josh Gates reist nach Cape Cod, um nach einem Piratenschiffwrack zu tauchen. Er riskiert dabei eine Begegnung mit Haien. Eine aufwändige Bergungsmission soll einen Millionen-Schatz ans Licht bringen.
Wenn wir das Universum als Makrokosmos verstehen wollen, müssen wir auch die kleinsten Teilchen, den Mikrokosmos, berücksichtigen und umgekehrt - eine Schlüsselerkenntnis in der Kosmologie. Doch die Unendlichkeit ist genauso schwer fassbar wie kleinste Materiebausteine. Daher muss sich die Wissenschaft auf mathematische und theoretische Modelle stützen. Makro- und Mikrokosmos unterscheiden sich stark, bestimmen aber gemeinsam unser Universum.
Kolibris sind wahre Flugkünstler, aber die bunt schillernden, winzigen Vögel können noch sehr viel mehr - sie sind die Garanten dafür, dass ganze Ökosysteme überleben. Im mittelamerikanischen Costa Rica leben mehr als 50 verschiedene Kolibri-Arten. Viele davon haben einzigartige symbiotische Beziehungen zu bestimmten Pflanzen entwickelt. Der nahrhafte Nektar der Blüten ist die Energiequelle der Vögel. Wenn sie die Blüten besuchen, bleibt im Gefieder Pollen haften, mit dem sie dann andere Blüten bestäuben. So sorgen die Kolibris dafür, dass die Pflanzen Früchte entwickeln - die wiederum zahlreichen Lebewesen als Nahrung dienen.
Am Anfang war der Knall. Aus dem Nichts entstand unser Universum. Aber was passierte direkt nach dem Big Bang? Weltraumexperte Ulrich Walter erklärt, wie sich das Universum aufblähte und welche Prozesse bis heute noch im Gange sind. Außerdem beschäftigt ihn die Frage, ob sich unser Universum bis in alle Ewigkeit ausdehnen wird. Der Astronaut erklärt die Phänomene, die unser Kosmos birgt: Was sind dunkle Energie und dunkle Materie? Gibt es wirklich parallele Universen?
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
Moderator Tobi Kämmerer erkundet bei seinem "Urlaubstrip" die Bergstraße - von einem historischen Bergwerk über den schwierigsten Klettersteig nördlich der Alpen bis zu einem Rittermahl im Schloss Auerbach. Dabei begegnet er unter anderem der Deutschen Weinprinzessin Katja Simon, einem traditionsreichen Eiscafé und einer Hofgut-Chefin, die Whiskey brennt. "Tobis Urlaubstrip: Bergstraße" zeigt die Region zwischen Seeheim, Weinheim und Lampertheim mit außergewöhnlichem Engagement, besonderen Persönlichkeiten, Genuss und viel Historie.
Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal ist mit seinen 91 Metern eines der höchsten Monumentalbauten Europas. Wie ein steinerner Wächter aus einer anderen Zeit beherrscht es die Silhouette der Stadt und erinnert an die blutigste Schlacht des 19. Jahrhundert. Rund 90.000 Menschen verlieren damals ihr Leben. Der Völkerschlacht 1813 war Anfang vom Ende der Vorherrschaft Napoleons in Europa. Sie führte zur Neuordnung der deutschen Staaten.
Seit Dezember 2025 gestaltet der britische Kurator Crawford Matthews die Zukunft des Denkmals. Der Mittdreißiger löst einen Kurator ab, der vier Jahrzehnte lang die Inhalte bestimmte. "Ich glaube, als Historiker kann man kaum eine bessere Stelle finden", sagt er und außerdem habe er sich auch ein bisschen in Leipzig verliebt. Die Dokumentation begleitet ihn bei seinen ersten Schritten und fragt: Welche Geschichte kann dieses Denkmal künftig erzählen?
Das Völkerschlachtdenkmal wird 1913 eingeweiht. Es ist vom nationalistischen Denken seiner Entstehungszeit geprägt. Im Laufe seiner Geschichte wird der Monumentalbau immer wieder als gigantische Kulisse für Propaganda missbraucht. Von den Nationalsozialisten als Sinnbild für die Unbezwingbarkeit der deutschen Volksgemeinschaft - in der DDR als Mahnmal für die Deutsch-Sowjetische Freundschaft und gegen Militarismus. Doch trotz der ihm zugeschriebenen Bedeutung zerfällt der Bau im Laufe der Zeit.
Nach der Wiedervereinigung zeigt sich das volle Ausmaß der Schäden. Für Michael Jänisch, der als Ingenieur die gesamte Restaurierung betreute, war es eine der anspruchsvollsten Aufgaben seines Lebens. Er hatte weder genaue Baupläne noch entsprechende Vorgaben, stattdessen stößt er mit seinen Kollegen in den Katakomben auf ein Tunnelsystem. Sind das die geheimen Tunnel der Nazis, um die sich bis heute Gerüchte ranken?
Die Dokumentation taucht ein in die Geheimnisse und Mythen rund um dieses außergewöhnliche Bauwerk und beantwortet wichtige Zukunftsfragen: Wie kann dieser Denkmal-Koloss für künftige Generationen erlebbar werden und für welche Themen steht das "Völki" eigentlich in der heutigen Zeit?
Zwischen dem Wiener Zentralfriedhof und dem Krematorium liegt die Gartensiedlung Neugebäude. Als erster Simmeringer Kleingärtnerverein gegründet, feiert sie in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Vereinsobmann Herbert erklärt das Grundprinzip der ursprünglichen Kleingartensiedlung, während Rasenflüsterer Wiggerl seinen grünen Daumen unter Beweis stellt.
Das Bild eines zerstörten Flugzeugs taucht auf Satellitenbildern auf. Hat ein kolumbianischer Drogenboss etwas damit zu tun? Außerdem sorgt eine Reihe von Hügeln in Rumänien für Aufsehen. Einheimische glauben, dass sie von Riesen geschaffen wurden. Archäologen ist es verboten, an der Stätte zu graben. Was ist dran an den Gerüchten um mögliche Beweise für eine Vampirgrabstätte?
Thaddius wollte durch eine Online-Beziehung mit Sara seiner kriselnden Ehe entfliehen. Aber als Sara anfängt, verrückte Geschichten von Anfällen und Entführungen zu erzählen, beginnt Thaddius sich zu fragen, wer sie wirklich ist.
Die Stadtquiz-Experten
Mit dem Camper nach Rotterdam! Fünf ehemalige Jungs- und Mädchen-WG Bewohner machen einen dreitägigen Roadtrip. Was werden die Fünf erleben, wer kocht und vor allem, wer leert die Toilette?
Auf der Fahrt nach Rotterdam werden die Fünf täglich mit einer besonderen Aktion überrascht. Sie machen eine Stadtrallye, entdecken schwimmende Whirlpools und leben den Alltag in ihrer mobilen WG.
Klo-Alarm im Camper
Mit dem Camper nach Rotterdam! Fünf ehemalige Jungs- und Mädchen-WG Bewohner machen einen dreitägigen Roadtrip. Was werden die Fünf erleben, wer kocht und vor allem, wer leert die Toilette?
Auf der Fahrt nach Rotterdam werden die Fünf täglich mit einer besonderen Aktion überrascht. Sie machen eine Stadtrallye, entdecken schwimmende Whirlpools und leben den Alltag in ihrer mobilen WG.
Komm, gib Gummi!
Am Strand warten zwei Katamarane und die Fünf wären nicht in der Jungs-WG, wenn sie nicht sofort eine Challenge starten würden. Ob das gut geht?
DDR 1984: Im Umfeld einer katholischen Oberschule kommt es zu einem brutalen Mord. Die Crime-Doku fragt: War ein Geistlicher der Täter? Die Ermittlungen bringen Erstaunliches zutage.
Tötungsdelikte im persönlichen Nahfeld gibt es auch in der DDR. Und nicht immer sind Männer die Täter in Beziehungsstraftaten. Dass auch Frauen kaltblütig und mit Brutalität morden können, zeigt diese Folge. Doch verfolgt die Polizei dabei die richtige Spur? Im Frühjahr 1975 verschwindet Ralf S. aus Wolmirstedt spurlos. Weil sein Wohnort nahe an der deutsch-deutschen Grenze liegt, vermutet die Polizei, dass er aus der DDR geflüchtet ist. Der Fall wird als Republikflucht zu den Akten gelegt. Erst neun Monate nach seinem Verschwinden finden drei Lehrlinge im Wald die zerstückelte Leiche von Ralf S. - dass seine Frau dahinterstecken könnte, ist für die Fahnder lange unvorstellbar. Mit der Dokumentation "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR - Toxische Begierde" widmet sich ZDFinfo vier dramatischen DDR-Kriminalfällen aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Alle diese Fälle haben eines gemeinsam: Es handelt sich um Beziehungs- oder Sexualstraftaten. Der Film zeigt in nachgestellten Szenen, Archivbildern und Originaldokumenten besonders spektakuläre DDR-Kriminalfälle. Berichte von Experten, Zeitzeugen und der Opfer werfen neues Licht auf die Ermittlungen. Kapitalverbrechen in der DDR wurden fast immer vertuscht - die Staatsführung wollte ihren Bürgern vorgaukeln, dass der Sozialismus keine Straftaten kennt. Doch auch im SED-Staat wurde gemordet, geraubt und betrogen.
Allergien gehören heute weltweit zu den häufigsten Krankheiten, die Zahl der Betroffenen steigt. In Deutschland ist bereits etwa ein Drittel der Bevölkerung betroffen. Bis 2050 könnte die Hälfte der Menschheit unter allergischen Erkrankungen leiden, also jeder Zweite in Deutschland. Warum aber nehmen Allergien so dramatisch zu? Was passiert im Körper? Welche Rolle spielen Umwelt, Klimawandel, Ernährung und Lebensstil? Wie ist der aktuelle Stand der Forschung?
Der Ozean ist eine Oase des Lebens. Die Doku taucht ab in einzigartige, faszinierende Meeresregionen und ihre ganz spezielle Tierwelt. Buckelwale, die ihre lange Wanderung in antarktischem Gewässer beginnen. Seekühe, die sich in den seichten Lagunen der Bahamas von Putzerfischen verwöhnen lassen. Seehunde, die durch Kelpwälder vor der Küste Kaliforniens ihrer Beute nachjagen. Winzige Seepferdchen und stattliche Haie, die in tropischen Korallengärten Zuflucht, Brut -und Jagdgründe finden. Der Ozean bietet durch seine vielfältigen Lebensräume unzähligen illustren Tiergesellschaften Refugium, Schutz und Nahrung.
In diesem Outdoor-Museum werden Kühe gezüchtet. Hühner gackern unter DDR-Peitschenlampen. Über dem Parkboden galoppieren Stuten mit ihren Fohlen - unten drunter liegen 26 Wettiner aus der mittelalterlichen Frühzeit Sachsens begraben. Vielleicht sind es auch 27. Ganz genau weiß das niemand. Das Problem: Die Wettiner selbst haben die Klosterkirche samt Grabsteinen über ihren Ahnen abgerissen. Und die Historiker rätseln bis heute, wie viele Markgrafen nebst Ehefrauen und Kindern in Altzella exakt beerdigt sind.
Der Klosterpark Altzella steckt voller Überraschungen. Sein romanisches Eingangsportal steht 1,60 Meter tief in der Erde. Und wirkt dennoch hoch und imposant. Die Katastrophe, die aus dem florierenden, immens reichen und für Mitteldeutschland sehr bedeutsamen Kloster eine Ruine machte - das war die Reformation. Martin Luthers Thesen zerstreuten die zuletzt noch 60 Mönche in alle Winde. Und die Nachgeborenen nutzten Altzella wie einen Steinbruch, trugen die Mauern einfach ab, um woanders wieder neu zu bauen.
Ab 1800 entstand ein Landschaftspark. Mit den Klosterruinen als malerische Blickpunkte. Sichtachsen für die Ewigkeit. Nutztiere gibt es aber immer noch. "Damit erhalten wir die Anmutung und Lebensart des einstigen Klosters", sagt der Historiker Dr. Peter Dänhardt. Und die Museologin Ina Schumann betont: "Im Kloster findet man Seelenfrieden und innere Ruhe." Dabei lassen sie es hier auch krachen: Beim Blues- und Rockfestival "brennt die Hütte". Und zur Blumen- und Gartenschau finden zehntausend Besuchende ins ehemalige Kloster, kaufen winterharte Kiwis und trinken im gotischen Weinkeller Meißner Wein.
Die Kräuterfee Koreen Vetter bietet Kurse im Klostergarten an: "Das Currykraut hilft gegen Bluthochdruck und eignet sich für eine vorzügliche Marinade." Der größte Weidenbaum Deutschlands steht hier. Ebenso eine uralte Betsäule, unter der Harfen-Solist Stefan Weyh an warmen Sommertagen aufspielt. Und das Alphorn bläst. In der historischen "Schreiberei" können Kalligraphie-Fans Kurse buchen, bei denen mit Gold gearbeitet wird. Dem Publikum öffnet sich eine faszinierende Welt - seit über 850 Jahren gewachsen, geschändet und wieder auferstanden.
Die Wiener Innenstadt war in ihrer jahrtausendealten Geschichte Schauplatz dunkler Ereignisse und mythenumwobener Personen. In diesem Dreiteiler widmet sich ORF III Erbe Österreich den Geheimnissen des ersten Bezirks und erzählt die Geschichte dieses Ortes aus einer gänzlich neuen Perspektive. Von den mysteriösen Initiationsriten mittelalterlicher Studenten im Stephansdom über die delikaten und tragischen Begebenheiten im Ringstraßenpalais Coburg bis zu erstaunlichen Geschichten hinter dem Kärntnertortheater erzählt Gestalter Alex Frohner (Buch: Günter Fuhrmann).
Als die 16-jährige Kathey Horn nach einem Besuch in einem Café spurlos verschwindet, beginnt eine verzweifelte Suche in den weitläufigen Wäldern Nord-Michigans. Die Ermittler stoßen auf widersprüchliche Aussagen und mysteriöse Hinweise auf okkulte Rituale, die etwas mit dem Wicca-Kult zu tun haben. Erst Jahre später führt ein Fund von Pilzsammlern zu einer grausamen Entdeckung im Wald, die das Rätsel um Katheys Verschwinden lösen könnte.
Josh Gates geht den Machenschaften der Doan-Gang auf den Grund. Sie bestand aus etwa 30 kriminellen Mitgliedern, die versuchten, die Amerikanische Revolution zu untergraben. Der Abenteurer folgt einer vielversprechenden Spur zu einem Versteck voller gestohlener Münzen.
Am Anfang war der Knall. Aus dem Nichts entstand unser Universum. Aber was passierte direkt nach dem Big Bang? Weltraumexperte Ulrich Walter erklärt, wie sich das Universum aufblähte und welche Prozesse bis heute noch im Gange sind. Außerdem beschäftigt ihn die Frage, ob sich unser Universum bis in alle Ewigkeit ausdehnen wird. Der Astronaut erklärt die Phänomene, die unser Kosmos birgt: Was sind dunkle Energie und dunkle Materie? Gibt es wirklich parallele Universen?
Können Satellitenbilder nach 70 Jahren endlich helfen, das Versteck des milliardenschweren Nazi-Goldzuges zu identifizieren? Gerüchten zufolge packten die Nazis vor der Kapitulation einen Zug mit ihrem geplünderten Schatz und ließen ihn irgendwo in den Hügeln Südwestpolens zurück. Außerdem weisen Bilder eines blutroten Flusses in Sibirien auf eine Verschmutzung katastrophalen Ausmaßes hin.
Da jeder Gaststättenbesuch mit Baylen ein Kampf ist, feiert Familie Dupree ihre Geburtstage lieber zuhause. Doch vorher muss eingekauft werden - was für Menschen mit Tourette-Syndrom eine Herausforderung ist. Und so läuft Baylen im Supermarkt wieder schreiend durch die Gänge. Nach dem turbulenten Einkauf hat Baylen ein Date mit Boyfriend Colin. Anfangs war es für den 23-Jährigen komisch, mit ihr auszugehen, denn die Leute starren, wenn Baylen ihre Tics bekommt. Inzwischen hat er sich daran gewöhnt. Doch beim anstehenden Bowling besteht die Gefahr, dass sie die schwere Kugel nach anderen Spielern wirft.
Seit mehr als 40 Jahren sind Astronauten für längere Missionen im Weltraum - einst auf den Raumstationen Saljut und Skylab, heute auf der internationalen Raumstation ISS. Doch die Bedingungen im All sind nicht für Menschen geschaffen, dauerhaft können wir dort nicht überleben. War die erste Mondlandung 1969 nur vorgetäuscht? Viele Verschwörungstheorien kursieren um die bemannte Raumfahrt und extraterrestrisches Leben. Der ehemalige Raumfahrer Ulrich Walter klärt die hartnäckigsten Mythen auf.
Im urbanen Garten Eden alias Gartensiedlung Neugebäude geht es in der zweiten Folge spannend weiter. Pächterin Tina plant als offizielle Neueröffnung eine Sturmparty. Dafür eilen Einsatztrupp Wiggerl und Otto zur Hilfe. Nach wie vor ist Hannes bei der Liebessuche im Internet nicht fündig geworden. Sein Glück versucht er deshalb beim Boogieabend im Schutzhaus. Ob er dort mit seinen Tanzkünsten die Frauenwelt überzeugen kann?
Natascha aus Bremen-Huchting freut sich über fast 1.000 Euro Rückzahlungen, die sie für die Faschingskostüme der Kinder einplant. Die Stimmung ist gut, doch nicht alle Wünsche der vierköpfigen Familie lassen sich so leicht erfüllen.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton weit mehr als ein Luxusimperium: Es ist ein Staat im Staate mit immenser Macht. Der Gruppe gehört die Zeitung Les Échos und sie unterhält enge Verbindungen zur Politik. Mit mehr als 75 Marken und unzähligen Immobilien ist Bernard Arnaults Familienholding in Paris allgegenwärtig.
Für die uckermärkische Schäferfamilie Kath ist es eine entsetzliche Erfahrung: Ein Wolfsrudel hat den Elektrozaun überwunden, ist in die Herde eingebrochen und hat die panischen Tiere aus ihrer Umzäunung auf eine Bahnstrecke gejagt. Sieben Schafe wurden von Wölfen getötet, eines von einem Zug überfahren, acht so schwer verletzt, dass sie erlöst werden mussten.
Zur DDR-Zeit kontrollierten Partei und Geheimdienst, wie Verbrechen aufgeklärt, Täter bestraft und die Bürger informiert wurden. ZDFinfo deckt die spektakulärsten Fälle von damals auf. Auch die Folge "Kein Entkommen" der Doku-Reihe "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" macht deutsch-deutsche Geschichte anhand schicksalhafter Ereignisse erlebbar. Im Blickfeld stehen Opfer, Täter und Ermittler - und der Alltag im real existierenden Sozialismus. Auch im Arbeiter- und Bauernstaat wurde gemordet, geraubt und betrogen - wie in jedem Land der Welt. Doch öffentlich darüber berichtet wurde in DDR-Medien kaum. Was Ermittler, Staatsanwälte, Kriminologen und Journalisten damals nicht laut sagen durften, das enthüllen sie nun in der Dokumentation. Im Fokus der Folge "Kein Entkommen" steht unter anderem das Verbrechen eines flüchtigen Sowjetsoldaten, das ein traumatisiertes Dorf in Brandenburg und viele offene Fragen hinterließ. Die Stasi war zwar in die Ermittlungen involviert, doch die Vernehmungen führte allein der große Bruder. In einem anderen Fall hielt ein spektakulärer Postraub die Ermittler zwei Jahre lang in Atem. Der Posträuber selbst erzählt von seinen Motiven und seiner Zeit im Gefängnis. Verbrecher durften vom Regime keine Gnade erwarten. In mehreren Fällen verhängte das Gericht die Todesstrafe für den Täter. So auch im Fall der Tötung eines Dorfpolizisten, korrekterweise als ABV zu bezeichnen. Solche "Abschnittsbevollmächtigte" waren eine DDR-typische Polizei-Instanz auf lokaler Ebene. Selbst ein persönlich motivierter Angriff gegen einen ABV wurde vom System kategorisch als Angriff auf den Staat beziehungsweise als "Terrorismus" betrachtet und entsprechend drastisch bestraft. Insgesamt 164 Todesurteile wurden in der DDR vollstreckt. Erst 1987 wurde die Todesstrafe offiziell abgeschafft. Authentische Dokumente aus dem umfangreichen Stasi-Unterlagen-Archiv, Zeitzeugen, Ermittler und Experten zeigen auf, unter welchen Umständen die meisten, aber nicht alle Fälle aufgeklärt wurden. Und der Fall eines jugendlichen Straftäters wirft Licht auf ein finsteres Kapitel des DDR-Strafvollzugs: In sogenannten Jugendhäusern erlebten die Insassen eine Behandlung, die viele von ihnen bis heute schwer traumatisiert zurücklässt.
Gemüse ist das Motto! Aus der Laubenwildnis wird ein Acker, damit Sarah zur echten Selbstversorgerin wird. Aber dafür muss gerodet, geschaufelt und angelegt werden, dass der Schweiß nur so tropft - und Gärtnermeister Flo kennt weder Gnade noch Pausen. In Frankfurt trifft Sarah auf die Gemüseheldinnen, die ein stillgelegtes Areal in eine wahre Gemüse-Schatzkammer verwandelt haben. Sie probiert, studiert und nimmt viele neue Ideen mit nach Köln.
Experten erforschen bemerkenswerte antike Ingenieursleistungen wie Gizeh, Puma Punku und Baalbek. Sie schließen die Möglichkeit nicht aus, dass beim Bau dieser rätselhaften megalithischen Stätten fortschrittliche Technologie aus einer außerirdischen Quelle zum Einsatz gekommen sein könnte.
Die Wiener Innenstadt - ein Ort voller historischer Rätsel und Geheimnisse. Teil zwei der ORF-III-Erbe Österreich Serie erzählt unter anderem, warum das Akademische Gymnasium gegenüber dem Eislaufverein, das älteste Gymnasium Wiens, nicht nur äußerlich wie eine Replik von Harry Potters Hogwarts School of Witchcraft and Wizardry aussieht, ferner wie die österreichische Freimaurer-Großloge zu ihrer Wiener Adresse kam und wie der Stock im Eisen Platz, einst das berühmteste Wiener Wahrzeichen, vom Stadtplan verschwinden konnte. R: Alex Frohner, Buch: Günter Fuhrmann
Opelika, Alabama: Al Wilson und seine Verlobte Aura Davis sind seit drei Monaten glückliche Eltern. Sie planen ihre Hochzeit. Am 27. Juli 2001 kommt Al jedoch nicht von der Arbeit nach Hause. Seine Verlobte spürt sofort, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Im Laufe der Ermittlungen kommt heraus, dass Al als Zeuge in einem Prozess gegen seinen ehemaligen Arbeitskollegen Roderick Johnson aussagen sollte. Wollte Johnson Al zum Schweigen bringen?
Seit mehr als 40 Jahren sind Astronauten für längere Missionen im Weltraum - einst auf den Raumstationen Saljut und Skylab, heute auf der internationalen Raumstation ISS. Doch die Bedingungen im All sind nicht für Menschen geschaffen, dauerhaft können wir dort nicht überleben. War die erste Mondlandung 1969 nur vorgetäuscht? Viele Verschwörungstheorien kursieren um die bemannte Raumfahrt und extraterrestrisches Leben. Der ehemalige Raumfahrer Ulrich Walter klärt die hartnäckigsten Mythen auf.
Jascha und seine Frau Vanessa sind glücklich. Zusammen mit ihrer Tochter Joy leben sie in der Nähe von Nürnberg. Wie viele junge Eltern stellen auch sie sich die Frage: Soll Joy noch ein Geschwisterchen bekommen oder ist die Familienplanung abgeschlossen? Das Paar hat sich viele Gedanken darüber gemacht und ist sich einig: Eigentlich ist ihre kleine Familie perfekt, so wie sie ist. Und damit sind die beiden beim Thema Verhütung. "Kondome sind auf Dauer nervig und die Pille hat so viele hormonelle Folgen für Frauen", meint der 34-jährige Jascha, "eine Vasektomie wäre die perfekte Lösung." Jascha steht jetzt vor einer großen Entscheidung:
Einer der prominentesten UFO-Hotspots der Welt befindet in Schottland. In einem Gebiet, das als Falkirk-Dreieck bekannt ist, befindet sich das Dorf Bonnybridge. Hier kommt es am häufigsten zu UFO-Sichtungen in der Region. In dieser Episode untersuchen Craig Charles und Sarah Cruddas eine Vielzahl außergewöhnlicher schottischer UFO-Begegnungen, darunter auch die Sichtung einer glühenden roten Scheibe im Jahr 1991, die mit der Kamera über dem Polmont-Stausee festgehalten wurde.
Auf dem Campingplatz in Fürstenfeld findet die jährliche Schnitzelparty statt. Organisator Toni ist ein echtes Urgestein und hält die Gäste stets bei Laune. Leopold Grandl wiederum betreibt ein Zeltlager in Kaumberg am Wienerwald. Das Schnapsbrennen ist seine große Leidenschaft, weshalb er auch liebend gern zur Verkostung einlädt.
Ein riesiges Schiff, das an einem kalifornischen Strand gestrandet ist. Es gibt keine Berichte über ein Schiff seiner Größe in Seenot, also woher kam es? Ist es ein Geisterschiff? Außerdem beschäftigen die Forscher Satellitenbilder von einem zerstörten Dorf. Gibt es Beweise für eine der brutalsten Gräueltaten der Nazis?
Es wird geschröpft, geschlagen und gespritzt. Die Allestester schenken sich nichts. Ingrid und Otto testen eine skurrile Dunstabzugshaube, Melanie und Mathias ein innovatives Fahrradbremslicht. Während Detlef am Aufbau einer außergewöhnlichen Angelausrüstung verzweifelt, beweisen Steffi und Roland beim Test einer besonderen Bettlaken-Befestigung starke Nerven. Am Ende verraten die Allestester wie immer ihr gnadenloses Urteil: Hot oder Schrott.
Colin ist bei der Air Force und wird in wenigen Monaten versetzt, ohne zu wissen, wohin - was Baylin in ein Gefühlschaos stürzt. Die 21-Jährige möchte am liebsten immer mit ihm zusammen sein und schnell Kinder bekommen. Um sich abzulenken, fährt sie mit Freundin Aileen ins Nagelstudio, doch auch hier häufen sich die Tics ihres Tourette-Syndroms. Später geht es mit Colin zum Workout ins Gym, und er muss wie immer aufpassen, dass Baylin nicht plötzlich eine Kurzhantel nach jemandem wirft. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Baylen ist nach Dallas eingeladen worden, um an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen.
Im November 1989, das Land ist in Aufruhr, die Mauer schon offen, bricht ein Fernsehteam vom DDR-Jugendmagazin Elf99 auf, um eines der letzten großen und bestgesichertsten Geheimnisse der DDR zu erkunden: Die Waldsiedlung nahe Wandlitz. Mitten im Wald - hinter hohen Mauern - wohnte hier seit 1960 die SED-Führungselite: von Ulbricht über Honecker bis zu Stasichef Mielke. Eine Enklave der Macht. Abgeschirmt vom Volk und rundumversorgt - von der Stasi. Die Miete zwischen 400 - 800 DDR-Mark beinhaltete alles: die Kosten fürs Dienstpersonal von der Putzfrau, über Koch, Kellner, Schneider oder Friseur. Auch private Tankfüllungen werden bezahlt. Jeder Wunsch ist hier Befehl.
"Wandlitz" wird zum Symbol für ein Privilegien-System, das die Kluft zwischen SED-Elite und Bevölkerung zeigt. Die Öffnung des "geheimnisvollen Ortes Waldsiedlung Wandlitz" ist zum Sprengsatz für die endgültige Demontage der Mächtigen geworden. Wer wohnte hier? Und wie? Was trieben die Mächtigen hinter diesen Mauern? Wie gingen sie miteinander um? Wer kungelte mit wem? Und warum zog hier niemand freiwillig wieder aus? Die Dokumentation begibt sich an den historischen Ort mitten im Wald - heute Adresse einer der größten Reha-Kliniken Brandenburgs.
Auf der Spurensuche begleitet der Film den früheren Bereitschaftspolizisten Paul Bergner, der nach dem Mauerfall als Gärtner in der Waldsiedlung arbeitete. Zeitzeugen wie Lothar Herzog, der Kellner und persönliche Steward von Erich Honecker, und Bernd Brückner, Honeckers Personenschützer, erinnern sich an ihre Dienstherren. Und die Historiker Jürgen Danyel und Elke Kimmel analysieren diese "Landschaft der Macht". Die Waldsiedlung Wandlitz - ein Symbol für den Missbrauch von Macht. Und die Angst der Mächtigen, dass das Volk sie bei diesem Missbrauch - irgendwann - entlarvt.
Was geschieht hinter verschlossenen Türen deutscher Tierversuchslabore? Für viele sind Tierversuche ethisch nicht vertretbar, andere halten sie für wissenschaftlich notwendig.
Über ein Jahr lang versucht Manfred Karremann, mit Tierversuchslaboren ins Gespräch zu kommen. Trotz angebotener Anonymität bleiben die Türen geschlossen. Nur Prof. Stefan Schlatt von der Universität Münster spricht offen über Tierversuche und seine Beweggründe.
Nach Angaben des Bundesamtes für Risikobewertung wurden nach der letzten Statistik für 2024 rund 1,3 Millionen Tiere in Deutschland in Versuchen eingesetzt. Zählt man unter anderem Tiere hinzu, die für Organentnahmen getötet oder als Überschuss gezüchtet wurden, waren es mehr als drei Millionen, die in einem Jahr verwendet wurden.
Heimlich entstandene Aufnahmen aus einem britischen Labor zeigen Hunde, Affen, Kaninchen und Ratten bei Sicherheitstests. Es sind Experimente, die überall nach Richtlinien der OECD durchgeführt werden. Standardtests, Routine: Tiere müssen Substanzen einatmen oder bekommen sie über Magenschläuche verabreicht. Bilder, die normalerweise der Öffentlichkeit verborgen bleiben.
Gleichzeitig zeigt "37°", dass es Alternativen gibt. Wissenschaftler arbeiten mit menschlichen Zellkulturen, künstlicher Haut und Organen auf Chips. Bei BASF wurden für Tierversuche etwa zur Haut- und Augenreizung alternative Verfahren entwickelt. Manche dieser Methoden können nicht nur Tierleid vermeiden, sondern in bestimmten Bereichen auch wissenschaftlich bessere Ergebnisse liefern.
"Geheimsache Tierversuche" zeigt Einblicke in die streng abgeschottete Welt der Labore. Fragt: Wie kann eine Gesellschaft etwas ethisch und wissenschaftlich beurteilen, das weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschieht?
Franzi und Petti leben von Hartz IV und müssen jeden Cent umdrehen. Nach dem Umzug in eine neue Wohnung in Luckenwalde hoffen sie auf eine Rückführung ihrer Kinder. Zudem zeichnet sich für Franzi ein Ausweg aus der Arbeitslosigkeit ab.
Mit dem Versprechen auf andere Welten schürt die Raumfahrtindustrie gefährliche Illusionen und überfrachtet den Orbit mit Tausenden von Satelliten. Forschende und Aktivisten prangern die Folgen dieses Systems an, das die Destabilisierung der Erde beschleunigt, Ökosysteme schwächt und unser Verhältnis zum Kosmos verändert.
Wer gehört wirklich dazu? Fünf Zugezogene erzählen vom Ankommen, vom Fremdsein und vom Leben in Erfurt - und werfen dabei einen Blick auf die innere Einheit Deutschlands.
Eine Ärztin, ein Unternehmer, eine Gastronomin, ein Kulturmacher und eine Logopädin sind in Erfurt heimisch geworden. Ihre Geschichten erzählen von Ost und West, von Gemeinsamkeiten, Unterschieden und vom Wandel der vergangenen Jahrzehnte.
Zugleich entsteht ein Porträt der thüringischen Landeshauptstadt. An ihren Lieblingsorten begegnen die Protagonisten historischen Persönlichkeiten und Ereignissen, die Erfurt zu einem bedeutenden Schauplatz deutscher Geschichte gemacht haben - von Martin Luther über das Treffen Napoleons mit dem russischen Zaren bis zu Willy Brandts legendärem Auftritt am Erfurter Hof. Eine Hommage an Erfurt und an Menschen, die dort eine neue Heimat gefunden haben.
1949 wird die DDR gegründet. Auf den jungen Staat richten sich große Hoffnungen. Doch schon vier Jahre nach der Gründung kulminieren Wut und Enttäuschung in einem Volksaufstand. Für die einen ist ihre Gründung der Beginn eines Aufbruchs - für die anderen ist die DDR schon früh gescheitert. Die DDR will ein Gegenentwurf zur Bundesrepublik Deutschland sein. Ein besseres Deutschland - ganz nach sowjetischem Vorbild. Am 7. Oktober 1949, nicht einmal ein halbes Jahr nach der BRD, wird die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Mit großen Erwartungen: In der DDR soll ein gerechter "sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern" entstehen. Doch die Wirtschaft kommt schwer in Gang. Die Reparationsleistungen, die Einführung der Planwirtschaft und die Konzentration auf die Schwerindustrie führen schon bald in die Mangelwirtschaft. Aus zunehmendem Unmut kommt es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand. Ohne den Einsatz sowjetischer Panzer hätte die Geschichte der DDR hier bereits enden können. Immer mehr Menschen fliehen, bis die Berliner Mauer ab 1961 jeden Fluchtweg versperrt. Die dreiteilige ZDFinfo-Doku-Reihe "Das war die DDR" beleuchtet die über 40-jährige Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik. Dabei kommen prominente Zeitzeugen und Historiker zu Wort.
Deutschland steht offiziell fest an der Seite der Ukraine. Sanktionen sollen verhindern, dass westliche Technologie in russischen Waffen landet. Politik und Wirtschaft versichern immer wieder, dass Lieferketten unterbrochen seien. Doch stimmt das wirklich? Filmemacher Michael Höft und sein Team machen sich im kältesten Winter der Kriegsjahre auf den Weg nach Kyjiw. Der Himmel über der ukrainischen Hauptstadt wird fast jede Nacht vor allem von einer Waffe bedroht: der Drohne Geran-2. Diese Drohne wurde ursprünglich im Iran als Shahed-Drohne entwickelt und wird inzwischen in Russland selbst produziert. Immer wieder schlagen diese unbemannten Flugkörper in Wohnhäusern ein. Zivilisten sterben in ihren Wohnungen. Der Film folgt den Spuren deutscher Technologie von deutschen Industriegebieten über Zentralasien bis nach Russland und zeigt ein System aus Zwischenhändlern, Freihandelszonen und logistischen Schlupflöchern und stellt eine unbequeme Frage: Wenn Sanktionen den Krieg stoppen sollen, warum funktionieren die Lieferketten trotzdem weiter?
Oxnard, Kalifornien: Am 11. März 1979 wird auf einem Feld die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Polizei vermutet ein sexuelles Gewaltverbrechen. Wer steckt hinter dem grausamen Mord an Alma Zuniga? Im Laufe der Ermittlungen gibt es mehrere Verdächtige, aber alle Spuren verlaufen im Sand. Am Ende dauert es 35 Jahre, bis die Polizei durch die neue Methode der DNA-Analyse einen konkreten Hinweis erhält und den Mord an Alma Zuniga aufklären kann.