Die Mostviertler sind bekannt für ihre Sturheit, "Mostblutzer" sagen sie selbst. Doch genau diese Hartnäckigkeit lässt sie kreative Wege bis zum Ende gehen, nachhaltig und verankert in der eigenen Kultur.
Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Doch wie wurden aus einem einzigen Tag die Erschütterungen, die bis heute nachwirken? Die 90-minütige Dokumentation "September" von Johan von Mirbach erzählt die Geschichte der Terroranschläge neu - verdichtet auf die 30 Tage eines Monats, der das 21. Jahrhundert prägte. "September" zeigt, wie aus Trauer Krieg wurde, wie Freiheit gegen Sicherheit eingetauscht wurde - und warum die Welt, die wir heute kennen, in jenem Herbst begann.
Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Doch wie wurden aus einem einzigen Tag die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Erschütterungen, die bis heute nachwirken? Die ARD-Dokumentation "SEPTEMBER" erzählt die Geschichte der Terroranschläge neu - verdichtet auf die entscheidenden 30 Tage eines Monats, der das 21. Jahrhundert prägte.
Mit bislang unveröffentlichtem Archivmaterial, eindringlichen Zeitzeugen-Berichten und prominenten Stimmen rekonstruiert der Film die Atmosphäre jener Wochen zwischen Schock und Entschlossenheit. Im Mittelpunkt stehen Menschen, deren Leben sich für immer veränderte: die IT-Expertin Susanne Hegenscheidt, die den Einschlag der Flugzeuge aus unmittelbarer Nähe in Manhattan erlebte; der deutsche Ersthelfer Markus Albrecht, der sich noch am selben Tag auf den Weg zum Ground Zero machte; und die Baggerfahrerin Pia Hofmann, die sich freiwillig meldete, den Schutt wegzuräumen - und die vielen Vermissten darin zu suchen.
Auch politische Entscheidungsträger kommen zu Wort. Joschka Fischer, damals Außenminister, erinnert sich an seine größte Sorge: dass sich Amerika von seinen Verbündeten abwenden würde. Lars Klingbeil, als junger Praktikant mitten in New York, erlebte die Anschläge aus nächster Nähe und erinnert sich vor allem an eines: die Solidarität der Menschen am Tag danach.
"SEPTEMBER" verbindet persönliche Schicksale mit den großen politischen Entscheidungen der Zeit. Der Film zeigt, wie aus den Anschlägen der "Krieg gegen den Terror" entstand, wie Freiheit gegen Sicherheit eingetauscht wurde und warum viele Konflikte der Gegenwart ihre Wurzeln im Herbst 2001 haben.
70 Jahre BRAVO, 70 Jahre Popgeschichte, Stars und Unterhaltung. Die Doku öffnet für eine Reise durch die Historie des Kultmagazins die Schatzkammern des BRAVO-Archivs - von den Anfängen über die Hochphase in den 90er- und 00er-Jahren bis heute - und lüftet dabei auch Geheimnisse. Ob Dr. Sommer, die Starschnitte oder BRAVO TV: Stars und Wegbegleiter erzählen, wie das Magazin Jugendkultur nachhaltig geprägt und ganze Generationen begleitet hat.
Mit Uschi Glas, Eloy de Jong, Jeanette Biedermann, Margit Tetz, Oliver Petszokat, Angelo Kelly, Thomas Anders, Michael 'Smudo' Schmidt, Michel Beck, Alexander Klaws, Enie van de Meiklokjes, Alex Gernandt, Jan Köppen
Chanel wendet sich nach mehreren Brust-OPs hilfesuchend an Dr. Dubrow und Dr. Nassif. Können die Chirurgen ihr mit einer erneuten Korrektur das Leben erleichtern? Tiffany hingegen hat einen völlig anderen Wunsch: Sie möchte aussehen wie Ivanka Trump - koste es, was es wolle. Und auch Marlenes Nase benötigt ein komplettes Makeover.
1995 traf sich Kristina "Tina" Tournai-Sandoval mit ihrem getrennt lebenden Ehemann John Sandoval, um vor dem Abschluss ihrer Scheidung eine Schuldenangelegenheit zu klären. Sie wurde nie wieder gesehen. Obwohl der starke Verdacht bestand, dass Sandoval seine Frau getötet hatte, fand die Polizei weder eine Leiche noch einen Tatort oder Zeugen, und John Sandoval gab keinerlei Erklärung zu ihrem Verschwinden ab.
Mit Laura Preiss, Mike Carl, Jochen Paletschek, Katharina Friedl
Der 41-jährige Daniel Tighe ermordete seine Ex-Freundin Wendy und ihren fünfjährigen Sohn Peyton Ralston am 23. Juli 2013 und versteckte ihre Leichen in einem Waldstück hinter ihrem Haus in Tallmadge, Ohio. Am 10. August wurde die Polizei zu Wendys Haus gerufen, nachdem ihre Mutter zwei ungewöhnliche Bündel gefunden hatte. Die Polizei von Tallmadge entdeckte darin die Leichen von Wendy und Peyton. Tighe wurde wegen Mordes verurteilt.
Mit Laura Preiss, Jochen Paletschek, Andreas Thiele, Leoni Beckenbach, Nils Andre Brüning
2019 machten sich Greg und Georgie daran, eine baufällige Scheune im Garten von Georgies Eltern in eine Oase der Ruhe zu verwandeln. Sie hatten mit einigen Herausforderungen zu kämpfen, und bis 2020 waren sie kaum eingezogen. Fünf Jahre nach seinem letzten Besuch kehrt Moderator Kevin McCloud zurück, um zu sehen, wie das Leben für Greg und Georgie nun aussieht, da ihre Scheune vollständig fertiggestellt ist.
Mit Tom Jacobs, Michael Bideller, Manuela Eifrig, Julia Fölster, Jesse Grimm, Martin Lohmann, Ela Nitzsche, Patrick Stamme
Eine Schattengestalt auf einer Veranda, glühende Augen im nächtlichen Wald und ein Notrufknopf, der in einem leeren Krankenzimmer plötzlich Alarm schlägt: Diese Videos sorgen selbst bei Experten für Gänsehaut. Während eine Frau bei Renovierungsarbeiten von einem unheimlichen Beobachter verfolgt wird, stößt ein Hobbyfilmer auf eine rätselhafte Kreatur, und in einem stillgelegten Krankenhaus taucht eine riesige Gestalt auf. Außerdem gibt ein verlassenes Hotel in Japan gleich mehrere geisterhafte Rätsel auf. Zufall, optische Täuschung oder doch Besucher aus einer anderen Welt?
Die Verhandlungen waren erfolgreich. Jetzt machen Ingo und Lukas das Gama Goat für die Abholung bereit. Der neue Eigentümer möchte den Dreiachser quer durch Deutschland in die Schweizer Berge überführen. Diese Route hat es in sich. Und die Lichtmaschine des Militärfahrzeugs ist defekt. Bringt eine "Organspende" das Vehikel wieder auf Touren? Und im Westerwald bahnt sich ein weiteres stahlhartes Geschäft an. Michael Manousakis sucht für einen Kunden nach einem Panzer. Der Koloss sollte möglichst preiswert daherkommen, denn das Budget ist knapp bemessen.
Illusionen des Atomzeitalters - Strahlende Zukunftsträume
D 2023
45'
Am Anfang standen große Hoffnungen: Energie im Überfluss, ungeahnte Antriebe für Erde und Weltraum, selbst der Hunger der Welt schien stillbar - dank bestrahlter Superpflanzen. Doch als Erstes demonstriert eine Waffe die ungeheure Kraft, die im Atomkern steckt. Im August 1945 markieren die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki den Beginn der nuklearen Aufrüstung. Zehn Jahre später gehen die ersten Kernkraftwerke ans Netz. Die Hoffnung, die Generationen von Forschern und Erfindern seit der ersten gelungenen Kernspaltung im Jahr 1938 beflügelte, erweist sich als trügerisch. Die Waffe, die nach Lesart des US-Militärs im Krieg gegen Japan mehr Leben gerettet als zerstört haben soll, wird zum "Must-have" im Wettrüsten des Kalten Krieges. Die Zahl der Atommächte wächst stetig. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges verfügen sie zusammen über mehr als 60.000 Atomsprengköpfe. Doch nicht nur die militärische, auch die zivile Nutzung hat ihre tödlichen Risiken: Spätestens als 1986 in Tschernobyl ein Atomreaktor explodiert, ist die Zeit der Illusionen vorüber. Dennoch setzen viele Länder weiter - und verstärkt - auf die Kernkraft. 25 Jahre danach erschüttert die Katastrophe in den japanischen Reaktoren von Fukushima die Weltöffentlichkeit - und erneut stellt sich die Frage, wie lang das Atomzeitalter noch dauern wird. "Terra X History" zeigt, wie systematisch Militärs und Atomindustrie über Jahrzehnte Gefahren verharmlost und Risiken verschwiegen haben.
Der schnellste Weg mit der Bahn von Paris an die Côte d'Azur verläuft über Lyon und Marseille. Wer etwas mehr Zeit hat und einen nicht so bekannten, aber mindestens genauso schönen Küstenabschnitt entdecken möchte, steigt 50 Kilometer vor Marseille in Miramas um in den Train de la Côte Bleue. Dieser Zug fährt auf einer der schönsten Panoramastrecken Südfrankreichs, 60 Kilometer größtenteils entlang der Mittelmeerküste mit herrlichen Sandstränden, lauschigen Felsbuchten und glasklaren Flüsschen.
Der U.S. Marine Rudy Reyes und der Geheimdienstanalyst Ronnie Adkins beschäftigen sich mit einem viralen Video, das zu Beginn des Ukraine-Krieges im Internet kursierte. Ein ukrainischer MiG-29-Pilot soll darin im Alleingang mehrere russische Kampfjets abgeschossen haben. Der legendäre Kampfpilot, bekannt als der "Geist von Kiew", wurde zum Symbol des ukrainischen Widerstands. Doch ist dieser Held real oder nur ein geschickt inszenierter Mythos?
New York - eine der modernsten Städte der Welt und ein Ort voller Geheimnisse: verschwundene Friedhöfe, mysteriöse Wolkenkratzer, Flüster-Bars und verborgene Zeugnisse der Sklaverei. "Terra X History" geht in der Stadt, die niemals schläft, auf Spurensuche: Was verbirgt sich hinter einem Hochhaus ohne Fenster? Und warum wurde beim Woolworth Building getrickst?
Die Anschläge vom 11. September 2001 erschütterten die Welt und prägten Stefan Austs Zeit als "Spiegel"-Chefredakteur. Deutschland erklärte seine Solidarität mit den USA und beteiligte sich am Afghanistan-Einsatz. Der Krieg gegen den Terror führte zu fragwürdigen Methoden wie Geheimgefängnissen und Folter. Aust analysierte mit US-Regierungsmitgliedern die Folgen des 11. September und hinterfragte, ob die USA in eine Falle geraten waren.
SWR Moderatorin Anna-Lena Dörr erkundet Rheinhessen - das "Land der tausend Hiwwel" - und stellt die Tradition der Straußwirtschaften vor. Wandern, Wein und landschaftlicher Genuss sind dort untrennbar miteinander verbunden. Nur hier gibt es die sogenannten "Hiwweltouren" - zertifizierte Premiumwanderwege, doch auch tolle Themenwanderungen.
Hamburgs Küche ist geprägt von der Seefahrt, dem Handel im Hafen und Gemüse und Obst aus den Vierlanden und dem alten Land. Hamburg-typische Gerichte wie Labskaus, Pannfisch oder "Birnen, Bohnen und Speck" überzeugen ihre Fans nicht durch die Ästhetik auf dem Teller. Trotzdem sind sie beliebt und schaffen es in den unterschiedlichsten Interpretationen bis in die Spitzengastronomie.
Der Vierwaldstättersee ist der facettenreichste und symbolträchtigste See der Schweiz. Seine sieben Arme greifen weit ins Land hinein. Zusammen mit einer einzigartigen Moor- und Karstlandschaft gibt es eine Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume zu entdecken. Die imposante Landschaft beeindruckt durch ihre Schönheit, birgt jedoch auch Herausforderungen. Ein Geologe klettert mehrmals pro Woche zu Messstellen im Felsen, um das Risiko von Erdrutschen, Gerölllawinen oder Felsstürzen zu minimieren. Einer der außergewöhnlichsten Köche der Schweiz - der "Hexer" genannt wird - bezieht seine Produkte direkt aus der Natur. Die letzte noch verbliebene Berufsfischerin am Vierwaldstättersee leitet zusammen mit ihrem Vater den Familientrieb und muss sich wechselhaften Wetter und den Folgen des Klimawandels stellen. Die Doku zeigt die einzigartige Landschaft der Zentralschweiz und erzählt dabei vom besonderen Verhältnis der hier beheimateten Menschen zum Vierwaldstättersee.
30 Tipps für tolle Unternehmungen - das Beste daran: sie kosten nichts. Auf unserer Route liegen das historische Bahnbetriebswerk in Schöneweide, die berühmte Bildgießerei Noack in Charlottenburg und das Street-Art Museum in Schöneberg. Ein Stadtspaziergang, der viele überraschen wird.
In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.
In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.
Gänsehaut zum Staffelauftakt beim True-Crime-Format "Ungelöst": In Innsbruck wird Sara, die sich immer mehr einer radikalen Form des Islam zuwendet, seit 2022 spurlos vermisst. Und der Fall des Bleistiftmörders von Wiener Neustadt wird behandelt.
Am 12. Oktober 2000 wurde die USS Cole durch einen Selbstmordanschlag im Jemen beschädigt, was als Kriegserklärung von Al-Qaida galt. Diese Warnung wurde von Amerika ignoriert und führte weniger als ein Jahr später zum 11. September. Das Versagen, auf den Anschlag zu reagieren, hatte weitreichende Konsequenzen.
Mit Stefan Naas, Michael-Che Koch, Heiko Obermöller, Andreas L. Maier, Tom Jacobs, Thomas Krause, Elias Stoffel, Matthias Lühn, Irina Scholz, Fabienne Hesse, Michaela Kametz, Caro Scrimali
Die Ermittler dringen immer tiefer in die Rituale der Sekte ein. Bei merkwürdigen Zeremonien versuchten die Anhänger der Glaubensgemeinschaft, mit ihren mächtigen Meistern vom Stern Sirius Kontakt aufzunehmen. Die Ermittler entdecken eine irrationale Welt, in der sich Archäologie, Religion und Science Fiction vermischen. Sie machen jedoch den Fehler, die überlebenden Sektenmitglieder nicht zu überwachen.
Mit Holger Mahlich, Stephan Benson, Mark Bremer, Tetje Mierendorf, Robert Kotulla, Kai Henrik Möller, Volker Hanisch, Ulrike Johannson, Elena Wilms
Nach dem Zweiten Weltkrieg liefern sich Ost und West einen Wettlauf um die Nukleartechnik. Welche geheimen Pläne verfolgt die DDR in der Atomforschung - und welche Folgen hat sie bis heute? 30 Jahre nach dem Ende der DDR erzählt ZDFinfo die wahre Geschichte der Kernforschung im Osten. Es geht um Bomben und billigen Strom: In der DDR wird das erste deutsche Kernkraftwerk eröffnet. Und der ostdeutsche Staat liefert Uran für sowjetische Atomwaffen. Die ZDFinfo-Dokumentation unternimmt eine Zeitreise in die Ära des Wettrüstens und die Anfänge der Atomenergie. In Deutschland startet der Wettlauf um das erste Kernkraftwerk. Für Ost und West soll es der Aufbruch in ein neues Zeitalter sein, und für die DDR soll es die Lösung ihres Energieproblems darstellen. Strom lieferte bis dahin nur die heimische Braunkohle. Und das nicht gerade energieeffizient. Schon 1946 wird unter dem Tarnnamen Wismut, die Bezeichnung eines chemischen Elements, in Thüringen Uran abgebaut. Streng geheim und unter brachialen Bedingungen arbeiten bis zu 40.000 Bergarbeiter für die Atomwaffen der Sowjetunion. So ist die DDR lange Jahre der viertgrößte Uran-Produzent der Welt. Ohne das Uran aus Thüringen hätte es die Atommacht UdSSR nicht gegeben. Im Wettlauf mit dem sogenannten Klassenfeind BRD gelingt der DDR 1967 der erhoffte Vorsprung: In Rheinsberg geht das erste Kernkraftwerk auf deutschem Boden in Betrieb. Wenige Monate später zieht Westdeutschland in Bayern nach. Die DDR feiert ihren Erfolg. Gewaltige Werke sollen entstehen, 20 sind geplant. Die Geschichte der Kernkraft ist vor allem auch eine Geschichte der Spionage und Geheimhaltung. Militärpläne für Atomschläge auf deutschem Boden sind Top Secret. Atomphysiker Klaus Fuchs spioniert für die Sowjetunion. Heinz Barwich, Direktor des Rossendorfer Zentralinstituts für Kernforschung bei Dresden, dagegen wechselt mithilfe der CIA auf die andere Seite und setzt sich in den Westen ab. Ihre Geschichten sind bis heute geheimnisumwittert. Jahrelang gilt Atomkraft als risikolos und wird als sozialistische Energieschöpfung gefeiert. Doch hinter den Kulissen: schwerwiegende Mängel, Brände, marode Werke. Der Umgang mit Atommüll bleibt ein Staatsgeheimnis. Morsleben wird zur gefährlichsten Atommüll-Deponie auf dem Gebiet der DDR. Radioaktive Abfälle werden ohne jede Verpackung einfach abgeschüttet. Gefahren für die Umwelt? Oder gar Gesundheit? Offiziell kein Problem. Jegliche Kritik wird im Keim erstickt. Unter dem Dach der evangelischen Kirche entsteht in den 80ern eine unabhängige Friedensbewegung. Auch die wird unterdrückt. Repressionen und sogar Mordversuche an Kritikern folgen. Sicherheitsmängel werden dokumentiert, aber streng geheim gehalten. Sogar ein beinahe Super-GAU in Greifswald wird verschwiegen: Im Kernkraftwerk Lubmin, knapp 220 Kilometer zur deutschen Grenze, löst ein Elektriker durch Schlamperei fast eine Kernschmelze aus. In der Öffentlichkeit: kein Wort davon. Bis zur Wende hält die Stasi alles geheim. 1986 dann die Katastrophe - Tschernobyl. Doch auch davon bekommt die DDR-Bevölkerung kaum etwas mit. Plötzlich gibt es Lebensmittel zu kaufen, die der Westen nicht mehr abnehmen wollte. Doch die Meldung über die Reaktorkatastrophe - in der DDR-Berichterstattung nur eine Randnotiz. Erst mit der Wende wird das Ausmaß der zahlreichen Mängel und Vorfälle bekannt und gelangt an die Öffentlichkeit. Von der großen Atomvision bis zur Wende - Autor Matthias Hoferichter erzählt mit Zeitzeugen und an den Schauplätzen von damals die Dimensionen der Kernkraft in der DDR und die Herausforderungen, vor denen wir heute noch stehen.
Gerd Ruge zeigt in seine Film von 1987 Eindrücke von den tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in der Volksrepublik China seit Beginn der Reform- und Öffnungspolitik durch die damalige Führung der KP Chinas unter Zhao Ziyang. Diese Eindrücke vergleicht er mit Aufnahmen aus seiner ersten China-Reportage von 1972. Der goße Wandel in diesen 15 Jahren wird gut erkennbar. Gerd Ruge befürchtet am Ende seines Films, dass die Jugend Chinas immer unpolitischer werden wird.
Ronnie und Rudy widmen sich dem Fall der 1990 entführten British-Airways-Maschine. Gerüchten zufolge soll die britische Regierung die Passagiere absichtlich in ein Kriegsgebiet geschickt haben, um ein Geheimkommando nach Kuwait zu schleusen. Zudem lüften die beiden Experten das Geheimnis um das mysteriöse Camp Century in Grönland, das aufgrund von radioaktivem Abfall bis heute eine Gefahr darstellt.
Zum ersten Mal gewährt der amerikanische Fotograf Steve McCurry intime Einblicke in seine Arbeit und sein Leben. Der Filmemacher Denis Delestrac begleitet ihn auf seinen Reisen zurück zu den Anfängen und in die eigene Biografie, beim Nachdenken über den Sinn des Lebens und die Zukunft unseres Planeten. Er reist noch einmal nach Indien, wohin der junge Steve mit wenig Geld und vielen Filmrollen aufbrach, um die Welt und sich selbst zu entdecken, und nach Afghanistan, wohin die zufällige Begegnung mit einer Gruppe Mudschahedin ihn führte.
Wanderhütten im Pfälzerwald sind beliebte Ziele für jeden kürzeren oder längeren Waldausflug. SWR Moderatorin Anna Lena Dörr macht sich auf den Weg, um herauszufinden, warum sie so beliebt sind.
Die Bilder des 11. Septembers 2001 haben sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit eingebrannt. Allein in New York starben mehr als 2.700 Menschen in den Türmen des World Trade Centers. Doch es gab auch Tausende, die sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. 20 Jahre nach den Anschlägen erzählen vier dieser "Survivors" ihre Geschichten. Welche Zufälle, welche Entscheidungen, welche Heldentaten führten dazu, dass sie mit dem Leben davonkamen? Eine bewegende Rekonstruktion.
Der Ausflug einer vierköpfigen Familie in ein englisches Museum nimmt eine düstere Wendung: Eine unheimliche Gestalt mit langen Haaren taucht plötzlich in einem abgesperrten Bereich auf und versetzt den kleinen Sohn in Panik. In New Jersey filmen zwei Geschäftspartner im Scheinwerferlicht ein seltsames Wesen im Wald - zu groß für ein bekanntes Tier, zu humanoid für einen einfachen Irrtum. Ratlos bleiben sie zurück. Und in einem berüchtigten Hotel in Arkansas hört eine Urlauberin auf ihrem Balkon eine sanfte, fast schon geisterhafte Frauenstimme singen - doch als sie dem Klang nachgeht, ist niemand da.
Julie hat die nötigen Dichtringe aufgetrieben. Jetzt können die "Steel Buddies" endlich den Propeller ihres Amphibienflugzeugs überholen. In der Praxis erweist sich dies allerdings als eine komplexe Aufgabenstellung. Denn im ausgebauten Zustand gleicht das Maschinenelement einem Puzzle mit sehr vielen Einzelteilen. Nebenbei möchte Michael Manousakis den größten Deal in der Geschichte von "Morlock Motors" zum Abschluss bringen. Doch sein Verhandlungspartner macht es ihm nicht leicht. Der Eigentümer der Fahrzeug- und Flugzeugsammlung erbittet sich Bedenkzeit.
der Roadtrip - Wind, Wasser, Weitblick - Campingglück am Ijsselmeer
30'
Die vierte Staffel von "Tietjen campt - der Roadtrip" könnte auch "von der Nordsee an die Nordsee" überschrieben sein, denn es geht von Norderney nach Zeeland an die niederländische Küste. Etappenziel der dritten Folge für Bettina Tietjen und ihr VIP-Reisegruppe ist ungewöhnlich: ein Campingplatz wie ein riesiges Festivalgelände. Mit dabei: Schauspieler Sven Martinek, Box-Ikone Regina Halmich, Moderator Jochen Schropp, Olympiasieger Matthias Steiner und TV-Köchin Zora Klipp.
Der dritte Morgen begrüßt die Camper im Emsland zwar mit Regen, doch die Laune ist bestens - perfektes Timing, um ernüchternde, aber wichtige To-dos abzuarbeiten: Toilette leeren und Grauwasser ablassen. Klingt unspektakulär? Stimmt - bis plötzlich nichts mehr passt, wie es soll.
Dann heißt es: Alltag vergessen und willkommen in den Niederlanden! Matthias unterstützt Zora beim Einkaufen für das gemeinsame Abendessen. Die anderen entdecken inzwischen Giethoorn, ein idyllisches Dorf, das statt von Straßen vor allem von Grachten durchzogen ist. Bei einer Bootstour zeigt sich die niederländische Bilderbuchkulisse von ihrer schönsten Seite. Kein Wunder, dass Bettina, Sven, Regina und Jochen Schwierigkeiten haben, ihr Boot auf Kurs zu halten.
Am Ziel dieser Etappe wartet ein niederländischer Campingplatz, der mit klassischen Stellplätzen nichts gemeinsam hat. Stattdessen: ein gigantisches Festivalgelände mit ungewöhnlichen Unterkünften, viel Natur und Freiluftkunst. Beim Abendessen mit Lichterketten und Kerzenschein wird es gemütlich und tiefsinnig.
In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.
Am 11. September 2001 steuern Terroristen der islamistischen Terrororganisation Al-Qaida zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Centers in New York, ein weiteres trifft das Pentagon bei Washington. Fast 3.000 Menschen sterben. Amerika wird - erstmals in seiner Geschichte - auf eigenem Boden angegriffen. Die Anschläge erschüttern das Land in seinen Grundfesten. In den sogenannten Bush-Doktrin werden die neuen außen- und sicherheitspolitischen Grundsätze der US-Regierung unter George W. Bush formuliert: die USA beanspruchen darin unter anderem das Recht Präventivkriege zu führen und sie rufen einen weltweiten "War on Terror" aus. Die WeltWeit-Reporter:innen schauen sich an, wie sehr die Anschläge und ihre Folgen die Welt verändert haben.
In den USA hat Barbara Wolschek als Korrespondentin damals wochenlang über die Ereignisse berichtet. Heute - 25 Jahre später - blickt sie auf das Erlebte zurück und geht der Frage nach, wie stark das Land von den Anschlägen geprägt ist. Am Ground Zero trifft sie Monica Iken-Murphy, die ihren Mann im South Tower des World Trade Centers verloren hat. Als Hinterbliebene hat sie maßgeblich an der Gestaltung des "9/11 Memorial & Museum" mitgewirkt. In Washington spricht sie mit einem der Architekten des "Patriot Act", jenes umstrittene Anti-Terrorgesetz, das damals im Eiltempo verabschiedet wurde, um die USA vor weiteren Anschlägen zu bewahren.
Karim El-Gawhary ist in den Irak zurückgekehrt, aus dem er viele Male für den ORF berichtet hat. 2003 sind die USA unter Berufung auf jene Bush-Doktrin in das Land einmarschiert. Ein Präventivschlag gegen die angebliche Gefahr irakischer Massenvernichtungswaffen, die in die Hände von Terroristen fallen könnten. Ein Vorwurf, der später als Vorwand für den Einmarsch entlarvt wurde. Die US-Invasion hat das Land verwüstet und die Menschen traumatisiert. El-Gawhary spricht mit Kawthat Al Muhammadi, die sich um Menschen kümmert, die nach wie vor unter den Folgen des Krieges leiden. Menschen wie Mustafa Ahmad, der zwei Jahre alt war als er beim Einschlag einer amerikanischen Rakete ein Bein und eine Niere verliert. Bis heute ist das Land zerrissen und politisch instabil. Schon 2006 hat der Zusammenbruch des irakischen Staates den Aufstieg des IS begünstigt.
Die Terroristen des Islamischen Staates haben Europa über Jahre mit Anschlägen in Angst und Schrecken versetzt. Benedict Feichtner ist in Molenbeek unterwegs, jener Brüsseler Gemeinde, die später zum Synonym für Europas Dschihadisten-Szene wird. Er trifft Montasser AlDe'emeh, der in einem palästinensischen Flüchtlingslager in Jordanien geboren wird und in Belgien aufwächst. Für ihn wird 9/11 zum persönlichen Erweckungserlebnis: Als Jugendlicher ist er bereit, als Selbstmordattentäter zu sterben, danach vollzieht er einen radikalen Kurswechsel und beschließt "den Hass zu hassen". Inzwischen hat sich die Terror-Bedrohung gewandelt, doch die Faszination der Ideologie bleibt brandgefährlich. Molenbeek sucht einen Neuanfang. Im Café, wo einst die Attentäter von Paris und Brüssel verkehrten, befindet sich heute das Maison des Béguines: ein Ort, an dem Sozialarbeiter täglich mit Jugendlichen daran arbeiten, dass sich Geschichte nicht wiederholt.
Von Hawaiis Big-Wave-Saison in Alaskas Schnee: Kai Lenny trifft Snowboard-Ikone Travis Rice für Heli-Sessions und entdeckt neue Wege, sein Surfen weiterzuentwickeln.
Kaum eine Insel ist stärker geprägt von Gegensätzen als Sylt: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, Glamour und natürlicher Idylle. Ein bildgewaltiger Blick auf einen Ort voller Magie.
Unter seiner Attraktivität leidet Sylt allerdings auch: Mehr als 750.000 Besucher jährlich statteten der Insel vor Corona einen Besuch ab, zum Nutzen, aber auch zum Leidwesen der Einheimischen. Dieser Film wirft einen Blick auf die Parallelwelt im hohen Norden.
Außergewöhnlich ist für viele Touristen allein schon die Anreise nach Sylt. Die meisten kommen mit ihrem Wagen huckepack auf dem Autotransporter von Niebüll aus mit der Bahn an, erleben rechts und links des Hindenburgdamms die Wasserwelt des Wattenmeers. Auf der Insel geht es mit den Gegensätzen weiter: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, zwischen Kampen und Camping. Sylt ist eine Insel der Gegensätze. Quirliges Leben in Westerland, menschenleere Strandabschnitte am Lister Ellenbogen. Die Kurzreportage gibt einen Einblick in die Parallelwelt einer majestätischen und vermeintlich extravaganten Insel, jenseits der Touristen-Hotspots.
Im Mittelpunkt des Films stehen dabei auch waschechte Insulaner, wie Landwirt John-Ricklef Petersen. Er ist einer von rund 14.000 Menschen, die von dort stammen und sogar noch den Sylter Dialekt Söl'ring beherrschen. Seit mehr als 100 Jahren betreibt die Familie Petersens auf den Wiesen der Insel Landwirtschaft, bereits in dritter Generation. Das Herzstück des landwirtschaftlichen Biobetriebes bilden die 250 Galloway-Angusrinder aus eigener Zucht. Die Familie arbeitet auch dann auf den Feldern und am Deich, wenn in der Hochsaison die Touristen in ihren Hotel- und Ferienhausbetten noch schlummern. Das Verhältnis zwischen ihnen und den Einheimischen ist zwiegespalten. Die Insel lebt vom Tourismus, doch die Naturschutzgebiete werden dadurch belastet und treiben die Immobilienpreise in die Höhe. Viele Einheimische können sich ihre eigene Insel schon lange nicht mehr leisten.
Inzwischen fest verwurzelt mit der Insel ist der 20-jährige Phillip Grossmann. Ihn findet man meist vor Sylts Südspitze, etwa sechs Kilometer von Bauer Petersens Salzwiesen entfernt, auf der "Simon Alexander". Es ist eines von nur fünf Fangschiffen, das vor Sylt Muscheln fischen darf. Die Ausbeute ist groß, denn Sylt gilt als ein Paradies für Miesmuscheln.
Landwirt John-Ricklef Petersen hat nicht nur seine Rinder ständig im Blick, sondern vor allem auch seine ebenso vielen Salzwiesen-Schafe, 250 wollige Ureinwohner von Sylt. Sie weiden bis in den November hinein auf den Salzwiesen an der Ostseite der Insel und bestimmen den Jahresrhythmus der Familie. Alles ist fast auf den Tag genau getaktet, damit rechtzeitig zu Ostern etwa 400 Lämmer das Licht der Welt erblicken.
1974 gründete sich in Australien die Band AC/DC, die schon bald auf der ganzen Welt Erfolge feiern sollte. Die Brüder George, Malcolm und Angus Young schufen damit eine echte Rocklegende. Die Karriere der Band hat bis heute Bestand - seit über 50 Jahren. Mittlerweile steht als letzter überlebender Young-Bruder nur noch Angus auf der Bühne.
Ein beliebtes Ehepaar wird bei einer Schießerei aus dem Hinterhalt brutal ermordet. Die Augenzeugin des Verbrechens ist die zehnjährige Tochter des Paares. Sie ist das einzige, was den Verdächtigen mit dem Verbrechen in Verbindung bringt.
Wohin mit dem hoch radioaktiven Atommüll? Darüber streiten Politik und Atomkraftgegner seit Jahren. Die Endlagersuche soll jetzt mit Bürgerbeteiligung vorangehen. Kann das klappen? Mindestens eine Million Jahre muss stark strahlender Atommüll tief in der Erde gelagert werden und Kriege, Überschwemmungen sowie Eiszeiten überstehen. Viele Lokalpolitiker und Betroffene sagen jedoch: "Nicht bei uns!" Lange Zeit herrschte Euphorie in Deutschland, wenn es um die Vorzüge der Kernenergie ging. Über Jahrzehnte wurden Kritiker als Öko-Spinner abgetan, wobei die Endlagerproblematik ausgeblendet wurde. Heute - nach den Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima - macht Radioaktivität vielen Menschen Angst, und allen ist klar, eine sichere Lösung für den stark strahlenden Müll muss her. Das hoch radioaktive Erbe sind die abgebrannten Brennstäbe aus den Atomkraftwerken. Seit Jahrzehnten lagern sie bei den AKW selbst und in Zwischenlagern, in sogenannten Castorbehältern. Die abgebrannten Brennelemente werden 1900 dieser großen Stahlzylinder füllen. Diese schirmen deren Strahlung ab und bauen die Restwärme ab. Die Castoren werden bald selbst zum Problem, weil sie nur für 40 Jahre zugelassen sind. Das ist zu wenig, denn es wird viel länger dauern, bis das Endlager tief in der Erde fertig ist. Schon lange wird hitzig über die finalen Standorte gestritten. Für viele Jahre wurde der Salzstock Gorleben von der Politik als ein mögliches Endlager geplant - und genauso lange von Bürgerinnen und Bürgern bekämpft. Nach einem Erkundungsstopp im Jahr 2000 wurde der Salzstock 2020 endgültig als ungeeignet aussortiert. Das gesamte Suchverfahren war 2017 zurück auf den Anfang gesetzt worden, eine Bundesgesellschaft und eine Behörde sind dafür verantwortlich. Bis 2031 sollen sie einen Standort in Deutschland finden. Das Verfahren ist gesetzlich festgeschrieben, sieht Bürgerinnen und Bürger als "Mitgestalter" vor und fordert Transparenz sowie Wissenschaftlichkeit. Doch seitdem die erste Karte mit grundsätzlich geeigneten Endlager-Gebieten veröffentlicht wurde, gibt es Protest. Fragen kommen auf: Werden alle Belange der Öffentlichkeit gehört? Werden wissenschaftliche Entscheidungen doch politisch manipuliert? Reichen 14 Jahre für die Endlagersuche? Inzwischen ist klar, es wird länger dauern. Finnland ist da schon viel weiter. Die Gemeinde Eurajoki bietet als erste Stadt auf der Welt eine Lösung für das Atommüll-Problem. Mehrere finnische Gemeinden hatten sich sogar als Standort beworben. Die Lagerstätte für hochradioaktiven Atommüll namens Onkalo wird in 450 Metern Tiefe in Granitgestein gebaut. Sie soll 2025 fertig sein. In Eurajoki freut man sich über das Endlager und darüber, dass weiterhin Atomgelder in die Region fließen. Aus geologischer Sicht ist der Untergrund in halb Deutschland für eine Lagerung geeignet. Die historischen Erfahrungen mit allen Atommüll-Plänen zeigen jedoch, sobald ein möglicher Endlager-Standort benannt ist, wächst der Widerstand. Wird die Bundesrepublik ein geeignetes Endlager finden, oder werden die Bemühungen wieder an Protest und politischem Streit scheitern?
1945: Eine Fliegerstaffel startet auf dem US-Marinestützpunkt in Fort Lauderdale, Florida, in die Lüfte. Kurze Zeit später verschwinden die Flugzeuge jedoch spurlos. Mike Barnette, Jimmy Gadomski und der Rest des Ermittlerteams gehen in diesem berühmten ungelösten Fall auf Spurensuche.
In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.
Chronologie der Studentenunruhen vom 15. April 1989 bis zu deren blutiger Niederschlagung im Juni 1989 in Peking. Entwicklung und Hintergründe der Demonstrationen, die am 4. Juni 1989 in Peking in einem Massaker enden. Zeitliche Abfolge mit eigenen Filmaufnahmen und Ausschnitten aus Sendungen des staatlichen Fernsehens belegt und analysiert. Die gewaltsame Entwicklung geht nicht von den Studenten aus. Das kommunistische Regime in Peking stürzte damals in seine bis dato schwerste Krise.
Urlaub ist eine besondere Zeit, in der Menschen ihrem Alltag entfliehen. Eine eigene Ferienimmobilie bietet daher die Möglichkeit, das Gefühl eines Zuhauses mit der Atmosphäre einer anderen Umgebung zu verbinden. "Mein Traumhaus am Meer" zeigt, wie Menschen sich den Traum vom Urlaub in den eigenen vier Wänden erfüllen.
Die Crew begibt sich nach New Jersey, um ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert zu untersuchen. Dieses stand während des Revolutionskriegs im Mittelpunkt, Besitzer Robert Field II. ertrank am Vorabend des Revolutionskriegs auf mysteriöse Weise im Delaware River. Fortan musste seine Witwe Mary alleine für sich und die Kinder sorgen. Sie überlebte den Krieg und heiratete den ersten Kommodore der kontinentalen Marine, Thomas Read. Schließlich vererbte Mary das Haus an ihren Sohn. In den 1920er Jahren wurde das Haus zu einem Restaurant umgewandelt, in dem während der Prohibition auch Schwarzbrennerei betrieben wurde. Gangster, Politiker und Prostituierte gingen ein und aus. Doch seit das Haus renoviert wird, kommt es vermehrt zu paranormalen Aktivitäten. Darunter unter anderem dunkle Kreaturen, die umherstreifen. Rufen die Arbeiten am Herrenhaus Geister der Vergangenheit hervor?
Vier Flugzeuge wurden am 11. September 2001 in Massenvernichtungswaffen umfunktioniert, aber ein fünftes Flugzeug könnte ebenfalls von den Entführern ins Visier genommen worden sein. Die Dokumentation untersucht die bisher unbekannte Geschichte des United-Fluges 23, wobei nie zuvor gehörte Interviews mit der Besatzung gezeigt werden.
Fünf Social-Media-Influencer verlassen in der menschenfeindlichen Wildnis ihre Komfortzone. Beau, Jena, Dragonsky, Pearson und Perry wollen beweisen, dass sie auch unter extremen Bedingungen schwierige Herausforderungen meistern können. Sie versuchen, mit minimaler Ausrüstung 14 Tage lang auf einer tropischen Insel vor der Westküste Südthailands zu überleben. Koh Bu Bu liegt in der Straße von Malakka. Unter der sengenden Sonne und bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 85 Prozent muss sich das Quintett auf dem Eiland vor giftigen Skorpionen und Königskobras in Acht nehmen.
In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.
In Miami wird ein Immigrant aus Honduras erstochen aufgefunden. Dessen Bruder ist der Ansicht, dass es sich um einen Selbstmord handelt. Doch bald deutet alles auf ein Gewaltverbrechen hin, und der Bruder gerät in den Fokus der Ermittler.
Super-GAU Tschernobyl - Sarkophag für die Ewigkeit?
D 2018
40'
Mehr als 30 Jahre nach dem Atomunglück in Tschernobyl macht sich der Autor auf den Weg in die Unglücksregion. Dort sind die Spuren der Katastrophe immer noch spür- und messbar. Alle Experten sind sich einig: Es ist völlig unklar, wie der Unglücksreaktor zurückgebaut und entsorgt werden kann. Ebenso wenig, was mit der einstigen Stadt der Ingenieure passieren soll. Alles ist letztlich nichts anderes als Atommüll. Die Dokumentation zeichnet mithilfe vieler Zeitzeugen nach, was damals passiert ist. Dabei ordnen Experten das Ausmaß der Gefahr - damals wie auch noch heute - ein.
Das Hafenstädtchen Shenzhen mit 30.000 Einwohnern wurde in den 80er Jahren eine Drei-Millionen-Metropole und ist heute die reichste Stadt Chinas. Lutz Mahlerwein zeigte 1996 den Wirtschaftsaufschwung im Süden Chinas und den beginnenden Wohlstand für die dort lebenden Menschen. Aber Millionen von Wanderarbeitern aus dem Norden und aus Zentralchina waren damals auf Arbeitssuche in Südchina. Bereits in diesen Jahren sah er auch die zunehmende Umweltzerstörung in China vor allem durch die Industrie.
Hat ein Tsunami im Bermuda-Dreieck zwei riesige Schiffe verschlungen, oder fielen sie den Nazi-U-Booten zum Opfer? Das Team richtet seine Aufmerksamkeit auf diesen berühmten Fall.
Ein Kriegsberichterstatter sucht den Frieden: Der Fotograf Steffen Diemer hat sein Leben radikal verändert - und seine Bilder. Jahrzehntelang war er als Bildberichterstatter von Krieg zu Krieg gezogen, bis er sich selbst verloren hatte. Jetzt sucht er seinen Frieden in seiner Kunst.
Nach dem Einsturz des Südturms des World Trade Centers spitzt sich die Lage weiter dramatisch zu. Während Rettungskräfte um Überlebende kämpfen und kurz darauf auch der Nordturm stürzt, beginnt zugleich die fieberhafte Suche nach den Verantwortlichen. Der zweite Teil der Dokumentation gibt Einblick in eine der größten Ermittlungen der US-Geschichte und beleuchtet die politischen Entscheidungen, die den Kampf gegen den Terror bis heute prägen. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Vertreterinnen und Vertreter von US-Behörden, Geheimdiensten und Medien zeichnen nach, wie der 11. September 2001 die Vereinigten Staaten - und die Welt - nachhaltig verändert hat. Archivausschnitte des ORF zeigen, wie österreichische Medien auf die Katastrophe reagiert haben.
Ein Film von: Benoît Cressent
Deutsche Bearbeitung: Sabine Aßmann
Eine Koproduktion von: RMC Production und BIG Media / KM Plus Media
In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.