Die Dokuserie "In höchster Not - Bergretter im Einsatz" bietet einen fesselnden Einblick in den Alltag der ehrenamtlichen Rettungskräfte der Bergwachten Ramsau bei Berchtesgaden und Grainau. In beeindruckenden Bildern werden echte, teils gefährliche Rettungseinsätze vor der Kulisse der Alpen dokumentiert, stets aus der Perspektive der bayerischen Bergretterinnen und Bergretter.
In der ersten Folge versetzt ein Notruf die Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau in höchste Alarmbereitschaft: Ein Wanderer ist 40 Meter in die Tiefe gestürzt. Luftretter Franz Vogl macht sich bereit, mit dem angeforderten Helikopter zur Unfallstelle zu fliegen. Noch weiß niemand, in welchem Zustand der Verunglückte ist.
In den Berchtesgadener Alpen ist ein junger Mann auf dem Weg zum Gipfel des Hochkalter in Not geraten. Die Rettungskräfte rücken sofort aus, doch die Suche gestaltet sich schwierig: Dichter Nebel verschlechtert die Sicht drastisch, eine Luftrettung mit Hubschrauber ist nicht möglich. Jetzt ist der gute Orientierungssinn der Bergretter gefragt. Zwei Trupps suchen nach dem vermutlich stark unterkühlten Mann.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Berge" führt gemeinsam mit dem Historiker Josef Hasitschka in die Schladminger Tauern und folgt den Spuren alter Saumpfade und verborgener Schätze. Im Mittelpunkt steht der moderne Säumer Albert Schweizer, der mit seiner Eselin Taori zeigt, dass historische Transportwege noch heute Bedeutung haben können. Gleichzeitig werden die Spuren des früheren Bergbaus sichtbar, dessen reiche Erzvorkommen einst viele Knappen anzogen, die unter extremen Bedingungen im Hochgebirge arbeiteten. Höhlenforscher rund um Toni Streicher erhalten historische Stollen wie den Annastollen und machen sie zugänglich, während auch riskante Transportmethoden der Bergleute nachgestellt werden. Eine weitere Perspektive auf die Bedeutung der Berge zeigt die Reiterin Franziska Trinker, die den traditionellen Einsatz von Pferden im alpinen Raum sichtbar macht, sowie der Almbauer Hans Reiter, der mit seiner hochgelegenen Pferdeweide und Isländerzucht die nachhaltige Nutzung der Berglandschaft verkörpert.
Das letzte Jahrzehnt des Jahrtausends - es beginnt für einen Österreicher mit einem Weltraumausflug. Wir heben ab, blicken auf unsere Heimat und sehen eine Welt, die freier, aber unübersichtlich wird - eine Zeit ohne klare Richtung. Wir träumen vom Frieden, werden aber Zeugen eines Krieges an unserer südlichen Grenze. Technologien beginnen unser Leben zu dominieren. Die Musik wird lauter, elektronischer und schneller. Und die Vorfreude auf ein neues Jahrtausend geht spürbar durchs ganze Land.
Tamara versucht, ihren neuen Kleiderschrank aufzubauen - und muss feststellen, dass ihre Heimwerkerfähigkeiten dafür nicht ausreichen. Sonja wird kreativ und macht einen Abstecher zum Elektrogeschäft. Sie will an ihrem stillen Örtchen ein Motorengeräusch erklingen lassen und braucht dafür die passende technische Lösung ...
Heftige Gezeiten und reißende Strömungen prägen den Atlantik, den Ozean der Stürme. Er ist Schauplatz der Menschheitsgeschichte - für Höhepunkte wie die ersten Überfahrten nach Amerika und dunkle Kapitel wie den Sklavenhandel. Dieser Teil der Doku-Reihe macht deutlich: Der Atlantik ist eine Brücke zwischen Kontinenten, Menschen und Kulturen.
Der Pazifik, der älteste und größte Ozean, strotzt vor Leben. Er bietet Mensch und Tier Heimat und Nahrung. Doch in seiner Tiefe lauern auch Gefahren, wie diese Folge der Doku-Reihe zeigt. Und trotzdem: Einst eine Barriere, verbindet der Pazifische Ozean heute Kontinente und ist Bühne eines globalen Handelsnetzwerks.
Gloria-Sophie Burkandt spricht offen über das Leben als Tochter eines der bekanntesten Politiker Deutschlands und ihren Weg als Model, Autorin und ihre persönliche Entwicklung. Sarah Connors Tochter Summer Terenzi berichtet von ihrer Erkrankung. Josefine Scholl nimmt die Kameras mit zu ihrem ersten Radiointerview gemeinsam mit ihrem Vater Mehmet Scholl. Und Diego Pooth zeigt sich ganz privat beim Besuch seiner Oma.
Vancouver und Seattle - zwischen schneebedeckten Bergen, Regenwald und Orca-Buchten liegen zwei der lebenswertesten Städte der Welt: Heimat des Grunge und der Kaffeekultur. Doch hinter dem Postkartenglanz lauert die Touristenfalle: gefälschte indigene Souvenirs, überlaufene Sehenswürdigkeiten, doppelt kassiertes Trinkgeld und überteuerte Rundflüge. Peter Giesel geht auf Spurensuche - und zeigt, wo die echten Schätze liegen und was nur glänzendes Katzengold ist.
Zuhause im Glück - Unser Einzug in ein neues Leben
Schimmel an Boden, Decke und Wänden
15. Staffel
15. Folge
D 2019
90'
Der vierjährige Milo erkrankt unvermittelt an Leukämie. Die Familie steht unter enormen Druck: Weil der Kamin im ersten Stock ist, schimmeln Boden, Decke und Wände. Für Milo wird das eigene Zuhause so zur Todesfalle.
In Las Vegas werden die Ermittler zu einem einsamen Highway in der Wüste gerufen, wo ein Mann erschossen aufgefunden wurde. Das Opfer, der vierfache Familienvater Timothy, hatte in der Vergangenheit in einem Stripclub gearbeitet. Kurz vor dem Mord war er von einem ehemaligen Arbeitskollegen angerufen worden. Hat die Tat mit dem Rotlichtmilieu zu tun oder steckt etwas ganz anderes hinter diesem Verbrechen?
Der Comic-Boom der 60er Jahre führt dazu, dass Stan Lee die Figur des Spider-Man entwickelt. Der normale Junge von nebenan, der von einer Spinne gebissen wird, begeistert Fans weltweit und wird schon bald zum absoluten Star von Marvel-Comics. Erste Fernsehserien werden entwickelt und Anfang der 2000er schafft es der krabbelnde Superheld das erste Mal auf die große Leinwand.
Sie kämpfen sich bei Minusgraden durch eisige Weiten, klettern auf hohe Berge oder riskieren ihr Leben in maroden Booten. Ihre Pfade führen sie durch spektakuläre Naturlandschaften und manchmal dauert es Tage, bis sie ihr Ziel erreichen: Schüler auf dem Weg zur Schule.
Die Dokumentation beleuchtet mit exklusiven Archivaufnahmen und spannenden Zeitzeugen den Wandel des Cluburlaubs - von den spartanischen Anfängen der 1950er über die sexuelle Freizügigkeit der 70er zum modernen Luxus-Tourismus heute. Eine Reise zwischen und Kulturwandel.
Weitläufige Strände und dahinter duftende Pinienwälder, die in der Atlantikbrise rauschen: Die Küste von Uruguay, dem kleinsten spanischsprachigen Land Südamerikas, ist wild und meist menschenleer. Doch in der Metropole Montevideo steht die Küste kopf: Auf der Rambla, der Küstenstraße der Hauptstadt, tanzen sich jedes Wochenende die Nachfahren der Sklaven in ekstatische Verzückung zu den traditionellen Candombe-Trommelklängen. Angeführt wird einer der pulsierenden Züge von Wellington Silva, Dirigent, Eintänzer und Manager der Trommeltruppe mit dem Namen C 1080. Dieser energiegeladene Tanz wurde 2009 mit all seinen komplexen Regeln und Facetten in die Liste des immateriellen UNESCO-Kulturerbes aufgenommen.
Im unwegsamen Gelände des Nationalparks von Cabo Polonio steuert Agustina Nuñez ihren riesigen 40 Jahre alten Ural-Lkw durch gewaltige Sanddünen und malt sich dabei ganz lässig die Lippen nach. Auf der Ladefläche werden ihre 40 Passagiere kräftig durchgeschaukelt. Sie wollen unbedingt nach "Cabo", einem legendären und quirligen Hippie-Dorf mit bunten Hütten und vorgelagerter Seeelefanten-Kolonie.
In La Paloma ragt eine zehn Kilometer lange Landzunge aus Dünensand ins Meer. Hier fährt Milton Molina mit uraltem Auto samt Anhänger zweimal die Woche in die Einsamkeit der Laguna de Rocha. Sein Gespann ist vollgepackt bis unters Dach. Mit dem rollenden Dorfladen versorgt Milton die Fischerfamilien in dieser entlegenen Ecke. Er hat alles an Bord, was der Mensch braucht. Und so nebenbei bringt der Kaufmann den Kindern das Rechnen bei. Ganz praktisch, mit Geld!
Ebenso fleißig und der Jugend zugewandt päppelt Richard Tesore an den Stränden von Punta Colorada seit 27 Jahren Seelöwenbabys mit der Flasche auf. Sein aktuelles Pflegekind hat er La Loca Tóxica getauft. Die kleine "verrückte Nervensäge" ist extrem anhänglich und folgt Richard auf Schritt und Tritt, auch an den Strand zum morgendlichen Bad. Alles ist eben ein wenig anders an dieser Küste. Und zumindest für die Besucher von der Nordhalbkugel steht die Welt hier Kopf. Unser Norden ist der Süden, sagen sie in Uruguay.
Estland - ein Land mit weiten, unberührten Landschaften und nur wenigen Menschen. Wer fernab vom Massentourismus die Begegnung mit Natur und Stille sucht, ist hier genau richtig.
Zu Estland gehören über 2.300 Inseln mit unzähligen langen, weißen, teils unberührten Sandstränden. Und das Wasser der Ostsee gilt hier als besonders klar. Für Wunderschön macht Reporter Ramon Babazadeh einen Trip im Campervan quer durch das Land am Finnischen Meerbusen. Er erlebt eine Wanderung in einem der zahllosen Moore Estlands, übernachtet einsam auf einer unbewohnten Insel und lernt die estnische Saunakultur und ihre tiefere Bedeutung kennen. Ramon taucht ein in eine Welt, in der Tradition und Moderne, Natur und Technik in Einklang stehen. Er lernt den estnischen Nationalsport Kiiking kennen - eine Art extremes Schaukeln. Er entdeckt ein Gefängnis unter Wasser und erfährt, wo man sich nachts gefahrlos auf die Lauer legen kann, um Bären zu beobachten.
Bekannt ist das Land vor allem auch durch seine Hauptstadt Tallinn. Die frühere Hansestadt begeistert mit einer wunderschönen, gut erhaltenen Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und Besucher in die mittelalterliche Vergangenheit eintauchen lässt.
Ein spannender Roadtrip im Nordosten Europas - voller Abenteuer und überraschender Begegnungen.
Die Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg ermöglichte Hitler, einen Sündenbock zu kreieren: die Juden. Als 1944 die ersten Lager von den Russen befreit wurden, weigerten sich Weltmedien, die grausamen Bilder zu veröffentlichen. Die Geschichten über Gaskammern und Öfen seien sowjetische Propaganda. Erst im April 1945, als die Amerikaner das Lager Buchenwald befreiten, wurde dem Rest der Welt klar, was das Hitler-Regime getan hatte.
Bei Traves' Internet-Bekanntschaft Candy scheint es sich um einen klassischen Betrugsfall zu handeln. Doch mit jedem weiteren Puzzleteil tauchen größere Lügen auf, als die Jungs erwartet haben.
Als Model ist Tracii daran gewöhnt, viele Privatnachrichten zu bekommen, doch die von Ace war besonders. Nach zahllosen Stunden am Telefon mit ihrer Liebe, hofft Tracii, dass Nev und Kamie den mysteriösen Mann am anderen Ende der Verbindung finden.
Dieser Einsatz wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben: Ein Wanderer hat sich in den Berchtesgadener Alpen beim Abstieg vom Hochkalter verstiegen und findet sich plötzlich in einer gefährlichen Steilwand wieder, aus der er einen Notruf absetzt. Die alarmierten Bergretter der Bergwacht Ramsau rücken sofort mit dem Helikopter aus. Doch dann eskaliert die Situation. Statt den Anweisungen der Retter zu folgen, kommt ihnen der Mann in der Steilwand entgegen und bringt sich dabei selbst in höchste Gefahr!
Und auch bei einem anderen Einsatz wird es für die Rettungskräfte hektisch: Ein Bergwanderer erleidet auf dem Abstieg vom Watzmannhaus eine schmerzhafte Kniescheibenverletzung. Jetzt ist nicht nur körperlicher Einsatz, sondern auch medizinisches Fachwissen gefragt. Doch noch ist unklar, ob der Patient mit dem Hubschrauber gerettet werden kann oder die Bergretter ihn mit der Gebirgstrage ins Tal tragen müssen.
Ein junger Mann und Familienvater wird erschossen auf einer Straße aufgefunden. Nur wenig später wird den Ermittlern die Leiche eines weiteren jungen Mannes gemeldet, die auf einem Feld gefunden wurde. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Morde etwas miteinander zu tun haben, und es sind nicht die letzten Leichen, die der Täter zurücklässt. Können ihn die Beamten stoppen, bevor noch mehrVerbrechen geschehen?
Mit dem Falt-Caravan an der Mecklenburgischen Seenplatte
2025
44'
Antje und Sebastian aus Marl machen sich mit einem ganz besonderen Gespann auf ins Camping-Abenteuer. Mit ihrem neuen selbstaufblasbaren Faltcaravan, ihrer "Wunderkugel", wagen sie die erste Reise. 30.000 Euro haben sie für ihren Campingtraum bezahlt. Mit ihrem neuen Caravan wollen sie alle sechszehn Bundesländer entdecken. Ihr erstes Ziel liegt 500 Kilometer entfernt: Mecklenburg-Vorpommern!
Irene Silverman, eine New Yorkerin mit Herz, Verstand und einer Menge Geld, verschwindet im Jahr 1998 im Alter von 82 Jahren spurlos. Die Ermittler haben Sante Kimes und ihrer Sohn Kenneth unter Verdacht, die Witwe ermordet zu haben. Ihr Motiv: Geldgier und die Immobilie der Verstorbenen.
Zum fünften Jahrestag erzählt Autorin Susanne Jäger aus der Perspektive der Tochter, die den 90-jährigen Vater bei der Flut in Bad Neuenahr verloren hat. Sie erzählt auch von anderen Menschen in der Weststraße, in der ihre Eltern gewohnt haben. Auch deren Leben wurde durch diese Nacht für immer verändert. Viele von ihnen beschäftigt bis heute die Frage: Warum wurden sie nicht rechtzeitig gewarnt?
Wer Sand und Meer liebt, der liegt hier richtig: Der Bundesstaat Maranhão im Nordosten Brasiliens hat eine 640 Kilometer lange Küste. Die Hauptstadt São Luis liegt auf einer Insel, die denselben Namen trägt. Und entlang des Atlantiks erstreckt sich die wasserreichste Wüste der Erde: die Lençóis Maranhenses, eine riesige Dünenlandschaft, die weit ins Landesinnere reicht. 50 Meter hohe, schneeweiße Dünen umschließen hier Lagunen mit türkisblauem Wasser.
Inmitten dieser schier endlosen, sandigen Weite wohnt Luisa Meneses Garcia in der Oase Queimada dos Britos gemeinsam mit ihrem Mann und den fünf Kindern. Die Familie trotzt den schwierigen Bedingungen und lebt mitten in der Wüste tatsächlich vom Fischfang. Doch die kleinen Exemplare, die Luisa in den Lagunen erbeutet, reichen nicht, um alle satt zu bekommen. Darum machen sie und ihr Mann sich mehrmals die Woche auf den Weg zum Meer. Zweieinhalb Stunden zu Fuß durch die glühende Wüstenhitze, ihre Kinder mit dabei, die noch zu jung sind für die kleine Schule in der Oase.
Zwei Autostunden von der Oase entfernt liegt am Rande der Wüste Atins. Rund um den sandigen Ort geht Pedro Pires dos Santos Tag für Tag auf die Jagd nach Krebsen, die sich tief im Mangrovenmatsch in ihren Nestern verstecken. Es ist eine anstrengende und auch gefährliche Arbeit, denn überall lauern gefährliche Schlangen und andere wilde Tiere. Aber Pedro nimmt die Plackerei auf sich, denn die Krebse kommen auf die Speisekarte seines kleinen, gerade eröffneten Restaurants. Mit der Selbstständigkeit will er seinen Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen.
Claudia Regina Avelar ist mal wieder spät dran: Sie hetzt von Auftritt zu Auftritt, jetzt geht es auf die Hauptbühne beim Festival Bumba-meu-boi. Ganze zwei Wochen lang feiert die Hauptstadt São Luis das Fest, nach dem Karneval in Rio das größte des Landes. Und Claudia ist die einzige Frau, die eine Tanzgruppe leitet. Das Amt hat sie vor 20 Jahren von ihrem Vater übernommen, der war einer der berühmtesten "Bois".
Der Nordosten Brasiliens ist durchzogen von Flüssen, Brücken aber gibt es kaum, dafür eine Vielzahl von Fähren. Auch Claudiney Gomes betreibt eine, gerade mal zwei Minuten braucht er für die Überfahrt über den Rio Munim. Doch der Fährkapitän hat ein Problem: Seine Autofähre hat ein Leck! Sie besteht nämlich aus zwei miteinander verbundenen Kanus, die an einigen Stellen nicht ganz dicht sind. Vor allem wenn Claudiney schwere Pick-up-Trucks übersetzt, läuft Wasser in den Rumpf. Und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als fleißig zu schöpfen.
An den Stränden der Hauptstadt geht es eigentlich gelassen zu. Doch jeden Sonntag wollen Tausende Einheimische mit ihrem Auto an den Praia do Araçagy. An der einzigen Zufahrt auf den Sand staut es sich da schon mal ziemlich und nicht alle Fahrer bleiben gelassen: Immer wieder wollen sich Ungeduldige vordrängeln. Aber nicht mit Commandante Sergio Miranda! Der Chef des Ordnungsdienstes zieht jeden raus, der sich nicht an die strengen Verkehrsregeln am Strand von São Luis hält.
Am Watzmann werden zwei Bergsteiger als vermisst gemeldet. Am Nachmittag war ein heftiges Unwetter über die Region gezogen, danach riss der Kontakt zu den beiden Kletterern ab. Mit Einsetzen der Dunkelheit machen sich die Ramsauer Bergretterinnen und Bergretter bereit, um mit allen Kräften nach den Vermissten zu suchen. Mit dem Auto, Motorrad, zu Fuß und aus der Luft geben sie alles, um die in Not geratenen Bergsteiger zu finden. Ausgerüstet mit Stirnlampen und in kleine Gruppen aufgeteilt, durchkämmen sie das Gebirge, leuchten in Spalten und hinter Felsen. Doch auch nach über 13 Stunden Suche fehlt von den Vermissten jede Spur. Die Bergretter geben die Hoffnung jedoch nicht auf und rücken erneut mit Such-Drohnen und Hubschrauber aus.
Über das glitzernde, vermeintlich ewige Eis der Gletscher, vorbei an murmelnden Bächen und saftigen Almwiesen - diese "Land der Berge"-Produktion lädt ein auf eine Entdeckungsreise kultureller Glanzstücke und kleiner Wunder der Natur. Vom karstigen Dachsteingebirge bis in die mit Pappeln und Weinreben gesäumte "steirische Toskana" begibt sich der ehemalige "Money Maker"-Moderator und passionierte Weitwanderer Alexander Rüdiger auf eine Wanderung, quer durch die bunte Landschaft der Steiermark.
Den Ausgangspunkt der 35-tägigen Tour bildet der größte Gletscher der nördlichen Kalkalpen - der Dachstein Gletscher. Weiter unten, in behaglicheren Gefielden befindet sich ein Höhepunkt für Liebhaber der Ornithologie; im Naturschutzgebiet Dachsteinplateau sind selten gewordene Vogelarten wie der Auerhahn, das Haselhuhn oder der Birkhahn beheimatet. Einige Stunden ostwärts lassen sich in der Notgasse uralte, teilweise aus der Bronzezeit stammende Ritzbilder bestaunen. So ist die Felsschlucht am Fuße des Stoderzinkens voll von symbolträchtigen und kulturhistorisch wertvollen Zeichnungen.
Herrliche Lärchenwälder, kristallklare Seen und kleine Almdörfer schmücken die Route, welche sich über 500 Kilometer und 18.000 Höhenmeter erstreckt. Auf den Spuren durch die Steiermark besichtigt Alexander Rüdiger das Landhaus Peter Roseggers, besucht die Wallfahrtskirche Maria Pöllauberg und trifft unterwegs auf eine wahre Naturschönheit: die 1000-jährige Eiche in Bad Blumau.
Über das Tote Gebirge, den Hochschwab, die hügelige Oststeiermark bis zum Ziel: den Weinberg - der Filmemacher Markus Raich lässt in dieser Reportage in die entschleunigte Welt des Weitwanderns eintauchen und präsentieren dabei unzählige Perlen der steirischen Natur- und Kulturlandschaft.
Die letzten Stunden des Zweiten Weltkrieges veränderten den Lauf der Geschichte und das Leben von über 130.000 Menschen. Der Krieg zwischen Amerika und Japan wurde immer brutaler, eine Kapitulation schien für beide Seiten undenkbar. Zum ersten und bislang einzigen Mal warfen die USA im August 1945 zwei Atombomben über Japan ab. Noch heute streiten Historiker darüber, wer den Pazifikkrieg zu verantworten hatte.
2001 beginnen die Dreharbeiten zu Sam Raimis "Spider-Man". Doch die Richtung, die der Regisseur einschlagen will, macht das Studio nervös. Sony braucht einen Kassenschlager und erhöht den Druck auf das gesamte Produktionsteam. Vor allem die aufwendigen Spezialeffekte stellen eine große Herausforderung dar.
Im Jahr 2010 erschüttert ein brutaler Überfall mit drei Toten die somalische Gemeinde in Minneapolis. Die Überwachungskameras des Geschäftes zeigen ein aus dem Ruder geratenen Raub, während die Aufzeichnungen aus der Umgebung Hinweise zu der Identität der Täter liefern.
Pascal Kitzmüller und Karl Löwenherz besuchen namhafte österreichische Persönlichkeiten und gehen dabei auf Erkundungstour quer durch Österreich. Aufgebrochen sind die beiden diesmal bei Gregor Bloéb in Tirol. Der Schauspieler schickt sie weiter zu Kabarettist Gery Seidl, um diesem "Schöne Grüße" auszurichten. Auf dem Weg dorthin erleben sie zahlreiche Abenteuer: Pascal riskiert etwa unter den Augen von Karl und Skispringer Manuel Fettner sein Leben beim Sprung von einer Skisprungschanze...
WEIT:ER begleitet Lukas Kaufmann beim Race Across America: 4.932 km nonstop von Kalifornien nach New Jersey. Die Doku zeigt seinen Kampf bis an körperliche und mentale Grenzen.
Christine besucht gemeinsam mit Susi und Norbert ihr Lieblingsschwimmbad. Leider stellt sie fest, dass sie dort allein besser entspannen kann. Hansi verbringt Zeit am Neusiedlersee und versucht, seine beiden Freunde für Stand-Up-Paddeln zu begeistern. Herbert zeigt Talent am Minigolfplatz und verwandelt sich in den Tiger Woods vom Böhmischen Prater.
Der Indische Ozean ernährt Hunderte Millionen von Menschen. Seit Jahrtausenden ist er Schauplatz für Begegnungen und bildet den Pulsschlag eines riesigen Handelsnetzes. Er ist keine bloße Kulisse, wie diese Folge der Doku-Reihe zeigt: Sein Rhythmus prägt das Leben der Menschen an seinen Küsten und sein unberechenbarer Charakter erzeugt Anpassungsfähigkeit, Kreativität und Toleranz.
Mehr als 300 Brauereien lassen die Herzen der Bierliebhaber in Franken höherschlagen. Egal ob im kleinsten Dorf oder in den Städten, die nächste Brauerei ist nie weit entfernt.
ZDF-Autor Stefan Leifert fährt genussvoll mit dem Roller entlang der fränkischen Bierstraße und entdeckt die wohl kleinste Brauerei Bayerns, besichtigt historische Felsenkeller, trifft innovative Brauer. Das Ziel der Reise ist "Bierhauptstadt Bamberg".
Die Roller-Tour durch Franken beginnt bei Roberto Carbone im Herzen von Bayreuth, morgens um acht. Feierlich schiebt der Italiener das Garagentor zu seinem Roller-Fuhrpark hoch. Fast ein Dutzend italienische Roller stehen dort aufgereiht, die ältesten aus den 1950er-Jahren. Er ist Gründer und Vorsitzender des größten Vespa-Clubs Deutschlands. Am Wochenende rollern sie zu den schönsten Bierkellern, kreuz und quer durch die Landschaft, und verbinden "Dolce Vita" mit Bayrischer Heimat.
ZDF-Autor Stefan Leifert fährt ein Stück des Weges mit. Erste Station der Erlebnisreise ist der Ort Seßlach. Dort steht das wohl kleinste Brauhaus der Region. Das "Kommunbräu" ist eine Rarität, es gehört den Bürgerinnen und Bürgern, der Braumeister ist Angestellter der Stadt. Einmal im Monat ist "offene Bierausgabe": Mit Eimern, Kanistern und Flaschen kommen die Seßlacher und füllen sich für einen Euro den Liter selbst "ihr" Bier ab.
Bierbrauen ist häufig eine Männerdomäne. Aber nicht überall: Die Tour führt weiter nach Grafenberg, dort brauen Barbara und Sigi Friedmann. Mutter und Tochter führen gemeinsam die Familienbrauerei und haben sich dem Erhalt der kleinen fränkischen Brauereien verschrieben.
Bei einem Abstecher nach Norden entdeckt Reporter Stefan Leifert ein junges Start-up-Unternehmen. Es will das Bier vom "Altherren-Image" befreien und in die Welt des Metaverse überführen. 2022 gegründet, rettete der Bamberger Holger Mannweiler nicht nur eine traditionsreiche fränkische Brauerei vor dem Verschwinden, sondern startete eine fränkische Erfolgstory: Als erste Internetbrauerei der Welt verknüpft die "MetaBrewSociety" das Produkt Bier mit dem Metaverse.
Bei der Fahrt durch die Landschaft fallen in Oberfranken die vielen weltberühmten Bierkeller auf. Dort wird genossen, was die Region mit der höchsten Brauerei-Dichte produziert. Doch die Bierkeller sind mehr als Genuss-Orte: Seit Jahrhunderten werden sie zur kühlen Lagerung des Biers benutzt. Besucher können das unterirdische Geflecht aus Kellern und Gewölben besichtigen, sie zeigen, wie früher in einer Zeit "vor dem Kühlschrank" gelagert wurde.
Die Roller-Erlebnisreise endet im Bamberg, der Stadt, die mehr Brauereien als Kirchen hat. ZDF-Autor Stefan Leifert ist dabei, wenn das weltberühmte Rauchbier im "Schlenkerla" hergestellt wird, und lässt die Bierstraßen-Tour zwischen den Türmen des UNESO-Weltkulturerbes ausklingen.
Um eine vermisste junge Frau zu finden, schmieden ihre Familie und Freunde einen gewagten Plan. Sie wollen mit einem gefälschten Account einen Serienmörder in die Falle locken, der seine Opfer über Dating-Apps auswählt.
Mit Daniela Bette-Koch, Markus Haase, Dirk Hardegen, Fabienne Hesse, Tom Jacobs, Michaela Kametz, Simon Roden, Irina Scholz, Caro Scrimali, Elias Stoffel
Im Sommer wächst die Zahl der Menschen auf der Insel täglich auf das Zwei- bis Dreifache. Mehr als 300.000 Besucher kommen jedes Jahr auf den "roten Felsen". Autos sind hier tabu, der Alltag spielt sich zwischen Wind, Wellen und Warten auf die nächste Fähre ab.
Beverly Hills im August 1989: Die Brüder Joseph und Eric Menendez geben zu, ihre Eltern ermordet zu haben. Es soll Missbrauch in der Familie stattgefunden haben. Im Jahr 2022 werden die Akten zu dem Fall noch einmal aus dem Schrank geholt. Haben die Ermittler etwas übersehen oder werden die Verurteilten ihr restliches Leben im Gefängnis verbringen?
Er ist ein wahrer Publikumsliebling, seine Kabarettprogramme sind verlässlich ausverkauft und auch im Fernsehen überzeugt er mit seinem unverwechselbaren Humor: Walter Kammerhofer. Und jetzt wird der Kammerhofer 60 Jahre alt - und wie könnte man dieses Jubiläum besser feiern als mit Heilfasten? Denn für seine neue Rolle in "Ladys Night" muss der Bauch weg. Deswegen hat sich der Publikumsliebling ins Waldviertel begeben, um mit ORF III einen Tag beim Fasten zu verbringen. So nah war man dem Kammerhofer wohl noch nie! In der ORF-III-Produktion gibt Kammerhofer intime Einblicke in seinen Fasten-Alltag, aber auch in sein Leben und seine Kunst - und präsentiert natürlich seine lustigsten Schmähs. Weil wenn der Kammerhofer zum Erzählen beginnt, dann bleibt kein Auge trocken... Happy Birthday, Walter Kammerhofer!
In der Nähe des Loch Lomond ist ein historischer Bau kurz vor dem Einsturz: Buchanan Castle. Was diese Burg so besonders macht, ist, wie sie im Laufe der Jahre mit der Natur verschmolzen ist. Während des Zweiten Weltkriegs diente es als Militärkrankenhaus, das Gebäude ist jedoch noch sehr viel älter. Unweit der Küste des Toten Meeres liegt ein touristischer Ort, der durch das Sinken des Meeresspiegels in einem Krater von der Erde verschluckt wurde.
Im Zweiten Weltkrieg entstanden neue Panzertypen, die die Kriegsführung prägten. Der T-34 der Roten Armee zeichnete sich durch eine effektive Kombination aus Mobilität, Panzerung und Feuerkraft aus. Andere Modelle wie der Kugelpanzer oder luftgestützte Panzer zeigten die Vielfalt der Entwicklungen. Superschwere Panzer wie der Maus und T-28 demonstrierten das Spannungsfeld zwischen Leistung und Praktikabilität.
Auf den Spuren der jüdischen Einwohner von Görlitz
45'
Im "Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen" richtet sich der Blick in Görlitz auf ein Projekt, das Erinnerung lebendig macht. Polnische und deutsche Jugendliche treffen beim Mitzwah-Projekt zusammen und beschäftigen sich mit Familiengeschichten der einstigen jüdischen Einwohner der Neißestadt. Initiiert hat das Lauren Leiderman. Die Amerikanerin lebt seit einigen Jahren gemeinsam mit ihrem jüdischen Ehemann und ihren Kindern in Görlitz und engagiert sich mit außergewöhnlicher Hingabe für die Aufarbeitung der jüdischen Geschichte der Stadt.
Ausgehend von ihrer persönlichen Verbundenheit zum Judentum begann Lauren Leiderman, nach Spuren ehemaliger jüdischer Einwohnerinnen und Einwohner von Görlitz zu suchen. Mit unermüdlicher Recherchearbeit in Archiven, über internationale Kontakte und persönliche Gespräche gelang es ihr, zahlreiche Nachkommen jüdischer Familien ausfindig zu machen.
Doch ihre Arbeit geht weit über historische Forschung hinaus: Lauren Leiderman hat ein internationales Netzwerk der Nachkommen geschaffen. Menschen aus den USA, Israel, Großbritannien, Australien und Deutschland stehen heute wieder miteinander in Kontakt, tauschen Familiengeschichten aus und entdecken gemeinsame Erinnerungen an Görlitz als Herkunftsort ihrer Vorfahren.
Ein besonderer Schwerpunkt Leidermans Arbeit liegt in der Bildungs- und Erinnerungsarbeit mit jungen Menschen. Im Projekt "Mitzwah" erforschen Schülerinnen und Schüler die jüdische Geschichte von Görlitz, besuchen die Überreste des Zwangsarbeits- und Internierungslagers im nahe gelegenen Tormersdorf und treffen Nachkommen der jüdischen Familien.
So entsteht eine lebendige Erinnerungskultur, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet und jüdisches Leben wieder sichtbar in das Bewusstsein der Stadtgesellschaft rückt.
Zuhause im Glück - Unser Einzug in ein neues Leben
Fynn braucht Barrierefreiheit
15. Staffel
3. Folge
D 2018
89'
Sascha und Denise wissen nicht mehr weiter: Ihr Sohn leidet an fokaler Epilepsie. Bis zu 200 Anfälle erleidet Fynn am Tag. Das Eigenheim ist nicht barrierefrei - und damit für den Fünfjährigen eine ständige Gefahr.
Bei allem Fortschritt - Diskriminierung aufgrund von Herkunft oder Hautfarbe ist ein aktuelles Problem auf der Erde. Die Doku fragt, woher Rassismus kommt. Der Film von John A. Kantara erzählt die Historie in sieben Kapiteln von 1449 bis zur Gegenwart. Die Geschichte des Rassismus ist voller gewaltsamer und kaum bekannter Kapitel. Woher kommt der Hass gegen Fremde? Wer weiß schon, dass der moderne Rassismus von Spanien aus die Welt erobert hat? Oder, dass es Rassismusvorwürfe gegen die britischen Royals nicht erst seit Meghan gibt? Die Dokumentation zeigt, wie sich die rassistische Idee von der Überlegenheit der weißen "Rasse" im 15. Jahrhundert aus einem Pogrom gegen Juden und Muslime in Toledo entwickelt hat und sich in ganz Europa und in den Kolonien der "Neuen Welt" fortsetzte.
Kanada -unberührte Natur, Ahornsirup und Weltoffenheit. Doch auch im Land der Seen und Wälder werden Touristen zur Zielscheibe kreativer Abzocke. Peter Giesel reist von Toronto über die Niagara-Fälle bis nach Montreal und Quebec - und deckt dabei Preisfallen auf, die in keinem Reiseführer stehen: Fantasie-Steuern, Park-Tricks, Sirup-Schwindel, Wachsfiguren mit Gruselfaktor und ein Freizeitpark zum Davonlaufen. Ein Roadtrip quer durchs Land - mit Stopps in der Realität.
Klaus und Leo haben es vergangene Nacht in Weitenegg ordentlich krachen lassen und schlafen jetzt ihren Kater im Wohnmobil aus - allerdings stört die immense Fliegenplage bei ihrer Ausnüchterung. Die Grazer Phillipp und Daniel wollen sich neu einrichten und halten Ausschau nach einem Schuhschrank. Ein passendes Möbelstück im Kaufhaus zu finden, gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht.
Zum 30. Jahrestag des Sendestarts ergründet ARD Kultur in einer dreiteiligen Doku die Geschichte des legendären deutschen Musik-TV-Senders VIVA, der wie kein anderer das Lebensgefühl einer ganzen Generation prägte und zum Sprungbrett für zahlreiche Stars wurde. Die ehemaligen VIVA-Moderatoren Nilz Bokelberg, Markus Kavka und Collien Ulmen-Fernandes führen als Hosts durch je eine Folge und bereichern die Doku mit persönlichen Anekdoten. In Interviews plaudern auch deren Kolleginnen und Kollegen wie Oliver Pocher, Mola Adebisi, Aleksandra Bechtel, Gülcan Kamps, Matthias Opdenhövel, Tyron Ricketts sowie Musikerinnen und Musiker aus der VIVA-Ära - unter anderem Smudo, Kim Frank, Thees Uhlmann, H. P. Baxter und Jasmin Wagner. Nach dem Rausch folgt der Kater. Ein neues Jahrtausend lässt dunkle Wolken über VIVA aufziehen. Das Ende der Party ist nah.
Fastfood gehört zur deutschen Essenskultur - vielfältig, schnell und überall verfügbar. 2023 wurden 31 Millionen Euro in der Systemgastronomie ausgegeben, Tendenz steigend. Begleitet werden fünf Restaurants: Vom globalen Player KFC über die vegane Burger-Kette "Vincent" bis zur kleinen Dönerbude. Die Reportage zeigt, warum Fastfood so beliebt ist, wie die Zubereitung abläuft und mit welchen Hürden große wie kleine Anbieter kämpfen.
In Missouri gibt es über 23.000 Insassen in staatlichen Gefängnissen, die von mehr als 10.000 Mitarbeitern betreut werden. Die Kosten für das System belaufen sich auf über 800 Millionen Dollar pro Jahr. Deputy Warden Ashlie Brooks und ihre Kollegen arbeiten hart, um das System am Laufen zu halten. Einer der Insassen, Michael Whitfield, ist optimistisch und genießt seine Zeit im Gefängnis dank einer kleinen Revolution hinter den Gefängnismauern.
Die Dokumentation erzählt die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Eva Ries, einer deutschen Musikmanagerin, die es von der badischen Provinz an die Spitze des internationalen Hip-Hop schaffte.
Nach ihrer Zusammenarbeit mit Nirvana, Sonic Youth, Guns N' Roses und Aerosmith wurde Eva Ries Anfang der 1990er-Jahre die Marketing- und Tourmanagerin des Wu-Tang Clans - der einflussreichsten Rap-Gruppe aller Zeiten. Als eine der wenigen Frauen durchbrach sie die Grenzen einer männerdominierten Musikindustrie und schrieb ihre eigenen Regeln. Die Geschichte von Eva Ries ist auch die Geschichte von Aufstieg und Fall der Musikindustrie der 1990er-Jahre, von Female Empowerment und der Kraft der kulturellen Diversität.
"Evil-E" zeigt, wie Eva Ries und die Mitglieder des Wu-Tang Clans als Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten zusammenfanden und durch gegenseitige Unterstützung ein globales Movement erschufen. Durch Interviews mit den wichtigsten Mitgliedern des Wu-Tang Clans, seltenes Archivmaterial und durch dokumentarische Neudrehs an internationalen Schauplätzen wie Deutschland, New York, London und Wien, erhält das Publikum exklusive Einblicke. Der Film enthält nie zuvor erzählte Anekdoten und musikhistorisch bedeutsame Momente, die die Hip-Hop-Kultur geprägt haben.
Die Dokumentation verbindet persönliche Erlebnisse mit gesellschaftlichen Diskursen über Diversität und Empowerment und reflektiert, wie Eva Ries, die sich selbst nie als Feministin bezeichnen würde, selbst zum weiblichen Role Model wurde. Mit "Evil-E" wird nicht nur die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau erzählt, sondern auch der kulturelle, weltweite Einfluss des Wu-Tang Clans in all seinen Facetten beleuchtet.