Auf über 2.700 Meter führt der Spitzkofel in den Lienzer Dolomiten, eine urige Landschaft, die die Menschen rundherum geprägt hat. Am Fuß des Bergs besucht diese neue Landleben-Ausgabe den Hauger Schützenverein bei einer festlichen Exerzierübung. Der gelernte Zimmermann Manfred Wendlinger ist vor drei Jahren dazu übergegangen, auch das Schindelmachen zu erlernen, eine alte Technik, die sich heute wieder großen Zuspruchs erfreut. Harald Tiefenbacher baut als Jäger gemeinsam mit zwei Kollegen den neuen Hochstand fertig, bevor sich die Gruppe in der Hütte zu einer geselligen Runde zusammensetzt. Veronika Petutschnig hat sich vor einigen Jahren eine Werkstatt für Glasbläserei eingerichtet. R: Patrick Pongratz
Seit Jahrzehnten erkundet der norwegische Fotograf und Filmemacher Asgeir Helgestad die unberührte Natur und die faszinierende Tierwelt des hohen Nordens. Sein neuester, sehr persönlich erzählter Film, "Norwegen - Wilde Weiten", nimmt die Zuschauer mit auf eine einzigartige Reise durch seine Heimat. Beginnend auf seinem idyllischen Bauernhof im Süden Norwegens führt die Expedition zu den majestätischen Bergplateaus in der Mitte des Landes und entlang der steilen Küstenlinien zu den Lebensräumen wilder Rentiere, Moschusochsen und Papageitaucher. Der Film zeigt eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen und intime Tierporträts, wirft aber auch wichtige Fragen auf und zeigt, dass es an der Zeit ist, unseren Umgang mit der Natur zu überdenken.
Der erste gemeinsame Morgen im Chalet bricht für die Silbersingles an. Während einige energiegeladen starten, kämpfen andere mit der neuen Situation. Armin geht mit Roswitha und Geraldine zum Bogenschießen und tauscht intime Details mit den Damen aus. Petra erlebt ein romantisches Date mit Roman - und beide kommen sich näher. Der Tag endet schließlich mit einer schweren Entscheidung in Haus Armin: Die erste Dame muss gehen...
Wie das Leben weitergeht, wenn die Besatzer abgezogen sind: Der Dokumentarfilm zeigt, wie fünf Überlebende der russischen Besatzung von Butscha versuchen, ihr Leben wiederaufzubauen.
Dabei sind sie mit Traumata und wachsenden Spannungen in einer sich durch den Krieg radikal verändernden Gesellschaft konfrontiert. Der Dokumentarfilm erzählt von ihren Träumen und Plänen zwischen Trauma und Zukunft in der ukrainischen Stadt Butscha.
Im März 2022 kamen die Filmemacher Mila Teshaieva und Marcus Lenz in jenem Moment nach Butscha, als die russische Armee aus der Stadt zurückgedrängt wurde und die Überlebenden vorsichtig ihre Verstecke verließen. Ihre Kamera hat jenen "Nullpunkt" festgehalten, als die russischen Kriegsverbrechen in ihrem ganzen Ausmaß sichtbar wurden.
Seither begleiten sie eine Schülerin, einen Stadtbeamten, eine Hausfrau und ein frisch verheiratetes Paar. Taras, Olga, Maxim und Anya durchleben die schmerzhaften Erfahrungen des Kriegs - und dennoch zeigen sie Liebe, Hilfsbereitschaft, Solidarität und Unverwüstlichkeit und sind in der Lage, in den unerträglichsten Momenten Licht zu finden.
Teshaievas und Lenz' erster Film "Leben nach Butscha" wurde zu einer emotionalen Aufzeichnung des Lebens unmittelbar nach der Kriegskatastrophe. Im Dezember 2022 kehrten die Filmemacher für über zwei Jahre mit ihrer Kamera in die Region Butscha zurück. Taras, Olga, Maxim und Anya bauten bereits ihre Stadt aus den Trümmern wieder auf. Doch wie lässt sich ein Leben wiederaufbauen, wenn die Traumata wachsen und der Krieg im eigenen Land weiter wütet?
Die radikalen Veränderungen einer durch den Krieg geprägten Gesellschaft dokumentierend, ist der Dokumentarfilm "Splitter aus Licht" eine sehr intime Langzeitbeobachtung im Mehrklang von Konflikten, Hoffnungen und kleinen Erfolgen auf einem schwierigen Weg. Ein Weg, der auch dann noch steinig ist, wenn die aktive Kampfphase zu Ende geht und die kriegsbedingten Spannungen innerhalb der eigenen Gesellschaft zur Herausforderung werden.
"Splitter aus Licht" ist ein zärtliches Zeitdokument, das von den universellen Langzeitfolgen des Kriegs und von der Suche nach Gerechtigkeit erzählt.
In Deutschland leben so viele Menschen in Armut wie nie zuvor. Doch welche Gesichter stecken hinter den Zahlen? Die "stern TV"-Reportage begleitet Menschen, die in Not geraten sind - ihren Alltag, ihre Sorgen, ihre Hoffnungen. Besonders Kinder leiden unter den Folgen. Doch wie entsteht Armut, wer hilft und gibt es einen Weg heraus aus der Armutsfalle?
Zum 65. Geburtstag soll Harald einen Tag wie im Wilden Westen erleben, doch es läuft nicht wie geplant... Estefania hat derweil andere Sorgen: Sie präsentiert ihren neuen Song im Ballermann-Stil! Wie wird er bei den Zuhörern ankommen?
Isabel ist entschlossen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und plant, sich ihren schmerzhaftesten Erinnerungen aus dem Bunker zu stellen. Während sie diesen mutigen Schritt unternimmt, bleibt die Frage offen, ob sie die einzige Gefangene war oder ob mehrere Frauen in dem Bunker eingesperrt waren. Die Polizei arbeitet daran, diese Unklarheit zu klären.
Zurück zu den Wurzeln: Auf Adak Island begibt sich Kapitän Rick Shelford auf die Spuren eines fast vergessenen Schatzes. Gemeint sind alte Seekarten, auf denen Ricks Großvater besonders ertragreiche Krabbengründe der Region verzeichnet hat. Ob der Geheimtipp von Grandpa Lee auch heute noch zum Fangerfolg führt, bleibt abzuwarten. Später muss Johnathan Hillstrand beim Entladen auf St. George sein gesamtes Können als Seemann unter Beweis stellen. Denn die Hafeneinfahrt wird durch 8 Meter hohe Wellen erschwert, was für die "Time Bandit" in einem echten Höllenritt endet.
Uran wurde im 19. Jahrhundert als sogenannte Pechblende, einem Abfallprodukt des Silberbergbaus, entdeckt. 1896 fand der Physiker Antoine-Henri Becquerel heraus, dass Uran radioaktiv ist. Die "Erfolgsgeschichte" von Uran begann mit dem Färben von Glas und der Behandlung von Tumoren. Dass das Wundermaterial einmal Grundstoff für die gefährlichste Waffe der Welt werden würde, vermutete damals noch niemand. Am 6. und 9. August 1945 warfen US-Kampfflugzeuge Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. 155.000 Menschen starben sofort, weitere 110.000 innerhalb weniger Wochen durch die radioaktive Verstrahlung. Bis heute sterben Menschen an Spätfolgen. Während der Ölkrise versprachen Atomkraftwerke eine saubere Lösung aller Energieprobleme. Diese Euphorie hielt bis zum Reaktorunglück von Tschernobyl 1986. Aber erst die Katastrophe in Fukushima führte in Deutschland zu einem Umdenken, während Frankreich weiter auf Atomenergie setzt.
Schottlands Nordwesten - Von den Highlands zu den Äußeren Hebriden
D 2020
43'
Wild und voll herber Schönheit ist die Landschaft im schottischen Hochland. Ein Paradies für Outdoor-Fans und Liebhaber von Mythen und Traditionen. Taminas Reise beginnt mit Harry Potters "Hogwarts Express", dem Zug, in dem auch die Filmaufnahmen gemacht wurden. Auf ihren weiteren Stationen erlebt sie in einem Schnellboot die Corryvreckan-Meeresstrudel, macht eine E-Mountainbike-Tour am Fuße des Ben Nevis und versucht sich im Dudelsackspielen.
Den Ruhestand hatte sich ein älteres Paar aus Phoenix, Arizona, anders vorgestellt. Ein brutaler Einbruch reißt sie aus ihrem ruhigen Leben und leitet eine landesweite Fahndung ein.
Mittelpunkt jedes Eigenheims: die Küche. Kochen, Essen, Socializing - hier spielt sich das Familienleben ab. Die moderne Küche soll schick, modern und repräsentativ sein. Dabei sind die Grundzüge der verschiedenen im Handel erhältlichen Modelle gleichermaßen einander ähnlich wie simpel. Küchen werden nach einem Baukastenprinzip aus mehreren Schranktypen und E-Geräten zusammengestellt. Wie eins zum anderen findet - die Reportage begleitet Planung und Umsetzung unterschiedlicher Küchenkonzepte.
Peru ist ein Land der Kontraste: Wüste, Grasland, Hochgebirge, Regenwald und Meeresküste - unterschiedliche Naturräume bieten einer Vielzahl faszinierender Tiere eine Heimat. Die zweiteilige Dokumentation nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise vom Pazifik über die trockene Küstenwüste, die Nebelwälder und grasbewachsenen Hochebenen der Anden bis in den artenreichen Amazonas-Regenwald, der den Osten des Landes prägt.
Der hohe Konsum von Naschzeug und Süßigkeiten in Deutschland hält die Produzenten auf Trab. In Viersen produziert der Konsumgigant Mars jeden Tag 10 Millionen Keks-Schoko-Riegel - und jeder davon muss absolut identisch aussehen und schmecken. In Erdmannhausen entstehen in der ersten Württembergischen Brezelfabrik Huober Snack-Brezeln. Und die Lübecker Marzipanmanufaktur Niederegger will mit traditionellen Produktionsverfahren das nach eigenen Angaben beste Marzipan der Welt produzieren.
Etwa 700 Kilometer östlich von Madagaskar liegen Mauritius und La Réunion im Indischen Ozean. Die Nachbarinseln sind vulkanischen Ursprungs und doch sehr verschieden. Auf La Réunion sind die Vulkane noch heute aktiv. Die Gipfel der Berge ragen bis zu 3000 Meter in die Höhe und tief eingeschnittene Canyons durchziehen das Inselinnere. Mauritius ist deutlich flacher, aber nicht weniger beeindruckend. Das Wahrzeichen der Insel ist der 830 Meter hohe Le Morne Brabant, ein gewaltiger Felsmonolith. Ein besonderes Naturphänomen sind die Siebenfarbigen Erde, bunt schimmernde Basalt-Lavaströme. Im Ozean vor der Küste leben Pottwale. Dem Filmteam gelingen anrührende Einblicke in das Familienleben der Giganten sowie seltene Aufnahmen von schlafenden Walen, die senkrecht im Wasser schweben.
Unweit von Mauritius, nahe der kleinen Insel Île des Serpents, entdeckten Taucher vor wenigen Jahren eine tiefe Senke. Eine Sensation, denn an manchen Tagen versammeln sich dort über 50 Graue Riffhaie, um zu ruhen; ein bisher wenig bekanntes Verhalten der eleganten Jäger.
Die Besiedlung von Mauritius und La Réunion durch die Kolonialmächte hat die Fauna und Flora der Inseln bis heute nachhaltig verändert. Die ehemaligen Eroberer stellten Riesenschildkröten und auch dem Dodo, einem flugunfähigen Riesenvogel, bis zur Ausrottung nach. Darüber hinaus brachten sie fremde Tierarten wie Makaken oder Siedleragame auf die Inseln. Die einheimischen Maskarenen-Flughunde haben darunter besonders zu leiden, denn das Aufspüren von Früchten gestaltet sich für sie immer schwieriger. Die eingeführten Primaten fressen einen Großteil der einheimischen Früchte bereits unreif und somit bevor die Flughunde sie überhaupt erreichen können.
Ein ähnliches Problem zeigt sich auf La Réunion. Dort überlebten nur zwei einheimische Reptilienarten. Eine davon ist der Manapany-Taggecko. Der Film zeigt Wissenschaftler, die sich für den Erhalt der Art einsetzen und gibt erstmalig Einblicke in ein sonderbares Verhalten der Taggeckos: Sie jagen Bienen und stehlen ihnen den mühsam gesammelten Pollen.
Viele Arten auf Mauritius und La Réunion haben mit dem Überleben zu kämpfen. Doch es gibt Hoffnung: Auf der kleinen Insel Île aux Aigrettes im Südosten von Mauritius entfernten Naturschützer invasive Arten und ersetzten sie durch einheimische. Heute ähneln die Wälder wieder jenen vor der Besiedlung durch die Kolonialherren. Die Insel wurde zu einer Art Arche Noah, die zeigt: Artenschutz lohnt sich.
Rot-Schwarz in Brandenburg - Was will die neue Koalition?
15'
Nach dem Ende der SPD-BSW-Koalition und der Abspaltung einiger Landtagsabgeordneter von der BSW-Fraktion haben sich die Landesspitzen von SPD und CDU vor knapp sieben Wochen darauf verständigt, bis zur nächsten Landtagswahl im Herbst 2029 gemeinsam zu regieren. Nun liegt der Entwurf eines neuen Koalitionsvertrags vor. Der rbb informiert in einem rbb24 spezial über die Inhalte des Regierungsprogramms: Wie wollen die Parteien mit dem mehrere Milliarden Euro großen Haushaltsloch umgehen? Welche Pläne gibt es für das Landespersonal? Was wollen Sozialdemokraten und Christdemokraten in der Bildungs- oder Wirtschaftspolitik ändern? Welche Partei übernimmt welches Ministerium? Wie unterscheidet sich das neue Bündnis von der SPD-BSW-Koalition des vergangenen Jahres?
Der Potsdamer Platz ist einer der berühmtesten Plätze Berlins und blickt zurück auf eine wechselvolle Geschichte: Vom verkehrsreichsten Platz Europas in den "Goldenen" Zwanzigerjahren wird er zum Niemandsland und Symbol der Teilung, nach der Wiedervereinigung zur größten innerstädtische Baustelle in Europa. Der Film taucht ein in die ereignisreiche Geschichte des Platzes.
Mit Hilfe des Blicks von oben entdecken Drohnenpiloten und Spezialisten für Satellitenbilder ein verschwundenes neolithisches Bauwerk auf dem Feld eines irischen Landwirts, eine uralte Oase in den entlegenen Weiten der chinesischen Wüste, einen jahrhundertealten vergrabenen Schatz in Großbritannien und ein gefürchtetes Raubtier, das es sich im Pazifischen Ozean gemütlich gemacht hat - und das alles nur durch Zufall.
Eine Gruppe von ehemaligen Mitgliedern der Christlichen Gemeinschaft Gloriavale setzt alles daran, die Organisation zu Fall zu bringen. Sie kämpfen mit allen Mitteln, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und das bisher schockierendste Geheimnis der Gemeinschaft zu enthüllen.
Mit Marcia von Rebay, Janina Dietz, Kerstin Dietrich, Andreas Borcherding, Jochen Paletschek, Sebastian Griegel, Stephanie Kellner, Florian Odendahl, Verena Rendtorff
Der Film begleitet den YouTube-Star Derek Muller auf seiner Suche nach Antworten zu einem der gefährlichsten Stoffe der Welt. Seine Reise bringt ihn nach Hiroshima, zu einem Krebsforschungszentrum in Sydney, aber auch nach Tschernobyl und Fukushima. Die radioaktiven Eigenschaften von Uran können in der Medizin im Kampf gegen Krebs eingesetzt werden. Dort ist das kurzlebige Thorium ein unersetzliches Mittel, um Tumoren erkennbar zu machen. Die wissenschaftlichen Videos des promovierten Physikers Dr. Derek Muller erreichen auf seiner Plattform "Veritasium" bis zu zehn Millionen Zuschauer. Am 6. und 9. August 1945 warfen US-Kampfflugzeuge Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. 155.000 Menschen starben sofort, weitere 110.000 innerhalb weniger Wochen durch die radioaktive Verstrahlung. Bis heute sterben Menschen an Spätfolgen. Während der Ölkrise versprachen Atomkraftwerke eine saubere Lösung aller Energieprobleme. Diese Euphorie hielt bis zum Reaktorunglück von Tschernobyl 1986. Aber erst die Katastrophe in Fukushima führte in Deutschland zu einem Umdenken, während Frankreich weiter auf Atomenergie setzt.
Fühlen und denken Männer anders als Frauen? Noch immer hält sich das Klischee, dass Männer eher technikbegeistert oder durchsetzungsstark seien, Frauen hingegen besonders fürsorglich. Doch lässt sich das wissenschaftlich beweisen? Beeinflussen Hormone wie Testosteron und Oxytocin die Gehirne und damit das Verhalten von Frauen und Männern unterschiedlich? Die Dokumentation überprüft gängige Stereotype und fragt, wieso falsche Vereinfachungen sich so hartnäckig in den Köpfen halten.
Im Osten der peruanischen Anden entspringt der Amazonas. In den Regenwäldern Amazoniens sind zahlreiche Tierarten wie Riesenotter, Jaguare, Faultiere und farbenprächtige Aras zu Hause. Zur Regenzeit steht der Dschungel unter Wasser. Fische machen Jagd auf Baumbewohner oder knacken Nüsse mit starken Kiefern. Nach Ende der Flut finden Kaimane und Rabengeier reiche Beute - und das Aguti, ein kleines Nagetier, hilft Paranussbäumen bei der Ausbreitung.
Essen als Medizin - in der Fortsetzung dieses einzigartigen Fernsehformats wird Menschen geholfen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Die "Docs" Jörn Klasen, Viola Andresen und Matthias Riedl, alle erfahrene Mediziner:innen, wollen mit gezielten Ernährungsstrategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen.
In der 6. Staffel der ARD-Doku-Serie "Nachtstreife" steht wieder die Polizei Hamburg im Mittelpunkt. Sechs Einsatzteams mit bekannten, aber auch neuen Gesichtern geben Einblick in ihren nächtlichen Berufsalltag. Schutzpolizistinnen und -polizisten verschiedener Kommissariate, der Kriminaldauerdienst sowie die "Dienstgruppe Autoposer" zeigen dabei, wie vielfältig, fordernd und oft auch emotional die Einsätze in einer Millionenstadt sein können.
Von mutmaßlicher Brandstiftung über waghalsige Einbruchsfälle bis hin zu einem tragischen Leichenfund, die Polizei in Hamburg bearbeitet vielfältige Fälle. Auch Partnerschaftsgewalt, Verfolgungsfahrten oder der Verdacht auf K.-o.-Tropfen gehören zum Polizeialltag zwischen Kiez und Hamburg-Rahlstedt.
Das Kamera-Team der "Nachtstreife" begleitet die Polizistinnen und Polizisten rein dokumentarisch. Im Anschluss reflektieren die beteiligten Beamtinnen und Beamten die Einsätze, erläutern ihre Entscheidungen und sprechen offen über die Gedanken und Gefühle, die sie in den jeweiligen Situationen begleitet haben. Das Geschehen wird ohne Off-Sprecher abgebildet.
Begleitet werden vier Zweierteams der Schutzpolizei unterschiedlicher Kommissariate und Stadtteile. Zum zweiten Mal mit dabei ist Lena Priebusch (42), die diesmal mit Eric Zeitzschel (25) auf dem legendären Kiez rund um die Reeperbahn im Einsatz ist. Ihr Revier, das Polizeikommissariat 15. Die traditionsreiche Davidwache auf St. Pauli zählt zu den bekanntesten Dienststellen Deutschlands.
In Hamburg-Altona muss sich das Team des Kommissariats 21, Marlene Ebert (24) und Kenneth Tamm (32), unter anderem mit mutmaßlicher Brandstiftung und einem dreisten Diebstahl im Supermarkt auseinandersetzen.
In Hamburg-Hamm ist Sophia Rühlemann (25) die neue Partnerin von Sebastian Fuchs (40) im Kommissariat 41. Für die beiden wird es besonders brisant als sie versuchen einen Einbrecher zu erwischen, der versucht über ein Hausdach und Balkone zu fliehen.
Hamburg-Rahlstedt ist besonders dicht besiedelt und zählt zu den größten Revieren der Stadt. Hier sind Svea Sievers (30) und Philip Schier (33) vom Polizeikommissariat 38 gemeinsam unterwegs. Ein Fall von Partnerschaftsgewalt ist für die beiden Eltern besonders herausfordernd, denn ein Kleinkind ist involviert.
Neben der Schutzpolizei ist auch der Kriminaldauerdienst wieder mit dabei: In bewährter Besetzung kümmern sich Katrin Kernig (42) und Michael Walther (43) um kriminalpolizeiliche Fälle wie beispielsweise einen Leichenfund auf offener Straße.
Eine Premiere in der neuen Staffel gibt es: Zum ersten Mal wird die "Dienstgruppe Autoposer" der Hamburger Verkehrsdirektion III von der "Nachtstreife" begleitet. Timo Marzahn und Malte Hübner sorgen für mehr Ruhe und Sicherheit auf Hamburgs Straßen und müssen gleich mehrfach die Verfolgung von Rasern aufnehmen.
Wer die Region um Lech einmal im Sommer erlebt hat, versteht, dass hier viel mehr zu finden ist als nur ein Wintersportort. Zwischen 1.400 und 1.700 Metern Seehöhe steigt der Weg von Lech nach Zürs an, ein hochalpines Terrain, wie es typisch ist für den Arlberg. Landwirtschaft wird hier seit Ewigkeiten betrieben, bis heute nach bergbäuerlichen Maßstäben, weil hier oben im steilen Gelände viele Maschinen nichts vermögen. Nach getaner Arbeit trifft man sich in der Gemeinde bei einem geselligen Spiel, einer Musi oder einfach im Wirtshaus. Christian Papke hat das gemeinschaftliche Treiben und den Alltag der Menschen hier für Landleben porträtiert.
Militärische Geheimnisse werden aus der Luft aufgedeckt: eine Naziwaffe in Nordfrankreich, die den Zweiten Weltkrieg entscheiden sollte, ein geheimer russischer Militärturm im Schatten der Tschernobyl-Katastrophe, ein vergessener australischer Tunnel, in dem sich angeblich ein Atomlabor befindet, und etwas Schockierendes, das unter dem berüchtigten Alcatraz-Gefängnis in San Francisco vergraben ist.
Der hohe Konsum von Naschzeug und Süßigkeiten in Deutschland hält die Produzenten auf Trab. In Viersen produziert der Konsumgigant Mars jeden Tag 10 Millionen Keks-Schoko-Riegel - und jeder davon muss absolut identisch aussehen und schmecken. In Erdmannhausen entstehen in der ersten Württembergischen Brezelfabrik Huober Snack-Brezeln. Und die Lübecker Marzipanmanufaktur Niederegger will mit traditionellen Produktionsverfahren das nach eigenen Angaben beste Marzipan der Welt produzieren.
Mit einer Fleischproduktion von etwa acht Millionen Tonnen ist Deutschland der größte Fleischproduzent Europas und der drittgrößte der Welt. Im Durchschnitt verzehrt jeder Bundesbürger im Jahr rund 31 Kilogramm Fleischwaren. Schweinefleisch wird am häufigsten verarbeitet - und aus ihm besonders oft Wurst hergestellt. Allein die Brühwurst, also zum Beispiel die Lyoner Fleischwurst, macht ein Drittel des gesamten Fleischkonsums aus. Die beliebteste Wurst ist jedoch eine Rohwurst: die Salami.
Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn Menschen in Not sind und jede Minute zählt: Die Hubschrauber-Crews der österreichischen ARA-Flugrettung. Der Fresacher Hubschrauber sucht in den Hohen Tauern eine regungslose Person im alpinen Gelände, während die Crew des RK-2 aus Reutte zu einem schweren Tunnelunfall bei Nassereith gerufen wird. Für das Notfallteam beginnt eine dramatische Rettungsaktion.
Loredana und Servet schweben im Glück: Sie sind voller Vorfreude auf ihr zweites Kind! Parallel wachsen die Flitterwochen-Träume für Thailand. Aber eine Sorge besteht: Ist das Reise-Risiko für die schwangere Loredana doch zu groß?
Die "Northwestern" bekommt die Eiszange der Beringsee zu spüren. In den nördlichen Fanggründen für Bairdi-Krabben haben Sig Hansen und seine Crew mit einem frostigen Phänomen zu kämpfen: gefrierende Gischt. Die tonnenschweren Eispakete, die sich an Deck anhaften, haben bereits ganze Schiffe versenkt! Unterdessen legt Jake Anderson ein beachtliches Tempo beim Einholen der Körbe hin. Durch den Profit erhofft sich der Kapitän einen Eigentümeranteil an der "Titan Explorer" zu erwerben. Auch an Bord der "Wizard" geht es heiß her. Keith Colburn sieht sich gezwungen, ein aufmüpfiges Greenhorn zu feuern.
Berlin gehörte einst zu den weltweit bedeutendsten Brauereimetropolen. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Brauereien am Prenzlauer Berg - von ihrem rasanten Aufstieg, von harten Konkurrenzkämpfen, vom Biergenuss für die ganze Familie, von riesigen Biergärten für Tausende von Menschen und von einem Gewerbe, das von Anbeginn mit den Mächtigen in der Politik verquickt war.
Illusionen des Atomzeitalters - Strahlende Zukunftsträume
D 2023
45'
Am Anfang standen große Hoffnungen: Energie im Überfluss, ungeahnte Antriebe für Erde und Weltraum, selbst der Hunger der Welt schien stillbar - dank bestrahlter Superpflanzen. Doch als Erstes demonstriert eine Waffe die ungeheure Kraft, die im Atomkern steckt. Im August 1945 markieren die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki den Beginn der nuklearen Aufrüstung. Zehn Jahre später gehen die ersten Kernkraftwerke ans Netz. Die Hoffnung, die Generationen von Forschern und Erfindern seit der ersten gelungenen Kernspaltung im Jahr 1938 beflügelte, erweist sich als trügerisch. Die Waffe, die nach Lesart des US-Militärs im Krieg gegen Japan mehr Leben gerettet als zerstört haben soll, wird zum "Must-have" im Wettrüsten des Kalten Krieges. Die Zahl der Atommächte wächst stetig. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges verfügen sie zusammen über mehr als 60.000 Atomsprengköpfe. Doch nicht nur die militärische, auch die zivile Nutzung hat ihre tödlichen Risiken: Spätestens als 1986 in Tschernobyl ein Atomreaktor explodiert, ist die Zeit der Illusionen vorüber. Dennoch setzen viele Länder weiter - und verstärkt - auf die Kernkraft. 25 Jahre danach erschüttert die Katastrophe in den japanischen Reaktoren von Fukushima die Weltöffentlichkeit - und erneut stellt sich die Frage, wie lang das Atomzeitalter noch dauern wird. "Terra X History" zeigt, wie systematisch Militärs und Atomindustrie über Jahrzehnte Gefahren verharmlost und Risiken verschwiegen haben.
"Erlebnisreisen" sind die Zusammenfassung von Magazinbeiträgen oder kürzere exklusive Reportagen. Die Attraktivität der dargestellten Reiseziele steht im Vordergrund.
Es werden praktische Tipps und konkrete Anregungen gegeben. Die Routen und Ziele sind nachvollziehbar beschrieben.
Moderne Elektrofahrzeuge verbinden hohe technische Komplexität mit überraschender Einfachheit im Alltag. Weniger mechanische Bauteile, steigende Effizienz und kontinuierlich sinkende Batteriekosten verändern Entwicklung und Nutzung gleichermaßen. Gleichzeitig wächst die Modellvielfalt - von der Premiumklasse bis hin zur Anforderung an ausreichendes Volumen. Elektromobilität wird damit nicht nur leistungsfähiger, sondern für jeden nutzbar - und zunehmend selbstverständlicher im täglichen Straßenverkehr.
Ein richtiger Blumenschmuck gehört zu jedem Dorf, und manche übertreffen sich dabei. Auf jeden Balkon, in jeden Kreisverkehr gehören Blumen, in abgestimmter Farbenpracht, stets frisch und leuchtend. Unter den heimischen Gemeinden hat sich ein regelrechter Wettbewerb entwickelt, wessen Schmuck der schönste sei. Hinter dem perfekten floralen Erscheinungsbild steckt viel Arbeit, die schon früh im Jahr einsetzt und viel Hingabe und Zeit erfordert. Heimat Österreich portraitiert einige der Orte, die alles tun, damit es bei ihnen kräftig blüht.
Deutschland ist europaweit eines der Top-Ziele für gefälschte Ware. Von Markenkleidung bis hin zu gefälschten Medikamenten: der Handel mit Plagiaten boomt. Die Dokumentation deckt auf, wie die kriminellen Netzwerke operieren, welchen Risiken Verbraucher hierzulande ausgesetzt sind und warum der Handel mit gefälschten Medikamenten mittlerweile lukrativer ist als der Drogenhandel. Die Spurensuche zeigt den Weg billiger Imitate von den Produktionsstätten im Ausland bis zu den Kunden in Deutschland.
Dies ist eine wahre Geschicht. Sie handelt davon, wie Teilnehmer von The Real World und Road Rules gegeneinander in The Challenge antraten und dort um Geld und Preise kämpften. Sie brachten die unbekannte Show zu ihrem unvorhergesehenen Erfolg.
In der US-amerikanischen Stadt Tulsa werfen neue Beweise neues Licht auf einen alten, noch ungelösten Fall. In den Fokus der Ermittler tritt nun ein Freund des Mordopfers, der etwas mit der Tat zu tun haben könnte.
Mit einer Fleischproduktion von etwa acht Millionen Tonnen ist Deutschland der größte Fleischproduzent Europas und der drittgrößte der Welt. Im Durchschnitt verzehrt jeder Bundesbürger im Jahr rund 31 Kilogramm Fleischwaren. Schweinefleisch wird am häufigsten verarbeitet - und aus ihm besonders oft Wurst hergestellt. Allein die Brühwurst, also zum Beispiel die Lyoner Fleischwurst, macht ein Drittel des gesamten Fleischkonsums aus. Die beliebteste Wurst ist jedoch eine Rohwurst: die Salami.
Viral und Verrückt - Erfindungen aus Holz, Mini-Uboot für Jedermann, Wie sicher sind Tresore, Eine Welt entsteht - die Globus Manufaktur, Kochen im Vulkan, Leben und Überleben bei -40 Grad
Auf den Bergen liegt bereits Schnee. Der Winter kommt früher als erwartet. Das setzt Shawn Pomrenke und sein Team in Alaska erheblich unter Druck. Der Goldgräber hat in der Hoffnung, dass sich die Investition langfristig auszahlt, sehr viel Geld für neue Maschinen ausgegeben. Jetzt läuft ihm beim Schürfen die Zeit davon. Auch den Tauchern vor der Küste setzen die eisigen Temperaturen bei der Arbeit zu. Die Crew pumpt zwar warmes Wasser in Scott Fosters Anzug, dennoch bleibt es kalt. Und der Schatzsucher hat offenbar ein weiteres Problem, das ihn belastet.
Cathy Mills ist noch ein Teenager, als sich ihre vermeintlich perfekte Ehe mit Robert in einen Albtraum verwandelt. Denn als sie ein Phantombild ihres Mannes sieht, ist sie sich sicher: Nur sie kennt die wahre Identität des Monsters, das die Behörden jagen.
Sichtbar, stark und selbstbewusst - Die Revolution der Frauen über 50
A 2022
50'
Die Wechseljahre sind eines der letzten großen Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Dabei sind Themen wie Feminismus, #MeToo, Menstruation und alles rund um den weiblichen Körper schon seit Jahren "hip" und bekommen mediale Aufmerksamkeit. Und die Menopause? Kaum eine Frau redet offen darüber, Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind in Filmen, Serien und auch in der Literatur meist eine Lachnummer, im öffentlichen Diskurs sind Frauen in diesem Alter bis heute unsichtbar.
Die Äußerung Putins, der Einsatz von Nuklearwaffen sei im Ukrainekrieg nicht ausgeschlossen, hat die Welt alarmiert. Wie gut sind wir Deutschen auf den "großen Knall" vorbereitet? Ein Gespenst ist wieder da, das seit dem Ende des Kalten Krieges aus der Geschichte verschwunden zu sein schien. Militärmanöver und Übungen für den Ernstfall waren einst in der NATO und im Warschauer Pakt selbstverständlich. Doch wie sieht es heute aus? Vom Zivilschutz, für den es damals in der Bundesrepublik genaue Pläne gab, ist heute so gut wie nichts mehr übrig. Müssen wir uns nun wieder zurückbewegen in die Vergangenheit? Denn trotz zahlreicher Rüstungskontrollverträge sind Atomraketen nicht von der Erde verschwunden. Der Atomkrieg ist seit 1945 eine militärische Option. Hiroshima und Nagasaki haben der Menschheit die entsetzlichen Folgen atomarer Waffen vor Augen geführt. Der erste erfolgreiche Atomtest der Sowjetunion stellte 1949 ein Gleichgewicht der Kräfte her. Trotzdem spielten Strategen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs Szenarien durch, die einen Erstschlag mit Nuklearwaffen nicht ausschlossen. Der Besitz von Atomwaffen wurde auch in der Bundesrepublik diskutiert und schließlich verworfen. Spätestens die Kubakrise führte die Gefahr vor Augen, die eine solche Eskalation mit sich bringen würde. Zur gleichen Zeit wurde in der Bundesrepublik der Zivilschutz intensiviert. Spezialbunker aus dieser Zeit sind heute noch als Museen öffentlich zugänglich. Was für die einfache Bevölkerung nur im Ausnahmefall galt, war auf Regierungsebene selbstverständlich: der Schutz vor dem Atomschlag. So richtete man im Ahrtal bei Bonn eine riesige Bunkeranlage ein, in der immer wieder Übungen stattfanden. Auch in der DDR verfügte die oberste Führung von Partei und NVA über atomsichere Bunker. Der Film von Michael Kloft und Andreas Hancke wirft einen Blick zurück auf die Zeit des Kalten Krieges und diskutiert mit Experten die Frage, wie wahrscheinlich ein Atomkrieg heute ist - und welche Konsequenzen er hätte.
Seit der Rückkehr der Taliban an die Macht werden Frauen in Afghanistan systematisch aus Bildung, Beruf und öffentlichem Leben gedrängt. Schritt für Schritt verlieren sie grundlegende Rechte.
Das Weltjournal begleitet mutige Frauen in Afghanistan, die trotz Gefahr und Unterdrückung entschlossen für Freiheit, Bildung und Selbstbestimmung eintreten. Ihre leisen, aber kraftvollen Aktionen zeigen, dass Widerstand auch im Verborgenen wachsen kann.
Regie: Vanessa Schlesier
Mordspur eines Fernfahrers - Die Jagd nach Marco M.
Serienmörder Marco M.
3. Folge
30'
Zwischen 2003 und 2006 ermordet und vergewaltigt der Kraftfahrer Marco M. drei Frauen und verletzt eine weitere schwer. Er geht brutal vor, seine Opfer wählt er zufällig. Manchmal missbraucht er die Frauen erst nach ihrem Tod. Danach entsorgt er sie wie Müll. "Es ging ihm darum, den Körper der Frauen zu dominieren - tot oder lebendig. Das macht solche Täter so gefährlich", sagt Kriminalpsychologin Dr. Gilda Giebel. Seine Tatorte sind Köln, Düsseldorf, Dillenburg und Kassel, meist in der Nähe von Autobahnen. Er ist immer in Bewegung, bleibt lange unbehelligt. Früh deuten Spuren auf einen Lkw-Fahrer mit festen Routen hin. Doch die verschiedenen Tatorte in unterschiedlichen Bundesländern erschweren den Fall. Statt zusammenzuarbeiten agieren die SOKOS getrennt. Die föderale Struktur behindert den Austausch. Auch der Datenschutz bremst die Ermittlungen: Ein Blick in die Führerscheindaten der LKW-Fahrer könnte helfen, doch das Kraftfahrtbundesamt verweigert den Zugriff - aus Datenschutzgründen. Das gilt auch für die Mautdaten. Jeder neue Tatort bringt neue Ermittler, neue Akten, neue Fragen. Nur eines bleibt gleich: der Täter. Erst nach der Aussage des einzigen überlebenden Opfers kann ein Phantombild erstellt werden - doch der entscheidende Hinweis fehlt. Die Morde gehen weiter. Im Oktober 2005 verschwindet eine Frau in Dillenburg und wird 30 Kilometer entfernt tot in einem Wald entdeckt. Keine brauchbaren DNA-Spuren, ein Zusammenhang wird nicht erkannt. Als 8 Monate später in Kassel eine Schülerin verschleppt und ermordet wird, gibt es erstmals eine vollständige DNA-Spur. Ein Abgleich zeigt: alle Taten hängen zusammen. Doch der Täter bleibt ein Phantom. Er ist nicht registriert. Ein Jahr später bringt der Zufall die Wende: Eine winzige Hautschuppe an einem BH liefert den entscheidenden Beweis: Es handelt sich um einen Täter. Sein Phantombild aus Köln wird erneut veröffentlicht - diesmal auch in Hessen. Zwei Hinweise führen zu Marco M. - einem unauffälligen Familienvater aus dem mittelhessischen Haiger. Der Mann lässt sich widerstandslos festnehmen. Seine Taten gesteht er emotionslos: Er wisse auch nicht warum, es sei einfach über ihn gekommen. Im Juni 2007 verurteilt das Landgericht Limburg Marco M., bekannt als "Brummi-Mörder", zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Das psychiatrische Gutachten bescheinigt ihm volle Schuldfähigkeit - und eine extrem hohe Gewaltbereitschaft.
Sie war die Ikone der deutschen Friedens- und Umweltbewegung: Petra Kelly glaubte daran, dass ein einzelner Mensch die Welt verändern kann. In den 1980er Jahren brachte sie hunderttausende Menschen gegen Atomkraft und Atomraketen auf die Straße. Die radikale Pazifistin, Menschenrechtsaktivistin und Feministin dachte global und war international erfolgreich.
Eine gefesselte Frau wird neben einer Straße in Harris County aufgefunden. Sergeant James Dousay wird mit den Ermittlungen betraut und kommt bald zu der Erkenntnis, dass er es möglicherweise mit einem Serienmörder zu tun hat.
Sie waren Stars - und das schon als Kinder. Sie standen vor der Kamera, haben Filme gemacht, Autogramme gegeben, wurden hofiert und gefeiert. Doch zu welchem Preis?
Diese Dokumentation begleitet drei ehemalige Kinderschauspieler*innen und blickt mit ihnen hinter die Kulissen von Kinder- und Jugendschauspiel. Die vielleicht erfolgreichste Zeit ihres Lebens hat bei den ehemaligen Kinderschauspieler*innen auch Narben hinterlassen. Spaß und Erfolg auf der einen Seite, Mobbing und Leistungsdruck teilweise auf der anderen. Und die Frage: Was kommt noch? Werde ich an damalige Erfolge anknüpfen können?
Nick Romeo Reimann aus "Die Wilden Kerle"
Nick Romeo Reimann steht seit seiner Kindheit vor der Kamera, er war Darsteller in der erfolgreichen Kinoreihe "Die Wilden Kerle". Damals war die Wertschätzung groß, Kritik gab es kaum. Doch er wird älter und muss lernen, mit Rückschlägen umzugehen. Zwar spielt er mittlerweile an einem renommierten Theater, aber seine Filmkarriere schien vorbei zu sein: 65 Castings hatte er seit 2019, 65 Mal erhielt er eine Absage. Im vergangenen Jahr wird er dann endlich wieder für einen Kinofilm besetzt. Ist das der Start einer neuen Karriere beim Film? Die Doku zeigt, wie er sich auf die Rolle akribisch vorbereitet.
Luna Jordan lernt die Schattenseiten kennen
Schon als junges Mädchen war auch Luna Jordan an Filmsets zu Hause, als Teenager übernahm sie komplizierte Rollen. Irgendwann kann sie nicht mehr zwischen sich und der Rolle unterscheiden, die sie in den Sommerferien am Set verkörpert hatte. Bis heute spielt Luna oft schwierige Charaktere, Frauen mit psychischen Problemen, Missbrauchsopfer, Abhängige. Sie sagt, sie liebt diese Herausforderung und feiert große Erfolge damit.
Constantin von Jascheroffs Erfolge in den 1990ern
Constantin von Jascheroff ist Ende 30. Seine Anfänge als Kinderschauspieler fanden in einer ganz anderen Zeit statt als bei Luna und Nick. 1994, mit sieben Jahren, beginnen für ihn die Dreharbeiten zu seiner ersten großen Rolle im Kinoerfolg "Rennschwein Rudi Rüssel". Seine nächste Hauptrolle folgt bereits 1997 als "Titus, der Satansbraten" und viele weitere Rollen als Schauspieler und Synchronsprecher. Als Kind drehte er teilweise bis zu zwölf Stunden, erzählt er. Einmal sei sein Vater wütend ans Set gekommen und habe Constantin einfach mit nach Hause genommen, weil das Filmteam so stark überzogen hatte.
Mit allen drei Protagonisten blickt der Film auf die Vergangenheit zurück und begleitet sie in der Gegenwart.
Wie lebt es sich in Traiskirchen?
Kein anderer Ort in Österreich steht so sehr für Flucht und Asyl wie Traiskirchen. Die Bilder vom Sommer 2015 haben sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt: Geflüchtete, darunter Schwangere und Kinder, die in Zelten oder auf dem nackten Boden schlafen mussten. Doch diese Zeit war nicht nur für die Flüchtenden eine enorme Belastung, auch viele Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt haben das Jahr 2015 nicht vergessen.
Das Erstaufnahmezentrum existiert seit Jahrzehnten: In den vergangenen 69 Jahren haben über eine Million Menschen in Traiskirchen Zuflucht gefunden. Während manche Anrainer von "Invasionen" sprechen, engagieren sich andere gemeinsam mit Geflüchteten für ein Miteinander.
Heute leben nur noch zwischen 550 und 600 Menschen in der Betreuungseinrichtung Traiskirchen. Das Leben im Lager bleibt für viele ein Rätsel - Medien erhalten keinen Zutritt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben keine Interviews.
"betrifft: uns" beschäftigt sich in dieser Folge mit der Frage, wie es sich im und neben dem größten Flüchtlingslager Österreichs lebt. Tara Giahi hat mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Erstaufnahmezentrums gesprochen, mit Menschen aus der unmittelbaren Nachbarschaft - und mit jenen, für die Traiskirchen nach ihrer Flucht zur zweiten Heimat geworden ist.