Für Universum begibt sich Hermann Maier diesmal in den Nationalpark Thayatal an der österreichisch-tschechischen Grenze - den mit rund 13 Quadratkilometern kleinsten und zugleich einen der vielfältigsten Nationalparks Österreichs. Über Jahrmillionen hat sich die Thaya tief in das uralte Gestein gegraben und eine einzigartige Landschaft geformt. Gemeinsam mit Rangern und Wissenschaftlern erkundet Hermann Maier diese faszinierende Wildnis aus dichten Wäldern, schroffen Felsen, stillen Flussläufen und seltenen Bewohnern.
Dabei stößt der Skiweltmeister und Olympiasieger auf so manche Überraschung. Denn gerade das vermeintlich Kleine birgt im Thayatal oft die größten Wunder: verborgene Wildkatzenspuren im Wald, Smaragdeidechsen auf sonnenwarmen Felsen, faszinierende Einblicke in die Welt der Fledermäuse in den geheimnisvollen Eisleiten oder Edelkrebse in den klaren Zuflüssen der Thaya.
Doch das Thayatal erzählt nicht nur von der Kraft der Natur. Es ist auch eine Landschaft, die von der europäischen Geschichte geprägt wurde.
Dort, wo einst der Eiserne Vorhang Europa trennte, konnte sich über Jahrzehnte eine einzigartige Natur entwickeln. Heute arbeiten österreichische und tschechische Nationalparks eng zusammen, um diese außergewöhnliche Grenzlandschaft gemeinsam zu schützen.
Die Universum-Dokumentation "Hermann Maier - Meine Heimat: Das Thayatal" ist eine atmosphärische Entdeckungsreise durch eine der faszinierendsten und zugleich unbekanntesten Naturlandschaften Österreichs.
Ein Film von Andrea Albrecht
Sind einst Druiden aus Großbritannien nach New England und ins New Yorker Hudson Valley gepilgert, um Wissen und fortschrittliche Technologien von ihren außerirdischen Mentoren zu erhalten? Die irische Mythenwelt bezeichnet sie als Shining Ones, scheinende Wesen. Haben die Druiden dabei wichtige Hinweise auf den altertümlichen steinernen Strukturen in New England und im Hudson Valley hinterlassen, die es jetzt aufzuschlüsseln gilt?
Der Film taucht in den Mikrokosmos Bodensee ein. Er erforscht, was die Attraktivität des Sees für die Tierwelt ausmacht, und zeigt das bunte Treiben unter, auf und über Wasser.
Wie ein Magnet zieht der Bodensee Hunderttausende Zugvögel an. Ihre Routen ziehen sich quer durch Europa. Der See ist für sie Zwischenstation, Brut- oder Winterquartier: 300 verschiedene Vogelarten starten und landen dort.
In der Nacht werden andere Bewohner aktiv - etwa der Waschbär, der sich dort angesiedelt hat, oder der Biber. Er ist zurückgekehrt, nachdem er bereits vor 350 Jahren durch die starke Bejagung ausgerottet war. Am Ufer schlängelt sich ein anderes Tier: ein Aal, der den Rhein stromaufwärts geschwommen ist und den Landweg vorzieht, wenn er im Wasser nicht mehr weiterkommt.
Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel hat die Gewalt radikaler jüdischer Siedler im Westjordanland stark zugenommen. Zugleich treibt die israelische Regierung den Bau von Siedlungen und Außenposten voran. Ist das Westjordanland als Heimat für Palästinenser bald verloren?
Patrick wird beschuldigt, den Tod seiner Mitschülerin verursacht zu haben.
Richter Alexander Hold fällt Urteile über Verstöße gegen das geltende Recht.
Hat befreundeter Handwerker aus Rache für Rauswurf das Haus angezündet?
6. Staffel
395. Folge
D 2025
60'
Philipp Klöbner soll das Haus seines früheren Schulfreunds Tom Burghardt angezündet haben. Grund könnte ein Streit während der Renovierung gewesen sein, nach dem Philipp sich ungerecht behandelt fühlte. Aber auch Tochter Mila, die unglücklich über den Umzug aufs Land ist, hätte ein Motiv. Nachbar Viktor Grünewald meldet auffällige Beobachtungen - doch führen seine Hinweise wirklich zu Philipp, oder gibt es noch jemand anderes mit einem Motiv?
Alan und sein Expertenteam begeben sich auf eine spannende Reise, die sie zu einem der größten Indoor-Regenwälder der Welt führt. Dort entdecken sie die Vielfalt und Schönheit der Pflanzenwelt. Zusätzlich bieten sie eine Meisterklasse für Zimmerpflanzen an, in der wertvolle Tipps zur Pflege und Gestaltung gegeben werden. Abschließend besuchen sie eine grüne Oase inmitten der Stadt, die als Rückzugsort und Inspirationsquelle dient.
Huntington Beach ist bekannt für seine wohlhabenden Einwohner - kein Wunder also, dass viele Besucher zur nächsten Auktion strömen. Zwei davon setzen auf die Unterstützung ihres Nachwuchses. Auch Darrell hat Verstärkung mitgebracht: Er will seine neue Freundin mit seinem Händchen für wertvolle Lagerräume beeindrucken. Leider zeigt sich diese jedoch wenig begeistert. Ivy hofft, währenddessen an der Küste gut erhaltene Wake- und Surfboards ersteigern zu können.
Die Saison im "Himmelreich" neigt sich dem Ende zu. Doch bevor in der 80 000 Quadratmeter großen Freizeitoase Ruhe einkehrt, rückt in Brandenburg der TÜV an. Maximilian und sein Bruder William sind nervös. Erfüllt das zehn Jahre alte Klettergerüst auf dem neu gebauten Spielplatz die Sicherheitsanforderungen? Tobias macht sich unterdessen startklar für den Urlaub. Ihn zieht es mit seinem Reisemobil Richtung Süden. Ob der Platzwart im Frühling zurückkommt, steht in den Sternen. Und die Dauercamper Mike und Enrico verfrachten ihr Segelboot ins Winterlager.
Als Knuts älterer Bruder Harald II. stirbt, gerät der dänische Thron in Gefahr. Knut, der inzwischen König von England ist, reist in sein Geburtsland zurück, um die Krone zu sichern. Dort erobert er Norwegen und wird Herrscher über ein mächtiges Nordseereich - das größte christlich geprägte Wikingerreich der Geschichte. Er hat mehr erreicht als jeder Jelling-Herrscher vor ihm. Bedeutenden Anteil daran hat seine Frau, Emma von der Normandie. Um seine Macht zu festigen, beruft Knut im Jahr 1018 eine große Versammlung in Oxford ein. Dort ordnet er die politischen Verhältnisse seines neuen Reiches. Er setzt Abgaben und Steuern fest, reduziert die Wikingerflotte und erlässt eine neue Rechtsordnung. Auch entlässt er einen Teil seiner Krieger - ein deutliches Signal, dass er nicht der Eroberer bleiben, sondern als König regieren will. Eine wichtige Rolle bei dieser politischen Annäherung spielt seine Ehefrau, Emma von der Normandie. Emma, die zuvor mit Äthelred II. verheiratet gewesen ist, verfügt über enge Verbindungen zu Adel und Kirche. Ihre Stellung verleiht Knuts Herrschaft zusätzliche Legitimität und Kontinuität. Wie sehr diese Politik auf Ausgleich und königliche Großzügigkeit zielte, betont das "Encomium Emmae Reginae", eine Chronik, die Emma bei einem Mönch in Flandern in Auftrag gibt. Das Werk zeichnet das Bild eines erfolgreichen und weisen Herrschers, der durch Klugheit, Freigebigkeit und politische Umsicht überzeugt - während sie seine Missetaten verschweigt. Mit der Geburt ihres Sohnes Hartheknut sichert Emma schließlich auch die dynastische Zukunft - zumindest vorläufig. Expansion, Machtkämpfe, Eroberungen: Die Dokumentationsreihe "Vikings - Legendäre Könige" zeigt den Aufstieg der Wikinger und ihren Einfluss auf Europas Geschichte.
In den frühen Morgenstunden des 27. Februar 2016 erleben die Einwohner von Pentyrch etwas, das ihr Leben verändert und UFO-Interessierte weltweit erschüttert. Zeugen beschreiben ein riesiges pyramidenförmiges Objekt über einer Baumgruppe. Eine Armada von Militär-Flugzeugen und Hubschraubern greift das Flugobjekt an und liefert sich eine Schlacht mit ihm. Es sind Szenen wie aus einer Mystery-Serie, nur spielen sie sich in einem beschaulichen Dorf im Süden von Wales ab.
Der Nordwesten Afrikas ist umgeben im Süden und Osten von der größten Sandwüste der Erde, im Westen vom Atlantik und im Norden vom Mittelmeer. Dieser Einschluss in Verbindung mit drei großen Gebirgsketten, die den Regen fangen, schuf ein breites Spektrum an Lebensräumen. Durch den Hohen Atlas wird Marokko in zwei Lebensräume für Tiere und Pflanzen unterteilt. Der Gebirgszug ist natürliche Barriere und Klimascheide zwischen dem feuchteren Nord- und dem wüstenhaften Südmarokko.
Ein kulinarischer Roadtrip mit Wildwest-Romantik im Norden Baden-Württembergs. SWR-Moderator und Reporter Ramon Babazadeh begibt sich auf einen Abenteuerstreifzug durch das wilde, schöne Hohenlohe. Auf der Humpfer-Ranch in Standorf fühlt es sich fast wie im Wilden Westen Nordamerikas an: Ramon schnuppert Prairie-Luft und trifft auf echte Bisons. Im Naturschutzgebiet Reußenberg reitet er auf Islandpferden aus und in Ingelfingen geht es mit Pfeil und Bogen auf die Jagd. Er lernt Hohenlohe auch als echte Genussregion kennen: Ramon probiert handgekelterten Hohenloher Cider und im Restaurant "Roter Mohn" in Unterregenbach serviert er zusammen mit Koch Martin Berstecher das Beste, was Hohenlohe kulinarisch zu bieten hat.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Im Frankfurter Zoo hat Tierärztin Dr. Christina Geiger eine ganz besondere Patientin: eine seltene Socorro-Taube, die sich ständig ihren Kopf aufkratzt. Um ihr zu helfen, braucht die Ärztin besonders viel Feingefühl. Das Feingefühl hat sich bei Joana Geißel im Opel-Zoo gelohnt. Ihre Handaufzucht, Löffelhund Emma und ihre wilde Schwester haben sich mittlerweile aneinander gewöhnt.
Big Al verlegt seine Schürfanlage zu seiner letzten lukrativen Grube. Ken und Guillaume könnten ihren Hauptfund gemacht haben. Und: Bei Bernie droht die Ausrüstung, den Geist aufzugeben - was seine Saison vorzeitig beenden könnte.
Alan vermittelt wertvolle Tipps für den erfolgreichen Kartoffelanbau, während Martha Swales ihr Wissen in einer Meisterklasse zur Aussaat von Saatgut weitergibt. Camilla Bassett-Smith begibt sich auf eine Entdeckungsreise in einen unberührten Garten in Yorkshire, um dessen Schönheit und Vielfalt zu erkunden.
In Miami werden in Tausenden von gefrorenen Snapper-Fischen Kokainpellets entdeckt - ein Fall für die Ermittler. Am Grenzübergang San Ysidro flüchtet ein Fahrer, in dessen Wagen Menschen versteckt sind. Am Flughafen von Atlanta prüfen Agrarspezialisten verbotene Lebensmittel wie Meerschweinchen, Samen und insektenbefallene Pflanzen. Die Beamten zeigen dabei stets Professionalität und Menschlichkeit.
Uhus in Ohlsdorf, Füchse in Vorgärten oder Waschbären im Einkaufszentrum - immer mehr Wildtiere suchen die Nähe zur Stadt. Und das kann ihnen leicht zum Verhängnis werden. Durch Stacheldrähte, Autos, Windräder oder Bauarbeiten geraten unzählige von ihnen täglich in Hamburg in Not. Mehr als 4.000 verletzte Wildtiere werden jedes Jahr in Hamburg versorgt. Viele von ihnen werden von Christian Erdmann aufgepäppelt. Der Film begegnet dem engagierten Tierschützer in der Wildtierstation Hamburg.
Kaum ein Tier lockt mehr Besucher in den Zoo als ein Elefant - und zugleich ist keines schwerer zu halten - und vor allem zu züchten.
Im März bringt Elefantenkuh Hoa ein Kalb zur Welt, nach 22 Monaten Tragzeit. Tags und fast ohne erkennbare Vorzeichen. Eine Sturzgeburt inmitten der Elefantenherde, ganz anders als geplant. Die Elefantenkühe haben wenig Erfahrung, wissen nicht, mit so zerbrechlichen Jungtieren umzugehen. Ohne Blessuren verläuft diese Geburt für das Jungtier deshalb nicht. Mit etwas Glück können die Pfleger das Jungtier retten, ehe Schlimmeres passiert. Es ist ein Mädchen, 68 Kilo leicht und knapp 70 cm groß. Rein äußerlich gesund.
Aber schon bald wird deutlich, dass etwas mit der Kleinen nicht stimmt. Sie ist wacklig auf den Beinen, steht zwar, macht aber keinen einzigen Schritt. Die Euphorie über eine glückliche Geburt weicht mit jeder Stunde der Sorge um das junge Leben. Die Kleine droht, zu verdursten. Und Hoa scheint keine mütterlichen Gefühle zu entwickeln.
Rund um die Uhr kümmern sich Pfleger, Kuratoren und Direktoren, Tierärzte, Chirurgen und Physiotherapeuten. Tagelang versuchen sie, die inneren und äußeren Verletzungen in den Griff zu bekommen. Ein emotionaler Kraftakt - voller Höhen, Hoffnungen und Tiefen. Ein Kampf, den das Team nicht gewinnt. Nach sechs Tagen stirbt das kleine Kälbchen.
Wie konnte das passieren? Über Wochen und Monate wurde diese Geburt vorbereitet, jedes mögliche Risiko besprochen. Fast täglich haben die Pfleger mit Hoa trainiert. Ihr mit ihren Mitteln gezeigt, wie sich eine werdende Mutter zu verhalten hat. Die viereinhalb Tonnen schwere Hoa, 29 Jahre alt und eher von ängstlicher Natur, sie hatte an Vertrauen gewonnen. Und doch: will man das Geschehene besser verstehen, muss man in Hoas Vergangenheit gehen. Elefanten vergessen offenbar nie.
Als Knut der Große 1035 stirbt, entbrennt ein Erbstreit. Sowohl seine Frau Emma als auch seine frühere Partnerin Älfgifu wollen ihre Söhne auf den Thron bringen. Die Macht soll geteilt werden: Älfgifus Sohn Harald erhält die Gebiete nördlich der Themse. Emmas Sohn Hartheknut soll südlich des Flusses regieren. Da Hartheknut in Dänemark ist, kann er nicht verhindern, dass sich sein Stiefbruder Harald ganz England einverleibt. Emma muss handeln. Sie streut Gerüchte, dass Haralds Mutter in Wahrheit nicht Älfgifu sei, sondern eine Dienerin. Zusätzlich kontaktiert sie ihre beiden Söhne in der Normandie, Edward und Alfred Ätheling, die aus erster Ehe mit König Äthelred stammen. Auch sie sind waschechte Prinzen und haben als solche einen Anspruch auf den Thron. Doch der Schachzug ist riskant. Edward und Alfred nehmen das Risiko dennoch auf sich. Sie sind Prinzen im Exil und warten nur auf eine Gelegenheit, die Macht zu ergreifen. 1036 setzen sie nach England über. Während Edward den Versuch vorzeitig abbricht, erreicht Alfred die Küste von Dover. Er will sich auf den Weg zu seiner Mutter machen, gerät jedoch in Gefangenschaft, wird geblendet und stirbt. Emma bleibt allein zurück. Hartheknut ist in Dänemark gebunden und kann ihr nicht zu Hilfe kommen. Sie sieht also keinen anderen Ausweg, als ins Exil nach Flandern zu gehen und dort ihre Rache vorzubereiten. Schon bald nehmen ihre Pläne Gestalt an. Hartheknut macht sich mit einer Armada auf den Weg nach England, um für seine Mutter die englische Krone zurückzugewinnen. Doch das Schicksal nimmt ihm die Arbeit ab: Harald I. stirbt, gerade einmal 24-jährig, noch bevor Hartheknuts Schiffe England erreichen. Hartheknut wird König von England, und Emma, die zweifache Queen, wird Königinmutter. Ihr Glück ist jedoch nicht von langer Dauer. Expansion, Machtkämpfe, Eroberungen: Die Dokumentationsreihe "Vikings - Legendäre Könige" zeigt den Aufstieg der Wikinger und ihren Einfluss auf Europas Geschichte.
Die Maschinen sind mit Eis überzogen und bei frostigen Temperaturen von minus 19 Grad frieren in der Mine die Wasserleitungen ein. Dave Turin und seine Mitstreiter brauchen fast fünf Stunden, um die Waschanlage nach einem Kälteeinbruch wieder zum Laufen zu bringen. Laut Wetterbericht bekommen es die Goldgräber obendrein mit einem heftigen Schneesturm zu tun. Mutter Natur wirft dem Schatzsucher-Team beim Endspurt fette Knüppel zwischen die Beine, trotzdem geben die Abenteurer nicht auf. Denn sie sind nur noch 40 Unzen vom anvisierten Saisonziel entfernt.
Die Große Mauer ist eine Ansammlung tausender von Galaxien, die typischerweise eine abgeflachte Form haben. Sie ist die größte zusammenhängende Struktur, die bisher im Universum entdeckt wurde. Warum und wie entstand diese dichte Anordnung von Galaxien, die sich zu dem sie umgebenden Raum abgrenzt? Die Dokumentation widmet sich den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Große Mauer und untersucht hierbei einen Zeitraum von sechs Milliarden Lichtjahren.
Ohne Diesel und mit ausgearbeitetem Boden macht Ken sich auf eine riskante Treibstofffahrt. Karl ignoriert den Rat seines Vaters und riskiert eine Überschwemmung in der Mine.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Am Grenzübergang San Ysidro gerät ein Fahrzeug in den Fokus der Beamten: Ein junger Mann mit Haftbefehl sitzt im Wagen. Zudem kommen K9-Einheiten zum Einsatz, die ein mit Drogen vollgepacktes Auto aufspüren. Am New Yorker JFK-Flughafen wirbelt derweil der Verdacht auf den Schmuggel antiker Kulturgüter Staub auf - darunter eine monumentale Alabastervase und mysteriöse Goldperlen, die möglicherweise einem der bedeutendsten archäologischen Schätze der Geschichte zuzuordnen sind.
Der Stelvio Bike Day im August zählt zu den größten autofreien Radtagen in den Alpen. Seit 2003 lockt das Event Zehntausende Radfahrer zum Stilfserjoch.
Das Stilfserjoch ist bekannt als die Königin der Passstraßen mit seinen 48 Kehren. In diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei: Sandro Cramer und Hermann Aschauer aus dem Landkreis Rosenheim. Die beiden sind leidenschaftliche Rennradfahrer.
Sie waren schon auf vielen Alpenpässen unterwegs und teilen die Leidenschaft für steile Anstiege und schnelle Abfahrten.
Auf ihrem Weg nach Prad machen Sandro und Hermann einen Zwischenstopp in Brixen. Neben den 48 Trinkwasserbrunnen in der Stadt ist das nahegelegene Würzjoch ein attraktives Ziel für die zwei Freunde: Wenn man die Autos erst einmal hinter sich gelassen hat, warten malerische Kehren mit Dolomiten-Panorama auf die Rennradfahrer. Außerdem geht es nach Bozen: Die Stadt gilt nicht nur als eine der fahrradfreundlichsten Städte Südtriols, sie ist auch die Heimat des ältesten Fahrradgeschäfts der autonomen Provinz: Der Bikeshop Engl wird mittlerweile in dritter Generation geführt.
Abseits der asphaltierten Straße ist Michael Düchs auf Trails im Bayerischen Wald mit dem Mountainbike unterwegs - und zwar mit Alfons Winhart und Gerd Brohasga. Die beiden haben im Rahmen des Bergauf-Bergab Jubiläums 2025 einen besonderen Preis gewonnen: Die Begleitung eines Drehs von Bergauf-Bergab für den Blick hinter die Kulissen. Doch statt hinter der Kamera, sind sie vor der Kamera gelandet und nehmen Michael Düchs und sein Team mit auf einige der schönsten Mountainbike-Strecken im Bayerischen Wald.
Anfang der 70er-Jahre. Bundeskanzler Willy Brandt setzt auf Entspannung und Annäherung im Kalten Krieg. Ansonsten startet das Jahrzehnt vor allem bunt: Der Hippie-Style ist angesagt. Musikalisch erobern Rock und Schlager die deutschen Charts: Sowohl Led Zeppelin als auch Roy Black landen einen Nummer-eins-Hit. Im geteilten Deutschland will Bundeskanzler Willy Brandt mit seinem neuen Kurs "Wandel durch Annäherung" erreichen. 1970 kommt es zu einem ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen in Erfurt. Ende des Jahres unterzeichnet Willy Brandt in Polen den Warschauer Vertrag. Sein Kniefall vor dem Warschauer Ghetto-Mahnmal schreibt Geschichte. Für seine Ostpolitik erhält Willy Brandt den Friedensnobelpreis. Doch auch der Terror prägt das Jahrzehnt. 1970 gründet sich die Rote Armee Fraktion. Die Baader-Befreiung gilt als Geburtsstunde der RAF. Die linksextreme Terrorgruppe wird Westdeutschland mehr als zwei Jahrzehnte lang in Atem halten. In der DDR kommt es 1971 zu einem Machtwechsel. Erich Honecker stürzt mit Unterstützung des Kremls seinen politischen Ziehvater Walter Ulbricht. In der vierteiligen ZDFinfo-Dokumentation blicken Prominente, Zeitzeugen und Journalisten auf die 70er-Jahre und geben ihre Erlebnisse und Einschätzungen wieder. Mit dabei sind unter anderen Peter Maffay, Toni Krahl, Uschi Glas, Marcel Reif, Cosma Shiva Hagen, Aminata Belli, Peter Frey und Hajo Schumacher. Die 70er sind ein Jahrzehnt der Gegensätze - geprägt von Auf- und Umbrüchen, vom Hippie-Style und Discofieber, von Frauenpower und Protesten, aber auch von Krisen und dem Terror der RAF.