"Ich wollte sicher nie in die Gastronomie und sicher nie selbstständig werden", sagt Jakob Herrmann noch vor Kurzem. Jetzt ist er beides. Verschlungene Lebenswege gibt es zwischen Hochkönig und den Hohen Tauern viele. Bernhard Maurer zum Beispiel tauscht sein Leben als Vermögensberater gegen ein Dasein auf der Alm - als Alpakabauer. Sie alle sind der Beweis, dass echte Lebensfreude erst dann entsteht, wenn man seinen eigenen Weg geht.
Myriam von M. erlebt in Kalifornien einen Albtraum, als ihr Sohn Gabriel nach Deutschland zurückkehren will, überfordert von den Alkoholproblemen und Schulden ihres Partners Brad. Der Abschied trifft Myriam hart und zwingt sie, sich mit der Zukunft ohne ihren Sohn auseinanderzusetzen. Die ungelösten Probleme ihres Partners belasten sie zusätzlich, während sie zwischen Liebe, Verlust und ihren eigenen Träumen steht.
Dr. Nassif und Dr. Dubrow befassen sich mit einem der schwierigsten Fälle der plastischen Chirurgie und versuchen, die Nasenscheidewand eines jungen Vaters zu rekonstruieren. Die Ärzte helfen außerdem einer Patientin nach einer misslungenen Bauchdeckenstraffung und ein Model wünscht sich eine Brustvergrößerung.
Melissa Lucio ist die erste hispanoamerikanische Frau, die in Texas zum Tode verurteilt wurde. Die mittellose, drogenabhängige Mutter, die des Mordes an ihrer zweijährigen Tochter beschuldigt wird, erfüllt alle Voraussetzungen für eine ideale Täterin. Doch ihre Geschichte, die viele Schattenseiten hat, erweist sich als weitaus komplexer, als es zunächst den Anschein hat ...
Mit Mio Lechenmair, Stefanie Dischinger, Katharina Kleffner, Angelika Bender, Michael Schwarzmaier, Melanie Manstein, Michelé Tichawsky, Angela Wiederhut
Wenn Ober-"Steel Buddy" Michael Manousakis einkaufen geht, dann backt er keine kleinen Brötchen. Deshalb nimmt der Chef von "Morlock Motors" in dieser Folge auf einer XXL-Shopping-Tour in den Vereinigten Staaten gleich zwei Flugmaschinen ins Visier: eine T-28 für 130 000 Dollar und ein monströses Wasserflugzeug. Seine Angestellten in Peterslahr transportieren derweil US-Fahrzeuge zu einem Kunden. Zwei Flugzeugtreppen und ein REO Sattelschlepper machen sich auf den 40 Kilometer langen Weg durch den Westerwald.
Warum glauben Menschen? Welche Götter schufen die frühen Weltbewohner? Auf den Spuren der großen Religionen sucht Christopher Clark Antworten auf diese elementaren Fragen des Menschseins. Der Historiker will verstehen, warum die Menschen der Frühzeit schon Sinnsucher waren. Über die Steinzeit, das frühe Ägypten, den Hinduismus und den Buddhismus mündet die Reise mit dem Judentum und Christentum im Glauben an den einen Gott. Auf Reisen nach Afrika, Nahost und Asien besucht Christopher Clark Gläubige, Religionsgelehrte und Kultstätten. Er gewinnt tiefe Einblicke in die Religion der Pharaonen, der Hindus und Buddhisten. Fachleute wie der Archäologe Hermann Parzinger unterstützen seine Suche. Und er ahnt, dass die Konzentration auf einen einzigen Gott auch mit weltlicher Macht zu tun hat. Mit dem Homo sapiens, dem modernen Menschen, kommt plötzlich die Kunst in die Welt - wunderbare Höhlenmalereien, später auch geschnitzte weibliche Figuren oder der Löwenmensch, ein Mischwesen, halb Mensch halb Tier. Es finden sich auch erste Spuren von Bestattungen. Dies weist auf erste Glaubenssysteme der Menschheit hin. Beides, das Kunstschaffen und die Rituale, waren für die frühen Menschengruppen und ihren Erfolg grundlegend. Christopher Clark entdeckt erste Kultstätten wie Göbekli Tepe in der Türkei, wo rauschende Feste gefeiert wurden, und das englische Stonehenge, ein Ort geheimer Rituale. Noch bei den frühen Ägyptern findet sich die magische Beziehung zu Tieren in ihrem "Götterhimmel". Viele Götter tragen Tierköpfe und verkörpern so besondere Eigenschaften. Doch auch die Pharaonen werden als Götter verehrt. Am Grab eines ägyptischen Gottkönigs und im Tempel von Karnak findet Christopher Clark viele Hinweise auf das Glaubenssystem. In den Induskulturen Asiens entstanden hoch entwickelte Städte und Kulte, die sich mit den Vorstellungen halbnomadischer Einwanderer mischten. In dieser Zeit erschienen die Veden, eine Sammlung religiöser Texte und Gesänge, die die Grundlage des Hinduismus bilden. So ist der Hinduismus eine religiöse Mischform. Im farbenfrohen Holi-Fest zeigt sich das sinnbildlich. Es steht exemplarisch für die Konkurrenz unter den vielen hinduistischen Göttern und für Fruchtbarkeitsriten. Ein heiliger Mann zeigt dem Moderator in Rishikesh und in der indischen Bergwelt, wie er sein einfaches Leben bestreitet. Im Buddhismus, der im engen Austausch mit dem Hinduismus entstand, geht es allerdings ganz ohne Gott. Nach dem buddhistischen Glauben kann der Einzelne nur durch Selbsterkenntnis zur Erlösung gelangen - eine rationale Religion ohne Dogmen. Christopher Clark besucht buddhistische Stätten in Kambodscha, Laos und Japan. In Deutschland unterhält er sich mit europäischen Buddhisten. Mit dem Judentum kommt die erste "Buchreligion" in die Welt. Zwar sind die Schriften grundlegend für das Judentum, aber ihre ewigen Wahrheiten können von der Vernunft jedes Menschen erkannt werden. Es gibt keine Offenbarungen, die als verpflichtend geglaubt werden müssen, wie dies im Christentum der Fall ist. Christopher Clark spürt in Jerusalem und am Sinai den Wurzeln der beiden Religionen nach. In Äthiopien findet er in der dortigen orthodoxen Kirche unverfälschtes Frühchristentum und lebendige Glaubensgemeinschaften.
Wer auf dem Landweg reisen will, ist auf den Zug angewiesen. Nur ein Gleis führt nach Churchill an die Hudson Bay. Im Herbst, wenn die Gewässer anfangen, einzufrieren, versammeln sich dort die Eisbären, und das Polarlicht funkelt in der Nacht.
Cyril nimmt den nächsten Giganten unter Wasser ins Visier: Der Cubera Snapper könnte einen Mann über Bord ziehen, so mächtig und schwer ist er. Ein alter Freund des Fisch-Experten verrät der Crew, wo das seltene Objekt der Begierde zu finden ist.
Im Kampf gegen Kriminelle und Gewalttäter setzen die 3750 Beschäftigten der Bundespolizei Berlin täglich ihr Leben aufs Spiel. Ihr Einsatzgebiet ist die Hauptstadt und das umliegende Brandenburg samt dem deutsch-polnischen Grenzgebiet. Die Reportage begleitet neun Bundespolizisten bei ihren Einsätzen und gibt tiefe Einblicke in den Arbeitsalltag an deutschen Grenzen und Bahnhöfen.
Vulkane und Blitze, Eisberge und Lawinen, Tornados und Sonnenwinde: Die BBC-Dokureihe begibt sich auf die Spuren der Naturphänomene Wind, Eis und Feuer. In drei Folgen ergründet die Naturwissenschaftlerin Helen Czerski mit Hilfe modernster Kameratechnologie extreme Wetterereignisse. Der erste Teil schaut ins Auge des Sturms: Seltene Filmaufnahmen und neue technische Hilfsmittel verändern das Verständnis von Tornados, den schnellsten Winden auf der Erde, und Sonnenwinde führen zu einem faszinierenden Naturereignis: dem Polarlicht.
WELT TV ist der erste TV-Sender weltweit, der die Produktion des Kettenfahrzeugs Lynx von Anfang an begleiten darf. Gedreht wurde in Unterlüss, wo die Prototypen entstanden, und im neuen Werk in Ungarn, das seit 2023 die Serienfertigung übernimmt. Der Lynx beeindruckt mit einer Länge von 8,49 Metern, einem Gewicht von 45 Tonnen. Ausgestattet mit dem Lance-Turm und modernster High-Tech-Technologie, erkennt er feindliche Angriffe und reagiert mit automatischer Zielverfolgung.
Die Algarve - die Südküste Portugals - gilt als Geheimtipp und echte Alternative zu Badeurlaub am Mittelmeer. Dort soll es die schönsten Strände Europas geben. SWR Moderator Johannes Zenglein will herausfinden, weshalb es sich lohnt, an der Algarve Urlaub zu machen.
Mit Mut, Mörtel und ohne Millionen - Gutshausretter auf Probe & alte Bekannte
60'
Im Mittelpunkt der Sendung stehen Geschichten aus Deutschlands Norden - über interessante Menschen, idyllische Landschaften und beeindruckende Tierwelten.
Wenn Glocken auf Datenströme treffen, Brotduft auf Bits, Libori auf Quantenforschung - dann geht es um Paderborn in Ostwestfalen. Die Dokumentation begibt sich auf eine filmische Reise durch eine Stadt, die Historisches bewahrt und gleichzeitig mutig in die Zukunft blickt.
Paderborn wurde direkt an den Quellen der Pader gegründet. Mit vier Kilometern Länge der kürzeste Fluss Deutschlands. Seine Wasseradern bestimmen nicht nur den Namen, sondern auch die Geschichte der Stadt. Vor mehr als 1.200 Jahren ließ Karl der Große hier die Kaiserpfalz errichten. Das geistige und politische Zentrum eines aufblühenden Reiches. Gleich daneben entstand der Dom - bis heute das Wahrzeichen der Stadt. Wasser, Glaube und Macht: So begann Paderborn.
Julian Jakobsmeyer wurde zum Chronisten seiner Heimatstadt. Er hilft, das filmische Archiv der Stadt zu erhalten und ist darüber selbst zum Regisseur geworden. Seine Filme sind ein Kassenschlager hier: Von den Waschfrauen Anfang des 20. Jahrhunderts und spielenden Kindern im Fluss bis zu den Libori-Prozessionen heute. Für viele ist das Kirchenfest nicht nur Tradition, sondern Ausdruck eines ganz besonderen Lebensgefühls. "Wenn Libori ist, kommt jeder Paderborner gerne zurück in seine Stadt und wir alle feiern zusammen", sagt der gebürtige Paderborner Jacobsmeyer.
Die Tradition auf der einen Seite und die Innovation auf der anderen. Schon 1952 begann Heinz Nixdorf mit dem Bau von handlichen Rechnern. 1959 verlegte er den Firmensitz in seine Heimat Paderborn. Obwohl das Unternehmen längst nicht mehr existiert, die Spuren sind überall sichtbar: Paderborn bekam einen Autobahnanschluss und einen Flughafen. Das Heinz Nixdorf MuseumsForum ist Anziehungspunkt für Forscher und Besucher. Als weltweit größtes Computermuseum schlägt das Haus eine Brücke vom ersten Rechner zum digitalen Morgen.
Und den Geschmack von Heimat liefert das Paderborner, ein berühmtes Kastenbrot. Viele Jahrhunderte mit Paderwassser gemacht. Und Paderborns einziger Sternekoch setzt auf die Mini-Version als Traditionsgebäck mit großem Symbolwert.
Reporterin und Moderatorin Katty Salié hat hier studiert und erzählt im Heimatabend Paderborn die Geschichte einer Stadt, die zu den Smart Cities gehören will. Mit diesem Modellprojekt soll sie eine zukunftsfähige, nachhaltige und vor allem lebenswerten Stadt zu erhalten bleiben.
Traumhafte Inseln, beeindruckende Fjorde und schroffe Bergwipfel - Norwegens Vielfalt an Naturformen ist einzigartig. Ob mit dem Boot auf dem Geirangerfjord, bei der Wanderung zum Trolltunga, einem horizontalen Felsvorsprung in rund 700 Metern Höhe oder bei einer Klettertour auf den Lofoten - Nina Heins und Jonas Weinhold sind immer auf der Suche nach unvergesslichen Outdoor-Abenteuern. Die traumhaften Inseln der Lofoten über dem Polarkreis gelten als die Karibik des Nordens. Im idyllischen Fischerdorf Henningsvær treffen sie Andreas und Martin, zwei Brüder, die ihr Stadtleben gegen ein Leben auf der kleinen Insel eingetauscht haben. Nur rund 500 Menschen leben hier. Aus einer Laune heraus kauften sie mit Freunden eine ehemalige Lebertran-Fabrik, die heute als Kulturzentrum Menschen aus Norwegen und der ganzen Welt anzieht. Einen spannenden Einblick ins Zeitalter der Wikinger erleben sie auf dem Wikingerfestival in Borgen. Ihre Reise führt sie weiter nach Bergen ins Hanseviertel Bryggen und sie probieren das beliebteste Gebäck der Stadt: Schillingsbolle, eine Zimtschnecke, die einst deutsche Hanseaten in die Stadt brachten. Eine Reise voller unvergesslicher Momente, warmherzigen Begegnungen und atemberaubenden Erlebnissen in Norwegens einzigartiger Natur.
Eine spannende Zeitreise in die neuen Stadtbezirke am Stadtrand. Viele Berliner sind stolz auf ihre neue Wohnung mit Zentralheizung, Warmwasser und Durchreiche. In Kaulsdorf und Mahlsdorf ist die Schlange vor den Aufkaufstellen für Obst und Gemüse lang. Viele Kleingärtner geben hier Äpfel, Birnen und Bohnen ab - und verdienen sich so eine Mark dazu.
Am 14. September 1972 fällt der Tanzsportler Heinz Kern einem Giftanschlag zum Opfer. Jemand hat ihm und seiner Gattin ein Paket mit steirischen Schmankerln geschickt. Unter den Spezialitäten befindet sich auch Kerns geliebtes Verhackertes, das dem Tänzer das Leben kosten soll. Der Täter ist bis heute nicht gestellt. Neue Erkenntnisse liefert ein Zeuge im Fall Aeryn Gillern. Der US-Amerikaner war 2007 aus einer Wiener Sauna verschwunden und wird bis heute vermisst.
Cyril und die Crew erfahren von einem geheimen Angelplatz, den die Einheimischen jedoch meiden, da er zu abgelegen und gefährlich ist. Vorbei an wütenden Nilpferden, durch Flüsse voller Stachelrochen und nach einem abenteuerlichen Tauchgang, bekommt Cyril den seltenen Raubfisch Cubera Snapper endlich zu Gesicht.
In der zweiten Folge steht das Eis im Mittelpunkt. Durch Lawinen sterben jedes Jahr hunderte Menschen. Wer unter betonhartem Schnee begraben liegt, hat nur geringe Chancen zu überleben. Wie aus den zarten Flocken eine tödliche Urgewalt entstehen kann, untersuchen Wissenschaftler. Dabei machen sie die Veränderungen in der Struktur des Schnees sichtbar - und damit auch den Auslöser von Lawinen.
Mittelnorwegen, nahe der schwedischen Grenze, kann eine sehr ungemütliche Gegend sein, besonders im Winter. Gut 400 Kilometer nördlich von Oslo liegt die ganz aus Holzhäusern gebaute einstige Bergbaustadt Røros, seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe und einer der kältesten Orte Norwegens. Minus 50 Grad Celsius wurden hier schon gemessen und Schnee gibt es reichlich von November bis Anfang Mai. Der Film begleitet Menschen, für die gerade der Winter die schönste Jahreszeit ist.
Während eine Dragqueen die Ärzte aufsucht, um ihre Silikonlippen behandeln zu lassen, befasst sich Dr. Dubrow mit einem kaputten Brustimplantat. Dr. Nassif muss sich derweil um eine Nase kümmern, in der nach einer fehlgeschlagenen Hautkrebs-Behandlung ein gigantisches Loch klafft.
WELT TV ist der erste TV-Sender weltweit, der die Produktion des Kettenfahrzeugs Lynx von Anfang an begleiten darf. Gedreht wurde in Unterlüss, wo die Prototypen entstanden, und im neuen Werk in Ungarn, das seit 2023 die Serienfertigung übernimmt. Der Lynx beeindruckt mit einer Länge von 8,49 Metern, einem Gewicht von 45 Tonnen. Ausgestattet mit dem Lance-Turm und modernster High-Tech-Technologie, erkennt er feindliche Angriffe und reagiert mit automatischer Zielverfolgung.
Das "Menger Hotel" in San Antonio, Texas, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Viele berühmte Gäste wie US-Präsident Roosevelt stiegen dort ab. Außerdem soll es in dem historischen Gebäude heftig spuken. Ghosthunter Justin will eine Nacht lang Ermittlungen im Menger durchführen und sich dabei auf eine ganz bestimmte Spuk-Gestalt konzentrieren: Der Geist von Zimmermädchen Sally huscht hier durch die Räumlichkeiten, seitdem die junge Frau von ihrem Mann brutal ermordet wurde. Außerdem: Während einer Musik-Session erscheint ein Geist, Schattengestalten im Gefängnis und Museumsbesuch aus dem Jenseits.
Ein F28 Oldsmobile mit Holzspeichen, ein Thunderbird Cabrio und ein Wagen, der dem "King of Rock 'n' Roll" gehört haben soll: "Steel Buddy" Michael Manousakis ist in dieser Folge betagten Autoklassikern auf der Spur. Ein Nachlassverwalter bietet die Oldtimer zum Kauf an. Obendrein streckt der Boss von "Morlock Motors" seine Fühler nach einem 50 Tonnen schweren Centurion-Panzer aus. Dabei ist auf dem Hof im Westerwald eigentlich gar kein Platz mehr für Neueinkäufe, denn dort reihen sich mittlerweile über 1000 Fahrzeuge aneinander.
Ein Gott für alle? - Warum d. Glaube an einen einzigen Gott?
D 2024
55'
Warum war das Christentum so erfolgreich? Sah sich der Islam schon immer als Konkurrenz? Christopher Clark spürt den Anfängen der großen Religionen und ihrem Drang nach Eroberung nach. Er sucht die Verknüpfung von Religion und Macht. Dem Christentum gelang diese Verbindung zum Zweck der Expansion, auch der Islam setzte früh auf Eroberung. Clark bereist Südamerika und Afrika, wo der christliche Kolonialismus ein Nachleben hat. Sowohl im Christentum als auch im Islam gibt es wichtige Parallelen. Nach Kaiser Konstantin entwickelt sich das Gottesgnadentum weltlicher Herrscher im Westen. Im Islam führen die wichtigen Herrscherfamilien ihre Verwandtschaft mit dem Propheten Mohammed ins Feld, die Kalifate entstehen. Dem Propheten Mohammed wurde der Koran von Allah im frühen 7. Jahrhundert offenbart - die heilige Schrift des Islam ist widersprüchlich, wie die Schriften des Christentums und des Judentums auch. Es gibt Textstellen, die Gewalt bejahen, und andere, die zum Frieden aufrufen. Es ist auffällig, dass die Texte der monotheistischen Religionen Themen wie Gewalt, Hass und Sünde eine besondere Bedeutung geben. Auch dies haben Judentum, Christentum und Islam gemeinsam: Große Nähe erzeugt oft großen Hass. Das christliche Mittelalter ist geprägt von sieben Kreuzzügen ins Heilige Land. Zankapfel war immer Jerusalem - jede der beteiligten Religionen wollte Zugang zu dieser Stadt. Das ist auch heute noch so. Im frühen 8. Jahrhundert hatte der Islam seinen Machtbereich ausgebreitet. In Jerusalem, Kairo, Córdoba, Fès und Istanbul finden sich Spuren dafür. In Westeuropa auf der Iberischen Halbinsel bricht das Zeitalter von "Al-Andalus" an. Die Bevölkerung muss nicht zwingend zum Islam übertreten, doch die Anzahl der Muslime und assimilierten Christen wächst über die Zeit stark an. Die kulturelle Blüte dieser Phase ermöglicht auch ein Florieren der Wissenschaften - doch eigentlich herrscht ständig Krieg. Für die Juden ist die Lage in dieser Zeit besonders schwierig, wie Christopher Clark in Córdoba erfährt. Kaum haben die Christen die Muslime aus Spanien wieder verdrängt, starten die ersten Eroberungsfahrten der christlichen Seefahrt auf der Suche nach Gold und Gewürzen in Asien. Zwar landet Kolumbus statt in Indien in Mittelamerika, doch der Ausbeutung sind nun Tür und Tor geöffnet. Auch Missionare bereisen die neu entdeckten Länder. Für die Ureinwohner Südamerikas beginnt eine unglaubliche Leidenszeit. Doch es gibt auch Versuche, die Indigenen zu schützen - vorausgesetzt, sie werden Christen. Christopher Clark erkundet Missionsstationen in Argentinien und Brasilien. In Afrika verbreitet sich das Christentum noch heute weiter. In Uganda wachsen die evangelikalen Bewegungen besonders stark. Auf den Straßen predigen Kinder, selbst ernannte Apostel verkünden in riesigen Open-Air-Gottesdiensten die frohe Botschaft. Das Bedürfnis nach Spiritualität erscheint ungebrochen.
Im Jahre 1991 wurde in Spanien ein unbekanntes Mädchen erhängt an einem Baum aufgefunden. "Ungelöst - Cold Case Austria" hatte in Staffel 2 über den mysteriösen Fall berichtet. Nur einen Tag nach der Ausstrahlung der Sendung ereilte die Redaktion ein bahnbrechender Hinweis, der nun zur Klärung der Identität des Opfers beitragen könnte. Bei der Verstorbenen handelt es sich womöglich um eine junge Südtirolerin, die seit dem 3.9.1990 vermisst wird ...
Sie sind klein, flink, präzise und deshalb aus vielen Bereichen unseres Lebens nicht mehr wegzudenken. Doch die rasante Entwicklung im Bereich der Drohnen-Technologie hat auch etwas Beängstigendes. Nicht nur, weil sie als Kriegsgeräte eine neue Form der Vernichtung hervorgebracht haben, sondern auch, weil Drohnen in Kombination mit künstlicher Intelligenz neue Bedrohungsszenarien schaffen. Die Vorfälle rund um Flughäfen und andere kritische Infrastruktur in den vergangenen Monaten haben die Gefahren für Europas Sicherheit deutlich gemacht. Die WeltWeit-Reporter haben sich die zivile und militärische Nutzung von Drohnen angeschaut.
Welche tödliche Gefahr Drohnen im Ukraine-Krieg darstellen, hat Christian Wehrschütz vor kurzem am eignen Leib erlebt: Beinahe wäre er selbst Opfer eines Drohnenangriffs geworden. Während der Dreharbeiten geraten er und sein Team ins Visier einer Kampfdrohne. Die Rettung gelingt in letzter Sekunde. Nirgendwo sonst in Europa hängen Leben und Überleben so eng mit der Produktion von Drohnen und deren Abwehr zusammen wie in der Ukraine. Wie nutzt ein vom Krieg gebeuteltes Land Erfindergeist und Innovation, um dem zahlenmäßig überlegenen Angreifer Russland schon seit Jahren zu trotzen? "Wir haben ein Monster geschaffen", sagt ein Entwickler autonomer Drohnen im Interview über sein eigenes Produkt. Die Ukraine ist zum Versuchslabor für die Zukunft des Krieges geworden - und es liegt vor unseren Toren.
Estland setzt mit einem umfassenden zivilen und militärischen Drohnenprogramm neue Maßstäbe in der Sicherheits- und Bildungspolitik in Europa. Drohnenkompetenz gilt dort als Teil der nationalen Verteidigungsstrategie, grenzt das Land doch direkt an Russland. Technologischer Fortschritt wird in Estland als eine nationale Existenzfrage verstanden. Paul Pant taucht ein in die florierende Start-up-Szene militärischer Drohnen- und Abwehrsysteme und schaut sich bei den sogenannten "Unicorn Squads" an, wie Mädchen bereits ab acht Jahren lernen, Drohnen zu bauen und zu fliegen. Gründer Taavi Kotka hat das Konzept inzwischen ausgeweitet: Im Rahmen des Zivilschutzes erwerben nun auch Erwachsene grundlegende Kenntnisse im militärischen Drohnenflug.
In Großbritannien hat man den Nutzen von Drohnen im Alltag längst erkannt. Ob Medikamente für Mensch und Tier, Blutkonserven, Briefe oder Lebensmittellieferungen - von einer Flugzentrale in London überwacht liefern Drohnen Bestellungen aller Art in ganz Europa aus. Dabei landen die kleinen Fluggeräte auch an Orten, die sonst nur schwer zu erreichen sind. Jörg Winter besucht die Zentrale der ersten Drohnen-Airline und reist in den Norden Schottlands, wo die Postzusteller auf den abgelegenen Orkney-Inseln zunehmend auf einen autonomen Zustelldienst setzen. Gerade in den abgelegenen Ecken des Landes ermöglichen Drohnen verlässliche Lieferungen wichtiger Güter des täglichen Lebens.
"Die Seenotretter" sind wieder im Einsatz! Die zweite Staffel begleitet erneut die Männer und Frauen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) bei ihren Einsätzen auf Nordsee und Ostsee - hautnah am Geschehen und an den Emotionen von Rettern und Geretteten. Eindrucksvoll zeigen die einzelnen Episoden, wie vielfältig und herausfordernd die Arbeit der Seenotretter ist.
Gedreht wurde diese Dokumentation von 1971 über die Modebranche in München zusammen mit dem Ballettensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz: Auf einer improvisierten Bühne z.B. vor dem unfertigen Olympiastadion werden in tänzerischer Weise Modekollektionen vorgeführt. Es geht aber auch raus aufs Land zu einem See, um Damenbademoden vorzuführen. Zu Wort kommen Modeschöpfer wie Rudolph Moshammer, Heinz Oestergaard und andere. Sie belegen, warum damals Mode aus München ein Qualitätssiegel war.
Chuck Berry gilt als Urvater und Impulsgeber des Rock 'n' Roll. Er beeinflusste Künstler wie John Lennon, Bruce Springsteen und Keith Richards. Das Porträt wirft einen Blick hinter die Fassade des absoluten Ausnahmekünstlers, der mit einer einzigartigen Verbindung von Talent und Charisma atemberaubende Songs erschuf.
Vom Ontake in Japan über den Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo bis zum Puyehue-Cordón Caulle in Chile bergen aktive Vulkane weltweit noch viele Geheimnisse, die Wissenschaftler dank modernster Kameratechnik erst nach und nach lüften. Helen Czerski zeigt, warum diese Bilder dabei helfen, Vulkane besser zu "verstehen". Von Blitzen geht eine tödliche Gefahr aus - bis zu 30mal pro Sekunde blitzt es auf der Erde. Hochgeschwindigkeitskameras zeigen, was bei einem Einschlag passiert und enthüllen, was Menschen mit der Entstehung von Aufwärtsblitzen zu tun haben.
Zwei Stunden nachdem ein Flugzeug vom Typ Douglas C-54D im Januar 1950 vom Elmendorf-Luftwaffenstützpunkt startet, verschwindet es spurlos. Experten untersuchen, ob außergewöhnliche Gegebenheiten im "Alaska-Dreieck" zum Verschwinden des Flugzeugs mit 44 Militärangehörigen an Bord geführt haben könnten.