- Leben in der Tourismus-Kulisse
Millionen Menschen kommen jedes Jahr nach Österreich - auf der Suche nach ihren persönlichen Sehnsuchtsorten. Für jene, die hier leben, gehört der Besucherstrom zum Alltag. Manchmal reicht er sogar bis ins eigene Wohnzimmer.
"Ab 10 Uhr gehört der Ort den Touristen", sagt Renate S., die in Hallstatt lebt. Arztbesuche und Einkäufe erledigt sie möglichst früh. Später geht sie kaum noch vor die Tür. Denn dann drängen sich Tausende Besucher durch die engen Gassen des 700-Einwohner-Ortes.
Auch Sigrid S. versucht, Hallstatt tagsüber nur im Notfall mit dem Auto zu verlassen. Die knapp 1,3 Kilometer bis zum Ortsausgang können bis zu 20 Minuten dauern. "Einmal aus dem Ort und wieder zurück, und mein Stresspegel ist auf hundert", sagt sie. Manchmal wird sie von Touristen sogar beschimpft oder gegen ihr Auto geschlagen.
Im September wurde eine neue Standseilbahn eröffnet. Sie kann theoretisch bis zu 1.000 Menschen pro Stunde auf den Berg bringen - mehr als doppelt so viele wie die alte Bahn. Noch wird diese Kapazität nicht ausgeschöpft. Doch viele Hallstätter fragen sich bereits, wie viel Tourismus ihr Ort noch verträgt.
Auch in Wien erleben Anwohner den Tourismus unmittelbar vor ihrer Haustür. Wer rund um das berühmte Hundertwasserhaus wohnt, teilt seinen Alltag unfreiwillig mit Besuchern. "Ich könnte hier täglich den Segen geben", scherzt Sonja S., eine pensionierte Lehrerin, die im ersten Stock des Hauses lebt. Jeden Tag stehen Hunderte Touristen vor ihrem Fenster, schauen hinauf und fotografieren. Nun soll auch noch ein Schanigarten für Besucher vor ihrer Haustür entstehen. Viele Anwohner haben sich zusammengeschlossen und Unterschriften gesammelt, um sich ein Stück ihres Alltags zurückzuholen.
In Mondsee jagen täglich Hunderte internationale Gäste einem Filmtraum hinterher, den die Einheimischen kaum kennen: The Sound of Music. In der örtlichen Kirche heiraten im Film Maria und Baron von Trapp. Für Reisende aus den USA ist der Ort ein hochemotionales Stück Österreich, das unbedingt besichtigt und fotografiert werden muss. "Als ich hier angekommen bin, hatte ich Tränen in den Augen. Ich hatte das Gefühl, ich bin im Film", sagt eine Touristin aus Kalifornien.
Schauplatz-Reporterin Julia Kovarik dokumentiert den Alltag von Menschen, deren Heimatorte zu Kulissen des internationalen Massentourismus geworden sind.
Viele Menschen überdenken gerade ihre Einstellung zur Aufrüstung und Wehrpflicht. Frieden schaffen ohne Waffen? Oder ist der Einsatz von Gewalt als Ultima Ratio gerade heute sogar geboten?
Und wo beginnt die Verantwortung des Einzelnen? Die Reportage begleitet vier Menschen, die auf diese Fragen ganz unterschiedliche Antworten gefunden haben - und zeigt, wie sehr persönliche Biografien, Zweifel und Erfahrungen die Haltung zu Krieg und Frieden prägen.
Bernd Tiggemann (54) hat seinen Beruf als Kommunikationschef bei der Evangelischen Kirche aufgegeben und ist jetzt Militärseelsorger. In einer Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint, stellt er seine frühere pazifistische Überzeugung auf den Prüfstand und sucht seinen Platz im System Bundeswehr.
Hagen Vockerodt (47) war als Soldat 1638 Tage im Auslandseinsatz. Dort, im Auge des Krieges, sah er Menschen auf brutalste Weise sterben. Seine Erlebnisse haben ihn traumatisiert, seine Karriere bei der Bundeswehr beendet. Würde er heute etwas anders machen?
Der 19-jährige Mats Landwehr steht erst am Anfang seines Weges. Als Pazifist im Freiwilligen Sozialen Jahr weiß er schon jetzt: Er würde den Dienst an der Waffe verweigern. Er empfindet es auch als moralisch falsch, Menschen dazu zu zwingen und plädiert für eine Freiwilligenarmee.
Ole Nymoen (27) ist Journalist und Autor. Er lehnt die Wehrpflicht radikal ab. Für ihn ist Antimilitarismus kein Ideal, sondern eine politische Notwendigkeit. "Ich lasse mir weder von Despoten noch von Demokraten vorschreiben, wann ich zu sterben und zu schießen habe", so Nymoen. Warum widmet er große Teile seines Lebens dem Kampf gegen die Wehrpflicht?
Eine Wirtin wird beschuldigt, einen Restaurantkritiker vergiftet zu haben.
Richter Alexander Hold fällt Urteile über Verstöße gegen das geltende Recht.
Wenn der Wasserdruck sinkt, setzen sich die Riffeln mit Schlamm zu und das Edelmetall wird aus der Waschrinne gespült. So verlieren Dave Turin und sein Team in Montana haufenweise Geld. Deshalb muss schnellstmöglich eine Lösung her. Aber die Pumpe der Schatzsucher arbeitet einwandfrei - stattdessen hakt es an anderer Stelle. Die Beschaffenheit des Schürfguts stellt ein echtes Problem dar. Denn die schmalen Kanäle im Boden, in denen das Gold verborgen liegt, sind von einer dicken Lehmschicht eingeschlossen. Dieses Material ist Gift für die Waschanlage.
Sie sind jung, digital und weltweit vernetzt. Sie sind die Unternehmerinnen und Unternehmer, die Reichtum im 21. Jahrhundert neu definieren. Ihre Erfolgsgeschichten prägen die Welt. MrBeast, Martin Klenk, Ben Francis, Lucy Guo, Ed Craven und Melanie Perkins stehen für eine Generation, die Aufmerksamkeit, Identität und digitale Erlebnisse in Milliardenunternehmen verwandelt - und das in einem atemberaubenden Tempo. Von der Garage bis zur Milliarde: Der Film richtet den Blick auf eine Generation, die die Regeln des Reichtums neu geschrieben hat. MrBeast verwandelte YouTube-Videos in ein globales Medienimperium mit Hunderten Millionen Abonnenten. Martin Klenk machte aus einer Studentenarbeit einen Weltkonzern. Ben Francis nähte in seiner Garage Trainingskleidung - und baute mithilfe von Influencer-Marketing eine der begehrtesten Sportswear-Marken der Welt. Lucy Guo wusste schon als Kind, wie man ein PayPal-Konto eröffnet, und setzte früh auf KI, als andere noch zögerten. Ed Craven bewegt sich mit seiner Vorliebe für Spielwetten souverän im Graubereich der digitalen Wirtschaft. Und Melanie Perkins hat es sich zur Mission gemacht, kreatives Gestalten für jeden zugänglich zu machen. Was sie alle eint: kein Erbe, kein Familienname, keine traditionellen Strukturen - sondern Instinkt, Risikobereitschaft und die Fähigkeit, den Zeitgeist zu lesen, bevor er sichtbar wird. Zwischen Marken, Macht und Milliarden: Superreiche und ihre Imperien. Ihr Aufstieg wirkt wie ein Versprechen grenzenlosen Erfolges - doch hinter dem Glanz verbergen sich nicht nur Milliardenvermögen, sondern auch Krisen, Skandale und Konflikte.
Das Team steht kurz davor, endlich das Rätsel um die USS Cyclops zu lösen. Das 500 Fuß lange Frachtschiff verschwand 1918 spurlos mit 309 Seeleuten an Bord und gilt als der dramatischste Verlust im Bermudadreieck.
Ein Betonkoloss im sowjetischen Vilnius wird 1988 zur Arena eines historischen Duells hinter dem Eisernen Vorhang: NBA-Stars treffen auf die Auswahl der UdSSR. Eine Zeche im britischen Clipstone-Schauplatz eines erbitterten Machtkampfs zwischen Bergarbeitern und Margaret Thatcher. Ein Wolkenkratzer in Memphis lockt Rock-'n'-Roll-Größen, geht aber an einem 99-Jahre-Pachtvertrag zugrunde. Und im malaysischen Dschungel träumt ein Prinz von einem Palast, bis eine Tragödie alles zunichtemacht.
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
Betthupferl
Die Schimpansen genießen das gute Wetter. Bis die innere Uhr ihnen verrät, dass die Essenszeit naht und das Bett ruft. Viel zu früh versammelt sich die ganze Affengesellschaft vor den Schieber und wartet darauf endlich wieder reingelassen zu werden. Unter großem Geschrei fallen sie über ihr Abendbrot her. Doch keine halbe Stunde später sind sie schon im Reich der Träume. Affen sind eben auch Gewohnheitstiere.
Gondwanaland bei Nacht
Wenn im Zoo fast alle Tiere schlafen, geht in der Tropenhalle wieder die Post ab. Tierpfleger Michael Ernst kennt die nächtlichen Unruhestifter: Frösche!
Kaum sind die Besucher verschwunden und die Sonne untergegangen, kommen sie heraus und erobern die tropische Halle. Da kann es schon mal sein, dass einer sich verirrt und bei der Fischkatze im Teich sitzt. Wird er den nächsten Morgen noch erleben?
Süße Träume
Auch Tierpfleger Jens Hirmer ist noch auf den Beinen und unterwegs in der Afrika Abteilung. Wie schlafen Giraffe, Löwe oder Zebra? Das klärt Jens Hirmer auf.
Ein nächtlicher Rundgang durch einen der schönsten Zoos Deutschland.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Die Zollbeamte am Miami International Airport nehmen einen Verdächtigen ins Visier, der regelmäßig aus Kolumbien einreist und durch sein auffälliges Verhalten auf sich aufmerksam macht. Indes schlägt am New Yorker JFK-Flughafen ein Spürhund bei einem Paket an - mit überraschendem Inhalt. Die Ermittler von HSI starten daraufhin eine kontrollierte Lieferung mitten in Manhattan.
Das Team enthüllt die größten Mysterien des Bermudadreiecks: Die rätselhaftesten verschwundenen Schiffe und Flugzeuge sowie die seltsamen und mächtigen Kräfte, die angeblich hinter dem tödlichen Geheimnis der Gegend stecken sollen.
Geschütztürme in der Nordsee, eine Festung in der Karibik und eine Stadt unter der Erde: militärische Bauwerke - entworfen für den Ernstfall. Wie sind sie gebaut, und wie funktionieren sie? In der Themsemündung ragen rostige Stahlbauten aus der See, in Cartagena umschließen gewaltige Mauern den Hafen, in Kappadokien führen Schächte in ein unterirdisches Labyrinth: drei Orte, an denen sich technische Kreativität und Ingenieurskunst eindrucksvoll zeigen. An der Küste Englands werden im Zweiten Weltkrieg stählerne Geschütztürme im Meer verankert. Die Forts gleichen einer kleinen Stadt auf Stelzen: ausgestattet mit Unterkünften, Scheinwerfern und Flakgeschützen. Sie sollen eine gefährliche Lücke in der britischen Luftabwehr schließen und Angriffe deutscher Bomber und Marschflugkörper abwehren. Die Karibik im Zeitalter der Entdeckungen: Wertvolle Güter aus der Neuen Welt werden dort umgeschlagen und nach Europa verschifft. Im 16. Jahrhundert gewinnt der Hafen von Cartagena an der Küste des heutigen Kolumbiens enorme strategische Bedeutung. Gold und vor allem Silber lagern in der Stadt. Zu ihrem Schutz errichtet die spanische Kolonialmacht ein weitreichendes System aus Mauern und Bastionen - ergänzt durch Sperranlagen im Meer, um die gesamte Bucht vor der Stadt abzuriegeln. Ziel der Baumeister ist, die Stadt uneinnehmbar zu machen. Auch in Kappadokien ist der Untergrund ein Teil der Verteidigung. In den weichen Tuffstein graben die Menschen einst ganze Städte: verzweigte Labyrinthe aus unterirdischen Kammern, Gängen und Lüftungsschächten, Dutzende Meter tief. Verschließbare Zugänge, eine eigene Wasserversorgung und Vorratsräume ermöglichen es, im Kriegsfall Zuflucht zu finden und längere Zeit zu überleben. Die Reihe "Geniale Bauwerke der Geschichte" von ZDFinfo präsentiert Bauten von der Antike bis zur Neuzeit. Meisterhafte Ingenieurskunst am Rande des Machbaren. Was verraten diese Konstruktionen über ihre Erbauer - und ihre Zeit?
Das Leben in den Rocky Mountains ist hart. Doch ob Grizzly-Bär, Kranich oder Bison: Alle Bewohner müssen ihrem Nachwuchs das Überleben in der Wildnis sichern.
Zwischen Unternehmer-Mut und harter Realität: Zwei junge Selbstständige wagen alles - mit hohen Schulden, Millioneninvestitionen und einer ungewissen Zukunft. Lohnt sich die Aufopferung?
Schirin (31) hat knapp 100.000 Euro Schulden und kämpft mit ihrem Laden ums Überleben im Einzelhandel. Milchbauer Tim (24) investiert eine Million Euro in seinen neuen Stall. Zwei junge Selbstständige zwischen Hoffnung, Verzicht und schwerer Belastungsprobe.
Schon 2024 stand Schirins Selbstständigkeit vor dem Aus: Die Geschäftsfrau gerät in eine finanzielle Schieflage und muss ihren Geschenkeladen bei Dresden schließen. Dank Familie und Stammkunden schafft sie den Neustart. Ihr Vater und ein Anwalt unterstützen sie beim Schuldenabbau. Zum Leben bleiben Schirin zurzeit monatlich nur 1.000 Euro.
Tim betreibt mit seinen Eltern und seiner Freundin Tia bei Oldenburg einen Milchviehbetrieb. Doch damit alle vom Milchgeld leben können, braucht die Familie mehr Vieh und einen neuen Stall. Nach vier Jahren Planung ist der nun fertig, doch ob sich die enorme Arbeit rentiert, ist angesichts komplizierter Bürokratie und unberechenbarer Marktbedingungen ungewiss.
Die "37°Leben"-Reportage zeigt, wie Schirin und Tim diesem Druck die Stirn bieten und was sie dabei emotional und mental durchmachen und wie die Menschen, die zu ihnen halten, sie dabei unterstützen.
In Maltas Hauptstadt Valletta befindet sich eine verborgene Gartenanlage: Von wem wurde dieser prunkvolle Bau errichtet? Am Rande der kubanischen Hauptstadt Havanna liegt die verlassene Ruine einer einst berühmten Kunstschule. In der US-Metropole Philadelphia erstreckt sich ein weitläufiger Komplex, in dem einst ein berühmter Straftäter lebte. Und im Süden Nürnbergs liegt ein verwildertes Areal mit Bauten, die an Deutschlands dunkle Geschichte erinnern.
Heute: Medizingabe bei Sonnenschein - keine leichte Aufgabe; neuer Bambus für die Zwergotter: Deko oder Knabberspaß? Aquariumbau mit Hindernissen und irritierte Polarfüchse ... und noch viele weitere Zoogeschichten von der Nordsee.
ATV begleitet zahlreiche Schausteller, Ticketverkäufer und Rekommandeure.
Der Prater ist einer der schönsten und bekanntesten Vergnügungsorte Wiens.
ATV zeigt das bunte, spannende und auch skurrile Leben des Wiener Praters.
Graden bei Köflach ist ein idyllisches Bergdorf und liegt auf bis über tausenddreihundert Meter Seehöhe. Die ganze Region ist von der Musik geprägt. Von hier stammten etwa die berühmten Kern Buam. Aber auch heute gibt es noch viele traditionelle Musikgruppen rund um Graden. Im Stoanineum proben die Stoakogler, und auf der Edlseer Alm erzählen die Edlseer von ihrer bewegten Karriere und spielen ihre besten Lieder. Auch zahlreiche Nachwuchsmusiker wie etwa Ligist 3 sind in den Bergen unterwegs und möchten bald durchstarten.
Die Ermittler arbeiten weiter am Fall eines Mordopfers in Louisville, Kentucky, dessen sterbliche Überreste ein halbes Jahr lang im Keller eines Gebäudes im Stadtteil Old Louisville lagerte. Im Fokus der Ermittlungen stehen zwei Verdächtige, der Hausbesitzer und dessen langjähriger Freund. Dass die beiden sich in den Verhören vehement gegenseitig verdächtigen, bringt die Ermittlungen in keiner Form voran.
Kann eine neue Maschine das Problem der Schatzsucher lösen? Auf Howies Abschnitt kommt eine Konzentrator-Zentrifuge zum Einsatz, die feinen Goldstaub separiert. Damit wollen Dave Turin und seine Crew die Ausbeute um 30 bis 40 Prozent steigern. Aber der große Durchbruch gelingt trotzdem nicht. Der Boden wirft weniger Edelmetall ab als erwartet. Dafür gibt es keine logische Erklärung, denn die Testergebnisse waren vielversprechend. Die Abenteurer stehen vor einem Rätsel, das es schnellstmöglich zu lösen gilt. Denn die Schürfsaison in Montana ist kurz.
Laut Plato war Atlantis einst eine blühende Hochkultur, bevor eine Katastrophe alles zerstörte und Atlantis von der Bildfläche verschwand. Forscher gehen seit Jahren der Frage nach, ob es die versunkene Stadt wirklich gegeben hat und wie sie zu finden sei.
In Miami stellen Ermittler in Gemälden verstecktes Kokain sowie ein verdächtiges Paket aus Haiti sicher. Am New Yorker Flughafen JFK gerät eine ältere Frau aus Peru ins Visier der Behörden, als sie versucht, flüssiges Kokain in ihrem Gepäck zu schmuggeln. Derweil versuchen die Ermittler in Florida, durch eine kontrollierte Lieferung ein kriminelles Netzwerk zu enttarnen.
Dort, wo das Tote Gebirge schroff in den Himmel ragt und tosendes Wasser auf alpine Stille trifft, beginnt das Steyrtal - eine der eindrucksvollsten Naturlandschaften Oberösterreichs.
Die Steyr ist Kraftquelle, Naturwunder und das Herz einer Region - kristallklar, ungestüm und voller Geschichten. Als Transportweg, Arbeitsstätte und Lebensraum war sie einst unverzichtbar. Heute ist der Fluss ein Paradies für Erholungssuchende und Wassersportler.
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Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Wenn im Mürzer Oberland der Arbeitstag zu Ende geht, treffen sich die Leute zum gemeinsamen Musizieren, etwa im Trachtenmusikverein Kapellen. Oder wenn sie einen Ausflug in die Berge machen, geht es zur Schutzhütte Karl-Ludwig-Haus, das malerisch auf über achtzehnhundert Metern Seehöhe auf dem Raxer Hochplateau liegt. In liebevoller, langjähriger Arbeit hat Erwin Gruber ein eigenes Bergwerksmuseum zusammengestellt, in dem man der vergangenen Bergbautradition nachspüren kann. Die Selbstversorgerhütte Donaulandhütte auf der Mürzsteger Hinteralm haben die Einheimischen ebenfalls mit eigener Arbeitsleistung für die allgemeine Benützung wieder hergerichtet. Karin Schiller porträtiert in dieser Neuausgabe von Landleben die Region und ihre Menschen.
Weltweit errichten Menschen Monumente des Glaubens: Bauten, für die kein Aufwand zu groß scheint. Viele Sakralbauten setzen neue Maßstäbe in Stil und Größe. Meisterwerke für die Götter. Auf Java bildet der Tempel Borobudur ein steinernes Mandala, in Barcelona wächst die Sagrada Família in die Höhe, und im Norden Chinas klammert sich ein Kloster an eine Felswand. Drei heilige Orte, an denen die kreative Kraft des Glaubens greifbar ist. Im Herzen der indonesischen Insel Java liegt Borobudur, der größte buddhistische Tempel der Welt. Der mehr als tausend Jahre alte Bau ist als dreidimensionales Mandala angelegt. Ebene für Ebene steigen Pilger nach oben, umrunden den Bau auf festgelegten Wegen und durchqueren so symbolisch die verschiedenen Sphären der buddhistischen Kosmologie. Dass die Tempelanlage Borobudur seit über tausend Jahren Vulkanausbrüchen, Monsunregen und Erdbeben standhält, verdankt sie ihrer raffinierten Konstruktion: Passgenau verzahnte Steinblöcke, Kragbögen und ein System aus Wasserspeiern leiten Kräfte und Regen ab. In Barcelona entwirft Antoni Gaudí Ende des 19. Jahrhunderts mit der Sagrada Família ein Gotteshaus, das mit traditionellen Formen radikal bricht. Verzweigte Säulen tragen das Gebäude wie Baumstämme, ihre Gestaltung basiert auf präzisen Naturstudien. Gaudí experimentiert mit neuartigen Tragstrukturen, die in bislang unerreichte Höhen wachsen sollen. Heute führen Architekten und Ingenieure seine Vision fort. Sie verstärken die Türme mit innovativen Steinelementen, damit der Bau modernen statischen Anforderungen genügt. Am Fuß des chinesischen Hengshan-Gebirges scheint ein Tempel hoch über dem Talboden an einer Felswand zu hängen. Tatsächlich ruht der Klosterkomplex auf tief in den Berg getriebenen Kragbalken. Hölzerne Zapfenverbindungen verleihen der Konstruktion Elastizität und machen sie widerstandsfähig gegen Erdbeben. Auf diese Weise gebaut, hat der Tempel die Jahrhunderte überdauert. Geschützt von einer überhängenden Felswand vereint der Tempel daoistische, buddhistische und konfuzianische Elemente. Die Reihe "Geniale Bauwerke der Geschichte" von ZDFinfo präsentiert Bauten von der Antike bis zur Neuzeit. Meisterhafte Ingenieurskunst am Rande des Machbaren. Was verraten diese Konstruktionen über ihre Erbauer - und ihre Zeit?
Die Burg Houska in Tschechien, erbaut im 13. Jahrhundert direkt über dem "Tor zur Hölle", ist bis heute ein mystischer Ort voller düsterer Legenden. Es heißt, die Nazis hätten hier bis 1945 geheime Experimente durchgeführt. Sind das bloß Gruselgeschichten? Zudem das einstige Prunkstück Liberias, das 5-Sterne-Hotel Ducor in Monrovia. Ehemals ein Symbol des afrikanischen Aufschwungs, ist es heute nur noch eine Ruine - ein stummes Zeugnis vergangener Glanzzeiten.
Was halten die Pinguine von Neuankömmlingen?
Gestern erst sind sie angekommen und heute lernen die vier Eselspinguine schon ihre gesamte nahe und ferne Verwandtschaft kennen: In der Polarwelt des Münchner Tierparks Hellabrunn leben drei Pinguinarten zusammen, und natürlich sind Revierleiter Helmut Kern und Tierärztin Claudia Kaiser gespannt, was die Frackträger zu den neuen Artgenossen aus Dänemark sagen werden.
Frische Luft für die Mhorrgazellen
Die afrikanischen Mhorrgazellen dürfen sich trotz der Kälte die Beine im Freien vertreten. Tierpfleger Michi Zamezer hat ein scharfes Auge auf sie. Das hindert die Tiere nicht daran, die frische Luft zu genießen. Es könnte auch sein, dass die warmen Sonnenstrahlen ihren Teil dazu beitragen, dass im Sommer in Hellabrunn wieder Nachwuchs zu bewundern sein wird.
Vorsicht, Rutschgefahr!
Rauhe Schale, weicher Kern - die Panzernashörner Rapti und Niko gehen mit Inka ins Freie, Temperaturen bis minus zehn Grad sind kein Problem für einen kurzen Ausflug. Gefährlich wird's, wenn Rutschgefahr besteht: Bei Glatteis bleiben die Nashörner im gemütlichen Haus.
Jede Menge Känguru-Kinder
Bei den Roten Riesenkängurus erfreut sich die Fußbodenheizung größter Beliebtheit. Känguru-Mann Ian schaut bestenfalls mal kurz in den Schnee hinaus. Tierpflegerin Antonia hat allen Grund zur Freude: Vier von Ians Frauen haben Junge im Beutel, da wird es manchmal schon ganz schön eng: Köpfe oder Beine ragen abwechselnd aus der warmen Bauchtasche der Mütter. Besonders schön ist, dass es diesmal auch bei dem jungen Weibchen Lilith geklappt hat.