Ob als Schauplatz einer kultigen TV-Serie oder als schauriges Kriminalmuseum - die Burgen und Schlösser vom oberösterreichischen Salzkammergut bis ins Kremstal sind unverwechselbare Kleinode.
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Als architektonische Wahrzeichen glänzen sie seit Jahrhunderten - sei es Schloss Ort im Traunsee oder Burg Altpernstein auf einem Felsvorsprung über dem Kremstal. Die ehrwürdigen Gemäuer sind für die heutigen Burgherren und Schlossdamen vor allem Quelle der Inspiration.
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Das Wasserschloss Ort im Traunsee bei Gmunden ist ein touristisches Aushängeschild des oberösterreichischen Salzkammergutes - auch Dank des internationalen Erfolgs der deutsch-österreichischen Fernsehserie Schlosshotel Orth. Der Touristiker Andreas Murray, der die Dreharbeiten miterlebt hat und für die Vermarktung der Serie für die Stadtgemeinde Gmunden zuständig war, erinnert sich an den Ansturm der Gäste, den die Ausstrahlung der Serie in China damals für Gmunden bedeutet hat und führt zu den Drehorten im schmucken Gebäude. Der Direktor des Kammerhofmuseums Gmunden, Johannes Weidinger, gewährt Einblicke in die turbulente Geschichte des malerischen Seeschlosses.
Einst ein Benediktinerkloster, heute ein moderner Hotelbetrieb: im Schloss Mondsee lenkt Gerald Kienesberger die Geschicke. Bei seinen Gästeführungen durch das Schloss blitzt sie immer wieder auf, die Faszination, die er schon als Kind für das Haus gespürt hat. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat hier die letzte Gräfin von Mondsee, Micheline Almeida, die legendäre Castello-Bar betrieben. Als Treffpunkt für die High Society war sie weit über die österreichischen Grenzen hinaus bekannt - auf der illustren Gästeliste der Gräfin befanden sich Namen wie Jochen Rindt, Yves Saint Laurent oder Herbert von Karajan.
Die Erhaltung von Schloss Scharnstein im oberösterreichischen Almtal hat Harald Seyrl zu seiner Lebensaufgabe gewählt. 1967 hat der Historiker das zwischen 1587 und 1606 vom Geschlecht der Jörger errichtete Renaissanceschloss in desolatem Zustand erworben und es gemeinsam mit seiner Frau, der Ärztin Regina Seyrl-Norman, auf Vordermann gebracht. Im Sommer leben sie auf Scharnstein, im Winter in Wien. Da wie dort betreiben sie ein Kriminalmuseum. Der Standort auf Schloss Scharnstein spannt den Bogen von mittelalterlichen Folterpraktiken bis hin zur Zeitgeschichte des Terrorismus in Österreich. Mitunter führen die Seyrls ihre Gäste aber auch in ihre privaten Gemächer im Schloss, wo in frechen Deckenmalereien aus den Zeiten der protestantischen Jörger gegen die katholische Kirche gewettert wird.
Weiter östlich über dem Kremstal thront die rund 1000 Jahre alte Burg Altpernstein auf einem markanten Felsvorsprung. Sie ist heute ein Haus der Jugend und beherbergt das Institut für Soziale Kompetenz. Der Institutsvorsitzende und Burgverwalter Peter Leeb lädt Jugendliche und Schulklassen hier zu Feriencamps und Erlebniswochen ein.
Die oberösterreichische Künstlerin Isabella Scharf-Minichmair hat sich hier ihr Atelier eingerichtet. In der Eremitage, wie sie es nennt, lässt sie das Haus und seine Umgebung am Hirschwaldstein zur unmittelbaren Inspiration für ihre Farbspiele werden.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner
1933 überqueren knapp 100 "Pioniere" aus Österreich den Atlantik, um ein Stück Tirol in den brasilianischen Urwald zu verpflanzen. Anführer der Expedition ist Andreas Thaler.
Der ehemalige Landwirtschaftsminister hat eine skurrile Vision: eine alpenländische Kolonie für bis zu 30.000 Österreicher im Süden Brasiliens: "Dreizehnlinden", auf Portugiesisch "Treze Tílias". Heute leben dort knapp 9000 Menschen.
Rund 60 Prozent von ihnen haben noch österreichische Wurzeln.
Der Film dokumentiert ein von "echten" Bewohnerinnen und Bewohnern betriebenes "Alpen-Disneyland" in Südamerika - ein einzigartiges Mini-Universum, in dem österreichische und brasilianische Kultur verschmolzen sind.
In den 1960er und 1970er Jahren galt Helmut Berger (1944-2023) als "schönster Mann der Welt". Der österreichische Schauspieler war gefragter Charakterdarsteller und Weltstar. Für diesen Film reiste der Schauspieler 2005 noch einmal an wichtige Orte seines Lebens und seiner Karriere. Er blickt zurück auf ein Leben voller Erfolge, aber auch Krisen und Niederlagen.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Trügerische Indizien
24. Folge
D, USA 2015
50'
Bei einem Urlaub mit ihrer Familie wird Florence Unger Opfer eines vermeintlichen Unfalls. Bei der Obduktion entdeckt der Pathologe Hinweise auf einen Mord. Dann stellt sich heraus, dass es mit Florences Ehe nicht zum Besten stand. Im zweiten Fall geht es um den Mord an der zweifachen Mutter Michelle Johnson. In Verdacht gerät Michelles Stiefvater, mit dem sich die junge Frau nicht gut verstanden hat.
Carola muss Sozialstunden ableisten - ist arbeiten gehen doch nicht so schlimm, wie sie es sich immer vorgestellt hat? Das junge Paar Michelle und Jerome erwartet Nachwuchs, doch an ihrem Lebensstil wollen die beiden nichts ändern.
In Folly Beach werden mehrere Mädchen vermisst und am Strand wird eine verweste und von Maden übersäte Leiche gefunden. Unter den Bewohnern der Stadt verbreitet sich Angst und Schrecken. Niemand ist mehr sicher. Währenddessen versucht die Ermittlungsbehörde verzweifelt und mit Hochdruck, den Serienmörder zu fassen, der sich irgendwo in der Stadt versteckt hält.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
- Hagen / "Lavie Marie"
- Dresden / "Hochzeitshaus"
- Leipzig / "Happy Day Brautmoden"
Gefährdung des Lebens oder der Gesundheit eines Kindes unter zwei Jahren: Im Jahr 2023 forderten die Behörden in Großbritannien ein flüchtiges Elternpaar auf, sich zu stellen. Der Fall sorgte landesweit für Aufsehen, denn die Gesuchten waren mit einem neugeborenen Baby untergetaucht. Die Festnahme von Constance Marten und Mark Gordon beendete ein siebenwöchiges Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei. Auch in Stockton-on-Tees klickten die Handschellen: David Boyd wurde dort mit den Folgen eines Verbrechens konfrontiert, das er 25 Jahre zuvor begangen hatte.
Ein Villenviertel in Berlin-Pankow, die Politbüro-Siedlung in Wandlitz oder das Jagdschloss Hubertusstock: Von Anfang an schottete sich die Führungselite der DDR von der eigenen Bevölkerung ab. An diesen geheimen Orten der Macht wurde Politik gemacht - in informellen Zirkeln der Parteiführung, verborgen vor den Augen der DDR-Öffentlichkeit. Der Herbst 1989 setzte dem ein Ende, doch die ehemaligen Schaltzentralen der Macht bergen bis heute Geheimnisse. Schon 1949 hatte die SED-Führung ein Villenviertel in Berlin-Pankow, das die sowjetische Besatzungsmacht zum Sperrgebiet erklärt hatte, als geschlossene Wohnsiedlung für die Spitzenfunktionäre übernommen. Die Besitzer der Häuser wurden enteignet. Als es den Funktionären nach dem Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 im sogenannten Städtchen auf Dauer zu unsicher schien, begann der Bau einer abgeriegelten Siedlung bei Wandlitz nördlich von Berlin. Dort lebten die gut 20 Politbüro-Mitglieder mit ihren Familien ab 1960, weit weg vom Alltag der DDR-Bevölkerung, umgeben von mehr als 600 Angestellten und im Genuss einer "Sonderversorgung" - Westwaren inklusive. Auch die Ablösung des langjährigen Staats- und Parteichefs Walter Ulbricht betrieb der designierte "Kronprinz" Erich Honecker an einem verborgenen Ort. Ende April 1971 begab sich Honecker mit bewaffnetem Begleitschutz in Ulbrichts Feriendomizil Döllnsee und legte seinem langjährigen Förderer ein vorformuliertes Rücktrittsgesuch vor. Die Telefonleitungen hatte er vorsorglich kappen lassen. Bei Jagdausflügen mit Kremlchef Leonid Breschnew in der Schorfheide, einem Waldgebiet bei Berlin, hatte er zuvor die Zustimmung zum Machtwechsel erlangt. Ulbricht blieb keine Wahl: Er musste dem Rücktritt "aus Altersgründen" zustimmen. 18 Jahre später, 1989, war es dann Honecker, der sich in Döllnsee von einer Operation erholte und nicht wahrhaben wollte, wie sich die Lage im Land immer mehr zuspitzte.
Spektakuläre Bilder aus dem All, teilweise in HD Qualität, zeigen die Erde in atemberaubenden Einstellungen. Einmalige Bilder, wie sie bis dato noch nie im deutschen Fernsehen zu sehen waren.
Josh Gates reist in die Wüsten des Sudan, um in das überflutete Pyramidengrab eines Königs zu tauchen. Aufgrund der Einsturzgefahr handelt sich um ein extrem gefährliches Unterfangen.
Die Faszination des Sternenhimmels begeistert Forscher und Laien gleichermaßen. Durch ein Teleskop entdecken Hobby-Astronomen ferne Sterne, Galaxien und Nebel. Das Verständnis des Kosmos und die Erforschung seiner Geheimnisse wecken das Interesse vieler Menschen an der Astronomie. Schon im frühen 20. Jahrhundert entstanden Vereine und Volkssternwarten, die bis heute einen Zugang zur Himmelsbeobachtung bieten - auch ohne eigene Ausrüstung.
Die zweite Episode untersucht die gegen Anne Boleyn erhobenen Anklagen im Detail: Ehebruch, Inzest und Verschwörung zur Ermordung des Königs. Die Voreingenommenheit der Geschworenen, die Struktur des Tudor-Rechtssystems und die Rolle der Familie Seymour waren wichtige Faktoren, die zu Annes Untergang führten.
Die Große Mauer ist eine Ansammlung tausender von Galaxien, die typischerweise eine abgeflachte Form haben. Sie ist die größte zusammenhängende Struktur, die bisher im Universum entdeckt wurde. Warum und wie entstand diese dichte Anordnung von Galaxien, die sich zu dem sie umgebenden Raum abgrenzt? Die Dokumentation widmet sich den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Große Mauer und untersucht hierbei einen Zeitraum von sechs Milliarden Lichtjahren.
Buntes Durcheinander
Bei den Pinguinen geht es innovativ zu. Zur besseren Orientierung für Pfleger und Besucher sollen die schwarz-weißen Frackträger bunte Namensschilder erhalten. Diese wurden extra in den USA gefertigt. Als Kurator Ruben Holland und Christoph Urban den US-Import anbringen wollen, taucht allerdings ein Problem auf. Dabei steckt der Fehler im Detail, denn einige Namen der Leipziger sind schlichtweg zu lang. Das sorgt für einige Verwirrung.
Seilbahn mit Biss
Auch bei den Amurleoparden gibt es eine Premiere. Im Kampf gegen die Langeweile hat sich Lasse Nieberding etwas ganz Besonderes ausgedacht. Im Gehege von Mia wird eine "ferngesteuerte" Seilbahn installiert, an der ein feines Leckerli hängt. Ob die Leopardendame das ganze Gebaumel aber auch gut findet?
Fünf kleine Sonnenanbeter
Am Königshof der Erdmännchen ist der Wachposten derzeit besonders auf der Hut, denn der vier Wochen alte Nachwuchs wird langsam flügge. Jörg Gräser, der bereits erste Ausflugsversuche beobachten konnte, hat inzwischen fünf Babys gezählt und ist mächtig stolz. Um das Quintett nicht weiter zu stören, wirft er nur etwas Futter auf die Anlage und schaut den Kleinen beim ersten gemeinsamen Sonnenbad zu.
Wenn das Geld nicht bis zum Monatsende reicht, führt der letzte Ausweg oft ins Pfandhaus. Die Inflation löst in der Pfandleih-Branche einen regelrechten Boom aus. Auch Scheidungen und Arbeitslosigkeit sind oft der direkte Weg in die Armut. Oftmals spielen sich hinter den Türen der Pfandhäuser Tragödien ab. Hitzige Diskussionen und Frustration stehen auf der Tagesordnung, denn häufig liegt der tatsächliche Wert deutlich unter der Wunschvorstellung der Besitzer:innen.
Merkwürdige Ringe in der Namib-Wüste in Afrika, eine Insel, die ungefähr so groß ist wie Manhattan und die plötzlich spurlos verschwunden ist, und eine verlorene Stadt im Herzen des Dschungels am Amazonas: Ein Filmteam hat sich diesen und weiteren spannenden Geheimnissen unserer Erde aus dem Weltraum heraus angenähert und dokumentiert mysteriöse Rätsel unseres Planeten in vielen spektakulären Bildern.
September 1822: Prinz Pedro I. und seine Gemahlin Leopoldina rufen das brasilianische Kaiserreich aus und befreien das Land vom Joch der Kolonialmacht Portugal.
Ein wagemutiger Schritt, der die Granden der europäischen Politik überrascht und verärgert. Hätte ihn das Herrscherpaar nicht gesetzt, würde es Brasilien in seiner jetzigen Form nicht geben - die Region wäre in Teilrepubliken zerfallen.
Zerrissen von einem Zweifrontenkrieg gegen Feinde in der Nachbarschaft und auf dem europäischen Kontinent: Visionärin und Schlüsselfigur in der Geschichte Brasiliens ist Leopoldina von Habsburg, die bis heute als "Mutter der Nation" verehrt wird.
Die Kaisertochter aus Wien - eine Großnichte Marie-Antoinettes - wird aus politischem Kalkül mit dem portugiesischen Kronprinzen Pedro I. verheiratet. Sein Vater, der König von Portugal, hat sich auf der Flucht vor Napoleon mit seinem Hof in die Kolonie Brasilien zurückgezogen. So wird die "verkaufte" junge Habsburgerin im frühen 19. Jahrhundert zur ersten europäischen Prinzessin auf südamerikanischem Boden.
Hochgebildet und mit großem Interesse an Botanik, Mineralogie und Politik übt sie von Beginn ihrer anfangs glücklichen Ehe an großen Einfluss auf die Entscheidungen ihres Gemahls Dom Pedro aus. Sie ist es, die ihn schließlich dazu drängt, die brasilianische Bevölkerung bei ihrem Kampf um Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Portugal zu unterstützen und dadurch den Fortbestand der Monarchie in Brasilien zu sichern. Mit den legendären Worten "Der Apfel ist reif. Pflücke ihn!" gibt sie ihm den entscheidenden Anstoß, Brasilien vom Joch Portugals zu befreien und das Kaiserreich Brasilien auszurufen.
Doch vor den Gewaltattacken ihres cholerischen Mannes schützt sie ihr Einfluss nicht. Zeit ihres kurzen Lebens ist sie seinen Misshandlungen ausgesetzt. Er nimmt sich eine Geliebte, demütigt Leopoldina in aller Öffentlichkeit und ist gewalttätig. Schließlich bringt Leopoldina den lang ersehnten Thronfolger auf die Welt - die dynastische Pflicht ist erfüllt, und es gibt nun keinen Grund mehr für den Kaiser, sich mit seiner Gemahlin zu arrangieren. Leopoldina stellt ein Ultimatum - was den Konflikt vollends eskalieren lässt.
Dom Pedro reagiert mit Gewalt. Wenig später stirbt Leopoldina nach einer Fehlgeburt. Das brasilianische Volk gibt dem Kaiser die Schuld am Tod der "Landesmutter" - er muss den Thron an seinen Sohn Pedro II. abgeben und das Land verlassen.
Die Dokumentation beleuchtet eine weitgehend unbekannte Episode in der Geschichte der Habsburger, in deren Zentrum die tragische Frauenfigur Leopoldina steht, deren Streben nach Wissen und Unabhängigkeit sie nicht vor Einsamkeit, Schmerz und den Zwängen des Patriarchats bewahren konnte.
Frauen, die verliebt in ihr Unglück laufen, Ehemänner, die plötzlich unter Mordverdacht stehen, Kinder, die von Mutterliebe erdrückt werden. All das sind Grenzerfahrungen, wie sie immer wieder im Alltag vorkommen und eine ursprünglich heile Welt ins Wanken bringen. "Verdachtsfälle" blickt hinter die Kulissen und zeigt hautnah, was passiert, wenn eine unerwartete Situation zu einer realen Bedrohung für das eigene und das Leben seiner Lieben wird.
Die Doku untersucht die Bedeutung von Gold in der Geschichte der Menschheit und wie die Jagd nach Gold Landschaften und Gemeinschaften verändert hat. Dabei werden sowohl historische als auch moderne Aspekte beleuchtet, wie zum Beispiel der Bergbauboom im Witwatersrand-Becken oder die Zukunft des Goldabbaus im Meer. Warum treibt uns Gold an, Grenzen zu verschieben und neue zu erforschen?
Schweiß und Tränen - Unerwünschte Stars des DDR-Sports
D 2024
45'
Bekannte Sportler wie Katarina Witt sind die Stars der Sportnation DDR. Doch abseits der großen Bühne gibt es dort auch Sportarten ohne Lobby - und Athleten, die nicht ins System passen. Tennisspieler wie Thomas Emmrich, der DDR-Meisterschaften in Serie gewinnt, aber nie im Westen aufschlagen darf. Oder der Radsportler Wolfgang Lötzsch, dem man nach seiner Weigerung, in die SED einzutreten, Starts bei großen Rennen verbietet und ihn sogar inhaftiert. Bernd Rudolph lernt im Tschechoslowakei-Urlaub den Golfsport kennen und will fortan auch in der DDR spielen. Doch Golf gilt im Arbeiter- und Bauernstaat als "bourgeoiser Blödsinn" . Der letzte Golfplatz auf dem Boden der DDR ist schon 1951 dichtgemacht worden. Auch Trendsportarten aus dem Westen haben es schwer im Osten - wie das Windsurfen, das Anfang der 1970er-Jahre in der Bundesrepublik populär wird. Wie viele andere ist Sibylle Längert aus Ostberlin von dem Sport begeistert, der als "Brettsegeln" schließlich doch eine Nische im sozialistischen Sportsystem findet. Andere Disziplinen werden zunächst stark gefördert: wie der alpine Skisport. Eberhard Riedel aus Oberwiesenthal kann zwischen 1960 und 1968 an drei Olympischen Spielen teilnehmen, sich auch bei hochkarätigen Rennen in Österreich oder der Schweiz mit den Besten der Welt messen. Doch dann fällt die Sportart dem sogenannten Leistungssportbeschluss zum Opfer - ebenso wie Eishockey und andere. Gefördert werden fortan nur noch Disziplinen, die Aussicht auf viele Olympiamedaillen versprechen. Beim Eishockey immerhin sorgt ausgerechnet Stasichef Erich Mielke dafür, dass der Sport nicht völlig von der Bildfläche verschwindet. Es zeigt sich einmal mehr, wie unerbittlich der Staat letztlich in das Leben seiner Bürger eingreift und die Erfüllung individueller Träume verhindert. Auch dem Tennisspieler Thomas Emmrich, der nach Aussage seiner Jugendfreundin Martina Navratilova Wimbledonsieger hätte werden können, bleibt die große Karriere verwehrt. "Ich habe für mich wirklich das Beste rausgeholt", sagt er heute. "Aber es bleibt der komische Beigeschmack, nicht erreicht zu haben, was eigentlich mein Traum war."
Lilos Stubenhocker
Bei den Katzenbären sollte eigentlich Leben in der Bude sein. Zwei Jungtiere hat Lilo in den letzten Wochen großgezogen. Jeden Tag bringt Petra Friedrich der Mutter eine Extraportion Fleisch - damit sie bei Kräften bleibt. Zu gern würde Petra auch die Kleinen mal sehen, doch die stecken einfach nicht die Nase aus ihrer Kiste. Ob Petra die kleinen Stubenhocker aus der Reserve locken kann?
Geheimnis unter Tage
Jochen Menner hat alle Hände voll zu tun. Er soll Kugelgürteltier Leticia ausgraben, um zu schauen, ob sie schon ihr Baby bekommen hat. Bis zu anderthalb Metern kann Leticia sich eingraben und jedes Mal an einer anderen Stelle. Doch Jochen scheut keine Mühe und schaufelt sich kräftig durchs Erdreich. Ob er neben der großen Kugel schon eine kleine Kugel finden wird?
Ratzt wie ein Ratz
Elke Schwierz besucht heute, vorerst zum letzten Mal, die Faultierinsel. Es ist ihr letzter Dienst, bevor sie nach Vietnam zur Affenauffangstation des Leipziger Zoos gehen wird. Doch vor ihrer Abreise möchte Elke sich unbedingt von ihrem Lieblingsfaultier Sid verabschieden. Mit Schlüsselklappern und lautem Weckruf versucht Elke den Faultiermann für ein Abschiedsfoto vom Baum zu locken. Doch im Blätterdach rührt sich gar nichts. Ob Sid den Abschied etwa verschläft?
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Das endgültige Urteil wird gefällt, als Anne Boleyn in der Königshalle des Londoner Towers vor einer Jury angeklagt wird - ein öffentliches Spektakel, das über 2.000 Zuschauer anlockt. War der Prozess ein inszeniertes Komplott oder waren die Anschuldigungen gerechtfertigt? Die Folge befasst sich auch mit neuen Beweisen, die darauf hindeuten, dass Annes Hinrichtung von vornherein beschlossene Sache war.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
- Gütersloh / "Passion"
- Trittau / "Engelsbraut"
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Molkereifahrer Roland holt im Berchtesgadener Land jeden Morgen frische Milch von den Bauernhöfen ab. In der Münchner Innenstadt wird unterdessen ein sechsstöckiges Versicherungsgebäude entkernt. Bauwerksmechaniker Sascha entfernt mit einem leistungsstarken Hochdruckdampfstrahler Isoliermaterial aus den Decken. Und an der Mecklenburgischen Seenplatte sorgt die Wasserschutzpolizei für Ordnung und Sicherheit. Uwe Jackstädt und sein Arbeitskollege Frank Goetz führen auf der Müritz routinemäßige Geschwindigkeitsmessungen und Alkoholkontrollen durch.
Während seines Lebens als Freibeuter und Entdecker hat es Sir Francis Drake zu einem beachtlichen Vermögen gebracht. Josh Gates schließt sich Schatzjägern und maritimen Archäologen an, auf der Suche nach einem verlorenen Vorrat spanischen Goldes.
Während die ersten Marsreisen vorbereitet werden, geht der Blick der Astronomen auf der Suche nach habitablen Planeten schon weit über unser Sonnensystem hinaus. Die Suche nach Exoplaneten steht im Fokus der Astronomie. Bislang zeigen die meisten dieser neu entdeckten Welten jedoch nur, wie lebensfeindlich der Kosmos ist. Mit welchen Methoden versuchen die Forscher, in der Milchstraße einen erdähnlichen Planeten aufzuspüren und wie stehen die Chancen, dort draußen eine "zweite Erde" zu finden?
In dieser Neuproduktion von "Land der Berge" steht die Steiermark im Mittelpunkt. Fast 10.000 Seen und Teiche zählt die "Grüne Mark", von denen die schönsten zehn Bergseen in dieser Sendung eindrucksvoll präsentiert werden. Von bekannten Gewässern wie dem Grundlsee bis zum Steirischen Bodensee und der idyllischen 6-Seen-Landschaft auf der Tauplitz. Am Spiegelsee auf der Reiteralm spiegelt sich eindrucksvoll der Dachsteingipfel wider, während der Grübelsee seine faszinierende Unterwasserwelt preisgibt. Eiszeitliche Überreste im Klafferkessel und das kristallklare Wasser des Sackwiesensees hoch oben auf der Sonnschienalm vervollständigen das Panorama. Hohe Berge und klare Wasser prägen diese Landschaft - mal spektakulär, mal verträumt.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Brandgefährlich
10. Folge
D, USA 1995
45'
Terri Hinson alarmiert die Feuerwehr, weil ihr zweistöckiges Haus in Flammen steht. Terris vierjährige Tochter Brittany wird gerettet, doch der 17 Monate alte Joshua kann nur tot geborgen werden. Die Untersuchung der Brandstelle lässt einen furchtbaren Verdacht entstehen: Sollte die Mutter das Feuer absichtlich gelegt haben? Doch Terri Hinson beteuert ihre Unschuld und versucht, auf eigene Faust zu ermitteln.
Der 25-jährige Dion Smith wird in seiner Wohnung ermordet. Früher drogenabhängig und arbeitslos, hatte er sein Leben mittlerweile im Griff und arbeitete als Betreuer in einem Reha-Zentrum für Suchterkrankungen. Da es keine Hinweise auf einen Einbruch gibt, muss er seinen Mörder wohl gekannt haben. Die Ermittler schauen sich die Bilder der Flurkamera vor Smith' Wohnung an und sehen einen unbekannten Mann, der mit einer Waffe flüchtet ...
Schneestürme um schroffe Berggipfel und einsame Inseln im glitzernden Mittelmeer: Griechenland ist ein Land der Kontraste - mit wilden Tieren, die aus dem Rest Europas verschwunden sind.
Die zweiteilige Dokumentation zeigt die oft noch unerforschte Tier- und Pflanzenwelt der Gebirgsmassive des griechischen Festlands und der vielfältigen Inseln. Diese Folge führt in den Norden zu atemberaubenden Landschaften wie der Vikos-Schlucht im Pindosgebirge.
Sie gilt als "Europas Grand Canyon". Pelikane brüten am Prespasee, Bären wandern durch die Wälder, und unterhalb der Meteora-Klöster brütet ein Schmutzgeier-Paar. Am Fuß der Klippen lebt die Scheltopusik, eine bizarre, beinlose insektenfressende Echse.
Die Große Mauer ist eine Ansammlung tausender von Galaxien, die typischerweise eine abgeflachte Form haben. Sie ist die größte zusammenhängende Struktur, die bisher im Universum entdeckt wurde. Warum und wie entstand diese dichte Anordnung von Galaxien, die sich zu dem sie umgebenden Raum abgrenzt? Die Dokumentation widmet sich den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Große Mauer und untersucht hierbei einen Zeitraum von sechs Milliarden Lichtjahren.
In verschneiten Rimforrest sind die Auktionsbesucher bereit, viel Geld in ihre gewünschten Lagerräume zu investieren. Rene hat eine Begleitung mitgebracht, die sich als äußerst nervig herausstellt. Mary verliebt sich indes sofort in einen Berg voller geheimnisvoller Kisten, doch kann sie sich gegen Dave durchsetzen? Ivy tut sich hingegen schwer, das richtige Lager zu finden.
Jung, ostdeutsch, unzufrieden? Von wegen! Was junge Ossis glücklich macht und warum es auch am Westen liegt, wenn sie doch mal wütend werden. Sie sind gut zehn Jahre nach der Einheit geboren, lieben ihre Heimat und sind ostdeutsch aus Überzeugung. In ihren Dörfern und Städten sorgen junge Menschen unterschiedlich dafür, dass es lebendig bleibt. Was sie am Westen nervt: die aufgedrückten Stempel. "Ich freue mich definitiv auf den Tag, aber ich bin auch froh, wenn's rum ist." Eine Woche vor seinem großen Tag schaut Jason nervös über den Sportplatz im thüringischen Flurstedt. Als der 19-Jährige die Älteren im Heimatverein davon überzeugt, hier ein Moped-Treffen auf die Beine zu stellen, ahnt er noch nicht, was da auf ihn zukommt. Jetzt hat Jason Schiss, dass zu viele mit ihren Simsons kommen. Schließlich hat er mehr als 12.000 Follower bei Instagram. Im Osten nichts los? Quatsch, findet der frisch ausgelernte Industriemechaniker. "Ich bin stolz, dass ich hier im Osten lebe, und würde das auch immer verteidigen." Vorurteile gebe es auf beiden Seiten. "Das war ja unsere Jugend, die da verpulvert wurde, und wir durften nichts erleben!" Wenn Florian an die Corona-Verbote denkt, wird er immer noch wütend. Auf seinem Handy zeigt der 21-Jährige ein Foto von sich, mit geschwollenen Augen, nachdem er Pfefferspray von der Polizei abbekam, auf einer Montagsdemo gegen die Maßnahmen. Während der Lockdowns organisierte er mit seinem besten Freund Franz rings um Zwickau illegale Raves. Als DJ-Duo "Reaktor F" werden sie inzwischen professionell gebucht. Von Politik und Medien sind die beiden enttäuscht. "Sofort, wenn man etwas gegen die öffentliche Meinung hat, wird man in die rechte Ecke gestellt, und es ist alles falsch", ärgert sich der gelernte Maurer Florian. Für Franz, der bei VW E-Autos baut, heißt ostdeutsch sein, "dass wir uns unsere eigene Meinung bilden. Sonst wäre auch die Wende nicht zustande gekommen." In zwei Wochen wollen die Cheekys beim Ostsee Dance Cup abräumen. Doch die Konkurrenz ist groß und die Jury streng. "Die Choreo steht, aber die Details kosten Blut, Schweiß und Tränen", ahnt Mia. Obwohl die anspruchsvollen Schrittfolgen und Hebefiguren noch nicht perfekt sitzen, bleibt Tanzlehrerin Maria cool. Auf den Teamgeist der Cheekys sei Verlass. Die jungen Frauen leben gern im Osten. "Das größte Vorurteil ist natürlich, dass wir hier alle blau und braun sind", meint Anna. Auch Mia musste sich schon Sprüche anhören, weil sie aus dem Osten ist. Aber irgendwann stehe man drüber und werde schlagfertiger. "Die haben ihr Ding, und wir haben unser Ding." Mit Blick auf die Landtagswahl meint Maria: "Ich vertraue auf Menschlichkeit, auch wenn es manchmal schwierig ist, sie zu finden." Die "ZDF.reportage" begleitet junge Menschen aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg und zeigt, wie sie auf ihre Heimat schauen und worauf es für sie ankommt im Leben.
Der Nahe Osten ist ein Dauer-Brandherd. Gelegt wurde das Feuer bereits während des Ersten Weltkrieges, als England und Frankreich die Landkarten zwischen Damaskus und Bagdad im Handstreich neu zeichneten. Noch während der Erste Weltkrieg 1916 mit voller Härte tobte, zogen der Engländer Sir Mark Sykes und der Franzose Francois Georges Picot neue Grenzlinien in den arabischen Sand. Den beiden Großmächten ging es vor allem darum, sich längerfristig Einfluss im Nahen Osten zu sichern. Die von Sykes und Picot gezogenen Grenzlinien wurden letztlich zu den Wurzeln der späteren Katastrophe im Nahen Osten.
Die Doku erforscht die Geschichte der Energiewirtschaft von ihren Anfängen auf fossilen Brennstoffen bis hin zur Entwicklung von erneuerbaren Energiequellen wie Solar- und Windenergie. Dabei werden die Ereignisse und Prozesse untersucht, die den Aufstieg dieser Industrien ermöglicht haben, insbesondere in Bezug auf die Ölkrise der 1970er Jahre. Ziel ist es, den Übergang zu einer nachhaltigen Menschheit auf einem gesunden Planeten zu untersuchen.
Mary reist mit einem geringen Budget nach Santa Ana, um an einer Auktion teilzunehmen. Schon der erste Lagerraum erregt ihre Aufmerksamkeit, doch Darrell treibt die Gebote in die Höhe. Ivy hat eine Erkältung und hofft, dass ein vielversprechender Lagerraum die Heilung bringt. Neue Konkurrenz verunsichert die routinierten Auktionsbesucher.
Josh Gates geht den Rätseln rund um die Person Jesus Christus auf den Grund: Wo wurde er geboren? Welche neuen Enthüllungen werden ans Licht gebracht und wie beeinflussen sie das Bild, das wir bislang von dem Sohn Gottes haben?
Einer der prominentesten UFO-Hotspots der Welt befindet in Schottland. In einem Gebiet, das als Falkirk-Dreieck bekannt ist, befindet sich das Dorf Bonnybridge. Hier kommt es am häufigsten zu UFO-Sichtungen in der Region. In dieser Episode untersuchen Craig Charles und Sarah Cruddas eine Vielzahl außergewöhnlicher schottischer UFO-Begegnungen, darunter auch die Sichtung einer glühenden roten Scheibe im Jahr 1991, die mit der Kamera über dem Polmont-Stausee festgehalten wurde.
Mit der Kamera auf Reisen: Die Sendung zeigt in ruhigen, unkommentierten und mit Musik untermalten Aufnahmen die schönsten Seiten deutscher Städte und Landschaften.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
In den besten Familien
15. Folge
D, USA 2015
50'
Die zwölfjährige Sarah hört in der Nacht Hilfeschreie und findet kurz danach ihre Mutter ermordet auf. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass Chrystal Perry vergewaltigt und anschließend erstochen wurde. Der Mörder hat sich bei der Tat verletzt, sodass sein Blut auf die Leiche tropfte. Die Ermittler verdächtigen zunächst Chrystals Ex-Mann sowie ihren derzeitigen Freund, doch dessen DNS passt nicht zu den Blutspuren auf dem Körper des Opfers.
Mädchen im blauen Müllsack / Entführt, gefoltert und erschlagen
3. Folge
D 2008
25'
Ein Förster findet im dichten Unterholz seines Reviers einen Schulranzen. Er gehört der siebenjährigen Leonie. Sie ist an diesem Tag nicht in der Schule erschienen. Die Polizei sucht zwölf Tage lang nach dem vermissten Kind. Sie finden es in einem blauen Plastiksack in einem nahegelegenen See. Trotz der zahlreichen Spuren kommt die Kripo nicht weiter. Doch Kriminaldirektorin Anita Lange gibt nicht auf. Nach acht Jahren gibt es eine heiße Spur.
Prostitution galt in der DDR als Krankheit des Kapitalismus, seit 1968 war sie verboten. Doch der Staat duldete sie, auch weil sie Teil des Spitzelsystems der Stasi war. Für die DDR bedeutete die Prostitution ein Dilemma: Einerseits widersprach sie den Idealen des Sozialismus - einer Gesellschaft ohne Ausbeutung -, andererseits brachte sie Westgeld ins Land und ermöglichte das Aushorchen von Ausländern und der eigenen Bevölkerung. Nach Kriegsende war offene Prostitution in der Sowjetischen Besatzungszone sowie in der aus ihr hervorgegangenen DDR zunächst noch möglich. Doch diese Praxis widersprach den Theorien der marxistischen Vordenker und auch dem sozialistischen Frauenbild. Besonders zwei Umstände beförderten die Überlegungen der SED für ein gesetzliches Verbot 1968: die besorgniserregende Verbreitung von Geschlechtskrankheiten und das Bestreben der Staatsführung, möglichst alle Bürger des Landes für produktive Arbeit einzusetzen. Wie ging es nach dem Verbot von 1968 weiter? Einerseits verfolgten Polizei, Staatssicherheit und Justiz Prostitution und Zuhälterei. Andererseits erkannten die staatlichen Stellen auch das Potenzial, die Frauen zwar zu kriminalisieren, sie aber, statt sie zu Gefängnisstrafen zu verurteilen, zu Spitzeldiensten im persönlichen Umfeld zu erpressen. Frauen wurden als sogenannte Honigfallen mit Feindkontakt eingesetzt, um Männer aus dem Westen auszuspionieren. Prostitution in der DDR war mit ihrem Verbot aber nicht verschwunden. Sie war nur nicht so offen sichtbar. Ihre Ausprägungen reichten vom Straßenstrich, wo sexuelle Handlungen für Ostgeld angeboten wurden, bis zur staatlich geduldeten oder gar geförderten Prostitution gegen Westgeld mit teilweise astronomischen Einkommensmöglichkeiten.
Wandern entdecken und genießen ... Harry Prünster führt uns in diesem Sommer wieder als neugieriger Beobachter auf Berge und in Ebenen, zu Seen und durch Hügellandschaften. Harry Prünster entdeckt bei seinen Wandertouren wieder urige Almhütten und gemütliche Berggasthöfe.
Er verkostet hiesige Spezialtäten, erfährt Wissenswertes von Einheimischen und musiziert auch manchmal mit Stars der Region oder seinen musikalischen Freunden.
Harry Prünster erobert in dieser Folge die nördliche Region des Waldviertels. Hier findet sich die Schönheit dieser Landschaft in all ihren Details wie: duftende Kräuterwiesen am dunklen Waldrand, gewachsenen Dörfern, Bäche und Seen, Aussichtswarten und Kraftplätze, um neue Energien zu tanken!
Geschick, Know-how und das richtige Werkzeug: Tom und seine Arbeitskollegen reparieren in einer Werkstatt in Berlin-Kreuzberg defekte Leihfahrräder der Deutschen Bahn. Im Braunkohletagebau sind ebenfalls technische Fertigkeiten gefragt. Bergmann Thomas checkt im Bundesland Sachsen-Anhalt leistungsstarke Baumaschinen. In dieser Folge nimmt er auf dem 3000 Hektar großen Gelände einen Schaufelradbagger unter die Lupe. Und im Münchner Stadtteil Nymphenburg freuen sich die Anwohner auf schnelles Internet. Dort wird ein Glasfaseranschluss verlegt.
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Weite Abschnitte der insgesamt rund 15.000 Kilometer langen griechischen Küste sind völlig unberührt. Von den über 3000 Inseln sind kaum vier Prozent ganzjährig bewohnt.
Da bleibt viel Platz für unberührte Natur. Diese einsamen Orte am und unter dem Meeresspiegel sind Rückzugsgebiete für eine geheimnisvolle Flora und Fauna, die kein Urlauber je zu sehen bekommt.
Doch auch nur wenig entfernt von belebten Badestränden tut sich oft ein fremder Kosmos auf: seltsame Symbiosen, überraschendes Verhalten und seltene Tiere.
Unter Wasser schwimmt der Tintenfisch, auf dem Land kriecht das Chamäleon - beide wechseln Farbe und Muster zur Tarnung oder um ihre Stimmung kundzutun, und beide zeigen ein erstaunliches Jagd- und Reproduktionsverhalten. Auf Rhodos jagen Eidechsen Schmetterlinge, die in den Zweigen der Haselkiefer hängen. Auf der Insel Milos leben Gänsegeier, Kri-Kris - Wildziegen, die nur in den steilsten Schluchten Kretas zu finden sind - und vogelfressende Schlangen.
Schneestürme um schroffe Berggipfel und einsame Inseln im glitzernden Mittelmeer: Griechenland ist ein Land der Kontraste - mit wilden Tieren, die aus anderen Regionen Europas verschwunden sind.
In Moreno Valley wurden schon früh die ersten Lagerräume errichtet. Das verspricht antike Sammlerstücke. Die Preise schnellen in die Höhe, als sich Mavrick mit Ivy und Dave einen harten Bieterwettstreit nach dem anderen liefert. Ivy steckt schlussendlich ein Vermögen in ein vollgeräumtes Lager. Ob sich seine Investition auszahlt?
Während die ersten Marsreisen vorbereitet werden, geht der Blick der Astronomen auf der Suche nach habitablen Planeten schon weit über unser Sonnensystem hinaus. Die Suche nach Exoplaneten steht im Fokus der Astronomie. Bislang zeigen die meisten dieser neu entdeckten Welten jedoch nur, wie lebensfeindlich der Kosmos ist. Mit welchen Methoden versuchen die Forscher, in der Milchstraße einen erdähnlichen Planeten aufzuspüren und wie stehen die Chancen, dort draußen eine "zweite Erde" zu finden?