Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt. Die Tier- und Pflanzenwelt ist erstaunlich anders - und skurril!
Ein Gastro-Schloss, eine Geschichtsburg und eine düstere Grafenburg: Drei mittelalterliche Burgen erzählen die Geschichte ihrer Entstehung, ihres Wandels und jene ihrer heutigen Bewohner.
Im Schloss Laufen am Rheinfall sorgt der Schlosswart für eine saubere Kulisse, auf der Habsburg setzt man auf die Geschichtsvermittlung, und auf der Kyburg räumt der Museumsleiter mit gängigen Mythen des Mittelalters auf.
Das Schloss Laufen am einzigartigen Rheinfall: 52 Kubikmeter Wasser stürzen pro Sekunde in die Tiefe. Ein Spektakel für jährlich eineinhalb Millionen Touristen aus der ganzen Welt, aber auch für den Schlosswart Max Maurer. Der ehemalige Rheinschiffmatrose rückt jeglichem Dreck zu Leibe und meistert auch logistische Hürden für das treppengeplagte Personal im Schloss. Auch Jean Pierre Linder ist mit dem Rheinfall verbunden. Er ist im Schloss Laufen aufgewachsen und bereits im Hof Dreirad gefahren, als die ersten Touristen kamen. Er ist zwar inzwischen pensioniert, aber er arbeitet auch heute noch mit Leidenschaft im Souvenirladen.
Im Kanton Zürich residierten auf der respektablen Kyburg einst Grafen, die das Umland und die Menschen darauf verwalteten. Aus dieser Zeit stammt die berühmte "Eiserne Jungfrau" - ein vermeintlich brutales Folterinstrument. Der Museumsleiter Ueli Stauffacher hat allerdings ein anderes Problem: Er braucht dringend eine Lösung für die renovierungsbedürftige Gerichtsstube. Bereits 2019 ist im ersten Burgmuseum der Schweiz eine neue Ausstellung geplant. Nadja Röther, die Schlossgärtnerin, hegt und pflegt in sorgfältiger Handarbeit einen prächtigen Garten aus alten Kräutern und Heilpflanzen.
Die Habsburg in der gleichnamigen Aargauer Gemeinde mutet eher bescheiden an. Doch zu Zeiten des Römischen Reiches war sie Stammburg einer Weltdynastie. Das Fürstengeschlecht der Habsburger richtete dort seinen Stammsitz ein. Heutzutage wandern Schulklassen zur Burg und erfahren, wie hart, kalt, unbarmherzig und unhygienisch das Leben zu Zeiten der Habsburger war.
Die Reihe "Schlösser und Burgen der Schweiz" erzählt nicht nur die Geschichte Europas, sondern auch Geschichten aus der Gegenwart: die Geschichten der Menschen, die hinter den Schlossmauern wohnen, wirken und arbeiten. Denn es ist nicht immer einfach, solch ein Gebäude zu unterhalten.
Der übergewichtige Boris Klausenthal bricht im Fitnesscenter zusammen und erleidet einen Herzinfarkt. Seine Trainerin wird angeklagt, dem Diabeteskranken als Appetitzügler Amphetamine ins Getränk gemischt zu haben, um eine Wette zu gewinnen. Oder fand das Opfer an seiner hübschen Trainerin Gefallen und nahm die Drogen selbst, damit seine Pfunde schneller purzeln?
Zigaretten sind in Australien hoch besteuert. Eine lukrative Geschäftmöglichkeit für Schmuggler, das wissen auch die Beamten für Zoll- und Grenzschutz am Flughafen Brisbane. Als eine Kontrolleurin das Gepäck eines jungen Studenten untersucht, findet sie zunächst nur wenig Nikotin. Doch dann geht es an seine Unterwäsche ...
Das Gefängnis von Armawir ist eine der modernsten Haftanstalten Armeniens. Neben Kleinkriminellen sitzen dort Mitglieder der armenischen Mafia ein. Doch die Wärter sind unbewaffnet. Sie setzen auf Deeskalation, Schlagstöcke und Handschellen werden nur im Notfall benutzt. Die Häftlinge dürfen sich die Zellen selbst einrichten und bekommen viele Lebensmittel von ihren Verwandten. Während ein Insasse promoviert, versuchen andere, auszubrechen. Das Gefängnis von Armawir wurde speziell für Straftäter aus der Organisierten Kriminalität gebaut. Die sogenannten Diebe im Gesetz bilden eine verschworene Gemeinschaft mit festen Regeln, etwa dem Schweigegebot. Diese engen Bande bestehen auch hinter Gittern fort. Wie geht das Gefängnispersonal mit Gefangenen um, die den Staat, seine Vertreter und Autorität ablehnen? Täglich kommen am Gefängniseingang Lieferungen für die Gefangenen an. Freunde und Angehörige bringen Essen und Dinge des täglichen Bedarfs für die Insassen. Die Wärter haben alle Hände voll zu tun, die Mitbringsel auf verbotene Gegenstände zu durchsuchen. Klar, dass da auch mal was durchrutscht - und wo geschmiert wird, rutscht es umso besser. Bei den Zellendurchsuchungen stoßen die Wärter immer wieder auf Überraschungen. Dazu zählt auch ein handfester Ausbruchsversuch mit durchgesägten Gitterstäben. Die Wärter rätseln bis heute, wie die Gefangenen unbemerkt die Stäbe durchtrennen konnten. Wie erleben die Häftlinge ihren Alltag hinter den Mauern dieses Gefängnisses? Die sechsteilige Reihe "Überleben hinter Gittern" blickt auf den Alltag der Insassen und Wärter in den härtesten Gefängnissen der Welt.
An einem der kältesten Orte der USA in den Bergen der Sierra Nevada entdecken Archäologen in den Überresten einer Feuerstelle Knochen - von Menschen. Die Spuren darauf zeigen eindeutig: Sie wurden geschlachtet. Der schaurige Fund wirft ein neues Licht auf eine amerikanische Tragödie.
7. Dezember 1941: Japan startet einen Großangriff auf den US-Marinestützpunkt Pearl Harbour. Schon seit Monaten fangen alliierte Geheimdienste die japanischen JN25-Nachrichten ab. Die Kommunikation ist nicht nur einmal, sondern zweimal verschlüsselt. Knacken konnte diesen Code bisher niemand, doch die Sorge vor weiteren Angriffen wächst.
Wenn Tiere Hilfe brauchen - Zwischen Rehkitzrettung und Tierklinik
60'
Im Mittelpunkt der Sendung stehen Geschichten aus Deutschlands Norden - über interessante Menschen, idyllische Landschaften und beeindruckende Tierwelten.
In der Humboldtpinguin-Kolonie gibt es neuerdings zwei ganz besondere Liebesbeziehungen. Schneeleopard Felix ist total beleidigt - doch warum nur? Bei den Roten Varis gibt es Nachwuchs, es sind Zwillinge und trotzdem sind die beiden ganz verschieden. In München werden seltene Przewalski-Wildpferde gezüchtet und die Kakadus haben einen Vogel: Diese und andere Geschichten aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer in dieser Folge von "Nashorn, Zebra & Co."
In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.
Sasa Schwarzjirg besucht in dieser Ausgabe von Reisezeit die niederösterreichische Stadt Retz.
Weinbau hat in dieser Gegend seit Jahrhunderten Tradition. So befindet sich der größte historische Weinkeller mitten in bzw. unter der Stadt. Das gesamte Kellersystem erstreckt sich über eine Gesamtlänge von ca. 20 km unter dem Stadtkern und ist damit länger als das oberirdische Straßennetz. Sasa ergründet was es mit den schwarzen Flecken an den weißen Sandwänden - die sogenannte Kellerkatze - auf sich hat und sie besucht die alte Windmühle. Rudolf Schuch, ehemaliger Hauptschullehrer mit einer außergewöhnlichen Leidenschaft für Holz hat in seiner Pension die Retzer
Windmühle zu seiner zweiten Heimat gemacht. Durch sein ungewöhnliches Hobby hat Fritz Hurtl im Schloss der Stadt einen Schatz für alle Fahrradliebhaber:innen: errichtet: ein Fahrradmuseum mit über 300 Exemplaren.
Außergewöhnliche Lebensorte, spannende Menschen: Im italienischen Aupatal bewirtschaften Kaspar Nickles und Marina Tolazzi einen entlegenen Bauernhof. Im Nationalpark Kalkalpen bewohnen Michael und Ernestine Kirchweger ein einsames Forsthaus. Was sie verbindet? Dort zu leben, wo es sonst niemand tut.
Mit Kaspar Nickles, Marina Tolazzi, Michael Kirchweger, Erni Kirchweger, Lea Kirchweger
Rias neue Wohnung im grünen Herzen von Surrey ist ein Volltreffer, ihr Nachbar Jonathan nicht: ständig lungern dunkle Typen nachts ums Haus herum und hämmern an seine Tür. Einige Wochen später dringt intensiver Cannabis-Geruch aus seiner Wohnung, und es geht zu wie im Taubenschlag. Als um zwei Uhr morgens vier Männer völlig zugedröhnt auf der Treppe liegen, reicht es nicht nur Ria, sondern der ganzen Nachbarschaft. Man vermutet, dass Jonathan hier regelmäßig Drogen-Partys feiert. Doch es kommt schlimmer: Jonathan will in seinem Ein-Zimmer-Apartment ein Cannabis-Café aufmachen, in dem man auch übernachten kann.
Bolivien geht eigene Wege beim Strafvollzug: In das Gefängnis San Pedro in La Paz trauen sich keine Wärter hinein. Sie regeln nur den Einlass, drinnen haben die Gefangenen das Sagen. San Pedro ist eine überfüllte Stadt in der Stadt, die ihre eigenen Regeln hat. Dort herrschen die Delegados, eine Bande von Häftlingen, die das Knastleben organisiert. Drogen und Gewalt sind allgegenwärtig. Und mittendrin: die Frauen und Kinder der Häftlinge. Der Knast unter Häftlingsherrschaft ist schlicht eine Sparmaßnahme des bolivianischen Staates. Ihm fehlen die Mittel für eine adäquate Bewachung seiner Gefangenen. Die Häftlinge bekommen einmal am Tag zu essen. Um den Rest müssen sie sich selbst kümmern. Sogar die Instandhaltung der Gebäude ist Sache der Gefangenen. Das führt zu prekären Zuständen in dem mehrfach überbelegten Gefängnis. Am Eingang herrscht reger Betrieb. Viele Gefangene haben ihre Familien mitgebracht, die den Knast verlassen dürfen. Sie bringen Güter des täglichen Bedarfs mit nach San Pedro. Dazu zählen auch Drogen. Ein großer Teil der Häftlinge ist abhängig. Und inmitten dieses Molochs spielen die Kinder der Insassen. Die Häftlinge haben sich straff organisiert. In den Mauern herrscht das Recht des Stärkeren - und die Stärksten sind die Delegados, eine Bande, die im Knast die Strippen zieht und sogar Uniform trägt: schwarze Trainingsanzüge von Adidas. In ihren Händen liegt das Leben und Sterben der Gefangenen. Einen Überblick, wer alles einsitzt, welche Häftlinge tot, lebendig oder geflohen sind, hat hier niemand. Wie meistern die Häftlinge von San Pedro ihren Alltag? Die sechsteilige Reihe "Überleben hinter Gittern" blickt auf den Alltag der Insassen und Wärter in den härtesten Gefängnissen der Welt.
Aus der Arktis ziehen zwei Sturmtiefs in Richtung Beringsee. Die Krabbenfischer machen sich auf schlechtes Wetter gefasst. Laut Vorhersage ist mit Windgeschwindigkeiten bis zu 80 Stundenkilometern zu rechnen. Sig Hansen und seine Crew auf der ¿Northwestern¿ werden als erste mit den Naturgewalten Bekanntschaft machen. Den Männern bleiben nur noch acht Stunden, um 150 Fangkörbe an Deck zu ziehen. Für Streitigkeiten bleibt bei diesem strammen Arbeitspensum eigentlich keine Zeit, trotzdem herrscht an Bord dicke Luft. Auch zwischen dem Captain und seinem Bruder Edgar stehen die Zeichen auf Sturm.
Doppeltes Babyglück
Bei den Gorillas gab es wieder Nachwuchs. Kumili hat hinter den Kulissen des Pongolandes ihr erstes Baby geboren. Frank Schellhardt möchte nun die Gorillafamilie zusammenführen - doch da gibt es ein Problem. Unter den Gorillaweibchen gab es in der Vergangenheit Spannungen und die junge Mutter Kumili hatte es schwer - wurde von den anderen beiden Weibchen gemobbt und ausgegrenzt. Rädelsführerin Viringika muss deshalb vorerst drin bleiben. Frank Schellhardts Plan: Kumili soll sich erst einmal mit Kibara auseinandersetzen. Kibara ist auch Mutter. Das verbindet - hoffentlich. Werden sich die beiden Mamas nun doch anfreunden?
Heikler Ausflug
Leipzigs neues "Sternchen", der kleine Giraffenbulle, hat sich in den ersten Tagen seit seiner Geburt prächtig entwickelt. Lebte er bisher gemeinsam mit Mama Gusti in einer abgetrennten Box, sollen beide nun erstmals auf der Innenanlage Papa Max und den Rest der Gruppe treffen. Die Pfleger sind sehr gespannt, denn bei dem Rendezvous steht nicht nur der Nachwuchs im Blickpunkt. Mama Gusti hat nämlich so ihre Eigenheiten. So gilt sie beim Säugen als äußerst spendabel, was die größeren Jungs der Gruppe ausnutzen könnten. Allerdings wäre dann die ausreichende Ernährung mit Muttermilch für den kleinen Bullen in Gefahr.
Familienzusammenführung
Benz, das Plumplorimännchen, musste nun lange alleine leben. Seine Frau Mercedes hat ein Jungtier bekommen. Eine Sicherheitsmaßnahme, da es bei den kleinen Affen vereinzelt zu Kannibalismus kommt. Doch nun ist Smart, der gemeinsame Sohn schon alt genug. Jetzt dürfte eigentlich nichts mehr passieren, deshalb darf Vater Benz wieder zu Mutter und Kind. Aber: Wie verläuft die Familienzusammenführung?
Lebensretter mit Traumjob, arbeiten im Grenzbereich. Sie retten, wenn sonst jede Hilfe zu spät käme. Doch es gibt Situationen, da kommen auch die Rettungsflieger an ihre Grenzen. So bei der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021. Auch hier waren Rettungshubschrauber im Einsatz. Menschen warten verzweifelt auf ihre Rettung. Doch die Hubschrauber können nicht landen - und von einer wichtigen Ausrüstung gibt es viel zu wenig: Rettungswinden.
In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Die "großen Vier" - Weißensee, Wörthersee, Ossiacher See und Millstätter See - sind beliebte Kärntner Badeseen. Die traditionsreichen Orte an ihren Ufern strahlen zudem südliches Flair und Lebensfreude aus.
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Kärnten ist durch die Lage südlich des Alpenhauptkamms wetterbegünstigt. Die Seen laden zu Sommergefühlen und Wassersport ein. Rudern, Wasserski und Wakeboard sind besonders beliebt. Die südliche Leichtigkeit an den großen Kärntner Seen lockt seit Generationen Sommerurlauber an.
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Die Kärntner Seen haben ihre lauten und leisen Seiten. Der Weißensee gehört
durch seine Lage zu den ruhigeren Seen. Mit 930 Metern ist er der höchstgelegene See. Im Winter friert er regelmäßig zu. Der Eismeister Norbert Jank beginnt schon
im Dezember, die langen Rundbahnen am Weißensee für den Eisschnelllauf, die "Elf-Städte-Tour" der Niederländer, zu präparieren.
Der Wörthersee entwickelte sich bereits um 1900 zur beliebten Sommerfrische.
Villen und Badehäuser der sogenannten "Wörthersee- Architektur" an der "Riviera Kärntens" erfreuen noch heute.
Rudern ist für Vinzenz Zwick eine ruhige, hochkonzentrierte Angelegenheit. Er trainiert für den nächsten Wettkampf.
Die spiegelglatte Oberfläche des Sees am frühen Morgen ist für Wolfgang Winkler
der ideale Zeitpunkt für die erste Wasserski-Runde.
Die Wasserski-Shows, die wilden 70ies, sind heute noch legendär. Von den Ursprüngen des Wasserski-Vereins bis heute lassen wir die spektakuläre Entwicklung Revue passieren.
Heute sind es die Wakeboarder, die am See trainieren. Nico Juritsch zählt zu den Weltbesten.
Im Klagenfurter Strandbad erwartet die Badegäste Sommer-Feeling pur. Hier trifft man sich zum Plaudern, Flanieren und zum "Spazieren-Schwimmen", wie es
Robert Musil ausgedrückt hat.
Im krassen Gegensatz dazu findet einmal jährlich im Strandbad der
Schwimmwettbewerb des "Iron Man" statt. Kopfüber stürzen sich die Athleten
ins Wasser. Dicht an dicht bewältigen sie die Distanz von 3,8 Kilometern zum Ziel.
Der Gipfel der Gerlitzen ist der perfekte Ort für den Start über den Ossiacher See. Ein traumhaftes Fluggebiet für Paragleiter. Für Maggie Grabner, Flugschulleiterin, bedeutet es immer wieder aufs Neue eine Faszination, sanft über den See zu schweben.
Thomas Nikolasch hat sich von klein auf für Boote begeistert. Schließlich hat
er seinen Beruf als Manager in der Großindustrie gekündigt und nach einer Lehre
eine Existenz als Bootsbaumeister begründet. Heute beginnt er jeden Tag beschaulich mit einigen Runden auf seinem "Kanadier".
Der Millstätter See ist der nördlichste der großen Kärntner Seen und ist mit
141 Metern der tiefste. Im Norden wird der See vom Bergmassiv der Millstätter
Alpe überragt. Im Süden spiegeln sich die bewaldeten Hänge im See und sorgen
für die tiefgrüne Färbung.
Im Stiftshof des ehemaligen Klosters Millstatt spendet eine 1.000jährige Linde wohltuenden Schatten. Für die Musikerin Julia Malischnig ist das ein Lieblingsort.
In ihren Kompositionen verbinden sich alte und neue Musik.
Die Leidenschaft, mit der die Musikerin die Gitarre zum Klingen bringt, trägt die
Melodien weit über den See bis ans andere Ufer.
´Nicht hetzen, sondern genießen´ ist das Motto von Lisa und Daniel Steinberger,
die gerne aktiv in der Natur rund um den Millstätter See unterwegs sind.
Eine Dokumentation von Rosa Maria Plattner
Im australischen Outback befindet sich eine riesige Bodenzeichnung. Wie ist sie entstanden und welche Bedeutung hat sie? Und: In der Atacama-Wüste in Chile heben Archäologen 96 mumifizierte menschliche Überreste aus.
Abseits des Rampenlichts: Neymar Jr. zeigt seinen Alltag zwischen Recovery, Freizeit und Fokus - ein persönlicher Blick auf den Menschen hinter dem Superstar.
Auf der Hubschrauber-Basis der Air-Glacier in Sitten stehen Spezialisten-Teams 24 Stunden bereit, um Hilfe bei Bergunfällen zu leisten. Der Film begleitet die Einsätze der Bergretter.
Verletzungen auf den Skipisten, Abstürze, Lawinen, Wetterumstürze - das kann sich im Gebirge sehr schnell ereignen. Auch wenn die Mehrzahl der Einsätze gut ausgeht, kann das Gebirge doch unvorhersehbar und grausam sein und auch die Retter selbst in Gefahr bringen.
Jeder Einsatz birgt Risiken und diejenigen, die schlecht ausgehen, hinterlassen tiefe Spuren in der Erinnerung der Retter. Im Jahr 2001 hat ein solches Drama alle Beteiligten gezeichnet. Es geschah bei Zinal im Val d'Anniviers: Mehrere Dutzend Personen suchten eine junge im Schnee verschüttete Frau, als eine zweite Lawine die Retter überraschte. Zwei Bergretter der Air-Glacier starben. Stéphane Oggier, ein Arzt, der das Drama knapp überlebt hat, ist sich seither bewusster, welchen Gefahren er sich beruflich aussetzt. "Nach diesem Unglück habe ich gelernt, dass ich nicht Hals über Kopf auf einem Lawinenkegel herumsuchen kann". Das Leben als Bergretter kann die Nerven auf eine harte Probe stellen. Trotz schlechter Erfahrungen müssen sie einen kühlen Kopf bewahren, professionell bleiben und das Verhalten der Leute, die sie retten, nicht verurteilen.
Annika Kühn (35) soll auf der Arbeit Bargeld und ein teures Schmuckstück gestohlen haben. Ihr Motiv? Kurz vor der Tat bat sie ihren Chef noch um eine Gehaltserhöhung, doch er lehnte ab. Wollte sie sich das Geld auf anderem Wege holen? So einfach scheint es nicht zu sein. Das gestohlene Schmuckstück wurde nicht bei Annika, sondern bei ihrem Hypnotiseur Klaus Engel (52) gefunden. Hat er Annika hypnotisiert, damit sie den Raub begeht?
Motto in Düsseldorf: Gewagte Kombi! Kreiere einen Sommerlook mit Sandalen und Socken!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Miami ist eine der ärmsten Großstädte der USA. Wer dort in die Kriminalität abrutscht, dem droht ein harter Knastalltag - oder er bekommt im Bootcamp eine zweite Chance. Im Bootcamp von Miami-Dade County herrscht scharfer Drill. Die Rekruten werden konsequent an ihre körperlichen und geistigen Grenzen gebracht. Doch die Alternative zu dieser Hölle ist eine jahrelange Haftstrafe. Überstehen die Sträflinge das Camp? Die Persönlichkeiten der Rekruten zerstören und neu aufbauen - das ist das Ziel im Bootcamp von Miami-Dade County. Die Ausbilder kennen keine Gnade, lächeln nie und zeigen nie Verständnis. Wer Schwäche zeigt, wird besonders hart rangenommen. Ständiges Schreien, sinnlose Aufgaben und Sport bis zum Umfallen, das steht im Camp auf der Tagesordnung, 18 Monate lang. Doch wer dem Druck standhält, hat danach eine zweite Chance auf ein Leben in Freiheit. Die Alternative heißt Knast. Sehr lange und mit anderen Grausamkeiten. Im Gefängnis von Miami-Dade müssen die Gefangenen immer auf der Hut sein. In den Zellen voller Schwerverbrecher drohen Gewalt und sexuelle Übergriffe. Die Wärter versuchen, die Häftlinge unter Kontrolle zu halten. Bei ihren Zellendurchsuchungen erleben sie einige Überraschungen. Die sechsteilige Reihe "Überleben hinter Gittern" blickt auf den Alltag der Insassen und Wärter in den härtesten Gefängnissen der Welt.
Im Jahr 1900 landet der exzentrische britische Archäologe Arthur Evans auf Kreta und entdeckt eine 3000 Jahre alte Welt - die untergegangene antike Stadt Knossos und den mythischen Palast von König Minos. Unter den Ausgrabungen finden Evans und sein Team Hunderte von Tontafelfragmenten, verfasst in einer geheimnisvollen Schrift. 50 Jahre wird es dauern, die Geheimnisse dieser mysteriösen, längst verlorenen Sprache zu lüften. Mit dem Knacken dieses Codes wird die Geschichte neu geschrieben.
Das SPORT1 Erfolgsformat "PS Profis - Mehr Power aus dem Pott" ist eine Gebrauchtwagen-Doku mit dem Ruhrpott-Original Jean Pierre "J.P." Kraemer, Mit-Gründer und Geschäftsführer der Autoschmiede "5 Star Performance" in Dortmund. In jeder Sendung erhalten er und sein Team den Auftrag, einen passenden Gebrauchten für einen Zuschauer oder auch Freunde und Bekannte zu finden. Dabei geben Sie Tipps und Tricks, verraten die Kniffe der Verkäufer und zeigen, dass man für wenig Geld gute Gebrauchte kaufen kann. Und wenn es passt, lassen sie es sich nicht nehmen, dem Auto ein paar PS mehr zu verpassen.
Monty Don begibt sich auf eine Reise durch britische Gärten und beginnt im rauen Norden: in den schottischen Highlands und in Northumberland. Zwischen exotischen Pflanzen am Golfstrom, viktorianischer Pracht, königlichen Rückzugsorten, Gemeinschaftsgärten und modernen Gartenkunstwerken fragt er, was einen britischen Garten eigentlich ausmacht - und ob es darauf überhaupt eine einfache Antwort gibt.
Im ostenglischen Tyne and Wear führen zwei Familien mit lückenloser Überwachung und Streit-Tagebüchern Krieg in einer Sackgasse und bombardieren die Polizei mit Beschwerden. Die fünf Jahre währende Feindschaft begann damit, dass Familienvater Tom einen Wohnwagen kaufte und in der Straße parkte. Nach einem heftigen Wortwechsel mit den Nachbarn rüsten die ihr Grundstück mit Videokameras auf, schicken Tom die Polizei auf den Hals und bewachen die Familie nun rund um die Uhr. Außerdem: In Somerset ist um einen gemeinsam genutzten Innenhof ein Streit entbrannt, der das Leben einer Familie zum Alptraum werden lässt.
In der oberösterreichischen Region Pyhrn-Priel im Raum Hinterstoder stehen Originale wie der Wirt, Wanderer und Musiker Alois Berger für das unverstellte regionale Befinden. Die Wurzeralm oder das Hutterer-Höss locken mit phantastischem Panoramablick und mit Bewohnerinnen und Bewohnern, die sich einen tiefen Sinn für das Leben in der Natur erhalten haben. Johann Sulzbacher und sein Sohn Thomas sind mit ganzem Herzen Volksmusikanten und zugleich Betreiber eines Gasthofs auf 900 Metern, wo sie fleißig aufspielen und auch zahlreiche regionale Vereine bei sich willkommen heißen. Die Ramitscheder Mühle oder das alte Handwerk in der Gemeinde Edlbach geben einen guten Eindruck davon, wie gut sich das traditionelle Leben hier bewährt.
Das Experiment ist vorüber. Die beiden Deckhands, die vor einigen Wochen auf der ¿Cornelia Marie¿ und der ¿Northwestern¿ die Plätze getauscht hatten, kehren wieder auf ihre eigenen Boote zurück. Und das wird den beiden Seebären nicht leicht gemacht: Um das Schiff zu wechseln, müssen die zwei ins eiskalte Wasser springen und die Distanz mit kräftigen Schwimmzügen zurücklegen. Um in der Beringsee keine Erfrierungen zu bekommen, dürfen sie zumindest Überlebensanzüge tragen. Anschließend sollen sie mit Kränen wieder an Bord gehievt werden - vorausgesetzt der heftige Seegang macht den Krabbenfischern keinen Strich durch die Rechnung.
Am Ufer des Nils entdecken Archäologen die Überreste von mehreren Krokodilen aus der Antike. Und: In Ägypten sorgt ein 4.000 Jahre alten Komplex aus Steinen für Kopfzerbrechen. Handelt es sich um die Ruinen einer legendären verlorenen Stadt?
Die USA feiern ihren 250. Geburtstag. Die Unabhängigkeitserklärung von 1776 garantiert grundlegende Rechte auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück.
Doch nach Feiern ist vielen Amerikanern nicht zumute. Eine Mehrheit der Menschen ist unzufrieden mit der Politik von US-Präsident Donald Trump. Der Iran-Krieg und seine Folgen kommen bei vielen im Land nicht gut an, deren Präsident ihnen versprochen hatte, sich aus internationalen Konflikten herauszuhalten. Trump musste mehrfach empfindliche Niederlagen einstecken, etwa bei den umstrittenen Strafzöllen.
Weggesperrt für Jahrzehnte, verurteilt für ein Kapitalverbrechen. Knapp 1800 Inhaftierte verbüßen derzeit in Deutschland eine lebenslange Freiheitsstrafe. Wie sieht ihr Alltag aus? Zwei Mörder, ein Serienbankräuber und eine Mörderin reden über ihre Taten, ihre Haft, was sie im Knast denken, tun und fühlen - und welche Hoffnungen sie mit dem fernen Tag der Haftentlassung verbinden. Doch dieser Tag will sorgfältig vorbereitet sein. Mord nach Paragraf 211, für dieses Kapitalverbrechen erhält man in Deutschland eine lebenslange Freiheitsstrafe. Von den insgesamt 40.450 Gefangenen in Deutschland verbüßen aktuell 1769 Inhaftierte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Wie sieht ihr Knastalltag aus, und was passiert hinter Gittern mit diesen Kapitalverbrechern? Das Filmteam besucht drei Gefängnisse in Nordrhein-Westfalen und Niedersachen und spricht mit Straftätern, die eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen. "Ich bin ein verurteilter Mörder, ich bin seit 18 Jahren in Haft", erzählt Uwe H., 53 Jahre alt und seit über einem Jahrzehnt in der JVA Aachen inhaftiert. "Knastblick", den hat auch Stefanie N. Die 53-Jährige ist verurteilte Mörderin und seit fünf Jahren in der JVA für Frauen in Vechta. Die dreifache Mutter verbüßt eine lebenslange Freiheitsstrafe und ist damit eine von 109 Frauen, die LL haben, die Abkürzung im Vollzugsjargon für Lebenslange. "Ja, ich bin verurteilte Mörderin", erklärt Stefanie N. Ein Urteil, mit dem sie aber bis heute nicht klarkommt. "Es ist schwierig, man muss das Urteil verdauen. Wann verdaut man das? Eigentlich nie." Die damalige Alkoholikerin tötete mit ihrem Saufkumpel einen Mann. Dafür wurden beide zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Ihren Mittäter, der in der JVA Bremen inhaftiert ist, hat sie sogar in Haft geheiratet. Hochzeit hinter Gittern, ein emotionaler Höhepunkt, ansonsten herrscht im Knast öder Alltag und viel Zeit auf der Zelle. Diesen immer wiederkehrenden Knastalltag kennt auch Uwe H. Lange betäubte er sich auch im Knast mit Drogen, verdrängte seine brutale Tat und wollte sich nicht damit auseinandersetzen: "Da ist ein Monster gewesen", beschreibt er sich selbst. Dann endlich macht es klick, und er beginnt eine Therapie. Seitdem ist er im Hafthaus 2 in der Behandlungswohngruppe für Gewaltstraftäter. "Das ist hier kein Mädchenpensionat, das ist harte Arbeit für die Straftäter, wir lassen hier sprichwörtlich die Hosen runter", erklärt der Beamte Frank Merzbach das Konzept der Behandlungswohngruppe. Tatleugner können sie dort nicht brauchen, denn Therapie ist nicht Selbstzweck, sondern Teil der gesetzlich vorgeschriebenen Resozialisierung. Alles Maßnahmen, die einen Grundgedanken haben: Nur wer seine Tat begreift und die Hintergründe erkennt, die dazu geführt haben, kann sich ändern. Denn auch Mörder kommen irgendwann wieder in Freiheit. Laut kriminologischen Statistiken verbleiben Straftäter, die zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurden, im Schnitt etwa 19 Jahre im Gefängnis, doch viele sind auch wesentlich länger hinter Gittern. "Wir haben auch welche, die schon 30, 40 Jahre hier sind", erklärt der Leiter der JVA Aachen, Dr. Jörg Uwe Schäfer. Jahrzehnte hinter Gittern, das verändert die Gefangenen. Einige bekommen einen Haftkoller, andere einen Haftschaden. "Manche werden aggressiv, manche depressiv", erzählt ein Beamter, der viele Strafgefangene erlebt hat. Andere lebenslang Inhaftierte verlernen die Freiheit und stellen fest: "Ich bin im Kosmos Knast. Knast ist mein Zuhause und ja, ich habe einen Haftschaden", sagt Elmar M. über sich. Der Serienbankräuber ist seit mehr als 20 Jahren in Haft. Zusammen mit Hubert B. war er jahrelang im geschlossenen Regelvollzug, zog von einer JVA in die andere, bevor beide jetzt in die JVA Euskirchen verlegt worden sind. Dort im offenen Vollzug werden sie schrittweise an die Freiheit herangeführt. Im sogenannten Übergangshaus lernen Straftäter mit sehr langen Haftstrafen wieder Alltagsfähigkeiten wie den Umgang mit dem Handy, das Einkaufen oder Online-Bankgeschäfte. Alles, um lebenslang Verurteilte wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Dabei ist den Straftätern eines klar: Das Stigma und das Urteil "lebenslang" bleiben. "Ich bin ein Mörder, ich bin immer ein Mörder, und ich werde immer ein Mörder bleiben", sagt Uwe H., denn er weiß, wie man draußen über ihn denkt.
Die Reihe gibt Einblicke in den Alltag von Menschen, die verschiedene Leidenschaften und Berufe oberhalb von 3000 Metern leben. Diesmal im Mittelpunkt: der Strahler Christoph Betschart.
Der 35-Jährige ist seit zehn Jahren professioneller Strahler. Von Ende Mai bis September ist er allein oder mit seinem Bruder und anderen Hobbystrahlern in den Bergen rund um Andermatt unterwegs auf der Suche nach Kristallen.
Ab Juli zieht es ihn auf über 3000 Meter an den Galenstock, wo er sein Gebiet abgesteckt hat. Auch dieses Jahr vermutet er an einigen Stellen große Funde. Zudem besitzt er gemeinsam mit seiner Familie einen kleinen Mineralienladen in Andermatt, der von seiner Ehefrau Carmen geführt wird. Sein Beruf ist gefährlich. Erst vor drei Jahren hat er einen guten Freund verloren, der beim Strahlen abgestürzt ist.
Gemütlicher Spieleabend mit guten Freunden endet in einer gefährlichen Katastrophe
5. Staffel
334. Folge
D 2024
65'
Peter Wieland soll Raphael König nach einem Streit angegriffen und eine Kellertreppe hinuntergestoßen haben. Beim Spieleabend unter Freunden eskalierte die Situation. Denn Raphael erzählte stolz vor allen Beteiligten, dass er Peters Ehefrau Anna geküsst hatte. Es folgt ein Faustschlag, der Spieleabend war beendet. Kurze Zeit später wird Schwerenöter Raphael auf dem Kellerboden der Wielands verletzt aufgefunden.
Ein fünftausend Jahre altes Steinobjekt ist in vier symmetrische Teile geformt und mit einzigartigen Markierungen versehen. Wer hat es hergestellt und wozu diente es? Die Untersuchung einer dreitausend Jahre alten Mumie in Gestalt einer Katze zeigt, dass sich kein Vierbeiner in dem Relikt befindet. Handelt es sich um eine moderne Fälschung? In dieser Episode versuchen Forschende mithilfe moderner Technologien, die Geheimnisse um mysteriöse Objekte aus den Archiven großer Museen zu entschlüsseln.