Der Berufsschullehrer Jürgen Schleibinger soll den tödlichen Motorradunfall seines Bruders Benjamin verschuldet haben. Benjamin hatte angeblich herausgefunden, dass Jürgen Wertgegenstände der Familie unterschlagen hat, um sie zu verkaufen.
Missy aus Florida verbringt etwa 40 Stunden pro Woche mit Couponing. Auf diese Weise hat sie bereits Waren im Wert von 100 000 Dollar zusammengetragen. Doch Missy will mehr: Sie plant einen großen Shopping-Trip, bei dem sie 700 Zahnbürsten zum Nulltarif erwerben möchte, um damit ein Heim für minderjährige Mütter zu unterstützen. Die alleinerziehende Nicole aus Florida hat gerade ihren Job verloren und hält sich und ihre Tochter mit Gutscheinen über Wasser, um dem Kind weiterhin Tanzstunden finanzieren zu können.
"EJ" hat sich in der Wildnis beim Klettern verletzt. Seine Fleischwunden wurden mit acht Stichen genäht und der "Naked Survival"-Kandidat muss beim Überlebenskampf kürzertreten, bis die Narben verheilt sind. Da kommen vier helfende Hände gerade recht. Gary und Max werden "EJ" unterstützen. Die Männer arbeiten fortan als Team zusammen. Halten die Outdoor-Cracks im US-Bundesstaat Louisiana noch 30 Tage durch? Jeff und Steven haben unterdessen in den Sümpfen ein Bienennest entdeckt. Leckerer Honig wäre auf dem Speiseplan eine willkommene Abwechslung.
In dieser Folge der "Terra X"-Reihe "Große Völker" wird die Geschichte der Germanen erzählt. Es gibt kaum ein europäisches Land, das nicht auf germanische Ahnen zurückblicken kann. Als einheitliches Volk hat es die Germanen nie gegeben. Hinter der Bezeichnung verbergen sich zahlreiche Stämme und Sippen, die ab Mitte des 6. Jahrhunderts vor Christus in Mittel- und Nordeuropa gelebt haben und die unterschiedlicher nicht sein können. "Wild blickende blaue Augen, rötliches Haar und große Gestalten, die allerdings nur zum Angriff taugen." So abfällig beschreiben die Römer die Barbaren östlich des Rheins. Gemeint sind die Germanen, die selbst ihren Namen einem Römer zu verdanken haben. Julius Cäsar soll sie in seiner Abhandlung über den Gallischen Krieg so genannt haben. Auch an ihrer Heimat lassen die Herrscher vom Tiber kein gutes Haar. Tacitus beschreibt sie als grauenerregendes, durch Wälder und Sümpfe durchsetztes, grässliches Gebiet. Fast alles, was über die Germanen bekannt ist, überliefern die Römer. Beide verbindet eine jahrhundertelange, meist kriegerische Geschichte. Die germanische Art zu kämpfen geht bei den Feinden in die Geschichte ein - als Furor Teutonicus, die teutonische Raserei. Nach vielen Schlachten gipfelt der Machtkampf beider Völker in der berühmten Varusschlacht. Die Germanen bringen den Römern im Jahr 9 nach Christus ihre traumatischste Niederlage bei. Am Ende können sich die Germanen gegen das Imperium Romanum durchsetzen und den Feind immer weiter zurückdrängen. Dabei waren die Germanen keine tumben Urwald-Barbaren, keine heroischen Wagner-Gestalten und erst recht nicht die Vorläufer einer rassistischen Weltanschauung. So unterschiedlich die einzelnen Stämme auch waren, die Germanen stehen für eine reiche Kultur. Ihnen verdanken wir viele Brauchtümer, die aus ihrer heidnischen Glaubensvorstellung entstanden sind. Auch zahlreiche Sagengestalten, die heute noch in Fantasyromanen, Kinoproduktionen und Computerspielen Millionen begeistern, haben einst Germanen erfunden. Und nicht zuletzt sind noch immer viele germanische Sprachelemente in deutschen Dialekten und im hochdeutschen Alltagsvokabular wiederzufinden. Heute sprechen rund 500 Millionen Menschen Sprachen, die auf germanische Wurzeln zurückgehen. Legendär ist der Frankenkönig Chlodwig I., der mit der Lex Salica eine bedeutende Gesetzessammlung hinterlässt, sich vom heidnischen Glauben abwendet und zum Christentum bekennt. Mit Wort und Waffe beginnt er einen Kampf gegen die germanischen Stämme und für ein geeintes Reich. Dieser frühe und mit fragwürdigen Mitteln erkämpfte Europagedanke erreicht seinen Höhepunkt mit dem bekanntesten Franken: Karl der Große. So waren es die Germanen Chlodwig und Karl der Große, die schon vor Jahrhunderten den Grundstein für ein gemeinsames Deutschland und Europa gelegt haben. In den deutschen Bundesländern leben die germanischen Sippen, wie die der Sachsen, Bajuwaren, Sueben oder Chatten, bis heute weiter. Und viele europäische Staaten sind aus germanischen Königreichen hervorgekommen. Infolge der Völkerwanderung gründen unterschiedliche Stämme ab dem 4. Jahrhundert nach Christus Reiche in Frankreich, England, Spanien, Deutschland, Italien, Skandinavien und sogar in Nordafrika. Wie die Griechen und Römer gehören auch die Germanen zu den Ahnen Europas.
Es gibt Orte auf der Welt, die sich besonders als Stützpunkte für Außerirdische eignen: Eine Höhle unter dem Eis der Antarktis, ein See in China, der als UFO-Hotspot gilt, und eine Pyramide unter den Hängen des Mount Denali in Alaska.
Rabe und Wolf waren lange im Reinhardswald ausgerottet. Der Rabe ist schon lange zurück, und auch der Wolf war wieder da, seine Ansiedlung jedoch war noch nicht von Dauer - außer im Gehege im Tierpark an der Sababurg, wo sich das Wolfsrudel bei der Fütterung die Beute mit den wilden schwarzen Vögeln teilt. Gero Lenhardt hat den Wolf nie zu Gesicht bekommen. Dabei ist der Naturkenner aus dem nahen Meimbressen so oft im 20.000 Hektar großen Wald unterwegs, wie es seine Zeit zulässt. Aus seiner Feder stammt der neue Wanderführer durch das größte in sich geschlossene Waldgebiet Hessens, eines der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands. Uralte Eichen und Buchen, Klöster, Siedlungen, nicht zuletzt die Sababurg, die als Märchenschloss Furore macht, deren Bedeutung aber viel länger zurück bis ins Mittelalter reicht, ziehen den Naturkenner Lenhardt in den Bann. Ähnlich geht es Michael Heyer. Als Förster ist er für die wirtschaftliche Nutzung des Waldes verantwortlich, aber auch ihn nimmt die Historie des Waldes an der nördlichen Peripherie Hessens gefangen. Und was bringt die Zukunft für den Reinhardswald? Was wird sich verändern? Etliche Windräder plant das Land Hessen in dem Gebiet. Naturschützer und Teile der Bevölkerung laufen Sturm. Die Sababurg gekrönt von drehenden Rotorblättern - ein Unding für die einen, eine wirtschaftliche Notwendigkeit in Zeiten der Energiewende, sagen die anderen.
Rauschalarm im Tierreich! Tiere nutzen Substanzen, die wir als Drogen bezeichnen. Warum? Schimpansen werden dabei beobachtet, wie sie sich den Bauch mit vergorenen Sternäpfeln vollschlagen. Stehen unsere nächsten Verwandten auf Alkohol und wissen sie um Wirkung und Folgen? Das untersucht der Biologe Aleksey Maro in Uganda. In den Früchten und im Schimpansen-Urin testet er den Alkoholgehalt: so viel wie ein Bierchen oder zwei Glas Wein?
Der aufwendig gedrehte Naturfilm entdeckt nicht nur das Geheimnis vom "Rausch im Regenwald", sondern erkundet eine kleine "High Society" in der Natur: Delfine, die mit der Gefahr eines narkotisierenden Nervengifts spielen, welches Kugelfische in sich tragen. Lemuren, die sich an einem giftigen Tausendfüßler berauschen, um ihre Gesundheit zu schützen, und dabei ihr Leben riskieren. Käfer, die als "Drogendealer" ein ganzes Ameisenvolk mit einer rätselhaften Substanz abhängig und gefügig machen. Und Katzen, die sich durch die betörende Wirkung der Minze Nepeta Cataria einem entspannten Viertelstündchen-Trip hingeben.
Es sind uns gut vertraute oder gänzlich fremde Zustände, ausgelöst durch toxische Substanzen der Natur. In berauschenden Bildern wird ganz nüchtern beobachtet, wie er sich zeigt, der Rausch im Tier?
Der junge, österreichische Adel erlebt wieder eine Renaissance. "ATV - Die Reportage" begleitet sechs junge Menschen adeliger Herkunft und zeigt ihren Lebensalltag. Während der 33-jährige Reichsgraf Gundaccar Wurmbrand Stuppach eher antitraditionell veranlagt ist, kennt Graf Oliver Zoltán Kruppa Crouy das adelige Netzwerk wie seine Westentasche. Baron Leopold von und zu Reichenbacher Reichenbach dagegen lebt die Etikette vergangener Zeiten und zeigt sich gerne auf Maskenbällen.
Leiden an Körper und Seele - der Krieg und die Kinder
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Die Zahlen sind groß. Für 7,5 Millionen Kinder in der Ukraine, so schreibt die Kinderrechtsorganisation Save the Children, hat der Krieg das Leben verändert. Mehr als 390.000 bräuchten in diesem Winter Hilfe. Tatsächlich ist es in der Ukraine für viele Menschen zum Alltag geworden, Tage lang ohne Strom oder Wärme leben zu müssen. Energie- und Wasserversorgung sind erklärtes Ziel der russischen Angreifer und das bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius. Energieminister Denys Schmyhal sprach Mitte Februar vom "Versuch eines winterlichen Völkermords". Besonders betroffen sind Alte und Kranke, vor allem aber eben auch Kinder, die - so sagen Experten - der Krieg nicht nur physisch, sondern auch psychisch extrem belastet. Über Hilfe für die Leiden an Körper und Seele spricht phoenix-Hauptstadtkorrespondent Erhard Scherfer mit Florian Westphal. Der Geschäftsführer der Kinderrechtsorganisation "Save the Children Deutschland" hat sich zuletzt Ende Januar ein Bild von der Lage in der Ukraine gemacht.
Diesmal sind die Männer in der Universitätsstadt Fullerton in Kalifornien auf der Suche nach besonderen Universitätsartefakten. Dabei liefern sich Dave und Darrell ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auch zwischen Jarrod und Brandi erreicht der Konkurrenzkampf seinen Höhepunkt.
Mit Darrell Sheets, Brandon Sheets, Jarrod Schulz, Brandi Passante, Brad Withford, Barry Weiss, Laura Dotson, Dan Dotson
Walter Lehnertz zeigt sich in seiner Dokusoap voller Humor, Abenteuer und persönlicher Einblicke. In "Waldis Welt" ist er Händler, Künstler und Improvisator.
Waldi soll Schlittenhunderennen fahren. Auf Usedom. Problem: Waldi hat noch nie auf einem Schlitten gestanden - geschweige denn ein Rudel geführt. Also wird trainiert: Kettcar-Umbau und riskante Impro-Methoden. Auf Usedom hat Waldi ein Rudel. Und das hat das Sagen.
Waldi bekommt Post aus der Kategorie "Warum eigentlich nicht?": Wolfgang Lippert lädt ihn zum Schlittenhunderennen auf Usedom ein. Klingt nach Abenteuer - hat nur einen Haken: Waldi ist noch nie Schlittenhunde gefahren. Null Erfahrung, aber maximale Zuversicht. Also wird zu Hause trainiert. Und zwar auf Waldi-Art: Tüfteln, schrauben, umbauen - aus einem Kettcar wird ein Trainingsgefährt. Was fehlt, sind die Hunde. Also wird improvisiert. Und weil Waldi beim Improvisieren selten bei "vernünftig" stehen bleibt, wird die Vorbereitung ... sportlich.
Auf Usedom angekommen, genießen Waldi und Sonja erst mal die Inselkulisse und schauen sich die Strecke an. Dazu gehört auch das Pflichtprogramm: Hunde kennenlernen. Denn hier gilt nicht "Waldi sucht sich ein Team", sondern: Die Hunde suchen sich Waldi. Erst wenn das Rudel ihn akzeptiert, geht's in den Probelauf - und der zeigt schnell: Waldi kann lenken, aber ein Hundeteam hat seinen eigenen Kopf.
Beim Rennen will Waldi liefern. Schließlich steht hier die Crème de la Crème am Start, und Waldi will nicht nur mitfahren. Doch auf der Strecke entscheidet nicht allein Ehrgeiz, sondern Teamwork - und manchmal auch der Instinkt der Hunde.
Am Ende bleibt die Frage: Zieht das Rudel mit - und welchen Platz holt Waldi?
Hajo Schumann soll versucht haben, seine Schwägerin Rosalie mit einem Kissen zu ersticken. Die Anklage geht davon aus, dass Rosalie behauptete, Hajo habe seine querschnittsgelähmte Frau Annabell, also Rosalies Schwester, in den Tod getrieben. Fürchtete der Angeklagte, seine Schwägerin könnte das Testament anfechten und ihm sein Erbe streitig machen?
Geduld ist die Mutter allen Erfolgs. Das denkt sich auch Kellnerin und Mutter Joyce aus South Carolina. Sie wartet stundenlang im Supermarkt auf einen jungen, freundlichen Kassierer, den sie mit ihrem Gutscheineinkauf in Beschlag nehmen kann. Gutscheine gegen Snacks - das ist Aprilles erfolgreiche Methode, um an die heißbegehrten Coupons zu gelangen. Sie arbeitet bei einem Autohändler in Michigan und luchst ihren Kollegen auf diese Weise die Gutscheine ab.
Der Auszug aus Ägypten - eine der großen Bibelgeschichten. Mose führt sein Volk aus der Knechtschaft ins gelobte Land. Verfolgt vom ägyptischen Pharao, mitten durch das Meer. Archäologen graben in Ägypten nach Spuren dieser biblischen Welt. Unter 3000 Jahren Sand finden sie mächtige Städte - und Hinweise auf verschleppte Arbeiter, Naturkatastrophen und politische Krisen. Die Erzählungen im Alten Testament sind dramatisch: Ägypten wird von zehn Plagen heimgesucht, darunter verseuchtes Wasser, Heuschreckenschwärme und schließlich der Tod aller erstgeborenen Söhne. Die Katastrophen werden als göttliche Strafe für den Pharao beschrieben, der die Hebräer nicht nach Israel ziehen lassen will. Doch sie fliehen bis zum Roten Meer. Als der Pharao sein Heer aussendet, teilt Moses mit göttlicher Hilfe die Wassermassen. Der Weg in die Freiheit ist frei. Die Archäologie sucht nach den historischen Hintergründen dieser Legenden.
Alien-Experte Giorgio Tsoukalos zählt die zehn furchterregendsten Begegnungen auf, die möglicherweise Beweise für außerirdische Besuche sein könnten: Im ländlichen Texas tragen Zuschauer unerklärliche Verletzungen davon, mysteriöse Viehverstümmelungen geben Rätsel auf, und die Entführung eines Mannes durch Aliens verblüfft die ungläubigen Zeugen.
Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten - Feste, die seit Jahrhunderten den Jahreslauf prägen. Für viele sind sie selbstverständlich im Jahreslauf. So auch für Moderator Guido Cantz: Pfingsten feiert er seit jeher in seiner katholischen Heimatgemeinde. Doch diesmal will er genauer wissen, was da eigentlich gefeiert wird. Wie begehen andere Menschen diesen Tag? Gemeinsam mit Feiertags-Experte Gabriel Engel begibt er sich auf einen Roadtrip durch Deutschland und die Zeit. Eine Reise zwischen gelebtem Brauchtum und biblischen Ursprüngen. Sie begegnen ungewöhnlichen Figuren wie dem Pfälzer Pfingstquack und kuriosen Gegenständen wie dem bayerischen Suppenbrunzer - und stoßen auf überraschende Traditionen rund um die Pfingstzeit. Die Spurensuche führt schließlich weit zurück ins biblische Jerusalem, zu den Wurzeln des Festes. Nicht jeder feiert dieses Fest bewusst. Doch die Geschichten und der Geist dahinter wirken bis heute nach. Ob Guido Cantz Pfingsten am Ende neu für sich entdeckt, bleibt offen.
Es gibt nicht viel, was nicht zuvor von den Ägyptern, Griechen oder Karthagern erfunden worden wäre. Doch es gibt noch weniger, was die Römer nicht von ihnen übernommen und perfektioniert hätten. Die alten Römer sind ein Volk der Superlative, ihre Geschichte beginnt allerdings wenig spektakulär. Als Rom gegründet wird, ist die spätere Hauptstadt nicht mehr als eine malariaverseuchte Siedlung in einer sumpfigen Senke am Tiber. Doch nur wenige Jahrhunderte später schlägt dort das Herz eines Imperiums, in dem zu Spitzenzeiten über 55 Millionen Menschen leben. Fast 1000 Jahre hält die römische Herrschaft, bevor sie allmählich zerbröckelt. Besonders beeindruckend ist die Dynamik, mit der die anfangs keineswegs überlegene Republik zur Vormacht im gesamten Mittelmeerraum aufsteigt. Die Römer beweisen sich dabei nicht nur als Meister der Kriegsführung, sondern auch als Garanten anhaltenden Friedens. Geschickt schwören sie die eroberten Territorien auf die "Sache Roms" ein. Die neuen Bundesgenossen erhalten ein hohes Maß an Selbstbestimmung und eine Verfassung, die ihnen, wie jedem römischen Bürger auch, die Gleichheit vor Recht und Gesetz zusichert. Und jeder - auch Sklaven und Besiegte - kann sein Bürgerrecht einfordern. Die Herren vom Tiber bieten aber noch mehr Annehmlichkeiten: Quer durchs Reich bauen sie Straßen und Aquädukte, bis in die entferntesten Winkel des Imperiums exportieren sie ihren Lebensstil und ihre Ideen zur Architektur öffentlicher Gebäude und Plätze. Mit den umfassenden Maßnahmen haben die Regenten nur ein Ziel verfolgt: einen Staat ohne Grenzen zu schaffen. Ein Plan, der nur einmal mehr beweist, wie sehr das antike Gedankengut in die heutige Welt übergegangen ist. Von einem barrierefreien Europa mit gleichen Rechten für alle träumen auch die Verantwortlichen in Brüssel. Wie schwer es ist, Völker aus unterschiedlichen Kulturkreisen zusammenzuhalten, haben auch schon die alten Römer gewusst. Als Kontrollorgan setzen sie deshalb ein Heer aus Legionären ein. Berufssoldat zu sein, ist damals ein begehrter Job. Er bietet ein festes Einkommen, Aufstiegschancen und eine sichere Altersversorgung. Nach 25 Jahren erhält ein Legionär 14 Jahresgehälter und manchmal sogar noch ein Stück Land. Die soziale Sicherheit hat jedoch ihren Preis. Die meisten Männer leben bis zur Pensionierung dauerhaft fernab der Heimat. Viele Städte, die wir heute kennen, sind aus kleinen römischen Feldlagern entstanden. Die Manager des Großreichs residieren in Rom. Eine extrem schlanke Zentralverwaltung bildet das Rückgrat des Imperiums. Nur ein paar Hundert Männer herrschen über ein Fünftel der Menschheit. Dafür entwickeln die Römer einen straff organisierten Beamtenapparat mit fein abgestuften Hierarchien und Zuständigkeiten, aber auch mit ständig wachsenden Aktenbergen. Durch kluge Investitionen in das Sozialwesen und in imposante Spektakel gelingt es den Politikern langfristig, das Volk bei Laune zu halten. "Brot und Spiele" lautet die magische Formel. Jeder hat das Recht auf kostenloses Getreide und extravagante Unterhaltung. Highlights sind die Gladiatorenkämpfe im Kolosseum, die bis zu vier Monate dauern können. Lange haben Historiker gerätselt, warum das Römische Imperium mitten im schönsten Frieden dennoch kollabiert ist. Eine Vermutung lautet, dass allein die vielzitierte Dekadenz der Oberschicht schuld daran sei. Doch viele Forscher glauben inzwischen, dass die Barbaren den Untergang der Großmacht verursacht haben. Im 4. Jahrhundert nach Christus setzt die Völkerwanderung ein, und zigtausende Menschen drängen auf der Suche nach neuem Lebensraum ins Reich. Das Imperium gerät in vielerlei Hinsicht in Not und ist nicht mehr zu retten. Das Vermächtnis des Imperiums an die Nachwelt aber hat überlebt. Die Römer haben das Fundament für eine zivilisierte Welt gelegt und die Ausbreitung des Christentums maßgeblich befördert.
Ein Wiener Zinshaus wird für die 80-jährige Pensionistin Christa Steinbach zur existenziellen Bedrohung. Eigentlich wollte sie ihren Lebensabend ruhig und abgesichert in ihrer Eigentumswohnung verbringen. Doch nach dem Tod ihres Mannes erbt sie 54 Prozent eines Zinshauses und damit auch eine Lawine an Problemen.
Vom Tellerwäscher zum Millionär - es gibt sie: Österreicher, die es aus eigener Kraft geschafft haben, Millionen zu verdienen, ohne mit dem goldenen Löffel geboren worden zu sein. ATV Die Reportage gibt einen Einblick in die skurrile Welt der Reichen und zeigt ihre Bemühungen das Glück zu finden.
Angestellte einer Müllcontainer-Fabrik in der Bronx hören am frühen Morgen drei Gewehrschüsse. Als sie nach draußen rennen, finden sie ihren Chef Robert Cohen tödlich verletzt auf dem Parkplatz. Als seine Frau Susan im Krankenhaus auftaucht, wo Cohen im Koma liegt, ist sie am Boden zerstört und erzählt den Ermittlern, dass die Firma in großen finanziellen Schwierigkeiten ist. Die Polizei schaut nun genauer in die Bücher und erfährt, dass Cohen mehrere Hunderttausend Dollar Schulden hatte. Hat er bei dieser Tat etwa selbst die Finger im Spiel gehabt, damit seine Familie die Lebensversicherung bekommt? Als Robert Cohen seinen Verletzungen erliegt, tut sich aber ein ganz neuer Verdacht auf.
Die Notfall-Drohne im Einsatz bei Bränden / Das perfekte Eis / Verrückte Erfindungen aus Holz / Burger aus dem Automaten / Der nachhaltigste Honig Europas / Artillerie Granaten im Akkord
König Salomon - legendärer Herrscher im Goldenen Zeitalter Israels. Weiser König, Bauherr eines prächtigen Tempels, sagenhaft reich. Salomons Reich ist eng mit seinen Nachbarn verbunden, sowohl im Handel als auch in der Rivalität. Auch dort finden sich Spuren aus der Zeit des Königs. Es ist eine Welt zwischen Götterverehrung und Machtpolitik. Die Bibel zeichnet das Bild eines mächtigen Salomon, der Verträge schließt, Frauen aus fremden Königshäusern heiratet und zugleich ein prachtvolles Reich errichtet. Mit den Nachbarkönigreichen Moab, Ammon und Edom haben die Israeliten eine ambivalente Beziehung - geprägt von Kooperation und Konkurrenz zugleich: Sie treiben Handel, führen Kriege, heiraten über Grenzen hinweg. Archäologen und Historiker fügen Fragmente zusammen und enthüllen eine Welt, in der Diplomatie, Krieg, Religion und Handel eng verflochten sind.
Der angeklagte Kioskmitarbeiter Falk Tross soll versucht haben, seine Chefin Lotte Eisenhauer zu erstechen. Im Gerangel soll sie gestürzt sein und sich dabei das Genick gebrochen haben. Offenbar wollte Falk die rüstige 72-Jährige dazu zwingen, ihm ihren Kiosk schon vor ihrem Tod zu vererben. Hatten die beiden wirklich einen Streit, bei dem Lotte ihm mit Enterbung gedroht hat, oder hütete sie noch ein ganz anderes Geheimnis?
Alien-Experte Giorgio Tsoukalos zählt zehn der faszinierendsten und geheimnisvollsten Symbole und Codes auf, die rund um den Globus entdeckt wurden und möglicherweise Hinweise auf außerirdischen Kontakt enthalten. Von Glyphen in der peruanischen Wüste über spiralförmige Petroglyphen bis hin zu einer Sprache mit außerirdischem Ursprung - könnten diese Codes die Geheimnisse unserer außerirdischen Vergangenheit entschlüsseln?