Am 11. September 2001 steuern Terroristen der islamistischen Terrororganisation Al-Qaida zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Centers in New York, ein weiteres trifft das Pentagon bei Washington. Fast 3.000 Menschen sterben. Amerika wird - erstmals in seiner Geschichte - auf eigenem Boden angegriffen. Die Anschläge erschüttern das Land in seinen Grundfesten. In den sogenannten Bush-Doktrin werden die neuen außen- und sicherheitspolitischen Grundsätze der US-Regierung unter George W. Bush formuliert: die USA beanspruchen darin unter anderem das Recht Präventivkriege zu führen und sie rufen einen weltweiten "War on Terror" aus. Die WeltWeit-Reporter:innen schauen sich an, wie sehr die Anschläge und ihre Folgen die Welt verändert haben.
In den USA hat Barbara Wolschek als Korrespondentin damals wochenlang über die Ereignisse berichtet. Heute - 25 Jahre später - blickt sie auf das Erlebte zurück und geht der Frage nach, wie stark das Land von den Anschlägen geprägt ist. Am Ground Zero trifft sie Monica Iken-Murphy, die ihren Mann im South Tower des World Trade Centers verloren hat. Als Hinterbliebene hat sie maßgeblich an der Gestaltung des "9/11 Memorial & Museum" mitgewirkt. In Washington spricht sie mit einem der Architekten des "Patriot Act", jenes umstrittene Anti-Terrorgesetz, das damals im Eiltempo verabschiedet wurde, um die USA vor weiteren Anschlägen zu bewahren.
Karim El-Gawhary ist in den Irak zurückgekehrt, aus dem er viele Male für den ORF berichtet hat. 2003 sind die USA unter Berufung auf jene Bush-Doktrin in das Land einmarschiert. Ein Präventivschlag gegen die angebliche Gefahr irakischer Massenvernichtungswaffen, die in die Hände von Terroristen fallen könnten. Ein Vorwurf, der später als Vorwand für den Einmarsch entlarvt wurde. Die US-Invasion hat das Land verwüstet und die Menschen traumatisiert. El-Gawhary spricht mit Kawthat Al Muhammadi, die sich um Menschen kümmert, die nach wie vor unter den Folgen des Krieges leiden. Menschen wie Mustafa Ahmad, der zwei Jahre alt war als er beim Einschlag einer amerikanischen Rakete ein Bein und eine Niere verliert. Bis heute ist das Land zerrissen und politisch instabil. Schon 2006 hat der Zusammenbruch des irakischen Staates den Aufstieg des IS begünstigt.
Die Terroristen des Islamischen Staates haben Europa über Jahre mit Anschlägen in Angst und Schrecken versetzt. Benedict Feichtner ist in Molenbeek unterwegs, jener Brüsseler Gemeinde, die später zum Synonym für Europas Dschihadisten-Szene wird. Er trifft Montasser AlDe'emeh, der in einem palästinensischen Flüchtlingslager in Jordanien geboren wird und in Belgien aufwächst. Für ihn wird 9/11 zum persönlichen Erweckungserlebnis: Als Jugendlicher ist er bereit, als Selbstmordattentäter zu sterben, danach vollzieht er einen radikalen Kurswechsel und beschließt "den Hass zu hassen". Inzwischen hat sich die Terror-Bedrohung gewandelt, doch die Faszination der Ideologie bleibt brandgefährlich. Molenbeek sucht einen Neuanfang. Im Café, wo einst die Attentäter von Paris und Brüssel verkehrten, befindet sich heute das Maison des Béguines: ein Ort, an dem Sozialarbeiter täglich mit Jugendlichen daran arbeiten, dass sich Geschichte nicht wiederholt.
Amir handelt mit Safran und anderen Waren. Als eine wichtige Lieferung auf sich warten lässt, steht bereits ein Kunde vor der Tür. Nun ist Improvisation gefragt. Nach einem geplatzten Blind-Date ist Bahars Laune im Keller. Gemeinsam mit Aline sucht sie Rat bei Friseurin Susi. Ahmed und Hansi gönnen sich derweil beim Barbier eine frische Boxerfrisur. Vlado ist mit seinen Töchtern unterwegs, um seine Ex-Frau zu treffen.
"Wahre Verbrechen" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle.
Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Außerdem berichten sie, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
Die Fälle dieser Folge:
Ein grausamer Fund am Rheinufer bei Hockenheim führt Ermittler auf die Spur eines Ehepaars, das zwei Frauen tötete, um ein Baby zu bekommen. Ein Fall, der Schock, Berechnung und Sehnsucht grausam vereint.
Ein sonniger Morgen in Berlin wird zum Albtraum: Eine Frau wird beim Frühsport im Forst niedergestochen - ohne erkennbares Motiv. Der Täter entkommt, die Tat bleibt bis heute ungeklärt.
Was zunächst wie getrennte Vermisstenfälle in Deutschland und Belgien wirkt, entpuppt sich als zusammenhängende Mordserie. Ermittler rekonstruieren, wie aus Raub schließlich Tötung wurde.
Nachdem Enrique Hernandez erfuhr, dass seine Frau Maria eine Affäre hat, wird er brutal ermordet. Die Ermittler finden heraus, dass Maria Hernandez ihren Bruder mit dem Mord beauftragt hatte.
Mit Christine Hegeler, Achim Buch, Patrick Stamme, Jens Wendland, Daniel Welbat, Martin Lohmann, Tetje Mierendorf, Simona Pahl, Elga Schütz
Chanel wendet sich nach mehreren Brust-OPs hilfesuchend an Dr. Dubrow und Dr. Nassif. Können die Chirurgen ihr mit einer erneuten Korrektur das Leben erleichtern? Tiffany hingegen hat einen völlig anderen Wunsch: Sie möchte aussehen wie Ivanka Trump - koste es, was es wolle. Und auch Marlenes Nase benötigt ein komplettes Makeover.
Peter Wimmer ist Gerichtsvollzieher und permanenten Anfeindungen ausgesetzt. Als er plötzlich Morddrohungen erhält, bittet er Lenßen & Partner um Hilfe. Katja Hansen und Mark Blomberg begleiten den Mann sofort zu dem Verdächtigen Schuldner Hardy Rosner, der sich äußerst gewaltbereit zeigt ...
Johnny und Jordyn erhalten Zugang zum Hamilton House in Winnipeg, das zu den berüchtigtsten Spukhäusern weltweit zählt. Eigentümerin Cheryl führt sie zunächst ins Obergeschoss, wo früher Séancen abgehalten wurden. Erbauer Dr. Hamilton war ein Vorreiter der Jenseitsforschung. Als sein Lieblingssohn starb, begann er, Kontakt zu den Toten zu suchen. Neben dem Séance-Zimmer ist das Dachgeschoss besonders interessant, in dem regelmäßig eine mysteriöse Männerstimme zu hören ist. Die Ghosthunter sind zuversichtlich: Wenn es jemanden gibt, der sich aus dem Jenseits meldet, dann ein Mann wie Dr. Hamilton.
Hinter den Kulissen agiert angeblich eine geheime Macht. Sie führt die neue Weltordnung ein und will uns versklaven. Doch wer steckt dahinter? Illuminaten? Rothschilds? Die Bilderberger? Das Märchen von der versteckten Elite, die die Fäden zieht, ist uralt und hat viele Versionen. Die unsichtbaren Mächtigen können viele Formen annehmen. Ein paar Gemeinsamkeiten gibt es trotzdem. Sie sind hinterhältig, unantastbar und vor allem: vollkommen fiktiv. Gerade in eher unsichereren Zeiten erfahren Verschwörungsideologien vermehrt Zulauf. Die Menschen sehnen sich nach Ordnung, Sicherheit und vor allem nach Erklärungen für die vorherrschenden Missstände. Das überwältigende Gefühl der Ohnmacht lässt manche für Verschwörungserzählungen anfällig werden, da diese auf den ersten Blick eine simple Antwort auf die komplexen gesellschaftlichen und politischen Probleme bieten. Dazu gesellt sich immer ein eindeutiges Feindbild. Oft ist die Rede von der Machtelite, "denen da oben", oder Geheimbünden. Einige wenige lenken im Verborgenen die Geschicke der ganzen Welt. Natürlich ausnahmslos zu ihrer eigenen Bereicherung, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen oder die Wünsche der restlichen Bevölkerung. So zum Beispiel der Illuminatenorden. Dieser existierte tatsächlich - allerdings nur wenige Jahre im 18. Jahrhundert. Wie so oft vermischen sich einige wenige Fakten mit einer Menge Fantasie zu ketzerischen Mythen, angefeuert durch fiktionale Erzählungen in Filmen und Popkultur. In letzteren erkennt Nikolas Pravda einen geheimen Code, der Beweis für eine Schattenregierung, die die Menschen transformieren will. Der Protestsänger Darren Smith ist sich sicher: Ein Konglomerat aus Banken und exklusiven Klubs führt den "Great Reset" herbei. Für den investigativen YouTuber Norman markiert das Jahr 2023 eine dramatische Zeitenwende. Shaun Butler, Jake Mossom und Manorma Joisi sind Mitglieder der englischen Freimaurerloge UGLE. Sie wollen mit Klischees und Vorurteilen bezüglich exklusiver Klubs aufräumen. In den 1970er-Jahren fand eine tatsächliche geheime Verschwörung in Italien statt. Giuliano Turone war damals Untersuchungsrichter und erzählt von der "Propaganda Due". Fakt und Fiktion in Bezug auf Verschwörungserzählungen werden in dieser Folge von den Experten Robert Grimes, Alexa und Alexander Waschkau, Tom Juncker, Gabriele Kohlbauer-Fritz und Will Sommer erläutert und eingeordnet. Die sechsteilige Doku-Serie "Verschwörungen - Die Wahrheit der Anderen" begibt sich in das skurrile wie abgründige Paralleluniversum von Verschwörungserzählungen.
Unübersehbar, mächtig und tonnenschwer: In die Obelisken des alten Ägyptens werden unterschiedliche Bedeutungen hineininterpretiert. Sind sie mehr als nur Denkmäler für die Pharaonen?
Im Schatten der Türme - Der Krieg gegen den Terror
Mit Lügen in den Irak
AUS 2023
45'
2003 marschieren die USA in den Irak ein, um Saddam Hussein zu stürzen. Doch die Invasion endet im Chaos. Das Regime und die irakische Armee werden von den USA und ihren Verbündeten außer Gefecht gesetzt. Das Machtgefüge im Land gerät ins Wanken, religiöse Milizen und terroristische Banden erstarken. Die Folge ist ein jahrelanger Guerillakrieg gegen die Besatzer. Die Tatsache, dass keine Massenvernichtungswaffen gefunden werden, untergräbt die Legitimierung des Krieges und das Ansehen der USA in der Region. Der Irakkrieg beweist die Sinnlosigkeit eines "Krieges gegen den Terror" und schafft die Voraussetzungen für ein weiteres Erstarken des Terrorismus. Der große Gewinner des Krieges ist Amerikas regionaler Hauptfeind Iran.
Ein Arzt wird aus Habgier zum Mörder. Er hält sich für schlauer als die Polizei. Es beginnt ein spannendes Spiel mit den Ermittlern, bis die ihn am Ende überführen können. Er wird wegen Mordes verurteilt. Nach der Haft beginnt er ein neues Leben. Doch das Spiel beginnt von vorne. "Auf den Spuren von Dr. Mord" gibt einzigartige Einblicke in die menschlichen Abgründe eines eiskalten Mörders. Die Dokureihe zeigt einen Mann, der zu seinem eigenen finanziellen Vorteil zweimal tötet. Nur mit hartnäckiger kriminalistischer Arbeit gelingt es den Ermittlern Dr. R. dingfest zu machen. Perserteppiche, teure Kunst, schickes Auto. Das Beste ist gerade gut genug für den Orthopäden Dr. R. Er besitzt eine gutgehende Praxis im kleinen Städtchen Höchst im Odenwald. Doch er will mehr. Kurz vor Silvester 1984 brennt die Praxis. Die Feuerwehr findet in den Trümmern die Leiche des Vermieters. Schnell verdächtigt die Kripo den Arzt. Sie findet Versicherungsunterlagen. Dr. R. würde von dem Brand profitieren. Weiterhin finden die Ermittler heraus, dass der Arzt große Pläne hat: Eine noch größere und schönere Praxis in München. Musste der Vermieter sterben, damit R. die Pläne in die Tat umsetzen kann? Der Orthopäde leugnet hartnäckig. Detail um Detail tragen die Ermittler zusammen, am Ende steht die Anklage. Es kommt zu einem Indizienprozess, in dem Dr. R. schuldig gesprochen wird. Er sitzt eine "lebenslängliche" Strafe ab, 17 Jahre lang. Die gesamte Zeit über beteuert der Arzt seine Unschuld und beklagt, Opfer einer Verschwörung zu sein. Nach Haftentlassung zieht er nach Bayern. In der Nähe seines Wohnortes kommt es 2008 zu einem weiteren Mord. Zuerst deutet nichts auf Dr. R. hin. Der vorbestrafte Mörder arbeitet wieder als Arzt. Doch schnell wird klar: Seine Geldgier hat ihn erneut zum Mörder gemacht. In "Auf den Spuren von Dr. Mord" lässt Autor Markus Cebulla vor allem die Ermittler erzählen. Sie geben hochspannende Einblicke in die Polizeiarbeit und zeigen, wie sie Puzzlestücke zusammensetzen, um am Ende das Bild eines Mannes zu sehen, der für seine Geldgier über Leichen geht.
Sie gewinnt das Vertrauen ihrer Opfer und nimmt ihnen dann kaltblütig das Leben. "Österreichs schockierendste Verbrechen" beleuchtet die entsetzlichen Taten der Serienmörderin Elfriede Blauensteiner, die als "Schwarze Witwe" in die Kriminalgeschichte einging. Aber warum mussten all diese Menschen sterben? Gerichtspsychiaterin Sigrun Roßmanith, Strafverteidiger Rudolf Mayer und Kurier-Journalistin Birgit Seiser kommen unter anderem zu Wort und berichten aus ihrer Sicht.
Der 11. September 2001 markiert einen der dunkelsten Tage in der Geschichte der USA. Den von langer Hand geplanten Terroranschlägen fielen tausende Menschen zum Opfer. Die Dokumentation rekapituliert die Geschehnisse Minute für Minute. Anhand offizieller Aufnahmen sowie Funkmitschnitte der FAA, des Militärs und des NYC Fire Departments werden die Stunden bis zum Zeitpunkt der Katastrophe detailliert rekonstruiert.
Am 11. September 2001 griffen Al Qaida-Terroristen die Weltmacht USA an, zielten auf Symbolorte wie das World Trade Center und das Pentagon - die Folgen dieser Anschläge wirken bis heute nach.
Kurz darauf kündigte US-Präsident George W. Bush einen "Krieg gegen den Terror" an. Doch westliche Militäraktionen in Afghanistan und der US-Angriff auf den Irak brachten keine Stabilität in die Region und fachten weltweit den islamistischen Terrorismus an.
Als vor 25 Jahren mehrere entführte Passagierjets wie fliegende Bomben in New York und Washington einschlugen, sah die Welt, welche Gefahr vom islamistischen Terrorismus ausging. Die militärische Reaktion des Westens richtete sich zunächst gegen das Taliban-Regime in Afghanistan, das dem Drahtzieher der Anschläge, Osama Bin Laden, Unterschlupf gewährte. 2003 ließ George W. Busch auch den Irak angreifen, um Saddam Hussein zu stürzen. Die Spirale der Gewalt traf auch Europa: Mörderische Anschläge in London, Spanien, Frankreich und Deutschland zeugten von dem Konflikt, in dem westliche Gesellschaften gegen den militanten Islamismus standen.
Die Kriege des Westens in Afghanistan und im Irak sind beendet, ohne die Region befriedet zu haben. Und die Gefahr hält bis heute an: Der vermeintliche "Kampf der Kulturen", der auch im Internet beschworen wird, radikalisiert noch immer "einsame Wölfe" im Westen, die Anschläge ausüben. Jede Attacke, bei der sich der Täter auf den Islam beruft, befeuert den Konflikt, der mit dem 11. September 2001 spürbar verschärft wurde. Unstrittig ist zugleich, dass die bei weitem überwiegende Zahl der Todesopfer in den Ländern des Mittleren Ostens zu beklagen ist. Bis zu einer halben Million Tote sollen die Kriege, die 9/11 folgten, in der Region gefordert haben.
Der Film zeigt, wie der 11. September 2001 die Welt veränderte. Global - aber auch ganz nah bei uns in Deutschland.
Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Doch wie wurden aus einem einzigen Tag die Erschütterungen, die bis heute nachwirken? Die 90-minütige Dokumentation "September" von Johan von Mirbach erzählt die Geschichte der Terroranschläge neu - verdichtet auf die 30 Tage eines Monats, der das 21. Jahrhundert prägte. "September" zeigt, wie aus Trauer Krieg wurde, wie Freiheit gegen Sicherheit eingetauscht wurde - und warum die Welt, die wir heute kennen, in jenem Herbst begann.
Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Doch wie wurden aus einem einzigen Tag die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Erschütterungen, die bis heute nachwirken? Die ARD-Dokumentation "SEPTEMBER" erzählt die Geschichte der Terroranschläge neu - verdichtet auf die entscheidenden 30 Tage eines Monats, der das 21. Jahrhundert prägte.
Mit bislang unveröffentlichtem Archivmaterial, eindringlichen Zeitzeugen-Berichten und prominenten Stimmen rekonstruiert der Film die Atmosphäre jener Wochen zwischen Schock und Entschlossenheit. Im Mittelpunkt stehen Menschen, deren Leben sich für immer veränderte: die IT-Expertin Susanne Hegenscheidt, die den Einschlag der Flugzeuge aus unmittelbarer Nähe in Manhattan erlebte; der deutsche Ersthelfer Markus Albrecht, der sich noch am selben Tag auf den Weg zum Ground Zero machte; und die Baggerfahrerin Pia Hofmann, die sich freiwillig meldete, den Schutt wegzuräumen - und die vielen Vermissten darin zu suchen.
Auch politische Entscheidungsträger kommen zu Wort. Joschka Fischer, damals Außenminister, erinnert sich an seine größte Sorge: dass sich Amerika von seinen Verbündeten abwenden würde. Lars Klingbeil, als junger Praktikant mitten in New York, erlebte die Anschläge aus nächster Nähe und erinnert sich vor allem an eines: die Solidarität der Menschen am Tag danach.
"SEPTEMBER" verbindet persönliche Schicksale mit den großen politischen Entscheidungen der Zeit. Der Film zeigt, wie aus den Anschlägen der "Krieg gegen den Terror" entstand, wie Freiheit gegen Sicherheit eingetauscht wurde und warum viele Konflikte der Gegenwart ihre Wurzeln im Herbst 2001 haben.
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst.
Ein litauischer Reisender mit ungewöhnlichen Urlaubsplänen gerät ins Visier der Beamten. An der Air Cargo Inspection Facility stoßen Beamte auf eine ausgeklügelte Schmuggelmethode: eine große Menge unverzollter Zigaretten, geschickt verborgen zwischen üblicher Fracht. Währenddessen sorgt im International Mail Centre eine riskante Sendung für Alarm. Zwischen Routine und Risiko kämpfen die Einsatzkräfte gegen illegale Ware und unsichtbare Gefahren - wachsam, entschlossen und unter Zeitdruck.
Der Tod des New Yorker Geschäftsmanns Thomas Gilbert, Sr. führt die Ermittler zu seinem Sohn Thomas Gilbert, Jr., der unter Verdacht steht. Die Frage nach dem Motiv für die Tat bleibt jedoch offen.
Mit Christine Hegeler, Achim Buch, Patrick Stamme, Tetje Mierendorf, Martin Lohmann, Ulrike Johannson, Dagmar Dreke, Jenny Maria Meyer, Elga Schütz
Annette Bösner, die Freundin von Roman Schopf, wurde umgebracht. Doch der Mandant ist davon überzeugt, dass der Anschlag ihm galt. Die Spur führt zu einem ehemaligen Arbeitskollegen, der Rache geschworen hat. Er macht Roman Schopf für seinen Ruin verantwortlich. Kurz darauf verschwindet der Mandant und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...
In der Datenbank der MUFON, einem Netzwerk, das UFO-Sichtungen dokumentiert und zu dem Thema forscht, finden sich unzählige Dokumente - manche mehr, andere weniger aussagekräftig. Finden sich dort Beweise für die Existenz außerirdischer Wesen?
Bergsteigerlegende Stefan Glowacz bricht mit drei Weggefährten zu einer extrem anspruchsvollen Expedition entlang der Seidenstraße auf - in unbekanntes Terrain. Gelingt der Aufstieg ins Ungewisse?
11. September 2001: Die Terrorattacke islamistischer Attentäter ist der größte Anschlag auf amerikanischem Boden seit Pearl Harbor im Jahr 1941. In der Folge wandelte sich die CIA - vom Weißen Haus mit der Leitung der Gegenmaßnahmen beauftragt - in eine paramilitärische Einheit mit einem beispiellosen Mandat: die terroristische Bedrohung mit allen Mitteln auszuschalten.
Von der blitzschnellen Invasion Afghanistans (2001) bis zur demütigenden Rückkehr der Taliban (2021), von der Tötung Bin Ladens (2011) zum Aufstieg des IS (2014) und schließlich bis zum surrealen Handschlag zwischen Trump und einem ehemaligen Al-Qaida-Anführer, der zum syrischen Präsidenten wurde: Ehemalige Spione, Offiziere, Analysten und Direktoren des größten Geheimdienstes der Welt brechen ihr Schweigen und enthüllen die internen Abläufe dieses geheimen Krieges.
Anhand seltener und teils nie zuvor gehörter Berichte, insbesondere von amerikanischen Geheimdienstmitarbeitern, dringt diese Serie tief in die verdeckten Operationen ein, die die Grundfesten der USA, der ältesten Demokratie der Welt, sowie den gesamten Nahen Osten erschütterten. Sie zeigt, wie das Streben nach Sicherheit Amerika - und die Welt - in eine neue Ära katapultierte. Eine Serie, die Einblicke in eine Sicherheitsarchitektur erlaubt, die der Öffentlichkeit normalerweise verwehrt bleiben und die Widersprüchlichkeiten der großen Weltpolitik veranschaulicht.
Eine Schattengestalt auf einer Veranda, glühende Augen im nächtlichen Wald und ein Notrufknopf, der in einem leeren Krankenzimmer plötzlich Alarm schlägt: Diese Videos sorgen selbst bei Experten für Gänsehaut. Während eine Frau bei Renovierungsarbeiten von einem unheimlichen Beobachter verfolgt wird, stößt ein Hobbyfilmer auf eine rätselhafte Kreatur, und in einem stillgelegten Krankenhaus taucht eine riesige Gestalt auf. Außerdem gibt ein verlassenes Hotel in Japan gleich mehrere geisterhafte Rätsel auf. Zufall, optische Täuschung oder doch Besucher aus einer anderen Welt?
Sind wir allein im Universum? Die Frage beschäftigt die Menschen seit Jahrhunderten. Außerirdische sind Stoff für Science-Fiction-Filme, stehen aber auch im Zentrum von Verschwörungstheorien. In den französischen Pyrenäen ist der Hobbyforscher Werner Betz auf den Spuren des Außerirdischen Lilor. Und in Sacramento will die Hypnose-Therapeutin Laurie McDonald Menschen dabei helfen, ihre unheimlichen Erfahrungen mit Außerirdischen zu verarbeiten. Anja Schäfer hingegen verbreitet die esoterischen Lehren der angeblichen Venusianerin Omnec Onec, und der selbst ernannte Ufo-Pastor Mike Hoggard ist überzeugt, dass Außerirdische identisch mit biblischen Dämonen sind. In den USA glauben etwa 65 Prozent aller Menschen, dass auf anderen Planeten außerirdisches Leben existiert. Aber auch in Europa begeben sich Leute auf die Suche nach Beweisen für extraterrestrische Besucher. Was oft harmlos beginnt, kann sich schnell zu einer Verschwörungstheorie entwickeln, besonders, wenn der Glaube an Aliens mit rechten Narrativen verknüpft wird. Verschwörungserzählungen haben Hochkonjunktur. Egal, ob die "BRD GmbH", Chemtrails, QAnon, die Illuminaten oder Reptiloide - lange Zeit sind das Nischenthemen kleiner Communities. Mittlerweile sind solche Erzählungen auch der breiten Öffentlichkeit ein Begriff, und wir begegnen ihnen immer öfter im Alltag. Die sechsteilige Doku-Serie "Verschwörungen - Die Wahrheit der Anderen" begibt sich in das skurrile wie abgründige Paralleluniversum von Verschwörungserzählungen.
Gänsehaut zum Staffelauftakt beim True-Crime-Format "Ungelöst": In Innsbruck wird Sara, die sich immer mehr einer radikalen Form des Islam zuwendet, seit 2022 spurlos vermisst. Und der Fall des Bleistiftmörders von Wiener Neustadt wird behandelt.
2753 Menschen starben bei den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York. Noch heute leiden Zehntausende unter den Folgen. Knapp 55.000 Ersthelfer und Überlebende sind mittlerweile an Krebs erkrankt, weil sie dem giftigen Staub, dem Feuer am Ground Zero ausgesetzt waren. Die News-Reportage beleuchtet das Leben von Familien, 25 Jahre später, und zeigt, dass 9/11 bis heute tausende Menschen ihr Leben kostet.
Urlaub ist eine besondere Zeit, in der Menschen ihrem Alltag entfliehen. Eine eigene Ferienimmobilie bietet daher die Möglichkeit, das Gefühl eines Zuhauses mit der Atmosphäre einer anderen Umgebung zu verbinden. "Mein Traumhaus am Meer" zeigt, wie Menschen sich den Traum vom Urlaub in den eigenen vier Wänden erfüllen.
Im Schatten der Türme - Der Krieg gegen den Terror
Die schwarze Flagge des IS
AUS 2023
45'
2014 ziehen islamische Extremisten mit schwarzer Flagge durch Nordsyrien und den Irak. Sie zerschlagen die irakische Armee und rufen ein Kalifat aus. Es dauert Jahre, den IS zu vertreiben. Das Chaos im Irak und der Beginn des Bürgerkrieges in Syrien schaffen das Umfeld, in dem sich der sogenannte Islamische Staat entwickeln konnte. Mit äußerst gewalttätigen Methoden wirbt der IS für sich und zieht Zehntausende an. Die Bewegung erklärt, sie wolle korrupte Regierungen im gesamten Nahen Osten beseitigen und ein Kalifat errichten, in dem die Scharia herrscht. Die US-geführten Koalitionstruppen kehren 2014 in den Irak zurück, um den Vormarsch des Islamischen Staates auf die irakische Hauptstadt Bagdad zu stoppen. Erst 2017 wird der IS endgültig aus seiner Hochburg Mosul vertrieben und seine verbliebenen Kämpfer über die syrische Grenze zurückgedrängt.
Mehr als 50 Jahre nach der letzten bemannten Mondlandung durch Apollo 17 startet das Artemis-Programm der großen Weltraumbehörden einen neuen Anlauf als
weltumspannendes Gemeinschaftsprojekt.
Tausende Wissenschaftler, Ingenieurinnen und Ingenieure und Raumfahrtbegeisterte aus aller Welt sind beteiligt, um gemeinsam eine Vision Wirklichkeit werden zu lassen: den Menschen zurück auf den Mond und eines Tages weiter zum Mars zu führen.
Der erste bemannte Flug unter dem Namen Artemis II soll nach aktuellem Stand im Frühjahr 2026 starten. An Bord der neu entwickelten Orion-Raumkapsel werden vier Astronauten rund zehn Tage lang um den Mond kreisen. Diese Mission dient als Generalprobe: Lebenserhaltung, Navigation, Kommunikation und Rückkehr zur Erde - alle Systeme werden unter realen Bedingungen im Universum getestet. Damit wird der Grundstein gelegt für die nächste große Etappe.
Mit der folgenden Mission, Artemis III, will die NASA gemeinsam mit internationalen Partnern eine Mondlandung realisieren - und darüber hinaus eine dauerhaft bewohnbare Mondbasis errichten. Ziel ist nicht nur ein symbolischer Triumph, sondern nachhaltige Forschung und Besiedlung: Insbesondere der Mond-Südpol steht im Fokus, weil dort Hinweise auf Wassereis und interessante geologische Strukturen existieren. Geplant sind erste Experimente, den Mondboden für Anbau nutzbar zu machen - mit dem Ziel, die Astronauten direkt vor Ort mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen.
Mehr als nur eine technische Herausforderung sind die Artemis-Mondmissionen auch eine globale Vision. Ingenieure in Europa, Wissenschaftler in Asien, Techniker in Nord- und Südamerika - alle arbeiten über Grenzen hinweg zusammen. Dieses weltweite Netzwerk aus Wissen und Motivation soll zeigen: Raumfahrt kann verbinden - jenseits von Nationen und Politik. 59 Nationen haben den politisch-rechtlichen Rahmen für die Weltraumnutzung unterschrieben, die sogenannten Artemis-Accords. Die eigentlichen Artemis-Missionen zum Mond werden von den vier großen Weltraumbehörden Amerikas , Europas , Japans und Kanadas ausgeführt. Gemeinsam arbeiten sie an einem Ziel, das größer ist als jede einzelne Nation: die Menschheit wieder als Einheit ins All zu führen, die Rückkehr zum Mond.
Wenn Artemis II 2026 um den Mond kreist und Artemis III planmäßig bis 2030 Menschen erneut auf den Mond bringt, wird es nicht nur um Raumfahrt gehen - es wird ein Zeichen der Hoffnung sein. Ein Zeichen dafür, dass wir, wenn wir global zusammenarbeiten, auch kühnste Visionen verwirklichen können.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Wenn Meteoriten auf die Erde einschlagen, können sie wertvolle Metalle hinterlassen, die für die Entwicklung der Menschheit von großer Bedeutung sind. Ist es möglich, dass die Himmelskörper nicht zufällig auf unserem Planeten landeten, sondern von Außerirdischen gesteuert wurden?
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Im Beisein von Kindern
25. Folge
D, USA 2015
50'
Kaye Robinson wird in ihrem Haus vergewaltigt. Trotz schwerer Verletzungen überlebt sie und kann den Ermittlern eine genaue Beschreibung des Täters geben. Doch der Fall kann neun Jahre lang nicht aufgeklärt werden - bis eine weitere Frau vergewaltigt wird. Im zweiten Fall untersucht die Polizei den Tod von Bob Bosley. Dessen Frau Amy hatte die Notrufnummer gewählt und berichtet, dass Einbrecher ihren Mann erschossen hätten.
Eine detaillierte Analyse bedeutender Terroranschläge, darunter der 11. September, die Pariser Anschläge 2015 und der Sarin-Gasangriff in Tokio 1995, wird präsentiert. Die Folge untersucht die Opferzahlen, weltweiten Reaktionen und sicherheitspolitischen Änderungen. Diese Ereignisse zeigen die weitreichenden Auswirkungen auf Sicherheitsmaßnahmen und internationale Beziehungen.
Die beiden Waidhofener Social-Media-Stars Witek und JuJean duellieren sich weiter im Kampf um mehr Follower. Witek versucht, offline im Stammlokal Likes zu sammeln, JuJean will mit seiner Musik für Aufmerksamkeit sorgen. Max Rester kommt unterdessen seinem Traum vom Schriftsteller einen großen Schritt näher. Bei der langen Nacht der Büchereien darf er seinen Debutroman der Öffentlichkeit präsentieren.
Halali! Heute geht es für die PS PROFIS Wien auf die Jagd. Förster Markus sucht einen neuen geländegängigen SUV für Alltag und Job. Für maximal 6000 Euro kriegen Knud und Kofi einen Pajero, Grand Vitara und Grand Cherokee vor die Flinte. Vom Allradwahn über rostige Kollegen bis hin zur ultimativen Offroad-Challenge - die Wiener Autoexperten werden auf ihrer Pirsch ordentlich durchgeschüttelt! Welches Blechwild macht am Ende das Rennen?
11. September 2001: Die Terrorattacke islamistischer Attentäter ist der größte Anschlag auf amerikanischem Boden seit Pearl Harbor im Jahr 1941. In der Folge wandelte sich die CIA - vom Weißen Haus mit der Leitung der Gegenmaßnahmen beauftragt - in eine paramilitärische Einheit mit einem beispiellosen Mandat: die terroristische Bedrohung mit allen Mitteln auszuschalten.
Von der blitzschnellen Invasion Afghanistans (2001) bis zur demütigenden Rückkehr der Taliban (2021), von der Tötung Bin Ladens (2011) zum Aufstieg des IS (2014) und schließlich bis zum surrealen Handschlag zwischen Trump und einem ehemaligen Al-Qaida-Anführer, der zum syrischen Präsidenten wurde: Ehemalige Spione, Offiziere, Analysten und Direktoren des größten Geheimdienstes der Welt brechen ihr Schweigen und enthüllen die internen Abläufe dieses geheimen Krieges.
Anhand seltener und teils nie zuvor gehörter Berichte, insbesondere von amerikanischen Geheimdienstmitarbeitern, dringt diese Serie tief in die verdeckten Operationen ein, die die Grundfesten der USA, der ältesten Demokratie der Welt, sowie den gesamten Nahen Osten erschütterten. Sie zeigt, wie das Streben nach Sicherheit Amerika - und die Welt - in eine neue Ära katapultierte. Eine Serie, die Einblicke in eine Sicherheitsarchitektur erlaubt, die der Öffentlichkeit normalerweise verwehrt bleiben und die Widersprüchlichkeiten der großen Weltpolitik veranschaulicht.
Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Das lokale Nachrichtenmagazin gibt den Zuschauern Aufschluss über alles Wichtige, was in Aachen und Umgebung passiert.
Der Ausflug einer vierköpfigen Familie in ein englisches Museum nimmt eine düstere Wendung: Eine unheimliche Gestalt mit langen Haaren taucht plötzlich in einem abgesperrten Bereich auf und versetzt den kleinen Sohn in Panik. In New Jersey filmen zwei Geschäftspartner im Scheinwerferlicht ein seltsames Wesen im Wald - zu groß für ein bekanntes Tier, zu humanoid für einen einfachen Irrtum. Ratlos bleiben sie zurück. Und in einem berüchtigten Hotel in Arkansas hört eine Urlauberin auf ihrem Balkon eine sanfte, fast schon geisterhafte Frauenstimme singen - doch als sie dem Klang nachgeht, ist niemand da.
Xatars Ehefrau Farvah und sein letzter Geschäftsführer Tobi erinnern sich an einen prägenden Moment: Im Frühjahr 2024 war es dem "Baba aller Babas" gelungen, seine Lieder auf die Bühne der Elbphilharmonie in Hamburg zu bringen. Dort sieht man XATAR backstage an einem Flügel sitzen - etwa ein Jahr nach diesen Aufnahmen war er tot. Jetzt gilt es, seine Hinterlassenschaften zu sortieren: Tobi räumt mit Xatars engen Freunden SSIO und Samy einen Lagerkeller aus. Gemeinsam erinnern sie sich an ihre Jugend im Bonner Viertel Brüser Berg. Schnell wird sichtbar, welche Brüche ihre gemeinsame Geschichte geprägt haben. Farvah beschreibt, wie schwer es für sie war, den Mut für ihre junge Liebe aufzubringen, und wie jäh die Beziehung zu XATAR von einem Verbrechen mit internationaler Dimension ausgebremst wird.
Einfache Antworten in schwierigen Zeiten: Das ist der Köder der Verschwörungstheoretiker. In Zeiten von Social Media und Fake News locken QAnon und Co. so Millionen Menschen in ihr Netz. Verschwörungen verzerren das Weltbild und wirken wie eine Droge. In Detroit erzählt die ehemalige QAnon-Gläubige Lenka Perron von ihrem Ausstieg. Claudia Müller, ehemalige Redaktionsleiterin einer alternativen Medienplattform, zeigt, wie man Fake News schreibt. Der republikanische Opportunist Sam Racioppi war beim Sturm aufs Kapitol dabei. Für ihn sind Verschwörungen Mittel zum Zweck. Verschwörungstheorien wirken auf komplexe Art und Weise. Sie gaukeln einfache Erklärungen vor und regen dazu an, eigene Schlüsse zu ziehen. Doch basieren diese nicht auf Fakten, sondern modernen Märchen. Die Masche gerät zum perfiden Spiel, das in den USA im Fall von QAnon sogar zum Sturm aufs Kapitol führte. Verschwörungserzählungen haben Hochkonjunktur. Egal, ob die "BRD GmbH", Chemtrails, QAnon, die Illuminaten oder Reptiloide - lange Zeit sind das Nischenthemen kleiner Communities. Mittlerweile sind solche Erzählungen auch der breiten Öffentlichkeit ein Begriff, und wir begegnen ihnen immer öfter im Alltag. Die sechsteilige Doku-Serie "Verschwörungen - Die Wahrheit der Anderen" begibt sich in das skurrile wie abgründige Paralleluniversum von Verschwörungserzählungen.
Im Schatten der Türme - Der Krieg gegen den Terror
Machtkampf im Nahen Osten
AUS 2023
45'
Der Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten 2003 in den Irak verschiebt das Machtgefüge im Nahen Osten. Der Iran gewinnt an Einfluss, seine Rivalität mit Saudi-Arabien verschärft sich. Am deutlichsten zeigt sich dieser Konflikt, in dem die USA eine Schlüsselrolle spielen, im Jemen. Dort führen die beiden Länder einen blutigen Stellvertreterkrieg. Trotz des Versuches, das iranische Atomprogramm zu stoppen, bleibt die nukleare Gefahr bestehen. In weniger als zwei Jahrzehnten hat der Iran, der den schiitischen Zweig des Islam vertritt, einen riesigen Einflussbereich vom Irak über Syrien bis in den Libanon aufgebaut.
Große Echsen: Das Ende der Keuschheit
Bisher führten sie ein braves Leben. Zwei junge Schwestern allein zu Haus, kein Mann weit und breit. Aber genau das soll sich jetzt ändern. Der Zoo will Echsennachwuchs. Die beiden Komodowaran-Weibchen, Pantai und Festus, müssen deshalb umziehen. Ganz nah ran, an den Mann. Zunächst sollen sich die Damen und der Herr am Sichtgitter beschnuppern. Irgendwann werden sie dann zusammen gelassen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Denn so eine Beziehungskiste unter Komododrachen, das ist eine komplizierte Kiste.
Tapire: Lümmeln unter Aufsicht
Die Bauarbeiten auf der Tapir-Anlage sind abgeschlossen. Der neue Liegeplatz ist fertig. Viel Schweiß, Geduld und Geld hat das alles gekostet. Jetzt wird sich zeigen, ob sich der große Aufwand gelohnt hat. Werden die Tapire den Platz annehmen? Das könnte knifflig werden. Schließlich ist die Liegefläche für die Besucher bestens einzusehen. Unbemerktes Wegdösen - geht nicht mehr. Michael Ernst und Timo Geßner versuchen mit allen Tricks, Leila, Kedua und Copashi den neuen Lümmelplatz trotzdem schmackhaft zu machen.
Kängurus: Da guckt was raus
Jörg Gräser hat sich wieder mal was ausgedacht, diesmal für die Kängurus. Zwei große Gemüse-Mobiles aus Gurken, Rotkraut, Chicorée und Kohlrabi will er an den Bäumen im Gehege aufhängen. Dabei muss er sich vorsichtig bewegen, denn eines der Tiere ist momentan besonders schreckhaft: Bennet-Känguru Luise trägt ein Jungtier im Beutel. Die Mutter hält sicheren Abstand zu Jörg und seinen komischen Gemüse-Gebilden. Wird sie am Ende doch noch anbeißen?
"Fifty-fifty" schätzten die Astronauten ihre Überlebenschance. Dass es am 21. Juli 1969 den ersten Menschen gelang, den Mond zu betreten, war ein riskantes Unternehmen und ein epochaler Umbruch.
Fast wäre die Mission gescheitert. Moderator Mirko Drotschmann präsentiert den "Terra X"-Film, der die Zeit anhält und die "Apollo 11"-Mission aus der Perspektive von Menschen erzählt, die entscheidend beteiligt waren, aber deren Schicksal kaum bekannt ist.
Da ist Janet Armstrong, die Ehefrau des Astronauten Neil Armstrong. Sie muss jeden Augenblick damit rechnen, Witwe zu werden - doch sie muss ihr Gesicht wahren gegenüber der Presse, die ihr nicht von der Seite weicht. Auch die junge Mathematikerin Margaret Hamilton fiebert mit - sie und ihr Team haben die Software der "Apollo 11"-Mission entwickelt. Jetzt muss sich ihr Code im Orbit bewähren.
Am Cape Canaveral machen derweil mehr als 4000 Journalisten den Start zum Mond zu einem Medienspektakel. Der junge Rundfunkreporter Otto Deppe berichtet live vor Ort für die Sender in Deutschland. Fast 400.000 Menschen haben die "Apollo"-Mission der NASA vorbereitet. Unter ihnen Charles Duke, einer der "Capsule Communicators", die vom Boden aus den Flug überwachen. Er wird im heiklen Moment der Mondlandung der Einzige sein, der mit den Astronauten direkt kommuniziert.
Der Wettlauf zum Mond beginnt auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges: Erst schickt die UdSSR ihren ersten Satelliten ins All, dann 1961 den Russen Juri Gagarin. Ein Affront für die USA, die daraufhin verkünden, noch im selben Jahrzehnt einen Menschen zum Mond zu schicken. Rekordsummen werden investiert, doch es gibt herbe Rückschläge. Bei Teststarts verbrennen drei Astronauten bei lebendigem Leib, die Entwicklung der Software ist schwierig. "Apollo 11" ist ein technisches Meisterwerk - aber wird alles so funktionieren wie geplant?
Mehr als 500 Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt verfolgen in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli im Fernsehen, wie die Amerikaner Neil Armstrong und Buzz Aldrin den Mond betreten und Geschichte schreiben. Was sie nicht sehen, das erzählt "Ein Moment in der Geschichte". Um ein Haar wäre die "Apollo 11"-Mission gescheitert. Im Kontrollzentrum in Houston geht kurz vor der Landung ein Computeralarm los, man überlegt, die 25-Milliarden-Dollar-Unternehmung abzubrechen. Dann finden die Astronauten in der Landefähre "Eagle" keinen geeigneten Platz zum Landen - sie haben kaum noch Benzin, und unter ihnen liegt ein Krater voller Geröll.
"Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann wird mithilfe digitaler Effekte in das Kontrollzentrum nach Houston, auf den Mond und in die Fernsehstudios versetzt, um den Geschehnissen und den Menschen hinter den Kulissen dieses Moments auf die Spur zu kommen. Als Zeitzeugen konnten sowohl der Reporter Otto Deppe als auch CapCom "Charlie" Duke interviewt werden, der 1972 selbst den Mond betreten wird.
Unter "Begegnungen der Fünften Art" verstehen Mitglieder einer Studiengruppe zu Außerirdischen den direkten Kontakt zwischen Menschen und außerirdischem Leben. Gab es derlei Begegnungen bereits? Stimmen die Gerüchte, dass sie unter den höchsten Rängen der US-Regierung stattfanden?
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!