Die ORF-III-Dokumentation erzählt die Geschichte der Flieger des Kaisers, die in den Jahren des Ersten Weltkriegs die neuen fliegenden Kriegsgeräte manövrierten.
Im Morgengrauen des 14. Februar 1916 starteten zwölf österreichisch-ungarische Militärflugzeuge vom neuen Typ Lohner B.VII in Richtung Norditalien. Das Ziel war die Bombardierung der Mailänder Elektrizitätswerke. Für die Planung und Durchführung dieses gewagten Kommandounternehmens wurden sämtliche technische Leistungsgrenzen der damaligen Zeit ausgereizt.
Der Krieg brachte einen enormen technologischen Schub in die damals noch junge Motorfliegerei. Die Geschichte der militärischen Luftfahrt im Ersten Weltkrieg steckte aber nicht nur voller Superlative, sondern auch voller Tragödien. Die Piloten und ihre Mannschaften waren Pioniere auf ihrem Gebiet und gingen dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen. Denn nicht nur der Feind, auch die unausgereifte Technik zu dieser Zeit machte jeden Einsatz zu einem Spiel auf Leben und Tod.
Männer wie Freiherr Godwin von Brumowski, der österreichische "Rote Baron", wurden dabei zu "Helden der Lüfte" stilisiert. Die Flieger bildeten den Kontrast zu dem anonymen und millionenfachen Sterben der einfachen Fußsoldaten, deren Tod weit weniger heldenhaft anmutete als die Duelle in der Luft.
Doch die Verklärung der Fliegerhelden hatte mit der Realität oftmals nicht viel gemein. In der Luft wie in den Gräben kannte das Geschäft mit dem Töten keine Sieger, sondern nur Verlierer.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Zeugen der Anklage
71. Folge
D, USA 1995
35'
Eine junge Frau wird vor ihrem Haus ermordet aufgefunden. Es stellt sich heraus, dass sie vor Gericht gegen einen Mann aussagen sollte, den sie eines sexuellen Übergriffs beschuldigt hatte. Die Ermittler verdächtigen diesen Mann zwar der Tat, können ihm aber nichts nachweisen. Erst 15 Jahren später ist die forensische Wissenschaft so weit fortgeschritten, dass man anhand von kleinsten Spuren den Täter dingfest machen kann.
Lausi bereitet sich auf ihren dreiwöchigen Alkoholentzug in einer Klinik vor. Sie erhofft sich davon nicht nur mehr Stabilität im Alltag, sondern auch bessere Chancen auf dem Jobmarkt. Auch Paddy will in dieser Zeit auf Alkohol verzichten.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Arnstadt / "Shine Bride"
+ Frankfurt am Main / "Der Brautladen"
Andreas Schubert trifft letzte Vorbereitungen für eine Tour nach Rimini. Ohne seinen Motorroller will der bayerische "Euro Trucker" eigentlich nicht losfahren - an der Adriaküste muss man schließlich mobil sein. Doch gerade heute gibt das Vehikel seinen Geist auf. Stephan van Spronsen fiebert derweil dem Schaulaufen beim "Tekno Event" entgegen. Sein feuerroter Scania wurde 2018 zum schönsten Brummi der Niederlande gewählt. Und Fernfahrer Jarek Strakowski muss auf der Fahrt zur französischen Atlantikküste einen außerplanmäßigen Zwischenstopp einlegen.
Die neue Heißzeit Spurensuche in der Vergangenheit
Pflanzen und Tiere
D 2022
45'
Das Klima unseres Planeten ändert sich rasant. Forschende warnen vor einer lebensfeindlichen Zukunft. Was auf Pflanzen und Tiere zukommen könnte, zeigen neue Einblicke in die Erdgeschichte. Auf der Erde herrschten bereits früher extreme Klimaphasen. Besonders für eine sogenannte Superheißzeit vor 56 Millionen Jahren interessiert sich die Wissenschaft: Fossilienfunde aus dieser Epoche zeigen, wie tiefgreifend sich Ökosysteme damals verändert haben. Im unwirtlichen Niemandsland des Bighorn Basin in Wyoming suchen die Paläobotanikerinnen Vera Korasidis und Ellen Currano Fossilien von Pflanzen aus der Heißzeit vor 56 Millionen Jahren, dem sogenannten Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum, kurz PETM. Ihre Funde zeichnen ein klares Bild: Damals wurde aus einer grünen Landschaft, in der Flussauen und Mischwälder dominierten, innerhalb kurzer Zeit ein subtropisches Trockengebiet. Weltweit verschoben sich in dieser Phase Vegetationszonen um mehr als 1000 Kilometer polwärts. Die Arktis und Antarktis waren teilweise bewaldet. Und: Es kam vermehrt zu Extremereignissen - die Funde der Forscherinnen zeigen, dass Buschbrände und Sturzfluten zunahmen. Könnte sich in einer neuen Heißzeit die Pflanzenwelt erneut so tiefgreifend verändern und mit ihr die Lebensgrundlage aller Tiere und Menschen? Tatsächlich erleben wir derzeit den Beginn vergleichbarer Entwicklungen. In ihrem Zentrum stehen - wie ein Frühwarnsystem - die Wälder der Erde. In Deutschland, dem waldreichsten Land Europas, hat der Umbau vieler Wälder schon begonnen. Im Harz, einem deutschen Mittelgebirge, lässt Förster Michael Rudolph von Trockenheit geschädigte Waldflächen roden, um dem Borkenkäfer die Nahrung zu entziehen. Auf freien Flächen pflanzt er neue Baumarten an, die - so die Hoffnung - den zukünftigen Bedingungen trotzen können. Das Problem: Wie die genau aussehen werden, kann niemand verlässlich vorhersagen. Dabei brauchen wir die Wälder dringend. Als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, aber auch, um dem Klimawandel selbst entgegenzuwirken. Wälder sind wichtige CO2-Senken. Sie brauchen das Treibhausgas zum Wachsen, sie ziehen es aus der Atmosphäre und lagern es als Kohlenstoff ein - in Blättern, Ästen, Stamm und Wurzeln. Aber können sie das auch noch in Zukunft? In Australien leitet der Pflanzenphysiologe David Ellsworth von der Western Sydney University ein einzigartiges Experiment. Die Forscher begasen über ein Rohrsystem Teile eines Eukalyptuswaldes mit CO2-Konzentrationen, wie sie zuletzt in einer Heißzeit vor 16 Millionen Jahren, im Miozän, herrschten - und wie sie Mitte des Jahrhunderts wieder herrschen könnten. Er will damit die bislang geltende Theorie testen, dass Wälder umso mehr CO2 aufnehmen, je mehr in der Atmosphäre ist. Das Ergebnis: Zwar nehmen die Versuchsbäume tatsächlich mehr CO2 auf als die Vergleichsbäume, doch statt ihn als Kohlenstoff einzulagern und schneller zu wachsen, geben sie über Austauschprozesse im Boden auch wieder mehr CO2 ab als zuvor. Ein Effekt, den Klimaprognosen bislang zu wenig berücksichtigt haben. Auch die Aufnahmekapazität der größten Kohlenstoffspeicher an Land, die tropischen Regenwälder Südamerikas und Afrikas, stößt an ihre Grenzen - sogar in bislang völlig unberührten Regionen. Der Grund: Das zusätzliche CO2 in der Atmosphäre lässt die Bäume zwar schneller wachsen, aber wegen zunehmender Hitze und Trockenheit sterben sie auch schneller und verrotten - und geben dabei CO2 ab. So könnten die tropischen Regenwälder in Zukunft den Klimawandel sogar beschleunigen. Umwälzungen in der Vegetation der Erde haben in allen Lebensräumen auch gravierende Konsequenzen für Tiere. Der US-Paläontologe Philip Gingerich von der University of Michigan hat im Bighorn Basin eine erstaunliche Form der Anpassung gefunden: Säugetiere, wie die einst verbreitete Huftierart Ectocion, sind während der Heißzeit vor 56 Millionen Jahren geschrumpft, um etwa 20 Prozent. Forscher nennen das Phänomen Verzwergung - vermutlich eine Anpassung an geringeres Nahrungsangebot und größere Hitze. Was wie Paläo-Science-Fiction klingt, könnte sich nun erneut abzeichnen: Studien in Südafrika bei Erdmännchen zeigen, dass auch ihr Nachwuchs in heißen und trockenen Phasen kleiner bleibt. Für große Tierarten wie Elefanten und Nashörner ist Verzwergung keine Überlebensstrategie. Sie leben sehr lange, haben wenige Nachkommen - und bräuchten darum sehr viel mehr Zeit, um sich körperlich anpassen zu können. Aber die haben sie nicht - der menschengemachte Klimawandel verläuft rund zehnmal schneller als während der Heißzeit d
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Attentat auf Hitler - Stauffenberg und der deutsche Widerstand
D 2024
90'
Das Attentat von Oberst Stauffenberg am 20. Juli 1944 markiert eine historische Zäsur und die letzte Chance für Deutschland, sich aus eigener Kraft der Diktatur zu entledigen. Die Dokumentation zeigt die Vorgehensweise der Verschwörer und warum ihr Vorhaben scheiterte. Der Film bringt die couragierten Handelnden aus dem Schatten des Vergessens und stellt aktuelle Fragen zum Widerstand.
WELT TV ist der erste TV-Sender weltweit, der die Produktion des Kettenfahrzeugs Lynx von Anfang an begleiten darf. Gedreht wurde in Unterlüss, wo die Prototypen entstanden, und im neuen Werk in Ungarn, das seit 2023 die Serienfertigung übernimmt. Der Lynx beeindruckt mit einer Länge von 8,49 Metern, einem Gewicht von 45 Tonnen. Ausgestattet mit dem Lance-Turm und modernster High-Tech-Technologie, erkennt er feindliche Angriffe und reagiert mit automatischer Zielverfolgung.
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
Vertrauen
Seit knapp eineinhalb Jahren lebt Nashornbulle Ndugu schon in der Kiwara Kopje - hell, modern und mit eigenem Garten. Doch bislang diente der grüne Austritt vor allem seinen Gesellschafterinnen als Spazierrevier, den Gepardendamen. Verantwortlich dafür sind nicht die Katzen, sondern die den Nashörnern eigene Sensibilität und Vorsicht. Kurzum: Eineinhalb Jahre lang stand Ndugu lieber wie angewurzelt vor seinem Schieber, als sich hinaus in die Natur zu wagen. Seit einigen Wochen jedoch zeigen die steten und geduldigen Bemühungen der Nashornpfleger Wirkung: Ndugu bewegt sich. Nach dem Motto "10 cm am Tag sind irgendwann auch ein Meter" versüßen Frank Meyer und seine Kollegen dem Nashornbullen Schritt für Schritt die Überwindung der eigenen Angstgrenzen. Wie weit ist es noch bis zum Ziel?
Forscherdrang
Manche Bewohner der Kiwara Kopje verzichten auf persönliche Einladungen, sie machen sich einfach auf den Weg. Nicht immer auf den für sie vorgesehenen. Und so kommt es vor, dass morgens, bevor der Zoo so richtig zum Leben erwacht und die ersten Besucher eintreffen, auf den Überwachungsbildern im Pflegerraum ein pelziger Wanderer zu sehen ist, der dort eigentlich nichts zu suchen hat. Genauer gesagt ist es eine Wanderin, ein Klippschliefer-Weibchen, das sich gern die Welt außerhalb seines Geheges betrachtet. Trotz guter Fütterung - das Gras auf der anderen Seite ist scheinbar immer grüner: Zu appetitlich all der üppige Bewuchs jenseits der Geheges, zu spannend die Wesen, die dort ihres Weges gehen. Doch wann und wo setzt man der Neugier hier die Grenze?
Mut
Seit fünf Wochen leben sich die beiden jungen Etosha-Löwen Motshegetsi und Majo in Leipzig ein. Das Kennenlernen der hinteren Gehege, der Geräusche, Gerüche, Wege und Nischen, Vertrauen fassen zum Pfleger, Sicherheit gewinnen. All das hat bisher fabelhaft und nahezu störungsfrei funktioniert, dank professioneller Arbeit des Zoos und der Erfahrung und Hingabe des Tierpfleger-Teams. Nun folgt der nächste große Schritt: Motshegetsi und Majo sollen ihre Außenanlage kennenlernen. Hier, wo der stattliche Matadi jahrelang seine Duftmarken auf jedem Quadratzentimeter hinterlassen hat, und wo alles noch so fremd ist. Eine große Herausforderung für die jungen Löwenkater. Werden sie die genug Mut und Neugierde aufbringen, um die Grenze zwischen geschützter Rückzugsmöglichkeit und dem Licht der Öffentlichkeit zu überschreiten?
Berliner Nächte können nicht nur wild und lang sein, sondern auch ruhig und beinahe romantisch. Die nächtlichen Impressionen zeigen die Hauptstadt von einer ganz neuen Seite.
Ein riesiger vulkanförmiger Hügel, vom Weltraum aus gesehen, im Land der Inkas. Wer hat ihn gebaut und warum? Ein Archäologe reist zu der Stätte und stößt auf eine Geschichte von vergrabenen Schätzen, ritueller Anbetung und Menschenopfern. Außerdem nimmt ein NASA-Aufklärungsflugzeug ein Bild eines seltsamen Musters im arktischen Eis auf. Wer oder was hat dieses bizarre Kryptogramm geschaffen?
Kostbare Hinterlassenschaft
Die Bedingungen für das Krakengelege im Becken hinter den Kulissen des Aquariums sind nicht optimal. Vor allem dann nicht, wenn tatsächlich etwas aus den rund 500.000 Eiern schlüpfen sollte. Kurator Ulrich Graßl hat deshalb einen Quallenkreisel organisiert - ausgeklügelte Technik, die die Meeresströmung simuliert und die Futteraufnahme der Larven unterstützt. Was bei der Quallenzucht funktioniert, soll nun auch bei den Kraken klappen. Die Aquarianer versuchen, beste Bedingungen zu schaffen - bei der Oktopuszucht gibt es in Zoos keinerlei Erfahrungen. Wenn sie gelänge, wäre das eine Sensation. Und es gibt Hoffnung - zahlreiche Eier haben sich rosa verfärbt. Ein gutes Zeichen?
Raus - und wieder rein?
Seit sechs Wochen leben die Löwenbrüder Mothsegetsi und Majo in Leipzig. Und noch längst ist nicht alles Routine. Schritt für Schritt versucht Jörg Gräser, sie an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Vor allem die Tagesabläufe sollen sich einspielen. Dazu gehört, dass die jungen Löwen am Morgen möglichst entspannt auf die Außenanlage spazieren und sie im Laufe des Tages überall erkunden. Neu ist, dass auch vom Besucherweg viele Eindrücke auf die Halbwüchsigen einströmen. Der Heimweg am Abend ist ebenfalls immer ein Vabanquespiel. Jörg braucht Geduld und einen Plan, damit seine Jungs wieder nach Hause kommen.
Inspirierendes Klima?
Jochen Menner, passionierter Vogelpfleger, muss sich bei seinen neuen Schützlingen etwas umstellen. Seit ein paar Tagen hat er ein Pärchen Sri-Lanka-Riesenhörnchen in seiner Obhut, das vom Elefantenhaus ins Neue Vogelhaus umgezogen ist. Die flauschigen Pfleglinge sind einmalig in einem europäischen Zoo. Umso spektakulärer wäre der Erfolg, wenn sie in Leipzig züchten würden. Im Vogelhaus herrscht für die beiden Baumbewohner ein ideales Klima. Und Jochen gibt alles, damit sich die wertvollen Hörnchen zwischen all seinen Vögeln heimisch fühlen.
In Mobile wird hinter einem verlassenen Gebäude die Leiche einer jungen Frau aufgefunden. Der Freund der Toten muss der Polizei helfen, den Mord aufzuklären. Polizisten aus Atlanta suchen in den Poconos Mountains einen Mörder.
Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Aus nächster Nähe
2. Folge
D 2020
50'
Eine tief religiöse Bibliothekarin, Ehefrau und Mutter namens Gail Fulton wird in einem ruhigen Vorort von Michigan erschossen. Ein Überwachungsvideo zeigt, dass sie von drei Killern umgebracht wurde. Steckt mehr hinter Fultons Vergangenheit? Schließlich erhalten die Ermittler einen Durchbruch: eine handschriftliche Notiz. Aber wird sie genug Hinweise liefern, um den Drahtzieher dieses grausamen Mordes zu fassen?
Für Stephan bringt der Umzug nach Bremerhaven ein überraschendes Telefonat mit Tochter Angelique. In Salzkotten kämpft Ingo mit Krankheit und Alltagssorgen. Und Elke erhält rätselhafte Post aus Tunesien. Es geht um ihre Vergangenheit.
Er war ein Spion mit allen Fasern seines Wesens und fühlte sich stets dem Kaiser verpflichtet. Maximilian Ronge, der letzte Geheimdienstchef der Monarchie, widmete sein Leben der Spionage. Im Umgang mit Verrätern plädierte er von Beginn an für volle Härte. Und er war es auch, der Oberst Redl die Pistole in die Hand drückte, um dessen Leben ein Ende zu setzen. Diese Dokumentation dreht sich um einen Mann, der sich im Hintergrund aufhielt und Daten sammelte. Der sich ein Netz an Informationen schuf, um Menschen kontrollieren zu können. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte er mit seinem breiten Wissen ehemalige Nazis zur Strecke.
Mit der Kamera auf Reisen: Die Sendung zeigt in ruhigen, unkommentierten und mit Musik untermalten Aufnahmen die schönsten Seiten deutscher Städte und Landschaften.
Goodbye Kaiser - hello Party! Historiker und Presenter Mirko Drotschmann nimmt die Goldenen Zwanziger unter die Lupe. Vor rund 100 Jahren erleben die Deutschen ein wildes Jahrzehnt. Der Erste Weltkrieg ist zu Ende, das prüde Kaiserreich Geschichte. Vergnügen, Rausch und Tempo bestimmen das neue Lebensgefühl. Es ist ein Aufbruch, aber es gibt auch Schattenseiten. Was ist Mythos, was Wahrheit an dem Bild von den Goldenen Zwanzigern?
"Die Schweine hab' ich besonders gern" - Mario (24) hat auf dem Kleinsägmühlerhof in Altleiningen eine Heimat gefunden. Der gehandicapte Ottfried versorgt mehr als 900 Hühner. Sein Geheimtipp, damit sie mehr Eier legen: Streicheleinheiten. Richard Danner und Maria Burgmeier-Danner arbeiten auf dem Biobauernhof der Lebenshilfe Bad Dürkheim seit mehr als 40 Jahren mit behinderten Menschen.
Shining a spotlight on Africa's most influential and inspiring talents through in-depth, authentic conversations. Hosted by Larry Madowo, this show is where Africa's brightest stars share their truths -- real, raw, and revealing.
Dank ihrer Mobilität und Flexibilität spielen Militärhubschrauber bei Land-, See- und Lufteinsätzen der Bundeswehr eine wichtige Rolle. Sie werden für Transport-, Kampf- und Rettungseinsätze dringend benötigt. Unabhängig von den klimatischen oder geographischen Bedingungen müssen die Maschinen stets zuverlässig und schnell fortbewegt werden können. Die Reportage stellt verschiedene Helikoptermodelle vor und bietet einen Einblick in das Training des Hubschrauber-Geschwaders 64.
Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen Berlins - und ein nationales Symbol. Wie kein anderer Bau steht es für die zerrissene deutsche Geschichte. Jeder kennt es, doch kaum einer weiß etwas darüber. Der Film taucht ein in die wechselvolle und ereignisreiche Geschichte dieses besonderen Bauwerks und lüftet seine Geheimnisse.
Das Brandenburger Tor ist so etwas wie das politische Epizentrum unseres Landes: monumentaler Zeuge in der Mitte Berlins, Bühne von politischer Inszenierung. Es ist das Symbol für die Teilung Deutschlands - und später für die Einheit des Landes. Doch die Geschichte dieses besonderen Bauwerks hat noch viel mehr zu bieten. 1793 errichtet, wird das Brandenburger Tor lange wenig beachtet. Bis Napoleon nach seinem Sieg über Preußen 1806 triumphal durch das Tor in die Stadt einzieht - und die Quadriga als Beutekunst nach Paris entführt. Erst mit der Rückkehr der Wagenlenkerin nach Berlin wird das Brandenburger Tor 1814 zum Triumphtor und zum nationalen Symbol umgedeutet. Es wird zum Repräsentationsort deutscher Großmachtphantasien. Nach dem zweiten Weltkrieg steht das Tor an der Nahtstelle zweier Systeme, die sich hier gegenüberstehen und misstrauisch beobachten. Mit dem Mauerbau macht die DDR-Propaganda es zum Friedenstor und zum Symbol für die erfolgreiche Sicherung der Staatsgrenze gegen die westliche Aggression. Das Tor hat zwei Seiten: Das Tor vor der Mauer, das Tor hinter der Mauer. Bis 1989 die Menschen aus Ost und West am Brandenburger Tor die Mauer überwinden und sich in den Armen liegen. Kein anderes Baudenkmal musste häufiger für die Symbolpolitik der Mächtigen herhalten, kein anderes wurde so häufig uminterpretiert, keines von so vielen politischen Gruppen als Kulisse genutzt und missbraucht wie das Brandenburger Tor. Seit den Neunzigerjahren ist das Brandenburger Tor mehr und mehr zum Ort für alle möglichen Spektakel und Feierlichkeiten geworden.
Warum geht von diesem Ort eine solch magische Anziehungskraft für die Deutschen aus? Der Film taucht ein in die wechselvolle und ereignisreiche Geschichte dieses besonderen Bauwerks, er lüftet seine Geheimnisse und sein Innerstes. Die Dokumentation zeigt Menschen, deren Leben auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs auf besondere Weise mit dem Brandenburger Tor verbunden war.
Miete, Rente, Wehrpflicht - Mitri Sirin fragt: Wie gerecht geht es zwischen den Generationen zu? Ruhen sich die Boomer auf Kosten der Jungen aus oder ist die Gen Z undankbar und zu bequem?
Kaum ein Konflikt wird so emotional geführt wie der zwischen den Generationen: Die einen fragen sich, ob sie sich je Wohnung oder Familie leisten können. Die anderen blicken auf Jahrzehnte harter Arbeit zurück, haben das Gefühl, sich ihren Wohlstand verdient zu haben.
Am Tag der Deutschen Einheit schaut Mitri Sirin auf das, was Menschen in Deutschland aktuell vereint und trennt: Er trifft junge Menschen, die mit einer Pandemie und einem Krieg in Europa aufgewachsen sind und erleben, wie Sicherheit verloren geht. Eine Belastung, die die Gen Z im Alltag spürt. Beim Fußballspielen in Mannheim erzählen junge Erwachsene Mitri Sirin von ihren gemischten Gefühlen über den freiwilligen Wehrdienst. Julian Kamps, der sich selbst als "meistgehassten Gen-Z-Mensch" bezeichnet, erklärt ihm die Abneigung seiner Generation gegenüber der 40-Stunden-Woche.
Der "Am Puls"-Host besucht aber auch erfahrene Unternehmer, die über fehlende Leistungsbereitschaft der Jüngeren klagen, und spricht mit Rentnerinnen und Rentnern, die ihren Ruhestand genießen oder weiterarbeiten - aus Überzeugung oder weil die Rente nicht reicht.
Dabei zeigt die Dokumentation, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sind, unter denen Menschen in Deutschland leben. Wer konnte Vermögen aufbauen - und wer startet mit deutlich schlechteren Chancen? Wer trägt die Kosten des demografischen Wandels? Und warum fühlen sich so viele, ob jung oder alt, benachteiligt?
Mehr unter https://ampuls.zdf.de
Drei Paletten Spülmaschinen in 50 Minuten: Beim Abladen in Castelfranco wird Andreas Schuberts Geduld auf die Probe gestellt. Am nächsten Tag hat der Fernfahrer frei, denn seine Rückladung steht noch nicht bereit. Deshalb nutzt er die Zeit für einen Bummel über den Wochenmarkt in Rimini. Amy Blokker wird derweil überschüttet mit Komplimenten. Die Niederländerin kann sich kaum retten vor den Avancen ihrer männlichen Kunden und sie wurde auch schon zum "Truck Chick des Jahres" gewählt. Und Davide Scorolli wird auf seiner Tour von einem Unfall ausgebremst.
Die neue Heißzeit Spurensuche in der Vergangenheit
Ozeane
D 2022
46'
Die Erderwärmung verändert unsere Ozeane. Wie sie in Zukunft aussehen könnten, erforschen Wissenschaftler, indem sie marine Lebensbedingungen vergangener Heißzeiten rekonstruieren. Auf Koralleninseln, in Sedimentkernen und an Fossilienfundstätten stoßen sie auf Spuren dieser extremen Klimaphasen. Messungen mit Unterwasserdrohnen, Experimente in Testbecken und Laboranalysen zeigen: Auch heute drohen Sauerstoffmangel, Artensterben und Überflutungen. An der Universität Utrecht untersucht Paläozeanograf Appy Sluijs in Sedimentproben aus dem Atlantik vor Ghana, wie sich die tropischen Meere in der extremen Heißzeit vor 56 Millionen Jahren verändert haben. Das Ergebnis: Die Wassertemperatur ähnelte einem Whirlpool. Bis zu 38 Grad war das Meer warm, und nahezu alles Leben verschwand daraus. Vor allem Tiere und Pflanzen in den heutigen warmen Meeresgebieten könnten zu Verlierern des Klimawandels werden. Viele Organismen haben sich in den letzten 2,58 Millionen Jahren an die kühlen Verhältnisse der Eiszeit angepasst. Lange sehr kalte Phasen wechseln sich dort ab mit kurzen Warmzeiten, in denen wir heute leben. Für dieses eiszeitliche Temperaturspektrum ist das Leben in den Ozeanen optimiert. Die aktuelle Erwärmung im Rekordtempo könnte die Anpassungsfähigkeit der Organismen übersteigen, denn ein solches Klima haben sie noch nie erlebt. Auch die tropischen Korallenriffe sind Opfer dieser schnellen Erwärmung. Die Korallenbleiche hat sie weltweit stark geschädigt. Ausnahme: Die Korallengebiete im nördlichen Roten Meer bei Eilat in Israel. Dort erforscht ein Team um den Meeresbiologen Maoz Fine, warum sie dort noch intakt sind. Vor rund 7000 Jahren konnten die Korallen in das Gebiet einwandern, weil sie sich anpassen mussten, um eine Engstelle mit besonders hohen Wassertemperaturen am Horn von Afrika passieren zu können. Der Golf von Akaba könnte daher schon bald zu einem der letzten natürlichen Refugien für tropische Korallen weltweit werden. Der Klimawandel setzt auch kühlere Meeresgebiete stark unter Druck. Vor der Küste der US-Bundesstaaten Oregon und Washington ist Ozeanograf Jack Barth mit seinem Team einer Veränderung im Zusammenspiel zwischen Wind und Ozean auf der Spur. Der Wind treibt dort zunehmend eine Meeresströmung an, die kaltes, nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe aufsteigen lässt. Dadurch wächst das Plankton stärker, das wiederum Nahrungsgrundlage für viele Lebewesen ist. Viele Lebewesen bedeuten aber auch: Wenn die Organismen absterben, sinken sie zum Meeresboden und werden unter Sauerstoffverbrauch von Bakterien abgebaut. Dort bilden sich deshalb immer häufiger Todeszonen, in denen Seesterne, Seeigel, Muscheln und Krebse verenden. Auch in früheren Heißzeiten wuchsen vor vielen Küsten Sauerstoffminimumzonen immer stärker an. Extremwetter spülte in diesen Phasen oft große Mengen Sediment in die Meere. Darin enthaltene Mineralstoffe wirkten wie Dünger und trieben den Teufelskreis an. Ganze Meeresgebiete kippten damals um und wurden zu Todeszonen. Die Erderwärmung verändert nicht nur das Leben in den Ozeanen. Sie führt auch zu einem gefährlichen Anstieg des Meeresspiegels. Wie hoch er sein wird, versuchen Forscher und Forscherinnen um die Geologin Maureen Raymo von der Columbia University in New York herauszufinden. Sie rekonstruieren deshalb, wie stark der Meeresspiegel in der letzten Zwischeneiszeit vor 125.000 Jahren angestiegen ist. Damals lagen die Temperaturen rund zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau - ein Wert, den wir bald wieder erreichen könnten. Das Ergebnis: Der Meeresspiegel damals lag um vier Meter höher als heute. Eine Größenordnung, die reicht, um riesige Küstengebiete weltweit zu überfluten. Eine neue Heißzeit wirft ihre Schatten voraus. Wie sie das Leben auf der Erde verändern könnte, untersuchen Forschende an Hitzeperioden der Vergangenheit. Diese Dokumentarreihe begleitet ihre Spurensuche.
WELT TV ist der erste TV-Sender weltweit, der die Produktion des Kettenfahrzeugs Lynx von Anfang an begleiten darf. Gedreht wurde in Unterlüss, wo die Prototypen entstanden, und im neuen Werk in Ungarn, das seit 2023 die Serienfertigung übernimmt. Der Lynx beeindruckt mit einer Länge von 8,49 Metern, einem Gewicht von 45 Tonnen. Ausgestattet mit dem Lance-Turm und modernster High-Tech-Technologie, erkennt er feindliche Angriffe und reagiert mit automatischer Zielverfolgung.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Akribie des Grauens
7. Folge
D, USA 2014
50'
In einem Müllsack wird eine zerstückelte Männerleiche gefunden. Die Frau des Opfers gibt an, ihr Mann habe seit einiger Zeit Sex mit einem Homosexuellen gehabt. Trotz dieses Hinweises kann der Fall nicht aufgeklärt werden. Nach einem Jahr tauchen zwei weitere zerstückelte Leichen in Müllsäcken auf, doch es gibt keine brauchbaren Spuren. Erst acht Jahre später können mit einem neuen Verfahren doch noch Fingerabdrücke sichtbar gemacht werden.
Versteckt in einem dichten Waldgebiet in den Bergen liegt eine Struktur, die auch als "Hitlers Stonehenge" betitelt wird. Niemand weiß, welchem Zweck das seltsame architektonische Gebilde dienen sollte. Gerüchten zufolge könnte es einen Kühlturm für Atomwaffen oder gar einen Ort für Experimente mit der Schwerkraft darstellen.
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Deutschland Mitte der "Goldenen Zwanziger Jahre": Adolf Hitler ist noch ein unbekannter Provinzpolitiker. Parteien der demokratischen Mitte bestimmen die Politik. Sechs Jahre nach Ausrufung der ersten deutschen Republik scheint die junge Demokratie endlich stabil zu sein. Doch der Tod von Reichspräsident Friedrich Ebert im Februar 1925 erschüttert das Land. Nur wenige Stunden zuvor gründet Hitler die verbotene NSDAP neu. Das Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg: Zum ersten Mal ist das deutsche Volk sein eigener Souverän. 1925, sechs Jahre nach ihrer Ausrufung, hat die Republik ernste Bewährungsproben überstanden: Hyperinflation, Putschversuche, Wirtschaftskrise. Mit der Neugründung der NSDAP kehrt Hitler nach einer Gefängnisstrafe auf die politische Bühne zurück. Welche verheerende Rolle die damals noch unbekannte Splitterpartei schon in wenigen Jahren spielen wird, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand...
Anders ist hier normal: Der Kleinsägmühlerhof in Altleiningen ist ein besonderer Biobauernhof. 40 Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten in der Landwirtschaft, der Bäckerei oder im Hofladen. So wie der 25-jährige Noah: Mitverantwortlich im Stall zu arbeiten ist sein größtes Glück.
Am 28. Juni 1914 fallen der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajevo einem Attentat zum Opfer. Ein Monat später erklärt die österreichisch-ungarische Monarchie Serbien den Krieg. Zu diesem Zeitpunkt erwartet niemand, dass aus diesem Militärschlag der Erste Weltkrieg entsteht, der das Ende der Monarchie einläutet. Getreu dem Kaiser verschrieben und im Kriegsgeschehen involviert: Die Firma Skoda. Den meisten heute nur noch als Automarke ein Begriff, zählt die Firma Skoda zu den einflussreichsten Unternehmen der k.u.k. Monarchie. Anfänglich produziert Skoda ausschließlich für die Friedensproduktion, Ende der 1880er Jahre steigt der Betrieb immer mehr auf Waffenproduktion um. Der Erste Weltkrieg zeichnet sich durch bedeutende Neuerungen im Bereich der Kriegsführung und Waffentechnologie aus. Skoda prägt diese Entwicklung maßgeblich mit. Am Höhepunkt des Krieges sind die Skodawerke mit 35.000 Angestellten die größte Waffenproduktionsfirma der Doppelmonarchie. Ein Film über den Aufstieg und Fall einer Familiendynastie, die maßgeblich den Ersten Weltkrieg mitgeprägt hat.
Die Reihe erzählt die Geschichte der nordischen Götter, von Odins Visionen bis zur Götterdämmerung Ragnarök, als visuelles Abenteuer. In dieser Folge: In Asgard herrscht Zwietracht: Die Götter misstrauen Loki, und Odin beschließt, mit ihm auf Wanderschaft zu gehen ...
Ob Frankfurter Bahnhofsviertel, Drogeneinfallstor Hamburger Hafen oder Dealer-Hotspot Görlitzer Park: Sie alle zählen zu Deutschlands sozialen Brennpunkten. Orte, deren massive Probleme selbst Polizei und Justiz zu überfordern scheinen. Diese Dokumentation begleitet Landes-, Bundespolizei und den Zoll bei Razzien und Drogenfahndungen. Außerdem analysieren und bewerten Experten die unterschiedlichen Maßnahmen, die eingesetzt werden, um die kritische Lage in den Brennpunkten zu bewältigen.
Die Reihe "Deutschland von oben" entlockt den deutschen Städten faszinierende Perspektiven und Geheimnisse.
Lebten unsere Vorfahren bereits an heute dicht besiedelten Orten, und haben Handelswege von früher noch Bedeutung? Aus der Luft lassen sich die Spuren der Vergangenheit mit denen der Gegenwart verknüpfen, sodass sich manche Stadtgeschichte neu erzählen lässt.
Viele unserer Metropolen waren bereits vor Hunderten von Jahren Orte, an denen man sich gerne niederließ. Eine der ältesten Städte und gleichzeitig die größte und wichtigste Stadt, die Römer auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands gegründet haben, ist Trier. Per Animation erweckt der Film die Vergangenheit zum Leben und zeigt, was vom römischen Trier erhalten blieb - und warum.
Auch Erfurt kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken. Bereits in der Steinzeit brannten hier die ersten Lagerfeuer, auch die Germanen ließen sich an der Gera nieder. Im Mittelalter war Erfurt die viertgrößte Stadt in Deutschland, nur von Köln, Nürnberg und Magdeburg übertroffen. Ihr Monopol war ein Farbstoff zur Blaufärbung, doch mit der Entdeckung Indiens und Amerikas - und des Indigos - verloren die Erfurter ihre Sonderstellung. Der Film zeigt die Wachstumsstufen und Handelsverbindungen als CGI-Animation. Bis heute ist Erfurts Krämerbrücke die einzige "beidseitig geschlossene Brückenbebauung" nördlich der Alpen. Am besten erkennt man die "schwebenden" Brückenhäuser aus der Luft.
Nicht nur den Römern und dem regen Handel des Mittelalters haben wir unsere heutigen Städte zu verdanken, vor allem technische Erfindungen wie Dampfmaschinen und Bahnhöfe ließen winzige Ortschaften zu einflussreichen Großstädten wachsen. Aber auch der umgekehrte Fall existiert: Das mittelalterliche Dinkelsbühl ist wie in einer Zeitschleife hängen geblieben, da die Eisenbahn lange Zeit an der einst einflussreichen Stadt vorbeiführte.
Der Film animiert das erstaunliche Wachstum des deutschen Bahnnetzes, begleitet Laser-Messflüge der Deutschen Bahn über Köln und Düsseldorf und schaut in Thüringen dabei zu, wie neue ICE-Trassen für Hochgeschwindigkeitszüge gebaut werden - direkt neben den bis zu 90 Meter hohen Masten der neuen Hochspannungsleitungen. Die Zugseile der umstrittenen neuen Stromleitungen werden per Helikopter verlegt.
Ein Netzwerk unsichtbarer Verbindungen zwischen zwei großen Städten sind die Reiserouten der Fußballfans, die zum Spiel Borussia Dortmund gegen Bayern München anreisen.
Sechs Flughäfen in vier Tagen: Ein Passagier aus Südafrika gibt sich am Flughafen der italienischen Hauptstadt Rom als wohlhabender Geschäftsmann aus. Aber der Mann wirkt nervös und seine Reiseroute über Madagaskar, Äthiopien, Österreich und Polen wirft Fragen auf. Deshalb wird am Airport sein Gepäck kontrolliert. Dabei entdecken Grenzschützer Heroin im Wert von anderthalb Millionen Euro. Und an der nordafrikanischen Mittelmeerküste setzen illegale Einwanderer als blinde Passagiere ihr Leben aufs Spiel, um auf das spanische Festland zu gelangen.
Erheben Sie sich über den Alltag und blicken Sie auf das Dach Europas. Von den schroffen Massiven der Dolomiten bis zu den spiegelglatten Bergseen der Schweizer Alpen entfaltet sich eine Welt von zeitloser Erhabenheit. Beobachten Sie im Zeitraffer, wie das erste Licht des Tages die Gipfel entzündet und einsame Täler aus dem Schatten treten. Inmitten der Natur thronen architektonische Juwelen wie Schloss Neuschwanstein - ein Anblick wie aus einem Märchen. Erleben Sie die grenzenlose Freiheit der Berge.
Die neue Heißzeit Spurensuche in der Vergangenheit
Zivilisation
D 2022
45'
Die Erderwärmung bedroht unsere Zivilisation. Wie sie sich auswirken könnte, ermitteln Forschende anhand von Daten vergangener Heißzeiten und Vorboten, die sich heute schon zeigen. Die notwendige Anpassung unserer Städte an höhere Temperaturen, der Meeresspiegelanstieg und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Welternährung stellen uns vor riesige Herausforderungen - gleichzeitig müssen wir es schaffen, die Erderwärmung abzubremsen. An der Arizona State University beschäftigt sich die Stadtplanerin Ariane Middel damit, wie gut die unterschiedlichen Arten von Schatten zur Abkühlung beitragen können, denn die Städte der Welt heizen sich, angetrieben von der Erderwärmung, noch schneller und stärker auf als das Umland. Begrünung, künstliche Schattenflächen, helle und kühlende Gebäudeoberflächen sollen helfen, sich an das heißer werdende Klima anzupassen. Wie sich der Temperaturanstieg auf die Landschaften auswirkt, versucht die Wissenschaft durch den Blick in die erdgeschichtliche Vergangenheit herauszufinden. Wichtige Hinweise liefert die Klimaphase vor 56 Millionen Jahren. Im sogenannten PETM, dem Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum, wurde die Erde durch massive Vulkanausbrüche in nur 10.000 Jahren um fünf Grad heißer. Es kam zu grundlegenden Veränderungen. Übertragen auf unsere heutige Entwicklung fürchten Forschende, dass ganze Regionen in Afrika, Mittel- und Südamerika und Asien unbewohnbar werden könnten. Dazu droht mit dem Meeresspiegelanstieg auf allen Kontinenten weiteres Unheil für die Küstenbewohner: Pro Zentimeter Meeresspiegelanstieg ist der Lebensraum von etwa einer Million Menschen gefährdet. Die Erderwärmung durch den Anstieg von Kohlendioxid wird auch drastische Auswirkungen auf unsere Nahrungsmittelproduktion haben. Forschende der Universität Gießen kommen zu dem Ergebnis: Die Pflanzen wachsen zwar schneller, reichern aber deutlich weniger Nährstoffe, Proteine und Spurenelemente an - ein riesiges Problem für die Ernährung der Weltbevölkerung. Dazu kommt der zusätzliche Druck, unter dem die Anbauflächen der Welt durch Dürren und Extremwetterereignisse stehen - beides tritt immer häufiger auf, je mehr die Erde sich erwärmt. Die Landwirtschaft wird sich mit neuen Pflanzenarten und Anbaumethoden darauf einstellen müssen. Auch wenn weltweit Anpassungsstrategien erkundet werden: Wir müssen auch die Ursache der Erderwärmung bekämpfen. Die Reduzierung des Ausstoßes von Kohlendioxid allein wird dabei nicht reichen. Forschende suchen deshalb weltweit nach neuen Technologien, die der Atmosphäre das Treibhausgas entziehen können. Sie arbeiten an Pflanzen, die der Atmosphäre deutlich mehr CO2 entziehen sollen als bisher, oder prüfen, wie die Ozeane noch mehr davon aufnehmen können. Eine neue Heißzeit hat begonnen und verändert das Leben auf unserem Planeten. Wie die Zukunft unserer Zivilisation aussehen könnte, erforschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an Daten aus der Erdgeschichte. Und sie suchen nach neuen Konzepten, um die Erderwärmung zu bremsen.
Im Jahr 2000 wurde eine junge Mutter von einem Parkplatz entführt und auf einem nahe gelegenen Feld hingerichtet. War es ein zufälliger Täter oder jemand, der sie kannte? Modernste DNA-Tests könnten helfen, die Antwort zu finden.
Mit Susanne Sternberg, Jennifer Böttcher, Robin Brosch, Achim Buch, Dagmar Dreke, Jesse Grimm, Katharina von Keller, Martin Lohmann, Tetje Mierendorf, Mica Mylo, Simona Pahl, Jens Wendland
November 1989. Kaum ist die Berliner Mauer gefallen, versuchen alle, die Gunst der Stunde zu nutzen und zwischen Mauerbrachen, maroden Altbauten und den verlassenen Industrieanlagen eines untergegangenen Landes ihre Claims abzustecken.