Auf der Planneralm brennen Thomas Lasser-Luidolt und Ingrid Luidolt auf 1.600 Metern Seehöhe Latschenöl. Familie Ilsinger bewirtschaftet seit Generationen die Schrabachalm. Für die Familie hat die Musik einen hohen Stellenwert. So vergeht auf der Alm kaum ein Tag ohne musikalische Gaudi. Aufsichtsfischer Peter Mayer wacht, wie schon seit Vater vor ihm, über den Donnersbach und seine Bewohner. Wolfgang Lämmerer und Isabella Wagner treiben ihre Hochlandrinder auf eine neue Weide. Die zotteligen Kühe, die ursprünglich aus Schottland stammen, sind wahre Kuscheltiere. Altschmied Johann Schweiger hat in seiner beruflichen Laufbahn über vierhundert Kirchenglocken zum Erklingen gebracht. Er ist einer der wenigen Schmiede, die Klöppel für Kirchenglocken herstellen. Auf der Weichboldhütte bäckt die Halterin Gabi jeden Samstag eine steirische Spezialität, die "Raunkerln".
"Panda, Gorilla & Co." auf Tour: Reviertierpfleger Marco Hasselmann aus dem Zoo-Aquarium macht heute einen Angelausflug ins schöne Kärntnerland. Sein Ziel: ein Bach bei Villach in Österreich, in dem seit den 50er Jahren ziemlich exotische Fische leben. Zusammen mit drei Fischereibiologen aus Klagenfurt möchte Marco Hasselmann ein paar dieser Attraktionen einfangen, um sie mit nach Berlin zu nehmen.
Spannend gestaltet sich auch die Zusammenführung der Herde bei den Moschusochsen im Tierpark. Mutter Momsel und ihr Kind Quengel haben acht Wochen lang allein im Vorgehege gelebt. Heute soll das Ochsenkalb das erste Mal auf die anderen Moschusochsenkühe treffen und vor allem seinen Vater kennenlernen. Innerhalb der Gruppe kommt es regelmäßig zu Konflikten, bei denen es um die Rangfolge in der Herde geht. René Walther und Kollegin Jana Simon sind während der Aktion also in Alarmbereitschaft.
Relativ schwierig ist die Handaufzucht der zwei Malaienstar-Küken aus dem Vogelhaus. Eines der 21 Tage alten Jungtiere frisst schon sehr gut, aber das zwei Tage ältere Küken will einfach nicht den Schnabel aufmachen. Reviertierpfleger Jörg Ulbricht hatte die beiden vor rund zwei Wochen aus ihren Nestern holen müssen, da sich die Staren-Gruppe in der Freiflughalle zu stark vermehrt hatte und es langsam an Platz fehlte. Seitdem kümmert er sich aufopferungsvoll um den Nachwuchs.
Alpaka-Hengst Orlando hat einen Frisörtermin. Bei der letzten Schur im Frühjahr hatte er ein Halfter am Kopf getragen, weshalb das Fell nun nachgeschnitten werden muss. Das sieht Orlando allerdings anders, was leider auch Tierpflegerin Annett Krüger zu spüren bekommt.
Außerdem in dieser Folge: Kokosnüsse für ein Geburtstagskind bei den Gorillas und ein neuer Bodenbelag für die Schimpansen Pedro, Kalle, Soko, Gusta und Lilly.
Obwohl sie künstlich entstanden, gelten viele Stauseen Österreichs als "Perlen der Alpen". Die Reihe zeigt Stauseen, die in vielen Tälern das Leben von Mensch und Natur bereichern.
Die einen Stauseen gelten auch heute noch als Mythos und sind ein Symbol der Stärke Österreichs in der Nachkriegszeit. Andere, wie beispielsweise die Stauseen in Salzburg, haben den europäischen Adel und die internationale
Prominenz angezogen.
Ihre treibende Kraft ist Wasser, das sie erst zum Leben erweckt und später ihr bestimmendes Element wird. Sie lassen es erst sanft ruhen, nehmen dann aber seine volle Kraft auf. Sie sind von kühler Technik umgeben, eingebettet in die Natur. Und doch locken sie heute Hunderttausende Menschen im Jahr in die hochalpine Welt.
Diese Folge der Reihe "Stauseen der Alpen" ist unter anderem Stausee-Superlativen in Kaprun auf der Spur, wie dem "MOBO 107", dem weltweit höchsten Klettersteig direkt auf einer Staumauer, oder dem Lärchwand-Schrägaufzug, Europas größtem offenen Aufzug. Seltenes historisches Film- und Fotomaterial bezeugt zudem die bewegte Baugeschichte am Stausee Mooserboden. Und auch der Weißsee im nahe gelegenen innersten Stubachtal hat eine spannende und vor allem glamouröse Geschichte.
Die Salzburger Stauseen gelten oft als "Perlen der Alpen", sie scheinen mit der Natur eine Einheit zu bilden. Wie in Kaprun, wo sie längst eine Symbiose mit dem "Nationalpark Hohe Tauern" eingegangen sind. Die Ranger lassen dort spannende und tierische Ein- und Ausblicke erleben.
Auf der zu Indonesien gehörenden Insel Sulawesi dreht sich schon zu Lebzeiten alles um den Tod, vielmehr um die Beerdigung. Der Totenkult der Toraja kann sehr viel Geld verschlingen, was die Bestattung verstorbener Verwandter oft auf Jahre unmöglich macht. So behalten die Angehörigen ihre Toten so lange im Haus, bis das Geld für die aufwendigen Feierlichkeiten angespart ist.
Die Bauretter fahren nach Berlin, wo sich Angelica, ihre Frau Isabel, ihre beste Freundin Maja sowie ihre Eltern Mariola und Richard den Traum von einem Architektenhaus erfüllen wollten. Nun wohnen sie in einer kalten und feuchten Bauruine.
Im Outback gibt es weder Läden noch Tankstellen. Deshalb haben Mike Elliott und sein 16-jähriger Sohn Vinnie ausreichend Verpflegung mit an Bord. Das Duo hält in abgelegenen Regionen Ausschau nach Autowracks, die man zu Geld machen kann. Lyle Lucas hat Mühe, seinen Truck auf Kurs zu halten. Denn die Pisten im Bundesstaat South Australia sind in keinem guten Zustand. Bodenwellen und scharfkantige Steine könnten die Reifen beschädigen. Und Mark Talbot lädt ausgewachsene Wagyu-Rinder auf seinen Anhänger. Je weniger die Tiere in Stress geraten, desto besser.
Wie war es, im Osten aufzuwachsen? Wo setzte die DDR Grenzen, und wo konnten sich junge Menschen Freiräume erkämpfen? Die Reihe blickt mit Zeitzeugen zurück auf die Jugend in der DDR. Die zweite Folge beleuchtet das Leben Jugendlicher in der DDR nach dem Mauerbau 1961 bis 1976. Die Ost-Jugend will leben. Sie liebt denselben Rhythmus, der auch westdeutsche Teenager in die Tanzlokale lockt, ist inspiriert vom Sound der 1960er-Jahre. Jung sein in der DDR - wie fühlte sich das in den 1960er- und 1970er-Jahren an? Wie hat man als Heranwachsender in der Deutschen Demokratischen Republik gelebt? Verhielten sich die Teenager tatsächlich so systemkonform, wie der Arbeiter- und Bauernstaat seine Jugend gern gesehen hätte? "Die DDR war mein Zuhause, aber ich lebte in einem Land, ohne es zu lieben." Wenn die Journalistin und Autorin Regine Sylvester, Jahrgang 1946, auf ihre Kindheit und Jugend zurückblickt, ist das Verhältnis zu ihrer Heimat zwiegespalten. Regine Sylvester ist 15 Jahre alt, als mitten in ihrer Geburtsstadt Berlin die Mauer gebaut wird und das Leben des Teenagers Anfang der 1960er-Jahre komplett auf den Kopf stellt. Die deutliche politische Abgrenzung zum Westen prägt die gesamte DDR-Jugend in nahezu allen Lebensbereichen. Sei es die Schule, die Freizeit, das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und die erste Liebe. Diese Folge der Reihe "Jugend in der DDR" beschäftigt sich mit der Generation, die ihre Jugend im Zeitraum zwischen 1961 und 1976 erlebt hat. Sie ist geprägt von der politischen Abgrenzung des kleinen Landes zum Westen, vom Prager Frühling 1968 und von den Versuchen des Staates, mit großen politischen Veranstaltungen und einer zunächst liberalen Jugendpolitik die Mädchen und Jungen für sich zu gewinnen. Sieben Zeitzeuginnen und Zeitzeugen mit sehr gegensätzlichen Lebensläufen reisen in der historischen Dokumentation zurück in die Jugend - wie zum Beispiel der ehemalige Hippie Harald Hauswald, der "DDR-Vorzeige-Sänger" Hartmut König oder die Oppositionelle Sonja Rachow, die ihre Jugend zum großen Teil hinter Gitter verbringen musste. Sie erzählen, wie sie "ihre DDR", aber auch vor allem sich selbst in diesem totalitären System wahrgenommen haben. Historische Archivaufnahmen, privates Bildmaterial und Historikerinnen wie Historiker aus der DDR und der Schweiz ergänzen die persönlichen Erlebnisse und geben eine Einordnung in den gesellschaftlichen Rahmen dieser Zeit.
Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige "Terra X"-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Die dritte Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche raffinierten Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in Wäldern zu meistern. Diese bieten zwar Unterschlupf und Nahrung, sind aber auch voller Gefahren. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. In Wäldern leben sie besonders häufig, ob in den Tropen oder in gemäßigten Breiten. Vom Unterholz bis hoch in die Baumkronen haben Säugetiere jede Ebene des Waldes erobert. Alle Bewohner haben ihre Nische: Nager, die sich im Erdreich tummeln, große Arten wie Tiger, die am Boden zu Hause sind, oder Affen, die in den Baumkronen leben. Alle sind Teil eines eng verwobenen Netzes. Für die Folge "Wald" konnte in Gabun ein ungewöhnliches Verhalten von Menschenaffen gedreht werden. Das dominante Männchen einer Schimpansen-Gruppe hat am Boden Honig gerochen. Es bohrt einen Stock in die Erde, schnuppert und prüft, ob seine Vermutung stimmt, dass es dort ein unterirdisches Nest von stachellosen Bienen gibt. Der Affe hat gelernt, dass er nichts zu befürchten hat, wenn er ihre Waben ausgräbt. Nach kurzem Graben zieht er mit seinem langen Arm den süßen Jackpot herauf. Aber der Schimpanse teilt die Köstlichkeit nicht mit seinen Familienmitgliedern: Sie sind nur Zuschauer und bestenfalls Lernende, denen allerdings das Wasser im Mund zusammenläuft. Schimpansen ernähren sich zwar überwiegend vegetarisch, Fleisch ist für sie jedoch eine begehrte Zusatzkost. Gelegentlich jagen sie kleinere Affen, wie Rotscheitelmangaben. Eine aufwändige, strategische Jagd ist aber nur im Team möglich. Der hauptsächliche Grund dafür dürfte jedoch weniger die Ernährung sein. Mit dem Fleisch scheint das dominante Männchen vor allem Allianzen zu stärken und seine Position in der Gruppe zu festigen. Zudem zeigt der Film einen Rotluchs, eigentlich wasserscheu, der für die Reihe "Säugetiere" erstmals beim Lachsfang gefilmt wurde - in der märchenhaften Landschaft des Olympic-Nationalparks in den USA.
Mit einem Gelände so groß wie zwanzig Fußballfelder ist die Therme Erding das größte Thermalbad der Welt. Bis zu zehntausend Besucher pro Tag vergnügen sich hier in neunundzwanzig Becken, fünfundzwanzig Saunen oder auf sechsundzwanzig Rutschen. Die Reportage wirft einen Blick hinter die Kulissen des Thermenkomplexes vor den Toren Münchens und zeigt die verborgene Technik, die aufwendigen Wartungs- und Reinigungsarbeiten und die Features, ohne die der Betrieb der Mega-Anlage nicht möglich wäre.
70 Jahre nach dem DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953 und 175 Jahre nach der deutschen Revolution von 1848 zeichnet die Dokumentation den langen Weg Deutschlands zur Demokratie nach. Es brauchte mehrere Anläufe, bis 1990 die drei historischen Ziele erreicht wurden: Deutschlands Einheit, in Freiheit und in Frieden mit den Nachbarn. Die Reise in die Vergangenheit will zeigen, was es bedeutet, eine Demokratie zu erkämpfen, sie aufzubauen, mit Leben zu erfüllen und ihre Akzeptanz zu sichern.
Direkt aus dem BR-Fernseharchiv zwischen Regalen voller alter Filmrollen präsentiert Susanne Franke historische Filmbeiträge. Es gibt viel zum Neu- und Wiederentdecken zum Thema Wiesn.
Im westlichsten Niederösterreich zwischen Donautal und Voralpen liegt das Mostviertel. Hier prägen Streuobstwiesen, Vierkanter und alte Obstsorten die Kulturlandschaft. Tradition, Handarbeit und Regionalität werden bis heute großgeschrieben. Laura Adlberger erfüllt sich ihren Traum von einer eigenen Schafzucht, Pfeifenmacher Christoph Stiegler fertigt individuelle Unikate aus regionalem Birnbaumholz und die Familie Ebner verarbeitet auf ihrem Hof Straußeneier zu Lampenschirmen und Schmuck. Viele Einheimischen kommen beim Harmonika-Stammtisch "Zum Jagawirt" zusammen und musizieren, während sich Susanne Heil Pferdezucht widmet. Beim Mostheurigen der Familie Wimmer gibt es eine traditionelle Jause, die von den Klängen der "Tanzlmusi" begleitet wird.
Mrs. Albadry behauptet felsenfest, ihr Mann würde nicht mit dem Rest der Familie in einem Haus leben. Aber Steve Pinner und Max Carracher hegen den Verdacht, dass die Dame lügt. Und diese Annahme ist durchaus begründet, denn die Gerichtsvollzieher haben in einem Schlafzimmer im Obergeschoss Herrenkleidung, Kreditkarten und den Führerschein des Schuldners entdeckt. Dessen Verbindlichkeiten belaufen sich in der britischen Hauptstadt London auf 21 762 Pfund und 28 Pence. Deshalb legen die Zwangseintreiber am Auto vor dem Gebäude eine Parkkralle an.
Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Säugetiere entwickelt haben, um das Leben im Wasser zu meistern, obwohl sie Luft zum Atmen brauchen. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Auch Seen und Flüsse - und sogar die Ozeane. Nur sehr wenige Säugetiere haben es geschafft, alle Verbindungen zum Land abzubrechen und ausschließlich im Wasser zu leben - eine der größten Herausforderungen für Lungenatmer. Meeressäuger gehören zu den Klügsten von allen, mit überraschenden Verbindungen nicht nur zu ihren Artgenossen, sondern auch zu anderen Säugetierarten. So gehen Kleine Schwertwale und Große Tümmler gemeinsam auf die Jagd. Für die Folge "Wasser" konnte zum ersten Mal gefilmt werden, wie Kleine Schwertwale ihre Beute mit hungrigen Artgenossen teilen. Vor der Westküste Australiens hat sich durch Schutzmaßnahmen die Population von Buckelwalen erholt. Dort leben auch Orcas, die sich auf die Jagd von Buckelwalkälbern spezialisiert haben. Dort wurde zum ersten Mal gefilmt, wie Schwertwale ein Buckelwalbaby vom Rücken seiner Mutter entführen. Die Orcas ahmen sogar das Verhalten der Walmutter nach, indem sie das Jungtier auf den Rücken nehmen und dicht an ihrem Körper schwimmen lassen. Das ahnungslose, unerfahrene Walbaby folgt ihnen bereitwillig - direkt in sein Verderben. Diese ungewöhnliche Entwicklung beweist, wie erfolgreich sich die intelligenten Meeressäuger auf neue Situationen einstellen. Eine Gruppe Pottwale ruht sich nahe der Meeresoberfläche aus. Die Giganten verbringen nur rund sieben Prozent ihres Lebens schlafend, weniger als fast jedes andere Säugetier. Eine Gesellschaft von Pottwalen besteht im Wesentlichen aus verwandten Weibchen und ihrem Nachwuchs. Schon bei der Geburt misst ein Pottwalbaby etwa drei Meter, für seine Entwicklung braucht es viel Milch. Während die Mutter auf die Jagd geht, wird ihr Junges von der Familie behütet. Pottwale können über 1000 Meter tief tauchen, sie halten körperliche Veränderungen aus, die für andere Lebewesen tödlich wären. Mit zunehmender Tiefe steigt der Druck und presst die Lungen zusammen. Da auch Pottwale unter Wasser nicht atmen können, müssen sie Sauerstoff sparen. Die Verdauung und die Arbeit von Nieren und Leber werden vorübergehend eingeschränkt. Eine Kamera, die am Kopf der Walmutter befestigt ist, liefert seltene Bilder des Tauchgangs bei ihrer Jagd. Um sich in der Finsternis zu orientieren und Nahrung zu finden, nutzen Pottwale Echoortung. Dabei senden sie eine Reihe von Klicklauten aus, deren Frequenz steigt, wenn sie auf mögliche Beute wie etwa Riesenkalmare stoßen. Als die Mutter nach erfolgreicher Jagd zurückkehrt, beginnt ihr Junges sofort, zu trinken. Pro Tag schluckt es rund 100 Liter Milch und nimmt dabei geschätzte 300.000 Kalorien zu sich, ein ganzes Jahr oder länger. Um den enormen Bedarf ihres Riesenbabys zu decken, muss die Pottwalmutter bis zu 15-mal am Tag abtauchen.
Landlust modern - Architekt bringt Style aufs Dorf
28. Folge
D 2025
40'
Severin plant, ein historisches Gasthaus in Wohnungen umzubauen und gleichzeitig den Charme von 1900 zu bewahren. Währenddessen erntet er Mirabellen und gestaltet seinen Garten tierfreundlich. Doch Wespen erschweren die Ernte.
Jaquie hat ihre Zelte in Hamburg abgebrochen und will ein altes Bauernhaus im Waldecker Land mit ihrer Familie in ein Mehrgenerationenprojekt verwandeln. WG-ähnliche Regeln helfen beim Zusammenleben. Sie und ihr Vater arbeiten gut zusammen, doch beim Traktor-Reparieren klappt es nicht.
Martina gibt ihren Traum, Comedienne zu werden, nicht auf und tritt in Wiesbaden auf. Dort läuft es besser, aber die Stadt treibt sie zurück in ihre ruhige Heimat.
Simone und Anselm wollen im Leipziger Land eine Fußbodenheizung für ihren Schweinestall bauen, doch ihr Budget reicht kaum. Trotzdem schöpfen sie Kraft am Lagerfeuer und bleiben optimistisch.
Bei den Uganda-Giraffen im Tierpark gibt es in diesem Jahr wieder zweifachen Nachwuchs: Das Giraffenkind Jule und ihre zwanzig Tage jüngere Halbschwester Dorle. Während Dorle bereits am frühen Morgen mit ihrer Mutter Inge auf die große Außenanlage darf, muss sich Jule noch ein wenig gedulden.
Obwohl Österreichs Stauseen künstlich entstanden sind, gelten sie vielerorts als "Perlen der Alpen". Die Reihe zeigt Stauseen, die in vielen Tälern das Leben von Menschen und Natur bereichern.
Eine der schönsten Panoramastraßen des Landes ist das kilometerlange Entrée hin zu Österreichs höchster Staumauer: der Kölnbreinsperre. Am Ende des malerischen Maltatals in Kärnten gelegen, wird durch diese Sperre ein türkisgrüner Stausee zum Leben erweckt.
Der Kölnbreinspeicher wird von zahlreichen Gewässern aus einer der schönsten und bedeutendsten Hochgebirgslandschaften der Welt, dem "Nationalpark Hohe Tauern", gespeist.
Manche Stauseen in Kärnten verstecken sich geradezu in Seitentälern des Maltatals, andere wiederum lassen den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, stolz in sich spiegeln. Eine chemische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff und Wasserstoff gibt Stauseen die Existenzberechtigung zu einem einzigen Zweck: der Energiegewinnung.
Die Folge über das Maltatal zeigt auch ganz versteckte Seen wie den Gößkarspeicher. Oder einen, der durch Gletscherwasser gespeist wird und sich imposant präsentiert: den Stausee Margaritze am Fuß des Großglockners. Zu entdecken gibt es aber auch "Beauty-Kuren" rund um verschiedene Stauseen, denn die Bauarbeiten haben natürlich Spuren hinterlassen. Beim Großen Mühldorfer See der Kraftwerksgruppe Malta-Reißeck wird die Natur unterstützt, um zu alter Schönheit zu kommen.
Die Reihe "Stauseen der Alpen" porträtiert mit beeindruckenden Aufnahmen sowohl die spektakulärsten als auch die ruhigen und fast schon verborgenen Stauseen Österreichs. Seltenes historisches Film- und Fotomaterial untermalt diese Eindrücke zusätzlich.
Keine Möglichkeit zu reisen? Kein Problem. Wer es sich leisten kann, der legt sich seinen persönlichen Wellness-Bereich einfach im eigenen Garten an. Swimmingpools gibt es in zahlreichen Ausführungen, Größen und Preisklassen. Planung, Aufbau, Badespaß: Die Reportage begleitet eine junge Familie, die ihren Traum vom eigenen Schwimmbad selbst in die Hand nimmt. Reichen ihr Laienwissen und das knappe Budget für Montage und Installation eines voll funktionstüchtigen und stabilen Bassins aus?
"kreuz und quer" versucht Antworten auf den zunehmenden Orientierungsbedarf im "Supermarkt der Weltanschauungen" zu geben. Das Religionsmagazin nimmt den religiösen Pluralismus ernst und zeigt schon jetzt Ausblicke auf die Zukunft von Religion und Gesellschaft.
Wie war es, im Osten aufzuwachsen? Wo setzte die DDR Grenzen, und wo konnten sich junge Menschen Freiräume erkämpfen? Die Reihe blickt mit Zeitzeugen zurück auf die Jugend in der DDR. Junge Menschen in der DDR wurden im Geiste des Sozialismus erzogen. Wer in den 1980er-Jahren jugendlich war, kannte kein Leben ohne Mauer und Staatspartei SED. Die einen haben sich in dem System eingerichtet, andere verspürten den Drang auszubrechen. Der dritte Teil der Reihe "Jugend in der DDR" spürt der Jugendkultur, den Sehnsüchten und Zwängen einer Generation nach, die der veraltete Staatsapparat nicht gewinnen konnte. Die "Freie Deutsche Jugend", die größte Jugendmassenorganisation des Landes, soll die Heranwachsenden nicht nur zu "Kämpfern für den Frieden" erziehen, sondern vor allem ihre Jugendkultur prägen. Mit Musik, Filmen, großen und kleinen Veranstaltungen. Doch Ende der 1970er-Jahre spüren viele junge Menschen den schleichenden Niedergang in der Deutschen Demokratischen Republik. Schülerinnen und Schüler müssen an der Wehrerziehung teilnehmen, die Jungen später zum Dienst an der Waffe. Wer verweigert, wird als sogenannter Bausoldat schikaniert. Nicht jeder bekommt den Beruf, den er sich erträumt hat, aber immerhin eine feste Ausbildung. Viele junge DDR-Bürgerinnen und -Bürger sehen die Unzulänglichkeiten der Planwirtschaft, die Gegensätze zwischen Propaganda und der Realität und vor allem die Enge in einem totalitären Land, das von einer tödlichen Mauer umschlossen ist. Die Dokumentation erzählt die Geschichten von jungen Menschen, die ihren Platz im Leben und in der DDR gesucht haben. Dirk Zöllner, Jahrgang 1962, lebte den Traum vieler Jugendlicher - er wurde zum Rockstar. Margitta Kupler, geboren am Tag, als der Mauerbau im August 1961 begann, hat nach einer verstörenden Begegnung mit der Staatsmacht ihren eigenen Weg gesucht. Ronald Galenza, Jahrgang 1963, wird zum Entsetzen seiner Eltern zum Punk. Die neue Subkultur provoziert nicht nur das Establishment der DDR, sondern auch die immer größer werdende Gruppe der Neonazis. In den letzten Jahren wandten sich immer mehr Jugendliche von Sozialismus und SED ab. Manche stellten einen Ausreiseantrag, viele flohen im Sommer 1989 über Ungarn in den Westen. Andere wollten bleiben, in der Hoffnung, das Land von innen heraus verändern zu können. Für alle war die DDR das Land, das sie geprägt hat. Bis heute. Historische Archivaufnahmen, privates Bildmaterial und Historikerinnen wie Historiker aus der DDR und der Schweiz ergänzen die persönlichen Erlebnisse und geben eine Einordnung in den gesellschaftlichen Rahmen dieser Zeit.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion portraitiert die Region Eisenwurzen - zwischen Nationalpark Kalkalpen, Ybbstal und Pyhrgas. Die Bergsteiger Heli Steinmasse und Sigi Wasserbauer, die 1986 nur durch einen Zufall der K2-Katastrophe entkamen, klettern gemeinsam die Kampermauer im Nationalpark Kalkalpen. In einem traditionsreichen Schmiedezentrum, UNESCO-Weltkulturerbe, formt Metallkünstler Sepp Eybl mit seiner Schülerin Christine ein eisernes Denkmal für einen verstorbenen Freund. Und am Pyhrgas wagen Bettina und Michael - nach einem schweren Bikeunfall - die Rückkehr auf den Grat, bevor sie abschließend mit dem Gleitschirm ins Tal fliegen.
Mike Elliott und sein 16-jähriger Sohn Vinnie sind im nordaustralischen Outback gestrandet. Die nächste Stadt ist Hunderte Kilometer entfernt. Das Duo packt im Niemandsland die Schaufel aus. Mel Michaelsen kämpft sich mit ihrem 27 Meter langen Lastzug in Queensland durch den Wald, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Die Trucker-Lady steht unter Zeitdruck. Und Glenn Kendall kämpft mit technischen Problemen. Mechaniker untersuchen mithilfe eines Testgeräts die Federung seines Anhängers. Für kostspielige Reparaturen fehlt dem Kraftfahrer eigentlich das Geld.
Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Die fünfte Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in der Dunkelheit zu meistern - denn rund zwei Drittel aller Säugetiere sind nachtaktiv. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Schon die frühen Säugetiere waren nachtaktiv, um den überwiegend tagaktiven Dinosauriern aus dem Weg zu gehen. Seitdem haben sich viele von ihnen mithilfe ihrer Supersinne zu Meistern der Nacht entwickelt: Sie haben ein ausgezeichnetes Gehör, können auch im Dunkeln sehr gut sehen, können feinste Gerüche wahrnehmen oder haben einen ausgeprägten Tastsinn. Technisch gesehen ist das Filmen bei Nacht eine große Herausforderung. Doch inzwischen gibt es Kameras mit extrem lichtempfindlichen Sensoren, leistungsfähige Infrarotkameras und Wärmebildkameras, die auf die Temperatur der Motive reagieren. Damit gelang es einem Team, eine Leopardin zu filmen, die nachts schlafende Paviane jagt. Die großen Raubkatzen sehen auch nachts ausgezeichnet. In ihren Augen befindet sich eine reflektierende Schicht, dadurch wird das einfallende Licht besser genutzt und verstärkt das Sehvermögen. Die Paviane können nachts nicht gut sehen, hören aber gut. Als sie die Leopardin wahrnehmen, herrscht höchste Alarmbereitschaft. Im Chaos flüchten die Affen - einer von ihnen in die falsche Richtung. Aber wie lässt sich nachts Beute aufspüren, die gar nicht zu sehen ist? Die Sahara in Nordafrika ist eine der leisesten Regionen der Erde. In der Kühle der Nacht sind Geräusche besser zu hören als in der Hitze des Tages. Das nutzt ein besonderes Tier zu seinem Vorteil. Es lässt sich nur schwer beobachten, denn es hört Geräusche schon aus großer Entfernung: der Fennek oder Wüstenfuchs. In einem riesigen Meer aus Sand lauscht ein Wüstenfuchs auf die kaum hörbaren Schrittchen seiner Beute, einer Kleinen Ägypten-Rennmaus zum Beispiel. Er ortet mit den leistungsfähigen Lauschern sogar Tiere, die sich im Sand verstecken. Mit etwas Glück kann er sie ausgraben. Außer Nagetieren verspeist der Wüstenfuchs auch Reptilien und Insekten. Sein gutes Gehör dient nicht nur der Nahrungssuche. Wüstenfüchse haben ein recht großes Repertoire unterschiedlicher Laute. Sie helfen unter anderem dabei, dass sich paarungswillige Fenneks in der riesigen Wüste finden und für die nächste Generation von Nachtspezialisten sorgen. Heute kehren wieder einige Säugetierarten fast vollständig zu einem Leben in der Dunkelheit zurück, da ihre Lebensräume tagsüber von Menschen dominiert sind und immer gefährlicher für sie werden. So durchstreifen mittlerweile über viertausend Kojoten den Großraum Chicago, wo sie sich von Müll ernähren oder in den ausgedehnten Parks jagen.
Gary Brown und sein Auszubildender Cona Jackson müssen im Westen Londons trotz der Provokationen einen kühlen Kopf bewahren, denn die Lage könnte jederzeit eskalieren. Der säumige Kandidat, mit dem es das Duo in dieser Folge zu tun bekommt, hat mit unbezahlten Strafzetteln Schulden in Höhe von umgerechnet 2000 Euro angehäuft. Als die Zwangseintreiber den vollen Betrag einfordern, reagiert der Mann extrem aggressiv und zersticht am Ende sogar die Reifen am Auto der Gerichtsvollzieher. Deshalb tritt in der britischen Hauptstadt die Polizei auf den Plan.
Die Auswahl an Heckenscheren, Kettensägen und Rasenmähern im Baumarkt ist enorm. Groß oder klein, elektrisch oder manuell - wie gelingt es Gärtnern und Heimwerkern bei all den verschiedenen Modellen den Überblick zu behalten? Die Reportage setzt verschiedene Gartengeräte auf den Prüfstand und zeigt, worauf es in Sachen Handhabung, Belastbarkeit und Sicherheit ankommt.
Obwohl Österreichs Stauseen künstlich entstanden sind, gelten sie vielerorts als "Perlen der Alpen". Die Reihe zeigt Stauseen, die in vielen Tälern das Leben von Mensch und Natur bereichern.
Sie porträtiert mit beeindruckenden Aufnahmen sowohl die spektakulärsten als auch die ruhigen und fast schon verborgenen Stauseen Österreichs. Seltenes historisches Film- und Fotomaterial untermalt diese Geschichten zusätzlich.
Zu den Höhepunkten in dieser Folge zählt der Salza-Stausee, der eingebettet zwischen den Ausläufern des Grimmings und dem Kemetgebirge liegt. Dieser "Fjord" lässt sich ganz gemütlich und in Ruhe erkunden, beispielweise mit einem Kanu.
Es sind aber nicht immer hochalpine Gegenden, die Wasser aufstauen und Stauseen entstehen lassen. Auch Flüsse tun das, wobei die Stauwirkung dort natürlich nicht so gewaltig ist.
Der längste Binnenfluss Österreichs, die Enns, hat beides zu bieten: Im Oberlauf speist die Enns Speicherkraftwerke, im unteren Tal Laufkraftwerke wie Krippau, Altenmarkt oder Landl.
Kristof Gerega erzählt in seinem Dokumentarfilm die Geschichte der jungen ukrainischen Demokratie aus der Innensicht anhand von dreien ihrer prominentesten Vertreter und über einen Zeitraum von neun Jahren. Er begleitet drei befreundete junge Journalisten und Aktivisten, die sich zu Politikern eines zerbrechlichen demokratischen Systems entwickeln: Mustafas Najjems Facebook-Aufruf am 21. November 2013, sich auf dem Maidan-Platz zu versammeln, tritt die folgende Euromaidan-Revolution los, bei der Hunderttausende Ukrainerinnen und Ukrainer Monate lang für die Absetzung des amtierenden Präsidenten Wiktor Janukowytsch und die Annäherung an die EU protestieren.
Die Rinder sind los
Auf Hof Sonnenschein im niedersächsischen Aurich hält Familie Poppen neben 400 Schweinen auch einige Rinder. Die sind aus ihrem Gehege ausgebrochen, denn auf dem Zaun war kein Strom mehr drauf. Bei den Tieren handelt es sich um Dexter, die kleinste Rinderrasse Europas. Hermann und Nadja Poppen halten die Miniaturrinder zur Grünlandpflege und demnächst möchten sie auch das Fleisch in ihrem Hofladen vermarkten. Jetzt müssen sie die unternehmungslustigen Tiere wieder einfangen und das Gehege wieder ausbruchsicher machen.
Urlaub ist eine besondere Zeit, in der Menschen ihrem Alltag entfliehen. Eine eigene Ferienimmobilie bietet daher die Möglichkeit, das Gefühl eines Zuhauses mit der Atmosphäre einer anderen Umgebung zu verbinden. "Mein Traumhaus am Meer" zeigt, wie Menschen sich den Traum vom Urlaub in den eigenen vier Wänden erfüllen.
Rund um den Globus hat der menschliche Einfallsreichtum seine Spuren hinterlassen. Wir erweitern unseren Horizont und dringen in Tiefen und Höhen vor, die bislang undenkbar waren. Der Antrieb dafür ist unser grenzenloser Erfindergeist. Dank ihm haben wir Lösungen für komplexe Probleme gefunden. Diese Serie feiert die großartigsten Erfindungen, die unsere Welt verändert haben!
Motto in München: Trend Transparenz! Lasse deinen Sinn für Mode durchscheinen!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Jugendliche, die nicht ins Raster des DDR-Regimes passten, wurden oft jahrelang eingesperrt. In den sogenannten Jugendhäusern herrschten Willkür, Gewalt und militärischer Drill. Die Jugendhäuser sind ein bisher unbekanntes, kaum erforschtes und besonders finsteres Kapitel der DDR-Geschichte. Betroffene leiden noch heute unter den traumatischen Folgen ihrer Inhaftierung. Neben Kapitalverbrechen reichten auch weitaus kleinere Vergehen aus, Jugendliche in die Jugendhäuser zu sperren. Allein das Vertreiben von westlichen Schallplatten oder die Planung einer Flucht über die deutsch-deutsche Grenze waren strafbar. Elf Jugendhäuser gab es in der DDR insgesamt. Der Vollzugsalltag war in allen Einrichtungen militärisch organisiert. Egal, ob zum Speisesaal, zur Schule oder zu den Arbeitsstätten: Die Gruppe der Inhaftierten durfte sich nur im Exerzierschritt fortbewegen. Vor allem das Konzept der sogenannten Selbsterziehung traumatisierte viele junge Häftlinge und trieb viele sogar in den Selbstmord. Unter den Insassen herrschte eine strenge Hierarchie, nur die Stärksten setzten sich durch. Neue Häftlinge wurden regelmäßig mit brutalen Aufnahmeritualen gequält. Auch sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen waren keine Seltenheit. Einige der Wärter waren bei den Bestrafungen von Fehlverhalten nicht zimperlich. Bei Regelverstößen wurde die sogenannte Achterbahn angeordnet: das endlose Marschieren im Treppenhaus. Manche Vollzugsmitarbeiter traktierten Gefangene regelmäßig mit Gummiknüppeln. Unter katastrophalen und gefährlichen Bedingungen mussten die Jugendlichen oft im Drei-Schicht-System Zwangsarbeit verrichten und wurden auch in Export-Betrieben eingesetzt. Westliche Firmen wie zum Beispiel IKEA profitierten davon. Nach ihrer Haft leiden die ehemaligen Strafgefangenen oft unter posttraumatischen Belastungsstörungen und Depressionen.
San Francisco als Skate-Labor: Madars Apse und Nico Hiraga treffen eine lokale Crew und erleben die Energie einer Stadt, die Skateboarding bis heute prägt.
Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war. Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in der Nachbarschaft der Menschen zu meistern - denn weltweit verschwinden ihre Lebensräume. Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Doch wenn ihre Heimat zerstört wird oder sich in der Nachbarschaft der Menschen neue Chancen bieten, ziehen manche Wildtiere um. Fledermäuse bilden eine sehr große Gruppe unter den Säugetieren, und sie sind mit den Flughunden die einzigen, die aktiv fliegen können. Sie kommen fast weltweit vor - auch in Städten. In Austin, Texas, leben inzwischen mehr Fledermäuse als Menschen. An der Pazifikküste Südamerikas sind Mähnenrobben weitverbreitet, und weil sie in den überfischten Meeren immer weniger Nahrung finden, besuchen die Mutigsten von ihnen regelmäßig Fischmärkte. Dort fällt für die großen Meeresbewohner immer etwas ab, dort funktioniert die Nachbarschaft mit den Menschen erstaunlich gut - wenn da nicht die verwilderten Hunde wären. In der geschäftigen Metropole Singapur sind besonders aufgeweckte Säugetiere berühmt geworden: Indische Fischotter. 17 Otterfamilien sind auf der Hauptinsel Singapurs bekannt. Um dort zu überleben, mussten sie ihre Scheu vor Menschen ablegen. Otter gehörten schon immer zur einheimischen Tierwelt der Malaiischen Halbinsel. Doch in Singapur hatten große Mengen Abwasser und Müll die Lebensbedingungen für die Tiere derart verschlechtert, dass sie dort ausstarben. Im Rahmen eines aufwendigen Projektes wurde die Wasserqualität verbessert und der Müll entfernt. Schließlich wanderten die Otter aus benachbarten Gebieten wieder ein. Die Otterfamilie Zouk, benannt nach einem Nachtklub, in dessen Nähe sie zum ersten Mal gesichtet wurde, hat eines der begehrtesten Otterreviere Singapurs erobert - mit Teichen, Springbrunnen und anderen Annehmlichkeiten. Um das Luxusrevier zu behalten, müssen die Familienmitglieder ständig Grenzpatrouillen durchführen und konkurrierende Gruppen mit Duftmarkierungen auf Abstand halten. Gleichzeitig müssen sie aufpassen, nicht überfahren zu werden. Damit Wildtiere in der Welt der Menschen überleben können, brauchen sie Anpassungsfähigkeit, Einfallsreichtum - und manchmal auch ein wenig Hilfe von uns Menschen.
In dieser Folge zeigt "Unser Österreich" neben dem höchsten Berg Tirols, der Wildspitze, eine Vielzahl bekannter 3000er - sowie Alpenvereinshütten. Aber auch der Talboden kommt nicht zu kurz - wie der Ort Ötz mit seinen schönen bemalten Häusern und dem altehrwürdigen Hotel Kassl. Bereits gekrönte Häupter und der Hochadel schienen die einmalige Atmosphäre der einstigen Poststation ausgiebig zu genießen. Auch die Umgebung von Ötz mit dem Piburger See, Piburg und der Dortmunder Hütte sind sehenswert. Anschließend geht es über den kleinen Ort Pfarst nach Umhausen ins Ötzi Dorf, wo eine eindrucksvolle Aufführung das Leben vor 5000 Jahren demonstriert. Dazu kommt auch einer der schönsten Almabtriebe aus dem Fundus-Tal, der noch so abläuft wie vor 100 Jahren. Graukäse-Erzeugung auf der Fundus-Alm, sowie Bilder aus dem Heimat- und Freilichtmuseum in Längenfeld, die unter anderem die Webkunst von Schafwolle vorführen. (2018)