Das Trentino ist die größte und älteste Sektregion Italiens. Wenn man von Sekt spricht, dann ist der edle Schaumwein gemeint, der nach der Champagnermethode in der Flasche vergoren wird.
Das Trentino kann auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückgreifen. Bereits 1874 eröffnete das Agrarinstitut San Michele im gleichnamigen Dorf an der Etsch - damals noch Österreich - seine Tore. Einige der lehrenden Önologen hatten in der Champagne gearbeitet und übertrugen ihr Wissen an die neugierigen Schüler. Einer davon war Giulio Ferrari. Ende des 19. Jahrhunderts begann er mit dem Anbau der wichtigsten Champagner-Rebsorten: Chardonnay und Pinot Noir. Nach einigen Studienjahren in Frankreich hatte er dann seinen ersten Sekt gekeltert. Heute ist die Cantina Ferrari mit 5 Millionen Flaschen Jahresproduktion die größte Sektkellerei Italiens.
Für die Dokumentation wurden die Sektwinzer des Trentino im Zyklus der Jahreszeiten begleitet und dabei konnte man die unterschiedlichsten Arbeitsabläufe kennenlernen.
3. Teil: Vom Höllenfeuer ins Heilige Land
Das nördliche Rift Valley reicht von Äthiopien über das Tote Meer bis ins Tal des Jordan. Es ist in jeder Hinsicht die wildeste Ecke des Rifts, menschleer, extrem heiß und vulkanisch aktiv. Im Afar-Dreieck, verteilt auf die Länder Äthiopien, Eritrea und Dschibuti, treffen drei Kontinentalplatten aufeinander. Unter der Erdkruste ist die Hölle los, die Landschaft speit Schwefel, Dampf und Feuer und erfindet sich täglich neu. Der dritte und letzte Teil der Serie zeigt das vermutlich älteste Siedlungsgebiet der Menschheit in den Wüsten und Tälern zwischen Äthiopien und Tansania, portraitiert die Dschelada-Paviane in den Simien-Bergen Äthiopiens und Walhaie vor der Küste Djiboutis und erkundet den Luftraum des Jordantals, der einige Wochen im Jahr fast ausschließlich der Vogelwelt gehört.
Ein Film von Harald Pokieser
Die Feuer zur Sommersonnenwende werden nicht nur größer, sondern auch häufiger. Und immer öfter kommen die Besucher in Tracht. Tradition und Brauchtum liegen wieder im Trend. Nicht nur im Sommer. Egal ob in Volkstanz-, Musik- oder Krampus-Gruppen: Altbewährtes ist gefragt. Eine Dokumentation über gelebte Geschichte in Stadt und Land - und warum das Dirndl nicht "rechts", sondern im Trend ist.
Unberührte Wildnis findet man auch noch in der Schweiz. Und zwar in den 20 einzigartigen Naturparks. Drei Moderatoren aus verschiedenen Sprachregionen der Schweiz nehmen diese unter die Lupe.
Sie erkunden, fragen nach und staunen. Sie lernen die Menschen kennen, die in den Parks leben, und entdecken die natürlichen, historischen und kulturellen Besonderheiten dieser einzigartigen Regionen.
Der Naturpark Finges - seit 2013 ein regionaler Naturpark - liegt im Zentrum des gleichnamigen Föhrenwalds, einem der größten zusammenhängenden Föhrenwälder der Alpen. Der Park im Herzen des Wallis erstreckt sich über 13 Gemeinden zwischen Gampel und Sierre. Die Landschaften reichen von der renaturierten Rhone über steile Hänge bis weit hinauf ins Gebirge.
In den landwirtschaftlich genutzten Gebieten findet sich ein Mosaik aus artenreiche Trockenwiesen, Rebbergen, Trockenmauern und Hecken. Diese Vielfalt an Lebensräumen und Lebensformen macht den Park zu einem beliebten Ausflugsziel für Ornithologinnen und Ornithologen, die dort verschiedene seltene Vogelarten beobachten können.
Christian Bernasconi begleitet die Exkursionsleiterin Céline Schenk und entdeckt dank ihr einige spektakuläre Vogelarten. Beim Beobachten der bunten Bienenfresser, die in den Höhlen am sandigen Ufer der Rhone nisten, fühlen sie sich fast wie in Afrika. In den Hecken der Talebene entdecken sie den Neuntöter, und auf dem Gemmipass auf über 2300 Metern Höhe haben sie das Glück, Bartgeier im Gleitflug beobachten zu können.
Olivia Röllin besucht die erste Schweizer Weintechnologin Felizitas Mathier auf ihrem Weingut, das sie zusammen mit ihrem Mann bereits in der dritten Generation führt. Im Gegensatz zu den meisten Rebbergen im Wallis, deren Böden kahl und frei von jedem Bewuchs gehalten werden, herrscht auf den Parzellen des Paares das pure Leben. Es gedeihen Pflanzen in allen Farben und Formen, es summen Hummeln und krabbeln Marienkäfer - und dies bereits seit Jahrzehnten. Olivia Röllin erfährt, was die Vorteile dieser Art der Bewirtschaftung sind und wie sich dies nun langsam auch bei den Nachbarinnen und Nachbarn herumspricht.
Alain Orange besucht zusammen mit dem Seismologen Fabian Walter den Illgraben, einen der gefährlichsten Wildbäche der Schweizer Alpen. Dort ereignen sich regelmäßig beeindruckende Murgänge, die große Mengen an Geröll in die Rhone stürzen lassen. Der ideale Ort für die Entwicklung von Frühwarnsystemen für Erdrutsche, die bedingt durch den Klimawandel in den Bergregionen zunehmen und in den betroffenen Regionen dereinst Leben retten könnten.
Gefährlicher Drahtseilakt - Verübte frustrierter Seiltänzer hinterhältigen Mordanschlag auf attrakti
5. Staffel
336. Folge
D 2024
60'
Akrobat Adrian Kling steht unter Verdacht, ein Fangnetz manipuliert zu haben, um seinen Zirkuskollegen und Rivalen, den attraktiven Seiltänzer Emilio Bardino, zu töten. Eine 15-jährige erbitterte Familienfehde und Adrians Neid auf Emilios Beliebtheit im Zirkus sollen Gründe für den Anschlag sein. Hat der Angeklagte Adrian wirklich versucht, seinen Konkurrenten Emilio aus dem Weg zu räumen?
Als die Polizei den 27-jährigen Corey Lee Hughes sterbend in seiner Küche entdeckt, beginnt sie, nach seinem Angreifer zu suchen. Eine Kamera eines Nachbarn filmt einen verdächtigen Geländewagen, der den Tatort verlässt. Die Ermittler:innen folgen diesen Hinweisen, um den Fahrer des Fahrzeugs aufzuspüren.
Paul Bohill und Steve Pinner sind Gerichtsvollzieher mit jahrelanger Berufserfahrung. Allein in den letzten zwölf Monaten haben die Briten über 400 Zwangsräumungen durchgeführt. Und in dieser Folge soll das Duo im Auftrag des "High Court of Justice" ein rechtskräftiges Urteil vollstrecken. Doch der Härtefall geht nicht spurlos an den hart gesottenen "Sheriffs" vorbei. Denn eine Familie mit zwei Kindern vor die Tür zu setzen, ist nicht leicht. Trotzdem haben die Beamten keine andere Wahl. Die Rechtslage lässt ihnen wenig Spielraum.
Thailand ist ein vielseitiges Reiseland und hat auch abseits der Hotspots viel zu bieten: Zwischen wildem Norden und paradiesischem Süden finden sich faszinierende Tempel und spektakuläre Natur. Bei einer Reise über das thailändische Festland offenbaren sich eine reiche Kultur, bewegte Geschichte und bunte Traditionen. So zeigt sich das facettenreiche "Land des Lächelns" von einer ganz neuen Seite. Erste Station ist Sop Ruak im Goldenen Dreieck. Dort treffen Thailand, Laos und Myanmar an den Ufern des Mekong zusammen. Das Grenzgebiet war einst das Zentrum der weltweiten Opiumproduktion. Auf thailändischer Seite prägen heute Teeplantagen das Landschaftsbild. In Sop Ruak informiert ein interaktives Museum, die "Hall of Opium", über die lange Geschichte der Droge und Auswirkungen der Opiumsucht. Weiter südlich im Goldenen Dreieck lädt ein buddhistischer Höhlentempel, der "Wat Tham Chiang Dao", zur stillen Einkehr ein. Auch in Chiang Rai, der nördlichsten Provinzhauptstadt Thailands, warten spektakuläre Tempelanlagen auf interessierte Besucher. Hauptattraktion ist der "Wat Rong Khun", auch als "weißer Tempel" bekannt. Das noch im Bau befindliche Kunstprojekt verbindet Pop-Art-Elemente und traditionelle buddhistische Tempelarchitektur. Nächste Station ist Chiang Mai mit seiner historischen Stadtbefestigung. Die zweitgrößte Stadt des Landes gilt als Hochburg für Kunsthandwerk. Ob Papiersonnenschirm oder kunstvolle Schnitzereien - dort findet jeder ein passendes Souvenir. Weiter geht's nach Sukhothai. Im Geschichtspark der Stadt zeugen 21 Tempelruinen vom Glanz vergangener Zeiten. Denn einst war Sukhothai die Hauptstadt des ersten unabhängigen Thai-Königreiches. Das westthailändische Kanchanaburi hat eine düstere Geschichte: Zwischen 1942 und 1943 wurden alliierte Kriegsgefangene zum Bau der "Thailand-Burma-Eisenbahn", besser bekannt als "Death Railway", gezwungen. Tausende kamen dabei ums Leben. Im Süden des Landes liegt der Nationalpark "Khao Sam Roi Yot" mit der spektakulären Phraya-Nakhon-Höhle. Doch vor der Besichtigung liegt ein steiler Aufstieg. Die Doku-Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde.
Die MSC Bellissima ist eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, es bietet bis zu 7.000 Passagieren Platz. Eine Konstruktion aus Stahlboxen, die das Schiff hoch im Wasser halten und beim Anlegen absinken, ermöglicht das problemlose Einlaufen in Häfen. Zwei Flossenstabilisatoren verringern starkes Wackeln und ermöglichen so eine komfortable Reise. Die Dokumentation begleitet Crew und Gäste bei einer 8-tägigen Fahrt auf dem Mittelmeer und zeigt die technischen Besonderheiten des Luxus-Liners.
Sonderfahrt durch Graubünden für drei Tage: Am ersten Tag zog das rhätische Krokodil (Ge 6/61) die restaurierten Pullmann-Wagen über die bekannte Albula-Linie der Rhätischen Bahn. Vorbei an Schweizer Bergriesen und über beeindruckende Viadukte endete die erste Tagesetappe im weltbekannten Kurort St. Moritz. Mit einer Dampflok (Ge 4/5108) ging es am zweiten Tag durch das Unterengadin entlang des Inns nach Seoul Tarasp. Ein kurzer Ausflug in ein Unterengadiner Dorf zeigte die typische Bauweise dieser Region. Peider Häihi kommentierte den Ausflug auf Rätoromanisch. Auf der Rückfahrt nach St. Moritz passierte der Zug den erst 1999 fertiggestellten Vereinatunnel - mit 19 Kilometern der längste Meterspurtunnel der Welt.
Das große Los
Der Herbst, golden oder nicht, bringt kühle Temperaturen. Für manche Tierart steht nun der Umzug ins Winterquartier an, so auch für die Kronenkraniche unter der Afrika-Lodge. Eines der zwei Paare hat das ganz große Los gezogen: Es wurde auserwählt, den Winter im Land der ewigen Wärme zu verbringen - in einem eigenen Gehege unter dem Baumwipfelpfad von Gondwanaland. Für die Reise in das feucht-warme Wintervergnügen müssen die zwei Afrikaner allerdings weniger angenehme Umstände in Kauf nehmen: Gefangen werden, Federn lassen, Schnabel halten.
Narben machen sexy
Der junge Pavianmann Gustav ist im besten Rüpelalter. Nachdem er vor ein paar Wochen mit Eileen, einem Weibchen des rangniedrigen Gerd "durchgebrannt" ist, schmeißt er sich nun auch an Gerds zweite Frau Bettina ran. Außerdem fängt der halbstarke Mantelpavian gern Streit mit anderen Mitgliedern der Gruppe an. Vor einigen Tagen hat Gustav deswegen "eins auf die Nase" bekommen. Täter unbekannt. Eine weiße Narbe auf seiner linken Gesichtshälfte zeugt davon, dass er sich im Übermut offensichtlich mit dem falschen Mitbewohner angelegt hat. René Berger beobachtet Gustavs Dreistigkeit mit Sorge: Statt aus dieser blutigen Lektion zu lernen, trägt der junge Wilde den Schmiss im Gesicht gelassen zur Schau und dreht nun erst richtig auf.
Ein Findelkind namens Lumpi
Auch bei den Gebirgs-Loris wird auf Winterzeit umgestellt: Alle Jahre wieder sammelt Petra Friedrich die Nistkästen ein. Für manch einen Lori kommt diese Aktion zu früh. Ein Paar hat trotz herbstlicher Temperaturen noch 'was ausgebrütet. Das Ergebnis sitzt, auf Wärmflaschen gebettet, in einem weich gepolsterten Napf und wird nun von Petras mütterlicher Hand aufgezogen. Lumpi, so der Name des ca. drei Wochen alten Lorikindes, nimmt zu, ist kletterfreudig und gut bei Stimme. Doch wird das auch so bleiben?
In einem Haus in der Innenstadt von Baltimore wird der 24-jährige Dion Smith, ein Vater und Jugendarbeiter, mit einer Schrotflinte hingerichtet aufgefunden. Die anderen Bewohner des Hauses verhalten sich zurückhaltend und geben wenig Informationen preis. Dank der Videoüberwachung vor der Tür des Opfers kann jedoch ein verdächtiger Besucher identifiziert werden, der möglicherweise mit dem Verbrechen in Verbindung steht.
Für den Pavian-Nachwuchs auf Harnas soll ein neues Gehege gebaut werden. Dafür müssen die Jungtiere vorübergehend in die Buschklinik umquartiert werden. Doch das ist leichter gesagt als getan bei zehn übermütigen Teenagern. Volontärin Davina muss sich mit einem ausgewachsenen Tier auseinandersetzen. Das hat es allerdings in sich: Macho ist der größte und imposanteste Löwe auf Harnas. Er hat sich schon fast unter seinem Zaun durchgegraben. Jetzt heißt es. schnell zu handeln und die Sicherheitslücke zu beseitigen. Ein absolutes Highlight wartet auf Annika. Die Künstlerin macht sich am Fluss Chobe auf die Suche nach Wasserelefanten.
Eine Wirtin wird beschuldigt, aus Wut und Eifersucht eine Prostituierte mit Frittierfett verbrüht zu haben. Sind ihr die Sicherungen durchgebrannt, weil das Opfer den noch ausstehenden Lohn, den der Ehemann der Angeklagten angehäuft hatte, kassieren wollte?
Steckenpferde in Flammen - Drehte junge Frau auf Bewährung im Reitstall durch?
5. Staffel
278. Folge
D 2024
60'
Hat Melanie Schmitt (25) das Lager des Reiterhofs, auf dem sie im Rahmen einer Bewährungsauflage arbeitet, in Brand gesetzt? Wollte sie ihre verhasste Chefin Bianca Lehmann (43), die sich darin befand, umbringen? Auch Biancas Mann Ansgar (46), hat ein Motiv das Lager anzuzünden: Ihm ist der neue Geschäftszweig seiner Frau - das "Hobby-Horsing" - ein Dorn im Auge. Und auch der ehemalige Mitarbeiter Kalle Berger (51) könnte der Täter sein.
Einer der vielfältigsten und erstaunlichsten Lebensräume der Erde, Urlaubsfantasie und Reiseziel von Millionen Menschen ist das Mittelmeer. Jeder meint es zu kennen, doch seine Entstehung, seine Tierwelt und die Spuren, die der Mensch über Jahrtausende hinterlassen hat, sind noch voller Geheimnisse. Allein im Wasser kommen über 16.000 Tierarten vor, vom Einzeller über Meeres-Schildkröten und bis hin zu den Walen.
An der Spitze Südamerikas liegt eine Landschaft der Extreme: Patagonien. Die Eismassen gehören zu den gewaltigsten der Erde. Aber auch Steppe, Regenwald, Vulkane und hochalpine Gipfel wie die berühmten Torres del Paine prägen diese einzigartige Landschaft, eine der faszinierendsten und zugleich härtesten Regionen der Erde. Die wenigen Menschen hier leben von und mit der Natur. Einige von ihnen werden in diesem Film begleitet.
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Die beiden Tigerbabys im Frankfurter Zoo haben heute zum ersten Mal Freigang. Mit Mutter Malea erkunden sie die Außenanlage des Katzendschungels und zeigen sich dabei ganz und gar nicht schüchtern. Wird das so bleiben, wenn plötzlich Vater Iban auftaucht?
Landwirte arbeiten oft über 60 Stunden pro Woche ohne freie Tage, bei hoher Verantwortung und großem Druck. "Reporter" begleitet Bauern und ihre Leidenschaft fürs Hofleben.
Mario Hehlen, 18, ist im zweiten Lehrjahr als Landwirt bei Familie Mürner im
Berner Oberland. Als Bauernsohn träumt er davon, den Hof seines Vaters zu übernehmen. Seine Leidenschaft ist groß, doch die Belastung bringt ihn an seine Grenzen.
Auch Sophie Bührer, 25, kämpft mit Herausforderungen: Seit drei Jahren führt sie einen Hof mit knapp 50 Milchkühen. Notfälle und der Ausbruch der Blauzungenkrankheit setzen ihr jedoch zu, ein Drittel der Herde stirbt. Kann sie trotz dieser Rückschläge weitermachen?
"Reporter" begleitet die beiden beim Aufbruch ins harte Bauernleben.
Die Grenzschutzbeamten werden misstrauisch, als sie einen Touristen aus Malaysia nach seinen Urlaubsplänen fragen. Seine Antworten werfen einige Fragen auf. Außerdem: Eine Frau aus Chile ist durch ihr verdächtiges Verhalten aufgefallen. Die Ermittler nehmen daraufhin ihr Gepäck genauer unter die Lupe. Doch die Passagierin weigert sich, zu kooperieren.
Ein Rückblick aus der fiktiven Zukunft des Jahres 2075 auf unsere heutige Zeit: Wie wurden unsere Megacities aus Beton zu grünen Oasen? Mit wegweisenden Ideen: Schwammstädte, die Wasser speichern, statt darin zu versinken. Modulare Städte, die auf dem Meer schwimmen, um dem steigenden Pegel zu trotzen. Und biophile Architektur, die Menschen nicht nur in die Natur, sondern auch zueinander bringt. Faszinierende Ideen für eine CO2-neutrale Welt.
Der Süden Vietnams bietet Reisenden eine Mischung aus Stadtleben, Kultur und Natur. Die Reise führt von Saigon ins Mekong-Delta und an die von Kalksteinklippen geprägten Buchten der Südküste. Viel von der bewegten Geschichte des Landes zeigt sich in Vietnams Süden, ob traditionelle Buddha-Tempel, französische Kolonialarchitektur oder Prachtbauten der sozialistischen Ära. Abseits der Städte locken sowohl malerische Küsten als auch das kühlere Hochland. Die große kulturelle Vielfalt Vietnams spiegelt sich in den kulinarischen Angeboten der Garküchen auf den Straßen von Ho-Chi-Minh-Stadt wider, wie Saigon offiziell heißt. Diese moderne Metropole bildet einen starken Kontrast zum einfachen Leben der Bauern und Fischer auf dem Land. Auf schwimmenden Märkten werden die landwirtschaftlichen Produkte des Mekong-Deltas angeboten, der Kornkammer des Landes. Und im Hochland bei Da Lat wächst seit der französischen Kolonialzeit ein hervorragender Kaffee. Die Reihe "Traumorte" präsentiert die schönsten Reiseziele der Erde. Die Palette reicht vom Traumstrand über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu architektonischen Sehenswürdigkeiten.
Es gibt Berichte von erschreckenden Begegnungen mit "Schattenmenschen", die Angst, Atemnot und Lähmungen verursachen, und oft als riesige menschenähnliche Gestalten beschrieben werden. Während Psychologen diese Phänomene meist als Folge von Schlafparalyse erklären, vermuten einige Theoretiker der Prä-Astronautik, dass es sich um Besucher aus anderen Welten oder Dimensionen handeln könnte.
Paul Bohill und Steve Pinner sollen in London eine groß angelegte Zwangsräumung durchführen. Dort haben junge Leute ein verlassenes Bürogebäude in Beschlag genommen. Dabei handelt es sich nicht um einen Einzelfall, denn in Großbritannien leben rund 40 Prozent der Obdachlosen in besetzten Häusern. Die Stimmung vor Ort ist aufgeheizt: In dem Komplex befinden sich offenbar bis zu 70 Personen und die Nachbarn beschweren sich über Lärm und Krawall. Deshalb haben die Gerichtsvollzieher zur Sicherheit die Polizei zu Hilfe gerufen.
Perle bekommt Besuch vom Vater ihrer Welpen. Elvis von Fuchsberg ist selbst ein begnadeter Jagdhund. Auch für ihn sind es die ersten Welpen. Jagdausbilderin Kerstin Westhoff prüft schon mal den Jagdinstinkt des Nachwuchses.
Für die beiden einjährigen Lawinenhunde, Bordercollie Cami und Labrador Spike, geht es weiter mit der Ausbildung in den Schweizer Alpen. Neben Ausgrabungsarbeiten in meterhohen Schneemassen, stehen Skilift fahren und Abfahrt auf dem Programm.
Der dreijährige Wallach Dejean muss zum ersten Mal seine Fähigkeit als Polizeipferd im offenen Gelände und in der Stadt unter Beweis stellen. Zudem soll das zukünftige Pferd der Hannoveraner Reiterstaffel zeigen, ob es Angst vor Feuer hat.
Bombenspürhund Rufus und Polizeihauptmeister Henrik Sielaff kontrollieren sorgfältig den Wohn- und Amtssitz des Bundespräsidenten in Bonn, die Villa Hammerschmidt, bevor es in den lang ersehnten Urlaub nach Alicante geht.
Da Fährtensau Frida sich vieles von Hunden abschaut, macht Jäger Immo Ortlepp einen langen Spaziergang mit dem Wildschwein und seinen beiden Hunden durch den Wald. Die Drei verstehen sich prächtig - bis ein Bach als Hindernis auftaucht und Frida nicht zurückkommen will.
Die Artenschutzhunde Uno und Amy haben ihre Weiterbildung abgeschlossen und müssen am Flughafen Frankfurt ihren Dienst verrichten. Bei einem Flugzeug aus Kolumbien werden die Zollfahnder hellhörig und kontrollieren das Gepäck aller Passagiere. Außerdem zeigt Zollfahnder Tobias Groß in der Asservatenkammer, was die Hunde schon alles sichergestellt haben - vom Elefantenfuß bis zum ausgestopften Leoparden.
"Ökospinner" oder "Umweltschützer"? Die Macht der Sprache
D 2020
14'
Ein Mann schlägt und beschimpft eine Frau mit Kopftuch: Ist das "Fremdenfeindlichkeit" oder nicht eigentlich "Rassismus"? Warum lehnen Menschen ein "Tempolimit" stärker ab als eine "Sicherheitsgeschwindigkeit"? Begriffe bestimmen, wie wir die Welt begreifen. Sprache hat mehr Macht als uns bewusst ist. Politiker und Interessengruppen nutzen das, um Meinungen zu manipulieren und Verhalten zu steuern. Doch wer genau hinschaut, kann sich diese Techniken bewusst machen und gegensteuern.
2018 verändert eine Meningokokken-Infektion mit Sepsis Beyzas Leben radikal. Was als harmlose Erkältung beginnt, entwickelt sich in kurzer Zeit zum lebensbedrohlichen Notfall.
Die damals 21-Jährige wird für zwei Wochen ins künstliche Koma versetzt. Als sie wieder aufwacht, ist nichts mehr wie zuvor: Drei Herzinfarkte, ein Herzstillstand und multiples Organversagen haben ihr Leben für immer verändert.
Beyza verliert beide Unterarme und Unterschenkel - sie muss alles von Grund auf neu lernen.
Philipp wird ohne rechten Unterarm geboren. Seit er drei Jahre alt ist, trägt er eine Prothese. Mit Blicken, Fragen und Zweifeln anderer umzugehen, hat er von Kindheit an gelernt. Die Skepsis von außen wird für Philipp zum inneren Antrieb - egal ob beim Sport oder im beruflichen Kontext. Sein Motto: "Einfach machen, könnte ja geil werden."
Mit dieser positiven Grundhaltung ist Philipp weit gekommen. Der heute 37-Jährige ist ausgebildeter Tauchlehrer, startete bei Kite-Wettkämpfen und hat seit rund einem Jahr auch den Pilotenschein. Besonders das Fliegen ist für ihn mehr als ein Hobby: Es ist das Gefühl von endloser Freiheit, wo alles möglich zu sein scheint. Für ihn ein wahrhaft "be-freiendes" Gefühl, denn früher fühlte sich der heute 37-Jährige oft auf seinen fehlenden Arm reduziert. Dabei schränkt ihn dieser Umstand in keiner Weise ein. "Ich trage eine Prothese, aber ich bin nicht behindert. Hindern tun mich nur diejenigen, die denken, ich könnte nichts."
Die Beamten in Sydney stellen bei einer einreisenden Frau große Mengen verbotener Lebensmittel sicher. Darunter auch Zitrusfrüchte, die offensichtlich verdorben sind. Außerdem werden die Grenzschützer in Melbourne auf einen kolumbianischen Mann aufmerksam, dessen Koffer mit einer weißen Substanz präpariert ist. Seine Begleitung führt diese gleich flaschenweise mit sich. Sind ihnen zwei routinierte Schmuggler ins Netz gegangen?
Der Norden Chiles ist eine Region der Extreme. Die Atacama, eine der trockensten und ältesten Wüsten der Erde, prägt einen Großteil der Landschaft zwischen Anden und Pazifik. Die 6500 Meter hohen Vulkane der Andenkette ragen majestätisch über das Altiplano, dem über 4000 Meter hohen Hochland mit spektakulären Salzseen und einer Wüstenlandschaft, die an Mond und Mars erinnert. Diese Dokumentation nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise zu Menschen, für die diese einzigartige Landschaft zwischen Anden und Pazifik ihr Zuhause ist.
Im Loro Park wird ein Welpe abgegeben, der auf der Straße aufgelesen wurde. Tierarzt Heiner und Kollegin Kirstin untersuchen Findelhund "Knut" erstmal gründlich. Wem mag der erste wenige Wochen alte Hund wohl gehören?
Neuer Nachwuchs bei den Titi-Krallenäffchen! Tierärztin Kirstin macht sich mit Praktikantin Nadine auf den Weg ins Südamerika-Gehege.
Endlich ist es soweit: Kurator Matthias und Biologe Rafael haben nach langer Suche ein passendes Ersatz-Ei für die brütende Spix-Ara-Henne gefunden - und das soll dem Paar heute untergeschoben werden, damit das echte Spix-Ei im Brutkasten ausgebrütet werden kann. Sicher ist sicher. Matthias und Rafael sind aufgeregt: Wird der Plan klappen? Und was noch viel wichtiger ist: Lebt das Küken in dem entnommenen Spix-Ei noch?
- Wenn Weltpolitik in der österreichischen Provinz für eine neue Realität sorgt
Vor zwei Jahren berichtete "Am Schauplatz" aus Zell am See, einer Tourismusregion, die sich in den Sommermonaten stark auf Gäste aus den Golfstaaten ausgerichtet hat. Arabische Supermärkte, Halal-Restaurants und mehrsprachige Beschilderungen prägen seither das Ortsbild. Während die einen diese Entwicklung kritisch sehen, verweisen andere auf ihre wirtschaftliche Bedeutung: "Diese Gäste sichern unsere Arbeitsplätze."
Zwei Jahre später hat sich die Lage verändert. Der Konflikt im Nahen Osten, eingeschränkte Flugverbindungen, deutlich gestiegene Flugpreise und die allgemeine Teuerung setzen der Sommersaison zu. Bereits im Mai kam es zu zahlreichen Stornierungen. Hotels, Restaurants, Geschäfte und Freizeitanbieter fragen sich: Kommen die zahlungskräftigen Gäste heuer überhaupt noch?
"Am Schauplatz"-Reporterin Julia Kovarik kehrt nach Zell am See zurück und trifft jene Menschen wieder, die sie bereits 2024 begleitet hat. Am Kitzsteinhorn stehen erneut Hunderte warme Leihschuhe für arabische Urlaubsgäste bereit - doch ob sie heuer zum Einsatz kommen, ist ungewiss. Taxifahrer, Hoteliers, Gastronomen und Händler blicken mit Sorge auf die Hochsaison. Manche fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz, andere sehen in der Entwicklung auch eine Chance. "Vielleicht verlieren wir endlich den Ruf, dass zu uns nur noch Araber kommen", sagt Anni, die eine kleine Pension betreibt.
Sind die Gäste aus den Golfstaaten in diesem Sommer tatsächlich ausgeblieben? Welche Folgen hat das für eine Region, die sich in den vergangenen Jahren stark auf diese Zielgruppe verlassen hat? Und gelingt es Zell am See und Kaprun, sich touristisch breiter aufzustellen?
"Am Schauplatz" begleitet eine Tourismusregion zwischen wirtschaftlicher Abhängigkeit, Existenzsorgen und der Suche nach einer neuen Balance.