Schlau, stark - und das größte Landsäugetier der Welt: Der afrikanische Elefant. Diesmal ist der Zoologe Dan O'Neill einem wahren Rekordbrecher auf der Spur.
Einzigartige Landschaften, eine reiche Geschichte und griechische Lebensart: Ein Besuch auf Kreta ist eine Reise durch eine bewegte Vergangenheit, die bis heute geheimnisvoll ist.
Die Nordküste Kretas ist vollständig touristisch erschlossen. Dort liegen die lebendigen Städtchen Chania und Rethymno sowie die Inselhauptstadt Heraklion. Der Süden ist vergleichsweise dünn besiedelt und lockt mit einsamen Traumstränden und unberührter Natur.
Erste Station der Reise ist die Hafenstadt Chania, in deren Architektur sich venezianische Einflüsse widerspiegeln. Das bis heute bewirtschaftete Kloster Agia Triada ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten auf Kreta. Der bepflanzte Innenhof inmitten der Klostermauern ist eine wahre Oase der Ruhe.
Nach einem Abstecher an den Kournas-See geht es weiter in die Küstenstadt Rethymno mit ihrer abwechslungsreichen Architektur. Einige Kilometer südlich der Stadt liegt das Kloster Arkadi, in dem sich 1866 während des Kretischen Aufstands eine Tragödie abspielt: Mehrere Hundert Dorfbewohner verschanzen sich dort und wählen den Freitod, um nicht den Osmanen in die Hände zu fallen.
Der Hafen der Hauptstadt Heraklion wird von einer venezianischen Festung aus dem 16. Jahrhundert dominiert. Das Archäologische Museum gehört zu den bedeutendsten Museen zur griechischen Geschichte und gibt unter anderem spannende Einblicke in die Zivilisation der Minoer. Die Ausgrabungsstätte des minoischen Palasts von Knossos liegt auf einem Hügel südlich der Hauptstadt. Zahlreiche Funde zeugen von der fortschrittlichen Lebensweise der Menschen in dieser Epoche.
Ein eher tragisches Kapitel der neueren Geschichte erzählt die heute verlassene Insel Spinalonga: Sie ist bis 1957 eine der letzten Leprakolonien Europas. An der Südküste liegt das Dörfchen Matala - in den 1960er-Jahren eine beliebte Zwischenstation für Aussteiger auf dem Hippie-Trail nach Südasien.
Am Strand von Preveli darf man sich wie am Nil fühlen, denn dort mündet ein palmengesäumtes Flüsschen ins Meer. Mit einer Wanderung durch die wildromantische Imbros-Schlucht endet die Rundreise über die größte griechische Insel.
Cousin soll mit Molotowcocktail fast eine Katastrophe bei Tagesmutter angerichtet haben
5. Staffel
337. Folge
D 2024
60'
Tagesmutter Britta Noack will unbedingt das Haus ihres Cousins Torben Daab für einen Spottpreis kaufen. Doch der bleibt stur! Die Situation eskaliert: Torben soll einen brennenden Molotowcocktail in Brittas Garten geworfen haben. Allerdings ist der Hobby-Imker nicht der Einzige, der ein Motiv haben könnte: Die 42-jährige Tagesmutter Britta hat sich auch unter den Eltern ihrer Schützlinge Feinde gemacht. Wer steckt hinter dem Brandanschlag?
Am 14. Mai 2018 meldet Ann Johnson ihre Tochter Joleen Cummings als vermisst. Die 34 Jahre alte Friseurin und dreifache Mutter wurde zuletzt vor zwei Tagen gesehen. Die Polizei vernimmt ihren Noch-Ehemann und ihren derzeitigen Freund, der per Haftbefehl gesucht wird - beide scheiden jedoch als Verdächtige aus. Es stellt sich schließlich heraus, dass Joleen einen heftigen Streit mit einer Kollegin hatte.
In dieser Episode von "Hardcore Pawn" wird einer Kundin im "American Jewelry and Loan" die 90-Tage-Frist zum Verhängnis. Werden verpfändete Wertgegenstände nach dieser vereinbarten Frist nicht abgeholt, geben Les Gold und seine Angestellten die Ware zum Verkauf frei, und der Besitzer hat keinen Anspruch auf Rückerstattung. Die Geschäftsbedingungen sind der betreffenden Dame durchaus bekannt, trotzdem macht sie im Laden heftig Krawall.
Nach Ende des Krieges wurde Ideologie nie wieder so massiv in deutsche Kinderköpfe gehämmert wie bei den Jungen Pionieren in der DDR. Aus ihnen sollten die neuen, besseren Menschen werden. Fleißig, diszipliniert und hilfsbereit, sauber und gesund sollten sie sein. Und vor allem: mit den Kindern der sozialistischen Sowjetunion in Freundschaft verbunden. In den Propagandafilmen der DDR erscheint diese Vision bereits als gelebte Wirklichkeit. In ihnen werden Kinder als strahlende Idole einer neuen Gesellschaftsform gefeiert, die mit leuchtenden Augen und wehenden Fahnen den Sozialismus in die Welt hinaustragen, begeistert in Reih und Glied marschieren und unermüdlich ihren Pioniergruß wiederholen: "Immer bereit!"
Der Nord-Ostsee-Kanal gehört zu den meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Jährlich passieren bis zu 30.000 Schiffe den knapp 100 Kilometer langen Kanal. Für Kanalsteurer und Lotsen ist jede Überfahrt ein Wettlauf gegen die Zeit, die Lenkung erfordert größte Präzision. Die inzwischen über ein Jahrhundert alten Schleusen sorgen oft für technische Störungen, die lange Wartezeiten nach sich ziehen. Deshalb soll der Kanal nun für den Schiffsverkehr der Zukunft erneuert werden.
Auf dem Trockenen - Wie umgehen mit dem Niedrigwasser?
15'
Die Trockenheit hat Deutschland und weite Teile Europas fest im Griff. Seit Wochen können die Schiffe nicht mehr mit voller Ladung fahren. In Kaub bei Koblenz droht der Schifffsverkehr auf dem Rhein komplett zum Erliegen zu kommen mit weitereichenden Folgen für die Wirtschaft. Können Lieferketten trotzdem noch eingehalten werden? Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat das Thema zur Chefsache gemacht und zum Spitzentreffen geladen. Welche Lösungen gibt es, wenn der Regen ausbleibt?
Eine Begegnung mit einer angehenden Geisha, Sumo-Ringen in Tokio und eine Teezeremonie in Kyoto. Nina Heins und Felix Leichum sind auf Zug-Reise durch Japan.
Sie überqueren in Tokio die Shibuya-Kreuzung und lernen in Koya-San bei einer Tempelübernachtung das religiöse Japan kennen. Entspannung finden sie im Onsen - einer der vielen heißen Quellen des Landes.
Seit 1960 ist ein Kreis von Enthusiast:innen damit beschäftigt, ehrenamtlich das Bahnmuseum im ehemaligen Bahnbetriebswerk Darmstadt-Kranichstein aufzubauen. Mehr als 30 Lokomotiven und mehr als 100 Wagen zählen zum Bestand des Museums.
Von Kapstadt in die Kalahari - Südafrikas unbekannter Westen
D 2019
45'
Südafrika ist eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Und doch ist der Westen des Landes touristisch weitgehend unerschlossen. Dabei gibt es dort einiges zu entdecken: die größte Ansammlung von Buckelwalen der Erde, die größte Vielfalt an Blumen und Blüten weltweit, die älteste Volksgruppe der Menschheit, die einzigen Anbauflächen für Roibuschtee auf der Erde und die stattlichsten Löwen Afrikas, die Kalahari-Löwen mit ihrer besonders prächtigen dunklen Mähne.
Vor der Westküste des Kaps kommt es seit einigen Jahren, immer im November, zu einem spektakulären Massentreffen von Buckelwalen. Die "Supergruppen" bringen das Meer zum Schäumen. Dieses neuartige Phänomen erforscht der Meeresbiologe Ndu Sekamela.
Roibuschtee ist in jedem Supermarkt zu haben, und doch wächst er ausschließlich in einem kleinen Gebiet bei den Cederberg Mountains im Südwesten des Landes. Die San, Angehörige der ältesten Volksgruppe der Menschheit, ernten die Zweige der Rotbüsche mit Handsicheln. Unter den Felsvorsprüngen der steinigen Halbwüste finden sich überall die Felsmalereien ihrer Vorfahren, teilweise jahrtausendealt.
Deutsche Missionare aus dem Bergischen Land gründeten in den Zederbergen Südafrikas Anfang des 19. Jahrhunderts ein Dorf und nannten es im Gedenken an ihre Heimat Wupperthal. Die Schuhfabrik, die sie dort eröffneten, ist bis heute in Betrieb. Die Wupperthal Vellies, Lederschuhe, die von Arnord Curtse und seinen Kollegen von Hand genäht werden, sind bei der Landbevölkerung nach wie vor äußerst beliebt. Praktisch, haltbar, preiswert und genäht auf Holzleisten, die noch aus der Zeit der Missionare stammen.
Nieuwoudtville in der Region Namaqualand nennt sich die "Blumen-Hauptstadt der Welt". Hier kommt es jedes Jahr im Frühjahr zu einer Explosion der Schönheit. Millionen von Blumen und Blüten überziehen das Land in einer einzigartigen Vielfalt.
Die Krankenschwestern Inge Mathee und Cheroldine Gouws fahren jeden Tag mit einem ganz besonderen Pick-up durch diese Blumenpracht: Sie sind die Besatzung einer Mobile Clinic, einer fahrbaren Klinik. In der Kapregion wird die arme Landbevölkerung so medizinisch versorgt.
In der Kalahari schließlich finden sich nicht nur die mächtigsten Löwen Afrikas, die Kalahari-Löwen mit ihrer besonders prächtigen schwarzen Mähne, sondern auch das meistgeschmuggelte Tier der Erde: das scheue Schuppentier, noch wenig erforscht und doch längst bedroht. Es ist begehrt als Delikatesse und bei Wunderheilern. Die Biologin Wendy Panaino geht nachts in der Wüste auf die Suche nach den kuriosen Tiere, um diese zu untersuchen, stets auf der Hut vor Skorpionen und besonders gefährlichen Puffottern.
Ausbeutung nach Plan - Zwangsarbeit im DDR-Gefängnis
D 2025
45'
Es ist ein dunkles Kapitel der Vergangenheit: Zwangsarbeit in DDR-Gefängnissen. Die Inhaftierten, darunter viele politische Gefangene, schufteten unter oftmals menschenunwürdigen Bedingungen. Schon ab den 1950er-Jahren war Gefangenenarbeit Pflicht - für Männer und Frauen. Fast alle waren ungeschult, nur unzureichend geschützt und mussten ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. So wie Edda Schönherz, einst bekannte Ansagerin des DDR-Fernsehens. Weil sie mit ihren Kindern die DDR verlassen wollte, wurde sie 1975 wegen "staatsfeindlicher Verbindungsaufnahme" verurteilt. Zwei Jahre saß sie im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck im Erzgebirge ein und musste dort im Dreischichtsystem für die Textilindustrie arbeiten. Die Strumpfhosen, die sie und andere Frauen zusammennähten, landeten später als Billigware in Warenhäusern und bei Versandhändlern im Westen - Knastarbeit für dringend benötigte Devisen. Holger Rossmann kam als Gefangener in das Chemiekombinat Bitterfeld, wo er kaum geschützt mit Giftstoffen Kontakt hatte. Es war einer der gefährlichsten Arbeitsplätze der DDR, an dem zivile Arbeiter nicht eingesetzt wurden. Unfälle gehörten zum Alltag. Weil Arbeitskräfte stets knapp waren in der DDR-Planwirtschaft, mussten Strafgefangene die Lücken stopfen. Ab den 1960er-Jahren gab es ein zentrales System für den Einsatz von Häftlingen in der Wirtschaft. Die Betriebe rissen sich regelrecht um die billigen und stets verfügbaren Arbeitskräfte. Rücksicht auf das Individuum gab es im System Zwangsarbeit nicht. Viele ehemalige Zwangsarbeiter leiden bis heute. "Terra X History" ordnet die Praxis der Zwangsarbeit in den Kontext der DDR-Geschichte ein, zeigt die Aufarbeitung dieses Kapitels nach der Wiedervereinigung - und fragt auch nach der Verantwortung westdeutscher Unternehmen wie Aldi, Ikea und der Deutschen Bahn, die von der Gefangenenarbeit profitierten.
Innovation bedeutete schon immer größer, schneller, höher, länger und stärker zu bauen als alles, das zuvor dagewesen ist. Das Ergebnis sind geniale Mega Maschinen. Mithilfe von CGI und Expertenwissen werden die einzigartigen Konstruktionen dieser gigantischen Maschinen auseinandergenommen und die mechanischen Geheimnisse enthüllt, die sich in ihrem Inneren verbergen.
Eine Familie mit zwei Kindern vor die Tür zu setzen, ist nicht leicht. Doch Steve Pinner und Paul Bohill bleibt in dieser Folge keine Wahl. Denn die Beamten des britischen High Court sollen im Südosten der Hauptstadt London eine Zwangsräumung durchführen. Rechtlich ist die Lage eindeutig: Die Bewohner des Hauses haben monatelang keine Miete bezahlt, deshalb wurden sie per Gerichtsbeschluss dazu aufgefordert, ihr Heim zu verlassen. Trotzdem droht die Lage zu eskalieren, als das Duo die Anordnung vor Ort durchsetzen will.
Der Job des Hochseefischers ist bis heute extrem gefährlich. Wellen, Stürme, körperliche Arbeit und kaum Schlaf - die Belastungen sind hoch, auch wenn die Schiffe inzwischen hochmodern sind. Die Fischerei weit draußen braucht Erfahrung und auch Glück. Das Wetter kann innerhalb von Minuten umschlagen und das gilt auch für die Fischpreise, die je nach Fangmenge stark variieren. Schnell entsteht ein Wettlauf gegen die Zeit und die Naturgewalten.
Überwachung
Im Nashornstall herrscht freudige Erwartung: Nach elf Jahren soll nun wieder ein Nashornbaby in Leipzig das Licht der Welt erblicken. Um Sarafine, die werdende Mutter, nicht zu beunruhigen, gibt Frank Meyer die Devise aus: Alles soll so sein wie immer. Allerdings: kleine Veränderungen gibt es doch. Die Stalltür wurde verplankt, damit das Baby später nicht durch die Gitterstäbe entfleuchen kann. Und: ganz in "Big-Brother"-Manier wurden Kameras aufgehängt, die Tag und Nacht laufen. Bleibt nur die Frage: Wann wird aus Sarafine, dem tonnenschweren Nashorn, endlich eine "Big Mother"?
Übereinstimmung
Auch bei den Riesenottern könnte es demnächst Nachwuchs geben. Könnte, denn bisher wurden die beiden zwar beim intensiven Liebesspiel beobachtet - ob das allerdings gefruchtet hat, das kann niemand sagen. Christian Patzer und seine Kollegen haben vorgesorgt und zwei Wurfboxen in den Stall von Jao und Madija gestellt. Über eine Kamera können die Pfleger nun ganz genau beobachten, was die beiden Turteltauben nachts so treiben. Die erste Erkenntnis: zwischen den beiden herrscht große Übereinstimmung. Und was verrät der Blick ins Schlafzimmer der Riesenotter noch?
Überraschung
Die beiden Zebramütter Layla und Nora haben keine Geheimnisse mehr: Seit einigen Wochen sind sie stolze Mütter von zwei Fohlen. In abgetrennten Mutter-Kind-Ställen haben sie sich um ihren Nachwuchs gekümmert. Ganz umsichtig. Marco Mehner und René Forberg wollen die vier jetzt wieder in die Zebraherde integrieren. Und dann die große Überraschung: Wer dachte, die Mütter würden ihre Kinder vor den neugierigen Blicken der anderen schützen, irrt. Layla scheint sehr zufrieden, endlich einmal eigene Wege gehen zu können. Ob sie zu ihrem Kind zurückfindet?
In Kundl im Tiroler Unterland ist das einzige Werk Europas, das Penicillin zur Gänze selbst herstellt - vom Wirkstoff bis zur Tablette. Das ist in Zeiten von Lieferschwierigkeiten elementar.
Vor 80 Jahren, im Nachkriegsösterreich, wurde in Kundl mit der Produktion von Penicillin begonnen. Aus einer früheren Brauerei wurde ein Weltkonzern, der lebensrettende Medikamente herstellt.
Wir machen einen Blick hinter die Kulissen und erleben, wie die Produktion in Kundl funktioniert. Wir fragen nach, wie abgesichert die Penicillin-Produktion in Europa ist.
WELT setzt neue Maßstäbe mit "KI-WELT" - der ersten deutschlandweiten Nachrichtensendung, die vollständig von Künstlicher Intelligenz produziert und von einem Avatar moderiert wird. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen rund um KI, Robotik und Zukunftstechnologien. Alle redaktionellen Inhalte entstehen KI-gesteuert, werden aber journalistisch begleitet. Eine Sendung über die digitale Zukunft - gemacht mit den Mitteln der Zukunft.
Eine Bahnreise durch das Großherzogtum Luxemburg ist eine gemütliche Angelegenheit, denn das Nachbarland ist mit seinem Streckennetz von nur knapp 280 Kilometer überschaubar. Rund 120 Eisenbahnfans sind mit einem Sonderzug unterwegs, um alle drei Traktionsarten erleben zu dürfen.
Die 17-jährige Kim soll dem Internatsschüler David einen gefährlichen Drogencocktail verabreicht haben, woraufhin er zusammenbrach. David hatte sein Sexabenteuer mit ihr heimlich mit dem Handy gefilmt und das Video landete im Internet. Als sie ihn wütend zur Rede stellen wollte, erntete sie nur Hohn von ihm und seinen Freunden...
Fieser Harkenangriff: Nachbarin zeigt Erzfeindin, was eine Harke ist
6. Staffel
385. Folge
D 2025
60'
Marlies Ernst (59) soll ihre Rivalin Karin Ludwig (45) mit einer Harke verletzt haben - doch im jahrelangen Streit der Nachbarinnen ist kaum klar, wer Opfer und wer Täter ist. Ein Zeuge belastet Marlies, während ihre Enkelin ihr ein Alibi gibt. Als dann neue Hinweise und mysteriöse Funde auftauchen, wird das Netz aus Verdächtigungen noch dichter. Wer ist der wahre Täter in diesem eskalierten Nachbarschaftskrieg?
Pam Shelley wurde in ihrem Badezimmer mit einer Schusswunde im Kopf aufgefunden. Kurz darauf stirbt sie im Krankenhaus. Der erste Verdacht: Selbstmord! Doch ihre Kinder bezweifeln das. Nach der Scheidung von ihrem ersten Mann zog Pam mit ihren Kindern nach Texas, um mit ihrem neuen Freund Ronnie ein neues Leben zu beginnen. Nach und nach zeigte sich Ronnies gewalttätige Seite. Pam plante, ihn zu verlassen, doch dazu sollte es nicht mehr kommen.
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Doch diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. In "Mythos Wald" wird die Geschichte dieser letzten Oasen erzählt.
Klimapolitik, Wirtschaft und globaler Wettbewerb: der dritte Teil der Doku-Reihe "Die Diplomaten - Hinter den Kulissen der Außenpolitik" begleitet deutsche Diplomaten und Diplomatinnen nach Asien, Afrika und in den Pazifikraum.
Abseits der großen Bühne und internationaler Schlagzeilen bemühen sich deutsche Botschaften etwa auf den Fidschi-Inseln, in Singapur oder Ruanda strategische Partnerschaften zu schließen. Beim Einfädeln von Wirtschaftskooperationen wird Diplomatie praktisch erfahrbar. Die Doku bietet einen exklusiven Einblick in einen Job, der meist im Verborgenen stattfindet - und dessen Bedeutung in Zeiten globaler Krisen stetig wächst.
Gestaltung: Fabian Herriger, Marisa Uphoff
Ein Villenviertel in Berlin-Pankow, die Politbüro-Siedlung in Wandlitz oder das Jagdschloss Hubertusstock: Von Anfang an schottete sich die Führungselite der DDR von der eigenen Bevölkerung ab. An diesen geheimen Orten der Macht wurde Politik gemacht - in informellen Zirkeln der Parteiführung, verborgen vor den Augen der DDR-Öffentlichkeit. Der Herbst 1989 setzte dem ein Ende, doch die ehemaligen Schaltzentralen der Macht bergen bis heute Geheimnisse. Schon 1949 hatte die SED-Führung ein Villenviertel in Berlin-Pankow, das die sowjetische Besatzungsmacht zum Sperrgebiet erklärt hatte, als geschlossene Wohnsiedlung für die Spitzenfunktionäre übernommen. Die Besitzer der Häuser wurden enteignet. Als es den Funktionären nach dem Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 im sogenannten Städtchen auf Dauer zu unsicher schien, begann der Bau einer abgeriegelten Siedlung bei Wandlitz nördlich von Berlin. Dort lebten die gut 20 Politbüro-Mitglieder mit ihren Familien ab 1960, weit weg vom Alltag der DDR-Bevölkerung, umgeben von mehr als 600 Angestellten und im Genuss einer "Sonderversorgung" - Westwaren inklusive. Auch die Ablösung des langjährigen Staats- und Parteichefs Walter Ulbricht betrieb der designierte "Kronprinz" Erich Honecker an einem verborgenen Ort. Ende April 1971 begab sich Honecker mit bewaffnetem Begleitschutz in Ulbrichts Feriendomizil Döllnsee und legte seinem langjährigen Förderer ein vorformuliertes Rücktrittsgesuch vor. Die Telefonleitungen hatte er vorsorglich kappen lassen. Bei Jagdausflügen mit Kremlchef Leonid Breschnew in der Schorfheide, einem Waldgebiet bei Berlin, hatte er zuvor die Zustimmung zum Machtwechsel erlangt. Ulbricht blieb keine Wahl: Er musste dem Rücktritt "aus Altersgründen" zustimmen. 18 Jahre später, 1989, war es dann Honecker, der sich in Döllnsee von einer Operation erholte und nicht wahrhaben wollte, wie sich die Lage im Land immer mehr zuspitzte.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Die Pinguine im Frankfurter Zoo lassen zurzeit viele Federn. Sie befinden sich nach der Brutzeit in der Mauser. Das bedeutet, ihr Gehege muss häufiger geputzt werden. Dabei müssen die Pfleger besonders vorsichtig sein, denn die Wasservögel können während der Mauser nicht schwimmen.
Das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder zählt zu den weltweit größten Standorten für den modernen Flugzeugbau. An 365 Tagen im Jahr produzieren hier rund 16.000 Arbeiter und Ingenieure im Verbund mit weiteren Standorten. Das Rückgrat der Airbus-Logistik dabei: der Frachtflieger Beluga. Rund 2.500 Tragflächen, Cockpits und Rümpfe transportieren die Airbus Belugas pro Jahr zwischen elf Werken in Europa. Die Reportage gibt einen Einblick in die komplexen Arbeitsabläufe bei der Flugzeugproduktion.
Ob es den beiden Männern nun passt oder nicht: Brian O'Shaughnessy und Delroy Anglin haben das Recht, sich Zugang zu ihren Wohnräumen zu verschaffen, um dort gegebenenfalls Wertgegenstände zu pfänden, falls das Duo seine Schulden nicht bezahlen kann. Dabei handelt es sich um einen Betrag von umgerechnet 5300 Euro. Und in Hampshire wird lebhaft darüber diskutiert, ob der Vater oder der Sohn für die Misere verantwortlich ist. Aber eines ist unumstößlich klar: Mit leeren Händen werden die Gerichtsvollzieher das Haus nicht verlassen.
Gartenbahn-Treffen Eschershausen - Familie Timpert & LGB-Freunde Ith
15'
Südlich von Hannover auf dem Grundstück von Familie Timpert ist eine riesige Freiluft-Modellbahnlandschaft im Maßstab 1:22,5 zu bewundern. Die Strecken schlängeln sich einen Hang hinauf, wie in der Schweiz. So ist es auch nicht verwunderlich, dass hier nur Modellzüge nach Vorbildern der Rhätischen Bahn fahren.
Premiere für Frida. Die einjährige Fährtensau soll heute eine Schweißspur legen. Bostonterrier Spike hat Freizeit. Toben möchte er am liebsten mit seinem Spielgefährten Foxy, einem Fuchs, mit dem er zusammen aufgewachsen ist. German Alonso nimmt Abschied von seinem geliebten Vogelpark Walsrode. Der gebürtige Spanier wandert mit seiner Familie nach Alicante aus. Was Polizeipferd Dejean bisher geleistet hat, lässt sich sehen, doch gegen das, was heute kommt, war das nur eine Kleinigkeit. Die Jugendlichen auf der Husky-Farm in Brandenburg sind von den 28 Hunden begeistert. Und in der Jugendanstalt Neustrelitz geht es ums Ganze.
Am Ufer des Nils entdecken Archäologen die Überreste von mehreren Krokodilen aus der Antike. Und: In Ägypten sorgt ein 4.000 Jahre alten Komplex aus Steinen für Kopfzerbrechen. Handelt es sich um die Ruinen einer legendären verlorenen Stadt?
Fit für die ISS - Astronautenausbildung in Köln (4/5) - Alternative Sonnenofen
2018
14'
Der Sonnenofen sammelt Energie mit Spiegeln. Dr. Gerd Dibowski, Leiter der solaren Großanlagen am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln, erhitzt damit Experimentierfelder auf über 2.500 Grad Celsius und kann Stahl zum Schmelzen bringen. Sonnenenergie für innovative Anwendungen in der Wissenschaft und in der Industrie. Ganz ohne Verbrennung fossiler Energieträger.
Endlich ist es so weit: Die Otter Khali und Murphy können ihr neues Gehege beziehen. . Aber werden sich die beiden quirligen Tierchen im "Otterparadies" auch wohlfühlen?
Kurator Matthias ist von seiner Brasilienreise zurück und hat für die Vögel im Park etwas mitgebracht: Originalfutter aus der Heimat der Vögel. Er ist gespannt, wie die prächtigen blauen Hyazinth-Aras und die Lear-Aras im Park auf die brasilianischen Nüsse reagieren - die für ihre wilden Verwandten wahre Leckerbissen sind.