Eine Welt, über die Viele eine starke Meinung haben, aber die Wenige wirklich kennen: die Welt der Wölfe in Deutschland - eine Kinoerzählung.
100 Jahre nach ihrer Ausrottung kehren die Wölfe nach Deutschland zurück, in ein Industrieland voller Menschen. Sie kommen wieder, weil wir sie lassen. Das haben wir demokratisch entschieden - mit positiven und negativen Konsequenzen.
Der Dokumentarfilm "Im Land der Wölfe" von Ralf Bücheler erzählt vom Leben unserer neuen Nachbarn. Die Tiere leben nicht in einer verwunschenen Wildnis in Naturschutzgebieten, sondern mitten unter uns. Sie finden Nischen in der Kulturlandschaft. Sie ziehen sich in die Wüstungen alter Tagebaue zurück, nutzen unsere Wege, überqueren Autobahnen und laufen durch Dörfer. Ihre Welpen spielen mit unseren Abfällen und trinken aus den Furchen, die Maschinen im Waldboden hinterlassen.
Manchmal fressen Wölfe Nutztiere. Und viele Menschen haben eine tiefsitzende Angst vor ihnen. Die Landnahme der Wölfe fordert uns heraus - Verwaltung, Wissenschaft, Landwirtschaft: Forscher, Schäfer, Rissgutachter, Politiker, Naturschützer und viele andere agieren in einem Klima, das kennzeichnend ist für unsere Gegenwart: Polarisierend und auch polemisch wird über Wölfe debattiert.
Im Film stehen Aufnahmen von Wildkameras neben privaten Videoaufnahmen von Wolfssichtungen. Sie zeigen zwei Seiten derselben Wahrheit: die wilden Tiere, die nachts jagen, verspielt herumtollen und die Kameras beschnüffeln, aber auch die Tiere, die tagsüber über Straßen laufen und den Menschen nahekommen. So wird deutlich, wie die verschiedenen Konfliktpositionen entstehen: Ist der Wolf ein schützenswertes Wildtier - oder eine Bedrohung?
Der Dokumentarfilmer Ralf Bücheler beobachtet auch die Arbeit des "LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung" in Sachsen. Für die Menschen im Institut ist klar: Der Wolf ist zwar ein Raubtier, jedoch keines, dem wir mit Angst begegnen müssen. Stattdessen gilt dem Wolf wissenschaftliches Interesse, dem nachgegangen wird. Doch auch gerissene Schafe werden gezeigt, und wie ein Schäfer versucht, seine Herde vor den Wölfen zu schützen.
Im Land der Wölfe" feierte Ende 2023 Premiere auf den Internationalen Hofer Filmtagen. Der Film wurde für den Deutschen Dokumentarfilmmusikpreis auf dem "Dok.fest München" 2024 nominiert und bei der Ökofilmtour 2025 mit dem Horst-Stern-Preis für den besten Naturfilm ausgezeichnet.
Ralf Bücheler, Jahrgang 1975, wuchs im Allgäu auf und studierte Volkskunde, Ethnologie und Literatur in München und Swansea. Anschließend Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Filme : "Mission Control Texas" (2015), "Leben - Gebrauchsanleitung" (2016), "Elternschule" (2018).
Das Opening im Bierkönig ist jedes Jahr der Startschuss für eine neue Ballermann-Saison auf Mallorca. Das Motto: Party bis zum Umfallen. Im Mittelpunkt stehen die Liveauftritte der Partyschlagerstars in den großen Arenen. Jürgen Milski steht vor einer besonderen Saison: 2026 feiert er sein 25-jähriges Bühnenjubiläum auf Mallorca. Spiegel TV erhält exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines deutschen Sehnsuchtsortes, der jedes Jahr Millionen Touristen anzieht.
Ob mit Zelt, Wohnwagen oder Van - fast 12 Millionen Deutsche gehen jedes Jahr campen, Tendenz steigend. Seit Jahren gibt es einen regelrechten Campingboom. Doch was ist eigentlich der beliebteste Campingtrend? Sehnen sich die Camper eher nach "Glamping", einem wahren Luxus-Camping mit Wellnessoase und eigenem Sanitärbereich oder nach einem einfachen Campingplatz am See? In der Doku werden die neuesten Trends beleuchtet.
Den schönsten Tag im Leben unter Palmen zu feiern: es ist der Traum vieler Deutscher. Vier Hochzeitsplanerinnen haben daraus einen Job gemacht. In der Türkei organisiert Gabi die Trauung von Nadin und Riccardo. Auf Kreta erwarten Andra und Or vom Weddingplaner-Duo Annika und Carolin Höchstleistung. Und: auf Mallorca droht die Hochzeit von Petra und Dirk ins Wasser zu fallen. Der Alptraum für Hochzeitsplanerin Claudia Runggaldier.
Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie!
Oma und Opa in Sorge
23. Staffel
4. Folge
D 2024
45'
In Abu Dhabi besichtigen die Geissens Prinzessin Dianas Superyacht. Dort erhalten sie Einblicke in den letzten Urlaub der verstorbenen Prinzessin. Danach geht es zu Opa Reinhold, denn der hat sich verletzt.
Der ehemalige Strafverfolger und vierfache Familienvater Clint Greenwood wird im April 2017 auf einem Parkplatz erschossen. Geben die Aufzeichnungen der Überwachungskameras Hinweise auf den Täter?
Anwälte der Toten - Die schlimmsten Serienkiller der Welt
Folge #05.09
5. Staffel
9. Folge
D 2020
60'
In den späten 70ern terrorisierten die Cousins Kenneth Bianchi und Angelo Buono Los Angeles. Sie wurden als "Hillside Strangler" bekannt, da sie zehn Frauen erwürgten und in den umliegenden Hügeln entsorgten. Sie gaben sich als Polizeibeamte aus, um ihre Opfer in eine Falle zu locken. Als sie wegen Mordes angeklagt wurden, versuchte Bianchi erfolglos, auf Unzurechnungsfähigkeit zu plädieren. Beide wurden zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt.
Colin ist bei der Air Force und wird in wenigen Monaten versetzt, ohne zu wissen, wohin - was Baylin in ein Gefühlschaos stürzt. Die 21-Jährige möchte am liebsten immer mit ihm zusammen sein und schnell Kinder bekommen. Um sich abzulenken, fährt sie mit Freundin Aileen ins Nagelstudio, doch auch hier häufen sich die Tics ihres Tourette-Syndroms. Später geht es mit Colin zum Workout ins Gym, und er muss wie immer aufpassen, dass Baylin nicht plötzlich eine Kurzhantel nach jemandem wirft. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Baylen ist nach Dallas eingeladen worden, um an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen.
Das Gefängnis von Armawir ist eine der modernsten Haftanstalten Armeniens. Neben Kleinkriminellen sitzen dort Mitglieder der armenischen Mafia ein. Doch die Wärter sind unbewaffnet. Sie setzen auf Deeskalation, Schlagstöcke und Handschellen werden nur im Notfall benutzt. Die Häftlinge dürfen sich die Zellen selbst einrichten und bekommen viele Lebensmittel von ihren Verwandten. Während ein Insasse promoviert, versuchen andere, auszubrechen. Das Gefängnis von Armawir wurde speziell für Straftäter aus der Organisierten Kriminalität gebaut. Die sogenannten Diebe im Gesetz bilden eine verschworene Gemeinschaft mit festen Regeln, etwa dem Schweigegebot. Diese engen Bande bestehen auch hinter Gittern fort. Wie geht das Gefängnispersonal mit Gefangenen um, die den Staat, seine Vertreter und Autorität ablehnen? Täglich kommen am Gefängniseingang Lieferungen für die Gefangenen an. Freunde und Angehörige bringen Essen und Dinge des täglichen Bedarfs für die Insassen. Die Wärter haben alle Hände voll zu tun, die Mitbringsel auf verbotene Gegenstände zu durchsuchen. Klar, dass da auch mal was durchrutscht - und wo geschmiert wird, rutscht es umso besser. Bei den Zellendurchsuchungen stoßen die Wärter immer wieder auf Überraschungen. Dazu zählt auch ein handfester Ausbruchsversuch mit durchgesägten Gitterstäben. Die Wärter rätseln bis heute, wie die Gefangenen unbemerkt die Stäbe durchtrennen konnten. Wie erleben die Häftlinge ihren Alltag hinter den Mauern dieses Gefängnisses? Die sechsteilige Reihe "Überleben hinter Gittern" blickt auf den Alltag der Insassen und Wärter in den härtesten Gefängnissen der Welt.
Zweieinhalb Tonnen pures Militärgerät stehen bereit: Der Militär-Helikopter Bell UH-1 ist sicher am Flugplatz in Mendig gelandet. Jetzt kommt der Moment der Wahrheit: 17 Meter Stahl müssen in den Hangar verladen werden. Währenddessen bei Morlock Motors: Ein Kunde braucht für eine Goldschürf-Aktion in Afrika schweres Gerät, starke Fahrzeuge und ein Team, das liefert, wenn es drauf ankommt.
Der Italo AGV gilt als Ferrari unter den Hochgeschwindigkeitszügen, in Europa gehört er zu den schnellsten seiner Art. Mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde kann er 450 Personen zwischen 21 italienischen Städten befördern. Dank seiner Elektromotoren, die jeder für sich leistungsfähiger als ein Formel-1-Rennwagen sind, und seinem reaktiven Dachstromabnehmern zählt dieser Zug zur Spitzenklasse. Die Dokumentation begleitet das Zugpersonal auf einer Fahrt von Mailand nach Rom.
Knapp 4000 Meter oberhalb der Schweizer Gemeinde Zermatt entsteht eine monumentale Seilbahn-Überquerung. Das Projekt beginnt in Sterzing, Südtirol. Dort wird die Seilbahn zerlegt und getestet, bevor sie in die Schweiz geschickt wird. Die gigantischen Elektromotoren und Seile mit einem Gewicht von über 140 Tonnen stellen dabei eine logistische Herausforderung dar. Bei extremen Hochgebirgsbedingungen leisten 145 Monteure und Projektleiter außergewöhnliche Arbeit.
Selbstbestimmt leben - das ist Kristinas Ziel seit Kindertagen. Doch ohne Assistenz wäre ihr Alltag nicht möglich. Mit einem Team aus sieben Assistent:innen organisiert sie ihr Leben selbst - und kämpft für echte Inklusion.
Blutige Begegnungen zwischen Kolkraben und Lämmern sorgen für großen Ärger auf der Schwäbischen Alb. Schäfer berichten, dass die Vögel ihre Lämmer attackieren und töten, um sie zu fressen. Die Vorfälle seien so gravierend, dass die Schäfer ihre Existenz bedroht sehen. Doch Wissenschaft und Politik betrachten Rabenangriffe eher als Mythos. Sind Kolkraben wirklich Täter? Oder Opfer eines Missverständnisses?
Es ist ein kalter Morgen auf der Schwäbischen Alb. Ernst und Stefan Fauser stehen zwischen ihren Schafen und machen sich Sorgen. Bald werden hier auf der Weide neue Lämmer geboren werden und dann wird es hier richtig gefährlich. Offenbar stürzen sich regelmäßig Kolkraben auf die kleinen Jungtiere.
Die Schäfer Stefan und Ernst Fauser aus Hohenstein im Kreis Reutlingen sorgen sich um ihre Lämmer. Immer wieder haben sie erlebt, dass Raben die frisch geborenen Jungtiere attackieren.
Stefan Fauser zeigt ein Video und erklärt: "Da sieht man jetzt, dass das Lamm die erste Stunde relativ schwach ist. Bis das mal zu Kräften kommt, ist es natürlich eine leichte Beute für die Raben." Die würden anfangen, an den Lämmern herumzupicken: am Schwanz, aber auch am After, am Auge oder an der Zunge. Ablammzeit ist Rabenzeit - da sind sich die beiden Schäfer einig.
Die Fausers rechnen damit, dass sie wieder viele Jungtiere verlieren werden. Trotzdem: Die Kolkraben dürfen nicht einfach so abgeschossen werden. Und eine Entschädigung für die toten Tiere gibt es - anders als beim Wolf - auch nicht. Die Verluste der Schäfer bleiben privat, selbst wenn sie dokumentiert sind.
Auch Schäfer Jan-René Hartmann aus Karlsruhe erlebt das Phänomen. Er erzählt, dass Raben bereits elf seiner Lämmer getöteten haben sollen. Die Raben säßen auf den umliegenden Bäumen. Noch während der Geburt der Lämmer würden sie angreifen. Er zeigt ein Video von einem Lamm mit ausgepickten Augen. Die Vögel hätten das Lamm außerdem ausgeweidet, berichtet er. Ein weiteres Lamm habe zunächst schwer verletzt überlebt, sei dann aber beim Tierarzt gestorben.
Das Problem: Kolkraben sind EU-weit streng geschützt. Außerdem halten Wissenschaft und Politik an älteren Studien fest, die die Vögel als vorwiegende Aasfresser beschreiben. Das Umweltministerium in Stuttgart sieht jedenfalls keinen Handlungsbedarf. Andre Baumann (Bündnis 90/Die Grünen), Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima & Energiewirtschaft Baden-Württemberg, verweist auf eine Studie, die zu dem Schluss kommt, dass Raben nur kranke oder bereits bewegungsunfähige Tiere attackieren würden. Auch der Naturschutzbund NABU betont, dass die Berichte über "Killer-Raben" oft übertrieben seien.
Nicht nur Schäfer auf der Schwäbischen Alb fühlen sich mit den Raben-Attacken allein gelassen. Eine bundesweite Umfrage des SWR unter rund 600 Freilandbetrieben ergibt ein klares Stimmungsbild: Weidetierhalter aus ganz Deutschland melden nicht nur Angriffe auf Lämmer. Offenbar sind auch Rinder, Schweine und Gänse betroffen - oft mit tödlichem Ausgang. Die geschätzten Verluste belaufen sich auf mehrere Tausend Tiere pro Jahr.
Wie weit Kolkraben wirklich gehen, enthüllt diese Reportage u.a. mit Videoaufnahmen, die selbst renommierte Experten überraschen. Als sich der weltweit anerkannte Rabenforscher, Thomas Bugnyar, die Aufnahmen anschaut, sagt er dazu: "Also, um ehrlich zu sein, das habe ich so noch nicht gesehen."
Blue Crush ist ein Meilenstein seiner Zeit und zeigt den Aufstieg des Frauen-Surfens in den späten 90er Jahren - mit Lisa Andersen, Rochelle Ballard, Layne Beachley, Serena Brooke und Megan Abubo.
In Österreich gibt es einige Tankstellen - 2.600 an der Zahl. Für viele sind sie Nahversorger und Kommunikationszentralen in Einem. Denn hier wird nicht nur das Auto vollgetankt, sondern nebenbei auch noch geratscht, getratscht und gelacht. Doch auch Überfälle sind keine Seltenheit. ATV hat sich an den Tankstellen des Landes umgesehen.
Südostasien ist ein Land des Feuers und der Gefahren, in dem einige der explosivsten Vulkanausbrüche Landschaften und Leben verändert haben. Dort leben mehr Menschen im Schatten dieser unruhigen Giganten als irgendwo sonst auf dem Planeten. Diese Vulkane haben Tsunamis ausgelöst, Städte verschüttet und das globale Klima verändert, wodurch die dringende Notwendigkeit, den nächsten großen Ausbruch zu identifizieren, deutlich geworden ist.
Mit Patrick Linke, Simon Roden, Michael Borgard, Michael-Che Koch, Elias Stoffel, Irina Scholz, Fabienne Hesse, Jenny Laura Bischoff
Das "Bayerische Jahrtausend" erzählt die Geschichte des Landes nicht aus dynastischer Perspektive, sondern stellt Prozesse, Impulse, Zäsuren und Sprünge in den Vordergrund. Diese werden dokumentarisch und szenisch jeweils an einem Ort dargestellt, der exemplarisch für sie und für ein Jahrhundert steht.
Genetische Muster für die Verbreitung von Arten - Künstliche Zellen
14. Folge
2021
29'
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
Knapp 4000 Meter oberhalb der Schweizer Gemeinde Zermatt entsteht eine monumentale Seilbahn-Überquerung. Das Projekt beginnt in Sterzing, Südtirol. Dort wird die Seilbahn zerlegt und getestet, bevor sie in die Schweiz geschickt wird. Die gigantischen Elektromotoren und Seile mit einem Gewicht von über 140 Tonnen stellen dabei eine logistische Herausforderung dar. Bei extremen Hochgebirgsbedingungen leisten 145 Monteure und Projektleiter außergewöhnliche Arbeit.
Der LTM 1750 des deutschen Herstellers Liebherr: Er ist der Gigant der Baustellen, ein Teleskopmobilkran der Superlative. Mit einhundertacht Tonnen Fahrgewicht, die sich auf neun Achsen verteilen, ist er der größte Mobilkran, der mit montiertem Teleskopausleger auf öffentlichen Straßen fahren darf. Mit dem zweiundfünfzig Meter langen Metallarm kann er bis zu achthundert Tonnen heben - das entspricht etwa dem Gewicht von vierhundert Mittelklasse-Limousinen.
Der Würstelstand ist die traditionelle österreichische Variante eines Fast-Food-Anbieters. Er wurde während der k.u.k. Monarchie gegründet, um Kriegsinvaliden ein Einkommen zu sichern. Würstelstände sind heute fester Bestandteil der österreichischen Großstadtkultur und sind jene Orte, an denen alle gesellschaftlichen Schichten zusammentreffen. "ATV - Die Reportage" gibt Einblick hinter die Kulissen und zeigt den Alltag einer Würstelbude.
2013 erstickt Jordan Monaghan seine 24 Tage alte Tochter Ruby, 8 Monate später seinen 21 Monate alten Sohn Logan. Da alles auf plötzlichen Kindstod hindeutet, fällt kein Verdacht auf den Vater. Alles nur, damit sich seine Freundin Laura nicht von ihm trennt. Erst als 6 Jahre später seine neue Freundin Evie angeblich Suizid begeht und ein gefälschter Abschiedsbrief auftaucht, kommt nach und nach das ganze Grauen um Jordan Monaghan zum Vorschein.
Casper Steinfath bereitet sich mental und körperlich auf eine extreme Herausforderung vor: Er will als erster Mensch die Strecke von Dänemark nach Norwegen auf einem Stand-up-Paddleboard bezwingen.
Im Antanimora-Gefängnis auf Madagaskar einzusitzen, sei das Schlimmste, was einer Person passieren könne - das sagt der Gefängnisdirektor. Müllberge, Ratten, Krankheit und beklemmende Enge. Das Gefängnis ist auf 900 Insassen ausgelegt, mehrere Tausend sitzen ein. Am schlimmsten sind die Nächte. Eingepfercht in stickige Räume, liegen die Häftlinge Haut an Haut, umdrehen geht nur auf Befehl. Wie überleben die Insassen zwischen Dreck und Schädlingen? Die Unterbringung und Versorgung von Gefangenen steht auf der Prioritätenliste der Behörden von Madagaskar weit unten. Im Gefängnis von Antanimora herrschen Zustände, die einen erschaudern lassen. Die Gefangenen teilen sich ihre Unterkünfte mit Kakerlaken, Flöhen, Läusen und Ratten. Wer dort krank wird, dem droht der Tod. Am gefürchtetsten unter Gefangenen: die Pest. Dort gibt es sie noch. Wer etwas Geld hat, kann dort viel erreichen: Er darf sich waschen, muss nicht auf dem Boden schlafen oder bezahlt den Richter für seine Freilassung. Doch die meisten leben jahrelang im Dreck der Anstalt. Nicht nur die Unterbringung ist menschenverachtend, auch die Versorgung. Es gibt eine Mahlzeit am Tag, immer die gleiche: gekochter Maniok, ungewürzt. Die Mangelernährung macht viele krank. Alle Häftlinge haben nur einen Traum: rauskommen, um zu überleben. Die sechsteilige Reihe "Überleben hinter Gittern" blickt auf den Alltag der Insassen und Wärter in den härtesten Gefängnissen der Welt.
Der kleine beschauliche Ort Maria Gugging in Niederösterreich soll schon David Bowie als Inspirationsquelle gedient haben: genauer gesagt das dort angesiedelte Art Brut Center, das 2026 einige Jubiläen feiert:
Die 1986 von Johann Feilacher in "Haus der Künstler" umbenannte Institution bietet schon seit den 1950er-Jahren künstlerisch talentierten Menschen mit Behinderung ein Zuhause. Damals ließ Leo Navratil die ausschließlich männlichen Patienten der "Heil- und Pflegeanstalt Gugging" erstmals Zeichnungen anfertigen und schrieb so Geschichte: Heute zählt Gugging zu den wichtigsten Art Brut Einrichtungen der Welt und umfasst neben der künstlerischen Wohngemeinschaft eine Galerie, ein Forschungszentrum sowie ein Museum.
Thomas Fürhapters Dokumentation begleitet die heutigen BewohnerInnen Guggings durch ihren Tagesablauf und erzählt von der Geschichte dieser einzigartigen Institution sowie von seinen berühmtesten Bewohnern wie August Walla und Johann Hauser.
Ein mutmaßlicher Straftäter aus den West Midlands wurde in der englischen Grafschaft Northamptonshire gesichtet. Ihm werden Entführung, Belästigung und Körperverletzung vorgeworfen. Er soll in einem silbernen Mittelklassewagen unterwegs sein - vermutlich auf dem Beifahrersitz. Ein Zivilfahrzeug mit bewaffneten Polizisten und eine weitere Einheit verfolgen den Pkw. Die Gesetzeshüter wollen den Wagen stoppen, bevor er die Schnellstraße erreicht. Und in einer betreuten Wohngruppe hat sich eine Person in ihrem Zimmer verschanzt. Der Mann gilt als gewalttätig.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Baylen hat große Angst vor dem Fliegen, doch als die Tourette's Association of America sie zu einer Podiumsdiskussion in Dallas einlädt, sagt sie zu. Schon am Flughafen wird es brenzlig, weil die 21-Jährige in die Menge schreit, dass sie bewaffnet sei. Mama Julie, die sie begleitet, rutscht das Herz in die Hose, doch der Security-Mann bleibt glücklicherweise entspannt. Um den Flug zu überstehen, muss sich Baylen mit Tabletten betäuben und ist bei Ankunft in Dallas erschöpft. Doch dann freut sie sich auf die Begegnungen mit Ärzten und anderen Tourette-Betroffenen und hofft auf neue Behandlungsmethoden.
Otto taucht tiefer in die Welt des KSK ein und stellt sich im Modularen Funktions- und Trainingszentrum der Herausforderung des taktischen Nahkampfs. Präzision, Schnelligkeit und mentale Stärke sind hier überlebenswichtig. Otto Bulletproof wird Zeuge einer kompromisslosen Ausbildung, die die Grenzen des Körpers und Geistes auslotet. Wie wird er sich in dieser brutalen Welt des Mann-gegen-Mann-Kampfes schlagen?
Notwehr, Mord oder doch ein schlechter Scherz? Das sind Fragen, die sich der Polizei im hessischen Schlüchtern stellen, als im Juni 2018 ein mysteriöser Brief eintrifft. Darin schreibt Tanja B, dass sie eine Woche zuvor ihren Lebensgefährten erstochen und dann mit einer Kettensäge zerteilt habe. Er habe sie angegriffen, nachdem er ein merkwürdiges Kraut gegessen habe, sie habe sich gewehrt. Die Wohnungsschlüssel waren beigelegt. Die Polizei nimmt den Brief ernst. 90 Minuten später öffnet eine Polizistin die Wohnungstür in der Niederzeller Straße in Steinau an der Straße und macht eine schreckliche Entdeckung: Im Badezimmer liegt, in Müllsäcken verpackt, die zerteilte Leiche des Busfahrers Martin F. Kriminalhauptkommissar Franz Efinger und Oberstaatsanwalt Dominik Mies starten sofort umfangreiche Ermittlungen. Handelt es sich tatsächlich um Notwehr oder doch um Mord? Wo steckt Tanja B.? Sind andere Menschen in Gefahr? Noch am selben Abend macht die Rechtsmedizin in Frankfurt bei der Obduktion der zerteilten und stark verwesten Leiche eine Entdeckung: Sie weist zahlreiche Stichverletzungen im Rücken auf. Zur selben Zeit findet das Ermittlerteam Tanja B. Die Handy-Ortung ergibt: Sie hält sich in Dortmund auf. Die Polizei will sie so schnell wie möglich festnehmen, denn nur sie kennt die Wahrheit. Wie in einem Puzzle setzen Polizei, Staatsanwaltschaft und Rechtsmedizin die Ergebnisse zusammen. Schnell wachsen die Zweifel an Tanja B.s Version vom Tathergang. Spannende Ermittlungen stehen bevor bis endlich die grausige Wahrheit ans Licht kommt.