Das Großarltal im Salzburger Pongau birgt eine Landschaftsidylle von bestechender Schönheit. Außenstehende blicken neidvoll auf die Menschen, die hier tagein tagaus leben dürfen. Wer die traditionelle bergbäuerliche Lebenskultur verstehen will, besucht am besten den Senner Willi Gruber auf seiner vierhundert Jahre alten Hütte. Dort wird nach wie vor mit offenem Feuer gekocht, in der Stube liegt ein gestampfter Lehmboden, und geschlafen wird oben im Heu. Willi und seine Familie halten bewusst an diesen Bräuchen fest, damit sie für die nachkommende Generation erlebbar bleiben. Silvester Hettegger, der Seniorbauer von der Viehhausalm, pflegt mit seiner Nichte, seinem Neffen und seiner jüngsten Tochter Hausmusik in der Gruppe "Großarler Almg'sang". Die Jungbäuerin Barbara Lainer war im Sommer Sennerin und lernte so ihren jetzigen Mann kennen. Auch der Gebirgsimker Josef Rettenwender und Anna und Sepp Kreuzer, die eine Schafherde betreuen, schwören darauf, hier im Großarltal das Frühjahr und den Frühsommer in der Natur zu erleben.
Kastiliens Kämpfer: Ritterspiele an der Burg Belmonte
D 2021
52'
Ein kurioses Spektakel: In historischer Ritterrüstung, mit Schwertern, Äxten und Hellebarden bewaffnet, treten Männer und Frauen in Duellen oder als Mannschaft gegeneinander an. Der mittelalterliche Turnierkampf erlebt in Spanien einen regelrechten Boom. Jedes Jahr findet ein großes Turnier am Fuße der Burg Belmonte in Kastilien-La Mancha statt.
Bei den Babys von Sarafina und Peter gibt es Komplikationen. Die ganze Familie macht sich Sorgen. Unterdessen will Loredana in Bünde einen Führerschein-Crashkurs machen. Außerdem zeichnet sich Ärger wegen der Bauarbeiten am Wollny-Heim ab.
Sonnensysteme, die zerfetzt werden, Planeten, die in Sekundenbruchteilen verglühen - überall im Universum werden Himmelskörper von Sternen wie den Supernovae ausgelöscht. Bei Sternen wie der Sonne kommt es gegen Ende ihrer Entwicklung zu einem dramatischen Anstieg von Radius und Leuchtkraft. Je größer ein solcher Himmelskörper ist, desto gewaltiger ist die Supernova-Explosion. Der Todesstern von "Star Wars" dürfte vielen Science-Fiction-Fans ein Begriff sein. Doch mit der realen Gefahr, die von Supernovae ausgeht, hat das wenig zu tun. Denn die Zerstörungskraft der sterbenden Sterne übertrifft mit ihrer Energie fast alles, was die Astronomen im Weltall beobachten. Robotische Teleskope registrierten 2015 eine helle Explosion, von der aufgrund ihrer Helligkeit zunächst angenommen wurde, dass sie von einer nicht allzu weit entfernten Supernova stammte. Doch weitere Analysen ergaben eine Distanz von 3,8 Milliarden Lichtjahren. Ihre Leuchtkraft entsprach der von über 550 Milliarden Sonnen, womit sie der momentane "Supernova-Rekordhalter" ist. Mit der Explosion wurden unzählige Himmelskörper mit ausgelöscht. Die Forscher nannten dieses Ereignis ASASSN-15lh - angelehnt an das englische Wort "assassin": Attentäter, Mörder. Wie werden Sterne geboren, welche Gefahren gehen von Schwarzen Löchern aus, und wie funktioniert das Universum wirklich? Diese Wissenschaftsreihe nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise in die Tiefen des Kosmos. Jede Folge befasst sich mit einem spannenden Themengebiet der Astronomie und zeigt Errungenschaften der modernen Weltraumforschung. Von fernen Sonnensystemen über Dunkle Materie bis zu den Elementen, die vor vielen Milliarden Jahren entstanden sind. Die Geschichte des Universums liegt oft unter Alltäglichem verborgen.
Vor dem Hintergrund aktueller Entdeckungen erzählt der Film "Die Maya" aus der "Terra X"-Reihe "Söhne der Sonne" die Geschichte dieser einzigartigen Hochkultur - vom Aufstieg bis zum Fall. Schon vor über 2000 Jahren bauten die Maya mitten im Dschungel von Mittelamerika gigantische Städte. Pyramiden und Tempel zeugen von ihren architektonischen Leistungen. Auch in Schrift, Mathematik und Astronomie setzten die Maya Maßstäbe. Verborgen unter dem dichten Blätterdach des Regenwaldes von Guatemala liegen noch heute die Überreste der untergegangenen Maya-Stadt El Mirador. Lange konnten Wissenschaftler die Ausmaße der Metropole nur schätzen. Erst moderne Laser-Technologie brachte ans Licht, was sich wirklich hinter den gigantischen Strukturen verbirgt, die man lange Zeit aufgrund ihrer schieren Größe für Berge im Dschungel hielt. Riesige Tempel und Paläste, Verteidigungsanlagen, Tiergehege und sogar ein dichtes Straßennetz. Über 250 000 Menschen lebten in El Mirador, eine weitere Million im Umland. El Mirador ist damit eine der größten Städte der Welt zu dieser Zeit. Die Errichtung solch riesiger Städte und die Versorgung der vielen Menschen mit Nahrungsmitteln gelang den Maya nur durch eine geniale Domestizierungsleistung. Aus dem unscheinbaren Wildgras Teosinte züchteten sie ein besonders ergiebiges und nährstoffreiches Grundnahrungsmittel: den Mais. Noch heute ist er eines der am häufigsten angebauten Getreide der Welt. Der Mais hatte für die Maya sogar eine so große Bedeutung, dass sie sich selbst "Maismenschen" nannten. Durch dessen hohen Ertrag war die Versorgung der Bevölkerung gesichert. Dadurch wurden Spezialisierungen auf anderen Gebieten, wie Wissenschaft und Philosophie, erst möglich. Die Maya blühten auf und wurden zu einer florierenden Hochkultur. An der Spitze der Gesellschaft standen Gottkönige, die als Mittler zwischen Menschen und Göttern fungierten. Sie boten ihren Untertanen göttliche Unterstützung und Sicherheit. Im Gegenzug stellte ihnen das Volk seine Arbeitskraft zur Verfügung. Das Gehör der Götter fanden die Maya durch Rituale, zu denen auch Blut- und Menschenopfer gehörten. Könige mussten mit gutem Beispiel vorangehen. Mit dem Stachel eines Rochen durchbohrten sie sich Zunge oder Penis, um mit ihrem Blut die Götter gewogen zu stimmen. Auch die Menschenopfer - meist Kriegsgefangene - wurden zum Wohle der Götter geopfert, um die Welt am Laufen zu halten. In den Palästen der Könige widmeten sich Mathematiker, Astronomen und Schriftgelehrte den höheren Wissenschaften. Die Maya gehören zu den fünf Hochkulturen, die eine eigene Schrift entwickelten. Einst besaßen die Herrscher riesige Bibliotheken voller Faltbücher, sogenannter Kodizes. Doch die Spanier ließen sie nach ihrer Eroberung als Teufelswerk verbrennen. Als erste Kultur rechneten die Maya sogar mit der Zahl Null, die damals weder die Römer noch die Griechen kannten. In Europa wurde sogar erst ab dem 12. Jahrhundert mit der besonderen Zahl gerechnet. Dank ihrer mathematischen Fähigkeiten konnten Maya-Astronomen einen Kalender berechnen, der heute noch als Meisterwerk ihrer Kultur gilt. Denn obwohl das Teleskop noch nicht erfunden war, konnten die Maya Kometen-Erscheinungen sowie Sonnen- und Mondfinsternisse exakt vorhersagen. Doch offenbar unterschätzten die Maya, wie fragil ihre Lebensbedingungen waren. Dürreperioden, Raubbau an der Natur und Kriege zwischen den Stadtstaaten setzten dieser Hochkultur ein Ende, das Reich der Maya zerfiel urplötzlich.
Bekannt ist die Osterinsel für ihre Moai. Rund 1000 dieser imposanten Steinstatuen prägen das Landschaftsbild. Woher kamen die Statuen, welche Bedeutung hatten sie für die Inselbewohner - und wie transportierten diese die tonnenschweren Skulpturen aus Vulkanstein? Warum ist die einst bewaldete Insel heute so karg? Viele lang gehegte Annahmen über die Rapa Nui erwiesen sich als falsch. Mit modernsten Forschungsmethoden entdecken Archäologen die wahre Geschichte des abgelegenen Südsee-Eilands.
König Salomon - legendärer Herrscher im Goldenen Zeitalter Israels. Weiser König, Bauherr eines prächtigen Tempels, sagenhaft reich. Salomons Reich ist eng mit seinen Nachbarn verbunden, sowohl im Handel als auch in der Rivalität. Auch dort finden sich Spuren aus der Zeit des Königs. Es ist eine Welt zwischen Götterverehrung und Machtpolitik. Die Bibel zeichnet das Bild eines mächtigen Salomon, der Verträge schließt, Frauen aus fremden Königshäusern heiratet und zugleich ein prachtvolles Reich errichtet. Mit den Nachbarkönigreichen Moab, Ammon und Edom haben die Israeliten eine ambivalente Beziehung - geprägt von Kooperation und Konkurrenz zugleich: Sie treiben Handel, führen Kriege, heiraten über Grenzen hinweg. Archäologen und Historiker fügen Fragmente zusammen und enthüllen eine Welt, in der Diplomatie, Krieg, Religion und Handel eng verflochten sind.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
VEREINt im Norden beim Freibadverein Drelsdorf(SH)
30'
Yared Dibaba zieht durch Norddeutschland und sucht unterstützenswerte Vereine. In der NDR Aktion "Yared packt an - VEREINt im Norden" startet er vier Folgen lang eine große Mitmach-Aktion, um Vereinen tatkräftig unter die Arme zu greifen. Er packt an, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.
Diesmal: Neustart in Drelsdorf . Ein Dorf baut sein Bad
Ein Sprung ins eiskalte Wasser - mitten im November: In Drelsdorf war das kein übermütiger Saisonstart, sondern pure Notwendigkeit. Damit rund 100.000 Euro Fördergelder fließen konnten, musste das neue Schwimmbad noch vor Jahresende einmal offiziell öffnen. Also Badehose an - und rein ins Becken. Doch die eigentliche Bewährungsprobe steht noch bevor: Im Mai soll die große offizielle Saisoneröffnung folgen mit einem Fest, Musik und vielen Gästen. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Die Becken stehen, doch rundherum gleicht das Gelände weiterhin einer Baustelle. Umkleidekabinen müssen fertiggestellt, der Kiosk eingerichtet, Wege und Außenanlagen strukturiert werden. Außerdem sind ein Klettergerüst und sogar ein Aussichtsturm geplant.
Die Zeit drängt. Und wieder zeigt sich: Wenn es klappen soll, dann nur gemeinsam.
Für die NDR Reihe "Yared packt an - VEREINt im Norden" ist Drelsdorf damit ein Paradebeispiel norddeutscher Tatkraft. Yared Dibaba und Moderatorin Lisa Knittel (NDR Landesfunkhaus Schleswig-Holstein) treffen auf Menschen, die nicht jammern, sondern handeln. Gemeinsam mit den Dorfbewohnerinnen und -bewohnern helfen sie beim Bau der Umkleidekabinen, greifen beim Ausbaus des Kiosks zum Werkzeug und erleben, wie Generationen Hand in Hand arbeiten - mit einem klaren Ziel: rechtzeitig fertig zu werden.
Türkisfarbenes Meer, mediterranes Klima und einsame Sandstrände, so kennt man Griechenland. Doch das Land hat noch viel mehr zu bieten! Die verborgene Seite Griechenlands ist rau und geprägt von einer wilden Berglandschaft. 3.000 Meter ragt der Olymp in die Höhe, ein Winterwunderland, das sich im südöstlichsten Land Europas befindet. In der kalten Jahreszeit bietet der Kerkini-See besonderen Vögeln ausreichend Nahrung: Krauskopfpelikane gehen hier gemeinsam mit Kormoranen auf die Jagd. Ihre Strategie: Die Kormorane tauchen in einen Fischschwarm hinein. An der Wasseroberfläche werden die fliehenden Fische von den Pelikanen mit ihren Kehlsäcken abgekeschert. Im Nordwesten des Landes verläuft auf einer Länge von über 150 Kilometer das Pindos-Gebirge. Seine unzugänglichen Wälder sind eines der letzten Rückzugsgebiete des Braunbären in Europa. Bemerkenswert ist, dass sich das größte Landraubtier Europas vor allem vegetarisch ernährt, drei viertel seiner Nahrung besteht aus Pflanzen. Die griechische Buschlandschaft, die sogenannte Macchie, ist die Heimat der Empusa fasciata . In der griechischen Mythologie ist Empusa ein Gespenst, das als schöne Frau getarnt Männer verführt und ihnen nach dem Liebesakt das Blut aussaugt. Eine Art weiblicher Vampir. Tatsächlich macht die Fangschrecke Jagd auf Insekten. Unsichtbar im Gewirr aus Halmen, pirscht sie sich an ihr ahnungsloses Opfer. Doch sie ist nicht der einzige bizarre Jäger in der Macchie. Sägeschrecken sind die größten sechsbeinigen Fleischfresser Europas. Sie fressen auch gern die Empusa. Aber auch die Sägeschrecken sollten auf der Hut sein: Die Macchie ist auch der Lebensraum der längsten Echse Europas, der Scheltopusik wird bis zu eineinhalb Meter lang. Im Nordwesten des Landes liegt die Vikos-Schlucht. Sie ist laut Guinness-Buch der Rekorde mit fast 1.000 Metern die tiefste Schlucht der Welt. In den steilen Felswänden lebt der Felsenkleiber. Der kleine Singvogel ist perfekt an ein Leben in der Vertikalen angepasst. Er kann sogar kopfüber an den Felswänden klettern. Im Herzen Griechenlands ragen einzigartige und bizarr geformte Sandsteinfelsen in den Himmel. Auf den bis zu 300 Meter hohen Felsnadeln thronen die Meteora-Klöster. Die Mönche suchten die Einsamkeit und den Schutz der Berge. Hier oben lebt auch der Schmutzgeier. Er wurde einst gnadenlos bejagt und ist heute extrem gefährdet. Während der Dreharbeiten 2018 lebte im Schutz der Felsen von Meteora nur noch ein letztes Paar.
Shining a spotlight on Africa's most influential and inspiring talents through in-depth, authentic conversations. Hosted by Larry Madowo, this show is where Africa's brightest stars share their truths -- real, raw, and revealing.
1947 führt die Suche nach einer entlaufenen Ziege zwei Beduinen zu einem Höhleneingang. In der Höhle stoßen sie auf Tonkrüge, in denen sie geheimnisvolle Papyrusfragmente entdecken: die sogenannten Qumran-Handschriften. Die folgenden Ausgrabungen bringen rund 87.000 Fragmente hervor, die 970 Manuskripten zugeordnet werden. Die Bibel ist das meistverkaufte Buch der Welt, doch niemand kennt ihren Verfasser. Neue Untersuchungen der geheimnisvoller Manuskripte aus Qumran bringen erstmals Licht ins Dunkel. Multispektrale Bildgebung, künstliche Intelligenz und DNA-Analysen helfen bei der Entschlüsselung des Ursprungs der Heiligen Schriften. Mithilfe von modernster Technik und Experten begibt sich die Dokumentation auf Spurensuche nach den geheimnisvollen Verfassern der Bibel.
Im Alfred-Brehm-Haus gibt es mal wieder reichlich Nachwuchs. Nur gut, dass sich die Eltern der beiden Panthergeschwister Ferra und Remaong an der Aufzucht beteiligen, denn die Tierpfleger haben neben ihrer täglichen Arbeit wenig Zeit, sich mit allen Jungtieren gleich intensiv zu beschäftigen.
Gewichtigen Nachwuchs auch auf der Rinderanlage im Zoo: Innerhalb einer halben Stunde wurden hier die beiden Yak-Kälber Jule und Lotte geboren. Papa Flocke geht bereits wieder bei den Kühen auf Tuchfühlung.
Dem Sibirischen Tiger Darius steht eine Zusammenführung mit seiner Angetrauten noch bevor. Noch teilt sich Darius mit Tigerfrau Avrora nur abwechselnd die Felsenanlage. Ein kurzer Blick zwischen dem Tigerpaar ist nur beim Schichtwechsel möglich. Bald soll daraus mehr werden.
Der Aquile di San Martino ("Adler von San Martino") ist der berühmteste und älteste Bergsteigerverein der Dolomiten. Die 1881 gegründete Truppe bekam ihren Namen einst für ihre außergewöhnliche Tapferkeit, ihren Mut und ihren Respekt vor den Bergen. Der junge Livio muss einen letzten Test als Teil seiner Ausbildung zum Bergführer absolvieren.
Christoph Zitzmann nennt Luxuslimousinen und chromblitzende Oldtimer sein Eigen. Was dem Naturliebhaber fehlt, ist ein Camper. Der Sammler hat es auf ein bestimmtes Modell des Herstellers Ford abgesehen. Mario Tänzer bewegt unterdessen 19 Tonnen Stahl. Der Technik-Freak hat eine rollende Kommandozentrale erstanden. Der US-Gefechtsstandpanzer M577 ist ein waschechter Titan. Auf dem Weg in den Harz müssen Mario und seine Familie mit dem Tieflader steile, enge Kurven überwinden. Und bei den Hoffmanns trifft sich das Who's who der Lkw-Oldtimerszene.
Astronomen halten es für möglich, dass auf dem Mars die ersten Lebensformen unseres Sonnensystems existierten, lange vor der Erde. War der Rote Planet einst eine lebendige Welt? Anhand geologischer Funde geht die Wissenschaft davon aus, dass es auf dem Mars einst große Wasservorkommen gab. Es ist also möglich, dass es vor langer Zeit dort auch Leben gab. Doch Meteoriteneinschläge und Klimaveränderungen könnten es ausgelöscht haben. Leben auf dem Mars - mit diesem Gedanken spielen Astronomen, falls unser Heimatplanet Erde eines Tages unbewohnbar sein sollte. Doch die Bilder der Marsmissionen zeigen eine für Menschen unbewohnbare Welt. Statisch geladener Wüstensand, kaum Sauerstoff und vor allem kein Wasser - keine guten Grundlagen für das Überleben einer Zivilisation. Doch der Rote Planet war möglicherweise nicht immer so unfruchtbar. Wie die Erde - darauf geben Gesteinsproben Hinweise - hatte der Mars in seinen Anfängen Wasser in Form von Ozeanen. Es ist also möglich, dass dort die ersten Lebewesen des Sonnensystems, einfache Einzeller, entstanden. Durch massive Einschläge und atmosphärische Umschwünge könnte das Wasser verdampft und damit die Marspopulation ausgestorben sein. Wie werden Sterne geboren, welche Gefahren gehen von Schwarzen Löchern aus, und wie funktioniert das Universum wirklich? Diese Wissenschaftsreihe nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise in die Tiefen des Kosmos. Jede Folge befasst sich mit einem spannenden Themengebiet der Astronomie und zeigt Errungenschaften der modernen Weltraumforschung. Von fernen Sonnensystemen über Dunkle Materie bis zu den Elementen, die vor vielen Milliarden Jahren entstanden sind. Die Geschichte des Universums liegt oft unter Alltäglichem verborgen.
Könnten Außerirdische die menschliche DNA fortwährend verändern? Wird die Erde mit Hybriden aus menschlicher und außerirdischer DNA neu bevölkert? Theoretiker der Prä-Astronautik sind überzeugt, dass Veränderungen der menschlichen DNA vom Anbeginn altertümlicher Kulturen, genetische Veränderungen tierischer DNA in der Gegenwart sowie die Entführung von Menschen durch Außerirdische Hinweise dafür sind, dass Außerirdische die Erde bevölkern.
"Terra X - Söhne der Sonne" beleuchtet Aufstieg und Fall der altamerikanischen Imperien. Dieser Teil widmet sich den Azteken, die vor 500 Jahren von den Spaniern erobert wurden. Sie gelten als blutrünstige Gewaltherrscher, geniale Ingenieure und kluge Diplomaten. Sie tauchen wie aus dem Nichts auf und beherrschen Mittelamerika über drei Jahrhunderte. Ihr Untergang leitet die lange und schmerzhafte Geburt des heutigen Mexiko ein. Das Bild der Nachwelt von den Azteken ist bis heute ambivalent. Als geniale Baumeister errichteten die einstigen Nomaden mitten auf einer Insel in einem Salzsee ihre Hauptstadt Tenochtitlan - damals eine der größten Städte der Welt. Alles im Aztekenreich war perfekt geregelt. Auf den Märkten sorgten Aufseher für Ordnung, öffentliche Gerichte behandelten Adlige und Bürger nach gleichem Recht. Es gab ein allgemeines Schulsystem für Jungen und Mädchen aus allen sozialen Schichten. Anders als in den damaligen europäischen Städten achteten die Azteken auch auf Sauberkeit. Neben diesen zivilisatorischen Leistungen aber fanden sich auch Zeugnisse grausamer Rituale. Im Untergrund der Millionenmetropole Mexiko-Stadt befinden sich noch heute unzählige Relikte aus der Aztekenzeit. Die bedeutendste archäologische Stätte ist der Templo Mayor - das Hauptheiligtum der Azteken. 2015 machten Archäologen unweit der Tempelpyramide eine schockierende Entdeckung: Tausende Menschenschädel - Opfer blutiger Zeremonien für ihre Götter. Lange hielten Wissenschaftler die Berichte von den Schädeltürmen für übertriebene Darstellungen, die die Aztekenschreiber auf Geheiß der spanischen Eroberer anzufertigen hatten - als Rechtfertigung für ihre eigenen Gräuel gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Azteken dehnten ihr Reich immer weiter aus. Von den eroberten Stadtstaaten forderten sie hohe Tribute in Form von Nahrungsmitteln, Waren und Sklaven - viele von ihnen endeten als Blutopfer auf den Altären der Aztekenpriester. Als die Spanier unter ihrem Anführer Hernán Cortés im Jahr 1519 ins Aztekenreich einmarschierten, fanden sie daher schnell einheimische Verbündete. Die Feinde der Azteken sahen in den weißen Männern die Gelegenheit, sich vom Joch der Aztekenherrschaft zu befreien und den Anführer Moctezuma endlich zu stürzen. Von den Spaniern eingeschleppte Krankheiten wie Typhus und Pocken setzten der indigenen Bevölkerung zusätzlich zu. Mit über 20.000 Kriegern - Feinden der Azteken - gelang es Hernán Cortés schließlich im August 1521, die geschwächte Hauptstadt zu stürmen und das Ende der Azteken zu besiegeln. Mit ihrem Untergang und dem fast vollständigen Verschwinden eigener Quellen bleibt die Geschichte der Maya, Inka und Azteken bis heute so mythenbeladen wie kaum eine andere. Die Zeugnisse der legendären Hochkulturen sind ebenso faszinierend wie rätselhaft. Mit dem Dreiteiler "Söhne der Sonne" entstand auf Basis aktueller Forschung ein bildstarkes Kompendium, das tiefere Zusammenhänge erschließt.
Die 300. Folge "Zurück zur Natur" wird in Wien gefeiert: Die Donaustadt, der 22. Gemeinde-Bezirk, liegt im Nordosten der Stadt und ist mit seinen 228.000 Einwohnern und 100 km2 der größte und auch der grünste Wiens: Mehr als die Hälfte der Fläche ist Natur. Daran hat auch der Schulgarten Kagran seinen Anteil. Hier gibt Gärtnerin Beatrice Hagenberger Maggie Entenfellner Tipps zum Umtopfen. Im Café Schillwasser inmitten der Lobau gibt es rare saisonale Köstlichkeiten: Hopfensprossen-Frittata und Gundermann-Sirup. Und Glaskünstlerin Simone Svoboda gibt alten Dingen mit ordentlich Hitze einen neuen Glanz.
Die große Party zu Haralds Geburtstag muss ausfallen. Das liegt nicht zuletzt an den Sorgen um die zu früh geborenen Zwillinge von Sarafina und Peter. Unterdessen sorgt Estefania für Ärger, weil sie immer noch keinen Kleiderschrank hat.
Niedlich hoch drei: Bei den äußerst seltenen Berberlöwen gab es dreifachen Nachwuchs. Die königlichen Welpen sind jetzt sieben Wochen alt, nun steht der erste Arzttermin an. Veterinärin Dr. Katja von Dörnberg untersucht die süßen Mini-Löwen, setzt allen einen elektronischen Erkennungschip und verpasst dem goldigen Trio die erste Impfung.
Ganz schön viel auf einmal für die Kleinen. Doch so süß sie sind: Mit ihren spitzen Zähnen und scharfen Krallen sind die Raubkätzchen auch ganz schön wehrhaft. Die Tierärztin muss vorsichtig sein. Berberlöwen sind in der freien Wildbahn ausgestorben, es gibt sie nur noch in Zoos. Der Nachwuchs in Hannover ist ein erfolgreicher Beitrag zum Artenerhalt. Achtung, Tretminen! Ausgerüstet mit Gummihosen und Keschern waten die Azubis durch das Flusspferdbecken. Die angehenden Tierpflegerinnen und Tierpfleger sind auf Fischfang. Über 50 Kois, Karpfen und Goldfische sollen sie herausangeln und aus ihrem Übergangsquartier in den Fluss des Zoos zurücksetzen.
Ein unappetitlicher Job, denn im trüben Wasser lauern überall Hippo-Tretminen! Die jungen Leute stört das wenig, denn sie wissen: ihr zukünftiger Beruf ist viel mehr als Tiere streicheln. Zebra Charly erkundet seine Welt: Gerade mal drei Wochen alt ist Zebrafohlen Charly. Nun darf es zum ersten Mal Frischluft auf dem Außengehege schnuppern. Bisher kennt der Zebra-Zwerg nur seine Mutter. Doch auf der Außenanlage wird er auch den Thomson-Gazellen, Impalas und Elenantilopen begegnen. Wie wird das kleine Zebra auf die fremde Umgebung und die vielen unbekannten Mitbewohner reagieren? Zu zweit hängt es sich besser ab! Faultier Artus bekommt endlich eine Gefährtin.
Die Zeit des Alleinseins ist für den Faultiermann passé. Wenn die Chemie zwischen ihm und Aimara stimmt, ist Nachwuchs bei den Faultieren nicht auszuschließen. Doch vorher müssen die beiden erstmal auf Tuchfühlung gehen. In Faultier-Geschwindigkeit natürlich, denn die südamerikanischen Baumbewohner bewegen sich wie in Zeitlupe. Am liebsten hängen sie kopfüber in den Baumkronen und dösen den ganzen Tag vor sich hin. Ob das mit dem Einzug der Faultier-Dame anders wird?
Den enormen Herausforderungen für Polizeiteams in sozialen Brennpunkten widmet sich das Format "Neighbourhood Blues" - das SPORT1 als deutsche Erstausstrahlung präsentiert: Die Serie wurde für die BBC extra für die Daytime produziert, um den Nachmittag zu stärken - mit großem Erfolg! "Neighbourhood Blues" wurde zum stärksten Programm auf seinem Slot mit Marktanteilen von 20 Prozent und mittlerweile an Sky UK lizensiert. Die Serie thematisiert Polizeieinsätze in Problemvierteln von Großbritanniens Großstädten, in denen Alkoholmissbrauch, Hausbesetzungen sowie Drogen- und Waffendelikte an der Tagesordnung sind.
Als Napoleon gerade sein Waterloo erlebt und in Wien der Kongress tagt, macht sich fernab der Weltpolitik K.u.K. Hofschaufspieler Johann Anton Friedrich Reil auf ins Waldviertel. Er schreibt den ersten Wanderführer über den einst weißen Flecken der Monarchie. Schauspieler Stefano Bernardin folgt in dieser "Land der Berge"-Produktion mit Reils Büchlein im Rucksack seinen Spuren. Heute - wie zu Zeiten Reils - gilt es, die bizarren wie eindrucksvollen Schönheiten der Granitbergwelt zu entdecken, hinter die geheimnisvolle Aura alter Burg-, Kloster- und Stadtmauern zu blicken und im hohen Norden Österreichs einigen ganz besonderen Menschen zu begegnen.
Was bewegt Menschen - und wie wirkt sich das Weltgeschehen auf ihr Leben aus? Die WELT- Reporter reisen dorthin, wo Geschichten ihren Ursprung haben: direkt vor Ort, nah an den Menschen, mitten im Geschehen. In exklusiven Reportagen erzählen sie von gesellschaftlichen Entwicklungen, politischen Entscheidungen und besonderen Schicksalen - eindrücklich, persönlich und mit Blick aufs große Ganze.
Die Kreuzigung Jesu ist eines der großen Rätsel der Geschichte. Wie starb der Mann aus Nazareth wirklich?
Von seiner Verhaftung bis zu seinem Tod: Das Leiden und Sterben Jesu wird in der Bibel detailliert geschildert. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter den biblischen Szenarien?
Hell und energetisch wie sonst nichts im Universum: Supernovae sind gigantische Explosionen, die den Kosmos zum Leuchten bringen. Für massereiche Sterne der Tod, für andere das Leben. Bei der Explosion werden unbeschreiblich große Energiemengen frei. Es entstehen lebenswichtige Elemente: Eisen in unserem Blut oder Kalzium in unseren Knochen - die Bausteine der menschlichen Biologie würden nicht existieren ohne die Explosionskraft der Supernova. Vom Tag seiner Entstehung bis zu seinem Ende wird ein Stern von sich widerstrebenden Kräften beherrscht. Was bei derart heftigen Sternexplosionen passiert und wie sie die Grundelemente des Lebens formen, erklären Wissenschaftler wie Astronomie-Professor Alexei Filippenko von der University of California, Berkeley.
Wer war dieses sagenumwobene Volk, das sich die Inka nannte und dessen Herrscher sich als "Söhne der Sonne" sahen? Der Film fragt nach den Hintergründen von Aufstieg und Fall des Imperiums. Wie aus dem Nichts tauchen sie auf, und innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelt sich ihr Reich zum größten Imperium der damaligen Welt. Sie herrschen über mehr als 200 Völker mit gut zehn Millionen Menschen, 1532 ändert die Ankunft der spanischen Konquistadoren alles. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht erstreckt sich das Reich der Inka über die gesamte Länge der Anden, vom heutigen Chile bis nach Ecuador. Allein aufgrund der schieren Größe und der Präzision der Staatsführung werden ihre Herrscher oft mit Dschingis Khan und Alexander dem Großen verglichen. Die Inka-Könige sehen sich als "Söhne der Sonne" - allmächtige Gottkönige, übermenschlich und unantastbar. Niemand darf ihnen direkt in die Augen sehen. Ihre Kleidung tragen sie jeweils nur einmal, dann gilt sie als heilig und wird kultisch verbrannt. Selbst nach dem Tod residiert ein verstorbener Herrscher im eigenen Palast weiter, als Mumie. Er behält auch als Toter seine Gefolgschaft und dient den Nachfolgern als unverzichtbarer Ratgeber. Von einem sagenhaften Goldland ist damals im fernen Europa die Rede und weckt dort fatale Begehrlichkeiten. Gold, das sind die "Tränen der Sonne", so sehen es die Inka. Gold ist auch das Attribut des Sonnengottes Inti und seines Sohnes, dem König der Inka. Ihnen zu Ehren werden unermessliche Goldschätze zusammentragen. Das Edelmetall hatte jedoch ausschließlich spirituellen Wert und keinerlei materiellen. Bis heute umgibt die Inka eine Aura des Rätselhaften. Wie konnte ihr kometenhafter Aufstieg in so kurzer Zeit gelingen? Sie nutzten weder Lasttiere noch Eisen, das Rad oder Geld und verfügten über keine Schrift. Schriftliche Zeugnisse ihrer Kultur und Geschichte entstehen erst mit den spanischen Eroberern. Überall im Land entstehen gigantische Bauwerke oft in schwindelnden Höhen, so wie die heute weltberühmte Anlage von Machu Picchu. Ein Straßennetz von mehr als 30 000 Kilometern dient dem reibungslosen Gütertransport und den riesigen Inka-Armeen. Vieles bleibt bis heute ungeklärt. Faszinierend und zugleich fremd ist uns die Kultur. Ihren Göttern opfern die Inka auch Menschen - bevorzugt Kinder. 1999 findet ein amerikanisch-argentinisches Forscherteam am heiligen Berg Llullaillaco in 7000 Metern Höhe Opferplätze und die Mumien dreier Kinder. Forschern gelang es, die Geschichte der Kindermumien zu rekonstruieren. Ihre neu gewonnenen Erkenntnisse gaben erstmalig Einblick in das für die Inka so wichtige Capacocha-Ritual. Wie konnte einer kleinen Gruppe von Konquistadoren das Unglaubliche gelingen und das damals größte Imperium der Welt in die Knie zwingen? Die Dokumentation liefert Antworten, die die aktuelle Forschung herausarbeiten konnte.
Gondwana feiert Geburtstag
Das Gondwanaland wird zehn Jahre alt. In einer der größten Tropenhallen Europas im Herzen von Leipzig ist inzwischen ein mächtiger Dschungel herangewachsen. Zeit für eine Bestandsaufnahme mit Michael Ernst. Auf einem Jubiläumsspaziergang verrät der Bereichsleiter, welches Tier im neuen Jahr möglicherweise zum ersten Mal Nachwuchs erwarten könnte und wie er einst unbekannte Dschungelfrüchte heute bei sich in der Küche verarbeitet.
Robben: Ungewöhnliche Wahlverwandtschaften
In den kommenden Monaten werden die Bauarbeiten für das neue Großprojekt Feuerland beginnen. Die ersten Bewohner sind schon da. Bisher leben die Robben jedoch noch auf der alten Anlage. Dort hat Bereichsleiterin Bettina Hurgitsch gerade etwas Ungewöhnliches beobachtet. Die alte Seebärin Lippi hat Seelöwin Lio, die Neue, adoptiert. Wie die beiden wohl zueinander gefunden haben?
Nasenbären: Über Brücken
Für das Nasenbär-Pärchen Costa und Rica waren die Spaziergänge im Freien lange eine kleine Mutprobe. Der Weg hinüber ins Sommerdomizil führte bisher über eine wacklige Hängebrücke, auf die auch die Rabenkrähen freien Zugriff hatten. Nun wurde umgebaut und die Brücke überdacht. Obwohl die kühlen Tage eher nicht zu längeren Spaziergängen einladen, soll der neue Gehsteig getestet werden. Ob Costa und Rica sich darauf einlassen?
Faultiere: Im Versteck
Die Faultiere Sid und Elfriede sind ja bekanntlich gern unterwegs. Während Elfriede ihre Zeit am liebsten unter der Decke des Gondwanalands verbringt, lässt Sid sich doch ab und an mal auf der Faultierinsel sehen - meistens dann, wenn keiner guckt. Martina Molch möchte ihren Schützling dennoch gern zu Gesicht bekommen und macht sich auf die Suche. Sie kennt ja Sids Verstecke. Aber wo ist er nur?