Zwei Almsommer lang werden österreichische Bergbauernhöfe und deren Bewohner begleitet. Der Film taucht ein in eine wunderbare Welt von charakteristischen Tier- und Pflanzenarten, deren Vielfalt wir ohne die extensive Bewirtschaftung nicht erleben könnten - mit eindrucksvollen Bildern, in authentischen Lichtstimmungen, ohne die geringste Hektik.
Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
Es ist nicht die Breite oder die Länge der Leitha, die sie als Gewässer so besonders macht, sondern ihre Geschichte: teilte sie doch Habsburgs Reich in Cis- und ein Transleithanien.
Die eine Hälfte war westlich-österreichisch und die andere östlich-ungarisch. Für die Dokumentation reist Gestalterin Karin Schiller durch die Historie dieses Flusses, der durch Niederösterreich, das Burgenland und Ungarn fließt und in die Kleine Donau mündet.
Die Fahrt führt über historische Orte wie Pottendorf, einst die Wiege der österreichischen Industrialisierung, oder den Ort Leithaprodersdorf, der schon zur Karolingerzeit bestanden hat, über Schloss Seibersdorf mit dem Atomforschungszentrum und das Leithagebirge, wo Kalk abgebaut wurde, weiter vorbei am Kloster Mannersdorf, der Spinnerei in Götzendorf und an Bruckneudorf, einst eine zentrale Militär-Schießstätte und der größte Militärkomplex der Monarchie sowie am Kaisersteinbruch, mit dessen Material das Wien der Ringstraßenzeit versorgt wurde und an Pachfurth und der Gemeinde Rohrau, dem Geburtsort Joseph Haydns.
Brian O'Shaughnessy und Graham Aldred sind in Londons Innenstadt unterwegs. Das Duo soll dort einen Routinejob erledigen. Ein kleines Unternehmen ist mit der Miete in Rückstand geraten. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf umgerechnet 2000 Euro. Zudem haben die Eigentümer der Bildungsagentur etliche Zahlungsaufforderungen ignoriert, so auch die finale Mahnung vor neun Tagen. Deshalb sind die "Sheriffs" berechtigt, vor Ort Wertgegenstände zu pfänden. Doch der Fall stellt die Geduld der Gerichtsvollzieher auf eine harte Probe.
Daniel Schewe und Piet Hackmann transportieren zwei Lkw-Ladungen Baustellenzäune nach Finnland. Hoch im Norden bekommen es die "Asphalt Cowboys" mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt zu tun. Olly Kammerloher kann dagegen unter der Woche bei Frau und Kind vorbeischauen, denn der Kraftfahrer wohnt nur 30 Kilometer vom Zielort in Mittelfranken entfernt. Und "MotoGP"-Fan Jens Lindner möchte sich in Italien einen Herzenswunsch erfüllen. Auf dem Weg zur Abladestelle steht ein Besuch in der Heimatstadt seines Lieblingsrennfahrers Valentino Rossi auf der Agenda.
Der Machtantritt Erich Honeckers stimmt optimistisch. Besonders die DDR-Jugend hofft auf Lockerungen. Doch der neue Parteichef setzt zwar auf Sozialreformen, bleibt aber stets linientreu. Mit der "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" will Honecker den Lebensstandard in der DDR verbessern. Die sozialen Reformen scheinen zunächst zu fruchten. Doch die Hoffnung auf eine neue Zeit schwindet schnell. Mit der Erhöhung der Sozialleistungen und Konsummöglichkeiten will der neue Parteichef Erich Honecker die Akzeptanz des SED-Regimes innerhalb der DDR-Bevölkerung steigern. Ein gewaltiges Wohnungsbauprojekt soll die Wohnungsnot in der DDR mindern, Lohn- und Rentenerhöhungen den Lebensstandard verbessern. Um die Preise für die Grundbedürfnisse stabil zu halten, sind steigende Subventionen notwendig. Die DDR lebt zunehmend über ihre Verhältnisse und ist bereits Anfang der 80er auf Kredite angewiesen. Auch die Zukunftsversprechungen bleiben unter Honecker unerfüllt: Statt mehr Freiheiten zu gewähren, wird die politische Überwachung ausgebaut, jegliche Kritik unterdrückt. Immer mehr Menschen wenden sich vom System ab oder wollen das Land verlassen. Die Proteste nehmen zu. Am 4. November 1989 findet auf dem Alexanderplatz in Ostberlin die bislang größte Demonstration auf deutschem Boden statt. Fünf Tage später fällt die Mauer. Das Volk erkämpft sich den Weg zu freien Wahlen. Im März 1990 beschließt das erste frei gewählte Parlament der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland. Die dreiteilige ZDFinfo-Doku-Reihe "Das war die DDR" beleuchtet die über 40-jährige Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik. Dabei kommen prominente Zeitzeugen und Historiker zu Wort.
Eishaie, Narwale, geheimnisvolle Eisalgen und einzigartige Unterwasser-Säulen. "Terra X"-Moderator und Meeresbiologe Uli Kunz erkundet die unbekannten Seiten Grönlands. Es ist eine Welt der Extreme. Ein mächtiger Eisschild bedeckt fast die gesamte Insel, nur die Küsten sind bewohnt. Auch deshalb ist Grönland ein Naturparadies, in dem es viel zu erforschen gibt: Wie jagt ein Eishai? Und was haben Algen mit der Eisschmelze zu tun? Uli Kunz reist in den Osten von Grönland, um einen ganz besonderen Bewohner der Arktis zu studieren: den Eishai, auch Grönlandhai genannt. Kein anderes Wirbeltier kann so alt werden - älter als 500 Jahre. In seinem eisigen Lebensraum führt der Hai ein Leben in Zeitlupe. Während die Inuit den gewaltigen Fisch seit Langem kennen, weiß die Wissenschaft kaum etwas über ihn. Die Welt unter dem Eis wirkt lebensfeindlich, doch auch dort gibt es Leben: etwa Rippenquallen, Ruderschnecken und Kelpwälder mit ihren zahlreichen Bewohnern. Sobald das Eis aufbricht, ziehen Narwale - die Einhörner des Nordens - die schmalen Wasserstraßen hinauf: immer auf der Suche nach neuen Fischgründen. Die Geheimnisse des Ikka-Fjords verbergen sich unter der Wasseroberfläche: "Ein Zauberwald aus Säulen", sagt Uli Kunz. Das Mineral Ikait wurde in Grönland erstmals entdeckt - und nur dort bildet es unter Wasser enorme Säulen, an denen sich das Leben tummelt. Uli Kunz besucht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem sehr speziellen Forschungscamp: Mitten auf dem grönländischen Eisschild haben sie ihre Zelte aufgeschlagen, um den Klimawandel und die Eisschmelze im Detail zu erforschen. Denn die Welt am Polarkreis verändert sich, Anzeichen dafür sind überall zu finden. Grönland ist eine Art Fieberthermometer für den Klimawandel - und für die Frage, wie sich die Natur an die Veränderungen anpassen kann. Uli Kunz führt durch diesen besonderen Lebensraum und erkundet die Phänomene der Arktis: Wie kommen die mythischen Polarlichter zustande? Wie schützen sich Pflanzen und Tiere vor dem Erfrieren? Und was hat es mit den merkwürdigen Säulen im Ikka-Fjord auf sich?
Sie glitzern wie Schätze und atmen den Geist vergangener Zeiten. Hinter dem Steuer dieser Legenden saßen Helden, die Geschichte schrieben. Heute jagen Sammler auf der ganzen Welt nach den seltensten Exemplaren - und zahlen dafür fast jeden Preis. Diese Reise führt zu rollenden Ikonen, deren Geschichten ebenso kostbar sind wie ihr Wert. Wer sie einmal erlebt, versteht, warum aus Autos Kultobjekte wurden.
Kein Monarch in der britischen Geschichte regierte länger. 70 Jahre war Elisabeth II. eine Instanz. Einst junge Hoffnungsträgerin ihres Landes, später Symbol für Stabilität und Kontinuität in einer sich verändernden Welt. Eine Herrscherin ohne Macht und doch ein Machtfaktor. Und auch eine Ikone im Fokus der Weltöffentlichkeit. Ein Blick zurück auf das Leben der Queen und die Schicksalsjahre, die sie und die Monarchie prägten.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Friseur ist ein Beruf mit Perspektive, denn Haare wachsen immer. Allerdings sind die Arbeitsbedingungen nicht immer die einfachsten. Dennoch gibt es in Österreich rund 4.00 Friseursalons. Vom einfachen Bürger über den Kunden mit bizarren Sonderwünschen bis hin zu Stars: Alle wollen schöne Haare haben.
Im Herzen der weitläufigen Metropole London befindet sich ein besonders markantes Gebäude: Die Battersea Power Station. In seiner Blütezeit versorgte das Kohlekraftwerk ein Fünftel der Haushalte und Unternehmen in der britischen Hauptstadt mit Strom. Doch seit mehr als drei Jahrzehnten steht das Bauwerk leer und verfällt. Nun soll das Gebäude umgestaltet werden.
Fünf Frauen treten an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Montag gibt es die Aufgabe und ein Budget. Jede Frau hat an einem der Wochentage dann die Chance, in vier Stunden für ein bestimmtes Event ihr Outfit zu gestalten. Die anderen Frauen bewerten zusammen mit Star-Designer Guido Maria Kretschmer das Ergebnis und geben ihre Punkte ab. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Eine Backmischung aus Halle, das Sandmännchen aus dem DDR-Fernsehen und die Weltraumtechnik aus Jena: Wie haben sie Mangelwirtschaft und Niedergang des Arbeiter- und Bauernstaates überlebt? "Terra X History" erzählt die Erfolgsgeschichte von DDR-Erfindungen und Produkten, die es bis heute gibt und die den Sprung in die Marktwirtschaft geschafft haben. Gibt es so etwas wie eine "Erfolgsakte Ost"? War man in der DDR besonders erfinderisch? Trübe Trabantenstädte, marode Technik, blutleere Wirtschaft - so blicken heute viele zurück auf die DDR. Eine sozialistische Utopie, die trotz hehrer Ziele immer hinter den eigenen Ansprüchen zurückblieb. Und doch liest man auch von Sternstunden, großen Würfen, die der DDR trotz aller Krisen gelungen sind. Einige von ihnen überdauerten sogar die Wende. So fliegt die NASA heute mit Weltraumtechnik aus Jena zum Mars. Wintersportler wie die Olympionikin Julia Taubitz verdanken ihren Erfolg auch dem FES - dem "Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten", das in der DDR gegründet wurde. In Flughäfen, Supermärkten, Brauereien und Molkereien steckt weltweit Kühlgerätetechnik "made in GDR", und das Sandmännchen Ost konnte über seinen westdeutschen Konkurrenten triumphieren. Die Erfolgsgeschichten aus der DDR sind erstaunlich - oft waren Mangel und jede Menge Improvisation der Antrieb für kluge Erfindungen. Denn Not macht bekanntlich erfinderisch.
Der Chagos-Archipel im Indischen Ozean ist ein Inselparadies und einer der größten Meeresnationalparks. Warum sind die Korallenriffe dort gesünder und artenreicher als in anderen Regionen? Gemeinsam mit einem Team von Forschenden geht Meeresbiologe und "Terra X"-Moderator Uli Kunz auf Entdeckungstour: Wie nutzen Haie, Mantarochen und Seevögel das Schutzgebiet? Welche Arten kommen vor? Und wie beeinflusst der Klimawandel diese abgelegene Region? Die fast 60 Inseln des Chagos-Archipels sind britisches Überseegebiet. Auf der größten Insel, Diego Garcia, betreiben die Amerikaner eine Militärbasis - alle anderen Inseln sind unbewohnt. Die Gewässer rund um den Archipel stehen unter strengem Schutz, niemand darf dort fischen. Auch deshalb ist die Unterwasserwelt so vielfältig und bunt. Auf vielen Inseln haben noch nie Menschen gesiedelt - bis heute gehören sie dem Palmendieb, dem größten landlebenden Krebs der Welt, und gewaltigen Vogelkolonien. Auf anderen Inseln jedoch haben sich Ratten ausgebreitet - und sich über Vogeleier und Küken hergemacht. Für die Forschenden sind die unterschiedlichen Inseln ein riesiges Freiluftlabor. Dort haben sie herausgefunden, dass der Guano - der Vogelkot -, der von den Inseln aus ins Meer fließt, auch den Korallenriffen nutzt. Die Riffe vor den Vogelinseln sind gesünder und fischreicher. Zwar machen Seevögel ein Korallenriff nicht immun gegen den Klimawandel, aber nach einer Korallenbleiche können sich die Riffe schneller erholen. "Das sind ganz neue Erkenntnisse", sagt Heather Koldewey von der Zoologischen Gesellschaft London, "sie zeigen, wie eng Land und Meer miteinander verbunden sind." Die Forschung im Chagos-Archipel hat große Bedeutung auch für andere Regionen der Welt. Denn fast überall stehen Korallen heute unter Hitzestress. Verantwortlich dafür ist die zunehmende Erwärmung der Ozeane. Mehr als die Hälfte der Riffe ist stark gefährdet. Tropische Korallenriffe bedecken nur einen Bruchteil der Meeresoberfläche, beherbergen jedoch rund ein Viertel aller marinen Tier- und Pflanzenarten. Ihr Erhalt ist deshalb von entscheidender Bedeutung - und überall auf der Welt versuchen Forschende, den Korallenriffen zu helfen. Uli Kunz reist ans Rote Meer, denn an der König-Abdullah-Universität arbeiten Meeresbiologen aus Saudi-Arabien und Deutschland gemeinsam an neuen Therapien für die Korallen. Raquel Peixoto entwickelt eine Art Impfung, Christian Wild von der Universität Bremen setzt auf Nährstoffe und andere Substanzen. "Zuallererst müssen wir den Klimawandel bekämpfen", sagt Meeresbiologin Peixoto, "doch mit unseren Ansätzen können wir etwas Zeit gewinnen." Im Labor wirkt die Therapie, doch werden die Forschenden auch im offenen Ozean erfolgreich sein? Können ihre Ansätze das Korallensterben bremsen - oder gar stoppen?
Schauspielerin, Sängerin, Autorin und Regisseurin, das alles ist Lucy Wilke. Wild und stürmisch muss es sein bei ihr: Sowohl auf der Bühne als auch daneben. Ihr Rollstuhl ist Nebensache.
Alles andere als geradlinig verläuft Lucys Weg zur Schauspielerei. Doch sie hat es geschafft. Mit viel Hingabe und Hartnäckigkeit erarbeitet sich die 41-Jährige ihren Platz auf Deutschlands Bühnen. Sei es bei den Münchner Kammerspielen oder beim Berliner Festival.
Aufgewachsen ist Lucy Wilke auf einem Wohnwagenplatz im Norden von München. Kunst in all ihren Formen gehört von Beginn an zu Lucys Leben. Ihre Mutter ist Flamenco-Gitarristin, der Vater bildender Künstler und Bühnenbauer. Ihre Eltern sind unkonventionell, aber keine Hippies. Sie wollen einfach anders leben. Um Lucy herum sind ständig Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt zu Gast. Rumba am Lagerfeuer. Ein Theaterzelt gleich nebenan. Lucy saugt das alles in sich auf. In dieser Atmosphäre fühlt sich Lucy sehr wohl - auch weil hier niemand seltsam schaut. Denn Lucy hat Spinale Muskelatrophie und nutzt einen Rollstuhl.
Weitere Informationen sind zu finden unter www.einfachmensch.zdf.de.
Die Sendereihe entsteht in Kooperation mit der "Aktion Mensch" und ist mit Untertitelung, Gebärdensprache und Audiodeskription verfügbar.
Die 14-jährige Sophie Schuster soll einem jüngeren Schüler Haarspray in die Augen gesprüht, ihn bestohlen und dann vor ein Moped geschubst haben. Ist Sophie nach dem Umzug in die Stadt an falsche Freunde geraten?
Mark Millar hilft einem Paar, ein baufälliges Landhaus zu renovieren und es in ihr Traumhaus für ein neues Leben auf dem Lande in Gloucestershire zu verwandeln. Das Landhaus ist über 200 Jahre alt und ein feuchtes Wrack. Das Paar hat ein Budget von 65.000 Pfund, um Wände und Böden zu reparieren, die Feuchtigkeit beseitigen, das Innere zu entkernen, die ursprünglichen Merkmale wiederherzustellen und alles von Grund auf neu einzurichten.
Mit Gilles Karolyi, Petra Glunz-Grosch, Nina Goldberg, Jochen Langner, David M Schulze
Skandal, Profit und Privilegien in der britischen Monarchie
GB 2026
30'
Wie zukunftsfähig ist die britische Monarchie? König Charles muss sich derzeit zahlreichen Vorwürfen stellen. Der Skandal um Bruder Andrew im Rahmen des Epstein-Falls und der Reichtum der Königsfamilie befeuern die Kritik. Die "auslandsjournal"-Doku "Krone in der Krise - Skandal, Profit und Privilegien in der britischen Monarchie" geht den Vorwürfen nach und durchleuchtet das finanzielle Dickicht der Royals.
Nordsee, Weite und Gegenwind prägen eine Kindheit in Nordfriesland. Wer dort oben hinterm Deich aufwächst, entwickelt einen robusten Charakter. "Meine Kindheit in Nordfriesland" ist eine Zeitreise in die 1950er- bis 1970er-Jahre. Autor Sven Jaax, selbst Nordfriese, lässt seine Landsleute von ihren Kindertagen an der Küste erzählen und wie sie gelernt haben, sich von nichts so leicht umwerfen zu lassen.
"Hart am Wind" wuchs Werner Junge in St. Peter-Ording auf. Er war noch ein Kind, als dort 1961 der erste deutsche Strandsegelclub aufgebaut wurde. Werner durfte zuerst nur zugucken oder hin und wieder als "Ballast" an Bord der Segler dienen. Als Jugendlicher entwickelte er den Sport einfallsreich weiter und zählt heute zu den "alten Hasen".
Eiken Michelsen hatte auf Föhr eine nordfriesische "Bilderbuch-Kindheit". Ein paar Bauernhöfe, ein paar Kühe und viele Kinder gab es dort. 1978 konnte man Eiken bereits zum ersten Mal im Fernsehen sehen. Damals hatte Hans Rosenthal die Nordseeinsel besucht und die Konfirmandin Eiken musste in Tracht vor die Kamera.
Jan von der Weppen gehört eine legendäre nordfriesische Kneipe: die "Blaue Maus" auf Amrum, eine wüste Bar-Disco-Restaurant-Mischung. Jan erinnert sich gerne an die rustikalen Tanzabende in seiner Kindheit: Auf der Insel herrschte nämlich totaler Frauenüberschuss. Manchmal prügelten sich die Damen sogar um die wenigen Männer.
Werner Hansen aus dem kleinen Dorf Högel ist Landmaschinenmechaniker, Autobastler, Trecker-Sammler und mit Leib und Seele Nordfriese. Er ist ein begeisterter Erzähler, der weiß, was es mit Feuerwehrumzügen, Ringreiten und Bürgervogelschießen auf sich hat.
Knut Kiesewetter kam als Kleinkind von Stettin nach Nordfriesland. Bis heute fühlt sich der prominente Jazzmusiker hinterm Deich zu Hause. Schon als Schüler stand er mit seiner Posaune auf der Bühne und mischte sogar mal in der Feuerwehrkapelle mit, wurde dort aber ziemlich schnell herausgeworfen.
Klaus Ketelsen hat seine Kindheit auf der Insel Nordstrand verbracht, als Sohn einer alten nordfriesischen Walfänger-Familie. Das Meer hat sein Leben geprägt: Klaus ist zur See gefahren und arbeitet heute als Ranger im Nationalpark Wattenmeer. Nur wenige Nordfriesen kennen sich so gut an der Küste aus wie Klaus Ketelsen.
Die Sendung nimmt den Zugverkehr im Oberen Mittelrheintal und seine Bedeutung für die Region in den Blick, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Neben den Bahnanlagen werden vor allem die Sehenswürdigkeiten zwischen Bingen und Koblenz porträtiert: das Niederwalddenkmal, der Touristenort Bacharach, die Loreley inklusive Freilichtbühne, das Schloss Stolzenfels und das deutsche Eck. Auch die Schifffahrt und die Belastung der Anwohner durch den Lärm des Schienenverkehrs ist Thema.
In der Sendung "Normal" geht es vor allem um Menschen mit Handicap und ihren Alltag. Anhand von Interviews oder Magazin-Beiträgen wird ein Einblick gewährt. So war zum Beispiel unter anderem die Inklusion am Arbeitsplatz Thema genauso wie die Reise eines Globetrotters im Rollstuhl.
In Gesprächen, Reportagen und Dokumentationen werden die Fakten hinter den Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft behandelt. Dies ermöglicht eine objektive Bewertung der täglichen Informationsflut.
Mit über 11.000 Mitarbeitern ist das Mercedes-Benz-Werk in Wörth die größte LKW-Fabrik auf der Welt. Jeden Tag laufen hier mehr als 400 voll fahrtüchtige Lastkraftwagen vom Band. Von Wörth am Rhein aus werden sie in die ganze Welt exportiert - teilweise sogar über den werkseigenen Container-Hafen. Die Reportage begleitet die Entstehung einer Zugmaschine Actros - von den ersten Zeichnungen der Designer, den Arbeitsschritten im Motorenwerk in Mannheim bis hin zur End-Montage des LKW in Wörth.
Wenn der Gerichtsvollzieher an die Tür klopft, behaupten viele Schuldner, sie hätten nie eine schriftliche Zahlungsaufforderung erhalten. Oder sie suchen nach anderen Ausreden - wie die Eigentümerin einer Wellness-Einrichtung im Seebad Brighton, mit der es Brian O'Shaughnessy und Graham Aldred in dieser Folge zu tun bekommen. Die Dame gibt ihrem Anwalt die Schuld. Angeblich wurde sie nicht über den Ernst der Lage informiert. Doch solche Ablenkungsmanöver helfen am Ende auch nicht weiter. Wenn die Lady nicht zahlt, wird gepfändet.
Schuften bei minus 20 Grad: Daniel Schewe und Piet Hackmann haben beim Entladen in Finnland schwer zu kämpfen, während für Christina Scheib am Nürburgring ein Traum in Erfüllung geht. Die Lkw-Fahrerin darf während der Eröffnungsrunde auf der Rennstrecke im Pace-Truck sitzen. Nach dem Gänsehaut-Feeling ist auf der Autobahn wieder Stress angesagt. Auf der Tour nach Holland muss Christina jede Menge Kunden anfahren. Und "Asphalt Cowboy" Olly Kammerloher gerät beim Aufbau einer Solaranlage auf dem Taubertal-Festival ins Schwitzen.
Wie entwickelt sich Aufmerksamkeit? - Wie aus Pilzen Medizin gemacht wird
2021
29'
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
Wer gärtnern liebt, der muss nach England! Die grüne Insel ist der Sehnsuchtsort für Gartenmenschen. Nirgendwo auf der Welt hat Gartenkultur einen höheren Stellenwert. Der milde Golfstrom des Atlantiks sorgt für ein einzigartiges Klima: Die Sommer sind nicht zu heiß, die Winter nicht zu kalt. ZDF-Reporterin Sabine Platz stattet den spannendsten Gartenmenschen der Insel einen Besuch ab. So u.a. Jonathan Smith. Der Gärtnermeister hat vor mehr als 20 Jahren auf dem Gelände des Guts "Thregothonam" damit begonnen, original englischen Tee anzupflanzen. Heute sind seine über zwei Millionen Teebüsche die einzige Teeplantage Englands.
Im Reich der Blumenkönigin - Rosarium Sangerhausen
45'
Nach Sangerhausen im Südharz pilgern seit über 100 Jahren Rosenfreunde aus aller Welt. Für sie ist das Rosarium der "Gral" und der wichtigste Ort weltweit. Rosenzüchterin und Sammlerin Eilike Vemmer weiß mehr über die 5.000-jährige Geschichte der Blume als manche Expertin und schwärmt: "Es sind so viele Rosen hier, man kann die beim ersten Mal oder einmal überhaupt nicht aufnehmen. Jedes Mal, wenn ich hierher komme, sehe ich etwas Neues. Es blüht ja auch nicht alles zur gleichen Zeit und im Herbst ist oftmals vieles noch schöner von den Farben her, als im Sommer. Auch im Winter ist es interessant, auch durch die Gehölze. Man kann auch die Wuchsform der Rosen sehen, besser als wenn sie grün sind."
Das Rosarium ist die weltweit größte Rosensammlung. Mehr als 8.700 Arten werden hier aufbewahrt: Kletterrosen, Teerosen, historische Rosen, Duftrosen, moderne Rosen, preisgekrönte und schwierige Sorten. Denn die Mitarbeiter des Rosariums suchen geradezu die Herausforderung.
"Wir sind kein Schaugarten, sondern auch für den Fortbestand der unterschiedlichen Rosensorten zuständig. Und da müssen wir uns auch um solche kümmern, die viel Pflege bedürfen und vielleicht nicht die schönsten Rosen der Welt sind", sagt Thomas Hawel, Leiter des Rosariums. Er ist einer der wenigen Fachleute in Deutschland, die Rosen prüfen dürfen. Die "Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung" ist die härteste Rosenprüfung der Welt. Sie dauert drei Jahre und nicht jede neue Züchtung besteht sie.
Im späten Frühjahr und Sommer duftet und brummt der Rosenpark, wenn sich Bienen und Hummeln in den Duftrosen niederlassen und zusammen mit der bunten Vogelwelt den akustischen Teppich bilden, auf dem die Königin der Blumen gebettet wird. Doch im Rosarium stehen auch über 350 Gehölzarten, hunderte Kräutersorten und Zierpflanzen, arrangiert von Kevin Mölzner. Vor 15 Jahren hat der im Rosarium als Lehrling angefangen. Mittlerweile ist der 33-Jährige Chefgärtner und erweckt das Rosarium jeden Morgen punkt 6 Uhr zum Leben.
So bunt wie die Rosenbeete ist auch die Geschichte des Parks. In diese taucht der Film ein mit Hella Brumme, der ehemaligen Leiterin des Rosariums. Sie ist eine der weltweit besten Rosenkennerinnen und berichtet von versteckten Kaiserinnen und Reputationsrosen nach Moskau.
Der Film in der Reihe "Der Osten - Entdecke wo du lebst" schaut auch hinter die Kulissen des Rosariums. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können bei einer Rosenprüfung dabei sein und Menschen kennen lernen, die auf ihre ganz eigene Art mit dem Rosengarten verbunden sind. Und natürlich zeigt er auch die schönsten Rosen der Welt.
Ulrike Finck paddelt von Flecken Zechlin nach Altfriesack
44'
Keine andere Gegend in Deutschland hat für den Urlaub auf und am Wasser bessere Voraussetzungen als Berlin und Brandenburg. Die Region hat mehr als 3000 Seen und 6000 Kilometer befahrbare Flüsse, Kanäle und Rhine zu bieten. Für das neue rbb-Erlebnisformat paddelt Ulrike Finck mit dem Kajak diesmal durch die Rheinsberger Seenplatte, von Flecken Zechlin bis nach Altfriesack bei Neuruppin.
Die Serie "STOP! Border Control Rom" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über den Flughafen die Grenze überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Ein Villenviertel in Berlin-Pankow, die Politbüro-Siedlung in Wandlitz oder das Jagdschloss Hubertusstock: Von Anfang an schottete sich die Führungselite der DDR von der eigenen Bevölkerung ab. An diesen geheimen Orten der Macht wurde Politik gemacht - in informellen Zirkeln der Parteiführung, verborgen vor den Augen der DDR-Öffentlichkeit. Der Herbst 1989 setzte dem ein Ende, doch die ehemaligen Schaltzentralen der Macht bergen bis heute Geheimnisse. Schon 1949 hatte die SED-Führung ein Villenviertel in Berlin-Pankow, das die sowjetische Besatzungsmacht zum Sperrgebiet erklärt hatte, als geschlossene Wohnsiedlung für die Spitzenfunktionäre übernommen. Die Besitzer der Häuser wurden enteignet. Als es den Funktionären nach dem Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 im sogenannten Städtchen auf Dauer zu unsicher schien, begann der Bau einer abgeriegelten Siedlung bei Wandlitz nördlich von Berlin. Dort lebten die gut 20 Politbüro-Mitglieder mit ihren Familien ab 1960, weit weg vom Alltag der DDR-Bevölkerung, umgeben von mehr als 600 Angestellten und im Genuss einer "Sonderversorgung" - Westwaren inklusive. Auch die Ablösung des langjährigen Staats- und Parteichefs Walter Ulbricht betrieb der designierte "Kronprinz" Erich Honecker an einem verborgenen Ort. Ende April 1971 begab sich Honecker mit bewaffnetem Begleitschutz in Ulbrichts Feriendomizil Döllnsee und legte seinem langjährigen Förderer ein vorformuliertes Rücktrittsgesuch vor. Die Telefonleitungen hatte er vorsorglich kappen lassen. Bei Jagdausflügen mit Kremlchef Leonid Breschnew in der Schorfheide, einem Waldgebiet bei Berlin, hatte er zuvor die Zustimmung zum Machtwechsel erlangt. Ulbricht blieb keine Wahl: Er musste dem Rücktritt "aus Altersgründen" zustimmen. 18 Jahre später, 1989, war es dann Honecker, der sich in Döllnsee von einer Operation erholte und nicht wahrhaben wollte, wie sich die Lage im Land immer mehr zuspitzte.
Andreas Kieling dokumentiert, wie Natur- und Artenschutzprojekte dem Klimawandel begegnen. Einige Wassertiere sind vom Aussterben bedroht, einige sind schon verschwunden. Tierfilmer Andreas Kieling erinnert sich an seine Suche nach dem seltenen Flussdelfin in China, Myanmar und Brasilien, die in einigen Gebieten bereits ausgestorben sind. Und er erfüllt sich einen Lebenstraum: einen Tauchgang mit dem Mola Mola. Erzählt im Hier und Jetzt und gespeist aus unzähligen Stunden Archivmaterial nimmt der Tierfilmer Andreas Kieling den Zuschauer mit in "Kielings wilde Welt- Wasserparadies" auf eine Reise zu den Falklandinseln im südlichen Atlantik. Dort hatte er das Glück, eine Schule von 50 Commerson-Delfinen beobachten zu können. Die schwarz-weißen "Panda-Delfine" haben ein breites Nahrungsspektrum und sind daher weniger anfällig für den Temperaturanstieg der Meere und die damit verbundenen Veränderungen. In Südgeorgien und auf den Falklandinseln hat Andreas Kieling beeindruckende Szenen südlicher See-Elefanten gefilmt, die in brutalen Revierkämpfen ihre Dominanz beweisen. Bei den Auseinandersetzungen der bis zu vier Tonnen schweren Männchen bebe der Boden, erinnert er sich. Trotz Klimaerwärmung sind die Bestände der großen Meeressäuger stabil. In China und Myanmar hat sich Andreas Kieling auf die schwierige Suche nach seltenen Süßwasserdelfinen begeben. Doch er kommt zu spät: Der chinesische Flussdelfin ist durch den zunehmenden Schiffverkehr und die Wasserverschmutzung bereits ausgestorben. Im Amazonasgebiet in Brasilien hatte der Tierfilmer mehr Glück: Er begegnete neugierigen Tieren und konnte sogar mit ihnen tauchen. In der Hanifaru-Bucht auf den Malediven konnte Andreas Kieling gemeinsam mit Artenschützern riesige Schulen von Riffmantas beobachten. Trotz einer Spannweite von bis zu neun Metern bewegen sich die eleganten Schwimmer mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit durchs Wasser. Der Eindruck entstehe, sie würden fliegen, erinnert er sich. Zum Abschluss erfüllt sich Andreas einen lang gehegten Wunsch: Seit seiner Kindheit träumt er davon, mit dem größten Knochenfisch der Welt, dem Mola Mola, auf Bali zu tauchen. Die Begegnung mit diesem Giganten der Meere wird zu einem unvergesslichen Moment in seiner Karriere als Tierfilmer.
Welche Auswirkungen hat der Klimawandel? Wie viel Zeit bleibt uns noch? Was können wir tun, um der Krise entgegenzuwirken? Das sind bedeutende Fragen unserer Zeit. Clara Pfeffer und Maik Meuser klären im "Klima Update Spezial" nicht nur über den Klimawandel auf, sondern bieten auch konkrete, nachhaltige Lösungsansätze.
Weil er nervte? Ließ Opa 11-Jährigen an Raststätte zurück?
3. Staffel
16. Folge
D 2023
60'
Der chaotische Künstler Winfried soll seinen Enkel Lukas böswillig auf einem Rastplatz zurückgelassen haben. Der 11-Jährige leidet an Diabetes und wurde taumelnd auf der Autobahn gefunden. Lukas Mutter erhebt schwere Vorwürfe: Ihr Vater hatte auch bei ihr solch rabiate Erziehungsmaßnahmen angewandt - Ihr kleiner Sohn hätte sterben können! Was ist nur in den 72-Jährige Opa gefahren, seinen Enkel derart zu vernachlässigen?
Fünf Frauen treten an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Montag gibt es die Aufgabe und ein Budget. Jede Frau hat an einem der Wochentage dann die Chance, in vier Stunden für ein bestimmtes Event ihr Outfit zu gestalten. Die anderen Frauen bewerten zusammen mit Star-Designer Guido Maria Kretschmer das Ergebnis und geben ihre Punkte ab. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.