"Des Herrgotts Kegelspiel" nannte der Dichter Ludwig Finckh die Kette der Vulkane am Bodensee. Sie entstanden vor 15 Millionen Jahren, waren Heimat für das Urpferdchen "Hipparion" und für Steinzeitjäger, die hier auf die Pirsch nach Rentieren gingen. Im Mittelalter krönten riesige Festungen wie der Hohentwiel die Vulkane. Heute zeigt eine 3D-Animation in Ego view-Perspektive das mittelalterliche Leben. Und die Mountainbiker machen ihn zur WM-Strecke. Die Dokumentation des ORF Vorarlberg zeigt eine Zeitreise über 15.000 Jahre.
Der Film porträtiert fünf besondere Almen im österreichischen Kärnten, die das kulturelle und landwirtschaftliche Erbe der Region widerspiegeln.
Die Litzlhofalm der "Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof" beispielsweise dient als lebendiges Klassenzimmer mit praxisnaher Ausbildung. Neben Rindern, Pferden und Ziegen prägen vor allem Lamas das Bild der Alm.
Im malerischen Lavanttal befindet sich die Lamminger Halt - eine Niederalm, die sich ausschließlich auf die Rinderhaltung konzentriert. Bereits seit über 100 Jahren befindet sich die Bischofalm im Familienbesitz. Dort wird der traditionelle Gailtaler Almkäse hergestellt.
Im "Nationalpark Hohe Tauern" setzt die Stappitz-Rabitsch Alm auf Mutterkuhhaltung und sanften Tourismus. Abschließend verbindet die Leppner Alm im oberen Drautal mit gelenkter Ziegenbeweidung traditionelle mit moderner Landwirtschaft.
Nicole und ihre Töchter Katrin und Laura, Waldalgesheim
1. Staffel
8. Folge
D 2014
60'
Als Ralf Dammasch den verwilderten Garten von Nicole und ihren Töchtern Katrin und Laura in Waldalgesheim sieht, ist er schockiert. Den drei Profis steht wohl die bisher größte Baustelle bevor. Die Damen des Hauses haben genaue Vorstellungen von ihrer neuen Umgebung. Sie wünschen sich eine Veranda mit Zugang zu einer großen Terrasse, einen großen Teich mit Bachlauf und eine Ecke zum Chillen. Die Garten-Profis machen sich sofort an die Arbeit.
Jana, die bereits vorbestrafte 16-jährige Anführerin einer Mädchengang, ist angeklagt, dem 13-jährigen Marvin seine teure Jacke abgenommen und ihn anschließend schlimm verprügelt zu haben. Sagt Marvin die Wahrheit und die Tat ist wirklich so abgelaufen oder versucht er, seinen alkoholsüchtigen Bruder zu decken?
Der britische Schauspieler Hugh Bonneville bereitet ein authentisches Thai-Gericht zu. Während Jimmy danach zeigt, dass es gar nicht so schwer ist, einen Räucherofen für den heimischen Garten zu bauen, zaubert Jimmy in der Küche einen raffiniert eingelegten Schweinebraten. Anschließend bereiten die beiden Freunde ein köstliches Festmahl aus Lebensmitteln zu, die bereits allesamt das Haltbarkeitsdatum überschritten haben.
Für sie ist Gutscheine sammeln mehr als ein Job. Mit ihren Schnäppchentouren spart Missy aus Florida mehr als 60 000 Dollar im Jahr und ernährt damit ihre zehnköpfige Familie. Supersparsam ist auch Amy. Sie lebt mit Mann und vier Kindern in Missouri und kommt mit 80 Dollar im Monat aus. Bei ihrem nächsten Beutezug will sie Vorräte für 400 Dollar nach Hause schaffen - bei einem Einsatz von weniger als 10 Dollar.
Das Grab der berühmten Nofretete gilt lange als verschollen. Als es endlich entdeckt wird, weist die Mumie schwere Verletzungen an Brustkorb und Gesicht auf. Was ist mit ihr geschehen? Ein CT-Scan des Kopfes ergibt: Nofretete muss noch zu Lebzeiten durch den Hieb einer Axt schwer verletzt oder sogar umgebracht worden sein. Doch wie ist das Loch in ihrem Brustkorb entstanden? Auch die Mumie der Pharaonin Hatschepsut ist lange Zeit unauffindbar. Als sie endlich entdeckt wird, findet das Forschungsteam unter ihren Grabbeigaben ein versiegeltes Fläschchen. Es trägt eine Inschrift mit dem Namen der Königin. Mithilfe von CT-Scans finden Forscher heraus, dass es sich bei dem Inhalt um eine Hautcreme handelt. Tatsächlich litt Hatschepsut - wie DNA-Analysen zeigen - unter einer erblichen Hautkrankheit. Die Analyse der Creme wiederum weist auf krebserregende Substanzen hin. Hat sich Hatschepsut damit versehentlich selbst getötet? Im Jahr 2017 fallen Archäologinnen und Archäologen seltsame Flecken an der Mumie einer Frau auf. Die CT-Scans ergeben: Die Knochen des gesamten Körpers sind mit kleinen Löchern übersät - ein Anzeichen für Metastasen. Offenbar litt sie unter Brustkrebs. Tatsächlich finden sich in medizinischen Texten aus dem alten Ägypten Hinweise auf Erkrankungen, die wir heute als krebsartige Tumore bezeichnen würden. Akribisch untersuchen verschiedene Forschungsteams die großen Rätsel der antiken Zivilisation. Dabei bedienen sie sich neuer wissenschaftlicher Disziplinen, wie der CT-Scantechnik, DNA-Analysen und Genetik. Die zehnteilige Dokumentationsreihe "Die großen Rätsel des Alten Ägypten" untersucht uralte Spuren mittels modernster Technik und rückt sie so in ein neues Licht. Nicht selten werden dabei die großen Geheimnisse der ägyptischen Hochkultur gelüftet.
"Verschollenes" fasziniert die Menschen seit jeher. Harald Lesch macht sich auf die Suche nach Siedlungen, Flotten und ganzen Heeren, die im Laufe der Geschichte spurlos verschwanden. Im 16. Jahrhundert wird die erste englische Kolonie in Amerika gegründet. Doch nur wenige Jahre später fehlt von Roanoke und seinen Bewohnern jede Spur. Nun scheint das Rätsel gelöst. - Nur eine der Geschichten, die "Terra X" beleuchtet. Im Jahr 2016 gelingt einer Gruppe von Wissenschaftlern um den Unterwasserarchäologen Graf Sandizell die Aufklärung eines jahrhundertalten Rätsels. Am 4. März 1650 verschwand eine Flotte von fünf Schiffen der niederländischen Ostindien-Kompanie scheinbar spurlos in den Gewässern vor Süd-Sulawesi. Die gesamte Besatzung, 581 Mann, überlebte. Auch ein Teil der Ladung konnte gerettet werden, aber die Schiffe verschwanden danach spurlos. Bis Taucher sie, nach akribischen Recherchen in Bibliotheken und Archiven, innerhalb von nur vier Tagen vor der Küste des heutigen Indonesien lokalisierten. Dagegen fehlt noch immer jede Spur vom Heer des persischen Königs Kambyses, das im Jahr 524 vor Christus nach einem Sandsturm in der ägyptischen Wüste umgekommen sein soll. Aber können 50.000 Soldaten tatsächlich spurlos verschwinden? Ausgangspunkt und Ziel des Feldzuges waren bekannt. Doch der Weg führte durch die unwirtliche Wüste Sahara. Sind die Überreste dieses riesigen Heeres unter meterhohen Sanddünen verborgen, oder gibt es vielleicht noch einen anderen Grund dafür, dass die Suche bis heute erfolglos blieb? Diese und weitere rätselhafte Geschehnisse stellt Harald Lesch in dieser Folge "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie: Verschollen" vor. Wie schon in den vorherigen Staffeln liegt das Hauptaugenmerk auf archäologischen Ausgrabungen und Forschungen. Neben der Präsentation von zum Teil scheinbar Unerklärlichem bleibt viel Raum für die Begleitung von Forschenden vor Ort.
Wiederentdeckte religiöse und kulturelle Relikte können unser Wissen über die Welt verändern. Alte Schriften könnten das in Frage stellen, was wir über Religion und Geschichte zu wissen glauben.
Der Böhmerwald ist gleich in drei Ländern zu Hause: in Tschechien, im österreichischen Mühlviertel und in Deutschland, hier heißt er Bayerischer Wald.
Der große Arber mit seinen 1.456 Metern Höhe überragt die übrigen, von hohen Tannen bewachsenen Hügel. Im ältesten Nationalpark Deutschlands, inmitten von tiefen Wäldern, grünen Tälern, Hochmooren und glasklaren Flüssen und Bächen ist die Welt noch in Ordnung. Mit seinem Gegenüber auf tschechischer Seite bildet er die größte zusammenhängende Waldfläche Mitteleuropas.
Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise durch den Böhmerwald. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Und er ist auf der Suche nach dem ultimativen Knödelerlebnis.
Inmitten des Nationalparks Bayerischer Wald trifft Axel Bulthaupt einen echten Mykologen, also einen Pilzforscher. In seiner Datenbank hat er über 4.200 verschiedene Pilzarten gesammelt, die alle hier vorkommen. Eine echte Sensation. Schon immer waren Pilze besonders wichtig für die Menschen dieser Region. Sie waren Nahrungsquelle, Handelsgut, Medizin und dienten zum Feuer machen.
In Bodenmais erfährt er alles über das Handwerk der Glasbläser, typisch für den Bayerischen Wald. Hier werden die speziell entworfenen Pokale hergestellt, die bei Siegerehrungen auf der ganzen Welt heiß begehrt sind. Selbst Arnold Schwarzenegger bestellt hier seine Glaspokale.
Im idyllischen Dorf Finsterau haben sich zwei Weltenbummler den Traum vom eigenen naturbelassenen Campingplatz verwirklicht und sind gerade fleißig beim Ausbauen. Kein Glamping oder Wellness, sondern selbstgemachte Musik am Lagerfeuer, unbefestigte Stellplätze zwischen Bäumen und Blaubeeren, und dass alles nur ein paar Meter vom Wald entfernt.
Auf dem Biobauernhof Sonnberg, früher mal ein kleines Dorf, in dem bis nach dem Krieg Sudetendeutsche lebten, entstand ein besonderer Ausstellungsraum: eine Galerie in der Scheune. In diesem malerischen Ort werden Kunstausstellungen, Konzerte, Workshops und andere Kulturveranstaltungen durchgeführt. Gleich neben den frechen Ziegen.
An der Grenze zwischen dem tschechischen Böhmerwald und dem österreichischen Mühlviertel ist Axel dabei, wenn geschwemmt wird. Das Adelsgeschlechts der Schwarzenbergs hatte im 18. Jahrhundert einen 52 Kilometer langen Schwemmkanal mitten durch den Böhmerwald, der damals noch unzivilisierter Urwald war, anlegen lassen, auf dem Holz aus den Wäldern nach Wien geschwemmt wurde. Der Kanal war seinerzeit eine technische Meisterleistung, die Ende des letzten Jahrhunderts wieder zugewuchert und verfallen war. Heute ist der Kanal wieder freigelegt und hergerichtet, so dass dort mehrmals im Jahr wieder geschwemmt werden kann.
Mario Thauerböck ist einer von ganz wenigen Menschen, die die alte Kunst des Pechölbrennens noch beherrschen. Dabei verbrennt harzhaltiges Holz so, dass das Harz in flüssiger Form heraustropft. Früher war das im Mühlviertel sehr verbreitetet, jeder stellte sein eigenes Pechöl her, mit dem Wunden geheilt wurden oder das bei Erkältung und Husten verwendet wird.
Der Bayerische Wald und der Böhmerwald, eine sagenhafte Region voller Überraschungen. Und ein Film voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
In unserer Wochenserie "neue Heimat" porträtieren wir Menschen, die oft einen beschwerlichen Weg auf sich genommen haben, um bei uns eine Zukunft, ein neues Leben und Arbeit zu finden. Wir zeigen ihren Alltag, ihre Träume und Herausforderungen und wie sie allmählich in unserer Region heimisch werden.
Bei ihrem ersten Stopp auf kanadischem Boden liefern sich Manuel Lettenbichler, Trystan Hart und Mario Roman bei Red Bull Outliers 2022 ein Duell auf Biegen und Brechen.
Auf der Suche nach spiritueller Erfüllung verlassen immer mehr Menschen die klassischen religiösen Pfade und Erkunden neue Wege. Dabei folgen sie neuen Gurus und Schamanen, wie etwa dem Kroaten Braco, der seine Gemeinde nicht durch Worte, sondern alleine durch seinen Blick bannt. Andere Gruppen widmen sich der Kunst der Venusblumen-Legung oder versuchen auf ihre eigene Weise der Erleuchtung näher zu kommen.
Im Leipziger Stadtteil Plagwitz wohnen Malermeister Kay und seine Frau Tanja mit ihren beiden Töchtern Mia und Maia. Vor neun Monaten hat sich die Familie den Traum vom Eigenheim erfüllt. Das Haus hat Vater Kay selbst gebaut, an den Garten hat er sich bis jetzt noch nicht herangetraut. Bevor es an die Neugestaltung geht, heißt es erst einmal kräftig entrümpeln - sehr zur Freude von Ralf, denn Gebrauchtes verbaut er bekanntlich am liebsten.
Der spielsüchtige Sebastian ist angeklagt, seine Spielerkneipe überfallen und um 2000 Euro beraubt zu haben. Der Zocker geriet in den Wochen davor zunehmend unter Druck, weil er seine Raten und Rechnungen nicht mehr zahlen konnte. Er hatte wieder an den Spielautomaten verloren und wurde wegen seiner Aggressivität aus der Kneipe geworfen.
Von Urbanität und Naturnähe einer Stadt, die wie eine Insel liegt. Vom Künstler Arno Egger, der leere Räume wachküsst und Weinbauer Christoph Fulterer, dessen Reben ihm Herzensanliegen sind, und der in seinem Gasthof Geschmacksexplosionen auszulösen weiß. Von Keramikerin Marta Rauch-Debevec und ihren handgefertigten Fliesen.
Schnäppchenprofis im Doppelpack: Wenn die Zwillinge Tai und Tarin losziehen, sind Chicagos Supermarktregale ziemlich schnell geschröpft. An ihrem Geburtstag haben sich die beiden etwas Besonderes ausgedacht. Coupon-King Nathan betreibt unterdessen in Kentucky Schnäppchenjagd für einen guten Zweck. Er will die Truppen in Afghanistan unterstützen. Spendenpakete sollen gefüllt werden - bei einem wöchentlichen Budget von 50 Dollar.
Schrift ist eine der genialsten Erfindungen der Menschheit. Durch sie lebt die Vergangenheit fort. Harald Lesch begibt sich auf die Spur geheimnisvoller Schriften weltweit. Schrift wurde an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten immer wieder neu erfunden. Um sie entziffern zu können, muss man mehr über die Sprache und Kultur der Menschen wissen, die sie erfanden. Manche Schriften gelten bis auf weiteres als unentzifferbar. Bei der Entstehung von Schrift stehen am Anfang oft einzelne Zeichen, die sich erst im Laufe der Zeit zu komplexen Systemen entwickeln. Einige Zeichen sind eigentlich Bilder des Dargestellten, andere stehen für Silben oder einzelne Laute. Und selbst wenn man die Schrift lesen kann, heißt das noch lange nicht, dass man sie auch versteht. So etwa bei der Linear-A-Schrift aus Kreta. Sie wurde von den Minoern entwickelt, der ersten Hochkultur in Europa. Anhand von Parallelen in einer späteren Schrift konnten Wissenschaftler den Zeichen Laute zuordnen. Es fehlt ihnen aber die Kenntnis der zugrunde liegenden Sprache. Deshalb konnten die Zeichen ihre magische Fähigkeit, das in ihnen gespeicherte Wissen zu vermitteln, noch nicht ausüben. Anders beim Rongorongo, der Schrift der Rapa Nui auf Rapa Nui . Linguisten sind davon überzeugt, dass die zugrunde liegende Sprache nur die der Einwohner der Osterinsel sein kann, die diese bis heute sprechen, wenn auch in einer späteren Sprachstufe. Und dennoch haben die 600 bekannten Schriftzeichen ihr Geheimnis noch nicht preisgegeben. Nur so viel scheint sicher, dass die auf Holztafeln überlieferten Texte sehr wahrscheinlich in einer Art Wechselgesang vorgetragen wurden. Sie könnten wichtige Hinweise zur Kultur der Rapa Nui und ihrer geheimnisvollen Moai-Skulpturen enthalten. Mehr Erfolg hatte ein Team von Wissenschaftlern um die Sprachwissenschaftlerin Svenja Bonmann. Ihnen gelang der Durchbruch bei der Entzifferung der Kuschana-Schrift, einer Schrift und Sprache, die wohl nur von einer kleinen Minderheit in dem ehemaligen zentralasiatischen Großreich gesprochen wurde. Zuhilfe kam ihnen dabei eine sogenannte Bilingue, die auf einem Felsen in Tadschikistan in 3000 Meter Höhe eingemeißelt wurde. Hier wurde derselbe Text einmal in Baktrisch und einmal in Kuschana aufgeschrieben. Der Vergleich mit der lesbaren baktrischen Inschrift erlaubte es den Forschern anhand von Wortwiederholungen auch Zeichen und Wörter in der Kuschana-Inschrift zu identifizieren. So wie sie haben es sich Wissenschaftler weltweit zur Aufgabe gemacht, noch unbekannte Schriften zu entziffern und damit Türen in die Vergangenheit aufzustoßen, die bislang verschlossen blieben.
Walter Lehnertz zeigt sich in seiner Dokusoap humorvoll, mit Abenteuerlust und gibt persönliche Einblicke. In "Waldis Welt" ist er Händler, Künstler und Improvisator.
Mit frischem TÜV-Segen geht es für Waldi und Sonja in der betagten Ente über die Alpen nach Rom - auf der Ladefläche: "Ferkelchen". Ob der Papst das Sparschwein persönlich segnet, bleibt die große Frage.
Die Ente hat es gerade so durch den TÜV geschafft - und soll es jetzt über die Alpen schaffen. Mit Sonja an seiner Seite und "Ferkelchen", dem großen Sparschwein, auf der Ladefläche bricht Waldi auf zu einem seiner ungewöhnlichsten Abenteuer: einer Reise nach Rom, mitten ins Herz von Bella Italia.
Der Weg dorthin hält nicht nur technische Herausforderungen bereit, sondern auch malerische italienische Kleinstädte, herzliche Begegnungen mit Land und Leuten - und natürlich das, wofür Italien wirklich berühmt ist: das Essen.
Doch das eigentliche Ziel wartet am Ende der Reise: der Petersplatz. Waldi und Sonja schaffen es tatsächlich nach Rom - und sogar bis vor den Papst. Aber wie nah kommen sie ihm wirklich? Wird "Ferkelchen" den päpstlichen Segen bekommen? Und bekommen die beiden sogar eine Audienz?
Letzt Folge der aktuellen Staffel "Waldis Welt"
Der Rapper Tinie Tempah bereitet ein nigerianisches Straßen-Kebab zu. Während Jimmy demonstriert, dass es nicht so schwer ist, eine traditionelle Eismaschine für den Hausgebrauch zu bauen, bereitet Jamie in der Küche einen fein gewürzten Tintenfisch zu. Anschließend entdecken die beiden Freunde ein bisher streng gehütetes Geheimnis der Eierproduktion und kochen begeistert mit den köstlichen kleinen Hühnereiern, die sonst stets aussortiert werden.
Die Entdeckung des nahezu unversehrten Grabes von Tutanchamun vor 100 Jahren war eine Weltsensation. Das Prunkstück der faszinierenden Kunstschätze ist die goldene Totenmaske des jung verstorbenen Pharaos. Doch seit einer Restaurierung im Jahr 2015 gibt es den begründeten Verdacht, dass diese ursprünglich für jemand anderen angefertigt wurde. Außerdem: Was hat die Kunstsprache Esperanto mit der Entwicklung der ersten Interkontinentalwaffe zu tun? Und: Die magische Hexenflasche von Greenwich.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs hofften viele Völker Osteuropas auf Freiheit und Selbstbestimmtheit. Bis dahin wurden sie beherrscht von den Großreichen Russland, Deutschland und Österreich-Ungarn - den Verliererstaaten des Krieges. Doch schon bald zeigte sich: Die kriegerischen Auseinandersetzungen endeten nicht, im Gegenteil. Polen kämpfte gegen Russland um Gebiete, auch im Baltikum herrschte Chaos. Die Dokumentation beschäftigt sich mit den heute noch spürbaren Folgen dieser Konflikte.
SWR Moderatorin Anna Lena Dörr auf Städtetrip in Zweibrücken: Sie macht Picknick in einem der größten Rosengärten Europas, besucht das 270 Jahre alte Landgestüt, schlendert durch die barocke Fasanerie, erlebt Lateinamerika mitten in der Stadt, entdeckt eine Kultkneipe und genießt Eis von einem promovierten Philologen. Nur eines bedauert sie bei ihrem Besuch: Zwei Tage für Zweibrücken sind zu kurz.
Von Atomprogrammen über geheime Bunker aus dem Kalten Krieg bis hin zu Technik aus dem Zweiten Weltkrieg in den Tiefen der Meere - überraschende Orte bringen streng geheime Strukturen ans Licht.
Mit der historischen Straßenbahn durch die Porto: eine Fahrt durch Geschichte, Alltagsleben und Legenden der portugiesischen Stadt zwischen Atlantik, Douro und Weltkulturerbe.
Die Altstadt Portos ist seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Straßenbahnlinie1 führt bis zu den tosenden Wellen des Atlantiks an der Foz do Douro und endet am zentralen Infante-Platz.
Von dort brachen im 15.Jahrhundert unter Heinrich dem Seefahrer Portugals Entdeckungsreisen auf. An der Ponte Dom Luís I., einem Wahrzeichen der Stadt, sind waghalsige Brückenspringer zu sehen.
Der Film zeigt außerdem, warum die Einwohnerinnen und Einwohner Portos als "Kuttelesser" bezeichnet werden, und vermittelt Eindrücke davon, wie das Stadtfest "São João" das Leben in der Stadt verändert.
Der obergermanisch-raetische Limes, ein von den Römern angelegter Grenzwall an den Reichsgrenzen, hatte die Funktion eines militärischen Frühwarnsystems. Er zog sich mit fast fünfhundertfünfzig Kilometern quer durch Deutschland und lag auf dem Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Zunächst war der Limes nur ein Postweg, wurde dann aber zu einer imposanten Grenzanlage mit Palisaden, Gräbern, Wällen und Wachtürmen. Auf der Basis der Erkenntnisse, die Archäologen bei ihren Grabungen gemacht haben, wurden Wachtürme samt Palisaden, Graben und Wall rekonstruiert. Eine der wohl berühmtesten Rekonstruktionen einer römischen Militäranlage am Limes ist die Saalburg bei Bad Homburg.
Das alte Ägypten gilt als Supermacht des Altertums - und ging doch irgendwann unter. Forscherinnen und Forscher verschiedener Disziplinen wollen herausfinden, wie es dazu kommen konnte. Über 3000 Jahre lang wurde Ägypten von Pharaonen regiert. Doch innerhalb von nur 300 Jahren verloren diese ihre Macht - Ägypten stürzte ins Chaos. Revolten, Hungersnöte und der Zusammenbruch des politischen Systems führten schließlich zum Untergang. Diese Folge beschäftigt sich mit dem Untergang des alten Ägypten nach über 3000 Jahren Geschichte. Was war passiert - und wurde den Römern dadurch die Machtübernahme im Mittelmeerraum leicht gemacht? Im Jahr 2016 wird im Fundus einer australischen Universität ein mumifizierter Kopf gefunden, der gut 100 Jahre lang unbemerkt geblieben war. Die Forscherinnen und Forscher möchten mehr über die Lebensumstände der Person erfahren und erstellen ein 3-D-Modell des Schädels. Welche Hinweise kann der Schädel auf den Untergang der alten Ägypter geben? Akribisch untersuchen verschiedene Forschungsteams die großen Rätsel der antiken Zivilisation. Dabei bedienen sie sich neuer wissenschaftlicher Disziplinen, etwa der Klima- und Weltraumarchäologie oder der Geologie. Die zehnteilige Dokumentationsreihe "Die großen Rätsel des Alten Ägypten" untersucht uralte Spuren mittels modernster Technik und rückt sie so in ein neues Licht. Nicht selten werden dabei die großen Geheimnisse der ägyptischen Hochkultur gelüftet.
Für viele geistige Führer außerhalb der klassischen Religionen gehören sexuelle und geistige Erfüllung zueinander. So auch für Guru Makaja, der mit Tanz- und Liebesmeditationen sowie Yoga-Übungen Geist und Körper in Einklang bringt. Einen anderen Ansatz verfolgt die Gemeinde Damanhur in Norditalien, die einen liebevollen Umgang mit der Natur predigt. Da wird auch schon mal mit den Blumen gemeinsam gesungen. Doch auch Missbrauch durch spirituelle Führer ist ein wachsendes Problem.
Bruce Koklich und seine Frau Jana sind das perfekte kalifornische Paar, führen eine erfolgreiche Immobilienfirma in Long Beach und verdienen ein Vermögen. Als Managerin Jana, die Tochter eines ehemals bekannten Politikers, eines Tages nicht im Unternehmen erscheint und auch nicht zuhause anzutreffen ist, macht sich ihr Mann große Sorgen. Ein Stalker hatte Jana in letzter Zeit mehrfach am Telefon belästigt. Da sie verschwunden bleibt, ruft Bruce die Polizei. Ist die Immobilienmillionärin entführt worden? Liegt der Grund ihres Verschwindens in undurchsichtigen Machenschaften ihrer Firma, oder wurde sie Opfer eines gemeingefährlichen Mörders?
Mit 550 Kilometern ist der Obergermanisch-Raetische Limes das größte Bodendenkmal Europas. Was vor beinahe 2000 Jahren die nordöstliche Grenze des Römischen Reiches bildete, ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Dabei zählen die gut 150 Kilometer, die durch Hessen führen, zu den besterhaltenen Abschnitten des UNESCO-Welterbes. Familie Dack aus Kriftel macht sich auf den Weg, diesen Teil des Limes mit dem Fahrrad zu erkunden. Und Influencer Finnian Garvey, gekleidet wie ein germanischer Krieger, wird sogar die gesamte Strecke in Angriff nehmen - zu Fuß und ohne Hilfsmittel nur mit Handy, Kamera und Powerbank ausgestattet. Die Familie begegnet Wissenschaftlern, die mit neuen Entdeckungen faszinieren, und sie treffen auf Menschen, die sich mit Herzblut für den Erhalt des UNESCO-Welterbes mit seinen Wachtürmen und Kastellen einsetzen. Sie probieren römische Speisen, üben sich im Bogenschießen und erleben Geschichte als Abenteuer. Und Influencer Finnian schafft mit seiner Wanderung durch die Vergangenheit am Ende sogar einen Weltrekord.
Der Norden Spaniens ist grün, hohe Gebirge und schroffe Küste liegen nah beieinander. Eine angenehme Weise, diesen Landesteil zu erkunden, bietet der Touristenzug "Transcantábrico".
Anders als moderne Verkehrswege fährt die Schmalspurbahn vorbei an entlegenen Dörfern und durch die abwechslungsreiche Landschaft Nordspaniens. Die Reise führt von Bilbao im Baskenland über Santander in Kantabrien bis nach Asturien.
Wo in den Bergen Bären, Wölfe und Adler leben, schwimmen Lachse und Forelle in den Flüssen. Auf den Wiesen grasen Rinder, und die Meere sind voller Fische. Eine der letzten Wildnisse Europas verdankt ihre intakte prachtvolle Natur vor allem der geografischen Lage. Die Spanier sagen, es gäbe keine Region, die spanischer sei als Kantabrien und Asturien.
Vor dem restlichen Festland, geschützt von der Bergkette Cordillera Cantábrica, wurde diese Region einst nie von den maurischen Eroberern erreicht. Dort gab es keine arabischen Einflüsse, dort waren die Dinge schon immer so. Ein Land von atemberaubender Schönheit, das in den Bergen, dort wo die Bauern, die Pasiegos, leben, so aussieht wie die Schweiz an ihren schönsten Ecken. Und unten an der Küste, wo die Fischer arbeiten, schimmert der türkisblaue, fischreiche Atlantik. Dort gibt es alles, nur keine andalusische Flamenco-Folklore. In Santander, der Hauptstadt der kleinsten spanischen Provinz, wird das reinste Hochspanisch gesprochen, so heißt es.
Während die Atlantikküste mit einsamen Stränden und felsigen Buchten aufwartet, ragen im Hintergrund die mehr als 2000 Meter hohen Gipfel des "Picos de Europa", Spaniens ältester Naturschutzpark, in den Himmel. Keine 25 Kilometer Luftlinie trennen die Küste von dem Kalksteinmassiv, das bekannt ist für die Herstellung des "Queso Cabrales" - ein Blauschimmelkäse, der in den Höhlen der Berge reift.
Es ist eine einzigartige und oft noch unentdeckte Landschaft. Auch eine Variante des Jakobswegs führt dort entlang, der "Camino del Norte". Mit einer Gesamtlänge von knapp 800 Kilometern schlängelt sich der Jakobsweg entlang der spanischen Küste durch fruchtbare und üppige Landschaft. Wer diesen Weg gegangen ist, kennt sicher Padre Ernesto. Der 84-jährige Pfarrer hat auf dem Hof seines Großvaters eine berühmte Pilgerherberge gegründet. Ganz nebenher betreut er noch immer die örtlichen Kirchen, und das gleich in zwei Dörfern.
Nicht weit entfernt im Städtchen Santoña werden die angeblich besten Anchoas der Welt produziert - Sardellenfilets in Olivenöl. Eine salzige Delikatesse, die nach alter Tradition in Handarbeit gefertigt wird. Einmal im Jahr findet dort tatsächlich noch ein traditioneller Stierkampf statt, zu dem Hunderte Besucher aus ganz Spanien anreisen.
Seit einigen Jahren hat der Tourismus die Region entdeckt. Der Bau von Bettenburgen ist jedoch ausgeblieben. Vor allem Naturfreunde, Wanderer und Surfer nehmen den Weg dorthin auf sich. Aber ein Risiko gehen sie dabei ein: Das "Grün" im Namen der "Costa Verde" hat seinen Preis. Regen gehört an der Küste dazu.
Im beschaulichen Dorf Barwedel bei Wolfsburg bringt ein langweiliges, rechteckiges Gartengrundstück mit viel Rasen und einem hässlichen Betonweg den Eigentümer Martin an seine Grenzen. Seine Frau Mareike erwartet das erste Kind, und die frischgebackene Familie möchte den Sommer in einer schönen Umgebung verbringen. Besonders das Gefälle im Garten ist dem Hausherrn ein Dorn im Auge. Er benötigt dringend die Hilfe der drei Gartenprofis.
Kugeln sind allgegenwärtig. Sie finden sich in Kulturen weltweit. Harald Lesch erkundet die unterschiedlichen Funktionen der wahrscheinlich weit verbreitetsten geometrischen Form. Überall finden sich kreisrunde Gebilde, die für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden. Die Bandbreite reicht dabei vom Geschoss über den Ball bis hin zum wahrscheinlich ältesten Kugellager der Welt. Kugeln sind aus unserer Welt nicht wegzudenken. Schon unsere Ur-Ur-Ur-Ahnen waren von der Form fasziniert, wie Ausgrabungen auf verschiedenen Kontinenten zeigen. So fanden Archäologen etwa in Israel und Spanien bearbeitete Steinkugeln, deren Alter sie auf 1,3 Millionen Jahre schätzen. Sehr viel jünger sind die Kautschukbälle, mit denen in Mesoamerika seit dem 15. Jahrhundert vor Christus anscheinend auch um Leben und Tod gespielt wurde. Mehr als 1500 Ballspielplätze, die zum Teil auch in Tempelbezirken der Maya auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko liegen, hat man bisher dort gefunden, und wahrscheinlich existieren noch viele weitere, bisher unentdeckte im Urwald Mittelamerikas. Bis heute spielen die Nachfahren der indigenen mesoamerikanischen Kulturen Ulama oder Pok-ta-Pok, bei dem ein Ball nur mit Hüfte und Schultern durch kreisrunde Öffnungen geschossen werden muss. Bei den bisher gefundenen Ballspielplätzen befindet sich jeweils ein steinerner Ring an den Seitenmauern des Spielfeldes. Die Größe des Platzes, die Form der Seitenmauern wie auch die Höhe der Anbringung der steinernen Ringe können variieren. Reliefs an den Mauern legen nahe, dass auf einigen Plätzen auch Menschenopfer dargebracht wurden. Weniger tödlich, aber nicht weniger feierlich ging es wohl auf dem Nemisee zur Zeit des römischen Kaisers Caligula im ersten Jahrhundert nach Christus zu. Mithilfe des wohl ältesten bekannten Kugellagers ließ der Imperator wahrscheinlich eine Statue der Göttin Diana "tanzen".
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs stand neben Versailles noch ein anderer Ort für die Neuordnung der Welt: Sèvres, ein Pariser Vorort. Dort besiegelten die Siegermächte Frankreich, Großbritannien und die USA das Schicksal eines großen Imperiums: Das Osmanische Reich sollte für immer zerschlagen werden. Die Folgen sind bis heute unübersehbar: Der Nahe Osten wird von Krieg und Terror überzogen. Die Dokumentation zeigt die Fehler und ihre Auswirkungen auch hundert Jahre später auf.
Darmstadt hatte lange ein Image als hässliches Nachkriegs-Entlein. Doch die Großtadt ist besser als ihr Ruf. Sie hat spannende, schöne Seiten, die es zu entdecken gilt. SWR Moderatorin Anna Lena Dörr erkundet das Welterbe Mathildenhöhe, einen riesigen Teilchenbeschleuniger, einen historischen Landschaftspark und andere Orte ihrer Wahlheimat. Es gibt viele Gründe, sich in Darmstadt zu verlieben.
Howard und Sarah haben in den letzten 30 Jahren viele Bauprojekte umgesetzt, doch ihr neues Vorhaben ist das wohl kühnste: Ein schwimmendes Metallhaus bei Worthing. Es soll auf einer experimentellen Polystyrolplattform ruhen, mit Stahlrahmen und offener Wohnetage über Schlaf-, Büro- und Kinoräumen. Doch der Start ist mühsam: Ein altes Landungsboot muss weichen, das Fundament bereitet Kopfzerbrechen und die Gezeiten stören ständig.
Mit seinen 363 Metern Länge, 66 Metern Breite und 72 Metern Höhe gehört die Harmony Of The Seas zu den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt. Der 120.000 Tonnen schwere Gigant bietet Platz für mehr als 6.300 Passagiere, die sich unter anderem auf der längsten Rutsche auf See oder in einem von zwei Surfpools vergnügen können. Die Reportage begleitet den Luxusliner auf seiner Jungfernfahrt.
Drei rätselhafte Artefakte, drei packende Geschichten: Auf der Osterinsel gibt ein geheimnisvoller Moai namens Tukuturi Rätsel auf. In den Wirren des Kalten Krieges entsteht das Avrocar - ein Fluggerät wie aus einem Sci-Fi-Film. Und: Mesmers wundersamer "Baquet" soll einst Heilung gebracht haben. Mit modernster 3D-Technologie gehen Experten den Geheimnissen auf den Grund.