Die Neuproduktion von ORF III erzählt die bewegte Geschichte einer der schönsten Regionen im Bundesland Salzburg.
Der traditionsreiche Pinzgau zählt heute mit seiner beeindruckenden Berglandschaft zu den international erfolgreichen Tourismusdestinationen Österreichs. Doch das war nicht immer so.
Nach dem Ersten Weltkrieg war der Pinzgau von großer Armut betroffen. Hungersnot, Lebensmittelknappheit und Krankheiten trieben viele Menschen zur Auswanderung in die USA. Noch heute besteht in Pennsylvania eine Salzburger Gemeinschaft.
Den Menschen, die in der Region blieben, versprach der Nationalsozialismus einen vermeintlichen Ausweg aus der wirtschaftlichen Not. Der Aufstieg der NSDAP brachte jedoch auch im Pinzgau Verfolgung und Leid. Besonders die jüdische Bevölkerung war von Ausgrenzung und Entrechtung betroffen.
Noch nach Kriegsende spielte der Pinzgau für die Flucht über die Alpen für tausende Menschen eine entscheidende Rolle. Teilweise unterstütze auch die lokale Bevölkerung Holocaust-Überlebende bei der geschützten Ausreise über das Krimmler Aachental, heute eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte der Tourismus im Pinzgau bald einen großen Aufschwung und etablierte sich in den 1960er Jahren als ganzjähriges Urlaubsziel. Früh setzte die Region auf den Bau von Liften und Seilbahnen und wurde damit symbolisch für den erfolgreichen Wirtschaftswandel der Nachkriegsjahre.
Die Auswirkungen des Klimawandels stellen aber auch den Pinzgau vor neue Herausforderungen. Höhere Durchschnittstemperaturen machen schon seit Jahren die Beschneiung der Pisten notwendig. Mit Photovoltaik, Kreislaufwirtschaft und einem speziellen System zur Schneehöhenmessung setzt die Region auf innovative Lösungen, um die Umweltbelastungen möglichst gering zu halten.
Von den schwierigen Zeiten der Vergangenheit stellt sich die Region damit den Herausforderungen der Gegenwart.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Versunkene Wahrheiten
92. Folge
D, USA 1995
50'
In dem Städtchen Noel in Missouri wird die örtliche Bank überfallen und deren Präsident entführt. Wenig später wird die Leiche des Vermissten aus einem See geborgen. Ein Stück Klebeband hilft den Ermittlern dabei, das Verbrechen aufzuklären. Im zweiten Fall wird ein junger Ehemann erschossen. Seine Frau macht sich dadurch verdächtig, dass sie zwei unterschiedliche Versionen der Ereignisse erzählt.
Für die dreifache Mutter Franziska bricht eine Welt zusammen: Ihre 17-jährige Tochter Marie ist überraschend aus dem scheinbar heilen Zuhause abgehauen. Die Polizei bringt die Ausreißerin zwar zurück, aber kurz danach wird Marie im Fahrradschuppen eingesperrt und schwer verletzt. Das Mädchen beschuldigt seine Mutter. Aber würde Franziska tatsächlich so weit gehen? Während der Verhandlung verschwindet plötzlich auch noch Franziskas 13-jährige Tochter Emilia ...
Callum Donoghue und Steward Wilson haben an diesem Tag schon acht Einsätze hinter sich. Dabei ging den Beamten unter anderem ein Fahrer ohne Versicherungsschutz ins Netz und sie haben zwei Messer sichergestellt. Doch die Schicht ist noch nicht vorbei. Die Gesetzeshüter kreisen mit weiteren Einheiten ein verdächtiges Fahrzeug ein. Und Harrison Beverley sorgt mit seinen Kollegen in Corby für Ruhe und Ordnung. Er bekommt es nach einer Auseinandersetzung auf einer Party mit zwei aufgebrachten Gästen zu tun. Die "Police Interceptors" setzen Pfefferspray ein.
Als junge Nation befreien sich die USA aus der britischen Kolonialherrschaft, erzwingen im Bürgerkrieg blutig die Einheit und steigen im Ersten Weltkrieg zur Weltmacht auf. Aus dem Unabhängigkeitskrieg erwächst eine Nation, die Freiheit und Gleichheit verspricht. Im Bürgerkrieg drohen die USA fast zu zerbrechen. Doch der Bund hält. Vereint erobern sie den Westen und etablieren sich im 20. Jahrhundert als neue militärische Macht. Im Jahr 1776 erklären 13 Kolonien ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. George Washington, der Anführer im Befreiungskrieg, wird der erste Präsident der USA. Die Verfassung von 1789 etabliert demokratische Prinzipien. Doch das Versprechen von Freiheit, Gleichheit und dem Streben nach Glück steht im Widerspruch zur Sklaverei und der Unterdrückung der indigenen Bevölkerung. Die Frage der Sklaverei spaltet das Land und mündet 1861 im Bürgerkrieg. Präsident Abraham Lincoln erklärt alle Sklaven für frei. Der Krieg endet 1865 mit der Kapitulation des Südens und mit Lincolns Ermordung. Im 19. Jahrhundert expandieren die USA. Mit dem Konzept des "Manifest Destiny" begründen sie ihren Anspruch, den Kontinent zu beherrschen. Die indigenen Völker werden in Reservate verdrängt, und am Ende des Jahrhunderts werden die USA sogar Kolonialmacht: Sie übernehmen Kuba, die Philippinen und Hawaii. 1917 treten die USA in den Ersten Weltkrieg ein. Sie mobilisieren vier Millionen Soldaten und zwingen das Deutsche Reich zusammen mit ihren Alliierten zur Kapitulation. Die USA beweisen im Ersten Weltkrieg erstmals ihre globale Stärke - der Weg zur führenden Weltmacht des 20. Jahrhunderts ist vorgezeichnet. Vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Krieg gegen den Terror: Seit 250 Jahren prägen Kriege die USA und ihre Rolle in der Welt. Die dreiteilige Reihe "Die Kriege der USA" zeigt den Aufstieg der Vereinigten Staaten zur mächtigsten Militärnation und die weltweiten Folgen.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Der Ford Mustang ist der Inbegriff des American Way of Life auf vier Rädern. Angetrieben von einem 8-Zylinder-Motor, umweht den Klassiker immer noch das Image von unbändiger Kraft und Freiheit. Die US-Autolegende aus den 60er Jahren lebt und die Nachfrage nach perfekt erhaltenen Exemplaren ist groß. Das V8-Werk, eine auf Pony-Cars wie den Mustang spezialisierte Oldtimerschmiede im sächsischen Pirna, lässt die Träume von Automobil-Nostalgikern wahr werden.
Was erlebten U-Bootfahrer oder Panzersoldaten im Zweiten Weltkrieg? Das fragt sich Presenter Mirko Drotschmann und will es möglichst hautnah selbst erfahren. Er fährt dafür mit dem sowjetischen Panzer T-34, steigt in ein deutsches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg und muss bei einer Übung der Bundesmarine ein Leck stopfen. Archivmaterial und Experten vor Ort ergänzen seine persönlichen Erlebnisse. Das Resultat sind tiefe Eindrücke vom Alltag der U-Bootfahrer und Panzersoldaten des Zweiten Weltkriegs. Ihre ständige Angst vor dem Tod lässt sich kaum nachempfinden, wohl aber die beklemmende Enge, in der sie kämpften. Die stählerne Hülle, die sie umgab, bot weder Komfort noch besonderen Schutz - oft genug war sie nicht mehr als eine tödliche Falle.
Schwerlast-Selbstfahrer gelten als Transportwunder. Ihre Motoren haben mehr als fünfhundert PS und ihr wendiges Fahrwerk besitzt acht Räder pro Achslinie. Damit können sie nicht nur vorwärts und rückwärts, sondern auch seitwärts und diagonal fahren. Ob starke Steigungen, steile Gefälle oder schwierige Untergründe, sie sind wahre Geländeprofis. Sie ermöglichen es, Lasten bis zum Siebenfachen ihres Eigengewichts zu bewegen. Zum Einsatz kommen sie dann, wenn andere Transportsysteme versagen.
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
Bildanalysten, die auf der Suche nach Spuren des abgestürzten Flugzeugs MH370 sind, entdecken ein ungewöhnliches Objekt, das im Meer treibt. Haben sie das vermisste Flugzeug gefunden, oder etwas Unheimlicheres? ESA-Astronaut Tim Peake fotografiert von der Internationalen Raumstation aus etwas Seltsames in der Wüste Sahara. Satellitenbilder enthüllen das Verschwinden eines ganzen Sees in der irischen Landschaft.
Die ORF-III-Produktion wirft einen Blick auf die wechselvolle Geschichte des steirischen Erzbergs und seines Umlands. Er ist bis heute die wichtigste wirtschaftliche Grundlage einer ganzen Region. Die Geschichte des Erzbergs reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück und unter Erzherzog Johann wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts Abbau und Verwertung von Erz gewissermaßen professionalisiert. Von ihm wurde 1840 auch die Montanuniversität in Leoben gegründet, die den Fortschritt mit wissenschaftlichen Methoden vorantrieb.
Die Rohstoffe der Region schufen hunderte Arbeitsplätze im Bergbau. Viele Generationen von Bergarbeiter-Familien lebten und arbeiteten direkt am Erzberg. Darunter auch viele Frauen, die als sogenannte Klauberfrauen das gewonnene Gestein sortierten. Eine harte und mühevolle Arbeit. Der Stand der Bergarbeiter trat daher schon früh für Arbeitsrechte ein. Rund um die Steirische Erzbergregion tobte in den 1930er Jahren der Bürgerkrieg. Im Zentrum der Auseinandersetzungen stand Koloman Wallisch, der 1934 in Leoben hingerichtet wird.
Die an Bodenschätzen reiche Region war auch für die Nationalsozialisten von großer Bedeutung. 1938 wird mit dem Bau der Reichswerke Hermann Göring in Linz begonnen. Das für die Stahlproduktion benötigte Erz kam vom Erzberg. Dort wurden Zwangsarbeiter für den Abbau eingesetzt.
So rasch sich die steirische Wirtschaft in den Nachkriegsjahren erholte, umso tiefer stürzte sie in den 1990er Jahren in die Krise. Milliardenverluste und schwere Managementfehler führten zum Verlust tausender Arbeitsplätze an den Wirtschaftsstandorten der Steiermark. Sogar der Abbau auf dem Erzberg sollte stillgelegt werden. Doch die einstige Krisenregion hat sich wieder erholt.
Regisseur Robert Altenburger hat die die Region um den Erzberg besucht, einstige Bergarbeiter getroffen und erzählt die Geschichte der sogenannten Klauberfrauen. Er zeichnet das Bild einer modernen und aufstrebenden Region, deren Rolle für Bergbau und Industrie sich massiv gewandelt hat.
Die Oder ist mehr als ein Grenzfluss. Mit einem himmelblauen Robur-Bus folgt ein Filmteam ihrem Lauf und entdeckt Menschen, Orte und Geschichten zwischen Tschechien und Ostsee.
Von der Quelle im mährischen Odergebirge führt die Reise durch Schlesien, vorbei an Hochwasserschutzanlagen, alten Häfen und Breslau. Dabei zeigt sich die Oder als historischer Kulturraum und Verbindung zwischen Polen und Deutschland.
Eine filmische Reise entlang der Oder von der Quelle bis zum Stettiner Haff. Sie führt nach Wroclaw in Breslau, nach Eisenhüttenstadt und Stettin und zu Menschen beiderseits des Flusses.
Erzählt werden Geschichten über Veränderungen, Begegnungen und eine Landschaft, die Deutschland und Polen bis heute verbindet.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Ein zweites Leben
5. Folge
D 2020
50'
1990 werden drei Prostituierte brutal ermordet und am Ufer des Spokane Rivers zurückgelassen. Die Ermittler hatten nur wenige Anhaltspunkte. Es wurden Tierhaare, Fasern und ein Fingerabdruck gefunden, aber der Täter wurde jahrelang nicht identifiziert. Mehr als 20 Jahre später gibt es einen Durchbruch in dem Fall - und endlich wird ein Mörder verhaftet, aber niemand hätte je gedacht, wer hinter diesem unheimlichen Verbrechen steckt.
Weil ihn drei seiner Mitschülerinnen über Jahre hinweg mobbten, soll sich Mike jetzt an ihnen gerächt haben: Nach dem Vorbild des Computerspiels "Wild Hunter" soll er die Mädchen nachts durch den Park gejagt, sie gefesselt, geknebelt und mit einem Messer verletzt haben. Eines der Mädchen bekommt sogar eine Morddrohung. Verbirgt sich tatsächlich Außenseiter Mike hinter dem Pseudonym "Der Jäger" - oder haben die Mädchen noch andere Feinde?
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
In Tulsa fällt ein dreifacher Vater einem Serienmörder zum Opfer, der ihn vor den Augen seiner Familie niederschießt. Die Ermittler müssen den Täter so schnell wie möglich finden, bevor es noch weitere Opfer gibt.
Aus Isolationismus zur Weltmacht: Nach Jahren des Rückzugs steigen die USA im Zweiten Weltkrieg zur Militärnation auf. Atomwaffen, Kalter Krieg und das Trauma Vietnam prägen ihr Selbstbild. Als Kämpfer für Freiheit und Demokratie gehen die USA siegreich aus dem Zweiten Weltkrieg hervor und begründen ihren Ruf als Weltpolizist. Doch sie führen auch "schmutzige Kriege" und hintergehen eigene Ideale. In Vietnam endet ein Krieg erstmals mit einer Niederlage. Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor 1941 werden die USA die entscheidende Militärmacht im Zweiten Weltkrieg. In Europa treiben US-Soldaten den Vormarsch gegen Nazideutschland voran, im Pazifik kämpfen sie gegen das japanische Kaiserreich. 1945 setzen die USA in Hiroshima und Nagasaki erstmals Atombomben ein - Waffen, deren Zerstörungskraft Kriege beenden, aber auch ganze Städte vernichten können. Ein neues Zeitalter beginnt, in dem die USA eine Schlüsselrolle spielen - militärisch, aber auch beim Aufbau der Vereinten Nationen. Im Kalten Krieg ringen die USA mit der Sowjetunion weltweit in Stellvertreterkriegen um die Vorherrschaft. Ab 1950 verteidigen sie Südkorea gegen den kommunistischen Norden. In den 1960er-Jahren bringt die Kuba-Krise die Welt an den Rand eines Atomkriegs. Die USA pochen auf ihre Einflusssphäre in der Karibik und verhindern russische Raketen auf Kuba. Gleichzeitig eskaliert der Krieg in Vietnam. Der Einsatz chemischer Waffen und massive zivile Opfer untergraben den Anspruch der USA, im Namen von Freiheit und Frieden zu handeln. Die Niederlage von 1975 erschüttert ihr Selbstverständnis nachhaltig. Der Sturz des Schahs im Iran und die Geiselnahme von Botschaftsmitarbeitern setzen den Keim für einen Konflikt, der viele Jahre später eskaliert. Am Ende des Kalten Krieges bleiben die Vereinigten Staaten die einzige Supermacht. Doch militärische Stärke allein garantiert weder Kontrolle noch moralische Autorität. Vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Krieg gegen den Terror: Seit 250 Jahren prägen Kriege die USA und ihre Rolle in der Welt. Die dreiteilige Reihe "Die Kriege der USA" zeigt den Aufstieg der Vereinigten Staaten zur mächtigsten Militärnation und die weltweiten Folgen.
Im Sommer 1945 sind große Teile Japans zerstört. Täglich sterben zahllose Zivilisten. Trotzdem weigert sich die Führung zu kapitulieren. Die US-Armee bereitet eine Invasion vor, zögert aber noch. Zuerst soll die Insel Okinawa erobert werden. Sie liegt nahe genug an den Hauptinseln des Kaiserreichs, um von dort aus die entscheidenden Operationen durchzuführen. Beim Angriff auf Okinawa bleibt es zunächst vergleichsweise ruhig. Doch das ist nur die Ruhe vor einem blutigen Sturm.
Moderne Landwirtschaft ist ohne sie undenkbar: Riesige Erntemaschinen wie Rüben- und Kartoffelroder, tonnenschwere Traktoren und PS-starke Häcksler. Agrartechnik made in Germany spielt auf dem Weltmarkt ganz vorne mit. Wie funktionieren die leistungsstarken Ernteriesen? Wo werden sie hergestellt? Die Reportage sieht sich auf der Landtechnikmesse Agritechnica in Hannover um, ist bei einem Ernteeinsatz in Vorpommern dabei und zeigt, mit welchem Aufwand die XXL-Maschinen transportiert werden.
Für Dani und Michel Kraemer beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Das Trucker-Ehepaar fährt seit Kurzem für ein norwegisches Fuhrunternehmen. Bald geht es zum ersten Mal ans Nordkap, aber vorher soll das Duo in Fauske eine Ladung Fischfutter abliefern. Samantha Bouw macht Schluss mit dem Fernverkehr und konzentriert sich beim Lkw-Fahren auf ihr Heimatland. Und Beatrice Donghi startet in Italien eine Zweitagestour. Das Wetter ist von Anfang an nicht auf ihrer Seite. Den geplanten Abladetermin wird die 28-Jährige aufgrund der widrigen Umstände nicht halten können.
Ein manipuliertes Satellitenbild verbirgt ein schreckliches Geheimnis über die Ukraine. Luftaufnahmen zeigen seltsame Steinspiralen in der peruanischen Atacama-Wüste in der Nähe der legendären Nazca-Linien. Die Einheimischen glauben, dass es sich um den Eingang zu einer Unterwelt handeln könnte.
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Schwerlast-Selbstfahrer gelten als Transportwunder. Ihre Motoren haben mehr als fünfhundert PS und ihr wendiges Fahrwerk besitzt acht Räder pro Achslinie. Damit können sie nicht nur vorwärts und rückwärts, sondern auch seitwärts und diagonal fahren. Ob starke Steigungen, steile Gefälle oder schwierige Untergründe, sie sind wahre Geländeprofis. Sie ermöglichen es, Lasten bis zum Siebenfachen ihres Eigengewichts zu bewegen. Zum Einsatz kommen sie dann, wenn andere Transportsysteme versagen.
Die ORF-III-Produktion wirft einen Blick auf die Geschichte der isoliertesten Region Österreichs - dem Kleinwalsertal. Die Region und die Bewohner des Kleinwalsertals sind historisch und geografisch in einer besonderen Situation. Aufgrund der außergewöhnlichen Lage ist das Kleinwalsertal über Vorarlberg nicht erreichbar, sondern nur über die Bayerische Nachbargemeinde Oberstdorf. Die Bewohner waren im 13. Jahrhundert aus dem Schweizer Kanton Wallis in das abgelegene Tal gezogen und gaben ihm seinen Namen. Der Dialekt der rund 5000 Bewohner unterscheidet sich bis heute noch von dem der Bewohner der umliegenden Gemeinden. Diese Abgeschiedenheit des Tals prägt die als besonders innovativ und fleißig geltenden Bewohnerinnen und Bewohner des Kleinwalsertals bis heute. Die ungewöhnliche Lage des Tals führte auch zu Kuriositäten. Beispielsweise war bis zur Einführung des Euro die offizielle Währung im Kleinwalsertal die Deutsche Mark. Noch heute haben die Häuser im Tal zwei verschiedene Postleitzahlen: eine Österreichische und eine Deutsche.
Berliner Nächte können nicht nur wild und lang sein, sondern auch ruhig und beinahe romantisch. Die nächtlichen Impressionen zeigen die Hauptstadt von einer ganz neuen Seite.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Der letzte Beweis
51. Folge
D, USA 1995
40'
Die Polizei konnte den Mord an der Geschäftsfrau Gertrude Thompson, die mehrere Mietshäuser besaß, und ihrem Lebensgefährten Edward Kowalczk nicht aufklären. Das Paar, 69 und 72 Jahre alt, war 1998 in seiner Wohnung niedergeprügelt und erstochen worden. Ein Kettenanhänger in Form eines Elefanten war damals verschwunden. Zwei Jahre danach erkennt die Besitzerin eines Pfandhauses diesen Anhänger wieder.
Der Spielhallenbesitzer Leo Brand überfällt allem Anschein nach seine eigene Filiale und erschießt dabei eine Mitarbeiterin. Noch mysteriöser erscheint das Tatgeschehen, weil der Räuber mit einem gleichaussehenden Mittäter auftrat. Hat der 40-Jährige vielleicht einen heimlichen Zwilling und mit diesem zusammen seine eigene Spielhalle ausgeraubt? Äußerst unwahrscheinlich. Das findet auch Staatsanwältin Benita Schrank und verfolgt eine ganz andere Theorie ...
Von einem Mann, der junge Frauen angreift, gibt es ein Phantombild. Doch der Messerstecher schlägt wieder zu. Ein Mann, der vorgibt eine Reifenpanne zu haben, tötet einen Polizisten. Es scheint, dass es sich um einen Racheakt handelt. Ein Gastwirt wurde erschlagen. Einer der Kneipenbesucher gesteht die Tat. Doch sein Geständnis ist erlogen. Ein stecknadelgroßer Blutstropfen führt die Ermittler auf die richtige Spur.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Nach 9/11 beginnt der "War on Terror" - Afghanistan und Irak sind Schauplätze eines globalen Feldzugs. Donald Trump definiert die Rolle der USA neu: Macht ersetzt Bündnisse, Kriege brechen aus. Terroristen-Jagd, Folterskandale und Drohnenkrieg prägen nach dem Terror von Al-Kaida die US-Außenpolitik. Doch in der Heimat herrscht zunehmend Kriegsmüdigkeit. Donald Trump propagiert "America first" und führt sein Land dennoch in einen Krieg mit dem Iran. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 schwört US-Präsident George W. Bush die Amerikaner auf einen Feldzug gegen den Terror ein. Zuerst im Visier: Afghanistan. Ziel ist die Zerschlagung des Terrornetzwerks Al-Kaida und die Suche nach Osama bin Laden. Doch auf den schnellen Sturz der Taliban folgt ein Einsatz, der zwei Jahrzehnte dauern soll. Ohne UN-Mandat greifen die USA 2003 den Irak an. Begründung: Der Irak baue Massenvernichtungswaffen und unterstütze den Terror. Doch für beides gibt es keine Belege. Der Sturz von Saddam Hussein hinterlässt ein Machtvakuum. Aufstände, Besatzung und Gewalt destabilisieren den Irak - und sind der Nährboden für den sogenannten Islamischen Staat. Der Versuch, durch Regimewechsel Frieden und Demokratie im Nahen Osten zu schaffen, scheitert. Zugleich beschädigen Folterskandale in Guantanamo und Abu Ghraib die Glaubwürdigkeit der USA. In der Heimat stoßen die Kriege in Übersee mehr und mehr auf Ablehnung. Die USA stecken in einer moralischen und militärischen Sackgasse. Unter Barack Obama und Joe Biden wandelt sich die Strategie. Sie ist geprägt vom Drohnenkrieg, dem chaotischen Abzug aus Afghanistan bis hin zur Unterstützung der Ukraine gegen Russland. Dann kommt Donald Trump erneut an die Macht. Mit der Parole "America first" geht es ihm nicht mehr um globale Ordnung, sondern um nationalen Nutzen. Der Kampf ums Öl ist die treibende Kraft. Bündnisse verlieren an Bedeutung, alte Freunde scheinen neue Feinde zu sein. Trump droht unverhohlen mit militärischer Macht. In diesem Klima eskaliert der Konflikt mit Iran. Die Vereinigten Staaten von Amerika bereiten den Weg in ein neues kriegerisches Zeitalter. Vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Krieg gegen den Terror: Seit 250 Jahren prägen Kriege die USA und ihre Rolle in der Welt. Die dreiteilige Reihe "Die Kriege der USA" zeigt den Aufstieg der Vereinigten Staaten zur mächtigsten Militärnation und die weltweiten Folgen.
Queen Elizabeth war 13, als England in den Krieg mit Nazideutschland trat. Die Schrecken des Krieges prägten sie. Experten sind sich sicher: Die eiserne Disziplin der Queen hat ihre Wurzeln in jenen Jahren. Bei Kriegsende diente die einst schüchterne Prinzessin als Lastwagenfahrerin in der Armee. Bei der Siegesfeier mischte sie sich heimlich mit ihrer Schwester unters Volk. Wie andere Jugendliche ihrer Altersklasse lebte die Thronfolgerin damals auf dem Land, während die Eltern in London die Stellung hielten. In Windsor wurde sie Zeugin, wie eine Rakete der Deutschen das Schloss nur knapp verfehlte.
Zu Fuß lässt sich die südliche Eifel am besten erobern: Daniel Aßmann wandert durch herbstlich leuchtende Wälder, vorbei an Streuobstwiesen und in der engen Teufelsschlucht nah der luxemburgischen Grenze sogar über den Grund eines Millionen Jahre alten Meeres. Ein Rundwanderweg führt zum Fuß des 40 Meter hohen Basaltlava-Steinbruchs Ettringer Lay bei Mayen-Koblenz. In Gerolstein trinkt Daniel Aßmann an einer berühmten Mineralwasserquelle, bevor er sich auf dem Felsenpfad in die dortigen "Dolomiten" begibt. In Prüm und Adenau wird's historisch. Danach warten entlang der Wanderwege kleine und große Abenteuer: Fliegenfischen mit einem 3-Sterne-Koch, ein Ausritt mit Maultieren, ein Besuch beim letzten Mausefallenbauer von Neroth. Und auf der Kasselburg schenkt Daniel Aßmann einem Turmfalken seine Freiheit.
Gerolstein: Mineralwasser und Wanderwege in die Dolomiten
Mitten im Zentrum der sogenannten Vulkaneifel liegt Gerolstein, bekannt vor allem durch sein Mineralwasser. Bereits im 18. Jahrhundert hat man hier Wasser abgefüllt. An der Helenenquelle füllt Daniel Aßmann seine Trinkflasche auf, bevor er durch das Tal des Flusses Kyll rauf in die Gerolsteiner Dolomiten wandert. Vor 400 Millionen Jahren war hier ein urzeitliches Meer. Heute kann man in der Nähe des Städtchens mitten im Wald in Baumzelten schlafen.
Abenteuerliche Ausflüge zu Kühen, Wölfen und Mausefallen
Ausflug in die tierische Eifel: Daniel Aßmann hilft auf einem Bauernhof beim Füttern der Kühe und beobachtet im Wolfspark Kasselburg die Fütterung von Wölfen. Er schleppt in einer Obstweinkellerei kistenweise Streuobstäpfel und probiert sich als Aushilfsbäcker im Mühlen-Erlebniszentrum Birgel. Aufregend wird die Paddeltour auf der Prüm; dafür muss er im Mausefallen-Museum von Neroth nur auf seine Finger aufpassen.
Auf Zeitreise in Adenau und Prüm
Im Eifler Bauernhausmuseum in Adenau sieht sich Daniel Aßmann an, wie die Tuchmacher im 19. Jahrhundert gelebt und in Heimarbeit gewebt haben. In Prüm erzählt ihm eine Stadtführerin in historischem Gewand einer Edelfrau die Geschichte des rund 1.200 Jahre alten Benediktinerklosters. Und auf einer Tour über die Schmugglerpfade ins benachbarte Belgien lässt sich der mühsame Alltag der Nachkriegsjahre nacherleben.
Das Passagieraufkommen steigt und immer modernere Flugzeuge werden in kurzer Zeit in Dienst gestellt. Gleichzeitig wächst der Bedarf, Waren per Luftfracht zu verschicken. Und so werden Passagierflugzeuge in Cargoflieger umgebaut. Diese "Passenger to Freighter"-Umwandlungen sind mittlerweile ein wichtiges Mittel zur Bewältigung der Nachfrage an Frachtmaschinen. Die 24h-Lieferangebote diverser Onlinehändler benötigen eigene größere Flotten an Flugzeugen und kurbeln damit den Umbaumarkt an.
Auf langen Touren muss Beatrice Donghi oft in der Koje schlafen. Dann verbringt sie die Nacht mal wieder getrennt von ihrem Freund Michael, der auch Lkw-Fahrer ist. In dieser Folge verabredet sich das Paar an einer Tankstelle in Italien zum Frühstück. Jorn van Hooft manövriert sein 25-Meter-Gespann mit zwei Anhängern in den Niederlanden durch enge Kurven. Und Michel Kraemer achtet beim Beladen seines Fahrzeugs in Norwegen darauf, dass nicht zu viel Gewicht auf die Achse drückt. Denn das würde sich negativ auf den Bremsweg und das Fahrverhalten auswirken.
Moderne Landwirtschaft ist ohne sie undenkbar: Riesige Erntemaschinen wie Rüben- und Kartoffelroder, tonnenschwere Traktoren und PS-starke Häcksler. Agrartechnik made in Germany spielt auf dem Weltmarkt ganz vorne mit. Wie funktionieren die leistungsstarken Ernteriesen? Wo werden sie hergestellt? Die Reportage sieht sich auf der Landtechnikmesse Agritechnica in Hannover um, ist bei einem Ernteeinsatz in Vorpommern dabei und zeigt, mit welchem Aufwand die XXL-Maschinen transportiert werden.
Das Waldviertel ist heute eine ruhige, in den meisten Teilen stark ländlich geprägte Region, die für viele Großstädter als beliebter Rückzugsort dient. Dabei blickt hier vor allem die Textilindustrie auf eine lange und zum Teil höchst erfolgreiche Geschichte zurück, die sich unter anderem am ehemaligen K.&K. Hoflieferanten Backhausen dokumentieren lässt. Der Kulturwissenschaftler und Regisseur Martin Vogg geht der Frage nach, wie die Menschen abseits von der Landwirtschaft im 20. Jahrhundert ihr wirtschaftliches Auskommen im Waldviertel finden konnten. Dabei berichtet er nicht nur von den zahlreichen Textilfirmen und Webereien, sondern auch von den Uhrenproduzenten in Karlstein, den Bergleuten unter anderem in der Braunkohlenförderung oder den Knopferzeugern in Hardegg. Auch geht er der Frage nach, warum sich manche Unternehmen ausgerechnet im Waldviertel teilweise fernab öffentlicher Verkehrsverbindungen angesiedelt haben, welche Rolle sie zum Teil in der NS-Zeit gespielt haben, und was letztlich zum wirtschaftlichen Niedergang vieler Betriebe im ausgehenden 20. Jahrhundert geführt hat. In diesem Zusammenhang beleuchtet Vogg auch die Rolle des "Eisernen Vorhangs" für die Region, und wie sich diese Grenze zum "Ostblock" auf manche Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unmittelbar ausgewirkt hat. Letztlich entführt der Film auch in die Gegenwart und zeigt an ausgewählten Beispielen, wie Betriebe im 21. Jahrhundert auch in entlegenen Gebieten des Waldviertels erfolgreich sein können.
Eine Bahnstrecke zwischen Iser- und Riesengebirge wird im Modell lebendig: Die Zackenbahn folgt einem Gebirgsfluss und zählt zu den eindrucksvollsten Bahnen Schlesiens.
Ihren Namen verdankt die Strecke dem Fluss Zacken, der durch das Tal verläuft. Die Bahn überwindet Steigungen, führt durch spektakuläre Landschaften und verbindet seit über 120 Jahren Orte im Riesengebirge.
Die Modellumsetzung zeigt die historische Gebirgsbahn mit ihren markanten Streckenabschnitten detailreich nach. Vorbild ist die 1902 eröffnete Verbindung zwischen Hirschberg und Polaun, die das Riesengebirge mit dem Isergebirge verbindet.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Es geschah am ...
1. Staffel
43. Folge
D, USA 1995
50'
Als die sechsjährige Michelle Door spurlos verschwindet, gerät ihr Vater Carl unter Verdacht. Tatsächlich besteht Carl den Lügendetektortest nicht und gesteht den Mord an seiner Tochter. Doch es stellt sich heraus, dass er dieses Geständnis nur aufgrund einer psychischen Krankheit abgelegt hat. Die neunjährige Jessica Knott wird ermordet aufgefunden. Alle Untersuchungsmethoden der Forensiker kommen zum Einsatz, um den Täter zu überführen.