In dieser Folge begibt sich "Terra X - Eisige Welten" zu jenen Tieren, die das Eis des nördlichen Meeres und die Welt darunter ihre Heimat nennen.
Seit Jahrtausenden friert ihr Lebensraum im Winter zu, um im Sommer wieder aufzutauen. An diesen Rhythmus aus Eis und Wasser haben sich die Geschöpfe der Nordpolarregion angepasst.
Doch wenn eine Region die Erderwärmung spürt, dann ist es die Arktis. Immer neue Temperatur- und Eis-Minusrekorde werden gemeldet. In den vergangenen 40 Jahren ist die Ausdehnung des sommerlichen Meereises um 50 Prozent zurückgegangen, was für die dortige Fauna besondere Herausforderungen bedeutet.
So ist der Eisbär gezwungen, sich andere Jagdgründe aufzutun und tagelang immer größere Strecken schwimmend zurückzulegen. Es wurden Distanzen von über 400 Kilometern gemessen. Beobachtungsdaten zeigen, dass sich das Problem weiter verschärft.
Für Eisbärenmütter mit ihren Jungen birgt der Sommer dabei besondere Herausforderungen. Vor allem auf der geschützten Wrangelinsel, wo im Sommer mehr Polarbären anlanden als an jedem anderen Ort der Welt. Dort tummeln sich Hunderte ausgewachsene Männchen, die sich nicht scheuen, in ihrer Not auch die Jungtiere ihrer Artgenossen zu töten. In Zeiten des Überflusses an der Packeiskante gelang es dem Team hingegen, auch ungewöhnliche Momente des spielerischen Miteinanders der an sich einsamen Vagabunden einzufangen.
Weniger unbeschwert ist es um eine Gruppe von Belugawalen bestellt, die fünf Monate lang im zufrierenden Packeis eingeschlossen ist. Sie überleben ausgehungert in einer winzigen Wassertasche. Mit der Frühjahrssonne kommt ihre Rettung. Auf ihrer Flucht kommt es zu einem ungewöhnlichen Treffen und einer seltenen Interaktion mit Narwalen.
Auch für die Sattelrobben vor der Ostküste Grönlands bedeutet der Frühling einen Startschuss ins Leben, wenn sie das schwimmende Packeis zur Kinderstube für ihre Jungen machen. Der Nachwuchs hat nur wenige Wochen Zeit, um das Schwimmen zu lernen, bevor er sich selbst überlassen wird. Doch aufgrund des Klimawandels geht nicht nur das Eis zurück, es kommt auch verstärkt zu Stürmen, welche die hilflosen Jungtiere ins Meer stürzen, und immer noch werden sie zu Zehntausenden Opfer von kommerzieller Robbenjagd. Viele sterben, ehe sie stark genug sind, sich selbst zu versorgen.
Der Sommer ist eine Zeit der Fülle im Arktischen Ozean. So ernährt die Planktonblüte beispielsweise Millionen winziger Gespenstkrebse oder auch die Grönlandwale. Im Zuge der Erwärmung und des schwindendenden Packeises werden sie Opfer von Schwertwalen, die jetzt in die Gebiete der Grönlandwale vordringen können. Und Walrosse müssen neue Wege finden, um mit der sommerlichen Hitze umzugehen.
Weil ihnen wegen Eigenbedarfs gekündigt wurde, müssen Nadine (26) und Roman (27) innerhalb weniger Wochen eine baufällige Villa sanieren und renovieren.
Die Zeugin Olga Schewtschenko sollte vor Gericht gegen den Zuhälter Manfred Reizer aussagen, da sie ihn möglicherweise beim Mord an einer Prostituierten beobachtet hat. Als Olgas Wagen vor dem Gerichtsgebäude vorfährt, durchschlägt ein Projektil die Windschutzscheibe und trifft die junge Frau in die Schulter. Wer versuchte, die wichtige Zeugin kurz vor der Verhandlung mundtot zu machen?
In Connecticut ist Judy als Coupon-Queen bekannt, da kaum ein Tag vergeht, an dem sie nicht die Supermärkte nach Schnäppchen und Gratisartikeln absucht. Mit ihren Gutscheinen hilft sie auch Freunden und will demnächst eine große Ladung Lebensmittel für eine Familie in Not organisieren. Faatima ist auf Couponing-Tour, um Geld zu sparen und ihrer Familie dadurch den Umzug in eine weniger gefährliche Wohngegend zu ermöglichen. Ihr nächster Beutezug soll so groß werden, dass sie vorsichtshalber einen Beiwagen zum Geschäft mitnimmt.
Das Okavango-Delta im südlichen Afrika liegt in der Republik Botswana. Während der Trockenzeit bietet dieses weitläufige Binnendelta zahlreichen Spezies einen Lebensraum, darunter einige der gefährlichsten Tiere Afrikas: Löwen, Hyänen und Elefantenherden. Diese Wildnis ist außerdem für plötzliche und heftige Wetterumschwünge bekannt, bei denen die Temperaturen tagsüber bis zu 40 Grad erreichen und nachts bis an den Gefrierpunkt fallen können. Tyler und seine Partnerin Holly erwartet in dieser Folge von "Naked Survival" kein gemütliches Urlaubsresort.
Auf der Reise durch die Kunst des alten Ägypten blickt der Film in dieser Folge näher auf die glanzvollste Zeit. Vom psychologischen Profil eines Tyrannen bis hin zur Totenmaske des Tutanchamun. Alastair Sooke erkundet die Wunder der Architektur: Gräber und eine verschollene Stadt. Auf seinem Weg decken Ägyptologen und Künstler auf, dass sich hinter der prunkvollen Fassade auch ergreifende Menschlichkeit verbirgt.
Die letzte Eiszeit ist sehr lange her. Sie hat nicht nur Europas Landschaft nachhaltig geprägt, sondern auch die Entwicklung der Menschheit. Neue Forschungsergebnisse zeigen die letzte Eiszeit nun in einem völlig anderen, neuen Licht. Mirko Drotschmann ist in Deutschland und Europa zu den Hotspots der Eiszeitforschung unterwegs. Die sogenannte letzte Eiszeit begann vor etwa 115.000 Jahren und endete etwa 11.600 vor heute. Weite Teile Europas waren von einer Tausende Meter dicken Eismasse bedeckt. Nur durch die Mitte Europas erstreckte sich eine sogenannte Mammutsteppe, die üppig und voller Leben war. Dazu gehörte auch das Gebiet zwischen Basel und Frankfurt, das seit geraumer Zeit im Forschungsprojekt "Eiszeitfenster Oberrheingraben" genauer unter die Lupe genommen wird. In Kies- und Sandablagerungen haben Abertausende Tierknochen von Mammut, Nashorn, Riesenhirsch und Co. die Zeiten überdauert. Ihre Untersuchung mittels einer Radiokarbondatierung brachte eine Sensation zutage: Vor rund 30.000 Jahren tummelten sich im Rhein Flusspferde. Im Gegensatz zur eiszeitlichen Fauna mit ihren Megatieren sind die eiszeitlichen Landschaften noch heute sichtbar - ob an der Schärenküste Schwedens, den norwegischen Fjorden oder den Gletschern der Alpen. Als der Homo sapiens vor mehr als 40.000 Jahren in das eiszeitliche Europa einwanderte, lebte dort bereits seit mehr als 250.000 Jahren eine andere Menschenart: der Neandertaler. Dieser starb zwar kurze Zeit später aus, doch bis dahin hatten sich Homo sapiens und Neandertaler vermischt - die Folgen können in unseren Genen nachgewiesen werden: Alle nicht-afrikanischen Menschen besitzen heute noch zwischen ein und drei Prozent Neandertalergene. Kurz nach seiner Ankunft in Europa schuf der Homo sapiens in den Höhlen der Schwäbischen Alb Erstaunliches: plastische Kunstwerke aus Mammutelfenbein - die ältesten der Welt, soweit heute bekannt. Forscher sprechen von einem Urknall der Zivilisation. Mirko Drotschmann erfährt, mit welchem handwerklichen Geschick und künstlerischen Verständnis die Tierfiguren aus Mammutelfenbein geschnitzt wurden, und besucht auch die Höhle von Chauvet in Frankreich, die der Homo sapiens mit mehr als 1000 Wandbildern verziert hat. Mirko Drotschmann spürt dem Alltag der Ureuropäer nach: Wie haben sie sich ernährt, wie gekleidet, wie sahen sie aus? Viele Darstellungen, auch in Museen, zeigen die Eiszeitjäger mit heller Haut. Doch Untersuchungen der genetischen Marker, die bei modernen Menschen mit der Pigmentierung von Augen, Haut und Haaren in Zusammenhang stehen, zeigen ganz deutlich: Die Menschen der letzten Eiszeit waren dunkelhäutig.
Im Schatten des mächtigen Vulkans Vesuv liegt Pompeji. Die Stadt und ihre Bewohner wurden von Lava-Wellen überrascht und für immer in Asche und Bimsstein konserviert. Dan Snow erkundet die letzten Geheimnisse dieser einzigartigen Stätte.
Ein fünftausend Jahre altes Steinobjekt ist in vier symmetrische Teile geformt und mit einzigartigen Markierungen versehen. Wer hat es hergestellt und wozu diente es? Die Untersuchung einer dreitausend Jahre alten Mumie in Gestalt einer Katze zeigt, dass sich kein Vierbeiner in dem Relikt befindet. Handelt es sich um eine moderne Fälschung? In dieser Episode versuchen Forschende mithilfe moderner Technologien, die Geheimnisse um mysteriöse Objekte aus den Archiven großer Museen zu entschlüsseln.
Bevor Christoph Kolumbus 1492 Amerika für die Europäer "entdeckte" und einen furchtbaren Genozid an allen indigenen Völkern auslöste, lebten diese Völker in kulturellen und ökonomischen Zusammenhängen, über die die meisten Menschen kaum etwas wissen. Sie betrieben Landwirtschaft, hatten Siedlungen und Städte errichtet und betrieben Handel untereinander. Neben den in einfachen Verhältnissen lebenden Stämmen gab auch die legendären, hoch entwickelten Zivilisationen der Maya und Inka, deren Reichtum die Neuankömmlinge in Staunen versetzte.
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
Was ist Glück? Im Dahner Felsenland sucht SWR Moderatorin Anna Lena Dörr nach Antworten. Die Region im Süden der Pfalz ist ein Urlaubsparadies. Hier trifft sie Glücksexpert:innen: Gastronomen, eine Pralinenmacherin und einen Schornsteinfeger. Sie besucht eine Hochzeitslocation, einen Ferienbahnhof und wandert mit Eseln. Findet sie dabei auch heraus, was sie selbst am glücklichsten macht?
Es ist wohl der abwechslungsreichste, vielseitigste und damit schönste Teil der deutschen Küste: das Stück zwischen dem Darß und Usedom. Hier findet man alles, was des Urlaubers Herz begehrt: mondäne Seebäder und alte Hansestädte, Künstlerorte und Fischerdörfer, den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, Leuchttürme und Kreidefelsen, volle Strände und einsame Buchten. Und natürlich die beiden größten deutschen Inseln Rügen und Usedom.
Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise entlang der Küste Vorpommerns. Er erlebt eine traumhafte Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie so noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft.
Vom Darß geht es über Stralsund rüber nach Hiddensee und weiter nach Rügen. Dann zur winzigen Naturschutzinsel Greifswalder Oie und nach Usedom.
In Zingst hat sich Axel Bulthaupt mit einem Geologen des Leibnitz-Instituts für Ostseeforschung verabredet. Michael Naumann ist nicht nur ein begnadeter Surfer, sondern weiß auch alles über die Küstenbewegungen seiner Heimat. Er sagt: "in 300 Jahren wird die Küste hier völlig anders aussehen".
In Vitte auf Hiddensee warten schon die Fischer der MS Pfadfinder. Es geht früh hinaus, die Schollen sollen ins Netz und auf den Tisch.
Stralsund gehört zu den bedeutendsten Städten an der vorpommerschen Küste. Alte Hansestadt, zu DDR-Zeiten fast verfallen und heute auferstanden in neuem Glanz. Wolf Thormeier ist Restaurator und hat zum Erhalt seiner Stadt nicht unwesentlich beigetragen. Und er ist ein echtes Original. Mit ihm durch die alten Gassen zu ziehen, ist eine erlebnisreiche Erfahrung für Axel.
An Bord des Seenotrettungskreuzers Harro Koebke, der in Sassnitz auf Rügen stationiert ist, erlebt er auf hoher See eine Rettungsübung. Die Besatzung läuft übrigens auch aus, wenn an den weltberühmten Kreidefelsen ein Unfall passiert, und Leben in Gefahr ist.
Auf der Greifswalder Oie, der weit im Meer liegenden, unter Naturschutz stehenden kleinen Insel mit ihrer wechselvollen Geschichte, lebt als einzige das ganze Jahr über Stella Klasan. Sie ist Ornithologin, liebt die Einsamkeit, und kümmert sich um die Beringung und Zählung der gefiederten Gäste. Versorgt wird sie unter anderem von dem auf der Insel stationierten Seenotrettungskreuzer.
Eine Reise durch Vorpommern ohne einen Besuch auf Usedom, das geht gar nicht. Deshalb beendet Axel Bulthaupt seine Tour auch auf Deutschlands östlichster Insel. Mit der Pferdekutsche geht's übers Land. Brigitte Will fährt seit vielen Jahren die Besucher, kennt jeden Stein und kann so manche Geschichte erzählen, von Heimat, Gästen und Touristen, Veränderung und Tradition auf dieser einzigartigen Insel.
Vorpommerns Küste: ein sagenhaftes Stück Heimat, voller Überraschungen auf dem Wasser, an Land und in der Luft. Ein Film voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
Der junge, österreichische Adel erlebt wieder eine Renaissance. "ATV - Die Reportage" begleitet sechs junge Menschen adeliger Herkunft und zeigt ihren Lebensalltag. Während der 33-jährige Reichsgraf Gundaccar Wurmbrand Stuppach eher antitraditionell veranlagt ist, kennt Graf Oliver Zoltán Kruppa Crouy das adelige Netzwerk wie seine Westentasche. Baron Leopold von und zu Reichenbacher Reichenbach dagegen lebt die Etikette vergangener Zeiten und zeigt sich gerne auf Maskenbällen.
Vor beinahe 200 Jahren war der "Wilde Westen" Schauplatz bitterer Rivalitäten. Es ging um die Suche nach gigantischen Knochen einer noch kaum erforschten Spezies: den Dinos. Von Wyoming über Utah bis zu den Ausläufern der Rocky Mountains: Wer zuerst das begehrte Material im Boden fand, konnte sich über eine üppige Belohnung freuen.
Nach wie vor träumen viele Menschen von einem Leben im Rampenlicht, egal ob als Hollywood Star bejubelt zu werden, auf dem Broadway aufzutreten oder in der Metropolitan Opera in New York zu singen. Doch bis man sich im Blitzlichtgewitter sonnen kann, ist es oft ein harter Weg und der beginnt meist schon in sehr jungen Jahren. ATV begleitet die angehenden Schauspieler und Sänger bei dem Versuch, an Österreichs renommiertesten Schauspiel- und Musikschulen aufgenommen zu werden.
Von Patagonien über die Atacama-Wüste bis hin zu den Ausläufern des Himalaja - die Eiswelten der großen Gebirge beherbergen eine überraschend vielfältige Tierwelt.
Diese kalten Lebensräume in den höchsten Höhen stellen ihre Bewohner vor außergewöhnliche Herausforderungen. "Terra X" begegnet Pumas, Flamingos und Riesenpandas, die trotz der unwirtlichen Bedingungen alle Widrigkeiten überwunden haben, um dort zu überleben.
Der Film verfolgt die Lebendgeburt eines Chamäleons - erstmals fürs Fernsehen gedreht. Auch ist die schwierige Dokumentation atemberaubender Jagdzüge von Steinadlern gelungen, die mit der Beute ihren Nachwuchs versorgen.
Während in Japan Makaken ungewöhnliche Wege finden, um in den schneereichsten Regionen der Erde der Kälte zu trotzen, setzt in Neuseeland ein Kea seine Intelligenz ein. Durch den Einsatz von Renndrohnen erleben die Zuschauer erstmals hautnah, wie es ist, mit einer Lawine den Berghang in den Alpen hinunterzurasen.
In Patagonien konnte dank der neuesten Wärmekameratechnologie dokumentiert werden, dass die als einzelgängerisch geltenden Pumas kooperativ agieren können. Auch die Flamingos in der Atacama-Wüste setzen auf die bewährte Methode des Zusammenrückens im Kampf gegen die Kälte.
Das Luangwa-Tal in Sambia gehört zu den letzten unberührten Gebieten Afrikas. In der Region endet gerade die Regenzeit, doch weiterhin ziehen Stürme über das Land. Das zurückbleibende Regenwasser zieht Tiere aus einem weiten Umkreis an. Dazu zählt auch der bis zu sieben Tonnen schwere afrikanische Elefant. Der Riese kann Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreichen und zertrampelt alles auf seinem Weg. Mit diesen Ungetümen sollten Tyler und seine Partnerin Ali bei ihrem Survival-Abenteuer möglichst wenig in Kontakt kommen. Andernfalls droht ihnen Ungemach.
Assistentin Jessica kümmert sich um die Termine, während ihr Chef, Modefotograf Joel Schoenfeld, im Studio ein Shooting vorbereitet. Wenig später betritt ein junger Mann das Atelier. Jessica hört streitende Stimmen und schließlich einen Schuss. Als sie ins Studio stürzt, sieht sie Joel in einer Blutlache liegen. Der Täter ist bereits geflüchtet. Die alarmierten Polizisten können nur noch den Tod des Fotografen feststellen. Doch welcher Mörder ist so dreist, sein Opfer am hellichten Tag in Anwesenheit einer Zeugin umzubringen? Um Antworten zu finden, tauchen die Ermittler in eine Welt ein, in der der Schein trügt und junge Frauen schamlos ausgenutzt werden.
"Völkerwanderung" - so nennt man in Deutschland die turbulente Epoche zwischen Antike und Mittelalter, in der germanische Kriegerverbände das Römische Weltreich zum Einsturz brachten. Die Völkerwanderung ist einer der epochalen Einschnitte in der europäischen Geschichte. Ein halbes Jahrtausend lang hatten die Römer weite Teile des Kontinents kontrolliert. Doch zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert wurde die "Ewige Stadt" Rom gleich zweimal geplündert. Erst von den Westgoten, dann von den Vandalen. Am Ende saß ein machtloser Kindkaiser auf dem Thron, der schließlich von einem germanischen Warlord abgesetzt wurde. Wie war es dazu gekommen? Auf einer Reise durch Europa begegnet Mirko Drotschmann Forscherinnen und Forschern, die einen neuen Blick auf die damaligen Ereignisse werfen. Das beginnt bereits mit dem Begriff "Völker". Denn Westgoten oder Vandalen waren keineswegs homogene Volksgruppen, sondern bildeten sich erst im Zuge ihrer Wanderungen durch den Zusammenschluss aus unterschiedlichsten Ethnien. Außerdem zeigt sich, dass diese "Völker" das Römische Reich gar nicht zerstören, sondern an seinem Wohlstand teilhaben wollten. Dafür plünderten sie nicht nur, sondern trieben Handel und kämpften sogar für die Römer - wie Alarich, der Anführer der Westgoten. Nach Vorbild der Römer errichteten die Westgoten im heutigen Spanien im 6. Jahrhundert die Königsstadt Reccopolis; eine Metropole, die damals sogar manch römische Siedlung in den Schatten stellte, wie modernste Vermessungsmethoden mit geomagnetischen Sonden und Laserdrohnen belegen. Eine Bauleistung, die man den "Barbaren" lange nicht zugetraut hatte. Auch das Klima rückt die Forschung als wichtigen Push-Faktor für die "Völkerwanderung" in den Vordergrund: Wahrscheinlich trieb ein Kälteeinbruch die Hunnen aus Asien nach Europa und ermöglichte den Vandalen in der Neujahrsnacht des Jahres 406 das Eindringen ins Römische Reich. Die Migrationen der Spätantike haben Spuren in unseren Sprachen und Genen hinterlassen: So zeugt der Name Englands von der Machtübernahme der Angelsachsen im Britannien des 5. Jahrhunderts. Und obwohl die Einwanderer vom Kontinent damals in der Minderheit waren, haben sie sich genetisch durchgesetzt: Genanalysen zeigen, dass mehr als die Hälfte der englischen Männer angelsächsische Vorfahren hat. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut - und ging auch nicht an einem Tag unter. Im Osten blieb das Imperium in Gestalt des Byzantinischen Reiches sogar bis ins 15. Jahrhundert bestehen. Im Westen traten Karl der Große und die Franken das Erbe der Römer an, gestützt auf die römisch-katholische Kirche. In neuer Gestalt lebte die römische Herrschaftsidee weiter, im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation hatte sie bis 1806 Bestand. So steht heute die Zeit der "Völkerwanderung" weniger für das Ende des Römischen Reiches als vielmehr für die Verbindung der Kulturen und Traditionen, die Europa bis heute prägen.
Die letzte Ära des ägyptischen Reichs - noch heute ist die Kunst aus dieser Zeit lebendig und inspiriert gegenwärtig sogar Graffiti-Künstler. Invasionen von fremden Herrschern wie Alexander dem Großen und den Römern sorgten dafür, dass eine Mischform von Kunst entstand, die voller Überraschungen steckt. Alastair Sooke geht den Spuren nach und macht atemberaubende Entdeckungen.
Das Magazin mit Moderatorin Elena Bruhn geht Fragen nach, die sich jeder schon einmal gestellt hat: Wie wird der Schnee in einer Skihalle hergestellt? Wie entsteht Kohle? Was ist das Geheimnis der Schwarzen Löcher? In informativen Beiträgen liefert das Wissensmagazin erstaunliche Antworten auf spannende Fragen.
Graeme und Melanie planen in Hackney ein neues Zuhause für sich und ihre zwei Töchter. Es soll ein modernes Symbol ihrer neu gegründeten Familie werden. Auf einem winzigen Doppelgaragengrundstück entwirft Architekt Graeme ein leuchtend rotes, vertikal optimal genutztes Haus. Doch Materialkosten, steigende Zinsen und ein Desaster im Keller machen das Projekt zur Zerreißprobe. Nach über vier Jahren wollen sie ihr Traumhaus nun endlich beziehen.
Die Vorfahren der indigenen Völker überqueren Ozeane und Gebirge auf der Suche nach neuem Land. Im Laufe der Jahrtausende werden sie Astronomen, Architekten und Philosophen. Außerdem Wissenschaftler, Künstler und Erfinder. Sie gründen Zivilisationen und schaffen Handelsnetze über zwei Kontinente hinweg. 1492 verändert sich ihr Leben für immer. Über lange Zeit bestehen die alten Kulturen nur im Verborgenen fort. Dieser Film erzählt ihre Geschichte - die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner vor Christoph Kolumbus.
Was ist Glück? Ein Gefühl, ein Moment, eine Lebenshaltung, etwas, das man sich erarbeitet oder das einem in den Schoß fällt? Was hat die Landschaft, in der man lebt, mit Glück zu tun? Gibt es die glücklichen Gefilde aus der Literatur? Die Sickinger Höhe im Südwesten von Rheinland-Pfalz könnte zu diesen glücklichen Gefilden gehören. SWR Moderatorin Anna Lena Dörr sucht dort nach dem Glück.
In einer Vitrine eines Museums der Harvard Universität befindet sich ein zerschmetterter Schädel aus dem 19. Jahrhundert. Wie konnte dieses Fundstück die Grundsätze der modernen Neurowissenschaften prägen? Die Fledermausbombe war das Ergebnis einer streng geheimen Operation. Hätte die den Ausgang des Zweiten Weltkriegs verändern können? In dieser Episode erforschen Expertinnen und Experten wie u.a. Kriminalbiologe Mark Benecke die Geheimnisse von historischen Relikten.
Jana Beller gewann 2011 die TV-Show "Germany's Next Topmodel". Heute ist sie Geschäftsfrau und führt in Bochum zwei Filialen einer der modernsten Backshop-Ketten Europas. Modelmaße und Gebäck - passt das denn zusammen? Und wie! Die Jungunternehmerin gibt Einblicke ins Geschäft mit den süßen und salzigen Snacks. Schockgefrostet werden die Brote und Süßspeisen aus einer zentralen Produktion in die einzelnen Shops geliefert und an hungrige Laufkundschaft verkauft.
Antarktika: die lebensfeindlichste aller Eiswelten. Ein ganzer Kontinent, der mit Schnee und Eis bedeckt ist und voller Überraschungen steckt. An den Küsten leben äußerst robuste Tierarten.
Auf Südgeorgien etwa tummeln sich selbst im Winter Königspinguine zu Tausenden und brüten. Erstmals gelang es, einen kilometerlangen Marsch der Tiere in Richtung Meer zu filmen. Dort müssen sie die Nahrung für ihre Küken jagen.
Doch Seeleoparden patrouillieren schon vor Ort, um wiederum die Pinguine zu ihrer Beute zu machen. Dort leben auch die Antipoden-Albatrosse, die homosexuelle Paare bilden, weil es nicht mehr genügend Weibchen gibt, mit denen sie eine Lebenspartnerschaft schließen können.
Auch das größte Tier der Erde hat seinen Auftritt, der Antarktische Blauwal. Er und seine Artgenossen werden nur selten gesehen, geschweige denn gefilmt. Ebenfalls unter dem Meereis schwimmt die Weddellrobben-Mutter, die sich und ihr Junges gegen die amourösen Annäherungsversuche eines Männchens verteidigen muss. Eine Szene, die noch nie gefilmt werden konnte.
Auch die Antarktis befindet sich im Umbruch. Zügelpinguine kämpfen in einer sich erwärmenden Welt um die Aufzucht ihrer Küken. Die Schwertwale der Antarktis passen sich mit ausgeklügelten Jagdtaktiken an neue Beutequellen an. Der Abschluss der Reise durch die Antarktis führt in das Innere des südlichsten Kontinents, eine scheinbar karge Landschaft, die vollständig in Schnee und Eis gehüllt ist. Doch unter der Eiskappe liegen verborgene Geheimnisse: ganze Gebirgsketten, aus denen nur die Gipfel herausragen, wo Schneesturmvögel zu nisten wagen und Vulkane in einer der vulkanisch aktivsten Region der Erde rauchen. Bemerkenswerterweise gibt es dort auch eine riesige Wüste und einen Süßwassersee, die einige der primitivsten Lebensformen des Planeten beherbergen.
Ob Frankreichs barocke Prachtentfaltung durch den Sonnenkönig, Sachsens Glanz oder Preußens Gloria: Mirko Drotschmanns Spurensuche geht quer durch Europa. Sie gibt Einblicke hinter die Kulissen einer aus heutiger Sicht oft skurrilen Welt und fragt, welches Kalkül hinter der Prunksucht steht. Im 17. Jahrhundert wollten die meisten Könige und Fürsten Europas losgelöst vom alten Adel und Klerus herrschen. Die Alleinherrschaft erschien nach dem Chaos des Dreißigjährigen Krieges ideal, um Stabilität und Ordnung zu sichern. Gestützt auf neueste Forschungen zeigt Mirko Drotschmann, dass die europäische Realität viel differenzierter war. In Versailles, dem Schloss Ludwigs XIV., erfährt Mirko Drotschmann, wie sich die politische Idee des Absolutismus in der Architektur widerspiegelt. "Der Staat bin ich", soll Ludwig XIV. gesagt haben - und als Mensch gewordener "Staatskörper" war sogar der königliche Besuch der Toilette ein öffentlicher Staatsakt. Alles ordnete sich dem Monarchen unter. In Wirklichkeit hatte aber auch die Macht des Sonnenkönigs Grenzen. Die Zurschaustellung von Reichtum und Prunk war keine reine Angeberei, sondern sollte den Herrschaftsanspruch der Fürsten und Könige in Europa untermauern. Deutschland hat mit seiner einzigartigen Mischung aus Kleinstaaterei und fürstlicher Konkurrenz ein einmaliges Erbe des Absolutismus - in Gestalt der unzähligen Schlösser, in der verschwenderischen Pracht des Grünen Gewölbes in Dresden und der Porzellansammlung Augusts des Starken. Einen Gegenentwurf lieferte Preußen: Friedrich Wilhelm I. brach radikal mit der barocken Verschwendungslust. Seine neue Leitkultur: Fleiß, Ordnung und Sparsamkeit - später als preußische Tugenden verklärt. In den Niederlanden entwickelte sich ein anderes Modell des Absolutismus: Ab dem 17. Jahrhundert standen dort auch Bürger an der Spitze des Staates und teilten sich als "Regenten" die Macht mit adligen "Statthaltern". Niederländische Kaufleute entwickelten den modernen Finanzkapitalismus - und mit ihren Gewinnen wuchs ihr Einfluss. Im Zeitalter des Absolutismus drehte sich also nicht alles um Könige und Fürsten. Der Absolutismus wurde auch zum Wegbereiter für Fortschritt - in der Wissenschaft und bei der Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten. Europäische Forscher legten den Grundstein für die modernen Wissenschaften und die Technisierung der Welt - allen voran Isaac Newton mit seinem Gravitationsgesetz oder Gottfried Wilhelm Leibniz, der als Vater der modernen Computertechnik gilt. Philosophen forderten Freiheit und Gleichheit für alle Menschen. Für sie war der Verstand die schärfste Waffe im Kampf für eine gerechtere Gesellschaft. Ideen der Aufklärung inspirierten auch Monarchen - wie den Habsburger Joseph II. Mit bahnbrechenden Reformen wie der Abschaffung der Leibeigenschaft oder seinem Toleranzedikt machte er sein Reich zukunftsfähig. Anders Frankreich: Dort fand der Absolutismus mit der Hinrichtung Ludwigs XVI. ein blutiges Ende.
Maik ersteigert im Internet für seine Frau, die fünf Kinder und ihre vier Pferde, drei Katzen und fünf Hunde ein Eigenheim im günstigeren Bundesland Sachsen-Anhalt, im Städtchen Trüglitz. Ein Blindkauf mit Folgen!
Baiae war einst der mondäne Urlaubsort der römischen Elite. Heute liegt ein Großteil der Stadt unter Wasser. Moderne Sonar-Systeme enthüllen, was Jahrhunderte verborgen blieb. Ab dem 3. Jahrhundert nach Christus senkt sich Baiae durch vulkanische Aktivitäten langsam ins Meer. Und mit ihr Villen, Tempel, Mosaike und Skulpturen. Ein "römisches Atlantis", das der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgibt. Neue Hightechverfahren wie das Multibeam-Sonar bringen Licht ins Dunkel: Sie erfassen detailgetreu die römischen Strukturen und Fundamente auf dem Meeresgrund. Und sie lassen erstmals auch die Ausmaße jener Bauten erkennen, mit denen die Römer damals versuchen, Baiae zu beschützen. Denn der Küstenort ist nicht nur ein Luxusresort der Reichen und Mächtigen, sondern auch ein Zentrum technischer Innovation. Es wird erstmals mit römischem Beton gebaut - Grundlage für gewagte Konstruktionen. Darunter der Kuppelbau des Merkur-Tempels, der rund 100 Jahre später als Vorbild für das Pantheon in Rom dient. Auch gewaltige Wellenbrecher aus Zement, der selbst unter Wasser aushärtet, entstehen dort. Doch allen Schutzmaßnahmen zum Trotz kann sich Baiae seinem Schicksal nicht entziehen. Hightech trifft auf Archäologie: Mithilfe moderner Digitaltechnik werden verborgene Geheimnisse entschlüsselt und längst versunkene Welten neu erschaffen. Sie macht Unsichtbares sichtbar und eröffnet einen Blick auf vergangene Zeiten.
Dan Snow reist nach Griechenland, um herauszufinden, ob an der Erzählung des glanzvollen Atlantis, das in den Fluten versank, etwas Wahres dran ist. Er untersucht reale antike Städte, die durch Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis zerstört wurden - könnten sie die Inspiration für die Legende von Atlantis gewesen sein?
Von Seoul über London bis Bangladesch wurden Bauwerke, die Schutz bieten sollten, zu Symbolen der Verwahrlosung. Einstürze in Sampoong und Rana Plaza. Ein Inferno in Grenfell. Jede dieser Tragödien wurde durch Gier und ignorierte Warnungen ausgelöst. Wie viele Menschenleben müssen verloren gehen, bevor die Sicherheit an erster Stelle steht?
Chillen und grillen im Grünen - genau das wollen die Camping-Checker Friso Richter und Lukas Lowack im Naturpark Habichtswald. Hier in Nordhessen haben sich Regina und Dieter den Traum vom eigenen Waldcampingplatz an der alten Weißenthalsmühle erfüllt. Ein perfekter Ort, um endlich wieder auszuspannen - in einer Salzgrotte zum Beispiel. Nach einer Nacht unter Bäumen fahren Friso und Lukas mit Oldtimer-Wohnmobil "Pamela" nach Wald-Michelbach im südhessischen Odenwald. Katy und Michael haben dort ein neues Tiny-House-Hotel mitten im Wald eröffnet. Im "TinyPark Tromm" gibt es sogar ein Häuschen mit eigener Dachterrasse zum Entspannen.
Eine Filmreise für alle, die Natur lieben und einfach einmal eine Auszeit brauchen.
In Österreich ist der Adel hoch im Kurs: Hier werden Hopfen- und Marillenprinzessinnen gekürt und auch die Weinprinzessin trägt ihr Diadem mit Stolz. "ATV - Die Reportage" geht den modernen Prinzessinnen auf die Spur ...
Mark Kaplan und Julie Love aus Atlanta sind ein Paar und wollen bald heiraten, wohnen aber noch nicht zusammen. Als Mark zwei Tage lang nichts von seiner Verlobten hört, fährt er zu ihr und ruft dann Freunde und Familie an. Ihr Wagen, Handtasche und Schlüssel sind weg und auch von der 27-Jährigen fehlt jede Spur. Als Julies roter Mustang wenig später im Nobel-Viertel Buckhead zwischen Luxusvillen und schicken Restaurants entdeckt wird, hoffen alle, die junge Frau bald zu finden, aber sie bleibt verschwunden. Der Fall Julie Love wird die Polizei von Atlanta in Atem halten - bis ein grausames Verbrechen ans Licht kommt, das die Stadt noch lange verfolgt.
Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Vor 1492 gibt es in Amerika Tausende indigene Gesellschaften mit eigenen sozialen, kulturellen und politischen Strukturen. Sie bilden Clans, Bündnisse und ganze Reiche. Über ein komplexes Handelsnetz stehen viele Regionen miteinander in Verbindung und tauschen sich untereinander aus. Die Irokesen-Konföderation wurde schon lange vor der Ankunft von Kolumbus gegründet und ist eine der ältesten repräsentativen Demokratien der Welt. Ihre fünf Gründungsstämme waren in endlose gegenseitige Kriege verwickelt, und es gab nur einen Ausweg: den friedlichen Zusammenschluss.
Neues Leben nach der Ahrflut - Die Rückkehr der Natur
45'
Das Ahrtal ist als romantische Naturlandschaft bekannt. Doch vom 14. auf 15. Juli 2021 verwandelte Tief Bernd dass Flüsschen Ahr in einen reißenden Strom. 135 Menschen verloren ihr Leben, mehr als 17.000 Menschen ihr Heim, Orte wurden zerstört. Auch Tiere und Pflanzen haben unter der Flut gelitten. Wie sieht es Jahre später mit der Natur im Ahrtal aus? Der Weg der Ahr ist von engen Mäandern geprägt, der Fluss durchquert unterschiedlichste Lebensräume. Manche Tiere scheinen die Flutkatastrophe ohne größere Probleme überstanden zu haben. Die Flut von 2021 hatte die ufernahe Vegetation, Wanderwege und sämtliche Fußgängerbrücken zerstört. Vom Ahrstieg wurden 20.000 Bäume weggerissen. Ihr Schatten fehlt. Die Folge: Hohe Wassertemperaturen, die den Fischen schaden. Etwa die Hälfte aller Fische, so Schätzungen, fiel der Ahrflut zum Opfer. Es wird noch weitere Jahre dauern, bis die Ahr wieder zu einem der ökologisch wertvollsten Gewässer Deutschlands wird.
Jana Beller gewann 2011 die TV-Show "Germany's Next Topmodel". Heute ist sie Geschäftsfrau und führt in Bochum zwei Filialen einer der modernsten Backshop-Ketten Europas. Modelmaße und Gebäck - passt das denn zusammen? Und wie! Die Jungunternehmerin gibt Einblicke ins Geschäft mit den süßen und salzigen Snacks. Schockgefrostet werden die Brote und Süßspeisen aus einer zentralen Produktion in die einzelnen Shops geliefert und an hungrige Laufkundschaft verkauft.
Mit einer Fleischproduktion von etwa acht Millionen Tonnen ist Deutschland der größte Fleischproduzent Europas und der drittgrößte der Welt. Im Durchschnitt verzehrt jeder Bundesbürger im Jahr rund 31 Kilogramm Fleischwaren. Schweinefleisch wird am häufigsten verarbeitet - und aus ihm besonders oft Wurst hergestellt. Allein die Brühwurst, also zum Beispiel die Lyoner Fleischwurst, macht ein Drittel des gesamten Fleischkonsums aus. Die beliebteste Wurst ist jedoch eine Rohwurst: die Salami.
Die Episode über die gefrorenen Landstriche dieses Planeten führt die Zuschauer wieder in den hohen Norden, in die Heimat der großen borealen Wälder und der kargen Tundren.
Diese riesige Wildnis wird von jahreszeitlichen Extremen beherrscht. Gezeigt werden Wölfe, die dort im Winter überleben, indem sie als Superrudel aus 25 Tieren bei der Jagd zusammenarbeiten.
Mit dem Amerikanischen Bison haben sie sich keine leichte Beute ausgesucht, doch die mächtigen Wildrinder sind die einzigen Tiere, die den Wölfen zu dieser Jahreszeit als Nahrung dienen. Vollkommen auf sich allein gestellt, versucht hingegen ein Polarfuchs weiter nördlich mittels waghalsiger Kopfsprünge, an seine Opfer zu gelangen: Lemminge, die in bis zu 15 Meter langen Tunnelsystemen tief unter der Erde versteckt sind.
Kamerafallen ermöglichen den Zuschauern, in den abgelegenen Wäldern Sibiriens einen Blick auf den ausgesprochen seltenen Amurleopard auf der Pirsch zu erhaschen. Und kurz nach ihm erscheint eine noch größere und ebenfalls seltene Großkatze: der Sibirische Tiger.
Mit dem Einzug des Frühlings verändern sich sowohl der Wald als auch die Tundra. Mit den steigenden Temperaturen tauen etwa eingefrorene Babyschildkröten auf und kehren ins Leben zurück. Eine Berglandhummelkönigin beendet nun als einzige Überlebende ihres Volkes ihren eisigen Schlaf und beginnt mit dem Wiederaufbau ihrer Kolonie. Sie muss sich fortpflanzen, ehe der Winter zurückkehrt.
Der Hochsommer schließlich legt die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tundra frei. Riesige Narben tun sich in der Landschaft auf, wo der Permafrost auftaut und die Landschaft unwiederbringlich ins Rutschen bringt.
Irlands geheimnisvollstes Monument: Das über 5000 Jahre alte Hügelgrab von Newgrange trotzt bis heute jeder Erklärung. Können modernste Hightechmethoden endlich sein Geheimnis lüften? Bei Ausgrabungen in den 1960er-Jahren kommen in Newgrange Knochen ans Licht. Doch ist es wirklich nur ein Grab - oder verbirgt sich dahinter eine zweite Bestimmung? Hinweise liefert das spektakuläre Lichtschauspiel zur Wintersonnenwende. Wie lassen sich die Funde aus Newgrange einordnen? Ist die Anlage Grabmal, Kalender und Kultstätte zugleich? Architektur und Knochenfunde werfen neue Fragen über ihre Erbauer auf. Fortschritte in der DNA-Analyse zeichnen ein überraschendes Bild: Die neolithischen Baumeister stammen nicht aus der Gegend. Sie sind offenbar eingewanderte Bauern aus dem Fruchtbaren Halbmond, die Baukunst und Sternenkunde mitbringen. DNA aus anderen Megalithanlagen Irlands enthüllt zudem enge Familienbande, die über Jahrhunderte und große Entfernungen hinweg bestehen. Hightech trifft auf Archäologie: Mithilfe moderner Digitaltechnik werden verborgene Geheimnisse entschlüsselt und längst versunkene Welten neu erschaffen. Sie macht Unsichtbares sichtbar und eröffnet einen Blick auf vergangene Zeiten.