Im Lauf der Jahrhunderte reift die Idee der europäischen Einigung. Dieser Teil der "Europa-Saga" zeigt Versuche, Europa zur Einheit zu formen: mal mit Gewalt, mal mit Vernunft.
Sir Christopher Clark besucht Schauplätze großer Konflikte und Einigungsbemühungen. Erst spät setzt sich in Europa die Überzeugung durch, dass ein Miteinander den Völkern mehr dient als ein Gegeneinander. Es folgte der Aufbruch in die Europäische Union.
Der Gedanke an ein Europa freier Völker entstand im Zeitalter der Aufklärung. Zum Schlüsselereignis aber wurde die Französische Revolution 1789. Viele Menschen in Europa ließen sich von den Verheißungen der revolutionären Dreifaltigkeit begeistern: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Es war die Botschaft an das kommende Jahrhundert. Es ging um freiheitliche Verfassungen und politische Mitbestimmung, auch um die Vision eines einigen Europas der freien Völker. Ideen, die auch bei weiteren Revolten gegen die Monarchien oder internationalen Kundgebungen wie auf dem Hambacher Fest 1832 eine Rolle spielten.
Doch erst nachdem Nationalismus, Imperialismus, Diktaturen und Weltkriege den Kontinent in den Abgrund gestürzt hatten, mehrten sich die Stimmen für ein freiheitliches und geeintes Europa. Mit der Gründung des Europarates und der ersten Europäischen Gemeinschaften in den 50er-Jahren wurde der Grundstein gelegt, nahm der Zusammenschluss demokratischer Staaten Gestalt an - zunächst im Westen, nach dem Fall der Mauer auch in Osteuropa.
Jung-Influencer soll sich an Stiefvater für das gekappte Internet gerächt haben
D 2023
30'
Christian Hoffer wurde in der Vorratskammer seines Gasthauses eingesperrt und erlitt in Folge seiner Klaustrophobie einen Asthma-Anfall. Erst am nächsten Tag wurde er von seiner Frau gefunden und befreit. Für Christian Hoffer ist klar: da kann nur Stiefsohn Nico dahinterstecken, denn kurz vor der Tat gab es einen großen Streit. Nico steigt seine Tätigkeit als Influencer nämlich langsam zu Kopf. Das muss auch seine Freundin Leni feststellen .
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter:innen der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Wünschen einen kühlen Kopf!
In Bremen feiert Nataschas Sohn Tyler seinen achten Geburtstag mit einer großen Party. Während Sabrina mit Wilfried in ihre Heimatstadt Oldenburg reist, zelebrieren Willy und Tanja mit Freunden im Wohnwagen den Schalke-Saisonabschluss.
Der größte Fischköder der Welt? Ein Künstler möchte im "American Jewelry and Loan" eine überdimensionale Skulptur zu Geld machen. Er verlangt für die Plastik 27 500 Dollar. Doch ein Pfandhaus ist kein Museum. Les Gold muss für das Objekt einen Interessenten finden. Das ist in diesem Fall wesentlich leichter gesagt als getan. Zudem darf er beim Weiterverkauf keinen Verlust machen - sonst lohnt sich der Deal für den Pawn-Shop-Eigner nicht. Deshalb bietet er dem Mann in Detroit 3000 Dollar an. Geht sein Klient auf diese Offerte ein?
Wie leben Mörder, Sexualverbrecher, Bankräuber und Dealer hinter Gittern - in einer Welt, die der Bürger draußen kaum kennt? ZDFinfo blickt hinter die Gefängnismauern. Gefängnis, Zuchthaus, Knast, Strafvollzug: So unterschiedlich wie die Begriffe sind auch die Bilder, die die Bürger mit Justizvollzugsanstalten verbinden. Für die Stammtischler geht es denen hinter Gittern viel zu gut. Doch wie ist der Alltag wirklich?
Übermenschliche Kräfte aufzubringen, gelingt den meisten Menschen nur unter extremen Bedingungen: Todesangst, Stress, Euphorie - manche aber können ihre Kraft auch gezielt kanalisieren und anwenden. Um herauszufinden, wie das geht, tritt sich Zach mit einem Shaolin-Mönch, der ihm den inneren Zugang zu seinen eigenen Superkräften zeigt.
Wir sind Sicherheit - das ist der Leitspruch, an dem sich rund 38.000 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten messen lassen wollen. Die dreiteilige Reportageserie beleuchtet unterschiedliche Aufgabenbereiche und Einsatzgebiete der Bundespolizei, zum Beispiel den Grenz- und Küstenschutz mit dem Einsatzschiff BP82 Bamberg, den Einsatz von Spezialkräften der BFEplus sowie die Aufgaben und Fähigkeiten der Bundesbereitschaftspolizei und der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main.
Putins Russland schützt mit Spitzentechnik aus EU-Staaten wie Deutschland sowie aus den USA seine Atomwaffen in der Arktis. Das zeigt die internationale Recherche "Russian Secrets". Demnach setzten russische Geschäftsleute Firmen auf, um Technik zu beschaffen. Viele Geräte wurden wohl für den Bau des geheimen Militärprojektes "Harmonie" eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk an Unterwasser-Sensorik in der Barentssee. Erstmals kann die Recherche mit dem ARD-Magazin Panorama genauer bestimmen, wo sich der vermutliche Standort von "Harmonie" befindet.
Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Joda und Narayani, die Panzernashörner, verbringen viel Zeit miteinander. Der Liebe wegen! Nach ihrer Totgeburt kommt Narayani jetzt endlich wieder in Hitze. Vielleicht klappt es diesmal mit einem Baby? Jette ist gerade Mutter geworden! Ihr Sohn Ede kam gesund und munter zur Welt. Noch kann das "kleine" Giraffenkind mit knapp einem Meter achtzig seinem Pfleger direkt in die Augen sehen.
In diesem Wettkampf stellen vier professionelle Waffenschmiede ihr Können auf die Probe. In jeder Folge wartet eine neue Herausforderung auf die Kandidaten. Heute fertigen sie ein Kriegsbeil an.
Ausflug nach nebenan
Eisbärin Valeska im Zoo am Meer Bremerhaven entwickelt sich bestens. Zur Belohnung darf sie ganz allein in das Nachbargehege, natürlich ohne Eisbär Lloyd.
Ausflug nach unten
Leguan Pico tut sich etwas schwer im Jaderpark, nur selten lässt er sich von seinem Baum herunter bewegen. Dagmar Hein versucht es dennoch: mit Erfolg.
Picknick im Grünen
Der Nachwuchs der Hulmanaffen wird langsam flügge. Beim Fressen müssen sie sich trotzdem hinten anstellen.
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Weggesperrt für Jahrzehnte, verurteilt für ein Kapitalverbrechen. Knapp 1800 Inhaftierte verbüßen derzeit in Deutschland eine lebenslange Freiheitsstrafe. Wie sieht ihr Alltag aus? Zwei Mörder, ein Serienbankräuber und eine Mörderin reden über ihre Taten, ihre Haft, was sie im Knast denken, tun und fühlen - und welche Hoffnungen sie mit dem fernen Tag der Haftentlassung verbinden. Doch dieser Tag will sorgfältig vorbereitet sein. Mord nach Paragraf 211, für dieses Kapitalverbrechen erhält man in Deutschland eine lebenslange Freiheitsstrafe. Von den insgesamt 40.450 Gefangenen in Deutschland verbüßen aktuell 1769 Inhaftierte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Wie sieht ihr Knastalltag aus, und was passiert hinter Gittern mit diesen Kapitalverbrechern? Das Filmteam besucht drei Gefängnisse in Nordrhein-Westfalen und Niedersachen und spricht mit Straftätern, die eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen. "Ich bin ein verurteilter Mörder, ich bin seit 18 Jahren in Haft", erzählt Uwe H., 53 Jahre alt und seit über einem Jahrzehnt in der JVA Aachen inhaftiert. "Knastblick", den hat auch Stefanie N. Die 53-Jährige ist verurteilte Mörderin und seit fünf Jahren in der JVA für Frauen in Vechta. Die dreifache Mutter verbüßt eine lebenslange Freiheitsstrafe und ist damit eine von 109 Frauen, die LL haben, die Abkürzung im Vollzugsjargon für Lebenslange. "Ja, ich bin verurteilte Mörderin", erklärt Stefanie N. Ein Urteil, mit dem sie aber bis heute nicht klarkommt. "Es ist schwierig, man muss das Urteil verdauen. Wann verdaut man das? Eigentlich nie." Die damalige Alkoholikerin tötete mit ihrem Saufkumpel einen Mann. Dafür wurden beide zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Ihren Mittäter, der in der JVA Bremen inhaftiert ist, hat sie sogar in Haft geheiratet. Hochzeit hinter Gittern, ein emotionaler Höhepunkt, ansonsten herrscht im Knast öder Alltag und viel Zeit auf der Zelle. Diesen immer wiederkehrenden Knastalltag kennt auch Uwe H. Lange betäubte er sich auch im Knast mit Drogen, verdrängte seine brutale Tat und wollte sich nicht damit auseinandersetzen: "Da ist ein Monster gewesen", beschreibt er sich selbst. Dann endlich macht es klick, und er beginnt eine Therapie. Seitdem ist er im Hafthaus 2 in der Behandlungswohngruppe für Gewaltstraftäter. "Das ist hier kein Mädchenpensionat, das ist harte Arbeit für die Straftäter, wir lassen hier sprichwörtlich die Hosen runter", erklärt der Beamte Frank Merzbach das Konzept der Behandlungswohngruppe. Tatleugner können sie dort nicht brauchen, denn Therapie ist nicht Selbstzweck, sondern Teil der gesetzlich vorgeschriebenen Resozialisierung. Alles Maßnahmen, die einen Grundgedanken haben: Nur wer seine Tat begreift und die Hintergründe erkennt, die dazu geführt haben, kann sich ändern. Denn auch Mörder kommen irgendwann wieder in Freiheit. Laut kriminologischen Statistiken verbleiben Straftäter, die zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurden, im Schnitt etwa 19 Jahre im Gefängnis, doch viele sind auch wesentlich länger hinter Gittern. "Wir haben auch welche, die schon 30, 40 Jahre hier sind", erklärt der Leiter der JVA Aachen, Dr. Jörg Uwe Schäfer. Jahrzehnte hinter Gittern, das verändert die Gefangenen. Einige bekommen einen Haftkoller, andere einen Haftschaden. "Manche werden aggressiv, manche depressiv", erzählt ein Beamter, der viele Strafgefangene erlebt hat. Andere lebenslang Inhaftierte verlernen die Freiheit und stellen fest: "Ich bin im Kosmos Knast. Knast ist mein Zuhause und ja, ich habe einen Haftschaden", sagt Elmar M. über sich. Der Serienbankräuber ist seit mehr als 20 Jahren in Haft. Zusammen mit Hubert B. war er jahrelang im geschlossenen Regelvollzug, zog von einer JVA in die andere, bevor beide jetzt in die JVA Euskirchen verlegt worden sind. Dort im offenen Vollzug werden sie schrittweise an die Freiheit herangeführt. Im sogenannten Übergangshaus lernen Straftäter mit sehr langen Haftstrafen wieder Alltagsfähigkeiten wie den Umgang mit dem Handy, das Einkaufen oder Online-Bankgeschäfte. Alles, um lebenslang Verurteilte wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Dabei ist den Straftätern eines klar: Das Stigma und das Urteil "lebenslang" bleiben. "Ich bin ein Mörder, ich bin immer ein Mörder, und ich werde immer ein Mörder bleiben", sagt Uwe H., denn er weiß, wie man draußen über ihn denkt.
Im Lager riecht es nach Marihuana: Hat ein Mitarbeiter des "American Jewelry and Loan" während der Arbeit Drogen konsumiert? Pawn-Shop-Besitzer Les Gold lässt seine Angestellten in dieser Folge zum Rapport antreten, um den Sachverhalt aufzuklären. Danach bietet eine Kundin den Pfandleihern in Detroit ein Trike aus den 80ern zum Verkauf an. Die Maschine macht bei der Probefahrt einen exzellenten Eindruck, doch die Eigentümerin verlangt 12 000 Dollar für das Vehikel. Solche Beträge zahlt man nicht aus der Portokasse.
Brexit, Finanzkrisen und Flüchtlingswellen haben in Europa Skepsis an die Stelle früherer Aufbruchstimmung rücken lassen. Doch es gibt auch Optimismus. Quo vadis, Europa?
Professor Christopher Clark zeigt auf seiner Reise durch die europäischen Metropolen, wie Gemeinsames erzielt wurde, von dem die Gründer nur zu träumen wagten: das Ende des Kalten Krieges, die Öffnung nach Osten, die große Zahl der Mitglieder, eine Währung.
Der Fortschritt der Einigung zeigt in Zeiten der Krise auch seine Schattenseiten: mangelnde Übereinstimmung unter den vielen Partnern, Zweifel an gemeinsamen Werten, nationale Rückbesinnung, weil europäische Lösungen ausbleiben oder auf sich warten lassen. Es sind gleich mehrere Konfliktherde, die das Gemeinschaftswerk auf die Probe stellen. Was können die Leitlinien sein für die Zukunft Europas? Am derzeitigen "Staatenverbund" festhalten oder die Bahn frei machen für eine Bundesrepublik Europa? Mehr Kompetenzen in zentralen Politikbereichen zulassen oder doch eher etwas zurückrudern? Es bleibt wohl auf absehbare Zeit erst einmal beim Krisenmanagement, beim Navigieren auf Sicht.
Dennoch: Die Freude, der "schöne Götterfunke", von dem Schillers Ode "An die Freude" und das Motiv aus Beethovens "Neunter" als Europahymne künden, ist nicht erloschen. Denn jeden Tag machen Menschen in Europa eine großartige Erfahrung: Es gibt das Europa der gemeinsamen Kultur, des selbstverständlichen Austauschs, der alltäglichen Begegnung, der Freizügigkeit, der Musik und des Sports - vom Eurovision Song Contest bis zur Champions League. Was sagen die Umfragen? Wie denken die Bürger über die Union, wie über ihre Nachbarn, was erwarten sie von der gemeinsamen Zukunft? Quo vadis, Europa? Darauf sucht Christopher Clark in der letzten Folge der "Europa-Saga" Antworten.
Die Winter im Salzkammergut sind gezeichnet von eisiger Kälte, tiefverschneiten Landschaften und unwirtlichen Bedingungen. Was den Einheimischen einiges abverlangt, verwandelt sich für zahlreiche Besucher im Winter zu einem wahren Skivergnügen. Mit seinen knapp 1.600 Metern Höhe bietet der Feuerkogel ein wahres Eldorado für Wintersportbegeisterte ...
Schwere Angriffe auf den Iran und Gerüchte um den neuen Ajatollah Modschtaba Chamenei / Die Kurden als Bodentruppen für Trumps Krieg? Was denken die Milizen im Nordirak? / Angst und Flucht auf beiden Seiten - im Norden Israels und im Libanon/ Kanonenfutter für Russland, Kenianer werden mit falschen Versprechungen in den Krieg gelockt / Kein Strom, kein Internet und keine Müllabfuhr, durch Trumps Blockade wird die Lage in Kuba immer schlimmer
Jamey will endlich Ari kennenlernen, in die er sich im Netz verliebt hat, aber Ari will Jamey nur über 'Catfish' treffen. Nev und Max helfen Ari dabei, ihre Geschichte zu erzählen, und sie hofft, dass Jamey sie so akzeptiert, wie sie ist.
Schytmoyr ist eine Großstadt im Norden der der Ukraine. Im Land ist der Durchschnittlohn niedrig und die Kriminalität steigt seit Jahren an. Wer in Schytmoyr gegen das Gesetz verstößt, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit im Gefängnis Kolonie 8. Es handelt sich um eines der härtesten und berüchtigtsten Gefängnisse der Ukraine. Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen sitzen dort mehr als achthundert Gefangene hinter Gittern.
Kein Fluss ist so von Legenden umwoben, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt, wie der Nil. Die Reise durch Ägypten führt zur Wiege einer großen Zivilisation, deren Bauwerke bis heute in Staunen versetzen. Die jungen Töpferinnen in der Oase Al-Fajum können sich erstmals finanziell unabhängig machen. Ein eigenes Geschäft zu eröffnen, war für Frauen auf dem Land vor einigen Jahren noch undenkbar.
Um den Übergriffen des Vaters zu entgehen, verbrachte der 1960 geborene Richard Ramirez schon im Alter von zehn Jahren die Nächte lieber auf Friedhöfen als im eigenen Bett. Mitte der 1980er Jahre verbreitete er als "Night Stalker" Angst und Schrecken in Los Angeles, indem er schlafende Bürger in ihren Häusern heimsuchte. Der bekennende Satanist raubte, vergewaltigte, verstümmelte und mordete Personen beiderlei Geschlechts und jeden Alters.
Der niedrige Goldpreis zwingt die Pfandleiher in Detroit das Warenangebot umzustellen. Deshalb hat Les Gold bei einem Großhändler ganze Wagenladungen Stühle, Barhocker, Telefone und Fernseher eingekauft - zu einem guten Preis versteht sich. Doch der Pawn-Shop-Eigentümer hat den Deal vorher nicht mit seinen Kindern abgesprochen. Außerdem ist das Lager des "American Jewelry and Loan" voll bis unters Dach. Seth und Ashley sind vom Alleingang ihres Vaters wenig begeistert. Möglicherweise sollte Les zukünftig weniger Alleingänge starten.
In diesem Wettkampf stellen vier professionelle Waffenschmiede ihr Können auf die Probe. In jeder Folge wartet eine neue Herausforderung auf die Kandidaten. Heute fertigen sie eine japanische Lanze namens Jumonji-Yari.
Zum Jahreswechsel 2026 geht das Regime im Iran mit brutaler Gewalt gegen Protestierende vor. Die Reportage zeigt, wie sehr die iranische Diaspora in Europa erschüttert ist: In Köln trauert eine Mutter um ihren getöteten Sohn, in Berlin plakatieren Freundinnen Porträts junger Gewaltopfer, in Paris wirbt eine Schriftstellerin für Solidarität.
Florian hat sich nach einem Autounfall, bei dem sein Fahrzeug einen Totalschaden erlitten hat, ein neues gebrauchtes Auto besorgt. Doch es gibt noch einige Probleme, die gelöst werden müssen.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Ulm / "Brautmoden Renger"
+ Stuttgart / "Da Vinci"
Der Strafvollzug sieht für Schwerstkriminelle wie Mörder und Vergewaltiger Therapien und Deradikalisierungsprogramme vor, in der Hoffnung, dass sie danach weniger gefährlich sind. Auch politisch oder religiös motivierte Straftäter sind "tickende Zeitbomben" mit hohem Rückfallrisiko. Viele werden im Knast noch radikaler oder sind ohne Einsicht in ihre Taten. ZDFinfo zeigt, was hinter Gittern mit diesen gefährlichen Straftätern passiert. "Ich bin pädophil", bekennt Tim D. Der 28-Jährige ist verurteilter Sexualstraftäter und zum vierten Mal in Haft. Diesmal verbüßt er eine mehrjährige Haftstrafe für den Besitz von Kinderpornografie. Bereits als 13-Jähriger war er auffällig und bekennt freimütig: "Kleine Mädchen erregen mich sexuell." Zusammen mit 33 anderen Gewaltstraftätern ist er im Hafthaus 1 in der sogenannten Sozialtherapie der JVA Aachen inhaftiert. Einige haben Mord oder Totschlag begangen, die Mehrzahl sind aber Sexualstraftäter. "Es ist die Intensivstation der Therapie", erklärt eine Therapeutin der Abteilung. Eine offene Wohngruppe, zwei Flure, auf denen sich die Gewaltstraftäter frei bewegen können. Eine abgeschirmte Welt innerhalb des Gefängnisses. Aus gutem Grund, denn Sexualstraftäter sind im Knast die unterste Kategorie, erleben viel Gewalt der Mithäftlinge, so wie Tim D. "In der letzten Haft wurden mir von einem Mithäftling die Zähne eingeschlagen." Dort haben die Gewaltstraftäter einen geschützten Raum und mehrmals die Woche Gruppen- und Einzeltherapie. "Therapie ist harte Arbeit", erklärt die Therapeutin, denn die Straftäter müssen ihre monströsen Taten und Abgründe verstehen und sich verändern wollen. Ändern will auch die JVA Dieburg in Hessen Inhaftierte. Dort setzt man auf NeDis, ein Deradikalisierungsprojekt für Straftäter, die rechts- oder linksradikale oder islamistisch motivierte Straftaten begangen haben. Auch Reichsbürger, die im Knast landen, werden damit ins Visier genommen. Yassin L. hat in seiner Jugendhaft erlebt, wie schnell junge Männer wie er hinter Gittern auf Hassprediger reinfallen und radikalisiert werden. Heute will er davon nichts mehr wissen und vertraut in seiner zweiten Haft auf den Imam der JVA Dieburg. Der ist eine Art Seelsorger für muslimische Gefangene, radikalen Ansichten setzt er etwas entgegen, prüft Koranschriften und merkt bei der wöchentlichen Teestunde mit Freitagsgebet, wenn Gefangene radikale Ansichten entwickeln. Um diese Netzwerke im Gefängnis zu erkennen, sind auch spezialisierte Beamte, sogenannte Strukturbeobachter, im Einsatz. Wie ein Puzzle setzen sie Beobachtungen zusammen: Wer spricht mit wem, welche Außenkontakte hat der Gefangene, verhält sich der Häftling plötzlich merkwürdig, oder hat er seine Zelle verändert? All das hat der Strafvollzug im Blick.
Gewalt gegen Frauen ist ein riesiges Problem in Deutschland - das zeigen aktuelle Studien: 40 Prozent aller Frauen werden Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt - die Zahlen steigen.
Ein Großteil dieser Taten geschieht durch Partner oder Ex-Partner. Der Autor und Journalist Anil Altintas will den Ursachen auf den Grund gehen. Er spricht mit Tätern, trifft Opfer und befragt Experten aus Wissenschaft, Forschung und Prävention.
Gemeinsam suchen sie nach Antworten auf eine zentrale Fragen: Was bringt Männer dazu, gewalttätig gegenüber Frauen zu werden? Einfach zuzuschlagen? Und: Beginnt Gewalt nicht bereits viel früher? Bei Sprüchen und Demütigungen? Welche Rolle spielen dabei traditionelle Geschlechterbilder und die viel zitierte "Krise der Männlichkeit"?
Auf dem Geflügelhof im niedersächsischen Kölau geht es für den Nachwuchs in die nächste Phase der Aufzucht. Bisher waren die vier Wochen alten Küken nur in den jeweiligen Abteilen der Voliere. Jetzt können sie sich frei bewegen und auch zum ersten Mal richtig fliegen. Geflügelzüchterin Christine Bremer ist gespannt, wie sich ihre Tiere verhalten und ob sie mit der neuen Freiheit zurechtkommen. Denn vor dem Stallumbau hatte sie die Küken immer am Boden aufgezogen. Mit einer Voliere arbeitet sie zum ersten Mal.
In Hamburg-Moorburg wollen Isa und Jürgen Ecks 2000
alte Apfelbäume aus der Erde holen. Aber dafür müssen
sie zunächst die Holzpfähle entfernen, denn die möchten sie behalten. Zwar sind sie schon 25 Jahre alt, aber besser imprägniert als so manche neue, findet Jürgen. Isa hat die Aufgabe, den Trecker mit dem Anhänger immer ein Stück weiter zu bewegen, sodass die Arbeit effektiv weiterlaufen kann. Eine Aufgabe, die ihr überhaupt nicht gefällt.
Im schleswig-holsteinischen Sarnekow wollen Marko und Lisa Ladewig im Schweinegehege eine Hütte wegnehmen. Das ist notwendig, denn ein Teil der Auslauffläche ist abgesackt. Und die müssen sie reparieren, damit sich die Schweine nicht verletzen. Mit dem Trecker ist die Hütte schnell weggehoben, aber die Befestigung der abgesackten Spalten gestaltet sich aufwendiger als gedacht. Sie müssen einige große Feldsteine eingraben und alles mit Erde verfestigen. Ihre Absprachen könnten dabei insgesamt besser sein.
Auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern sieht
Karsten Dudziak nach dem Kälbernachwuchs im Stall. Vor dem großen Regen hatte er einige Mutterkühe mit ihren Kälbern vorsorglich von der Weide reingeholt. Den Kälbern scheint es so weit gut zu gehen. Nur eine Kuh macht Karsten etwas Sorgen. Sie hat Zwillinge bekommen, aber so viel Milch, dass die Kälber es nicht schaffen, das riesige Euter leer zu saufen. Wenn Karsten nicht eingreift, droht eine Euterentzündung.
Sich selbst in Gefahr bringen, um andere zu retten - für Feuerwehrleute normal. Rund 95 Prozent von ihnen machen das in Deutschland ehrenamtlich. Damit ruht ein zentraler Teil der öffentlichen Sicherheit auf Menschen, die ihren Dienst neben Beruf und Familie leisten. WDR-Reporter Daniel Aßmann geht der Frage nach, warum sich so viele freiwillig dieser Verantwortung stellen - und was die freiwillige Feuerwehr als Gemeinschaft zusammenhält.
Dafür ist Aßmann mittendrin: bei einer Atemschutz-Belastungsübung geht er an seine Grenzen und bei einem Übungseinsatz muss er sein erstes Feuer löschen. Zwischen körperlicher Belastung, Einsatzstress und Kameradschaft sucht Daniel Antworten bei der Feuerwehr Velbert auf die Frage, was Menschen dazu bewegt, immer wieder mit der freiwilligen Feuerwehr auszurücken.
Radfahren in der Natur, die Stadt auf dem Fahrrad entdecken, Technik und Trends, Interviews und Geschichten, Tipps und Tricks, Veranstaltungshinweise u.v.m. - die Sendung bietet eine unterhaltsame und informative Mischung aus Abenteuer, Technologie und Lifestyle rund ums Radfahren in allen Facetten.
Die Natur hat es so gewollt - in der Tierwelt gibt es einen ständigen Kampf zwischen Jägern und Gejagten. Für beide geht es dabei um Leben oder Tod. Dieses stetige Ringen ums Überleben sorgt seit Millionen von Jahren für das Gleichgewicht in der Tierwelt. Jedes Tier erfüllt dabei eine wichtige Aufgabe in seinem Lebensraum, doch alle verfolgen dasselbe Ziel: zu überleben und ihre Jungen aufzuziehen.
Die Dokumentation zeigt das Zusammenspiel von Jägern und Beutetieren in einem besonderen Gebiet: Berrocal ist eine einzigartige Felsenlandschaft auf der Iberischen Halbinsel, die zahlreichen Tierarten als Lebensraum dient.
Big Tech weiß mehr über die Menschen als sie selbst. Wie Google, Facebook, Amazon und Co. dank personenbezogener Daten zu den mächtigsten und gefährlichsten Firmen der Welt wurden.
Kelsie hat sich online in Brandon verliebt, aber der findet seit Jahren immer wieder Ausreden, wenn es um ein Treffen geht. Deshalb bittet Kelsie Nev und Max, zu ihr nach Texas zu kommen, um herauszufinden, wer Brandon wirklich ist.
Als zu Beginn der 1970er Jahre Leichenteile an die Strände einer kalifornischen Küstenstadt gespült wurden, realisierte die Polizei bald, dass ein unbekannter Täter Studentinnen verschleppte, missbrauchte, ermordete und zerstückelte. Was die Gesetzeshüter nicht wussten: Der Killer hielt sich oft mitten unter ihnen auf. Die örtlichen Streifenpolizisten nahmen Edmund Kemper, der bereits seine Großeltern getötet hatte, als "sanften Riesen" wahr.