Wien in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren. Die lange Zeit so graue Stadt ist bunter geworden und zeigt ein jugendlicheres Gesicht. Teenager haben prominente Plätze im öffentlichen Raum gekapert, um ihre Reviere abzustecken. Am Donnerbrunnen in der City lungern jeden Nachmittag Dutzende Mods herum, kenntlich an ihren Vespas samt Fuchsschwanz und dem obligaten Parker. Beim "Eissalon" im noblen Döbling werfen Popper ihre Haartolle aus dem Gesicht und warten - worauf eigentlich? Noch bis vor Kurzem lagerten an der Mariahilfer Straße Punks - Markenzeichen: die durch das Ohrläppchen gestochene Sicherheitsnadel und die Irokesen-"Frisur". Mods waren gegen Popper, Popper gegen "Prolos" und scheinbar alle gegen Rocker. Das politische Spektrum der Gruppen war breitgefächert und reichte von Null bis No Future-Totalopposition . Heute scheinen sich Gesinnung wie Grabenkämpfe junger Menschen in den Weiten der Social Media zu verlieren…
Eine sehr persönliche Reise durch die deutsche Kabarettgeschichte: Aljoscha Pause porträtiert seinen Vater als Kleinkunst-Größe Fritz Litzmann, aber auch als Leerstelle im Familiengefüge.
Der Dokumentarfilm zeichnet den Werdegang von Rainer Pause nach, der es als Kabarettist und Gründer der Pantheon-Bühne in Bonn zu Ruhm brachte und damaligen Newcomern wie Helge Schneider und Michael Mittermeier zum Erfolg verhalf.
Als Zeitzeugen treten neben Aljoscha Pauses ehemaligem Klassenkameraden Bastian Pastewka auch Helge Schneider, Jürgen Becker, Georg Schramm, Norbert Alich, Carolin Kebekus und Nina Hoger auf. Auch weniger prominente, enge Schulfreunde zeichnen das eindrückliche Bild eines ungewöhnlichen Künstlerkosmos.
Ohne Berührungsängste, aber auch ohne Bitterkeit, rekapituliert der Dokumentarfilmer Aljoscha Pause die Schwierigkeiten, die durch die Selbstverwirklichung des alleinerziehenden Vaters innerhalb der Achtundsechziger-Bewegung für ihn in seiner Entwicklung entstanden. Er erzählt vom Aufwachsen in einer Kommune voller Individualisten, von einer Kindheit ohne Struktur oder Aufsicht, von einer rebellischen Jugend und nicht zuletzt von seinem Weg in ein eigenständiges, glückserfülltes Leben.
Aljoscha Pause wurde 1972 in Bonn geboren und ist dort auch aufgewachsen. Nach dem Studium der Romanistik arbeitete er als Sportreporter und -redakteur unter anderem für Premiere, Sat1 und DSF, wo er seine Leidenschaft zum Fußball pflegte - eine Sportart, die in seinem linksalternativen Elternhaus eher verpönt war. Seine ersten langen Dokumentarfilme wie "Tom meets Zizou - Kein Sommermärchen", "Trainer!" und "Being Mario Götze - Eine deutsche Fußballgeschichte", der vom Verband Deutscher Sportjournalisten als bester deutscher Sportfilm ausgezeichnet wurde, spielen ebenfalls auf diesem Feld.
Es folgten die Künstlerporträts "Wie ein Fremder - Eine deutsche Popmusik-Geschichte" über den Musiker Roland Meyer de Voltaire und "Art is a State of Mind" über den ehemaligen Wirtschaftsanwalt Bernhard Zünkeler, der seine Karriere in der Businesswelt aufgab und einen radikalen Neuanfang in der Kunst wagte. Beide Produktionen wurden von 3sat als Free-TV-Premiere gezeigt.
"Fritz Litzmann, mein Vater und ich" feierte 2025 seine Premiere auf dem DOK.fest München, wo er für den Produktionspreis nominiert war. Auch wurde er im selben Jahr für die Filmmusik von Roland Meyer de Voltaire mit dem Deutschen Filmmusikpreis ausgezeichnet.
In der ländlichen mexikanischen Region Michoacán wird die sehr machistische Tradition des Jaripeo-Rodeos zum inoffiziellen queeren Begegnungsort. Der Dokumentarfilm zeichnet das Porträt dreier Rancheros, deren Leben von Traditionen, Begehren und Identitätsfragen geprägt sind.
Seit fast 5 Jahren lebt Anna Heiser auf der Farm des namibianischen Bauern Gerald, bekannt aus der RTL-Erfolgsshow "Bauer sucht Frau". Das Ehepaar erwartet sein zweites Kind. Schwangerschaft und Erziehung von Leon, dem ersten Kind der Heisers, sind für Anna stressiger Alltag. Auch bei der Arbeit auf der Farm packt sie mit an, denn Gerald und sie müssen in der heißen Savanne Namibias eine Wasserader finden.
Um Hannovers Hauptbahnhof gibt es eine harte Drogenszene. Menschen kämpfen täglich mit den psychischen, körperlichen und sozialen Folgen des Drogenkonsums. Viele haben keinen Wohnsitz. Wenige von ihnen haben Zukunftsperspektiven.
Der geistig behinderte Jeffrey Ortiz bereitet sich gerade ein Sandwich zu, als er scheinbar grundlos hinfällt und sich dabei den Kopf am Küchentresen anschlägt. Danach begibt er sich zum Essen in sein Zimmer - und wird kurz darauf von seinem Cousin tot aufgefunden. Die Ursache für seinen Tod ist so selten, dass Dr. G und ihr Team geschockt sind. Das Ableben des Schmerzpatienten Greg Porter sieht zuerst nach Selbstmord aus. Kann die Obduktion das bestätigen?
2016 zeichnet eine Überwachungskamera auf, wie der 43-jährige Jimmy Prout auf einer Straße in North Shields von mehreren Anwohnerinnen grob angegangen wird. Drei Tage nach den Aufnahmen ist er tot. Zahid Zaman ist der Anführer der sektenähnlichen Gruppe, die Jimmy über vier Monate lang zu Tode foltert. Die Polizei muss beweisen, dass Zaman für dessen Tod verantwortlich ist. Und sie muss herausfinden, warum niemand Jimmy zu Hilfe kam.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Die christlich erzogene Mandy ist auf der Suche nach Liebe. Als sie Paul über die sozialen Medien kennenlernt, scheint sie ihr Glück gefunden zu haben. Doch als Paul nach Kentucky zieht und die beiden heiraten, wird aus dem vermeintlichen Traummann ein kontrollierender und manipulativer Ehemann. Als Mandy verschwindet, muss ihre Familie vom Schlimmsten ausgehen...
Raub bei Brackmills: Sean Foster fallen in dieser Folge drei verdächtige Personen auf, die Kartons in einen Lieferwagen laden. Als die Männer seinen Streifenwagen bemerken, ergreifen sie die Flucht. Der Tatort liegt in einem Industriegebiet - in unmittelbarer Nähe eines Ausbildungszentrums der Polizei. Nun sind den mutmaßlichen Dieben bewaffnete Einsatzkräfte und mehrere Hundeführer auf den Fersen. Und auf der Autobahn verfolgen die Gesetzeshüter in Northamptonshire einen gestohlenen Wagen. Das Fahrzeug aus der Nachbargrafschaft ist auf der M1 unterwegs.
Dark Greece - Die Wahrheit über das antike Griechenland
Alexander der Große
D 2025
45'
Nach dem Peloponnesischen Krieg ist Griechenland ausgeblutet. Alexander der Große wird es noch einmal in eine glanzvolle Epoche führen: den Hellenismus. Doch nicht ohne hohen Blutzoll. Unter dem Vorwand, alle Griechen zu vereinen, erobert Alexander zunächst Griechenland, um dann gegen Persien zu ziehen. Alexander weiß, nur gute PR wird ihn auf seiner kriegerischen Mission zur Legende machen. Sein Ruf wird sein dunkles Erbe überstrahlen. Unter dem Banner des Panhellenismus - der Idee, alle Griechen zu vereinigen - unterwirft Alexander grausam die griechischen Stadtstaaten. Nur, um mit einem neuen Ziel Ruhm zu erlangen: Rache an den Persern. So beschreibt es zumindest der Historiker, der Alexander auf seinen Kriegszügen begleitet. Reine PR, um Persien zu diffamieren und Alexander besser dastehen zu lassen? Wissenschaftler und Forscher können heute dennoch ein klareres Bild Alexanders zeichnen. Denn auf seinem beispiellosen Eroberungszug zieht er eine Blutspur bis nach Indien hinter sich her. Die Dokumentation enthüllt, was Alexander tatsächlich antreibt: "Pothos". Der unbändige Wille, immer Neues, Größeres zu erreichen, sodass er sich bereits zu Lebzeiten als Gott feiern lässt. Allerdings ohne Nachhaltigkeit. Es gelingt ihm nie, sein Reich zu stabilisieren, und als er mit nur 33 Jahren stirbt, hinterlässt er ein völliges Chaos. Um die ungeklärte Nachfolge entbrennen blutige Kriege, bis die Reiche seiner Erben am Ende selbst erobert werden. Von der neuen Supermacht in Europa: Rom. Das antike Griechenland: für viele die Wiege des Abendlandes. Lange vor Christi Geburt setzen dort Menschen neue Maßstäbe: als Wissenschaftler, Architekten, Erfinder der Demokratie und Philosophen. Doch verbergen sich hinter der strahlenden Fassade düstere Schatten. Die fünfteilige Reihe zeigt, was die griechische Welt antrieb. Erbittert geführte Wettkämpfe, Gewalt und Unterdrückung. Internationale Wissenschaftler und Forscher decken die Abgründe dieser faszinierenden Kultur auf. Es ist die wahre Geschichte des antiken Griechenlands.
Nach zahlreichen Rückschlägen steht die Nordpol-Mission vor ihrer bislang größten Bewährungsprobe. Auf einem Flughafen in Arizona wird die über 60 Jahre alte Grumman HU-16 einer entscheidenden Prüfung unterzogen. Vor allem die Schäden an den Tragflächen bereiten Sorgen. Das Urteil des Gutachters entscheidet, ob das Flugzeug eine Zukunft hat oder endgültig am Boden bleibt.
Sie retten Leben auf hoher See und machen Schmugglern den Garaus: die Beamten des Deutschen Wasserzolls. Die Reporter haben die Zöllner bei der Arbeit an Bord ihres größten Einsatzschiffs, der Borkum, begleitet. Jeden Tag setzt die 14-köpfige Besatzung ihr Leben aufs Spiel, um Verunglückte zu retten, Schiffsbrände zu löschen oder gegen Piraterie und Schmuggel anzukämpfen.
Mehr als tausend Häftlinge sitzen im Hochsicherheitsgefängnis Anamosa im mittleren Westen der USA ein. Kriminelle Gangs stehen hier im Fokus. Doch für keinen Schwerverbrecher gibt es ein vorzeitiges Entkommen aus der historischen Haftanstalt, die "Weißer Palast des Westens" genannt wird. Seit 60 Jahren gab es keinen Ausbruch, die Insassen werden rund um die Uhr von 200 Wärtern überwacht. Etwa 20 Prozent der Insassen wird Anamosa nie verlassen, denn sie verbüßen eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Jean Pütz, geboren 1936 in Köln, besuchte die Handwerkerschule Luxemburgs, studierte Naturwissenschaften und Soziologie in Köln, wurde seiner didaktischen Fähigkeiten wegen zu einer Instanz der Populärwissenschaft.
Mit der von ihm erfundenen "Hobbythek" avancierte er im Fernsehen zur Kultfigur - preisgekrönt, verehrt und nicht nur wegen seiner Ähnlichkeit zu Albert Einstein gerne persifliert.
In Hunderten von Fernsehsendungen und vielen Büchern erklärte er leicht verständlich Elektronik oder Naturgesetze, führte er vor, wie man selbst Bier, Parfüm, Waschmittel oder Fruchtsirup "bastelt". Denn stets hatte er "da mal was vorbereitet".
Das im Sommer 2026 von Klaus Michael Heinz im privaten Heim von Jean Pütz geführte Gespräch schreibt die "WDR Geschichte " fort, jene 2018 begonnene "Zeitreise in Interviews", in denen Frauen und Männer dazu befragt werden, was sie im Laufe der Jahrzehnte vor und hinter den Mikrofonen oder den Kameras erlebten, gestalteten und bewirkten.
Taifun-Sorgen bremsen die Crew in Thailand aus. Doch in Malaysia klart der Himmel auf - und über Kuala Lumpur wartet ein besonderer Flug über eine der modernsten Metropolen Südostasiens.
Der 20-jährige Tiroler Ivo gibt Einblicke in die österreichische Roadrunner-Szene. Der PS-Begeisterte möchte lieber unerkannt bleiben, erzählt jedoch gerne von seinen inoffiziellen Autorennen in Wien, bei denen er sich regelmäßig mit anderen Rasern misst. Die österreichische Polizei geht inzwischen verstärkt gegen diese illegalen Rennen vor und bittet z.B. am Wiener Gürtel regelmäßig Temposünder zur Kasse oder deckt illegale Tuning-Fälle auf.
Die Ermordung des Rappers XXXTentacion im Alter von 20 Jahren erschütterte die Hip-Hop-Welt zutiefst. Ermittler:innen setzten forensische Techniken ein, um die Hintergründe und Motive der Tat zu ermitteln. Die Untersuchung brachte wichtige Erkenntnisse über die Gründe für die Tötung ans Licht.
Mit Christian Intorp, Tim Gössler, Ann Vielhaben, Louiz El-Hosri, Alexander Gier, Alexander Hauff, Marco Wittorf, Jan Andreesen, Daniela Thuar, Patrick Giese, Christoph Drobig, Dirk Talaga, Michael Schwager, Thomas Kästner, Mechthild Grabner, Maria Burghardt, Irina Wrona, Oliver Nitsche, Wencke Fiedler, Lars Cording, Eva-Gina Berkel, David Nádvornik, Annkathrin Bundz
Die "Terra X"-Reihe "Große Völker" versteht sich als Zeitreise zu den Wurzeln Europas und den Nationen, die den Weg in die Moderne geebnet haben. In diesem Teil geht es um die Griechen. Die moderne Welt hat den alten Griechen eine Menge zu verdanken: tragische Dramen, unterhaltsame Komödien oder auch den Mathematikunterricht. Und nicht zuletzt ist die Demokratie das Erbe berühmter Vordenker aus Athen. Griechenland gilt als die Wiege Europas. Der Blick zurück in die Geschichte der Griechen beginnt nach den "dunklen Jahrhunderten" um etwa 750 vor Christus. Damals entstehen an den zerklüfteten Küsten des östlichen Mittelmeers unabhängige Stadtstaaten, die untereinander im Dauerclinch liegen. Nur die Vorstellung von einer illustren wie ebenso intriganten Götterwelt, die vom Olymp aus alle Bereiche des irdischen Lebens beherrscht, verbindet sie. Kein Krieg, keine Hochzeit, keine sonstigen Handlungen werden geplant, ohne den Rat der himmlischen Helden einzuholen. Während die einen einer Welt aus Mythen und Mysterien nachhängen, wagen sich ein paar wenige Universalgelehrte an andere Modelle der Welterklärung. Die Philosophen beobachten die Natur, suchen nach Zusammenhängen zwischen Ursache und Wirkung und glauben fest an Erkenntnisgewinne durch logisches Denken. Sie sind die Begründer der Wissenschaft und bahnbrechender Errungenschaften - angefangen von der ersten Dampfmaschine über die Entdeckung der Erde als Kugel bis hin zum schusssicheren Brustpanzer. Eine der revolutionärsten Ideen der Griechen aber ist die Demokratie. Kaum zu glauben, aber sie ist ein Produkt der ständigen Kriege untereinander, vor allem aber gegen die übermächtigen Perser. Jeder Mann im Staat wird im Kampf gegen den Feind von außen gebraucht, im Gegenzug fordert das Volk umfassende Mitspracherechte. In Athen erkennen die Verantwortlichen früh, dass sie Zugeständnisse an die Bürger machen müssen. Nach und nach führen sie Reformen ein, bis eine völlig neue Verfassung entsteht. Sie soll den Griechen eine Herrschaftsform garantieren, die maßgeblich vom Volk ausgeht. Politisches Stimmrecht besitzen alle männlichen Griechen über 18 Jahre. Sklaven, Frauen und Kinder sind von der Meinungsbildung ausgeschlossen. Grundsätzlich fallen die Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip. In der Praxis sieht es aber so aus, dass zumeist die Reichen die große Linie vorgeben, denn sie sind die einzigen, die mit ihrem Privatvermögen haften können. Und das ist damals für jeden Spitzenpolitiker Pflicht. In späteren Zeiten wird die Volksherrschaft über Jahrhunderte erfolgreich vermieden. Erst mit der Französischen Revolution ändert sich das wieder. Inzwischen existieren weltweit 115 freiheitlich geführte Regierungen, die mehr oder weniger die Rechte des Einzelnen in ihrem Staatsvertrag verankert haben. Auch die Europäische Union beruft sich in ihrem Gründungspapier auf das politische Konzept aus dem alten Griechenland. Neben Politik und Wissenschaft haben noch zwei weitere Errungenschaften ihren Anfang in der antiken Welt genommen. Zum einen ist das die Entstehung des Theaters, das damals vor allem dazu dient, den Bürgern über das Spiel auf der Bühne ihre Welt zu erklären. Der Zeit weit voraus ist dabei die Vorstellung, dass bei der Vorführung der Tragödien und Komödien die Seele des Menschen eine Wandlung vollzieht, wenn nicht sogar einen Heilungsprozess durchläuft. Jedes dramatische Werk folgt seither denselben Gestaltungsmustern, die damals von den großen Autoren Griechenlands entwickelt wurden. Die Einführung der Olympischen Spiele ist die zweite herausragende Pionierleistung. Das Ereignis findet alle vier Jahre statt. Eine Woche lang messen sich Freund und Feind in unterschiedlichen sportlichen Disziplinen. Während der Dauer des Spektakels, so verlangen es die Regeln, herrscht Frieden. Im 5. Jahrhundert nach Christus wird das Praktizieren des "heidnischen Kultes" auf Erlass des christlichen Kaisers Theodosios verboten. Erst 1896 finden in Athen - nach 1500 Jahren Unterbrechung - die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Wie bei den alten Griechen stehen sie ganz im Zeichen der Völkerverständigung. Das ist bis heute so geblieben.
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst.
Der Wiener Kahlenberg mit seinen illegalen Autotreffen ist einer der Hotspots der österreichischen Tuning-Szene. PS-Begeisterte wie Masih finden sich hier regelmäßig ein. Der KFZ-Mechaniker ist passionierter Roadrunner und liefert sich in der Nacht am Wiener Gürtel regelmäßig Rennen mit anderen Tunern. Wie gefährlich die Raserei auf den Straßen sein kann, zeigen die Beamten der Landesverkehrsabteilung Wien. Die Unfälle sind größtenteils verheerend.
Mandaluyong City liegt im Großraum Manila. Rund fünfundzwanzig Prozent der Einwohner der Philippinen leben in Armut. Viele Schicksale führen in die Kriminalität. Die häufigsten Straftaten sind Betrug, Prostitution und Drogen. Weibliche Straftäterinnen, die erwischt werden, landen oft in der Correctional Institution for Women, dem ältesten und größten Frauengefängnis der Philippinen. Die Bandbreite der Häftlinge reicht von Kleinkriminellen bis hin zu Mörderinnen und Gangmitgliedern.
Mutproben in den sozialen Netzwerken animieren zur Nachahmung. Was ist, wenn sie lebensgefährlich sind? Ivan macht mit, um Klicks zu generieren. Leonida kommt zu Tode, Sara will aufklären.
Was oft harmlos beginnt, kann schnell kippen. Eine Studie der Medienanstalt NRW zeigt: Etwa ein Drittel der Social-Media-Challenges gilt als riskant, einige sind lebensgefährlich. Warum sind solche Trends für viele so faszinierend? Wie gefährlich können sie sein?
Der 16-jährige Ivan verbringt viele Stunden in sozialen Medien, sammelt Likes und Follower und macht bei Challenges mit. Er hält die Luft an, bis er fast ohnmächtig wird oder filmt sich dabei, wie er extrem scharfe Chips isst. Was ihn antreibt, ist nicht nur der Nervenkitzel, sondern auch der Wunsch, gesehen zu werden. Ivan macht auch Musik, schreibt eigene Rap-Texte und hofft auf Reichweite. "Du darfst deinen Hype nicht verpennen", sagt er.
Wie gefährlich solche Challenges sein können, zeigt das Schicksal von Leonida. Die 17-Jährige stirbt, nachdem sie bei der sogenannten Deo-Challenge mitgemacht hat. Ihr Vater Alexander wusste, dass sie soziale Medien nutzt, aber nicht, dass sie an solchen Trends teilnimmt. "Ohne Social Media wäre sie nie auf die Idee gekommen, so etwas zu machen", sagt er.
Auch Sara kennt die Schattenseiten sozialer Medien. Schon mit elf Jahren gerät sie an Inhalte, die sie überfordern. Heute ist die 18-Jährige bewusster online unterwegs und engagiert sich zusätzlich als Medienscout. Sie klärt Schulklassen über Onlinerisiken auf. Denn auch dort sind Challenges längst angekommen: An ihrer Schule musste ein Schüler nach einer Mutprobe ins Krankenhaus. Ihr Lehrer berichtet, wie schwer es ist, Jugendliche vor gefährlichen Trends zu schützen.
Die "37°"-Reportage begleitet junge Menschen und ihre Familien in einer Welt zwischen Anerkennung, Gruppendruck und Selbstinszenierung. Sie fragt, warum Challenges für viele so reizvoll sind, und was passiert, wenn ein Trend plötzlich gefährlich wird.
Die Kölner Kostümbildnerin Elisa Roth zieht im Mai 2002 in eine neue Wohnung. Sie fühlt sich wohl in der Altbauwohnung - und trotzdem: von Beginn an merkt sie, dass hier irgendwas komisch ist. Es riecht verbrannt. Doch sowohl der Makler, als auch der Vermieter bestreiten, dass es in der Wohnung jemals gebrannt hat. Elisa legt selbst Hand an und ihr Verdacht bestätigt sich: in der Küche und im Bad finden sich unter dem Boden und der Tapete eindeutige Rußspuren. Was verheimlicht man ihr? Als auch noch mitten in der Nacht aus unerklärlichen Gründen ständig das heiße Wasser im Bad angeht und es verbrannt riecht, bekommt Elisa es langsam mit der Angst zu tun. Bis sie eines Tages bei einem Restaurantbesuch zufällig ihren Vormieter trifft - und der erzählt ihr Unglaubliches. Schicksal? Oder steckt mehr dahinter?
München hat ein Drogenproblem - auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht. Beim "Tag der Drogentoten" kommt Münchens dritte Bürgermeisterin Verena Dietl zu Wort. Sie kritisiert, dass es in der Stadt keine Konsumräume gibt.
Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt schneller als jede Technologie zuvor. Sie schreibt Texte und erschafft Bilderwelten, steuert Maschinen, analysiert Krankheiten und beeinflusst längst unser tägliches Leben. Wissenschaftler Werner Gruber führt durch das Universum der KI und befragt nationale und internationale Expert:innen wie zum Beispiel den KI-Pionier Sepp Hochreiter, die Politikwissenschafterin Barbara Prainsack oder den Mediziner und Theologen, Johannes Huber. Die Dokumentation widmet sich u.a. der Frage: Was bedeutet Intelligenz in Bezug auf den Menschen und wie verändert künstliche Intelligenz unsere Arbeit, unsere Bildung und unser Leben?
Mark Martin und seine Komplizen John Ashley und Dean Carr sind bei den Obdachlosen von Nottingham bekannt und gefürchtet. Martin ist ein Mann mit explosivem Temperament, der zum eigenen Vergnügen Macht über Schwächere ausüben will. Er macht Jagd auf verletzliche junge Frauen, um sein ultimatives Ziel zu erreichen: Er will als Serienmörder in die Geschichte eingehen. Ashley und Carr sind seine willfährigen Helfer auf diesem Weg.
Ronnie und Rudy beschäftigen sich mit dem Verschwinden des amerikanischen Militärhelden Major Sam Logan. Bei einem Bombenangriff nahe Pjöngjang, der Hauptstadt Nordkoreas, wurde seine Maschine von Flugabwehrfeuer getroffen und stürzte ab. Anschließend wurde Logan vom Pentagon offiziell als im Kampf gefallen eingestuft. Gerüchten zufolge hat er den Absturz jedoch überlebt und geriet danach in kommunistische Gefangenschaft.
Zwischen Kult und Sanierungsfall - Münchens Olympiapark im Wandel
D 2026
40'
Die Olympischen Spiele von 1972 prägen München bis heute: Der Bau der U-Bahn, der Olympiapark als Eventlocation, die Architektur ist touristische Attraktion. Doch die Bauten sind in die Jahre gekommen: Olympiaturm und Stadion müssen saniert werden, ebenso wie einige der 3000 Wohnungen im Olympischen Dorf. Die Reportage zeigt das Spannungsfeld zwischen historischer Sportstätte, neuer Olympiabewerbung und dem Lebensraum von 8000 Menschen.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Ein falsches Wort
134. Folge
D, USA 1995
55'
Die Frau eines ehemaligen Polizisten wird in ihrem Haus ermordet aufgefunden. Aus Mangel an Beweisen muss der Fall zu den Akten gelegt werden, bis eine "Cold Case Unit", eine Spezialeinheit, die sich um unaufgeklärte Verbrechen kümmert, den Fall neu aufrollt. Ein nur wenige Sekunden dauernder Notruf bringt die Ermittler auf die richtige Spur. Im zweiten Fall geht es um den Tod einer Person, die offensichtlich Opfer eines Giftmordes wurde.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Die mächtige Gebirgskette der Rocky Mountains erstreckt sich über rund 5.000 Kilometer und bietet eine Vielzahl an rauen Lebensräumen. Die erste Episode folgt mehreren tierischen Protagonisten und zeigt, mit welchen Problemen diese zu kämpfen haben. Alle haben aber eines gemeinsam: Für ihren Nachwuchs geht es ums Überleben in der Wildnis.
Tao Chen wird von seiner Frau erschossen - angeblich in Notwehr. Bei der Obduktion von Taos Leiche ermittelt Dr. G einige merkwürdige Befunde. Der Mann war zu Lebzeiten ein stadtbekannter Schläger mit krimineller Vergangenheit. Möglicherweise hat einer seiner Widersacher Taos Ableben schon vor dem tödlichen Schuss eingeleitet ... Und: Mildred Robinsons nackte Leiche wird in einem Wohnwagen gefunden. Wurde sie das Opfer einer Vergewaltigung mit anschließendem Mord?
Anwälte der Toten - Die schlimmsten Serienkiller der Welt
Genene Jones
7. Staffel
4. Folge
D 2022
50'
Mit 15 Monaten stirbt Chelsea McClellan im September 1982 scheinbar an einer allergischen Impfreaktion. Später stellt sich heraus: Das Baby wurde getötet! Und es ist nicht das einzige Opfer von Genene Jones. Die Ermittler der Polizei vermuten, dass die Krankenschwester in ihrem Berufsleben vermutlich zwischen 40 und 60 Kleinkinder und Babys erstickt und vergiftet hat. Verurteilt wird sie schließlich nur für zwei Morde.
Ein beliebter Treffpunkt der Autotuner in und um Wien ist der Rastplatz an der A2. Das Gelände bietet Autofreaks und Roadrunnern viel Platz, um die Pferdestärken ihrer Wägen zu testen. Adrenalin pur herrscht beim Drei-Stunden-Rennen in Fuglau. Auf einer Offroad-Strecke liefern sich Hobby-Rennfahrer rasante Wettkämpfe. Auch der Wiener Gürtel wird von so manchen Rasern missbraucht. Um diese zu stellen, hat die Polizei ihre Kontrollen ausgebaut.
Seit Anbeginn der Menschheit beobachten wir den Himmel. Heute wissen wir, dass die Sonne nur ein Stern unter Milliarden ist, und die Milchstraße ist nur eine unter unzähligen Galaxien. Das wirft eine grundlegende Frage auf: Ist die Erde wirklich der einzige Planet, der Leben beherbergt? Einzig im Kosmos zu sein, wäre statistisch unwahrscheinlich. Doch wie können wir außerirdische Lebensformen finden und mit ihnen Kontakt aufnehmen?
Mehr als tausend Häftlinge sitzen im Hochsicherheitsgefängnis Anamosa im mittleren Westen der USA ein. Kriminelle Gangs stehen hier im Fokus. Doch für keinen Schwerverbrecher gibt es ein vorzeitiges Entkommen aus der historischen Haftanstalt, die "Weißer Palast des Westens" genannt wird. Seit 60 Jahren gab es keinen Ausbruch, die Insassen werden rund um die Uhr von 200 Wärtern überwacht. Etwa 20 Prozent der Insassen wird Anamosa nie verlassen, denn sie verbüßen eine lebenslange Freiheitsstrafe.
In Russland gibt es 35 Straflager für Frauen. Hinter Mauern und Sperrringen aus Stacheldraht, überwacht von Videos und Bewegungsmeldern sitzen Kleinkriminelle zusammen mit Mörderinnen ein. Mehrmals täglich kontrollieren Wachen, ob die Zäune beschädigt wurden oder jemand womöglich einen Ausbruch vorbereitet. WELT-Reporter Christoph Wanner hat einen Blick ins Innere der Lager geworfen und zeigt den Alltag der weiblichen Strafgefangenen in ihren Wohn- und Arbeitsbaracken.
Künstliche Intelligenz ist mehr als nur eine Technologie. Sie trifft Entscheidungen in unserer Arbeit, beeinflusst unser Zusammenleben und formt unsere Politik. Sie schreibt die "Software" unserer Gesellschaft neu. Doch wie tief greifen diese Algorithmen wirklich in unser Leben ein? Wissenschaftler Werner Gruber stellt in dieser Dokumentation die Frage: Wie wirkt sich KI auf eine Gesellschaft aus, die zunehmend von Daten und digitalen Räumen dominiert wird und in der die Macht über diese Technologie in den Händen weniger Konzerne liegt? Was macht den Unterschied zwischen simulierten Emotionen einer KI und echten von Menschen? Expert:innen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Roboterpsychologin Martina Mara, Militärexperte Rüdiger Stix, Politologin Barbara Preinsack, Filmregisseur Robert Dornhelm oder Toni Faber, Dompofarrer im Wiener Stephansdom, beleuchten das Thema aus verschiedenen Perspektiven, um auf diese Fragen Antwort zu finden.
Von magisch aufflammenden Polarlichtern bis hin zu gewaltigen Vulkan-Eruptionen: Um diese einzigartigen Momente mitzuerleben, muss man nicht nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, sondern auch einige der extremsten Regionen unseres Planeten aufsuchen.
Dr. Robert Uhde erwirbt im Jahr 2010 das stark heruntergekommene Herrenhaus Vogelsang südlich von Rostock. Tag und Nacht arbeitet er mit seiner Frau Isabell, um das neugotische Anwesen wieder auf Vordermann zu bringen. Als er eines Tages völlig erschöpft einschläft, wird er plötzlich von einer Art russischer Zithermusik aus seinen Träumen gerissen. Wie kann das sein? Niemand außer ihm befindet sich im Haus. Auch Julia Lehne, eine befreundete Harfenspielerin übernachtet nach einem Konzert allein im Schloss und hört mitten in der Nacht diese Zithermusik. Am nächsten Morgen erzählt Robert ihr eine tragische Geschichte, die sich vor vielen Jahren im Herrenhaus abgespielt haben soll. Kann es sein, dass vergangene Gräueltaten im wahrsten Sinne des Wortes in den alten Gemäuern nachklingen...?
Geschütztürme in der Nordsee, eine Festung in der Karibik und eine Stadt unter der Erde: militärische Bauwerke - entworfen für den Ernstfall. Wie sind sie gebaut, und wie funktionieren sie? In der Themsemündung ragen rostige Stahlbauten aus der See, in Cartagena umschließen gewaltige Mauern den Hafen, in Kappadokien führen Schächte in ein unterirdisches Labyrinth: drei Orte, an denen sich technische Kreativität und Ingenieurskunst eindrucksvoll zeigen. An der Küste Englands werden im Zweiten Weltkrieg stählerne Geschütztürme im Meer verankert. Die Forts gleichen einer kleinen Stadt auf Stelzen: ausgestattet mit Unterkünften, Scheinwerfern und Flakgeschützen. Sie sollen eine gefährliche Lücke in der britischen Luftabwehr schließen und Angriffe deutscher Bomber und Marschflugkörper abwehren. Die Karibik im Zeitalter der Entdeckungen: Wertvolle Güter aus der Neuen Welt werden dort umgeschlagen und nach Europa verschifft. Im 16. Jahrhundert gewinnt der Hafen von Cartagena an der Küste des heutigen Kolumbiens enorme strategische Bedeutung. Gold und vor allem Silber lagern in der Stadt. Zu ihrem Schutz errichtet die spanische Kolonialmacht ein weitreichendes System aus Mauern und Bastionen - ergänzt durch Sperranlagen im Meer, um die gesamte Bucht vor der Stadt abzuriegeln. Ziel der Baumeister ist, die Stadt uneinnehmbar zu machen. Auch in Kappadokien ist der Untergrund ein Teil der Verteidigung. In den weichen Tuffstein graben die Menschen einst ganze Städte: verzweigte Labyrinthe aus unterirdischen Kammern, Gängen und Lüftungsschächten, Dutzende Meter tief. Verschließbare Zugänge, eine eigene Wasserversorgung und Vorratsräume ermöglichen es, im Kriegsfall Zuflucht zu finden und längere Zeit zu überleben. Die Reihe "Geniale Bauwerke der Geschichte" von ZDFinfo präsentiert Bauten von der Antike bis zur Neuzeit. Meisterhafte Ingenieurskunst am Rande des Machbaren. Was verraten diese Konstruktionen über ihre Erbauer - und ihre Zeit?
Rudy und Ronnie erzählen von der psychologischen Kriegsführung des US-Militärs während des Vietnamkrieges. Als Teil der streng geheimen Operation "Wandering Soul" wurden in den Dschungeln Vietnams gespenstische Tonaufnahmen abgespielt - Stimmen angeblich gefallener Soldaten, die ihre Kameraden aus dem Jenseits ansprachen. Die Aufnahmen sollten gezielt den Gegner einschüchtern, indem sie den tief verwurzelten Aberglauben der nordvietnamesischen Truppen ausnutzten.
Über 14 Milliarden Euro geben wir Europäer jährlich für Schlafmittel und Einschlaf-Gadgets aus. Schlaflosigkeit ist damit längst ein lukratives Geschäftsfeld geworden: Ein wachsendes Problem trifft auf eine Industrie, die ständig neue Lösungen verkauft. Doch wie genau funktioniert dieses System?
Mit seiner Vespa fährt Gino nach Salento und entlang der Adriaküste zum Hafen von San Foca. Hier trifft der Starkoch einen italienischen Meister im Freitauchen, der noch wie die alten Griechen mit einem Speer unter Wasser fischt. Auch Gino taucht ab und sucht unter Wasser nach Seebarschen für das Abendessen. Am Ionischen Meer kocht Gino seine Beute: Es gibt gebratenen Wolfsbarsch mit einem schmackhaften Kartoffelsalat.
Mit Benjamin Stöwe, Maik Rogge, Jana Kozewa, Steven Merting, Julia Blankenburg
In Maishofen im Salzburger Land werden pro Jahr etwa 3000 Zuchtrinder versteigert. Doch wie läuft so eine Rinderversteigerung eigentlich ab? Die Käufer entscheiden jedenfalls nicht nur nach der Leistung, sondern auch nach dem Aussehen. Bei der Oldtimermesse in Salzburg findet indes eine Auktion so genannter klassischer Fahrzeuge statt. Spannung pur - denn hier wird live vor Ort, telefonisch und auch online mitgeboten.
Dem Himmel so nah - zwischen Karwendel und Dolomiten
45'
Weite Täler, schneebedeckte Gipfel, blanke Seen und blühende Bergwiesen: Hier hat die Natur eine Landschaft von bezaubernder Schönheit geschaffen. Dem Himmel ist man hier ganz nah. Der Walchensee liegt am Rande des Isarwinkels in Oberbayern. Im Seppenbauernhof macht die Bäuerin ihre Butter noch selbst. Bunt ist der historische Ortskern von Mittenwald, hier lebt die Tradition der Geigenbauer und Lüftlmaler. Der große Ahornboden mit seinen alten Ahornbäumen ist besonders reizvoll im Herbst, wenn sich die Blätter goldgelb verfärben. Kloster Ettal und Schloss Linderhof beeindrucken mit ihren barocken Charme. Der Nationalpark Hohe Tauern ist ein einzigartiges Wanderparadies. Wilde Urlandschaft und bergbäuerliche Kulturlandschaft: Das sind die zwei Gesichter des Nationalparks Hohe Tauern. Einheimische Bergbauern betreiben hier eine ursprüngliche Almwirtschaft. Ein bemerkenswertes Ausflugziel im Nationalpark sind der Hintersee und die Schösswendklamm im Felbertal. Ein atemberaubendes Naturschauspiel: die Krimmler Wasserfälle. Im Trattenbachtal liegt die wunderschöne Trattenbachalm. Evi ist die gute Seele auf der Alm, und wenn sie Zeit hat, macht sie ihren Bergkäse noch selbst. Die Großglockner Hochalpenstraße führt ins Herz des Nationalparks. Murmeltiere und blühende Bergwiesen entlang dieser Straße begeistern die Besucher. Auf der Südseite der Alpen lockt ein sagenumwobenes Bergreich mit markanten Felsformationen, die weltweit ihresgleichen suchen. Allein der Name weckt Sehnsucht: die Dolomiten. Im Fedaia-See spiegelt sich die Königin der Dolomiten, die Marmolada. Besonders magisch wirkt das Felsenreich am Rosengarten. Ein wahres Kleinod, das Dolomitental Villnöss. In Rein in Taufers feiert die Almsaison ihren Kehraus. Der Almabtrieb ist altes Brauchtum. Prächtig werden die Tiere geschmückt. Zum Schluss die märchenhafte Winterlandschaft der Dolomiten. Hier wird ein Wintertraum wahr. Keine Frage, die Welt der Berge ist immer eine Reise wert.
Die Rocky Mountains prägen Nordamerika. Die zweite Episode folgt der neuen Generation unter den Bewohnern der Rockies. Während der Puma-Nachwuchs lernt, sich von Aas zu ernähren und junge Dickhornschafe um die Paarung ringen, trainiert ein junger Fuchs, im tiefen Schnee nach Mäusen zu tauchen.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Langer Atem
36. Folge
D, USA 2015
50'
In einer Kupfermine in Salt Lake City verschwindet der junge Wachmann Bryan Ruff spurlos. Während die Ermittler sein Wachhäuschen durchsuchen, rufen zwei Frauen an, die sich beide als Bryans Ehefrau Jennifer ausgeben. Die Polizei findet heraus, dass eine der beiden Anruferinnen Christie Bradley war, die Frau eines Arbeitskollegen von Bryan. Wenig später stellen die Beamten fest, dass Christie und Bryan ein Verhältnis hatten.
Auf dem Pferderücken erkundet Gino die Region Basilikata und den größten Nationalpark Italiens, den Pollino. Im Hüttendorf San Paolo Albanese scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Dort erfährt Gino einiges über den Crusco-Paprika. Die getrockneten süßen und zarten roten Paprikaschoten wachsen nur in dieser Region. Zum Abschluss seines Abenteuers kocht Gino das Lieblingsgericht seiner Mutter: Nudeln mit Kichererbsen.
Mit Benjamin Stöwe, Maik Rogge, Jana Kozewa, Steven Merting, Julia Blankenburg
Der geschützte Transport von Einsatzkräften ist ihr wichtigster Einsatzzweck. Darüber hinaus sind Polizei-Sonderwagen auch für das Durchbrechen von Barrikaden und anderen Hindernissen konstruiert. Das aktuelle Modell ist der Survivor R. Das 340 PS starke Fahrzeug transportiert bis zu elf Personen, fährt bis zu 100 Kilometer in der Stunde und kann Steigungen von bis zu 60 Prozent bewältigen. Die Reportage stellt den Survivor R vor und blickt zurück auf die Geschichte der Sonderwagen.
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Flugzeugträger ermöglichen Luftschläge, sichern Seerouten und dienen als mobile Kommandozentralen. Ob Angriff, Verteidigung oder Diplomatie - sie sind das Universalwerkzeug moderner Seemacht. Die Kamera begleitet den Alltag auf dem Hightech-Flugzeugträger USS George H.W. Bush.
Auch in St. Pölten schlägt der Puls der Tuning-Szene. Auf einem Parkplatz treffen sich Autoliebhaber und zeigen stolz ihre Schmuckstücke auf vier Rädern - meist zu später Stunde. Was beim Tunen erlaubt ist und was nicht, entscheidet die Landesfahrzeugprüfstelle in Wien. Prüfer wie Christoph Zischka nehmen hier gut und gerne auch mal das Kennzeichen vom Auto und schicken so manchen Fahrer ohne sein geliebtes Gefährt nach Hause.
In Russland gibt es 35 Straflager für Frauen. Hinter Mauern und Sperrringen aus Stacheldraht, überwacht von Videos und Bewegungsmeldern sitzen Kleinkriminelle zusammen mit Mörderinnen ein. Mehrmals täglich kontrollieren Wachen, ob die Zäune beschädigt wurden oder jemand womöglich einen Ausbruch vorbereitet. WELT-Reporter Christoph Wanner hat einen Blick ins Innere der Lager geworfen und zeigt den Alltag der weiblichen Strafgefangenen in ihren Wohn- und Arbeitsbaracken.
Im Jahr 1998 wollen der junge Sven Ziller und sein Kumpel Manfred ihren beiden Freundinnen einen "Spukstreich" spielen. Während sich Manfred mit Yvonne und Tanja trifft, um die beiden Mädels nachts zu Schloss Schlettau zu führen, bereitet sich Sven im Rittersaal auf die nächtliche Aktion vor und schlüpft in eine Mönchskutte. Doch alles läuft anders als gedacht, denn auf einmal hört er eigenartige Geräusche. Was ist das? Er ist doch er einzige im Schloss. Mit dem Glockenschlag zu Mitternacht spitzt sich das Spektakel dem Höhepunkt zu und aus der Mönchskutte steigt eine Lichtgestallt. Angsterfüllt steht Sven wie versteinert vor dem Wesen. Auch die anderen drei sind mittlerweile am Schloss angekommen und können die vermeintliche Inszenierung durch das Fenster miterleben. Aber was ist es wirklich? Könnte es sich um den Geist eines ehemaligen Schlossbesitzers halten, der sein Schloss vor möglichen Eindringlingen schützen möchte?
Weltweit errichten Menschen Monumente des Glaubens: Bauten, für die kein Aufwand zu groß scheint. Viele Sakralbauten setzen neue Maßstäbe in Stil und Größe. Meisterwerke für die Götter. Auf Java bildet der Tempel Borobudur ein steinernes Mandala, in Barcelona wächst die Sagrada Família in die Höhe, und im Norden Chinas klammert sich ein Kloster an eine Felswand. Drei heilige Orte, an denen die kreative Kraft des Glaubens greifbar ist. Im Herzen der indonesischen Insel Java liegt Borobudur, der größte buddhistische Tempel der Welt. Der mehr als tausend Jahre alte Bau ist als dreidimensionales Mandala angelegt. Ebene für Ebene steigen Pilger nach oben, umrunden den Bau auf festgelegten Wegen und durchqueren so symbolisch die verschiedenen Sphären der buddhistischen Kosmologie. Dass die Tempelanlage Borobudur seit über tausend Jahren Vulkanausbrüchen, Monsunregen und Erdbeben standhält, verdankt sie ihrer raffinierten Konstruktion: Passgenau verzahnte Steinblöcke, Kragbögen und ein System aus Wasserspeiern leiten Kräfte und Regen ab. In Barcelona entwirft Antoni Gaudí Ende des 19. Jahrhunderts mit der Sagrada Família ein Gotteshaus, das mit traditionellen Formen radikal bricht. Verzweigte Säulen tragen das Gebäude wie Baumstämme, ihre Gestaltung basiert auf präzisen Naturstudien. Gaudí experimentiert mit neuartigen Tragstrukturen, die in bislang unerreichte Höhen wachsen sollen. Heute führen Architekten und Ingenieure seine Vision fort. Sie verstärken die Türme mit innovativen Steinelementen, damit der Bau modernen statischen Anforderungen genügt. Am Fuß des chinesischen Hengshan-Gebirges scheint ein Tempel hoch über dem Talboden an einer Felswand zu hängen. Tatsächlich ruht der Klosterkomplex auf tief in den Berg getriebenen Kragbalken. Hölzerne Zapfenverbindungen verleihen der Konstruktion Elastizität und machen sie widerstandsfähig gegen Erdbeben. Auf diese Weise gebaut, hat der Tempel die Jahrhunderte überdauert. Geschützt von einer überhängenden Felswand vereint der Tempel daoistische, buddhistische und konfuzianische Elemente. Die Reihe "Geniale Bauwerke der Geschichte" von ZDFinfo präsentiert Bauten von der Antike bis zur Neuzeit. Meisterhafte Ingenieurskunst am Rande des Machbaren. Was verraten diese Konstruktionen über ihre Erbauer - und ihre Zeit?
Um Hannovers Hauptbahnhof gibt es eine harte Drogenszene. Menschen kämpfen täglich mit den psychischen, körperlichen und sozialen Folgen des Drogenkonsums. Viele haben keinen Wohnsitz. Wenige von ihnen haben Zukunftsperspektiven.