Das weltberühmte Loire-Schloss Chambord - Sakralbau und Jagdsitz, mittelalterliche Festung und Renaissancepalast zugleich - birgt auch heute noch viele Geheimnisse. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von fachkundigen Arbeitern des Loiretals errichtet, stand es architektonisch stark unter italienischem Einfluss. Der Name des Baumeisters blieb jedoch unbekannt, und keine Bauzeichnung des ursprünglichen Projekts wurde je wiedergefunden. Rätselhaft sind auch die Gründe, die 1519 den jungen König Franz I. dazu bewogen, dieses gigantische Bauvorhaben mitten in einem Sumpfgebiet anzugehen. Kurz vor dem 500. Jahrestag seiner Krönung machen es sich Wissenschaftler und Historiker im Rahmen eines interdisziplinären Programms zur Wahrung des Kulturerbes zur Aufgabe, den prunkvollen Bau mit Hilfe neuester Forschungsmethoden zu betrachten. Archäologische Ausgrabungen, 3D-Modelle, geophysikalische Bodenuntersuchungen und die Auswertung handschriftlicher Dokumente damaliger Akteure und Zeitzeugen liefern wichtige Aufschlüsse. Der Dokumentarfilm begleitet die akribische Suche nach dem Original-Bauplan, was auf die Spuren von Leonardo da Vinci, von Florenz nach Romorantin, führt. Ausgehend von der ursprünglichen architektonischen Vision beleuchtet der Film den zeitgeschichtlichen Hintergrund, vor dem das grandiose Loire-Schloss errichtet wurde, und das damit verbundene Schicksal seines Bauherrn Franz I.
Die "Steel Buddies" stellen sich ihrer größten mechanischen Herausforderung: Ein sowjetischer Transportpanzer soll ein PS-starkes Herz erhalten - und das in nur zwei Wochen!
Welche faszinierenden Wunder unsere Erde birgt und welche Naturgesetze dahinterstehen, zeigt "Terra X" mit "Rätselhafte Phänomene". Die Dokumentation "Springfluten und Polsprünge" zeigt, wie sehr geheimnisvolle Kräfte unsere Erde beeinflussen: Wellen, die flussaufwärts brechen, und zarte Schmetterlinge, die wie von Geisterhand gelenkt bis zu 4000 Kilometer bewältigen. Eigentlich ist die prächtige Lagunenstadt Venedig vor allem dafür bekannt, dass sie immer wieder von verheerendem Hochwasser heimgesucht wird. Mehrmals im Jahr erlebt die Stadt außergewöhnliche Pegelstände. Venedig drohe in der Adria zu versinken, warnen Klimaexperten. Umso rätselhafter erscheinen Meldungen wie im Februar 2023, dass Venedigs Kanäle trockenlaufen. Ein höchst seltsames Phänomen, für das es aber eine überraschend einleuchtende Erklärung gibt. Am Amazonas dagegen sind es Wassermassen, die ein beeindruckendes Szenario liefern, das die talentiertesten Surfer der Welt magisch anzieht. Jedes Jahr im Frühjahr werden zweimal am Tag riesige Wassermengen vom Atlantischen Ozean in die Flussmündung gedrückt. Die "Pororoca", eine gewaltige Welle, treibt und bricht flussaufwärts und reißt alles mit sich, was ihr in den Weg kommt. Im März und April treffen sich die mutigsten Wellenreiter aus aller Welt im Mündungsgebiet des Amazonas, um sie zu "reiten". Auch in dieser Staffel der "Rätselhaften Phänomene" beleuchtet "Terra X" die physikalischen und geologischen Grundlagen verschiedenster Naturwunder. Darunter auch solche, die für uns Menschen eine Bedrohung bedeuten könnten. Die Forschenden des Deutschen Geoforschungszentrums bei Potsdam treiben besonders Unregelmäßigkeiten des Erdmagnetfeldes um. Das Erdmagnetfeld ist der größte und wichtigste Schutzschild unseres Planeten. Seit Beginn der systematischen Messungen nimmt die globale Feldstärke ständig ab. Doch warum schwächt sich das Erdmagnetfeld ab? Könnte es gar zu einer Umpolung kommen? Diese Frage und welche Folgen damit verbunden sein können, verfolgen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Telegrafenberg bei Potsdam. Neben der wichtigen Abschirmfunktion hilft das Erdmagnetfeld einigen Lebewesen auch bei der Orientierung. Vieles liegt für die Forschung dabei noch im Dunkeln. Bei immer mehr Tieren entdecken Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Vermögen, das mächtige Magnetfeld der Erde zu spüren und für ihre Wanderungen nutzen - wie etwa Fledermäuse und Monarchfalter. Wie kunstvoll und gleichsam rätselhaft die Kräfte der Natur wirken, zeigt sich im Hochgebirge an einem der trockensten Orte unserer Erde. In den extremen Höhen der Atacama, auf über 4000 Metern, entstehen seltsame, bis zu fünf Meter hohe Eisformationen. Sie werden Penitentes oder Büßereis genannt, weil sie an Mönche in Büßerkutten erinnern. Ihre Entstehung war lange Zeit ungeklärt, inzwischen haben Forschende das komplexe Zusammenspiel physikalischer Prozesse bei ihrer Entstehung entschlüsselt.
Andreas Kieling gibt einen persönlichen Einblick in seine "wilde Welt" und stellt erfolgreiche Artenschutzprojekte vor, die Vogelbestände wieder wachsen lassen. In dieser Folge berichtet Andreas Kieling von wehrhaften Küstenseeschwalben, seltenen Bartgeiern, scheuen Schwarz- und erfolgreichen Weißstörchen, Pinguinen und Albatrossen in der Antarktis sowie Basstölpeln auf Helgoland. Andreas Kieling dokumentiert für "Terra X: Kielings wilde Welt - Vogelparadiese", ob und wie Natur- und Artenschutzprojekte funktionieren angesichts der globalen Klimakrise. Überflutungen, Dürren und Waldbrände wechseln sich ab und nehmen zu. Natürliche Lebensräume schrumpfen - die Temperatur der Ozeane steigt, Meereis schmilzt. Welche Auswirkungen hat das alles auf unterschiedliche Ökosysteme und deren Tierwelt? Erzählt im Hier und Jetzt und gespeist aus unzähligen Stunden Aufnahmen aus aller Welt, blickt der Tierfilmer auf persönliche Erlebnisse mit angriffslustigen Küstenseeschwalben auf Island zurück. Wer dort erhobenen Hauptes durch die Landschaft spaziert, bezahlt das möglicherweise mit heftigen Schnabelhieben. Vor allem während der Brut- und Aufzuchtzeit der Jungen ist die kleine Küstenseeschwalbe sehr wehrhaft. Sie gehört zu den Vielfliegern und legt im Laufe eines Jahres bis zu 96.000 Kilometer zurück: auf dem Weg von der Antarktis zu ihren Brutgebieten in der Arktis und wieder zurück. Obwohl oder gerade, weil der kleine Vogel perfekt an seinen kalten Lebensraum angepasst ist, nimmt sein Bestand kontinuierlich ab. Der Bartgeier gilt als der schönste Geier, wurde aber lange Zeit stark bejagt. Als Langstreckensegler überfliegt er riesige Gebiete auf der Suche nach dem, was andere Fleischfresser liegen lassen: Knochen. Denn die sind seine Leibspeise. Andreas Kieling erinnert sich an seine Begegnung mit dem majestätischen Vogel in Äthiopien und stellt ein erfolgreiches Artenschutzprogramm in den Alpen vor. Weißstörche und Schwarzstörche könnten unterschiedlicher nicht sein und haben dennoch viel gemeinsam. Andreas Kieling besucht das Storchendorf Rühstädt in Brandenburg, gewährt seltene Einblicke in das (Familien-)Leben der geheimnisvollen Schwarzstörche und berichtet über die ungewöhnliche Liebesgeschichte von Weißstorch Heinrich und Schwarzstörchin Isis. Der Tierfilmer blickt zurück auf seine abenteuerliche Reise im Südpolarmeer - von den Falklandinseln über Südgeorgien zu den Shetlandinseln. Überall hat er witzige, neugierige, sehr unterschiedliche Pinguine gefilmt. Doch alle eint: Sie nehmen unglaubliche Mühen auf sich, um ihren Nachwuchs großzuziehen. Andreas Kielings Reise zu den Vogelparadiesen endet bei zärtlichen Meisterfliegern auf den Falklandinseln. Schwarzbrauenalbatrosse bleiben sich ein Leben lang treu. Genau wie Basstölpel, die vor der eindrucksvollen Kulisse Helgolands gezeigt werden.
Schweden ist der drittgrößte Papier-Exporteur weltweit. Der Grundstoff des alltäglichen Materials wird von Hector Rail durch das skandinavische Land transportiert: fast 3.000 Tonnen Holz pro Tag je Zug. Doch die mehrstündigen Touren erstrecken sich über hunderte Kilometer und folgen einem straffen Zeitplan - eine logistische Herausforderung. Welche technischen Besonderheiten bieten die Holztransporter? Was erwartet sie während ihrer Reise auf dem 14.000 Kilometer langen Streckennetz?
Von Fernreisen in exotische Länder über den Urlaub auf dem Bauernhof bis hin zu Strandferien an der Ostsee - jeder hat seine ganz eigenen Reiseerinnerungen. Der Film blickt zurück auf Urlaubstrends und Erlebnisse von den 1950ern bis in die 1990er Jahre: Camping, Kaffeefahrten, Survival-Urlaub oder Ballermann.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Harry Prünster wandert, reitet und radelt diesmal im sonnigen Mittelburgenland. Ausgangspunkt ist Deutschkreutz, wo er die Buschenschank Schneiderhaus besucht. Weiter geht's zur ungarischen Grenze bei Neckenmarkt, wo ein neues Natura 2000-Gebiet entstehen soll. In Horitschon stellt Harry Prünster den Rotweinlehrpfad vor und wird sich mit Mario in seinem Gasthaus über seine Lieblingsgäste unterhalten.
Sie entdecken pornografische Bilder von sich im Internet. Atessa und Theresia sind Betroffene von Deepfakes. Mit ihren Identitäten wurden sexualisierte Inhalte erstellt und online verbreitet.
Als sie die Fake-Profile entdecken, gerät ihr Leben aus den Fugen. "Ich habe mich geschämt, ich habe mich geekelt", sagt Theresia. Atessa fühlt sich "klein, machtlos und wehrlos". Beide kämpfen darum, die Bilder und Profile aus dem Netz zu bekommen.
Panikattacken, Selbstzweifel und das Gefühl von Schutzlosigkeit prägen ihren Alltag. Doch Atessa und Theresia weigern sich, in der Opferrolle zu bleiben. Sie suchen nach den Tätern, machen ihre Geschichten öffentlich und setzen sich für die Rechte anderer Betroffener ein. "Es hat mir geholfen, nicht nur Betroffene zu sein, sondern auch Expertin", sagt die Aktivistin Theresia. Atessa macht inzwischen mehr Sport - um den Kopf freizubekommen und ihr Körperbild selbst zu definieren: "Ich bin deutlich stärker als diese Schwächlinge, die die Fake-Bilder kommentiert haben. Aus Scham wird Selbstermächtigung, aus Ohnmacht Stärke. Autorin Alesia Harrer hat die beiden Frauen für "37°Leben" begleitet.
Das Universum ist weit mehr als ein schwarzer Nachthimmel. Der Astronom und Wissenschaftsvermittler Florian Freistetter zeigt, wie die Farben des Universums seine Geschichte erzählen.
Welche Farbe hat das Universum? Das fragt sich niemand, der schon einmal in den Nachthimmel geschaut hat. Die Antwort scheint klar: Schwarz. Doch die Astronomie weiß es besser: Der Kosmos ist viel bunter, als unser Auge wahrnehmen kann.
Und nur dank dieser Buntheit können wir überhaupt etwas über das All in Erfahrung bringen. Was es zum Beispiel mit der Expansion des Alls und der damit zusammenhängenden Theorie eines Urknalls auf sich hat.
In seinem neusten Buch zeichnet Florian Freistetter anhand der Farben des Universums dessen Geschichte nach. Einmal den ganzen Regenbogen durch. Was violette Planeten über den Ursprung des Lebens verraten, warum die Sonne eigentlich grün ist, was vor dem Urknall war und warum am Anfang wirklich das Licht war, das klärt Olivia Röllin mit ihm im Sternstunden-Gespräch.
Eine philosophisch-wissenschaftliche Expedition durch 13,8 Milliarden Jahre kosmischer Farben - und ein Blick darauf, wie sehr unsere Vorstellung vom All von unseren menschlichen Wahrnehmungsgrenzen geprägt ist.
Die Natur steckt voller seltsamer und faszinierender Erscheinungen. In "Terra X: Rätselhafte Phänomene" begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach Erklärungen. Alte Landkarten verzeichnen vor der Küste Siziliens eine Insel, von der heute nichts mehr zu sehen ist. Vor der Küste Japans scheinen Relikte einer uralten Zivilisation zu liegen, und in der Wüste Nevadas wandern Steine. Die Erde wird seit Jahrmillionen von den Kräften der Natur geformt. Dabei entstehen fantastische Landschaften und rätselhafte Phänomene: Canyons, die von unglaublicher Schönheit, aber auch voller Gefahren sind, Berge, die urplötzlich mitten im Meer entstehen, oder geschmolzenes Gestein, das erstaunlich regelmäßige Strukturen annimmt. Für "Terra X" erkundet Dirk Steffens weltweit Phänomene, die auf den ersten Blick kaum zu erklären sind. Was hat Basalt zum Beispiel mit Schneeflocken und Bienenwaben zu tun, oder wie entsteht das geheimnisvolle Leuchtfeuer des Nordlichts?
Seit seiner Gründung hat sich das Grafenegg Festival zu einem der bedeutendsten Musikfestivals Europas entwickelt. Diese Dokumentation aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Regie: Andi Leitner, Kamera: Helmut Muttenthaler) widmet sich zum 20-Jahr-Jubiläum diesem Festival mit seinem hochkarätigen Programm, architektonischen Besonderheiten und der malerischen Kulisse, die Grafenegg zu einem unverwechselbaren Ort der Kultur macht. Zu Wort kommen Wegbereiter, Künstler und Künstlerinnen und Menschen, die den Zauber von Grafenegg lieben.
Wenn Ende Juni mit der Sommernachtsgala die ersten Klänge am Wolkenturm ertönen, beginnt in Grafenegg die Konzertsaison - mit Sommerklängen und dem Festival. Jahr für Jahr wird dieser Auftakt zu einem musikalischen Versprechen: für außergewöhnliche Abende unter freiem Himmel, große Emotionen und Begegnungen mit herausragender Kunst.
Seit nunmehr zwei Jahrzehnten gastieren beim Wolkenturm, im Schlosspark und im Auditorium Orchester, Ensembles und Künstlerinnen und Künstler von Weltrang. Ausgewählte Auftritte spiegeln die künstlerische Bandbreite wider, die das Festival seit 20 Jahren auszeichnet. Grafenegg ist auch eine der Residenzen des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich.
Grafenegg steht aber auch für ein Gesamterlebnis: Hier vereinen sich Musik, Kulinarik und Geschichte. Der historische Landschaftsgarten mit seiner vielseitigen Flora und Fauna lädt das ganze Jahr über zur Erkundung ein. Ebenso wie das Schloss selbst, das als Herzstück die lange Tradition dieses Ortes sichtbar macht.
Grafenegg bietet auch die Förderung junger Talente aus der ganzen Welt der klassischen Musik, die hier im Sommer gemeinsam lernen und musizieren.
Die Doku begleitet auch Rudolf Buchbinder nach Grafenegg, das unter seiner künstlerischen Leitung und Unterstützung internationale Strahlkraft erlangt hat. Der neue nach ihm benannte Rudolf Buchbindersaal in der Reitschule wird Ende Mai eröffnet und markiert als Spielstätte mit herausragender Akustik einen Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Grafenegg Festivals. Damit setzt man zugleich ein kraftvolles Zeichen für die Zukunft des Festivals.
Eigentlich wollte Patty Caneda mit ihrem "Caneda's White Rooster" in Tom's River, New Jersey, kubanische Köstlichkeiten nach den Rezepten ihrer Großmutter anbieten. Doch bereits nach einem Jahr benötigt die Besitzerin dringend Hilfe. Es dauert nicht lange, bis Gordon die Ursachen für die Krise klarwerden.
In der zweiten Folge "Unbekannte Nordsee" wird die außergewöhnliche Jagdtaktik von Delfinen vor der Küste Schottlands gezeigt. Sie machen sich die starke Gezeitenströmung des Moray Firth zunutze und geben dieses Wissen an ihren Nachwuchs weiter. Ihre Beute sind große Lachse, doch sie werden immer seltener. Die Großen Tümmler haben sich an die Veränderung angepasst, aber das gelingt nicht allen.
Die Raubmöwen auf Fair Isle jagen normalerweise anderen Seevögeln ihre Beute ab. Durch die Überfischung der Nordsee wird diese aber immer spärlicher. Um das Überleben ihrer Küken zu sichern, mussten sich die Raubmöwen umstellen. So gerieten die Papageitaucher in ihr Visier.
Die Basstölpel auf Helgoland kämpfen mit anderen Problemen. Für den Nestbau verwenden sie immer öfter Überreste von Fischernetzen. Viele der Vögel strangulieren sich, die roten Felsen werden immer öfter zur Todesfalle.
Es gibt aber auch positive Entwicklungen: Fischotter waren einst in ganz Großbritannien vom Aussterben bedroht, die Shetlandinseln waren einer ihrer letzten Zufluchtsorte. Mittlerweile erleben die agilen Wassermarder ein Comeback. Der Film folgt einem jungen Weibchen, das zum ersten Mal auf die Jagd geht: in den Wellen der Nordsee.
Wind, Wasser, Technik und große Emotionen: Die Bregenzer Festspiele 2026 bringen zu ihrem 80. Geburtstag erstmals Verdis "La traviata" auf die Seebühne. Die Dokumentation des ORF Vorarlberg blickt hinter die Kulissen der größten Seebühne der Welt und begleitet die Entstehung dieses außergewöhnlichen Opernereignisses über ein ganzes Jahr hinweg. Von den ersten musikalischen Proben über den Bau des spektakulären Bühnenbilds bis hin zu den letzten Vorbereitungen vor der Premiere zeigt der Film, wie aus einer künstlerischen Vision ein einzigartiges Opernspektakel entsteht.
Die Anden - ein Gebirge voller Kraft: Vulkane steigen auf, die Erde bebt, Rohstoffe entstehen. Geologe Colin Devey begibt sich auf Expedition, um die Kräfte des Erdinneren zu erforschen. Seine Reise führt vom alten Inka-Erbe in Cusco bis ins raue chilenische Hochland. Überall spürt man die Kraft des Erdinneren. Tektonik, Vulkane und Rohstoffe verwandeln die Anden in ein Naturlabor - und stellen die Menschen immer wieder vor Herausforderungen. Die Anden sind das längste Gebirge der Welt - und geologisch so aktiv wie kaum ein anderes. Ihre vielfältigen Landschaften unterliegen einem ständigen Wandel. Die Anden wachsen und verändern sich Tag für Tag - doch welche Kräfte treiben sie an? Der Geologe Colin Devey begibt sich auf eine Reise entlang des Gebirges, um Erdbeben, Vulkanismus und die tektonischen Kräfte des Erdinneren zu erforschen. In Cusco, der alten Hauptstadt der Inka, erlebt er hautnah, wie Erdbeben das Leben seit Jahrhunderten prägen. Die Anden erzählen jedoch nicht nur von der Geschichte, sondern sind auch ein lebendiges Labor der Natur. Im Süden flacher, im Norden höher, treibt die Subduktion als tektonische Kraft das Wachstum des Gebirges voran - sichtbar auch durch die vielen Vulkane. Am Vulkan Cotopaxi erlebt Colin Devey die bedrohliche Schönheit aktiver Feuerberge. Der höchste Gipfel, der Aconcagua, wächst durch die Subduktion der Nazca-Platte, die als ozeanischer Gebirgszug unter Südamerika abtaucht. Und selbst die Tierwelt des Amazonas liefert Einblicke, wie Plattenbewegungen ganze Kontinente einem stetigen, wenn auch langsamen Wandel unterwerfen. Im Hochland von Chile zeigt sich: Mit der Entstehung der Vulkane und dem Aufstieg der Anden entstehen Rohstoffe - doch ihr Abbau wirft entscheidende Fragen für unseren Umgang mit der Natur auf. Eine bewegte Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart entlang des längsten Gebirges der Welt.
Antalya is Turkey's most famous Mediterranean resort city. Known for its beaches, bars and world-class all-inclusive resorts, it has plenty more to offer for visitors looking for a little extra luxury.
Seine Kindheit verbrachte er im oststeirischen Markt Hartmannsdorf, die Mittelschulzeit im Internat in Sankt Paul im Lavanttal, wo er mehrfach im Schülertheater auftrat. Nach der Schule sollte er - wie der Vater - Dentist werden: Peter Simonischek, der im August 2026 seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte.
Heimlich meldete sich Simonischek an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz zur Schauspielausbildung an, denn sein Vater wollte unbedingt, dass er Arzt wird.
Nach seiner Ausbildung spielte er an allen großen, deutschsprachigen Bühnen, war seit 1999 im Ensemble des Wiener Burgtheaters, zu dessen Ehrenmitglied er ernannt wurde, verkörperte über Jahre den Jedermann am Salzburger Domplatz und erlangte internationale Bekanntheit durch die Titelrolle im vielfach ausgezeichneten komödiantischen Familiendrama "Toni Erdmann".
2014 begab sich der charismatische Künstler gemeinsam mit Kulturmoderator Peter Schneeberger auf Spurensuche seiner Kindheitserinnerungen: seine Zeit als Ministrant, die Wanderungen mit dem Vater und die Sommerferien bei den Großtanten in Slowenien.
Bali, die Insel der Götter und Dämonen, ist berühmt für seine unzähligen schillernden Feste. Das heiligste aber ist "Galungan Kuningan". Elf Tage dauert die Festperiode. Dann erwarten die Menschen hinduistischen Glaubens den Besuch ihrer Götter und Ahnen, um das Böse im Zaum zu halten und den Sieg des Guten in der Welt zu feiern. Der Film begleitet während der Festperiode einen Galeristen in Zentralbali, eine Reisbauernfamilie im Osten, einen Algenzüchter im Süden und einen König im Westen Balis. Sie zeigen ihre Vorbereitungen für das Galungan-Fest, wenn der traditionelle Penjor vor jedem Haus aufgestellt wird - eine meterlange, kunstvoll gestaltete Bambusstange, die die Götter aus den Bergen einladen, sich niederzulassen. In den sogenannten Zwischentagen, wenn die Ahnen zu Besuch bleiben und ihre Nachfahren beobachten, bleibt die Kamera an der Seite der Protagonisten und dokumentiert ihren Alltag: Wie fühlt es sich an, nun tagelang beobachtet zu werden, und warum tun das die Ahnen überhaupt? Die Protagonisten zeigen, wie sie diese Festperiode bis zum abschließenden Kuningan-Fest gestalten, erzählen von Familientraditionen und weihen in die unterschiedlichen Tempelrituale ein. Eine Zeit der Besinnung, der Reflexion und der Rituale.
Gleich zwei italienische Highspeed-Züge werden in dieser Dokumentation vorgestellt: Der staatliche Frecciarossa 1000 und der privat betriebene Italo EVO konkurrieren auf den gleichen Bahnhöfen und Strecken um Kunden. Der "rote Pfeil" rauscht mit 300 Kilometern pro Stunde von Mailand ins 800 Kilometer entfernte Neapel. Mit dem ebenfalls rot lackierten Italo EVO fährt Teddy Wilson von Venedig bis nach Turin. Technik und Eleganz, Geschwindigkeit und die Schönheit Italiens - was will man mehr?
Forschende weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Phänomene, deren Entschlüsselung oft Jahre in Anspruch nimmt. Dabei kommt es zu manch erstaunlicher Entdeckung. Bäume, die keine Photosynthese betreiben und doch wachsen, steinerne Säulen, die plötzlich in einem Stausee auftauchen, und eine Fliege, die mühelos auf Tauchgang geht: Der faszinierende Kosmos unserer Natur hält so manche Überraschung parat. Es sind die Rätsel und Wunder der Natur, die uns Menschen immer wieder anstacheln, den faszinierenden Kosmos unseres Planeten zu erforschen. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. So etwa bei Neapel, im Süden Italiens, in unmittelbarer Nachbarschaft des Vesuv. Er ist einer der bekanntesten Vulkane der Welt und gilt zugleich als einer der gefährlichsten in Europa. Seit 80 Jahren ruht der mächtige Riese. Aber wie lange wird diese Phase anhalten, und wird es wieder zu einer großen Explosion kommen, wie im Jahr 79 nach Christus, als die antike Stadt Pompeji zerstört wurde? Antworten darauf glauben Wissenschaftler der ETH Zürich jetzt in Kristallen des Minerals Granat entdeckt zu haben. Der Materialforscher Admir Masic ist dem Geheimnis des antiken römischen Betons auf der Spur. Ihn fasziniert vor allem die lange Haltbarkeit des Opus caementitium. Am renommierten MIT in Boston hat er das Material eingehend untersucht und dabei eine verblüffende Entdeckung gemacht: ein bisher kaum beachtetes Phänomen, das hinter dem Geheimnis der Haltbarkeit steckt. Würde die Herstellungsmethode in der modernen Bauindustrie Anwendung finden, dann würden unsere Bauten sehr viel länger halten. Da die Herstellung von Beton sehr energieintensiv ist, würde dies den CO2-Ausstoß wesentlich senken. Viele Tausend Kilometer von Italien entfernt, in den USA, liegt der Mono Lake. Der extrem salzhaltige und für Fische und alle Wirbeltiere tödliche See ist zeitweise ein faszinierend lebendiges Ökosystem. Dafür sorgt unter anderem eine kleine Fliege, die sich optimal an das Milieu des Natronsees angepasst hat. Dank einer Luftblase, die sich um ihren Körper bildet, kann sie regelmäßig auf minutenlange Tauchgänge gehen. Ebenso erstaunlich sind die sogenannten Geisterbäume, Albinos, die keine Photosynthese betreiben und trotzdem wachsen. Es scheint, die umliegenden Bäume haben einen guten Grund, sie am Leben zu halten.
Kaum hat die Elbe die tschechisch-deutsche Grenze hinter sich gelassen, durchläuft sie eine ganz besondere Landschaft: das Elbsandsteingebirge. Bizarre Felsformationen, Buchenwälder und Wildbäche prägen hier die Sächsische Schweiz. Für die Bewohner ist dabei der Lebensraum Elbe ein Naturparadies, das sie schützen und bewahren; etwa indem sie Feuersalamander retten oder auf Nachhaltigkeit achten.
Eine kostbare 78er Corvette-Pacecar-Sonderedition verlangt den Steel Buddies alles ab, doch der nächste Auftrag duldet keinen Aufschub: Ein Konvoi der U.S. Army liefert wertvolles Equipment und medizinische Geräte. Die kostbare Ladung ist derart gewaltig, dass Michael Manousakis sogar seinen größten Schatz, die Antonow AN-2, aus dem Hangar verbannen muss.
In der 500. Folge blicken wir mit allen Moderatoren hinter die Kulissen des am längsten bestehenden ServusTV-Formats. Wir erleben die lustigsten Hoppalas und schauen zurück auf berührende Gespräche und unvergessene Protagonisten. Natürlich dürfen auch die Hoagascht-Gründerväter Bertl Göttl und Ferry Wegscheider nicht fehlen.
Während des Kalten Krieges existierte in nahezu jeder Familie im Ostblock ein lang ersehntes, heiß geliebtes und innig gepflegtes Auto. Dieser Film zeigt die spektakuläre Geschichte sozialistischer PKW anhand ausgewählter Erzählungen, die mit einer Prise Humor von den Ereignissen und Nöten der Zeit berichten. Zärtliche Erinnerungen, aufrechte Liebe und wunderliche Anekdoten gepaart mit einzigartigem Archivmaterial machen diesen Film zu einer spektakulären Fahrt in die Geschichte und Gegenwart sozialistischer Auto-Kultur.
So standhaft die Mauern der Schlösser in der Steiermark und Slowenien sind, so sehr hat sich ihr Nutzen geändert. In den steirischen Stiften wie Rein oder Admont scheint die Zeit hingegen stillzustehen.
Stift Rein im Norden von Graz, gegründet im Jahr 1129, ist das älteste, noch bestehende Zisterzienserkloster der Welt. Der barocke Prunk, der seit der Mitte des 18. Jahrhunderts nicht nur in der Stiftskirche regiert, steht im Widerspruch zur Intention der Klostergründer aus dem Zisterzienser-Orden. Das barocke Schloss Halbenrain im Südosten der Steiermark wiederum war von 1724 bis 1980 im Besitz der steirischen Grafen Stürgkh, heute beherbergt es eine Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft.
Schloss Raki?an zwanzig Kilometer südöstlich in der slowenischen Region Pomurje wurde im 15. Jahrhundert erstmal urkundlich erwähnt und ist heute ein Forschungs- und Bildungszentrum. Das Weingut des Schlosses Jarenina ist seit Jahrhunderten im Besitz des obersteirischen Stiftes Admont und trägt mit seinen Weinen auch zum wirtschaftlichen Fortbestand des Stiftes bei, das auch die größte Klosterbibliothek der Welt beherbergt.
"Ich habe ein allerletztes Geschenk für dich!" An diese Worte denkt das bildhübsche Model Lara, als sie Opfer eines grausamen Säureanschlags wird. Hat ihr Freund Tobias ihr tatsächlich das Gesicht verätzt, weil sie mit ihm Schluss gemacht hat? Laras Mutter glaubt fest an Tobias' Unschuld. Aber wer wollte die 19-Jährige dann für immer entstellen?
Dusty Crum und sein Team brechen mit ihrem Truck zum Lake Kissimmee auf, denn in der Nähe des Sees wurde angeblich eine Würgeschlange gesichtet. Tigerpython-Weibchen legen im Frühjahr bis zu hundert Eier ab - und in Florida finden die Reptilien optimale Bedingungen vor. Die invasive Spezies könnte sich in der Region rasend schnell ausbreiten und das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen. Das wollen Dusty und seine Mitstreiter verhindern. In der Dunkelheit machen sich die erfahrenen Schlangenjäger auf die Suche nach dem nachtaktiven Tier.
Von Patagoniens Gletschern bis zur Atacama-Wüste erkundet Geologe Colin Devey, wie Wind, Eis und Wasser die Anden formen. Ein Naturlabor, in dem atmosphärische Kräfte Landschaften bilden. Vom Vulkan Chimborazo aus durchwandert er alle Klimazonen und folgt dem Wasser gen Osten bis zum Amazonas. Im Westen herrscht extreme Trockenheit. In der Atacama-Wüste, mit einer der größten Lithiumlagerstätten der Welt, trotzen Mensch und Natur extremen Bedingungen. Die Anden sind geprägt von Hochebenen, Canyons, schroffen Bergen, Wüsten und Gletschern. Doch nicht nur Kräfte aus dem Erdinneren formen diese Landschaften - auch die Atmosphäre spielt eine entscheidende Rolle. Auf seiner Reise beantwortet Geologe Colin Devey die Frage, wie Wind, Eis und Wasser die längste Gebirgskette der Erde gestalten. In Patagonien schleifen tosende Winde und gigantische Gletscher Täler ins Gebirge. Der ständige Wechsel von Frost und Tau lässt selbst massive Felsen langsam zerfallen. Auf dem Chimborazo folgt Colin Devey dem Weg des Naturforschers Alexander von Humboldt, durchwandert alle Klimazonen - von schneebedeckten Gipfeln bis ins Amazonasbecken. Er besucht das Ursprungsgebiet der Kartoffel und erfährt, wie Artenvielfalt die Nahrungsmittelsicherheit der Zukunft sichern kann. Er erkundet, warum der kalte Humboldtstrom vor der Westküste Südamerikas extreme Trockenheit im Hinterland und die höchste Sonneneinstrahlung der Erde verursacht. Die Atacama-Wüste ist daher der perfekte Ort, um ins Weltall zu blicken. Schon die indigenen Völker dachten dort über den Ursprung des Lebens nach. Und heute werden mit raffinierten Methoden selbst in der trockensten Wüste Weinberge kultiviert. Für Colin Devey sind die Anden ein geologisches Labor der Extreme, in dem die Kräfte der Atmosphäre ihre spektakulärsten Kunstwerke schaffen.
Österreichs Vereine - sie sind fester Bestandteil unserer Kultur, Gesellschaft und Identität. Diese Portraits widmen sich den Menschen, die diese Vereine zum Leben erwecken. Sie zeigen ihre Geschichten, die großen Herausforderungen und die unbändige Motivation von Millionen Vereinsmitgliedern, gemeinsam etwas zu erreichen und zu bewegen. So wie die Mitglieder der Gendarmerie- und Polizeifreunde Kärnten.
Palast der katalanischen Musik - Barcelona, Spanien
Ein Traum, in dem Musik zu sehen ist
15'
Er gilt als einer der schönsten Konzertsäle weltweit: Der "Palau de la Musica Catalana" in Barcelona, 1908 mit einem Konzert eingeweiht, das Richard Strauss dirigierte. Eigentlich ist dieser Musikpalast das Vereinshaus eines Chores, des "Orfeo Catala". Davon zeugt eine riesige Figurenkaskade, die am Fassadeneck dieses einzigartigen Gebäudes in die engen Gassen der Altstadt ragt, eine allegorische Darstellung des katalanischen Volkslieds, "La Canco Popular Catalana". Und den Giebel der Front schmückt ein wunderbar koloriertes Mosaik, das in vollendeter Jugendstilmanier den Gesangverein darstellt. Der Palau de la Musica Catalana ist ein herausragendes Beispiel des "Modernisme", des spanischen Jugendstils. Er wurde von einem der führenden Baumeister der katalanischen Jugendstilarchitektur entworfen, Lluis Domenech i Montaner. Barcelona war die Hochburg des Modernisme, der auch eine Demonstration der kulturellen Eigenart der Katalanen war. Dass sich ein Gesangverein dieses großartige Gebäude ohne staatliche Unterstützung erbauen lassen konnte, lässt sich mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Barcelonas Ende des 19. Jahrhunderts und der gleichzeitig erwachten allgemeinen Begeisterung für die katalanische Sache erklären. Reiche Großindustrielle förderten die eigenständige lokale Kultur. Sie investierten vor allem in aufsehenerregende Bauwerke in modernem Stil, und wurden die 'Pflegeeltern' der aus der Tradition ausbrechenden jungen Architekten. Der Jugendstil in Barcelona war auch politisch. Heute ist er historisch. Und er ist sehenswert.
Auf dem Fahrrad 415 km dem Meer entgegen: Von Salzburg über Kärnten nach Friaul-Julisch Venetien gibt es entlang des Alpe Adria Radweges spannende Menschen und ihre Geschichten zu entdecken.
Europäische Sehnsuchtsorte, die Sie kennen sollten
90'
Italien, Portugal oder die Türkei. Überall in Europa gibt es Orte, die viele Menschen einmal sehen wollen. Eine Reise zu den schönsten Sehnsuchtsorten in Europa.
Die Reportage berichtet über die vielfältigen Einsatzgebiete im Zivildienst.
Die Reportage reist zu Orten und Persönlichkeiten, die unvergessen bleiben.
Die Natur steckt voller seltsamer und faszinierender Erscheinungen. In "Terra X: Rätselhafte Phänomene" begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach Erklärungen. Da tun sich Erdlöcher plötzlich auf, Schiffe versinken auf ruhiger See, und ein Vulkan scheint blaue Lava zu speien. Im Internet kursieren Bilder von unheimlichen Naturschauspielen. Sie werfen die Frage auf: Was ist echt, und was ist Fake? In dieser Folge ist Dirk Steffens sowohl in den USA als auch in Schottland und in Indonesien unterwegs. In Nordamerika stößt er dabei auf die sogenannten Sinkholes, Erdlöcher. Vor allem im Urlaubsparadies Florida reißt immer wieder vollkommen unerwartet die Erde auf, und metertiefe Löcher und Krater entstehen. Es gibt dort eine regelrechte "Sinkhole Alley" - die "Erdloch-Allee". Allerdings sind auch andere Länder nicht vor solchen Überraschungen gefeit. In Thüringen etwa gibt es 10.000 solcher Sinkholes. Zusammen mit Wissenschaftlern erklärt Dirk Steffens das Georisiko "Karstboden" und zeigt an anderen Orten der Welt, wie schön manche Erdfälle sein können. Manchmal spielt bei der Entstehung von Erdlöchern und Kratern auch das facettenreiche Gas Methan eine Rolle. Methan ist für viele geheimnisvolle Phänomene auf der Welt verantwortlich. Dirk Steffens zeigt auf, wie das Gas entsteht, und erklärt manche rätselhafte Methan-Erscheinung wie etwa die sagenumwobenen Irrlichter. In Indonesien erlebt Dirk Steffens am Ende seiner Expedition sein blaues Wunder. Auf Java, einer der Hauptinseln, reiht sich ein Vulkan an den anderen. Einer der 38 Feuerberge birgt ein leuchtendes Geheimnis. Erst bei Dunkelheit wird es sichtbar. Für "Terra X" verbringt Dirk Steffens die Nacht auf dem Vulkan und zeigt, wie auch hier die Gesetze der Natur faszinierende Phänomene entstehen lassen.
Wer Abenteuer am Berg, zu Wasser oder in der Luft erleben möchte, ist am Achensee genau richtig. Eingebettet in die spektakuläre Kulisse von Karwendel und Rofan liegt das "Meer der Tiroler" und lockt all jene, die wandern, klettern, schwimmen, surfen oder Gleitschirm fliegen wollen. Dazu gibt es grandiose Ausblicke und eindrucksvolle Naturerlebnisse.
Diesmal ereilt Gordon ein Hilferuf aus Manquin, Virginia. Hier befindet sich das familiengeführte Fischrestaurant "Halterman's Eatery". Die Schwestern Amber, Autumn und ihre Eltern haben alleine im Sommer einen Verlust von 40.000 US-Dollar erlitten. Die Ersparnisse aller sind aufgebraucht. Als sich der Sternekoch vor Ort einen Überblick verschaffen will, wird deutlich, dass Machtkämpfe, unterirdische hygienische Zustände und mangelnde Erfahrung zu den Hauptproblemen gehören.
Die E-Lok der Marke Vectron gibt es rein elektrisch und als Hybrid-Modell. Sie hat die Zugkraft von 23 Lastwagen. Gefertigt werden die bis zu 4,5 Millionen Euro teuren Züge in München. Bis 2023 will die DB Cargo 400 elektrische Loks im europäischen Cargo-Schienenverkehr einsetzen und so pro Jahr bis zu acht Millionen Liter Diesel einsparen. Der Vorteil: die Lok ist besonders umweltverträglich sowie modular aufbau- und umrüstbar, wodurch sie nahtlos auf allen Schienennetzen Europas fahren kann.
Diese Reise führt vom sächsischen Pirna bis nach Dessau in Sachsen-Anhalt und bietet eine einzigartige Mischung aus Natur, Kultur und Geschichte. Historische Bauten wie Schloss Pillnitz und die Meißener Albrechtsburg, prachtvolle Städte wie Dresden und die Lutherstadt Wittenberg, naturbelassene Auen und Kulturlandschaften wie das UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz säumen das Elbufer.