Die ORFIII-Neuproduktion beleuchtet drei außergewöhnliche und prägende Ereignisse im Dachsteinmassiv. Der Dachstein ist ein Berg voller Geschichte und Geschichten: Hier entstand der erste Klettersteig der Welt, das Gebiet ist ein beliebtes Touristenziel und dennoch zeigt sich die Region immer wieder von ihrer unberechenbaren Seite.
Die Dokumentation rekonstruiert das Heilbronner Unglück von 1954, bei dem eine Schülergruppe in einen plötzlichen Schneesturm geriet und von der vorgesehenen Route Richtung Krippenstein abkam. Die dramatischen Stunden und die anschließende über einen Monat dauernde Suchaktion bewegten damals das ganze Land.
Rund 30 Jahre später machte sich ein amerikanischer Armeeangestellter allein auf den Weg über den Hallstätter Gletscher. Ein Fehltritt ließ ihn meterweit in die Tiefe schlittern. Was folgte war ein wochenlanges Martyrium, das er selbst schriftlich auf Postkarten, die er mitgebracht hatte festhielt.
2017 verschwand ein deutscher Wanderer in einer Doline - einem unscheinbaren Loch im Boden, das sich als mehrere Meter tiefe Falle entpuppte. Aus eigener Kraft konnte er sich nicht befreien, abgeschnitten von der Außenwelt und ohne Mobilfunkempfang.
Die Doku zeigt, wie nah Faszination und Gefahr am Dachstein beieinanderliegen. Drei Geschichten, drei Schicksale, drei Begegnungen mit der Macht der Natur - und jedes Mal bleibt bis zuletzt ungewiss, wie der Kampf gegen die Elemente ausgeht.
… wie sich Menschen mit kreativen Strategien den Traum vom Einfamilienhaus erfüllen
Hausbaukosten explodieren, Baugründe sind rar und auch Kredite bekommt man nicht mehr leicht. Der Traum vom Haus scheint ausgeträumt. Dabei ist die Wohnform "Einfamilienhaus" immer noch Lebensziel vieler Österreicher und Österreicherinnen.
Einige versuchen sich nun den Traum vom Eigenheim doch noch zu erfüllen, teils mit kreativen Strategien. Doch was passiert, wenn die finanzielle Belastung wächst, wenn man alles auf eine Karte gesetzt hat und das Glück im Eigenheim zur Belastungsprobe wird?
Am Schauplatz begleitet Menschen auf ihrem Weg zu den eigenen vier Wänden. Eine Reportage über Hoffnungen, Herausforderungen und die Frage: Wer kann sich das Eigenheim heute noch leisten?
Er gilt als König der Weitwanderwege in Tirol: der Adlerweg. Auf 24 Etappen und rund 320 Kilometern führt er vom Kaisergebirge bis zum Arlberg - einmal quer durch Tirol. Diese "Land der Berge"-Produktion portraitiert den Tiroler Höhenweg und zeigt spektakuläre Landschaften sowie die Menschen, die mit dem Adlerweg verbunden sind.
Zu ihnen gehören die ehrenamtlichen Wegwarte am Wilden Kaiser, die mit großem Einsatz die Wanderwege erhalten. Im Karwendel gibt Naturpark-Ranger Sebastian Pilloni Einblicke in die Tierwelt - allen voran in das Leben der Steinadler, die hier ihre Brutgebiete haben. Die Region beherbergt eine der dichtesten Steinadler-Populationen der gesamten Alpen. Vom Gipfelsieg auf der Birkkarspitze führt die Route weiter entlang der Nordkette mit Blick auf Innsbruck. Hier trifft "Land der Berge" auf Hirte Felix Felderer, der im Sommer über 800 Schafe hütet, sowie auf die Hüttenwirte Manuela Kneringer-Schimpfössl und Christoph Schimpfössl, die die abgelegene Steinseehütte in den Lechtaler Alpen bewirtschaften - versorgt manchmal nur per Hubschrauber. Ein abschließender Höhepunkt ist die älteste Höhensiedlung Tirols, Pfafflar, wo Christoph Lechleitner mit seiner Mutter Rosi Friedl und zahlreichen Helfern in alter Tradition überwucherte Viehweiden zurückerobert. Gleich, welchen Teil des Adlerweges man durchwandert hat: Was am Ende bleibt, sind Erinnerungen an atemberaubende Landschaften und unvergessliche Begegnungen mit beeindruckenden Menschen.
Die Geschichte der Sachsen ist ein Mysterium. Die Römer bezeichneten sie als Piratenvolk, das ihre Siedlungen mit Booten überfiel. Für Karl den Großen waren sie vor allem Heiden, Ungläubige, die er im achten Jahrhundert "mit dem Schwert missioniert". Aber dann gelingt den Sachsen das Erstaunliche - 160 Jahre nach Karl sitzt einer von ihnen, Otto der Große, auf dem Kaiserthron.
Sonne, Strand und plötzlich alles weg: Portemonnaie, Handy, Ausweis. Was für viele Mallorca-Urlauber bittere Realität ist, testet Peter Giesel am eigenen Leib. Wie kommt man ohne Dokumente und Zahlungsmittel wieder ins Hotel - oder gar nach Hause? Ob Polizei, Konsulat oder Geldtransfer-Service: Jede Anlaufstelle bringt neue Hürden. "Achtung Abzocke" zeigt, wo Urlauber wirklich Hilfe bekommen und wo sie völlig auf sich allein gestellt sind.
In den Wäldern von Texas wird eine 17-Jährige ermordet aufgefunden. Jemand hat ihr in den Hinterkopf geschossen. Ein junger Mann meldet sich bei der Polizei und gibt sich als Augenzeuge aus. Die zuständigen Ermittler zweifeln am Wahrheitsgehalt der Geschichte, die er erzählt, und sind schockiert über den ungewöhnlichen Deal, den er mit der Staatsanwaltschaft aushandelt.
Eigentlich soll Senior Pascal nur wegen eines Lipoms behandelt werden. Doch auf dem Röntgenbild entdecken die Tierärzte etwas Verdächtiges in seinem Magen. Dr. G übernimmt - und zieht einen Fremdkörper nach dem anderen hervor. Besonders das letzte Stück wird zur Herausforderung, denn bei dem 13 Jahre alten Hund zählt jede Minute unter Narkose. Danach braucht Katze Binky dringend Hilfe: Ein langes, völlig verheddertes Objekt steckt in ihrem Magen fest und lässt sich nur stückweise lösen. Während der Endoskopie-Spezialist um jeden Zentimeter kämpft, rätseln alle, was Binky verschluckt haben könnte.
Die Zeitreise bei "Das war dann mal weg" geht weiter. Diesmal ist die Nasszelle Thema. Von der Trockenhaube über den Allibert-Schrank bis zur Bademütze. Wer kennt das noch? Als sie unseren Alltag eroberten, waren sie schon bald nicht mehr aus ihm wegzudenken. Und doch waren sie plötzlich wieder verschwunden. Was machte sie so besonders? Was haben wir an ihnen geliebt? Und was hat sie ersetzt? Kommen Sie mit auf eine Zeitreise. Zurück in die Welt der verschwundenen Dinge des Alltags: Nichts ist so alt wie die Zukunft von gestern. Was heute als Hightech gilt, ist der Trödel von morgen. Und doch waren all diese Dinge einmal neu, ja geradezu futuristisch. Schienen aus der Welt von übermorgen zu kommen, machten unser Leben einfacher oder aufregender. "Das war dann mal weg" widmet sich auf unterhaltsame und informative Weise ausgestorbenen Dingen aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Wie funktionierte ein Fernschreiber? Und was hat ein Bleistift mit einer Musikkassette zu tun? Die Dokumentationsreihe nimmt die Zuschauer mit auf eine wahre Zeitreise. Die Älteren haben vielleicht nie gemerkt, dass Telegramme und Telefonzellen irgendwann verschwunden waren. Und die Jüngeren vielleicht nie gewusst, dass es sie überhaupt mal gab. Prominente steuern ihre persönlichen Anekdoten zu den Kultgegenständen der Vergangenheit bei, Kinder versuchen zu ergründen, wie sie damals funktioniert haben, Animationen sorgen für so manchen Aha-Effekt.
Selbst ein eigenes Messer schmieden - für Ramon Babazadeh geht ein Traum in Erfüllung, denn das kann man ausprobieren und vom Profi unter Aufsicht lernen! Ebenso wie andere Handwerkskünste, die in verschiedenen Handwerks-Kursen und -workshops im Land angeboten werden. Ob Arbeiten mit Holz oder mit Edelsteinen, jede Werkstatt hat ihre eigene Magie. Einen Tag, ein Wochenende oder auch mal eine ganze Woche: viele Handwerkskünstler geben gerne ihr Wissen weiter.
Ein Polizist außer Dienst ruft den Notruf an, um zu melden, dass seine Frau bewusstlos ist. Als der Verdacht wächst, dass er für ihren Tod verantwortlich sein könnte, stellt eine unerwartete Wendung den Fall auf den Kopf.
Ob im Osten oder im Westen Deutschlands: Die Wut vieler Menschen "hüben wie drüben" ist offenbar ähnlicher, als man annimmt. Autor Matthias Schmidt vereint beide Blickwinkel in seinem Film und fährt im Wahljahr 2026 nach Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. In Ost und West fängt er in seiner Dokumentation die Stimmung der Menschen im Land ein.
Fernweh pur! Die Reportagereihe nimmt den Zuschauer mit auf Reisen rund um den Globus und erzählt Geschichten über Menschen, Tiere und andere Phänomene rund um die Ozeane und deren Küsten.
Wenn er helfen kann, blüht er richtig auf! Rüdiger Ramme ist der Mann mit dem grünen Daumen. Der Lokalzeit-Gärtner ist unterwegs in den Gärten des Westens und steht allen Hobbygärtnern, die seine Hilfe brauchen, mit Rat und Tat zur Seite.
In der Gartenzeit erleben wir auch gärtnerische Nachsorge: Rüdiger Ramme besucht Menschen ein zweites Mal und schaut, wie sich die einstigen Problemgärten im Laufe der Zeit entwickelt haben. Und dann gibt es noch die wunderschönen "Experten-Gärten", bei denen auch Rüdiger Ramme ins Schwärmen und ins Staunen kommt.
Die Gartenzeit - ein bunter Strauß an tollen und schönen Bildern.
Grauer Star: Wenn die Augenlinse trübt - was Patienten wissen müssen
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Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
Die 25-jährige Heather Strube steht vor einem Neuanfang in ihrem Leben, als sie am helllichten Tag erschossen wird. Verwirrende Zeugenaussagen erschweren den Ermittlern die Suche nach dem Täter. Können hier die Aufzeichnungen der Überwachungskameras Hinweise geben?
Die Alliierten planen ihre Landung in der Normandie und bereiten eine große Ablenkungsoperation im Norden vor. Hitler setzt trotz der bedrohlichen Lage seine massiven Bauvorhaben in Norwegen fort. An den Eisenerztransporten und der Nickelmine in Petsamo will er festhalten. Diese Folge verfolgt Hitlers Pläne, seine Truppen von der Nordfront abzuziehen. Schließlich zwingt die Sowjetunion Finnland dazu, in den Krieg gegen die Deutschen einzutreten.
In den USA ruft ein Mann verzweifelt die Polizei um Hilfe, nachdem er angegriffen wurde. Im Vereinigten Königreich wird eine Hundeliebhaberin ermordet in ihrem Haus auf dem Land aufgefunden. Beide Vorfälle ereignen sich zur gleichen Zeit und sorgen für Aufsehen in ihren jeweiligen Ländern.
Golden Retriever Kai erbricht heftig, und die Ursache ist schnell gefunden: Ein großer, pyramidenförmiger Stein steckt in seinem Magen. Doch das sperrige Teil liegt so ungünstig, dass Dr. G bei der Bergung ordentlich tüfteln muss. Danach wartet Kater Captain mit dem nächsten kniffligen Fall. Der Stubentiger hat ein Spielzeug verschluckt, das gefährlich nah am Dünndarm sitzt. Gelingt es Dr. G nicht, den Fremdkörper rechtzeitig zu erwischen, droht eine OP. Zum Glück geht alles gut - doch dann kommt heraus: Captain ist Wiederholungstäter. Glöckchen, Stoffmaus, Spielzeugteile - vor diesem Kater ist nichts sicher.
Diese Folge der Reihe "Das war dann mal weg" weckt die Feierlaune und erinnert an kulinarische wie kulturelle Sünden - vom Mettigel bis zum Lipsi-Tanz, vom Kegelabend bis zum Käsepilz. Partytime! So manches rund um den Partykeller war schön und schrecklich zugleich - trotzdem wecken einst kultige Requisiten und Rituale heute noch nostalgische Gefühle bei den Promi-Gästen Anneke Kim Sarnau, Florian Martens, Cherno Jobatey und Rhea Harder-Vennewald. "Das war dann mal weg" spürt dem Guten von gestern nach. Und auch dem nicht ganz so Guten. Jahrzehntelang schoben die Deutschen landauf, landab eine ruhige Kugel. Kegeln war eine höchst beliebte Freizeitbeschäftigung, die praktischerweise Sport mit Geselligkeit verband. Jedenfalls bis vor etwa 30 Jahren. Inzwischen sind die Kegelbahnen in den Hinterzimmern der Gaststätten mit ihren Fans alt geworden, der Nachwuchs fehlt. "Das war dann mal weg" trifft einen der letzten Kegelklubs, die "Seltene Neun" aus Ottenbüttel bei Hamburg. Außerdem wird in der Sendung eine Institution deutscher Feierkultur wiederbelebt: der Partykeller. Selbst eingerichtete Kellerräume mit Flipper, Musikbox, bunten Glühlampen und einem weiteren Phänomen privater Dancefloors: der Lichtorgel. Grün, blau, rot, rot, blau, grün - Lichteffekte im Takt der Musik. Yeah! Übrigens, "yeah, yeah, yeah" war ein Dorn im Auge der DDR-Oberen. Die wollten der zügellosen Mode des Rock 'n' Roll etwas entgegensetzen und erfanden kurzerhand den Lipsi. Wie der sozialistische Tanz rockt, das gibt's bei "Das war dann mal weg". Außerdem: Was ist eigentlich aus Büfett-Hits wie dem Mettigel, dem Käsepilz oder Fliegenpilzeiern geworden?
Viele von ihnen hatten noch nie einen Hammer oder eine Säge in der Hand, leben das erste Mal weit weg von zu Hause und wollen denkmalgeschützte Gebäude sanieren: die Jugendlichen der Mobilen Denkmalpflege der Jugendbauhütte in Lübeck. Ganz schön viele Herausforderungen für Caro, Clara, Bela und Luisa, die ein Freiwilliges Soziales Jahr im Denkmalschutz absolvieren.
Ein zehnjähriger Junge ruft den Notruf an: Er hat seinen Vater erschossen. Zunächst scheint es ein tragischer Unfall zu sein - bis neun Jahre später die düstere Wahrheit ans Licht kommt.
Der Party-Prinz, bekannt durch seine jugendlichen Eskapaden und die Enthüllungen in seiner Autobiografie "Spare", hat stets die Aufmerksamkeit der Presse auf sich gezogen. Doch hinter der Fassade des rebellischen Windsors verbirgt sich mehr. Die Dokumentation beleuchtet Harrys Werdegang als Soldat, wo er nicht nur seine Berufung fand, sondern auch als Hoffnungsträger der Royal Family galt. Sein Leben illustriert die Herausforderungen eines zweitgeborenen Prinzen, der im Schatten des Thronfolgers seine Identität sucht und stets auf dem schmalen Grat zwischen Tradition und Moderne sowie Monarchie und Medien balanciert.
Buch und Regie: Claire Walding, Andreas Fauser
Produktion: LOOKS Film & TV Produktionen GmbH
Ein verlassenes Gefängnis, ein verfallenes Château in der Karibik und ein Showdown in der Wüste Boliviens: Drei spektakuläre Orte geben ihre Geheimnisse preis. Im Mittelpunkt: das Château Aubéry auf Martinique - Sinnbild kolonialer Macht und gnadenlosen Ehrgeizes. Außerdem: Wie eine resolute Sheriffin Amerikas meistgesuchten Verbrecher stoppt.
Die letzte Episode verfolgt den Rückzug der Deutschen mit ihrer Taktik der verbrannten Erde, während sie gleichzeitig versuchen, die Verteidigungsstellungen ihrer Lyngen-Linie in Norwegen zu verstärken. Hitlers größenwahnsinnige Bauprojekte treiben Kriegsgefangene in den Tod und zum Kannibalismus. Der Zweite Weltkrieg geht zu Ende und hinterlässt eine verwüstete Arktis.
Kultur galt lange als Raum der Freiheit. Doch im Wahljahr 2026 wird sie zum politischen Kampffeld. Wer entscheidet künftig, was gefördert, erinnert und erzählt wird? Die AfD fordert eine "patriotische Kulturpolitik". Der Film begleitet Künstlerinnen und Künstler, Kulturinstitutionen sowie Politikerinnen und Politiker in Ostdeutschland und zeigt, wie Kultur zum politischen Machtinstrument wird.
Mallorca - Urlaubsparadies für Millionen Deutsche, doch im Schatten der Partymeile lauert Gefahr. Peter Giesel ist Handydieben auf der Spur, denn täglich verschwinden Dutzende Smartphones spurlos. Mit präparierten Geräten und GPS-Trackern jagt er die Täter durch Arenal und Palma. Die Fährte führt immer wieder zu einem mysteriösen Laden. Ist hier das Zentrum einer organisierten Diebesbande?
Die Social-Media-Stars JuJean und Witek waren einst Freunde, jetzt treten sie gegeneinander an. JuJean will seinem Rivalen mit seiner Musik die Follower wegschnappen und klarstellen, wer der berühmtere Waidhofener ist. Wieder mit von der Partie ist Max Rester - der Autor tut alles dafür, um seinen Debutroman in die Bestseller-Liste zu bringen. Und auch von Marco und Natascha gibt es Neuigkeiten. Das Country-Duo musiziert wieder ..."laut, falsch und mit Begeisterung".
Luxus wird oft mit dem Exotischen, Unerreichbaren und Seltenen assoziiert. Doch was gestern noch Luxus war, kann heute schon wertlos sein. Oder als Retrotrend eine zweite Chance bekommen. Tiere schmücken sich mit bunten Federn, Menschen mit Luxusgütern, um ihre Umwelt zu beeindrucken. Elfenbein, Seidenstrümpfe oder sogar Besteck aus Aluminium: Einst war manches so wertvoll wie Gold. Heute ist es aus unserem Alltag verschwunden. Die Reihe "Das war dann mal weg" nimmt sich der Luxusobjekte an und erzählt ihre Geschichte. Seit Jahrtausenden ist der Mensch von Elfenbein fasziniert und stellt vor allem aus den Stoßzähnen von Elefanten Gegenstände her. Das Material - weiß, zart und doch stabil - ist so edel wie umstritten. Denn als die Kolonialmächte Ende des 19. Jahrhunderts in den Handel einsteigen, werden Elefanten wegen ihrer Stoßzähne getötet. Heute ist der Elfenbeinhandel verboten. An einen anderen Luxus erinnert sich kaum noch jemand: Seidenstrümpfe. Anfang des 20. Jahrhunderts eine Revolution in der Damenmode, tragen wir heute Nylon, Perlon oder andere Kunstfasern am Bein. Und die Strumpfhose hat die aufwendigeren Damenstrümpfe abgelöst. Der Siegelring ist etwas für reiche, wichtige und vor allem adelige Leute. Zumindest im Mittelalter. Da hatte der Siegelring eine Funktion, nämlich das Versiegeln von wichtigen Schriftstücken. Diese Funktion ist längst verschwunden, der Ring ist nur noch ein Schmuckstück, das immer wieder als Retrotrend zurückkehrt. Ein ganz erstaunlicher Gegenstand, dem man den Luxus nicht auf den ersten Blick ansieht, ist das Aluminiumbesteck. Bei DDR-Bürgerinnen und -Bürgern löst es alle möglichen Gefühle aus, aber sicher nicht, privilegiert zu sein. Tatsächlich ist das leichte, biegsame Besteck kurz nach seinem Auftauchen im 19. Jahrhundert wertvoller als Goldbesteck. "Das war dann mal weg" erzählt die ganze Geschichte. Das Monokel hat eine unmittelbare Wirkung auf die Persönlichkeit seines Trägers. Die ins Auge geklemmte Lesehilfe sorgt bei den prominenten Kommentatoren für Erheiterung: Anneke-Kim Sarnau, Rhea Harder-Vennewald, Michael Kessler und Florian Martens. Die Reihe "Das war dann mal weg" spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag schöner machten, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie verschwunden. Was ist daraus geworden?
John findet ein Tagebuch, das Hinweise darauf gibt, dass Mangs in Florida aktiv war. Zusammen mit einem pensionierten FBI-Agenten arbeitet er daran, eine Verbindung zwischen den im Tagebuch erwähnten Fotos, Tagebüchern und Songtexten zu verschiedenen Mordorten herzustellen. Ziel ist es, die Aktivitäten von Mangs besser zu verstehen und möglicherweise ungelöste Fälle aufzuklären.
"Nachts bin ich davon wachgeworden, dass jemand die Treppen hochkommt, und ich wusste, jetzt kommt gleich das Monster ins Zimmer," erzählt Katha Rosa über die schlimmste Zeit in ihrem Leben. Heute ist sie 32 Jahre alt, Musikerin und singt in ihren Liedern darüber, was ihr angetan wurde.
Jahrelang haben sie und ihre Zwillingsschwester sexuelle Gewalt erlebt. Sie sind missbraucht und vergewaltigt worden. In ihrem Elternhaus, vom Freund ihrer Mutter. Als man in der Schule vermutet, dass die Zwillinge sexueller Gewalt ausgesetzt sein könnten, verdächtigt die Mutter jemanden anders. Doch immer wieder schleicht sich ihr Freund in das Zimmer der Zwillinge, legt sich mal zu der einen, mal zu der anderen ins Bett, vergeht sich an ihnen. "Ich habe einfach so getan, als würde ich schlafen. Ich war wie versteinert. Einfach so ein ganz ekeliges Gefühl," sagt Katha.
Ihre Mutter erkennt die Signale nicht, die ihr Töchter aussenden. Erst als die Frauenärztin stutzig wird und Fragen stellt, trauen sich die damals 15jährigen Mädchen, ihrer Mutter von dem Missbrauch zu erzählen - trotz der jahrelangen Drohungen ihres Stiefvaters: "Er hat halt einfach oft gesagt, dass das was Böses ist, was wir machen und dass wir dann böse sind. Wenn das jemand erfährt, dass wir quasi die Übeltäter sind."
Die Zwillingsschwestern zeigen ihren Stiefvater an. Die Befragungen durch Polizei und vor Gericht erlebt Katha als traumatisch, fühlt sich wehrlos und als Lügnerin dargestellt. Bis ein rechtskräftiges Urteil gefällt ist, vergehen Jahre. Das Urteil in der Revision: Zwei Jahre auf Bewährung. Mutter und Töchter sind fassungslos darüber. Katha Rosa und auch ihre Mutter werden lange therapeutisch betreut. Heute, sagt sie, könnte sie anders vor Gericht auftreten.
Als Sängerin engagiert sich Katha Rosa gegen sexuelle Gewalt.
Frieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen.
Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern.
Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebiete unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe.
In der Reihe "auslandsjournal - So geht Frieden!" besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren. Der erste Teil geht der Frage nach: "Wie Waffen niederlegen?" Dafür treffen sie Menschen in Island, Syrien, Liberia und der Ukraine.
In Island geht es um die Frage, was wir vom friedlichsten Land der Welt lernen können? Denn Frieden definiert auch, wie stabil Institutionen sind und wie sicher die Menschen in ihrem Land leben. Schon von klein auf lernen Kinder in Island Verantwortung für sich, die Gemeinschaft und die Natur zu übernehmen.
In Liberia haben Frauen eine ganz besondere Rolle in der Friedensbewegung gespielt. Ein Land, das noch heute geprägt ist von den Narben eines langen Bürgerkriegs. Ein Konflikt, der ohne die Frauenfriedensbewegung vielleicht nie überwunden worden wäre.
In Syrien gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wie Frieden, der noch so frisch ist, eine Gesellschaft wieder einen kann? Ein Land zwischen Aufbruch und Erschöpfung, ein Land, das versucht, sich neu zu erfinden.
In der Ukraine muss Frieden jeden Tag neu verteidigt werden. Seit mehr als vier Jahren leben die Menschen in permanenter Alarmbereitschaft. Die Angriffe des schier übermächtigen russischen Nachbarn lassen nicht nach. Welche Rolle spielt das Militär, spielen die eigene Armee und Opferbereitschaft, um Frieden in der Gesellschaft als Idee aufrechtzuerhalten?
Die Reihe "auslandsjournal - So geht Frieden!" zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann.