"Für Angehörige ist es schwierig, nicht zu wissen, was geschehen ist", sagt Heidi Kastner. Die bekannte Psychiaterin hat den seit 1986 ungeklärten Mordfall der 17-jährigen Martina Posch aus Vöcklabruck analysiert. "Dazu kommt noch, dass die Wut an niemanden adressiert werden kann."
Im Fall der ebenfalls 1986 ermordeten Prostituierten Elfriede Hochgatter ist der mutmaßliche Mörder zwar bekannt, aber auf der Flucht: der Zuhälter Tibor Foco. In der Dokumentation aus dem ORF-Landesstudio Oberösterreich kommen Wegbegleiter zu Wort, wie der Linzer Strafrechtsprofessor Alois Birklbauer, der mit Foco Jus studiert hat, oder der TV-Moderator Peter Resetarits, der ihn im Gefängnis interviewt hat.
Anhand des Falls der 2011 getöteten Altwirtin Elisabeth Faschl aus Gosau wird auch die Bedeutung der Spurensicherung gezeigt: Dank ihrer Arbeit konnte schließlich ein Angehöriger entlastet und eine Bande aus Bosnien geschnappt werden.
In den letzten 20 Jahren wurden Tausende von möglicherweise bewohnbaren Exoplaneten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Könnte sich auf einigen davon außerirdisches Leben befinden? Haben diese Außerirdischen womöglich bereits die Erde besucht?
Farben helfen einigen Tieren, sich zu tarnen und zu verstecken. Andere stellen eine reiche Farbenpracht zur Schau - und diese muss nicht einmal bei allen Exemplaren derselben Art gleich sein.
Filmemacher Sir David Attenborough reist von den Inseln der Karibik bis nach Indien und in die verschneiten schottischen Highlands, um zu zeigen, wie einzelne Tiere ihre bunten Farben nutzen, um andere zu beeindrucken, zu täuschen, zu warnen oder zu verwirren.
Dem Filmemacher und seinem Team gelingen dank moderner Kameratechnik ungewöhnliche Einblicke in die Wirkungen von Farben und Mustern im Tierreich. Sie zeigen unter anderem, wie Mimikry funktioniert und welche Vorteile sie den Tieren bieten kann, warum Tiger für ihre wichtigsten Beutetiere nicht orange, sondern unscheinbar grün aussehen, warum Schneehühner im Sommer ganz anderes aussehen als im Winter und auf welche Weise Zebras von ihren individuellen Streifenmustern profitieren.
Lara Fendel soll die Wohnung ihrer asozialen Nachbarn verwüstet haben. Hat sie dieses Chaos angerichtet, weil sie von ihnen mit verfänglichen Fotos erpresst wurde?
Hat Kioskbesitzerin rot gesehen und Teenager mit Bierkasten beworfen?
5. Staffel
298. Folge
D 2024
60'
Kioskbesitzerin Maike Köhler (37) soll dem 17-jährigen Paul Schuster einen Bierkasten mit Leergut an den Kopf geworfen haben, weil er ein am Vortag nach einem Streit ausgesprochenes Hausverbot ignorierte. Paul selbst weiß wegen einer retrograden Amnesie nichts mehr von den Ereignissen. Doch laut Maike war ein Einbrecher der Täter. Auch Maikes nichtsnutziger Ex war zur Tatzeit vor Ort. Hatte am Ende er etwas mit der Tat zu tun?
Die chinesische Austauschstudentin Yingying Zhang verschwindet 2017 am helllichten Tag vom Campus der University of Illinois. Die Campus-Polizei und das FBI suchen verzweifelt nach Hinweisen auf ihren Verbleib. Überwachungskameras zeigen, dass Yingying in ein Auto gestiegen ist. Durch unermüdliches Studium der Videoaufnahmen können die Ermittler einen Schaden am Auto identifizieren, der es ihnen ermöglicht, den Fahrer ausfindig zu machen.
Mallorca boomt! Aber auf dem spanischen Festland sind die goldenen Zeiten vorbei. Ehepaar Munser eröffnet in LLoret de Mar eine bayrische Bar - wenn die nicht läuft, sind die Ersparnisse weg. Lokalmatador Don Francis soll den Munsers helfen, doch er hat selbst zu kämpfen. Denn Lloret hat den lauten Partys und den Sauftouristen den Kampf angesagt.
Der Beamte Emmanuel hat fünf Untermieter in seiner Immobilie. Doch als er vor einem Jahr ins Ausland ging, begannen die Probleme: Die Untermieter übernahmen das Haus und zahlten nichts mehr. Jetzt ist Emmanuel mit dem Kredit 24.000 Pfund im Rückstand und könnte sein Eigentum verlieren. Dazu kommt, dass er sich seinem Haus kaum mehr nähert, da die Mieter äußerst aggressiv wurden und ihm drohten. Zur Unterstützung hat er heute Anwalt Paul Shamplina dabei. Er soll den Mietern die fristlose Kündigung zustellen, doch einer von ihnen wird sofort unverschämt. Shamplina hofft, dass die Leute freiwillig ausziehen.
Deutsche Verschwörungsmythen: Reichsbürger und Querdenker
D 2023
45'
Verschwörungsmythen finden auch in Deutschland Anhänger. Sie sehen die Coronapandemie und andere Krisen als Beleg, dass dunkle Mächte im Hintergrund böse Pläne schmieden. Viele Menschen suchen simple Erklärungen für komplexe Probleme: In Verschwörungsmythen glauben sie, schlüssige Antworten zu finden. Die Versatzstücke dieser Mythen ähneln sich weltweit. Doch es gibt auch rein deutsche Phänomene: zum Beispiel die "Reichsbürger". Die Coronapandemie mobilisierte in den vergangenen Jahren zahlreiche Kritiker gegen die Regierungsmaßnahmen. Sie trafen sich zu großen Demonstrationen, bei denen die Vielfalt der Teilnehmer überrascht: Neben sogenannten Querdenkern, die auf ihre individuellen Rechte pochen, finden sich Rechtsextreme und sogenannte Reichsbürger ebenso wie Esoteriker, Linke, Libertäre und Althippies. Viele Menschen suchen angesichts zahlreicher Krisen nach Orientierung. Scheinbar einfache Antworten auf vielschichtige Fragen vermitteln das Gefühl, dass man die Welt durchschaue und dadurch wieder Kontrolle über sein Leben gewinnen könne. Verschwörungstheorien sind ein weltweites Phänomen. Sie erklären scheinbar die Welt und bedienen sich seit Jahrzehnten ähnlicher kruder Elemente und Motive: geheime Bünde, im Hintergrund agierende böse Mächte, konspirierende Superreiche, weltweit agierende Konzerne, Strippenzieher aus der Hochfinanz. Dabei greifen Verschwörungsideologen oft auch auf antisemitische Stereotype zurück. In Deutschland sind zudem antiamerikanische Ressentiments prägend für viele Narrative. Der Film lässt einige Vertreter solcher Verschwörungsmythen zu Wort kommen, zeichnet Traditionslinien in diesem Denken nach. Experten beschreiben und analysieren die Denkmuster verschiedener Gruppen. Vor allem aber zeigt die Dokumentation, welche Phänomene besonders in Deutschland eine Rolle spielen. Die Gedankenwelt der "Reichsbürger" ist ein spezifisch deutsches Phänomen. Sie sehen den deutschen Staat als illegitim an und verleumden ihn als Statthalter fremder Interessen. Gleichzeitig träumen sie sich in ein vermeintliches Ideal des untergegangenen Deutschen Reiches zurück.
Mandaluyong City liegt im Großraum Manila. Rund fünfundzwanzig Prozent der Einwohner der Philippinen leben in Armut. Viele Schicksale führen in die Kriminalität. Die häufigsten Straftaten sind Betrug, Prostitution und Drogen. Weibliche Straftäterinnen, die erwischt werden, landen oft in der Correctional Institution for Women, dem ältesten und größten Frauengefängnis der Philippinen. Die Bandbreite der Häftlinge reicht von Kleinkriminellen bis hin zu Mörderinnen und Gangmitgliedern.
Die spektakulären Viktoriafälle locken alljährlich unzählige Besucherinnen und Besucher an. Doch der Fluss, der sie speist, ist über weite Strecken nahezu unbekannt: der Sambesi. Die zweiteilige Naturdokumentation des österreichischen Naturfilmers Michael Schlamberger porträtiert den mächtigen Strom.
Am Eingangstor von Harnas wartet ein Neuankömmling. Ein kleiner Pavian wurde von zwei Farmarbeitern hochgepäppelt. Der Affe ist den beiden Männern ans Herz gewachsen, braucht aber jetzt artgerechte Gesellschaft, also geht es in das Gehege der Jungpaviane. Ob der Neue vom Rudel akzeptiert wird? Akzeptanzprobleme hat auch Frikkie - allerdings bei den Löwen. Löwenmännchen Trust ist zickig und Sian soll in ein Auto, weil Frikkie mit ihm spazieren gehen will. Zwar gelingt es Frikkie, den hungrigen Sian in den Transporter zu lotsen, doch dort frisst der Löwe kurzerhand erst einmal die vorinstallierte Kamera. Auf der Tierschutzfarm Okutala Etosha soll Volontärin Lisa das Nashorngehege sauber machen. Dafür müssten die Dickhäuter erst mal raus. Lisa braucht viel Mut.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Im Kronberger Opel-Zoo gibt es ein spezielles Training für die siebenjährige Kamelstute Aisha. Künftig sollen Kinder auf ihr reiten dürfen. Doch das Kamel zeigt sich etwas störrisch, ordentlich mit den anderen in einer Reihe zu laufen.
Die Serie "STOP! Border Control Cuba" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über den Flughafen die Grenze überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Geboren im Wasser, geprägt vom Ozean: Olympionike und Surfprofi Leon Glatzer erzählt von Freiheit, Rückschlägen und seiner Reise zu den besten Surfspots der Welt.
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.
Zenica in Bosnien ist mit einhundertfünfzehntausend Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes. Sie ist ein Ort, geprägt durch Armut und hohe Arbeitslosigkeit. In Zenica leben fünfzehn Prozent Katholiken, dreißig Prozent Orthodoxe und fünfzig Prozent Muslime. Seit vielen Jahren konkurrieren die drei religiösen Gruppen um die Macht: Zenica gleicht einem Pulverfass. Mittendrin, in einem eigenen Stadtteil, liegt das größte und härteste Gefängnis Bosniens.
The Modus Mix verbindet Aufnahmen der Blue Crush-Generation mit neuen Surf-Talenten der frühen 2000er. Gemeinsam prägen sie den Aufstieg und die Entwicklung des Frauensurfens entscheidend mit.
(aus der Reihe "ZDF-Reportage")
Atemberaubende Landschaften, spannende Kultur und Gastfreundschaft zu kleinen Preisen: Albanien lockt Besucher aus aller Welt mit kristallklarem Meer und idyllischen Stränden an der Adria.
Die Zahl der Touristen in Albanien ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Doch abseits der touristischen Standardpfade warten im bergigen Hinterland noch immer Attraktionen auf ihre Entdeckung. Vom günstigen Hostel bis zum Luxusapartment ist alles zu haben.
Adrian hat seinen Traum wahr gemacht. Der 27-jährige "kölsche Jung" ist nach einem Albanienurlaub einfach dortgeblieben. "Die Albaner haben nicht so viele Sorgen, die denken nicht drüber nach, was alles passieren kann. Die leben ihr Leben und sind sehr frei und total relaxed. Das habe ich vorher noch nie erlebt", schwärmt er.
Seit fünf Jahren lebt Adrian in dem kleinen Dorf Vuno, dort betreibt er mit seiner amerikanischen Frau Bri ein Hostel. Das hat er im typisch albanischen Stil wiederhergerichtet. Seine Gäste schätzen die Aussicht von der Sonnenterrasse aufs Meer und die ruhige Lage. Für Jessica und Manuel aus Thüringen der perfekte Ort, um das Land zu erkunden: "Die Leute sind supernett und die Strände teilweise noch unbebaut. Irgendwie haben wir unser Herz daran verloren."
Wer mehr auf Party steht, kann Meer und elektronische Musik beim UNUM Festival in Shëngjin verbinden. Fünf Tage lang am Strand vor drei Bühnen abtanzen oder einfach nur auf dem Festivalgelände chillen. Mario aus Hamburg ist begeistert: "So ein Festival habe ich noch nicht miterlebt. Alle sind offen, es ist internationales Publikum hier, also megageil."
Action in unberührter Natur bietet eine Rafting-Tour im Osumi-Canyon in Zentralalbanien. Die Schlucht von fast zehn Kilometern Länge, durch die sich der Osumi-Fluss schlängelt, ist noch immer ein echter Geheimtipp. Rafting-Guide Alma bietet dort Wassertouren unter haushohen Felswänden.
Doch die zunehmende Zahl an Touristen bedroht die ursprüngliche Natur auch in Albanien. Die vielerorts wild wuchernden Hotel- und Ferienanlagen an der Küste verbrauchen immer mehr Ressourcen, vor allem Wasser. Das kommt zum Teil aus dem Hinterland, wie zum Beispiel aus der kleinen Kommune Tragjias. Dort sprudeln zahlreiche Quellen - noch. In einem großen Projekt soll dort ein riesiger Brunnen gebaut und große Mengen Wasser über eine Pipeline in die Tourismusprojekte an der Küste gepumpt werden. Ela betreibt in Tragjias an einem idyllischen Teich seit vielen Jahren ein Familienrestaurant. Das Wasser aus dem Hahn in der Küche kommt direkt aus der Quelle vor der Tür. "Ich habe Angst, dass wir irgendwann kein Wasser mehr haben", sagt Ela.
Die "ZDF.reportage" begleitet Besucher und Bewohner in einem Land, das in den vergangenen Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen hat.
Die Serie "STOP! Border Control Cuba" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über den Flughafen die Grenze überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
In Namibia wird die Erforschung von Geparden wissenschaftlich auf höchstem Niveau betrieben. In der Nähe des Waterbergs, im Norden des Landes, unterhält die Forscherin Laurie Marker den CCF - den Cheetah Conservation Fond. Volontärin Nina darf hinter die Kulissen blicken. Hautnah lernt sie wilde Geparden in der Klinik und beim Lauftraining kennen.
Auf Harnas hat sich Geierspezialistin Marie Diekmann ein Fitness- und Motivationsprogramm für die Weißrückengeier Assem und Stinky ausgedacht. Kurzerhand wird Volontärin Sunna zur Dompteuse ernannt, um zu helfen.
Ines Schilling betreibt eine renommierte Bar. Doch seit sie sich mit ihrem Noch-Ehemann eine Schlammschlacht in der Presse liefert, geht es auch mit dem Lokal bergab. Hat sie deshalb ihrer reichen Freundin 11.000 Euro gestohlen?
Hat Bundespräsident Lübke wirklich KZs geplant? Wurden RAF-Terroristen im Gefängnis ermordet? "ZDF-History" untersucht die großen Falschmeldungen der Geschichte. Auch den "Fall Lisa". Die angebliche Entführung eines russischen Mädchens in Deutschland löste eine diplomatische Krise aus. Die "Protokolle der Weisen von Zion", die seit über 100 Jahren eine "jüdische Weltverschwörung" unterstellen, sind Fake News. Oder der sogenannte Hufeisen-Plan, der die angebliche Vertreibung von Kosovo-Albanern durch Serbien beschrieb und sogar einen NATO-Militäreinsatz rechtfertigte. Auch der Brexit gelang nur, weil viele Briten die Story von der übermächtigen und überteuerten EU gerne geglaubt haben. Alles nur politische Täuschung - bewusste Falschmeldungen, dazu gedacht, die Menschen hinters Licht zu führen? "ZDF-History" untersucht, was wirklich wahr und was Fake ist.
Hamster: Herzblatt gesucht
Das Artenschutzprojekt zur Rettung der Feldhamster geht im wahrsten Sinne des Wortes in die heiße Phase. Um den Bestand in Mitteldeutschland zu stützen und Wiederansiedlungen voranzutreiben, werden für einige Wochen abends ausgewählte Männchen und Weibchen verpaart. Doch nicht alle Tiere verstehen sich auf Anhieb - auch die bedrohten Nager zeigen sich wählerisch. Manchmal braucht es eben Geduld, bis sich ein passendes Paar findet.
Affen: doppeltes Familienglück
Im Gondwanaland gibt es große Freude über winzigen Nachwuchs, denn bei den Rotschultertamarinen haben Zwillinge das Licht der Welt erblickt. Die zwei kleinen Geschöpfe sind gerade mal drei Tage alt und kleben regelrecht auf dem Rücken ihres Vaters, der pünktlich mit seiner Familie zum Mittagessen auf der Affeninsel erscheint. Dort steht vor allem energiereiche Kost ganz oben auf dem Speiseplan.
Ibisse: Nest-Gucker
Auch beim Mähnenibis-Paar Chantal und Manfred gibt es erfreuliche Neuigkeiten: ein Jungtier wurde bereits gesichtet. Ursprünglich lagen drei Eier im Nest, weshalb sich die Pfleger nun wundern. Eine installierte Überwachungskamera soll helfen, Licht ins Dunkel zu bringen.
Wien 1919: Die Bürgerstochter Margarethe "Gretl" Csonka wird von ihrem Vater zu Sigmund Freud geschickt. Er soll sie von ihrem "verbotenen Begehren" nach der skandalumwitterten preußischen Gräfin Puttkamer "heilen". Doch Gretl kämpft um ihre Liebe - auch wenn das bedeutet, Sigmund Freud an der Nase herumzuführen.
In der Konfrontation mit Gretl kommt Freud zum Schluss, dass Homosexualität nicht geheilt werden kann und auch nicht geheilt werden muss.
Parallel zeigt die Dokumentation, wie sich im Wien und vor allem im Berlin der Zwischenkriegszeit erstmals queeres Selbstbewusstsein entfaltet - nur um bald darauf von den Nazis brutal zerstört zu werden. Im Spannungsfeld von Repression und Aufbruchsstimmung kämpfen Aktivist*innen wie Magnus Hirschfeld um die Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt und gegen das Verbot gleichgeschlechtlicher Sexualität. Der Film "Anders als die Anderen" thematisiert Homosexualität erstmals ganz offen - und wird zum Skandal. 1934 lässt Adolf Hitler SA-Chef Ernst Röhm ermorden - und damit den prominentesten homosexuellen Nazi. Es ist ein Wendepunkt: Von nun an verfolgt der NS-Staat vor allem schwule Männer, aber auch lesbische Frauen, steckt sie ins KZ, kastriert oder ermordet sie. Gretl Csonka gelingt die Flucht - in ein Leben, in dem sie sich nie wieder die Freiheit nehmen lassen wird, zu lieben, wen sie will.
Eine Koproduktion von ViennaSet, ORF, ZDF arte
Regie: Fritz Kalteis
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Die goldene Maske des Agamemnon: Eine der berühmtesten und umstrittensten Entdeckungen der Antike. Doch stellt das Fundstück tatsächlich das Gesicht des griechischen Königs dar? Im Jahr 1959 entdeckten Taucher in einem österreichischen See eine stark beschädigte Metallplatte. Doch wie konnte diese aus dem Hochsicherheitsgebäude des britischen Schatzamts auf den Grund eines Sees gelangen? Und was verbindet drei im 19. Jahrhundert entdeckte Folkton-Trommeln mit dem mysteriösen Bau von Stonehenge?
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Florenz ist die vielleicht schönste Stadt Italiens. Eine Stadt voller Kunst und Geschichte, geprägt von großen Namen, die man nicht nur in Italien kennt: Dante, die Medici, Galilei.
Florenz ist - weil sie so schön ist - auch eine Stadt, in der vor jedem zweiten Gebäude die Touristen Schlange stehen. Diese Folge von "..., da will ich hin!" verlässt daher die ausgetretenen Pfade und betrachtet Florenz quasi durch die Hintertüre.
Wer weiß schon, dass der riesige Dom von Florenz den Kontakt zum Himmel nicht nur durch Heilige Messen ermöglicht? Die 90 Meter hohe Kuppel beherbergt auch eines der bedeutendsten astronomischen Messinstrumente der frühen Neuzeit - und es funktioniert noch immer.
Auch die Stoffindustrie, die Florenz einst reich gemacht hat, ist immer noch aktiv: mit Maschinen, die zum Teil Leonardo da Vinci entworfen hat, wird mitten in der Stadt noch Seide hergestellt. Und in der berühmten Modeschule Polimoda erfährt Moderatorin Simin Sadeghi, was das Geheimnis italienischer Eleganz ist.
Und während sich die Massen durch die Uffizien schieben, lernt Simin Sadeghi, mit eigener Hand zu malen wie die alten Meister: an einer Kunstakademie, die auch Tagestouristen lehrt, ganz genau hinzuschauen - und zu staunen.
Robert Oppenheimer gilt als Vater der Atombombe. Unter seiner Leitung lassen die USA von 1943 bis 1945 die erste Nuklearwaffe entwickeln. Der brillante Physiker ist politisch sehr umstritten. Aus einer jüdischen Familie stammend, besucht Oppenheimer in New York eine liberale Schule. Sein Umfeld im Berkeley der 1930er-Jahre ist kommunistisch geprägt. Trotz großer Vorbehalte übertragen ihm die USA die Leitung des "Manhattan-Projekts". Die Geheimdienste erheben Einwände gegen die Wahl Oppenheimers und zweifeln sowohl seine politische Gesinnung als auch seine Loyalität zu den USA an. Sie nehmen sein privates Umfeld unter die Lupe und verdächtigen auch die Frauen in Oppenheimers Leben der Sympathie mit dem sowjetischen Kommunismus: Seine langjährige Geliebte, Jean Tatlock, schreibt für eine kommunistische Zeitung, den "Western Worker". Sie nimmt sich nach einem nächtlichen Besuch Oppenheimers das Leben. Zu dieser Zeit ist er bereits mit Kitty Vissering Puening verheiratet, die zuvor die Ehefrau eines überzeugten Kommunisten und Freiwilligen im Spanischen Bürgerkrieg gewesen ist. Robert Oppenheimer und sein Team, das in Los Alamos die US-amerikanische Atombombe entwickelt, stehen rund um die Uhr unter Beobachtung: sowohl durch das FBI als auch durch Spione der Sowjetunion.
Die Arbeiten im Sumpf bringen eine unglaubliche neue Entdeckung zu Tage. Ein paar tausend Kilometer weiter forscht der Rest des Teams an der Verbindung zwischen den Tempelrittern und dem Mysterium von Oak Island.