Die Anglikanische Kirche am Scheideweg.
Amtseinführung von Sarah Mullally als erster Frau als Primas der anglikanischen Kirche ist ein historischer Moment - und eine Zerreißprobe. Die Dokumentation von Regisseur Martin Betz beleuchtet die heftigen inneren Kämpfe der gegenwärtigen anglikanischen Weltgemeinschaft um Tradition und Innovation, um Sexualethik und die Weihe von Frauen. Sie blickt zugleich zurück auf die Entstehung der Kirche im Streit zwischen König und Papst.
Kurt Diemberger, der einzig lebende Erstbesteiger von zwei Achttausendern, wird am 16. März 94 Jahre alt. Zu seinem Geburtstag porträtiert "Bergwelten" den Ausnahmealpinisten. Das Leben des legendären Bergsteigers, Filmemachers und Autors ist geprägt von einzigartigen Erfolgen und einer unfassbaren Tragödie am K2, im schwarzen Sommer 1986. Ein Ereignis, das sich heuer bereits zum 40. Mal jährt. Diemberger, der damals selbst enge Wegbegleiter verlor, überlebt dieses Unglück nur knapp.
Sieben Tage schuften, schippen und schwitzen. Diesmal verschlägt es das Team um Gartenguru Ralf nach Südwestfalen. Ein besonderes Gelände mit besonderen Herausforderungen: Ein Gartenteil ist steil, der andere fast ebenerdig und am Rand schlummert eine baufällige Laube. Doch die plant Ralf fest ein. Zusammen mit einem Bachlauf, einer Sauna und einem Tauchbecken. Keine leichte Aufgabe, denn der Hausherr schnauft schon beim Ausladen des Bullis.
Michael wird vorgeworfen, seine Frau Cordula bewusstlos geschlagen zu haben, um zu vertuschen, dass er mit ihren 150.000 Euro und seiner Geliebten nach Südamerika durchbrennen wollte. Doch anscheinend hat auch Michaels' Adoptivbruder Dreck am Stecken ...
Marlin ist als Profi-Boxer noch ungeschlagen. Aber mit seinen Nachbarn sollte sich der 30-Jährige beim "Rumble in the Jungle" in Südafrika nicht anlegen. Denn Flusspferde haben riesige Hauer und eine Beißkraft von bis zu 8100 Newton. Ein Strafzettel von Marlins Survival-Partnerin Erin, die in Alaska als Polizistin arbeitet, würde die bis zu 30 km/h schnellen Kolosse auch nicht beeindrucken. Wenn man in ihr Revier eindringt, verstehen sie keinen Spaß. Die Outdoor-Cracks sollten sich daher in den "Black Hills" möglichst weit von den Tieren fernhalten.
Anne Bonny und Mary Read - zwei Frauen, die sich kleiden wie Männer, kämpfen wie Männer und dabei ein Liebespaar sind. Jahrhunderte später werden sie zu Ikonen weiblicher Selbstbestimmung. Gemeinsam mit dem schillernden Captain Jack Rackham, Bonnys zweitem Ehemann, zieht das Trio kapernd und plündernd durch die Karibik. Ihre Karriere ist ebenso kurz wie dramatisch. Am Ende werden sie alle zum Tode verurteilt, doch nur Rackham endet am Galgen. Bonny und Read sind die wohl berühmtesten Piratinnen der Welt - und zwei absolute Ausnahmeerscheinungen in einer männerdominierten Welt. Bonny, die uneheliche Tochter eines reichen Plantagenbesitzers, muss in ihrer Kindheit Jungenkleider tragen und wird von ihrem Vater als entfernter Verwandter ausgegeben. Auch Read wächst als Junge auf. Denn nachdem ihr Bruder gestorben ist, muss sie in seine Rolle schlüpfen, damit die Familie weiterhin finanzielle Unterstützung von ihren Großeltern erhält. Beide entschließen sich, zur See zu fahren, beide heiraten, beide lassen sich scheiden oder verlieren ihren Mann - bis sich ihre Wege auf schicksalhafte Weise an Bord von Jack Rackhams Schiff, der "Revenge", kreuzen. Der Legende nach verlieben sie sich ineinander und werden das erste lesbische Piratinnenpaar der Geschichte. Als die "Revenge" 1720 von einem englischen Kriegsschiff angegriffen wird, ist die Crew zu betrunken, um sich des Angriffs zu erwehren. Nur Bonny und Read stehen "ihren Mann" und "kämpfen wie die Löwen" gegen die englische Übermacht. Sie werden gefangen genommen, vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Doch während Rackham gehängt wird, haben Bonny und Read noch ein Ass im Ärmel, um dem Henker zu entgehen. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Seit der Sesshaftwerdung haben wir unseren Planeten so stark verändert, dass Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen, das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen. Landwirtschaft ist die Grundlage unserer Ernährung. In den letzten Jahrtausenden haben wir sie immer mehr optimiert, zulasten der Böden. Sie erodieren und laugen durch Intensivlandwirtschaft aus. Eine Herausforderung angesichts der wachsenden Weltbevölkerung. In der Jungsteinzeit begann der Mensch, sich die Erde untertan zu machen. Indem er sesshaft wurde, Ackerbau und Viehzucht betrieb, setzte er einen Prozess in Gang, der das Gesicht der Welt ein für alle Mal veränderte. 12.000 Jahre später erlauben uns Satellitenbilder einen buchstäblich globalen Blick auf die Folgen menschlichen Wirkens: Landwirtschaftliche Nutzflächen überziehen große Teile der Erdoberfläche mit geometrischen Mustern, Megastädte wuchern über schier endlose Flächen, Straßen winden sich selbst durch Hochgebirge und Wüsten. Die sogenannte Technosphäre, die von Menschen hergestellten Dinge, wiegt mittlerweile mehr als die Gesamtheit aller Tiere und Pflanzen. Rund 50 Kilogramm Menschenwerk lasten statistisch gesehen auf jedem Quadratmeter des Planeten. Und die Weltbevölkerung wächst und wächst. Im Jahr 2050 werden etwa zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Sie alle zu ernähren, wird eine der großen Herausforderungen der Zukunft sein. Denn nur etwa ein Achtel der Erdoberfläche kann überhaupt landwirtschaftlich genutzt werden. Mit der systematischen Bearbeitung des Bodens geht in der Vergangenheit auch die Geburt der ersten großen Hochkulturen, wie etwa Ägypten, einher. Landwirtschaft wird zum Motor der Staatenbildung, und damit nimmt der Prozess der Weltveränderung durch den Menschen langsam Fahrt auf. Ein weiterer großer Meilenstein auf dem Weg zum Zeitalter des Anthropozäns ist das Römische Reich. Seine Ingenieure durchziehen die Welt mit einem Straßennetz von über 200.000 Kilometern Gesamtlänge und beschleunigen so die Umgestaltung der Welt und die Ausbeutung ihrer Ressourcen. Aber auch auf der anderen Seite der Erde, in China, machen sich Menschen schon vor Jahrtausenden daran, die Welt für ihre Zwecke umzugestalten, durch die Anlage von Abertausenden Reisterrassen. Auch an entlegenen Orten zeigt sich, dass die von Menschen verursachten Umweltveränderungen keineswegs auf die Moderne beschränkt sind. Schon die Wikinger, die im 9. Jahrhundert Island besiedelten, trieben Raubbau an den Wäldern, nicht anders als die Bewohner Zentraleuropas. Im späten Mittelalter gab es auf dem Gebiet Deutschlands weniger Waldgebiete als heute - mit den bekannten negativen Folgen: Die ungeschützten Flächen erodierten zusehends durch Wind und Regen. Der nächste große Beschleunigungsfaktor auf dem Weg zum Anthropozän wird die Entdeckung Amerikas und die Ausbeutung seiner Ressourcen durch Europäer. Den Indios war es gelungen, aus einem Wildgras die Maispflanzen zu züchten, wie wir sie bis heute anbauen. Mit einer jährlichen Ernte von mehr als einer Milliarde Tonnen prägt Mais heutzutage ganze Landschaften. Vor allem in den USA trat eine Form des industrialisierten Anbaus den Siegeszug an, der die Landwirtschaft radikal revolutionierte: auf riesigen Flächen, mit schweren Maschinen, künstlicher Bewässerung und einem gezielten Einsatz von Chemie. Durch dieses "Precision Farming" werden mittlerweile Erträge erzielt, die noch vor 100 Jahren unvorstellbar waren. Einen Baustein dazu lieferte der deutsche Chemiker Fritz Haber, der vor dem Ersten Weltkrieg ein Verfahren entwickelte, aus Luftstickstoff Ammoniak herzustellen, die chemische Basis für Kunstdünger. Das Haber-Bosch-Verfahren ist bis heute eine Schlüsseltechnologie, ohne die die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung kaum möglich wäre. Eine weniger offensichtliche, aber nicht weniger folgenschwere Auswirkung des Anthropozäns ist die durch Menschen verursachte Migration von Pflanzen. Durch die Erfindung kleiner mobiler Treibhäuser durch den Engländer Nathaniel Ward im frühen 19. Jahrhundert wurde es möglich, Setzlinge per Schiff über die Ozeane zu verfrachten. So gelangten nicht nur Teepflanzen nach Indien und Gummibäume nach Asien, sondern auch eine ungezählte Schar blinder Passagiere auf den Schiffen, Mikroben, Parasiten, Insekten und andere Tiere, die viele Ökosysteme auf der Welt radikal veränderten. Die Folgen unserer Eingriffe in die Natur sind vielfach spürbar. Wegen fehlender Bienen müssen Obstfelder in China bereits künstlich bestäubt werden, und in Deutschland sind während der vergangenen Jahrzehnte 70 Prozent der Insekten verschwunden.
Der Kölner Dom beeindruckt mit der größten Fassade einer Kirche weltweit und Türmen, die 157 Meter über der Stadt aufragen. Der Bau dieser gotischen Kathedrale zog sich über 600 Jahre hin.
Diese Karossen lassen zweifelsohne jedes Camper-Herz höher schlagen: Individuell gestaltete und extravagant eingerichtete Fernreisemobile sind der letzte Schrei auf dem Caravanmarkt - zumindest für diejenigen Hobbycamper, die sich die ausgefallenen Modelle leisten können. Den Offroad-Gefährten und rollenden Luxus-Suiten sind preislich keine Obergrenzen gesetzt. Wer sind die Besitzer der teuersten Wohnmobile hierzulande, und wie sieht es unter den Motorhauben ihrer rollenden Heime aus?
Magazinsendung für alle, die an gärtnerischen Themen interessiert sind. Mit jahreszeitlich abgestimmten Pflanzenporträts, praktischen Tipps zur Pflanzenpflege, Vorstellung von Heil- und Giftpflanzen, Rezepten, Aufnahmen aus europäischen Gartenanlagen.
Während Diskussionen heute mehrheitlich im Kommentarbereich von Social-Media-Kanälen stattfinden, machen es sich manche zur Aufgabe, die Tradition der Stammtische am Leben zu erhalten. Die Reportage begleitet drei gesellige Runden, die sich regelmäßig treffen, um Außergewöhnliches zu teilen: Den legendären Franz Antel-Stammtisch, den Zauber-Stammtisch des Circus- & Clownmuseums Wien und einen Rattenstammtisch.
Libanon - das israelische Militär schlägt zu und Hunderttausende sind auf der Flucht / Türkei - an der Grenze kommen viele Iraner an und berichten vom Krieg / Iran - Ablenkung vom Krieg, wie ein Vater in Teheran seine Kinder schützt / Kuba - Trumps nächstes Ziel ist der sozialistische Karibikstaat, Ölblockade sorgt für Blackouts / Nordkorea - mit dem Zug zu Kim Jong Un, Warum Chinesen jetzt wieder über die Grenze dürfen
Im 14. Jahrhundert hat auf der Iberischen Halbinsel die Wiedereroberung muslimischer Herrschaftsgebiete durch christliche Könige längst eingesetzt. Die Tage der Muslime in Al-Andalus scheinen gezählt. Damit sich die Nachwelt an Yusuf I. und das Haus der Nasriden erinnert, lässt er hoch über Granada einen Palast errichten, der zu den Juwelen islamischer Baukunst zählt: die Alhambra.
Krieg auf dem Campingplatz: Andreas und sein verhasster Campingnachbar Heinz hatten beide sechs Richtige im Lotto. Kurz nach Verkündung der Lottozahlen soll Andreas Heinz' Wohnwagen angezündet haben, um dessen Lottoschein zu vernichten. Zum Zeitpunkt des Feuers befand sich auch dessen Ehefrau im Wohnwagen, die sich gerade noch aus den Flammen retten konnte. Trieb den Angeklagten die Gier, den Millionengewinn allein zu einzustreichen?
Jamie und Jimmy werden vom britischen Schauspieler Michael Sheen besucht, der dort eines seiner Lieblingsgerichte zubereitet: eine traditionelle walisische Lammsuppe. Während Jamie die Gäste des Restaurants anschließend mit einem winterlichen Chili con Carne verwöhnt, zeigt Jimmy, dass es nicht viel Aufwand bedeutet, einen kleinen Ofen im Garten zu bauen, in dem sich jede Ente garantiert in einen knusprigen Gaumenschmaus verwandeln lässt.
Bartholomew Roberts - er ist der letzte große Pirat des Goldenen Zeitalters und mit Abstand einer der erfolgreichsten. Mehr als 400 Schiffe hat er gekapert und dabei die halbe Welt umreist. Dabei ist Roberts - ein einfacher Seemann aus Wales - eher zufällig Pirat geworden. Als Howell Davis sein Schiff vor der Küste Afrikas angreift, wird Roberts gezwungen, sich dem walisischen Piraten anzuschließen. Nach dessen Tod wählt die Mannschaft ihn zum Kapitän. Es ist der Beginn einer beispiellosen, rauschhaften Piratenkarriere, die mehr als drei Jahre andauern wird. Zunächst überfällt und plündert Roberts die Insel Príncipe vor Westafrika. Anschließend segelt er nach Brasilien, wo er mit viel List und Geschick die Beute seines Lebens macht: Er kapert ein hochgerüstetes portugiesisches Handelsschiff, die "Sagrada Familia", obwohl dieses von einem großen Militärkonvoi begleitet wird. Roberts erbeutet einen riesigen Gold- und Silberschatz und könnte sich mit der Beute getrost zur Ruhe setzen. Doch der Pirat wider Willen hat Blut geleckt. Er segelt die Ostküste entlang nach Neufundland, zurück in die Karibik und quer über den Atlantik wieder nach Afrika; überfällt dabei Handelsschiffe, Kriegsschiffe, Fischerboote und Häfen. Er plündert, brandschatzt, nimmt Geiseln, kleidet sich dabei stets extravagant und geht voll und ganz in seiner Piratenrolle auf. Doch - wie die meisten Piraten des Goldenen Zeitalters - kann auch er seinen Reichtum nicht in Frieden und Gesundheit genießen. 1722 besiegelt ein englisches Kriegsschiff das Ende des walisischen Seeräubers vor der Küste Guineas - und mit ihm die goldenen Jahre der Piraterie. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Seit der Sesshaftwerdung haben wir unseren Planeten so stark verändert, dass Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen, das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen. Wasser macht unseren Planeten einzigartig. Alles Leben hängt von ihm ab, wir nutzen es auf vielerlei Art. Doch wir gehen nicht immer sorgsam damit um. Wir verschmutzen es nicht nur, sondern bauen auch ganze Landschaften um und greifen damit in wichtige Kreisläufe ein. Wasser ist eines der wandlungsfähigsten Elemente auf der Erde. Seine Fähigkeit, gleich drei Aggregatzustände anzunehmen, garantiert den Wasserkreislauf, der das Leben, wie es auf unserem Planeten vorkommt, erst möglich macht. Der ständige Kreislauf von Verdunstung und Regen sorgt dafür, dass theoretisch immer frisches Wasser zur Verfügung steht. Praktisch fällt aber immer mehr "saures" Wasser auf unsere Erde, weil es sich in der Luft mit Kohlendioxyd (CO2) anreichert, das vor allem bei der Verbrennung fossiler Energien entsteht. Durch unseren hohen Verbrauch an Kohle und Öl wird der Regen zum "sauren Regen", der nicht nur unseren Wäldern zu schaffen macht, sondern auch dem Meer. Besonders Korallen leiden unter dem steigenden Säuregehalt des Meerwassers. Als wir Menschen sesshaft wurden, siedelten wir meist in der Nähe von Flüssen. Diese spielten zwar auch als Trinkwasserlieferanten eine Rolle, wurden aber vor allem für die Bewässerung der Felder genutzt. Das Trinkwasser holten wir uns von frühester Zeit an aus Quellen und Brunnen. Wie sehr die Römer frisches Quellwasser schätzten, zeigen die viele Hundert Kilometer langen Aquädukte, über die sie es in ihre Städte transportierten. Sie etablierten ein völlig neues Verständnis von Wasserkultur. Heute nehmen wir die Wasserversorgung als selbstverständlich hin. Doch vielerorts wird das Trinkwasser knapp. Zwar ändert sich die Menge des auf der Erde vorhandenen Wassers nicht, aber seine Verteilung kann stark variieren. So erleben wir zurzeit, dass trockene Gegenden immer trockener werden, während andernorts Niederschlagsmenge und Grundwasserspiegel steigen. Vielerorts, wie etwa in Spanien oder Kalifornien, wird das Wasser, das zur Bewässerung von Farmen und Feldern benötigt wird, über Hunderte Kilometer lange Kanäle aus weit entfernten Gebieten herangeschafft, die dadurch selbst zum Wassernotstandsgebiet werden. Längst wird daran geforscht, Nutzwasser in Trinkwasser aufzubereiten, eine Technologie, die in trockenen Regionen das Überleben sichern könnte. Neben der Nutzung als Trinkwasser bedienen wir uns des Wassers aber auch noch in anderer Hinsicht, etwa als einfachen Transportweg oder "kostenlosen" Energiespender. Schon im ersten Jahrtausend vor Christus begannen die Chinesen, ihr wachsendes Imperium über den Kaiserkanal zu verbinden, neben der Chinesischen Mauer einer der größten menschengemachten Bauten. Die Römer hingegen nutzten die Wasserkraft, um ganze Berge zu sprengen. Heute werden weltweit 850 000 Staudämme zur Stromerzeugung genutzt. Doch die scheinbar mühelose Stromgewinnung hat einen hohen Preis. Denn Wasser erfüllt in der Natur viele wichtige Funktionen. So transportieren Bäche und Flüsse fortwährend Sand ins Meer und sorgen so für einen natürlichen Schutz der Küsten und Strände. Durch die Staudämme verbauen wir dem Sand aber immer öfter den Weg, während wir ihn für unsere eigenen Bauten großräumig abbauen. Die Folge: Der Sand wird knapp. In Bezug auf die Benennung des neuen Erdzeitalters als Anthropozän ist das Wasser aber noch aus einem ganz anderen Grund in den Fokus gerückt. Denn unsere Flüsse und Meere sind voll von einem Stoff, der als Leitmaterial des neuen Erdzeitalters gilt: Plastik. Das fast unzerstörbare Material ist mittlerweile schon überall auf unserem Planeten zu finden, selbst in der Tiefsee. Wissenschaftler weltweit suchen nach innovativen Technologien, um das Plastik-Problem zu lösen. Sie reichen von scheinbar einfachen Methoden wie einer besseren Mülltrennung bis hin zu Bakterien, die darauf programmiert werden, Plastik zu "fressen". Die Episode "Wasser" erzählt in vielen Geschichten davon, wie wir Menschen Wasser genutzt und seine Wege verändert haben, um Reiche zu verbinden, aber auch, wie der Mangel an Wasser Großreiche stürzte. Dabei mündet alles in die relevanten Fragen und Antworten darauf, wie wir das Wasser schützen und weltweit zum Nutzen aller verteilen können.
Moderatorin Bettina Tietjen und ihre prominenten Mit-Camper sind auf ihrer Traumroute vom Bodensee an den Gardasee in Südtirol angekommen. Hier - direkt an der Südtiroler Weinstraße - liegt zum Glück der Kalterer See, denn die Temperaturen sind hochsommerlich und alle freuen sich auf eine Abkühlung. Der Erste im Wasser ist Schauspieler Oliver Mommsen, natürlich mal wieder sehr gut vorbereitet: Mit Schwimmflossen, Taucherbrille und Schnorchel ist er perfekt ausgestattet. Bettina, Comedian Cossu und Kabarettistin Gisa Flake entscheiden sich für ein Tretboot mit Rutsche und "No Angel" Lucy Diakovska schnappt sich das Paddelboard. Nur Entertainer Ingolf Lück muss mit seinem lädierten Knie leider passen und kümmert sich um das leibliche Wohl seiner Mit-Camper. Nach der erfrischenden Abkühlung geht es abends auf einem Weingut feuchtfröhlich weiter. Wer macht im Wasser die beste Figur? Wer bekommt beim Spieleabend nasse Füße? Und wer behält trotz Hitze und Hochprozentigem einen kühlen Kopf?
Es ist mit 330 Kilometern pro Stunde Deutschlands schnellstes Schienenfahrzeug. Jährlich bringt der ICE Millionen Reisende in kürzester Zeit ans Ziel und ab Ende 2017 sogar noch schneller: Dann sollen die Highspeed-Züge auf der neugebauten Hochgeschwindigkeitsachse Berlin-München innerhalb von knapp vier Stunden von der Bundes- zur Landeshauptstadt rasen. Die Reportage begleitet einen ICE-Triebfahrzeugführer bei seiner täglichen Arbeit und zeigt die Ausbildung neuer Aspiranten im Simulator.
Seit nahezu 50 Millionen Jahren ist die Familie der Nashörner eine der erfolgreichsten in der Geschichte der Säugetiere. Heute kämpfen die Urzeitriesen um das Überleben ihrer Art - Wilderer haben es auf ihr Horn abgesehen.
Im Mittelpunkt dieser Dokumentation steht das persönliche Porträt einer kleinen ugandischen Breitmaulnashornfamilie, bestehend aus der neunjährigen Malaika und ihrem zweijährigen Sohn Elias. Malaika ist wieder trächtig und die Geburt seines Geschwisterchens wird im Leben des kleinen Elias viel verändern.
Zu allem Überfluss brechen Buschfeuer aus. Malaika führt ihren Sohn Elias dennoch sicher durch das Reservat. Sie kennt die besten Matschlöcher für das Schlammbad am Mittag und schützt ihr Kalb vor herumschleichenden Bullen, die dem Kleinen gefährlich werden könnten. So sind Mutter und Sohn unzertrennlich, ein Herz und eine Seele.
Doch eines Tages setzen bei Malaika die Wehen ein und plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Hautnah zeigt die Dokumentation erstmalig die Geburt eines Nashornkalbes in der Wildnis und erzählt in berührenden Bildern den schmerzvollen, aber unvermeidlichen Abschied des älteren Bruders Elias von seiner bis dato allgegenwärtigen und beschützenden Mutter. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sind dabei, wenn der kleine Pipo seine ersten Schritte macht. Ein intimer Einblick in das Leben dieser charismatischen Tiere.
Entlang der Moldau, südlich der "Goldenen Stadt" Prag, liegt ein verstecktes Mosaik von Seen und Teichen, Wiesen und Wäldern: Böhmen - ein einmaliges Tierparadies im Herzen Europas.
Der Reiz dieser Landschaft wurde maßgeblich vom Menschen geprägt, als im Mittelalter begonnen wurde, die unzugänglichen Sümpfe und Moore im Oberlauf der Moldau in eine Teichlandschaft umzuwandeln. Heute ist diese Teichlandschaft UNESCO-Biosphärenreservat.
Und sie ist ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie Mensch und Natur in Harmonie miteinander existieren können. Mehr als 150 Vogelarten brüten dort. Zwergdommel, Drosselrohrsänger und Rohrweihe finden im Schilfdschungel ideale Bedingungen für die Aufzucht ihrer Jungen vor, während Blaumeisen in bis zu 400 Jahre alten Eichen auf den Dämmen brüten. Das offene Wasser ist das Revier der Haubentaucher, die ihren Nachwuchs auf Schwimmnestern großziehen. Sogar die anderswo raren Seeadler, die auf große Gewässer angewiesen sind, finden einen idealen Lebensraum. Im Süden Böhmens hat sich ein stabiler Bestand entwickelt.
Jasmins Gedanken kreisen um den Familienzuwachs. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein Geschwisterchen für ihren Sohn Lennox. Pamelas Wunsch einer WG mit Waltraud ist derweil nicht Erfüllung gegangen. Sie fühlt sich im Stich gelassen...
Die Liste weltberühmter heimischer Erfindungen ist lang. Angefangen vom Doppler-Effekt über die Nähmaschine bis hin zur Sachertorte oder dem Wür-felzucker - Erfinden hat in Österreich Tradition. Doch wie sehen die österreichischen Erfindungen heutzutage aus und welche Menschen stecken dahinter? Auf unserer Reise durch die kreative Erfinderwelt Österreichs begegnen wir Visionären und Menschen, die die Welt verbessern wollen.
Der Herbst ist da. Auf die Beet-Brüder wartet ihr nächstes und letztes Abenteuer für dieses Jahr. Sieben Tage Vollgas für Claus, Gunnar und Ralf - und die beiden Eigentümer. Ohne ihre Hilfe lässt sich so ein Projekt nicht realisieren. Wer hart arbeitet, hat auch ein bisschen Zeit zu feiern. Es gibt einen guten Grund: Ralf hat Geburtstag. Statt bunten gibt es Lichtballons, damit das Trio auch nach Einbruch der Dunkelheit weiterarbeiten kann.
Der Film zeichnet die dramatische Geschichte von Schiffbrüchigen nach, die in den 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts auf den unwirtlichen, subpolaren Aucklandinseln strandeten. Innerhalb weniger Monate wurden zwei Bootscrews auf dieselbe Insel verschlagen, ohne einander zu bemerken. Während die Besatzung der "Grafton" trotz der schwierigen Umstände überlebte, starben fast alle Schiffbrüchigen der "Invercauld". Was war der Grund? 1872 kommt es in Paris zu einer denkwürdigen Begegnung: Auf Anregung seines Verlegers trifft sich der weltberühmte Schriftsteller Jules Verne mit seinem Landsmann François Raynal. Der Erfinder von "Kapitän Nemo" ist in einer Schaffenskrise und sucht einen neuen, fesselnden Stoff. Und den kann François Raynal aus erster Hand bieten. Die Begegnung der beiden liefert die filmische Rahmenhandlung für die Geschichte von Raynal und seinen Gefährten, die es 1864 als Schiffbrüchige auf die Aucklandinseln verschlägt. Im dichten Seenebel erkennen die Männer zu spät, dass sie auf eine Steilküste zuhalten. Der Segler kentert auf einer Klippe und muss aufgegeben werden. Immerhin haben sie Glück im Unglück, dass sie in Ufernähe havariert sind. So können sie das Wrack ausschlachten und überlebenswichtige Dinge an Land retten. Ohne auf die vage Hoffnung zu vertrauen, von einem zufällig vorbeikommenden Schiff gerettet zu werden, beginnen sie, sich auf einen langen Aufenthalt einzurichten, bauen eine Behausung und stellen Regeln für ihr Zusammenleben auf, die von allen respektiert werden. Durch Einfallsreichtum und Kooperation gelingt es ihnen sogar, aus Teilen des Wracks ein seetüchtiges Boot zu bauen, das sie zurück nach Neuseeland trägt. Ganz anders verläuft das Schicksal der Mannschaft der "Invercauld", die nur wenige Monate nach der "Grafton" vor den Aucklandinseln auf Grund läuft. Auch das Schicksal dieser Schiffbrüchigen, die ihren Leidensgenossen auf der anderen Seite der Insel nie begegnen werden, ist durch den Bericht eines Überlebenden gut dokumentiert. Anders als die Männer der "Grafton" steuern sie von Anfang an auf eine Katastrophe zu. Schon nach kurzer Zeit spaltet sich die Gruppe aufgrund von Streitigkeiten auf, was ihre Überlebenschancen minimiert. Ihre Gemeinschaft zerfällt zusehends. Das liegt nicht zuletzt am Versagen des Kapitäns, dem es an natürlicher Autorität, Willenskraft und Verantwortungsgefühl fehlt. Die Männer überlassen nicht nur Kranke und Verwundete ihrem Schicksal, sie verfallen sogar in Kannibalismus. Als ein zufällig vorbeikommendes Schiff die Gestrandeten nach Monaten entdeckt, sind von ursprünglich 28 Männern nur noch drei am Leben. Eine Laune des Schicksals hat die unwirtliche Inselgruppe am Rand der Welt zum Schauplatz unfreiwilliger Überlebensexperimente gemacht, zu einer zeitlosen Geschichte über menschliches Verhalten unter extremen Bedingungen. Dabei zeigt sich, dass Gemeinschaftssinn, solidarisches Handeln und Empathie am Ende der Schlüssel zum Überleben sind - und nicht egoistisches Verhalten, das nur kurzfristig Vorteile bringt. Das beweist auch ein drittes Unglück, das sich nur ein Jahr nach den geschilderten Ereignissen an demselben Ort abspielt. Die havarierte "General Grant" hat australische Goldsucher und ihre Familien an Bord. Unter den wenigen Überlebenden des Schiffbruchs befindet sich diesmal sogar eine Frau. Wie den Männern der "Grafton" gelingt es auch diesen Gestrandeten, eine solidarische Gemeinschaft aufrechtzuerhalten. So schaffen sie es, mit den einzigen beiden trockenen Streichhölzern ein Feuer zu entzünden und während der nächsten 18 Monate nicht mehr ausgehen zu lassen. Sie bauen Behausungen, stellen sich Kleidung aus den Fellen erbeuteter Seehunde her und Werkzeuge aus Knochen. Am Ende werden auch sie von einem Schiff aufgespürt und gerettet. Um den Untergang der "General Grant" rankt sich bis heute ein Geheimnis. Denn im Bauch des Schiffes befand sich eine tonnenschwere Goldladung, die aus Sicherheitsgründen als Messing deklariert war. Trotz vieler Versuche bis in die jüngste Zeit, den wertvollen Schatz zu finden, ruht er bis heute auf dem Meeresgrund. Raynals Abenteuer aber inspirieren Jules Verne zu seinem Roman "Die geheimnisvolle Insel", in dem er der menschlichen Erfindungsgabe in der Not und der Kameradschaft ein Denkmal setzt.
Seit der Sesshaftwerdung haben wir unseren Planeten so stark verändert, dass Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen, das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen. Ohne die Erdatmosphäre wäre das Leben auf unserem Planeten unmöglich. Doch wir Menschen greifen selbst in die Kreisläufe der Luft ein und beschleunigen durch den Ausstoß diverser Gase den Klimawandel. Nie zuvor hatte eine Spezies so viel Einfluss auf der Erde. Nichts hatte für unseren Planeten größere Folgen als die Nutzung des Feuers durch den Menschen. Es wird zum Motor der Zivilisation und zu einem der wichtigsten Merkmale des Anthropozäns. Denn bei jeder Verbrennung von Holz, Kohle, Öl oder Erdgas entsteht Kohlendioxid. Es ist ein natürlicher Bestandteil des Kohlenstoffkreislaufes unserer Erde, aber das Gas besitzt eine Eigenschaft, die mehr und mehr zur Bedrohung wird. Weil es die von der Erde abgestrahlte Wärme reflektiert, erzeugt es den sogenannten Treibhauseffekt. Der Anteil von Kohlendioxid in der Atmosphäre ist heute höher als während der vergangenen drei Millionen Jahre. Das Ergebnis einer jahrhundertelangen Nutzung fossiler Brennstoffe durch uns Menschen. Als wir das Feuer entdeckten, ahnten wir nicht, welche Entwicklung wir damit anstoßen würden. Es ermöglichte uns, Nahrung zu kochen, Erze zu schmelzen, Maschinen zu bauen und letztendlich auch Menschen auf den Mond zu schicken. Rauchende Schlote wurden zum Sinnbild des Industriezeitalters, das Teilen der Welt enormen Wohlstand brachte und das Leben komfortabler machte. Allerdings zu einem hohen Preis, wie die zunehmende Erderwärmung zeigt. Auf Island wurde vor Kurzem ein Gletscher offiziell für tot erklärt. Er ist dem Klimawandel zum Opfer gefallen. Schlechte Luft gibt es nicht erst, seit Fabrikschornsteine in den Himmel ragen. Bereits in der Antike führte die Verhüttung von Erzen zu lokalen Problemen und Klagen, wie aus vielen Texten überliefert ist. "Gravoris Caeli", ein schwerer Himmel, hängt ständig über dem kaiserzeitlichen Rom, verursacht durch die Werkstätten der Glasbläser. Doch das war nur ein schwacher Vorgeschmack auf das, was ab dem Mittelalter und dann vor allem im 19. Jahrhundert kommen sollte: die Verwendung von Kohle. Das "Schwarze Gold" machte das Industriezeitalter überhaupt erst möglich und wurde schon früh zum Problem: Der hauptsächlich im Winter auftretende Smog, ein Kunstwort aus "smoke" und "fog" für Rauch und Nebel, entwickelte sich vielerorts zur Dauerplage für die städtische Bevölkerung. Im Dezember 1952 verdichteten sich die Abgase aus Kohleheizungen und Autos in London zu einer tödlichen Wolke. Bilanz der Katastrophe: mindestens 4000 Tote. Aber noch heute werden rund 40 Prozent des elektrischen Stroms, den die Weltbevölkerung verbraucht, aus Kohle gewonnen. Ein anderer Klimakiller ist die Massentierhaltung. Mehr als 15 Prozent der von Menschen verursachten Treibhausgase stammen heute hauptsächlich aus gigantischen Rinderfarmen. Bei der Verdauung produzieren die Tiere Methan, dessen klimaschädliche Wirkung um ein Vielfaches höher ist als die von Kohlendioxid. In den USA und Europa arbeiten deshalb Unternehmen inzwischen an schmackhaftem Fleischersatz aus pflanzlichen Produkten. Denn die einzige Möglichkeit, die Massentierhaltung zu reduzieren, ist ein verändertes Konsumverhalten. Zurzeit werden weltweit rund eine Milliarde Rinder gehalten. Das entspricht in etwa auch der Anzahl der Autos, die sich über die Straßen wälzen. Rund 18 Prozent der globalen Emissionen von Kohlenstoffdioxid gehen heutzutage auf das Konto des Straßenverkehrs. Der Siegeszug des Autos verlief parallel zur Erschließung einer neuen Energiequelle: Erdöl. Seit der Amerikaner Edwin Drake 1859 in Titusville, Pennsylvania, die erste ergiebige Ölquelle erschloss, wurde der Treibstoff zum Lebenselixier der Moderne. Der weltweite Verbrauch liegt gegenwärtig bei 15 Milliarden Litern - pro Tag. Ihre Verbrennungsprodukte gelangen in die Luft und tragen nicht nur zur Erderwärmung bei. Forscher führen weltweit rund acht Millionen Todesfälle pro Jahr direkt auf die Luftverschmutzung vor allem durch fossile Brennstoffe zurück. Saubere und billige Energie - ein Menschheitstraum. Mitte des vergangenen Jahrhunderts schien er in Erfüllung zu gehen - durch Atomenergie. Seit 1954 wird die Kernspaltung zur Herstellung von Strom eingesetzt. Im Januar 2019 waren in 31 Ländern 453 Reaktorblöcke in Betrieb. Doch seit den Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima ist die Euphorie verflogen. Auch die enormen Kosten für die Lagerung der nuklearen Abfälle macht die Nutzung der Kernenergie zunehmend fragwürdig. Weltweit wird deshalb an Alternativen
Bosnien und Herzegowina - Kommt auf die Bucket List
45'
Vom Massentourismus noch fast unberührt, ist Bosnien und Herzegowina ein ideales Ziel, um auf Entdeckungsreise zu gehen. Unberührte Natur, unzählige Wasserfälle und die Hauptstadt Sarajevo, in der Orient und Okzident aufeinandertreffen - das südosteuropäische Land auf dem Balkan hat viel Abwechslung zu bieten. Für den Film treffen Nina Heins und Felix Leichum in Mostar einen der waghalsigen Brückenspringer, die seit Jahrhunderten von der alten, 20 Meter hohen Brücke springen. Sie wandern im Sutjeska Nationalpark durch einen der letzten Urwälder Europas. In Livno geht es für Nina und Felix auf Wildpferde-Safari. In den 1970er Jahren wurden Arbeitspferde hier noch für landwirtschaftliche Produktion eingesetzt, dann durch Traktoren ersetzt. Statt die Tiere zu verkaufen, wurden sie von vielen einfach frei gelassen.
Gisela wird beschuldigt, die sechsfache Mutter Nicole im Hof des gemeinsamen Wohnhauses mit einem Teppichklopfer zusammen geschlagen zu haben. Ist sie durchgedreht, weil sie Nicole eine Affäre mit ihrem Mann Werner unterstellt hatte?
Die gigantischen Pyramiden von Teotihuacan in Mexiko bergen düstere Geheimnisse. An vielen Stellen fanden Archäologen menschliche Überreste, die aus vergangenen Opferritualen stammen. Welche Erkenntnisse zogen die Wissenschaftler über diese antike Zivilisation, die ihre Stadt vor über 1.400 Jahren so plötzlich verließ?
Der Starkoch Jamie Oliver und sein bester Freund Jimmy Doherty erhalten in dieser Episode in ihrem Restaurant Besuch von der englischen Sängerin Paloma Faith, die dort eines ihrer Lieblingsgerichte kocht, das für sie mit Kindheitserinnerungen verbunden ist: einen feinen Kabeljau nach portugiesischer Art. Derweil begeistert Jamie die Gäste des Restaurants mit köstlichen chinesischen Schweinerippchen und Jimmy braut sein eigenes Bier.