Die Imster Fasnacht - ein jahrhundertealtes Spektakel, das traditionellerweise nur alle vier Jahre abgehalten wird. Über 900 Männer und Burschen nehmen an dem prächtigen Umzug teil zelebrieren in aufwändigen Gewändern und Masken das althergebrachte Schemenlaufen.
Mit Nikolaus Larcher, Hans-Peter Krißmer, Manfred Waltner, Manfred "Kutte" Thurner, Walter Zangerle, Martina Kopp, Mitwirkende Imster Fasnacht
Kamele tragen zu Recht den Namen "Wüstenschiffe": Seit etwa 5000 Jahren durchquert der Mensch mit seinem "Geschenk Allahs" die kargsten und trockensten Gebiete der Welt.
In Saudi-Arabien sind sie so wertvoll, dass der Staat Spitäler für Kamele eingerichtet hat. In der Türkei sind sie die Publikumslieblinge bei Ringkämpfen. In Australien wurde mit ihrer Hilfe das riesige Outback-Territorium erschlossen, heute sind sie dort eine Plage.
In der Mongolei ist Filmemacher Georg Misch mit den Wissenschaftlern Chris Walzer und Pamela Burger auf der Suche nach den Baktrischen Kamelen, den letzten echten Wildkamelen des Planeten. Nur noch 400 Exemplare existieren in der Wüste Gobi, einem Gebiet, das halb so groß wie Österreich ist. Sie überleben extreme Temperaturschwankungen und begnügen sich mit Salzwasser. Trotz widrigster Umstände sind erste Aufnahmen von "Geisterkamelen", wie sie auch genannt werden, in ihrem natürlichen Lebensraum gelungen.
In einem Kamel-Spital in Al-Hofuf hingegen läuft alles mit Hightech: Kranke Kamele aus ganz Saudi-Arabien und sogar aus Nachbarländern werden dort gratis behandelt. Wie in einem Science-Fiction-Film schweben die mächtigen Tiere von an der Decke angebrachten Schienen durch die Gänge in den OP-Saal.
In der Türkei, nahe den antiken Stätten von Ephesus bei Selçuk, versammeln sich jährlich 20.000 Menschen mit 120 Kamelen zu den traditionellen Kamel-Ringkämpfen. Bei diesem "Sumoringen unter Kamelen" treten "Tülü"-Bullen, eine Kreuzung aus Arabischen und Asiatischen Kamelen, gegeneinander an. Die riesigen, kämpferischen Bullen gelten als besonders wertvoll und werden von ihren Besitzern liebevoll gehegt und gepflegt. Vor allem dürfen die kostbaren Tiere beim Ringen nicht zu Schaden kommen.
Der Uluru - Ayers Rock - im Zentrum des australischen Outback wurde Mitte des 19. Jahrhundert von den Kolonisten mithilfe von Kamelen entdeckt. Später spielten die Tiere eine Schlüsselrolle beim Bau von Telegrafenleitungen, Eisenbahnen und Landstraßen. Die Protagonistin Debbie Robinson führt heute noch die Tradition der "Cameleers" genannten Kamel-Pioniere fort: Kamele ziehen ihren Wagen wochenlang durch das Outback, um die entlegensten Siedlungen mit Proviant zu beliefern. Nachdem Straßen- und Eisenbahnnetz fertig ausgebaut waren, hatte man für die Tiere keine Verwendung mehr und gab sie 1923 zum Abschuss frei. Doch einige Hundert Kamele entkamen und vermehrten sich rasend schnell. Heute trinken circa eine Million verwilderter Kamele Wasserlöcher und sogar Schwimmbäder leer.
Für Autofahrer endet eine Kollision mit einem Kamel oft tödlich. Deshalb werden sie von Helikoptern aus von den Verkehrswegen vertrieben. Ein Scheich hat eine besonders clevere Lösung gefunden: Mit Hubschraubern lässt er die Tiere zusammentreiben und per Schiff auf die saudi-arabische Halbinsel bringen, wo die flinksten Tiere bis zu drei Millionen Dollar pro Kamelrennen gewinnen können.
Die erstaunlichsten Fakten über Kamele gilt es noch zu entdecken. Die Beduinen haben ihr altes Wissen bewahrt und schwören auf die Heilkraft von Kamelmilch und Kamelurin. Jetzt erforschen Wissenschaftler in modernen Labors die medizinischen Eigenschaften dieser beiden Zutaten, und ein französischer Kamelexperte der UNO widmet sich in seiner Freizeit der Produktion von Kamelkäse, den er sogar in Europa zu vermarkten gedenkt.
Träume aus Stoff - Modemacherinnen in Sierra Leone
D 2023
43'
Sierra Leone hat schwere Zeiten durchlebt: Vor etwas mehr als 20 Jahren ging ein blutiger Bürgerkrieg zu Ende, dann erschütterten Ebola und Covid die Region. Immer noch gehört das Land zu den ärmsten der Welt. Sierra Leones Frauen sorgen nun mit einem Feuerwerk an Farben und Formen für einen Aufbruch. So unterschiedlich ihre Lebensgeschichten sein mögen, es eint sie eine Überzeugung: Ein farbenfrohes Leben ist ein glücklicheres Leben! Ein optimistischer Blick auf ein Land, das in der Berichterstattung fast nie stattfindet.
Großes Wiedersehen bei den "Unvermittelbaren": Malinois-Podenco-Mischling Sugar trifft ihre Geschwister, und Handicap-Hund Chapo bekommt Besuch aus dem Tierheim. Eine schockierende Diagnose erreicht das Tierheim Hassberge - welche Chancen hat Siggi noch? Die Herdenschutzhunde Yeti und Knut verteidigen ihr Rudel, während Angsthund Manolito immer zutraulicher wird - doch wie reagiert er auf Kinder?
Der sieben Monate alte Labrador Bertie lahmt auf dem linken Hinterbein. Dr. Fitzpatrick soll dem Tier ein Implantat einsetzen. Die nächste Patientin ist Jade. Die Katze hat ein deformiertes Hinterbein und kann nicht mehr richtig laufen. Noel schlägt Besitzerin Jo eine Operation vor. Außerdem behandelt der Arzt Hündin Sophie, die unter Schmerzen am Knie leidet.
Die Ermittler dringen immer tiefer in die Rituale der Sekte ein. Bei merkwürdigen Zeremonien versuchten die Anhänger der Glaubensgemeinschaft, mit ihren mächtigen Meistern vom Stern Sirius Kontakt aufzunehmen. Die Ermittler entdecken eine irrationale Welt, in der sich Archäologie, Religion und Science Fiction vermischen. Sie machen jedoch den Fehler, die überlebenden Sektenmitglieder nicht zu überwachen.
Mit Holger Mahlich, Stephan Benson, Mark Bremer, Tetje Mierendorf, Robert Kotulla, Kai Henrik Möller, Volker Hanisch, Ulrike Johannson, Elena Wilms
Diesmal greift die TV-Moderatorin Scarlett Moffatt den Freunden in der Küche unter die Arme und kocht ein beliebtes Gericht, das sie an ihre Kindheit erinnert: Schottische Eier. Jamie backt eine luxuriöse Fischtorte samt Hummer und Prosecco-Soße. Unterdessen lernt Jimmy, Wildfleisch in einem unterirdischen Ofen zu backen. Das Ergebnis zergeht wie Butter im Mund. Außerdem gibt es erneut einen Appell gegen Lebensmittelverschwendung.
Begleiten Sie die Küstenwache bei ihren Einsätzen rund um Curaçao, Aruba und St. Martin. In dieser Folge untersucht die Küstenwache ein verdächtiges kolumbianisches Boot mit einer verdeckten Bodenluke. Währenddessen rettet die Besatzung der Metal Shark einen schwedischen Kapitän und sein Segelboot, welche als vermisst galten, und die Küstenwache von Aruba fängt ein Schleuserboot mit undokumentierten Migranten ab.
Der Machtantritt Erich Honeckers stimmt optimistisch. Besonders die DDR-Jugend hofft auf Lockerungen. Doch der neue Parteichef setzt zwar auf Sozialreformen, bleibt aber stets linientreu. Mit der "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" will Honecker den Lebensstandard in der DDR verbessern. Die sozialen Reformen scheinen zunächst zu fruchten. Doch die Hoffnung auf eine neue Zeit schwindet schnell. Mit der Erhöhung der Sozialleistungen und Konsummöglichkeiten will der neue Parteichef Erich Honecker die Akzeptanz des SED-Regimes innerhalb der DDR-Bevölkerung steigern. Ein gewaltiges Wohnungsbauprojekt soll die Wohnungsnot in der DDR mindern, Lohn- und Rentenerhöhungen den Lebensstandard verbessern. Um die Preise für die Grundbedürfnisse stabil zu halten, sind steigende Subventionen notwendig. Die DDR lebt zunehmend über ihre Verhältnisse und ist bereits Anfang der 80er auf Kredite angewiesen. Auch die Zukunftsversprechungen bleiben unter Honecker unerfüllt: Statt mehr Freiheiten zu gewähren, wird die politische Überwachung ausgebaut, jegliche Kritik unterdrückt. Immer mehr Menschen wenden sich vom System ab oder wollen das Land verlassen. Die Proteste nehmen zu. Am 4. November 1989 findet auf dem Alexanderplatz in Ostberlin die bislang größte Demonstration auf deutschem Boden statt. Fünf Tage später fällt die Mauer. Das Volk erkämpft sich den Weg zu freien Wahlen. Im März 1990 beschließt das erste frei gewählte Parlament der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland. Die dreiteilige ZDFinfo-Doku-Reihe "Das war die DDR" beleuchtet die über 40-jährige Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik. Dabei kommen prominente Zeitzeugen und Historiker zu Wort.
Welche Schule ist die beste für mein Kind? Das fragen sich viele Eltern. In Belgien werden die Eltern mehr, die ihre Kinder ganz legal zuhause unterrichten. In Schweden versuchen Lehrkräfte Digitales und Analoges wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. In den USA bewaffnen sich nach vielen Schießereien an Schulen die Lehrkräfte, während in Nigeria eine engagierte Lehrerin ihren Schülern den Weg aus der Armut bahnen will. Die "gute Schule" und wie sie zu gestalten ist, das ist Thema in alpha-demokratie weltweit.
Neue Forschungen zeigen auf, wer hinter dem Rätsel von Oak Island gesteckt haben könnte. Unterdessen verblüfft eine Entdeckung rund um den Money Pit die Schatzsucher.
Hoch oben im San-Juan-Gebirge im US-Bundesstaat Colorado liegt ein Ort der zerstörten Träume. Ein ungewöhnlich hoch gelegener Platz, um Häuser zu bauen, aber der Grund dafür war Gold. Ein weiterer verlassener Ort liegt vor der Südküste Englands. In der Meerenge Solent steht ein verfallenes Bauwerk aus einer Zeit der Angst. Die freie Sicht auf das umliegende Wasser ist ein Hinweis auf seinen Zweck. In Kriegszeiten war Horse Sand Fort ein wichtiger Teil der Verteidigung Großbritanniens.
Über einen Zeitraum von drei Jahren versucht Wildbiologe und Naturfilmer Ben Masters mit Hilfe spezieller Kamerafallen das Verhalten der scheuen Katzen auf ihren Streifzügen durch das dichte Unterholz des texanischen Buschlandes zu dokumentieren. Ben trifft sich mit Experten, die seit Jahrzehnten den Ozelot wissenschaftlich erforschen und mit Artenschutzprojekten versuchen, die texanischen Bestände zu erhalten. Doch nicht nur Wissenschaftler und Mitarbeiter des U.S. Fish and Wildlife Service arbeiten daran, die bedrohte Katzenart zu retten. Um die schwindenden Ozelot-Bestände aufzufrischen, denken Naturschützer ebenso wie Farmer die Möglichkeit der Wiederansiedlung von Tieren an, die aus Regionen mit stabilen oder sogar wachsenden Ozelot-Populationen stammen. Ben Masters geht dieser Option nach und besucht Wildbiologen in Tamaulipas in Mexiko.
Was wie ein kalifornisches Feriendorf aussieht, war einst eine Garnison für US-Soldaten - vom amerikanischen Bürgerkrieg über die Indianerkriege bis hin zu den beiden Weltkriegen. Außerdem: Wie baut man in Mexico im 16. Jahrhundert ohne Holzgerüst ein 48 Kilometer langes Aquädukt? Was, außer dem russischen Winter, erschwerte Napoleon und seiner "Grande Armee" 1812 das Leben auf dem Weg nach Moskau und zurück? Und: Was hat ein Staudamm in Wales mit den "Dam-Bustern" zu tun?
Während einer Streife halten die Verkehrspolizisten ein Fahrzeug mit stark getönten Scheiben an. Eine Anzeige ist fällig, denn in Österreich dürfen nur typengenehmigte Scheibenfolien angebracht werden. Während der Kontrolle bemerken die Beamten zudem, dass ein Baby ungesichert im Wagen sitzt; die Mutter hatte es gestillt und deshalb auf den Schoß genommen. Die Polizisten machen den Eltern deutlich, wie rücksichtlos ihr Verhalten ist.
Feuerzeuge als Designobjekt - Herstellung der Sammlerstücke
Faltbares Großlager im Akkord
Wie schnell gehen Akkus in Brand auf
So entsteht der US Quarter
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
Adel verpflichtet - doch diese Verpflichtungen haben mit Glamour und Hochglanzromantik nur wenig zu tun. Wer heute ein Schloss oder eine Burg besitzt, trägt enorme Verantwortung. Der Erhalt jahrhundertealter Mauern kostet Zeit, Geld und viel Einsatz. Das Leben in historischen Gemäuern ist kein Märchen, sondern ein Alltag voller Arbeit, Organisation und Entscheidungen - weit entfernt von dem Bild, das man aus Illustrierten kennt.
Das Abenteuer nimmt Fahrt auf: Nahe Cairns schwingen sich die Köche auf eine der höchsten Regenwald-Schaukeln der Welt. An der Sunshine Coast hoffen sie auf ein unvergessliches Erlebnis - das Schwimmen mit Walen. In Brisbane genießen sie Fleisch aus dem größten BBQ-Smoker der Welt. Doch eine Panne mit dem riesigen Camper bringt den Trip ins Wanken. Kaum gelöst, wartet die nächste Herausforderung: Surfen lernen am Strand.
1977 entführt, vergewaltigt und ermordet Angus Sinclair zwei 17-jährige Mädchen, nachdem er sie in einem Pub in Glasgow, Schottland, kennengelernt hat. Die Opfer sind Helen Scott und Christine Eadie. Die Leichen der Teenager werden einige Kilometer voneinander entfernt gefunden. Sinclair entzog sich über 30 Jahre lang der Justiz, wurde aber schließlich 2014 zu lebenslanger Haft verurteilt.
Die Wintersaison auf dem Beringmeer beginnt mit einer tückischen Wetteranomalie. Ausgelöst durch einen starken El-Niño-Effekt zieht ein riesiges Tiefdrucksystem über die Fanggründe. Schwerer Seegang und heftige Stürme sind die Folge! Hinzu kommen eisige Temperaturen und gefrierende Gischt. An Bord der "Wizard" wird OJ von einem Eisklumpen am Kopf getroffen. Der Decksmann geht ohnmächtig zu Boden. Südlich des Sturmtiefs, vor der Küste von Akutan Island, sucht die "Aleutian Lady" Schutz. Der Kranhaken ist gebrochen. Jetzt muss das Teil in 10 Metern Höhe ausgetauscht werden. Außerdem: Die "Time Bandit" geht an einem Unterwasser-Vulkan auf Krabbenjagd und setzt dabei Dosenfisch als Köder ein.
In der DDR soll es keine Gewaltverbrechen geben, das passt nicht zum sozialistischen Menschenbild. Als in Berlin mehrere Kinder ermordet werden, steht die Volkspolizei unter enormem Druck. Die Suche nach dem Serientäter wird zum Wettlauf gegen die Zeit. Ehemalige Ermittler und Zeitzeugen rekonstruieren diesen und drei andere Mordfälle aus den letzten Jahren der DDR. Dabei zeigt sich: Die Aufklärung wird oft behindert, Täter bleiben lange unentdeckt. In den letzten Jahren der DDR geschehen Verbrechen, die das Bild vom sicheren und friedlichen Sozialismus nachhaltig erschüttern. Mitten in Berlin, im Prenzlauer Berg, sterben Ende der 1980er-Jahre drei Kinder, alle auf ähnliche Weise. Die Spuren führen zu einem verurteilten Sexualstraftäter. Im SED-Staat gibt es für Täter wie ihn keine spezielle Therapie - nur Strafen wie Umerziehung durch Arbeit, Disziplin und ideologische Beeinflussung. Die Rückfallquote ist hoch. Als die Ermittler den Täter stellen, setzen sie ihn unter Druck - er gesteht die Taten. Doch nach der Wende gelten die Aussagen als unverwertbar. In Halle-Neustadt wird ein Seemann erschlagen. Die Ermittler glauben an einen Mord unter Brüdern aus Eifersucht, der Täter wird verurteilt. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Todesfall. Eine Frau und ihr Kind sterben, später ein weiterer Mann. Erst nach Jahren wird klar: Es ist immer derselbe Täter. Und er lebt mittendrin im Plattenbau, während ein Unschuldiger für den Mord am Matrosen seit Jahren in Haft sitzt. In Großbeuthen bei Potsdam verschwindet 1986 eine 17-jährige Schülerin. Tage später wird ihre Leiche gefunden. Ein Verdächtiger passt ins Täterprofil, aber ein Laborfehler entlastet ihn. Der Mord bleibt über Jahrzehnte ungeklärt. Bis mit moderner Forensik und neuen Ermittlungen der Mord endlich aufgeklärt wird. In der Lausitz verbrennen eine Mutter und ihre beiden Töchter in einem Trabant. Der Ehemann überlebt und behauptet, es sei ein Autounfall gewesen. Die schwer verletzte Ehefrau bringt die Ermittlungen in Gang. Kurz bevor sie stirbt, kann sie der Notärztin die Wahrheit sagen. Doch ein Gericht hat Zweifel an den Ermittlungsergebnissen. Erst ein aufwendiges Brandgutachten bringt Gewissheit. Die Dokumentation folgt Ermittlern und Zeitzeugen, die die Wahrheit Schritt für Schritt rekonstruieren. Sie zeigt Verbrechen, die nicht ins Menschenbild des Sozialismus passen. Archivmaterial und Originalakten geben Einblick in eine Realität, die das Regime lieber verborgen hätte. Öffentliche Berichte über Schwerstkriminalität hatten in der DDR Seltenheitswert - zum Schutz des Volkes und des Landes. Doch auch im Sozialismus wurde gemordet, geraubt und betrogen.
Der Wintereinbruch steht vor der Tür, und die Schatzsucher arbeiten unter Hochdruck daran, der Solution Channel zu erreichen. Unterdessen ist Rick mit einigen Kollegen auf Malta, um neue Verbindungen zu prüfen.
Was wie ein kalifornisches Feriendorf aussieht, war einst eine Garnison für US-Soldaten - vom amerikanischen Bürgerkrieg über die Indianerkriege bis hin zu den beiden Weltkriegen. Außerdem: Wie baut man in Mexico im 16. Jahrhundert ohne Holzgerüst ein 48 Kilometer langes Aquädukt? Was, außer dem russischen Winter, erschwerte Napoleon und seiner "Grande Armee" 1812 das Leben auf dem Weg nach Moskau und zurück? Und: Was hat ein Staudamm in Wales mit den "Dam-Bustern" zu tun?
Die monumentalen ägyptischen Pyramiden wurden vor über 4500 Jahren erbaut. Mithilfe von Experimenten wollen internationale Wissenschaftlerteams die Techniken der alten Baumeister enthüllen. Wie konnten die tonnenschweren Steine befördert und so exakt behauen werden? Hunderte Kilometer von den Pyramiden von Gizeh entfernt entdecken sie neue Hinweise auf die Methoden und prüfen ihre Hypothesen mit authentischen Experimenten.
Ein steinzeitlicher Monolith aus der Türkei - doppelt so alt wie die Pyramiden. Kann er unser Wissen über die Anfänge der Zivilisation zum Wanken bringen? Ein bizarres Helmdesign der 1920er Jahre sollte kreative Köpfe vor Lärm schützen - wurde aber fast zur Kammer des Wahnsinns. Und ein Skelett in einer Schweizer Kirche, das eine goldverzierte Rüstung trägt. Wie kam der vermeintliche Märtyrer zu solch kriegerischer Tracht? Drei Objekte, drei Geschichten, voller Bluff, Wahn und göttlichem Touch.
Die raue Schönheit der eher kargen Landschaft prägt das Bild einer Region im Nordwesten Deutschlands, die von Wasser durchzogen ist, belebt im Takt der Gezeiten, zwischen Ebbe und Flut. Dort, wo Einsamkeit und Stille ist, beherrscht seit Jahrtausenden die größte Naturkraft alles Leben: das Meer. Es formt die Watten und Marschen, die Inseln und Halligen - bis heute.
So eigen und unverwechselbar dieses Land ist, so sind auch die Menschen, die dort leben - traditionsbewusst und stolz, aber auch schrullig und eigensinnig. Der Film stellt einige von ihnen vor: Emil Nolde, der das Wesen der "Utlande" und seiner Bewohner im Bild festgehalten hat. Den Deichgrafen, der mit Pumpen, Siel und Gräben Tag für Tag gegen das "Absaufen" ankämpft. Den Hüter der letzten noch aktiven "Vogelkoje" auf der Insel Föhr. Den Tischlermeister, der sich auf Hallig Langeneß eine Segellore gezimmert hat, ein vom Wind angetriebenes Schienenfahrzeug.
Auf Sylt entdeckt man zwischen Sandkörnern einen höchst lebendigen Mikrokosmos, die Vielfalt amphibischen Lebens im Watt und kommt zum Geheimnis der Sylter Austern, draußen bei Ebbe im Wattenmeer. Zu den ältesten Bräuchen gehören hier haushoch lodernde Feuer im Februar, das "Biikebrennen". Auf Amrum und Föhr erzählen Grabsteine vom Schicksal der Seefahrer, und im Winter erwärmte getrockneter Kuhmist als Brennmaterial die Stuben.
Im Hauke-Haien-Koog sorgen "Gänselotsen" für die sichere Straßenüberquerung von tausenden Rast- und Nistgästen. Weiter draußen, vor Nordstrandischmoor stolpert man über versunkene Legenden: Brunnenringe und Scherben, bis man die vor Jahrhunderten versunkenen Glocken des legendären Rungholt zu hören meint. Wie zu Zeiten der berühmten friesischen Kapitäne segelt ein traditionelles Plattbodenschiff in den Prielen, vorbei auch an Norderoog, wo junge Leute nur mit ihren Händen vom Winter zerstörte Lahnungen aufbauen; dadurch wächst die winzige Hallig wieder.
Ein Streifzug der Moderatorin Judith Rakers entlang der Donau von Passau nach Wien mit Präsentation von Sehenswürdigkeiten, Freizeitangeboten und interessanten Menschen.
Es ist die größte Arktis-Expedition aller Zeiten: Im September 2019 macht sich der deutsche Eisbrecher "Polarstern" auf den Weg zum Nordpol. An Bord: die besten Wissenschaftler ihrer Generation. Ihre Aufgabe: Daten sammeln über den Ozean, das Eis, die Atmosphäre und das Leben. Die Mission: den Klimawandel verstehen. Der Dokumentarfilm liefert eine spektakuläre Nahaufnahme der Expedition.
Eine Bankraubserie erschüttert Österreich Mitte der 1980er Jahre. Der Täter erbeutet einen Millionenbetrag und überfällt drei Banken an einem Tag. Die Boulevard-Presse gab ihm den Namen Pumpgun Ronnie.
1993 werden in einer Londoner Wohnung die Leichen von Annie Castle und ihrem Bruder Billy Bryan gefunden. Die beiden Rentner starben offenbar bei einem gewalttätigen Einbruch. Wie die Polizei herausfindet, haben viele Nachbarn etwas mitbekommen, aber niemand genug, um den Täter identifizieren zu können. Erst 2017 führt eine DNA-Spur endlich zu dem brutalen Einbrecher und Vergewaltiger Danville Neil.