Wie werden wir uns erinnern, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt? Wie kann ein lebendiges Erinnern stattfinden, wie kann die Geschichte wachgehalten werden ohne jene Stimmen, die sie selbst erlebt haben? Dieser Frage gehen Karoline Thaler und Mariella Kogler nach. Sie tauchen dafür ein in die Lebensgeschichte von Harry Merl, Holocaust-Überlebender, Psychiater und Psychotherapeut. Er gilt als Vater der Familientherapie in Österreich. Sein Sohn und sein Enkelsohn gehen in Schulen und bringen so jungen Menschen das nahe, was Harry selbst nicht mehr erzählen kann.
"kreuz & quer plus": Homo religiosus - Der Mensch und seine Religionen.
Die Entstehung des Judentums.
Die jüdische Religion ist die älteste der monotheistischen abrahamitischen Religionen und ihr Entstehen kam einer religiösen Revolution gleich: Der Gott Israels verdrängte alle anderen Götter und die jüdische Religion nahm großen Einfluss auf die nachfolgenden Religionen.
Unter einem "strengen Winter" verstand man vor hundert Jahren noch etwas anderes als heute. Eisige Kälte und Schnee hatten Wien fest im Griff, die Schneeräumung hielt sich vor der Motorisierung in Grenzen, und an der auch noch unregulierten Donau bildeten sich gefährliche Eisstöße, die die Brücken bedrohten. Viele Menschen vor allem aus den niedrigen Schichten waren für Wetterkapriolen auch nicht hinreichend bekleidet. Diese Erbe Österreich Neuproduktion zeigt anhand alter Aufnahmen, was die weiße, kalte Kaiserstadt für die Bewohnerinnen und Bewohner bedeutete. Die kalte Jahreszeit brachte auch Freuden mit sich: im Wienerwald fanden Rodelpartien statt und auch die ersten Skifahrer machten die Hügel unsicher.
Der Film erzählt davon, wie drei Wiener - Oswald Bouska, Julius Madritsch und Raimund Titsch -, die anfangs den Nationalsozialismus mitgetragen haben, zu entschlossenen Nazigegnern werden.
Nicht nur der Österreicher Oskar Schindler rettet Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit in Polen: Auch der Wiener Julius Madritsch bewahrt in Krakau Hunderte jüdische Zwangsarbeiter vor dem Tod.
In seiner kriegswichtigen Uniformschneiderei verschafft er sogar ungelernten Personen einen Job und hilft anderen bei der Flucht aus dem Krakauer Getto. Das gelingt Madritsch aber nur, weil zwei andere Wiener ebenfalls Kopf und Kragen riskieren: sein Stellvertreter Raimund Titsch und der SS-Wachmann Oswald Bouska, der sich in Krakau, angewidert von der tödlichen Praxis des NS-Rassenwahns, zu einem radikalen Gegner der Nazis wandelt.
Im März 1943 erfährt Bouska von dem Plan des sadistischen SS-Kommandeur Amon Göth, bei der Räumung des Gettos von Krakau alle noch nicht arbeitsfähigen Zwangsarbeiterkinder ermorden zu lassen. Somit schweben auch die Kinder der Madritsch-Beschäftigten in Lebensgefahr. Bouska schmuggelt daher in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zahlreiche Familien mit Kleinkindern aus dem Getto in die nahe gelegene Madritsch-Fabrik. Da Bouska auch Kontakt zu polnischen Familien hat, gelingt es ihm, einige von ihnen zu überreden, vom Tod bedrohte Kinder aufzunehmen. Familien oder jene Kinder, die nicht bei Pflegeeltern unterkommen können, werden ins polnisch-slowakische Grenzgebiet gebracht, damit sie sich von dort nach Ungarn durchschlagen können.
Die mutigen drei Gerechten Oswald Bouska, Julius Madritsch und sein Wiener Geschäftsführer Raimund Titsch begeben sich selbst in Lebensgefahr, doch Rettung ist dennoch nicht für alle möglich. So landen viele "Madritsch-Juden" nach der Getto-Räumung in Plaszow, einem Konzentrationslager für Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Krakau.
Im KZ Plaszow setzt ein neuerliches Tauziehen um Menschenleben ein. Madritsch möchte am Gelände des Konzentrationslagers eine Firma errichten und seine Arbeiterschaft dort solange beschäftigen, bis die sowjetische Armee eintrifft und das Lager befreit. Die SS hingegen will seine Arbeiter deportieren, sobald Madritsch weniger Aufträge erhält. Ein zermürbender Nervenkrieg beginnt, von dem Julius Madritsch und Raimund Titsch ebenso wie von den traumatisierenden Ereignissen in Polen ihr ganzes Leben lang gezeichnet bleiben sollten. Oswald Bouska erlebt die Befreiung durch die Rote Armee nicht mehr. Er fliegt auf und wird 1944 im KZ Groß-Rosen erschossen.
Nach Kriegsende dauert es lange, bis der Einsatz der österreichischen Menschenretter gewürdigt wird. 1964, zu einer Zeit, als in Österreich die Mitverantwortung an den Naziverbrechen noch weitgehend verdrängt wird, werden die drei in Israel zu "Gerechten unter den Völkern" ernannt. In Österreich bleibt das weitgehend unbemerkt. Obwohl der mutige Einsatz der drei Männer dem von Oskar Schindler in nichts nachsteht, sind Madritsch, Titsch und Bouska weitgehend vergessen. Keine Straße, kein Platz und keine Wohnsiedlung hat man bisher nach ihnen benannt.
Eindrucksvolles Gewicht bekommt die Dokumentation von Georg Ransmayr durch Interviews mit den letzten jüdischen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die Madritsch, Titsch und Bouska noch in Krakau erlebt haben. Nachgezeichnet werden die Ereignisse auch durch bisher nie gezeigte Fotos und Dokumente aus internationalen Archiven und dem Nachlass von Julius Madritsch.
Gedreht wurde in Österreich, Israel und Polen. In Polen konnte Ransmayr mit Kameramann Werner Veits auf dem Areal des einstigen Konzentrationslagers Groß-Rosen und auf dem Gelände des ehemaligen KZ Plaszow drehen, wo auch der Kinoklassiker "Schindlers Liste" spielt.
Prag im Zweiten Weltkrieg: Mitten in der deutschen Besatzung wagten ein Vater und sein Sohn einen lebensgefährlichen Akt des Widerstands. Heimlich bewahrten sie im Krematorium von Strasnice die Asche von mehr als 2.000 Opfern des Nationalsozialismus auf. Mithilfe von Archivmaterial, animierten Bildsequenzen, Zeugnissen von Angehörigen und unterstützt von engagierten Historikern beleuchtet diese Dokumentation ein bislang kaum bekanntes Kapitel des Zweiten Weltkriegs.
Es wird getreten, getrocknet und gerührt. Die Allestester sind wie elektrisiert. Kathrin und Andreas kommen beim Test einer innovativen Katzentoilette zu einem überraschenden Ergebnis. Während Ingrid und Otto an einer neuartigen Fahrradwarnblinkanlage ihre Freude haben, gerät Detlef beim Versuch ein skurriles Elektroschock-Roulette zu spielen an seine körperlichen Grenzen. Am Ende steht wie immer die alles entscheidende Frage: Hot oder Schrott?
Archii lässt nicht locker, er möchte Rap-Star werden. Manuela sucht sich einen Nebenjob. Dennis und Vanessa haben sich nach 5 Jahren Ehe getrennt. In Stendal hat René Probleme wegen Körperverletzungsvorwürfen.
Sie erfüllen Brautkleid-Wünsche: Die Ausstatter von "Zwischen Tüll und Tränen". Während normalerweise jede Folge nach dem Kauf des perfekten Kleids endet, geht es in dieser Woche einen Schritt weiter: An fünf Tagen geben fünf Bräute einen persönlichen Einblick in ihre individuelle, lang geplante Traumhochzeit! Oder wird bei einigen von ihnen "der schönste Tag im Leben" eher zu einem Albtraum?
Sie alle umgibt der Schatten der Nazizeit noch heute. Sechs Nachfahren von NS-Tätern und Holocaustüberlebenden erforschen ihr schweres Erbe. Der Umgang damit ist unterschiedlich. Für die Ereignisse des Holocaust sind die nachfolgenden Generationen nicht verantwortlich. Dennoch prägen Trauma und Schuld ihrer Vorfahren den eigenen Lebensweg. Manche begreifen das schwere Erbe als Auftrag, um über das Grauen aufzuklären. So unterschiedlich die Lebenswege der Nachkommen sind, etwas verbindet sie: das schwere Erbe, ein Schatten, dem sie nicht entkommen können. Für Bettina Göring ist es eine große Last, mit einem der größten NS-Kriegsverbrecher verwandt zu sein. Sie ist die Großnichte von Hermann Göring. Die 65-Jährige benötigte mehrere Therapien, um das Trauma zu überwinden. Sharon Brauner dagegen sieht ihre Familiengeschichte als Auftrag. Die Sängerin ist die Nichte des jüdischen Filmproduzenten Artur Brauner. Als Kind hörte sie von Freunden und Verwandten immer wieder, wie sie den Holocaust überlebten - um zu erinnern und aufzuklären. Auch der Vater von Sportkommentator Marcel Reif war Jude. Doch seine Familie schwieg. Sie wollte die Trauer und das Entsetzen nicht an die nachfolgende Generation weitergeben. Im Dialog erkunden Brauner und Reif, wie Schweigen und Konfrontation ihren Umgang mit dem Trauma der Vorfahren geprägt haben. Walter Chmielewski sagt sich als Sohn des Lagerkommandanten von Gusen von seinem Vater los. Der SS-Mann war für den Mord an Hunderten Häftlingen verantwortlich. Hanna Veiler, Mitglied der Jüdischen Studierendenunion Württemberg und Aktivistin, hat viele Fragen an ihn. Sie kann nicht glauben, dass Chmielewski vom wahren Ausmaß der Verbrechen seines Vaters nichts wusste. Gemeinsam gehen sie in Österreich auf Spurensuche. Maria Holzgrewes Familie entdeckt im Internet, dass ihr Urgroßvater Wilhelm Dreimann ein NS-Verbrecher ist, der selbst vor dem Mord an Kindern nicht zurückgeschreckt ist. Heute sucht die junge Lehrerin den offenen Dialog und klärt über die Taten ihres Vorfahren auf.
Wem unser Heimatplanet zu vertraut und der wüste, leblose Mars zu langweilig ist, der findet in Jupiter eine spannende Alternative. Auf dem Gasriesen wüten gigantische Stürme und monströse Magnetfelder, sein Kern ist heißer als die Oberfläche der Sonne. Und sein feuriger Mond Io hat die größte vulkanische Aktivität im gesamten Sonnensystem. Die NASA-Raumsonde Juno liefert seit 2016 faszinierende neue Erkenntnisse über den planetaren Platzhirsch mit dem berühmten "roten Fleck".
Die Große Mauer ist eine Ansammlung tausender von Galaxien, die typischerweise eine abgeflachte Form haben. Sie ist die größte zusammenhängende Struktur, die bisher im Universum entdeckt wurde. Warum und wie entstand diese dichte Anordnung von Galaxien, die sich zu dem sie umgebenden Raum abgrenzt? Die Dokumentation widmet sich den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Große Mauer und untersucht hierbei einen Zeitraum von sechs Milliarden Lichtjahren.
Hans Georg Calmeyer (1903-1972) war ein deutscher Jurist aus Osnabrück, der während des Zweiten Weltkrieges als "Rassereferent" der nationalsozialistischen Verwaltung in Den Haag über Leben und Tod von tausenden Menschen entschied. Die Dokumentation beleuchtet die Frage: Hat Calmeyer niederländische Juden aktiv gerettet? Oder hat er lediglich einige vor der Verfolgung verschont? "Calmeyers Dilemma" bietet keine einfachen Antworten auf komplexe moralische Fragen der NS-Geschichte, sondern lädt zur Selbstreflexion ein: Wie hätte ich während der Judenverfolgung gehandelt? Und wie handele ich heute angesichts von Ungerechtigkeit und Unterdrückung?
Das Holocaust-Denkmal Berlin: Die Entstehung eines Mahnmals
Nach der Eröffnung
3. Folge
30'
Nach fünfzehn Jahren kontroverser Diskussionen und politischer Auseinandersetzungen beginnt 2003 der Bau des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin - auch bekannt als das Holocaust-Mahnmal. Doch bald treten Probleme auf...Die Doku-Serie blickt hinter die Kulissen und beleuchtet die vielen kleinen Konflikte, die plötzlich so groß werden, dass sie das gesamte Projekt ins Wanken bringen.
Im Sommer 1976 wurden in New York sechs Frauen getötet und sieben verletzt. David Berkowitz, der "Son of Sam", jagte Frauen mit langen dunklen Haaren. Als das klar wurde, schnitten sich viele die Haare und färbten sie. Berkowitz hinterließ keine Spuren, schrieb aber Briefe an die Polizei und war entschlossen, weiter zu töten. Nachdem ihm ein Strafzettel zum Verhängnis wurde, gab er an, auf Befehl des Hundes seines Nachbarn Sam gehandelt zu haben.
Pius XII. wird im ersten Jahr des Zweiten Weltkriegs zum Papst gewählt. Wie verhielt er sich zum Holocaust? 2020 hat der Vatikan sein Geheimarchiv für Forscher geöffnet. Hat ihn das Schicksal der Juden kalt gelassen?
An einem klaren Winterabend im Januar 2008 kam es zu einer der erschreckendsten und mysteriösesten UFO-Sichtungen aller Zeiten. In der texanischen Kleinstadt Stephenville entdeckten einige Einwohner ein breites ominöses Flugobjekt am Himmel, das minutenlang auf einer Stelle schwebte und daraufhin mit Hyperschallgeschwindigkeit entschwand. Trotz dutzender Augenzeugen bleibt der Fall bis heute ungeklärt. Besonders das Militär leugnete den Vorfall vehement. War dies ein Vertuschungsversuch?
Voller Zuversicht verlassen 937 jüdische Flüchtlinge 1939 den Hamburger Hafen. Nazi-Deutschland hinter sich, die Freiheit vor sich. Ein Visum für Kuba verspricht ein Leben ohne Angst. Doch Havanna verweigert die Einreise. Kapitän Schröder nimmt Kurs auf die USA. Auch Washington verwehrt der "St. Louis", einen sicheren, US-amerikanischen Hafen anzulaufen. Als dann auch Kanada die Aufnahme verweigert, gerät die Fahrt in die Freiheit zur Odyssee auf dem Atlantik. An Bord machen die Worte Selbstmord und Meuterei die Runde. Knapp einen Monat nach Verlassen des Hamburger Hafens läuft die "St. Louis" in Antwerpen ein. Nahezu ein Drittel der Passagiere ermorden die Nazis in den folgenden Jahren.
Ein Grammophon, Briefe und ein Tagebuch lagerten jahrelang auf dem Dachboden einer Hamburger Villa in einer alten Seekiste. Der Nachlass von Gustav Schröder erinnert an die dramatischen Ereignisse an Bord der "St. Louis". In Jad Vashem wird der Kapitän der St. Louis als "Gerechter unter den Völkern" geehrt.
2019 jährte sich die Geschichte zum 80. Mal. Die großen Flüchtlingsströme der jüngsten Zeit und wachsender Antisemitismus lassen die Ereignisse an Bord der "St. Louis" erschreckend aktuell erscheinen. Die "Washington Post" erinnerte daher noch einmal an die Ereignisse aus dem Jahr 1939, Kanadas Premier Justin Trudeau entschuldigte sich bei den Familien der jüdischen Flüchtlinge, die Kanada einst abwies.
Mit Ulrich Noethen, Britta Hammelstein, Johannes Kienast, Florian Panzner, Golo Euler, Attila Georg Borlan, Virgilio Castelo, Luis Esparteiro, Gabriela Barros
Danny Trejo präsentiert bizarre und todbringende Entdeckungen - von einer Waffe aus der Nazizeit, die vor der Küste New Jerseys versenkt wurde, bis zu dem Fund eines blutdürstigen Raubtiers in Kanada.
Die Große Mauer ist eine Ansammlung tausender von Galaxien, die typischerweise eine abgeflachte Form haben. Sie ist die größte zusammenhängende Struktur, die bisher im Universum entdeckt wurde. Warum und wie entstand diese dichte Anordnung von Galaxien, die sich zu dem sie umgebenden Raum abgrenzt? Die Dokumentation widmet sich den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Große Mauer und untersucht hierbei einen Zeitraum von sechs Milliarden Lichtjahren.
Nach einem Barbesuch mit ihrem Freund verschwindet Emily Lambert aus Texas.
Überwachungskameras: Entscheidende Zeugen bei der Aufklärung von Verbrechen.
Ein Präsident, der spaltet - und eine Familie mittendrin. Ein Jahr nach Trumps Amtsantritt kehrt SRF-Reporterin Kathrin Winzenried zurück zu ihren Verwandten im Westen der USA.
Wie spricht man über Politik, wenn sie mehr denn je trennt?
Katie und Hanna Winzenried sind Schwestern, doch ihre politische Welt könnte nicht unterschiedlicher sein. Katie lebt mit ihrer Familie in Bakersfield, einer konservativen Gegend, mitten im liberalen Kalifornien. Mit Trump an der Macht ist sie zufrieden. Sie findet einzig, er könnte weniger "mean things" sagen.
Hanna hingegen, Mutter von Zwillingen, daheim im demokratischen Denver, meint: "Es ist erschreckend, was in unserem Land passiert."
Was die Schwestern verbindet: Politische Äußerungen im großen Familienkontext vermeiden sie.
Redaktionshinweis: Den zweiten Teil von "Die Winzenrieds" zeigt 3sat am Dienstag, 3. Februar, um 0.00 Uhr.
Der 55-jährige Robert lebt in der Forstfeldsiedlung zusammen mit seinen Kaninchen. Damit es ihnen gut geht, hat er für sie sein Schlafzimmer geräumt und schläft auf der Couch. Da ihn Rückschmerzen plagen, träumt er nun von einem neuen Bett.
In der englischen Grafschaft Hampshire erkundet Ghosthunter Alex ein verlassenes Weingut, in dem es spuken soll. Früher hatte ein Ehepaar das Gut geführt, bis es zu seltsamen Zwischenfällen kam: Gläser bewegten sich von selbst, laute Schläge und Stimmen waren zu hören. Schließlich eskalierte der Spuk dermaßen, dass das Paar die Flucht ergriff. Wie Alex herausfindet, ist das Gut auf einer alten heidnischen Grabstätte erbaut, bei deren Zeremonien Wein gereicht wurde. Außerdem: Schattengestalten sehen sich einen Film in einem historischen Kino an, und eine legendäre Kreatur wird beim Überqueren der Straße erwischt.
Es ist noch nicht so lange her, da war Wien eine recht graue und abweisende Stadt. Außer der inneren Stadt und ein paar begrünten Außenbezirken bot sich dem Auge wenig Erfreuliches. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal geändert. Selbst einstige No-Go-Zonen wie der Gasometer oder der Donaukanal sind heute städtisch belebte Areale, die die Leute zum Verweilen schätzen. Patrice Fuchs hat das ORF-Archiv nach älteren Aufnahmen von Wiener Ecken durchforstet und zeigt, wie stark sich die Stadt an diesen Punkten verändert hat. Kaum vorstellbar heute, wie der Verkehr vor dem U-Bahn-Bau funktioniert hat, als die Autos noch über die Kärntnerstraße und den Stephansplatz brausten.
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst.
Ryan Sheckler und weitere Skate-Ikonen sprechen über Skate-Videos als Kulturgut und die harte Arbeit hinter jedem Clip. Zwischen Kreativität, Disziplin und endlosen Versuchen entsteht echte Magie.
Mit 15 Jahren bedrohte Todd Kohlhepp ein Mädchen, fesselte und vergewaltigte es. Nach einer 15-jährigen Haftstrafe tötete er in einem Geschäft vier Menschen, die sich über ihn lustig machten. Er konnte unerkannt fliehen und wurde ein erfolgreicher Immobilienmakler. Als ein Ehepaar vermisst wurde, fand die Polizei die Frau über deren Handy, angekettet auf dem Grundstück von Todd Kohlhepp. Nach seiner Verhaftung wurden dort drei Leichen gefunden.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Brandgefährlich
10. Folge
D, USA 1995
60'
Terri Hinson alarmiert die Feuerwehr, weil ihr zweistöckiges Haus in Flammen steht. Terris vierjährige Tochter Brittany wird gerettet, doch der 17 Monate alte Joshua kann nur tot geborgen werden. Die Untersuchung der Brandstelle lässt einen furchtbaren Verdacht entstehen: Sollte die Mutter das Feuer absichtlich gelegt haben? Doch Terri Hinson beteuert ihre Unschuld und versucht, auf eigene Faust zu ermitteln.
75 Jahre ist es her, dass der Internationale Suchdienst im nordhessischen Arolsen gegründet wurde. Viele dramatische Familiengeschichten sind durch ihn ans Tageslicht gekommen, haben Kummer und Leid erzeugt, aber auch glückliche Momente des unverhofften Wiedersehens. Wir erzählen diese persönlichen Schicksale, die nur ein Ausschnitt aus dem grauenhaften Kapitel deutscher NS-Geschichte sind. Viele Millionen Menschen waren unter der nationalsozialistischen Herrschaft verschleppt, zur Zwangsarbeit gezwungen, in Gefängnissen und Straflagern inhaftiert und in Konzentrationslagern ermordet worden. Wer überlebte, suchte nach Angehörigen und Angehörige suchten nach Überlebenden. Wie hat der Suchdienst diese Mammutaufgabe organisiert? Wie hält er die Erinnerung wach, vor allem bei den jungen Menschen? Und wie sieht die Zukunft aus? Autor Oliver Schmid hat sich auf Spurensuche begeben.
Kaum jemand kennt die 1920 in Wien geborene Ruth Maier, deren Tagebücher und Briefe seit 2014 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes sind. Ruth Maiers zu Papier gebrachte feinsinnige, analytische und akribische Beobachtungen ihrer Umgebung, aber auch der politischen Entwicklungen in Österreich vor und nach dem Einmarsch deutscher Truppen mitsamt der darauffolgenden Flucht, machen sie nicht von ungefähr zur "Anne Frank von Österreich".
Seit Jahrhunderten faszinieren antike Monumente und mysteriöse Markierungen, die nur aus der Luft sichtbar sind, Forschende weltweit. Was steckt hinter diesen mystischen Orten?
Trotz zahlreicher Beweise und Aussagen von Augenzeugen über UFOs hielt sich das US-Militär jahrzehntelang bedeckt. Doch die Ereignisse während einer Navy-Übung am 14. November 2004 änderten diesen Kurs: Die Piloten zweier Super-Hornets erhielten plötzlich den ungewöhnlichen Befehl, eine unmittelbare Bedrohung aus der Luft vor der Küste San Diegos abzufangen. Sie fanden ein kleines Flugobjekt über den brechenden Wellen vor. Es war zwölf Meter lang, weiß, glatt und oval.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
In der Bucht von Rhode Island wird der Leichnam eines 70-Jährigen entdeckt.
Überwachungskameras: Entscheidende Zeugen bei der Aufklärung von Verbrechen.
An einem klaren Winterabend im Januar 2008 kam es zu einer der erschreckendsten und mysteriösesten UFO-Sichtungen aller Zeiten. In der texanischen Kleinstadt Stephenville entdeckten einige Einwohner ein breites ominöses Flugobjekt am Himmel, das minutenlang auf einer Stelle schwebte und daraufhin mit Hyperschallgeschwindigkeit entschwand. Trotz dutzender Augenzeugen bleibt der Fall bis heute ungeklärt. Besonders das Militär leugnete den Vorfall vehement. War dies ein Vertuschungsversuch?
Wien ist anders - diesen Slogan haben Befürworter und Kritiker der Stadt stets beide im Mund geführt, einmal ohne und einmal mit Ironie. Wien war tatsächlich anders: Wenn man sich die Aufnahmen aus den sechziger und siebziger Jahren ansieht, kann man kaum glauben, dass sie von derselben Stadt stammen, in der wir heute leben. Im zweiten Teil dieser Wien-Serie setzt Regisseurin Patrice Fuchs ihre Erkundung durch das Wien der letzten Jahrzehnte fort und vergleicht ikonische Orte von heute mit ihrem Archiv-Erscheinungsbild damals. Selbst heute so beliebte und teure Gegenden wie die Mariahilferstraße oder der Spittelberg waren lange triste und heruntergekommene Ecken, wo die Stadtpolitik vor Spekulanten und anderen Geschäftemachern kapituliert hatte.
1938 diskutierten die Nationalsozialisten erstmals die Einrichtung "jüdischer Wohnbezirke". Ein Jahr später wurden im besetzten Polen die ersten Ghettos errichtet und 1942 gab es in den Ostgebieten 1.200 solcher abgeriegelter Zwangsquartiere, in denen die jüdische Bevölkerung systematisch zusammengepfercht und ausgebeutet wurde. Unzählige Menschen starben an den Folgen von Hunger, Krankheit und Zwangsarbeit. Nachdem auf der Wannseekonferenz im Januar 1942 die "Endlösung der Judenfrage" beschlossen wurde, änderte sich die Strategie der Nazis: Die Ghettobewohner wurden in Vernichtungslager deportiert und getötet. Der Dokumentarfilm erzählt die grausame Geschichte der Ghettos anhand der Aufzeichnungen ihrer Bewohner. Sie zeugen von einer menschlichen Tragödie, aber auch von unbezwingbarem Lebenswillen.
Die Juroren besuchen die Kandidaten aus Nordengland. In Cheshire entdecken sie eine Anlage, die von einem See und einer Wiese bis hin zu einem Swimmingpool und einem Küchengarten einiges zu bieten hat. In der Nähe von Huddersfield finden sie einen dreistöckigen Garten, der in 1.000 Fuß Höhe in den Pennines auf dem Gelände eines alten Steinbruchs gedeiht und alles von einer Terrassenküche bis zu einem Teich bietet.
Mit Kordula Leiße, Arne Obermeyer, Julia von Tettenborn, Lars Schmidtke, Volker Niederfahrenhorst, Daniel Werner, Marion Mainka, Lea Fleck, David M Schulze
1940 errichtet die SS das erste KZ im besetzten Polen: Auschwitz. Wilhelm Brasse ist einer der ersten Gefangenen. Er muss Häftlinge fotografieren und erlebt von Anfang an Gewalt. Die erste Folge der Doku-Reihe erzählt, wie sich die Leben der späteren Auschwitz-Opfer und -Täter mit dem Aufstieg von Hitler und den Nationalsozialisten verändern. In Auschwitz kreuzen sich ihre Wege. Anita Lasker wächst in Breslau in einer jüdischen Familie auf. Dort erlebt sie die zunehmende Ausgrenzung von Juden. Anita spielt Cello, findet aber bald keinen Lehrer mehr, der sie unterrichtet. Ihre Eltern schicken die 13-Jährige zu einem jüdischen Cellolehrer ins 300 Kilometer entfernte Berlin. Doch Anitas Unterricht in der Hauptstadt findet ein jähes Ende. In der Nacht vom 9. November 1938 eskaliert der Terror gegen die Juden. Am 1. September 1939 überfällt die deutsche Wehrmacht Polen. Der Zweite Weltkrieg beginnt. 1940 errichtet die SS im besetzten Polen das KZ Auschwitz. 1941 werden dort erstmals Hunderte Kriegsgefangene versuchsweise vergast. Es ist der Auftakt zum Massenmord. Die Eltern der jungen Cellistin Anita Lasker werden deportiert und ermordet. Zusammen mit ihrer Schwester muss Anita in einer Fabrik Zwangsarbeit leisten. Sie fürchten, dass auch sie deportiert werden. Der SS-Arzt Josef Mengele bestimmt in Polen darüber, wer in Deutschland eingebürgert werden darf und wer nicht. Mengele hat sich ganz der pseudowissenschaftlichen Rassenhygiene verschrieben, der Grundlage der nationalsozialistischen Ideologie. Vor ihm liegt eine Karriere als Lagerarzt in Auschwitz. Der polnische Fotograf Wilhelm Brasse muss in Auschwitz die ankommenden Häftlinge im Erkennungsdienst fotografieren. Wie Helen Spitzer aus der Slowakei. Sie kommt 1942 mit dem ersten Transport jüdischer Frauen an. Die junge Slowakin muss das Nummernbuch in Auschwitz führen und weiß, wer dem Tod geweiht ist. "Manchmal waren es sogar gesunde Häftlinge. Und dann stehen sie vor dir, auf dem Papier schon tot, aber sie atmen noch und wissen nicht, dass sie morgen tot sein werden. Das war hart", erinnert sie sich später. In Auschwitz lernt Helen Spitzer den polnisch-jüdischen Mithäftling David Wisnia kennen. Es ist der Beginn einer Liebesgeschichte, die in Auschwitz für beide den Tod bedeuten kann. Die ZDFinfo-Doku-Reihe "Auschwitz - Überleben in der Hölle" erzählt über drei Folgen hinweg die Geschichten von Opfern und Tätern der Todesfabrik, deren Wege sich in Auschwitz kreuzen. Darunter Häftlinge, die ums Überleben kämpfen, ein heimliches Liebespaar und Täter wie der Lagerarzt Josef Mengele, der Experimente an Gefangenen durchführt. Von der Hölle in Auschwitz erzählt auch die 99-jährige Anita Lasker-Wallfisch - ein letztes Mal, wie sie sagt.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Als eine Mutter ihre kleine Tochter in Minnesota ins Bett gebracht hat und später die Babyphon-Kamera im Kinderzimmer prüft, bekommt sie panische Angst: Neben dem Bett steht eine kleine durchscheinende Gestalt und starrt ihr Kind an. Ein Mann aus Florida hat Fotoaufnahmen gemacht, mit denen er beweisen will, dass hinter dem Verschwinden von Flugzeugen im Bermudadreieck nicht tückische Wettereinflüsse stecken, sondern UFOs. Außerdem: Eine junge Frau läutet das neue Jahr mit einem klar erkennbaren Zeichen ihres verstorbenen Vaters ein, und eine Schattengestalt versteckt sich hinter einem Vorhang.
Die ISS rast mit 18.000 Meilen pro Stunde um die Erde, in der feindlichsten Umgebung, die Menschen kennen. Ein Fehler kann tödlich sein. Die Serie zeigt die gefährlichsten Momente auf der Internationalen Raumstation. Internationale Astronauten und Missionskontrolleure berichten von Gaslecks, Meteoriten, Docking-Desastern und riskanten Außenbordeinsätzen. Geschichten von Leben und Tod in 400 km Höhe und den Lösungen, die immer wieder Leben retten.
Der Pickup-Truck eines Ehepaars wird in einem See gefunden. Die Ehefrau kann nur tot geborgen werden. Zunächst deutet alles auf einen schrecklichen Unfall hin, bis die Ermittler herausfinden, dass es in der Beziehung der beiden erhebliche Probleme gab.
Ein Film über eine außergewöhnliche, kluge und schöne Frau, die von den Nazis brutal entrechtet, enteignet, deportiert und ermordet wurde. Der Film "Maries Vermächtnis" ist ein Statement gegen Hass und Hetze und erzählt die Geschichte der Frankfurter Unternehmerin, Stifterin und Frauenrechtlerin Marie Eleonore Pfungst (1862-1943). Ein Film auch über das einstige Familienunternehmen Naxos-Union, die heutige Kulturstätte "Produktionshaus Naxos" sowie die Dr. Arthur-Pfungst-Stiftung, die im Sinne der Stifterin Bildung fördert. Die Geschichte führt außerdem zum Jüdischen Museum Frankfurt, auf die griechische Insel Naxos und zum Ghetto-Museum Theresienstadt, wo Marie Pfungst 1943 starb. Der Film erzählt den Werdegang dieser bedeutenden Frau im Kontext ihrer Familiengeschichte sowie den rasanten Aufstieg einer jüdischen Familie, die sich für das Gemeinwohl engagierte, wie kaum ein anderes deutsches Familienunternehmen. Marie Pfungst war eine der bedeutendsten Unternehmerinnen und Stifterinnen des frühen 20.Jahrhunderts. "Drum, wenn Dein Herz den Haß der Menschen spürt, beschäme sie durch deine Güte."
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Holocaust-Überlebender Leon Weintraub (Jahrgang 1926) berichtet von seinem Schicksal während der NS-Zeit und welche Wendungen sein Leben nahm. Als Auschwitz-Überlebender engagiert er sich gegen das Vergessen.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Sprechender Tatort
98. Folge
D, USA 1995
45'
Ein Jäger aus Colorado wurde erschossen. In seinem Körper steckt eine Kugel vom Kaliber .243, am Tatort liegt eine Patronenhülse vom Kaliber .308. Das lässt auf zwei verschiedene Mordwaffen und zwei verschiedene Täter schließen. Die Analyse der forensischen Beweise deutet jedoch in eine ganz andere Richtung. Im zweiten Fall suchen die Ermittler nach einem gefährlichen Pyromanen, der innerhalb von drei Wochen zehn Brände gelegt hat.
Trotz zahlreicher Beweise und Aussagen von Augenzeugen über UFOs hielt sich das US-Militär jahrzehntelang bedeckt. Doch die Ereignisse während einer Navy-Übung am 14. November 2004 änderten diesen Kurs: Die Piloten zweier Super-Hornets erhielten plötzlich den ungewöhnlichen Befehl, eine unmittelbare Bedrohung aus der Luft vor der Küste San Diegos abzufangen. Sie fanden ein kleines Flugobjekt über den brechenden Wellen vor. Es war zwölf Meter lang, weiß, glatt und oval.
Mit Sputnik 1 umkreiste im Jahr 1957 zum ersten Mal ein von Menschen gebautes Objekt die Erde. Die piepsend ihre Bahn ziehende Metallkugel markiert den Aufbruch der Menschheit ins All. Noch vor 100 Jahren war Raumfahrt reine Utopie, heute gehört der Erdorbit längst zur wirtschaftlichen Infrastruktur unseres Planeten. Dabei hat die Kommerzialisierung die Raumfahrt in den letzten 20 Jahren grundlegend verändert. Die Privatisierung des erdnahen Raums schreitet immer weiter voran.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Gemüse ist das Motto! Aus der Laubenwildnis wird ein Acker, damit Sarah zur echten Selbstversorgerin wird. Aber dafür muss gerodet, geschaufelt und angelegt werden, dass der Schweiß nur so tropft - und Gärtnermeister Flo kennt weder Gnade noch Pausen. In Frankfurt trifft Sarah auf die Gemüseheldinnen, die ein stillgelegtes Areal in eine wahre Gemüse-Schatzkammer verwandelt haben. Sie probiert, studiert und nimmt viele neue Ideen mit nach Köln.
In Sussex County, Delaware, beauftragt Familie Cromwell zwei Gosthunter, um rätselhafte Geräusche in ihrem Haus zu untersuchen - wie etwa geisterhafte Schritte oder Türen, die ständig von selbst zuschlagen. Außerdem haben die Cromwells das beunruhigende Gefühl, im Schlaf beobachtet zu werden. Die paranormalen Ermittler Sonny Deeds und CJ Faison wollen in den nächsten Nächten Untersuchungen durchführen, während die Cromwells ins Hotel ziehen. Schon als sie das Haus betreten, spüren die Geisterjäger etwas Übernatürliches. In einem Zimmer, in dem es früher einen Selbstmord gab, sinkt die Temperatur rapide ab.
Im Frühjahr 1943 nimmt die SS vier neue Gaskammern in Betrieb. Das KZ Auschwitz-Birkenau wird zur Todesfabrik. Aufseherinnen wie Irma Grese terrorisieren die Häftlinge. In der zweiten Folge der Doku-Reihe kommen auch Anita Lasker, Gisella Perl und Eva Mozes in Auschwitz an. Für die Häftlinge beginnt der Kampf ums Überleben. Im Frühjahr 1943 richtet sich die SS Auschwitz darauf aus, das größte und effizienteste Vernichtungslager zu werden. Im Dezember wird Anita Lasker nach Auschwitz deportiert. Dass sie Cello spielen kann, erhöht die Überlebenschancen der 18-Jährigen: Sie wird Mitglied im Mädchenorchester des Lagers. Die jüdischen Häftlinge Helen Spitzer und David Wisnia beginnen eine Liebesbeziehung. Mit ihren heimlichen Treffen riskieren sie ihr Leben. Als Funktionshäftlinge stehen sie zudem vor dem gleichen Dilemma wie der polnische Fotograf Wilhelm Brasse und die neu angekommene jüdische Ärztin Gisella Perl: Sie erhöhen ihre Chance zu überleben nur, wenn sie beim Betrieb des Lagers helfen. Die SS spielt bewusst Häftlingsgruppen gegeneinander aus. Für skrupellose Wissenschaftler wie Josef Mengele ist Auschwitz ein idealer Ort für seine Pseudoforschungen. Die zehnjährigen Zwillinge Eva und Miriam Mozes missbraucht der SS-Arzt für medizinische Experimente und kalkuliert ihren Tod ein. "Da schwor ich mir: Ich werde beweisen, dass Mengele sich irrt! Ich werde überleben und mit meiner Schwester Miriam zusammenbleiben", erinnert sich Eva Mozes Kor später. Für die meisten der Juden aus Ungarn, mit denen sie im Frühjahr 1944 nach Auschwitz deportiert wird, bedeutet Auschwitz das Ende. 320.000 Menschen werden in nur 56 Tagen ermordet. Die ZDFinfo-Doku-Reihe "Auschwitz - Überleben in der Hölle" erzählt über drei Folgen hinweg die Geschichten von Opfern und Tätern der Todesfabrik, deren Wege sich in Auschwitz kreuzen. Darunter Häftlinge, die ums Überleben kämpfen, ein heimliches Liebespaar und Täter wie der Lagerarzt Josef Mengele, der Experimente an Gefangenen durchführt. Von der Hölle in Auschwitz erzählt auch die 99-jährige Anita Lasker-Wallfisch - ein letztes Mal, wie sie sagt.