Ilaria, Pablo und Maite sind drei passionierte Handwerker. Sie leben und arbeiten in Rompemoldes - einem Gewerbezentrum für junge Kreative mitten in Sevilla. Und sie kämpfen dafür, dass Handwerk und Werkstätten im Herzen der Stadt auch in der Zukunft einen Platz haben. Denn das Handwerk macht die kulturelle Identität europäischer Städte aus, droht aber mehr und mehr zu verschwinden.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Die Todesfabrik Auschwitz sollte ihre "Effizienz" 1944 noch steigern. Täglich starben Tausende Juden. Was die Opfer erlebten und die Täter antrieb, zeigen erschütternde Zeugnisse. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee Auschwitz. Der Ort gilt heute als Synonym für den Holocaust. Der Film erzählt aus Sicht der Opfer und einiger Täter von einem Tag in Auschwitz im Mai 1944 - auch an diesem Tag war der Massenmord Routine. Ausgangspunkt für den Film ist ein einzigartiges Dokument, das sich in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem befindet: ein Fotoalbum von Auschwitz, angelegt von den SS-Tätern selbst. Fast alle Fotos darin entstanden Ende Mai 1944, an nur wenigen Tagen. Sie zeigen die grausame Routine im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau: die Ankunft der jüdischen Opfer in vollgepackten Viehwaggons, ihre "Selektion" auf der Rampe in Arbeitsfähige und Todgeweihte, den Raub ihres Eigentums und die Verwandlung all derer, die nicht gleich getötet wurden, in kahl rasierte, uniformierte Arbeitssklaven. Die Fotos sind authentische Momentaufnahmen des Verbrechens. Sicher ist: Die meisten Menschen auf den Bildern waren wenige Stunden nach der Aufnahme tot, ermordet. Doch von denen, die Ende Mai 1944 in Auschwitz eintrafen, überlebten einige wenige. Eine von ihnen ist die heute 88-jährige Irina Weiss, die sich im Interview erinnert, wie sie als 13-Jährige auf der Rampe von Auschwitz stand und ihrer kleinen Schwester hinterherblickte, die - von ihr getrennt - in den Tod geschickt wurde. Auf einem Foto erkennt Irina Weiss ihre kleinen Brüder und ihre Mutter - ahnungslos wartend, in der Nähe des Krematoriums, in dem sie kurz darauf umgebracht wurden. Die SS-Fotografen hielten all dies fest. Hatten sie kein Mitleid, wenigstens mit den Kindern, war es für sie ganz normale "Arbeit"? So dreht sich der Film auch um das Psychogramm der Täter, zu denen die Fotografen des Auschwitz-Albums zählen. Ihre Identität ist heute bekannt: Einer von ihnen war Bernhard Walter, ein Stabsscharführer der SS, der mit Frau und drei Kindern in der Nähe des Vernichtungslagers wohnte. Die Autoren suchen nach Antworten auf die immer noch beklemmende Frage, was scheinbar "ganz normale Männer" zu willigen Helfern einer Mordmaschinerie macht. Die Dokumentation fokussiert einen "typischen" Tag in Auschwitz, Ende Mai 1944. Doch sie beleuchtet auch verschiedene Wege, die Opfer, aber auch Täter nahmen, bevor sie in das Konzentrations- und Vernichtungslager kamen. Authentische Fotos, Zeichnungen von KZ-Häftlingen, aber auch Selbstzeugnisse der Lager-SS werden filmisch und grafisch in die 90-minütige Dokumentation eingefügt, Schauplätze auf den Fotografien mit Orten der Gedenk-Anlage heute abgeglichen, der Weg durch den Tag vor Ort rekonstruiert - in den geschichtlichen Kontext gestellt und durch Zeitzeugen und Historiker gedeutet.
Auf dem größten Kontinent lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdokureihe "Terra X: Asien" zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den Dschungelgebieten Asiens zu meistern - denn in den artenreichen Wäldern ist die Konkurrenz groß. Kein Tier symbolisiert den Dschungel Asiens so sehr wie der Tiger. Einst waren die Großkatzen in Asien weit verbreitet, doch Lebensraumzerstörung und rücksichtslose Jagd ließen ihre Bestände um dramatische 96 Prozent zusammenbrechen. Ihr riesiges Verbreitungsgebiet ist auf kleine Inseln zusammengeschrumpft. Auf dem indischen Subkontinent liegen ihre wichtigsten Rückzugsgebiete. Im Süden Nepals lassen sich Tiger gut beobachten, weil sie dort nicht nur Wald, sondern auch Grasland besiedeln. Aufgrund strenger Schutzmaßnahmen erholen sich ihre Bestände in Indien und Nepal langsam. Immerhin leben weltweit inzwischen wieder rund 4500 Tiger in freier Natur. Bei den ebenfalls bedrohten Orang-Utans dauert es besonders lang, bis ihr Bestand wieder wächst. Nach langer Schwangerschaft bekommt eine Orang-Utan-Mutter ein Baby. Sechs bis acht Jahre lang bringt sie ihm bei, wie man im Wald lebt und Nahrung findet. Es ist eine der intensivsten Mutter-Kind-Beziehungen im Tierreich. Anfangs hat das Kleine ständig Hautkontakt zur Mutter, erst später unternimmt es kürzere Ausflüge. Aus Sicherheitsgründen verbringen junge Orang-Utans die meiste Zeit hoch oben in den Baumkronen. Andere Tiere müssen auf dem Boden bleiben - wie etwa asiatische Elefanten. Auf Borneo haben sie eine etwas geringere Körpergröße und gelten als die kleinsten Elefanten der Welt. Seit ihr natürlicher Lebensraum verschwindet, erscheinen sie immer häufiger auf Plantagen für Ölpalmen, denn Elefanten mögen die nahrhaften Früchte sehr. Die Plantagenbesitzer tun ihr Bestes, um ihre Ernte zu schützen, etwa mit Elektrozäunen. So sind die Elefanten zu Eindringlingen auf ihrem eigenen Land geworden. Inzwischen haben einige malaysische Plantagenbesitzer begonnen, die Tiere zu dulden. Wenn alte Bäume gefällt werden, dürfen Elefanten die Reste fressen. So helfen sie, unbrauchbar gewordene Pflanzen zu entsorgen. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die "Terra X"-Naturdokureihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. In New York hofft Rick darauf, einen guten Deal abzuschließen und ein seltenes Stück für Technik-Liebhaber mit nach Hause zu nehmen.
Mit Rick Harrison, Corey Harrison, Richard Harrison
Damals ein prunkvoller Palast, heute nur noch ein Schatten seiner einstigen Pompösität: Der Sommerpalast des irakischen Präsidenten Saddam Hussein ist ein Symbol für den skrupellosen Aufstieg eines diktatorisch Politikers und zugleich Zeitzeuge des blutigen Iran-Irak-Krieges. Außerdem in dieser Folge: Das wohl größte Geisterhaus von Bangkog und die vergessene Halbmeilenstrecke in Georgia, ein Ort, an dem NASCAR-Legenden Geschichte schrieben und ein unfassbares Geheimnis verborgen lag.
Sie gehen mit Baseballschlägern, Macheten und Schlagstöcken aufeinander los - immer wieder enden Auseinandersetzungen zwischen kriminellen Clans im Ruhrgebiet in Massenschlägereien. Die sogenannte Clankriminalität hat in NRW ein Rekord-Niveau erreicht. 7.000 Fälle in einem Jahr, so viele wie noch nie. Seit Jahren versucht Innenminister Herbert Reul mit der "Taktik der Tausend Nadelstiche" die Lage in den Griff zu bekommen: Mit Razzien in Shisha-Bars, Wettbüros und Trinkhallen sollen kriminelle Strukturen zerschlagen und der Respekt auf der Straße wieder hergestellt werden. Zoll, Finanzbehörden und das Ordnungsamt arbeiten dabei eng mit Polizei zusammen. Aber geht die Taktik auf?
Sechs Monate begleiten wir die Arbeit der Clan-Ermittler. Sind bei Razzien im Drogen-Milieu dabei, sprechen mit Insidern. Hat der Staat eine Chance, die Strukturen krimineller Clans zu zerschlagen oder ist die Politik machtlos?
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Die deutschen Wälder stehen vor nie dagewesenen Herausforderungen: sei es durch Temperaturschwankungen, Insektenplagen oder den Einfluss des Menschen. Wie sich diese Faktoren auf die Gesundheit unserer Wälder auswirken, wird in dieser Reportage eindrucksvoll gezeigt. Außerdem werden exklusive Interviews mit Forstexperten und Naturschützern über die aktuellen Bedrohungen und die Bemühungen, Deutschlands Wälder zu schützen, geführt.
Eine Autopanne zweier Drogenkuriere bringt Fahnder in ganz Europa auf die Spur: Vieles deutet darauf hin, dass ein internationales Netzwerk des Drogenschmuggels aus der deutschen Provinz heraus agiert und Frauen als Drogenkuriere für die Mafia tätig sind. Im Zentrum des Netzwerks: ein Fischteichbesitzer in Nordrhein-Westfalen. Tatsächlich ist Deutschland aufgrund seiner laxen Gesetze eine Mafiahochburg in Europa.
Die Ermittlungen nehmen Fahrt auf. Vier Jahre lang beobachten Fahnder um Kommissar Oliver Huth Kuriere und Hintermänner. Mithilfe des ehemaligen Mafiabosses Luigi Bonaventura erhalten sie intime Einblicke in kriminelle Strukturen. Die 'Ndrangheta ist eine der mächtigsten Verbrecherorganisationen der Welt und kontrolliert große Teile des weltweiten Kokainhandels. Deutschland ist ihr Rückzugsort und Geldwäscheparadies.
Drei Länder haben sich die Filmemacher und Camper-Liebhaber Maike Tschorn und Tanja Höschele diesmal vorgenommen: sie fahren von Triest in Italien über Slowenien bis nach Pula in Kroatien und bereisen so die Westküste Istriens, der größten Halbinsel an der nördlichen Adria, die vom Golf von Triest bis zur Kvarner-Bucht reicht. Unterwegs erleben sie die spannende Landschaft Istriens, die wilde Adriaküste und treffen besondere Menschen: Lena, die sich in einen Kaffeehaus-Besitzer in Triest verliebte; Tom und Borut, die alles hinter sich ließen, um in einem slowenischen Bergdorf eine Farm zu betreiben und Visnja, die zusammen mit ihren Hunden feinste Trüffel in den Wäldern Kroatiens sammelt. Ein unvergesslicher Roadtrip in eine der schönsten Regionen Europas.
Die Bauarbeiten stocken und die Architektin, die bereits viel Geld bekommen hat, ist wie vom Erdboden verschluckt. Können Rechtsanwältin Manuela Reibold-Rolinger und Architekt John Kosmalla der unglücklichen Familie neue Hoffnung geben?
Mehr als hundert Jahre war das Überseegebiet Französisch-Guayana an der Küste Südamerikas ein Schreckensort für Gefangene. Die hier errichteten Zuchthäuser galten als die härtesten Frankreichs. Heute sind von ihnen nur noch Ruinen übrig. Frankreich beginnt, dieses dunkle Kapitel seiner Geschichte aufzuarbeiten - nur ein paar Kilometer entfernt vom Weltraumbahnhof Kourou.
Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die neue Naturdokureihe "Asien" zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert die erstaunlichen Strategien, die Asiens Wildtiere entwickelt haben, um in Nachbarschaft von Menschen zu leben - denn Asien ist der bevölkerungsreichste aller Kontinente. Der Tiger, die mächtigste Großkatze Asiens, ist vom Aussterben bedroht. Die verbliebenen Populationen leben meist in abgelegenen Dschungelgebieten. Doch die erfolgreichen Schutzbemühungen der letzten Jahrzehnte haben dazu geführt, dass einige Großkatzen, die nach neuen Revieren gesucht haben, inzwischen direkt vor den Toren der indischen Stadt Bhopal leben. Dort gibt es reiche Jagdgründe. Nachts schleichen sich Tiger in die Stadt und reißen heilige Kühe. Solche Übergriffe tolerieren die Einheimischen, denn der Hinduismus lehrt Respekt vor allen Mitgeschöpfen. Tagsüber ziehen sich die urbanen Tiger in Verstecke vor der Stadt zurück. Ein Forschungsprojekt untersucht, ob diese außergewöhnliche Nachbarschaft auf Dauer gelingen kann. Die Koexistenz mit großen Pflanzenfressern ist oft noch schwieriger als mit Raubtieren. Auf Sri Lanka nutzen wilde Elefanten ihre massigen, tonnenschweren Körper, um Straßensperren für Fahrzeuge zu errichten und von den Insassen Maut zu verlangen - in Form von Obst, Gemüse oder Brot. Diese Leckereien sind nahrhafter als Gras und Blätter. Daher stoppen Elefanten auf einer Straße, die mitten durch ihren Lebensraum führt, regelmäßig Busse. Besonders routiniert ist ein riesiger Bulle. Wenn er eine Zahlung erhält, lässt er die Fahrzeuge passieren. Durch seinen überzeugenden Charme ist er eine lokale Berühmtheit geworden: Raja - der König. Der Ursprung solcher ungewöhnlicher Formen der Nachbarschaft liegt oft darin, dass Menschen den Lebensraum der Wildtiere massiv verändert haben. Bangkok, die Hauptstadt Thailands, hat heute etwa zehn Millionen Einwohner. Vor rund 250 Jahren lag dort eine ausgedehnte Sumpflandschaft. Überreste davon lassen sich bis heute in verschiedenen Stadtparks zwischen den Wolkenkratzern entdecken. Dort leben Bindenwarane, große Echsen, die mehr als zwei Meter lang werden können. Zwischen Joggern und Erholungssuchenden gehen etwa 300 der Riesenechsen auf Nahrungssuche. Es ist eine der dichtesten Populationen von Waranen überhaupt. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdokureihe "Asien" nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse.
der Roadtrip - Wind, Wasser, Weitblick - Campingglück am Ijsselmeer
30'
Die vierte Staffel von "Tietjen campt - der Roadtrip" könnte auch "von der Nordsee an die Nordsee" überschrieben sein, denn es geht von Norderney nach Zeeland an die niederländische Küste. Etappenziel der dritten Folge für Bettina Tietjen und ihr VIP-Reisegruppe ist ungewöhnlich: ein Campingplatz wie ein riesiges Festivalgelände. Mit dabei: Schauspieler Sven Martinek, Box-Ikone Regina Halmich, Moderator Jochen Schropp, Olympiasieger Matthias Steiner und TV-Köchin Zora Klipp.
Der dritte Morgen begrüßt die Camper im Emsland zwar mit Regen, doch die Laune ist bestens - perfektes Timing, um ernüchternde, aber wichtige To-dos abzuarbeiten: Toilette leeren und Grauwasser ablassen. Klingt unspektakulär? Stimmt - bis plötzlich nichts mehr passt, wie es soll.
Dann heißt es: Alltag vergessen und willkommen in den Niederlanden! Matthias unterstützt Zora beim Einkaufen für das gemeinsame Abendessen. Die anderen entdecken inzwischen Giethoorn, ein idyllisches Dorf, das statt von Straßen vor allem von Grachten durchzogen ist. Bei einer Bootstour zeigt sich die niederländische Bilderbuchkulisse von ihrer schönsten Seite. Kein Wunder, dass Bettina, Sven, Regina und Jochen Schwierigkeiten haben, ihr Boot auf Kurs zu halten.
Am Ziel dieser Etappe wartet ein niederländischer Campingplatz, der mit klassischen Stellplätzen nichts gemeinsam hat. Stattdessen: ein gigantisches Festivalgelände mit ungewöhnlichen Unterkünften, viel Natur und Freiluftkunst. Beim Abendessen mit Lichterketten und Kerzenschein wird es gemütlich und tiefsinnig.
Für die einen eine große Leidenschaft, für die anderen ein blutiges Hobby. Etwa 400.000 Jagdscheine zählt der Deutsche Jagdverband. Die Reportage begleitet die Instagram-Influencer "Hunter Brothers" auf der Pirsch, besucht die bayrische Jagdkönigin in ihrem Revier und spricht mit der Tierschutzvereinigung PETA. Außerdem werden die Tücken der Jagdscheinprüfung, des "grünen Abiturs", unter die Lupe genommen.
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Der Abschied fällt schwer, denn Isabella und Chris Fuchs hängen sehr an ihrem Cadillac aus den Achtzigern. Doch nach zwölf Jahren muss die Stretchlimo ihren Platz auf dem Gelände des Abschleppunternehmens räumen. Philipp aus dem Hanfbachtal macht einen Deal zur Chefsache. Bringt der Experte für ausrangierte Militär- und Nutzfahrzeuge einen Puch 230 GE an den Mann? Und in Benneckenstein wird das Abladen eines sechs Tonnen schweren Stahlriesen zur Herausforderung. Matschiger Untergrund und fehlende Gerätschaften machen die Aktion zu einer heiklen Angelegenheit.
Jüdischer Widerstand - Nicht wie Lämmer zur Schlachtbank
D 2025
43'
Sie kämpften im Ghetto, in den Wäldern und selbst noch im Vernichtungslager gegen ihre Verfolger. Und doch sind die Frauen und Männer des jüdischen Widerstands bis heute weitgehend unbekannt. Die Gruppe um Simon und Gusta Draenger, die in Krakau spektakuläre Anschläge verübte, oder Marianne Cohn, die 200 jüdische Kinder in die Schweiz schleuste - sie stehen beispielhaft für viele jüdische Widerstandskämpfer, die ihren Mut meist mit dem Leben bezahlten. Beim Gedenken an die Shoah stehen die Opfer im Mittelpunkt. Wenig beachtet wird dabei, dass die Verfolgten sich keineswegs durchgängig "wie Lämmer zur Schlachtbank" führen ließen. Die jüdische Gegenwehr gegen den Völkermord war zahlreich, vielschichtig und unerschrocken, obwohl sie fast keine Chancen auf Erfolg hatte. Die Dokumentation zeigt ein Kapitel der Geschichte, das lange vernachlässigt wurde.