Ein Mann wird während der Fahrt in einem Linienbus erdrosselt. Weder die Busfahrerin noch die anderen Fahrgäste wollen etwas davon bemerkt haben. Als die Kommissare der Witwe die Todesnachricht überbringen, wird ein Attentat auf sie verübt. Der Täter entkommt, doch seine Spur führt ins Rotlichtmilieu ...
Mit Michael Mayer, Gerrit Grass, Michael Naseband, Alexandra Rietz, Jonas Rohrmann
1981 ging ein Notruf in der Zentrale ein. Die damals frisch verheiratete Nancy Jo Canode fürchtete um ihr Leben und bat die Polizei um Hilfe. Doch noch während die Helfer auf dem Weg zu ihr waren, wurde die junge Mutter brutal ermordet und kurz darauf von ihrer Tochter Suzanne gefunden. Der Täter hatte zwei verschiedene Waffen benutzt und mehrfach auf Nancy Jo eingestochen. Zunächst geriet ihr Ehemann Kent unter Verdacht.
Die Kundschaft wartet auf die bestellten Fahrzeuge. Aber passende Ersatzteile findet man nicht an jeder Ecke und die Schrottplätze in den USA sind Hunderte Kilometer voneinander entfernt. Deshalb hat sich Michael Manousakis für seine Einkaufstour ein Flugzeug gekauft. Damit kann der Chef von "Morlock Motors" kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten düsen. Zumindest in der Theorie, denn der Profihändler hat den Flieger bis dato nur auf Bildern gesehen. Ob die Maschine tatsächlich flugtauglich ist, muss sich erst noch herausstellen.
Unfassbar viele Sterne, unzählige Möglichkeiten: durchaus denkbar, dass es irgendwo da draußen Aliens gibt. Wie können wir sie finden - und sie uns? Oder gab es schon einen ersten Kontakt? 1990 ist Belgien im Ufo-Fieber. Unbekannte Flugobjekte werden vom Radar erfasst, und Tausende Augenzeugenberichte rufen selbst das Militär auf den Plan. Rätselhafte Signale werden als Botschaften Außerirdischer gedeutet. Forscher verfolgen die Spuren bis ins All. Manchmal trifft es sogar Profis: Als 1969 die Besatzung von Apollo 10 den Mond umrundete, hatte sie ein Erlebnis der besonderen Art. Ihre Mutmaßung, Botschaften von Außerirdischen empfangen zu haben, blieb viele Jahre in den NASA-Archiven unter Verschluss. Aber auch seriöse Wissenschaftler halten Aliens für möglich. Schließlich gibt es allein in der Milchstraße über 100 Milliarden Sterne, die meisten umgeben von Planeten. Doch es ist unmöglich, jeden möglichen Kandidaten zu untersuchen. Vermeintliche Hinweise auf Außerirdische sind daher Zufallsfunde. So auch ein Signal, das 1977 mit einem Radioteleskop in Ohio aufgefangen wurde. Auf dem Computerausdruck, der das auffällige Signal dokumentiert, notierte der Forscher "Wow!". Noch heute grübeln Forscher darüber, ob das sogenannte Wow-Signal eine Botschaft Außerirdischer war. Es war nicht das erste Mal, dass ein Forscher glaubte, das Signal einer außerirdischen Intelligenz empfangen zu haben. Nikola Tesla, ein genialer Wissenschaftler, war schon lange zuvor überzeugt, Kontakt mit Marsianern zu haben. Tatsächlich hatte er außerirdische Signale aufgefangen, nur - wie man inzwischen weiß - kamen sie nicht vom Mars. Mit Außerirdischen in Kontakt zu treten, ist ein alter Menschheitstraum. Der deutsche Mathematiker Carl Friedrich Gauß machte sich bereits vor etwa 200 Jahren konkrete Gedanken dazu. Er setzte darauf, dass die Mathematik die universelle Sprache im Weltall sei und außerirdische Intelligenzen entsprechende Botschaften verstünden, wenn man sie nur in geeigneter Weise übermittelte. Mithilfe von Raumsonden, wie den Voyager-Sonden, schickte man später ausgefeilte Nachrichten ins All. Tatsächlich sendet die Erde bereits einige Millionen Jahre ohne menschliches Zutun eine entscheidende Nachricht ins Universum: Auf diesem Planeten gibt es höher entwickeltes Leben. Der Hinweis findet sich versteckt im Sonnenlicht, das unsere Atmosphäre durchdringt. Wurde die Nachricht schon von Aliens entdeckt? Manch einer ist der Überzeugung, dass Außerirdische der Erde schon längst einen Besuch abgestattet haben. Hinweise auf solche Besucher sollen sich im Geheimwissen von Urvölkern wie den Dogon in Mali finden. Und schließlich: Was ist dran an den unzähligen Ufo-Meldungen aus der jüngeren Vergangenheit? Mithilfe der Wissenschaft lassen sich selbst Berichte von Entführungen durch Außerirdische analysieren. Harald Lesch untersucht den Ufo-Glauben mit wissenschaftlichem Blick. Und er stößt dabei auf einen Kontakt, der vielleicht tatsächlich stattgefunden hat. Auch wenn dieser anders ausgesehen haben dürfte, als es die meisten Science-Fiction-Filme nahelegen.
Von Sumatra im Westen des indonesischen Archipels geht die Reise nach Singapur und Malaysia - mit Einblicken in letzte naturbelassene Regenwälder und den Großstadtdschungel moderner Metropolen. In Singapur und der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur leben Menschen verschiedenster Religionen und Kulturen friedlich nebeneinander. Auch ein Teil der Insel Borneo gehört zu Malaysia. Dort liegt der 4095 Meter hohe Kinabalu im Zentrum einer imposanten Bergwelt. Sumatras Lage direkt am Pazifischen Feuerring macht sich durch zahlreiche aktive und ruhende Vulkane bemerkbar, aber auch durch gefährliche Erbeben und Tsunamis.
Melde ich mich freiwillig für den Wehrdienst oder lehne ich den Dienst an der Waffe ab? Junge Menschen stehen aktuell vor dieser Gewissensentscheidung.
Was tun die Kirchen, um Orientierung bei dieser sehr persönlichen Entscheidung zu geben?
Frieden durch Verhandeln oder Sicherheit durch militärische Verteidigungsfähigkeit, diese Frage wird intensiv und kontrovers in den Kirchen diskutiert. Wie stehen katholische und evangelische Christen in Ost und West angesichts der aktuellen politischen Lage zu Aufrüstung, Wehrdienst und Verweigerung? Und um was geht es den betroffenen jungen Männern, die derzeit die Musterungsbögen erhalten?
Jasmine bittet Nev und Max um Hilfe für einen 'Freund'. Sie staunen nicht schlecht, als Jasmine die Bombe platzen lässt: Sie haben ihrem Freund schon einmal geholfen! Wer ist Jasmines mysteriöser Freund, und woher kennen ihn Nev und Max?
"Die Lebensretter von Murnau" - hautnah im Kampf gegen die Zeit: Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten meistern Notfälle im Alpenvorland und geben Patienten eine zweite Chance auf Leben.
Nach einem schweren Verkehrsunfall kämpfen die Einsatzkräfte um das Leben einer jungen Frau. Kurz darauf stabilisieren sie einen Patienten mit inneren Blutungen, versorgen einen jungen Mann nach einem Skiunfall und behandeln einen Tauchunfall in der Druckkammer.
Nach einem schweren Verkehrsunfall kämpfen die Einsatzkräfte in einer verschneiten Winternacht um das Leben einer jungen Frau. Der Einsatz zeigt die Grenzen der Notfallmedizin und macht deutlich, dass nicht jedes Leben gerettet werden kann. Mit eindringlichen Worten erinnert Dr. Bender sein Team daran, wie wichtig der professionelle Umgang mit solchen Situationen ist.
Ohne Voranmeldung wird ein Patient in den Schockraum eingeliefert. Nach einer bereits abgeschlossenen Operation kommt es plötzlich zu lebensbedrohlichen inneren Blutungen. In der Angiografie gelingt es dem Team, den Patienten mit einem improvisierten Eingriff und präziser Zusammenarbeit zu stabilisieren.
Nach einem Skiunfall wird ein junger Mann mit einem gebrochenen Kiefer behandelt. Der Fall ermöglicht einen seltenen Einblick in den Aufwachraum, in dem sich zeigt, dass auch die Stunden nach einer Operation zum Klinikalltag gehören - mit den oft überraschenden Auswirkungen einer Narkose.
Ein Tauchunfall macht eine sofortige Behandlung in der Druckkammer erforderlich. Während der mehrstündigen Therapie arbeiten Ärztinnen, Ärzte und Patient auf engstem Raum zusammen. Der Einsatz verdeutlicht die besonderen Anforderungen dieser spezialisierten Behandlung und den hohen Stellenwert eingespielter Teamarbeit.
Sechs Folgen von "Die Lebensretter von Murnau - Einsatz am Limit" werden mittwochs um 19.25 Uhr ausgestrahlt.
Jamie und Jimmy werden vom britischen Schauspieler Michael Sheen besucht, der dort eines seiner Lieblingsgerichte zubereitet: eine traditionelle walisische Lammsuppe. Während Jamie die Gäste des Restaurants anschließend mit einem winterlichen Chili con Carne verwöhnt, zeigt Jimmy, dass es nicht viel Aufwand bedeutet, einen kleinen Ofen im Garten zu bauen, in dem sich jede Ente garantiert in einen knusprigen Gaumenschmaus verwandeln lässt.
Eine unterschätzte Gefahr: Asteroiden auf Kollisionskurs. Harald Lesch reist in einem virtuellen Raumschiff ins Sonnensystem, um herauszufinden, wie wir der Gefahr begegnen können. Millionen von Asteroiden vagabundieren durch unser Sonnensystem. Täglich fallen mehrere Tonnen Asteroidenstaub zur Erde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein großer Brocken gefährlich wird. Doch trotz des Risikos sind Abwehrmaßnahmen bisher reine Theorie. Im Morgengrauen des 15. Februar 2013 erhellt ein Feuerball den Himmel über der russischen Kleinstadt Tscheljabinsk. Seine Druckwelle beschädigt Tausende Gebäude. Spätere Auswertungen zeigen: Hier war ein Asteroid von etwa 20 Metern Durchmesser beim Durchgang durch die Atmosphäre explodiert. Er war völlig unbemerkt auf Kollisionskurs gelangt, denn selbst die besten Teleskope können Asteroiden nur unter bestimmten Bedingungen erspähen. Die meisten Asteroiden im Sonnensystem ziehen ihre Bahnen weit entfernt von der Erde, im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Dort sind sie für uns keine Gefahr. Allerdings reicht schon ein kleiner Anlass, um das labile Gleichgewicht zu stören. Es ist vor allem Jupiter, der regelmäßig für gefährliche Unruhe sorgt, obwohl er 300 Millionen Kilometer vom Asteroidengürtel entfernt ist. Wann der nächste Asteroideneinschlag droht, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Klar ist nur: Er wird kommen. Vorkehrungen für den Ernstfall sind bisher reine Theorie. Vielen scheint vor allem eine Lösung denkbar: den Asteroiden mithilfe eines Raumschiffs aus seiner Bahn lenken. Allerdings ist diese Methode nur bei kleinen oder noch weit entfernten Asteroiden wirkungsvoll. Bei akuter Gefahr bleibt nur, den potenziellen Killer mit Sprengungen aus seiner Bahn zu katapultieren oder ganz zu zerstören. Doch auch eine Sprengung birgt Risiken, denn Asteroid ist nicht gleich Asteroid. Je nach Beschaffenheit und Größe müsste ein Sprengsatz punktgenau platziert werden, um den Erfolg der Mission zu garantieren. Solche Manöver im Weltraum sind jedoch eine Herausforderung, wie die Bruchlandung des Philae-Landers auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko im November 2015 gezeigt hat. Im Zweifel bleibt nur eine Chance: eine bemannte Mission, deren Crew die richtige Platzierung des Sprengsatzes sicherstellen kann. Das Problem: Zurzeit existiert jedoch keine geeignete Rakete, die Menschen auch nur bis zum Mond bringen könnte. Was den Ingenieuren in den 1960er-Jahren gelang, scheint heute in weiter Ferne. Die immerwährende Gefahr eines Asteroideneinschlages sollte genügen, um die Weltgemeinschaft zur Entwicklung geeigneter Triebwerke zusammenzuschweißen. Doch die unberechenbare Gefahr, die in weiter Ferne scheint, genügt offensichtlich nicht für eine internationale Anstrengung. Die nötige Motivation könnte nun von unerwarteter Seite kommen: Privatunternehmen wie "Planetary Resources" oder "Deep Space Industries" wollen schon in etwa zehn Jahren Metalle wie Gold und Platin auf Asteroiden abbauen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Verlockung von Reichtümern die Entwicklung neuer Technologien beflügelt. Doch es bleibt die Frage: Wem gehört das Weltall? Die Nagelprobe wird der erste wirtschaftlich verlockende und erreichbare Himmelskörper sein. Ein Lehrstück internationaler Interessenkonflikte und des Kampfes um neue Ressourcen findet sich auf der Erde: die Antarktis. Dennoch braucht es eine globale Anstrengung, um im Ernstfall für eine Asteroidenabwehr die nötige Technologie zur Hand zu haben. Vielleicht bietet eine Vision dazu den Anlass: der bemannte Flug zum Mars. Vor mehr als 50 Jahren hatte der Traum vom ersten Menschen auf dem Mond Politiker wie Ingenieure beflügelt. Heute ist es der Traum vom Mars, der für den nötigen technologischen Schub sorgen und so die Menschheit vor einer kosmischen Bombe bewahren könnte.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Hoch lebe die Pop-Kultur und ihre grenzenlose Kommerzialisierung. Die besten Stücke landen auf dem Tresen des Pawn Shops.
Mit Rick Harrison, Corey Harrison, Richard Harrison
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
In Frankreich entscheiden sich immer mehr junge Erwachsene gegen Kinder, darunter auch Yasmine, Lou und Chloé: Sie stehen trotz aller gesellschaftlichen Zwänge und Normen zu dieser Entscheidung, denn sie wollen ungebunden allein oder zu zweit leben, manche fürchten einfach die Welt von morgen.
Ein reicher Verleger ertappt einen Einbrecher auf frischer Tat und erschießt ihn. Der Hausbesitzer beruft sich auf Notwehr, doch das Opfer wurde in den Rücken getroffen. Außerdem scheinen die beiden Männer zur Tatzeit verabredet gewesen zu sein. Die Ermittlungen ergeben: Der Tote war ein homosexueller Stricher!
Mit Michael Mayer, Gerrit Grass, Michael Naseband, Alexandra Rietz, Jonas Rohrmann
Die junge Mutter Caitlyn bittet Nev und Max, Klarheit in die Liebelei mit ihrer charmanten Facebook-Bekanntschaft Kenton zu bringen. Kenton will, dass sie mit ihrer Tochter nach Kentucky zieht, aber ist er der, der er vorgibt zu sein?
Alle wollen sie raus - doch wer bekommt diesmal den Freifahrtschein in ein neues Leben? Vorgestellt werden Hunde, Katzen und andere Tierheimbewohner, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich umzuziehen.
Gran Canaria
Endlich geht es wieder los: Sechs Jugendliche machen sich auf den Weg durch die wilde Natur Gran Canarias zurück zur Zivilisation. Sie wandern auf spannenden Routen, bestehen schwierige Herausforderungen und erleben überwältigend schöne Momente. Die 16-teilige DOKU Durch die Wildnis - Das Abenteuer deines Lebens begleitet die Jugendlichen und Wildniscoach Tobi.
Die Jugendlichen Ella, Ben, Tania, Isaak, Toni und Bruno lernen sich erst zum Start des Abenteuers kennen und werden dann drei Wochen lang zusammen in der Wildnis Gran Canarias unterwegs sein. Sie werden zum Team zusammen wachsen und gemeinsam spannende Abenteuer erleben, beeindruckende Landschaften sehen und mit den unterschiedlichen Bedingungen im Gebirge, an einem wilden Fluss und im Wald zurecht kommen müssen. Sie werden selbst entscheiden, wo es langgeht, wo das Zelt aufgebaut wird und wer Essen macht. Sie werden in der rauen Natur leben, ohne Familie, Freunde und Annehmlichkeiten wie Toilette, Dusche oder Handy. Wildniscoach Tobi Ohmann (45) bringt der Gruppe das Handwerkszeug für das Wildnisabenteuer bei. Immer wieder stellt er Aufgaben, begleitet die Sechs bei besonderen Herausforderungen und achtet darauf, ob sie mit den Anforderungen klarkommen. Denn für Durch die Wildnis braucht es nicht nur Fitness, sondern auch Durchhaltekraft und vor allem soziale Kompetenz.
Bei Durch die Wildnis ist nicht nur das Erreichen des geographischen Ziels wichtig. Die Sechs müssen sich organisieren, miteinander arrangieren und orientieren. Schaffen sie es, das Gelernte umzusetzen? Wie kommen sie in der Gruppe klar? Und wie bewältigen sie die Herausforderungen der Natur beim Überqueren wilder Canyons, beim Klettern und Tauchen?
Die Tour wird sie formen und am Ende wird sich für die Jugendlichen einiges verändert haben. Sie werden die Natur und vielleicht die Welt mit ganz anderen Augen sehen. Wenn alle Herausforderungen bewältigt sind, wartet auf jeden Fall eine große Überraschung auf die sechs Abenteurer.
Folge
Der letzte Morgen im Camp. Die Sechs machen sich bereit für den Rückweg in die Zivilisation. Coach Tobi kommt wie versprochen in Bens Sesamstrassenrock zum Tschüss sagen und bringt eine Dechiffrierscheibe für die Schnitzeljagd mit. Nun müssen die Abenteurer die Hinweise aus den gewonnenen Umschlägen mithilfe der Scheibe richtig kombinieren und ihren Rückweg finden. Wenn sie es richtig machen, warten ein Bananaboot, ein Tuk Tuk und eine Strechlimo auf sie. Und am Ende natürlich endlich eine Dusche.
'Ewigkeitschemikalien', wie PFAS (Per- and polyfluoroalkyl substances) auch genannt werden, befinden sich in beschichteten Pfannen, Outdoor-Kleidung und Feuerlöschschaum und haben daher längst unsere Umwelt erobert. Sie sind krebserregend, stören das Hormonsystem und bleiben für Jahrhunderte in Böden und Gewässern. Der Film begleitet Betroffene, Forschende, Aktivistinnen und Aktivisten im Kampf gegen eine unsichtbare Verseuchung. Von Hafturteilen in Italien bis zu Werksschließungen in Frankreich - die Skandale erschüttern die Chemieindustrie. Neue Gesetze und Forschungsergebnisse geben zwar Hoffnung, doch die unbequeme Wahrheit bleibt: PFAS verschwinden nie.
Die persönliche und politische Reise von JD Vance, der seine Arbeiterklassen-Herkunft im Bestseller "Hillbilly Elegy" beschrieb und heute der zweitmächtigste Politiker der USA ist.
Aufgewachsen bei den Großeltern in Ohio, geprägt von armen Verhältnissen und seiner drogenabhängigen Mutter, fühlte sich JD Vance an der Elite-Uni Yale zunächst wie ein Außenseiter, fand jedoch in neuen Denkern wie Peter Thiel Orientierung.
Dort lernte er auch seine spätere Frau Usha kennen. Sein Weg führte ihn vom Atheisten zum katholischen Gläubigen. Aus atmosphärischen Erkundungen der Orte, die Vance und sein Weltbild prägten, Archivmaterial seiner öffentlichen Auftritte, privaten Fotos und Interviews mit seiner Mutter, nahen Weggefährten und Mentoren entsteht in dem Dokumentarfilm "JD Vance - Der Mann nach Trump" das Bild eines Mannes, der es mit viel Ehrgeiz in die Elite schaffte und nach etlichen ideologischen Verwandlungen vom Trump-Kritiker zum Superstar der MAGA-Bewegung und Vizepräsidenten der USA aufstieg. Was kommt danach?
In den USA ruft ein Mann verzweifelt die Polizei um Hilfe, nachdem er angegriffen wurde. Im Vereinigten Königreich wird eine Hundeliebhaberin ermordet in ihrem Haus auf dem Land aufgefunden. Beide Vorfälle ereignen sich zur gleichen Zeit und sorgen für Aufsehen in ihren jeweiligen Ländern.
Mehrere Beziehungen stehen auf der Kippe: Emma reist nach Casablanca, um ihren Ex-Verlobten Mohamed zu treffen - samt altem Verlobungsring und überraschend vielen Schmetterlingen im Bauch. Doch statt eines romantischen Comebacks wartet eine böse Überraschung. In Nigeria muss Lisa Daniels Onkel einige Geheimnisse beichten - und der zieht seinen Segen für die Hochzeit zurück. Während Elise in Australien an Joshua und seiner engen Freundin Nat zweifelt, gerät Trisha auf Madagaskar zwischen die Fronten: Ihre Familie verlangt eine klare Antwort auf die Kinderfrage. Nur bei Aviva und Stig sieht es rosig aus - vorerst.
Zu hoch gepokert? Rick Ness hat eine Million Dollar investiert, um auf dem Walhalla-Abschnitt bis zum Gold vorzudringen. Er ging davon aus, dass in etwa 45 Metern Tiefe kostbares Edelmetall verborgen liegt. Doch stattdessen stößt sein Team auf eine dicke Lehmschicht. Das ist ein herber Rückschlag für die Goldgräber und könnte Rick am Ende in den Ruin treiben. Tony Beets bricht derweil Rekorde. Die Saison dauert noch zwei Monate, und der Minenboss hat sein Saisonziel fast erreicht. Doch auch für den "König des Klondike" gilt: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
Unter Milliarden von Sternen hat einer für uns besondere Bedeutung: Die Sonne bestimmt das Schicksal der Erde. Doch kosmische Mächte nehmen Einfluss auf unseren Glücksstern - und auch auf uns. Immer wieder gerät die Sonne in Wallung. Dann drohen gewaltige Stürme geladener Teilchen, die unserer modernen Welt erheblichen Schaden zufügen. Niemand weiß genau, was die Sonne aufbrausen lässt. Eine Theorie gibt bestimmten Planetenkonstellationen eine Mitschuld. Polarlichter sind ein beeindruckendes Schauspiel an den Polen der Erde. Wenn sie, wie im Jahr 1859, allerdings in New York oder Havanna zu sehen sind, dann ist irgendetwas Außergewöhnliches geschehen. Kurzschlüsse durchzuckten damals Telegrafendrähte und lösten zahlreiche Brände in den USA und Europa aus - und das in einer Zeit, als der Telegraf gerade 15 Jahre alt war. Ein Stromnetz gab es praktisch noch nicht. In einer gigantischen Eruption hatte die Sonne geladene Teilchen mit einer Geschwindigkeit von 1000 Kilometern pro Sekunde Richtung Erde geschleudert. Dieser Sonnensturm war so heftig, dass die Teilchen das irdische Magnetfeld durchdrangen. Heute hätte ein Sonnensturm dieser Stärke katastrophale Konsequenzen für unsere stromabhängige und zunehmend vernetzte Welt. Schützen können wir uns nur, indem wir lernen, Sonnenstürme vorauszusehen, und herausfinden, wie es zu den Eruptionen kommt. Vor 150 Jahren ist der Schweizer Astronom Johann Wolf einer der Ersten, der einen Rhythmus der Sonnenaktivität erkennt. Wolf lebt für die Forschung. Im brandneuen Refraktor der Sternwarte Zürich verbringt er endlos viele Stunden. Denn ein Phänomen lässt ihn nicht los: Die dunklen Stellen auf der Sonnenoberfläche, die sogenannten Sonnenflecken, scheinen sich in einem Elf-Jahres-Zyklus zu vermehren und wieder zu verschwinden. Immer, wenn es viele Sonnenflecken gibt, ist die Sonne besonders aktiv. Dieser auffällig gleichmäßige Rhythmus kann kein Zufall sein, und Wolf glaubt, die Antwort gefunden zu haben: Jupiter muss die treibende Kraft hinter der schwankenden Sonnenaktivität und den Sonnenflecken sein. Der größte Planet unseres Sonnensystems umkreist unser Zentralgestirn in 11,9 Jahren. Wolfs These: So, wie der Mond die Gezeiten auf der Erde verursacht, erzeugt Jupiter Gezeitenkräfte, die an der Oberfläche der Sonne zerren. Damals wurde Wolf für seine Ideen belächelt, denn sie klangen wenig wissenschaftlich und zu sehr nach Astrologie. Heute sieht das anders aus: Durch die Analyse von Eisbohrkernen aus Grönland haben Forscher neben dem Elf-Jahres-Zyklus weitere Zyklen entdeckt, in denen die Sonnenaktivität noch wesentlich deutlicher schwankt. Das Überraschende: Die neu entdeckten Zyklen passen genau zu bestimmten Konstellationen der Planeten. Nicht Jupiter allein, alle Planeten gemeinsam wirken auf die Sonne. Unser "Guter Stern" wird dadurch angeregt, Strahlungsblitze mit der Kraft von einer Milliarde Wasserstoffbomben freizusetzen. Verhindern lässt sich das nicht. Kann es eine verlässliche Vorhersage geben? Es ist die schier unendliche Kraft der Sonne, die Leben erst möglich macht. Doch diese Kraft kann auch zur Bedrohung werden. Harald Lesch zeigt die himmlischen Kräfte, die unser Schicksal auf der Erde mehr bestimmen, als uns lieb ist.
Abenteuer Alpen! Tamina Kallert wandert mit einer buntgemischten Truppe in acht Tagen über den Fernwanderweg E5. Dabei geht es 5.700 Höhenmeter hoch, 5.200 Meter runter und 75 Kilometer weit. Drei Länder, zwölf Täler: Von Oberstdorf führt die Route zunächst zur Kemptner Hütte, dann über die Lechtaler Alpen und durchs Inntal - bis hinauf auf über 3.000 Meter zum Alpenhauptkamm. Das Finale der Tour: Das sonnige Südtirol mit dem Zielpunkt Meran.
Mehr als 30 Jahre standen sie im Dienst, die U-Boote der Klasse 206 und der optimierten Version 206 A. Die damalige Bundesmarine übernahm sie Anfang der 1970er Jahre zum Zweck der Aufklärung, Überwachung oder Abriegelung der Ostsee im Bündnisfall. Heutzutage sind die meisten von ihnen längst abgewrackt, doch ein U-Boot wird Teil der Sammlung des Technikmuseums: die U17. Der anspruchsvolle Schwertransport führt bis ins deutsche Binnenland über Kanäle, Flüsse und schließlich über Land.
Ein Blick auf die Welt vor circa 100 Jahren: Die Menschen begeistern sich für die neue Ära der Mobilität. Autos, Flugzeuge, Luftschiffe, Dampfer und Schnellzüge - all diese fortschrittlichen Verkehrsmittel beginnen, das tägliche Leben und das Verständnis von Raum und Zeit radikal zu verändern. Die Städte wachsen rasant, werden zu Metropolen der Mobilität. Berlin ist damals drittgrößte Stadt der Welt hinter New York und London. Automobile dominieren nun die Straßen und machen das Flanieren gefährlich. Polizisten haben die neue Aufgabe, den Straßenverkehr zu regeln.
Vor Paros rammt die Fähre "Express Samina" nachts einen Felsen und sinkt in weniger als einer Stunde - 80 Menschen sterben. War es ein Navigationsfehler oder eine Kette aus Technikpannen und Führungsversagen? Außerdem: die tödliche Explosion in einer Chemiefabrik in Toulouse 2001, die Terrorängste auslöst, und der Einsturz einer befahrenen Autobahnbrücke in Minneapolis.
Der Mehrteiler "Flussgiganten" widmet sich drei Flüssen auf drei Kontinenten mit unterschiedlichen Lebensräumen und Geschichten. Der Yukon ist Nordamerikas Gigant. Im Winter gefriert er zum eisigen Highway. Die Donau ist der internationalste der drei vorgestellten Flüsse: Sie fließt durch zehn Länder Europas. Das Einzugsgebiet des Sambesi erstreckt sich über acht afrikanische Staaten. Ein Touristenmagnet sind die gigantischen Victoriafälle. "Flussgiganten" ist ein bildgewaltiges Spektakel, erzählt von Rocko Schamoni.
Der Yukon beginnt in den Bergen im kanadischen British Columbia, viereinhalb Stunden Flugzeit nördlich von Vancouver entfernt. Er fließt über 3.000 Kilometer durch Kanadas Nordwesten und Alaska in einem großen Bogen zum Beringmeer. Im Winter friert dieser riesige Fluss komplett zu. Dann ist er ein legendärer Highway aus Eis, der durch die unberührte Natur des nördlichen Nordamerikas führt. Sein Hinterland von immenser Größe, seine Zuflüsse berühmt-berüchtigt wie der Klondike River, seine Tierwelt faszinierend: vereiste Grizzlys, riesige Rentierherden, massive Elche, wendige Lachse und scheue Luchse.
An seinen Ufern liegen einige wenige kleinere Städte, abgelegene Siedlungen, die nur über den Fluss erreicht werden können. Die Menschen trotzen dem harten Leben am Yukon. Temperaturen bis minus 50 Grad sind im Winter keine Seltenheit. Dieser Film zeigt die Welt der harten Kerle am eisigen Fluss, seien sie Mensch oder Tier und fasziniert mit grandiosen Bildern.
Bei seiner Einweihung am 3. September 1926 ist der Funkturm Symbol für eine neue Ära: Den Beginn des Massenmediums Radio und die moderne Metropole Berlin. Die Nationalsozialisten stilisieren ihn später als Sinnbild des technischen Fortschritts. Im Kalten Krieg wird der Funkturm das Wahrzeichen Westberlins, der "Leuchtturm der Freiheit".
Anke sucht schon seit einer Weile einen schnittigen Oldtimer. Sie hat selbst nicht viel Know-How in Sachen alte Fahrzeuge, weshalb der Wagen noch in einem guten Zustand sein sollte. Zudem darf der Oldtimer höchstens 8.000 Euro kosten. Finden die Jungs das richtige Auto für Anke?
Nachdem sie fünf Jahre lang Kontakt hatten, ist Kim bereit, ihre Online-Liebe Matt zu treffen. Als Max und Nev die beiden zusammenbringen wollen, lüften sie Geheimnisse, die drohen, einen Keil zwischen die beiden Verliebten zu treiben.
Gran Canaria
Endlich geht es wieder los: Sechs Jugendliche machen sich auf den Weg durch die wilde Natur Gran Canarias zurück zur Zivilisation. Sie wandern auf spannenden Routen, bestehen schwierige Herausforderungen und erleben überwältigend schöne Momente. Die 16-teilige DOKU Durch die Wildnis - Das Abenteuer deines Lebens begleitet die Jugendlichen und Wildniscoach Tobi.
Die Jugendlichen Ella, Ben, Tania, Isaak, Toni und Bruno lernen sich erst zum Start des Abenteuers kennen und werden dann drei Wochen lang zusammen in der Wildnis Gran Canarias unterwegs sein. Sie werden zum Team zusammen wachsen und gemeinsam spannende Abenteuer erleben, beeindruckende Landschaften sehen und mit den unterschiedlichen Bedingungen im Gebirge, an einem wilden Fluss und im Wald zurecht kommen müssen. Sie werden selbst entscheiden, wo es langgeht, wo das Zelt aufgebaut wird und wer Essen macht. Sie werden in der rauen Natur leben, ohne Familie, Freunde und Annehmlichkeiten wie Toilette, Dusche oder Handy. Wildniscoach Tobi Ohmann (45) bringt der Gruppe das Handwerkszeug für das Wildnisabenteuer bei. Immer wieder stellt er Aufgaben, begleitet die Sechs bei besonderen Herausforderungen und achtet darauf, ob sie mit den Anforderungen klarkommen. Denn für Durch die Wildnis braucht es nicht nur Fitness, sondern auch Durchhaltekraft und vor allem soziale Kompetenz.
Bei Durch die Wildnis ist nicht nur das Erreichen des geographischen Ziels wichtig. Die Sechs müssen sich organisieren, miteinander arrangieren und orientieren. Schaffen sie es, das Gelernte umzusetzen? Wie kommen sie in der Gruppe klar? Und wie bewältigen sie die Herausforderungen der Natur beim Überqueren wilder Canyons, beim Klettern und Tauchen?
Die Tour wird sie formen und am Ende wird sich für die Jugendlichen einiges verändert haben. Sie werden die Natur und vielleicht die Welt mit ganz anderen Augen sehen. Wenn alle Herausforderungen bewältigt sind, wartet auf jeden Fall eine große Überraschung auf die sechs Abenteurer.
Folge
Was für ein Aufwachen! Die sechs Freunde sind total begeistert von ihren weichen Betten im Luxushotel. Und das Frühstück ist eine super Verwöhnaktion. Die Sechs können sich nicht einkriegen vor Freude, vor allem, wenn sie an ihre Zeit in der Wildnis mit Pups-Gerüchen im Zelt und Kackspaten denken. Im Pool, auf dem Tennisplatz und bei der Kosmetikerin lassen sie es sich so richtig gut gehen. Der Abschied am Strand im Sonnenuntergang ist tränenreich. Sie haben gemeinsam so vieles erlebt. Die Sechs versprechen sich, immer enge Freunde zu bleiben.
Die Zeitskalen des Universums sprengen unsere Vorstellungskraft. Harald Lesch blickt zurück auf 13,8 Milliarden Jahre kosmischer Geschichte, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Wir erfassen nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit, am unteren Ende der Zeitskala versagen die Sinne: Schnelle Vorgänge entziehen sich unserer Wahrnehmung. Und doch waren gerade Zeiträume außerhalb unseres Zeithorizonts für unsere Entstehung entscheidend. Bei Zirkusvorstellungen geraten wir ins Staunen. Die Bewegungen der Artisten sind oft so schnell, dass das Auge nicht folgen kann. Doch auch die Artisten selbst haben keine Supersinne. Wie schaffen sie es, die Kunststücke zu koordinieren? Modernste Kameratechnik hilft, die Bewegungen zu entschlüsseln. In der Natur gibt es Wesen mit echten Supersinnen. Schon eine Stubenfliege ist uns bei der Wahrnehmung von Bewegungen weit überlegen. Der Mensch erfasst nur etwa 20 Bilder pro Sekunde, eine Fliege 200 - sie sieht wie in Zeitlupe. Diese unterschiedlichen Sinnesleistungen wurden über die Jahrtausende von der Evolution geformt. Zeiträume zu erfassen, die über unsere Lebensspanne hinausgehen, war für unser Überleben nicht wichtig. Und doch versuchen wir heute, uns das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. Stellt man die kosmische Geschichte in einem Jahr dar, ergibt sich ein erstaunliches Bild: Verortet man den Urknall in der Silvesternacht um Mitternacht, dann formte sich im Laufe des Frühlings unsere Milchstraße. Unsere Sonne und mit ihr die Erde entstanden Anfang September. Und der Mensch betrat erst am 31. Dezember die Bühne. Warum hat das so lange gedauert? Ein Blick auf die Bausteine des Lebens verrät, warum Milliarden von Jahren vergehen mussten, bis Leben möglich wurde. Es ist noch gar nicht lange her, dass solch astronomische Zeiträume undenkbar schienen. Noch im 17. Jahrhundert glaubte man, die Erde könne höchstens 6000 Jahre alt sein - dieser Zeitraum ließ sich aus der biblischen Stammtafel herauslesen. Doch ein Mann sollte den Blick auf viel größere Zeiträume eröffnen: Robert Hooke. Der Universalgelehrte war einer der Ersten, der das gerade erfundene Mikroskop dazu nutzte, einen genauen Blick auf das Leben zu richten. Seine Betrachtung von Ammoniten führte ihn auf die Spur einer geologischen Vergangenheit, die alle biblischen Zeitskalen sprengte. Doch es sollte noch weitere zwei Jahrhunderte dauern, bis eine Methode entdeckt wurde, die die genaue Bestimmung geologischer Zeitalter ermöglichte: die radiometrische Datierung. Dank dieser Methode wissen wir heute, wann etwa das Leben entstand: Spuren im Gestein in Nordkanada deuten darauf hin, dass die ersten Bakterien vor bereits vier Milliarden Jahren die Erde eroberten. Doch bis aus diesen Bakterien eine Vielfalt an Leben entstand, wie wir sie heute sehen, dauerte es noch drei weitere Milliarden Jahre. Was hat die Entwicklung verzögert? Forscher haben den Stoff in Verdacht, den wir atmen. Heute versuchen wir, immer mehr in immer kürzere Zeiträume zu pressen. Die Erfindung der modernen Mobilität, die automatisierte Fließbandarbeit und die digitale Revolution haben tatsächlich viele Dinge beschleunigt. Doch die Natur tickt auch heute noch auf den gleichen Zeitskalen wie vor Milliarden von Jahren - der Takt des Lebens lässt sich nicht beschleunigen. Im Großen Refraktor auf dem Potsdamer Telegrafenberg geht Harald Lesch den Fragen der Zeit nach. Das historische Gebäude beherbergt die erste speziell für Astrophysik errichtete Sternwarte und gehört zum Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam.