Die Suche nach außerirdischem Leben ist im 21. Jahrhundert intensiver denn je. Mit bahnbrechenden Technologien wie dem James-Webb-Weltraumteleskop erkunden Wissenschaftler und Raumfahrtbehörden das Universum, um Hinweise auf fremde Zivilisationen zu finden.
Eine Insel des ewigen Frühlings: La Gomera ist das zweitkleinste Eiland der Kanaren, grüner, natürlicher und wilder als die großen Inseln des spanischen Archipels im Atlantik.
Auf La Gomera verfangen sich die Passatwolken in den Bergen und spenden einem jahrtausendealten, immergrünen Nebelwald Feuchtigkeit. Die Felsen vulkanischen Ursprungs schichten sich zu bizarren Formationen auf. Massentourismus blieb der Insel bis heute erspart.
Es gibt keine direkte Flugverbindung nach Kontinentaleuropa, die Landebahn des Flughafens auf La Gomera ist zu kurz für Langstreckenmaschinen. So wurde La Gomera zum Geheimtipp für Wanderer und Naturfreunde.
Besondere Traditionen haben sich auf der Kanareninsel erhalten. Dazu gehört die Pfeifsprache "El Silbo", mit der sich schon die Ureinwohnerinnen und Ureinwohner über Schluchten und Täler hinweg verständigt haben. "El Silbo" bildet die Melodie der gesprochenen Sprache nach und hat, je nach Tonhöhe, Lautstärke und Unterbrechungen, eigene Vokale und Konsonanten. Die Pfeif-Kommunikation ist heutzutage Pflichtfach auf den Schulen La Gomeras.
Das Filmteam begleitet den kleinen Moises, der "El Silbo" unter Anleitung seiner Lehrerin Silvia Martin erstmals außerhalb des Klassenraums in der freien Natur ausprobieren soll. Auch für die Fortbewegung hat sich auf La Gomera eine eigenwillige Methode seit Jahrhunderten bewährt: Mit bis zu vier Metern langen Stangen, "Astia" genannt, konnten die Ziegenhirten kleine Schluchten und steile Abhänge überwinden. Der Hirtensprung, der "Salto del Pastor", wird heute von den Gomeros als Sport und Hobby betrieben. Mit Tempo und Eleganz gleiten sie die steinigen Hügel hinab. Jung-Gomero Aday Montes will es lernen, muss aber feststellen, dass doch eine gehörige Portion Mut und viel Übung dazugehören.
Der Nebelwald im Inselinneren ist heute Biosphärenreservat und UNESCO-Weltnaturerbe. Den Ureinwohnerinnen und Ureinwohnern war er heilig. Wer sie eigentlich genau waren, das ist noch gar nicht vollends geklärt. Vermutlich wurden die Kanarischen Inseln von Nordafrika aus besiedelt. Nach Ankunft der Spanier aber wurden die meisten Guanchen auf allen Kanarischen Inseln versklavt oder getötet. Wie viel Erbe von ihnen steckt bis heute in den Gomeros? Forscherin Rosa Fregel will das herausfinden und nimmt von freiwilligen Insulanerinnen und Insulanern Genproben. Laura Ramos hatte schon immer das Gefühl, eine direkte Nachfahrin der Alt-Gomeros zu sein. Sie wagt den Test.
Bei aller Liebe zur Natur: Die engen Serpentinen, die sich die Hügel hinaufschlängeln, sind eine zu schöne Herausforderung für die Fans von Benzingeruch und Motorenlärm. Jose-Manuel Gonzales ist Berufsschullehrer und hat seine ganzen Ersparnisse in ein Renngefährt Marke Eigenbau gesteckt, mit Motorradmotor, Lenkradschaltung und bulliger Fiberglashaube. Im Jahr zuvor hat er damit die Zeitwertung gewonnen. Zweimal im Jahr ist das Bergrennen das große Ereignis der Insel, bei dem Freunde und Familien die Serpentinen säumen und sich ein bisschen Benzinspaß gönnen im Biosphärenreservat. Wird Jose-Manuel seinen Titel verteidigen können?
Und im Meer vor La Gomera treffen sich einmal im Jahr geheimnisvolle Wesen: Engelhaie. Fotograf Marcos Peréz hat die ganze Pracht der Unterwasserwelt dieser Insel schon eingefangen, aber dieses eine Bild fehlt ihm noch: die Hochzeit der Engelhaie. Der Film zeigt ihn beim Tauchgang durch das klare Wasser des Atlantiks.
Die Kanarischen Inseln liegen 100 Kilometer vor der afrikanischen Küste und sind als Teil Spaniens auch Teil der EU. Auf der Insel des ewigen Frühlings werden Bananen angebaut, die Palmen geben einen süßen Saft, aus dem ein Sirup, Palmhonig, gewonnen wird.
Ausgerechnet diese kleine und beschauliche Insel war auch Startpunkt für die legendäre Entdeckungsfahrt von Christoph Kolumbus, der sich von dort aus auf die Suche nach Indien machte und versehentlich Amerika fand. La Gomera ist eben immer für eine Überraschung gut.
Asbest gilt als Gift der Vergangenheit. Doch im österreichischen Burgenland lagert das krebserregende Mineral noch heute in Steinbrüchen - und landet auf Straßen, in Wohngebieten und sogar im Ausland. Während Behörden Entwarnung geben, suchen Aktivisten nach dem Ausmaß der Belastung. Eine Recherche über ein gefährliches Erbe und die Frage, wer Verantwortung übernimmt.
Ein Arzt wird beschuldigt, den Kollegen seiner Verlobten getötet zu haben.
Richter Alexander Hold fällt Urteile über Verstöße gegen das geltende Recht.
Hat geldgieriger Frauenschwarm seine verheiratete Affäre bestohlen?
5. Staffel
283. Folge
D 2023
60'
Daniel Brinkmann soll seine Affäre Katrin Polter bestohlen haben. Doch ist er wirklich bei ihr eingebrochen? Sophia Behrens hat ein Motiv Daniel die Tat anzuhängen: sie hatte ebenfalls eine Affäre mit dem Angeklagten. Hat sie sich aus Eifersucht gerächt? Als eine weitere Affäre des Angeklagten ans Licht kommt, werden die Karten noch einmal neu gemischt. Wer steckt tatsächlich hinter dem skrupellosen Einbruch?
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Rendezvous mit dem Tod
5. Folge
D, USA 1995
50'
Die 23-jährige Tina Biggar wird von ihrem Freund Todd Nurnberger als vermisst gemeldet. Er sagt aus, dass Tina sich mit einem gewissen Ken getroffen habe, der ihr Geld für die Anschaffung eines Autos leihen wollte. In einem weiteren Fall geht es um das Verschwinden der jungen Linda Sobek aus Kalifornien, die als Model für Werbefotos in der Autobranche arbeitet und von ihrem letzten Auftrag nicht zurückkehrte.
Wie der Vater, so der Sohn: Storage Wars begleitet Darrell und Brandon auf ihrem Weg zum Erfolg. Das Duo stellt die Konkurrenz auf so mancher Auktion in den Schatten und beweist in Sachen Wertgegenstände ein erstaunlich gutes Händchen.
Begleiten Sie die Küstenwache bei ihren Einsätzen rund um Curaçao, Aruba und St. Martin. In dieser Folge versucht ein NH-90-Marinehubschrauber, ein flüchtendes Schmugglerboot aufzuhalten. Die Besatzung der Metal Shark versucht, Dutzende undokumentierte Migranten aus einem sinkenden Schiff zu retten. Der Hubschrauber der Küstenwache unternimmt eine gefährliche Rettungsmission auf einem berüchtigten Berg in Curaçao.
Fünf Wochen vor 9/11 werden acht Entwicklungshelfer in Afghanistan verhaftet. Der Vorwurf: Missionierung. Ihnen droht die Todesstrafe. Dann verändert der 11. September 2001 alles. Während die USA den Taliban mit Krieg drohen, geraten die Gefangenen zwischen die Fronten. Das Dokudrama zeichnet ihre über 100 Tage andauernde Haft mit Interviews und Zeitzeugenberichten nach. Spielszenen erzählen von Angst, Hoffnung und Überleben. Die Inhaftierten gehören der Hilfsorganisation Shelter Now International an, darunter Frauen und Männer aus Deutschland, Australien und den USA. Auch 16 Ortskräfte werden gefangen genommen. Sie erleben die unmenschlichen Haftbedingungen in Afghanistan und einen Schauprozess. Doch nach dem 11. September ändert sich ihre Lage. Faktisch sind die Entwicklungshelfer nun Geiseln. Die USA fordern vom Regime in Kabul, Bin Laden auszuliefern, die Terrorcamps von Al Qaida zu schließen und die Entwicklungshelfer freizulassen. In dieser Situation drohen die Geiseln zum Spielball der Mächte zu werden. Aus der Zeit ihrer Gefangenschaft gibt es nur wenige Fotos, keine Videoaufnahmen und keine weiteren Unterlagen. Um die Angst, Verzweiflung und Hoffnung dieser Wochen glaubwürdig zu erzählen, nutzt der Film teilweise die Mittel des Spielfilms. Die mehr als 100 Tage dauernde Haft wird zudem auf Grundlage von Interviews und Zeitzeugenberichten dokumentarisch nacherzählt. Durch diese Kombination wird die damalige Zeit wieder erlebbar. Speziell für den Film haben bekannte Darstellerinnen und Darsteller wie Moritz Führmann und Laura Louisa Garde Dialoge in den in Afghanistan üblichen Sprachen Dari und Paschtu gelernt. Dadurch entsteht eine authentische Nähe zum damaligen Geschehen. Einige der Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer kehren bereits 2002 nach Afghanistan zurück. Für sie steht fest: Die vielen, teils sehr schönen Momente während ihrer Zeit in Afghanistan, die entstandenen Freundschaften und die selbstlose Hilfe afghanischer Mitgefangener lassen ihre Liebe zu dem Land und seinen Menschen nicht erlöschen.
Rund 80 % der indischen Bevölkerung praktiziert den Hinduismus. Nach ihrer Auffassung sind Götter Wesen aus Fleisch und Blut, die einst vom Himmel auf die Erde kamen und dort lebten. In den heiligen Schriften des Hinduismus werden fortschrittliche Technologien beschrieben, die weit über den damaligen Kenntnisstand hinausreichen. Handelt es sich bei den Verfassern tatsächlich um Außerirdische? Forscher Giorgio begibt sich auf Spurensuche ...
In der Philippinischen Hauptstadt Manila befindet sich das größte Frauengefängnis der Philippinen. Die Großstadt ist von Armut gezeichnet, und viele Schicksale enden in der Kriminalität. Die häufigsten Vergehen: Betrug, Prostitution und Drogen. Doch in dem 1931 gegründetem Correctional Institution for Women leben auch Frauen, die sich durch Mord oder ähnlich schwere Verbrechen strafbar gemacht haben. Der Alltag an diesem Ort ist ein täglicher Kampf ums Überleben und geprägt von Gewalt.
Der halbwilde Wald - Unterwegs im Nationalpark Bayerischer Wald
D 2020
43'
Es war ein Experiment, das im Oktober 1970 in Neuschönau begann. Im hintersten Eck des Bayerischen Waldes wurde Deutschlands erster Nationalpark aus der Taufe gehoben. Keiner der Verantwortlichen wusste so richtig, wohin dessen Weg gehen würde. Doch der Nationalpark Bayerischer Wald wurde zum großen Vorbild für alle nachfolgenden 15 Nationalparks in Deutschland. Der Autor und Fotograf Herbert Pöhnl hat die Entwicklung hautnah in ihrer ganzen Ambivalenz miterlebt.
Manche Orte strahlen besonderen Zauber aus, zwischen Erhabenheit und Melancholie. Sie liegen im Dornröschenschlaf, wurden vom Trubel der Zeit scheinbar vergessen und dem Verfall überlassen. Doch der Schein trügt, denn es sind Orte des Übergangs. In ihnen schlummert vergangenes und künftiges Leben. Solche Orte besucht SWR-Moderatorin Anna Lena Dörr auf ihrer Expedition durch den Hunsrück: Eine alte Mühle tief im Wald, ein Dampflok-Museum und eine historische Eisenhütte liegen auf ihrer Reiseroute. Sie erkundet eine verwunschene Burgruine, einen Bunker aus dem Kalten Krieg sowie ein Dorf, das einem Museum gleicht, wandert über einen riesigen Keltenwall und zu einer zauberhaften Straße mitten im Wald. Einem Wunschbaum in einem grünen Tal vertraut sie ihre Hoffnungen an - ob sie wohl erfüllt werden? Die Sehnsucht nach geheimnisvollen und sagenumwitterten Orten wird in ihrem Reisebericht ebenso gestillt wie die Lust auf faszinierende Bilder und spannende Begegnungen.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Als Tierarzt in einem Zoo legt man täglich mehrere Kilometer zurück, so auch Dr. Christina Geiger aus dem Frankfurter Zoo. Ihr Fahrrad begleitet sie - bei Sonnenschein und bei Regen. Ihr Ziel: ihre Schützlinge ärztlich so gut es geht zu betreuen. Heute wartet ein verletzter Pavian auf ihren Besuch.
Feuer, Wasser, Erde und Luft sind die vier Elemente. Stimmt diese Aussage noch heute? Wie sehen Wissenschaftler die Aufteilung der Welt? Die Sendung geht neuesten Forschungsansätzen nach.
Bei Thomas Wohlfeld in seinem Restaurant "Handwerk" in Hannover zeigt sich Spitzenküche in familiärer Atmosphäre - mit Höchstleistung, aber ohne Konkurrenzdenken.
Die Serie "Am Pass" erzählt vom Alltag und dem Leben junger Sterneköche in Norddeutschland. Am Pass, der Schnittstelle zwischen Küche und Service, richten sie ihre außergewöhnlichen Kreationen an, in denen sich ihre Gedankenwelt widerspiegelt.
Sie alle teilen die Leidenschaft fürs Kochen, 16-Stunden-Arbeitstage und enorme Verantwortung. Ungewöhnliche und sehr persönliche Einblicke in die Welt der Sterneküche.
Antike Hochkulturen verehrten Götter, die halb Mensch, halb Tier waren. Die Ägypter gingen sogar soweit und mumifizierten ihre animalischen Wegbegleiter. Wussten sie mehr über deren Ursprung und Bedeutung? Prä-Astronautiker vermuten, dass sich so manche Tierart nicht durch die Evolution, sondern extraterrestrischen Willen auf der Erde verbreitete.
Fünf Wochen vor 9/11 werden acht Entwicklungshelfer in Afghanistan verhaftet. Der Vorwurf: Missionierung. Ihnen droht die Todesstrafe. Dann verändert der 11. September 2001 alles. Während die USA den Taliban mit Krieg drohen, geraten die Gefangenen zwischen die Fronten. Das Dokudrama rekonstruiert ihre mehr als 100 Tage dauernde Haft mit Interviews, Zeitzeugenberichten und Spielszenen und erzählt von Angst, Hoffnung und Überleben. Die Inhaftierten gehören der Hilfsorganisation Shelter Now International an, darunter Frauen und Männer aus Deutschland, Australien und den USA. Auch 16 Ortskräfte werden gefangen genommen. Sie erleben die unmenschlichen Haftbedingungen in Afghanistan und einen Schauprozess. Doch nach dem 11. September ändert sich ihre Lage. Faktisch sind die Entwicklungshelfer nun Geiseln. Die USA fordern vom Regime in Kabul, Bin Laden auszuliefern, die Terrorcamps von Al Qaida zu schließen und die Entwicklungshelfer freizulassen. In dieser Situation drohen die Geiseln zum Spielball der Mächte zu werden. Aus der Zeit ihrer Gefangenschaft gibt es nur wenige Fotos, keine Videoaufnahmen und keine weiteren Unterlagen. Um die Angst, Verzweiflung und Hoffnung dieser Wochen glaubwürdig zu erzählen, nutzt der Film teilweise die Mittel des Spielfilms. Die mehr als 100 Tage dauernde Haft wird zudem auf Grundlage von Interviews und Zeitzeugenberichten dokumentarisch nacherzählt. Durch diese Kombination wird die damalige Zeit wieder erlebbar. Speziell für den Film haben bekannte Darstellerinnen und Darsteller wie Moritz Führmann und Laura Louisa Garde Dialoge in den in Afghanistan üblichen Sprachen Dari und Paschtu gelernt. Dadurch entsteht eine authentische Nähe zum damaligen Geschehen. Einige der Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer kehren bereits 2002 nach Afghanistan zurück. Für sie steht fest: Die vielen, teils sehr schönen Momente während ihrer Zeit in Afghanistan, die entstandenen Freundschaften und die selbstlose Hilfe afghanischer Mitgefangener lassen ihre Liebe zu dem Land und seinen Menschen nicht erlöschen.
Was einst als harmonische Partnerschaft zwischen Mensch und Tier galt, steht heute unter massivem Rechtfertigungsdruck. Immer neue Tierschutzskandale erschüttern die Reitszene. Fragwürdige Trainingsmethoden wie die Rollkur bis hin zu sichtbaren Schmerzen der Tiere auf Turnieren, werfen kein gutes Licht auf die Branche.
Die Mitgliederzahlen in den traditionellen Reitvereinen nehmen ab, während die gesellschaftliche Kritik am Umgang mit dem Partner Pferd lauter wird denn je. Die "Sportclub Story" widmet sich diesem moralischen und wirtschaftlichen Dilemma und blickt hinter die Kulissen einer Industrie, in der das Lebewesen zunehmend zum reinen Wirtschaftsgut degradiert wird.
Im Zentrum der Dokumentation stehen zwei Persönlichkeiten, die seit Jahrzehnten für völlig gegensätzliche Philosophien und Positionen im Pferdesport stehen: die renommierte Reitlehrerin Kerstin Gerhardt und der Pferdemagnat Paul Schockemöhle. Anhand ihrer persönlichen Einblicke, aktuellen Fallbeispielen und fundierten Expertenstimmen aus der Tiermedizin beleuchtet der Film die fatalen Folgen von extremem wirtschaftlichem Druck, einer auf Maximierung ausgerichteten Leistungszucht und zunehmend aggressiven Ausbildungspraktiken.
Der Markt im Reitsport hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch polarisiert, getrieben von globalen Investoren und astronomischen Summen im Spitzensport. "Es ist so, dass schon 30 Jahren der Markt sich sehr verändert hat. Das Durchschnittspferd ist immer schwieriger zu verkaufen und das Spitzenpferd ist immer teurer geworden", analysiert Paul Schockemöhle. Schockemöhle, eine Ikone des Pferdesports und einer der einflussreichsten Züchter weltweit, betreibt in Mecklenburg-Vorpommern das Gestüt Lewitz, ein Imperium, auf dem zeitgleich mehr als 3000 Pferde stehen. Seine Perspektive ist die eines globalen Unternehmers, der den Markt bedient, den das große Geld im internationalen Sport vorgibt.
Auf der anderen Seite steht Kerstin Gerhardt, die für eine klassische, pferdegerechte Ausbildung plädiert, bei der die Natur und das Tempo des Tieres im Vordergrund stehen. "Das moderne Sportpferd, ich muss es so deutlich sagen, ist auf Krankheit gezüchtet, weil auf Schönheit und nicht auf Substanz und Erhaltung", sagt Gerhardt. Der Film zeigt das unüberbrückbare Spannungsfeld zwischen diesen Welten: Auf der einen Seite steht die Sehnsucht nach dem harmonischen Freizeitsport, auf der anderen eine hyperprofessionalisierte Milliardenindustrie. Pferde werden heute oft wie hochgezüchtete Sportgeräte behandelt, die bereits in jüngsten Jahren Höchstleistungen erbringen müssen, um die enormen Investitionen ihrer Besitzer schnellstmöglich wieder einzuspielen.
Gleichzeitig wirft die Dokumentation die Frage auf, wie sich der Pferdesport grundlegend verändern muss, um die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhalten. Diese "Sportclub Story" über die "Ware Pferd" liefert eine kontroverse wie hochaktuelle Bestandsaufnahme einer Branche im radikalen Wandel und zeigt schonungslos, dass der Reitsport sein System von Grund auf hinterfragen muss, wenn er überleben will.
- Schwere Jungs
Voi Nam ist zurück, aus dem Dreikäsehoch ist ein richtiger Kerl geworden. Über 2,70 Meter groß und sicher vier Tonnen schwer, wird der Elefant dem Zuchtbullen Naing Thein bald Konkurrenz machen. Der nimmt es scheinbar gelassen. Im selben Stall, aber in sicherer Entfernung, wird Elefantenbulle Voi Nam seine erste Nacht verbringen - in seiner neuen und zugleich alten Unterkunft. Fünf Jahre ist es her, dass er den Zoo verließ. Fünf Jahre, in denen er sich zu einem jungen Mann entwickeln konnte. Sein Alltag wird jetzt nicht mehr durchs Spielen bestimmt, jetzt geht es um wirkliche Aufgaben. Eines Tages soll er selber Kinder zeugen und sich als Zuchtbulle einen Namen machen.
- Schwierige Geburt
Dallschafmutter "Lila-0-10-29-26" ist hochtragend. Die Geburt steht unmittelbar bevor. Christiane Jäpelt erwartet stündlich, dass ein kleines Lamm auf die Welt kommt. Doch dann läuft alles anders als erwartet. Der Bock lässt die gebärende Mutter nicht in Ruhe und jagt sie über die Anlage! Er hört einfach nicht auf und ihr schwinden die Kräfte. Wird das trotzdem noch gut gehen?
- Schwierige Aufgabe
Die Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie forschen ja eigentlich mit Menschenaffen. Nun haben sie sich aber mal was Besonderes ausgedacht: Sie wollen wissen, ob auch Riesenottern schlau genug sind, um miteinander zu kooperieren, wenn es ums Futter geht. Die Ergebnisse? Verblüffend!
In Gesprächen, Reportagen und Dokumentationen werden die Fakten hinter den Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft behandelt. Dies ermöglicht eine objektive Bewertung der täglichen Informationsflut.
Am Palmer River hat die Trockenzeit begonnen. Es droht Gefahr durch Buschfeuer. Deshalb treffen Mat und seine neue Freundin aus Deutschland in Australien Sicherheitsvorkehrungen. Das Duo zieht eine Schneise um das Schatzsucher-Camp. Kontrollierte Gegenfeuer, bei denen man trockenes Gras und Büsche verbrennt, sind ebenfalls ein probates Mittel gegen die Flammen. Andreas' Sohn Tobi hofft derweil viele Tausend Kilometer entfernt in einem Kieswerk auf reiche Beute. Steckt im goldhaltigen Sand der riesigen Trommel so viel Edelmetall wie erwartet?
In der größten Haftanstalt Rheinland-Pfalzes in Wittlich sind 600 männliche Strafgefangene inhaftiert. Der Komplex aus JVA, Jugendstrafanstalt, Krankenhaus und Bildungszentrum misst die Größe von 25 Fußballfeldern. Mit seiner Vielzahl an Einrichtungen ist die Gefängnisanlage Wittlich einmalig in Deutschland. Wie sehen Alltag und Zukunftspläne der Inhaftierten aus, wie die Ausbildung der Justizvollzugsbeamten? Die Reportage gewährt Einblicke hinter "schwedische Gardinen" in der deutschen Eifel.
Die Wiedergeburt ist für Millionen von Menschen keine Glaubensfrage, sondern Tatsache. Auch die Wissenschaft forscht auf diesem Gebiet. Könnten Leitfiguren wie der Dalai Lama ein Beweis für neue Lebenszyklen und die Verschmelzung des menschlichen Bewusstseins mit dem Übernatürlichen sein?
Die beiden Ruhrpott-Originale Sid und JP geben in den Folgen des Kultformats "Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott" auf SPORT1 Vollgas: Die beiden Dortmunder Sidney Hoffmann und Jean Pierre Kraemer gehen für SPORT1 auf Gebrauchtwagensuche und können dabei auf weit über hundert Sendungen zurückblicken.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Nordkorea schickt Truppen in den Ukrainekrieg und tritt international immer selbstbewusster auf. Das Kim-Regime nutzt neue globale Allianzen für das eigene Image. Seit Jahrzehnten wird der Kollaps Nordkoreas vorhergesagt - doch das Gegenteil passiert: Die Kim-Dynastie scheint stärker denn je. Propaganda, militärisches Muskelspiel und das Atomprogramm sichern Kims Macht nach innen und außen. Die Dokumentation "Nordkorea - Die Macht der Kim-Dynastie" zeichnet nach, wie Nordkorea von einer kleinen isolierten Erbdiktatur zu einem der wenigen Länder werden konnte, das die USA mit transkontinentalen Atomwaffen erreichen könnte. Erstmals entsendet das Regime Tausende Soldaten an der Seite Russlands in den Ukrainekrieg - ein vielbeachteter Schritt, der dem Land Kampferfahrung, Devisen und Zugang zu neuer Militärtechnologie verschafft. Neue Archive, exklusive Analysen internationaler Nordkorea-Experten und Einblicke in die aufwendig inszenierten Trauer- und Heldenkulte zeigen, wie es dem System zu gelingen scheint, durch neue internationale Stärke das Ansehen im eigenen Land zu stärken. So zeigt sich, warum Kim Jong Un in einer so günstigen strategischen Position scheint wie nie zuvor - und weshalb die Welt seine Rolle nicht unterschätzen sollte. Nordkorea: Ein kleines Land steht geopolitisch immer wieder im Mittelpunkt globalen Interesses. Drei Generationen bilden mittlerweile die Kim-Dynastie - eine Herrschaft der Unterdrückung und Abschottung. Was sind ihre Machtstrategien nach innen im eigenen Land und nach außen gegenüber dem Rest der Welt? Zwei neue Folgen der Doku-Reihe "Die Macht der Kim-Dynastie" zeigen, wie sich Rolle und Selbstverständnis der Diktatur wandeln.
In der Sendung "Normal" geht es vor allem um Menschen mit Handicap und ihren Alltag. Anhand von Interviews oder Magazin-Beiträgen wird ein Einblick gewährt. So war zum Beispiel unter anderem die Inklusion am Arbeitsplatz Thema genauso wie die Reise eines Globetrotters im Rollstuhl.
Die Themen:
*) Religionsunterricht: Kommt eine staatliche Aufsicht?
*) Kosovo: Hilfe für armutsbetroffene Familien.
*) Christliche Tierethik: Neuer Blick auf die Schöpfung.
Gartenspezialist Karl Ploberger nimmt mit auf eine einzigartige Reise in die Kap-Provinz in Südafrika. Das Land ist vor allem wegen seiner einzigartigen Pflanzenwelt bekannt.
Ploberger besucht den berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch", zwei Weingüter, ein Sozialprojekt, eine Gemüse- und Obstplantage und das historische Garten-Denkmal "Old Nectar". Ein abwechslungsreicher Streifzug durch die südafrikanische Flora.
Auf der einen Seite der Atlantische Ozean, auf der anderen Seite der Indische - ein Land, umspült von zwei Weltmeeren. Aber nicht nur deswegen ist Südafrika für Gartenfreunde so interessant, sondern vor allem wegen der einzigartigen Vegetation.
Im südlichsten Land Afrikas findet Ploberger nicht nur die wild wachsende Pelargonie, die bei uns als Balkonblume sehr beliebt ist, sondern auch die Protea, auch bekannt als "Kaprose", die Nationalblume Südafrikas. "Fynbos" ist der wissenschaftliche Überbegriff für das vorherrschende Ökosystem, in dem neben den Proteen vor allem Erika und Seilgrasgewächse gedeihen. Viele dieser Pflanzen sind endemisch, sie wachsen also nur in diesem Teil der Erde.
Die Gartenreise beginnt im berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch" mit einer der größten Sammlungen dort heimischer Arten. Eine der Pflanzen hat sogar einen Bezug zu Österreich - sie heißt "Weltwitschie" und wurde nach ihrem Entdecker, einem Kärntner Botaniker, benannt. Am Wein kommt man in Südafrika nicht vorbei. Einige der Weingüter haben auch herrliche, üppig blühende Gärten. Ploberger stattet den Weingütern "Vergelegen" und "Rustenberg" einen Besuch ab. "The Old Nectar" wird ein Garten genannt, der die Auszeichnung "Nationales Historisches Denkmal" trägt. Im Sozialprojekt "Edith Stephens Park" werden auch Bildungsprogramme für die ärmere Bevölkerungsschicht angeboten. In den "Babylonstoren", einem wahren Paradies mit Obst, Gemüse und Kräutern, die dort streng biologisch gezogen werden, endet Plobergers Gartenreise.
Und ein bisschen Sightseeing darf natürlich auch nicht fehlen, Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung sind Pflicht auf jeder Südafrika-Reise.
Nach schwerer Verletzung beginnt die Suche nach alter Stärke: Ein einst dominantes Team kämpft um den verlorenen X-Faktor, der es zurück an die Spitze bringen soll.