Die Gemeinde feiert mit Pfarrer und Dechant Josef Allmaier. Mit dem Palmsonntag beginnt die Heilige Woche. Hosanna-Rufe und Palmzweige erinnern im Gottesdienst an den umjubelten Einzug Jesu in Jerusalem. Doch Glaube lebt nicht nur von Begeisterung, sondern auch von Treue im Alltag, sagt Pfarrer Allmaier.
Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Klarinettenensemble "Clarino Berige" der Trachtenkapelle Berg im Drautal. Es erklingen Lieder aus der Kärntner Tradition und aus dem Gesangbuch Gotteslob.
Nicht nur, dass Sonja Herzog (50) mit ihrer 18-jährigen Tochter Raphaela und deren Clique jede freie Minute in jugendlichen Outfits um die Häuser zieht, jetzt erwartet sie auch noch Nachwuchs. Da platzt der genervten Raphaela endgültig der Kragen, vor allem, weil sie glaubt, dass ihr Freund Marco der Vater ist. Es kommt zu einem heftigen Streit zwischen Mutter und Tochter - hat Sonja ihrer eigenen Tochter einen Pflasterstein an den Kopf geworfen?
Vier Outdoor-Cracks stellen bei einer internationalen Challenge in einem Naturreservat ihre Survival-Skills auf die Probe. Die Männer und Frauen werden in Südafrika in zwei Teams aufgeteilt. Am elften Tag dürfen sie sich zusammenschließen, um sich gemeinsam bis zum Abholpunkt durchzuschlagen. Britt und Sara errichten ein Lager an einem versiegenden Flusslauf. Dort gehen auch die großen Räuber der Savanne auf Beutejagd. Ken und Chad kämpfen sechs Kilometer südwestlich ums Überleben. Im trüben Wasser eines Sees droht Gefahr durch hungrige Krokodile.
Im Mittelalter waren Bier und Wein Grundnahrungsmittel, und Ärzte experimentierten mit Opium. Drogen - das waren wertvolle Arzneimittel. Auch Cannabis wurde gern geraucht. Erst vor 200 Jahren begann unser Zeitalter der synthetischen Drogen - und mit den wichtigen Medikamenten auch der massive Missbrauch. Die Dokumentation zeigt, wie Drogen unsere Zivilisation begleiteten. Der Weg führt nach London, wo eine brisante Frage geklärt wird: War Shakespeare ein Junkie? Der Anlass dazu: Tonpfeifen aus dem Garten des Schriftstellers tragen Cannabis-Spuren. Und Wortspiele in seinem Werk zeigen: Highmacher wurden nur zu gern geraucht. "Terra X" diskutiert mit Ärzten die Frage: Macht Cannabis wirklich kreativ? Fließen die Sätze im Rausch einfach leichter? Das Ergebnis ist: nein! Aber sicher ist: Der schöne Rausch macht abhängig. Moderator Harald Lesch bringt Ordnung in populäre Vorstellungen von Drogen und widerlegt Irrtümer. Wichtig ist die historische Kraft, die Drogen entfaltet haben: Tabak und seine Spielformen begleiteten nicht nur die Kultur, sondern vor allem die globale Politik der Neuzeit. Der Handel mit Tabak war ein Motor des Kolonialismus, in der Neuen Welt Amerikas entstanden riesige Anbauflächen, um den Nachschub nach Europa sicherzustellen. Aus Asien kamen neue berauschende Entdeckungen und schufen wichtige Handelswege: die Muskatnuss zum Beispiel. Damals war sie als medizinische Droge gefragt. Heute wissen wir, dass sie den psychotropen Wirkstoff Myristicin enthält: ein gefährlicher Stimmungsaufheller. Und die Kartoffel, einst von Kolumbus aus Amerika mitgebracht, wurde in Nordeuropa zu einem wichtigen Grundstoff der Drogenherstellung. "Terra X" besucht in Brandenburg einen historischen Bauernhof, in dem in einer riesigen, mehrstöckigen Brennanlage einst hochprozentiger Alkohol aus Kartoffelmaische hergestellt wurde. Das war der Treibstoff des industriellen Zeitalters, aber eben auch der billige Kummertrunk von Millionen von Industriearbeitern. Drogen und Medizin bilden auch in der Neuzeit eine wichtige Allianz. Das 19. Jahrhundert wird zum Zeitalter der Pharmazie: Morphium wird aus Opium entwickelt, Kokain aus dem Kokablatt. "Terra X" zeigt, wie hochwirksame, wichtige Medikamente entstehen - aber erst viel zu spät die verhängnisvolle Sucht erkannt wird.
In der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben. Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster - der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ein Ort christlicher Einkehr und Askese. Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch "Weiße Stadt" genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann. Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe "Totes Meer" ist auf dem besten Weg, zu verschwinden. Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel.
Tempel und Grabstätten der Stadt Petra in Jordanien wurden in der Antike in rosafarbene Sandsteinklippen gehauen. Neue Technologien enthüllen nun, welche Zivilisation in Petra lebte und warum sie ihren Lebensraum so plötzlich verlassen musste.
Am Flughafen Berlin Brandenburg befindet sich eine der modernsten Feuerwachen Deutschlands. Ein wichtiges Arbeitsinstrument dabei ist ein spezielles Hightech-Löschfahrzeug, entwickelt im baden-württembergischen Giengen. Binnen drei Minuten müssen die Einsatzkräfte jeden Platz auf dem Flughafen erreichen, denn hier zählt jede Sekunde. Die Reportage gewährt einen Einblick in die Entwicklung des komplexen Löschfahrzeugs und zeigt die Übungseinsätze am Flughafen hautnah.
Ob Pierre Brice im Sauerland, Otto Rehhagel beim BVB oder Annegret Richter bei Olympia. 1976 bot jede Menge Heldengeschichten. Jochen Bludau schlüpft noch einmal in die Rolle des Old Shatterhand: 1976 holte er den Original-Winnetou Pierre Brice zu den Karl-May-Festspielen nach Elspe. 10 Jahre lang spielten Bludau und die Sauerländer an der Seite des Weltstars Brice. Filmemacher Lukas Hoffmann hat aber auch andere Zeitgenossen ausfindig gemacht, die den Moment schildern, indem sich ihr Leben komplett veränderte - zum Beispiel Harro Remmert. Der Kölner Jockey hatte 1976 einen folgenschweren Reitunfall, seitdem sitzt er im Rollstuhl, aber er kämpfte sich zurück, wurde Trainer und verzeichnete viele Erfolge. 1976 ist aber nicht nur das Jahr der Helden. In Aachen wurde nach 100 Jahren Spielverbot das erste Spielcasino Nordrhein-Westfalens wiedereröffnet. Erzählt wird der Film von Moderatorin Sabine Heinrich, die just 1976 in Unna auf die Welt kam.
Assisi in Umbrien ist eine jener uralten italienischen Städte, die schon ihres Alters wegen einen besonderen Zauber ausüben. Viele Jahrhunderte haben hier ihre Spuren hinterlassen. Der Heilige Franziskus wurde in Assisi geboren und gründete zu Beginn des XIII. Jahrhunderts seinen "Orden der minderen Brüder". Die Basilika S. Francesco, in deren Krypta die Gebeine des Hl. Franz von Assisi liegen, zieht allerdings nicht nur Pilger an, auch kunsthistorisch ist sie von größter Bedeutung. Nirgendwo liegen Gotik und Renaissance näher beieinander als hier: Die Fresken, mit denen die Kirche ausgestaltet ist, stammen teils noch von dem Alten Meister Cimabue, teils bereits von seinem Schüler Giotto und dessen Zeitgenossen.
Die spanische Nation, die auf der Treue zum katholischen Glauben beruht, hat viele Wurzeln in Avila. Als ein außergewöhnliches Beispiel mittelalterlicher Stadtarchitektur wurden die Altstadt von Avila und die Kirchen außerhalb der Stadtmauer von der UNESCO zum Welterbe ernannt. Eng verbunden mit der Geschichte Avilas und seiner Architektur sind zwei Frauen, die im Mittelpunkt dieses Filmes stehen: Königin Isabella von Kastilien ersinnt hier in der Abgeschiedenheit zusammen mit Ferdinand von Aragon die Inquisition. Die heilige Teresa von Avila schreibt im Kloster ihre Visionen und Gebete über Liebe und Toleranz.
Kaum ein anderer, der zur Ehre der katholischen Altäre erhoben wurde, wird so hochverehrt und kritisiert wie Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968). Der Kapuzinerpater, der die Stigmata, die Wundmale Christi, am eigenen Leib trug, galt vielen als charismatischer und wundertätiger Mann. Doch der Vatikan selbst verbot Pio zeitweise das öffentliche Auftreten, und Kritiker warfen dem Pater vor, er rufe die Stigmata mit einer ätzenden Substanz selbst hervor. ORF-Regisseurin Cornelia Vospernik zeichnet in ihrer Doku ein differenziertes Bild des schillernden Ordensmannes, der vor allem in der emotionalen süditalienischen Volksfrömmigkeit enorme Resonanz gefunden hat.
Seit Ende der 1970er Jahre fertigt der schwedische Automobilkonzern Volvo auch Lastkraftwagen für den nordamerikanischen Markt. Alle zehn Minuten rollt im Werk ein neuer Truck vom Band. Jedes Modell kann dabei individuell an Kundenwünsche angepasst werden. Über 500 Farbtöne stehen allein für das Fahrerhaus zur Auswahl. Nach nur einem Tag im Werk werden die neuen Laster schon auf die Straße entlassen - vorausgesetzt, dass sie eine Probefahrt auf der werkseigenen Testbahn bestanden haben.
Österreich zieht jährlich massenweise Touristen an, die die Kassen in den einzelnen Regionen des Landes ordentlich klingeln lassen. Auch so mancher Einheimischer wittert dadurch das große Geld und entwickelt zum Teil abenteuerliche Geschäftsideen. "ATV - Die Reportage" hat einige Fallbeispiele gesammelt und geht der Tourismusabzocke auf den Grund.
In dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen. Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch. Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit. Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünten Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich "Garten". Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium. Eine interessante Facette sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet. Letzte Station der filmischen Riese ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat.
1977 - in Essen bebt die Grugahalle bei der ersten legendären Rocknacht, in Köln schmuggelt sich Günther Wallraff undercover bei der BILD ein, und der Schalker Klaus Fischer schießt das Tor des Jahrhunderts. Dennoch wird das Jahr 1977 immer vor allem für eines stehen: den blutigen Terror der RAF. Mit der Schleyer-Entführung in Köln beginnt der "Heiße Herbst", der das Land verändern sollte. Im Film schildert Günther Wallraff, wie er sich in den Boulevard-Reporter Hans Esser verwandelte, um die Machenschaften der BILD aufzudecken. Und ein neues Sportgerät sorgte bei allen unter 20 für Begeisterungsstürme: Das Skateboard kam nach NRW. Erzählt wird der Film von Micky Beisenherz, der 1977 in Recklinghausen zur Welt kam.
Im Herbst 1928 reiste die berühmte Autorin Agatha Christie zum ersten Mal in den Mittleren Osten. Es war der Beginn einer Liebe zu einer Region der Welt und ihrem zweiten Mann, dem Archäologen Max Mallowan. In den nächsten Jahrzenten unternahmen die beiden jedes Jahr Ausgrabungen in Syrien und im Irak: Eine literarisch-archäologische Partnerschaft, die nicht glücklicher hätte sein können.
Jochen Stadler, der gemeinsam mit seiner Hündin Kleo das Wasserrettungs-Training absolviert hat, zeigt Kindern aus Wien worauf es beim Rettungs-Einsatz im Wasser ankommt. Die beiden Mädchen dürfen sich von der Hündin aus dem Wasser ziehen lassen und lernen, wie man mit dem Hund richtig umgeht.
In Gabun sorgt sich der angesehene Stammeshäuptling und Medizinmann Hilarion Kassa Moussavou, genannt Mambongo, um die Vielfalt des Urwalds. Durch Wilderei ist sie zusehends bedroht. Mit Hilfe einer Zeremonie, dem Bwiti, versucht er, die zerbrechliche Verbindung zwischen Mensch und Natur aufrechtzuerhalten. Über seine Rolle des spirituellen Wächters hinaus will sich Mambongo auch für die Bewahrung von Ressourcen und Wäldern einsetzen, mit deren Reichtum er besser vertraut ist als jeder andere. Er trifft sich mit lokalen Akteuren, Gemeinschaften und Projektträgern im ganzen Land, um mehr über Umweltschutz zu lernen.
Maik ist sich sicher: Jasmine ist die Frau zum Heiraten. Einziges Manko ist ihre 16-jährige Tochter Sophie. Die ist nämlich gegen die Beziehung und macht Maik das Leben schwer. Als Jasmine Maik, Sophie und deren neuen Freund Kai zum Essen einlädt, ahnt sie nicht, dass ihre Tochter wenig später mit dem Mofa ihres Freundes verunglückt. Wusste Maik, dass Sophie mit dem Mofa fahren würde und hat die Bremsleitung durchtrennt?
Experten analysieren mithilfe der neuesten Technik das schier Unglaubliche: Sind es tatsächlich Aufnahmen eines lebenden Dinosauriers, die ein Filmteam im Kongo gesammelt hat? Und: Besitzt ein Mädchen aus Russland die Fähigkeit, einen Baum mit ihren bloßen Fäusten umzuwerfen?
Was gibt es Schöneres, als auf dem Wasser unterwegs zu sein?! Runterkommen und Entspannung pur. Wir gehen auf Wasserreise von Ost nach West, sind unterwegs an über 20 Flüssen und Seen in Deutschland und auch im Wattenmeer. Wir starten auf dem Grenzfluss Lausitzer Neiße mit dem Schlauchboot, chillen auf dem Berliner Müggelsee im Saunafloß, gehen auf Kranichtour mit dem Zeesboot in der Darß-Zingster Boddenlandschaft oder paddeln entlang der Mosel inmitten hoher Weinberge. Dabei treffen wir auf große Kulturstätten entlang der Ufer, atemberaubende Natur und wasserbegeisterte Menschen.
Einmal quer über den australischen Kontinent, vom Indischen Ozean bis zum Pazifik, von Perth im Westen nach Sydney im Osten, das ist der Indian Pacific. Vier Tage dauert die mehr als 4.300 Kilometer lange Reise durchs Outback, die sengend heiße Nullarbor-Ebene und die Blue Mountains. An Bord des fast einen Kilometer langen Zuges befinden sich drei Fünf-Sterne-Küchen, luxuriöse Abteile und gemütliche Loungewagen. So wird die Fahrt durch die faszinierende Landschaft Australiens unvergesslich.
Die Geschichte der Menschheit ist auch eine Geschichte des Essens. Als unsere Vorfahren das Feuer beherrschten, begannen sie zu garen. Das brachte die Entwicklung des Menschen voran. Mit der Sesshaftigkeit ging auch die Erzeugung von Nahrungsmitteln in großen Mengen einher. Städte entstanden, Hochkulturen und erste Nahrungsfabriken wie eine ägyptische Großbrauerei, die täglich 22.000 Liter Bier produzierte. Nahrung definiert soziale Unterschiede: Sie kann Konflikte schüren oder Frieden stiften. Wie im alten Rom, wo Bürger kostenlos Brot und Getreide erhielten. Beginnend mit den ersten gebratenen Fleischkeulen weiter bis zur feinen bürgerlichen Küche des 19. Jahrhunderts zeigt die zweiteilige Reihe: Was hat das Essen mit uns gemacht - und wir mit ihm?
In der Südamerika-Folge begegnet Christopher Clark spektakulären Naturwundern, den beeindruckenden Spuren präkolumbianischer Hochkulturen und den Zeugnissen langer Kolonisation. Die filmische Reise führt von den Wasserfällen von Iguazú zu den alten Missionsstationen der Jesuiten, geht weiter nach Sucre in Bolivien mit seinem kolonialen Erbe, nach Tiwanaku, Cusco und Machu Picchu und endet in Buenos Aires mit dem UNESCO-Welterbe Tango. Christopher Clark beginnt seine Reise an den Iguazú-Wasserfällen im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Argentinien. Die gewaltigen Kaskaden, die in ein Tal stürzen, sind so einzigartig, dass die UNESCO sie im Jahr 1984 auf die Welterbeliste setzte. Im argentinischen San Ignacio Miní ist Clark auf den Spuren eines heiligen Experiments unterwegs. Im 17. Jahrhundert hatten spanische Jesuiten dort eine Schutzzone für die einheimischen Guarani vor der Versklavung durch die Kolonialherren geschaffen und damit eine Vision eines humaneren Kolonialismus und einer vorsichtigeren Missionierung entworfen. Das lässt sich auch in der ehemaligen Jesuitenreduktion im bolivianischen Concepción beobachten. Dort war es den Jesuiten gelungen, die musikalische Ader ihrer Schützlinge zu wecken und sie für europäische Kirchenmusik zu begeistern. Und daran hat sich auch nach 300 Jahren nichts geändert, wie Christopher Clark sich überzeugen kann. Die bolivianische Stadt Sucre gilt als ein perfektes Beispiel einer Kolonialstadt in Südamerika. Die weiß getünchten Kolonialbauten, Kirchen und Klöster der Altstadt gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Früher hieß die Stadt La Plata, also Silber, denn ihr einstiger Reichtum stammte aus den nahe gelegenen Silberminen. In Tiwanaku am Titicacasee trifft Christopher Clark auf eines der berühmtesten Monumente präkolumbianischer Hochkulturen. Dort im Altiplano, dem zentralen Hochland in über 3000 Metern Höhe, blühte vor 3500 Jahren eine Hochkultur. In der Mitte der Anlage erhebt sich das spektakuläre Sonnentor. Es wurde aus einem einzigen Monolith gehauen. Tiwanaku war die erste größere Stadt im Andenraum. 750 nach Christus erreichte sie ihre Blütezeit und hatte bis zu 50.000 Bewohner. Man hat herausgefunden, dass die Menschen damals eine großartige Technik erfanden, wie man in dieser Höhe pflanzen und ernten kann. Die Gegend wird als Heimat der Kartoffel angesehen. Ein Gemüse, das aus unserem Nahrungsangebot nicht mehr wegzudenken ist. Tiwanaku wurde zum Vorbild für das Inka-Reich. Die Inka errichteten ihre Hauptstadt im 3400 Meter hoch gelegenen Cuzco im heutigen Peru. Cuzco bedeutet in der Sprache der Inka "Nabel der Welt". Oberhalb der Stadt finden sich die Reste der gewaltigen Festung Sacsayhuamán mit ihren Zickzackmauern. Wie Cuzcos Altstadt gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Von Cuzco aus regierten die Inka bis zu 13 Millionen Untertanen. Auch Machu Picchu gehörte dazu. Die imposante und am besten erhaltene Ruine einer Inka-Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und seit 2007 zu den neuen sieben Weltwundern. Machu Picchu ist eine einzigartige Symbiose aus Architektur und Natur. Warum entstand dieser Ort ausgerechnet dort, was war seine Funktion? Machu Picchu gibt noch immer Rätsel auf. Christopher Clarks Weg zurück nach Europa führt über Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Die 15-Millionen-Metropole hat der Welt ein ganz besonderes Kulturerbe vermacht: den Tango. In den Stadtparks mit ihren Pavillons kann man ihm noch heute allabendlich begegnen. An manchen Häuserwänden in Buenos Aires erinnern Bilder und Reliefs an die Matrosen und Einwanderer, die den Tanz einst nach Argentinien brachten. Aus einer Mischung ganz verschiedener europäischer und afrikanischer Einflüsse ist etwas Unverwechselbares entstanden, das inzwischen die ganze Welt erobert hat.
Sie nennen sich Mofa-Helden, Zwei-Takt-Tussen oder The Rolling Eggs. Überall im Norden gibt es Mofa-Verrückte, die mit 25 km/h unterwegs sind und das Lebensgefühl einer vergangenen Zeit wieder aufleben lassen: frei und verwegen wie damals als stolze Teenager mit dem ersten Mofa.
Dieses besondere Lebensgefühl will Reporterin Britta von Lucke erkunden und trifft auf ihrer Tour kleine und große Mofaprinzessinnen, gesetzte Herren und Schrauber, die aus alten Mofas richtige Rennmaschinen machen. Sie alle erzählen von ihrer ersten Mofaliebe und warum sie das Mofafieber bis heute nicht loslässt. Ob beim Mofarennen oder beim Festival, überall trifft sie auf Enthusiasten, deren Leidenschaft auch nach langer Zeit nicht erloschen ist. Oder wie die Reporterin Britta von Lucke sagt: "Ich fühle mich fast wieder wie 15, bereit für neue Abenteuer und ziemlich glücklich."
Nicht erst seit STS am weißen Strand in Griechenland davon träumten für immer dort zu bleiben, sehnen sich Menschen nach dem Langzeiturlaub unter Palmen. Wann, wenn nicht in der Pension soll dieser Traum Wirklichkeit werden? ATV hat für die Reportage Menschen begleitet, die ihr Glück fernab der Heimat suchen. Da ist nicht immer alles Eitel, Wonne, Sonnenschein. So manche Hürde wartet in der fremden Kultur - von der Bürokratie bis zu den eigenen Vorstellungen.
Neustart bei den Beet-Brüdern: Neue Autos, neue Arbeitsgeräte und ein neuer Kollege. Ab sofort bereichert der 23-jährige Landschaftsgärtnermeister Luis das Team von Claus, Gunnar und Ralf.
An der Unterweser haben sich Steffi und Peter mit Tochter Marie ihr Familiennest eingerichtet. Im Garten ist bisher nichts. Der Schlepperkapitän vermisst plätscherndes Wasser, die Betriebswirtin eine Sitzecke. Ein klarer Auftrag für die Beet-Brüder!
In dieser Sendung werden die unterschiedlichsten Destinationen vorgestellt. Der Zuschauer lernt mehr über Kultur, Landschaft und die Menschen, die dort leben. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.
Die junge Twyla kam als Angehörige des indigenen Volks der Dene im Herzen der borealen Wälder Kanadas zur Welt. Schon früh wurde sie sich der Schäden bewusst, die die großen Erdölkonzerne der Umwelt und der Kultur ihres Landes seit Jahrzehnten zufügen. Auf den Spuren der ersten Umweltaktivisten führt die junge Frau den Kampf ihrer Vorgänger weiter, um die seit Urzeiten bestehende tiefe Verbindung mit dem Wald für nachkommende Generationen wiederherzustellen.
Orientierung im Leben zu finden, ist manchmal gar nicht so einfach. Doch wer bereit ist, sich zu hinterfragen, ist schon einmal auf einem guten Weg. "Können Sie mir sagen, wo ich hin will?", brachte der Komiker Karl Valentin humorvoll auf den Punkt, was sich so ähnlich auch der Heilige Benedikt vor 1.500 Jahren schon fragte.
Auf den Spuren des Vaters des abendländischen Mönchtums, entdeckt der Andechser Abt Johannes Eckert OSB den Beginn eines Weges, mit dem sich eine hoffnungsvolle österliche Zukunft auftut - ausgerechnet in einer Höhle bei Subiaco in Latium etwas südöstlich von Rom.
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.