Der Vatikan - ein Ort des Glaubens und dunkler Geheimnisse. Ein mysteriöser Mehrfachmord, ein beinahe tödliches Attentat und eine erpresserische Entführung werfen noch immer Fragen auf.
Wer steckt hinter den Verbrechen? Die Geheimdienste, die Mafia oder gar der Klerus selbst? Ist es Intransparenz, die Spekulationen befördert, oder hat der Vatikan tatsächlich etwas zu vertuschen? Die Angehörigen der Opfer fordern Gewissheit.
4. Mai 1998. Gegen 21.00 Uhr findet ein Schweizer Gardist drei Leichen in der Dienstwohnung seines Kommandanten. Die Opfer: Alois Estermann, der Kommandant der päpstlichen Elite-Truppe, dessen Ehefrau Gladys und der junge Gardist Cédric Tornay. Alle drei starben durch Pistolenschüsse, doch niemand der Nachbarn hat diese gehört. Die genauen Umstände des Mehrfachmordes sind bis heute ungeklärt, auch wenn der Vatikan den Fall nach neun Monaten als Wahnsinnstat von Cédric Tornay zu den Akten legt.
Die Mutter des vermeintlichen Mörders, Muguette Baudat, glaubt fest an die Unschuld ihres Sohnes. Tatsächlich legt eine zweite unabhängige Obduktion der Leiche ihres Sohnes den Verdacht nahe, dass die offizielle Version des Tathergangs so nicht stimmen kann.
Manches erinnert an einen anderen Kriminalfall, der den Vatikan einige Jahre zuvor erschüttert hat: die Entführung von Emanuela Orlandi, der damals 15-jährigen Tochter eines Vatikanangestellten. Bis heute ist ihr Schicksal ungewiss. Immer wieder gibt es neue Spuren. Ali Agca, der Papst-Attentäter von 1981, behauptete, dass Emanuela noch lebe. Die Ex-Geliebte eines Mafiabosses sagte aus, an der Entführung des Mädchens beteiligt gewesen zu sein. Ging es etwa um schmutzige Geschäfte der Vatikanbank?
Schon der rätselhafte Tod von Papst Johannes Paul I. nach nur 33 Tagen im Amt wird mit den mafiösen Machenschaften des Finanzinstituts in Verbindung gebracht. Hängen die Fälle möglicherweise zusammen, wie Pietro Orlandi, der Bruder Emanuelas, glaubt? Die Familien der Opfer kämpfen weiter für Wahrheit und Gerechtigkeit.
Weltweit erscheinen jedes Jahr unzählige neue Produkte und Gadgets auf dem Markt. Darunter sind die unglaublichsten Erfindungen. In "Hot oder Schrott - Die Allestester" nehmen "Ab ins Beet"-Star Detlef Steves und seine Frau Nicole sowie weitere, völlig verschiedene Haushalte in ganz Deutschland außergewöhnliche Produkte aus der ganzen Welt genau unter die Lupe. Doch die Tester wissen vorher nicht, was sie erwartet. Heute u. a. mit dem "Nubrella".
In der britischen Stadt Richmond kommt es 1979 zu einer ganzen Reihe von Verbrechen. Männer, Frauen und Kinder werden sowohl auf den Straßen als auch in ihren Häusern und Wohnungen brutal ermordet. Niemand scheint sicher zu sein. Bei den Tätern handelt es sich um eine Gang, die aus drei Brüdern besteht. Lässt sich ihre gemeinsame Vorliebe für exotische Tiere und ihre Mordlust mit ihrer DNA erklären?
Auf der Hochebene des Uinta Basin kommt es regelmäßig zu UFO-Sichtungen. Auch UAPs, nicht identifizierte Himmelsphänomene, werden oft beobachtet. Um mehr über die extraterrestrischen Aktivitäten in Erfahrung zu bringen, tun sich Jess und Phil mit einem ortskundigen Spezialisten zusammen. James Keenan ist ehemaliger Polizeiermittler und Buchautor. Seit 8 Jahren hat der UFO-Forscher den Nachthimmel über Utah fest im Blick. Jetzt nutzt das Team modernste Technik, darunter ein Hochleistungslaser und ein akustischer Frequenzsignalgenerator, um mit den Aliens in Kontakt zu treten.
Ob Frankreichs barocke Prachtentfaltung durch den Sonnenkönig, Sachsens Glanz oder Preußens Gloria: Mirko Drotschmanns Spurensuche geht quer durch Europa. Sie gibt Einblicke hinter die Kulissen einer aus heutiger Sicht oft skurrilen Welt und fragt, welches Kalkül hinter der Prunksucht steht. Im 17. Jahrhundert wollten die meisten Könige und Fürsten Europas losgelöst vom alten Adel und Klerus herrschen. Die Alleinherrschaft erschien nach dem Chaos des Dreißigjährigen Krieges ideal, um Stabilität und Ordnung zu sichern. Gestützt auf neueste Forschungen zeigt Mirko Drotschmann, dass die europäische Realität viel differenzierter war. In Versailles, dem Schloss Ludwigs XIV., erfährt Mirko Drotschmann, wie sich die politische Idee des Absolutismus in der Architektur widerspiegelt. "Der Staat bin ich", soll Ludwig XIV. gesagt haben - und als Mensch gewordener "Staatskörper" war sogar der königliche Besuch der Toilette ein öffentlicher Staatsakt. Alles ordnete sich dem Monarchen unter. In Wirklichkeit hatte aber auch die Macht des Sonnenkönigs Grenzen. Die Zurschaustellung von Reichtum und Prunk war keine reine Angeberei, sondern sollte den Herrschaftsanspruch der Fürsten und Könige in Europa untermauern. Deutschland hat mit seiner einzigartigen Mischung aus Kleinstaaterei und fürstlicher Konkurrenz ein einmaliges Erbe des Absolutismus - in Gestalt der unzähligen Schlösser, in der verschwenderischen Pracht des Grünen Gewölbes in Dresden und der Porzellansammlung Augusts des Starken. Einen Gegenentwurf lieferte Preußen: Friedrich Wilhelm I. brach radikal mit der barocken Verschwendungslust. Seine neue Leitkultur: Fleiß, Ordnung und Sparsamkeit - später als preußische Tugenden verklärt. In den Niederlanden entwickelte sich ein anderes Modell des Absolutismus: Ab dem 17. Jahrhundert standen dort auch Bürger an der Spitze des Staates und teilten sich als "Regenten" die Macht mit adligen "Statthaltern". Niederländische Kaufleute entwickelten den modernen Finanzkapitalismus - und mit ihren Gewinnen wuchs ihr Einfluss. Im Zeitalter des Absolutismus drehte sich also nicht alles um Könige und Fürsten. Der Absolutismus wurde auch zum Wegbereiter für Fortschritt - in der Wissenschaft und bei der Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten. Europäische Forscher legten den Grundstein für die modernen Wissenschaften und die Technisierung der Welt - allen voran Isaac Newton mit seinem Gravitationsgesetz oder Gottfried Wilhelm Leibniz, der als Vater der modernen Computertechnik gilt. Philosophen forderten Freiheit und Gleichheit für alle Menschen. Für sie war der Verstand die schärfste Waffe im Kampf für eine gerechtere Gesellschaft. Ideen der Aufklärung inspirierten auch Monarchen - wie den Habsburger Joseph II. Mit bahnbrechenden Reformen wie der Abschaffung der Leibeigenschaft oder seinem Toleranzedikt machte er sein Reich zukunftsfähig. Anders Frankreich: Dort fand der Absolutismus mit der Hinrichtung Ludwigs XVI. ein blutiges Ende.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen die Kandidaten ein Korbschwert an, das vor allem zu Zeiten der europäischen Renaissance in Verwendung war.
In der Wendezeit dokumentierte "Spiegel TV" historische Momente des DDR-Endes. Reporter wie Stefan Aust hielten den Mauerfall und den Einbruch in ehemalige Stasi-Behörden fest. Aust verbrachte viel Zeit im Schneideraum, um die Fülle des Materials zu sichten. Sie enthüllten auch Stasi-Spitzel wie Lothar de Maizière. Neben bewegenden Geschichten kamen aber auch dunkle Kapitel ans Licht, wie die Sammlung von Geruchsproben der Bürger durch die Stasi.
Im September 1940 marschieren italienische Truppen in Ägypten ein, ohne Erfolg. Dies führt im Dezember zu einem Gegenangriff der Briten, der ihnen beim Sieg freie Verfügung über ein Dutzend Divisionen geben könnte. Hitler reagiert mit der Gründung des "Afrikakorps", einem Großverband der deutschen Wehrmacht, um die Kolonien des italienischen Verbündeten zu verteidigen. Im März 1941 greifen Hitlers Truppen unter Leitung Erwin Rommels - zunächst mit Erfolg - das britische Lager in El Agheila an.
Die Band "Florian Paul und die Kapelle der letzten Hoffnung" will ganz nach oben ins große Pop-Geschäft. In Zeiten von Pandemie und Krieg stehen der dandyhafte Sänger Florian und die musikalisch versierte Band an der Schwelle zum Erfolg. Mit 27 Jahren ist Florian ein junger Erwachsener, poetisch, klug und witzig - und vielleicht nicht platt genug fur die erbarmungslose Musikindustrie. Ein künstlerisch beobachtender Dokumentarfilm über das Finden von Musik und was es bedeutet Musiker zu sein.
Mit Mann und Kind zieht Anne Münch als filmische Stadtschreiberin von Potsdam nach Lenzen im äußersten Nordwesten Brandenburgs. Hier will sie leben, die Stadt erkunden und die Menschen kennenlernen. Sie taucht ein ins lokale Geschehen, tanzt Zumba und wird Mitglied des Karnevalsvereins. Ein Jahr "vor Ort" filmt sie ihre Erfahrungen und Begegnungen. Wie lebt es sich in Lenzen?
Anne Münch erkundet die Geschichte Lenzens und die berauschend schöne Natur. Sie kommt mit den Lenzenern ins Gespräch, z.B. beim Metzger, einem Familienbetrieb in fünfter Generation. Sie kennt den Osten, dort ist sie geboren und aufgewachsen. Aber mit der Familie als Stadtschreiberin nach Lenzen zu ziehen, ist anfangs eine Herausforderung.
Gemeinsam mit ihrem Mann Christian und dem anderthalbjährigen Lari suchte sie erstmal den Ort auf der Landkarte. Huckepack mit Lari, zu Fuß oder dem Rad, die Kamera im Anschlag, hat Anne Münch ein Jahr lang die Spuren von einst und Konfliktzonen von heute aufgespürt. In der Mehrzweckhalle, in der auch die Bürgerversammlungen stattfinden, tanzt sie Zumba. Sie begleitet Kuhherden und wird Mitglied des Karnevalsvereins, der gerne die Stadtoberen auf die Schippe nimmt.
Das idyllische Biosphärenreservat verhindert die Ansiedlung von Industrieunternehmen als dringend benötigte Einnahmequelle für die Stadt. Die Burg beherbergt heute ein veganes Hotel. Nicht jedermanns Sache. Anne Münch wird Zeugin, als die Dauercamper am See für neue Investoren, ein "hippes" Tourismusprojekt aus Berlin-Mitte, weichen müssen. Die Jugendlichen hängen auf dem Spielplatz ab und träumen von einem eigenen Jugendklub.
In ihrem Jahr in Lenzen lernt Anne Münch, wie komplex der Wunsch nach Veränderung und die Skepsis vor dem "Ausverkauf" miteinander verbunden sind. Beides muss stets aufs Neue ausgehandelt werden.
Im Mai 2008 löscht der bis dahin unauffällige Robert S. auf brutale Weise fast seine gesamte Familie aus. Zuerst erschlägt er seine Frau und seine siebenjährige Tochter mit einer Axt. Danach fährt er nach Oberösterreich, wo er seine Eltern und den Schwiegervater ermordet.
Ein junger Mann und Familienvater wird erschossen auf einer Straße aufgefunden. Nur wenig später wird den Ermittlern die Leiche eines weiteren jungen Mannes gemeldet, die auf einem Feld gefunden wurde. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Morde etwas miteinander zu tun haben, und es sind nicht die letzten Leichen, die der Täter zurücklässt. Können ihn die Beamten stoppen, bevor noch mehrVerbrechen geschehen?
Für Leo Hillinger und seinen Sohn Jack steht ein neuer Lebensabschnitt bevor. Denn nach Jacks Entscheidung die Weinbauschule in Krems zu besuchen, wird sogleich die neue Junggesellen-Bude bezogen. Ein schmerzhafter Prozess für den Vater, auch wenn er weiß, dass es zum Erwachsenwerden dazugehört. Außerdem bekommt der Star-Winzer Besuch von Kinesiologe Martin Zink, der ihm bei der Bewältigung seiner Schlafprobleme helfen soll.
Wenn Goethe von dem Land "wo die Zitronen blüh'n" schrieb, muss er an Sizilien gedacht haben. Nirgendwo ist Zitronenanbau so zu Hause. Immer mehr Bauern besinnen sich auf ihre Tradition.
Ihre Früchte gedeihen prächtig, auch ohne chemische Behandlung. Sizilien hat aber noch mehr zu bieten als Zitronenhaine: großartige Landschaften und außergewöhnliche Menschen, genussvolles Essen und eine reiche Geschichte.
Wie ist das Leben in einer Großfamilie? Das möchte Gast-Reporterin Auri Sattelmair wissen und zieht für 48 Stunden bei Familie Plücker mit acht Kindern ein.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Tödliches Verlangen
135. Folge
D, USA 1995
50'
Um ihr Verbrechen zu vertuschen, legen Täter ein Feuer. Doch die Ermittler entdecken ein winziges Beweisstück, das den Flammen nicht zum Opfer gefallen ist. Dieser Anhaltspunkt genügt den Beamten, um drei kaltblütige Mörder zu überführen. Im zweiten Fall geht es um einen College-Studenten, der vor zehn Jahren unter mysteriösen Umständen verschwand. Moderne wissenschaftliche Tests ermöglichen es, die Ermittlungen wieder aufzunehmen.
Kartenspiele - ob im Wilden Westen oder an europäischen Königshöfen, seit Jahrhunderten wird auf der ganzen Welt gespielt. Für die einen Zeitvertreib, für die anderen gefährliche Verlockung. Oft schwebt der Hauch des Verruchten und Verbotenen über dem Spiel. Doch was ist das Faszinierende daran? Von seinen Anfängen im 12. Jahrhundert in Fernost bis zu den schillernden Spieltischen im heutigen Las Vegas - das Kartenspiel hat viele Gesichter. Die Dokumentation begleitet unter anderem den professionellen Kartenspieler Chris Willet in die Glücksspielmetropole Las Vegas. Dort versucht er, sein Glück an verschiedenen Spieltischen zu machen und seinen Einsatz beim Blackjack zu verdoppeln. In Wiesbaden schaut der Film dem erfahrenen Croupier Friedhelm Höbel über die Schulter, der geheime Einblicke in die Vorbereitungen eines Pokerabends gibt und die Etikette sowie die verschiedenen Charaktere in Spielbanken erklärt. Wertvolle Erkenntnisse in die kulturelle und historische Bedeutung der Spielkarten erreicht der Film durch tiefe Einblicke in die Geschichte der Karten. Kartenspiel-Experten wie Thierry Depaulis aus Paris erklären den teilweise holprigen Weg der Kartenspiele von ihren Anfängen vor über 800 Jahren in Fernost bis heute. Und ein Besuch in der Spielkarten-Hauptstadt Europas, Turnhout in Belgien, zeigt nicht nur, wie Spielkarten traditionell hergestellt wurden und wie sie heute designt werden, sondern welche eigenen kleinen Geheimnisse und Geschichten die kunstvollen Motive der Karten erzählen. Zwischen Spielspaß und Millionengeschäft: die zwei Gesichter des Kartenspiels. Es ist ein weltweit beliebter Zeitvertreib, doch oft schwebt der Hauch des Verruchten über dem Spiel. Das hat Tradition.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen die Kandidaten ein robustes Messer, das ursprünglich für die NASA hergestellt wurde.
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst.
Endlose Wälder, klare Seen, schroffe Bergwelten und eine abwechslungsreiche Meeresküste. Kanada ist ein Naturparadies. Metropolen wie Toronto, Montreal und Vancouver sind geprägt von Einflüssen aus aller Welt - das Land ist bekannt für seine Willkommenskultur. Seit Jahrhunderten suchen Auswanderer hier ihr Glück und die große Freiheit. Eine von ihnen ist Karolina Ivanov aus München. Sie wusste schon früh, dass ihr Sehnsuchtsziel jenseits des Ozeans liegt. Während ihres Medizinstudiums machte sie Praktika an kanadischen Kliniken, heute arbeitet die inzwischen 48-Jährige als Allgemeinmedizinerin in Toronto. Auch Sebastian Breuninger blieb in Kanada, weil ihn die Natur so fasziniert. Der gebürtige Bayer kam vor sechs Jahren, um als Kameramann in Vancouver sein Glück zu finden. Die Stadt ist auch als "Hollywood of the North" bekannt, viele US-Produktionen werden hier gedreht. Doch auch, wenn das Land als sehr gastfreundlich gilt, fiel es Sebastian anfangs schwer, echte Freunde zu finden.
Lake Huron, Michigan: Von Mackinac Island gibt es zahlreiche Erzählungen über paranormale Phänomene. Augenzeugen berichten von Geistern, rätselhaften Lichterscheinungen sowie einem verfluchten Schiffswrack, das bereits Taucher in den Tod gerissen haben soll! Zudem blickt die Insel auf eine blutige Geschichte zurück. Vor langer Zeit haben sich dort rivalisierende Stämme der Ureinwohner bekriegt. Auch als Briten und Franzosen das Eiland für sich beanspruchten, kam es zu gewaltigem Blutvergießen. Gemeinsam mit den "Ghost Brothers" - einem paranormalen Spezialistenteam - versuchen Jessica und Phil das düstere Geheimnis von Mackinac zu lüften.
Bis Mitte 1943 hat Nazideutschland große Gebiete Europas im Eiltempo erobert. Doch seit Anfang 1943 stockt Hitlers Vormarsch, denn die Alliierten schlagen zurück: Im Osten ist die Rückeroberung der Stadt Kursk durch die sowjetischen Streitkräfte für die Kriegsanstrengungen der Alliierten der entscheidende Wendepunkt. Der Defensiverfolg der Roten Armee in der Schlacht von Kursk führt zum Abbruch des deutschen Angriffs und zur Einleitung der Gegenoffensive in Richtung Westen.
Die Beet-Brüder sind wieder komplett. Aber das Team ist immer noch ramponiert. Gunnar hinkt hinterher. Sein Knie macht nach einem Fahrradunfall nach wie vor Probleme. Eine OP ist unumgänglich, aber er wollte unbedingt beim nächsten Projekt dabei sein. Gunnars Plan: Ralf noch mehr bei der Organisation und Besorgung von Material zu unterstützen. Denn die neue Baustelle hat es in sich: Aus grau soll innerhalb von sieben Tagen grün werden.
Ein entsetzlicher Fund schockiert 2006 ganz Oberösterreich. Die Leiche einer jungen Frau wird von Straßenarbeitern bei Sarmingstein in der Donau entdeckt. Bei der Bergung dann der nächste Schock: der Kopf und die Hände der Toten fehlen. Sie wurde außerdem nicht nur geköpft und zerstückelt, sondern auch verbrannt. Wer ist für einen derartigen Overkill verantwortlich? Und wer war das Opfer, das so zugerichtet wurde?
Im September 1940 marschieren italienische Truppen in Ägypten ein, ohne Erfolg. Dies führt im Dezember zu einem Gegenangriff der Briten, der ihnen beim Sieg freie Verfügung über ein Dutzend Divisionen geben könnte. Hitler reagiert mit der Gründung des "Afrikakorps", einem Großverband der deutschen Wehrmacht, um die Kolonien des italienischen Verbündeten zu verteidigen. Im März 1941 greifen Hitlers Truppen unter Leitung Erwin Rommels - zunächst mit Erfolg - das britische Lager in El Agheila an.
Die Wissenschaft bereitet den Weg in die Zukunft. Doch wie wird diese Zukunft aussehen? Welche Innovationen gibt es bereits heute? Junge Wissenschaftler machen sich auf den Weg, um dies herauszufinden.
Die sechsjährige Michelle wird in einem Vorort von Maryland ermordet. Obwohl Hadden Clark für seine unvorhersehbaren Launen und seine Rachlust bekannt ist und sein Bruder für einen brutalen Mord bereits im Gefängnis sitzt, wird Clark zuerst nicht als Täter verdächtigt. Erst als die Harvard-Absolventin Laura Houghteling einige Jahre später auf ähnliche Weise ermordet wird, führt die Ermittler eine Spur zu Hadden Clark.
Zwei Männer werden im Abstand von einer Woche ermordet. Einer der Männer war Partner in einer Dreiecksbeziehung und der andere Tote scheint ein völlig Fremder zu sein. Die Ermittler der Mordkommission von Louisville kann keine Parallelen zwischen diesen Morden feststellen. Doch plötzlich wendet sich die Sachlage...
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen die Kandidaten eine Harpe an, auch bezeichnet als Schwert des Perseus.
Der Piave fließt von seiner Quelle am Monte Peralba in den Karnischen Alpen bis in den Golf von Venedig - die Stadt im Wasser, die es ohne den Piave so gar nicht gäbe. Denn Venedig brauchte Holz.
Die Befestigung der Stadt, Brücken- und Hausbau, Gondeln und die Glasindustrie, all das verschlang Unmengen von Holz. Fichten und Lärchen von außerordentlicher Qualität kamen aus dem Gebirgsort Obertilliach. Transportiert wurde das Holz jahrhundertelang auf dem Piave.
Ausgehend vom historischen Holzhandel mit Osttirol über das Tilliacher Joch und den Holztransporten auf dem Piave und über ein weitverzweigtes Kanalsystem, beleuchtet die Dokumentation die Geschichte und die bedeutendsten Wege des Holzes, die Orte, die Menschen und ihre Arbeitsbedingungen. Die kulturellen Besonderheiten entlang der Filmstrecke sind voller Überraschungen.
Am Ursprung des Piave in der Region Venetien liegt auf 1250 Meter Höhe das Dorf Sappada, zu Deutsch Plodn, eine deutsche Sprachinsel mit 1300 Einwohnern. Die Plodner sind vor etwa 1000 Jahren aus dem Tiroler Pustertal dorthin gekommen, und seitdem hat sich ihre mittelhochdeutsche Sprache praktisch nicht verändert. Nicht nur die Sprache, auch das Brauchtum wird in Plodn bewusst gepflegt, zum Beispiel im Fasching mit der "Plodner Vasenacht", bei der Umzüge mit selbst geschnitzten Zirbenholz-Masken durchs Dorf ziehen.
Etwa 30 Kilometer weiter flussabwärts, in Pieve di Cadore, wurde Tiziano Vecellio geboren. Als Tizian - venezianischer Malerfürst und größter Porträtist seiner Zeit - ging er in die Kunstgeschichte ein. Wenig bekannt ist, dass Tiziano und sein Bruder Francesco Vecellio sich auch stark im Holzhandel mit Venedig engagierten. Tizian porträtierte unter anderen die Habsburger Monarchen Maximilian I., Karl V. und Ferdinand I. und ließ sich dafür auch mit Waldgebieten und Ernterechten entlohnen. Die Vecellios betrieben im nahen Perarolo an der Piave einige Sägewerke und Tischlereien.
Die alten Venezianer hatten im Lauf der Jahrhunderte in gewaltigen technischen und wasserbaulichen Anstrengungen alle Flüsse, die früher in die Lagune mündeten, in die Adria umgeleitet. Sie sollten mit ihren großen Geschiebemengen und der von ihnen ausgehenden Hochwassergefahr von der Lagune ferngehalten werden. In Ufernähe zur Adria konnten die Flößer mit dem Holz den Litoranea Veneta nutzen. Er führt parallel zur Adriaküste immer im geschützten Binnenland durch Lagunen und Flüsse, die mit künstlichen Kanälen zu einem schiffbaren Wasserweg verbunden wurden. Die Anfänge dieses Wasserweges führen bis in die Antike zu den alten Römern zurück.
Die Österreicher haben ihn im Ersten Weltkrieg, als sie nach der Zwölften Isonzoschlacht bis zum Piave durchbrachen, noch einmal ausgebaut. Der geschützte Binnenwasserweg sollte für den Transport von Truppen, Gerät und Nachschub verwendet werden. Der Litoranea Veneta wird bis heute erhalten. Er ist durchgehend befahrbar und wird lokal und touristisch genutzt.
Werner Rydl gibt weitere Einblicke in sein neues Leben nach der Haft. Wie verdient der frühere Finanz-Staatsfeind Nr.1 heute sein Geld? Er versucht sich natürlich als lokaler Finanzdienstleister. Die Oberösterreicher Marly Weber und Michael Hirschvogel wollen mit einem Bubble-Tea Laden auf Mallorca durchstarten. Noch gibt es jedoch nur die Idee. In Südafrika wollen sich Claudia Asanger und ihr Freund Isaac nicht nur ein Auto kaufen, sondern auch den nächsten Schritt wagen ...
Henker, Hexen und Vampire - Die Geschichte der Unheimlichen
D 2017
30'
Seit jeher graut es den Menschen vor dem Unheimlichen. "ZDF-History" spürt Schreckensgestalten wie Vampiren, Henkern und Hexen nach. Eine Dokumentation mit Gruselfaktor. Vampire verbreiten seit dem Altertum Schrecken, Hexen fürchtete man vor allem in der Neuzeit. Henker, die Vollstrecker des Todes, sind uns bis heute nicht geheuer, während die Angst vor der Zukunft selbst Staatsmänner in die Arme von Wahrsagern treibt. Doch wo liegen die Wurzeln dieser schaurigen Figuren? Warum flößen sie uns seit Jahrhunderten so viel Furcht ein? Der bekannteste aller Vampire ist der blutrünstige Graf Dracula aus Transsilvanien. Er wurde 1897 vom irischen Schriftsteller Bram Stoker erschaffen und prägt bis heute unsere Vorstellung. Dabei kannte man in nahezu jeder Kultur - ob in China, Indien oder der griechisch-römischen Antike - Geschichten von unheimlichen Blutsaugern und Untoten, die nachts aus ihren Gräbern steigen und die Lebenden heimsuchen. Hexen siedeln wir heute in den Bereich der Mythen und Märchen an. Doch die weitverbreitete Meinung, sie seien hauptsächlich eine Erscheinung des Mittelalters gewesen, ist ebenso falsch wie die Ansicht, sie seien vorrangig von der kirchlichen Inquisition verfolgt worden. Man schätzt, dass in Europa während der Hexenverfolgungen bis zu 60 000 Menschen unschuldig hingerichtet wurden, davon fast die Hälfte in Deutschland. Es traf Arme und Reiche, Männer und Frauen. Viele Menschen fürchten sich vor der Zukunft: Wann werde ich sterben? Geht morgen die Welt unter? Deswegen wurden im Lauf der Geschichte immer wieder Hellseher um Rat gefragt, die mit der Angst ihrer Klienten gute Geschäfte machten. In Deutschland trieb Hanussen, der "Magier von Berlin", Anfang der 30er-Jahre sein Unwesen. Seine Prophezeiung vom Reichstagsbrand wurde ihm zum Verhängnis. Im März 1933 wurde er von SA-Männern ermordet. Johann Reichhart war der letzte Henker Deutschlands. Er stammt aus einer Familie, die seit Generationen die Todesstrafe vollstreckte. Er selbst tötete über 3000-mal - darunter die Geschwister Scholl und Kriegsverbrecher der Nürnberger Prozesse. Sein Leben ist ein blutiges Spiegelbild der deutschen Zeitgeschichte, mit ebenso vielen Wendungen und Widersprüchen.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Mord ohne Motiv
117. Folge
USA 1995
45'
Die 16-jährige Tracy Parker ist verschwunden. Unter Verdacht geraten die Nachbarn, um deren Pferde sich Tracy gekümmert hatte. Auf einem blutverschmierten Handtuch werden Metallspäne entdeckt, die zur Ermittlung des Täters führen. In einem Park wird die Leiche der Radiomoderatorin Debbie Discus gefunden. Die Zahl der Verdächtigen ist groß. Eine Gartenhacke, mit der vermutlich auf Debbie eingeschlagen wurde, ergibt eine erste Spur.
Überall passt sich die Natur an die unterschiedlichen Jahreszeiten an, doch in Kanada sind die Wechsel extrem, spektakulär und vor allem eins: unvorhersehbar. Die bildstarke Reihe zeigt, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt, und erkundet an außergewöhnlichen Orten das Zusammenspiel der Natur: Eisbären beim sommerlichen Jagen in offenen Gewässern, Glühwürmchen beim leuchtenden Balztanz und Luchse, die auf der Suche nach Beute die verschneiten Wälder durchstreifen.
Die St. Catherine's Island ist eine winzige walisische Insel mit einer verfallenen Festung, die zu einer tierischen Sensation wurde, als dort in den 60er-Jahren ein Zoo errichtet wurde. Außerdem in dieser Folge: Ein bedeutendes Wasserwerk, welches den in New York verbreiteten Seuchen Einhalt gebot, eine Parteihochschule im kroatischen Grenzgebiet, die elitären Studierenden die Bedeutung des Sozialismus vermitteln sollte und die Ruinen der wohl mächtigsten Maya-Städte im mexikanischen Dschungel.
Die Serie "Dangerous Borders" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über die verschiedenen Land-, Luft- und Seehäfen die lateinamerikanischen Grenzen überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Jessica und Phil führen ihre Untersuchungen auf Mackinac Island fort. Die Insel wurde einst von nordamerikanischen Ureinwohnern besiedelt. Heute sollen dort Geister umtreiben! Unterstützung bekommen die beiden von den "Ghost Brothers", einem paranormalen Ermittler-Trio. Dalen, Juwan und Marcus sind Spezialisten auf dem Gebiet der Geisterforschung. Ausgerüstet mit Infrarotkamera, Biberfellmütze und Spirit-Box nimmt das Team angeblich verfluchte Orte ins Visier. Dabei kommt es sowohl auf dem Hoteldachboden, als auch im 150 Jahre alten Leuchtturm von St. Helena zu bizarren Phänomenen.
Bis Mitte 1943 hat Nazideutschland große Gebiete Europas im Eiltempo erobert. Doch seit Anfang 1943 stockt Hitlers Vormarsch, denn die Alliierten schlagen zurück: Im Osten ist die Rückeroberung der Stadt Kursk durch die sowjetischen Streitkräfte für die Kriegsanstrengungen der Alliierten der entscheidende Wendepunkt. Der Defensiverfolg der Roten Armee in der Schlacht von Kursk führt zum Abbruch des deutschen Angriffs und zur Einleitung der Gegenoffensive in Richtung Westen.
Im Süden des heutigen Jordaniens, in einer unwirtlichen Wüstengegend, liegt einer der größten Schätze der Antike verborgen: Die verlassene Felsenstadt Petra. Heute sind nur noch Ruinen von ihr übrig und doch ermöglichen diese faszinierende Einblicke in die Vergangenheit dieser monumentalen Bauten, wie z.B. das Schatzhaus, ein großes Theater, eine Vielzahl von Tempeln und Hunderte von Gräbern. Erbaut vor über 2000 Jahren von den Nabatäern, einem Verbund antiker nordwestarabischer Nomadenstämme, war Petra einst eine geschäftige Drehscheibe, ein Knotenpunkt aus Handelswegen, der Afrika, den Fernen Osten und das Mittelmeer verband. Trotz alledem war diese schillernde Oase inmitten einer kargen Wüstenlandschaft dem Niedergang geweiht. Doch was ist damals wirklich passiert? Ein Erdbeben oder gar eine Flut? Schwer vorstellbar in der Wüste! Ein Expertenteam aus Archäologen und Wissenschaftlern begibt sich auf Spurensuche und fördert dabei erstaunliche Erkenntnisse zutage. Lässt sich damit das wundersame Rätsel um dieses einzigartige Kulturdenkmal, welches schon so viele Jahrhunderte die Menschheit fasziniert, am Ende sogar lösen?
Heute ist quasi das Klassentreffen der Bieter, denn sie finden sich an dem Ort ihrer ersten gemeinsamen Versteigerung ein. Hoffentlich bringt es ihnen Glück ...
Die gefährlichsten Verbrecher Österreichs werden in der Justizanstalt Garsten inhaftiert. Viele von ihnen leiden unter schweren psychischen Störungen und werden in einem "forensisch-therapeutischen" Zentrum untergebracht. Ein Gremium entscheidet, ob sie nach Absitzen ihrer Haft aus dem Gefängnis freikommen und in die Gesellschaft reintegriert werden können. Außerdem wird die drittgrößte Strafvollzugsanstalt Österreichs vorgestellt: die Justizanstalt Graz-Karlau.
Mitte der 70er Jahre wurde die Universitätsstadt Isla Vista nahe Santa Barbara von den Morden an vier jungen Frauen erschüttert. Trotz einer groß angelegten Suche gelang es der Polizei zunächst nicht, den Mörder zu finden. Als die Spur zu einer dänischen Gemeinde in unmittelbarer Nähe führte, verdichteten sich die Zeichen, dass der Mörder aus der Region stammte. Kurze Zeit später verriet sich Thor Christiansen durch sein verdächtiges Verhalten.
Seit Urzeiten blickt der Mensch zum Himmel. Die Folge "Götter und Dämonen" erkundet, was der Mensch im Himmel sah: eine von überirdischen Wesen bevölkerte Welt. Uralte Schöpfungsmythen erzählen von der Erschaffung von Himmel und Erde. Aber auch, wie unsere Vorfahren den Nachthimmel zur Navigation nutzten, ihm eine Bedeutung verliehen und zu den Sternen beteten. Schon unsere Vorfahren suchten im Himmel nach Antworten. Mit dem Versuch einer Erklärung der Welt kam es auch zu einer Vermessung der Welt: Denn der Blick in den Sternenhimmel brachte nicht nur Glaubenskonstrukte und Mythen hervor, sondern ebenso Verfahren der Navigation. Die El-Castillo-Höhle in Nordspanien: Tief im Inneren finden sich einige der ältesten Höhlenmalereien der Welt - darunter die früheste uns bekannte Darstellung des Nachthimmels. Schon in der Steinzeit verstanden es die Menschen, sich den Himmel zunutze zu machen: zur Navigation und um die Zeit in Einheiten zu teilen - durch Beobachtung der Mondphasen und durch Verfolgung des Sonnenverlaufs über dem Horizont. Babylonier und Maya entwickelten ihre eigenen Schriftsysteme, um ihre Beobachtungen am Nachthimmel festzuhalten. Stonehenge in Großbritannien und die Cheopspyramide in Gizeh wurden mithilfe astronomischer Beobachtungen errichtet und in eine bestimmte Position ausgerichtet. Viele frühe Zivilisationen taten es ihnen gleich. Im alten Griechenland fand der Übergang vom mythologischen Glauben an einen von überirdischen Wesen besiedelten Himmel zur wissenschaftlichen Betrachtung der Himmelsphänomene statt. Die Vorstellung, dass nicht die Götter, sondern die Natur selbst Phänomene wie Sonnenfinsternisse und Mondphasen hervorbringt, war revolutionär. Dort nahm moderne Wissenschaft ihren Anfang, auch wenn die ersten Weltmodelle später von anderen Vorstellungen abgelöst wurden.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen die Kandidaten den Kavallerie-Säbel von General Patton.
In den USA ruft ein Mann verzweifelt die Polizei um Hilfe, nachdem er angegriffen wurde. Im Vereinigten Königreich wird eine Hundeliebhaberin ermordet in ihrem Haus auf dem Land aufgefunden. Beide Vorfälle ereignen sich zur gleichen Zeit und sorgen für Aufsehen in ihren jeweiligen Ländern.
Hugo Portisch - sein Name steht wie kein anderer in Österreich für unabhängigen Journalismus. Seine gesamte journalistische Laufbahn hindurch hat er für diese ihm so wichtige Unabhängigkeit gekämpft. Ein Höhepunkt war sicherlich das von ihm initiierte Rundfunkvolksbegehren im Jahr 1964. "Man kann sich das heute nur mehr schwer vorstellen, wie das damals war. Die Allmacht der Parteien hat sich hemmungslos ausgedehnt, das ganze Land war dem Proporz der beiden Großparteien ausgeliefert", sagte Portisch über diese Zeit. Mehr als 830.000 Österreicher unterstützten mit ihrer Unterschrift die Forderung nach einer Entpolitisierung des Österreichischen Rundfunks - ein sensationelles Ergebnis, das zu einer grundlegenden Reform des ORF führte.
Der erste Teil der biografischen Dokumentation widmet sich den Anfängen der außergewöhnlichen Laufbahn Hugo Portischs. Im Gespräch mit Heinz Nußbaumer erzählte er über seinen familiären Hintergrund und seine persönlichen Erfahrungen während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Besonders prägend war für den Journalisten seine Ausbildungsreise 1950 in die USA. Sie schuf die Basis für seine beruflichen Grundsätze und löste bei ihm eine Faszination für das Land aus, die ihn lange nicht mehr loslassen sollte. Als Mitarbeiter des Informationsdienstes der Österreichischen Botschaft in New York begleitete er 1954 den österreichischen Bundeskanzler Julius Raab auf seinem USA-Besuch. Dabei erlebte Portisch unvergessliche und spannende Episoden, die Einblicke hinter die Kulissen gewähren und Auskunft über die politischen Hintergründe jener Zeit geben.
Noch während seiner Reise mit Raab bekam Portisch das Angebot, beim "Neuen Kurier" zu arbeiten, wo er ab 1958 als Chefredakteur große Erfolge feierte. Mit hoher journalistischer Qualität und dem richtigen Gespür für gute Geschichten. Ein Beispiel? Als der langersehnte Staatsvertrag im Jahr 1955 Realität werden sollte, war es Hugo Portisch, der gemeinsam mit Hans Dichand als erster eine Sonderausgabe mit der Schlagzeile "Österreich wird frei" druckte und sie eigenhändig am Wiener Westbahnhof verteilte. Bloß, zu diesem Zeitpunkt wollte noch keiner daran glauben…