Deutsch war ihre Muttersprache - das war ihr Schicksal. Sudetendeutsche, Donauschwaben, Siebenbürger-Sachsen oder Karpatendeutsche lebten seit Jahrhunderten in Ost- und Südosteuropa. Nationalismus und Krieg machten sie schließlich zu Vertriebenen und Enteigneten. Millionen mussten ihre Heimat verlassen. Die meisten Vertriebenen aus diesen deutschen Volksgruppen fanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Österreich ein neues Zuhause.
Im Film erzählen vier Vertriebene von Flucht, Hoffnung auf einen Neuanfang,
vom Leben in Lagern, von Vorurteilen und der Sehnsucht nach einem Ort, an
dem man dazugehört. Die Suche nach Heimat begleitet sie ein Leben lang und
wird schließlich zur Suche nach sich selbst.
Die Dokumentation "Auf der Suche nach Heimat - Die Kinder der Vertriebenen" ist der letzte Teil der Trilogie von ORF Salzburg-Redakteurin Gabi Kerschbaumer. Ihre bisherigen Dokumentationen "Annehmkinder - Die Kinder, die zu viel waren" und "Er war weg und ich war da - Die Kinder der amerikanischen Besatzungssoldaten" wurden mehrfach ausgezeichnet.
Publikumsliebling Marika Lichter begibt sich auf Spurensuche in die familiäre Vergangenheit, die mehr ist als nur persönliche Erörterung. Der außergewöhnliche Theaterabend ist eine Hommage an all die "Vorhergegangenen", eine Auseinandersetzung mit den Begrifflichkeiten "Heimat" und "Zuhause", eine Untersuchung des Phänomens "being jewish" und eine Liebeserklärung an das Leben.
Marika Lichter erzählt, zitiert und singt, lässt Vergangenes neu erblühen und beleuchtet das Gefühl des Fremdseins "hier" wie "da" - im Geburtsland wie im Exil. Behutsam ausgewählte Lieder illustrieren und konterkarieren die Dramaturgie des Abends - ob Tango oder Wiegenlied, ob Schlager oder (Operetten-)Arie, Polit-Song oder Liebesballade, die musikalischen Mosaiksteine füllen jene Lücken, die Real-Historie gerissen hat. Jüdische, jiddische Weisen - jüdische Welten werden lebendig und schlagen im Zusammenspiel mit den subtil gesetzten Texten eine Brücke vom Einst ins Heute. Ich habe ein Heimatland ist eine berührende, poetische, aufrüttelnde, zärtliche Melange der Klänge, Gedanken, Findungsversuche, Bekenntnisse und Fragen.
Der Drachen ist das Wahrzeichen der Waliser. Die kohlevertilgende Dampfeisenbahn wird gern mit ihm verglichen. Für den Eisenbahn-Enthusiasten Christian Rogers ist das ein gefundenes Fressen.
Reisen mit Meerblick und Direktanschluss an Museumsbahnen in allen Größen, das ermöglicht die "Cambrian Line" in Wales. Die blauen und silbernen Dieseltriebwagen von "Transport for Wales" starten in Pwllheli.
Gemütlich bewegt sich die Bahn über die Holzbrücke von Barmouth und direkt an der Meereskante entlang, um dann an zahlreichen Bedarfshaltestellen in der eindrucksvollen Küstenlandschaft zu stoppen.
Drei permanente Haltestellen sind für Dampflok- und Schmalspurbahn-Liebhaber ein Muss: Porthmadog, Fairbourne und Tywyn. Nach einem Ausflug mit der "Welsh Highland Railway" nach Beddgelert geht es mit der "Fairbourne Railway" hinter der Düne entlang und schließlich mit der "Talylynn Railway" in die Berge.
Der Film begleitet Christian Rogers, der per "Driver Experience" die Schmalspur-Dampfloks an der Strecke ausprobieren will. In Oswestry bei der "Cambrian Heritage Railway", historisch gesehen der "Wiege" der "Cambrian Line", wird er zu guter Letzt seine geliebte Modellbahn-Normalspur-Dampflok "Andrew Barclay 0-4-0ST" im Original erleben.
Wesley Shermantine und Loren Herzog sind in derselben Straße aufgewachsen. Die beiden Freunde wurden als "Speed Freak Killers" bekannt, weil sie unter Drogeneinfluss zahlreiche Morde begingen. Obwohl sie die Leichen immer wieder an ähnlichen Orten versteckten: in Brunnen und an entlegenen Orten auf dem Land, wo sie auch ihre Kindheit und Jugend gemeinsam verbracht hatten, galten die beiden als besonders unberechenbar.
Familie Zimmermann hat den Hauptgewinn gezogen - mit der Greencard im Gepäck geht's ab nach Florida.
Statt Luxus und High Society - Ruhe und Lebensqualität! Sarah Kern plant einen Neustart auf Malta.
Inselhopping mit Pharo und Michaela - von Mallorca geht's zurück nach Gran Canaria, ein alter Neubeginn mit Hindernissen.
Familie Mix will unbedingt in Florida bleiben. Beruflich sind sie erfolgreich im Currywurstbusiness, doch ihr Visum läuft ab.
In den Gewässern rund um Guadalupe gibt es so viele Weiße Haie wie sonst fast nirgends auf der Welt. Doch die Raubtiere weisen immer öfter mysteriöse Narben auf, die Wissenschaftler auf den Riesenkalmar zurückführen. Forscher wollen herausfinden, wie ein Kampf zwischen den beiden Spezies in den Tiefen des Ozeans aussehen könnte.
Harte Arbeit und schwierige Bedingungen: Das Leben als Goldgräber ist kein Zuckerschlecken. Sechs Monate im Jahr stellen sich die Teams im Yukon einer gnadenlosen Wildnis. Die Minenbosse stehen unter großem Druck, doch die hohen Erwartungen werden nicht immer erfüllt. Wenn Träume zerplatzen und die Zuversicht schwindet, kippt mitunter die Stimmung. Frustration macht sich breit und es kommt zu offenen Streitigkeiten. Dabei gehen manchmal auch Freundschaften zu Bruch. Dieses Special zeigt emotionale Ausnahmesituationen, in denen die Nerven blank lagen.
"Verschollenes" fasziniert die Menschen seit jeher. Harald Lesch macht sich auf die Suche nach Siedlungen, Flotten und ganzen Heeren, die im Laufe der Geschichte spurlos verschwanden. Im 16. Jahrhundert wird die erste englische Kolonie in Amerika gegründet. Doch nur wenige Jahre später fehlt von Roanoke und seinen Bewohnern jede Spur. Nun scheint das Rätsel gelöst. - Nur eine der Geschichten, die "Terra X" beleuchtet. Im Jahr 2016 gelingt einer Gruppe von Wissenschaftlern um den Unterwasserarchäologen Graf Sandizell die Aufklärung eines jahrhundertalten Rätsels. Am 4. März 1650 verschwand eine Flotte von fünf Schiffen der niederländischen Ostindien-Kompanie scheinbar spurlos in den Gewässern vor Süd-Sulawesi. Die gesamte Besatzung, 581 Mann, überlebte. Auch ein Teil der Ladung konnte gerettet werden, aber die Schiffe verschwanden danach spurlos. Bis Taucher sie, nach akribischen Recherchen in Bibliotheken und Archiven, innerhalb von nur vier Tagen vor der Küste des heutigen Indonesien lokalisierten. Dagegen fehlt noch immer jede Spur vom Heer des persischen Königs Kambyses, das im Jahr 524 vor Christus nach einem Sandsturm in der ägyptischen Wüste umgekommen sein soll. Aber können 50.000 Soldaten tatsächlich spurlos verschwinden? Ausgangspunkt und Ziel des Feldzuges waren bekannt. Doch der Weg führte durch die unwirtliche Wüste Sahara. Sind die Überreste dieses riesigen Heeres unter meterhohen Sanddünen verborgen, oder gibt es vielleicht noch einen anderen Grund dafür, dass die Suche bis heute erfolglos blieb? Diese und weitere rätselhafte Geschehnisse stellt Harald Lesch in dieser Folge "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie: Verschollen" vor. Wie schon in den vorherigen Staffeln liegt das Hauptaugenmerk auf archäologischen Ausgrabungen und Forschungen. Neben der Präsentation von zum Teil scheinbar Unerklärlichem bleibt viel Raum für die Begleitung von Forschenden vor Ort.
Ein Ski-Paradies im Schatten der demilitarisierten Zone: Einst lockte das "Alps Ski Resort" in Südkorea zehntausende Besucher an - heute herrscht hier gespenstische Stille und Paprika wachsen, wo einst Skilifte schnurrten. Was wurde aus dem einstigen Hotspot? Außerdem: Francos geheime Bunkerlinie in den Pyrenäen und ein Luxushotel in Argentinien, das Kriegsgefangene beherbergte.
Forschungsarbeiten sollen das ändern. Westaustralien ist trocken, aber sobald ergiebiger Regen fällt, breitet sich ein Blumenmeer aus. Botaniker gehen der Frage nach, wie die Pflanzensamen die Trockenzeit überstehen.
Im September 1940 marschieren italienische Truppen in Ägypten ein, ohne Erfolg. Dies führt im Dezember zu einem Gegenangriff der Briten, der ihnen beim Sieg freie Verfügung über ein Dutzend Divisionen geben könnte. Hitler reagiert mit der Gründung des "Afrikakorps", einem Großverband der deutschen Wehrmacht, um die Kolonien des italienischen Verbündeten zu verteidigen. Im März 1941 greifen Hitlers Truppen unter Leitung Erwin Rommels - zunächst mit Erfolg - das britische Lager in El Agheila an.
Joanne Dennehy brachte scheinbar grundlos drei Männer kaltblütig um. Zwei weitere ließ sie schwerverletzt zum Sterben zurück, nachdem sie sie auf offener Straße und am helllichten Tag niedergestochen hatte. Ihre Verbrechen machten Schlagzeilen, weil sie auf die Öffentlichkeit eine makabre Faszination ausübten: Eine junge Frau aus gutem Hause, die sich zu einer Tötungsmaschine entwickelte.
In South Dakota, nahe der Kleinstadt Gary, haben Sturmjäger einen spektakulären Tornado im Visier. Der Wirbelsturm verändert ständig seine Form und lässt sich kilometerweit verfolgen. Doch was als meteorologisches Ausnahmeerlebnis beginnt, nimmt eine dramatische Wendung. Denn plötzlich ändert der Tornado seine Richtung und bewegt sich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 km/h auf einen bewohnten Bauernhof zu! Reed Timmer und seine Sturmjäger-Crew geraten selbst in die Schusslinie des Giganten, während ein anderes Team den Menschen in den Trümmern des zerstörten Hauses zur Hilfe eilt.
Die Inselbahn Wangerooge ist die einzige von der Deutschen Bahn betriebene Schmalspurbahn. Sie zuckelt auf einer Strecke von knapp sechs Kilometern über die östlichste ostfriesische Insel.
Die Meterspurbahn ist neben dem Fahrrad das einzige Verkehrsmittel auf der autofreien Insel - ohne Bahn läuft dort nichts. Güter, Personen, sogar Müll werden dort auf der Schiene transportiert - ein Paradies nicht nur für Eisenbahnfreunde.
Einen festen Fahrplan gibt es nicht. Die Bahn dient hauptsächlich dem Zubringerverkehr zwischen dem Inselhafen und dem Ort Wangerooge. Für die 3,4 Kilometer lange Strecke entlang des Wattenmeeres braucht sie 15 Minuten und führt dabei durch den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Nur die Bahn darf den Nationalpark durchqueren. Personenverkehr gibt es dort nur, wenn für Passagierschiffe genug Wasser unter dem Kiel ist. Die Inselbahn ist damit tideabhängig.
Weltweit gibt es immer wieder rätselhafte Funde. Auch in dieser Staffel von "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Seit Jahrtausenden errichten Menschen verschiedenste Bauten. Sie dienen als Wohnungen, Gotteshäuser oder zu Zwecken, die bis heute unbekannt sind. Manche wurden bewusst versteckt errichtet, andere gerieten in Vergessenheit und wurden zufällig wiederentdeckt. Überall auf der Welt finden sich Bauwerke, die Rätsel aufgeben. Die Fragen reichen vom Sinn und Zweck der Monumente über ihre Erbauer bis hin zur Art und Weise ihrer Errichtung. Seit seiner Erbauung strahlen die hellen Mauern des Castel del Monte weithin über die Landschaft Apuliens im Süden Italiens. Errichtete Kaiser Friedrich II. hier eine steinerne Krone, oder verstecken sich in den Mauern Hinweise auf ganz andere Gebäude, wie die Cheopspyramide, die Kathedrale von Notre-Dame in Paris oder der Felsendom in Jerusalem? Mehr als 1000 Jahre in Vergessenheit geriet hingegen der größte buddhistische Tempel weltweit: Borobudur. Erbaut zwischen 750 und 850 nach Christus, wurde die Anlage bereits im 10. Jahrhundert verlassen und erst im frühen 19. Jahrhundert wiederentdeckt. Noch sehr viel älter, aber nicht weniger geheimnisvoll, sind 170 regelmäßig angeordnete Steinhügel, die Wissenschaftler auf dem Grund des Bodensees fanden. Sie stammen wohl aus der Jungsteinzeit, ihr Verwendungszweck aber gibt Rätsel auf. Ein Objekt auf dem Boden der Ostsee datiert dagegen in die jüngste Vergangenheit und findet sich trotzdem in keiner einschlägigen Datenbank. Seine Spur führt zurück in die Zeit des Kalten Krieges, als Deutschland noch ein geteiltes Land war.
Familien Zusammenkünfte heißen bei den Aborigines: "Corroborrees" und sind eine Mischung aus Tanz, Ahnenkult und Festmahl. Cathy, die Älteste der Kimberley-Familie, erzählt die Geschichte von Wungurr, der Regenbogenschlange. Und Miles versucht die wilden Süßwasserkrokodile vor hochgiftigen Kröten zu beschützen, indem er sie trainiert.
1960 - der Aufbruch in ein neues Jahrzehnt, in dem Nordrhein-Westfalen nur eine Richtung kannte: Volle Kraft voraus! Das Wirtschaftswunder machte es möglich. "Wir sind wieder wer!" das wollten wir auch zeigen. Immer mehr Menschen konnten sich nun ein Auto leisten. Mit dem Straßenbaufinanzierungsgesetz fiel 1960 der Startschuss für den groß angelegten Ausbau der Autobahnen und Bundesstraßen. Jetzt konnte man richtig "Strecke machen". Eines der Fahrzeuge damals: das Motocoupé "Isetta".
Das Modell von Jutta Beyer-Vollprecht ist Baujahr 1961. Die 150 D-Mark, die die Bonnerin seinerzeit für das Gefährt bezahlte, haben sich gelohnt, denn bis heute ist sie mit dem Motocoupé unterwegs. Knapp 500.000 Kilometer hat ihre Isetta inzwischen auf dem Blechbuckel, mit Reisen quer durch ganz Europa - vom Nordkap bis nach Griechenland.
Auch für die "Tina Scarlett" sollte es über den Rhein in die große, weite Welt gehen. Doch bei der Überfahrt von Köln Richtung Nordsee kollidierte die Hochseefähre vor Emmerich mit einem Tanklaster. Es kam zu einer Explosion. Insgesamt elf Schiffe gerieten in Brand. Der Rhein stand tagelang in Flammen. Der ehemalige Feuerwehrmann Michael Thissen, selbst Jahrgang 1960, hat das Ereignis aufgearbeitet. Mit zwei Feuerwehrleuten, die damals gegen die Flammen gekämpft haben, berichtet er über die Katastrophe.
In Düsseldorf ging Anfang der 60er Jahre ein musikalischer Stern auf, den heute jeder kennt. Eigentlich war Heinz Georg Kramm Bäcker, doch nach Feierabend packte er hinter der Backstube regelmäßig sein Akkordeon aus. Als schließlich eine Düsseldorfer Kapelle anfragte, ob er für einen erkrankten Musiker einspringen könnte, war das der Wendepunkt. Bei einem fulminanten Auftritt wurde "Heino" als Solo-Sänger gefeiert. Groß machte ihn ein paar Jahre später ausgerechnet der Mann, der 1961 selbst einen der größten Hits des Jahres lieferte: Ralf Bendix.
Im selben Jahr blickte man mit Sorge nach Berlin, wo plötzlich die Mauer die Stadt teilte. Kein Bundesland nahm damals mehr DDR-Flüchtlinge auf als NRW - und die meisten der Menschen kamen in die Aufnahmestelle nach Unna-Massen. Auch Familie Deterling. Harry Deterling war Lokführer in der DDR, und er wollte mit seiner Familie in den Westen. Am Nikolausabend 1961 durchbrach er mit einer Lokomotive die Absperrung der letzten bestehenden Gleisverbindung zwischen der DDR und West-Berlin. An Bord des Zuges: seine Frau, seine vier Söhne und weitere Familienmitglieder. Die Flucht gelang, aber die DDR wollte "ihren" Mann zurück und schickte einen Agenten, der einen der Söhne entführen sollte, um die Familie zur Rückkehr zu zwingen. Aber der Versuch scheiterte. Ingrid Deterling und ihr Sohn Manfred berichten von ihrer spektakulären Flucht und der aufreibenden Zeit danach.
Es war auch eine Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs: Mit Elisabeth Schwarzhaupt nahm 1961 die erste Frau den Platz an der Spitze eines Bundesministeriums ein - gegen den Willen von Bundeskanzler Konrad Adenauer. Deutschland wurde weltoffener und begrüßte die ersten "Gastarbeiter" aus Spanien, Griechenland und der Türkei. Die Wirtschaft brummte, und von den Zuwanderern aus Italien übernahmen wir die kulinarischen Spezialitäten.
Beim Städtebau orientierte man sich an den Vereinigten Staaten. Es entstanden Hochhäuser nach dem Vorbild amerikanischer Wolkenkratzer. Allen voran: das Dreischeibenhaus, das das Gesicht der Landeshauptstadt bis heute prägt. Aber auch musikalisch gaben die USA den Ton an. Der Clou: Viele internationale Hits wurden einfach "eingedeutscht". Und so stürmten "Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strand-Bikini" und der "Babysitter-Boogie" hierzulande nicht nur im englischen Original, sondern auch in der deutschen Version die Charts.
Eine gebirgige Halbinsel wie den Peloponnes mit einer Bahn zu umrunden, oft direkt am Meer entlang, ist ein mutiges Unterfangen. Der Film folgt den Spuren der alten Bahn.
Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Arbeiten abgeschlossen waren, war mit über 700 Kilometer Länge das größte Schmalspurnetz Europas entstanden. Doch dieses innovative Mobilitätskonzept zahlte sich für die Geldgeber schon damals nicht aus.
Heute hat die griechische Staatsbahn Teile in ihr Normalspurnetz integriert. Viele Strecken wurden aber auch stillgelegt.
Die filmische Reise startet in Piräus. Von dort geht es in modernen, elektrischen Gelenktriebwagen zum Athener Hauptbahnhof, dann über den Kanal von Korinth bis nach Kiato. Dort endet die Oberleitung. Weiter geht es mit einem dieselelektrischen Triebwagen noch bis Egio, bis die Reise vor einem unfertigen Tunnel endet.
Beeindruckend ist die fast fertige Trasse bis Patras, die nach dem Tunnel beginnt. Wann der Schienenanschluss kommt, weiß keiner. Immerhin, in der drittgrößten Stadt des Landes gibt es auch eine S-Bahn. Es geht 40 Kilometer auf Schmalspur - dieselelektrisch. Sogar ein voll ausgestattetes Bahnbetriebswerk gibt es noch.
Die letzte Bahninsel wartet in Olympia. Auch diese Linie, vom Kreuzfahrthafen Kathakolo zu den antiken Stätten, funktioniert heute wieder fahrplanmäßig. Danach, auf der Reise über Kalamata, Tripolis und zurück nach Korinth, gibt es keine rollenden Züge mehr, nur noch zugewachsene Strecken, verfallende Bahnhöfe und verrostende Lokomotiven. Eisenbahn-Romantik pur?
Vandalismus ist ein großes Problem. Nicht nur bei den alten Zügen. Auffällig ist, dass es fast keinen modernen Zug gibt, der nicht mit Graffiti besprüht ist. Nicht alle sind dadurch unansehnlich geworden. Von einem, der quasi als Koryphäe bei den Athener Sprayern gilt, will das Filmteam wissen: Was ist Kunst, was ist seine Motivation?
Im Film kommt auch die konventionelle Kunst zum Zug: in Athen die Akropolis, in Patras das neue archäologische Museum, Olympia und Mykene nicht zu vergessen. Bei Diakopto geht es mit der neuen Zahnradbahn nach oben. Dort dampft es sogar.
Kisseljowsk, Sibirien, 6. Juni 2019: In einer stillgelegten Kohlemine schwelt seit Längerem ein unterirdisches Feuer, giftige Gase dringen in viele Wohnhäuser der 90.000-Einwohner-Stadt, doch die Behörden verweigern eine Umsiedlung der betroffenen Familien. Aus Verzweiflung wenden sich Bewohner in einem Video an den damaligen kanadischen Premierminister Justin Trudeau und bitten um Asyl als Umweltflüchtlinge.
Das Video geht viral, nur 48 Stunden später berichtet der kanadische Sender CBC News. Die internationale Aufmerksamkeit setzt die russische Regierung unter Druck, die versucht, das wahre Ausmaß der Katastrophe herunterzuspielen.
Im Zentrum der Dokumentation "Black Snow" steht Natalja Subkowa: dreifache Mutter, Hausfrau, mit einem einfachen Handy bewaffnete Bürgerjournalistin. Sie beginnt zu recherchieren, weil sie wissen will, ob die Nierenerkrankungen ihrer beiden Töchter mit der Kohleverschmutzung zusammenhängen. Aus einzelnen Handyvideos wird über Jahre die wichtigste unabhängige Stimme ihrer Stadt: Sie deckt auf, dass unter Kisseljowsk Dutzende Brände schwelen, dass Behörden sie als harmlose Müllfeuer herunterspielen, und dass Umsiedlungsversprechen folgenlos bleiben. Doch ihre Recherche hat einen Preis. Subkowa gerät ins Visier der Behörden: Überwachung, öffentliche Diffamierungskampagnen, Drohungen gegen ihre Kinder, ein Verhör durch den Inlandsgeheimdienst FSB.
Über vier Jahre hinweg in Russland, Georgien und in Deutschland gedreht, erzählt Regisseurin Alina Simone in "Black Snow" das eindringliche Porträt einer Frau, die vom unpolitischen Familienmenschen zur unbequemen Aufklärerin wird und dabei nicht aufhört, Fragen zu stellen, selbst als der Druck auf sie wächst. Der Film zeigt die Folgen des Kohleabbaus für die Menschen in der Region und gibt einen seltenen Einblick in die Methoden des modernen russischen Überwachungsstaats.
Bis Mitte 1943 hat Nazideutschland große Gebiete Europas im Eiltempo erobert. Doch seit Anfang 1943 stockt Hitlers Vormarsch, denn die Alliierten schlagen zurück: Im Osten ist die Rückeroberung der Stadt Kursk durch die sowjetischen Streitkräfte für die Kriegsanstrengungen der Alliierten der entscheidende Wendepunkt. Der Defensiverfolg der Roten Armee in der Schlacht von Kursk führt zum Abbruch des deutschen Angriffs und zur Einleitung der Gegenoffensive in Richtung Westen.
In PS Profis - Der Auto-Check nehmen erfahrene Autoexperten Fahrzeuge unterschiedlichster Klassen genau unter die Lupe. Von Technik und Ausstattung bis hin zu Alltagstauglichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis werden die Modelle ausführlich getestet und bewertet. Dabei gibt es praktische Tipps, spannende Vergleiche und wertvolle Kaufempfehlungen für Autofans und Interessierte.
Im September 1940 marschieren italienische Truppen in Ägypten ein, ohne Erfolg. Dies führt im Dezember zu einem Gegenangriff der Briten, der ihnen beim Sieg freie Verfügung über ein Dutzend Divisionen geben könnte. Hitler reagiert mit der Gründung des "Afrikakorps", einem Großverband der deutschen Wehrmacht, um die Kolonien des italienischen Verbündeten zu verteidigen. Im März 1941 greifen Hitlers Truppen unter Leitung Erwin Rommels - zunächst mit Erfolg - das britische Lager in El Agheila an.
In der vierten Staffel "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" begibt sich Harald Lesch auf die Spur längst vergessener Techniken und des sagenhaften Volkes der Amazonen. Vor 4500 Jahren wurden in Ägypten die Pyramiden gebaut und in Südamerika erdbebensichere Gebäude. 2000 Jahre später berechneten griechische Ingenieure den Vortrieb eines Tunnels so exakt, dass sich die Arbeitstrupps tatsächlich mitten im Berg trafen. Im Jahr 1882 machte ein Abt auf der Insel Samos eine spektakuläre Entdeckung. Mithilfe der Beschreibungen des antiken Geschichtsschreibers Herodot gelang ihm die Lokalisierung des Südeinganges des sogenannten Eupalinos-Tunnels, durch den eine Wasserleitung floss, die die Stadt Samos seit dem 6. Jahrhundert vor Christus mit Frischwasser versorgte. Benannt nach dem Architekten Eupalinos von Megara ist der Tunnel ein Wunderwerk antiker Ingenieurskunst. Während der 8 bis 15 Jahre währenden Bauzeit wurde der Tunnel von beiden Enden zugleich in den Berg getrieben; auch das überliefert Herodot. Der Bau des Tunnels markiert die erste Blütezeit der Geometrie im antiken Griechenland. Die Bandbreite dieser Folge "Ungelöste Fälle der Archäologie" reicht von der Frage, welche Berechnungen die antiken Mathematiker anstellten, über die Werkzeuge, mit denen die alten Ägypter anscheinend wie mit Zauberhand selbst härteste Gesteine bearbeiten konnten, bis hin zu den Hilfsmitteln, die mittelamerikanische Völker wahrscheinlich beim Errichten ihrer Großbauten nutzten. Viele Fragen lassen sich beantworten, aber manche Artefakte haben ihr Geheimnis bis heute bewahrt - wie etwa die gallo-römischen Dodekaeder, deren Verwendung bis heute Rätsel aufgibt.
Zum 120. Geburtstag von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) blickt die Dokumentation auf Leben und Werk des großen Komponisten. In seiner 50-jährigen Laufbahn komponierte er 15 Symphonien, erneuerte die Kunst des Quartetts und schuf Filmmusik. Er wurde verehrt und von der Tyrannei seiner Zeit zerrieben. Sein Schicksal ist mit der Geschichte Russlands und der UdSSR eng verbunden.
Über Norddakota bricht ein historisches Inferno herein. 6 Sturmjäger-Teams sind dem Extremunwetter auf den Fersen, das zum ersten Mal seit über 10 Jahren die höchste Kategorie erreicht. Der Tornado wächst zu einem Monstersturm der Stufe 5 heran und entfesselt eine gewaltige Zerstörungskraft: Bei einer Spitzenwindgeschwindigkeit von 340 km/h fegt es komplette Häuser weg! Freddy McKinney und die anderen verfolgen das Biest bis tief in die Nacht. Bei der Ortschaft Enderlin, im Südosten des Bundesstaats, stehen die Sturmjäger mehreren Opfern der Naturkatastrophe zur Seite.
Die vier besten Schmiede des Landes treffen für das spektakuläre Finale aufeinander. Nach drei kräftezehrenden Herausforderungen wird der erste "Forged in Fire: On the Road"-Champion gekürt. Im Hauptpreis enthalten sind 20.000 Dollar und zusätzlich Schmiedeequipment im Wert von 10.000 Dollar für die Werkstatt des Siegers.
"Der Wegscheider" ist ein wöchentlicher, satirischer Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen. Ferdinand Wegscheider wirft einen kritischen Blick auf Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Die Sendung wird jeden Samstag um 19.26 Uhr ausgestrahlt. Die Wiederholung ist am Sonntag, 21.45 Uhr.
Bezahlter Urlaub - das war neu! Zu Beginn des Jahres 1963 trat das "Bundesurlaubsgesetz" in Kraft. Auf einmal durften Arbeitnehmer 24 Tage im Jahr verreisen - bei voller Lohnfortzahlung. Die Menschen in NRW packte das Fernweh und sie reisten nach "Bella Italia". Schnell bekam der Küstenort Rimini den Spitznamen "Teutonengrill", denn hier sonnten sich vor allem Deutsche. Wer sich nicht über den Brenner traute, der machte Urlaub in NRW. Beliebtes Ziel: Der Teutoburger Wald mit seinem sagenumwobenen Hermannsdenkmal. Ganz in der Nähe wuchs Wilfried Mellies auf und erlebte mit, wie seine Heimat zur Touristenhochburg wurde. Seine Eltern vermieteten Gästezimmer und der damalige Teenager aus dem kleinen Örtchen Hiddesen zählte mit seinen Freunden Autos, die vor "dem Hermann" einen Parkplatz suchten.
Hergestellt wurden viele dieser Autos in Bochum: General Motors eröffnete 1962 auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Dannenbaum ein neues Opel-Werk. Hier bauten rund 11.000 Arbeiter einen ganz neuen Autotyp: den Opel Kadett A. Ein Kleinwagen für die ganze Familie, der dem VW-Käfer Konkurrenz machen sollte. Genauso einen Wagen besitzt Georg Simon aus Dorsten noch heute. Der Münsterländer hat das Auto von seinem Opa geerbt und wieder fit gemacht. Noch immer braust er damit über die Landstraßen, manchmal sogar bis nach Italien.
Mit dem Auto fuhren die Nordrhein-Westfalen in den 60ern nicht nur in den Urlaub, sondern vor allem zum Einkaufen - zum Beispiel in den neueröffneten Ruhrpark nach Bochum. Die Parkplatzsuche in der Innenstadt war eine Tortur, doch das neue Einkaufszentrum bot sie kostenfrei für 2500 Kleinwagen. Dazu stolze vierzig Geschäfte, da lohnte sich der Wocheneinkauf.
Ihr eigenes Geld ausgeben durften in den 60ern schließlich auch die Frauen. Seit 1962 konnten sie ein eigenes Konto eröffnen. Geld gaben sie natürlich auch für Mode aus: Der Bikini erlebte Anfang der 60er ein Revival und auch der Minirock stand bei modebewussten Damen hoch im Kurs. Freizügigkeit bei den Outfits - aber noch immer Engstirnigkeit bei der Rollenverteilung: Der Mann verdiente das Geld, die Frauen blieben zuhause und kümmerten sich um Haushalt und Kinder. Mit über 1,3 Millionen Babys erreichten die Geburtenzahlen 1964 ihren Höhepunkt. Einen feministischen Lichtblick gab es in der Politik: Else Zimmermann aus Bielefeld wurde die erste Landrätin der BRD.
Aber in der Landespolitik hatten nach wie vor Männer das Sagen: Bundeskanzler Konrad Adenauer empfing internationale Staatschefs wie den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle und den jungen US-Präsidenten John F. Kennedy. Beim Besuch Kennedys stand NRW Kopf: Zehntausende hielten Spalier am Wegesrand und feierten den jungen Hoffnungsträger aus Amerika. Deutschland war ein wichtiger Bündnispartner. Es war die Zeit des Kalten Krieges und die Bundesrepublik NATO-Mitglied. Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, kaufte Außenminister Franz-Josef Strauß beim US-Rüstungskonzern Lockheed den "Starfighter". Einen Abfangjäger, der bei der Verteidigung der Bundesrepublik gegen die Feinde aus Russland helfen sollte. Die ersten Starfighter wurden im Fliegerhorst Nörvenich im Kreis Düren bei Köln stationiert. Ganz in der Nähe - im kleinen Dorf Oberbolheim - lebte auch damals schon Gertrud Kremer. Täglich musste sie den ohrenbetäubenden Lärm ertragen und kämpfte gemeinsam mit den anderen Einwohnern für die Umsiedlung ihres Dorfes. Als 1962 ein Starfighter bei einem Absturz in eine Fabrik in Oberbolheim raste, stimmte der Bund endlich der Umsiedlung zu.
Jeffrey Dahmer war eine Tötungsmaschine, ein Serienkiller von epischen Ausmaßen, der seine Opfer erst unter Drogen setzte, um sie dann zu erwürgen. Doch es waren nicht nur die Morde, die die Welt entsetzten. Was Jeffrey Dahmer mit den Leichen anstellte, war das reine Grauen. Er schändete sie, aß Teile von ihnen und löste die Reste in Säure auf. Sein Apartment in Milwaukee war eine gut organisierte Manufaktur des Todes.
In "Hot oder Schrott - Promi-Spezial" testen prominente Allestester Produkte aus aller Welt. Ob fiese Küchenhelfer, skurrile Fahrzeuge oder clevere Gadgets - die Stars stellen sich mutig jedem Test. Bleiben sie nervenstark oder sind sie gnadenlos überfordert? Und sind die Produkte Hot oder Schrott?
Er greift Bürgerrechte an, zieht Wahlergebnisse in Zweifel, beschneidet die Unabhängigkeit der Justiz: In Trumps zweiter Amtszeit scheint Amerikas Freiheit in Gefahr wie nie zuvor.
Erfüllungsgehilfen an den Schaltstellen der Macht, ein willfähriger Kongress, Propaganda in den sozialen Medien - der Film zeigt, wie Trump Amerika verändert. Mehr Freiheit gibt es für Superreiche, während Minderheiten, Migranten und Oppositionelle das Nachsehen haben.
"Freiheit" ist ein zentraler Bestandteil des American Dream. Schon die Gründerväter formulierten "all men are created equal", während noch Jahrzehnte später ein Fünftel der Bevölkerung als Sklaven in Ketten lebte. Erst die Bürgerrechtsbewegung der 1960er-Jahre verschaffte auch der afroamerikanischen Minderheit gleiche Rechte - zumindest auf dem Papier. Doch das konservative, weiße Amerika hadert seither mit den rasant voranschreitenden Veränderungen. Das Unbehagen an der zunehmend multiethnischen Bevölkerung und an modernen gesellschaftlichen Werten nutzt Donald Trump, um seiner "Make America great again"-Bewegung zum politischen Erfolg zu verhelfen - und ihn zurück ins Weiße Haus zu bringen.
Die zweite Amtszeit von Donald Trump ist geprägt von Radikalisierung: Die Einwanderungsbehörde ICE verhaftet Menschen von der Straße weg und greift auch zur Schusswaffe. Das Justizministerium ist ein Instrument im Kampf gegen politische Gegner. Unliebsame Militärs müssen gehen. Verstärkt wird Trumps Machtanspruch durch einen wachsenden christlichen Nationalismus: Pastoren beten im Oval Office für den Präsidenten, ein ultrakonservativer Prediger tritt im Pentagon auf.
Zeitgleich wächst Trumps Macht in Richtung einer imperialen Präsidentschaft - von einem Krieg gegen den Iran ohne Zustimmung des Kongresses bis zu einem Supreme-Court-Urteil, das Präsidenten weitgehende Immunität im Amt zuspricht. Im Film kommt die US-Publizistin Anne Applebaum zu dem Schluss, dass Trump ein politisches System anstrebe, in dem die Exekutive dominiert und Gerichte sich seinem Willen unterordnen.
Der ehemalige Republikaner Bill Kristol, der Politikwissenschaftler Lucan Way und die Ex-CIA-Agentin Julia Curlee liefern weitere exklusive Einblicke aus dem Inneren des politischen Systems, das ganz auf Trump ausgerichtet ist. Kurz vor den Midterm-Wahlen in den USA sucht der Film nach Antworten auf die Frage, wie sich Amerika zukünftig definieren will.
Hai-Experte und Fotograf Chris Fallows, analysiert das veränderte Verhalten der Weißen Haie vor Südafrika. Die Raubtiere wurden von Orcas aus ihren gewohnten Revieren vertrieben und jagen nun Robben im flachen Wasser direkt an der Küste bei Plettenberg Bay.
Forscher weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Funde. In dem Zweiteiler "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Es gibt Menschen, die glauben, dass es Spuren Außerirdischer auf unserem Planeten gibt. Als Beweis gelten ihnen Funde aus Ägypten, Felszeichnungen in Italien und Darstellungen mittelamerikanischer Völker, die angeblich Erinnerungen an diese Besuche sind. Anhänger der Prä-Astronautik sind davon überzeugt, dass intelligente außerirdische Wesen die Erde in der Frühzeit besuchten und die Entwicklung der Menschheit maßgeblich beeinflussten. Bestimmte Darstellungen oder Artefakte, für die es keine eindeutige Erklärung gibt oder deren Verwendung bis heute unbekannt ist, erklären sie als Erinnerung an den Besuch dieser Außerirdischen. So wurden etwa einige der sogenannten Nasca-Linien in Peru oder die prähistorischen Schleifrillen auf der Insel Malta als Relikte alter Landebahnen gedeutet und Darstellungen von Gestalten mit einer Art Helm bei den Maya oder auf Felszeichnungen in Italien als Astronauten. Eine Steinscheibe aus einem mehr als 4000 Jahre alten Grab in Ägypten wurde sogar als möglicher Raumschiffantrieb identifiziert. Für "Terra X" untersucht Harald Lesch diese angeblich brisanten Funde.
Die Geschichte der Hindenburg ist weltbekannt: Im Jahr 1937 geht das große Luftschiff unerwartet in Flammen auf und stürzt auf einem Feld in New Jersey ab. Der Vorfall wurde auf Film festgehalten und zahlreiche Augenzeugen beobachteten die Katastrophe. Doch handelte es sich tatsächlich um einen Unfall, oder brachte Sabotage das damals größte gebaute Luftschiff zum Abstürzen? Die Dokumentation enthüllt neue Theorien, und zeigt lange verschollenes Filmmaterial, Augenzeugenberichte und Dokumente.
Elfi Mikeschs Film ist eine filmische Annäherung an einen Ort mit Geschichte, ein Nachdenken über Zerstörung, Erinnerung und Sehnsucht. Wünsdorf besitzt Areale, in denen eine extrem verdichtete militärische Vergangenheit gewirkt hat. Krieg ist für die Filmemacherin (Jahrgang 1940) ein Brandbeschleuniger, der immer auch ökologische Katastrophen nach sich zieht, die Kontamination der Zukunft. Was gestern brannte, ist die Hitze von morgen. Elfi Mikesch beobachtet über mehrere Jahre die Entwicklungen in Wünsdorf, die geplante Umwandlung des ehemaligen Militärgeländes Wünsdorf in einen ökologischen Campus und fragt, ob nach Krieg und Zerstörung eine friedliche Zukunft möglich ist. Im Zentrum steht der Stadtplaner Ekhart Hahn, der sich für nachhaltige Nutzung engagiert, während der russische Angriff auf die Ukraine dem Film eine aktuelle und tiefere Bedeutung verleiht. Wie funktioniert Transformation? Gibt es eine gemeinsame Notwendigkeit, die dann zur gemeinsamen Chance wird? In Wünsdorf wurde Geschichte geschrieben, heute entsteht neue Geschichte.
Phil Collins singt seine Hits, darunter: In The Air Tonight, Against All Odds , I Can't Dance, No Son of Mine, Since I Lost You, Take Me Home, I Wish It Would Rain Down, This Must Be Love, Home By The Sea, Susudio.