Lea Kalisch, jüdische Künstlerin, Sängerin, Filmemacherin und Performerin, und ihr Mann, Rabbiner Tobias Divack Moss, haben ihr Leben bewusst aus den USA nach Wien verlegt. Lea hat lange in New York gelebt und bringt ihre offene Art, Tanz, Musik und eine klare, mutige Haltung mit. Für sie sind ihre Kunst und ihr Glaube verbunden - ihr Jüdischsein sieht sie als Teil ihrer Identität. Lea kämpft mit ihrer Musik, ihren Filmen und Outfits für freie jüdische Frauen, die bunt schillern dürfen.
Doch wie finden die energetische, angstfreie Sängerin und der Rabbiner hier in Wien eine neue Gemeinschaft, die sie nicht nur trägt, sondern auch inspiriert? Wie gestalten die beiden ihr Leben und das Leben der jüdischen liberalen Gemeinde Or Chadasch? Das Porträt erzählt vom Ankommen in Wien - nicht als Anpassung, sondern als aktiver Prozess des Gestaltens.
Danach im "kreuz & quer plus": Alles vergessen - Ausstellung im Jüdischen Museum Wien.
Die Norwegerin Anna-Eva Bergman war eine der wichtigsten Malerinnen der skandinavischen Moderne. Doch wie viele Künstlerinnen ihrer Zeit wurde auch sie von der Kunstgeschichte vernachlässigt.
Aus dem Schatten ihres Mannes, des berühmten abstrakten Malers Hans Hartung, trat sie zeitlebens nie heraus. Als die Künstlerin 1987 starb, hinterließ sie ein lichtdurchdrungenes Werk, hochempfindliche Gemälde mit Blattmetall, Gold und Silber.
Es lädt zur Kontemplation, zur Meditation ein. Monumentale Gemälde, in denen das Gegenständliche mit dem Abstrakten verschmilzt und die nordische Sonne neben dem mediterranen Horizont existiert: die zwei Extreme, die ihr ganzes Leben prägten.
Die Dokumentation begleitet die Suche Bergmans als Künstlerin. Indem sie ihre eigenen Texte verwendet, zeigt sie den schwierigen Weg ins Innere. In einem nahezu alchemistischen Wandlungsprozess erschafft Bergman in Norwegen Schritt für Schritt ihr eigenes künstlerisches Universum. Aus der Auseinandersetzung mit den Landschaften und der Kultur ihrer Heimat zieht sie die Inspiration für ihr ganz persönliches Ausdrucksmittel: Blattmetall, Gold und Silber. Am Ende ihres Wegs steht ein Werk, das von den archaischen Landschaften und Mythologien Norwegens, von philosophischen, spirituellen, meta- und astrophysikalischen Fragen geprägt ist. Und heute aktueller denn je scheint, wirft es doch die Frage nach dem Platz des Menschen im Universum auf.
Inzwischen erfährt Anna-Eva Bergman eine längst überfällige Wiederentdeckung.
Die Reise entlang der Nordseeküste beginnt im Süden von Norwegen in den Schären von Kristiansand. Hier fangen Meeresbiologinnen und Meeresbiologen Kabeljau, um zu untersuchen, wie sich die Population der Fische durch Umwelteinflüsse verändert. Weiter geht es Richtung Norden, vorbei am spektakulären 600 Meter hohen Felsplateau Preikestolen, zu den Algenfischern nahe Bergen.
36 Hektar Land und ein Garten, der nicht erkennbar ist. In Garbsen bei Hannover wohnen, leben und arbeiten Kristin und Heiko auf ihrem Pferdehof. Das Paar mit zwei Töchtern träumt von einem separaten, privaten Bereich. Nach anfänglicher Sprachlosigkeit hat Ralf ein Konzept zu Papier gebracht: ein Garten im Ranch-Stil. Mit Landhaus-Veranda und Spielturm-Fort. Doch Gunnar ist nicht bei der Sache. Ein Huhn hat ihm den Kopf verdreht.
Karsten ist mit Hilfe von zwei Komplizen bei einem Zahnarztbesuch die Flucht aus der Haft gelungen. Er wurde allerdings noch am selben Abend wieder festgenommen, als er mit den beiden Männern in eine Villa einbrach, um Edelsteine aus einem Safe zu stehlen. Wurde dem Angeklagten nur zur Flucht verholfen, weil er als einziger in der Lage ist, solche Safes zu knacken? Und wo sind die beiden Komplizen?
Fairland ernährt sich vegan. Sie will auch in der Wildnis kein Fleisch essen. Ob ihr Früchte und Wurzeln bei der Survival-Challenge in Kolumbien jedoch ausreichend Energie liefern, bleibt abzuwarten. Die Stunt-Frau aus North Carolina wird mit ihrem Partner Keenan rund 500 Kilometer nördlich des Äquators in der Region "Caño Selva" ausgesetzt. Dort leben bis zu 140 Kilo schwere Tapire und Klapperschlangen. Und an der Spitze der Nahrungskette steht der Puma. Mit ihren kräftigen Kiefern kann die Raubkatze einem Beutetier mit nur einem Biss das Genick brechen.
Mächtige Männer und ihre heimlichen Geliebten: Warum scheint das eine mit dem anderen unweigerlich verknüpft zu sein? "Terra X History" erzählt die Geschichte von fünf "Schattenfrauen". Die Bundeskanzler Helmut Kohl und Willy Brandt, der französische Präsident Francois Mitterand, Bayernkönig Ludwig I. und der französische König Louis XV. unterhielten jahrelang Beziehungen zu Frauen, mit denen sie nicht verheiratet waren. Teils mit fatalen Folgen. Madame de Pompadour, die offizielle Geliebte des französischen Königs Louis XV., gilt als Synonym für die "Mätresse" schlechthin. Sie war nicht nur schön, sondern auch machtbewusst und intelligent. Dem französischen König wärmte sie das Bett, verstand es aber auch, sich als einflussreiche politische Beraterin am Hof zu etablieren, und förderte Kunst und Wissenschaft. Mit ihr, meinen Historiker, begann die "Herrschaft der Mätressen" in Versailles. Die Affäre mit der Tänzerin Lola Montez kostete Bayernkönig Ludwig I. den Thron: Der betagte Monarch verfiel der Femme fatale nach ihrer ersten Begegnung. Er garantierte ihr eine fürstliche Leibrente, änderte gar sein Testament zu ihren Gunsten. Seine Untertanen waren entsetzt - und gingen auf die Barrikaden. Mit der 27 Jahre jüngeren Anne Pingeot führte Francois Mitterand jahrzehntelang ein zweites Familienleben. Sowohl seine Ehefrau Danielle als auch seine Söhne wussten von der Geliebten, auch einige Journalisten waren eingeweiht. Von der Existenz Mitterands unehelicher Tochter erfuhr die Öffentlichkeit jedoch erst nach seinem Tod. Auch Willy Brandt und Helmut Kohl unterhielten Beziehungen zu Frauen, mit denen sie nicht verheiratet waren: Beatrice Herbold lernte Bundeskanzler Helmut Kohl bei einem Urlaub in Bad Hofgastein kennen. Sie beschreibt ihn als ihren "Seelenpartner". Zwischen der Journalistin Heli Ihlefeld und Willy Brandt bestand nicht nur körperliche Anziehung, sondern auch Freundschaft und gegenseitiger Respekt. Der Film beschreibt die vielschichtigen Beziehungen zwischen mächtigen Männern und ihren heimlichen Geliebten, die oft so gar nicht den Klischees entsprechen.
Südamerika ist der einzige Kontinent, der lange nicht mit anderen Landmassen verbunden war. Seine Natur hat sich in Jahrmillionen der Isolation entwickelt. Erst die Entstehung der mittelamerikanischen Landbrücke hat den Kontinent tiefgreifend verändert und ihn zu dem Ort gemacht, den wir heute kennen. Tiere wie Puma und Panther wandern über die neue Landbrücke und erobern Südamerika, später folgen die Menschen.
Die erste von vielen Einwanderungswellen, die der Kontinent erleben wird. Die Anden erzeugen sehr verschiedene Lebensbedingungen mit unterschiedlichen Herausforderungen und Möglichkeiten. Ausgerechnet an der trockenen Westseite der Anden entstehen die ersten Hochkulturen 2000 vor Christus - dank ausgeklügelter Bewässerungstechniken. Im Hochland Perus wird das einzige tropische Eisfeld der Welt und ein reiches Süßwasservorkommen zum Schlüsselfaktor für den Aufstieg der bedeutenden Inka-Kultur. Die Wasserressourcen helfen den Inkas, ihr Territorium zu erweitern und das größte Reich im präkolumbianischen Amerika zu organisieren. Ihr Erbe prägt die Region bis heute. Südamerika ist reich an natürlichen Ressourcen wie Silber, Gold, Salzen und Seltenen Erden. Das weckt seit Jahrhunderten Begehrlichkeiten. Zunächst von europäischen Eindringlingen auf der Suche nach dem sagenumwobenen El Dorado. Heute erobern internationale Konzerne und Investoren den Kontinent und prägen das Leben der Menschen. Auf der anderen Seite der Anden bestimmt der Amazonas Regenwald den Kontinent. Die Anden halten die Wolken auf. Gewaltige Regenmassen speisen unzählige Flüsschen, die sich im Amazonasfluss vereinen. Auf einem äußerst nährstoffarmen Boden entsteht eine unvergleichliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Möglich macht das vor allem die Düngung durch das Herüberwehen transatlantischen Saharasandes.
Experten analysieren mithilfe der neuesten Technik das schier Unglaubliche: Meldungen über UFO-Sichtungen sind in Houston, Texas, keine Seltenheit. Was bedeuten die zuletzt gemeldeten mysteriös flackernden Lichter am Firmament? Und: Auf einem verlassenen Dachboden taucht eine menschenähnliche Kreatur vor den Kameras auf.
Im Archiv einer römischen Ordensgemeinschaft lagert ein hölzernes Artefakt. In die Oberfläche der Tafel sind mysteriöse Zeichen eingeritzt, die auf eine verlorene Zivilisation hindeuten könnten. Ein eigenartiger Metallkäfig, der mit Stellschrauben und rotierenden Elementen versehen ist, erinnert an ein mittelalterliches Folterinstrument. Konnte dieses Gerät tatsächlich die weibliche Schönheit messen??Und stammte eine alte Scheibe, die an einen 3D-Druck erinnert, wirklich aus dem alten Ägypten?
Magazinsendung für alle, die an gärtnerischen Themen interessiert sind. Mit jahreszeitlich abgestimmten Pflanzenporträts, praktischen Tipps zur Pflanzenpflege, Vorstellung von Heil- und Giftpflanzen, Rezepten, Aufnahmen aus europäischen Gartenanlagen.
Definierte Bauchmuskeln - für viele gilt der "Sixpack" als das Schönheitsideal schlechthin. Der Weg zum perfekt gestrafften Waschbrettbauch ist jedoch hart und erfordert viel Disziplin. Die einen trainieren dafür fleißig in der Muckibude und halten sich an einen strikten Diätplan. Andere legen sich unters Messer oder greifen zu gefährlichen Muskelaufbaupräparaten. "ATV - Die Reportage" zeigt Menschen, die für einen Sixpack sogar sterben würden.
Ukraine: Letzte Tankstelle vor der Front, worauf sich die Soldaten hier am meisten nach dem Einsatz freuen/ Ständiger Alarm - Wie Kinder in Charkiw mit der Angst umgehen/ Libanon: Die israelische Armee legt den Süden in Schutt und Asche, doch nicht alle Libanesen lassen sich vertreiben/ Israel: Krankenhäuser verlagern ihre Entbindungsstationen unter die Erde/ Schicksalswahl in Ungarn, Viktor Orban macht Stimmung, doch was wollen die Jungwähler?
Experten analysieren mithilfe der neuesten Technik das schier Unglaubliche: Im Amarillo Zoo in Texas fängt die Kamera ein Wesen ein, das wie ein Chupacabra aussieht. Das lateinamerikanische Fabelwesen soll Schafen und Ziegen das Blut aussaugen.
"Hofgeschichten" aus Norddeutschland. Pferde, Schafe, Ziegen, Enten, Rinder, jeder der fünf Höfe in der Sendung mit einem ganz eigenen Alltag. Die "Hofgeschichten" erzählen von diesem Leben - von Menschen, die ihre kleinen und auch mal größeren Probleme meistern.
Albert Smidt auf seinem ostfriesischen Pferdehof und Birgit Mählmann vom Apfelhof im Alten Land, dazu die Ziegenhirtin Josefine Schön aus der Lüneburger Heide, Sabrina Jürgens aus Schleswig-Holstein und die Familie Rohlfing aus Vorpommern mit ihren Rindern: Sie alle stehen für die Höfe im Norden.
Dauersingle Michael soll Sunnyboy Tim auf einer Single-Kreuzfahrt von Bord ins offene Meer gestoßen haben. Tim wurde erst nach Stunden gerettet. Ist das Muttersöhnchen ausgerastet, weil er befürchtete, seinen Schwarm Lisa an den gut aussehenden Tim zu verlieren? Oder hat sich der Frauenheld noch weitere Feinde auf dem Schiff gemacht?
"Wir müssen alles erfahren!", fordert Erich Mielke, der Leiter des DDR-Inlandsgeheimdienstes. Die etwa 200.000 Mitarbeiter seiner "Staatssicherheit" spionieren dafür rund um die Uhr. Nach der Wende finden Bürgerrechtler tonnenweise Akten, Tonbänder, Filme, aber auch rätselhafte Gläser mit "Geruchsproben" in den Stasiarchiven. Sie geben tiefe Einblicke in die geheime Welt von Mielkes Agenten und Zuträgern, in ihr Tun und Denken. Die Stasi hat bei vielen, die sie überwachte, tiefe Wunden hinterlassen. Betroffene schildern, wie sie persönlich ins Visier der Stasi gerieten, wie sie belauscht, bespitzelt oder gar Ziel von Mordanschlägen wurden. Experten ordnen die persönlichen Erlebnisse in die Geschichte der Staatssicherheit und der DDR insgesamt ein. "Terra X History" zeigt Anspruch und Wirklichkeit eines der mächtigsten Geheimdienste der Welt.
Seit 1982 berichtet "Terra X" über die Natur und Kultur der Welt. Die Jubiläumsreihe "Unsere Kontinente" fügt beides zu einer großen Gesamtschau zusammen. Wie hat die Natur unseres Planeten die Kulturen geformt? Prof. Harald Lesch, Prof. Colin Devey, Prof. Antje Boetius, Mirko Drotschmann, Dr. Mai Thi Nguyen-Kim und Jasmina Neudecker präsentieren die sechs dauerhaft von Menschen besiedelten Kontinente. Die gewaltigen tektonischen Kräfte erschaffen in Afrika eine einzigartige Landschaft: das Great Rift Valley. Die natürlichen Bedingungen Ostafrikas werden zur Wiege der Menschheit und zum Startpunkt ihrer langen Reise: Von dort aus ziehen die Menschen los, um nach und nach andere Kontinente zu besiedeln. Der afrikanische Kontinent erstreckt sich über sehr viele Breitengrade und äußerst vielfältige Naturlandschaften und Klimazonen. Seine so unterschiedlichen Regionen und Bedingungen erfordern immer wieder andersartige Anpassungsstrategien und das Erlernen neuer Kulturtechniken. Vielerorts sind die Böden des Kontinents ausgelaugt. Es entwickeln sich völlig unterschiedliche Lebensmodelle als Antwort auf die extremen Naturbedingungen. Die natürlichen Barrieren des Kontinents - Flüsse, die nicht durchgängig schiffbar sind, die tropische Zone mit ihren tödlichen Krankheiten, undurchdringliche Wälder oder die großen Wüsten im Norden und Süden des Kontinents - verhindern den Austausch der verschiedenen Kulturen in Afrika. Darüber hinaus verfügen die Nord- und Westküste über wenige natürliche Häfen und zum Teil schwer zu beherrschende Winde, was einen Austausch der Kulturen über die Grenzen des Kontinents hinaus lange Zeit verhindert. Das gut schiffbare Kap - gelegen auf den internationalen Schiffhandelsrouten - wird zum Einlasstor für Abenteurer und Ausbeuter, die selten das Wohl des Kontinents im Fokus haben. Es sind auch diese natürlichen Faktoren, die Afrikas Aufschwung behindert haben. Und das, obwohl der Kontinent reich an Rohstoffen und Bodenschätzen ist, die bis heute systematisch ausgebeutet werden.
Der Tagliamento ist der letzte wilde Fluss in den Alpen. Ungezähmt bricht er sich durch die schroffen Berge im Nordosten Italiens und bahnt sich seinen Weg über 170 Kilometer durch die friulanische Tiefebene bis zu seiner Mündung in die Adria.
Die Inseln in seinem Flussbett und die Wälder an seinen Ufern gelten als die artenreichsten Ökosysteme Europas. Die Forschungsergebnisse des Gewässerökologen Klement Tockner und seiner Kolleginnen und Kollegen haben geholfen zu verstehen, wie andere, bereits veränderte Flüsse renaturiert werden können.
Vor allem der verzweigte Mittellauf ist der am meisten gefährdete Gewässertypus. Denn am Übergang von den Alpen in das Tiefland haben sich die Menschen schon immer besonders gerne angesiedelt. Zwar kann ein mächtiger Strom bei Hochwasser eine große Gefahr darstellen, aber je natürlicher er bleibt, desto mehr Rückhaltevermögen besitzt er auch. Die Bewohnerinnen und Bewohner im Umfeld des Tagliamento haben ihre Dörfer aus Respekt vor dem Hochwasser-Risiko meist in sicherer Entfernung zum Fluss gebaut und dadurch größere Probleme fast immer vermieden. Seit Jahrhunderten bildet der Tagliamento in erster Linie die Lebensgrundlage für die Menschen an seinen Ufern. Die gesamte Landwirtschaft der friulanischen Tiefebene ist von ihm abhängig.
Die Dokumentation führt ihr Publikum durch die variantenreichen Regionen entlang des Tagliamento und eröffnet ein tieferes Verständnis für die ökologischen Zusammenhänge zwischen Mensch und Fluss.
Nach einem Film von Björn Kölz und Gernot Stadler
Bearbeitung: Henriette Maslo-Dangl
Drei rätselhafte Artefakte, drei packende Geschichten: Auf der Osterinsel gibt ein geheimnisvoller Moai namens Tukuturi Rätsel auf. In den Wirren des Kalten Krieges entsteht das Avrocar - ein Fluggerät wie aus einem Sci-Fi-Film. Und: Mesmers wundersamer "Baquet" soll einst Heilung gebracht haben. Mit modernster 3D-Technologie gehen Experten den Geheimnissen auf den Grund.
Ein katholischer Priester, der am Altar steht - und abends zu seiner Freundin nach Hause fährt. Ein Mädchen, das in einer geheimen Patchworkfamilie mit einem Pfarrer lebt. Homosexuelle Priester, die ihre Beziehungen geheim halten . Die Dokumentation erzählt von Menschen, die Liebe erfahren, aber unter dieser Liebe auch leiden. Was macht es mit Pfarrern, die unter Einsamkeit leiden, die eine Beziehung führen, die es nicht geben darf oder deren Liebe an der Geheimhaltung, am Zölibat zerbricht. Was macht es mit Partnerinnen, Partnern und Kindern, die in die Unsichtbarkeit gedrängt werden und vor dem Gesetz immer Fremde sein werden?
Der Film "Priester, Zölibat und das verborgene Leid" schaut hinter die Fassade. Die Protagonistinnen und Protagonisten sprechen über Einsamkeit, Scham, Loyalitätskonflikte und die Zerrissenheit zwischen Berufung und Liebe. Sie thematisieren die Widersprüche, ihre Verletzungen und ihre Hoffnung. Im Kontrast zum Familienleben eines orthodoxen Priesters wird sichtbar: Der Zölibat ist keine göttliche Naturgegebenheit, sondern eine kirchliche Regel - mit weitreichenden Folgen, die alle Bereiche des Lebens prägen und das nicht nur für den jeweiligen Pfarrer. Eine Dokumentation über verbotene Nähe, gelebte Doppelmoral und die Sehnsucht nach einem Leben ohne Lüge.
Die zwölf Überlebenskünstler:innen werden an verschiedenen Stellen im Atchafalaya Basin ausgesetzt, dem größten Sumpfgebiet der USA. In dem unzugänglichen Labyrinth tummeln sich hungrige Alligatoren und im Dickicht kriechen Giftschlangen umher. Die Dreier-Teams sind mit Schneidewerkzeugen ausgerüstet und mit einem Topf, in dem sie das Brackwasser abkochen, das mit Mikroben und Parasiten verseucht ist. Zusätzlich darf jede Gruppe drei nützliche Survival-Tools auswählen. Entscheiden sich Kandidat:innen für einen Angelhaken mit Schnur oder für Pfeil und Bogen?
Bis zu 2000 Menschen pro Tag sorgen im Sommer für Trubel im steirischen Alpentierpark in Mautern. Doch im Winter kehrt Ruhe ein. Bären schlafen in Heu-Nestern, weiße Wölfe spielen im Schnee.
Für ihren Film besucht Waltraud Paschinger ein Jahr lang den "Wilden Berg", wo so manches wilde Tier ungewöhnlich zahm ist, denn viele sind Findelkinder und wurden von Hand aufgezogen.
Noch blind und gerade einmal handgroß sind auch die drei jungen Füchse, die während der Dreharbeiten vom Tierpark aufgenommen wurden. Ein 24-Stunden-Job für Sonja Gollenz. Sie ist die biologische Leiterin des Wildparks, packt jeden Morgen beim Füttern mit an und ist bei Bedarf Mutterersatz für so manche Neuankömmlinge. Waschbären, Ziegen, Esel - viele der Tiere des Parks waren Sonjas Flaschenkinder. Besonders spannend ist der Tag, an dem der Nachwuchs erstmals zur Füchsin "Foxi", der Hausherrin, ins Gehege kommt.
Bereits legendär ist Puzzi, ein Gänsegeier-Weibchen. Es betrachtet Menschen als Mitglieder seiner Geierkolonie, hat keine Scheu vor Menschen und besucht gelegentlich das nahe gelegene Schwimmbad oder ein Grillfest. Und Fritzi, der Grauwolf, hielt 2015 für einige Wochen die Presse und die Umgebung des Tierparks in Atem. Damals war Fritzi ausgebüxt und konnte seinen Jägern für kurze Zeit immer wieder geschickt entkommen.
Neben den wilden Alpentieren beherbergt der "Kinderbauernhof" alte Haustierrassen wie die gefleckten Turopolje-Schweine, Kaninchen oder Meerschweinchen. Eine "Ziegen-Gang" läuft frei durch das Parkgelände, holt sich Futter und Streicheleinheiten bei den Gästen ab.
Die Dokumentation zeigt aber auch die Momente, die den Besuchern gänzlich verborgen sind. Ab Herbst ist der Tierpark gesperrt. Die schneereichen Winter lassen einen Ganzjahresbetrieb nicht zu. Selbst einige Tiere, wie Jaks, Hirschkühe und Hirsche, werden Ende Oktober ins Tal getrieben. Jedes Jahr aufs Neue bedeutet dieser Tag Anspannung für das Tierpfleger-Team. Sind die Gatter geöffnet, legen die mächtigen Hirsche in nur wenigen Sekunden die 300 Höhenmeter über die steile Bergflanke zurück.
Mit den ersten Schneefällen wird es ruhig am Berg. Die Tiere sind vorsichtiger, bleiben eher in Deckung, und man muss lange suchen, um einen der weißen Polarwölfe im tief verschneiten Terrain zu entdecken. In der kalten Jahreszeit schalten die Tiere auf Reserve, keine Bewegung zu viel, vor allem bei den Braunbären ist Energiesparen angesagt. Sie liegen zusammengerollt in ihren warmen Heu-Nestern und schlafen fünf Monate, ohne zu fressen und zu trinken. Eine Zeit, in der das Filmteam den sonst so flinken Raubtieren ganz nahekommen konnte.
Mit dem Frühling kehrt wieder Leben in das Gehege ein: Bären rangeln, um ihre Hierarchien neu zu ordnen, Jungtiere kommen zur Welt, und das Training für die Flug-Show beginnt.
Wer schön sein will, muss leiden: Viele Österreicher geben jährlich rund 59 Millionen Euro für Schönheitsbehandlungen im Ausland aus. Egal ob Nasen-OP, Haartransplantation oder eine Behandlung mit Botox - für ein optimales Äußeres ist vielen Patienten jedes Mittel recht. ATV hat nachgeforscht, warum sich immer mehr Menschen unters Messer legen und begleitet drei ÖsterreicherInnen bei ihrer ganz individuellen Reise.
Die "Wendemorde" - Wie DDR-Schwerverbrecher freikamen
D 2019
45'
Ob Begnadigung oder Neubewertung der Straftaten: In den Wirren der Wendezeit kamen viele gewalttätige Schwerverbrecher aus DDR-Gefängnissen frei. Einige wurden schnell rückfällig. Vor der Wiedervereinigung mussten Justiz und Strafvollzug der beiden deutschen Staaten aneinander angepasst werden. Verantwortliche entschieden, wer in der DDR zu Unrecht verurteilt worden war, wer freikommen sollte. Es gab Entscheidungen mit schrecklichen Folgen. In den gerade mal elf Monaten zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung standen die Zeichen auf Freiheit. Tausende politische Gefangene kamen aus den DDR-Gefängnissen frei. Allerdings galten die Straferlasse aber teilweise auch für gefährliche Gewalttäter. Für sie öffneten sich die Tore der Haftanstalten - entweder, weil man sie begnadigte, oder, weil ihre Schuld nach den Gesetzen der Bundesrepublik abgegolten war. Einer von ihnen ist Klaus-Dieter S., ein Mann, der schon zu DDR-Zeiten eine Frau missbraucht und ermordet hatte. Er habe keinerlei Zeit gehabt, so S., sich auf die Entlassung ins wiedervereinigte Deutschland vorzubereiten - an einem Freitagnachmittag wurde ihm mitgeteilt, dass er am folgenden Montag entlassen würde. S. überfiel in den 90er-Jahren in Westdeutschland mehrere Frauen und ermordete eine weitere. Bis heute sitzt er im Maßregelvollzug in einer forensischen Psychiatrie. Ein anderer Fall ist Herbert M., der bereits in der DDR in den 50er-Jahren ein fünfjähriges Mädchen tötete, später eine junge Frau. In der Wendezeit wurde er begnadigt, kam Ende September 1990 frei und tötete nur ein gutes Jahr später wieder: In der Silvesternacht 1991/92 sollte er auf zwei kleine Mädchen aufpassen, die vier und fünf Jahre alten Töchter einer Bekannten, und ermordete diese am Ende bestialisch. Wieso konnten gewalttätige Verbrecher entlassen werden? Antworten sucht der Film mithilfe eines forensischen Psychiaters, aber auch bei den damals verantwortlichen Politikern.
Asien, der größte Kontinent der Erde, überbietet sich in Superlativen: Er reicht von Sibirien im Nordosten bis zum Suezkanal im Südwesten. In Asien befinden sich der kälteste Ort, die seismisch heißeste Region und die höchsten Gebirge des Planeten. Die Geschichte des Superkontinents Asien beginnt vor 55 Millionen Jahren. Damals schiebt sich der indische Subkontinent unter Eurasien und faltet den Himalaja auf. Dieses gewaltige Hochland bildet eine natürliche Barriere für Regenwolken und teilt Asien in zwei sehr unterschiedliche Teile: einen regnerischen und fruchtbaren Süden und einen trockenen und kalten Norden. Eine Pflanze verändert im feuchten und fruchtbaren Südosten Asiens die Siedlungsgeschichte. Reis wird Nahrungsgrundlage einer stetig und schnell wachsenden Bevölkerung. Es ist dieses besondere Klima, ermöglicht durch den Himalaja, das Südostasien bis heute zur Heimat der größten Megacitys der Welt macht. Asien ist aber auch ein Kontinent der Gegensätze und der menschlichen Anpassung an die unterschiedlichen Lebensräume. Das Wüstenklima im Südwesten inspiriert Weltreligionen, in der Mitte des Kontinents diktiert die Steppe die Lebensbedingungen der Menschen. Das weite Grasland bietet ideale Bedingungen für Pferde. Ihre Domestizierung lässt die Menschen der Steppe zu gefürchteten Kriegern und Herrschern der größten Reiche der Welt werden. Sibirien und Saudi-Arabien halten harte Lebensbedingungen bereit, ihr Reichtum an Bodenschätzen zieht dennoch Menschen in diese eher lebensfeindlichen Regionen. Kein anderer Kontinent hat die Ideen vom Zusammenleben der Menschen so geprägt wie Asien - als Taktgeber für den Rest der Welt. Asien war der Schauplatz der Anfänge der neolithischen Revolution. Heute hat der Kontinent die größte Ansammlung an Megacitys.
Experten analysieren mithilfe der neuesten Technik das schier Unglaubliche: Was bedeuten die seltsamen Lichter, die regelmäßig über dem Brown Mountain in North Carolina gesichtet werden? Und: Ein Mann in Australien stolpert über ein merkwürdiges Wesen am Straßenrand. Könnte es sich um einen Außerirdischen handeln?
Istrien ist ein Land, wie eine einzige Foto- und Filmkulisse. Malerische alte Orte, versteckte Buchten, wilde Berge, sanfte Hügel und ringsum das kristallklare Wasser der Adria. All das wussten schon die alten Römer oder die vornehmen Reisenden der Belle Époque zu schätzen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Istrien zur beliebtesten Urlaubsregion Kroatiens entwickelt, die jedes Jahr Millionen Besucher aus ganz Europa anzieht. Da kann es im Hochsommer schon mal voll werden, besonders an der Küste.
Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe auf eine Reise durch Istrien. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen.
Axel Bulthaupt begegnet einer Region mit vielen Seiten. Er ist auf Abenteuerfahrt unterwegs an der Küste und besucht Orte, die auch im sommerlichen Ferientrubel noch ihren jahrhundertealten Charme bewahren. Aber auch Gegenden im Inneren der Halbinsel, die zum Ausruhen und zu besonderen kulinarischen Genüssen einladen. Er wandelt "Unter Geiern" auf Winnetous Spuren und entdeckt, dass es hier wirklich noch wilde Pferde gibt.
Vor allem aber sind es die Bewohner Istriens, die ihn mit ihrer Offenheit und Gastfreundschaft beeindrucken.
Er begegnet Delfinforschern und Winzern, Schafhirten und Geier-Rettern, und natürlich den singenden Fischern.
Istrien ist eine sagenhafte Landschaft, voller Überraschungen. Der Film ist voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
Die Beet-Brüder vor einer neuen Reise. Treffpunkt ist wie immer bei Ralf auf dem Hof. Aber etwas ist anders: es ist ruhiger als sonst. Claus ist krank und kann nicht mitfahren. Seinen Ausfall muss das Gartenteam kompensieren. Die Hoffnung ist groß, dass Claus zu einem späteren Zeitpunkt noch nachkommt. Auf die Besetzung nimmt Ralf keine Rücksicht. Er plant wie immer. Nur, dass diesmal der bestehende Rasen weitestgehend unberührt bleiben soll.
Marokkos orientalisches Flair, Gastfreundschaft und abwechslungsreiche Natur, von den weiten der Wüste über grüne Oasen bis zur Atlantikküste, das alles erlebt Mona Ameziane auf ihrem Roadtrip. Dabei taucht Mona tiefer ein in das Land als Pauschaltouristen es können, zeigt ihre Lieblingsorte und Geheimtipps. Ihr Vater ist in Marokko geboren, ihre Familie wohnt im Norden des Landes. Sie selbst hat bereits große Teile des Landes bereist und ist ein Jahr in Marokko zur Schule gegangen. Deshalb weiß Mona, was man auf einer Reise auf gar keinen Fall verpassen sollte. Sie schaut Künstlern und traditionellen Handwerkern bei der Arbeit zu, besucht Nomaden im Gebirge und erfährt von zwei Gründerinnen, wie das kostbare Arganöl gewonnen wird. Fès ist weltberühmt für seine Altstadt, die größte "Medina" Nordafrikas. Marrakesch bietet typische orientalische Märkte und mittelalterliche Architektur, aber auch die moderne Seite des Landes. Im Surfer-Paradies Taghazout wagt sich Mona in die Wellen. Abenteuerlicher als geplant wird ihre Übernachtung in der Wüste. Statt Dünenwanderung mit Kamel und Sternenhimmel, gibt es heftige Unwetter und ihr Zeltcamp muss evakuiert werden.
Julian, der 17-jährige Bruder der Angeklagten Svenja, erlitt aufgrund der Einnahme von Anabolika einen Herzinfarkt und starb. Svenja macht den Fitnessclubbesitzer Mario für den seinen Tod verantwortlich. Hat sie Mario deswegen mit einer Hantel schwer verletzt oder steckt seine Ex-Freundin hinter dem Anschlag?