Im Februar 1954 unterbrach Marilyn Monroe ihre Flitterwochen in Japan mit Joe DiMaggio und flog auf Einladung der amerikanischen Armee in das vom Krieg zerrüttete Korea, um dort eine Tournee zu absolvieren, die die GIs aufmuntern sollte.
Während dieser vier Tage sang sie vor mehr als 100.000 Soldaten, die von drei Jahren Kampf gegen die kommunistischen Truppen erschöpft waren. Sie überwand die eisige Kälte und ihr Lampenfieber und sang in zehn Shows ihre bekanntesten Lieder, darunter "Diamonds are a Girl's Best Friend". Für Marilyn Monroe war dies ein entscheidender Moment. Durch ihren ersten Bühnenauftritt lernte sie nicht nur ihr amerikanisches Publikum kennen, sondern offenbarte auch sich selbst. Später sagte sie, dass sie sich dabei zum ersten Mal "wie ein Star gefühlt" habe.
Dank vollständig restauriertem Archivmaterial taucht diese Dokumentation in eine wenig bekannte, aber entscheidende Episode im Leben und in der Karriere von Marilyn Monroe ein. Auf dieser Reise werden auch die Geschichte des Koreakriegs und das Porträt eines zutiefst antikommunistischen Amerikas offenbart.
Am Rand der Millionenstadt Neapel liegen die Phlegräischen Felder, ein sogenannter Supervulkan, dessen Aktivitäten seit Jahren zunehmen. Tausende Erdbeben und das Anheben der Erdkruste mehren die Angst vor einem großen Ausbruch. Vor allem bei den Menschen in der Hafenstadt Pozzuoli.
Eine Rentnerin meldet einen Exhibitionisten. Als die Kommissare vom K 11 den Park nach dem Verdächtigen absuchen, finden sie einen splitterfasernackten Mann. Er wurde betäubt, ausgeraubt und ist ohne jede Erinnerung im Park aufgewacht. In der Nähe wird eine zweiter nackter Mann gefunden: tot. Was ist den Männern passiert?
Mit Michael Mayer, Gerrit Grass, Michael Naseband, Alexandra Rietz, Jonas Rohrmann
Chris Sharpe muss sich um eine besetzte Kirche in Liverpool kümmern. Seine Mandanten, Reverend Sarpong und Ibrahim Farooq, wollten in dem leerstehenden Gebäude eine neue Gemeinde gründen, doch die Kirche wird von Obdachlosen bewohnt. Der Mietrechtsanwalt soll den Geistlichen nun helfen, das Gotteshaus zu räumen und will den Besetzer:innen heute den Räumungsbescheid übergeben, doch das Tor ist verriegelt. Er muss den Leuten jedoch mitteilen, dass sie mit dem Räumungsprozess beginnen und ihnen den Termin für die gerichtliche Anhörung überbringen, sonst ist die Sache nicht rechtskräftig.
Eine Pizzeria, die Autisten Selbstständigkeit gibt
2026
29'
Nico Acampora führt eine besondere Pizzeria: Hier arbeiten fast nur Menschen mit Autismus-Spektrums-Störung. Er hat alles durchdacht und einen Arbeitsplatz geschaffen, an dem sie sich wohlfühlen und Erfolgserlebnisse haben. Entstanden ist das Projekt aus einer persönlichen Motivation. Nico hat selbst einen autistischen Sohn.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Ab ins Mittelalter mit den Pawn Stars: Rick begutachtet einen Streitkolben - eine primitive Waffe, die bei unseren Vorfahren zum Einsatz kam.
Mit Rick Harrison, Corey Harrison, Richard Harrison, Austin "Chumlee" Russell
Am Flughafen von Santiago de Chile läuft der Einsatz der Anti-Drogen-Brigade auf Hochtouren: In einem Koffer aus Brasilien entdecken Röntgenkontrolleure verdächtige Gegenstände - 36 Seifenstücke für eine zehntägige Reise. Ein weiterer Passagier fällt durch auffällige Nervosität auf, sein Hintergrund weist auf organisierte Kriminalität hin. Währenddessen schlägt ein Spürhund am Frachterminal an - ein vermeintlich harmloses Lebensmittelpaket entpuppt sich als außergewöhnlicher Fund.
Im Osten der peruanischen Anden entspringt der Amazonas. In den Regenwäldern Amazoniens sind zahlreiche Tierarten wie Riesenotter, Jaguare, Faultiere und farbenprächtige Aras zu Hause. Zur Regenzeit steht der Dschungel unter Wasser. Fische machen Jagd auf Baumbewohner oder knacken Nüsse mit starken Kiefern. Nach Ende der Flut finden Kaimane und Rabengeier reiche Beute - und das Aguti, ein kleines Nagetier, hilft Paranussbäumen bei der Ausbreitung.
Wenn die bayerischen Gebirgsschützen aufmarschieren, stehen Touristen und Einheimische mit ihren Kameras Spalier. Mit perfekt sitzenden Monturen, hohen Trachtenhüten, die historischen Karabiner geschultert, dazu Trommeln und Musik, geben sie ein eindrucksvolles Bild ab. 47 Kompanien gibt es, mit über 12.000 Mitgliedern, die sich als Bewahrer der althergebrachten Tradition und des christlichen Glaubens verstehen, und keineswegs so "aus der Zeit gefallen" sind, wie es manchen scheinen mag.
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
Von gratis Grillplätzen über Sportangebote bis hin zu dutzenden Lokalen und idyllischen Bademöglichkeiten - die Donauinsel ist DAS Erholungsgebiet der Wiener. Die künstliche Insel zwischen der neuen Donau und der Donau wurde im Jahr 1988 nach insgesamt 16 Jahren Bauzeit fertiggestellt. Einst war das Gebiet als Teil des Hochwasserschutzes für die Stadt Wien gedacht, doch mittlerweile hat es sich zu einem Freizeitparadies für die Bewohner der Hauptstadt und auch Gäste entwickelt.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
"Catfish" ist im Einsatz, um Jaquan zu helfen, seine geheimnisvolle Online-Liebe Shantel zu finden. Aber nach einer Reihe von schockierenden Entdeckungen werden Nev und Kamie daran erinnert, dass man bei "Catfish" nie weiß, wem man vertrauen kann!
In der neuesten Ausgabe von "Österreich vom Feinsten" steht das südliche Niederösterreich im Mittelpunkt. Hans Knauß ist dieses Mal "vom Schneeberg in die Bucklige Welt" unterwegs.
Die malerische Landschaft wird hier von sanften Hügeln geprägt; und vom Schneeberg - mit der Schneebergbahn im Salamander-Design gelangt man auf den Gipfel. Dort beginnt die musikalisch-kulinarische Reise von "Österreich vom Feinsten", die wieder Menschen und Besonderheiten der Region in den Mittelpunkt stellt. Regie führt Robert Sturmer.
Der Hangar-8 am Salzburger Flughafen beherbergt die Flying Bulls, ein "fliegendes Museum" mit historischen Warbirds und zivilen Luftfahrtikonen, die bis heute im Einsatz stehen. Erfahrene Piloten und Techniker präsentieren die Maschinen bei Airshows in ganz Europa und setzen dabei auf höchstes Können und Teamgeist. Die Dokumentation beleuchtet zudem die Geschichte der Flying Bulls und lässt die Piloten auch von ihren Kindheitsträumen und der Faszination des Fliegens erzählen.
An den heißen Hundstagen ist die Donauinsel der perfekte Ort, um der Hitze zu entfliehen - selbst wenn man eigentlich nur zum Arbeiten hier ist. Wenn die Temperaturen in der Stadt steigen, zieht es die Wiener gerne dorthin, wo nicht nur das Wasser für Abkühlung sorgt. Auch die Imbissstände, wie der von Walter und Mary, sind kleine Oasen der Erholung. Doch nun gehen die Betreiber in den wohlverdienten Ruhestand ...
Arved Fuchs ist der erste Mensch, der innerhalb eines Jahres zu Fuß sowohl den Nord- als auch den Südpol erreichte. Zudem gelang ihm, was der Polarforscher Ernst Shackleton nur planen konnte: die Durchquerung der Antarktis auf Skiern. Fuchs vollendete sowohl die wohl erste Umrundung des Nordpols als auch des Doppelkontinents Amerika mit einem klassischen Segelschiff.
Eine Mutter wird vermisst, nachdem sie im Spielcasino sehr viel Geld verloren hat. Im Prozess gehen der Staatsanwalt und der Detektiv ein großes Wagnis ein, um den Mörder seiner gerechten Strafe zuzuführen.
Mit Mark Bremer, Robin Brosch, Jesse Grimm, Jürgen Holdorf, Heiner Kock, Martin Lohmann, Tetje Mierendorf, Ela Nitzsche, Maria Wardzinska, Kristina von Weltzien, Jens Wendland
Rund um die Uhr in Alarmbereitschaft: Die erste Folge zeigt eine typische 24-Stunden-Schicht auf der Feuerwache. Neben Routineaufgaben wie der Teambesprechung, der Übernahme von Fahrzeugen und einer Übung rücken die Männer auch zu verschiedenen Einsätzen aus. In einem großen Bürohaus droht möglicherweise Gefahr, auf einer der verkehrsreichsten Brücken in München brennt ein Mülleimer und im Keller einer Pizzeria lodern ebenfalls Flammen. Solche Herausforderungen können die Männer nur gemeinsam bewältigen - in der bayerischen Landeshauptstadt ist Teamwork gefragt.
Der Parque Nacional Peneda-Gerês ist der einzige Nationalpark Portugals. Ein knapp 700 Quadratkilometer großes Gebiet, das im äußersten Norden Portugals liegt. Der Park wurde 1971 gegründet, um die Lebensräume von Flora und Fauna auf der iberischen Halbinsel zu schützen. 200 Wirbeltiere und 170 Vogelarten sind im Nationalpark beheimatet.
Der Parque Nacional da Peneda-Gerês ist der einzige Nationalpark Portugals. Er wurde 1971 gegründet, um die einzigartige Flora und Fauna auf der Iberischen Halbinsel zu schützen und zu erhalten. Ein knapp 700 Quadratkilometer großes Gebiet, das im äußersten Norden des Landes, an der Grenze zu Spanien liegt. Karge und felsige Gebirgskämme in den Hochebenen stehen im Kontrast zu großen Wäldern und üppiger Bodenvegetation in den tiefen Tälern, durchzogen von kristallklaren Gewässern. Der Park ist bekannt für seine Wälder, in denen Stiel- und Pyrenäen-Eichen wachsen.
200 Wirbeltiere und 170 Vogelarten sind im Nationalpark Peneda-Gerês beheimatet. Darunter auch die Garrano-Ponys, eine sehr alte Pferderasse, die es seit mindestens 20.000 Jahren in dieser Region Portugals gibt. Sie ist die einzige Pferderasse in Europa, die noch in freier Wildbahn lebt. Auch Raubtiere wie Wölfe und Steinadler sind in Peneda-Gerês wieder heimisch. Weil sie als Bedrohung für die im Park lebenden Nutztiere gesehen wurden, wurden sie gejagt und waren fast ausgestorben. Mittlerweile stehen sie unter Artenschutz.
Urige, kleine Dörfer mit terrassenförmigen Feldern gehören ebenfalls zum Landschaftsbild des Parks. Denn im Gegensatz zu anderen Nationalparks ist der Peneda-Gerês bewohnt. Rund 10.000 Menschen leben hier in Dörfern zusammen und versuchen im Einklang mit der Natur zu leben.
Auf der Indochinesischen Halbinsel, eingebettet zwischen Thailand, Laos und Vietnam, liegt das Königreich Kambodscha - ein geheimnisvolles Land voller Schönheit und reicher Kultur. Nirgends treffen Unterschiede harmonischer aufeinander. Das Land und seine weitläufigen Tempelanlagen sind nicht nur geprägt vom Hinduismus und dessen Gottheiten und Legenden, sondern auch vom Buddhismus, der tief in der Kultur der Kambodschaner verwurzelt ist.
Geprägt von der Nordsee und dem größten Hafen Europas, durchzogen von Wasser: Die kühne Architektur Rotterdams spiegelt den kreativen Eigensinn der Bewohner der niederländischen Stadt. Futuristische Bauwerke grenzen an historische Hafenbecken, hier finden altes Handwerk und unkonventionelle Ideen ihren Platz. Eine Metropole im ständigen Wandel. Nach der fast vollständigen Zerstörung im Jahr 1940 setzte Rotterdam auf Aufbruch statt Rückblick und hat mit mutiger, moderner Architektur eine ganz neue, unverwechselbare Skyline geschaffen.
Im Alten Hafen haben Fay de Grefte und Mickey Linskens auf einem betagten Lastenboot ihr Zuhause gefunden gemeinsam mit ihren Enten Eckart und Laotse. Fay jobbt in einem Secondhandladen, Mickey ist dort angehender Hafenmeister. Mithilfe von YouTube-Videos wagen sich die beiden an den Neubau eines riesigen Ruderblattes für ihr altes Boot.
Wie Zukunft auf dem Wasser aussehen kann, zeigt Minke van Wingerden mit ihrem schwimmenden Kuhstall mitten im Hafen. 30 Rinder leben dort auf einer Hightech-Farm, versorgt von Robotern und automatisierten Melksystemen. Aus ihrer Milch entstehen direkt an Bord Käse, Joghurt und Butter. Der Modellversuch für eine zentrale Lebensmittelproduktion hat durchaus hohe Wellen geschlagen, Minke empfängt gerade eine Delegation aus Afrika.
28.000 Hochseeschiffe liefen Rotterdam vergangenes Jahr an, gut eine halbe Million Seeleute kommen so nach Rotterdam. Um einige von ihnen kümmert sich Hafenpastorin Helene Perfors, sie hält Gottesdienste an Bord und spendet Trost im harten Alltag fern der Familie. Und abends lädt Helene in ihren Seemannsclub zu Suppe und Karaoke, philippinische Hits und ein scharfer Eintopf vermitteln ein bisschen Heimatgefühl am Rande des Welthafens.
Einmal im Jahr wird die Vielfalt Rotterdams gefeiert. Beim Sommerkarneval tanzen Gruppen mit karibischen Wurzeln durch die Straßen in farbenprächtigen, oft aus nachhaltigen Materialien gefertigten Kostümen. Fast eine Million Menschen kommen zu diesem Fest der Kulturen.
Vor den Toren der Stadt drehen sich seit Jahrhunderten alte Windmühlen, sie dienen dem Kampf gegen das Wasser. Mandie Noorlander und ihr Vater halten eine historische Pumpmühle in Betrieb und pflegen auch die berühmten Mühlen von Kinderdijk. In den Niederlanden sind Windmühlen nicht nur Folklore, sondern gelebter Hochwasserschutz. Und Rotterdam ist eine Hafenstadt, die das Meer vor der Haustür einfallsreich nutzt und seinen Fluten clever trotzt.
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
Der Familienvater Craig Rideout wird im Jahr 2016 nach einem Einbruch als vermisst gemeldet. Wenige Stunden später wird fünfzig Meilen entfernt eine Leiche entdeckt, die auf Craigs Beschreibung passt. Die Ermittler nutzen zur Aufklärung des Falles Überwachungsaufnahmen - und decken dabei ein unglaubliches Komplott auf.
Das Naziregime war zweifellos eine der schrecklichsten Epochen der deutschen Geschichte. Die Nazipartei und ihr Führer Adolf führten eines der korruptesten Regime über das deutsche Volk und seine unsichtbaren Feinde. Aber Adolf Hitler arbeitete nicht allein. Er hatte einen Kreis von einigen der barbarischsten und bösartigsten Männer an seiner Seite, die ihm halfen, die Gräueltaten möglich zu machen.
Mitten in Manhattan ragt die gespenstische Ruine des Pockenkrankenhauses aus dem Stadtbild - einst Hoffnung und Horror zugleich, ein Symbol für Seuchenangst und medizinischen Fortschritt. Außerdem: Japans Festungen rund um die Bucht von Osaka, gebaut aus Angst vor Fremden. Dazu: Schliemanns rastlose Suche nach Troja im Westen der Türkei und Albaniens geheimer U-Boot-Bunker an der ionischen Küste - vier Orte, deren Mauern von Wandel, Verzweiflung, Durchhaltekraft und Legenden zeugen.
A23a ist der Codename eines der größten und ältesten Eisberge der Welt. 2025 driftet er seit 39 Jahren durchs Meer. Dann steuert er auf eine Insel zu, die vielen Vogel- und Meeressäugetierarten als Lebensraum dient. Die Crew eines kleinen Segelschiffs ist auf der Suche nach A23A, um die Folgen des Abschmelzens des fast eine Billion Tonnen schweren Süßwasser-Eismassivs zu untersuchen.
Als ein Mann aus Tulsa durch einen Kopfschuss umgebracht wird und Ermittler in der Garage nebenan versteckte Waffen finden, wird die Beteiligung des Nachbarn an diesem brutalen Verbrechen immer wahrscheinlicher.
Mit Mark Bremer, Robin Brosch, Jesse Grimm, Jürgen Holdorf, Heiner Kock, Martin Lohmann, Tetje Mierendorf, Ela Nitzsche, Nils Rieke, Nadine Schreier, Flemming Stein, Maria Wardzinska, Kristina von Weltzien, Jens Wendland
Der Bodensee verbindet mit seiner großen Wasserfläche die Schweiz, Österreich und Deutschland und versorgt mehr als vier Millionen Menschen mit Trinkwasser. Für gefährdete Tiere und Pflanzen ist die Region seit Jahrtausenden ein wichtiger Lebensraum. Tradition, Kultur und Kulinarik machen sie heute neben der atemberaubenden Landschaft am Fuße der Alpen zu einem beliebten Traumziel mitten in Europa.
Das südindische Kerala ist bekannt für endlose Sandstrände, Tee- und Reisplantagen und für sein tropisches Klima. Auch bei Touristen wird das "Land der Kokospalmen" immer beliebter. Auf fast 600 Kilometern Länge schmiegt sich Kerala an die Malabarküste. Dort kann man auf kleinem Raum in Indiens buntes Leben eintauchen und spektakuläre Feste, rituelles Theater und die jahrhundertealte Ayurveda-Medizin kennenlernen.
Alabasterküste, Blumenküste, Perlmuttküste, so klangvolle Namen tragen die Abschnitte der ebenso langen wie vielseitigen Küste der Normandie. Steile Felsklippen wechseln sich ab mit kilometerbreiten Sandstränden und versteckten Naturbuchten. Und zwischendrin finden sich mehr als 1000 kantige Betonkolosse, halb versunken in Sand und Wasser, deutsche Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Jedes Jahr am 6. Juni wird in der Normandie der D-Day gefeiert, der kriegsentscheidende Tag im Jahr 1944, als die alliierten Soldaten hier den für die Wehrmacht errichteten Atlantikwall überwanden.
Jedes Jahr kommen auch die Kriegsveteranen zur großen Feier wie der Amerikaner Arthur Hullett. Er besucht zum ersten Mal den US-Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer, nur wenige Meter oberhalb des blutigen Geschehens am Omaha Beach. Angesichts der langen Reihen mit weißen Kreuzen ist er tief erschüttert, aber auch glücklich, wie würdevoll hier an seine Kameraden erinnert wird: "Lasst uns hoffen, dass das nie wieder geschieht!"
Ganz anders begehen Christophe Lecacheur und seine Familie den D-Day. Christophe ist Sammler von US-amerikanischen Militärfahrzeugen und nimmt jedes Jahr an der Panzerparade im Städtchen Sainte-Mère-Église teil. Sein Sohn, seine Schwiegertochter, seine Freundin sind mit dabei - uniformiert und motiviert. Oberhaupt der "Panzerfamilie" ist Christophes Mutter Janine, die ihm damals seinen ersten Jeep spendiert hat. Bei der Parade sitzt sie ganz oben auf dem Radpanzer.
Stéphane Costa ist Geologe. Er erforscht seit über drei Jahrzehnten die Erosion der weiß schimmernden Kreideklippen an der sogenannten Alabasterküste. Immer mehr Felsen stürzen ins Meer. Der Klimawandel beschleunigt dieses Naturphänomen. Nun drohen auch Wohnhäuser und Siedlungen in die Tiefe zu rutschen, genauso wie die Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg und die berühmte Kirche von Varengeville-sur-Mer, die 1882 vom Impressionisten Claude Monet auf Leinwand verewigt wurde.
Am Strand von Deauville dagegen ist die größte Sorge des jungen Schirm- und Strandmeisters Alex Thompson, dass er die speziellen Knoten der bunten Sonnenschirme unter dem Massenansturm der Badegäste, die zumeist aus Paris anreisen, nicht rechtzeitig gelöst bekommt. Deauville ist das bekannteste der normannischen Seebäder, die die reichen Leute aus der Hauptstadt im 19. Jahrhundert für sich entdeckt und zu mondänen Villenorten ausgebaut haben.
Wie eine Fata Morgana ragt die Klosterinsel Mont Saint-Michel aus dem kilometerweiten Watt. Sie ist das Wahrzeichen der Normandie. Zwölf Meter Tidenhub liegen hier zwischen Ebbe und Flut. Bei Niedrigwasser schwärmen Tausende Freizeitfischer aus auf die weiten Strände zur pêche à pied, der Fischerei zu Fuß. Jean Lepigouchet gilt als Legende dieser traditionellen Gezeitenfischerei. Er weiht seine Gäste von der Nachbarküste in die Suche nach einer Venusmuschelart ein, der begehrten Palourde: "Schaut nach einer Mulde mit einem kleinen Loch im Sand!" Nebenbei stößt er auf ein Exemplar der amerikanischen Pantoffelschnecke. Sie ist 1944 als invasive Art mit den US-Landungsbooten in der Normandie angekommen. Der D-Day ist hier überall noch sichtbar.
Experten analysieren die genetischen Hinweise aus Hitlers DNA, um die seit 80 Jahren bestehenden Gerüchte über einen jüdischen Verwandten zu überprüfen. Gleichzeitig wird die Möglichkeit untersucht, dass Hitler in seinen prägenden Jahren sowohl an ADHS als auch an Autismus litt, was neue Perspektiven auf seine Persönlichkeit und sein Verhalten eröffnen könnte.
Mit Stefan Naas, Matthias Lühn, Markus Haase, Michael Borgard, David M. Schulze, Dirk Hardegen, Tom Jacobs, Caro Scrimali, Michaela Kametz, Christina Ann Zalamea
In einem abgelegenen Waldstück nahe einer Raststätte in Florida wird eine stark verweste Leiche entdeckt. Die Ermittler stehen vor einem scheinbar unlösbaren Fall: Die Identität des Opfers ist unklar, es gibt keine Spuren am Tatort und keine Hinweise auf den Täter. Durch aufwendige forensische Gesichtsrekonstruktion gelingt schließlich die Identifizierung der Toten.
Eine Justizvollzugsverwalterin wird von einem entflohenen Häftling getötet.
Überwachungskameras: Entscheidende Zeugen bei der Aufklärung von Verbrechen.
Wachabteilungsleiter Florian und seine Mannschaft rücken am Sonntagvormittag im Westend zu einem Notfall aus, denn ein Nachbar will Hilferufe einer Mutter mit Kind aus einer Gegensprechanlage gehört haben. Die Polizei ist ebenfalls vor Ort. Droht in der bayerischen Landeshauptstadt akute Gefahr? Feuerwehrmann Didi tischt beim Mittagessen auf der Wache 3 Currywurst mit Pommes auf. Und beim nächsten Einsatz geht es um Leben und Tod. Ein junger Mann ist bewusstlos. Die Ursache ist vermutlich Drogenmissbrauch. Der Patient muss so schnell wie möglich in eine Klinik.
Sommerzeit auf der Donauinsel: Sonnenhungrige genießen die Tage auf Liegestühlen, während andere beim Tischfußball Abwechslung suchen. Die begehrten Plätze werden leidenschaftlich verteidigt, was gelegentlich zu hitzigen Diskussionen führt. Inmitten der Urlaubsatmosphäre angelt ein einsamer Fischer nicht nur nach Fischen, sondern auch nach der Liebe. Seit Jahren Single, hofft er, endlich eine Partnerin zu finden, die sein Herz erobert.
Tristyn Bailey, eine 13-jährige Cheerleaderin, wurde von Aiden Fucci ermordet, was zu einem Aufschrei in den sozialen Medien führte. Die grausame Tat mit 114 Stichwunden löste eine Petition aus, um Fucci als Erwachsenen zu verurteilen. Familienmitglieder und Freunde trauern um den Verlust des jungen Mädchens.
In der Stadt Detroit, die von Kriminalität geprägt ist, werden menschliche Überreste auf grausame Weise entdeckt. Als kurz darauf ein weiterer Leichnam gefunden wird, befürchten die Ermittler einen Serienmörder. Die Identifizierung der Opfer gestaltet sich schwierig, doch ein Detail bringt die Wende. Parallel dazu verschwindet ein junger Mann nach einem Streit spurlos. Seine Familie kämpft verzweifelt um Antworten.