Mai 1945: US-Truppen ziehen in die Tiroler Landeshauptstadt ein. Ein junger Innsbrucker schreibt in sein Tagebuch: "Friede in Europa". Endlich sind die Schrecken des 2. Weltkriegs vorbei, der NS-Terror ist Geschichte und viele denken, es werde nie wieder Krieg geben.
In zum Teil bisher unveröffentlichten Aufnahmen und Zeitzeugenberichten erzählt die Dokumentation aus dem ORF Landesstudio Tirol, gestaltet von Georg Laich, von der Landung alliierter Geheimkommandos per Fallschirm, den Kämpfen am Fernpass und bei Scharnitz, der abenteuerlichen Befreiung internierter französischer Regierungsmitglieder bei Schloss Itter, dem Jubel in den Straßen Innsbrucks als die US-Truppen einziehen, dem Zusammentreffen zweier US-Armeen in Gossensass und am Brenner, den Siegesparaden und den gewaltigen Strömen befreiter Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.
Das Schaustellerleben ist kein leichtes. Das muss auch Carlo Huber feststellen, als der Stammplatz für sein Fahrgeschäft "Disco Inferno" an seine Konkurrentin Ina Wollers vergeben wird. Die Vergabe entfacht einen erbitterten Streit zwischen beiden Schaustellern. Als Folge des Streits soll der aufgebrachte 54-Jährige Carlo die zweifache Mutter Ina unter sein Fahrgeschäft gestoßen haben. Wollte der Karussell-Betreiber die ehrgeizige Ina umbringen?
Einen sehr ungewöhnlichen Fall gab es in Birmingham, Alabama. Die drei Opfer, eine Frau sowie deren Sohn und Nichte, wurden in der eigenen Wohnung attackiert. Der Täter stach zuerst alle drei mit einem Messer nieder und zündete dann die Wohnung an. Die Polizei ermittelte einen Verwandten der Opfer als Täter. Der Mann kam vor Gericht, hatte aber einen cleveren Verteidiger, die mit einer nicht alltäglichen Strategie daherkam.
Mykia und Andrew vom Wohnungsamt sind auf dem Weg zu einem Londoner Pub, über dem sich eine anrüchige Wohnung befindet. Es ist die reinste Bruchbude, in der angeblich mehrere Dutzend Leute zusammengepfercht hausen. Die Beamt:innen haben die Räumlichkeiten schon mehrfach überprüft, befürchten aber, dass sie nach wie vor überbelegt sind. Und richtig: Die Wohnung, eine Kloake voller Schimmel und Ungeziefer, darf an maximal neun Leute vermietet werden, doch nach Anzahl der Matratzen leben hier über 40. Außerdem: In Essex reißt einem Vollstreckungsbeamten der Geduldsfaden.
Aussteigerfamilie Brown hat Großes vor: Um auf ihrem Selbstversorger-Hof in den Bergen Washingtons eine zuverlässige Wasserversorgung für Menschen und Tiere aufzubauen, wollen sie ein Windrad mit Pumpe installieren. Ein ausrangiertes Exemplar hat Leitwolf Billy bereits gefunden. Allerdings befindet sich das Teil rund zwei Autostunden entfernt, auf einer Farm bei Colville. Während Gabe, Bear, Snowbird und Rain das fast 10 Meter hohe Windrad in einer waghalsigen Kletteraktion demontieren, kümmern sich Noah und Bruder Bam daheim auf der North Star Ranch um das Betonfundament.
Der Limpopo-Nationalpark in Mosambik ist eines der größten Wildtierreservate Afrikas. Doch durch illegalen Elfenbeinhandel und exzessive Wilderei ist der Tierbestand akut bedroht. Einst war der Park die Heimat der "Big Five": Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden und Büffel. In nicht einmal zehn Jahren haben Wilderer mehr als die Hälfte der Tiere getötet. Eine von der Regierung ins Leben gerufene Spezialeinheit hat ihnen den Kampf angesagt. Sebastian Perez Pezzani begleitet die Ranger des Limpopo-Parks in Mosambik durch ihren Alltag. Auf der Suche nach Wilddieben schlägt er sich mit ihnen durch die Savanne und erlebt mit, wie die letzten Dickhäuter aus reiner Profitgier grausam getötet werden. Dabei werden die Wilddiebe oft von der Bevölkerung geschützt, denn in dem armen Land ist die Versuchung groß, sich durch Wilderei ein Zubrot zu verdienen. Wie immer sieht sich Pezzani beide Seiten an und trifft sich auch mit einem ehemaligen Wilddieb, der ihm erklärt, wie die Wilderer es schaffen, den Rangern zu entkommen. Doch solange es Märkte gibt, auf denen astronomische Preise für Elfenbein und Rhinozeros-Hörner bezahlt werden, scheint der Kampf gegen die Wilderei ein aussichtsloses Unterfangen. Der Journalist Sebastian Perez Pezzani begibt sich an die härtesten Orte der Welt und dokumentiert das Leid der Menschen, deren Alltag durch Armut, Elend und Kriminalität beherrscht wird.
Am Frankfurt Airport, dem größten Flughafen Deutschlands, entsteht für vier Milliarden Euro ein neues Terminal. Auf einer Fläche von einhundertsechsundsiebzigtausend Quadratmetern erstreckt sich die damit größte Baustelle Europas, welche bis zum Jahr 2026 fertiggestellt werden soll. Am Terminal 3 sollen jährlich fast zwanzig Millionen Passagiere ankommen und abreisen. Dafür müssen ein riesiges Hauptgebäude und drei lange Flugsteige gebaut werden.
darin:
L I V E
Bundestag
Vorläufige Tagesordnung:
09:00 Änderung des Luftverkehrsteuergesetzes
10:10 Windenergie
11:20 Meinungsvielfalt und Bürgerbeteiligung - Lokalmedien
11:55 Betriebliche Mitbestimmungsrechte
12:30 Medienauskunftsgesetz
Macho trifft auf Harem
Schluss mit der Enthaltsamkeit! Die acht Leipziger Zebrastuten bekommen endlich wieder einen Mann. Und zwar nicht irgendeinen, sondern ein angebliches Potenzwunder: "Macho" aus Belgien. Die ersten Tage mussten sich die Stuten und der Hengst noch durchs Gitter anschmachten, aber jetzt soll es zur Sache gehen. Doch kann der belgische Hengst halten, was sein Name vermuten lässt? Oder sind acht agile Zebradamen ein bisschen zu viel für den 17 Jahre alten Neuankömmling? Jens Hirmer und seine Kollegen verfolgen das erste Rendezvous mit großer Spannung.
Wildpferd trifft auf Wildnis
Die einen sollen, die anderen nicht. Bei den Wildpferden bereitet Martina Molch alles für eine Zwangstrennung vor. Denn der kleine Hengst "Hador" ist zwar noch ein halbes Fohlen, aber schon ziemlich frühreif. Deshalb muss das einjährige Przewalskipferd den Zoo verlassen. Ab in die Männer- WG, auf eine einsame Koppel an der sächsisch-thüringischen Grenze. Statt weiblicher Reize locken hier eine riesige Weide und saftiges Gras. Doch der Transport birgt Risiken. Der kleine Mann muss in Narkose gelegt werden.
Hyänenkinder treffen auf Tierarzt
Bisher wusste niemand, ob Hyänendame Lubanga Jungs oder Mädchen auf die Welt gebracht hat. Bei Hyänen ist der kleine Unterschied wirklich klein und nur mit geübtem Auge zu erkennen. Dafür muss Tierarzt Dr. Andreas Bernhard die beiden Jungtiere eingehend aus nächster Nähe untersuchen. Eine peinliche Prozedur für die Babys und nicht ganz ungefährlich für Tina Lässig: Die kleinen Hyänen wehren sich mit aller Kraft, und ihre Milchzähne sind messerscharf.
Großbritannien ist eine Nation von Hundeliebhabern - doch was passiert, wenn das häusliche Glück ins Chaos umschlägt? Zum Glück gibt es jemanden, den man rufen kann. Meisterhundetrainer Graeme Hall ist auf einer Mission, wieder Harmonie herzustellen, und hat sich mit über zehn Jahren Erfahrung einen Namen damit gemacht, schnelle, aber nachhaltige Lösungen für nahezu jedes Hundeproblem zu finden. Sein Motto ist klar: "Jeder Hund, jedes Alter, jedes Problem."
Traditionell lädt der amtierende Bundeskanzler Spitzen aus Staat und Gesellschaft zum Festakt zum Ende des Zweiten Weltkrieges in das Bundeskanzleramt.
Seit ca. 20 Jahren fährt der Angeklagte Kurt Sattmann in das Hotel "Seebrunnen" am Bodensee. Für seine ständigen Beschwerden ist er im Haus bekannt. Die neue Chefin des Hauses, Sandra Hanau, ließ sich von seinem Gemecker jedoch nicht beeinflussen, was Kurt Sattmann gar nicht gefiel. Weil er keinen Preisnachlass erhielt, soll der Angeklagte in das Hotel eingebrochen sein, um in der Küche zwei Liter Ködermaden auszusetzen. Anschließend soll er das Gesundheitsamt alarmiert haben ...
Hat Trauzeugin Braut entstellt, um aus Eifersucht die Hochzeit zu ruinieren?
6. Staffel
359. Folge
D 2025
60'
Trauzeugin Anna Hilger wird beschuldigt, die Haarhaube der angehenden Braut Jasmin Sommerfeld mit Sekundenkleber präpariert, so die Hochzeit ruiniert und bei der Braut eine allergische Reaktion ausgelöst zu haben . Doch welchen Grund sollte Anna für diese Tat haben, wo sie doch aufgrund von Jasmins Schwangerschaft ihr ihren Hochzeitstermin samt Traumlocation überlassen hat? Oder ist Jasmin in der neuen Familie doch nicht so willkommen?
Die Suche nach außerirdischem Leben ist im 21. Jahrhundert intensiver denn je. Mit bahnbrechenden Technologien wie dem James-Webb-Weltraumteleskop erkunden Wissenschaftler und Raumfahrtbehörden das Universum, um Hinweise auf fremde Zivilisationen zu finden.
Unser Westen ist rekordverdächtig. Der Kölner Dom ist das meist besuchte Bauwerk in Deutschland. Aber nicht das höchste Gebäude in unserem Westen.
Wir zeigen das höchste Gebäude und das älteste Haus im Westen, aber auch das längste Parkhaus in Europa. Thomas Bug, Lisa Feller und Ingolf Lück nehmen Sie mit auf eine abwechslungsreiche Reise durch unser Land voller Überraschungen.
Wussten Sie, dass die Rheinbrücke in Emmerich die längste Hängebrücke in Deutschland ist, dass in Aachen das größte zusammenhängende Klinikgebäude Europas steht oder dass es die größte Digitaluhr der Welt in Düsseldorf zu bestaunen gibt?
Als Fachfrau begleitet Prof. Dr. Barbara Schock-Werner das "Unser Westen"-Team. Die Architektin und ehemalige Dombaumeisterin kennt auch die verborgenen Rekorde ihres Kölner Doms. Das Westwerk zum Beispiel ist mit 7.100 Quadratmeter so groß wie ein Fußballplatz.
Es gibt viel zu bestaunen auf unserer Reise durch unseren Westen zu den eindrucksvollsten Bauwerken in NRW.
Pamela hat alles, was sie sich gewünscht hat: einen unterstützenden Mann, einen spannenden Job und seit ein paar Monaten ein Kind. Und doch fühlt sie sich häufig einsam und isoliert.
Reporterin Anna Kreidler fragt sich, warum Einsamkeit gerade Mütter und Väter trifft.
Tobias Gerber lebt getrennt von seiner Familie. Die drei Kinder sind nur am Wochenende bei ihm. "Am schlimmsten ist der Sonntagabend, wenn sie wieder weg sind. Dann ist es so still." Auch Pamela Heiniger kennt die Einsamkeit - obwohl sie mitten im Familienleben steht. Sie will alles perfekt machen, hat Mühe Kontrolle abzugeben: "Ich fühle mich einsam in den eigenen vier Wänden."
Laut Pro Familia und dem Elternnotruf ist die Einsamkeit ein Thema bei Müttern und Vätern. Häufig geht sie einher mit sozialer Isolation oder fehlender Unterstützung. Und wenn die Einsamkeit chronisch wird, kann sie zu Depression oder Angststörungen führen. Wie finden Eltern aus der Einsamkeit heraus? Davon handelt diese Reportage.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Die Scheiben am Löwengehege des Frankfurter Zoos müssen einiges aushalten. Die Pranken von "Kashi" und seiner Löwin "Kiri" haben ordentliche Kratzspuren hinterlassen. Damit die Besucher wieder gute Sicht auf die Löwen haben, muss das Glas regelmäßig bearbeitet werden - ohne Beisein der Löwen, versteht sich.
Häufig unterbezahlt, dürftig untergebracht und isoliert - die Arbeit von Viehhirten ist alles andere als romantisch. Doch gegen die harten Arbeitsbedingungen formiert sich Widerstand: Mit eigenen Gewerkschaften wollen die Hirten gemeinsam ihre Rechte gegen den mächtigen Bauernverband durchsetzen.
Die deutschen Wälder stehen vor nie dagewesenen Herausforderungen: sei es durch Temperaturschwankungen, Insektenplagen oder den Einfluss des Menschen. Wie sich diese Faktoren auf die Gesundheit unserer Wälder auswirken, wird in dieser Reportage eindrucksvoll gezeigt. Außerdem werden exklusive Interviews mit Forstexperten und Naturschützern über die aktuellen Bedrohungen und die Bemühungen, Deutschlands Wälder zu schützen, geführt.
Kontrolleure und Fahrgäste geraten immer wieder aneinander. An stark frequentierten Bahnhöfen versuchen Schwarzfahrer durch offene Schranken zu schlüpfen, falsche Angaben zu machen oder Diskussionen zu provozieren. Riskanter wird es, wenn Schwarzfahrer aggressiv reagieren, drohen oder die Zusammenarbeit verweigern, bis manchmal sogar die Bahnpolizei eingreifen muss. Auch in Zügen eskalieren Kontrollen, wenn Passagiere das Personal lautstark beschimpfen und andere gegen sie anstacheln. Doch die Teams müssen in jedem Fall Ruhe bewahren, Personalien aufnehmen und Konflikte deeskalieren.
In den Meeren dieser Welt spielen sich spannende und zuweilen unfassbare Dinge ab. Die Zusammenschnitte zeigen die schönsten Bilder unter und über Wasser sowie Geschichten rund um die Ozeane.
Eine Rentnerin wird in ihrer Wohnung überfallen und ermordet. Zeugen ist ein Mann mit einem gelben Rennrad verdächtig vorgekommen. Am Körper einer toten Frau werden auffällige Strommarken gefunden. Wurde sie ermordet? Eine mit einer Ankerkette verschnürte Leiche ohne Kopf und Arme wurde am Rheinufer gefunden. Anhand eines Fließdiagramms ermitteln die Beamten, wo man den Toten ins Wasser geworfen hat.
Wer sich für ein Leben in den Wäldern entscheidet, der muss zwangsläufig auf die Begegnung mit wilden Tieren vorbereitet sein. Aber dass sich ein hungriger Bär bis in Noahs Zelt vorwagt, damit hat niemand gerechnet! Die Gefahrensituation verschärft sich vor allem dadurch, dass Noah und Ehefrau Rhain Alisha gemeinsam mit Baby Elijah auf der Ranch leben. Nicht auszudenken, was hätte passieren können! Jetzt muss das Wolfsrudel den Bären vertreiben und den Grund für seinen Besuch ausfindig machen. Hat möglicherweise das Federvieh am Hof den gefährlichen Räuber angelockt?
Der Amazonas ist Handelsroute und Lebensader für Brasilien. Doch seit Jahren mehren sich Überfälle von Flusspiraten. Ihre bevorzugte Beute: leichtverkäufliches Benzin. Nach einem Überfall auf ein Frachtschiff nimmt eine kleine Spezialeinheit die Ermittlungen auf. Die Männer stehen im Ruf, unbestechlich und besonders hartnäckig zu sein. Mit ihrem schwimmenden Revier begeben sie sich auf die Suche nach dem gestohlenen Treibstoff. Sebastian Perez Pezzani geht an Bord und erlebt hautnah, wie die Polizisten von Ort zu Ort fahren, um den Piraten auf die Spur zu kommen. Der Journalist begleitet sie bei Befragungen in Dörfern entlang des Flusses, aber auch beim Versuch, den Kopf der Bande in seinem Versteck festzunehmen. Gemeinsam mit ihnen entdeckt er tief im undurchdringlichen Regenwald das Diebesgut. Da ein festgenommener Pirat geständig ist, kann schließlich sogar der Hintermann ausfindig gemacht und die ganze Bande verhaftet werden. Der Journalist Sebastian Perez Pezzani begibt sich an die härtesten Orte der Welt und dokumentiert das Leid der Menschen, deren Alltag durch Armut, Elend und Kriminalität beherrscht wird.
Geschichten aus dem Wildpark Lüneburger Heide - Hollywood-Star tauft Schneeleopardenbabys
19. Folge
45'
Die Schneeleopardenbabys bekommen einen Namen. Taufpate ist ein berühm-ter Hollywood-Star. Den Heidschnucken geht es heute an die Wolle und die Waschbären bekommen ein Allheilmittel gegen Langeweile. Sammy, die Schneeeule, erlebt, was man mit Sekundenkleber alles reparieren kann.
In der westkanadischen Provinz British Columbia haben die Menschen mit starker Trockenheit zu kämpfen. Ihre schlimmste Folge: Zahllose Waldbrände, die nicht nur Dörfer bedrohen, sondern auch die Arbeit der Holzfäller unmöglich machen. Um die Gefahr eines Funkenschlags in allzu trockenen Gebieten zu verhindern, erstellt der Wildfire Service, die Waldbrand-Schutzbehörde von British Columbia jeden Tag einen "Wetterindex".
Lisa Lebuser ist mit ihrem Unternehmen Sit'n Skate Gründerin und Rollstuhlfahrerin. Sascha Nuhn ist Cafébesitzer und von Geburt an taub. Er bringt hörende und nichthörende Gäste zusammen.
Sascha Nuhn kennt Diskriminierung im Beruf. Er machte sich selbstständig. Mit seinem inklusiven Café gibt er Menschen mit Einschränkungen eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt.
Lisa Lebuser hingegen bietet mit ihren Kollegen inklusive Workshops für Rollstuhlskaten an. Seit ihrer Geburt lebt die junge Frau mit der Behinderung Spina bifida. Laufen war für Lisa Lebuser immer eine Qual. Mit 26 Jahren trifft sie eine Entscheidung, die ihr Leben verändert: Lebuser nutzt dauerhaft den Rollstuhl und gewinnt dadurch Freiheit. Beim Rollstuhl-Workshop trifft sie David, ihren späteren Mann. Durch ihn entdeckt sie ihre neue Lebensaufgabe als Unternehmerin.
Auch im inklusiven Café in Frankfurt ist Inklusion kein Thema, sondern gelebter Alltag. Sascha Nuhn weiß aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es für taube Menschen ist, ihren Platz in einer hörenden Gesellschaft zu finden. Sascha Nuhn treibt es an, Barrieren abzubauen - nicht nur sprachliche, sondern vor allem gesellschaftliche.
An der entlegenen Pazifikküste bringen Buckelwale im Sommer ihre Kälber zur Welt. In den nahen Mangroven jagen Fische nach Krabben. Weit vor der Küste liegt ein Meeresschutzgebiet der Superlative: Dort ziehen Millionen Schwarmfische, Hammer- und Seidenhaie ihre Bahnen. Aus der zentralen Anden-Kordillere ragen 5.000 Meter hohe Vulkane. Der aktivste ist der Nevado del Ruiz. Die verschiedenen Höhenlagen der Anden sind die Heimat des seltenen Brillenbären und vieler Arten von Kolibris.
Das Spezialisten-Team rückt aus. Einsatzort ist das Außengehege der Afrikanischen Wildhunde: Das sind die Ausbrecherkönige auf Harnas. Weil die Tiere von Natur aus Nomaden sind, gehen sie gern mal stiften. So auch heute. Mit cleverer Überredungskunst versuchen die Buschmänner Dawie und Anton, die Ausreißer zum Gehegetor zu locken.
Hinter den Häusern der Farmangestellten besuchen die Volontäre Christian und Svenja ein kleines vierbeiniges Sorgenkind. Simi ist eine Antilope - und ein Pechvogel. Durch einen zu hohen Hirndruck wurde ihr Sehnerv beschädigt.
Auf der Farm muss eine Wasserstelle ausgebessert werden. Ein verletztes Babykrokodil soll hier in Kur gehen. Dabei müssen Johan, Amadeus und Vanessa beim Aufbau auf einiges achten. Vor zwei Tagen wurde der kleine Patient operiert: Da muss das Wasser sauber und der Platz zum Sonnen gut erreichbar sein.
Zehn Autominuten vom Farmzentrum entfernt rollt ein Putzkommando heran. Ziel ist das Gehege von Leopardenteenager Matsumi. Harnas-Mitarbeiter Frikkie sorgt mit Helfern regelmäßig für Ordnung im Revier. Eine Gitterbox dient dem Schutz des Putzpersonals. Matsumi ist zwar eine Handaufzucht, aber sicher ist sicher.
Im Norden Namibias liegt die Farm Okutala - eine mit Harnas verwandte Rettungsstation. Am späten Abend trifft hier noch ein Neuzugang ein. "Peggy" ist ein Warzenschwein und wuchs nahe der Hauptstadt als Haustier auf - mit seinen anderthalb Jahren wurde er seinen Haltern nun aber zu groß. Ein Schlammbad und ein Begrüßungssnack: Peggy Sues Einstand gestaltet sich rosig.
Eigentlich wollte Lando mit seinen zwei Kumpels eine nette Nacht im tschechischen All-Inclusive-Bordell verbringen. Doch der Ausflug endete für ihn mit einer schmerzhaften Hodenprellung. Lando hatte seiner misstrauischen Frau den Trip ins Bordell als harmlosen Wanderausflug verkauft. Diese soll ihm aber nicht geglaubt haben und den Männern heimlich gefolgt sein. Jedoch ist die betrogene Ehefrau nicht die Einzige mit einem Tatmotiv ...
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
Der Bodensee, an der Oberfläche ein idyllisches Urlaubsparadies, birgt in der Tiefe verborgene Schätze wie Schiffswracks und versunkene Flugzeuge. Ein Abenteurerteam unter der Leitung des Schweizers Silvan Paganini hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit einer neuartigen Bergetechnik das Dampfschiff Säntis aus mehr als 200 Metern Tiefe zu bergen. WELT taucht in die geheimnisvolle Unterwasserwelt ein und erlebt, wie das Team versucht, eines der lang gehüteten Geheimnisse des Sees zu lüften.
Die Kriminalität im Land steigt, sagt die Statistik - das Sicherheitsgefühl vieler Bürger nimmt ab. Die Reportage zeigt sogenannte Angsträume, in denen sich viele Menschen unwohl fühlen. Frankfurt und Berlin gelten als besonders unsicher. Beide Städte erreichten im Jahr 2023 über 14.000 Straftaten pro 100.000 Einwohner - die Zahl ist damit wieder auf Vor-Corona-Niveau. Die Zunahme im Bereich der Gewaltkriminalität macht besonders Sorgen. Das Frankfurter Bahnhofsviertel schaffte es unlängst sogar in die internationalen Schlagzeilen: Als "Zombie-Land" betitelte eine englische Zeitung die Gegend. Jeder, der vom Bahnhof in die Innenstadt will, muss unweigerlich durch Gruppen von Drogensüchtigen hindurch. Einheimische sind mittlerweile ziemlich abgebrüht. Aber Touristen schockiert der Anblick von Elend und Verwahrlosung. "Vielleicht klauen sie uns die Geldbörse oder die Handys", befürchtet ein australisches Ehepaar. Zurückkommen wollen sie auf keinen Fall. Zu viel Drogen, zu viel Dreck, zu viele dunkle Ecken. Auch der Berliner Leopoldplatz gilt vielen als Angstraum. Vor einigen Jahren kam zum Heroin die Droge Crack auf den Platz. Dealer und ihre Kunden versammeln sich ungeniert. Die Polizei hält scheinbar andächtigen Abstand. Manche Drogenabhängige schlagen sich untereinander. Andere brechen in Geschäfte ein, stehlen und erpressen. Sven D. hat einen Trödelladen am Berliner Leopoldplatz, beinahe täglich wird er beklaut, berichtet er. Er gründete die Bürgerinitiative "Wir am Leo". Die Mitglieder sammeln Heroinspritzen und Drogenbesteck von der Wiese auf, damit sich Kinder vom nahen Spielplatz nicht verletzen. Die Bürgerinitiative fordert mehr Polizeipräsenz, damit der Platz nicht noch weiter verkommt. Weniger Drogen, weniger Dreck. Aber nicht nur in Großstädten steigt die Aggressivität. Die Kleinstadt Heide in Schleswig-Holstein kämpft mit Jugendkriminalität. Anfang 2024 wurde ein junges Paar am Bahnhof überfallen. "Sie sind direkt auf mich zugelaufen, haben auf mich eingeschlagen und mir in die Rippen getreten", berichtet Denny. Seine Freundin Ylenia hatte geistesgegenwärtig sofort die Polizei gerufen. Als die Beamten kamen, war die Jugendgruppe schon mit Dennys Schuhen davongelaufen. Prügeleien, Diebstähle, Misshandlungen - die Jugendbanden in Heide sorgen für Angst und Schrecken. "Jugendliche müssen schnell die Konsequenzen ihres Handelns erfahren, sonst verpufft das Handeln des Staates." So sieht es Nadine Schaffrath, die Chefin der SOKO Iuventus in Dresden. Die Polizistin hat eine Erfolgsgeschichte zu berichten: Die Jugendkriminalität stieg in Dresden Ende 2022 steil an. Daraufhin wurde die SOKO zur Jugendkriminalität gegründet. Der hohe Verfolgungsdruck, die enge Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft sorgten dafür, dass Intensivtäter rasch aus dem kriminellen Umfeld herausgenommen wurden. Sie kamen in Jugendhilfeeinrichtungen oder auch in U-Haft. Das entschiedene Handeln zeigte Wirkung, die Jugendkriminalität ist seither um zwei Drittel gesunken. Die "ZDF.reportage" zeigt Angsträume in Deutschlands Städten und stellt Lösungsansätze vor.
Stephanie aus Michigan ist eine ehrgeizige Geschäftsfrau und steckt alle Energie in ihre zwei Wellness-Zentren, die Beauty-Kuren anbieten. Ihr Liebesleben war immer zweitrangig, bis die 52-Jährige Ryan aus Belize kennenlernte. Schon als sie dem attraktiven, jungen Mann zum ersten Mal am Strand begegnete, war es um sie geschehen. Inzwischen sind die beiden ein Paar und haben für Ryan ein Verlobtenvisum in die USA beantragt. Wegen der Pandemie sind persönliche Treffen jedoch schwierig, und Stephanie zweifelt an der Treue des 27-Jährigen, da er sich kaum noch meldet. Liebt er sie, oder doch nur ihr Geld?
Wilderer haben Charlie Wright einen Elch vor der Nase weggeschnappt. Daher bleibt als Notlösung nur ein Karibu. Aber rund um Tanana liegt noch immer sehr wenig Schnee und ohne seinen Hundeschlitten steht dem Dorfbewohner ein beschwerlicher Weg ins Jagdrevier bevor. Denn mit dem Quad kommt man in der Wildnis wesentlich langsamer voran. Chris und Jessi versuchen ihr Glück derweil beim Fischen. Doch dabei müssen die Aussteiger sehr vorsichtig zu Werke gehen, denn die Eisfläche auf dem See ist noch sehr dünn.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Der Starkoch Jamie Oliver und sein bester Freund Jimmy Doherty erhalten in dieser Episode in ihrem Restaurant Besuch von der englischen Sängerin Paloma Faith, die dort eines ihrer Lieblingsgerichte kocht, das für sie mit Kindheitserinnerungen verbunden ist: einen feinen Kabeljau nach portugiesischer Art. Derweil begeistert Jamie die Gäste des Restaurants mit köstlichen chinesischen Schweinerippchen und Jimmy braut sein eigenes Bier.
In Long Beach hoffen Jarrod und Brandi, diesmal mehr Glück zu haben, als bei ihren letzten Geschäften dort. Barry wird auf ein ganz spezielles Auto aufmerksam und Dave setzt seine Hoffnungen in ein Lager, das 20 Jahre verschlossen war.
Sie waren Väter, Brüder, Söhne - und zogen als Soldaten der Wehrmacht in den Zweiten Weltkrieg. "ZDF-History" erzählt, wie normale Männer den Alltag zwischen Leben und Tod erlebten. Die Kriegserfahrung prägte das Leben von Millionen deutscher Männer. Manche erzählten davon, viele schwiegen. Diese "Erlebnisgeneration" ist nicht mehr unter uns - doch bieten Tagebücher und Briefe Einsichten in ihren Kriegsalltag, in ihr Denken und Fühlen. Die offenen Bekenntnisse und Schilderungen dreier Männer, unmittelbar aufgeschrieben in Briefen und Tagebüchern, bieten unverstellte Einblicke in ihre Kriegserlebnisse der Jahre 1939 bis 1945. Siegfried Bethke, schon vor dem Krieg Berufssoldat und Jagdflieger in der Luftwaffe, will sich bewähren, bemerkt aber bald, dass die Angst sein ständiger Begleiter wird - zum Helden ist er nicht geboren, und er schämt sich dafür. Felix Elger ist als Besatzungssoldat fasziniert von Frankreich, um dann an der Ostfront alle Schrecken des Winterkrieges kennenzulernen - fast jeden Tag schreibt er an seine Frau und lässt sie in seine Seele blicken. 1942 fällt er - kurz nachdem seine Tochter geboren wurde, die er nie kennenlernen konnte. Als 18-Jähriger muss der Abiturient Walter Matte an der Ostfront kämpfen. 1944 gerät er in sowjetische Gefangenschaft und kann heimlich ein winziges Tagebuch weiterführen, bis er im Herbst 1945 schwer krank entlassen wird und zu seiner Mutter ins Rheinland zurückkehrt. Was diese Männer in ihren schriftlichen Bekenntnissen zum Ausdruck bringen, ist nicht geprägt vom Wissen der Nachkriegszeit, sondern unmittelbar und unverarbeitet. 18 Millionen Männer dienten in der Wehrmacht, fast jeder Dritte kam ums Leben. Jeder erlebte "seinen eigenen" Krieg - das typische oder repräsentative Kriegserlebnis kann es deshalb kaum geben. Doch es gibt Denkmuster, die viele Männer dieser Generation teilten. Renommierte Historiker wie Felix Römer und Sönke Neitzel erforschen die Mentalität der Kriegsgeneration und analysieren, wie deutsche Männer den "Alltag in der Hölle" bewältigten.