Wenn Vereine per Testament erben
122 Millionen Euro werden jährlich in Österreich per Testament an gemeinnützige Vereine vererbt - ein neuer Höchststand. Laut Fundraising Verband Austria ist diese Form des Spendens in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 120 Prozent gewachsen. Gründe dafür könnten im demografischen Wandel liegen: Immer mehr Menschen bleiben kinderlos. Rund 90 Prozent der Testamentsspenden stammen von alleinstehenden Personen, im Schnitt werden 50.000 bis 100.000 Euro vererbt.
Besonders häufig profitieren Tierschutzvereine, aber auch Organisationen aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Soziales sowie Kinder- und Jugendschutz. Die Am Schauplatz-Reportage von Gudrun Kampelmüller begleitet Menschen, die über ihren Tod hinaus Gutes bewirken wollen, und fragt nach ihren Motiven.
Da ist etwa Gerda Krebs, 95, ehemalige Schauspielerin und überzeugte Vegetarierin. Ihr Leben lang habe sie versucht, Tieren zu helfen, erzählt sie. "Ich bin die letzte meiner Sippe", sagt sie. "Und wenn ich einmal nicht mehr bin, dann gehört alles dem Tierschutz." Anton und Helene Brenner haben ihr Testament zugunsten der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs gemacht. Helene Brenner leidet an einer Erbkrankheit und ist vor drei Jahren vollständig erblindet. "Die Hilfsgemeinschaft ist wie eine Familie für mich", sagt sie.
Auch Helga Müller, eine 2021 verstorbene Wienerin, vermachte einen Großteil ihres Vermögens wohltätigen Zwecken. Insgesamt spendete sie 1,5 Millionen Euro, vor allem für soziale Projekte im Ausland. 400.000 Euro gingen an die Organisation Minka in Peru. Deren Leiter Francisco San Martin war überrascht: In 40 Jahren Entwicklungsarbeit hatte er noch nie eine Testamentsspende erhalten.
Für viele gemeinnützige Vereine sind solche Zuwendungen überlebenswichtig. Doch bis das Geld tatsächlich ankommt, können Jahre vergehen. In der Reportage berichten Vereinsvertreter von langwierigen Verlassenschaften, erbitterten Streitigkeiten und verschwundenen Testamenten. Manche sprechen sogar von einer regelrechten Industrie, die nach dubiosen Erben sucht - oft entgegen dem letzten Willen der Verstorbenen.
Philipp ist schwer krank. Seine Nierenleistung liegt unter zehn Prozent, er überlebt nur durch die Dialyse. Die Chancen, ein Spenderorgan zu bekommen, sind in Deutschland nicht groß.
Einzige Chance ist seine Frau. Gegen alle Ängste entscheidet sich Kirsten, ihrem Mann eine Niere zu spenden. Doch was, wenn bei der Transplantation etwas schiefgeht? Die Reportage "Deine Niere für unser Leben" begleitet das Paar vier Monate lang.
Um als Spenderin zugelassen zu werden, muss sich Kirsten über Monate medizinisch untersuchen lassen. Ihre Entscheidung, ihrem Mann eine Niere zu spenden, wird von einer Ethikkommission auf Freiwilligkeit geprüft. Philipp und Kirsten lassen sich auf dem Weg therapeutisch beraten, die Nierenspende soll ihrer Beziehung nicht schaden. Die Anspannung am Tag der Operation ist groß.
Am JFK-Flughafen gerät ein Reisender mit einer ungewöhnlich großen Anzahl an Turnschuhen ins Visier, während eine Frau mit unverzolltem Bargeld gestoppt wird. In El Paso werden versteckte Drogenpäckchen und ein Fahrzeug mit einem Geheimfach entdeckt. Währenddessen prüfen die Beamten in Detroit gefälschte Testkits sowie nicht zugelassene Babynahrung, und in Chicago führt ein abgefangenes Drogenpaket zu einer Undercover-Operation.
Den "Bank-Abschnitt" am Box Creek haben die Schatzsucher komplett leer geräumt. Dem Team geht in Colorado das Schürfmaterial aus. Die Truppe muss mit ihren tonnenschweren Maschinen an einen anderen Spot umziehen. Vorarbeiter Jason Sanchez versucht auf dem Claim, den Verlauf der ertragreichen Goldader nachzuvollziehen. Wenn er mit seinen Prognosen falschliegt, droht den Männern ein böses Fiasko. Auf seinen Schultern lastet eine große Verantwortung. Aber es hilft nichts: Jason muss eine Entscheidung treffen. Ist der Glücksritter diesem Druck gewachsen?
Von den ersten Flugversuchen waghalsiger Pioniere bis zum "A380" - Fliegen ist ein alter Menschheitstraum, den Erfindergeist und hohe Ingenieurskunst möglich machten. Die Doku-Reihe "Genial konstruiert" zeigt enorme Fortschritte im Bereich des Bauingenieurwesens. Experten und Wissenschaftler erklären bahnbrechende Erfindungen vergangener Zeiten sowie Innovationen im Bereich der Architektur und Technik. Was kommt als nächstes? Fliegen können wie ein Vogel - dieser Traum ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Mut und Neugier prägen die Anfänge der Luftfahrt, auch wenn die ersten Versuche oft zum Scheitern verurteilt waren. Mithilfe neuer Technik und neuer Materialien war es Ingenieuren möglich, eine rasante Entwicklung in der Luftfahrt voranzutreiben und die Technologie zu schaffen, die wir heute kennen. Matthieu Barreau ist Pilot und Ingenieur. Er begibt sich auf Spurensuche in der Geschichte der Luftfahrt: angefangen bei unerschrockenen Pionieren und ihren unglaublichen Maschinen, Geheimnissen berühmter Ingenieure - bis hin zur Zukunft der Luftfahrt. Bei seiner Reise durch die Geschichte der Luftfahrt trifft er Experten und Ingenieure und ergründet, wie es der Menschheit innerhalb eines Jahrhunderts möglich war, den Himmel zu erobern. Die Geschichte des bislang größten Passagierflugzeuges der Welt erfährt Barreau beim Hersteller des Riesenjets "A380" in Toulouse. Doch auch anderswo wird weiter mit Hochdruck an der Zukunft des Fliegens geforscht. So zum Beispiel an solargetriebenen Luftfahrzeugen. Den Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg gelingt 2015/2016 der Durchbruch: Ausschließlich angetrieben von Sonnenenergie, umrunden sie mit ihrem Motorflugzeug "Solar Impulse" die Erde. Diese und weitere Entwicklungen zeigen, dass die technologische Entwicklung in der Luftfahrt nicht stillsteht und weitere Innovationsprozesse folgen werden.
Faszinierende Überreste vergangener Zeiten: Im schottischen Edinburgh erzählen unterirdische Gewölbe eine Geschichte von Aufbruch, Niedergang und Elend. Außerdem: Ein Fort an Kroatiens Küste, erbaut von einem vergangenen Reich zum Schutz einer mächtigen Flotte. Eine verlassene Fabrik in Island, die mit flüssigem Gold für wirtschaftlichen Aufschwung sorgte. Und: die Spuren einer Schlacht auf amerikanischem Boden, die die USA erschütterte.
Ein neuer Versuch
Zebrahengst Henry ist nun seit vier Tagen von seinen Mädels getrennt und röhrt im Giraffenstall vor sich hin. Er musste aus der Gruppe raus, da er Zebradame Kathrin auf dem Kieker hatte. Er hat sie immer wieder gebissen und angegriffen. Sie lahmte schon! Rene Forberg und Marco Mehner wollten Kathrin ein wenig Zeit geben, sich zu erholen, doch nun nach vier Tagen soll Henry wieder in die Gruppe! Lässt er Kathrin diesmal in Ruhe?
Ein erster Versuch
Nashornbulle Ndugu hat sich ein wenig eingelebt. Ein paar Monate hatte er in Hannover verbracht, nun ist er zurück. Er scheint sich zu freuen, wieder bei Frank Meyer zu sein! Auch wenn das Nashornhaus völlig neu ist und er es noch nicht kennt, so hat sich doch schnell wieder die alte Vertrautheit zwischen Pfleger und Nashornbulle eingestellt. Heute soll Ndugu zum ersten Mal auf die neue Außenanlage gehen. Klappt das mit dem sensiblen Bullen?
Ein erneuter Versuch
Alle paar Wochen, da gibt es bei den Schimpansen eine Überraschung: Erdbeerjoghurt im Termitenhügel. Rene Berger und Frank Schellhardt wollen die Schimpansen damit ein bisschen auf Trab bringen. Mithilfe eines Stöckchens müssen Affen die süße Milchspeise herausangeln. Gelingt das? Und vor allem wem?
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Von der Vorbereitung bis zur olympischen Bühne: Victor Montalvo tanzt sich durch Druck, Zweifel und Weltklasse-Battles - und schreibt mit Bronze US-Breaking-Geschichte.
Die Großmutter, der Vater, eine Freundin sterben. Und jetzt? Jeder Mensch trauert anders. Nur eines verbindet alle: Auf der anderen Seite war noch keiner.
Niemand weiß, wie es nach dem Tod weitergeht. Gibt es einen Himmel? Bleiben wir mit den Verstorbenen in Verbindung? Oder ist es doch so, als hätte jemand den Schalter umgelegt - Schluss, aus, Amen?
Anna Jeremias trauert um ihre Großeltern. Die Medizinstudentin aus München weiß genau, welche biochemischen Prozesse beim Sterben ablaufen. Den Tod erklärt sie sich naturwissenschaftlich. Findet der tiefe christliche Glaube der verstorbenen Großeltern bei ihr Platz?
Auch Pfarrerin Julia Rittner-Kopp und ihr Mann Christian Kopp, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, trauern. Vor viereinhalb Jahren verloren sie ihren Sohn. Dieser Schicksalsschlag hat ihren Glauben auf die Probe gestellt. Heute schauen sie anders auf die Themen Auferstehung und Jenseits. Wie ist die biblisch-theologische Perspektive?
Professorin Regina Fritz lehrt an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und sucht in der Schrift und in der Theologiegeschichte nach Antworten auf die Frage: "Was kommt nach dem Tod?"
In San Diego wird Methamphetamin in einem Fahrzeug entdeckt - versteckt in den Türen, dem Reserverad und sogar im Tank. Am JFK-Flughafen werden unscheinbare Pakete als Drogenverstecke enttarnt. In Miami und Fort Lauderdale geraten auffällig nervöse Reisende ins Visier der Ermittler, darunter ein Verdächtiger, der versucht, Ketamin als Augentropfen auszugeben.
Experten untersuchen heute die Geheimnisse des Mondes und enthüllen seinen unverzichtbaren Einfluss auf Mensch und Natur. Ohne den Mond wäre Leben auf der Erde nicht möglich ...
In Nordkorea droht Menschen der Tod, wenn sie zum Beispiel den korpulenten Machthaber Kim Jong Un als "fett" bezeichnen. Über den Alltag in diesem rätselhaften Land ist wenig bekannt. Viele Menschen in Nordkorea leiden unter chronischer Unterernährung. Doch wer sich über die Zustände im Land beschwert, kann schnell in einem Arbeitslager enden. Trotz der Entbehrungen in ihrem harten Alltag sind die meisten Nordkoreaner extrem stolz auf ihr Land. Nordkorea, auch das "Einsiedler-Königreich" genannt, bleibt für den Westen ein Rätsel - in einem Chaos aus Fehlinformationen, internationalem Misstrauen und Angst. Die Bewohner leben isoliert von der Welt, provoziert durch die Politik ihrer eigenen Regierung. Viele von ihnen betrachten sich als bloße Marionetten des Staatsapparates. Die Dokumentation zeigt: Es sind ganz normale Menschen, die einfach nur zu überleben versuchen. Und trotz allem Leid und der Mangelernährung bedeutet den Nordkoreanern der Stolz auf ihr Land sehr viel. Mit nahezu religiöser Leidenschaft bewundern sie die Kim-Familie, die seit fast 70 Jahren über das Königreich herrscht. Diese mit verdeckter Kamera in Nordkorea produzierte Dokumentation gibt einzigartige Einblicke in die täglichen Herausforderungen der Bewohner dieses rätselhaften Landes.
Juliane wurde in der Schule jahrelang gedemütigt, Nils über Jahre gemobbt. Beide tragen die Folgen bis heute. Wie lebt man mit einer Vergangenheit, die sich nicht abschütteln lässt?
Juliane arbeitet heute als Erzieherin und leitet ein Präventionsprogramm gegen Mobbing. Nils ist Bilanzbuchhalter und lebt mit einer posttraumatischen Belastungsstörung. Nach Jahren des Schweigens suchen beide nach Wegen zurück zu Vertrauen und Selbstwertgefühl.
Juliane (34) wird von der Einschulung bis zur 9. Klasse in Süddeutschland von Mitschülerinnen und Mitschülern beleidigt, ausgegrenzt und körperlich angegangen. Die Lehrkräfte seien nicht eingeschritten, sagt sie. Eine Lehrerin zerreißt vor der ganzen Klasse ihr gemaltes Tigerbild. "Das ist viel zu hässlich, um draußen aufgehängt zu werden", sei die Begründung gewesen. Ihre Eltern glauben ihr und suchen das Gespräch mit der Schule, ein Wechsel ist trotzdem nicht möglich.
Heute ist Juliane Erzieherin, leitet ein Präventionsprogramm gegen Mobbing und versucht, Kindern das zu geben, was ihr selbst fehlte. Der Film begleitet sie im Alltag mit ihrem Mann, ihrer Tochter Leni und ihrer Mutter - und bei ihrem großen Hobby: Als Mitglied eines historischen Vereins fühlt sich Juliane auf Renaissance-Festen in historischen Gewändern besonders wohl.
Nils (34) wird ab seinem 13. Lebensjahr über Jahre ausgegrenzt, gedemütigt und schließlich Opfer körperlicher Gewalt. Auf einer Hausparty wird er von mehreren Personen angegriffen, seine Nase bricht. Die Folgen dieser Zeit reichen bis in sein heutiges Leben: Nils lebt mit einer posttraumatischen Belastungsstörung, Panikattacken und tiefem Misstrauen gegenüber anderen Menschen. Mehrere stationäre Klinikaufenthalte und eine beginnende Therapie markieren für ihn einen Wendepunkt.
Der Film begleitet Nils unter anderem im Schwimmbad, das ihm hilft, zur Ruhe zu kommen, bei Spaziergängen mit seinem Freund Markus und beim Kegeln in seinem Verein - aber auch an Orten seiner Vergangenheit: der alten Wohnsiedlung, dem Bolzplatz und dem Parkplatz, an dem er einst angegriffen wurde.
Juliane und Nils verbindet die Erfahrung, über Jahre nicht geschützt worden zu sein - und der Wunsch, sich ihre Stimme und ihr Selbstwertgefühl zurückzuerobern.
Mobbing gilt oft als Schulhofphänomen - dabei reichen seine Folgen häufig weit ins Erwachsenenleben hinein. Rund jede dritte Person in Deutschland gibt an, im Laufe ihres Lebens Mobbing erlebt zu haben. Besonders betroffen sind junge Erwachsene, oft im Übergang von der Ausbildung in den Beruf - der Arbeitsplatz gilt heute als häufigster Tatort. Wissenschaftliche Langzeitstudien zeigen: Wer in der Schulzeit gemobbt wurde, trägt im Erwachsenenalter ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für Depressionen, Angststörungen und ein geringes Selbstwertgefühl. Schätzungen zufolge sind zehn bis 20 Prozent aller Schülerinnen und Schüler wiederholt betroffen - die Auswirkungen können noch Jahre nach dem Schulabschluss bestehen.
Der Schneeleopard ist der größte Schatz des chinesischen Sanj-iang-yuan Nationalparks. Im Schatten des Himalayamassivs ist das Leben extrem hart und fordert Spezialisten. In einer kleinen Felsnische kuscheln sich zwei winzige Kätzchen ins wohlig warme Fell ihrer Mutter. Mit blitzblauen Augen lugen sie neugierig in eine Welt, die es von nun an zu erobern gilt. Raues Wetter, steiles Terrain, knappe Nahrung - mit solchen Herausforderungen ist ein erfahrener Schneeleopard täglich konfrontiert. Der Nachwuchs muss erst lernen sie zu meistern.
Heute: Hürdenlauf - ein Wasserschwein bringt die Tapire auf Trab; Wasserball - Eisbär Lloyd möchte seiner Liebsten imponieren und: Riechtest - eine Gewürzkiste für die Polarfuchsnase ... und noch viele weitere Zoogeschichten von der Nordsee.
Immer mehr Berufsbilder sind vom Aussterben bedroht. Einige wenige halten die Tradition aber am Leben, als die letzten ihrer Art. Dazu gehören auch Vater und Sohn Mitterlehner, die als Messerschleifer durchs Land ziehen. Derweil repariert der 84-jährige Leo Josimovic als einer der letzten Vertreter seines Standes alte analoge Radios in seiner Wiener Werkstatt. Luxuriöser geht es bei den Schuhmachern von Rudolf Scheer zu, deren Kunden sich auch mal Schuhe aus Python-Haut wünschen.
Manuela Guancioli ist diesesmal mit Freunden in Durbach, sowie in der näheren Umgebung unterwegs. Die Reise führt von Durbach mit dem Pferd zum Prinzen auf die Burg Staufenberg, weiter mit den Oldtimern nach Straßburg, sowie zurück auf Wanderwegen zu den Weinbauern um Durbach.
Die Ruinen eines Luxushotels an der Adria dienten als perfekte Kulisse für ein episches Duell der Serie "Game of Thrones". Doch warum wurde das einst so opulente Belvedere in Dubrovnik zerstört? Außerdem: Bei 130 Dezibel liegt die Schmerzgrenze für das menschliche Gehör. Dieser Schalldruckpegel entspricht einem startenden Düsenflugzeug, wurde aber auch bei einem Konzert der Metalband Motörhead 1984 im Variety Theatre von Cleveland erreicht. Was wurde aus der Konzertlocation?
Ein 38-jähriger Mann wurde in seinem Eigenheim ermordet. Die Ermittler sichten Aufnahmen mehrerer Überwachungskameras in der Nähe des Tatorts und kommen so einem Verdächtigen auf die Spur. Der gibt im Verhör an, er hätte aus Notwehr gehandelt. Nun gilt es zu beweisen, dass dem nicht so war. Die Beamten versuchen, den Tathergang so genau wie möglich zu rekonstruieren und so die angebliche Notwehr auszuschließen.
Es ist Hochsommer im US-Bundesstaat Colorado. Dave Turin und seinen Mitstreitern stehen bei Temperaturen von fast 40 Grad die Schweißperlen auf der Stirn. Und die extreme Hitze macht den Glücksrittern nicht nur körperlich zu schaffen. Der niedrige Pegelstand im Entnahme-Teich stellt bei der Schatzsuche ein echtes Problem dar, denn ohne Wasser können die Männer kein Gold waschen. Muldenkipper-Fahrer "KC" Morgan organisiert Pumpen und Schläuche, um das Problem zu lösen, während sein Boss drei Kilometer entfernt einen neuen Schürfspot unter die Lupe nimmt.
Über 7500 Kilometer erstrecken sich die Anden entlang der Westküste Südamerikas. Trotz eisiger Kälte, dünner Luft und schroffer Felswände gibt es dort einen erstaunlichen Artenreichtum.
Der Film zeigt unter anderem die Anpassungsstrategien der genügsamen Vicuñas, der letzten wilden Nachfahren der amerikanischen Ur-Kamele.
Zollbeamte am Port Everglades machen einen spektakulären Fund: In zwei als Avocados deklarierten Containern aus der Dominikanischen Republik entdecken sie rund 140 Kilogramm Kokain. In El Paso kämpfen die Behörden täglich gegen den Menschenschmuggel - Luftpatrouillen und Razzien in sogenannten Stash-Häusern fördern erschreckende Zustände zutage.
Überall auf der Welt gibt es mysteriöse Regionen, in denen Schiffe, Flugzeuge und Menschen hineingeraten und einfach verschwinden. Sie befinden sich unter anderem in Bermuda, Alaska, Japan. Was steckt hinter dem Verschwinden? Widersprechen diese Orte den Gesetzen der Physik?
Es ist eine Wahl im Schatten von Terror und Krieg: Israel wählt eine neue politische Führung. Bei dieser Wahl geht es um vieles: um die Folgen der Attacke vom 7. Oktober 2023 und die Frage nach politischer Verantwortung, um die Wehrpflicht für Ultra-Orthodoxe und die gerechte Verteilung der Last der Landesverteidigung sowie um die internationale Stellung Israels.
"WELT" bringt Sie auf den neuesten Stand: Entdecken Sie die wichtigsten Themen des Tages und erhalten Sie einen exklusiven Einblick darüber, was morgen relevant sein wird.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner soviel Wald wie Wien. Die Wiener Wälder bilden das Fundament jener unvergleichlichen Lebensqualität, von der die Bewohner vieler anderer Metropolen schwärmen. Im Westen und im Norden der Stadt erstreckt sich der klassische Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donauauen. Unzählige Wäldchen und Grünzüge finden sich direkt in verbautem Gebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch erstaunlicherweise hundertfünfzig Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32.000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. Von hier aus wird die Hauptstadt mit Trinkwasser versorgt. Auch das ist Wien: Über zweitausend Meter hoch ragen die Gipfel in den Himmel, überschauen im Winter eisige Plateaus und im Sommer blühende Almen. Georg Rihas filmischer Streifzug führt durch das Erlebnis "Wald" in all seiner unglaublichen Vielfalt im Wandel der Jahreszeiten.
Ein Film von Georg Riha
Staatsgründer und "ewiger Präsident" - Nordkoreas Diktator Kim Il Sung gilt selbst über seinen Tod hinaus als zentrale Führungspersönlichkeit des Landes. Seine Dynastie besteht bis heute. In dritter Generation regiert die Kim-Dynastie das kommunistische Nordkorea mit brutaler Macht. Heute scheint das Land stärker denn je geprägt von Führerkult und rigoroser Kontrolle des Volkes. Mit welchen Methoden hat Kim Il Sung jene Diktatur erschaffen? Nach der Vertreibung der Japaner durch die USA und die Sowjetunion im Jahr 1945 wird Kim Il Sung als Oberhaupt der sowjetischen Marionettenregierung in Nordkorea eingesetzt. Er träumt von der Wiedervereinigung Koreas und versucht, in Südkorea einzumarschieren. Die UN-Truppen unter Führung der USA bombardieren daraufhin nordkoreanische Städte. 20 Prozent der nordkoreanischen Bevölkerung - etwa zwei Millionen Menschen - sterben. Statt seinen Fehler einzugestehen, macht Kim die Feinde verantwortlich - klassischer Schachzug eines Diktators. Jeder ist nun Feind, der ihn und sein Regime kritisiert. Mit öffentlichen Hinrichtungen werden alle abgeschreckt, die erwägen, ihn zu kritisieren. Mit ständiger Propaganda und Indoktrination erzeugt er eine alternative Realität: Sein Volk werde durch die USA bedroht. Schon Kleinkindern wird eingebläut, dass er der Vater der Nation sei und das Volk ihn brauche, um zu überleben. Die Menschen müssen sich gegenseitig bespitzeln und Bericht erstatten. Ein Diktator erzwingt Loyalität mit einem Klima der Angst. Mithilfe eines Kastensystems werden die Menschen nach Loyalität bewertet. Vermeintliche Gegner landen im Straflager. In den 1960er-Jahren lässt Kim mehr als 6000 politische Feinde hinrichten. Warum stützen die Nordkoreaner ein solches Regime? Es ist wohl der Personenkult, den Kim Il Sung um sich erschaffen hat. Er gilt als "Großer Führer" und als göttlich. Dieser Kult ist nie abgeklungen und lebt bis heute in Nordkorea fort. Kim Jong Un ist sein Klon. Er trägt die gleiche Frisur wie sein Großvater und wurde gemästet, damit er auch körperlich so aussieht wie er. Die Dynastie von Kim Il Sung hat zwölf US-Präsidenten überlebt und besteht seit mehr als 70 Jahren. Und es ist nicht abzusehen, dass sich daran in nächster Zeit etwas ändern wird. Die sechsteilige Reihe "Bauplan des Bösen" verfolgt den Aufstieg und Fall von sechs Diktatoren im 20. Jahrhundert, die die Geschichte mit brutalen Methoden wesentlich geprägt haben. Trotz unterschiedlicher Persönlichkeiten wenden sie nahezu die gleichen Mittel an, um an die Macht zu kommen und sich dort zu halten.
Herr Doser möchte Christine überraschen, indem er in ihrer Wohnung für Ordnung sorgt. Doch sein Plan hat einen Haken. Währenddessen entsorgt ein Wiener Entrümpelungstrupp jede Menge Sperrmüll. Dabei haben die Mitarbeiter alle Hände voll zu tun. Und im Café Wienerberg kommt es zu einem handfesten Streit.
Die Anden - ein Gebirge voller Kraft: Vulkane steigen auf, die Erde bebt, Rohstoffe entstehen. Geologe Colin Devey begibt sich auf Expedition, um die Kräfte des Erdinneren zu erforschen.
Seine Reise führt vom alten Inka-Erbe in Cusco bis ins raue chilenische Hochland. Überall spürt man die Kraft des Erdinneren. Tektonik, Vulkane und Rohstoffe verwandeln die Anden in ein Naturlabor - und stellen die Menschen immer wieder vor Herausforderungen.
Die Anden sind das längste Gebirge der Welt - und geologisch so aktiv wie kaum ein anderes. Ihre vielfältigen Landschaften unterliegen einem ständigen Wandel. Die Anden wachsen und verändern sich Tag für Tag - doch welche Kräfte treiben sie an? Der Geologe Colin Devey begibt sich auf eine Reise entlang des Gebirges, um Erdbeben, Vulkanismus und die tektonischen Kräfte des Erdinneren zu erforschen.
In Cusco, der alten Hauptstadt der Inka, erlebt er hautnah, wie Erdbeben das Leben seit Jahrhunderten prägen. Die Anden erzählen jedoch nicht nur von der Geschichte, sondern sind auch ein lebendiges Labor der Natur. Im Süden flacher, im Norden höher, treibt die Subduktion als tektonische Kraft das Wachstum des Gebirges voran - sichtbar auch durch die vielen Vulkane.
Am Vulkan Cotopaxi erlebt Colin Devey die bedrohliche Schönheit aktiver Feuerberge. Der höchste Gipfel, der Aconcagua, wächst durch die Subduktion der Nazca-Platte, die als ozeanischer Gebirgszug unter Südamerika abtaucht. Und selbst die Tierwelt des Amazonas liefert Einblicke, wie Plattenbewegungen ganze Kontinente einem stetigen, wenn auch langsamen Wandel unterwerfen.
Im Hochland von Chile zeigt sich: Mit der Entstehung der Vulkane und dem Aufstieg der Anden entstehen Rohstoffe - doch ihr Abbau wirft entscheidende Fragen für unseren Umgang mit der Natur auf. Eine bewegte Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart entlang des längsten Gebirges der Welt.
Heute dreht es sich mehr als sonst ums Familienleben: In der einen Familie gibt es bald Nachwuchs, in der anderen hat der jüngste Spross Kummer und in der dritten herrscht nicht nur eitel Sonnenschein. Angefangen hat's bei Katta Niels: Er wurde von seiner Gruppe verstoßen und lebt im Moment getrennt von ihr. Tierpflegerin Celina pflegt ihn voller Mitgefühl. Sie weiß auch, dass die Isolation Niels bedrückt und dass er in so einer Situation nicht gern allein sein will. Also sind Celinas Besuche bei dem kleinen Halbaffen besonders ausgiebig - und der weiß das sichtlich zu schätzen.