Wie Junge eine Auszeit und Ältere Anschluss suchen
Fotografieren, bezahlen, nach dem Weg fragen - das Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Während ältere Menschen fürchten, den Anschluss zu verlieren, wird es immer mehr Jungen zu viel. Die Nachfrage nach digitalen Auszeiten und analogen Erlebnissen steigt. Am Schauplatz Reporterin Nicole Kampl begleitet eine Schulklasse der HLW Steyr, die fünf Tage ohne Strom, Internet und Handy in einem Offline-Camp in Bromberg in Niederösterreich verbringt.
Sie sei 12-13 Stunden am Tag am Handy, erzählt Jana. "Es ist eine Sucht", sagt ihre Freundin Lorena offen. Sie kommt auf eine tägliche Bildschirmzeit von acht Stunden und greift schon nach dem Aufwachen zum Handy, um Videos auf der Social Media Plattform TikTok zu schauen. "In der Früh habe ich dafür keine Zeit", meint Jessica. "Ich schau meistens nach der Schule, um runterzukommen." Julian hofft, durch die Auszeit selbstständiger zu werden, weil er ChatGPT nicht um Rat fragen kann. "Wenn du vom Handy eingesaugt bist, vergisst du das wirkliche Leben", erklärt Camp Leiter Jürgen Schneider. Statt am Handy werden die überwiegend 15-jährigen Schülerinnen und Schüler der 2ADD ihre Zeit nun in der Natur verbringen - mit Campen, Bogenschießen und Kochen am offenen Feuer.
Ganz anders die ältere Generation, die ohne Handy, Internet und ständiger Erreichbarkeit aufgewachsen ist. Bankgeschäfte, Videotelefonieren mit den Enkelkindern, Gruppenchats auf WhatsApp - "Ohne Smartphone ist man nicht dabei", sagt die Wienerin Irmgard W., die im Alter von 82 Jahren von ihrem Klapphandy auf ein modernes Gerät umsteigt. In Salzburg hat sich Ingrid Foller (87) schon vor zwei Jahren eines zugelegt: "Und dann bin ich alleine damit dagestanden, wie die Kuh vorm neuen Tor." Mittlerweile hat sie 116 Apps installiert und bekommt einmal im Monat Besuch von Erich Zobl, einem Freiwilligen des Diakoniewerks, der ihr mit dem Handy hilft. In Oberösterreich setzt die Gemeinde Wilhering wiederum auf ein Programm mit gratis Schulungen für alle, um die Bevölkerung im digitalen Leben zu unterstützen.
Warum eskalieren in der katholischen Kirche die Flügelkämpfe zwischen "Konservativen" und "Reformern" heute oft so heftig?
Woher kommt der Eindruck, Rom erhebe den Anspruch, die "ewig gültige, unveränderliche" katholische Lehre zu verteidigen? Die Dokumentation zeigt, dass das "Erste Vatikanische Konzil" (1869) und die von Papst Pius IX. beanspruchte Unfehlbarkeit mit Macht nachwirken.
Denn davor war die Kirche in Fragen der Lehre und der Strukturen vielfach offener gewesen und hatte auch innovative Wege beschritten. Der Film hilft, die Gegenwart auf dem Hintergrund der antimodernen "Neuerfindung" des Katholizismus im 19. Jahrhundert zu verstehen.
Diesmal überprüft der Grenzschutz in Melbourne eine Touristin aus Taiwan, die mit einem Urlaubsvisum einreisen möchte. Ihre Angaben sind äußerst mysteriös. Die Beamten finden heraus, dass die Frau kürzlich in Kanada als Model gearbeitet hat, obwohl sie dort angeblich nur Urlaub machen wollte. Außerdem: Ein Passagier hat nach einer kurzen Vietnam-Reise ungewöhnlich viel Gepäck dabei. Um sich zu erklären, tischt der Mann den Beamten eine unglaubwürdige Geschichte auf.
Kimberly ist ein Wildfang und ordnet sich nicht gerne unter. Als Teenager ist sie in einem Jahr sieben Mal von der Schule geflogen. Auf der Isla San José will die 23-Jährige beweisen, dass sie dennoch teamfähig ist. Denn wenn die Bäckerin aus Utah mit ihrem Survival-Partner Gary nicht an einem Strang zieht, droht dem Duo Ungemach. Tagsüber ist es auf dem Eiland extrem heiß und nachts empfindlich kalt. Außerdem leben auf der Tropeninsel Giftspinnen, Kaimane und drei Meter lange Boas. Unbedachte Alleingänge können tödlich enden.
Dave Turin und Nathan Clarke nehmen nördlich von Valdez eine wichtige Lieferung in Empfang. Die neue Waschanlage des Teams wurde nach den Vorgaben der Schatzsucher gebaut. Sie hat ein extragroßes Einfüllsystem mit vibrierender Siebanlage. Aus 60 Hochdruckdüsen schießen pro Minute 7500 Liter Wasser, damit kann der Prototyp bis zu 150 Kubikmeter Schürfgut pro Stunde verarbeiten. Die Männer können es kaum erwarten, die Maschine zu testen. Aber vorher müssen sie das 30 Tonnen schwere Ungetüm sieben Kilometer weit zum Glacier Creek transportieren.
Tattoos, Piercings oder Body Modifications: Menschen verändern ihren Körper - schon immer, immer wieder und manchmal auch massiv - trotz Schmerzen, Risiken und Vorurteilen. Tätowierte Gesichter, Teufelshörner, die implantiert werden, oder chirurgisch geformte Elfenohren: Body Modifications fallen auf und können polarisieren. Wenn Menschen ihren Körper bewusst verändern, ist das für viele der beste Ausdruck des eigenen Selbst. Tattoos auf Rücken, Armen und Beinen sind weitverbreitet und damit längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Aber einige gehen weiter und wollen mehr: Marcel aus Wien lässt seinen Körper nahezu vollständig tätowieren, Tobi lässt sich die Zunge spalten und Teufelshörner einsetzen, Mandy bekommt Elfenohren, Sabrina erhält nach ihrer Brust-OP im Rahmen ihrer Krebserkrankung ihr Körpergefühl wieder zurück, und für Diakon Rainer geht seine Liebe zu Gott buchstäblich unter die Haut. Sie alle haben ihre Körper modifiziert. Aus Spaß, als Kunstwerk, zur Identitätsverstärkung oder zur Heilung. "Also, die typischen Vorurteile, die ich eigentlich mitbekomme mit meinem Aussehen, sind arbeitslos, irgendwie kriminell oder gewalttätig und drogenabhängig", beschreibt Tierpfleger Tobi die Reaktionen auf seine fast 400 Tattoos, Implantate und die gespaltene Zunge. Marcel ist in den sozialen Medien bekannt als "Eternal Exodia" und hat dafür mehr als 730 Stunden auf dem Tätowierstuhl verbracht. Er richtet sein gesamtes Leben konsequent auf seinen außergewöhnlichen Look aus, hat seinen Körper zum Kunstwerk gemacht: "Warum ich es mache? Weil ich das gesamte Kunstwerk sehe. Ich sehe mich in den Spiegeln und denke mir, so was gibt es nur einmal auf der Welt." Tattoo-Legende Henk Schiffmacher blickt auf über fünf Jahrzehnte in der Branche zurück und hat beobachtet, wie aus einer kleinen Subkultur ein weltweites Geschäft wurde. Mandy erfüllt einen lange gehegten Traum und lässt sich an den Ohren operieren. Jetzt haben sie die Form von Elfenohren. Für Sabrina wird ein medizinisches Tattoo nach ihrer Krebserkrankung zum wichtigen Schritt zurück in ein selbstbestimmtes Körpergefühl. Und Rainer Fuchs trägt seinen Glauben dauerhaft auf der Haut und erlebt als Diakon, wie seine Tattoos Türen öffnen, die anderen Kirchenvertreterinnen und -vertretern oft verschlossen bleiben. Wie viel Schmerz muss man aushalten, um endlich so auszusehen wie Marcel? Und was war die größte Angst, bevor Tobi sich das Auge tätowieren ließ? Sie zeigen, wie viel Zeit, Geld und Überwindung hinter ihren Veränderungen stecken, und erzählen, weshalb sie diesen Weg trotzdem immer wieder gehen. "Make me beautiful" fragt, warum der Wunsch nach Individualität für manche Menschen unter die Haut geht und was ihre persönlichen Geschichten über den gesellschaftlichen Blick auf Schönheit, Normalität und Anderssein erzählen.
Die Menschheit schickt Satelliten ins Weltall und U-Boote auf den Meeresgrund, doch der Boden unter der Erdoberfläche steckt noch immer voller Geheimnissen. Welche Informationen liegen tief unter den Gesteinsschichten verborgen?
Der Küstenort Varosha im Nordosten Zyperns war einst ein Urlaubs-Hotspot für die Reichen und Schönen. Doch im Jahr 1974 wurden die Hotels, Boutiquen und Strände zu einer verbotenen Zone hinter Absperrungen und Stacheldraht. Außerdem: Zwei Küstenforts in den Bayous von Louisiana sind faszinierende Zeugen einer unsteten Phase der US-amerikanischen Geschichte. Und: Die einzigartige antike Höhlenstadt Wardsia in Georgien erlebte im Mittelalter ihre Blütezeit, bis ein Erdbeben alles veränderte.
Ein Berg wird versetzt
Oobi - Ooobi kommt und schreibt ganz nebenbei Zoogeschichte. Der Koala ist der erste seiner Art in Leipzig. Entsprechend groß ist die Vorfreude und akribisch die Vorbereitung. Alles soll stimmen, wenn Oobi-Ooobi, zu Deutsch "heiliger Berg", nach einer langen Reise sein Quartier bezieht. Eine neue Ära beginnt.
Es lebe Leipzigs langer Lulatsch!
Afrika ist in Feierlaune. Giraffenbulle Max wird 20 Jahre alt. Ein Jubiläum, das gleich mehrfach gefeiert wird. Ein besonderes Geschenk wird dem 4,80-Meter-Riesen bei einer intimen Privatparty überreicht - von einem Überraschungsgast, dem es zu verdanken ist, dass aus Max überhaupt so ein großer starker Herdenchef werden konnte. Denn vor 20 Jahren, kurz nach der Geburt, sah es gar nicht gut aus für den Giraffenjungen...
Drei sind einer zu viel
Im Vogelhaus lebte die alte Goldscheitelwürger-Dame bisher allein. Vor einiger Zeit ist nun ein junges Paar eingezogen. Jochen Menner ist zuversichtlich, dass es trotz Dreierkiste harmonisch bleiben wird. Wenn er sich da mal nicht täuscht. Bei den Kronentauben sind die Verhältnisse geklärt. Das Paar ist in Brutstimmung und baut am Nest. Jochen Menner will Nistmaterial zur Verfügung stellen und dem Paar helfen. Ob es bei einem artenübergreifenden Dreiergespann besser funktioniert?
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Die australischen Grenzbeamten nehmen zwei Passagiere aus Malaysia genauer unter die Lupe. Die Ermittler vermuten Drogen in ihrem Gepäck, was die beiden vehement abstreiten. Doch die Spuren an ihrem Koffer sprechen eine eindeutige Sprache. Bei der Biosicherheitskontrolle gerät derweil ein Mann ins Visier, der große Mengen gekochter Lebensmittel einführen will. Angeblich sei das Essen für sein Restaurant bestimmt. Doch die Beamten haben da ihre Zweifel.
Waffen aus dem 3D-Drucker: Unter seinem Pseudonym "JStark1809" konstruiert Jacob D. aus Hannover den Bauplan für eine Schusswaffe, die jeder nachbauen kann: die FGC-9. "JStark1809" flüchtet unter seinem Decknamen in die Abgründe des Internets. Dort inszeniert er sich als Freiheitskämpfer und propagiert das Recht auf Waffen für alle. Doch wer steckt hinter der Fassade? Und wie funktioniert die 3D-Waffenszene im Netz? "JStark1809" entwirft nicht nur eine tödliche Waffe, seine Selbstinszenierung als zu allem entschlossener Freiheitskämpfer macht ihn im Netz zur Kultfigur einer globalen Underground-Bewegung von Schusswaffenfanatikern. Doch kurz bevor ihm die Ermittler auf die Schliche kommen, stirbt er unter bis heute ungeklärten Umständen. Er hinterlässt die Baupläne einer Schusswaffe, die mit einem 3D-Drucker gebaut werden kann. Sein Ziel: Waffen für alle. Autor Andreas Wagner erzählt in "Print to Kill" die bislang unerzählte Geschichte eines gespaltenen Menschen. Denn hinter der kämpferischen Maske von "JStark1809" verbirgt sich eine zutiefst tragische Figur. Jacob D. aus Hannover ist einsam und in der Ideologie der Incel-Szene gefangen. Sein Ausweg ist das Internet, wo er sich unter seinem Pseudonym in Foren und Podcasts radikalisiert und gleichzeitig an seinem Traum einer 3D-Drucker-Waffe arbeitet. Die Dokumentation beleuchtet entlang der Geschichte von Jacob D. die undurchsichtige Welt der Waffenforen, die sich über das Internet global vernetzt. Internationale Experten und enge Weggefährten kommen zu Wort und flankieren die Erzählung von seinem zweifelhaften Aufstieg zum Internethelden bis zu seinem rätselhaften Tod 2021 im Alter von gerade 28 Jahren. Selbstbewusster Waffenbauer oder einsamer Junge auf der Suche nach der Anerkennung und Zuneigung? "Print to Kill - Waffen aus dem 3D-Drucker" erzählt die Lebensgeschichte eines jungen Mannes, dessen Aufstieg schnell zum Fall wird. In der Reihe "World Wide Cybercrime" zeigt ZDFinfo die Seiten des Internets, die vielen oft verborgen bleiben - von echtem Betrug über undurchsichtige Geschäfte bis hin zu gefährlichen Connections im Netz.
Verlorene Schätze der Vergangenheit stehen oft in Verbindung mit aufregenden Geschichten, Mysterien und Morden. Ob versunkene Schiffe, vollbepackt mit wertvollen Gütern, antike Städte aus Gold oder Tempel, die unheimlichen Reichtum bergen - steckt dahinter mehr als nur Legenden?
Die preisgekrönte Glaubens-WG geht in die zweite Runde: Sechs junge Menschen, sechs Weltanschauungen, eine WG. Was eint sie diesmal, was trennt sie?
Große Lebensfragen, unterschiedliche Glaubenswelten und überraschende Begegnungen: In sechs Folgen diskutieren die Bewohnerinnen und Bewohner über Tod, Trennung, Krieg und Klimakrise. Prominente Gäste sorgen für neue Impulse.
Die erste Nacht ist überstanden, zum Frühstück gibt es Deep Talk. Das Wetter an diesem Tag: grau und regnerisch - ist das ein Omen für die schweren Themen, die anstehen? Die Diskussion im Haus wird jäh unterbrochen, als plötzlich ein Hula-Hoop-Reifen die Treppe herunter poltert, an dem die Frage des Tages befestigt ist: Dürfen wir Gott spielen?
Auf dem Dachboden findet der "Teufelskreis" statt. Darin diskutieren die Mitbewohnerinnen und Mitbewohner über Folgendes: Sollte der Mensch über sein eigenes Lebensende selbst entscheiden? Ist es ok, wenn sich eine Frau entscheidet, ihre Schwangerschaft abzubrechen? Komplexe Fragen. Einmal steht Denis mit seiner Meinung allein im Kreis der Mitbewohnerinnen und -bewohner. Eine Erfahrung, die der Atheist in der Glaubens-WG noch häufiger machen wird. Meinungen sind verschieden und das ist okay, aber nicht immer leicht zu verdauen.
Am Nachmittag kommt die erste Besucherin an: Journalistin und Autorin Hanna Heim liest aus ihrem Buch, in dem sie über den assistierten Suizid ihrer Großeltern schreibt. Das Gespräch bewegt alle - besonders Laura. Und während Lien lieber nicht darüber nachdenken will, wie sie einmal sterben möchte, zeigt sich am Ende dieses Tages vor allem eins: Es gibt Differenzen.
Hoch über dem Ossiachersee liegt auf rund zweitausend Meter Seehöhe die Gerlitzen Alpe. Ein erhabener Blick über das Südkärntner Panorama eröffnet sich hier. Die Natur ist im Sommer wie im Winter ein Paradies. Leopold Fuchs begleitet mehrere Gerlitzen Originale wie etwa den alteingesessenen Bauern Johann Maier oder das Ehepaar Erwin und Isabella Berger, die in vierter Generation das Bergeralm-Hotel führen, das es seit über hundert Jahren gibt. Mit historischem Bauern- und Sportgerät kennt sich Ernst Rabitsch aus, der einen alten Hof in ein Handwerksmuseum umfunktioniert hat. Das alte bergbäuerliche Leben ist hier noch an vielen Orten lebendig, weil es hier noch Menschen gibt, die in diesen Traditionen bis heute einen tieferen Sinn sehen.
Die Seychellen zählen zu den Trauminseln im Indischen Ozean. Granitfelsen schmücken tropische Strände. Wer überleben will, muss sich etwas einfallen lassen.
Die angeklagte Wahrsagerin Regine Staab soll dem Mitangeklagten Erik Hemm den Auftrag gegeben haben, mit einem Baseballschläger bewaffnet in den Laden von Astrid Brückner zu stürmen, um diese einzuschüchtern. Astrid hegte wohl den Verdacht, dass ihr Ehemann sich ein großes Erbe erschleichen wollte. Und der Überfall sollte Astrid nun davon abhalten, sich von ihrem Mann zu trennen.
Heute: am Napf: wenn Nandu-Nachwuchs selbständig wird; am Buddeln: wenn Erdmännchen Mut bekommen und am Verzweifeln: wenn Weißbüscheläffchen eine Kokosnuss kennenlernen ... und noch viele weitere Zoogeschichten von der Nordsee.
Die meisten wünschen sich eine Traumwohnung oder ein Traumhaus. Nicht so diese Protagonisten: Pensionist Franz ist mit Leib und Seele Matrose und lebt auf einem 1920er Eisbrecher am Donaukanal. Wird es ihm da zu eng, findet er auf seinem Gemüsegarten-, Museums- oder Gästeboot Ablenkung. Bruder Raimund hingegen zieht es in die Einsamkeit. Der Pater lebt in einem "umgebauten" Felsvorsprung. Vom Berg ins Tal geht es mit Christan: Der Tennislehrer bevorzugt ein Baumhaus.
Vom Feierabend-Trail in den Weltcup: Fünf Generationen irischer Downhiller treiben ihren Sport über 40 Jahre von lockeren Rides bis auf die größte MTB-Bühne der Welt.
Ein Passagier aus Korea hat große Mengen Zigaretten im Gepäck. Die Ermittler zweifeln daraufhin stark an seiner Aussage. Spürhund Louis hat einen ausgezeichneten Geruchssinn. Heute nimmt er im Postzentrum von Melbourne den Kampf gegen Rauschgift auf. Außerdem: Für die Beamten der Biosicherheit steht eine aufwendige Kontrolle an - mit außergewöhnlichem Ergebnis.
Ein Flugzeugträger der US-Navy, der im 2. Weltkrieg mit neun "Kampf Sternen" ausgezeichnet wurde und 1969 sogar bei der Mondlandung zum Einsatz kam. Außerdem: Ein geheimes Tunnelnetz unter der bulgarischen Hauptstadt Sofia, in dem 40 Jahre lang ein einbalsamierter Kommunistenführer gekühlt wurde - wenn er nicht im Mausoleum lag. Dazu: Was haben alte Geschützstellungen nahe der britischen Stadt Hull mit einem ausgebombten Kino zu tun? Und: Wie kommt ein Baumhaus aus Beton an die Küste bei Rom?
Auf diesen Tag haben die Schatzsucher lange gewartet. Dave Turin und seine Mitstreiter bringen in Alaska ihre neue Schwerlastsiebanlage in Position. Das riesige Ungetüm ist doppelt so leistungsfähig wie die alte Maschine der Goldgräber. Wenn die Spezialanfertigung auf Hochtouren läuft, kann sie an einem Tag fast 3000 Tonnen Material verarbeiten. Vorausgesetzt, sie wird permanent mit Erdreich befüllt. Das stellt mit nur einem Bagger und einem Muldenkipper eine echte Herausforderung dar. Besteht der "Eagle" im nördlichsten US-Bundesstaat den Härtetest?
Der britische Schauspieler Hugh Bonneville bereitet ein authentisches Thai-Gericht zu. Während Jimmy danach zeigt, dass es gar nicht so schwer ist, einen Räucherofen für den heimischen Garten zu bauen, zaubert Jamie in der Küche einen raffiniert eingelegten Schweinebraten. Anschließend bereiten die beiden Freunde ein köstliches Festmahl aus Lebensmitteln zu, die bereits allesamt das Haltbarkeitsdatum überschritten haben.
Die Inseln vor der Westküste Italiens sind weltbekannt und wahre Touristenmagneten. Neben Capri und Ischia sind auch die Pontinischen Inseln Palmarola, Ponza und Ventotene einen Besuch wert.
Capri bietet kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten in Hülle und Fülle. Ischias feine Sandstrände locken nicht nur Sommerurlauber, sondern auch viele Tages- und Wochenendbesucher vom Festland an. Beschaulicher geht es auf den kleinen Pontinischen Inseln zu.
Capri ist reich an Kunstschätzen und historischen Highlights, die von der bewegten Geschichte der Insel zeugen. Ein traumhafter Panoramablick bietet sich vom Gipfel des Monte Solaro, den man mit einem Sessellift erreicht. In Anacapri erkundet das Filmteam aufwendig dekorierte Kirchen und lauschige Plätze. Auf Ischia ist die erste Station der Reise das Castello Aragonese. Die Festung hat eine turbulente Vergangenheit und ist heute das Wahrzeichen der Insel.
Auf Procida, der kleinsten Kampanischen Insel, besuchet das Team den Fischerhafen Marina Corricella mit seinem pastellfarbenen Häusermeer. Weiter geht es auf die Pontinischen Inseln mit ihren zerklüfteten Steilküsten, die sich bis heute ihre wilde Schönheit bewahrt haben. Die nur drei Kilometer lange Insel Ventotene ist ein kleines, ursprüngliches Paradies. Einst dienten die Höhlen an der Küste als Piratenversteck.
Ponza empfängt seine Besucher mit einer malerischen Häuserfassade, die das halbrunde Hafenbecken säumt. Schmale Treppengassen winden sich den Hügel hinauf. Das Filmteam stattet dem spektakulär gelegenen Friedhof einen Besuch ab und unternimmt eine Bootstour zu den Grotten des Pilatus. Die Reise endet auf der Insel Palmarola, deren weiße Steilküste einen reizvollen Kontrast zum tiefblauen Meer bildet.
Ein junger Australier tischt den Grenzbeamten in Brisbane eine atemberaubende Geschichte auf. Als sie seinen Koffer durchsuchen, machen sie eine interessante Entdeckung. Am Zoll durchleuchten die Ermittler einen Passagier aus Bangkok. Sein nervöses Verhalten wirkt äußerst verdächtig. Außerdem: Ein Ehepaar aus China hat eine böse Überraschung im Gepäck.
Seit Beginn der Zivilisation brennen Menschen darauf, deren Ende vorherzusagen. Ob Asteroiden, schwarze Löcher oder andere mysteriöse Ereignisse - wie sieht der Weltuntergang aus, und gibt es eine Möglichkeit, uns vor ihm zu schützen?
In Cleveland, im Nordosten des US-Bundesstaates Ohio, starb ein Mädchen, das gerade dabei war, seinen 14. Geburtstag zu feiern, im Kugelhagel. Sie wurde ein Opfer rivalisierender Gangs, was die Ermittlungen erschwert, weil es nahezu unmöglich ist herauszufinden, wer den tödlichen Schuss abgegeben hat. Die Detectives vor Ort hatten einige Augenzeugen, dank derer es möglich war, die an der Schießerei beteiligten Personen zu identifizieren.
Rodeoreiter Matt aus Louisiana bekommt es auf den Philippinen nicht nur mit wilden Tieren zu tun, sondern auch mit einer selbstbewussten Frau, die sich nur ungern von Männern bevormunden lässt. Und darauf war der 33-Jährige offenbar nicht gefasst. Deshalb kommt es zwischen ihm und seiner Partnerin Karen in der Wildnis immer wieder zu Reibereien. Doch Streitigkeiten kann sich das Duo beim Überlebenskampf eigentlich nicht leisten. Als sich die Abenteurer zudem an einem selbsterlegten Stinktierbraten den Magen verderben, wird die Lage im Urwald brenzlig.
Memecoins: der scheinbar schnelle Weg zu viel Geld. Krypto-Influencer versprechen ihren Käufern Renditen in Millionenhöhe. Doch wer profitiert am Ende wirklich, und wer verliert? Die digitalen Münzen basieren auf Internet-Witzen. Angetrieben durch Social-Media-Hypes und Influencer werden sie schnell zur Falle für diejenigen, die auf das schnelle Geld hoffen. Welche Mechanismen treibt dieser Markt an, der kaum Regeln kennt? Vom rasanten Aufstieg und beispiellosen Crash des "Hawk Tuah"-Coins bis hin zu Streamern, die für Aufmerksamkeit und Krypto-Gewinne ihr Leben riskieren - der Handel mit Memecoins ist ein Spiel mit dem Feuer, bei dem Gewinn in Sekunden zum Verlust werden kann. Plattformen wie Pump.fun und die Solana-Blockchain machen es Betrügern extrem leicht, mit manipulierten "Pump and Dump"-Geschäften Millionen abzuzocken, während die Masse der Nutzer ihr Erspartes verliert. In dieser Onlinewelt gehören die Angst, den großen Gewinn zu verpassen, Manipulation und Erfolgsdruck zum Alltag. Diejenigen, die ihre Coins vermarkten, gehen ein hohes Risiko ein. Denn am Ende können dabei reale Existenzen zerstört werden. Autor Andreas Wagner blickt mit "Crypto Hype - Milliardenfalle Memecoins" hinter die glänzende Fassade von Krypto-Influencern auf der ganzen Welt und entlarvt einen Milliardenmarkt, der mit rechtlichen Grauzonen Geschäfte macht. Experten und Ermittler ordnen ein und erklären Hintergründe und Mechanismen hinter dem System. In der Reihe "World Wide Cybercrime" zeigt ZDFinfo die Seiten des Internets, die vielen oft verborgen bleiben - von echtem Betrug über undurchsichtige Geschäfte bis hin zu gefährlichen Connections im Netz.
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Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Der Central Park, 341 ha, 8968 Parkbänke, 275 Vogelarten, 26.000 Bäume, 93,3 km Fußwege, 125 Trinkbrunnen. Es ist der erste künstlich angelegte Park der USA und nach der Katastrophe vom 11. September 2001 erfüllt der Park in New York mehr denn je die Idee des Amerikanischen Traumes - als Ort der Begegnung zwischen den Menschen. Und dieser Menschen mit der Natur. Wer den Park betritt, nimmt gleichsam eine "Auszeit" und lässt sich neu aufladen in diesem "Tummelplatz aller Klassen". Regisseur Curt Faudon lebt seit mehr als fünfzehn Jahren in New York. Sein Film dokumentiert den Central Park und das Leben in ihm über alle vier Jahreszeiten.
Ein Film von Curt Faudon
Doser hat Geburtstag und Christine hat in seinem Garten eine kleine Überraschungsparty vorbereitet. Jetzt warten die engsten Freunde des Gemeindebaubewohners gespannt auf den Jubilar. Unter ihnen bekannte Gesichter wie Sylvia und Tom oder Frau Herta. Doser jedenfalls lässt nicht lange auf sich warten. Schließlich könnte ja jemand in seinen Garten eingebrochen sein. Tamara muss unterdessen hinnehmen, dass ihr die Farbe Pink nicht steht ...
Ausgerechnet an diesem Tag schüttete es wie aus Kübeln, dabei sollte eine Geburtstagsparty steigen. Denn Elefant Ludwig wurde vier, und weil er zur Münchner Prominenz zählt, wird es einen richtigen Presserummel geben. Sogar die 2. Bürgermeisterin von München und der Tierparkdirektor wollen mit einer Riesen-Breze zu Ludwig auf die Anlage kommen und diese überreichen. Ob das alles so klappen wird...? Die Hellabrunner Orang-Utans sind ausgesprochene Couchpotatos. Bei schönstem Mai-Wetter möchte sie Lukas mal wieder in den Garten locken. Dafür hat er sich was ganz besonders einfallen lassen. Hin und her und hin und her, wie in der Hollywoodschaukel. Nicht nur Menschen lieben das, sondern auch Fische. Deshalb haben sich die Tierpfleger im Hellabrunner Tierpark etwas ausgedacht, was für die Kardinalbarsche das Höchste ist. Bei den Löwen ist am Fastentag und Schmalhans Küchenmeister Deshalb wird ein ungewöhnliches Unterhaltungsprogramm gestartet, von dessen Vorbereitungen den beiden Löwen Max und Benny nichts entgeht. Denn durch die Scheiben lässt sich drinnen und draußen alles perfekt beobachten.
Was ist Europa, wie entstand der Kontinent? Diese Folge der "Europa-Saga" schildert, wie sich auf dem vielgestaltigen kleinen Erdteil erstmals ein europäischer Kulturraum entwickelte.
In großen Bögen erzählt der Historiker Christopher Clark die Geschichte Europas: Die ersten Menschen wanderten aus Afrika ein. Später entstanden Volksgruppen wie die Kelten, Staatengebilde wie Griechenland, das Imperium der Römer, das weite Teile Europas umfasste.
Ein einheitliches Recht, eine gemeinsame Währung, Wirtschaft und Kultur schufen den verbindenden Rahmen dieses ersten Reichs in Europa. Die Verbindung mit dem Christentum, das über die Jahrhunderte Staatsreligion in weiten Teilen wurde, verlieh dem Kontinent ein Fundament, das Macht und Glauben miteinander vereinte.
Schon lange vorher war der viel zitierte Entstehungsmythos Europas entstanden: Dabei ging es um die Liebe des Göttervaters Zeus zu einer Prinzessin namens Europa. Der liebestolle Griechengott entführte sie aus Sidon in Phönizien auf jenen Erdteil, der später nach ihr benannt wurde: nach Europa. Dieser Mythos ist wohl auch Sinnbild für den Einfluss und die Impulse, die der Okzident aus dem Orient erhielt.
Es ist ein Geben und Nehmen. Künftige Kulturen in Europa lösten einander nicht nur ab, sie nahmen die Errungenschaften der Vorgänger jeweils auf, bis die Karten durch die Völkerwanderung neu gemischt wurden. Am Ende sind Griechisches, Römisches, Keltisches, Germanisches, Heidnisches und Christliches miteinander verschmolzen. Das ändert nichts daran, dass Europa bis heute ein Schauplatz vielfältiger Migration geblieben ist.
In der sechsteiligen "Europa-Saga" wirft Christopher Clark einen neugierig-unterhaltsamen Blick auf den Kontinent, besucht die schönsten und schicksalhaftesten Orte Europas und bringt etwas Ordnung in die so verwirrend vielfältige Geschichte.
Die Beamten kontrollieren in Melbourne einen jungen Australier mit verdächtigen Reisedokumenten. Sie vermuten Drogen in seinem Gepäck und führen deshalb einen Wischtest durch. Währenddessen kümmern sich die Kollegen der Biosicherheitskontrolle um ein älteres Ehepaar aus China. Wie sich herausstellt, verstecken die beiden äußerst gefährliche Lebensmittel in ihrem Koffer.
Der LTM 1750 des deutschen Herstellers Liebherr: Er ist der Gigant der Baustellen, ein Teleskopmobilkran der Superlative. Mit einhundertacht Tonnen Fahrgewicht, die sich auf neun Achsen verteilen, ist er der größte Mobilkran, der mit montiertem Teleskopausleger auf öffentlichen Straßen fahren darf. Mit dem zweiundfünfzig Meter langen Metallarm kann er bis zu achthundert Tonnen heben - das entspricht etwa dem Gewicht von vierhundert Mittelklasse-Limousinen.