Das Montafon im südlichen Vorarlberg ist eines der ursprünglichsten Täler mit eigener Sprache und eigener Identität. Kerstin Kessler hat die Herstellung der eigenwilligen Kopfbedeckung namens Mäßli wieder ins Tal gebracht. Die junge Haubenköchin Janine Wieland präsentiert heute erstmals ihre aufwändige Sommerdessert-Kreation: Mädesüßparfait am Stiel mit Limette-Estragon-Gel und italienischem Zitronenkuchen! Und Kräuterfrau Angelika Thaler-Zugg stellt heute mit Maggie Entenfellner ein Knabbergebäck namens Stängli her.
In dieser Neuproduktion von "Land der Berge" steht die Steiermark im Mittelpunkt. Fast 10.000 Seen und Teiche zählt die "Grüne Mark", von denen die schönsten zehn Bergseen in dieser Sendung eindrucksvoll präsentiert werden. Von bekannten Gewässern wie dem Grundlsee bis zum Steirischen Bodensee und der idyllischen 6-Seen-Landschaft auf der Tauplitz. Am Spiegelsee auf der Reiteralm spiegelt sich eindrucksvoll der Dachsteingipfel wider, während der Grübelsee seine faszinierende Unterwasserwelt preisgibt. Eiszeitliche Überreste im Klafferkessel und das kristallklare Wasser des Sackwiesensees hoch oben auf der Sonnschienalm vervollständigen das Panorama. Hohe Berge und klare Wasser prägen diese Landschaft - mal spektakulär, mal verträumt.
Weniger als 100 Kilometer südwestlich von Paris, inmitten der großen Ebene von La Beauce, ist die Kathedrale Notre-Dame de Chartres weithin sichtbar. Auch die kunstvollen Glasmalereien der Kathedrale beeindrucken Besucher seit jeher. Im Schatten des Riesenbaus beherbergt die Gegend noch immer Werkstätten für Glasmalereien.
Beim "Truck Trial" in der Nähe von Gera kämpfen sich die Fahrer mit ihren geländegängigen Lastkraftwagen durch unwegsames Terrain. Philipp aus dem Hanfbachtal gerät bei dem Event mit seinem Faun mehr als einmal in Schieflage. Mario Tänzer begibt sich derweil auf Fehlersuche. Der Museumsbetreiber hat für seine Feldbahnlok extra einen neuen Motor besorgt. Doch das Schienenfahrzeug bewegt sich nicht von der Stelle. Und Marcus Thiel checkt die Elektrik und die Bremsen seines Unimogs. Denn am nächsten Tag wird ein Prüfer das Vehikel unter die Lupe nehmen.
Was ist Intelligenz, und warum müssen wir schlafen? Die Evolution steckt voller Rätsel. "Terra X"-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Lebens. Nur der Mensch kann sprechen. Aber wie kommunizieren Tiere miteinander? Was Präriehunde zueinander "sagen", weiß man inzwischen. Doch viele Rätsel bleiben ungelöst. Warum zum Beispiel wandern Vögel, Falter und Wale zum Teil um die halbe Welt? Löwen sind besonders müde, sie schlafen bis zu 18 Stunden pro Tag. Bei Delfinen schläft immer nur eine Hirnhälfte, während die andere dafür sorgt, dass die Meeressäuger auch im Schlaf zum Atmen an die Oberfläche auftauchen. Ob Bienen und Schnecken schnarchen, weiß man nicht, aber sie schlafen auch. Wozu das Ganze dient, ist nicht wirklich bekannt. Forscher gehen davon aus, dass unser Immunsystem im Schlaf hochaktiv ist, dass Schlaf also gesund macht. Doch wozu gibt es überhaupt Krankheiten? Dirk Steffens trifft George Church, einen Pionier der Genforschung. Der Harvard-Wissenschaftler will Krankheiten ausrotten. Aber nicht nur das: Er will mit genetischen Werkzeugen auch ausgestorbene Tierarten wie das Mammut wiederbeleben. Inwieweit der Mensch in die Evolution eingreifen soll und darf, darüber unterhält er sich mit dem "Terra X"-Moderator. Die neuen Stars der Intelligenzforschung sind neuseeländische Papageien, die Keas. Sie sind unglaublich neugierig und sehr verspielt. Am liebsten rutschen und albern die "Clowns der Berge" miteinander im Schnee herum. Aber sie können etwas, was andere nicht können: Probleme lösen, und zwar gemeinsam. Wir Menschen gestalten den Planeten in einem einzigartigen Ausmaß. Wissenschaftler sprechen bereits von einem neuen Zeitalter: dem Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen. Die Folge: Die Artenvielfalt schwindet, wir steuern auf eine sechste Aussterbekatastrophe zu. Aber es gibt auch Grund zum Optimismus: Noch können wir die Bedingungen verbessern, und bisher hat das Leben selbst alle Katastrophen überstanden. Die Evolution hält noch viele Überraschungen bereit.
Per Slackline über die Victoriafälle: "Terra X"-Moderator Uli Kunz erkundet die Wasserfälle der Erde - und erforscht damit eines der faszinierendsten Naturphänomene der Welt. Geologen beschreiben sie einfach als "Felsknicks im La?ngsprofil von Flüssen". Aber Wasserfälle sind viel mehr als das: Sie sind überwältigende Naturschauspiele und wertvoller Lebensraum fu?r seltene Tiere. Uli Kunz reist ins südliche Afrika. Dort, an der Grenze von Simbabwe und Sambia, stürzt der Sambesi über 100 Meter in eine schmale Schlucht und bildet dabei den breitesten Wasservorhang der Welt: die gewaltigen Victoriafa?lle. Tag und Nacht steigt eine riesige Gischtwolke auf, die an klaren Tagen in über 20 Kilometern Entfernung zu sehen ist. Uli Kunz erforscht, wie der permanente Sprühregen einen artenreichen Regenwald entstehen ließ. Und er beantwortet Fragen, die sich wohl jeder Besucher von Wasserfällen schon gestellt hat: Stürzen Fische die Fälle hinunter, und wenn ja - überleben sie den Sturz? Und wie nahe kann man eigentlich an die Fallkante eines Wasserfalls heranschwimmen? Auf Sizilien spürt Uli Kunz dem Rätsel eines der größten Wasserfälle der Geschichte nach. Vor Millionen von Jahren riegelte die Landbrücke von Gibraltar den Atlantik vom Mittelmeer ab. Dieses trocknete aus und hinterließ eine bis zu zwei Kilometer mächtige Schicht aus Salz. Uli befährt einen Salzstock und wirft einen Blick in die Vergangenheit der Erde. Dabei findet er heraus, wie vor sechs Millionen Jahren, als sich das Mittelmeer wieder füllte, ein gigantischer Wasserfall entstand. Wasserfälle sind nicht nur Naturphänomene, sondern auch wichtige Energielieferanten, zudem Besuchermagnete und Einkommensquellen. Eines der bekanntesten Beispiele: die Niagarafa?lle in Nordamerika. Fast nichts an ihnen ist noch natürlich: Die Wassermenge wird je nach Touristenaufkommen reguliert, manchmal wird der riesige Wasserfall für Reparaturen einfach trockengelegt. Trotzdem finden Millionen Menschen die Niagarafa?lle nach wie vor faszinierend, und manchen verleiteten sie zu Leichtsinn: Immer wieder ließen sich Menschen in Fässern die Niagarafa?lle hinabstürzen - mit unterschiedlichem Erfolg. Auch Uli Kunz wagt ein riskantes Abenteuer: Per Slackline traut er sich über die tosenden Victoriafa?lle, 100 Meter über dem Sambesi. Sein Ziel ist es, an einen Ort zu gelangen, an dem noch weniger Menschen waren als auf dem Mond: in die Mitte der Wasserfälle. Denn nur dort kann er ein Phänomen bewundern, das kein Mensch vom festen Boden aus erkennen kann: einen riesigen, kreisrunden Regenbogen.
Wenn aus Zeit Kunst wird: Diese Reportage taucht ein in die faszinierende Welt der Luxusuhren. In der traditionsreichsten Manufaktur Patek Philippe spricht CEO Thierry Stern über den besonderen Herstellungsprozess. Bei Wempe in Glashütte wirft WELT einen Blick hinter die Kulissen der anspruchsvollen Ausbildung zum Uhrenmacher. Und: Ein leidenschaftlicher Sammler zeigt seine exklusivsten Stücke. Ein Uhrenmacher sein Labyrinth aus filigranen Mechanismen und ikonischen Modellen.
Die Kubakrise führt die Welt an den Rand eines Atomkrieges. Die folgende Zeit prägen bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen, geopolitische Spannungen und tragische Katastrophen. Eine Zeit, in der die zivile und militärische Nutzung der Atomkraft gesellschaftliche und politische Debatten nachhaltig beeinflusst. In den 1970er-Jahren wird die Kerntechnologie zum Prestigeobjekt vieler Nationen. Wer sie beherrscht, dem gehört die Zukunft, so der Tenor. Nach weltweit 30 Unfällen in den ersten 25 Jahren kommt es schließlich zu dem, was theoretisch gar nicht möglich sein sollte: dem ersten Super-GAU.
Queerfeindliche Angriffe im Alltag nehmen zu. Auf der Straße, gegen queere Treffpunkte und Christopher Street Days. Die Bedrohung kommt von allen Seiten: Rechtsextremismus und Islamismus - und manchmal auch aus der Mitte der Gesellschaft. Während der Dreharbeiten zu dieser Reportage erschüttert der tödliche Anschlag auf den Berliner CSD die queere Community. Und plötzlich bekommt die Frage nach Sichtbarkeit und Sicherheit noch eine aktuellere, brutalere Dimension.
Der Film begleitet das Berliner CSD-Team in den Tagen nach dem Anschlag: Wie weitermachen nach einem Angriff auf genau den Ort, der für Freiheit, Liebe und Sichtbarkeit stehen soll? In Berlin-Neukölln erzählt die trans Person Roe von einem Alltag, in dem tägliche Anfeindungen und die ständige Angst vor Übergriffen dazugehören - und von der Frage, ob sie den Kiez, den sie liebt, vielleicht verlassen muss. Und in Cottbus bereiten Uwe und das Regenbogenkombinat trotz rechtsextremer Bedrohungen und Brandanschlägen den nächsten CSD vor.
Drei Geschichten über Menschen, die unterschiedlich mit der Gefahr umgehen - zwischen Angst und Trotz, Rückzug und Zusammenhalt. Und die sich nicht nehmen lassen wollen, sichtbar zu sein.
Diese "Land der Berge"-Produktion lädt ein auf eine Reise durch die malerische Landschaft der steirischen Stauseen und stellt die Menschen vor, deren Leben durch das Wasser bereichert wird.
Es war das allererste nach dem 2. Weltkrieg erbaute Kraftwerk Österreichs: Das steirische Speicherkraftwerk Salza. Es zaubert einen 6 Kilometer langen "Fjord" in die Landschaft, den malerischen Salza Stausee, der von bis zu 500 Meter hohen Felswänden umrahmt ist. Die Entstehung dieses Geländeeinschnittes ist auf die Arbeit der Gletscher vor Millionen von Jahren zurückzuführen. Und ist ein Geheimtipp für Kanutinnen und Kanuten.
Der natürliche Gegenpart vom - vermeintlich - stillen Wasser ist seine unbändige Kraft. Im Großsölktal hat aufgestautes Wasser ausgespülte Schluchten und einzigartige Felsformationen sichtbar und zugänglich gemacht. Hier hat ein Bauer aus Leidenschaft, seine zweite Leidenschaft gefunden - den Adrenalinkick im wilden Wasser! Wasser-Kraft hat aber auch riesige Höhlen entstehen lassen, wie die Kraushöhle in Gams bei Hieflau. Sie ist die einzige Gipskristall führende Schauhöhle Europas.
Die "beruhigten Gewässer" an Enns und Salza sind zum Paradies für Fliegenfischer geworden. Eine Passion - längst auch in Frauen-Hand, der Fishing Ladies! Besondere Wandererlebnisse werden rund um den Soboth-Stausee angeboten, den sich gleich zwei Bundesländer teilen: Schamanisch geführte Heil-Wanderungen lassen Menschen bei sich selbst ankommen.
Die Geschichte der Stauseen fasziniert, die Geschichten rund um Stauseen begeistern. Die Stauseen der Steiermark selbst scheinen alles eher gemütlich anzugehen, denn in ihrer Ruhe liegt auch: Kraft!
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands scheint eine Zeitenwende möglich. Zerbricht mit der bipolaren Weltordnung auch die Notwendigkeit von Atomwaffen? Eine Hoffnung, die sich als Illusion erweist. Immer mehr Atommächte betreten die Weltbühne und sorgen für eine neue Bedrohungslage. Die zivile Nutzung der Kerntechnik wird durch den Unfall von Tschernobyl geprägt, die Sensibilität für mögliche Risiken der friedlichen Nutzung wächst.
Sie gehören zu den bekanntesten Tieren Australiens: die Schnabeltiere. Ausgestattet mit einem Schnabel und gleichzeitig einem dichten Pelz, eierlegend und trotzdem ihre Jungen säugend, wurden die Tiere wegen ihres Pelzes gejagt und fast ausgerottet. Zwischenzeitlich hatte sich ihr Bestand erholt. Doch neue Bedrohungen setzen den eigentümlichen Tieren erneut zu.
Von Mittelamerika bis ins südliche Brasilien findet man in den Baumkronen der Regenwälder Faultiere. Fast ihr gesamtes Leben verbringen sie mit dem Rücken nach unten an einem Ast hängend. Es gibt noch viel im Alltag dieser kaum erforschten Tiere zu entdecken.
Anfang des 20. Jahrhunderts erlangte Edgar Cayce weltweite Bekanntheit durch seine angeblichen heilenden Fähigkeiten und Visionen. Er behauptete, Krankheiten zu heilen und in Trance sowohl die Zukunft als auch die Vergangenheit zu sehen. Seine kontroversen Aussagen über die Große Pyramide und die Sphinx sind bis heute umstritten. Die Dokumentation geht diesem Phänomen nach.
In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es in fast jedem Dorf eine Freiwillige Feuerwehr. Dazu gehören die Aktiven, die Jugendfeuerwehren und auch die Alters- und Ehrenabteilungen. Deshalb spielen bei "Unser Dorf hat Wochenende" die freiwilligen Feuerwehrleute fast immer eine große Rolle.
Malerische Seen bestimmen die Schönheit des österreichischen Ausseerlands, in dem Brauchtum, Handwerk und Tradition bis heute fest verankert sind.
Vom Loserplateau aus präsentiert sich das prächtige Seen- und Bergpanorama des "Steirischen Salzkammerguts" vom Altausseer See über den Grundlsee und den Toplitzsee bis zum Kammersee.
Im Frühling sind die Wiesen und Hänge im Ausseerland von duftenden, weiß blühenden Narzissen bedeckt. Viele Freiwillige helfen beim Pflücken der Narzissen für das beliebte Narzissenfest. Erst in der Nacht vor dem Fest werden die Figuren gesteckt. Für eine Figur werden bis zu 30.000 Narzissen benötigt.
Das Ausseerland ist auch für seine Dirndln bekannt. Die Ausseerinnen tragen sie nicht nur an Festtagen, sondern auch im Alltag gern, wie im Film zu sehen ist. Der Film stellt zudem das seltene Handwerk eines Seidendruckers vor. Peter Wach ist schon als Kind unter den Drucktischen durchgelaufen. Jetzt steht er selbst davor und zaubert nach dem Farbauftrag mithilfe von Druckplatten und Modeln aufwendige Muster auf Seidentücher. Die Keramikerin Lisa Zinnebner holt sich die Inspiration für ihre Arbeit gern am Ausseersee. Wasser ist für sie ein wichtiges Element. Es hilft ihr, den Ton formbar zu machen.
Der Grundlsee ist der größte See des Ausseerlandes und der Steiermark. Seit Jahrzehnten wird dort ein Ruderclub betrieben. Das "Steirische Meer", wie der Grundlsee auch genannt wird, eignet sich besonders gut für den Rudersport, weil er nicht so stark vom Wind beeinträchtigt wird. Gastwirt Albrecht Syen lebt schon seit seiner Kindheit am Toplitzsee und lässt sich für die Kamera über die Schulter schauen, wenn er einen Ausseer Saibling zubereitet. Er liebt das Wasser und die Abwechslung zwischen Ruhe und Lebendigkeit, die der See bietet.
Gleich hinter dem Toplitzsee liegt in einem Kessel der Kammersee. An dessen Ende ist ein kleiner Wasserfall zu sehen: Es ist der Traun-Ursprung. Von dort fließt die Traun, die Lebensader des Salzkammerguts, die alles verbindet, bis zur Donau und schließlich ins Schwarze Meer.
Mehr als 100 Millionen Seen gibt es auf der Welt. Die meisten sind süß, andere salzig, manche vereist, wieder andere rosa wie ein Erdbeerbonbon. Sie sind Hotspots der Artenvielfalt. "Terra X"-Moderator Uli Kunz taucht in diesen besonderen Lebensraum ein und erkundet die größten, tiefsten und außergewöhnlichsten Seen. Was lebt in der Tiefe? Welche Mythen und Legenden gibt es? Wie entstehen Seen, und wie verändern sie sich im Laufe der Zeit? Die Reise beginnt in Schweden, dem Land der 100.000 Seen. Mit dem Kanu erkundet er den Vänern, den größten See im westlichen Europa. Der See beeindruckt mit mehr als 20.000 Inseln. Sie bilden Europas größten Süßwasserarchipel. Wann und wie sind diese Seen entstanden? Was lebt in der Tiefe? Und welche Rolle spielt der Hecht, der größte Räuber im See? Und warum legt der Aal - ein besonders rätselhafter Fisch - einen Teil seiner Wanderung mit dem Taxi zurück? Weiter geht es zu den Großen Seen Nordamerikas, wo Schiffswracks eine dramatische Vergangenheit erzählen. Bei Wind und Sturm können sich die Großen Seen in einen gefährlichen Ozean verwandeln. Fast 6000 Schiffe sind dort im Laufe der Jahrhunderte gesunken. Und in Kanada erforschen Wissenschaftler Mikroplastik und Algenblüten - indem sie Seen gezielt belasten. Ob als Trinkwasserquelle, Lebensraum oder Naturwunder: Seen sind dynamische Ökosysteme, die sich im stetigen Wandel befinden. Was das bedeutet, sieht Uli Kunz am Bodensee. Dort ist es eine kleine Muschel, die alles auf den Kopf stellt: Die Quagga-Muschel stammt ursprünglich aus dem Schwarzen Meer - und breitet sich als invasive Art massiv aus. Millionen Muscheln filtern Plankton und Nährstoffe aus dem Wasser, sodass andere Seenbewohner nicht mehr genug zu fressen finden. Vom Bodensee bis zum Baikalsee, von den afrikanischen Salzseen bis zu den amerikanischen Großen Seen - die Dokumentation taucht ein in eine faszinierende, oft verborgene Welt unter der Wasseroberfläche.
Warum hat sich ausgerechnet der Homo sapiens durchgesetzt? In der "Terra X"-Reihe "Überleben!" untersucht die Systemforscherin Antje Boetius das Geheimnis unserer Erfolgsgeschichte. Sie analysiert, mit welchen Strategien es unseren Vorfahren gelang, in allen Naturräumen des Planeten heimisch zu werden. Auf der abgelegensten Forschungsstation Grönlands erforscht sie die Klimageschichte unseres Planeten. Denn: Am Anfang unserer Überlebensgeschichte steht die Anpassung unseres genetischen Erbes an die Entwicklung des globalen Klimas. In Eiskernen sind klimatische Umschwünge und geologische Katastrophen wie Vulkanausbrüche festgehalten. Harte Bedingungen für die vielen Menschenarten, die es einst gab. Wie diese jahrtausendelange Anpassungsgeschichte zu einem Gen-Booster in unserer Frühgeschichte wurde, belegt ein Durchbruch der Paläoarchäologie. In einer sibirischen Höhle wurde eine bis dahin unbekannte Menschenart gefunden. Ihre Gene tragen wir immer noch in uns. "Terra X - Überleben" verfolgt auch die Überlebensstrategien des Homo sapiens in den extremen Naturräumen. Neueste Arbeiten zeigen auf, wie weitreichend die Mensch-Tier-Kooperation wirklich war. In den Wüsten hingegen haben Menschen ganz andere Methoden entwickelt, um in Hitze und Dürre zu bestehen. Erfolgreiches Beispiel: das System Oase. Alle Oasen sind künstliche, von Menschen geschaffene Überlebensorte. Antje Boetius folgt dem Weg des Wassers im ältesten, durchgehend bewohnten Ort Arabiens, der Oase Balad Sayt im Oman. Der letzte Naturraum, den Menschen besiedelten, war der gigantische Pazifik. In den endlosen Weiten Inseln und Atolle zu finden, erforderte eine nautische Meisterleistung. Wie das Wissen der Seefahrt mit den Überlebensstrategien auf winzigen Atollen zusammenhängt, erforscht Antje Boetius auf den Cookinseln. In den Regenwäldern der Erde bringen neueste bildgebende Verfahren die wahren Dimensionen vergangener Metropolen zum Vorschein. Über Jahrhunderte haben diese urbanen Zentren mitten in Wäldern existiert, Hunderttausende Menschen lebten dort. Die Dokumentation zeigt auf, wie unsere Vorfahren sich einen beeindruckenden Schatz an Überlebenswissen erarbeitet haben, der uns heute noch helfen könnte.
9 nach Christus ereignete sich in Germanien eine Schlacht, die Weltgeschichte schrieb: die Varusschlacht. Arminius, der Cherusker - auch Hermann genannt -, besiegte den römischen Feldherren Varus und drei seiner Legionen. Als Ort dieser Schlacht wird in römischen Quellen "saltus Teutoburgiensis" angegeben - also im Teutoburger Wald. Lokalzeit-Moderator Hendrik Schulte macht sich auf den anspruchsvollen und 156 km langen Hermannsweg, um mehr über die Hintergründe zu erfahren. Was ist Mythos, was ist Geschichte? Sähen heutige Städte wie Bielefeld und Detmold anders aus, wenn die Germanen vor 2000 Jahren nicht die Römer geschlagen hätten?
Nebenbei macht er auf dem berühmten Fernwanderweg zahlreiche Entdeckungen. Auf den Dörenther Klippen begegnet er Spuren der einstigen Hexenverfolgung im Tecklenburger Land. Zusammen mit dem Tierfilmer Robin Jähne erfährt er, mit welcher besonderen Technik es heute möglich ist, spektakuläre Aufnahmen in einem Raubvogelnest zu machen. Und von Wanderführer Michael Haase lernt Hendrik, was in den Rucksack gehört - und was man besser zu Hause lässt.
Ein Teil des Weges wird stilecht als Römer zurückgelegt. Die "1. Roemercohorte Opladen" hat im Teuto ein Römerlager aufgeschlagen, es gibt Weizenbrei und Übernachtung im Lederzelt. Historische Genauigkeit bei der Ausrüstung sind wichtig, und so erfährt Hendrik am eigenen Leib, wie schwer eine römische Rüstung war - eine Herausforderung für Durchtrainierte.
Bei Sennestadt stößt Hendrik auf ein echtes Römerlager: Es wurde erst 2017 von einem Hobbyarchäolgen entdeckt - ein Marschlager mit Erdwall und hölzernen Palisaden. Es diente nur zu einer Übernachtung, und bot 25.000 Soldaten Platz. 25.000 Soldaten - das sind genau drei Legionen - vielleicht die, die in der Schlacht am Teutoburger Wald niedergemetzelt wurden?
Das Schloss Schönbrunn in Wien zählt zu den größten und bekanntesten Barockanlagen der Welt und ist nicht nur ein imposantes Gebäude, sondern auch von ganz besonderen Gärten umgeben.
Die Gärten sind ein wahres Meisterwerk der Landschaftsarchitektur und ein bedeutendes Erbe der österreichischen Geschichte. Sie spiegeln die Macht und den Glanz der Habsburger-Dynastie wider und sind bis heute ein Symbol kaiserlicher Eleganz und barocken Lebensstils.
Doch hinter der grünen Pracht verbirgt sich mehr als nur ein Ort der Erholung: Die Gärten von Schönbrunn erzählen Geschichten von Machtkämpfen, Liebe und Intrigen, aber auch von der komplexen Pflege und Erhaltung eines historischen Kulturerbes.
Ursprünglich als Test-Park für Achterbahnen gegründet, tummeln sich heute auf dem Freizeitgelände in Rust bis zu 30.000 Gäste täglich. Und sie wollen nur eins: Spaß haben. Damit das auch unbehelligt klappt, läuft der Betrieb hinter den Kulissen auf Hochtouren. Ob Reinigungskräfte, Sternekoch oder die Techniker, die routinierte Wartungsarbeiten an Karussells und Achterbahnen durchführen - sie alle helfen, den Tagesausflug im Freizeitpark zu einem besonderen Erlebnis zu machen.
Obwohl Stauseen alle künstlich entstanden sind, gelten sie vielerorts als Perlen der Alpen. Die 4-teilige "Land der Berge"-Neuproduktion "Stauseen der Alpen" zeigt Stauseen, die - als anfänglicher Fremdkörper - mittlerweile in vielen Tälern das Leben von Menschen und Natur bereichern.
Eine der schönsten Panoramastraßen des Landes ist das kilometerlange Entrée hin zu Österreichs höchster Staumauer: Der Kölnbreinsperre! Am Ende des malerischen Maltatales in Kärnten gelegen, wird durch diese Sperre ein türkisgrüner Stausee erst zum Leben erweckt, gespeist von zahlreichen Gewässern aus einer der schönsten und bedeutendsten Hochgebirgslandschaften der Welt, dem Nationalpark Hohe Tauern. Manche Stauseen in Kärnten verstecken sich aber geradezu in Seitentälern des Maltatales, andere wiederrum lassen den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, stolz in sich spiegeln. Eine chemische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff und Wasserstoff gibt Stauseen die Existenzberechtigung, zu einem einzigen Zweck: der Energiegewinnung. "Land der Berge" zeigt auch ganz versteckte Seen, wie den Gößkarspeicher. Oder einen, der durch Gletscherwasser gespeist wird und sich imposant präsentiert, der Stausee Margaritze, am Fuße des Großglockners. Zu entdecken gibt es aber auch "Beauty-Kuren" rund um Stauseen, denn die Bauarbeiten haben natürlich Spuren hinterlassen. Beim Großen Mühldorfer See der Kraftwerksgruppe Malta-Reißeck wird die Natur unterstützt, um zu alter Schönheit zu kommen!
Bei den Menschenaffen im Zoo ist eine große Aktion geplant: Schabenbekämpfung steht auf dem Programm und dafür müssen Mensch und Tier ausziehen. Diese aufwendige Maßnahme wird regelmäßig durchgeführt, damit sich die Schädlinge nicht in den Innengehegen festsetzen. Für die Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos bedeutet das zwei Nächte im Freien und Frühstück unter freiem Himmel.
Die Tierpfleger nutzen die Zeit und betätigen sich stattdessen als Gebäudereiniger, um die Bartaffen-Anlage und den Pavian-Felsen zu reinigen. Ganz vorne mit dabei: Revierchef Christian Aust.
Vor dem Schlafengehen werden die Bonobos noch mit Jutesäcken und Holzwolle versorgt, denn trotz sommerlichen Temperaturen brauchen diese es im Außengehege besonders warm.
Alle Hände voll zu tun hat auch Reviertierpfleger René Walther aus dem Tierpark. Erste Aktion an diesem Tag: Hufpflege bei Goldtakin-Weibchen Cadence. Dafür muss das kräftige Tier mit seinen massiven Hörnern erst einmal von Dr. Strauß in Narkose gelegt werden. Goldtakine zählen zu den sogenannten Paarhufern, die sich die nachwachsende Hornhaut an den Füßen normalerweise auf hartem Boden einfach ablaufen. Warum das bei Cadence nicht funktioniert, weiß allerdings niemand so richtig.
Warum dagegen Kiang-Hengst Herkules vor seinen Stuten so eine gewaltige Show abzieht, das kann René Walther schon eher beantworten. Und auch in Sachen Schneeziegen-Nachwuchs kann man ihm wieder beim fachmännischen Wiegen, Sexen und Kerben über die Schulter schauen.
Nach Meinung von Experten werden in den nächsten Jahren weltweit ein Drittel aller Amphibienarten verschwinden. Auch in Bayern gehen die Bestände von Fröschen, Kröten und Lurchen seit Jahren stark zurück, hier sind 13 der 19 Amphibienarten in Gefahr (2010). Stellvertretend hierfür steht der Laubfrosch. Während er früher nahezu in jedem Garten anzutreffen war, ist er heute an den meisten Orten verschwunden.
Ein Projekt des Tiergartens Nürnberg will dem etwas entgegensetzen. Ein Zucht- und Ausbürgerungsprogramm von Laubfrosch, Kammmolch und Knoblauchkröte soll deren Populationen in Mittelfranken stützen. Mit Genehmigung der Regierung werden Wildtiere gefangen und in Terrarien und Aquarien zur Fortpflanzung gebracht. Der Nachwuchs wird dann bestens versorgt und aufgepäppelt, bis er über das Gröbste hinaus ist. Erst dann werden die jungen Amphibien an geeigneten Orten wieder in die freie Wildbahn entlassen.
Die letzte Nacht des Jahres: Schon am frühen Abend bereiten sich die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr auf eine 12-stündige Ausnahmeschicht vor. Niemand weiß, was passiert. Werden die angeordneten Böllerverbotszonen für einen ruhigen Jahreswechsel sorgen? Dieser Film begleitet Frauen und Männer der Berliner Feuerwehr durch die Silvesternacht 2021.
Lyon: Auf dem Fourvière-Hügel gründen die Römer die erste "colonia" namens Lugdunum im besetzten Gallien. Bald schon präsentiert sich Lugdunum in der Antike als "kleine Schwester Roms". Die römischen Invasoren gestalten die Siedlung nach dem Vorbild Roms: mit einem großen Theater, dem "Bundesheiligtum der drei Gallien", einem Amphitheater und einem hydraulischen Netzwerk. Durch den Bau und die Nutzung römischer Bauwerke soll die Gunst der eroberten Völker gewonnen werden.
Der Unternehmer Piers und die Polizistin Emma lebten glücklich in einer hübschen Scheune in den West Midlands. Doch als die baufällige Schlossimitation nebenan zum Verkauf stand und die Aussicht bestand, dass an ihrer Stelle eine weitläufige neue Wohnsiedlung entstehen würde, fassten sie einen drastischen Entschluss. Sie kauften das Gebäude selbst, um es abzureißen und stattdessen ein riesiges, markantes Schloss des 21. Jahrhunderts zu errichten.
Mit Tom Jacobs, Michael Bideller, Céline Fontanges, Jesse Grimm, Frank Jordan, Martin Lohmann, Ela Nitzsche, Patrick Stamme
Jack Macrae und seine Crew transportieren ein Haus nach Mungindi. Die 400 Kilometer lange Strecke führt über schmale Landstraßen und enge Brücken. Für die nächtliche Tour mit 730 PS starken Trucks bleibt der Truppe sechs Stunden Zeit, denn danach läuft die Fahrgenehmigung ab. Mike Elliott und sein Sohn Vinnie bereiten sich unterdessen im Bundesstaat Western Australia auf eine Fahrt durch die Wüste vor. Tückische Outback-Pisten und extreme Hitze werden dem 30 Jahre alten Vehikel des Duos auf dem Weg in die abgelegene Gemeinde Burringurrah alles abverlangen.
Wasser ist die Kraft, die über Jahrtausende atemberaubende Höhlenlandschaften geformt hat. Forschungstaucher Uli Kunz nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise unter die Erde. Die meisten Wasserhöhlen der Welt sind noch unerforscht. Schließlich sind sie nur erfahrenen Tauchern zugänglich, und ihre Erkundung ist nicht ungefährlich. Uli Kunz begleitet Höhlenforscher auf Expeditionen in die einzigartigen wasserführenden Höhlensysteme der Erde. In Mexiko erkundet Uli Kunz die Unterwelt der Halbinsel Yucatán und stößt auf rätselhafte Spuren der Maya. Für diese waren die Cenoten überlebenswichtige Trinkwasserquellen - und nicht nur das: Etliche von ihnen dienten auch als Kultstätten, in manchen wurden sogar Menschen geopfert. Uli Kunz taucht hinab in einen der größten Süßwasserspeicher der Erde - und begegnet Tieren, die sich an das Leben in der dunklen, nährstoffarmen Umgebung angepasst haben. Von Mexiko führt Ulis Reise auf die Reiteralm bei Berchtesgaden, ein von steilen Felswänden umgrenztes Karstplateau. Unter der Erde wartet eine fremde Welt, denn der Gebirgsstock ist durchzogen von einem Netz aus Höhlen und Schächten. Uli Kunz begleitet Höhlenforscher auf eine Expedition der Extreme ins Innere des riesigen Bergmassivs - eine Reise, die ihn an seine Grenzen führen wird. Höhlen sind Zeugen der Erdgeschichte - und oft auch Archive der menschlichen Vergangenheit. In den Calanques Südfrankreichs befindet sich die Cosquer-Höhle: Dort entdeckte ein Taucher knapp 40 Jahre zuvor rätselhafte Tiermalereien aus der Steinzeit. Heute ist die Höhle nur tauchend zugänglich. Und der Meeresspiegel steigt: Schon bald werden die faszinierenden Felszeichnungen ganz von Wasser bedeckt sein. Höhlenforschung ist ein riskantes Abenteuer. Immer wieder kommt es zu spektakulären Rettungsaktionen, wie 2014 die Bergung von Höhlenforscher Johann Westhauser aus der Riesending-Schachthöhle im Untersberg bei Berchtesgaden oder 2018 die Rettung von zwölf Jugendlichen aus der Tham-Luang-Höhle in Thailand. Die Rettung aus wassergefüllten Höhlen ist besonders schwierig, und Höhlentaucher müssen die Bergung von Verletzten daher immer wieder trainieren. In einem gefluteten Schieferbergwerk probt Uli die Rettung aus einer Tauchhöhle. Die Reise in die Welt der Höhlen ermöglicht tiefe Einblicke in die Geschichte der Erde: Welche Kräfte führen zur Entstehung von Höhlen, und warum sind manche mit Wasser gefüllt und andere nicht? Eine spannende Entdeckungsreise zu den außergewöhnlichsten Naturwundern unter der Erde.
Hohe Wohnkosten stellen für viele Familien ein großes Problem dar. Und es wird erwartet, dass die Quadratmeterpreise in den nächsten fünf Jahren weiter steigen. Diese Entwicklung treibt arbeitslose Menschen in die gefürchtete Schuldenfalle. Gary Brown und Cona Jackson bekommen es in dieser Folge im Südosten Londons mit einem Mann zu tun, der drei Jahre lang keine Miete bezahlt hat. Deshalb ist an diesem Tag ein Betrag von umgerechnet 51 000 Euro fällig. Die Wahrscheinlichkeit, dass der säumige Kandidat diese Summe aufbringen kann, ist gering.
Ein Team junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler reist ins Herz der Antarktis, um ausgerechnet an einem der lebensfeindlichsten Orte der Welt nach Fossilien zu graben. Angetrieben vor allem von der Frage, wie all die geheimnisvollen prähistorischen Kreaturen so nah am Südpol überleben konnten, trotzen die Forschenden Wind und Kälte. Die Welten, deren Spuren sie im Eis entdecken, sind atemberaubend: Herden der gewaltigen Titanosaurier durchstreiften im Sommer die Ebenen Antarktikas, kleine Proto-Reptilien passten sich mit ungewöhnlichen Organen an die monatelange Dunkelheit der Polarnacht an. Der südliche Kontinent war sogar Jagdgebiet eines großen Fleischfressers. Lange vor dem T-Rex stellte der gefiederte Cryolophosaurus seinen Beutetieren nach. Um Hinweise auf diese außergewöhnlichen Welten der Vergangenheit zu finden, müssen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zunächst in McMurdo, der größten permanenten Basis Antarktikas, auf das Überleben in der Eiswüste vorbereiten. Erst dann fliegen sie weiter in Richtung Südpol zu ihrem Camp am Fuß des Shackleton-Gletschers, von wo aus sie ihre Grabungsziele täglich mit dem Helikopter erreichen. Die sechswöchige Expedition ist ein Knochenjob, aber die Ergebnisse können sich sehen lassen. Zum ersten Mal ergibt sich ein Bild von bisher völlig unbekannten Ökosystemen. Die Funde legen sogar nahe, dass Antarktika während mehrerer, weltweiter Massensterben ein letztes Refugium für das Leben gewesen sein könnte.
Ein Kopfsprung von ganz oben mitten hinein in die satte grüne Eifel - für Janine Kirchoff ist es ihr allererster Tandemsprung; für Christian Dassel der Auftakt zu einer Sommertour durch eine der schönsten Regionen im Westen. Mit seinem Team macht er sich auf zu einer erlebnisreichen Berg- und Talfahrt zwischen Euskirchen und Blankenheim. Und dabei kreuzen interessante und unterhaltsame Menschen seinen Weg.
Wie die junge Maklerin Carola Braun. Sie hat eine Schwäche für halb verfallene oder heruntergekommene Bauernhäuser, die sie zu neuem Leben erweckt - um sie dann frisch renoviert aber mit schwerem Herzen weiter zu verkaufen. Rursee, Hohes Venn, Nationalpark - die Eifel lädt ein zum Verweilen. Manchmal auch nicht ganz freiwillig, wenn man einen Esel am Halfter führt. Judith Schmidt aus Burg Reuland veranstaltet Eselseminare. Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland und lernen hier vor allem zwei Dinge: Esel sind überhaupt nicht störrisch, wenn man den richtigen Ton vorgibt. Und die Eifel ist wunderschön.
Live from Doha, Qatar, CNN Creators follows a team of digital-native storytellers as they navigate the stories that matter most, with a focus on tech, art, culture, sport, and social trends.
Obwohl alle Stauseen künstlich entstanden sind, gelten sie vielerorts als Perlen der Alpen. Sie strahlen eine ganz eigene Schönheit aus und ziehen oft Menschen aus aller Welt an. Ihre Grundstruktur ist meist wuchtig und grob und doch schmiegen sie sich oftmals sanft in die sie umgebende Natur und scheinen mit ihr eine Einheit zu bilden. Ihr alleiniger Zweck ist die Energiegewinnung, viele Stauseen sind aber längst auch zu einer Tourismusattraktion geworden oder dienen sowohl Einheimischen, als auch Touristen als sonntägliches Ausflugsziel. Diese "Land der Berge"-Neuproduktion begibt sich zu einigen der schönsten Stauseen in Österreich.
Im Zoo Berlin leben verschiedene asiatische Steinbockarten, die auf drei imposanten Felsenanlagen ein neues Zuhause gefunden haben. In ihren heimatlichen Gebirgsregionen können die Steinböcke in Höhen bis zu 6.700 Metern vordringen. Im Zoo muss ihnen ein 16 Meter hoher Felsen genügen. Zumindest für die Tierpfleger ist dieser "steile" Arbeitsplatz eine tägliche Herausforderung.
Mehr Kontakt zu ihren Schützlingen haben dagegen Reviertierpflegerin Nora Kuntzagk und ihre Kollegin Annett Krüger im Kamelrevier des Tierparks. Ohne Probleme können sie mit den Alpakas, Guanakos und Trampeltieren auf Tuchfühlung gehen. Den vertrauensvollen Umgang mit den Tieren haben sich die Pflegerinnen mühevoll erarbeitet. Nora Kuntzagk ist bereits seit 1967 im Tierpark tätig, ihre Kollegin Annett Krüger kam 20 Jahre später, im Jahr 1987, dazu. Die jahrelangen Erfahrungen kommen den beiden auch heute wieder zugute, denn bei Guanako-Kind Loki steht aufgrund eines Nabelbruchs eine OP in der Tierklinik an.
Einen Tierarztbesuch der eher unangenehmen Art erwartet auch einige Jungtiere auf der Südamerika-Anlage des Zoos. Dr. Schüle kommt vorbei, um die Kinder der Roten Riesenkängurus und den Wasserschwein-Nachwuchs zu chippen.
Außerdem in dieser Folge:
Ein neuer Kollege bei den Dickhäutern im Tierpark, zweifacher Kiwi-Nachwuchs in der Fasanerie des Zoos und interessante Aufnahmen, die offenbaren, was erwachsene Kiwis in der Nacht so treiben.
Obwohl Wohnmobile kein günstiges Vergnügen sind, boomt der Camping-Markt. Die Flexibilität und Freiheit eines Urlaubsdomizils auf Rädern reizt viele Reiselustige. Besonders hochwertige Modelle können je nach Ausstattung mehr als 100.000 Euro kosten. Welche Ausführungen gibt es und wie werden die fahrenden Ferienhäuser hergestellt? Die Reportage zeigt die Fertigung eines Luxus-Wohnmobils.
Seit ca. 100 Tagen ist der neue Hauptstadtflughafen BER in Betrieb. Mit ihm auch die Flughafen-Feuerwehr. Die Wehren von den ehemaligen Flughäfen Tegel und Schönefeld müssen sich auf dem neuen Standort zurechtfinden und zusammenwachsen. Die rbb Reporter haben sie über die ersten Monate dabei beobachtet.
Im Zuge der Eroberung Galliens durch Julius Cäsar im 1. Jahrhundert vor Christus profitieren zahlreiche gallische Siedlungen von der Baufreudigkeit der neuen römischen Herrscher. Im südfranzösischen Arles zeugen viele römische Denkmäler vom erworbenen Wohlstand. Das 21 Meter hohe und 450 Meter lange Amphitheater mit 60 Arkaden ist eine Nachbildung des Kolosseums in Rom.
Der Naturpark Sintra-Cascais, die "Riviera Portugals", vereint paradiesische Strände mit den rauen Hügeln der Serra de Sintra. Die beeindruckende Landschaft bietet seltenen Pflanzen- und Tierarten geschützten Lebensraum. Majestätische Klippen, mystische Nebelwälder und eine reiche Kulturgeschichte machen den Naturpark einzigartig.