Zwei Höfe, zwei Liebesgeschichten. Im Mostviertel übernehmen Babsi und Jim einen alten Hof auf Leibrente. In Kärnten sucht die toughe Jungbäuerin Tina zwischen Hofarbeit und der Jagd nach der Liebe.
Mehr als 100 Bergseen gibt es in der Hohen Tatra, und viele leuchten in einer ganz eigenen Farbe. Es gibt einen "grünen See", einen "weißen See" und gleich mehrere "schwarze Seen".
Der größte See heißt "Meerauge". Ihre sprechenden Namen verdanken die Gewässer dem Gestein am Grund oder den Reflexionen der Sonne und der Felsen am Rand. Dadurch umgibt die Bergseen ein Zauber. Der vielleicht beliebteste See ist der Tschirmer See.
Er hat keine besondere Farbe - seine Strahlkraft entspringt der spektakulären Kulisse vor den Tatra-Bergen und macht ihn damit zu einem romantischen Treffpunkt für Liebespaare. Zwischen den zahlreichen Seen sind Wanderer unterwegs.
In den weniger touristischen, unzugänglichen Teilen des UNESCO-Biosphärenreservats hat sich eine Tierwelt erhalten, die es früher einmal überall in Europas Wäldern gab. Zirbelkiefern verlocken Bären zu waghalsigen Klettertouren.
Das Gebirge zwischen Polen und der Slowakei wurde in der Eiszeit von Gletschern geprägt. Sie schürften Trogtäler in den Granit, die sich nach Abschmelzen des Eises mit Wasser füllten. Jedes dieser besonderen Gewässer bildet ein eigenes empfindliches Ökosystem. Ein wissenschaftliches Tauchteam der Universität Olsztyn kontrolliert deshalb jährlich den Zustand des "Meerauges".
Das Traumhaus steht direkt neben dem Friedhof. Das stört das Paar jedoch wenig. Und so erwerben sie für gerade mal 50.000 Euro das schon lange leerstehende Gebäude mit angrenzender Scheune und 1600 qm großem Grundstück.
Die Maya schaffen über die Jahrhunderte eine komplexe und beeindruckende Zivilisation. Das zeigt sich in den wertvollen archäologischen Schätzen und Ruinen, die sie hinterlassen haben. Aber wie sind sie zu genialen Mathematikern, Künstlern und Baumeistern geworden? Wann entwickelten sie sich zu einer hierarchischen Gesellschaft, die monumentale Bauwerke errichtete? Ausgrabungen in Yucatan, Mexiko, liefern neue Hinweise. Die Maya-Kultur entwickelt sich langsam zu einer Hochkultur, die sich durch ihre komplexe Gesellschaftsstruktur, ein eigenes Schriftsystem und beeindruckende architektonische Leistungen auszeichnet. In der Blütezeit der Maya zwischen 250 und 900 nach Christus entstehen prächtige Städte mit Pyramiden, Tempeln und Palästen. Die Gesellschaft ist hierarchisch organisiert und wird von mächtigen Königen und Adligen geführt. Bis heute ranken sich viele Legenden um die Maya. Eines ist jedoch sicher: Ihr Aufstieg ist eng mit dem Maisanbau verbunden. So ist das Datum der Tagundnachtgleiche im Frühjahr ein wichtiges Datum, das sich auch in ihren Observatorien und Kalendern widerspiegelt. Mehr als 2000 Jahre lang beherrscht die Maya-Kultur weite Teile Mittelamerikas. Imposante Tempelpyramiden und Ruinenstädte zeugen von ihrer Macht. Ihr genialer Umgang mit Schrift, Zeit und Wasser ist bis heute bemerkenswert. Dennoch geben Entstehung und Untergang dieser Zivilisation bis heute Rätsel auf.
Chemie ist eine Zaubershow. Ihr Geheimnis ist die Verwandlung, die Verbindung von immer neuen Stoffen. Manches verschwindet, anderes entsteht scheinbar aus dem Nichts. Chemie ist die Kunst, mit den Bausteinen der Welt neue Stoffe zu schaffen. Dank ihr lassen sich auch Moleküle zusammenführen, die ohne Technik nicht zueinanderfinden würden. Ob das, was da entsteht, gut oder schlecht ist, das hat der Mensch selbst in der Hand. Einer der Großen, der die Grundlagen der modernen angewandten Chemie legte, war Justus von Liebig. Er tüftelte an Düngemitteln für die Landwirtschaft, entwickelte Säuglingsnahrung und Würzextrakte. Und er war einer der Ersten, der die Chemie einem großen Publikum verständlich machen wollte. Seine "Show-Vorlesungen" sind Legende. Es knallte, puffte und rauchte so dramatisch, dass Studenten und Prominente ihrer Zeit aus dem Staunen kaum herauskamen. Auf der Suche nach neuen Wundermitteln mischten Chemiker im 20. Jahrhundert Hunderte von Stoffen in ihren Laboren zusammen, ließen Alkohole, Lösungsmittel, Eiweiße, Öle und Zellulose miteinander reagieren. Synthetische Medikamente entstanden, die den Durchbruch im Kampf gegen unzählige Krankheiten brachten. Und sie entwickelten erste Kunststoffe, mit denen das Zeitalter des Plastiks begann. Viele der in den Laboren entwickelten Stoffe waren in ihrer Zeit Meilensteine, die für Fortschritt und Entwicklung standen. Dass einige von ihnen auf lange Sicht dem Planeten und seinen Bewohnern schaden würden, konnten die Entdecker von damals nicht ahnen. Doch ein prinzipielles Gegeneinander von "guter Natur" und "böser Chemie", wie es heute von vielen angenommen wird, gibt es nicht.
William Shatner geht heute einer der wichtigsten Fragen der Menschheit auf den Grund: Woher kommen wir? Während viele an die göttliche Schöpfung glauben, gibt uns die Wissenschaft andere Optionen. Gibt es womöglich noch heute, in den abgelegensten Regionen der Welt, menschenähnliche Geschöpfe, die unsere Herkunft erklären könnten?
Zwischen Kreuzberg und Friedrichshain in Berlin entsteht mit dem EDGE East Side Tower das höchste Bürogebäude der Stadt: 142 Meter hoch, 35 Stockwerke und 65.000 Quadratmeter Mietfläche. Der Bau erfordert über viereinhalb Jahre und Tausende Arbeiter, die Millionen Kilogramm Material verbauen. Die Baufläche ist extrem klein, was logistische Herausforderungen birgt, wie nur eine Zufahrtsstraße und kaum Platz für Baukräne. Die Reportage begleitet den Bau bis zur Fertigstellung und Übergabe.
Sie war die Ikone der deutschen Friedens- und Umweltbewegung: Petra Kelly glaubte daran, dass ein einzelner Mensch die Welt verändern kann. In den 1980-er Jahren brachte sie hunderttausende Menschen gegen Atomkraft und Atomraketen auf die Straße. Die radikale Pazifistin, Menschenrechtsaktivistin und Feministin war eine Ausnahmeerscheinung. Ihr Leben war ein großer Wurf, ihr Ende eine Tragödie. Petra Kelly: Kämpferin gegen Atomkraft, Gründungsmitglied der Grünen, Ikone der Friedensbewegung. Unbeirrbar forderte sie die radikale Transformation der Gesellschaft, eine blockfreie Welt ohne Waffen und den Frieden mit der Natur.
Moderator Tobi Kämmerer erkundet bei seinem "Urlaubstrip" die Bergstraße - von einem historischen Bergwerk über den schwierigsten Klettersteig nördlich der Alpen bis zu einem Rittermahl im Schloss Auerbach. Dabei begegnet er unter anderem der Deutschen Weinprinzessin Katja Simon, einem traditionsreichen Eiscafé und einer Hofgut-Chefin, die Whiskey brennt. "Tobis Urlaubstrip: Bergstraße" zeigt die Region zwischen Seeheim, Weinheim und Lampertheim mit außergewöhnlichem Engagement, besonderen Persönlichkeiten, Genuss und viel Historie.
In seiner Kleinstadt hatte Jeremy Schwierigkeiten, andere schwule Männer zu finden - bis er Alex traf. Als Alex die Bombe platzen lässt, dass er nicht der Mann ist, den Jeremy zu daten dachte, graben Nev und Co-Moderatorin Arlissa nach der Wahrheit!
Nach ihrem mysteriösen Untergang durchlebt die Maya-Zivilisation eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. Sie leben in kleineren Gemeinschaften und halten ihre Kultur lebendig. In Yucatán, Mexiko, entdecken Archäologen Hinweise auf eine Wiedergeburt der Maya-Kultur um das Jahr 1000. Den Maya gelingt es, sich neu zu erfinden und wieder große Städte zu errichten. Doch 500 Jahre später bringen die Spanier militärische Macht und Krankheiten. Als die Spanier im 16. Jahrhundert nach Mittelamerika kommen, treffen sie auf verschiedene Maya-Gemeinschaften, die nach dem Zusammenbruch ihrer Städte weiterhin kulturell und sozial aktiv sind. Mit der Ankunft der Spanier beginnt für die Maya eine neue Zeit der Konflikte und Veränderungen. Die Spanier bringen nicht nur militärische Macht mit, sondern auch Krankheiten, gegen die die indigene Bevölkerung keine Immunität besitzt. Das führt zu einem dramatischen Bevölkerungsrückgang. Trotz Unterdrückung und kultureller "Assimilationsversuche" durch die Kolonialmacht bewahren viele Maya ihre Sprache, Bräuche und Glaubenssysteme. Die spanische Herrschaft führt zur Einführung des Christentums, das sich oft mit dem traditionellen Maya-Glauben vermischt. Diese historische Periode ist geprägt von Widerstand, Anpassung und vom Überleben der Maya, die trotz enormer Herausforderungen ihre Identität und Traditionen bis heute bewahren konnten. Mehr als 2000 Jahre lang beherrscht die Maya-Kultur weite Teile Mittelamerikas. Imposante Tempelpyramiden und Ruinenstädte zeugen von ihrer Macht. Ihr genialer Umgang mit Schrift, Zeit und Wasser ist bis heute bemerkenswert. Dennoch geben die Ursprünge und der Untergang dieser Zivilisation der Archäologie noch immer Rätsel auf.
Der menschliche Körper ist ein lebendes Labor, in dem ununterbrochen chemische Prozesse ablaufen. Sie zu dechiffrieren ist bis heute ein wissenschaftliches Abenteuer. Die Elemente des Lebens finden sich überall im Universum. Alles, was auf der Erde existiert, stammt aus Sternenstaub. Welche Kette von Zufällen aber hat dazu geführt, dass sich ausgerechnet hier aus chemischen Bausteinen Leben entwickeln konnte? In den 1950er-Jahren knackten zwei "Nerds" den Code des Lebens: Francis Crick und James Watson. Ihnen gelang es, die dreidimensionale Struktur der DNA-Doppelhelix und damit den Kopiermechanismus des Lebens zu entschlüsseln. Der entscheidende Hinweis allerdings kam von der heute weniger bekannten Biochemikerin Rosalind Franklin. Wie keine andere beherrschte sie die Röntgenkristallografie, mit der komplexe Moleküle durchleuchtet und ihre Strukturen bestimmt werden können. Bis heute ist die Methode relevant, zum Beispiel um die Struktur von Proteinen zu bestimmen, mit denen Coronaviren an menschliche Zellen andocken. Wichtige Erkenntnisse, um neue maßgeschneiderte Medikamente zu entwickeln. Wir wissen heute unglaublich viel darüber, wie die molekularen Maschinen im menschlichen Körper funktionieren. Doch wie ist das alles entstanden? Im Jahr 1953 versuchten Wissenschaftler, die Schöpfung im Labor zu simulieren und die chemische Evolution in Gang zu setzen. Das Experiment von Harold Urey und Stanley Miller wurde weltbekannt. Zwar entstanden in ihrer "Ursuppe des Lebens" einfache Aminosäuren, doch die Kernfrage blieb: Wie konnten komplexe Moleküle wie DNA und erste Zellen entstehen? Ein interdisziplinäres Team von Forschenden ist jetzt dabei, den Ursprung des Lebens im Labor zu entschlüsseln - mit erstaunlichen Ergebnissen. "Sollten wir irgendwann verstehen, was genau es braucht, damit aus leblosen Chemiebausteinen Leben entsteht, können wir vielleicht auch beantworten, wie verrückt es ist, dass wir auf dieser Erde atmen und leben", sagt Dr. Mai Thi Nguyen-Kim. "Ist es nur eine Frage der richtigen physikalischen Bedingungen? Dann können wir davon ausgehen, dass es irgendwo da draußen noch mehr Leben gibt. Oder ist das, was hier auf der Erde geschah, ein wahnsinniger Zufall? Ein wahnsinniges Glück?"
Der Blick von oben offenbart eine Unterwasserentdeckung aus einer gewalttätigen Vergangenheit; seltsame Spiralen im offenen Ozean vor der Küste Australiens, eine mysteriöse "Geisterinsel" aus Beton und noch nie gesehene Spuren auf dem Meeresgrund - Tausende von Metern unter den Wellen.
Marco und Jeanette wollen in ihrem Traumhaus einen ehemaligen Abstellraum zu einem zweiten Bad umbauen. Und auch Thomas und seine Gattin Frauke träumen von einem neuen Luxusbadezimmer.
An der Küste von Rockingham rücken Luke Purdy und seine Arbeitskollegen mit einem tonnenschweren Bagger zum Einsatz aus. Das Aufräumkommando will mit der Baumaschine am Strand eine 13 Meter lange Jacht freischaufeln. Wenn die Bergungs-Profis das Boot im Bundesstaat Western Australia heil an Land bringen, winken ihnen Extraeinnahmen in Höhe von 5000 Dollar. Denn Operation-Managerin Jacinta hat für das Wasserfahrzeug einen potenziellen Abnehmer aufgetan. Aber noch ist der Deal nicht in trockenen Tüchern - der Mann kauft das Schiff nur unversehrt.
Kriegsangst und die Sehnsucht nach Frieden: Beides prägt viele große Protestsongs der letzten 100 Jahre. Und so manch ikonischer Song von einst ist aktueller denn je. Welche Kraft haben die großen Friedenshymnen von Joan Baez, Bob Dylan, John Lennon und Yoko Ono heute noch? Und findet sich die Zeitenwende auch in der neueren Musik wieder? "Im Schützengraben sind wir alle Bros", rappen die Berliner Jungs von K.I.Z in ihrem 2024er-Song "Frieden" in gewohnt ironischer Manier. Sind die Friedenshymnen von einst für Musiker heute noch Inspiration?
Transsilvanien, die meisten Menschen denken dabei an die Heimat Graf Draculas, gibt es wirklich: Die Region liegt in einem noch ursprünglichen Winkel Südosteuropas, abgeschirmt von der Gebirgskette der Karpaten im Zentrum Rumäniens. Eine Wildnis, wie es sie woanders in Europa längst nicht mehr gibt. Transsilvanien ist die Heimat aller drei großen europäischen Landraubtiere. Hier lebt mehr als ein Drittel aller Braunbären des Kontinents auf einer Fläche, die dreimal so groß wie Belgien ist. Dazu kommen Wölfe und Luchse. Nirgends in Europa - abgesehen von Russland - leben mehr von ihnen als hier.
In spektakulären Bildern hat der vielfach preisgekrönte Naturfilmer John Murray (u.a. Gewinner des Emmy-Award, dem Oscar der Fernsehwelt) Transsilvanien als Zeitreise in die Vergangenheit in Szene gesetzt.
Heute ist diese abgelegene Region Rumäniens, auch bekannt als Siebenbürgen, eines der letzten nahezu unberührten Wildnisgebiete Europas mit atemberaubenden Landschaften und einer großen Artenvielfalt. Nirgendwo haben sich so viele Urwälder erhalten wie in den Karpaten. Einst ausgerottet, wurden Wisente und Biber wieder angesiedelt. Beide sind Schlüsselarten für ihre jeweiligen Lebensräume, die dank ihrer Aktivität Raum für weitere Tiere schaffen.
Der Film verknüpft all das mit der Geschichte Transsilvaniens, einer Historie blutiger Eroberungszüge. Die Dokumentation zeigt dabei Draculas Schloss Bran, alte Wehrkirchen, die die Bewohner Transsilvaniens vor Angreifern schützten, und traditionelles Brauchtum wie die Nacht der Elfen zur Mittsommerwende. In alten Bauerndörfern bewahrt die meist extensive Landwirtschaft bis heute artenreiche Wiesen voller Blüten und Insekten.
Rumänien beherbergt allein 200 Schmetterlingsarten. Von dieser Vielfalt profitieren Weißstörche, farbenprächtige Bienenfresser und Wiedehopfe, die "Punks" unter den Vogelarten Europas. So hat es einst auch in Deutschland ausgesehen!
Damit das Gruseln nicht zu kurz kommt, begleitet der Regisseur auch die Verwandten des berühmtesten Blutsaugers aller Zeiten bei ihrer nächtlichen Jagd: In Kirchengemäuern und uralten Tropfsteinhöhlen leben 26 Arten von Fledermäusen. Doch sie haben es nicht auf Blut, sondern auf Insekten abgesehen. Die Flattertiere sind untrennbar mit Transsilvanien verbunden.
Immer mehr Berufsbilder sind vom Aussterben bedroht. Einige wenige halten die Tradition aber am Leben, als die letzten ihrer Art. Dazu gehören auch Vater und Sohn Mitterlehner, die als Messerschleifer durchs Land ziehen. Derweil repariert der 84-jährige Leo Josimovic als einer der letzten Vertreter seines Standes alte analoge Radios in seiner Wiener Werkstatt. Luxuriöser geht es bei den Schuhmachern von Rudolf Scheer zu, deren Kunden sich auch mal Schuhe aus Python-Haut wünschen.
Gesund essen, nachhaltig einkaufen und aufs Geld achten: Beim Essen soll heute alles stimmen. Doch wie klappt bewusste Ernährung trotz steigender Preise?
Genau dieser Frage geht "next BITE"-Host Eric Mayer in der Folge "Gutes Essen geht auch günstig" nach. Gemeinsam mit einer Auszubildenden erkundet er Wege zu einer abwechslungsreichen Kost, die sich auch im Alltag bezahlen lässt.
50 Euro für den Einkauf der Woche - mit diesem knappen Budget müssen viele in Deutschland auskommen. Eric und Philine Hübner wollen wissen, ob es trotzdem machbar ist, sich gesund zu ernähren, auch mit frischem Obst und Gemüse. Unterstützung beim Einkauf bekommen sie von Ernährungsexpertin Marlen Mikuschka, die das bundesweite Projekt der Verbraucherzentralen "Gesund und nachhaltig essen mit kleinem Budget" koordiniert.
Mit Kräuterpädagogin Katalin Németh begeben sich die beiden außerdem auf eine Kräuterwanderung durch Berlin und lernen, wie sie ihren Speiseplan mit kostenlosen Brombeeren oder Mirabellen aufbessern können. Und Zero-Waste-Koch Thore Hildebrandt bereitet für die beiden aus Lebensmittelresten einen Brot-Haferflocken-Crumble mit angebratener Zucchini und Brokkoli.
Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt darüber hinaus, was wir uns von unseren europäischen Nachbarn abschauen können. In Dänemark lernen Kinder früh, wie wichtig die richtige Ernährung für ihre Gesundheit ist. In der Schule ist Kochen ein Pflichtfach. Und dank eines innovativen Konzepts werden allein in Kopenhagen täglich Tausende Schulkinder mit Bio-Mahlzeiten versorgt.
Aber auch hierzulande gibt es vielversprechende Ansätze: Das Berliner Pilotprojekt "Gemüse auf Rezept" unterstützt unter anderem Menschen mit geringem Einkommen beim Zugang zu gesunder Ernährung.
Der Film "Gutes Essen geht auch günstig" bildet den Auftakt der neuen ZDF-Reihe "next BITE".
Ein Netz aus Flussarmen und Kanälen, verzweigt und verbunden mit einer Länge von zusammen fast 1000 Kilometern - das ist der Spreewald.
Gespeist von der Spree, ist im Südosten Brandenburgs eine außergewöhnliche Natur- und Kulturlandschaft aus Wasser, Wiesen und Wäldern entstanden. Wie gelingt es, die oft unberührte Natur zu bewahren?
Nach der letzten Eiszeit hat sich die Spree in der flachen Landschaft ausgebreitet. Es bildete sich ein weit verzweigtes Binnendelta mit unzähligen Wasserarmen, fruchtbaren Feuchtwiesen und Auenwäldern.
Später gruben die Menschen ein ganzes Geflecht aus Verbindungskanälen und Entwässerungsgräben. Rund 200 Wehre und Schleusen regulieren deren unterschiedlich hohen Wasserstände, oft ist es weniger als ein halber Meter. Im Spreewald sind die meisten Straßen Wasserstraßen.
Wer in den alten Dörfern die weit verstreuten Kaupen, die auf Talsandinseln gebauten Höfe, erreichen will, braucht deshalb einen flachen Kahn. Ob Traktor oder Tourist, Müll oder Post - alles wird so transportiert. Oft werden die Holzkähne noch von Hand und mit einem Eschenholzstab gestakt.
Die Menschen pflegen ihre traditionelle Lebensweise genauso, wie sie auch die Natur schützen. Rothirsche und Kraniche finden ihre Nischen in sumpfigen Niedermooren und unberührten Erlenwäldern. Im Dezember werden beim "Wasserschlag" weite Teile des inneren Spreewalds kontrolliert geflutet und stehen mehrere Wochen unter Wasser. Manchmal nur wenige Zentimeter hoch, doch die Feuchtwiesen erhalten so wieder neue Nährstoffe. Auch dadurch soll diese von Menschen bewirtschaftete und gleichzeitig naturnahe Landschaft, die auch UNESCO-Biosphärenreservat ist, bewahrt werden.
Manche Menschen überleben die schlimmsten Katastrophen und entgehen dem scheinbar sicheren Tod. William Shatner beleuchtet spannende Fälle von Zeitgenossen, die dem Tod ein Schnippchen geschlagen haben.
Mein Vater war ein deutscher Soldat - Wehrmachtskinder in Frankreich
2025
45'
Jahrzehntelang haben sie ihre Geschichte verschwiegen - die französischen Kinder deutscher messoldaten. Nach dem Ende des Krieges wurden sie als "Deutschen-Bastarde", "Boches", beschimpft, ihre eigenen Familien haben sie verstoßen und verachtet. Erst Anfang der 2000er Jahre, als viele schon im Rentenalter sind, begannen sie, ihre Geschichten öffentlich zu machen und ihre Väter zu suchen, die sie nie kennengelernt hatten. Ein ergreifender Film über ein lange währendes Tabu.
Kash Kenya verlieben sich über Instagram. Aber nach zwei gescheiterten Versuchen, sich persönlich zu treffen, bittet Kash Nev Kamie um Hilfe, um sie endlich aufzuspüren und herauszufinden, welche Geheimnisse Kenia verbergen könnte!
Globale Skylines im Wandel: Holzhochhäuser, die wie Pflanzen aus der Erde sprießen, erobern die Architekturwelt. Pioniere nutzen innovative Techniken, um aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz lebendige Wohnkomplexe zu schaffen. Das beeindruckende Meisterwerk in Brumunddal, Norwegen, ragt mit rund 85 Metern in den Himmel, während in Milwaukee, USA, das größte Hybrid-Holzhochhaus eine neue Ära der nachhaltigen Baukunst verkündet.
Im Dschungel Guatemalas erkunden Forschende die Maya-Stadt Tikal. Mit moderner Technologie rekonstruieren sie die antike Millionenstadt samt ihrer riesigen Tempelpyramiden. Tikal bildete jahrhundertelang ein Machtzentrum der Maya-Zivilisation. Durch Eroberungen und Allianzen mit anderen Völkern wuchs die Stadt auf über drei Millionen Einwohner an. Doch warum wurde sie abrupt verlassen? Und kann das Rätsel nun gelöst werden? Teotihuacán, Tikal und Chichén Itzá: Die drei präkolumbianischen Metropolen sind voller legendärer Tempel und unterirdischer Welten. Dank moderner Technologie geben sie nach und nach ihre Geheimnisse preis. Gelegen im Hochland von Mexiko, im Maya-Tiefland oder im Dschungel von Guatemala entstehen dank neuester archäologischer Entdeckungen erstmals Verbindungen zwischen diesen Stätten. Wissenschaftler gewinnen dabei faszinierende Erkenntnisse über die Welt der Maya und ihre architektonischen Fähigkeiten.
Die südsteirische Weinbaugemeinde Gamlitz veranstaltet auch im heurigen Jahr das berühmte Herbstfest. Höhepunkt ist ein großer Brauchtumsumzug - der Winzerzug. Von 1. bis 4. Oktober 2026 findet das Traditionsfest mit einem vielfältigen Programm statt. Das Moderatorenteam Sigrid Maurer und Thomas Seidl präsentiert die Höhepunkte der Feierlichkeiten, eindrucksvolle Bilder der bunten und kunstvoll geschmückten Umzugswägen und Geschichten aus der Region Südsteiermark. Regie führt Elisabeth Eisner.
Der Blick von oben enthüllt: eine geheimnisvolle Felsformation, die sich unter den Wellen des Ozeans verbirgt, eine verwirrende Insel, die von Eisbären bewohnt wird, zwei riesige und unerklärliche Krater in Griechenland und einen bedrohlichen Supervulkan, der unter dem Yellowstone Park lauert.
Vor einem Jahr wurden Ralf und Manuela bei ihrem Abenteuer "Schnäppchenhaussanierung" begleitet. Nun darf natürlich die Fertigstellung nicht verpasst werden.
Das Aufräumkommando kämpft sich auf unbefestigten Schotterpisten durch das Outback. Die Bergungs-Profis steuern in Western Australia ein Goldfeld an. Dort soll das Team von "Geographe Marine Salvage and Rescue" einen 50 000 Dollar teuren Dryblower abtransportieren. Der Auftrag entwickelt sich zu einer schweißtreibenden Angelegenheit, denn Luke Purdy und seine Arbeitskollegen müssen bei Temperaturen um die 40 Grad staubtrockenes Erdreich aus der Maschine schaufeln, bevor sie das Monstrum mit ihrem bärenstarken Oshkosh-M1070-Truck an den Haken nehmen.
Die Liste weltberühmter heimischer Erfindungen ist lang. Angefangen vom Doppler-Effekt über die Nähmaschine bis hin zur Sachertorte oder dem Wür-felzucker - Erfinden hat in Österreich Tradition. Doch wie sehen die österreichischen Erfindungen heutzutage aus und welche Menschen stecken dahinter? Auf unserer Reise durch die kreative Erfinderwelt Österreichs begegnen wir Visionären und Menschen, die die Welt verbessern wollen.
Urlaub ist eine besondere Zeit, in der Menschen ihrem Alltag entfliehen. Eine eigene Ferienimmobilie bietet daher die Möglichkeit, das Gefühl eines Zuhauses mit der Atmosphäre einer anderen Umgebung zu verbinden. "Mein Traumhaus am Meer" zeigt, wie Menschen sich den Traum vom Urlaub in den eigenen vier Wänden erfüllen.
König Artus: Um ihn ranken sich bis in die heutige Zeit Sagen und Legenden, seine Geschichte inspiriert Autoren in Hollywood. William Shatner geht dieser spannenden Figur aus der Mythologie Britanniens auf den Grund.
Richard Hammond präsentiert heute wieder einige der ehrgeizigsten Projekte des Top-Gear-Teams. Er blickt dabei unter anderem auf den Versuch zurück, ein Hovercraft-Luftkissenboot zu konstruieren, mit dem z.B. Menschen in Überflutungsgebieten geholfen werden könnte. Als Grundlage für das Fahrzeug muss ein Ford Transit herhalten. Das Ergebnis stellte sich allerdings als leider wenig hilfreich heraus.
Mit Erik Schäffler, Volker Hanisch, Sascha Rotermund
Da jeder Gaststättenbesuch mit Baylen ein Kampf ist, feiert Familie Dupree ihre Geburtstage lieber zuhause. Doch vorher muss eingekauft werden - was für Menschen mit Tourette-Syndrom eine Herausforderung ist. Und so läuft Baylen im Supermarkt wieder schreiend durch die Gänge. Nach dem turbulenten Einkauf hat Baylen ein Date mit Boyfriend Colin. Anfangs war es für den 23-Jährigen komisch, mit ihr auszugehen, denn die Leute starren, wenn Baylen ihre Tics bekommt. Inzwischen hat er sich daran gewöhnt. Doch beim anstehenden Bowling besteht die Gefahr, dass sie die schwere Kugel nach anderen Spielern wirft.
Die letzte ihrer Art - In der Mongolei mit einer Nomadenärztin
30'
Ob auf einem Pferd, einem Kamel oder einem Rentier - Dr. Shurentsetseg ist jederzeit einsatzbereit. Ihre Mission: die Nomaden in der Mongolei gesund zu halten. Ob Zahnschmerzen, Kinderkrankheiten oder andere gesundheitliche Beschwerden - sie reist den Nomaden nach, um ihnen zu helfen. Ihr Mann unterstützt sie dabei, bleibt zu Hause bei den drei kleinen Kindern und fährt sie manchmal, soweit es möglich ist, mit dem Auto. Dies ist die Geschichte einer rastlosen Kämpferin, die selbst in einer Nomadenfamilie aufgewachsen ist. Als erwachsene Frau hat sie sich niedergelassen und sorgt nun nicht nur für ihre Familie, sondern arbeitet auch gegen das Aussterben des Nomadentums in ihrem Land. Wir begleiten sie.
Ein mächtiger Berg, tief im eisigen Nordwesten Kanadas, ist die Heimat der jungen Bärin Sophie. Die 9-jährige Grizzlybärin ist gerade aus ihrem Winterschlaf erwacht. Das raue Klima am Rande des Polarkreises lässt die Temperaturen im Winter bis auf minus 30 Grad fallen und selbst das Fell der Bären gefrieren. Für die Grizzlys bedeutet dies einen Kampf auf Leben und Tod. Doch dank eines einzigartigen Flusses, der bis tief in den Winter hinein eisfrei bleibt, haben die Bären einen entscheiden Vorteil. Der Fluss versorgt sie mit Lachsen, lange nachdem andere Wasserwege der Yukon-Provinz bereits zugefroren sind. So können sie sich die hungrigen Grizzlys genug Speck für den kommenden Winterschlaf anfressen.
Für Sophie ist das in diesem Jahr besonders wichtig. Die junge Bärin hat zum ersten Mal Nachwuchs. Doch gerade jetzt, da sie so sehr auf Nahrung angewiesen ist, bleiben die Lachse aus. Das Leben der Bärenfamilie steht auf dem Spiel. Wenn sie jetzt nicht genug fressen, werden Sophie und die Jungen den Winter nicht überleben. Erst mit mehreren Wochen Verspätung erreicht die Wanderung der Lachse ihr Ziel. Jedes Jahr begeben sich zehntausende Ketalachse auf die über 2.500 km lange Reise vom Beringmeer bis zu den Flüssen des Yukons um dort zu laichen. Nun braucht Sophie all ihre Erfahrung und ihr Geschick um die verlorene Zeit aufzuholen. Doch sie muss nicht nur die flinken Fische erbeuten, sondern auch den kräftigen Männchen aus dem Weg gehen, die ihren Jungen gefährlich werden könnten.
Dank ihrer Ausdauer, und des einzigartigen Nahrungsreichtums eines ganz besonderen Flusses, schafft Sophie es sich gegen alle Widrigkeiten zu behaupten. In dieser unberührten und unbarmherzigen Eiswildnis im hohen Norden Kanadas, zieht die junge Mutter erfolgreich zwei Junge groß und führt sie durch das schwierigste Jahr ihres Lebens.
Der Film erzählt die bemerkenswerte Geschichte der junge Bärin Sophie, die sich von einem unerfahrenen Jungbärin zu einer aufopferungsvollen Mutter entwickelt, stets begleitet von Tierfilmer Phil Timpany. Seit über 30 Jahren ist er in der abgelegenen Wildnis unterwegs und ermöglicht dadurch einen nie dagewesenen Einblick in das Leben der Grizzlys. Faszinierenden Unterwasseraufnahmen von Bären zeigen die Lachsjagd aus ganz neuen Perspektiven. So gelingt dem Tierfilmer ein Verhaltensporträt von großer Intimität. Es erzählt vom Erwachsenwerden in den endlosen Weiten des Yukon.
Iris ist umwerfend schön und noch dazu ein Nerd! Omar dachte, er hätte das perfekte Mädchen gefunden, aber als Nev und Kamie kommen, um Omar zu helfen, haben sie Bedenken. Ist Iris so perfekt, wie sie scheint? Oder hat Iris ein Geheimnis?
Teotihuacán ist eine der bedeutendsten Ruinenstätten Amerikas, gelegen im mexikanischen Hochland. Als die Azteken sie im 14. Jahrhundert entdeckten, war die Stadt schon lange verlassen. Doch wer hat sie einst erbaut? Forschende erkunden die weltberühmte Sonnenpyramide und den mysteriösen Tempel der Gefiederten Schlange. Lange war kaum etwas über ihre Erbauer bekannt, doch neue Ausgrabungen könnten dieses Rätsel jetzt lösen. Teotihuacán, Tikal und Chichén Itzá: Die drei präkolumbianischen Metropolen sind voller legendärer Tempel und unterirdischer Welten. Dank moderner Technologie geben sie nach und nach ihre Geheimnisse preis. Gelegen im Hochland von Mexiko, im Maya-Tiefland oder im Dschungel von Guatemala entstehen dank neuester archäologischer Entdeckungen erstmals Verbindungen zwischen diesen Stätten. Wissenschaftler gewinnen dabei faszinierende Erkenntnisse über die Welt der Maya und ihre architektonischen Fähigkeiten.
Es gibt kaum einen Menschen, der nicht davon träumt, eines Tages sein eigenes Haus zu bauen. Doch um diesen Traum zu verwirklichen, sind viel Zeit und Geld nötig. Mit einem skandinavischen Holzhaus lassen sich diese Hürden leicht überwinden. Die sogenannten Schwedenhäuser sind günstig und binnen weniger Monate schlüsselfertig. Die Reportage begleitet Planer und Bauherren bei der Arbeit und zeigt, wie ein Fertighaus im skandinavischen Design entsteht.
Eine märchenhafte Architektur inmitten eines Sees beeindruckt bis heute die Besucher des französischen Schlosses De La Mothe-Chandeniers in Les Trois-Moutiers. Hinter den Mauern verbirgt sich eine dramatische Geschichte jahrelanger Vernachlässigung und eines tragischen Brandes, von welchem sich das Schloss nie vollständig erholen konnte. Ebenfalls in dieser Folge: eine unterirdische Stadt im Herzen der Türkei und ein Krankenhaus in Kansas City, welches für soziale Gleichberechtigung kämpfte.
Claude Monets "Nymphéas" blieben zunächst unbeachtet, obwohl sie seine berühmten Bilderserien konsequent weiterführten. Noch nach Monets Tod 1926 waren die "Seerosen" kaum bekannt. Erst durch amerikanische abstrakte Maler, einen japanischen Sammler und die Wiedereröffnung von Giverny wurden sie neu entdeckt - heute gelten die Bilder als Meisterwerke der Moderne.
Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Religion befassen, tauschen in ruhiger Atmosphäre Gedanken und Ansichten aus. Dabei werden Glaubensfragen vor allem aus der Sicht Gläubiger diskutiert.