"Land der Berge"-Präsentatorin Marlies Raich ist dieses Mal unterwegs in den Osttiroler Bergen. Viermal war die ehemalige Slalomkönigin auf dem Lienzer Schlossberg ein Slalom Weltcuprennen siegreich. Auch das letzte Weltcuprennen ihrer unvergleichlichen Skikarriere und somit ihren 37. Weltcupsieg, gewann Marlies Raich hier am Hochstein in Lienz. Diesen Hang nun mit dem Mountainbike zu bezwingen, weckt natürlich viele Emotionen in ihr. Die mystische Galitzenklamm, das beschauliche Villgratental und ein Gipfel mitten in den Lienzer Dolomiten - das sind nur ein paar der Schauplätze, die Marlies Raich besucht. Faszinierende Einblicke in die Urgewalt der Gletscherwelt am Fuße des Großglockners und atemberaubende Landschaftsaufnahmen runden dieses "Land der Berge" ab. (Doku 2020)
Von einem Asteroiden, der die Dinosaurier auslöschte, bis hin zum evolutionären Aufstieg einer eher unscheinbaren Spezies: den Säugetieren und schließlich dem Menschen.
Hunde als Hoffnungsträger: Über viele Jahre tobte ein verheerender Bürgerkrieg in Uganda. Die Überlebenden waren meist traumatisiert und leiden bis heute an den Folgen. Linderung verspricht das Projekt "Comfort Dog" (Trosthunde), das gleich zwei Probleme des Landes angehen will: Zum einen sich um Straßenhunde kümmern, zum anderen vom Krieg traumatisierten Menschen helfen.
Vor drei Jahren haben sich Birgit (42) und Harald (51) den Traum vom eigenen Haus erfüllt. Durch einen Fernsehbeitrag waren sie auf einen Handwerksbetrieb aus der Region gestoßen, der ihnen ein sorgenfreies, eng miteinander abgestimmtes Bauen garantierte, dazu alle Gewerke aus einer Hand und qualitativ hochwertige Materialien. Um die Kosten gering zu halten, packt die ganze Familie mit an. Der gelernte Heizungsinstallateur Harald übernimmt die Bereiche Heizung, Sanitär- und Elektroinstallation als Eigenleistung. Birgit und die beiden Söhne (12 und 14) wollen helfen, wo sie können. Doch bereits beim Kellerbau gibt es die ersten Probleme. Nach weiteren Mängeln eskaliert der Streit zwischen Bauherren und Baufirma, schließlich reden sie nur noch über ihre Anwälte miteinander. Birgit und Harald weigern sich, weitere finanzielle Vorleistungen zu erbringen, ehe nicht die monierten Mängel behoben sind. Daraufhin stellt die Baufirma alle Arbeiten ein. Und so fehlen nicht nur alle Innentüren im Haus - auch das Bad im Obergeschoss bleibt ein Rohbau. Eine Treppe fehlt, Fenster und Außentüren schließen nicht richtig, die Eingangstreppe besteht aus ein paar aufgestapelten Betonsteinen. Die Mängel ziehen sich quer durchs ganze Haus. Seit fast zwei Jahren lebt die Familie in ihrem unfertigen Haus. Ein Gutachter bezifferte die Bauschäden auf rund 80.000 Euro. Und das bei einer Bausumme von 135.000 Euro! Ein Mediationsversuch scheitert - zumal sich herausstellt, dass der Mediator früher Rechtsbeistand der beauftragten Baufirma war.
Vor Milliarden Jahren entstand auf der Erde etwas Einzigartiges: Leben. Doch wie konnten aus toter Materie Organismen entstehen? Das ist eines der größten Geheimnisse der Wissenschaft. Leben entsteht, wenn bestimmte chemische Elemente unter den richtigen Bedingungen miteinander reagieren und sich zu komplexen Molekülen verbinden. Wie genau dieser Übergang von toter Materie zu lebenden Organismen passiert ist, bleibt jedoch unklar. Die Wissenschaft führt den Stammbaum des Lebens auf einen universellen Urvorfahren zurück - den sogenannten "letzten gemeinsamen Vorfahren allen Lebens", kurz LUCA. Aus diesem frühen Organismus gingen Bakterien, Pflanzen, Tiere und schließlich auch der Mensch hervor. Der genaue Ursprung des Lebens bleibt ein Rätsel. Entstand es durch die chemische Vielfalt eines urzeitlichen Ozeans? Spielten mineralische Oberflächen eine Rolle, indem sie Moleküle anordneten und Reaktionen begünstigten? Oder war die Hitze brodelnder Tiefseequellen entscheidend? Manche Hypothesen reichen noch weiter: Demnach könnten die ersten Bausteine des Lebens mit Meteoriten aus dem All auf die Erde gelangt sein. Ein Szenario, das Leben im Universum als weit verbreitet erscheinen lässt. Heute suchen Forschende nicht nur in den ältesten Gesteinsschichten der Erde nach Spuren des Lebens, sondern auch auf dem Mars und in den Atmosphären entdeckter Exoplaneten. Jede neue Entdeckung bringt sie der Antwort näher, wie aus einfachen Molekülen komplexe Organismen entstehen konnten - und wirft zugleich die Frage auf, ob das Leben auf der Erde Teil eines viel größeren Netzwerkes im Universum ist. Wie groß ist das All? Was sind Schwarze Löcher? Und sind wir allein im Universum? Die ZDFinfo-Reihe "Geheimnisvolles Universum" geht den größten Rätseln des Kosmos mit spektakulären Bildern und neuester Forschung auf den Grund.
Das Mittelmeer scheint uns vertraut. Doch unter Wasser beginnt eine andere Welt: Dort leben Wale und Haie, Robben und andere Tiere. Doch sie sind stark bedroht. Wie geht es unserem Meer? "Terra X"-Moderator Uli Kunz reist von Spanien bis zu den griechischen Inseln. Begegnet Tieren, die vom Aussterben bedroht sind, und Menschen, die sich für ihren Schutz einsetzen. Unser Urlaubsmeer ist ein Hotspot der Artenvielfalt und ein Brennpunkt der Umweltprobleme. Der Finnwal ist der größte Bewohner im Mittelmeer und der zweitgrößte auf unserem Planeten. Die Tiere können über 20 Meter lang und 70 Tonnen schwer werden. Im Frühsommer ziehen sie die spanische Küste entlang Richtung Atlantik. Meeresbiologe Uli Kunz ist zusammen mit einem Team von Walforschern unterwegs, um mehr über die Wale und ihre Wanderungen herauszufinden. Wie zum Beispiel lässt sich verhindern, dass Wale immer wieder mit Schiffen kollidieren? Im Laufe der Jahrmillionen ist im Mittelmeer ein einzigartiges Ökosystem entstanden. Im Naturpark Cap de Creus ganz im Osten der Iberischen Halbinsel ist die Natur unter Wasser noch einigermaßen intakt. Die Felswände sind mit leuchtend roten Gorgonien, Anemonen und Schwämmen bewachsen: ein idealer Laichplatz und Versteck für zahlreiche Fischarten. Eine reiche Unterwasserwelt, die so fast nur noch in streng geschützten Schutzgebieten existiert. Jedes Jahr zur Sommerzeit setzt eine Massenbewegung Richtung Mittelmeer ein. Jeder dritte Tourist weltweit verbringt seinen Urlaub am Mittelmeer. Allein auf Mallorca urlauben jedes Jahr mehr als zehn Millionen Menschen. Doch auch dort gibt es noch unberührte Natur: an Land und im Wasser. Einige Seegraswiesen rund um die Balearen sind fast 100.000 Jahre alt. Mit Agustí Torres von der Haischutzorganisation Shark Med startet Uli Kunz zu einer mehrtägigen Tour. Tatsächlich leben im Mittelmeer etwa 40 verschiedene Haiarten: Sogar Weiße Haie und Hammerhaie gibt es noch, auch wenn ihr Bestand um über 90 Prozent eingebrochen ist. "Verantwortlich dafür sind die Überfischung und unsere Angst vor dem Hai", sagt der Haiexperte Torres. Schönheit und Magie prallen am Mittelmeer unmittelbar auf massive Umweltprobleme. Doch die meisten Arten sind noch da: etwa die Mittelmeer-Mönchsrobbe, eine der seltensten Robbenarten der Welt. Noch vor wenigen Jahren stand sie kurz vor dem Aussterben - doch ganz langsam erholt sich der Bestand. Eine Erfolgsgeschichte. Die Natur am Mittelmeer verändert sich rasant: "In welche Richtung es geht, liegt an einer einzigen Art: an uns", so das Fazit von Uli Kunz.
20 und 18 Meter lang sind die beiden Industrieöfen, die die österreichische Spedition Felbermayr von einem Schiffsanlegeplatz an der Donau zu einer Flugzeugkomponentenfirma transportieren soll. Das Gesamtgewicht beider Öfen von gut 300 Tonnen stellt dabei nur eins vieler Probleme dar. Die Stahl-Kolosse sind beinah sieben Meter hoch - zu hoch, um die meisten Brücken oder Tunnel zu durchfahren. Eine unlösbare Unternehmung?
In vielen Gegenden Australiens ist der Wombat stark gefährdet, jeder Wombat wird hier von Menschen aufgezogen, wenn die Muttertiere Opfer von Autounfällen geworden sind. Angelika Sigl stellt die Wombat-Dame Polly vor, die von einer Familie großgezogen wurde, zeigt in ihrem Film aber auch Wombats, die in Freiheit leben.
La Réunion: Die Wiederbelebung der kreolischen Gärten
D 2024
52'
Auf der französischen Überseeinsel La Réunion sind die so genannten "kreolischen Gärten" ein wahres Reservoir an biologischer Vielfalt. Doch die fortschreitende Urbanisierung der Insel bedrohen die alte Gartenkultur. Einige kämpfen dagegen an, sie wollen die wertvolle Kultur der Gärten erhalten. Die Idee der Selbstversorgung - wo könnte sie besser funktionieren als hier?
Was sind kosmische Strahlen - und warum sind sie gefährlich? Die unsichtbaren Teilchen rasen mit Lichtgeschwindigkeit durch das All und durchdringen sogar den menschlichen Körper. Kosmische Strahlen sind subatomare Teilchen, die sogar Astronauten in Raumanzügen gefährden können. Sie stammen von Supernovae, Schwarzen Löchern oder der Sonne selbst. Ihr Ursprung ist rätselhaft, ihre Energie enorm. Experten nutzen Teleskope, um sie zu erforschen. Täglich treffen kosmische Strahlen auf die Erde - meist unbemerkt. Das Magnetfeld der Erde schützt uns. Astronauten sind im Weltall jedoch der Teilchenflut ausgeliefert. Bereits bei den Apollo-Missionen in den 1960er-Jahren wurde über Lichtblitze berichtet, die durch unsichtbare Teilchen ausgelöst wurden. Erste Hinweise deuten auf die Sonne hin. Viele dieser kosmischen Strahlen stammen jedoch aus weit entfernten Quellen, wie aus einer Supernova oder einer kollidierenden Galaxie. Der österreichische Physiker Victor Hess entdeckte 1912 die kosmischen Strahlen. Ein weiterer Meilenstein in der Forschung wurde 1980 erreicht, als ein Observatorium das "Oh-My-God"-Teilchen mit extremer Energie registrierte. Heute wird mithilfe moderner Instrumente wie dem Fermi-Teleskop Gammastrahlung gesammelt, um ihre Herkunft zu klären. Einige Teilchen scheinen sogar aus "leeren" Regionen des Alls zu stammen. Die Forschung steht vor einem Rätsel - und einer Herausforderung: Wer den Kosmos erforschen will, muss die Gefahren der kosmischen Strahlen verstehen. Wie groß ist das All? Was sind Schwarze Löcher? Und sind wir allein im Universum? Die ZDFinfo-Reihe "Geheimnisvolles Universum" geht den größten Rätseln des Kosmos mit spektakulären Bildern und neuester Forschung auf den Grund.
Weil das geplante Eigenheim einfach nicht fertig werden will, leben die hochschwangere Jessica, ihr Mann und ihre zweijährige Tochter in einer Gartenlaube. Können Manuela Reibold-Rolinger und John Kosmalla der unglücklichen Familie helfen?
Im Geratal werden abgestorbene Bäume gefällt. Ein Helikopterpilot fliegt die Stämme aus dem Thüringer Wald, damit sie nicht auf Bahngleise oder Häuser fallen. Schwerlast-Profi Andreas transportiert unterdessen ein nagelneues Autobahnschild von Niederösterreich nach Nürnberg. Beim Manövrieren im Kreisverkehr ist auf der 430 Kilometer langen Strecke Millimeterarbeit gefragt. Und die Mitarbeiter:innen eines Logistikriesen sind am Flughafen Leipzig/Halle dafür verantwortlich, das zig Tausende Pakete pünktlich ihr Ziel im In- und Ausland erreichen.
Eine starke Böe fährt in die Segel, Wasser spritzt über das Deck, das Schiff liegt beängstigend schräg. Doch Sebastian hat das Steuer fest im Griff. Wenn sich die Ostsee von ihrer rauen Seite zeigt, müssen alle Kommandos sitzen. Zumal es keine gewöhnliche Mannschaft ist, auf die Skipper Rollo Beckmann sich verlassen muss: Alle Mitglieder seiner fünfköpfigen Crew sind junge Menschen mit Autismus.
Seit der Sesshaftwerdung haben wir unseren Planeten so stark verändert, dass Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen, das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen. Landwirtschaft ist die Grundlage unserer Ernährung. In den letzten Jahrtausenden haben wir sie immer mehr optimiert, zulasten der Böden. Sie erodieren und laugen durch Intensivlandwirtschaft aus. Eine Herausforderung angesichts der wachsenden Weltbevölkerung. In der Jungsteinzeit begann der Mensch, sich die Erde untertan zu machen. Indem er sesshaft wurde, Ackerbau und Viehzucht betrieb, setzte er einen Prozess in Gang, der das Gesicht der Welt ein für alle Mal veränderte. 12.000 Jahre später erlauben uns Satellitenbilder einen buchstäblich globalen Blick auf die Folgen menschlichen Wirkens: Landwirtschaftliche Nutzflächen überziehen große Teile der Erdoberfläche mit geometrischen Mustern, Megastädte wuchern über schier endlose Flächen, Straßen winden sich selbst durch Hochgebirge und Wüsten. Die sogenannte Technosphäre, die von Menschen hergestellten Dinge, wiegt mittlerweile mehr als die Gesamtheit aller Tiere und Pflanzen. Rund 50 Kilogramm Menschenwerk lasten statistisch gesehen auf jedem Quadratmeter des Planeten. Und die Weltbevölkerung wächst und wächst. Im Jahr 2050 werden etwa zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Sie alle zu ernähren, wird eine der großen Herausforderungen der Zukunft sein. Denn nur etwa ein Achtel der Erdoberfläche kann überhaupt landwirtschaftlich genutzt werden. Mit der systematischen Bearbeitung des Bodens geht in der Vergangenheit auch die Geburt der ersten großen Hochkulturen, wie etwa Ägypten, einher. Landwirtschaft wird zum Motor der Staatenbildung, und damit nimmt der Prozess der Weltveränderung durch den Menschen langsam Fahrt auf. Ein weiterer großer Meilenstein auf dem Weg zum Zeitalter des Anthropozäns ist das Römische Reich. Seine Ingenieure durchziehen die Welt mit einem Straßennetz von über 200.000 Kilometern Gesamtlänge und beschleunigen so die Umgestaltung der Welt und die Ausbeutung ihrer Ressourcen. Aber auch auf der anderen Seite der Erde, in China, machen sich Menschen schon vor Jahrtausenden daran, die Welt für ihre Zwecke umzugestalten, durch die Anlage von Abertausenden Reisterrassen. Auch an entlegenen Orten zeigt sich, dass die von Menschen verursachten Umweltveränderungen keineswegs auf die Moderne beschränkt sind. Schon die Wikinger, die im 9. Jahrhundert Island besiedelten, trieben Raubbau an den Wäldern, nicht anders als die Bewohner Zentraleuropas. Im späten Mittelalter gab es auf dem Gebiet Deutschlands weniger Waldgebiete als heute - mit den bekannten negativen Folgen: Die ungeschützten Flächen erodierten zusehends durch Wind und Regen. Der nächste große Beschleunigungsfaktor auf dem Weg zum Anthropozän wird die Entdeckung Amerikas und die Ausbeutung seiner Ressourcen durch Europäer. Den Indios war es gelungen, aus einem Wildgras die Maispflanzen zu züchten, wie wir sie bis heute anbauen. Mit einer jährlichen Ernte von mehr als einer Milliarde Tonnen prägt Mais heutzutage ganze Landschaften. Vor allem in den USA trat eine Form des industrialisierten Anbaus den Siegeszug an, der die Landwirtschaft radikal revolutionierte: auf riesigen Flächen, mit schweren Maschinen, künstlicher Bewässerung und einem gezielten Einsatz von Chemie. Durch dieses "Precision Farming" werden mittlerweile Erträge erzielt, die noch vor 100 Jahren unvorstellbar waren. Einen Baustein dazu lieferte der deutsche Chemiker Fritz Haber, der vor dem Ersten Weltkrieg ein Verfahren entwickelte, aus Luftstickstoff Ammoniak herzustellen, die chemische Basis für Kunstdünger. Das Haber-Bosch-Verfahren ist bis heute eine Schlüsseltechnologie, ohne die die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung kaum möglich wäre. Eine weniger offensichtliche, aber nicht weniger folgenschwere Auswirkung des Anthropozäns ist die durch Menschen verursachte Migration von Pflanzen. Durch die Erfindung kleiner mobiler Treibhäuser durch den Engländer Nathaniel Ward im frühen 19. Jahrhundert wurde es möglich, Setzlinge per Schiff über die Ozeane zu verfrachten. So gelangten nicht nur Teepflanzen nach Indien und Gummibäume nach Asien, sondern auch eine ungezählte Schar blinder Passagiere auf den Schiffen, Mikroben, Parasiten, Insekten und andere Tiere, die viele Ökosysteme auf der Welt radikal veränderten. Die Folgen unserer Eingriffe in die Natur sind vielfach spürbar. Wegen fehlender Bienen müssen Obstfelder in China bereits künstlich bestäubt werden, und in Deutschland sind während der vergangenen Jahrzehnte 70 Prozent der Insekten verschwunden.
Jeder fünfte Brite steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Und auch vermeintlich wohlhabende Menschen bekommen immer häufiger Besuch von Zwangsvollstreckern. Die Zahl ist in den letzten vier Jahren um 25 Prozent angestiegen. Deshalb machen sich in dieser Folge zwei Gerichtsvollzieher des "High Court of Justice" auf den Weg in die Grafschaft Kent, um dort einen brisanten Auftrag zu erledigen. Die beiden "Sheriffs" sollen bei einem ehemaligen Fußballprofi aus der Premier League kostbare Wertgegenstände beschlagnahmen.
Künstlerische Darstellungen an öffentlichen Orten sind in Österreich bewilligungspflichtig. In Wien ist die Magistratsabteilung 36 zuständig. Hier holen sich die Musiker Rocky und Knostl eine Platzkarte. Doch die zugewiesenen Plätze sind mehr schlecht als recht. Und so bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den inoffiziellen Weg zu gehen. ATV begleitet Künstler, die ihre Berufung im Straßenkunstdasein gefunden haben. Doch können sie davon alleine leben?
Seit Ende der 1970er Jahre fertigt der schwedische Automobilkonzern Volvo auch Lastkraftwagen für den nordamerikanischen Markt. Alle zehn Minuten rollt im Werk ein neuer Truck vom Band. Jedes Modell kann dabei individuell an Kundenwünsche angepasst werden. Über 500 Farbtöne stehen allein für das Fahrerhaus zur Auswahl. Nach nur einem Tag im Werk werden die neuen Laster schon auf die Straße entlassen - vorausgesetzt, dass sie eine Probefahrt auf der werkseigenen Testbahn bestanden haben.
Diese Folge von "Österreich II" sowie Folge 22 und 23 sind der besonderen Geschichte des österreichischen Staatsvertrages gewidmet. Diese Geschichte, die mit der Unterzeichnung des Vertrages am 15. Mai 1955 im Schloss Belvedere in Wien endet, nimmt im November 1943 in Moskau ihren Anfang. Dort einigen sich die Außenminister der USA, Großbritanniens und der Sowjetunion, Österreich als unabhängigen Staat wiederherzustellen. Aber es dauert zehn Jahre, von 1945 bis 1955, ehe dieser Beschluss in die Tat umgesetzt wird. Dabei kommt man der Lösung einige Male ganz nahe. Doch jedes Mal, wenn der Vertrag fast unterschriftsreif ist, geraten die Österreich-Verhandlungen durch den Ost-West-Konflikt ins Stocken: Jugoslawien erhebt Ansprüche auf Teile Kärntens, die Sowjetunion will die als deutsches Eigentum beschlagnahmten Betriebe und die Erdölfelder ständig als sowjetische Enklave in Österreich behalten; der Marshallplan bringt zwar ganz Österreich Wirtschaftshilfe, doch im übrigen Europa antwortet die Sowjetunion auf den Marshallplan mit der Teilung des Kontinents und mit der Blockade Berlins. Eine Zeitlang wird auch für Österreich die Teilung und ein sowjetisch unterstützter Putsch in Wien befürchtet. Österreich bekommt zwar seinen Staatsvertrag noch lange nicht, aber es bleibt ein Sonderfall.
Sind wir allein im Universum? Trotz Milliarden von Sternen und Galaxien bleibt die Erde wohl einzigartig. Die Suche nach außerirdischer Intelligenz stellt unser Selbstbild infrage. Gibt es intelligentes Leben da draußen, oder sind wir wirklich allein im Kosmos? Seit Enrico Fermi fragte: "Wo sind sie alle?", rätseln Forschende über das Schweigen des Alls. SETI, Exoplaneten und das "Wow!"-Signal liefern zwar Hinweise - doch bisher fehlt ein Beweis. Die Suche nach außerirdischer Intelligenz begann mit Radioteleskopen, die den Himmel nach Signalen absuchten. Das berühmte "Wow!"-Signal von 1977 ist bis heute rätselhaft. Dank Missionen wie Kepler wurden Tausende Exoplaneten entdeckt - von denen einige über potenziell lebensfreundlichen Atmosphären verfügen. Doch was wäre, wenn außerirdisches Leben völlig anders funktionierte als vermutet? Einige Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind überzeugt, dass wir mit den falschen Methoden suchen. Andere wiederum sind der Meinung, dass Leben extrem selten sei und fortgeschrittene Zivilisationen im All bewusst schweigen. Über eine Sache herrscht in der Forschung jedoch Einigkeit: Angesichts der Größe und des Alters des Universums ist es unwahrscheinlich, dass die Erde der einzige belebte Ort ist. Könnten neue Technologien Antworten liefern und unser Verständnis vom Platz der Menschheit im All grundlegend verändern? Die Suche nach Leben im Universum ist sowohl wissenschaftlich als auch philosophisch ein spannendes Forschungsfeld. Wie groß ist das All? Was sind Schwarze Löcher? Und sind wir allein im Universum? Die ZDFinfo-Reihe "Geheimnisvolles Universum" geht den größten Rätseln des Kosmos mit spektakulären Bildern und neuester Forschung auf den Grund.
Die Mars-Mission hat sich zur Aufgabe gemacht, erstmals Leben auf einem anderen Planeten zu entdecken. Dies soll mithilfe des ExoMars Rover gelingen. Das Forscherteam steht bei der Mission vor großen Herausforderungen, etwa der Landung auf einem anderen Planeten. Auf dem Mars wartet eine völlig fremde Landschaft auf das ferngesteuerte Fahrzeug.
Die Reise der Götter - Das indische Wagenfest Ratha Yatra
A 2026
29'
Das Ratha-Yatra-Fest mit der großen Wagenprozession gehört zu den ältesten und kraftvollsten Ritualen des Hinduismus. Regisseur Klaus Steindl begleitet das aufwendige Schmücken der Wagen - und taucht ein in den Trubel des bunten und für Europäer höchst exotischen Festes in der indischen Megacity Delhi.
Anselm und Simone merken, dass sie ihre Renovierungen unterschätzt haben. Die ältere Tochter entscheidet, nicht mehr mit einzuziehen - ein Rückschlag. Sie fragen sich, ob sie mit über 50 noch genug Zeit haben werden, um das Haus fertigzustellen. Dennoch bleiben sie optimistisch: Ihre erste Nacht verbringen sie auf einer Luftmatratze im unfertigen Gebäude.
Der Winter naht, und Severin hat ein Problem: Ihm fehlen Steine für den Erdkeller. Die Äpfel müssen geerntet werden, doch ohne fertigen Keller kann er sie nicht lagern. Er hofft auf eine schnelle Lösung.
Die Camper verabschieden die letzten Gäste der Saison und ziehen Bilanz: Reicht der Gewinn, um den Kredit zu bedienen?
Victoria bringt persönliche Neuigkeiten ans Licht, die ihr Leben verändern und den Umzug ins Haus umso dringender machen
Ihre Gesichter zählen zu den bekanntesten der deutschsprachigen Theater- und Filmgeschichte: Paul Hörbiger, Paula Wessely und Attila Hörbiger.
Im ersten Teil von Christian Reichholds Dokumentation erinnern sich ihre mittlerweile selbst berühmten Nachkommen an diese - aus heutiger Sicht - nicht unumstrittenen Publikumslieblinge.
Paul Hörbiger drehte neben Klassikern wie "Hallo Dienstmann", "Hofrat Geiger" und "Der dritte Mann" nicht nur 300 weitere - heute oft auch zurecht vergessene - Filme, sondern pflegte auch ein Privatleben, das genug Stoff für einen eigenen Film geboten hätte. Attila Hörbiger, der seinem älteren Bruder zunächst von Theater zu Theater folgte, machte schließlich selbst Karriere - und zählte als Ehrenmitglied des Burgtheaters zu den größten Bühnenkünstlern seiner Zeit. Paula Wessely schließlich hätte 1934 mit "Maskerade" beinahe eine Weltkarriere gemacht, ließ sich dann aber in die Propagandamaschinerie des Dritten Reichs einspannen, anstatt nach Hollywood zu gehen.
Bisher nie veröffentlichte Privatfilme geben Einblicke in das Familienleben der Hörbigers abseits der Bühne. In selten gezeigten Interviews blicken "die Wessely" und das ungleiche Brüderpaar Paul und Attila auf ihre Karrieren zurück. Elisabeth Orth, Christiane und Maresa Hörbiger erinnern sich an ihre Kindheit in der "Hörbiger-Villa" in der Wiener Himmelstraße, die nach mehr als einem dreiviertel Jahrhundert im Familienbesitz 2015 verkauft wurde. Christian Tramitz ("Der Schuh des Manitu") erzählt von sehr persönlichen Erlebnissen mit seinem Großvater, Paul Hörbiger. Zu Wort kommen außerdem die Autoren Gerhard Tötschinger und Georg Markus, sowie André Heller und Mavie Hörbiger.
Seit der Sesshaftwerdung haben wir unseren Planeten so stark verändert, dass Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen, das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen. Wasser macht unseren Planeten einzigartig. Alles Leben hängt von ihm ab, wir nutzen es auf vielerlei Art. Doch wir gehen nicht immer sorgsam damit um. Wir verschmutzen es nicht nur, sondern bauen auch ganze Landschaften um und greifen damit in wichtige Kreisläufe ein. Wasser ist eines der wandlungsfähigsten Elemente auf der Erde. Seine Fähigkeit, gleich drei Aggregatzustände anzunehmen, garantiert den Wasserkreislauf, der das Leben, wie es auf unserem Planeten vorkommt, erst möglich macht. Der ständige Kreislauf von Verdunstung und Regen sorgt dafür, dass theoretisch immer frisches Wasser zur Verfügung steht. Praktisch fällt aber immer mehr "saures" Wasser auf unsere Erde, weil es sich in der Luft mit Kohlendioxyd (CO2) anreichert, das vor allem bei der Verbrennung fossiler Energien entsteht. Durch unseren hohen Verbrauch an Kohle und Öl wird der Regen zum "sauren Regen", der nicht nur unseren Wäldern zu schaffen macht, sondern auch dem Meer. Besonders Korallen leiden unter dem steigenden Säuregehalt des Meerwassers. Als wir Menschen sesshaft wurden, siedelten wir meist in der Nähe von Flüssen. Diese spielten zwar auch als Trinkwasserlieferanten eine Rolle, wurden aber vor allem für die Bewässerung der Felder genutzt. Das Trinkwasser holten wir uns von frühester Zeit an aus Quellen und Brunnen. Wie sehr die Römer frisches Quellwasser schätzten, zeigen die viele Hundert Kilometer langen Aquädukte, über die sie es in ihre Städte transportierten. Sie etablierten ein völlig neues Verständnis von Wasserkultur. Heute nehmen wir die Wasserversorgung als selbstverständlich hin. Doch vielerorts wird das Trinkwasser knapp. Zwar ändert sich die Menge des auf der Erde vorhandenen Wassers nicht, aber seine Verteilung kann stark variieren. So erleben wir zurzeit, dass trockene Gegenden immer trockener werden, während andernorts Niederschlagsmenge und Grundwasserspiegel steigen. Vielerorts, wie etwa in Spanien oder Kalifornien, wird das Wasser, das zur Bewässerung von Farmen und Feldern benötigt wird, über Hunderte Kilometer lange Kanäle aus weit entfernten Gebieten herangeschafft, die dadurch selbst zum Wassernotstandsgebiet werden. Längst wird daran geforscht, Nutzwasser in Trinkwasser aufzubereiten, eine Technologie, die in trockenen Regionen das Überleben sichern könnte. Neben der Nutzung als Trinkwasser bedienen wir uns des Wassers aber auch noch in anderer Hinsicht, etwa als einfachen Transportweg oder "kostenlosen" Energiespender. Schon im ersten Jahrtausend vor Christus begannen die Chinesen, ihr wachsendes Imperium über den Kaiserkanal zu verbinden, neben der Chinesischen Mauer einer der größten menschengemachten Bauten. Die Römer hingegen nutzten die Wasserkraft, um ganze Berge zu sprengen. Heute werden weltweit 850 000 Staudämme zur Stromerzeugung genutzt. Doch die scheinbar mühelose Stromgewinnung hat einen hohen Preis. Denn Wasser erfüllt in der Natur viele wichtige Funktionen. So transportieren Bäche und Flüsse fortwährend Sand ins Meer und sorgen so für einen natürlichen Schutz der Küsten und Strände. Durch die Staudämme verbauen wir dem Sand aber immer öfter den Weg, während wir ihn für unsere eigenen Bauten großräumig abbauen. Die Folge: Der Sand wird knapp. In Bezug auf die Benennung des neuen Erdzeitalters als Anthropozän ist das Wasser aber noch aus einem ganz anderen Grund in den Fokus gerückt. Denn unsere Flüsse und Meere sind voll von einem Stoff, der als Leitmaterial des neuen Erdzeitalters gilt: Plastik. Das fast unzerstörbare Material ist mittlerweile schon überall auf unserem Planeten zu finden, selbst in der Tiefsee. Wissenschaftler weltweit suchen nach innovativen Technologien, um das Plastik-Problem zu lösen. Sie reichen von scheinbar einfachen Methoden wie einer besseren Mülltrennung bis hin zu Bakterien, die darauf programmiert werden, Plastik zu "fressen". Die Episode "Wasser" erzählt in vielen Geschichten davon, wie wir Menschen Wasser genutzt und seine Wege verändert haben, um Reiche zu verbinden, aber auch, wie der Mangel an Wasser Großreiche stürzte. Dabei mündet alles in die relevanten Fragen und Antworten darauf, wie wir das Wasser schützen und weltweit zum Nutzen aller verteilen können.
Der Flughafen Leipzig/Halle ist das viertgrößte Luftfrachtdrehkreuz Europas. Für Thomas und seine Arbeitskollegen beginnt dort die Nachtschicht. Das Team belädt ein Großfracht-Flugzeug mit 18 Tonnen Lebensmitteln für die Bundeswehr. Der Flieger hebt anschließend in Richtung Mali ab. David und Ronny sammeln unterdessen in der Innenstadt von Freising gelbe Säcke mit Verpackungsmüll ein. Und Frank und Robin sorgen beim Be- und Entladen von Schiffen, Eisenbahnwaggons und Lkws am Container-Terminal in Frankfurt am Main für einen reibungslosen Ablauf.
Extrem-Holzarbeiter haben einen der gefährlichsten Jobs der Welt. Wenn gewöhnliche Forstbetriebe nicht mehr weiterkommen, werden die Spezialisten gerufen. Sie beseitigen Sturmschäden im Wald, sägen in atemberaubenden Höhen und holzen morsche Baumriesen ab, ehe sich der gefürchtete Borkenkäfer unkontrolliert ausbreiten kann. Ob mithilfe von Harvester, Seilkran oder 'fliegender Säge' - für alle Einsatzorte sind sie bestens gerüstet.
Stewart McCracken macht sich mit seinem Arbeitskollegen Ian Taylor auf den Weg nach Liverpool. Die beiden Gerichtsvollzieher sollen dort Mietrückstände bei einem Ladenpächter eintreiben. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf umgerechnet 5300 Euro, deshalb sucht das Duo den Mann in seinem Computergeschäft auf. Sollte der säumige Kandidat die fällige Summe nicht parat haben, sind die Zwangsvollstrecker befugt, bei ihm Wertgegenstände zu beschlagnahmen. Anschließend werden diese versteigert, um die Schulden zu tilgen.
Reality-Queen Tara Tabitha und Dennis Lodi versuchen, ihre Beziehung zu kitten. Nach einem Kartenleser-Besuch mit Freundin Alex trifft Tara Dennis in Palma. Trotz Luxus-Hotel und Sightseeing-Tour bleibt die Stimmung angespannt. In Wien suchen sie unkonventionelle Wege zur Versöhnung: Ein Wutraum soll helfen, doch Dennis' Verhalten sorgt erneut für Ärger ...
In Florida suchen Richard und seine Frau Uschi ein neues Ferienhaus. Zwar haben sie schon eines, aber sie wollen sich vergrößern. Geld spielt für die beiden eine untergeordnete Rolle. In Frankreich in der Bretagne nahe Quimper will sich Christa mit ihrer 10-jährigen Tochter Lena nach Immobilien umschauen. Die Kunst- und Auftragsmalerin lebt bei Berlin und hat sich für inspirierende Urlaube den Nordosten Frankreichs ausgesucht.
Wie entstehen Galaxien - und was verraten sie über das Universum? Gewaltige Sternsysteme aus Gas und Dunkler Materie formen den Kosmos. Ihre Entwicklung zählt zu den Rätseln der Astronomie. Galaxien erzählen die Geschichte unseres Universums - von seiner Entstehung bis zur heutigen Struktur. Die Forschenden beobachten Kollisionen und stellen sich die Frage: Was passiert mit der Milchstraße in ferner Zukunft? Kurz nach dem Urknall besteht das Universum aus einer heißen, lichtundurchlässigen Teilchensuppe. Erst mit der Entstehung der ersten Sterne beginnt das All zu leuchten. Die Wissenschaft bezeichnet diese Entwicklung als "kosmische Erleuchtung". Aus diesen frühen Lichtquellen entstehen nach und nach die Galaxien - die Grundstruktur des Kosmos. Lange galt die Milchstraße als einzige Galaxie, bis der Physiker und Astronom Edwin Hubble im Jahr 1923 beweist, dass der Andromedanebel viele andere Galaxien enthält. Heute ist bekannt: Es sind Milliarden. Die Galaxien wachsen durch Kollisionen, verschmelzen und verändern sich ständig. In ihren Zentren befinden sich supermassive Schwarze Löcher - ihre Rolle in der galaktischen Evolution gibt viele Rätsel auf. Sind sie Ursache oder Folge? Von aktiven Quasaren bis zu sterbenden Galaxien reicht das Spektrum. Was passiert, wenn Galaxien keine neuen Sterne mehr bilden? Verlöschen sie langsam, oder enden sie in gewaltigen Explosionen? Forschende analysieren die ältesten Sterne und galaktische Fossilien, um die Vergangenheit zu entschlüsseln - und die Zukunft der Milchstraße zu verstehen. Zwischen kosmischer Leuchtkraft und dunkler Stille liegt das Schicksal unserer Galaxie. Wie groß ist das All? Was sind Schwarze Löcher? Und sind wir allein im Universum? Die ZDFinfo-Reihe "Geheimnisvolles Universum" geht den größten Rätseln des Kosmos mit spektakulären Bildern und neuester Forschung auf den Grund.
Rund um den Globus hat der menschliche Einfallsreichtum seine Spuren hinterlassen. Wir erweitern unseren Horizont und dringen in Tiefen und Höhen vor, die bislang undenkbar waren. Der Antrieb dafür ist unser grenzenloser Erfindergeist. Dank ihm haben wir Lösungen für komplexe Probleme gefunden. Diese Serie feiert die großartigsten Erfindungen, die unsere Welt verändert haben!
Chance und Bürde - beides birgt der große Name Hörbiger. Während Christiane und Maresa damit leben und arbeiten, wählte Elisabeth Orth den Mädchennamen ihrer Großmutter als Künstlernamen.
Im zweiten Teil von Christian Reichholds Dokumentation erinnern sich die drei Töchter von Paula Wessely und Attila Hörbiger an ihre Kindheit im "Hörbiger-Haus" und an ihre Anfänge als Schauspielerinnen. Die wurden ihnen nämlich nicht leicht gemacht.
Elisabeth wollte zunächst Filmcutterin werden, für Christiane hatten die berühmten Eltern eine Laufbahn als Konditorin im Sinn, und Maresa tendierte zuerst zum Journalismus, dann Richtung Oper, ehe auch die jüngste der drei Töchter ihre Ausbildung zur Schauspielerei begann. In sehr persönlichen Gesprächen beleuchtet die "Zweite Generation" nicht nur die Sonnenseiten ihrer Familiengeschichte, sondern auch die kritischen, ja, lebensgefährlichen Situationen, vor allem in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie berichtet auch von den völlig unterschiedlichen Arbeitsweisen ihrer Eltern, die sie als Kinder hautnah miterlebten, und von ihrer späteren Zusammenarbeit mit einem stets wohlwollenden Vater und einer zumeist besorgten Mutter, die auf der Bühne mitunter sogar zur Konkurrentin werden konnte.
Im Alter hochgeehrt erlebten Paula Wessely und Attila Hörbiger noch mit, wie ihre Kinder - jedes auf seine Weise - Karriere machten: Elisabeth und Maresa vor allem auf der Bühne, Christiane beim Film ("Schtonk" bekam sogar eine Oscar-Nominierung) und beim Fernsehen. Einblicke ins Privatleben gibt zum Beispiel ein Film über die Hochzeit von Christiane Hörbiger mit Wolfgang Glück im Jahr 1962, sowie ein Bildbericht über die Beerdigung von Paul Hörbiger, der 1981, knapp vor seinem 87. Geburtstag starb.
Motto in Hamburg: Beautiful Bouclé - Setze deinen Klassiker neu in Szene!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Seit der Sesshaftwerdung haben wir unseren Planeten so stark verändert, dass Wissenschaftler ein neues Erdzeitalter benennen wollen, das Anthropozän, das Zeitalter des Menschen. Ohne die Erdatmosphäre wäre das Leben auf unserem Planeten unmöglich. Doch wir Menschen greifen selbst in die Kreisläufe der Luft ein und beschleunigen durch den Ausstoß diverser Gase den Klimawandel. Nie zuvor hatte eine Spezies so viel Einfluss auf der Erde. Nichts hatte für unseren Planeten größere Folgen als die Nutzung des Feuers durch den Menschen. Es wird zum Motor der Zivilisation und zu einem der wichtigsten Merkmale des Anthropozäns. Denn bei jeder Verbrennung von Holz, Kohle, Öl oder Erdgas entsteht Kohlendioxid. Es ist ein natürlicher Bestandteil des Kohlenstoffkreislaufes unserer Erde, aber das Gas besitzt eine Eigenschaft, die mehr und mehr zur Bedrohung wird. Weil es die von der Erde abgestrahlte Wärme reflektiert, erzeugt es den sogenannten Treibhauseffekt. Der Anteil von Kohlendioxid in der Atmosphäre ist heute höher als während der vergangenen drei Millionen Jahre. Das Ergebnis einer jahrhundertelangen Nutzung fossiler Brennstoffe durch uns Menschen. Als wir das Feuer entdeckten, ahnten wir nicht, welche Entwicklung wir damit anstoßen würden. Es ermöglichte uns, Nahrung zu kochen, Erze zu schmelzen, Maschinen zu bauen und letztendlich auch Menschen auf den Mond zu schicken. Rauchende Schlote wurden zum Sinnbild des Industriezeitalters, das Teilen der Welt enormen Wohlstand brachte und das Leben komfortabler machte. Allerdings zu einem hohen Preis, wie die zunehmende Erderwärmung zeigt. Auf Island wurde vor Kurzem ein Gletscher offiziell für tot erklärt. Er ist dem Klimawandel zum Opfer gefallen. Schlechte Luft gibt es nicht erst, seit Fabrikschornsteine in den Himmel ragen. Bereits in der Antike führte die Verhüttung von Erzen zu lokalen Problemen und Klagen, wie aus vielen Texten überliefert ist. "Gravoris Caeli", ein schwerer Himmel, hängt ständig über dem kaiserzeitlichen Rom, verursacht durch die Werkstätten der Glasbläser. Doch das war nur ein schwacher Vorgeschmack auf das, was ab dem Mittelalter und dann vor allem im 19. Jahrhundert kommen sollte: die Verwendung von Kohle. Das "Schwarze Gold" machte das Industriezeitalter überhaupt erst möglich und wurde schon früh zum Problem: Der hauptsächlich im Winter auftretende Smog, ein Kunstwort aus "smoke" und "fog" für Rauch und Nebel, entwickelte sich vielerorts zur Dauerplage für die städtische Bevölkerung. Im Dezember 1952 verdichteten sich die Abgase aus Kohleheizungen und Autos in London zu einer tödlichen Wolke. Bilanz der Katastrophe: mindestens 4000 Tote. Aber noch heute werden rund 40 Prozent des elektrischen Stroms, den die Weltbevölkerung verbraucht, aus Kohle gewonnen. Ein anderer Klimakiller ist die Massentierhaltung. Mehr als 15 Prozent der von Menschen verursachten Treibhausgase stammen heute hauptsächlich aus gigantischen Rinderfarmen. Bei der Verdauung produzieren die Tiere Methan, dessen klimaschädliche Wirkung um ein Vielfaches höher ist als die von Kohlendioxid. In den USA und Europa arbeiten deshalb Unternehmen inzwischen an schmackhaftem Fleischersatz aus pflanzlichen Produkten. Denn die einzige Möglichkeit, die Massentierhaltung zu reduzieren, ist ein verändertes Konsumverhalten. Zurzeit werden weltweit rund eine Milliarde Rinder gehalten. Das entspricht in etwa auch der Anzahl der Autos, die sich über die Straßen wälzen. Rund 18 Prozent der globalen Emissionen von Kohlenstoffdioxid gehen heutzutage auf das Konto des Straßenverkehrs. Der Siegeszug des Autos verlief parallel zur Erschließung einer neuen Energiequelle: Erdöl. Seit der Amerikaner Edwin Drake 1859 in Titusville, Pennsylvania, die erste ergiebige Ölquelle erschloss, wurde der Treibstoff zum Lebenselixier der Moderne. Der weltweite Verbrauch liegt gegenwärtig bei 15 Milliarden Litern - pro Tag. Ihre Verbrennungsprodukte gelangen in die Luft und tragen nicht nur zur Erderwärmung bei. Forscher führen weltweit rund acht Millionen Todesfälle pro Jahr direkt auf die Luftverschmutzung vor allem durch fossile Brennstoffe zurück. Saubere und billige Energie - ein Menschheitstraum. Mitte des vergangenen Jahrhunderts schien er in Erfüllung zu gehen - durch Atomenergie. Seit 1954 wird die Kernspaltung zur Herstellung von Strom eingesetzt. Im Januar 2019 waren in 31 Ländern 453 Reaktorblöcke in Betrieb. Doch seit den Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima ist die Euphorie verflogen. Auch die enormen Kosten für die Lagerung der nuklearen Abfälle macht die Nutzung der Kernenergie zunehmend fragwürdig. Weltweit wird deshalb an Alternativen
Abenteuer Afrika
Fünf junge Löwen dürfen im großen Life-Line-Gehege der Harnas-Farm einen Ausflug unternehmen. Sie sollen ihren Bewegungsdrang und ihre Jagdinstinkte ausleben. Die Löwen entdecken eine Gruppe von Warzenschweinen und greifen an. Aber schaffen sie es, eines der Warzenschweine zu erlegen?