Der Naturpark "Biosfera Val Müstair" bildet zusammen mit dem schweizerischen Nationalpark und Teilen des Gemeindegebiets von Scuol das UNESCO-Biosphärenreservat "Engiadina Val Müstair".
Es ist geprägt von bedeutenden Kulturdenkmälern, darunter das Kloster St. Johann mit dem größten und besterhaltenen Freskenzyklus aus dem frühen Mittelalter. Die Natur bietet dort einzigartige Landschaften.
Der Fluss Rom mäandriert als einer der letzten noch intakten Alpenflüsse durch das Tal, unter- und oberhalb der Baumgrenze finden sich artenreiche Wiesen.
Drei Moderatoren aus verschiedenen Sprachregionen der Schweiz nehmen den Naturpark unter die Lupe. Sie erkunden, fragen nach und staunen. Sie lernen die Menschen kennen, die dort leben, und entdecken die natürlichen, historischen und kulturellen Besonderheiten dieser einzigartigen Region.
Olivia Röllin widmet sich dem alten Handwerk des Trockenmauerbaus und trifft dafür Dario Fallet. Der Handwerker und Musiker ist mit der Region sehr verbunden und weiß alles über die ökologische, historische und kulturelle Bedeutung der Trockenmauern. Unten im Tal dienten sie hauptsächlich der Terrassierung der Hänge und der Abgrenzung der Weiden. Weiter oben, auf dem Umbrailpass, dienten sie auch dem Straßenbau, errichtet von Soldaten während des Ersten Weltkriegs.
Alain Orange besucht Maya Repele in der Tessanda-Manufaktur, in der Weberinnen auf teilweise über 100 Jahre alten Webstühlen von Hand wertvolle Stoffe mit aufwendigen Mustern herstellen. Die Arbeit am Webstuhl erfordert ständige Konzentration und ist körperlich anstrengend. Für die Herstellung der Stoffe aus lokalen Produkten findet derzeit ein Projekt zur Wiedereinführung des Flachsanbaus im Tal statt, was auch dem Erhalt dieser traditionellen Kulturpflanzen dient.
Christian Bernasconi setzt sich weiter mit der Berglandwirtschaft auseinander und trifft sich dazu mit dem Parkdirektor David Spinnler Hauschild. Der Naturpark "Biosfera Val Müstair" unterstützt zahlreiche Landwirtschaftsprojekte, darunter auch ein Herdenschutzprojekt beim Rimsersee. Durch eine ständige Behirtung mit Schutzhunden wollen die Bauern Konflikte mit Bären und einem sich neu bildenden Wolfsrudel verhindern. Die Schafe sind neben der Fleischproduktion auch nützliche Verbündete bei der Pflege artenreicher Trockenrasen, denn ohne die Beweidung würden diese wertvollen Lebensräume schon bald von Bäumen und Büschen überwachsen.
Die Kreuzfahrt beginnt auf dem Rhein in Köln und passiert bald die Grenze zu den Niederlanden, wo der Strom immer wieder seinen Namen wechselt - Oude Rijn, Lek, Waal -, ehe er sich mit Maas und Schelde zu einem ausgedehnten Mündungsdelta vereint. Erkundet werden auch die Grachten, Häfen und Innenstädte von Amsterdam und Antwerpen.
Die Schülerin Melissa ist angeklagt, Thomas bei einem gemeinsamen Familienurlaub in die Kühlkammer des Bauernhofes gesperrt und die Temperatur auf Minusgrade runtergedreht zu haben, so dass er sich schlimme Erfrierungen zuzog. Oder wurde Thomas von seinem kleinen Bruder Julian eingesperrt, weil er im Streit wieder einmal den Kürzeren gezogen hatte?
Schoss Parfümerie-Räuber auf Polizei, um Verhaftung zu entgehen?
4. Staffel
184. Folge
D 2023
60'
Ingo soll sich nach dem Überfall auf eine Parfümerie mit Schüssen auf die Polizei der Verhaftung entzogen haben. Er gibt den Überfall zu, leugnet aber die Schüsse, obwohl einer der Beamten ihn auf der Flucht erkannt haben will. Ingos Zellengenosse in der U-Haft behauptet, er habe mit den Schüssen auf die Beamten angegeben. Doch kann man seiner Aussage trauen? Auch die Absichten von Ingos Ehefrau Beate sind undurchsichtig. Will sie ihn loswerden?
Charlene Corporon war überall beliebt. Ihr gehörte ein erfolgreiches Landwirtschaftsgeschäft, in dem sie unter anderem mit ihrem Sohn Gary arbeitete. Nach dem Tod ihres Mannes wurde die Beziehung zwischen Gary und seiner Mutter kompliziert. Eines Tages findet die Polizei Charlene erschossen in ihrer Wohnung, nachdem ihr Freund Alarm geschlagen hat. Ist Charlenes Sohn für den Mord verantwortlich, oder steckt doch ihr neuer Freund dahinter?
Australien wird von Crystal Meth regelrecht überschwemmt. Die Schmuggler lassen sich dafür immer neue Importwege einfallen, um die Droge an den Grenzschützern unbemerkt vorbeizuschleusen. Im Postzentrum von Sydney stellt der Flughafenzoll erneut präpartierte Ware sicher, die auf den ersten Blick völlig harmlos scheint. Außerdem weigern sich zwei britische Männer, von Bord einer Maschine zu gehen. Die Drogenrückstände an ihren Handys erklären auch, warum ...
Beim ersten Besuch reagierte der säumige Schuldner sehr aggressiv, deshalb sind Stewart McCracken und sein Arbeitskollege Elmore Victor vorgewarnt. Zudem hatte der Textilhändler damals zugesagt, ausstehende Beträge per Ratenzahlung zu begleichen. Doch an diese Abmachung hat er sich nicht gehalten. Deshalb klopfen die Zwangsvollstrecker im Nordwesten Englands zum zweiten Mal an seine Tür, um gegebenenfalls Wertgegenstände zu pfänden. Sprich: Wenn der Mann wieder nicht zahlen kann, verliert er womöglich seinen fahrbaren Untersatz.
Der Einmarsch der Sowjets in Afghanistan Ende 1979 ruft die CIA auf den Plan. Verdeckt rüsten die USA die Mudschahedin auf. Moskaus Feldzug scheitert. Doch der KGB revanchiert sich. Grenzgänger an geheimen Fronten leben gefährlich. Und die Supermächte des Kalten Krieges mobilisieren Heere von Undercoveragenten oder Schlachtfeldspähern. Selbst die alliierten Militärverbindungsmissionen in Deutschland agieren als verdeckte Frontbeobachter. Mit Beginn der 80er-Jahre erfährt die Sowjetarmee eine durchgängige Modernisierung. Die Erneuerung der Panzerarmeen ist in vollem Gang und kann von Militäraufklärern in der DDR hautnah miterlebt werden. Im Zentrum des Interesses: die T-80-Panzer oder Kampfhelikopter vom Typ Mi-28. Doch nicht nur Waffenspäher im Gelände kommen damals kaum noch aus den Stiefeln. Auch Topagenten in Führungsstäben oder Geheimdienst-Residenturen sind gefordert. Etwa, als der Kalte Krieg im Herbst 1983 abermals auf eine gefährliche Krise zutreibt. Die NATO übt neue Verfahren der nuklearen Freigabe im Rahmen des Stabsmanövers "Able Archer". Das löst in Moskau angeblich ernste Befürchtungen aus, die Übung könne in Wirklichkeit Auftakt eines bevorstehenden nuklearen NATO-Erstschlags sein. Moskaus Geheimdienste stehen unter Hochspannung. Erst ein Doppelagent trägt dazu bei, gefährliche Missverständnisse auszuräumen.
Die Insel Peleliu ist gezeichnet von seiner Vergangenheit: Überwucherte militärische Relikte erinnern an eine grausame Schlacht. Die Festung Fort Alexander vor der Küste von St. Petersburg wurde zur Verteidigung erbaut, im Jahr 1897 wurde dort ein Labor zur Untersuchung der Pest errichtet. Eine abgelegene, hufeisenförmige Ruine in Rumänien hielt einst hunderte Verbrecher gefangen. Und die Ruinen in der Geisterstadt Puerto Cristal im Süden Chiles erinnern an längst vergangenen Wohlstand.
Russlands Krieg gegen die Ukraine hat Europas Sicherheitsempfinden erschüttert. Vom hohen Norden bis an die NATO-Ostflanke, vom Atlantik bis zur Iberischen Halbinsel stellt sich dieselbe Frage: Wie gut ist Europa militärisch, politisch und gesellschaftlich aufgestellt?
Der Berg hat es den Arbeitern nicht leicht gemacht - Kehrtunnel, Viadukte und Trassen, die über schwindelerregenden Abgründen in den Fels gehauen wurden. Die Schweizer Lötschbergbahn ist eine der wichtigsten Bahnstrecken über die Alpen - verbindet Bern mit Mailand. Die Route führt von Spiez im Berner Oberland über das Lötschbergmassiv in das Tal der Rhone, nach Brig im Wallis.
Marokko ist ein Rausch für die Sinne: Marrakeschs Märkte mit ihren bunten Farben, unberührte Küsten von wilder Schönheit und Leben in Lehmbauten wie vor Hunderten von Jahren. Das nordafrikanische Königreich entdeckt aber auch immer mehr die Moderne. Im farbenfrohen Souk von Marrakesch ist Zakaria Bendriouich der bunteste Vogel. Nach dem Verlust einer Niere muss er immer viel Wasser trinken. Und da die Plastikkanister so hässlich sind, kam er auf eine Idee: Warum nicht das Plastik stilvoll einkleiden? So wurde er zum avantgardistischen Taschen-Designer.
Das Fischerdorf Imsouane im südwestlichen Teil der Atlantikküste hat es vom Geheimtipp für Wellenreiter zum marokkanischen Mekka des Wassersports gebracht, weil dort eine 600 Meter lange Welle endloses Vergnügen bereitet. Immer häufiger stehen auch Frauen auf den Brettern, dank Meryem El Gardoum, einer jungen Berberin. Die mehrfache Meisterin unterrichtet vorzugsweise Mädchen und Frauen und zeigt ihnen, wie man gekonnt und sicher auf dem langen Brett durch die Brandung gleitet.
Im Landesinneren des Königreichs fährt man durch atemberaubende Canyon-Schluchten. Hier leben Menschen noch traditionell in aus Lehm gebauten Kasbahs. Und als Transportmittel dient der Esel. Nur wenige Kilometer weiter schreitet das Land mit großen Schritten Richtung Moderne, inmitten der Wüste am Hohen Atlas. Dort, wo die Sonne am längsten und intensivsten vom Himmel brennt, ist das größte Solarkraftwerk der Welt entstanden. Und auch viele Bauern setzen mittlerweile auf Photovoltaik, um unabhängig und kostengünstig grünen Strom zu generieren. Der junge Unternehmer Jaouad Ait Rabeh hilft ihnen dabei und versorgt mit seinen Solarmodulen sogar entlegenste Bergdörfer.
In Europa gelten biologisch hergestellte Waren als modern, in Marokko wird so vielerorts schon seit 500 Jahren produziert. In der ehemaligen spanischen Residenzstadt Tétouan am Mittelmeer gibt es immer noch einige wenige, die ihr Leder noch so aufwendig herstellen wie ihre Vorfahren im 16. Jahrhundert: mit Mimosenrinde, Kalk und Taubenkot. So kämpft auch Hassan Bouzid gegen Konkurrenz in anderen Städten, die mit modernen, chemischen Hilfsmitteln schneller und preiswerter arbeiten können.
In der Schweiz verschwinden täglich zwei bis drei Landwirtschaftsbetriebe. Oft wegen fehlender Nachfolge, Geldproblemen oder mangels Perspektiven.
"Reporter" begleitet Bäuerinnen und Bauern, die trotz aller Widrigkeiten für Hof und Tiere kämpfen.
Junglandwirtin Sophie Bührer, 25, erlebt eine schwere Zeit: Auf ihrem Betrieb in Bibern im Kanton Schaffhausen stirbt ein Drittel der Kühe an der Blauzungenkrankheit. Und privat erleidet sie den Verlust ihres Kindes kurz vor der Geburt. Sophie steht vor der schwierigen Entscheidung: aufhören oder weitermachen.
Auch Michèle, 38, und Daniel Häfliger, 39, stehen vor einer Herausforderung: Auf ihrem kleinen Bergbauernhof in Romoos wollen sie die Schafsfleischproduktion aufgeben, da das Schlachten nicht mit ihren Werten vereinbar ist. Doch alternative, rentable Betriebszweige sind im steilen Gelände kaum möglich.
Können die beiden Familien trotz aller Hindernisse ihren Hof erhalten und neue Perspektiven entwickeln?
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Doch diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. In "Mythos Wald" wird die Geschichte dieser letzten Oasen erzählt.
Diese Folge der Kreuzfahrten auf Europas Flüssen beginnt in Passau auf der Donau. Die einst wichtige Handelsmetropole an der Mündung von Ilz und Inn ist Ausgangspunkt einer 2.200 Kilometer langen Reise mit dem Flusskreuzfahrtschiff bis zum Schwarzen Meer. Am Startort gibt es für die Kreuzfahrtreisenden die größte Domorgel Europas zu entdecken.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Im Opel-Zoo Kronberg haben sich die Pfleger eine besondere Beschäftigung für Gepardenkater "Obelix" ausgedacht. Sie wollen testen, wie es um seine fußballerischen Qualitäten steht. Muss sich die Nationalelf demnächst warm anziehen? Großer Aufruhr herrscht bei den Seehunden im Frankfurter Zoo. Sie bekommen heute eine außergewöhnliche Beschäftigung: eine Insel.
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
Am Flughafen von Brisbane wird eine Beamtin bei einer Frau aus den Philippinen fündig: In ihrem Schmuckkästchen sind Auberginensamen versteckt - ein erhebliches Biosicherheitsrisiko. Zudem entdecken die Beamten lebende Insekten in ihren Gartengeräten. In Melbourne prüfen Zollbeamte ein Paket aus Deutschland, das als "Farbe" deklariert wurde. Doch die Spurenanalyse schlägt deutlich an. Ein französischer Tourist gerät ins Visier: Sein Rucksack wird positiv auf Kokain getestet.
Der geheime Krieg im All Wettrüsten der Supermächte
GB 2019
45'
Satelliten sind für den Alltag ebenso unverzichtbar wie für die moderne Kriegsführung. Viele Staaten entwickeln daher Waffen, um feindliche Satelliten im Ernstfall ausschalten zu können. Für die Entwicklung der ultimativen Weltraumwaffe kommen mehrere Ansätze infrage. Der Film beleuchtet unterschiedliche Technologien - von Satelliten mit Roboterarmen über Antisatellitenraketen bis hin zu Laserwaffen. Wie realistisch ist ein Krieg im Weltall?
In Maltas Hauptstadt Valletta befindet sich eine verborgene Gartenanlage: Von wem wurde dieser prunkvolle Bau errichtet? Am Rande der kubanischen Hauptstadt Havanna liegt die verlassene Ruine einer einst berühmten Kunstschule. In der US-Metropole Philadelphia erstreckt sich ein weitläufiger Komplex, in dem einst ein berühmter Straftäter lebte. Und im Süden Nürnbergs liegt ein verwildertes Areal mit Bauten, die an Deutschlands dunkle Geschichte erinnern.
Die geheimnisvollsten Artefakte der Welt! Giorgio Tsoukalos und Erich von Däniken untersuchen uralte Relikte, die Hinweise auf außerirdische Kontakte liefern könnten.
Mietschulden in Höhe von umgerechnet 13 000 Euro bringen eine Dame im Osten der britischen Hauptstadt London in arge Bedrängnis. Denn Paul Bohill und sein Kollege Phil Short sind nicht gekommen, um das Geld einzutreiben. Die Beamten sollen stattdessen im Auftrag des Immobilieneigentümers eine Zwangsräumung durchführen. Der Lady bleibt eine Stunde Zeit, um ihre wichtigsten Sachen zusammenzupacken, wie zum Beispiel ihren Personalausweis, Kleidung und Medikamente. Denn anschließend werden vor Ort die Schlösser ausgetauscht.
Die Lehmann Groß Bahn (LGB) wurde 1968 von der Firma Ernst Paul Lehmann Patentwerk in Nürnberg auf der Spielwarenmesse vorgestellt. Von Anfang an waren Gleise, Lokomotiven und Wagen für einen Spielbetrieb unter freiem Himmel vorgesehen. Es begann eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.
Weimaraner-Hündin Perle hat bisher nur Rot- und Niederwild aufgespürt. An diesem Tag lernt sie etwas Neues. Sie soll eine Wildschweinfährte suchen. Dafür ist die junge Hündin mit Frauchen Kerstin Westhoff zu Besuch bei Immo Ortlepp und Fährtensau Frida. Die beiden Jäger verstehen sich auf Anhieb - aber wie wird Perle auf Frida reagieren?
Premiere für die vier Huskies. Gemeinsam sollen die inzwischen 20 Wochen alten Welpen mit den ausgewachsen Hunden einen Schlitten ziehen, um erste Erfahrungen zu sammeln, bevor es im Winter nach Lappland geht.
Finale in den Schweizer Alpen. Für die beiden einjährigen Lawinenhunde, Bodercollie Cami und Labrador Spike, geht es ums Ganze. Bestehen sie ihre Prüfung zum Lawinenrettungshund? Schließlich mussten sie bisher noch keine fremde Person aus den Schneemassen ausgraben.
Finale bei den Kaninchen: Hoppel, Maggie und Camilla dürfen auf dem Kaninchen-Turnier zeigen, was alles unter ihrem Pelz steckt. Die 23-jährige Rita hat hart mit ihren Lieblingen trainiert. Werden die Drei den Parcours schaffen?
Und, großer Abschied im Vogelpark Walsrode. Doch German Alonso darf einen seiner Lieblinge behalten: Adlerdame Olga begleitet den Tiertrainer nach Spanien. Zudem steht eine letzte Visite mit seinem jungen Nachfolger bei der Hühner- und Entennationalmannschaft auf dem Programm.
Fit für die ISS - Astronautenausbildung in Köln (5/5) - Vom Mondstaub zum Mondziegel
2018
14'
Wie baut man ein Haus auf dem Mond, eine zukünftige Station auf dem Mars? Prof. Dr. Matthias Sperl, Physiker am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln, hat eine Idee: Gebaut wird nur mit den vorhandenen Ressourcen - Mondstaub und Sonnenlicht genügen, um Ziegel zu backen. Genial, aber gar nicht einfach.
Kann die EU sich noch auf den atomaren Schutzschirm der Amerikaner verlassen? Emmanuel Macron kündigt bei seiner Grundsatzrede auf dem Marinestützpunkt Ile Longue an, dass er sein Nukleararsenal ausbauen will, um Frankeich und Europa zu schützen. Was bedeutet das für Deutschland und die NATO?
In Perth nimmt Officer Melissa einen Rückkehrer aus Uganda ins Visier, da dieser verschreibungspflichtige Medikamente ohne das erforderliche Rezept mit sich führt - darunter auch einen streng kontrollierten Wirkstoff. In Sydney schlägt Officer Geoff bei einem Passagier aus Vietnam Alarm: Neben nicht deklarierten Lebensmitteln findet er auch unverarbeitete Pfefferkörner sowie eine verdächtig große Menge an Zigaretten.
Tiger Prince muss regelmäßig Augentropfen bekommen, denn er hat Grauen Star und ist beinahe blind. Aber Pfleger Vincente und sein Patient sind bereits ein eingespieltes Team, denn Vincente weiß, wie er mit dem großen weißen Kater umzugehen hat.
Zwei Krallenäffchen sollen eine neue Heimat bekommen. Schon vor ein paar Tagen hat das Team ein Weibchen und ein Männchen mit blauer Farbe markiert. Damit gleich klar ist, wer jetzt eingefangen wird.
Die Krankenschwester Emily Backels soll ihrer Kollegin Meike Höffer Arsen in ihre Körperlotion gefüllt haben. Das Opfer erlitt chronische Vergiftungserscheinungen und konnte sich deshalb nicht länger um den Posten der Oberschwester bemühen, für den sich beide Frauen beworben hatten. Wollte Emily sie nicht nur aus dem Rennen werfen, sondern sich auch dafür rächen, dass ihre Kollegin sie gemobbt hatte?
Im hohen Norden wächst die Anspannung: Norwegen, Schweden und Finnland rüsten auf, weil Russland seine militärische Präsenz in der Arktis und entlang der Nordgrenzen verstärkt. Der Beitritt Finnlands und Schwedens zur NATO verändert das strategische Gleichgewicht in Nordeuropa. Militärmanöver, Spionagevorwürfe und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen prägen zunehmend den Alltag der Menschen dort. Ist der Frieden tatsächlich bedroht? Der nördliche Teil Europas erlebt eine sicherheitspolitische Zeitenwende. Jahrzehntelang galt Skandinavien als neutrale Pufferzone zwischen Ost und West. Doch seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat sich das Machtgefüge verschoben. Norwegen, Schweden und Finnland investieren in neue Waffensysteme, erhöhen Verteidigungsbudgets und trainieren den Ernstfall gemeinsam mit der NATO. Auch in der Arktis, wo strategische Ressourcen und Seewege eine immer größere Rolle spielen, wächst die militärische Präsenz. Russland verstärkt dort seine Aktivitäten - ein Signal an die Nachbarn, aber auch an den Westen insgesamt. Die neuen Spannungen wirken sich auch auf das tägliche Leben aus. Küstenwachen und Luftstreitkräfte sind in erhöhter Bereitschaft. Finnland prüft seine Luftschutzbunker, Schweden verteilt Broschüren zur Krisenvorsorge. Auch in Norwegen wächst die Aufmerksamkeit für den Schutz kritischer Infrastruktur. Gleichzeitig rücken die Menschen in Skandinavien enger zusammen und erkennen die Notwendigkeit der neuen Sicherheitsmaßnahmen. Sie bereiten sich aktiv auf mögliche Krisenszenarien vor und zeigen Bereitschaft, ihr Land im Ernstfall zu verteidigen. Experten, Militärs und Einwohner schildern, wie sich das tägliche Leben verändert - zwischen Abschreckung, Angst und dem Versuch, den Frieden im Norden zu bewahren.
- Wo die Grundwasserspiegel sinken, steigen die Konflikte
Im niederösterreichischen Artstetten-Pöbring ist im Frühling die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen. Die Gemeinde hat zum Wassersparen aufgerufen, aber passiert ist das Gegenteil: "Man hat offensichtlich gedacht, ich fülle meinen Pool noch geschwind, bevor das Wasser ganz weg ist", erzählt Langzeit-Bürgermeister Karl Höfer, die wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen in ganz Österreich die steigende Zahl privater Swimmingpools vor Probleme stellt.
Lorena Meierhofer musste deshalb 20 Stunden lang ohne Leitungswasser auskommen "Da hinterfragt man dann schon die Solidarität innerhalb der Dorfgemeinschaft".
Steigende Temperaturen und sinkende Grundwasserspiegel machen vielerorts Verteilungskämpfe sichtbar, die wir eher aus Ländern des globalen Südens kennen. In Brandenburg bei Berlin sorgt die österreichische Firma Red Bull für Schlagzeilen. Der Getränkeriese hat sich per Vertrag 92% des Grundwassers der Kommune gesichert, für die nächsten 25 Jahre. 3,3 Milliarden Dosen Red Bull will man hier jährlich abfüllen.
"Brandenburg ist schon heute die Wüste Deutschlands", erzählen Gegner des Riesenprojekts. Bei unserem Lokalaugenschein zeigen sie uns Brunnen, die man alle paar Jahre tiefer bohren müsse, weil sich das Grundwasser zurückziehe. Bei starkem Wind weht der Ackerboden über das Flache Brandenburg. "Red Bull verleiht unseren Äckern Flügel", fasst eine Aktivistin die Angst zusammen, die der geplante Verkauf des Grundwassers bei vielen Menschen in der Region auslöst.
Äcker, die langsam vom Wind davongetragen werden, zeigt uns auch Christian Gartner in der Oststeiermark. Er fürchtet um die Hälfte seiner Weizen und Sojaernte. "Ich bin seit 30 Jahren Bauer und so trocken war es noch nie", ist er überzeugt und fügt hinzu: "Was mich wirklich ärgert, ist, wenn sie im Radio immer von 'schönem Wetter' reden. Für uns Bauern ist dieses Wetter schon lang nicht mehr schön."
Am Schauplatz Reporter Martin Steiner war in Österreich und Deutschland unterwegs und zeigt Orte, an denen der außergewöhnlich trockene Frühling Verteilungskämpfe um unser wertvollstes Grundnahrungsmittel sichtbar gemacht hat.
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
Am Flughafen von Melbourne untersuchen Beamte einen verdächtigen Weinkühlschrank aus Spanien, der doppelt so schwer ist als angegeben. In Sydney gerät ein Amerikaner ins Visier der Behörden, als in seinem Gepäck nicht deklarierte Medikamente und Gürtel aus Tierfellen auftauchen. Ein Pärchen aus Korea führt Lebensmittel mit sich - darunter Schweinefleisch, dessen Einfuhr nach Australien strengstens verboten ist.
Ein argentinisches Luxushotel mit dem Namen Edén wurde in den 1920er und 30er Jahren zum Paradies für Nazi-Sympathisanten. Welche Verbindung hatten die Hoteliers Walter und Ida Eichhorn zu Adolf Hitler? Außerdem: Der sündhaft teure Lust-Tempel des korrupten Polizeichefs von Mexiko-Stadt. Die unglaubliche Geschichte der Eroberung einer französischen Festungsanlage im Ersten Weltkrieg. Und: Elvis forever - die Hollywood-Connection eines Urlaubsresorts auf der hawaiianischen Insel Kauai.
Experiment im Gorilla-Haus. Heute wollen sich Matthias und Sara einmal ansehen, wie sich Silberrücken Mayabu benimmt, wenn er sich unbeobachtet fühlt. Sie haben eine Kamera im Gorilla-Haus installiert. Ob Maayabu merkt, dass er beobachtet wird, während er versucht, ein Überraschungspaket zu öffnen und nach gefüllten Bambusstäben fischt?
Im Südamerikagehege starten Biologe Rafael und Tierarzt Heiner eine Suchaktion. Vor ein paar Tagen wurde in dem Gehege zufällig ein Ei entdeckt, das von einem Köhlerschildkröten-Weibchen gelegt wurde. Aus Erfahrung wissen Rafael und Heiner: Wo ein Schildkröten-Ei ist, da sind meistens auch noch mehr. Doch wo könnten die bloß versteckt sein?
Geboren im Wasser, geprägt vom Ozean: Olympionike und Surfprofi Leon Glatzer erzählt von Freiheit, Rückschlägen und seiner Reise zu den besten Surfspots der Welt.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
In einem Postverteilzentrum in Sydney wird rund ein Kilogramm Kokain entdeckt, das in einer PlayStation aus Portugal versteckt war. Am Flughafen von Melbourne gerät ein Reisender aus Vietnam ins Visier der Behörden: Sein Reiseplan wirft Fragen auf und in seinem Gepäck finden sich Kopien fremder Reisepässe. Zudem spürt Spürhund Capri in Sydney winzige Blütenblätter in einem Gepäckstück auf.
Dürre, Schädlinge, Bevölkerungsexplosion: Vom Saatgut hängt unser Überleben ab. Wie funktioniert der Saatgutmarkt? Wer profitiert von neuen Züchtungen und hat im Kampf ums Saatgut die Nase vorn? Einst gab es viele kleine Züchter, nun dominieren wenige große Agrochemiefirmen den Markt, und deren Aktionäre sind oft internationale Großinvestoren. Auch den globalen Getreidehandel bestimmen nur eine Handvoll Unternehmen. Sind Landwirte Opfer dieser Entwicklung? Der Klimawandel stellt Züchter und Landwirte vor eine besondere Herausforderung: Das Saatgut muss an die neuen klimatischen Bedingungen angepasst werden und vor allem mit Trockenperioden gut klarkommen. Die moderne, industrialisierte Landwirtschaft, die weltweit das Überleben von Milliarden Menschen sichert, hat allerdings dazu geführt, dass rund um den Globus immer weniger Pflanzensorten und -arten angebaut werden. Viele sind bereits verschwunden. Um den genetischen Code seltener und alter Sorten zu retten, sind bereits im letzten Jahrhundert viele sogenannte Saatgutbanken entstanden. Dort werden Abertausende Sorten aufbewahrt, wissenschaftlich untersucht und weiterentwickelt. Schließlich kommen sie in den Saatgut-Tresor auf Spitzbergen, wo sie im ewigen Eis für spätere Generationen eingefroren werden. Viele alte Sorten werden auf unseren Feldern mittlerweile nicht mehr angebaut - weil sich die industrialisierte Landwirtschaft auf wenige, erfolgs- und profitträchtige Sorten spezialisiert hat. Mit neuen Methoden, zum Beispiel Modifikation von Pflanzengenen, haben sich neue Player am Markt etabliert. Chemie-Riesen wie Bayer, BASF, Syngenta oder Corteva züchten Pflanzen, die resistent gegen firmeneigene Pestizide sind, stellen Düngemittel her und andere chemische Produkte, die den Bauern weltweit das Leben erleichtern. Kehrseite der Medaille: Landwirtschaft wird auch für die anbauenden Betriebe immer mehr zum Investitionsgeschäft. Und überall auf der Welt sind riesige Monokulturen entstanden. Welche Folgen diese Monokulturen haben können, zeigt sich bei der Cavendish-Banane. Alle Bananen, die wir heute im Supermarkt kaufen können, gehören zu dieser einen Sorte. Und die wird derzeit weltweit von einem Pilz bedroht, der die Wissenschaft verzweifeln lässt. Gelingt es noch rechtzeitig, eine resistente Sorte zu züchten, bevor TR4 den gesamten Bananenbestand der Welt auslöscht? Viele Bauern profitieren von der Entwicklung in der modernen Landwirtschaft und machen gute Gewinne. Doch es regt sich auch Widerstand, sei es von Biobauern oder von Regierungen, die ihre Millionenbudgets für Düngemittel radikal reduzieren wollen - zum Teil mit fatalen Folgen. Über all dem steht die Frage, wie sich die Menschheit im Spannungsfeld zwischen Klimakrise, Profit und Nahrungsmittelsicherheit langfristig die Zukunft sichern kann. In der vierteiligen Reihe "Geheime Weltmächte" gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wer in wichtigen Lebensbereichen über die Zukunft der globalisierten Märkte bestimmt.