Das Stubaital zählt zu den bekanntesten Regionen Tirols - und doch ist es ein Rückzugsort, wo das alpine Leben in Reinkultur zu spüren ist. Die Almen und Wiesen rund um den Stubaier Gletscher sind eine bestens gepflegte Kulturlandschaft, wo man außer weidenden Kühen kaum Gesellschaft hat, wenn man es nicht möchte. Gestalter Christian Papke zeigt in dieser Landleben Produktion, wie die angestammten Menschen hier leben: ihren Alltag, ihre Wünsche, ihre Träume. Wer von hier ist, den zieht es kaum weg, und wenn dann immer wieder zurück in die Tiroler Heimat.
Dominica schämt sich für ihr Verhalten am Vorabend und hat vor, sich bei der gesamten Gruppe für ihren Wutausbruch zu entschuldigen. Jackson entdeckt eine neue, rachsüchtige Seite an Olivia und weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Nachdem Sam das Experiment bei der letzten Entscheidungszeremonie verlassen wollte, gibt sich Al besonders viel Mühe und will seiner Frau zeigen, dass er reif für das Eheleben ist.
Als die Leiche der 19-jährigen Luisa aus einem Fluss geborgen wird, behauptet ihr Exfreund Philipp steif und fest, nichts mit dem Tod des Mädchens zu tun zu haben. Doch ein Handyvideo zeigt, wie er und seine Mitschülerin Marie das Mädchen quälen - damit scheint der Mordfall für die Polizei klar. Aber es gibt noch ein winziges Detail, das auf einen anderen Täter schließen lässt ...
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Mord auf Raten
4. Folge
D, USA 1995
50'
Der elf Monate alte Chad wird in ein Krankenhaus eingeliefert, weil er sich fortwährend erbricht. Die Untersuchung ergibt, dass die Leberfunktion völlig abnorm ist und am ganzen Körper ungewöhnliche Blutungen aufgetreten sind. Einen Tag darauf fällt Chad ins Koma und stirbt. Wenig später erkranken auch die Eltern des Kindes schwer. Die Ärzte sind ratlos. Spezialisten recherchieren im Umfeld der Familie - und stoßen auf Sarahs Exmann.
In einer warmen Sommernacht versucht eine Frau in ein Haus in Fresno, Kalifornien, einzudringen. Sie wirkt verwirrt und verärgert, zerrt an der Eingangstür und hämmert dann mit dem Ellenbogen gegen ein Fenster. Da im Haus keiner reagiert, wirft sie sich mit Anlauf gegen die Fensterscheibe, bis diese zerbricht, verletzt sich dabei, aber nimmt von ihrem blutenden Arm keine Notiz. Hausbesitzerin Christine Paul, die sich bis dato ruhig verhalten hatte, gerät in Panik und wählt den Notruf, doch die Einbrecherin wird immer aggressiver. Da holt Christine ihre Waffe, um sich zu verteidigen.
Der Koffer riecht nach Tod: In einem herrenlosen Gepäckstück entdecken Grenzschützer am Flughafen in Madrid ein ausgenommenes Gürteltier. Das Fleisch war vermutlich für den Verzehr bestimmt, aber es wurde weder unter angemessenen hygienischen Bedingungen transportiert noch einer Gesundheitskontrolle unterzogen. Am Airport in Rom trägt ein Passagier ebenfalls nicht zugelassene Lebensmittel und Kosmetika bei sich. Als der Zoll die Ware konfisziert, eskaliert die Situation. Der Fluggast aus Nigeria beschimpft die Beamten und droht, sich Gewalt anzutun.
Luft ist unsichtbar, aber in ihrer Wirkung nicht zu übersehen. Als Lebensspender oder als verheerender Wirbelsturm ist sie immer wieder Akteur in der Geschichte. Mit neuen Erkenntnissen über das Element gelingen der Menschheit bahnbrechende Innovationen. Segelschiffe nutzen die Zyklen der Winde und Flugzeuge die Gesetze der Aerodynamik. Die größten Imperien verdanken der Luft ihren Erfolg. Doch schon viel früher verändert das Element den Lauf der Erdgeschichte. Warum Luftatmung bereits für die Evolution des Lebens der entscheidende Schlüssel ist, verrät der seltsam anmutende Lungenfisch. Seine Gene sind ein Geschichtsbuch über die Entwicklung des Lebens an Land. Für die Menschen ist das selbstverständlich - sie nutzen die Luft, um ihre Zivilisation weiterzuentwickeln. So können die Römer ihr gigantisches Reich nur mithilfe von Segelbooten bewirtschaften. Archäologische Experimente auf einem originalgetreu nachgebauten Segelschiff machen diese Errungenschaft erfahrbar. Aber Luft hat auch ihre zerstörerische Seite. Lufterosion und die berüchtigte Umweltkatastrophe "Dust Bowl" in den 1930er-Jahren in den USA zeigen die verheerenden Auswirkungen, die Wind auf unsere Umwelt und Gesellschaft haben kann. Ein Versuch im Windkanal, der die unglaubliche Kraft von Wirbelstürmen demonstriert, gibt einen Einblick in die wissenschaftlichen Bemühungen, diese Phänomene zu verstehen und davor zu schützen. Und schließlich, in einem Triumph menschlichen Einfallsreichtums, ermöglicht die Erfindung des Fliegens eine völlig neue Art der Fortbewegung. Die Art und Weise, wie die Welt wahrgenommen und erlebt wird, verändert sich dadurch für immer. Vom ersten Funken des Feuers bis zu den gewaltigen Kräften der Kontinentalverschiebung erzählt die sechsteilige Dokumentationsreihe "Natur macht Geschichte" von der Wirkung der elementaren Naturkräfte auf die Geschicke der Menschheit. Forschende aus verschiedenen Disziplinen enthüllen überraschende Zusammenhänge von Winden, die Völker verbinden, bis zu Bakterien, die Imperien stürzen.
Im englischen Suffolk liegt eine Militäranlage, die ein Geheimnis birgt. Auf den Luftwaffenstützpunkt Bentwaters wurde die Öffentlichkeit im Jahr 1980 aufmerksam, als Anwohner seltsame rote Lichter am Himmel sahen, die sich der Erde näherten. Das Geheimnis der Lichter ist bis heute aufgrund hoher Sicherheitsvorkehrungen ungeklärt. Auch eine kleine Insel im Pazifik vor Taiwan erinnert aufgrund von Propaganda-Plakaten und Betonbauten an eine militärische Einrichtung, obwohl sie es nie war.
1940 errichtet die SS das erste KZ im besetzten Polen: Auschwitz. Wilhelm Brasse ist einer der ersten Gefangenen. Er muss die neu ankommenden Häftlinge fotografieren und erlebt von Anfang an Gewalt. Die erste Folge erzählt, wie sich die Leben der späteren Auschwitz-Opfer und -Täter mit dem Aufstieg von Hitler und den Nationalsozialisten verändern. In Auschwitz kreuzen sich ihre Wege. Anita Lasker wächst in Breslau in einer jüdischen Familie auf. Dort erlebt sie die zunehmende Ausgrenzung von Juden. Anita spielt Cello, findet aber bald keinen Lehrer mehr. 1940 errichtet die SS im besetzten Polen das KZ Auschwitz. 1941 werden dort erstmals Hunderte Kriegsgefangene versuchsweise vergast. Es ist der Auftakt zum Massenmord. Die Eltern der jungen Cellistin Anita Lasker werden deportiert und ermordet.
In der Nähe des Loch Lomond ist ein historischer Bau kurz vor dem Einsturz: Buchanan Castle. Was diese Burg so besonders macht, ist, wie sie im Laufe der Jahre mit der Natur verschmolzen ist. Während des Zweiten Weltkriegs diente es als Militärkrankenhaus, das Gebäude ist jedoch noch sehr viel älter. Unweit der Küste des Toten Meeres liegt ein touristischer Ort, der durch das Sinken des Meeresspiegels in einem Krater von der Erde verschluckt wurde.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Berliner Nächte können nicht nur wild und lang sein, sondern auch ruhig und beinahe romantisch. Die nächtlichen Impressionen zeigen die Hauptstadt von einer ganz neuen Seite.
Sie haben eine unbändige Kraft. Mit Windgeschwindigkeiten von rund 500 km/h reißen sie jährlich zahlreiche Menschen in den Tod, verursachen Schäden in Höhe von mehreren Millionen Dollar: Tornados. Von den britischen Inseln über Frankreich bis ins Landesinnere der USA - die mächtigen Luftwirbel zerstören ganze Gemeinden. Mit Hilfe von Tornado-Jägern und führenden Wissenschaftlern geht die Doku dem Phänomen "Tornado" auf den Grund.
Das Mariazeller Land hat von jeher eine große Faszination auf die Menschen ausgeübt: die Weite und alpine Prägung der Landschaft, dazu die imposante Basilika. Der nahegelegene Erlaufsee gilt als Naturjuwel erster Güte, der immer schon für seinen großen Fischreichtum bekannt war und wegen seines klaren Wassers auch bei Tauchern beliebt ist. Michael Weinmann stellt das traditionelle bäuerliche Leben sowie andere Traditionsberufe in dieser Region vor und zeigt, wie der See zum Lebensmittelpunkt der eingesessenen Bevölkerung geworden ist.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Rendezvous mit dem Tod
5. Folge
D, USA 1995
45'
Die 23-jährige Tina Biggar wird von ihrem Freund Todd Nurnberger als vermisst gemeldet. Er sagt aus, dass Tina sich mit einem gewissen Ken getroffen habe, der ihr Geld für die Anschaffung eines Autos leihen wollte. In einem weiteren Fall geht es um das Verschwinden der jungen Linda Sobek aus Kalifornien, die als Model für Werbefotos in der Autobranche arbeitet und von ihrem letzten Auftrag nicht zurückkehrte.
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
Im Frühjahr 1943 nimmt die SS vier neue Gaskammern in Betrieb. Das KZ Auschwitz-Birkenau wird zur Todesfabrik. Aufseherinnen wie Irma Grese terrorisieren die Häftlinge. In der zweiten Folge kommen auch Anita Lasker, Gisella Perl und Eva Mozes in Auschwitz an. Für die Häftlinge beginnt der Kampf ums Überleben. Im Frühjahr 1943 richtet sich die SS Auschwitz darauf aus, das größte und effizienteste Vernichtungslager zu werden. Im Dezember wird Anita Lasker nach Auschwitz deportiert. Dass sie Cello spielen kann, erhöht die Überlebenschancen der 18-Jährigen: Sie wird Mitglied im Mädchenorchester des Lagers. Die jüdischen Häftlinge Helen Spitzer und David Wisnia beginnen eine Liebesbeziehung. Mit ihren heimlichen Treffen riskieren sie ihr Leben.
Radfahren in der Natur, die Stadt auf dem Fahrrad entdecken, Technik und Trends, Interviews und Geschichten, Tipps und Tricks, Veranstaltungshinweise u.v.m. - die Sendung bietet eine unterhaltsame und informative Mischung aus Abenteuer, Technologie und Lifestyle rund ums Radfahren in allen Facetten.
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
Reicht es fürs Gymnasium? Bei mir hieß es "Nein". Aber warum fällt diese Entscheidung schon nach der vierten Klasse? Und warum hat sich daran seit hundert Jahren nichts geändert? Würde es helfen, wenn Kinder länger gemeinsam lernen könnten? Diese Fragen stellt sich Reporter Adrian Oeser und begibt sich auf Spurensuche. Sie beginnt in seiner alten Grundschule im südhessischen Groß-Umstadt. Dort begegnet er den Viertklässlern Phil und Tahira, denen es so geht wie ihm damals: Der Kampf um die "richtige" Schule, mit viel Hoffnung, aber auch Zweifeln und Enttäuschung. Adrian begleitet die beiden durch den Sommer, in dem sich ihre Wege trennen. In kaum einem anderen Land werden Kinder so früh auf verschiedene Schulformen verteilt wie in Deutschland. Fast alle Bundesländer "sortieren" nach vier Jahren Grundschule - wenn die Kinder zehn, elf Jahre alt sind. Wie die Entscheidung ausfällt, hängt stark vom Elternhaus ab. Laut Chancenmonitor des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo gehen rund 80 Prozent der Kinder, deren Eltern Abitur haben und gut verdienen, aufs Gymnasium. Von Kindern ohne Abitur im Elternhaus und mit wenig Geld sind es nur 17 Prozent. Adrian Oeser hatte in der Grundschule einen Schnitt von 3,2. Seine Mutter setzte gegen den Rat der Schule durch, dass er trotzdem aufs Gymnasium kam. Das kann auch anders laufen: Adrian trifft den Comedian Abdelkarim, der mit einem Dreier-Schnitt auf die Hauptschule geschickt wurde. Abdelkarim zeigt ihm: Auch einer schwierigen Schulkarriere kann man durchaus etwas Komisches abgewinnen. Und: Adrian reist nach Estland, wo alle Kinder bis zur neunten Klasse gemeinsam lernen - und in PISA-Studien regelmäßig hervorragende Ergebnisse erzielen. Dabei begleitet ihn immer die Frage: Warum sortiert Deutschland so früh? Wer profitiert davon? Und warum ist bisher jeder Versuch gescheitert, daran etwas zu ändern? Der Film taucht ein in die Geschichte eines Schulsystems, das vor über 100 Jahren entstand - und in einen Schulstreit, der bis heute nicht entschieden ist.
Pyramiden zählen zu den ältesten Bauwerken der Menschheit. Die geometrische Form findet sich in vielen Kulturen weltweit. Harald Lesch erkundet die Geheimnisse hinter den Monumentalbauten. Weder die meisten noch die größten Pyramiden stehen in Ägypten. Allein in der peruanischen Region Lambayeque erheben sich 260 dieser ungewöhnlichen Bauten. Anders als in Ägypten dienten sie nicht ausschließlich als Gräber der Herrscher, sondern als Palasttempel. Im Westen von Kairo erhebt sich das einzige noch erhaltene Weltwunder der Antike, die Cheopspyramide. Sie und ihre etwas kleineren Nachbarn zählen zu den bekanntesten Bauwerken der Welt. Seit Jahrtausenden ziehen die monumentalen Grabbauten der Pharaonen die Menschen in ihren Bann. Aber die faszinierende geometrische Form ist kein ägyptisches Monopol. Auch der Kaiser im fernen China wählte sie für sein Grabmal - und baute dafür ganze Landschaften um. Pyramiden gibt es rund um die Welt. Von den Maya in Mittelamerika bis in den heutigen Iran. Angeblich soll es sogar in Bosnien 30.000 Jahre alte Pyramiden geben. Wieso findet sich diese Form fast überall - bei sowohl zeitlich als auch räumlich weit entfernten Kulturen, die nichts voneinander wissen konnten? Forschende weltweit fanden heraus, dass jede Kultur ihren eigenen Verwendungszweck für die Pyramide hatte - die Bandbreite reicht vom Grabmal zum Tempel, vom Multifunktionsbau zur Sternwarte bis hin zur blutigen Opferstätte. In Nordperu erheben sich die gigantischen Goldpyramiden von Sicán. Aus Millionen von Lehmziegeln errichtet, war ihr Bau eine enorme Gemeinschaftsleistung, vergleichbar mit den Arbeiten an den Pyramiden am Nil. Archäologen gehen davon aus, dass die Lehmziegel-Megabauten nicht nur für religiöse Zeremonien und als Grabstätte der Herrscher dienten. In der Blütezeit der Kultur nutzten die Herrschaftseliten die Pyramiden als repräsentative Wohngebäude. Und in Krisenzeiten waren sie wohl auch Schauplatz von Menschenopfern. Der erste Kaiser von China, Qin, ließ eine riesige Landschaft zu seiner Grabpyramide umformen. Chinesische Archäologen haben sie bisher nur zum Teil ausgegraben, denn angeblich droht im Inneren eine tödliche Gefahr. Flüsse aus Quecksilber sollen das Innere der Pyramide schützen, so steht es in alten Berichten. Und tatsächlich haben Forscher eine erhöhte Quecksilberkonzentration im Umfeld der Grabpyramide gemessen. Berühmt wurde das Grab bereits vor Jahrzehnten durch die Entdeckung der Terrakotta-Armee. Sie ist eine der wenigen ausgegrabenen Grabbeigaben auf dem riesigen Areal von 56 Quadratkilometern rund um die Pyramide. Welche unermesslichen Schätze mögen Kaiser Qin mit ins Grab gegeben worden sein und dort noch unberührt schlummern? In Mexiko und Guatemala bescheren neue Technologien den Maya-Forschern sensationelle Entdeckungen. Mit dem LiDAR-Scan-Verfahren lässt sich der Dschungel digital entlauben, und es zeigt, was der Boden unter dem Blätterdach verbirgt. Zigtausende bisher unbekannte Bauwerke, darunter etliche Pyramiden, wurden so enthüllt und geben Hinweise darauf, warum das große Maya-Reich kollabierte. In Bosnien stehen die zurzeit wohl umstrittensten "Pyramiden". Geologen sehen in einem pyramidenförmigen Berg nur eine Laune der Natur, andere ein 30.000 Jahre altes Bauwerk. Für viele Esoteriker ist die bosnische Sonnenpyramide mittlerweile zu einem Pilgerort geworden. Sie sind davon überzeugt, dass an dem Berg kosmische Energien wirken. Harald Lesch sortiert die Argumente, die für oder gegen ein uraltes Bauwerk sprechen. Diese und weitere rätselhafte Bauten stellt Harald Lesch in der neuen Folge "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie: Pyramiden" vor.
Längst sind die Folgen des Klimawandels weltweit zu spüren. Ein augenfälliges Beispiel dafür ist Chacaltaya. Der Berg in den bolivianischen Anden war einst das höchstgelegene Skiparadies der Welt. Heute ist der Gletscher verschwunden, und die ausbleibenden Wintersportler sind für die Metropole La Paz dabei noch die geringste Sorge. Außerdem: Wie der Ort Doel zum "gallischen Dorf" Belgiens wurde. Und: Was ein verfallener Wolkenkratzer in Liberia mit dem Ende der Sklaverei in den USA zu tun hat.
In den Tropen werden noch immer Regenwälder abgeholzt, um Holz oder Weide- und Ackerflächen zu gewinnen. Vor allem die Plantagen des begehrten Palmöls zerstören riesige Gebiete. Die Insel Borneo hat so bereits die Hälfte ihres Regenwaldes verloren. Nun hat der malaysische Bundesstaat Sabah im Nordosten Borneos beschlossen, Palmöl nur noch ohne weitere Abholzungen zu produzieren.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Eine Pistole aus der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs landet auf dem Tresen.
Mit Rick Harrison, Corey Harrison, Richard Harrison, Austin "Chumlee" Russell
In der Nähe des Loch Lomond ist ein historischer Bau kurz vor dem Einsturz: Buchanan Castle. Was diese Burg so besonders macht, ist, wie sie im Laufe der Jahre mit der Natur verschmolzen ist. Während des Zweiten Weltkriegs diente es als Militärkrankenhaus, das Gebäude ist jedoch noch sehr viel älter. Unweit der Küste des Toten Meeres liegt ein touristischer Ort, der durch das Sinken des Meeresspiegels in einem Krater von der Erde verschluckt wurde.
Türkei: Die gefürchteten Daltons, wie die Mafiagruppe Jugendliche für ihre Zwecke rekrutiert/ 3 Jahre nach dem Hamas-Überfall, Israelis trainieren für den Ernstfall/ Afghanistan: Die Taliban haben Beauty-Salons verboten, Frauen arbeiten heimlich/ Kuba: Draußen herrscht Krise, aber in Havannas Ballettschule träumen sie von einem besseren Leben/ Japan: Sie arbeitet und wohnt auf über 3.700 Metern Höhe, die offizielle Fuji-Fotografin
Mikroben entfalten in der Geschichte riesige Wirkung. Sie sind der Ursprung allen Lebens und nützlich als unsichtbare Helfer. Doch als Krankheitserreger bedrohen sie unser Überleben. Mikroben erfüllen wichtige Aufgaben in Ökosystemen und bestimmen, wie wir Menschen uns ernähren. Einige von ihnen haben jedoch das Potenzial, unsere Zivilisation um Jahrhunderte zurückzuwerfen. Die moderne Medizin wird zum Wettlauf zwischen Mensch und Mikrobe. Die stille Kraft der Mikroorganismen zieht sich wie ein roter Faden durch die Zeitalter. Am Bodensee lassen Forscher die alten Techniken des Bierbrauens mithilfe von Hefe aufleben und geben Einblicke in die Bedeutung der Hefe am Beginn unserer Kulturgeschichte. Früh werden die Menschen jedoch auch von schädlichen Mikroben heimgesucht. Epidemien erschüttern ganze Gesellschaften. Venedig, die majestätische Lagunenstadt, steht lange Zeit vor riesigen Herausforderungen durch wiederholte Pestausbrüche und setzt innovative Methoden ein, um sich zu schützen. Noch heute zeugen Quarantäneinseln vom Alltag während der Pest. Ein dunkler Schatten liegt auch über der Geschichte Südamerikas, als eingeschleppte Krankheitserreger die Ureinwohner dezimieren und die europäische Expansion begünstigen. Im Laufe der Zeit brachten Mikroben auch Hoffnung: Das Antibiotikum, entdeckt im 20. Jahrhundert, revolutioniert die Medizin und rettet bis heute Millionen von Leben. Doch die schädlichen Bakterien holen auf: Durch den massenhaften Einsatz des Medikaments bilden sie Resistenzen. In der Ostsee sucht ein Forscherteam nach rettenden Mitteln. Denn andernfalls könnten lang verschwunden geglaubte Krankheiten zurückkehren. Heute, in einem Zeitalter der Technologie und Innovation, erforschen wir nicht nur neue Impfungen und Medikamente. Möglichkeiten, wie stromerzeugende Bakterien Abwasser in Energie umwandeln können, erinnern uns daran, dass diese kleinen Organismen ein riesiges, ungenutztes Potenzial bergen. Vom ersten Funken des Feuers bis zu den gewaltigen Kräften der Kontinentalverschiebung erzählt die sechsteilige Dokumentationsreihe "Natur macht Geschichte" von der Wirkung der elementaren Naturkräfte auf die Geschicke der Menschheit. Forschende aus verschiedenen Disziplinen enthüllen überraschende Zusammenhänge von Winden, die Völker verbinden, bis zu Bakterien, die Imperien stürzen.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. "Twist and Shout? ist angesagt, denn die Verkäufer begutachten eine Sammlung von Fanartikeln rund um die Beatles - signiert von allen vier Pilzköpfen.
Die Wehrmacht ist 1944 an allen Fronten auf dem Rückzug. Doch in Auschwitz wird weiter gemordet. Für das Liebespaar Helen Spitzer und David Wisnia beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. In der dritten Folge der Doku-Reihe hoffen die Häftlinge in Auschwitz auf Befreiung. Als die Front näher rückt, werden die Gefangenen in KZs im Reich verlegt. Helen Spitzer und David Wisnia werden getrennt. Sie hoffen, sich nach dem Krieg wiederzusehen. Anita Lasker wird mit ihrer Schwester in das KZ Bergen-Belsen deportiert. Dort trifft sie die SS-Aufseherin Irma Grese wieder. Die Zwillinge Eva Mozes und ihre Schwester überstehen eine letzte Mordaktion der SS, bevor sowjetische Truppen Auschwitz am 27. Januar 1945 befreien.
Großes Herz für schwierige Hunde - Tierheim-Chef im Dauereinsatz
30'
Dominic Köppens große Herausforderung ist Jahr für Jahr, die Finanzierung des Tierheim Oldenburg sicherzustellen, um so eine bestmögliche Aufnahme, Versorgung und Vermittlung der Tiere zu garantieren. Nicht erst seit der Corona-Pandemie eine große Aufgabe. Schlechter Schlaf ist für Dominic Köppen an der Tagesordnung. Die Schicksale seiner Tiere gehen ihm persönlich nahe, bei aller Professionalität.
Vor dem Hintergrund aktueller Entdeckungen erzählt der Film "Die Maya" aus der "Terra X"-Reihe "Söhne der Sonne" die Geschichte dieser einzigartigen Hochkultur - vom Aufstieg bis zum Fall. Schon vor über 2000 Jahren bauten die Maya mitten im Dschungel von Mittelamerika gigantische Städte. Pyramiden und Tempel zeugen von ihren architektonischen Leistungen. Auch in Schrift, Mathematik und Astronomie setzten die Maya Maßstäbe. Verborgen unter dem dichten Blätterdach des Regenwaldes von Guatemala liegen noch heute die Überreste der untergegangenen Maya-Stadt El Mirador. Lange konnten Wissenschaftler die Ausmaße der Metropole nur schätzen. Erst moderne Laser-Technologie brachte ans Licht, was sich wirklich hinter den gigantischen Strukturen verbirgt, die man lange Zeit aufgrund ihrer schieren Größe für Berge im Dschungel hielt. Riesige Tempel und Paläste, Verteidigungsanlagen, Tiergehege und sogar ein dichtes Straßennetz. Über 250 000 Menschen lebten in El Mirador, eine weitere Million im Umland. El Mirador ist damit eine der größten Städte der Welt zu dieser Zeit. Die Errichtung solch riesiger Städte und die Versorgung der vielen Menschen mit Nahrungsmitteln gelang den Maya nur durch eine geniale Domestizierungsleistung. Aus dem unscheinbaren Wildgras Teosinte züchteten sie ein besonders ergiebiges und nährstoffreiches Grundnahrungsmittel: den Mais. Noch heute ist er eines der am häufigsten angebauten Getreide der Welt. Der Mais hatte für die Maya sogar eine so große Bedeutung, dass sie sich selbst "Maismenschen" nannten. Durch dessen hohen Ertrag war die Versorgung der Bevölkerung gesichert. Dadurch wurden Spezialisierungen auf anderen Gebieten, wie Wissenschaft und Philosophie, erst möglich. Die Maya blühten auf und wurden zu einer florierenden Hochkultur. An der Spitze der Gesellschaft standen Gottkönige, die als Mittler zwischen Menschen und Göttern fungierten. Sie boten ihren Untertanen göttliche Unterstützung und Sicherheit. Im Gegenzug stellte ihnen das Volk seine Arbeitskraft zur Verfügung. Das Gehör der Götter fanden die Maya durch Rituale, zu denen auch Blut- und Menschenopfer gehörten. Könige mussten mit gutem Beispiel vorangehen. Mit dem Stachel eines Rochen durchbohrten sie sich Zunge oder Penis, um mit ihrem Blut die Götter gewogen zu stimmen. Auch die Menschenopfer - meist Kriegsgefangene - wurden zum Wohle der Götter geopfert, um die Welt am Laufen zu halten. In den Palästen der Könige widmeten sich Mathematiker, Astronomen und Schriftgelehrte den höheren Wissenschaften. Die Maya gehören zu den fünf Hochkulturen, die eine eigene Schrift entwickelten. Einst besaßen die Herrscher riesige Bibliotheken voller Faltbücher, sogenannter Kodizes. Doch die Spanier ließen sie nach ihrer Eroberung als Teufelswerk verbrennen. Als erste Kultur rechneten die Maya sogar mit der Zahl Null, die damals weder die Römer noch die Griechen kannten. In Europa wurde sogar erst ab dem 12. Jahrhundert mit der besonderen Zahl gerechnet. Dank ihrer mathematischen Fähigkeiten konnten Maya-Astronomen einen Kalender berechnen, der heute noch als Meisterwerk ihrer Kultur gilt. Denn obwohl das Teleskop noch nicht erfunden war, konnten die Maya Kometen-Erscheinungen sowie Sonnen- und Mondfinsternisse exakt vorhersagen. Doch offenbar unterschätzten die Maya, wie fragil ihre Lebensbedingungen waren. Dürreperioden, Raubbau an der Natur und Kriege zwischen den Stadtstaaten setzten dieser Hochkultur ein Ende, das Reich der Maya zerfiel urplötzlich.
Volkskrankheit Adipositas - Neue Therapien, neue Risiken?
D 2025
53'
Adipositas betrifft über eine Milliarde Menschen weltweit - mit Folgen wie Diabetes, Bluthochdruck und psychischen Belastungen. Neue Medikamente wie GLP-1-Rezeptoragonisten und Hirnstimulationen eines Ärzte-Teams in Mailand zeigen erste Erfolge. Die Dokumentation begleitet Forschende und Betroffene in Deutschland, Frankreich, Italien und Dänemark.