Auf 1.200 Metern Seehöhe, in der Mitte zwischen Bozen und Trient, liegt die Vierhundert-Seelen-Gemeinde Altrei. Im Fleimstal ist Altrei die einzige deutschsprachige Gemeinde. Der Südtiroler Gestalter Stefan Nicolini, in dieser Region bestens bewandert, hat diese im Trentino gelegene Gegend begleitet und zeigt den Arbeits- und Freizeitalltag der Menschen hier. Käser Alberto produziert einen speziellen Frischkäse, den es nur in Altrai gibt, während Michl Amort im Wald das Harz der Lärchen sammelt, um mit seiner Frau Angelika daraus Salben zu machen. Die Vegetation ist hier für die Höhe ausgesprochen üppig und saftig, da sich der Ort auf einer südexponierten Terrasse befindet. Mitten im Naturpark Trudner Horn gelegen, gilt die Region als Paradies für Bergwanderer. Auch die ansässige Schule macht einen Ausflug in die Natur.
Reality-Star Tara Tabitha erlebt einen aufregenden Tag: Ihr Freund Dennis zieht bei ihr ein. Doch schon beim Schnitzel-Workshop prallen Welten aufeinander. Dennis ist von den österreichischen Essgewohnheiten irritiert und Tara führt ihn in die Welt des Luxus-Shoppings ein. Wird er sich daran gewöhnen? Außerdem steht ein Treffen mit Taras Freunden an, die den "Neuen" genau unter die Lupe nehmen wollen. Kann Dennis ihre kritischen Fragen meistern und sich in Taras Welt einfügen?
Hohe Berge und klare Wasser prägen die als "Grüne Mark" bekannte Steiermark: Fast 10.000 Seen und Teiche gibt es dort. Der Film stellt die schönsten zehn Bergseen vor.
Darunter bekannte Gewässer wie der Grundlsee, der Steirische Bodensee und die idyllische Sechs-Seen-Landschaft auf der Tauplitz. Am Spiegelsee auf der Reiteralm spiegelt sich eindrucksvoll der Dachsteingipfel wider.
Der Grübelsee hingegen gibt seine beeindruckende Unterwasserwelt preis. Weitere Attraktionen sind die eiszeitliche Seenlandschaft im Klafferkessel und das kristallklare Wasser des Sackwiesensees hoch oben auf der Sonnschienalm.
Am Nord- und Südpol sind die Auswirkungen des Klimawandels noch deutlicher spürbar als in anderen Erdregionen. Diese Folge begleitet Forschende, die in den Polargebieten beheimatete Tiere wie Eisbären in der Arktis oder Wanderalbatrosse auf den subantarktischen Inseln aus nächster Nähe beobachten und selbst geringste Verhaltensänderungen genau auswerten.
Zwei Zimmer für fünf Personen - Dauerbaustelle Dachgeschoss
6. Folge
D 2013
89'
Eine fünfköpfige Familie hat nur zwei Zimmer zur Verfügung, weil der Ausbau des Dachgeschosses ihres Hauses ins Stocken geraten ist. Können Manuela Reibold-Rolinger und John Kosmalla der verzweifelten Familie neue Hoffnung geben?
Urlaub ist eine besondere Zeit, in der Menschen ihrem Alltag entfliehen. Eine eigene Ferienimmobilie bietet daher die Möglichkeit, das Gefühl eines Zuhauses mit der Atmosphäre einer anderen Umgebung zu verbinden. "Mein Traumhaus am Meer" zeigt, wie Menschen sich den Traum vom Urlaub in den eigenen vier Wänden erfüllen.
Paul Bohill und sein Arbeitskollege Steve Pinner sind Gerichtsvollzieher des "High Court of Justice". Sie treiben Geld bei Menschen ein, die ihre Schulden nicht zahlen können oder wollen. Die Zwangsvollstrecker sind die letzte Instanz, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. So auch in diesem folgenschweren Fall: Im Londoner East End zahlt eine Familie seit sechs Monaten keine Miete. Schriftliche Benachrichtigungen und Telefonanrufe werden hartnäckig ignoriert. Deshalb führen die Männer vor Ort eine Zwangsräumung durch.
Der neue Pächter tritt nach der Übernahme einen mehrwöchigen Urlaub an. Und Parkeinweiser Axel relaxt an der Nordsee. Deshalb ist Stationsleiter Johnny im stressigen Tagesgeschäft auf dem Autohof Bad Honnef-Linz auf die Hilfe seines ehemaligen Chefs angewiesen. Auch in der Waschstraße herrscht reger Betrieb. Die Stammkunden geben sich dort die Klinke in die Hand. Aber nicht jeder Brummi ist nach der Reinigung rundum sauber. Und im Restaurant streikt das EC-Kartenlesegerät. Zur Mittagszeit, wenn die Mägen der Gäste knurren, ist das ein echtes Problem.
Outdoor ist das Trendthema im Netz. Pia Osterhaus will herausfinden, wie die Industrie dafür sorgt, dass wir Geld ausgeben, um an einem Ort zu sein, der eigentlich kostenlos ist: die Natur. Auf Social Media wirkt Outdoor wie pure Wellness. Doch die Bilder zeigen nur die halbe Wahrheit. Um zu sehen, was dahintersteckt, begibt sich Pia auf eine dreitägige Wanderung, trifft Experten und deckt in packenden Experimenten die Tricks der Branche auf. Mit einem Jahresumsatz von fast fünf Milliarden Euro ist die Outdoorbranche in Europa längst kein Nischensegment mehr. Auch auf Social Media ist der Trend allgegenwärtig. Der Hashtag #Outdoors zählt über 84 Millionen Beiträge, mehr als Gaming oder Hip-Hop. Begriffe wie "OSMO-Gewebe", "DryVent-Technologie" oder "Hydroshell" lassen Produktbeschreibungen von Outdoorartikeln mittlerweile wie Raumfahrtprojekte wirken. Pia baut eine eigene Regendusche, um zwei moderne Hightechzelte auf ihre Dichtheit zu testen. Im Textillabor will sie wissen, wie viel echte Innovation hinter den klangvollen Begriffen tatsächlich steckt, und testet fünf Multifunktionsjacken. Selbst bei der Verpflegung wird zur Kasse gebeten. Outdoornahrung wird als unverzichtbarer Kalorienlieferant verkauft und das zu stolzen Preisen. Ein Outdoorexperte zeigt, wie ein einfacher Trick auf dem Verpackungsdesign für große Verwirrung sorgt. Pia stellt die Frage: Geht Essen für unterwegs auch zum Drittel des Preises? In der Dokumentation "Nice Price - Die Tricks der Outdoor-Industrie" deckt Pia Osterhaus gemeinsam mit Experten, Brancheninsidern und Konsumenten auf, mit welchen psychologischen und verkaufsstrategischen Methoden die Outdoorbranche ihren Hype in bare Münze verwandelt.
"Terra X" erzählt die Geschichte des Nordseeraums, von seiner Entstehung am Ende der letzten Eiszeit bis in die Gegenwart. Die Doku zeigt Völker und Nationen, deren Schicksal mit der Nordsee verwoben ist, und spürt den Mythen nach, die sich um das Meer ranken. Vom legendären Avalon über untergegangene Städte bis zum Seemannsgarn von Totenschiffen, Meeresgöttinnen und Riesenkraken. Mit einer Fläche etwa so groß wie Frankreich ist die Nordsee ein Winzling im Vergleich zu den Weltmeeren, aber für Europa, seine Entwicklung und Geschichte, von großer Bedeutung. Millionen Menschen leben an ihren Ufern, fast ein Viertel aller weltweiten Schiffsbewegungen findet dort statt, obwohl die Nordsee lediglich 0,2 Prozent der Weltmeeresfläche ausmacht. Die Geschichte ihrer Küstenbewohner ist eine Geschichte vom ewigen Kampf gegen die unberechenbaren Fluten. Er begann bereits lange vor der Zeitenwende, wie archäologische Funde belegen. Durch das Ausgreifen des Römischen Reiches nach Friesland geraten das Meer und seine Küstenlandschaften erstmals ins Blickfeld antiker Autoren. Römische Chronisten berichten von künstlichen Erdhügeln, die die Nordseevölker aufschütteten, um ihr Land vor der See zu schützen. Sie erzählen von einer merkwürdigen Welt, "nicht Meer und nicht Land", denn der starke Gezeitenunterschied, der das Watt entstehen lässt, ist für die Mittelmeerbewohner ein ungewöhnliches Phänomen. Die Überlieferungen erzählen auch von furchterregenden Göttern, die den römischen Eroberungsgelüsten die Stirn bieten. Trotzdem gelangen im 1. Jahrhundert nach Christus der Süden und Westen der Nordsee unter römische Kontrolle. Denn nach einigen gescheiterten Versuchen, England zu erobern, gelingt es den Römern Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus schließlich, auf der Insel dauerhaft Fuß zu fassen und die lokale Bevölkerung zu unterwerfen. Erst fünf Jahrhunderte danach verändern sich die Machtverhältnisse. Der Stern des Römischen Reiches sinkt unter dem Ansturm fremder Völkerschaften. Auch England gerät ins Blickfeld germanischer Stämme. Die Invasion der Angeln und Sachsen aus dem Bereich des heutigen Schleswig-Holstein ist der historische Hintergrund einer der berühmtesten europäischen Sagen, der von König Artus und seiner sagenhaften Burg Avalon. Aber der heroische Kampf des christlichen Herrschers gegen die heidnischen Invasoren wird heutzutage von den meisten Forschern ins Reich der Legende verbannt. Von vielen Geschichten umrankt sind auch die Wikinger, die seit dem frühen Mittelalter die Küsten des Nordseeraums heimsuchen. Doch neben ihren brutalen Überfällen auf Klöster und Siedlungen werden die Wikinger selbst zu Städtegründern und Händlern, die den Nordseeraum prägen. Ihre wagemutigen Fahrten auf technisch ausgeklügelten, hochseetüchtigen Schiffen lassen sie schließlich sogar zu den ersten Entdeckern Amerikas werden.
Zwischen Kreuzberg und Friedrichshain in Berlin entsteht mit dem EDGE East Side Tower das höchste Bürogebäude der Stadt: 142 Meter hoch, 35 Stockwerke und 65.000 Quadratmeter Mietfläche. Der Bau erfordert über viereinhalb Jahre und Tausende Arbeiter, die Millionen Kilogramm Material verbauen. Die Baufläche ist extrem klein, was logistische Herausforderungen birgt, wie nur eine Zufahrtsstraße und kaum Platz für Baukräne. Die Reportage begleitet den Bau bis zur Fertigstellung und Übergabe.
Die Andersdenkenden - Was aus DDR-Bürgerrechtlern wurde
D 2024
45'
Fünf Bürgerrechtler berichten von ihrem Weg in die DDR-Opposition im Herbst 1989 und von ihrem politischen Werdegang in den vergangenen 35 Jahren. Was haben sie gewollt? Was haben sie geschafft? Welche Rolle spielten sie damals und welche spielen sie in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der Gegenwart? Frank Richter, Petra Lux, Matthias Platzeck, Katrin Göring-Eckardt und Antje Hermenau gehörten nicht zu den führenden Oppositionellen, die gegen die Machtverhältnisse in der DDR aufstanden. Doch die wachsende Bürgerbewegung riss auch sie in den Strom der Geschichte. In der friedlichen Revolution schlossen sie sich Initiativen und Basisgruppen an.
Auf dem Thudtshof im Harzer Vorland ist Kürbisernte. Gemüsegärtnerin Jessi Lange und Landwirt Steffen Thudt holen rund 1,5 Tonnen Kürbisse vom Feld.
Auf Hof Hahnenkamp in Nordfriesland sorgen unterdessen Stare für Ärger. Die geschützten Vögel bedienen sich am Futter der Kühe und lassen sich nur schwer vertreiben.
In Neustrelitz steht Klauenpflege an. Fachmann Mirco Eichmann kümmert sich auf dem Sophienhof zwei Tage lang um 130 Rinder und damit um insgesamt 520 Klauen.
In Hamburg-Moorburg läutet Landwirtin Isa Ecks den Herbst ein. Gemeinsam mit Familie und Freunden dekoriert sie den Platz vor ihrem Hofladen.
Rayk Siemers steht kurz vor seinem Abschluss. Die Ausbildung zum Werker ist theoriereduziert - und damit für den 21-Jährigen mit Lernbeeinträchtigung genau das Richtige.
Seine Begeisterung für Landwirtschaft hat der Norddeutsche, seit er ein Kind war. Die Liebe zur Natur hat seine Berufswahl dann besiegelt. Trotz ausgeprägter Legasthenie und Wahrnehmungsstörung sind die Träume des Azubis groß.
Wenn er den Abschluss zum Werker schafft, will er mit der Regelausbildung zum Landwirt weitermachen. Sein jetziger Chef ist überzeugt, dass er auch das packt: "Rayk will immer alles richtig machen und sucht nach Lösungen, wenn ihm etwas schwerfällt." Auch wenn der Alltag ihm nicht immer leichtfällt, Rayk geht selbstständig seinen Weg: Vor Kurzem ist er von zu Hause ausgezogen und er ist Mitglied bei der Feuerwehr. Dort spielt seine Beeinträchtigung kaum eine Rolle. Nur wenn es stressig wird, kommt er schneller durcheinander - aber die regelmäßigen Übungen helfen.
Weitere Informationen sind zu finden unter www.einfachmensch.zdf.de.
Die Sendereihe entsteht in Kooperation mit der "Aktion Mensch" und ist mit Untertitelung, Gebärdensprache und Audiodeskription verfügbar.
Ein Student steht unter Verdacht, die Freundin seiner Ex verletzt zu haben.
Richter Alexander Hold fällt Urteile über Verstöße gegen das geltende Recht.
Motto in Kassel: Hip in Ripp - Zeige ein Outfit im angesagten Ripp-Strick!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
"Terra X" erzählt die Geschichte des Nordseeraums, von seiner Entstehung am Ende der letzten Eiszeit bis in die Gegenwart. Die Doku zeigt die Völker und Nationen, deren Schicksale mit der Nordsee verwoben sind, und spürt den Mythen nach, die sich um das Meer ranken. Vom legendären Avalon über untergegangene Städte bis zum Seemannsgarn von Totenschiffen, Meeresgöttinnen und Riesenkraken. Mit der Hanse tritt im Mittelalter eine neue Macht im Nordseeraum auf. Aus geschäftlichen Absprachen und einem lockeren Kaufmannsbund entsteht der erste Global Player, der sogar Königreichen trotzt. Als Piraten die Nordsee unsicher machen, greift die Hanse erbarmungslos durch. Einer der Freibeuterkapitäne wird zum Mythos: Klaus Störtebeker - ein Robin Hood der Nordsee. 1588 greift eine weitere Weltmacht in den Nordseeraum ein: Spanien. Doch der Versuch König Philipps II., England zu erobern, scheitert. Der "Blanke Hans", wie die Menschen im Norden ihre See respektvoll nennen, wird zum tödlichen Verbündeten der Engländer und ihrer Königin Elizabeth im Krieg gegen den mächtigsten Herrscher der Zeit. Seine riesige Flotte, die Armada, trifft auf einen seemännisch überlegenen Gegner und die Stürme der See. Philipps Kriegsgaleonen werden zerstört. Ein historischer Wendepunkt, der Englands Aufstieg zur unangefochtenen Seemacht markiert. Auch ein weiterer Nordseeanrainer, die Niederlande, schafft im 17. Jahrhundert ein weltumspannendes Imperium, eine Epoche, die als "Goldenes Zeitalter" in die Geschichte eingegangen ist. Damals entsteht der Mythos vom "Fliegenden Holländer", einem Handelskapitän, der in seinem Hochmut Gott herausfordert und ewig segeln muss. Hochmut bringt auch die Bewohner des sagenumwobenen Rungholt, des Atlantis des Nordens, zu Fall - so die Legende. Eine Stadt, die durch den Abbau von Salztorfen reich wurde. In der wohl verheerendsten aller Nordseekatastrophen, der "groten Mandränke" im Jahr 1362, dem "großen Ertrinken", finden angeblich 200.000 Menschen den Tod, wurden 100.000 Hektar Weideland zerstört - und Rungholt vernichtet. Sturmfluten sind von alters her eine Geißel der Nordseeküsten. Statistiken verzeichnen Dutzende teils verheerender Fluten seit der Antike. Und genauso alt ist der Versuch der Menschen, Bollwerke gegen die Wassermassen zu errichten. "Wer nicht deichen will, muss weichen", lautet ein altes Sprichwort an der deutschen Nordseeküste. Tausende von Arbeitern, die Koyer, schufteten in früheren Zeiten mit Spaten und Karren und schufen in Generationen die ersten Bollwerke gegen die See. Doch oft genug hielten sie nicht stand, wie etwa bei der Sturmflut, die 1953 große Teile der Niederlande verwüstete und im gesamten Nordseeraum über 2000 Menschenleben kostete. Seit damals hat der Küstenschutz gigantische Ausmaße angenommen. Denn der Kampf gegen die Kräfte der Nordsee kennt keine Waffenruhe. Heute kommt modernste Technik zum Einsatz, helfen Computer, die gefürchteten Sturmfluten planbar zu machen. Zusammen genommen bilden die Wehre und Deiche der Nordsee das größte globale Bauwerk.
Eine kleine Schmiede im niedersächsischen Damme entwickelt sich zum Weltmarktführer in der Kartoffelerntetechnik. Angefangen hat es vor 152 Jahren: Der 26-jährige Franz Carl Grimme schmiedet Pflugscharen aus Eisen und beschlägt die Wagenräder. Als er 1861 seine Schmiede in Damme eröffnet, ist der kleine Ort umgeben von Feldern und Gehöften.
Die spannende Geschichte vom rasanten Aufstieg des Familienunternehmens Grimme spielt in der Dümmerregion, einer der schönsten Landschaften Niedersachsens. Früher eine rückständige, arme Gegend.
Wenn er als Kind früh morgens vor der Schule auf dem Kartoffelacker helfen muss und sein Rücken vom langen Bücken schmerzt, träumt Franz Grimme Junior von einer Maschine, die ganz allein die Knollen aus der Erde holt. Diese Idee lässt ihn nicht mehr los. In der alten Schmiede seines Vaters tüftelt und bastelt er viele Nächte lang. Mitte der 30er-Jahre ist es soweit: Er führt seine erste pferdegezogene Kartoffelvollerntemaschine vor.
Willy Enneking hat 1947 als Lehrling bei Franz angefangen. Er ist in der Firma erwachsen geworden und aufgestiegen zum Chef des Außendienstes. Die rasante Entwicklung von der kleinen Schmiede zum Weltmarktführer hat er miterlebt.
Die Chefin im Familienbetrieb, Christine Grimme, kümmert sich um die Lehrlinge, um Kitaplätze für die Kinder ihrer Mitarbeiterinnen, organisiert Betriebs-Feste. Dass die Söhne das Unternehmen später weiterführen, steht für sie außer Frage.
2.000 Menschen arbeiten heute bei Grimme. In mehr als 115 Ländern der Erde bearbeiten Landmaschinen aus Damme die Felder. Die rote Farbe ist das Markenzeichen von Grimme. Unternehmenschef Franz Grimme ist sich sicher, dass es für die Spezialisten aus Niedersachsen noch viel zu tun gibt: "Immerhin wird noch die Hälfte aller Kartoffeln mit der Hand aus der Erde gebuddelt."
Von Sachsen auf die Ostalb - Modellbahnwelten in H0
30'
In dieser Folge stellt Eisenbahn-Romantik zwei Modellbahnen vor. Beide sind im Maßstab 1:87 gebaut, aber auf ganz unterschiedliche Weise. Die eine erstreckt sich in einem aus schmalen Modulen zusammengesetzten U über fast 40 Meter Länge und steht in Chemnitz. Zwar ist ihre Strecke der Fantasie entsprungen, aber ohne weiteres hätte eine Nebenbahn der Deutschen Reichsbahn im flachen Land von Mecklenburg-Vorpommern ihr Vorbild sein können. Ihre Erbauer haben sich in einer Arbeitsgruppe des Vereins "Kraftwerk" zusammengefunden. Kurz nach der Wende gegründet, bietet diese Einrichtung nicht nur für Jung und Alt, sondern auch für Menschen mit und ohne Handicap verschiedenste Freizeitangebote für wenig Geld. Die Tradition der Modellbahngruppe geht noch auf DDR-Zeiten zurück, doch ihre Anlage ist den Qualitätsansprüchen einer modernen Modelleisenbahn zweifellos gewachsen.
Die zweite Anlage steht im Vereinsheim der Eisenbahnfreunde Aalen. Angesiedelt sind sie im ehemaligen Güterbahnhof der historischen Härtsfeldbahn zwischen Aalen und Dillingen. Die Mitglieder der EFA sehen sich der heimischen Eisenbahngeschichte verpflichtet und haben deshalb ihren Heimatbahnhof Aalen samt dem umliegenden Stadtareal vorbildgetreu nachgebaut. Ihre Zeit ist die Epoche III, als Aalen noch ein Eisenbahnknotenpunkt zwischen Stuttgart und München war und im Bahnbetriebswerk an die 1.000 Mann beschäftigt waren. Die Anlage ist so verblüffend detailliert, dass Besucher älteren Semesters die Heimatstadt ihrer Jugendjahre direkt vor ihren Augen haben.
Abenteuer Afrika
Zenzi, der Wüstenluchs, zieht zusammen mit ihrem Baby um. Volontärin Simona begleitet die Reise und hilft bei den letzten Renovierungsarbeiten für das neue Gehege. Aber gefällt ihnen das neue Domizil? Ein gutes Zeichen dafür, dass sich Mama wohlfühlt, ist, wenn sie ihr Baby säugen lässt. Gespannt und mucksmäuschenstill warten Simona und die Volontäre auf den Moment.
Noch gibt es die Menschen, die von einer vergangenen Zeit erzählen können, in der harte Arbeit, Armut und ein bescheidener Alltag den Rhythmus vorgaben.Diese Lebenseinstellung haben sich viele unserer älteren Generation bis heute erhalten. Drei Zeitzeugen aus unterschiedlichen Orten führen uns mitten hinein in ihr Alltagsleben und lassen Tradition und Erlebtes lebendig werden.
Dieses einfache Leben wollen sie weiterführen solange, … "Solang der Herrgott will". Damit dokumentieren wir wertvolle Zeitzeugnisse aus ganz Südtirol, schreiben ein Stück Südtiroler Kulturgeschichte. Die Lebensgeschichten werden von den Darstellern gelebt, geschrieben und erzählt. Somit bleiben wertvolle Erinnerungen für Interessierte - auch für die junge Generation - erhalten.
Der Dokumentarfilm soll auch Wertschätzung für eine Generation erbringen, die Wertvolles geleistet hat.
In Gesprächen, Reportagen und Dokumentationen werden die Fakten hinter den Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft behandelt. Dies ermöglicht eine objektive Bewertung der täglichen Informationsflut.
Vor der Waschanlage stehen die Brummis Schlange, denn an der A3 zwischen Köln und Frankfurt findet an diesem Tag ein Trucker-Treffen statt. Da möchte jeder Fahrer mit einem sauberen Lkw glänzen. Auf Kevin, Henning und Santo kommt im Vorfeld jede Menge Arbeit zu, denn die Veranstaltung soll nicht nur Freude bereiten, sondern auch neue Kunden anlocken. Autohof-Chef Thomas bleibt dem Event jedoch fern. Der neue Pächter hat offenbar Berührungsängste und kann sich mit dem Umfeld noch nicht so richtig anfreunden. Und wie kommt das bei seinem Team an?
Globale Skylines im Wandel: Holzhochhäuser, die wie Pflanzen aus der Erde sprießen, erobern die Architekturwelt. Pioniere nutzen innovative Techniken, um aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz lebendige Wohnkomplexe zu schaffen. Das beeindruckende Meisterwerk in Brumunddal, Norwegen, ragt mit rund 85 Metern in den Himmel, während in Milwaukee, USA, das größte Hybrid-Holzhochhaus eine neue Ära der nachhaltigen Baukunst verkündet.
In den ersten Einheitsjahren nutzen Betrüger dreist unklare Strukturen und Lücken im System aus. "ZDF-History" zeigt spektakuläre Fälle von "Vereinigungskriminalität". Glücksritter aus dem Westen, altgediente Träger des sterbenden Staates DDR oder zwielichtige Investoren aus dem Ausland: Die Wiedervereinigung ist ein Eldorado für Betrüger aller Art.
Die Steppen auf unserer Erde spielen eine große Rolle in unseren Ökosystemen. Verschiedene Tierarten können dazu beitragen, brachliegende Steppen wiederzubeleben und sie in CO2-Speicher zu verwandeln, die noch effizienter als Wälder zur Verlangsamung des Klimawandels beitragen könnten. Zu Gast in nordamerikanischen Prärien und afrikanischen Savannen.
Steve Wood ist seit über zwanzig Jahren Gerichtsvollzieher in Bristol. Der Brite hat sich auf die Zwangsräumung von Gewerbeimmobilien spezialisiert und führt pro Woche bis zu fünfzig Aufträge aus. In dieser Folge trifft es den Pächter eines Eckladens in der Vorstadt Clifton. Der Mann hat beträchtliche Mietschulden in Höhe von umgerechnet 6000 Euro angehäuft, deshalb werden vor Ort die Schlösser ausgetauscht. Und sollte sich der säumige Kandidat anschließend gewaltsam Zugang zu dem Geschäft verschaffen, wäre dies eine Straftat.
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
Nebelfetzen ziehen über den Thüringer Wald. Vor dem Portal des Rennsteigtunnels herrscht ungewohnte Stille. Wo sonst Tag und Nacht tausende Fahrzeuge über die A71 rollen, sind die Fahrspuren leer. Der Tunnel ist gesperrt. Für Steffen Meier von der Autobahn GmbH beginnt jetzt eine besondere Schicht. Gemeinsam mit Spezialisten, Technikern und den Teams der Autobahnmeisterei fährt er in Deutschlands längsten Straßentunnel ein. Was nun folgt, bekommen Autofahrer normalerweise nie zu sehen: eine hochkomplexe Welt aus Wartung, Kontrolle und Präzisionsarbeit tief unter dem Rennsteig.
Fast acht Kilometer lang ist das Bauwerk. Tausende Leuchten, hunderte Kameras, Notrufeinrichtungen, Lüftungs- und Sicherheitssysteme müssen regelmäßig überprüft, gewartet und instandgesetzt werden. Was in einem gewöhnlichen Tunnel Routine ist, erreicht hier eine andere Dimension. Seit rund 20 Jahren sorgt Steffen Meier dafür, dass im Rennsteigtunnel alles funktioniert. Doch er ist nur einer von vielen Menschen, die rund um die Uhr für Sicherheit sorgen.
Der Film begleitet Marko Gottschalk von Deutschlands einziger eigenständiger Tunnelfeuerwehr während eines 24-Stunden-Dienstes und erlebt hautnah, wie sich Einsatzkräfte auf den Ernstfall vorbereiten. In der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Bad Köstritz trainiert er Freiwillige Feuerwehren für Einsätze in Tunnelanlagen, und schickt Spezialkräfte der Tunnelfeuerwehr in die Schweiz zu einem außergewöhnlichen Training unter realitätsnahen Bedingungen.
Auch Matthias Dresselt und seine Kollegen in der Zentralen Betriebsleitstelle Thüringen öffnen ihre Türen. Von hier aus überwachen sie den Verkehr, reagieren auf Störungen und behalten jede Bewegung im Tunnel im Blick. Ein Arbeitsplatz, an dem Sekunden entscheidend sein können.
"Deutschlands Längster" blickt hinter die Kulissen eines Bauwerks, das die meisten Menschen nur wenige Minuten lang durchfahren. Der Film führt in sonst verschlossene Betriebsräume, hinab in die technischen Katakomben und in die gewaltigen Lüftungszentralen, die als unsichtbare Lunge des Tunnels arbeiten. Konstrukteure und Verantwortliche des Tunnelbaus erinnern sich an die Herausforderungen eines Jahrhundertprojekts und erzählen, wie aus einer kühnen Idee eines der bedeutendsten Verkehrsbauwerke Deutschlands wurde.
Doch die Geschichte endet nicht unter der Erde. Gemeinsam mit Ralf Kirchner vom Naturpark Thüringer Wald erkundet der Film das Leben auf dem "Dach" des Bauwerks, begleitet die Auswilderung eines Luchses und entdeckt artenreiche Bergwiesen. Dabei wird sichtbar, wie eng Technik, Landschaft und Naturschutz rund um den Rennsteigtunnel heute miteinander verbunden sind.
Eine Entdeckungsreise zwischen Hightech und Wildnis, zwischen Adrenalin und Artenvielfalt, zwischen Menschen, die Verantwortung tragen, und einem Bauwerk, das längst mehr ist als nur eine Verkehrsverbindung.
In der Sendung "Normal" geht es vor allem um Menschen mit Handicap und ihren Alltag. Anhand von Interviews oder Magazin-Beiträgen wird ein Einblick gewährt. So war zum Beispiel unter anderem die Inklusion am Arbeitsplatz Thema genauso wie die Reise eines Globetrotters im Rollstuhl.
In dieser Staffel "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" begibt sich Harald Lesch auf die Suche nach legendären Stätten und untergegangenen Reichen. Die Landkarte der Geschichte hat noch weiße Flecken. So gibt das sagenumwobene Atlantis seit Jahrhunderten Rätsel auf, und das untergegangene Inselreich ist nur eine von unzähligen "verlorenen Welten", die Entdecker, Forscher und Archäologen in Atem halten. Seit der griechische Philosoph Platon Atlantis vor mehr als 2000 Jahren erstmals erwähnte, beschäftigten sich Wissenschaftler mit der Frage, ob es die Seemacht überhaupt je gab, die einst über große Teile Europas und Afrikas geherrscht haben soll. Real ist hingegen das "deutsche Atlantis". Im äußersten Norden Deutschlands suchen Archäologen mitten im Wattenmeer nach den Überresten der Handelsmetropole Rungholt, die, zusammen mit einem ganzen Landstrich, im 14. Jahrhundert bei einer verheerenden Sturmflut in den Fluten der Nordsee verschwand. Nur bei Ebbe können die Forscher das ehemalige Siedlungsgebiet vermessen und etwaige Funde bergen. Nur wenige Stunden später erobert die Flut das Land zurück. Seit ihrer Erbauung zugänglich und trotzdem für Jahrhunderte so gut wie vergessen war eine der spektakulärsten Stätten des Inkareiches: Machu Picchu, erbaut auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges in 2430 Metern Höhe. Lange suchten Wissenschaftler eine Antwort auf die Frage, warum die Inka gerade dort eine Stadt errichteten. War die relative Unzugänglichkeit in luftiger Höhe der einzige Grund, oder gibt es vielleicht noch andere Erklärungsmöglichkeiten? In Kappadokien suchten die Bewohner nicht auf, sondern unter den Bergen Schutz vor ihren Feinden. Bereits seit vorgeschichtlicher Zeit trieben die Menschen hier Höhlen in den weichen Tuffstein. Besonders ab dem 4. Jahrhundert entstanden so riesige Höhlensysteme, in denen zwischen 3000 und 30 000 Menschen lebten. Über 100 Meter dringen die Schächte zum Teil in das Erdinnere vor. Archäologen vermuten, dass es mancherorts bis zu 19 Stockwerke tief nach unten geht. Wer genau sie wann angelegt hat, ist noch nicht vollständig erforscht. Fragen wirft auch der Ursprung der sogenannten Baigong-Rohre in China auf. Der Öffentlichkeit erst seit 2002 bekannt, wird ihr Alter auf circa 150 000 Jahre geschätzt. Manche wollen in ihnen gar Artefakte von Außerirdischen sehen. Ebenso rätselhaft, aber sehr viel jünger ist die sogenannte Megalithkultur, die im frühen 5. Jahrtausend vor Christus begann, tonnenschwere Steinmonumente zu errichten. Ihr besonderes Markenzeichen sind Menhire, riesige Steine mit bis zu 150 Tonnen Gewicht. Etwas mehr als 1000 Jahre später entstand auf dem südamerikanischen Kontinent mit Caral die bisher älteste bekannte Stadt der Neuen Welt. Begrenzt durch sechs pyramidenförmige Anlagen, entwickelte sich die Stadt wahrscheinlich zu einem regen Handlungszentrum. Doch um 1600 vor Christus verließen die Bewohner ihre Stadt, die erst Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde.
Tricks der Lebensmittelindustrie mit Sebastian Lege
Pfanni, Knorr, Langnese
D 2022
45'
Vom Giganten Unilever werden Pfanni, Langnese und Knorr hergestellt. Sebastian Lege deckt die Tricks des Konzerns auf. Unilever steckt hinter viel mehr Lebensmitteln, als wir alle denken. Pfanni Kartoffelknödel bestehen nur zum geringen Teil aus Kartoffeln. Das Langnese-Eis enthält kaum Milch. Und die Knorr-Brühen kommen praktisch ohne Rindfleisch aus. Produktentwickler Sebastian Lege zeigt, wie der Hersteller Unilever bei Rezepturen trickst. Unilever ist ein Gigant der Lebensmittelindustrie, nach eigenen Angaben ist er der weltgrößte Eiscreme-Hersteller. Doch auch Waschmittel und Seifen stellt der Konzern her. Wie gut sind dann die Lebensmittel aus dem Hause Unilever? Sebastian Lege untersucht zahlreiche Unilever-Produkte und baut sie in seiner Werkstatt nach. Der Produktentwickler zeigt, wie der Konzern seine Lebensmittel herstellt. Er deckt auf, an welchen Stellen gute Zutaten durch günstige ersetzt wurden. So nutzen Knorr-Produkte ein rechtliches Schlupfloch aus: Weil nicht festgelegt ist, wie viel Fleisch in einer Rinder-Brühe sein muss, findet sich in zahlreichen Produkten nur noch eine sehr geringe Menge. Die Doku lässt Expertinnen und Experten zu Wort kommen und gibt einen Einblick hinter die Kulissen der Lebensmittelindustrie. Denn viele der Tricks der Konzerne sind ohne fachkundige Hilfe längst nicht mehr zu durchschauen.
Ein Kammerjäger ist angeklagt, seine Frau mit Rattengift vergiftet zu haben.
Richter Alexander Hold fällt Urteile über Verstöße gegen das geltende Recht.
Tragische Verwechslung: Ehefrau schießt auf Ehemann statt Stalker
1. Staffel
31. Folge
D 2022
60'
Versuchter Mord oder Notwehr? Angeblich schießt Eva aus Panik durch die geschlossene Haustür auf ihren gewaltbereiten Stalker, der sie über Wochen belästigt. Getroffen wird allerdings ihr Ehemann Tobias, der überraschenderweise überlebt. Handelt Eva aus Angst vor einem gewaltbereiten Stalker? Oder plante sie einen eiskalten Mord an ihrem Mann?
Motto in Kassel: Hip in Ripp - Zeige ein Outfit im angesagten Ripp-Strick!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Es gibt kaum einen Menschen, der nicht davon träumt, eines Tages sein eigenes Haus zu bauen. Doch um diesen Traum zu verwirklichen, sind viel Zeit und Geld nötig. Mit einem skandinavischen Holzhaus lassen sich diese Hürden leicht überwinden. Die sogenannten Schwedenhäuser sind günstig und binnen weniger Monate schlüsselfertig. Die Reportage begleitet Planer und Bauherren bei der Arbeit und zeigt, wie ein Fertighaus im skandinavischen Design entsteht.
Sonne, Strand und Zuckerhut sind der Inbegriff von Brasilien, doch es gibt weit mehr zu entdecken: Eine atemberaubende Landschaft, eine geheimnisvolle Vergangenheit und Bewohner, die unter harten Bedingungen ihr Glück suchen.
Brasiliens Südosten ist eine faszinierende Region von großer historischer Bedeutung. An der Küste von Rio de Janeiro beginnt die Estrada Real, der Königsweg. Im 17. Jahrhundert wurde diese Straße von der portugiesischen Kolonialmacht angelegt, um die wertvollen Bodenschätze außer Landes zu bringen. Eine bis zu 800 Kilometer lange Route von der Küste bis ins tiefste Hinterland. 60 Tage benötigten die Gold-Esel früher für die Strecke, die kostbare Fracht durfte allein auf diesem Weg transportiert werden.
Auch heute noch führt die Estrada Real von den subtropischen Küstengebieten durch den gefährdeten Atlantikurwald der Mata Atlântica, über die Feuchtsavanne des Cerrado bis hin in die Cidades Históricas, bekannt für die historischen Städte. Hier wird eine tiefe Religiosität gelebt. Aber in einer einzigartigen brasilianischen Mischform: katholische Frömmigkeit und afrobrasilianische Kulte schließen sich gegenseitig nicht aus.
Für diese Dokumentation begeben sich Regisseur Steffen Haug und sein Team auf einen Weg, der für die Geschichte des fünftgrößten Landes der Erde steht wie kein anderer. Sie treffen Menschen, die an der Estrada Real für die Natur kämpfen, die Erinnerung an die dunklen Seiten der Vergangenheit am Leben halten, im Erdboden Schätze finden und Brasilien zum nächsten Fußballweltmeister machen wollen.
Slowenien befindet sich im Herzen Europas: zwischen Italien, Österreich und Kroatien. Zwischen Alpen und Meer. Es gehört zu den kleinsten Ländern des Kontinents, dessen ungeachtet ist die Vielfalt der unterschiedlichen Landschaften, die eine Fülle von Tier- und Pflanzenarten bergen, groß. Die Dokumentation zeigt in jeder Region des Landes die für sie typische Tier- und Pflanzenwelt.
Krieg und seine Folgen wie Hunger, Folter, Verlust und Flucht können traumatisieren. Rund 300.000 Menschen in Österreich kommen aus Ländern, in denen Gewalt zum Alltag gehörte.
Doch für viele hört der Krieg in Österreich nicht auf. Denn die Erlebnisse begleiten sie weiter. Das Erleben von Gewalt und Angst führt oft zu schwerem Trauma. Wie lebt man mit den Folgen von Krieg, wenn der Alltag schon längst wieder funktionieren soll? Wie geht es Menschen zwischen belastenden Erinnerungen und dem Wunsch nach einem guten Leben?
Tara Giahi spricht in der neuen Folge von "betrifft: uns" mit Überlebenden von Kriegsfront, Luftangriffen und Gefangenenlager.
Weltweit stoßen Forscher immer wieder auf Mumien. In dieser Folge "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" beleuchtet Harald Lesch die Sehnsucht nach dem ewigen Leben. Seit Jahrtausenden versuchen Menschen, den Verfall des menschlichen Körpers nach dem Tode aufzuhalten. Dabei gehen sie die unterschiedlichsten Wege. Allen gemein scheint die Vorstellung, dass mit der Existenz des Körpers ein Weiterleben nach dem Tod gesichert wird. Egal, ob im alten Ägypten, in Mittel- oder Südamerika oder in Russland, Mumien sind überall zu finden. Für die Pharaonen war die Erhaltung des Leichnams Grundvoraussetzung für ein Weiterleben im Jenseits. Über drei Jahrtausende perfektionierten sie die Kunst der Mumifizierung. Schließlich mumifizierten sie nicht nur die Tiere, die ihren Göttern heilig waren, sondern auch das Fleisch für die Verpflegung im Jenseits. Sie verwendeten vor allem Natronsalz, das dem Körper alle Feuchtigkeit entzieht. Das Gehirn sowie alle inneren Organe wurden entfernt, da die Verwesung zuerst bei ihnen einsetzt. Nur das Herz wurde im Körper belassen, da es beim Totengericht die überlebenswichtigen Fragen des Totengottes beantworten musste. Die Mumie, die bis heute die meisten Fragen aufwirft, ist jedoch die Mumie der chinesischen Lady Dai. Die Gemahlin eines chinesischen Adligen wurde nach ihrem Tod in eine Flüssigkeit gelegt, deren Ingredienzen noch heute nicht vollständig bestimmt sind. Das Besondere an dieser Mumie ist: Noch Jahrtausende nach dem Tod der Marquise, die im 2. Jahrhundert vor Christus starb, wurde in ihren Adern Blut gefunden, und die inneren Organe waren in einem erstaunlich guten Zustand, so als wäre sie erst kürzlich gestorben. Zudem waren ihre Gelenke noch immer beweglich und die Haut elastisch. Sehr viel jünger, aber ebenso mit Fragen behaftet, ist die Mumie eines buddhistischen Mönchs in Russland. Nach Ansicht seiner Glaubensbrüder lebt Hambo Lama Daschi-Dorscho Itigelow auch noch fast 100 Jahre nach seinem Tod weiter. Als Itigelow 1927 starb, ließ er sich im Lotussitz hockend in einer Kiste aus Zedernholz und mit Salz bedeckt bestatten. Er verfügte, dass sein Leichnam nach einigen Jahren exhumiert werden sollte. Als dies 1955 zum ersten Mal geschah, stellte man keine Anzeichen von Verwesung fest. Das gleiche wurde bei der zweiten Exhumierung 1973 beobachtet. 2002 wurde der Leichnam zum dritten Mal exhumiert und die Ergebnisse erstmals veröffentlicht. Ein Forscher stellte bei dieser dritten Exhumierung fest, dass der Körper in einem Zustand ist, als sei er erst vor wenigen Stunden verstorben. Für seine Mitbrüder aber lebt Itigelow bis heute und wird als heilige Person verehrt. An hohen buddhistischen Feiertagen ist die Mumie auch für Besucher des Klosters zugänglich und darf sogar berührt werden. Ebenfalls geheimnisumwittert sind die sogenannten weißen Mumien aus Nazca, die in der Nähe der weltberühmten Nazca-Linien in Peru gefunden wurden. Geklärt ist hingegen die Frage nach der Herkunft einer Mumie auf einem niedersächsischen Dachboden im Jahre 2013.
Der Verbrauch hat uns schockiert! VW Polo und Toyota Yaris - zwei der meistverkauften Kleinwagen im direkten Duell. / Namens-Eklat bei VW. Aus dem ID. 4 wird der ID. Tiguan. Aber macht ihn das auch besser?
Bei Ausgrabungen am Rostocker Rathaus entdecken Archäologen eine mittelalterliche Fluchtafel. Sie stammt aus einer Schenke, der Fluch war in der Kellerlatrine versteckt. Gegen wen richtete er sich? Am Cape Cod in Massachusetts stoßen Forscher bei der Suche nach einem Geisterschiff auf das Wrack eines legendären Piratenkapitäns.