Der historische "Goldenpass Belle Époque", ein Nachbau des "Golden Mountain Pullman Express" der 1930er-Jahre, ist ein Zug der Extraklasse. Er bietet zugleich Nostalgie, Luxus und Abenteuer.
Zweimal am Tag fährt er vom palmengesäumten Ufer in Montreux nach Zweisimmen im Berner Oberland. Dafür schlängelt er sich durch die Weinberge des malerischen Lavaux und passiert auch die historischen Werkstätten der Montreux-Berner Oberland-Bahn in Chernex.
Durch den Jaman-Tunnel auf 1100 Metern Höhe verlässt der "Goldenpass Belle Époque" den Kanton Waadt und kreuzt den Kanton Freiburg und damit das Greyerzer Tal. Die Käse der Region sind auf der ganzen Welt beliebt. Jahrhundertelang wurden die Milchprodukte von Gruyère über den Jaman-Pass bis nach Montreux oder Vevey auf dem Rücken von Maultieren transportiert. Pierre Gendre versucht mit seinen Maultiertouren ein Kulturgut zu bewahren und an junge Leute weiterzugeben.
Die Etappe zwischen Monbovon und Rossinière gehört zu den eindrücklichsten Landschaften, die der "Goldenpass Belle Époque" durchfährt. Es geht vorbei am Lac du Vernex, einem Stausee, der von der Saane gespeist wird. Bekannt ist das Tal für seine Tradition des Scherenschnitts. Pionier war Jean-Jacques Hauswirth. Wann immer sich die Gelegenheit ergab, holte der arme Köhler Papier und Schere hervor und machte Scherenschnitte. Diese tauschte er dann gegen Mahlzeiten ein. 1871 starb Hauswirth. Aber die Tradition lebt weiter. Corinne von Karnstädt macht Scherenschnitte und zeigt ihr filigranes Kunsthandwerk.
Maxim Lenoir steuert den "Goldenpass Belle Époque" mit viel Fingerspitzengefühl. Seinen Traumberuf als Lokführer, den erfüllt sich Maxim auch privat, denn zu Hause geht die Fahrt einfach weiter. Unter dem Dach seines Hauses baut Maxime die Strecke vom Montreux nach Zweisimmen mit viel Liebe zum Detail nach.
Der Bahnhof von Château-d'Oex ist preisgekrönt und ein touristischer Hotspot für Eisenbahnfreunde und Kunstliebhaber gleichermaßen. Das Stationsgebäude besteht komplett aus Holz und wurde in seinen alten Chalet-Stil zurückgebaut. Aber das Beste liegt unter den Gleisen: Die preisgekrönte Unterführung zeigt mit aufwendigen Wandmalereien des Franzosen Franck Bouroullec die Geschichte der Gegend und zeugt vom Handwerk und den Traditionen dieser Region.
Der "Röstigraben" markiert inoffiziell und mit großem Augenzwinkern die Sprachgrenze zwischen der deutschen und französischen Schweiz. Der "Goldenpass Belle Époque" überquert den Röstigraben nach Rougemont, lässt die französischsprachige Schweiz hinter sich und befindet sich ab Saanen im Berner Oberland - und damit in der deutschen Schweiz.
Saanen ist eines der schönsten Chaletdörfer des Berner Oberlandes. Die Saanengeiß - ohne Hörner - ist das Wahrzeichen des Orts. Aber mindestens genauso bekannt ist der blumenverzierte Bahnhof, den die 85-jährige Silvia Gysler mit viel Liebe hegt und pflegt.
Gstaad ist mit 1049 Metern über dem Meeresspiegel einer der höchsten Orte auf der Strecke des "Goldenpass Belle Époque". Nachdem Gstaad 1905 an die Eisenbahn angeschlossen wurde, entwickelte sich das kleine Dorf zu einem mondänen Ort für den internationalen Jetset. Davon profitierte auch das Grandhotel "Gstaad Palace". 1913 öffnete das Haus seine Pforten. Seitdem genossen unzählige Berühmtheiten ihre Drinks an der Hotelbar: Louis Armstrong, Feldmarschall Montgomery, das Skandalpaar Elizabeth Taylor und Richard Burton und Roger Moore.
Züge wie der "Goldenpass Belle Époque" bringen täglich Hunderttausende von Fahrgästen sicher und schnell bis in die entlegensten Winkel der Schweiz. In aufwendigen Landschaftsbildern porträtiert der Film einen Zug der Extraklasse und erzählt von Menschen, die an seiner Strecke arbeiten und leben.
Das mieseste Personalgespräch der Welt - Hat niedergemachte Angestellte es ihrem Chef heimgezahlt?
6. Staffel
402. Folge
D 2025
65'
Der selbstverliebte Geschäftsführer Matthias Horn staunt nicht schlecht, als er vor dem verbeulten Wrack seines teuren Wagens steht. Die Angeklagte Sandra Krönner soll sein "Schätzchen" mit einem Golfschläger mutwillig demoliert und anschließend 40.000 Euro aus dem Auto gestohlen haben. In den Augen der ehemaligen Sekretärin war ihre zuvor erhaltene Abmahnung reine Schikane. Trieb sie die geringe Wertschätzung zu dieser gemeinen Tat?
Nach dem Tod ihrer Mutter versucht Lena, neu anzufangen. Eigene Wohnung, neue Liebe - doch nun vermutet die 19-Jährige, schwanger zu sein. Brigitte ist derweil stolz auf Tochter Nicole, doch im Netz schlägt ihr viel Hass entgegen.
Auf der Suche nach dem schnellen Geld verlieren manche Kunden die Nerven. Eine Dame löst im "American Jewelry and Loan" ihren Computer aus. Dabei beschwert sie sich lautstark über den Zustand des Geräts und verlangt, dass das Notebook gründlich gereinigt wird. Die Situation droht außer Kontrolle zu geraten, denn die Lady vergreift sich im Tonfall. Doch Les Gold predigt seinen Mitarbeitern, stets Ruhe zu behalten.
Freddy Dodge und Juan Ibarra machen sich in Oregon auf den Weg zu einer 4000 Quadratmeter großen Mine. Tyler Beers versucht sich dort im Frühjahr als Goldgräber, den Rest des Jahres verdient er sein Geld als Bauarbeiter. Der 38-Jährige würde seinen Job gerne aufgeben, um sich voll und ganz auf die Schatzsuche zu konzentrieren. Aber sein Claim wirft keinen Gewinn ab. Die Ausbeute deckt nicht einmal die Benzinkosten. Tyler schürft offenbar an der falschen Stelle und die Wasserversorgung ist ebenfalls ein Problem. Haben die Profis nützliche Tipps parat?
Nach dem Ende der Sowjetunion und der Niederlage im Kalten Krieg wird der KGB nach einem Putschversuch 1991 aufgelöst. Seine Aufgaben übernehmen der FSB und der Auslandsnachrichtendienst SWR. Unter Wladimir Putin wird die Rolle des russischen Geheimdienstes neu definiert. Mit der Digitalisierung entsteht ein neuer Wirkungsbereich: das Internet. Der KGB wird als Sprungbrett für Putins Karriere angesehen. Um das jetzige Russland zu verstehen, muss man Putin verstehen. Um wiederum Putin zu verstehen, muss man die Geschichte des KGB kennen - und wie dieser Putins Sicht auf die Welt außerhalb Russlands beeinflusst hat. Mit dem Vorwurf der Hackerattacken auf die amerikanische Präsidentschaftswahl und dem Vorwurf über Einmischungsversuche Russlands auf das Wahlergebnis ist das Thema der Geheimdienste aktueller denn je.
Die Entdeckung einer Gleitbahn, die in den Sumpf führen könnte, ermutigt die Schatzsucher die Bohrungen fortzusetzen. Auf die Freude folgt ein Schock: Auf Zenas Schatzkarte finden sich Hinweise, die direkt zu der mysteriösen Schatzkammer führen. Wieso wurden sie bislang übersehen?
Das Ohio State Reformatory in Mansfield galt bei seiner Eröffnung im Jahr 1896 als fortschrittliche Anstalt für jugendliche Straftäter. Doch innerhalb von Jahrzehnten verwandelte sich das imposante Gebäude von einer Besserungsanstalt in einen berüchtigten Hochsicherheitsknast für Schwerverbrecher, in dem Gewalt an der Tagesordnung war. Erst nach seiner Schließung im Jahr 1990 wurde es zu einem Ort der wundersamen Erlösung: Hinter diesen Mauern entstand der Hollywood-Klassiker "Die Verurteilten".
Jérémie Heitz erzählt von ´Steilhang-Ski-Expeditionen, die ihn über gewaltige 6.000-Meter-Gipfel und durch einige der härtesten Gebirgszüge der Welt geführt haben.
Drei verlassene Orte erzählen vom Erbe der Sowjetarmee in Polen und in der DDR: ein verlassenes Offizierscasino, ein alter Flugplatz und ein Ort, der durch eine Mauer geteilt ist. Die Militärstandorte in Polen und in der DDR dienen der sowjetischen Einflussnahme und dem Machterhalt in den sogenannten Satellitenstaaten. Es sind die westlichsten Standorte der Sowjetsoldaten während des Kalten Krieges. Zahlreiche polnische Soldaten haben im Zweiten Weltkrieg aufseiten der Westalliierten gekämpft, und viele Polen hegen auch nach dem Krieg Sympathien gegenüber dem Westen. Hinzu kommt: Es besteht ein großes polnisches Nationalgefühl. Deshalb müssen sowjetische Soldaten zur Sicherung der kommunistischen Macht in Polen präsent sein. So auch in Borne Sulinowo, einer Garnisonsstadt, wo rund 25.000 sowjetische Soldaten stationiert sind. Dort leben sie abgeschottet von der polnischen Bevölkerung und haben eine eigene Infrastruktur. Der Flugplatz in Nohra gilt als Speerspitze unter den sowjetischen Militärstandorten auf dem Gebiet der DDR. Der Ort hat für die Sowjets eine strategisch günstige Lage - dort stehen die Sowjetsoldaten an vorderster Front zum Westen. Deshalb hätte die Sowjetarmee im Ernstfall von dort einen Angriff mithilfe von Kampfhubschraubern auf die Bundesrepublik Deutschland unternehmen können. In Rechlin an der Müritz verläuft eine Mauer mitten durch den Ort. Auf der einen Seite leben die DDR-Bürger und auf der anderen Seite über 4000 sowjetische Soldaten und Offiziere mit ihren Familien. Sie sind auf dem nahe gelegenen Militärflugplatz stationiert. In keinem anderen Land ist die Sowjetarmee nach dem Zweiten Weltkrieg so präsent wie in der DDR. Sie sind als Sieger und Besatzer gekommen und nach fast 50 Jahren wieder gegangen - doch wirkliche Freundschaften haben sich selten entwickelt. Vergessene Orte, verdrängte Geschichte. Die Doku-Reihe "Lost Places der Sowjetunion" zeigt verlassene Militärstandorte der sowjetischen Armee aus der Zeit des Kalten Krieges in Osteuropa.
Les Gold bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Doch in dieser Folge platzt dem Pfandhaus-Chef der Kragen. Eine Kundin belegt ihn mit übelsten Flüchen und prophezeit ihm, er werde dereinst in der Hölle schmoren. Dabei wollte Les die Dame nur beruhigen. So ein Benehmen muss sich der Pawn-Shop-Besitzer nicht bieten lassen. Zum Glück gibt es im "American Jewelry and Loan" auch höfliche Kunden, die trotz aller Geldsorgen die Contenance bewahren.
Rick Lagina und sein Team beginnen mit den Grabungen im Sumpf von Oak Island. Ihr Augenmerk richtet sich dabei auf einen mysteriösen Stein, den Rick und Dr. Spooner bereits vor drei Wochen zu Gesicht bekamen. Gary findet unterdessen blaue Keramiksplitter unter einer abgetragenen Erdschicht.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Hass im Netz gehört für viele zum Alltag - vor allem für Menschen in der Öffentlichkeit. Doch inzwischen kann jede und jeder zur Zielscheibe werden. Beleidigungen, Morddrohungen und das Veröffentlichen privater Daten: Der Online-Hass hat für die Betroffenen reale Konsequenzen. VOLLBILD begibt sich auf Spurensuche: Wer sind die Menschen, die den Hass entfachen?
Die Thermalquellen im südwestlichen Bergland Rumäniens galten als königlicher Rückzugsort, bis sich der Kurort in einem Netz aus Korruption verstrickte. Außerdem in dieser Folge: Ein Schmiedeberg im polnischen Riesengebirge, der einen gefährlichen Schatz barg, eine Fabrik in Uruguay, welche die Wirtschaft des Landes revolutionierte und das versteckte Niagara-Kraftwerk, eines der frühesten und nachhaltigsten Wasserkraftwerke Nordamerikas.
Der "Glacier Express" nennt sich stolz "langsamster Schnellzug der Welt". Vom Matterhorn bis ins Engadin nimmt der Zug seine Gäste mit auf eine unvergessliche Reise quer durch die Schweiz.
Über 291 Brücken und durch 91 Tunnel schlängelt sich der legendäre "Glacier Express" auf seiner achtstündigen Fahrt von Zermatt bis in das mondäne St. Moritz. Auf seiner Strecke durchfährt der Zug die atemberaubenden Landschaften der Kantone Wallis, Uri und Graubünden.
Im Walliser Bergdorf Zermatt unterhalb des Matterhorns beginnt die Reise mit dem "Glacier Express". Seit einem Jahr bietet der Zug seinen Passagieren eine neue Luxusklasse, genannt "Excellence". Kim Varela Maneta ist Portugiese und kümmert sich als Concierge um das Wohlbefinden seiner Gäste. In der Küche zaubert sein Kollege und Koch Kaila auf nur wenigen Quadratmetern Essen für die hungrigen Touristen.
Durch das Mattertal fährt der Zug vorbei an Visp und Brig. Danach geht es weiter durch das Goms und den Furkatunnel bis in den Kanton Uri. Bei einem kurzen Abstecher zur historischen Furkabahn lernt das Filmteam Michaela Rapp kennen. Die junge Deutsche hat ihre Leidenschaft für Eisenbahnen zum Beruf gemacht und arbeitet in Chur für die Rhätische Bahn.
Nachdem der "Glacier Express" das Urserental und Andermatt hinter sich gelassen hat, geht es über den Oberalppass nach Graubünden. Zwischen Disentis und Chur passiert der Zug schließlich die spektakuläre Rheinschlucht. Dort lebt der Bahn-Fotograf Tibert Keller in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen und zeigt, wie er seine spektakulären Fotos macht.
Nachdem der Zug das weltberühmte Landwasserviadukt zwischen Chur und Filisur überquert hat, trefft das Filmteam in Samedan Armin Brügger und seine Kollegen vom "Club 1899". Mit viel Liebe und Leidenschaft restaurieren die Herren historische Lokomotiven und Eisenbahnen. Wenig später endet die Fahrt des "Glacier Express" am Bahnhof in St. Moritz.
Streit mit Anwohnern eskaliert - 14-Jähriger vor Gericht
D 2023
30'
Der Teenie Finn Rahn und der verwitwete Bäckereiinhaber Bernd Färber geraten ständig aneinander. Während Finns rebellische Phase nicht unberührt an Bernd vorbei geht, beklagt sich zeitgleich seine Ex-Schwiegertochter über Mietschulden. Als der Alarm der Bäckerei losgeht, traut Bernd seinen Augen nicht: ein Gullideckel wurde in sein Geschäft geworfen, wodurch das Schaufenster zerbrach. Mit welcher Intention wurde Bernds Bäckerei beschädigt?
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter:innen der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Wünschen einen kühlen Kopf!
In einigen Jahren möchte sich Les Gold zur Ruhe setzen. Dann sollen seine Kinder Ashley und Seth das "American Jewelry and Loan" weiterführen. Doch bis dahin brauchen die beiden anscheinend noch einige Nachhilfestunden in Sachen Kundenbetreuung. Besonders seine temperamentvolle Tochter hat im Laden nicht immer alles unter Kontrolle und zeigt sich obendrein auch noch beratungsresistent. Deshalb redet der Pfandhausbesitzer mit der jungen Dame ein ernstes Wörtchen.
Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Zwergflusspferdbaby Paul soll mit Mama Debby zum ersten Mal aufs Freigelände. Dafür müssen die beiden quer durchs ganze Flusspferdhaus marschieren. Ein schwieriges Unterfangen. Gut getarnt hat sich Igi. Das kleine Stumpfkrokodil gedeiht prächtig und bewegt sich schon ausgesprochen grazil im Wasser. Nur mit dem Fressen hapert es gerade ein wenig.
Weil sie den Schimmel in ihrer Wohnung nicht mehr erträgt, zieht Sabrina vorläufig zu ihrem Freund Mario. Neu-Mama Lisa wiederum bekommt beim Windelwechseln Hilfe von Michelle. Und die Punker Lausi und Paddy suchen in Leipzig eine Bleibe.
Verfassungsschutzbehörden und Extremismusforscher schlagen Alarm: Demokratiefeindliche Positionen, die Verbreitung von Verschwörungsmythen, allgemein rechtsextremes oder rechtspopulistisches Wahlverhalten nehmen spürbar zu.
Langer Abschied
Der Umzug von Eisbärin Victoria rückt näher und deshalb soll sie lernen, in eine Transportkiste zu gehen.
Lange Feile
Esel Piefke muss zum Zahnarzt und das ist nicht ganz einfach, denn Christoph Thien bekommt ihn nicht auf den Transportwagen.
Lange Mähne
Puschelige Kegelrobbenbabys in Friedrichskoog: In dieser Anzahl gab es das noch nie.
Drei Orte, ein gemeinsamer Schatten: Fast fünf Jahrzehnte lang prägten die Sowjets das Leben im "Ostblock". In Ungarn, der Slowakei und Bulgarien sind ihre Spuren bis heute sichtbar. Von der Geisterstadt Szentkirályszabadja über den Grenzbahnhof Cierna nad Tisou bis zum Monument von Busludscha: eine Reise in die Schattenreiche des sowjetischen Imperiums - zu Ruinen, an denen Aufstand, Unterdrückung und Erinnerung eng miteinander verwoben sind. Im Westen Ungarns liegt die Geisterstadt Szentkirályszabadja. Die ehemalige sowjetische Garnison soll einst die Westflanke des Ostblocks absichern - gegen Feinde von außen und von innen. Errichtet wird sie nach 1956, als sich Studentenproteste zu einem landesweiten Aufstand gegen das kommunistische Regime ausweiten. Die Sowjetunion lässt den Aufstand blutig niederschlagen und baut ihre militärische Präsenz anschließend massiv aus. Seit dem Abzug der Truppen 1991 ist Szentkirályszabadja sich selbst überlassen und gilt heute als die größte Geisterstadt Ungarns. Zwischen verfallenen Wohnblöcken und rostigen Hangars erinnert sich der ehemalige Luftwaffenkommandeur Sándor Simon-Jójárt an eine abgeschottete Welt, in der Tausende sowjetische Soldaten in ständiger Alarmbereitschaft lebten. In der slowakischen Grenzstadt Cierna nad Tisou steht im Sommer 1968 die Zukunft der Tschechoslowakei auf dem Spiel. Nur wenige Kilometer vom Eisernen Vorhang entfernt treffen sich der sowjetische Parteichef Leonid Breschnew und der tschechoslowakische Reformpolitiker Alexander Dubcek zum entscheidenden Krisengespräch über den "Prager Frühling". Dubcek will den Sozialismus demokratisieren - für den Kreml ein gefährlicher Präzedenzfall. Hinter verschlossenen Türen wird stundenlang verhandelt. Zeitzeugen wie der damals 18-jährige József Turcsányi und Ivan Reimann, Sohn der Dolmetscherin Tamara Reiman, erinnern sich an ein Politdrama zwischen Hoffnung und Angst. Nur drei Wochen später - in der Nacht zum 21. August 1968 - marschieren circa 400.000 Soldaten des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei ein: das Ende des Prager Frühlings und der Beginn der sogenannten Normalisierung. In den Bergen Bulgariens ragt das Busludscha-Denkmal in den Himmel - ein Relikt aus sozialistischer Zeit und Symbol kommunistischer Größenfantasien. Errichtet zwischen 1974 und 1981, sollte es die Macht der Bulgarischen Kommunistischen Partei symbolisieren und die unerschütterliche Loyalität zur Sowjetunion bezeugen. Über 6000 Menschen, darunter auch Häftlinge, waren am Bau beteiligt. 70.000 Tonnen Beton und 3000 Tonnen Stahl formten das monumentale Bauwerk mit seinem charakteristischen Kuppelsaal und den leuchtenden roten Sternen im Turm. Heute ist davon wenig geblieben: Verfall, Frost und Vandalismus nagen an dem Bauwerk. Die Architektin Dora Ivanova kämpft für seinen Erhalt. Mit ihrer Stiftung dokumentiert und konserviert sie das Denkmal und seine wertvollen Mosaike und sucht nach Wegen für eine neue, kritische Nutzung. Für Dora Ivanova ist Busludscha mehr als ein Relikt des Kalten Krieges - ein Ort, an dem sich das Verhältnis Bulgariens zu seiner Vergangenheit entscheidet. Vergessene Orte, verdrängte Geschichte. Die Doku-Reihe "Lost Places der Sowjetunion" zeigt verlassene Militärstandorte der sowjetischen Armee aus der Zeit des Kalten Krieges in Osteuropa.
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In dieser Folge sind die beiden Vollprofis in den Snake Mountains mit einem Goldschürfer verabredet. Mike Stephens verdient sich dort seinen Lebensunterhalt seit 30 Jahren mit der Suche nach Nuggets. Aber die Produktivität ließe sich möglicherweise steigern und jetzt ist nicht nur sein eigenes Einkommen in Gefahr. Denn Mikes Partner Will muss eine Familie ernähren, da zählt jedes Körnchen Edelmetall. Weil Mike bis dato nicht offen war für neue Vorschläge, wendet sich Will an Freddy Dodge und Juan Ibarra. Hilft das Duo dem alten Hasen auf die Sprünge?
Der Film von Gerhard von Ledebur aus dem Jahr 1963 zeigt das alltägliche Amüsement in der Traditionsgaststätte Soller im Tal. Man konnte das ein ganzjähriges Unterschichtentanzvergnügen nennen, der Wirt hingegen nennt seine eigene Gaststätte ein bürgerliches Arbeiterlokal.
Wer ist der bessere Verkäufer? Ashley und Seth tragen im größten Pfandhaus Detroits ein kleines Privatduell aus. Der Gewinner sitzt eine Woche lang auf dem Chefsessel, der Verlierer muss draußen Schnee schippen. Seth baut beim Zweikampf mit seiner Schwester auf seine Technikkenntnisse, Ashley punktet unterdessen mit Verhandlungsgeschick. Pawn-Shop-Besitzer Les Gold spielt beim Familienwettbewerb den Schiedsrichter.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Faszinierende Überreste vergangener Zeiten: Mitten in der Wüste New Mexicos steht eine rätselhafte Holzkonstruktion, die als Schauplatz für bahnbrechende Tests diente. Welche lebenswichtige Technologie stand hier auf dem Prüfstand? Außerdem: Ein Geheimversteck im Felsen von Gibraltar, eingerichtet für britische Spione. Eine sowjetische Munitionsfabrik, verborgen auf einer estnischen Insel. Und: Ein Bergdorf in Italien, dass vom Zufluchtsort zur Gefahrenzone wurde.
Die Jurasüdfusslinie gehört zu den schönsten Bahnstrecken der Schweiz. Entlang der französischen und deutschen Sprachgrenze geht die Reise am Westufer des malerischen Lac Léman bis Genf.
Vom Dreiseenland fährt der Zug Richtung Süden in das idyllische Lavaux, die bekannteste Weinregion der Schweiz. Zwischen Vevey und Morges geht es für ein kurzes Stück weiter mit dem Schiff über den Lac Léman. Die letzte Etappe nach Genf reist man dann wieder mit dem Zug.
Schön, aber noch weitgehend unbekannt ist die sogenannte die Jurasüdfusslinie. Am Bielersee beginnt die Reise. Der Zug passiert die Südhänge des Juras, wo die Sonne die Reben kräftig gedeihen lässt.
Danach geht es weiter entlang des Neuenburgersees durch das "Grosse Moos", die Gemüsekammer der Schweiz. In Murten lebt der 13-jährige Leonard Riesen. Er ist der jüngste Museumsdirektor der Schweiz und sammelt Bahnutensilien für seine Ausstellung.
Richtung Süden schlängelt sich der Zug gemächlich durch das Freiburgerland. Nach dem Tunnel bei Puidoux eröffnet sich dem Zugreisenden ein magischer Anblick: Im Vordergrund die Weinreben des Lavaux, dahinter schimmert blau der Genfersee, und in der Ferne zeigen sich die verschneiten Hänge des majestätischen Montblancs.
Die Weinberg-Terrassen des Lavaux zählen seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Familie von Christelle Conne betreibt dort seit Generationen ein Weingut und erlaubt dem Filmteam einen Blick hinter die Kulissen.
Ein Stück der Reise geht es mit dem historischen Belle-Époque-Zug von Blonay nach Chamby. Die Fans alter Lokomotiven kommen dabei voll auf ihre Kosten. Mit an Bord ist der Zugchef Alain Candellero. Seit 1982 ist er Mitglied des Museumsvereins, der die Bahn betreibt. Ab Vevey geht es weiter, diesmal auf dem Wasser und per Dampfschiff bis nach Morges. Für die letzte Etappe geht es wieder auf die Schienen entlang des Lac Léman hinunter bis nach Genf.
Seit ihrer Entstehung vor etwa 4,55 Milliarden Jahren ist die Erde einer unheimlichen Kraft unterworfen: Die Erdkruste, die den Schmelzkern umgibt, verändert sich ununterbrochen und verschiebt in einer endlosen Bewegung Kontinente und Ozeane auf der Erdoberfläche. Denn die Kontinente sind alles andere als statisch: Sie entstehen, wachsen und vergehen wie lebendige Wesen. Die Dokumentation zeigt eine Milliarde Jahre Erdgeschichte und erklärt, wie atemberaubende Landschaften entstanden sind und auch heute noch entstehen. Diese Folge beschäftigt sich mit den Anfängen Afrikas.
Janja Garnbret, eine der größten Kletterinnen aller Zeiten, jagt ihren 10. Weltmeistertitel. Der Druck wächst - bringt die Rückkehr an den Fels neue Motivation oder treibt sie an ihre Grenzen?
Lange Wartezeiten sind schlecht fürs Geschäft. Wenn seine Mitarbeiter vor dem PC hocken, anstatt die Kundschaft zu bedienen, stehen Les Gold die Haare zu Berge. Doch möglicherweise tut der Pfandhausbesitzer seinen Angestellten Unrecht, denn E-Commerce lohnt sich. Internetverkäufe spielen in den Bilanzen des "American Jewelry and Loan" eine immer größere Rolle. Juniorchef Seth Gold hat die Zeichen der Zeit erkannt und bringt seinen Dad auf den neuesten Stand.