Der Nationalrat tritt kommenden Mittwoch und Donnerstag zu zwei Sitzungstagen zusammen und wird sich unter anderem mit der schon seit längerem angekündigten Senkung der Umsatzsteuer auf Grundnahrungsmittel und einem umfangreichen Gesetzespaket zur Umsetzung des Asyl- und Migrationspakts der EU befassen. Auch einige weitere Gesetzesvorhaben sowie der Abschlussbericht des Rechnungshof-Unterausschusses zum Thema NGO-Finanzierung stehen an den beiden Sitzungstagen zur Diskussion. Im Falle einer Einigung der Koalitionsparteien mit der FPÖ oder den Grünen könnte auch das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz noch kurzfristig auf die Tagesordnung kommen.
An der Spitze der Donnerstagsitzung steht - nach einer Fragestunde mit Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva Maria Holzleitner - die von Finanzminister Markus Marterbauer vorgelegte Novelle zum Umsatzsteuergesetz. Demnach soll die Mehrwertsteuer für bestimmte Grundnahrungsmittel wie Milch, Butter, Eier, Reis, Weizenmehl, Nudeln und Brot ab dem 1. Juli von 10 % auf 4,9 % gesenkt werden. Dazu kommen zahlreiche Rechnungshofberichte - unter anderem zur Versorgungssicherheit im Gasbereich und zur Umstellung der Stromzähler auf Smart Meter - sowie der Abschlussbericht des Rechnungshof-Unterausschusses zur NGO-Finanzierung. Auf Verlangen der FPÖ hat der Unterausschuss mehrere Monate lang sämtliche Zahlungen der Ministerien an gemeinnützige Vereine, Organisationen und Stiftungen unter die Lupe genommen, wobei das Ergebnis der Beratungen von den Fraktionen unterschiedlich beurteilt wird.
Kommentar: Claus Bruckmann
Der Nationalrat beschließt die Mehrwertsteuersenkung auf bestimmte Grundnahrungsmittel wie Milch, Butter und Brot ab dem 1. Juli. Diskutiert wird ein neues Verbraucherkreditgesetz, neue Vorgaben für Energieausweise für Gebäude und der Abschlussbericht des Rechnungshof-Unterausschusses zur NGO-Finanzierung. Dieser hat auf Verlangen der FPÖ Zahlungen der Ministerien an gemeinnützige Vereine, Organisationen und Stiftungen unter die Lupe genommen. Gestartet wird mit einer Fragestunde mit Frauen- und Wissenschaftsministerin Eva Maria Holzleitner von der SPÖ.
Kommentar: Astrid Wibmer und Felix Strasser
Der 24-jährige Timon Klapp ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Nun muss er sich einen Job besorgen, um seine Bewährungsauflagen nicht zu verletzen. Er schafft es in einem Baumarkt bis in die letzte Auswahlrunde: Zusammen mit der Bewerberin Stefanie Schöler wird er zu einem Tag Probearbeit eingeladen. Doch Stefanie erscheint nicht zur Arbeit. Sie wurde auf dem Weg dahin schwer verletzt. Steckt ihr Konkurrent Timon dahinter?
Am Grenzübergang in El Paso durchsuchen die Beamten ein verdächtiges Auto und stoßen auf eine große Ladung Kokain im Inneren des Fahrzeugs. Am Flughafen in Philadelphia wird ein Paket inspiziert, in dem verschreibungspflichtige Medikamente im Wert von 150.000 Dollar versteckt sind.
Kirk Brown versucht seit einiger Zeit, seine Mieterin zum Ausziehen zu bewegen, da sie die Miete in fünf Jahren nicht einmal pünktlich bezahlt und mehrere Tausend Pfund Schulden bei ihm hat. Schließlich hat er genug, will das Reihenhaus verkaufen und gibt ihr 14 Tage Zeit, um ihre Sachen zu packen. Die Frau zieht fristgerecht aus, Kirk wechselt die Schlösser und dann beginnt der Albtraum: Am Tag der Schlüsselübergabe für die neuen Besitzer geht die Tür nicht mehr auf. Die ehemalige Mieterin ist wieder im Haus und hat das Schloss erneut ausgetauscht, denn Kirks Kündigung war nicht rechtskräftig.
In Kanadas wilden Northwest Territories ist die Hausboot-Community am Great Slave Lake auf mittlerweile 40 Menschen angewachsen. Gary Vaillancourt ist einer von ihnen. Keine Miete, keine Steuern, keine Staatsgewalt: Der Aussteiger liebt die Freiheit im hohen Norden und baut seit 1981 Hausboote. Aber das Leben in der Subarktis bringt besondere Anforderungen mit sich. Für Stephan und Allyce sind die Flitterwochen vorbei. Jetzt muss das Paar sein marodes Heim restaurieren, damit es den eisigen Temperaturen des kanadischen Winters standhält.
Drei Lost Places im Baltikum, Spuren von Annexion und Kaltem Krieg. Verlassene Forts in Litauen, eine geheime Militärinsel in Estland und eine vergessene Abhörstadt in Lettland. Im Baltikum sichern sowjetische Standorte Kontrolle über Land, See und Datenströme: vom Festungsring um Kaunas über die U-Boot-Anlage Hara und die Mineninsel Naissaar bis zur Abhörstation in Irbene. Annexion, Bedrohung und der Kalte Krieg - bis heute spürbar. Drei Länder, eine Frontlinie des Kalten Krieges. Lettland, Estland und Litauen sind strategische Kerngebiete für die Sowjetunion. Im Baltikum verdichten sich verlassene sowjetische Militärposten zu einer Topografie der Kontrolle über Land, See und Informationen. Zentral in Litauen liegt Kaunas. Neun Forts bilden einen Verteidigungsring um ihr Zentrum - einst ist Kaunas eine der am besten gesicherten Städte Europas. Doch diese Orte der Sicherheit werden zu Orten des Schreckens. Im beginnenden Zweiten Weltkrieg wird Litauen zunächst von der Sowjetunion, später von Nazideutschland besetzt. Deportationen und Massenmorde verbreiten Terror unter der einheimischen Bevölkerung. Auch nach dem Krieg bleibt den Menschen im Baltikum keine Zeit, durchzuatmen. Die Sowjetunion annektiert die drei Staaten erneut und startet die bedingungslose Russifizierung des Landes - durch die Ansiedlung russischsprachiger Bevölkerungsgruppen. Und überall entstehen Militärstützpunkte. Dadurch hat die Sowjetunion breiten Zugang zur Ostsee. Strategische Stützpunkte in Estland sichern einerseits den Zugang nach St. Petersburg und dienen andererseits als Spähposten zu den Anrainerstaaten. Die Insel Naissaar vor Tallinn wird zum militärischen Sperrgebiet. In ihrem Herzen wird eine geheime Minenfabrik errichtet. Mit ihrer Hilfe kann der gesamte Finnische Meerbusen abgesperrt werden. Wenige Kilometer entfernt entsteht Mitte der 1950er-Jahre ein Hightechprojekt. Eine U-Boot-Station in Hara soll die Flotte unsichtbar für den Feind und immun gegen deren Minen machen. Die U-Boot-Flotten der Sowjets werden zu einer globalen Gefahr. Und die Anlage in Hara zum Symbol dieser Gefahr. Mit der Zeit wandelt sich auch die Kriegsführung. Das Baltikum erhält in den 1970er-Jahren eine neue Bedeutung für die Sowjetunion. Von dort aus soll die Welt belauscht werden. In der geheimen Stadt Irbene entstehen einige der größten Satellitenschüsseln der Welt, die Funk- und Raketensignale beim Systemfeind abfangen können. Der Krieg der Informationen und die Realität dahinter zeigen sich in den verfallenen Häusern der ehemaligen Elitestadt. Vergessene Orte, verdrängte Geschichte. Die Doku-Reihe "Lost Places der Sowjetunion" zeigt verlassene Militärstandorte der sowjetischen Armee aus der Zeit des Kalten Krieges in Osteuropa.
Martha und Elli verwandeln mit viel Geschick einen alten Truck in ein Offroad-Fahrzeug, um für die kommende Jagdsession gerüstet zu sein. Unterdessen kümmert sich Mike um sein vom Sturm zerstörten Boot.
Eine der außergewöhnlichsten Sichtungen von UFOs durch Berufspiloten fand vor der Westküste Irlands im November 2018 statt. Aus dem Cockpit eines Flugzeugs der British Airways erblickten die Piloten in der Morgendämmerung einen hell rasenden Himmelskörper über dem Horizont. Ein weiterer Augenzeuge, ein norwegischer Pilot, beschrieb eine ähnliche Sichtung. Diese einzigartige UFO-Beobachtung durch erfahrenen Piloten gibt viele Rätsel auf.
darin:
L I V E
u.a. Bundestag
vorläufige Tagesordnung:
09:00 Sportfördergesetz
10:10 Einsetzung eines UA: Angriff auf die Nordstream-Pipelines
11:20 Zusammenhalt durch Engagement - Ehrenamt
12:30 EU-Gebäuderichtlinie, Wärmewende, Energiesicherheit
14:00 Aktuelle Stunde: Bevölkerungsschutz in Deutschland
14:35 Abschaffung des CO2-Emissionshandelsystems
15:05 Förderung und Modernisierung des Anwaltsnotariats
15:40 Abschaffung des CO2-Emissionshandelsystems
16:15 Bundeswehreinsatz in Libanon
16:50 Kostenfreies Mittagessen in Schulen und Kitas
Auf der Farm Naua Naua Okutala ist der Aufbau einer Löwengruppe geplant. Löwin Surabi soll ein Teil davon werden. Sie lebte einige Jahre vernachlässigt in einem Privathaushalt. Eigentlich sollte sie eingeschläfert werden. Doch der Chef einer Lodge konnte sie retten und gibt sie nun in die Obhut der Tierrettungsstation. Surabis neues Gehege auf Okutala ist ungefähr so groß wie vier Fußballfelder und liegt am Fuße einer kleinen Anhöhe.
Auf Harnas leben die Leoparden Dolce und Gabbana gemeinsam in einem kleinen Gehege in der Nähe der Futterküche. Da müssen sie dringend raus. Noch sind Dolce und Gabbana nicht geschlechtsreif und daher relativ pflegeleicht. Aber bald werden sie anfangen zu kämpfen und müssen getrennt werden.
Verwaiste Tiere, die auf Harnas von Hand aufgezogen werden, entwickeln sich oft zu Einzelgängern. Weil das bei Rudeltieren nicht artgerecht ist, gibt es immer wieder Versuche, sie mit Artgenossen zusammenzubringen. Zebramanguste Snoopy ist so ein einsamer Kandidat. Sie wurde mutterseelenallein aufgefunden und auf der Farm aufgepäppelt. Nun soll sie Gesellschaft bekommen.
Yara ist stocksauer. Auf ihrer Verlobungsfeier stand die Ukrainerin den ganzen Abend alleine herum, während sich Jovi mit seinen Freunden betrank und sie ignorierte. Nun befürchtet die schwangere 25-Jährige, dass er sie auch nach der Hochzeit lieblos behandelt. Doch Jovi ist sich keiner Schuld bewusst. In Belize hat Stephanie ihren Verlobten inzwischen zum Teufel geschickt und bereut jede Minute, die sie zusammen verbrachten. Das Visum für die USA kann er jetzt vergessen. Und in Virginia kann Julia den Tag der Hochzeit kaum erwarten, denn dann darf sie mit Brandon die verhasste Farm endlich verlassen.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind glücklicherweise wieder auf dem Vormarsch. Die Sendung berichtet in kurzweiligen Beiträgen über neueste Entwicklungen und Perspektiven.
Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hat den Wandel Russlands zur Diktatur beschleunigt. Wird aus Putin ein Stalin 2.0? Inzwischen beruht Putins Herrschaft auf einem Führerprinzip, das ihm als Präsident die oberste Befehlsgewalt in politischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und militärischen Belangen sichert. Die imperiale Machtfülle der Stalinzeit gilt Putin als Vorbild. Die Kritik am einstigen Kremlherrscher ließ er zurückdrängen. Längst stehen nicht mehr Verbrechen und Unterdrückung im Zentrum der Erinnerung, sondern die imperiale Größe der Stalin-Ära. Nach dem Sieg über Hitler hatte der Kremlherrscher die von ihm geführte Sowjetunion in den Rang einer nuklearen Weltmacht gehoben. Doch seine Ära steht auch für unermesslichen Terror und Leid. Eine Gewaltherrschaft wie unter Stalin wird es unter Putin nicht geben, sind sich Historiker einig, aber längst spricht man von einem "System Putin", welches das einst verharmlosend als "gelenkte Demokratie" bezeichnete Konstrukt weit hinter sich lässt. Gewaltenteilung gibt es nur pro forma, das Parlament dient eher der Akklamation als der Kontrolle. "Der Krieg hat zu einer deutlichen Zunahme der staatlichen Repression gegen alle Formen von Widerspruch geführt und zur Konzentration der personifizierten Macht, was Russland in eine regelrechte Diktatur drängt", heißt es im Demokratieindex für 2022 (ein weltweit viel beachteter Report der britischen Zeitschrift "The Economist"). So tief wie kein weiteres Land fiel Russland um 22 Plätze in dem internationalen Ranking. Klassische Merkmale der Diktaturen des 20. Jahrhunderts treten zum Vorschein, auch solche, die Putin mit Stalin verbinden: eine imperiale, historisch oder ideologisch begründete Vision. Verbunden mit einer Gleichschaltung der Medien, Demonstration militärischer Macht, Unterdrückung der Opposition, aggressiver Propaganda und Personenkult. Und außenpolitisch, militärisch? Der Kampf, den Stalin einst gegen den Hitlerfaschismus führte, werde nun gegen die Faschisten in der Ukraine fortgesetzt. Doch führt der von Putin entfesselte Angriffskrieg gegen die Ukraine womöglich zum Scheitern des "Systems Putin"?
Jake hilft einem Einheimischen, der immer wieder von einem besonders aggressiven Puma heimgesucht wird. Josh beschäftigt sich indes mit dem Umbau einer alten Windmühle.
Hendrik und Robert Reusch leben in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft und haben sich mit dem Pflegesohn Justin ihren Familienwunsch erfüllt. Doch Kimberly, die leibliche Mutter von Justin, tobt, als sie erfährt, dass ihr Sohn von einem schwulen Pärchen aufgenommen wurde. Sie versucht mit allen Mitteln, die Idylle zu zerstören, weil sie ihren Sohn zurückhaben will. Ist sie eines Abends auch so weit gegangen, einen der Pflegepapis niederzuschlagen?
Jagd auf junge Frauen / Tödliche Weihnachten / Letzter Zahltag
5. Staffel
10. Folge
D 2009
35'
Eine junge Frau kommt von einer Party nach Hause. Vor ihrer Haustür wird sie von einem Mann hinterrücks niedergestochen. Die Frau überlebt schwer verletzt und kann erst am Abend des nächsten Tages eine Aussage machen. Die bringt die Ermittler nicht weiter. Erschwerend kommt hinzu, dass alle Spuren am Tatort entfernt wurden. Die große Hoffnung des LKA ruht nun auf einem Phantombild, das nach den Angaben der Überfallenen angefertigt wird.
Eisbär-Mädchen Nana bekommt ein Wasserfahrzeug, zwei Taucher im Elefantenpool verlieren den Durchblick, in der Showarena findet ein wehmütiger Abschied statt und für die Erdmännchen gibt es etwas zum Fummeln: tierisch spannende Geschichten aus dem Erlebnis-Zoo Hannover. Ein Floß im Eisbärbecken: Stefan Germann und Benedikt Knüppe haben eine besondere Überraschung für Eisbär-Mädchen Nana, ein Floß, auf dem sie herumtoben kann. Damit das robuste Wasserspielzeug beim Herumtollen seine Position behält, müssen Stefan und Bene das Floß fest am Beckengrund verankern.
Die beiden steigen in die Tauchausrüstung für den Einsatz unter Wasser. Den ersten Praxistest durch die Tierpfleger besteht das schwimmende Gestell aus Holz und Feuerwehrschläuchen. Wird Nana sich auch auf das wackelige Wasserfahrzeug trauen? Null Sicht bei der Unterwassersuche: Stefan und Benedikt müssen zum zweiten Tauchgang an diesem Tag aufbrechen. Diesmal im Elefantenpool. Beim übereifrigen Spielen haben die Dickhäuter eines der schweren schwarzen Förderbänder abgerissen und in ihrem Badebecken versenkt.
Etwa 20 Kilo wiegt das überdimensionale Elefantenspielzeug, das von den Tauchern wieder aus dem Pool geangelt werden soll. Die Suche danach gestaltet sich schwierig, denn im trüben Wasser können Stefan und Bene kaum die Hand vor Augen sehen. Abschied und Neuanfang: Das Team aus dem Revier Showarena ist ganz besonders aufgeregt. Die beliebten Tierpräsentationen, die die Tierpfleger in der Arena seit mehr als acht Jahren machen, finden zum letzten Mal an diesem Ort statt.
Angela, Henrik, Ilona und Alex blicken sehr wehmütig auf die schöne Zeit zurück. Aber an diesem besonderen Tag mischt auch eine große Vorfreude mit. Das Zoologicum ist fast fertig! Bald kann das Team mit seinen tierischen Schützlingen in das nagelneue Revier umziehen! Dann werden Mensch und Tier im neuen Areal auf der Bühne stehen. Doch jetzt heißt es erst einmal im alten Revier die letzte Präsentation voller Elan und mit wenig Tränen zu meistern! Ein Fummelbrett für die Erdmännchen: Tierpfleger Philipp Plate ist im Bastelfieber.
Die Savannenbewohner des südlichen Afrikas will er mit einer ganz besonderen Beschäftigung überraschen. Dazu schraubt Philipp Besen auf ein Brett und dekoriert sie mit leckeren Mehlwürmern. Die gehen bei den Insektenfressern eigentlich immer. Die quirligen Raubtiere sollen sich ihre Mahlzeit aus den Besenborsten herausfischen. Philipp sieht sich plötzlich von 14 superniedlichen und geschickten Erdmännchen umzingelt. Die zögern keine Sekunde und stürzen sich wie wild in den feinmotorischen Wettbewerb um die Würmer.
Der junge, österreichische Adel erlebt wieder eine Renaissance. "ATV - Die Reportage" begleitet sechs junge Menschen adeliger Herkunft und zeigt ihren Lebensalltag. Während der 33-jährige Reichsgraf Gundaccar Wurmbrand Stuppach eher antitraditionell veranlagt ist, kennt Graf Oliver Zoltán Kruppa Crouy das adelige Netzwerk wie seine Westentasche. Baron Leopold von und zu Reichenbacher Reichenbach dagegen lebt die Etikette vergangener Zeiten und zeigt sich gerne auf Maskenbällen.
Der Schauspieler und Komiker Martin Clunes bringt frischen Wind in die Küche. Jamie zeigt ihm ein Rezept für eine würzige Paella, die Martin an sonnige Sommerabende auf Mallorca erinnert. Während Jimmy nach wilden Kräutern sucht, um Alkohol zu aromatisieren, bereitet Jamie einen Lammbraten mit Pistazien und Ofenkartoffeln zu. Im Anschluss erinnern die Freunde an die Überfischung der Meere und legen sich ins Zeug für oft verschmähte Fischarten.
Die europäischen Ariane-Raketen sind ein Projekt mit großer Geschichte: In etwa 40 Jahren hat die Ariane-Serie mehr als 300 Satelliten im All platziert. Allein die Ariane 5 wurde Ende 2020 mit bis dahin 91 erfolgreichen Starts zur zuverlässigsten Trägerrakete überhaupt. Doch die Konkurrenz im Weltraum ist groß und wächst durch private Unternehmen wie SpaceX. Kann die Ariane 6 mithalten? Die Dokumentation gewährt einen Einblick in die Historie der europäischen Raketenbaureihe und deren Zukunft.
Schneehuhnjagd mit der Steinschleuder oder Isolierung der Innenwände: Die Aussteiger-Gemeinschaft am Great Slave Lake bereitet sich auf den einbrechenden Winter vor. Die Tage sind bereits kurz, die Temperaturen sinken extrem und in Kürze wird die gesamte Seeoberfläche aus einem massiven Eispanzer bestehen. Während Stephan und Allyce am nördlich gelegenen Vee Lake ein mögliches neues Hausboot inspizieren, rückt Ragnar Wesstrom mit dem Kettenfahrzeug zu einer heiklen Rettungsmission aus. Ein Tourist ist mit dem Schneemobil losgezogen und wird seit Stunden vermisst...
Den enormen Herausforderungen für Polizeiteams in sozialen Brennpunkten widmet sich das Format "Neighbourhood Blues" - das SPORT1 als deutsche Erstausstrahlung präsentiert: Die Serie wurde für die BBC extra für die Daytime produziert, um den Nachmittag zu stärken - mit großem Erfolg! "Neighbourhood Blues" wurde zum stärksten Programm auf seinem Slot mit Marktanteilen von 20 Prozent und mittlerweile an Sky UK lizensiert. Die Serie thematisiert Polizeieinsätze in Problemvierteln von Großbritanniens Großstädten, in denen Alkoholmissbrauch, Hausbesetzungen sowie Drogen- und Waffendelikte an der Tagesordnung sind.
Lärchen wuchsen bereits vor 60 Millionen Jahren auf der Erde. In der Schweiz findet man einen Großteil dieser Baumart vor allem im Wallis, in den Tälern des Tessin sowie in Graubünden.
Die lichtbedürftige Lärche gehört zur Gattung der Nadelbäume und ist eine Pionier-Baumart. Dank ihrer bis zu sieben Meter tief verankerten Wurzeln ist sie als Schutzbaum sehr beliebt. Die Europäische Lärche wird bis zu 54 Meter hoch und über 1000 Jahre alt.
Heute ist die Europäischen Lärche vor allem im Alpenraum, den Sudeten, den Karpaten sowie dem südöstlichen Polen verbreitet. In der Schweiz wachsen Lärchen in der Regel oberhalb von 1400 Metern über Meer. Als Pionier-Baumart passt sie sich den örtlichen Begebenheiten an und ist ein guter Schutzbaum. Dank ihrer kräftigen, tiefen Wurzeln festigt die Lärche vor allem im Gebirge erosionsgefährdete Waldböden. Sie ist ein wichtiges Element im inneralpinen Schutzwald. Ihre dicke Borke zeichnet sie zudem als "Prellbock" bei Steinschlag aus. Im Mischwald wird sie deshalb gern gefördert. Wegen ihres gut bearbeitbaren und dauerhaften Holzes wird sie sehr geschätzt. In tieferen Lagen muss sie im Mischwald gepflegt werden, weil ihr dort Tannen und Fichten das notwendige Licht rauben.
Das witterungsbeständige, schwere Lärchenholz findet Verwendung im Innenausbau, Erd-, Brücken- und Schiffsbau sowie bei Wasserarbeiten. Unter Wasser wird es steinhart. Auch als Schindelholz ist es beliebt. Überdies ist die Lärche aus forstwirtschaftlicher Sicht eine wertvolle Baumart. Wie die meisten Bäume lebt sie in Symbiose mit Pilzen. Die fetten Lärchensamen dienen vielen Vögeln als Nahrungsquelle. Eine spezielle Bedeutung kommt der Lärche in den Alpentälern zu: Das Vieh kann sich gut vom reichlich wachsenden Gras unter den lichten, schattenspendenden Kronen der Lärchen ernähren. Unter dem dichten, wintergrünen Geäst von Fichten würde hingegen kaum Gras wachsen. Als einziger Nadelbaum färben sich die Nadeln der Lärche im Herbst goldgelb und fallen schlussendlich ganz ab. Mit dieser Strategie übersteht die Lärche den Winter unbeschadet.
Wegen ihrer schützenden Kräfte wurde die Lärche schon früh kultisch verehrt. Im Altertum galt sie als heiliger Baum. Weiter wird der Lärche heilende Wirkung zugeschrieben. Am bekanntesten ist das Terpentin, bekannt auch unter dem Namen "Venezianisches Terpentin": Die aus der Lärche gewonnene Harzsalbe soll gegen Gicht, Hexenschuss, Rheuma, Neuralgien, Erkältungen, Durchblutungsstörungen und Infektionen wirksam sein.
Jojo stellt Patricia die Aufgabe, ein Tier mit schwarzen Flecken zu finden, das blitzschnell ist und sein Essen aus der Luft fängt. Kein Problem für Patricia, die sich sicher ist, die Lösung bereits zu wissen - aber ob sie damit wirklich richtigliegt?
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
In sieben Etappen bereist der Schweizer Reto Brennwald den amerikanischen Kontinent von Nord nach Süd, von Alaska nach Feuerland. Die erste Etappe führt von Alaska bis nach Atlin in Kanada.
Zwei Kontinente, zehn Länder, 20.000 Kilometer: Die Reihe "Panamericana" ist eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften. Zunächst begleitet Reto Brennwald die Ureinwohner Alaskas, die Inupiat, auf der Jagd.
Dabei vermittelt er Einblicke des Lebens am äußersten Rand des amerikanischen Kontinents. Mit dem Truck reist Reto Brennwald weiter auf einem der einsamsten Highways der USA durch die Tundra nach Süden. Die Stadt Cordova im Prinz-William-Sund lebt vom Lachsfang und ist umgeben von einer faszinierenden Gletscherlandschaft. Schließlich reist der Filmemacher mit dem Zug über die Grenze nach Kanada. Am White Pass verfolgt er die Spuren des Goldrauschs und trifft auf moderne Vertreter dieser Glücksritter.
Maos Nachfolger öffneten China zum Westen, ersetzten Alleinherrschaft durch kollektive Führung. Xi Jinping dreht die Entwicklung wieder zurück. Erfindet er die Diktatur neu? Als Xi Jinping 2012 Generalsekretär der KP Chinas wird, erwarten viele einen "chinesischen Gorbatschow". Nun sprechen Beobachter vom Rückfall in den Totalitarismus, von einer Art digitaler Diktatur. Mao Zedong hinterließ ein zwiespältiges Erbe: Er machte aus der von ihm gegründeten "Volksrepublik China" eine bedeutende kommunistische Macht, doch der von ihm gepflegte "Mao-Kult" verschwieg die Millionen Tode durch Hunger und Terror, die seine brutale Diktatur forderte. Xi Jinping knüpft an jene Tradition des Kultes an, die den Aufstieg Chinas und die Machtfülle in einer Person feiert. Offener Terror und massive Gewalt sind eher Mittel der Vergangenheit. Heute geht es um totale Kontrolle und Vereinnahmung von Menschen mit den Möglichkeiten modernster Technik. Repression, Zensur, Propaganda, Personenkult, Alleinherrschaft - intensiv wie seit den 70er-Jahren nicht mehr - sind heute Bestandteile einer hochgerüsteten digitalen Diktatur. Die völlige Durchdringung und Beeinflussung des Menschen und seines Denkens sind das Ziel, um die Herrschaft der KP Chinas zu sichern und zu verlängern. Die anfängliche Hoffnung, die der Westen auf Xi Jinping setzte, ist mittlerweile verflogen: Totale Observierung und Kontrolle bestimmen den Alltag in China. Die Masseninternierung von Uiguren in Xinjiang, das Niederknüppeln von Protesten in Hongkong verstärken den Eindruck eines gleichgeschalteten totalitären Systems. Aber hat Xis Macht nicht auch Grenzen, wie sich bei den heftigen Reaktionen auf die Null-COVID-Politik und das Einlenken Pekings zeigte? Mit ehrgeizigen Projekten wie der "Neuen Seidenstraße" meldet Xi Jinping zugleich den Anspruch an, China zur führenden ökonomischen und militärischen Macht der Welt zu machen. Der von ihm formulierte "chinesische Traum" von imperialer Macht und der "großartigen Wiedergeburt der chinesischen Nation" ist populär. Doch sorgen die Ansprüche im Südchinesischen Meer und Kriegsdrohungen gegen Taiwan, schließlich die "unverbrüchliche Freundschaft" mit dem Aggressor Russland für internationale Spannungen. Wirtschaftskrisen, wie der Einbruch des Immobiliensektors und die hohe Jugendarbeitslosigkeit, berühren auch die Akzeptanz der Führung. Dass Xi wie Mao als Parteichef und überragender "Führer" des Volkes in die Geschichte eingehen wird, ist unumstritten. Doch anders als in der Mao-Ära gibt es innerhalb und außerhalb Chinas Faktoren, die womöglich schwerer berechenbar und kontrollierbar sind.
Das Tier, das Patricia heute finden muss, kann sich einkugeln, soll über 100 Füße haben und sich auf sein Essen setzen. Wird es Patricia gelingen, dieses Tier zu finden oder ist Jojos Rätsel diese Woche sogar für sie zu schwer?
Im Pinguin-Revier des Tierparks wollen die Tierpflegerinnen Jenny Ballentin und Christine Hein endlich Gewissheit haben: Handelt es sich bei Nachzügler Maipo nun um einen Jungen oder um ein Mädchen? Dazu wird der kleine Humboldt-Pinguin aus dem Nest geholt und eine Federprobe entnommen. Den Pinguin-Eltern Jürgen und Cindy gefällt diese Prozedur ganz und gar nicht...
Ziemlich mühelos dagegen wickelt die alte Gorilla-Dame Fatou ihre Tierpfleger um den Finger: Sie weiß genau, wie sie um das lästige Nägelschneiden herum kommt und trotzdem ein leckeres Frühstück im Grünen genießen kann!
Das zwölf Tage alte Spitzmaulnashorn-Kind Akili soll zum ersten Mal auf die Außenanlage gelassen werden. Nicht nur Mutter Ine ist nervös. Auch die Pfleger sind gespannt, ob Akili es schaffen wird, draußen auf dem unebenen Boden Ine auf Schritt und Tritt zu folgen...
Der Wasserspringer und Olympiateilnehmer Thomas Daley gibt sich diesmal in der Küche die Ehre. Jamie zeigt ihm die gesunde Variante eines Klassikers der chinesischen Küche: Hähnchen süß-sauer. Anschließend backt Jamie einen Carbonara-Kuchen und plädiert für die Nutzung eines vergessenen Lebensmittels: des nährstoffreichen, britischen Seetangs. In Spanien lernen die Freunde, wie das Fleisch der Milchkühe in zarte Steaks verwandelt wird.
Elvis hat eine gute Nachricht erhalten - er kann wieder auf 450-Euro-Basis in seinem alten Job arbeiten. Vor zwei Jahren hatte der Familienvater die Arbeit bei einem Behindertenfahrdienst aufgegeben.