Die ORF-III-Produktion widmet sich in dieser Folge von "Erfolgsgeschichten in Rot-Weiß-Rot" der Geschichte der heimischen Automobilindustrie. Siegfried Marcus, Emil Jellinek, Ludwig Lohner, Ferdinand Porsche, Ferdinand Piëch - es sind klingende Namen, die Österreichs Automobilindustrie prägen. Viele ihrer Erfindungen und ihrer Produkte sind seit Jahrzehnten Teil unseres Straßenbildes und werden identitätsstiftend für das Nachkriegsösterreich: ob Steyr-Baby oder Steyr-Traktor, ob Busse von Lohner und Gräf & Stift, auch die Geländefahrzeuge Pinzgauer und Haflinger, der Puch 500 oder der Steyr-LKW - all diese Fahrzeuge sind fixer Bestandteil unserer kollektiven Erinnerung.
Dahinter steckt eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält: Zwar gibt es keine rein österreichischen Kraftfahrzeuge mehr, aber die Automobilindustrie hat sich den veränderten Bedingungen angepasst und sich zu einer weltweit agierenden Zulieferindustrie entwickelt. Und auch bei den jüngsten Forschungsschritten hält Österreich mit: TTTech etwa hat sich einen Namen in der Entwicklung autonomer Steuerungssysteme gemacht.
Von Affenhausen bis Zipfel, von Fleischessen bis Kotzgraben, vom Himmelreich direkt in die Hölle. In Österreich haben es manche Bewohner wirklich nicht leicht mit ihren Ortsnamen. Egal ob ordinär, kurios, himmlisch oder international. Eine Safari durch den österreichischen Ortstafeldschungel verspricht eine Riesenportion Humor, gewürzt mit alpenländischer Selbstreflexion und tiefen Einblicken in dörfliche Seelen. Obergail statt Hackenöd!
Der Niederösterreicher Josef Hader hat sich mit seinem Freund Johannes Wiesinger nach Mexiko begeben, um dort eine Bäckerei zu eröffnen. Sie bieten das für Lateinamerika eher ungewöhnliche Schwarzbrot und österreichische Spezialitätenan. In Dubai steht für die beiden Oberösterreicher Christine und Michael ein Gesundheitscheck an. Nur wer diesen besteht, darf in der Wüstenmetropole ein Business eröffnen.
Der Maler Henri Rousseau oder Die Geburt der Moderne
F 2015
52'
Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren des Pariser Malers Henri Rousseau (1844-1910). In seinen Gemälden geht es meist um Träume, Fantasie und Kindheit. Auf originelle Weise beschäftigt sich die Dokumentation mit den Inspirationsquellen, der Arbeitsweise und dem weitreichenden Einfluss des Autodidakten auf die moderne Malerei.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Zeugen der Anklage
71. Folge
D, USA 1995
50'
Eine junge Frau wird vor ihrem Haus ermordet aufgefunden. Es stellt sich heraus, dass sie vor Gericht gegen einen Mann aussagen sollte, den sie eines sexuellen Übergriffs beschuldigt hatte. Die Ermittler verdächtigen diesen Mann zwar der Tat, können ihm aber nichts nachweisen. Erst 15 Jahren später ist die forensische Wissenschaft so weit fortgeschritten, dass man anhand von kleinsten Spuren den Täter dingfest machen kann.
Anfang der 1990er-Jahre tötete und verstümmelte Bill Suff mindestens zwölf Frauen im kalifornischen Riverside County. Als die Jagd nach diesem brutalen Serienkiller beginnt, ahnt niemand, dass der Täter zu dieser Zeit als Angestellter im örtlichen Sheriff-Department arbeitet. Bill Suff verhält sich unauffällig, doch hinter der harmlosen Fassade brennt sein lebenslanger Hass auf Frauen. Der grausame Serientäter agiert äußerst berechnend.
Mit Maximilian Hilbrand, Hans Bayer, Josef Tratnik, Renier Baaken, Volker Wolf, Gerd Kilbinger, Michaela Kametz
Die nächste Baustelle führt die Beet-Brüder an den Nordrand der Alpen. Auf das Trio Ralf, Claus und Luis wartet ein Bio-Heumilch-Bauernhof. Daniela und Bruno verzweifeln an ihrem Garten direkt am Haus. Es gibt so viel Natur um sie herum, die sie von der Terrasse aus nicht sehen können. Gemeinsam mit dem Gartenteam soll sich das in sieben Tagen grundlegend ändern.
Graf Dracula, Vampire und ein verfluchter Hexenwald: Jessica Chobot und Phil Torres sind in Rumänien, wo sie im Epizentrum rätselhafter Phänomene uralten Mythen und Legenden nachspüren. Die Geisterjagd durch Transsilvanien führt das Team tief in den Hoia-Baciu-Wald, wo bereits der Mythenforscher Josh Gates vor Jahren Erschreckendes erlebt hat. Als das Duo den paranormalen Hotspot in stockfinsterer Nacht erforscht, kommt es erneut zu seltsamen Phänomenen. Einheimische berichten zudem von Anomalien im Boden, einer magischen Rotunde und von verschwundenen Menschen, die der Wald "verschluckt" haben soll.
"Licht aus, Spot an!" - so lautet der Schlachtruf, der in den 70er-Jahren eine ganze Generation elektrisiert. Die legendäre TV-Sendung bringt ein neues Lebensgefühl auf den Punkt: Disco! "Dancing Queen" oder "Saturday Night Fever" sind die Hymnen der "Generation Disco". Am Wochenende heißt es: aufbrezeln und abtauchen in die glitzernde Welt unter der rotierenden Discokugel. Zumindest in Westdeutschland. Doch wie sieht das Nachtleben Ost aus? 1959 öffnet in Deutschland die erste Diskothek ihre Pforten - in Aachen. Eigentlich aus der Not heraus, denn Liveauftritte von Bands sind schwer zu bekommen. Ein cleverer Restaurantbesitzer lässt Platten auflegen, die Musikstücke von einem launigen Moderator ankündigen und nennt das Ganze "Jockey Tanz Bar". Damit ist auch die neue Berufsbezeichnung "Disc-Jockey", kurz "DJ" geboren. In den 60ern schießen Discos wie Pilze aus dem Boden, firmieren damals aber oft noch unter "Beat-Schuppen" oder "Jazz-Club". Das "Blow Up" in München ist 1967 als erste Großraumdisco eine Sensation, bald berühmt für wilde Happenings, exzessive Drogenpartys und viel Prominenz. Dort geben sich Uschi Obermaier, Andreas Baader und Günter Grass ein fröhliches Stelldichein. Doch auch in der DDR will sich die Jugend vergnügen und vor allem: tanzen! Der SED-Staat steht den Beats aus dem Westen skeptisch gegenüber. Stattdessen will man die jungen Leute nach sowjetischem Vorbild für den Volkstanz erwärmen. Als das Unternehmen scheitert und die Jugend sogar für den Rock 'n' Roll auf die Straße geht, rückt der Unterdrückungsstaat massiv gegen die Beat-Bewegung vor. Die 70er-Jahre sind die Goldenen Zeiten der Disco: In der Musik entwickelt sich ein eigener Stil, bei dem es vornehmlich auf die Tanzbarkeit ankommt. ABBA, Donna Summer und die Bee Gees sind die neuen Götter am Disco-Himmel. "Die neue weltweite Religion heißt Disco", bringt es Amanda Lear auf den Punkt. Die modernen Musiktempel protzen mit allerlei Hightech: Scheinwerferanlagen, Lichtorgeln, Supersound. Mitte der 80er-Jahre gilt die Disco als tot: "Aids" lässt die Disco-Szene vor Schreck erstarren, die unbeschwerten Jahre des Dancefloors sind unwiederbringlich vorbei. In Deutschland bricht sich nach dem Mauerfall vor allem bei der Jugend aus der DDR die Sehnsucht nach grenzenlosem Feiern Bahn: In illegalen Klubs tanzen Ost und West gemeinsam. Auch musikalisch brechen neue Zeiten an: Techno, Hip-Hop, Trance und House sind die Beats der Stunde.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen ein indisches Zweihandschwert an.
Die Nationalsozialisten setzten alles daran, die Bevölkerung zu manipulieren. Ein wichtiger Teil ihrer Propaganda bestand darin, geschichtliche Mythen aufzugreifen und ihrer Ideologie entsprechend auszulegen. Der Heilige Gral, ein sagenumwobenes Artefakt, war eines jener Relikte, die Heinrich Himmler unbedingt finden wollte. Sein Plan war es, den Gral als Quelle der Macht zu nutzen, um das Dritte Reich weiter zu stärken.
Der Chagos-Archipel im Indischen Ozean ist ein Inselparadies und einer der größten Meeresnationalparks. Warum sind die Korallenriffe hier gesünder und artenreicher als in anderen Regionen? Gemeinsam mit einem Team von Forschenden geht Meeresbiologe und Moderator Uli Kunz auf Entdeckungstour: Wie nutzen Haie, Mantarochen und Seevögel das Schutzgebiet? Welche Arten kommen vor? Und wie beeinflusst der Klimawandel diese abgelegene Region?
Ausgerechnet das tropische Inselparadies Montserrat ist der Entstehungsort einiger der erfolgreichsten Pop-Alben der 80er Jahre. Warum? Weil Produzentenlegende Sir George Martin nach dem Ende der Beatles hier sein mit modernster Technik ausgestattetes AIR Studio baute. Leider machten Naturkatastrophen dem Musik-Mekka ein jähes Ende. Außerdem: Ein luxuriöses Lichtspielhaus in Arkansas wartet auf das Ende seines Dornröschenschlafs. Und: Die Salpa-Linie, ein monumentaler Kraftakt Finnlands.
Die Doku-Serie "Highway Patrol" begleitet australische Verkehrspolizisten, die unter anderem über Geschwindigkeitsbeschränkungen wachen und Alkoholsünder Down Under überführen. Bei Blech- und Personenschäden sind Absicherung der Unfallstellen im Bundesstaat Victoria und die akribische Ermittlung der Ursachen lebenswichtig.
Vom verletzten Nachwuchstalent zum Topfavoriten: Daniel Tschofenig gelingt in nur einer Saison der Durchbruch. Nach Tournee- und Weltcup-Sieg stellt sich die Frage - wie hoch geht's noch?
Im April 2018 macht die Polizei einen schockierenden Fund: aus dem Neusiedlersee werden der abgetrennte Torso und Kopf einer Leiche geborgen. Ein Hinweis führt in eine Gemeindewohnung im 20. Wiener Gemeindebezirk. Alfred U., der dort wohnt, hat eine lange Strafakte, die durchzogen ist von Gewalttaten: sexuelle Nötigung, Missbrauch, Vergewaltigung, versuchter Totschlag. Doch ist dieser Verdächtige auch der gesuchte Mörder? Grausame Funde in der Wohnung sprechen dafür ...
In einem kleinen Ort an der Nordsee wird ein zwölfjähriges Mädchen erdrosselt. Die Dorfbewohner stehen unter Schock - der Täter ist einer aus ihrer Mitte. Es wird nicht sein einziger Mord bleiben. Fünf Rentner nehmen das Gesetz in die eigenen Hände. Um an der Börse verlorenes Geld zurückzubekommen, entführen sie kurzerhand ihren Anlageberater. Der Rechtsmediziner Dr. Claas Buschmann präsentiert diese und andere spektakuläre Verbrechen.
Die Norwegerin Anna-Eva Bergman war eine der wichtigsten Malerinnen der skandinavischen Moderne. Doch wie viele Künstlerinnen ihrer Zeit wurde auch sie von der Kunstgeschichte vernachlässigt.
Aus dem Schatten ihres Mannes, des berühmten abstrakten Malers Hans Hartung, trat sie zeitlebens nie heraus. Als die Künstlerin 1987 starb, hinterließ sie ein lichtdurchdrungenes Werk, hochempfindliche Gemälde mit Blattmetall, Gold und Silber.
Es lädt zur Kontemplation, zur Meditation ein. Monumentale Gemälde, in denen das Gegenständliche mit dem Abstrakten verschmilzt und die nordische Sonne neben dem mediterranen Horizont existiert: die zwei Extreme, die ihr ganzes Leben prägten.
Die Dokumentation begleitet die Suche Bergmans als Künstlerin. Indem sie ihre eigenen Texte verwendet, zeigt sie den schwierigen Weg ins Innere. In einem nahezu alchemistischen Wandlungsprozess erschafft Bergman in Norwegen Schritt für Schritt ihr eigenes künstlerisches Universum. Aus der Auseinandersetzung mit den Landschaften und der Kultur ihrer Heimat zieht sie die Inspiration für ihr ganz persönliches Ausdrucksmittel: Blattmetall, Gold und Silber. Am Ende ihres Wegs steht ein Werk, das von den archaischen Landschaften und Mythologien Norwegens, von philosophischen, spirituellen, meta- und astrophysikalischen Fragen geprägt ist. Und heute aktueller denn je scheint, wirft es doch die Frage nach dem Platz des Menschen im Universum auf.
Inzwischen erfährt Anna-Eva Bergman eine längst überfällige Wiederentdeckung.
Die Doku-Serie "Highway Patrol" begleitet australische Verkehrspolizisten, die unter anderem über Geschwindigkeitsbeschränkungen wachen und Alkoholsünder Down Under überführen. Bei Blech- und Personenschäden sind Absicherung der Unfallstellen im Bundesstaat Victoria und die akribische Ermittlung der Ursachen lebenswichtig.
In Memphis untersucht Sergeant Terry Max den Mord am 78-jährigen Maurice Pegues, der vor seinem Haus erschossen wurde. Die Gemeinde ist empört darüber, dass der allseits beliebte Mann umgebracht worden ist. Alle helfen mit, die Töter zu finden. Bald geraten zwei Teenager unter Verdacht. Zwar gelingt, es die beiden zu schnappen, doch es entpuppt sich als große Herausforderung, sie zum Reden zu bringen.
Weltklasse-Ski- und Snowboard-Athlet:innen zwischen Risiko und Schönheit: Ein filmischer Trip voller Präzision, Mut und dem unstillbaren Drang, den perfekten Moment im Schnee zu finden.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Der Forschungsverein Ahnenerbe wurde von Heinrich Himmler gegründet, um historische Beweise für die Überlegenheit der Deutschen zu sammeln. Während die Theorien der Nazi-Forscher im Ausland als absurde und ideologische Spinnereien entlarvt wurden, begeisterte sich der SS-Mann für jede Geschichtsverdrehung. So wurden einfache Höhlenmalereien als hochkomplexe, urgermanische Schriftzeichen ausgelegt. Es wurde sogar verbreitet, die Menschen im antiken Rom hätten germanisches Blut in sich getragen.
Die ORF-III-Produktion macht sich auf die Suche nach der Geschichte der großen österreichischen Lebensmittelproduzenten. Am Anfang des 20. Jahrhunderts zählte Österreich 60 Millionäre, die in der Lebensmittelindustrie großes Geld machten. Millionäre, die auch enge Kontakte zu den großen Künstlern ihrer Zeit pflegten. Die Industriellenfamilie Lederer zum Beispiel, die mit Spiritus und Melasse Reichtum erlangte, war gut mit Schiele und Klimt befreundet und besaß die bedeutendste Klimt-Sammlung ihrer Zeit. Zucker und Süßwaren waren seit jeher ein typisch österreichisches Geschäft. Ebenfalls in diese Zeit fällt die Gründung des heute größten österreichischen Süßwarenherstellers: Manner. Der Gründer Josef Manner wurde mit Schokolade und seiner Haselnussschnitte reich. Noch heute produziert die Firma in Wien. Bis Anton Dreher im 19. Jahrhundert das Bier brachte, war Wien noch eine traditionelle Weinstadt. Vom Schankburschen arbeitete er sich zum Brauereipächter hoch und kaufte sich schließlich eine Brauerei in Schwechat. Sein Enkel, ebenfalls Anton Dreher, produzierte um die Jahrhundertwende über 1 Million Hektoliter Bier und damit war Schwechater damals das größte Brauunternehmen der Welt. Vom Kattus-Sekt bis zum Kornspitz macht sich die Dokumentation auf die Spuren der österreichischen Lebensmittelindustrie - denn auch Erfolg geht scheinbar durch den Magen.
In der Wildnis Alaskas soll eine behaarte Bestie leben, die bislang nur wenige Menschen zu Gesicht bekommen haben: der Hairy Man oder Sasquatch! Im Volksglauben der nordamerikanischen Ureinwohner ist die mystische Kreatur auch unter den Namen Ju-Kya-Uq oder Tornit bekannt. Um mehr über die uralte Legende herauszufinden sowie aktuellen Augenzeugenberichten nachzugehen, starten Jessica und Phil eine abenteuerliche Suche nach dem Bigfoot Alaskas. Die Expedition führt von der Kachemak Bay bis tief in die Wildnis der Kenai-Halbinsel, wo neben Bären und Wölfen noch eine viel grausigere Gefahr lauern könnte.
Sie ist eine Ikone aus Kalkstein und Granit; sie war die erste Brücke, die an stählernen Drahtseilen hing und zur Zeit ihrer Eröffnung die längste Hängebrücke der Welt: die Brooklyn Bridge - ein Wahrzeichen der Stadt New York. Entworfen aber wurde sie von einem aus Deutschland stammenden Ingenieur: Johann August Röbling aus Mühlhausen in Thüringen.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Verstörende Motive
18. Folge
D, USA 2015
50'
Die Studentin Olamide Adeyooye wird von ihrer Familie als vermisst gemeldet. In Olamides Wohnung entdecken die Ermittler einen großen Blutfleck. Zwei Wochen später meldet ein Polizist aus Mississippi den Fund einer Leiche, bei der es sich um Olamide handeln könnte. Im zweiten Fall ermittelt die Polizei im Mordfall Karen Pannel. Die junge Frau wurde in ihrer Wohnung erstochen; mit ihrem Blut hat der Täter den Namen "Roc" an die Wand geschrieben.
Eine Backmischung aus Halle, das Sandmännchen aus dem DDR-Fernsehen und die Weltraumtechnik aus Jena: Wie haben sie Mangelwirtschaft und Niedergang des Arbeiter- und Bauernstaates überlebt? "Terra X History" erzählt die Erfolgsgeschichte von DDR-Erfindungen und Produkten, die es bis heute gibt und die den Sprung in die Marktwirtschaft geschafft haben. Gibt es so etwas wie eine "Erfolgsakte Ost"? War man in der DDR besonders erfinderisch? Trübe Trabantenstädte, marode Technik, blutleere Wirtschaft - so blicken heute viele zurück auf die DDR. Eine sozialistische Utopie, die trotz hehrer Ziele immer hinter den eigenen Ansprüchen zurückblieb. Und doch liest man auch von Sternstunden, großen Würfen, die der DDR trotz aller Krisen gelungen sind. Einige von ihnen überdauerten sogar die Wende. So fliegt die NASA heute mit Weltraumtechnik aus Jena zum Mars. Wintersportler wie die Olympionikin Julia Taubitz verdanken ihren Erfolg auch dem FES - dem "Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten", das in der DDR gegründet wurde. In Flughäfen, Supermärkten, Brauereien und Molkereien steckt weltweit Kühlgerätetechnik "made in GDR", und das Sandmännchen Ost konnte über seinen westdeutschen Konkurrenten triumphieren. Die Erfolgsgeschichten aus der DDR sind erstaunlich - oft waren Mangel und jede Menge Improvisation der Antrieb für kluge Erfindungen. Denn Not macht bekanntlich erfinderisch.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen sie besonderes Schwert namens Klewang an, das dem philippinischen Volk der Moro zuzuschreiben ist.
In den Ozeanen dieser Welt gehören Thunfische zu den Topräubern. Doch der Jäger ist auch ein Gejagter. Viele Arten sind überfischt. Können wir die Reichtümer der Meere nutzen, ohne sie zu zerstören? Meeresbiologe und "Terra X"-Moderator Uli Kunz sucht nach Antworten - und folgt dabei dem Thunfisch auf seiner Reise rund um die Welt. Im Mittelmeer stand der Thunfisch kurz vor der Ausrottung, aber mittlerweile haben sich die Bestände erholt. Der Blauflossen-Thun - sozusagen der König der Thunfische - kann vier Meter groß und über 500 Kilogramm schwer werden.
Die Doku-Serie "Highway Patrol" begleitet australische Verkehrspolizisten, die unter anderem über Geschwindigkeitsbeschränkungen wachen und Alkoholsünder Down Under überführen. Bei Blech- und Personenschäden sind Absicherung der Unfallstellen im Bundesstaat Victoria und die akribische Ermittlung der Ursachen lebenswichtig.
Sie handeln von Narren, die die Welt regieren, von Bergsteigerschicksalen und ruhlosen Burggeistern - die Geschichten in Südtirols Burgen und Schlössern sind gleichsam bunt wie geheimnisvoll.
*
Vom Vinschgau bis ins Ahrntal - in Südtirol sind die Anzahl und Dichte an Burgen und Schlössern so hoch wie kaum sonst wo in Europa. Gepflegt und belebt werden sie von Menschen, die Verantwortung spüren, nicht nur für das Erbe ihrer Ahnherren, sondern für das ganze Land.
*
Wenn der Sommer dem Herbst weicht, werden sie in ein außergewöhnliches Licht gerückt: Südtirols Burgen und Schlösser stehen nun in der Auslage.
Im Vinschgau im äußersten Westen des Landes ist für Johannes Trapp die Zeit der Obsternte angebrochen. Vom Frühjahr bis in den Herbst lebt er auf der Churburg über Schluderns, die seit mehr als 500 Jahren im Besitz seiner Familie ist. Der "Herr Graf", wie er im Ort genannt wird, kümmert sich auch persönlich um die Führungen durch die um 1259 errichtete Burg.
Weiter östlich im Burggrafenamt rund um die Stadt Meran befindet sich Schloss Schenna. In dem um 1350 erbauten Baujuwel dreht sich alles um den Ahnherren der Grafen von Meran, den steirischen Prinzen Erzherzog Johann, der sich schon als Kind in das Tiroler Land verliebt hatte. Hier wollte er begraben sein. Der heutige Schlossherr Franz Spiegelfeld begegnet dem Wirken seines Vorfahren und dessen Verdiensten mit dankbarer Demut.
Von herausragender Bedeutung für das ganze Land ist Schloss Tirol. Die im 11. Jahrhundert errichtete Anlage in Dorf Tirol gilt als Wiege der Grafschaft Tirol. Heute beherbergt sie das Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte. Der Museumsdirektor und Kunsthistoriker Leo Andergassen präsentiert hier eine mittelalterliche Bilderwelt, die ihresgleichen sucht.
Am Fuße von Schloss Tirol ist die Brunnenburg ein weiterer architektonischer Blickfang. Die hochmittelalterliche Hangburg wurde um 1250 zur Absicherung des Weges erbaut. Heute lebt und wirkt Siegfried De Rachewiltz in den verwinkelten Gemäuern. Der Kulturhistoriker und Schriftsteller ist der Enkelsohn des amerikanischen Dichters Ezra Pound, der auf der Brunnenburg zwischen 1958 und 1962 gelebt hat: hier wollte er sein Hauptwerk "Die Cantos" beenden, hier haderte er aber auch mit seiner Vergangenheit als Unterstützer des italienischen Faschismus.
Über dem Südwesten des Bozener Talkessels thront die Festungsanlage von Schloss Sigmundskron - auch Firmian genannt. Sie ist ein symbolischer Ort für die Südtiroler Zeitgeschichte. Heute beherbergt Sigmundskron das Herzstück der Museenwelt von Reinhold Messner. Die Südtiroler Bergsteigerlegende hat sich hier einen Traum erfüllt. Geführt wird das Haus von Messners Tochter Magdalena, die in den Jahren ihrer Kindheit mit den Geschichten über die waghalsigen Expeditionen ihres Vaters zu Bett gebracht wurde.
Seit dem 13. Jahrhundert wacht Burg Taufers auf ihrem felsigen Thron über dem Eingang zum Ahrntal. Der Castellan Alexander Maier setzt bei seinen Führungen durch die einstmalige Dynastenburg der Herren von Taufers vor allem auf Humor. Ob bei der Schilderung der grausamen mittelalterlichen Rechtsprechung im ehemaligen Gerichtssaal oder beim Hinweis auf knarrende Spukerscheinungen im sogenannten Geisterzimmer - stets serviert er die Geschichten in den mystischen Mauern mit einem Augenzwinkern.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner
Zu Beginn der 1990er-Jahre tötete und verstümmelte Charles Albright drei Frauen, um seine bizarren Bedürfnisse zu befriedigen. Bereits als Kind hatte der spätere Mörder im Beisein seiner Stiefmutter Tiere ausgestopft. Doch statt künstlicher Augen durfte er damals nur Knöpfe in die Tierpräparate einsetzen. Von Augen krankhaft besessen, trieb Charles Albright Jahrzehnte später sein Unwesen in verschiedenen Rotlichtvierteln.
Mit Maximilian Hilbrand, Hans Bayer, Josef Tratnik, Renier Baaken, Volker Wolf, Gerd Kilbinger, Michaela Kametz
Was machen kitschige Schlösschen à la Disney im Landesinneren der Türkei? Burj al Babas ist das ehrgeizige Projekt von Investoren: eine Luxus-Siedlung aus über 700 Mini-Schlösschen sollte Reiche aus dem Ausland in die Türkei locken. Doch Wirtschaftskrise und Pandemie zwingen die Unternehmer in die Knie. Zurück bleibt eine surreale Kulisse einer schier endlosen Reihe von verwaisten "Schlösschen".
Ende Juli 2000 wird vor Merritt Island, Florida, eine weibliche Wasserleiche entdeckt. Die Frau ist offensichtlich einem Mord zum Opfer gefallen. Einen Tag später kann sie als die 22-jährige Misty Morse identifiziert werden. Bereits kurz darauf vermag die Polizei den Kreis der Verdächtigen auf drei ihrer Bekannten einzugrenzen. Doch dann geraten die Ermittlungen ins Stocken. Ein halbes Jahr vergeht, bis ein spezielles Haar den entscheidenden Durchbruch bringt.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Am wichtigsten: Die Suche nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Magdeburg / "Magic Moment"
+ Trittau / "Engelsbraut"
+ Dortmund / "Lavie Sposa"
Im August 2010 wird der 20-jährige Rene Menon auf offener Straße in Wien durch Schüsse tödlich verletzt. Eine Woche nach der Tat scheint der Fall geklärt: Zwei Männer stellen sich der Polizei und sprechen von einem Unfall. Nach der Verurteilung des Schützen bekommt Familie Menon anonyme Briefe, dass der Falsche verurteilt worden sei. Auch der vermeintliche Täter strebt kurz darauf eine Wiederaufnahme des Verfahrens an. In der Sendung kommen auch Angehörige des Opfers zu Wort.
In Las Vegas werden die Ermittler zu einem einsamen Highway in der Wüste gerufen, wo ein Mann erschossen aufgefunden wurde. Das Opfer, der vierfache Familienvater Timothy, hatte in der Vergangenheit in einem Stripclub gearbeitet. Kurz vor dem Mord war er von einem ehemaligen Arbeitskollegen angerufen worden. Hat die Tat mit dem Rotlichtmilieu zu tun oder steckt etwas ganz anderes hinter diesem Verbrechen?
Ausgerechnet das tropische Inselparadies Montserrat ist der Entstehungsort einiger der erfolgreichsten Pop-Alben der 80er Jahre. Warum? Weil Produzentenlegende Sir George Martin nach dem Ende der Beatles hier sein mit modernster Technik ausgestattetes AIR Studio baute. Leider machten Naturkatastrophen dem Musik-Mekka ein jähes Ende. Außerdem: Ein luxuriöses Lichtspielhaus in Arkansas wartet auf das Ende seines Dornröschenschlafs. Und: Die Salpa-Linie, ein monumentaler Kraftakt Finnlands.
Die Doku-Serie "Highway Patrol" begleitet australische Verkehrspolizisten, die unter anderem über Geschwindigkeitsbeschränkungen wachen und Alkoholsünder auch Down Under überführt. Bei Blech- und Personenschäden sind Absicherung der Unfallstellen im Bundesstaat Victoria und die akribische Ermittlung der Ursachen lebenswichtig.
Krupp, Wittgenstein, Schoeller, Böhler, Bleckmann: Es sind große Namen, die am Entstehen der österreichischen Eisen- und Stahlindustrie im 19. Jahrhundert beteiligt waren. Diese "Eisenbarone" galten als risikofreudige, weitblickende Pioniere, generöse Mäzene und oftmals sehr sozial eingestellte Arbeitgeber. Auf der Suche nach Rohstoffen sind sie bis in die Südsee vorgedrungen, ihre dramatischen Familiengeschichten haben schon Romane gefüllt. Die Standorte, die sie begründet haben, existieren - trotz zweier Weltkriege - auch heute noch, wie etwa Kapfenberg, Leoben/Donawitz, Ternitz oder Berndorf.
Begonnen hat alles schon im frühen Mittelalter, auf dem steirischen Erzberg, wo seit über 1300 Jahren Eisen gefördert wird. In der sogenannten "Eisenwurzen" entstanden unzählige Handwerksbetriebe, die u. a. Pfannen und Sensen herstellten. Die Sensen waren einer der begehrtesten österreichischen Exportartikel weltweit. Noch heute existiert in Oberösterreich ein Betrieb, der seit rund 600 Jahren Sensen erzeugt und in die ganze Welt verkauft.
Die Erfolgsgeschichte unserer Eisen- und Stahlindustrie setzt sich in der Gegenwart fort: Trotz mehrerer Krisen - wie verstaatlichter Industrie, VOEST-Pleite usw. - kann sich die Branche nach der Reprivatisierung der einst maroden Betriebe auf dem Weltmarkt besser behaupten als je zuvor.
Die Dokumentation der ORF-III-Reihe "Erfolgsgeschichten in Rot-Weiß-Rot" folgt der Geschichte der österreichischen Stahlindustrie mit all ihren Höhen und Tiefen.
Am Grenzübergang in Calexico, Kalifornien, werden die Beamten auf ein kugelsicheres Fahrzeug aufmerksam und beschließen, es genauer zu inspizieren. In Puerto Rico wird ein Sondereinsatz durchgeführt, bei dem die Polizei die Routen der Drogenschmuggler in den Gewässern überprüft. Zahlreiche Boote und Hubschrauber sind im Einsatz, um Verdächtige ausfindig zu machen.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen sie die aus Indien stammende Baghnakh-Waffe an.
Schweiß und Tränen - Unerwünschte Stars des DDR-Sports
D 2024
45'
Bekannte Sportler wie Katarina Witt sind die Stars der Sportnation DDR. Doch abseits der großen Bühne gibt es dort auch Sportarten ohne Lobby - und Athleten, die nicht ins System passen. Tennisspieler wie Thomas Emmrich, der DDR-Meisterschaften in Serie gewinnt, aber nie im Westen aufschlagen darf. Oder der Radsportler Wolfgang Lötzsch, dem man nach seiner Weigerung, in die SED einzutreten, Starts bei großen Rennen verbietet und ihn sogar inhaftiert. Bernd Rudolph lernt im Tschechoslowakei-Urlaub den Golfsport kennen und will fortan auch in der DDR spielen. Doch Golf gilt im Arbeiter- und Bauernstaat als "bourgeoiser Blödsinn" . Der letzte Golfplatz auf dem Boden der DDR ist schon 1951 dichtgemacht worden. Auch Trendsportarten aus dem Westen haben es schwer im Osten - wie das Windsurfen, das Anfang der 1970er-Jahre in der Bundesrepublik populär wird. Wie viele andere ist Sibylle Längert aus Ostberlin von dem Sport begeistert, der als "Brettsegeln" schließlich doch eine Nische im sozialistischen Sportsystem findet. Andere Disziplinen werden zunächst stark gefördert: wie der alpine Skisport. Eberhard Riedel aus Oberwiesenthal kann zwischen 1960 und 1968 an drei Olympischen Spielen teilnehmen, sich auch bei hochkarätigen Rennen in Österreich oder der Schweiz mit den Besten der Welt messen. Doch dann fällt die Sportart dem sogenannten Leistungssportbeschluss zum Opfer - ebenso wie Eishockey und andere. Gefördert werden fortan nur noch Disziplinen, die Aussicht auf viele Olympiamedaillen versprechen. Beim Eishockey immerhin sorgt ausgerechnet Stasichef Erich Mielke dafür, dass der Sport nicht völlig von der Bildfläche verschwindet. Es zeigt sich einmal mehr, wie unerbittlich der Staat letztlich in das Leben seiner Bürger eingreift und die Erfüllung individueller Träume verhindert. Auch dem Tennisspieler Thomas Emmrich, der nach Aussage seiner Jugendfreundin Martina Navratilova Wimbledonsieger hätte werden können, bleibt die große Karriere verwehrt. "Ich habe für mich wirklich das Beste rausgeholt", sagt er heute. "Aber es bleibt der komische Beigeschmack, nicht erreicht zu haben, was eigentlich mein Traum war."
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.