Die Subway-Falle - Falsche Versprechen des Sandwich-Giganten

Essen und Trinken "Eat fresh": Subway wirbt mit ausgewogenen und kalorienarmen Mahlzeiten. Verschiedene Studien beweisen jedoch das Gegenteil. ZDFinfo hinter den Kulissen der bekannten Fast-Food-Kette. Mit einem ausgetüftelten Franchise-System schaffte es das Unternehmen, weltweit zu expandieren. Bei diesem Geschäft ziehen Franchise-Nehmer jedoch oft den Kürzeren, wie die Dokumentation zeigt.
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Kabarettshow Hier werden die Nachrichten mit viel bissigem Witz beleuchtet. Aufs Korn genommen wird dabei das aktuelle Tagesgeschehen aus Nachrichtensendungen und Politik.
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Deutschland, deine Marken - Beck's

Dokumentation Die Doku-Reihe porträtiert die bekanntesten deutschen Marken, die unseren Alltag prägen. Die Firmen öffnen dafür ihre eigenen Archive, Werbefilme aus alten Zeiten sorgen für Unterhaltung. Kaum eine Marke hat den Wandel vom regionalen Unternehmen zum globalen Großkonzern so konsequent verfolgt wie Beck's. 1873 von Heinrich Beck und zwei Kaufleuten in Bremen gegründet, ist die Biermarke heute Herzstück des größten Brauereikonzerns der Welt.
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Deutschlands große Clans - Die Tchibo-Story

Dokumentation Statistisch gesehen trägt heute jede zweite Deutsche einen BH, jeder vierte Deutsche eine Unterhose von Tchibo. Die Marke steht schon lange nicht nur für Kaffee, sondern für vieles andere mehr. Es ist eines der größten deutschen Einzelhandels- und Konsumgüterunternehmen, das längst auch international tätig ist. Doch nur wenigen ist bekannt, dass es eine Familie namens Herz gibt, die hinter dem Konzern steht und dabei völlig zerstritten ist. Begonnen hat alles mit dem Hanseaten Max Herz, der schon in den 20er Jahren in der Hamburger Speicherstadt "in Kaffee machte". Der gelernte Rohkaffeehändler stellte nach der Weltwirtschaftskrise die Importfirma seines Vaters Walter Herz wieder auf die Beine. Die Geschäftskontakte des 1905 geborenen Max überstanden den Krieg und waren nun "Gold wert". Gemeinsam mit dem armenischstämmigen Geschäftspartner Carl Tchilling-Hiryan gründete er 1949 das zukunftsträchtige Unternehmen. Vom Partner, der wenig später wieder ausstieg, blieb nur der Namensteil "Tchi", der zusammen mit der Silbe "bo" aus "Bohne" den ungewöhnlichen Firmennamen ergab. Max Herz, die Gründerfigur, war ein Patriarch, wie er im Buche steht: ein hanseatischer Kaufmann, mit Ideen und Spleens, die Wirtschaftsgeschichte schreiben sollten. Der Film beschreibt neben dem Aufstieg des Familienunternehmens Tchibo den erbitterten Kampf um den Kaffeemarkt, bei dem sich Herz vor allem mit seinem Konkurrenten Jacobs aus Bremen so manche Schlacht lieferte. 1965 starb der Patriarch Max Herz überraschend an einem Herzinfarkt. In seinem Testament bestimmte er, dass "zwei seiner fähigsten Jungen" die Firma übernehmen sollten - aber wen meinte er damit? Günter, Joachim, Michael oder Wolfgang? Und was ist mit der Jüngsten, Daniela? Eine Fehde unter den Geschwistern entbrennt, die zunächst Günter Herz für sich gewinnen kann. Als neuer Tchibo-Chef macht er das Unternehmen zu einem Versandhändler mit 800 Filialen und 20 000 Depots bei Bäckereien und Supermärkten, schluckt den Konkurrenten Eduscho und erreicht bald vier Milliarden Euro Umsatz und zahlreiche lukrative Beteiligungen. Doch Günter, der zwar das kaufmännische Geschick seines Vaters, nicht aber dessen Charme geerbt hat, ist nicht unumstritten. 2001 geht der Familienstreit in die nächste Runde, Günter und Daniela Herz werden mit vier Milliarden Euro ausbezahlt. Nach dem tragischen Tod Joachims - er wird beim Baden von einer Schiffsschraube erfasst - übernehmen Michael und Wolfgang gemeinsam die Geschäfte in ihrer Norderstedter Holding. Den Autoren ist gelungen, viele unbekannte Aufnahmen, darunter einen bislang ungezeigten Film über Max Herz, zusammenzutragen. Aber auch alte Werbefilme aus der "Wirtschaftswunderzeit" sowie den 60er und 70er Jahren, an die sich viele Zuschauer noch erinnern werden, machen das Firmen- und Familienporträt zu einem unterhaltsamen und spannenden Bilderbogen der Zeitgeschichte.
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Faszination Kreuzfahrt - Auf Meer und Fluss TOURISMUS
Urlaub auf dem Wasser - immer mehr Deutsche verbringen ihre Ferien auf dem Schiff. Der Boom der Hochseekreuzfahrten hält an, und auch Flussreisen sind immer beliebter. Die ZDFinfo-Reportage begleitet Urlauber und Crew an Bord eines Kreuzfahrtschiffes und auf einem Flussdampfer: Leben an und unter Deck, zwischen Urlaub und Arbeit. Für die 2500 Passagiere an Bord der MSC Orchestra ist es eine traumhafte Urlaubsreise nach Norwegen, für die 1000 Crewmitglieder ein harter Job. Event-Managerin Claudia Götzel ist Teil der internationalen Besatzung. Die studierte Tourismusmanagerin ist Anlaufstelle für Sonderwünsche, spezielle Events oder Beschwerden. Auf dem knapp 300 Meter langen Kreuzfahrtriesen mit seinen 16 Decks geht es um Entertainment pur: Shops, Swimmingpools, Fitness-Center, Bars, eine Diskothek und ein Theater. Die unberührte Natur Norwegens mit seinen zerklüfteten Fjorden und tosenden Wasserfällen fasziniert Passagiere und Crew gleichermaßen. Höhepunkt der Reise: der berühmte Geirangerfjord - Teil des UNESCO Weltnaturerbes. Von Passau nach Budapest und zurück führt die Reise der MS Amelia auf der Donau. Kreuzfahrten auf dem Fluss sind für Kapitäne eine echte Herausforderung. Denn enge Kurven sind für die langen Kähne nicht einfach zu nehmen. Für Crew und Passagiere eine aufregende Reise. Für Kreuzfahrtleiter Mirko Scheffe ist das Einchecken der Gäste die erste große Herausforderung. Erst, wenn er sein Okay gibt, kann Kapitän Hans Waba die Motoren starten. Auf den erfahrenen Mann am Steuerrad warten anspruchsvolle Manöver. Direkt hinter der deutschen Grenze, an der Schlögener Schlinge, muss er mit dem 135 Meter langen Schiff durch zwei dicht aufeinanderfolgende Haarnadelkurven. Während auf der Brücke höchste Konzentration gefragt ist, können die Passagiere die atemberaubende Landschaft genießen.
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Feriencheck: Katalonien TOURISMUS Wallfahrt, Party, Stress am Strand, D 2016
Erholung an sonnigen Stränden, kulturelle Highlights oder Party nonstop - die katalonische Küstenregion und ihre Hauptstadt Barcelona bieten für jeden etwas. ZDFinfo macht den Feriencheck. In den vergangenen 30 Jahren sind Barcelona und die Costa Brava zu angesagten Ferienzielen geworden. Die ZDFinfo-Reporter reisen zusammen mit dem Tourismusexperten Olaf Seiche des TÜV Rheinland an die Costa Brava und nehmen die Region unter die Lupe. Besondere Urlaubsorte hat Olaf Seiche auf seinen zahlreichen Reisen schon viele entdeckt. Diesmal nimmt er uns mit zur Benediktinerabtei Santa Maria de Montserrat. Das Kloster liegt auf 721 Metern im gleichnamigen Gebirge. Das ZDFinfo-Team und Olaf Seiche treffen dort auf einen der 80 Mönche, die die Pilgerstätte bewohnen. Zu dieser ist das Kloster durch die Schwarze Madonna geworden, eine Skulptur aus dem 12. Jahrhundert, welche die Schutzheilige Kataloniens repräsentiert. Übernachten können Urlauber entweder direkt auf dem Klostergelände oder in einer der zahlreichen kleinen Pensionen in der Umgebung. Hotelexperte Olaf Seiche checkt die Pension "El Celler". Das typisch katalonische Bauernhaus bietet Besuchern die Möglichkeit, ein Ferienappartement in urigen Kellergewölben zu beziehen. Trotz angeschlossenem Bauernhof und der unüblichen Zimmer ist keinesfalls mit einem Minus im Bereich Luxus zu rechnen. Der Pool in der Außenanlage, die heimische Natur und die abgeschiedene Lage laden zum Entspannen ein. Für einen Urlaub abseits der üblichen Touristenpfade und dem Lärm der Städte ist "El Celler" genau das Richtige. Wer sich mehr Action im Urlaub wünscht, der sollte nach Lloret de Mar reisen. Seit mittlerweile vier Jahrzehnten ist der kleine Badeort die Kultstadt für Partytouristen. Reiseveranstalter versprechen "sieben Tage, sieben Nächte - NON STOP PARTY". Wir begleiten junge Urlauber durch Tag und Nacht und treffen den selbsternannten "König von Lloret de Mar", Don Francis. Dessen Partys sind bei Besuchern legendär, werden aber von den örtlichen Behörden misstrauisch beobachtet. Misstrauisch sollten auch Touristen sein, wenn sie auf der Autobahn zum Anhalten aufgefordert werden. Denn professionelle Banden haben Tricks entwickelt, wie sie Reisende um Gepäck und Urlaubskasse erleichtern, vor allem auf der viel befahrenen Ostküstenautobahn A7. Wir sprechen mit Geschädigten und zeigen, was die Polizei gegen diese "moderne Wegelagerei" unternimmt. Barcelona bietet neben viel Kultur und Großstadtflair auch einen langen Badestrand. Der ist bei Einheimischen und Gästen sehr beliebt - und ebenso bei Dieben. Die Reporter machen sich gemeinsam mit Tourismusexperte Olaf Seiche vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation und sprechen mit Restaurantbesitzern, Strandgästen und der Polizei darüber, wie Besucher ihre Wertsachen schützen können. Der Massentourismus lässt aber nicht nur die Kriminalitätsraten in die Höhe schießen. Er ist auch Grund für die Unzufriedenheit von Einwohnern der Metropole. Sie empfinden den Massentourismus in ihrer Stadt als echte Last - und demonstrieren dagegen, vor allem gegen die Kreuzfahrtindustrie und deren Tagesgäste. Straßen, Plätze und Märkte sind regelmäßig mit Schiffstouristen überfüllt, doch die lokale Wirtschaft profitiert davon nicht, weil die Besucher nichts konsumieren. Eine weitere Schattenseite des Massentourismus: Einheimische finden in Barcelona keine bezahlbare Bleibe mehr, denn Vermieter bieten ihre Wohnungen lieber für horrendes Geld auf Urlaubsportalen an. Die Stadt geht jetzt gegen 12 000 illegale Ferienunterkünfte vor.
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Feriencheck: Kroatien TOURISMUS Partys, Strand und Minenräumer, D 2015
Ob feucht-fröhlicher Partyurlaub, entspannte Familienferien oder Geschichte spüren in Dubrovnik - Kroatien hat für alle etwas zu bieten. ZDFinfo macht den Ferien-Check. Spätestens seit dem EU-Beitritt 2013 hat das Land den Nimbus des billigen Reiselands verloren. Bei Urlaubern beliebt ist es trotzdem. Für wen ist Kroatien, wo vor 20 Jahren noch ein heftiger Krieg tobte, eine Reise wert? Wenn Philipp, Heiko und Jack in Novalja ankommen, haben sie eine über 30 Stunden lange Busfahrt hinter sich. Am benachbarten Zrce-Beach liegen die großen Clubs. Hier findet den ganzen Sommer über ein Festival nach dem anderen statt. Deshalb nennt man die Insel Pag mit ihren Party-Arenen auch das "kroatische Ibiza". Die drei jungen Männer aus Köln haben zuhause ein Komplettpaket für ihren Partyurlaub gebucht: Reise, Unterbringung und Eintritt in die Clubs. Alles in allem lohnt sich für sie das Angebot. Nach vier Tagen Festival und Strandvergnügen steigen sie müde, aber gut gelaunt zurück in den Bus. Schlafen kann man ja auch während der Heimfahrt. Wer es ruhiger mag als die jungen Partygäste, kommt auch gerne nach Kroatien. Vor allem Familien schätzen in den Sommermonaten die Fülle an Campingplätzen entlang der Küste und auf den vielen Inseln. Obwohl die Preise auf den kroatischen Campingplätzen inzwischen kräftig angezogen haben - der Standard ist immer noch nicht überall auf mitteleuropäischem Niveau. Olaf Seiche, Urlaubsexperte vom TÜV Rheinland, überprüft im Feriencheck verschiedene Plätze und findet allerhand Unerfreuliches. Der TÜV-Mann hat jedoch auch etliche Tipps, woran man einen guten Campingplatz schnell erkennt. Ferien in Kroatien bedeutet nicht nur Strand und Wassersport. Auch für Kultur- und Geschichtsinteressierte ist Kroatien ein interessantes Reiseziel. Die historische Altstadt von Dubrovnik beispielsweise gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Spuren des gerade mal 20 Jahre zurückliegenden Balkankrieges sind hier immer noch sichtbar. Und nicht nur hier: Im Umfeld der Touristen-Hotspots sind noch nicht alle Minenfelder geräumt. Für ZDFinfo-"Feriencheck" begleiten ZDF-Autorin Jessica Martin und TÜV-Experte Olaf Seiche den Minenräumer Domagoj Plemencic und Stadtführerin Indira Stanic. Beide erlebten die Kriegsjahre in der umkämpften Region und geben eine Einschätzung der aktuellen Lage. Doch noch lieber als vom Krieg spricht Indira von den schönen Seiten ihrer Heimatstadt: von den malerischen Gassen Dubrovnics bis hin zum atemberaubenden Blick von der Festungsmauer. Und sie führt ihre Besucher an die Orte, an denen die beliebte Fernsehserie "Game of Thrones" gedreht worden ist.
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Achtung, Camper! DOKUMENTATION Chaos und Beziehungskisten
Camping ist Kult. Am Wochenende und im Urlaub tauschen die Deutschen regelmäßig den Komfort der eigenen Wohnung gegen das Leben auf dem Stellplatz. Die Branche erlebt seit einigen Jahren einen regelrechten Boom: 2013 gab es erstmals 26 Millionen Camping-Übernachtungen in Deutschland. Vom einfachen Zelt bis zum perfekt ausgestatteten Wohnmobil, vom Einmal-Tourist bis zum Dauercamper. Der Campingplatz als Mikrokosmos: An kaum einem anderen Ort trifft man auf so spannende, einzigartige, typisch deutsche, aber auch völlig ungewöhnliche Menschen und Geschichten. Gaby und Wolfgang Scholz zieht es ins ferne Italien. Jedes Jahr. Und immer wieder auf den gleichen Platz: "Marina di Venezia", ein gigantisches Camping-Areal in der Nähe von Venedig. Hier genießen die beiden die deutsche Version des Dolce Vita: mit frischen Brötchen und Brezeln, die der Campingplatz jeden Morgen aus Bayern anliefern lässt, Sportschau und Filterkaffee. Hans-Paul Schermer bleibt lieber mobil. Der ehemalige Metzger hat mit einer Partnervermittlung viel Geld verdient - und ist trotzdem immer ein Sparfuchs geblieben. Er tourt im Wohnmobil durch Europa und versucht, seiner Verlobten Iris das Leben auf Achse schmackhaft zu machen. Bei den Dauercampern spielt sich nicht nur der Urlaub, sondern das komplette Leben auf dem Campingplatz ab. Da ist zum Beispiel "Schalke" Dennis, der den ganzen Sommer auf dem Platz wohnt. Seine Parzelle auf dem Campingplatz "Grav-Insel" in Wesel hat er komplett in Blau-Weiß gestaltet. Klar, was in seinem Leben an erster Stelle steht: der Kultverein aus dem Pott. Trotzdem möchte er jetzt auch in einer anderen Beziehung Ernst machen und bereitet den Heiratsantrag an seine Freundin Melanie vor - auf seine ganz eigene Art. Einen Sommer lang begleiten wir deutsche Camper und erzählen ihre kleinen und großen Geschichten.
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Pizza im Palazzo DOKUMENTATION Mit deutschen Touristen in Venedig, D 2010
Keine andere Stadt im Süden ist bei deutschen Touristen so beliebt wie Venedig. Über 20 Millionen Menschen aus aller Welt besuchen Jahr für Jahr die Kulturmetropole an der Adria. Nur eine halbe Stunde entfernt liegt Union Lido, einer der größten Campingplätze Italiens. Doch im Sommer, wenn die Massen kommen, meiden erfahrene Camper die Stadt. "Wir haben hier draußen alles, was wir brauchen", sagt einer. "Warum soll ich mich am Canal Grande tottreten lassen?"
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Märkte DOKUMENTATION Im Bauch von Turin - Porta Palazzo
Der "Bauch von Turin": Der Porta Palazzo in Turin ist Europas größter Freiluftmarkt. Mehr als 1000 Händler breiten hier jede Woche ihre Waren aus und locken mehr als 100 000 Besucher an. Die Dokumentationsreihe "Märkte" besucht berühmte europäische Märkte, stellt deren kulinarische Verführungen vor und beweist die kulturelle Unverwechselbarkeit jedes einzelnen dieser Märkte.
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Können Sterne lügen? DOKUMENTATION Hotelbewertungen in Deutschland, D 2016
Viele Urlauber orientieren sich bei einer Reise-Buchung an der Zahl der Hotelsterne. Oft aber wird in Deutschland mit Sternen geworben, die es offiziell gar nicht gibt. Für Hotels sind sie ein wichtiges Werbeinstrument. Doch wenn es um die begehrten Sterne geht, wird getrickst, gelogen und betrogen. "ZDFzoom" will deshalb wissen: Was sind die Klassifizierungen tatsächlich wert? Sterne dürfen in Deutschland nur die Hotels führen, die vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA für je drei Jahre klassifiziert wurden. Dazu müssen sie je nach Kategorie bestimmte Anforderungen erfüllen. Es ist ein System, bei dem es um viel Geld geht: Je mehr Sterne ein Hotel hat, umso teurer sind die Zimmer. Nur: Wer kontrolliert eigentlich, ob die Sterne gültig sind und zu Recht mit ihnen geworben wird? Was man als Hotelgast erleben kann - wenn man sich auf die Sternezahl verlässt - und wie man sich davor schützen kann reinzufallen, darüber berichtet "ZDFzoom"-Reporter Andreas Baum. Dazu haben der Autor und sein Team unter anderem in deutschen Hotels Stichproben mit versteckten Kameras gemacht und geprellte Hotelgäste getroffen, die ihre Erfahrungen schildern. Die Dokumentation benennt die Probleme des offiziellen Sternesystems und seiner Umsetzung in Deutschland und Europa. Autor Andreas Baum hat dazu Tourismusexperten interviewt und mit Insidern gesprochen, die "aus dem Nähkästchen" plaudern. Außerdem zeigt "ZDFzoom" am Beispiel Dänemark, wie das Hotelsterne-System dort kontrolliert wird. Am Ende steht die Antwort auf die Frage: Kann man den Sternen wirklich trauen? Mehr unter www.zoom.zdf.de
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Schönheitskur für Queen Mary II DOKUMENTATION Ein Kreuzfahrtschiff wird überholt, D 2016
Für 100 Millionen Euro wird das berühmte Passagierschiff "Queen Mary 2" bei Blohm+Voss in Hamburg überholt. Die größte Renovierung in der Geschichte des zwölf Jahre alten Oceanliners. Die "ZDF.reportage" hat die Umbauarbeiten exklusiv begleitet. Die Arbeiten unter erheblichem Zeitdruck stellen die Beteiligten vor riesige Herausforderungen. Gezeigt werden die zentralen Phasen und Baufortschritte sowie die Macher dahinter. Addy, der erst 29 Jahre alte Schiffbauingenieur, hat eine Riesenverantwortung. Er muss dafür sorgen, dass oben auf Deck 13 der Einbau von 35 neuen Kabinen klappt. Im Zeitplan. Denn die Reisen auf dem Schiff nach dem Umbau hat die Reederei bereits verkauft. Deshalb beginnen die Arbeiten auch schon auf der letzten Fahrt vor dem Umbau. Nicht alle Passagiere sind davon begeistert. Aber die echten Kreuzfahrt-Fans wie Susanne Wollesen lieben ihre "Queen" und haben schon gleich für die erste Reise nach der Renovierung wieder gebucht. Im Restaurant geht es derweil drunter und drüber. Der "Kings Court", das Buffet-Restaurant des Schiffs, wird komplett überholt und neu gestaltet. Mehr Glanz, mehr Showküche und keine Tabletts mehr. Die kochenden Zwillinge, die Küchendirektoren Mark und Nicholas Oldroyd, können es kaum erwarten und bitten zwischenzeitlich um göttlichen Beistand, damit alles rechtzeitig fertig wird. Eine Attraktion gibt es nach dem Umbau für die vierbeinigen Passagiere an Bord. Die mitreisenden Hunde sollen bei ihrem Geschäft nicht allzu sehr durch die fremde Umgebung irritiert werden. Deshalb hat die britische Reederei in Hamburg einen Londoner Laternenpfahl und einen US-Feuerhydranten für die "Gassi-Tour" installieren lassen. Wird alles rechtzeitig fertig? Wie findet Kreuzfahrerin Susanne Wollesen den neuen Art-Decó-Stil der Queen? Können die Schiffsköche den ersten Gästen tatsächlich ihre Köstlichkeiten servieren? Und was hält Yorkshire-Männchen Coco von Hydrant und Laternenpfahl?
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WISO plus INFOMAGAZIN Die große Lebensmitteltrickshow, D 2016
Alles das, was das Leben einfacher, aber auch spannender macht, steht hier im Mittelpunkt. Die Beiträge berichten frisch und frech zu den Themenschwerpunkten Umwelt, Geld, Technik und Leben.
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Die Tricks der Lebensmittelindustrie WIRTSCHAFT UND KONSUM Turbo-Salami, Tütensuppen & Co., D 2017
Wie gelingt es der Industrie, Lebensmittel mit möglichst wenig Zeit- und Kostenaufwand herzustellen? Und wie sehr leidet dabei die Qualität? Branchen-Insider Sebastian Lege klärt auf. Zeit ist Geld, auch beim Essen. Da sind sich Kunden und Hersteller einig. Die einen wollen eine schnelle Mahlzeit für wenig Geld, die anderen möglichst fix Geld verdienen. Teils simple, teils ausgebuffte Tricks sorgen dafür, dass beide Seiten auf ihre Kosten kommen. Trotz des Bio-Trends regiert in Deutschland immer noch vor allem ein zeitloses Duo: schnell & billig. Kein Wunder also, dass sich zum Beispiel Tiefkühlgerichte nach wie vor ungeheuer gut verkaufen: Rund 3300 Millionen Kilogramm davon verputzen wir Deutschen durchschnittlich pro Jahr, das sind knapp 41 Kilogramm pro Kopf. Heute kommen doppelt so viele Tiefkühllebensmittel auf den Tisch wie noch 1985, vor allem, weil Hektik und Zeitnot den Alltag bestimmten, sagen Verbraucher in Umfragen. Hinzu kommen Fertiggerichte aus der Konserve wie Königsberger Klopse oder Rouladen sowie Klassiker wie Dosenobst und -gemüse. Außerdem beliebt - auch am Arbeitsplatz - sind Tütensuppen oder Mikrowellengerichte. Das Angebot ist riesig, die Konkurrenz hart, und der Kunde schaut auf jeden Cent. Für Hersteller eine echte Herausforderung, auf diesem umkämpften Markt zu bestehen. Wie schaffen es die Anbieter, immer neue preisgünstige Nahrungsmittel zu entwickeln, die möglichst schnell verzehrfertig sein sollen, aber auch noch gut schmecken? Sie greifen tief in die Schublade von Chemie, Physik und Psychologie und nutzen teils kuriose, teils simple Tricks. Produktentwickler Sebastian Lege kennt die Tricks der Lebensmittelindustrie. Für "ZDFzeit" nimmt er die industriellen Gaumenfreuden genauer unter die Lupe. Und er demonstriert, was das Motto "Zeit ist Geld" zum Beispiel bei der Salami-Herstellung bedeutet. Künstliche sogenannte "Reifebeschleuniger" verkürzen die Herstellungszeit so drastisch, dass traditionelle Metzger nur den Kopf schütteln. Doch schmeckt die Turbo-Wurst deshalb wirklich schlechter als eine ordentlich lang gereifte und luftgetrocknete Salami? Und warum haben Kartoffeln in Fertiggerichten oft eine besonders gelbe Farbe oder einen seltsamen Beigeschmack? Experimente im Testlabor, Geschmackstests auf der Straße und Besuche bei industriellen Herstellern illustrieren, welche Tricks dafür sorgen, dass wir schnell und preiswert satt werden - und welcher üble Beigeschmack dabei manchmal bleibt.
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Essen vom Fließband ESSEN UND TRINKEN In der Molkerei
Milch, Käse und Butter gehören bei vielen Menschen zum täglichen Speiseplan. Doch woher kommen die Produkte und wie werden sie hergestellt? ZDFinfo fragt nach. Die Dokumentation betrachtet den Weg der Milch von der Kuh bis in den Karton. Gregg Wallace lässt sich zeigen, wie aus Rohmilch trinkfertige Voll- oder Magermilch wird, und warum Roboter immer mehr Bereiche der Milchproduktion übernehmen. ZDFinfo schaut hinter die Kulissen der Massenfertigung von beliebten Nahrungsmitteln. Die Dokumentation begleitet den Produktionsprozess 24 Stunden lang, vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt, und liefert dazu spannende Hintergrundinformationen - gemeinsam mit Historikerin Ruth Goodman, die die geschichtliche Bedeutung der Nahrungsmittel beleuchtet.
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Wie gut ist unser Kaffee? ESSEN UND TRINKEN Der große Test mit Nelson Müller, D 2015
Nelson Müller im großen Kaffee-Test: Kann Filterkaffee aus dem Discounter mit Markenware mithalten? Ist Nespresso nur teuer oder doch auch einfach gut? Und wie viel Kaffee ist noch gesund? Kaffee - fast 90 Prozent aller Deutschen trinken ihn, rund 70 Milliarden Tassen pro Jahr. Aber welcher Kaffee ist wirklich gut? Und was passiert, wenn man wochenlang nur noch Kaffee trinkt? Nelson Müller testet das beliebteste Getränk der Deutschen. Die Deutschen lieben Kaffee, besonders preiswerten Filterkaffee: Das Pfund kostet im Discounter mitunter weniger als drei Euro - Markenprodukte kosten dagegen mehr als acht Euro. Aber welcher schmeckt wirklich gut? Nelson Müller lässt in einem großen Vergleichstest erschmecken, welcher Filterkaffee sein Geld wert ist. Die echten Experten können die Qualität eines Kaffees schon an den Bohnen erkennen: Sie unterscheiden acht verschiedene Handelskategorien - nichts davon steht auf unseren Packungen. Auch beim Röstverfahren gibt es qualitative Unterschiede. Je nach Verfahren, enthält der Kaffee am Ende mehr Chlorogensäure und mehr Acrylamide - beides schädliche Nebenprodukte der Röstung, die unbedingt vermieden werden sollten. "ZDFzeit" untersucht die beliebtesten Kaffees der Deutschen auf ihre Inhaltsstoffe und nennt die Produkte mit der höchsten Belastung. Seit Jahren boomen Kaffee-Pads und Kapseln, bei denen für ein Pfund fast 30 Euro verlangt werden. Nelson Müller erklärt, wie es die Industrie mit trickreichem Marketing und durch die Bequemlichkeit der Deutschen geschafft hat, für das gleiche Produkt den Preis zu verzehnfachen und dabei noch der Umwelt durch viel Verpackung zu schaden. Doch es gibt Alternativen. Ob diese geschmacklich mithalten können, zeigt der Film. Kaffee wird seit langem mit gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht: Er wirke harntreibend, schädige das Herz, verfärbe Zähne und habe eine aufputschende Wirkung. Dem kleinen Espresso werden die meisten dieser Nachteile abgesprochen - was davon ist Wahrheit, was Legende? In einem Experiment sollen Freiwillige unter medizinischer Beobachtung nur Kaffee als Flüssigkeit zu sich nehmen. Wie der Körper reagiert und ab wann Kaffee wirklich schädlich ist - diesen Fragen geht Nelson Müller auf den Grund. Die Sendung "Wie gut ist unser Kaffee?" setzt die Dokumentationsreihe zu Ernährungsthemen mit Nelson Müller fort und informiert über Herkunft und Qualität unserer Lebensmittel.
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Essen vom Fließband ESSEN UND TRINKEN In der Brotfabrik
Vom Weizen über die Mühle und Fabrik bis hin zum fertigen Brot - ZDFinfo zeigt, wie Toastbrot hergestellt wird. Dabei gibt es einige Überraschungen. Britische Großbäckereien produzieren rund 12 Millionen Brote am Tag. ZDFinfo schaut hinter die Kulissen der Massenfertigung von beliebten Nahrungsmitteln. Die Dokumentation begleitet den Produktionsprozess 24 Stunden lang, vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Sie liefert dazu spannende Hintergrundinformationen - gemeinsam mit Historikerin Ruth Goodman, die die geschichtliche Bedeutung der Nahrungsmittel beleuchtet.
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Wie gut sind Billig-Bäcker? ESSEN UND TRINKEN Nelson Müller testet Brot, Snacks & Co., D 2016
Sie heißen Backshop, Back-Factory oder Backwerk. Allesamt Billig-Bäcker. Wie kommen die niedrigen Preise zustande, wie ist die Qualität und was macht sie für uns Kunden so attraktiv? In den Filialen der Discount-Bäckereien macht eine Person meist alles allein: aufbacken, verkaufen und Brötchen belegen. Leiden darunter nicht Hygiene und Sorgfalt? Und wie groß ist die Auswahl? Nelson Müller gibt Antworten auf Fragen rund um das Phänomen Billig-Bäcker. In den 50er Jahren gab es noch 55 000 Handwerksbäcker in West-Deutschland, heute sind es nur noch etwa 12 000 im ganzen Bundesgebiet. Auf vier Prozent der Bäcker entfallen 65 Prozent des Gesamtumsatzes. Bei ihnen laufen in riesigen Stückzahlen die Backwaren vom Band. Die halb fertig gebackenen Brote und Brötchen werden dann in den Filialen oder im Discounter nur noch aufgebacken und als "frisch gebacken" verkauft. Einer der Hauptakteure ist Harry Brot. Die Firma stellt nicht nur Teiglinge her, sie betreibt nebenbei auch den Discount-Bäcker Back-Factory - als Franchise-Modell. Brötchen sind bei den boomenden Selbstbedienungs-Bäckern um bis zu 50 Prozent billiger als beim örtlichen Bäckermeister, gerade einmal 15 Cent werden verlangt. Frisch belegte Brote kosten weniger als einen Euro, auch den Kaffee gibt es zum Niedrigstpreis. Aber was bekommen die Kunden beim Discount-Bäcker eigentlich für ihr Geld? Etwa minderwertige Ware? Oder arbeiten sie einfach nur effizient? Und wie schneidet das Angebot in puncto Geschmack ab? Nelson Müller präsentiert die Erkenntnisse in seiner Reihe bei "ZDFzeit". Er zeigt die Tricks der Back-Industrie, erklärt, wie Handwerksbäcker arbeiten, gibt Tipps zum täglichen Einkauf und bewertet das Für und Wider der boomenden Billig-Bäcker.
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Der Back-Rebell BERUF UND BILDUNG
Jochen Gaues ist Bäcker mit Leib und Seele. 20 Tonnen Mehl gehen pro Woche durch seine Hände. Seine Teige sind nicht maschinengängig - ganz ohne Zusätze. Und das kommt an. Mehr als 60 Ein- bis Drei-Sterne-Köche in Deutschland schwören auf das Brot des Bäckers aus Hannover. Diplomatie und "kleine Brötchen backen" sind nicht sein Metier. Gerade bei den Behörden wie dem Ordnungsamt hat er nicht nur Freunde.
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Der tyrannische Kunde WIRTSCHAFT UND KONSUM
Anonyme Bewertungen im Internet sind für den Onlinehandel extrem wichtig. Ob Kauf oder Miete, ob Waren, Reisen oder Dienstleistungen: Erst werden Sterne gezählt, Bewertungen gelesen. Und die sind ein Wirtschaftsfaktor: Wer würde ohne guten Leumund des Anbieters Gebrauchtes kaufen, eine Privatwohnung mieten oder in einem Privatauto mitfahren? Die Konsumenten haben gelernt, dass Bewertungen Sicherheit gewähren und sogar Macht verleihen. Schlechte Bewertungen sind richtig schlimm, besonders für kleine Händler auf der Verkaufsplattform Amazon. Lieber lassen die sich auf ungerechtfertigte Reklamationen und Rabattforderungen ein, als durch schlechte Bewertungen vom Online-Marktplatz ausgesperrt zu werden. Bei einer Studie der "Nielsen Company" gaben 86 Prozent aller Befragten an, sie suchten nach Bewertungen im Internet, bevor sie mit jemandem ins Geschäft kommen. Insbesondere elektronische Produkte und Reisen laufen über Bewertungen, aber auch Restaurants, Bekleidungsgeschäfte und Ärzte. 70 Prozent der Befragten gaben an, auf Bewertungen zu vertrauen, die im Internet öffentlich gemacht werden. Übertroffen werden diese Werte nur von persönlicher, guter alter Mund-zu-Mund-Propaganda (92 Prozent). Über die Hälfte aller Kaufentscheidungen wird aufgrund von hohen Verkaufsrängen und positiven Bewertungen gefällt. Warum vertrauen Menschen im Internet Wildfremden? Verlassen wir uns künftig lieber auf Auskünfte aus dem Netz als auf unsere eigene Wahrnehmung? Und obwohl 45 Prozent der Internetnutzer grundsätzlich von Manipulationen ausgehen, genügen ihnen bereits vier bis sieben Kommentare, um eine Bewertung als glaubwürdig einzustufen. Keine Bewertungen hingegen sind genauso schlimm wie schlechte Bewertungen. Die Internetnutzer haben durchaus Grund, den Online-Bewertungen zu misstrauen. "Der tyrannische Kunde" macht die Probe: Was lassen sich Händler alles gefallen, nur um keine schlechte Bewertung zu erhalten? Die Dokumentation zeigt auch, wie große Handelsplattformen versuchen, die Macht des Kunden durch gekaufte Bewertungen zu untergraben. Wie unterscheidet man echte von falschen Bewertungen? Der Film liefert eine Bestandsaufnahme über den unheimlichen Erfolg von Bewertungen in allen Lebenslagen und geht der Frage nach, welche Auswirkung dies auf unsere Gesellschaft hat.
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Atemnot, Ausschlag, Lebensgefahr DOKUMENTATION Allergien auf dem Vormarsch, D 2016
Allergien sind weltweit auf dem Vormarsch. Sie können lebensgefährlich sein. Es gibt immer neue, zum Teil aggressive Allergene. Eine etablierte, breite Therapie fehlt bislang. Das Angebot an Allergieprodukten ist riesig, doch nur wenige helfen wirklich. Sicher ist, eine frühe Prävention ist wichtiger denn je. Welche Allergien auf dem Vormarsch sind, fragt Arzt und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht. Und was kann man dagegen tun? Der Mediziner will wissen: Wie sehen neue Behandlungskonzepte aus und wann werden mit Allergiepatienten knallharte Geschäfte gemacht? Dr. Christoph Specht ist nicht nur Medizinjournalist, sondern auch Arzt und vor allem selbst Allergiker. Er spricht mit Experten für Hygiene, Medizin, Parasitologie und Chemie. Und will herausfinden, wie allergiegefährdet Deutschland ist. Belasten Allergien unsere Zukunft oder sind wir auf einem guten Weg? Und, was sind die Maßnahmen, um einer Allergie vorzubeugen? Massenphänomen Hausstaub: ein Milbenexperiment im Kinderzimmer. Dr. Specht besucht zwei Familien in Norddeutschland. Seine Mission: herauszufinden, ob die von Experten propagierten Hygieneempfehlungen tatsächlich eine Erleichterung bringen. Und ob teure Geräte und Mittel zur Milbeneindämmung erfolgreich sind. Vier Wochen lang müssen die Familien in unterschiedlichen Hygienesettings leben - macht das für die Milbenbelastung einen Unterschied? Was findet das Speziallabor? Lebensgefährliche Allergien: Dr. Specht lernt ein Mädchen kennen, das an einer starken Nussallergie leidet, die ihr Leben stark einschränkt. Selbst Institutionen wie Schule und Hort sind bei diesem Kind permanent in Alarmbereitschaft. Gefährliche Hautallergien: Der Einkauf mit einer Nickelallergikerin beweist, wie schwierig es ist, dem aggressiven Allergen Nickel aus dem Weg zu gehen. Die Gefahr lauert scheinbar überall, in Kleidung, Schmuck, aber auch in Lebensmitteln. Laboruntersuchungen werden zeigen, ob sich die Industrie an die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte hält oder ob es noch immer schwarze Schafe gibt. Die Angst-Polle Ambrosia: Berlin ist einer der Ambrosia-Hotspots Deutschlands. Mit Atemmaske und Handschuhen ausgestattet, begleitet Dr. Specht Scouts bei der Vernichtung des neuen, aggressiven Allergens. Auf den Dächern der Hauptstadt stehen Pollenfallen - ein erster Versuch, der Ambrosia-Seuche auch auf anderen Wegen Herr zu werden. Doch was bringen die wirklich?
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Die Tricks der Lebensmittelindustrie WIRTSCHAFT UND KONSUM Light-Produkte, Veggie-Wurst & Co., D 2017
Viele möchten sich vitaminreich, fettarm oder fleischfrei ernähren. Mit welchen Tricks gelingt es Lebensmittelherstellern, auch gesundheitsbewusste Kunden anzusprechen? "ZDFzeit" klärt auf. Mit unterhaltsamen Experimenten und verblüffenden Tests gewährt Lebensmitteltechniker Sebastian Lege Einblick in die cleveren technischen Verfahren, mit denen Massenware für Gesundheitsbewusste hergestellt wird. Manchmal zu Lasten der Qualität, aber nicht immer. Gesundes Essen - wir verbinden es unmittelbar mit Frische, nahrhaften Vitaminen und einer geringen Kalorienzahl. Doch nur von Obst und Gemüse oder frisch gekauftem Fleisch oder Fisch ernähren sich die wenigsten. Gesundes Essen soll nämlich nicht nur leicht und lecker, sondern auch bequem sein: am besten schon fertig zubereitet, aber gleichzeitig frisch, vitaminreich und immer verfügbar. Die Lebensmittelindustrie hat längst auf diese Bedürfnisse reagiert und zahlreiche verarbeitete Lebensmittel in unsere Supermärkte gebracht: bunte Smoothies, probiotische Joghurts, Fruchtriegel verschiedenster Geschmackssorten. Die Prozesse, die hinter der Erzeugung solcher Produkte stecken, sind für uns oft undurchschaubar, doch eins ist sicher: Auch gesundes Essen ist häufig industriell hergestellte Massenware. Denn billig soll es auch noch sein. Um den hohen Anforderungen der Verbraucher gerecht zu werden, macht die Lebensmittelindustrie Tag für Tag das Unmögliche möglich: Sie produziert Form-Erdbeeren, die aus Rosinen gemacht werden, Fleischgeschmack ohne Fleisch und - buchstäblich unter Hochdruck - ewig haltbare, frische Fruchtsäfte. Manche dieser Tricks ärgern uns, manche erscheinen eklig, erstaunlich oder einfach nur genial. Dabei trickst die Industrie nicht nur uns und unsere Sinne aus, sondern auch die Natur. Zirka 60 Kilogramm Fleisch isst der Durchschnittsdeutsche im Jahr. Zu viel, wenn es nach Gesundheitsexperten geht. 10 Prozent der Deutschen sind Vegetarier, 41 Prozent planen, weniger tierische Lebensmittel zu essen. Doch der Verzicht fällt offensichtlich schwer. Denn im Supermarkt finden sich immer mehr Fleischersatzprodukte: Grillwürste aus Soja, Steak aus Lupinen und Schnitzel aus Seitan - alles ohne Fleisch, aber mit Fleischgeschmack. Und das soll schmecken? Und ist das wirklich gesünder für Mensch und Umwelt? Lebensmittelentwickler und Branchenkenner Sebastian Lege schaut hinter die Kulissen riesiger Fabriken, bastelt Supermarkt-Produkte in seiner Werkstatt nach, lässt Otto-Normal-Verbraucher Kostproben bewerten und holt bei Experten fachmännische Urteile ein. Ganz ohne Tricks geht nichts in der Lebensmittelindustrie - auch nicht beim gesunden Essen.
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Die Subway-Falle ESSEN UND TRINKEN Falsche Versprechen des Sandwich-Giganten
"Eat fresh": Subway wirbt mit ausgewogenen und kalorienarmen Mahlzeiten. Verschiedene Studien beweisen jedoch das Gegenteil. ZDFinfo hinter den Kulissen der bekannten Fast-Food-Kette. Mit einem ausgetüftelten Franchise-System schaffte es das Unternehmen, weltweit zu expandieren. Bei diesem Geschäft ziehen Franchise-Nehmer jedoch oft den Kürzeren, wie die Dokumentation zeigt.
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Hier werden die Nachrichten mit viel bissigem Witz beleuchtet. Aufs Korn genommen wird dabei das aktuelle Tagesgeschehen aus Nachrichtensendungen und Politik.
ZDFinfo Doku
Deutschland, deine Marken DOKUMENTATION Beck's, D 2016
Die Doku-Reihe porträtiert die bekanntesten deutschen Marken, die unseren Alltag prägen. Die Firmen öffnen dafür ihre eigenen Archive, Werbefilme aus alten Zeiten sorgen für Unterhaltung. Kaum eine Marke hat den Wandel vom regionalen Unternehmen zum globalen Großkonzern so konsequent verfolgt wie Beck's. 1873 von Heinrich Beck und zwei Kaufleuten in Bremen gegründet, ist die Biermarke heute Herzstück des größten Brauereikonzerns der Welt.
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Deutschlands große Clans DOKUMENTATION Die Tchibo-Story, D 2016
Statistisch gesehen trägt heute jede zweite Deutsche einen BH, jeder vierte Deutsche eine Unterhose von Tchibo. Die Marke steht schon lange nicht nur für Kaffee, sondern für vieles andere mehr. Es ist eines der größten deutschen Einzelhandels- und Konsumgüterunternehmen, das längst auch international tätig ist. Doch nur wenigen ist bekannt, dass es eine Familie namens Herz gibt, die hinter dem Konzern steht und dabei völlig zerstritten ist. Begonnen hat alles mit dem Hanseaten Max Herz, der schon in den 20er Jahren in der Hamburger Speicherstadt "in Kaffee machte". Der gelernte Rohkaffeehändler stellte nach der Weltwirtschaftskrise die Importfirma seines Vaters Walter Herz wieder auf die Beine. Die Geschäftskontakte des 1905 geborenen Max überstanden den Krieg und waren nun "Gold wert". Gemeinsam mit dem armenischstämmigen Geschäftspartner Carl Tchilling-Hiryan gründete er 1949 das zukunftsträchtige Unternehmen. Vom Partner, der wenig später wieder ausstieg, blieb nur der Namensteil "Tchi", der zusammen mit der Silbe "bo" aus "Bohne" den ungewöhnlichen Firmennamen ergab. Max Herz, die Gründerfigur, war ein Patriarch, wie er im Buche steht: ein hanseatischer Kaufmann, mit Ideen und Spleens, die Wirtschaftsgeschichte schreiben sollten. Der Film beschreibt neben dem Aufstieg des Familienunternehmens Tchibo den erbitterten Kampf um den Kaffeemarkt, bei dem sich Herz vor allem mit seinem Konkurrenten Jacobs aus Bremen so manche Schlacht lieferte. 1965 starb der Patriarch Max Herz überraschend an einem Herzinfarkt. In seinem Testament bestimmte er, dass "zwei seiner fähigsten Jungen" die Firma übernehmen sollten - aber wen meinte er damit? Günter, Joachim, Michael oder Wolfgang? Und was ist mit der Jüngsten, Daniela? Eine Fehde unter den Geschwistern entbrennt, die zunächst Günter Herz für sich gewinnen kann. Als neuer Tchibo-Chef macht er das Unternehmen zu einem Versandhändler mit 800 Filialen und 20 000 Depots bei Bäckereien und Supermärkten, schluckt den Konkurrenten Eduscho und erreicht bald vier Milliarden Euro Umsatz und zahlreiche lukrative Beteiligungen. Doch Günter, der zwar das kaufmännische Geschick seines Vaters, nicht aber dessen Charme geerbt hat, ist nicht unumstritten. 2001 geht der Familienstreit in die nächste Runde, Günter und Daniela Herz werden mit vier Milliarden Euro ausbezahlt. Nach dem tragischen Tod Joachims - er wird beim Baden von einer Schiffsschraube erfasst - übernehmen Michael und Wolfgang gemeinsam die Geschäfte in ihrer Norderstedter Holding. Den Autoren ist gelungen, viele unbekannte Aufnahmen, darunter einen bislang ungezeigten Film über Max Herz, zusammenzutragen. Aber auch alte Werbefilme aus der "Wirtschaftswunderzeit" sowie den 60er und 70er Jahren, an die sich viele Zuschauer noch erinnern werden, machen das Firmen- und Familienporträt zu einem unterhaltsamen und spannenden Bilderbogen der Zeitgeschichte.
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Deutschlands große Clans WIRTSCHAFT UND KONSUM Die C&A-Story, D 2016
Wenn ein Familienunternehmen die Bezeichnung "Clan" verdient, dann ist es C&A: Eines der größten Bekleidungshäuser ist im Besitz einer mächtigen Sippe mit über 500 Mitgliedern. Die Brenninkmeyers - so der Name der Großfamilie - zählen mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 25 Milliarden Euro zu den reichsten Familien Europas. Wie die meisten der Superreichen leben auch sie weitgehend zurückgezogen und scheuen die Öffentlichkeit. Die Familienmitglieder besitzen zwar einen niederländischen Pass, ihre Wurzeln aber liegen in Westfalen. Alle bekennen sich zum katholischen Glauben. Die Unternehmensstruktur ist von außen kaum zu durchschauen. Ihr Motto lautet "Einigkeit macht stark". Außenstehenden bleibt der Zugang zu den Führungsebenen verwehrt - nur Familienmitglieder, die eine strenge, interne Ausbildung durchlaufen haben, dürfen in der Geschäftsführung mitreden. Diese Regel galt lange ausschließlich für die männlichen Mitglieder der Sippe, Frauen waren ausgeschlossen. Doch die Zeit steht nicht still - auch nicht für die Brenninkmeyers. Inzwischen begehren einige Frauen des Clans auf, fordern gleiche Rechte und drängen in die Führungsetagen. Die Anfänge des Bekleidungsimperiums liegen weit zurück: Im 19. Jahrhundert machen sich die Brüder Clemens und August Brenninkmeyer aus dem kleinen Städtchen Mettingen auf, um im benachbarten Holland als wandernde Tuchhändler ihren Lebensunterhalt zu verdienen und sich später mit ihrem ersten Geschäft niederzulassen: C&A - Clemens und August. Statt wie bisher Mode nach Maß anzufertigen, krempeln ihre Nachfahren mit einer revolutionären Idee die gesamte Textil-Welt um. Sie fertigen "Mode von der Stange", bieten Kleider in Konfektionsgrößen an. Doch Clemens und August legen nicht nur den Grundstein für das erfolgreiche Familienunternehmen, das heute bereits in der sechsten Generation besteht. Bis heute gelten dem Clan feste Wertvorstellungen als Richtschnur für sämtliche Lebensbereiche - in Sachen Geld, Moral und Liebe. Die "C&A-Story" zeichnet ein überraschendes wie spannendes Porträt eines traditionsbewussten Clans. Einst war C&A seiner Zeit weit voraus. Nun muss sich weisen, ob das Unternehmen auch auf der Leitungsebene über den eigenen Schatten springt und für die Zukunft gewappnet ist.
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Die Aldi-Story DOKUMENTATION Karl und Theo Albrecht, D 2014
Die Geschichte bietet Stoff für einen Hollywood-Film und ist die Ruhrpott-Variante des amerikanischen Traums: Im Mittelpunkt stehen zwei Unternehmer - Theo und Karl Albrecht. Die Brüder, die jede Öffentlichkeit scheuten, bauten ein weltumspannendes Geschäftsimperium auf. Sie häuften ein Milliardenvermögen an und belegten stets die beiden vorderen Ränge unter den Top Ten der Superreichen Deutschlands.
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REWE gegen EDEKA DOKUMENTATION Das Supermarkt-Duell, D 2015
REWE und EDEKA sind Deutschlands größte Supermarktketten. Aber wer ist besser? "ZDFzeit" testet vom Sortiment bis zum Service. Das Duell der Giganten - unterhaltsam und informativ. Wer bietet mehr? Wer ist günstiger? Wer geht fairer mit Zulieferern und Mitarbeitern um? Halten die Produkte, was die Werbung verspricht? "ZDFzeit" unterwegs - mit und für den Verbraucher. Vor Ort, mit versteckter Kamera, in Laboren, mit Experten. Beim Einkaufen achten wir Deutschen besonders aufs Geld. Laut einer aktuellen Studie wollen 62 Prozent der Verbraucher Lebensmittel vor allem preisgünstig einkaufen. Wer hat die Nase vorne? Können REWE und EDEKA mit den Discountern mithalten? Sind die Eigenmarken tatsächlich so preiswert? In der Dokumentation vergleichen wir das Angebot in den Regalen. Vom Biomehl über Milch bis zum abgepackten Salat. Leidet die Qualität unter dem Preisdruck? Zwei Mannschaften von Nachwuchskickern messen sich für "ZDFzeit" auf dem Fußballplatz. Wir prüfen nach dem Spiel: Welches Flüssigwaschmittel reinigt fiese Flecken auf den Sportklamotten besser? 11 500 Märkte verteilen sich im EDEKA-Verbund auf die Republik, mehr als 10 100 Läden gehören zur REWE-Gruppe. Der Umsatz beträgt zusammen etwa 85 Milliarden Euro. Wer erwartet, dass sich der hohe Umsatz durchweg positiv auf die Arbeit der Supermarkt-Riesen überträgt, sieht sich getäuscht. Das jedenfalls ergeben unsere Tests und Recherchen. Offensichtlich gibt es nicht nur Nachholbedarf bei der Ausbildung der Fachverkäufer. Denn sie können in vielen Städten auf die Fragen unserer Testpersonen keine fehlerfreie Auskunft geben. Auch die hygienischen Verhältnisse - unter anderem an den Brotregalen mit Selbstbedienung - lassen zu wünschen übrig. "Ich war überrascht, dass wir auch Fäkalkeime finden", erklärt Prof. Reinier Mutters, Hygiene-Spezialist von der Universität Marburg. Entwarnung gibt es dafür bei Pestiziden in den Erdbeeren. Die gemessenen Werte lagen bei beiden Ketten unter den zulässigen Grenzwerten. EDEKA und REWE bestehen aus Einzelfirmen, die sich zu Genossenschaften zusammengeschlossen haben. Für das Personal ein Risiko. Einzelne Niederlassungen von EDEKA beschäftigen Angestellte ohne Tarifvertrag. "Das Betriebsklima ist ganz schlecht", erklärt eine ehemalige Mitarbeiterin. Bei REWE schilderte eine Aushilfskraft, wie sie ohne jegliche Erfahrung gleich als Fachverkäuferin eingesetzt wurde.
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Rivalen DOKUMENTATION Pepsi und Coca-Cola, F 2014
Pepsi und Coca-Cola: ein Duell zweier Konzerne, das bereits seit über einem Jahrhundert andauert. Ein Krieg zwischen Giganten, der nicht enden will. Ein Kampf im Stile des "American Way". Wer dominiert das weltweite Geschäft mit der süßen Brause? Eine Frage, die zu vielen Attacken und hinterhältigen Manövern führte. Es ist ein heroischer Kampf um Macht und Einfluss.
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Alle gegen Aldi - wer schlägt den Discounter-Riesen? WIRTSCHAFT UND KONSUM Der große Test mit Nelson Müller, D 2016
Nelson Müller fragt: Können Lidl, Penny oder Netto gegen Marktführer Aldi punkten? Qualität, Preise, Arbeitsbedingungen - welcher Discounter ist der beste? Ob der Super-Samstag bei Lidl oder die Samstags-Kracher von Netto: An welchen Tagen kann man tatsächlich am günstigsten einkaufen? Und wo? In einem deutschlandweiten Vergleich wird die Preispolitik der Discounter untersucht. Mit überraschenden Ergebnissen. Aldi - kein Discounter macht mehr Umsatz in Deutschland. Doch die Konkurrenz holt auf. Nelson Müller will wissen: Hält Aldi die Spitzenposition oder haben Lidl, Penny und Netto längst aufgeschlossen? Wer liefert die beste Qualität? Im Test fallen die Oliven-Öle negativ auf, im Tiefkühl-Lachs stecken Fadenwürmer. Lidl, Penny und Netto werben vor jedem Wochenende mit besonders günstigen Angeboten. In einer großen Markt-Studie analysieren wir die Preisentwicklung in allen vier Märkten. An welchen Tagen kauft es sich wo am günstigsten? Und sind die Samstags-Angebote wirklich Schnäppchen? Alle Discounter versprechen gute Qualität zum kleinen Preis. Ein besonders beliebtes Produkt ist Olivenöl. In Labor-Tests werden 16 Discounter-Öle intensiv durchleuchtet - mit erschreckenden Qualitätsmängeln. Fisch ist ein besonders sensibles Produkt. Hier zeigt sich, welcher Discounter die Kühlkette im Griff hat. Die Keimbelastung von Lachs wird bei allen Anbietern gemessen. Außerdem stellt sich heraus: Fadenwürmer stecken im Tiefkühl-Lachs. Bedenklich oder nur eklig? Den gnadenlosen Preisdruck bei Discountern bekommen Mitarbeiter, Produzenten und Hersteller zu spüren. Welcher Händler liegt bei der Fairness vorne? Nelson Müller setzt seine beliebte Reihe bei "ZDFzeit" fort und beantwortet die Frage: Wer schlägt Aldi?
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Wer schlägt McDonald's? ESSEN UND TRINKEN Das große Fastfood-Duell mit Nelson Müller, D 2016
McDonald's ist der unangefochtene Marktführer auf dem deutschen Fastfood-Markt. Doch es kriselt: In welchen Bereichen ist der Platzhirsch noch super, und wo leistet er sich Schwächen? Nordsee verspricht frischen Fisch, KFC puren Hühnchengeschmack, die meisten Filialen hat seit Kurzem Subway - und dann ist da noch Burger King, der angeschlagene Mitbewerber, der sich neu positionieren will. Wer schlägt McDonald's? Das Fastfood-Duell. Wer zu Fastfood greift, erwartet schnelles Essen zum kleinen Preis. Doch welche Anbieter sind wirklich günstig? Wir machen den großen Praxistest und vergleichen bei hunderten Kunden von McDonald's, Burger King, Nordsee und Subway, wie viel Geld sie tatsächlich im Restaurant ausgegeben haben. McDonald's müht sich seit Jahren um ein grüneres Image und gesündere Essens-Angebote. Wir wollen wissen: Wer schlägt McDonald's in Sachen Gesundheit, wer hat die besseren Produkte im Sortiment? Wir vergleichen im Langzeittest die Menüs der Anbieter: Wo isst es sich gut und gesund? Burger King hatte vor zwei Jahren mit einem Hygiene-Skandal zu kämpfen. Unter hohem Kostendruck wurde bei den Zutaten und der Verarbeitung geschlampt. Investigative Recherchen bei den deutschen Fastfood-Ketten bringen zutage, wie es hinter den Kulissen heute aussieht. In der Dokumentation mit Nelson Müller geht es auch um die Frage des Geschmacks. Wir servieren im Bistro des Sternekochs die Original-Produkte der Fastfood-Riesen. Schmecken die Gäste, dass das Essen direkt vom Burger-Brater um die Ecke stammt? "Wer schlägt McDonald's?" - das große Fastfood-Duell mit Sternekoch Nelson Müller.
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Rivalen DOKUMENTATION Adidas und Puma, F 2014
Dassler gegen Dassler: ein Krieg zwischen zwei Brüdern, der zu einem Wettkampf zweier globaler Konzerne wurde. Adidas und Puma, das sind heute milliardenschwere Marken, die im Sport nicht mehr wegzudenken sind. Seit mehr als 40 Jahren kämpfen beide um die Vormachtstellung in diesem Markt. Dafür nutzen beide ihre Durchtriebenheit, Genialität und ihren Einfallsreichtum, um dem anderen zu schaden. Doch allzu oft leiden auch Athleten unter dem Streit von Adolf und Rudolf Dassler.
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Deutschland, deine Marken DOKUMENTATION Beck's, D 2016
Die Doku-Reihe porträtiert die bekanntesten deutschen Marken, die unseren Alltag prägen. Die Firmen öffnen dafür ihre eigenen Archive, Werbefilme aus alten Zeiten sorgen für Unterhaltung. Kaum eine Marke hat den Wandel vom regionalen Unternehmen zum globalen Großkonzern so konsequent verfolgt wie Beck's. 1873 von Heinrich Beck und zwei Kaufleuten in Bremen gegründet, ist die Biermarke heute Herzstück des größten Brauereikonzerns der Welt.
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Abzocke in Deutschland WIRTSCHAFT UND KONSUM Kartelle auf Kosten der Kunden, D 2015
Sie treffen sich in Hotelzimmern, an Flughäfen oder auch in der Sauna, alles streng geheim. Manager großer deutscher Firmen sprechen sich ab, wenn es um die Preise ihrer Produkte geht. Schokoriegel, Matratzen oder Bier, Verbraucher müssen für viele Produkte mehr zahlen als eigentlich nötig. Was nur die wenigsten wissen: In so gut wie allen Branchen gibt es illegale Kartelle, die konspirativ Preise absprechen, um mehr Profit zu machen. Die investigative Dokumentation zeigt auf, wie zahlreiche große und mittelständische Unternehmen in vielen Bereichen des täglichen Lebens unzulässige Kartelle bilden und so ihre Kunden massiv abzocken, meist durch illegale Preisabsprachen untereinander und verbotenen Druck auf die Verkäufer. Die Hersteller und Großhändler diktieren hier die Preise, nicht der Wettbewerb. Die überteuerte Zeche zahlen die Verbraucher, weil es nach den Absprachen keinen funktionierenden Wettbewerb mehr gibt. Und Verkäufer, die nicht mitmachen wollen, werden oft bedroht, schikaniert und geschäftlich ruiniert. Beispiel Matratzenbranche. Adam Szpyt hat sich schon vor Jahren mit Internetläden selbstständig gemacht. Der "Preis-Rebell" hat dort Matratzen von bekannten Herstellern günstig angeboten - zu günstig, aus deren Sicht. Denn Szpyt habe sich nicht an die detaillierten, hohen Preisvorgaben dieser Hersteller gehalten und so deren Zorn auf sich gezogen. Er wurde deshalb von Verkaufsleitern bedroht, in öffentlichen Hetzkampagnen diffamiert und mit Lieferblockaden und Prozessen überzogen, wie er sagt. "Wir werden Sie geschäftlich vernichten", sei ihm ganz unverhohlen angekündigt worden. Szpyt hat deshalb zur Selbsthilfe gegriffen und versucht, die großen Hersteller auszutricksen. Jetzt hat er selbst eine kostengünstige "Anti-Kartell-Matratze" auf den Markt gebracht, wie er sie provokant nennt. Erneut ein rotes Tuch für die Matratzenhersteller, die ihm die Werbung für seine "Anti-Kartell-Matratze" gerichtlich verbieten lassen wollen. Die Dokumentation zeigt das Phänomen anhand verschiedener Fälle und Stichproben mit versteckten Kameras auf - sie lässt Ermittler, Insider, Informanten und Betroffene ebenso zu Wort kommen wie Juristen und Verbraucherschützer.
ZDFinfo Doku
Tatort Urlaub TOURISMUS Abzocke im Ferienparadies
Es sollten die schönsten Wochen des Jahres werden, doch Ulrike und Alexander Göb müssen erleben, wie ihr Sohn Lucas im Pool einer Ferienanlage auf Fuerteventura ertrinkt. Rund 80 Milliarden Euro geben die Deutschen jährlich für ihren Urlaub aus. Doch was vielversprechend aussieht, stellt sich vor Ort manchmal ganz anders dar.
ZDFinfo Doku
Abzocke Kaffeefahrt DOKUMENTATION Eingeladen und ausgenommen, D 2016
Mehr als fünf Millionen Deutsche nehmen jährlich an Busfahrten mit Verkaufsveranstaltungen teil - sogenannte "Kaffeefahrten". Die Veranstalter machen einen Umsatz von geschätzt rund 500 Millionen Euro. Verkauft werden dabei in der Regel Produkte, die meist minderwertig, oft sinnlos, fast immer zu teuer und in manchen Fällen sogar gesundheitsgefährdend sind. Polizeikommissar Bernhard Stitz jagt seit 20 Jahren Kaffeefahrtenveranstalter. ZDFinfo begleitet ihn bei seinen Ermittlungen.
ZDFinfo Doku
Volle Kraft voraus - Die Hamburger Hafenschlepper TECHNIK Härtetest für Bugsier 8, D 2016
Sechs Männer, ein Hafenschlepper, 14 Tage in Wechselschicht leben und arbeiten auf engstem Raum. ZDFinfo begleitet zwei Crews bei ihrer Arbeit auf dem Assistenzschlepper "Bugsier 8". Zwei Wochen Männer-WG als Selbstversorger - in permanenter Dauerbereitschaft für das nächste riskante Schleppmanöver. Ein Knochenjob, der die Männer immer wieder aufs Neue an ihre Grenzen bringt.
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