Putin - Russlands neuer Zar

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Putin - Russlands neuer Zar

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Politik

Der russische Präsident und ehemalige KGB-Agent Wladimir Putin will sein Land wieder zur Supermacht machen. Aber im ganzen Land wächst der Unmut, Putin ist geschwächt. Er hat die Opposition mundtot gemacht und seine Macht im Innern gefestigt. Doch die Menschen prangern den wirtschaftlichen Niedergang ihres Landes an. Seit die Ölpreise fallen, verarmt das russische Volk immer stärker. Viele fordern Putins Rücktritt. Der Herrscher im Kreml verschanzt sich und beschuldigt den Westen, sich gegen ihn verschworen zu haben.
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Amerikas neue Nazis - Täter und Strategen

Dokumentation Gruppierungen weißer Nationalisten in den USA haben nach den Demos in Charlottesville im Juli 2017 an Stärke gewonnen: Sie unterwandern das US-Militär und planen terroristische Anschläge. Das Massaker in der Tree-of-Life-Synagoge im Oktober 2018 in Pittsburgh geschah im Dunstkreis der neuen rechten Bewegungen in den USA. Der Attentäter Robert Bowers wird in der Szene weißer Nationalisten als Held gefeiert. Die extremste Organisation der rechten Szene in den USA nennt sich "Atomwaffen Division". Diese Gruppe hängt der Naziideologie an und predigt Hass auf Minderheiten, Schwule und Juden. Sie ruft zu Gewalttaten von Einzelkämpfern auf - solche wie bei dem Attentat in Pittsburgh. Die Ideologie der "Atomwaffen Division" basiert einem Insider zufolge auf Schriften des Neonazis James Mason. Der hat in den 1980er-Jahren einen Rundbrief mit dem Titel "Siege", also "Belagerung", veröffentlicht. Mason gilt als letzter in einer langen Reihe von Nazi-Anführern, die ihre Rolle vom Gründer der amerikanischen Nazipartei, George Lincoln Rockwell, übernommen haben. Der hatte sich an Adolf Hitler orientiert. George Lincoln Rockwell war Veteran des Zweiten Weltkrieges. Genauso wie Richard Butler, der Gründer der "Aryan Nations". Die US-amerikanische Historikerin Kathleen Belew, die zur Bewegung der weißen Nationalisten in den USA forscht, sieht einen Zusammenhang: "In der amerikanischen Geschichte gibt es immer eine Beziehung zwischen den Folgen eines Krieges und aufständischer Gewalt weißer Nationalisten. Nationalistischer Eifer und populistische Bewegungen treten typischerweise nach einem Krieg auf." Auch der "Grand Dragon" des Ku-Klux-Klans, Louis Beam, war Vietnamkriegsveteran, der Bombenleger von Oklahoma City, Timothy McVeigh, Golfkriegsveteran. "Veteranen und aktiv dienende Soldaten in diesen Bewegungen machen zwar nur einen kleinen, statistisch nicht relevanten Anteil aller Veteranen aus", sagt Belew. "Innerhalb der Bewegung spielen ehemalige Soldaten aber eine wichtige Rolle für die Schulung im Waffengebrauch und für die Ausprägung einer paramilitärischen Mentalität." Und so wie Veteranen maßgeblich an der Gründung rechter Gruppierungen beteiligt sind, wird in jüngster Zeit umgekehrt das Militär infiltriert mit Anhängern dieser Bewegungen. Der ehemalige Kongressabgeordnete und jetzige Generalstaatsanwalt von Minnesota, Keith Ellison, sagt: "Für die ist das wohl eine strategische Initiative, dass sie ihre Leute ins Militär schicken." Die Bedrohung durch Unterwanderung des US-Militärs scheint ernst zu sein: Erst im Februar 2019 macht ein rechtsradikaler Offizier der US-Küstenwache Schlagzeilen, der Anschläge auf Demokraten und Journalisten geplant haben soll. Ermittler entdeckten in seinem Haus ein riesiges Waffenarsenal.
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Putin und die Deutschen

Zeitgeschichte Zwischen Kanzler-Kumpel und Kaltem Krieger: Wladimir Putin hat eine enge, aber komplizierte Beziehung zu Deutschland. Er schätzt Land und Leute, viele westliche Werte aber lehnt er ab. Dass der russische Präsident eine besondere Nähe zu den Deutschen verspürt, gehört zu den Gründungsmythen seiner Präsidentschaft. Er selbst hat kräftig daran geschraubt. Doch heute sind die beiden Länder so zerstritten wie lange nicht mehr. Wer trägt Schuld an der erkalteten Beziehung? In dieser Frage sind die Deutschen gespalten, es scheint fast eine Glaubenssache. Die einen sind überzeugt: Tief im Herzen ist Putin eigentlich ein Verbündeter, der vom Westen nur provoziert wird. Die anderen sehen in Putin einen machthungrigen Autokraten, der Kriege anzettelt und Demokratien untergräbt. Unstrittig ist: Deutschland und Präsident Putin haben eine lange gemeinsame Vergangenheit. Er hat in der DDR gelebt und gearbeitet, spricht gut Deutsch und schätzt das Bier und die deutsche Pünktlichkeit. Bei seinem Antrittsbesuch als russischer Präsident beeindruckt Putin 2001 die Abgeordneten des Bundestags mit jungenhaftem Charme und einer versöhnlichen Rede auf Deutsch, in der er das Ende des Kalten Krieges, mehr Demokratie für Russland und eine Annäherung an Europa verkündet. Viele Deutsche sehen seine Heimat- und Naturverbundenheit, seine Sportbegeisterung und seine hemdsärmelige Art mit Sympathie. Auch seine Geheimdienstzeit in Dresden und sein Engagement für enge deutsch-russische Wirtschaftsbeziehungen werden als Belege für seine Deutschland-Sympathie gewertet. Doch für viele andere Deutsche sind die Träume einer engen deutsch-russischen Freundschaft inzwischen geplatzt. Für sie lautet die ernüchternde Bilanz: Putin kann mit den freien Demokratien des Westens nichts anfangen. Im Gegenteil, er sieht sie als Gefahr für seine Macht und unterstützt deshalb aktiv die Gegner liberaler Gesellschaften. Er nimmt keine Rücksicht auf "westliche Werte", krempelt Russland zu einem autoritären Staat um und baut mit aggressiver Außenpolitik ein Gegengewicht zum Westen auf. "ZDFzeit" taucht ein in die schillernde Biografie Wladimir Putins und analysiert, wie er es wirklich mit den Deutschen hält. Der Film stellt die unterschiedlichen Sichtweisen auf Wladimir Putin vor. Alte Weggefährten und Zeitzeugen kommen zu Wort, Spitzenpolitiker diskutieren die Frage, welcher Umgang mit Putin der richtige ist. Muss Russland weiter mit Sanktionen belegt werden, oder ist deren Abbau das Gebot der Stunde? Russische Insider wie Putins Spin-Doctor Gleb Pawlowski, die Präsidentschaftskandidatin Xenija Sobtschak und der erzkonservative Kreml-Vordenker Konstantin Malofejew ergänzen das Bild um die russische Perspektive auf die Entwicklung der Beziehungen zwischen Putin und uns Deutschen.
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ZDFinfo heute

ONE PHOENIX
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ZDFinfo Doku
Die Atommüll-Lüge DOKUMENTATION, D 2017
Spätestens 2022 geht das letzte deutsche Atomkraftwerk vom Netz. Bis dahin werden rund 29 000 Kubikmeter hoch radioaktiver Atommüll entstanden sein. Bis heute weiß niemand, wohin damit. Wissenschaftler wollen ein unterirdisches Endlager für den strahlenden Müll errichten - sicher für eine Million Jahre, gewappnet gegen Naturkatastrophen, Klimawandel, Terroranschläge und zerfallende Castor-Behälter. Kann es das überhaupt geben? Die Fahndung nach dem perfekten Endlager gleicht der Suche nach der sprichwörtlichen "Eier legenden Wollmilchsau". Denn dieser Ort muss nicht nur allen denkbaren Naturkatastrophen trotzen, vom Erdbeben bis zum Meteoriteneinschlag: Er muss auch sämtlichen schleichenden Umweltveränderungen standhalten und selbst dann noch sicher sein, wenn alle Atommüllbehälter sich in ihre Bestandteile zersetzt haben. Natürlich sollte das Endlager auch von außen zugänglich sein, um im schlimmsten Fall marode Fässer zu bergen und - so der Wunsch der Politik - die volle Zustimmung der Bevölkerung zu erhalten. Ist dieses verzweifelt gesuchte "perfekte Endlager" also nur ein Hirngespinst und schon die Bezeichnung "Endlager" eine Täuschung? Oder ist das Konzept vom "eine Million Jahre" sicheren Lager ein Konstrukt der Politik, um in absehbarer Zeit keine Entscheidung treffen zu müssen? Setzt hier die Politik Rahmenbedingungen, die wissenschaftlich nicht erfüllbar sind? Was passiert, wenn das Lager wirklich da und endlich voll ist? Wie wollen wir den Müll eine Million Jahre lang kontrollieren - mit Messgeräten, die nach neuestem Stand der Technik gerade einmal maximal 100 Jahre halten? Oder einfach alles zuschütten und Gras über die Sache wachsen lassen? In Finnland und Schweden sind Forschung, Politik und Bevölkerung in Sachen Atomares Endlager schon ein gutes Stück weiter als in Deutschland, aber auch dort hat man die ultimative Lösung mit "Ewigkeitsgarantie" noch nicht gefunden. Wissenschaftler und sogar Atomkraftgegner fordern nun den Abschied vom Konzept des Eine-Million-Jahre-Endlagers zugunsten eines hinlänglich sicheren Endlagers auf Zeit. Ein solches "vorläufiges Endlager" würde die Suche nach dem idealen Ort möglicherweise beschleunigen. Die Wissenschaftsdokumentation "Die Atommüll-Lüge" entlarvt das Märchen vom "sicheren" Endlager und fragt: Was ist nach heutigem Stand das kleinste Übel im Umgang mit Atommüll?
ZDFinfo Doku
Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Tschernobyl: Lehren aus dem Super-Gau?, D 2016
Tschernobyl: das Synonym für die schlimmste von Menschen verschuldete Nuklearkatastrophe in der Geschichte. Vieles hat sich seit dem Unfall nicht wie erwartet entwickelt. Um die Höhe der Opferzahlen gibt es einen erbitterten Streit. Was ist damals wirklich geschehen, was weiß man von den Spätfolgen, welches Risiko besteht bis heute? In der Todeszone rund um den havarierten Reaktor hat sich ein erstaunliches Biotop entwickelt. Für Strahlenforscher ist es ein gigantisches Freiluftlabor. Die verheerende Wirkung hoher Belastung durch radioaktive Strahlung ist unumstritten. Bei der Langzeitwirkung von mittlerer und schwacher Strahlung sind aber auch mehr als 30 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl noch viele Fragen offen. Die Untersuchungen von Kindern, die vor und die nach dem Unglück geboren wurden, vermitteln Forschern neue Erkenntnisse für die Beurteilung der Langzeitwirkung radioaktiver Strahlung. Lässt sich endlich eine wesentliche Lücke in der Risikobeurteilung schließen? Schwache Strahlung findet schon seit Langem Anwendung in medizinischen Therapien. Wie steht es mit dem Verhältnis von Nutzen und Risiko? Beispiel Rheuma. Wissenschaftler wollen herausfinden, wie sich die Behandlung durch schwache, kurzzeitige Radonstrahlung auswirkt. Muss eine traditionelle Heilmethode neu bewertet werden? Mehr als 30 Jahre nach der Katastrophe leben wir noch immer im Schatten der Bedrohung durch die radioaktive Strahlung. Und noch immer tickt eine Bombe unter dem inzwischen brüchig gewordenen Sarkophag über dem havarierten Reaktorgebäude. Die neue Abdeckung ist in Arbeit, doch die Zeit drängt, denn die Ruine ist schon längst nicht mehr sicher. Selbst in Deutschland ist die sichere Verwahrung von radioaktiv strahlendem Material ein noch ungelöstes Problem: Wohin mit den Altlasten, dem strahlenden Bauschutt der abgerüsteten Kernkraftwerke?
ZDFinfo Doku
Vollgas brutal VERKEHR Was tun gegen Rüpel und Raser?, D 2016
In fast allen europäischen Ländern gilt ein Tempolimit. Nicht so in Deutschland. Doch immer mehr Autos müssen sich diese große Freiheit aufteilen. Und das führt zu immer raueren Sitten. Pöbeleien, gaffen, rasen, drängeln und ständig noch mehr riskieren - oft genug auf Kosten der Schwächeren: Das ist inzwischen Alltag auf unseren Straßen. Welche Mittel gibt es, um die Lage zu entspannen? Wäre ein Tempolimit ein Schritt in die richtige Richtung? Die Doku lässt dazu Verkehrspsychologen, Polizisten, ertappte Raser, Autolobbyisten, aber auch Hinterbliebene von Unfallopfern zu Wort kommen.
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heute Xpress NACHRICHTEN
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Tödliche Rennen REPORTAGE Staat gegen Raser, D 2020
2015 wird das Phänomen der illegalen Autorennen in Innenstädten unübersehbar. Das hat es auch schon früher gegeben, doch die Fälle häufen sich dramatisch. Bundestag und Bundesrat haben reagiert und inzwischen ein schärferes Gesetz, den neuen Paragrafen 315d StGB, beschlossen, der illegale Rennen mit Todesfolge mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft.
ZDFinfo Doku
Polizei im Einsatz RECHT UND KRIMINALITÄT Brennpunkt Berlin, D 2019
Mit mehr als einer halben Million Straftaten gilt Berlin als Hauptstadt des Verbrechens. Der Film dokumentiert den harten Alltag der Einsatzkräfte an den Brennpunkten der Metropole. Vom Kottbusser Tor bis zur Warschauer Straße lauern Drogendealer, Antänzer und Taschendiebe auf ihre Opfer: Partygänger und Touristen. Auf dem Vormarsch auch: Vandalismus und Körperverletzungen. Für die Polizisten herrscht hier jede Nacht der Ausnahmezustand.
ZDFinfo Doku
Raser, Rowdies, Rotlichtsünder! REPORTAGE Mit der Verkehrspolizei im Einsatz, D 2018
Bleifüße, Joints am Steuer oder Lkw mit kaputten Reifen. Was Hamburgs Polizisten Tag für Tag bei ihren Verkehrskontrollen erleben, geht an die Nerven. Um das Risiko schlimmer Unfälle zu reduzieren, geht die Verkehrsstaffel an Alster und Elbe rigoros gegen Fahrbahn-Rowdies vor: Mit Videofahrzeugen an Straßenkreuzungen oder auf der Autobahn machen die Cops Jagd auf rücksichtslose Raser. Ins Netz gehen ihnen dabei auch Fahrer unter Alkohol und Drogen, manch einer besitzt gar keinen Führerschein. Mit der Kamera begleitet wurden eine Woche lang die Frauen und Männer der Hamburger Verkehrspolizei. Dabei gerieten die Beamten bei einem Einsatz durch einen Drängler sogar selbst in Gefahr. Eine Reportage über den aufreibenden Alltag auf Hamburgs Straßen.
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Crash Cops REPORTAGE Das Verkehrsunfall-Kommando, D 2016
Zehntausende Verkehrsunfälle ereignen sich jedes Jahr in Deutschlands Großstädten. Allein in München kracht es täglich alle zehn Minuten. Zu den meisten Unfällen wird die Polizei gerufen. Blechschäden regeln normale Streifenpolizisten, doch bei schwierigen Fällen und Personenschäden rücken die Spezialisten vom Verkehrsunfalldienst aus. Die Reportage begleitet die Beamten in München und Hamburg bei ihrer Arbeit, Tag und Nacht. Die erfahrenen Spurensucher müssen das Geschehen wie Detektive am Unfallort rekonstruieren, um festzustellen, wer letztlich Schuld hat. Das bedeutet: Zeugen vernehmen, Fotos machen, Beweise sichern. Vom Lacksplitter bis zur Bekleidungsfaser kann jeder noch so kleine Hinweis helfen, den Unfallhergang aufzuklären, und später vor Gericht dafür sorgen, dass Verursacher bestraft werden und die Opfer eine Entschädigung bekommen. Den Beamten entgeht kaum etwas, und sie sind erst zufrieden, wenn ein Unfall restlos aufgeklärt ist. Eine Reportage über die Männer vom Unfallkommando und ihre akribische Spurensuche.
ZDFinfo Doku
Volle Kraft voraus - Die Hamburger Hafenschlepper TECHNIK Härtetest für Bugsier 8, D 2016
Sechs Männer, ein Hafenschlepper, 14 Tage in Wechselschicht leben und arbeiten auf engstem Raum. ZDFinfo begleitet zwei Crews bei ihrer Arbeit auf dem Assistenzschlepper "Bugsier 8". Zwei Wochen Männer-WG als Selbstversorger - in permanenter Dauerbereitschaft für das nächste riskante Schleppmanöver. Ein Knochenjob, der die Männer immer wieder aufs Neue an ihre Grenzen bringt.
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Die Logistikprofis vom Flughafen DOKUMENTATION, D 2018
Wenn es am Flughafen Leipzig/Halle Nacht wird, beginnt für 3800 Mitarbeiter ein Kampf gegen die Uhr. Der Flughafen ist weltweit das größte Drehkreuz des Logistikunternehmens DHL. Unter höchstem Zeitdruck müssen die Mitarbeiter Tausende von Expresssendungen ausladen, in der größten Sortieranlage Europas umsortieren und auf die weltweiten Anschlussflüge verteilen. Dabei zählt jede Sekunde.
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Das Tagebuch der Anne Frank GESCHICHTE Geschichte einer Familie, D 2013
Zu ihrem 13. Geburtstag bekommt sie ihr ersehntes Tagebuch geschenkt, keinen Monat später muss Anne Frank mit ihren Eltern und ihrer Schwester ins Hinterhaus an der Prinsengracht 263 ziehen. Die jüdische Familie versteckt sich zweieinhalb Jahre lang vor Hitlers Häschern - bis zum Verrat im August 1944. Wie wurde das Tagebuch der Anne Frank zu einem Welterfolg?
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Das Tagebuch der Anne Frank GESCHICHTE Geschichte eines Verrats, D 2013
Zu ihrem 13. Geburtstag bekommt sie ihr ersehntes Tagebuch geschenkt, keinen Monat später muss Anne Frank mit ihren Eltern und ihrer Schwester ins Hinterhaus an der Prinsengracht 263 ziehen. Die jüdische Familie versteckt sich zweieinhalb Jahre lang vor Hitlers Häschern - bis zum Verrat im August 1944. Wie wurde das Tagebuch der Anne Frank zu einem Welterfolg?
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Verschleppt - Die Kinder des 20. Juli ZEITGESCHICHTE, D 2018
Sie stellten sich gegen die Nazidiktatur, versuchten, Adolf Hitler zu töten. Doch der Plan der Attentäter um Claus Schenk Graf von Stauffenberg scheiterte im Juli 1944 dramatisch. Die Widerstandskämpfer bezahlten den Plan mit ihrem Leben. Ihre Frauen kamen in Sippenhaft, ihre Kinder wurden nach Bad Sachsa im Harz verschleppt. Im dortigen Kinderheim "Bremen" sollten sie umerzogen, ihre bisherigen Identitäten ausgelöscht werden. Die Dokumentation zeigt das Schicksal der Attentäter und ihrer Familien. In bewegenden Interviews geben die Kinder von damals Einblicke in ihr Leben im Umerziehungsheim und in die letzten Monate der NS-Diktatur.
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Die letzten Zeugen von Auschwitz GESCHICHTE Mahner der Zukunft, D 2020
75 Jahre nach Auschwitz werden Juden in Deutschland wieder offen bedroht. Und es gibt immer weniger Holocaustüberlebende, die über die Gräueltaten der Nationalsozialisten berichten können. Im Film kommen Zeitzeugen in Deutschland, in New York und in Thessaloniki zu Wort. Sie alle haben Auschwitz überlebt und beobachten sehr genau, wie es den Rechtspopulisten in Europa gelingt, mit nationalistischen und antisemitischen Tönen Wähler zu gewinnen. Was die Überlebenden des Naziterrors eint, ist die Sorge, dass sich Geschichte wiederholen könnte und die Lehren aus der Vergangenheit in Vergessenheit geraten. Der Film begleitet Überlebende der zweiten und dritten Generation nach Auschwitz und ins nahe gelegene Bedzin, wo sie nach Spuren ihrer Familien suchen. Sie fragen sich: Wie können sie die Erinnerung an die Ermordeten wachhalten und wie verhindern, dass verharmlost und vergessen wird? Auch der 98-jährige Leon Schwarzbaum kommt aus Bedzin und hat als Einziger seiner Familie überlebt. Er lebt in Berlin, tritt bis heute als Zeitzeuge in Schulen auf und sogar im Gefängnis vor jungen Straftätern. "Frontal 21" spricht mit Überlebenden und deren Nachfahren, die in Deutschland geblieben sind. Sie berichten von ihren Hoffnungen und Ängsten. Wie lässt sich verhindern, dass Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus wieder salonfähig werden und Hass sich immer weiter ausbreitet? Der Film zeigt, wie junge Juden damit umgehen: Schüler, die heute im Internat in Israel leben, weil sie in ihrer deutschen Schule angefeindet wurden. Und Abiturientinnen, für die Frankfurt Heimat ist und die davon erzählen, wie in ihren Familien der Zweifel wächst, ob Deutschland noch sicher für Juden ist.
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Der gute Nazi - Karl Plagge und die Juden von Vilnius ZEITGESCHICHTE, CDN 2018
Karl Plagge rettet im Zweiten Weltkrieg Hunderten Juden in Litauen das Leben. Der damalige Wehrmachtsoffizier beschützt sie im Ghetto Vilnius durch die Beschäftigung in mehreren Werkstätten. Dem Leiter des Heereskraftfahrparks gelingt es, für seine jüdischen Zwangsarbeiter und deren Familien ein separates Lager einzurichten, das aus zwei alten Wohnblocks besteht. Dort versucht er - so gut es geht - die Insassen vor dem Terror der SS zu schützen. Nun soll das Gelände in Litauen zu einer Gedenkstätte werden. Auf den Spuren der Vergangenheit begleitet der Film unter anderem Michael Good, dessen Mutter einst von Plagge gerettet wurde. Historiker, Wissenschaftler und Überlebende erkunden gemeinsam das Gelände und lassen die Geschichte der Rettung lebendig werden.
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Schindlers Liste - Eine wahre Geschichte GESCHICHTE, D 2006
Oskar Schindler steht für Eigenschaften, die während der Nazidiktatur selten waren: Menschlichkeit und Mut. Steven Spielberg setzte ihm mit "Schindlers Liste" ein filmisches Denkmal. Als Vorlage für Itzhak Stern, dem jüdischen Sekretär, diente das Leben von Mietek Pemper. Helene Hirsch, die Haushälterin des SS-Hauptsturmführers Amon Göth, heißt in Wirklichkeit Helene Rosenzweig. Der Film hat beide in ihrer Heimat besucht.
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ZDF-History ZEITGESCHICHTE Ein deutscher Held: Fredy Hirsch und die Kinder des Holocaust, D 2019
Tausenden Kindern wird er zum Hoffnungsträger, Hunderten zum Lebensretter: der jüdische Deutsche Fredy Hirsch. "ZDF-History" blickt auf eines der letzten Rätsel des Holocaust. Als Pfadfinder kümmert sich Fredy Hirsch schon früh um jene, die den Repressalien der Nazis am hilflosesten gegenüberstehen: jüdische Kinder und Jugendliche. Zunächst in Düsseldorf, später in Prag, dann im Ghetto Theresienstadt und am Ende in Auschwitz. Dort trifft am 7. September 1943 ein Transport aus Theresienstadt ein, der bis heute Rätsel aufgibt. Denn erstmals lassen die Nazis alle Deportierten am Leben, unter ihnen auch Fredy Hirsch. Männer, Frauen und Kinder - alle bleiben zusammen und werden in einem neu errichteten Abschnitt der Mordfabrik untergebracht: dem sogenannten Familienlager. Ob es möglicherweise eingerichtet wurde, um Vertreter des Roten Kreuzes zu täuschen, ist bis heute unklar. Fredy Hirsch gelingt es, der SS einen eigenen Block für die Kinder abzutrotzen. Nur wenige Meter von den Gaskammern entfernt entsteht eine unbegreifliche Gegenwelt, in der er Grauen, Schmutz und Elend von seinen Schützlingen fernhalten will. Doch im März 1944 geht das Gerücht um, dass alle, die mit Fredy Hirschs Transport nach Auschwitz kamen, vergast werden sollen, auch die Kinder. Die todgeweihten Familien denken an Widerstand und bestimmen Fredy Hirsch zu ihrem Anführer. Doch bevor es zum Aufstand kommen kann, stirbt er. War es Selbstmord oder Mord? Neue Dokumente und Zeitzeugenaussagen erhellen ein bislang ungeklärtes Kapitel des Holocaust.
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Die Wahrheit über den Holocaust ZEITGESCHICHTE Das Jahrhundertverbrechen, D 2019
Die internationale Koproduktion "Die Wahrheit über den Holocaust" schildert die "globale Mechanik" des Vernichtungsapparates der Juden. Es geht um den bis heute sehr unterschiedlichen wie auch schwierigen Umgang mit der Geschichte, in Israel wie in Deutschland, in Europa wie in den USA - vom "wir wollen es nicht mehr hören" bis zum "Shoa-Business".
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Amerikas neue Nazis - Aufmarsch in Charlottesville DOKUMENTATION, USA 2018
Am 12. August 2017 eskaliert in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia eine rechtsextreme Demonstration der Vereinigungsbewegung "Unite the Right". Amerikas neue Nazis zeigen Gesicht. Ein Rechtsextremist fährt mit seinem Auto in eine Gruppe Gegendemonstranten, ein Mensch stirbt. Der Tod der jungen Frau wird zum Sinnbild einer neuen Gewaltbereitschaft der US-amerikanischen Neonaziszene. Die Dokumentation macht sich auf die Suche nach Hintermännern.
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Amerikas neue Nazis - Täter und Strategen DOKUMENTATION, USA 2018
Gruppierungen weißer Nationalisten in den USA haben nach den Demos in Charlottesville im Juli 2017 an Stärke gewonnen: Sie unterwandern das US-Militär und planen terroristische Anschläge. Das Massaker in der Tree-of-Life-Synagoge im Oktober 2018 in Pittsburgh geschah im Dunstkreis der neuen rechten Bewegungen in den USA. Der Attentäter Robert Bowers wird in der Szene weißer Nationalisten als Held gefeiert. Die extremste Organisation der rechten Szene in den USA nennt sich "Atomwaffen Division". Diese Gruppe hängt der Naziideologie an und predigt Hass auf Minderheiten, Schwule und Juden. Sie ruft zu Gewalttaten von Einzelkämpfern auf - solche wie bei dem Attentat in Pittsburgh. Die Ideologie der "Atomwaffen Division" basiert einem Insider zufolge auf Schriften des Neonazis James Mason. Der hat in den 1980er-Jahren einen Rundbrief mit dem Titel "Siege", also "Belagerung", veröffentlicht. Mason gilt als letzter in einer langen Reihe von Nazi-Anführern, die ihre Rolle vom Gründer der amerikanischen Nazipartei, George Lincoln Rockwell, übernommen haben. Der hatte sich an Adolf Hitler orientiert. George Lincoln Rockwell war Veteran des Zweiten Weltkrieges. Genauso wie Richard Butler, der Gründer der "Aryan Nations". Die US-amerikanische Historikerin Kathleen Belew, die zur Bewegung der weißen Nationalisten in den USA forscht, sieht einen Zusammenhang: "In der amerikanischen Geschichte gibt es immer eine Beziehung zwischen den Folgen eines Krieges und aufständischer Gewalt weißer Nationalisten. Nationalistischer Eifer und populistische Bewegungen treten typischerweise nach einem Krieg auf." Auch der "Grand Dragon" des Ku-Klux-Klans, Louis Beam, war Vietnamkriegsveteran, der Bombenleger von Oklahoma City, Timothy McVeigh, Golfkriegsveteran. "Veteranen und aktiv dienende Soldaten in diesen Bewegungen machen zwar nur einen kleinen, statistisch nicht relevanten Anteil aller Veteranen aus", sagt Belew. "Innerhalb der Bewegung spielen ehemalige Soldaten aber eine wichtige Rolle für die Schulung im Waffengebrauch und für die Ausprägung einer paramilitärischen Mentalität." Und so wie Veteranen maßgeblich an der Gründung rechter Gruppierungen beteiligt sind, wird in jüngster Zeit umgekehrt das Militär infiltriert mit Anhängern dieser Bewegungen. Der ehemalige Kongressabgeordnete und jetzige Generalstaatsanwalt von Minnesota, Keith Ellison, sagt: "Für die ist das wohl eine strategische Initiative, dass sie ihre Leute ins Militär schicken." Die Bedrohung durch Unterwanderung des US-Militärs scheint ernst zu sein: Erst im Februar 2019 macht ein rechtsradikaler Offizier der US-Küstenwache Schlagzeilen, der Anschläge auf Demokraten und Journalisten geplant haben soll. Ermittler entdeckten in seinem Haus ein riesiges Waffenarsenal.
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Putin und die Deutschen ZEITGESCHICHTE, D 2019
Zwischen Kanzler-Kumpel und Kaltem Krieger: Wladimir Putin hat eine enge, aber komplizierte Beziehung zu Deutschland. Er schätzt Land und Leute, viele westliche Werte aber lehnt er ab. Dass der russische Präsident eine besondere Nähe zu den Deutschen verspürt, gehört zu den Gründungsmythen seiner Präsidentschaft. Er selbst hat kräftig daran geschraubt. Doch heute sind die beiden Länder so zerstritten wie lange nicht mehr. Wer trägt Schuld an der erkalteten Beziehung? In dieser Frage sind die Deutschen gespalten, es scheint fast eine Glaubenssache. Die einen sind überzeugt: Tief im Herzen ist Putin eigentlich ein Verbündeter, der vom Westen nur provoziert wird. Die anderen sehen in Putin einen machthungrigen Autokraten, der Kriege anzettelt und Demokratien untergräbt. Unstrittig ist: Deutschland und Präsident Putin haben eine lange gemeinsame Vergangenheit. Er hat in der DDR gelebt und gearbeitet, spricht gut Deutsch und schätzt das Bier und die deutsche Pünktlichkeit. Bei seinem Antrittsbesuch als russischer Präsident beeindruckt Putin 2001 die Abgeordneten des Bundestags mit jungenhaftem Charme und einer versöhnlichen Rede auf Deutsch, in der er das Ende des Kalten Krieges, mehr Demokratie für Russland und eine Annäherung an Europa verkündet. Viele Deutsche sehen seine Heimat- und Naturverbundenheit, seine Sportbegeisterung und seine hemdsärmelige Art mit Sympathie. Auch seine Geheimdienstzeit in Dresden und sein Engagement für enge deutsch-russische Wirtschaftsbeziehungen werden als Belege für seine Deutschland-Sympathie gewertet. Doch für viele andere Deutsche sind die Träume einer engen deutsch-russischen Freundschaft inzwischen geplatzt. Für sie lautet die ernüchternde Bilanz: Putin kann mit den freien Demokratien des Westens nichts anfangen. Im Gegenteil, er sieht sie als Gefahr für seine Macht und unterstützt deshalb aktiv die Gegner liberaler Gesellschaften. Er nimmt keine Rücksicht auf "westliche Werte", krempelt Russland zu einem autoritären Staat um und baut mit aggressiver Außenpolitik ein Gegengewicht zum Westen auf. "ZDFzeit" taucht ein in die schillernde Biografie Wladimir Putins und analysiert, wie er es wirklich mit den Deutschen hält. Der Film stellt die unterschiedlichen Sichtweisen auf Wladimir Putin vor. Alte Weggefährten und Zeitzeugen kommen zu Wort, Spitzenpolitiker diskutieren die Frage, welcher Umgang mit Putin der richtige ist. Muss Russland weiter mit Sanktionen belegt werden, oder ist deren Abbau das Gebot der Stunde? Russische Insider wie Putins Spin-Doctor Gleb Pawlowski, die Präsidentschaftskandidatin Xenija Sobtschak und der erzkonservative Kreml-Vordenker Konstantin Malofejew ergänzen das Bild um die russische Perspektive auf die Entwicklung der Beziehungen zwischen Putin und uns Deutschen.
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Putin - Russlands neuer Zar POLITIK, F 2018
Der russische Präsident und ehemalige KGB-Agent Wladimir Putin will sein Land wieder zur Supermacht machen. Aber im ganzen Land wächst der Unmut, Putin ist geschwächt. Er hat die Opposition mundtot gemacht und seine Macht im Innern gefestigt. Doch die Menschen prangern den wirtschaftlichen Niedergang ihres Landes an. Seit die Ölpreise fallen, verarmt das russische Volk immer stärker. Viele fordern Putins Rücktritt. Der Herrscher im Kreml verschanzt sich und beschuldigt den Westen, sich gegen ihn verschworen zu haben.
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Balkan in Flammen ZEITGESCHICHTE Pulverfass Jugoslawien, D 2019
Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien gilt als Titos Utopie eines Vielvölkerstaates. Nach dem Tod des Diktators aber zerbricht das Konstrukt mit rasender Geschwindigkeit. In dieser Folge der dreiteiligen Doku-Reihe "Balkan in Flammen" beginnt die Spurensuche in der Vorgeschichte von Jugoslawien. Unter dem Einfluss wechselnder Herrscher und Reiche formt sich über Jahrhunderte ein Ländergebilde mit fünf Nationalitäten und drei Sprachen. Und nicht zuletzt vier Religionen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts jedoch brechen die ersten ethnischen Konflikte aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelingt es dem Volkshelden und schillernden Diktator Josip Broz Tito, ein sozialistisches Jugoslawien aufzubauen. Die dreiteilige Doku-Reihe untersucht den Zerfall der ehemaligen Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien im Herzen der Balkanregion. Worin liegen die historischen Ursachen der nationalistischen Konflikte, die ab 1991 in grausamen Kriegen gipfelten? Warum ließ sich das Konstrukt des von Staatschef Josip Broz Tito 1945 geformten geeinten Jugoslawiens nach seinem Tod nicht mehr aufrechterhalten? Mithilfe von Historikern und Zeitzeugen analysieren die drei Dokumentationen den Untergang einer politischen und gesellschaftlichen Vision.
ZDFinfo Doku
Balkan in Flammen ZEITGESCHICHTE Ein Land zerfällt, D 2019
Es ist das Schicksalsjahr 1990, als in Jugoslawien die ersten freien Wahlen seit dem Zweiten Weltkrieg abgehalten werden. Es ist die Stunde der Nationalisten. Der Zusammenbruch des Vielvölkerstaates ist nur noch eine Frage der Zeit. Als sich Slowenien und Kroatien für unabhängig erklären, versinkt Jugoslawien in einem blutigen Bürgerkrieg. In Kroatien und Bosnien kommt es zu Massenvertreibungen, Vergewaltigungen, Morden. Die internationale Gemeinschaft schaut lange untätig zu. Die Schrecken des Krieges veranlassen über zwei Millionen Menschen zur Flucht. Der Höhepunkt der Kriege aber soll erst noch kommen. Die dreiteilige Doku-Reihe "Balkan in Flammen" untersucht den Zerfall der ehemaligen Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien im Herzen der Balkanregion. Worin liegen die historischen Ursachen der nationalistischen Konflikte, die ab 1991 in grausamen Kriegen gipfelten? Warum ließ sich das Konstrukt des von Staatschef Josip Broz Tito 1945 geformten geeinten Jugoslawiens nach seinem Tod nicht mehr aufrechterhalten? Mithilfe von Historikern und Zeitzeugen analysieren die drei Dokumentationen den Untergang einer politischen und gesellschaftlichen Vision.
ZDFinfo Doku
Balkan in Flammen ZEITGESCHICHTE Jugoslawien in Trümmern, D 2019
Das Massaker von Srebrenica ist ein Weckruf für die internationale Gemeinschaft, die sich nach vier Jahren Krieg auf dem Balkan entschließt, einzugreifen. Noch im selben Jahr unterzeichnen die Kriegsparteien ein Friedensabkommen. Wenig später: wieder Krieg. Diesmal im Kosovo. Die NATO greift ein, beendet die Kämpfe. Ein umstrittener Einsatz ohne UN-Mandat. Noch immer gilt der Balkan als Pulverfass. Die Kriege der 1990er-Jahre haben die Region wirtschaftlich weit zurückgeworfen, Versöhnung ist bis heute schwierig. Die dreiteilige Doku-Reihe "Balkan in Flammen" untersucht den Zerfall der ehemaligen Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien im Herzen der Balkanregion. Worin liegen die historischen Ursachen der nationalistischen Konflikte, die ab 1991 in grausamen Kriegen gipfelten? Warum ließ sich das Konstrukt des von Staatschef Josip Broz Tito 1945 geformten geeinten Jugoslawiens nach seinem Tod nicht mehr aufrechterhalten? Mithilfe von Historikern und Zeitzeugen analysieren die drei Dokumentationen den Untergang einer politischen und gesellschaftlichen Vision.
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Serbiens Mafia - Krieger, Kriminelle und der Staat GESELLSCHAFT UND POLITIK, F 2018
Die Geschichte der Mafia Serbiens ist untrennbar mit der Geschichte des Landes verbunden. Ein Mann verkörpert die Organisierte Kriminalität wie kein anderer: Zeljko "Arkan" Raznatovic. Er war Mafioso, Anführer der Fans des Fußballklubs Roter Stern Belgrad und Kommandant der berüchtigten paramilitärischen serbischen Freiwilligengarde, genannt "Arkans Tiger". Bis zu seinem Tod genoss er höchstes Ansehen in der Heimat, auch in politischen Kreisen. An seinem Beispiel lässt sich nachvollziehen, wie die serbischen Kriminellen so mächtig werden konnten, dass sie sich bis heute unangreifbar fühlen. Denn die Kontakte zwischen Staat und Organisierter Kriminalität scheinen in Serbien so eng wie nirgends sonst in Europa.
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heute journal NACHRICHTEN
Das Magazin geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und Interviews auf.
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Mysterien des Weltalls WISSENSCHAFT Leben ohne Sonne, USA 2013
Alles Leben auf der Erde hängt vom Sonnenlicht ab. Eines Tages wird diese gigantische heiße Plasmakugel sterben. Hollywoodstar Morgan Freeman untersucht Rettungsstrategien für die Welt. Wenn der Sonne irgendwann das Brennmaterial ausgehen sollte, könnten der Umzug ins nächste Sonnensystem oder der Bau einer künstlichen Sonne mögliche Rettungen für Menschen sein. Doch bis dahin muss in Forschung und Wissenschaft noch viel erreicht werden.
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Mysterien des Weltalls ASTRONOMIE Wie sehen Aliens aus?, USA 2010
Irgendwo im All gibt es andere Lebensformen, davon sind Wissenschaftler überzeugt. Doch wie sieht außerirdisches Leben aus - wie wir? Wie Aliens in Filmen? Oder völlig unerwartet? Die großen Fragen der Menschheit, Leben und Tod, Zeit und Unendlichkeit - eine Reise bis an die Grenzen menschlichen Wissens. Hollywoodstar Morgan Freeman begleitet auch die zweite Staffel der Reihe, in der die klügsten Köpfe der Wissenschaft ihre Gedanken offenbaren.
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Mysterien des Weltalls WISSENSCHAFT Ist Schwerkraft eine Täuschung?, USA 2014
Unser Leben ist unmittelbar geprägt von dieser Kraft. Und doch bekommt die Physik sie einfach nicht in den Griff. Was ist eigentlich Schwerkraft? Oscarpreisträger Morgan Freeman fragt nach. Kann eine so handfeste Kraft wie die Schwerkraft eine Täuschung sein? Nach der Theorie des Physikers Erik Verlinde steckt hinter der Wirkung der Schwerkraft in Wahrheit der thermodynamische Prozess, der auch in den Massen zum Energieausgleich hinstrebt.
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Mysterien des Weltalls WISSENSCHAFT Sind Zeitreisen möglich?, USA 2010
Einsteins Relativitätstheorie besagt, dass Zeitreisen in die Zukunft theoretisch möglich sind. Um in der Zeit zurückzureisen, müsste der Mensch die Lichtgeschwindigkeit durchbrechen. Bisher hielten Wissenschaftler das für unmöglich. Doch neueste Erkenntnisse in der Quantenmechanik könnten schon bald Zeitreisen in die Vergangenheit zu einem gängigen Vorgang machen. Schauspieler und Hollywoodstar Morgan Freeman geht dem Phänomen Zeitreise nach.
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Mysterien des Weltalls ASTRONOMIE Wie funktioniert das Universum?, USA 2010
Was wir beobachten können, ist die Realität - oder doch nicht? Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wird unsere Realitätswahrnehmung zunehmend infrage gestellt - mit weitreichenden Folgen. Die großen Fragen der Menschheit, Leben und Tod, Zeit und Unendlichkeit - eine Reise bis an die Grenzen menschlichen Wissens. Hollywoodstar Morgan Freeman führt auch durch die zweite Staffel der Reihe, in der die klügsten Köpfe der Wissenschaft ihre Gedanken offenbaren.
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Mysterien des Weltalls ASTRONOMIE Wann beginnt das Leben?, USA 2013
Ist das Leben nur eine Frage der Biologie - oder kommt es auch auf diese rätselhafte Sache namens Bewusstsein an? Oscarpreisträger Morgan Freeman fragt nach dem Beginn des Lebens. Startet das Leben bei der Zellenverschmelzung? Oder erst bei der Geburt? Wissenschaftler und religiöse Wortführer streiten darüber mit großer Leidenschaft.
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Mysterien des Weltalls WISSENSCHAFT Das Nichts, USA 2010
Die menschliche Fantasie endet dort, wo das Universum seinen Ursprung hat: im "Nichts". Die Vorstellung, der leere Raum sei wirklich leer, hat die Wissenschaft jedoch bereits widerlegt. Um die "Natur des Nichts" zu durchschauen, stellt Hollywoodstar und Oscarpreisträger Morgan Freeman viele Forschungsergebnisse vor. Denn nur, wenn wir verstehen, welche Kräfte den leeren Raum bestimmen, können wir die Entstehung des Universums begreifen.
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