"Viel Glück im neuen Jahr" - wer wünscht sich das nicht? Doch was ist das eigentlich: Glück? Und kann ich es selbst beeinflussen? Harald Lesch macht sich auf die Suche. Was Philosophen schon seit Jahrtausenden beschäftigt, ist auch in der Forschung angekommen: das Glück. Was passiert bei diesem Gefühl in unserem Körper? Forschende haben herausgefunden, dass Glück nicht nur etwas ist, was uns passiert. Wir können es mitgestalten. Soziologen, Mediziner - und Regierungen haben das Glück in ihren Fokus gesetzt. Eine glückliche Bevölkerung gilt heute als Maßeinheit. Für Glückserhebungen wie den "World Happiness Report" werden Teilnehmer befragt, wie zufrieden diese auf einer Skala von null bis zehn mit ihrem Leben sind. Doch lässt sich Glück so tatsächlich messen? Was macht uns glücklich? Ist es das Geld? Oder spielt die Gesundheit die entscheidende Rolle? Repräsentative Umfragen zeigen: Tatsächlich hängt unser Glück nicht in dem Ausmaß von Geld und Gesundheit ab, wie wir vermuten. Harald Lesch begibt sich auf die Suche der verborgenen Faktoren, die uns wirklich glücklich machen. Was passiert in unserem Körper in einem Glücksmoment? Forschende berichten von einem regelrechten Feuerwerk, das im Gehirn stattfindet. Daran sind maßgeblich drei Hirnbotenstoffe beteiligt: Serotonin, Dopamin und Oxytocin. Lässt sich dieses großartige Gefühl auch künstlich erzeugen? Mediziner haben den Vagusnerv im Visier: eine Stimulation dieses Nervs verspricht schnelle Hilfe bei Stress, Müdigkeit - und soll einen Glücksmoment im Gehirn auslösen. Doch ist das wissenschaftlich erwiesen? Harald Lesch spielt das Spiel zum Glück und erfährt, warum es viele Wege zum Glück gibt und jeder seinen eigenen finden muss.
Depressionen betreffen Millionen, darunter immer mehr junge Menschen. Forschende entschlüsseln, wie die Krankheit das Gehirn verändert, und finden neue Therapieansätze. Was bringt die Psyche aus dem Gleichgewicht? Wie entstehen Depressionen? Und was kann man dagegen tun? Harald Lesch trifft Experten aus den unterschiedlichsten Forschungsfeldern. Die vielen Rätsel um diese schwere Krankheit lassen sich nur im Zusammenspiel lösen. Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen weltweit. Allein in Deutschland sind knapp 9,5 Millionen Menschen davon betroffen. Besonders alarmierend: Auch bei Kindern und Jugendlichen steigen die Zahlen rasant. Trotzdem weiß man noch nicht genug darüber, was bei einer Depression genau im Gehirn passiert. Eine deutsche Forscherin geht jetzt den Ursachen dieser Erkrankung auf den Grund. Sie beobachtet die Vorgänge im Gehirn von Mäusen - live. Vor allem die Prozesse, in denen das sogenannte Glückshormon Serotonin beteiligt ist, stehen im Mittelpunkt. Serotonin galt lange Zeit als zentraler Schlüssel im Kampf gegen Depressionen. Heute weiß man: Die Sache ist viel komplexer. Psychedelische Wirkstoffe wie Psilocybin - bekannt von Magic Mushrooms - werden inzwischen therapeutisch erforscht. Die Idee: Das Gehirn soll angeregt und aus seiner Starre geholt werden. Denn man vermutet als eine Ursache von Depressionen eine mangelnde Plastizität des Gehirns, also dessen Fähigkeit, seine Struktur und Funktion zu verändern. Besonders bei schweren und therapieresistenten Verläufen könnte der Ansatz ein Hoffnungsschimmer sein. Welche neuen Erkenntnisse liefert die größte Psilocybin-Studie Deutschlands? Was ist mit den Jüngsten? Für sie ist in Deutschland bislang nur ein Medikament gegen Depressionen zugelassen. Das Problem: Man weiß zu wenig über die Natur und die Ursachen der Krankheit. Sicher ist: Je mehr sie entschlüsselt wird, umso besser kann gerade den Kindern und Jugendlichen geholfen und gezielt eingegriffen werden. "Terra X Harald Lesch . und der Kampf gegen Depressionen" zeigt, wie Wissenschaft, Medizin und Gesellschaft der Krankheit ihren Schrecken nehmen wollen. Es braucht gemeinsame Anstrengungen, denn es gibt viele Wege, die Besserung versprechen. Depressionen kann man behandeln.
Es ist ein schmaler Grat zwischen Kunst und Kitsch. Ob Alpenpanorama, Bronzebüste oder gut erhaltene Küchenmaschinen aus Großmutters Zeiten - alles findet seinen Platz und sein neues Zuhause.
In Kraig in Kärnten lebt Kerstin Spandl in einem Ziegelmassivhaus, zusammen mit ihrem Lebensgefährten Andreas Zuschnig. Lange Zeit war das Paar glücklich, doch im vergangenen Winter gab es plötzlich an mehreren Stellen im Inneren des Hauses massive Wassereintritte.
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Kriege, Klima, Inflation - wir leben im Zeitalter der Angst. Was macht das mit uns, und wer nutzt sie aus? Harald Lesch zeigt, wie wir die Angstspirale durchbrechen können. Angst scheint zum Grundgefühl unserer Zeit geworden zu sein. Medien und Politik verstärken sie - teils bewusst, denn Angst ist ein Machtinstrument. Doch es gibt Wege, die Kontrolle zurückzugewinnen und der ständigen Verunsicherung etwas entgegenzusetzen. Angst ist ein starkes Gefühl, das sich instinktiv einstellt, sobald wir Bedrohung wahrnehmen. Früher sicherte das unser Überleben, ließ uns vor Raubtieren fliehen oder vor Abgründen zurückweichen. Heute richten sich unsere Ängste jedoch oft auf diffuse Gefahren in einer ungewissen Zukunft. Sie werden zu einer Dauerbelastung, die unser Denken, Handeln und sogar politische Entscheidungen prägt. Warum hat Angst so viel Macht über uns - und wie verhindern wir, dass sie zur Waffe wird? In dieser Folge zeigt Harald Lesch, wie unser Gehirn auf Bedrohungen reagiert: von evolutionären Reflexen der Urzeit bis zu den Herausforderungen der digitalen Gegenwart. Wissenschaftliche Experimente machen sichtbar, warum Unsicherheit oft belastender ist als eine klare Gefahr - und wie politische Akteure diese Mechanismen gezielt nutzen, um Ängste zu schüren und Gesellschaften zu spalten. Zuspitzung, Übertreibung und einfache Antworten dienen ihnen als Werkzeuge, um Aufmerksamkeit und Einfluss zu gewinnen. Gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin Dr. Liya Yu blickt Harald Lesch ins Gehirn: Warum fällt uns der Umgang mit Unsicherheit so schwer? Weshalb reagieren manche Menschen stärker auf Bedrohungen als andere? Und wie hängt das mit politischen Einstellungen zusammen? Das Forschungsfeld der Neuropolitik liefert faszinierende Einblicke - und zeigt, wie biologische Faktoren Polarisierung begünstigen. Doch wie können wir uns gegen die Macht der Angst wappnen? Diese Folge präsentiert Wege aus der Angstspirale: von praktischer Vorsorge und Zivilschutz bis zu einer zentralen Fähigkeit für unsere Demokratie - Ambiguitätstoleranz, also dem Aushalten von Mehrdeutigkeit. Im Gespräch mit der politischen Theoretikerin Maike Weißpflug, inspiriert von Philosophin Hannah Arendt, wird deutlich: Nur gemeinsames Handeln und offene Debatten können verhindern, dass Angst unsere Gesellschaft spaltet. "Terra X Harald Lesch" geht einer der drängendsten Fragen unserer Zeit nach - wie wir lernen können, die Angst zu beherrschen, statt von ihr beherrscht zu werden.
Es ist wohl einer der härtesten Fälle, mit denen EU-Bausachverständiger Günther Nussbaum in 16 Staffeln "Pfusch am Bau" je zu tun hatte. Im oberösterreichischen Ostermiething kämpft die Familie Reiter mit einem Wohncontainerhaus, das sich als Albtraum entpuppt. Feuchtigkeit, Schimmel und gefährliche Baumängel bedrohen das Zuhause der Reiters, während die Containerfirma sich taub stellt. Kann Nussbaum der Familie helfen, bevor es zu spät ist?
Gibt es außerhalb der Erde intelligentes Leben im Universum? Was ist dran an Ufo-Sichtungen? Prof. Harald Lesch nimmt uns mit auf eine spannende Spurensuche. In unserem Universum gibt es Abermilliarden Sterne. Viele davon ähneln unserer Sonne und werden wie sie von Planeten umkreist. Können wir da wirklich die einzigen intelligenten Lebewesen im All sein? Haben uns "die anderen" vielleicht sogar schon besucht? In dieser Folge von "Terra X: Die großen Fragen" geht Prof. Harald Lesch einer der spannendsten Fragen der Menschheit nach: Sind wir allein im Universum? Was lehren uns die unterschiedlichen historischen, kulturellen und wissenschaftlichen Perspektiven auf diese Frage? 2017 gingen Videoaufnahmen von Piloten des US-Militärs um die Welt: Sie zeigen Objekte, die sich mit hoher Geschwindigkeit am Himmel bewegen. Das Pentagon bestätigt später die Echtheit der Videos - doch von außerirdischen Objekten spricht es nicht. Ufo-Gläubige misstrauen den offiziellen Stellungnahmen - immerhin hat das US-Militär schon in der Vergangenheit so einiges verschwiegen. Jenseits aller Spekulationen erforschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, wie wahrscheinlich außerirdisches Leben tatsächlich ist. 2020 wurde der Planet Kepler-1649c entdeckt. Er ist etwa so groß wie die Erde und umkreist seinen Stern in einer Entfernung, die lebensfreundliche Temperaturen ermöglicht. Wird es uns eines Tages gelingen, außerirdisches Leben nachzuweisen - echte Aliens? Benannt ist Kepler-1649c nach Johannes Kepler, einem Astronomen, der Anfang des 17. Jahrhunderts gewirkt hat. Die Gesetze der Planetenbewegung, die Kepler beschrieben hat, sind bis heute gültig. Doch der Astronom war auch einer der Ersten, die sich Gedanken darüber gemacht haben, wie Aliens aussehen könnten. Seine Überlegungen faszinieren noch heute. Anhänger der Prä-Astronautik sind überzeugt, Aliens wären schon längst auf der Erde gewesen. Sie deuten archäologische Funde wie die "Goldflieger" aus Kolumbien oder den Grabstein von Palenque als Beweise für außerirdische Technologie. Doch die Archäologie hat andere Erklärungen. Ob Ufo-Gläubige, Forschende oder schlicht Fans der Alien-Popkultur - sie alle eint die Sehnsucht nach Gesellschaft im Universum. Eine Sehnsucht, die uns sogar Botschaften ins All schicken lässt. Die Voyager-Sonden, die eine Wegbeschreibung zu uns an Bord haben, haben inzwischen unser Planetensystem verlassen. Aber ist es überhaupt klug, auf uns aufmerksam zu machen? Harald Lesch nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine fantastische Erkenntnisreise, illustriert durch Geschichten über Kanäle auf dem Mars, Lebewesen, die im antarktischen Eis leben, und Philosophen, die an der Intelligenz der Aliens zweifeln. Dabei schwingt immer auch die Frage mit, wie wir unsere eigene Rolle im Universum definieren.
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Michael Fankhauser hatte sich schon immer ein Eigenheim mit Garten gewünscht - im Jahr 2020 erfüllte er sich seinen Traum. Doch jetzt läuft im Essbereich das Wasser von der Decke, und der Balkon ist undicht. Kann Günther Nussbaum helfen?
Ist alles vorherbestimmt? Harald Lesch geht dem Schicksal auf den Grund - zwischen antiken Mythen, moderner Wissenschaft und den Geheimnissen des Zufalls. Ist unser Leben ein vorgezeichneter Weg, eine Kette von Zufällen oder die Summe unserer Entscheidungen? Seit Jahrtausenden suchen Menschen nach Antworten, ob in Astrologie, Religion oder Wissenschaft. Welche Bedingungen bestimmen unser Leben? In dieser Folge von "Terra X - Die großen Fragen" begibt sich Harald Lesch auf eine Reise durch Wissenschaft, Philosophie und Geschichte, um das Rätsel des Schicksals zu entschlüsseln. Es sind die unvorhergesehenen, die unwahrscheinlichen Lebensereignisse, die uns an eine Bestimmung glauben lassen. So wie die Geschichte von Violet Jessop, die drei Schiffsunglücke überlebte, obwohl sie nie schwimmen gelernt hatte. Kann so etwas Zufall sein? Schon die alten Griechen glaubten an ein unentrinnbares Schicksal, gelenkt durch die Schicksalsgöttinnen. Die Weissagungen des Orakels von Delphi galten als ein Blick in eine vorherbestimmte Zukunft. Legenden wie die von König Ödipus erzählen davon, dass nicht einmal die mächtigsten Menschen ihrem Schicksal entgehen konnten. Die Naturwissenschaft scheint ebenfalls eine Art Schicksal zu kennen: die Naturgesetze. Wenn alle Ereignisse im Universum eine Kette von Ursache und Wirkung sind, dann ist auch der Verlauf unseres Lebens vorherbestimmt. Doch wie passt die Chaostheorie in dieses Bild? Lassen die Naturgesetze doch Spielraum für echte Zufälle, für individuelle Freiheit? Wie viel Kontrolle haben wir über unser Leben? Experimente zeigen, dass Menschen ihren Beitrag zu ihrem Erfolg oft überschätzen, dass glückliche Fügungen eine größere Rolle spielen, als uns bewusst ist. Unsere Gene und unsere Herkunft suchen wir uns nicht aus - doch sie bestimmen den Verlauf unseres Lebens mehr, als uns lieb ist. Wie viel Einfluss haben wir auf unser Schicksal? Anhand verblüffender Experimente, philosophischer Betrachtungen und alltäglicher Erfahrungen zeigt Harald Lesch, ob es so etwas wie ein Schicksal geben kann - oder ob wir doch unseres eigenen Glückes Schmied sind.
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