Motto in Düsseldorf: Ja, ich will! Schließe im Hochzeitskleid deiner Träume den Bund fürs Leben!, Ta
D 2022
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Fünf Frauen treten an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Montag gibt es die Aufgabe und ein Budget. Jede Frau hat an einem der Wochentage dann die Chance, in vier Stunden für ein bestimmtes Event ihr Outfit zu gestalten. Die anderen Frauen bewerten zusammen mit Star-Designer Guido Maria Kretschmer das Ergebnis und geben ihre Punkte ab. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Lisa aus Louisiana gibt gerade mal 200 Dollar im Monat für Lebensmittel aus - und das bei einer sechsköpfigen Familie. Dank der Gutscheine konnte sie sogar schon ihre Hypothek zurückzahlen. Sie ist die Generalin aller Gutscheinsammler. Für den 15. Geburtstag ihrer Tochter Zeta startet April aus Pennsylvania einen regelrechten Feldzug. Mit fünf Kindern im Schlepptau, 100 Dollar und einer Menge Gutscheine zieht sie in die Supermärkte, um für eine Party mit 300 Gästen einzukaufen.
Faszinierende Überreste vergangener Zeiten: Im schottischen Edinburgh erzählen unterirdische Gewölbe eine Geschichte von Aufbruch, Niedergang und Elend. Außerdem: Ein Fort an Kroatiens Küste, erbaut von einem vergangenen Reich zum Schutz einer mächtigen Flotte. Eine verlassene Fabrik in Island, die mit flüssigem Gold für wirtschaftlichen Aufschwung sorgte. Und: die Spuren einer Schlacht auf amerikanischem Boden, die die USA erschütterte.
Lena Haeberlein sagt dem Plastikmüll den Kampf an. Die Landschaftsökologin vom NABU sammelt Müll mit Freiwilligen am Strand, klärt Kunden im Supermarkt über die Folgen von Plastikmüll auf und begleitet Taucher auf der Suche danach im Hafenbecken von Greifswald. Lena sieht auf Helgoland immer mehr verendete Seevögel in ihren Nestern, die sie aus Plastikresten gebaut haben. Inzwischen sind Plastikpartikel sogar überall zu finden. Lena hat sich zum Ziel gesetzt, die Plastikflut an der Wurzel zu bekämpfen.
Alaska - größter und zugleich am dünnsten besiedelter Bundesstaat der USA. Nur etwa 740.000 Menschen leben hier. Oft weit abgelegen in kleinen Dörfern, die nur mit dem Flugzeug erreichbar sind. Jamie Klaes ist eine der vielen Buschpilotinnen des Landes. Seit über 20 Jahren fliegt sie durch die Weiten Alaskas - und gibt indigenen Jugendlichen kostenlosen Flugunterricht.
Wohin mit dem hoch radioaktiven Atommüll? Darüber streiten Politik und Atomkraftgegner seit Jahren. Die Endlagersuche soll jetzt mit Bürgerbeteiligung vorangehen. Kann das klappen? Mindestens eine Million Jahre muss stark strahlender Atommüll tief in der Erde gelagert werden und Kriege, Überschwemmungen sowie Eiszeiten überstehen. Viele Lokalpolitiker und Betroffene sagen jedoch: "Nicht bei uns!" Lange Zeit herrschte Euphorie in Deutschland, wenn es um die Vorzüge der Kernenergie ging. Über Jahrzehnte wurden Kritiker als Öko-Spinner abgetan, wobei die Endlagerproblematik ausgeblendet wurde. Heute - nach den Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima - macht Radioaktivität vielen Menschen Angst, und allen ist klar, eine sichere Lösung für den stark strahlenden Müll muss her. Das hoch radioaktive Erbe sind die abgebrannten Brennstäbe aus den Atomkraftwerken. Seit Jahrzehnten lagern sie bei den AKW selbst und in Zwischenlagern, in sogenannten Castorbehältern. Die abgebrannten Brennelemente werden 1900 dieser großen Stahlzylinder füllen. Diese schirmen deren Strahlung ab und bauen die Restwärme ab. Die Castoren werden bald selbst zum Problem, weil sie nur für 40 Jahre zugelassen sind. Das ist zu wenig, denn es wird viel länger dauern, bis das Endlager tief in der Erde fertig ist. Schon lange wird hitzig über die finalen Standorte gestritten. Für viele Jahre wurde der Salzstock Gorleben von der Politik als ein mögliches Endlager geplant - und genauso lange von Bürgerinnen und Bürgern bekämpft. Nach einem Erkundungsstopp im Jahr 2000 wurde der Salzstock 2020 endgültig als ungeeignet aussortiert. Das gesamte Suchverfahren war 2017 zurück auf den Anfang gesetzt worden, eine Bundesgesellschaft und eine Behörde sind dafür verantwortlich. Bis 2031 sollen sie einen Standort in Deutschland finden. Das Verfahren ist gesetzlich festgeschrieben, sieht Bürgerinnen und Bürger als "Mitgestalter" vor und fordert Transparenz sowie Wissenschaftlichkeit. Doch seitdem die erste Karte mit grundsätzlich geeigneten Endlager-Gebieten veröffentlicht wurde, gibt es Protest. Fragen kommen auf: Werden alle Belange der Öffentlichkeit gehört? Werden wissenschaftliche Entscheidungen doch politisch manipuliert? Reichen 14 Jahre für die Endlagersuche? Inzwischen ist klar, es wird länger dauern. Finnland ist da schon viel weiter. Die Gemeinde Eurajoki bietet als erste Stadt auf der Welt eine Lösung für das Atommüll-Problem. Mehrere finnische Gemeinden hatten sich sogar als Standort beworben. Die Lagerstätte für hochradioaktiven Atommüll namens Onkalo wird in 450 Metern Tiefe in Granitgestein gebaut. Sie soll 2025 fertig sein. In Eurajoki freut man sich über das Endlager und darüber, dass weiterhin Atomgelder in die Region fließen. Aus geologischer Sicht ist der Untergrund in halb Deutschland für eine Lagerung geeignet. Die historischen Erfahrungen mit allen Atommüll-Plänen zeigen jedoch, sobald ein möglicher Endlager-Standort benannt ist, wächst der Widerstand. Wird die Bundesrepublik ein geeignetes Endlager finden, oder werden die Bemühungen wieder an Protest und politischem Streit scheitern?
Der geschützte Transport von Einsatzkräften ist ihr wichtigster Einsatzzweck. Darüber hinaus sind Polizei-Sonderwagen auch für das Durchbrechen von Barrikaden und anderen Hindernissen konstruiert. Das aktuelle Modell ist der Survivor R. Das 340 PS starke Fahrzeug transportiert bis zu elf Personen, fährt bis zu 100 Kilometer in der Stunde und kann Steigungen von bis zu 60 Prozent bewältigen. Die Reportage stellt den Survivor R vor und blickt zurück auf die Geschichte der Sonderwagen.
Walfangsaison auf Island, Erste Finnwale erlegt/ Kambodscha: Zwangsarbeiter schuften in Scamfabriken und betrügen ihre Opfer um viel Geld/ Chile: Abgeladen in der Natur, Wie entsorgte Kleidung in der Atacama-Wüste landet/ Spanien: Zu viele Pilger, droht ein Massentourismus am Jakobsweg?
Erin aus Missouri lässt nichts unversucht, um den Deal ihres Lebens zu machen: Sie tauscht Gutscheine mit der Volleyballtrainerin ihrer Tochter und kauft sogar eine stattliche Kuh, um daraus gewinnbringend Fleisch zu erhalten. Natürlich will sie dafür nichts zahlen. Doch ihre unorganisierte Methode bringt sie in Teufels Küche. Student Dominique aus Kentucky ist der Gutschein-Chef seiner Burschenschaft. Gemeinsam ziehen sie los, um ihre Gutscheine gegen Partysnacks einzutauschen. Im Einkaufswagen landen viele komische Sachen, so auch eine Riesenmenge Gelatine für eine unvergessliche Wrestlingschlacht.
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
Der Sohn der Chorleiterin Kathy Blair entdeckt ihre Leiche zu Hause, was die Ermittler dazu bringt, die Überwachungskameras zu überprüfen. Diese zeigen eine schemenhafte Gestalt, die als ihr Mörder:in in Frage kommt. Als in der Nähe ein Ehepaar ebenfalls ermordet wird, wächst die Befürchtung, dass ein Serienmörder am Werk sein könnte.
Eine neue Generation von Artenschützern versucht mit den ungewöhnlichsten Mitteln, Naturräume zu schützen und Arten vor dem unausweichlich scheinenden Aussterben zu retten. Die gute Nachricht ist, ihr Einsatz zeigt Erfolge. Die können ein Ansporn für alle sein und Hoffnung geben, dass die Vielfalt auf unserer Erde doch noch bewahrt werden kann. Einige Arten können nur noch vor dem Aussterben gerettet werden, indem die letzten, teilweise weit versprengten Exemplare gefunden und mit Artgenossen zur Fortpflanzung zusammengebracht werden. Solche Missionen erfordern viel Arbeit, Schweiß und Geduld, und manche Artenretter riskieren sogar ihr Leben. Zuchtprogramme sind oft eine Herausforderung, weil die infrage kommenden Tiere über ausgedehnte Gebiete verteilt sind oder sogar in verschiedenen Ländern leben. Und besonders schwierig ist es, wenn die Tiere besonders groß sind und die Umsiedlung schnell gehen muss. Dumisani Zwane, der gerade wohl berühmteste Wildhüter in Südafrika, ist mittlerweile Spezialist im Transport von Spitzmaulnashörnern. Die Tiere bringen über eine Tonne auf die Waage und müssen oft ausgeflogen werden, weil sie in ihrem ursprünglichen Lebensraum bedroht sind. "Dumis fliegende Nashörner" sind mittlerweile legendär. In Reservaten erhalten sie eine zweite Chance. Neben den Großen stehen auch viele Kleine vor dem Aus. Ein weltweites Froschsterben wird von einem Pilz ausgelöst, der sich auf der Haut der Amphibien ausbreitet und eine tödliche Krankheit auslöst. Weltweit sind dieser Epidemie bereits zahlreiche Arten zum Opfer gefallen. Der Biologe Jaime Culebras arbeitet an einem Zuchtprogramm, um gefährdete Arten zu erhalten. Allerdings gleicht die Fahndung nach den winzigen Patienten im ausgedehnten Regenwald der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Ein kleiner Harlekinfrosch hat es Jaime besonders angetan. Das Team nennt den winzigen Hüpfer "Sad Santiago". Traurig ist er vor allem deshalb, weil Jaime seit Jahren keine Partnerin für ihn finden kann. Mittlerweile gilt der "traurige Santiago" als Letzter seiner Art. Die Bestände mancher Arten könnten sich auch ohne solch massive Eingriffe erholen, wenn entsprechende Schutzmaßnahmen erlassen und vor allem deren Durchsetzung gewährleistet werden könnten. Die Waldelefanten der Elfenbeinküste beispielsweise sind durch den illegalen Elfenbeinhandel stark bedroht. Selbst Elefantenbabys werden abgeschlachtet, obwohl ihre winzigen Zähnchen nur wenig verwertbares Elfenbein liefern. Die Aktivistin Tang Nguyen ist eine junge Frau aus Vietnam, die mit dem internationalen Naturschutz-Netzwerk EAGLE zusammenarbeitet. Sie wird als potenzielle Käuferin in die Elfenbeinmafia eingeschleust, um Wilderer, Hehler und Schmuggler dingfest zu machen und so dabei zu helfen, die charismatischen Dickhäuter vor dem endgültigen Aus zu bewahren. Ist ein Tier in einer Region bereits ausgestorben, kann es oft nur unter schwierigsten Bedingungen wieder angesiedelt werden. Die Auswilderung von Zootieren ist lange nicht so einfach, wie sie klingt. Oft haben Tiere, die in menschlicher Obhut aufgewachsen sind, schlicht und einfach nicht mehr das Know-how, um in der Wildnis zu überleben. Ein gutes Beispiel für dieses Problem ist der in Europa seit Jahrhunderten ausgestorbene Waldrapp. Der Ibis mit dem auffälligen Federbüschel am Hinterkopf sollte als Zugvogel im Sommer in Deutschland, Österreich und anderen nördlich der Alpen gelegenen Gebieten brüten und im Herbst nach Italien migrieren. Damit der Waldrapp jedoch seinen Weg über das Gebirge findet, müssen jedes Jahr Jungvögel von Hand aufgezogen und auf ihre menschlichen Betreuerinnen geprägt werden. Die Biologin Katharina Huchler und ihre Kollegin Helena Wehner ziehen als Pflegemütter eine Schar von 28 Waldrappen auf und führen sie mit Leichtfluggeräten über die Alpen. Einmal mit der Zugroute vertraut, sind die Vögel ab diesem Zeitpunkt in der Lage, auch allein ihren Weg über die Alpen zu finden. Als Kulturfolger hat der Waldrapp mit etwas Hilfe keine Probleme, auch im dicht besiedelten Europa wieder heimisch zu werden. Fatal wird die Sache allerdings, wenn es keine oder zu wenige Habitate gibt, in denen gerettete Wildtiere ein neues Zuhause finden können. Alessandra Korap ist eine der Sprecherinnen des indigenen Volkes Munduruku. Sie musste mit ansehen, wie ihre Heimat, der Regenwald Brasiliens, immer mehr durch Bergbau, Holzindustrie und vor allem für die Landwirtschaft zerstört wurde. Um die Öffentlichkeit auf das Ausmaß der Zerstörung aufmerksam zu machen, organisierte sie gemeinsam mit anderen Völkern des Regenwaldes die größte Protestaktion von Indigenen, die jemals in B
Ein Verkäufer bringt eine Modell-Formel-1-Autosammlung in den Laden, und Rick muss entscheiden, was sie ihm wert ist. Später begutachten Rick und Corey eine von Taylor Swift signierte Gitarre an, und ein Verkäufer bietet einen seltenen Spider-Man-Comic
Motto in Düsseldorf: Ja, ich will! Schließe im Hochzeitskleid deiner Träume den Bund fürs Leben!, Ta
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Fünf Frauen treten an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Montag gibt es die Aufgabe und ein Budget. Jede Frau hat an einem der Wochentage dann die Chance, in vier Stunden für ein bestimmtes Event ihr Outfit zu gestalten. Die anderen Frauen bewerten zusammen mit Star-Designer Guido Maria Kretschmer das Ergebnis und geben ihre Punkte ab. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Er kommt aus einer Dynastie männlicher Schnäppchenjäger: Jeff aus New Jersey. Schon von seinem Vater lernte er das Gutscheinsammeln, nun will er es auch seinem achtjährigen Sohn Sam beibringen. Der muss sich erst einmal die ersten Sporen verdienen, wenn er in die Reihe der Familien-Gutscheinsammler aufgenommen werden will. Schafft er seinen ersten Alleingang? Basketballtrainerin Kelly aus Ohio zahlt grundsätzlich nie den ganzen Preis. Sie will nach dem nächsten Spiel eine Riesenfeier für ihre Spielerinnen organisieren. Als die Leute hören, dass auch Cheerleader dabei sind, bringen sie ihre Gutscheine freiwillig mit.
Ibiza ist der heimliche Star unter den Balearen-Inseln: Tummelplatz der Reichen und Schönen, Mekka der Techno-Szene, Sehnsuchtsort der Hippiebewegung - und Auswandererziel. Doch wer dort leben will, steht vor großen Herausforderungen. Ibiza ist eine kleine Insel, dafür umso beliebter bei den Superreichen, was Immobilienpreise und Mieten in die Höhe treibt. Auswanderin Helena Kammerer aus München lebt vom Glamourfaktor. Als Privat-Concierge verfügt sie über exklusive Kontakte und plant für gut betuchte Kunden deren Urlaub: ob Villa, Luxusjacht, Privatjet oder ein Tisch im angesagtesten Club. Ob Wellness, Inseltour oder Security-Team - Helena organisiert 24/7 alles, was das Herz begehrt.
Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Inwieweit der neue Kollege Ralf Seemann im Elefantenrevier schon das Vertrauen der Tiere gewonnen hat, wird sich bei der täglichen Arbeit noch zeigen müssen. Heute soll er die Tiere duschen. Eines hat er im Umgang mit den Elefanten auf jeden Fall schon gelernt: Immer ein paar Himbeerbonbons in der Tasche zu haben...
Faszinierende Überreste vergangener Zeiten: Im schottischen Edinburgh erzählen unterirdische Gewölbe eine Geschichte von Aufbruch, Niedergang und Elend. Außerdem: Ein Fort an Kroatiens Küste, erbaut von einem vergangenen Reich zum Schutz einer mächtigen Flotte. Eine verlassene Fabrik in Island, die mit flüssigem Gold für wirtschaftlichen Aufschwung sorgte. Und: die Spuren einer Schlacht auf amerikanischem Boden, die die USA erschütterte.
Sengende Wüsten, arktische Inseln, Berggipfel in schwindelnden Höhen und tief unter der Erde liegende Höhlen - an solch extremen Orten können Menschen nicht leben. Doch zahlreiche außergewöhnliche Tiere haben einen Weg gefunden, lebensfeindliche Bedingungen in extremen Landschaften zu ihren Gunsten zu nutzen. Grasfrösche besiedeln eine breite Palette von Lebensräumen, darunter auch für ihre Art ungewöhnliche in bis zu 2000 Metern Höhe. So streckt in den Alpen ein Grasfrosch nach mehreren Monaten Winterstarre seinen Kopf aus dem Schnee. Ein sonniger Frühlingstag ist der perfekte Zeitpunkt, um eine Partnerin zu suchen. Aber er ist nicht allein, Dutzende anderer Frösche machen sich ebenfalls auf den Weg zu einem Laichgewässer in der Nähe. Der Grasfrosch gibt alles, um vor den anderen Männchen anzukommen, sonst sind alle potenziellen Partnerinnen vergeben. Die vietnamesische Son-Doong-Höhle offenbart ein Naturwunder: das vermutlich größte Höhlensystem weltweit. In einer der größeren Kammern würde ein Jumbojet Platz finden. Tief unten in totaler Dunkelheit leben blinde Höhlenfische und winzige Garnelen in kleinen Wasserlöchern. Ihre Nahrungsgrundlage sind Nährstoffe, die aus dem Dschungel über dem Höhlensystem angespült werden. Auf Ellesmere Island, einer Insel im Norden Kanadas, muss ein Rudel Polarwölfe nach einem besonders harten Winter kämpfen, um wieder zu Kräften zu kommen. Jenseits des Polarkreises finden die Kältespezialisten auch im arktischen Sommer keinen Überfluss an Nahrung. Ihre Beute ist so rar, dass sie täglich Strecken von bis zu 80 Kilometern bewältigen müssen, um sie zu finden. Entdecken die Polarwölfe Moschusochsen, fängt die Arbeit erst richtig an. Das Rudel muss eines der Tiere von der Gruppe trennen. Doch die wehrhaften Hornträger kennen die Taktik der Polarwölfe in- und auswendig und bilden eine "Wagenburg" um ihre Jungen. Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, das nicht immer die Wölfe gewinnen. In den Oyamel-Tannenwäldern Mexikos versammeln sich jedes Jahr von November bis Februar Millionen Monarchfalter zum Überwintern auf bis zu 3600 Meter hohen Berghängen. Trotz der Höhe bieten die Wälder ein ideales Mikroklima für die zarten Insekten - auf einem einzigen Baum hängen manchmal Zehntausende Schmetterlinge. Doch ihre Ruhe wird jäh gestört, wenn ein Sturm durch den Wald fegt. Viele Monarchfalter landen auf dem Boden, wo Nachtfröste drohen. Nur wenige Falter schaffen es zurück auf die Bäume, in manchen Jahren vernichten Stürme bis zu 75 Prozent der überwinternden Monarchen. Brände gehören zu den größten zerstörerischen Kräften der Natur, aber sie sind auch lebenswichtig für die Erhaltung bestimmter Lebensräume. Das Feuer verjüngt den Bewuchs, Gräser werfen ihre Samen ab. Das geschieht auch immer wieder in einem winzigen Gebiet Australiens, in dem die seltenen, farbenprächtigen Goldschultersittiche zu Hause sind. Die Vögel ernähren sich überwiegend von einjährigen Pflanzensamen und graben Nisthöhlen in Termitenhügel. Eine kluge Entscheidung der stark bedrohten Vogelart. Die dicken Wände sorgen für stabile Temperaturen, was günstig ist für das Ausbrüten der Eier. Und später sind die Küken im Inneren nicht nur gut geschützt vor Feinden, sondern sogar vor Bränden. Denn Termitenhügel sind feuerfest. In der Wüste Gobi ist alles extrem: der Wassermangel beispielsweise oder die Temperaturunterschiede, die zwischen minus 40 und plus 35 Grad Celsius schwanken. Im weitläufigen Trockengebiet der Gobi leben Schneeleoparden. Sie besetzen riesige Territorien in Höhen bis zu 8000 Metern. Dem "Erde III"-Team ist es gelungen, mithilfe von vielen versteckten Kameras eine Schneeleopardin mit ihren Jungen beim Spielen und Trinken zu filmen. Diese filmische Rarität macht Hoffnung und zeigt, dass extreme Lebensräume immer noch wunderbare Geheimnisse und spektakuläre Naturwunder unserer Erde beherbergen. Vielleicht auch, weil der Mensch bisher kein Interesse an solch extremen Gegenden hat.
Pfarrerin und Gutscheinfreak Adrienne aus Alabama predigt ihrer Kirchengemeinde die Vorteile des Gutscheinsammelns. Sie preist die Tugendhaftigkeit der Schnäppchenjäger und ermuntert ihre Kirchenmitglieder, von ihren Erfolgen zu berichten. Doch ausgerechnet ihre Freundin Meagan ist noch skeptisch. Um sie zu bekehren, nimmt sie sie kurzerhand mit in einen Supermarkt. Sarah aus New Hampshire ist gerade mal 14 Jahre alt, aber bereits die Top-Einkäuferin ihrer Familie. Als sie nicht zur Schule muss, plant Sarah ihren Megadeal. Aber im Geschäft bekommt sie weiche Knie.
Rick, Corey und Chum blicken auf einige der niedlichsten Momente mit Zwergspitz Pinky, dem flauschigsten Mitarbeiter des Ladens, zurück. Im Laufe der Jahre hat Pinky bei vielen Geschäften geholfen und ist in Fotoshootings erschienen. Außerdem begleitete er Chum und Rick bei einer Testfahrt in einem Fiat Microcar.
Erfahre, wie die besten Freestyle-Fußballer:innen der Welt, unter anderem die Gewinnerin des Red Bull Street Style World Final 2022, Caitlyn Schrepfer, den Sport vorantreiben und einer neuen Generation den Weg ebnen.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Japan gilt auch als das "Land der tausend Inseln". Die Reihe "Wildes Japan" stellt einige von ihnen vor. Erste Station ist Honshu, die größte japanische Insel. Honshu ist bekannt für städtische Ballungsräume und unendliche Wildnis. Die beeindruckende Kirschbaumblüte im Frühling lockt Touristen aus aller Welt an. Die Japaner leben hier im Einklang mit der Natur. Nicht selten kommt es vor, dass Wildtiere - wie etwa Marderhunde - mitten in Tokio zu sehen sind.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Wie ein Spinnennetz aus Stahl schweben die Seilbahnen über Tschiatura, Georgiens einst blühender Bergbaustadt. Ehemals pulsierende Adern, die Arbeiter zu den Minen brachten, sind sie heute stille Zeugen des Niedergangs. Viele Einwohner verließen die Stadt, und das "Venedig der Lüfte" verfiel zur Geisterstadt. Was geschah mit diesem einzigartigen Ort?
Kurkuma, von vielen als das indische Gold verehrt, ist ein ganz besonderes Gewürz. Wo wird Kurkuma hauptsächlich abgebaut? Bei welchen Krankheiten wirkt es sogar heilsam? Und wie taucht Kurkuma in religiösen Zeremonien auf? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der Wunderknolle
"Von Bärenpavianen und Tanzvögeln" erforscht Wüsten und Savannen und erzählt, welche Herausforderungen die ausgetrockneten Landschaften an ihre tierischen Bewohner stellen. Es sind dramatische, herzzerreißende, aber auch hoffnungsvolle Geschichten von großen und kleinen Helden, von einem mutigen Bärenpavianweibchen, tanzenden Laubenvögeln, sprunggewaltigen Leoparden und seltenen Mähnenwölfen. In Wüsten und Savannen können sich die Lebensbedingungen im Handumdrehen ändern. Tiere, die in Trockengebieten leben, sind zäh, passen sich an und entwickeln Strategien, um den harschen, oft lebensfeindlichen Bedingungen zu trotzen. Wüsten zeichnen sich vor allem durch geringe Niederschläge und extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht aus, Pflanzen gedeihen dort kaum oder nur spärlich. Solche ariden Regionen bedecken rund ein Fünftel der gesamten Landfläche unserer Erde. Dazu gehört Damaraland, eine heiße, trockene und felsenreiche Region im Nordwesten Namibias: die Heimat einer Gruppe Bärenpaviane. In den Bergen ist monatelang kein einziger Regentropfen gefallen, die Paviane sind jetzt ständig unterwegs auf der Suche nach Wasser. Endlich finden sie eine spärliche Quelle in einem Felsen. Kaum angekommen, beginnt der Kampf ums Wasser. Ein junge Pavianmutter schafft es, trotz ihres niedrigen Ranges, sich mit dem Mut der Verzweiflung gegen die rabiaten Clanchefs durchzusetzen und zu trinken. Das rettet ihr Leben und das ihres Neugeborenen. An der Südwestküste Afrikas liegt die Wüste Namib. Eine besonders unwirtliche Gegend unserer Erde, aufgrund ihrer Trockenheit und den extremen Temperaturschwankungen. Und doch hat ein Straußenpaar beschlossen, am Rand der Namib seine Eier auszubrüten. Das offene Gelände sichert den Vögeln einen perfekten Rundblick. Mit ihren großen Augen sehen Strauße hervorragend und entdecken auch weit entfernte Feinde, die es auf die Eier oder Küken abgesehen haben. Doch Temperaturen, die tagsüber bis auf 50 Grad Celsius ansteigen können, machen nicht nur den Straußeneltern zu schaffen, sondern sind auch für die frischgeschlüpften Küken lebensgefährlich. Als Hahn und Henne ihren Nachwuchs in ein kühleres Gelände führen, übersehen sie einen Nachzügler im Nest. Savannen liegen überwiegend in tropischen oder subtropischen Regionen der Welt, insbesondere in Afrika, Australien, Teilen Asiens und Südamerikas. Typisch für die weitläufigen Landschaften sind eine meist geschlossene Grasschicht und verstreute Büsche und Bäume. Der Cerrado in Brasilien ist eine Savanne der Superlative und erstreckt sich über mehr als zwei Millionen Quadratkilometer - das ist ungefähr sechsmal so groß wie Deutschland. Die Graslandschaften und Wälder dieser Feuchtsavanne beherbergen mehr als 10.000 Pflanzenarten, von denen die Hälfte nirgendwo sonst auf der Welt vorkommt. Auch die Tierwelt hat Einmaliges zu bieten: Mähnenwölfe leben ausschließlich dort. Doch der Lebensraum der hochbeinigen Wildhunde mit den großen Ohren und goldener Mähne fällt zunehmend Kaffee-, Soja- und Eukalyptusplantagen zum Opfer. Mit Peilsendern und versteckten Kameras gelangen erstmals Filmaufnahmen eines Mähnenwolfweibchens mit drei Jungen in ihrem Unterschlupf. Ein männlicher Fleckenlaubenvogel in der australischen Savanne tanzt mit großem Engagement vor seiner kunstvoll mit Schnecken geschmückten Laube aus Zweigen, um Weibchen zu beeindrucken. Doch die Vogeldamen zeigen sich nicht. Denn die Bedingungen für Paarung und Nachwuchs sind sehr ungünstig für die Fleckenlaubenvögel. Seit vier Jahren ist im Gebiet, in dem der Fleckenlaubenvogel gebaut hat, kein Regen gefallen. So wird er wohl auch in diesem Jahr Single bleiben.
Plattdeutsch eine Bühne bieten
Was es ihr bedeutet, auf Plattdeutsch Theater zu spielen? Das ist für Anja Berger in einem Wort zusammenzufassen: Heimat. Sie ist eine der vielen Ehrenamtlichen, die sich an der Niederdeutschen Bühne Flensburg engagieren. Sie alle sind hier unverzichtbar. Zwar bekommt die NDB Zuschüsse von der Stadt Flensburg, doch die wurden gerade stark gekürzt. Zurzeit wird ein Klassiker aus den 1970er-Jahren einstudiert: "Kinner Kinner" von Irmgard Wempner. Gastregisseurin Sandra Keck ist selbst Profischauspielerin am Ohnsorg-Theater in Hamburg. Dass die plattdeutsche Sprache im Theater präsent ist, sei wichtig, sagt sie. Den Muttersprachlern müsse man eine Plattform bieten und auch jungen Leute zeigen: Kommt ins Plattdeutsche Theater, auch wenn ihr vielleicht nicht jedes Wort versteht.
Eine alte Weltsprache
Im Alltag hat keiner der Studierenden im Seminar von Robert Langhanke bisher viel Platt gesprochen. Einige lernen es wie eine Fremdsprache neu. "Meine Großeltern haben immer Platt gesprochen, aber nicht mit mir", erzählt Lene Kramp. Jetzt durch das Studium habe sich das geändert. Das Studienfach steht an der Europa-Universität Flensburg jedem offen, nicht nur Germanistik-Studierenden, auch wenn sie die größte Gruppe stellen. Wer Plattdeutsch spricht, kann übrigens skandinavische Sprachen meist leichter lesen, sagt Dozent Robert Langhanke. Denn in der Hansezeit hat Platt dort viele Spuren hinterlassen. "Man sagt ja auch: Platt ist eine alte Weltsprache. Da ist was dran."
Æ Sproch - aber keine eigene Sprache
Sønderjysk war im Mittelalter die Umgangssprache im Landesteil Schleswig bis nach Eckernförde. Ausgenommen Nordfriesland, da wurde Friesisch gesprochen. Heute wird es in verschiedenen Varianten noch im Süden Dänemarks gesprochen. Auch Moderator Anders Køpke Christensen spricht es mit Begeisterung, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Die Sprecher nennen Sønderjysk æ sproch: die Sprache. Aber: Sønderjysk gilt "nur" als Dialekt des Dänischen, hat daher nicht denselben Schutzstatus wie Plattdeutsch. Um den Erhalt kämpfen Engagierte in Vereinen und privat. Zum Beispiel ist gerade eine VM i Synnejysk auf die Beine gestellt worden, bei der es neben Sprache auch um Geschichte und Kultur geht. Jugendliche und Erwachsene stellen sich dem Wettbewerb, das Finale ist im Oktober in Apenrade.
Eine Großmutter namens Frank
Bylderup-Bov ist eine Gemeinde mit knapp 1300 Einwohnern acht Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Sønderjysk ist hier noch Alltagssprache. Sogar die meisten Kinder an der Schule können es, erzählen Jeppe und Noah, während sie auf ihren Mofas sitzen. Zwischen Hochdänisch und Sønderjysk zu wechseln ist für die beiden ganz natürlich. Frank Petersen, bei dem sie das Schrauben an den Mofas gelernt haben, fühlt sich hingegen komisch, wenn er Hochdänisch spricht. "Ich muss dann mehr nachdenken, was ich sage." Das muss er nicht, wenn er in die Rolle von Bestemoe Frank schlüpft und seine Videos auf Sønderjysk aufnimmt. Was als Spaß begann, hat ihm schon 35.000 Follower auf TikTok gebracht. "Ich habe Bekannte oben in Aalborg, die klopfen jetzt schon Sprüche auf Sønderjysk", erzählt er nicht ohne Stolz.
Nichts ist so aufregend, wie ein Urlaub auf vier Rädern - findet hr-Reporterin Maike Tschorn. Unterwegs von Ort zu Ort, alles dabei und anhalten, wo es gerade schön ist. Die Nordsee ist für so einen Urlaub wie geschaffen: Strand, wundervolle Landschaften und selten wird es zu heiß im Campervan. Und so nimmt uns Maike Tschorn mit auf eine Reise, auf der sie vor allem interessanten Menschen begegnet. Wie der Herrin der Seehunde in Friedrichkoog oder der Yogalehrerin am Strand von Sankt Peter-Ording, sowie einer jungen Halligbewohnerin, die Touristen per Kutsche ihr Zuhause zeigt. Der Strand auf Sylt hat es Maike ganz besonders angetan und dort trifft sie einen Treibholz sammelnden Künstler, der aus dem Gefundenen alles Mögliche herstellt. Ebenfalls auf Sylt betreibt ein Koch auf einem Campingplatz einen "Kiosk 2.0". Sein Frühstück ist ein Geheimtipp unter den Anwohnern. Es sind solche Begegnungen, die einen Urlaub einmalig machen, oder auch mit Menschen, die es selbst dauerhaft an die Nordsee gezogen hat und die mit ihrer Einzigartigkeit jetzt den Norden prägen.
Aktive Vulkane, tropische Strände und smaragdgrünes Meer mit einer einzigartigen Unterwasserwelt - der südliche Teil Japans liegt etwas abgeschieden, besticht aber durch seine Schönheit. Auf den südlichen Inseln springen Makaken auf den Rücken der Sikahirsche herum, Miniatur-Wildschweine kämpfen mit der Nahrungssuche. Die warme Meeresströmung Kuroshio sorgt für großen Fischreichtum und bunte Korallen und lässt die begehrte Alge Mozuku wachsen.
* Arnis: ankommen, staunen, eintauchen!
In der kleinsten Stadt Deutschlands leben gerade einmal rund 260 Menschen, dafür gibt es hier mehr Schiffe als Einwohner. Und Freiheit scheint zum guten Ton zu gehören. Yared Dibaba steuert Arnis an, gelegen auf einer Halbinsel an der Schlei, Deutschlands längstem Ostseearm. Eine Stadt, klein an Fläche, groß an Geschichte, Stolz und Originalen. Er entdeckt Arnis vom Wasser aus und taucht ein in eine Welt, die von Seefahrt, Handwerk und Gemeinschaft geprägt ist.
Madars Apse schließt sich Nico Hiraga und einer lokalen Crew an, um an ikonischen Spots in San Francisco zu skaten. Dabei erleben sie, wie die chaotische Energie der Stadt eine der einflussreichsten Skateboarding-Communitys geprägt hat.
Diesmal hat sich Harry Prünster einen kleinen Teil des Karnischen Höhenweges vorgenommen. Am Nassfeld auf der Watschinger Alm wird er gemütlich frühstücken, um dann frisch gestärkt zur Dellcheralm zu wandern. Seine Kondition wird er anschließend im Klettergarten Felsenlabyrinth testen und schließlich bei einem großen Frigga-Fest in Plattners Einkehrgasthaus den Tag vergnüglich ausklingen lassen.
Küsten sind für die meisten Menschen verheißungsvolle Urlaubsorte mit langen Sandstränden und klarem Meerwasser. Vor allem aber sind sie Lebensraum für zahllose Tierarten, die vom offenen Meer oder vom Land an die Küsten kommen, weil sie dort Nahrung finden. Die arktische Küste ist der Schauplatz eines großen saisonalen Wandels auf unserer Erde. Im Frühling schmelzen Milliarden Tonnen Eis und setzen riesige Mengen von Nährstoffen in den Küstengewässern frei. Ein Ereignis, das zahllose Meeresbewohner anzieht. Unter ihnen schweben auch blinde, bizarr aussehende Wesen herbei: Meeresengel, fünf Zentimeter große Ruderschnecken. Die betörenden Kreaturen mit dem irreführenden Namen haben eine teuflische Seite. Blitzschnell stülpen sie ihren hakenbewehrten Schlund nach außen und vertilgen Seeschmetterlinge, ihre kleineren Verwandten: Szenen wie aus einem Horrorfilm. Weit im Süden unseres Planeten lockt ein üppiges Nahrungsangebot deutlich größere Meeresbewohner an die Küste, was zu dramatischen Szenen führt. Tausende von Seebären drängen sich auf einem kleinen Felsvorsprung der südafrikanischen Robberg-Halbinsel. Alle müssen irgendwann ins Wasser, um zu fressen, auch die Jungtiere. Ein Dilemma, denn dort warten ihre Todfeinde: Weiße Haie. Seebären sind eine beliebte Beute der Haie. Da es immer weniger Nahrung im Meer gibt, kommen die normalerweise einzelgängerisch lebenden Jäger dort in größerer Zahl zusammen. Schon dieses Verhalten ist ungewöhnlich. Doch für die Wissenschaftler noch erstaunlicher ist die Reaktion der Seebären. Sie bilden einen großen Pulk und treiben in einer konzertierten Aktion Weiße Haie zurück ins offene Meer. Diese völlig neue Verhaltensweise ist noch nicht lange bekannt und konnte für die Dokumentation erstmals über einen Zeitraum von vier Jahren gefilmt werden. An Namibias Skelettküste, wo die Wüste auf den kalten Atlantik trifft, zeigen sich unerwartete Besucher: Löwen. Das Filmteam konnte beobachten, wie die ersten Löwen nach 40 Jahren an die Küste Namibias zurückgekehrt sind. Die sogenannten Wüstenlöwen wurden von Farmern verfolgt, die sie als Bedrohung ansahen. Von Wissenschaftlern genau beobachtet und geschützt, konnte die Löwenpopulation ihr Revier wieder vergrößern. Aus ihren ursprünglichen Jagdrevieren vertrieben, bietet die Küste den Großkatzen ein Auskommen. Zwei junge Löwinnen haben sich darauf spezialisiert, nachts Kormorane zu jagen. Die Schwestern sind erfolgreich und lassen sich das Geflügel schmecken. Küstengewässer ziehen auch Besucher an, die nicht nur auf Nahrungssuche sind. Nach einer langen Reise erreichen Südliche Glattwale die argentinische Halbinsel Valdés. Eine besonders geschützte Bucht mit bequemem Sandboden wird nach und nach zum riesigen Kreißsaal für die gebärenden Glattwalweibchen. Sind die Walkälber auf der Welt, haben die Mütter große Mühe, die umtriebigen Jungen in Schach zu halten. An der Pazifikküste British Columbias haben sich Strumpfbandnattern darauf spezialisiert, in den Sommermonaten nicht nur an Land auf Nahrungssuche zu gehen, sondern auch im eiskalten Meer. Beim Fischzug strecken die wechselwarmen Schlangen immer wieder den Kopf aus dem Wasser, um sich aufzuwärmen. Doch das Risiko, auszukühlen und unterzugehen, lohnt sich für eine üppige Fischmahlzeit. Auch dieses ungewöhnliche Verhalten konnte erstmalig gefilmt werden, ein echter Leckerbissen für Herpetologen. Aber Küsten sind nicht immer ein Paradies. Gerade in der Übergangszone von Meer und Land können sich Stürme verheerend auswirken. Seit einigen Jahren wird eine riesige Kolonie Kubaflamingos an der ungeschützten Küste der Halbinsel Yucatán immer wieder durch heftige Unwetter malträtiert. Wasser von oben, Wasser von unten: Die Brutkolonie versinkt in den Fluten, fast alle Eier und Küken werden aus den Nestern geschwemmt. Es ist herzzerreißend, wie die Flamingoküken im Hochwasser kämpfen, sie können noch nicht fliegen. Zitternd vor Kälte versuchen sie mit letzter Kraft, zurück auf ihr Schlammhügelnest zu klettern. Im tropischen Raja Ampat, Indonesien, wird das Korallenriff von einem Mangrovenwald an der Küste geschützt. Ein Lebensraum, der Bogenschützenfische magisch anzieht. Die im Wasser stehenden salztoleranten Bäume mit ihrem verflochtenen Wurzelwerk bieten geniale Jagdmöglichkeiten für die Fische. Wie ihr Name schon sagt, setzen sie Wasserstrahlen wie ein Geschütz ein, schießen damit Insekten von Bäumen herunter. Im Jagdeifer gibt es schon mal Ärger unter den Fischen, wenn
Isabella und Chris Fuchs benötigen für geplante Umbauarbeiten einen Steiger mit mindestens 17 Metern Hubhöhe. Um einen potenziellen Kandidaten in Augenschein zu nehmen, fahren sie vom Bodensee bis nach Bremen. Doch das Objekt der Begierde entspricht nicht den Erwartungen. Hat das Paar einen Plan B in petto? Mario Tänzer tüftelt derweil im Harz an seiner Feldbahn-Lok. Der Anlasser für den Dieselmotor passt nicht. Und Marcus Thiel soll für einen Kunden zwei Explosionsrammen zum Laufen bringen. Die Maschinen kamen früher im Straßenbau zum Einsatz.
Die Burg Houska in Tschechien, erbaut im 13. Jahrhundert direkt über dem "Tor zur Hölle", ist bis heute ein mystischer Ort voller düsterer Legenden. Es heißt, die Nazis hätten hier bis 1945 geheime Experimente durchgeführt. Sind das bloß Gruselgeschichten? Zudem das einstige Prunkstück Liberias, das 5-Sterne-Hotel Ducor in Monrovia. Ehemals ein Symbol des afrikanischen Aufschwungs, ist es heute nur noch eine Ruine - ein stummes Zeugnis vergangener Glanzzeiten.
Die Insel Noirmoutier liegt an der Atlantikküste, im Golf von Biskaya. Mit ihren langen, feinen Sandstränden, ihren Pinienwäldern und den weißen Häusern ist sie als kleines Paradies beliebt, weit weg vom Trubel des Großstadtlebens. Noirmoutier steht aber auch für das weltweit berühmte Salz, das hier in den Salzgärten noch fast mittelalterlich geerntet wird.