"Erlebnisreisen" stellt diesmal die Auswanderer Maren und Chris vor. Sie sind zum Studieren aus Deutschland nach Australien gekommen und haben ihre neue Heimat in Brisbane gefunden.
Die beiden haben immer Vollgas gegeben. Studienabschluss. Firmengründung. Vom kleinen Übersetzungsbüro zum Global Player und Marktführer in Down Under. Nach zehn Jahren haben sie ihr Unternehmen verkauft. Jetzt genießen sie ihre Wahlheimat, den lockeren Lebensstil.
Chris betreibt einen YouTube-Channel: Er gibt Tipps für Australien-Auswanderer. Maren ist ehrenamtliche Wildtierpflegerin. Sie päppelt verletzte und verwaiste Vögel, Flughunde und Possum-Babys auf.
Motto in Hamburg: Glamour Queen - Feiere den Moment mit dem Abendkleid deiner Träume!, Tag 1: Henrie
D 2022
45'
Passend zur RTL+ Event-Serie "Das Haus der Träume" dreht sich in dieser Woche alles um das Thema Abendkleid. Die Teilnehmerinnen haben vier Stunden lang Zeit und diesmal sogar 1.500 Euro zur Verfügung, um das Motto "Glamour Queen - Feiere den Moment mit dem Abendkleid deiner Träume!" zu erfüllen. Guido Maria Kretschmer, der für die Serie ein spektakuläres Abendkleid entworfen hat, begleitet die Shoppingtouren der Kandidatinnen.
Christy ist Geschäftsführerin der Tiervermittlung "Santé D'Or". Die meisten Tiere kommen hier in schlechtem Zustand an, so auch Kater Pigpen, der an Panleukopenie erkrankt war. Er überlebte den oft tödlichen Virus, trug aber Nervenschäden davon. Dies ist auch der Grund, warum der schöne Kater noch kein neues Zuhause gefunden hat: Seit der Krankheit ist er beim Spielen sehr aggressiv und beißt schnell zu. Außerdem hat er Koordinationsstörungen. Tiertrainer Jackson sieht die Probleme eher bei Pigpens unterentwickeltem Sozialverhalten und ist überzeugt, ihm helfen zu können. Erste Trainingseinheit: Der Kater muss sich richtig austoben!
Ist Spielen mehr als spaßiger Zeitvertreib? Lisa Budzinski erfährt über Annika, wie wichtig Spielen in unserem Alltag ist. Gibt es Menschen, die gar nicht spielen? Geht das überhaupt? Für Annika hat Spielen ihr Leben grundlegend verändert. Sie erklärt Lisa, wieso ihre Spielkonsole für sie überlebenswichtig war und ihr auch heute noch ein Heilmittel ist. Aber wie kann Spielen so wichtig für uns und unser Leben sein? Einer, der das wissen muss, ist Professor Jens Junge, den Lisa in Berlin trifft. Er leitet das Institut für Ludologie und erforscht wissenschaftlich, welchen Einfluss Spiele auf uns haben. Lisa wird auf ihrer Spurensuche über die Bedeutung von Spielen klar: Wir brauchen Spiele! Wie sonst könnten wir aus unserer sehr regelkonformen Welt ausbrechen und spielerischer mit der Realität umgehen? Und selbst wer von sich behauptet, keine Brett- oder Computerspiele zu mögen, der ertappt sich dann bei Bewegung, Tanz, Theater, Oper, Musik oder Gedankenspielen. Wie schnell und einfach lassen sich Menschen darauf ein, zu spielen? Das will Lisa in einer Fußgängerzone herausfinden, indem sie Passantinnen und Passanten zu kleinen Spielen einlädt.
Im Antanimora-Gefängnis auf Madagaskar einzusitzen, sei das Schlimmste, was einer Person passieren könne - das sagt der Gefängnisdirektor. Müllberge, Ratten, Krankheit und beklemmende Enge. Das Gefängnis ist auf 900 Insassen ausgelegt, mehrere Tausend sitzen ein. Am schlimmsten sind die Nächte. Eingepfercht in stickige Räume, liegen die Häftlinge Haut an Haut, umdrehen geht nur auf Befehl. Wie überleben die Insassen zwischen Dreck und Schädlingen? Die Unterbringung und Versorgung von Gefangenen steht auf der Prioritätenliste der Behörden von Madagaskar weit unten. Im Gefängnis von Antanimora herrschen Zustände, die einen erschaudern lassen. Die Gefangenen teilen sich ihre Unterkünfte mit Kakerlaken, Flöhen, Läusen und Ratten. Wer dort krank wird, dem droht der Tod. Am gefürchtetsten unter Gefangenen: die Pest. Dort gibt es sie noch. Wer etwas Geld hat, kann dort viel erreichen: Er darf sich waschen, muss nicht auf dem Boden schlafen oder bezahlt den Richter für seine Freilassung. Doch die meisten leben jahrelang im Dreck der Anstalt. Nicht nur die Unterbringung ist menschenverachtend, auch die Versorgung. Es gibt eine Mahlzeit am Tag, immer die gleiche: gekochter Maniok, ungewürzt. Die Mangelernährung macht viele krank. Alle Häftlinge haben nur einen Traum: rauskommen, um zu überleben. Die sechsteilige Reihe "Überleben hinter Gittern" blickt auf den Alltag der Insassen und Wärter in den härtesten Gefängnissen der Welt.
Bei der Spaltung von Uran-Atomen wird unglaublich viel Energie freigesetzt. Dieses Wissen sollte in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Verkehr, Stromerzeugung und Medizin revolutionieren - doch ebenso die Kriegsführung. Im Juni 1942 gab der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt das Sofortprogramm zum Bau einer Atombombe frei, das später als Manhattan-Projekt in die Geschichtsbücher einging. Nach zwei Jahren Entwicklung war die erste Kernwaffe der Welt zum Abschuss bereit.
Zwei Freunde und zwei Brüder betreten als Teams die Schmiede, um in einem Wettkampf gegeneinander anzutreten. Doch nachdem sie als Teams zusammengearbeitet haben, um ein schottisches Breitschwert nachzubilden, wird das Siegerteam geteilt, und die Mitglieder müssen gegeneinander antreten.
In den Meeren dieser Welt spielen sich spannende und zuweilen unfassbare Dinge ab. Die Zusammenschnitte zeigen die schönsten Bilder unter und über Wasser sowie Geschichten rund um die Ozeane.
2,7 Millionen, ein Testament und ein Toter: Für die Kommissare Charlotte Fuchs und Philipp Stehler ist schnell klar, dass dies kein Zufall ist und der Mann ermordet wurde. Allerdings hat der Verstorbene das Erbe gut versteckt. Die zerstrittenen Kinder wollen nun das Geld finden, die Polizei hingegen den Mörder ...
Mit Daniela Stamm, Philipp Stehler, Michael Naseband, Robert Ritter, Charlotte Fuchs
Drei Abenteurer, zwei Monate, ein Ziel: Mit dem Motorschirm entdecken sie abgelegenste Regionen Südostasiens - Landschaften, die der Welt bisher verborgen blieben. Start frei in Vietnam.
In der NDR-Reihe "Ein Jahrhundertleben" haben Menschen, die an die 100 Jahre alt sind, aus ihrem Leben berichtet. Nun ein Jahrhundertleben-Special: die schönsten Liebesgeschichten aus einem sehr langen Leben. In zwei Folgen "Jahrhundert-Liebe" erzählen jeweils drei Protagonist*innen ihre ganz persönlichen Liebes- und Lebensgeschichten. Verwoben sind diese mit historischen Wegmarken, die eine entscheidende Rolle in ihrem Leben gespielt haben.
Motto in Hamburg: Glamour Queen - Feiere den Moment mit dem Abendkleid deiner Träume!, Tag 2: Helga
D 2022
50'
Passend zur RTL+ Event-Serie "Das Haus der Träume" dreht sich in dieser Woche alles um das Thema Abendkleid. Die Teilnehmerinnen haben vier Stunden lang Zeit und diesmal sogar 1.500 Euro zur Verfügung, um das Motto "Glamour Queen - Feiere den Moment mit dem Abendkleid deiner Träume!" zu erfüllen. Guido Maria Kretschmer, der für die Serie ein spektakuläres Abendkleid entworfen hat, begleitet die Shoppingtouren der Kandidatinnen.
In der Tiefsee vor Antarktika und im Marianengraben entdecken die Expeditionsteams fremde Welten und bizarre Lebewesen - darunter Kalmare und den Tiefen-Weltrekordhalter der Fische. Erstmals stößt ein Tauchboot in die unbekannten Tiefen des Süd-Ozeans vor. Dort wachsen viele Tiere zu Riesen heran. Auch im Marianengraben entdeckt das Team unerwartet große Tiere: Fische, Muscheln, Würmer und am tiefsten Punkt der Erde sogar Seegurken. Die Tiefsee unter dem Meereis der Antarktis und die fast elf Kilometer tiefen Gewässer vor den pazifischen Marianen zählen zu den am schwierigsten zugänglichen und am wenigsten erforschten Gebieten der Weltmeere und der Erde überhaupt. "Terra X" begleitet zwei Forschungsexpeditionen in genau diese Regionen und ermöglicht Einblicke in Welten, die bisher nur wenige Menschen besuchen konnten. Das Forschungsschiff "Alucia" ist wie bei den vorangegangenen Dokumentationen über den Riesenkalmar, die Monsterhaie, die Höhlen der Korallenriffe und die Leuchtwesen der Tiefsee Mutterschiff und Operationsbasis dieser neuen Expeditionen. Mit ihrem bemannten Tauchboot "Nadir" dringen Wissenschaftler und Filmcrew erstmals über 500 Meter tief ins Südpolarmeer vor. Nie zuvor wurde dieser wildeste Teil der Weltmeere in Tiefen jenseits der 200-Meter-Marke von Menschen betaucht. Die Forscher treffen auf eine immense Artenfülle in einer Region lebendiger Rekorde: Wälder riesiger Schwämme, teils schon entstanden zu Zeiten des Römischen Reiches, und Vertreter fast aller Stämme des Lebens, oft von gigantischer Größe, weil sie in den eisigen Wassern uralt werden und zeitlebens wachsen. Mit dem Tauchboot folgt das Team Walen in die Tiefe, um sie beim Krillfang zu beobachten. Auf Robben montierte Kameras liefern nie gesehene Unterwasseraufnahmen vom Verhalten und Beutefangen dieser marinen Jäger. Doch die Erderwärmung führt zu gravierenden Veränderungen dieser entlegenen Weltgegend. Luftaufnahmen belegen die verstärkte Bildung von Eisbergen und den drohenden Abbruch großer Eisflächen. Völlig anders die Gewässer im Marianengraben mit den knapp 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel gelegenen tiefsten Stellen des Planeten. Der enorme Wasserdruck von über einer Tonne auf der Fläche eines Daumennagels erfordert spezielle Technik. Während den Mond schon zwölf Menschen betreten haben, waren bisher nur drei Personen am Grund des Marianengrabens. Erstmals in der Geschichte wird nun dieser nahezu unerreichbare Winkel der Erde von der "Alucia" aus filmisch erfasst. Dazu wird ein mit Kameras, Fangvorrichtungen und Ködern ausgestatteter "Lander", eine mechanische Tiefsee-Plattform, von Bord abgelassen, der in Tiefen zwischen 4500 und 11.000 Metern operiert. Dabei gelingt es, einen Scheibenbauchfisch in 8178 Metern Tiefe aufzunehmen - Weltrekord fast an der Grenze des Möglichen. Aus biochemischen Gründen können Wirbeltiere nicht unterhalb von etwa 8200 Metern leben, da dann der Druck die Proteine komprimiert und jede Muskeltätigkeit verhindert. Andere Tiere wie Krebse behaupten sich auch in tieferen Regionen. Wie sie dies mittels TMAO und GPC, zweier chemischer Schutzsubstanzen, bewerkstelligen, zeigt die Dokumentation anhand von CGIs. Ein zweiter Tauchroboter liefert aus über zehn Kilometern Tiefe über Glasfaser-Kabel Bilder einer Lebenswelt, wie sie bis vor Kurzem nicht für möglich gehalten wurde: Quallen, Gliederfüßer, Seegurken, Würmer, rätselhafte halb-transparente, rosenähnlich anmutende Wesen und andere mehr. Die tiefste Tiefe ist voller Leben.
Tagein tagaus sitzt er alleine, in schwindelnder Höhe, in einem winzigen Führerhaus und bewegt mit dem Kran tonnenschwere Bauteile. In seinen Arbeitspausen schreibt der 50-jährige Wang Hua Gedichte. Ihn beschäftigt die Frage, wie seine Zukunft aussehen wird, ob er später einmal in Shenzhen bleiben oder zu seiner Familie aufs Land zurückkehren wird.
Tiertrainer Jackson Galaxy kennt so ziemlich jedes Katzenproblem - und wird in dieser Folge sehnsüchtig von Carter erwartet, die drei Kinder und zwei Stubentiger hat: Caramel und Scout vertragen sich überhaupt nicht. Caramel quält die jüngere Katze dermaßen, dass Scout nur noch auf den Küchenschränken lebt und dort auch ihr Geschäft verrichtet. Die alleinerziehende Mutter weiß nicht mehr, was sie tun soll, weil die ganze Küche voller Tierhaare ist, und die verängstigte Scout aufs Geschirr pinkelt, seit Caramel sie auch auf dem Katzenklo angegriffen hat. Carter befürchtet, Scout weggeben zu müssen, wenn Jackson keine Lösung findet.
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab.
Täglich drei oder vier Stunden im Stau zu stehen ist in Bangkok nichts Ungewöhnliches. Um dem Verkehrschaos beizukommen, haben der Kolumnist Yanyong Boon-Long und andere Einwohner der Stadt Pläne für ein besseres öffentliches Nahverkehrssystem entwickelt. Sie wollen die Kanäle der Stadt an das Nahverkehrsnetz anbinden und Boote als öffentliche Transportmittel nutzen. Auch die Hochbahn soll weiter ausgebaut werden. Auf dem Lad Prao Kanal sind bereits öffentliche Boote im Einsatz. Der Aktivist Yanyong Boon-Long startet ein Experiment: Wer ist schneller am Flughafen-Zubringer - Boot oder Taxi?
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab.
Ayla hat Gabby online kennengelernt und fühlte sich ihr verbunden, weil sie beide mit der Sichelzellkrankheit zu kämpfen hatten. Gabby will sich nicht treffen oder Video chatten, daher glauben Nev Kamie, dass Gabby nicht die ist, auf die Ayla hofft!
3,6 Kilometer Drahtseilakt über dem Meer: Slackline-Weltmeister Jaan Roose plant seinen historischen Gang über die Straße von Messina bis nach Sizilien.
Die neue Heißzeit Spurensuche in der Vergangenheit
Pflanzen und Tiere
D 2022
45'
Das Klima unseres Planeten ändert sich rasant. Forschende warnen vor einer lebensfeindlichen Zukunft. Was auf Pflanzen und Tiere zukommen könnte, zeigen neue Einblicke in die Erdgeschichte. Auf der Erde herrschten bereits früher extreme Klimaphasen. Besonders für eine sogenannte Superheißzeit vor 56 Millionen Jahren interessiert sich die Wissenschaft: Fossilienfunde aus dieser Epoche zeigen, wie tiefgreifend sich Ökosysteme damals verändert haben. Im unwirtlichen Niemandsland des Bighorn Basin in Wyoming suchen die Paläobotanikerinnen Vera Korasidis und Ellen Currano Fossilien von Pflanzen aus der Heißzeit vor 56 Millionen Jahren, dem sogenannten Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum, kurz PETM. Ihre Funde zeichnen ein klares Bild: Damals wurde aus einer grünen Landschaft, in der Flussauen und Mischwälder dominierten, innerhalb kurzer Zeit ein subtropisches Trockengebiet. Weltweit verschoben sich in dieser Phase Vegetationszonen um mehr als 1000 Kilometer polwärts. Die Arktis und Antarktis waren teilweise bewaldet. Und: Es kam vermehrt zu Extremereignissen - die Funde der Forscherinnen zeigen, dass Buschbrände und Sturzfluten zunahmen. Könnte sich in einer neuen Heißzeit die Pflanzenwelt erneut so tiefgreifend verändern und mit ihr die Lebensgrundlage aller Tiere und Menschen? Tatsächlich erleben wir derzeit den Beginn vergleichbarer Entwicklungen. In ihrem Zentrum stehen - wie ein Frühwarnsystem - die Wälder der Erde. In Deutschland, dem waldreichsten Land Europas, hat der Umbau vieler Wälder schon begonnen. Im Harz, einem deutschen Mittelgebirge, lässt Förster Michael Rudolph von Trockenheit geschädigte Waldflächen roden, um dem Borkenkäfer die Nahrung zu entziehen. Auf freien Flächen pflanzt er neue Baumarten an, die - so die Hoffnung - den zukünftigen Bedingungen trotzen können. Das Problem: Wie die genau aussehen werden, kann niemand verlässlich vorhersagen. Dabei brauchen wir die Wälder dringend. Als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, aber auch, um dem Klimawandel selbst entgegenzuwirken. Wälder sind wichtige CO2-Senken. Sie brauchen das Treibhausgas zum Wachsen, sie ziehen es aus der Atmosphäre und lagern es als Kohlenstoff ein - in Blättern, Ästen, Stamm und Wurzeln. Aber können sie das auch noch in Zukunft? In Australien leitet der Pflanzenphysiologe David Ellsworth von der Western Sydney University ein einzigartiges Experiment. Die Forscher begasen über ein Rohrsystem Teile eines Eukalyptuswaldes mit CO2-Konzentrationen, wie sie zuletzt in einer Heißzeit vor 16 Millionen Jahren, im Miozän, herrschten - und wie sie Mitte des Jahrhunderts wieder herrschen könnten. Er will damit die bislang geltende Theorie testen, dass Wälder umso mehr CO2 aufnehmen, je mehr in der Atmosphäre ist. Das Ergebnis: Zwar nehmen die Versuchsbäume tatsächlich mehr CO2 auf als die Vergleichsbäume, doch statt ihn als Kohlenstoff einzulagern und schneller zu wachsen, geben sie über Austauschprozesse im Boden auch wieder mehr CO2 ab als zuvor. Ein Effekt, den Klimaprognosen bislang zu wenig berücksichtigt haben. Auch die Aufnahmekapazität der größten Kohlenstoffspeicher an Land, die tropischen Regenwälder Südamerikas und Afrikas, stößt an ihre Grenzen - sogar in bislang völlig unberührten Regionen. Der Grund: Das zusätzliche CO2 in der Atmosphäre lässt die Bäume zwar schneller wachsen, aber wegen zunehmender Hitze und Trockenheit sterben sie auch schneller und verrotten - und geben dabei CO2 ab. So könnten die tropischen Regenwälder in Zukunft den Klimawandel sogar beschleunigen. Umwälzungen in der Vegetation der Erde haben in allen Lebensräumen auch gravierende Konsequenzen für Tiere. Der US-Paläontologe Philip Gingerich von der University of Michigan hat im Bighorn Basin eine erstaunliche Form der Anpassung gefunden: Säugetiere, wie die einst verbreitete Huftierart Ectocion, sind während der Heißzeit vor 56 Millionen Jahren geschrumpft, um etwa 20 Prozent. Forscher nennen das Phänomen Verzwergung - vermutlich eine Anpassung an geringeres Nahrungsangebot und größere Hitze. Was wie Paläo-Science-Fiction klingt, könnte sich nun erneut abzeichnen: Studien in Südafrika bei Erdmännchen zeigen, dass auch ihr Nachwuchs in heißen und trockenen Phasen kleiner bleibt. Für große Tierarten wie Elefanten und Nashörner ist Verzwergung keine Überlebensstrategie. Sie leben sehr lange, haben wenige Nachkommen - und bräuchten darum sehr viel mehr Zeit, um sich körperlich anpassen zu können. Aber die haben sie nicht - der menschengemachte Klimawandel verläuft rund zehnmal schneller als während der Heißzeit d
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
- Linz am Rhein / "LivAmour"
- Bornheim / "Opus 61"
- Chemnitz / "Glamour"
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Peter steckt in Geldnöten: Wenn der Kicker-Automat nur nicht so teuer wäre! Fünfzig Mark sind eine Menge Geld. Übrigens ist die Herstellung von Geld auch nicht gerade billig. Allerdings geht es schnell, wenn Münzen von einer vollautomatischen Maschine geprägt werden. Pro Minute 300 Markstücke. Vorher war das lauter Blech. Davon müsste etwas umgetauscht werden können. Und das ist es: tauschen! Denn bald ist Flohmarkt, und dort werden viele Sachen getauscht, selbstverständlich auch gegen Geld. Klar, ist ja auch nicht so sperrig wie ein Kaffeeservice oder ein Sessel. Im Nu sind fünfzig Mark eingetauscht und Peter kann den Kicker-Automaten bezahlen.
Iris ist umwerfend schön und noch dazu ein Nerd! Omar dachte, er hätte das perfekte Mädchen gefunden, aber als Nev und Kamie kommen, um Omar zu helfen, haben sie Bedenken. Ist Iris so perfekt, wie sie scheint? Oder hat Iris ein Geheimnis?
Die neue Heißzeit Spurensuche in der Vergangenheit
Ozeane
D 2022
45'
Die Erderwärmung verändert unsere Ozeane. Wie sie in Zukunft aussehen könnten, erforschen Wissenschaftler, indem sie marine Lebensbedingungen vergangener Heißzeiten rekonstruieren. Auf Koralleninseln, in Sedimentkernen und an Fossilienfundstätten stoßen sie auf Spuren dieser extremen Klimaphasen. Messungen mit Unterwasserdrohnen, Experimente in Testbecken und Laboranalysen zeigen: Auch heute drohen Sauerstoffmangel, Artensterben und Überflutungen. An der Universität Utrecht untersucht Paläozeanograf Appy Sluijs in Sedimentproben aus dem Atlantik vor Ghana, wie sich die tropischen Meere in der extremen Heißzeit vor 56 Millionen Jahren verändert haben. Das Ergebnis: Die Wassertemperatur ähnelte einem Whirlpool. Bis zu 38 Grad war das Meer warm, und nahezu alles Leben verschwand daraus. Vor allem Tiere und Pflanzen in den heutigen warmen Meeresgebieten könnten zu Verlierern des Klimawandels werden. Viele Organismen haben sich in den letzten 2,58 Millionen Jahren an die kühlen Verhältnisse der Eiszeit angepasst. Lange sehr kalte Phasen wechseln sich dort ab mit kurzen Warmzeiten, in denen wir heute leben. Für dieses eiszeitliche Temperaturspektrum ist das Leben in den Ozeanen optimiert. Die aktuelle Erwärmung im Rekordtempo könnte die Anpassungsfähigkeit der Organismen übersteigen, denn ein solches Klima haben sie noch nie erlebt. Auch die tropischen Korallenriffe sind Opfer dieser schnellen Erwärmung. Die Korallenbleiche hat sie weltweit stark geschädigt. Ausnahme: Die Korallengebiete im nördlichen Roten Meer bei Eilat in Israel. Dort erforscht ein Team um den Meeresbiologen Maoz Fine, warum sie dort noch intakt sind. Vor rund 7000 Jahren konnten die Korallen in das Gebiet einwandern, weil sie sich anpassen mussten, um eine Engstelle mit besonders hohen Wassertemperaturen am Horn von Afrika passieren zu können. Der Golf von Akaba könnte daher schon bald zu einem der letzten natürlichen Refugien für tropische Korallen weltweit werden. Der Klimawandel setzt auch kühlere Meeresgebiete stark unter Druck. Vor der Küste der US-Bundesstaaten Oregon und Washington ist Ozeanograf Jack Barth mit seinem Team einer Veränderung im Zusammenspiel zwischen Wind und Ozean auf der Spur. Der Wind treibt dort zunehmend eine Meeresströmung an, die kaltes, nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe aufsteigen lässt. Dadurch wächst das Plankton stärker, das wiederum Nahrungsgrundlage für viele Lebewesen ist. Viele Lebewesen bedeuten aber auch: Wenn die Organismen absterben, sinken sie zum Meeresboden und werden unter Sauerstoffverbrauch von Bakterien abgebaut. Dort bilden sich deshalb immer häufiger Todeszonen, in denen Seesterne, Seeigel, Muscheln und Krebse verenden. Auch in früheren Heißzeiten wuchsen vor vielen Küsten Sauerstoffminimumzonen immer stärker an. Extremwetter spülte in diesen Phasen oft große Mengen Sediment in die Meere. Darin enthaltene Mineralstoffe wirkten wie Dünger und trieben den Teufelskreis an. Ganze Meeresgebiete kippten damals um und wurden zu Todeszonen. Die Erderwärmung verändert nicht nur das Leben in den Ozeanen. Sie führt auch zu einem gefährlichen Anstieg des Meeresspiegels. Wie hoch er sein wird, versuchen Forscher und Forscherinnen um die Geologin Maureen Raymo von der Columbia University in New York herauszufinden. Sie rekonstruieren deshalb, wie stark der Meeresspiegel in der letzten Zwischeneiszeit vor 125.000 Jahren angestiegen ist. Damals lagen die Temperaturen rund zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau - ein Wert, den wir bald wieder erreichen könnten. Das Ergebnis: Der Meeresspiegel damals lag um vier Meter höher als heute. Eine Größenordnung, die reicht, um riesige Küstengebiete weltweit zu überfluten. Eine neue Heißzeit wirft ihre Schatten voraus. Wie sie das Leben auf der Erde verändern könnte, untersuchen Forschende an Hitzeperioden der Vergangenheit. Diese Dokumentarreihe begleitet ihre Spurensuche.
Die einen erstrahlen längst in neuem Glanz, die anderen werden immer noch vor dem Verfall gerettet - die Burgen und Schlösser im Mühlviertel sind Ausdruck der Liebe der Menschen zu ihrem Land.
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Hier ein berauschendes Mittelalterfest, da ein gediegenes Zentrum für Erwachsenenbildung - entlang des Burgen- und Schlösserwegs im Mühlviertel stehen Authentizität und Atmosphäre in der Nutzung der historischen Gemäuer, die es hier so zahlreich gibt, an vorderster Stelle.
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Wenn sich die Männer der Ritterschaft zu Judenburg zum Kampfe rüsten, ist es Zeit für das frühsommerliche Mittelalterspektakel auf Burg Clam. Burgherr Carl Philip Clam-Martinic beehrt Bernold Mraulak und seine Gefolgschaft wie jedes Jahr zum abendlichen Umtrunk. Clam-Martinic hatte das Glück, die 1149 erbaute Burg im Jahr 2003 in einem sehr guten Zustand von seinen Eltern zu übernehmen. Bei seinen Burgführungen lässt er kein Detail aus - vom Burgtor, das allen Angriffen quer durch die Jahrhunderte getrotzt hat, bis hin zur prächtig gedeckten Tafel im sogenannten Landschaftszimmer.
Burg Reichenstein, im Jahr 1230 errichtet, war seit der Mitte des 18. Jahrhunderts dem Verfall preisgegeben. In den 1980er Jahren hat sich ein Verein formiert, der sogleich mit der Sanierung und der Renovierung der Gemäuer begonnen hat. Heute befindet sich hier das Oberösterreichische Burgenmuseum, das von den Lebenswelten auf den Burgen der Region erzählt. Geleitet wird es von Edeltraud Jungwirth, die seit über 20 Jahren im Renaissancetrakt, einem baulichen Restbestand aus dem 16. Jahrhundert, lebt.
Auch auf der Ruine Prandegg hat sich ein Burgverein der Instandhaltung der immer noch imposanten Mauerreste verschrieben. Alljährlich im Sommer trifft sich hier ein beherztes Team von ehrenamtlichen Helfern, um das Mauerwerk aus dem 13. Jahrhundert zu sichern. Verköstigt werden die Arbeiter von Franz Leitner, der die Taverne am Fuße der Ruine betreibt. Im wiederaufgebauten Backhäuschen aus dem 16. Jahrhundert kann der gelernte Bäcker das Brot zur reichhaltigen Jause wie anno dazumal backen. Und der pensionierte Geschichtelehrer Berthold Moser vom Burgverein erzählt im Museum im sogenannten "Zehentstöckl" vom einst so schwierigen Verhältnis zwischen Herrschaft und Untertanen.
Eine aufwendige Restaurierung durch das Land Oberösterreich ab 1986 hat für die heutige Pracht von Schloss Weinberg in Kefermarkt gesorgt. Seit 1629 befindet sich das Schloss im Besitz der Familie von Carl-Friedrich Wentzel. Der deutsche Agrarunternehmer ist froh, dass er das Schloss Ende der 1980er Jahre an das Land Oberösterreich verpachten konnte. Für ihn war es in all den Jahren zuvor vor allem eine Belastung. Heute genießt er seine Aufenthalte in Kefermarkt, wo er im ehemaligen Meierhof des Schlosses einen Wohnsitz hat. Schloss Weinberg ist heute ein Zentrum für Erwachsenenbildung.
Die historische Substanz von Freistadt - mit 8000 Einwohnern ein urbanes Zentrum des Mühlviertels - ist so gut erhalten wie kaum sonst wo in Österreich. Schloss Freistadt wurde zwischen 1363 und 1397 unter Herzog Rudolf IV errichtet. Neben dem Finanzamt ist hier das Mühlviertler Schlossmuseum untergebracht. Museumsleiterin Nicole Wegscheider wacht über 21.000 Exponate der Volkskultur, des Handwerks und der Stadtgeschichte.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner
Am letzten Tag in der Wildnis dürfen die Abenteurer die Umschläge öffnen und die darin befindlichen Kartenteile und Hinweise richtig kombinieren. Nur so finden sie aus der Wildnis in die Zivilisation zurück. Vorher heißt es Abschied nehmen von Wildniscoach Tobi. Das ist sehr schwer. Der Weg in die Zivilisation erweist sich als komplizierte Herausforderung. Sie brauchen Kombinationsgabe, Geschick und Mut, um zu ihrer großen Überraschung zu gelangen.
Ein einziger loser Draht sorgt dafür, dass ein manövrierunfähiges Containerschiff eine Brücke in Baltimore zum Einsturz bringt. Die Analyse zeichnet die fatale Kettenreaktion nach, durch die sechs Menschen sterben. Außerdem: Warum eine defekte Glühbirne in Polen im Jahr 1980 zum Tod von 87 Menschen führt. Und: Die Industriekatastrophe im indischen Bhopal, bei der durch ein Gasleck rund 25.000 Menschen qualvoll sterben und unter deren Folgen Hunderttausende bis heute leiden.
Bei den Pinguinen sieht einer aus wie der andere - denkt der flüchtige Betrachter. In der Wilhelma weiß der Revierleiter genau, mit wem er es zu tun hat. Er kennt alle Pinguine gewissermaßen mit Vornamen. Die hat er ihnen nämlich selbst gegeben - mitunter schon, als noch gar nicht richtig feststand, wer überhaupt Männchen und wer Weibchen ist. Aber das macht nichts. Denn neben den Namen ist noch viel Interessanteres zu erfahren - zum Wesen des jeweiligen Pinguins. Einige Charakterzüge gibt es nicht nur im Tierreich. Bei den Mähnenschafen muss man schon etwas nachhelfen mit der Wiedererkennung. Deshalb gibt es für die Jungtiere ein raffiniertes Markierungssystem, damit die Pfleger im Gewimmel immer wissen, wer zu wem gehört. Auch die Leguane hätten beinahe zahlreichen Nachwuchs gehabt. Doch das Weibchen konnte die Eier nicht ablegen. Legenot - so der tierärztliche Begriff, der in diesem Fall eine komplizierte Operation nötig macht.