London ist die meistbesuchte Hauptstadt Europas. Jährlich strömen rund 14 Millionen Geschäftsleute und Touristen in die britische Metropole. Klar, dass den "Koffer-Jägern" angesichts solcher Gästezahlen die Augen leuchten. Denn je höher das Reiseaufkommen, desto mehr Gepäckstücke gehen unterwegs verloren. Und den Flughafen von Stansted haben sich die Schnäppchenjäger auf der Karte besonders fett angestrichen. Hier landet nämlich bevorzugt die betuchtere Klientel in superteuren Learjets. Die Ausbeute dürfte dort dementsprechend besonders üppig ausfallen.
Mietschulden in Höhe von umgerechnet 13 000 Euro bringen eine Dame im Osten der britischen Hauptstadt London in arge Bedrängnis. Denn Paul Bohill und sein Kollege Phil Short sind nicht gekommen, um das Geld einzutreiben. Die Beamten sollen stattdessen im Auftrag des Immobilieneigentümers eine Zwangsräumung durchführen. Der Lady bleibt eine Stunde Zeit, um ihre wichtigsten Sachen zusammenzupacken, wie zum Beispiel ihren Personalausweis, Kleidung und Medikamente. Denn anschließend werden vor Ort die Schlösser ausgetauscht.
Ein neuer, investigativer Einsatz von Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenicke gilt den Meeresschildkröten. Seit 150 Millionen Jahren ziehen sie durch die Ozeane unseres Planeten, überlebten Dinosaurier, Eiszeiten und Naturkatastrophen. Doch heute sind alle sieben verbliebenen Meeresschildkröten-Arten vom Aussterben bedroht. Hannes Jaenicke sucht nach Antworten.
In Maltas Hauptstadt Valletta befindet sich eine verborgene Gartenanlage: Von wem wurde dieser prunkvolle Bau errichtet? Am Rande der kubanischen Hauptstadt Havanna liegt die verlassene Ruine einer einst berühmten Kunstschule. In der US-Metropole Philadelphia erstreckt sich ein weitläufiger Komplex, in dem einst ein berühmter Straftäter lebte. Und im Süden Nürnbergs liegt ein verwildertes Areal mit Bauten, die an Deutschlands dunkle Geschichte erinnern.
Auf ihrer Expedition durch den Hunsrück besucht SWR Moderatorin Anna Lena Dörr Orte, die besonderen Zauber ausstrahlen, Orte im Dornröschenschlaf: eine alte, abgelegene Mühle, ein Dampflok-Museum, eine historische Eisenhütte, verwunschene Burgruinen, einen Bunker aus dem Kalten Krieg, einen riesigen Keltenwall und eine Straße im Wald. Sie erlebt spannende Begegnungen.
Was aussieht wie ein Mülltonnendeckel auf Rädern, ist ein Meisterstück der Kriegstechnik: J. L. van Soests Detektor ortete feindliche Flugzeuge lange vor dem Radar. Eine vergessene Ingenieursleistung, die Mathematik für militärische Zwecke nutzbar machte. Außerdem: Was verrät ein geheimnisvoll gravierter Stein über die verschollenen ersten britischen Kolonisten Amerikas? Und: ein königlicher Bart, der der Großen Sphinx von Gizeh einst gut zu Gesicht stand.
Aktuell, authentisch und nah dran an den Menschen und ihren Schicksalen: Der ntv Auslandsreport mit Nadja Kriewald beleuchtet Themen aus aller Welt und zeigt die Menschen und Geschichten hinter den Schlagzeilen aus der Ferne. Ob Opfer der Atomversuche in der kasachischen Wüste oder syrische Flüchtlinge in der Türkei - der Auslandsreport berichtet seit 1997 über Ereignisse und ihre Auswirkungen rund um den Globus.
Im Pazifischen Ozean gibt es Nahrung im Überfluss, die Suche danach bestimmt das Leben der Meerestiere. Man trifft dort Kreaturen mit 100 Mündern - und auch das größte Maul der Weltmeere. Die Riesen des Pazifiks haben Besonderheiten entwickelt, um ihren immensen Nahrungsbedarf zu decken. Der Blauwal, das größte Tier der Welt, kann sich von winzig kleinen Krebstierchen ernähren, weil er mit seinem Riesenmaul bei jedem Bissen Unmengen von Krill verschlingt. Auch der Teufelsrochen fällt über winzige Beute her. Da diese kaum nahrhaft ist, frisst er fast pausenlos, um nicht zu verhungern. Die Nomura-Qualle, zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verspeist alles, was ihr in die Fangarme kommt, und kann so innerhalb eines Jahres größer werden als ein Mensch. Dabei stattet sich die Riesenqualle mit so vielen Mündern aus, wie für ein solch spektakuläres Wachstum notwendig sind. Ausgewachsene Walhaie können bis zu 15 Meter lang werden, doch als Jungtiere sind sie eine leichte Beute. Seinen Nahrungsbedarf deckt der Meeresriese, indem er bei größeren Plankton-Ansammlungen einfach sein Maul öffnet und die Kleinstlebewesen aus dem Wasser filtert. Damit ist er eine der gefräßigsten Kreaturen im Pazifik. Auf den Marshallinseln haben Muränen gelernt, an Land zu jagen, und auch die Schildkröten der Galapagosinseln haben Verhaltensweisen entwickelt, die ihr Überleben sichern. Entlang der Küste Kaliforniens lebt wiederum ein auf den ersten Blick sehr unscheinbarer Jäger: Die Grüne Riesenanemone harrt geduldig aus, bis die Strömungen des Pazifiks ihr Beute zuspielen, wobei diese auch gern einmal doppelt so groß sein kann wie sie selbst. Nicht weit entfernt, vor der Küste von Big Sur, könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Hunger seiner Einwohner gar nicht überleben. Dort wächst auf dem Meeresboden ein riesiger Kelpwald, der in seinem Streben nach Sonnenlicht bis zu 45 Meter hoch wird. Dieser Algenwald bietet zahlreichen Arten Unterschlupf und dient ungeladenen Gästen auch als Nahrung. Der Rote Seeigel hat einen solchen Heißhunger auf Kelp, dass er die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten verwandeln könnte. Wäre da nicht der Seeotter, der mit seiner Vorliebe für Seeigel dem Kelpwald zur Seite steht. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie da gewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
Im Jahr 1995 ermordete Peter Moore vier Männer in einer nordwalisischen Gemeinde, in der er eigentlich als geschätzter Unternehmer galt. In der Kindheit litt der spätere Serienmörder stark unter seinem alkoholkranken Vater und steigerte sich zunehmend in Gewaltfantasien hinein, die er zu Beginn der 1970er-Jahre in die Realität umsetzte. Komplett in schwarz gekleidet, lauerte der offen homosexuelle Moore als "Mann in Schwarz" seinen Opfern auf.
Mit Maximilian Hilbrand, Hans Bayer, Josef Tratnik, Renier Baaken, Volker Wolf, Gerd Kilbinger, Michaela Kametz
Deutsche Technik ist sehr gefragt, auch bei den "Koffer-Jägern". Mark Meyer hat auf einer Nachlass-Auktion in Austin für 400 Dollar einen Siemens-&-Halske-Telegrafen ersteigert. Das museumsreife Morsegerät gehörte einem wohlhabenden Texaner und bringt dem Schnäppchen-King einen stattlichen Gewinn ein. Denn solche Gegenstände kann man nicht im Laden kaufen. Gleiches gilt für den Gürtel eines britischen Boxers. Die Auszeichnung wurde Al Foreman 1928 nach dem Sieg gegen Leo "Kid" Roy verliehen.
Ein signiertes Trikot von Dan Fouts, dem Quarterback der San Diego Chargers, findet seinen Weg ins Geschäft. Kann Rick den Deal erfolgreich abschließen oder rutscht ihm das gute Stück durch die Finger?
Delfine gelten als schlaue und soziale Meeressäuger. Dennoch werden sie immer wieder gejagt. Mehr als 100.000 Delfine werden weltweit jedes Jahr getötet. Auch in Ghana stellen ihnen Fischer nach. Die Jagd dort ist illegal, aber lukrativ. Diese investigative Reportage begleitet die Jäger in Ghana und zeigt, wie man im Senegal gegen die illegale Delfinjagd vorgeht. Schon in der Grundschule bekommen die Kinder der Fischer im Senegal beigebracht, dass die Delfine eine geschützte Art sind. Gibt es also Hoffnung für die Delfine vor den Küsten der afrikanischen Länder?
Commerce liegt tief im Süden der USA, dort ist amerikanisches Kulturgut noch günstig zu haben. Wer historische Artefakte mit Seltenheitswert sucht, ist in der Kleinstadt genau richtig. "Koffer-Jäger" Mark Meyer streckt seine Schnäppchen-Fühler im Bundesstaat Georgia nach einem Sternenbanner aus. Auf dem "Star-Spangled Banner" sind nur 45 Sterne zu erkennen. Das bedeutet, die Flagge ist sehr alt. Sie stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Spanisch-Amerikanischen Krieg im Jahr 1898.
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Vergessene Welten
D 2023
45'
Cuiabá, Brasilien, 20. April 1925: Drei Männer machen sich auf den Weg in die "Grüne Hölle" des Amazonas - auf der Suche nach der versunkenen Stadt "Z". Percy Fawcett leitet die Expedition - ohne GPS oder nähere Kenntnis über die Gefahren des Dschungels. Die Paläontologen Edward Drinker Cope und Othniel Charles Marsh bekämpfen sich 20 Jahre lang. Und Nikolai Wawilow setzt mit seiner Samen-Sammlung Weichen. Wie man heute vermutet, kamen Fawcett und seine Begleiter nie an ihrem Ziel an. Die Letzten, die den Abenteurer und seine Gefolgschaft noch einmal zu Gesicht bekamen, waren ein paar Menschen aus der indigenen Bevölkerung. Im Jahr 1927 erklärte die Royal Geographical Society die Männer schließlich für verschollen. Doch die Welt wollte nicht wahrhaben, dass die wagemutigen Forscher einfach spurlos verschwunden sein sollen. Fawcett war seiner Zeit voraus. Die damalige Wissenschaft sah in den Regenwäldern Zentral- und Südamerikas nichts als unberührte und menschenleere Natur. Er aber glaubte an die Existenz von Hochkulturen in diesen Gebieten. Heute ist klar und sichtbar, wie recht er hatte. Ab Ende des 18. Jahrhunderts boomte in Amerika die Paläontologie. In der Zeit des Aufbruchs Mitte des 19. Jahrhunderts machten zwei Männer auf sich aufmerksam. Einer von ihnen war Bauernsohn Edward Drinker Cope, der andere Othniel Charles Marsh. Er hatte an der Universität von Yale unter anderem Paläontologie und Chemie studiert. Anfangs verstanden sich die beiden Männer gut - bis es zum Krieg um Ehre und Ruhm kam, trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere und Forschungsansätze. Die zwei Paläontologen bekriegten sich 20 Jahre lang. Am Ende standen sie mit leeren Händen da - zwei gebrochene und einsame Männer. Dabei haben sie über 130 neue Dinosaurierarten entdeckt. Nikolai Wawilow - der Forscher hatte sich Anfang des 20. Jahrhunderts den Pflanzen und Samen verschrieben. Er reiste dafür in die entlegensten Regionen der Welt. Longyearbyen liegt auf dem 78. Breitengrad und ist die nördlichste Siedlung der Welt. In dem Ort führt ein geheimnisvoller Gang über 100 Meter tief in den Permafrostboden. Dort befindet sich der "Weltweite Saatgut-Tresor". In der weltgrößten Saatgutbank lagern heute weit über 1,1 Millionen Samenproben. Darunter befinden sich auch 60 Kisten mit der Spendernummer 17-39-36-5 und der Aufschrift "N. I. Wawilow". Der Russe war einer von denjenigen, die mit ihren Samen-Sammlungen ein solches Projekt erst ermöglicht haben. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
In Maltas Hauptstadt Valletta befindet sich eine verborgene Gartenanlage: Von wem wurde dieser prunkvolle Bau errichtet? Am Rande der kubanischen Hauptstadt Havanna liegt die verlassene Ruine einer einst berühmten Kunstschule. In der US-Metropole Philadelphia erstreckt sich ein weitläufiger Komplex, in dem einst ein berühmter Straftäter lebte. Und im Süden Nürnbergs liegt ein verwildertes Areal mit Bauten, die an Deutschlands dunkle Geschichte erinnern.
Im Laden sorgt ein militärischer Ausweis mit der Unterschrift von Marilyn Monroe für Aufsehen. Wird Rick von der seltenen Schönheit verzaubert - oder entpuppt sich die Signatur dieses Bühnenstars als Fälschung? Anschließend legt ein Kunde eine Erstausgabe von Beethovens 6. Sinfonie auf den Tresen. Gerät Rick bei dem Deal völlig aus dem Takt?
Australien ist der trockenste Kontinent der Erde, und doch geprägt von einer unglaublich vielfältigen Landschaft, die der Lebensraum für eine unvergleichliche Biodiversität ist. In den letzten zwei Jahrhunderten jedoch wurden Ressourcen und Tierwelt bedrohlich ausgebeutet. Mit weltweit einer der höchsten Abholzungsquoten, einem dramatischten Säugetiersterben und den zunehmend schwindenden Riffsystemen braucht Australiens Natur dringend Rettung.
In Chamonix am Fuße des Mont Blanc treffen sich Alpinisten, Familien, die Hautevolee und Einheimische. Alles dreht sich um den mit 4.810 Metern höchsten Berg der Alpen. Rund tausend Menschen versuchen jedes Jahr den Aufstieg - zehn davon bezahlen ihn mit dem Leben. Viele von ihnen unterschätzen den als weniger schwierig geltenden Normalweg von der Goûter-Hütte aus.
In Santa Cruz machen die "Koffer-Jäger" regelmäßig fette Beute. Denn auf der "Lost Property Auction" kommen Liebhaberstücke mit Seltenheitswert unter den Hammer, wie zum Beispiel antikes Blechspielzeug oder Barbie-Puppen aus den 70ern. Das begehrteste Objekt in dieser Episode ist jedoch ein "Tony Hawk"-Skateboard. Der US-Amerikaner schaffte als Erster eine 900-Grad-Drehung in der Halfpipe und ist in der Szene ein absoluter Superstar. Das Sportutensil könnte daher viel Geld einbringen.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Hagen / "Kurvenschön"
+ Stuttgart / "Da Vinci"
Eine Jacke aus dem Kultfilm Pulp Fiction kommt ins Geschäft. Wird Rick zugreifen? Corey begutachtet indes Opern-Handschuhe, die von Hollywood-Legende Clark Gable signiert wurden. Wird es ihm gelingen, den richtigen Ton für diesen Deal zu treffen?
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Giftig, flüchtig oder explosiv: Wissenschaftler experimentieren mit Substanzen und nehmen dabei tödliche Gefahren in Kauf. Von ihren bahnbrechenden Erfindungen profitieren wir bis heute. Die Chemie bestimmt die fundamentalen Bausteine der Welt. Carl Wilhelm Scheele, Rosalind Franklin und Alice Ball stellen die Theorien infrage. Sie prägen die Wissenschaft - ohne dafür Anerkennung zu erhalten. Denn die Früchte ihrer Arbeit ernten zunächst andere. 18. Jahrhundert: Der Apotheker Carl Wilhelm Scheele entdeckt chemische Elemente, die bis heute das Periodensystem bereichern. Seine bedeutendste Entdeckung: Sauerstoff. Zu dieser Zeit dominiert die Theorie, dass bei einer Verbrennung die hypothetische Substanz Phlogiston entweichen soll. Bis Carl Wilhelm Scheele bei seinen Experimenten feststellt, dass ein farbloses Gas eine zentrale Rolle spielt. Der englische Chemiker Joseph Priestley veröffentlicht unabhängig von Scheele 1774 seine Forschung zu Sauerstoff. Scheele publiziert seine Schriften erst Jahre später. Doch weder Scheele noch Priestley erkennen zunächst die Bedeutung ihrer Entdeckung. Kurz darauf widerlegt der französische Chemiker Antoine de Lavoisier die Phlogiston-Theorie und wird lange Zeit irrtümlich als Entdecker des Sauerstoffs bezeichnet. Scheele wird erst spät als erfolgreichster Chemiker des 18. Jahrhunderts anerkannt. Auch die Errungenschaften der britischen Biochemikerin Rosalind Franklin werden zunächst verkannt: 1953 präsentieren drei Forscher die Entdeckung der DNA-Struktur. Was bis heute als revolutionäre Entdeckung gilt, ist auch die Geschichte einer männlich-dominierten Wissenschaftswelt. Denn das Fundament für die DNA-Forschung ist der jungen Forscherin Rosalind Franklin zu verdanken. Als Röntgenkristallographin gelingt es ihr 1952, die DNA-Doppelhelix auf einem Foto festzuhalten. Das "Foto 51" soll hinter ihrem Rücken an ihre Kollegen weitergegeben worden sein. 1962 erhalten James Watson, Francis Crick und Maurice Wilkins den Nobelpreis für die Entschlüsselung der DNA. Franklin findet dabei keinerlei Erwähnung. 1958 stirbt sie an Eierstockkrebs - vermutlich aufgrund der hohen Röntgenstrahlung, der sie sich jahrelang im Dienst der Forschung ausgesetzt hat. Dennoch ist sie heute als virtuose Forscherin bekannt, die der Menschheit einen großen Dienst erwiesen hat - mit bahnbrechenden Erkenntnissen auf den Gebieten der Biologie, Chemie und Physik. Und auch die Chemikerin Alice Ball stirbt jung. Doch ihre selbstlose Arbeit schenkt Tausenden ein besseres Leben: Ihr gelingt es, das erste wirksame Mittel gegen Lepra aus einer Heilpflanze zu isolieren. Damit legt Ball den Grundstein für die Heilung der Krankheit. Sie wird die erste schwarze Master-Absolventin und Chemiedozentin des College of Hawaii. Arthur Dean, Chemiker und Präsident der Universität Hawaii, setzt die Arbeit nach ihrem Tod fort und veröffentlicht die Forschungsergebnisse, ohne Balls Leistung je anzuerkennen. Die Technik nennt er die "Dean-Methode". Posthum erfährt Alice Ball späte Anerkennung. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.
Überall in NRW gibt es spannende Orte zu entdecken - darunter echte Geheimtipps. Gemeinsam mit Daniel Assmann erkunden wir Ausflugstipps im Westen für Familien und alle, die mal raus wollen und etwas erleben möchten: ruhig oder mit viel Action.
Der Küstenort Varosha im Nordosten Zyperns war einst ein Urlaubs-Hotspot für die Reichen und Schönen. Doch im Jahr 1974 wurden die Hotels, Boutiquen und Strände zu einer verbotenen Zone hinter Absperrungen und Stacheldraht. Außerdem: Zwei Küstenforts in den Bayous von Louisiana sind faszinierende Zeugen einer unsteten Phase der US-amerikanischen Geschichte. Und: Die einzigartige antike Höhlenstadt Wardsia in Georgien erlebte im Mittelalter ihre Blütezeit, bis ein Erdbeben alles veränderte.
Die Regenwälder Indonesiens werden immer wieder als Beispiel für den unglaublichen Artenreichtum des Archipels genannt - doch genau diese Biodiversität wird einigen Inseln nun zum Verhängnis. Umweltaktivisten sind deswegen auch hier tätig: Radio Kalaweit sendet rund um die Uhr Popsongs und Nachrichten aus der hauseigenen Gibbon-Rettungsstation. Meeresbiologen setzen auf Aufklärungsarbeit, um Rochen ein Überleben in den Meeren zu sichern, und die Schopfmakaken, die aussehen, als hätte man ihnen einen Bürstenhaarschnitt verpasst, stehen ebenfalls im Mittelpunkt einer Initiative.
Nach einem Nierenstau lässt die schwangere Loredana sich in Deutschland untersuchen und hofft auf grünes Licht für die Rückreise in die Türkei. Servets Visum steht zudem noch aus - wird Loredana ihr Kind in der Türkei bekommen können?
Die größten Echsen der Welt, die Komodowarane, gibt es nur noch auf drei indonesischen Inseln. Der Nationalpark Komodo ist der letzte Rückzugsort der riesigen Echsen. Der Ranger David Robert Hau hat in seinem Leben mehr Zeit mit den Tieren verbracht als mit seiner Familie. Seit über 30 Jahren ist David Robert Hau Chef-Ranger im Nationalpark Komodo.
Was haben Elementarteilchen, der eisige Südpol und Blitze gemeinsam? Sie alle haben Physiker beim Versuch, die Natur und das Zusammenspiel ihrer Gewalten zu erforschen, an ihr Limit gebracht. Der Atomphysiker Louis Slotin setzt sich der Kraft aus, die beim Bau der Atombombe genutzt wird. Der Forscher Rodney Marks kommt am dunkelsten Ort der Erde ums Leben. Und der Physiker Georg Richmann unterschätzt die tödliche Durchschlagkraft von Blitzen. Isolation, Temperaturen von bis zu minus 80 Grad, monatelange Dunkelheit - die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Forscher am Südpol sind alles andere als verlockend. Dennoch entschließt sich der junge Forscher Rodney Marks, im Dienst der Wissenschaft dort zu überwintern. Denn es sind genau diese harten Bedingungen, die dafür sorgen, dass sich der Weltraum von dort aus besonders gut beobachten lässt. Rodney Marks lässt sich vorher ärztlich auf körperliche und seelische Fitness untersuchen und darf den Winter in der Antarktis verbringen. Er passt sich dem Alltag am Südpol an, geht seiner Forschung nach, spielt sogar in einer Rockband und verlobt sich mit einer Kollegin. Alles läuft den Umständen entsprechend gut - bis Marks plötzlich mit akuten Symptomen den Arzt aufsucht. Wenige Stunden später ist er tot, mit gerade mal 32 Jahren - ein mysteriöser Tod, der bis heute Rätsel aufwirft. Auch Louis Slotin ist gerade mal in seinen Dreißigern, als er bei einem Experiment mit radioaktivem Material so stark verstrahlt wird, dass er wenig später verstirbt. Als einer der Wissenschaftler, die im Labor von Los Alamos die Atombombe mitentwickeln, hantiert er regelmäßig mit Plutonium - gänzlich ohne Schutzbekleidung. Er bewahrt seine Kollegen zwar vor einer gigantischen Explosion, büßt für den sorglosen Umgang mit der gefährlichen Plutoniumkugel, die heute als "Demon Core" bekannt ist, aber mit seinem Leben. Dass Naturgewalten nicht zu unterschätzen sind, zeigt auch der Fall des Physikers Georg Richmann. Als Professor an der Sankt Petersburger Akademie will er die Elektrizität in der Atmosphäre erforschen. Dafür wartet er auf eines der vielen Sommergewitter, die in Sankt Petersburg toben. An einem Tag im August 1753 ist es so weit. Der Physiker hat für diesen Anlass einen selbst gebauten Apparat, eine Art Blitzableiter, an seinem Haus angebracht. Dort angekommen, beobachtet er, wie sein Gerät auf das sich nähernde Gewitter reagiert. Doch Richmann hat die Wucht des einschlagenden Blitzes gewaltig unterschätzt. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.
Shining a spotlight on Africa's most influential and inspiring talents through in-depth, authentic conversations. Hosted by Larry Madowo, this show is where Africa's brightest stars share their truths -- real, raw, and revealing.
In der Reihe "Sprache der Berge" widmet sich in dieser "Land der Berge" - Neuproduktion Regisseur Valentin Badura den vielfältigen Dialekten im Süden des Bundeslandes Salzburgs - einem großteils dünn besiedelten, alpinen Raum.
Die Mundart wie sie in den Salzburger Gebirgsgauen gesprochen wird, unterscheidet sich merklich von der Alltagssprache im Norden Salzburgs. In ehemals abgeschiedenen Gegenden wie dem Lungau haben sich sprachliche Eigenheiten besonders beharrlich gehalten. In wirtschaftlichen Zentren wie rund um Hallein trifft man hingegen auf einen Dialekt, der von Zuzug und somit von sprachlicher Durchmischung geprägt ist.
Von Lyrik und Volksmusik bis hin zu Spoken Word und Punkrock: Wir treffen auf Menschen, die sich mit den Dialekten des südlichen Salzburgs auf unterschiedlichste Weise auseinandersetzen, wie beispielsweise die Spoken Word-Künstlerin Anna-Lena Obermoser, die mit bereits 15 Jahren einen Poetry Slam gewonnen hat oder den Sänger Stefan Schipflinger, der mit seiner Band in ihrer Musik oft Mundartausdrücke aus dem Alltagsleben in der Region thematisiert. Damit wollen sie Bewusstsein für die Einzigartigkeit regionaler Sprache und Kultur in Salzburg schaffen.
Besitzen Talismane verborgene Energien? Können sie Schutz oder Glück bringen? Von Venusfiguren und Ankh-Talismanen bis zu den geheimnisvollen Fu-Talismanen und Dogu-Statuen - könnte es sein, dass diese Gegenstände tatsächlich eine Verbindung zu etwas Jenseitigem darstellen?
Modernste Technologien - wie Nachtsichtgeräte - kommen in Afrika um Einsatz, um Wilderern das Handwerk zu legen - die Kamera folgt den "Hütern der Natur" an verschiedenen Orten des schwarzen Kontinents. Erfolgreich eingedämmt wurde auch die Wilderei im Kongo: Die Berggorilla-Zahlen steigen wieder. Grund zur Hoffnung - und großartige Resultate für die Naturschützer. Für die Geparden- Population ist Dr. Laurie Marker mit ihrem 1990 gegründeten Cheetah Conservation Fund im Einsatz.