Kokainschmuggler Martin Lepage nimmt in der Karibik in einer spektakulären Umladung auf hoher See 1,5 Tonnen Kokain mit an Bord seines Segelschiffes und nimmt Kurs auf Kanada. Doch die Fahrt wird nach zwei Tagen gestoppt. Der französische Zoll hatte das Boot schon länger im Visier, da es monatelang verwaist im Hafen von Martinique lag. Lepage und sein Mitsegler versuchen vergeblich, das Boot mitsamt der brisanten Ladung zu versenken. Gegen Ende der Hurrikan-Saison ist Lepage von Kanada zurück nach Martinique geflogen, um seinen Schmuggelauftrag durchzuführen. An seiner Seite ist Langis Bélanger, ein ehemaliger Soldat, der im Afghanistankrieg gekämpft hatte. Sie erhalten von ihrem Auftraggeber eine verschlüsselte Nachricht mit GPS-Koordinaten für den Ort der Kokain-Übergabe auf hoher See. Weil er schlecht navigiert, kommt Lepage viel zu spät zum Treffpunkt, es ist zunächst keiner dort. Schließlich kommt ein venezolanisches Fischerboot mit der heißen Ladung. Zwei Tage später wird Lepage vom Zoll gestellt und festgenommen. Er verbringt seine Haft in Ducos auf Martinique, in einem der heruntergekommensten Gefängnisse Frankreichs. Die Haftbedingungen sind schlimm, das Gefängnis ist überbelegt, und es herrscht Gewalt. Lepage wird von den Mithäftlingen mit einigem Respekt behandelt, er bekommt den Spitznamen "Boss" - wegen der großen Menge Kokain, die er geschmuggelt hat. Lepage weiß nicht, wie lange er im Gefängnis sein wird. Wenn er Pech hat, 15 Jahre. Die Behörden ermitteln weiter. Natürlich wollen sie an die Hintermänner, doch Lepage schweigt. Er fürchtet um sein Leben. Während seiner Haft wird in Kanada sein Sohn ermordet. Ist es eine Warnung seiner Auftraggeber? Ist er indirekt schuld am Tod seines Sohnes?
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Mit 100 Jahre alten Reiseführern auf Spurensuche im Norden
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Mit 100 Jahre alten Reiseführern auf Spurensuche im Norden. Dieses Mal entdeckt Hubertus Meyer-Burckhardt sexy Fotowettbewerbe in Niendorf, einen Chor, der aus der Kälte kam und tödliche Tricks in Güstrow. Stationen dieser Folge: Niendorf, Travemünde, Kiel, Hamburg, Sittensen, Scheeßel, Celle, Nienburg und Güstrow.
Ein schöner Morgen: Nico, Noah und Tomi baden am Fluss im natürlichen Poolbecken, während die anderen Sandwiches für unterwegs vorbereiten. Die Wanderung führt durch den Wald auf eine Hochebene. Dort müssen sie eine große Ziegenherde treiben und die genaue Anzahl bestimmen. Das hört sich leichter an, als es ist, denn die Ziegen haben ihren eigenen Kopf. Nach der anstrengenden Aktion hat sich das Team die Ruhepause im Panoramacamp redlich verdient.
"Catfish" ist im Einsatz, um Jaquan zu helfen, seine geheimnisvolle Online-Liebe Shantel zu finden. Aber nach einer Reihe von schockierenden Entdeckungen werden Nev und Kamie daran erinnert, dass man bei "Catfish" nie weiß, wem man vertrauen kann!
Namaqualand in Südafrika ist alljährlich Schauplatz eines einzigartigen Spektakels: Eine unwirtliche Wüstenlandschaft verwandelt sich zu einem der größten Blumenbeete der Welt. Doch das Paradies währt nur für wenige Wochen. Bis der Regen wiederkehrt, entspinnt sich für Erdmännchen und Strauße, Menschen und Pflanzen ein Wettlauf gegen die Umbarmherzigkeit des Jahreslaufs.
Eine Dokumentation von Lynne und Philip Richardson
Vampire im Nachttierhaus: In der Wilhelma fliegen sie allerdings eher auf Obst als auf Blut - oder sie hängen einfach ab. Bei den Brillenpinguinen herrscht dagegen Betriebsamkeit. In allen Nestern wird nachgesehen, ob es die Küken auch warm und trocken haben. Ansonsten wird ausgemistet. Das sorgt für Aufregung, denn mancher Pinguin muss von lieb gewordenen schlechten Gewohnheiten lassen. Warm und trocken soll es auch der kleine Gorillajunge Upala haben. Bei ihm genügt dazu allerdings noch eine Windel, und warm ist ihm sowieso, denn er ist ununterbrochen in Bewegung.
Missionen ins All können mehrere Jahre dauern. Überlegungen zu einer menschengerechten Arbeits- und Lebensumgebung sind daher unvermeidbar, denn zukünftige Weltraumbasen müssen mehr als nur zweckmäßige Überlebensräume bieten. Raumfahrtagenturen ziehen dafür zunehmend Architekten und Designer zu Rate. Eine komplexe Aufgabe, da die Räume zeitgleich den technischen, wissenschaftlichen und menschlichen Bedürfnissen gerecht werden und die optimale Nutzung von Raum und Ressourcen voraussetzen müssen.
Der Kanadier Martin Lepage wird nach seinem versuchten Schmuggel von 1,5 Tonnen Kokain in Martinique zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Es ist ein mildes Urteil, weil er Ersttäter ist. Nach drei Jahren kommt er bereits frei und kehrt nach Kanada zurück. Doch möglicherweise hat er bereits vorher schon Drogen geschmuggelt. Normalerweise beauftragen Netzwerke keine unerfahrenen Kuriere mit solch großen Mengen. Ist Lepage wirklich ein kleiner Fisch? Der Ablauf seines Schmuggelversuches ähnelt erstaunlicherweise einem geplatzten Schmuggel, bei dem Kanadier 2004 aufgeflogen waren. Handelt es sich um die gleichen Hintermänner? Der Mitsegler von Martin Lepage war Langis Bélanger. Dessen Bruder Réal Bélanger hat enge Verbindungen zur Drogenmafia und stand 2004 im Zentrum der Ermittlungen. Der damalige Drahtzieher Raymond Desfossés wurde zwar verhaftet, führt aber seine Geschäfte nach Überzeugung der Ermittler aus dem Gefängnis fort. In der Dokumentation gibt ein ehemaliger Freund des Drogenkönigs aufschlussreiche Einblicke in das Drogennetzwerk und die Verbindungen zu den kanadischen Hells Angels. Martin Lepage schweigt weiter über seine Auftraggeber. Während seiner Haft wurde sein Sohn ermordet. Wollte man dem Schmuggler damit drohen? Die kanadischen Ermittler sehen keinen Zusammenhang zwischen Lepages Schmuggel und dem Mord an seinem Sohn. Er selbst muss mit der Ungewissheit leben und mit der Tatsache, dass seine Frau ihn verlassen hat und er während der Haft an Krebs erkrankt ist. Es ist eine traurige Bilanz. Trotzdem gibt Lepage seine großen Träume nicht auf.
Die 18-jährige Telizza verliebte sich in ihre Online-Freundin Shai, als die begann, sie anzuflirten. Nachdem zahlreiche Videochat-Versuche scheiterten, wandte sich Telizza an Nev und Max, um die Wahrheit herauszufinden.
Wenn der Sommer kommt, steigt der Stresspegel bei Rettungsschwimmern und Wasserschutzpolizei. Badeorte sind Sehnsuchtsorte - doch für Tausende werden sie jedes Jahr zum Alptraum, die Zahl der Badeunfälle steigt. Ob am Mittelmeer, in Masuren oder in einem Bremer Schwimmbad: europaweit geben Menschen alles für mehr Sicherheit am Wasser.
In dieser Ausgabe von Reisezeit in Wien geht es um das Thema "Neues entsteht, wo Altes bleibt".
Sasa Schwarzjirg entdeckt Wien neu.
Dazu gehören die Bienen am Dach des Kunsthistorischen Museums genauso wie der Wiener Prater mit dem Riesenrad, das zum 50. Thronjubiläum Kaiser Franz Josefs erbaut wurde und Neue Attraktionen, die Besucher in Schwindel erregende Höhen bringen. Tierisch geht es im Haus des Meeres mit Schildkröte Pupi weiter, die seit den 80er Jahren in Wien ein neues Zuhause gefunden hat. Eine etwas andere Art des Sightseeings bieten die Geschwister Gabi und Basti, ursprünglich aus dem Burgenland stammend und mit brasilianischen Wurzeln, sind sie die kreativen Köpfe von Konzepten, wie dem "History Run" entlang des Rings oder einer Graffiti-Tour im 7. Bezirk.
Wien einmal anders erleben, mit Sasa Schwarzjirg.
Im Paradies der Tiere.
Das Rift Valley ist mehr als ein geologisches Phänomen: An der 6000 Kilometer langen Bruchlinie zwischen Ostafrika und der arabischen Halbinsel, vom Libanon bis Mozambique schuf das Mahlwerk der Kontinente eine Welt wie von einem anderen Stern. Sie entstand vor 35 Millionen Jahren als mysteriöser Riss der Erdoberfläche und formt seither als Feuer speiende Wunde eine Landschaft, in der sich ein Weltwunder an das nächste reiht: Die Berge und Wüsten Israels und Jordaniens, das Rote Meer, das Hochland Äthiopiens, die Virunga- und Ruwenzori-Berge, der Kilimandscharo und der Mount Kenia, der Malawi- und der Viktoria-See. Es scheint auch, als wäre die Arche Noah am Rift Valley vor Anker gegangen: Zwischen den Korallenriffen des Roten Meeres, den Regenwäldern Ruandas und den Steppen der Serengeti und der Masai Mara sind die Kronjuwelen der Schöpfung aufbewahrt, Walhaie und Adlerrochen, Berggorillas und Waldelefanten, Nashörner, Giraffen und Löwen.
Ein Film von Harald Pokieser
Angenehmes Klima, Leben in Strandnähe und niedrigere Lebenshaltungskosten - das Rentnerleben in der Türkei ist für viele Deutsche attraktiv.
Allein in Alanya, einem der schönsten Orte an der türkischen Riviera, leben ca. 9.200 Deutsche. Die meisten sind Ruheständler, viele sind auch wegen der günstigen Lebenshaltungskosten gekommen. Inzwischen ist jedoch vieles teurer geworden.
Die Sonne scheint in die Strandkneipe. Herbert dreht die Lautstärke hoch, und dann schwebt er mit seiner Frau Petra zu einem Slowfox über die Bretter ins Freie. Einmal im Monat veranstaltet der deutsche Stammtisch "Alanya Treff Germany" einen Tanznachmittag. Ca. 40 Rentner sind gekommen. Die meisten kennen sich schon lange, und das finden sie auch gut. "Zu Hause in Deutschland hätten wir wohl nicht so einen Anschluss. In der Fremde sucht man ihn sich."
Herbert und Petra wohnen seit drei Jahren in Alanya. Früher hatten sie eine Tanzschule in Dresden. Sie haben alles aufgelöst und sich hier eine Wohnung gekauft. Petra mag die Freundlichkeit der Türken. Außerdem komme man mit Deutsch in Alanya gut über die Runden. Sehr viele Türken hier haben früher in der Bundesrepublik gearbeitet und sprechen die Sprache.
Heidi, die ebenfalls seit fünf Jahren in der Türkei lebt, hat die Inflation der letzten Jahre verfolgt. 2025 betrug die offizielle Teuerungsrate fast 35 Prozent. "Ich komme damit klar", sagt sie. "Ich bekomme meine Rente in Euro, aber für die Türken ist es schon ziemlich happig."
Zuletzt zahlte die Deutsche Rentenversicherung knapp 4.500 Renten an deutsche Ruheständler in die Türkei aus. Viele deutsche Rentner in der Türkei haben jedoch weiterhin eine Meldeadresse in Deutschland. Sie tauchen daher in keiner Statistik auf.
Sabine und Klaus haben in Alanya eine Wohnung gemietet, ihre Wohnung in Stralsund behalten sie bis jetzt. Sie pendeln: 90 Tage Deutschland, 90 Tage Türkei, so brauchen sie keine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Sie tragen sich mit dem Gedanken, fest in die Türkei überzusiedeln. Doch das wäre ein großer Schritt. Ihre Kinder und Enkel sind in Deutschland.
Die Deutschen von Alanya sind oft im Zwiespalt. Einerseits genießen sie das Leben im Süden, andererseits finden sie sich in einer besonderen Situation wieder. Im Alter ins Ausland zu ziehen, ohne die dortige Sprache und Kultur zu kennen, ist eine Herausforderung, die man nicht unterschätzen sollte.
"El Chapo" - gefährlichster Mann Mexikos, mächtigster Narco aller Zeiten und Ausbruchskönig. Verantwortlich für Hunderttausende Tote, von seinen Landsleuten verehrt als moderner Robin Hood. Zwei Mal ist der wohl meistgesuchte Drogenboss der Welt schon aus dem Gefängnis ausgebrochen. Er hat genug Koks in die USA geschmuggelt, um dort jeden high zu machen. Erscheint auf Fahndungslisten und Magazincovern. Doch wer ist Joaquín Guzmán? Wer ist "El Chapo"? Auf den Straßen von Sinaloa demonstrieren im März 2014 Tausende Menschen für die Freilassung des Narco-Bosses Joaquín "El Chapo" Guzmán. Der skrupellose Drogenschmuggler soll laut eigener Aussage für über 2000 Morde verantwortlich sein. Trotz dieser Vorwürfe kann er auf die Unterstützung der mexikanischen Bevölkerung zählen. Viele halten den gefährlichsten Mann Mexikos nämlich für einen modernen Robin Hood. In seinem Heimatstaat Sinaloa soll er Schulen und Straßen gebaut haben, die ungeliebte mexikanische Regierung ist ihm ein Dorn im Auge. Außerdem gilt seine Organisation, das Sinaloa-Kartell, als größter Arbeitgeber in der Region. Dass an seinem Geld Blut klebt, schmälert weder seine Beliebtheit noch den Zulauf junger Männer, die für sein Kartell arbeiten wollen. Im Gegenteil: Seine Anhänger feiern ihn für seine spektakulären Gefängnisausbrüche, seine Bauernschläue und angeblichen Heldentaten. Musiker schreiben ihm zu Ehren Volkslieder, Straßenhändler verkaufen Fanshirts mit seinem Gesicht. Doch auch international ist "El Chapo" eine Berühmtheit: Man kennt ihn aus Netflix-Serien, aus dem "Forbes"-Magazin und den Nachrichten. Doch ist Joaquín "El Chapo" Guzmán wirklich ein moderner Robin Hood - oder nur ein kaltblütiger Massenmörder? Wird er es schaffen, ein weiteres Mal aus der Haft zu entkommen? Aus einem der sichersten Gefängnisse der USA? Und falls nicht, wer wird sein Nachfolger? "Wer ist ...?" porträtiert kontroverse, abgründige, bedeutende Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland, liefert Hintergründe, erzählt ihre Geschichte und ordnet ihr Wirken in einen größeren Kontext ein.
Ein Blick hinter die Kulissen der spektakulären Tiergeschichten im Nsefu-Gebiet: Wie sichern Wissenschaftler, Ranger und Filmemacher mit modernster Technik und großem Engagement das Überleben von Löwen, Wildhunden, Hyänen und Leoparden? Und welche Herausforderungen müssen Mensch und Tier in dieser einzigartigen Wildnis meistern?
Wie konnte aus einem unvorstellbar dichten Punkt alles entstehen, was existiert? Der Urknall gilt als Beginn von Raum, Zeit und Materie - und doch birgt er bis heute mehr Rätsel als Antworten. In den ersten drei Minuten nach diesem gewaltigen Ereignis formten sich die Bausteine des Universums. Eine Reise zu den Ursprüngen unseres Seins - dorthin, wo Wahrscheinlichkeit und Wunder kaum zu trennen sind.