Michael Manousakis steht vor einem großen Rätsel: Eine unbekannte US-Armee-Lieferung ist aufgeteilt in Italien. Während er in der Toskana die Fracht sichtet, müssen Ingo und Stephan einen riesigen Kran über die Alpen nach Deutschland bringen. Gelingt die doppelte Mission in Bella Italia?
Am 20. Juli 1944 hängt Deutschlands Zukunft an seiner Tat: Oberst Stauffenbergs Attentat auf Hitler könnte den Krieg beenden und Millionen Menschenleben retten. Der entscheidende Versuch. Stauffenberg ist nicht allein. Die 90-minütige Dokumentation erzählt den dramatischen Verlauf des Schicksalstages vor 80 Jahren. Und porträtiert todesmutige Menschen in einem weitverzweigten, wenig bekannten Netzwerk des Widerstands gegen die totalitäre Diktatur. Das Attentat des Verschwörerkreises um Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944, das sich zum 80. Mal jährt, markiert eine historische Zäsur. Der zum Greifen nahe Sturz des Regimes hätte vermutlich Millionen Verfolgte und Kriegsopfer vor dem Tod bewahrt. Die letzte Chance, dass Deutsche sich aus eigener Kraft der Diktatur entledigen. Die Dokumentation schildert minutiös und nach neuesten Erkenntnissen, wie weitsichtig die Verschwörer vorgehen und warum ihr Vorhaben am Ende dennoch scheitert. Sie zeigt zugleich, wie viele Anläufe dem Attentat vom 20. Juli vorausgegangen sind. Und beschreibt, wie breit, vielfältig und todesmutig sich der Widerstand gegen die Diktatur damals formiert: vom Alleintäter Georg Elser über den "Kreisauer Kreis", das Netzwerk um Wilhelm Leuschner bis zur "Roten Kapelle". Doch sie sind einsam in der Masse der Mitläufer. Selbst nach dem Krieg wird vielen keine Anerkennung zuteil. Mit Aussagen aus der aktuellen Forschung wie auch aus dem Familienumfeld holt der Film die couragiert Handelnden aus dem Schatten des Vergessens. Und geht zugleich auf Fragen ein, die heute aktueller sind denn je: Was treibt Menschen in den Widerstand? Wie hoch ist der Preis? Wie weitreichend die Wirkung? Am Ende münden all diese Erfahrungen in eine Erkenntnis: Es ist wichtig, der Herrschaft des Unrechts von Beginn an entgegenzutreten.
"Terra X - Söhne der Sonne" beleuchtet Aufstieg und Fall der altamerikanischen Imperien. Dieser Teil widmet sich den Azteken, die vor 500 Jahren von den Spaniern erobert wurden. Sie gelten als blutrünstige Gewaltherrscher, geniale Ingenieure und kluge Diplomaten. Sie tauchen wie aus dem Nichts auf und beherrschen Mittelamerika über drei Jahrhunderte. Ihr Untergang leitet die lange und schmerzhafte Geburt des heutigen Mexiko ein. Das Bild der Nachwelt von den Azteken ist bis heute ambivalent. Als geniale Baumeister errichteten die einstigen Nomaden mitten auf einer Insel in einem Salzsee ihre Hauptstadt Tenochtitlan - damals eine der größten Städte der Welt. Alles im Aztekenreich war perfekt geregelt. Auf den Märkten sorgten Aufseher für Ordnung, öffentliche Gerichte behandelten Adlige und Bürger nach gleichem Recht. Es gab ein allgemeines Schulsystem für Jungen und Mädchen aus allen sozialen Schichten. Anders als in den damaligen europäischen Städten achteten die Azteken auch auf Sauberkeit. Neben diesen zivilisatorischen Leistungen aber fanden sich auch Zeugnisse grausamer Rituale. Im Untergrund der Millionenmetropole Mexiko-Stadt befinden sich noch heute unzählige Relikte aus der Aztekenzeit. Die bedeutendste archäologische Stätte ist der Templo Mayor - das Hauptheiligtum der Azteken. 2015 machten Archäologen unweit der Tempelpyramide eine schockierende Entdeckung: Tausende Menschenschädel - Opfer blutiger Zeremonien für ihre Götter. Lange hielten Wissenschaftler die Berichte von den Schädeltürmen für übertriebene Darstellungen, die die Aztekenschreiber auf Geheiß der spanischen Eroberer anzufertigen hatten - als Rechtfertigung für ihre eigenen Gräuel gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Azteken dehnten ihr Reich immer weiter aus. Von den eroberten Stadtstaaten forderten sie hohe Tribute in Form von Nahrungsmitteln, Waren und Sklaven - viele von ihnen endeten als Blutopfer auf den Altären der Aztekenpriester. Als die Spanier unter ihrem Anführer Hernán Cortés im Jahr 1519 ins Aztekenreich einmarschierten, fanden sie daher schnell einheimische Verbündete. Die Feinde der Azteken sahen in den weißen Männern die Gelegenheit, sich vom Joch der Aztekenherrschaft zu befreien und den Anführer Moctezuma endlich zu stürzen. Von den Spaniern eingeschleppte Krankheiten wie Typhus und Pocken setzten der indigenen Bevölkerung zusätzlich zu. Mit über 20.000 Kriegern - Feinden der Azteken - gelang es Hernán Cortés schließlich im August 1521, die geschwächte Hauptstadt zu stürmen und das Ende der Azteken zu besiegeln. Mit ihrem Untergang und dem fast vollständigen Verschwinden eigener Quellen bleibt die Geschichte der Maya, Inka und Azteken bis heute so mythenbeladen wie kaum eine andere. Die Zeugnisse der legendären Hochkulturen sind ebenso faszinierend wie rätselhaft. Mit dem Dreiteiler "Söhne der Sonne" entstand auf Basis aktueller Forschung ein bildstarkes Kompendium, das tiefere Zusammenhänge erschließt.
An den neuseeländischen Grenzen entscheidet sich täglich, wer passieren darf - und wer nicht. Die Beamten stehen unter hohem Druck, denn jeder Fehler kann Folgen haben. In dieser Folge geraten Beamte bei der Einreisekontrolle mit einem nigerianischen Staatsbürger an ihre Grenzen. Parallel nehmen Zollermittler ein verdächtiges Paket aus Afrika unter die Lupe. Außerdem versucht ein trickreicher DJ, ohne gültiges Visum im Land zu arbeiten.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Annabelle Tschech-Löffler wurde 2023 als Medaillengewinnerin der Special Olympics Weltspiele gefeiert. Im Alltag muss sich die 16-Jährige mit Downsyndrom ihren Platz jedoch immer wieder neu erkämpfen. Der 27-jährige Ruderer Sebastian Stuart ist Autist, erfolgreich im Leistungssport - und auch er ist oft außen vor. Sein großes Ziel: auch als Sportreporter sichtbar sein. Beide kämpfen darum, nicht auf ihre Behinderung reduziert zu werden.
Ein deutsch-ägyptisches Team sucht mitten in Kairo nach den Spuren des größten Tempels der Pharaonen und nach Antworten darauf, warum das Heiligtum vor mehr als 2000 Jahren aufgegeben wurde. Heliopolis galt den Pharaonen als der Ort, an dem die Schöpfung begann. Heute zeugt nur noch ein Obelisk von der Pracht des Heiligtums. Archäologen arbeiten bei den Ausgrabungen gegen die Zeit, denn auf der freien Fläche soll bald ein neuer Stadtteil entstehen. Unter den Häusern von Kairo liegt eine noch viel ältere Metropole. In Heliopolis, wie die alten Griechen die Stadt nannten, stand einst der größte und wichtigste Tempel der Pharaonen. Dort, so glaubten die alten Ägypter, hatte die Schöpfung ihren Anfang genommen, und dort wurde dem König die Regierungsmacht übergeben. Zahlreiche Überlieferungen und Legenden berichten vom Alltag in der Tempelstadt. Sogar berühmte Wissenschaftler wie Platon kamen, um dort zu lernen. Gut 3000 Jahre lang wurden in Heliopolis die heiligen Riten durchgeführt, wurde der Tempelbezirk immer wieder erweitert. Dann ging das sagenhafte Heiligtum unter und verschwand zum Teil unter der viele Jahrhunderte später gegründeten neuen Metropole. Heute ist ein Obelisk so gut wie alles, was noch zu sehen ist. Er steht noch immer da, wo er vor etwa 4000 Jahren errichtet wurde, am Eingang eines der Tempel, von dem jedoch nichts mehr zu sehen ist. Seit 2012 sucht ein ägyptisch-deutsches Forscherteam nach den Resten der sagenhaften Sonnenstadt. Für die Archäologen ist es eine einmalige Gelegenheit, die uralte Stadt der Sonne wiederauferstehen zu lassen. Faszinierende Funde enthüllen den Forschern die abenteuerliche und wechselhafte Geschichte des Heiligtums.
Die DDR will ein Gegenentwurf zur Bundesrepublik Deutschland sein. Ein besseres Deutschland - ganz nach sowjetischem Vorbild. Am 7. Oktober 1949 wird die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Mit großen Erwartungen: In der DDR soll ein gerechter "sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern" entstehen. Doch die Wirtschaft kommt schwer in Gang. Die Reparationsleistungen, die Einführung der Planwirtschaft und die Konzentration auf die Schwerindustrie führen schon bald in die Mangelwirtschaft. Aus zunehmendem Unmut kommt es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand. Ohne den Einsatz sowjetischer Panzer hätte die Geschichte der DDR hier bereits enden können. Immer mehr Menschen fliehen, bis die Berliner Mauer ab 1961 jeden Fluchtweg versperrt.
Anlässlich des 80. Geburtstags des Landes Hessen wird in der Hessentagsstadt Fulda eine Gala-Weltpremiere gefeiert: Henni Nachtsheim, Comedian, Musiker, Schauspieler - vor allem aber bekennender Hesse, hat zusammen mit dem Gitarristen der legendären Rodgau Monotones Ali Neander, ein Comedy-Musical geschrieben: "Der Allmächtige Handkäs": Im Jahr 2126 steckt die Welt in einer globalen Krise - nur Hessen verfügt mit dem Handkäs über die letzte große Energiequelle. Wird es Doc Bembel bei einer Reise zurück in die hessische Vergangenheit gelingen, die Welt zu retten? Auf der Bühne wird er unter anderem von Johannes Scherer und Sandy Mölling unterstützt, die "Musik" zum Handkäs kommt von einem Chor, den Kölner Symphonikern und einer Live Band.
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
Bei Streamingdiensten kennt man es oder vom Smartphone - Abo´s für Appdienste. Wird das Auto jetzt auch zur Abofalle? Dazu zwei Fahrtests:
Skoda Peaq - das größte Elektroauto, das Skoda jemals gebaut hat und BMW 3er Verbrenner - vielleicht die letzte Generation des 3ers ohne E-Antrieb.
Nicht jeder, der nach Neuseeland will, hält sich an die Regeln - manchmal nur an seine eigenen. An der Grenze treffen Beamte auf einen Briten, der seinen ganz persönlichen Brexit plant. Im Mailzentrum sorgt ein auffälliges Paket für Aufmerksamkeit - Glückstreffer oder Fehlalarm? Und: Eine angespannte Verfolgungsjagd in der Bay of Islands erfordert polizeiliche Verstärkung.
Jesus hat einen Blinden geheilt, er ist übers Wasser gegangen und er hat die Fünftausend gespeist. Der Bibel zufolge sind diese Wunder in Bethsaida am Ufer des Sees Genezareth geschehen. Das Fischerdorf war auch der Heimatort einiger Jünger - darunter Petrus. Er gilt als Begründer der christlichen Kirche und wird als erster Papst angesehen. Aber wo genau befand sich Bethsaida? Das ist bis heute strittig. Josh Gates macht sich in dieser Folge von "Expedition Unknown" auf den Weg ins Heilige Land. Dort sucht der Archäologe nach der "verschollenen Stadt der Wunder".
Mahlis ist ein kleines Dorf in der Döllnitz-Aue bei Wermsdorf in Sachsen. Seit dem Mauerfall hat sich auch hier einiges getan. Der Gutshof ist wiederbelebt, die ehemalige Oberschule renoviert, Vereine arbeiten Hand in Hand. Beim Herbstfeuer etwa, das in erster Linie die Kameraden der mitgliederstarken Freiwilligen Feuerwehr organisieren. Die 390 Einwohner stellen gemeinsam viel auf die Beine. Der alljährliche Suppen-Wettstreit ist ein Aushängeschild. Das Märchen-Theater lockt Publikum aus halb Nordsachsen in die Kirche. Keiner weiß, was gespielt wird. Bis zum Auftritt proben die Mitglieder vorrangig im Geheimen.
Besonders engagierten Einwohnern verleiht der Heimatverein eine Auszeichnung. Der diesjährige Preisträger des sogenannten "Laubenthalers" wird während des Herbstfeuers überrascht. Hier im Dorf entwirft auch eine Designerin neue Puppen, ein schottischer Rockmusiker hat sich in das Dorf verliebt und ein Berufsfeuerwehrmann züchtet im Nebenerwerb Rinder.
Luisa (31) aus Leipzig muss als alleinerziehende Mutter und Lieferfahrerin jeden Monat rechnen. Yuna (23) aus Frankfurt arbeitet als Pflegekraft plus Nebenjob. Beide sind knapp bei Kasse.
Luisa hat zwei Söhne und versucht, mit ihrem Geld bis zum Monatsende durchzukommen. Yuna arbeitet in der Kinderklinik, jobbt zusätzlich und engagiert sich gewerkschaftlich. Beide geben alles - doch für Miete, Schulden und Lebensmittel reicht ihr Einkommen kaum.
Luisa und ihre kleine Familie sind auf staatliche Hilfe angewiesen. Ihre beiden Kinder benötigen besondere Unterstützung. Der familiäre Alltag ist eng getaktet: Schule, Kita, Therapien, Jugendamt, Familienhilfe - und dazwischen die Arbeit auf dem Fahrrad, um finanziell über Wasser zu bleiben.
Yuna arbeitet auf der Kinderstation der Uniklinik Frankfurt am Main. Neben ihrem Drei-Schicht-System jobbt sie zusätzlich in einem Escape Room. Gleichzeitig engagiert sie sich gewerkschaftlich und kämpft für bessere Bedingungen in der Pflege. Das Leben und Wohnen in der Großstadt ist teuer, hinzu kommen Schulden, die sie abstottern muss. Wenn sie mit Freunden ausgeht, bezahlen oft die anderen. Zwei Frauen, zwei unterschiedliche Lebenssituationen - und eine gemeinsame Erfahrung: Arbeit allein schützt nicht vor existenziellen Nöten.
"Arm trotz Arbeit" ist die erste Folge des 37°Leben-Zweiteilers "Knapp bei Kasse".
Vor 800 Jahren starb Franz von Assisi. Seine radikale Einfachheit, seine Nähe zu Armen und seine Orientierung am Evangelium faszinieren bis heute. Doch wie lässt sich franziskanische Spiritualität im 21. Jahrhundert leben? Im Shalom-Franziskanerkloster Pupping in Oberösterreich versucht eine ungewöhnliche Gemeinschaft darauf eine Antwort zu geben: Franziskaner, eine Ordensschwester und Laien teilen Alltag, Gebet und Arbeit. Gäste leben zeitweise mit, manche Bewohnerinnen und Bewohner haben hier in schwierigen Lebensphasen Halt und einen Neuanfang gefunden. Ein Film von Marcus Marschalek
Tutanchamun ist die Ikone des Alten Ägypten. Der "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann reist ins Land am Nil, erklärt die neueste Forschung und nähert sich dem Jungen hinter der Goldmaske. Die Entdeckung seiner Mumie mit der Goldmaske machte Tutanchamun zum Superstar. Dabei zählt der Kindkönig nicht zu den großen Pharaonen der ägyptischen Geschichte. Doch das Bild muss revidiert werden, wie Mirko Drotschmann auf seiner Spurensuche herausfindet. Die goldene Totenmaske von Tutanchamun ist der berühmteste archäologische Fund Ägyptens. Vor allem die tiefschwarz schimmernden Augen aus Obsidian ziehen viele Menschen in den Bann. Sie scheinen wie ein Fenster in die Seele des jungen Pharao. Wer ist der Junge hinter der Goldmaske? Was haben Forscher über sein Leben und sein Wirken herausfinden können? Was geben die 5400 Grabbeigaben über ihn preis? "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann will das herausfinden. Er trifft prominente Experten, folgt Tutanchamuns Lebensstationen in Ägypten und erhält exklusiven Einblick in die Restaurierungswerkstätten und Labore der Archäologen. Im Ägyptischen Museum in Kairo ist der Moderator dem Rätsel um Tutanchamuns Mutter auf der Spur. Im Tempelbezirk von Karnak geht er der Frage nach, ob der Pharao nur eine Marionette seiner Berater war oder ob er nicht doch eigene Impulse gesetzt hat. Es gibt nur wenige Daten über Tutanchamun. Umso vielfältiger sind die Thesen und Rekonstruktionen um sein Leben und Sterben. 100 Jahre nach der Entdeckung seiner Grabanlage im Tal der Könige bringen Forscher mit neuen Untersuchungsmethoden Licht ins Dunkel seiner Geschichte. Die Ägyptologin Salima Ikram erklärt, warum Tutanchamun als einziger Pharao mit erigiertem Penis, aber ohne Herz bestattet wurde. Mit dem Mumienforscher Frank Rühli diskutiert Mirko Drotschmann anhand von CT-Aufnahmen, welche Krankheiten der Junge hatte und welche Gründe es für seinen frühen Tod geben könnte. Der Archäologe Philipp Stockhammer konnte anhand von Nahrungsrückständen herausfinden, welche Speisen am Hof von Tutanchamun, Echnaton und Nofretete serviert wurden - ein Menüplan voller Überraschungen. Auf der Basis von wissenschaftlichen Rekonstruktionen wird in Spielszenen gezeigt, wie Tutanchamun die religiöse Revolution seines Vaters Echnaton erlebte, wie er auf seine Rolle als Pharao vorbereitet wurde und wie seine Ehe mit seiner Halbschwester Anchesenamun war. Als Herrscher gilt Tutanchamun als eher unbedeutend. Erst die Entdeckung seiner Grabanlage im Tal der Könige im Februar 1922 durch den englischen Archäologen Howard Carter machte ihn zu einem Superstar. Das Grab KV62 ist das einzige, das von Grabräubern nahezu verschont blieb. Howard Carter brauchte zehn Jahre, um die 5400 Objekte zu katalogisieren. Aufwendige 3-D-Animationen zeigen nicht nur die unterirdische Grabanlage, sondern auch, wie das Grab errichtet und ausgestattet wurde und warum es über mehr als drei Jahrtausende unentdeckt blieb. In der hochgelobten Wanderausstellung "Tutanchamun: Sein Grab und die Schätze" entdeckt Mirko Drotschmann die aufwendige Rekonstruktion der Grabkammer mitsamt den Schätzen - darunter der Kinderthron von Tutanchamun, seine Sandalen, seine Gehstöcke und nicht zuletzt auch seine goldenen Streitwagen. Neuere Untersuchungen der Grabbeigaben beweisen, dass die Ägypter unter der Herrschaft des jungen Königs neue Ideen und Techniken entwickelt haben. Vom Erfindungsreichtum zeugt das erste Klappbett der Geschichte. Sensationell sind zwei Funde, die der Experte für antike Metalle, Christian Eckmann, untersucht hat: Mithilfe der Röntgenfluoreszenz-Analyse hat er nachgewiesen, dass der berühmte Eisendolch Tutanchamuns aus Meteor-Eisen besteht. Ebenso spektakulär sind die 100 Goldbleche mit prächtigen Motiven, die Eckmann mit seinem Team in jahrelanger Detailarbeit aus Fragmenten zusammengepuzzelt hat. Zum 100-jährigen Jubiläum der Entdeckung der Grabanlage steht die Einweihung des "Grand Egyptian Museum" in Gizeh bevor. Erstmals sollen dort sämtliche Artefakte aus der Grabkammer präsentiert werden. Die Ausstellungskonzeption der 7500 Quadratmeter großen Museumsfläche kommt aus Stuttgart. Die Architektin Shirin Frangoul-Brückner stellt Mirko Drotschmann die "Tutanchamun Gallery" vor, die als Publikumsmagnet Millionen Besucher anziehen soll. Ausgerechnet der Pharao, der von seinen Nachfolgern aus der Geschichte getilgt wurde und der in der Forschung lange als unbedeutender Herrscher galt, ist heute die Galionsfigur des Alten Ägypten.
Die 1960er-Jahre stehen nach dem Mauerbau im Zeichen der Erneuerung. Mit Reformen will die SED die DDR modernisieren und stabilisieren. Ambitionierte Wirtschaftsreformen sollen die DDR zu einer modernen Industriegesellschaft umbauen. Doch schnell regt sich Widerstand innerhalb der Partei. Der Beginn eines erbitterten Ringens um die ideologische Führung zwischen Konservativen und Reformern.
Unerwartete Vorfälle halten die Grenzbehörden in Atem: Eine US-Amerikanerin sorgt mit einem ungewöhnlichen Schmuggelversuch für Aufsehen, während der Zoll in einem Stofftier eine brisante Entdeckung macht. Auf See eskaliert die Situation, als Einheimische die Regeln ignorieren und die Beamten vor eine heikle Entscheidung stellen. Eine Episode voller Spannung, überraschender Wendungen und konsequenter Grenzarbeit.
Italien ist eines der attraktivsten und beliebtesten Reiseziele Europas. Und doch gibt es noch unentdeckte Ecken - vor allem abseits des Festlandes. Einige der schönsten und abwechslungsreichsten der über 200 Inseln des Landes zu erkunden, ist das Ziel dieser Serie. Ihr geologischer Ursprung, Flora und Fauna machen jede Insel zu einem Unikat.
Die Vulkaninsel Pantelleria liegt zwischen Sizilien und Tunesien und wird wegen ihrer Schönheit auch die "schwarze Perle des Mittelmeers" genannt. Die "Inseln Italiens"-Folge stellt sie vor.
Alt wird Neu - Neues Leben für historische Gebäude
Museen
D 2023
26'
Wie Alt und Neu bei Museumsbauten aufeinandertreffen: Anbauten, Erweiterungen, Interventionen. Die vorgestellten Projekte bemühen sich erst gar nicht um eine unauffällige Fortschreibung des Bestands, sondern setzen selbstbewusste Kontrapunkte in der Formensprache ihrer Zeit. Dennoch entwickelt sich diese Formensprache immer aus dem Vorhandenen heraus ...
Mord und Totschlag. Kriminalität unterm Hakenkreuz
D 2024
45'
"Unter Hitler hat man sich immerhin sicher gefühlt." Die Kriminalgeschichte widerlegt diese bis heute verbreitete Mär: Serienmorde und Vergewaltigungen wurden damals nur oft totgeschwiegen. Unter den Nationalsozialisten haben Kriminelle oft freie Bahn. Ihre Taten werden mitunter vertuscht, um das angeblich lupenreine Bild nicht zu beflecken. Der Film zeigt das wahre Bild der Verbrechen unterm Hakenkreuz. "Terra X History" rekonstruiert den Fall eines brutalen Serienmörders in der S-Bahn, eine tödliche Serie von Raubüberfällen und einen Mord in unmittelbarer Nähe zur Goebbels-Villa. Ein weiterer Fall handelt von einer Mordserie, die zu Unrecht einem geistig behinderten Mann angelastet wird, der später in Polizeigewahrsam an den Folgen von Menschenversuchen stirbt. Kurz vor Kriegsende geschieht ein Dreifachmord entlang der berühmten Schnellstraße "Avus". Dank historischer Quellen lassen sich Tatverläufe und die Ermittlungsarbeit belegen - mit Originaltatortfotos und -zeichnungen, Zeugenvernehmungen, Ermittlungsschritten und Täteraussagen. Brisant: Weil öffentliche Fahndungsaufrufe der Kripo von den Nationalsozialisten größtenteils aktiv verhindert werden, bleiben manche Straftäter zunächst ungeschoren und können weiter morden. Im Krieg wird die Polizei selbst kriminell: Hinter der Ostfront ermorden Polizeibataillone von 1939 an Hunderttausende Menschen. Der von der NS-Propaganda populär gemachte Slogan "Die Polizei, Dein Freund und Helfer" wird durch die Massenmörder in Uniform gründlich pervertiert.
Majestätisch aufragende Berge, malerische Täler und unberührte Natur: Die Schweizer Alpen sind die imposante Kulisse für die Fahrt im traditionsreichen Bernina Express. Auf seiner Fahrt von Chur im Kanton Graubünden über das Wintersportmekka St. Moritz bis ins italienische Tirano überwindet der Zugklassiker mehr als tausend Höhenmeter. Schwindelerregende Viadukte, geniale Kreiskehrtunnel und die wachsamen Augen der Lawinenexperten und Streckenmeister machen das unvergessliche Erlebnis möglich.
Drei Grazien, ein Beatle und ein Fluss, Großbritannien
15'
Die Stadt am Mersey-River war im 18. Jahrhundert eine der bedeutendsten Städte des britischen Imperiums. Vierzig Prozent des Welthandels wurden damals über Liverpool abgewickelt. Nach und nach aber nimmt die Bedeutung Liverpools kontinuierlich ab und wird in den 1980er Jahren zur ärmsten Großstadt Europas. Heute schöpft die Stadt wieder Hoffnung und es entstehen neue Arbeitsplätze.
Inwieweit Nordamerika in den Zweiten Weltkrieg und die Pläne der Nazis involviert war, zeigt diese Folge auf. Ein beunruhigender Fund an der Küste Ost-Kanadas ist Beweis für die Fähigkeiten der Deutschen auf dem Gebiet der Seefahrt.