Die Erfolgsserie mit Johann-Philipp Spiegelfeld geht weiter! Bis zu einer halben Million ZuseherInnen verfolgen am Dienstagabend die Schlossbesuche des 40jährigen Piloten und Malteser-Rettungsfahrers.
Diesmal ist er für zwei Tage bei Familie Bardeau auf Schloss Kornberg im Steirischen Vulkanland zu Gast. Es warten viele staunenswerte Geschichten und Details über die alten Gemäuer und ihre ehemaligen Besitzer - und neben m Schloss und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern zieht es den wissbegierigen Moderator auch noch zu einigen anderen Menschen in der Umgebung…
Schloss Kornberg liegt 5 Kilometer nördlich von Feldbach und wurde 1284 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist seit 1871 im Besitz der Familie Bardeau, die ursprünglich aus Frankreich stammt, und hat über 40 Zimmer auf 3000 m².
Lange galt der Untergrund als letzte unberührte Zone. Doch nun wird er zum Endlager für hochgiftige Chemikalien, Atommüll und CO2 Europaweit entstehen unterirdische Deponien - doch ihre Sicherheit ist fraglich. Die kaum beachteten Projekte bergen immense Risiken: für die Umwelt, die Demokratie und die Industrie. Wie lange lassen sich die Gefahren noch ignorieren?
Heino, der berühmte Sänger mit Bariton-Stimme und Sonnenbrille, hat eine beeindruckende Karriere hinter sich. Er ist in vielen Musikgenres zu Hause und tritt sowohl auf großen Festivals als auch in Kirchen auf. Die Dokumentation untersucht seine Karriere, sein Privatleben und die Kontroversen um ihn. Prominente wie Didi Hallervorden und Gregor Gysi sowie Familienmitglieder geben Einblicke in sein Leben und seine Erfolge.
Angelique verliert ihre Jobchance, während die Schulden weiter steigen - jetzt möchte sie mit Partner Mike das Jobcenter verklagen. Jessica ist jung Mutter geworden und beschließt nun, ihre Ausbildung wieder aufzunehmen.
Am 22. Juli 1987 stirbt Claire Peernock bei einem Verkehrsunfall in Los Angeles, Kalifornien. Ihre Tochter befindet sich mit im Wagen und überlebt schwer verletzt. Zunächst sieht alles nach Alkohol am Steuer aus, doch die Beamten stoßen auf einige Ungereimtheiten und untersuchen den Fall genauer. Schon bald gerät Robert Peernock, der Ehemann und Vater der Opfer, unter Verdacht ...
Alan bietet Einblicke in die Saison, während Anna den Trockengarten der Hyde Hall erkundet. Claire Lowrie beantwortet Fragen zu Zimmerpflanzen und Anna Greenland besucht den berühmten Trockengarten der Hyde Hall. Alan gibt saisonale Einblicke, Anna erkundet Hyde Halls Trockengarten, Claire beantwortet Zimmerpflanzenfragen.
Wenn Frauen in Haft kommen, verlieren sie oft mehr als ihre Freiheit. Der Kontakt zur Familie bricht ab. Doch in der JVA Frankfurt III gibt es für einige eine Chance auf einen Neuanfang. Nur etwa sechs Prozent der Inhaftierten in Deutschland sind Frauen. Viele sind suchtkrank oder traumatisiert. Die JVA Frankfurt III ist eine der größten Frauenhaftanstalten des Landes und bietet alle Haftarten, von kurzen Strafen bis zur lebenslangen Haft. "Wir kommen mit allen Straftaten in Kontakt", sagt Justizvollzugsbeamtin Reetz. Doch hinter jeder Strafakte steckt eine individuelle Geschichte. Lisa M. zum Beispiel. Die 33-Jährige ist drogenabhängig und sitzt unter anderem wegen Betrugs und Diebstahl in Haft. Ihre drei Töchter sieht sie seit Jahren nicht. Im Gefängnis macht sie eine Ausbildung in der Systemgastronomie - eine Chance für einen Neustart. Doch der Alltag bleibt hart: Haftraumkontrollen, feste Abläufe, die Trennung von der Familie. Regine S. kennt dieses Leben. Die 49-Jährige ist ebenfalls drogenabhängig, zum zweiten Mal in der JVA inhaftiert und mittlerweile clean: "Ich hoffe, dass mir die Leute draußen noch mal eine Chance geben." Für Mütter, die ihre Kinder mit in den Vollzug bringen, gibt es in Frankfurt ein Mutter-Kind-Heim. Im geschlossenen Bereich können Kinder bis zu drei Jahren mit ihren Müttern zusammenleben. Auch Katarina A. lebt dort mit ihrem Baby. Ihr Kind kam während ihrer Haft per Kaiserschnitt zur Welt. "Mein Mann durfte nicht bei der Geburt dabei sein, stattdessen waren Justizbeamte im Raum", erzählt sie. Während ihr Neugeborenes mit ihr in Haft ist, wachsen ihre älteren Kinder beim Vater auf. "Mein großer Sohn weiß, wo ich bin. Der Kleine denkt, ich bin in einer Therapieeinrichtung." Neben dem Alltag der Inhaftierten beleuchtet die Dokumentation auch die Arbeit der Justizvollzugsbeamten und Sozialarbeiter. In Frankfurt kümmern sich rund 170 Mitarbeitende um die Inhaftierten. Sozialarbeiterin Marjorie Schol arbeitet mit Frauen, die schwere Gewaltverbrechen begangen haben. "Es ist wichtig, die Frauen in ihren Geschichten ernst zu nehmen - aber auch ihre Verantwortung nicht aus den Augen zu verlieren." Die Dokumentation zeigt die Herausforderungen, Ängste und Hoffnungen der Frauen hinter Gittern. Ein Blick auf ein Leben, das für viele nicht vor, sondern erst in der Haft wirklich beginnt.
Gefängnis für Schwarzfahrer - Wie sinnvoll sind Ersatzfreiheitsstrafen?
2024
29'
Wer beim Schwarzfahren in Bus und Bahn erwischt wird, muss ein deutlich erhöhtes Beförderungsentgelt zahlen. Da das Fahren ohne Ticket in Deutschland eine Straftat ist, kann es zudem zu einer Strafanzeige und einer Geldstrafe kommen. Wird diese nicht gezahlt, droht eine Ersatzfreiheitsstrafe, also Gefängnis. Dies trifft jedes Jahr tausende Menschen und kostet den Steuerzahler mehrere Millionen Euro.
Josh Gates folgt einer neuen Spur zum riesigen verlorenen Schatz der gesunkenen spanischen Flotte von 1715. Er kehrt an die Küsten Floridas am Atlantik zurück und schließt sich Tauchern an, um das Flaggschiff der Flotte zu finden.
Mit unglaublicher Kraft macht sich die Menschheit auf zu einer Reise in ferne Galaxien, um neue Planeten zu erforschen und außerirdisches Leben zu entdecken. Gewaltige Raketen befördern Astronauten samt Ausrüstung bereits seit einigen Jahren ins All. Doch wie weit könnte uns die moderne Technik noch bringen? Die faszinierenden Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung über die Reise ins Universum erklärt Prof. Dr. Ulrich Walter in einer Folge "Spacetime".
All spots on Kepler-452b: Erst 2015 wurde dieser vielversprechende Exoplanet von NASA-Teleskopen aufgespürt. Auf ihm herrschen erdähnliche Temperaturen; sogar Wasser in flüssiger Form soll es hier geben. Mittlerweile vermuten Astrophysiker um jeden Stern unserer Galaxie ein Planetensystem und entdecken immer mehr erdähnliche Himmelskörper. Diplom-Physiker Prof. Dr. Ulrich Walter erklärt in dieser Folge von "Spacetime", welche Dynamik die Suche nach extraterrestrischem Leben heute angenommen hat.
Skifahren gehört zum Nationalstolz der Österreicher - oder doch nicht mehr? Während auf der einen Seite die Skigebiete von Touristen überrannt werden, sinkt hierzulande die Lust am Skifahren immer mehr - zumindest in der breiten Masse. Zu wenig Schnee und zu hohe Kosten sind die häufigsten Gründe. Journalistin und Skifahrerin Claudia Sandler fragt sich: Wo hat der Wintersport noch Zukunft und wo bleiben die Pisten leer? Außerdem trifft sie Ski-Legende Stephan Eberharter.
Innerhalb nur einer Generation hat sich unsere Fähigkeit, nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu suchen, verändert. Mit modernen Techniken und Teleskopen haben Planetenforscher Tausende von Exoplaneten in unserem Universum gefunden, und viele von ihnen haben die perfekten Lebensbedingungen. Sind wir dabei, den Zwilling der Erde zu finden?
Im Jahr 2023 sorgte der Whistleblower David Grusch weltweit für Schlagzeilen, als er vor dem US-Kongress über ein geheimes Regierungsprogramm zur Untersuchung von UFOs aussagte. Viele weitere Personen riskierten als Whistleblower ihre Karriere und manchmal sogar ihr Leben. Gibt es Beweise dafür, dass ihre sensationellen Aussagen wahr sein könnten?
In der Serie begleiten Reporter Menschen jeweils sieben Tage lang an außergewöhnliche Orte, in deren soziale Gruppen oder spezielle Berufe, nehmen Teil an deren Alltag und sammeln durch Interviews Eindrücke.
Melanie Ray und Chandler Clark aus Indiana verliebten sich 2007 im Gefängnis. Nach ihrer Entlassung planten sie 2011, den gutmütigen Andre Dupuis in Chester County, Pennsylvania, zu töten, um mit seinem Auto vor Bewährungsauflagen zu fliehen. Als am 7. August 2011 Dupuis' Leiche entdeckt wird, offenbart sich das erschütternde Ausmaß der Skrupellosigkeit des flüchtigen Paares.
All spots on Kepler-452b: Erst 2015 wurde dieser vielversprechende Exoplanet von NASA-Teleskopen aufgespürt. Auf ihm herrschen erdähnliche Temperaturen; sogar Wasser in flüssiger Form soll es hier geben. Mittlerweile vermuten Astrophysiker um jeden Stern unserer Galaxie ein Planetensystem und entdecken immer mehr erdähnliche Himmelskörper. Diplom-Physiker Prof. Dr. Ulrich Walter erklärt in dieser Folge von "Spacetime", welche Dynamik die Suche nach extraterrestrischem Leben heute angenommen hat.
In rund fünf Milliarden Jahren wird die Erde mit der Sonne vergehen. Doch schon früher wird es zu heiß für Leben. Unsere Zukunft hängt davon ab, ob wir ins All expandieren können. Die Reise zu neuen Welten ist lang und schwierig, und wir Menschen sind nicht für interstellare Reisen gemacht. Vielleicht wird eine auf Silizium basierende KI unser Erbe in der Milchstraße fortsetzen und das Überleben der Menschheit sichern. Der Countdown läuft - werden wir rechtzeitig den Sprung schaffen?
Im Jahr 2024 wird die Menschheit zum ersten Mal seit den 1970er Jahren wieder auf den Mond zurückkehren. Dieses Mal werden wir bleiben. Diese Episode erzählt die Geschichte des Artemis-Programms, präsentiert aus erster Hand von Wissenschaftlern, Ingenieuren und Top-Astronauten. Die Mission, die uns letztlich weiter ins Universum führen wird als je zuvor.
Bernhard Grzimek gilt in Deutschland als Ikone des Naturschutzes und Tierfilms. Schon früh setzte er sich gegen Robbenschlachten und Legebatterien ein und begeisterte Millionen mit seiner ARD-Fernsehsendung "Ein Platz für Tiere". Mit einem Zootier auf dem Arm bat er um Spenden für bedrohte Arten - und sammelte so Millionen für den Naturschutz. Mit seinem Film "Serengeti darf nicht sterben" holte er den ersten Oscar für Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.
Doch Grzimeks Vermächtnis hat auch Schattenseiten. Als 1959 die Grenzen des Serengeti-Nationalparks neu gezogen wurden, verloren Tausende der dort lebenden Massai ihre Heimat. Bis heute machen viele Massai Grzimek und sein Engagement für Naturschutz mit dafür verantwortlich. Grzimeks Vision: Die Menschen vor Ort sollten die Natur unberührt lassen - Touristen hingegen waren willkommen. Heute stehen erneut über 100.000 Massai vor der Umsiedelung. Biologen sehen die wachsende Bevölkerung am Rand des Serengeti-Nationalparks als Gefahr für die Tierwelt. Zugleich belasten etwa eine halbe Million Touristen pro Jahr das empfindliche Ökosystem.
Der Serengeti-Nationalpark zeigt, dass Naturschutz kein einfaches Erfolgsmodell ist, sondern oft ein Konflikt zwischen den Interessen verschiedener Gruppen. Es geht um mehr als einen Nationalpark: Es geht um die Frage, wie Naturschutz und Menschenrechte zusammengehen können. Wie lässt sich eine gerechte Lösung finden, wenn auf der einen Seite die Bevölkerung im globalen Süden wächst und Naturflächen beansprucht, während auf der anderen Seite die Industrieländer überproportional viele Ressourcen verbrauchen? Die Weltgemeinschaft hat sich im Naturschutzabkommen von Montreal das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 mindestens 30 Prozent der globalen Land- und Meeresflächen unter Schutz zu stellen. Angesichts von Klimawandel, Artensterben und postkolonialer Aufarbeitung stellt sich mehr denn je die Frage: Wie weit darf Naturschutz gehen?
Täglich sind in Deutschland mehrere Tausend Menschen von einem Koma betroffen. Was fühlt ein Mensch, der andere wahrnehmen, aber überhaupt nicht reagieren kann? Wie geht es den
Angehörigen?Wir begleiten zwei Menschen über mehr als ein Jahr, die durch ein Koma mitten aus dem Leben gerissen wurden. Den 45-jährigen Steffen aus Magdeburg und die 62-jährige Doris aus Süddeutschland. Ihre Angehörigen geben Einblicke in die schwierige Zeit der
Ungewissheit.Doris (62) steht mitten im Leben. Sie ist ein freundlicher Mensch, immer für alle da. Neben einem Halbtagsjob pflegt sie zu Hause ihren Ehemann, der gehbehindert ist. Laura (17), das Kind ihrer Tochter, wohnt bei ihr. Am 14. April 2024 ist Doris erschöpft, legt sich etwas hin. Peter, der Ehemann, findet sie eine halbe Stunde später im Bett - regungslos. Ein Herzinfarkt. Doris ist bewusstlos. Maschinen übernehmen die Atemfunktion.
Erst nach einigen Wochen atmet sie wieder selbst. Jetzt liegt sie im sogenannten Wachkoma. Sie registriert manches um sich herum, kann aber nicht reagieren, sagen die Ärzte. Sie sprechen in solchen Fällen von einem "Verlust ohne Tod". Angehörige leben in ständiger Ungewissheit: Sie wissen nicht, ob und wie viel der geliebte Mensch wahrnimmt - und ob er oder sie jemals wieder nach Hause zurückkehren kann.
International anerkannte Expertinnen und Experten erklären, welche Ursachen ein Koma haben kann, welche Formen es gibt und wie die Prognosen aussehen. Die Neuropsychologin Dr. Petra Maurer-Karattup von der SRH-Fachklinik Neresheim sagt: "Die Ursachen sind so unterschiedlich wie Dauer und Verlauf eines Komas: Unfälle, Herzinfarkte, Schlaganfälle, aber auch Suizidversuche oder Drogenmissbrauch können Auslöser sein."
Steffen (45) aus Magdeburg hat Ähnliches durchlebt. Als er vom Sport nach Hause kommt, ist ihm übel, er verspürt Sodbrennen. Er glaubt, es läge am Sport. Doch seine Frau ruft den Notarzt. Es ist ein Herzinfarkt. Auf der Intensivstation wird er aufgrund von Komplikationen in ein künstliches Koma versetzt. Geräte übernehmen die Beatmung. Heute kann er wieder ein fast normales Leben führen.
"37°" bleibt dicht bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Ihr Alltag ist eine Gratwanderung zwischen Angst, Unsicherheit und Hoffnung. "Es kann tatsächlich jeden treffen", sagt Dr. Petra Maurer-Karattup. Für die beiden Familien war das ein Grund dafür, dass "37°" sie in dieser schweren Zeit begleiten durfte:
"Andere Menschen sollen erfahren, womit sie konfrontiert sind, wenn ein Familienmitglied im Wachkoma liegt und wie wichtig es ist, sich frühzeitig Hilfe zu suchen, um ein Trauma abzuwenden", sagt die Tochter von Doris.
Sie spritzen, füttern und rasieren - die Allestester sind wieder in ihrem Element. Ingrid und Otto kommen beim Test einer polarisierenden Plüschfigur zu einem erstaunlichen Ergebnis. Während Familie Hopf sich dem Test eines wundersamen Wasserhahnaufsatzes stellt, unterzieht Detlef sich wagemutig einer neuartigen Nasenhaarrasur. Am Ende eines jeden Tests steht wie immer die alles entscheidende Frage: Hot oder Schrott?
Sechs Kinder hat Heidi bereits zur Welt gebracht. Der Schwangerschaftstest bringt Gewissheit: Das siebte Kind ist im Anmarsch. Heidi ist außer sich vor Freude, doch noch steht der Drogentest für Vater Marcel bevor.
Seit 25 Jahren ist Wladimir Putin der starke Mann Russlands. Seine Karriere startet in einer Zeit des Übergangs: der sterbenden Sowjetunion. "Terra X History" taucht ein in die Lebenswelten seiner Jugend - beginnend mit dem rauen Leben in den Hinterhöfen Leningrads. Auf prägende Momente in der Kampfsportszene der Metropole folgt der Sprung an die Universität und von dort aus in die Kaderschmieden des KGB. Als Agent erlebt Putin den Zusammenbruch des Kommunismus in der DDR - für ihn bricht damit eine Welt zusammen. Eine Erfahrung, die ihn als Machtmenschen bis heute prägt. In den Trümmern der alten Ordnung beginnt sein Aufstieg.
Geld regiert die Welt: Wer Geld hat, kann sich alles leisten - bedeutet das auch: Reiche dürfen sich alles erlauben? Oder - in Zeiten von Krieg, Energie, Klimakrise, Teuerung - besteht da auch eine Pflicht zur Verantwortung - für Umwelt, für Mitmenschen? Drei Millionäre geben Einblicke hinter die Kulissen ihres Kontostandes und sprechen offen über Reichtum, Neid und Gerechtigkeit.
8. Mai 1945: Mit Ende des Zweiten Weltkriegs endet auch die Herrschaft der Nazis in Deutschland. Die Dokumentation erzählt von sieben Menschen auf Basis ihrer überlieferten Tagebücher.
"Ich habe es von ganzem Herzen herbeigesehnt", schreibt die 20-jährige Ortrun Koerber. Die schwangere junge Nationalsozialistin Inge Thiele notiert: "Das ist das Ende des Dritten Reiches, an das wir geglaubt haben. Vielleicht geht es besser ab, als wir glauben."
Willy Cohn, seine Frau Trudi und die beiden Töchter Susanne und Tamara erleben das Kriegsende nicht, sie wurden im November 1941 von den Nazis ermordet. 14 Tage zuvor hatte Cohn im Tagebuch notiert: "Wir müssen die Wohnung räumen und werden voraussichtlich verschickt werden. Gott wird uns schon helfen!"
Die sieben Tagebuchschreiberschreiber repräsentieren unterschiedliche soziale Schichten, politische Lager und Konfessionen. Und sie schreiben aus der Unmittelbarkeit des Alltages heraus. Sie sind Anhänger der Nazis, Gegner, Ausgestoßene und Opfer der NS-Herrschaft. Sieben Lebenslinien, sieben Schicksale aus Deutschland: die Würzburger Schülerin Ortrun Koerber, der Wittlicher Gastwirt Matthias Mehs, der Breslauer Lehrer Willy Cohn, der Funktionär im Reichsarbeitsdienst, Egon Oelwein, die Hamburger Hausfrau Luise Solmitz, eine Gärtnerin und ein Wehrmachtssoldat. Sieben Leben im Nationalsozialismus zwischen euphorischer Gefolgschaft, Karriere, Zerrissenheit, Anpassung, Verzweiflung und Tod.
Ihre Tagebucheinträge berichten von Schicksalsschlägen und Glücksmomenten: von Jugend und Chancen, Sehnsucht, Ausgrenzung, drohender Deportation. Von Hunger und Liebe, vom Wegschauen, vom Schweigen, von Schuld. Sie beschreiben, wie der Krieg "nach Hause" kommt, erzählen von den Bunkernächten, dem Wunsch, "nur noch zu überleben". Es entsteht eine Erlebnisgeschichte aus der Unmittelbarkeit des Tags und der Situation der Zeit heraus. Sie alle lebten im Heute - und kannten das Morgen nicht. In ihren Lebensgeschichten spiegeln sich die historischen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs. Die Filmemacher Eva Röger, Daniel und Jürgen Ast verweben die Lebensgeschichten zu einem Panorama der Zeit.
Der Graphic Novelist Vincent Burmeister "übersetzt" die Tagebuch-Eintragungen in Szenen, gibt den Momenten des Erlebens eine emotionale Qualität. Es entstehen "Erinnerungsbilder", die ein Ausdruck der Seelenlandschaften der Protagonistinnen und Protagonisten sind.
Jung, weiblich, straffällig - was bedeutet die Haft für junge Frauen? Die Doku begleitet sie im Jugendvollzug - zwischen Alltag und dem Wunsch nach Veränderung. Nur rund vier Prozent der Inhaftierten im Jugendstrafvollzug sind weiblich. Die Doku zeigt den Alltag der 16- bis 21-Jährigen zwischen Schule, Kontrollen und Zukunftsplänen - und gibt seltene Einblicke in das Innenleben des weiblichen Jugendstrafvollzugs. In der JVA Zweibrücken und der JVA für Frauen in Berlin-Lichtenberg leben junge Frauen zwischen 16 und 21 Jahren, die zum Teil schwere Straftaten begangen haben. Die Dokumentation begleitet sie durch einen Alltag, der wenig mit ihrem Leben draußen gemein hat - geprägt von festen Abläufen, klaren Regeln und Kontrolle. Samira sitzt in der JVA für Frauen Berlin-Lichtenberg. Am Anfang wollte sie nur raus. "Die ersten Monate waren sehr, sehr schwer. Ich hab lange gebraucht, um mich hier einzugewöhnen." Der Verlust der Freiheit traf sie hart - besonders der Kontakt zu ihrer Familie und ihrem Freund fehlt ihr. Ohne Handy und Social Media sind Telefonate aus dem Haftraum ihr einziger Kontakt nach draußen. In der JVA Zweibrücken geben sich die Zwillingsschwestern Anna und Emmi gegenseitig Halt. Anna wurde zuerst inhaftiert, fast zwei Jahre später folgte Emmi. Draußen fehlte beiden jede Struktur: "Ich bin morgens erst nach Hause gekommen und hab dann bis 16.00 Uhr geschlafen. Hab Scheiße gebaut", sagt Emmi. Jetzt arbeiten sie regelmäßig, erleben erstmals einen geregelten Alltag - mit festen Zeiten, Aufgaben und klaren Grenzen. Neben den jungen Frauen kommen die Justizvollzugsbeamtinnen Renate Render und Sabine Eckert zu Wort. Sie sprechen über Nähe und Distanz und das tägliche Ringen um Struktur, Sicherheit und Erziehung. Denn Streit, Drogenspürhunde und Suchterkrankungen gehören ebenso zum Gefängnisalltag wie Kochabende, Sport und erste Liebesgeschichten. "Knast in Deutschland" zeigt das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Entwicklung, zwischen Abschottung und Zusammenhalt - und lässt diejenigen zu Wort kommen, die meist nur eine Randnotiz in den Strafvollzugsstatistiken sind und oft übersehen werden.
In der Ukraine gibt es durch den russischen Angriffskrieg mittlerweile Zehntausende von Amputationsverletzten, vor allem unter Soldaten. Das stellt die ukrainische Gesellschaft vor riesige Probleme. "Unser Land ist nicht auf Menschen wie uns vorbereitet", sagt Vitalii Saiko-Kazakow, der selbst an der Front schwer verwundet wurde. Um dazu beizutragen, dass möglichst viele der schwerverletzten Menschen wieder in ein normales Leben zurückkehren können, hat sich "Life Bridge Ukraine", eine Berliner Hilfsorganisation, ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie will nicht nur Soldaten mit Prothesen versorgen, sondern gleichzeitig auch junge ukrainische Trainees ausbilden, damit dank ihrer Mitarbeit auch in Kiew ein modernes Prothesenzentrum betrieben werden kann. Eine gewaltige Kraftanstrengung, für alle Beteiligten. Alles, was für dieses Projekt nötig ist, wird Janine von Wolfersdorff, die Gründerin der Hilfsorganisation, über Monate organisieren, wird mit Behörden verhandeln, Spenden einwerben und sich persönlich um die verletzten Soldaten kümmern.
Die Story begleitet die Patienten Vitalii und Zhenya von der ersten Woche ihrer Behandlung in Berlin bis zu ihrer Rückkehr in die Ukraine; sie beobachtet, mit wie vielen Schwierigkeiten die jungen Männer auch jenseits der medizinischen Versorgung zu kämpfen haben. Und schließlich dokumentiert der Film der Eröffnung der Prothesenwerkstatt in Kiew im Herbst 2025. Nach zehn Monaten Bauzeit sind aus einer "Müllhalde" im Keller des "Krankenhauses No.12" topmoderne Arbeitsräume geworden. Ein mittleres Wunder - und ein großes Stück Hoffnung für ein versehrtes Land
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
Tief unter dem Wüstensand Ägyptens liegen 24 gewaltige leere Sarkophage. Welchem Zweck könnten sie gedient haben? Und ist es möglich, dass diese sorgfältig gefertigten 70 Tonnen schweren Grabkammern nicht von Menschen entworfen wurden, sondern von außerirdischen Besuchern?
Deutschland ist Mieter:innen-Land: Mehr als 50 Prozent der Menschen wohnen zur Miete. Der Wohnungsbau stockt, Spekulant:innen treiben die Preise nach oben, bezahlbare Wohnungen verschwinden vom Markt. Was muss sich ändern, um aus der Mietkrise herauszukommen? Die ARD-Mitmachaktion sammelt Erfahrungen von Mietenden in Deutschland. Wie könnte es besser laufen? Die "ARD Story" dokumentiert die Aktion.