Der britische Chester Zoo ist ein wahres Mekka für Tierliebhaber und Tierliebhaberinnen. Auf einer Fläche von über 51 Hektar beherbergt er 20.000 Tiere in großräumigen Gehegen. Mithilfe modernster Filmtechnik ist es gelungen, atemberaubende Momente im Leben der Zoobewohner einzufangen. Mitreißende Bilder, die unter die Haut gehen und faszinierende Einblicke hinter die Kulissen liefern!
Neuzugang Safi sorgt bei den Bongo-Antilopen für eine Überraschung. Unterdessen müssen bei zwei Krokodilen Blutproben genommen werden, um deren Geschlecht bestimmen zu können. Und die madagassische Riesenratte George muss operiert werden und daher von ihrer Sippe getrennt werden.
Der Heilige Florian ist Österreichs erster namentlich bekannter christlicher Märtyrer aus der Spätantike. Ein hoher römischer Beamter, der in der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian für seinen Glauben und seine christlichen Glaubensgenossen sein Leben gibt. Das "Erlebnis Österreich" aus dem ORF Landesstudio NÖ (Gestaltung: Sabine Daxberger Kamera: Danijel Brazda, Franz Cee) ist eine spannende, filmische Spurensuche zwischen Niederösterreich und Oberösterreich, dem Gebiet der römischen Provinz Noricum, wo er als oberster Beamter des Statthalters lebt, arbeitet und hingerichtet wird. Sein Todesort ist der Ennsfluss in Lauriacum, der heutigen Stadt Enns, sein Wohnort ist Aelium Cetium, das heutige St. Pölten.
Das in alten Handschriften überlieferte Leben und der Märtyrertod des Heiligen Florian zählen zu den wichtigsten christlichen Zeugnissen des frühen vierten Jahrhunderts am Donaulimes in Österreich, der Flussgrenze des römischen Reichs gegen Norden. Die Doku zeichnet dieses Leben anhand der Schilderung und Dialoge in den alten Handschriften nach, auch mit Spielszenen.
Der Film begibt sich aber auch an reale Orte von Florians Leben, zu Indizien und Funden, die Rückschlüsse zulassen. Dazu gehört die sensationelle Entdeckung eines riesigen, römischen Gebäudekomplexes in St. Pölten, der vermutliche, spätantike Statthalterpalast von Aelium Cetium. Mit seiner Auffindung wird auch wahrscheinlich, dass Florian in St. Pölten nicht nur wohnt, sondern auch arbeitet.
Auch die Römerstadt Carnuntum ist Teil der filmischen Reise. Das dort originalgetreu rekonstruierte Stadtviertel basiert auf Befunden des vierten Jahrhunderts, Florians Zeit. Es gibt einen Eindruck davon, wie in römischen Städten der Spätantike von Carnuntum bis Aelium Cetium oder Lauriacum gelebt wurde. Ein reales Zeitfenster in Florians Welt.
Zeiselmauer im Tullnerfeld mit einem Fahnenheiligtum aus Florians Zeit, Wösendorf in der Wachau, wo Ort, Pfarre und Feuerwehr eine enge Beziehung zum Heiligen Florian haben, das Stift St. Florian in Oberösterreich, das über seinem Grab erbaut worden sein soll oder die Basilika St. Laurenz in Enns Lorch als Gedächtniskirche für jene verhafteten Christen, die Florian retten will, sind einige der Stationen einer Zeitreise zu einem Heiligen, der Zivilcourage, Mut und starken Glauben verkörpert.
(aus der SRF-Reihe "Cuntrasts")
Baumriesen sind Persönlichkeiten, sie trotzen Wind und Wetter - am gleichen Ort, oft seit Jahrhunderten. Es sind große und großartige Exemplare, unverwechselbar, monumental, einzigartig.
In seinem Film über verwurzelte Giganten zeigt Arnold Rauch fünf Baumriesen: eine Fichte, die höchste Europas, eine gewaltige Buche, einen sehr seltenen Kastanienbaum, eine riesige Esche und die wohl älteste Arve weltweit.
Ute Thiemann wünscht sich nichts sehnlicher als ein eigenes Kind, aber leider kann sich ihr Ehemann Paul gar nicht für diese Idee begeistern. Aus ihrer Enttäuschung wird Wut, als sie zufällig erfährt, dass ihr Gatte seit Jahren als Samenspender aktiv ist. Eines Tages liegt Paul bewusstlos und mit abgebundenen Hoden im Wohnzimmer ...
In den 70er Jahren treibt der Serienmörder Patrick Mackay in London sein Unwesen. Insbesondere seine letzte Tat sorgt für Aufsehen: der Mord an einem katholischen Priester, der im eigenen Blut badend aufgefunden wurde. Die Tatwaffe war eine Axt. Mackay wird von seinen Bekannten als einschüchternd und launig beschrieben. Bereits in jungen Jahren sei er verhaltensauffällig gewesen und wurde insbesondere von Frauen als potenzieller Mörder angesehen.
Rebecca Sadler musste vor Gericht lange um ihr Geld kämpfen, doch die Mühen zahlen sich jetzt aus. Der "High Court of Justice" hat entschieden, dass ihr umgerechnet 2200 Euro zustehen - als Gegenleistung für eine Marktanalyse, die sie für ihren ehemaligen Arbeitgeber durchgeführt hat. Deshalb machen sich Paul Bohill und Steve Pinner auf den Weg nach Slough, um dem Firmenbesitzer die Zahlungsaufforderung zu übergeben. Und wenn der Mann dieser Anordnung nicht innerhalb von 21 Tagen nachkommt, droht ihm ein Insolvenzverfahren.
Nikola Tesla, seine Ideen prägten unsere Stromnetze, Fernseher und Telefone. Die "Terra X"-Dokumentation zeigt den exzentrischen Lebensweg des Erfinders. Für seine Mitmenschen galt er stets als Sonderling, ausgestattet mit einem großen Selbstbewusstsein. Sein unbändiger Forschergeist, seine genialen Ideen und ein gewisses Showtalent führten ihn aus der Provinz in die High Society New Yorks zum Ende des 19. Jahrhunderts. 1856 im entlegenen kroatischen Dorf Smiljan im damaligen Grenzgebiet des Habsburgerreichs geboren, studiert und arbeitet er zunächst in den Metropolen Europas, bevor er in die USA übersiedelt. Dort will er seiner ersten großen Erfindung zum Durchbruch verhelfen - der ersten effizienten Wechselstrommaschine. Doch der Job bei seinem großen Vorbild Thomas Edison entpuppt sich schnell als Fehlentscheidung. Denn Edison setzt mit seinen Glühlampen auf Gleichstrom. Erst ein Wechsel zu Edisons Konkurrenten George Westinghouse bringt den gewünschten Erfolg. Dieser führt die Erfinder Tesla und Edison jedoch auch in den berühmten Stromkrieg. Erbittert kämpfen beide Seiten bei der Elektrifizierung der USA um die Vorherrschaft "ihres" Stromsystems. Dank Teslas Technik setzt sich der Wechselstrom durch, der auch heute noch aus unseren Steckdosen fließt. Tesla widmet sich nun seinem neuen Ziel, die Welt kabellos mit Energie zu versorgen. Statt teure Kupferkabel zu nutzen, sucht er nach Mitteln und Wegen, Strom auf natürlichem Wege zu übertragen. Allein die "Nebenprodukte" seiner Forschung sind bahnbrechend. Mit kabellosen Leuchtröhren verzaubert er sein Publikum und wird durch seine Vorführungen zum Magier der Elektrizität. Er entwickelt die erste Funkfernsteuerung der Geschichte, schafft Grundlagen für die Radiotechnik und das Radar. Doch versteht er es nicht, seine innovativen Erfindungen auch wirtschaftlich zu nutzen. Seine Ideen machen andere reich. Die Arbeiten an seiner "Freien Energieübertragung" kann er nicht zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Als Tesla keine befriedigenden Fortschritte präsentieren kann, drehen ihm seine Financiers den Geldhahn zu. Als er sich letztendlich eingestehen muss, gescheitert zu sein, erleidet Tesla einen Nervenzusammenbruch. Der geniale Erfinder wird zu einem Schatten seiner selbst. Mit immer seltsameren Ankündigungen ist er bald nur noch Ideenlieferant für Science-Fiction-Geschichten. Seine Exzentrik nimmt immer weiter zu. Tauben werden zu seinen besten Freunden. Er stirbt 1943 einsam und verarmt. Doch zeigen spätere Entwicklungen der Technikgeschichte: Nicht alle Ideen waren Fantastereien. In vielen Dingen war Nikola Tesla seiner Zeit einfach weit voraus.
Tief im Pazifik liegt ein außergewöhnliches Schiffswrack: die USS Macon. Es sind die Überreste eines Luftschiffs der US Navy - erbaut als fliegender Flugzeugträger, etwa so groß wie die Titanic. In den 1930er-Jahren wurde es eingesetzt, um bis zu fünf Kampfflugzeuge zu transportieren. Doch ihre Hochzeit hielt nicht lange an, Luftschiffe kosteten die US Navy dutzende Menschenleben und Millionen Dollar. Luftfahrt-Experten erzählen die Geschichten verschiedener US-amerikanischer Luftschiffe.
Als Gattin des Propagandaministers und Vertraute Hitlers gehörte Magda Goebbels zu den wichtigsten Personen des Dritten Reiches. In ihrer Rolle als siebenfache Mutter wurde sie als Vorbild der deutschen Frau vielfach in der Öffentlichkeit präsentiert. Wie kam es, dass sich die Stieftochter eines Juden der NS-Ideologie verschrieb? Die Dokumentation gewährt Einblicke in das Leben von Magda Goebbels und zeigt, wie aus der einst aufgeschlossenen Frau die fanatischste Anhängerin des Führers wurde.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Gruppenarbeit
Anderthalb Jahre ist der Löwennachwuchs alt und Mutter Kigali zeigt wieder Anzeichen von Paarungsbereitschaft. Deshalb wurde das Rudel nun geteilt, streng nach Geschlechtern getrennt. Kigali und ihre Tochter Malu bilden die Mädchengruppe, die beiden Söhne, Bahati und Amaru, die Jungsgruppe. Damit in dieser Konstellation jeder auf seine Kosten kommt, hat Janine Bürger volles Programm, will sowohl auf der Außenanlage als auch hinter den Kulissen für Zerstreuung sorgen. Und das nicht nur einmal, denn mittags sollen beide Gruppen auch noch die Plätze tauschen. Ob Janine ihre Schützlinge für das Wechselmodell begeistern kann?
Das Phantom
Ein neues, junges Mähnenwolfpärchen lebt noch nicht lange im Zoo: Aymara aus Doué-la-Fontaine und Xavier aus München. Kurator Ruben Holland, der das Internationale Zuchtbuch und das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Mähnenwölfe verantwortet, hat die beiden in den Leipziger Zoo geholt. Gemeinsam mit Janet Pambor will er nun ihre ersten Schritte auf der Außenanlage beobachten. Doch es gibt ein Problem - während Aymara sich von ihrer besten Seite zeigt, scheint Xavier wie vom Erdboden verschluckt. Lag er nicht eben noch im Stroh? Die Verwirrung ist groß. Der Mähnenwolf kann sich doch nicht in Luft aufgelöst haben …
Alles ausgeschöpft
Bei den Ohrenquallen haben die Aquarianer den Dreh raus. Nicht nur, was die stattlichen Exemplare im Schaubecken betrifft, auch in diversen Kreiseln hinter den Kulissen schwebt der aus den Polypen nachgezogene Nachwuchs aller Altersstufen. Im Kreisel der ältesten Jungquallen-Gruppe wird es allerdings nun zu eng. Zeit für den Umzug ins große Becken! Mit einer Bowle-Kelle und viel Fingerspitzengefühl macht sich Martina Hacker ans Werk.
Alles Gute kommt bekanntlich von oben, so heute auch bei den Pavianen im Frankfurter Zoo. Pfleger Harald Thomas lässt allerhand Fressalien "über die Mauer fliegen" und verspricht sich davon einen spektakulären Auftritt der Rasselbande, denn mit Balgereien ist zu rechnen. Bei den Siebenschläfern im Kronberger Opel-Zoo ist es Zeit für die nächste Mahlzeit. Obligatorisch bekommen die Nager ihr Milchfläschchen gereicht, doch nach und nach trauen sie sich schon an festes Futter.
Madars Apse begleitet Skate-Legende Peter Hewitt zu seinen Wurzeln in San Diego. Vom Vert-Skaten bis zum Pool-Charging - eine Doku über die Kreativität des Anti-Helden und dessen Karriere.
Libanon - das israelische Militär schlägt zu und Hunderttausende sind auf der Flucht / Türkei - an der Grenze kommen viele Iraner an und berichten vom Krieg / Iran - Ablenkung vom Krieg, wie ein Vater in Teheran seine Kinder schützt / Kuba - Trumps nächstes Ziel ist der sozialistische Karibikstaat, Ölblockade sorgt für Blackouts / Nordkorea - mit dem Zug zu Kim Jong Un, Warum Chinesen jetzt wieder über die Grenze dürfen
Joanne ist heute mit Tochter Summer-Joules im Woodgreen-Tierheim, um der Fünfjährigen ihren größten Wunsch zu erfüllen. Der zukünftige Hund sollte möglichst klein sein und wenig haaren, da das Mädchen unter verschiedenen Allergien leidet. Tierpflegerin Helen will es mit Terrier-Mischling Bobo versuchen, ein niedlicher Welpe, der noch erzogen werden muss. Summer-Joules ist von Bobo begeistert, doch kaum hat sie das Fellknäuel auf dem Schoß, fangen ihre Augen an zu jucken. Auch der 82-jährige Allan und seine Tochter suchen einen kleinen Hund, am besten einen Schoßhund, der ihnen künftig Gesellschaft leistet.
Schutz vor Einbrechern - Sicherheit für Haus und Hof
30'
Es ist der Horror schlechthin: Man kommt nach Hause, die Wohnungstür steht offen, sämtliche Schubfächer in den Schränken im Wohnzimmer sind herausgezogen, alles liegt kreuz und quer auf dem Boden verteilt. Hier waren Einbrecher am Werk.
Mehr als 1.000 Mal ist das allein im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern passiert. Doch wie kann man sich davor schützen? Wer kann Hilfe geben?
Einer, der sich zur Aufgabe gemacht hat, Einbrüchen vorzubeugen, ist Kriminalhauptkommissar Karsten Block. "Wir stellen Rezepte aus, um die Menschen gegen Einbrüche zu wappnen", sagt er.
Wenn er gerufen wird, schaut er mit den Augen eines Einbrechers, untersucht Wohnungen und Eigenheime auf Sicherheitslücken. Schwachstellen sind meistens Türen und Fensterverriegelungen, aber auch Keller sowie Durchgänge zwischen Garage und Haus. Karsten Block gibt Tipps zum Nachrüsten von Sicherheitssystemen.
Besonders in der dunklen Jahreszeit zwischen November und März haben die Einbrecher Hochkonjunktur. Ihre Zeit: zwischen 15 und 20 Uhr, wenn die Bewohner arbeiten und einkaufen sind.
Doch was ist eigentlich, wenn man einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt? Auch dafür hat Karsten Block einen Rat parat.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen die Kandidaten eine Schiavona an. Die Waffe war vor allem während des 16. und 17. Jahrhunderts in Italien sehr beliebt.
Nashorn Nandi hat für ein paar Wochen Hormone bekommen, um ihren Zyklus neu zu starten. Jetzt treffen sich Männchen und Weibchen zum ersten Rendezvous auf der großen Nashornanlage.
Das Elefantenmädchen Rani hat es nicht leicht: Vor einiger Zeit hat ihre Mutter sie verstoßen. Und auch in der neuen Gruppe läuft es nicht wirklich rund. Zwar hat Herdenchefin Don Chung sie unter ihre Fittiche genommen, doch die Rangniedrigste, Hoa, lässt keine Gelegenheit aus, der kleinen Rani eins auszuwischen. Robert Stehr und seine Kollegen arbeiten trotz allem daran, aus Hoa, Trinh, Don Chung und eben Rani eine stabile und funktionierende Herde zu machen.
Gürteltier und Borkenratte - geht das zusammen? Genau das möchte Jochen Menner ausprobieren. Eigentlich haben die beiden nur eine ähnliche Körpergröße, sonst haben die Tiere keine Gemeinsamkeiten.
Bei den Quolls müssen die Weibchen aufpassen, dass sie beim Futter nicht zu kurz kommen. Männchen Obelix macht seinem Namen alle Ehre und verspeist das Futter von Martina Molch als gebe es kein Morgen. Dabei bräuchte mindestens eins seiner Weibchen etwas auf die Hüften. Sie erwartet nämlich Nachwuchs.
Wohnungsnot ist nichts Neues. Anfang des 20. Jahrhunderts und nach dem 2. Weltkrieg waren in Deutschland Millionen Menschen ohne Bleibe. Aber damals haben Staat, Kommunen und Genossenschaften Millionen günstige Wohnungen gebaut. Was ist heute anders, was läuft falsch? Moderator Ramo Ali fragt die Verantwortlichen der Münchner Stadtverwaltung, warum sie die extremen Mietsteigerungen der letzten Jahre nicht verhindert haben. Er trifft Maximilian Heisler, Organisator der Demonstration "ausspekuliert". Heisler muss selbst bald aus seiner Wohnung ausziehen, weil die Miete nach einer Luxussanierung mehr als verdoppelt wird.
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Joanne und Tony versuchen seit Jahren vergeblich, ein Kind zu bekommen. Sie haben viel durchgemacht und möchten nun einen Hund aufnehmen, den sie liebevoll umsorgen können. Nach reiflicher Überlegung schlägt Tierpflegerin Helen Terrier-Mischling Midnight vor, der aus einem chaotischen Haushalt gerettet wurde. Er ist sieben Monate alt, sehr verschmust, aber bei fremden Leuten oft schüchtern und ängstlich. Doch zu Tony fasst der junge Hund sofort Vertrauen und will gar nicht mehr weg. Bleibt zu hoffen, dass er sich auch mit Joanne anfreunden kann und nicht nur auf männliche Bezugspersonen geprägt wurde.
Gegen den Hunger in der Welt - Künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft
RCA 2024
30'
Die Art, wie wir uns ernähren, ist im Umbruch. Mit künstlicher Intelligenz wird sich auch die Landwirtschaft verändern. Bietet sie eine Hoffnung für die Ernährungssicherheit? Klimakrise und Arbeitskräftemangel: Bauern bangen um ihre Zukunft - unsere Ernährung ist gefährdet. Die Vereinten Nationen wollen den Hunger weltweit bis 2030 stoppen. Der Einzug künstlicher Intelligenz könnte helfen, die Lebensmittelproduktion zu sichern. In Kamerun hat Adamou Nchange Kouotou eine KI-gestützte App entwickelt, mit der Bauern ihre Kulturpflanzen scannen können. So erkennen sie die Gesundheit der Pflanzen und können unmittelbar herausfinden, welche Schädlinge vorhanden sind und welche Mittel zur Bekämpfung angewandt werden sollten. Damit bekommen viele Kleinbauern, die in der Subsahara-Region mit ausgelaugten Böden zu kämpfen haben, eine direkte Hilfe. In Südspanien, dem Gemüsegarten Europas, setzt Joaquín Soriano Fernandez auf Sensoren für die richtige Temperatur und Feuchtigkeit in seinen Gewächshäusern. Ein selbstlernender Algorithmus sorgt dafür, dass die Dürre geplagten Bauern der Region immer präziser bewässern können - und gleichzeitig große Mengen Wasser sparen. In Madrid forscht die Ingenieurin Roemi Fernandez Saavedra an einer neuen Art der Ernte. Ihr zweiarmiger Ernteroboter kann schon jetzt die Form reifer Tomaten und Auberginen erkennen. Ihr Ziel ist es, die Kosten und den Ausschuss zu minimieren und Menschen aus unwürdigen Arbeitsbedingungen zu befreien. Eines der größten Probleme ist die Verschwendung von Lebensmitteln. Allein in Deutschland landen jährlich elf Millionen Tonnen Essen im Müll. 17 Prozent davon fallen in Restaurants und Kantinen an. Deshalb nutzt eine Betriebskantine in Lünen nun ein selbstlernendes Prognosesystem, das täglich voraussagt, welche Gerichte in der Mittagspause am meisten nachgefragt werden könnten. Entsprechend wird gekocht und weniger für die Tonne produziert. Eine der wichtigsten Fragen beim Einsatz der KI sind die ethischen Hürden. Ameca, der am weitesten entwickelte humanoide Roboter der Welt, führt mit seinen Einschätzungen durch den Film und schätzt ein, wo die großen Potenziale und die Grenzen von KI liegen, bei der Produktion vom Acker bis zum Teller.
Anthony ist ein Veteran aus dem Irakkrieg. Vor mehr als einem Jahr begann er, sich dem fürsorglichen und hilfsbereiten Marq online anzunähern. Heute sind beide total verliebt. Aber was hat Marq zu verbergen?
Auf und ab, hoch und runter - Aufzüge, Rolltreppen, Seilbahnen und Co. Ihre Erfinder hatten ein Ziel: Höhenunterschiede ohne Anstrengung zu überwinden - oft ein wahrer Drahtseilakt. Was hoch hinausging, wurde zunächst mit Argwohn betrachtet. Schließlich war die Höhe Gott vorbehalten, das höchste Gebäude war die Kirche. Heute wächst die Welt nach oben. 2018 kamen weltweit 155 Wolkenkratzer, also Türme ab 150 Meter, dazu. Sie werden vertikal erschlossen - ebenso wie hügelige Städte oder Berggipfel. Mit dem Wachstum entwickeln sich Aufzüge, Rolltreppen und Co. rasant weiter. Die bisherigen Grenzen in die Höhe werden verschoben - vielleicht sogar bis in den Weltraum? Das meist genutzte Verkehrsmittel der Welt ist - nein, nicht das Auto, sondern - der Aufzug. Jeder fünfte Mensch nutzt ihn einmal täglich. Oder anders: Aufzüge befördern alle 72 Stunden die gesamte Erdbevölkerung. Ohne Fahrstuhl gäbe es wohl keines der gigantischen Hochhäuser, der Eiffelturm wäre wohl kleiner, und Frankfurt hätte keine Skyline. Die ersten Aufzugsysteme, bei denen Seile über Winden gezogen wurden, gab es schon vor 4600 Jahren beim Pyramidenbau oder später etwa mit Flaschenzügen im antiken Griechenland. Zwar wurden zu frühen Zeiten auch vereinzelt Menschen nach oben gezogen, aber im Wesentlichen dienten die Seilzüge zum Materialtransport. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts galten Personenaufzüge in Häusern als exotisch. Eingesetzt wurden sie aber schon im Bergbau: Doch die Seile rissen, die Arbeiter stürzten oft in den Gruben zu Tode. Der Aufzug galt als "tödlicher Käfig".
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Mainz / "La mode abyssale"
+ Dresden / "Hochzeitshaus"
+ Ratingen / "Sanna Lindström"
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Tiziana Bräuer: Luftfahrtingenieurin aus Deutschland
15'
Luftfahrtingenieurin zu werden, hat sie aus dem Bauch heraus entschieden. Als Schülerin eines Mädchengymnasiums hat Tiziana Bräuer sich nie die Frage gestellt, ob Technik etwas für Frauen ist. Als werdende Ingenieurin musste sie sich in der männerdominierten Technikwelt dann aber doch oft behaupten. Ihrer Faszination für Flugzeuge und das Fliegen ist sie aber unbeirrt gefolgt.
Milton Martinez wuchs in einer Skater-Familie auf und erlangte in Argentinien Berühmtheit. Um sich einen Namen zu machen, reiste er in die USA. Nun kehrt er dorthin zurück, wo alles begann.
Monica Gori arbeitet am Italienischen Institut für Technologie in Genua und bringt ganz unterschiedliche Interessen, Talente und Fähigkeiten in ihren Beruf ein. Seit ihrer Kindheit fühlt sie sich zur Malerei hingezogen. Sie besuchte eine Kunstakademie, studierte dann Psychologie und entwickelte eine Leidenschaft für die Forschung. Heute forscht und experimentiert sie im Bereich Robotik, wo sie Technologien für Kinder mit Behinderungen entwickelt - zum Beispiel ein akustisches Armband für Kinder mit Seheinschränkungen.