"Ort des blauen Rauchs", so nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains Nationalpark liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Der Nationalpark wurde 1934 gegründet. Gerade noch rechtzeitig, denn weite Flächen der einstigen Urwälder waren schon komplett gerodet. Heute wachsen hier wieder gut 100 verschiedene Baumarten, mehr als in Nord- und Mitteleuropa zusammen.
Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten. Wilde Truthühner liefern sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe. Einzigartig ist auch eine Vielzahl von Salamandern, die an den Ufern der kristallklaren Bäche leben.
Wenn sich langsam der Winter aus den Smoky Mountains zurückzieht, erwachen die ersten der über 1.500 Schwarzbären des Nationalparks. Nirgendwo sonst in den USA leben mehr Bären pro Quadratkilometer als dort. Über die Hälfte von ihnen überwintert in Baumhöhlen. Die Jungen werden mitten im Winter geboren und verbringen ihre ersten Wochen im Schutz der Höhle. Ihr erster Kontakt mit der Außenwelt beginnt mit einer waghalsigen Kletterpartie.
Auch die Lichtungen wie Cades Cove locken viele Tiere an. Hier versammeln sich Truthühner, die wilden Vorfahren der Puten. Mit leuchtenden Hautlappen und glucksenden Lauten signalisieren sie ihre Kampfbereitschaft.
Eines der faszinierendsten Naturwunder können die Besucher im Sommer erleben, wenn die Nächte schwülwarm sind. Mit kleinen "Laternen" werben mehr als ein Dutzend Leuchtkäferarten um Partner. Sie versammeln sich zu Zigtausenden und beginnen synchron zu leuchten. Lichtwellen, die durch den Wald pulsieren, sollen Weibchen in großer Zahl anlocken.
In den Smoky Mountains leben auch schillernde Kolibris, die im Schwirrflug aus speziell angepassten Blüten Nektar sammeln und trickreiche Fische wie der Flussdöbel, der in den kristallklaren Bächen aus Kieselsteinen kleine Burgen für seine Eier baut.
Mit faszinierenden Superzeitlupen, bewegten Zeitraffern und mit Aufnahmen versteckter Kameras porträtiert Jan Haft einen der schönsten Abschnitte des Appalachen-Gebirgszugs.
Die Erde ist ein Feuerball, auch wenn sie nicht danach aussieht. Unter der Erdoberfläche lodert, glüht und brennt es gewaltig. Bekannte Beispiele sind der Vesuv und der Ätna in Italien.
Der Ätna überschüttet regelmäßig die Stadt Catania mit Asche. Der Vesuv hingegen, dem die Millionenstadt Neapel zu Füßen liegt, ist der bestüberwachte Vulkan Europas. Italienische Behörden haben schon vor Jahren auf die Gefahr hin einen Notfallplan erarbeitet.
Doch eine weitere Bedrohung sehr viel größeren Ausmaßes lauert in direkter Reichweite: eine riesige Glutblase unter den Phlegräischen Feldern nahe der Stadt. Jetzt wagen Forscher ein riskantes Experiment: Sie bohren direkt in das Herz der Feuerkammer. Doch dieses Projekt ist in der Fachwelt durchaus umstritten. Es gibt Befürchtungen, der Vulkan könne durch die kleinen Nadelstiche aufwachen; und Magma könnte ihren Weg nach oben finden.
Viel Landschaft, wenig Garten. Zwischen Jever und Wilhelmshaven haben Stefan und Marion mit viel Herzblut einen Bauernhof für sich und die drei Kinder renoviert. Vor dem Haus gibt es viel Wiese und einen großen Teich - mehr nicht. Terrasse und Teich bekommen ein neues Gesicht aus altem Material, das in der Scheune schlummert. Ohne große Besorgungsfahrten haben Claus und Henrik genug Zeit für ein ostfriesisches Teekränzchen am Tümpel.
Weil sie den Schimmel in ihrer Wohnung nicht mehr erträgt, zieht Sabrina vorläufig zu ihrem Freund Mario. Neu-Mama Lisa wiederum bekommt beim Windelwechseln Hilfe von Michelle. Und die Punker Lausi und Paddy suchen in Leipzig eine Bleibe.
Eine Frau wird beschuldigt, ihren Freund ermordet zu haben, weil er sich von ihr trennen wollte. Sie behauptet jedoch, ihr vermisster Ehemann habe die Tat begangen...
Unser Sonnensystem gilt als gut erforscht. Doch am Rand lauert ein mysteriöser neunter Planet, von dem man bisher wenig weiß. Was hat es mit dem geheimnisvollen Himmelskörper auf sich? Astronomen spekulieren, wie dieser Planet aussehen könnte - ob er Monde hat und ob Leben darauf möglich ist. Doch das größte Geheimnis von Planet 9 ist seine Herkunft - könnte er sich als Alien-Planet entpuppen, der einem vorbeiziehenden Stern entrissen wurde? Seitdem die International Astronomical Union 2006 Pluto vom Planeten zum Zwergplaneten heruntergestuft hat, kreisen nur noch offiziell acht Planeten um unsere Sonne. Doch das könnte sich bald wieder ändern. Die Forscher Mike Brown und Konstantin Batygin haben vielleicht eine Entdeckung gemacht: Es gibt deutliche Hinweise auf einen Riesenplaneten, genannt Planet 9, am äußeren Rand unseres Sonnensystems. Schätzungen zufolge könnte er die 5000-fache Masse von Pluto und die zehnfache Masse der Erde haben. Per Computersimulation versuchen die Astronomen, seine Umlaufbahn und sein Verhalten zu rekonstruieren. Um genauere Beweise für seine Existenz und Angaben zu seiner Komposition zu erhalten, müsste man den Planeten per Teleskop beobachten. Doch seine genaue Bahn ist noch unbekannt, und seine Distanz ist zu groß, um ihn mit der verfügbaren Technik sehen zu können. Das Forscherteam spekuliert, dass es noch Jahre dauern wird, bis der geheimnisvolle Planet 9 tatsächlich entdeckt wird. Wie werden Sterne geboren, welche Gefahren gehen von Schwarzen Löchern aus, und wie funktioniert das Universum wirklich? Diese Wissenschaftsreihe nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise in die Tiefen des Kosmos. Jede Folge befasst sich mit einem spannenden Themengebiet der Astronomie und zeigt Errungenschaften der modernen Weltraumforschung. Von fernen Sonnensystemen über Dunkle Materie bis zu den Elementen, die vor vielen Milliarden Jahren entstanden sind. Die Geschichte des Universums liegt oft unter Alltäglichem verborgen.
Auch in der zweiten Staffel "Terra X - Rätselhafte Phänomene" stellt Dirk Steffens wieder weltweit ungewöhnliche Naturphänomene und die dahinter wirkenden Naturgesetze vor. Lange waren Diamanten kostbare Zufallsfunde. In Afrika soll ein Baum wachsen, der Diamantenvorkommen verrät. Aber auch untereinander geben Pflanzen geheimnisvolle Botschaften weiter. Dirk Steffens versucht, sie wissenschaftlich zu ergründen. In der Folge "Diamantenfieber und sprechende Pflanzen" ist Dirk Steffens in den Niederlanden, Afrika, Deutschland, Norwegen und Ägypten auf der Spur ungewöhnlicher Naturphänomene. In Afrika wächst ein Baum, der angeblich verraten soll, wo sich Diamantenvorkommen befinden. Bevor sich Dirk Steffens vor Ort auf die Suche macht, begibt er sich in die aufregende Welt der Diamanten. Die Dokumentation zeigt die Entstehungsgeschichte der edlen Steine, die zwar nur aus kristallisiertem Kohlenstoff bestehen, aber seit Jahrhunderten ein Millionengeschäft bedeuten. Pflanzen, wie der geheimnisvolle Diamantenbaum, können uns Menschen Botschaften über ihren Zustand und ihre Umgebung übermitteln, sie kommunizieren aber auch untereinander. Wie sie das tun, erforschen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts in Jena. Auch das Element Wasser bringt in der Atmosphäre beeindruckende Phänomene hervor: An einem See im Norden von Venezuela gewittert es an bis zu 240 Tagen im Jahr - teilweise zehn Stunden lang mit durchschnittlich 50 Blitzen pro Minute. Ein anderes Gewitterphänomen gibt ebenfalls Rätsel auf: der sagenumwobene Kugelblitz. Bis heute versuchen Forscher, die viel beschriebene Erscheinung wissenschaftlich zu erfassen. In Norwegen und Ägypten zieht es Dirk Steffens auf und ins Wasser. Während er sich in Norwegen im Saltstraumen, einer der stärksten Gezeitenströmungen der Welt, durch die spannende Physik hochgefährlicher Strudel kämpft, locken Dirk Steffens am Roten Meer frei lebende Delfine in ihre Welt. Zusammen mit der Delfin-Forscherin Angela Ziltener untersucht Dirk Steffens die Frage, ob Delfine tatsächlich bewusst Menschen retten - und kommt zu neuen Erkenntnissen. Das faszinierende Netzwerk der Natur wird mit beeindruckenden Landschafts- und Tieraufnahmen sowie aufwendigen Animationen in Szene gesetzt und von Dirk Steffens anschaulich erklärt.
Seit Beginn der Zivilisation brennen Menschen darauf, deren Ende vorherzusagen. Ob Asteroiden, schwarze Löcher oder andere mysteriöse Ereignisse - wie sieht der Weltuntergang aus, und gibt es eine Möglichkeit, uns vor ihm zu schützen?
1988 erhielt Stefan Aust die Chance seines Lebens: "Der Spiegel" bot ihm an, eine eigene Magazinsendung zu produzieren. Während des Falls der Berliner Mauer berichtete das "Spiegel TV"-Team live. Außerdem dokumentierten sie Schlüsselmomente wie die Reise der Botschaftsflüchtlinge aus Prag in die BRD und den Besuch von Michail Gorbatschow in Berlin.
Das Volk der Ifugao auf den Philippinen feiert das Fest Gotad Ad Kiangan, um das verblassende Erbe seiner Vorfahren zu bewahren. Ein Fest mit Gesang, Tanz, Wettrennen und Ringerturnier.
In den Medien ist immer häufiger von einer uralten Heilmethode aus Südamerika die Rede - der Ayahuasca-Therapie. Von manchen als simpler Drogentrip verschrien, von anderen als das Allheilmittel schlechthin bezeichnet. Fünf Österreicher nehmen uns mit auf eine abenteuerliche Reise in den peruanischen Regenwald, um sich ihren ganz persönlichen Dämonen zu stellen und ihre Probleme mithilfe der Heilplanze zu überwinden.
Sonnensysteme, die zerfetzt werden, Planeten, die in Sekundenbruchteilen verglühen - überall im Universum werden Himmelskörper von Sternen wie den Supernovae ausgelöscht. Bei Sternen wie der Sonne kommt es gegen Ende ihrer Entwicklung zu einem dramatischen Anstieg von Radius und Leuchtkraft. Je größer ein solcher Himmelskörper ist, desto gewaltiger ist die Supernova-Explosion. Der Todesstern von "Star Wars" dürfte vielen Science-Fiction-Fans ein Begriff sein. Doch mit der realen Gefahr, die von Supernovae ausgeht, hat das wenig zu tun. Denn die Zerstörungskraft der sterbenden Sterne übertrifft mit ihrer Energie fast alles, was die Astronomen im Weltall beobachten. Robotische Teleskope registrierten 2015 eine helle Explosion, von der aufgrund ihrer Helligkeit zunächst angenommen wurde, dass sie von einer nicht allzu weit entfernten Supernova stammte. Doch weitere Analysen ergaben eine Distanz von 3,8 Milliarden Lichtjahren. Ihre Leuchtkraft entsprach der von über 550 Milliarden Sonnen, womit sie der momentane "Supernova-Rekordhalter" ist. Mit der Explosion wurden unzählige Himmelskörper mit ausgelöscht. Die Forscher nannten dieses Ereignis ASASSN-15lh - angelehnt an das englische Wort "assassin": Attentäter, Mörder. Wie werden Sterne geboren, welche Gefahren gehen von Schwarzen Löchern aus, und wie funktioniert das Universum wirklich? Diese Wissenschaftsreihe nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise in die Tiefen des Kosmos. Jede Folge befasst sich mit einem spannenden Themengebiet der Astronomie und zeigt Errungenschaften der modernen Weltraumforschung. Von fernen Sonnensystemen über Dunkle Materie bis zu den Elementen, die vor vielen Milliarden Jahren entstanden sind. Die Geschichte des Universums liegt oft unter Alltäglichem verborgen.
Eine malerische Landschaft mit klaren Seen, sanften Hügeln und viel Natur mitten in Mecklenburg-Vorpommern. Sechs Menschen haben diese Seenlandschaft zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht: eine junge Landwirtin, eine Holzdesignerin, ein Schäfer, ein Sternekoch, eine Töpferin und ein Fischer. Die Dokumentation stellt sie in beeindruckenden Bildern und mit großer persönlicher Nähe vor.
Johanna de Vos ist Kunsthistorikerin und aus den Niederlanden nach Lärz in der Nähe der Müritz gezogen. Ihr Mann Jakob ist Förster und versorgt sie mit besonderen Hölzern, aus denen die Holzdesignerin besonders schöne Schneidebretter und andere Produkte tischlert.
Sternekoch Daniel Schmidthaler ist aus Österreich in die Feldberger Seenlandschaft gezogen. Mit seiner Frau Nicole betreibt er das Sternerestaurant Klassenzimmer im Hotel Alte Schule in Fürstenhagen. Regelmäßig ist Daniel Schmidthaler im Wald unterwegs, um Kräuter und Pilze für seine Küche zu sammeln, damit seine Gäste den Geschmack der Umgebung erleben können.
Marie Schrade ist aus Berlin hierher gezogen, um auf dem Erdhof Seewalde die Art von Landwirtschaft zu betreiben, die sie für am natürlichsten hält. Mit Kühen, die täglich zweimal von der Weide zum Melken geführt werden. Aus deren Milch stellt sie kostbare Produkte für Sternerestaurants in Berlin her.
Oliver Pahlke ist Fischer und versorgt Sternekoch Daniel Schmidthaler mit frischem Fisch. Seine Netze und Reusen legt er in den klaren Seen rund um Feldberg aus. Dort gehen ihm Aale, Maränen, Hechte und Welse ins Netz.
Die gebürtige Berlinerin Sabine Oettel hat sich im kleinen Örtchen Laeven niedergelassen und töpfert in ihrer Werkstatt Geschirr mit einer besonders individuellen Note. Für Sternekoch Daniel Schmidthaler hat sie den Auftrag für ein neues Geschirr bekommen, das seine Art zu kochen widerspiegeln soll.
Schäfer Jakob Hermühlen hat den Beruf des Tischlers aufgegeben, um den Betrieb seines Vaters zu übernehmen. Seine Schäferei bei Carwitz, mitten in der Feldberger Seenlandschaft, ist umgeben vom Schmalen Luzin und dem Zansen. Zwei tiefe und klare Seen, die durch die Eiszeit geschaffen wurden. Hermühlens Rauhwollige Pommersche Landschafe ernähren sich nur von dem, was auf den umliegenden Wiesen wächst.
Etwa 80 Prozent der Landschaft Nordmazedoniens ist von hohen Bergen und Gebirgszügen geprägt - ein ideales Reiseland für Outdoor-Begeisterte. Ob Wandern, Reiten oder Paragliding - die Filmemacher Nina Heins und Jens Benner lassen kaum etwas aus, um die unberührte Natur des Balkanlandes zu erleben. Einen Zugang zum Meer gibt es im kleinen Balkanland nicht, aber der Ohridsee liefert Urlaubsfeeling pur. Er gilt als einer der ältesten Seen der Erde und hier besichtigen Nina und Jens das bekannteste Kloster des Landes Sveti Naum. Der Prespa-See im Dreiländereck von Nordmazedonien, Albanien und Griechenland ist bekannt für die vielen Pelikane. Mit einem Ranger des Nationalparks geht es auf Erkundungstour, bei der sie Kormorane und Landschildkröten aus nächster Nähe bestaunen. Die Hauptstadt. Skopje hat sich in den letzten Jahren einer bizarren Verschönerungskur unterzogen: Unzählige Gebäude und Statuen wurden neu errichtet, aber im Stil vergangener Zeiten - ein interessanter Architektur-Clash. Und natürlich schauen die beiden in die Kochtöpfe des Landes und lernen die Zubereitung von Ajvar, dass auch als "Kaviar des Balkans" bekannt ist.
Aurelia macht Fortschritte bei dem Versuch, soziale Beziehungen zu knüpfen. Doch der Hof wirft weniger ab als gehofft, deshalb sucht sich ihr Vater Chris nun doch wieder einen Job. Ein Hoffest bringt Nachbarn und Familie zusammen.
Dennis und Sabrina müssen ihren Kamintraum vorerst begraben. Während es für Sabrina auch gesundheitlich schlecht läuft, findet Dennis Halt im Glauben. Zwischen Wacken-Vorbereitungen und Baustress geben sie ihren Traum dennoch nicht auf.
Andreas und Bernd haben alle Hände voll zu tun: Hühner, Schafe, zwei Welpen - und teure neue Technik. Und sie haben ein Luxusproblem: vor lauter Ertrag wissen sie mit ihrer Gemüseernte nicht mehr wohin. Zum Glück kommen Freunde aus der Stadt und helfen beim Einkochen. Ein Moment zum Durchatmen.
Ein angehender Arzt wird beschuldigt, den Mann seiner Ex ermordet zu haben.
Richter Alexander Hold fällt Urteile über Verstöße gegen das geltende Recht.
Kann man den Tod austricksen? Die heutige Folge sucht in der Vergangenheit nach Antworten auf diese Frage. Schließlich soll es geweihte Flüssigkeiten mit unglaublicher Heilkraft gegeben haben; Mystiker aus uralten Zeiten, die mehrere hunderte Jahre gelebt haben sollen.
Von den Doppeldeckern und Ballons des Ersten Weltkrieges bis zu Drohnen und Hightech-Jets der Gegenwart - die militärische Luftfahrt hat Kriege verändert. Kaum ist das Flugzeug erfunden, wird es zur Kriegswaffe. Tollkühne Piloten liefern sich in ihren Doppeldeckern tödliche Duelle über den Schützengräben des Ersten Weltkrieges. "Fliegerasse" wie der "Rote Baron" Manfred von Richthofen sind die neuen Helden. Ihre spektakulären Luftkämpfe lenken ab vom massenhaften Sterben an der Front. Auch wenn der Einfluss der Fliegerei auf den Kriegsausgang noch gering ist, verändert sie die Art der Kriegsführung. Während des Ersten Weltkrieges zeigt sich: Der Himmel ist kein sicherer Ort mehr - und wird es nie wieder sein.
1983 starteten Franz X. Gernstl und sein Freund H.P. Fischer ausgerüstet mit einem Bus und einer Videokamera zu einer Reise am 10. Längengrad entlang, vom Allgäu bis zur Ostsee. 30 Jahre später machen Franz Gernstl, Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz die Entdeckungsreise durch Deutschland noch einmal.
In Ashbourne in England findet eines der ältesten und gefährlichsten Spiele der Welt statt. Jedes Jahr nehmen mehr als 7.000 Hartgesottene an einem zweitägigen Fußballspiel wie im Mittelalter teil.
Geniales entsteht aus Einzelteilen. Handgemacht.
Die Wahl-Wienerin Daniela Leitner lässt ihre filigranen Figuren aus Papier, ausgestattet mit etwas Farbe und Klebstoff, Geschichten erzählen.
Mit Feuer bringt der Tiroler Robert Comploj seinen Brennofen auf über 2000°C. Wenn er die glühende Glasmasse jongliert, mit der Kraft seiner Lungen aufbläht und mit zärtlichem Streichen formt, wird das Meisterliche in seinem Können deutlich.
Als Krimiautor tut Reinhardt Badegruber das, was ihn zwangsweise in die Untiefen der Sprache des Milieus führt. Wir folgen ihm in den Wiener Untergrund.
Hausmannskost mit Finesse oder kulinarische Verführung dürfen bei einem Abenteuer in Wien nicht fehlen. Ob Kochgenossinnen oder das Lokal "LUDWIG van", sie überraschen und überzeugen.
Wer an die Südsee denkt, denkt an Tahiti, Fidschi oder Bora Bora - aber an Neukaledonien? Liegt es vor Schottland, in der Karibik oder vielleicht doch an der amerikanischen Ostküste?
Captain Cook hat die Inselgruppe einst so getauft, als er aus der Ferne die Höhenzüge der Hauptinsel Grand Terre im südlichen Pazifik entdeckte. Ansonsten aber hat Neukaledonien mit Schottland wenig zu tun.
Türkisblaues Wasser, Strände, die so puderzuckerweiß sind, als wären sie mit Photoshop nachbearbeitet, und die größte Lagune der Welt, umgeben von einem Korallenriff mit 1600 Kilometer Länge: In Neukaledonien ist der Mythos, der einst schon Gauguin bezauberte, noch heute spürbar. Das liegt vor allem daran, das die Urbevölkerung, die Kanaken, zumeist wenig bis gar keine Lust haben, ihr Südseeparadies massentouristisch zu vermarkten. Auf vielen vorgelagerten Inseln gibt es keinerlei Hotels oder Ferienwohnungen. Wer dort übernachten will, der meldet sich beim lokalen Clanführer in der Chefferie. Der Häuptling vermittelt dann das befristete "acceuil en tribu". Übersetzt heißt das "zu Hause beim Stamm" und meint eine Übernachtung bei Locals mit Familienanschluss.
Die Insulaner leben ihr Leben wie der 39-jährige Fischer Gregoire Thale im Rhythmus der Vorfahren, und wer kommt, wird mit außergewöhnlichen Erlebnissen belohnt. Gregoire fährt noch fast täglich raus aufs Meer, gelegentlich nimmt er Gäste mit an Bord. Ein solcher Ausflug in seinem betagten Holzboot belohnt nicht nur mit immer neuen fantastischen Perspektiven auf die entlegene Insel, er vermittelt nach zehn Stunden auf dem endlosen Wasser des Pazifiks auch sehr intensiv, wie beschwerlich das Leben für die Menschen dort - bei aller großartigen landschaftlichen Schönheit - seit Jahrhunderten ist.
Die Landschafen Neukaledoniens sind überaus vielfältig: majestätische Wasserfälle, zerklüftete Berglandschaften, tropische Regenwälder, endlose Palmenstrände. Dazu eine moderne Hauptstadt am Pazifik und außergewöhnliche, ganz unterschiedliche Menschen: Hip-Hop-Tänzer, Cowboys, Meeresbiologen und die beste Surferin des Archipels - Pazifik-Champion Nathalie Cinedrawa, deren Mutter die erste Frau überhaupt war, die in Neukaledonien mit einem Surfbrett auf den Ozean hinausgepaddelt ist.
Es ist und bleibt erstaunlich: Es gibt so viel zu entdecken - und doch nur eine Handvoll Touristen. Vielleicht aber ist es Neukaledonien sogar zu wünschen, dass es noch eine Weile so bleibt.
Jessica ist nach ihrem Frauenarzttermin erleichtert, denn mit dem Baby ist alles okay. Lisa wiederum ist kürzlich Mutter geworden und soll Unterstützung von einer Familienhelferin bekommen. Willy schockt derweil sein Rentenbescheid.
Im Schwarzwald bereiten Andreas und Bernd sich auf den Winter vor. Bernd macht zum ersten Mal Holz, die Arbeiten am Hof sind fast abgeschlossen - und aus Handwerkern sind Freunde geworden.
Andi und Stella investieren trotz Geldsorgen in neue Wohnwagen für ihren Campingplatz. Während Papa Andreas allein den Platz führt und wichtige Arbeiten durchführt, muss Stella mit Tochter Zoe zwischen Stadt und Land pendeln - ein Leben zwischen zwei Welten.
In Assmannshausen geht Hannes originelle gastronomische Wege für seine Hotelgäste. McGyver-Style, wie er findet. Markus und Yvonne müssen mit Konzert-Gigs die Kasse aufbessern. Das Familienprojekt läuft nicht immer rund, aber noch haben alle Hoffnung, das zusammenhinzubekommen.
Musiker, Kabarettisten oder Magier ziehen meist als Alleinunterhalter durchs Land. Doch um ihren Traum zu verwirklichen, nehmen die Solo-Künstler nahezu jeden Weg auf sich. ATV hat einige von ihnen auf ihrer Reise begleitet und hinter die Kulissen des aufregenden Arbeitsalltags geblickt.
Monsterwellen sind gefürchtet. Manche entstehen wie aus dem Nichts, andere schlagen regelmäßig auf den Strand. Dirk Steffens begibt sich wieder auf die Spur der "Rätselhaften Phänomene". Wie ein Motor halten Naturgesetze das Leben auf der Erde am Laufen. Sie bestimmen, wann und wo der Wind weht, statten zarte Pflanzen und Tiere mit scheinbar übernatürlichen Kräften aus, sodass sie Steine sprengen und scheinbar mühelos weite Strecken überwinden. Ein kleiner Streifen Küste in Portugal bei der Stadt Nazaré hat sich zum Hotspot der internationalen Surfer-Szene entwickelt. Warum schlägt "das Biest", wie die Monsterwellen von den Einheimischen genannt werden, gerade hier auf den Strand, und welches Naturphänomen verbirgt sich hinter den Wellen, die auf hoher See schon so manchem Schiff zum Verhängnis wurden? Ohne Winde, die sich erstaunlich regelmäßig rund um den Erdball bilden, wären viele rätselhafte Phänomene kaum möglich. Dank ihrer Hilfe können sich zum Beispiel einige Pflanzensamen in die Luft erheben und verbreiten. Für manche Menschen eher erschreckend ist dagegen die Vorstellung, dass vielleicht auch Spinnen fliegen können. Erwünscht dagegen ist das Wissen darüber, warum manche Tiere scheinbar endlos leben. Diesen und anderen rätselhaften Phänomenen ist Dirk Steffens auf der Spur.
Hell und energetisch wie sonst nichts im Universum: Supernovae sind gigantische Explosionen, die den Kosmos zum Leuchten bringen. Für massereiche Sterne der Tod, für andere das Leben. Bei der Explosion werden unbeschreiblich große Energiemengen frei. Es entstehen lebenswichtige Elemente: Eisen in unserem Blut oder Kalzium in unseren Knochen - die Bausteine der menschlichen Biologie würden nicht existieren ohne die Explosionskraft der Supernova. Vom Tag seiner Entstehung bis zu seinem Ende wird ein Stern von sich widerstrebenden Kräften beherrscht. Was bei derart heftigen Sternexplosionen passiert und wie sie die Grundelemente des Lebens formen, erklären Wissenschaftler wie Astronomie-Professor Alexei Filippenko von der University of California, Berkeley.
Wollten Sie schon immer wissen, wo es sich zwischen Lahn, Neckar, Rhein und Odenwald am schönsten wandern lässt? Dann sind Sie hier richtig! Begleiten Sie uns, kreuz und quer zu Fuß durch Hessen.
Was passiert in einem Wintersportgebiet im Frühling, Sommer und Herbst? Und was ändert sich für die Menschen vor Ort und die Gäste, wenn sich eine solche Region sommerfit macht und dabei neue, unbekannte Wege einschlägt. Kommen Sie mit auf eine Reise durch die drei unbekannten Jahreszeiten in einem Skigebiet.
In den Weiten des Südpazifiks liegt die Republik Fidschi. Kaum ein Ort auf der Welt ist so weit von Europa entfernt wie die Fidschi-Inseln: mehr als 16.000 Kilometer und 22 Flugstunden.
Die meisten der 321 Inseln sind verwitterte Spitzen erloschener Vulkane. Steile Berge und weiße Strände bestimmen das Bild der Landschaft. Die schmalen Strandstreifen und die Küstenregionen der Inseln sind am dichtesten besiedelt.
Auf der größten Insel Viti Levu gibt es so etwas wie städtisches Leben. Aber je weiter man ins Landesinnere kommt, umso schwieriger werden die Lebensumstände: Es herrschen tropische Hitze und Dauerregen, die Hänge der Vulkane sind von dichtem Urwald bedeckt und kaum zu durchdringen. Nur wenige Wege führen hinauf zu den abgelegenen Dörfern. Das Leben dort ist noch sehr geprägt von den indigenen Traditionen der Bevölkerung, der zwar von den meist britischen Kolonisatoren das Christentum übergestülpt wurde und die sich heute selbst als Christen bezeichnet, aber dennoch ein den uralten Werten verpflichtetes Leben führt. Darin spielen traditionelle Hierarchien und strenge Tabus, die das tägliche Leben ordnen, eine zentrale Rolle.
So auch auf der Insel Mbenga, die südlich von der Hauptinsel Viti Levu liegt. Wenn ein Junge 16 Jahre alt geworden ist, muss er zum ersten Mal über heiße Steine gehen. Stundenlang werden dort Steine ins Feuer gelegt, bis sie anfangen zu glühen. Barfuß müssen dann alle Männer des Dorfs über diese Steine laufen. Der Schutz eines Gottes, so sagt es die Tradition, bewahre sie davor, dass die Füße verbrennen.
Es leben nicht nur Polynesier und Melanesier auf den Fidschi-Inseln. Als die Europäer auf dem Archipel siedelten, brachten sie nicht nur ihre Kultur und ihre Religion mit auf die Inseln: Da sie für ihre Zuckerrohrplantagen Arbeiter brauchten und sich die Ureinwohner weigerten, für die Kolonisatoren zu arbeiten, brachten sie auch Arbeiter mit, meist aus der englischen Kolonie Indien. Die Nachfahren dieser Inder sind geblieben und stellen heute fast 40 Prozent der Gesamtbevölkerung des Inselstaats. Sie leben vor allem in den Städten. Den Mix aus polynesischer, europäischer und indischer Kultur erlebt man am eindrucksvollsten in der Hauptstadt Suva. Dort stehen die alten britischen Kolonialgebäude neben modernen Hochhäusern und die wieder neben hinduistischen Tempeln.
Das ökologische System der Inselwelt ist komplex und fragil. Viele Inseln sind von Korallenriffen umgeben, die einmalige Lebensräume für eine große Artenvielfalt bieten. Doch der Klimawandel bedroht diese schützenswerten Räume, immer mehr Korallen sterben ab, auch im Rainbow-Reef von Viani, das als eines der schönsten Korallenriffe im Südpazifik gilt. Lokale Initiativen arbeiten mit Korallenzucht und Anpflanzungen gegen den drohenden Verlust.
Der Film spürt dem Leben der Menschen auf Fidschi nach.
Antike Ruinen faszinieren ihre Besucher und es stellt sich die Frage, wie Menschen diese erstaunlichen Bauwerke mit einfachsten Mitteln erschaffen haben. Was wissen wir wirklich über unsere Vorfahren und deren architektonisches Know-How?
Im Zweiten Weltkrieg erreicht der Luftkrieg eine neue Dimension: Hitlers Bomber machen den Blitzkrieg in Polen erst möglich. Bomben und Raketen bringen Tod und Zerstörung mitten in die Städte. Der Einsatz von Flugzeugträgern verlagert den Luftkampf auf die Meere. Immer tödlichere Waffen - von Sturzkampfbombern und Jagdflugzeugen bis hin zu ballistischen Raketen - werden entwickelt, angetrieben von Technikbegeisterung, Ideologie und Machtgier. Die Luftwaffe wird im Zweiten Weltkrieg zum entscheidenden Faktor militärischer Schlagkraft.
30 Jahre nach ihrer Reise entlang des 10. Längengrads von Bayern bis zur Ostsee fahren Reporter Franz Gernstl, Kameramann HP Fischer und Tonmann Stefan Ravasz wieder entlang der imaginären Linie durch Deutschland und hoffen, ein paar Bekannte von damals wiederzutreffen.
SWR Moderatorin Annette Krause entdeckt die schönsten Orte für Entspannung, Genuss und Achtsamkeit. Zwischen See, Spa und Sonnenuntergang trifft sie Menschen, die mit Leidenschaft für Gesundheit und Lebensfreude stehen - und zeigt, wie vielfältig und natürlich Wellness am Bodensee sein kann.
Am 8. September 1982 fallen in den Dämmerstunden im Villgratental Schüsse. Das Opfer Pius Walder erliegt noch in derselben Nacht seinen Verletzungen. Eine Tat, die das Tal auch Jahrzehnte danach noch entzweit und das Leben des Bruders Hermann Walder für immer verändert. Für Hermann wird die Suche nach Gerechtigkeit zu seiner Lebensaufgabe.