Ob Methanregen auf Titan, Staubteufel auf dem Mars oder Säurestürme auf der Venus: Das Wetter im Sonnensystem ist voller Extreme. Wind, Regen und Blitze prägen nicht nur die Erde, sondern auch ferne Planeten und Monde. Dabei formen sie spektakuläre Landschaften.
Besonders erfolgreich ist die Takin-Aufzucht im Tierpark. Auch in diesem Jahr kann sich Reviertierpfleger René Walther wieder über zwei Goldtakin-Kälber freuen. Die ersten Goldtakine waren 2010 aus dem tschechischen Zoo Lieberec gekommen. Mittlerweile ist die Herde auf eine stattliche Größe von neun Tieren angewachsen.
Mit zwei neuen Bewohnern kann auch das Elefantenhaus aufwarten: Die Mittleren Ameisenbären Anna und Anton sind in das ehemalige Gehege der Faultiere eingezogen. Erstmalig sind damit im Tierpark auch Tamanduas zu sehen, die zu den außergewöhnlichsten Säugetieren der Welt zählen. Wenn Reviertierpfleger René Viete nicht zweimal am Tag mit Futter vorbeikäme, würden seine beiden nachtaktiven Schützlinge allerdings den kompletten Tag in ihrer kuschligen Baumhöhle verschlafen.
Die beiden Hyazinth-Aras aus dem Vogelhaus im Zoo haben ebenfalls gern ihre Ruhe. Doch ihnen steht heute ein unangenehmer Arzttermin bevor. Das Geschwisterpärchen soll mit anderen Exemplaren in anderen Zoos verpaart werden. Dazu muss ihr Blut untersucht sowie Speichel- und Kotproben entnommen werden. Hyazinth-Aras sind die größte Papageienart und ziemlich wehrhaft. Pfleger und Dr. Ochs müssen vorsichtig sein.
Reviertierpfleger Marco Hasselmann hat Großes vor: Er will die bedrohten Buntbarsche aus dem Madagaskar-Schaubecken fischen, um sie im Keller des Hauses zu züchten. Doch die Fische sind schlau und haben sich vor ihm versteckt.
Außerdem in dieser Folge: eine Kutschfahrt mit den Kaltblütern Erna und Eibe durch den Tierpark, ein neues Gehege für die Gelbbrustkapuziner, ein Malaienstar-Küken das beringt und ein Zitterwels, der geröntgt werden soll.
Hüttenwirte sind wahre Universalgenies. Die Vorstellung, hoch oben die Ruhe der Bergwelt genießen zu können, ist allerdings ein Trugschluss: Oft gehören mehr als 80 Wochenstunden zum Alltag.
Die Dokumentation taucht in den herausfordernden und abwechslungsreichen Alltag der Hüttenwirtinnen und -wirte ein und führt dabei quer durch die vielfältigen Gegenden Österreichs.
Teresa Wiesinger übernahm das auf 1884 Metern Höhe am Dachstein gelegene Wiesberghaus von ihrer Mutter. Vom Brot über Striezel und Knödel bereitet sie alles eigenhändig zu. Die Zutaten werden von der Materialseilbahn geliefert.
Im südlichen Niederösterreich befindet sich die Knofelebenenhütte, die von Marco Auer und seiner Lebensgefährtin Jennifer Baumgartner geführt wird. Eine der größten Herausforderungen ist für die beiden, den Trubel bei strahlendem Sonnenschein zu meistern, während sie bei Schlechtwetter tagelang keine Menschenseele zu Gesicht bekommen.
Über verschiedene Wanderwege ist das Schutzhaus Hochanger in der Steiermark zu erreichen. Die Pächterin Eva Gruber schätzt an ihrer Arbeit vor allem, dass die Zeit in den Bergen langsamer zu verrinnen scheint: Dort oben sei alles viel entspannter. Unweit davon ist Erich Stocker Hüttenwart der Selbstversorgerhütte Blosmoaralm. In der Nacht ist es dort stockfinster, weshalb man sich am freien Blick auf das ungetrübte, mit Sternen durchwobene Himmelszelt erfreuen kann.
Seit Kindesbeinen kennt Verena Maier das Hüttenleben - schon ihre Eltern waren Pächter zweier Hütten. Heute betreibt die 24-Jährige gemeinsam mit ihrem Partner Max Rainer das auf 1950 Metern gelegene Hofgasteinerhaus in Salzburg.
Die Johann-Waller-Hütte bei Graz in der Steiermark wurde in der Nachkriegszeit als Rückzugsort für Jugendliche und Familien erbaut. Heute versucht der aktuelle Hüttenbetreiber, Felix Winkler, junge Menschen wieder für Natur und Berge zu begeistern. Er hat dabei ständig neue Geistesblitze, wie etwa einen DJ auf die hauseigene Terrasse einzuladen.
Letzte Station ist die Winterleitenhütte in der Steiermark, die vom Musikliebhaber Andreas Wieser betrieben wird. Daher gibt es dort auch jeden ersten Sonntag "Musi auf der Alm".
Graeme und Melanie planen in Hackney ein neues Zuhause für sich und ihre zwei Töchter. Es soll ein modernes Symbol ihrer neu gegründeten Familie werden. Auf einem winzigen Doppelgaragengrundstück entwirft Architekt Graeme ein leuchtend rotes, vertikal optimal genutztes Haus. Doch Materialkosten, steigende Zinsen und ein Desaster im Keller machen das Projekt zur Zerreißprobe. Nach über vier Jahren wollen sie ihr Traumhaus nun endlich beziehen.
Als vor rund 12.000 Jahren die letzte Eiszeit endet, ändern die Menschen ihre Lebensweise von Grund auf. Sie geben ihr Dasein als Jäger und Sammler auf und lassen sich dauerhaft nieder. Das mildere Klima ermöglicht den Menschen, Pflanzen anzubauen, Tiere zu halten und feste Behausungen zu errichten. Doch sie gehen ein Wagnis ein, denn die Sesshaftigkeit bringt nicht nur zahlreiche Vorteile mit sich, sondern auch ungeahnte Herausforderungen. Von den ersten Versuchen der Sesshaftigkeit zeugen die monumentalen Großbauten von Göbekli Tepe. Forschende rätseln noch immer, welchem Zweck die riesige Anlage diente, die viele Jahrtausende älter ist als Stonehenge. Fest steht, dass sie ein Ausdruck von Kultur war: Rituale, Bräuche, Symbole, Kunst, Geschichten und Ideen - über Generationen hinweg mündlich weitergegeben - werden greifbar. Und sie zeugt davon, dass sich dort viele Menschen versammelten und vernetzten. Und ihre Zahl wuchs. In der Region um den "Fruchtbaren Halbmond" entstanden nicht nur immer mehr Siedlungen, sondern auch eine der ersten Großsiedlungen der Welt - Çatalhöyük. Sie hatte mehrere Tausend Einwohner. Wohnbauten und Ställe standen dort so dicht gedrängt, dass kein Platz für Straßen und Plätze blieb. Die Wohnräume waren nur über die Dächer zugänglich. Dort spielte sich auch das öffentliche Leben ab. Doch das enge Zusammenleben brachte Probleme: Neue Krankheiten entstanden, es gab mehr Konflikte und Gewalt. In Ägypten zeigt sich hingegen, dass große Siedlungen durchaus gedeihen konnten. Die Menschen waren mittlerweile in der Lage, in einer Gemeinschaft zu leben. Und dank der Hieroglyphenschrift ließ sich die Gemeinschaft gut organisieren. Noch war nur eine Elite schreibkundig, doch mit der Erfindung des Alphabets lernten auch einfache Menschen lesen und schreiben. Das sorgte für einen enormen Entwicklungsschub, an dessen Ende unsere moderne Gesellschaft steht. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert das Verhältnis von Menschen und Pflanzen. Sie liefern Nahrung, Luft zum Atmen oder Kleidung. Aber dieses Verhältnis ändert sich. Und damit auch die Zukunft unseres grünen Planeten. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Wie sehr wir Menschen von Pflanzen und ihren Bestäubern abhängen, zeigt sich unter anderem in Kalifornien, dem weltweit größten Anbaugebiet für Mandeln. Die Bäume erstrecken sich in endlosen, gleichmäßigen Reihen über die Landschaft. Zur Blüte müssen sie bestäubt werden, damit sich Mandeln entwickeln können. Doch bei der Anlage der riesigen Monokulturen wurden die einheimischen Pflanzen und Tiere weitgehend ausgerottet. Dadurch gibt es fast keine Insekten mehr, die die Bäume bestäuben könnten. Um dieses Problem zu lösen, werden Millionen von Honigbienen aus den ganzen USA herangekarrt. Eine aufwendige und kostspielige Angelegenheit. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch die Vegetation, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Amazonas - das größte Flusssystem unseres Planeten. Er durchquert über eine Länge von 7.000 Kilometern den südamerikanischen Kontinent. Über 1.000 Seitenarme hat allein der Hauptstrom, 17 davon sind länger als der Rhein. Ein Fünftel allen Süßwassers fließt hier und nährt den größten Regenwald der Erde. Einmal im Jahr ist "Land unter" - Waldflächen doppelt so groß wie Deutschland stehen dann mehrere Monate zehn, fünfzehn Meter unter Wasser.
Den enormen Herausforderungen für Polizeiteams in sozialen Brennpunkten widmet sich das Format "Neighbourhood Blues" - das SPORT1 als deutsche Erstausstrahlung präsentiert: Die Serie wurde für die BBC extra für die Daytime produziert, um den Nachmittag zu stärken - mit großem Erfolg! "Neighbourhood Blues" wurde zum stärksten Programm auf seinem Slot mit Marktanteilen von 20 Prozent und mittlerweile an Sky UK lizensiert. Die Serie thematisiert Polizeieinsätze in Problemvierteln von Großbritanniens Großstädten, in denen Alkoholmissbrauch, Hausbesetzungen sowie Drogen- und Waffendelikte an der Tagesordnung sind.
Ein Junge, geboren im Wasser, geprägt vom Ozean: Surfer Leon Glatzer erzählt, wie das Meer sein Leben formte - voller Höhen, Tiefen und der Suche nach Freiheit.
In der Sendung zeigt die Reporterin Anna, wie man verantwortungsbewusst mit Haustieren umgeht und welche Tiere sich überhaupt für ein gemeinsames Leben unter einem Dach eignen.
Obwohl Stauseen alle künstlich entstanden sind, gelten sie vielerorts als Perlen der Alpen. Diese "Land der Berge"-Produktion zeigt die Tiroler Stauseen, die in vielen Tälern das Leben von Menschen und Natur bereichern. Seltenes historisches Film- und Fotomaterial untermalen diese Geschichten zusätzlich.
Im Tiroler Kühtai ist "Land der Berge" unmittelbar bei der "Geburt" eines Stausees dabei. Ein heutzutage sehr seltenes Ereignis, das bei Ingenieurinnen und Ingenieuren das Herz höherschlagen lässt. Zwei Herzen zueinander gefunden haben beim Gepatschspeicher im Kaunertal. Ein Zugausfall und ein Staudammbau haben hier eine Tirolerin und einen Steirer in ewiger Liebe verbunden. Zur weltweiten Attraktion ist der Schlegeis-Stausee im Zillertal geworden, er ist ein Social-Media Hotspot für hunderte Menschen am Tag. Und manch ein See ist vielen gar nicht als Antriebsquelle eines Wasserkraftwerkes bekannt, wie der größte See Tirols: der Achensee. Er hat Anfang des 20. Jahrhunderts im nahe gelegenen Jenbach eine ingenieurtechnische Meisterleistung entstehen lassen. Die treibende Kraft von Stauseen und Kraftwerken ist Wasser, eine unbändige und zügellose Macht, die spannende Geschichten entstehen hat lassen. (Doku 2022)
Trucker Piet ist auf heißem Pflaster unterwegs. Normalerweise bringt den 51-Jährigen so schnell nichts aus der Ruhe, denn er sitzt schon seit über 30 Jahren auf dem Bock. Doch momentan malocht Piet im Emsland als Betonfahrer und hangelt sich von Baustelle zu Baustelle - mitunter eine richtig fiese Plackerei. Fuhrunternehmer Marten liegt dagegen gut in der Zeit. Für ihn ist es ein besonderer Tag: Der 29-Jährige arbeitet zum ersten Mal mit einem Kurierdienst für große Spezialfrachten zusammen. Da heißt es Paletten laden - runde 20 Kilo das Stück! Vom Tegernsee an die Adria: Transportunternehmer Andreas startet zu seiner Lieblingstour. Die Strecke ist dem Asphalt-Cowboy bestens vertraut. Doch dieses Mal läuft trotz aller Routine nicht alles nach Plan.
Die Fahrräder beladen, losradeln und auf unbestimmte Zeit die Welt entdecken. Diesen mutigen Traum verwirklicht ein junges Paar auf seiner Tour durch Australien und Japan. In einer spannenden Mischung aus Reportage und unterhaltsamer Dokumentation erzählt "Abenteuer Freiheit" von Reise- und Entdeckerlust. "Terra X" stellt Menschen vor, die auf ganz unterschiedliche Weise die Kontinente erleben. Im Sommer 2021 kündigen Louisa (27) und Tobi (28) Jobs und Wohnungen und verabschieden sich auf unbestimmte Zeit von Freunden und Familie. Was für andere nur Wochenendvergnügen ist, ist jetzt ihr Leben: eine Weltreise auf einfachen Tourenrädern - gebraucht gekauft und leicht zu reparieren. Fit werden wollen sie auf der Reise. Ihr Zuhause ist ein kleines Zweipersonenzelt. Einziger Luxus: gepolsterte Hosen, Campingstühle und alle sieben Tage eine heiße Dusche und ein Bett. Das Team von "Terra X" trifft die beiden zum ersten Mal an der wilden Südküste Australiens. Sie radeln rund 4000 Kilometer über den Kontinent. Jedes Fahrrad wiegt einschließlich Gepäck fast 50 Kilogramm. Louisa und Tobi überqueren den Kontinent von Ost nach West. Dabei müssen sie auch über die Nullarbor-Ebene, eine flache, 200.000 Quadratkilometer große Karstwüste. Nullarbor bedeutet "kein Baum" - und keine Versorgung über fast 200 Kilometer. Dort im Outback kann eine Reifenpanne schnell lebensgefährlich werden. Nach der fast menschenleeren Weite Australiens wagen sie ausnahmsweise den großen Sprung mit einem anderen Verkehrsmittel, dem Flugzeug. Das dicht besiedelte Japan ist das Kontrastprogramm für die passionierten Radler. Vor Louisa und Tobi liegt einer der härtesten Abschnitte der Reise: die nördlichen Japanischen Alpen - mit steilen Anstiegen, engen Serpentinen und einigen Umwegen. Denn während im Tal schon die prächtigen Kirschbäume blühen, sind manche eisigen Bergpässe und Campingplätze noch gesperrt. Wildcampen ist allerdings gefährlich, denn in den Bergen gibt es Braunbären - und Japanmakaken. Die Tiere wärmen sich in der kalten Jahreszeit gern in heißen Quellen auf. Louisa und Tobi tauchen tief ein in die japanische Kultur. Sie schlafen in einem Ryokan, einem traditionellen Gasthaus, auf Futons und Reismatten, lernen bei einer alten Dame auf dem Land japanisch kochen und besuchen die schwarze "Krähenburg" in Matsumoto. Sie ist eine der wenigen, original erhaltenen Samurai-Burgen aus dem frühen 16. Jahrhundert, an deren ausgeklügeltem Treppensystem Angreifer hätten scheitern sollen. 40.000 Kilometer im Sattel werden bis zur Ausstrahlung dieses Films zusammenkommen. Danach ist erst einmal Schluss, so der Plan - oder?
Das Leben von Claudia und ihrem Mann Uwe verändert sich im September 2023 dramatisch: Er erhält die Diagnose ALS. Die Nervenkrankheit ist unheilbar. Uwes Zustand verschlechtert sich rasant. Eine Herausforderung für Claudia, die ihn bei allen Entscheidungen unterstützt und bis zuletzt an seiner Seite ist: beim letzten Gleitschirmflug, dem Einzug ins Hospiz und bei seinem Tod. Wie geht sie damit um?
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Erzählt der Senior nur die halbe Wahrheit? Paul Bohill und Steve Pinner sollen im Norden der britischen Hauptstadt London einen Betrag von umgerechnet 34 000 Euro eintreiben, die der Ladeninhaber Jerry Cantor seinem Vermieter schuldet. Der säumige Kandidat ist schon 80 Jahre alt, deshalb gehen die Mitarbeiter des High Court zunächst von einem Härtefall aus. Aber dann erfährt das Duo, dass der Mann vor ein paar Jahren für über 700 000 englische Pfund sein Haus verkauft hat. Von Geldmangel kann daher eigentlich keine Rede sein.
In den 1920er-Jahren werden im Nahen Osten die ältesten Megastrukturen der Menschheit entdeckt. Heute sind mehr als 6000 dieser rätselhaften "Wüstendrachen" bekannt. Wer sind die Erbauer? Die gigantischen Strukturen sind nur aus der Luft erkennbar und oft mehrere Kilometer lang. Erste Forschungsergebnisse zeigen: Sie entstanden vor über 7000 Jahren in der Jungsteinzeit. Damit sind sie älter als die Pyramiden in Ägypten und die Nazca-Linien in Peru. Die "Wüstendrachen" bestehen aus langen Mauern, die in große, eingefasste Gehege münden. Mit moderner Technologie wie Satellitenbildern und Lumineszenzdatierungen rekonstruieren Archäologen Form, Alter und Funktion. Die Forscher Rémy Crassard und Wael Abu-Azizeh gehen davon aus, dass die Anlagen als Jagdfallen dienten: Jungsteinzeitliche Gruppen trieben Gazellen in die Gehege. Diese Erkenntnis verändert das Verständnis der damaligen Jagdpraktiken und verdeutlicht die ingenieurtechnischen Fähigkeiten prähistorischer Gesellschaften. Gleichzeitig werfen die Funde Fragen nach einer bisher unbekannten, spezialisierten Kultur in der Region auf. Die ältesten Megastrukturen der Menschheit stehen in der arabischen Wüste. Wer sie errichtete und wozu, zählt zu den zentralen Fragen der Archäologie. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ein internationales Forschungsteam bei der Suche nach Antworten und wirft ein neues Licht auf Wissen, Technik und Überleben in der Jungsteinzeit.
Solistin auf dem Dorf - Wie finde ich die große Liebe?
22. Folge
D 2025
40'
Für Noemi bringt das Landleben wunderbare Erfahrungen, nur die Suche nach romantischen Verbindungen scheint hier schwerer als in der Stadt. Ermutigt von ihrer Nachbarin, wagt sie ihre ersten Schritte im Online-Dating - und hat sogar gleich ein Match! Auch offline bleibt sie aktiv - bei einer Gesangsprobe im Garten beeindruckt sie ihren Pianisten mit ihrem Gesang. Gemeinsam planen sie einen Auftritt in einer Theaterscheune, um hier auch neue Einnahmequellen für sich als Sängerin zu finden. Für Philipp steht ein bedeutender Moment an: Seine feierliche Einführung als Dorfpfarrer. Doch die Freude wird durch die Rede seines Vorgesetzten getrübt. Auch das Interesse der Besucher an seinen Gottesdiensten ist enttäuschend.
Jetzt will Philipp will neue Wege suchen, die Landbevölkerung anzusprechen. Martin arbeitet mit Unterstützung seines Onkels fleißig an seinem Haus. Fliese für Fliese nimmt sein Eigenheim Gestalt an. Doch so ein Leben auf der Baustelle bringt Einsamkeit, und so zieht es ihn immer wieder auch ins Nachtleben der nächsten Stadt, wo er bei einem alten Kumpel neue Energie tankt und Abstand vom Alltag gewinnt. Tina und Rike stehen vor unerwarteten Herausforderungen des Landlebens: direkt vor ihrem Hof in Alleinlage führt die Landstraße vorbei - und die ist viel lauter als erwartet. Rike kann nicht mehr richtig schlafen, auch wenn die Hundepension von Partnerin Tina Fortschritte macht.
Für den sechs Wochen alten Trampeltier-Jungen Troll steht heute das erste Mal Halftertraining auf dem Plan. Die Halfter-Übungen sind bei der Arbeit mit den Kamelen wichtig, denn so lassen sich die großen Tiere bei der Klauenpflege oder bei Tierarztbesuchen für die Tierpflegerinnen einfacher handhaben. Am Ende der Trainingsstunde darf auch der verspielte Troll sein Können im Halftern unter Beweis stellen.
Das eine Woche alte Giraffen-Mädchen aus dem Tierpark war von Anfang an mit bei den Großen dabei. Reviertierpflegerin Claudia Walther lernt es heute das erste Mal kennen. Da sie im Urlaub war, hat sie leider die spektakuläre Geburt mitten auf der Wiese verpasst. Kollege Enrico Rödiger hat alles genau mitbekommen und bringt seine Chefin auf den neusten Stand. Einen Namen für das störrische Giraffenkind hat er auch schon parat.
Im Alfred-Brehm-Haus ist man glücklich über den dreifachen Nachwuchs des Binturong-Paares Fiona und Vincent. Die kleinen Schleichkatzenkinder sind jetzt drei Wochen alt und entwickeln sich gut. Doch nach wie vor ist es ziemlich schwierig, die Drillinge auseinanderzuhalten. Die Tierpfleger Petra Schröder und Detlef Jany haben eine geniale Lösung für das Problem.
Im Menschenaffenhaus wollen die Tierpfleger unterdessen klären, warum sich bei den Gorilla-Weibchen Mpenzi, Bibi und Djambala immer noch kein Nachwuchs eingestellt hat, und das, obwohl sie schon seit Jahren mit Gorilla Ivo zusammenleben. Dazu müssen die drei Damen heute ihren Urin abgeben, der dann in einem Primatenzentrum in Göttingen untersucht wird.
Außerdem in dieser Folge: Familie Emu und ihr Baderitual, ein Nachzügler bei den Straußen und ein verspielter Oman-Falbkatzen-Junge namens Tommy.
Die Wiener Alpen sind eine Region im Aufbruch. Der Film zeigt eine der schönsten Kulturlandschaften Mitteleuropas, die durch nachhaltige Bewirtschaftung zu neuer Blüte gelangt.
Die Filmemacher stellen das vielfältige Gebiet zwischen Buckliger Welt und Schneebergland vor, entdecken Küche und Kultur und treffen die Menschen, die für Landschaftserhaltung, hervorragende Gastronomie und ein reichhaltiges Angebot an Sehenswürdigkeiten sorgen.
Der Bodensee, an der Oberfläche ein idyllisches Urlaubsparadies, birgt in der Tiefe verborgene Schätze wie Schiffswracks und versunkene Flugzeuge. Ein Abenteurerteam unter der Leitung des Schweizers Silvan Paganini hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit einer neuartigen Bergetechnik das Dampfschiff Säntis aus mehr als 200 Metern Tiefe zu bergen. WELT taucht in die geheimnisvolle Unterwasserwelt ein und erlebt, wie das Team versucht, eines der lang gehüteten Geheimnisse des Sees zu lüften.
Madars Apse reist zur Dime Glory Challenge nach Montréal. Zusammen mit Alexis Lacroix und Ryan Decenzo erkundet er die Skateszene der Stadt, bevor er sich in das Chaos eines der spaßigsten Skateboarding-Events stürzt.
Leben im Einkaufszentrum: Ob zum Einkaufen, zum Bummeln oder doch zum täglichen Kaffee-Plausch. "Österreich unzensiert" begibt sich in die beliebtesten Kaufhäuser und spricht mit jenen Menschen, die hier unter anderem der Einsamkeit entfliehen.
Um den Rang des weltweit längsten Flusses wetteifert der Nil mit dem Amazonas - je nach Art der Definition. Eines steht fest: Mit über 6.800 Kilometern Länge gehört er zu den Giganten. Sein Weg führt durch ganz Nordafrika vom Äquator bis zum Mittelmeer. Erst seit Ende des 19. Jahrhunderts ist bekannt, dass der Fluss aus einer Vielzahl von Oberläufen gebildet wird.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Rasante Abfahrten und spektakuläre Loopings - sie machen den besonderen Nervenkitzel einer Achterbahnfahrt aus und sorgen für ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Die Ursprünge können bis ins Russland des 16. Jahrhunderts zurückverfolgt werden. Heute heißt es größer, waghalsiger, schneller. Mit 240 Stundenkilometer hält die Achterbahn Formula Rossa in Abu Dhabi derzeit den Weltrekord, erreicht wird diese Geschwindigkeit in nur 4 Sekunden!
Die einen gelten auch heute noch als Mythos und sind ein Symbol der Stärke Österreichs in der Nachkriegszeit. Andere haben den europäischen Adel und die internationale Prominenz angezogen: die Stauseen in Salzburg. Ihre treibende Kraft ist Wasser, das sie erst zum Leben erweckt und später ihr bestimmendes Element wird. Sie lassen es erst sanft ruhen, nehmen dann aber seine volle Kraft auf. Sie sind von kühler Technik umgeben, eingebettet in die Natur. Und doch locken sie heute hunderttausende Menschen im Jahr in die hochalpine Welt. "Land der Berge" ist unter anderem Stauseen-Superlativen in Kaprun auf der Spur, wie dem MOBO107, dem weltweit höchste Klettersteig direkt auf einer Staumauer oder dem Lärchwandschrägaufzug, er ist Europas größter offener Aufzug. Seltenes historisches Film- und Fotomaterial bezeugt zudem die bewegte Baugeschichte am Mooserboden. Und auch der Weißsee, im nahegelegenen innersten Stubachtal, hat eine spannende und vor allem glamouröse Geschichte hinter sich. Die Salzburger Stauseen gelten oft als "Perlen der Alpen", sie scheinen mit der Natur eine Einheit zu bilden. Wie in Kaprun, wo sie längst eine Symbiose mit dem Nationalpark Hohe Tauern eingegangen sind. Die Ranger lassen dort spannende und tierische Ein- und Ausblicke erleben. (Doku 2022)
Einpacken, losfahren und auf unbestimmte Zeit die Welt entdecken. Diesen mutigen Traum verwirklicht in dieser Folge eine vierköpfige deutsche Familie auf ihrer Tour von Dubai nach Nepal. "Abenteuer Freiheit" ist die Mischung aus Reise- und Entdeckerlust, aus spannender Reportage und unterhaltsamer Dokumentation. In drei "Terra X"-Sendungen werden Menschen vorgestellt, die auf ganz unterschiedliche Weise die Kontinente erleben. Für Mutter Michi und Vater Thorben Schmitt sowie die beiden Kinder Romy (8) und Levi (6) ist ein selbst ausgebauter Lkw das Dach über dem Kopf - an 365 Tagen im Jahr. Mit ihm wollen sie die Welt entdecken. Dabei ließen sie sich 2020 schon einmal von "Terra X" begleiten. Danach zwang das Coronavirus die Welt in den Lockdown und stoppte auch die Familie in ihrem Entdeckerdrang. Sie mussten ihren geliebten "Frosch", wie sie ihr grünes Gefährt nennen, in Dubai zurücklassen und nach Deutschland zurückkehren. Anderthalb Jahre stand er in dem Wüstenstaat - bis sie im Herbst 2021 ihre Reise endlich fortsetzen können. Ihr Ziel: von Dubai per Schiff nach Indien und weiter auf dem legendären Hippie-Trail nach Nepal und später in die Mongolei. Auf unbestimmte Zeit soll der allradgetriebene Oldtimer, ein sogenannter Kurzhauber von 1980, wieder ihr Zuhause sein. Dass die Kinder nicht zur Schule müssen, verdanken sie dem Zugeständnis ihrer Schuldirektorin und dem Versprechen, dass die Eltern die Kinder selbst unterrichten. Für sie gilt ohnehin die Devise, dass Reisen die beste Schule des Lebens ist. Dokumentiert von "Terra X", führt die erste Etappe die Abenteurerfamilie zu den Ruinen des alten Vijayanagar-Reichs inmitten einer bizarren Naturlandschaft uralter Granitfelsen. Doch kaum in Indien angekommen, steht die Reise schon wieder vor dem Aus. Mitten auf dem Highway platzt ein Reifen. Ohne Reserverad weiterzufahren, ist viel zu gefährlich. In Indien passenden Ersatz aufzutreiben, ist aber nicht einfach und erfordert Thorbens volles Organisations- und Improvisationstalent. Die Familie ahnt zu diesem Zeitpunkt nicht, dass noch sehr viel größere Herausforderungen auf sie zukommen sollten - und ein Familienmitglied auch ernsthaft erkrankt. Zuvor können sie auf ihrer Reise mit eigenen Augen die erstaunlichen Schönheiten Indiens erleben. Wenige Kilometer südlich von Kalkutta, im Mündungsdelta des Ganges, sehen sie beispielsweise die größten Mangrovenwälder der Erde, die Sundarbans. Die Schmitts beschließen, dem Ganges, der Lebensader Indiens, vom Mündungsdelta bis zur Quelle zu folgen. Über Varanasi und Rishikesh fahren sie hoch in die Berge nach Kashmir und Ladakh und entkommen so der Hitze. Die Berge sind dort auch im Sommer noch schneebedeckt und der Ganges auf einmal klar und sauber. Noch höher hinauf geht es nur im Himalajagebirge. Die Schönheiten Nepals sollten eigentlich das nächste Ziel der Reisenden sein. Doch Mutter Michi hat plötzlich starke Schmerzen und Fieber und muss mit Nierenproblemen und einer beginnenden Sepsis so schnell wie möglich in ein Krankenhaus. Das "Abenteuer Freiheit", auch das wird eindrücklich demonstriert, kann unter Umständen schneller zu Ende sein als gedacht. Wie die Familie mit den Herausforderungen umgeht und ob sie ihr nächstes Etappenziel, die Mongolei, in Angriff nehmen können, zeigt dieser Film.
Das Geschenk des Augenblicks - Zum 100. Geburtstag von David Steindl-Rast
A 2026
29'
"kreuz und quer" versucht Antworten auf den zunehmenden Orientierungsbedarf im "Supermarkt der Weltanschauungen" zu geben. Das Religionsmagazin nimmt den religiösen Pluralismus ernst und zeigt schon jetzt Ausblicke auf die Zukunft von Religion und Gesellschaft.
"Asphalt-Cowboy" Marten hat in dieser Episode der neuen Doku-Serie mit den Widrigkeiten des Fernfahrer-Alltags zu kämpfen. Lange Wartezeiten und akuter Parkplatzmangel sind nur zwei von vielen Problemen, mit denen er sich herumschlagen muss. Mächtig unter Zeitdruck versucht der Fuhrunternehmer auf dem Weg zum nächsten Ladeort verlorene Zeit gut zu machen. Ob das ausreicht, um sein Pensum zu schaffen, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Fahrer-Kollege Andreas ist inzwischen in bella Italia unterwegs. Dort nutzt er eine Verzögerung, um seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: der peniblen LKW-Wäsche! Doch am nächsten Morgen muss auch Andreas wieder Gas geben und eine Eilfracht über den Brenner bringen. Trucker Piet konnte unterdessen der Beton-Maloche auf der Baustelle entfliehen und hat nach langer Zeit wieder eine Fern-Tour ergattert - mit einem Hänger voller Leergut geht es für ihn in die Bayerische Hauptstadt.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Hoch oben, weit über der Baumgrenze, hat Österreichs südlichstes Bundesland viele Schätze zu bieten: glitzernde Bergseen, eingebettet in intakten Natur- und uralten Kulturlandschaften.
Die filmische Wanderung führt zu den schönsten Bergseen Kärntens - darunter die Gradenseen und der Wangenitzsee in der Schobergruppe, der Dösener See in den Hohen Tauern sowie der Wolayersee in den Karnischen Alpen.
Hunderte Bergseen liegen wie Juwelen in den weiten Berglandschaften Kärntens. Die meisten der Hochgebirgsseen in den Alpen haben sich durch das Abschmelzen des Eises und den Rückzug der Gletscher am Ende der letzten Eiszeit herausgebildet. Wissenschaftler unterscheiden je nach der Art ihrer Entstehung zwischen Karseen, Moränenseen und Toteisseen. Für Wanderer und Bergsteiger sind die malerischen Bergseen attraktive Orte für Ruhephasen.
Vera Polaschek dokumentiert mit ihrer Kamera die Veränderungen im Hochgebirge, die durch den Klimawandel ausgelöst wurden - etwa am Blockgletscher des Gradensees. An der Gletscherzunge des rasant abschmelzenden Pasterzengletschers hat sich in den letzten Jahren ein neuer Bergsee gebildet. Filmemacher Gernot Stadler begleitet die Fotografin auf ihrer Wanderung zu den Gradenseen und auf ihrem Überstieg zum Wangenitzsee, Kärntens größtem natürlichen Bergsee.
Mit den Folgen der Erderwärmung im Hochgebirge beschäftigt sich auch der Gewässerökologe Stephen Wickham von der Universität Salzburg. Mit seinem Team erforscht er die Veränderungen des Nahrungsangebots in hochalpinen Gewässern in der Ankogelregion im Nationalpark Hohe Tauern und ihre Auswirkungen auf das Ökosystem in den Alpen.
Der Hektik des Alltags entkommen und ein wenig Ruhe finden möchte Michaela Stornig am Dösener See bei Mallnitz. Ihr Aufstieg durch das Dösental führt vorbei an der Konradlacke und weiter entlang des Dösenbachs hinauf zum Arthur-von-Schmid-Haus, einer Schutzhütte des Österreichischen Alpenvereins. Zwischen Juni und September kümmern sich dort der Hüttenwirt Bernd Fuchsloch und seine Frau Pia um Bergwanderer. Der Dösener See, der größte Karsee der Hohen Tauern, liegt umgeben von den Dreitausendern der Ankogelgruppe am Rand eines mächtigen Blockgletschers.
Viele Wanderer machen sich von dort aus auf den Weg zum größten künstlichen Bergsee Österreichs, dem Speichersee Kölnbrein. Beeindruckend ist die mächtige Staumauer nicht nur von außen, stellt Gernot Stadler fest, als er einen der Sperren-Wärter bei seinem Kontrollgang ins Innere der Staumauer begleiten darf.
Neben den vielen, oft kaum bekannten Seen im Hochgebirge kann Kärnten mit einer weiteren Besonderheit aufwarten: dem Weißensee, Europas höchst gelegenem Badesee. Er liegt, einem Fjord gleich, umgeben von den Gailtaler Alpen auf knapp 1000 Metern Seehöhe - und doch erwärmt er sich im Sommer auf 24 Grad. Glasklar ist das Wasser, die Ufer sind kaum verbaut.
Früh am Morgen holt Martin Müller weit im Osten des Sees, wo die Wälder bis ans Ufer reichen, seine Netze ein. Martin Müller ist nicht nur Berufsfischer, sondern auch Gewässerökologe. Seit 1999 hat er Daten zum Fischbestand im Weißensee gesammelt und darauf basierend die Fischpopulationen nachhaltig aufgebaut. Denn so manche Fischart, die den Anglern zuliebe im See eingesetzt wurde, hat die Bestände autochthoner Fische stark zurückgedrängt. Doch immerhin: Nicht zuletzt durch Martin Müllers Engagement können sich heute alle Fischarten im See ohne künstlichen Besatz weitgehend selbst erhalten.
Wer hat die "Wüstendrachen" erbaut? Die Suche führt zu einer unbekannten jungsteinzeitlichen Kultur, die überraschendes Wissen und bemerkenswerte Fähigkeiten zeigt. Präzise eingeritzte Steinzeichnungen gelten als die ältesten Baupläne der Menschheit. Funde von Werkzeugen und Artefakten deuten auf handwerkliches Können, technische Planung und symbolische Praktiken einer frühen neolithischen Kultur hin. Das Forscherteam findet auch die Werkzeuge, mit denen die Menschen damals die Gazellen töten und verarbeiten. Sie zeugen von hohem handwerklichem Geschick. Ihre Funktion lässt sich heute noch nachvollziehen. Weitere Entdeckungen weisen auf rituelle und spirituelle Praktiken hin, die eng mit den "Wüstendrachen" verbunden sind. Archäologen finden Modelle der "Drachen" sowie Steine in menschenähnlicher Form mit eingravierten Gesichtern, die einen rituellen Kontexten vermuten lassen. Diese Forschungsergebnisse sind nicht nur für die Archäologie von großer Bedeutung, sondern auch für das Verständnis der menschlichen Geschichte und der Entwicklung früher Zivilisationen. Sie zeigen, dass die Menschen aus dieser jungsteinzeitlichen Kultur nicht nur geschickte Jäger und Ingenieure waren, sondern auch eine komplexe und tief verwurzelte Kultur hatten. Die ältesten Megastrukturen der Menschheit stehen in der arabischen Wüste. Wer sie errichtete und wozu, zählt zu den zentralen Fragen der Archäologie. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ein internationales Forschungsteam bei der Suche nach Antworten und wirft ein neues Licht auf Wissen, Technik und Überleben in der Jungsteinzeit.
Die Zwangsräumung in London läuft nicht so glimpflich ab wie geplant, denn die Mieter haben an der Wohnung kurzerhand ein Sicherheitsschloss montiert. In so einem Fall ist auch der Schlüsseldienst machtlos, deshalb brechen Paul Bohill und Ben Pinner im Auftrag des Immobilieneigentümers die Tür auf. Und die Vermutungen der Gerichtsvollzieher bestätigen sich: Die säumigen Schuldner haben nur so getan, als wären sie nicht zu Hause. Wegen dieser überflüssigen Aktion bleibt den Frauen jetzt noch weniger Zeit, ihre Sachen zusammenzupacken.
Als Ersatz für die ursprüngliche Champlain-Brücke wurde über dem Sankt-Lorenz-Strom in der kanadischen Provinz Québec eine Doppelschrägseilbrücke gebaut. Die gigantische Betonkonstruktion der neuen Samuel-De-Champlain-Brücke muss den harten kanadischen Wintern trotzen, in denen der Fluss gefriert. Außerdem passieren sie täglich tausende Fahrzeuge, denen die Mega-Konstruktion standhalten muss. Die Dokumentation zeigt, welche Eigenschaften dieses Bauwerk zu einer Brücke der Superlative machen.
Aus fast der Hälfte der Fläche der Vereinigten Staaten fließt das Wasser des Mississippi Richtung Süden in den Golf von Mexiko. Seinen Ursprung hat der Strom in schmalen, oft wenig bekannten Quellflüssen in den Ausläufern der Rocky Mountains. Hier dauert der Winter nicht selten fünf Monate. Dann sind Milliarden Tonnen Wasser zu Eis und Schnee erstarrt und bis zum Frühling gefangen.
Schwitzen bei der Heuernte
Auf dem Thudthof im Harzer Vorland freuen sie sich einerseits über beste Bedingungen für die Heuernte auf den Bergwiesen. Seit Tagen hat es nicht geregnet. Genau das braucht das Heu, um optimal trocknen zu können. Andererseits bringt die anhaltende Hitze mit Temperaturen von bis zu 35 Grad Landwirt Steffen Thudt und seinen Lohnunternehmer ordentlich ins Schwitzen. Beide hoffen, dass kein Gewitter aufzieht. Denn direkt nach der Ernte soll das Heu zu Ballen gepresst werden. Einen Teil der Heuballen hat Steffen Thudt bereits einer Familie im Dorf versprochen.
Im schleswig-holsteinischen Wobbenbüll steht auf dem Hof Hahnenkamp eine unangenehme, aber notwendige Aufgabe an. Ein Stallbereich muss ausgemistet und anschließend gründlich desinfiziert werden. Alle zwei Wochen nehmen sich Urte Schulz-Möllgaard und Jörg Schulz diese Arbeit vor. Weil sich das Ausmisten um eine Woche verzögert hat, ist die sogenannte Mistmatte inzwischen so hoch, dass sich ein Tor nicht mehr öffnen lässt. Deshalb müssen Urte und Jörg zunächst mit der Mistgabel den Weg freiräumen, bevor sie sie mit den Maschinen die schwere Arbeit übernehmen können.
In Hamburg-Moorburg dreht sich alles um die Kirschernte. Isa und Jürgen Ecks bewirtschaften zehn Hektar Süßkirschenbäume und ernten rund elf Tonnen Kirschen pro Hektar. Jürgen hat in eine moderne Sortieranlage investiert. Dort wird jede einzelne Kirsche gescannt und nach Durchmesser, Farbe, Schäden und Reifegrad sortiert. Isa entnimmt anschließend nur die festen und knackigen Früchte, die sie später im hofeigenen Laden verkauft.
Im niedersächsischen Kölau beginnt für Geflügelzüchterin Christine Bremer und ihre Auszubildende die Kartoffelernte. Noch ist Christine allerdings skeptisch, denn die anhaltende Trockenheit könnte das Wachstum der Knollen beeinträchtigt haben. Bevor die Ernte startet, prüfen die beiden deshalb mit Forke und Spaten, wie sich die Kartoffeln entwickelt haben.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Urlaub ist eine besondere Zeit, in der Menschen ihrem Alltag entfliehen. Eine eigene Ferienimmobilie bietet daher die Möglichkeit, das Gefühl eines Zuhauses mit der Atmosphäre einer anderen Umgebung zu verbinden. "Mein Traumhaus am Meer" zeigt, wie Menschen sich den Traum vom Urlaub in den eigenen vier Wänden erfüllen.
Von der Schulbank aufs Schiff und einmal um den Globus. Zwei Jungs aus Bayern sind mit ihrem Segelboot einfach losgefahren. Vier Jahre lang wollen sie auf den Weltmeeren unterwegs sein. "Abenteuer Freiheit" ist die Mischung aus Reise- und Entdeckerlust, aus spannender Reportage und unterhaltsamer Dokumentation. In drei "Terra X"-Sendungen werden Menschen vorgestellt, die auf ganz unterschiedliche Weise die Welt für sich erleben. Tim und Vince aus dem Tölzer Land, Anfang 20, nennen sich "die Segeljungs". Sie sind mit ihrem Schiff aufgebrochen, um einige der schönsten und wildesten Orte der Erde zu entdecken: zwischen Karibik, Südsee und Indonesien - eine Reise voller Abenteuer. Als Vince und Tim im September 2018 in Deutschland mit ihrem Einmaster aufbrechen, liegt ihre Abi-Feier erst wenige Monate zurück. Ihr Plan ist, mehr als vier Jahre lang um die Welt zu segeln und mit eigenen Augen zu entdecken, was sie bisher nur aus der Reiseliteratur kannten. Die Route führt sie von den Kanarischen Inseln über den Atlantik bis in die Karibik, durch den Panamakanal und weiter in Richtung Südsee und Indonesien. Eine Fahrt, die selbst erfahrenen Seglern alles abverlangt - und eine noch größere Herausforderung ist es, die Tutorials im Internet zu erlernen. Zwei Jahre nach ihrem Aufbruch auf Fehmarn und nach über 20.000 Kilometern auf See erreichen die Segeljungs Französisch-Polynesien. Ab dort begleitet sie "Terra X", ergänzt durch eigene Aufnahmen der Segler, wenn kein Kamerateam dabei sein kann. Auf den teilweise abenteuerlichen Passagen sind aus den Anfängern echte Skipper geworden. Und vor ihnen liegt eine Landschaft, die seit ihrer Entdeckung durch Seefahrer aus England und Frankreich immer wieder als "das Paradies auf Erden" beschrieben wurde. Dort zeigt sich das maritime Leben in seiner vollen Pracht. Für die Segeljungs ist es der ideale Ort für das Tauchen ohne Atemgerät. Haie, Rochen und Muränen aus nächster Nähe bringen die beiden nicht aus der Ruhe. Vor Tahiti aber begegnet ihnen zum ersten Mal ein riesiger Buckelwal mit seinem Kalb - Auge in Auge mit einem der größten Lebewesen auf Erden. Ein Moment, in dem selbst bei den passionierten Tauchern der Adrenalinspiegel steigt. Die beiden erleben aber nicht nur eine heile Welt. Die Korallenbleiche hat viele der Korallen der Atolle auf Französisch-Polynesien zerstört. Ein Zustand, den eine Gruppe junger Leute dort ändern möchte. Vince und Tim treffen die "Coral Gardeners", deren Ziel es ist, die empfindlichen Nesseltiere widerstandsfähiger gegenüber einer veränderten Umwelt zu machen. Die Ozeane helfen Tim und Vince bei ihrem schmalen Budget. Einen guten Teil ihrer Mahlzeiten fangen sie sich selbst. Über Spenden und kurze selbst gedrehte Internetvideos verdienen sie das, was sie für den täglichen Bedarf und die Instandhaltung des Schiffes benötigen. Teuer wird es, wenn wieder eine lange Fahrt bevorsteht und Konserven gebunkert werden müssen. So wie für ihre längste und schwierigste Segeletappe von Französisch-Polynesien bis nach Indonesien, 5500 Seemeilen nonstop. Abwechselnd drei bis vier Stunden Schlaf über mehr als fünf Wochen bringen die beiden an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Doch an Bord dürfen sie keine Fehler machen. Mitten auf dem Meer sind sie völlig auf sich allein gestellt. Als kurz vor dem Ziel der Wind ausbleibt und der Schiffsmotor versagt, erreichen sie nur mit Mühe die ersten Inseln des indonesischen Archipels. Und sie wollen unbedingt Komodo erreichen, die "Dracheninsel". Die feinen weißen Sandstrände und die grünen Hügel der Inseln um Komodo erinnern an die Landschaft im Dinosaurierfilm "Jurassic Park" - und tatsächlich lebt dort noch eine urtümliche Echsenart, die ihr Aussehen seit Jahrmillionen nicht verändert hat: der Komodowaran. Gesichert durch einen Ranger hoffen Vince und Tim, eines der scheuen und zugleich gefährlichen Tiere zu Gesicht zu bekommen. Der Wind treibt die Segeljungs weiter nach Sumbawa. Die mehr als 17.500 Inseln des indonesischen Archipels liegen alle auf dem Pazifischen Feuerring, der aktivsten Vulkanregion der Erde. Und vor mehr als 200 Jahren verursachte dort der Ausbruch des Vulkans Tambora eine weltweite Klimakatastrophe. In der Folge herrschten in Europa und Nordamerika Vulkanwinter. Missernten, Hungersnöte und Auswanderungswellen waren die Folgen. Für die Segeljungs kaum vorstellbar, dass an dem heute grün bewachsenen Vulkan einmal die Hölle auf Erden herrschte. Sie wollen bis an den Rand der Caldera wandern. Es heißt, dass im Inneren des Kraters immer noch Schwefeldämpfe nach oben steigen. Nach fast 40 Tagen nonstop auf dem Boot ist es wieder eine neue
Die Reportage begleitet Fans, Stars und die Veranstalter auf der MSC Opera.
Die Reportage reist zu Orten und Persönlichkeiten, die unvergessen bleiben.