"Die Bauretter" helfen einer Großfamilie, die seit drei Jahren in einem kaum bewohnbaren Haus leben muss. Die Außenwände saugen Regenwasser auf, im ganzen Haus ist es extrem kalt. Und es gibt noch weitere Baumängel...
Beim letzten Tractor-Pulling-Event reichte es nur für den zweiten Platz, denn der Motor lief nicht rund. Jetzt heißt es für Thomas Kaiser und seine Söhne Marcus und Christoph in Gerstetten: Ärmel hochkrempeln! Denn in zwei Tagen steht das nächste Rennen an. Stillstand kennt auch Mario Tänzer nicht. Der Experte für Militärfahrzeuge will mit seinem Team im Harz die Panzerplatte eines sowjetischen T-34 bergen. Und Marcus Thiel bringt in der Werkstatt einen 40 Jahre alten Radlader wieder in Schuss. Vor der Reparatur ist in Neerstedt erst mal Großreinemachen angesagt.
Er ist einer der berühmtesten Piraten aller Zeiten, hat als erster Engländer die Welt umrundet, die Queen reich gemacht und die spanische Armada das Fürchten gelehrt - Sir Francis Drake. Noch heute ist der legendäre Seefahrer in England ein Nationalheld. Doch die Karriere des Bauernsohns aus einfachen Verhältnissen verläuft nicht immer mustergültig: Er ist Sklavenhändler, rücksichtsloser Machtmensch und gieriger Plünderer. Mit seinem Flaggschiff "Golden Hind" kapert er die Silberschiffe der spanischen Armada und überfällt viele Häfen in den spanischen Kolonialgebieten Südamerikas. Dabei plündert und brandschatzt er ohne Rücksicht auf Verluste, zerstört katholische Kirchen, verbündet sich mit lokalen Gemeinschaften gegen die Spanier und nutzt alle Schwachstellen der spanischen Silbertransportroute gnadenlos aus. Seine erfolgreichen Beutezüge bewahren die englische Krone vor dem Bankrott und sichern Drake einen Platz in der englischen High Society: Er wird von Queen Elizabeth I. in den Adelsstand erhoben, zieht ins Parlament ein und führt die englische Flotte als Vizeadmiral zum Sieg gegen die spanischen Invasoren. Dadurch ebnet er Englands Aufstieg zu einer globalen Seemacht und legt den Grundstein für die Entstehung des British Empire. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Nordamerika ist der Kontinent des Wandels, auf dem Pioniere der Tierwelt das Beste aus überraschenden Chancen und wechselnden Angeboten machen. Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen. Luchse durchstreifen im Winter das verschneite Yukon-Territorium, Floridas Seekühe suchen heiße Quellen, um der Kälte zu entkommen. Nordamerika ist wie kein anderer Kontinent von extremen Wetterbedingungen und saisonalen Veränderungen geprägt. Im kanadischen Yukon-Territorium kann der Winter brutal sein, bis zu zwei Meter Schnee fallen bisweilen an einem einzigen Tag. Doch der Luchs hat einen Weg gefunden, um dort zu überleben, wo andere nicht überwintern können. Ihm ist es gelungen, weiter nach Norden vorzudringen als jede andere Katzenart der Erde. Da es keine Ost-West-Bergkette gibt, die Nordamerika durchquert, kann die arktische Luft ungehindert bis in die südlichen Sümpfe strömen und dort Tiere in Nöte bringen. Alligatoren beispielsweise frieren immer wieder im Eis ein, auch die Seekühe müssen sich schleunigst in wärmere Gefilde retten. Wenn der Frühling kommt, verwandeln sich viele Regionen der Rocky Mountains in ein Meer aus Wildblumen und gefrorene Bäche in reißende Ströme. In den Flüssen von Tennessee scheut das Döbelfisch-Männchen keine Anstrengung, um eine Gefährtin anzulocken. Es bewegt Tausende von Steinen, um eine imposante Unterwasserpyramide zu bauen. Sie soll das Weibchen beeindrucken. Und wenn die Temperaturen stimmen, erleuchten Millionen von Glühwürmchen die Wälder von Mississippi. In den Präriegebieten bringt der Sommer ein außergewöhnliches Wetter. Warme Luft aus dem Golf von Mexiko trifft auf arktische Luft und wirbelt sich zu bedrohlichen Tornados auf. Sie schießen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 Meilen pro Stunde über die Great Plains und gehören damit zu den schnellsten Stürmen der Welt. Präriehunde retten sich in die Erde, doch es sind nicht nur Tornados, die sie bedrohen. Amerikanische Dachse schleichen sich durch das lange Sommergras auf der Jagd nach Eulen und arglosen Präriehund-Welpen. Die Rocky Mountains halten diese Sommerstürme an ihren östlichen Flanken auf. Westlich der Gebirgskette herrscht Trockenheit. Die Canyons der Wüste Arizonas wirken fast leblos, aber selbst im Hochsommer harren hartgesottene Helden dort aus. Mit dem Klimawandel werden die Sommer in der Arktis im Norden immer länger und heißer. Eisbären haben in der Not eine raffinierte Methode gefunden, die mageren Monate zu überwinden. Eine Gruppe hat gelernt, die steigende Flut zu nutzen, um von Felsen auf die Rücken ahnungsloser Beluga-Wale zu springen. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
In der niedersächsischen Meyer Werft wird das weltweit erste Erdgas-Kreuzfahrtschiff gebaut: die AIDAnova. Auf ihren 337 Metern finden bis zu 6.600 Passagiere, ein Fernsehstudio und sogar ein Theater Platz. Doch die Herstellung des gigantischen Wasserfahrzeugs ist eine technische Herausforderung, denn das Schiff wird aus rund 15 Millionen Einzelteilen zusammengesetzt. Die Reportage begleitet die Fertigung der AIDAnova vom ersten Stahlschnitt bis zur Überführungsfahrt.
Forscherinnen und Forscher schlagen Alarm: Wir stehen am Anfang der größten Aussterbewelle seit dem Ende der Dinosaurier. Aber welche Auswirkungen hat das Verschwinden von Arten überhaupt auf unseren Alltag? Und wie kann eine Trendwende endlich gelingen? Prof. Harald Lesch blickt in die Ökosysteme unserer Erde und ist Lösungen auf der Spur.
Schon acht Gutshäuser haben sie mit ihrer bewährten Ruckizucki-Methode zumindest bewohnbar gemacht: Knut Splett-Henning und seine dänische Ehefrau Christina von Ahlefeldt-Laurvig. Jetzt haben sie sich das Schloss Lüssow bei Anklam vorgenommen. Ein riesiger Kasten: 3000 Quadratmeter, um die 100 Fenster. Scheibchenweise wollen sie es nutzbar machen und dabei die jetzigen Bewohner nicht vertreiben. Turmfalke, Eule und Fledermaus haben das Schloss in den mehr als 40 Jahren des Leerstandes zu ihrem Zuhause gemacht. Die neuen Besitzer, sie träumen von friedlicher Koexistenz von Mensch und Tier.
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere in Südamerika für ihr Überleben spezialisieren. Das treibt die Andenbären in enorme Höhen und die Mauersegler zu todesmutigen Flügen durch einen Wasserfall. Von der Küste Perus, wo sich Pinguine ihren Weg durch ein "Minenfeld" aus zuschnappenden Seelöwen bahnen, bis hin zu den üppigen Nebelwäldern der Anden, wo Andenbären 30 Meter hohe Bäume auf der Suche nach schwer greifbaren Früchten erklimmen, ist Südamerika voll von Außergewöhnlichem und Überraschendem. Im äußersten Süden des Kontinents durchstreifen Raubtiere die zerklüftete Landschaft Patagoniens. Unter senkrechten Felstürmen muss eine Puma-Mutter all ihre Erfahrung und Kraft einsetzen, um eine gewaltige Beute zu erlegen. Das Guanako, ein Verwandter des Kamels, ist dreimal so schwer wie sie und kann einen Puma in die Luft schleudern. Östlich der Anden liegt der Amazonas, größter Regenwald der Welt. Um sich dort von der Masse abzuheben, haben männliche Blaubrustpipra aus der Gruppe der Sperlingsvögel aufwendige und komische Tanzroutinen entwickelt. Pfeilgiftfrösche haben einzigartige Möglichkeiten, ihre Jungen zu schützen: Väter tragen ihre Kaulquappen huckepack zu einzelnen Wassertaschen im ganzen Wald, müssen sich aber daran erinnern, wo sie sie versteckt haben. Im Süden Brasiliens sprudeln kristallklare Süßwasserquellen. Piraputanga-Fische tummeln sich dort im türkisfarbenen Wasser und folgen Kapuzineraffen, die sich am Rande des Flusslaufs von Obst ernähren. Wird es fallen gelassen, schnappen sich die Fische die köstliche Nahrung. Zur Not springen die hungrigen Fische sogar aus dem Wasser, um an die verlockenden Früchte zu gelangen. Doch die Regenwälder Südamerikas sind durch Brandrodung und die Beschneidung des Lebensraumes stark bedroht. Ein paar kleine Flecken des kolumbianischen Waldes bilden die letzte verbleibende Zuflucht einer der seltensten Affenarten der Welt, der Lisztaffen. Schauplatz eines bizarren Schauspiels sind die Iguazú-Wasserfälle auf der Grenze von Brasilien und Argentinien. Mauersegler fliegen dort gefährlich nah an die Gischt heran - und verschwinden dann auf mysteriöse Weise. Sie nisten hinter der Wasserwand, um ihre Küken vor Raubtieren zu sichern - eine atemberaubende und gefährliche Strategie. Damit die Kleinen ihren Erstflug überleben, müssen sie sich irgendwie durch die größten Wasserfälle der Welt kämpfen. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
Könnte ein außergewöhnliches chemisches Element möglicherweise der Schlüssel zu interplanetaren Reisen sein? Dem US-Physiker Bob Lazar zufolge ist das Element 115 der Treibstoff für ein UFO, das der Physiker im Auftrag der US-Regierung rekonstruieren sollte. Könnte sich der Mensch anhand dieser Anleitungen das Element 115 selbst zunutze machen? Wären dann Weltraumreisen uneingeschränkt möglich?
Vor fast 300 Jahren fühlt die reiche Bäuerin am Moserhof im Kärntner Althofen, dass es mit ihr zu Ende geht. Der sehnlichste Wunsch der Moserin ist es, noch die Beichte abzulegen, denn sie hat sich mit dem Teufel eingelassen. Der Pfarrer steht bereit, doch der Leibhaftige kämpft mit aller Macht um die Seele der Sterbenden.
Weshalb hat sich die Moserin an den Teufel verkauft? Max Müller beginnt seine Spurensuche in Guttaring. Von Brunhilde und Daniela Plassnegger erfährt der Sagenjäger, welches Geheimnis sich hinter der Zubereitung von 'teuflisch guten' Kärntner Kasnudeln verbirgt. Danach reist Max Müller nach Kappel am Krappfeld und trifft dort die ehemalige Lehrerin Maria Groß. Die Sagenexpertin berichtet, dass Unwissenheit und Aberglauben einst weitverbreitet waren und Neid auf jemanden schnell zur Nachrede führte, mit dem Teufel im Bunde zu stehen. In der Kirche von Klein St. Paul bestätigt Dechant Lawrence Pinto im Anschluss, dass der Satan in einem Haus Gottes keine Macht besitzt. Zum Abschluss seiner Spurensuche hat der Sagenjäger in Althofen noch eine Verabredung mit Stadtarchivar Günther Jannach, der diese fast in Vergessenheit geratene Sage, die vermutlich aus der Zeit Maria Theresias stammt, wiederentdeckt hat.
William Kidd ist ein angesehener New Yorker Geschäftsmann und erfolgreicher Freibeuter. Doch das Leben des gebürtigen Schotten nimmt eine tragische Wendung und endet am Galgen. Ende des 17. Jahrhunderts nimmt Kidd Kurs auf den Indischen Ozean. Im Namen des Königs von England soll er Jagd auf französische Schiffe und Piraten machen, die die Flotte des Großmoguls von Indien wiederholt angreifen. Das Problem: Kidd macht keine Beute. Seine Mannschaft wird zunehmend unzufrieden und droht mit Meuterei. Als Kidd im Streit seinen Kanonier tötet, kippt die Stimmung an Bord endgültig. Die Crew, die keinen festen Sold bekommt, sondern nur eine Gewinnbeteiligung an der möglichen Beute, drängt ihren Kapitän, endlich ein Schiff zu kapern. Als Kidd ein voll beladenes armenisches Handelsschiff unter französischer Flagge entdeckt, wähnt er sich am Ziel. Doch als sie das Schiff entern, stellt sich heraus, dass der Kapitän Engländer ist. Kidd, der selbst unter finanziellem Druck durch seine englischen Geldgeber steht, kapert das Schiff. Er glaubt, im Recht zu sein, da das Schiff französische Papiere hat und dementsprechend unter seinen Kaperbrief fällt. Ein entscheidender Fehler. Sowohl der Großmogul als auch die einflussreiche East India Company wenden sich nach Kidds Kaperfahrt empört an den König von England und fordern Wiedergutmachung. Als Kidd nach New York zurückkehrt, wird er sogleich festgenommen und kurze Zeit später in London vor Gericht gestellt. Der Vorwurf: Piraterie und Mord an seinem Kanonier. Kidd verweist auf die französischen Papiere des Schiffes, die er seinerzeit an sich genommen hat, allerdings beim Prozess nicht vorzeigen kann. Er hofft auf seine einflussreichen Geldgeber, die selbst Teil der englischen Politelite sind. Doch seine früheren Protegés wenden sich von ihm ab, um ihre eigene Haut zu retten. Auch seine ehemalige Crew findet kein gutes Wort für ihn, was sein Todesurteil bedeutet. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Ein Fischerdorf an der abgelegenen Südküste Neufundlands steht vor der letzten großen Entscheidung: Seine 75 Bewohner müssen wählen, ob sie bleiben oder alle zusammen ihre Heimat für immer verlassen sollen. Die Provinzverwaltung unterstützt die Umsiedlung mit bis zu 270.000 Dollar pro Haushalt, denn die Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur wäre noch teurer ...
Schon bald werden die beiden jungen Wespenbussarde den Horst verlassen und neben vielen anderen Greifvögeln in das Winterquartier nach Afrika ziehen. Eine der Hauptrouten des Vogelzugs führt über Malta geradewegs vor die Flinten einer gnadenlosen Jägerschaft. Naturschützer versuchen, die Abschüsse zu dokumentieren und somit die Polizei zu zwingen, eine Strafverfolgung einzuleiten.
Hotel mit "Handicap" - Gemeinsam gegen Ausgrenzung
2022
28'
Rund fünf Millionen erwerbsfähige Menschen mit Beeinträchtigung leben in Deutschland, doch nur jeder Zweite von ihnen hat einen Job, die meisten in Behindertenwerkstätten. Vielen bleibt der Arbeitsmarkt und damit die Teilhabe am gesellschaftlichen Alltag verwehrt. Nicht so in Eutin: Hier arbeiten junge Menschen mit Handicap in einem neuen, modernen Hotel. Ein inklusives Team mit höchsten Ansprüchen.
Die Anden - ein Gebirge voller Kraft: Vulkane steigen auf, die Erde bebt, Rohstoffe entstehen. Geologe Colin Devey begibt sich auf Expedition, um die Kräfte des Erdinneren zu erforschen. Seine Reise führt vom alten Inka-Erbe in Cusco bis ins raue chilenische Hochland. Überall spürt man die Kraft des Erdinneren. Tektonik, Vulkane und Rohstoffe verwandeln die Anden in ein Naturlabor - und stellen die Menschen immer wieder vor Herausforderungen. Die Anden sind das längste Gebirge der Welt - und geologisch so aktiv wie kaum ein anderes. Ihre vielfältigen Landschaften unterliegen einem ständigen Wandel. Die Anden wachsen und verändern sich Tag für Tag - doch welche Kräfte treiben sie an? Der Geologe Colin Devey begibt sich auf eine Reise entlang des Gebirges, um Erdbeben, Vulkanismus und die tektonischen Kräfte des Erdinneren zu erforschen. In Cusco, der alten Hauptstadt der Inka, erlebt er hautnah, wie Erdbeben das Leben seit Jahrhunderten prägen. Die Anden erzählen jedoch nicht nur von der Geschichte, sondern sind auch ein lebendiges Labor der Natur. Im Süden flacher, im Norden höher, treibt die Subduktion als tektonische Kraft das Wachstum des Gebirges voran - sichtbar auch durch die vielen Vulkane. Am Vulkan Cotopaxi erlebt Colin Devey die bedrohliche Schönheit aktiver Feuerberge. Der höchste Gipfel, der Aconcagua, wächst durch die Subduktion der Nazca-Platte, die als ozeanischer Gebirgszug unter Südamerika abtaucht. Und selbst die Tierwelt des Amazonas liefert Einblicke, wie Plattenbewegungen ganze Kontinente einem stetigen, wenn auch langsamen Wandel unterwerfen. Im Hochland von Chile zeigt sich: Mit der Entstehung der Vulkane und dem Aufstieg der Anden entstehen Rohstoffe - doch ihr Abbau wirft entscheidende Fragen für unseren Umgang mit der Natur auf. Eine bewegte Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart entlang des längsten Gebirges der Welt.
Die MSC Bellissima ist eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, es bietet bis zu 7.000 Passagieren Platz. Eine Konstruktion aus Stahlboxen, die das Schiff hoch im Wasser halten und beim Anlegen absinken, ermöglicht das problemlose Einlaufen in Häfen. Zwei Flossenstabilisatoren verringern starkes Wackeln und ermöglichen so eine komfortable Reise. Die Dokumentation begleitet Crew und Gäste bei einer 8-tägigen Fahrt auf dem Mittelmeer und zeigt die technischen Besonderheiten des Luxus-Liners.
Die erstaunliche Geschichte, wie die Erde von einer kargen Felsenwelt in einem endlosen schwarzen Himmel zu dem Planeten wurde, den wir heute kennen, eingehüllt in die für den Menschen lebensnotwendige Atmosphäre.
Was sind eigentlich die täglichen Aufgaben eines Kurators? Zur Klärung dieser Frage begleitet "Panda, Gorilla & Co." Dr. Florian Sicks einen ganzen Tag lang bei seiner Arbeit im Tierpark: Als Kurator ist er für drei Reviere mit den unterschiedlichsten Säugetieren verantwortlich. Um in engem Kontakt mit den jeweiligen Reviertierpflegern zu bleiben, ist Dr. Sicks regelmäßig in den Gehegen unterwegs.
Bei den Langhälsen im Zoo stehen alle Zeichen auf Abschied: Giraffenkuh Kibaya soll demnächst in die Herde im Tierpark wechseln. Sohn Mugambi wird dann ohne seine Mutter auskommen müssen. Doch der Einjährige kommt mittlerweile gut ohne sie zurecht. Tierpfleger Steffen Minge scheint die anstehende Trennung von Kibaya dagegen schwerer zu fallen. Umso mehr genießt er die verbleibende Zeit mit der verschmusten Giraffen-Dame.
Kuschelalarm auch bei den Bewohnern des Kinderzoos: Revierkater Speedy hat sich inzwischen gut eingelebt. Doch statt Mäuse zu fangen, lässt er sich lieber von den Tierpflegern verwöhnen. Auch Shetlandpony-Fohlen Renate genießt die Streicheleinheiten von Pfleger Mario Barabasz. Für ihn ist das drei Monate alte Fohlen etwas ganz Besonderes: Renate ist der erste Ponynachwuchs im Kinderzoo und außerdem war der Pfleger bei der Geburt live dabei. Fast genauso verschmust ist Dromedar-Mädchen Samina, die als Kind von Mutter Arabella eins auf die Nase bekommen hat.
Außerdem in dieser Folge:
Murmeltiere, die sich ordentlich Winterspeck anfressen sollen; Barsche aus Österreich, die endlich ihr Quarantänebecken verlassen dürfen und Killi-Fische, die ihr Sommer-Outdoor-Programm beenden müssen.
Blackbeard - kein Pirat ist so berüchtigt wie der englische Hüne mit dem schwarzen, rauchenden Bart. Er ist ebenso brutal wie gierig. Doch am Ende wird ihm sein Image zum Verhängnis. Blackbeard beginnt seine Seeräuberkarriere Anfang des 17. Jahrhunderts in der Karibik. Innerhalb kürzester Zeit wird er zur Legende - vor allem wegen seiner dämonischen Selbstinszenierung. Viele Kapitäne geben kampflos auf, wenn sie seine Flotte nur kommen sehen. Blackbeard tritt erstmals 1716 in der Karibik und an der amerikanischen Ostküste als Pirat in Erscheinung. Ein Jahr darauf erbeutet er ein französisches Handelsschiff und baut es zu einem Kriegsschiff um - zur "Queen Anne's Revenge". Sein nächster großer Coup ist die Belagerung von Charleston 1718 in South Carolina. Blackbeard blockiert den wichtigen Handelshafen rund eine Woche lang, beschlagnahmt vier Schiffe und nimmt die Mannschaften als Geiseln, um Medizin für sich und seine Crew zu erpressen. Die Aktion ist nur mäßig erfolgreich. Schlimmer noch für Blackbeard: Er hat damit die Obrigkeit gegen sich aufgebracht und ist ab sofort ein Gejagter. Als der englische König Georg I. allen Piraten, die sich von der Seeräuberei lossagen, eine Amnestie in Aussicht stellt, scheint sich Blackbeards Situation aufzuhellen. Er nimmt den Deal an. Doch schon kurze Zeit später wird der notorische Pirat wieder rückfällig und überfällt mehrere Schiffe vor der nordamerikanischen Ostküste. Blackbeards Wortbruch, seine verheerenden Angriffe, gepaart mit seinem dämonischen Auftreten, haben ihm bereits zu dieser Zeit den Ruf eingebracht, der Teufel in Person zu sein. Die englische Krone hat keine Wahl - sie muss ihn zur Strecke bringen. Der Mann für diese Aufgabe ist Kapitän Robert Maynard. Vor der Küste North Carolinas spürt er Blackbeard im November 1718 auf. Es kommt zum finalen Kampf zwischen Maynard und Blackbeard. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Inmitten von Gipfeln und Gletschern, an der Grenze zum Nationalpark Hohe Tauern, liegen die Hochgebirgsstauseen Mooserboden und Wasserfallboden eingebettet in die Kapruner Berglandschaft.
Auf einer weitläufigen Almlandschaft auf über 1800 Metern leben im Sommer über 1000 Tiere auf der "Fürthermoa Alm", die mit viel Hingabe von der Familie Aberger-Dick bewirtschaftet wird. All dies inmitten einer der größten Hochgebirgsbaustellen in Österreich.
Dort entsteht das neue Pumpspeicherkraftwerk "LIMBERG III" der Kraftwerksgruppe Kaprun. Die Dokumentation "Vom Mooserboden auf das Kitzsteinhorn" zeigt eine Hochgebirgsbaustelle in waghalsiger Höhe und in den Tiefen des Bergs, in den riesige Kavernen und Schrägschächte gebaut wurden.
Nicht weit von Kaprun entfernt widmet sich der Alpenverein von Leogang und Saalfelden einem der ältesten Bräuche im Gebirge: der Feier der Sonnenwende, wo die Gipfel und Grate im Steinernen Meer mit Feuern erleuchtet werden. Das Kitzsteinhorn lässt sich dank der europaweit ersten Gondelbahn auf einen Gletscher schon seit den 1960er-Jahren ganzjährig erleben. Einer, der das Kitzsteinhorn wie kein anderer kennt, ist Berglegende Hans Nindl, der bereits über 800-mal auf dessen Gipfel stand.
Die Dokumentation zeigt die facettenreiche Schönheit dieser Berglandschaft im Lauf der Jahreszeiten. Menschen, die in dieser Region zu Hause sind, erzählen bewegende Geschichten aus ihrer Heimat.
Seit der Neuverfilmung von "Arielle, die kleine Meerjungfrau" mit Halle Bailey in der Hauptbesetzung ist klar: Das Bild von schlanken, weißen Nixen mit strahlend blauen Augen ist überholt. Meerjungfrauen und -männer aller Hautfarben, mit Bauch und stolzem Afro gehören zur Gemeinschaft der amerikanischen Afro-Nixen, die mit Rollenklischees aufräumen. Ihre Botschaft: "Im Wasser ist für alle Platz".
"Die Bauretter" wollen einer allein erziehenden Kindergärtnerin helfen, die nicht in ihr Haus einziehen kann, da die nötigen Renovierungsarbeiten ins Stocken geraten sind. Können sie der verzweifelten Frau neue Hoffnung geben?
Autohofchef Thomas ist verärgert. Denn im Tankstellenshop fehlen Warenbestände. Offenbar sind dort Langfinger am Werk. Deshalb bekommt Parkeinweiser Axel einen Spezialauftrag. Er soll als Detektiv am Tatort die Augen offen halten. Seine Aufgabe als Security-Mann nimmt Axel sehr ernst. Und das Personal im Restaurant wird von stressresistenten Helfern unterstützt. Roboter, die aussehen wie putzige Kätzchen, bringen den Gästen zukünftig das Essen an den Tisch. Wie werden die Trucker an der A3 zwischen Köln und Frankfurt auf diesen Service reagieren?
Die Kamera begleitet junge Roma, die mit Stereotypen aufräumen und für Selbstermächtigung einstehen - oft im Spagat zwischen Erbe, Identität und den Herausforderungen als Minderheit. Ihr Lernen, Arbeiten und Handeln sind angetrieben vom Ziel gelebter Vielfalt und echter Zugehörigkeit.
Fast vier Millionen britische Familien haben Probleme, jeden Monat ihre Miete zu bezahlen. Der Grund dafür ist meist eine Verkettung unglücklicher Umstände. Steigende Lebenshaltungskosten, sinkende Gehälter und teure Kredite führen in einen Teufelskreis. Trotzdem haben die Eigentümer der Immobilien ein Recht darauf, dass man ihnen pünktlich ihr Geld überweist. Und sollte dies wie in einem Fall im Südlondoner Bezirk Thornton Heath über einen längeren Zeitraum nicht geschehen, droht den säumigen Kandidaten eine Zwangsräumung.
Von Patagoniens Gletschern bis zur Atacama-Wüste erkundet Geologe Colin Devey, wie Wind, Eis und Wasser die Anden formen. Ein Naturlabor, in dem atmosphärische Kräfte Landschaften bilden. Vom Vulkan Chimborazo aus durchwandert er alle Klimazonen und folgt dem Wasser gen Osten bis zum Amazonas. Im Westen herrscht extreme Trockenheit. In der Atacama-Wüste, mit einer der größten Lithiumlagerstätten der Welt, trotzen Mensch und Natur extremen Bedingungen. Die Anden sind geprägt von Hochebenen, Canyons, schroffen Bergen, Wüsten und Gletschern. Doch nicht nur Kräfte aus dem Erdinneren formen diese Landschaften - auch die Atmosphäre spielt eine entscheidende Rolle. Auf seiner Reise beantwortet Geologe Colin Devey die Frage, wie Wind, Eis und Wasser die längste Gebirgskette der Erde gestalten. In Patagonien schleifen tosende Winde und gigantische Gletscher Täler ins Gebirge. Der ständige Wechsel von Frost und Tau lässt selbst massive Felsen langsam zerfallen. Auf dem Chimborazo folgt Colin Devey dem Weg des Naturforschers Alexander von Humboldt, durchwandert alle Klimazonen - von schneebedeckten Gipfeln bis ins Amazonasbecken. Er besucht das Ursprungsgebiet der Kartoffel und erfährt, wie Artenvielfalt die Nahrungsmittelsicherheit der Zukunft sichern kann. Er erkundet, warum der kalte Humboldtstrom vor der Westküste Südamerikas extreme Trockenheit im Hinterland und die höchste Sonneneinstrahlung der Erde verursacht. Die Atacama-Wüste ist daher der perfekte Ort, um ins Weltall zu blicken. Schon die indigenen Völker dachten dort über den Ursprung des Lebens nach. Und heute werden mit raffinierten Methoden selbst in der trockensten Wüste Weinberge kultiviert. Für Colin Devey sind die Anden ein geologisches Labor der Extreme, in dem die Kräfte der Atmosphäre ihre spektakulärsten Kunstwerke schaffen.
Im Freizeitpark Liseberg im schwedischen Göteborg steht Valkyria, die höchste und längste Achterbahn Europas. Benannt nach einem Wesen aus der nordischen Mythologie, bietet das Fahrgeschäft seit dem Jahr 2018 Nervenkitzel der Extraklasse. Tausende strömen täglich in den Park, um sich mit mehr als hundert Kilometern pro Stunde 50 Meter in die Höhe katapultieren zu lassen. Die Doku zeigt den Spaß der Besucher und die anspruchsvolle Arbeit der Betreiber, ein sicheres Fahrvergnügen zu ermöglichen.
Bei der täglichen Morgenrunde lässt sich Tierpfleger Norbert Zahmel von seinem Kollegen Daniel Bohnenberger auf den neusten Stand bringen. Er war in den letzten Tagen nicht da und will nun wissen, ob es allen seinen Schützlingen gut geht. Beim anschließenden Frühstück für die Pinguine müssen die Pfleger genau darauf achten, dass jedes Tier mindestens einen Fisch abbekommt. Keine so leichte Angelegenheit, wenn eine Gruppe von 24 Pinguinen gleichzeitig Futter fassen will. Dass die mühevolle Fütterung per Hand von großem Nutzen ist, lässt sich gut bei der Schaufütterung der sieben Seehunde beobachten: Die Tiere mit den großen Kulleraugen haben dadurch inzwischen so viel Vertrauen zu den Pflegern gefasst, dass sie sich für eventuelle Untersuchungen bereits anfassen lassen.
Konditionierung auf Futter - darauf spekuliert auch Reviertierpfleger Thomas Messinger: Ameisenbärin Evita soll ins Raubtierhaus umziehen. Eine Avocado soll sie locken, in den Transportkäfig zu steigen. Doch die launische Ameisenbärin hat erst einmal Besseres zu tun und so muss das neue Quartier im ehemaligen Gehege von Panda Bao Bao noch warten …
Die Marabus Elke und Hensel haben ihren Umzug auf die Anlage der Uganda-Giraffen bereits hinter sich. Reviertierpfleger Ronald Richter, der die afrikanischen Störche jahrelang unter seinen Fittichen hatte, will heute seinem ehemaligen Liebling Elke einen Besuch abstatten. Doch die Marabu-Dame scheint hinsichtlich der Umsiedelung nachtragend zu sein. Trotz leckerem Fisch hält sie Abstand zu ihm und lässt sich lieber von ihrer neuen Betreuerin Claudia Walther füttern. Als dann auch noch René Walther auf der Anlage erscheint, balzen gleich zwei männliche Pfleger um die Gunst von Elke.
Außerdem in dieser Folge:
Die acht Wochen alten Schneeleoparden-Mädchen haben ihren ersten Arzttermin und ein Besuch bei den schläfrigen Ameisenbären Anton und Anna, die sich nur zur Fütterung aus ihrer Baumhöhle heraus trauen.
Die zweiteilige Dokumentation porträtiert zwei Bergbauernfamilien aus Oberösterreich und Osttirol im Wandel der Jahreszeiten. Die erste Folge zeigt den Frühling und Sommer.
Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft. Zwei unterschiedliche Landschaften stehen zudem im Mittelpunkt: der Hausruck, mit seinen grünen Hügeln der größte Bergzug im Alpenvorland, und das malerische Villgratental mit seinen unberührten Bergen.
Josef Schett wächst im schwer zugänglichen Villgratental mit seinen steilen Hängen auf. Der wuchtige Hof steht an einem Hang, der einem Respekt abverlangt. Von Anfang an spürt Josef eine tiefe Heimatverbundenheit. Sie lässt ihn bleiben, während viele andere das Tal verlassen. Er übernimmt 1985 den elterlichen Hof, stellt den Betrieb auf Schafzucht um und gründet eine Vermarktungsfirma für Lammfleisch- und Naturprodukte aus Osttirol.
Altes bewahren, neue Impulse setzen, so könnte man Josef Schett am besten beschreiben. Das Hochhubergut liegt auf 640 Metern Höhe, am höchsten Punkt der Region Aschach an der Steyr in der Region Nationalpark Kalkalpen, umringt von sanften Hügeln und einer weitläufigen Landschaft.
Dieser atemberaubende Rundumblick, diese Weitsicht hat die Familie Postlmayr vor 25 Jahren inspiriert, einen anderen Weg zu gehen als die Bauern der Umgebung. Biolandwirtschaft, Regionalität und Tourismus - eine neue Philosophie wollten sie leben.
Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind die Bergbauern-"Bioniere" gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise. Im Mittelpunkt steht die Vision eines völlig autarken Lebens.
Die zweiteilige Dokumentation ermöglicht spannende und authentische Einblicke in die vielfältigen Tätigkeiten der Bauernfamilien.
Henry Morgan gilt als Bilderbuchpirat: trunksüchtig, gewieft, brutal und vor allem extrem erfolgreich. Seine Kaperfahrten bringen ihm ein Vermögen ein - und die Macht über Jamaika. Mitte des 17. Jahrhunderts überfällt der walisische Pirat spanische Kolonien in der Karibik, darunter auch Panama-Stadt. Immer wieder setzt er sich über geltendes Recht hinweg und schafft es dennoch, die Unterstützung der englischen Krone nicht zu verlieren. Im Gegenteil: Statt ihn für seinen verheerenden Überfall auf Panama, der zu schweren diplomatischen Verwerfungen zwischen England und Spanien führt, ins Gefängnis zu stecken, schlägt König Charles II. ihn 1672 zum Ritter und ernennt ihn zum Vizegouverneur von Jamaika. Dort wird er zu einem der reichsten und einflussreichsten Männer, kauft sich drei Zuckerrohrplantagen und mehrt seinen Reichtum als unerbittlicher Sklavenhalter. Morgan baut als Vizegouverneur die Insel sukzessive zu einer stark gesicherten Festung aus, verwaltet sie in seinem Sinne und trägt maßgeblich zu ihrer wirtschaftlichen Entwicklung bei. Port Royal, die damalige Inselhauptstadt, entwickelt sich unter Morgans Ägide zu einem der wichtigsten englischen Zentren in der Neuen Welt und zieht Beamte, Geschäftsleute und Freibeuter gleichermaßen an. Als König Charles II. die Kaperfahrer strenger regulieren lässt, muss Henry Morgan sein Geschäftsmodell jedoch überdenken. Statt weiterhin auf Kaperfahrt zu gehen, jagt er - einer der gefürchtetsten Piraten der Karibik - nun seinesgleichen. Selbst Weggefährten, die "seine" jamaikanischen Gewässer unsicher machen, dürfen nicht mehr auf Gnade hoffen. Einer Sache bleibt er jedoch treu bis zum Schluss: dem Alkohol. Er stirbt 1688 an den Folgen seines jahrzehntelangen, exzessiven Alkoholkonsums. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion zeigt, wie Dialekt, Volksmusik und Brauchtum die Identität des Innviertels prägen. Durch die historische Nähe zu Bayern ist die enge sprachliche Verwandtschaft bis heute lebendig - was Persönlichkeiten wie Lokalhistoriker Wolfgang Marschall, Dialekt-Bloggerin Astrid Aichinger oder Waldhistoriker Hans Hermandinger humorvoll beleuchten, musikalisch umrahmt von Gruppen wie den Krammerer Sängern oder den Aspacher Tridopplern.
Auf den Spuren großer Mundartdichter bewahren Gerti Felix und Karl Pumberger-Kasper das Erbe Franz Stelzhamers, während Gertraud Schatzdorfer an ihren Vater Hans Schatzdorfer erinnert. Ob beim Rieder Viehmarkt mit Jungbauer Alexander, dem "Kranzltag" mit den Goldhaubenfrauen oder bei altem Handwerk: Tradition wird aktiv gelebt. Am Grenzfluss Inn verbinden schließlich Musik und Stammtischkultur - etwa durch Musiker wie Ernst Kreuzmaier und Josef Kili oder Stadtführer Rudolf Lesky in Schärding - und machen den Innviertler Dialekt zum verbindenden Klang der Heimat.
Im Herzen der weitläufigen Metropole London befindet sich ein besonders markantes Gebäude: Die Battersea Power Station. In seiner Blütezeit versorgte das Kohlekraftwerk ein Fünftel der Haushalte und Unternehmen in der britischen Hauptstadt mit Strom. Doch seit mehr als drei Jahrzehnten steht das Bauwerk leer und verfällt. Nun soll das Gebäude umgestaltet werden.