45 Sekunden nach Abwurf explodierte 1945 eine über Hiroshima abgeworfene Atombombe. Eine einzige Nuklearbombe war für die Auslöschung einer Stadt und den Tod von mehr als 100.000 Menschen verantwortlich. Sie wurde damit zur verheerendsten Waffe in der Geschichte und hat die Welt für immer verändert. Der Dokumentarfilm rekonstruiert die wichtigsten Ereignisse vor, während und nach dem Abwurf der Atombombe. Er zeigt das Geschehen in den Hauptquartieren der Alliierten und der japanischen Streitkräfte, die Gespräche in den Flugzeugen und die verwüsteten Straßen Hiroshimas. Zugleich stellt der Film die maßgeblichen Akteure vor und erläutert die Situation an den strategischen Punkten vor Ort. Reichhaltiges Archivmaterial, spektakuläre Bilder, vielfältige Quellen und berührende Gespräche mit Augenzeugen machen ihn zu einem wertvollen Zeitdokument.
Überlebende, die sich nie zuvor darüber geäußert haben, sprechen über die Folgen der Bombardierung in der zerstörten Stadt: Waisenkinder wurden an Prostitutionsnetzwerke verkauft, Yakuza-Banden plünderten die Straßen und die letzten Stadtbewohner kämpften teils mit Gewalt ums Überleben. Unveröffentlichte Dokumente aus Regierungskreisen und neu entdecktes Archivmaterial der japanischen Rundfunkgesellschaft NHK bringen neue Erkenntnisse über die Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen den Konfliktparteien vor der Explosion. Neue Einblicke gibt es auch in die verheerenden Schäden, die der Atomwaffenabwurf anrichtete. Der Film konzentriert sich besonders auf die japanische Sicht der Ereignisse.
Nachhaltigkeit ist keine Erfindung der Moderne: Von Spaniens Höhlenhäusern bis zu Japans Edo-Zeit zeigt das Wissen unserer Ahnen, wie klimafreundliches Leben schon früher gelang. Traditionelle Architektur kühlt in Spanien ohne Klimaanlage, Japans altes Null-Müll-Prinzip ist Vorbild für Kreislaufwirtschaft. Mittelalterliche Fangquoten am Bodensee, indigene Feuerpraxis in Kanada und schwimmende Azteken-Gärten liefern Zukunftsideen. Wie lebten Menschen früher klimafreundlich, lange bevor es den Begriff Nachhaltigkeit gab? In Spanien inspiriert traditionelle Architektur mit kühlen Höhlenhäusern, in Japan wird die Null-Müll-Gesellschaft der Edo-Zeit zum Vorbild moderner Kreislaufwirtschaft und am Bodensee nutzte man schon im Mittelalter Fangquoten für enkeltaugliche Fischerei. Indigene Feuerpraktiken in Kanada und schwimmende Azteken-Gärten in Mexiko offenbaren, wie Lowtech gegen Megafeuer und steigende Meere helfen kann - und warum die Lösungen von morgen oft tief in der Vergangenheit wurzeln.
An der Küste der taiwanesischen Insel Kinmen, wenige Kilometer von China entfernt, zeichnet sich ein Betonblock oberhalb der Klippen ab. Gebilde an einem nahegelegenen Strand weisen auf den Zweck des Gebäudes hin. Im Norden Schottlands ragen runde, fensterlose Türme aus der Eisenzeit in die Höhe. Ein verlassenes Dorf in der Schweiz birgt ein dunkles Geheimnis. Tief in den Bergen Alaskas finden sich Überreste einer bahnbrechenden Unternehmung der amerikanischen Vergangenheit.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Heute ist absoluter Genusstag. Die sechs Abenteurer schwelgen in Erinnerungen, während sie sich von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen. Das Luxushausboot ist ein luxuriöser Traum mit allen Annehmlichkeiten, die sich die Sechs während ihres Wildnistrips nicht gönnen konnten. Abends nehmen sie sehr wehmütig Abschied von ihrem Abenteuertrip und Slowenien. Es war so schön, dass sie sich bald wiedersehen und ihre Erinnerungen auffrischen wollen.
Früher Vogel fängt den Wurm - aber mancher braucht dabei auch ein bisschen Unterstützung. Es ist eine probate Methode in der Wilhelma, den Sorgenkindern ein Hühnerküken zur Gesellschaft an die Seite zu geben. Frech und unerschrocken, wie Küken sind, bieten sie ihren noch zögerlichen Gefährten Vorbild und Nachhilfe. Das besorgen bei den jungen Brüllaffen die älteren Geschwister. Zum Ende des Winters werden sie Schritt für Schritt daran gewöhnt, wieder frische Nahrung, direkt von den Bäumen, zu verzehren. Das muss allmählich geschehen, denn die Mägen der Affen sind hochempfindlich. Auch Sadegh, der junge Leopardenkater, erhält eine Lektion im Umgang mit dem Futter: Er lernt, wie man da überhaupt herankommt. In seinem Fall ist das köstliche Pferdefleisch in einer hölzernen Kabeltrommel versteckt. Fauchen, Tatzenhiebe und Wutanfälle helfen nicht, sondern am Ende nur Geschicklichkeit und Geduld.
In der packenden Dokumentation "Das war die WM 2026" blicken Megan Leybourne und Martin Unger auf das längste, intensivste und spektakulärste Turnier der Fußballgeschichte zurück. Ein emotionales Highlight bildet dabei das rot-weiß-rote Fußball-Märchen: Österreichs langersehntes WM-Comeback nach 28 Jahren. Neben den sportlichen Glanzlichtern - von Traumtoren der Extraklasse bis hin zu den dramatischsten Last-Minute-Entscheidungen - beleuchtet die Dokumentation auch die größten Aufreger und Skandale abseits des Rasens. Am Ende dreht sich alles um die eine, ultimative Frage: Wer darf den begehrtesten Pokal der Welt in den Himmel heben?
Ein ehemaliger Catfish wendet sich an Nev und Max, weil er sich online verliebt hat. Führt er Nev und Max nur an der Nase herum, oder bezahlt der ehemalige Schwindler jetzt selbst mit einem gebrochenen Herzen für seine Taten?
Um Lösungen für heutige Probleme zu finden, entdecken Experten vergessene Schätze der Natur: von Bananenblatt-Verpackungen bis zu alten Heilkräutern. Ideen der Vorfahren für die Zukunft. In Indien ersetzen Bananenblätter Plastik, alte Heilkräuter aus deutschen Wäldern und sizilianisches Manna bereichern die Medizin, prähistorische Schädel aus Schottland und Pariser Bauern des 19. Jahrhunderts zeigen, wie nachhaltige Ernährung aussehen könnte. Selbst das Thema Nahrungsmittelsicherheit trieb unsere Vorfahren um. Auf den Lofoten in Norwegen beginnt eine Fischerstochter, Algen zu ernten, um der Überfischung etwas entgegenzusetzen. Keine Neuigkeit, wie sie lernt, denn neolithische Grabfunde in Schottland beweisen, dass unsere Ahnen schon vor langer Zeit regelmäßig Algen aßen. Selbst Nahrungsergänzungsmittel kannten sie bereits. Auf Sizilien erlebt das biblische Manna ein Revival: Es wurde über Jahrhunderte als Superfood empfohlen - gewonnen aus dem Harz der Manna-Esche. Das Wissen darum ging fast verloren, doch sizilianische Landwirte beleben die Tradition wieder und Biochemikerinnen und -chemiker entschlüsseln das pharmakologische Geheimnis dahinter.
Beton ist das Bau-Material der Moderne. Ihm verdanken wir Meisterwerke der Architektur. Aber Beton ist auch ein Klima-Killer und seine Zukunft damit fraglich. Die Suche nach dem Beton von morgen läuft auf Hochtouren. Dabei könnte der Beton von Vorgestern Pate stehen. Denn auch andere alte Materialien sind bereit für die Zukunft, etwa der Baustoff Lehm. Neue Wege für das Bauen: mit Beton - und darüber hinaus!
Camping am Strand mit Whirlpool, Sauna und Wellness-Oasen? Das soll in Dänemark besonders schön sein. Um herauszufinden, ob das stimmt, machen sich die beiden Campingfreunde Friso Richter und Lukas Lowack auf in Richtung Norden. Direkt hinter der dänischen Grenze entdecken sie zwei Luxusplätze. Auf dem 5,5 Sterne-Platz "Henne Strand Resort" und dem einzigen sechs Sterne-Platz Dänemarks namens "Hvidbjerg Strand Resort" gibt es nicht nur Stellplätze mit eigenem Whirlpool, sondern auch echte Luxus-Unterkünfte für alle, die gerne mal das Leben auf dem Campingplatz kennenlernen möchten. Mit Erlebnisbädern und einer Westernstadt gibt es Glamping für die ganze Familie - an der dänischen Nordseeküste.
In den Wäldern Kroatiens befindet sich ein ominöser Turm. Ein Gebäude am Rande des New Yorker Hafens wurde von der US-Regierung seit dem zweiten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre für Transporte nach Europa eingesetzt. Im ländlichen Kolumbien liegen verborgen im Unterholz die Überreste einer Stadt. Eine prächtige Anlage am Ufer der Londoner Themse scheint nicht zur tristen Umgebung des Stadtviertels zu passen. Sie spielte eine wichtige Rolle für die Entwicklung der einst größten Stadt der Welt.
Gesicht und Hände verätzt - Wollte Haushaltshilfe durch Säureanschlag den Platz der Hausherrin einne
5. Staffel
283. Folge
D 2024
60'
Landei Rosa Kerner soll ihrer Cousine Irene Bergmann Salzsäure in die Spülhandschuhe getan haben. Das 46-jährige Opfer erlitt Verätzungen an den Händen und im Gesicht. Am Tattag wollte die verheiratete Konrektorin Irene ihre 24-jährige Cousine Rosa eigentlich vor die Tür setzen. Rosa soll nämlich Irenes Ehemann Dennis Bergmann geküsst haben. Doch Rosa erzählt eine ganz andere Geschichte. Wird Richter Ulrich Wetzel diese perfide Tat aufklären?
Auf seinem Roadtrip folgt Harald Lesch den Spuren der klügsten Denker und Forscher der Wissenschaft. Wo sind die genialsten Ideen entstanden? Wie haben sie die moderne Forschung inspiriert? Harald Lesch hat sich schon als Kind gefragt, wie all das, was wir wissen, in die Welt kam. Auf seiner Reise öffnet er Türen in den schillernden Kosmos der Wissenschaft - angefangen von den Babyloniern über die Griechen bis hin zu den arabischen Gelehrten. Die Geschichte der Wissenschaft beginnt vor etwa 5000 Jahren mit den Sumerern und ihren systematischen Beobachtungen des Nachthimmels. Auf Basis ihrer Erkenntnisse entwickeln die Babylonier einen Kalender, mit dem sie Sonnen- und Mondfinsternisse genau berechnen können. Das ist die Geburtsstunde der Astronomie, der ersten Wissenschaft der Menschheit. Über Jahrtausende werden Himmelszeichen vor allem religiös gedeutet. Aber im 6. Jahrhundert vor Christus setzt sich in Griechenland eine neue Denkschule durch. Ihre Anhänger wie Thales, Heraklit, Platon oder Aristoteles wollen nicht nur glauben, sondern vor allem verstehen. Sie beobachten, denken nach und versuchen, Zusammenhänge in der Natur nach dem Prinzip "Ursache und Wirkung" theoretisch zu erklären. Archimedes hingegen ist ein anderer Forschertypus. Er gehört zu den genialen Erfindern, die Wissenschaft in praktische Erfindungen umsetzen. Zu seinen technischen Meisterwerken zählt die Archimedische Schraube. In diese Blütezeit fällt auch der weltberühmte Mechanismus von Antikythera, der seit Jahrzehnten erforscht wird. Harald Lesch besucht den britischen Mathematiker Tony Freeth. Er und sein Team haben wesentlich zur Entschlüsselung des Mechanismus beigetragen. Der nächste Stopp ist Alexandria, das schon bald nach seiner Gründung zur Hochburg von Wissenschaft und Technik wird. Als Weltwunder geht der Leuchtturm von Alexandria in die Geschichte ein, aber viel bedeutender ist das sogenannte Museion - eine Hochschule für Supergelehrte aus Griechenland, Ägypten, Persien und vielen Ländern mehr - mit einer riesigen Bibliothek, in der fast das gesamte Wissen der damaligen Welt bereitsteht: Astronomie, Medizin, Mathematik, Physik und Philosophie. Heute ersetzt ein moderner Bau den längst zerstörten Tempel des Wissens. Die Bibliotheca Alexandrina versteht sich als Plattform für Dialog, Offenheit, Toleranz und Akzeptanz, wie Dr. Marwa El-Wakil, die Leiterin der Forschungsabteilung, erklärt. Mit dem Christentum ändert sich das Verhältnis zur Wissenschaft grundlegend. Unter Kaiser Justinian gilt: Wahres Wissen kommt nur von Gott. Der Glaube zählt mehr als jede Vernunft. Er schließt die Akademien in Athen, lässt Lehrer vertreiben und Bücher vernichten. Zahlreiche Gelehrte verlassen den europäischen Kontinent. Aber sie nehmen viele Manuskripte mit, darunter auch Werke über Medizin. Vom persischen König in Gondishapur werden sie mit offenen Armen empfangen. An seiner Akademie unterhält er ein Krankenhaus, in dem Jungärzte nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch ausgebildet werden. Im 9. Jahrhundert wird Bagdad zum Forschungshotspot. Dort beginnt eine neue Ära der Wissenschaft: Die Kalifen von Bagdad machen Wissenschaft zur Chefsache und fördern sie mit großzügigen Mitteln. Sie gründen das Haus der Weisheit - das bedeutendste Forschungsinstitut seiner Zeit, das zahlreiche Erfindungen hervorbringt. Im Gegensatz zum Christentum sieht der Islam Wissenschaft damals nicht als Bedrohung, sondern als Weg zu Gott. Für einen islamischen Gelehrten ist das Studium von Aristoteles, Platon und Co. eine fromme Pflicht. Denn nur wer die Naturgesetze versteht, begreift auch die Werke Gottes. Von Bagdad aus verbreitet sich die arabische Wissenschaft im ganzen Orient - besonders astronomische Studien liegen im Trend. Männer der Weisheit bringen ihre Ideen, Schriften und Erkenntnisse auch in die Stadt Fès im heutigen Marokko. Seit 859 gibt es dort eine Universität, die aus der al-Qarawiyin-Moschee und einer Koranschule hervorgegangen ist. Sie gilt als die älteste Hochschule der Welt - und sie wurde von einer Frau gegründet. Am Ende seiner Reise trifft sich Harald Lesch in Kairo mit drei Studentinnen der al-Azhar-Universität. Basama, Rahma und Asmaa studieren dort Mathematik, Chemie und Physik und erzählen Harald, wie Glaube und moderne Naturwissenschaft zusammengehen.
Robin Stone war 17 Jahre alt, schwanger und wohnte in Cambridge, Ohio. Am 27. August 1991 verließ sie ihr Elternhaus, um mit einem Schulfreund zusammen zu lernen. Als sie am Abend nicht zurückkam, meldeten ihre Eltern sie als vermisst. Die Polizei konnte zunächst nur Robins verlassenes Auto finden. Erst im Dezember stießen den Ermittler schließlich auch auf die Leiche der jungen Frau. Doch vom Mörder fehlt weiterhin jede Spur ...
Nottingham ist heute das Ziel von Stewart und Elmore. Hier wollen sie von einem Autohaus umgerechnet 9000 Euro eintreiben, da einer der dort verkauften Wagen Mängel hatte. Wenn die Gerichtsvollzieher keine Zahlung erhalten, dürfen sie die Autos des Händlers pfänden, um die Schulden zu decken. Doch Thomas, der neue Firmeninhaber, behauptet, dieses Fahrzeug nie verkauft zu haben. Das vorherige Unternehmen soll für den Schaden haften. Stew und El kennen die Fantasiegeschichten von zahlungsunwilligen Schuldnern zur Genüge und wollen nun Nachweise sehen. Sonst müssen sie das Urteil des High Court vollstrecken.
Blue Crush ist ein Meilenstein seiner Zeit und zeigt den Aufstieg des Frauen-Surfens in den späten 90er Jahren - mit Lisa Andersen, Rochelle Ballard, Layne Beachley, Serena Brooke und Megan Abubo.
Sie ist die älteste Zahnradbahn der Welt - die "Cog Railway auf den Mt. Washington" in New Hampshire. Die Bahn entstand Ende der 1860er Jahre des 19. Jahrhunderts.
Rund um den Globus hat der menschliche Einfallsreichtum seine Spuren hinterlassen. Wir erweitern unseren Horizont und dringen in Tiefen und Höhen vor, die bislang undenkbar waren. Der Antrieb dafür ist unser grenzenloser Erfindergeist. Dank ihm haben wir Lösungen für komplexe Probleme gefunden. Diese Serie feiert die großartigsten Erfindungen, die unsere Welt verändert haben!
Auf der australischen Cockatoo-Insel befinden sich die Überreste eines einst berüchtigten Gefängnisses. Verborgen auf einer Insel im Golf von Mexico liegt eine rätselhafte Ruine, die zum Schutz gegen Piraterie errichtet wurde. Im bulgarischen Ljulin-Gebirge versteckt sich ein verlassener Gebäudekomplex: Die Bankja-Residenz wurde vom kommunistischen Parteichef Schiwkow in Auftrag gegeben. Im Norden Deutschlands ragen noch heute die Gemäuer einer einst streng geheimen U-Boot-Fertigungsanlage auf.
Saftiger Intelligenztest
Die Verlockung für Orang-Utan-Dame Dokana könnte nicht größer sein: Ein Glas Himbeersaft wartet auf sie. Doch sie kommt nicht heran! Eine Scheibe mit einem Loch trennt sie von der süßen Versuchung. Einzig eine Art Strohhalm könnte helfen. Und hier kommt Johannes Großmann vom Max-Planck-Institut ins Spiel. Er bietet Dokana gleich ein ganzes Sammelsurium von Hilfsmitteln an. Aber nicht alle taugen als Trinkhilfe. Mit diesem Test möchte der Wissenschaftler herausfinden, wie zielsicher Dokana Werkzeuge und deren Möglichkeiten erkennt. Wird sie den Weg zur süßen Belohnung finden?
Ungeheuerliche Mutprobe
Leipzigs zweieinhalb Monate altes Nashorn-Baby erkundet furchtlos seine kleine Welt. Tag für Tag gibt es Neues zu entdecken, hinter jeder Ecke wartet ein Abenteuer. Und dann sorgt auch noch Frank Meyer ständig für neue Herausforderungen: eine Wasser speiende Riesenschlange, die Mutter Sarafines Tränke füllt - oder das borstige Ding, mit dem Frank versucht, dem Baby den Rücken zu schrubben. Bislang hat sich das Kleine nicht ins Bockshorn jagen lassen, hat gezeigt, wie viel Nashorn schon in ihm steckt. Doch nun kommt auch noch dieser fremde, unheimliche Stallgang dazu. Ganz schön aufregend - die ersten Schritte in die Selbständigkeit!
Gewichtiger Täuschungsversuch
Plumplori Mercedes und Tierpflegerin Martina Molch sind ein Herz und eine Seele. Man versteht sich. Mit Martinas striktem Diätplan hat Mercedes sogar ihre schlanke Linie wieder gefunden. Es gibt nur ein Problem: Die Plumplori-Dame muss regelmäßig zur Gewichtskontrolle. Mercedes hat aber überhaupt keine Lust darauf, ihre heimelige Röhre zu verlassen, in einen Beutel zu steigen und an die Waage gehängt zu werden. Mehr noch, solch eine Behandlung nimmt sie persönlich übel. Martina will es sich mit Mercedes auf keinen Fall verscherzen. Deshalb muss jetzt Michael Ernst als "Weight Watcher" und Blitzableiter ran. Ob der Plan aufgeht?
Beziehungskonflikte, Streitigkeiten ums Erbe oder Nachbarschaftsstreitereien gehören zu den häufigsten Themen, die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte beschäftigen. Gerade Ehestreitigkeiten, in denen womöglich Kindesmissbrauch eine Rolle spielt, kann auch juristische Profis an ihre menschlichen Grenzen bringen. "Soll man und will man tatsächlich so einen Mandanten vor Gericht vertreten", lautet eine Fragestellung, die zur Gewissensfrage werden kann. Geraten Juristen in einen Gewissenskonflikt können sie einen Fall auch ablehnen. Wenn das Gericht bei schweren Verbrechen, existenzieller Notlage des Angeklagten und bei jugendlichen Beschuldigten hingegen einen "Verfahrenshilfeverteidiger", auch "Pflichtverteidiger" genannt, als Rechtsbeistand bestimmen, endet die Freiwilligkeit. "Emotionen aus Konflikten herausnehmen" lautet die gängigste Strategie, dem der Gestalter Wolfgang Marecek in seinem Erlebnis Österreich aus dem ORF-Landesstudio Oberösterreich Einblicke begegnet. Die "Menschen hinter den Paragrafen" erzählen erstaunlich offen aus ihrem konfliktbehafteten Arbeitsalltag, der kaum einen Lebensbereich ausspart.