Vielfalt gilt auf den Seychellen als größter Wert - nicht nur bei der faszinierenden Tierwelt. Auf der Inselgruppe im Indischen Ozean ist kulturelle Diversität das zentrale Motto.
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Die Seychellen sind weit mehr als ein bloßer Urlaubstraum aus Sonne, Strand, Meer und Farben. Der überaus vitale Inselstaat bietet ein wahres "Mosaik der Weltbevölkerung". In diesem doppelten Sinn spiegelt auch die Gesellschaft der "Seychellois" ein Meer von Farben.
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Unbeirrt von der Hitze des Feuers hält Ilris Marie seine "tambour Moutya" über die Flammen. Damit wird die Bespannung aus Ziegenhaut gestimmt. Die Trommel soll Stakkato-artige Klänge hervorbringen. Ihr schweißtreibender Rhythmus symbolisiert den afrikanischen Herzschlag des Inselarchipels. Der zahnlose Altmeister genießt sichtlich den Moment der Aufmerksamkeit. Jetzt ist er wieder der Star seiner Jugendtage: "Die Moutya-Trommel hat mir viel Verehrung eingebracht", sagt er verschmitzt am nächsten Tag am türkisblauen Strand.
Wer die Tänze am Vorabend mitverfolgt hat, kann sich vorstellen, worauf Ilris anspielt. Beim Musikfestival auf Praslin, der zweitgrößten Seychelleninsel, dominieren zwar die neuen Musikstile wie der allgegenwärtige Reggae und Sega, die karibische und europäische Elemente in sich aufnehmen, aber die alten Traditionen aus der Sklaverei heizen die Stimmung immens auf. Hier wird deutlich, dass die Seychellen weit mehr sind als ein bloßer Urlaubstraum im Indischen Ozean. Sie sind ein überaus vitaler Inselstaat, dessen kulturelle Vielfalt der biologischen Diversität mehr als ebenbürtig ist - ein wahres "Mosaik der Weltbevölkerung".
Vielfalt gilt auf den Seychellen als eigentliche Existenzgrundlage. Staat und Gesellschaft sind auf diesem Fundament aufgebaut. Das symbolisiert schon die mehrfarbige Nationalflagge. Der Stolz auf ein friedliches und glückliches Zusammen-leben wird in vielen Gesprächen deutlich. Er eint die Angehörigen der alten Elite, wie den Minister für Tourismus, mit den Rastas vom kleinen Ort La Misère, wie den Reggae-Star Jahrimba, dessen Vorfahren zum Teil von der ehemals versklavten afrikanischen Bevölkerung abstammen. Selbst während der fast vier Jahrzehnte währenden autokratischen Herrschaft der "Seychelles Peoples United Party" blieb das Prinzip der kulturellen Einheit unangetastet. Seit den ersten freien Wahlen im Jahr 2016 besteht aber auch Hoffnung auf eine politische Vielfalt und eine echte Mehrparteiendemokratie.
Den kritischen Stimmen der Künstler verdankt sich dieser neugewonnene Mut der Zivilgesellschaft zu einem guten Teil. Vor allem die lokale Spielweise des karibischen Reggaes hat zu einer kreolischen Aufbruchsstimmung beigetragen. Viele sehen darin eine Rückbesinnung auf das einende Element einer spezifischen Identität als "Seychellois". "Einheit in Vielfalt" gilt auf den Seychellen nicht bloß als offizielles Staatsmotto. Sie wird von der Gesamtbevölkerung als Grundlage der friedlichen Koexistenz und wirtschaftlichen Entwicklung verstanden. Damit kann der Insel-archipel als Beispiel dafür dienen, dass ein fruchtbarer Umgang mit Vielfalt nicht bloß als Last oder Problem verstanden werden kann, sondern als wahrer Aktivposten. Der Fokus liegt auf dem Gemeinsamen, nicht auf dem Trennenden. Das zeigt sich besonders beim wichtigsten und größten Kultur-Fest des Landes - dem jährlichen Festival Kreol.
Eine Woche lang beherrschen die unterschiedlichen Musikstile, Tanzformen und kulinarischen Köstlichkeiten das Leben auf den Inseln. Die mitreißenden Rhythmen der unterschiedlichen Kulturen relativieren das Klischeebild einer nur aus Wellen, türkisblauen Ufern an einsamen Stränden und romantischen Granitfelsen bestehenden Inselwelt. Zugleich spiegelt sich die auch aus Sicht der "Seychellois" "paradiesische", natürliche, nachhaltige Vielfalt mit ihrer tropischen und marinen Tierwelt selbstredend in Musik und Tanz wider...
Eine Dokumentation von Werner Zips und Angelica V. Marte
Nahe der steirischen Grenzmur-Au liegt ein aufgelassener Schotterteich. Wo einst Bagger ihre Spuren zogen, soll nun ein Naturparadies entstehen.
Der Film zeigt, wie viel Wissen und Geduld es braucht, will man der Natur Lebensraum zurückgeben, um wieder Platz zu bieten für Biber, Ufer- und Flussseeschwalben, für die größte Libelle Österreichs, die seltene Europäische Sumpfschildkröte oder den Heerwurm.
Im steirischen Sicheldorf, nahe der slowenischen Grenze, liegt ein aufgelassenes Schotterabbaugebiet. Wo einst Bagger Spuren zogen, wurde ein karger Schotterteich zurückgelassen. Der Naturschutzbund Steiermark hat das weitläufige Industriegebiet nun erworben.
Dort soll ein Naturparadies entstehen - ein Rückzugsort, ein Trittstein, ein vielfältiger Lebensraum.
Schon heute ist der Teich ein Überwinterungsplatz für viele Vogelarten, doch die einstige Industriefläche soll um vieles artenreicher werden und Tieren der umliegenden Grenzmur-Au langfristig gesichert weiteren Lebensraum bieten.
Naturfilm-Regisseurin Waltraud Paschinger und Kameramann Franz Posch begleiten zwei Jahre lang die Maßnahmen der Naturschützer, Biologen und Ornithologen. Der Film zeigt neben eindrucksvollen Natur- und Tieraufnahmen, wie viel Wissen und Geduld es braucht, will man der Natur Lebensraum zurückgeben, um so wie hier wieder Platz zu machen für Biber, Ufer- und Flussseeschwalben, für die größte Libelle Österreichs, die Riesenquelljungfer, für die einst hier heimische Europäische Sumpfschildkröte oder den sagenumwobenen Heerwurm.
Erste Maßnahmen zeigen bereits Erfolg, für andere wird wohl noch Jahre Geduld vonnöten sein.
So wurde vom Naturschutzbund schon bald nach Übernahme des Gewässers eine Uferböschung abgegraben. Daraus ist ein Steilhang entstanden, wie er einst an Flussläufen mit natürlicher Dynamik Uferschwalben Brutplatz bot.
Und tatsächlich: Rasch hat eine Kolonie von 50 bis 60 Uferschwalben den neuen Platz angenommen. Das selbst gebaute, mit Kies gefüllte Floß hingegen, das nun auf dem Teich treibt, wird wohl erst in Jahren seine Bestimmung als Brutplatz finden. Aber vielleicht kommen sie zurück, die Fluss-Seeschwalben. Die kleinen möwenartigen Vögel gelten in der Steiermark seit 100 Jahren als ausgestorben. Ihnen fehlen die Schotterbänke auf den begradigten Flüssen.
Auch die Europäische Sumpfschildkröte könnte am Sicheldorfer Teich wieder heimisch werden. Ein slowenisch-österreichisches Wissenschafter-Team ist auf der Suche nach geeigneten Weibchen für ein Zuchtprogramm. Mit etwas Glück gelingt die Vermehrung, und die Jungtiere könnten schon bald an den neuen, flachen Uferstellen ausgewildert und so in die steirische Aulandschaft zurückgebracht werden.
Noch aber ist die Renaturierung des Sicheldorfer Teiches nicht vollendet. Es ist ein Projekt, der Versuch engagierter Menschen, verlorene Au-Lebensräume zurückzuholen, ein verwobenes Mosaik an Landschaftsformen anzubieten und sie der Natur zu überlassen.
Die Dokumentation "Das Geheimnis der Au" belegt mit eindrucksvollen Bildern die ersten Schritte und zeigt, was der nun vom Naturschutzbund geschützte Lebensraum der nahegelegenen Grenzmur-Au in Zukunft noch bringen könnte.
K.o. auf der Firmenfete. Hat Kollege im Hummerkostüm ganze Abteilung betäubt und den Tresor ausgerau
6. Staffel
447. Folge
D 2025
55'
Markus Brix (45) soll bei einer Firmenfeier neun Kollegen und seinen Chef Achim Hummer (50) betäubt haben, um 15.000 Euro aus dem Tresor zu stehlen. In Markus Brix` Rucksack findet die Polizei K.o.-Tropfen und er selbst war fluchtartig von der Feier verschwunden. Wer wusste außer Markus noch alles von dem Geld im Tresor und: welche Rolle spielt das Hummerkostüm, das der Angeklagte zur Tatzeit getragen hat?
Fünf Frauen treten an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Montag gibt es die Aufgabe und ein Budget. Jede Frau hat an einem der Wochentage dann die Chance, in vier Stunden für ein bestimmtes Event ihr Outfit zu gestalten. Die anderen Frauen bewerten zusammen mit Star-Designer Guido Maria Kretschmer das Ergebnis und geben ihre Punkte ab. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Paddy träumt vom Neuanfang in einer Gartenlaube. Doch der Zustand des Häuschens lässt Zweifel aufkommen. Derweil zieht sich Lausi für ihre Therapie zurück, Natascha kämpft mit Bürokratie und Olaf sucht ein Geburtstagsgeschenk für Jessica.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Rick begutachtet eine im Jahr 1953 auf den Markt gebrachte Rolex Submariner, und Corey interessiert sich für eine Hockeyschläger, signiert von Schauspieler Paul Newman.
Bairdis, Schneekrabben, Kabeljau - pünktlich zum Jahresbeginn ist der Tisch im Beringmeer reich gedeckt. Doch wer sich am Winterbuffet Alaskas bedienen will, muss hart im Nehmen sein. Von Norden her schiebt sich nämlich eine gewaltige Treibeis-Front in die Fanggründe. Sogar die Zufahrt zum Verarbeitungsbetrieb auf der Insel Saint Paul könnte blockiert werden! Während Casey und Josh die "Cornelia Marie" zum 166. Längengrad manövrieren, geht Seebär Sig Hansen eine neue Partnerschaft ein. Von Keith Colburn, dem Kapitän der "Wizard", hat er eine Extraquote für Bairdi-Krabben abgestaubt, um den Gewinn zu maximieren.
Wer in der DDR nicht zwölf Jahre auf ein Auto warten wollte oder sich keinen Gebrauchtwagen leisten konnte, war auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Im Nahverkehr der DDR gab es für den Durchschnittsbürger die Auswahl vom Schwarztaxi bis zu Tatra-Bahnen. Das waren keine abgedunkelten Limousinen oder Bergbahnen. Wer ein Auto besaß, konnte sich einiges mit privaten Taxifahrten dazuverdienen. In den sogenannten Schwarztaxis beförderten Autobesitzer ohne Gewerbegenehmigung fremde Fahrgäste. Zwar verboten, dennoch drückten vielerorts die Behörden beide Augen zu. Für die breite Masse fuhren Busse aus Ungarn und Tatra-Straßenbahnen aus Tschechien. Der Einheitsfahrschein kostete nur 20 Ost-Pfennig. Zu Beginn der DDR standen nur Reste der Busse und Bahnen aus der Vorkriegszeit - und was die Russen nach den Reparationsleistungen davon übrig ließen - zur Verfügung. Erst langsam begann eine Fahrzeugproduktion. Besonders in den Großstädten sollten Doppelstockbusse helfen, die Transportprobleme zu lösen. Sie boten auf gleicher Fläche zwei Etagen und somit Platz für mehr Passagiere. Die Vorbilder der ersten Doppeldecker-Motorbusse waren die Pferdeomnibusse, die in den Großstädten schon lange doppelstöckig waren. Die obere Etage dieser sogenannten Decksitzwagen konnte durch eine Treppe am Heck erreicht werden. In der DDR wurden in den 1950er-Jahren die Doppeldecker vom Typ Do 54 und Do 56 im Volkseigenen Betrieb Waggonbau Bautzen hergestellt. Sie wurden in Ostberlin, Leipzig und Rostock eingesetzt.
Archäologen fällt bei ihrer Arbeit auf antiken Schauplätzen weltweit auf, dass die Menschen damals viel Wert auf eine harmonische Tonfrequenz legten. Diese hat einen beachtlichen Einfluss auf das menschliche Gehirn. Klang, Ton und Musik spielen auch in den meisten Religionen eine wesentliche Rolle. Ist die richtige Frequenz womöglich der Schlüssel zur Kommunikation mit Außerirdischen?
Monumental und uneinnehmbar: Die Festung Modlin in Polen wird im Ersten Weltkrieg zum Schauplatz eines waghalsigen Propagandacoups, als zwei amerikanische Filmemacher mitten ins Kriegsgeschehen geraten. Ihr Film über die Situation an der Ostfront hat das Potenzial, die Haltung der US-Bürger zum Krieg in Europa zu beeinflussen. Außerdem: Ein Gefängnis in New Jersey als Zündfunke sozialer Revolte. Und eine Diamantenstadt in Namibias Wüste, die kometenhaft aufstieg und dann im Sand versank.
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In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos stand ganz im Zeichen der Forderung der USA sich Grönland einzuverleiben. Die große Frage: Wie würden die Europäer reagieren?
In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.
Der Film zeigt 40 Jahre Staatsbahn im Osten. Geschichten über die Deutsche Reichsbahn werden erzählt von Zeitzeugen, Betroffenen und ehemaligen Bahnern. Wie der Trabant, Tütenmilch und Warteschlangen gehört die Reichsbahn zum Alltag im Osten. Die DDR setzt von Anfang an konsequent auf die Schiene, erst mit Dampf-, dann mit Dieselloks - und das Reisen mit der Bahn wird immer bequemer. Gegründet 1924, verbindet die Deutsche Reichsbahn die Menschen, wird aber schon bald auch Kriegswerkzeug der Nazis. "Räder müssen rollen für den Sieg!", lautet die Parole. Dabei liegt die Welt längst in Trümmern. Nach Kriegsende ist Deutschland zweigeteilt. In der Sowjetzone, der späteren DDR, wird die Deutsche Reichsbahn ab 1949 die Staatsbahn der DDR. Vom Dampf- übers Diesel- bis ins Elektrozeitalter bleiben Züge noch lange Zeit das Transportmittel Nummer eins, zuverlässig, pünktlich und vor allem preiswert. Was die Männer und Frauen in Diensten der Reichsbahn leisten, ist beeindruckend. Trotz der Zerstörung eines großen Teils des Streckennetzes, der Waggons und der Lokomotiven sind bereits zwei Jahre nach Kriegsende Hunderte von Zügen wieder fahrbereit. Auch die Hauptstrecken in der Sowjetischen Besatzungszone sind wieder befahrbar, und das, obwohl viel Schienenmaterial und Maschinen als Reparationsleistungen an die Sowjetunion abtransportiert worden sind. Im Westen war die Bahn weit weniger von solchen Wiedergutmachungsmaßnahmen betroffen. Doch in den 1950er-Jahren verlassen die ersten neu gebauten Dampfloks wieder die alten Produktionsstandorte, und findige Ingenieure entwickeln in Görlitz die ersten Doppelstockzüge für den Personennahverkehr. Tausende Diesel- und Elektrolokomotiven werden im Auftrag der Deutschen Reichsbahn hergestellt, und das elektrische Streckennetz wird ausgebaut. Trotz des permanenten Rohstoffmangels, wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen und ständiger Materialknappheit erreicht das Transportvolumen der DDR 1980 fast die Größenordnung der Bundesbahn, obwohl diese ein doppelt so großes Streckennetz besitzt. Sei es im Kampf mit sandiger Braunkohle, mit dem tosenden Lärm sowjetischer Güterloks oder gegen das Zerbröseln der Betonschwellen - wer bei der Reichsbahn arbeitete, hatte immer eine Herausforderung zu stemmen. Nachdem der erste Teil der ZDFinfo-Dokumentationsreihe "DDR mobil" die Erinnerung an Trabi, Wartburg und Schwalbe-Mopeds wachrief, erweckt diese Folge den Verkehr auf der Schiene wieder zum Leben - an Orten, wo noch heute an alten Loks gehämmert und geschraubt wird, wo sich Tausende Eisenbahnfans treffen und in Sonderzügen unterwegs sind. Bahnexperten und ehemalige Mitarbeiter kommen dabei ebenso zu Wort wie leidenschaftliche Fans von heute.
Weltraumreisende gehören zu einer besonderen Gruppe Menschen, die Dinge sehen und erleben dürfen, die den meisten von uns vorenthalten bleiben. Astronauten wie Yuri Gagarin oder Buzz Aldrin kamen mit Geschichten aus dem Weltall zurück auf die Erde, die sie sich selbst nicht erklären konnten.
Ein Schloss in Polen, auf das Hitler ein Auge hatte. Versteckt sich in den Felsen darunter ein verschollener Zug, gefüllt mit Nazi-Gold? Ein Schatzjäger ortet verdächtige Hinweise. Ein Luxusanwesen in Atlanta, erbaut von einem Coca-Cola-Erben für Feste und Zaubershows, die kein Glück brachten. Dazu ein libanesisches Luxushotel - Treffpunkt der politischen Elite, verwüstet im Bürgerkrieg. Und eine Prachtvilla in Irland, die, samt ihrem gehassten Besitzer, in den Flammen einer Rebellion unterging.
Körperverletzung - Steht Bibliothekar erneut unschuldig vor Gericht?
7. Staffel
40. Folge
D 2025
65'
Als Finanzbeamter Tobias Geiger dem bereits wartenden Bibliothekar Jan Holler den Parkplatz wegschnappt, reißt Jan´s Geduldsfaden und die Lage eskaliert. Der 32-jährige werdende Vater soll Tobias mit der Faust und einem Rollator niedergeschlagen haben. Geständig ist jedoch jemand anderes: Jans Halbbruder Lukas. Handelte es sich beim Parkplatzschläger also wirklich um Jan? Oder möchte Tobias ihm die Tat nur anhängen?
Janine Kripp (39) ist verzweifelt: Sie und ihr Mann Tore wünschen sich ein Kind und setzen ihre Hoffnung auf eine künstliche Befruchtung. Kurz vor dem Eingriff widerruft ihr Mann jedoch die Einwilligung und die Klinik will die befruchtete Eizelle nicht länger aufbewahren. Der Ehemann windet sich in Ausreden. Als dessen Exfreundin vor der Tür steht, wird die Situation noch komplizierter. Ingo Lenßen muss die Wahrheit herausfinden: Welches Geheimnis verbirgt Tore vor seiner Frau?
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Ein Kunde präsentiert einen Brief von Stephen King, und Corey demonstriert eine alte Familientradition, als ein Poster von James Bond auf dem Tresen landet.
In den Benz-Baracken hilft man sich gegenseitig. Da ist es kein Wunder, dass auch alte Kinderkleidung weitergegeben wird. Jonas und sein Vater sind derweil beim Thema Ehe verschiedener Meinung, und für Ela beginnt ein neuer Lebensabschnitt.
Nase voll
Akeno und Zivon, die Amurleopardenbrüder, wachsen ihrer Mutter langsam über den Kopf. Die jungen Kater haben viel Energie und die muss irgendwo hin. Der Bereichsleiter Thomas Günther will etwas Würze in den Alltag der Tiere bringen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Hoffentlich trifft er den Geschmack der feinen Nasen.
Wanne voll
Im Nashornstall ist Badetag. Der kleine Bulle könnte das erste Mal in die Wanne, wenn er denn möchte. Mutter Saba ist bekannt für ihre Freude am Wasser. Unter den Nashörnern im Stall gilt sie als die Badenixe, bis vor der Geburt des Sohnes war das jedenfalls so. Seitdem ist sie sehr vorsichtig geworden und weicht ihrem Jungen kaum von der Seite. Die Chance auf Badespaß für Mutter und Sohn steht also fifty fifty.
Freiflieger
Eigentlich sollten die Leipziger Gänsegeier von ihrem Interimsquartier in Berlin direkt in ihr neues Zuhause ziehen. Doch die Restaurierung des großen Flugkäfigs dauerte länger als geplant, und so fanden die sechs gewaltigen Raubvögel noch kurze Zeit im rückwärtigen Bereich eine provisorische Unterkunft. Nun aber hat die Zeit der Provisorien ein Ende: Der Nachbau der historischen Anlage aus dem Jahr 1928 ist fertiggestellt worden und bezugsfertig. Unter der Aufsicht von Kurator und Tierarzt rücken die Vogelfänger zum Umzug an. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,70 Meter und messescharfen Schnäbeln gehören die Gänsegeier nicht zur Kategorie "leichte Beute". Wird der reibungslose Einzug in die Freiflugvoliere gelingen?
Fürsorge auf Hausbesuch
Im Terrarium gelang vor rund drei Monaten die Nachzucht der Madagaskar Strahlenschildkröte. Drei kleine Vertreter ihrer Art wachsen seither stetig zu hoffentlich stattlichen Vertretern ihrer Art heran. Damit dabei nichts schiefläuft, stehen die drei Minis unter regelmäßiger Beobachtung, und nun ist es wieder einmal so weit: Mit frischem Futter, Waage und zartem Griff will Heiko Schäfer sich vom Wohlergehen der in ihrer Heimat zunehmend bedrohten Schildkröten überzeugen. Haben die Leipziger Aussichten auf Erfolg?
(aus der ORF-Reihe "Universum")
Die Kalahari-Wüste im Süden Afrikas ist ein eher lebensfeindliches Gebiet. Doch wenn sich das Binnendelta des Okavango mit Wasser füllt, kommen viele Tiere aus den umliegenden Gebieten zusammen.
Und nun wendet sich das Blatt: Während in der Trockenzeit Leoparden, Hyänen und Krokodile leichtes Spiel hatten, an den schwindenden Wasserlöchern Beute zu machen, ist jetzt frisches Grün für Antilopen, Elefanten und Paviane in Fülle vorhanden.
Unterdessen machen sich Flusspferde und Welse in den Fluten breit, aus denen die Termitenbauten jetzt wie Inseln herausragen.
Der Indische Ozean - eine blaue Wüste, deren Oasen tropische Inseln sind, von Palmen bewachsen, gesäumt von weißen Stränden und Korallenriffen - Paradiese wie aus dem Reisekatalog. Auf Mauritius, Rodrigues und Réunion - den Maskarenen - sind Naturwunder und sagenhafte Erzählungen von Piratenschätzen und Gespenstern auf fantastische Art und Weise miteinander verwoben. Jenseits der palmenbewachsenen Traumstrände existiert eine unbekannte mystische Welt, die von Schatzsuchern, Geistersehern und Seeräuber-Anekdoten geprägt wird.
Ein Film von Harald Pokieser und Manfred Christ
An Detroits berühmter 8 Mile Road hängt der Haussegen schief. Seth und seine Schwester Ashley versuchen sich bei der Arbeit zu übertrumpfen. Zwischen den Geschwistern ist ein regelrechter Konkurrenzkampf entbrannt. Ashley will mit einem Eyecatcher im Pawn Shop neue Kunden anlocken. Aber Seth findet ihre Idee total peinlich. Oder ist der Pfandleiher nur eifersüchtig? Und die Kundschaft sorgt mit überzogenen Erwartungen ebenfalls für Stress. Das Security-Personal hat im Laden alle Hände voll zu tun.
Kayla braucht dringend Hilfe: Ihre Mutter Melanie wird von Kaylas Tante Tanja beschuldigt, Geld von deren Vater Günther unterschlagen zu haben. Melanie und ihre Tochter sind jedoch nur bei Günther eingezogen, um ihn zu pflegen. Doch bevor Ingo Lenßen die Fakten bestätigen kann, erleidet der Rentner einen Zusammenbruch. Tanja versucht alles, um Melanie loszuwerden und schmeißt die Altenpflegerin aus dem Haus. Kann Team Lenßen den Familienfrieden wiederherstellen?
Not macht erfinderisch, sagt das Sprichwort. Das traf auf die DDR besonders zu. Die wollte unbedingt mit dem Westen mithalten, vor allem, wenn es um Mobilität ging. In der DDR herrschte ständig Mangel: Mangel an Rohstoffen, an Fachleuten und an Freiheit. Dennoch leistete sich dieses Land etwas Großes: eine weltumspannende Luftfahrtgesellschaft und sogar eine Flugzeugbau-Industrie. Letzteres nur bis zum Absturz eines Prototypen. 34 Jahre war "Interflug" die staatliche Fluggesellschaft der DDR. Die Airline stand für Fernweh, unerfüllte Träume und Privilegien. Sie brachte dem abgeschotteten Land einen Hauch von weiter Welt. Berlin-Schönefeld wird Heimatflughafen der DDR-Flugzeugflotte. Eine neue Landebahn und ein neuer Hangar entstehen. Noch vor dem Mauerbau fliegt die sowjetische Maschine, die Il-18, für die Interflug. Das Düsenflug-Zeitalter wird mit der Tu-134 im Jahr 1968 eingeläutet, später folgt die Il-62 mit ihren weltweit einmaligen vier Triebwerken am Heck. Wer bei der Interflug arbeitet, muss hundertprozentig zuverlässig sein. Die Piloten und Stewardessen repräsentieren die Deutsche Demokratische Republik. Man will sicher sein, dass niemand bei Flügen in das nichtsozialistische Ausland in den Westen flieht. Zwei Jahre nach der Wende wird die Interflug 1992 von der Treuhand liquidiert.
darin:
L I V E
Ankunft mit militärischen Ehren am Weißen Haus beim Staatsbesuch von King Charles III., König von England. in den USA, sowie das Treffen im Oval Office mit Donald Trup, US-Präsident.
Der Mount Shasta befindet sich im Norden Kaliforniens. Die am Fuße des Berges lebenden Bewohner dieser mystischen Gegend glauben, dass hinter Mount Shasta ein verlorener Kontinent liegt. Handelt es sich dabei um eine Legende oder gibt es Hinweise auf eine verschwundene Zivilisation?
Im Garten der Berliner Reichskanzlei entdeckten sowjetische Soldaten im Mai 1945 die sterblichen Überreste von Dr. Joseph Goebbels und seiner Frau Magda, im nahegelegenen Führerbunker die Leichname ihrer sechs Kinder. Nach dem Untergang des NS-Regimes sah Hitlers Propagandachef keinen anderen Ausweg als den Freitod. Was brachte den Akademiker dazu, der faschistischen Ideologie des Nationalsozialismus bedingungslos zu folgen? Die Dokumentation beleuchtet Leben und Werdegang des Nazi-Rhetorikers.
Kleine Momente prägen Karrieren ebenso wie große Siege. Kletter-, Surf- und Skatetalente wie Kauli Vaast, Vincent Matheron und Oriane Bertone bereiten sich auf entscheidende Contests vor.
Das Benehmen eines Kunden lässt im Pawn Shop zu wünschen übrig. Der Mann drängelt sich vor und schimpft im Laden wie ein Kesselflicker. Aber das lässt Ashley dem vorlauten Rowdy nicht durchgehen. Wer sich im Laden nicht an die Regeln hält, fliegt raus. Les Gold wird derweil ein alter Lieferwagen zum Kauf angeboten. Das Vehikel erinnert den Pfandleiher an seine Kindheit. Mit solchen Lkws wurden damals die Geschäfte in seiner Nachbarschaft beliefert. Aber der Eigentümer ruft für das Fahrzeug einen stolzen Preis auf.
Keyonnah kann ihr Glück kaum fassen, aber sie ist sich ziemlich sicher, dass sich hinter ihrer Online-Liebe ihr Jugendschwarm, der Rapper Bow Wow, verbirgt. Ist diese Geschichte zu schön, um wahr zu sein?
(aus der ORF-Reihe "Universum")
Neuengland ist berühmt für die prächtige rot-goldene Herbstfärbung seiner Ahornwälder. Das Phänomen ist sogar vom Weltraum aus zu sehen und in Nordamerika als "Indian Summer" bekannt.
Die Bundesstaaten im Nordosten der USA, wo einst die "Pilgrim Fathers" eine neue Heimat suchten, ziehen heute eine andere Art Pilger an: Menschen, die dieses einzigartige Farbenspiel erleben wollen. Doch der goldene Herbst ist nur ein Aspekt dieser Ahornwälder.
Das Laub des Zucker-Ahorns bietet das ganze Jahr vielerlei Insektenlarven Nahrung, und der süße Saft hat die Spechte regelrecht zu Zuckerliebhabern werden lassen, von deren Taktik auch Sommergäste wie die Kolibris profitieren.
Streifenhörnchen nutzen die fettreichen Samen, um für den Winter vorzusorgen, während zwischen den Baumriesen das größte Tier Neuenglands seinen eigenen Geschäften nachgeht: der Elch.