Die einst geteilte Stadt ist seit dem Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 wieder die gesamtdeutsche Hauptstadt. Sie pulsiert, ist bunt, multikulturell und voller Geschichten und Geschichte. Sasa Schwarzjirg geht diesen nach, trifft Menschen, die viel über Berlin und die Faszination der Stadt erzählen können. So zum Beispiel die österreichische Modedesignerin Marina Hoermanseder, die Berlin zu ihrem Lebensmittelpunkt gemacht hat und von hier aus Stars und Sternchen in der ganzen Welt einkleidet. Eine Tour zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie zum Checkpoint Charlie, dem Mauerpark, oder ins KaDeWe gehören ebenso dazu wie ein kulinarischer Ausflug zu Currywurst mit Pfiff und Kebap Deluxe.
Der Storch ist zurück. Einst war er selten, jetzt breitet er sich immer mehr aus. Das birgt Konflikte: Der Glücksbringer wird auch mal zur Nervensäge.
Früher machten sich die Naturschützer Sorgen um den Storch, jetzt ist er eine Erfolgsgeschichte. Heute geht es den Vögeln gut. Einige überwintern sogar bei uns.
In vielen Regionen Deutschlands sind die Störche zurückgekehrt. Die Bestände wachsen kontinuierlich. Doch gerade in der Nähe von Dörfern oder Siedlungen gibt es immer wieder Probleme. Denn manche - vor allem junge - Störche haben auch eine rabiate Seite. Sie hacken auf Autos ein oder attackieren Fenster. Der Grund: Ihr Spiegelbild halten sie für einen Kontrahenten, der bekämpft werden muss. In Burgdorf in Niedersachsen ist zur Zeit Storch "Hans-Werner" unterwegs. Anwohnerin Celina und ihre Familie beobachten und filmen, was der Storch so treibt. Celina meint: "In der Paarungszeit wird er richtig aktiv, das alles hier ist sein Gebiet, das verteidigt er auch." Die junge Familie mag es, den Storch zu beobachten. Eine Nachbarin findet "Hans-Werner" nicht so lustig: "Jeder sagt, ach, ist der niedlich. Aber wenn der hier die Autos demoliert und gegen die Fenster klopft, ist das schon heftig."
Hinzu kommt: Storchennester blockieren Dächer und Schornsteine. Zum Ärger einiger Bewohner. Auch auf Strommasten bauen sie gerne. Mit Folgen: Immer wieder sorgen die Nester für Probleme mit der Statik, verursachen Kurzschlüsse und sogar Brände. Für die Störche kann das tödlich enden, Stromschläge sind keine Seltenheit.
Die Nester müssen oft aufwendig entfernt werden. "Wenn man nichts tut und die Störche hier immer weiter brüten, gefährdet das die Stromversorgung. Dann sind bald nicht mehr 20, sondern 40 Masten mit Nestern besetzt und irgendwann dann das gesamte Netz. Das wäre eine Katastrophe", sagt Bernd Petri, der Sprecher Weißstorchschutz vom NABU.
Vor 40 Jahren war der Weißstorch in Deutschland fast ausgestorben, es gab nur noch 3000 Paare bundesweit. Im Jahr 2024 geht der NABU von 13.000 Storchenpaaren aus. Ein Hot-Spot: das hessische Büttelborn. Bis zu 500 Störche verweilen hier.
Der deutliche Zuwachs wird hauptsächlich auf ein verändertes Zugverhalten zurückgeführt. Viele Störche fliegen nicht mehr bis nach Afrika, sondern überwintern in Spanien, Frankreich und zunehmend auch in Deutschland. Experten führen dies auf mildere Winter und ein verbessertes Nahrungsangebot zurück, dazu gehören auch offene Mülldeponien.
Für den Ornithologen Bernd Petri ist es keine Überraschung, dass Störche auch im Winter in Deutschland bleiben: "Das warme Klima ist für die Störche gut, weil die Böden "stocherfähig" sind. Da kann der Storch immer genug Nahrung finden, wie Würmer zum Beispiel. Zusätzlich hat er im Winter offene Mülldeponien. Die sind für ihn immer verfügbar, als "Fast-Food-Stellen". Es geht für den Storch immer um Nahrungsverfügbarkeit, da zieht er hin. Kalte Temperaturen machen ihm selbst eigentlich nichts aus."
Maßnahmen wie die Renaturierung von Feuchtwiesen und Schutzstationen helfen dem Storch zusätzlich. Die Dokumentation zeigt, wie skurril sich manche Störche verhalten, wie Anwohner mit ihnen umgehen und warum die wachsenden Bestände - neben manchem Ärger - auch ein Grund zur Freude sind.
Die Wolga ist ein Mythos, ein Fluss der Superlative und die natürliche Lebensader Russlands. Mit mehr als 3500 Kilometern Länge ist sie der mächtigste Fluss Europas.
Ihr Einzugsgebiet ist größer als Frankreich, Spanien und Portugal zusammen.
Der zweite Teil der dreiteiligen Naturdokumentation führt von der Waldgrenze Mittelrusslands durch die südrussischen Steppen bis an die Kaspischen Halbwüsten.
Als großes blaues Band dominiert die gewaltige Wolga die trockene russische Tiefebene. Entlang der kasachischen Grenze streift sie den Rand des asiatischen Kontinents.
Majestätisch durchmisst der Fluss die Federgrassteppen und das Gebiet, wo ehemals die Wolgadeutschen siedelten. Zuflüsse hat die Wolga dort kaum noch. Sie hat ihr Wasser im waldreichen Norden gesammelt und fließt nun breit und träge ins Innere des Kontinents. Kleinere Flüsse zweigen von ihr ab, um ein paar Hundert Kilometer weiter wieder in den Hauptstrom zu münden. Die Wolga ist zur "Mutter der Flüsse" geworden, Quelle und Mündung zugleich. In ihrem bis zu 20 Kilometer breiten Stromtal dringen Flusswälder in den trockenen Süden vor. Mit ihnen die merkwürdigen, weltweit nur im Wolgabecken vorkommenden Russischen Desmane. In strömungsschwachen Altarmen machen die seltsamen Wassermaulwürfe Jagd auf Insekten und Fische.
Entlang des Mittellaufs der Wolga besiedeln Steppenmurmeltiere die trockenen Hänge, und Großtrappen balzen auf den Äckern. Steppenfüchse, Jungfernkraniche und Saiga-Antilopen sind Boten der zentralasiatischen Steppen, die sich von der Wolga weit bis in die Ostmongolei erstrecken.
Vielleicht noch nie wurde Europas größter Strom so umfassend porträtiert: Opulente Bilder und atemberaubende Flugaufnahmen wechseln mit selten zuvor dokumentiertem Tierverhalten.
Der Dokumentarfilm befasst sich mit der Entstehungsgeschichte der Disco-Musik und ihrem nachhaltigen Einfluss über Genres und Epochen hinweg. Sie erzählt von jenen Künstlerinnen und Künstlern, die sie erschufen und bereicherten - und sich selbst dadurch auf der Tanzfläche neu erfanden. Warum ist die Disco-Kultur in Zeiten der Polarisierung und Spaltung wichtiger denn je?
Seit acht Jahren wohnen Frank, Claudia und Tochter Celine in ihrem Haus in Dortmund. Doch der große Garten ist chaotisch und ungemütlich. Einen Teil des Brombeerurwalds haben sie bereits beseitigt und eine Terrasse gebaut, doch die Familie träumt davon, ein Stück Südostasien nach Dortmund zu holen. Ein Urlaubsparadies im eigenen Garten? Da sind "Die Beet-Brüder" gefragt. Doch um das zu schaffen, müssen alle Gas geben.
Heike und Dieter haben den ständigen Streit mit ihrem Vermieter satt. Sie kaufen ein 150 Jahre altes Fachwerk-Haus, das sie nun in Eigenregie wieder in Schuss bringen wollen. Doch die Sache hat einen Haken...
Als Andrew Ostroy seine Frau Adrienne Shelley in ihrem Büro in Greenwich Village abholen will, ist sie verschwunden. Er findet die 40-jährige Drehbuchautorin und Schauspielerin schließlich in ihrer Wohnung - erhängt im Badezimmer. Alles sieht nach Selbstmord aus, nichts deutete auf einen Kampf hin, die Tür ist abgeschlossen. Doch Andrew glaubt nicht an Suizid, da die Ehe glücklich war und Adrienne kurz vor ihrem Durchbruch stand. Die Obduktion bringt keine neuen Erkenntnisse, aber Andrew beharrt auf seiner Meinung und erhält Unterstützung von Detective Piccione. Ein Segelknoten und ein mysteriöser Fußabdruck führen schließlich zu einer unglaublichen Spur.
Nachdem die Kreuzfahrer 1099 im Heiligen Land das Königreich Jerusalem gegründet haben, errichten sie Festungen entlang des Jordan, um die Grenze zu sichern. An der Jakobsfurt soll eine mächtige Burg entstehen. Das will der muslimische Herrscher Saladin nicht hinnehmen, und 1179 kommt es zur Belagerung und einer blutigen Schlacht. Archäologe Tim Sutherland begibt sich auf die Spuren des mittelalterlichen Gemetzels. Das Mittelalter erscheint fern und rätselhaft. Doch Tim Sutherland sucht nach Zeugen, um die Geheimnisse dieser Zeitepoche zu entschlüsseln. Es sind stumme Zeugen - die Toten des Mittelalters. Tim Sutherland begibt sich auf die Spur von Kreuzfahrer-Schlachten, berühmten italienischen Condottieri-Söldnern, der irischen Galloglass-Krieger oder der rätselhaften Schwerterfunde von Castillon. Er durchleuchtet die Geschichte der Totenschädel im schweizerischen Dornach und der mysteriösen steinernen Befestigungsanlage Carl Wark in Nordengland.
Der Film blickt auf die dramatischen Ereignisse im Juli 1965 zurück, als Ostwestfalen-Lippe von der schwersten Hochwasserkatastrophe der Nachkriegszeit heimgesucht wurde. Auch Teile von Niedersachsen, Hessen und der damaligen DDR waren betroffen. Besonders hart traf das Hochwasser das Dorf Etteln südlich von Paderborn. Wegen seiner Tallage lief es voll wie eine Wanne, Menschen kämpften ums Überleben, während die Helfer fieberhaft und oft vergeblich versuchten, die Eingeschlossenen zu retten. Die Heinrichsflut 1965 gilt als die größte Naturkatastrophe in der Geschichte von OWL. Städte wie Paderborn und Lippstadt sowie zahlreiche Dörfer in der Region waren betroffen.
Clara und Tobi, Eltern des zweijährigen Merlin, haben ihre Wohnung bei Köln gekündigt. Ihr Traum: ein Weingut auf dem Land in Rheinland-Pfalz. Für sie allein unbezahlbar, aber zusammen mit anderen Familien könnte es gelingen. Isabel und Aaron wollen ihrem Campingplatz in Isny neues Leben einhauchen. Ihr Plan: Veranstaltungen - wie eine Weinprobe. Doch wird das bei den Alteingesessenen ankommen?
In der zweiten Folge von "ATV - Die Reportage" zum Thema "Glücksspiel" taucht das Reporter-Team noch tiefer in die Welt des verbotenen Automatenspiels in Österreich ein und zeigt seine vielen Facetten - von der Spielhölle, die nur durch eine in einer Holzwand versteckten Türe zugänglich ist, bis hin zu einem Würfelspiel, bei dem Beträge von über 10.000 Euro auf dem Tisch liegen...
Selbst unter den widrigsten Wetterbedingungen gehen die Fischer aufs Meer, um in den eisigen Fluten nach dem kostbaren Thunfisch zu suchen. Die Aussicht auf einen satten Gewinn erhöht die Risikobereitschaft der Seeleute.
Einst ruderte eine kleine Gruppe von Polynesiern über weite Strecken des offenen Meeres und orientierte sich dabei an den abendlichen Sternen und dem Wellengang des Tages. Wann und warum diese Menschen ihr Heimatland verließen, bleibt ein Rätsel. Klar ist jedoch, dass sie eine kleine, unbewohnte Insel zu ihrer neuen Heimat machten und ihr 63 Quadratmeilen großes Paradies schließlich Rapa Nui nannten - heute im Volksmund als Osterinsel bekannt.
Es war die schwerste Nordseesturmflut das 20. Jahrhunderts. Eine Katastrophe, die die Überlebenden bis heute verfolgt. Es war die Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1953. 1.836 Menschen kamen ums Leben, tausende Tiere ertranken, rund 200.000 Hektar Land wurden überspült. Tage, die sich tief ins kollektive Gedächtnis der Niederländer eingebrannt haben. Nach der verheerenden Flut blieb nichts mehr so wie vorher. Die niederländische Regierung beschloss den sogenannten Deltaplan. Ein Schutzsystem aus Deichen und Sperrwerken entlang der Küste. Die so stark betroffene Provinz Zeeland stand dabei im Mittelpunkt. Das Oosterscheldesperrwerk ist das größte und vielleicht bekannteste Bauwerk.
Den Alltagssorgen entkommen, ohne weite Reise - das genießen Camper:innen in Gohren am Bodensee. Michael aus Aulendorf hat sich mit seinen Nachbarn ein Motorboot gekauft. Viele Stammgäste sind Freund:innen geworden. 60 Mitarbeitende organisieren eine Party für die bis zu 6.000 Gäste auf Baden-Württembergs größtem Campingplatz. Gashi kümmert sich hier seit mehr als 30 Jahren um die Gäste.
Sie haben die abgefahrensten Autos dieser Welt und zeigen spektakuläre Testfahrten: Mit bissig-witzigem englischen Humor führen die drei Moderatoren von 'Top Gear', Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May, durch jede Sendung und präsentieren dabei waghalsige Stunts, einen der gefürchtetsten Kfz-Kritiker und alles was das Autoliebhaber-Herz begehrt. Außerdem immer mit dabei: Testfahrer 'The Stig'.
Beziehungskonflikte, Streitigkeiten ums Erbe oder Nachbarschaftsstreitereien gehören zu den häufigsten Themen, die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte beschäftigen. Gerade Ehestreitigkeiten, in denen womöglich Kindesmissbrauch eine Rolle spielt, kann auch juristische Profis an ihre menschlichen Grenzen bringen. "Soll man und will man tatsächlich so einen Mandanten vor Gericht vertreten", lautet eine Fragestellung, die zur Gewissensfrage werden kann. Geraten Juristen in einen Gewissenskonflikt können sie einen Fall auch ablehnen. Wenn das Gericht bei schweren Verbrechen, existenzieller Notlage des Angeklagten und bei jugendlichen Beschuldigten hingegen einen "Verfahrenshilfeverteidiger", auch "Pflichtverteidiger" genannt, als Rechtsbeistand bestimmen, endet die Freiwilligkeit. "Emotionen aus Konflikten herausnehmen" lautet die gängigste Strategie, dem der Gestalter Wolfgang Marecek in seinem Erlebnis Österreich aus dem ORF-Landesstudio Oberösterreich Einblicke begegnet. Die "Menschen hinter den Paragrafen" erzählen erstaunlich offen aus ihrem konfliktbehafteten Arbeitsalltag, der kaum einen Lebensbereich ausspart.
Die Wolga ist ein Mythos, ein Fluss der Superlative und die natürliche Lebensader Russlands. Mit mehr als 3500 Kilometern Länge ist sie der mächtigste Fluss Europas.
Ihr Einzugsgebiet ist größer als Frankreich, Spanien und Portugal zusammen.
Der dritte Teil der großen Naturdokumentation beginnt in den Salzpfannen und Halbwüsten Kalmückiens.
In dem vor Tausenden Jahren trockengefallenen Flussbett der Urwolga sind Meeressedimente und Sand Spielball von Wind und Sonne. So entstanden Landschaften voller Magie und die einzigen Sandwüsten Europas, in denen merkwürdige Echsen auf die Jagd gehen.
Die Steppen am südlichen Wolgaufer sind dünn besiedelt, aber reich an Wildtieren. In verlassenen Farmen übernimmt die Natur zeitweilig die Regie: Rosenstare, Adlerbussarde, Ziesel und Wiedehopfe finden dort Schutz und Brutplätze.
Auf ihren letzten Kilometern fächert sich die Wolga in zahllose Einzelarme auf und erschafft eine spektakuläre Landschaft: Das legendäre Wolgadelta ist das größte Binnendelta der Erde und ein Ort stetigen Wandels. Millionen Tonnen Schlamm und Sedimente schiebt der Strom jährlich ins Kaspische Meer. Hunderte Vogelarten leben dort, darunter Seeadler, Pelikane und die wohl größten bekannten Ansammlungen von Höcker- und Singschwänen. Selbst Wildschweine sind in der bodenlosen Schilfwildnis zu Hause. Sie haben sich an ihren aquatischen Lebensraum angepasst und finden im größten zusammenhängenden Schilfgebiet der Erde, was sie brauchen.
Alle Jahre wieder fallen gigantische Schwärme von Wanderheuschrecken in die Wasserwildnis ein. Milliarden Insekten in oft kilometerlangen Wolken - ein Festmahl für Fische und Schildkröten. Doch damit nicht genug: Am Ende ihrer epischen Reise mündet die Wolga nicht etwa in einem der Ozeane. Als großes Finale erschafft sie einen See, der so groß ist wie Deutschland: das Kaspische Meer.
Vielleicht noch nie wurde Europas größter Strom so umfassend porträtiert: Opulente Bilder und atemberaubende Flugaufnahmen wechseln mit selten zuvor dokumentiertem Tierverhalten.
Pete und Kate mit ihren beiden Kindern tauschen ihr komfortables Familienhaus gegen einen kalten Wohnwagen und einige verfallene Farmgebäude in der wunderschönen Landschaft von Somerset. Pete steckt sein ganzes Geld in die Umwandlung der verfallenen Scheune und der Stallungen. Altes wird mit Neuem kombiniert, wobei der Charakter der ursprünglichen Gebäude mit freiliegenden Eichenbalken erhalten bleibt und ein modernes Interieur geschaffen wird.
Mit Ela Paul, Gilles Karolyi, Christian Wunderlich, Fabienne Hesse, Volker Niederfahrenhorst, Maya Bothe, Arne Obermeyer, Stefan Naas
Wo zwei Weltmeere aufeinander treffen und Pinguine beinahe Nachbarn von Löwen sind; wo sich Wale und Delfine tummeln, aber auch Elefanten und riesige Nilkrokodile leben: Das ist Südafrika - ein Land so bunt wie ein ganzer Kontinent. Wie kommt es zu solcher Vielfalt auf einem so begrenzten Raum? Die dreiteilige Reihe "Wildes Südafrika" geht dem Geheimnis auf den Grund. In der dritten Folge dreht sich alles ums Überleben in der Trockenheit - von der Halbwüste Karoo bis in die Kalahari.
Im hohen Gras der Karoo lauert der erfolgreichste Jäger unter den Katzen Afrikas: ein Serval! Seine extrem langen Beine, der lange Hals und sein exzellentes Gehör machen ihm zum perfekten Jäger auf diesem Terrain. Sogar an wehrhafte Schlangen traut sich der Serval heran. Doch der junge Kater hat noch nicht viel Erfahrung mit Beute, die zurückbeißen kann...
Nicht Löwen oder Leoparden sind Südafrikas erfolgreichste Raubtiere: Die seltenen Wildhunde jagen im Rudel deutlich effizienter als ihre Konkurrenz. Von mehreren Seiten gleichzeitig greifen sie eine Herde Gnus an, versuchen, ein einzelnes Beutetier zu isolieren. Doch die Gnus wissen sich zu wehren - instinktiv bleiben sie dicht zusammen. So haben die Angreifer kaum eine Chance. Dabei stehen die Wildhunde unter enormem Druck: Die Leithündin hat hungrige Welpen zu ernähren.
Richtung Norden wird Südafrika immer trockener. An der Grenze zu Namibia liegt das trockenste und heißeste Gebiet des Landes: die Kalahari. Die wenigen Wasserstellen sind die Überlebensquellen der Wüste, auch für das Volk der San. Die Männer jagen große Beute wie vor Jahrtausenden: Weil sie Verstecke für Trinkwasser anlegen, können die geduldigen Jäger einer Oryxantilope bis zu derer absoluten Erschöpfung auf den Fersen bleiben. Diese Hetzjagd ist die ursprünglichste Form der Jagd des Menschen, seine extrem gute Ausdauer macht ihn so erfolgreich. Doch auch die Gejagten haben sich angepasst: Afrikas Tierwelt hat über die Generationen gelernt, mit den Jägern umzugehen - ein Grund mehr für die bis heute riesige Artenvielfalt im Süden des Kontinents.
Namaqualand - monatelang beherrschen flirrende Hitze und extreme Trockenheit die Region im Westen Südafrikas. Leben auf Sparflamme, bis sie endlich fallen: die ersten Regentropfen! Dann geht alles ganz schnell: Abertausende Blüten knospen plötzlich zur selben Zeit. Die karge Halbwüste bedeckt mit einem Mal ein bunter Blütenteppich. Die blühende Wüste ist ein weiteres der vielen Naturwunder diese Landes: So vielfältig wie ein ganzer Kontinent - das ist nur Südafrika.
Reporterin Anna begibt sich auf Reisen, interviewt Menschen, die sich darum bemühen, wilden Tieren ein ein freies Leben in ihrer natürlichen Umgebung zu ermöglichen und zeigt, was man im Umgang mit diesen beachten sollte.
Ohne die unermessliche Energie der Sonne wäre auf der Erde kein Leben möglich. Im Inneren der Sonne werden pro Sekunde 6000 Millionen Tonnen Wasserstoff zu Helium fusioniert. Dieser Prozess der permanenten Kernfusion stellt jedoch eine existentielle Bedrohung dar. Sollten Sonnenstürme die Erde treffen, droht ein globaler Stromausfall, der Versorgungsengpässe verursachen könnte. Um für diese Gefahr gewappnet zu sein, beobachten Forscher mittels Teleskope und Satelliten die Sonne Tag und Nacht.
Josefine und Markus sind stolze Besitzer einer Wohnung in Bottrop. Auf ihren Garten sind sie weniger stolz. Die Nachbarn machen sich lustig über die Wiese, die mal ein Garten werden soll. Bis jetzt hat Markus nur Rasen gemäht und eine provisorische Feuerstelle gebaut. Er weiß nicht, wo er anfangen soll - ein Konzept für den Garten fehlt. Dabei sollen ihm nun "Die Beet-Brüder" helfen. Doch weiß er worauf er sich einlässt?
Die Rückeroberung des Königreiches Jerusalem und von Akkon durch Sultan Saladin versetzt Europas Christenheit einen Schock. Ein neuer Papst ruft zum Dritten Kreuzzug auf. Akkon, in der Bucht von Haifa gelegen, ist im Mittelalter der einzige Hafen an der Levanteküste, in dem Waren an Land gebracht werden können. Daher ist der Hafen für die Kreuzfahrer von strategischer Bedeutung. Die Kreuzfahrer wollen Hafen und Festung zurückerobern. Die Belagerung Akkons (1189 bis 1191) gilt als wichtigster Kampf des Dritten Kreuzzuges im Heiligen Land. Muslime und Christen liefern sich unerbittliche Kämpfe. Zwei Jahre lang werden Hafen und Festung von Kreuzrittern und Muslimen belagert. Sultan Saladin bleibt lange Zeit überlegen. Unter den christlichen Kreuzfahrern kommt während der Belagerungszeit Streit auf. Die Belagerung beginnt zunächst unter der Führung des Königs von Jerusalem, Guido von Lusignan. Doch unter seiner Führung kann die Festung nicht eingenommen werden. Immer wieder liefern sich beide Seiten erbitterte Kämpfe. Die Kreuzfahrer sind in der prekären Lage, einerseits den Angriff auf Akkon koordinieren zu müssen und sich gleichzeitig gegen das muslimische Lager zu verteidigen. Die erste längere Kampfpause des Winters nutzen die Christen, um riesige Belagerungstürme zu bauen. Doch die Verteidiger setzen sich mit "griechischem Feuer" zur Wehr - einer klebrigen, hochentzündlichen Masse. Die Türme gehen in Flammen auf. Auch zahlreiche Unterminierungsversuche der Mauern führen nicht zum gewünschten Erfolg. Zudem dezimieren Hunger und Seuchen die Zahl der Kreuzfahrer und kosten mehr Menschenleben als die Schlacht selbst. Erst die Ankunft von Richard Löwenherz im April 1191 bringt den Wendepunkt in einer der längsten Belagerungen des Mittelalters. Gewaltige Mauern und beeindruckende Wehrsysteme machen mittelalterliche Festungen oft uneinnehmbar - und dennoch kommt es immer wieder zu epischen Schlachten, Belagerungen und Eroberungen. Die Reihe lässt Festungsanlagen im Mittelmeerraum des 12. bis 16. Jahrhunderts lebendig werden und erzählt mit beeindruckenden Bildern ihre oft dramatischen Geschichten. Wie wurden diese Bollwerke der Macht verteidigt? Und warum gelang es trotzdem, sie einzunehmen?
Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Religion befassen, tauschen in ruhiger Atmosphäre Gedanken und Ansichten aus. Dabei werden Glaubensfragen vor allem aus der Sicht Gläubiger diskutiert.
Das Mamounia in Marrakesch ist ein orientalisches Grandhotel mit bedeutender Geschichte. Der französische Künstler Jacques Majorelle erfindet hier einen neuen Blauton, der später die ganze Stadt prägt. Der Modeschöpfer Yves Saint Laurent wird Majorelles Spuren aufnehmen und durch das Mamounia seine Oase der Ruhe finden. Winston Churchill sucht im Hotel Frieden während des Krieges - auch er malt hier. Seine Bilder sind heute Millionen wert. Während Majorelle mit seinen Gemälden in Vergessenheit gerät, wird das Mamounia zur Legende und feierte 2023 sein hundertjähriges Bestehen.
Andreas Jancke und Alexander Bloch präsentieren in "auto mobil" relevante Themen rund um Auto und Mobilität. Unterstützt werden die beiden von Rennfahrer Lance David Arnold, Testchef Albert Königshausen und Reporterin Anni Dunkelmann. Das VOX-Automagazin ist seit 1995 im Programm.
Die Fischer werfen ihre Netze vor der Küste von North Carolina aus und machen Jagd auf den vom Aussterben bedrohten Blauflossen-Thunfisch. Heute liefern sich die Seemänner einen erbitterten Wettkampf, denn um die Quote vor Saisonende zu erreichen, müssen sie sich noch einmal richtig ins Zeug legen. Bei vielen steht die Existenz auf dem Spiel.
Straßen sind mehr als nur graue Asphaltstreifen, seit Jahrhunderten sind sie Lebensadern der Menschheit, voller Geschichten und Geschichte - und in bestimmten Ländern und Gegenden bergen sie auch große Gefahren, viel menschliches Leid und Tod. Dokumentarfilmer Oliver G. Becker wagte sich auf die gefährlichen Straßen des afghanischen Hindukusch-Gebirges, auf die berüchtigte Moloto-Road in Südafrika, entlang der Schwindel erregenden Abhänge der bolivianischen Anden und auf weitere "Todesstraßen" in Indien, Georgien und an der Elfenbeinküste.
Christian Bau, Küchenchef im "Victor's Fine Dining" in Perl, gilt als einer der besten Köche Deutschlands und hat eine ganze Generation geprägt. Mit seiner einzigartigen Interpretation der japanischen Küche feiert er mehr als 20 Jahre mit drei Michelin-Sternen. In dieser neuen Folge erzählt er von seinem kulinarischen Werdegang. Sein Signatur-Dish: "Japanisches Meer" mit Gelbschwanzmakrele.
Motto in Frankfurt: Mode-Ikonen! Interpretiere die legendären Looks auf deine Weise!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Neues Leben nach der Ahrflut - Die Rückkehr der Natur
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Das Ahrtal ist als romantische Naturlandschaft bekannt. Doch das harmlos wirkende Flüsschen ist unberechenbar. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 verwandelte Tief Bernd die Ahr in einen reißenden Strom.
135 Menschen verloren ihr Leben, über 17.000 ihr Heim, ganze Orte wurden zerstört - bis heute sind große Teile noch nicht wieder aufgebaut. Auch Tiere und Pflanzen haben unter der Flut gelitten. Wie sieht es heute mit der Natur im Ahrtal aus?
Von der Quelle in Blankenheim bis zur Mündung in den Rhein bei Sinzig ist die Ahr fast 90 Kilometer lang - allerdings beträgt die Entfernung im Vogelflug nur 42 Kilometer. Denn ihr Weg nach Osten ist von zahlreichen engen Mäandern geprägt. Dabei durchquert der Fluss ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume.
Manche Tiere wie Schwäne, Nilgänse, Stockenten und Graureiher scheinen die Katastrophe ohne größere Probleme überstanden zu haben. Sie zählen zu den besonders anpassungsfähigen Arten, die mit vielen Situationen zurechtkommen können. Andere wie Turmfalke, Uhu oder Rotmilan brüten so weit von den Uferregionen entfernt, dass ihre Horste nicht beeinträchtigt waren. Zum Zeitpunkt der Flut, Mitte Juli, sind zudem die meisten Tierkinder wie Wildkatzen schon selbstständig und konnten daher rechtzeitig fliehen.
Manchmal bringt eine Flut auch Positives mit sich wie Samen und Nährstoffe. Auf der Talsohle vor Altenahr wachsen heute erheblich mehr Königskerzen. Die nektarreichen Blüten dienen Hummeln und Schmetterlingen als Nahrungsquelle.
Im Langfigtal bildet der Fluss seinen größten Mäander und steht dort unter Naturschutz. Die Flut von 2021 hat die ufernahe Vegetation, Wanderwege und sämtliche Fußgängerbrücken zerstört. Dadurch ist das Tal derzeit schwer zugänglich. Auch ein kleines Nebental liegt seit der Katastrophe im Abseits, und die Natur kann sich ungestört entwickeln. Ein Dorado für Hornissen und den seltenen Hirschkäfer.
Doch mancherorts leidet die Natur bis heute unter den Folgen der Katastrophe. Von dem den Fluss begleitenden Ahrstieg hat die Flut nur Mauerreste zurückgelassen und um die 20.000 Bäume weggerissen. Ihr Schatten fehlt. Die Folge: Hohe Wassertemperaturen, die den Fischen schadet. Außerdem finden sie kaum noch Verstecke am Ufer. Etwa die Hälfte aller Fische, so Schätzungen, fielen der Ahrflut zum Opfer. Außerdem hat die Hochwasserwelle viele Kleinlebewesen, von denen sie sich ernähren, vernichtet.
Doch es gibt Hoffnung: Eine erste Bestandsaufnahme zeigt, dass von allen vorkommenden Arten wie Elritzen, Flussbarsche und Barben ausreichend Tiere überlebt haben. Die Biologen gehen deshalb davon aus, dass sich die Bestände innerhalb weniger Jahre regenerieren werden. Trotzdem: Es wird noch Jahre dauern, bis die Ahr wieder zu einem der ökologisch wertvollsten Gewässern Deutschlands wird.
Das Ahrtal hat viel von seinem Zauber zurückgewonnen - doch die Flut hat zahlreichen Menschen unsägliches Leid gebracht. Auch die Natur braucht noch lange, um sich völlig zu regenerieren. Zerstörerische Hochwasser sind im Ahrtal bereits seit dem 14. Jahrhundert nachgewiesen. Doch eins hat sich geändert: Sie werden aufgrund des Klimawandels deutlich häufiger auftreten - da sind sich fast alle wissenschaftlichen Prognosen einig.
Nach der Flut ist vor der Flut. Sich für den Schutz des Klimas einzusetzen, hilft nicht nur den Menschen und der Natur im Ahrtal. Das Schicksal dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft geht uns alle an.
"ATV - Die Reportage" begleitet Mitarbeiter der Austrian Airlines bei ihrer täglichen Arbeit. Die Fluglinie befördert rund 11,5 Millionen Passagiere im Jahr und ist dabei immer auf den besten Service bedacht. Doch dank unfreundlicher Kunden und unvorhersehbarer Zwischenfälle ist dieser Vorsatz nicht immer einfach umzusetzen ...
Autofan Oskar verlangt Entschädigung, nachdem eine Werkstatt seine neuen Felgen und Reifen beschädigt hat - doch der Mechaniker weigert sich zu zahlen, bis die Sheriffs eingreifen. In London geraten James und Mark an ein exklusives Designermöbelgeschäft in Chelsea, das offene Rechnungen ignoriert und jede Verantwortung von sich weist, obwohl der Laden voller wertvoller Ausstellungsstücke ist. Außerdem rücken die Schulden-Sheriffs zu einer Zwangsräumung aus und beenden die Besetzung eines Bürogebäudes. Und in den West Midlands stellen sie einen Imbissbetreiber, der trotz Gerichtsbeschluss nicht zahlen will.
Rudy lernte Tyrell vor über 17 Jahren in einem Chatroom kennen, doch Tyrell schaffte es nie, sie zu treffen! Rudy möchte, dass Nev und Kamie ihr dabei helfen, ihren ausweichenden Langzeit-Lover zu finden, da sie auf die ganz große Liebe hofft!
Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May testen heute den neuen Lamborgini Aventador. Anders als Nissan, lässt sich Lamborgini traditionell Zeit mit der Entwicklung von Top-Modellen. Bis zu einem halben Jahrhundert kann der Ausbau eines neuen Modells andauern. Heute wollen die drei Experten herausfinden, ob das Handling des Autos wirklich einen großen Stellenwert eingenommen hat. Auf der Rennstrecke wird dies sowie der Top-Speed getestet.
1453. Konstantinopel, einst mächtige Hauptstadt des Byzantinischen Reiches, wird von den Osmanen belagert. Kaiser Konstantin XI. verteidigt die Stadt mit aller Macht. Das osmanische Heer unter der Führung von Sultan Mehmed II. ist den Verteidigern Konstantinopels zahlenmäßig überlegen. Die legendäre Stadt hat ihre Blütezeit längst hinter sich. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis das Byzantinische Reich untergeht. In ihrer über 1000-jährigen Geschichte wird die Stadt Konstantinopel immer wieder belagert. Doch alle Eroberungsversuche scheitern. Die Theodosianische Mauer, die aus mehreren Mauern, Gräben und Türmen besteht, gilt als Wunder des Festungsbaus - und scheint uneinnehmbar. Steinschleudern können dem massiven Bollwerk nichts anhaben. Sultan Mehmed II. lässt gigantische Bronzekanonen gießen, ein absolutes Novum. Zwar haben die Kanonen eine ungeheure Zerstörungskraft, sind aufgrund ihres Gewichtes jedoch schwer zu handhaben. Zudem müssen sie nach jedem Schuss abgekühlt werden. Diese Feuerpausen nutzen die Verteidiger, um die Schäden in der Befestigungsmauer zu reparieren. Den Unterminierungsversuchen der Osmanen setzen sie außerdem durch geschicktes Taktieren ein schnelles Ende. Als letzten Trumpf hat Sultan Mehmed die Janitscharen auf seiner Seite, eine militärische Elitetruppe. Beide Seiten wissen: In dieser Schlacht steht das Schicksal des gesamten Byzantinischen Reiches auf dem Spiel. Am 29. Mai 1453 fällt die Stadt erobert. Ihr Untergang gilt in der Geschichtsschreibung als der Untergang des Byzantinischen Reiches und markiert den Aufstieg des Osmanischen Reiches. Gewaltige Mauern und beeindruckende Wehrsysteme machen mittelalterliche Festungen oft uneinnehmbar - und dennoch kommt es immer wieder zu epischen Schlachten, Belagerungen und Eroberungen. Die Reihe lässt Festungsanlagen im Mittelmeerraum des 12. bis 16. Jahrhunderts lebendig werden und erzählt mit beeindruckenden Bildern ihre oft dramatischen Geschichten. Wie wurden diese Bollwerke der Macht verteidigt? Und warum gelang es trotzdem, sie einzunehmen?
Vulkane sind unabdingbar für die Mineralienversorgung der Erde und das Wachstum vieler Pflanzen. Doch ihre Zerstörungskraft ist groß. Mittels neuester Technologien, wie modernen Seismometern, können Wissenschaftler die Größe des Magma-Reservoirs berechnen und den Austrittszeitpunkt an der Erdoberfläche schätzen. Wie gut sind wir für die Folgen der Eruptionen ausgerüstet und könnten sie in Zukunft verhindert werden?
Die Donau in Oberösterreich bei Linz weist großen Fischreichtum auf. Mit Franz Wiesmayr, einem der letzten Linzer Berufsfischer, geht es frühmorgens hinaus auf die Donau, um seinen aktuellen Fang zu dokumentieren, der im Anschluss für den Marktverkauf vorbereitet wird. Auch im Mühlviertler Bildungshaus Greisinghof steht Fisch hoch im Kurs. Hier bereitet Koch Thomas Traxler Zander zu und serviert als Vorspeise eine feine Krebssuppe, die aus Signalkrebsen hergestellt wird.
Ohne die unermessliche Energie der Sonne wäre auf der Erde kein Leben möglich. Im Inneren der Sonne werden pro Sekunde 6000 Millionen Tonnen Wasserstoff zu Helium fusioniert. Dieser Prozess der permanenten Kernfusion stellt jedoch eine existentielle Bedrohung dar. Sollten Sonnenstürme die Erde treffen, droht ein globaler Stromausfall, der Versorgungsengpässe verursachen könnte. Um für diese Gefahr gewappnet zu sein, beobachten Forscher mittels Teleskope und Satelliten die Sonne Tag und Nacht.
Manch riskante Autoroute hat natürliche Ursachen: Extremwetter, Lawinen und Erdrutsche. In manchen Gegenden glauben die Einheimischen gar, böse Geister würden Reisende töten. Dabei sind viele Gefahren vom Menschen gemacht: Räuber oder Terroristen lauern Reisenden auf, auch knallharter Arbeitsdruck, soziale Not und gierige Geschäfte mit Massentransporten verursachen weltweit tragische Fahrfehler. Allein im 20. Jahrhundert starben 35 Millionen Menschen auf den Straßen weltweit - hinzukommen 1,5 Milliarden Verletzte!
Die Dokumentation des ORF Vorarlberg zeigt eine Reise durch die Gebirgsregionen Vorarlbergs - von den Voralpen im Norden bis zu den eisumwallten Dreitausendern ganz im Süden. Fünf geologische Regionen in nur 80 Kilometern - das ist in Österreich einmalig. Ein Team des ORF Vorarlberg durchwandert diese Regionen mit Menschen, die draußen unterwegs sind und ihr Leben in den Bergen verbringen. Am Ende der Reise wird jener Punkt Vorarlbergs erreicht, über dem sich nur noch der Himmel wölbt.