Sizilien - eine Insel mit atemberaubender Landschaft, einem unglaublichen Reichtum an Kulturpflanzen und vielen liebevoll angelegten Gärten. Karl Ploberger begibt sich auf Entdeckungsreise nach den schönsten blühenden Paradiesen der Insel. Eine extreme Vielfalt erwartet ihn, ein Konglomerat an moderner und künstlerischer Gestaltung, aber auch naturnaher und mediterraner Gartenkunst. Ja sogar in einer beeindruckenden Wüstenlandschaft findet er sich wieder. Der imposante Vulkan Ätna zwischen Meer und Land bildet dabei eine dramatische Kulisse.
Kaum ein Bauwerk prägt unser Bild vom europäischen Mittelalter so sehr wie die Burg. Doch wie lebte es sich auf einer Burg - vom Burgherrn über die vielerorts nicht gerade zahlreiche Dienerschaft bis hin zu den Gefangenen? Gab es auf engem Raum Konflikte und wie wurden sie gelöst? Was ist Legende, was ist wahr? Die zweiteilige Dokumentation haucht europäischen Mittelalterburgen wie der rheinland-pfälzischen Burg Eltz oder dem französischen Schloss Vincennes neues Leben ein, erzählt ihre Vergangenheit mit Hilfe von Experten und verblüffenden Experimenten und räumt mit Vorurteilen über die damalige Zeit auf.
"Schnuller weg" heißt es schon bald für Püppi. Ob Silvia die Entwöhnung gelingt? Auch die Zwillinge Emory und Casey sollen bald schnullerfrei leben. Und wie sieht es im Hinblick auf den Führerschein für Ali und Servet aus?
Die Vorbereitungen für die neue Campingsaison laufen auf Hochtouren. Und die Betreiber der 80 000 Quadratmeter großen Freizeitoase verfolgen am Schwielowsee ehrgeizige Pläne. Doch gleich zu Beginn muss der Familien-Clan in Brandenburg eine bittere Hiobsbotschaft verkraften. Ein Wasserrohrbruch wirbelt die Pläne des Teams durcheinander. Ausgerechnet unter der "Seebrücke": Gefährden die Reparaturarbeiten den geplanten Eröffnungstermin an Christi Himmelfahrt? Auch im Restaurant startet das neue Jahr mit einer kalten Dusche. Im Kühlhaus "regnet" es plötzlich.
Die DDR träumt in den 1970ern von der Weltspitze - mit Plattenbau und Supersportwagen. Fortschritt wird zur Staatsaufgabe, getragen von Improvisation und dem Können vieler. Doch der Plan hat Lücken. Nicht jede Idee passt ins System. Die Wissenschaft soll aufblühen und der DDR Devisen bringen. Doch die Planwirtschaft duldet keine Neugier. Forschung ist nur erlaubt, solange sie auf Linie bleibt. In den frühen 1970er-Jahren wird der Plattenbau zum Wegweiser in die Zukunft. Sozialistisch genormt, schnell errichtet und bezahlbar, bietet er Millionen Menschen ein eigenes Zuhause. Für viele bedeutet er den Sprung in eine neue Wohnwelt mit Bad, Heizung und Balkon. Auch auf der Straße will die DDR glänzen: Mit dem Melkus RS 1000, einem handgefertigten Sportwagen auf Wartburg-Basis, zeigt sie, dass auch Sozialismus schnell und elegant sein kann. Während im Westen der Rock 'n' Roll für Aufruhr sorgt, versucht der Staat im Osten dagegenzuhalten: "Lipsi" heißt der linientreue Gesellschaftstanz, der von oben verordnet wird, aber keine Chance gegen die heimlich eingeschalteten Westsender hat. Der Alltag im Osten ist längst durchmischt mit dem, was eigentlich nicht zu sehen oder zu hören sein darf. Prominente Gäste wie Musiker Bürger Lars Dietrich, Schauspielerin Anja Kling und Moderator Wolfgang Lippert testen und probieren, was der Zukunftsblick der DDR ersonnen hat. Die dreiteilige Dokumentation für ZDFinfo erzählt von überraschenden Erfindungen der DDR. Es geht um kleine Geistesblitze und große Einfälle, oft zwischen Ideologie und Improvisation, in einem System voller Widersprüche.
Das Schatzsucher-Team folgt einer Spur, die sie zu einem Labyrinth-artigen Ort voller Höhlen und Wasserfälle führt. Unbezahlbare Artefakte sind die Belohnung für die harte Arbeit der Männer.
Der zweite Teil dieser Reportage begleitet drei Traditionsbetriebe, die seit Generationen von familiärem Zusammenhalt leben. Im Schwarzwald übernehmen zwei Schwestern Verantwortung für ein historisches Hotel, in Leipzig halten Brüder eine weltberühmte Klaviermanufaktur auf Kurs, und in Bonn wächst ein Vater-Tochter-Duo an der Zukunft einer Likördynastie. Die Reportage zeigt, wie Vertrauen, Mut und Zusammenhalt helfen, Krisen zu überwinden und Traditionen fortzuführen.
Fürst Albert II und Charlène von Monaco möchten, dass ihre Kinder möglichst normal aufwachsen. Doch wie geht das bei einem Leben im Rampenlicht, das immer wieder von Skandalen geprägt wird? Jaques und seine Zwillingsschwester Gabriella sind gerade mal 9 Jahre alt und stehen schon seit ihrer Geburt im Fokus der Medien. Bei allem Glanz musste bisher jede Generationen der Grimaldis viele Tragödien und Skandale meistern - wird das auch das Leben des Thronerben und seiner Zwillingsschwester bestimmen?
Hotels und Ferienwohnungen kann man getrost vergessen: Hier kommt "Tietjen campt - der Roadtrip"! Die Reise führt Camping-Enthusiastin Bettina Tietjen und ihre prominente Reisegruppe vom Harz über die malerische Mecklenburgische Seenplatte bis auf die beliebte Urlaubsinsel Rügen. Werden die Star-Camper die Freiheit der Campingplätze genießen oder spätestens beim Entleeren der Campingtoilette auf harte Realität stoßen? Drohen unangenehme Mückenattacken und wird der Abwasch zur diplomatischen Hochleistung?
Mit von der Partie sind Boxlegende Axel Schulz, Podcasterin Ariana Baborie, Entertainerin Isabel Varell, Schauspieler Leo Reisinger und Handball-Weltmeister Pascal Hens.
Angekommen auf dem ersten Campingplatz präsentiert sich der Harz prachtvoll. Die erste Hürde: Wohnmobile einparken. Doch Bettina Tietjen, die erfahrene "Königin der Campingplätze", steht helfend zur Seite. Zwei entscheidende Fragen bleiben: Wer ergattert das Wohnmobil mit der Luxus-Toilette? Und wie in aller Welt passt der 2,03-Meter-Riese Pascal Hens überhaupt in so ein Gefährt?
Nach der ersten Nacht im Camper heißt es: Sanitäranlagen erkunden. Gemeinschaftliches Zähneputzen; für die Neulinge eine echte Herausforderung! Und das nächste Adrenalin-Abenteuer wartet schon: eine Baumschwebebahn in den Harzer Wipfeln! Dieser Programmpunkt kommt nicht bei allen gut an.
Zum Glück geht's direkt weiter an die Mecklenburgische Seenplatte, die mit unberührter Natur und einem perfekten Platz am See aufwartet.
Eines gehört bei einer Campingreise im Norden dazu: Regen! Doch unbeeindruckt von der Wetterlage erledigen alle, mittlerweile routiniert, die täglichen To-dos. Bettina schnappt sich Ariana, um sie in das Geheimnis "wie entleere ich möglichst geruchsneutral eine Campingtoilette" einzuweihen; nicht nur praktisch, sondern gleichzeitig ein Training für die Lachmuskeln. Axel genießt mit Isabel dagegen die entspannende Ruhe beim Waldbaden. Gegensätzlicher geht's ja wohl nicht.
Am Abend erreichen die Camper ihr ungewöhnliches Nachtquartier: den malerischen Pfarrhof in Kartlow. Sie erkunden das historische Gelände und die Backsteinkirche, bevor sie gemeinsam mit der Pfarrerin einige Lieder am Lagerfeuer anstimmen. Ein ungewöhnliches Abenteuer für alle Camper-Seelen.
Und dann wartet schon das Etappenziel: Rügen! Hier sorgt Insellegende Wolfgang Lippert für eine spannende Backstageführung bei den Störtebeker-Festspielen. Und bevor Bettina Tietjen und ihre Promi-Reisegruppe die Heimreise antreten müssen, wird die Ostseeinsel in all ihren Facetten noch einmal vollständig ausgekostet: Strand, geräucherter Fisch im malerischen Vitt und ein spektakulärer Blick auf die Kreidefelsen. Doch das Beste kommt zum Schluss: der Sundowner auf der Selliner Seebrücke. Sonnenuntergang und ein letzter gemeinsamer Blick aufs Meer, schöner geht es kaum.
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Das fragte sich schon unser hessischer Dichterfürst Goethe. Sicher ist, die regionale Reise schont das Portemonnaie, ist umweltfreundlicher und vielleicht auch entspannter als die Reise zu einem fernen Ziel. Nicht zu vergessen, Hessen hat alles zu bieten, was man sich für einen Urlaub wünschen kann: Seen, Burgen, Welterbe, hübsche Städte, Museen, herrliche Landschaften - und Jugendherbergen! Die haben ihr verstaubtes Image aufpoliert und sich in den letzten Jahren zu modernen Unterkünften gemausert, die längst nicht mehr nur Schulklassen beherbergen. Egal, ob man als Paar, als Familie oder allein verreist, Jugendherbergen sind eine unkomplizierte Alternative zu Hotels und Pensionen. Stockbetten und Mehrbettzimmer gibt es zwar auch noch, aber in vielen sanierten Häusern werden zudem Doppelzimmer und Familienzimmer mit eigenem Bad angeboten, und alle Häuser legen großen Wert auf nachhaltiges und gesundes Essen aus regionalen Produkten. Lauwarmer Hagebuttentee war gestern! Wir haben Reisende in fünf hessische Jugendherbergen begleitet: nach Willingen, auf den Hoherodskopf, an den Edersee, auf die Starkenburg in Heppenheim und nach Bad Hersfeld und waren positiv überrascht.
Knautschke oder Knorke, Molly oder Knut, Bao Bao oder Ingo der Flamingo - wer ist der Liebling im Berliner Zoo? Das rbb Fernsehen erinnert an die 30 schönsten Tiergeschichten.
Was machen Menschen, die sich alles leisten können, in ihrer Freizeit? Die Reportage begleitet Millionäre bei ihren liebsten und manchmal sehr eigenwilligen Hobbies. Während die einen dabei ein kleines Vermögen ausgeben, machen sich andere eher auf Sinnsuche. Dabei geht es von einem Falkenjäger in der Wüste Dubais über einen Frauenschuhsammler in die Steiermark zu einem Fischer in den einsamen Buchten Schottlands.
Die Doku untersucht die Veränderungen in der Automobilindustrie seit den Anfängen der Einzelfabrikproduktion und thematisiert die Komplexität moderner Fahrzeuge sowie die Herausforderungen der Branche bei der Bewältigung von Lieferkettenstörungen wie dem Halbleitermangel während der Covid-19-Pandemie. Dabei werden die Bemühungen der Industrie zur Anpassung von Lieferkettenmodellen und zur Neugestaltung von Produktstrategien betont.
Kaum ein Bauwerk prägt unser Bild vom europäischen Mittelalter so sehr wie die Burg. Doch wie lebte es sich auf einer Burg - vom Burgherrn über die vielerorts nicht gerade zahlreiche Dienerschaft bis hin zu den Gefangenen? Gab es auf engem Raum Konflikte und wie wurden sie gelöst? Was ist Legende, was ist wahr? Die zweiteilige Dokumentation haucht europäischen Mittelalterburgen wie der rheinland-pfälzischen Burg Eltz oder dem französischen Schloss Vincennes neues Leben ein, erzählt ihre Vergangenheit mit Hilfe von Experten und verblüffenden Experimente und räumt mit Vorurteilen über die damalige Zeit auf.
In Paradigm liefern Thomas Genon, Kade Edwards, Emil Johansson und Szymon Godziek Freeride-MTB der Extraklasse - von Big Mountain bis Slopestyle, kreativ, technisch und voller Action.
Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Religion befassen, tauschen in ruhiger Atmosphäre Gedanken und Ansichten aus. Dabei werden Glaubensfragen vor allem aus der Sicht Gläubiger diskutiert.
Wolfgang Fasching hat dreimal das härteste Radrennen der Welt gewonnen und ist eine Extremsport-Legende. Jetzt will der Steirer seine Heimat Österreich zum ersten Mal ganz entspannt erkunden. Auf seiner gemütlichen Entdeckungstour durchs Kufsteinerland findet er traumhafte Routen, lernt Tiroler Originale kennen und bekommt seine erste Wakeboard-Stunde.
Grace Kelly und Diana Spencer - eine erstaunliche, tiefe Freundschaft zweier Adliger. Beide leiden, lieben, sterben tragisch. Ihre gemeinsame Geschichte wird erstmals in dieser Doku erzählt. Die Freundschaft von Diana und Grace ist kaum bekannt. Sie schrieben sich Briefe, trafen sich. Beide sind scheu und schüchtern, beide haben das Gefühl, nicht dazuzugehören. Und beide finden in tragischen Autounfällen viel zu früh den Tod. Fürstin Gracia Patricia war der jungen Diana ein Vorbild. Vor allem ihre Haltung und Hinwendung zu Bedürftigen schaut sie sich von der Monegassin ab. Für beide Frauen ist das soziale Engagement eine Flucht. Raus aus dem Palast, hin zu den Menschen. Grace engagiert sich als Leiterin der "Roten Kreuz Charity". Diana setzt sich ein für Aidskranke und Minenopfer. Die Doku erzählt die Parallelen der beiden Frauen.
Essen im geteilten Deutschland: Toast Hawaii oder Karlsbader Schnitte? Hamburger oder Grilletta? Hotdog oder Ketwurst? Wie sah es aus auf deutschen Tellern in Ost und West? In der Bundesrepublik herrschen ein Jahrzehnt nach dem Krieg Wirtschaftswunder und Überfluss: Die Deutschen im Westen schlemmen und gönnen sich wieder was. Im Osten hingegen wird "Konsumsozialismus" propagiert. Die Banane wird zum Symbol des Mangels. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der deutschen Esskultur von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart. Es ist die Zeit großer Veränderungen: In beiden Teilen Deutschlands werden nach dem Krieg neue Foodtrends entwickelt. Technische Innovationen erobern die Küchen - aber auch Essen aus anderen Ländern wie Pizza, Soljanka und Döner verändern die Essgewohnheiten hierzulande. Amerikanische Fast-Food-Ketten erobern die westdeutschen Städte, auch im Osten wird man in Sachen Essen immer experimentierfreudiger. Das Thema Essen führt zu Hüftspeck in Ost und West. Mit Fitness und Diäten wird ab den 70ern den Fettröllchen der Kampf angesagt. Mit viel Humor und Anekdoten unternimmt die Dokumentation einen bunten, appetitanregenden Streifzug durch die deutsch-deutsche Esskultur.
Die Doku bietet eine tiefgründige Analyse der Lieferkette von Personal Computern und zeigt die Komplexität der Globalisierung auf. Dabei wird die Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Technologiebranche hervorgehoben und ein Blick auf die Herausforderungen wie den globalen Chipmangel und den wachsenden E-Schrott geworfen.
In sieben Tagen werden die ersten Erholungssuchenden an der "Himmelspforte" erwartet. Bis dahin muss alles vorbereitet sein. William will mit tatkräftiger Unterstützung von Dauercamper Robert am Schwielowsee das Event-Boot zu Wasser lassen. Aber der bestellte Kran ist zu klein und die Aktion droht, samt dem Betreiber der Freizeitoase, ins Wasser zu fallen. Maximilian verdonnert sein Team zum Schleppen. Der Gastro-Chef hat 90 neue Stühle bestellt. Und Heinrich verschönert die Tinyhaus-Siedlung mit Rollrasen. Die Aktion endet jedoch schneller als geplant.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen die Kandidaten eine Dahomey-Machete, die von einem Frauenstamm in der Subsahara zur Verteidigung eingesetzt wurde.
Eine erstaunliche Reise auf dem Wasser in Deutschland von Ost nach West: Starten kann man im Schlauchboot auf dem Grenzfluss Lausitzer Neiße. Auf dem Berliner Müggelsee kann man im Saunafloß chillen. Mit dem Zeesboot in der Darß-Zingster Boddenlandschaft kann man auf Kranichtour gehen. Wo ist es besonders schön? Und: Wo findet man noch Geheimtipps?
Friso und Lukas machen sich auf die Suche nach dem Campingglück. Diesmal besuchen sie zwei Campingplätze, die erst vor Kurzem aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst wurden. Zuerst geht es mit Oldtimer-Wohnmobil "Pamela" zum Campingplatz Ulmtal. Den hat gerade Thomas aus Bayern mit seiner Familie übernommen. Gemeinsam verwandeln sie den Platz an der Ulmbachtalsperre im hessischen Westerwald in ein kleines Campingparadies mit bayerischer Almhütte. Dann geht es für Friso Richter und Lukas Lowack ab nach Nordhessen. Hier in der Mitte Deutschlands bei Bad Karlshafen lag ein stillgelegter Campingplatz zugewuchert an der Diemel, bis Katarzyna und ihr Mann Rolf sich in den Platz verliebten und ihn mit viel Engagement wieder herrichteten.
In Neuss hat für die Wollnys alles begonnen. Eine Rückkehr in die alte Heimat lässt Erinnerungen aufleben. Wie geht es der Großfamilie mit dem Besuch in ihrem ehemaligen Zuhause?
Was machen Menschen, die sich alles leisten können, in ihrer Freizeit? Die Reportage begleitet Millionäre bei ihren liebsten und manchmal sehr eigenwilligen Hobbies. Während die einen dabei ein kleines Vermögen ausgeben, machen sich andere eher auf Sinnsuche. Dabei geht es von einem Falkenjäger in der Wüste Dubais über einen Frauenschuhsammler in die Steiermark zu einem Fischer in den einsamen Buchten Schottlands.
"Verlasse diesen Körper, Dämon!" Auch heute noch kämpfen Exorzisten gegen das Böse, während Betroffene auf Heilung und Befreiung hoffen. Doch warum lässt uns der Teufel nicht los?
Exorzismus ist kein Relikt der Vergangenheit - auch heute wird der Teufel ausgetrieben. Der Film begleitet Exorzisten, Betroffene sowie Kritiker und beleuchtet eine Praxis zwischen Glauben und Gefahr. Welche Antworten finden wir auf das Böse in einer Welt im Wandel?
Auch in der heutigen Zeit fühlen sich Menschen von bösen Geistern verfolgt und von Dämonen besessen. Als Antwort darauf bieten Kirchen und freie Gemeinden spezielle "Befreiungsdienste" an - Rituale, die Befreiung vom Bösen versprechen. Öffentlich dazu bekennen möchte sich allerdings kaum jemand. Seit dem Todesfall der Studentin Anneliese Michel 1976 hält sich vor allem die katholische Kirche zurück, doch die Nachfrage bleibt bestehen. Wer hilft heute Menschen, die sich in einer spirituellen Notlage sehen? Der Film folgt Exorzisten bei ihrer Arbeit und stellt grundlegende Fragen: Was ist das Böse? Warum glauben Menschen, besessen zu sein? Und welche Bedeutung hat eine dualistische Weltsicht in einer rational geprägten Gegenwart?
Im Zentrum des Films steht Religionswissenschaftlerin Dr. Nicole Bauer, die das Publikum mitnimmt auf eine Reise in die verborgene Welt des Exorzismus. "Meine Forschungen legen die Vermutung nahe, dass diese Praxis des Exorzismus anders praktiziert wird, als es nach außen hin kommuniziert wird", berichtet sie, nachdem sie sich jahrelang Zugänge zu diesem Feld erarbeitet hat. Dr. Bauer besucht Schauplätze vergangener Fälle und trifft Menschen, die bis heute im Befreiungsdienst stehen.
Begleitet wird auch der katholische Pater und Psychotherapeut Dr. Jörg Müller, der Orte und Menschen vom Bösen reinigen soll, zugleich jedoch davor warnt, psychische Probleme vorschnell zu spiritualisieren und hinter jedem Problem eine dämonische Ursache zu vermuten, denn oft lägen die Ursprünge tief im Menschen selbst und in seiner Vergangenheit.
Aber nicht nur katholische Priester kümmern sich um Menschen, die sich vom Bösen heimgesucht fühlen. Längst haben sich neben der kirchlich geregelten Praxis neue Formen des Befreiungsdienstes etabliert. Der Film bewegt sich zwischen diesen Welten und zeigt, wie vielfältig und widersprüchlich der Umgang mit dem Dämonischen heute ist. Denn das Interesse an okkulten Themen erlebt auch gerade durch die sozialen Medien einen neuen Aufschwung. Tarotkarten, Ouija Boards und spirituelle Angebote sind längst im Alltag angekommen.
Für viele Gläubige sind sie jedoch ein gefährliches Einfallstor für dämonische Einflüsse. Davor warnt auch das LOROSA-Gebetsteam rund um Rose de Jesus. Seit über einem Jahr stehen sie im Befreiungsdienst und verstehen ihre Berufung als direkte Nachfolge Jesu. Sie gehören zu einer neuen Generation von Exorzisten, die auf Social Media über ihre Arbeit sprechen und deutschlandweit tätig sind. Hautnah begleitet der Film eine ihrer Befreiungen. Hat der Dienst Erfolg? Und welche Gefahren bergen sogenannte Heilungsdienste, für die es keine festen Formen und geschützte Rahmen gibt? Jan, ein Aussteiger aus einer Freikirche, kehrt zurück an den Ort des Geschehens und berichtet von belastenden Erfahrungen mit erzwungenen Exorzismen. Seine Geschichte macht deutlich, wie eng Glaube und psychische Gewalt miteinander verknüpft sein können. Auch die institutionelle Kirche steht in der Kritik: Offiziell spielt Exorzismus kaum eine Rolle, gleichzeitig fehlen Betroffenen Anlaufstellen. Dadurch suchen viele Hilfe bei selbsternannten Exorzisten - darunter der Internetexorzist "Nature 23", dessen Rituale an psychisch Erkrankten die Grenzen zwischen Glauben, Inszenierung und spirituellem Missbrauch verwischen.
Der Film zeigt Menschen, die fest an das Böse glauben, ebenso wie jene, die unter diesen Vorstellungen leiden. Er fragt: Wie gehen wir heute mit dem Unbegreiflichen um? Wo endet Glaube und wo beginnt Gefahr? Und welche Antworten finden wir auf das Böse in einer Welt, die sich immer schneller verändert?
Extrem-Holzarbeiter haben einen der gefährlichsten Jobs der Welt. Wenn gewöhnliche Forstbetriebe nicht mehr weiterkommen, werden die Spezialisten gerufen. Sie beseitigen Sturmschäden im Wald, sägen in atemberaubenden Höhen und holzen morsche Baumriesen ab, ehe sich der gefürchtete Borkenkäfer unkontrolliert ausbreiten kann. Ob mithilfe von Harvester, Seilkran oder 'fliegender Säge' - für alle Einsatzorte sind sie bestens gerüstet.
Liechtenstein - ein Nachbarland Österreichs im Westen - gehört wie Monaco, Malta, Andorra oder Singapur zu den weltweit rund 50 Klein- und Mikrostaaten. Das Fürstentum ist eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratisch-parlamentarischer Grundlage. Die Fürstenfamilie ist weder durch Skandale noch durch einen aufwändigen Lebensstil bekannt. Liechtenstein ist ein hoch industrialisiertes Land ohne Staatsverschuldung mit drei Milliarden Franken auf der hohen Kante. Die Dokumentation des ORF Vorarlberg zeigt, wie es sich in einem Land mit nur elf Gemeinden und knapp 42.000 Einwohnerinnen und Einwohnern - das aber über 800 Vereine hat und fast in jeder Beziehung mit anderen Staaten mithalten muss - lebt.
Michael hatte eigentlich keine Zeit für eine Beziehung, aber dann wurde er von Chanelle kontaktiert. Sie war genau das, was er brauchte, aber plötzlich verschwand sie. Nun wollen Nev und Max Michael dabei helfen, seine Liebe wiederzufinden.
Einst von Queen und Volk missachtet und von den Medien geschmäht: Camilla, die Ehefrau von König Charles III. Inzwischen ist sie eine Säule der britischen Monarchie und längst angekommen in ihrem neuen royalen Top-Job. "Terra X History" erzählt ihren steinigen Weg auf den Thron.
Europas Burgen und Schlösser sind weltberühmt. Weniger bekannt ist die Tierwelt, die außerhalb und innerhalb ihrer Mauern lebt. Die Dokumentationsreihe zeigt die Schönheit der Natur rund um einige der bekanntesten Bauwerke.
Am Fuße der französischen Pyrenäen liegt eine der ältesten und beeindruckendsten Festungen Europas: Carcassonne. Verschiedene Herrscherhäuser bauten sie inmitten einer spektakulären Natur zu einer der größten Wehranlagen Europas aus. Noch heute leben in den umliegenden Bergen Bären, im Fluss Aude seltene Wasservögel und in den Gemäuern der Burg Echsen und Raubvögel.
BMX-Profi Courage Adams reist in seine Heimat Lagos, um dort den ersten BMX-park Nigerias mitzugestalten - ein Meilenstein für die lokale Szene und ein Impuls für die nächste Generation von Ridern.
Mit dem Mauerfall verschwindet in Ost und West vieles, was bis dahin unseren Alltag prägte. Bei manchen Dingen ist das auch gut so, doch um andere ist es schon ein bisschen schade. Früher hatte sie jeder Ostdeutsche in der Tasche: die in der DDR von 1973 an ausgegebenen Geldscheine und Münzen. Darauf abgebildet sind Szenen aus dem Arbeiter- und Bauernstaat und große Persönlichkeiten wie Clara Zetkin oder Goethe. Dann fällt die Mauer, und mit der Währungsunion im Jahr 1990 gibt es nur noch die D-Mark. Und weg ist nach der Wiedervereinigung auch die Ost-Hymne. Und klar: Auch die Transitstrecken braucht nach dem Mauerfall keiner mehr. Vorbei ist die Zeit, als Westberlin nur über vier Autobahnen durch DDR-Gebiet zu erreichen war. "Das war dann mal weg" hieß es auch für das Sandmännchen im Fernsehen. Und zwar für das Westsandmännchen. Aber das war schon vor dem Mauerfall faktisch verschwunden. Zur Wende gibt es nur noch das Ostsandmännchen. Ein Wende-Gewinner, der nicht nur unsere Herzen erobert, sondern am Ende sogar die große Kinoleinwand. Der Mauerfall hat das Leben vieler Menschen grundlegend verändert. Und so manches, was vor der Wende in Ost oder West alltäglich war, ist dabei unbemerkt verschwunden. Gutes wie Schlechtes - "Das war dann mal weg".