Wer Abenteuer am Berg, zu Wasser oder in der Luft erleben möchte, ist am Achensee genau richtig. Eingebettet in die spektakuläre Kulisse von Karwendel und Rofan liegt das "Meer der Tiroler" und lockt all jene, die wandern, klettern, schwimmen, surfen oder Gleitschirm fliegen wollen. Dazu gibt es grandiose Ausblicke und eindrucksvolle Naturerlebnisse.
Diese Reise führt vom sächsischen Pirna bis nach Dessau in Sachsen-Anhalt und bietet eine einzigartige Mischung aus Natur, Kultur und Geschichte. Historische Bauten wie Schloss Pillnitz und die Meißener Albrechtsburg, prachtvolle Städte wie Dresden und die Lutherstadt Wittenberg, naturbelassene Auen und Kulturlandschaften wie das UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz säumen das Elbufer.
Eine kostbare 78er Corvette-Pacecar-Sonderedition verlangt den Steel Buddies alles ab, doch der nächste Auftrag duldet keinen Aufschub: Ein Konvoi der U.S. Army liefert wertvolles Equipment und medizinische Geräte. Die kostbare Ladung ist derart gewaltig, dass Michael Manousakis sogar seinen größten Schatz, die Antonow AN-2, aus dem Hangar verbannen muss.
"Ich habe ein allerletztes Geschenk für dich!" An diese Worte denkt das bildhübsche Model Lara, als sie Opfer eines grausamen Säureanschlags wird. Hat ihr Freund Tobias ihr tatsächlich das Gesicht verätzt, weil sie mit ihm Schluss gemacht hat? Laras Mutter glaubt fest an Tobias' Unschuld. Aber wer wollte die 19-Jährige dann für immer entstellen?
Diesmal ereilt Gordon ein Hilferuf aus Manquin, Virginia. Hier befindet sich das familiengeführte Fischrestaurant "Halterman's Eatery". Die Schwestern Amber, Autumn und ihre Eltern haben alleine im Sommer einen Verlust von 40.000 US-Dollar erlitten. Die Ersparnisse aller sind aufgebraucht. Als sich der Sternekoch vor Ort einen Überblick verschaffen will, wird deutlich, dass Machtkämpfe, unterirdische hygienische Zustände und mangelnde Erfahrung zu den Hauptproblemen gehören.
Dusty Crum und sein Team brechen mit ihrem Truck zum Lake Kissimmee auf, denn in der Nähe des Sees wurde angeblich eine Würgeschlange gesichtet. Tigerpython-Weibchen legen im Frühjahr bis zu hundert Eier ab - und in Florida finden die Reptilien optimale Bedingungen vor. Die invasive Spezies könnte sich in der Region rasend schnell ausbreiten und das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen. Das wollen Dusty und seine Mitstreiter verhindern. In der Dunkelheit machen sich die erfahrenen Schlangenjäger auf die Suche nach dem nachtaktiven Tier.
Die Natur steckt voller seltsamer und faszinierender Erscheinungen. In "Terra X: Rätselhafte Phänomene" begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach Erklärungen. Da tun sich Erdlöcher plötzlich auf, Schiffe versinken auf ruhiger See, und ein Vulkan scheint blaue Lava zu speien. Im Internet kursieren Bilder von unheimlichen Naturschauspielen. Sie werfen die Frage auf: Was ist echt, und was ist Fake? In dieser Folge ist Dirk Steffens sowohl in den USA als auch in Schottland und in Indonesien unterwegs. In Nordamerika stößt er dabei auf die sogenannten Sinkholes, Erdlöcher. Vor allem im Urlaubsparadies Florida reißt immer wieder vollkommen unerwartet die Erde auf, und metertiefe Löcher und Krater entstehen. Es gibt dort eine regelrechte "Sinkhole Alley" - die "Erdloch-Allee". Allerdings sind auch andere Länder nicht vor solchen Überraschungen gefeit. In Thüringen etwa gibt es 10.000 solcher Sinkholes. Zusammen mit Wissenschaftlern erklärt Dirk Steffens das Georisiko "Karstboden" und zeigt an anderen Orten der Welt, wie schön manche Erdfälle sein können. Manchmal spielt bei der Entstehung von Erdlöchern und Kratern auch das facettenreiche Gas Methan eine Rolle. Methan ist für viele geheimnisvolle Phänomene auf der Welt verantwortlich. Dirk Steffens zeigt auf, wie das Gas entsteht, und erklärt manche rätselhafte Methan-Erscheinung wie etwa die sagenumwobenen Irrlichter. In Indonesien erlebt Dirk Steffens am Ende seiner Expedition sein blaues Wunder. Auf Java, einer der Hauptinseln, reiht sich ein Vulkan an den anderen. Einer der 38 Feuerberge birgt ein leuchtendes Geheimnis. Erst bei Dunkelheit wird es sichtbar. Für "Terra X" verbringt Dirk Steffens die Nacht auf dem Vulkan und zeigt, wie auch hier die Gesetze der Natur faszinierende Phänomene entstehen lassen.
Von Patagoniens Gletschern bis zur Atacama-Wüste erkundet Geologe Colin Devey, wie Wind, Eis und Wasser die Anden formen. Ein Naturlabor, in dem atmosphärische Kräfte Landschaften bilden. Vom Vulkan Chimborazo aus durchwandert er alle Klimazonen und folgt dem Wasser gen Osten bis zum Amazonas. Im Westen herrscht extreme Trockenheit. In der Atacama-Wüste, mit einer der größten Lithiumlagerstätten der Welt, trotzen Mensch und Natur extremen Bedingungen. Die Anden sind geprägt von Hochebenen, Canyons, schroffen Bergen, Wüsten und Gletschern. Doch nicht nur Kräfte aus dem Erdinneren formen diese Landschaften - auch die Atmosphäre spielt eine entscheidende Rolle. Auf seiner Reise beantwortet Geologe Colin Devey die Frage, wie Wind, Eis und Wasser die längste Gebirgskette der Erde gestalten. In Patagonien schleifen tosende Winde und gigantische Gletscher Täler ins Gebirge. Der ständige Wechsel von Frost und Tau lässt selbst massive Felsen langsam zerfallen. Auf dem Chimborazo folgt Colin Devey dem Weg des Naturforschers Alexander von Humboldt, durchwandert alle Klimazonen - von schneebedeckten Gipfeln bis ins Amazonasbecken. Er besucht das Ursprungsgebiet der Kartoffel und erfährt, wie Artenvielfalt die Nahrungsmittelsicherheit der Zukunft sichern kann. Er erkundet, warum der kalte Humboldtstrom vor der Westküste Südamerikas extreme Trockenheit im Hinterland und die höchste Sonneneinstrahlung der Erde verursacht. Die Atacama-Wüste ist daher der perfekte Ort, um ins Weltall zu blicken. Schon die indigenen Völker dachten dort über den Ursprung des Lebens nach. Und heute werden mit raffinierten Methoden selbst in der trockensten Wüste Weinberge kultiviert. Für Colin Devey sind die Anden ein geologisches Labor der Extreme, in dem die Kräfte der Atmosphäre ihre spektakulärsten Kunstwerke schaffen.
Die E-Lok der Marke Vectron gibt es rein elektrisch und als Hybrid-Modell. Sie hat die Zugkraft von 23 Lastwagen. Gefertigt werden die bis zu 4,5 Millionen Euro teuren Züge in München. Bis 2023 will die DB Cargo 400 elektrische Loks im europäischen Cargo-Schienenverkehr einsetzen und so pro Jahr bis zu acht Millionen Liter Diesel einsparen. Der Vorteil: die Lok ist besonders umweltverträglich sowie modular aufbau- und umrüstbar, wodurch sie nahtlos auf allen Schienennetzen Europas fahren kann.
Während des Kalten Krieges existierte in nahezu jeder Familie im Ostblock ein lang ersehntes, heiß geliebtes und innig gepflegtes Auto. Dieser Film zeigt die spektakuläre Geschichte sozialistischer PKW anhand ausgewählter Erzählungen, die mit einer Prise Humor von den Ereignissen und Nöten der Zeit berichten. Zärtliche Erinnerungen, aufrechte Liebe und wunderliche Anekdoten gepaart mit einzigartigem Archivmaterial machen diesen Film zu einer spektakulären Fahrt in die Geschichte und Gegenwart sozialistischer Auto-Kultur.
Europäische Sehnsuchtsorte, die Sie kennen sollten
90'
Italien, Portugal oder die Türkei. Überall in Europa gibt es Orte, die viele Menschen einmal sehen wollen. Eine Reise zu den schönsten Sehnsuchtsorten in Europa.
Die Reportage berichtet über die vielfältigen Einsatzgebiete im Zivildienst.
Die Reportage reist zu Orten und Persönlichkeiten, die unvergessen bleiben.
Europa ist unglaublich vielfältig. Seine Landschaften sind Schauplätze einer Naturgeschichte, die weit zurück in die Vergangenheit reicht. Der Geologe Colin Devey begibt sich auf Spurensuche. Der Weg zu den Rätseln der europäischen Naturgeschichte beginnt vor fast drei Milliarden Jahren in Schottland bei den ältesten Gesteinen und endet im Ural, der östlichen Grenze unseres Kontinents, bei den sagenumwobenen Steinen von Manpupuner. Im dieser Folge der zweiteiligen Expedition ist Colin Devey auf der Suche nach den Ursprüngen des Kontinents. Auf der schottischen Insel Lewis findet er die ältesten Gesteine Europas. Sie bilden das Fundament der berühmten schottischen Highlands. Ein Ausflug zum berühmten Loch Ness lässt den lang gezogenen See als Teil einer uralten Plattengrenze erkennen, die sich quer über die Nordhalbkugel zieht. Auch in den zentralen Regionen Europas ist naturgeschichtlich eine Menge passiert. Viele dieser Gebiete gehörten zu den Rändern zweier Ur-Erdteile - Gondwana und Laurussia -, die vor 350 Millionen Jahren aufeinandertrafen und ein riesiges Gebirge bildeten. Die heutigen Überreste, die Mittelgebirge, gehören zu den schönsten Landschaften Europas: verwunschene Naturräume, die vielen Tieren einen sicheren Rückzugsort im dicht besiedelten Europa bieten. Colin Devey macht sich auf die Suche und findet die geografische Mitte der europäischen Landmasse in den bezaubernden Wäldern des Böhmerwaldes. Ganz im Südwesten des heutigen Kontinents liegt die Atlantikküste Portugals. Doch die eigentliche Begrenzung Europas findet sich viel weiter westlich, mitten im Atlantik. Colin Devey taucht in die Unterwasserwelt der Azoren, ein Hotspot der Artenvielfalt. Der Grund für den Lebensreichtum ist der Mittelatlantische Rücken, ein riesiges Unterwassergebirge. Genau hier trennte sich Europa von Amerika vor über 200 Millionen Jahren. Noch heute rücken die Platten der beiden Kontinente messbar auseinander. Vom äußersten Westen zieht es den Geologen schließlich an die Ostgrenze Europas - den Ural. Hier untersucht Colin Devey mitten im Winter ein ganz besonderes Naturdenkmal: die sieben Felsen von Manpupuner. Die Entstehungsgeschichte der Säulen liegt weit zurück in der Kreidezeit Europas. Wie bereits "Expedition Deutschland" besticht auch dieses Programm durch seinen hohen Anteil an Computeranimationen, die, verwoben mit den heutigen Landschaften, einen spektakulären Einblick in die Vorgänge der Erdgeschichte geben. So können die Zuschauer hautnah miterleben, wie sich viele der uns heute bekannten Landschaften über Jahrmillionen entwickelt haben. Lebendige Geologie, die staunen lässt.
In einer neuen Ausgabe des ORF2-Erfolgsformats "Herrschaftszeiten" besucht Moderator Johann-Philipp Spiegelfeld das weststeirische Schloss Stainz. Das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift aus dem Jahr 1229 ist eng mit Erzherzog Johann und seiner großen Liebe Anna Plochl verbunden. Der "steirische Prinz" erwarb das geschichtsträchtige Anwesen im Jahr 1840 und bis heute ist das prachtvolle Barockschloss im Besitz seiner Nachkommen, der Familie Meran.
Das monumentale Gebäude fasziniert mit einer imposanten barocken Schlosskirche, unzähligen Räumen und exakt gezählten 365 Fenstern - eines für jeden Tag des Jahres. Neben privaten Wohnräumen beherbergt das Schloss heute wichtige Standorte des Universalmuseums Joanneum, darunter das Erzherzog Johann Museum sowie Österreichs größtes Jagdmuseum.
Für Johann-Philipp Spiegelfeld öffnen sich auch diesmal wieder ganz exklusive Türen: Er darf in der originalen, historischen Jagdhütte des legendären Erzherzogs übernachten. In den frühen Morgenstunden wartet ein weiteres Highlight: Gemeinsam mit Schlossherr Franz Meran bricht er in den schlosseigenen Revieren zur traditionellen Auerhahn-Pirsch auf.
Sieben der zehn giftigsten Schlangenarten der Welt sind in Australien beheimatet. Deshalb steht Julia Bakers Telefon in Brisbane nicht still. Und gleich der erste Einsatz erfordert in dieser Folge absolute Vorsicht und Konzentration. Denn bei dem gesuchten Schuppenkriechtier, das die besorgten Anrufer nicht genau beschreiben konnten, handelt es sich um eine Todesotter. Und anschließend wagt sich Julia in unbekannte Gefilde vor. Auf einer Krokodilfarm im Bundesstaat Queensland füttert sie unter der Anleitung eines Wildlife-Rangers hungrige Reptilien.
Münster ist Fahrradstadt, Universitätsstadt und Heimat der Preußen. Zwischen Prinzipalmarkt, Domplatz und Hafen gehört Fußball einfach dazu. Nicht laut oder aufgesetzt, sondern selbstverständlich. Die Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Grün sind Teil des Stadtbildes und des Alltags vieler Menschen.
Der Sportclub Preußen von 1906 Münster wird von Schülern gegründet. Seit 1926 spielt der Verein im Stadion an der Hammer Straße. Hier werden große Siege gefeiert, Abstiege getragen und immer wieder neue Anfänge erlebt. Der legendäre "100.000-Mark-Sturm" um Fiffi Gerritzen macht den Verein in den 1950er Jahren deutschlandweit bekannt. Höhepunkt ist 1951 das DFB-Pokalfinale. Und Preußen Münster ist 1963 dabei, als die Bundesliga gegründet wird. Es folgen Jahrzehnte des Auf und Ab. Der Zusammenhalt der "Jungs von Preußen Münster" sind bis heute spürbar.
Die neue Folge der WDR Heimatflimmern Reihe "Meine Heimat. Mein Verein." erzählt von den Menschen, die den Fußballverein tragen. Claudia Brannekemper ist Trauerrednerin und erlebt immer wieder, wie tief der Verein Menschen begleitet, oft bis hin zur Trauerfeier. Lehrerin Mona Kolbow hat die AG "Fußball ohne Rassismus" gegründet, die eng mit dem Verein zusammenarbeitet. Thomas Sommer verkauft samstags Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt am Domplatz und geht danach selbstverständlich ins Stadion. Bildhauer Oliver Mertens formt den Preußen-Adler aus regionalem Sandstein. Katharina Rozmiarek spielt seit Beginn ihres Studiums für die Futsal-Mannschaft des SC Preußen Münster. Lambert Scheer, Geschäftsführer des Coppenrath Verlags, beschreibt den Verein als emotionalen und wirtschaftlichen Bestandteil der Stadt.
Komikerin Lisa Feller erklärt, warum man Fan von Preußen Münster werden muss - spätestens, wenn die Vereinshymne erklingt. Darüber hinaus blickt Torwart-Legende Max Schulze Niehues auf 14 Jahre im Preußen-Trikot zurück. Christoph Strässer erzählt von der tiefen Verwurzelung des Clubs in Münster und dem langen Prozess des Stadionumbaus.
Sängerin und Musicalstar Ute Lemper, in Münster geboren und aufgewachsen, erzählt die Geschichte des Vereins, der eine Art Spiegelbild seiner Heimatstadt ist: bodenständig, widerstandsfähig und voller Leidenschaft.
Monsterwellen sind gefürchtet. Manche entstehen wie aus dem Nichts, andere schlagen regelmäßig auf den Strand. Dirk Steffens begibt sich wieder auf die Spur der "Rätselhaften Phänomene". Wie ein Motor halten Naturgesetze das Leben auf der Erde am Laufen. Sie bestimmen, wann und wo der Wind weht, statten zarte Pflanzen und Tiere mit scheinbar übernatürlichen Kräften aus, sodass sie Steine sprengen und scheinbar mühelos weite Strecken überwinden. Ein kleiner Streifen Küste in Portugal bei der Stadt Nazaré hat sich zum Hotspot der internationalen Surfer-Szene entwickelt. Warum schlägt "das Biest", wie die Monsterwellen von den Einheimischen genannt werden, gerade hier auf den Strand, und welches Naturphänomen verbirgt sich hinter den Wellen, die auf hoher See schon so manchem Schiff zum Verhängnis wurden? Ohne Winde, die sich erstaunlich regelmäßig rund um den Erdball bilden, wären viele rätselhafte Phänomene kaum möglich. Dank ihrer Hilfe können sich zum Beispiel einige Pflanzensamen in die Luft erheben und verbreiten. Für manche Menschen eher erschreckend ist dagegen die Vorstellung, dass vielleicht auch Spinnen fliegen können. Erwünscht dagegen ist das Wissen darüber, warum manche Tiere scheinbar endlos leben. Diesen und anderen rätselhaften Phänomenen ist Dirk Steffens auf der Spur.
Es ist mit 330 Kilometern pro Stunde Deutschlands schnellstes Schienenfahrzeug. Jährlich bringt der ICE Millionen Reisende in kürzester Zeit ans Ziel und ab Ende 2017 sogar noch schneller: Dann sollen die Highspeed-Züge auf der neugebauten Hochgeschwindigkeitsachse Berlin-München innerhalb von knapp vier Stunden von der Bundes- zur Landeshauptstadt rasen. Die Reportage begleitet einen ICE-Triebfahrzeugführer bei seiner täglichen Arbeit und zeigt die Ausbildung neuer Aspiranten im Simulator.
Der knapp 2000 Meter hohe Untersberg, umrankt von Sagen und Mythen ist die Endstation eines "Land der Berge"- Streifzuges durch das Flachgauer Alpenvorland mit seiner bezaubernden Seenlandschaft. Am Untersberg liegt auch das große Trinkwasserreservoire der Stadt Salzburg, das Wasser kommt hier kristallklar direkt aus dem Berg. Über das Freilichtmuseum Großgmain, dem größten Bauernhofmuseum der Ostalpen geht die Reise über den Voggenberg, den Haunsberg und den Buchberg. Er ist Salzburgs jüngster Naturpark mit zahlreichen Kraftplätzen und dem Panoramablick auf mehr als 120 schroffe Kalkalpengipfel. Iydllisch eingebettet liegen einem hier Obertrumersee, Mattsee, Wallersee und Grabensee zu Füßen. Am Haunsberg - nur einen Steinwurf vom historischen Platz der "Kaiserbuche" entfernt, entstand 2018 eine der modernsten Sternwarten Europas. Eine Oldtimerfahrt bringt Salzburgs Malerfürsten Hans Weyringer zu seinem "Atelier" am Tannberg, der Teufelsgraben bei Seeham und Henndorf, das seit dem 19. Jahrhundert ein Eldorado der Sommerfrische für viele Künstler war, sind Stationen der Reise. Carl Zuckmayer bildete mit den Literaten Stefan Zweig, Ödön von Horvath und anderen den "Henndorfer Kreis", beheimatet in der berühmten "Wiesmühl".
Unterwegs in dieser Landschaft der Gegensätze mit ihren vielen Aussichtspunkten, magischen Orten und fesselnden Geschichten treffen wir auf Erdgeschichtler, Wildfrauen, Maler und Poeten, einen Oldtimer Sammler, einen Bergbesitzer, eine Musikerin und unzählige Berggeister. (Doku 2018)
Bis zu 2.000 Einsätze absolviert die Wiener Flugrettung im Jahr. In nur zwei Minuten nach Alarmierung hebt sie mit ihrem Hubschrauber Christophorus 9 ab und startet zum Einsatzort. Bis zu 16 Stunden sind die Lebensretter täglich im Einsatz. "ATV - Die Reportage" begleitet zwei Mannschaften der Rettungseinheit in ihrem Berufsalltag.
Das Wattenmeer, Deutschland/Niederlande - Ein Spiegel des Himmels
15'
Es gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe: das Wattenmeer an der Nordseeküste mit seinen Gezeiten. Zweimal täglich zieht sich das Wasser zurück und gibt eine weite graue Fläche frei, durchzogen von Prielen. Bei Ebbe kann man ins Meer hinauswandern, sogar Seehunde auf Sandbänken beobachten. Möwen und Seevögel suchen auf dem freigelegten Grund nach Nahrung. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie Wind und Meer diese einzigartige, sich ständig wandelnde Landschaft formen.
Die Landschaften Europas sind unglaublich vielfältig. Die Geschichte ihrer Entstehung ist voller monumentaler Ereignisse, die unseren Kontinent zu dem machten, was er heute ist. Bei seiner Expedition begibt sich der Geologe Colin Devey auf die Spuren eines urzeitlichen Ozeans - der Tethys. Denn es ist dieses sagenhafte "Ur-Meer", das mit der Entstehungsgeschichte vieler zentraleuropäischer Landschaften in Verbindung steht. Colin Deveys erste Etappe ist das Elbsandsteingebirge mit seinen bizarren Steinformationen. Die Entstehungsgeschichte des Sandsteins begann in den flachen Uferbereichen des Tethysmeeres, das vor 100 Millionen Jahren Europa bedeckte. Riesige Meeressaurier waren in diesem Meer heimisch, genauso wie die Vorfahren heutiger Meeresschildkröten, Haie und Krokodile. Durch die Wanderung der Afrikanischen Platte nach Norden hob sich das Land, das Tethysmeer zog sich zurück. Über Jahrmillionen schob sich Afrika gegen Europa - es entstanden die Alpen, Colins nächstes Ziel. Das Matterhorn gehört zu den höchsten Bergen der Alpen. Seine markante Form macht es zu einem der bekanntesten Monumente der Natur. Erdgeschichtlich gesehen besteht es aus verschiedenen Kontinentalplatten, die übereinander geschoben wurden in einer Zeit, als Teile von Afrika mit Europa kollidierten. Bis heute kann man die Vorgänge dieser gigantischen Kollision an vielen Stellen in den Alpen nachvollziehen. Am Rande dieses Geschehens entstanden ganz neue Gebiete: ausgedehnte Wasserwelten im Südosten des Kontinents. Colin Devey reist ins artenreiche Donaudelta und erklärt die Entstehung von Landbrücken und Meeresbecken. Nicht weniger aufregend ist die Geschichte der Wüste von Tabernas im Süden Spaniens. Salz liebende Pflanzen und kleine Tropfsteinformationen verraten, dass die Wüste einst der Boden eines Meeres war. Nachdem Colin Devey in Island und im Doggerland an der Nordostküste Englands Spuren der Eiszeiten dokumentiert hat, reist er nach Italien, seiner letzten Station. Am Fuße des berühmten Vesuv liegen die Ruinen einer alten Stadt - Pompeji. Im Jahr 79 nach Christus begrub der Vesuv nach einer Eruption seine direkte Umgebung unter einer meterdicken, heißen Aschewolke. Der römische Gelehrte Plinius der Jüngere beobachtete die Vorgänge und beschrieb sie. Hier, wo Menschen die Kraft der Naturgewalten erstmals analytisch beobachteten, endet die Expedition durch die Naturgeschichte Europas. Auch diese Dokumentation besticht durch ihren hohen Anteil an Computeranimationen, die, verwoben mit den heutigen Landschaften, einen spektakulären Einblick in die Vorgänge der Erdgeschichte geben. So können die Zuschauer hautnah miterleben, wie sich viele der uns heute bekannten Landschaften über Jahrmillionen entwickelt haben. Lebendige Geologie, die staunen lässt.
Den Lauf der Mittelelbe prägt eine nahezu märchenhafte Landschaft. Vom Teichlebermoos bis zur Steileiche, vom Heldbock-Käfer bis zum Elbebiber. Mit ihrer Fülle an Leben gelten Auenlandschaften als die Urwälder Europas, hier gibt es sie noch. Und heute entdeckt der Mensch die naturnahe Flusslandschaft wieder neu. Als Arche Noah der Artenvielfalt, als CO2-Speicher und Schutz vor zunehmenden Hochwassern.
Laut Plato war Atlantis einst eine blühende Hochkultur, bevor eine Katastrophe alles zerstörte und Atlantis von der Bildfläche verschwand. Forscher gehen seit Jahren der Frage nach, ob es die versunkene Stadt wirklich gegeben hat und wie sie zu finden sei.
Weite, Watt und noch wat: eine jahrhundertealte Hafenstadt: Husum. Die bunte Stadt am Meer ist das Zentrum an der nordfriesischen Küste. Schicke Seebäder und Chichi gibt´s hier nicht. In diesem Landstrich trifft das "mareTV"-Team Menschen, die mit den Gezeiten leben.
Ruth Hartwig-Kruse hat den wohl ungewöhnlichsten Arbeitsweg aller deutschen Bürgermeister: Jeden Morgen pendelt sie 3,5 Kilometer mit der Lore von der Hallig Nordstrandischmoor auf die Halbinsel Nordstrand. Viel Geld hat die Kommune nicht. Und den Widerspruchsgeist der kantigen Küstenbewohner bekommt sie auch manchmal zu spüren. Doch Ruth lässt sich nicht beirren, sie will die "Bürgermeisterin der Herzen sein."
Höhepunkt der Husumer Hafentage ist das Tauziehen. Den einzigartigen Wettbewerb quer über das Hafenbecken erfanden einst die örtlichen Fischer. Sie wetteten, dass niemand es schafft, sie über die Kaikante zu ziehen. Längst sind die Fischer mangels Masse nicht mehr dabei. Die "Schäfer der Westküste" hingegen haben sich zum Dauerbrenner entwickelt. Zehn Mann am Seil bringen über 1300 Kilo auf die Waage. Und sie wollen endlich mal wieder gewinnen.
Spot an für die schönsten Schafböcke Deutschlands: Jedes Jahr im Sommer stehen rund 700 wollige Models auf der Husumer Bockauktion im Rampenlicht. Züchter Christian Paulsen von Nordstrand tritt mit acht Böcken an, die er zuvor ein Jahr lang liebevoll gepäppelt hat, inklusive einer "Wwaschen- schneiden-legen"-Schönheitskur. Preise gibt es tatsächlich zu gewinnen, die Versteigerung ist aber auch knallhartes Geschäft. Christian muss mindestens 500 Euro pro Tier erlösen, um Gewinn zu machen.
Levke Lorenzen wohnt am Watt und geht dort spazieren, häufig aus beruflichen Gründen: Sie fertigt Meeresschmuck aus Muscheln und - Muttermilch! Die Herzmuscheln sammelt sie im Schlick und veredelt sie mit ganz individuellen Perlen. Dafür wird die Muttermilch mit Harzen vermischt, in Form gebracht und gehärtet. Auf die Idee kam Levke, als sie nach der Geburt ihrer Zwillinge etwas suchte, was sie an die herausfordernde Stillzeit erinnern würde. Nach einigem Herumexperimentieren hielt sie ihre erste Muttermilch-Perlenkette in den Händen. Inzwischen hat sie Kundinnen aus aller Welt.
Von den Tudors über den barocken Glanz bis ins viktorianische Zeitalter: Hampton Court zählt zu den bedeutendsten royalen Residenzen in der Geschichte Englands. Der weitläufige Palast mit seinen 330 Hektar Garten- und Parkanlagen erzählt eine Geschichte von Macht und Vergänglichkeit.
Die Dokumentation führt durch ein einzigartiges Ensemble, in dem sich Architektur, Kunst und Natur auf eindrucksvolle Weise verbinden. Wandteppiche, Porträts und Deckenmalereien verkünden die Botschaften der Herrscherinnen und Herrscher - kunstvolle Inszenierungen, die Frömmigkeit und Reichtum zur Schau stellen.
Gärten sind dabei weit mehr als schmückendes Beiwerk. Sie sind Ausdruck von Harmonie und Kontrolle, Schönheitssinn und Autorität.
Bis heute ist Hampton Court ein lebendiges Zeugnis royaler Geschichte und zugleich ein Ort aktueller gärtnerischer Herausforderungen. Zwischen barocken Mustern, viktorianischen Pflanzungen und nachhaltigen Konzepten entsteht ein Bild, das Vergangenheit und Zukunft verbindet. Die Leidenschaft der Gärtnerinnen und Gärtner zeigt sich in jedem Detail - von millimetergenau geschnittenen Hecken bis zu exotischen Pflanzen, die einst aus aller Welt nach Hampton Court gebracht wurden.
Die filmische Reise führt durch Symbolik, Harmonie und Geschichte - ein lebendiges Erbe königlicher Macht und Ästhetik.
Tropische Meere, Vulkanausbrüche und urzeitliche Raubtiere: Die Vulkaneifel erzählt eine Geschichte voller Gegensätze - von fossilen Riffen bis zum Vermächtnis ruhender Kraterseen. Die Vulkaneifel steht stellvertretend für die geologische Vielfalt der gesamten Eifel. Unter Hügeln und Kraterlandschaften verbirgt sich ein Naturarchiv, das Hunderte Millionen Jahre umfasst - von Flachmeeren bis zu den Spuren jüngster Naturgewalten. Über Jahrmillionen formen Meere, tektonische Kräfte und Vulkane die Eifel. Von den tropischen Küsten des Devons vor rund 390 Millionen Jahren bis zu den jüngsten Ausbrüchen vor etwa 13.000 Jahren entsteht dort eine Landschaft voller Gegensätze. In Gerolstein öffnen Gesteinsschichten ein Fenster in das Leben vor rund 390 Millionen Jahren. Fossile Riffe, Korallen und Trilobiten mit ihren facettenreichen Augen erzählen von einer längst versunkenen Unterwasserwelt. Gemeinsam mit Geologe Achim Herf erkundet Wissenschaftsjournalist Niklas Kolorz ehemalige Steinbrüche, in denen noch heute Stromatoporen - urzeitliche Riffbildner - und muschelähnliche Brachiopoden zu finden sind. Ein weiteres Kapitel der Urzeit offenbart sich im luxemburgischen Grenzgebiet: Dort werden die Überreste eines über anderthalb Meter langen Seeskorpions entdeckt - eines der größten Gliedertiere aller Zeiten. In der Präparationswerkstatt des Dinosaurierparks Teufelsschlucht begleitet Kolorz Paläontologin Dr. Lea Numberger-Thuy bei der aufwendigen Freilegung des Fossils. Doch nicht nur alte Meere und ihre Bewohner haben Spuren hinterlassen. Auch vulkanische Kräfte formen die Eifel - besonders in ihrem südöstlichen Teil, der Vulkaneifel. Am Laacher See zeugen mächtige Ablagerungen vom Ausbruch eines gewaltigen Vulkans vor rund 13.000 Jahren, einer der heftigsten Eruptionen Mitteleuropas. Archäologe Dr. Olaf Jöris erklärt Niklas Kolorz, dass sich an der Wingertsbergwand drei klar unterscheidbare Schichten erkennen lassen - Ablagerungen verschiedener Phasen derselben Eruption. Allein aus der ersten Ausbruchsphase stammen bis zu 20 Meter Material, entstanden innerhalb weniger Tage. Noch heute ist die Aktivität dieses vulkanischen Systems messbar. Direkt am Laacher See, wo weiterhin Gasblasen aus dem Wasser aufsteigen, untersucht Dr. Torsten Dahm vom GFZ Potsdam mithilfe seismologischer und geochemischer Messungen, was im Untergrund passiert. Vieles deutet darauf hin, dass der Vulkanismus in der Region noch nicht ganz erloschen ist. "Das System schläft, aber es ist nicht tot", sagt der Geophysiker. Diese Prozesse prägen nicht nur das geologische Gesicht der Eifel, sondern auch ihre Ökologie. Die nährstoffreichen Böden aus vulkanischer Asche bilden die Grundlage für eine große Artenvielfalt. Viele der wassergefüllten Maare sind im Lauf der Zeit verlandet und haben sich zu Mooren entwickelt. In diesen Feuchtgebieten gedeihen seltene Pflanzen, während Wiedervernässungsprojekte wie am Mosbrucher Weiher zeigen, wie eng Geologie und Ökologie zusammenhängen. Moorforscherin Leonie Hebermehl erklärt: "Gesunde Moore sind echte Multitalente. Sie speichern enorme Mengen Kohlenstoff - aber nur, solange sie nass bleiben. Trocknen sie aus, entweichen CO? und andere Treibhausgase in die Atmosphäre." Die Eifel ist damit weit mehr als ein Kapitel der Erdgeschichte. Sie ist ein lebendiger Forschungsraum, in dem sich geologische Prozesse, Klima und Leben bis heute gegenseitig beeinflussen. Millionen Jahre Erdgeschichte haben Deutschland geformt - mit Landschaften, die bis heute faszinieren. Wissenschaftsjournalist Niklas Kolorz geht ihren geologischen Geheimnissen auf den Grund.
Salzwasserkrokodile zählen neben giftigen Spinnen, Schlangen und Haien zu den gefährlichsten Tieren Australiens. Im tropischen Norden des Landes leben geschätzt 100 000 Exemplare. Und Julia Baker erlernt auf einer Reptilienfarm den Umgang mit den Kolossen. Doch als sie in Pormpuraaw unter die "Crocodile Hunters" geht, wird sie in einem unachtsamen Moment von der Jägerin zur Gejagten. Mit wilden Bullen ist ebenfalls nicht gut Kirschen essen, denn die Vierbeiner haben spitze Hörner. Doch Julia schreckt in Down Under auch vor dieser Herausforderung nicht zurück.
Seit Jahrzehnten ist das BMW-Werk Berlin-Spandau einer der international wichtigsten Standorte im Motorradbau. Hier gefertigte Zweiräder werden weltweit gehandelt. Die Produktpalette des bayerischen Automobilkonzerns umfasst eine Vielfalt an Modellen, darunter auch wendige Cross-Maschinen, sportliche Cruiser oder umweltfreundliche Elektro-Motorräder. Sonderwünsche? Kein Problem. Auch Bikes, die über die gewöhnliche Standardausführung hinausgehen, können in Spandau maßangefertigt werden.
Der Geologe Colin Devey begibt sich auf Spurensuche in Jordanien. Auf engstem Raum beherbergt das Wüstenland wichtige Rohstoffe für eine klimafreundliche Zukunft der Welt - allen voran Metalle. In Jordanien findet Colin Devey die "Großen Sechs", die wichtigsten Rohstoffe der Zukunft. Ob Windräder oder Elektroautos: Je mehr CO2 eingespart werden soll, umso stärker werden Metalle für grüne Technologien gebraucht. Mit der Verarbeitung von Metallen im Nahen Osten endet vor circa vier Jahrtausenden die Steinzeit. Damals beginnt ein neues Kapitel für die Menschheit, geprägt von Metallen, darunter Kupfer. Heute ist Kupfer eine Art "Heiliger Gral" für die Elektrifizierung unseres Alltags. In Chile liegen die größten bekannten Vorkommen, sie sind das Ergebnis einer Kollision zweier Kontinentalplatten. Aber die angestrebte CO2-freie Mobilität braucht noch ganz andere Metalle: Nickel, Kobalt und Lithium werden in Kombination vor allem für Batterien benötigt. Weltweit wird danach gesucht. Neben Manganknollen am Meeresboden bietet ein Land in der Arktis großes Potenzial. In Grönlands eisfreien Gebieten rüsten sich Bergbaufirmen für einen neuen "Goldrausch". Seltene Erden - eine Gruppe aus 17 Metallen - werden auch in Jordanien vermutet, doch die Mengen sind noch unklar. Seltene Erden werden vor allem in Magneten in Elektromotoren und anderen Hightech-Produkten verbaut. China hält die größten Marktanteile. Auch wenn die USA hier langsam aufholen. Und dann ist da noch ein anderer Rohstoff - Phosphor. Jordanien gehört zu den großen Produzenten der Welt. Phosphor ist in Dünger unersetzbar. Doch die globalen Vorräte gehen zur Neige. Hoffnung gibt Norwegen: Dort wurde ein vielversprechendes Vorkommen gefunden, das die ganze Welt versorgen könnte.
Walfangsaison auf Island, Erste Finnwale erlegt/ Kambodscha: Zwangsarbeiter schuften in Scamfabriken und betrügen ihre Opfer um viel Geld/ Chile: Abgeladen in der Natur, Wie entsorgte Kleidung in der Atacama-Wüste landet/ Spanien: Zu viele Pilger, droht ein Massentourismus am Jakobsweg?
Der Mensch strebt danach, Strukturen zu erbauen, die er mit Bedeutung füllen kann. Sei es ein Haus zum eigenen Schutz oder ein Denkmal für die Götter. Von Stonehenge über den Notre Dame bis zu den höchsten Wolkenkratzern - in dieser Folge steht die außergewöhnliche Ingenieurskunst im Mittelpunkt.
Ab Hamburg bestimmt der Rhythmus der Nordsee die Elbe. Von Hafengeschehen und Gezeiten beeinflusst, prägen Containerschiffe, aber auch fruchtbares Marschland, seltene Süßwasserwatten und traumhafte Inseln und Strände den Fluss. Ob beim Fischen, dem Inselauftrieb der Galloway-Rinder oder der Rettung der Seehunde, das Leben an der Unterelbe fasziniert mit einer Vielfalt, die es zu entdecken gilt.
Bäume sind fest verwurzelt und müssen an ihrem Standort Kälte, Hitze und Fressfeinden trotzen. Wie sie dennoch seit Millionen von Jahren überleben konnten, zeigt diese Dokumentation.
Forschende aus den Bereichen Ökologie, Biologie und Forstwirtschaft erläutern, wie Bäume einander unterstützen und sogar miteinander kommunizieren. Der gebürtige Brite Douglas Godbold ist Waldökologe an der Universität für Bodenkultur in Wien.
"Pflanzen sind viel sozialer, als man denkt", erklärt er. "Alle Waldbäume leben in Symbiose mit Pilzen. Wenn man eine Baumwurzel aus der Erde nimmt, wird man an den feinen Wurzelenden Verfärbungen sehen. Das ist der Pilz. Und genau dieser Pilz bildet ein riesiges unterirdisches Netzwerk. Bei jedem Schritt steigst du auf das 'Wood-Wide-Web'. Es verlinkt die Bäume."
Pilze und Bäume gehen lebenslange Partnerschaften ein, von denen beide Seiten profitieren. Nicht nur Nährstoffe werden ausgetauscht, sondern auch Botschaften. Darüber hinaus können Bäume nicht nur über "Pilzleitungen" miteinander kommunizieren, sondern auch über den Luftweg: Blätter und Rinden geben Duftstoffe ab, die durch die Luft schweben und mit dem Wind von Baum zu Baum geweht werden. Zu ihrer Verteidigung können die Pflanzen dann Giftstoffe produzieren, um sich zum Beispiel besser vor Blattläusen zu schützen.
Noch faszinierender ist, dass auch andere Organismen die Duftbotenstoffe verstehen können - etwa Raubinsekten, die dann die Blattläuse parasitieren und damit den befallenen Pflanzen helfen. "Zum Beispiel Schlupfwespen, die eine Pflanze erkennen, die unter Stress steht", erläutert der Botaniker Peter Hietz, der ebenfalls an der Universität für Bodenkultur arbeitet. "Sie fliegen dann dorthin und finden ihre Beute und der Blattlausbefall wird reduziert."
Magazinsendung für alle, die an gärtnerischen Themen interessiert sind. Mit jahreszeitlich abgestimmten Pflanzenporträts, praktischen Tipps zur Pflanzenpflege, Vorstellung von Heil- und Giftpflanzen, Rezepten, Aufnahmen aus europäischen Gartenanlagen.
Das Wattenmeer ist ein Naturwunder im ständigen Wandel. Geprägt durch die Gletscher der Eiszeiten und geformt von Ebbe und Flut, beherbergt es heute ein einzigartiges Ökosystem. Millionen Jahre Erdgeschichte haben dort einen einzigartigen Lebensraum entstehen lassen. Forschende entdecken im Watt Spuren mittelalterlicher Siedlungen, Fossilien und Gesteine, die von der bewegten Entstehungsgeschichte der Region erzählen. Das Wattenmeer ist ein Naturraum im ständigen Wandel. Mit dem Ende der letzten Eiszeit, vor rund 12.000 Jahren, formen Gletscher, Schmelzwasser und Sedimente eine Landschaft aus Küsten, Inseln und Watt. Ein Lebensraum, der sich seither unaufhörlich verändert. Auf Sylt gibt Wissenschaftsjournalist Niklas Kolorz Einblicke in diese frühe Phase. Geophysiker Dr. Jasper Hoffmann zeigt ihm, wie eiszeitliche Gletscher Gestein aus Skandinavien bis an die Nordseeküste schieben. Ihre Spuren sind bis heute sichtbar, etwa im Roten Kliff oder im steinzeitlichen Megalithgrab Denghoog bei Wenningstedt. Mit dem Rückzug der Gletscher wird die Region allmählich bewohnbar. Menschen siedeln an geschützten Ufern, nutzen die fruchtbaren Marschböden und passen ihr Leben dem Rhythmus der Gezeiten an. Über Jahrtausende entstehen Dörfer und Handelsplätze, doch die Nähe zum Meer bleibt riskant. Wie zerstörerisch die Kräfte des Wassers sein können, zeigt sich im Schicksal von Rungholt, einer blühenden mittelalterlichen Küstensiedlung, die im 14. Jahrhundert von einer Sturmflut zerstört wird. Gemeinsam mit einem Forschungsteam begibt sich Niklas Kolorz bei den nordfriesischen Halligen ins Watt. Mithilfe von Sonartechnik und GPS suchen sie nach den Überresten der versunkenen Ortschaft und dokumentieren, wie sich die Küstenlinie über Jahrhunderte verschoben hat. Das Wattenmeer ist aber mehr als ein Archiv der Erdgeschichte. In den Schlickwattflächen von Rantum erklärt Biologin Dr. Svenja Reents, wie Seegras und Salzwiesen Nahrungsketten sichern, CO? binden und das Watt stabilisieren. Doch die Erwärmung der Meere bringt dieses Gleichgewicht ins Wanken. Wie der Mensch auf den steigenden Meeresspiegel reagiert, zeigt sich im Umgang mit dem Küstenschutz. Deiche schützen Siedlungen vor Überflutung, greifen aber in natürliche Sedimentationsprozesse ein. Im Langwarder Groden erläutert Landschaftsökologin Julia Schwienheer, wie gezielte Deichflutungen helfen können, das Land mit dem Meeresspiegel mitwachsen zu lassen. Ein Versuch, mit dem Wandel zu leben, statt ihn aufzuhalten. Millionen Jahre Erdgeschichte haben Deutschland geformt - mit Landschaften, die bis heute faszinieren. Wissenschaftsjournalist Niklas Kolorz geht ihren geologischen Geheimnissen auf den Grund.