An Ostern feiern die Christen die Auferstehung Jesu Christi und damit sinnbildlich den Beginn des neuen Lebens. In der ORF-Oster-Dokumentation begeben wir uns auf eine Reise durch alle Lebensräume und Ebenen, in denen dieser Neubeginn sichtbar, spür- und erlebbar ist: Vom Wunder der Geburt über die sich erneuernde Natur, den neuen Generationen von Tieren, der Aussaat und Pflanzungszeit in der Landwirtschaft, den Erneuerungsprozessen in körperlicher, geistiger und spiritueller Hinsicht, bis hin zu den herzerfrischenden Frühlingsgefühlen.
Ufos haben sich im 21. Jahrhundert von einem Randphänomen zu einem zentralen Forschungsthema entwickelt. Dank der Zusammenarbeit führender Wissenschaftler, Geheimdienste und fortschrittlicher Technologien könnten wir bald Antworten auf jahrtausendealte Himmelsphänomene finden.
Robert Napper, in früher Kindheit selbst misshandelt und sexuell missbraucht, ermordete Frauen, Männer und mindestens ein Kind. Seine bestialischen Taten, verübt in Südost-London, versetzten Anfang der 90er-Jahre England in Angst und Schrecken. Der Killer entwickelte im Verlauf seines Lebens Wahnvorstellungen und litt oft unter paranoid-schizophrenen Anfällen, die seine abseitigen Fantasien immer weiter beflügelten.
Mit Maximilian Hilbrand, Hans Bayer, Josef Tratnik, Renier Baaken, Volker Wolf, Gerd Kilbinger, Michaela Kametz
Große Veränderungen stehen an: Während Big Sis sich von den "Auction Hunters" verabschiedet, überlegen Allen und Ton, ihren Laden an ihren Vermieter zu verkaufen. Ton würde sich über diesen Neustart freuen, doch sein Geschäftspartner zeigt sich skeptisch.
Ant Antstead will aus dem 500 Jahre alten Bauernhaus ein gemütliches Zuhause für seine Eltern machen. Doch die Renovierungsarbeiten verschlingen sehr hohe Beträge. Und ein Jaguar XJS, der frisches Geld in die Kasse spülen sollte, entpuppte sich als Verlustgeschäft. Deshalb steht der Profi-Mechaniker unter Druck. Beim nächsten Autoprojekt soll alles besser laufen. Der Lotus Elan wurde allerdings lange nicht bewegt und mit der Straßenlage stimmt etwas nicht. Der Abstand zwischen Radbogen und Rad ist viel zu groß. Das ist nicht im Sinne des Erfinders.
Im Jahre 885 nehmen die Wikinger Kurs auf Paris. Sie plündern, brandschatzen und verbreiten Angst und Schrecken. Doch einer ihrer Anführer namens Rollo will mehr als nur Beute machen. Mit ihren flachen und wendigen Schiffen kommen die Nordmänner schnell voran. In Paris stoßen sie auf erbitterten Widerstand - doch der Frankenkönig Karl III. kann sie nicht vertreiben. Der Wikinger Rollo schlägt einen Handel vor: Land gegen Schutz. Weil Rollos Männer das Land gegen andere Wikinger verteidigen, dürfen er und seine Gefolgsleute sich in Nordfrankreich niederlassen. Dieses Gebiet wird später Normandie genannt: Land der Nordmänner. Schon bald steigt Rollo der Wikinger zum Herzog auf. Er lässt sich taufen und nimmt den christlichen Namen Robert an. Kampfgeist und Kühnheit der Wikinger leben in ihren Nachfahren fort. Unter Wilhelm dem Eroberer besiegen die Normannen die Angelsachsen und entscheiden damit das Rennen um die englische Krone für sich. Und dank des legendären Ritterkönigs Richard Löwenherz kontrollieren sie schließlich als mächtigstes Herzogtum Europas halb Frankreich und England. Die dreiteilige Dokumentationsreihe zeigt, wie aus einer kleinen Region im Norden Westfrankreichs eines der bedeutendsten Herzogtümer des Mittelalters wird.
Forschende rätseln über die Sichtung eines bislang unbekannten gehörnten Vierbeiners im Dschungel von Vietnam. Da es einem Fabelwesen gleicht, bekommt es den Spitznamen "Asiatisches Einhorn". Das Tier ist extrem scheu und lässt sich nur schwer einfangen. Und: Im Dschungel von Guyana liegt die Geisterstadt "Jonestown" mit einer schrecklichen Vergangenheit.
Mitten in Manhattan ragt die gespenstische Ruine des Pockenkrankenhauses aus dem Stadtbild - einst Hoffnung und Horror zugleich, ein Symbol für Seuchenangst und medizinischen Fortschritt. Außerdem: Japans Festungen rund um die Bucht von Osaka, gebaut aus Angst vor Fremden. Dazu: Schliemanns rastlose Suche nach Troja im Westen der Türkei und Albaniens geheimer U-Boot-Bunker an der ionischen Küste - vier Orte, deren Mauern von Wandel, Verzweiflung, Durchhaltekraft und Legenden zeugen.
Spektakuläre Bauwerke, zeitlose Siedlungen, uralte Stadtkerne und der regionale Reichtum der Natur: Österreichs wertvollste Schmuckstücke stehen als "Erbe der gesamten Menschheit" unter dem Schutz der UNESCO. Die beeindruckende filmische Entdeckungsreise zu Österreichs Welterbe-Schätzen führt über Dächer, Seen, Flüsse, Berge und Täler. Anlass des Doku-Zweiteilers ist das Jubiläum des internationalen Übereinkommens, das den Schutz von Kultur- und Naturdenkmälern von außergewöhnlichem universellem Wert garantieren soll.
1633 legten die Bürger des bayerischen Bergdorfes Oberammergau im Angesicht der Pest vor Gott das Gelübde ab, ein Passionsspiel aufzuführen, wenn sie fortan nur vom schwarzen Tod verschont blieben. Heute ist das Oberammergauer Passionsspiel das berühmteste der Welt.
Für die knapp 100 Einwohner, die auf Hallig Hooge leben, ist die Nordsee immer präsent. Bei Land unter schwappen die Wogen manchmal bis direkt an die Türschwelle. Wer unter diesen besonderen Bedingungen lebt, muss wetterfest sein und vielleicht auch über eine gehörige Portion Gottvertrauen verfügen. Pastorin Hildegard Rugenstein hat ihren ersten Orkan hinter sich. Seit 2021 ist sie als Pastorin auf der Hallig, kam von einer Landgemeinde in Brandenburg auf diese Stelle. "Manchmal fühlt man sich wie auf einem Schiff", sagt sie.
Die Dokumentation begleitet Hildegard Rugenstein und eine Reihe von Halligbewohnern und -bewohnerinnen an den Tagen vor und an Ostern.
Jungbäuerin Eilien Brogmus hat in dieser Zeit besonders viel zu tun: In ihrer Schafherde sind 18 Osterlämmer geboren. Einige davon muss sie zusammen mit ihrer Mutter Katrin mit der Flasche aufziehen. Denn ein Mutterschaf hat Drillinge zur Welt gebracht, da reichen die zwei Zitzen, die Schafe haben, nicht aus. Eilien ist mit all dem vertraut, sie ist eine der wenigen, die auf der Hallig groß geworden und geblieben ist. Jetzt macht sie sich Gedanken: Wie wird sie einen Mann finden, der hier sein Leben mit ihr teilen will?
Kaufmann Jerome Marschke ist den umgekehrten Weg gegangen: Er verließ eine gut dotierte Stelle als Supermarktleiter in Hamburg, um den einzigen Kaufmannsladen auf der für einen Großstädter entlegenen Hallig zu führen. Ebenso wie seine Frau Svenja fragt er sich natürlich, wie ihre gemeinsame Tochter Leila mit dem Halligleben klarkommen wird. Wenn sie in die Schule kommt, ist sie die Einzige in der ersten Klasse. Mit ihr gibt es dann insgesamt acht Schulkinder. Alle zusammen teilen sich einen Klassenraum, werden von zwei Lehrerinnen betreut.
Sandra Wendt hat den Andenkenladen mit allen Risiken der Selbstständigkeit übernommen. Zu Ostern beginnt die Saison, für Becher mit Namensaufdruck, Miniaturleuchttürme und Krabbenkutter aus Holz ist sie in Vorleistung gegangen. Jetzt hofft sie auf Kundschaft. Aber werden die Leute nach Jahren der Corona-Einschränkungen und der Kostensteigerungen wiederkommen? Und dann ist da noch die Sorge um ihren Sohn. Alex (16) kam als Mädchen zur Welt, will aber lieber ein Junge sein. Wie gehen die Halligbewohner damit um?
Für Autor Manfred Uhlig sind die Halligen und ihre Bewohner fast schon alte Bekannte. Während der Recherchen zu diesem Film erlebte er selbst ein Land unter mit. Einmal kam er wegen einer Sturmflut tagelang nicht wieder weg. Ein Kollege musste den fast fertigen Film auf trockenem Boden, auf dem Festland in Hamburg, zu Ende bringen.
Das pure Wandervergnügen wartet auf uns. Wir beginnen den ersten Teil der Sendung mit einer Wanderung auf dem Rothaarsteig, dem ersten Steig-Wanderweg bei uns im Westen. Er war der Schrittmacher für viele andere. Im letzten Jahr feierte er seinen 20. Geburtstag. Der Fernwanderweg führt auf fast 160 Kilometern über den Kamm des Rothaargebirges, vorbei an Natur- und Kulturdenkmälern, auf schmalen Pfaden mitten durch wunderschöne Naturschutzgebiete.
Kathrin Heinrichs, die Autorin der Sauerlandkrimis, zeigt der Kabarettistin Lisa Feller aus dem flachen Münsterland auf einer sehr unterhaltsamen Wanderung die schönsten Etappen auf dem Weg der Sinne: Von der Niedersfelder Hochheide in Winterberg bis zur Tiefenrother Höhe in Wilnsdorf hat die Sauerländerin für ihre Kollegin aus Münster jede Menge Begegnungen vorbereitet: mit wilden Wisenten und gewaltigen Kunstwerken. Natur pur mit vielen Gewässern, schönen Aussichten und Gaumen-Genüssen!
So macht Wandern Spaß. Und deshalb präsentiert Lisa Feller im zweiten Teil der Sendung noch viele andere Möglichkeiten, unseren Westen zu erwandern. Egal ob auf Fernwanderwegen wie dem Eifel- oder Rheinsteig, ob auf Rundwanderwegen im Bergischen Land oder den Dörenther Klippen im Tecklenburger Land oder auf kleinen noch unbekannte Wanderrouten: Im Westen wandert's sich bestens! Abwechslung, Spaß und viel frische Luft sind garantiert. Die "Unser Westen Wandergruppe" hat den Rucksack gepackt.
Am "Turiner Grabtuch" scheiden sich die Geister: Für die einen ist es das Grabtuch des Jesus von Nazareth, andere halten es für eine Fälschung aus dem Mittelalter. "Das Grabtuch ist wie ein schwarzes Loch. Wenn man ihm zu nahekommt, wird man eingesaugt und kommt nicht mehr davon los", sagt der Chemiker Luigi Garlaschelli: "Weil es so viele offene Fragen gibt. Ein Leben ist nicht genug." Der Wissenschaftler sagt das, obwohl er durch Experimente und Selbstversuche für sich zum Schluss gekommen ist, dass es sich beim Turiner Grabtuch um eine geniale Fälschung handelt. Aber ganz sicher ist auch er sich nicht. "Ein Leben ist nicht genug" - das trifft auch auf den Privatforscher Joe Marino aus Ohio zu. Ein Taschenbuch über das Turiner Grabtuch brachte ihn vor vielen Jahren zum Glauben. Er studierte Theologie und trat in ein Kloster ein. "Ich fühle mich dazu berufen, das Grabtuch zu studieren und darüber zu informieren", sagt Marino, der inzwischen mehrere Bücher und über hundert Artikel zum Thema verfasst hat - in der Überzeugung, "dass es das authentische Grabtuch von Jesus ist." Die Dokumentation über das Turiner Grabtuch ist als kriminalistische Spurensuche angelegt, von der Grabeskirche in Jerusalem bis in die Unterwelt von Istanbul, wo das Grabtuch - der Überlieferung nach - lange Zeit verborgen war. Im französischen Lirey wurde es im Jahre 1354 - historisch belegt - erstmals ausgestellt. Und seit gut 300 Jahren wird es in Turin - in einer eigens errichteten Kapelle - aufbewahrt; ergriffen verehrt von den einen, kritisch beäugt von den anderen.
Eine kulinarische Tour durch Berlin. Wir besuchen 30 legendäre Imbiss-Buden, die mit vielen Spezialitäten locken. In der Stadt gibt es alles: Gözleme, Ketwurst, Fisch aus dem Räucherofen, herzhafte Hefeklöße und natürlich ne gute Curry auf die Hand. Viele Food-Tipps und Gastro-Hotspots.
Handelt es sich beim Turiner Grabtuch tatsächlich um jenes des Jesus von Nazareth? Oder um einen spektakulären Betrugsfall aus dem Mittelalter?
Der Film rollt die Geschichte des Turiner Grabtuchs als Cold Case neu auf. Das Filmteam reist zu historischen Schauplätzen und bittet Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen sowie Menschen mit persönlichem Bezug zum Turiner Grabtuch in den Zeugenstand.
Eine unbewohnte Insel vor Hawaii namens Mokumanamana wurde von europäischen Seefahrern bei ihrer Entdeckung als "Mystery Island" bezeichnet. Was hat es mit den dortigen rituellen Stätten und emporragenden Steinen auf sich? Und: Forschende rätseln über die seltsamen Hügelformationen auf der philippinischen Insel Bohol.
Im Jahr 1035 erbt "Wilhelm der Bastard" von seinem Vater das reiche, französische Herzogtum Normandie. Doch als uneheliches Kind hat der Nachfahre der Wikinger Angst um sein Leben. Seine Vasallen verweigern Wilhelm die Gefolgschaft und erheben sich gegen ihn. Erst durch ein Bündnis mit dem französischen König Heinrich I. im August 1047 kann Wilhelm die Rebellen besiegen. Nun kann er seine Macht als normannischer Herzog festigen. Während die Normandie eine Blütezeit erlebt, stirbt der englische König ohne Thronfolger. Wilhelm sieht seine Chance. Mit einer gewaltigen Flotte überquert er den Ärmelkanal und siegt im Jahr 1066 in der Schlacht von Hastings. Damit macht der geschickte Kriegsherr und Nachfahre der Wikinger die Normannen zu den neuen Herren Englands. Nach seiner Krönung im Dezember 1066 herrscht er auf beiden Seiten des Ärmelkanals: in England und in der Normandie, das unter ihm zu einer Großmacht im mittelalterlichen Europa aufsteigt. Doch wer ist der Mann, der als "Wilhelm der Eroberer" in die Geschichte eingeht? Die dreiteilige Dokumentationsreihe zeigt, wie aus einer kleinen Region im Nordwesten Frankreichs eines der bedeutendsten Herzogtümer des Mittelalters wird.
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
Zu Österreichs kulturellem Welterbe-Vermächtnis zählen auch die Trasse der Semmeringbahn, die vor 150 Jahren eine technische Pionierleistung ohne Gleichen war, aber auch Salzburg in seiner architektonischen Pracht sowie Baden als Teil von insgesamt sieben europäischen Ländern, die sich zu den "Great Spa Towns of Europe" zusammengeschlossen haben, welche einzigartige Zeugnisse für die reiche Kur- und Bäderkultur des 18. und 19. Jahrhunderts sind.
Florian Weber schuftet sich durch die Geschichte
Womit hat eine Abtrittanbieterin ihr Geld verdient? Weshalb mussten die Köhler Tag und Nacht um ihr Leben fürchten? Wieso traute niemand einem Müller? SWR Moderator Florian Weber begibt sich auf eine schweißtreibende Zeitreise durch den Südwesten und stellt sich dabei den beruflichen Herausforderungen der Geschichte.
Eine Traumvilla auf der griechischen Insel Spetses wird zum Schauplatz eines dramatischen Verrats und dient den Nazis im zweiten Weltkrieg als Hauptquartier. In Beirut trotzt ein Leuchtturm tapfer gegen Modernisierung, Krieg und drohendes Vergessen. Das Seodaemun-Gefängnis in Seoul erzählt vom Mut der südkoreanischen Freiheitskämpferin Yu Gwan-sun. Und Nordirlands Gilford Mill steht für den Aufstieg und Absturz der Leinenindustrie - vier Orte, die Geschichte atmen.
Berlin zu Fuß erkunden. Die schönsten Routen für einen Stadtspaziergang mit vielen Tipps und Entdeckungen. Ob historischer Straßenbahnhof in Köpenick, italienische Pâtisserie in Kreuzberg oder traditionelles Fischlokal in der Spandauer Altstadt - eine spannende Entdeckungsreise durch Berlin, die selbst Einheimische überraschen wird.
Der Alfasud wurde im süditalienischen Werk Pomigliano d'Arco produziert. Das Fahrzeug kommt mit einer schnittigen Silhouette und einem wassergekühlten Boxer-Motor daher. Gut erhaltene Exemplare findet man heutzutage nur noch selten, deshalb rechnet Ant Anstead beim Check-up mit sehr viel Rost. Doch zu seiner großen Überraschung gibt es in dieser Hinsicht wenig Anlass zur Klage. Trotzdem geht Ant mit dem Kauf des Wagens ein Risiko ein. Denn das Vehikel wurde 30 Jahre lang nicht bewegt. Erweckt der Profi-Mechaniker den Alfa aus dem Dornröschenschlaf?
Der Film macht einen Blick in die Bergdörfer im steirischen Murtal - die sich nicht nur durch ihre Schönheit auszeichnen, sondern vielmehr durch ihre Einzigartigkeit faszinieren. Häuser und Kirchen aus barocker Zeit, mit einer unvergleichbaren Architektur, Bräuche und Traditionen, die es nirgendwo sonst gibt; Dialekte, die nirgendwo sonst vorkommen; Kulinarik, die seit Jahrhunderten den selben Rezepten folgt; Menschen, verwurzelt mit dem Grund und Boden seit Generationen - Naturschützer, Landschaftspfleger ersten Ranges - all das findet man in "Österreichs Bergdörfern". Viele von ihnen sind entlegen und versteckt vor der übrigen Zivilisation und gerade deshalb konnte ihre Einzigartigkeit über die Jahrhunderte bewahrt werden. Kleine Paradise in den Alpen - umgeben von einer unberührten Natur.
Die Dokumentation zeigt einheimische Bergbauern - sogenannte authentische "Originale" - die einen eindrucksvollen Abriss über diesen Wandel erzählen.
Welchen Strukturwandel hat die jeweilige Bergdorfgemeinde in den letzten Jahrzehnten durchgemacht - wie schaut das Leben heute aus, gibt es wieder eine Zuwanderung?
Ein Film von Alfred Ninaus.
Von Kirchenratschen, Grasausläuten und Ostergräbern
Die Ostertraditionen der Silberstadt Schwaz sind voller Besonderheiten. Zwei der imposantesten Ostergräber Österreichs findet man in der Pfarre Maria-Himmelfahrt, sowie im Franziskaner Kloster. Nachdem am Karfreitag dem Leiden und dem Tode Jesu gedacht wird, herrscht Kirchenstille. Die Glocken der Schwazer Kirche schweigen. Zum mittäglichen Zwölfuhrläuten ertönt als akustisches "Signal" eine Ratsche vom Schwazer Kirchturm. Um die bösen Geister des Winters zu vertreiben und den Frühling zu begrüßen, ziehen die Grasausläuter über die Wiesen und Flure rund um Schwaz. Bei einer Osterjause auf Burg Freundsberg lässt sich ein "Frühlingsosterblick" auf die Stadt genießen. Das Ostermenü wird in der Knappenkuchl beim Silberbergwerk zubereitet. Im Silberwald geht man den Kreuzweg in Form eines Stationentheaters. Traditionelles Ostergebäck der Bäckerei in der Innenstadt sowie hausgemachte Palmbrezen bringen "Osterbacktraditionen" auf den Ostertisch. Dass die Palmbuschn selbst gemacht sind versteht sich von selbst.
Ostern in Schwaz ist Entdeckungsreise zu großen und kleinen Ostergeheimnissen, die immer für Überraschungen gut sind.
Im 12. Jahrhundert erlebt die Normandie eine Blütezeit. Richard Löwenherz regiert nicht nur das französische Herzogtum, sondern ist auch König von England. Und scheint unaufhaltsam. Das setzt den französischen Herrscher Philipp II. zunehmend unter Druck, verfügt Richard Löwenherz doch über weit mehr Land, Geld und Macht. Die strategisch wichtige Normandie wird zum Spielball im Machtkampf zwischen England und Frankreich. Im Jahr 1189 brechen die beiden Jugendfreunde und Rivalen gemeinsam zum Kreuzzug auf, um das Heilige Land aus den Händen des muslimischen Herrschers Saladin zu befreien. Während Richard Löwenherz nach der Befreiung der Hafenstadt Akkon nach Jerusalem weiterzieht, kehrt Philipp II. nach Frankreich zurück. Dieser nutzt die Gunst der Stunde und besetzt mithilfe von Richards Bruder, Johann Ohneland, die Normandie. Richard Löwenherz wird unterdessen vom österreichischen Herzog Leopold V. gefangen genommen. Die wohl spektakulärste Geiselnahme des Mittelalters wird zum Wendepunkt der europäischen Geschichte. Die dreiteilige Dokumentationsreihe zeigt, wie aus einer kleinen Region im Norden Westfrankreichs eines der bedeutendsten Herzogtümer des Mittelalters wird.
Gibba ist mit seinem Metalldetektor der Geschichte auf der Spur - dieses Mal nicht wie üblich in Italien, sondern in Belgien. Dort geht er einem wichtigen historischen Ereignis auf den Grund: Während der Ardennenoffensive gelang es den Alliierten die Deutschen zum Erliegen zu bringen. Welche Spuren lassen sich darüber im Erdreich finden?
Bad Kissingen. Ein Juwel europäischer Bädertradition
D 2021
28'
Bad Kissingen ist Weltkulturerbe! Zusammen mit zehn anderen traditionsreichen europäischen Bädern hatte sich auch das Kurbad an der Saale um den prestigeträchtigen Titel beworben. Seither darf es sich "Spa of Europe" nennen. Wo einst Kaiser, Königinnen und Zaren durch die prachtvollen Kuranlagen flanierten, trifft man sich auch heute noch zur Regeneration und Entspannung.
Der Leipziger Zoo hat in den vergangenen 20 Jahren gewaltige Veränderungen erlebt. Grundlegende Neu- und Umbauten haben ihn zu einem der renommiertesten Zoos in Europa werden lassen. Das Pongoland mit seiner modernen Menschenaffenhaltung, die Kiwara-Savanne mit dem Blick auf Afrikas Tierwelt oder die Riesentropenhalle Gondwanaland, bevölkert mit Tieren und Pflanzen des Urkontinents, sorgen dafür, dass Leipzig seit Jahren Platz eins im Ranking der deutschen Zoos belegt. Dafür haben der Zoo und die Stadt viele Millionen Euro investiert.
"Elefant, Tiger & Co." lässt mit Moderator Sven Voss bewegte und bewegende Momente dieses tiefgreifenden Umbaus Revue passieren. Zoodirektor Jörg Junhold ist der Motor hinter all diesen Veränderungen. Gemeinsam mit ihm geht die Sendung der Frage nach, warum ein Zoo heute nicht mehr wie vor 20 Jahren aussieht. Das Tierärzteteam und weitere Mitwirkende des Zoo-Umbaus erklären dem Zuschauer anschaulich, welche Herausforderungen moderne Tierhaltung mit sich bringt. Tierpflegerinnen und Tierpfleger aus den sechs neu entstandenen Erlebniswelten plaudern aus dem Nähkästchen und lassen Sven Voss an ihrem Alltag in dem fast fertig umgebauten Zoo teilhaben.
Die sieben Weltwunder der Antike bergen bis heute viele Geheimnisse. Wie phänomenal waren sie? Wie sahen sie wirklich aus? "ZDF-History" geht auf Spurensuche. Die Idee zu den "Top-Sieben" der antiken Bauwerke stammt aus Griechenland. Nicht nur die Größe, auch ihre prunkvolle Gestaltung und herausragende mythologische Bedeutung machten die Schauplätze schon damals zu magischen Orten. Nur eines der Bauwerke kann die Nachwelt heute noch bestaunen: die gigantischen Grabmäler der Pharaonen in Ägypten.
Lienz im sonnigen Osttirol: Manch ausgefallene Ostertraditionen machen Ostern hier zu einem wahrhaft magischen Fest. Schon im 19. Jahrhundert wurden hier traditionelle Osterspiele abgehalten, die bis heute fortleben. Das Angebot des Stadtmarkts spiegelt ebenfalls lebendige Traditionen wider: kunstvoll geflochtene Körbe aus Haselstreifen, naturbelassene Kräuter vom Kräuterdorf Irschen, Ziegenkäse aus altbewährter manueller Herstellung, österliches Flechtgebäck von Riesenbrezen bis Osterhasen, Osterschinken und vieles mehr. Ein ganz besonderes Erlebnis ist das Schwingen der Osterratschen: Im Osttiroler Thurn wurden um 1870 erstmals Riesenratschen mit bis zu 10 kg Gewicht hergestellt. Bis heute werden diese Ratschen von kräftigen jungen Männern am Karfreitag und Karsamstag geschwungen.