Dokumentation über die Entstehung einer einzigartigen Oper
Rund 20.000 ukrainische Kinder wurden seit Beginn des Krieges nach Russland verschleppt. Und die Welt droht zu vergessen. "Die Mütter von Cherson" - eine neue Oper der New Yorker MET und der Polnischen Nationaloper - macht dieses Verbrechen sichtbar. Doch für die Macher ist es mehr als ein Opernstoff: Es ist ihre eigene Geschichte, die von Verlust, aber auch von Hoffnung erzählt.
In der Polizeizentrale ist eine Meldung zu einer Person eingegangen, die dringend medizinisch versorgt werden muss. Weil der Mann als gefährlich gilt und möglicherweise bewaffnet ist, können sich Sanitäter keinen Zugang zu seiner Wohnung verschaffen. In Nottinghamshire rücken stattdessen erfahrene Spezialisten an. Das Vier-Mann-Team wurde für brenzlige Einsätze ausgebildet und weiß, was in solchen Fällen zu tun ist. Jen Ellse verfolgt unterdessen mit ihrem Spürhund "Quantum" einen flüchtigen Ladendieb. Der Missetäter hat einen Staubsauger gestohlen.
Das Leben auf der Erde hängt am Licht unserer Sonne. Doch könnten wir dank moderner Technik auch ohne unseren guten Stern überleben? Harald Lesch versucht, diese Frage zu ergründen. Wie lebenswichtig die Sonne ist, zeigt sich, wenn sie fehlt. Vulkanausbrüche und Kometeneinschläge haben die Sonne schon mehrfach in der Geschichte mit Staub verhüllt - und so ganze Arten ausgelöscht. Könnte der Mensch das Fehlen der Sonne meistern und gar ihr Ende überleben? Fast alle Kulturen der Welt verehrten die Sonne aufgrund ihrer Bedeutung für das Leben. Sonnenfinsternisse galten als göttliche Zeichen. Doch schon in der Steinzeit gab es Bemühungen, den Lauf der Sonne und den Rhythmus ihrer Finsternisse zu entschlüsseln. Denn wer das Schwinden des Sonnenlichts vorhersagen konnte, erlangte Macht. Das Verständnis der Himmelsmechanik erreichte im antiken Griechenland einen Höhepunkt. Doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts sollte ein ungewöhnlicher Fund am Meeresgrund unsere Vorstellung von den Fertigkeiten der alten Griechen revolutionieren. Spätestens die moderne Astronomie hat die Sonne endgültig von ihrem göttlichen Thron gestürzt. Doch noch immer gebietet unser Zentralgestirn Ehrfurcht. Denn die Sonne ist ein Feuer spuckender Gigant aus glühend heißem Plasma. Sie macht es den sonnennahen Planeten beliebig schwer, eine lebensfreundliche Atmosphäre zu schaffen. Nur die Erde hat diese Aufgabe gemeistert. Denn sie schlägt die Sonne mit ihren eigenen Waffen. Die Tiefsee, in die nie ein Sonnenstrahl vordringt, sei ein lebensfeindlicher Ort - so glaubte man lange. Doch moderne Expeditionen enthüllten eine Welt voller Leben. Einige Tiefseewesen haben das scheinbar Unmögliche gemeistert: Sie haben eine alternative Energiequelle gefunden. Und das fehlende Licht machen sie einfach selbst. Die Tiefseewesen nutzen Chemolumineszenz, um Licht ins Dunkel zu bringen. Der Mensch hat einen anderen Weg gewählt: Elektrizität. Ihre Erforschung hat manche Wissenschaftler in Lebensgefahr gebracht. Andere haben alles darangesetzt, Profit aus ihren Entdeckungen zu ziehen. Unter ihnen Thomas Edison. Anders, als viele glauben, ist er nicht der wahre Erfinder der Glühbirne. Und doch ist sein Ruhm nicht unbegründet. Dank Elektrizität muss sich der Mensch heute nicht mehr nach dem Lauf der Sonne richten. Auf ihre Energie sind wir aber nach wie vor angewiesen. Doch selbst diese Abhängigkeit soll eines Tages überwunden werden: indem wir die Sonne auf die Erde holen. Die Grundlagen für dieses Projekt wurden schon vor 100 Jahren von Albert Einstein gelegt. Das Zauberwort: Kernfusion. Doch kann der Mensch die titanischen Kräfte, die in der Sonne wirken, tatsächlich bändigen? Auch wenn die Bemühungen des Menschen angesichts der Übermacht der Sonne müßig scheinen, eines Tages könnten sie das Überleben der Menschheit sichern. Denn schon in einer Milliarde Jahren beginnt die Sonne ihren Todeskampf - auf der Erde wird es dann ungemütlich. Die einzige Überlebenschance: die Flucht ins All. Doch um die Herausforderungen interplanetarer Raumfahrt zu meistern und andere Himmelskörper zu besiedeln, werden wir all die Erfahrungen benötigen, die wir beim Versuch, uns von der Sonne zu emanzipieren, gewonnen haben. Nur als Meister des Sonnenlichts können wir das Universum erobern. Harald Lesch zeigt, welche Facetten des Sonnenlichts der Mensch bereits gemeistert hat und welche Herausforderungen ihm noch bevorstehen.
Experten analysieren unerklärliche Aufnahmen aus Überwachungskameras: Mitten in die chinesische Einöde bricht plötzlich ein dämonisch aussehender Zug ein, der Flammen in die Nacht spuckt.
In Dallas, im US-Bundesstaat Texas, findet eine große Fahrzeug-Auktion statt: Rund tausend Pkw werden hier in vier Tagen versteigert. Zu den bekanntesten Auto-Verkäufern in den Vereinigten Staaten gehört Alex Manos. Sein Geschäft in Los Angeles vertreibt Oldtimer rund um den Globus. Erfahren im Einkauf von US-amerikanischen Oldtimern ist Dieter Thiel aus Wuppertal, der die historischen Fahrzeuge für seine Kunden erwirbt. Die Reportage gibt einen Einblick in den Handel mit Oldtimern aus den USA.
Das Alpenglühen, jenes Farbenspiel der Gipfel im Morgen- oder Abendlicht, hat heute eine weitere, gänzlich unromantische Bedeutung. Denn in den Alpen wird es durch die Klimaerwärmung immer wärmer. Am Sonnblick, in 3.000 Metern Höhe, wurde im August 2023 eine Rekordtemperatur von fast 15 Grad gemessen. Im Alpenraum wird es schneller wärmer als anderswo in Europa. Nicht nur die Gletscher, auch das Eis in den Höhlen der Alpen schmilzt dahin.
Mit einer Leistung von 680 PS gehört der HX81 zu den stärksten Zugmaschinen überhaupt. Fast zehn Meter lang und 23 Tonnen schwer ist der "Elefant", wie er in der Bundeswehr heißt. Es ist die einzige Zugmaschine, die einen Kampfpanzer Leopard 2 problemlos bergen, ziehen und transportieren kann. Die Reportage gewährt einen Einblick in die Fertigung des HX81 im Werk in Wien und zeigt seinen Einsatz in einer Gefechtsübung.
Musicals in Deutschland sind seit drei Jahrzehnten Zuschauermagneten. In dieser Sendung wird die Geschichte des Musicals in Norddeutschland gezeigt und hinter die Kulissen der Szene geblickt.
In den 1990er-Jahren Jahren faszinierten vor allem "Cats" und "Das Phantom der Oper". In Hamburg zieht "König der Löwen" seit 2001 junge und alte Menschen in den Bann. Ebenso wie "Die heiße Ecke", die im Tivoli auf der Reeperbahn bereits seit 23 Jahren gespielt wird.
Darsteller*innen wie die Niederländerin Willemijn Verkaik ("Die Eiskönigin", "& JULIA"), der Brasilianer Benét Monteiro ("MJ"), Alexander Klaws ("Tarzan") oder auch Angelika Milster ("Cats", "La Cage aux Folles") sind umjubelte Stars.
Bevor jedoch die Künstler*innen achtmal in der Woche auf der Bühne stehen, müssen sie drei Jahre lang durch eine sehr anstrengende Ausbildung gehen: die Stage School in Hamburg ist eine der Talentschmieden. In dem Film werden zwei Schüler*innen auf ihrem Weg durch die Gesangs-, Tanz- und Schauspielstunden bis zu ihrem ersten großen Auftritt begleitet.
Die Doku-Serie bietet einen spannenden Einblick in die Arbeit der Zöllner:innen, die täglich gegen Schmuggel und Schattenwirtschaft kämpfen. Von der Kontrolle asiatischer Restaurants bis zur Überwachung des Zugverkehrs aus Tschechien und der Grenzaufsicht an der Seeküste sind sie überall im Einsatz. Gemeinsam mit anderen Behörden suchen sie nach illegalen Warenströmen und gehen entschlossen gegen kriminelle Aktivitäten vor.
Mit einer Leistung von 680 PS gehört der HX81 zu den stärksten Zugmaschinen überhaupt. Fast zehn Meter lang und 23 Tonnen schwer ist der "Elefant", wie er in der Bundeswehr heißt. Es ist die einzige Zugmaschine, die einen Kampfpanzer Leopard 2 problemlos bergen, ziehen und transportieren kann. Die Reportage gewährt einen Einblick in die Fertigung des HX81 im Werk in Wien und zeigt seinen Einsatz in einer Gefechtsübung.
Eine der erfolgreichsten Bands Deutschlands quartiert sich über Monate als Männer-WG in einer Art Jugendherberge ein, um ihr letztes Album für Fans auf der ganzen Welt zu produzieren: "Die Toten Hosen" - Campino, Andi, Breiti und Kuddel komponieren und texten an ihrem musikalischen Nachlass.
Immer mehr Technik nimmt von unserem Alltag Besitz. Viele fühlen sich von der Entwicklung abgehängt. Was muss Bildung leisten, damit wir mit technischen Errungenschaften Schritt halten? Ob Glühbirne oder Smartphone, die Masse der von Menschen erzeugten Gegenstände übersteigt heute erstmals die der Lebewesen auf Erden. Harald Lesch zeigt, wie es gelingt, technische Entwicklungen so zu nutzen, dass wir von ihnen profitieren und nicht überrollt werden. Unser Leben ist ohne Technik nicht denkbar - und doch macht sie vielen Angst. Mit Technik schaffen wir uns gewaltige Möglichkeiten, aber auch mehr und mehr Abhängigkeiten. Heute sind wir von Dingen umgeben, von denen wir nicht wissen, wie sie funktionieren, wie sie aufgebaut sind und was in ihnen steckt. Und doch haben wir uns mit ihrer Hilfe neue Möglichkeiten erschlossen, um unsere Welt zu erkunden und zu gestalten. Harald Lesch führt uns zu den Pionierleistungen bei der Erforschung der Tiefsee und den aktuellen Herausforderungen bei der Erkundung des Weltalls. Dank technischer Errungenschaften lassen sich die Grenzen der bekannten Welt immer weiter hinausschieben. Wissenschaft und Technik verändern unser Bild von der Welt. Und: So wie die Welt sich ändert, ändern sich auch die Anforderungen an Wissenschaft und Technik. Der Blick in die Vergangenheit zeigt, wie es Persönlichkeiten - beispielsweise Alexander von Humboldt - gelang, Technik so zu nutzen, dass Wissenschaft und Gesellschaft davon profitierten und neue Erkenntnisse möglich wurden. Wie gestalten wir Technik, damit sie uns auch künftig als Werkzeug dient und hilft, die Grenzen unseres Wissens zu erweitern? Und welches Wissen ist erforderlich, damit neue Technik nicht zu Überforderung führt? Zu schnell, zu kompliziert, zu übermächtig - so werden neue technische Entwicklungen oft wahrgenommen. Harald Lesch geht der Frage nach, ob wir nicht irgendwann an eine Grenze stoßen, die uns zwangsläufig vor unseren eigenen Entwicklungen kapitulieren lässt. In Sachen Geschwindigkeit und Genauigkeit können wir mit der Leistung von Maschinen schon längst nicht mehr mithalten. In dieser Konkurrenz sind wir, ist unser Gehirn längst abgehängt. Doch wir verfügen über Qualitäten, die von keiner Maschine, keinem Computer erreicht werden: Flexibilität, Kreativität und Lernfähigkeit. Harald Lesch geht der Frage nach: Was muss ich tun, was muss ich wissen, welche Bildung brauche ich, um die Technik als das Werkzeug zu begreifen, das uns dient und uns nicht beherrscht? Schließlich ist für ihn klar: Computer lösen keine Probleme, sie haben keine!
Unter dem Motto "Näher am Menschen" trifft sich die CSU in München am 23. und 24. Oktober zu ihrem Parteitag. Mit Spannung wird dabei die Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU erwartet. Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als SPD-Vorsitzende knirscht es in der Großen Koalition in Berlin. Welche Rolle spielt dabei die CSU? Und wo steht die Partei zwei Jahre vor der wichtigen Landtagswahl?
Eine Zusammenfassung des Parteitags mit einem Interview des CSU-Vorsitzenden Markus Söder und ein Porträt des Wissenschaftsministers und früheren Generalsekretärs Markus Blume.
Moderation: Achim Wendler
Ein Autofahrer versucht in Nottingham vor der Polizei zu flüchten. Der Vauxhall Astra, in dem sich der Verdächtige fortbewegt, wurde als gestohlen gemeldet. Der Mann gibt auf nasser Fahrbahn Vollgas und rast auf einer Hauptstraße durch den Gegenverkehr. Der erste Versuch, den Verkehrsrowdy mit einer Nagelkette zu stoppen, schlägt fehl. Aber die "Police Interceptors" geben nicht auf. Paul Kingsley und Adam Mosley fordern in dieser Folge ebenfalls Verstärkung an. Die Beamten haben Missetäter im Visier, die in einem Haus im großen Stil Cannabis anbauen.
Deutschland ganz laut - Rocklegenden in Ost und West
D 2026
45'
"Deutschland ganz laut" - die Scorpions aus Hannover, BAP aus Köln, die Puhdys und Karat aus Ost-Berlin. Vier Bands aus zwei deutschen Staaten zwischen Welterfolg, Aufbruch und Zensur. Sie kommen aus einer Zeit, in der es kein Internet gab, und man noch Alben auf dem Plattenspieler hörte - und stehen bis heute auf der Bühne. Ihre Hits haben Musikgeschichte geschrieben, im Westen wie im Osten Deutschlands. "Terra X History" feiert die deutschen Rocklegenden.
Alexander der Große ist ein weltweit bekannter Eroberer, der ein riesiges Weltreich regierte. Er starb jung durch eine schwere Krankheit, und der Standort seines Grabes beschäftigt Wissenschaftler und Historiker bis heute. Josh Gates sucht nach Spuren.
Eine Entdeckung in der Osttürkei veranlasst Archäologen dazu, eine groß angelegte Satellitenuntersuchung eines massiven vergrabenen Bauwerks durchzuführen. Ein roter Streifen erscheint auf den Wetterradarbildern des Himmels über New Mexico. Aus dem Weltraum erscheint der indische Lonar-See als ein fast perfekter Kreis, der in keiner Beziehung zur umgebenden Landschaft steht. Welcher seltsame Prozess hat ihn entstehen lassen?
Für die CSU steht auf ihrem Parteitag zwar keine Wahl an - dennoch steht eine Personalie im Mittelpunkt. Immer wieder bringt Parteichef Söder die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, als mögliche Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin ins Spiel. Die Entscheidung lässt aber auf sich warten. Aigner wäre eine doppelte Premiere - als erste Frau und CSU-Politikerin im höchsten Staatsamt.
Inhaltlich setzt der Parteichef auf eine deutliche Abgrenzung zu den Rändern. Auf dem Parteitag soll ein klares Nein zur Zusammenarbeit mit AfD und Die Linke beschlossen werden. Während in Berlin eine Regierungsbeteiligung der Linken wahrscheinlicher wird, will Söder erneut den Länderfinanzausgleich auf den Prüfstand stellen.
Das Erste sendet den "Bericht vom Parteitag" der CSU am Samstag, 24. Oktober 2026 um 23:40 Uhr. Gesprächsgast ist der Bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder, der sich den Fragen des stellv. Leiters des ARD-Hauptstadtstudios, Matthias Deiß, stellt. Das Interview wird am Nachmittag geführt und zeitnah auf tagesschau.de veröffentlicht.
" DAY-OH". Diesen Ruf kennt die ganze Welt. Harry Belafonte hat damit Musikgeschichte geschrieben. Wer ist der Mann hinter diesem Lied? Und wie ist es dem Jungen aus Harlem gelungen, einer der größten Künstler des 20. Jahrhunderts zu werden? Das Filmporträt "Harry Belafonte - Zwischen Calypso und Gerechtigkeit" erzählt die Geschichte des berühmten Sängers und Aktivisten.
Belafonte ist Schauspieler, Sänger, Entertainer - doch seine Berufung fand er im Aktivismus. Inzwischen ist er 95 Jahre alt und hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Diese Filmdokumentation porträtiert Belafontes wichtigsten Stationen, lässt seine Familie, Freunde und Kollegen zu Wort kommen und zeigt die schönsten Momente seines langjährigen Bühnenlebens.
Zwei Brüder sehen bei ihrem Nachtreinigungstrupp nach dem Rechten und werden niedergeschossen. Die Ermittler müssen den Täter so rasch wie möglich finden, bevor er erneut zuschlägt und jnoch jemand ums Leben kommt.
Muhammad Ali war einer der meistfotografierten Männer der Geschichte. Aber kann eine Handvoll Fotos dennoch unbekannte Wahrheiten über jemanden offenbaren, den wir alle zu kennen glauben? Diese Doku wirft einen einzigartigen Blick auf ein außergewöhnliches Leben anhand von zehn charakteristischen Fotos - von ikonischen Aufnahmen bis hin zu privaten Schnappschüssen. Deren Geschichte wird von Menschen, die Ali besonders nahestanden, erzählt.
Josh Gates Suche nach den Überresten Alexanders des Großen erstreckt sich über Europa und Afrika. In Alexandria, Ägypten, stößt er auf einen wichtigen Hinweis. Später deutet vieles darauf hin, dass Alexanders Leichnam möglicherweise in der Markuskirche von Venedig liegt.
Ein Foto, das von einem Astronauten auf der Internationalen Raumstation aufgenommen wurde, zeigt einen feurigen Streifen, der sich über mehr als 100 Meilen über den indischen Subkontinent erstreckt. Worum handelt es sich dabei? Ein See im brasilianischen Regenwald hat sich leuchtend rosa gefärbt. Handelt es sich um ein seltsames Naturphänomen, oder könnte ein geheimes Forschungsprojekt der Regierung in der Nähe die Erde verseuchen?
Neues Fahrzeug, neues Team, neues Spiel: Dakar-Champion Matthias Walkner tauscht das Bike gegen einen Buggy und startet die Mission Dakar 2027 - ein Comeback voller Risiko und neuer Herausforderungen.
Den Puls einer Partei kann man nirgends besser fühlen als auf ihrem Parteitag. "Standpunkte" zeigt, welcher Kurs gesetzt, welche Karrieren gemacht und welche Konflikte ausgetragen werden.
Vorsitzende stellen sich ihrer Basis, Vorstellungen werden kontrovers diskutiert, Ideen in Programme gegossen. Die Berichte vom Parteitag bieten den Blick hinter die Kulissen, die Einordnung der Ereignisse und das Gespräch mit den Verantwortlichen.
Die Zeitskalen des Universums sprengen unsere Vorstellungskraft. Harald Lesch blickt zurück auf 13,8 Milliarden Jahre kosmischer Geschichte, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Wir erfassen nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit, am unteren Ende der Zeitskala versagen die Sinne: Schnelle Vorgänge entziehen sich unserer Wahrnehmung. Und doch waren gerade Zeiträume außerhalb unseres Zeithorizonts für unsere Entstehung entscheidend. Bei Zirkusvorstellungen geraten wir ins Staunen. Die Bewegungen der Artisten sind oft so schnell, dass das Auge nicht folgen kann. Doch auch die Artisten selbst haben keine Supersinne. Wie schaffen sie es, die Kunststücke zu koordinieren? Modernste Kameratechnik hilft, die Bewegungen zu entschlüsseln. In der Natur gibt es Wesen mit echten Supersinnen. Schon eine Stubenfliege ist uns bei der Wahrnehmung von Bewegungen weit überlegen. Der Mensch erfasst nur etwa 20 Bilder pro Sekunde, eine Fliege 200 - sie sieht wie in Zeitlupe. Diese unterschiedlichen Sinnesleistungen wurden über die Jahrtausende von der Evolution geformt. Zeiträume zu erfassen, die über unsere Lebensspanne hinausgehen, war für unser Überleben nicht wichtig. Und doch versuchen wir heute, uns das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. Stellt man die kosmische Geschichte in einem Jahr dar, ergibt sich ein erstaunliches Bild: Verortet man den Urknall in der Silvesternacht um Mitternacht, dann formte sich im Laufe des Frühlings unsere Milchstraße. Unsere Sonne und mit ihr die Erde entstanden Anfang September. Und der Mensch betrat erst am 31. Dezember die Bühne. Warum hat das so lange gedauert? Ein Blick auf die Bausteine des Lebens verrät, warum Milliarden von Jahren vergehen mussten, bis Leben möglich wurde. Es ist noch gar nicht lange her, dass solch astronomische Zeiträume undenkbar schienen. Noch im 17. Jahrhundert glaubte man, die Erde könne höchstens 6000 Jahre alt sein - dieser Zeitraum ließ sich aus der biblischen Stammtafel herauslesen. Doch ein Mann sollte den Blick auf viel größere Zeiträume eröffnen: Robert Hooke. Der Universalgelehrte war einer der Ersten, der das gerade erfundene Mikroskop dazu nutzte, einen genauen Blick auf das Leben zu richten. Seine Betrachtung von Ammoniten führte ihn auf die Spur einer geologischen Vergangenheit, die alle biblischen Zeitskalen sprengte. Doch es sollte noch weitere zwei Jahrhunderte dauern, bis eine Methode entdeckt wurde, die die genaue Bestimmung geologischer Zeitalter ermöglichte: die radiometrische Datierung. Dank dieser Methode wissen wir heute, wann etwa das Leben entstand: Spuren im Gestein in Nordkanada deuten darauf hin, dass die ersten Bakterien vor bereits vier Milliarden Jahren die Erde eroberten. Doch bis aus diesen Bakterien eine Vielfalt an Leben entstand, wie wir sie heute sehen, dauerte es noch drei weitere Milliarden Jahre. Was hat die Entwicklung verzögert? Forscher haben den Stoff in Verdacht, den wir atmen. Heute versuchen wir, immer mehr in immer kürzere Zeiträume zu pressen. Die Erfindung der modernen Mobilität, die automatisierte Fließbandarbeit und die digitale Revolution haben tatsächlich viele Dinge beschleunigt. Doch die Natur tickt auch heute noch auf den gleichen Zeitskalen wie vor Milliarden von Jahren - der Takt des Lebens lässt sich nicht beschleunigen. Im Großen Refraktor auf dem Potsdamer Telegrafenberg geht Harald Lesch den Fragen der Zeit nach. Das historische Gebäude beherbergt die erste speziell für Astrophysik errichtete Sternwarte und gehört zum Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam.
In Tulsa gerät ein Vater in einen Hinterhalt. Der Täter hat auf einem Parkplatz sein Opfer erwartet und anschließend niedergeschossen. In Mobile kommt ein älterer Mann bei einem verdächtigen Brand in seiner Wohnung ums Leben.
John Lennon ist einer der berühmtesten Singer-Songwriter der Welt. Aber kann eine Handvoll Fotos dennoch unbekannte Wahrheiten über jemanden offenbaren, den wir alle zu kennen glauben? Diese Doku wirft einen einzigartigen Blick auf ein außergewöhnliches Leben anhand von zehn charakteristischen Fotos - von ikonischen Aufnahmen bis hin zu privaten Schnappschüssen. Die Fotos offenbaren Lennons lebenslange Suche nach einem Platz in der Welt und dokumentieren den großen Widerspruch in seinem Leben einerseits als Mitglied der Beatles und anderseits als Partner der Avantgarde Künstlerin Yoko Ono.