Meteorologe Andreas Jäger forscht nach Ursachen für dramatische Wetterwechsel. Seine Recherche führt von den Azoren über das Rhonetal, vom Golf von Genua bis in die heimischen Alpen.
Ein später Junitag in den Alpen: Unwetter ziehen auf, die Temperatur fällt binnen kürzester Zeit unter null, Schnee fällt und macht einen Almauftrieb zum gefährlichen Unternehmen für Mensch und Tier. Wie kommt es zu so einem verheerenden Wettersturz?
Ausgangspunkt für derart dramatische Wetterwechsel ist immer das Zusammentreffen der Aktionszentren Azorenhoch und Islandtief über dem Atlantik.
"Die Ski-Saga" unternimmt eine ungewöhnliche Zeitreise durch die Geschichte des Skifahrens. Die Geschichte des Skifahrens wurde von starken, mutigen Persönlichkeiten geschrieben, die schneeverwöhnten Ländern einen neuen Lebensstil brachten. Zu ihnen gehören Marie Marvingt, "Influencerin" - lange, bevor es dieses Wort gab -, der Freerider Candide Thovex und die Ski-Ikone Jean-Claude Killy. Doch in Zeiten des Klimawandels ist die Zukunft des Skifahrens ungewiss. Wie lange werden wir noch durch weiße Winterlandschaften gleiten können?
Seit 1995 wird die Sendung Die Fernsehkanzel - auch als Arche TV bekannt - jede Woche ausgestrahlt. Neben einer Predigt der Pastoren Christian und Wolfgang Wegert beinhaltet das Programm spannende Interviews und Gesprächsrunden.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Tia und das Team bekommen ihre erste Videobewerbung auf DVD. Jesse Gonzalez, ein Ex-Häftling und MMA-Fighter aus Montana, möchte gerne einen Hund aus Villalobos adoptieren. Nach einem ersten persönlichen Kennenlernen auf der Ranch in Kalifornien stimmt die Chemie sofort. Auch die ehemalige Kampfhündin Annabelle scheint der perfekte Pitbull für Jesse zu sein. Tias Töchter fahren dennoch nach Montana, um sicherzustellen, dass das neue Lebensumfeld für Annabelle geeignet ist.
Urelefanten am Flussufer, ein Tsunami im Rheintal, römische Besatzer und Riesenflöße, die bis nach Holland fahren. "Terra X" erzählt die bewegte Geschichte des Rheins. Sein Weg führt von den Alpen bis zur Nordsee. Schon im Altertum ist er hart umkämpft. Doch bald wird er mit Städten wie Köln zum Zentrum von Wirtschaft und Zivilisation. Und mit der Nibelungensage zum Ort der Märchen und Mythen. 1914 entdeckte man bei Bonn ein steinzeitliches Grab mit zwei 14 000 Jahre alten Skeletten, den Oberkasseler Menschen. Mithilfe dieser Funde konnten Forscher in den vergangenen Jahren das Leben am Rhein während der Eiszeit rekonstruieren. Eine Welt wie im heutigen Skandinavien, in der diese frühen Rheinländer Elche jagten und mit Harpunen Lachse im Fluss erbeuteten. Die Nachfahren der Oberkasseler Menschen erlebten am Ende der Eiszeit die größte Naturkatastrophe, die sich jemals am Rhein ereignet hat. Als am Mittelrhein nur wenige Kilometer vom Fluss entfernt vor knapp 13 000 Jahren ein Vulkan ausbrach, rasten Glutlawinen über das Land und türmten im Rheintal eine Barriere auf, die den Fluss zu einem gewaltigen See aufstaute. Schließlich durchbrach der Rhein den Damm, und eine zerstörerische Flutwelle ergoss sich flussabwärts. In der Antike siedelten Kelten und Germanen am Rhein, bis die Römer kamen. Wie später noch oft in seiner Geschichte, markierte der Fluss eine Grenze, hier Zivilisation und Kultur, dort Wildheit und Barbarei. Aber diese Grenze verschwand bald. Unter den Römern blühte der Handel. Sie bauten Brücken und Legionslager, aus denen sich die ersten Städte entwickelten. Köln wurde zur Metropole. Diese Stellung konnte die Stadt auch später behaupten, weil sie 1259 das Stapelrecht einführte. 600 Jahre lang wurden in Köln alle Rheinschiffe gezwungen, ihre Waren abzuladen und zum Verkauf anzubieten: die Lage am Fluss als einträgliches Geschäftsmodell. Der Rhein wurde zu einem der wichtigsten Verkehrswege Europas. Eine Sensation waren im 18. Jahrhundert die Holländerflöße. Damals transportierten Händler Tausende Tannen- und Eichenstämme aus dem Schwarzwald über den Fluss nach Holland. Das Land war zur globalen See- und Handelsmacht aufgestiegen und brauchte Holz für den Schiffsbau und als Fundament für Stadthäuser. Mancher dieser Floßgiganten war 330 Meter lang und 65 Meter breit, das entspricht der Fläche eines modernen Flugzeugträgers. Mehrere Hundert Mann steuerten diesen riesigen Apparat durch die gefährlich engen Rheinpassagen. Heute gehören die Gefährte der Vergangenheit an, ebenso wie die Pferde, die bis zur Erfindung der Dampfschifffahrt die Schiffe flussaufwärts treidelten. Der Schiffsverkehr weckte entlang des Rheins an vielen Orten Begehrlichkeiten. Im Mittelalter errichteten Territorialherren am Rhein Dutzende Zollstellen. Heute sind viele von ihnen als Burgen Inbegriff der Rheinromantik. Doch früher mussten Händler hier Wegezoll bezahlen.
Sie glitzern wie Schätze und atmen den Geist vergangener Zeiten. Hinter dem Steuer dieser Legenden saßen Helden, die Geschichte schrieben. Heute jagen Sammler auf der ganzen Welt nach den seltensten Exemplaren - und zahlen dafür fast jeden Preis. Diese Reise führt zu rollenden Ikonen, deren Geschichten ebenso kostbar sind wie ihr Wert. Wer sie einmal erlebt, versteht, warum aus Autos Kultobjekte wurden.
Sie ist 75 Jahre alt und liebt die Geschwindigkeit. Orazkhan Manabayeva ist nicht nur die älteste, sondern auch die einzige Frau, die in der kasachischen Stadt Ajagös Taxi fährt. Für die Menschen in ihrer Heimat ist sie schlicht und einfach die Taxi-Oma und längst eine Institution. Fast jeder kennt sie - und sie kennt die Geschichten und Schicksale ihrer Passagiere. Schon in jungen Jahren konnte es Orazkhan Manabayeva als Reiterin in der kasachischen Steppe nicht schnell genug gehen.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
In Ostfriesland ist starker Nordwestwind angesagt. Für Albert Smidt bedeutet das Hochwasseralarm. Er sorgt sich um seine Ländereien auf der anderen Deichseite seines Pferdehofs. Denn dort steht ein Auto, das nicht mehr anspringt und dringend abgeschleppt werden muss.
Bei Nina Bartl auf dem Gschwandtnerhof gibt es nicht nur Kühe, sondern auch Nandus und Emus. Aus den großen Eiern der Laufvögel will Nina heute Eierlikör herstellen. Doch die Tiere machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Nirgendwo im Gehege ist ein Ei zu finden. Aber natürlich hat die Landwirtin einen Plan B.
Heuschober gehören zum Spreewald wie Gurken und Kähne. Deshalb packen die Kahnfährleute aus Lübbenau mit an, wenn Spreewaldbauer Sebastian Kilka einen sechs Meter hohen Heuschober baut. Die riesigen Heuballen werden - wie alles im Spreewald - per Kahn transportiert. Da müssen die Touristenkähne schon mal warten.
Auf dem Hof von Jonas Schulze-Niehoff steht die Kartoffelsaat bevor. Doch der Alltag als Landwirt birgt unvorhersehbare Herausforderungen. Wetter, Boden und Timing können zum Problem werden und machen die Routinearbeit zu einem spannenden Unterfangen für Jonas, Ronny und David.
Auf Hof Woeste im Sauerland steht heute das Projekt "Komposttoilette" an. Diese soll an den Gewächshäusern bei den Gemüsefeldern zum Einsatz kommen. Aber zuerst muss Lewis Zierke sie noch fertig bauen und sicher mit dem Gabelstapler zum Bestimmungsort transportieren. Und dann muss das selbstgebaute WC auch noch von Marie Woeste abgesegnet werden.
Für Sabine Nußbaum aus der Ahreifel ist es ein spannender Moment: Das Jungvieh kommt zum ersten Mal auf die Weide. Ihre Tiere waren monatelang im Stall, kennen keine Zäune und wissen nicht, wie weit sie gehen dürfen.
Kai Lenny formt mit Kelly Slater und Carissa Moore ein Surf-Superteam für den Backdoor Shootout in Pipeline. Danach folgt die XXL-Herausforderung beim legendären "The Eddie" in Waimea Bay.
Für den ausgebildeten Modellbauer Michael Niemas sind Hobby, Beruf und Leidenschaft ein und dasselbe: Er baut Rennwagen originalgetreu im Miniaturformat nach. Der Tüftler konstruiert die Kleinstautos im Maßstab 1:24 inzwischen für Kunden in aller Welt. Auch technisch sind die Fahrzeuge kleine Meisterstücke und können wie ihre großen Vorbilder sogar bei Rennen eingesetzt werden. In dieser Reportage erschafft Niemas das Modell eines Lola T70 aus den 60er Jahren.
Er ist Hardcore- und Punkrockfan, spielt selbst Gitarre und tritt mit seiner Band regelmäßig in Clubs im Osten der Republik auf. Er ist einer, der auffällt: Tätowiert von oben bis unten, geht er immer wieder an seine Grenzen und darüber hinaus: Stagediving, der Sprung ins Publikum, ist obligatorisch bei jedem Auftritt. Nicht selten zieht er auf der Bühne blank. "Gabor war eine Rakete", da sind sich alle Bekannten einig. Doch ein Badeunfall in der Ostsee ändert von einem Moment auf den anderen alles: Gabor Schneider bricht sich im Alter von 26 Jahren bei einem Kopfsprung das Genick und ist seitdem halsabwärts gelähmt.
Es ist, als ob er sein Leben von vorne beginnen muss - nichts ist mehr so, wie es war. Gabor ist eine Kämpfernatur. Er will auch als Querschnittgelähmter voll am Leben teilhaben. Zusammen mit seinem Pflegeteam reist er zu Konzerten und Festivals, betreibt einen YouTube-Kanal, organisiert Spendenläufe für die Rückenmarksforschung und richtet ein eigenes Hardcore-Festival bei sich im heimischen Garten aus. "Da feiere ich jedes Jahr meinen zweiten Geburtstag mit allen Leuten, die mir wichtig sind. Denn schließlich habe ich Glück gehabt - ich lebe noch!"
Diese lebensbejahende Einstellung bedeutet aber auch: seinen Schmerz, seinen Überdruss, seine Verzweiflung offen und unumwunden beim Namen zu nennen. Das macht Gabors besondere Ausstrahlung aus. Corona macht ihm Angst, er ist Risikopatient. Diesen Sommer erwischt es ihn dann: Er muss in eine Spezialklinik für Querschnittgelähmte, muss sich isolieren und mit der Todesangst und der Einsamkeit alleine klarkommen. Dabei braucht er den Kontakt zu Menschen. Und die Freunde brauchen ihn. Nicht wenige kommen inzwischen zu ihm, wenn sie etwas auf der Seele haben. "Ich war noch nie ein Arschloch, aber der Unfall hat mich irgendwie noch sozialer und empathischer gemacht", kommentiert Gabor lakonisch.
Ein herannahender Taifun bringt unberechenbare Bedingungen nach Japan. Ian Walsh, Makua Rothman, Ezekiel Lau und Danny Fuller wagen in Miyazaki den Ritt auf den riesigen Wellen.
Auf Spitzbergen im Nördlichen Eismeer kommt die Sonne im Winter monatelang nicht über den Horizont. Nur Eisbären gehen mal auf Robbenjagd oder ein Polarfuchs versucht, Reste zu erhaschen.
Wenn die Sonne endlich wieder erscheint, beginnt eine unvergleichliche Kettenreaktion: Algen und Plankton wachsen unter dem Eis, Planktonfresser, Fische und Vögel finden sich ein, um das wachsende Nahrungsangebot nicht zu verpassen.
Gänse, Alke und Seeschwalben kommen aus dem Süden, um im kurzen Arktischen Sommer, in dem die Sonne nicht untergeht, rasch zu brüten und ihre Küken großzuziehen, während ihrer Eisschollen beraubte Eisbären zu Nesträubern werden, und die Polarfüchse - jetzt im erdfarbenen Tarnkleid - ihren Nachwuchs mit den Verlierern des großen Wettlaufs füttern.
Vom Magdalenenhochwasser 1342 bis zu Tullas Rheinbegradigung, von Napoleons Besatzungszeit bis zur Loreley. "Terra X" begibt sich auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte des Rheins. Er fließt durch sechs Länder, doch kein Volk ist ihm so emotional verbunden wie die Deutschen. Für sie ist er "Vater Rhein". Sie haben ihn gegen ihre Feinde verteidigt, seine Schönheit besungen und ihn mit Bonn zeitweise sogar ins politische Zentrum gerückt. Bis ins 19. Jahrhundert fielen viele Rheinbewohner einer tödlichen Krankheit zum Opfer, die man sonst eher mit den Tropen in Verbindung bringt: der Malaria. Besonders am Oberrhein verwandelten damals Hochwasser die Ufergebiete immer wieder in sumpfige Brackwassergebiete - ideal für Mücken, die Überträger des Fiebers. Vom Hochwasser geht am Rhein immer wieder große Gefahr aus. Doch niemals waren die Ausmaße katastrophaler als im Sommer 1342. Wissenschaftler haben rekonstruiert, dass es damals zu einer "Jahrtausendflut" gekommen ist, dem vielleicht größten Unwetter in historischer Zeit. Sintflutartige Regenfälle spülen innerhalb von zwei bis drei Tagen Milliarden Tonnen Boden weg, der Rhein und seine Nebenflüsse überfluten das gesamte Mittelrheintal, selbst die massiven Stadtmauern von Köln werden bei einem Pegel von elf Metern überflutet. "Wir gehen davon aus, dass insgesamt 13 Milliarden Tonnen Boden innerhalb von zwei, drei Tagen abgespült worden sind", schätzt der Geoökologe Hans-Rudolf Bork. Malaria, Hochwassergefahr und Verbesserungen für die Schifffahrt waren auch die drei ausschlaggebenden Beweggründe für einen badischen Ingenieur, den Rhein aus dem Griff der Natur zu befreien. Johann Gottfried Tulla wollte den wilden Oberrhein bändigen, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch aus über 1600 kleinen Inseln und unzähligen Schlingen und Nebenarmen bestand, und ihm ein geschlossenes Bett verschaffen. 25 Durchstiche plante er: 1816 begann das größte Bauvorhaben, das jemals in Deutschland in Angriff genommen wurde. Am Ende ist der Fluss zwischen Basel und Worms um ganze 81 Kilometer kürzer geworden.
Trumps Migrationspolitik spaltet das gesamte Land. Denn seine Regierung hat nicht nur Minneapolis, sondern das gesamte System der so genannten "Sanctuary Cities" im Visier. Was macht es mit den betroffenen Menschen und warum finden andere diese Härte gerechtfertigt?
Unberührte Natur, kristallklares Wasser und legendäre Wellen von Teahupo'o: Diese Surf-Doku zeigt Tahiti als Traumziel für Surfer:innen und Reisende - zwischen Adrenalin und Inselidylle.
Die fünfteilige Sportdokumentation erzählt vom knallharten Konkurrenzkampf der deutschen Biathlon-Mannschaft und dem Ringen um die Rückkehr in die Weltspitze 2024/25. Die Kamera ist dabei, wenn hinter den Kulissen gestritten, gelacht und gefeiert wird - wie beim spektakulären Gesamtweltcupsieg von Franziska Preuß. Der Winter beginnt - und damit der Kampf um die Plätze im deutschen Team. Jeder Sprint, jeder Schuss zählt. Wer schafft den Sprung in den Weltcup und wessen Traum platzt?
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
Jede Generation gilt als das beste Auto ihrer Zeit. Die neue S-Klasse wird vorgestellt oder ist es doch nur ein Facelift? 50 Jahre Golf GTI - der beliebteste Kompaktsportler feiert Geburtstag mit einem Sondermodell. Darf man den Mercedes GLC gebraucht kaufen? Wir verraten es!
Von Ocean Beach bis zum Silicon Valley beheimatet San Francisco eine vielseitige Surferszene. No Contest-Moderator Ashton Goggans stellt einige der legendC$ren Sportler:innen nC$her vor.
Die große "Terra X"-BBC-Koproduktion "Sieben Kontinente - Ein Planet" startet mit der Folge "Antarktika". In den Hochglanzdokumentationen führt die Reise einmal um die Welt.
Antarktika ist der kälteste Kontinent der Erde. Nur die Härtesten können dort überleben. Wie die Weddellrobben, die das Eis für ihre Atemlöcher mit den Zähnen zurückschleifen, oder die bunten Seesterne, die den eiskalten Meeresboden bedecken.
98 Prozent des Festlandes von Antarktika sind mit Eis bedeckt. Und dennoch hat sich dort eine Fülle des Lebens entwickelt, das seine Existenz dem unglaublich reichen Ozean verdankt, der den Kontinent umgibt. Die stärksten Strömungen der Welt bringen Nährstoffe an die Oberfläche, die den antarktischen Krill ernähren. Mit geschätzten 500 Millionen Tonnen ist dessen Gesamtgewicht größer als bei jeder anderen Spezies der Welt und lockt eine Vielzahl von Interessenten an. Bisweilen entstehen kilometerlange Krillschwärme, an denen sich Tausende von Pinguinen, Robben, Albatrosse und Finnwale laben können.
Unter dem Meereis sind die Bedingungen seit Jahrtausenden stabil. Das Leben, das sich dort entwickelt hat, ist vielfältig. Seesterne, Seespinnen und drei Meter lange Raubwürmer bevölkern den Meeresboden in einer überraschenden Buntheit.
Antarktika wurde erst vor 200 Jahren entdeckt, aber der Mensch hat in dieser Zeit einen enormen Einfluss gehabt. Für die Walfangindustrie wurden dort über 1,5 Millionen Wale getötet, was viele Arten an den Rand des Aussterbens brachte. Seit dem Verbot der kommerziellen Jagd im Jahr 1986 kehren die Wale zurück. Darüber hinaus ist der Antarktis-Vertrag beispielhaft dafür, dass Länder aus der ganzen Welt sich zum Schutz der Tierwelt zusammenschließen können.
Allerdings: Aufgrund des Klimawandels erwärmt sich der Südliche Ozean, das Eis schmilzt, und der Meeresspiegel steigt. Vielleicht noch beunruhigender ist, dass eine Erwärmung der kältesten Region der Erde tiefgreifende Auswirkungen auf die globalen Wetterverhältnisse haben wird. Obwohl Antarktika weit entfernt scheint, betrifft das, was dort passiert, die gesamte Erde.
Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft.
"Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
Willkommen im Wilden Westen! Dort stellt sich Otto Karasch einer ambitionierten Herausforderung. Der Abenteurer will in den USA als Cowboy an einem Viehtrieb teilnehmen. Das ist eigentlich ein Job für erfahrene Profis. Denn Westernreiten und der Umgang mit dem Lasso wollen gelernt sein. Vor dem "Cattle Drive" ist daher auf einer Ranch hartes Training angesagt. Nachdem sich der Survival-Profi in Kalifornien stilecht eingekleidet hat, wird es 300 Kilometer nordwestlich von Los Angeles ernst. Ist "Otto Bulletproof" den Anforderungen im Sattel gewachsen?
Gleich zwei italienische Highspeed-Züge werden in dieser Dokumentation vorgestellt: Der staatliche Frecciarossa 1000 und der privat betriebene Italo EVO konkurrieren auf den gleichen Bahnhöfen und Strecken um Kunden. Der "rote Pfeil" rauscht mit 300 Kilometern pro Stunde von Mailand ins 800 Kilometer entfernte Neapel. Mit dem ebenfalls rot lackierten Italo EVO fährt Teddy Wilson von Venedig bis nach Turin. Technik und Eleganz, Geschwindigkeit und die Schönheit Italiens - was will man mehr?
Wenn am Faschingsmontag die Grundlseer Trommelweiber ausrücken, hat heuer ein neues Obertrommelweib das Kommando! Josef "Josi" Wimmer, Erzmusikant und Bergmann mit Salzburger Wurzeln. In einer gemütlichen Plauderei mit Bertl Göttl ergeben sich Einblicke in sein bewegtes Leben und in die Geschichte der Ausseer Trommelweiber.
Die "Terra X"-Dokumentation "Mythos Burg" beleuchtet, wie die Burg als Wohn- und Wehrbau zum architektonischen Erfolgsmodell des Mittelalters wurde. Wie prachtvoll oder wie entbehrungsreich war das Leben auf den Burgen des Mittelalters? Diese Folge beleuchtet die aufregende Vergangenheit berühmter Burgen - wie etwa Burg Eltz an der Mosel oder Windsor Castle in England. Im 12. und 13. Jahrhundert erlebte Mitteleuropa einen Bauboom. Innerhalb von 100 Jahren wurden weit über 10.000 Burgen gebaut. Und bereits zuvor hatte sich die Burg als Statussymbol der Mächtigen und als effektiver Wohn- und Wehrbau europaweit durchgesetzt. Wären all die Monumente der Macht noch erhalten, würde man etwa in Deutschland alle 25 Kilometer an einer Burg vorbeifahren. Bis heute hat das Zeitalter der Burgen und ihrer Bewohner Spuren in der deutschen Kultur und Sprache hinterlassen. So steckt allein in weit über tausend deutschen Ortsnamen das Wort "Burg". Diese Folge der "Terra X"-Reihe "Mythos Burg" widmet sich der Immobilie "Burg". Schon ihr Urtyp - die Motte - ist genauso schlicht wie genial: Errichte einen Turm, möglichst auf erhöhtem Posten, mit weitem Panoramablick und ziehe einen Zaun oder eine Mauer außen herum. Fertig ist die Burg. Ein Erfolgsmodell: Über die Jahrhunderte entstehen immer komplexere und prachtvollere Bauten. Der Wettbewerb um die schönste, größte und mächtigste Burg war eröffnet. Europa wird zu einer Burgenlandschaft. Im Mittelpunkt der zweiteiligen Dokumentation stehen berühmte und seinerzeit sehr bedeutende Bauten wie Burg Eltz, Burg Hammerstein, Burg Trifels und auch Windsor Castle in England. Wie und wo wurden Burgen gebaut, wie lebten die Menschen auf ihnen, wie verteidigten sie ihr Zuhause? Mithilfe verschiedener visueller Stilmittel wird den Bollwerken von einst Leben eingehaucht. International renommierte Wissenschaftler zeigen im Experiment, mit welch ausgefeilten Methoden die Burgen des Mittelalters errichtet und bewohnt wurden.
Zwei Frauen mit ähnlichem Schicksal: Rubina lebte Jahre in Jugendhilfeeinrichtungen. Iva fällt gerade aus der Jugendhilfe heraus. Beide wollen fortan auf eigenen Beinen stehen.
Rubina erzählt, wie abrupt sich der Ausstieg anfühlte und wie schwer es ist, ohne familiären Rückhalt Stabilität zu finden. Iva geht gerade den Schritt aus der Jugendhilfe - mitten zwischen Elternhaus, Studium, Ämtern und der Frage, wohin sie ziehen wird.
Rubina lebt heute allein und spricht offen darüber, wie sehr sie die Jahre in der Jugendhilfe geprägt haben und wie herausfordernd es ist, sich ohne stabiles Umfeld ein eigenes Leben aufzubauen.
Iva versucht parallel, ihren Übergang zu organisieren: Sie wohnt vorübergehend wieder bei ihren Eltern und kämpft sich durch Formulare, Termine und ihre psychische Belastung, während sie hofft, bald einen neuen Wohnplatz zu bekommen und wirklich ankommen zu können.
Beide eint der Wunsch nach Sicherheit, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung - und die Erfahrung, dass Erwachsenwerden für Careleaver kein fließender Prozess ist, sondern ein mühsamer Weg voller Unsicherheiten. Ihre Geschichten zeigen, wie viel Kraft es braucht, sich ein Zuhause zu schaffen, wenn man es nie wirklich hatte.
Zwei Frauen mit ähnlichem Schicksal: Rubina, die nach Jahren in verschiedenen Jugendhilfeeinrichtungen versucht, Fuß zu fassen und Iva, die gerade aus der Jugendhilfe herausfällt.
Vanessa Voigt kehrt nach einer Auszeit zurück - kann sie beim Heimweltcup in Oberhof an ihre alte Form anknüpfen? Der Druck ist enorm. Franziska Preuß übernimmt die Führung im Gesamtweltcup und wird zum prägenden Gesicht des Teams.
Der Geiger und Dirigent Renaud Capuçon lebt ganz für seine Kunst. Angetrieben von einer unbändigen Neugier und einem unstillbaren Verlangen nach Austausch, hat der aus Chambéry stammende Musiker, der mit seinen täglichen Auftritten in den sozialen Netzwerken Tausenden von Franzosen während des Lockdowns Freude bereitet hat, sich seitdem wieder in den Strudel aus Proben, Konzerten und Aufnahmen gestürzt, die seine Karriere prägen. Ein Jahr lang begleiteten Andy Sommer und Romain Girard Renaud Capuçon auf seinen zahlreichen Reisen und Projekten und fingen die unerschütterliche Energie dieses musikbegeisterten Mannes ein, der sich dafür einsetzt, Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
In kaum einem anderen Land der Welt durchdringen Kräuter den Alltag der Menschen wie in Indien. Vom tropisch grünen Süden bis in die Berge des nordindischen Himalaya lassen Kräuter Räucherstäbchen duften, aromatisieren Seifen und würzen die Küche. Vor allem aber heilen sie. 6000 Pflanzenarten werden in Indien genutzt, die meisten wachsen wild - und werden knapp.
Denn auf dem Subkontinent mit seinen 1,3 Milliarden Bewohnern steigt der Bedarf an Pflanzenmedizin stetig und die wachsende Mittelschicht verlangt zudem nach Kosmetika auf Kräuterbasis. Als Folge sind manche Kräuter bereits selten, einige bereits ganz verschwunden. Die meisten der Kräuter Indiens werden wild gesammelt. Erst langsam beginnt man mit dem Anbau.
Vor allem die ländliche Bevölkerung Indiens braucht günstige, verträgliche Arznei, Arznei auf Kräuterbasis. In Kerala zeigt der Film einen Familienbetrieb, der Pflanzenheilmittel in Handarbeit für den lokalen Markt herstellt, und hoch oben im Himalaya beobachten wir einen Dorfheiler bei der Arbeit. 5000 Jahre alt ist die Wissenschaft der ayurvedischen Medizin. Heute erfährt die alte Heilkunst einen Boom, nicht nur in Indien. In der Altstadt Delhis zeigt der Film einen Großhändler, der den weltweit rasant wachsenden Kräutermarkt bedient und wir blicken in die Labore des weltweit größten Herstellers ayurvedischer Medikamente. In Kerala lernen wir die Ärztin einer kleinen Ayurvedaklinik kennen und in Nordindien steigen wir mit einer Studentin der tibetischen Medizin in die Berge, wo sie sich auf einen Test in Kräuterkunde vorbereitet.
Der Film zeigt eine Welt der Kräuter im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne und stellt die Menschen vor, die mit und von Kräutern leben. Sie stehen im sich schnell wandelnden Indien vor der Herausforderung, dass die Nachfrage an Kräutern zunehmend das Angebot übersteigt. Heiler und Händler, Patienten und Ärzte sind darauf angewiesen, dass es Indien gelingt, seine Vielfalt an Kräutern zu bewahren.
Brahmi, der indische Wassernabel, regt den Geist an und beugt Depressionen vor. Tulsi, Heiliges Basilikum, hilft bei so vielen Krankheiten, dass es in Indien auch "das Unvergleichliche" heißt. Und der indische Baldrian, der nur im Hochgebirge wächst, bringt innere Ruhe.
Bei den Männern läuft es nicht rund. Doch die Staffel in Ruhpolding sorgt für neue Hoffnung: Das Team tankt Selbstvertrauen und bereitet sich auf die WM vor. Können sie die Rückschläge hinter sich lassen?
Asien ist der größte Kontinent der Welt - und einer der geografisch vielfältigsten. Seltene Tiere durchstreifen heiße Wüsten, dichte Urwälder und die höchsten Berge der Erde.
Asien erstreckt sich vom Polarkreis bis zum Äquator. Walrosse sammeln sich im Polareis, und Braunbären wärmen sich an den Hängen der Vulkane. Es ist eine Welt erstaunlicher Geschöpfe, von Yeti-ähnlichen Affen in China bis hin zu bizarrsten Schlangen im Iran.
Asien ist der größte und extremste Kontinent auf unserem Planeten - vom Polarkreis im Norden bis zu den tropischen Wäldern am Äquator. Die Tiere dort sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert. Aber der Kontinent hat nicht immer so ausgesehen. Diese extremen Welten entstanden, als Indien vor 30 Millionen Jahren mit dem Rest Asiens zusammenstieß und den Kontinent, wie wir ihn heute kennen, prägte. Die Tiere dort haben sich auf fast unglaubliche Weise an die harten Bedingungen angepasst.
In den gefrorenen Gebieten der Halbinsel Kamtschatka in Russland suchen Bären aktive Vulkane auf - trotz der Gefahren. Und an der sibirischen Küste zeigt sich im Sommer für einige Wochen ein bemerkenswertes Schauspiel: Zehntausende Walrosse ziehen an den Strand und bilden dort eine der größten Säugetieransammlungen der Welt. In China gehen mysteriöse blauhäutige Affen aufrecht durch einige der am wenigsten erforschten Wälder der Erde, während die Wüsten des Iran die wohl bizarrste Schlange der Welt beherbergen.
Auf den kargen Hochebenen Indiens kämpfen grellfarbige Eidechsen wie Miniatur-Kung-Fu-Meister und versuchen, eine Partnerin zu finden, bevor sie sterben.
Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft.
"Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
Seit 2011 kämpfen Alex Maloney und Molly Meech Seite an Seite auf dem Wasser. Ihr gemeinsames Ziel: ein Platz bei den Olympischen Spielen 2020. Der Weg dorthin ist alles - nur nicht einfach.
Dieser Teil der "Terra X"-Reihe "Mythos Burg" beleuchtet die Burg als erfolgreichen Wehrbau und taucht mit großen Bildern und Reenactments tief in die Welt des Mittelalters ein. Was sind die raffiniertesten Wege, eine Burg zu erobern? Und wie kann eine Burgbesatzung einer monatelangen Belagerung standhalten? Diese Folge lässt auf wissenschaftlicher Basis berühmte Burgen wiederauferstehen. Sie waren einst das weithin sichtbare Statussymbol der Macht. Burgen waren Wirtschaftszentren, Heimstatt von Raubrittern und Schauplätze von Kriegen. Hinter ihren steinernen Mauern wurden kostbarste Schätze verwahrt, und angeblich schmorten in dunklen Kerkern Gefangene bis an ihr Lebensende. Bis heute entführen Burgen in eine Welt der Märchen und Legenden. Was ist wahr, und was ist Mythos? In der Folge "Bollwerk der Macht" fokussiert die "Terra X"-Reihe die Burg als strategischen Wehrbau. Wie entwickelten sich die ersten Burgentypen zu wehrhaften Festungen? Was sind die erfolgreichsten Methoden, eine Burg zu erobern oder zu halten? Wissenschaftler zeigen etwa mit einem originalgetreuen Nachbau, wie durchschlagskräftig und zielgenau die Blide - ein schweres Wurfgerät des Mittelalters - Burgen angreifen und zerstören konnte. International renommierte Wissenschaftler erklären in Experimenten die neuralgischen Stellen einer Burg und zeigen auf, wie Burgherren ihre Bollwerke gegen die fortschreitende Entwicklung der Feuerwaffen rüsteten. Fotorealistische 3-D-Animationen lassen aus realen Ruinen berühmter Burgen mächtige Festungen werden und beleuchten, wie der Mythos "Burg" entstehen konnte.
Majestätisch aufragende Berge, malerische Täler und unberührte Natur: Die Schweizer Alpen sind die imposante Kulisse für die Fahrt im traditionsreichen Bernina Express. Auf seiner Fahrt von Chur im Kanton Graubünden über das Wintersportmekka St. Moritz bis ins italienische Tirano überwindet der Zugklassiker mehr als tausend Höhenmeter. Schwindelerregende Viadukte, geniale Kreiskehrtunnel und die wachsamen Augen der Lawinenexperten und Streckenmeister machen das unvergessliche Erlebnis möglich.
Die Cliff Diving-Weltmeisterin Rhiannan Iffland reist ins australische Outback, um sich selbst und ihre Liebe zum Cliff Diving wiederzufinden. Dabei entdeckt sie dort noch so viel mehr.