Um die Drachenwand am Mondsee ranken sich zahlreiche Mythen und Sagen. Für Einheimische ist der markante Felsen ein Kraftplatz, für viele Abenteurer aber ein großer Freizeitpark. Zwischen 15.000 und 20.000 Sportler sind jedes Jahr am Klettersteig unterwegs - oft schlecht ausgerüstet, übermütig und schnell überfordert. Bergrettung und Betreiber stoßen angesichts der Massen an ihre Grenzen.
Einheimische Kletterer meiden die Staus und steigen in Vollmondnächten auf die 1.176 Meter hohe Wand, wenn die alten Geschichten über Drachen und Teufel spürbar werden. Geschichten, die Familien weitertragen und die Vereine prägen.
Ein ÖSTERREICH-BILD aus dem ORF-Landesstudio Oberösterreich über Abenteurer, Retter und Geschichtenerzähler - und ihre gemeinsame Faszination für die Drachenwand.
Verschiedene Artefakte und altertümliche Objekte stellen die Forscher bis zum heutigen Tage vor Rätsel. Die Dokumentation geht den bisher ungeklärten Fällen von fremdartigen Objekten in unseren Museen nach.
Mit einem ungewöhnlichen Wasserfahrzeug geht es auf die Reise: die Elbe hinab und über das Wattenmeer zum Jadebusen nach Wilhelmshaven, dann weiter hinein in die norddeutschen Flusslandschaften.
Dazu braucht man ein Boot, das durch flaches Wasser kommt: ein historisches Plattbodenschiff, breit und behäbig. Mit dem Boot über Flüsse und Kanäle, kreuz und quer durch Niedersachsen und Bremen, lässt sich eine Welt voller Wunder entdecken.
Als Entdecker am Ruder: Willem und Gerrit Ruempler, Vater und Sohn. Ideal für die romantische Fahrt auf dem schmalen Ems-Jade-Kanal, die quer durch Ostfriesland, das Alte Land der freien Friesen und mächtigen Häuptlinge führt.
Von Torfbauern und Fehnschiffern urbar gemacht, liegt es oft unterhalb des Meeresspiegels. Ohne Entwässerungskanäle, Pumpen und Wasserschöpfmühlen wie die im Wynhamster Kolk würden viele Ostfriesen nasse Füße kriegen. In Emden gilt es, das Teegeheimnis der Ostfriesen zu lüften.
Von dort führt die Reise über Ems und Leda hinein ins Fehngebiet, zum Elisabethfehnkanal. Eine ebenso spannende wie mühsame Etappe, wenn die Tide gegenan läuft. Nur einen Steinwurf entfernt lebt im Saterland eine alte Sprache wieder auf: das Saterfriesisch.
Gesprochen in der kleinsten "Sprachinsel" Europas mitten im Moor, kam es sogar ins "Guinnessbuch der Rekorde". Auf den Torffeldern ringsum forscht ein Erdenproduzent nach klimafreundlichen Alternativen. Über den Küstenkanal geht es nach Oldenburg. Wieso sind die Oldenburger Farben Mittelpunkt des Königswappens von Dänemark? Was ist die "Oldenburger Palme"? Und wie kommt Grünkohl in die Praline? Hunte und Weser bringen die Schiffer nach Bremen, die alte Hanse- und Kaffeestadt. Im dortigen Rathauskeller schlummern die ältesten und edelsten Tropfen weißen Weins.
Die Weser aufwärts trifft man auf visionäre Stromproduzenten, traditionelle Glasbläser und Herren, die von einer verwunschenen Wassersägemühle begeistert sind. Und in der Nähe, in Wietze an der Aller, kam es zur ersten Erdölbohrung der Welt.
Am Wasserstraßenkreuz Minden quert der Mittellandkanal die Weser, die längste künstliche Wasserstraße Deutschlands. Nördlich davon, am Steinhuder Meer, rattern schon seit 250 Jahren die Leinenwebstühle. Dann kreuzt die Leine den Mittellandkanal. An ihrem Ufer steht ein wahres Märchenschloss: die Marienburg, das "Neuschwanstein des Nordens". Flussabwärts speist das Wasser der Leine in Hannover die Fontänen der zauberhaften Herrenhäusergärten.
Vom Mittellandkanal geht es in den Elbe-Seitenkanal. Nach der deutschen Teilung, als die Elbe hinter dem Eisernen Vorhang verschwand, wurde er als Verbindung nordwärts zur Elbe gebaut. Mitten im Kanal steht eins der größten und beeindruckendsten technischen Bauwerke Europas: das Schiffshebewerk bei Lüneburg. Dort werden große Frachtschiffe im "Fahrstuhl" in die Höhe gehoben.
Das märchenhafte Lüneburg ist nicht nur Spielort einer beliebten TV-Serie, es gab auch der Heidelandschaft vor ihren Toren den Namen. Berühmt für die Lüneburger Heide sind die lila blühenden Hügel und Täler mit Wacholder und Heidehonig. Sie ist aber auch Anbaugebiet für eine ungewöhnliche Pflanze: Ginseng, eine asiatische Heilwurzel.
Ahmet Cengiz soll seine 17-jährige Tochter betäubt und in die Türkei verschleppt haben, um sie dort gegen ihren Willen zu verheiraten. Doch sogar seine deutschen Nachbarn halten ihn für sehr modern und aufgeschlossen und trauen ihm die Tat nicht zu ...
Bräutigam betäubt im Wald ausgesetzt! Wollte Trauzeuge wider Willen die Hochzeit verhindern?
5. Staffel
262. Folge
D 2024
60'
Elias Schuster soll seinem besten Freund Liam Bachmann Beruhigungsmittel verabreicht haben, um ihn anschließend hilflos im Wald auszusetzen. Damit wollte er angeblich die Trauung zwischen Liam und dessen Verlobter Finja verhindern. Doch nicht nur Elias hatte ein Problem mit der anstehenden Hochzeit . Und der einzige Augenzeuge im Fall erweist sich als äußerst unzuverlässig. Wer steckt tatsächlich hinter der Tat?
Die Kindheit des Serienkillers Albert DeSalvo war von Gewalt geprägt. Den ersten Mord, der ihm zugeschrieben werden kann, beging er an der 55-jährigen Anna Slesers. Im Zeitraum von Juni 1962 bis Januar 1964 wurden weitere 12 Frauen ermordet, alle nach dem gleichen Muster. DeSalvo wurde nie wegen der Morde verurteilt, weil die Beweise nicht ausreichten, allerdings wurde er wegen mehrerer Vergewaltigung zu lebenslanger Haft verurteilt.
Es gießt wie aus Eimern, aber Pete und sein Sohn Sam können bei schlechtem Wetter nicht untätig in ihrem Unterschlupf herumsitzen. Denn die Bushcraft-Experten müssen sich bei der Survival-Challenge permanent mit Nahrung versorgen. Und der heftige Niederschlag bringt auch Vorteile mit sich. Einige Fischarten beißen an dunklen Regentagen besser an. Brooke und Dave zwingt das feuchte Klima ebenfalls zum Handeln. Das Duo hätte in der Wildnis gern ein wasserdichtes Dach über dem Kopf. Aber das ist mit großem Aufwand verbunden und kostet viel Energie.
Vor rund 100 Millionen Jahren ein tropisches Meer, heute ein Labyrinth aus Fels: Das Elbsandsteingebirge zeugt von Kräften, die Landschaft und Leben bis heute formen. Das Elbsandsteingebirge entsteht durch Ablagerung, Hebung, Brüche und Erosion - über Jahrmillionen geformt zu einer einzigartigen Felsenlandschaft. Doch Klimawandel und menschliche Eingriffe bedrohen zunehmend das empfindliche Gleichgewicht der Region. Südöstlich von Dresden, an der Grenze zu Tschechien, erstreckt sich das Elbsandsteingebirge - eine Landschaft, deren Geschichte vor rund 100 Millionen Jahren beginnt. Damals bedeckt ein tropisches Flachmeer große Teile Mitteleuropas. In seinen seichten Bereichen lagern sich Schichten aus Sand und Sediment ab, die sich über Jahrmillionen zu Sandstein verdichten - durchzogen von Fossilien und Grabgängen urzeitlicher Krebse. Vor rund 70 bis 60 Millionen Jahren beginnt sich die Landschaft erneut zu verändern. Aus dem Süden wirkt tektonischer Druck, ausgelöst durch die Alpenbildung. Die Erdkruste hebt sich, zerbricht, Falten und Brüche entstehen. Entlang dieser Schwächezonen steigt Magma auf und erkaltet zu Basalt. Allmählich übernehmen Regen, Frost und Wind die Formung der Landschaft. Flüsse wie die Elbe graben sich tief in das angehobene Plateau und schaffen das Relief aus Tälern, Schluchten und Felsen, das bis heute das Bild des Elbsandsteingebirges bestimmt. Um zu verstehen, wie all das zusammenhängt, begleitet Wissenschaftsjournalist Niklas Kolorz Geologinnen und Geologen ins Gelände. Gemeinsam untersuchen sie Gesteinsproben und Verwitterungsstrukturen im Labor und vor Ort. Besonders Zirkonkristalle liefern entscheidende Hinweise: Sie verraten, woher der Sand stammt, der vor Millionen Jahren hier abgelagert wird - und wie weit seine Reise durch urzeitliche Flusssysteme reicht. Doch das Elbsandsteingebirge erzählt nicht nur von seiner geologischen Vergangenheit. Es ist auch ein artenreicher Lebensraum voller Gegensätze: In schattigen Schluchten gedeihen Moose und Farne, auf den sonnigen Plateaus wachsen Heidekraut, Flechten und Wacholder. Zwischen Spalten und Höhlen finden Säugetiere, Amphibien und Reptilien Rückzugsorte. Heute gerät dieses Gleichgewicht ins Wanken. Klimawandel und Tourismus verändern die empfindliche Landschaft. Forschende beobachten, dass typische Arten verschwinden, während invasive Pflanzen zunehmen. Auch die Erosionskräfte, die das Gebirge einst formen, wirken weiter - heute verstärkt durch den Einfluss des Menschen. Wie stabil bleibt diese Landschaft in Zukunft? Millionen Jahre Erdgeschichte haben Deutschland geformt - mit Landschaften, die bis heute faszinieren. Wissenschaftsjournalist Niklas Kolorz geht ihren geologischen Geheimnissen auf den Grund.
Schytmoyr ist eine Großstadt im Norden der der Ukraine. Im Land ist der Durchschnittlohn niedrig und die Kriminalität steigt seit Jahren an. Wer in Schytmoyr gegen das Gesetz verstößt, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit im Gefängnis Kolonie 8. Es handelt sich um eines der härtesten und berüchtigtsten Gefängnisse der Ukraine. Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen sitzen dort mehr als achthundert Gefangene hinter Gittern.
Mehr als 20 Jahre lang gab es im Frankfurter Zoo keine großen Ameisenbären. Nun ziehen gleich zwei dieser exotischen Tiere ein, und Tierärztin Dr. Nicole Schauerte ist entzückt. Ameisenbären sind ihre Lieblingstiere. Sie kann ihre Fachkenntnis gleich unter Beweis stellen, denn Ameisenbär-Dame Ines ist schüchtern und muss sanft überredet werden, ihre Transportbox zu verlassen.
Richtig plüschig sind sie, die Pinguine im Opel-Zoo Kronberg. Der Plüsch ist das neue, noch weiche Federkleid nach der Mauser. Die Pinguine selbst sind aber alles andere als kuschelig drauf, das erfährt Pflegerin Ronja Kupzog am eigenen Leib. Sie muss eine Beringung austauschen, und der Pinguin wehrt sich mit aller Kraft und unter Einsatz seines harten Schnabels.
Beim größten urbanen Downhill-Event der Welt in der UNESCO-Welterbe-Hafenstadt Valparaíso fliegen die Fahrer die steilen, engen Straßen hinunter und navigieren durch die alten Gebäude.
Der Film zur Konzerttournee: Zum 50-jährigen Jubiläum singt Roland Kaiser alte und neue Hits, blickt auf seine Karriere zurück und lädt zu exklusiven Einblicken hinter die Kulissen.
"Das Kino der Frauen" porträtiert aus Anlass des Weltfrauentages jene Frauen, die nach dem 2. WK das Kino unter die Bevölkerung gebracht haben und damit auch das Tor zu einem neuen Lebensgefühl aufgemacht haben. Dass die Kinos nach 1945 von Frauen betrieben wurde, ist in der kollektiven Geschichte Österreichs verloren gegangen. Die Dokumentation präsentiert auch die Geschichte von der Vertreibung weiblicher Kino-Macherinnen - und die Fortführung genau jener Institutionen, wieder durch Frauen. Biografien wie jene der Käthe Kratz erzählen auch vom Durchsetzungskampf von Frauen in der Männerbranche von Film und Fernsehspiel.
Warum haben Menschen auf fast allen Kontinenten riesige Steinsetzungen errichtet, oft ohne moderne Werkzeuge und lange vor der Erfindung des Rades? Theoretiker der Prä-Astronautik vermuten, dass die Platzierung und geologische Beschaffenheit dieser Monolithen auf einen gemeinsamen außerirdischen Einfluss und eine einst fortschrittliche Technologie hinweisen könnten.
Haben sich Brooke und Dave auf Vancouver Island verschätzt? Das Duo verbraucht bei der Arbeit an seiner Blockhütte sehr viel Energie. Die Aussicht auf einen wetterfesten Unterschlupf, der sie vor Wind und Regen schützt, ist sehr verlockend. Aber haben die Survival-Profis genug Kraft, um die Behausung fertigzustellen? Ted und sein Bruder Jim stechen unterdessen mit einem selbst gebauten Boot in See. Am Ufer waren die Bushcraft-Experten bei der Nahrungssuche stark eingeschränkt. Mit dem Wasserfahrzeug können die Männer auch an anderen Stellen fischen und jagen.
Der geschützte Transport von Einsatzkräften ist ihr wichtigster Einsatzzweck. Darüber hinaus sind Polizei-Sonderwagen auch für das Durchbrechen von Barrikaden und anderen Hindernissen konstruiert. Das aktuelle Modell ist der Survivor R. Das 340 PS starke Fahrzeug transportiert bis zu elf Personen, fährt bis zu 100 Kilometer in der Stunde und kann Steigungen von bis zu 60 Prozent bewältigen. Die Reportage stellt den Survivor R vor und blickt zurück auf die Geschichte der Sonderwagen.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Tamandua "Putin" ist sichtlich aufgeregt. Das neue Gehege des kleinen Ameisenbären im Frankfurter Zoo riecht noch ungewohnt - und nach einem Weibchen. Denn heute ist erstmals auch Mitbewohnerin Mona mit im Schau-Terrarium.
Das Wattenmeer ist ein Naturwunder im ständigen Wandel. Geprägt durch die Gletscher der Eiszeiten und geformt von Ebbe und Flut, beherbergt es heute ein einzigartiges Ökosystem. Millionen Jahre Erdgeschichte haben dort einen einzigartigen Lebensraum entstehen lassen. Forschende entdecken im Watt Spuren mittelalterlicher Siedlungen, Fossilien und Gesteine, die von der bewegten Entstehungsgeschichte der Region erzählen. Das Wattenmeer ist ein Naturraum im ständigen Wandel. Mit dem Ende der letzten Eiszeit, vor rund 12.000 Jahren, formen Gletscher, Schmelzwasser und Sedimente eine Landschaft aus Küsten, Inseln und Watt. Ein Lebensraum, der sich seither unaufhörlich verändert. Auf Sylt gibt Wissenschaftsjournalist Niklas Kolorz Einblicke in diese frühe Phase. Geophysiker Dr. Jasper Hoffmann zeigt ihm, wie eiszeitliche Gletscher Gestein aus Skandinavien bis an die Nordseeküste schieben. Ihre Spuren sind bis heute sichtbar, etwa im Roten Kliff oder im steinzeitlichen Megalithgrab Denghoog bei Wenningstedt. Mit dem Rückzug der Gletscher wird die Region allmählich bewohnbar. Menschen siedeln an geschützten Ufern, nutzen die fruchtbaren Marschböden und passen ihr Leben dem Rhythmus der Gezeiten an. Über Jahrtausende entstehen Dörfer und Handelsplätze, doch die Nähe zum Meer bleibt riskant. Wie zerstörerisch die Kräfte des Wassers sein können, zeigt sich im Schicksal von Rungholt, einer blühenden mittelalterlichen Küstensiedlung, die im 14. Jahrhundert von einer Sturmflut zerstört wird. Gemeinsam mit einem Forschungsteam begibt sich Niklas Kolorz bei den nordfriesischen Halligen ins Watt. Mithilfe von Sonartechnik und GPS suchen sie nach den Überresten der versunkenen Ortschaft und dokumentieren, wie sich die Küstenlinie über Jahrhunderte verschoben hat. Das Wattenmeer ist aber mehr als ein Archiv der Erdgeschichte. In den Schlickwattflächen von Rantum erklärt Biologin Dr. Svenja Reents, wie Seegras und Salzwiesen Nahrungsketten sichern, CO? binden und das Watt stabilisieren. Doch die Erwärmung der Meere bringt dieses Gleichgewicht ins Wanken. Wie der Mensch auf den steigenden Meeresspiegel reagiert, zeigt sich im Umgang mit dem Küstenschutz. Deiche schützen Siedlungen vor Überflutung, greifen aber in natürliche Sedimentationsprozesse ein. Im Langwarder Groden erläutert Landschaftsökologin Julia Schwienheer, wie gezielte Deichflutungen helfen können, das Land mit dem Meeresspiegel mitwachsen zu lassen. Ein Versuch, mit dem Wandel zu leben, statt ihn aufzuhalten. Millionen Jahre Erdgeschichte haben Deutschland geformt - mit Landschaften, die bis heute faszinieren. Wissenschaftsjournalist Niklas Kolorz geht ihren geologischen Geheimnissen auf den Grund.
Das Geschäft mit Dino-Knochen boomt - bei Auktionen bieten Sammler Millionen. Händler wie Christian Link jagen immer neuen Knochen und Rekordsummen hinterher. Der Schweizer will das Skelett des Triceratops "Cera" in New York versteigern. Viele Museen können gegen finanzstarke private Sammler oft nicht mithalten.
In den Meeren dieser Welt spielen sich spannende und zuweilen unfassbare Dinge ab. Die Zusammenschnitte zeigen die schönsten Bilder unter und über Wasser sowie Geschichten rund um die Ozeane.
Neue Entdeckungen in Pompeji und dem Archäologiepark Herkulaneum enthüllen schockierende Details über die letzten Momente im Leben der Menschen, die durch den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. ausgelöscht wurden.
Krokodilbabys in Hagenbeck
Bei den Krokodilen hat sich eine Eierschale eingefunden. Und wo ist der Inhalt? Mit Krokodilbabys hatte Dr. Guido Westhoff gar nicht gerechnet. Flugs wird eine Suchmannschaft zusammengestellt, um den Nachwuchs zu suchen. Natürlich unter Ausschluss der bissigen Eltern. Die werden erst mal mit einem leckeren Büffet an die Strandbar gelockt, damit Guido und sein Team ungestört tauchen können. Und tatsächlich, nicht nur ein, sogar zwei Krokodilbabys tummeln sich in der Lagune.
Impfung für ein Tapirbaby
Einen Tag ist er erst alt, Carminas jüngster Nachwuchs. Wer Geburtstag hat, bekommt auch Geschenke, aber ob die Bonito wohl gefallen? Wo ein Jungtier ist, ist Tierarzt Dr. Flügger nicht weit: Das Tapirbaby muss geimpft und gechippt werden. Mutter Carmina findet das überhaupt nicht lustig. In kürzester Zeit hat sie ihren Nachwuchs wohlbehalten zurück, sogar mit Personalausweis.
Onager Bento und die Kamele
Wenn Hengst Bento könnte, wie er wollte, gäbe es bei seinen Nachbarn was zwischen die Höcker. Warum, weiß keiner so genau. Falsches Parfum oder schlechte Manieren? Bei jeder Gelegenheit steht Bento am Zaun und wirft den Kamelen böse Blicke zu. Bei den Stuten dagegen herrscht Ruhe und Harmonie.
Medizin für die Ziegen
In den Bäuchen der Girgentana-Ziegen rumort es. Damit nicht gleich das große Gemecker losgeht, gibt es Medizin. Dr. Adriane Prahl hat etwas gegen Bauchweh dabei. Damit alle schnell gesund werden, und das Fell schon morgen wieder seidig glänzt, schenkt sie den Ziegen einen Magenbitter aus. Der schmeckt gar nicht mal so schlecht.
Nachwuchs im Wapitigehege
Wapiti-Hirsch Joschi ist zum zweiten Mal Papa geworden. Nur gesehen hat er seinen Nachwuchs noch nicht. Kein Wunder, denn mit so einem Geweih ist nicht zu spaßen. Volker Friedrich, Andy Steffens und Dr. Flügger haben Joschi also etwas voraus, sie besuchen den kleinen Neuzugang. Auch hier hat der Tierarzt ein paar "spritzige" Geschenke dabei. Außerdem wollen alle wissen, was es denn nun ist: Junge oder Mädchen? "Leopard, Seebär & Co." zeigt tolle Bilder aus dem hohen Norden, denn dort schreibt das Zooleben seine eigenen Geschichten - mal witzig, mal traurig, aber immer wieder spannend.
Der Kern der Demokratie ist das Miteinander, die Suche nach Kompromissen und die Konfliktlösung mit Worten, statt mit Gewalt. Die RESPEKT-Reportage zeigt, warum das "Miteinander Reden" für das friedliche Zusammenleben unerlässlich ist.
Kaum jemand weiß, wie Katzen leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen. Dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen, hat Filmautorin Martina Treusch eindrücklich dokumentiert.
Der böhmische Einfluss in der Wiener Küche ist bekannt, aber die wenigsten wissen, wie sehr die österreichische Hauptstadt durch die tschechische und slowakische Community geprägt wird.
Engagiert in zahlreichen Vereinen, bilden die beiden Volksgruppen eine sehr aktive Gemeinschaft und gestalten Wien mit: ob in Sport, Kultur oder Bildung. Der Schulverein Komenský etwa betreibt seit 150 Jahren zwei- und dreisprachige Bildungseinrichtungen in Wien.
Im Tanz- und Folklore-Verein Marjanka werden traditionelle Tänze und Lieder aufgeführt. Aber die Spurensuche reicht noch weiter: So wird zum Beispiel die Karlskirche vom tschechischen Kreuzherren-Orden betreut, das Intro-Lied der gleichnamigen Kindersendung "Am Dam Des" ist ursprünglich ein tschechischer Auszählreim, und Europas größtes biozertifiziertes Restaurant im Wiener Prater wird von Wiener Tschechen geführt.
Bei den Löwengehegen herrscht Hochspannung: Begleitet von einer Schar Volontärinnen beginnen Schalk van der Merwe und Tierarzt Wolfram Rietschel mit dem jährlichen Gesundheitscheck der Löwen. Dr. Rietschel bereitet die Narkose vor. Von Betäubungsgewehren hält er wenig, er schwört auf sein maßgeschneidertes Blasrohr: "Das ist eine spezielle Ausführung, die man im Koffer mitnehmen kann. Im Zoo sind die Entfernungen geringer und da ist das Blasrohr das Schonendste für das Tier."
Halbzeit bei der Fütterungsrunde: Jetzt sind die Wildhunde dran. Was auf den ersten Blick wie ein Chaos erscheint, erfolgt tatsächlich nach strengen Regeln. Zuerst fressen die Alphatiere, dann geht es die Rangordnung abwärts bis zum Schwächsten. Ein Großteil der Meute hat sich wieder in die Büsche zurückgezogen, nun steigt Volontär Don in die Arena. Was hat er wohl vor?
Die Löwenbrüder Brad, Maddox und Pax sind verspielte aber bärenstarke Teenager. An den noch kurzen Mähnen erkennt man, dass die drei Löwen noch nicht ganz erwachsen sind. Alleine für die Fütterung der Löwen werden pro Tag über 100 Kilogramm Fleisch benötigt - kein Wunder, dass Harnas auf Spenden angewiesen ist. Für die Löwen ist Harnas leider auch eine Endstation. Einzelne Geparde und Leoparden kann man in ausgewählten Schutzgebieten freilassen, aber Löwen wollen selbst die Nationalparks nicht aufnehmen.
Melanie Drosch soll einen Hund auf den brutalen Verbrecher gehetzt haben, der ihre Oma überfallen hatte. Die Angeklagte behauptet, der Hund hätte sich losgerissen und wäre dem jungen Mann von ganz alleine an die Kehle gesprungen. Doch ist der Verletzte überhaupt der gesuchte Räuber oder wurde ein Unschuldiger fast totgebissen?
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Die Dokumentation von Robert Gokl schaut auf den Aufbruch der 1960er. Die 60er sind die Zeit der Wirtschaftswunderjahre, des Aufschwungs und der Technologieschübe. Sie sind wesentliche Stabilitätsfaktoren der Demokratie. Architektur und Technik sind am Weg in die Modernität. Die Entnazifizierung betrachtet man als abgeschlossen. Die milden Urteile und Freisprüche in Kriegsverbrecherprozessen zeichnen jedoch ein anderes Bild. 1962/63 führt der Streit um die Thronverzichtserklärung von Otto Habsburg die große Koalition in die größte Krise seit 1945. Gegen Ende des Jahrzehnts, während des "Prager Frühlings", bewährt sich das Land am Eisernen Vorhang als Aufnahmezentrum für CSSR-Flüchtlinge. Gleichzeitig schwappen die im Vergleich zu Deutschland und Frankreich zwar recht moderaten, aber für die Entwicklung der Zivilgesellschaft wichtigen Studentenproteste nach Österreich über.
Eine Dokumentation von Robert Gokl
Tropische Meere, Vulkanausbrüche und urzeitliche Raubtiere: Die Vulkaneifel erzählt eine Geschichte voller Gegensätze - von fossilen Riffen bis zum Vermächtnis ruhender Kraterseen. Die Vulkaneifel steht stellvertretend für die geologische Vielfalt der gesamten Eifel. Unter Hügeln und Kraterlandschaften verbirgt sich ein Naturarchiv, das Hunderte Millionen Jahre umfasst - von Flachmeeren bis zu den Spuren jüngster Naturgewalten. Über Jahrmillionen formen Meere, tektonische Kräfte und Vulkane die Eifel. Von den tropischen Küsten des Devons vor rund 390 Millionen Jahren bis zu den jüngsten Ausbrüchen vor etwa 13.000 Jahren entsteht dort eine Landschaft voller Gegensätze. In Gerolstein öffnen Gesteinsschichten ein Fenster in das Leben vor rund 390 Millionen Jahren. Fossile Riffe, Korallen und Trilobiten mit ihren facettenreichen Augen erzählen von einer längst versunkenen Unterwasserwelt. Gemeinsam mit Geologe Achim Herf erkundet Wissenschaftsjournalist Niklas Kolorz ehemalige Steinbrüche, in denen noch heute Stromatoporen - urzeitliche Riffbildner - und muschelähnliche Brachiopoden zu finden sind. Ein weiteres Kapitel der Urzeit offenbart sich im luxemburgischen Grenzgebiet: Dort werden die Überreste eines über anderthalb Meter langen Seeskorpions entdeckt - eines der größten Gliedertiere aller Zeiten. In der Präparationswerkstatt des Dinosaurierparks Teufelsschlucht begleitet Kolorz Paläontologin Dr. Lea Numberger-Thuy bei der aufwendigen Freilegung des Fossils. Doch nicht nur alte Meere und ihre Bewohner haben Spuren hinterlassen. Auch vulkanische Kräfte formen die Eifel - besonders in ihrem südöstlichen Teil, der Vulkaneifel. Am Laacher See zeugen mächtige Ablagerungen vom Ausbruch eines gewaltigen Vulkans vor rund 13.000 Jahren, einer der heftigsten Eruptionen Mitteleuropas. Archäologe Dr. Olaf Jöris erklärt Niklas Kolorz, dass sich an der Wingertsbergwand drei klar unterscheidbare Schichten erkennen lassen - Ablagerungen verschiedener Phasen derselben Eruption. Allein aus der ersten Ausbruchsphase stammen bis zu 20 Meter Material, entstanden innerhalb weniger Tage. Noch heute ist die Aktivität dieses vulkanischen Systems messbar. Direkt am Laacher See, wo weiterhin Gasblasen aus dem Wasser aufsteigen, untersucht Dr. Torsten Dahm vom GFZ Potsdam mithilfe seismologischer und geochemischer Messungen, was im Untergrund passiert. Vieles deutet darauf hin, dass der Vulkanismus in der Region noch nicht ganz erloschen ist. "Das System schläft, aber es ist nicht tot", sagt der Geophysiker. Diese Prozesse prägen nicht nur das geologische Gesicht der Eifel, sondern auch ihre Ökologie. Die nährstoffreichen Böden aus vulkanischer Asche bilden die Grundlage für eine große Artenvielfalt. Viele der wassergefüllten Maare sind im Lauf der Zeit verlandet und haben sich zu Mooren entwickelt. In diesen Feuchtgebieten gedeihen seltene Pflanzen, während Wiedervernässungsprojekte wie am Mosbrucher Weiher zeigen, wie eng Geologie und Ökologie zusammenhängen. Moorforscherin Leonie Hebermehl erklärt: "Gesunde Moore sind echte Multitalente. Sie speichern enorme Mengen Kohlenstoff - aber nur, solange sie nass bleiben. Trocknen sie aus, entweichen CO? und andere Treibhausgase in die Atmosphäre." Die Eifel ist damit weit mehr als ein Kapitel der Erdgeschichte. Sie ist ein lebendiger Forschungsraum, in dem sich geologische Prozesse, Klima und Leben bis heute gegenseitig beeinflussen. Millionen Jahre Erdgeschichte haben Deutschland geformt - mit Landschaften, die bis heute faszinieren. Wissenschaftsjournalist Niklas Kolorz geht ihren geologischen Geheimnissen auf den Grund.
Damals ein prunkvoller Palast, heute nur noch ein Schatten seiner einstigen Pompösität: Der Sommerpalast des irakischen Präsidenten Saddam Hussein ist ein Symbol für den skrupellosen Aufstieg eines diktatorisch Politikers und zugleich Zeitzeuge des blutigen Iran-Irak-Krieges. Außerdem in dieser Folge: Das wohl größte Geisterhaus von Bangkog und die vergessene Halbmeilenstrecke in Georgia, ein Ort, an dem NASCAR-Legenden Geschichte schrieben und ein unfassbares Geheimnis verborgen lag.
Draufgänger im Einsatz: "Repo Man" Ken Cage und sein Partner Danny Thompson halten in New Mexico Ausschau nach einer Beechcraft King Air 200. Ein säumiger Schuldner zahlt seine Raten nicht, deshalb sollen die Männer das zwei Millionen Dollar teure Propellerflugzeug im Auftrag der Bank sicherstellen. Kevin Lacey bekommt es in Texas unterdessen mit einem Doppeldecker zu tun. Die über 70 Jahre alte Boeing Stearman wurde zuletzt in Floyd County gesehen.
Die 30-Tages-Frist startet für Molly, Luis und die anderen Paare, die in den USA heiraten wollen. Molly aus Georgia kann es kaum erwarten, dass ihr Verlobter aus der Dominikanischen Republik anreist, doch nicht alle freuen sich: Tochter Olivia ist eifersüchtig und hat Angst, dass Molly keine Zeit mehr für sie hat. Auch Elizabeth aus Florida zählt die Tage, bis ihr Moldawier Andrei zum Visumsgespräch kommen darf. Die 27-Jährige ist sehr verliebt, obwohl Andrei extrem altmodisch ist: Er will ihre Mädelsabende verbieten, weil Frauen nur unter Aufsicht von Männern ausgehen sollten, und verlangt generell, dass sie sich unterordnet. Liz' Freundinnen machen sich Sorgen.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Gartenfreunde aufgepasst! Neben der Vorstellung verschiedener Pflanzenarten und besonders schöner Anlagen erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
Bei einer Versteigerung in Canyon Country versucht Kenny, seine Konkurrenz zu bestechen. Sein Plan zahlt sich aus, als er auf wertvolle Globusse stößt. Ivy und Isaiah wollen derweil das Beste aus ihren ersteigerten Gegenständen herausholen und Brandi wagt sich an ein teuflisches Lager und wird mit lukrativem Inhalt belohnt.
Paris im Juli 1870: Völlig überraschend für die 20-jährige Geneviève Bréton bricht ein Krieg mit den deutschen Nachbarn aus. Es ist der Beginn großer Veränderungen für sie und das Land. Geneviève Bréton erlebt, wie ein moderner Krieg zwischen Zivilisten und Kämpfern nicht mehr unterscheidet. Ihre Erinnerungen verweben sich mit historischen Fotografien, Aufnahmen der Originalschauplätze und Interviews zu einem Panorama des Krieges von 1870/71. Im Sommer des Jahres 1870 beginnt ein Krieg zwischen Franzosen und Deutschen. Er sät Feindschaft für Generationen. Er macht Frankreich auf Dauer zu einer Republik und Deutschland zu einem Einheitsstaat. Er verändert die europäische Landkarte. Victor Hugo, ein Zeitgenosse des Krieges von 1870/71, schrieb, Franzosen und Deutsche seien "Brüder in der Vergangenheit, Brüder in der Gegenwart, Brüder in der Zukunft". Die dreiteilige Reihe "Stimmen aus dem Krieg - Deutsche und Franzosen 1870/1871" lässt in jeweils einer Episode drei Protagonisten von den sieben Monaten Krieg zwischen Juli 1870 und Januar 1871 berichten. Geneviève Bréton, eine 20-jährige, an Politik interessierte Pariserin aus gutem Hause, erlebt den Krieg in der belagerten französischen Hauptstadt. Der 49-jährige britische Kriegsberichterstatter William Howard Russell ist damals der berühmteste Kriegsreporter der Welt. Und dem 38-jährigen preußischen Generalstabsoffizier Paul Bronsart von Schellendorff beschert der Tag der Schlacht von Sedan einen Moment des Ruhms. Ihr Alter, Geschlecht, Status, ihre Nationalität und Profession führen dazu, dass sie drei unterschiedliche Ansichten des Geschehens haben, die in ihren Tagebüchern überliefert sind.