Der Naturpark Sintra-Cascais, die "Riviera Portugals", vereint paradiesische Strände mit den rauen Hügeln der Serra de Sintra. Die beeindruckende Landschaft bietet seltenen Pflanzen- und Tierarten geschützten Lebensraum. Majestätische Klippen, mystische Nebelwälder und eine reiche Kulturgeschichte machen den Naturpark einzigartig.
Untersuchungen zeigen, dass die Überschuldung in Großbritannien immer weiter zunimmt. Pro Haushalt belaufen sich die Verpflichtungen im Durchschnitt auf umgerechnet 17 000 Euro. Deshalb können sich Gerichtsvollzieher im Vereinigten Königreich nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Paul Bohill und Max Carracher machen sich in dieser Folge auf den Weg nach Upton Park. Dort soll das Duo 6000 Euro von einer Tourismus-Kauffrau eintreiben. Ein unzufriedener Kunde hatte die Dame verklagt, weil Flüge und Hotel qualitativ nicht seinen Ansprüchen entsprachen.
Steve Grahame transportiert Bohrloch-Auskleidungen und Baumaterialien in eine der heißesten Regionen Australiens. Sein Vehikel wird auf der Tour durch die Wüste einem harten Belastungstest unterzogen. Denn die Schotterpisten sind mit Bodenwellen übersät. Glenn Kendall lädt einen 26 Tonnen schweren Trecker auf seinen Auflieger. Die Route nach Pingrup führt über schmale, kurvenreiche Landstraßen. Unterwegs wird "Yogi" von zwei Lotsen-Fahrzeugen eskortiert. Und die Nachwuchs-Trucker Harrison Hooper und Brad Innes stehen in Down Under vor ihrer Feuertaufe.
Vor 66 Millionen Jahren schlägt ein Asteroid auf der Erde ein und beendet die Herrschaft der Dinosaurier. Mit ihnen sterben in kurzer Zeit rund drei Viertel aller Tier- und Pflanzenarten aus. Forschende begeben sich in der Wüste von Colorado auf Spurensuche. Mit modernen Methoden wollen sie herausfinden, welche Arten die Katastrophe überlebten. Was passierte in den Jahrtausenden nach dem Einschlag, als das Leben den Planeten zurückeroberte? 1822 wurde zum ersten Mal ein Fossilfund als Dinosaurier erkannt und bezeichnet. Seither versucht die Wissenschaft zu ergründen, warum diese Riesen ausstarben und wie unsere heutige Welt entstanden ist.
Das Mittelmeer scheint uns vertraut. Doch unter Wasser beginnt eine andere Welt: Dort leben Wale und Haie, Robben und andere Tiere. Doch sie sind stark bedroht. Wie geht es unserem Meer? "Terra X"-Moderator Uli Kunz reist von Spanien bis zu den griechischen Inseln. Begegnet Tieren, die vom Aussterben bedroht sind, und Menschen, die sich für ihren Schutz einsetzen. Unser Urlaubsmeer ist ein Hotspot der Artenvielfalt und ein Brennpunkt der Umweltprobleme. Der Finnwal ist der größte Bewohner im Mittelmeer und der zweitgrößte auf unserem Planeten. Die Tiere können über 20 Meter lang und 70 Tonnen schwer werden. Im Frühsommer ziehen sie die spanische Küste entlang Richtung Atlantik. Meeresbiologe Uli Kunz ist zusammen mit einem Team von Walforschern unterwegs, um mehr über die Wale und ihre Wanderungen herauszufinden. Wie zum Beispiel lässt sich verhindern, dass Wale immer wieder mit Schiffen kollidieren? Im Laufe der Jahrmillionen ist im Mittelmeer ein einzigartiges Ökosystem entstanden. Im Naturpark Cap de Creus ganz im Osten der Iberischen Halbinsel ist die Natur unter Wasser noch einigermaßen intakt. Die Felswände sind mit leuchtend roten Gorgonien, Anemonen und Schwämmen bewachsen: ein idealer Laichplatz und Versteck für zahlreiche Fischarten. Eine reiche Unterwasserwelt, die so fast nur noch in streng geschützten Schutzgebieten existiert. Jedes Jahr zur Sommerzeit setzt eine Massenbewegung Richtung Mittelmeer ein. Jeder dritte Tourist weltweit verbringt seinen Urlaub am Mittelmeer. Allein auf Mallorca urlauben jedes Jahr mehr als zehn Millionen Menschen. Doch auch dort gibt es noch unberührte Natur: an Land und im Wasser. Einige Seegraswiesen rund um die Balearen sind fast 100.000 Jahre alt. Mit Agustí Torres von der Haischutzorganisation Shark Med startet Uli Kunz zu einer mehrtägigen Tour. Tatsächlich leben im Mittelmeer etwa 40 verschiedene Haiarten: Sogar Weiße Haie und Hammerhaie gibt es noch, auch wenn ihr Bestand um über 90 Prozent eingebrochen ist. "Verantwortlich dafür sind die Überfischung und unsere Angst vor dem Hai", sagt der Haiexperte Torres. Schönheit und Magie prallen am Mittelmeer unmittelbar auf massive Umweltprobleme. Doch die meisten Arten sind noch da: etwa die Mittelmeer-Mönchsrobbe, eine der seltensten Robbenarten der Welt. Noch vor wenigen Jahren stand sie kurz vor dem Aussterben - doch ganz langsam erholt sich der Bestand. Eine Erfolgsgeschichte. Die Natur am Mittelmeer verändert sich rasant: "In welche Richtung es geht, liegt an einer einzigen Art: an uns", so das Fazit von Uli Kunz.
Armut ist weiblich - der Film zeigt, warum das so ist und wie dennoch Selbstermächtigung möglich ist. Wir begleiten Frauen, die auf unterschiedliche Weise von Armut betroffen sind.
Der Ford Mustang ist der Inbegriff des American Way of Life auf vier Rädern. Angetrieben von einem 8-Zylinder-Motor, umweht den Klassiker immer noch das Image von unbändiger Kraft und Freiheit. Die US-Autolegende aus den 60er Jahren lebt und die Nachfrage nach perfekt erhaltenen Exemplaren ist groß. Das V8-Werk, eine auf Pony-Cars wie den Mustang spezialisierte Oldtimerschmiede im sächsischen Pirna, lässt die Träume von Automobil-Nostalgikern wahr werden.
Die keltische Siedlung Lutetia ist wehrhaft. Die Römer können sie zunächst nicht einnehmen. Beim zweiten Feldzug erbauen sie am linken Seineufer eine römische Siedlung. Dem Keltenstamm der Parisii überlassen die Römer die Insel in der Seine - die spätere Île de la Cité. Am gegenüberliegenden Ufer entsteht eine neue Stadt nach römischem Vorbild mit Thermen, einem Forum und einem Amphitheater.
In der ersten Folge der Dokureihe startet WDR Moderatorin Sabine Heinrich ihre Tour durch NRW im Eifelort Losheim direkt an der belgischen Grenze. Hier verschaffen ihr die Freiwilligen Feuerwehren Hellenthal und Schleiden einen besonderen Blick von oben auf die Strecke, die vor ihr liegt: einmal mitten durch NRW.
Die erste Folge führt sie bis an den Rhein. Dabei erfährt sie, wie sich das Leben in einem Schweigekloster anfühlt, wie Römer wandern und welche Nöte einen Burgbesitzer plagen. Außerdem macht sie Bekanntschaft mit einer schwarzen Mamba.
Wie immer weiß Sabine Heinrich auf ihrer Tour nie, was sie als nächstes erwartet, wem sie begegnet, wie sie weiterkommt. Nur die grobe Richtung, die ist klar: Von der Eifel durchs Rheinland und Ruhrgebiet, vorbei an der Lippe, in den Teutoburger Wald bis an die Weser.
... dann ist sie da, mit Blaulicht und Martinshorn, und eigentlich immer sehr schnell - die Feuerwehr. Ob "Roter Hahn" auf dem Dach, Unfallbergung, Notfallrettung, ausgebüxte Haustiere, die Herausforderungen sind riesig und vor allem vielfältig. Mit B- und C-Rohr, Wasser und Schaum, Dreh-oder Einhakleiter, Rutschsack, Sprungtuch, Kran und Winde rückt sie jedweder Unbill zuleibe. Tatü tata.
Nur einen Steinwurf von Nazarés tosenden Wellen entfernt beginnt eine andere Welt: der Naturpark Serras de Aire e Candeeiros. Von oben wirkt die Landschaft unscheinbar, doch ihr wahres Gesicht zeigt sich unter der Erde. Tiefe Höhlen, endlose Tunnel, Tropfsteine, die seit Jahrtausenden wachsen.
Urlaub ist eine besondere Zeit, in der Menschen ihrem Alltag entfliehen. Eine eigene Ferienimmobilie bietet daher die Möglichkeit, das Gefühl eines Zuhauses mit der Atmosphäre einer anderen Umgebung zu verbinden. "Mein Traumhaus am Meer" zeigt, wie Menschen sich den Traum vom Urlaub in den eigenen vier Wänden erfüllen.
Rund um den Globus hat der menschliche Einfallsreichtum seine Spuren hinterlassen. Wir erweitern unseren Horizont und dringen in Tiefen und Höhen vor, die bislang undenkbar waren. Der Antrieb dafür ist unser grenzenloser Erfindergeist. Dank ihm haben wir Lösungen für komplexe Probleme gefunden. Diese Serie feiert die großartigsten Erfindungen, die unsere Welt verändert haben!
Die Pazifikinseln brachten Hochkulturen hervor, boten Schutz für Gestrandete - und sind Heimat für einzigartige Tiere und Pflanzen. Was macht Inseln wie Palau so besonders? "Terra X"-Moderator Uli Kunz entdeckt verborgene Seen mit bizarren Tieren, erforscht geheimnisvolle Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg, lernt die uralte Kunst der Navigation nach den Sternen und findet heraus, wie Inseln entstehen. Die Quallen-Seen von Palau sind inzwischen weltberühmt. Vom Meer isoliert, entwickelten sich in diesen Gewässern nicht nesselnde Quallen und Fische, die noch nie einen Fressfeind gesehen haben. Palau hat es dem Meeresforscher Uli Kunz besonders angetan: Dort beobachtet er die Massenhochzeit der Papageifische, versucht, die Wanderbewegungen der Mantas zu verstehen, und bewundert das Ökosystem, das sich an einem Wrack aus dem Zweiten Weltkrieg gebildet hat. Denn Palau - einst deutsche Kolonie - war später Schauplatz im Pazifikkrieg. An die 30.000 Inseln gibt es im Pazifik - mehr als in jedem anderen Ozean. Palau liegt im westlichen Pazifik und gehört zu Mikronesien, einer der drei großen Regionen Ozeaniens. Inseln sind für Forscher besonders interessant. Wie schon Darwin anhand der Galapagosfinken herausfand, bilden sich auf ihnen einzigartige Arten. Auf Palau ist die Palau-Fruchttaube nationales Symbol der Insel: Es gibt sie nur dort. Die Isolation begünstigt Phänomene wie den Inselgigantismus. Eindrucksvolles Beispiel ist der Komodowaran. Oder Inselverzwergung: Der Borneo-Zwergelefant ist aufgrund der Insellage besonders klein geraten. Auf Inseln finden sich auch Spuren uralter menschlicher Baukunst: Auf Palau finden sich 2000 Jahre alte Erdpyramiden, während auf der Osterinsel polynesische Siedler tonnenschwere Steinstatuen errichteten. Die Inseln Palaus sind Teil einer alten vulkanischen Inselkette, die vor 40 bis 20 Millionen Jahren entstand. Später überzogen Korallen die erloschenen Vulkane. Ihre Kalkablagerungen prägen noch heute das Gesicht der Insel. Fast alle Inseln Palaus liegen innerhalb eines Lagunensystems, umgeben von einem riesigen Barriereriff. In seinem Schutz konnten sich einzigartige Ökosysteme entwickeln. Über 1400 Fischarten kommen dort vor, Hunderte von Korallenarten und 60 verschiedene Haie und Rochen. Die Inseln Hawaiis entstanden dagegen aus einem sogenannten vulkanischen Hotspot heraus. Dort speien die Vulkane immer noch Feuer.
Motto in München: Schöne Schlappen - Kreiere einen angesagten Look mit Badelatschen!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Andreas Loose engagiert sich für mehr Orientierung und Teilhabe im Alltag blinder Menschen. Er zeigt, wie digitale Hilfen Orientierung geben und Barrieren abbauen können.
Der 57-jährige Andreas Loose ist bei einem Unfall erblindet. Heute sind digitale Helfer ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Sein Wissen bringt er bei der Entwicklung der Fernassistenz-App TOWER ein, die blinden Menschen schnelle Hilfe im Alltag bietet.
Andreas Loose ist immer in Bewegung - und das als blinder Mensch. Bei Rundgängen durch seine Heimatstadt Kassel lässt er sehende Menschen an seinen Erfahrungen und seinem Alltag teilhaben.
Und dann gibt es da noch sein großes Hobby: das Tandemfahren. Mit seinem Piloten legt er gerne Strecken von mehr als 100 Kilometern zurück, spürt den Wind im Gesicht und liebt das Geräusch der Reifen auf dem Asphalt.
Sein Leben wird dabei von verschiedenen digitalen Helfern unterstützt - einen davon hat er sogar selbst mitentwickelt: die Fernassistenz-App TOWER. Sie bietet blinden Menschen schnelle und unkomplizierte Hilfe. Wenn sie beispielsweise etwas verloren haben, orientierungslos sind oder kurzfristig Unterstützung beim Fotografieren benötigen, können sie sich von geschulten Assistentinnen und Assistenten unterstützen lassen.
Heute gehört es zu Andreas Aufgaben, die App bekannter zu machen. Dafür ist er auf der SightCity, der größten internationalen Fachmesse für Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen. Dort berät und informiert er die Zielgruppe und kann gleichzeitig selbst neue Technologien und Hilfsmittel testen, die ihm den Alltag erleichtern könnten.
Weitere Informationen sind zu finden unter www.einfachmensch.zdf.de.
Die Sendereihe entsteht in Kooperation mit der "Aktion Mensch" und ist mit Untertitelung, Gebärdensprache und Audiodeskription verfügbar.
Der angeklagte Kioskmitarbeiter Falk Tross soll versucht haben, seine Chefin Lotte Eisenhauer zu erstechen. Im Gerangel soll sie gestürzt sein und sich dabei das Genick gebrochen haben. Offenbar wollte Falk die rüstige 72-Jährige dazu zwingen, ihm ihren Kiosk schon vor ihrem Tod zu vererben. Hatten die beiden wirklich einen Streit, bei dem Lotte ihm mit Enterbung gedroht hat, oder hütete sie noch ein ganz anderes Geheimnis?
Seine mit im Haus lebende Schwiegermutter treibt den Angeklagten Thorsten Hoffmann in den Wahnsinn, weil sie Unmengen an Strom und Gas verschwendet. Doch hat der penible Sparfuchs Ingrid Jansen deshalb wirklich mit einem Wasserkocher voll kochend heißem Wasser angegriffen? Jana Hoffmann weiß nicht, ob sie ihrem Ehemann oder ihrer Mutter glauben soll. Und wer ist dieser fremde Mann in der Gerichtsverhandlung, den ihr Sohn Noah zu kennen scheint?
Nach der Katastrophe vor 66 Millionen Jahren entsteht eine neue Welt - beherrscht von Säugetieren. Klimaveränderungen treiben die Entwicklung der Artenvielfalt an. Fossilienfunde von Echsen, Säugetieren und Pflanzen helfen dem Paläontologen Tyler Lyson und seinem Team, die Geheimnisse um die Entstehung neuen Lebens zu entschlüsseln. Sie stoßen auf einen der ältesten Nachfahren der Dinosaurier: eine frühe Vogelart. Bei ihren Forschungen lassen sie sich weder von widrigen Wetterbedingungen noch von logistischen Problemen aufhalten. Ihr Ziel: die Geschichte der Erde und damit auch unsere Geschichte möglichst genau nacherzählen zu können. Vor 66 Millionen Jahren schlägt ein Asteroid auf der Erde ein und vernichtet einen Großteil der Arten. Ein wissenschaftliches Team untersucht, wie sich das Leben nach der Katastrophe erholt.
Sommer, Sonne, rote Augen vom Chlorwasser und Anstehen für Pommes: Kindheitserinnerungen an einen Tag im Freibad. Viele dieser Bäder wurden Anfang der 1970er-Jahre gebaut und sind in die Jahre gekommen. In der Stadt und auf dem Land werden immer mehr Schwimmbäder geschlossen, laut einer Untersuchung der DRLG etwa 80 jedes Jahr!
NDR Autorin Heike Nikolaus geht in ihrem Film nicht nur der Frage nach, ob das einer der Gründe ist, warum immer weniger Kinder schwimmen lernen. Ihr filmischer Streifzug durch die Geschichte des Schwimmens beginnt in Norddeutschland eigentlich mit der Entwicklung der Seebäder an Nord- und Ostsee. 1793 stieg Friedrich Franz I. Herzog von Mecklenburg-Schwerin in Doberan als einer der Ersten in die Fluten. Bald wurde Heiligendamm zum Sommertreffpunkt des Adels. Doch von schwimmen kann keine Rede sein. Allein die Badekostüme verhinderten das. Jürgen Kraft, im Hauptberuf Fahrlehrer im Seebad Ahlbeck, hat die wahrscheinlich größte private Sammlung historischer Badekostüme zusammengetragen. Und so können die Badegäste in Ahlbeck im Sommer eine Modenschau in historischen Badekostümen bestaunen.
Doch es musste erst ein Unglück geschehen, bis schwimmen lernen in Mode kam. Am 18. Juli 1912 warteten im Ostseebad Binz Hunderte Schaulustige auf die Ankunft eines Dampfers. Der hölzerne Anlegesteg brach unter ihrer Last zusammen, etwa 80 Menschen stürzten ins Wasser. Held des Tages wurde der Soldat Richard Römer, der zufällig vor Ort war und schwimmen konnte. Er rettete zwölf Menschen vor dem Ertrinken. Gut ein Jahr später wurde unter dem Eindruck des Ereignisses die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft gegründet.
Bis heute ist sie die größte Freiwilligenorganisation zur Wasserrettung. Ehrenamtlich wachen die Rettungsleute an Badeteichen und Stränden, immer bereit einzugreifen, wenn jemand in Gefahr gerät.
Während auf dem Land traditionell im Dorfteich oder im Fluss gebadet wurde, entstanden in den Städten um die Jahrhundertwende wahre Badepaläste. Es ging hier nicht nur ums Schwimmen, sondern vor allem auch um Hygiene. Viele Wohnungen hatten kein Badezimmer, doch in den Badeanstalten gab es "Brause - und Wannenbäder", in denen sich die Menschen waschen konnten.
Anfang der 1980er-Jahre begann dann vielerorts das Aus der ehrwürdigen Badetempel. Zu alt und nicht mehr zeitgemäß, viele wurden trotz heftiger Bürgerproteste abgerissen. Es wurden aber auch neue Bäder gebaut, so manches wird zum Millionengrab wie die Hamburger Alsterschwimmhalle. Sie ist zwischen 2020 und 2023 für rund 80 Millionen Euro saniert worden. Viele Kommunen können sich aber die teuren Bäder schlicht nicht mehr leisten. Einer der Gründe, warum es heutzutage unter Kindern und Jugendlichen immer mehr Nichtschwimmer gibt.
In der zweiten Folge der Dokureihe bekommt WDR Moderatorin Sabine Heinrich im Königsforst bei Köln einen vierbeinigen Arbeitskollegen, erkundet die Welt unter dem Wasser der Dhünntalsperre und kurvt mit Enten durchs Bergische Land bis ins Ruhrgebiet. Genau in der Mitte von NRW hat sie dann eine überraschende Begegnung.
Wie immer weiß Sabine Heinrich auf ihrer Tour nie, was sie als nächstes erwartet, wem sie begegnet, wie sie weiterkommt. Nur die grobe Richtung, die ist klar: Von der Eifel durchs Rheinland und Ruhrgebiet, vorbei an der Lippe, in den Teutoburger Wald bis an die Weser.
Cinque Terre und Amalfi, Pompeji und der Vesuv, Venezia und der Schiefe Turm von Pisa ... Wer kommt nicht ins Schwärmen, wenn es um Bella Italia geht. Der Welt größte Modellbahnanlage, das Miniaturwunderland in Hamburg, präsentiert auf 190 qm seinen Besuchern diesen Urlaubstraum. Vier Jahre lang haben über 50 Modellbauer daran gearbeitet, die charakteristischsten Landschaftsformen und Sehenswürdigkeiten des "Stiefels" im Maßstab 1:87 nachzubauen. Dabei ist die Eisenbahn - in diesem Falle die Ferrovie dello Stato Italiane, kurz gesagt FS - nicht zu kurz gekommen.
2,4 km Gleise sind in diesem Abschnitt der Riesenanlage verlegt, darauf fahren bis zu 110 Züge mit 800 Waggons, u.a. rattert auch eine Straßenbahn durch die Ewige Stadt. Wer nachzählen mag, kann rund 30.000 Figürchen entdecken - der Superlativen gibt es noch viele mehr. Lassen Sie sich überraschen von den unzähligen Knopfdruckaktionen und kommen Sie mit Eisenbahn-Romantik mit "ins Land, wo die Zitronen blühn".
Steve Grahame koppelt in Perth seinen 36 Meter langen "Road Train" zusammen. Der "Outback Trucker" soll 80 Tonnen Fracht nach Darwin befördern. Am Fitzroy River erwartet ihn eine riskante Flussüberquerung. Der Verkehr wird dort über einen fast 90 Jahre alten Damm geleitet. Luke Gilroy und sein Team stehen in Down Under ebenfalls vor einer großen Herausforderung. Die Männer transportieren einen Hochspannungstransformator vom Hafen in Gladstone zum Umspannwerk in Bouldercombe. Bringt der Schwerlast-Konvoi die kostbare Ladung ohne Zwischenfälle ans Ziel?
Rund 200 Stunden Handarbeit stecken in diesem exklusiven Sportwagen: dem Aston Martin V8 Vantage. Jedes Modell ist ein Unikat. Insgesamt 1.700 Mitarbeiter sind an der Fertigung beim britischen Hersteller beteiligt. Mit 510 PS rast das aerodynamische Luxusauto über den Asphalt, angetrieben von einem V8-Biturbo-Motor. Dieser muss sich auch bei Rennen auf dem Nürburgring beweisen. Die Reportage begleitet die Produktion des V8 Vantage und zeigt ihn in Aktion auf der Rennstrecke.
2014 zerstören IS-Terroristen in Mossul große Teile des archäologischen Erbes aus assyrischer Zeit. Unter den Trümmern finden Forschende Reste eines monumentalen Königspalastes. Die Artefakte stammen aus der Zeit König Sanheribs und zeugen von der weit entwickelten Kultur der Assyrer. Ausgeklügelte Bewässerungssysteme versorgten prachtvolle Gartenanlagen. Handelt es sich um die legendären Hängenden Gärten von Babylon?
Im ersten Quartal dieses Jahres haben die County Courts in England und Wales fast 300 000 Gerichtsurteile gegen Privatpersonen gefällt. Das ist im Vergleich zum letzten Jahr ein Anstieg um 35 Prozent. Der Streitwert betrug durchschnittlich 1500 Euro. Der säumige Kandidat, den Max Carracher und Steve Pinner im Londoner Stadtteil Fulham aufsuchen, schuldet einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sogar 8300 Euro. Und der Mann ist kein Unbekannter. Er hat in der Show "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" mitgewirkt und saß auch schon im Gefängnis.
Filmemacherin Kristina Schranz begibt sich auf ihre nächste abenteuerliche Reise - diesmal quer durchs Burgenland. Zu Fuß, wandernd, kletternd oder im Kanu erkundet sie die vielfältigen Naturparke der Region.
In "Terra X - Rätselhafte Phänomene" stellt Dirk Steffens erstaunliche Naturphänomene und die dahinter wirkenden Naturgesetze vor. Schnecken, die Farbexplosionen auslösen, Vögel, die Feuer legen, Eisflächen und Dünen, die singen, und Holzstämme, denen plötzlich scheinbar Haare wachsen, sind nur ein paar der rätselhaften Phänomene, auf deren Spur sich Dirk Steffens begibt. Keine andere Farbe war in der Antike so begehrt wie Purpur. Sie war so selten wie teuer und lange Zeit Königen und Herrschern vorbehalten. Bis heute ist echter Purpur einer der kostspieligsten Farbstoffe der Welt; seine Herstellung aufwendig und - zumindest für die meisten Beteiligten - tödlich. Dass wir Menschen überhaupt Farbe wahrnehmen können, liegt am Aufbau unserer Netzhaut. Ausgehend von den drei Primärfarben Gelb, Magenta und Cyan kann unser Gehirn 20 Millionen Farben unterscheiden. Aber warum erscheint uns das Meer blau, wenn das Wasser doch eigentlich durchsichtig ist? Und warum strahlen einige Seen weltweit in leuchtendem Pink? Ein anderes rätselhaftes Phänomen lockt Dirk Steffens an die französische Atlantikküste bei Arcachon, wo sich die größte Wanderdüne Europas erhebt. Warum setzen sich gerade dort Millionen Tonnen von Sand in Bewegung und beginnen zu wandern, während sie andernorts scheinbar unbeweglich liegen bleiben?
Wie offene Innovationsprozesse die Arbeitswelt verändern
2019
29'
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
Vögel sind die vielfältigste Gruppe der Landwirbeltiere und direkte Nachfahren der Dinosaurier. Ihre genaue Entwicklung zu modernen Vögeln ist lange ein Rätsel, das nun entschlüsselt wird. Die Suche nach Vogel-Fossilien gestaltet sich als besonders schwierig, da ihre dünnen, zerbrechlichen Knochen selten erhalten bleiben. Doch seit den 1990er-Jahren ermöglichen außergewöhnliche Funde die Rekonstruktion der Evolution und der Flugfähigkeit der Vögel. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass viele Merkmale, die wir heute bei Vögeln beobachten, bereits bei ihren Dinosaurier-Vorfahren vorhanden waren. Schon der etwa rabengroße Archaeopteryx, der vor rund 150 Millionen Jahren lebte, vereinte Merkmale von Dinosauriern und modernen Vögeln. Er besaß gut entwickelte Zähne und einen langen knöchernen Schwanz, aber auch Federn und Flügel. Aufgrund seines Körperbaus glitt er vermutlich nur von erhöhten Positionen hinab - flugfähig wie heutige Vögel war er nicht. Das einzige vollständig erhaltene Exemplar wird in Solnhofen in Bayern entdeckt. Funde kompletter Vogel-Fossilien sind selten. Doch moderne 3-D-Scanverfahren ermöglichen es, selbst eingeschlossene und vollständig versteinerte Fossilien zu analysieren. Diese Funde geben Aufschluss über das frühe Flugverhalten der Urvögel und ihre Anpassung an eine sich wandelnde Umwelt. Der älteste bekannte moderne Vogel ist Asteriornis. Diese Gattung lebte vor etwa 67 Millionen Jahren und überlebte den Asteroideneinschlag, der das Aussterben der Dinosaurier verursachte. Eine Analyse seiner Fossilien zeigt: Asteriornis hatte keine Zähne und ernährte sich vermutlich ähnlich wie heutige Vögel. Wahrscheinlich überlebte er das Massenaussterben dank seiner geringen Größe und seiner vielseitigen Ernährungsmöglichkeiten. Die Geschichte der modernen Vögel beginnt bei den Dinosauriern. Mit aufwendigen Animationen lassen Expertinnen und Experten die Evolution der Vögel lebendig werden - von den ersten gefiederten Dinosauriern bis zu den vielfältigen Arten, die heute unseren Himmel bevölkern. Die zweiteilige Dokumentation präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und lüftet die Geheimnisse hinter der Entwicklung der Vögel.
Der Schüler Dominik Schüppel soll die Tankstellen-Aushilfe Nadine Brauneck niedergeschlagen haben bei dem Versuch, eine "Schatzkarte" zu stehlen. Auf der Karte soll der Fundort der Beute aus einem Raubüberfall, den Nadines Freund verübt hatte, eingezeichnet sein. Wollte sich der Junge das Geld aus dem damaligen Überfall unter allen Umständen unter den Nagel reißen, um damit seinen Lebenstraum, eine Pilotenausbildung in den USA, zu finanzieren?
Motto in München: Schöne Schlappen - Kreiere einen angesagten Look mit Badelatschen!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.