Wer wissen will, was außerhalb des Landes auf der politischen und gesellschaftlichen Bühne passiert, der ist hier richtig: Das Magazin liefert in ausführlichen und unterhaltsamen Beiträgen Antworten.
Zwischen der Donau und den Kalkalpen in Oberösterreich gibt es Prachtbauten, denen die große Aufmerksamkeit bislang verwehrt geblieben ist - doch lohnt sich der Blick hinter ihre Gemäuer.
Ein Zentrum für musische Bildung hier, ein Krankenhaus für Pferde da - die Burgen und Schlösser von Steyr bis Schärding werden heute vielfältig genutzt. Stets bieten sie den Menschen, die sie mit Leben erfüllen, und deren Ideen, ein mehr als passendes Ambiente.
Über dem Zusammenfluss von Steyr und Enns erhebt sich Schloss Lamberg in Steyr, das aus der historischen "Styraburg" hervorgegangen ist. Diese Burg gab der Stadt Steyr ihren Namen. Über Jahrhunderte hinweg residierten dort die Grafen von Lamberg, heute ist das Schloss im Besitz der Österreichischen Bundesforste. Es beherbergt das Standesamt und die Polizeidirektion der Stadt und dient zudem als Veranstaltungsort. Schlossführerin Silvie Somasgutner schlüpft bei ihren historischen Rundgängen gelegentlich in die Rolle der Katharina von Lamberg und erzählt in originalgetreuen Kostümen die Geschichte ihres Aufstiegs von der Gänsemagd zur Gräfin.
Versteckt am südlichen Rand von Linz liegt das prachtvolle Schloss Tillysburg, dessen heutige Erscheinung auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Alljährlich im Sommer wird es zur Festspielkulisse. Intendant Nikolaus Büchel nutzt dabei die Architektur des Barockschlosses als Teil seines Bühnenbilds. Im ehemaligen Wirtschaftshof des Schlosses betreibt Tierarzt Christian Franz Österreichs modernste Pferdeklinik. Dort ist sogar eine Computertomografie im Stehen möglich.
Schloss Parz in Grieskirchen zählt zu den beeindruckendsten Renaissanceschlössern Österreichs. Es wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts von Sigmund Ludwig von Polheim errichtet und befindet sich heute im Besitz der Messerschmitt Stiftung. Ende der 1980er-Jahre entdeckte man auf der 100 Meter langen Südfassade den größten erhaltenen Zyklus von Renaissancefresken nördlich der Alpen. Kunsthistorikerin Elfie Romankiewicz betont, dass die Fresken wichtige Beispiele protestantischer Propaganda im Geiste Martin Luthers darstellen. Im Wasserschloss Parz, das Teil der Anlage ist, befindet sich eine Kunstgalerie unter der Leitung der Goldschmiedin Jacinta Maria Mössenböck, die das Haus als Ort zeitgenössischer Kunst etabliert hat.
Schloss Zell an der Pram im Bezirk Schärding wurde im 13. Jahrhundert von den "Herren von Celle" errichtet. Ab dem 17. Jahrhundert diente es den Grafen von Tattenbach als Jagdschloss, heute wird es vom Land Oberösterreich als Zentrum für musische Erwachsenenbildung genutzt. Schlossherr und Verwalter Markus Ladendorfer organisiert neben Konzerten vor allem musikpädagogische Seminare.
Im Mittelalter entwickelte sich der heutige Bezirk Schärding zu einer florierenden Grafschaft, die vom lukrativen Handel auf dem Inn profitierte. Die Burg Schärding wurde 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Von der ursprünglichen Anlage sind heute noch markante Mauerzüge, der Burggraben mit der Zwingermauer und ein äußerer Torturm erhalten. Der leidenschaftliche Stadtführer Rudolf Lessky entführt seine Gäste insbesondere bei den Nachtwächterrundgängen - ausgerüstet mit Hellebarde, Schlüsselbund, Horn und Laterne - in die mittelalterlichen Lebenswelten rund um die einstige Burg Schärding.
Fast 30 Jahre nach dem Ende der Pinochet-Diktatur 1990 gehen in Chile Menschen auf die Straßen: 2019 protestieren sie gegen die neoliberale Verfassung aus der Zeit des Diktators. Bildung, Gesundheit und Rente sind in Chile zu großen Teilen privatisiert. Selbst Trinkwasser ist Privateigentum. Nach den Protesten schreibt eine Volksversammlung an einer neuen Verfassung für Chile. Die Dokumentation begleitet eine junge Feministin, Indigene und auch einen Konservativen, der den Prozess eher skeptisch sieht. 2022 wird dieser erste Entwurf vom Volk abgelehnt. Doch das Ringen um eine neue Verfassung für Chile dauert an.
Mentalist Timon Krause zeigt, wie Worte, Apps und andere Menschen täglich Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. Rund 20.000 Entscheidungen werden jeden Tag getroffen, die meisten unbewusst. Wie funktioniert Alltagsmanipulation, und wie lässt sich erkennen, wann Entscheidungen gelenkt werden? Timon Krause entschlüsselt die verborgenen Mechanismen hinter menschlichem Verhalten.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Verdeckt
3. Folge
USA 2020
45'
Eine junge Mutter wird am hellichten Tag in einem geschäftigen Parkhaus getötet - doch wer ist ihr Mörder? In einem weiteren Kriminalfall sorgt ein Feuer dafür, dass Ermittler erneut einen mysteriösen Todesfall aufrollen.
Das letzte, was Jutta von ihrer Stiefschwester hört, sind wüste Beschimpfungen - dann geht sie auch schon mit dem Messer auf sie los. Ist der jahrelange Streit zwischen den beiden nun endgültig eskaliert? Oder wollte Carina Jutta lediglich davon abhalten, hinter ihr streng gehütetes Geheimnis zu kommen? Doch auch Jutta hat genügend Gründe, um zu lügen - schließlich hasst sie Carina, weil die ihr den Ehemann ausgespannt hat ...
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Joseph und seine Verlobte wachen nachts ständig auf, weil sie kratzende Geräusche aus dem Badezimmer hören. Bald sind sie so genervt, dass Joseph eine Kamera installiert, um zu erfahren, was vor sich geht. Als er die Aufnahmen sichtet, traut er seinen Augen nicht. Antiquitäten-Sammlerin Holly hat vor kurzem ihr neues Haus in Kalifornien bezogen und dort mehrere Überwachungskameras installieren lassen. Eines Tages erhält sie die Nachricht, dass eine davon aktiviert wurde und checkt das Video-Material, das sie erschaudern lässt. Außerdem: Ein Geist in einem taiwanesischen Sexshop und ein Werwolf in Brasilien.
Seit Jahrhunderten geben die riesigen Steinskulpturen auf der Osterinsel zahlreiche Rätsel auf. Wer hat sie erschaffen - und warum? Eine der Skulpturen wurde fortgeschafft und befindet sich nun im Britischen Museum in London. Dort ist man dem Geheimnis der Skulpturen auf der Osterinsel mit modernster 3-D-Technik und forensischen Untersuchungen auf der Spur.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Wracks hüten Geheimnisse und können gefährlich sein, selbst Jahrzehnte nach ihrem Untergang. Die TV-Dokumentation "Versunken im Meer - Geisterschiffe in Nord- und Ostsee" begleitet die spannende, und oft auch riskante Arbeit von Wissenschaftlern und Tauchern. In den Tiefen der Nordsee erkunden sie ein Kriegsschiff aus dem Ersten Weltkrieg. Und in der Ostsee Wracks, die als Hindernisse auf vielbefahrenen Schifffahrtsrouten liegen.
Beneath the waves of the North and Baltic Seas lie thousands of wrecks - silent witnesses to war, disaster and human ambition. This gripping documentary follows divers, scientists and engineers as they explore dangerous shipwrecks, from a forgotten fishing cutter off Rügen to the German cruiser Ariadne, sunk in World War I and possibly still armed with live torpedoes.
Die Rocky Mountains sind die mächtigste Bergkette Nordamerikas. Sie erstreckt sich über rund 4500 Kilometer von Alaska bis New Mexico und bietet noch zahllose nahezu unberührte Lebensräume. Die "Rockies" sind das Rückgrat Nordamerikas, eine wunderschöne Wildnis, in der Pumas, Wölfe, Vielfraße und Grizzlies zu Hause sind.
Minen, Bomben und Torpedos - ein gewaltiges Waffenarsenal verrottet auf dem Grund der Ostsee und setzt giftige Sprengstoffe frei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Munition im Meer entsorgt, nun sollen die explosiven Altlasten geborgen werden. Diese Reportage begleitet Kampfmittelräumer und Wissenschaftler bei einem weltweit einzigartigen Projekt und taucht tief ein in die Geschichte von Waffen, die bis heute gefährlich sind.
Ab in die Federn - Auf Achse mit der mobilen Bettfedernreinigung
30'
Federbetten, Kissen, Decken: das alles zu einem großen Laster schleppen, der für eine Woche im Dorf steht, und dann frisch gereinigt wieder abholen? Das gibts doch gar nicht! Gibt es doch! Denn Tabea Brumbach und ihr Mann Pierre betreiben eines der letzten mobilen Bettfederreinigungsunternehmen Deutschlands. Der Film zeigt den Vollzeitjob für die ganze Familie Brumbach.
Alle wollen sie raus - doch wer bekommt diesmal den Freifahrtschein in ein neues Leben? Vorgestellt werden Hunde, Katzen und andere Tierheimbewohner, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich umzuziehen.
Dominik will Power! Und die Dortmunder liefern Power! Und zwar insgesamt 1500 PS aufgeteilt auf drei Limousinen. Die PS-Profis suchen die schnellste und schönste Limousine, die das Budget hergibt: 28.000 Euro hat der Speditionskaufmann zusammengespart, die jetzt in vier Räder mit ordentlich Schmalz investiert werden können.
Die Ermittler beschäftigen sich mit dem Mord an einer jungen Mutter in Ohio. Sie stoßen auf überraschende Hinweise aus der digitalen Welt und folgen ihnen in einen Strudel aus Cyberkriminalität, Lug und Betrug sowie Stalking.
Auch in Europa besteht die Gefahr eines Vulkanausbruchs. Etwa 100 aktive Vulkane befinden sich auf unserem Kontinent, 30 davon innerhalb der EU. Alle davon werden von Experten als potenziell gefährlich eingestuft. Sollte es tatsächlich zu einem Ausbruch kommen, droht eine gewaltige Katastrophe, denn die meisten Vulkane liegen in dicht besiedelten Regionen, so etwa in der Eifel in Deutschland oder neben der italienischen Metropole Neapel.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Das Phantom
70. Folge
D, USA 1995
45'
Die Polizei von Philadelphia fahndet nach einem Serienvergewaltiger, kann ihn aber nicht dingfest machen. Einige Zeit später werden in Fort Collins, Colorado, mehrere Frauen nach demselben Muster überfallen. Hanford, Kalifornien, 1962: Die 15-jährige Marlene Miller wird ermordet. Obwohl alle Einwohner der Stadt bei der Suche nach dem Täter mithelfen, wird er nicht gefunden. Erst 24 Jahre später kommen die Ermittler dem Mörder auf die Spur.
Trotz dünner Luft und spektakulärer Steilhänge entpuppen sich die Gipfel der Welt als sicheres Refugium zahlreicher bedrohter Tierarten wie Kondor und Berglöwe, aber auch uriger Bergvölker und rekordverdächtiger Alpinisten. Auf schneebedeckten Höhen und steppenartigen Plateaus trifft das Filmteam im Himalaja auf farbenfrohe Buddhisten-Kunst, auf nach Luft ringende Everest-Marathon-Teilnehmer und stark gefährdete Tiere wie Schneeleoparden und tibetanische "Hot Spring Snakes".
Paris - keine ist wie diese, sagen die einen, laut und hektisch meinen die anderen. Paris hat eben viele Gesichter, ist immer anders und lässt Besucher staunen. Mal ist sie die Stadt des Lichts, mal die des guten Geschmacks, mal die der Liebe. Nie ist sie langweilig und immer eine Reise wert. Bei unserem Stadtbummel entdecken wir die bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie den Eiffelturm und den verwunschenen Friedhof von Montmartre; wir lassen uns treiben zwischen den Bouquinisten, naschen auf dem ältesten Markt der Stadt und treffen Menschen, für die Paris Lebensmittelpunkt und Sehnsuchtsort zugleich ist. Wir begleiten die deutsche Bloggerin Denise Urbach, die ihr Glück in der französischen Hauptstadt gemacht hat und Touristen hilft, sich in der Mega-City zurechtzufinden; wir lassen uns über den Dächern von Paris von Audric de Campeau für die Stadtimkerei begeistern und werfen einen Blick in die Töpfe des Instituts Le Cordon Bleu, der berühmten Kochschule, in der die Welt zu Gast ist, um die Geheimnisse der französische Kochkunst zu lüften.
Unangenehme Erfahrung
Nashornbulle Ndugu soll nach seiner Rückkehr nach Leipzig weiter an seine neue Außenanlage gewöhnt werden. Erste kurze Spaziergänge hat der Koloss bereits erfolgreich absolviert. Nun wird der Schwierigkeitsgrad erhöht, denn der Schieber zur sicheren Schleuse soll während des nächsten Ausgangs geschlossen bleiben. Als es dann losgeht und sich hinter Ndugu das Tor schließt, verläuft zunächst auch alles planmäßig. Doch dann macht das tonnenschwere Muskelpaket eine unangenehme Erfahrung.
Manche mögen's heiß
Im neuen Vogelhaus setzt die Hitze der letzten Tage den Bewohnern mächtig zu. Besonders die Flugfüchse leiden unter den tropischen Temperaturen. Daher wird Jochen Menner zum Regenmacher. Mit einem Rasensprenger sorgt er für eine willkommene Abkühlung. Doch nicht jeder Bewohner ist auf diese Erfrischung heiß.
Suche nach einem Phantom
Im Aquarium wurde das Südostasienbecken zuletzt auf Vordermann gebracht. Nun sollen über hundert Fische eingesetzt werden. Einen Großteil der künftigen Bewohner hat Florian Brandt hinter den Kulissen nachgezogen. Der Rest sind alteingesessene Fische, die Lothar Dudek in einer Inventur noch einmal gründlich unter die Lupe nimmt, denn nur die schönsten Exemplare dürfen in die Schau. Dazu zählt eigentlich auch ein Stachelaal, doch der ist wie vom Erdboden verschluckt. Lothar und Florian begeben sich daher auf die Suche.
Lange war es nur Science-Fiction: ein Krieg im Weltall. Mittlerweile ist es technisch möglich, und die Großmächte bereiten sich offensichtlich darauf vor. Was unternimmt die Bundeswehr?
Anti-Satelliten-Tests, Cyberangriffe und die Militarisierung des Weltraums zeigen: Der nächste Krieg könnte weit über unseren Köpfen stattfinden. Und die Bedrohung ist real. Schon jetzt werden Navigationsdaten gestört. Wie real ist ein Krieg im All tatsächlich?
Im Weltall hat ein neuer Machtkampf der Supermächte begonnen, der die moderne Kriegsführung verändern wird. Unser Alltag hängt bereits jetzt an Satelliten - für Navigation, Kommunikation, Militär, aber auch für das Bankwesen und den Katastrophenschutz.
"Die Spur"-Dokumentation "Aufrüstung im All" von Andreas Orth zeigt, wie GPS-Störungen an Satellitenverbindungen im Ostseeraum bereits jetzt nahezu täglich passieren und dadurch beispielsweise den Schiffsverkehr behindern.
Im Erdorbit kommen sich die Satelliten der Großmächte immer wieder gefährlich nahe. Auch Satelliten der Bundeswehr müssen Ausweichmanöver fliegen.
Großmächte testen Anti-Satelliten-Raketen - mit gefährlichem Weltraumschrott als Nebenwirkung. Cyberattacken auf Bodenstationen sind mittlerweile an der Tagesordnung.
Start-ups in Europa entwickeln neue Trägerraketen und Kleinsatelliten, um unabhängiger von Elon Musks' Space X zu werden. Steuern wir auch hoch über den Wolken in einen neuen Rüstungswettlauf?
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Das lokale Nachrichtenmagazin gibt den Zuschauern Aufschluss über alles Wichtige, was in Aachen und Umgebung passiert.
Ein Ermittler-Team aus Aurora, Colorado, sammelt über die Auswertung von Material aus Überwachungskameras wichtige Fakten zu einem Doppelmord. Doch erst eine Reihe digitaler Informationen führt die Beamten schließlich zum Täter.
Ob als Schauplatz einer TV-Serie oder als schauriges Kriminalmuseum - die Burgen und Schlösser vom oberösterreichischen Salzkammergut bis ins Kremstal sind unverwechselbare Kleinode.
Als architektonische Wahrzeichen glänzen sie seit Jahrhunderten - seien es Schloss Ort im Traunsee oder Burg Altpernstein über dem Kremstal. Die ehrwürdigen Gemäuer sind für die heutigen Burgherren und Schlossdamen vor allem Quelle der Inspiration.
Das Wasserschloss Ort im Traunsee bei Gmunden ist ein touristisches Aushängeschild des oberösterreichischen Salzkammerguts - auch Dank des internationalen Erfolgs der deutsch-österreichischen Fernsehserie "Schlosshotel Orth". Der Touristiker Andreas Murray, der die Dreharbeiten miterlebt hat und für die Vermarktung der Serie für die Stadtgemeinde Gmunden zuständig war, erinnert sich an den Ansturm der Gäste, den die Ausstrahlung der Serie in China damals für Gmunden bedeutet hat, und führt zu den Drehorten im schmucken Gebäude. Der Direktor des Kammerhofmuseums Gmunden, Johannes Weidinger, gewährt Einblicke in die turbulente Geschichte des malerischen Seeschlosses.
Einst ein Benediktinerkloster, heute ein moderner Hotelbetrieb: Im Schlosshotel Mondsee lenkt Gerald Kienesberger die Geschicke. Bei seinen Gästeführungen durch das Schloss blitzt sie immer wieder auf, die Faszination, die er schon als Kind für das Haus gespürt hat. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat dort die letzte Gräfin von Mondsee, Micheline Almeida, die legendäre "Castello Bar" betrieben. Als Treffpunkt für die High Society war sie weit über die österreichischen Grenzen hinaus bekannt - auf der illustren Gästeliste der Gräfin befanden sich Namen wie Jochen Rindt, Yves Saint Laurent und Herbert von Karajan.
Die Erhaltung von Schloss Scharnstein im oberösterreichischen Almtal hat Harald Seyrl zu seiner Lebensaufgabe gewählt. 1967 hat der Historiker das zwischen 1587 und 1606 vom Geschlecht der Jörger errichtete Renaissanceschloss in desolatem Zustand erworben und es gemeinsam mit seiner Frau, der Ärztin Regina Seyrl-Norman, auf Vordermann gebracht. Im Sommer leben sie auf Scharnstein, im Winter in Wien. Da wie dort betreiben sie ein Kriminalmuseum. Der Standort auf Schloss Scharnstein spannt den Bogen von mittelalterlichen Folterpraktiken bis hin zur Zeitgeschichte des Terrorismus in Österreich. Mitunter führen die Seyrls ihre Gäste aber auch in ihre privaten Gemächer im Schloss, wo in frechen Deckenmalereien aus den Zeiten der protestantischen Jörger gegen die katholische Kirche gewettert wird.
Weiter östlich über dem Kremstal thront die rund 1000 Jahre alte Burg Altpernstein auf einem markanten Felsvorsprung. Sie ist heute ein Haus der Jugend und beherbergt das Institut für Soziale Kompetenz. Der Institutsvorsitzende und Burgverwalter Peter Leeb lädt Jugendliche und Schulklassen dort zu Feriencamps und Erlebniswochen ein.
Die oberösterreichische Künstlerin Isabella Scharf-Minichmair hat sich dort ihr Atelier eingerichtet. In der Eremitage, wie sie es nennt, lässt sie das Haus und seine Umgebung am Hirschwaldstein zur unmittelbaren Inspiration für ihre Farbspiele werden.
Als ihr Vater eine neue Frau kennenlernt, beginnt für die 16-jährige Nora ein Albtraum. Angeblich sperrt Diana den Teenager regelmäßig in sein Zimmer ein und schlägt auch mal zu. Als dann die Wohnung in Flammen steht und Nora sich in letzter Minute über den Balkon retten kann, steht für sie fest: Diana wollte sie umbringen! Denkt sie sich diese Geschichte aus, um die ungeliebte Frau loszuwerden? Oder verbirgt Diana hinter ihrer Sauberfrau-Fassade wirklich ein dunkles Geheimnis?
Die MSC Bellissima ist eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, es bietet bis zu 7.000 Passagieren Platz. Eine Konstruktion aus Stahlboxen, die das Schiff hoch im Wasser halten und beim Anlegen absinken, ermöglicht das problemlose Einlaufen in Häfen. Zwei Flossenstabilisatoren verringern starkes Wackeln und ermöglichen so eine komfortable Reise. Die Dokumentation begleitet Crew und Gäste bei einer 8-tägigen Fahrt auf dem Mittelmeer und zeigt die technischen Besonderheiten des Luxus-Liners.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Tiefe unterirdische Seen, 20 Meter hohe Hallen, Labyrinthe ohne Ausweg: Die Heimkehle ist nicht nur eine der größten Gipshöhlen Europas, sondern auch ein geschichtsträchtiger, mystischer Ort. Mitten in der Höhle verläuft die Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Drei kleine Flüsse haben eine mächtige Höhlenwelt geschaffen, die im Laufe der Geschichte immer wieder zum Schauplatz tragischer Ereignisse und abenteuerlicher Experimente geworden ist.
Eine Expedition vom Berliner Tauchsportklub Adlershof hat sich vor kurzem in das Unterwasser-Labyrinth der Heimkehle hinabgewagt. Die Sportler wollten rekonstruieren, was 1958 in der Heimkehle geschehen ist. Zwei junge Taucher verlieren damals beinahe ihr Leben, als sie erstmals die unterirdischen Grotten, Höhlen und Seen erforschen wollen. Wonach haben sie gesucht?
Lange Zeit vermutet die Stasi, dass sich das legendäre Bernsteinzimmer in der Heimkehle befinden könnte. Dafür hat auch der Amerikaner Norman Scott Anhaltspunkte. Nach der Wende macht sich der hochprofessionell ausgerüstete Schatzsucher mit seiner zehnköpfigen Mannschaft auf zur Heimkehle. Doch anstelle des Bernsteinzimmers stoßen die Männer auf die Reste einer alten Rüstungsfabrik.
Heute besuchen fast 20.000 Menschen jedes Jahr die Höhle bei Uftrungen im Südharz, die bereits seit 1920 ein beliebtes Ausflugsziel ist.
Bei einem Besuch der Heimkehle verschwindet im März 1979 der drei Jahre alte Dirk Schiller. Bis heute sucht Dirks Mutter nach ihrem Sohn. Wurde Dirk entführt, ermordet? Oder ist er in der Heimkehle ertrunken? Die Polizei Magdeburg hat die Ermittlungen nach 30 Jahren erfolglos eingestellt. Doch es gibt neue Anhaltspunkte, deshalb fahndet die Polizei Gifhorn seit 2013 wieder nach Dirk Schiller.
Axel Bulthaupt nimmt uns mit auf eine spannende Spurensuche an diesem geheimnisvollen Ort.
Gut versteckt unter dem Yellowstone-Nationalpark brodelt ein feuriges Biest mit der Macht, globales Chaos zu verursachen - ein Supervulkan. Ein Ausbruch würde Millionen töten, eine giftige Wolke über den Kontinent schicken und eine Bedrohung für das Leben auf der Erde darstellen. Aber wie wahrscheinlich ist dieses Szenario? Weltweit führende Wissenschaftler untersuchen die Gefahr dieses Naturphänomens und dessen potenzielle Auswirkungen.
In deutschen Fußgängerzonen, auf Wochenmärkten und Flohmärkten kommt man nicht daran vorbei: In unglaublichen Mengen wird Kleidung mit dem Label "Made in Italy" verkauft, aber zu Billigpreisen, die kaum zu erklären sind. Was steckt dahinter? Danilo Ceccarelli, "Senior Coordinator" der Europäischen Staatsanwaltschaft EPPO, sagt dazu: "In den letzten 20 Jahren hat sich ein verborgenes System chinesischer Organisationen in der europäischen Textilindustrie ausgebreitet. Niemand hat es gemerkt, auch wir nicht. Bis jetzt. Wir müssen nun massiv gegen ein riesiges EU-weites Netzwerk aus halblegalen, illegalen, teilweise mafiösen und staatli-chen chinesischen Strukturen bei uns vorgehen."
Die "ARD Story" geht auf die Spur dieser Geschichte; die Suche führt zunächst in die alte toskanische Textilstadt Prato. Hier werden traditionell edle Stoffe für italienische Mode hergestellt; das Label ""Made in Italy" ist hier seit Generationen in erster Linie ein Qualitätsversprechen. Aber hier entstand auch das chinesische Fast-Fashion-System, das sich in ganz Europa ausgebreitet hat. In endlosen Fabrikhallen wird hier unter weitgehend unkontrollierten Arbeitsbedingungen Massenware für den europäischen Markt produziert. Mitten in der EU, mit dem attraktiven Label "Made in Italy".
Dieses "System Prato" floriert und wächst. Längst haben die Summen, um die es geht, vor Ort zu einer spezifischen Form von Gewalt und Kriminalität geführt. Im sogenannten "Kleiderbügelkrieg", über den die italienischen Medien immer wieder berichten, kommt es regelmäßig zu Bedrohung, Einschüchterung und Schutzgelderpressung; auch einige Mordfälle der vergangenen Monate werden dem Milieu der Fast Fashion zugerechnet. Ermittler und investigative Journalisten gehen davon aus, dass die chinesische Mafia dabei eine entscheidende Rolle spielt.
Unterstützung bei der Bekämpfung des "System Prato" kommt jetzt von ganz anderer Seite; neuerdings gibt es Ermittlungen der Europäischen Staatsanwaltschaft wegen Schmuggels und Zollbetrugs. Staatsanwalt Ceccarelli und sein Team gehen davon aus, dass der EU seit Jahren Milliarden Euro an Importzöllen und Steuern entgehen. Denn die Stoffe für die Billigmode aus Prato kommen aus China und werden in die EU geschmuggelt, in der Regel über Häfen, die dank der Seidenstraßen-Initiative der chinesischen Regierung bereits teilweise oder mehrheitlich China gehören. Dabei werden Schwachstellen in den Zollbehörden und verschiedene eher laxe EU-Handelsregeln gezielt ausgenutzt. Im Hafen von Piräus, der mehrheitlich dem chinesischen Staatskonzern COSCO gehört, hat die EPPO im Rahmen der "Operation Calypso" vor einigen Monaten über 2.400 Container aus China beschlagnahmt, korrupte Zöllner und Zwischenhändler verhaftet und der organisierten Kriminalität einen Schaden von über 700 Millionen Euro zugefügt. "Das war erst der Anfang", sagt Staatsanwalt Ceccareli.
Aber die Dimensionen sind gewaltig. Mittlerweile wird das "System Prato" auch als Blaupause für große Produktionsstätten außerhalb von Paris und Madrid genutzt. Und wie sehr sich die illegalen chinesischen Organisationen in Italien etabliert haben, zeigt ein Phänomen, das selbst erfahrenen Mafiajägern die Sprache verschlägt: Mit Hilfe des Fast Fashion Handels wird europaweit Geld gewaschen, auch das der italienischen Mafia. Der zuständige Staatsanwalt in Prato, Luca Tescaroli, spitzt das so zu: "Jeder, der in Europa ein Modestück von diesen Produzenten kauft, muss wissen, dass er damit die Mafia unterstützt."
Die "ARD Story" zeigt das sogenannte "System Prato" und seine europaweite Dimension auf und macht es sichtbar. Autor Dominik v. Eisenhart-Rothe begleitet EU-Staatsanwalt Ceccarelli und sein Team bei ihren Ermittlungen und Aktionen. In Prato trifft er italienische Investigativjournalisten, die seit Jahren zur Kriminalität rund um die chinesische Fast Fashion recherchieren, Gewerkschafter, die gegen die Ausbeutung in diesen Unternehmen kämpfen, und Aktivisten, die die Umweltschäden durch chemiehaltige Müllberge dokumentieren. Es geht um nicht weniger als - auf der einen Seite - Korruption und Wirtschaftskriminalität in gigantischem Ausmaß und - auf der anderen Seite - um chinesische organisierte Kriminalität, die über Leichen geht.
Minen, Bomben und Torpedos - ein gewaltiges Waffenarsenal verrottet auf dem Grund der Ostsee und setzt giftige Sprengstoffe frei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Munition im Meer entsorgt, nun sollen die explosiven Altlasten geborgen werden. Diese Reportage begleitet Kampfmittelräumer und Wissenschaftler bei einem weltweit einzigartigen Projekt und taucht tief ein in die Geschichte von Waffen, die bis heute gefährlich sind.
107 Milliarden steckt der Staat in die Deutsche Bahn, um die marode Infrastruktur zu sanieren. Doch "frontal"-Recherchen zeigen: Das System Bahn ist ein Fass ohne Boden.
Allein die Generalsanierungen verschlingen Milliarden. Ex-Gewerkschaftschef Claus Weselsky warnt: "Das ist ein riesengroßes schwarzes Loch."
Die Bahn verspricht den "Neustart" und erklärt in einer Werbekampagne: "Wir haben verstanden, jetzt wird alles besser". Aber ist das wirklich so? Schon jetzt ruft der Staatsbetrieb nach weiteren Milliarden.
Auch Ex-Bahnvorstand Alexander Doll sieht strukturelle Defizite: "Wenn Sie das als Fass ohne Boden benennen, dann stimmt das wohl." Für ihn ist klar: Es fehlt nicht nur an Geld, sondern vor allem an effizientem Einsatz. So wächst der Eindruck: Der versprochene Neustart bleibt Stückwerk. Milliarden fließen, doch ohne klare Steuerung und Kontrolle droht das Geld zu versickern - während die Fahrgäste weiter auf eine verlässliche Bahn warten.
Für Führungskräfte der Bahn allerdings liegt die Messlatte niedrig. "frontal" liegen Insiderinformationen vor: Üppige Vorstandsboni fließen selbst bei miserabler Pünktlichkeit der Züge.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Dunkle Schatten
63. Folge
D, USA 1995
50'
Der Mord an einer Frau in Pennsylvania weist starke Ähnlichkeiten mit einem anderen Fall in North Carolina auf. Dadurch gerät die Geschichte des damaligen Hauptverdächtigen ins Wanken, doch die Morde müssen ihm nachgewiesen werden. Ein Mann alarmiert die Polizei und behauptet, jemand sei in sein Haus eingedrungen und habe seine Frau umgebracht. Vier Jahre später veranlassen neue polizeiliche Methoden die Ermittler dazu, den Fall neu aufzurollen.
Die Anden durchziehen den südamerikanischen Kontinent von der Karibik bis nach Feuerland. Auf rund 7500 Kilometern finden sich windumtoste Sechstausender, brodelnde Vulkane, karge Hochebenen und menschenleere Wüsten. Und neben dem landschaftlichen Reichtum besitzt die gesamte Andenregion riesige Vorkommen an Bodenschätzen. Diese Folge gewährt Einblicke in die extremen Gegensätze der Anden, der weltweit längsten Gebirgskette.
Gartenfreunde aus Berlin und Brandenburg aufgepasst! Neben der Vorstellung gleichgesinnter Hobby-Gärtner erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
In den Wäldern Brasiliens lebt eine Tierart, die so scheu ist, dass kaum jemand sie je zu Gesicht bekam - der Waldhund. Früher durchstreiften ganze Rudel den dichten Dschungel entlang der Atlantikküste. Doch die fortschreitende Abholzung riesiger Waldflächen dezimiert den Lebensraum dieser scheuen Jäger extrem und so kommt es, dass im Süden Brasiliens der Waldhund "Charles" im Privatwald eines engagierten Tierschützers leben muss. Doch etwas fehlt in seinem Minirevier: eine Partnerin. Denn Waldhunde sind äußerst soziale Tiere und überleben nur im Rudel. Im Pantanal, dem größten Feuchtschutzgebiet der Erde, das sich von Zentralbrasilien bis über Bolivien und Paraguay erstreckt, macht sich die Biologin Dr. Cleyde Chieregatto auf die Suche nach einer geeigneten Partnerin für den einsamen "Charles".
Dieses einfühlsame Tierporträt von Andrea Rüthlein konnte als Koproduktion zwischen ORF und BR realisiert werden.
In dieser Ausgabe von Reisezeit in Wien geht es um das Thema "Neues entsteht, wo Altes bleibt".
Sasa Schwarzjirg entdeckt Wien neu.
Dazu gehören die Bienen am Dach des Kunsthistorischen Museums genauso wie der Wiener Prater mit dem Riesenrad, das zum 50. Thronjubiläum Kaiser Franz Josefs erbaut wurde und Neue Attraktionen, die Besucher in Schwindel erregende Höhen bringen. Tierisch geht es im Haus des Meeres mit Schildkröte Pupi weiter, die seit den 80er Jahren in Wien ein neues Zuhause gefunden hat. Eine etwas andere Art des Sightseeings bieten die Geschwister Gabi und Basti, ursprünglich aus dem Burgenland stammend und mit brasilianischen Wurzeln, sind sie die kreativen Köpfe von Konzepten, wie dem "History Run" entlang des Rings oder einer Graffiti-Tour im 7. Bezirk.
Wien einmal anders erleben, mit Sasa Schwarzjirg.
Entdecken Sie die raue Ästhetik der Felseninseln im Nordatlantik aus spektakulären Perspektiven. Wo massiver Fels auf die unendliche Weite des Wassers trifft, entsteht eine Landschaft von dramatischer Ruhe. In dieser Welt aus sattem Grün und nebelgrauem Stein gibt es keine Hektik - nur die monumentale Präsenz der Natur. Ein puristisches Seherlebnis, das die faszinierende Einsamkeit des Nordens direkt zu Ihnen nach Hause bringt.
Zwischen sagenumwobenen Burgruinen, üppigen Klöstern und renovierten Höhenburgen - von der Wachau ins Mostviertel wurde alten Gemäuern immer wieder neues Leben eingehaucht.
Hier treffen Sagen von Raubrittern auf tausendjährige Frömmigkeit und besinnliche Renaissancemusik auf rauschhafte Mittelalterfeste. Die Burgen und Schlösser im westlichen Niederösterreich bezeugen die Vielfalt der heutigen Faszination für das Mittelalter.
Stift Göttweig in Furth bei Krems blickt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück und ist bis heute ein wichtiges geistliches Zentrum. Als Teil der "Kulturlandschaft Wachau" ist das Stift am Rand des Dunkelsteinerwaldes UNESCO-Weltkulturerbe. Der Film bietet Einblicke in die historischen Prunkräume und das Leben in der Klostergemeinschaft der Benediktinermönche.
Danach taucht der Film in die Wachau ein, wo unweit von Krems die Burgruine Dürnstein über der Donau thront. Erbaut wurde sie von den Kuenringern im 12. Jahrhundert. Bekanntheit erlangte Dürnstein, weil hier der englische König Richard Löwenherz auf der Rückreise vom dritten Kreuzzug gefangen gehalten wurde. Zerstört wurde die Burg in der Endphase des Dreißigjährigen Krieges, als die Schweden die Toranlage der Burg in die Luft sprengten. Heute ist das Gelände das Betätigungsfeld des gelernten Rechtsanwalts Gottfried Thiery, der den steilen Burgweingarten am Fuße der Ruine betreibt und ein ehemaliges Kloster zu einem Beherbergungsbetrieb umgebaut hat.
Auch die Burgruine Aggstein nur wenige Kilometer flussaufwärts war einst im Besitz der Kuenringer. Um die auf zwei Felsen errichtete Burg ranken sich dunkle Sagen. Mittels einer eisernen Kette, die über die Donau gespannt wurde, soll Hadmar III. von Kuenring Handelsschiffe gekapert haben. Dem späteren Burgherren Jörg Scheck von Wald wird nachgesagt, Gefangene besonders grausam hingerichtet zu haben. Ausgesetzt auf einer Steinplatte, die wie ein Balkon aus der Burg ragte, mussten sie selbst zwischen Verhungern oder dem Sprung in den Tod abwägen. Die Märchenerzählerin Dena Seidl führt durch die Burg und klärt über die wahren Hintergründe diesen schaurigen Geschichten auf.
Die Geschichte der Schallaburg begann vor rund 1000 Jahren, als sich Sieghard Graf von Schala eine Wohnburg mit Wehrcharakter errichten ließ. Unter Hans Wilhelm von Losenstein erfolgte der Ausbau zu einem Renaissanceschloss. Heute ist das Schloss im öffentlichen Besitz und ein weit über die Grenzen des Landes hinaus bekanntes Ausstellungszentrum. Der Geschäftsführer und Historiker Peter Fritz zeigt die historischen Gemäuer und den einzigartigen Arkadenhof, den 1600 majestätische Terrakotten-Figuren zieren.
Weiter südlich im Mostviertel hat sich der Unternehmer Erich Podstatny einen Jugendtraum erfüllt. 2010 übernahm er die damals weitgehend verfallene Höhenburg Plankenstein und baute sie als klassische Ritterburg wieder auf. In der Mittelaltercommunity ist die Burg äußerst beliebt.
1975 hat der damals 22-jährige Wirtschaftsmathematiker Stefan Zapotocky die völlig verfallene Weissenburg im Pielachtal aus dem 13. Jahrhundert gemeinsam mit seiner Schwester erworben. In jahrzehntelanger Arbeit hat die Familie die bis zu vier Meter tief verschüttete Burgruine freigelegt und in großen Teilen wiederaufgebaut. Heute dreht sich auf der Burg alles um Musik.
Der Schüler Bastian soll bei Alexander, dem damaligen Freund seiner Tante, eingebrochen sein, Designer-T-Shirts gestohlen und Alexander niedergeschlagen haben, als dieser ihn bei der Tat überraschte. Überließ Bastian die Beute wirklich einem Mitschüler zum Verkauf, um bei dessen Clique anerkannt zu werden?
Sein erstes gestohlenes Auto brachte ihm 600 Dollar ein. Und JD Delay wollte mehr. Zusammen mit seinem Ganoven-Kumpel Buck knackte er Fahrzeuge wie am Fließband und verdiente damit sehr viel Geld. Bei einer Verfolgungsfahrt gelang es den Männern, die Polizei abzuschütteln. Aber die Schlinge zog sich immer enger zu. Und David Packouz hat die US-Regierung betrogen - bei einem 300 Millionen Dollar schweren Waffendeal. In die illegalen Machenschaften war auch die albanische Mafia verwickelt. Am Ende ging es um mehr als nur ein Geschäft, es ging um Leben und Tod.
Ein Rückblick aus der fiktiven Zukunft des Jahres 2075 auf unsere heutige Zeit: Wie wurden unsere Megacities aus Beton zu grünen Oasen? Mit wegweisenden Ideen: Schwammstädte, die Wasser speichern, statt darin zu versinken. Modulare Städte, die auf dem Meer schwimmen, um dem steigenden Pegel zu trotzen. Und biophile Architektur, die Menschen nicht nur in die Natur, sondern auch zueinander bringt. Faszinierende Ideen für eine CO2-neutrale Welt.
Wie sah die Lebensrealität eines römischen Legionärs aus? Archäologische Funde und Analysen zeichnen ein authentisches Bild vom Dienst in der Legion - jenseits aller Legenden. Vom harten körperlichen Training bis zum intensiven Umgang mit Waffen: Die ersten Dienstjahre als Legionär verlangten viel Disziplin. Der Dienst bot aber auch ein regelmäßiges Einkommen und Verpflegung. Und eine umfassende Ausbildung. Neben der Möglichkeit zum sozialen Aufstieg bot die Legion eine Ausbildung, die weit über das rein Militärische hinausging: Die jungen Legionäre lernten auch handwerkliche und organisatorische Fähigkeiten, die ihnen nach ihrer Dienstzeit nützlich waren. Was es bedeutete, Teil der mächtigen römischen Armee zu sein, zeigen die Filme am Beispiel von zwei Schauplätzen: Lugdunum und dem Kastell Vindolanda am Hadrianswall. Historische Fundstücke wie die Vindolanda-Tafeln geben intime Einblicke in offizielle und private Nachrichten und offenbaren die persönliche Seite des Soldatenlebens: Freundschaften, die Pflege kleiner Haustiere und sogar geheime Liebschaften, die trotz des Zölibats gepflegt wurden. Der Zweiteiler "Legionäre - Kämpfer für Rom" zeigt anhand von archäologischen Funden und lebendigen Reenactments die harte Ausbildung und das wahre Leben der römischen Soldaten abseits des Kriegermythos.