Jahrhundertelang gehörte die Obere Adria zur Habsburgermonarchie und wurde zum Symbol des Vielvölkerreichs. Im Küstenland haben Deutsche, Italiener und Slawen friedlich zusammengelebt.
1918 ging mit dem Zerfall der Habsburgermonarchie auch die etwa 500 Jahre währende Herrschaft Österreichs an der Oberen Adria zu Ende. Geblieben ist ein umfangreiches kulturelles Erbe.
Prunkvolle Verwaltungsgebäude und Grandhotels, Straßen- und Eisenbahnverbindungen, die Triest oder Görz mit Wien und Budapest verbanden - und Erinnerungen an eine Zeit, die heute wieder positiv beurteilt wird.
Die Dokumentation "Sehnsucht nach dem Küstenland" nimmt die Zuschauer mit auf eine -Reise entlang der heutigen italienischen, slowenischen und kroatischen Küsten, die einst ein illustres adeliges und bürgerliches Publikum aus allen Teilen der Donaumonarchie angelockt haben. Sie porträtiert Menschen, die diese gemeinsame Geschichte gewissermaßen in sich tragen, wie zum Bespiel Gräfin Carolina von Levetzow-Lantieri aus Görz, in deren Stadtpalast einst Maria Theresia, Napoleon, Goethe, Kant oder die letzten französischen Könige zu Gast waren.
Erika Auchentaller, die Enkelin des großen Wiener Sezessionisten Josef Maria Auchentaller, führt durch den beliebten Badeort Grado, den ihr Großvater in zahlreichen Gemälden festgehalten hat und der überhaupt erst durch ihn zu einem der mondänsten Seebäder der Monarchie wurde.
Hans Kitzmüller, ein großer Kenner der Geschichte von Görz und des gesamten Küstenlandes und zugleich leidenschaftlicher Segler, stellt das malerische Inselstädtchen Mali Losinj vor. Einst wurde es "Lussinpiccolo" genannt und war ein beliebter Aufenthaltsort vieler Mitglieder des österreichischen Kaiserhauses. Die Bauten aus der Monarchie prägen heute noch das Stadtbild des Kurorts.
Außerdem begleitet der Film die österreichische Autorin Christine Casapicola bei ihren Recherchen über das Küstenland, unter anderem zu den einst österreichischen Salinen von Piran und zur Weinlese nach Cormons, der früheren österreichischen Grenzstadt. Von Cormons aus wurden jedes Frühjahr Kirschen für die Obstmärkte nach Wien geliefert.
Im Büro top, im Garten flopp. Sarah-Lena und Marco haben vier linke Hände - und ein Reihenhaus mit 80 qm Garten in Hanglage. Das Paar hat bisher nur einen Streifen Rollrasen verlegt. Die Wünsche sind so wie der Garten: klein. Rutsche und Sandkasten für die Tochter, eine Dusche für die Eltern. Ralf will aus der Anlage der 80er Jahre eine moderne, gradlinige Familienoase schaffen. Sarah-Lena und Marco ackern sieben Tage mit den Beet-Brüdern.
Den Teenie-Eltern Jasmin und Maik droht das Sorgerecht für Söhnchen Lennox entzogen zu werden. Nachdem Post vom Amtsgericht inklusive einer niederschmetternden Bewertung der Familienhilfe ins Haus flattert, ist Jasmin außer sich. Was nun?
Graeme und Melanie planen in Hackney ein neues Zuhause für sich und ihre zwei Töchter. Es soll ein modernes Symbol ihrer neu gegründeten Familie werden. Auf einem winzigen Doppelgaragengrundstück entwirft Architekt Graeme ein leuchtend rotes, vertikal optimal genutztes Haus. Doch Materialkosten, steigende Zinsen und ein Desaster im Keller machen das Projekt zur Zerreißprobe. Nach über vier Jahren wollen sie ihr Traumhaus nun endlich beziehen.
Wem gehört die Welt? - Eine Geschichte des Reichtums
Vom Acker zum Imperium
D 2021
40'
Mit der Sesshaftwerdung des Menschen beginnt die Geschichte des Eigentums. Dirk Steffens blickt zurück in die Zeit, in der die Geschichte von Arm und Reich ihren Anfang nahm. Besitz und Reichtum gehen einher mit Ungleichheit und Gewalt, denn mit dem ersten Zaun gab es den ersten Streit. Zugleich ist Eigentum die Basis früher Zivilisationen und Imperien - wie dem Römischen Reich. Viele der Errungenschaften von damals gelten bis heute. Römisches Recht, das den Unterschied zwischen Gemein- und Privatbesitz regelt, oder Geld als Zahlungsmittel bestimmen unser Leben. Auch die Frage, ob Geld glücklich macht, stellte sich schon Krösus, der reiche Herrscher Lydiens. Eine Studie besagt: Das Glück der Deutschen jedenfalls steigt nur bis zu einem Jahresgehalt von circa 70.000 Euro - darüber hinaus nimmt es nicht mehr zu. Heute gilt es als erstrebenswert, möglichst viel Eigentum anzuhäufen. Besaß der Durchschnittsdeutsche vor 100 Jahren nur rund 180 Gegenstände, sind es heute 10.000. Ohne die Kauflust des modernen Menschen wäre Jeff Bezos, der Gründer von Amazon, nicht einer der reichsten Männer der Welt. Für ein Leben als Jäger und Sammler sind viele Besitztümer eher hinderlich. Mit der neolithischen Revolution änderte sich das. Der Mensch wurde sesshaft, Äcker, Häuser, Vieh und Vorräte wurden Eigentum, das für die Existenz von Bedeutung war. Ob das ein Fortschritt war, sei dahingestellt. Immerhin musste sich ein Jäger und Sammler nur zwei bis drei Stunden am Tag mit der Nahrungssuche beschäftigen, also rund 20 Stunden die Woche. Davon können wir in unseren Industriegesellschaften nur träumen. Auf den fruchtbaren Böden entstanden frühe Hochkulturen, die Wegbereiter für Bildung und Wissenschaft wurden. Die ersten Zahlungsmittel entstanden, seien es Muscheln oder Stockfisch. Seit Krösus, der die ersten genormten Münzen prägen ließ, regiert Geld die Welt. Was Geld letztlich wert ist, beruht auf einer Übereinkunft der Menschen. Weil es aber selten leicht zu verarbeiten ist, nutzen Menschen seit 7000 Jahren Gold als Zahlungsmittel. Bis in die 70er-Jahre waren Leitwährungen wie der US-Dollar durch Silber und Gold gedeckt. Abgeschafft wurde die Goldbindung, weil der Geldbedarf größer ist als die Goldreserven: Die gesamten globalen Vorräte an Gold füllen gerade einmal drei olympische Schwimmbecken. Heute bestimmen Zentralbanken, wie viel Geld im Umlauf ist. Und seit es zunehmend virtuell im Umlauf ist, ist Geld immer abstrakter geworden. Kein Wunder, dass viele Deutsche bis heute 13 Milliarden der guten alten D-Mark horten: Geld ist eine Vertrauensfrage. Mit dem Eigentum entwickelten sich auch Rechtsprechung und Mathematik, denn Besitz musste verteilt und Steuern sollten berechnet werden. Vom Kodex des babylonischen Herrschers Hammurabi bis zum römischen Recht wurden Straftaten und Eigentumsdelikte streng geahndet - früher mit schweren körperlichen Strafen, später mit teils empfindlichen Geldbußen. Man könnte auch sagen: ohne Eigentum keine Schrift. Die ältesten Schriftstücke der Menschheit enthalten keine Literatur, sondern dienen der Buchführung, wie eine über 4000 Jahre alte Tontafel aus der sumerischen Stadt Lagasch beweist. Bis heute gilt: Wissen ist Macht. Die Alphabetisierung ist ein wichtiger Indikator für die Entwicklung eines Landes. Immerhin ist in den vergangenen 200 Jahren der weltweite Anteil an Menschen, die lesen und schreiben können, von 12 auf fast 90 Prozent gestiegen. Ein früher Global Player ist das Imperium Romanum, eines der bekanntesten und größten Weltreiche der Antike. Schon im 1. Jahrhundert blühte der Welthandel mit Verbindungen bis nach China. Mit einem geschätzten Vermögen von 3,7 Billionen Euro gilt Kaiser Augustus bis heute als einer der reichsten Menschen der Geschichte. Zugleich gilt das alte Rom als eine der Wiegen der Zivilisation, in der Eigentumsfragen per Gesetz geregelt werden. Allerdings wurden im alten Rom auch Menschen zu Besitz. Sklaven waren Arbeitskräfte und Statussymbol. Obwohl Sklaverei weltweit verboten ist, gibt es eine moderne Form von Arbeitssklaven bis heute. Das können Fließbandarbeiter in den Fabriken der Handyzulieferer sein oder osteuropäische "Billiglöhner" auf der Baustelle nebenan. Aktuelle Schätzungen gehen von bis zu 40 Millionen "moderner Sklaven" aus. Schnell stellt sich heraus: Wer reich ist, stellt es gern zur Schau. Auch die ägyptischen Pyramiden waren vor allem eines: Statussymbole. Neid und Gewalt müssen schon früh Einzug in die Gesellschaften gehalten haben, wie die Geschichte von Kain und Abel beweist. Fruchtbares Land wird zum kostbaren Gut, immer häufiger kommt es zu blutigen Kriegen. Davon zeugen Kno
Experten analysieren mithilfe der neuesten Technik das schier Unglaubliche: Im Norden Kaliforniens nehmen Camper mit ihren Kameras eine Kreatur auf, die aussieht wie Bigfoot. Und treiben sich in einer verlassenen Goldmine in Australien die Geister von Verstorbenen herum?
Die Bell 429 ist ein vielseitiger Hubschrauber, seit 2008 in Kanada gebaut und weltweit im Einsatz. Mit zwei 635-PS-Triebwerken kann sie in verschiedenen Ausführungen genutzt werden - von Rettungs- und Polizeieinsätzen bis hin zum VIP-Transport in Luxus-Ausstattung. Das Hauptwerk von Bell befindet sich in Mirabel, Kanada, wo alle zivilen Modelle gefertigt werden. WELT TV erhält als erster europäischer Sender Einblick in die Produktion der Bell 429.
Mythos oder Legende? Die Stadt Troja soll Schauplatz eines sagenhaften Konfliktes gewesen sein zwischen Griechen und Trojanern. Doch hat der Trojanische Krieg tatsächlich stattgefunden?
Troja - angeblich neunmal zerstört und wieder aufgebaut - war eine der wohlhabendsten Metropolen der Region. Ihr Untergang jedoch bleibt ein großes Rätsel. Trojas Geschichte ist die eines kleinen Dorfes, das zu einer der am besten befestigten Städte der Antike wurde. Die Überreste vermuten Archäologen auf dem Hügel Hisarlik Tepe im Nordwesten der Türkei. Die strategische Lage am Zugang zum Schwarzen Meer lässt Troja zur Großmacht im Mittelmeerraum werden. Wie kam es dennoch zum Untergang dieser großen Stadt?
Der Süden Kroatiens ist die ideale Kulisse für eine abwechslungsreiche Reise. Moderator Ramon Babazadeh entdeckt die Region mit mehr als 1000 Inseln, Traumstädten wie Split und Dubrovnik, und einer atemberaubenden Berglandschaft entlang der Küste. Er erlebt die herzliche Gastfreundschaft der Menschen im Süden Kroatiens.
Die Grube Messel bei Darmstadt ist Deutschlands erstes UNESCO-Weltnaturerbe. "Rund 40.000 Menschen kamen im vergangenen Jahr hierher, um das Urpferdchen und andere spannende Fossilien zu sehen", erzählt Philipe Havlik, Leiter der Weltnaturerbestätte, Er macht die Grube immer attraktiver: Im "Grab'mal" neben dem Museum dürfen die Besucher jetzt eigenhändig nach Fossilien suchen. In der Grube selbst dürfen nur die Profis ran. Wir begleiten zwei Grabungsteams: Insektenforscherin Dr. Sonja Wedmann leitet das Team des Senckenberg Instituts und freut sich über schillernde Käfer, die ihr farbenfrohes Leuchten auch nach Millionen von Jahren nicht verloren haben. "Jeder fossile Fund liefert neue Hinweise darüber, wie es damals hier ausgesehen haben könnte", sagt Paläontologe Prof. Dr. Torsten Wappler, vom Landesmuseum Darmstadt. "Sie geben einzigartige Einblicke in die Entwicklung von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Pflanzen." Die Grube Messel ist 1000 Meter breit und 60 Meter tief. Entstanden ist sie durch einen Vulkanausbruch vor rund 47 Millionen Jahren. Durch Bergbau und industrielle Nutzung sind hier Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Fossilien entdeckt worden.
"ATV - Die Reportage" lässt sich für 48 Stunden einsperren und zeigt den Gefängnisalltag in Österreich: Morgens um 6 Uhr aufstehen, acht Stunden arbeiten oder manchmal nur im Bett liegen bleiben, abends entweder fernsehen oder sich beim Sport erholen - der Alltag von Gefängnisinsassen dürfte den meisten Menschen aus ihrem täglichen Leben bekannt sein. Einziger, aber wesentlicher Unterschied: Häftlinge sind naturgemäß eingesperrt, sie müssen so leben.
Kathi und Jonas leiden unter ME/CFS, einer schweren chronischen Erkrankung, die ihr Leben stark einschränkt und intensive Pflege erfordert. Eine Milliarde Euro werde für die Entwicklung eines Medikaments benötigt, so der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Was tut die Politik für Betroffene und Angehörige? Roberta Bieling berichtet über die Schicksale der Erkrankten und darüber, was sich tun muss, um die Krankheit behandelbar zu machen.
Der Piave fließt von seiner Quelle am Monte Peralba in den Karnischen Alpen bis in den Golf von Venedig - die Stadt im Wasser, die es ohne den Piave so gar nicht gäbe. Denn Venedig brauchte Holz.
Die Befestigung der Stadt, Brücken- und Hausbau, Gondeln und die Glasindustrie, all das verschlang Unmengen von Holz. Fichten und Lärchen von außerordentlicher Qualität kamen aus dem Gebirgsort Obertilliach. Transportiert wurde das Holz jahrhundertelang auf dem Piave.
Ausgehend vom historischen Holzhandel mit Osttirol über das Tilliacher Joch und den Holztransporten auf dem Piave und über ein weitverzweigtes Kanalsystem, beleuchtet die Dokumentation die Geschichte und die bedeutendsten Wege des Holzes, die Orte, die Menschen und ihre Arbeitsbedingungen. Die kulturellen Besonderheiten entlang der Filmstrecke sind voller Überraschungen.
Am Ursprung des Piave in der Region Venetien liegt auf 1250 Meter Höhe das Dorf Sappada, zu Deutsch Plodn, eine deutsche Sprachinsel mit 1300 Einwohnern. Die Plodner sind vor etwa 1000 Jahren aus dem Tiroler Pustertal dorthin gekommen, und seitdem hat sich ihre mittelhochdeutsche Sprache praktisch nicht verändert. Nicht nur die Sprache, auch das Brauchtum wird in Plodn bewusst gepflegt, zum Beispiel im Fasching mit der "Plodner Vasenacht", bei der Umzüge mit selbst geschnitzten Zirbenholz-Masken durchs Dorf ziehen.
Etwa 30 Kilometer weiter flussabwärts, in Pieve di Cadore, wurde Tiziano Vecellio geboren. Als Tizian - venezianischer Malerfürst und größter Porträtist seiner Zeit - ging er in die Kunstgeschichte ein. Wenig bekannt ist, dass Tiziano und sein Bruder Francesco Vecellio sich auch stark im Holzhandel mit Venedig engagierten. Tizian porträtierte unter anderen die Habsburger Monarchen Maximilian I., Karl V. und Ferdinand I. und ließ sich dafür auch mit Waldgebieten und Ernterechten entlohnen. Die Vecellios betrieben im nahen Perarolo an der Piave einige Sägewerke und Tischlereien.
Die alten Venezianer hatten im Lauf der Jahrhunderte in gewaltigen technischen und wasserbaulichen Anstrengungen alle Flüsse, die früher in die Lagune mündeten, in die Adria umgeleitet. Sie sollten mit ihren großen Geschiebemengen und der von ihnen ausgehenden Hochwassergefahr von der Lagune ferngehalten werden. In Ufernähe zur Adria konnten die Flößer mit dem Holz den Litoranea Veneta nutzen. Er führt parallel zur Adriaküste immer im geschützten Binnenland durch Lagunen und Flüsse, die mit künstlichen Kanälen zu einem schiffbaren Wasserweg verbunden wurden. Die Anfänge dieses Wasserweges führen bis in die Antike zu den alten Römern zurück.
Die Österreicher haben ihn im Ersten Weltkrieg, als sie nach der Zwölften Isonzoschlacht bis zum Piave durchbrachen, noch einmal ausgebaut. Der geschützte Binnenwasserweg sollte für den Transport von Truppen, Gerät und Nachschub verwendet werden. Der Litoranea Veneta wird bis heute erhalten. Er ist durchgehend befahrbar und wird lokal und touristisch genutzt.
Experten analysieren mithilfe der neuesten Technik das schier Unglaubliche: Aufnahmen von der Internationalen Raumstation ISS könnten eine vorausstehende Alien-Invasion vorhersagen. Und: In einem Gewässer in Washington State machen Kayaker eine furchterregende Entdeckung.
Wem gehört die Welt? - Eine Geschichte des Reichtums
Von Fürsten und Kaufleuten
D 2021
50'
Dirk Steffens forscht nach den Ursachen, die den rasanten wirtschaftlichen Aufstieg Europas seit dem Mittelalter möglich machten. Woran lag das? Das Geheimnis der europäischen Erfolgsgeschichte ist die Konkurrenz. Dank ambitionierter Herrscher über vergleichsweise kleine Länder entwickelt sich in Europa eine Dynamik, die in kühne Expeditionen und technische Revolutionen mündet. Treibende Kraft ist zunächst der Adel. Könige bezahlen Gefolgschaft und Kriegsdienst von Adligen mit der Vergabe von Land, zu dem im Mittelalter auch Dörfer, Siedlungen und die Menschen gehören, die darin leben. Daraus entstehen schon damals gewaltige Vermögen. So weist die älteste Steuerliste der Welt, das englische "Domesday Book", den bretonischen Adligen Alain den Roten als stolzen Besitzer von 11.000 Pfund aus - nach heutigem Wert etwa 103 Milliarden Euro. Am unteren Ende der Gesellschaftsleiter stehen damals die Bauern. Sie müssen zwischen 30 und 40 Prozent ihrer Erträge an die Grundbesitzer abführen. Darüber hinaus muss der Bauer auch Frondienste leisten, also an einer Reihe von Tagen im Jahr unentgeltlich auf den Adelsgütern arbeiten. In fast jedem Dorf gibt es aber auch die "Allmende", Grund und Boden, auf dem die Bauern gemeinschaftlich Erträge erwirtschaften und behalten können. Wirtschaftswissenschaftler haben den Begriff von der "Tragik der Allmende" geprägt. Denn Gemeinschaftseigentum, wie heutzutage etwa die Hochsee, leidet darunter, dass es immer Menschen gibt, die versuchen, den größten Eigennutzen daraus zu ziehen - zum Nachteil der Allgemeinheit. Die mittelalterliche Ständeordnung gründet letztlich auf dem Zufall der Geburt. Wer sich heutzutage darüber empört, kommt aber ins Grübeln, wenn die Frage nach der gerechten Besteuerung eines Erbes gestellt wird. Denn auch das Erbe fällt einer Person zufällig zu. Noch immer wird in Deutschland Arbeit höher besteuert als ein Erbe. Ist das gerecht? Verhaltensexperimente demonstrieren eindrucksvoll einen psychologischen Mechanismus, der bei Erben greift: Sie halten das Erbe nach kurzer Zeit für "verdient". Mit dem zunehmenden Warenverkehr und der Ausweitung der Geldwirtschaft im späten Mittelalter werden Kaufleute zum Motor der wirtschaftlichen Entwicklung. Manche der oft neidisch als "Pfeffersäcke" bezeichneten Vertreter ihrer Zunft können es an Reichtum schon bald mit Adelsdynastien aufnehmen, wie etwa die Familie Fugger aus Augsburg. Sie versorgen Kollegen auf Kredit mit Baumwolle und Flachs und sichern sich dadurch Anteile an den fertigen Tuchen, die sie mit Gewinn verkaufen. Damit kommt ein entscheidendes Element ins Spiel, das bis heute die Weltwirtschaft beherrscht: das Kapital. Auch der Zahlungsverkehr erfährt unter den Fuggern eine Neuerung: Man kann ihn bereits bargeldlos abwickeln. Ein großer Fortschritt in Zeiten, in denen noch Räuberbanden und Piraten den Kaufleuten auflauern. Dank der Fugger wird das beschauliche Augsburg im ausgehenden Mittelalter zu einem Zentrum des europäischen Wirtschaftslebens: Die Fugger betätigen sich als Bank für Päpste, Kaiser und Könige, besitzen zeitweilig das römische Münzrecht und handeln mit unterschiedlichen Gütern von Kupfer bis Nachrichten über Kontinente hinweg. Ein Spross der Familie, Jacob Fugger, genannt "der Reiche", besitzt am Ende ein Vermögen von umgerechnet 400 Milliarden Euro und nimmt damit einen Spitzenplatz im Ranking der Superreichen aller Zeiten ein. In der Frühen Neuzeit wird Geld zum dominierenden Faktor im Wirtschaftsleben und ist schon damals mit denselben Problemen behaftet wie heute. Als Spanier und Portugiesen beginnen, aus ihren Kolonien in Mittel- und Südamerika Silber in Hülle und Fülle nach Europa zu importieren - bis zu 220 Tonnen im Jahr -, wird der europäische Markt mit billigem Geld überschwemmt. Damals tritt ein gefürchtetes Phänomen zum ersten Mal in großem Ausmaß auf: die Inflation. Sie entsteht dadurch, dass die Gesamtmenge aller Waren im Vergleich zur Geldmenge zu gering ist. Dadurch verliert das Geld an Wert. Das zu vermeiden, ist bis heute eine der wichtigen Aufgaben der Zentralbanken. In Bezug auf die Wirtschaftskraft steht Europa noch bis in die Frühe Neuzeit im Schatten von China. Das liegt an der Größe des Landes, der hohen Bevölkerungszahl, einer hoch entwickelten Kultur und nicht zuletzt an einer leistungsfähigen Bürokratie. China ist lange Zeit ein Innovationsgigant: Schwarzpulver, Papier, Kompass - das alles ist in China schon lange erfunden, bevor es die Europäer kennen. Auch die Landwirtschaft ist im 12. Jahrhundert bereits so produktiv wie die europäische erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Doch seit d
Ein 2.000 Jahre altes Geheimnis liegt in der Landschaft des Landes, mit gewaltigen Formen, den so genannten Nazca-Linien, die aus der Luft zu sehen sind. Niemand ist in der Lage, die Bedeutung dieser Linien vollständig zu erklären. Wie sind sie entstanden? Welchem Zweck könnten sie gedient haben? Waren Außerirdische an der Entstehung dieser monumentalen Linien beteiligt, die geometrische Muster bilden? Oder war es das namensgebende Nazca-Volk?
Slalom, Slopestyle und Freeride - drei Disziplinen, drei Perspektiven. Ein Blick in die unterschiedlichsten Facetten des modernen Skifahrens, geprägt von Tempo, Frust und purer Leidenschaft.
Das Pantanal im Herzen Südamerikas ist das größte Feuchtgebiet der Erde und eine der weltweit artenreichsten Regionen.
Pantanal ist brasilianisch und bedeutet Sumpf. So schlicht der Name, so spektakulär ist diese Millionen Jahre alte Landschaft. Sie umfasst eine Fläche von der Größe Großbritanniens und ist eine Arche Noah für Jaguare, Riesenotter, Hyazintharas, Ameisenbären und viele andere charismatische und andernorts bedrohte Tiere und Pflanzen. Doch warum ist das so? Erstmalig wird in dieser Naturdokumentation dieses Geheimnis gelüftet.
Bis in die 1970er-Jahre wurden viele Tierarten bis an den Rand der Ausrottung gebracht. Doch umfangreiche Schutzmaßnahmen ermöglichten ein unglaubliches Comeback. So kann man heute große Familien von Riesenotter durch die Flüsse jagen sehen. In den Steilufern ziehen sie ihre Jungen groß. Kaimane, Verwandte des Alligators, wurden einst millionenfach wegen ihrer Haut für die Ledergewinnung getötet. Heute sind sie überall im Pantanal wieder zu beobachten. Die größten Papageien der Welt waren fast verschwunden. Mittlerweile leben 90 Prozent aller Hyazintharas, die es auf der Welt gibt, im Pantanal. Mit ihnen über 400 weitere Vogelarten. Seitdem die Jagd auf die Jaguare verboten wurde, liegen die Könige der Wildnis wieder zahlreich auf der Lauer.
Die Dynamik von Hochwasser und Trockenzeit schafft ein einzigartiges Mosaik aus Flüssen, Seen, Sümpfen, Galeriewäldern und Cerrados, savannenähnliche Landschaften. Mittendrin und weit verstreut liegen die Fazendas, Farmen, auf denen traditionelle Rinderzucht betrieben wird. Die Herden weiden inmitten der ursprünglichen Landschaft. Kein Wald wird für sie abgeholzt. Mensch und Natur haben hier Frieden geschlossen. Stück für Stück erfährt man, warum die Welt im Pantanal noch weitgehend in Ordnung ist, aber auch wodurch dieses Naturparadies bedroht ist.
2020 erlebte das Pantanal die schrecklichste Katastrophe der jüngeren Geschichte. Zehn Monate lang fraßen sich Feuer durch das Sumpfgebiet. Fast ein Drittel der gesamten Fläche wurde vernichtet. Verheerend für Wildtiere und auch die Menschen, die dort leben. Die Ursache war hier, anders als im Amazonas, der fehlende Regen. Drei Meter Wasser fehlten. Die oberen Bodenschichten blieben trocken. Mitten in der Hochwassersaison brannte der Sumpf. Die ersten Regenschauer im November löschten die Feuer. Bleibt die Regenzeit wieder ungewöhnlich trocken, wird sich das Pantanal auf dramatische Weise verändern. Auch in dieser Wildnis werden die Folgen des Klimawandels mit jedem Jahr sichtbarer. Aber auch intensive Viehwirtschaft auf gerodeten Flächen am Rande des Schutzgebietes sind eine deutliche Bedrohung. Noch kann sich das Pantanal dank seiner Artenvielfalt und diversen Landschaften selbst regenerieren. Damit das auch in Zukunft so bleibt, muss jetzt gehandelt werden.
Die Tatsache, dass sie das Sorgerecht für Lennox verlieren könnten, zieht Jasmin und Maik den Boden unter den Füßen weg. Heute ist der Gerichtstermin, bei dem sich alles entscheidet. Die Teenie-Eltern hoffen und bangen. Wird alles noch gut?
"ATV - Die Reportage" porträtiert Gefängnisinsassen und begleitet sie für 48 Stunden in ihrem Gefängnisalltag. Aber auch die andere Seite, die Arbeit der Justizwachebeamten wird gezeigt. Wie die Häftlinge selbst stoßen sie oft an die Grenzen ihrer psychischen Belastbarkeit, denn ihr Beruf ist definitiv nicht zu vergleichen mit den üblichen nine-to-five Jobs.
Kiana glaubt, dass ihre Frau Sparkayla von einer Betrügerin kontaktiert wurde, die vorgibt, ihre verschollene Schwester zu sein. Nev und Kamie machen den ersten DNA-Test in der Geschichte von 'Catfish', um herauszufinden, ob sie die Wahrheit sagt.
ADHS wird oft als Schwäche abgestempelt. Doch die neurologische Besonderheit steckt voller Kreativität, Energie und neuer Perspektiven - wenn sie verstanden und gezielt genutzt wird.
Für Malte Zierden, Tierschützer und Content Creator, ist ADHS ein ständiger Begleiter, der sein Leben manchmal komplett auf den Kopf stellt. Als Host dieser Folge der ZDF-Reihe "RE:TURN" erzählt er Geschichten von Menschen, die aus dem Chaos ihre Stärke ziehen.
Eine davon ist Catia Gubelmann aus Zürich. Ihre Diagnose erhielt sie erst spät. Heute ist sie 400-Meter-Leistungssportlerin und erfolgreich auf internationalen Wettkampfbühnen. Doch bis dahin war es ein langer Weg: In der Schule versteckte sie ihre Konzentrationsprobleme, erst nach einem schweren emotionalen Zusammenbruch wird die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung erkannt. Danach lernt sie in einer Therapie, mit ADHS umzugehen - und sie sogar für sich zu nutzen: "Diese Impulsivität und der Wille, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sind gerade bei 400 Metern, ein Vorteil. Man muss über Grenzen gehen können - und ADHS hilft mir dabei", sagt sie.
Hilfestellung für Betroffene bietet auch Alex Partridge mit seinem Podcast, in dem der Engländer über sein Leben mit ADHS spricht: "Die Hörer finden den Podcast wertvoll, weil sie merken, dass nichts an Ihnen falsch ist. Sie sind einfach nur anders und nicht allein damit." Wöchentlich kommt er mit Ärztinnen, Psychologen und Therapeuten ins Gespräch. Dabei geben sie seiner wachsenden Community Tipps, wissenschaftliche Erklärungen und ehrliche Einblicke, damit Betroffene ihr Leben besser strukturieren können.
Immer mehr Unternehmen erkennen die Chancen von Vielfalt und bieten passende Arbeitsumgebungen für Menschen mit ADHS an. Die Telekom geht mit gutem Beispiel voran und schafft mit einer firmeninternen Community Raum für Aufklärung und gegenseitige Unterstützung. Mitarbeiterin Sarah Lauer sagt stolz: "Wir haben mittlerweile über 750 Mitglieder weltweit. Kolleginnen sagen mir oft: Endlich versteht mich mal jemand." Es ist ein Modell für moderne Arbeitswelten, in denen individuelle Stärken in den Mittelpunkt rücken.
"RE:TURN" ist eine ZDF-Reihe, die inspirierende Geschichten junger Menschen erzählt, die in Krisen neue Wege einschlagen. Eine prominente Person, die selbst ähnliche Erfahrungen gemacht hat, führt als Erzähler durch den Film. Beeindruckende Virtual-Reality-Animationen machen die Wendepunkte im Leben der Protagonisten visuell greifbar.
Persepolis: eine antike Metropole, die zum Mythos wird. Im 6. Jahrhundert vor Christus beginnt der König des Perserreiches, Dareios I., mit dem Bau dieser Königsstadt im heutigen Iran. Dareios entwirft majestätische Paläste. Eine ausgeklügelte Bewässerung macht die Umgebung von Persepolis zu einer fruchtbaren Oase - ein Wunder der antiken Welt. Wie konnte Alexander der Große eine so mächtige Stadt zu Fall bringen? Heute lassen archäologische Ausgrabungen eine Stadt erahnen, die größer ist, als man sich jemals vorgestellt hat. Was sagen jüngste Funde über die wahre Rolle der Stadt aus? Warum wurden Jahrhunderte architektonischer Genialität innerhalb von wenigen Stunden zerstört?
Es ist Zeit für den Endspurt - die monatelange harte Arbeit beginnt sich auszuzahlen, aber es gibt noch Bauarbeiten zu erledigen, ein ganzes Haus einzurichten und eine Party zu planen. Es ist fast an der Zeit, dass Sarah und ihre Familie die Türen zu ihrem griechischen Traumhaus öffnen und das Ergebnis allen, die mitgeholfen haben, präsentieren.
Mit Volker Hanisch, Achim Buch, Sarah Diener, Dagmar Dreke, Linda Fölster, Frank Jordan, Martin Lohmann, Joshy Peters, Nadine Schreier, Brian Sommer, Flemming Stein, Verena Wolfien
36 Hektar Land und ein Garten, der nicht erkennbar ist. In Garbsen bei Hannover wohnen, leben und arbeiten Kristin und Heiko auf ihrem Pferdehof. Das Paar mit zwei Töchtern träumt von einem separaten, privaten Bereich. Nach anfänglicher Sprachlosigkeit hat Ralf ein Konzept zu Papier gebracht: ein Garten im Ranch-Stil. Mit Landhaus-Veranda und Spielturm-Fort. Doch Gunnar ist nicht bei der Sache. Ein Huhn hat ihm den Kopf verdreht.
Sie haben die abgefahrensten Autos dieser Welt, zeigen spektakuläre Testfahrten und haben vor allem jede Menge coole Sprüche in petto: Mit bissig-witzigem englischen Humor führen die drei Moderatoren Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May, durch jede Sendung und präsentieren waghalsige Stunts, einen der gefürchtetsten Kfz-Kritiker und alles, was das Autoliebhaberherz begehrt. Außerdem immer mit dabei: Testfahrer The Stig.
Wenn Goethe von dem Land "wo die Zitronen blüh'n" schrieb, muss er an Sizilien gedacht haben. Nirgendwo ist Zitronenanbau so zu Hause. Immer mehr Bauern besinnen sich auf ihre Tradition.
Ihre Früchte gedeihen prächtig, auch ohne chemische Behandlung. Sizilien hat aber noch mehr zu bieten als Zitronenhaine: großartige Landschaften und außergewöhnliche Menschen, genussvolles Essen und eine reiche Geschichte.
Vor Millionen Jahren löste sich Sardinien vom Südrand Europas und nahm Kurs auf Afrika - eine steinerne Arche, die auf ihrer Route eine lange Reihe von Passagieren aufnahm. Tiere, Pflanzen und Menschen Sardiniens stammen von allen Rändern des Mittelmeers. Während einer faszinierenden Kreuzfahrt durch Jahrmillionen erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer eine geführte Tour durch das gesamte Schiff, vom Deck hinab in den Schiffsbauch bis in die Unterwasserwelt rund um den Rumpf. Gewaltige Gebirge mit abgrundtiefen Canyons und Höhlen, sturmgepeitschte Plateaus, verborgene Urwälder und archaische Zeugen versunkener Kulturen - die ganze Vielfalt des Mittelmeers zusammengedrängt auf einer kleinen Insel.
Experten analysieren mithilfe der neuesten Technik das schier Unglaubliche: Fliegt da tatsächlich ein Hexenbesen durch die Lüfte oder hat sich jemand einen gelungenen Halloween-Scherz ausgedacht?
Im verschlafenen 200-Seelen-Dorf Rockensußra in Nordthüringen werden einsatzfähige Panzer zu recyclebarem Schrott verwertet. Seit 1992 wurden dort bereits rund 17.000 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge "demilitarisiert". Doch wie lassen sich diese Maschinen verschrotten, wenn sie gerade mit der Absicht gebaut wurden, unzerstörbar zu sein? Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Kulissen und begleitet die Panzerknacker bei ihrer schweißtreibenden und nicht minder gefährlichen Arbeit.
In Search of Tomorrow - Die Geschichte des Sci-Fi Kinos
Teil 1
1. Staffel
1. Folge
USA 2022
57'
Die Zeitreise in die Sciencefiction-Filmwelt der 1980er-Jahre beginnt. Doch bevor berühmte Werke wie "Das Imperium schlägt zurück", "Flash Gordon" oder "Mad Max 2" näher betrachtet werden, holen Branchenkenner:innen zu einem weiter gefassten Rundumschlag aus. Regisseur Joe Dante, Wil Wheaton, Billy Dee Williams und andere Filmschaffende diskutieren dabei grundlegende Fragen: Wo liegen die Ursprünge des Sciencefiction? Welchen zeitgenössischen Kontext gibt es? Und wie haben Fantasy und Wissenschaft das Genre mitgeprägt?
Wem gehört die Welt? - Eine Geschichte des Reichtums
Von der Macht des Marktes
D 2021
40'
In dieser Folge berichtet Dirk Steffens über den Aufstieg des Kapitalismus von seinen bescheidenen Anfängen bis zur weltumspannenden unangefochtenen Wirtschaftsordnung unserer Tage. Der Siegeszug des Kapitalismus begann in England. Zur treibenden Kraft hinter der britischen Welteroberung wurden vor allem Unternehmen, insbesondere in einer Form, die im 17. Jahrhundert entstand und bis heute die Wirtschaft beherrscht: die Aktiengesellschaft. Das Erfolgsgeheimnis der Aktiengesellschaft ist die Verteilung der Geschäftsrisiken auf viele Schultern und die Möglichkeit, Kapital für Investitionen einzusammeln. Eine Variante dieser Geschäftsidee stellen heutzutage Investmentfonds dar, wie zum Beispiel die amerikanische Firma BlackRock. Sie verwaltet ein Vermögen von über sieben Billionen Dollar. Über globale Unternehmensbeteiligungen hat sie mehr Einfluss auf die Wirtschaft als manche Regierung - ein "heimlicher Herrscher", wie einst die Britische Ostindien-Kompanie. Marktwirtschaft und freier Handel sind relativ moderne Ideen. Erst im ausgehenden 18. Jahrhundert kommt der Schotte Adam Smith auf den damals revolutionären Gedanken, dass nur ein freier Markt Wohlstand für viele sichern und steigern könne. Grundlage dafür ist eine natürliche, wenn auch keine besonders sympathische Veranlagung des Menschen: sein Streben nach Eigennutz. Aber wenn jeder innerhalb gesetzter Grenzen seinen Eigennutz verfolge, diene das am Ende der Gesellschaft als ganzer, so die zentrale Botschaft in Adam Smiths "Der Wohlstand der Nationen" (1776). Diese Idee fällt in eine Zeit, in der der Siegeszug der Dampfmaschine beginnt. In Großbritannien hält sie zunächst in der Textilindustrie Einzug, danach folgen Lokomotiven. Die Eisenbahn wird zur wichtigsten Triebkraft der Industrialisierung. Der dadurch geweckte Hunger nach Kohle und Stahl befeuert ein nie da gewesenes Wachstum von Bevölkerung, Städten und Wirtschaft. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beginnen die USA mit dem Bau transkontinentaler Bahnlinien. Mit seiner "Central Pacific Railroad Company" wird der für rüde Methoden bekannte Leland Stanford zu einem reichen Mann. Sein Vermögen steckt er unter anderem in die Gründung einer Universität, der Stanford University. Denn der Selfmademan weiß, dass die wichtigste aller Ressourcen die menschliche Kreativität ist und gefördert werden muss. Ein Jahrhundert später wird der Campus in Kalifornien zur Keimzelle der nächsten technologischen Revolution: Die im Umfeld der Universität angesiedelten Unternehmen wie Intel, Apple, Facebook, Google und dergleichen sind die Nachfolger der innovativen und risikobereiten Stahl- und Eisenbahngiganten früherer Zeiten. Und ihre Gründer zählen heute zu den reichsten Menschen der Welt. Auch der Hunger nach Rohstoffen hat immer schon Milliardäre hervorgebracht, wie John D. Rockefeller, der mit einem Vermögen von 350 Milliarden Dollar einer der reichsten Männer der Geschichte ist. Er verdankt seinen Reichtum dem "schwarzen Gold". Bis heute deckt Öl 40 Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfs. Das soll sich in Zukunft zwar ändern, aber die alternative Elektromobilität eröffnet einen neuen Wettlauf um Rohstoffe wie etwa Kobalt, einer der wichtigsten Bestandteile von Batterien. Sein Preis hat sich binnen weniger Jahre verdreifacht. Da die größten Vorkommen im Kongo liegen, ist unter Investoren ein neuer "Wettlauf um Afrika" entbrannt. Der Kontinent, der jahrhundertelang von Europäern ausgebeutet wurde, ist bis heute das weltweite Schlusslicht der ökonomischen Entwicklung. Dort ist Armut - wie auch in vielen anderen Weltgegenden - eine generationenübergreifende Erfahrung. Aktuell jedenfalls verfügen die sieben führenden Wirtschaftsnationen über 90 Prozent der globalen Ressourcen, obwohl in ihnen nur zehn Prozent der Weltbevölkerung leben. Berühmtester und schärfster Kritiker der kapitalistischen Wirtschaftsordnung ist bis heute Karl Marx. Für ihn ist die menschliche Geschichte ausschließlich durch unterschiedliche "Produktionsverhältnisse" und die damit fast immer verbundene ungerechte Verteilung von Wohlstand bestimmt. In seiner Zeit sind es die Proletarier, die weitgehend rechtlosen Fabrikarbeiter, die den Reichtum der Fabrikbesitzer mehren und selbst im Elend leben. Anders als Adam Smith ist Marx der Meinung, dass Privateigentum keinen Wohlstand für alle schaffe, sondern die sozialen Gegensätze im Gegenteil noch verschärfe. Seine Lösung: die klassenlose Gesellschaft, in der Privateigentum weitgehend abgeschafft ist. Doch die politische Umsetzung seiner Ideen ist fast überall auf der Welt gescheitert, und der Kapitalismus als einzige domini
Feste feiern in Österreich - das verbindet Generationen und stärkt den sozialen Zusammenhalt nicht nur innerhalb der Familie. Ostern als das wichtigste christliche Fest im Jahreskreis lebt durch seine Bräuche rund um die Pfarren und Kirchen. Wir sehen uns im Bundesland Kärnten um, welche Traditionen hier gepflegt werden. Vom Fastentuch in Gurk, meterhohen Palmbuschen in Rennweg zum Ratschen am Gründonnerstag, von der Baumschwamm-Weihe in Ossiach zum nächtlichen Fackeltragen in Gösseling zur Osterjause und zum Eiersuchen im Gegendtal. Gelebte österreichische Feier-Kultur, die ein Fest wie Ostern lebendig erhält.
Dschingis Khan war ein mächtiger Herrscher, der seinem Gefolge befahl, im Geheimen begraben zu werden. Die Legende besagt, dass seine trauernde Armee seinen Leichnam nach Hause in die Mongolei trug und dabei jeden tötete, der ihnen unterwegs begegnete, damit niemand etwas über den Standort offenbaren konnte, bevor sie sich selbst umbrachten. Bis heute, 800 Jahre später, ist Dschingis Khans Grab immer noch nicht entdeckt worden.
Das Gericht entscheidet, dass die 19-jährige Jasmin mit ihrem kleinen Sohn Lennox in ein Mutter-Kind-Heim ziehen muss. Vater Maik beschließt, dass er nicht mit den beiden dort leben möchte. Wird Jasmin die Herausforderung ohne ihn meistern?
Karthago: in der Antike die schillernde Hauptstadt der Handelsmacht am Mittelmeer, heute ein Ruinenfeld in einem Vorort von Tunis. Warum ging diese bedeutende Metropole unter? Karthagos Lage am Mittelmeer - im Zentrum wichtiger Handelsrouten - war strategisch gesehen ideal. Das Seefahrervolk der Karthager herrscht damals über das Mittelmeer. Die Überreste ihres architektonisch ausgefeilten Hafenkomplexes sind noch heute sichtbar. Während des Dritten Punischen Krieges erobern und zerstören die Römer die Stadt im Jahr 146 vor Christus. Als Karthago im Römischen Reich neu aufblüht, entstehen imposante Bauwerke wie die Antonius-Pius-Thermen und ein Amphitheater. Phönizier und Römer, zwei Zivilisationen, die in den Ruinen Karthagos am Mittelmeer auf ewig miteinander verbunden sind.
Es ist nie einfach, das Feld zu räumen. Gerade wenn man mehr als 30 Jahre lang einen landwirtschaftlichen Betrieb geprägt hat. Schwarzwaldbauer Hans Hartwig und seine Frau Anke Lützow wagen es dennoch. Sie holen sich zwei junge Paare als Partner:innen und arbeiten diese langsam in ihre Hofgemeinschaft ein.
Es ist Österreichs einziges Gefängnis für Frauen, die Justizanstalt Schwarzau. In dem alten kaiserlichen Jagdschloss gibt es auf 24 Hektar Platz für 171 Insassinnen; gerade noch ausreichend, da in Österreich nur rund 6% aller Straftäter weiblich sind. "ATV - Die Reportage" blickt hinter die Tore der Justizanstalt und zeigt, wie die Insassinnen leben, womit sie zu kämpfen haben und wie sie auf die Zeit nach der Haft vorbereitet werden.
Nev und Co-Moderatorin Tallulah Willis helfen Chelsea, einer jungen Frau, die sich in einen Reality-TV-Star verliebt hat. Aber Chelsea hat selbst Geheimnisse. Wird sie die wahre Liebe finden oder alles verlieren?
Mark Millar hilft einer Familie bei der umfassenden Renovierung eines alten Bauernhauses, um ein modernes Familienhaus zu schaffen. Sie tauschen das Stadtleben in Guildford gegen die herrliche Landschaft von Devon und ihre eigenen magischen 26 Hektar mit Feldern, Wäldern und einem eigenen Bach, in dem ihre kleinen Kinder neben dem Dartmoor National Park aufwachsen können. Es ist ein Traumstandort, aber eine riesige bauliche Herausforderung.
Mit Gilles Karolyi, Heiko Obermöller, Emma Hense, David M Schulze, Silke Linderhaus, Arne Obermeyer, Volker Niederfahrenhorst, Jochen Langner
Kärnten ist nicht nur ein Land der Seen, Kärnten ist auch ein Land der Wälder und entsprechend rohstoffreich.Unternehmergeist und Innovationskraft haben Betriebe hervorgebracht, die heute Weltmarktführer sind. Spektakuläre Holzbauten mit bis zu zwanzig Stockwerten oder Aussichtstürm von hundert Meter Höhe sind entstanden.
Gleichzeitig gilt es, die Wälder zukunftsfit zu halten, mit schonender Bewirtschaftung, Naturverjüngung
und klimaresistenten Baumarten. Dabei hilft die Grundeinstellung der Waldbauern - immer in Generationen zu denken. Denn bis ein Baum erntereif ist vergehen viele Jahrzehnte. Wer heute einen Baum pflanzt weiß, erst sein Enkel wird ihn fällen.
Wasser prägt den Norden Argentiniens und schafft Paradiese für eine einzigartige Tierwelt. Am größten Wasserfall der Erde, Iguazú, stürzen jede Sekunde 6 Millionen Liter Wasser in die Tiefe. Rußsegler lassen sich davon nicht beeindrucken. Sie leben direkt hinter den Wasserfällen und ziehen dort ihre Jungen groß.
Im subtropischen Norden Argentiniens speist das Wasser nicht nur Flüsse, es sammelt sich auch in riesigen Sümpfen: Iberá ist das zweitgrößte Feuchtgebiet Südamerikas und ein Hotspot der Artenvielfalt. Hier leben Wasserschweine, die größten Nagetiere der Erde. Doch Vorsicht ist geboten, denn im trüben Wasser lauert Gefahr: Kaimane sind hier die wahren Herrscher und können jungen Wasserschweinen gefährlich werden.
Mitten im Sumpf sind "Inseln aus Wald" die Heimat stimmgewaltiger Primaten: Brüllaffen. In ihrem von Wasser umgebenen Revier machen sich die Affen über die rosa Blütenpracht des Trompetenbaums her. Mit Einbruch der Nacht enthüllt der Sumpf ein weiteres Farbenschauspiel: Frösche, die um Dunkeln leuchten! Nur sichtbar unter UV-Licht. Forscher vermuten darin eine lautlose Art der Kommunikation. Argentiniens Sümpfe hüten noch so manches Geheimnis.
Durch ein "Meer aus toten Bäumen" schlängelt sich eine Anakonda bei der Jagd. Das Überschwemmungsgebiet Banado la Estrella entstand, als ein Fluss seinen natürlichen Lauf änderte. Ein Vogel hat sich an diese neue Heimat besonders gut angepasst. Mit riesigen Füßen läuft das Blatthühnchen mühelos über den Blätterteppich auf dem Wasser, unter dessen Oberfläche bereits die Anakonda lauert.
Das Schicksal des wasserreichen Nordens Argentiniens ist ungewiss. Durch den Klimawandel haben Dürreperioden in den letzten Jahrzehnten zugenommen - mit fatalen Folgen für die Tierwelt: Verheerende Brände zerstören über die Hälfte des Nationalparks Iberá. Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern die einzigartige Artenvielfalt der argentinischen Feuchtgebiete und Regenwälder und wie sehr es sie zu schützen lohnt.
Der Tagliamento ist der letzte wilde Fluss in den Alpen. Ungezähmt bricht er sich durch die schroffen Berge im Nordosten Italiens und durch die friulanische Tiefebene bis zur Adria-Mündung.
Die Inseln in seinem Flussbett und die Wälder an seinen Ufern gelten als die artenreichsten Ökosysteme Europas. Die Dokumentation führt entlang des Tagliamento und eröffnet ein tieferes Verständnis für die ökologischen Zusammenhänge zwischen Mensch und Fluss.
Die Forschungsergebnisse des Gewässerökologen Klement Tockner und seiner Kolleginnen und Kollegen haben geholfen zu verstehen, wie andere, bereits veränderte Flüsse renaturiert werden können.
Vor allem der verzweigte Mittellauf ist der am meisten gefährdete Gewässertypus. Denn am Übergang von den Alpen in das Tiefland haben sich die Menschen schon immer besonders gern angesiedelt. Zwar kann ein mächtiger Strom bei Hochwasser eine große Gefahr darstellen, aber je natürlicher er bleibt, desto mehr Rückhaltevermögen besitzt er auch.
Die Bewohnerinnen und Bewohner im Umfeld des Tagliamento haben ihre Dörfer aus Respekt vor dem Hochwasserrisiko meist in sicherer Entfernung zum Fluss gebaut und dadurch größere Probleme fast immer vermieden. Seit Jahrhunderten bildet der Tagliamento in erster Linie die Lebensgrundlage für die Bewohner an seinen Ufern. Die gesamte Landwirtschaft der friulanischen Tiefebene ist von ihm abhängig.
Experten analysieren mithilfe der neuesten Technik das schier Unglaubliche: Ein Foto aus dem Jahr 1965 könnte der Beweis dafür sein, dass ein prähistorisches Wesen einen tiefen dunklen See bewohnte.
Reporterin Anna begibt sich auf Reisen, interviewt Menschen, die sich darum bemühen, wilden Tieren ein ein freies Leben in ihrer natürlichen Umgebung zu ermöglichen und zeigt, was man im Umgang mit diesen beachten sollte.
Marcel Hirscher erfüllt sich den Traum als Vorläufer der legendären Streif an den Start zu gehen. Die schwierigste Abfahrt der Welt verlangt dem 8-fachen Slalom-Gesamtweltcupsieger alles ab.
Max Ernst - Der Surrealist und das faschistische Trampeltier
D 2026
53'
Max Ernst (1891-1976) gilt als einer der Wegbereiter der surrealistischen Malerei, seine rätselhaft-magischen Welten faszinieren und verstören zugleich: Aus ihnen sprechen Erfahrungen mit Krieg und Faschismus, ein Trampeltier wird zur Allegorie auf die menschliche Zerstörungslust. Zum 50. Todestag erzählt die Dokumentation die spannende Geschichte des Frauenlieblings bis zu seinem US-amerikanischen Exil in den 1940ern und bezeugt so die ungebrochene Aktualität seines Werks.
Zeit - Entdeckung der Zeit Mit Professor Harald Lesch
D 2024
45'
Zeit ist die einzige physikalische Größe, die nur eine Richtung kennt. Aber anders als Uhren, die immer gleiche Einheiten anzeigen, empfinden Menschen das Vergehen der Zeit unterschiedlich. Jahrtausendelang lebten die Menschen nach den Zyklen der Natur. Das änderte sich erst im 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung mit dem Beginn der bis heute üblichen Datierung. Harald Lesch beleuchtet Wendepunkte der Zeit. Für unsere Vorfahren waren es vor allem durch Jahreszeiten hervorgerufene Veränderungen, die das Maß der Zeit bestimmten. Frühe Hochkulturen wie Ägypten, Sumer und Babylon unterteilten das Jahr bereits in Monate, die sich nach dem Mond richteten. Da das Mondjahr kürzer als das Sonnenjahr ist, hängten die Ägypter fünf Extratage an, sodass ihr Jahr 365 Tage hatte - immer noch einen Vierteltag zu kurz im Vergleich zum Sonnenjahr. Im 3. Jahrhundert vor Christus führten die Ägypter deshalb Schaltjahre ein, die Julius Cäsar bei seiner großen Kalenderreform im Jahr 45 vor Christus für das Römische Reich übernahm. In China, im Observatorium von Taosi in der chinesischen Provinz Shanxi, bestimmte man den bestmöglichen Zeitpunkt der Aussaat schon vor 4100 Jahren durch Beobachtung des Sonnenaufgangs zwischen fächerförmigen Stelen. Die langsame Loslösung der Zeit von natürlichen Zyklen begann in Europa im 6. Jahrhundert. Um das Jahr 525 rechnete der Mönch Dionysius Exiguus das Geburtsjahr Christi aus und leitete damit die bis heute gültige lineare Zeitrechnung ein. Damit begann aber auch - zunächst unbewusst - die Säkularisierung der Zeit. Sie wurde zunehmend als "Wirtschaftsgut" wahrgenommen und entsprechend verrechnet. Aber es sollte noch mehr als ein halbes Jahrtausend vergehen, bis mechanische Uhren das Regiment über die Zeit übernahmen. Seitdem hat sich unser Verhältnis zur Zeit radikal geändert. Und das gilt auch für unser Verständnis der planetaren Vergangenheit. Bis weit ins 17. Jahrhundert hinein ging man davon aus, dass die Welt nur wenige Jahrtausende alt ist. Im Jahr 1650 errechnete der irische Theologe James Ussher anhand der Bibel den genauen Schöpfungstag auf den 23. Oktober 4004 vor Christus. Doch bereits zeitgenössische Wissenschaftler zweifelten daran und stellten neue Theorien auf. Mit ihren Berechnungen blieben sie aber alle weit hinter dem tatsächlichen Alter unseres Planeten zurück, das erst durch die Mondlandung im 20. Jahrhundert sicher festgelegt werden konnte.
Beagle-Mischling Braxton ist nach dem Tod seines Bruders aggressiv geworden.
Cesar unterstützt verzweifelte Hundebesitzer beim Training ihrer Vierbeiner.
Jeremy Clarkson und Richard Hammond übernehmen die Arbeiten für die rasante Verfolgungsjagd des Films "The Crime". Clarkson choreografiert das Stunt-Fahren, während Hammond die Hauptdarsteller Ray Winstone und Plan B instruiert und ein explosives Finale organisiert. Auf der Teststrecke hat James May inzwischen einen misstrauischen Blick auf den neuen Vauxhall Corsa VXR Nurburgring geworfen und sein Urteil über den brandneuen Fiat Panda abgegeben.
Am Flughafen Christchurch gerät ein schwedischer Reisender wegen seines Gepäcks ins Visier der Behörden. Bei der Einwanderung sorgt die verstörende Geschichte eines südamerikanischen Touristen für Alarm. Währenddessen steht die Biosecurity in Dunedin vor einem Fall, welcher eher an ein Kinderbuch erinnert als an Grenzschutz: Navy, die segelnde Katze. Doch hinter der ungewöhnlichen Geschichte steckt mehr, als es zunächst scheint.
Mehr als ein Snowboardfilm: Paved verbindet Geschichte, ein legendäres Rider-Treffen und eine wilde Backcountry-Odyssee. Rau, humorvoll und voller Leidenschaft - Snowboarden in seiner reinsten Form.
Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Religion befassen, tauschen in ruhiger Atmosphäre Gedanken und Ansichten aus. Dabei werden Glaubensfragen vor allem aus der Sicht Gläubiger diskutiert.