Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.
Ausnahmezustand auf hoher See: Gitarrenriffs, vibrierender Bass und Headbangen. Zehn Tage entern 2.500 Metalfans und Bands ein Kreuzfahrtschiff. Heavy Metal Party pur.
Einmal im Jahr verwandelt sich das 300 Meter lange Kreuzfahrtschiff in ein schwimmendes Festival. Drei Bühnen, tonnenweise Technik und tausende Liter Bier sorgen für eine ganz spezielle Kreuzfahrt. Für Kapitän Kassel und seine Crew eine echte Herausforderung.
Damit alles auf der Metal Kreuzfahrt reibungslos funktioniert ist General Managerin Doreen Jana Kümpel fast nonstop im Einsatz. Egal ob der Check-in hakt oder Glas im Pool zerbricht, "Krisenmanagement ist mein Spezialgebiet und dafür bin ich wie Speedy Gonzales überall an Bord unterwegs und im Austausch mit meinem Team". Auch mit Küchenchef Alexander, der mit seinem Team für die hungrige Meute versorgen muss: "Extrawünsche wie Geburtstagstorten sind für uns Alltag. Aber Doreen schafft es immer wieder mit außergewöhnlichen Ideen uns auf die Probe zu stellen."
Die Freundinnen Birte McNeely und Vanessa Wüpping sind das zweite Mal an Bord der Metal Kreuzfahrt. "Zwei Jahre haben wir dafür gespart." Sie freuen sich besonders auf das Headbangen bei den Konzerten von Kreator und Kupfergold, den Landgang in Klaipeda auf den Hexenberg und Vanessas Geburtstag, den sie ordentlich feiern wollen.
Das erste Mal an Bord der Metal Kreuzfahrt ist Kupfergold. Die fünfköpfige Band um Sängerin Bonnie Banks aka Tini, kann es kaum erwarten das Schiff zu entern. Die ungewöhnliche Unterkunft Jagd ihnen aber auch gehörig Respekt ein. "Ich hoffe nur, dass ich nicht Seekrank werde", so Gitarrist Alex. Insgesamt vier Konzerte soll die Band an Bord spielen, davon zwei auf dem Pooldeck - bei Wind und im Zweifel auch bei Regen. "Nur bei Sturm holen die uns rein - aber wir hoffen mal, dass das Wetter hält!", so Bonnie. Denn ihr Instrument ist die Stimme, und wenn die versagt, wird nichts aus den geplanten Konzerten. Eric Rhymes aka Arne freut sich am meisten auf die Atmosphäre an Bord - denn auf so engem Raum mit anderen Bands und Fans war er auch noch nie.
Auf das Zusammentreffen mit Fans und Bands freut sich auch Kapitän Sven Kassel. Der gebürtige Bayer steuert das erste Mal die Metal Kreuzfahrt und ist selbst gespannt wie Kreuzfahrt und Heavy Metal zusammenkommt. Neben den üblichen Wetterkapriolen ist der Sturm an Sound und Emotionen sein ganz persönliches Highlight, von dem er sich auch gerne mittragen lässt und jeden Spaß mitmacht. Auch in dem Moment, in dem Kupfergold seine Brücke entert.
Die ZDF.reportage blickt hinter die Kulissen einer Heavy Metal Kreuzfahrt.
Der Amazonas brennt. Christian Blankenhorn sorgt sich um seine Frau und die beiden Töchter. Denn ihr Dorf im brasilianischen Urwald ist in Gefahr. Ein Unbekannter hat Feuer gelegt, um Platz für eine Schweinefarm zu schaffen. Familie Leonhardi stehen turbulente Tage bevor. Die 5-köpfige Familie packt in Sao Paulo gerade die Koffer. Mutter Alline hat ein verlockendes Jobangebot aus Deutschland. Der Abschied fällt ihnen mehr als schwer.
Der Familien-Campingplatz in Brandenburg platzt während der Hochsaison aus allen Nähten. Das ist gut fürs Geschäft. Aber während die junge Chefetage bei einem Kurzurlaub die Akkus auflädt, geht es im "Himmelreich" drunter und drüber. Lautes Party-Volk nervt die Erholungssuchenden. Und die Gastro-Crew kommt mit der Arbeit nicht hinterher, denn der Biergarten ist bis auf den letzten Platz mit hungrigen Gästen gefüllt. Clan-Chef Roger muss selbst mit anpacken und wird zum "Teller-Taxi" degradiert. Wenn das für seine Söhne mal kein Nachspiel hat.
Entgegen aller Vorurteile entwickelt der Erfinder Garrett Morgan die Atemschutzmaske und überzeugt alle beim ersten Einsatz: Er rettet Bergleute aus einem verschütteten Stollen. Als Schutz gegen Überfälle entwickelt Richard Davis eine leichte Weste aus vielen Gewebeschichten. Zum Beweis der Wirksamkeit schießt sich Davis in seinen nur mit der neuen Polsterung gesicherten Bauch. Die Folge: ein blauer Fleck und viele Bestellungen der Weste.
Die fünfteilige Serie über Hannah Arendt zeigt ihr Leben, angelehnt an ihre Werke, ihre bedeutenden Beziehungen und Freundschaften, die gleichzeitig auch immer Reflektoren ihrer Arbeiten waren. Die Folgen setzen sich aus inszenierten Sequenzen und dokumentarischen Teilen zusammen. Der rege Briefwechsel Hannah Arendts mit Freunden und Kollegen wird als Gespräche in einem Raum à la "Dogville" mit Schauspielern dargestellt. Das Interview "Zur Person", das Günter Gaus 1964 mit Hannah Arendt geführt hat, ist Selbstzeugnis und Dokument zugleich und wird als immer wiederkehrendes Element in jede Folge thematisch eingebunden.
Eine märchenhafte Architektur inmitten eines Sees beeindruckt bis heute die Besucher des französischen Schlosses De La Mothe-Chandeniers in Les Trois-Moutiers. Hinter den Mauern verbirgt sich eine dramatische Geschichte jahrelanger Vernachlässigung und eines tragischen Brandes, von welchem sich das Schloss nie vollständig erholen konnte. Ebenfalls in dieser Folge: eine unterirdische Stadt im Herzen der Türkei und ein Krankenhaus in Kansas City, welches für soziale Gleichberechtigung kämpfte.
* Mäkelfritzen
Exotische Tiere müssen sich an unseren Speiseplan gewöhnen. Äpfel, Milchsuppe und Fisch, anstelle von Skorpionen, Termiten oder stacheligen Akazien. Das schmeckt nicht jedem Tier. Bei den Erdmännchen zum Beispiel gibt es montags Fisch. Hering aus der Ostsee oder frische Sprotten, reich an Vitamin D. Ideal in dieser dunklen Jahreszeit. Doch damit trifft Jörg Gräser nicht unbedingt den Geschmack der kleinen Wüstenbewohner: Eines der Erdmännchen-Jungen will partout nicht an das gute Futter ran. Deshalb ersinnt sich Jörg eine List, um den Kleinen satt zu kriegen …
* Kratzbürsten
Auch Quesan und Tou-Feng, den Schuppentieren, wird der Appetit gleich vergehen. Denn kaum haben sie sich mittags aus ihrer Schlafkuhle gerollt, in Erwartung einer leckeren Mahlzeit, werden sie von Dr. Andreas Bernhard überrascht. Der steht schon parat, nicht mit dem Skalpell, aber zumindest einer kleinen Nagelzange. Üblicherweise nutzen sich die Krallen von Schuppentieren beim Kratzen an Bäumen und beim Wühlen nach Nahrung ab. Doch Quesan und Tou-Feng sind älter und bequem geworden. Sie bemühen sich nur noch zur Futterzeit aus ihrer Kiste, immer mittags, gegen halb zwei. Doch statt dem erwarteten süßen Brei steht da heute der Zoo-Tierarzt.
* Drückeberger
Noch mehr Fußpflege - diesmal in Afrika. Auch unter den Zebras sind die älteren Tiere nicht mehr so flink zu Fuß. Sie müssen nicht über die Savanne toben, schonen lieber die Knochen und laufen ihre Hufe damit ungleichmäßig ab. Auf Dauer ein Problem für die Gelenke. Zebrastute Dolly ist als erste dran. Mitte 20, mehrfache Mutter und nicht begeistert von Dr. Bernhards Gegenwart. Der hat seine kleine Zange jetzt gegen eine große Hufschere getauscht. Und er hat seinen Narkosekoffer dabei. Denn freiwillig lässt sich auch eine erfahrene Zebrastute nicht zur Hufpflege überreden.
- Gut gebrüllt
Brüllaffen heißen nicht umsonst Brüllaffen. Doch heute verschlägt es ihnen die Sprache. Kiko erkundet das erste Mal seine neue Anlage und bekommt mächtig Angst. Raus ging ja noch, auf den Baum auch noch, aber wieder runter scheint ein Problem zu sein. Die Tierpflegerinnen Martina Hacker und Juliane Ladensack versuchen mit allen möglichen Tricks, den lautstarken Gesellen wieder in seinen Käfig zu bekommen.
- Abgelichtet
Ilka Rohland ist der größte Fan von Elefantenbulle Voi Nam. Seit er wieder in Leipzig ist, besucht sie ihn jede Woche. Auch in den fünf Jahren, die Voi Nam in Heidelberg war, hat sie ihn regelmäßig besucht. Zig Tausend Fotos hat sie vom Leipziger Elefantenbullen schon gemacht und kann immer noch nicht genug von ihm bekommen.
- Kleines Gefieder
Tierpfleger Jochen Mennel ist auf Wolke sieben. Seine Schützlinge im Vogelhaus bescheren ihm dieses Jahr Nachwuchs im Überfluss. Egal, ob Zwergwachtel, Turako oder Fluchtvogel, alles brütet vor sich hin oder pflegt den geschlüpften Nachwuchs. Einziges Problem: Seine kleinen gefiederten Freunde sind im Vogelhaus gar nicht so leicht zu finden.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Große Aufregung heute im Frankfurter Zoo: Brillenbärin Cashu trifft heute das erste Mal auf ihren zukünftigen Gemahl Nobody. Noch trennen sie Gitter, trotzdem halten alle die Luft an: Werden sie sich verstehen? Immerhin sollen sie mal viele kleine Bären zeugen und somit zum Zuchterfolg des Frankfurter Zoos verhelfen.
Edison, Nobel, Kennard, Fuld, Thompson - fünf Männer, deren Erfindungen Angst und Schrecken verbreiten und schließlich zum Milliardengeschäft werden. Den elektrischen Stuhl erfand Thomas Edison. Sein Plan: Tötung durch Wechselstrom sollte die Wechselstrom-Technik seines Konkurrenten George Westinghouse in Verruf bringen.
Sie ist eines der Neuen Sieben Weltwunder und laut Lawrence von Arabien "der herrlichste Ort der Welt": Die Wüstenstadt Petra im heutigen Jordanien. Die ehemalige Hauptstadt des Nabatäer-Reichs fasziniert seit ihrer Wiederentdeckung 1812 Archäologinnen, Literaten und Millionen Touristen. Riesige Grabmäler und Tempel, die direkt aus dem Fels gemeißelt wurden, die Mischung antiker Baustile und der Umstand, dass die Bauwerke Tausende von Jahren überdauert haben, machen Petra so einzigartig. Eine Archäologin macht sich auf den Weg der einstigen Handels-Karawanen von Medina in die Wüstenstadt, über die in der Antike Myrrhe und Weihrauch von Indien ins Römische Reich transportiert wurde. Die Reise auf der Weihrauchstraße - einer der ältesten Handelsrouten der Welt - erzählt von der alten Kultur der Nabatäer, die Petra erbaut haben und im 1. Jhd. n. Chr. den Handel auf der arabischen Halbinsel kontrollierten. In fiktiven Spielszenen mit historischem Background wird das Leben eines Gewürzhändlers, seiner Frau und eines Kaufmannes in Petra nachgezeichnet.
Regie: Nathalie Neville
Die St. Catherine's Island ist eine winzige walisische Insel mit einer verfallenen Festung, die zu einer tierischen Sensation wurde, als dort in den 60er-Jahren ein Zoo errichtet wurde. Außerdem in dieser Folge: Ein bedeutendes Wasserwerk, welches den in New York verbreiteten Seuchen Einhalt gebot, eine Parteihochschule im kroatischen Grenzgebiet, die elitären Studierenden die Bedeutung des Sozialismus vermitteln sollte und die Ruinen der wohl mächtigsten Maya-Städte im mexikanischen Dschungel.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Die Zeit der Großmächte ist zurück: Gilt nun das Recht des Stärkeren, statt der Stärke des Rechts? Die Diplomatie steht unter Druck - Was können Botschafter und Diplomaten heute noch erreichen?
Cornwall, der Südwestzipfel Englands, ist vor allem für seine landschaftliche Schönheit bekannt. Rosamunde Pilcher hat Cornwall dem deutschen Publikum mit ihren Romanen nahegebracht.
Aber Cornwall ruft noch andere große Namen in Erinnerung: Alfred Hitchcock etwa, James Bond oder Jamie Oliver. Michael Friemel wandert auf ihren Spuren an der Küste Cornwalls entlang. Unterwegs trifft er viele interessante Menschen und hört ihre Geschichten.
Historisch, botanisch, kulinarisch, künstlerisch - Michael Friemel erlebt unzählige Facetten des schönsten Zipfels von Südengland.
Manchester im Nordwesten Englands: Moderatorin Simin Sadeghi macht sich auf den Weg in die Industriemetropole von einst. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Stadt ihr Gesicht sehr verändert. Manchester ist hip. Simin Sadeghi begibt sich mit John Consterdine auf Entdeckungstour. Er ist nicht nur ein waschechter "Mancunian", sondern auch Taxi-Guide. Mit seinem typisch britischen Taxi geht es durch die Stadt: ins Szeneviertel Northern Quarter, zum "Theatre of Dreams", dem Stadion von Manchester United, nach China Town und in die Media City an den Salford Quays, wo Simin sprichwörtlich baden geht.
Arsen, Schlangengift, Pestizide - tödliche Substanzen, die Forschende das Leben kosteten. Doch ihre Erkenntnisse leben weiter und prägen die Wissenschaft bis heute. Schlangenforscher Kevin Budden stirbt beim Versuch, eine hochgiftige Natter lebend zu fangen. Ornithologe John Cassin vergiftet sich mit Arsen. Und Entomologe Harold Maxwell-Lefroy fällt einem selbst entwickelten Insektizid zum Opfer. Der Australier Kevin Budden ist gerade mal 20 Jahre alt und bereits ein passionierter Herpetologe und Schlangenjäger. Seine Fänge verkauft er an Museen, Sammler und Zoos. Seinen gefährlichen Beruf übt er jedoch ohne Schutzkleidung aus. Er durchkämmt den Busch - ausgerüstet nur mit einem Leinensack und Sandalen -, auf der Suche nach Reptilien, denen andere lieber aus dem Weg gehen. Als es in den 1940er-Jahren in Queensland zu einigen Todesfällen kommt, die auf den hochgiftigen Biss des sogenannten Inlandtaipan zurückzuführen sind, macht sich Budden erneut auf. Er ist entschlossen, ein Lebendexemplar der Giftnatter zu fangen und es der Forschung zur Verfügung zu stellen - damit diese die Möglichkeit hat, ein Gegengift zu entwickeln. Ein höchst riskanter Plan, denn ein Biss der Schlange führt in wenigen Stunden zum Tod. Der australische Schlangenforscher ist nicht der Einzige, der sein Leben im Dienst der Forschung aufs Spiel setzt. Der US-Amerikaner John Cassin ist bereits zu Studienzeiten der Ornithologie verfallen. An sich nicht annähernd so gefährlich wie das Jagen von Schlangen. Doch Anfang des 19. Jahrhunderts nutzt Cassin die Taxidermie, die Tierpräparation, um Vogelexemplare zu konservieren und zu studieren. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wird für diese Konservierung eine Mischung verwendet, die zu einem großen Teil aus Arsen besteht. Eine heimtückische Substanz: Sie ist geruch- und geschmacklos und ruft Symptome hervor, die anderen Krankheiten ähneln. John Cassin ist diesem unscheinbaren Todbringer schutzlos ausgeliefert. Auch für den britischen Insektenforscher Harold Maxwell-Lefroy nimmt seine Forschungsarbeit eine fatale Wendung. Im Zeitalter der Industrialisierung ist das Fachwissen von Entomologen gefragt - denn das Britische Empire legt in seinen tropischen Kolonien, wie den Westindischen Inseln, große Plantagen an. Reis und Baumwolle sind ertragreiche Standbeine der britischen Wirtschaft. Doch die Pflanzen sind Schädlingen ausgesetzt: Maxwell-Lefroy erhält den Auftrag, die Plantagen zu schützen. Der Wissenschaftler greift zu natürlichen Mitteln, aber auch Chemikalien. Seine Strategien haben Erfolg. Der Forscher kehrt zurück nach England. Dort soll er das von gescheckten Nagekäfern befallene Holzgewölbe der Westminster Hall retten. Maxwell-Lefroy entwickelt ein wirksames Insektizid - eine Mischung, die das historische Bauwerk schützt und später zur Grundlage eines erfolgreichen Produkts wird. Maxwell-Lefroy gründet eine Firma und entwickelt von nun an erfolgreich neue Insektizide - bis er eines Tages in seinem Labor zusammenbricht. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.
Rick Lagina trifft sich mit Scott Barlow, Doug Crowell und Steve Guptill im Forschungszentrum. Er ist gespannt darauf, mögliche Standorte für ein groß angelegtes Projekt zu finden, nachdem kürzlich Hinweise auf einen Tunnel 30 Meter unter der Erde entdeckt wurden.
Der Kirtag in der steirischen Gemeinde Rottenmann ist mittlerweile weit über die Grenzen hinaus bekannt. Neben Auftritten der Stadtkapelle und des örtlichen Trachtenvereins steht das Fest vor allem für Gemeinschaft und Brauchtum: Schuhplatteln, Tanzen und Kulinarik. Lange Tradition hat auch die Wallfahrtsmesse im idyllischen Oppenberg. Nach vielen Jahren im Ausland hat Michaela Schweiger damit begonnen, in der Nähe von Rottenmann auf knapp achthundert Metern Gemüse anzubauen. Oberhalb von Rottenmann betreibt Hüttenwirt Clemens Fuxjäger seit 2018 die Rottenmanner Hütte auf 1.650 Meter Seehöhe. Da die Alpenvereinshütte nur zu Fuß erreichbar ist, werden Essen, Getränke, Holz und andere wichtige Dinge großenteils mit der Materialseilbahn angeliefert. Bleibt nach der Arbeit noch Zeit, macht sich der gebürtige Windischgarstner Clemens Fuxjäger auf den Weg zum zwanzig Gehminuten entfernten Globuckensee, sei es zum Schwimmen oder einfach um abseits des Rummels die Ruhe zu genießen. Waltraud und Fritz Tasch sind die letzten, die auf der Hinteregger Alm noch eine Milchwirtschaft betreiben. Rund um die Almhütte von Wolfgang Frosch weiden im Sommer seine Noriker. Vor dem Umzäunen stellt Wolfgang Frosch aus umliegenden Bäumen neue Zaunpfähle her. R: Michael Weinmann
Heute: Junggiraffe Jaluna hat ein dickes Knie; wie kleine Präriehunde ans Tageslicht gelockt werden und langer Abschied für Tapirnachwuchs Nando ... und noch viele weitere Zoogeschichten von der Nordsee.
Asteroiden sind Himmelskörper im All, die seit der Entstehung unseres Sonnensystems um unsere Sonne herumschwirren. Etwa alle 100 Jahre wird die Erde von einem Gesteinsbrocken getroffen. Bei eher kleinen Asteroiden sind die Auswirkungen zwar lokal begrenzt, größere hingegen können das Leben auf der Erde grundlegend verändern und hätten katastrophale Auswirkungen. Eine bahnbrechende Entwicklung soll unseren Planeten vor der Gefahr aus dem All retten.
Das Schweizerhaus gilt als die Kultgaststätte des Praters. Angestellte wie Kellner Wolfgang arbeiten hier schon seit vielen Jahren und kennen die zahlreichen Anekdoten des Lokals. Der Wurstelprater ist abends der Anziehungspunkt für Jugendliche. Hier wird geflirtet und gefeiert, was das Zeug hält. Beliebt bei Jung und Alt sind die Geisterbahnen. Der technische Leiter Sandro Spreitzer zeigt einen Blick hinter die Kulissen.
Im Zuge einer Dreiecksbeziehung lässt der steroidabhängige Bodybuilder David Bieber seinen Kontrahenten ermorden und flieht unter falschem Namen von Florida nach England. Auch hier kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall, als er 2003 einen bereits verletzten Polizisten erschießt. Während einer Verfolgungsjagd durchs ganze Land weiß die Polizei lange nicht, mit wem sie es tun hat, weil unter Biebers falschem Namen keine Informationen existieren.
Von der ersten Session über die Proben bis zum Konzert: Kool Savas, seine Gäste und das Orchester gewähren einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von Red Bull Symphonic.
Unterwegs auf dem Ostseeküsten-Radweg von Lübeck-Travemünde bis nach Rügen. Entlang des 220 Kilometer langen Wegs leben Menschen mit interessanten Geschichten.
Alle lieben ihr Fahrrad und genießen es, damit unterwegs zu sein. Ein Grenzgänger auf dem Priwall zum Beispiel, der mit seinem Drahtesel gleich nach dem Mauerfall durchs Ostseewasser von der BRD in die DDR schob - und umgekehrt.
Zwei Schuljungen aus Barendorf, die einer reisenden Bäckerin zur Hand gehen, die direkt am Ostseeküsten-Radweg frischen Kuchen backt. Ein Vollblut-Fahrradrestaurator ohne Führerschein. Ein Fährbootkapitän auf dem Salzhaff, der Fußgänger und Radfahrer direkt im Wasser absetzt. Umweltschützer, die auf schnittigen Lastenrädern Fledermausnistkästen in den Wald liefern. Ein Becken-Beine-Po-Spezialist für Pedalritter in Kühlungsborn, Fahrrad-Punks in Rostock und eine rasende Reporterin auf Rügen.
Während das Team weiterhin nach dem legendären "Chappell Vault" im Money Pit sucht, werden in dem geheimnisvollen Sumpf neue Strukturen entdeckt, die eine spannende Theorie der Schatzsucher untermauern.
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Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Furchtlose Frauen
D 2023
40'
Die Geschichte der Wissenschaft ist männlich dominiert. Doch auch Frauen haben viel für die Forschung riskiert, für ihre Visionen gekämpft und nachfolgenden Generationen den Weg geebnet. Marie Curie, Dian Fossey und Elizabeth Fleischman sind nur drei Wissenschaftlerinnen, die vielfältige Hürden bewältigen mussten, um ihre Forschung voranzutreiben. Heute gelten sie als Ikonen auf ihren Spezialgebieten der Chemie und Physik, Zoologie und Medizin. Marie Curie wurde als Frau in ihrem Heimatland Polen nicht an Universitäten zugelassen. Und so ging sie nach Paris, um an der Sorbonne Physik zu studieren. Dass sie schlechter Französisch sprach als ihre größtenteils männlichen Kommilitonen, hielt sie nicht davon ab, 1893 als Beste ihr Lizenziat der Physik abzulegen. Im Zuge ihrer Promotion zu den Becquerel-Strahlen entdeckte sie die Radioaktivität und erhielt gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre Curie 1903 den Physik-Nobelpreis. Doch Marie Curies unermüdliche Forschungsarbeit mit den gefährlichen Strahlen forderte einen hohen Preis. Auch die Zoologin Dian Fossey hat für ihre Arbeit hart gekämpft und damit den Grundstein für den heutigen Schutz der Gorillas gelegt. Heute gibt es mehr Berggorillas in freier Wildbahn als zu Lebzeiten der Forscherin. Als Jugendliche hatte sie den Wunsch, Tierärztin zu werden. Ihre schlechten Noten hinderten die Amerikanerin an einem Medizinstudium. Bei einer Afrikareise in den 1960er-Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für Gorillas. In den Virunga Mountains in Ruanda baute sie eine Forschungsstation auf und begann erstmals, Berggorillas zu beobachten. Aus ihrer rein wissenschaftlichen Neugier entwickelte sich bald eine tiefe emotionale Bindung und Faszination. Fossey setzte sich für den Schutz der Berggorillas ein, ging energisch gegen Wilderer vor, schaffte sich viele Feinde. Mit nur 53 Jahren wurde die Zoologin in ihrer Hütte im Schlaf erschlagen und ist neben ihrem Lieblingsgorilla begraben. Elizabeth Fleischman eröffnete im Jahr 1896 San Franciscos erste Röntgenklinik. Dabei hatte sie keine Ausbildung in Medizin, in Physiologie oder Anatomie. Sie hatte sich selbst weitergebildet. Mithilfe ihrer Röntgenaufnahmen konnten Ärzte Fremdkörper lokalisieren und Knochen- und Schädelverletzungen untersuchen. Im Jahr 1900 wurde ihr die Mitgliedschaft der neu gegründeten Roentgen Ray Society angeboten. Niemand kannte damals die zerstörerische Kraft der Röntgenstrahlen, was fatale Folgen für Fleischmans Gesundheit zur Folge hatte. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Genau dort, wo sich Waldviertel und Weinviertel begegnen, da liegt er - der Manhartsberg in Niederösterreich. 537 Meter hoch und mehr einem Rücken gleich, kündigt er die Granit-Hochebene des Waldviertels an. Die Region rund um den Manhartsberg erstreckt sich von Straß bis hinauf nach Eggenburg und Sigmundsherberg. Und sie überrascht mit spannenden Einblicken über und unter der Erde. Ein "Erlebnis Österreich" aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich zeigt die Besonderheiten des Manhartsbergs. Einst vom Urzeitozean umgeben, findet man hier noch heute fossile Spuren der Erdgeschichte. Auch Edelsteine, wie Granate, gibt es noch am Manhartsberg zu entdecken. Die 350 Millionen Jahre alte Amethystader bei Maissau ist in Europa einzigartig. Der Sandstein aus der Region ziert den Stephansdom und Ringstraßenbauten.
Die Elefantenfamilie hat eine neue Pflegerin eingestellt: Wie haben sie das überhaupt gemacht? Braunbärin Olga hält eigentlich Winterruhe, doch heute ist alles anders. Die Pinguine bekommen einen Gesundheitscheck, aber ganz ohne kleine Probleme geht das nicht ab. Bei den roten Varis gibt es eine Extraportion für den Winterspeck, der Nachwuchs muss sowieso kontrolliert werden.
Donald Neilson, der berüchtigte "Black Panther"-Mörder, terrorisierte in den 70er Jahren den Norden Englands. Er verübte unzählige Einbrüche, bewaffnete Überfälle und erschoss zudem mehrere Postbeamte. In 1975 entführte er die 17-jährige Schülerin Lesley Whittle aus ihrem Elternhaus. Das Schicksal der jungen Schülerin beschäftigte die ganze Nation. Der Ex-Soldat führte seine Taten mit militärischer Präzision durch.