Am Fuß der mächtigen Felswände von Eisenerz liegt der Leopoldsteiner See - ein Ort von eindrucksvoller Ruhe und natürlicher Schönheit. Einmal im Jahr verwandelt sich seine Uferlandschaft in eine Bühne für gelebte Tradition: Beim Weisenbläsertreffen kommen Musikantinnen und Musikanten aus der Region zusammen, um alte Melodien erklingen zu lassen. Hier beginnt der Film über Menschen aus der Steiermark, deren Leben untrennbar mit der Volksmusik verbunden ist. Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeiten und Gemeinschaften, die das musikalische Erbe der Steiermark mit Hingabe pflegen und weitertragen. Die Alphorngruppe Gaflenz verleiht mit ihren tiefen, archaischen Klängen der Landschaft eine besondere Atmosphäre. Die Jagdhornbläsergruppe Graz verbindet musikalische Präzision mit jagdlicher Tradition, während junge Formationen wie die Zirbenschnapsmusi die Melodien vergangener Generationen neu interpretieren und ihnen frischen Ausdruck verleihen.
Sie kommen, wenn Menschen in Not sind. Die Hubschrauber-Crews der ARA-Flugrettung. In dieser Folge bricht ein Mann beim Wandern im Salzburger Lungau plötzlich zusammen, Notarzt und Rettungskräfte kämpfen um sein Leben. Gleichzeitig wird die Crew des RK-2 aus Reutte zu einem schweren Motorradunfall gerufen und ein gestürzter Mountainbiker wird in der Nähe des Stützpunkts Fresach geborgen; das Rettungsteam erreicht die bewaldete Forststraße nur mittels Winde.
Mit einem ungewöhnlichen Wasserfahrzeug geht es auf die Reise: die Elbe hinab und über das Wattenmeer zum Jadebusen nach Wilhelmshaven, dann weiter hinein in die norddeutschen Flusslandschaften.
Dazu braucht man ein Boot, das durch flaches Wasser kommt: ein historisches Plattbodenschiff, breit und behäbig. Mit dem Boot über Flüsse und Kanäle, kreuz und quer durch Niedersachsen und Bremen, lässt sich eine Welt voller Wunder entdecken.
Als Entdecker am Ruder: Willem und Gerrit Ruempler, Vater und Sohn. Ideal für die romantische Fahrt auf dem schmalen Ems-Jade-Kanal, die quer durch Ostfriesland, das Alte Land der freien Friesen und mächtigen Häuptlinge führt.
Von Torfbauern und Fehnschiffern urbar gemacht, liegt es oft unterhalb des Meeresspiegels. Ohne Entwässerungskanäle, Pumpen und Wasserschöpfmühlen wie die im Wynhamster Kolk würden viele Ostfriesen nasse Füße kriegen. In Emden gilt es, das Teegeheimnis der Ostfriesen zu lüften.
Von dort führt die Reise über Ems und Leda hinein ins Fehngebiet, zum Elisabethfehnkanal. Eine ebenso spannende wie mühsame Etappe, wenn die Tide gegenan läuft. Nur einen Steinwurf entfernt lebt im Saterland eine alte Sprache wieder auf: das Saterfriesisch.
Gesprochen in der kleinsten "Sprachinsel" Europas mitten im Moor, kam es sogar ins "Guinnessbuch der Rekorde". Auf den Torffeldern ringsum forscht ein Erdenproduzent nach klimafreundlichen Alternativen. Über den Küstenkanal geht es nach Oldenburg. Wieso sind die Oldenburger Farben Mittelpunkt des Königswappens von Dänemark? Was ist die "Oldenburger Palme"? Und wie kommt Grünkohl in die Praline? Hunte und Weser bringen die Schiffer nach Bremen, die alte Hanse- und Kaffeestadt. Im dortigen Rathauskeller schlummern die ältesten und edelsten Tropfen weißen Weins.
Die Weser aufwärts trifft man auf visionäre Stromproduzenten, traditionelle Glasbläser und Herren, die von einer verwunschenen Wassersägemühle begeistert sind. Und in der Nähe, in Wietze an der Aller, kam es zur ersten Erdölbohrung der Welt.
Am Wasserstraßenkreuz Minden quert der Mittellandkanal die Weser, die längste künstliche Wasserstraße Deutschlands. Nördlich davon, am Steinhuder Meer, rattern schon seit 250 Jahren die Leinenwebstühle. Dann kreuzt die Leine den Mittellandkanal. An ihrem Ufer steht ein wahres Märchenschloss: die Marienburg, das "Neuschwanstein des Nordens". Flussabwärts speist das Wasser der Leine in Hannover die Fontänen der zauberhaften Herrenhäusergärten.
Vom Mittellandkanal geht es in den Elbe-Seitenkanal. Nach der deutschen Teilung, als die Elbe hinter dem Eisernen Vorhang verschwand, wurde er als Verbindung nordwärts zur Elbe gebaut. Mitten im Kanal steht eins der größten und beeindruckendsten technischen Bauwerke Europas: das Schiffshebewerk bei Lüneburg. Dort werden große Frachtschiffe im "Fahrstuhl" in die Höhe gehoben.
Das märchenhafte Lüneburg ist nicht nur Spielort einer beliebten TV-Serie, es gab auch der Heidelandschaft vor ihren Toren den Namen. Berühmt für die Lüneburger Heide sind die lila blühenden Hügel und Täler mit Wacholder und Heidehonig. Sie ist aber auch Anbaugebiet für eine ungewöhnliche Pflanze: Ginseng, eine asiatische Heilwurzel.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Netz aus Lügen
40. Folge
D, USA 1995
50'
Ruby Morris wird von ihrer Tochter Cindy als vermisst gemeldet. Als die Polizei Blutspuren in Rubys Badezimmer entdeckt, gerät ihr Ehemann Earl unter Verdacht. Weitere Ermittlungen ergeben, dass Earls Boot verschwunden ist. In Mansfield, Ohio, wird Noreen Boyle, die Frau eines angesehenen Arztes, von einer Freundin als vermisst gemeldet. Auch in diesem Fall ist für die Polizei der Ehemann der Hauptverdächtige.
Julia ist geschockt, als ihr Lebensgefährte Lutz den 18-jährigen Finn mit nach Hause bringt und ihn als seinen neuen Geliebten vorstellt. Hat sie ihm deshalb eine Tranchiergabel in die Leiste gerammt? Und was hat Jimmy, Lutz' Sohn, mit der Sache zu tun? Er behauptet, Lutz nach der Tat gefunden zu haben ...
Besonders prädestiniert für paranormale Aktivitäten sollen alte Gefängnisse sein, da die Mauern negative Energien noch lange speichern. Angeblich kann man an diesen Orten mithilfe von Trigger-Objekten Kontakt zu Geistern aufnehmen. Doch dabei ist Vorsicht geboten, was ein Ermittler aus Florida bestätigen kann. In einer verlassenen Haftanstalt, in der sich brutale Dinge abspielten und viele Häftlinge gehängt wurden, hat er mithilfe einer Puppe die Geister toter Insassen angelockt. Außerdem: Eine Séance geht gewaltsam schief, ein mysteriöses Wesen wird in Irland gesichtet und ein böser Geist schlägt brutal zu.
Baggern, so lange es geht! Shawn Pomrenke hofft auf ein Wunder. Dem Schatzsucher fehlt noch eine große Menge Gold, um das vertraglich festgelegte Ziel von 4000 Unzen zu erreichen. Doch es ist fraglich, ob das Team diese Marke tatsächlich schaffen wird, denn die Bedingungen sind denkbar ungünstig. Die arktischen Temperaturen bringen Mensch und Maschine an ihre Grenzen. Auch im Hafen hält der Winter Einzug. Das Wasser beginnt bereits zu gefrieren. Viele Boote besitzen einen Rumpf aus Aluminium. Beim Fahren durch das Eis könnten sie erheblichen Schaden erleiden.
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Revolutionäre
D 2023
45'
Galileo Galilei, Giordano Bruno und die antike Universalgelehrte Hypatia von Alexandria: Sie sprengten die geistigen Grenzen ihrer Welt - und machten sich mächtige Feinde. Galileo Galilei: Mit seinen Entdeckungen im All bringt er das christliche Weltbild ins Wanken. Hypatia - Mathematikerin, Astronomin, Philosophin: einst hoch geschätzt, später brutal getötet. Giordano Bruno: Er legt das Fundament für künftige Astronomen. Im Jahr 1610 verbringt der 46-jährige Galileo Galilei die Nächte damit, ins unendliche Nichts zu starren. Mit einem selbst gebauten, leistungsstarken Fernrohr sieht er, was kein Mensch vor ihm sehen konnte. Diese Entdeckung wird sein Leben grundlegend ändern: Er sieht vier helle Objekte, die den Planeten Jupiter umkreisen, und erkennt, dass es seine Monde sind. Damit stellt Galileo alles infrage: Warum umkreisen sie nicht die Erde? Ist sie nicht das Zentrum des Universums? Ist das Ptolemäische Weltbild falsch - und damit auch die Lehren der Kirche? Ein ketzerischer Gedanke - mit dem er die Glaubenshüter der Kirche gegen sich aufbringt. Über Hypatias Leben und Werk ist kaum etwas bekannt. In den wenigen Quellen, die es gibt, wird sie als einflussreiche Frau mit profundem Wissen beschrieben. Sie gehört zu den letzten großen Denkern Alexandrias. Durch ihre Arbeit als Bibliothekarin, Mathematikerin und Astronomin hat Hypatia in Alexandria einen exzellenten Ruf. Aufgrund politischer Umbrüche gerät Hypatia zwischen die Fronten und wird schließlich ermordet. Giordano Bruno erforscht alles - von den Weiten des Universums bis zu den kleinsten Teilchen der Materie. Der Kirche gefällt seine bahnbrechende Theorie nicht. Doch er lässt sich nicht abbringen und gerät immer wieder mit der Kirche in Konflikt. Schließlich wird er bei lebendigem Leib verbrannt. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Der Ku-Klux-Klan ist die älteste Terrorgruppe der USA. Nach einer Reihe von Skandalen geschwächt, gewinnt die Organisation nach dem Zweiten Weltkrieg erneut an Stärke und Einfluss. In der Bürgerrechtsbewegung der 50er und 60er Jahre, die für die Rechte der Afroamerikaner kämpft, findet der Klan ein neues Feindbild. Es kommt zu neuen Morden und Terroranschlägen, bis der US-Kongress und das FBI eingreifen. Doch das ist nicht das Ende des KKK und anderer rassistischer Organisationen in den USA.
Alte Traditionen, malerische Orte und lebendige Geschichte kann man hier noch finden. "Italia minore", "Kleines Italien", nennen die Einheimischen liebevoll ihren Apennin. Die Reise durch den südlichen Apennin beginnt am Gran Sasso mit dem fast 3.000 Meter hohen Corno Grande, der höchsten Erhebung des Gebirgszuges.
Wir sind Sicherheit - das ist der Leitspruch, an dem sich rund 38.000 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten messen lassen wollen. Die dreiteilige Reportageserie beleuchtet unterschiedliche Aufgabenbereiche und Einsatzgebiete der Bundespolizei, zum Beispiel den Grenz- und Küstenschutz mit dem Einsatzschiff BP82 Bamberg, den Einsatz von Spezialkräften der BFEplus sowie die Aufgaben und Fähigkeiten der Bundesbereitschaftspolizei und der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main.
Zu gefährlich, um entlassen zu werden - Leben in der Sicherungsverwahrung
30'
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
STOP! Border Control Cuba
Die Serie "STOP! Border Control Cuba" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über den Flughafen die Grenze überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Dr. L. aus der Oststeiermark soll schreckliche Dinge begangen haben. Drogenmissbrauch und Vergewaltigung werden dem Landarzt unter anderem vorgeworfen. Die ganze Wahrheit kommt aber erst Jahre später nach der Scheidung von seiner Frau ans Licht.
In dieser Zusammenstellung fesselnder Momente begegnen wir schlaue Kapuzineräffchen, die in Brasilien Nüsse knacken, einem rosa Delfin, der im Amazonas schwimmt, und Seeelefanten, die um ihre Weibchen kämpfen.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Last der Beweise
132. Folge
D, USA 1995
45'
Ein wohlhabendes Ehepaar wird vor seiner Villa von drei maskierten Männern überfallen. Die Täter erschießen den Mann und zwingen die Frau, den versteckten Safe in ihrem Haus zu öffnen. Die Ermittler müssen jeden unter die Lupe nehmen, der von dem Safe gewusst hat. Im zweiten Fall geht es um eine verheerende Bombenexplosion, bei der mehrere Menschen ums Leben kamen. Nicht zerstörte Einzelteile der Bombe führen die Ermittler zu dem Attentäter.
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Südafrika ist nicht nur durch weite Savannen, sondern auch durch beeindruckende Gebirgszüge geprägt. Die Felsen der Drakensberge, die an Drachenzacken erinnern, gaben der größten Erhebung ihren Namen. Die Zulu nennen diese majestätischen Berge "uKhahlamba", die "Wand der aufgestellten Speere". Damit beschreiben sie das sogenannte Amphitheater, die berühmteste Felswand der Drakensberge. Sie erstreckt sich über mehrere Kilometer Länge und bis zu 1.200 Höhenmeter. Zahlreiche Wasserfälle stürzen hier in die Tiefe.
Wir sind Sicherheit - das ist der Leitspruch, an dem sich rund 38.000 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten messen lassen wollen. Die dreiteilige Reportageserie beleuchtet unterschiedliche Aufgabenbereiche und Einsatzgebiete der Bundespolizei, zum Beispiel den Grenz- und Küstenschutz mit dem Einsatzschiff BP82 Bamberg, den Einsatz von Spezialkräften der BFEplus sowie die Aufgaben und Fähigkeiten der Bundesbereitschaftspolizei und der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main.
Carmen, die energiegeladene "Forsthaus Rampensau"-Teilnehmerin, jongliert zwischen ihrer Tätigkeit als Kartenlegerin, Mental-Coach und ihrer Rolle als alleinerziehende Mutter. Bahati, einst an der Seite von Lugner, wagt den Schritt ins Erotikmodeling und träumt von einem glamourösen Leben mit ihrem Marzio in Monaco. Kerstin, bekannt aus "Teenager werden Mütter", plant ihre Traumhochzeit mit Scott und will zeigen, dass sich Mutterschaft und eine Musikkarriere vereinbaren lassen.
Verprügelt und mit einem Messerstich in der Brust wird der Hausmeister eines Hochhauses tot in einem Kellerschacht gefunden. Für seine Witwe steht fest: Der 17-jährige Ralf und sein Kumpel Mustafa haben ihren Mann ermordet. Schließlich verbreiten die beiden Teenager schon lange Angst und Schrecken in ihrem Wohnviertel und gelten als äußerst aggressiv.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Wir sind Sicherheit - das ist der Leitspruch, an dem sich rund 38.000 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten messen lassen wollen. Die dreiteilige Reportageserie beleuchtet unterschiedliche Aufgabenbereiche und Einsatzgebiete der Bundespolizei, zum Beispiel den Grenz- und Küstenschutz mit dem Einsatzschiff BP82 Bamberg, den Einsatz von Spezialkräften der BFEplus sowie die Aufgaben und Fähigkeiten der Bundesbereitschaftspolizei und der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main.
Hier stehen ausschließlich Themen und Menschen aus der Region im Fokus. Das lokale Nachrichtenmagazin gibt den Zuschauern Aufschluss über alles Wichtige, was in Aachen und Umgebung passiert.
Im Bundesstaat New York steht das berüchtigte "Sister-Sister-House", in dem es spuken soll. Zwei Schwestern, die einst in der Nachbarschaft wohnten, schlossen das leerstehende Haus so ins Herz, dass sie Eindringlinge verjagten und darauf achteten, als wäre es ihr Eigentum. Seit ihrem Tod spuken dort angeblich ihre Geister. Zwölf Jahre lang waren Natalie und ihre Hundedame Biscuit unzertrennlich. Umso härter trifft Natalie ihr plötzlicher Tod. Doch als sie die Asche des geliebten Hundes in einem Park verstreut, erhält sie eine Botschaft von Biscuit. Außerdem: Ein kleiner Junge sieht die Geister von Toten.
STOP! Border Control Cuba
Die Serie "STOP! Border Control Cuba" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über den Flughafen die Grenze überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Arsen, Schlangengift, Pestizide - tödliche Substanzen, die Forschende das Leben kosteten. Doch ihre Erkenntnisse leben weiter und prägen die Wissenschaft bis heute. Schlangenforscher Kevin Budden stirbt beim Versuch, eine hochgiftige Natter lebend zu fangen. Ornithologe John Cassin vergiftet sich mit Arsen. Und Entomologe Harold Maxwell-Lefroy fällt einem selbst entwickelten Insektizid zum Opfer. Der Australier Kevin Budden ist gerade mal 20 Jahre alt und bereits ein passionierter Herpetologe und Schlangenjäger. Seine Fänge verkauft er an Museen, Sammler und Zoos. Seinen gefährlichen Beruf übt er jedoch ohne Schutzkleidung aus. Er durchkämmt den Busch - ausgerüstet nur mit einem Leinensack und Sandalen -, auf der Suche nach Reptilien, denen andere lieber aus dem Weg gehen. Als es in den 1940er-Jahren in Queensland zu einigen Todesfällen kommt, die auf den hochgiftigen Biss des sogenannten Inlandtaipan zurückzuführen sind, macht sich Budden erneut auf. Er ist entschlossen, ein Lebendexemplar der Giftnatter zu fangen und es der Forschung zur Verfügung zu stellen - damit diese die Möglichkeit hat, ein Gegengift zu entwickeln. Ein höchst riskanter Plan, denn ein Biss der Schlange führt in wenigen Stunden zum Tod. Der australische Schlangenforscher ist nicht der Einzige, der sein Leben im Dienst der Forschung aufs Spiel setzt. Der US-Amerikaner John Cassin ist bereits zu Studienzeiten der Ornithologie verfallen. An sich nicht annähernd so gefährlich wie das Jagen von Schlangen. Doch Anfang des 19. Jahrhunderts nutzt Cassin die Taxidermie, die Tierpräparation, um Vogelexemplare zu konservieren und zu studieren. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wird für diese Konservierung eine Mischung verwendet, die zu einem großen Teil aus Arsen besteht. Eine heimtückische Substanz: Sie ist geruch- und geschmacklos und ruft Symptome hervor, die anderen Krankheiten ähneln. John Cassin ist diesem unscheinbaren Todbringer schutzlos ausgeliefert. Auch für den britischen Insektenforscher Harold Maxwell-Lefroy nimmt seine Forschungsarbeit eine fatale Wendung. Im Zeitalter der Industrialisierung ist das Fachwissen von Entomologen gefragt - denn das Britische Empire legt in seinen tropischen Kolonien, wie den Westindischen Inseln, große Plantagen an. Reis und Baumwolle sind ertragreiche Standbeine der britischen Wirtschaft. Doch die Pflanzen sind Schädlingen ausgesetzt: Maxwell-Lefroy erhält den Auftrag, die Plantagen zu schützen. Der Wissenschaftler greift zu natürlichen Mitteln, aber auch Chemikalien. Seine Strategien haben Erfolg. Der Forscher kehrt zurück nach England. Dort soll er das von gescheckten Nagekäfern befallene Holzgewölbe der Westminster Hall retten. Maxwell-Lefroy entwickelt ein wirksames Insektizid - eine Mischung, die das historische Bauwerk schützt und später zur Grundlage eines erfolgreichen Produkts wird. Maxwell-Lefroy gründet eine Firma und entwickelt von nun an erfolgreich neue Insektizide - bis er eines Tages in seinem Labor zusammenbricht. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.
Alle wollen sie raus - doch wer bekommt diesmal den Freifahrtschein in ein neues Leben? Vorgestellt werden Hunde, Katzen und andere Tierheimbewohner, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich umzuziehen.
Die Bluttat erschüttert 1982 nicht nur die niederösterreichische Gemeinde St. Andrä-Wördern, sondern ganz Österreich. Als die 40-jährige verheiratete Anwaltsgehilfin Sieglinde Z. von der neuen Beziehung ihres 18-jährigen Geliebten erfährt, brennen ihre Sicherungen durch. Ein eiskalter Mordplan lockt ihre 16-jährige Rivalin in das Haus von Sieglinde, wo sie wenig später durch mehrere Messerstiche den Tod findet ...
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Windscale, Three Mile Island und Tschernobyl verdeutlichen die Gefahren von Konstruktionsfehlern und menschlichem Versagen in der Atomkraft. Diese Katastrophen zeigen, wie schnell ein für den Fortschritt gedachtes Werkzeug zur zerstörerischen Kraft werden kann. Wenn die Kontrolle über die Atomkraft verloren geht, verwandelt sich das Potenzial für Fortschritt in eine Quelle der Verwüstung.
Joe Fullwood fischt im Trüben. Bei extrem schlechter Sicht sieht er am Meeresgrund vor der Küste von Nome kaum die eigene Hand vor Augen. So macht das Goldtauchen keinen Sinn mehr. Die Crew packt ihre Sachen und fährt zurück in den Hafen. Shawn Pomrenke und seine Mitstreiter geben sich ebenfalls geschlagen. Der hart gefrorene Boden stellt beim Schürfen im Inland ein unüberwindbares Hindernis dar. Mutter Natur setzt den Schatzsuchern im US-Bundesstaat Alaska Grenzen. Nach den letzten Cleanouts ziehen die Teams Bilanz und schmieden Pläne für die nächste Saison.
Kaum wo verdichtet sich alles, was nach Salzkammergut aussieht, so stark wie am Grundlsee. Unweit von Bad Aussee gelegen bietet das Gewässer ein beeindruckendes Panorama und gleichzeitig ein völlig naturbelassenes Ambiente. Seine Trinkwasserqualität ist dem größten See der Steiermark viel wert. Entsprechend verbunden und traditionsbewusst leben die Menschen hier, die zum Teil auch noch die überlieferten Berufe als Bauern oder Handwerker wahrnehmen. Sie gehören einfach dazu zum Gesamtbild des Grundlsees und machen verständlich, warum die Uhren hier vielleicht ein wenig entspannter gehen. R: Burkhard Stanzer
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Unfall oder Mord?
53. Folge
D, USA 1995
50'
Als die Feuerwehr die 82-jährige Frieda Weeks aus dem brennenden Auto ihrer Schwiegertochter Sheila Bryan befreit, ist die alte Frau tot. Sheila behauptet, sie sei einen Moment abgelenkt worden. Ihr Wagen sei von der Straße abgekommen und in einen Bach gefahren. Ihre Schwiegermutter sei im Auto eingeklemmt gewesen. Doch in Freda Weeks Blut ist kein Kohlenmonixid enthalten; sie war also schon tot, als der Wagen in Brand geriet.
Der Anblick ist ebenso atemberaubend wie unerwartet: Unmittelbar nördlich des Äquators erheben sich aus dem Tropenwald in Uganda mit Gletschern bedeckte Berge - das Ruwenzori-Gebirge. Es ist mit 5.109 Metern das dritthöchste Gebirge Afrikas und bildet die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. 1991 wurde auf der ugandischen Seite der Ruwenzori-Mountains-Nationalpark gegründet, um den Regenwald und die Tiere, die darin leben, zu schützen.
Die Justizvollzugsanstalt im nordrhein-westfälischen Aachen feierte 1995 ihre Einweihung und bietet Platz für über 700 Straf- und Untersuchungsgefangene. Wer arbeitet hier, wer sitzt wofür seine Strafe ab? Und wie gehen Angehörige mit dem Arrest eines Familienmitgliedes um?
Wunder der Nacht
Völlig unerwartet für die Pfleger im Pongoland hat Gorillaweibchen Kibara über Nacht ein Jungtier zur Welt gebracht. Die in Leipzig geborene Kibara hatte nicht nur vor den Pflegern ihre Trächtigkeit verborgen, sondern auch Gorillamann Abeeku bis kurz vor der Geburt sexuelle Angebote unterbreitet. Hormonelle Vorgänge, die normalerweise mit Beginn der Trächtigkeit ausbleiben.
Doch nun ist es da, das Kind, auf das zu recht alle stolz sein können. Westliche Flachlandgorillas sind vom Aussterben bedroht, und so ist jedes Jungtier ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung. Zudem war die Gorillagruppe erst im letzten Jahr neu zusammengestellt worden und bis vor kurzem war ungewiss, ob der junge Abeeku überhaupt zeugungsfähig ist. Dieser Beweis ist nun zweifellos erbracht, aber wie wird der unerfahrene Mann auf sein erstes Kind reagieren?
Schall und Rauch
Wenn das Jahr sich dem Ende neigt, ist es wieder Zeit für Lothars Lexikon der lustigen Fischnamen. Der Bereichsleiter des Gründergartens kennt sie alle, seine rund 400 Fischarten, doch die Namen haben so manche Tücke. Neben den wissenschaftlichen, meist lateinischen Bezeichnungen gibt es auch die Deutschen Namen: Titel, die sich bei Aquarianern gewohnheitsmäßig durchgesetzt haben, und die sich entweder aus der Lebensweise ableiten lassen oder aus Verhaltensweisen, Herkunft oder Aussehen der Fische.
Beobachtet man die Fische und bringt dazu noch etwas Fantasie mit, kann man sich viele deutsche Namen gut herleiten und merken. Dies gilt zum Beispiel für Kletterfische, Erdfresser oder Diskusfische. Ein wenig schwieriger wird es bei Husaren- und Soldatenfischen - das heutige Militär ist längst nicht mehr so farbenfroh gekleidet wie noch zu Napoleons Zeiten. Und dann gibt es Fische wie den "Roten Bruno", wer wohl darauf gekommen ist?
Schöne Bescherung
Lama Horst hat einen neuen Auftrag. Gemeinsam mit Freddy Kuschel, dem rastlosen Bereichsleiter im Ruhestand, soll er in der Adventszeit Besucher im Zoo mit weihnachtlichen Gaben erfreuen. Nach anfänglichen Problemen sind Freddy und Horst in den vergangenen Monaten ein gutes Team geworden. Was Horst allerdings nicht ahnt ist, dass ihm sein Weggefährte Freddy in einem Weihnachtsmannkostüm entgegentreten und einen weißen Bart tragen wird. Freddy hat Sorge, dass der Anblick des "Fremden" das Lama aus der Fassung bringen könnte. Wird Horst rot sehen?
Wir sind Sicherheit - das ist der Leitspruch, an dem sich rund 38.000 Bundespolizistinnen und Bundespolizisten messen lassen wollen. Die dreiteilige Reportageserie beleuchtet unterschiedliche Aufgabenbereiche und Einsatzgebiete der Bundespolizei, zum Beispiel den Grenz- und Küstenschutz mit dem Einsatzschiff BP82 Bamberg, den Einsatz von Spezialkräften der BFEplus sowie die Aufgaben und Fähigkeiten der Bundesbereitschaftspolizei und der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main.
Einem reichen Geschäftsmann wird vorgeworfen, den Freund seiner Tochter mit einer E-Gitarre erschlagen zu haben - er hat angeblich herausgefunden, dass der Musiker ein Doppelleben führte und nur Geld wollte. Hat er den Mord begangen, um seine Tochter und sein Vermögen zu schützen? Oder war es die depressive Ehefrau des Opfers, als sie von der Geliebten ihres Mannes erfuhr?
Im Herzen von Nordkalifornien liegt das malerische Städtchen Cary. Hier lebt Familie Britt den amerikanischen Traum. Vater Myron ist Chef eines Unternehmens, das luxuriöse Häuser konzipiert. Er und seine Frau Nancy sind seit 27 Jahren verheiratet und lieben ihre beiden Kinder über alles. Jeden Sonntag trifft sich der gesamte Britt-Clan im Haus der Großeltern zum Lunch. Doch wo sonst ausgelassene Stimmung herrscht, ziehen heute dunkle Wolken auf: Myrons wohlgehütetes Geheimnis kann nicht länger verborgen werden, und die Fassade der perfekten Happy Family beginnt stark zu bröckeln. Doch noch ahnt keiner, dass einer der Britts bald zum kaltblütigen Mörder wird.
Willem und Gerrit Ruempler haben auf ihrer ungewöhnlichen Reise mit einem Plattbodenschiff durch Deutschlands Norden überraschende und berührende Erlebnisse.
Schwebefähren, versunkene Dörfer, verschollenes Handwerk, weltberühmte Orgeln und ein Storchenvater, der den Tränen nahe ist - es ist eine Erlebnisfahrt, wie sie kontrastreicher und spannender kaum sein könnte.
Mit dem Plattbodenschiff geht es über Flüsse und Kanäle, auf Elbe und Eider und deren verwunschene Nebenflüsse. Und zuletzt ein Stück durch den Nord-Ostsee-Kanal, die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Mal einsam segelnd auf fast vergessenen Wasseradern, mal mitten im Getümmel der Containerriesen, mal auf Routen, die schon die alten Wikinger nutzten.
Eine Reise durch beeindruckende und vielfältige Landschaften. Alle haben ihre ganz eigenen Geschichten: In Hamburg, der Metropole am Elbstrom, spielen Sturmflutschutz und Wasserversorgung seit jeher eine lebenswichtige Rolle. Elbabwärts, auf schleswig-holsteinischer Seite, liegt die idyllische Haseldorfer Binnenelbe, Rückzugsort für Tiere und Pflanzen, die es nur noch dort gibt, und Heimat der Bandreißer. Bandreißer stellen ein wichtiges Bauteil für Holzfässer her, eine Handwerkstradition, die speziell an der Unterelbe beheimatet ist und eine überraschende Renaissance erlebt. Eins der Dörfer, in dem viele Bandreißer lebten, Bishorst, wurde von einer Sturmflut verschlungen.
Die einst viel befahrene Krückau, die die Elbe mit Elmshorn verbindet, ist fast versandet. Die Fahrt auf ihr ist ein kleines Wagnis. Dicht am Elbufer liegt das verträumte Städtchen Glückstadt, einst dänisch und berühmt für seinen Matjeshering. Weiter westlich führt die Stör nach Wilster und zur Wilsterau, wo der Norden Deutschlands am tiefsten ist, dreieinhalb Meter unter Null. Gäbe es nicht Deiche und Schöpfmühlen, wäre dort zweimal am Tag Land unter.
Auf der niedersächsischen Seite zweigt die Oste von der Elbe ab und schlängelt sich durch alte Kulturlandschaften, in der reiche Marschbauern und arme Moorkolonisten lebten. Und Künstlerinnen und Künstler: Die Künsterkolonie Worpswede mitten im Teufelsmoor ist weltberühmt.
Die Elbe mündet ins Wattenmeer, ein UNESCO-Weltnaturerbe, wo sich Robben, Krabben und Gliebfischer mit ihren Schiebenetzen tummeln. Vor der Vogelinsel Trischen lässt die Crew des Plattbodenschiffs ihr Boot trockenfallen. Und bekommt Besuch. Die Vogelwartin erzählt, was ihr Leben ganz allein auf Trischen so besonders macht.
Mit dem nächsten Hochwasser geht es weiter zur Eidermündung und von dort wieder landeinwärts, durch altes Siedlungsgebiet der Wikinger. Auch Dänen und Holländer haben dort Spuren hinterlassen, so wie auch im von Grachten durchzogenen Luftkurort Friedrichstadt. Den damals dänischen Eiderkanal zählte man einst zu den technischen Weltwundern. Die Flusslandschaften dort sind wieder anders: trockengelegtes Seenland, Refugium für bedrohte Wiesenvögel sowie Storchendörfer und uralte Feldsteinkirchen.
Die alte Eisengießerei bei Rendsburg direkt am Nord-Ostsee-Kanal ist heute ein bedeutender Ausstellungsort für moderne Kunst. Von dort ist Kiel-Holtenau nicht mehr weit mit seinen gewaltigen Schleusen auf die Förde hinaus zur Ostsee, dem Ziel dieser Reise.
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Vergessene Welten
D 2023
45'
Cuiabá, Brasilien, 20. April 1925: Drei Männer machen sich auf den Weg in die "Grüne Hölle" des Amazonas - auf der Suche nach der versunkenen Stadt "Z". Percy Fawcett leitet die Expedition - ohne GPS oder nähere Kenntnis über die Gefahren des Dschungels. Die Paläontologen Edward Drinker Cope und Othniel Charles Marsh bekämpfen sich 20 Jahre lang. Und Nikolai Wawilow setzt mit seiner Samen-Sammlung Weichen. Wie man heute vermutet, kamen Fawcett und seine Begleiter nie an ihrem Ziel an. Die Letzten, die den Abenteurer und seine Gefolgschaft noch einmal zu Gesicht bekamen, waren ein paar Menschen aus der indigenen Bevölkerung. Im Jahr 1927 erklärte die Royal Geographical Society die Männer schließlich für verschollen. Doch die Welt wollte nicht wahrhaben, dass die wagemutigen Forscher einfach spurlos verschwunden sein sollen. Fawcett war seiner Zeit voraus. Die damalige Wissenschaft sah in den Regenwäldern Zentral- und Südamerikas nichts als unberührte und menschenleere Natur. Er aber glaubte an die Existenz von Hochkulturen in diesen Gebieten. Heute ist klar und sichtbar, wie recht er hatte. Ab Ende des 18. Jahrhunderts boomte in Amerika die Paläontologie. In der Zeit des Aufbruchs Mitte des 19. Jahrhunderts machten zwei Männer auf sich aufmerksam. Einer von ihnen war Bauernsohn Edward Drinker Cope, der andere Othniel Charles Marsh. Er hatte an der Universität von Yale unter anderem Paläontologie und Chemie studiert. Anfangs verstanden sich die beiden Männer gut - bis es zum Krieg um Ehre und Ruhm kam, trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere und Forschungsansätze. Die zwei Paläontologen bekriegten sich 20 Jahre lang. Am Ende standen sie mit leeren Händen da - zwei gebrochene und einsame Männer. Dabei haben sie über 130 neue Dinosaurierarten entdeckt. Nikolai Wawilow - der Forscher hatte sich Anfang des 20. Jahrhunderts den Pflanzen und Samen verschrieben. Er reiste dafür in die entlegensten Regionen der Welt. Longyearbyen liegt auf dem 78. Breitengrad und ist die nördlichste Siedlung der Welt. In dem Ort führt ein geheimnisvoller Gang über 100 Meter tief in den Permafrostboden. Dort befindet sich der "Weltweite Saatgut-Tresor". In der weltgrößten Saatgutbank lagern heute weit über 1,1 Millionen Samenproben. Darunter befinden sich auch 60 Kisten mit der Spendernummer 17-39-36-5 und der Aufschrift "N. I. Wawilow". Der Russe war einer von denjenigen, die mit ihren Samen-Sammlungen ein solches Projekt erst ermöglicht haben. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Von Seoul über London bis Bangladesch wurden Bauwerke, die Schutz bieten sollten, zu Symbolen der Verwahrlosung. Einstürze in Sampoong und Rana Plaza. Ein Inferno in Grenfell. Jede dieser Tragödien wurde durch Gier und ignorierte Warnungen ausgelöst. Wie viele Menschenleben müssen verloren gehen, bevor die Sicherheit an erster Stelle steht?
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Im Jahr 1978 legt der Unabomber an der Northwestern University in Illinois seine erste Bombe. Die Suche nach dem "Warum" führt zurück in seine Kindheit. Wie wurde aus dem mathematisch begabten, schüchternen Jungen ein menschenverachtender Terrorist?
Ski, Surfboards, Sportbekleidung oder auch Mountainbikes - allzu oft bestehen sie aus umweltschädlichen Materialien. Wie kann die Sportindustrie grüner werden?
Immer mehr Menschen zieht es in die Natur, der Outdoortrend ist ungebrochen. Häufig hat diese Entwicklung aber negative Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt. Höchste Zeit, die Sportbranche nachhaltiger zu machen, ohne auf Spaß verzichten zu müssen.
In Belgien arbeitet Jasper Struelens an einem umweltfreundlicheren Wintersport. "Irgendwann ist mir klar geworden: Überall, wo ich Ski fahre, hinterlasse ich eine Spur", eine Spur aus Mikroplastik und Wachs. Noch dazu sind die Bretter aus herkömmlichen Materialien nicht wiederverwendbar. Das will Struelens ändern und entwickelt einen Alpinski aus Holz und Edelstahl, der ohne Klebstoff und Wachs auskommt.
Auf der grünen Welle ist Adrian Kuschke schon länger unterwegs. Der passionierte Surfer möchte die Surfindustrie klimafreundlich umkrempeln. Er arbeitet an Boards aus Agavenholz, einem nachwachsenden Rohstoff, denn er "will eine Alternative bieten, zu herkömmlichen Kunststoffboards und die Welt ein wenig besser machen". Seine Boards sind langlebiger als Schaumstoffbretter, ihr Kern zu 95 Prozent recyclebar.
Nachhaltige Laufkleidung, darum geht es dem Hamburger Steffen Otten. Gemeinsam mit einem Freund entwickelt er Sporttextilien, die aus Biobaumwolle oder anderen biologisch abbaubaren Stoffen bestehen. Am Ende ihrer Lebenszeit werden die alten Shirts nicht weggeworfen, sondern zu neuem Garn recycelt - das Material bleibt im Kreislauf. Steffen Otten ist überzeugt, "dass es möglich ist, Sportkleidung auch aus umweltgesunden Materialien herzustellen. Auch wenn die Sportindustrie uns etwas anderes erzählen will."
Mountainbiken ist ein beliebter Sport, der als naturnah gilt. Doch der Abrieb der Reifen beeinträchtigt die Umwelt. Wissenschaftler der Universität Bayreuth forschen deshalb daran, den Plastikabrieb der Reifen zu verringern. "Mit dem Mountainbike ist man mitten in der Natur. Deswegen ist es mir wichtig, mit meiner Arbeit mehr darüber herauszufinden. Schließlich will ich ja mit meinem Sport nicht der Natur schaden!", so der Sportökologe Fabian Sommer. Das Interesse eines großen Reifenherstellers haben die Forscher bereits geweckt.
Die Reportage-Reihe "Unguilty Pleasure" zeigt Möglichkeiten, wie sich das Leben in unterschiedlichen Bereichen unbeschwert genießen lässt - ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
Elektromobilität eröffnet neue Möglichkeiten - nicht nur beim Antrieb, sondern in der gesamten Fahrzeugarchitektur. Kompakte Fahrzeugformen verändern die Proportionen, verschieben den Fokus in den Innenraum und schaffen Freiheiten für Design und Nutzung. Gleichzeitig gewinnt die Leistung der Batterie moderner Fahrzeuge immer mehr an Bedeutung, denn sie bestimmt Effizienz, Reichweite und Lebensdauer. Elektrifizierung ist damit weniger ein einzelner Technologiesprung, sondern eine grundlegende Weiterentwicklung der Mobilität - mit Chancen für Gestaltung, Umwelt und neue Fahrzeugkonzepte.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Mit seinen 5.895 Metern ist der Kilimandscharo nicht nur der mit Abstand höchste Berg Afrikas, er ist auch das Wahrzeichen Tansanias und steht symbolisch für den ganzen Kontinent. Für die Einheimischen ist der Berg weiblicher Natur - schüchtern in die Wolken gehüllt und bescheiden. "Kilima" ist Swahili und bedeutet kleiner Hügel, "Njaro" ist eine Ortsbezeichnung, die für Wasser steht und die Bedeutung des Berges als Lebensspender für die Region unterstreicht. An seinen Hängen fallen deutlich mehr Niederschläge als in den weiten Ebenen, die ihn umgeben.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Tod im Rotlichtmilieu
20. Folge
D, USA 1995
35'
Ein Serienkiller hält Florida in Atem: Er ermordet Prostituierte und lässt ihre Leichen gut sichtbar liegen. Die einzigen Hinweise auf die Identität des Killers sind ein Reifenabdruck und Stofffäden. Erst durch den vierten Mord kommt die Polizei dem Täter auf die Spur: Auf dem Körper der Toten befinden sich die gleichen pinkfarbenen Stofffasern und braunen Tierhaare wie auf dem Körper eines anderen Opfers.
Schytmoyr ist eine Großstadt im Norden der der Ukraine. Im Land ist der Durchschnittlohn niedrig und die Kriminalität steigt seit Jahren an. Wer in Schytmoyr gegen das Gesetz verstößt, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit im Gefängnis Kolonie 8. Es handelt sich um eines der härtesten und berüchtigtsten Gefängnisse der Ukraine. Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen sitzen dort mehr als achthundert Gefangene hinter Gittern.
Die Justizvollzugsanstalt im nordrhein-westfälischen Aachen feierte 1995 ihre Einweihung und bietet Platz für über 700 Straf- und Untersuchungsgefangene. Wer arbeitet hier, wer sitzt wofür seine Strafe ab? Und wie gehen Angehörige mit dem Arrest eines Familienmitgliedes um?