Von allen früheren Wiener Vorstädten lässt sich in Mariahilf vielleicht am besten das damalige Leben der Leute in Wien abseits des Zentrums verstehen. Der Bezirk war damals, wie auch zum Teil heute noch, ein grätzelartiges Biotop, in dem das kleinbürgerliche Leben pulsierte. Zahlreiche Hotels entlang der Mariahilferstraße zeugten in Gumpendorf von der Zeit, als Fremde hier in Quarantäne mussten, damit sie sicher keine Krankheiten in die Innenstadt einschleppten. Geschäfte, Freizeitangebote, Unterhaltung, kleiner Straßenverkehr und eben auch Kultur prägten im 19. Jahrhundert das Ortsbild. Unter anderem ein Verein, der ein Vorstadttheater gegründet hat. Die Gumpendorfer beschlossen, hier das Raimund-Theater zu errichten, und schufen eine Bühne, die zu einer starbestückten Institution werden sollte und bis heute aus dem Wiener Musiktheaterbetrieb nicht wegzudenken ist. Regisseur Martin Vogg erzählt in dieser ORF III Erbe Österreich Neuproduktion die Geschichte dieses Bezirks und gibt ein möglichst plastisches Bild davon, wie das Leben der einfachen Menschen hier in früheren Epochen verlaufen ist, insbesondere am Ausgang der Monarchie.
Auf beiden Seiten der Beringstraße erleben Nikita in Ostsibirien und Martha in Nordalaska, wie ihre Welt buchstäblich zerfällt. Der seit der Mammutära beständige arktische Permafrostboden taut auf, und die Schmelze bedroht nicht nur das Zuhause und die Lebensgrundlagen von Nikita und Martha, sondern den gesamten Planeten. Ambitionierte Klimaziele gerieten im Strudel weltweiter Krisen in den Hintergrund, Energiesicherheit bestimmt inzwischen die politische Agenda. In der Arktis schreiten Bohrungen unaufhaltsam voran, obwohl Wissenschaftler eindringlich warnen: Die Region erwärmt sich viermal schneller als der Rest der Welt. Der Dokumentarfilm soll als Weckruf gelten.
"Die Unheilig-Story" begleitet den Grafen zehn Jahre nach seinem letzten Konzert beim emotionalen Comeback: vom Neustart im Probenraum bis zum Auftritt in Leipzig. Ein Bühnensturz unterbricht den Moment. Manager und Band schildern das Chaos backstage. Der Graf spricht über diese herausfordernde Zeit des Comebacks, die zudem von Schicksalsschlägen überschattet wird, und so seine Rückkehr belastend, aber auch so bedeutend machen.
Yannik lebt mit seiner Familie in einem maroden Haus. Anna-Lena und Mark-André kämpfen mit mangelnder Förderung aufgrund finanzieller Engpässe ihrer Mutter. In Wuppertal leiden David und seine Geschwister unter der Trennung ihrer Eltern.
Diese Woche sind Alan und sein Team in Sheffield, um einen wunderschönen Familiengarten für Seema und Nawras anzulegen, die beide im Schichtdienst für den NHS arbeiten und sich gleichzeitig rund um die Uhr um ihre schwer behinderte Tochter Nour und zwei weitere Kinder kümmern. Alans Entwurf schafft einen zugänglichen und anregenden Raum, den die ganze Familie genießen kann, mit Unterhaltungsbereichen und üppiger, duftender Bepflanzung.
Mit Gerd Kilbinger, Volker Niederfahrenhorst, Daniela Bette-Koch, Fabienne Hesse, Arne Obermeyer, Tom Jacobs, Silke Haupt, Christian Wunderlich, Hildegrd Meier, Judith Jakob, Daniel Werner, Anna Leisner, Demet Fey, Sascha von Zamberelly, Alma Lühn, Dominik Freiberger
Beim letzten Tractor-Pulling-Event reichte es nur für den zweiten Platz, denn der Motor lief nicht rund. Jetzt heißt es für Thomas Kaiser und seine Söhne Marcus und Christoph in Gerstetten: Ärmel hochkrempeln! Denn in zwei Tagen steht das nächste Rennen an. Stillstand kennt auch Mario Tänzer nicht. Der Experte für Militärfahrzeuge will mit seinem Team im Harz die Panzerplatte eines sowjetischen T-34 bergen. Und Marcus Thiel bringt in der Werkstatt einen 40 Jahre alten Radlader wieder in Schuss. Vor der Reparatur ist in Neerstedt erst mal Großreinemachen angesagt.
Im Jahr 845 belagern die Wikinger zum ersten Mal Paris. Nach ihren Raubzügen auf den Britischen Inseln und ihren Vorstößen ins spätere Russland nehmen sie nun das Frankenreich ins Visier. Immer wieder dringen sie ins Frankenreich ein. Die Wikinger überfallen Hamburg, verwüsten Friesland und Flandern, greifen Städte wie Rouen, Nantes und Tours an. Schließlich steuern Hunderte von Wikingerschiffen auf Paris zu. Diese Belagerung von Paris wird zu einem Schlüsselmoment in der Geschichte der Wikinger. Paris, die wohlhabende Perle des westlichen Frankenreichs, liegt damals im Wesentlichen auf einer Insel in der Seine, der heutigen Île de la Cité. Trotz der Aufstellung eines Heeres hält König Karl der Kahle eine Auseinandersetzung mit den berüchtigten Angreifern für aussichtslos. Paris erkauft sich schließlich den Abzug der Skandinavier gegen Lösegeld. Doch diese Lösegeldzahlung motiviert die Wikinger zu weiteren Überfällen auf die Stadt, die sie 885 sogar ein Jahr lang belagern. Im Laufe der Jahrzehnte pressen die Wikinger dem Frankenreich mit Dutzenden solcher Lösegeldzahlungen enorme Summen ab. Schließlich gesteht ihnen der König Ländereien entlang der unteren Seine zu. So werden die berüchtigten Nordmänner in der Normandie sesshaft und zu einer mächtigen politischen Größe. Stimmen die Legenden über die Wikinger? Wer waren sie wirklich? Die Doku-Reihe sucht nach den Motiven der Seekrieger.
Josh Gates landet in der Normandie. Dort bricht er zu einer Expedition auf und geht den bedeutendsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs an Land, in der Luft und zur See auf den Grund. Dabei entdeckt er einen riesigen deutschen Bunker-Komplex, der seit 75 Jahre unter der Erde verborgen liegt.
Wenn wir das Universum als Makrokosmos verstehen wollen, müssen wir auch die kleinsten Teilchen, den Mikrokosmos, berücksichtigen und umgekehrt - eine Schlüsselerkenntnis in der Kosmologie. Doch die Unendlichkeit ist genauso schwer fassbar wie kleinste Materiebausteine. Daher muss sich die Wissenschaft auf mathematische und theoretische Modelle stützen. Makro- und Mikrokosmos unterscheiden sich stark, bestimmen aber gemeinsam unser Universum.
Trotz zahlreicher Beweise und Aussagen von Augenzeugen über UFOs hielt sich das US-Militär jahrzehntelang bedeckt. Doch die Ereignisse während einer Navy-Übung am 14. November 2004 änderten diesen Kurs: Die Piloten zweier Super-Hornets erhielten plötzlich den ungewöhnlichen Befehl, eine unmittelbare Bedrohung aus der Luft vor der Küste San Diegos abzufangen. Sie fanden ein kleines Flugobjekt über den brechenden Wellen vor. Es war zwölf Meter lang, weiß, glatt und oval.
Luna Luce ist nach Frankfurt gekommen, um sich neu zu erfinden. Als Kind vom bayerischen Dorf war sie schüchtern, in der Großstadt lebt die 23-Jährige jetzt die unterschiedlichen Seiten ihrer Kreativität aus: Tanzen, Bildende Kunst, Kampfsport - wird sich bewahrheiten, was die Königin der Schwerter aus Lunas Tarotkarten prophezeit?
Mike wohnt mit seiner Hündin Marla auf der Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel, wo ihn die meisten Vorbeilaufenden ignorieren. Das hält er nur mit Crack und Heroin aus. Sobald er genug Geld hat, möchte er den Zug zu seiner Schwester nach Polen nehmen, um endlich den Entzug zu machen. Wird er es schaffen, von Frankfurt loszukommen?
Für Nicola ist Frankfurt eine Station auf der steilen Karriereleiter als Bankerin. Sie leitet das Risk-Management bei der J.P. Morgan SE. Ihr Leben findet auf den oberen Etagen von Frankfurt statt: im Büro in der 22. Etage des Taunus-Turms, im Hochhaus-Fitness-Studio und im Luxus-Apartment mit Blick über die Stadt. Wie erlebt sie ihre 70-Stunden-Woche, und wie Frankfurt nach Stationen in London und New York für die Bankerin an?
Die DDR Mitte der 50er Jahre. Es gilt die 6-Tage-Woche. Die junge Republik braucht Arbeitskräfte. Auch Frauen sollen beim Aufbau des sozialistischen Staates helfen. Doch wohin mit den vielen Säuglingen und Kleinkindern, wenn die Mütter bereits sechs Wochen nach der Geburt wieder zur Arbeit gehen müssen?
Die rettende Idee scheint einfach und effizient zugleich: Die Wochenkrippe wird aus der Taufe gehoben. Jeder kann jetzt sein Kind am Montag früh in einer solchen Einrichtung abgeben und am Samstag wieder mitnehmen. Damit gehen nicht nur Väter normal zur Arbeit, auch Mütter können durch die staatliche Kinderbetreuung voll am Erwerbsleben teilnehmen, das Studium beenden und Karrierechancen ergreifen. Eine sehr sozialistische und auch sehr emanzipierte Idee.
Mindestens einhunderttausend Kinder waren zwischen 1950 und dem Ende der DDR in den Wochenkrippen untergebracht. Und nicht nur in der DDR, auch in anderen sozialistischen Staaten wie in der Tschechoslowakei glaubte man an die kollektive Dauerbetreuung der Kleinsten. Doch schon früh ließen erste Forschungen Zweifel aufkommen. Von Hospitalismuserscheinungen und Entwicklungsstörungen alarmiert, brach man in anderen sozialistischen Staaten das Betreuungsmodell wieder ab. In der DDR dagegen wurde es bis in die achtziger Jahre hinein immer weiter perfektioniert.
Viele der ehemaligen Wochenkinder beklagen heute schwere seelische Schäden, die in der frühen Phase ihrer Kindheit begründet liegen. Betroffene nehmen uns mit in die Vergangenheit, berichten von Spätfolgen und ihren Ängsten, die sie bis heute in sich tragen. Auch Mütter und Krippenerzieherinnen schildern ihre Sicht auf die heute umstrittenen Einrichtungen, an denen die DDR bis zum Ende festhielt.
Aber ist es tatsächlich so, dass die Unterbringung in Wochenkrippen zu Traumatisierungen geführt hat, die auch Jahre später noch spürbar sind? Die Kinder- und Jugendpsychiaterin Dr. med. Agathe Israel, der Ethiker Prof. Dr. Karsten Laudien, der Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Florian von Rosenberg und die Sozialwissenschaftlerin Heike Liebsch beleuchten die 40-jährige Geschichte der DDR-Wochenkrippen und untersuchen die Auswirkungen auf die Betroffenen.
Im Schweizerhaus herrscht Feierlaune. Bauchladenverkäuferin Maria sorgt dafür, dass keiner auf dem Trockenen bleibt und verteilt Schnapserl an die Gäste. Sie selbst hält sich vom Alkohol aber lieber fern. Eines der legendären Fahrgeschäfte auf dem Prater ist der "Tobbogan". Kaum einer kennt die Teufelsrutsche so gut wie Sammy Konkolits - er hat sie vor zehn Jahren vor dem Abriss gerettet. Auch die "Große Geisterbahn" ist in die Jahre gekommen und soll modernisiert werden.
In Cleveland, im Nordosten des US-Bundesstaates Ohio, starb ein Mädchen, das gerade dabei war, seinen 14. Geburtstag zu feiern, im Kugelhagel. Sie wurde ein Opfer rivalisierender Gangs, was die Ermittlungen erschwert, weil es nahezu unmöglich ist herauszufinden, wer den tödlichen Schuss abgegeben hat. Die Detectives vor Ort hatten einige Augenzeugen, dank derer es möglich war, die an der Schießerei beteiligten Personen zu identifizieren.
Sechs Menschen, ihre Träume und ihre Kämpfe: Die Drama-Serie erzählt reale Schicksale und folgt den Lebenswegen unter anderen von Wernher von Braun, Nikita Chruschtschow und Golda Meir.
Als Kombination aus aufwendigen Spielszenen, Augenzeugenberichten und Archivmaterial dokumentiert die Serie die Zeit vom Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er-Jahre, die Epoche der Spaltung der Welt in Ost und West und der beginnenden Dekolonialisierung.
1942 scheint der Kampf um Stalingrad für die Sowjets verloren zu sein. Doch aufzugeben kommt für Nikita Chruschtschow nicht infrage. Stattdessen treibt er die Truppen zu einem Gegenangriff an und will damit den Kriegsverlauf wenden. Dann erhält er die Nachricht, dass sein ältester Sohn Leonid, der als Kampfpilot im Einsatz ist, als vermisst gilt. Ist er tot oder gar desertiert?
Für Trauer ist keine Zeit, denn Chruschtschows Schwiegertochter wird verhaftet. Kurzerhand beschließt er, die kleine Tochter der beiden, seine Enkelin Julia, vor dem staatlichen Kinderheim zu retten, indem er sie als seine eigene Tochter ausgibt. Er weiß, welche Konsequenzen seine Familie und ihn erwarten, sollte Stalin jemals von diesem Geheimnis erfahren.
Während bereits alliierte Bombenangriffe das Deutsche Reich überziehen, kann Wernher von Braun endlich seinen ersten Durchbruch im Raketenforschungsprogramm feiern. Die Wunderwaffe, auf die Hitler und Goebbels warten, könnte nach Stalingrad die Wende bringen. Doch dann wird das Konstruktionszentrum in Peenemünde überraschend von der Royal Air Force zerstört. Wernher von Braun lässt sich auf einen grausamen Deal mit der SS ein, die die Produktion der Raketen in den Untergrund verlegt und unter massivem Einsatz von KZ-Häftlingen vorantreibt.
Frantz Fanon aus der französischen Kolonie Martinique meldet sich mit 17 Jahren freiwillig zum Kriegsdienst. Als Schwarzer erlebt er den täglichen Rassismus in der französischen Armee, der Forces Françaises Libres , in Europa. Während im Norden Briten und Amerikaner in der Normandie landen, rückt Fanon mit seinen Kameraden vom Süden Frankreichs her vor.
Mit Max Wagner, Meriel Hinsching, Delia Meyer, Lara Mandoki
In der Datenbank der MUFON, einem Netzwerk, das UFO-Sichtungen dokumentiert und zu dem Thema forscht, finden sich unzählige Dokumente - manche mehr, andere weniger aussagekräftig. Finden sich dort Beweise für die Existenz außerirdischer Wesen?
Wie es für Nico war, mit suchtkranken Eltern aufzuwachsen!
2025
9'
Wie lebt man als Kind damit, wenn die eigenen Eltern alkoholkrank sind? In dieser Folge erzählt Nico, wie sehr ihn die Sucht seiner Mutter geprägt hat und wie die Kindergruppe für Kinder suchtkranker Eltern zum Wendepunkt wird. Dort findet er mit Betreuer Christian einen sicheren Ort für seine Gefühle. Trotz des Todes seiner Mutter gelingt es Nico, mit Unterstützung und seiner Liebe zur Musik einen neuen, positiven Weg zu gehen.
An einem klaren Winterabend im Januar 2008 kam es zu einer der erschreckendsten und mysteriösesten UFO-Sichtungen aller Zeiten. In der texanischen Kleinstadt Stephenville entdeckten einige Einwohner ein breites ominöses Flugobjekt am Himmel, das minutenlang auf einer Stelle schwebte und daraufhin mit Hyperschallgeschwindigkeit entschwand. Trotz dutzender Augenzeugen bleibt der Fall bis heute ungeklärt. Besonders das Militär leugnete den Vorfall vehement. War dies ein Vertuschungsversuch?
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
Trotz zahlreicher Beweise und Aussagen von Augenzeugen über UFOs hielt sich das US-Militär jahrzehntelang bedeckt. Doch die Ereignisse während einer Navy-Übung am 14. November 2004 änderten diesen Kurs: Die Piloten zweier Super-Hornets erhielten plötzlich den ungewöhnlichen Befehl, eine unmittelbare Bedrohung aus der Luft vor der Küste San Diegos abzufangen. Sie fanden ein kleines Flugobjekt über den brechenden Wellen vor. Es war zwölf Meter lang, weiß, glatt und oval.
ATV begleitet die zahlreichen Schausteller, Ticketverkäufer und Rekommandeure, die tagtäglich dafür sorgen, dass am berühmtesten Vergnügungspark Wiens alles nach Plan läuft, bei der Arbeit. Alt und Jung zieht der Prater in seinen Bann. Nervenkitzel ist bei einem Besuch garantiert - egal ob im Wirtshaus oder im Tagada.
Am 11. Juli 1897 starten drei Männer vom Spitzbergen-Archipel in einem Wasserstoffballon Richtung Nordpol - und kehren nie wieder zurück. Erst 33 Jahre später, am 6. August 1930, stoßen Robbenfänger auf der Insel Kvitøya auf die Überreste der Expedition: Perfekt im Schnee konservierte Körper, dazu Notizen und Fotofilme mit 240 Aufnahmen, von denen 93 gerettet werden können. Was verraten diese Fotografien und Tagebücher über das Schicksal der Entdecker?
"Gestrandet im ewigen Eis" folgt den Spuren der Andrée-Expedition und ihrem rätselhaften Ende.
Die Wikinger sind die ersten Europäer, die den Norden Amerikas betreten, noch vor Christoph Kolumbus. Sie erhoffen sich ein besseres Leben als in ihrer Heimat Skandinavien. Mit der Machtübernahme des ersten Königs Harald I. 870 nach Christus sehen die norwegischen Stammesfürsten ihren Einfluss schwinden. Viele Wikingergruppen verlassen das Land, reisen übers Meer und gründen neue Siedlungen. In Island, Grönland - und Neufundland. Mit ihren ausgefeilten Langschiffen sind erste Wikinger vor ihnen bereits große Entfernungen gesegelt und gerudert. Auf ihren Raubzügen haben ihre Vorfahren inzwischen Küstenstädte in Britannien geplündert, sind als Kaufleute nach Osten in das Gebiet des späteren Russlands vorgestoßen, haben Eroberungsfeldzüge nach Konstantinopel, in den Mittelmeerraum und das Frankenreich unternommen. Nun machen sich die norwegischen Stämme auf nach Island. Um das Jahr 986 nach Christus siedeln sie auch in Grönland, und schließlich gelingt ihnen die Fahrt über den Atlantik bis zur Insel Neufundland im heutigen Kanada. In den 1960er-Jahren entdecken Archäologen dort Überreste einer Wikingersiedlung. Stimmen die Legenden über die Wikinger? Wer waren sie wirklich? Die Doku-Reihe sucht nach den Motiven der Seekrieger.
Am 24. Oktober 1975 legten über 90 Prozent der weiblichen Bevölkerung Islands die Arbeit nieder. Sie weigerten sich, im Büro zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Mit dem Streik wollten die Frauen beweisen, wie wichtig die weibliche Hälfte der Gesellschaft für das Wohl aller ist. Die Aktivistinnen von damals erzählen die Geschichte dieses bedeutsamen Tages. "Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine", sagt eine der Aktivistinnen in dem Dokumentarfilm. "Wir wollten sie nur ein wenig verändern!" Denn Gleichberechtigung war Mitte der 1970er Jahre ein Fremdwort in Island - wie damals überall auf der Welt. Vigdís Finnbogadóttir, eine der Aktivistinnen, erinnert sich: "Ich wollte immer die Welt sehen. Wenn mich jemand fragte, was ich mal werden wollte, antwortete ich: Kapitänin auf einem Schiff. - 'Aber nein, meine Liebe', sagten sie, 'das kannst du nicht. Du bist doch ein Mädchen'."
Aber Vigdís Finnbogadóttir hat es allen gezeigt: 1980 wurde sie Islands Präsidentin. Als erste demokratisch gewählte Frau der Welt. Der Dokumentarfilm setzt all diesen mutigen Frauen ein Denkmal. Er erzählt von der kollektiven Kraft von Frauen, die Gesellschaft zu verändern. Und er regt dazu an, auch heute wieder scheinbar Gegebenes infrage zu stellen.
Philipp aus dem Hanfbachtal bringt seinen Faun L908 SA auf Vordermann, mit dem er an Geschicklichkeitsfahrten im Gelände teilnimmt. Denn das Fahrzeug hat einige Mängel und in diesem Jahr wird bei der technischen Abnahme besonders genau geprüft. Thomas Kaiser und seine Söhne Marcus und Christoph bereiten sich auf das nächste Tractor-Pulling-Event vor. Doch der Wettergott könnte ihnen bei der Mission Titelverteidigung einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Und Mario Tänzer kümmert sich im Ostdeutschen Fahrzeugmuseum um vernachlässigte Schätze.
1944 hat Joan Hinton ihr Physikstudium abgeschlossen. Die 23-Jährige wird für das streng geheime "Manhattan-Projekt" in Los Alamos angeworben.
Dort ist sie als eine der wenigen Wissenschaftlerinnen im Team von Enrico Fermi und Robert Oppenheimer an der Entwicklung des weltweit ersten Kernreaktors beteiligt. Am 16. Juli 1945 beobachtet sie den ersten Atomwaffenversuch, den Trinity-Test.
Der junge Soldat Frantz Fanon riskiert sein Leben im Kampf um die Befreiung des Elsass. Gleichzeitig ist er in der Armee immer wieder rassistischer Diskriminierung ausgesetzt. Das lässt ihn zunehmend zweifeln, ob er wirklich auf der richtigen Seite steht. Europa wird von den deutschen Besatzern befreit, und der Zweite Weltkrieg endet in Europa im Mai 1945.
Die überzeugte Nationalsozialistin Hedwig Höß flieht mit ihrer Familie vor den sowjetischen Truppen nach Norddeutschland. Als die Briten sie dort schließlich gefangen nehmen, muss sie sich zwischen ihren Kindern und ihrem Mann entscheiden. Wen wird sie verraten und an die verhassten Feinde ausliefern?
Zur selben Zeit beenden die Amerikaner den Weltkrieg im Pazifik mit dem Einsatz der Atombomben "Little Boy" in Hiroshima und "Fat Man" in Nagasaki. Die Welt ist erschüttert. Auch Joan Hinton gerät darüber in tiefe Zweifel: Der Krieg ist vorüber - doch zu welchem Preis?
Sechs Menschen, ihre Träume und ihre Kämpfe: Die dokumentarische Drama-Serie erzählt reale Schicksale und folgt den Lebenswegen unter anderen von Wernher von Braun, Nikita Chruschtschow und Golda Meir. Als Kombination aus aufwendigen Spielszenen, Augenzeugenberichten und Archivmaterial dokumentiert die Serie die Zeit vom Zweiten Weltkrieg bis in die 1960er-Jahre, die Epoche der Spaltung der Welt in Ost und West und der beginnenden Dekolonialisierung.
Mit Max Wagner, Meriel Hinsching, Delia Meyer, Lara Mandoki
Für die kritischen Allestester kommen wieder spannende Produkte ins Haus geflattert: Detlef & Nicole rücken lästigen Rückenhaaren auf die Pelle. Ingrid & Otto entfliehen bei heißen Temperaturen unter eine smarte Strandmuschel. Roland und seine Steffi lassen sich von einem originellen Reißverschluss begeistern. Und die vier Jungs der Studenten-WG werden mit wiederverwendbaren Wasserbomben aus Silikon zu kleinen Lausbuben.
Wenn Meteoriten auf die Erde einschlagen, können sie wertvolle Metalle hinterlassen, die für die Entwicklung der Menschheit von großer Bedeutung sind. Ist es möglich, dass die Himmelskörper nicht zufällig auf unserem Planeten landeten, sondern von Außerirdischen gesteuert wurden?
Die 14-jährige Lisa Gilbert und ihr 13-jähriger Bruder Randy wurden im August 1978 im Haus der Familie von einem Fremden angegriffen. Beim Einbrecher handelte es sich um Don Miller. Der 23-Jährige wurde verdächtigt, für das Verschwinden mehrerer Personen verantwortlich zu sein. Lisa und Randy berichten davon, wie sie die Attacke von Don Miller erlebt haben. Außerdem gewährt der Polizist Rick Westgate Einblicke in die damaligen Ermittlungen.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Um 1900 entstehen in Wien die ersten Straßenfotografien, die nicht nur die Prominenz, sondern auch den Alltag der breiten Bevölkerung festhalten. Vieles wirkt dabei überraschend vertraut: Zahlreiche Orte der Stadt ähneln schon damals dem heutigen Wien. Die Menschen jedoch unterscheiden sich in Mode, Berufswelt und Wertevorstellungen deutlich von uns. Diese faszinierende Zeitreise führt die neue Erbe Österreich-Produktion in das Wien der ersten Foto- und Filmpioniere zurück und präsentiert Aufnahmen, die so noch nie im Fernsehen zu sehen waren. Ausgehend von historischen Bildern spannt der Film einen stadtgeschichtlichen Bogen - von der Zeit vor der Ringstraße, als die Stadtmauern noch standen, bis zur letzten Blüte der k. u. k. Monarchie und darüber hinaus. Im Fokus stehen die großen Umbrüche im Stadtverkehr, der Wandel der Mode, ausgestorbene Berufe und der Alltag der Wienerinnen und Wiener um 1900, der stark von Klassenbewusstsein geprägt war. Der Film besucht bekannte Schauplätze vom historischen Zentrum bis in die Außenbezirke und lässt das außergewöhnliche Bildmaterial von Expertinnen und Experten einordnen.
Jean und Jane Hopkins scheinen ein perfektes Leben zu führen. Doch in ihrem Inneren lauert eine gefährliche Krankheit, die zum Verderben der Schwestern führen wird. In ihrem Wahn versuchen sie alles, um ihre Familien zu retten - doch das hat katastrophale Konsequenzen.
Fast 300 Jahre lang prägen die Wikinger Europa. Bis heute finden sich ihre Spuren in England, Frankreich, im Ostseeraum - und sogar in Amerika. Doch dann verschwinden die gefürchteten Krieger. Im 11. Jahrhundert beginnt der Niedergang der berüchtigten skandinavischen Stämme. Als Ende ihrer Ära gilt die Schlacht von Hastings im Jahr 1066 - mit dem Sieg des normannischen Königs Wilhelm der Eroberer. Fortan regiert er England. Wilhelm der Eroberer führt viele politische und soziale Veränderungen ein, vor allem aber lässt er das Land militärisch befestigen, um weitere Angriffe und Überfälle von Wikingerarmeen zu verhindern. Nach und nach müssen sie auch viele ihrer Handelsmonopole aufgeben. Doch der Niedergang der Wikinger vollzieht sich schleichend und auf mehreren Ebenen: Die zunehmende Christianisierung führt dazu, dass viele Stämme ihren Glauben an nordische Götter ablegen. Sie werden sesshaft und lernen das friedliche Leben zu schätzen. Die Wikinger verschmelzen in den folgenden Jahrhunderten praktisch mit den Menschen und Gebieten, die sie einst überfallen, ausgeraubt und zum Teil blutig erobert haben. Stimmen die Legenden über die Wikinger? Wer waren sie wirklich? Die Doku-Reihe sucht nach den Motiven der Seekrieger.
2015 machen Astronomen eine beunruhigende Entdeckung: Hunderttausende Galaxien überall im Universum werden dunkler. Einige von ihnen haben in den vergangenen zwei Milliarden Jahren die Hälfte ihrer Leuchtkraft eingebüßt. Zu den runtergedimmten Sternenansammlungen gehört auch unsere Milchstraße. Der Energiekreislauf im Universum scheint gestört zu sein. Was steckt hinter dem Phänomen, und was bedeutet es für das Leben auf der Erde? Mögliche Antworten gibt ein Blick ins Zentrum der Milchstraße.
Seine bisher längste Auslandsreise führt Papst Leo XIV. nach Afrika. "kreuz & quer" begleitet ausgewählte Stationen dieser Reise, die die großen Kontraste des Kontinents vor Augen führen: Mit Algerien, Wirkungsstätte des Kirchenvaters Augustinus, besucht der Papst ein fast ausschließlich islamisches Land, während in Angola der Katholizismus das religiöse Leben prägt. Neben den aktuellen Begegnungen vor Ort beleuchtet der Film historische Linien und Verbindungen nach Österreich: Eine Kärntner Gemeinde unterstützt seit Jahren Projekte in Angola, Augustinermönche in Wien ordnen die Bedeutung ihres Ordensgründers ein. Die Dokumentation verknüpft Gegenwart und Geschichte und zeigt, wie Glaube über Kontinente hinweg wirkt.