Knapp sechs Millionen Deutsche wanderten zwischen 1830 und 1930 in die USA aus. New York war zwischenzeitlich nach Berlin und Wien die Stadt mit dem größten Anteil deutschsprachiger Bevölkerung weltweit. "Little Germany" hieß der Stadtteil, in dem die meisten Deutschen lebten. Sie haben die USA bis heute geprägt. Der Film schildert das Schicksal des deutschen Migranten Georg Schmidt, der seinen großen Traum von einer Anwaltskarriere in New York verwirklichen will. Die Stadt ist aber nicht nur Zukunftshoffnung, sondern auch beherrscht von kriminellen Gangs. Als seine Verlobte wegen Diebstahls im Gefängnis sitzt, muss Schmidt die mächtigste Verbrecherin der Stadt, ebenfalls eine Migrantin aus Deutschland, um Hilfe bitten. Ihre Bedingungen bringen den angehenden Anwalt in eine ausweglose Situation. Aufwändige Spielszenen lassen das New York der Deutschen lebendig werden, Analysen von Historiker*innen erläutern das Leben und Schicksal der Emigrierten.
Buch: Elin Carlsson & Arne Peisker
Regie: Sigrun Laste, Arne Peisker, Ed Hydock
Produktion: STORY HOUSE Productions/ ZDF Terra X/ Arte
Markus Lanz - Amerika ungeschminkt: Was kommt nach Trump?
D 2026
63'
In der ZDF-Dokumentation "Markus Lanz - Amerika ungeschminkt: Was kommt nach Trump?" reisen Markus Lanz und Anabel Münstermann durch die US-Südstaaten.
Im Fokus steht die MAGA-Bewegung: "Make America Great Again". Wofür steht sie heute, welche Ziele verfolgen ihre Anhänger und kann sie auch ohne Donald Trump bestehen?
Lanz und Münstermann treffen Menschen, die Trump und MAGA weiterhin unterstützen, aber auch solche, die sich von der Bewegung abgewandt haben. Was bringt Menschen dazu, Trump trotz Enttäuschungen die Treue zu halten? Und warum kehren andere MAGA den Rücken? Die Dokumentation sucht nach den Motiven hinter einer politischen Loyalität, die sich nicht allein mit Wahlergebnissen oder Parteizugehörigkeit erklären lässt.
Dabei richtet sich der Blick auch auf die Zeit nach Donald Trump. Was kommt nach Trump? Wer könnte sein politisches Erbe antreten? Wird MAGA auch ohne seine zentrale Figur eine bestimmende politische Kraft bleiben? Wird sich die Bewegung verändern, gemäßigter werden - oder könnten sich Teile der amerikanischen Rechten weiter radikalisieren?
In Miami, Florida, begegnet Lanz einem Amerika des nahezu unvorstellbaren Reichtums - und einer besonderen politischen Realität. Er trifft kubanischstämmige Amerikaner, die überzeugte Trump-Anhänger sind. Warum unterstützen Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte Donald Trump und seine MAGA-Bewegung? Welche Rolle spielen ihre Erfahrungen mit Kuba, ihr Verständnis von Freiheit und ihre Erwartungen an die amerikanische Politik? Und was erhoffen sie sich von Trump und einem Amerika im Zeichen von "Make America Great Again"?
Gleichzeitig zeigt Miami die enormen Gegensätze des Landes. Sichtbarer Luxus und großer Wohlstand treffen auf Menschen, die mit steigenden Lebenshaltungskosten und sozialer Unsicherheit kämpfen. Auch gesellschaftlich befindet sich Amerika im Wandel: Traditionelle Vorstellungen von Familie und Geschlechterrollen erleben in bestimmten Milieus eine Renaissance. Die Dokumentation fragt, was hinter der sogenannten Manosphere, der Rückkehr klassischer Rollenbilder und der Sehnsucht nach einer gesellschaftlichen Ordnung steckt, die an die 1950er-Jahre erinnert.
Rund um New Orleans, Louisiana, zeigt sich ein anderes Amerika: Krabbenfischer kämpfen mit Inflation, steigenden Kosten und den Folgen der Globalisierung um ihre Existenz. Zugleich sind Leihmutterschaften zu einem Geschäftsmodell geworden, das für manche Familien eine wichtige finanzielle Lebensgrundlage darstellt. Die Begegnungen werfen eine zentrale Frage auf: Warum halten viele Menschen dennoch zu Trump - und welche Rolle spielen dabei wirtschaftliche Sorgen, gesellschaftliche Überzeugungen und der Wunsch nach Sicherheit für die eigene Familie?
Dabei stellt die Dokumentation auch ein vertrautes Bild auf den Prüfstand: Ist Amerika tatsächlich so tief gespalten, wie es häufig dargestellt wird? Oder verdeckt die politische Polarisierung, dass viele Amerikaner - unabhängig von ihrer politischen Haltung - ähnliche Sorgen und Wünsche haben und zunächst um ihr Auskommen, ihre Familien und eine sichere Zukunft kämpfen?
Die Midterm Elections werden schließlich zu einem wichtigen Gradmesser. Wie stabil ist Trumps Rückhalt? Wohin entwickelt sich die Republikanische Partei? Und geben die Wahlen bereits Hinweise darauf, wie ein Amerika nach Trump aussehen könnte?
"Markus Lanz - Amerika ungeschminkt: Was kommt nach Trump?" blickt hinter die vertrauten Bilder vom reichen, armen und politisch gespaltenen Amerika. Markus Lanz und Anabel Münstermann begegnen Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenswelten und fragen, was ihre Sorgen, Hoffnungen und politischen Überzeugungen über den Zustand der USA erzählen - und welche Kräfte das Land nach Donald Trump prägen könnten.
Michael Glawogger (1959 - 2014) geht den Fragen nach, ob körperliche Schwerstarbeit verschwindet oder ob sie nur unsichtbar wird - und wo sie im 21. Jahrhundert noch zu finden ist.
Mit "Workingman's Death" feierte er einen sensationellen Kino- und Festivalerfolg, nachdem der international gefeierte österreichische Filmemacher in "Megacities" das Leben in Großstadtmolochen dokumentierte und in "Frankreich, wir kommen" Fußballfans zeigte.
Auch mit "Nacktschnecken" und "Slumming" bewies Glawogger, dass er gefeierte Spielfilme machen kann.
"Workingman's Death" ist eine zweistündige Filmreise, die 2005 bei den European Film Awards als bester europäischer Dokumentarfilm nominiert war und auf Festivals in Leipzig, Gijón und London Preise einheimste. In sechs Kapiteln folgt Glawogger dabei den Spuren von "Helden" in illegalen Minen der Ukraine, spürt "Geister" unter den Schwefelarbeitern in Indonesien auf, begegnet "Löwen" in einem Schlachthof in Nigeria, bewegt sich unter "Brüdern", die ein riesiges Tankschiff in Pakistan zerschneiden, und hofft mit chinesischen Stahlarbeitern auf eine "glorreiche Zukunft".
Die Zukunft ist aber mittlerweile in Deutschland angekommen, wo eine ehemals wichtige Hochofenanlage in einen Freizeitpark verwandelt wurde. "Arbeit kann viel sein. Oft ist sie kaum sichtbar, manchmal schwer erklärbar und in vielen Fällen nicht darstellbar. Schwere körperliche Arbeit ist sichtbar, erklärbar, darstellbar. Daher denke ich oft: Sie ist die einzig wirkliche Arbeit", so Glawogger.
Neben Erich Lackner und Mirjam Quinte hat Oscar-Preisträger Pepe Danquart "Workingman's Death", im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens mitfinanziert, produziert. Für die Musik ist der renommierte Filmmusiker John Zorn verantwortlich, der den so genannten "Genius Grant" der MacArthur Foundation in der Höhe einer halben Million Dollar erhielt.
1935 wird der sowjetische Bergmann Aleksej Stachanow zum Helden der Arbeit. 102 Tonnen Kohle in einer Schicht - ein bis dahin nicht erreichter Rekord. Er wird damit zum Star, zum Helden, zum Politiker und zur Legende. Eine Stadt im Donbass und eine Bewegung werden nach ihm benannt, eine riesige Statue wird errichtet. Krasni Lutsch, Ukraine. Dort, wo einst Stachanow seine Rekorde setzte, arbeiten heute Tatjana, Valodja und Vassili in einer selbst gegrabenen, nicht mehr als 40 Zentimeter hohen Mine. Sie bauen Kohle für den Eigenbedarf ab und leben von der vagen Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Sie sind die neuen "Helden des Donbass". Ostjava, Indonesien: Pak Agus trägt seit 30 Jahren Schwefel vom Krater des Berges Kawa Ijen ins Tal. Er benutzt dazu zwei mit einer Stange verbundene Körbe, auf seinen Schultern liegt eine Last von 70 bis 100 Kilogramm.
Da der Vulkan auch ein beliebtes Ausflugsziel für in- und ausländische Touristen ist, führt ihn sein täglicher Weg vorbei an Schaulustigen, die ihn und seine Kollegen bestaunen, befragen, bewundern und fotografieren. Sie sind wie "Geister" aus einer vergangenen Zeit. Bunmi Onokoya und seine Kollegen schlachten, rösten, waschen, häuten, zerteilen, schleppen, handeln, laufen und schreien von morgens bis mittags. In dieser Zeit werden an die 350 Ziegen und fast ebenso viele Stiere vom lebenden Tier zum verkaufsfertigen Fleisch verarbeitet.
Die Arbeiter in Port Harcourt, Nigeria, sind stolz, laut und fröhlich. Schließlich sind sie dafür verantwortlich, dass ihre Landsleute zu essen haben. Sie sind selbstbewusst und stark wie "Löwen". Dawa Khan ist eigentlich Bauer. Aber in seinem Dorf reichen die Erträge nicht mehr zum Leben. So arbeitet er in Gaddani, Pakistan. Er und Hunderte andere zerlegen mit mehr oder weniger bloßen Händen alte Tankschiffe, verarbeiten den Schrott aus dem Rest der Welt. Mit strengstem Gottvertrauen und im kollektiven Bewusstsein, dass sie "Brüder" im Geiste und im Leid sind, begegnen sie der täglichen Lebensgefahr von Explosionen und herabstürzenden Trümmern. Doch die "Zukunft" findet in China statt.
Die 1.343 Kilometer lange finnisch-russische Grenze reicht vom Polarkreis bis zur Ostsee. Über Jahrzehnte hinweg wurde hier Misstrauen gehegt, doch das tat dem privaten und wirtschaftlichen Austausch keinen Abbruch. Doch seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine und dem Nato-Beitritt Finnlands im Jahr 2023 geriet dieses Gleichgewicht ins Wanken.
Egal ob an Land oder im Wasser: die Allestester sind wieder in ihrem Element. Sie drücken auf die Spülung, drehen durch und tauchen ab. Ingrid und Otto testen einen ungewöhnlichen Raketenofen. Während Kathrin und Andreas am Aufbau eines sonderbaren Sportgeräts verzweifeln, setzen Steffi und Roland sich mit einem skurrilen Zehenspreizer auseinander. Am Ende eines jeden Tests steht wie immer die alles entscheidende Frage: Hot oder Schrott?
Andre hat seinen stationären Entzug leider vorzeitig beenden müssen. Dennoch will sich der gelernte Tischler davon nicht unterkriegen lassen und weiter gegen seine Sucht ankämpfen.
Alan teilt inspirierende Ratschläge, während Errol Reuben Fernandes ein einzigartiges Gemeinschaftsprojekt besucht, das innovative Ansätze und Zusammenarbeit fördert. Gleichzeitig erkundet Camilla Bassett-Smith einen kühnen Garten in den Cotswolds, der durch seine außergewöhnliche Gestaltung und Pflanzenvielfalt besticht. Beide Erlebnisse bieten spannende Einblicke in kreative Gartenprojekte und deren Umsetzung.
Baylen und Colin wollen sich für ihre Hochzeit in Form bringen, doch ein klassisches Fitnessstudio kommt für Baylen wegen ihrer Zwangsstörung nicht infrage. Also muss eine kreative Alternative her. Die Lösung: Hobby Horsing, wo mit Steckenpferden galoppiert, gesprungen und trainiert wird, als stünde ein echtes Turnier bevor. Zwischen schweißtreibenden Übungen, peinlichen Erinnerungen und viel Gelächter testen die Verlobten ihre Fitness auf recht ungewöhnliche Weise. Doch auch abseits des Parcours bleibt der Druck hoch: Neben Gästelisten und Budgetplanung für die Hochzeit steht ein heikles Gespräch bevor.
Hat Hitler sich erschossen, wie es die preußische Soldatenehre erforderte? Oder erhielt er von seinem treu ergebenen Diener den Fangschuss - nachdem er eine Giftkapsel zerbissen hatte? Hat Magda Goebbels ihre sechs Kinder selbst umgebracht, oder hat ein Arzt die Tat in ihrem Auftrag vollbracht? Autor Michael Kloft befragte die letzten noch lebenden Zeitzeugen.
Im Laufe der Geschichte wurden legendäre Waffen und fortschrittliche Technologien häufig göttlichen oder außerirdischen Einflüssen zugeschrieben. Als die Menschheit schließlich nukleare Fähigkeiten entwickelte, tauchten in alten vedischen Schriften Hinweise auf Waffen mit ähnlich zerstörerischer Kraft auf. Könnte es sein, dass all diese Waffen ursprünglich aus einem außerirdischen Arsenal stammen?
Obwohl der Mars als große Hoffnung der Menschheit für die Besiedelung eines weiteren Planeten gilt, ist der äußere Nachbar der Erde noch längst nicht zur Gänze erforscht. Daher werden schon seit Jahrzehnten Sonden und Roboter auf den roten Planeten geschickt, darunter auch "Perseverance", die fünfte Mars-Rover-Mission der NASA. Wissenschaftler und Astronaut Ulrich Walter erklärt, wieso der Mars wieder in den Fokus der Raumfahrt rückt und weshalb der Mond als Ausgangsbasis dienen könnte.
Der Filmstar, seine Frau Susan, zwei Hessen, eine Kamera
55'
Hollywood-Star Jeff Bridges hat einen Traum: Er will die legendäre Widelux-Kamera wiederbeleben. Dafür sucht der begeisterte Fotograf gemeinsam mit seiner Frau Susan Hilfe bei zwei Analogfoto-Fans aus Bad Nauheim in Hessen. Schaffen es die vier, die Mission des "Dude" zu erfüllen und die fast vergessene Ikone zurückzubringen?
Im Kaiserreich geplant und gebaut, blühte der Reichstag während der demokratischen Ära der Weimarer Republik auf. Doch schon bald darauf erlebte er seinen Untergang. Nach NS-Diktatur, Brand und Kriegszerstörung wurde er wiederaufgebaut, fiel während des Kalten Krieges in ein Wachkoma und wurde nach der Wende wieder zum Zentrum der politischen Macht in Deutschland. Das Gebäude aber ist mehr als nur ein Ort der Politik: Seit mehr als 120 Jahren ist es auch Bühne und Spiegelbild der deutschen Geschichte.
Mit hochwertiger Ausstattung und Schauspielern wie Anna Thalbach, David Schütter, Beat Marti u. a. sind die wichtigsten Ereignisse rund um den Reichstag in Szene gesetzt. Es sind nicht nur die Parlamentarier, die im Fokus des Films stehen, sondern Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, die von der Kaiserzeit bis heute eng mit dem Gebäude verbunden sind. Ob Planer, Bauarbeiter, Bibliothekarin, Stenograf, Sekretärin, sie alle erlebten auf ihre Weise die wechselvolle Geschichte des bedeutendsten Hauses der deutschen Geschichte. Dazu gehören auch der Künstler Christo und der Architekt Sir Norman Foster, die das Reichstagsgebäude mit ihrem Schaffen weltweit zum positiven Symbol für das wiedervereinte Deutschland gemacht haben.
Das Schweizerhaus gilt als die Kultgaststätte des Praters. Angestellte wie Kellner Wolfgang arbeiten hier schon seit vielen Jahren und kennen die zahlreichen Anekdoten des Lokals. Der Wurstelprater ist abends der Anziehungspunkt für Jugendliche. Hier wird geflirtet und gefeiert, was das Zeug hält. Beliebt bei Jung und Alt sind die Geisterbahnen. Der technische Leiter Sandro Spreitzer zeigt einen Blick hinter die Kulissen.
Satelliten fangen Beweisaufnahmen für ein umfassendes Militärexperiment in der Wüste von Nevada ein. In der Nähe befindet sich die berüchtigte Area 51. Was ist dort geschehen? Außerdem zeigen die Kameras Bilder der größten Massenstrandung von Walen an der australischen Küste. Wieso mussten dort so viele Tiere qualvoll verenden?
Bereitet sich Putins Russland auf eine langfristige Konfrontation mit Europa vor? Ein Rechercheteam entdeckt geheime Dokumente, spricht mit Nato-Kommandeuren, russischen Insidern und Frontsoldaten und untersucht militärische Aktivitäten entlang der Ostgrenze Europas. Eine investigative Spurensuche zwischen Abschreckung, Propaganda und Kriegsgefahr.
Leica - ein Begriff, der vielen ein begehrliches Glitzern in die Augen zaubert. Denn schließlich handelt es sich nicht um irgendeinen Fotoapparat, sondern um die Kleinbild-Kamera, die in den zwanziger Jahren die Welt der Fotografie revolutionierte. Sie war viel kleiner, leichter und unauffälliger als die bis dahin üblichen Plattenkameras, dazu schnell - 36 Bilder in rascher Folge konnten die Fotografen mit ihr schießen. Mit der Leica begann die große Geschichte des Fotojournalismus, und unzählige der weltberühmten Bilder, die den Blick auf die Welt prägten, sind mit ihr entstanden. Die Geschichte der Firma, die die Leitz-Kamera auf den Markt brachte, begann 1869 in Wetzlar: Dort übernahm damals Ernst Leitz senior die kleine optische Werkstatt von Carl Kellner, in der Mikroskope gebaut wurden. Neue Herstellungsverfahren, innovative Produkte und ein gutes Gespür für die Bedürfnisse seiner Kunden machten die Leitz-Werke Anfang des 20. Jahrhunderts zum weltgrößten Hersteller von Mikroskopen. Knut Kühn-Leitz, Urenkel von Ernst Leitz senior, erzählt in dem Film, wie sein Urgroßvater und sein Großvater, der 1920 den Betrieb übernahm, ein ganz besonderes Betriebsklima schufen: sozial, kreativ, menschlich, verbindlich - Eigenschaften, die auch in der Zeit der Naziherrrschaft das Handeln von Ernst Leitz junior bestimmten. Bis Mitte der achtziger Jahre war die Familie Leitz in der Firmenleitung führend vertreten. Doch die Konkurrenz aus Japan machte auch dem hessischen Unternehmen jahrelang schwer zu schaffen. Geld für Innovationen fehlte. Sie verkauften, und es folgten schwere und wechselvolle Jahre für das Unternehmen und die Mitarbeiter. Doch Leica gibt es auch heute noch, die Kamera wie auch die Mikroskope. Heute sind es zwei voneinander unabhängige Unternehmen, doch beide sind wieder richtig gut im Geschäft, und Mitarbeiter erzählen, dass und warum sie auf "Leica" so stolz sind.
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
In den letzten fünfzig Jahren wurden UFOs immer mehr mit Militärpersonal und -einrichtungen in Verbindung gebracht. Tief im Wald von Rendlesham, Suffolkin kam es im Jahr 1980 zum berüchtigten Rendlesham-Vorfall. Zahlreiche Augenzeugen der amerikanischen Luftwaffe behaupten ein außerirdisches Flugobjekt beobachtet zu haben, welches im naheliegenden Wald gelandet sei. In dieser Episode versuchen Craig Charles und Sarah Cruddas, den faszinierenden Vorfall zu entschlüsseln.
Ein düsteres Farmhaus in Kentucky, eine hungrige Horrorgestalt auf den Philippinen, ein geheimnisvoller Lichtball über Arizona und ein Schulbus voller Schattenkinder: Diese Aufnahmen bringen auch erfahrene Paranormal-Experten ins Grübeln. Während zwei Geisterjäger von einer unheimlichen Präsenz verfolgt werden, fürchtet sich eine werdende Mutter vor einer dämonischen Sagengestalt, die auf Babys aus ist. In einem englischen Pub scheinen verstorbene Stammgäste weiterhin für Unruhe zu sorgen, und in einem Schulbus in Louisiana tauchen rätselhafte Gestalten auf, obwohl kein einziges Kind an Bord ist.
Am Ende seiner Herrschaft hauste Adolf Hitler im Schutz meterdicker Stahlbetonwände in seinem Bunker tief unter der Berliner Reichskanzlei. Dort gestand er unter Tränen: "Der Krieg ist verloren." Handlanger feierten dort Orgien, der Führer heiratete Eva Braun und beging dann mit ihr Selbstmord, das Ehepaar Goebbels brachte seine Kinder um und tötete sich danach selbst.
Von Atomprogrammen über geheime Bunker aus dem Kalten Krieg bis hin zu Technik aus dem Zweiten Weltkrieg in den Tiefen der Meere - überraschende Orte bringen streng geheime Strukturen ans Licht.
Die Doku zeigt eindrucksvoll, was durch den russischen Angriffskrieg zerstört wird und wie sich das alltägliche Leben in der Ukraine verändert. Die jungen ukrainischen Filmemacher und Filmemacherinnen beobachten die Folgen der Invasion aus verschiedenen Blickwinkeln. Landschaften und Städte sind vom Krieg gezeichnet und doch entwickeln die Menschen dort eine enorme Lebensenergie.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Leipzig / "Happy Day Brautmoden"
+ Berlin / "Crusz"
+ Hameln / "Palais Blanc"
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
Landwirt Adrian Prout meldet sich im Jahr 2007 eine Woche nach dem Verschwinden seiner Ehefrau Kate bei der Polizei. Den Beamten, der Bevölkerung des englischen Dorfes Redmarley und seiner neuen Verlobten Debbie spielt er den verlassenen Ehemann vor. Viele Menschen halten ihn für unschuldig. Aber die Ermittler geben nicht auf, obwohl es keine Leiche gibt! Bis ein Lügendetektortest und Debbies Entschlossenheit die Wahrheit ans Licht bringen.
In den Wäldern Floridas werden skelettierte Überreste von Männern entdeckt.
Die Doku-Reihe zeigt Serienmörder, die trotz ihrer Taten kaum jemand kennt.
Die Weltpolitik im Nahen Osten hat mehr mit der Wiener Geschichte zu tun, als vielen bewusst ist - stammte doch die Vision eines eigenen jüdischen Staates aus der Feder des Wiener Publizisten Theodor Herzl. Sein Buch "Der Judenstaat", das vor hundertdreißig Jahren erschien, schuf die ideellen Voraussetzungen für die spätere Gründung Israels. Zwar blieben Herzls eigene diplomatische Aktivitäten, die ihn zum deutschen Kaiser und zum osmanischen Sultan führten, zu Lebzeiten ohne Erfolg, doch sein Werk wurde nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust geschichtswirksam. Zum heurigen Jahrestag dieser Publikation erklärt Erbe Österreich in dieser Neuproduktion, welche Vision Herzl als Antwort auf den grassierenden Antisemitismus entworfen hat und was sie mit der heutigen politischen Realität verbindet. Dreharbeiten in Wien und in Israel zeigen neben der historischen Spurensuche das jüdische Leben von heute. R: Patrice Fuchs
Autor Michael Kloft rekonstruiert in dieser Dokumentation mit Interviews und seltenem Archivmaterial die Tage vor und nach Hitlers Selbstmord im Jahr 1945. Zeitzeugen erinnern sich. Hitlers Sekretärin Traudl Junge beschreibt in einem ihrer seltenen Fernsehinterviews die gespenstischen Szenen des "Untergangs". War der Diktator in den letzten zehn Tagen seiner Herrschaft ein physisches und psychisches Wrack?
Einer der prominentesten UFO-Hotspots der Welt befindet in Schottland. In einem Gebiet, das als Falkirk-Dreieck bekannt ist, befindet sich das Dorf Bonnybridge. Hier kommt es am häufigsten zu UFO-Sichtungen in der Region. In dieser Episode untersuchen Craig Charles und Sarah Cruddas eine Vielzahl außergewöhnlicher schottischer UFO-Begegnungen, darunter auch die Sichtung einer glühenden roten Scheibe im Jahr 1991, die mit der Kamera über dem Polmont-Stausee festgehalten wurde.