Das Hotel Sacher ist Zentrum der Wiener Gesellschaft in einer Zeit, in der Mitteleuropa einen nie dagewesenen Umbruch erlebt.
Der Film von Beate Thalberg räumt mit manchem Klischee auf erzählt davon, wie es sich für Gäste und Besitzer des Hotels anfühlt, eine entscheidende Epoche mitzugestalten: Boom und Krise der Gründerzeit, die Blütezeit der "Wiener Moderne", technische Neuerungen, die das private Leben tief verändern und rasant beschleunigen.
Anna Sacher führt ihr Hotel als einfallsreiche Unternehmerin und erwirbt als Wissensträgerin unter den Eliten Österreichs große Macht.
1930 übernimmt die Familiendynastie Gürtler das Königreich "Sacher". Die Nachfolger erkennen die Story hinter dem Mythos und erzählen sie weiter.
So wird Fünf-Sterne-Luxus in der Anmutung eines Jahrhundertwende-Palais zu einer Zeitkapsel inmitten globalisierter Gleichschaltung.
Kamerun gilt mit seiner vielfältigen Kultur und seiner abwechslungsreichen Landschaft als eine Art "Afrika en miniature". Eine filmische Reise durch Kamerun mit der Eisenbahn.
Schon der Kauf des Zugtickets ist für Europäer spannend: Kurz vor Abfahrt des Zuges verknappen die Eisenbahner die Fahrkarten künstlich, um sie auf eigene Rechnung an Schwarzhändler verkaufen zu können.
Seit 35 Jahren wird die Shark Week gefeiert. In dieser Dokumentation gibt es einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen. Von verrückten bis hin zu erschreckenden Momenten - die Hailights der Shark Week haben einiges zu bieten.
Joni aus Ohio unterstützt ihre neunköpfige Familie mit Gratiscoupons. Echtes Sammelfieber erfordert ihre neueste Schnäppchenaktion. Mit satten 2250 Gutscheinen ergattert sie Waren im Wert von 3100 Dollar. Sammelexpertin Angelique ist in Washington ebenfalls emsig. In nächtelanger Fleißarbeit bereitet sie einen ihrer Mega-Einkaufstrips vor. Als sie im Supermarkt die Regale leer räumt und ihre Waren scannen lässt, kapituliert jedoch das Kassensystem.
Die letzte Etappe ist besonders anstrengend, denn dann haben die meisten Teilnehmer:innen keine Kraftreserven mehr. Das wissen Steven, Matt und "EJ" aus eigener Erfahrung. Und wenn man auf der Zielgeraden ausscheidet, ist das besonders bitter. Die Outdoor-Cracks müssen am Amazonas all ihre Fähigkeiten nutzen, um sich mit Kalorien zu versorgen. "EJ" bricht mit einem Blasrohr nach Norden auf und Matt geht mit dem Bogen auf die Jagd. Aber sein Pfeil rauscht am Ziel vorbei. Halten die verbliebenen "Naked Survival"-Kandidat:innen bis zum Ende durch?
Amenophis III. treibt den Wohlstand Ägyptens weiter an. Als größter Bauherr seiner Zeit errichtet der neunte Pharao der 18. Dynastie zahlreiche Prachtbauten. Sein großer Erfolg ist zunächst nicht abzusehen. Als Amenophis III. im Alter von etwa zwölf Jahren seinem verstorbenen Vater Thutmosis IV. auf den Thron folgt, sehen die mächtigen Nachbarn des ägyptischen Reichs endlich die Chance, dessen Vormachtstellung zu brechen. Doch dem jungen, noch unerfahrenen König gelingt es, dies zu verhindern, ohne Gewalt anzuwenden. Amenophis III. entwickelt sich zu einem versierten Diplomaten, der durch Eheschließungen mit Prinzessinnen aus den Nachbarreichen Allianzen mit den jeweiligen Herrschern schmiedet. Dabei kann er sich auf die Unterstützung und den Rat einer mächtigen Frau verlassen: seiner Großen Königlichen Gemahlin Teje. Sein Erfolg beruht außerdem auf geschickter PR: Mithilfe von Gedenkskarabäen, die bis nach Kleinasien gelangen, stellt er sich im In- und Ausland als starker und einflussreicher Herrscher dar. Seine Beliebtheit beim Volk sichert er sich mit großzügig ausgestatteten religiösen Festen, während er die Gunst der Götter durch den Bau zahlreicher Tempel und Statuen zu gewinnen sucht. Amenophis III. erweitert die Kultstätten von Luxor und Karnak, lässt ein neues Heiligtum an der Grenze zu Nubien errichten und erbaut einen gewaltigen Totentempel, von dem heute nur noch die kolossalen Wächterfiguren stehen. Der "strahlende Aton", wie er sich selbst nennt, gerät in Vergessenheit, nachdem Naturgewalten und plündernde Nachfolger zahlreiche seiner prächtigen Bauten zerstören. Die Herrscher der 18. Dynastie sind die Begründer des Neuen Reichs, der dritten Blütezeit der ägyptischen Hochkultur. Das Land wird zu einem der reichsten und mächtigsten Königreiche des Altertums.
Das Grab der Schamanin - ein Geheimnis aus der Steinzeit
D 2025
45'
Die Schamanin von Bad Dürrenberg: Vor 9000 Jahren von ihren Zeitgenossen verehrt, 1934 von den Nazis entdeckt und für Propaganda missbraucht. Erst vor Kurzem wurde ihr Geheimnis gelüftet. Die aktuelle Untersuchung dieser außergewöhnlichen Frau enthüllt nicht nur spektakuläre Erkenntnisse über das Leben in der Mittelsteinzeit, sondern spiegelt auch die brandaktuelle Diskussion in der Archäologie: Wie viel Fake News verbergen sich in Wissenschaft? Im Fall der Schamanin könnte die Fehlinterpretation kaum gravierender sein. Im Nationalsozialismus deutete man das für die Mittelsteinzeit außergewöhnlich reiche Grab als letzte Ruhestätte eines bedeutenden Mannes. Der als arischer, weißer Vorfahr der Deutschen reklamierte Fund sollte die Rassentheorie stützen. Heute kann die Paläogenetik zweifelsfrei beweisen, dass die bestattete Person keineswegs zum frei erfundenen Bild des männlichen, heroischen Ur-Ariers passt. Zunächst einmal handelt es sich bei dem in Bad Dürrenberg entdeckten Skelett um die Überreste einer Frau. Sie gehörte zu den Jägern und Sammlern der Mittelsteinzeit. Wie alle frühen Europäer hatte sie einen dunklen Teint. Die helle Hautfarbe entwickelte sich erst später im Zusammenhang mit dem Konsum von Milchprodukten. Bauern und Viehzüchter aus Anatolien waren einige 1000 Jahre nach der Frau von Bad Dürrenberg die ersten hellhäutigen Siedler in Europa. Die Ausstattung des Grabes ist spektakulär für die Mittelsteinzeit. Überhaupt wurden damals nur ganz wenige Menschen in Erdbestattungen beigesetzt und dann auch nur sehr selten mit Beigaben. "Wenn man eine Klinge hat", berichtet der Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, Harald Meller, "kann das schon viel sein. Andere Gräber sind überhaupt nicht vergleichbar!" Im Grab der Bad Dürrenbergerin waren über 50 Zähne von Auerochsen, Wildschweinen und Hirschen gefunden worden - viele manuell durchbohrt und offenbar Teil einer Ritualkette. Dazu diverse Steinwerkzeuge und Klingen aus Feuerstein. Eine Nachgrabung 2023 legt außerdem nahe, dass noch Jahrhunderte nach dem Tod der Schamanin Opfergaben im Umfeld ihres Grabes abgelegt wurden. Wer also war diese Frau? Wie hat sie gelebt? Welche Bedeutung hatte sie zu ihren Lebzeiten und sogar darüber hinaus? Vieles deutet darauf hin, dass die hochgeschätzte Frau eine Schamanin war. Dafür sprechen nicht nur die zahlreichen Begleitfunde, die zu einer schamanischen Ausstattung gehört haben könnten, sondern auch zwei medizinische Entdeckungen: Die Schneidezähne waren abgefeilt, was auf ein Initiationsritual hindeuten könnte. Erstaunt waren die Forscher jedoch vor allem über die Wirbelknochen des Skeletts. Eine Fehlstellung zweier Halswirbel könnte die Frau in die außergewöhnliche Lage versetzt haben, die Blutzufuhr ins Gehirn zu drosseln. Auf diese Weise hätte sie bewusst einen tranceartigen Zustand herbeiführen können. Diese Praxis barg allerdings auch Gefahren. Eine davon war ein Phänomen, das die Medizin als Nystagmus bezeichnet. Gemeint ist eine schnelle, unwillkürliche Augenbewegung. Was heute vor allem als Symptom einer Krankheit definiert ist, könnte in der Mittelsteinzeit als besonderes Kennzeichen gewertet worden sein und die Autorität einer Schamanin zusätzlich gestützt haben. Der Film begleitet die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer kriminalistischen Spurensuche, in deren Verlauf das Rätsel um die Schamanin von Bad Dürrenberg Stück für Stück gelöst wird. Fest steht: Sie war eine Frau von sehr großer Bedeutung. Mithilfe fachübergreifender Wissenschaft, von Archäogenetik über Archäologie bis hin zu modernster medizinischer Forschung, sollen ihre Lebensumstände genauer beleuchtet werden. Die Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Bereichen ermöglichen es zum ersten Mal auch, eine realistische 3-D-Gesichtsrekonstruktion der Schamanin zu erstellen. Diese wiederum dient als Datenbasis für neueste VFX-Technologie: "Unreal Engine" kombiniert mit der "MetaHuman"-Technologie. Das Ergebnis: In einer komplett digital gebauten Welt, die die Fauna und Flora der Mittelsteinzeit nach dem aktuellen Wissensstand abbildet, agiert ein Avatar der Schamanin, der ihr Äußeres so naturgetreu wie derzeit möglich wiedergibt.
Ein Mann namens Dan Cooper steigt an einem Herbsttag des Jahres 1971 an Bord einer Maschine mit dem Ziel Seattle. Als das Flugzeug in der Luft ist, zeigt er einer Flugbegleiterin die Bombe in seinem Koffer. Während der Zwischenlandung in Seattle bekommt er die geforderten 200.000 Dollar und einen Fallschirm. Er zwingt den Piloten wieder in die Lüfte und springt schließlich von Bord in die Tiefe der Nacht. Seitdem wurde der mysteriöse Verbrecher nie mehr gesehen ...
Rund 200 Stunden Handarbeit stecken in diesem exklusiven Sportwagen: dem Aston Martin V8 Vantage. Jedes Modell ist ein Unikat. Insgesamt 1.700 Mitarbeiter sind an der Fertigung beim britischen Hersteller beteiligt. Mit 510 PS rast das aerodynamische Luxusauto über den Asphalt, angetrieben von einem V8-Biturbo-Motor. Dieser muss sich auch bei Rennen auf dem Nürburgring beweisen. Die Reportage begleitet die Produktion des V8 Vantage und zeigt ihn in Aktion auf der Rennstrecke.
Seit über 33 Jahren setzt sich "Sternstunden - Wir helfen Kindern", die Benefizaktion mit dem Bayerischen Rundfunk, für kranke, behinderte und in Not geratene Kinder ein. In der "Sternstunden"-Bilanz werden beispielhaft Projekte vorgestellt.
In der Seilbahn über Abgründe schweben: Da will man sicher sein, dass das Seil hält. Die Stuttgarter Firma "Ro-Tec" prüft weltweit die Sicherheit von Seilbahnen und entwickelte ein Gerät, das den Zustand eines Seils live überwachen kann.
Plötzlich blinkt es auf dem Radarschirm, ein Funkspruch durchbricht die konzentrierte Routine: Full Emergency - ein technischer Notfall im Landeanflug auf den Flughafen Köln/Bonn. Im Kontrollzentrum bleibt keine Zeit für lange Überlegungen.
Statt dessen: Nerven bewahren, sekundenschnelle Entscheidungen treffen - Leben hängen davon ab. Wer darf noch starten? Wer muss warten? Die Flughafenfeuerwehr rückt aus. Wird alles gut ausgehen?
Die packende Reportage begleitet 24 Stunden lang Menschen, die am Flughafen Köln/Bonn für unsere Sicherheit sorgen, wenn wir in den Urlaub fliegen. Wir blicken hinter die Kulissen - in Schaltzentralen aus Hightech und Handwerk der Profis, die Tag und Nacht ein gigantisches Räderwerk am Laufen halten: Etwa im Tower und im AOCC, den Nervenzentren des Flughafens, in denen alle Fäden zusammenlaufen. Oder im gigantischen Frachtzentrum, in dem nachts bis zu 190.000 Pakete pro Stunde durch ein Labyrinth aus Förderbändern rasen - während tagsüber zu Spitzenzeiten 41.000 Reisende von hier aus starten und landen.
"Hier müssen alle Zahnräder ineinandergreifen. Ich bin glücklich, wenn wir die Maschine pünktlich, aber vor allem sicher rausgeschickt haben und die Leute in den Urlaub kommen."
Tim ist Rampagent, unter seiner Regie muss das Flugzeug ent- und beladen, getankt und gereinigt werden. Passagiere müssen boarden - nichts darf schiefgehen. Doch gerade steht er vor der Maschine nach Nizza - schon eine Stunde Verspätung, Passagiere fehlen, ein enges Zeitfenster von 35 Minuten, bis die Maschine wieder abheben soll.
Am Rand des Geländes sorgt Falkner Marc mit seinem Wüstenbussard dafür, dass kein Vogelschlag die Flugzeuge in Gefahr bringt - während drinnen Terminalmanagerin Züleyha die großen und kleinen Sorgen gestrandeter Reisender löst. Und auch die Notfallsanitäterinnen Tina und Verena kommen kaum zur Ruhe: ein Passagier mit Kreislaufkollaps, ein Stromschlag auf einer Baustelle.
"24 Stunden Flughafen Köln/Bonn" nimmt uns mit in eine Welt zwischen Sehnsucht und Schichtdienst, zwischen Hightech und Teamgeist, zwischen Urlaubsfliegern und nächtlichem Frachtboom. Ein Flughafen, der rund um die Uhr niemals schläft - und nur funktioniert, weil hier Menschen mit Leidenschaft arbeiten und sich blind aufeinander verlassen können. Hinter jeder Landung, hinter jedem Start steckt die stille, große Leistung von Menschen, die dafür sorgen, dass wir sicher ankommen.
Brotzeit - Mit den "Wildbakers" im Land der Baguettes
45'
Johannes Hirth und Jörg Schmid sind junge Bäcker aus Leidenschaft. Beide stammen aus Bäckerfamilien, schon die Urgroßväter haben das Handwerk ausgeübt. Zusammen sind sie die "Wildbakers", die mit verrückten Aktionen auf die jahrhundertealte Kunst der traditionellen Brotherstellung aufmerksam machen wollen. Und heute suchen sie nach den Geheimnissen der französischen Handwerksbäcker bei der Baguette-Herstellung. Die erste Station der Reise führt sie nach Obernai im Elsass. Die Bäckerei Degermann besticht durch eine unglaubliche Vielfalt bei den legendären Stangenbroten. Claude Degermann backt sie mit und ohne Sauerteig, dunkel oder hell nach französischer oder elsässischer Art. Fasziniert riechen, fühlen und probieren sich die Wildbakers durch sein Angebot. Doch die Geheimnisse seiner Backstube mag er nicht verraten. Dann geht es weiter nach Kaysersberg, in die Backstube von Olivier. Hier sind sie hautnah dabei, wie er seine Brote herstellt. Drei Tage dauert es, bis sie perfekt aus dem Ofen kommen. Gemeinsam fahren sie aufs Land zu einer Baguette-Verkostung. Bei einem Picknick vergleichen sie Oliviers Baguette mit Baguettes aus Deutschland. Glutenfreies Baguette - kann es so etwas geben? In der Bäckerei Eden in Obernai schon. Immer skeptisch, sind Jörg und Johannes vom Baguette aus Reismehl allerdings angetan. Und schließlich treffen die beiden in der Küglermühle in Landau Hobbybäcker aus der Region zu einem Backkurs für Amateure. Denn in Zeiten von Brotfabriken und Aufbackware begeistern sich immer mehr Menschen für gutes, handwerklich hergestelltes Brot - auch aus dem eigenen Ofen.
Wie lebt es sich mit, in und nach den Wechseljahren? Über mehrere Monate haben wir die Frauen erneut begleitet. Was hilft, wenn immer noch Hormonchaos herrscht? Wie lindert man endlich ständigen nächtlichen Harndrang oder Schlafmangel? Und wie versöhnt man sich vielleicht mit diesem Umbruch im Leben jeder Frau? Offen und persönlich lassen uns die Frauen an ihren Erfahrungen teilhaben.
Ganz im Osten von Baden-Württemberg hat die Härtsfeld-Museumsbahn ihren Heimatbahnhof. Neresheim ist ihr Ausgangsbahnhof, die Strecke führt durchs idyllische Egautal bis zur Sägmühle.
Am 1. August 2021 konnte der zweite Streckenabschnitt eröffnet werden: von der Sägmühle bis zum Bahnhof Katzenstein am Härtsfeldsee. Streckenlänge: 5,7 Kilometer.
"Unmöglich" war 1985 noch die mildeste Bemerkung, als der Verein "Härtsfeld Museumsbahn" den Plan fasste, die "Schättere" wieder aufleben zu lassen - als Museumsbahnzug auf neuen Gleisen.
Teamgeist und Freundschaft sind die Pfeiler, um solch ein Bahnprojekt über Jahrzehnte hinweg motiviert aufrechtzuerhalten. Originallokomotiven und Wagen der ehemaligen Härtsfeldbahn haben die Vereinsmitglieder in einen stattlichen Museumsbahnzug verwandelt. An der Zukunft wird ebenfalls gearbeitet: Die Strecke soll bis zum Bahnhof Dischingen verlängert werden. Wichtig ist dabei die Unterstützung der Kommunal- und Landespolitik. Dann wäre die Strecke acht Kilometer lang.
Beim Verein "Härtsfeld Museumsbahn" scheint nichts unmöglich zu sein, das haben die Vereinsmitglieder bereits bewiesen.
Der australische Goldsucher Harold Lasseter machte Ende der 1920er Jahre eine wagemutige Behauptung. Er sprach von der Existenz eines riesigen Goldschatzes, der mitten im Nirgendwo Zentralaustraliens liegen sollte. Die genauen Koordinaten sucht man bis heute vergebens. Josh Gates lässt es auf einen Versuch ankommen ...
Die Sonne brennt auf der Haut, feiner Staub dringt in jede Falte der Kleidung, die Luft schmeckt nach Salz und Eukalyptus. Für Kim Kristin Mauch und Eike Köhler beginnt im Süden Australiens ein Roadtrip, der sie einmal quer durch das Land führt: von Adelaide bis Perth. Für die NDR Reihe "Young Adventurers" fahren die beiden 5000 Kilometer durch abgelegene Gegenden, schwimmen in türkisblauem Wasser und fahren mitten hinein ins Outback.
In einem über 20 Jahre alten Geländewagen geht es auf staubigen Straßen immer weiter die schier endlose Küste entlang. Die Nächte verbringen die beiden im Dachzelt, während der Sternenhimmel der Südhalbkugel über ihnen aufzieht. Gekocht wird auf dem Campingkocher. Auf ihrem Abenteuer verzichten die beiden auf Komfort und setzen auf ihre Begegnungen mit den Menschen in Down Under.
In den Flinders Ranges treffen Kim und Eike auf Terrence Coulthard. Er gehört zu den Adnyamathanha, einem der vielen indigenen Völker des Kontinents. Eine spirituelle Zeremonie bringt ihnen die tiefe Verbindung der Adnyamathanha zur Natur näher. Gleichzeitig lernen sie, welche Wunden der Kolonialismus hier hinterlassen hat und weshalb viele den Nationalfeiertag gerne verschieben würden.
Auf der Eyre-Halbinsel werden die beiden zu einer Whip Cracking-Veranstaltung eingeladen. Wobei es sich bei diesem Outback-Sport handelt und was sonst noch so typisch australisch ist, erklären ihnen die Menschen, auf die sie treffen. Überall auf ihrer Route sammeln Kim und Eike neue Erfahrungen, große und kleine Abenteuer: Sie surfen an malerischen Stränden, steigen auf einen Roadtrain und schlafen unter dem klaren Himmel des Outbacks.
Doch Australien bedeutet auch: Extreme. Im Meer lauern Weiße Haie, an Land drohen Buschfeuer. Die beiden tauchen ein in eine Welt zwischen Cowboy-Traditionen und moderner Backpackerkultur. Die Bewohner Australiens entlegener Regionen sind auf junge Menschen aus aller Welt angewiesen. Zum Beispiel die Betreiber entlegener Roadhouses, in denen sich die Backpacker ihre Unterkunft und ein wenig Reisegeld verdienen.
Am Ende der Reise erwartet Kim und Eike eine der härtesten Wanderungen Westaustraliens. Sie führt sie über schroffe Gipfel - und an ihre physischen Grenzen. Nicht alles gelingt. Es entsteht ein eindrucksvolles Porträt eines Landes, das so wild ist wie seine Natur - und so herzlich wie seine Menschen. Kim und Eike zeigen ein Australien, das weit über Klischees hinausgeht: ehrlich, direkt und mit viel Respekt für ein Land, das sich nicht zähmen lässt.
Bei der nahenden Hochzeit ihrer kleinen Schwester in Upstate New York kann Gutschein-Fan Erin beweisen, dass sich Coupons wirklich auszahlen. Mit einem Budget von nur 150 Dollar will sie das Essen für 280 Hochzeitsgäste ausrichten. Mit dieser Summe und einer Menge Gutscheine finanziert sie alles: das Catering, die Gastgeschenke und auch ihr Brautjungfernkleid, für das sie unterm Strich nur noch 19 Dollar berappen muss. Auch Shavon aus North Carolina verwandelt die geerbten Gutscheine ihrer Großmutter in bare Münze und füllt damit die Vorräte ihrer Schwester Mandy auf.
Nofretete gilt als Inbegriff zeitloser Schönheit. Doch die ägyptische Königin gibt der Fachwelt bis heute Rätsel auf. Als der deutsche Archäologe Ludwig Borchardt 1912 bei Grabungen in der antiken Stadt Amarna auf die Büste der Nofretete stößt, kann er sein Glück kaum fassen. Denn spätere Herrscher hatten versucht, alle Spuren dieser Königin aus der Geschichte zu tilgen. Im 14. Jahrhundert vor Christus wendet sich Pharao Echnaton von den alten Göttern ab und führt mit dem Aton-Kult eine neue Staatsreligion ein. Seine Große Königliche Gemahlin Nofretete spielt dabei eine bedeutende Rolle. Als der Hofstaat in die neu erbaute Residenzstadt Achet-Aton umzieht, sind Echnaton und Nofretete auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Doch gegen Ende von Echnatons Regierungszeit verlässt das Königspaar das Glück: Eine Epidemie breitet sich in Ägypten aus. Zugleich muss das bisher erfolgsverwöhnte Reich eine herbe militärische Niederlage einstecken. Nach Echnatons Tod werden Bildnisse von ihm und seiner Gemahlin Nofretete zerstört, um sie aus dem kollektiven Gedächtnis zu verbannen. Die Fachwelt ist bis heute uneins, was mit Nofretete geschehen ist. Selbst umfangreiche DNA-Analysen an Mumien der 18. Dynastie bringen kein Licht ins Dunkel. Und so ist bis heute unklar, ob Nofretete für eine Weile das von einer schweren Krise gebeutelte Reich allein regierte, bis der junge Prinz Tutanchamun den Thron bestieg. Die Herrscher der 18. Dynastie sind die Begründer des Neuen Reichs, der dritten Blütezeit der ägyptischen Hochkultur. Das Land wird zu einem der reichsten und mächtigsten Königreiche des Altertums.
Als einer der weltweit renommiertesten Naturfotografen bereist Michael Martin seit Jahrzehnten die außergewöhnlichsten Naturlandschaften der Erde auf der Jagd nach den besten Fotos. In über 30 Büchern, tausenden Vorträgen, zahlreichen Ausstellungen und Dokumentarfilmen berichtet er von seinen Reisen. In seiner neuen Reihe "Mit der Kamera um die Welt" zeichnet Michael Martin mit spektakulären Aufnahmen ein eindrucksvolles Porträt unseres Planeten und seiner geografischen Besonderheiten.
Vor einem Jahr kauften Wieslawa (45) und Holger Boldt (59) aus Osterholz-Scharmbeck kurzerhand einen Wohnwagen - und das ganz ohne Camping-Erfahrung. Nun wagt die vierköpfige Familie ihre erste große Fahrt: Es geht zum Familiencampingplatz Union Lido Mare in Cavallino-Treporti bei Venedig, mit Zwischenstopp am Seecamping Berghof am Ossiacher See. So weit weg waren sie noch nie.
Holger und Wieslawa sind seit 20 Jahren verheiratet und grundverschieden. Sie hat immer einen Plan, behält ihn aber gern für sich und lässt ihn Holger ausführen. Der gerät dabei regelmäßig ins Straucheln.
Holger ist längst Feuer und Flamme fürs Campen. Wieslawa nicht! Mal schauen, ob sie noch zur Vollblutcamperin wird.
Bereits vor der Abfahrt wird es spannend: Stimmt das Gewicht des voll beladenen Gespanns? Und klappt das Rangieren mit dem Mover?
Rauchende Bremsen und ein Wasserfall-Zwischenstopp sorgen schon auf der Hinfahrt für echte Abenteuergefühle.
Am Ziel erwartet die Boldts ein Campingplatz der Superlative: Rutschenparadies, Shoppingmeile und Beach-Bar inklusive.
Auf ihren Ausflügen wird Holger zum Aushilfs-Pizzabäcker, es geht per Wassertaxi zur Glasbläserei auf Murano und natürlich mit der Gondel durch Venedig.
Zwischen Aufbau-Stress und La Dolce Vita wird klar: Camping bedeutet für die Boldts vor allem gemeinsame Familienzeit.
Forscher weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Funde. In dem Zweiteiler "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie" sucht Harald Lesch nach neuen Antworten auf alte Fragen. Es gibt Menschen, die glauben, dass es Spuren Außerirdischer auf unserem Planeten gibt. Als Beweis gelten ihnen Funde aus Ägypten, Felszeichnungen in Italien und Darstellungen mittelamerikanischer Völker, die angeblich Erinnerungen an diese Besuche sind. Anhänger der Prä-Astronautik sind davon überzeugt, dass intelligente außerirdische Wesen die Erde in der Frühzeit besuchten und die Entwicklung der Menschheit maßgeblich beeinflussten. Bestimmte Darstellungen oder Artefakte, für die es keine eindeutige Erklärung gibt oder deren Verwendung bis heute unbekannt ist, erklären sie als Erinnerung an den Besuch dieser Außerirdischen. So wurden etwa einige der sogenannten Nasca-Linien in Peru oder die prähistorischen Schleifrillen auf der Insel Malta als Relikte alter Landebahnen gedeutet und Darstellungen von Gestalten mit einer Art Helm bei den Maya oder auf Felszeichnungen in Italien als Astronauten. Eine Steinscheibe aus einem mehr als 4000 Jahre alten Grab in Ägypten wurde sogar als möglicher Raumschiffantrieb identifiziert. Für "Terra X" untersucht Harald Lesch diese angeblich brisanten Funde.
Der erste Lamborghini war - ein Traktor. Bekannter ist die Autoschmiede jedoch für ihre sündhaft teuren Supersportwagen, die seit mehr als 55 Jahren im norditalienischen Sant'Agata Bolognese entstehen. Der Huracán EVO, benannt nach dem Sturm- und Feuergott der Mayas, ist der Extremsportler unter den Lamborghinis. Er beschleunigt in neun Sekunden auf Tempo 200 und erreicht maximal 325 km/h. Was seine Faszination ausmacht, bringt ein Techniker auf den Punkt: "Es reicht, den Motor zu starten."
Nicht nur Menschen werden nach ihrem Tod bestattet, sondern auch Haustiere.
Die Reportage reist zu Orten und Persönlichkeiten, die unvergessen bleiben.
Bis zu ihrem Tod vor 15 Jahren stand sie in ihrem Café und empfing im meist überfüllten Wiener Lokal schon am Eingang ihre Gäste: Josefine Hawelka, ein Wiener Original. Sieben Jahrzehnte lenkte sie gemeinsam mit ihrem Mann die Geschicke des Caféhauses.
Im Porträt von 2002 stellte Andrea Eckert die rührige Dame vor: Was sie alles über ihre Stammgäste von einst zu erzählen wusste, von Elias Canetti über Heimito von Doderer, Helmut Qualtinger, Friedrich Torberg bis Oskar Werner. Der Film zeigt sie nicht nur im Umgang mit Gästen und Kellnern, sondern auch mit ihrer Kaffeemaschine oder gar den berühmten Buchteln.
Haargummis, Grashalme und andere Überraschungen: Kater Ivan leidet unter heftigem Erbrechen - bis Dr. G entdeckt, dass sich in seinem Magen eine erstaunliche Sammlung von Haargummis versteckt. Jeder einzelne muss entfernt werden, bevor es lebensgefährlich wird. Weniger bunt, aber genauso knifflig ist der Fall von Pudeldame Luna: Ein winziger Grashalm in der Nase löst hartnäckigen Husten aus. Doch aus dem vermeintlich kleinen Problem wird schnell eine größere Suchaktion. Zwischen Fingerspitzengefühl und schrägen Fundstücken zeigt Dr. G, dass selbst die kleinsten Fremdkörper riesigen Ärger machen können.
Magazinsendung für alle, die an gärtnerischen Themen interessiert sind. Mit jahreszeitlich abgestimmten Pflanzenporträts, praktischen Tipps zur Pflanzenpflege, Vorstellung von Heil- und Giftpflanzen, Rezepten, Aufnahmen aus europäischen Gartenanlagen.
Wahlkampf im Swing-State Michigan, Wie beliebt ist der demokratische Shootingstar Abdul El-Sayed? / Frustrierte Farmer in Iowa: Warum sich einst treue Wähler von Trump abwenden/ Trumps planloser Angriff auf den Iran, ein Krieg, der den Präsidenten unbeliebt macht/ Republikaner-Staat Texas wackelt, vor allem bei Latinos sorgt Trump für Angst und Unmut/ Ein goldener Ballsaal, ein Triumphbogen und ein eigener Airport, Trumps Personenkult
Der Doppelbahnhof Klostermansfeld-Benndorf liegt in Sachsen-Anhalt an der Strecke von Magdeburg nach Erfurt. Eine Bahnwerkstatt und eine Bergwerksbahn sind dort zu Hause.
Alle zwei Stunden fährt ein Regionalzug auf der "Kanonenbahn". Sie wurde aus militärstrategischen Gründen gebaut, um nach dem Deutsch-Französischen Krieg Metz und damit das neu eroberte Elsass-Lothringen an die Reichshauptstadt Berlin anzuschließen.
Das Bahnhofsgebäude gehört inzwischen dem Verein der Mansfelder Bergwerksbahn, der sich in der Tradition des Kupferschieferbergbaus und Hüttenwesens sieht. Sein Zug startet direkt hinter dem Normalspurbahnhof Klostermansfeld am Schmalspurbahnhof Benndorf und transportiert nicht mehr Kupferschiefer, sondern Eisenbahnfans.
Im Sommerhalbjahr fährt an den Wochenenden zusätzlich die "Wipperliese" der Kreisbahn Mansfelder Land. Mit modernisierten Esslinger Triebwagen geht es entlang der Wipper bis nach Wippra.
Dass Bergwerksbahn und "Wipperliese" auf instand gesetzte Fahrzeuge zurückgreifen können, ist der "MaLoWa Bahnwerkstatt" zu verdanken, einem Spezialwerk für historische Schienenfahrzeuge, das ebenfalls seinen Sitz am Doppelbahnhof hat. Wie all dieses Eisenbahn-Fachwissen ineinandergreift und sich befruchtet, erzählt dieser Film.
Der Tasmanische Tiger oder Beutelwolf, ein Raubtier mit immensem Kiefer und scharfen Zähnen, gilt seit vielen Jahren als ausgestorben. Allerdings hörte man in den letzten Jahren immer wieder Berichte vom Auffinden frischer Pfotenspuren und Fellhaaren. Josh Gates will feststellen, ob das ein oder andere Exemplar des Fleischfressers nicht doch noch in abgelegenen Gebieten Australiens lebt.
Nach einem Streit mit ihrem Bruder wird Verena tot am Straßenrand gefunden.
Richter Alexander Hold fällt Urteile über Verstöße gegen das geltende Recht.
An den Küsten Südafrikas werden immer mehr zerfetzte Hai-Kadaver angespült, doch niemand weiß, wer die Raubtiere tötet. Die Meeresbiologin Alison Towner geht auf Spurensuche, um herauszufinden, wer die Gewässer Südafrikas tatsächlich beherrscht und den Weißen Hai nach und nach ausrottet.
Kurz vor dem Vulkanausbruch 79 nach Christus ist Pompeji eine Stadt sozialer Ungleichheit: Reichtum und Armut liegen dicht beieinander. Wie wirken sich die Gegensätze im Alltag aus? Neue archäologische Forschungen offenbaren die harte Realität hinter der glänzenden Fassade des antiken Pompeji. Funde belegen, dass einige wenige auf Kosten vieler Sklaven leben. Sie zeigen einen tiefen sozialen Riss in der Gesellschaft der römischen Stadt. Pompeji ist weit mehr als ein Ferienort der römischen Elite. Neue archäologische Funde und moderne Analyseverfahren zeichnen ein differenziertes Bild der antiken Stadt. Sichtbar wird dies in der städtischen Infrastruktur, der Wasserversorgung, der Verteilung von Wohnraum und den wirtschaftlichen Netzwerken Pompejis. Die Archäologie zeigt: Der Wohlstand der Oberschicht beruht auf Gewalt, Ausbeutung und sozialer Ungleichheit. Der Alltag der Menschen in Pompeji spielt sich zwischen extremen Gegensätzen ab - zwischen aristokratischem Luxus und großzügigen Wohnhäusern auf der einen Seite und engen Werkstätten und dem harten, fremdbestimmten Leben der Versklavten auf der anderen. Neue Ausgrabungen machen diese soziale Realität greifbar. Ein prunkvolles Marmorgrab offenbart das Selbstverständnis der städtischen Elite und ihre engen Verbindungen zur kaiserlichen Macht in Rom. Kinder-Graffitis mit Gladiatorenszenen zeigen, wie fest Gewalt im kulturellen Alltag der römischen Gesellschaft verankert ist. Funde aus einer Großbäckerei dokumentieren zudem die schweren Lebens- und Arbeitsbedingungen versklavter Menschen, die einen zentralen Teil der Wirtschaft Pompejis tragen. Die Dokumentation von ZDFinfo zeigt das antike Pompeji als eine Stadt großer sozialer Gegensätze. Die Ungleichheit schürt Spannungen und Gewalt - und der äußere Glanz kann diese Konflikte kaum verbergen.
Kugeln sind allgegenwärtig. Sie finden sich in Kulturen weltweit. Harald Lesch erkundet die unterschiedlichen Funktionen der wahrscheinlich weit verbreitetsten geometrischen Form. Überall finden sich kreisrunde Gebilde, die für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt werden. Die Bandbreite reicht dabei vom Geschoss über den Ball bis hin zum wahrscheinlich ältesten Kugellager der Welt. Kugeln sind aus unserer Welt nicht wegzudenken. Schon unsere Ur-Ur-Ur-Ahnen waren von der Form fasziniert, wie Ausgrabungen auf verschiedenen Kontinenten zeigen. So fanden Archäologen etwa in Israel und Spanien bearbeitete Steinkugeln, deren Alter sie auf 1,3 Millionen Jahre schätzen. Sehr viel jünger sind die Kautschukbälle, mit denen in Mesoamerika seit dem 15. Jahrhundert vor Christus anscheinend auch um Leben und Tod gespielt wurde. Mehr als 1500 Ballspielplätze, die zum Teil auch in Tempelbezirken der Maya auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko liegen, hat man bisher dort gefunden, und wahrscheinlich existieren noch viele weitere, bisher unentdeckte im Urwald Mittelamerikas. Bis heute spielen die Nachfahren der indigenen mesoamerikanischen Kulturen Ulama oder Pok-ta-Pok, bei dem ein Ball nur mit Hüfte und Schultern durch kreisrunde Öffnungen geschossen werden muss. Bei den bisher gefundenen Ballspielplätzen befindet sich jeweils ein steinerner Ring an den Seitenmauern des Spielfeldes. Die Größe des Platzes, die Form der Seitenmauern wie auch die Höhe der Anbringung der steinernen Ringe können variieren. Reliefs an den Mauern legen nahe, dass auf einigen Plätzen auch Menschenopfer dargebracht wurden. Weniger tödlich, aber nicht weniger feierlich ging es wohl auf dem Nemisee zur Zeit des römischen Kaisers Caligula im ersten Jahrhundert nach Christus zu. Mithilfe des wohl ältesten bekannten Kugellagers ließ der Imperator wahrscheinlich eine Statue der Göttin Diana "tanzen".