Flüsse als lebendige Medizin: Christine Reiler begibt sich in "G'sund in Österreich - Flüsse als Lebensader" auf eine spannende Reise von tosenden Wasserfällen bis zu ruhigen Flussläufen. Sie erlebt die längste Hängebrücke Österreichs in Holzgau, erklimmt den Klettersteig am Simms Wasserfall und spürt bei Kajak Touren im Gesäuse die beruhigende Kraft des Wassers. Am Natur-Kneippweg in Johnsbach und bei den Lechtaler Kräuterhexen zeigt sich, wie Flüsse Körper und Geist stärken. Wissenschaftliche Einblicke - von Wasserqualität, Antibiotikaresistenzen und Badedermatitis bis zur Arbeit der Wasserrettung auf der Donau - machen deutlich, wie eng Gesundheit und Flussleben miteinander verbunden sind.
Ab in den Süden! Michi will Strand und versucht sich, nachdem sein Bulli in der Werkstatt ist, als Tramper - und strandet überraschend am Neusiedlersee.
Der Dartmoor-Nationalpark im Südwesten Englands ist geprägt von weitläufigen Mooren, markanten Granitfelsen und einer reichen, einzigartigen Geschichte. Er ist die Heimat seltener Tierarten wie den Dartmoor-Ponys und der britischen Schleiereule. Im Moor gedeiht eine seltene fleischfressende Pflanze, der Sonnentau.
Nur knapp kommt die 18-jährige Jenny mit dem Leben davon, als der Wohnwagen abbrennt, in dem sie als Prostituierte gearbeitet hat. Ihre eigene Mutter soll das Feuer gelegt haben, um Jenny so zu entstellen, dass kein Freier mehr ihre Dienste in Anspruch nimmt. Aber würde die besorgte Frau so weit gehen? Und warum war Jennys Stiefvater kurz vor dem Brandanschlag in ihrem Wohnwagen?
Die Rotbäuchige Schwarzotter ist offenbar in Beißlaune. Deshalb muss Julia Baker beim Einfangen des Reptils voll konzentriert zu Werke gehen. Und der Garten ihrer Nachbarin in Brisbane wird von einem großen Python belagert. Jeder Fehler kann in Julias Berufsalltag fatale Konsequenzen nach sich ziehen, deshalb muss sie sich permanent weiterbilden, mit fremden Arten vertraut machen und neue Techniken erlernen. Ein Schlangengift-Experte lädt Julia zu einer Tour ins Outback ein. Und in Alice Springs rettet die gelernte Konditorin einen Kindergeburtstag.
Die DDR träumt in den 1970ern von der Weltspitze - mit Plattenbau und Supersportwagen. Fortschritt wird zur Staatsaufgabe, getragen von Improvisation und dem Können vieler. Doch der Plan hat Lücken. Nicht jede Idee passt ins System. Die Wissenschaft soll aufblühen und der DDR Devisen bringen. Doch die Planwirtschaft duldet keine Neugier. Forschung ist nur erlaubt, solange sie auf Linie bleibt. In den frühen 1970er-Jahren wird der Plattenbau zum Wegweiser in die Zukunft. Sozialistisch genormt, schnell errichtet und bezahlbar, bietet er Millionen Menschen ein eigenes Zuhause. Für viele bedeutet er den Sprung in eine neue Wohnwelt mit Bad, Heizung und Balkon. Auch auf der Straße will die DDR glänzen: Mit dem Melkus RS 1000, einem handgefertigten Sportwagen auf Wartburg-Basis, zeigt sie, dass auch Sozialismus schnell und elegant sein kann. Während im Westen der Rock 'n' Roll für Aufruhr sorgt, versucht der Staat im Osten dagegenzuhalten: "Lipsi" heißt der linientreue Gesellschaftstanz, der von oben verordnet wird, aber keine Chance gegen die heimlich eingeschalteten Westsender hat. Der Alltag im Osten ist längst durchmischt mit dem, was eigentlich nicht zu sehen oder zu hören sein darf. Prominente Gäste wie Musiker Bürger Lars Dietrich, Schauspielerin Anja Kling und Moderator Wolfgang Lippert testen und probieren, was der Zukunftsblick der DDR ersonnen hat. Die dreiteilige Dokumentation für ZDFinfo erzählt von überraschenden Erfindungen der DDR. Es geht um kleine Geistesblitze und große Einfälle, oft zwischen Ideologie und Improvisation, in einem System voller Widersprüche.
Schwärme finden Lösungen für Probleme, zu denen ein einzelnes Tier oder ein Mensch nicht in der Lage ist. Treffen Schwärme also die klügeren Entscheidungen? Und sind die immer schlau? Schwärme faszinieren. Ihre Bühne sind Himmel, Erde und das Wasser. Manche bringen uns zum Staunen. Andere zum Schaudern. Wissenschaftler und Buchautoren bescheinigen Schwärmen eine Intelligenz, die weit über die des Individuums hinausgeht. Der Schwarm findet deutlich effizientere und klügere Lösungen. Macht ihn das gefährlich? Fischschwärme aus Millionen von Individuen pulsieren als glitzernder Superorganismus unter Wasser. In 550 Millionen Jahren Evolution haben Fische Fähigkeiten entwickelt, die verblüffen. Sie können hören, riechen und miteinander kommunizieren. Wie aber schafft es eine so große Menge einzelner Fische, sich immer wieder zu ordnen und im Gleichklang zum jeweiligen Nachbarn zu bewegen? Woran orientieren sie sich? Schwarmintelligenz-Forscher Jens Krause sucht schon seit Jahrzehnten Antworten auf solche Fragen. Mithilfe seines winzig kleinen "Robofisches" hat der Verhaltensbiologe herausgefunden, dass jeder Fisch einen eigenen Charakter besitzt, für sich selbst entscheidet und trotzdem kollektive Entscheidungen zustande kommen, die von allen Fischen im Schwarm getragen werden. Unter bestimmten Umständen verstoßen Fische gegen Regeln. Menschen auch. Wie viel Hering steckt in einem Menschenschwarm? Das untersucht Jens Krause gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Marcel Brass vom Institut für Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Schlägt beim Regelbrechen das Konzept der Schwarmintelligenz möglicherweise in Schwarmdummheit um, als Folge des Herdenverhaltens? Laufen wir bei einer roten Ampel über die Straße, weil andere das auch tun? Mithilfe von Feldversuchen zeigen die beiden Forscher auf, wie sehr die Gruppe Einfluss auf das Verhalten Einzelner nimmt. Selbst wenn die ursprüngliche Absicht jedes Individuums eine andere war. Auch Prof. Iain Couzin, Direktor des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie, Abteilung für Kollektivverhalten, gilt als Meister für geisterhafte Mechanismen in großen Kollektiven. Der Schwarmintelligenz-Forscher demonstriert, welche Reize ein Individuum dazu bringen, das Verhalten zu ändern, und warum Fische mitunter dazu neigen, sich der Mehrheit anzuschließen. So hat er mit seinem Team unsichtbare Federkräfte in Fischschwärmen entdeckt. Die erklären, wie der Schwarm Probleme lösen kann, die ein einzelner Fisch nicht lösen könnte. Zudem zeigt Iain Couzin, welch' "kannibalistischen" Mechanismen in großen Schwärmen von Wanderheuschrecken wirken, die in Afrika regelmäßig zu Plagen biblischen Ausmaßes werden und große Hungersnöte auslösen. So blutig Wanderheuschrecken unterwegs sind, so harmlos ist dagegen ein Millionenheer libellengroßer Eintagsfliegen. Dicht wie die Flocken eines Schneesturms rauben Theiß-Fliegen jedes Jahr dem staunenden Beobachter die Sicht. Nur wenige wissen, dass dieses Schauspiel seit Urzeiten stattfindet. Im Hortobágy, Ungarns ältestem Nationalpark, kann man die sogenannte Theiß-Blüte auch heute noch erleben. Eintagsfliegen gelten als "Sinnbild für Vergänglichkeit". Im Schwarm widmen sie ihr kurzes Leben als Vollinsekt dem Sex und der Fortpflanzung. Ob dieses Konzept intelligent ist, bleibt offen. Fest steht jedoch - ihr Erfolg gibt ihnen seit 355 Millionen Jahren recht. Wie komplex Mechanismen in manchem Schwarm sind, verdeutlicht das Beispiel der putzig und friedlich wirkenden Erdmännchen. Beim Thema Auseinandersetzung haben sie es zu wahrer Meisterschaft gebracht. Sie leben in ihren Kolonien eine Art "streitbare Demokratie" - wie die Forschung ähnliche Prinzipien für menschliche Gesellschaften nennt. Denn Erdmännchen streiten kontrovers und heftig. Um den besten Futterplatz zum Beispiel. Aufgrund unterschiedlicher Interessen machen die Entscheidungsträger der Gruppe aber unterschiedliche Fehler. Weit besser, als würden alle die gleichen Fehler machen. So dient ihr Streit dem Wohle aller. Welche Mechanismen in Menschenmengen bei großen Demonstrationen greifen, untersucht Prof. Anne Nassauer von der Universität Erfurt. Die Sozialforschung hat Verblüffendes herausgefunden. Nur in absoluten Ausnahmefällen - in rund zwei Prozent aller politisch motivierten Proteste - kommt es in Deutschland tatsächlich zum Ausbruch von Gewalt. Selbst, wenn Aktivisten unter den Demonstranten sind, die die Polizei als "tendenziell gewaltbereit" einstuft. Anne Nassauer schlussfolgert, Gewalt sei nicht triebgesteuert und entstehe selten aus einem geplanten Kalkül heraus, sondern vielmehr spon
Hinweise deuten darauf hin, dass die antike megalithische Stätte Stonehenge einst eine besondere Bedeutung hatte: Sie soll Außerirdischen als Observatorium gedient haben.
Ein fünftausend Jahre altes Steinobjekt ist in vier symmetrische Teile geformt und mit einzigartigen Markierungen versehen. Wer hat es hergestellt und wozu diente es? Die Untersuchung einer dreitausend Jahre alten Mumie in Gestalt einer Katze zeigt, dass sich kein Vierbeiner in dem Relikt befindet. Handelt es sich um eine moderne Fälschung? In dieser Episode versuchen Forschende mithilfe moderner Technologien, die Geheimnisse um mysteriöse Objekte aus den Archiven großer Museen zu entschlüsseln.
Ein Mann, der am Altar steht - und abends zu seiner Freundin fährt. Ein Kind, das seinen Vater nur heimlich "Papa" nennen darf. Homosexuelle Priester, die ihre Liebe geheim halten müssen.
Die Reihe "Daheim in…" ergründet, was sich die Menschen auf den Dörfern einfallen lassen um sich für die Zukunft zu rüsten. Eine spannende und lebendige Entdeckungsreise quer durch ganz Bayern - diesmal aus Steinberg am See.
Menschen zwischen Rhein und Ruhr. Die wegen ihrer blau-weißen Trikots so genannten "Zebras" sind Kult - auch wenn das Gründungsmitglied der Bundesliga in den letzten Jahren vor allem in der zweiten, dritten oder sogar vierten Liga gespielt hat.
Der Meidericher Spielverein 02 e.V. Duisburg gilt bis heute als "Malocher"-Club. In einer Stadt, die seit Jahrzehnten mit den Folgen des Strukturwandels kämpft, werden keine Zauberfüße, sondern eher Abwehrspieler und Kämpfertypen zu Legenden. Wichtig ist, dass Spieler und Verein bodenständig und auf Augenhöhe mit den Fans bleiben. "MSVereint" lautet das Motto des Clubs. Auch in sportlich schweren Zeiten verwandelt sich der Heimbereich des Stadions in ein blau-weißes Meer aus Fahnen, Schals und Mützen.
Die neue Folge der WDR Heimatflimmern-Reihe "Meine Heimat. Mein Verein." dreht sich um den Mythos MSV in vielfältigen Fan-Geschichten und zeigt die enge Verbindung von Stadt und Verein. Autor Wilm Huygen trifft Menschen, für die der Verein Heimat und manchmal sogar mehr ist. Manuela Sass ist Fan und Stadtführerin. Sie zeigt Gästen geschichtsträchtige und überraschende Ecken ihrer oft unterschätzten Heimat. Oder Lea Bursch: Ihr hat der Verein nach ihrer Krebs-Diagnose viel Kraft gegeben. Und der Film ist zu Gast bei der "Zebraherde e.V.", einer der größten Fan-Vereinigungen des Clubs.
Die Spielerlegende Joachim Hopp lässt die besondere Beziehung der Duisburger zu ihrem MSV aufleben. Comedian Markus Krebs, seit Jahrzehnten tief mit dem Verein verbunden, berichtet über die Wechselwirkungen zwischen Stadt und Club. Oberbürgermeister und Dauerkarteninhaber Sören Link betont die Bedeutung des MSV für die DNA der Stadt.
ARD-Moderatorin Siham El-Maimouni, in Duisburg geboren und aufgewachsen, erzählt die Geschichte dieses besonderen Fußballvereins, seiner Fans und der Stadt.
Mit 100 Jahre alten Reiseführern auf Spurensuche im Norden
6. Folge
45'
Diese Folge von "Meyer-Burckhardts Zeitreisen" führt Hubertus Meyer-Burckhardt nach Niedersachsen. In Bad Pyrmont vergleicht er den Kurbetrieb von damals und heute, experimentiert in der beeindruckenden Dunsthöhle mit Kohlendioxid, findet pikante Details über feine Hotels und geht auf die Suche nach der legendären Spelunkengesellschaft. Seine Reise führt den Moderator in die Schlosskapelle und ins Mausoleum von Bückeburg. Aber auch nach Alfeld. Dort spazierten einst Elefanten mitten durch den Ort, Spuren der weltweit bekannten Tierhandlung Ruhe. Und im Ort findet sich auch das weltweit einzige Schnarchmuseum! Ein Stadtwerbefilm aus den 1920er-Jahren führt Hubertus Meyer-Burckhardt nach Hameln und lässt ihn dort nach Geschäften suchen, die im damaligen Werbefilm so lebendig um Kundschaft buhlen. In Bad Karlshafen schwelgt der Moderator in Erinnerungen an Kindheitsurlaube und erfährt Überraschendes über die schmucke Stadt an der Weser, die 1699 für Flüchtlinge gebaut wurde, für französische Hugenotten.
Es gibt viele deutsche Inseln, die man kennen sollte. Manche bergen ein Geheimnis wie Vineta im Störmthaler See, andere haben einen liebevollen Kosenamen. Flower-Power-Insel - so wird die Insel Mainau im Bodensee von vielen genannt.
Von der Nordsee bis zum Chiemsee, von der Havel bis ins Steinhuder Meer. Die Zuschauerinnen und Zuschauer lernen in dieser Sendung interessante Inseln in Deutschland, überraschende Rekordhalter und schnörkellose Klassiker kennen. Wussten Sie, warum die Freundschaftsinsel in Potsdam für ihre Taglilien bekannt ist?
Weil die Menschen im antiken Korea an ein Leben nach dem Tode glaubten, bauten sie allen hochrangigen Persönlichkeiten Hügelgräber und statteten diese mit Wandmalereien aus. Die Fresken erzählen Geschichten über ein Reich, das von 37 vor bis 668 nach der Zeitenwende eines der mächtigsten Ostasiens war, es gilt als die Wiege der koreanischen Kultur: Koguryo.
Die Grabfresken vergegenwärtigen die damaligen religiösen Vorstellungen und geben Einblicke in Alltag, Esskultur, Kleidung und Architektur des antiken Korea. Die Motive belegen Handel und Kulturaustausch mit anderen ostasiatischen Reichen, zeigen aber vor allem, wie kriegerisch das Reich war. In den Grabkammern fanden sich Szenen, die darauf schließen lassen, dass auch die alte Kampfkunst Tae Kwon Do in der Koguryo-Epoche wurzelt.
Zu seiner Blütezeit erstreckte sich Koguryo von der Mandschurei über das heutige Nordkorea und den Norden Südkoreas. Gegründet hat es König Tongmyong, der bis heute als legendärer Urvater verehrt wird. Sein Grab liegt in der nordkoreanischen Hauptstadt Pyongyang, die schon zu Koguryo-Zeiten das politische, soziale und kulturelle Zentrum war. Nordkorea sieht sich heute in der Tradition des alten Reiches und die kommunistischen Staatsführer inszenieren sich als legitime Nachfolger Koguryos.
Ende der 1970er-Jahre jagt die DDR nach Devisen - und setzt auf Hightech wie die Funktelefonanlage Blaumeise 3. Auch in der Raumfahrttechnik will man den Westen einholen. Hinter verschlossenen Türen entstehen Meisterleistungen wie die erste künstliche Bandscheibe oder fast unzerstörbares Glas. Doch die DDR wird von der Geschichte eingeholt. Nach der Wende verschwindet vieles, was Weltspitze gewesen ist. Die DDR der 1980er-Jahre gerät ins Wanken, doch hinter verschlossenen Türen wird weitergeträumt: von der Zukunft, vom Weltraum und von internationalem Ruhm. Was in diesen Jahren entsteht, ist oft visionär, manchmal sogar genial. In Jena entwickelt ein Expertenteam mit dem ASTRO ein Navigationssystem, das die berühmte Raumstation Mir durch den Kosmos steuert. In Berlin gelingt Forschern eine medizinische Sensation: die weltweit erste künstliche Bandscheibe. Während Robotron am Großcomputer tüftelt, entsteht mit der "Blaumeise" eine Funktelefonanlage für den Export nach Mexiko. Aufgrund von Glasmangel lässt das Regime unzerstörbare Gläser produzieren. Viele dieser Superfest-Gläser sind noch heute im Einsatz, doch in der Marktwirtschaft war ihre Langlebigkeit nie gefragt. Im Studio erinnern sich die Schauspielerinnen Anja Kling und Rhea Harder-Vennewald und die Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss und Hendrik Duryn an ein Land voller Erfindergeist und Gegensätze. Mit großem Spaß wird am ersten Spielautomaten der DDR gezockt und voller Eifer probiert, das Superfest-Glas doch noch zu zerschlagen. "DDR genial" erzählt in dieser Folge vom letzten, leisen Triumph eines Landes kurz vor dem Aus. Vom klugen Trotz der Entwickler, von heimlichen Weltleistungen und von einer Gesellschaft, in der eine Flucht im selbst gebauten Heißluftballon am Ende realistischer war als ein Platz in der Zukunft. Die dreiteilige Dokumentation für ZDFinfo erzählt von überraschenden Erfindungen der DDR. Es geht um kleine Geistesblitze und große Einfälle, oft zwischen Ideologie und Improvisation, in einem System voller Widersprüche.
Südkorea ist ein faszinierendes Land zwischen Tradition und Moderne, voller Schönheit und Naturwunder. Es liegt auf der asiatischen Halbinsel zwischen Japan und China. Beide Nachbarländer haben die Kultur Südkoreas mitgeprägt, aber es hat seine kulturelle Eigenständigkeit nie verloren. Jung, modern und selbstbewusst präsentiert sich die boomende Hauptstadt Seoul, offen für moderne Trends, nahezu rastlos auf dem digitalen Weg in die Zukunft. Weiter im Süden und Südwesten findet man an den Küsten Regionen, in denen die Menschen sehr traditionell leben und sich genauso Gedanken über die Zukunft machen. Der Erhalt der Natur spielt für sie eine herausragende Rolle. Auch deshalb gibt es in diesem Land 22 Nationalparks. Bedrohte Arten wie der Ibis oder die Kragenbären konnten wieder angesiedelt werden. Der Regierung sind Nachhaltigkeit und Ressourcenpflege äußerst wichtig. Besucher können in wunderschönen Bergpanoramen und unglaublichen Lichtstimmungen der Natur regelrecht versinken.
Der Zweiteiler "Naturjuwel Südkorea" besucht einen der wenigen Tempel, in dem nur Frauen leben und arbeiten, begleitet die Menschen durch ihren Alltag und verspricht nachhaltige Eindrücke aus diesem unglaublichen Land.
Der ORF hat gefragt, Sie haben geantwortet. Mariella Gittler präsentiert die zentralen Ergebnisse der großen ORF Online-Umfrage, bei der wieder zehntausende Seherinnen und Seher mitgemacht haben.
Was bewegt die Menschen in Österreich zur Halbzeit dieses so turbulenten Jahres 2026 voller Krisen, Brüche und Konflikte? Wie geht das Land in den Sommer, wie schaut es auf die unmittelbare Zukunft?
Was sind die großen Themen, worüber macht man sich im Land Sorgen, und wie geht man mit diesen um? Wie groß sind Ängste und Unsicherheiten, wie groß aber auch Hoffnung und Zuversicht
Reportagen und Stimmungsbilder aus dem ganzen Land, Einblicke und Perspektiven im Dialog mit dem Publikum.
Der New Forest im Süden Englands ist eine historische Kulturlandschaft mit offenen Heidelandschaften, uralten Wäldern und Küsten. Der Nationalpark beherbergt Rothirsche, seltene Vogelarten und Reptilien. Die traditionelle Weidewirtschaft der "Commoners" erhält diese Landschaft, ihre Ponys und Schweine dürfen frei im Park umherlaufen.
75 Jahre Bundesverfassungsgericht - Verfassung im Wandel schützen
60'
Jörg Schönenborn diskutiert mit seinen Gästen Joachim Gauck , Prof. Andreas Voßkuhle , Emily Haber, (US-Botschafterin a.D. und Staatssekretärin a.D.) und Prof. Frauke Brosius-Gersdorf .
Venezuelas Tafelberge - Expedition ins Haus der Götter
D 2023
45'
In den Tiefen unter Venezuelas Tafelbergen wagt sich ein internationales Forschungsteam in ein episches Abenteuer voller Geheimnisse und Entdeckungen. Das Team begibt sich auf den Auyan-Tepui, einen der imposanten Tafelberge, und dringt tief in dessen Höhlensystem vor. Dort untersucht es rätselhafte Insekten- und Vogelarten und stößt auf faszinierende Urzeitwesen, die älter sind als Dinosaurier: lebendige Steine. Die majestätischen Tafelberge Venezuelas, von den Einheimischen ehrfürchtig als "Tepuis", Häuser der Götter, bezeichnet, sind mehr als nur beeindruckende Naturwunder. Für die Wissenschaft sind sie "Inseln in der Zeit". Welche Tiere und Pflanzen haben sich auf den Gipfelplateaus und in den unberührten Höhlensystemen darunter entwickelt? Ein internationales Forschungsteam will diese Frage beantworten. Der italienische Geologe Francesco Sauro leitet die Expedition. Er hat im Auyan-Tepui ein riesiges Höhlensystem entdeckt. Sonderbare Insekten und Vögel leben darin, doch nicht nur das: Die Forscher treffen auch auf die vielleicht sonderbarsten Organismen der Schöpfung: lebendige Steine! Die Mikrobiologin Martina Cappelletti aus Bologna nimmt die Herausforderung an, diese seltsamen Wesen zu analysieren. Sie bestehen aus einem Verbund urzeitlicher Mikroben, die kunstvolle Felsformationen erbaut haben. Doch Cappelletti will einer anderen Sache auf den Grund gehen: Könnten diese Bakterien eine medizinische Revolution auslösen? Der französische Bioakustiker Michel André setzt modernste Audiotechnologie ein, um die biologische Vielfalt des Auyan-Tepuis zu erforschen. Künstliche Intelligenz hilft ihm dabei. Federico Pisani, ein venezolanischer Biologe und Alpinist, hat das ehrgeizige Ziel, bisher unbekannte Pflanzen- und Tierarten zu entdecken, die den Naturschutz in Venezuela vorantreiben könnten. Doch diese wissenschaftliche Odyssee ist nicht ohne Gefahren. Die schroffen Steilwände des Tepuis sind nur per Hubschrauber zu überwinden. Das Gipfelplateau, zerfurcht von gefährlichen Spalten, stellt das Team vor immense Herausforderungen. Auch das Wetter spielt verrückt. Die Gruppe seilt sich in schwindelerregende Tiefen ab, klettert kühn und navigiert durch unbekanntes Terrain. Die Entschlossenheit, das Unbekannte zu erforschen, zeigt sich in jeder Aktion. In den lichtlosen Tiefen der Höhlen sind die Forscher tagelang auf sich allein gestellt. Jeder Schritt in diese verborgene Welt ist ein Tanz zwischen Gefahr und Faszination. Der Film erzählt mit atemberaubenden Bildern nicht nur von der Schönheit dieser unberührten Welten, sondern auch von menschlichem Mut, Entschlossenheit und wissenschaftlicher Neugier derjenigen, die sich aufgemacht haben, die Geheimnisse dieser Welten aufzuspüren. Eine Entdeckungsreise der Neuzeit - zu einem der spektakulärsten Orte der Erde.
In einer Vitrine eines Museums der Harvard Universität befindet sich ein zerschmetterter Schädel aus dem 19. Jahrhundert. Wie konnte dieses Fundstück die Grundsätze der modernen Neurowissenschaften prägen? Die Fledermausbombe war das Ergebnis einer streng geheimen Operation. Hätte die den Ausgang des Zweiten Weltkriegs verändern können? In dieser Episode erforschen Expertinnen und Experten wie u.a. Kriminalbiologe Mark Benecke die Geheimnisse von historischen Relikten.
Bryan Fry fixiert mit geübtem Griff eine Östliche Braunschlange, um an das Gift der Natter zu gelangen. Der Biochemiker zählt zu den renommiertesten Toxikologen Australiens. Und Julia Baker kann viel von dem Experten lernen. Aber sie soll in Alice Springs nicht nur zuschauen, sondern auch selbst Hand anlegen. Julia bekommt es mit einem Exemplar der Gattung Pseudechis zu tun. Wenn Mulgaschlangen in die Enge getrieben werden, beißen sie kräftig zu. Dabei sondern sie größere Giftmengen ab als andere Arten. Geht beim "Melken" des Reptils alles glatt?
Not macht erfinderisch, sagt das Sprichwort. Das traf auf die DDR besonders zu. Die wollte unbedingt mit dem Westen mithalten, vor allem, wenn es um Mobilität ging. In der DDR herrschte ständig Mangel: Mangel an Rohstoffen, an Fachleuten und an Freiheit. Dennoch leistete sich dieses Land etwas Großes: eine weltumspannende Luftfahrtgesellschaft und sogar eine Flugzeugbau-Industrie. Letzteres nur bis zum Absturz eines Prototypen. 34 Jahre war "Interflug" die staatliche Fluggesellschaft der DDR. Die Airline stand für Fernweh, unerfüllte Träume und Privilegien. Sie brachte dem abgeschotteten Land einen Hauch von weiter Welt. Berlin-Schönefeld wird Heimatflughafen der DDR-Flugzeugflotte. Eine neue Landebahn und ein neuer Hangar entstehen. Noch vor dem Mauerbau fliegt die sowjetische Maschine, die Il-18, für die Interflug. Das Düsenflug-Zeitalter wird mit der Tu-134 im Jahr 1968 eingeläutet, später folgt die Il-62 mit ihren weltweit einmaligen vier Triebwerken am Heck. Wer bei der Interflug arbeitet, muss hundertprozentig zuverlässig sein. Die Piloten und Stewardessen repräsentieren die Deutsche Demokratische Republik. Man will sicher sein, dass niemand bei Flügen in das nichtsozialistische Ausland in den Westen flieht. Zwei Jahre nach der Wende wird die Interflug 1992 von der Treuhand liquidiert.
Die Liste weltberühmter heimischer Erfindungen ist lang. Angefangen vom Doppler-Effekt über die Nähmaschine bis hin zur Sachertorte oder dem Wür-felzucker - Erfinden hat in Österreich Tradition. Doch wie sehen die österreichischen Erfindungen heutzutage aus und welche Menschen stecken dahinter? Auf unserer Reise durch die kreative Erfinderwelt Österreichs begegnen wir Visionären und Menschen, die die Welt verbessern wollen.
Der Antikythera-Mechanismus, ein antikes griechisches astronomisches Gerät, das aus einem Schiffswrack geborgen wurde, gilt als der älteste bekannte analoge Computer der Welt. Was sagt dessen Entdeckung über die technologischen Fähigkeiten unserer Vorfahren aus?
Russlands Angriffe auf Kiew, immer mehr Zivilisten sterben/ Leben und Leiden im Dunkeln, Kuba ohne Strom und Sprit/ Verfolgt als angebliche Hexen, eine Nonne kämpft dagegen in Papua-Neuguinea/ Tierische Poolparty, Otter kommen in Südafrika ganz nah an Menschen heran
Die Beet-Brüder in Grevenbroich: Sabine und Tim aus Grevenbroich wohnen in einem ehemaligen Personalhaus der Deutschen Bahn. Dahinter befindet sich ein 500 Quadratmeter großer aber unberührter Garten, den das Paar nur liebevoll "Der Dschungel" nennt. Eine echte Herausforderung also für die "Beetbrüder". Bei Ankunft auf der Baustelle, staunt vor allen Dingen Claus nicht schlecht, denn so chaotisch sah es selbst in dem Bewerbungsvideo nicht aus.
Gartenfreunde aufgepasst! Neben der Vorstellung verschiedener Pflanzenarten und besonders schöner Anlagen erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
Spektakuläre Flüge über den südamerikanischen Dschungel oder einsame Bergseen in Kanada. Buschflieger - die letzten Abenteurer am Himmel, Traum vom einmotorigen Fliegen in der Wildnis. Buschflieger Alessandro Huber ist vor Jahren aus der Schweiz nach Suriname ausgewandert und fliegt fast jeden Tag in den Dschungel. Anders können weder Waren noch Menschen in die entlegenen Dörfer des Urwalds gelangen. Landungen auf den Naturpisten sind immer heikel. Permanent neu planen, sich der Natur fügen, Verantwortung für das Leben der Passagiere tragen - das Leben der Buschpiloten ist anspruchsvoll. Und vor allem faszinierend. Wer in Suriname fliegt, muss ein gestandener Buschpilot sein. Nahezu 90 Prozent des Landes bestehen aus Regenwald. Im Dschungel von Suriname sind die Landebahnen relativ kurz. Vor jedem Flug muss Alessandro, je nachdem, welches Ziel und welche Piste, die Zuladung überprüfen. Je kürzer die Bahn, desto leichter muss das Flugzeug sein. Pilot Huber muss dann manchmal auch Dinge zurücklassen, die Familienmitglieder in den Dschungel zu ihren Familien senden wollten. Enttäuscht bleiben sie dann am Hangar in Paramaribo, der Hauptstadt Surinames, zurück. "Da kann ich nur schwer abweichen, denn der Busch verzeiht nicht, wenn wir zu schwer sind." Nicht nur Waren, Werkzeuge oder Maschinen befördert er in den Regenwald - auch Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen oder Abenteuertouristen gehören zu seinen Kunden. Innerhalb von knapp zwei Stunden kann Huber überall sein, per Boot wäre man viele Stunden, manchmal Tage unterwegs. In Kanada muss Pilot Urs Schildknecht eine siebenköpfige Familie weit draußen in der Wildnis mit Pferdefutter, frischen Lebensmitteln und Gas versorgen. Ohne ihn wären sie aufgeschmissen. Die Landung auf dem See ist heikel. Hochwasser hat den normalen Ankerplatz überschwemmt. Urs Schildknecht muss spontan entscheiden, wie er die Maschine runterbringen und vor allem sicher am Ufer befestigen kann. Der aufkommende Wind macht alles noch komplizierter. Schon bald darauf der nächste Job. Urs Schildknecht muss ein Aluminiumboot sicher an einen abgelegenen See bringen. Er schnürt es mit Seilen außen an seinem Flugzeug fest. Der Transport wirkt wie aus einer anderen Zeit. Rund 500 Kilometer von Urs Schildknecht entfernt am Tyhee Lake: Die kleine Cessna 185 fliegt vor allem die Pilotin Severine Oosterhoff. Sie geht damit auf Waldbrandsuche oder bringt Jäger an entlegene Hütten - wenn das Wetter mitspielt. Denn das kann in den Bergen rasch umschlagen. Und bei schlechter Sicht zu fliegen, kann schnell lebensgefährlich werden.