Diese "Land der Berge"-Neuproduktion begleitet die Menschen in der Südoststeiermark durch den Wandel der Jahreszeiten und verwebt Mundart, Handwerk und gelebtes Brauchtum. Im Frühling erwacht die Region bei der "Steirischen Roas": In Gnas pflegt die Familie Hütter in ihrer Fassbinderei eine seltene Handwerkskunst, während beim Maibaumaufstellen oder im Khünegger Bauerntheater von Fred Strohmeier die Gemeinschaft im Mittelpunkt steht. Regionale Originale wie der Drehorgelspieler Franz Gomboz, Dichter Karl Pivec oder Museumsleiterin Beatrix Vreca bewahren dabei das sprachliche und kulturelle Erbe der Grenzregion.
Mit dem Herbst bricht die intensivste Zeit an: Bei der Weinlese packen Winzer wie Daniel Tegel, Familie Frühwirth oder die Geschwister des Weinguts Primus an, während beim Klöcher Pressfest gekeltert wird wie anno dazumal. Handwerker wie Karl Lenz beim Sensendengeln oder Ewald und Gerlinde Tappler an der Schiffsmühle halten alte Traditionen lebendig. Wenn im Winter Schnee fällt, duftet es in Straden nach dem frischen Bauernbrot von Maria Zafosnik, ehe die Neujahrsgeher in Bad Gleichenberg das Jahr stimmungsvoll ausklingen lassen.
Dr. Jacques Vallée, ein angesehener UFO-Forscher und Internet-Pionier, hat mutige Theorien über das UFO-Phänomen entwickelt und eine umfangreiche Datenbank über UFO-Begegnungen aufgebaut. Könnte seine Arbeit den Schlüssel zur Lösung des UFO-Rätsels in einer neuen Ära wissenschaftlicher Untersuchungen bieten?
Tierarzt Dr. André Schüle beginnt seinen Tag mit einer kurzen Visite bei dem zwei Monate alten Bonobo-Kind Leki. Die Affenfamilie hat ihren jüngsten Sprössling gut angenommen. Anschließend warten schon die Hinterwälder Rinder Waltraud und Wotan. Bei ihnen muss Dr. Schüle Blut abnehmen und einen Tuberkulin-Test machen. Unter den wachsamen Blicken von Revierkater Speedy macht er sich ans Werk. Regelmäßig kontrolliert werden muss die amputierte Schwanzspitze einer Brückenechse. Dazu ist der Tierarzt zu einem Röntgentermin in der Klinik verabredet. Kurz vor Feierabend dann noch ein Abstecher zu Dromedar Arabella, das unter Schwielen leidet. Doch als das Kamel den Tierarzt mit der blauen Spritze entdeckt, ergreift es die Flucht …
Reißaus haben jahrelang auch die Stuten vor Zwergeselhengst Benny genommen. Er hatte die unangenehme Angewohnheit, seine Mädels immer zu beißen. In diesem Jahr war er allerdings der geballten Frauenpower von Klara und Heidi ausgesetzt, was den Macho-Esel scheinbar umgestimmt hat.
Regelrechte Rabauken sind die größeren Brüder des kleinen Klaffschnabel-Mädchens, das aktuell unter den Fittichen von Reviertierpfleger Ronald Richter in der Aufzucht-Station des Tierparks heranwächst. Der heimliche Star in dem Revier ist aber eine kleine Kennicotti-Eule, der Ronald Richter heute wegen der Geschlechtsbestimmung an die Federn muss.
Eine unangenehme Erfahrung muss auch Brillenpinguin Rüdiger machen. Das Muttersöhnchen denkt immer noch nicht daran, das Nest zu verlassen. Die Tierpflegerinnen müssen endlich handeln, denn Rüdigers Eltern Telly und Franz haben bereits neue Eier gelegt, der Schlupftermin steht bevor.
Außerdem in dieser Folge:
Ein Tag mit Reviertierpfleger Thomas Messinger und eine neue Spielkiste mit Himbeerlaub für die Giraffen im Tierpark.
Der Film porträtiert vier Bergbauernfamilien aus Salzburg, Tirol, Kärnten und der Steiermark. Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft.
Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind sie gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise.
Der Sommer naht dem Ende, es herbstelt bunt und strahlend. Die Tage werden kürzer, und in den Bergen duftet es bereits nach Schnee. Erntedank besiegelt die tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Natur. Ob beim Almabtrieb oder im abwechslungsreichen Alltag - die Dokumentation beleuchtet den farbenfrohen Herbst im Leben der "Bioniere".
Familie Berger vom Frienerhof in der Ramsau nutzt die Zeit gern für Waldbäder. Familie Lugger aus dem Lesachtal geht klettern. In Kitzbühel dehnen sich die Alpakaspaziergänge. Nur in Fusch ist Hochsaison. Während Birgit Schattbacher mit der Verarbeitung der Rosenblütenernte beschäftigt ist, hat für ihren Mann Josef die Reisezeit begonnen. Jetzt bringen die Skirennläufer auf den Schnee, was sie im Frühling und Sommer trainiert haben, und bereiten sich auf die Siege des Winters vor.
Sie sind die größten Papageien des brasilianischen Regenwalds - und gelten als seine schönsten: Hyazintharas. Doch während der letzten Jahrzehnte sind die spektakulären Papageien seltener geworden. Durch die Abholzung des Regenwaldes gingen den Vögeln ihre Hauptnistplätze verloren, die großen Mandovi-Bäume. Nun jedoch gibt es Hoffnung für die Aras.
Ein 200 Jahre altes Fachwerkhaus mit vielen Mängeln
3. Staffel
2. Folge
D 2015
92'
Die Bauretter unterstützen die 40-jährige Angela, die mit ihren drei Kindern - Marven (19), Vivianne-Celine (16) und Tobias (15) - in einem 200 Jahre alten Fachwerkhaus lebt. Können die Experten der allein erziehenden Mutter helfen?
In der Dunkelheit des Universums lauern Schwarze Löcher. Es sind unsichtbare Orte, an denen die Schwerkraft so stark ist, dass nichts entkommen kann und sich sogar Raum und Zeit verformen. In der Milchstraße wimmelt es von Hunderten von Millionen Schwarzer Löcher. Sie kreisen zwischen den Sternen. Und im Zentrum unserer Galaxie liegt ein Riese, ein supermassereiches Schwarzes Loch, Millionen Mal schwerer als seine kleineren Verwandten: Sagittarius A*. Die Herausforderung, Objekte zu studieren, die man nicht sehen kann, ist immens. Erst allmählich fangen wir an, diese zu verstehen. Von ihrer Geburt im Todeskampf riesiger Sterne an beeinflussen sie die Welt um sie herum. Sie ernähren sich von nahe gelegenen Gasen und Sternen und werden durch Verschmelzungen noch massereicher und mächtiger. Einige von ihnen sind in der Lage, energiereiche Jets zu erzeugen, die stark genug sind, die Galaxie um sie herum zu formen. Sie zeigen uns, dass Konzepte wie Raum und Zeit, auf denen unsere Realität basiert, nicht so grundlegend sind, wie wir dachten. Über uns spielen sich epische Dramen ab: fremdartige Planeten, versteinerte Sterne, Schwarze Löcher, schwerer als Millionen Sonnen. Die Wissenschaft enthüllt Orte jenseits unserer Vorstellung. Einst hielten wir unsere Erde für einzigartig, inzwischen haben wir Tausende von fremden Planeten entdeckt. Und das ist nur ein Bruchteil der Welten, die da draußen existieren. Es gibt mehr Sterne im Universum als Sandkörner auf jedem Planeten des Sonnensystems. Inmitten all dieser Weite sind die Milchstraße, unsere Sonne und die Erde die Heimat des einzigen bisher bekannten Lebens im Universum. In fünf Folgen entführt die Serie in die Weiten des Weltalls. Sie zeigt Momente, die das Universum geprägt haben. Vom Urknall, mit dem alles begann, über die Geburt von Sternen bis zu dem Chaos, das entsteht, wenn eine andere Galaxie mit unserer Milchstraße kollidiert.
Albrecht Dürers Kunst kennt fast jeder: "Betende Hände", "Der Feldhase", die Selbstbildnisse. Das Genie aus Nürnberg hat die Kunst für immer verändert. Wer war dieser Superstar? Dürer, der ehrwürdige alte Meister: Dieses Klischee aus dem Schulbuch trügt. "Terra X" zeigt, wie innovativ und sogar revolutionär Dürer war: mit seinen Dämonen, seiner Nacktheit und seinem Witz. Konventionen waren ihm egal. Ein moderner Künstler. Diese "Terra X"-Dokumentation zeigt die Welt, aus der Dürer kommt: das aufstrebende Nürnberg um 1500. Eine deutsche Weltstadt, aber eng und von Seuchen geplagt. Bei seinem Vater, einem Goldschmied, geht der Zwölfjährige in die Lehre. Der muss ihn bald ziehen lassen, denn schnell zeigt Albrecht, was seine Berufung ist: Er wird Maler. Wie ein Fotograf es heute tun würde, bannt er alles, was ihn interessiert, auf Tausende Papierseiten. In Venedig lernt er, es mit den italienischen Meistern aufzunehmen. Und dann zeigt der junge Maler der Welt, was er kann. Im "Selbstbildnis" von 1500 malt er sich wie Jesus Christus, und nun folgt ein Paukenschlag auf den anderen. Zusammen mit Dürer-Spezialisten geht "Terra X" in die wichtigsten Museen nach München, Nürnberg und Wien. Archive wurden geöffnet, kostbare Unikate gezeigt. Was ist ihr Geheimnis? Mit modernster Animationstechnik wird die unendlich feine Machart der Werke erforscht. Mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, aber dennoch von Dürer ausgemalt: das silbrige Fell des "Feldhasen", das Horrorszenario der "Apokalyptischen Reiter". Und "Terra X" untersucht die zeitlose Relevanz von Albrecht Dürers Monogramm "AD" - es ist das erste Logo, das erste Markenzeichen der Geschichte. Die Dokumentation schildert in Reenactments, wie Dürer immer "Der Erste" war: Er schuf das erste Akt-Selbstbildnis, dann das erste weibliche Aktporträt, und er arbeitete als Erster fürs große Publikum - von manchen seiner Holzschnitte verkaufte er Tausende Exemplare. Damit steht er am Beginn unseres Bilder-Zeitalters und ist mit seinen ikonenhaften Meisterwerken auch heute allgegenwärtig. Ein Meister also, der zeitlos jung und revolutionär geblieben ist.
Sie sind jung, sie haben Brustkrebs und sie wollen damit nicht allein sein. Jede achte Frau erkrankt heutzutage an Brustkrebs, immer mehr sind jünger als 50 Jahre. Auch Esther Irmer bekam ihre Diagnose schon mit 44 Jahren, beide Brüste mussten damals abgenommen werden. Seitdem kämpft sie um mehr Aufmerksamkeit für die Krankheit und für die Frauen, die dieses Schicksal teilen. Sie ist Vorsitzende der Kieler rustkrebssprotten, einer Selbsthilfegruppe, die sie mit Power und Enthusiasmus führt.
Etwa 200.000 Gläser werden in einem Werk im niederbayerischen Zwiesel täglich produziert. Einige davon erhalten ihre Form durch traditionelle Handwerkskunst - in der Manufaktur wird jedes Exemplar mundgeblasen und von den Glasmachern modelliert. Ebenfalls in Bayern, im oberfränkischen Steinbach am Wald, befindet sich einer der größten deutschen Hersteller für Behälterglas. Pro Tag werden hier rund 3,1 Millionen alltägliche Gefäße, wie Flaschen, gefertigt. Ihr wichtigster Rohstoff: Altglas.
Höher, schneller, weiter! Nach diesem Motto leben die Basejumperin Katja, die Kletterin Doreen und die Eisschwimmerin Tina. Aber an die Grenze zu gehen, hat seinen Preis und birgt Gefahren. Die Doku begleitet die drei Extremsportlerinnen bei ihren Abenteuern. Wie gelingt Doreen der Spagat zwischen riskantem Klettern und Muttersein? Kämpft sich Katja nach ihrem Absturz zurück? Und was treibt Para-Sportlerin Tina an, mit ihrer Behinderung ans Limit zu gehen?
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Man meint vermeintlich, dass Eis, Feuer oder andere Elemente die Erde geformt und verändert haben, aber es gibt einen Einflussfaktor, der die Erde maßgeblich verändert hat: Pflanzen. Wie verwandelte sich die Erde von einer unwirtlichen, kargen Felsenlandschaft in ein grünes Paradies? Die ersten Pflanzen verlassen den Schutz des Wassers, um sich an Land aus der Struktur der Erde zu nähren, Böden zu bilden, und neue Landschaften entstehen zu lassen. Eine Geschichte, in der unwahrscheinliche Verbündete zusammenfinden und die Erde sich von einer fremdartigen Welt in den grünen Planeten verwandelt, den wir heute kennen.
Eine Hochseiltänzerin versetzt die siebenjährige Tatiana-Mosio Bongonga in tiefgreifendes Erstaunen. "Ich werde Seiltänzerin!", sagte sich das kleine Mädchen. Inzwischen ist sie selbst ein Star dieser Disziplin und eine der wenigen Frauen, die sich mehr als 30 Meter über dem Boden auf einem 300 Meter langen Drahtseil bewegen ...
Das Brandenburger Tor ist so etwas wie das politische Epizentrum Deutschlands: monumentaler Zeuge in der Mitte Berlins und Bühne von politischer Inszenierung. Es ist das Symbol für die Teilung Deutschlands und später für die Einheit des Landes. Warum geht von diesem Ort eine solche Faszination für die Deutschen aus? Der Film taucht ein in die wechselvolle und ereignisreiche Geschichte dieses besonderen Bauwerks, er lüftet seine Geheimnisse und sein Innerstes.
In ihrem Haus leben Alexandra (38), ihr Ehemann Heinz (51), ihre Tochter Samantha (1), ihr Bruder Frank (33) und ihre Mutter Helga (65) gemeinsam im Erdgeschoss. Der Rest des Hauses unbewohnbar ist. Können die Bauretter der Familie helfen?
Geduldig, zupackend, warmherzig - das ist Susanne, eine Kinderdorfmutter in Hohenlohe. Ihre Familie ist so groß wie eine halbe Schulklasse. Entsprechend turbulent ist ihr Leben.
Land der Berge erzählt auch dieses Mal von Bergen, Menschen und ihren Geschichten. In der 3teiligen Dokumentation dreht sich alles um die "Schönheit der Alpen" im Lauf der Jahreszeiten. Folge 1 startet mit dem König der Ostalpen, dem Großglockner. Mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft geht es weiter in die Bergwelt der Hohen Tauern, dann über Oberösterreich ins Ausseer Land und schließlich durch Osttirol hinauf in das Reich des Großvenedigers. Dabei wird in die faszinierende Hochgebirgswelt eingetaucht, welche bis heute eine Arche Noah für eine eigene Tierwelt ist. Nachtsichtaufnahmen von Dachs und Fuchs zeugen davon. In Kals am Großglockner nehmen wir an einer prächtigen Fronleichnamsprozession teil, lassen uns auf der Gorgasser Alm die traditionelle Herstellung von Butter und Graukäse zeigen, bewundern beim Narzissenfest am Grundlsee das Defilée der Blumenwagen und lernen beim Imster Schemenlauf, einem traditionsreichen alten Fastnachtsbrauch und Weltkulturerbe, das traditionelle Tiroler Winteraustreiben kennen. Wir besuchen Dörfer, Bauernhöfe und Almen der uralten alpinen Kulturlandschaft. (2017)
Ein Tag in Nürnberg 1593 - Der Scharfrichter Frantz Schmidt
D 2024
45'
Frantz Schmidt ist Scharfrichter von Nürnberg und gehört zu den Topverdienern der Stadt. Gesellschaftlich aber sind er und seine Familie geächtet, denn sein Beruf gilt als unehrlich. 45 Jahre lang kämpft Frantz Schmidt gegen den Makel der "Unehrlichkeit" an. Er hinterlässt ein Tagebuch, das nicht nur sein blutiges Handwerk dokumentiert, sondern auch deutlich macht, wie Frantz gedacht und was er versucht hat, um sich aus seiner Lage zu befreien. Nürnberg 1593. Die Kriminalitätsrate ist hoch, in der Stadt herrscht ein Klima von Angst und Unsicherheit. Der Rat handelt entschlossen und fordert die gnadenlose Verfolgung und Verurteilung von Straftätern durch den Arm des Gesetzes. Für die Vollstreckung zuständig ist der Scharfrichter Frantz Schmidt. Folter und Hinrichtungen sind sein Alltag, und doch quält ihn sein Tun. Weniger treiben ihn Mitleid mit den Delinquenten oder ein schlechtes Gewissen um, sondern die Gewissheit, dass er und seine Nachkommen dem Status der "Unehrlichkeit" niemals entkommen können. "Unehrlichkeit" ist damals als Geburtsstand geregelt, wird von einer Generation auf die nächste übertragen und bedeutet neben gesellschaftlichen Repressalien auch eingeschränkte Persönlichkeitsrechte. So muss Frantz tatenlos zusehen, wie seine Kinder in der Schule gehänselt oder verprügelt werden. Und ertragen, dass die Leute die Straßenseite wechseln, wenn sie ihn sehen. Dabei genießt er am Gericht und beim Rat der Stadt hohes Ansehen, nicht nur als Henker, sondern auch als exzellenter Heiler. Häufig werden ihm Patienten geschickt, auch aus "ehrbaren" Kreisen, die ihren eigenen Ärzten nicht mehr vertrauen. Frantz weiß, welche Arzneimittel wirksam sind, wie man einen ausgekugelten Arm wieder einrenkt oder schwere Wunden versorgt. Nach 15 Jahren im Amt als Scharfrichter fordert Frantz von der Stadt Nürnberg, ihm endlich das Bürgerrecht zu erteilen. Sein akribisch geführtes Tagebuch gilt vielen Forschern als Beleg für seinen Kampf aus der "Unehrlichkeit". Ob er sein Tagebuch aus Kalkül geführt hat, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Doch das Dokument ist ein nahezu lückenloses Arbeitsprotokoll, das nicht zuletzt auch Aufschluss gibt über das Rechtssystem in der Frühen Neuzeit und die damals gängigen Strafen. Doch trotz seiner tadellosen Lebensführung, die bis ins kleinste Detail von Kirche und Rat beobachtet wird, stehen die Chancen für Frantz nicht gut. In der Geschichte Nürnbergs gibt es keinen einzigen Henker, dem der soziale Aufstieg gewährt wurde. Auf der Grundlage des Tagebuchs rekonstruiert die "Terra X"-Dokumentation einen Tag im Leben von Frantz Schmidt, an dem sich alles für ihn entscheidet.
Ein alleinerziehender Vater muss in Manchester mit seinem 13-jährigen Sohn in eine Notunterkunft umziehen, denn der Mann hat 18 Monate lang keine Miete bezahlt. Das wollen sich die Eigentümer der Immobilie nicht länger bieten lassen, deshalb setzen Stewart McCracken und sein Partner Elmore Victor vor Ort ein Gerichtsurteil des High Court durch. Die Wohnung wird in dieser Folge zwangsgeräumt. Garry Ball und Matt Heighway machen sich derweil auf den Weg in die Grafschaft Shropshire, um umgerechnet 2900 Euro von einer Pub-Betreiberin einzutreiben.
Jaquie bringt Kindern mit Migrationshintergrund Deutsch bei und tätowiert ihre Schwägerin, während sie von einem eigenen Studio auf dem Dorf träumt. Doch die Bauarbeiten schränken sie ein.
Victoria lebt im Spreewald zwischen Staub und Schmutz im Bauwagen. Die Belastung wächst, aber sie nimmt gerettete Mastenten auf und träumt von einem Tierhof. Ihr Leben wendet sich, als sie einen neuen Mann aus Bayern kennenlernt, der zu ihr zieht.
In Isny planen Isabel und Aaron eine Weinverkostung, doch Aaron wird krank. Isabel muss mit Kritik der Gäste umgehen lernen. Bei Clara und Tobias ist von Ruhe nichts zu spüren - Kaum ist das zweite Kind auf der Welt, steht neben den Umzugsvorbereitungen der lang ersehnte Notartermin an. Doch sie meistern die Herausforderungen und schöpfen Kraft aus der Unterstützung von Freunden und Familie.
Wenn Reviertierpflegerin Viola Gandert ihre Morgenrunde bei den Kängurus startet, wird sie bereits von Spalti, dem Spaltfußgänserich erwartet. Ohne Begrüßung kommt sie nicht an ihm vorbei. Auf der großzügigen Anlage leben drei verschiedene Känguru-Arten in einer Gemeinschaft zusammen. Nur Ringelschwanz-Felsenkänguru Jule tanzt hier manchmal aus der Reihe. Vor ein paar Monaten hatte das schlaue Mädchen herausgefunden, wie es zu ihrem Vater Oz ins Vorgehege gelangen kann. Und auch heute scheint sie wieder auf dem Weg zu ihrem früheren Schlupfloch zu sein.
In naher Zukunft wird sich der Verantwortungsbereich von Viola Gandert vergrößern: Sie soll zusätzlich das Kamelrevier von Nora Kuntzagk übernehmen, die im Herbst in Rente geht. Um sich auf diese neue Aufgabe vorzubereiten, besucht sie am Nachmittag ihr neues Revier und wird sogleich in ein Leinentraining mit Lama Delu und Alpaka Bella eingebunden.
In der Tierklinik des Zoos wollen Dr. André Schüle und Reviertierpfleger Marco Hasselmann heute den Zitterwelsen auf die Spur kommen. Sie wollen klären, ob es sich bei den Exemplaren aus dem Aquarium jeweils um ein und dieselbe Art handelt, denn nur dann dürfen sie miteinander verpaart werden. Dazu müssen die elektrischen Welse zunächst geröntgt und anschließend die einzelnen Wirbelkörper gezählt werden.
Bei den Weißborstengürteltieren im Nachttierhaus ist es endlich so weit: Handaufzucht Oleg darf zu seiner Halbschwester Ola ziehen. Tierpflegerin Marzanna Glogowska ist gespannt, wie die beiden sich vertragen werden.
Am Flughafen Berlin Brandenburg befindet sich eine der modernsten Feuerwachen Deutschlands. Ein wichtiges Arbeitsinstrument dabei ist ein spezielles Hightech-Löschfahrzeug, entwickelt im baden-württembergischen Giengen. Binnen drei Minuten müssen die Einsatzkräfte jeden Platz auf dem Flughafen erreichen, denn hier zählt jede Sekunde. Die Reportage gewährt einen Einblick in die Entwicklung des komplexen Löschfahrzeugs und zeigt die Übungseinsätze am Flughafen hautnah.
Jede Metropole hat ihren alten Kern, auch die deutsche Hauptstadt. Was aber ist vom historischen Alt-Berlin geblieben, welche Spuren hat es hinterlassen? Die Dokumentation lässt durch aufwendige 3-D-Animationen, zum Teil neuentdecktes Archivmaterial und lebendige Erinnerungen den alten Kern Berlins wiederauferstehen. Alt-Berlin, das ist die Gegend zwischen Alexanderplatz, Stadtschloss und Spittelmarkt. Doch, wo einst die mittelalterliche Stadt mit geduckten Häusern, engen Gassen, Fachwerk und Kopfsteinpflaster, mit Kirchen und Klöstern zu finden war, bestimmen heute breite Straßen, Parkhäuser und DDR-Architektur die Stadtlandschaft. Der alte Kern ist überbaut, abgerissen, zerbombt, gesprengt. Nur wenige Spuren deuten darauf hin, dass Berlins Kern schon 800 Jahre alt ist. Die Stadt hat keinen Gründungsmythos. Was jedoch kaum bekannt ist: Berlin ist schon von Beginn an eine Erfolgsgeschichte.
Filmemacher Hans Jöchler macht sich auf zu den schönsten Alpenseen in ganz Tirol. Mehr als 600 Weiher, Teiche und Seen fügen sich dort wie bunte Diamanten in die Gebirgsketten ein.
Hans Jöchler besucht unter anderem den Brechsee oberhalb von St. Leonhard im Pitztal, den touristischen Vilsalpsee im Tannheimer Tal sowie den Rifflsee, den größten See in den Ötztaler Alpen.
Beginnend bei den Gletschern, die als Grundlage für die meisten Berg- und Gebirgsseen im Alpenraum dienen, zeigt die Dokumentation außerdem, wie Alpenseen zum Leben erweckt werden, wie ihre eigentümlichen Farben entstehen und warum sie eine derartige Faszination ausüben.
Manche der Gewässer sind für Wanderer leicht zugänglich, andere wiederum sind versteckt und eingebettet in einer malerischen Bergkulisse. Sie alle haben ihre Besonderheiten und verfügen über geradezu magische Anziehungskräfte. Aus der Luft betrachtet offenbaren sie zudem spektakuläre Farbspektren - von kristallklar bis hin zu smaragdgrün.
Herbstzeit ist Bergzeit! Quer durch Österreich wandeln sich Berggipfel in den Sommer- und Herbstmonaten zu Freiluft-Kirchenbänken. Bergmessen sprechen Menschen auf eine besondere Weise an, weil sie Religion, Naturerfahrung, Gemeinschaft und existenzielle Fragen miteinander verbinden. Gerade darin liegt ihre besondere Kraft.
Land der Berge erzählt auch dieses Mal vom Bergen, Menschen und Geschichten. Und vom Leben in der Natur. In der 3-teiligen Dokumentation dreht sich alles um die "Schönheit der Alpen" im Lauf der Jahreszeiten. Folge 2 startet auf dem Staller Sattel in Osttirol zwischen dem Antholzer und dem Defreggental. Umgeben von hohen Bergen ist die Gegend eine alpine Bilderbuchlandschaft und bekannt für seine reiche Pflanzenpracht, allen voran den Almrosen. Im Defereggental geht es zur Jagdhausalm, der wohl ältesten Sommerweide der Alpen.Dort oben erhalten wir Einblicke in das Sozialleben der Murmeltiere und wie sich vor ihrem gefährlichsten Feind, dem Steinadler schützen. Einmalige Adleraufnahmen zeigen den König der Lüfte dann bei seinen Flug- und Jagdkünsten und vor allem in seinem Horst bei der Aufzucht der Jungen. Vom Blüten- und Schmetterlingsparadies Innergschlöß geht es hinauf ins eisige Reich des Großvenedigers, dessen Gipfel wir in spektakulären Flugaufnahmen ganz nahe kommen. Vom Zugspitzmassiv aus geht es dann über die Lechtaler Alpen zum Mieminger Gebirge ins Tiroler Oberland. Im Pitztal kann man noch das traditionelle Heumachen beobachten, ebenso dabei wie dem alljährlichen Schafabtrieb. Die nächste Station ist die wilde Tiroler Ache, auf der Mutige dem alpinen Funsport frönen: Kajakfahren, Rafting und Canyoning, dem jüngsten alpinen Nervenkitzel. Einmaliger Höhe- und Schlusspunkt sind einzigartige Aufnahmen der Hirschbrunft - vom Röhren über den Balztanz bis zur Paarung. (Doku 2017)
Der "Terra X"-Film "Ein Tag in Paris 1775" schildert den Alltag des jungen Perückenmachers Léonard Minet, der gegen das starre Klassendenken rebelliert und heimlich Damenfrisuren kreiert. Zur Zeit des Ancien Régime gilt es selbst in der Modestadt Paris für einen Friseur als unschicklich, einer Frau die Haare zu machen. Den talentierten Léonard Minet kümmert das nicht. Der Film erzählt, wie es ihm gelingt, Hoffriseur von Versailles zu werden. Die Dokumentation "Ein Tag in Paris 1775" entführt die Zuschauer in die Zeit von Ludwig XVI., dem letzten Vertreter der französischen Sonnenkönige. 14 Jahre vor der Revolution steckt Frankreich finanziell und politisch in der Krise. Während ein Großteil der Bevölkerung arm ist und unter der Willkür ihres Herrschers ebenso leidet wie unter seiner Verschwendungssucht, wird das Bürgertum von Paris zur treibenden Wirtschaftskraft. Die Seine-Metropole entwickelt sich wie keine zweite Stadt in Europa zum Mode-Hotspot. Nicht nur der Adel gibt sich der Prunksucht hin, sondern auch immer mehr Bürger eifern mit Modeschmuck und Second-Hand-Kleidung ihren modischen Vorbildern am Versailler Hof nach. Das Tragen einer Perücke ist das modische i-Tüpfelchen des gepflegten Kleidungsstils, aber vor allem das Erkennungszeichen für den sozialen Status eines Franzosen. Jeder Stand entwickelt seine eigene Form. 1775 aber ändert sich die Modewelt. Das Tragen des eigenen Haars wird zum Symbol der Aufklärung. Verfechter wie Diderot, Montesquieu oder Rousseau zeigen öffentlich ihr eigenes Haar als Zeichen für ihr unabhängiges Denken. Auch Léonard schwört auf den neuen Zeitgeist. Wie die meisten Pariser sehnt er sich nach individueller Freiheit und will den starren Strukturen der Ständegesellschaft entfliehen. Eigentlich soll er das Geschäft seiner Familie übernehmen, die seit Generationen dem Perückenmacher-Handwerk nachgeht. Doch die Geschäfte gehen immer schlechter, und Léonard träumt vom Beruf des Damenfriseurs. Ein Beruf, der gerade erst entsteht und noch nicht durch strenge Vorgaben einer Zunft reguliert ist. Um seine extravaganten Kreationen auszuprobieren, trifft er sich mit der jungen Schauspielerin Lucille, dem aufsteigenden Stern an der Comédie Française. Mit Lucille als Model hofft Léonard, die Aufmerksamkeit der Reichen und Schönen auf sich und seine Frisur-Ideen zu lenken. Als Léonard in die väterliche Werkstatt zurückkehrt, sieht er, wie sein Vater verhaftet wird. Eine unachtsame Bemerkung über den König wurde ihm zum Verhängnis. Ein ausgeklügeltes Spitzelsystem, das an moderne Überwachungsstaaten erinnert, soll jede Kritik am König im Keim ersticken. Damit gerät nicht nur das Leben seines Vaters in Gefahr, sondern auch seine eigene Zukunft. Doch der Zufall will es, dass Léonard am Hof von Versailles seine Künste beweisen darf. Aus der Perspektive der fiktiven Figur Léonard Minet wird ein Tag im Leben eines jungen Perückenmachers erzählt, der in schwierigen Zeiten sein Schicksal in die Hand nimmt und alles daransetzt, um seinen Traum wahr zu machen. Seine Biografie, die anhand von zeitgenössischen Quellen rekonstruiert wurde, basiert auf realer Alltagsgeschichte.
Was bewegt Menschen - und wie wirkt sich das Weltgeschehen auf ihr Leben aus? Die WELT-Reporter reisen dorthin, wo Geschichten ihren Ursprung haben: direkt vor Ort, nah an den Menschen, mitten im Geschehen. In exklusiven Reportagen erzählen sie von gesellschaftlichen Entwicklungen, politischen Entscheidungen und besonderen Schicksalen - eindrücklich, persönlich und mit Blick aufs große Ganze.
Rund 60 Millionen Tonnen Abfall entstehen jährlich in Österreich. Auch wenn die Österreicher europaweit Vorreiter in Sachen Recycling sind, wird ein großer Teil des Mülls einfach verbrannt und das belastet die Umwelt. Doch die Müllproblematik stellt für einige Firmen auch ein Geschäft dar, und so schlagen sie Profit aus der Abfallentsorgung. Viele Privatpersonen sind hingegen dazu übergegangen, ihre schrottreifen Gebrauchsgegenstände aufzuwerten: Upcycling lautet hier die Devise.
Am Frankfurt Airport, dem größten Flughafen Deutschlands, entsteht für vier Milliarden Euro ein neues Terminal. Auf einer Fläche von einhundertsechsundsiebzigtausend Quadratmetern erstreckt sich die damit größte Baustelle Europas, welche bis zum Jahr 2026 fertiggestellt werden soll. Am Terminal 3 sollen jährlich fast zwanzig Millionen Passagiere ankommen und abreisen. Dafür müssen ein riesiges Hauptgebäude und drei lange Flugsteige gebaut werden.
Dem ehemaligen Vermieter eines Pubs bleiben in Manchester noch 15 Minuten Zeit, um umgerechnet 4300 Euro aufzutreiben. Wenn der Mann seine Rechnungen nicht bezahlt, werden in seinem Haus Wertgegenstände gepfändet. Denn bei ihrem ersten Besuch haben Stewart McCracken und Elmore Victor dem säumigen Kandidaten einen 24-stündigen Aufschub gewährt. Aber anstatt die geforderte Summe zu begleichen, ließ der Schuldner die Frist einfach verstreichen. Damit ist der Verhandlungsspielraum der Gerichtsvollzieher erschöpft - dieses Mal wollen sie Geld sehen.
Der Fernsehturm ist das Wahrzeichen Berlins - von überall aus zu sehen. Mit seinen 368 Metern ist er nicht nur das höchste Bauwerk Deutschlands, sondern auch ein Symbol für den Wandel der Stadt. Als er am 3. Oktober 1969 - nach nur 4 Jahren Planungs- und Bauzeit - eröffnet wird, repräsentiert er den sozialistischen Osten, den Fortschritt, den Aufbruch. Doch schon seine Planung ist eine Geschichte von Kompetenzwirrwarr und politischen Spannungen. So sollte der Fernsehturm ursprünglich gar nicht in der Mitte Berlins stehen.
Das Tote Gebirge erstreckt sich von der Eisenwurzen bis in das Salzkammergut. Es gilt mit seiner Fläche von über 1100 Quadratkilometern als das größte hochalpine Karstplateau Mitteleuropas.
Filmemacher Markus Raich hat über ein Jahr hinweg eine Vielzahl an spektakulären Stimmungen und Bergpanoramen im Toten Gebirge mit seiner Kamera eingefangen und weit über 50.000 Höhenmeter zu Fuß zurückgelegt. Schauspieler Cornelius Obonya ist Erzähler des Films.
Erstmals wurde eine Durchsteigung der 900 Meter hohen Reichenstein-Südwand in Grundlsee im Ausseerland vollständig gefilmt. Der Film begleitet zudem die beiden Alpinisten Marlies Czerny und Andreas Lattner auf ihrer alpinen und kulturhistorischen Reise durch das Tote Gebirge von Ost nach West. Einen alpinen Höhepunkt bildet der Aufstieg zum Großen Priel, dem höchsten Berg im Toten Gebirge, auf den mit einer Länge von über zwei Kilometern auch der längste Klettersteig Österreichs führt.
Die Loserhütte beherbergte schon viele Wanderer. Eine von ihnen war der berühmte Komponist Richard Strauss: Die Bergpanoramen des Toten Gebirges sollen ihn zur Komposition seiner "Alpensinfonie" inspiriert haben.
Einsam, schroff, bizarr - für die "Wüste der Alpen", wie das Tote Gebirge zuweilen auch bezeichnet wird, gibt es viele Adjektive. Nur "tot" ist das Tote Gebirge definitiv nicht. Im Gegenteil, es ist mit seiner Vegetation und seinen glasklaren Seen äußerst lebendig.
Urlaub ist eine besondere Zeit, in der Menschen ihrem Alltag entfliehen. Eine eigene Ferienimmobilie bietet daher die Möglichkeit, das Gefühl eines Zuhauses mit der Atmosphäre einer anderen Umgebung zu verbinden. "Mein Traumhaus am Meer" zeigt, wie Menschen sich den Traum vom Urlaub in den eigenen vier Wänden erfüllen.
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
Während Jojo sich vornimmt den ganzen Tag keinen Finger krumm zu machen, hat Patricia ein neues Tierrätsel vor sich. Ob sie wohl einen Tipp braucht, um ein Pferd zu finden, das keine Mähne, dafür aber einen Ringelschwanz hat und nicht gut schwimmen kann?
Motto im Ruhrgebiet: Aus Eins mach Zwei! Präsentiere zwei verschiedene Looks mit einem Blazer!, Tag
D 2023
65'
Fünf Frauen treten an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Montag gibt es die Aufgabe und ein Budget. Jede Frau hat an einem der Wochentage dann die Chance, in vier Stunden für ein bestimmtes Event ihr Outfit zu gestalten. Die anderen Frauen bewerten zusammen mit Star-Designer Guido Maria Kretschmer das Ergebnis und geben ihre Punkte ab. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Land der Berge erzählt auch dieses Mal vom Bergen, Menschen und Geschichten. Und vom Leben in der Natur. In der 3teiligen Dokumentation dreht sich alles um die "Schönheit der Alpen" im Lauf der Jahreszeiten. Folge 3 startet am Almsee im Salzkammergut. Nach einem Abstecher ins Schloss Herrenchiemsee in Bayern landen wir im Salzburger Land, im Gebiet von Zell am See und seiner eindrucksvollen Bergwelt. Hoch hinauf geht es dann nach Kaprun zu seinen mächtigen Stauseen und dem markanten Kitzsteinhorn. Auf der wohl spektakulärsten Straße der Hochalpen fahren wird durch eine höchst abwechslungsreiche Berglandschaft Richtung Großglocknermassiv. Am Glocknergletscher, der Pasterze, erfahren wir eindrucksvoll, wie der Klimawandel zum Sterben des ewigen Eises führt. Bei Heiligenblut widmen wir uns den Schätzen des Berginneren mit einer eindrucksvollen Sammlung funkelnder Bergkristalle und dem Tauerngold, das selbst gewaschen wird. Letzte Station ist das wilde Verzasca-Tal im Tessin nahe des Lago Maggiore. Berühmtheit erlangte es durch einen spektakulären Bungee-Sprung im James-Bond- Film "Golden Eye" - an einer 220 Meter hohen Staumauer des Lago di Vogorno. (Doku 2017)
Ein Tag in Bologna 1752 - Die Physikerin Laura Bassi
D 2024
45'
Laura Bassi ist Europas erste Philosophie-Professorin und die erste Frau weltweit, die einen Blitzableiter bauen will. Ihre Kollegen halten das für verrückt und boykottieren ihren Plan. Bologna feiert seinen Superstar Laura Bassi. Als sie mit 21 Jahren die Doktorwürde erhält, beschließt sogar der Papst, die talentierte Forscherin zu fördern. Trotzdem muss sich Laura immer wieder in der von Männern dominierten Welt der Wissenschaft durchsetzen. Laura Bassi ist keine Frau, die viel auf Konventionen gibt. Ein Zeitgenosse hat einmal über sie geschrieben: "Sie fürchtet sich vor niemandem." 1752 ist die Naturphilosophin fest entschlossen, am Turm der Universität von Bologna einen Blitzableiter anzubringen. Bologna mit seinen vielen Kirch- und Geschlechtertürmen ist besonders anfällig für Blitzschäden. Doch die Erfindung des Blitzableiters ist relativ neu, wenig erprobt und selbst in Wissenschaftskreisen umstritten. Auch Lauras männliche Kollegen halten ihren Plan für gefährlich, wenn nicht sogar für unverantwortlich. Laura Bassi lässt sich davon nicht abschrecken. Sie weiß aber, dass sie die mächtigsten Männer der Stadt auf ihre Seite bringen muss. Am besten wäre es, wenn nicht nur der Magistrat und der Vorstand der Universität, sondern auch der Legat des Papstes ihr ehrgeiziges Projekt unterstützen würden. So brillant Laura auch ist - als Frau werden ihr oft Steine in den Weg gelegt. Zwar erhält sie mit nur 21 Jahren die Doktorwürde und eine Professur für Philosophie an der Universität von Bologna, doch sie muss darum kämpfen, in den Leitungszirkel der Naturwissenschaftlichen Akademie aufgenommen zu werden. Dabei trägt sie wesentlich zur Verbreitung der damals noch jungen Experimentalphysik bei, steht in ständigem Austausch mit den größten Denkern und Universitäten ihrer Zeit und kennt die wichtigsten Forschungsarbeiten. Trotz ihrer Dreifachbelastung als Mutter, Ehefrau und ordentliche Professorin vertieft sie sich in das Thema Elektrizität und wagt schließlich das gefährliche Experiment mit einem Blitzableiter-Modell. Dazu hat sie die wichtigsten Entscheidungsträger Bolognas in ihr Heimlabor eingeladen. Der Ausgang des Versuchs entscheidet nicht nur über die Zukunft ihres Projekts, sondern auch über die Anerkennung ihrer Verdienste als Physikerin.