Die Tara hat in Montenegro die tiefste Schlucht Europas gegraben: 78 Kilometer lang und 1300 Meter tief. Eine spektakuläre Wasserwelt voller Naturwunder.
Der Fluss führt auch durch den Durmitor-Nationalpark, der zum UNESCO-Welterbe zählt, und mündet in die Drina. Von oben ist es nur ein schmales türkisblaues Band. Über 140 Kilometer schlängelt sich die Tara durch die Gebirgslandschaft Montenegros.
Das Wasser der Tara kommt aus dem Komovi-Gebirge in der Nähe der albanischen Grenze. In 2000 Metern Höhe sammelt es sich in einem Quelldelta aus Bergbächen. Zur Schneeschmelze führen diese dann oft Hochwasser mit zerstörerischen Kräften. Trotzdem zieht der Fluss viele Menschen nahezu magisch an. Sie leben in abgelegenen Dörfern, meditieren im Kloster mit Ausblick, schützen als Ranger die Natur.
Weil ihr Wasser sehr sauber ist, leben in der Tara Bachforellen und Europäische Flusskrebse. In engen Windungen arbeitet sich der Fluss durch das dinarische Kalkgebirge. Im Unterlauf der Tara ist die Schlucht 78 Kilometer lang und 1300 Meter tief, was ihr den Namen "Grand Canyon Europas" einbrachte. Viele der steilen Ufer hat noch nie ein Mensch betreten. In den dichten Wäldern entlang der Tara ist die Natur in einem urwüchsigen Zustand. Davon zeugen die gewaltigen Schwarzkiefern, teils 400 Jahre alt und mit einem Umfang von bis zu vier Metern. Früher waren sie in vielen Teilen Europas anzutreffen, in Montenegro sind sie noch zahlreich vorhanden.
Ein Teil des Flusslaufs führt durch den Durmitor-Nationalpark, der zum UNESCO-Welterbe zählt. Dort leben Braunbären, Wölfe und Luchse. Auf ihrer letzten Etappe markiert die Tara die Grenze zwischen Montenegro und Bosnien und mündet schließlich in die Drina.
Die Suche nach ihrem Traumhaus gestaltete sich schwieriger, als gedacht. Doch nun ist die Wunschimmobilie von Juliane und Alexander zum Schnäppchenpreis endlich gefunden. Doch das Haus ist noch im Rohbau.
Am 6. Juni 1944 landeten alliierte Truppen an der Küste der Normandie. Der D-Day war der Auftakt für blutige Schlachten. Die Kämpfe in der Normandie hielten die Welt wochenlang in Atem. Die Wehrmacht wehrte sich verbissen gegen die Angriffe der Amerikaner, Briten und Kanadier. Doch die Materialüberlegenheit der Alliierten wurde immer erdrückender. Die Deutschen verteidigten die "Festung Europa", um ihre Vorherrschaft über den Kontinent zu sichern. Hitlers Herrschaft bedeutete Unterdrückung, Terror, Ausbeutung und Völkermord, doch mit dem D-Day sollte ein neues Kapitel anbrechen: In den Schlachten des Sommers 1944 entschied sich das Schicksal Europas. Den Preis der Freiheit bezahlten in jenen Wochen nicht nur Soldaten mit ihrem Leben, sondern auch unzählige französische Zivilisten. Die Städte der Normandie sanken bei der Befreiung in Trümmer - auch durch Bombardements der Alliierten. Der Film schildert die ersten drei Monate - bis zur Befreiung von Paris - im Kampf um Europas Zukunft. Koloriertes Archivmaterial vermittelt eindringlich, wie der Zweite Weltkrieg an der Front im Westen 1944 in eine entscheidende Phase trat und welche Opfer er forderte.
"Verschollenes" fasziniert die Menschen seit jeher. Harald Lesch macht sich auf die Suche nach Siedlungen, Flotten und ganzen Heeren, die im Laufe der Geschichte spurlos verschwanden. Im 16. Jahrhundert wird die erste englische Kolonie in Amerika gegründet. Doch nur wenige Jahre später fehlt von Roanoke und seinen Bewohnern jede Spur. Nun scheint das Rätsel gelöst. - Nur eine der Geschichten, die "Terra X" beleuchtet. Im Jahr 2016 gelingt einer Gruppe von Wissenschaftlern um den Unterwasserarchäologen Graf Sandizell die Aufklärung eines jahrhundertalten Rätsels. Am 4. März 1650 verschwand eine Flotte von fünf Schiffen der niederländischen Ostindien-Kompanie scheinbar spurlos in den Gewässern vor Süd-Sulawesi. Die gesamte Besatzung, 581 Mann, überlebte. Auch ein Teil der Ladung konnte gerettet werden, aber die Schiffe verschwanden danach spurlos. Bis Taucher sie, nach akribischen Recherchen in Bibliotheken und Archiven, innerhalb von nur vier Tagen vor der Küste des heutigen Indonesien lokalisierten. Dagegen fehlt noch immer jede Spur vom Heer des persischen Königs Kambyses, das im Jahr 524 vor Christus nach einem Sandsturm in der ägyptischen Wüste umgekommen sein soll. Aber können 50.000 Soldaten tatsächlich spurlos verschwinden? Ausgangspunkt und Ziel des Feldzuges waren bekannt. Doch der Weg führte durch die unwirtliche Wüste Sahara. Sind die Überreste dieses riesigen Heeres unter meterhohen Sanddünen verborgen, oder gibt es vielleicht noch einen anderen Grund dafür, dass die Suche bis heute erfolglos blieb? Diese und weitere rätselhafte Geschehnisse stellt Harald Lesch in dieser Folge "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie: Verschollen" vor. Wie schon in den vorherigen Staffeln liegt das Hauptaugenmerk auf archäologischen Ausgrabungen und Forschungen. Neben der Präsentation von zum Teil scheinbar Unerklärlichem bleibt viel Raum für die Begleitung von Forschenden vor Ort.
Während des Nazi-Regimes geraten europaweit alte Burgen unter die Kontrolle der Nationalsozialisten. Einst Symbole von Adel und Kultur, werden diese Festungen nun umgewandelt, um den Zielen des Dritten Reiches zu dienen. Welche Geheimnisse bergen die kalten Steinmauern?
In Frankfurt am Main erstreckt sich mit 660 Metern das größte Bürogebäude der Bundesrepublik. Optimal gelegen nahe Autobahn und Mega-Airport gilt das Squaire als einer der zentralsten Arbeitsplätze Europas. Highspeed-Internet, globale Vernetzung und ein Concierge-Service sollen hier den Berufsalltag der Mitarbeiter revolutionieren. In der Reportage werden Instandhaltung und Überwachung des Riesenkomplexes unter die Lupe genommen, um herauszufinden, was den Megabau so einzigartig macht.
Als 1989 die Mauer fällt, ist nichts mehr, wie es war. Das Jahr bis zur Wiedervereinigung ist wild, verrückt und chaotisch. Keiner weiß, was die Zukunft bringt, alles scheint möglich. Nach 40 Jahren sozialistischer Diktatur bricht plötzlich die staatliche Kontrolle weg. Viele DDR-Bürger fühlen sich befreit, viele aber auch verunsichert und allein gelassen. Zeitzeugen aus Ost und West, darunter die Schauspielerin Christiane Paul und Jimmy Hartwig, damals erster Fußball-Trainer aus dem Westen in der DDR, berichten über die "wilden Zeiten" im Jahr nach dem Mauerfall.
Es ist mit 330 Kilometern pro Stunde Deutschlands schnellstes Schienenfahrzeug. Jährlich bringt der ICE Millionen Reisende in kürzester Zeit ans Ziel und ab Ende 2017 sogar noch schneller: Dann sollen die Highspeed-Züge auf der neugebauten Hochgeschwindigkeitsachse Berlin-München innerhalb von knapp vier Stunden von der Bundes- zur Landeshauptstadt rasen. Die Reportage begleitet einen ICE-Triebfahrzeugführer bei seiner täglichen Arbeit und zeigt die Ausbildung neuer Aspiranten im Simulator.
Nach der Zeit der Sedisvakanz übernimmt ein neuer Bischof offiziell das Bistum Eichstätt: Der bisherige Freiburger Weihbischof Christian Würtz wird am Erntedanksonntag, 4. Oktober, mit einem feierlichen Gottesdienst im Eichstätter Dom als 83. Bischof von Eichstätt in sein Amt eingeführt.
Das BR Fernsehen überträgt die Feier live ab 13.30 Uhr. Die Ernennungsurkunde des Papstes bringt dessen neuer Botschafter in Deutschland, der Apostolische Nuntius Erzbischof Hubertus van Megen, mit nach Eichstätt.
Zu dem Gottesdienst werden zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft sowie Gläubige aus der Diözese und darüber hinaus erwartet. Angekündigt hat sich unter anderen der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Fuldaer Bischof Michael Gerber. Die Einführung erfolgt durch den Bamberger Erzbischof Herwig Gössl. Er ist Metropolit der Kirchenprovinz Bamberg, zu der das Bistum Eichstätt gehört. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von der Eichstätter Dommusik mit Domkapellmeister Manfred Faig und Domorganist Martin Bernreuther.
Der 1971 in Karlsruhe geborene Christian Würtz studierte zunächst Rechtswissenschaften und war als Rechtsreferendar tätig. Während seines anschließenden Theologiestudiums in Freiburg und Würzburg promovierte er parallel im Kirchenrecht und wurde 2006 zum Priester geweiht. Es folgten Stationen als Pfarrer in Gengenbach und Diözesanrichter in Freiburg. 2018 wurde er Stadtdekan von Freiburg, Dompfarrer am Münster und Domkapitular, 2019 ernannte ihn Papst Franziskus zum Weihbischof. Im Erzbistum Freiburg war er unter anderem für die Priesterausbildung sowie als Bischofsvikar für Hochschulen verantwortlich.
Ab in den Süden! Dabei geht es steil bergauf für Friso Richter und Lukas Lowack. Denn mit dem Oldtimer-Wohnmobil "Pamela" wollen die beiden zuerst zum Naturcampingplatz Isarhorn, der von beeindruckenden Alpengipfeln umgeben ist. Der Platz wird von der Isar umflossen und ist wunderschön in Oberbayern gelegen. Danach fahren die drei entlang der Grenze zu Österreich nach Garmisch-Partenkirchen. Hier am höchsten Berg Deutschlands liegt das Camping Resort Zugspitze. Der Luxusplatz bietet einen überwältigenden Ausblick, den man auch von einem Miet-Baumhaus genießen kann. In dieser neuen Folge will Friso herausfinden, warum Bayern so perfekt für einen Campingurlaub ist.
Max hilft Zahra dabei, einen Mann namens "T" zu finden. Sie traf ihn auf einer Fetisch-Website, aber ihre Verbindung wurde romantisch mit Versprechungen, ein gemeinsames Leben zu führen. Nev Max gehen diesen einzigartigen Fall zusammen an!
Im brandenburgischen Reichenwalde wird im Tagebau die größte bewegliche Arbeitsmaschine der Welt eingesetzt: die Abraumförderbrücke F60. Schon seit den 1970er-Jahren transportiert der Metallkoloss bis zu 90.000 Tonnen Erde pro Schicht, um Braunkohle freizulegen. Damit übernimmt die F60 einen essentiellen Teil der Kohle-Gewinnung, umliegende Kraftwerke sind auf sie angewiesen. Die Reportage stellt das gigantische Gerät vor und erklärt, wie die Abraumbrücke funktioniert.
April 1945. Während Hitler an den Fronten sein letztes Aufgebot verheizt, versteckt er sich selbst in seinem Bunker. Eine Animation zeigt diesen Ort so realitätsnah wie nie zuvor. Dort, unter der Berliner Reichskanzlei, heiratet er am 30. April seine langjährige Lebensgefährtin Eva Braun, diktiert seinen letzten Willen und zieht sich anschließend in seine Privaträume zurück. Dort begehen er und Eva Braun Selbstmord. Augenzeugen berichten von der Verbrennung der Leichen im Garten der Reichskanzlei. Doch es kommen Zweifel auf, ob Hitler wirklich tot ist. Im Chaos des Kriegsendes fehlen verlässliche Informationen über seinen Tod und seine letzten Tage im "Führerbunker". Direkt nach der deutschen Kapitulation beginnen Geheimdienste und Ermittler zu recherchieren, was sich im Bunker abgespielt und ob Hitler wirklich Selbstmord begangen hat. Es entstehen Ton- und Filmaufnahmen der wichtigsten Augenzeugen aus dem Bunker. 1948 interviewt der amerikanische Richter Michael Musmanno auf eigene Kosten und als Privatperson mehrere Augenzeugen vor der Kamera, darunter Hitlers Sekretärinnen Traudl Junge, Gerda Christian und Else Krüger, den Chauffeur Erich Kempka, der bei der Verbrennung von Hitlers Leiche half, und Arthur Kannenberg, Hitlers persönlichen Kammerdiener. Musmannos Interviews widerlegen viele der Verschwörungstheorien, die nach dem Krieg aufkamen. Hitlers Adjutant Otto Günsche und sein Kammerdiener Heinz Linge sind 1956 nach ihrer Rückkehr aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft die wichtigsten Zeugen, als das Landgericht Berchtesgaden die historischen Ereignisse im Führerbunker genau untersucht. Das Gericht bestätigt offiziell, dass Hitler am 30. April 1945 um 15.30 Uhr starb. Dennoch kursieren Jahrzehnte später immer noch Gerüchte, dass sich alles ganz anders abgespielt hat.
Pyramiden zählen zu den ältesten Bauwerken der Menschheit. Die geometrische Form findet sich in vielen Kulturen weltweit. Harald Lesch erkundet die Geheimnisse hinter den Monumentalbauten. Weder die meisten noch die größten Pyramiden stehen in Ägypten. Allein in der peruanischen Region Lambayeque erheben sich 260 dieser ungewöhnlichen Bauten. Anders als in Ägypten dienten sie nicht ausschließlich als Gräber der Herrscher, sondern als Palasttempel. Im Westen von Kairo erhebt sich das einzige noch erhaltene Weltwunder der Antike, die Cheopspyramide. Sie und ihre etwas kleineren Nachbarn zählen zu den bekanntesten Bauwerken der Welt. Seit Jahrtausenden ziehen die monumentalen Grabbauten der Pharaonen die Menschen in ihren Bann. Aber die faszinierende geometrische Form ist kein ägyptisches Monopol. Auch der Kaiser im fernen China wählte sie für sein Grabmal - und baute dafür ganze Landschaften um. Pyramiden gibt es rund um die Welt. Von den Maya in Mittelamerika bis in den heutigen Iran. Angeblich soll es sogar in Bosnien 30.000 Jahre alte Pyramiden geben. Wieso findet sich diese Form fast überall - bei sowohl zeitlich als auch räumlich weit entfernten Kulturen, die nichts voneinander wissen konnten? Forschende weltweit fanden heraus, dass jede Kultur ihren eigenen Verwendungszweck für die Pyramide hatte - die Bandbreite reicht vom Grabmal zum Tempel, vom Multifunktionsbau zur Sternwarte bis hin zur blutigen Opferstätte. In Nordperu erheben sich die gigantischen Goldpyramiden von Sicán. Aus Millionen von Lehmziegeln errichtet, war ihr Bau eine enorme Gemeinschaftsleistung, vergleichbar mit den Arbeiten an den Pyramiden am Nil. Archäologen gehen davon aus, dass die Lehmziegel-Megabauten nicht nur für religiöse Zeremonien und als Grabstätte der Herrscher dienten. In der Blütezeit der Kultur nutzten die Herrschaftseliten die Pyramiden als repräsentative Wohngebäude. Und in Krisenzeiten waren sie wohl auch Schauplatz von Menschenopfern. Der erste Kaiser von China, Qin, ließ eine riesige Landschaft zu seiner Grabpyramide umformen. Chinesische Archäologen haben sie bisher nur zum Teil ausgegraben, denn angeblich droht im Inneren eine tödliche Gefahr. Flüsse aus Quecksilber sollen das Innere der Pyramide schützen, so steht es in alten Berichten. Und tatsächlich haben Forscher eine erhöhte Quecksilberkonzentration im Umfeld der Grabpyramide gemessen. Berühmt wurde das Grab bereits vor Jahrzehnten durch die Entdeckung der Terrakotta-Armee. Sie ist eine der wenigen ausgegrabenen Grabbeigaben auf dem riesigen Areal von 56 Quadratkilometern rund um die Pyramide. Welche unermesslichen Schätze mögen Kaiser Qin mit ins Grab gegeben worden sein und dort noch unberührt schlummern? In Mexiko und Guatemala bescheren neue Technologien den Maya-Forschern sensationelle Entdeckungen. Mit dem LiDAR-Scan-Verfahren lässt sich der Dschungel digital entlauben, und es zeigt, was der Boden unter dem Blätterdach verbirgt. Zigtausende bisher unbekannte Bauwerke, darunter etliche Pyramiden, wurden so enthüllt und geben Hinweise darauf, warum das große Maya-Reich kollabierte. In Bosnien stehen die zurzeit wohl umstrittensten "Pyramiden". Geologen sehen in einem pyramidenförmigen Berg nur eine Laune der Natur, andere ein 30.000 Jahre altes Bauwerk. Für viele Esoteriker ist die bosnische Sonnenpyramide mittlerweile zu einem Pilgerort geworden. Sie sind davon überzeugt, dass an dem Berg kosmische Energien wirken. Harald Lesch sortiert die Argumente, die für oder gegen ein uraltes Bauwerk sprechen. Diese und weitere rätselhafte Bauten stellt Harald Lesch in der neuen Folge "Terra X - Ungelöste Fälle der Archäologie: Pyramiden" vor.
Der Blick von oben offenbart seltsame Wassersäugetiere, die einen Fluss in Kolumbien bevölkern, ein Schiff, das in einem Sandmeer entlang der berüchtigten Skelettküste Namibias gestrandet ist, ein Flugzeug vom Typ Boeing 727, das in einem Kiefernwald versteckt ist und ein riesiges, ungewöhnliches Muster, das in der Wüste Nevadas entdeckt wird.
Mario und Susann sind sich nicht einig, wie sie den Flur in ihrem Traumhaus renovieren sollen. Dirk hat vier Wochen Zeit, um sein Schnäppchenhaus einzugsfertig zu machen. Doch dann streicht ihm sein Chef kurzfristig den geplanten Urlaub.
Auf einer Farm in Manjimup droht ein Skidder im Wasser zu versinken. Das landwirtschaftliche Nutzfahrzeug hat am Ufer extreme Schlagseite. Können die Bergungs-Profis das 20 000 Dollar teure Vehikel mit einer Seilwinde aus der Gefahrenzone ziehen? Im Kooljerrenup-Naturreservat soll das Aufräumkommando am nächsten Tag ein Bootswrack entsorgen. Für diesen Job hat das Team einen Hubschrauber angemietet. Der Helikopter kann maximal 250 Kilo heben. Deshalb müssen Luke Purdy und seine Arbeitskollegen den alten Kahn an Ort und Stelle in Einzelteile zerlegen.
Kaum ein heimisches Wildtier ist so intelligent und anpassungsfähig, hat eine so feine Nase, ein so gutes Gehör und einen so ausgeprägten Familiensinn wie das Wildschwein.
Diese Naturfilmdokumentation gibt anrührende und spannende Einblicke in das Familienleben des Schwarzwilds. Beeindruckende Zeitlupenaufnahmen zeigen, wie sich die mächtigen Keiler, die bis zu 200 Kilogramm wiegen, während der Paarungszeit heftige Kämpfe um die Bachen liefern. Ihnen gegenüber benehmen sich die Keiler allerdings als Gentlemen: Ist eine Bache noch nicht paarungsbereit, bedrängen sie sie nicht etwa, sondern versuchen ihr Glück kurzerhand bei der nächsten.
Die Bachen sind eingefleischte "alleinerziehende" Mütter. Sie tun sich bei der Aufzucht ihrer zahlreichen und äußerst unternehmungslustigen Frischlinge zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Ein höchst erfolgreiches Konzept, wie der seit Jahren steigende Wildschweinbestand beweist.
Der Film begleitet die klugen Tiere durch das Jahr und gibt spannende und amüsante Einblicke in das tägliche Leben der kräftigen Borstentiere. Er zeigt, wie die Allesfresser mit ihrer feinen Nase selbst unter Wasser oder unter einer hohen Schneedecke Nahrung aufspüren, wie sie zentnerschwere Baumstämme wegräumen, um ihrem Nachwuchs Leckerbissen zu verschaffen, und dass sie Giftpflanzen wie den Fingerhut zielsicher links liegen lassen.
Der Film zeigt, dass Wildschweine alles haben, was zum Überleben wichtig ist: Sie sind sozial, intelligent und sehr kommunikativ. Vor allem aber sind sie lernfähig und deshalb die heimlichen Herrscher des Waldes.
Im Jahr 1942 verlieren die Alliierten den Luftkrieg. Welche Technologie ermöglicht der deutschen Luftwaffe den Sieg? Auf der verzweifelten Suche nach Antworten richtet der britische Geheimdienst seine Aufmerksamkeit auf eine mysteriöse Anlage im französischen Bruneval.
Das Donaudelta ist das zweitgrößte Delta Europas: Mit 5800 Quadratkilometern ist es fast elfmal so groß wie der Bodensee, erstreckt sich im Nordosten Rumäniens.
Ein vielgestaltiger Naturraum mit über 5200 Tier- und Pflanzenarten. Fast drei Viertel davon stehen unter Naturschutz. Ein Brut- oder Rastplatz für 325 Vogelarten. Ornithologen erforschen deshalb die Bestandsentwicklung der Stand- und Zugvögel im Revier.
Das Symboltier des Donaudeltas ist der Rosapelikan. Mehr als 7000 Exemplare bilden dort die größte Kolonie Europas. Eine Besonderheit des Deltas sind auch seine wilden Pferde. Über 2200 grasen zwischen den subtropischen Wäldern von Letea und aus Schwemmsand gewachsene Dünen. Obwohl ihre Vorfahren von Menschen ins Delta gebracht wurden, haben auch die Pferde einen Platz im Ökosystem gefunden.
Wie es um die Donau und ihr Delta bestellt ist, sehen die Fischer jeden Tag an ihrem Fang. In den letzten Jahren strömt das Wasser immer schneller, mit Folgen für das Leben am Grund und für ihre Zukunft. Die Donau fließt fast 3000 Kilometer quer durch Europa, ehe sie sich auf der letzten Etappe in Rumänien ins Schwarze Meer verläuft. Ihr Netz aus Seen und Kanälen formt dabei Landschaften. Mit dem Wasser kommen auch Sedimente und Schadstoffe.
Jeno Szabo erforscht, wie das Delta als Filter funktioniert. Dafür taucht er im glasklaren Belciug-See und untersucht schwimmende Schilfinseln, deren Wurzelgeflechte wie große Staubsauger das Wasser durchkämmen. Eine Expedition in das beeindruckende Ökosystem Donaudelta.
Cristian verliebte sich in die Livestreamerin Chantel, aber sie zeigt nie ihr Gesicht! Chantel weicht Cristian aus und Nev und Kamie entwickeln einen Plan, um sie zu einem Treffen zu bewegen. Aber wenn sie ihn liebt, warum geht sie ihm aus dem Weg?!
Gesund, proteinreich, lecker. Das Image von Dosenfisch hat sich radikal gewandelt: Vom verstaubten Vorrat zum Lifestyle-Produkt. Eine wachsende Nachfrage mit bitterem Beigeschmack.
Auf Social Media trendet Content über Dosenfisch und als praktisches Lebensmittel ist er im Supermarkt beliebt. Welche Folgen hat das? Bei ihrer Recherche stößt Reporterin Victoria Reichelt in Kenia und Portugal auf überfischte Meere und soziale Probleme.
Influencer schwärmen auf TikTok von aufwändig designten Sardinenbüchsen, Thunfisch erlebt im Fitnessbereich einen Hype: Dosenfisch ist neuerdings ein Lifestyle-Produkt. Die historischen Wurzeln der Fischkonserve als billige Proteinquelle für die arme Bevölkerung sind längst in Vergessenheit geraten. Mit Folgen: Die Fangmenge vieler Fischarten ist über die letzten Jahrzehnte rasant gestiegen.
Eine immer größere Nachfrage erfordert effizientere Fangmethoden. Wie die aussehen und was das für die Arbeit der Fischer bedeutet, erfährt Reporterin Victoria Reichelt auf dem Boot eines Sardinenfischers vor Portugals Küsten.
Auch in Kenia hat Fisch eine große Bedeutung, er sichert die Existenz von etwa einer Million Menschen. Victoria Reichelt trifft dort Fischer Yunus Aboud Sahe. Er berichtet ihr, wie die industriellen Thunfisch-Trawler das Leben der lokalen Fischer verändert haben. "Ihre Fangmethode ist viel besser als unsere. Sie folgen den Fischschwärmen, während unsere Netze nur im Wasser treiben", erzählt der Fischer. "Wir fangen heute viel weniger Fisch als noch vor 20 Jahren."
Meeresbiologe Prof. Callum Roberts von der Universität Exeter sieht die Ursache dafür auch in illegalen Praktiken: "Es wird unter dem Radar der Aufsichtsbehörden gefischt, korrupte Beamte landen Fänge an, die über die Quoten hinausgehen und dann in den Statistiken als ordnungsgemäß gefangen ausgewiesen werden. Und dieser Fisch gelangt dann auch in die Märkte, beispielsweise in Europa."
Die Welternährungsorganisation FAO zählt die sogenannte illegale, ungemeldete und unregulierte Fischerei zu einer der größten Bedrohungen weltweit für das maritime Ökosystem - aber auch für die Lebensgrundlage von Millionen Menschen.
Doch wie können wir als Verbraucher erkennen, unter welchen Bedingungen der Fisch gefangen wurde, den wir in der Dose kaufen? Was ist dran am Gesundheits-Image der Fischkonserve? Welche Folgen hat unser Dosenfisch-Hunger für die Meere und die Arbeiter in der Fischereiindustrie?
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, trifft Victoria Reichelt in der Dokumentation Wissenschaftler, Fischer, Mediziner und besucht auf den Azoren eine Fabrik, die Dosenfisch angeblich besonders nachhaltig produziert.
Die Andersdenkenden - Was aus DDR-Bürgerrechtlern wurde
D 2024
45'
Fünf Bürgerrechtler berichten von ihrem Weg in die DDR-Opposition im Herbst 1989 und von ihrem politischen Werdegang in den vergangenen 35 Jahren. Was haben sie gewollt? Was haben sie geschafft? Welche Rolle spielten sie damals und welche spielen sie in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der Gegenwart? Frank Richter, Petra Lux, Matthias Platzeck, Katrin Göring-Eckardt und Antje Hermenau gehörten nicht zu den führenden Oppositionellen, die gegen die Machtverhältnisse in der DDR aufstanden. Doch die wachsende Bürgerbewegung riss auch sie in den Strom der Geschichte. In der friedlichen Revolution schlossen sie sich Initiativen und Basisgruppen an.
Am 4. Oktober ist es soweit: Das katholische Bistum Eichstätt bekommt nach mehr als einem Jahr Vakanz wieder einen Bischof. Dann wird Christian Würtz in einem Festgottesdienst im Eichstätter Dom offiziell eingeführt. Der gebürtige Badener war zuletzt Weihbischof in Freiburg. Mit 55 Jahren wird er der jüngste Diözesanbischof Deutschlands.
Vor dem neuen Eichstätter Bischof liegen große Herausforderungen: Mit dem Bistum Eichstätt übernimmt er ein Bistum, das zuletzt von einem Finanzskandal erschüttert wurde. Fehlanlagen in den USA haben das Bistum Millionen gekostet. Dazu kommen Kirchenaustritte und sinkende Kirchensteuer-Einnahmen. Aufgaben, denen sich der neue Bischof stellen muss. Weit mehr als sein Vorgänger - Bischof Gregor Maria Hanke - hat Würtz zudem kirchliche Neuerungen im Reformprozess synodaler Weg befürwortet. Wie wird er sich als Bischof zu Reformen, wie Laienpredigt oder Frauen in sakralen Ämtern, positionieren?
Zur Vorbereitung auf sein neues Amt als bayerischer Bischof hat er beim Abschied bereits ein Bayerisches Wörterbuch bekommen. Christian Würtz freut sich auf sein neues Amt, auch wenn er Freiburg mit Wehmut verlässt.
Filmautor Reinhard Kungel begleitet Thomas Grasberger auf seiner Spurensuche nach dem Sinn des Wanderns. Und er zeigt, dass einem bei so einer Fußreise alles begegnen kann - nur kein Stillstand.
Es ist mit 330 Kilometern pro Stunde Deutschlands schnellstes Schienenfahrzeug. Jährlich bringt der ICE Millionen Reisende in kürzester Zeit ans Ziel und ab Ende 2017 sogar noch schneller: Dann sollen die Highspeed-Züge auf der neugebauten Hochgeschwindigkeitsachse Berlin-München innerhalb von knapp vier Stunden von der Bundes- zur Landeshauptstadt rasen. Die Reportage begleitet einen ICE-Triebfahrzeugführer bei seiner täglichen Arbeit und zeigt die Ausbildung neuer Aspiranten im Simulator.
Rund 9.000 Mal legen jährlich unterschiedliche Schiffe an den insgesamt 43 Kilometer langen Kaimauern des drittgrößten europäischen Containerhafens an. Allein im Jahr 2015 wurden hier mehr als 137 Millionen Tonnen Frachtgut verladen. Doch wodurch zeichnet sich der Hamburger Hafen aus und wie hat er sich weiterentwickelt? Welche Schiffe legen hier an und was für Menschen arbeiten hier? Die Reportage bietet einen vielseitigen Einblick in das rege Geschehen im größten deutschen Seehafen.
1. September 1937 - noch 730 Tage bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges. Adolf Hitler ist seit über viereinhalb Jahren an der Macht. Es gibt kaum Widerstand gegen seine Herrschaft. Mit diktatorischen Mitteln und Terror hat Hitler sich Deutschland unterworfen. In jenen Tagen reist der amerikanische Filmemacher Julien Bryan durch Nazideutschland. Auch wenn er nicht drehen kann, was er möchte, gelingen ihm dennoch einzigartige Einblicke. Immer wieder machen vor allem Politiker aus Großbritannien ihre Aufwartung bei dem Diktator, um ihn von einer gesamteuropäischen Friedenspolitik zu überzeugen. Das "Dritte Reich" präsentiert in diesem Sommer 1937 seine wiedergewonnene Stärke nicht nur vor heimischer Kulisse. Auf der großen Weltausstellung in Paris haben die Deutschen für ihren riesigen Pavillon von Hitlers Lieblingsarchitekten Albert Speer einen Platz direkt am Eiffelturm bekommen. Gleich gegenüber hat die Sowjetunion ihre Ausstellungshalle gebaut. In Sachen Monumentalität steht die sozialistische Diktatur der deutschen in nichts nach.
"Tierische Augenblicke" besucht Stargeigerin Lidia Baich und ihre Dackeldame Wilma. Außerdem geht Maggie Entenfellner mit Lemuren auf Tuchfühlung, weiß, warum Fischotter so wichtig für das Ökosystem sind, stellt die Siamkatze und ihr Pendant vor und präsentiert Tiere von Gut Aiderbichl, die ein Zuhause suchen.
Die Dordogne hat in ihrem 500 Kilometer langen Verlauf eine malerische Landschaft in Frankreichs Südwesten geschaffen. Das gesamte Flussbecken ist UNESCO-Biosphärenreservat.
Der Fluss ist auch das Ziel vieler Wanderfische. Lachse und Forellen zieht es an Burgen und Schlössern vorbei, von der Mündung nahe des Atlantiks in Richtung Quelle im Zentralmassiv.
Die Dordogne hat in ihrem 500 Kilometer langen Verlauf eine malerische Landschaft in Frankreichs Südwesten geschaffen. Sie gilt als ein "schnelles Wasser" und wird doch immer wieder gebremst. Das gesamte windungsreiche Flussbecken mit seinen alten Burgen und Schlössern ist auch UNESCO-Biosphärenreservat.
Der Fluss selbst ist das Ziel vieler Wanderfische. Lachse, Forellen und Störe kommen vom Meer und ziehen über die riesige Trichtermündung der Gironde weiter in Richtung Quelle, die in den Bergen des Zentralmassivs liegt. Wer die Dordogne entdecken will, sollte den Fischen flussaufwärts folgen. Gegen die Strömung. Ein innerer Kompass lotst die Fische zurück an ihren jeweiligen Geburtsort, um sich dort selbst fortzupflanzen. Nach der schwierigsten Reise ihres Lebens.
Vom einstigen Fischreichtum in der Dordogne zeugen nur noch pittoreske Stelzenhäuser nahe der Mündung. Von den Fischen können die Menschen dort schon lange nicht mehr leben. Isabelle Caut vom Naturschutzverein Migado kümmert sich vor allem um die Lachse in der Dordogne. Vor einigen Jahren waren sie dort fast ausgestorben. Jetzt sollen Aufzuchtstationen dafür sorgen, dass sich die Bestände wieder erholen. Gleichzeitig helfen aufwendige Fischtreppen und -schleusen, die künstlichen Hindernisse im Flusslauf zu überwinden. Denn um zu ihren Laichplätzen flussaufwärts zu gelangen, müssen die Wanderfische nicht nur gegen die Strömung anschwimmen.
Im Jahr 1943, während die alliierten Bombenangriffe auf das von den Nazis besetzte Europa zunehmen, erhebt sich eine gewaltige Betondomkuppel aus der französischen Landschaft. Sie scheint undurchdringlich zu sein und soll ein entscheidendes Element in Hitlers Plan zum Sieg verbergen.
Der Blick von oben offenbart einen gewaltigen feurigen Wirbel in Redding, Kalifornien. Außerdem verliert der Inselstaat Malta einen Naturschatz, in der Nähe von Tschernobyl wird ein mysteriöser radioaktiver Hotspot entdeckt und eine unbekannte Kraft verwüstet einen Bergwald in den italienischen Alpen.
Melanie und Michael wollen das kleine Spielzimmer ihrer beiden jüngsten Kinder zu einem vollwertigen Zimmer ausbauen. Ein großes Projekt, das Michael ganz alleine in acht Wochen durchziehen will.
Urlaub ist eine besondere Zeit, in der Menschen ihrem Alltag entfliehen. Eine eigene Ferienimmobilie bietet daher die Möglichkeit, das Gefühl eines Zuhauses mit der Atmosphäre einer anderen Umgebung zu verbinden. "Mein Traumhaus am Meer" zeigt, wie Menschen sich den Traum vom Urlaub in den eigenen vier Wänden erfüllen.
In dieser Folge macht sich das Aufräumkommando auf den Weg zum Cockburn Beach im Bundesstaat Western Australia. Dort sollen die Bergungs-Profis von "Geographe Marine Salvage and Rescue" ein Schiffswrack entsorgen. Der zehn Meter lange Kahn ist komplett durchgerostet und stellt eine Gefahr für das Ökosystem dar. Luke Purdy und seine Arbeitskollegen wollen das Wasserfahrzeug am Strand mit einem Bagger freischaufeln. Dabei muss sich die Truppe in Down Under sputen. Denn in spätestens sechs Stunden wird das Boot an der Küste wieder von der Flut überschwemmt.
In den ersten Einheitsjahren nutzen Betrüger dreist unklare Strukturen und Lücken im System aus. "ZDF-History" zeigt spektakuläre Fälle von "Vereinigungskriminalität". Glücksritter aus dem Westen, altgediente Träger des sterbendes Staates DDR oder zwielichtige Investoren aus dem Ausland: Die Wiedervereinigung ist ein Eldorado für Betrüger aller Art.
15 Millionen Konsumenten von Anabolika soll es Schätzungen zufolge weltweit geben. Viele sind sich der gesundheitsschädlichen Konsequenzen allerdings nicht bewusst oder nehmen diese in Kauf. "ATV - Die Reportage" hat einen Bodybuilder begleitet, der seit Jahren Anabolika spritzt sowie das Bundeskriminalamt zur Bekämpfung von Dopingkriminalität, Ärzte und Anwälte zu dieser Thematik befragt.
Kash Kenya verlieben sich über Instagram. Aber nach zwei gescheiterten Versuchen, sich persönlich zu treffen, bittet Kash Nev Kamie um Hilfe, um sie endlich aufzuspüren und herauszufinden, welche Geheimnisse Kenia verbergen könnte!
Fast drei Jahrzehnte hat es gebraucht, um den durch ein Erdbeben zerstörten Freskenzyklus des Franz von Assisi zu retten - und mit ihm das Vermächtnis des heiligen Franziskus. Pünktlich zu seinem 800. Todestag zeigt ARTE, wie der Kunstschatz in der Basilika von Assisi in neuem Glanz erstrahlt.
Niederösterreich verfügt über eine einzigartige Klosterlandschaft und ein reiches sakrales Kulturerbe. Jahrhundertealte Handschriften, Bibliotheken und sakrale Bauwerke sind Zeugnisse europäischer Kulturgeschichte. Im Mittelpunkt der Dokumentation aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Regie: Andi Leitner, Kamera: Franz Cee) steht die Digitalisierung dieser Schätze: Sie zeigt, wie innovative Technologien dazu beitragen dieses kulturelle Erbe zu sichern, wissenschaftlich zu erschließen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Diözese St. Pölten hat ein Digitalisierungsprojekt ins Leben gerufen, um zahlreiche Sakralbauten zu erfassen. So ermöglichen etwa digitale Vermessung und Befundung bei der Generalsanierung des Doms wichtige Grundlagen und eine schnellere Schadensfrüherkennung.
In der Stiftsbibliothek Klosterneuburg lagern zehntausende wertvolle Bücher und Schriften aus dem Mittelalter. Welche Autoren hinter diesen Werken stehen, soll eine Software entschlüsseln. Ein Forschungsprojekt unter der Leitung der Hochschule St. Pölten identifiziert mittels künstlicher Intelligenz Kopisten von Manuskripten aus dem 12. Jahrhundert.
Ein großes Projekt im Benediktiner Stift Melk ist die Digitalisierung von Schriften des Hl. Benedikt und die Restaurierung der Stiftsbibliothek. Dabei kommt es immer wieder zu überraschenden Funden: So konnten ein handschriftliches Fragment des Nibelungenliedes und Teile eines mittelalterlichen, erotischen Textes ausfindig gemacht werden. Auch im Stift Heiligenkreuz werden die Sammlungen des Stiftes digitalisiert, etwa Objekte der Grafikensammlung oder jahrhundertealte Handschriften, darunter die ältesten des Stiftes aus der Gründungszeit.
Ein Forschungsprojekt der Universität für Weiterbildung Krems will die Klostersammlungen des Benediktinerstiftes Seitenstetten stärker in die Forschungslandschaft integrieren. Am Beispiel des Naturalienkabinetts des Stiftes soll in den kommenden Jahren ein virtueller Rundgang möglich sein.
Erfolgreich verlief auch die digitale Zusammenarbeit des Bundesdenkmalamts, der Diözese St. Pölten, der Wissenschaft und der Pfarre bei der Restaurierung des Kirchendachs von Spitz an der Donau. Auf Basis hochauflösender photogrammetrischer Aufnahmen wurden rund 8.000 Ziegel einzeln erfasst, konserviert und ergänzt. Das wurde mit dem European Heritage Award / Europa Nostra Award, dem höchsten europäischen Preis für den Erhalt des kulturellen Erbes, gewürdigt.
Richard Hammond durchforstet weiter die "Top Gear"-Archive nach Projekten, die zwar äußerst ehrgeizig angepackt wurden, trotz großer Bemühungen aller letztlich dann jedoch scheiterten. Richard wird fündig und präsentiert einen spektakulären Versuch des Teams, bei dem die Beteiligten mit einem selbst gebauten Amphibienfahrzeug den Ärmelkanal durchqueren wollten.
Mit Erik Schäffler, Volker Hanisch, Sascha Rotermund
Faserhanf ist die Zukunftspflanze auf den Feldern von Landwirt Schönleber. Er will daraus Naturfasern gewinnen, die nicht nur in der Textilindustrie gebraucht werden. Doch das Wissen um die Hanffaserproduktion, das es Jahrhunderte lang auch in Deutschland gab, ist verloren gegangen. Wird es gelingen, den Hanf wieder zu etablieren?
Am 4. Februar 1938 gibt Hitler bekannt, dass nicht nur Kriegsminister Werner von Blomberg aus seinem Amt ausgeschieden ist, sondern auch der Oberbefehlshaber des Heeres, Werner von Fritsch. Der Diktator selbst übernimmt die Befehlsgewalt über die Wehrmacht und wird sie bis zum Untergang nicht mehr abgeben. Joachim von Ribbentrop wird Außenminister, Hermann Göring zum Feldmarschall und zum Stellvertreter des "Führers" ernannt. So geht der Diktator aus der Krise nicht etwa geschwächt, sondern erheblich gestärkt hervor. Alle Schlüsselpositionen für den Weg in den Krieg sind in den Händen ergebener Parteigänger. Das neue Team verliert keine Zeit und erhöht den Druck auf Österreich. Kanzler Kurt Schuschnigg reist am 12. Februar 1938 auf den Obersalzberg. In Anwesenheit von besonders "martialisch" aussehenden deutschen Generälen droht Hitler mit dem Einmarsch im Nachbarland. Nur mit Rücksicht auf die italienischen Verbündeten lässt er sich auf politische Zugeständnisse ein, die jedoch den Weg zur "Gleichschaltung" ebnen. Wie Hitler setzt auch sein Paladin Hermann Göring gegenüber dem Nachbarn Österreich ohne Skrupel auf das Erpressungspotenzial deutscher Machtpolitik. Nach zwei Tagen des Zögerns erteilt Hitler am 10. März 1938 der Wehrmacht den Marschbefehl und zwingt die Regierung in Wien zum Rücktritt. Am Morgen des 12. März überschreiten deutsche Truppen die Grenze.
Im englischen Suffolk liegt eine Militäranlage, die ein Geheimnis birgt. Auf den Luftwaffenstützpunkt Bentwaters wurde die Öffentlichkeit im Jahr 1980 aufmerksam, als Anwohner seltsame rote Lichter am Himmel sahen, die sich der Erde näherten. Das Geheimnis der Lichter ist bis heute aufgrund hoher Sicherheitsvorkehrungen ungeklärt. Auch eine kleine Insel im Pazifik vor Taiwan erinnert aufgrund von Propaganda-Plakaten und Betonbauten an eine militärische Einrichtung, obwohl sie es nie war.
Rund 9.000 Mal legen jährlich unterschiedliche Schiffe an den insgesamt 43 Kilometer langen Kaimauern des drittgrößten europäischen Containerhafens an. Allein im Jahr 2015 wurden hier mehr als 137 Millionen Tonnen Frachtgut verladen. Doch wodurch zeichnet sich der Hamburger Hafen aus und wie hat er sich weiterentwickelt? Welche Schiffe legen hier an und was für Menschen arbeiten hier? Die Reportage bietet einen vielseitigen Einblick in das rege Geschehen im größten deutschen Seehafen.
Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Religion befassen, tauschen in ruhiger Atmosphäre Gedanken und Ansichten aus. Dabei werden Glaubensfragen vor allem aus der Sicht Gläubiger diskutiert.