Barbara Karlich entdeckt diesmal die Oststeiermark. Gemeinsam mit ihrer Mutter Katharina und Hündin Meixi beginnt die Moderatorin ihre Reise in Fischbach, welches sich Jahr für Jahr in ein einzigartiges "Osterhasendorf" verwandelt. Hier trifft Barbara Karlich "Hasen-Mama" Erika Schöngrundner, deren unzählige handbemalte Holzhasen das Erscheinungsbild des Ortes zu Ostern maßgeblich prägen, und Sabine und Andreas Baumgartner, die Osterhasen in Handarbeit fertigen. Sie alle sprechen darüber, wie die Osterzeit in Fischbach zu einem verbindenden Element für alle Generationen geworden ist.
Danach geht es noch nach Anger auf den Hof von Andrea und Hubert Schmidhofer. Barbara Karlich darf beim Bedrucken der traditionellen Weihkorbdeckerl - einer Handwerkskunst, die tief in der Region verwurzelt ist - helfen, während ihre Mutter Katharina gemeinsam mit Florian, einem der beiden Söhne der Familie, ein Osterbrot zubereitet. Zuletzt sitzen alle zusammen und bereiten einen Weihkorb für die Speisensegnung vor.
Dennis und Frank halten ihre Balance beim Yoga auf dem Stand-Up-Paddle und genießen danach Wandern, Wasser und Wein an der Mosel. Außerdem: Saskia und Micha erleben Nervenkitzel in Tirol und legen auf dem Weg nach Italien mit ihrem Camper-Van eine Picknickpause ein, um die schöne Landschaft zu genießen. Und: Bianca feiert ihren Geburtstag an der Costa Brava im Safari-Zelt, wo Jan und die Kinder sie mit einem üppigen Frühstück überraschen.
Die Notfallsanitäter Chris Grüne und Manuel Thomas erkennen bei einem Einsatz schnell, dass eine Schwangere sofort in die Klinik muss. 28 Jahre Berufserfahrung als Krankenschwester haben Nadine Weigelt viel beigebracht.
Zöllner stehen im Kampf gegen Betrüger, Schmuggler und Fälscher an vorderster Front. Bei einer Wohnungsdurchsuchung entdecken sie Marihuana-Geruch und eine Waffe, während am Berliner Flughafen ein Reisender mit nicht angemeldeten Barmitteln und Goldmünzen kontrolliert wird. Die Observationseinheit Zoll deckt eine illegale Zigarettenproduktion in einer Lagerhalle auf und führt mit der Polizei einen großen Einsatz durch.
Rene und Casey haben ein Lager voller Kisten ersteigert. Scheinbar hat sich ihre Investition gelohnt, denn beim Auspacken kommen so manche Schätze ans Tageslicht. Unterdessen fährt Kenny zur nächsten großen Auktion in El Monte.
Lisa aus Louisiana gibt gerade mal 200 Dollar im Monat für Lebensmittel aus - und das bei einer sechsköpfigen Familie. Dank der Gutscheine konnte sie sogar schon ihre Hypothek zurückzahlen. Sie ist die Generalin aller Gutscheinsammler. Für den 15. Geburtstag ihrer Tochter Zeta startet April aus Pennsylvania einen regelrechten Feldzug. Mit fünf Kindern im Schlepptau, 100 Dollar und einer Menge Gutscheine zieht sie in die Supermärkte, um für eine Party mit 300 Gästen einzukaufen.
In Fürstenwalde steht eine Wohnung in Flammen. Der Löschtrupp evakuiert in dem Gebäude eine ältere Dame. In der Mainzer Innenstadt hat ein Kleintransporter in einem Parkhaus eine Leitung beschädigt und die Sprinkleranlage ausgelöst. Dort herrscht Überschwemmungsgefahr. In der Einfahrt stauen sich bereits Hunderte Liter Wasser. Können die Einsatzkräfte die Beregnung stoppen? Und in Iserlohn macht sich die Berufsfeuerwehr im Eiltempo auf den Weg zu einem Unfallort. Am Stadtrand sind zwei Pkws kollidiert. Ein Fahrer ist möglicherweise schwer verletzt.
Um 900 nach Christus verlassen die Maya plötzlich ihre blühenden Städte. Ein Archäologenteam taucht tief in die Ruinen dieser alten Metropolen ein, um das Geheimnis ihres Untergangs zu lüften. Welche Umstände führten zum abrupten Ende der Maya-Kultur? Waren es Invasionen, verheerende Klimakatastrophen oder erbitterte Territorialkämpfe? Ausgestattet mit modernster Technik, begeben sich die Archäologen auf eine Zeitreise. In der Blütezeit errichten die Maya beeindruckende Städte für eine ständig wachsende Bevölkerung. Ihre von Spiritualität und wissenschaftlicher Neugier geprägte Gesellschaft entwickelt ein komplexes Kalendersystem und astronomische Kenntnisse. Doch hinter dieser Pracht zeigen sich erste Risse: Umweltkrisen und Ressourcenknappheit stellen eine wachsende Bedrohung dar. Interne Machtkämpfe und politische Unruhen verschärfen die Lage. Schließlich führen anhaltende Dürreperioden und möglicherweise auch kriegerische Auseinandersetzungen zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen. Die Kombination dieser Faktoren zwingt die Maya schließlich, ihre Städte, die Zentren ihrer kulturellen und religiösen Identität, zu verlassen. Heute versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Geheimnisse von Aufstieg und Fall dieser Hochkultur zu entschlüsseln, um die vollständige Geschichte der Maya zu verstehen. Mehr als 2000 Jahre lang beherrscht die Maya-Kultur weite Teile Mittelamerikas. Imposante Tempelpyramiden und Ruinenstädte zeugen von ihrer Macht. Ihr genialer Umgang mit Schrift, Zeit und Wasser ist bis heute bemerkenswert. Dennoch geben die Ursprünge und der Untergang dieser Zivilisation der Archäologie noch immer Rätsel auf.
Der Bauernhof - Die faszinierende Welt der Tiere: Kühe
GB 2018
51'
Die dreiteilige Doku-Reihe taucht ein in das Leben auf idyllischen Bauernhöfen in Wales. Dabei stoßen wir bei den dortigen Tieren auf außergewöhnliche Intelligenz, auf ganz besondere Beziehungen und überraschendes Mitgefühl. In dieser Folge begleiten wir ein junges Kalb, lernen die komplexen Charaktereigenschaften von Kühen und die Sprachbegabung von Hühnern kennen und treffen Schafbock Hamish, der gerne jemand ganz anderes wäre ...
In Alaska führt die Suche nach einem legendären Geisterschiff zu einer längst vergessenen Ecke der Vereinigten Staaten, die einst als "Russisch-Amerika" bekannt war. Und: Nach 150 Jahren deuten neue Hinweise auf den Schiffsfriedhof einer tragischen amerikanischen Flotte hin, dessen Schicksal bereits besiegelt schien.
Extrem-Holzarbeiter haben einen der gefährlichsten Jobs der Welt. Wenn gewöhnliche Forstbetriebe nicht mehr weiterkommen, werden die Spezialisten gerufen. Sie beseitigen Sturmschäden im Wald, sägen in atemberaubenden Höhen und holzen morsche Baumriesen ab, ehe sich der gefürchtete Borkenkäfer unkontrolliert ausbreiten kann. Ob mithilfe von Harvester, Seilkran oder 'fliegender Säge' - für alle Einsatzorte sind sie bestens gerüstet.
Jasmina Neudecker geht auf eine fesselnde Reise durch Deutschland, zu exotisch vertrauten Zielen. Sie folgt dem Weg des Wassers und will herausfinden, wie das Element Natur, Tierwelt und uns Menschen prägt. Die Entdeckungsreise beginnt abenteuerlich: Jasmina Neudecker steigt hinab in die Vetterhöhle auf der Schwäbischen Alb. Nach Unmengen von Schlamm, engsten Höhlengängen und gefährlichen Abseilaktionen öffnen sich vor ihr kathedralengleiche Höhlenräume. Ein unterirdischer See verzaubert nicht nur, sondern hilft, ein Rätsel zu lösen: Woher kommt das unerschöpfliche Wasser des Blautopfes in Blaubeuren?
"Hofgeschichten" aus Norddeutschland: Pferde, Schafe, Schweine, Enten, Rinder, jeder der fünf Höfe in dieser Sendung hat einen ganz eigenen Alltag. Die "Hofgeschichten" erzählen von diesem Leben, von Menschen, die ihre kleinen und auch mal größeren Probleme meistern. Aus der Lüneburger Heide ist die Ziegenhirtin Josefine Schön dabei. Dazu kommen der Landwirt Karsten Dudziak aus Mecklenburg-Vorpommern, der Betriebsleiter Markus Walkusch-Eylandt von der Gärtnerei Sannmann in Hamburg-Ochsenwerder und die Brüder Heldrik und Hinrich vom Familienhof Schramm in Schleswig-Holstein.
Hasen sind auf allen Kontinenten heimisch, mit Ausnahme der Antarktis. Sportliche Florida-Waldkaninchen, schwimmende Sumpfkaninchen oder hakenschlagende Antilopenhasen: Hasen und Kaninchen sind immer auf Zack!
Dieser Film porträtiert die Multitalente, die in den eisigen Wäldern Kanadas ebenso zu Hause sind wie in Deutschland. Doch wie unterscheidet man eigentlich Hasen von Kaninchen? Auch wenn es optische Merkmale wie Körperbau oder Ohrenlänge gibt, sie Einzelgänger sind oder sich in Gruppen tummeln, alle gehören zur Familie der Hasen.
Das Florida-Waldkaninchen ist die am weitesten verbreitete Kaninchenart in Nordamerika. Es stellt seine Verführungskünste in dieser Dokumentation in der Umgebung von Chicago unter Beweis. Die Florida-Waldkaninchen kommen dort so häufig vor, dass sie von den Menschen mittlerweile kaum noch eines Blickes gewürdigt werden.
Noch erstaunlicher sind die Sumpfkaninchen. Sie jagen nicht nur übers Land in atemberaubender Geschwindigkeit, sie durchqueren auch problemlos schwimmend Seen und Sümpfe. Eine Meisterleistung, die zum ersten Mal gefilmt werden konnte.
Antilopenhasen hingegen sind eine der rund 30 Arten von echten Hasen, die in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet sind. Sie behaupten sich sogar in den Wüsten Arizonas. Ihre größten Feinde sind Wüstenbussarde, mit denen sie sich wahre Wettrennen liefern, in denen es um Leben und Tod geht.
Sehr viel weiter nördlich leben die Schneeschuhhasen, die die Weiten Kanadas besiedeln. Durch jahrzehntelange Forschung haben Biologen wie Rudy Boonstra erstaunliche Dinge über sie herausgefunden: Wenn Schneeschuhhasen gestresst sind, weil sie beispielsweise ständig von Luchsen gejagt werden, haben sie weniger Nachkommen. Darunter haben wiederum ihre Jäger zu leiden und wandern ab. So erobern die Schneeschuhhasen, langsam aber sicher, ihre ursprünglichen Territorien, die nunmehr frei von Luchsen sind, wieder zurück. Zumindest so lange, bis sich die Luchse wieder in ihr ursprüngliches Gebiet zurückwagen und genügend Nahrung vorfinden. Dann beginnt dieser faszinierende Kreislauf von Neuem.
Neben den wilden Vertretern der Langohren gibt es unzählige Zuchtkaninchen mit skurrilen Namen wie Französischer oder Englischer Widder, Englischer Schecke, Löwenkopfkaninchen, Angorakaninchen, Riesenkaninchen, Lohkaninchen und noch viele mehr, sie alle stammen von Wildkaninchen ab.
Es gibt eine riesige Kaninchen-Fangemeinde, die Züchter überbieten sich gegenseitig: Wer hält den Weltrekord bei den Riesenkaninchen, wo werden die wichtigsten Preise für die Prachtexemplare verliehen? Eine der weltweit größten Versammlungen von Kaninchenzüchtern findet jährlich in den USA statt. Hier werden mehr als 10.000 Exemplare gezeigt. Ein aufregendes Ereignis für Kaninchen, Züchter, Veranstalter und Interessierte gleichermaßen!
Kaninchen haben auch die Städte erobert: In Frankfurt gibt es ein Treffen mit Dr. Madlen Ziege, die vor allem die Unterschiede im Verhalten zwischen Stadt- und Landkaninchen studiert hat. So ist etwa der Fluchtreflex der Kaninchen, die in Frankfurts Parks massenhaft zu finden sind, viel weniger intensiv ausgeprägt als der ihrer Vertreter auf dem Land. Die "City-Langohren" sind somit deutlich relaxter.
Auf Tour durch die Pfalz - eine Weinregion neu entdeckt
45'
Herzliche Gastlichkeit, guter Wein, gutes Essen, 2000 Sonnenstunden im Jahr, eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch und - als wenn das nicht schon genug wäre für eine traditionelle Weinregion - im März läutet hier die Mandelblüte den Frühling ein. Dann schmückt eine rosafarbene Pracht die Deutsche Weinstraße und die Wanderwege. Zusammen mit dem weiten Pfälzer Wald lädt die Region zu dieser Zeit ganz besonders zum Wandern, Radfahren und Klettern ein. Wir begleiten die ehemalige Weinprinzessin Christina Fischer auf einer Reise durch ihre Heimat, vom Pfälzer Wald bis nach Deidesheim - mal auf, mal abseits der Weinstraße - und entdecken mit ihr eine Gegend, die weit mehr als "Worscht un' Woi" zu bieten hat. Mit Christina geht's in schwindelerregende Höhen am Kletterfelsen Trifels, mit ihr treffen wir im kleinen Örtchen Leinsweiler Europas größten Korallenzüchter, schwelgen im Garten eines Phantasten in Träumereien, lernen das Geheimnis edler Himbeer-Schokotörtchen kennen und stellen fest, dass Deutscher Sekt und Japanisches Essen vorzüglich harmonieren. Und übrigens: Die Bassgitarren von Lady Gaga und Prince stammen auch aus der Pfalz.
Über 3000 Schlösser, Burgen und Herrenhäuser gibt es in Sachsen und doch wird eines davon immer wieder die "Perle aus Sachsens Krone" genannt: Weesenstein. Ein Schloss, das den Keller im 5. und die Pferdeställe im 4. Stockwerk beherbergt. Ein Schloss, das jahrhundertelang Wohnstätte von Rittern, Fürsten und Königen war und das von oben nach unten gebaut wurde. Nirgendwo gibt es so viele original erhaltene Möbel und Einrichtungsgegenstände wie hier: von der wertvollen goldenen Ledertapete bis zum Nachttopf.
Heute kann man hier Hochzeit feiern und die Brautpaare lassen sich vor der traumhaften Kulisse des Schlosses fotografieren.
Kaum jemand weiß noch, dass hier während des 2. Weltkrieges Gemälde von Rembrandt, Tizian und Caspar David Friedrich aus der Dresdner Gemäldegalerie versteckt waren.
Weesenstein erlangte spätestens im Jahr 2002 bundesweit traurige Berühmtheit, als der kleine Ort rund ums Schloss von der Jahrhundertflut nahezu zerstört wurde, als hier Menschen starben - und auch der barocke Schlosspark nur noch eine Schlammwüste war, die der sonst idyllische Fluss Müglitz hinterlassen hat.
Der Film beschäftigt sich mit der bewegten Geschichte von Schloss Weesenstein und erzählt Geschichten der Menschen, die heute hier arbeiten und leben. Das MDR-Team trifft Fluthelfer von 2002, die sich an die Katastrophe und die mühsamen Aufräumarbeiten erinnern, erlebt aber auch den Alltag einer 90-jährigen Dame, die seit Jahrzehnten im Schloss wohnt und ist dabei, wenn die Gärtner 4000 Sommerblumen in die Beete des Schlossparks pflanzen.
Die Kamera schaut auch hinter sonst fest verschlossene Türen und nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit durch die Geheimgänge der Burg bis hinauf in den Turm, wo die alte Uhr immer mal wieder gestellt werden muss, weil sie manchmal vor- oder nachgeht.
Ostern - ein Grund zum Feiern? Schauspieler Oliver Mommsen hat den Bezug zum Fest verloren. Feiertagsexperte Gabriel Engel schickt den ehemaligen "Tatort"-Ermittler deshalb auf eine magische Reise. Unterwegs trifft Mommsen den dienstältesten Osterhasen, leidenschaftliche Osterfans und begibt sich auf eine biblische Zeitreise. Kann Mommsen das Rätsel hinter Ostern entschlüsseln?
Budweiser Bier, Stelzn' und ein riesiger Gastgarten - für fast jeden Wien-Touristen ist das Schweizerhaus im Prater ein Pflichtbesuch. Das Wirtshaus wird seit 1920 von Familie Kolarik betrieben - und das sehr erfolgreich, denn Stammgäste warten im Frühling schon immer sehnsüchtig auf die Eröffnung des Biergartens. "ATV - Die Reportage" begleitet die Saison eines der traditionellsten Häuser Österreichs.
In Frankfurt wird Notfallsanitäter Chris Grüne zu einer Wohnung mit einer seit Wochen unentdeckten Leiche gerufen. In München bringt Silvester die Feuerwehr derweil an ihre Grenzen. Erstmals ist auch ein Team aus Itzehoe zu sehen.
Erin aus Missouri lässt nichts unversucht, um den Deal ihres Lebens zu machen: Sie tauscht Gutscheine mit der Volleyballtrainerin ihrer Tochter und kauft sogar eine stattliche Kuh, um daraus gewinnbringend Fleisch zu erhalten. Natürlich will sie dafür nichts zahlen. Doch ihre unorganisierte Methode bringt sie in Teufels Küche. Student Dominique aus Kentucky ist der Gutschein-Chef seiner Burschenschaft. Gemeinsam ziehen sie los, um ihre Gutscheine gegen Partysnacks einzutauschen. Im Einkaufswagen landen viele komische Sachen, so auch eine Riesenmenge Gelatine für eine unvergessliche Wrestlingschlacht.
Europa ist der klimatische "Gunstkontinent". Sein überaus vorteilhaftes Klima verdankt er einem Ereignis auf der anderen Seite des Atlantiks. Die Schließung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika erschafft den Golfstrom, dessen warme Gewässer in Europa ein außergewöhnliches Klima entstehen lassen - Palmen in Irland und Obstbäume in Norwegen. In allen anderen Regionen der Erde ist es auf demselben Breitengrad deutlich kälter. Gletscher der letzten Eiszeit hinterlassen in Europa fruchtbaren Löss, der durch Wind und Wasser über den ganzen Kontinent verteilt wird und eine getreidebasierte Landwirtschaft ermöglicht.
Ostseereport Spezial - Tomaten, Schären und zwei Sprachen
Österbotten in Finnland
60'
Wenn man an Finnland denkt, dann vermutet man dort eher nicht Tomaten, Gurken und Paprika. Und doch gibt es eine Gegend, in der rund 70 Prozent der in Finnland verbrauchten Südgemüsesorten angebaut werden: in Österbotten rund um die kleine Stadt Närpes. Heute gilt Närpes als die finnische Tomatenhauptstadt. Und schon vor rund 100 Jahren haben Fischer und Landwirte erst nur für den Eigenbedarf und dann immer mehr Gemüse in eigenen Gewächshäusern angebaut. Mit der Zeit ist daraus eine blühende Landwirtschaft unter Glas entstanden. Viele Farmer führen ihre Plantagen bereits in der dritten Generation. Sie setzen auf hohe ökologische Standards, ohne Chemie und mit geringem Wasserverbrauch. Einmal im Jahr findet der Tomatenkarneval in Närpes statt. In der Mitternachtssonne werden bis in den frühen Morgen Tomatenwettbewerbe ausgetragen, Musik gemacht - und am längsten Tomatentisch der Welt unterschiedlichste Tomatensorten angeboten.
Närpes gehört zum Gebiet Südösterbotten. Landesprachen sind Schwedisch und Finnisch. Und der Närpesdialekt. Die meisten Menschen in Närpes sprechen den lokalen schwedischen Dialekt. Finnisch hört man selten. Dafür umso öfter: Vietnamesisch. Rund zehn Prozent der Einwohner in Närpes sind vietnamesische Einwanderer. Die ersten sind als Boatpeople in den 1970er-Jahren nach Närpes gekommen. Viele sind geblieben.
Österbotten ist auch das Land der Schären. Um die 5600 bewohnte und unbewohnte Inseln kann man in den Schärengärten entdecken.
Die Region ist zwar sprachlich mehr schwedisch als finnisch. Dennoch: Die Menschen in Närpes betrachten sich als echte Finnen. Und möchten auch nichts anderes sein.
Bezahlbare Elektroautos gibt es viel zu wenige. KIA will mit dem EV2 die Klasse der Kleinwagen aufrollen / Opel lässt uns den neu aufgelegten Astra fahren / Maybach zeigt sein neuestes Luxusschiff die Mercedes-Maybach S-Klasse. Wir konnten schon reinschauen.
Er kommt aus einer Dynastie männlicher Schnäppchenjäger: Jeff aus New Jersey. Schon von seinem Vater lernte er das Gutscheinsammeln, nun will er es auch seinem achtjährigen Sohn Sam beibringen. Der muss sich erst einmal die ersten Sporen verdienen, wenn er in die Reihe der Familien-Gutscheinsammler aufgenommen werden will. Schafft er seinen ersten Alleingang? Basketballtrainerin Kelly aus Ohio zahlt grundsätzlich nie den ganzen Preis. Sie will nach dem nächsten Spiel eine Riesenfeier für ihre Spielerinnen organisieren. Als die Leute hören, dass auch Cheerleader dabei sind, bringen sie ihre Gutscheine freiwillig mit.
Nach ihrem mysteriösen Untergang durchlebt die Maya-Zivilisation eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. Sie leben in kleineren Gemeinschaften und halten ihre Kultur lebendig. In Yucatán, Mexiko, entdecken Archäologen Hinweise auf eine Wiedergeburt der Maya-Kultur um das Jahr 1000. Den Maya gelingt es, sich neu zu erfinden und wieder große Städte zu errichten. Doch 500 Jahre später bringen die Spanier militärische Macht und Krankheiten. Als die Spanier im 16. Jahrhundert nach Mittelamerika kommen, treffen sie auf verschiedene Maya-Gemeinschaften, die nach dem Zusammenbruch ihrer Städte weiterhin kulturell und sozial aktiv sind. Mit der Ankunft der Spanier beginnt für die Maya eine neue Zeit der Konflikte und Veränderungen. Die Spanier bringen nicht nur militärische Macht mit, sondern auch Krankheiten, gegen die die indigene Bevölkerung keine Immunität besitzt. Das führt zu einem dramatischen Bevölkerungsrückgang. Trotz Unterdrückung und kultureller "Assimilationsversuche" durch die Kolonialmacht bewahren viele Maya ihre Sprache, Bräuche und Glaubenssysteme. Die spanische Herrschaft führt zur Einführung des Christentums, das sich oft mit dem traditionellen Maya-Glauben vermischt. Diese historische Periode ist geprägt von Widerstand, Anpassung und vom Überleben der Maya, die trotz enormer Herausforderungen ihre Identität und Traditionen bis heute bewahren konnten. Mehr als 2000 Jahre lang beherrscht die Maya-Kultur weite Teile Mittelamerikas. Imposante Tempelpyramiden und Ruinenstädte zeugen von ihrer Macht. Ihr genialer Umgang mit Schrift, Zeit und Wasser ist bis heute bemerkenswert. Dennoch geben die Ursprünge und der Untergang dieser Zivilisation der Archäologie noch immer Rätsel auf.
In Schottland, nahe den Fluten des Firth of Forth, liegt eine Anlage, die einst ihrer Zeit voraus war. Heute findet man lediglich verlassene Gebäude mit rostigen Blechdächern und eingeschlagenen Scheiben vor. Einiges lässt Rückschlüsse auf den ursprünglichen Zweck des Ortes zu, an dem Geldwäsche, die russische Mafia und internationale Intrigen eine Rolle gespielt haben könnten. In Bulgarien befindet sich eine Betonruine, die einst zu einem feudalen Ferienort für viele Menschen werden sollte.
Der Schnee war in diesem Winter in den deutschen Alpen wieder ein seltener und kurzer Gast; umso interessanter werden die Plätze in den Alpen, wo er noch zuhause ist. Eine dieser Adressen befindet sich versteckt in den Bergen von Graubünden.
Für Skitourengeher ist das Val Avers, ein abgelegenes Seitental vor dem Bernardino-Pass in Graubünden in der Schweiz, schon immer ein Stelldichein, denn auf 2.126 m Höhe liegt hier mit Juf die höchstgelegene Dauersiedlung der Alpen. Nur insgesamt 170 Einwohner leben hier verstreut in kleinen Weilern. Einer ist der Bergführer Kasimir Schuler, der mit seiner Familie auch einen Bergbauernhof betreibt. Die Kinder besuchen die Schule mit nur einer Klasse, in der alle von der ersten bis zur sechsten Jahrgangsstufe unterrichtet werden. Und wenn die Bedingungen passen, dann geht's direkt von der Schulbank an den Dorflift, einen Schlepper, der hier auf 1,5 Kilometer Länge stattliche 600 Höhenmeter überwindet.
Es ist ein Tal mit heutzutage selten gewordenen Besonderheiten, abseits des üblichen Trubels. Zu allen Seiten und tief hinein in die Seitentäler erstrecken sich stattliche Berge, die Skitouren in allen denkbaren Varianten ermöglichen. Weil es sonst nichts gibt, zählt das Val Avers zu den ersten Adressen für Menschen, die den Winter pur erleben wollen.
Oberes Mittelrheintal - einzigartige Kulturlandschaft am Rhein
45'
Als erste deutsche Kulturlandschaft ist das Obere Mittelrheintal seit Juni 2002 UNSESCO Welterbe. Bingen und Rüdesheim bilden das südliche Tor. Von dort erstreckt sich das Tal rund 67 Kilometer bis Koblenz. Die Schönheit der Natur, die überwältigenden Panoramen, die Dichte an Burgen und Schlössern machen es bis heute zu einem der großen Touristenziele Europas. Von Rüdesheim geht es mit dem Schiff auf den Rhein, auf Wanderwegen durch die Weinberge und durch die berühmte Drosselgasse der Altstadt. Die Menschen, die wir vorstellen, brennen für ihre Heimat. Sie sind "Welterbe-Paten", Botschafter ihrer Region und Gastgeber: Die junge Winzerin, die als "Retterin des Rieslings" nicht vor steilsten Hanglagen zurückschreckt und das Weingut in 4. Generation bewirtschaftet. Der Wanderführer, der nicht müde wird, auch mit 70 Jahren Menschen von der Region zu begeistern und selbst einen kleinen brachliegenden Weinberg wieder zum Leben erweckt hat. Die Forstwirtin, die mit neuen Projekten die Auswirkungen des Klimawandels bekämpft, die Menschen damit sensibilisiert und achtsam werden lässt. Es ist die Kapitänin auf dem Rhein, die jeden Tag mit hunderten Gästen über das Wasser fährt und dafür sorgt, dass die Urlauber einen einmaligen Tag erleben. Und da ist die Gastwirtin, die ganze Besucherströme der Drosselgasse bewirtet und das bei aller Kritik am Massentourismus mit Herzblut macht. Für sie alle ist der Welterbetitel eine große Aufgabe, eine Herausforderung, aber auch Inspiration.
Shining a spotlight on Africa's most influential and inspiring talents through in-depth, authentic conversations. Hosted by Larry Madowo, this show is where Africa's brightest stars share their truths -- real, raw, and revealing.
Die Unvermittelbaren - Mit Martin Rütter: Das große Wiedersehen
Folge #04.01
4. Staffel
1. Folge
D 2025
70'
Wiedersehensfreude bei den "Unvermittelbaren" und ihren Familien. Seit dem Einzug ins neue Zuhause ist bei Martins Schützlingen viel passiert. Nach einem ereignisreichen Jahr erholen sich die französische Bulldogge Beppo und Frauchen Annegret an der niederländischen Nordsee. Detlef begibt sich auf eine emotionale Reise in Opis Heimat Rumänien und Mischling Freddy fährt das erste Mal auf einem Schiff.
Der Bauernhof - Die faszinierende Welt der Tiere: Schweine
GB 2018
50'
Die dreiteilige Doku-Reihe taucht ein in das Leben auf idyllischen Bauernhöfen in Wales. Dabei stoßen wir bei den dortigen Tieren auf außergewöhnliche Intelligenz, auf ganz besondere Beziehungen und überraschendes Mitgefühl. In dieser Folge begleiten wir einen Wurf Ferkel und erfahren endlich, warum Schweine Schlamm so lieben. Wir testen ihre sprichwörtliche Intelligenz und lernen die rosafarbenen Tierchen als Meister der Täuschung kennen.
Zollamtsinspektor Maik und sein Team kontrollieren zusammen mit dem Berliner Ordnungsamt Schankwirtschaften und deren Glücksspielautomaten, wobei sie schnell Verstöße entdecken. Bei einer weiteren Aktion in Rostock überprüfen 50 Zöllner ein Frachtschiff aus Holland auf illegale Waren, während Maik in eine gefährliche Auseinandersetzung bei der Vollstreckung eines Haftbefehls verwickelt ist.
In der niederösterreichischen und Wiener Donauregion sowie im Burgenland sind sie besonders beliebt: die Wein- und Kellergassenfeste. Was gibt es Schöneres als an einem lauen Sommerabend ein Glaserl Wein direkt vom Winzer in einer der pittoresken Kellergassen zu verkosten? ATV Die Reportage hat sich zwischen Weinseligkeit und Urigkeit auf die Suche nach den schönsten Kellergassenfesten mit ihren Winzern und Besuchern gemacht.
Wie ein Bodyguard wirklich schützen soll?, Der höchste Aufzug Testturm, So entstehen unsere Lederschuhe, Hinter den Kulissen der Rodeo Industrie, Vertical Farming - Salat aus der Wüste, Für unsere Sicherheit -die Crash Maschine
Auf seinem Roadtrip folgt Harald Lesch den Spuren der klügsten Denker und Forscher der Wissenschaft. Wo sind die genialsten Ideen entstanden und wie haben sie die moderne Forschung inspiriert?
Harald Lesch hat sich schon als Kind gefragt, wie all das, was wir wissen, in die Welt kam. Auf seiner Reise öffnet er Türen in den schillernden Kosmos der Wissenschaft - angefangen von den Babyloniern über die Griechen bis hin zu den arabischen Gelehrten.
Die Geschichte der Wissenschaft beginnt vor etwa 5.000 Jahren mit den Sumerern und ihren systematischen Beobachtungen des Nachthimmels. Auf Basis ihrer Erkenntnisse entwickeln die Babylonier einen Kalender, mit dem sie Sonnen- und Mondfinsternisse genau berechnen können. Das ist die Geburtsstunde der Astronomie, der ersten Wissenschaft der Menschheit.
Über Jahrtausende werden Himmelszeichen vor allem religiös gedeutet. Aber im 6. Jahrhundert vor Christus setzt sich in Griechenland eine neue Denkschule durch. Ihre Anhänger wie Thales, Heraklit, Platon oder Aristoteles wollen nicht nur glauben, sondern vor allem verstehen. Sie beobachten, denken nach und versuchen, Zusammenhänge in der Natur nach dem Prinzip "Ursache und Wirkung" theoretisch zu erklären.
Archimedes hingegen ist ein anderer Forschertypus. Er gehört zu den genialen Erfindern, die Wissenschaft in praktische Erfindungen umsetzen. Zu seinen technischen Meisterwerken zählt die Archimedische Schraube. In diese Blütezeit fällt auch der weltberühmte Mechanismus von Antikythera, der seit Jahrzehnten erforscht wird. Harald Lesch besucht den britischen Mathematiker Tony Freeth. Er und sein Team haben wesentlich zur Entschlüsselung des Mechanismus beigetragen.
Der nächste Stopp ist Alexandria, das schon bald nach seiner Gründung zur Hochburg von Wissenschaft und Technik wird. Als Weltwunder geht der Leuchtturm von Alexandria in die Geschichte ein, aber viel bedeutender ist das sogenannte Museion - eine Hochschule für Supergelehrte aus Griechenland, Ägypten, Persien und vielen Ländern mehr - mit einer riesigen Bibliothek, in der fast das gesamte Wissen der damaligen Welt bereitsteht: Astronomie, Medizin, Mathematik, Physik und Philosophie. Heute ersetzt ein moderner Bau den längst zerstörten Tempel des Wissens. Die Bibliotheca Alexandrina versteht sich als Plattform für Dialog, Offenheit, Toleranz und Akzeptanz, wie Dr. Marwa El-Wakil, die Leiterin der Forschungsabteilung, erklärt.
Mit dem Christentum ändert sich das Verhältnis zur Wissenschaft grundlegend. Unter Kaiser Justinian gilt: Wahres Wissen kommt nur von Gott. Der Glaube zählt mehr als jede Vernunft. Er schließt die Akademien in Athen, lässt Lehrer vertreiben und Bücher vernichten. Zahlreiche Gelehrte verlassen den europäischen Kontinent. Aber sie nehmen viele Manuskripte mit, darunter auch Werke über Medizin. Vom persischen König in Gondishapur werden sie mit offenen Armen empfangen. An seiner Akademie unterhält er ein Krankenhaus, in dem Jungärzte nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch ausgebildet werden.
Im 9. Jahrhundert wird Bagdad zum Forschungshotspot. Dort beginnt eine neue Ära der Wissenschaft: Die Kalifen von Bagdad machen Wissenschaft zur Chefsache und fördern sie mit großzügigen Mitteln. Sie gründen das Haus der Weisheit - das bedeutendste Forschungsinstitut seiner Zeit, das zahlreiche Erfindungen hervorbringt. Im Gegensatz zum Christentum sieht der Islam Wissenschaft damals nicht als Bedrohung, sondern als Weg zu Gott. Für einen islamischen Gelehrten ist das Studium von Aristoteles, Platon und Co. eine fromme Pflicht. Denn nur wer die Naturgesetze versteht, begreift auch die Werke Gottes.
Von Bagdad aus verbreitet sich die arabische Wissenschaft im ganzen Orient - besonders astronomische Studien liegen im Trend. Männer der Weisheit bringen ihre Ideen, Schriften und Erkenntnisse auch in die Stadt Fès im heutigen Marokko. Seit 859 gibt es dort eine Universität, die aus der al-Qarawiyin-Moschee und einer Koranschule hervorgegangen ist. Sie gilt als die älteste Hochschule der Welt - und sie wurde von einer Frau gegründet.
Am Ende seiner Reise trifft sich Harald Lesch in Kairo mit drei Studentinnen der al-Azhar-Universität. Basama, Rahma und Asmaa studieren dort Mathematik, Chemie und Physik und erzählen Harald, wie Glaube und moderne Naturwissenschaft zusammengehen.
"Terra X - Wege des Wissens" (2) wird Montag, 6. April 2026, um 19.15 Uhr gesendet.
Beide Folgen werden über die Social-Media-Kanäle von "Terra X" ausführlich mit Bildern und Videoclips begleitet.
Pfarrerin und Gutscheinfreak Adrienne aus Alabama predigt ihrer Kirchengemeinde die Vorteile des Gutscheinsammelns. Sie preist die Tugendhaftigkeit der Schnäppchenjäger und ermuntert ihre Kirchenmitglieder, von ihren Erfolgen zu berichten. Doch ausgerechnet ihre Freundin Meagan ist noch skeptisch. Um sie zu bekehren, nimmt sie sie kurzerhand mit in einen Supermarkt. Sarah aus New Hampshire ist gerade mal 14 Jahre alt, aber bereits die Top-Einkäuferin ihrer Familie. Als sie nicht zur Schule muss, plant Sarah ihren Megadeal. Aber im Geschäft bekommt sie weiche Knie.
In Dresden brennt ein mit Papierrollen beladener Sattelschlepper. Die Ursache war offenbar ein technischer Defekt im Motorraum. Der Zugführer lotst die Einsatzfahrzeuge durch die Rettungsgasse. Doch wie stellen die Feuerwehrleute auf der Autobahn die Wasserversorgung sicher? An der Unfallstelle finden sich keine Hydranten. Reichen 8000 Liter zum Löschen aus? Auch in Mainz erfordert eine Notlage schnelles Handeln. In der rheinland-pfälzischen Hauptstadt ist ein Kind in einem Auto eingeschlossen. Und in Iserlohn steht eine Werkstatt in Flammen.
Die Cordillera Cantábrica, die Verlängerung der Pyrenäen, ist ein Rückzugsort für zahlreiche bedrohte Tierarten wie Schmutz- und Bartgeier sowie die letzten Braunbären der Iberischen Halbinsel. Dirk Steffens macht sich mit dem Braunbärforscher Vincenzo Penteriani und seinem Hund Bhalu, dessen speziell trainierter Geruchssinn Bären aufspürt, auf die Suche. Europas wilder Westen hat ebenfalls einen Goldrausch aufzubieten. Allerdings fand der schon vor Jahrtausenden statt: in Las Médulas, der größten Goldmine des römischen Reiches.
In Schottland, nahe den Fluten des Firth of Forth, liegt eine Anlage, die einst ihrer Zeit voraus war. Heute findet man lediglich verlassene Gebäude mit rostigen Blechdächern und eingeschlagenen Scheiben vor. Einiges lässt Rückschlüsse auf den ursprünglichen Zweck des Ortes zu, an dem Geldwäsche, die russische Mafia und internationale Intrigen eine Rolle gespielt haben könnten. In Bulgarien befindet sich eine Betonruine, die einst zu einem feudalen Ferienort für viele Menschen werden sollte.
In Maltas Hauptstadt Valletta befindet sich eine verborgene Gartenanlage: Von wem wurde dieser prunkvolle Bau errichtet? Am Rande der kubanischen Hauptstadt Havanna liegt die verlassene Ruine einer einst berühmten Kunstschule. In der US-Metropole Philadelphia erstreckt sich ein weitläufiger Komplex, in dem einst ein berühmter Straftäter lebte. Und im Süden Nürnbergs liegt ein verwildertes Areal mit Bauten, die an Deutschlands dunkle Geschichte erinnern.
Lucie Blackman und ihre Freundin Louise reisen im Mai 2000 nach Tokio, um als Hostessen im Roppongi-Viertel zu arbeiten. Als Lucie von einem Date nicht zurückkehrt, wird ihre Vermisstenanzeige zunächst nicht ernst genommen. Erst durch internationalen Druck beginnt die Polizei zu ermitteln und entdeckt einen Serienvergewaltiger. Leider kommt die Hilfe für Lucie zu spät.
Mit Caro Scrimali, Michael Che Koch, Simon Roden, Tom Jacobs, Irina Scholz, Fabienne Hesse, Michaela Kametz
Dusty und Lupe machen einen Goldfund in einem gewaltigen Lagerraum. Lisa und Kerri stoßen auf wertvolle Antiquitäten. Kenny macht endlich ein rentables Geschäft, verliert dabei jedoch seinen Orientierungssinn.
Triest: Über 500 Jahre habsburgisch geprägt, ist die Stadt nach wie vor Schnittstelle dreier großer Kulturen. Die Stadt der vielen Namen zeigt ihre vielen Facetten zwischen gestern und heute.
*
Triest ist eine Schnittstelle Europas, ein Ort, an dem sich drei große Kulturen begegnen: die romanische, die slawische und die germanische. Auch Meer und Wind haben Einfluss auf die Stadt und ihre Umgebung, prägen die Menschen genauso wie den Wein und die Oliven.
*
"Trieste è una donna", stellt der 1957 verstorbene Umberto Saba in seinem berühmten Gedicht fest. Dem stimmt auch Fremdenführerin Emanuela Guidoboni zu. Die Stadt verdanke ihre historische Bedeutung einer Frau: Maria Theresia, die im 18. Jahrhundert Triest zu einem wichtigen Handelszentrum der Monarchie ausbaute.
Einzigartig ist die Piazza dell'Unità d'Italia, auch Piazza Grande genannt. "Sie ist der Salon der Stadt und der größte zum Meer hin geöffnete Platz Europas", erklärt der Wiener Architekt Erich Bernard, der in Triest lebt. Umgeben von stattlichen Gebäuden wie der Präfektur, dem Grand Hotel Duchi d'Aosta und dem Palast der Landesregierung, liegt sie gegenüber der "Mole Audace", einem Steinpier aus dem 18. Jahrhundert, der zum Flanieren einlädt.
Doch die Habsburger hinterließen nicht nur im Zentrum der Stadt ihre Spuren. Rund um das Schloss Miramare wurden auf einer Felsklippe prächtige Gärten im englischen und deutschen Stil angelegt. Für den 22 Hektar großen Park, erbaut um 1860 für Erzherzog Maximilian von Österreich, wurden unzählige Zugwaggons mit Erde aus Kärnten und der Steiermark angeliefert. Dort wurden geometrische Blumenbeete angelegt und exotische Pflanzen aus aller Welt gesetzt.
Triest war stets ein Ort vieler Sprachen und Literaten: Jules Verne, Richard Francis Burton, Sigmund Freud, James Joyce, Umberto Saba und viele andere prägten diese multilinguale Region mit ihren Werken, wohl oft bei einer Tasse des berühmten Triestiner Kaffees. Nicht umsonst nennt sich Triest "Il capoluogo del caffè" - die Kaffeehauptstadt, wie uns Kaffeeröster Fabrizio Polojaz erzählt.
Triest hat viele Namen, sagt Polojaz: "Man nennt sie auch die Stadt der Hunde - haben Sie schon bemerkt, wie viele Hunde hier sind?" Und sie wird auch "die Stadt der Winde" genannt. Kein Wunder, denn Triest hat gleich vier Winde zu bieten: die Bora, den Libeccio, den Scirocco und den Mistral. Und während der "Barcolana", der größten Segelregatta der Welt, trägt die Stadt alljährlich im Oktober den Titel "Hauptstadt des Segelns".
Wind und Meer beeinflussen auch die Landwirtschaft Triests, vor allem den Wein- und Olivenanbau. Devan Sancin, Winzer und Olivenbauer im Breg, einem Gebiet in den Bergen über Triest, berichtet von den besonderen Bedingungen für den Anbau. Im Karst oberhalb der Stadt gibt es zahlreiche "Osmize", Buschenschanken, wie uns Igor und Diego, Vater und Sohn, erzählen.
Der Film "Stadt der vielen Namen" ist eine filmische Reise durch die Geschichte einer Stadt im Schnittpunkt europäischer Kulturen. Triest, mit seiner einzigartigen Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur, bleibt ein faszinierender Ort, der eine tiefe Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft.
Kasachstan ist ein riesiges, geheimnisvolles Land in Zentralasien, eine Region der Extreme zwischen uralter Nomadentradition, den Resten der sowjetischen Supermacht und dem Aufbruch in die Moderne. Der bildstarken Dokumentation gelingt ein Blick in das streng abgeriegelte Sternenstädtchen Baikonur, von dem aus immer noch Raketen ins Weltall starten. Kasachische Pferde- und Kamelzüchter setzen auf das Heilmittel Stutenmilch. Der Steppenwind bringt eine riesige Düne zum Singen. Und am Aralsee, der noch vor wenigen Jahren fast ausgetrocknet war, lassen die Fischer ihre Boote wieder zu Wasser.
Wer schrieb die Bibel? - Die Geheimnisse des Qumran-Codes
Die Geheimnisse des Qumran-Codes
F 2021
45'
Die Bibel ist das meistverkaufte Buch der Welt, doch niemand kennt ihren Verfasser. Neue Untersuchungen geheimnisvoller Manuskripte aus Israel bringen erstmals Licht ins Dunkel. Die Schriftrollen stammen aus den Höhlen von Qumran am Toten Meer und sind offenbar das Archiv einer antiken Schreibwerkstatt. Multispektrale Bildgebung, künstliche Intelligenz und DNA-Analysen helfen bei der Entschlüsselung des Ursprungs der Heiligen Schriften. 1947 führt die Suche nach einer entlaufenen Ziege zwei Beduinen zu einem Höhleneingang. In der Höhle stoßen sie auf Tonkrüge, in denen sie geheimnisvolle Papyrusfragmente entdecken: die sogenannten Qumran-Handschriften. Die folgenden Ausgrabungen bringen rund 87.000 Fragmente hervor, die 970 Manuskripten zugeordnet werden. Durch die Analyse der verwendeten Materialien lassen sich die Fragmente mittlerweile auch zeitlich einordnen. Viele von ihnen weisen Spuren von Nachbearbeitung und Textkorrekturen auf. Die Forschung vermutet: Hier sind mehr als nur Kopisten am Werk. Neben der Vervielfältigung der Texte greifen die Schreiber scheinbar auch immer wieder inhaltlich in die Texte ein. Stück für Stück entsteht das Bild einer Gemeinschaft von Schreibern, die den Korpus der Bibel, wie wir sie heute kennen, über Generationen hinweg prägt. Mithilfe von modernster Technik und Experten begibt sich die Dokumentation auf Spurensuche nach den geheimnisvollen Verfassern der Bibel.
Eine Nationalparkrangerin in Butjadingen, die eigentlich Landwirtin in der Schweiz werden wollte, aber aus Liebe zur Nordsee zurück an die Küste gekommen ist. Ein leidenschaftlicher Fischbrötchenverkäufer in Dangast, der für seine Kundschaft immer einen guten Spruch parat hat. Und eine Fischerfamilie in Norddeich, die auf ihrem Kutter auch Urlaubsgäste mitnimmt. Diese Sendung macht Lust auf Frühling, gibt Ausflugstipps und erzählt spannende Lebensgeschichten.
Österreichs Vereine - sie sind fester Bestandteil unserer Kultur, Gesellschaft und Identität. Diese Portraits widmen sich den Menschen, die diese Vereine zum Leben erwecken. Sie zeigen ihre Geschichten, die großen Herausforderungen und die unbändige Motivation von Millionen Vereinsmitgliedern, gemeinsam etwas zu erreichen und zu bewegen. So wie die Mitglieder des RSC Inzing in Tirol.
Mit Ring Sport Club Inzing, Daniel Posch, Michael Wagner, Marina Kuenz, Andreas Norz, Martina Gastl
Die Osterzeit im Salzburger Lungau ist ein Ausdruck lebendiger Traditionen. Vom feierlichen Heimtragen des Osterfeuers, über das Backen der traditionellen Fastenbreze, bis hin zu beinahe vergessenen Bräuchen - die Region bewahrt ihr kulturelles Erbe mit tiefem Engagement und Hingabe.
Mit Landjugend Tamsweg, Cilli Angermann, Christine Angermann, Wolfgang Essl, Florian Binggl, Anna Macheiner
Zwölftklässler Cole aus Ohio jagt in seiner Klasse lieber nach Gutscheinen als nach hübschen Mädchen. Er plant eine große Schnäppchentour, um die Vorräte zu Hause mit dem Nötigsten aufzufüllen. Kumpel Jackie und Ex-Freundin Abby sollen helfen. Doch Abbys Mätzchen in den Gängen des Supermarkts gefährden Coles Beutezug. Gutscheinfreak Angelique aus Washington State geht hochschwanger zum vorläufig letzten Mal auf Schnäppchentour. Ihr Ziel ist ein kompletter Gratiseinkauf. Es sieht gut aus, doch nach zehn Stunden und 21 Transaktionen macht sie schlapp. Kann sie der Kassiererin vertrauen?
Gruselalarm im Zoopark Erfurt! Yak und Trampeltier wagen sich mit unseren jungen Zoo-Praktikanten in den dunklen Wald. Doch dort lauern Hexen, Monster und seltsame Geräusche ... und dabei bleibt es nicht.