Hier wird alles Alte im besten Sinne bewahrt - in den Burgen und Schlössern des Burgenlandes verliert man sich in einer Fülle von Details, die facettenreich Geschichte erzählen.
*
Sie sind wahre Hüter historischer Details - sei es aus Familientradition oder aus purer Leidenschaft. Die Schlossherren und Burgdamen des Burgenlandes legen höchsten Wert auf die Ausstattung ihrer Häuser, ob im stilvollen Hotel oder im randvollen Antiquitätenladen.
*
Zu Beginn besuchen wir Burg Bernstein, Heimat der Adelsfamilie Almásy. Erasmus Almásy pflegt hier auch das Erbe seines wohl bekanntesten Vorfahren Ladislaus, dessen Biografie als Forscher die Inspiritationsquelle für den Film "Der englische Patient" war. In erster Linie jedoch betreibt der junge Burgherr ein Hotel. Die Schlossführungen macht er höchstpersönlich, während seine Partnerin Johanna Krecké als Biologin über den Felsengarten im Burghof und dessen bunte Insektenwelt wacht.
Burg Schlaining präsentiert sich nach umfassenden Sanierungsarbeiten runderneuert. Die Burg ist zum Haus für burgenländische Zeitgeschichte geworden - als "Friedensburg" gilt sie schon länger. Das Schlaininger Urgestein Werner Glösl, der die Burg wie seine Westentasche kennt, zeigt, was die peniblen Arbeiten am Gemäuer und in den Räumlichkeiten im Zuge der Sanierung zutage gefördert haben - etwa Wandfresken mit einzigartigen Farbpigmenten oder einen Holzboden aus Zeiten der Batthyánys, jenem bedeutenden ungarischen Adelsgeschlecht, das untrennbar mit der Geschichte des Burgenlandes verbunden ist.
Prägend für das Burgenland war vor allem das Wirken der Familie Esterházy, die auch auf Schloss Lackenbach residierte, das im 16. Jahrhundert als Wasserburg erbaut wurde. Heute wird das Haus als Hotel geführt, ein Museum widmet sich der Esterházy'schen Jagd. Besonders besticht die Schlossanlage durch ihren weitreichenden Rennaissance-Garten, für dessen Erhalt Schlossgärtner Michael Manak verantwortlich ist. Vom Arboretum im Vorhof des Schlosses bis zum sogenannten Kinniglhügel am Rande einer Streuobstkultur führt er stolz durch sein vielfältiges Reich.
Prall gefüllt ist Schloss Potzneusiedl im Nordosten des Landes. Hier lädt der Kunstsammler Gerhard Egermann in einen schier unendlichen Antiquitätenladen. Seit 1966 besitzt er das Schloss und hat es seither sympathisch überfrachtet mit Raritäten aller Art.
An Grenze zur Slowakei besucht der Film abschließend Kittsee und zwei Häuser, wie sie in ihrer Erscheinung unterschiedlicher nicht sein können: Schloss Kittsee - ein anmutiges Barockschloss, das wiederum von den Familien Esterházy und Batthyány geprägt wurde. Seit 1965 ist es im Besitz der Gemeinde und wird als Veranstaltungslocation genutzt. Emmerich Bachmayer hat hier prägende Zeiten seiner Kindheit verbracht.
Das alte Schloss Kittsee aus dem 13. Jahrhundert ist eine kompakte Burg. Hier hat Gerald Strass ein Radiomuseum eingerichtet. Der leidenschaftliche Sammler hat das Haus in den vergangenen Jahren renoviert und tut das immer noch. Auch der Ruine des ehemaligen Schüttkastens hat er wieder Leben eingehaucht und Platz geschaffen für seine angestaubte aber liebevoll behütete Automobilsammlung.
Eine Dokumentation von Fritz Aigner und Alfred Ninaus
Unweit der Landeshauptstadt begibt sich diese ORF-III-Produktion auf eine Entdeckungsreise zu den idyllischen grünen Almen Niederösterreichs - und zeigt, dass die schönsten Almen Österreichs nicht nur im Westen zu finden sind. Die Wechselregion mit ihrer Schwaigen sowie die Hochalmen rund um den Ötscher bieten atemberaubende Weitblicke, Ruhe und Abgeschiedenheit. Das einzigartige Panorama Richtung Ötscher wird hoch über der Baumgrenze auf der Dürrensteinalm spürbar. In der Wechselregion wartet die Kranichberger Schwaig, die mit ihrer Sommerrodelbahn zahlreiche Besucher anzieht. Auf der Schwarzalm zeichnet sich durch eine einzigartige Population von Murmeltieren aus. Zahlreiche weitere Almen werden in dieser Dokumentation in liebevollem Detail festgehalten, eindrücklich zeigt sich dabei die Vielfalt der Region. Durch die einzigartige Fauna und Flora der Almen, sowie die Menschen, die sie bewirtschaften, erzählt jede dieser Almen ihre eigene Geschichte und lädt die Zuschauer dazu ein, Teil dieses einzigartigen Erbes zu werden.
Tirol: Land der Berge, Almen und Hüttengaudi. Hier gibt es Menschen jenseits aller Klischees, die mit unkonventionellen Ideen und Leidenschaft versuchen, ihre Heimat zu verändern.
Nach drei Jahren Krieg und Besetzung durch die Terrormiliz Islamischer Staat versucht Mossul, seine verlorene Identität wiederzufinden. 2017 lag die historische Altstadt in Trümmern. Acht Jahre später kehrt wieder Leben in die Straßen zurück.
Mossul, eine der ersten Großstädte der Geschichte, wird vom Tigris durchquert. Seit dem Entstehen der Weltreligionen war die Stadt multiethnisch und multireligiös: Christen, Juden, Jesiden und Muslime lebten hier. Diese Vielfalt verlieh der Stadt einen eigenen Charakter.
Die große Al-Nuri-Moschee, die Kirchen Al-Tahira und Mar-Toma, das schiefe Al-Hadba-Minarett - jenes städtische Erbe, das der IS zu zerstören versuchte - werden von Mossuls Bewohnern wiedererrichtet. In der gesamten Stadt hört man den Lärm der Räum- und Bauarbeiten. Experten, Architekten, Archäologen, Restauratoren und Hilfsorganisationen aus aller Welt unterstützen den Wiederaufbau. Als Erstes wollen die Menschen die Wahrzeichen ihrer Stadt wiederaufbauen. Durch ihr Engagement kehrt auch die Hoffnung zurück.
Die sechsjährige Riesenbaustelle (2019-2025), eines der weltweit größten Wiederaufbauprogramme, brachte zahlreiche Fundstücke hervor: assyrische Relikte, verborgene Räume, illegale Gemälde - und ermöglichte neue Datierungen. So lebt das architektonische Erbe der Stadt wieder auf und liefert der Wissenschaft neue Erkenntnisse. Für die irakischen Handwerker bedeutet dies, traditionelle Handwerkskunst und Werkstoffe wiederzubeleben. Die Jüngeren haben neue Berufe erlernt und finden Zukunftsperspektiven in ihrer Stadt.
Für Mossul beginnt damit eine Renaissance, allerdings nicht im politischen Sinne. Vielmehr besinnt sich die jahrtausendealte Stadt auf ihre entstehungsprägende Architektur und einzigartige Kunst: ein Neuanfang auch für das vom Krieg erschöpfte Volk.
Schwäbin Lucie und Kanadier Jack führen seit drei Jahren eine Beziehung auf 8500 Kilometer Distanz. Wenn die Studentin bei ihm ist, wohnt sie mit im Haus seiner Eltern, ist aber unsicher, wie die beiden über sie denken. Jetzt will sie mit einem selbstgekochten Spätzle-Linsen-Eintopf punkten. Annie und ihr amerikanischer Verlobter Shawn ziehen kurz nach seinem Antrag in ihre bayrischer Heimat Freising, um sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Doch Shawn hat Startschwierigkeiten mit der Sprache und dem Essen. Außerdem: Nach dem verpatzten Treffen in Mexiko, hofft Thomas auf eine zweite Chance bei Adriana.
Alltag in der DDR - jeder Tag eine Herausforderung. Das Leben ist oft geprägt von Mangel und staatlicher Willkür - es gibt aber auch Erfolge in Wirtschaft, Sport und Kultur. Einigen gelingt in der DDR eine erstaunliche Karriere. Ob als "Roter Dior" oder als angesehener Architekt - Kreativität ist gefragt, auch wenn es darum geht, das System zu überlisten oder ganz zu verlassen. Der Staat sorgt im DDR-Alltag für alles: Er versorgt, belohnt, passt auf - so zumindest die offizielle DDR-Propaganda. In der Realität suchen und finden die Menschen immer wieder Türchen, um mehr zu erreichen als das, was in der Planwirtschaft möglich ist. In begrenztem Umfang sind sogar Privatunternehmen erlaubt. Doch das Schicksal etwa des "Roten Dior", des Modeschöpfers Heinz Bormann, ist symptomatisch: Für seine Kunst wird er in West und Ost gefeiert, er bringt es sogar zum Millionär. Trotzdem lässt ihn die Staatsführung nicht in Ruhe. Bormanns Firma wird zwangsverstaatlicht, er stirbt verbittert und desillusioniert kurz vor dem Mauerfall. Nicht überall ist der lange Arm der Staatspartei SED so "erfolgreich": Organisierte Gruppen beschaffen und verkaufen Waren auf dem Schwarzmarkt, dealen mit Falschgeld und schlagen den Agenten der Staatssicherheit immer wieder ein Schnippchen. Andere agieren heimlich als Umweltschützer und schmuggeln brisante Filmaufnahmen massiver Umweltzerstörungen aus dem Land. Und ostdeutsche Punks organisieren geheime Konzerte, finden Mittel und Wege, sich dem System zu entziehen. Die DDR - eine Gesellschaft zwischen Mangelwirtschaft und erstaunlichen Möglichkeiten. In den Nischen pflegen die DDR-Bürgerinnen und -Bürger zahlreiche Geheimnisse. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
Ein Royal zu sein, ist nicht leicht: Ein falsches Outfit, ein unbedachtes Wort, ein unpassendes Hobby - und schon schlagen die Wellen hoch. Für Adlige gelten meist andere Maßstäbe als für Normalsterbliche, und das schon bei den banalsten Dingen: Rocklänge, Absatzhöhe, Kopfbedeckung - alles streng geregelt. "Terra X History" schaut auf die höfische Etikette. Wer zu den Royals gehört, ist oft einem strengen Protokoll unterworfen - und das ist seit vielen Jahrhunderten so. Welche Regelbrüche werden geduldet, welche geächtet?
Die historische Pracht der Adelsgüter an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins erlebt ein neues Kapitel: "die nordstory Spezial" zeigt, wie ehemalige Höfe trotz des Wandels lebendig bleiben. Von Gut Wittmoldt bis Schloss
Louisenlund erzählen die Menschen hinter den Kulissen, wie sie mit Kreativität und Herzblut diese besonderen Orte bewahren und weiterentwickeln.
Auf Gut Wittmoldt sind Philipp und Mareike Sartory mit einem Hofladen, Apfelernte und Gästeversorgung aktiv und bringen dabei Do-it-yourself-Spirit ins Spiel. Gut Emkendorf, zentraler Schauplatz des Films, überzeugt mit
einem faszinierenden Mix aus barocker Pracht,
Krimidinnern und einer beliebten Hochzeitsmesse. Die Carlsons schaffen hier ein modernes Erlebnis, das Tradition und Gegenwart verbindet.
Gut Immenhof wird mit der alljährlichen Immenhof-Filmpreisgala zu einer Bühne für Kultur und Begegnung, während Gut Schönweide als Heim für Sportpferde mit
Luxus und moderner Hengsthaltung besticht. Schloss Louisenlund, nur einen Steinwurf vom gleichnamigen Internat entfernt, ist ein Ort lebendiger Gemeinschaft, an dem Schülerinnen und Schüler Regatten und Gemeinschaftstage organisieren und gleichzeitig die Historie des Hauses von Hausmeister Aaron gepflegt wird.
Moderator Constantin von Westphalen führt mit Charme und Augenzwinkern durch diese besondere Reise. Er verbindet lebendige Gegenwartsreportagen mit humorvollen historischen Einordnungen und öffnet die
Türen zu den Mikrokosmen der fünf Güter. So entsteht ein ungewöhnliches Porträt einer Region, die Geschichte und Gegenwart auf faszinierende Weise verknüpft.
Mit seiner markanten, nachts beleuchteten Krone sticht der Turm aus der Frankfurter Skyline heraus. Die Zentrale der DZ-Bank ist Frankfurts vierthöchster Wolkenkratzer. Zurzeit wird das über 30 Jahre alte Gebäude von der Bank umfangreich modernisiert. 12.000 Leuchten und rund 30 Kilometer Kabel müssen ausgetauscht werden, um das komplette Hochhaus auf LED-Lichttechnik umzustellen. Auch die Leuchten der Krone werden in schwindelerregender Höhe gewechselt. Dadurch könnte sie künftig bunt erstrahlen und ein neues Wahrzeichen der Stadt-Silhouette werden. Was die wenigsten ahnen: Die Krone ist beheizt und begehbar. Über 200 Metern Abgrund klettert ein Elektroingenieur einmal im Jahr durch eine kleine Luke hinein, um die Elektrik zu warten. Auch die Büroetagen werden umgebaut: die Mitarbeiter dürfen ihre Räume mit Unterstützung von Raumplanerinnen selbst gestalten. Dadurch entstehen überraschende "New Work Spaces". Die Kunststiftung der DZ Bank besitzt eine der weltweit größten Sammlungen fotografischer Kunst. Sie ist in diesem Hochhaus allgegenwärtig.
Großbritannien ist eine Nation von Hundeliebhabern - doch was passiert, wenn das häusliche Glück ins Chaos umschlägt? Zum Glück gibt es jemanden, den man rufen kann. Meisterhundetrainer Graeme Hall ist auf einer Mission, wieder Harmonie herzustellen, und hat sich mit über zehn Jahren Erfahrung einen Namen damit gemacht, schnelle, aber nachhaltige Lösungen für nahezu jedes Hundeproblem zu finden. Sein Motto ist klar: "Jeder Hund, jedes Alter, jedes Problem."
BMX-Profi Courage Adams reist in seine Heimat Lagos, um dort den ersten BMX-park Nigerias mitzugestalten - ein Meilenstein für die lokale Szene und ein Impuls für die nächste Generation von Ridern.
Der Kleingarten gehört zu dem städtischen Bild seit eh und je. Über 39.000 fleißige Hobbygärtner sind damit beschäftigt, ihren Garten auf Vordermann zu bringen. Doch das klappt nicht immer ganz ohne Probleme, denn in den 384 Vereinen in ganz Österreich kracht es schon mal am Gartenzaun. Dass sich nicht jeder Kleingartenbesitzer an die Regeln und Gesetze hält, das bekommt vor allem der Nachbar zu spüren.
Die meisten wünschen sich eine Traumwohnung oder ein Traumhaus. Nicht so diese Protagonisten: Pensionist Franz ist mit Leib und Seele Matrose und lebt auf einem 1920er Eisbrecher am Donaukanal. Wird es ihm da zu eng, findet er auf seinem Gemüsegarten-, Museums- oder Gästeboot Ablenkung. Bruder Raimund hingegen zieht es in die Einsamkeit. Der Pater lebt in einem "umgebauten" Felsvorsprung. Vom Berg ins Tal geht es mit Christan: Der Tennislehrer bevorzugt ein Baumhaus.
Die DDR tritt mit dem Versprechen an, die Ungleichheit zwischen den Menschen abzubauen. Doch schon bald beginnt die Machtelite, das sozialistische System zum eigenen Vorteil zu nutzen. Seit dem Aufstand 1953 ist klar: Das Volk kann jederzeit aufbegehren. Deshalb verstärkt die SED die Repression und baut die Staatssicherheit aus - als Warnung an alle, die sich dem Parteikurs verweigern. Eine Elite entsteht, die sich vom Volk abkapselt. Wer auf Parteilinie ist und sich engagiert, kann im System der DDR auf viele Vorteile hoffen. Doch während Privilegien für Parteimitglieder bekannt sind, macht die Staatsführung um ihr Privatleben ein großes Geheimnis. Als im November 1989 Bilder aus der Politbüro-Siedlung Wandlitz öffentlich werden, explodiert die Stimmung in der DDR. Schwimmbad, Dienstpersonal, ein Einkaufsladen mit Südfrüchten - der aus westlicher Sicht überschaubare Wohlstand der SED-Spitze bringt Anhänger und Gegner endgültig gegen die Mächtigen auf. Während die Bürger Schlange stehen, lassen es sich die Parteioberen gut gehen. Aber selbst innerhalb der politischen Kaste herrscht Misstrauen. Nach der Wende offenbaren Erich Honecker und seine Frau, sie seien davon ausgegangen, abgehört zu werden. Das kennen viele DDR-Bürgerinnen und -Bürger nur zu gut. Wer sich in den Augen der Staatssicherheit verdächtig macht, wird bespitzelt. Die Machthaber beherrschen das Volk mit Kontrolle und Repression. Dabei geht es weniger darum, wirkliche Gefahren abzuwehren, sondern Konformität zu erzwingen. Manche Repressionen sind in der DDR ein gut gehütetes Staatsgeheimnis - wie die Todesstrafe. Sie dient vor allem dazu, Überläufer aus den eigenen Reihen abzuschrecken. Oder der Gammastrahler - eingesetzt an der innerdeutschen Grenze: Um Fluchtversuche zu vereiteln, werden Autos an den Grenzübergängen heimlich "geröntgt". Hunderte Fluchten über die Staatsgrenze sind dokumentiert, einige davon spektakulär wie im Agententhriller. Am Ende implodiert die DDR - nicht zuletzt, weil immer weniger Menschen daran glauben, der reale Sozialismus sei noch zu retten. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
Sie ist Frankreichs wohl berühmteste Königin - Marie Antoinette: Glamour-Girl und Mode-Ikone. Ihr Hang zum Luxus ist legendär und wird ihr während der Revolution zum Verhängnis. Doch ausgerechnet Marie Antoinette liebt die Abgeschiedenheit. Immer wieder bricht sie aus ihrem goldenen Käfig aus, flieht in ein künstliches Paradies fernab von Etikette und höfischen Intrigen. Als Königin lässt sie im Park von Versailles das "Hameau de la Reine" errichten - den Weiler der Königin. Ein Bilderbuchdörfchen in idyllischer Kulisse. Während die Menschen vor den Toren Hunger leiden, führt die Königin dort ein vermeintlich einfaches Leben im Überfluss.
Richard Deutinger entdeckt das steirische Thermen- & Vulkanland: Thermalquellen, regionale Spezialitäten, Natur an der Mur und sportliche Begegnungen, wo sich Erholung, Bewegung und Kulinarik verbinden.
Mit Ines Erlacher, Ewald Fröhlich, Thomas Frühwirth, Heidelore Jeitler, Günther Maierhofer, Mansuet Troicher
Großbritannien ist eine Nation von Hundeliebhabern - doch was passiert, wenn das häusliche Glück ins Chaos umschlägt? Zum Glück gibt es jemanden, den man rufen kann. Meisterhundetrainer Graeme Hall ist auf einer Mission, wieder Harmonie herzustellen, und hat sich mit über zehn Jahren Erfahrung einen Namen damit gemacht, schnelle, aber nachhaltige Lösungen für nahezu jedes Hundeproblem zu finden. Sein Motto ist klar: "Jeder Hund, jedes Alter, jedes Problem."
Seen sind ein Inbegriff von Freiheit. Sie sind Traum- und Fluchtorte, Oasen des Alltags, Schmuckstücke der Landschaft. Orte voller Geheimnisse, aber auch Herausforderung und ein besonderer Lebensraum für Mensch und Tier. "Seenflimmern" zeigt bayerische Seen in ungewöhnlichen Aufnahmen. Neben unkonventionellen Protagonisten werden die Seen in den Mittelpunkt der Erzählung gestellt, um so einen neuen Blick für Bekanntes und Vertrautes zu schaffen.
Als die Wiener Reichsbrücke im Jahr 1937 der Öffentlichkeit präsentiert wird, staunt die Welt über dieses Meisterwerk der Ingenieurskunst. Im August 1976 stürzt die Brücke jedoch ein, die tonnenschweren Teile fallen in die Donau und zerstören Schiffe. Eine Person kommt bei der Baukatastrophe ums Leben.
Die neueste Altstadt der Welt von seiner spannendsten und leckersten Seite - das verspricht der Städtetrip mit hr3-Moderator Tobias Kämmerer. Er gibt die besten Tipps für einen eigenen Trip hinter und unter die rekonstruierten Fassaden. Dank einer neuen, sehr kompakten Kameratechnik wird der Zuschauer das Gefühl haben, direkt mit dabei zu sein.
Die Vierfach-Taufe steht kurz bevor und deswegen sind alle Familienmitglieder in Ratheim versammelt. Bis auf Ali und Servet, die beiden haben immer noch kein Visum. Lavinia und Tim hatten am Vorabend Streit, wird die Hochzeit stattfinden?
Nachdem in Tulsa ein Obdachloser auf einem dunklen Fußweg überfallen und ermordet wurde, kämpfen Staatsanwälte und Polizei darum, den wichtigsten Zeugen ausfindig zu machen, der ebenfalls auf der Straße lebt - die Frau des Opfers.
Mit Mark Bremer, Holger Dexne, Julia Fölster, Jesse Grimm, Heiner Kock, Martin Lohmann, Tetje Mierendorf, Ela Nitzsche, Simona Pahl, Flemming Stein, Kristina von Weltzien, Jens Wendland, Nina Witt
"Wir müssen alles erfahren!", fordert Erich Mielke, der Leiter des DDR-Inlandsgeheimdienstes. Die etwa 200.000 Mitarbeiter seiner "Staatssicherheit" spionieren dafür rund um die Uhr. Nach der Wende finden Bürgerrechtler tonnenweise Akten, Tonbänder, Filme, aber auch rätselhafte Gläser mit "Geruchsproben" in den Stasiarchiven. Sie geben tiefe Einblicke in die geheime Welt von Mielkes Agenten und Zuträgern, in ihr Tun und Denken. Die Stasi hat bei vielen, die sie überwachte, tiefe Wunden hinterlassen. Betroffene schildern, wie sie persönlich ins Visier der Stasi gerieten, wie sie belauscht, bespitzelt oder gar Ziel von Mordanschlägen wurden. Experten ordnen die persönlichen Erlebnisse in die Geschichte der Staatssicherheit und der DDR insgesamt ein. "Terra X History" zeigt Anspruch und Wirklichkeit eines der mächtigsten Geheimdienste der Welt.
Schweden ist der drittgrößte Papier-Exporteur weltweit. Der Grundstoff des alltäglichen Materials wird von Hector Rail durch das skandinavische Land transportiert: fast 3.000 Tonnen Holz pro Tag je Zug. Doch die mehrstündigen Touren erstrecken sich über hunderte Kilometer und folgen einem straffen Zeitplan - eine logistische Herausforderung. Welche technischen Besonderheiten bieten die Holztransporter? Was erwartet sie während ihrer Reise auf dem 14.000 Kilometer langen Streckennetz?
Inmitten der Voralpen liegt ein geheimnisvolles Märchenschloss. Vom romantischen Traum eines rätselhaften Königs zum heute meistbesuchten Schloss Deutschlands: Neuschwanstein.
Die Geschichte von Chris "Lethal Shooter" Matthews: einst Basketballprofi, heute gefragtester Wurf-Coach der Welt - Rückschläge, Neuanfänge und das unermüdlichen Streben nach Perfektion.
Das Geschäft mit den Villen, Schlössern und Häusern ab 1 Million Euro aufwärts boomt. Doch wer kann sich solche Immobilien überhaupt leisten? "ATV - Die Reportage" begleitet Makler und ihre gut betuchten Kunden bei der Besichtigung von Traumimmobilien.
60 Jahre wurden auf der österreichischen Seite des Untersbergs keine Rinder mehr aufgetrieben. Sebastian Feldbacher ist der erste Almbauer, der zurückkehrt. nach einem schrecklichen Unfall erfüllt er sich einen Lebenstraum.
In der Geburtsstadt der weltweit bekannten Gebrüder Grimm leben heute rund 90.000 Menschen aller Nationen. Nur märchenhaft schön sind ihre Tattoos nicht unbedingt. Und genau deshalb treten die Tattoo-Profis Randy Engelhard, Nancy Mietzii, Mick Mark und Bertram "Berti" Krause im historischen Teil des Hanauer Congress Parks zur Rettung hoffnungsloser Horror-Tattoos an. Und 150 hoffnungsvolle Kandidaten geben alles, um am Ende zu den drei glücklichen Gewinnern zu gehören.
Im Fünfseenland unterwegs zu sein, ist für Stofferl Well immer auch Kindheitserinnerung. Am Ammersee hat er viele Sommerurlaube verbracht, im Zelt mit Brüdern und Schwestern, bei Wind und Regen. Seine "Strawanzen"-Tour in dieser Region beginnt er in Dießen, dem Künstler- und Töpferdorf. Dort besucht er Annette Rießner, die Enkelin eines Malers und eine ausgezeichnete Akkordeonistin. Beim Fischer Gastl, seit 1348 am selben Ort, lässt er sich eine Fischsemmel schmecken und fährt weiter ins Uttinger Strandbad, wo Monika Drasch, bekannt geworden als rothaarige Musikantin mit grünen Strümpfen, grüner Geige und niederbairischer Mundart, ihn am Ufer empfängt. In Schondorf backt der Künstler Andreas Kloker Brot und malt mit Wasser, begleitet von Stofferl Well an der Harfe. Dann geht's zum Starnberger See, wo Stofferls Idol herkommt: Oskar Maria Graf, bayerischer Dichter und Seelen-Erkunder, den Stofferl immer gerne zitiert. Dass nicht alle Menschen die Namen der fünf Seen parat haben, stellt sich immer wieder heraus. Wolfgang Netzer, einer der Musiker der Gruppe Trio Bavario, kennt sie alle - und hat sich als gebürtiger Garmischer am kleinsten niedergelassen, dem Weßlinger See. Ein anderer "Zuagroaster" war der berühmte Schauspieler Hans Albers, um dessen Villa am Starnberger See nach dem Tod seiner Witwe, der jüdischen Schauspielerin Hansi Burg, ein jahrelanger Streit entbrannt ist. Da gibt's nur ein Heilmittel - La Paloma Ohe!