Die einen gelten auch heute noch als Mythos und sind ein Symbol der Stärke Österreichs in der Nachkriegszeit. Andere haben den europäischen Adel und die internationale Prominenz angezogen: die Stauseen in Salzburg. Ihre treibende Kraft ist Wasser, das sie erst zum Leben erweckt und später ihr bestimmendes Element wird. Sie lassen es erst sanft ruhen, nehmen dann aber seine volle Kraft auf. Sie sind von kühler Technik umgeben, eingebettet in die Natur. Und doch locken sie heute hunderttausende Menschen im Jahr in die hochalpine Welt. "Land der Berge" ist unter anderem Stauseen-Superlativen in Kaprun auf der Spur, wie dem MOBO107, dem weltweit höchste Klettersteig direkt auf einer Staumauer oder dem Lärchwandschrägaufzug, er ist Europas größter offener Aufzug. Seltenes historisches Film- und Fotomaterial bezeugt zudem die bewegte Baugeschichte am Mooserboden. Und auch der Weißsee, im nahegelegenen innersten Stubachtal, hat eine spannende und vor allem glamouröse Geschichte hinter sich. Die Salzburger Stauseen gelten oft als "Perlen der Alpen", sie scheinen mit der Natur eine Einheit zu bilden. Wie in Kaprun, wo sie längst eine Symbiose mit dem Nationalpark Hohe Tauern eingegangen sind. Die Ranger lassen dort spannende und tierische Ein- und Ausblicke erleben. (Doku 2022)
Ein Schicksalstag im Hundertjährigen Krieg: Am 25. Oktober 1415 treffen die zahlenmäßig unterlegenen Truppen des englischen Königs auf ein scheinbar übermächtiges französisches Heer. Was zunächst nach einer aussichtslosen Defensive aussieht, entwickelt sich zum Wendepunkt - dank neuartiger Waffen: Langbögen. Die Schlacht von Azincourt wird zum Symbol für strategischen Einfallsreichtum und unerwarteten Triumph. Die Engländer setzen neuartige Langbögen ein, die ihnen einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Sie verstehen es, das Gelände zu ihrem Vorteil zu nutzen, indem sie sich auf einem engen, begrenzten Schlachtfeld positionieren. Dort trifft die englische Armee unter König Heinrich V. auf das französische Heer. Zum Schutz vor Reiterangriffen rammen die englischen Soldaten angespitzte Pfähle in den Boden. Dagegen kommen die schwer gepanzerten französischen Ritter nur langsam voran und werden durch einen aufgeweichten, schlammigen Boden behindert. Die wendigen englischen Bogenschützen und Fußsoldaten fügen den Franzosen verheerende Verluste zu, was zu einem überraschenden und entscheidenden Sieg der Engländer führt. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.
Die neue bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche Planet-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Die erste Folge der Koproduktion von ZDF, "Terra X" und der BBC entführt in die Welt der Tropen. Nirgendwo ist die Vielfalt an Pflanzen größer als dort. Ein Lebensraum, der geprägt ist von großer Hitze, starken Regenfällen und enormer Konkurrenz ums Licht. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Der Artenreichtum der Pflanzen nimmt von den Polen zum Äquator zu, im Tropengürtel ist er am größten. Daher konkurrieren in tropischen Regenwäldern Tausende von Arten ums Licht. In Mittelamerika hat eine Baumart dabei eine besondere Strategie entwickelt - der Balsabaum. Er kann pro Jahr mehrere Meter wachsen, während seine Konkurrenten es meist nur auf wenige Zentimeter bringen. So erreicht der Balsabaum als Erster das lichtdurchflutete Kronendach - doch das schnelle Wachstum hat einen Nachteil. Der Balsabaum kann keine solide Holzschicht anlegen, sein Holz bleibt voller Hohlräume. Und so stirbt der Emporkömmling oft schon nach nur 30 Jahren, während die langsamere Konkurrenz Hunderte von Jahren alt werden kann - falls sie einen Platz an der Sonne erreicht. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein Perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt ihre fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen durchs Blätterdach, und Zeitraffer-Kameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Ein neuseeländischer Pirat gerät in einen raffinierten Betrug, während die Einwanderungsbehörde den Angaben eines singapurischen Passagiers mit mysteriösem Rendezvous nachgeht. Gleichzeitig legt eine Überschwemmung im Biosecurity-Bereich den Flughafen Auckland lahm. In der 11. Staffel begleitet die Serie erneut Grenzschützer, Technik und Spürnasen, die mit Präzision illegale Waren, Risiken für die Biosicherheit und unerwünschte Einreisen stoppen.
Was mögen die Deutschen an den Franzosen? Was mögen sie nicht? Und wie haben sich die ehemaligen Erbfeinde überhaupt versöhnt? Der Film beleuchtet die langsame Annäherung der beiden Länder - aus deutscher Sicht. Dabei stehen zum größten Teil unveröffentlichte Quellen zur Verfügung: von ehemaligen Austauschschülern und ihren ersten Frankreichbesuchen von den 1950er- bis in die 1990er-Jahre, längst vergessenen Filmrollen aus Stadtarchiven, Fotoalben und Erzählungen von Gegensätzen, Abenteuern und außergewöhnlichen Begegnungen. Frankreich wird aus einem neuen Blickwinkel betrachtet, jenseits der klassischen Stereotype, was einige Überraschungen bereithält.
"Craft-Bier, das gibt es bei uns schon immer", sagt Petra Elliger, die Chefin des Museumsbrauvereins von Hohenfelden. Seit 500 Jahren hat das Dorf Braurecht, und wenn in der kalten Jahreszeit die Kessel im historischen Brauhaus dampfen, landet sehr starkes Bier in den Flaschen. Der Verein trifft sich am Freitagnachmittag, um die alten Gerätschaften und das alte Haus auf Vordermann zu bringen - und dabei wird auch das eine oder andere eigengebraute Bier verkostet.
Hohenfelden hat neben dem Brauhaus auch die alte Schule und einen traditionellen Bauernhof. Offen für Besucher als Museum, aber hier wird auch gelebt. Franziska Zschäck wohnt auf dem Bauernhof und kümmert sich um die Tiere, bevor sie zur Arbeit geht. Sie ist die Leiterin dieses Touristenmagnets. Am Ortsrand gibt es mit dem Freilichtmuseum quasi ein zweites Dorf. Bestehend aus Häusern der vergangenen Jahrhunderte, die anderswo verfallen würden, vom Verein abgebaut und hier wieder aufgebaut werden.
Hohenfelden ist aber alles andere als ein gestriger Ort: im Kindergarten gibt es regelmäßig Physikunterricht der experimentellen Art. Aus der Übung der Feuerwehr wird ein kleines Dorffest und der Reiterhof hat sich ein neues Konzept ausgedacht. Und was es Neues im Dorf gibt, das erfahren die Hohenfelder jeder Woche bei Kaffee und Kuchen auf der "Schnatterbank" mitten im Dorf.
Es braucht Mut und Tatkraft, um als junge Familie ein eigenes Haus zu bauen. Zwei Paare und eine alleinerziehende Mutter zeigen, wie es geht - mit viel Eigenleistung und kleinem Budget.
Mit vollem Einsatz sanieren Sabrina und Micky ein Einfamilienhaus aus den 1960ern. Louise und Johannes gestalten ein Wohnprojekt in einer ehemaligen Schule. Lisa ackert für das große Glück im Tiny House. Sie erleben ein Jahr voller Herausforderungen.
"37°Leben" erzählt über einen Zeitraum von 14 Monaten seriell drei Geschichten und drei Wege zum eigenen Zuhause. Bis zum Einzug stehen Familie und Beziehung, Finanzierung und Zeitplan immer wieder auf dem Prüfstand.
Sabrina (33) und Micky (36), Eltern mit Tochter Emma (5), haben in der Eifel ein leerstehendes Haus aus den 1960er Jahren gekauft. Die beiden wollen in 85 Prozent Eigenleistung mit Hilfe der ganzen Familie, vor allem Vater und Onkel, das Haus umbauen. Auch befreundete Handwerker packen mit an. Ein befreundeter Architekt hat die Pläne für die Sanierung erstellt. Micky ist gelernter Dachdecker und handwerklich geschickt - er entkernt und reißt erst das Alte ein, bevor Neues entstehen kann. Böse Überraschungen drohen dabei an jedem Tag auf der Baustelle.
Johannes (31) und Louise (31) haben von vielen Wohnformen geträumt. Aufs Land zu ziehen, konnten sich die beiden Großstädter aus Berlin lange nicht vorstellen. Nun leben sie in Zehdenick mitten in Brandenburg und gestalten ein Wohnprojekt für sich und andere. Das Konzept entstand gemeinsam mit ihren engsten Freunden. Zu viert haben sie die leerstehende Schule entdeckt und bauen nun mit der Unterstützung einer Genossenschaft das Gebäude um. Entstehen sollen 19 bezahlbare Wohnungen. Ein Co-Working-Space existiert bereits und ein kulturelles Zentrum für die Bewohner der Stadt ist im Aufbau. Spannend wird es, weil endlich - nach zwei Jahren Wartezeit - die Bauarbeiten beginnen.
Lisa (31) aus Hemer im Sauerland muss zunächst das Grundstück urbar machen, um dann ein Tiny-House darauf stellen zu können. Auch sie ist handwerklich geschickt, will mit Hilfe von Freunden das 80 qm Holzhaus in Eigenleistung aufbauen. Der Zeitplan für sich und ihre Tochter Luna (8) ist eng getaktet. Sie wartet auf die bestellten Bauteile des Tiny Houses vor Einbruch des Winters, aber da geht schon bei der Anlieferung etwas schief!
"Voller Einsatz" ist Teil eins der dreiteiligen "37°Leben"-Reihe "Challenge Hausbau". Teil zwei "Überraschungen inklusive" folgt am 19. Juni 2026.
Ihre Arbeit veränderte den Umgang mit dem Tod grundlegend: Die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross. Diese Tage hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert.
Und heute, in einer zunehmend alternden Gesellschaft, stellt sich dringlicher denn je die Frage: Wie werden wir in Zukunft sterben? Olivia Röllin fragt nach bei Gian Domenico Borasio, eine der prägenden Stimmen in der Debatte um ein würdiges Lebensende.
Mit "Interviews mit Sterbenden" leistete die schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross 1969 Epochemachendes: Sie brach das Schweigen über den Tod und verschob ihn aus der Tabuzone in den gesellschaftlichen Diskurs. Ihre kulturelle Leistung liegt darin, das Sterben als Teil des Lebens sichtbar gemacht zu haben - eine Voraussetzung für die moderne Palliativmedizin.
Gleichzeitig stellt die demografische Entwicklung diese Errungenschaften infrage. Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter - häufig verbunden mit langen Phasen von Krankheit und Demenz. Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio spricht von einem "Tsunami von hochaltrigen Sterbenden", der auf uns zukomme und grundlegende Fragen nach Würde, Autonomie und Fürsorge neu aufwirft. Ein auf Effizienz getrimmtes Gesundheitssystem gelangt damit an seine Grenzen.
Braucht es neue Formen der Solidarität, "Caring Communities", und eine stärkere Vergesellschaftung von Sorgearbeit? Welche Rolle kann "Palliative Care" als Modell für ein menschlicheres System spielen - und was heißt das für uns alle?
Englands König Heinrich VIII. - als Kind wird der Zweitgeborene verwöhnt, doch der Tod seines älteren Bruders macht ihn mit gerade einmal zehn Jahren zum Thronfolger. Nur wenig später stirbt auch seine Mutter. Der junge Thronerbe wächst von nun an in einer Welt voller Intrigen und Verschwörungen auf. Bekannt für seine Kontrollsucht, seine Unberechenbarkeit und seine sechs Ehefrauen, umgeben ihn bis heute zahlreiche Mythen. Heinrich VIII. - übergewichtiger Tyrann, paranoider Egomane oder charismatischer Herrscher? Viele halten ihn für ein Monster. Was macht ihn zum berüchtigtsten König in der Geschichte Englands? Die dreiteilige Dokumentationsreihe zeigt den englischen König wie nie zuvor und lässt ein Team renommierter Tudor-Experten zu Wort kommen. Die Reihe taucht tief in die Geschichte ein und erforscht, wie Heinrichs Persönlichkeit England grundlegend geprägt hat.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Diese Folge der fünfteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC verrät, mit welchen Tricks Pflanzen im Wasser überleben. Wasserpflanzen müssen mit starken Strömungen, Dunkelheit und Mangel an Nährstoffen zurechtkommen - eine Welt voller Überraschungen. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Unter den Wasserpflanzen ist die Riesenseerose aus dem Amazonasgebiet eine Besonderheit. Ihre Blätter können einen Durchmesser von mehr als zwei Metern erreichen - doch auch sie fängt klein an. Zunächst strebt eine dornenbewährte Knospe durchs Wasser - der Sonne entgegen Richtung Oberfläche. Dort drückt sie durch kreisende Bewegungen andere Pflanzen zur Seite. Schließlich entfaltet sich das Blatt, spießt andere Pflanzen auf oder überrollt sie und nimmt ihnen das Licht. Am Ende ist die gesamte Wasseroberfläche von Blättern der Riesenseerose bedeckt. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch die Vegetation, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Obwohl Stauseen alle künstlich entstanden sind, gelten sie vielerorts als Perlen der Alpen. Diese "Land der Berge"-Produktion zeigt die Tiroler Stauseen, die in vielen Tälern das Leben von Menschen und Natur bereichern. Seltenes historisches Film- und Fotomaterial untermalen diese Geschichten zusätzlich.
Im Tiroler Kühtai ist "Land der Berge" unmittelbar bei der "Geburt" eines Stausees dabei. Ein heutzutage sehr seltenes Ereignis, das bei Ingenieurinnen und Ingenieuren das Herz höherschlagen lässt. Zwei Herzen zueinander gefunden haben beim Gepatschspeicher im Kaunertal. Ein Zugausfall und ein Staudammbau haben hier eine Tirolerin und einen Steirer in ewiger Liebe verbunden. Zur weltweiten Attraktion ist der Schlegeis-Stausee im Zillertal geworden, er ist ein Social-Media Hotspot für hunderte Menschen am Tag. Und manch ein See ist vielen gar nicht als Antriebsquelle eines Wasserkraftwerkes bekannt, wie der größte See Tirols: der Achensee. Er hat Anfang des 20. Jahrhunderts im nahe gelegenen Jenbach eine ingenieurtechnische Meisterleistung entstehen lassen. Die treibende Kraft von Stauseen und Kraftwerken ist Wasser, eine unbändige und zügellose Macht, die spannende Geschichten entstehen hat lassen. (Doku 2022)
Über 196 Brücken und durch 55 Tunnel kämpft sich der "Bernina Express" von Chur in der Schweiz bis nach Tirano in Italien. Sein Weg führt ihn durch tiefe Täler, wilde Schluchten und über das ewige Eis der Bündner Alpen. Erst 1890 erschließen die Bahningenieure den Südosten der Schweiz. Ein gewagtes Unternehmen, denn mächtige Naturgewalten machen die Bahnstrecke bis heute zu einem gefährlichen Weg.
Die Dokumentation begleitet den "Bernina Express" über die höchste Bahnstrecke der Alpen.
Zu Zeiten des geteilten Deutschlands ist Frankreich an guten Beziehungen auch zur DDR interessiert. Bei vielen Sozialisten und ehemaligen Résistance-Kämpfern in Frankreich weckt die SED-Regierung Sympathien. Französische Kinder besuchen DDR-Ferienlager und erleben einen wahren Kulturschock. Für die meisten DDR-Bürger bleibt Frankreich jedoch ein unerreichbarer Sehnsuchtsort.
Am Flughafen Auckland endet eine Reise abrupt, als bei einem Brasilianer eine große Menge Kokain im Koffer entdeckt wird. Währenddessen bringt eine Frau mit nicht deklarierten Samen die Biosecurity-Beamten an ihre Grenzen. Bei der Einwanderungsbehörde versucht eine Ehefrau verzweifelt, den illegalen Aufenthalt ihres Mannes zu vertuschen. Die Folge zeigt, wie schnell Routine in brisante Entscheidungen umschlägt.
Baia und der Wein - ein wahres Märchen aus Georgien
45'
Baia Abuladze ist Winzerin. Anfang September erwartet die Georgierin den Höhepunkt des Jahres - die Weinlese. Schon als Kind war der Weinberg der Familie für Baia Abuladze ein magischer Ort. Hier will sie nun ihren Traum verwirklichen und als Biowinzerin neuen Wein mit den alten Traditionen verbinden. Dafür hat sie vor sechs Jahren ihre Festanstellung in der Hauptstadt Tiflis aufgegeben und ist zu ihren Wurzeln in ihr Heimatdorf Meore Obcha im Westen Georgiens zurückgekehrt.
Mutig und ideenreich beginnt sie, das überlieferte Handwerk und die Tradition der Alten zu adaptieren. Unterstützung findet sie dabei zuerst durch ihren Großvater. Sie gründet ihr Unternehmen "Baia's Wine" und setzt auf die Familie. Gemeinsam produzieren sie 7.000 Flaschen Wein im Jahr. Nun sollen es zum ersten Mal 10.000 werden! Organisch angebaut und ausgebaut in den alten Quevris, den in die Erde eingelassenen Tongefäßen.
Unternehmerinnen wie Baia künden vom Wandel in Georgien. Eine Generation, die ihre Chance nutzt. Sie sucht nach Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft und vertraut den Stärken der Anderen. Wenn es schwierig wird für Baia, macht sie es, wie der Floh und die Ameise in ihrem Lieblingsmärchen. Um die Freundin von einem Ufer ans andere zu bringen, mobilisiert der Floh die Hilfe aller Tiere, der großen und der kleinen. So überwinden sie das Hindernis.
Ob und wie das der 27 Jahre alten Winzerin bei der neuen Ernte gelingt und wie Geschwister, Eltern und der Großvater im Familienunternehmen zusammenarbeiten, davon erzählt dieser poetische Film aus einer wundervollen Welt.
Carl Maria von Webers "Der Freischütz" wurde zu seinem berühmtesten Werk und zur deutschen Nationaloper. Menschen sollen Arien und Chorstellen daraus auf der Straße gesungen haben. Auch über deutsche Grenzen hinweg wurde die Oper schnell beliebt. Bis heute steht sie am Programm vieler Opernhäuser, auf die jeweilige Interpretation der lieblich/teuflischen Thematik rund um Max und seiner scheinbar unmöglichen Liebe zu Agathe sind Publikum und Presse immer wieder aufs Neue gespannt. Im ORF war 2024 die meisterhafte Fassung von Philipp Stölzl bei den Bregenzer Festspielen zu sehen.
2026 jährt sich der Todestag von Carl Maria von Weber zum 200. Mal, sein Geburtstag zum 240. Mal. "Der Freigeist - Carl Maria von Weber" führt in die Welt dieses wegweisenden Komponisten, der bis zu seinem frühen Tod im Alter von 39 Jahren unermüdlich daran arbeitete, den Klang seiner Zeit zu erneuern und der Musik eine eigene Ausdruckssprache zu schenken, um dem Publikum eine neue Art des Hörens zu eröffnen.
Diese Dokumentation beleuchtet den dramatischen Vorfall an Bord des Singapore Airlines Fluges SQ321, bei dem ein Mann starb und viele schwer verletzt wurden. Auf 37.000 Fuß Flughöhe erschüttern schwere Turbulenzen das Flugzeug - inzwischen gibt es eine Detailanalyse ihrer Ursachen und Auswirkungen. Kann man Turbulenzen vermeiden? Interviews mit Betroffenen, Piloten und Wissenschaftlern, sowie Simulationen und Aufnahmen, zeigen, wie die Luftfahrt auf Turbulenzen reagiert.
Jedes Jahr im Juli herrscht Ausnahmezustand in der Mongolei: Dann feiert die ganze Nation das Naadam-Fest. Fast alle der rund drei Millionen Einwohner des Landes besinnen sich in dieser Zeit auf die Kultur ihrer Vorfahren. Naadam ist ein nationaler Feiertag und ein traditionsreicher gesellschaftlicher Höhepunkt des Jahres. Vor allem aber sind diese Festspiele willkommener Anlass zu einem Kräftemessen in den drei uralten mongolischen Sportdisziplinen: Ringkampf, Bogenschießen und Pferderennen. Hunderttausende sind landesweit beim Naadam als Aktive mit dabei. Der Film begleitet eine Bogenschützin bei ihrem Wettkampf, besucht Pferdezüchter und Jockeys in der Steppe und beobachtet, wie sich die Hauptstadt Ulaanbaatar auf das große Ereignis vorbereitet. Aus den verschiedensten Perspektiven vermittelt der Film Innenansichten, was das Naadam-Fest heute für die Mongolen bedeutet.
Heinrich VIII. will einen männlichen Thronerben, seine Ehefrau und Königin kann ihm diesen nicht schenken. Als der Papst dem König die Scheidung verwehrt, sagt er sich von der Kirche los. Auch seine zweite Frau, Anne Boleyn, kann ihm seinen sehnlichsten Wunsch nicht erfüllen. Nach einem schweren Reitunfall wird Heinrich der VIII. mehr und mehr zum Tyrannen, und nicht nur seine Frau, sondern auch engste Vertraute wandern aufs Schafott. Heinrich VIII. - übergewichtiger Tyrann, paranoider Egomane oder charismatischer Herrscher? Viele halten ihn für ein Monster. Was macht ihn zum berüchtigtsten König in der Geschichte Englands? Die dreiteilige Dokumentationsreihe zeigt den englischen König wie nie zuvor und lässt ein Team renommierter Tudor-Experten zu Wort kommen. Die Reihe taucht tief in die Geschichte ein und erforscht, wie Heinrichs Persönlichkeit England grundlegend geprägt hat.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert das Verhältnis von Menschen und Pflanzen. Sie liefern Nahrung, Luft zum Atmen oder Kleidung. Aber dieses Verhältnis ändert sich. Und damit auch die Zukunft unseres grünen Planeten. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Wie sehr wir Menschen von Pflanzen und ihren Bestäubern abhängen, zeigt sich unter anderem in Kalifornien, dem weltweit größten Anbaugebiet für Mandeln. Die Bäume erstrecken sich in endlosen, gleichmäßigen Reihen über die Landschaft. Zur Blüte müssen sie bestäubt werden, damit sich Mandeln entwickeln können. Doch bei der Anlage der riesigen Monokulturen wurden die einheimischen Pflanzen und Tiere weitgehend ausgerottet. Dadurch gibt es fast keine Insekten mehr, die die Bäume bestäuben könnten. Um dieses Problem zu lösen, werden Millionen von Honigbienen aus den ganzen USA herangekarrt. Eine aufwendige und kostspielige Angelegenheit. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastischen Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch die Vegetation, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Heißgeliebter R4: Schon sein erster Auftritt im Sommer 1961 schlug ein wie ein Blitz, versprach Freiheit auf vier Rädern: große Klappe, viel Platz und variable Sitze. Geländegängig und vor allem erschwinglich. Ob Familien, Landwirte oder Studentinnen: Mit dem Renault R4 ging der Traum von Mobilität und Freiheit in Erfüllung. Millionenfach rollte dieses Auto vom Band - mehr als drei Jahrzehnte lang.
Montréal dreht auf: Madars Apse taucht mit Alexis Lacroix und Ryan Decenzo in die lokale Skateszene ein, bevor die Dime Glory Challenge im puren Chaos eskaliert.
1970 begann der Bau eines der gewagtesten Infrastrukturprojekte Afrikas, die Tanzania-Zambia Railway. Die Dokumentation begleitet die "Tazara" auf ihrer 52 Stunden dauernden Fahrt durch Tansania und Sambia und zeigt mit spektakulären Luftaufnahmen nicht nur die Baudenkmäler, sondern auch die unbekannten Seiten der bisher verborgenen Landschaften Tansanias und Sambias.
Vor der Südwestküste Floridas liegen die "Ten Thousand Islands", ein Labyrinth aus Mangroven, Sümpfen und Inseln. Die abgelegene Wildnis ist ein Paradies für Tigerpythons und nur auf dem Wasser erreichbar. Allerdings hat das Boot von Schlangenjäger Dusty Crum den Geist aufgegeben, sodass das gesamte Team vorerst auf dem Trockenen sitzt. Ausrüstung, Proviant und Ersatzteile für das Boot schlagen ordentlich zu Buche. Jetzt müssen Dusty und seine Leute ein paar extragroße Würgeschlangen an Bord ziehen, damit zumindest die laufenden Kosten im Python-Business gedeckt sind
Als Jessica mit 16 schwanger wird, ist sie nicht nur mittellos, sondern muss zudem alleine für sich und ihren Sohn Mike sorgen. Als dann auf einmal ihr Vater vor der Tür steht und sie um Hilfe bittet, nimmt sie ihn bei sich auf, obwohl er sie damals rausgeschmissen hat. Jessica bringt jedoch in Erfahrung, dass er sich nur bei ihr eingenistet hat, um Stress mit seiner neuen Frau zu vermeiden. Daraufhin soll sie ausgerastet sein ...
Was bewegt Menschen - und wie wirkt sich das Weltgeschehen auf ihr Leben aus? Die WELT- Reporter reisen dorthin, wo Geschichten ihren Ursprung haben: direkt vor Ort, nah an den Menschen, mitten im Geschehen. In exklusiven Reportagen erzählen sie von gesellschaftlichen Entwicklungen, politischen Entscheidungen und besonderen Schicksalen - eindrücklich, persönlich und mit Blick aufs große Ganze.
In dieser Sendung werden die unterschiedlichsten Destinationen vorgestellt. Der Zuschauer lernt mehr über Kultur, Landschaft und die Menschen, die dort leben. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.
Fließende Romantik - Mittleres Rheintal und Wachau
30'
"Das ist eine Gegend wie ein Dichtertraum, und die üppigste Phantasie kann sich nichts Schöneres erdenken", so beschrieb Heinrich von Kleist das mittlere Rheintal, durch das sich der "heilige Strom" in vielen Windungen seinen Weg bahnt. Wenn auch der Traum durch die Verkehrserschließung ausgeträumt ist, die abwechslungsreiche Flußstrecke zwischen Bingen und Koblenz zählt auch heute für Touristen zu den anziehendsten Zielen und sie gehört als herausragende Kulturlandschaft seit 2002 zum Weltkulturerbe der Unesco.
Die Freude im Tierpark Berlin ist groß: Nach sechsjähriger Bauzeit kann das modernste Elefantenhaus Europas in Friedrichsfelde eröffnet werden. Damit kehrt auch die fünfköpfige Elefantenfamilie um Leitkuh Pori nach Berlin zurück. Der Film begleitet diesen besonderen Neuanfang und zeigt, wie unterschiedlich der Umgang mit Wildtieren im Zoo heute bewertet wird.
Das sechs Meter hohe Holzpferd, nach einer Idee von Peter Turrini, entworfen von Alfred Hrdlicka und von Manfred Deix, sollte zum unerwünschten Begleiter Kurt Waldheims im Bundespräsidentenwahlkampf 1986 und nach seinem Wahlsieg werden, ihn an seinen sorglosen Umgang mit der Wahrheit erinnern. Es war nicht nur zum Symbol des Widerstands gegen die Lügen des Kandidaten geworden, sondern stand auch für den unkritischen Umgang eines ganzen Landes mit seiner NS-Vergangenheit.
In der Reihe "Ikonen Österreichs" werden Gegenstände lebendig gemacht, die eine ikonische Bedeutung für die Geschichte des Landes haben. Ob bedeutende Kunstgegenstände oder unspektakuläre Dinge des Alltags: jedes Objekt erzählt Geschichten über sich und die Menschen, die es nutzten.
Ein Unfall bei einem Turnier hat verheerende Auswirkungen auf Heinrich VIII. Der einst athletische Herrscher wird zu einem von Schmerzen geplagten Tyrannen. Der König lässt einen Volksaufstand niederschlagen und die Rädelsführer hinrichten. Er führt Krieg gegen Frankreich und Schottland, schickt Ehefrau Nummer fünf aufs Schafott und wendet sich schließlich sogar gegen Thomas Cromwell, seinen wichtigsten Berater. Heinrich VIII. - übergewichtiger Tyrann, paranoider Egomane oder charismatischer Herrscher? Viele halten ihn für ein Monster. Was macht ihn zum berüchtigtsten König in der Geschichte Englands? Die dreiteilige Dokumentationsreihe zeigt den englischen König wie nie zuvor und lässt ein Team renommierter Tudor-Experten zu Wort kommen. Die Reihe taucht tief in die Geschichte ein und erforscht, wie Heinrichs Persönlichkeit England grundlegend geprägt hat.
Die Fahrräder beladen, losradeln und auf unbestimmte Zeit die Welt entdecken. Diesen mutigen Traum verwirklicht ein junges Paar auf seiner Tour durch Australien und Japan. In einer spannenden Mischung aus Reportage und unterhaltsamer Dokumentation erzählt "Abenteuer Freiheit" von Reise- und Entdeckerlust. "Terra X" stellt Menschen vor, die auf ganz unterschiedliche Weise die Kontinente erleben. Im Sommer 2021 kündigen Louisa (27) und Tobi (28) Jobs und Wohnungen und verabschieden sich auf unbestimmte Zeit von Freunden und Familie. Was für andere nur Wochenendvergnügen ist, ist jetzt ihr Leben: eine Weltreise auf einfachen Tourenrädern - gebraucht gekauft und leicht zu reparieren. Fit werden wollen sie auf der Reise. Ihr Zuhause ist ein kleines Zweipersonenzelt. Einziger Luxus: gepolsterte Hosen, Campingstühle und alle sieben Tage eine heiße Dusche und ein Bett. Das Team von "Terra X" trifft die beiden zum ersten Mal an der wilden Südküste Australiens. Sie radeln rund 4000 Kilometer über den Kontinent. Jedes Fahrrad wiegt einschließlich Gepäck fast 50 Kilogramm. Louisa und Tobi überqueren den Kontinent von Ost nach West. Dabei müssen sie auch über die Nullarbor-Ebene, eine flache, 200.000 Quadratkilometer große Karstwüste. Nullarbor bedeutet "kein Baum" - und keine Versorgung über fast 200 Kilometer. Dort im Outback kann eine Reifenpanne schnell lebensgefährlich werden. Nach der fast menschenleeren Weite Australiens wagen sie ausnahmsweise den großen Sprung mit einem anderen Verkehrsmittel, dem Flugzeug. Das dicht besiedelte Japan ist das Kontrastprogramm für die passionierten Radler. Vor Louisa und Tobi liegt einer der härtesten Abschnitte der Reise: die nördlichen Japanischen Alpen - mit steilen Anstiegen, engen Serpentinen und einigen Umwegen. Denn während im Tal schon die prächtigen Kirschbäume blühen, sind manche eisigen Bergpässe und Campingplätze noch gesperrt. Wildcampen ist allerdings gefährlich, denn in den Bergen gibt es Braunbären - und Japanmakaken. Die Tiere wärmen sich in der kalten Jahreszeit gern in heißen Quellen auf. Louisa und Tobi tauchen tief ein in die japanische Kultur. Sie schlafen in einem Ryokan, einem traditionellen Gasthaus, auf Futons und Reismatten, lernen bei einer alten Dame auf dem Land japanisch kochen und besuchen die schwarze "Krähenburg" in Matsumoto. Sie ist eine der wenigen, original erhaltenen Samurai-Burgen aus dem frühen 16. Jahrhundert, an deren ausgeklügeltem Treppensystem Angreifer hätten scheitern sollen. 40.000 Kilometer im Sattel werden bis zur Ausstrahlung dieses Films zusammenkommen. Danach ist erst einmal Schluss, so der Plan - oder?
Mit dem Zug lassen sich die unterschiedlichen Facetten Thailands kennenlernen: Am Golf entlang zur pulsierenden Hauptstadt Bangkok, durch Lop Buri in der Zentralregion, bis ins Hochland zur historischen Stadt Chiang Mai. Pro Jahr reisen mehr als 50 Millionen Menschen mit der Südbahn durch Thailand, mit über tausend Kilometern ist sie die längste Strecke des Landes. Doch das Regeln des Zugverkehrs ist eine logistische Herausforderung, denn das Streckennetz ist teilweise nur eingleisig befahrbar.
"Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid ergründet das Savoir-vivre der Pariser und die Magie der Weltstadt an der Seine. Paris - das ist ein Gefühl. Kaum eine Stadt erobert allein mit dem Klang ihres Namens so sehr die Sinne. Leon Windscheid geht u.a. der Frage nach, warum gerade diese einst unbedeutende Siedlung zur Weltstadt aufgestiegen ist. Er taucht in die Geschichte der Metropole ein und trifft Menschen, die ihm helfen, den Mythos von Paris zu entschlüsseln.
Einer der vielseitigsten Künstler dieses Landes blickt auf sein Leben zurück: Helge Schneider. Mit seinem Dokumentarfilm gewährt er einen Blick hinter die Kulissen.
Gängige Formate haben ihn nie richtig eingefangen. Er verzichtet bewusst auf klassische Doku-Elemente wie "Talking Heads" und Interviews. Musik durchzieht seinen Film als verbindendes Element und zeigt Helge Schneider als kreativen Freigeist.
Mit seinem Gitarristen und langjährigen Partner Sandro Giampietro verbindet er Originalaufnahmen in Super 8 und VHS mit Spielszenen, Musikclips und Livemitschnitten zu einem facettenreichen Bild. Statt einer chronologischen Biografie entsteht so ein bunter, skurriler und ehrlicher Einblick in sein künstlerisches Universum. Ein Film über einen unkonventionellen Künstler - persönlich, schräg und "ganz Helge".