Diese "Land der Berge"-Produktion zeigt die atemberaubende Gipfelwelt des Karwendels sowie die Tiroler Silberstadt Schwaz und ihre facettenreiche Umgebung. Ausgangspunkt ist das 2.344 Meter hoch gelegene Kellerjoch, das über Schwaz thront. Im 15. Jahrhundert war Schwaz zum bedeutendsten Silberabbaugebiet in Europa geworden. Für Kaiser Maximilian war das Schwazer Silber eine wichtige Einnahmequelle. Und von hier aus kontrollierten die Fugger im ausgehenden Mittelalter den Handel in der Region. Die Burg Freundsberg ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. Der bekannte TV-Moderator Harry Prünster kennt die Burg und Schwaz sehr gut: Er stammt aus Fiecht bei Schwaz und beschreibt einzigartige Wanderziele im Karwendel. Von Stans bei Schwaz gelangt man in die Wolfsklamm. Über Jahrtausende grub sich das Wasser den Weg durch das Gestein. Eine atemberaubende Wanderroute führt durch die Klamm, an deren Ende das Felsenkloster St. Georgenberg liegt. Die Benediktinerabtei mit ihrer fast tausendjährigen Geschichte ist heute noch ein beliebtes Pilgerziel und bietet Wandernden Rast und Ruhe. Weiter geht es anschließend ins Engtal, das ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen ins Karwendel ist. Der Kletterexperte Paul Gürtler, dem im Karwendel viele Solobesteigungen gelungen sind, führt abschließend durch seine Bergheimat zum Etappenziel: Der Lamsenspitze und ihrer atemberaubenden Aussicht.
Rund um den Globus hat der menschliche Einfallsreichtum seine Spuren hinterlassen. Wir erweitern unseren Horizont und dringen in Tiefen und Höhen vor, die bislang undenkbar waren. Der Antrieb dafür ist unser grenzenloser Erfindergeist. Dank ihm haben wir Lösungen für komplexe Probleme gefunden. Diese Serie feiert die großartigsten Erfindungen, die unsere Welt verändert haben!
"ATV - Die Reportage" begleitet Hobby-Archäologen, die sich der Suche nach Mythen und verborgenen Schätzen verschrieben haben. Ausgerüstet mit Metalldetektoren oder Tauchausrüstungen stürzen sie sich ins Abenteuer und träumen vom großen Fund.
Die Geburtsstunde der Wiener Verkehrsmittel: Erst die Stadtbahn, die Straßenbahn und die aufkommenden Automobile machten Wien zur modernen Großstadt der Jahrhundertwende.
Die Dokumentation erzählt von den Geburtswehen dieser Massentransportmittel. Die Straßenbahn war zu Beginn kein durchgehendes Netz, sondern bestand aus einzelnen Linien, die privaten Investoren gehörten und vor allem dort verliefen, wo der Betrieb lukrativ war.
Arbeiterbezirke hingegen waren unterversorgt. Autos waren am Anfang noch ein Kuriosum, um das sich Menschentrauben bildeten. Ihr Verbrennungsmotor stank bestialisch. Radfahrer neigten schon damals dazu, sich ihr Recht zu nehmen. Konflikte zwischen den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern waren vorprogrammiert.
Gefahr, weil das Nachbarhaus einsturzgefährdet ist
5. Staffel
3. Folge
D 2017
93'
Architekt John Kosmalla und Rechtsanwältin Manuela Reibold-Rolinger helfen einer fünfköpfigen Familie aus Oberfranken, deren Haus aufgrund eines Einsturzes auf dem Nachbargrundstück Schaden genommen hat.
Das spanische Dorf - Große Träume für kleines Geld
Folge #01.01
1. Staffel
1. Folge
D 2022
95'
Das kleine spanische Bergdorf Rubite startet ein besonderes Projekt: Es verkauft renovierungsbedürfte Häuser günstig an Deutsche. Die Gegenleistung: Die neuen Bewohner sollen mit ihren Geschäftsideen das Dorf wiederbeleben. Doch es gibt mehr Interessenten als Häuser. Wer kann den Dorfrat mit seiner Idee überzeugen und bekommt ein altes Haus? Wimpernverlängerungen, Rooftop-Bar oder doch ein Bike Park für das andalusische Dorf?
Wenn der Gerichtsvollzieher an die Tür klopft, behaupten viele Schuldner, sie hätten nie eine schriftliche Zahlungsaufforderung erhalten. Oder sie suchen nach anderen Ausreden - wie die Eigentümerin einer Wellness-Einrichtung im Seebad Brighton, mit der es Brian O'Shaughnessy und Graham Aldred in dieser Folge zu tun bekommen. Die Dame gibt ihrem Anwalt die Schuld. Angeblich wurde sie nicht über den Ernst der Lage informiert. Doch solche Ablenkungsmanöver helfen am Ende auch nicht weiter. Wenn die Lady nicht zahlt, wird gepfändet.
In der Steiermark warten Rotorblätter auf den Abtransport. Denn an der Pretulalpe wird auf 1600 Meter Höhe ein neuer Windpark gebaut, der rund 26 500 Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen wird. Manfred und Roland sollen die Fracht sicher am Ziel abliefern. Thomas und seine Crew bewegen mit ihrem Schubschiff in der Nähe von Hannover 1200 Tonnen Gerste. Und in Anderten werden wertvolle Industriegüter für den weltweiten Transport verpackt. Jörg und sein Team machen in dieser Folge eine Hohlglasanalage bereit für die Verschiffung.
Feuerspeiende Vulkane, wilde Natur und feierliche Rituale begegnen Christopher Clark in Indonesien. Er zeigt die großen Weltkulturerbestätten des Inselstaates zwischen Moderne und Tradition. Der buddhistische Tempel von Borobudur zeugt ebenso von der uralten Geschichte Indonesiens wie die Hindutempel von Prambanan, wie Moscheen und koloniale Bauten. Der Historiker Clark erforscht den Regenwald und Bewässerungssysteme auf Bali und taucht in die Kultur ein. Das ewige Geknatter der Motorräder neben meditativer Versenkung in uralte Rituale. Moderne Metropolen neben Reisanbau wie vor tausenden von Jahren. Eine fast paradiesische Inselwelt und die ständige Bedrohung durch Vulkane, Erdbeben und Tsunamis - Indonesien ist in seiner Vielfältigkeit kaum vollständig zu erfassen. Sir Christopher bereist den Ujung Kulon Nationalpark und trifft Menschen, die einen ganz genauen Blick auf den Vulkan Anak Krakatau werfen. Er besucht die weltberühmten Tempel von Borobudur und Prambanan. Auch in der Kotagede Moschee und im Taman Sari Wasserpalast begegnet er der überbordenden Gestaltungsfreude indonesischer Künstler aus vielen Jahrhunderten. Die Kolonialbauten Yogyakartas erzählen von der grausamen Geschichte der Herrschaft europäischer Mächte in Indonesien. Sowohl die Holländer als auch die Briten beuteten Land und Menschen aus. Auf der Insel Bali scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Subak-Bewässerungsgenossenschaft regelt immer noch den gemeinschaftlichen Anbau des Reises und ist ebenso rituell strukturiert wie etwa das Alltagsleben der Balinesen. Um die Besonderheit Indonesiens zu verstehen, stellt Christopher Clark viele Fragen. Wie schaffen es die Indonesier, die doch zu 90 Prozent dem Islam angehören, ihr so vielschichtiges religiöses Erbe zu bewahren? Liegt dies an ihrer Geschichte mit uralten Handelsbeziehungen zu Chinesen, Portugiesen und Arabern? Hat das harmonische Miteinander auch etwas mit der Vermischung der Religionen zu tun, die so alt ist, dass sie feste Tradition geworden ist? Das Paradebeispiel hierfür ist Wayang Kulit, das überall in Indonesien beliebte Schattentheater. Hier fließt alles zusammen: Ahnenkult, hinduistische Epen, islamische Helden, traditionelle Musik und ein Puppenspieler, der die Verantwortung eines Priesters trägt.
Es gibt kaum einen Menschen, der nicht davon träumt, eines Tages sein eigenes Haus zu bauen. Doch um diesen Traum zu verwirklichen, sind viel Zeit und Geld nötig. Mit einem skandinavischen Holzhaus lassen sich diese Hürden leicht überwinden. Die sogenannten Schwedenhäuser sind günstig und binnen weniger Monate schlüsselfertig. Die Reportage begleitet Planer und Bauherren bei der Arbeit und zeigt, wie ein Fertighaus im skandinavischen Design entsteht.
Probleme bei der Zapfwellenmontage
Auf dem Sophienhof in Mecklenburg-Vorpommern ist der Schwader kaputt. Weil Hofchef Karsten Dudziak der Ansicht ist, dass sein Auszubildender Elias Reich ihn kaputt gemacht hat, soll der ihn auch allein reparieren. Karsten vermutet, dass Elias zu schnell mit dem Schwader gefahren ist. Nun muss Elias eine neue Zapfwelle einbauen. Das hat er noch nie gemacht. Und trotz mehrerer geduldiger Versuche funktioniert es auch nicht. Elias braucht die Hilfe von Karsten. Doch auch der droht erstmal zu scheitern.
NDW-Sänger kauft Dorfhotel: Markus will Spaß - diesmal auf'm Land
34. Folge
D 2026
30'
Wir begleiten Menschen, die den Mut fassen, ihr vertrautes Stadtleben hinter sich zu lassen und ihren Traum vom Leben auf dem Land zu verwirklichen. Abschiede, Neuanfänge und jene besonderen Momente, in denen aus einem Ort ein Zuhause wird, stehen im Mittelpunkt - acht sehr unterschiedliche Heldenreisen, verbunden durch einen gemeinsamen Wunsch: das Leben auf dem Land.
Diese "Land der Berge"-Produktion lädt ein auf eine Reise durch eisige Höhen und traditionsreiche Regionen der Tiroler Bergwelt. Hoch oben, zwischen scharfen Graten und leuchtend weißen Schneefeldern, liegt er, der zweitgrößte Gletscher Österreichs: der Gepatschferner. Vorbei am scheinbar ewig währenden Eis des Kaunertaler Gletschers, erreicht man die beschauliche Gemeinde Ladis. Erbaut auf einem senkrechten Felsen, erhebt sich das Wahrzeichen der Gemeinde, die Burg Laudeck, über die schmucken umliegenden Häuser mit ihren gepflegten Gärten. Die Wurzeln des historischen Gebäudes reichen bis ins Frühmittelalter, und auch die zugehörige klassizistische Pfarrkirche geht auf eine über fünfhundert Jahre alte Gebetsstelle zurück. Prächtige Blütenteppiche und ehrwürdige, alte Häuser zieren den Weg in das nahegelegene Örtchen Fiss. Hier wurde ein uraltes Brauchtum sogar zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe gekürt: das Blochziehen. Bei diesem fröhlichen Spektakel wird ein schwerer Baumstamm auf einem Holzschlitten quer durch das Dorf gezogen, um der Natur zu neuer Blüte zu verhelfen und den Frühling zu begrüßen. Der Tiroler Filmemacher Hans Jöchler vereint in dieser Dokumentation wertvolle Einblicke in urtümliche Traditionen und prachtvolle, unberührte Berglandschaften. (Doku 2022)
Hiltrud und Werner Linder setzen in Andalusien ihre Suche nach einem Luxushaus fort. Makler Robert Rütten präsentiert ihnen ein 320 Quadratmeter großes Anwesen mit moderner Architektur, Meerzugang, Terrasse und Pool für 3,5 Millionen Euro. In Südschweden suchen Ilona und Burghard Wittkowski mit ihrer Familie ein kleines Schwedenhaus für maximal 50.000 Euro. Makler Horst Sundermeyer zeigt ihnen zwei unterschiedliche Objekte nahe Vimmerby.
Mit seiner neuen Dokumentation entführt Historiker Sir Christopher Clark die Zuschauer auf eine eindrucksvolle Reise durch das kulturelle Erbe und die atemberaubenden Landschaften Chinas. Der Ursprung des Kung-Fu im Shaolin-Tempel, eine ganze Armee aus Ton und verbotene Paläste faszinieren den Historiker ebenso wie spektakuläre Landschaften und Begegnungen mit Teeanbauern. Und er findet das Besondere an der traditionellen chinesischen Medizin. Clark zeigt ein China, das gleichermaßen von Tradition und Moderne geprägt ist. Einen ersten Eindruck in die chinesische Seele geben Christopher Clark die nebelverhangenen Gipfel Huangshans, die als Inbegriff der perfekten Landschaft und Poesie gelten. Auch der romantische Westsee im uralten Hangzhou regte Chinas Dichter zu Höchstleistungen an. Zunächst begibt sich Christopher Clark zu dem Mönch und Kung Fu-Master Yan Chan, der ihm die Kampfkunst des Shaolin-Klosters persönlich nahebringt. Im uralten Pagodenwald darf er sich selbst in Kung-Fu üben und erfährt, warum Tiere große Vorbilder für Kampfsport sein können. Ein exklusives Highlight: Er darf das selten gefilmte Indoor-Circle-Training der Mönche dokumentieren - eine ganz besondere meditative Trainingsmethode für Körper und Geist. Unter den Mönchen trifft er auch den begnadeten Kalligrafen Shi Yankan, der ihm sogar seinen Pinsel für eigene Versuche übergibt. Nach einem Ausflug in die Verbotene Stadt in Peking führt die Reise weiter zu den spirituellen Zentren des Landes: Bei den Longmen-Grotten und beim Ahnenfest im Kloster Lingying erlebt Clark die tiefe Verwurzelung buddhistischer Traditionen. Ihm wird bewusst, dass es auch im kommunistischen China eine Sehnsucht nach Spiritualität gibt. Dann geht Christopher Clark der Frage nach, ob man die Große Mauer tatsächlich aus dem All sehen kann. In Hangzhou entdeckt er die Poesie des Westsees und die Kunst des Teeanbaus, während ihn in Xi'an die weltberühmte Terrakotta-Armee in die Geschichte des alten Kaiserreichs eintauchen lässt: Was erzählt uns die riesige Armee der 8000 Tonkrieger heute noch? Er darf den weltberühmten Soldaten aus Terrakotta ganz nahe kommen, aus kleinsten Bruchstücken bauen die Experten mithilfe von KI zerstörte Figuren heute wieder zusammen. So erlebt er Auge in Auge eine Zeitreise ins chinesische Reich vor 2200 Jahren. In der Metropole Xi'an taucht er tief in die Genüsse der chinesischen Küche ein, auch die traditionelle Medizin fasziniert den Historiker, bevor ihn die bunten Regenbogenberge des Zhangye-Danxia-Geoparks in ihren Bann ziehen. Die Vielfalt des riesigen Landes ist faszinierend. Immer wieder wird deutlich, wie stark China die Welt beeinflusst hat - sei es durch Tee, Kulinarik oder Kampfkunst. Und doch bleibt das Land rätselhaft in seiner Strebsamkeit und Spiritualität. Christopher Clark zeigt ein China, das sein Gleichgewicht zwischen Vergangenheit und Zukunft sucht, und doch bleibt die Frage spannend, wohin das Streben Chinas nach wirtschaftlicher Macht die Weltgemeinschaft noch führen wird.
Reality-Queen Tara Tabitha und ihr Freund Dennis Lodi besuchen seine Familie in Stuttgart. Im Hotel Mama werden sie herzlich empfangen und überreichen Geschenke. Beim Essen äußert die Schwiegermutter den Wunsch, bald Oma zu werden - sehr zum Missfallen von Dennis. Am Abend treffen sie die Reality-Kollegen Cosimo Citiolo und Nathalie Gaus am Stuttgarter Schlossplatz. Später geht's zum Weindorf, wo Cosimo für Aufsehen sorgt. Wird der feuchtfröhliche Abend Folgen haben?
Motto in Koblenz: Ärmel adé - Mache deine neue Weste zum Blickfang!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Carlo Novak und Justin Triebel: Gemeinsam unter einem Dach
D 2026
15'
Carlo Novak und Justin Triebel sind Nachbarn. In einem inklusiven Wohnhaus in Berlin-Lichterfelde erleben sie, wie ein Zusammenleben ganz selbstverständlich funktionieren kann.
In dem Berliner Hausprojekt leben Menschen aus aller Welt mit und ohne Behinderung in einem Haus zusammen. Sie teilen Garten und Küchen, organisieren ihren Alltag und feiern gemeinsam Hausfeste. Privatsphäre gehört ebenso dazu wie Streit um den Putzplan oder Musik.
Zuvor hat Carlo Novak bei seinen Eltern und in einer Lern-WG gelebt. Erst nach mehreren Anläufen fand der 24-Jährige das passende Zuhause: "Ich bin froh, dass ich diesen Ort gefunden habe", betont er.
Der 23-jährige Justin Triebel gehört zu den ersten Bewohnern des Hauses. Im Alltag unterstützen sich die Bewohner gegenseitig, kochen und spielen zusammen oder kümmern sich um den Garten. Gleichzeitig kann sich jeder in sein eigenes Apartment zurückziehen.
Auf dem Gelände stehen zwei Häuser. Auf den einzelnen Etagen gibt es jeweils bis zu sieben Apartments mit eigenem Bad und einer Gemeinschaftsküche. Carlo Novak und Justin Triebel verbringen in ihrer Freizeit häufig Zeit zusammen: beim Wäsche aufhängen, in der Küche oder bei der Gartenarbeit. "Wir haben denselben Humor", so Carlo Novak. Justin Triebel schätzt an seinem Nachbarn Carlo Novak besonders dessen Spontaneität: Aus einer unvermittelten Frage entstehe oft ein interessantes Gespräch - über Bücher und Filme, aber auch über Probleme im Alltag.
Das Haus war ursprünglich ein Seniorenheim. Heute wohnen dort Menschen aus aller Welt, mit und ohne Behinderung, Auszubildende und Studierende. Hausleiterin Nicole Hotzel vom Träger Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH beschreibt die Idee knapp: "Unser Angebot ist, ein gemeinsames Leben miteinander zu gestalten." Das heißt nicht, dass immer alles harmonisch läuft: Kühlschrank, Putzplan, Unordnung oder laute Musik sorgen auch hier für Ärger. Doch Probleme werden bei den regelmäßigen Bewohnertreffen angesprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht.
Busfahrerin Sandra Kreft ist wegen versuchten Mordes angeklagt. Sie soll Leon Ferreira, den Sohn ihrer früheren besten Freundin, auf einer Bahnhofstoilette angeschossen und anschließend seinen Rucksack voller wertvollen Schmucks gestohlen haben. Sandra beteuert ihre Unschuld. Doch eine Zeugin sah kurz nach dem Schuss einen geheimnisvollen Mann mit vom Tatort fliehen. Wer gab den Schuss wirklich ab?
Eine endlose Ostseeküste, Wälder, sanfte Hügel und ganz viel frische Luft: Wer sich an seine Kindheit in Mecklenburg-Vorpommern erinnert, hat die paradiesische Naturschönheit der Region kennengelernt. Das gilt auch für die Zeit, als die Gegend noch zur DDR gehörte und in die drei Bezirke Schwerin, Rostock und Neubrandenburg aufgeteilt war.
So unbeschwert die Kindheit in den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren war, so sehr drängte sich immer wieder der Staat in den Vordergrund: alles musste organisiert und reglementiert werden, auch das Leben der Kinder. Die einen waren begeistert, die anderen machten eher widerwillig mit. Doch Kinder lassen sich nicht einsperren. Sie finden ihre Wege.
Wie zum Beispiel Frank Ewert, der in den 1970er-Jahren auf der Insel Poel aufgewachsen ist. Draußen unterwegs zu sein, den Kopf im Seewind, das war für ihn und seinen Zwillingsbruder das Größte. Mit den Fahrrädern erkundeten sie die 36 Quadratkilometer große Insel im Nordwesten der DDR, heckten allerlei Streiche aus, zelteten auf Kuhweiden und gingen im Sommer ins Kino: "Winnetou" hieß ihr Held, so wollten sie auch sein.
Die Nachmittage waren mit Veranstaltungen der Pioniere oder der FDJ belegt, was die Freizeit-Indianer eher lästig fanden. Nur einmal haben sie richtig Ärger bekommen. Im Unterrichtsfach Produktive Arbeit zerschnitten sie wahllos Gummischläuche. Schaden: 500 Mark. Da mussten die Jungen losziehen, um Altstoffe zu sammeln.
Ganz anders Simone Hilbrecht aus Bützow. Sie lebte gern in der DDR, fand das Leben der Jungen Pioniere großartig. Auf die Probe gestellt wurde ihre Begeisterung 1986, als im weißrussischen Tschernobyl ein Reaktor explodierte. Inspiriert von der schönen Natur ihrer Umgebung und in der Überzeugung, Polizei und Armee würden die radioaktive Wolke von ihrer Heimat fernhalten, schrieb sie ein Friedensgedicht und wurde dafür ausgezeichnet.
Ein solches Leben in Harmonie war Peter Wawerzinek nicht vergönnt. Als er zwei Jahre alt war, hat seine Mutter ihn und seine kleine Schwester allein in der Rostocker Wohnung zurückgelassen und ging in den Westen. Tage später wurden die beiden Kinder befreit. Peter wuchs in Heimen an der Ostseeküste auf. Nach mehreren Adoptionsversuchen kam er zu einem Lehrerpaar. Seine neue Mutter hatte es sich in den Kopf gesetzt, anhand eines Benimmbuches aus dem Heimkind einen Musterknaben zu machen. Dabei war Peter viel lieber mit seinen Kumpels aus dem Heim am Strand unterwegs, wo sie eines Tages tatsächlich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg fanden.
Kindheit im Norden der DDR, das kann auch verlorene oder neu gewonnene Heimat bedeuten. Hinnerk Schönemann zum Beispiel verbrachte seine Kindheitssommer in der Nähe von Plau am See, bis seine Eltern aus der DDR ausreisten. Als Teenager kam er wieder zurück, er hatte Angst, seine Heimat zu verlieren. Denn allein in die DDR reisen durfte er nur, bis er 16 Jahre alt war.
Den umgekehrten Weg ging Mathias Schilling. Seine Familie lebte in Schleswig-Holstein. Eine winzige Insel im Besitz seiner Familie allerdings liegt zwischen Rügen und Hiddensee. Dorthin ist die Familie regelmäßig gefahren. Für Mathias Schilling war das immer unheimlich, denn sein Vater schmuggelte jedes Mal Dinge, die es in der DDR nicht gab, im Auto über die Grenze.
Wer Mecklenburg und Vorpommern einmal in sein Herz geschlossen hat, kehrt immer wieder dorthin zurück. Heute lebt Mathias Schilling auf seiner Familieninsel. Auch Hinnerk Schönemann, er ist Schauspieler geworden, hat sein Zuhause in Mecklenburg, am Ort seiner Kindheit. Peter Wawerzinek bereist als Schriftsteller in seinen Büchern immer wieder seine Kindheitslandschaft zwischen Rostock und Rerik.
Als Ernst Paul Lehmann in Brandenburg an der Havel anno 1881 seine Firma für lithographiertes Metallspielzeug mit dem unverwüstlichen, patentierten Uhrwerk gründete, konnte er nicht wissen, dass knapp 70 Jahre später in Nürnberg von seinen Nachfolgern mit einer ganz besonderen elektrischen Eisenbahn die Fachwelt zum Erstaunen gebracht werden sollte. Die erste Modelleisenbahn auch für draußen wurde auf der Nürnberger Spielwarenmesse 1968 vorgestellt, die Lehmann Gartenbahn, kurz LGB genannt. Es hieß damals: "Im Modellmaßstab 1:22,5 sind alle Feinheiten ohne Vergrößerungsglas zu erkennen".
Die LGB eroberte in Rekordzeit Wohnungen, Häuser und Gärten. Allerdings wurde sie auch von Turbulenzen nicht verschont. Kurz nach dem 125. Geburtstag der Firma Lehmann im Jahr 2006 musste LGB Insolvenz anmelden. Die Gartenbahnlegende war buchstäblich am Boden. Unterdessen befindet sie sich unter dem Dach der Firma Märklin und bewegt sich wieder in ruhigem Fahrwasser.
Der Film blickt zurück, zeigt Bilder aus der Vergangenheit, verschiedene Auftritte auf der Nürnberger Spielwarenmesse, aber auch Modelle, wie sie mit ihren originalen Abbildern in faszinierenden Landschaften unterwegs sind. Abgerundet wird der Film durch Anlagen, begeisterte Fans und durch die emotionalen Aussagen eines Mitarbeiters, der fast die gesamte LGB-Geschichte miterlebt hat.
Abenteuer Afrika
Charlotte aus München, die einmal Tierärztin werden will, sammelt auf einem Ausflug mit jungen Pavianen Erfahrungen im Umgang mit Wildtieren. Später will sie sich aber eher mit normalen Heimtieren abgeben. Die Volontäre bleiben diesmal vom gefürchteten Beißen und Kratzen der Paviane verschont
Während sich Patricia auf die Suche nach einem zahnlosen Tier mit Krallen und Mähne macht, bereitet der kochbegeisterte Jojo eine Gourmet-Mutprobe und ein Sternemenü für sie vor. Ob der Tierexpertin die beiden Gerichte schmecken werden?
In Gesprächen, Reportagen und Dokumentationen werden die Fakten hinter den Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft behandelt. Dies ermöglicht eine objektive Bewertung der täglichen Informationsflut.
In Bad Reichenhall liegt einer von drei Stützpunkten der Gebirgsjäger der Bundeswehr. Obwohl sie über moderne Technik verfügen, vertrauen die Soldaten und Soldatinnen in puncto Logistik auch heute noch altbewährten Helfern. Pferde und Maultiere sind fester Bestandteil der Versorgungseinheiten. Schiffsführer Marius und seine Crew bewegen im Hamburger Hafen mit einem Schwimmkran eine 90 Tonnen schwere Lok. Und Wolfgang und Christian sind dafür verantwortlich, dass im Deutschen Museum ein Riesen-Computer aus den 70er-Jahren sicher zu Boden schwebt.
Für den ausgebildeten Modellbauer Michael Niemas sind Hobby, Beruf und Leidenschaft ein und dasselbe: Er baut Rennwagen originalgetreu im Miniaturformat nach. Der Tüftler konstruiert die Kleinstautos im Maßstab 1:24 inzwischen für Kunden in aller Welt. Auch technisch sind die Fahrzeuge kleine Meisterstücke und können wie ihre großen Vorbilder sogar bei Rennen eingesetzt werden. In dieser Reportage erschafft Niemas das Modell eines Lola T70 aus den 60er Jahren.
Als 1989 die Mauer fällt, ist nichts mehr, wie es war. Das Jahr bis zur Wiedervereinigung ist wild, verrückt und chaotisch. Keiner weiß, was die Zukunft bringt, alles scheint möglich. Nach 40 Jahren sozialistischer Diktatur bricht plötzlich die staatliche Kontrolle weg. Viele DDR-Bürger fühlen sich befreit, viele aber auch verunsichert und allein gelassen. Zeitzeugen aus Ost und West, darunter die Schauspielerin Christiane Paul und Jimmy Hartwig, damals erster Fußball-Trainer aus dem Westen in der DDR, berichten über die "wilden Zeiten" im Jahr nach dem Mauerfall.
Alles was Jojo tun wollte, war einen Drachen steigen zu lassen. Patricia hat jedoch andere Pläne für ihn. Er soll ihr schweres Tierrätsel lösen: "Finde ein giftiges Tier, das auf Bäumen lebt und die Hände über den Kopf hebt."
Diese "Land der Berge"-Produktion zeigt eindrucksvolle Bilder einer der großartigsten und vielgestaltigsten Landschaften der Welt: die Alpen.
Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz; durch beschauliche Dörfer und wilde Bergnatur hebt sich die an Österreich grenzende Region hervor. Hier thront auf 3.410 Metern der Piz Linard - der höchste Gipfel der Gebirgsgruppe Silvretta, die Tirol, Vorarlberg und Graubünden miteinander vereint. Weiter südlich, zwischen der Lombardei und Südtirol, liegt das idyllische Örtchen Bormio. Vielen als beliebtes Wintersportgebiet bekannt, lädt Bormio auch fernab der kalten Jahreszeit zum Verweilen ein: So wurde das warme Wasser der dortigen Thermalbäder schon in Zeiten der Antike geschätzt. Ebenso rufen die stillen Gassen, die sich zwischen den alten Steinhäusern entlangschlängeln, die weitläufigen Plätze und die gemütlichen Cafés den herrlichen Lebensstil des "dolce far niente" ins Gedächtnis.
Hinauf, über schier endlos wirkende Serpentinen, geht es nun weiter durch die italienische Almlandschaft, vorbei am Nationalpark Stilfserjoch, in die Tiroler Bergwelt. Zwischen Innsbruck und Jenbach liegt hier eine der urigsten Almen im Inntal, wo die Kühe am Ende des Sommers für den traditionellen Almabtrieb herausgeputzt und feierlich in die heimischen Ställe ins Tal geleitet werden. Der fröhliche Aufzug findet allerdings nur statt, wenn es während der Sommerfrische keine schweren Unfälle auf der Alm gab.
Ein bissiger Hund oder ein aufgebrachter Schuldner mit einer Schrotflinte: Nachdem Paul Bohill und Steve Pinner den Klingelknopf gedrückt haben, treten sie immer zwei Schritte zurück. Denn die Gerichtsvollzieher wissen nie, was sie hinter der Tür erwartet. Zudem ist der Fall, mit dem die Männer in dieser Folge betraut werden, besonders heikel. Ein junger Mann wurde von seiner eigenen Mutter aus der Wohnung geklagt. Und bei Familienangelegenheiten kochen oft die Emotionen hoch. Deshalb macht sich das Duo auf alles gefasst.
Archäologen haben am Westufer von Theben ein anscheinend ungestörtes Grab entdeckt. Es stammt aus einer Zeit, als die religiöse Hauptstadt des Landes von mächtigen Frauen beherrscht wurde. Im 8. Jahrhundert vor Christus bestimmten die "Gottesgemahlinnen des Amun" das Leben in Oberägypten. Sie waren die Töchter ausländischer Herrscher, die das Land am Nil unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Menschen aus ihrem Gefolge haben in Ägypten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der neu entdeckte Friedhof datiert in die sogenannte Spätzeit. Auf ihm wurden Menschen begraben, die ursprünglich nicht aus Ägypten stammten, sondern aus einem der ältesten Königreiche Afrikas. Lange Zeit herrschten die Pharaonen über das Land Kusch - oder Nubien, wie sie das im Süden an Ägypten angrenzende Gebiet nannten. Nubien war ein uraltes Königtum und berühmt für seine Goldvorkommen und Krieger, die dem Pharao vor allem als Bogenschützen dienten. Und nicht nur das. Die Ägypter bauten in Nubien auch zahlreiche Tempel, unter anderem für ihren höchsten Gott Amun. Dessen Tempel am nubischen Gebel Barkal galt als südliches Gegenstück zu Karnak, dem größten und wichtigsten Tempel Ägyptens. Als am Ende des sogenannten Neuen Reiches (circa 1550 bis 1070 vor Christus), der Zeitperiode, in der Ägypten zu einer Weltmacht aufgestiegen war, die Zentralmacht zerfiel, machten sich die Herrscher von Kusch dies zunutze. Sie marschierten in Ägypten ein, übernahmen die Macht und bestiegen als Könige der 25. Dynastie den Pharaonenthron. Die nötige Legitimation verschafften sie sich durch einen geschickten Schachzug. Sie setzten ihre Töchter als "Gottesgemahlinnen des Amun" ein - ein Amt, das es bereits seit Jahrhunderten gab, das aber im Laufe der Zeit fast in Vergessenheit geraten war. Unter den Kuschiten wurden die Amtsinhaberinnen zu Stellvertreterinnen des Königs, und als Gemahlinnen des höchsten Gottes Amun verschafften sie den kuschitischen Herrschern das Wohlwollen der thebanischen Priesterschaft und damit wohl auch das des ägyptischen Volkes. Zusammen mit der Herrscherfamilie kam auch ein Teil ihres Gefolges nach Ägypten. Über diesen Hofstaat ist bisher nur wenig bekannt. Das könnte sich jetzt durch den neu entdeckten Friedhof ändern, denn die Gräber stammen zum Teil aus der 25. Dynastie und stehen in engem Zusammenhang mit den "Gottesgemahlinnen des Amun".
In Neuseeland entdecken Archäologen die Überreste eines urzeitlichen Tieres, dessen schiere Größe sie zunächst vor ein Rätsel stellt. In Sibirien stoßen Wissenschaftler auf einem Felsplateau auf eine Sensation: eine steinzeitliche Siedlung, die alle Annahmen über die Menschen dieser Zeit in einem neuen Licht dastehen lässt.
Maggie Entenfellner präsentiert ein paar Exoten unter den Haustieren, die ganz besonders auf den Herbst vorbereitet werden müssen. Eichhörnchen Pauline zeigt uns, wie sie für eine Auswilderung noch vor dem Winter vorbereitet wird und etwas spanische Sonne bringt uns dann doch noch ein rassiger Schimmel, der einer prominenten Dame gehört.
Hunde im Herbst haben ähnliche "Probleme" wie wir Menschen: Sie müssen in der dunklen Jahreszeit
"sichtbar" gemacht werden und auch ihre Pfoten sowie ihr Fell sollten auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden.
Schildkröten zu halten, ist alles andere als einfach und um sie "winterfit" zu machen, sind ganz spezielle
Maßnahmen nötig.
Bei Sonja Klima ist tierisch was los. Die ehemalige Geschäftsführerin der traditionsreichen Spanischen Hofreitschule hat zu Hause fast so etwas wie einen "Privatzoo".
In der Auswilderungsstation der Eichhörnchenhilfe Salzburg werden alljährlich über 30
Eichhörnchen ausgewildert. So auch die kleine Pauline.
Maggie Entenfellner ist im Tierheim Parndorf zu Besuch. Diese Tiere suchen ein neues Zuhause: der junge Golden Retriever-Mischling Sammy, entzückende Meerschweinchen-Brüder, drei sechsmonatige Hundegeschwister und ein junges, noch namenloses Kätzchen.
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
Wustrow - die Halbinsel in der Ostsee zwischen Rostock und Wismar ist ein geheimnisumwitterter Ort. Seit 90 Jahren ist sie schon gesperrt, seit dreißig Jahren unbewohnt. Schon für drei Menschengeneration heißt es am Tor: Betreten verboten! Im Volksmund wird sie deshalb auch "Die verbotene Halbinsel" genannt.
Nur ganz wenige Menschen dürfen am Wachposten vorbei die Halbinsel betreten, Edelgard und Klaus Feiler gehören dazu. In den vergangenen drei Jahrzehnten haben die beiden auf Wustrow und in Rerik jeden Stein umgedreht und die bewegte Geschichte der beiden Orte, die 1938 von den Nationalsozialisten vereinigt wurden, recherchiert.
Auf dem ehemaligen Rittergut Wustrow errichten die Nationalsozialisten 1933 die größte Flak-Artillerieschule des Deutschen Reiches. Dafür müssen die letzten Privatbesitzer die Insel an die Wehrmacht verkaufen. Innerhalb von vier Jahren entsteht auf 1000 Hektar eine Militärstadt für 3000 Menschen. Im Mai 1945 an die Rote Armee kampflos übergeben, wird Wustrow 1949 sowjetische Garnison und mit 1000 Hektar der größte Standort der sowjetischen Armee an der Ostseeküste. Wieder kommen Flakartillerie-Einheiten, Raketenverbände und Panzer.
Zu DDR-Zeiten buchen Urlauber ihre Ferien im nahen Seebad Rerik inklusive Kanonendonner. Als 1993 der letzte Russe abzieht, legt der neue Eigentümer, der Bund, eine Kette um das Eingangstor. 60 Jahre wurde hier geschossen, überall liegen Munitionsreste und verlassene Militäranlagen sind eine Gefahr für die Öffentlichkeit.
Deshalb ist Marius Hein heute der Einzige, der auf der Halbinsel Wustrow einen Job hat. 2021, gleich nach seinem Studium, wird er hier Forst, Jagd- und Ökoflächenmanager. Begrenzt von Ostsee und Salzhaff und dem bewachten Eingangstor an der schmalen Zufahrt hat hier unfreiwillig ein Natur-Experiment begonnen. Die Natur holt sich zurück, was die Militärs ihr einst nahmen. Sie kann hier machen, was sie will - nahezu ohne Eingriff des Menschen. Seither haben sich viele bedrohte Pflanzen und Tiere angesiedelt, seltene Libellenarten, Amphibien und Reptilien. Knapp 100 Vogelarten brüten oder rasten im Naturschutzgebiet
Die erste Aufgabe für Marius Hein, er muss zählen, wie viel Wild es in seinem Revier wirklich gibt und wo überall die Sperrmüllhaufen der Geschichte liegen. 1998 hat der Bund die gesamte Halbinsel an den Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld verkauft. Sehr zum Ärger vieler Reriker, die auch gern ein Stück von Wustrow abbekommen hätten, aber nicht zum Zuge kamen. Seitdem steht die Welt still auf Wustrow. Die Halbinsel ist ein Teil der Gemeinde Rerik und seit dem Verkauf versagen die Stadtvertreter Jagdfeld die Baugenehmigungen und sperren 2003 sogar den Wustrower Hals - die einzige Zufahrt zur Halbinsel.
Der Film erzählt aus verschiedenen Blickwinkeln Wustrows bewegte Geschichte - eine spannende Zeitreise durch die deutsche Historie der vergangenen knapp 100 Jahre.
Walter versucht, Doris fürs Angeln zu begeistern. Doch sie findet keinen Gefallen an seinem Lieblingshobby und ihre Tochter Marlies muss am Ende zwischen den beiden vermitteln. Leo und Klaus wollen währenddessen den Wiener Opernball aufmischen und probieren schon mal den passenden Frack an.
Motto in Koblenz: Ärmel adé - Mache deine neue Weste zum Blickfang!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.