Der Vogelzug ist eines der größten Naturwunder unseres Planeten. Milliarden von Vögeln ziehen nicht nur zu bestimmten Jahreszeiten über Ländergrenzen hinweg: An jedem Tag des Jahres sind Vogelpopulationen in Bewegung.
Die Universum-Dokumentation stellt den Vogelzug aus einer völlig neuen Perspektive vor und macht klar, dass hinter der größten Migration der Erde viel mehr steckt als "nur" das Pendeln zwischen Norden und Süden. Der Film zeigt die unzähligen Spielarten des Phänomens Vogelzug anhand spektakulärer Protagonisten. Ein bedeutender Knotenpunkt ihrer Wanderungen ist das Vogelparadies Seewinkel in Österreich. In dieser vielfältigen Region kreuzen sich die Wege hunderter Vogelarten. Vergleichbar mit einem internationalen Flughafen ist der Seewinkel eine Drehscheibe für wandernde Vögel auf ihren unglaublichen Reisen zwischen Europa, Afrika und Asien. Hier finden sie nahrungsreiche Rastgebiete und sichere Brutplätze. Leistungsflieger wie der Kampfläufer begegnen auf ihrer Route den im Seewinkel ansässigen Graugänsen und Kiebitzen. Die Dokumentation begleitet Erpel, die sich aus ganz Europa hier zum Überwintern versammeln und erst im Frühling erfahren werden, wo sie ihre neue Liebe hinführt. Genauso wie den europäischen Rekordhalter im Non-Stop-Flug - eine Schnepfe - die 5500 Kilometer ohne Pause zurücklegt und die Nachtigall, die auf dem Zug nach Afrika ihr Körpergewicht halbiert.
Ein Film von Mario Kreuzer und Leander Khil
In dieser Folge der ORF-III-Dokumentationsreihe "Schicksalstage Österreichs" geht es zurück ins Jahr 1985, in dem österreichischer Wein als "Frostschutzperle" international für Aufsehen sorgte. Durch die Beimengung des Frostschutzmittels Diäthylenglykol und die Fälschung von Zertifikaten hatten Erzeuger und Händler ein Millionengeschäft gemacht. Die Folge: unzählige Verhaftungen, ein veritabler Politskandal und durch ein rasch durchgeboxtes neues Weingesetz der Beginn einer Erfolgsgeschichte des österreichischen Weins, die bis heute anhält.
Von heute auf morgen wirft Schausteller Leonard seine Frau Ellen nach 17 Ehejahren aus dem gemeinsamen Wohnwagen. Einen Grund nennt er ihr nicht. Als der 16-jährige Max zu seiner Mutter hält und ebenfalls auszieht, zahlt Leonard keinen Unterhalt mehr. Hat Ellen ihren Noch-Ehemann deshalb so schwer verletzt? Und wird sie vor Gericht endlich erfahren, warum Leonard sie von einem auf den anderen Tag sitzen gelassen hat?
Gordon Ramsay macht sich auf den Weg nach Sacramento zu Sandra Dee's BBQ und Seafood Restaurant. Das Lokal existiert bereits seit 19 Jahren, doch die Gäste werden immer weniger. Besitzerin Sandra ist ratlos und benötigt dringend Gordons Hilfe. Dem Sternekoch bleiben gerade einmal 24 Stunden Zeit, um die Ursache der Krise zu finden und für frischen Wind zu sorgen.
Das ist an Wirtschaftlichkeit kaum zu toppen! Um an die begehrten Gutscheine zu gelangen, fischt Desirae in öffentlichen Altpapiercontainern. Stephanie geht die Sache genau andersherum an. Sie investiert in Zeitungsabonnements. Und wenn die Gratis-Coupons nicht reichen, plündert sie die vollen Briefkästen leerstehender Häuser.
Die Flüssigkeit in der Rinde des Uvos-Baums wirkt antibakteriell. Der Saft ist genau das, was "EJ" jetzt braucht. Denn der Outdoor-Crack ist nach seinem langen Marsch durch die Wildnis extrem durstig. Seine Mission hat "EJ" aber noch nicht erfüllt. Der Survival-Kandidat sucht auf seiner Erkundungstour nach Jagdgründen, in denen sich sein Team besser mit Nahrung versorgen kann. Matt, Dan und Waz freuen sich unterdessen auf ein Festmahl. Das Trio gart am Lagerfeuer die Zunge eines Kaimans. Das Fleisch des Tieres liefert den Männern Fett und Proteine.
2025 handeln El Salvadors Präsident Nayib Bukele und Donald Trump einen Deal aus: El Salvador nimmt in seinem Megagefängnis CECOT Abschiebehäftlinge aus den USA auf. Was steckt dahinter? Für Trump eine günstige Abschiebemöglichkeit, für Bukele ein lukrativer Deal. Doch er soll dazu die Auslieferung von salvadorianischen Bandenchefs gefordert haben. Aussagen vor US-Gerichten könnten ihm nach Recherchen der Zeitung "El Faro" gefährlich werden. Nach seinem Amtsantritt 2019 gelingt es Nayib Bukele binnen kurzer Zeit, die Mordrate in El Salvador nach Regierungsangaben dramatisch zu senken. Doch mit welchen Maßnahmen? Mit "mano dura" - einer Sicherheitspolitik der "harten Hand" - greift Bukele seit März 2022 durch. Er verhängte in El Salvador den Ausnahmezustand, der bis heute anhält. Diese Notfallmaßnahme räumt Bukele weitreichende Befugnisse ein: Willkürliche Massenverhaftungen sind an der Tagesordnung - rund 80.000 Erwachsene und Jugendliche seien laut der Regierung von El Salvador seitdem inhaftiert worden, viele allerdings ohne ordnungsgemäßes Verfahren. Dass es dabei nach Schätzungen der NGO Socorro Jurídico Humanitario auch rund 20.000 Unschuldige trifft, nimmt die Bevölkerung und die Regierung in Kauf. El Salvador ist damit das Land mit der weltweit höchsten Inhaftierungsrate, gilt nun aber als eines der sichersten Länder Lateinamerikas. Die Erleichterung über mehr Ruhe und Ordnung in den Gemeinden scheint gegenüber der Bedenken zu überwiegen. Viele der festgenommenen Bandenmitglieder landen in CECOT, dem modernen Megahochsicherheitsgefängnis für "terroristische Gefangene". Es fasst bis zu 40.000 Menschen. Ein riesiger Betonbau, gesichert von Stacheldrahtzäunen, Stahltoren und schwer bewaffneten Wächtern. Die Haftbedingungen sind extrem, die Ausstattung minimal. Es gibt keinen Kontakt zur Außenwelt. In dieses Riesengefängnis wurden laut Präsident Bukele nun auch die mutmaßlichen Bandenmitglieder aus Venezuela gebracht, die US-Präsident Donald Trump nach El Salvador abschieben ließ. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zahlen die USA El Salvador für die in beiden Ländern hoch umstrittene Aktion sechs Millionen US-Dollar. Kritiker fürchten, dass Bukeles innen- und außenpolitische Strategien Hand in Hand mit seinem eigentlichen Ziel gehen: dem Streben nach institutioneller Kontrolle, Autoritarismus und dem eigenen Machterhalt. Tatsächlich höhlt Bukele die Demokratie immer weiter aus, schwächt Justiz, Opposition und Pressefreiheit. Zahlreiche Grundrechte sind außer Kraft gesetzt. Durch eine tiefgreifende Verfassungsreform, die am 31. Juli 2025 beschlossen wurde, kann Bukele nun unbegrenzt zum Präsidenten wiedergewählt werden. Er selbst nennt sich den "coolsten Diktator der Welt". Nach Recherchen von Journalisten der unabhängigen lateinamerikanischen Investigativplattform "El Faro", die inzwischen im Exil leben, soll der salvadorianische Machthaber offenbar vor seiner Wahl mit den berüchtigten Gangs verhandelt haben. Als Gegenleistung für Unterstützung im Wahlkampf sollen die Banden hohe Summen erhalten haben. Zudem habe Bukele inhaftierten Gangbossen Privilegien zugesagt, wenn diese im Gegenzug für einen deutlichen Rückgang der Mordrate sorgen würden. Bukele selbst hat erklärt, die Rückführung von MS-13-Bandenmitgliedern würde El Salvador helfen, "die Informationsbeschaffung abzuschließen und die letzten Reste" der Bande zu verfolgen. Doch Journalisten und Insider vermuten einen Vertuschungsversuch. Bukele wolle vor allem verhindern, dass die in US-Haft befindlichen Bandenführer Details ihrer früheren Geschäfte mit Bukeles Regierung preisgeben. In der Dokumentation beleuchten die Investigativjournalisten Carlos und Óscar Martínez, was hinter dem umstrittenen Abschiebeabkommen zwischen Bukele und Trump steckt; und welche Vorteile sich beide Staatsoberhäupter davon versprechen.
Goodbye Kaiser - hello Party! In dieser Folge der "Terra X"-Reihe "Deutschland in ..." mit Mirko Drotschmann nimmt der Historiker die Goldenen Zwanziger unter die Lupe. Vor rund 100 Jahren erleben die Deutschen ein wildes Jahrzehnt. Der Erste Weltkrieg ist zu Ende, das prüde Kaiserreich Geschichte. Vergnügen, Rausch und Tempo bestimmen das neue Lebensgefühl. Es ist ein Aufbruch, aber es gibt auch Schattenseiten. Die Goldenen Zwanziger stehen für Tabufreiheit, Experimentierfreude in Kunst und Film, für sprühenden Erfindergeist und für die Emanzipation der Frau. Alles golden also? Nicht für alle Deutsche - viele Hunderttausende sind Kriegsinvaliden, es gibt Massenarmut, Arbeitslosigkeit und verdeckte Prostitution. Was ist Mythos, was Wahrheit an unserem Bild von den Goldenen Zwanzigern? Mirko Drotschmann zeigt das schillernde Jahrzehnt zwischen Kaiserzeit und Diktatur in allen Facetten. Dafür besucht er Revuepaläste und Bauhausvillen, testet einen Raketenwagen und steigt in eine der ersten Lufthansa-Maschinen. In einem virtuellen Studio lässt der Moderator den größten Amüsiertempel Berlins, das "Haus Vaterland", wieder auferstehen oder verwandelt sich in ein Kunstobjekt des Expressionismus, Kubismus und Surrealismus. Die Goldenen Zwanziger umfassen die Zeit zwischen der Hyperinflation 1923 und der Wirtschaftskrise 1929. Nur sechs Jahre, in denen die Wirtschaft brummt und viele Deutsche eine Zeit von Wohlstand und Freiheit genießen können. Erstmals leben sie in einer Demokratie - der Weimarer Republik. Die Verfassung der Weimarer Republik gilt als eine der fortschrittlichsten der Welt. Frauen dürfen zum ersten Mal in der deutschen Geschichte wählen und sich sogar wählen lassen. Fast jede dritte Frau ist damals berufstätig: als Stenotypistin, "Fräulein vom Amt", aber auch als Rechtsanwältin oder Juristin. Zum Erkennungszeichen der "neuen Frau" wird die Mode. Flapper-Kleid und Bubikopf ersetzen die langen Zöpfe und engen Korsagen der Kaiserzeit. Auch das Auto wird zum Symbol der weiblichen Emanzipation. Dafür steht vor allem Clärenore Stinnes, die als erster Mensch überhaupt mit einer Limousine die Welt umrundet. Die Brüder Wilhelm und Fritz Opel importieren 1923 ein neuartiges Fertigungsverfahren aus Amerika - das Fließband - und senken damit die Produktionskosten. Der "Opel Laubfrosch" wird damit zum "Auto für jedermann". BMW, Daimler und Audi ziehen nach. 1924 rattern über 100 000 Autos durch die Weimarer Republik. Kürzere Arbeitszeiten durch die Einführung des Achtstundentages lassen die Freizeitkultur aufblühen. Autorennen, Boxkämpfe oder Radsport werden zum Massenvergnügen. Nach den Erfahrungen von Krieg und Wirtschaftskrise feiern die Deutschen, als ob es kein Morgen gibt. Die Hauptstadt Berlin wirbt mit mehr als 100 Nachtklubs, Bühnen und Varietés um die vergnügungssüchtige Kundschaft. Auch wenn es um Wissenschaft geht, sind die Zwanzigerjahre "golden". Die Weimarer Republik stellt damals ein Drittel aller Nobelpreisträger, darunter Fritz Haber, Max Planck oder Albert Einstein. Der Berliner Arzt Magnus Hirschfeld gründet das weltweit erste Institut für Sexualwissenschaft. Mit seinem Einsatz für die Anerkennung von gleichgeschlechtlicher Liebe und Transsexualität ist er seiner Zeit weit voraus. Und der schwäbische Ingenieur Claude Dornier bricht mit seinen Amphibien-Flugzeugen zu neuen Ufern auf. Zum Beispiel mit dem "Wal", einem Flugboot, das 1925 Roald Amundsen zu seiner Arktisexpedition fliegt, oder der "DO-X", das seinerzeit das größte Flugzeug der Welt ist. Der Börsencrash in den USA im Oktober 1929 läutet das Ende der schillernden Zwanzigerjahre ein. Auch in Deutschland stürzen die Aktienkurse in den Keller - bankrotte Firmen, Massenarbeitslosigkeit und Verelendung sind die Folge. Die Krise erschüttert die junge Weimarer Republik. In weniger als vier Jahren ergreifen die Nationalsozialisten unter Adolf Hitler die Macht und versetzen Deutschland und den Rest der Welt in Angst und Schrecken.
Gleich zwei italienische Highspeed-Züge werden in dieser Dokumentation vorgestellt: Der staatliche Frecciarossa 1000 und der privat betriebene Italo EVO konkurrieren auf den gleichen Bahnhöfen und Strecken um Kunden. Der "rote Pfeil" rauscht mit 300 Kilometern pro Stunde von Mailand ins 800 Kilometer entfernte Neapel. Mit dem ebenfalls rot lackierten Italo EVO fährt Teddy Wilson von Venedig bis nach Turin. Technik und Eleganz, Geschwindigkeit und die Schönheit Italiens - was will man mehr?
Künstlerische Darstellungen an öffentlichen Orten sind in Österreich bewilligungspflichtig. In Wien ist die Magistratsabteilung 36 zuständig. Hier holen sich die Musiker Rocky und Knostl eine Platzkarte. Doch die zugewiesenen Plätze sind mehr schlecht als recht. Und so bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den inoffiziellen Weg zu gehen. ATV begleitet Künstler, die ihre Berufung im Straßenkunstdasein gefunden haben. Doch können sie davon alleine leben?
"Couponing" als Lebensform - das trifft auf Chris aus Pennsylvania voll und ganz zu. Vom Handwerkerartikel bis zur Hose - der Theologiestudent hat eine ausgeprägte Sammelleidenschaft. Antoinette in Chicago muss dagegen zusehen, wie sie über die Runden kommt. Sie ist alleinerziehend und kümmert sich zusätzlich um ihre Mutter. Um ihr knappes Haushaltsgeld aufzubessern, sammelt sie Gratis-Coupons.
Hochverarbeitete Lebensmittel, leere Nährstoffe, Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck - Jenke von Wilmsdorff wirft einen Blick in die Welt der Lebensmittelindustrie und deckt dabei die Psychologie und die raffinierten Tricks der Hersteller auf.
Gleich zwei italienische Highspeed-Züge werden in dieser Dokumentation vorgestellt: Der staatliche Frecciarossa 1000 und der privat betriebene Italo EVO konkurrieren auf den gleichen Bahnhöfen und Strecken um Kunden. Der "rote Pfeil" rauscht mit 300 Kilometern pro Stunde von Mailand ins 800 Kilometer entfernte Neapel. Mit dem ebenfalls rot lackierten Italo EVO fährt Teddy Wilson von Venedig bis nach Turin. Technik und Eleganz, Geschwindigkeit und die Schönheit Italiens - was will man mehr?
In der vierten Folge der neuen WDR Reihe trifft Moderatorin Sabine Heinrich einen pensionierter Kapitän, der jahrzehntelang mit einem Ausflugsschiff auf dem Datteln-Hamm-Kanal unterwegs war. Auf seinem Schiff "Oldie" bringt er Sabine nach Hamm, Hier erfährt sie, warum die Lippe für das gesamte westdeutsche Kanalnetz so bedeutend ist, macht sich in den Lippeauen mit einer Naturfotografin auf die Suche nach seltenen Amphibien und paddelt durch das "Cornwall Westfalens", einen besonders wilden Abschnitt der Lippe.
La Merced de Buenos Aires in Ecuador liegt in den Anden, fast 3500 Meter über dem Meeresspiegel. In der abgelegenen Gegend wurden vor wenigen Jahren unglaubliche Goldvorkommen entdeckt. Doch die Arbeitsbedingungen sind extrem und die Angst vor dem Tod allgegenwärtig. Für ein paar Gramm Gold müssen die Bergleute immer wieder Leib und Leben riskieren. Die Schächte sind nicht gesichert, und starker Regen verursacht regelmäßig Erdrutsche am Berghang. Die Minen, die zu den höchst gelegenen der Welt zählen, enthalten Gold von außergewöhnlich hoher Qualität. Bislang hat die Regierung den illegalen Abbau der Goldvorkommen toleriert - vorausgesetzt, es fließt genügend Schmiergeld. Doch nun haben die Behörden ein Embargo verhängt. Polizeisperren verhindern, dass die Arbeiter ihr mühsam gewonnenes, goldhaltiges Material ausführen und verkaufen. Sebastian Perez Pezzani begibt sich auf den beschwerlichen Weg zu den Minen, um zu beobachten, unter welch gefährlichen Bedingungen das Edelmetall abgebaut wird. Und der Reporter spricht mit Bergleuten und Gewerkschaftern, die um ihre Arbeit und ihr Gold kämpfen. Der Journalist Sebastian Perez Pezzani begibt sich in dieser Reihe an unwirkliche und gefährliche Orte in aller Welt.
Immer mehr Berufsbilder sind vom Aussterben bedroht. Einige wenige halten die Tradition aber am Leben, als die letzten ihrer Art. Dazu gehören auch Vater und Sohn Mitterlehner, die als Messerschleifer durchs Land ziehen. Derweil repariert der 84-jährige Leo Josimovic als einer der letzten Vertreter seines Standes alte analoge Radios in seiner Wiener Werkstatt. Luxuriöser geht es bei den Schuhmachern von Rudolf Scheer zu, deren Kunden sich auch mal Schuhe aus Python-Haut wünschen.
In den Brenta-Dolomiten leben Braunbären in unmittelbarer Nähe zu Menschen und gewähren seltene Einblicke in ihr Verhalten. Im Mittelpunkt steht Horst Eberhöfer, der sich vom Wilderer zum Tierfotografen wandelt und über Jahre hinweg einzigartige Aufnahmen dieser Tiere macht. Aus der Begegnung von Kameramann Marco Polo und Regisseur Markus Frings entstand ein Film, der beeindruckende Naturaufnahmen mit dem Zusammenleben von Mensch und Bär verbindet.
Chrystie ist alleinerziehende Mutter und in Sachen Gutschein-Shopping eine ziemliche Anfängerin. Trotzdem hat sie in den vergangenen acht Monaten bereits 7000 Dollar gespart. Ihre kleine Wohnung quillt von den Vorräten schon über, doch Chrystie ist im Shoppingfieber und will bei ihrem nächsten Beutezug weitere 600 Dollar einsparen. Treasure ist Coupon-Profi und verfügt über ein Warenlager im Wert von 35.000 Dollar. Bei ihrer letzten Shoppingtour ist ihr jedoch ein Fehler unterlaufen, den sie jetzt ausbaden muss.
Hugenotten aus Frankreich, der Siegeszug des Döners oder Modehochburg in den Zwanzigerjahren: Mirko Drotschmann lädt zu einer faszinierenden Zeitreise durch die Geschichte Berlins ein. Sie beginnt im Nikolaiviertel, der Wiege Berlins, und führt über Kreuzberg, wo im 18. Jahrhundert die Maulbeerbäume der Seidenspinner wuchsen, zum Berliner Schloss. Dem Ort, an dem sich die Geschichte Berlins verdichtet. Jeder Winkel von Berlin erzählt eine andere "Heimat"-Geschichte: seien es 800 Jahre Stadtgeschichte, die unter der größten städtischen Ausgrabung Deutschlands unter dem Molkenmarkt liegt, der positive Einfluss von Einwanderern, die in Berlin eine neue Heimat finden und neue Berufe wie Patissiers oder Handschuhmacher mitbringen, oder die Geschichte von Liberalisierung und Emanzipation, als die Modehäuser den Berliner Chic erfinden. Er avanciert bald zur Weltmode - nicht zuletzt wegen Marlene Dietrich. Die Geschichte Berlins kann nicht ohne die Verfolgung und Vertreibung eben dieser jüdischen Avantgarde erzählt werden. Hitler wollte Berlin zu einem nationalsozialistischen "Germania" umwandeln. Die Folgen seiner Herrschaft waren Krieg und letztlich die Teilung der Stadt. Wie Ostberliner versuchten, in den Westen zu fliehen, erzählt Dietmar Arnold vom Verein "Berliner Unterwelten". In "Zeitreise Heimat - Berlin" wird auch das facettenreiche, kulinarische Berlin beleuchtet. Etwa, wenn es um die Geschichte des Döners geht, der schon fast zu einem Symbol der Stadt geworden ist. Der Film führt zurück in die 1970er-Jahre, als der Döner Kebab - angeblich! - in Berlin erfunden wurde. Eine Geschichte, die mit türkischen Gastarbeitern beginnt, die ihre traditionelle Küche an die deutschen Geschmäcker anpassten und dabei eine Fast-Food-Sensation schufen. Mirko Drotschmann trifft Berlinerinnen und Berliner, erkundet mit ihnen ihre Stadt. Die Zeitreise erfolgt mithilfe von digitalen Überblendungen, die visuell ein Fenster in die Vergangenheit öffnen, indem sie Szenen und Orte von heute in Momentaufnahmen von damals verwandeln. In ausgewählten Szenen wird der Moderator in das historische Bewegtbildmaterial oder die Fotografien von damals versetzt und taucht so hautnah in diese Welt von früher ein.
Die Folge der ORFIII-Dokumentationsreihe "Schicksalstage Österreichs" beleuchtet die Ereignisse vom 6. bis 14. August 2002. Durch heftige Regenfälle steigen die Pegelstände in vielen Regionen so schnell, dass die meisten Betroffenen kaum Zeit haben ihre Habseligkeiten zu retten. Landesweit sind Hilfskräfte im Dauereinsatz, doch die Naturgewalten geben den Takt vor. Nach dem 8. August hört der Regen auf, doch die Aufräumarbeiten werden durch ein weiteres Tief, das verheerende Ausmaße hat, am 11. August unterbrochen. Experten sprechen von einem Ereignis, das statistisch nur alle 500 bis 2.000 Jahre vorkommt. Für viele Menschen sind einst sichere Orte unwiederbringlich verloren gegangen. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Schriftsteller Peter Turrini und der damalige Landeshauptmann Erwin Pröll erinnern sich an die dramatischen Tage.
Um die Gemeinden wiederaufzubauen und besseren Hochwasserschutz zu etablieren, benötigt es Geld vom Bund. Geld, das ursprünglich für eine Steuerreform und den Kauf von Abfangjägern vorgesehen war. Die Bundesregierung reduziert die Anzahl der Abfangjäger und verschiebt die Reform. Dies ruft das einfache FPÖ-Parteimitglied Jörg Haider auf den Plan. Die Steuerreform war ein zentrales Element der Regierungsbildung 2000. Spannungen zwischen Haider und der Regierung führen schließlich zum Sonderparteitag der FPÖ in Knittelfeld und letztlich zu vorgezogenen Neuwahlen.
Das Jahrhunderthochwasser hatte nicht nur Auswirkungen auf die Politik-, sondern auch auf die Naturlandschaft Österreichs. Die Dokumentation wirft einen Blick zurück und fragt nach den Veränderungen in Bezug auf einen modernen Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels.
Einige der erfolgreichsten Fischer Neu Englands machen sich erneut auf den Weg nach North Carolina, zu den Outer Banks, wo sie den heißbegehrten Blauflossen-Thunfisch ins Netz bekommen wollen. Mit Dollarscheinen in den Augen beginnen sie die Arbeit, stellen aber bald fest, dass die Wetterbedingungen und der knallharte Wettkampf nicht zu unterschätzen sind.
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.
Kann sich eine sechsköpfige Familie mit gerade einmal 50 Dollar die Woche über Wasser halten? Familie Flores schafft das mit extremem "Couponing". Vom Ehemann bis zu den Kindern - damit die Gutschein-Methode greift, müssen in Arizona alle an einem Strang ziehen. Auch Amanda hat der Ehrgeiz gepackt. Sie will in dieser Episode ihren eigenen Gratis-Coupon-Rekord brechen.
Als einer der weltweit renommiertesten Naturfotografen bereist Michael Martin seit Jahrzehnten die außergewöhnlichsten Naturlandschaften der Erde auf der Jagd nach den besten Fotos. In über 30 Büchern, tausenden Vorträgen, zahlreichen Ausstellungen und Dokumentarfilmen berichtet er von seinen Reisen. In seiner neuen Reihe "Mit der Kamera um die Welt" zeichnet Michael Martin mit spektakulären Aufnahmen ein eindrucksvolles Porträt unseres Planeten und seiner geografischen Besonderheiten.
Palmasola ist das größte Gefängnis Boliviens. Doch obwohl dort die gefährlichsten Verbrecher des Landes eingesperrt sind, findet sich in der gesamten Haftanstalt kein einziger Wärter. Mehr als 5000 Gefangene leben in dieser Gefängnisstadt, die eigentlich nur für 800 Insassen gebaut wurde. Die Aufseher bewachen nur das Außengelände, innerhalb der Mauern sorgen die Disciplinas, eine Gruppe von Häftlingen, für Recht und Ordnung. Die Gefangenen verwalten sich selbst. Im Gefängnisblock PC 4 haben sie eine kleine Stadt erschaffen, in der es Restaurants, Geschäfte, Häuser und sogar Spielhallen gibt. Häftlinge wohnen dort mit ihren Frauen und Kindern inmitten von Mördern, Drogenhändlern und Vergewaltigern. "Regiert" wird Block PC 4 von Leonidas, dem mächtigsten Insassen Palmasolas. Mit seiner Erlaubnis begibt sich Reporter Sebastian Perez Pezzani für fünf Tage in die Haftanstalt, um mit den Menschen zu sprechen, die dort gestrandet sind. Schwerstverbrecher, die von der Gesellschaft verstoßen sind und vom bolivianischen Rechtssystem vergessen wurden. Der Journalist Sebastian Perez Pezzani begibt sich in dieser Reihe an unwirkliche und gefährliche Orte in aller Welt.
Bier, Brezen, Lederhosen: München ist mehr als diese Klischees. Mirko Drotschmann stellt eine Stadt vor, die auf dem Weg zur pulsierenden Metropole von heute einiges durchgemacht hat. Vom frühen Salzhandelsplatz bis zur nationalsozialistischen Hauptstadt der Bewegung. "Terra X" begibt sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte der bayerischen Landeshauptstadt, die für viele gerade wegen ihres Postkartenidylls der Inbegriff von "Heimat" ist. Dazu trägt sicher auch ihre Lage inmitten von Seen und Voralpen bei. Wie einst in der Eiszeit der Grundstein für München gelegt wurde, erklärt der Gletscherforscher Wilfried Hagg. Mirko Drotschmann trifft Menschen, die München ihre Heimat nennen. Zum Beispiel Jason Charles, den es aus Trinidad und Tobago der Liebe wegen nach München verschlagen hat und der jetzt als einziger schwarzer Flößer Deutschlands den uralten Brauch auf der Isar fortführt. Oder Traditionsmetzger Andreas Gaßner, von dem Mirko nicht nur lernt, wie man echte Weißwurst herstellt, sondern auch, warum sie früher in den Gasthäusern Münchens bis 12.00 Uhr komplett verzehrt sein musste. Luise Kinseher, auch bekannt als "Mama Bavaria", führt Mirko Drotschmann zu ihren Lieblingsorten und erklärt, warum der "Alte Peter" Heimatgefühle bei ihr weckt. Ob einheimisch oder zugezogen, sie alle begreifen die Stadt als ihr Zuhause. Der Film beleuchtet die entscheidenden Momente der Geschichte, die diese Heimat geformt haben: die Gründung durch Heinrich den Löwen, die Bedeutung des Salzhandels, die Pracht der Bayerischen Könige, die Dunkelheit der Kriegsjahre bis hin zum Wirtschaftswunder und der kulturellen Vielfalt einer modernen Stadt von heute. Natürlich darf in München auch das Oktoberfest nicht fehlen, gestartet 1810 als Prinzenhochzeit und damit historisch viel mehr als nur ein schnödes Biergelage. Der Film nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Geschichte des Festes, berührt dabei das tragische Attentat von 1980 und zeigt, wie dieses Volksfest über die Zeit zu einem weltweiten Symbol für Ausgelassenheit und Zusammengehörigkeit gewachsen ist. Mit seiner Leidenschaft für Geschichte und seiner Fähigkeit, komplexe Themen verständlich und unterhaltsam zu präsentieren, führt Mirko Drotschmann durch alte und neue Facetten Münchens. Die Zeitreise erfolgt mithilfe von digitalen Überblendungen, die visuell ein Fenster in die Vergangenheit öffnen, indem sie Szenen und Orte von heute in Momentaufnahmen von damals verwandeln. Das gleiche Motiv in derselben Perspektive zeigt sich so im Wandel der Zeit und wird erlebbar. In ausgewählten Szenen wird der Moderator in das historische Bewegtbildmaterial oder die Fotografien von damals versetzt und taucht so hautnah in diese Welt von früher ein.
Für den belgischen Freizeitpark Plopsaland De Panne entsteht in Waldkirch im Schwarzwald einer der modernsten und extremsten Spinning Coaster der Welt. Hierbei drehen sich die Wagen horizontal auf einer vertikalen Achse. Für das komplexe Fahrgeschäft müssen 723 Tonnen Material geschweißt, transportiert und schließlich vor Ort zusammengesetzt werden - ein logistischer Kraftakt. Dafür entstehen 98 Schienenteile in sogenannter Fachwerkstruktur, die teilweise in Handarbeit gefertigt werden.
Die Strände von Sansibar sind paradiesisch, aber hinter dem Mythos steckt mehr als weißer Sand und türkises Wasser. Die Einwohner der Insel im Indischen Ozean haben keine einfachen Lebensumstände, das Land ist arm und die Infrastruktur oft mangelhaft. Aber man spürt man den Optimismus der Menschen.
In Jambiani haben sich Frauen mit einer Schwammzucht eine neue Lebensgrundlage geschaffen. In dem muslimisch geprägten Land kommt es oft vor, dass sich Männer Zweit- und Drittfrauen nehmen und die ersten Ehepartnerinnen mit Kindern und ohne Geld zurücklassen. Schwämme sind bei Touristen als Mitbringsel beliebt und erzielen Preise von bis zu 30 Euro. Einige der alleinerziehenden Mütter haben es so geschafft, ihr eigenes Haus zu bauen.
Auch die Sängerin Siti Amena beschäftigt sich mit der Situation der Frauen. Sie selbst war Opfer von häuslicher Gewalt. Sie spielt mit ihrer Band Taraab, die traditionelle Musik Sansibars, versucht aber, ihn mit Elementen aus Jazz und Rock zu kombinieren. Mit der heiteren, modernen Version des Taraab auf ernste weibliche Themen aufmerksam zu machen, sieht Siti als ihre Mission.
Auch die Farmerin Mwatima Chuma will Sansibar verändern. Sie betreibt die erste Farm, die Gemüse ohne jegliche chemische Unterstützung anbaut. Sie hat früher im Landwirtschaftsministerium gearbeitet und war mitverantwortlich, dass sich auf Sansibar Monokulturen und starker Einsatz von Pestiziden etabliert haben. Dafür bittet sie inzwischen um Vergebung und will den anderen Bauern ein Vorbild sein, dass es auch ohne Chemie geht, wie der Film auf eindrucksvolle Weise zeigt.
Die in den USA geborene Sopranistin Anna Moffo gab 1955 in Spoleto ihr Bühnendebüt als Opernsängerin in Donizettis 'Don Pasquale'. Von 1959 bis 1976 sang sie regelmäßig an der Metropolitan Opera New York. Es folgten Einladungen der Opernhäuser von Wien, Berlin, Mailand und Paris. Neben dem klassischen Repertoire widmete sie sich auch der Operette und dem Musical und arbeitete als Schauspielerin.
Anna Moffo singt in dieser 1970 in Berlin entstandenen Fernsehproduktion Opern- und Operettenmelodien mit dem RIAS-Tanzorchester und dem RIAS-Kammerchor unter Leitung von Paul Kuhn. Daneben gibt es Einblicke in die Probenarbeit und in die Einstudierung eines modernen Tanzes mit dem Choreographen Jürgen Feindt.
Die Reportage berichtet über die vielfältigen Einsatzgebiete im Zivildienst.
Die Reportage reist zu Orten und Persönlichkeiten, die unvergessen bleiben.
Die ORF-III-Produktion porträtiert eine der größten, aber auch umstrittensten Bergsteigerlegenden Österreichs - Heinrich Harrer. Er war nicht nur einer der vier Eiger-Nordwand-Bezwinger, Bestsellerautor und legendärer Lehrer des Dalai-Lama, er hat auch eine nationalsozialistische Vergangenheit. Der Österreicher war als Lehrer bei der NSDAP, als Berg- und Skiführer bei der SS und der SA. Bis heute ranken sich Gerüchte darum, dass er bei seiner Bezwingung der Eiger Nordwand Durchsteigung 1938 einen Hakenkreuz-Wimpel im Rucksack bei sich getragen hat um ihn auf dem Schweizer Berg zu hissen. Er selbst bestritt dies bis zu seinem Lebensende. Seine Leidenschaft gehört den Bergen und dem Skisport.
Im Frühjahr bricht er mit einer deutschen Expedition zum Nanga Parbat auf. Bei Kriegsausbruch im September 1939 werden die Bergsteiger von britischen Truppen in Indien aufgegriffen und in ein Internierungslager gesperrt. Ein Ereignis das sein Leben verändern wird. Harrer versucht einige Male auszubrechen, mit dem Tiroler Bergführer und Expeditionsleiter Peter Aufschnaiter gelingt ihm schließlich die Flucht nach Tibet, wo er sich zum Berater und Freund des Dalai Lama hinaufarbeitet. 1952 kehrt er nach Europa zurück, veröffentlicht "Sieben Jahre in Tibet" und wird damit zum Weltstar. Er wird zu einem der berühmtesten Östereicher seiner Zeit, zum Vorbild ganzer Generationen und zu einer Legende unter den Bergsteigern.
Sie wurden in Nepal geboren und arbeiten dort als Tourguides. Doch jährlich zur Sommersaison zieht es sie nach Österreich - zum Arbeiten auf die Alm. Wie es dazu kam, wie sie mit Kulturunterschieden umgehen und welchen Herausforderungen sie sich täglich stellen, zeigt "kreuz & quer nah dran".
Danach im "kreuz & quer plus": Iconic - Schlüsselmomente: Ein Gebet auf dem Tahrir-Platz.
Eigentlich soll Senior Pascal nur wegen eines Lipoms behandelt werden. Doch auf dem Röntgenbild entdecken die Tierärzte etwas Verdächtiges in seinem Magen. Dr. G übernimmt - und zieht einen Fremdkörper nach dem anderen hervor. Besonders das letzte Stück wird zur Herausforderung, denn bei dem 13 Jahre alten Hund zählt jede Minute unter Narkose. Danach braucht Katze Binky dringend Hilfe: Ein langes, völlig verheddertes Objekt steckt in ihrem Magen fest und lässt sich nur stückweise lösen. Während der Endoskopie-Spezialist um jeden Zentimeter kämpft, rätseln alle, was Binky verschluckt haben könnte.
USA: Lügen und Hetze, Trump im Wahlkampfmodus/ Frankreich: Gewalt und Zerstörung, Randalierer haben die Schülerproteste gekapert/ Ukraine: Flucht aus den von Russland besetzten Gebieten vor Hunger und Terror/ Israel: Vor den Wahlen Besuch in Kirjat Schmona, Abkehr von Netanjahu?/ China: Wo die Sehnsucht nach Liebe immer kurioser wird
Österreich von oben: Filmemacher Georg Riha präsentiert die Natur- und Kulturlandschaften der Alpenrepublik aus der Vogelperspektive und entdeckt dabei die "Juwele des Landes".
Im Film werden auch historische Bauten und unbekanntere Gegenden umkreist und in verschiedenen Jahreszeiten und Wetter- sowie Lichtstimmungen in Szene gesetzt: von der Wachau bis zum Großglockner, von Hallstatt bis Schönbrunn.
Eine Hommage an sein Heimatland wollte der preisgekrönte österreichische Filmemacher Georg Riha mit "Über Österreich - Juwele des Landes" erschaffen - eine filmische Vermessung Österreichs aus der Vogelperspektive. Der studierte Kameramann, Jahrgang 1951, gründete noch während des Studiums an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien eine Foto- und Werbeagentur.
Bereits Anfang der 1980er-Jahre spezialisierte er sich auf Flugfotografie und war maßgeblich an technischen Innovationen wie der CAMCAT, einer Seilkamera, die Kamerafahrten in unwegsamem Gelände ermöglicht, beteiligt. Mithilfe eines Helium-Zeppelins, ebenfalls eine eigene Entwicklung, gelangen ihm absolut ruhige Filmaufnahmen von Berggipfeln oder Kirchtürmen - zu einer Zeit, als Drohnen noch eine abstrakte Zukunftsvision waren.
In der Dokumentation lädt Georg Riha das Publikum zu einem Perspektivwechsel ein, zu einer im wahrsten Sinn des Wortes "überirdischen" Reise vom Neusiedler See zum Bodensee und vom Weinviertel in die Kärntner Bergwelt. So kann aus Altbekanntem plötzlich spannend Neues werden, und aus großer Höhe offenbart sich so manches bislang unentdeckte Detail.
Rihas Kamera umkreist Natur- und Kulturlandschaften wie ein Adler, historische Bauwerke und unbekanntere Gegenden werden in verschiedenen Jahreszeiten und Wetter- sowie Lichtstimmungen in Szene gesetzt. Aus Hunderten Einzelszenen - Miniaturen von kaum zwei Minuten Länge - mit Motiven aus ganz Österreich ist ein beeindruckendes Panorama entstanden, so vielfältig wie das Land Österreich.
Formal folgt der Film einem Tag: Der Großglockner, mit 3798 Metern der höchste Berg Österreichs, erstrahlt im sanften, rosa Morgenlicht, die barocke Schlossanlage Schönbrunn, UNESCO-Weltkulturerbe, präsentiert sich im hochsommerlichen Sonnenschein, auf dem "großen Ahornboden" auf 1200 Meter Seehöhe wachsen rund 2000 Bergahornbäume, umringt von den schroffen Felswänden des Karwendelgebirges. Im Tiroler Außerfern besitzt der Lech noch den Charakter eines Wildflusses mit ausgedehnten Schotterbänken, Dürnstein in der Wachau und die Mozartstadt Salzburg präsentieren sich in magischer Winterstimmung. Die hereinbrechende Nacht über der Donaumetropole Wien beschließt die filmische Reise quer durch Österreich.
In einer seiner letzten Arbeiten interpretiert der österreichische Kammerschauspieler Peter Simonischek (1946-2023) als Erzähler die Texte von Schriftstellerin Felicitas Freise, die Hintergrundwissen zu den einzelnen Schauplätzen bieten.
Zeitgenössische österreichische Komponistinnen und Komponisten - von arrivierten wie Johanna Doderer, Karlheinz Essl junior und Roland Guggenbichler bis hin zu jungen, aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern - geben den Szenen ihren musikalischen Rahmen, der von moderner Musik bis Hardrock reicht.
Mit der einzigartigen Dokumentarreihe "Über Österreich" mit insgesamt 29 Sendungen, entstanden über einen Zeitraum von acht Jahren, hat Georg Riha, einer der bedeutendsten österreichischen Filmemacher, über all die Jahre einem begeisterten Publikum die Alpenrepublik aus der Vogelperspektive gezeigt. Nun findet diese Reise des Adlers in einem großartigen "Best of" ihr vorläufiges Ende.
Aus Hunderten Einzelszenen - Miniaturen von kaum zwei Minuten Länge - mit Motiven aus ganz Österreich entstand eine der spektakulärsten Dokumentationen der österreichischen Fernsehgeschichte. In einem "Best of" verschmelzen die eindrucksvollsten Szenen aus fünf Staffeln "Über Österreich" zu einem faszinierenden Panorama. Historische Bauwerke und unbekannte Pretiosen, Kultur- und Naturlandschaften, Spektakuläres und Poetisches - "Best of Über Österreich" präsentiert optische Schmankerl für jeden Geschmack. So vielfältig wie das Land selbst.
Gartenfreunde aufgepasst! Neben der Vorstellung verschiedener Pflanzenarten und besonders schöner Anlagen erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
Der Amazonas ist Handelsroute und Lebensader für Brasilien. Doch seit Jahren mehren sich Überfälle von Flusspiraten. Ihre bevorzugte Beute: leichtverkäufliches Benzin. Nach einem Überfall auf ein Frachtschiff nimmt eine kleine Spezialeinheit die Ermittlungen auf. Die Männer stehen im Ruf, unbestechlich und besonders hartnäckig zu sein. Mit ihrem schwimmenden Revier begeben sie sich auf die Suche nach dem gestohlenen Treibstoff. Sebastian Perez Pezzani geht an Bord und erlebt hautnah, wie die Polizisten von Ort zu Ort fahren, um den Piraten auf die Spur zu kommen. Der Journalist begleitet sie bei Befragungen in Dörfern entlang des Flusses, aber auch beim Versuch, den Kopf der Bande in seinem Versteck festzunehmen. Gemeinsam mit ihnen entdeckt er tief im undurchdringlichen Regenwald das Diebesgut. Da ein festgenommener Pirat geständig ist, kann schließlich sogar der Hintermann ausfindig gemacht und die ganze Bande verhaftet werden. Der Journalist Sebastian Perez Pezzani begibt sich an die härtesten Orte der Welt und dokumentiert das Leid der Menschen, deren Alltag durch Armut, Elend und Kriminalität beherrscht wird.
Mirko Drotschmann entführt uns auf eine faszinierende Reise durch die Hamburger Geschichte und findet heraus, warum die Stadt für ihre Bewohner "Heimat" ist. Hamburg, die Perle des Nordens. Hafenmetropole und Tor zur Welt. Heimat der Skipper, Raubeine und Kiezgänger, genauso wie der Ingenieure und Millionäre. Mirko Drotschmanns Reise führt ihn weit in die Vergangenheit einer Stadt, die nie stillsteht. Ihr Aufstieg zur Handelsgroßmacht basiert auf einem Betrug, denn er basiert auf einem gefälschten Freibrief von Kaiser Friedrich Barbarossa. Im Mittelalter lockt die reiche Kaufmannsstadt der Hanse Piraten an. Den berühmten Klaus Störtebeker hat es allerdings so wohl nie gegeben. Im 19. Jahrhundert mausert sich die Stadt zur Hochburg des Kaffeehandels und zur Medienstadt. Und bis heute gilt sie, nicht nur dank der Elbphilharmonie, als deutsches Mekka der Ingenieurskunst. Was ein Seilmacher mit der Reeperbahn zu tun hat, warum der Kiez auch ein Stück Heimat ist und wie die Beatles hier Erfolge feiern, das erzählen der Eigentümer der längsten Reeperbahn Europas, Tom Lippmann, der Kiez-Stern Olivia Jones und die Beatles-Sängerin Stefanie Hempel. Aber auch was Kaffeeverleserinnen, Fischverkäufer und Festmacher mit Hamburg zu tun haben, erzählt dieser Film. Die Zeitreise erfolgt mithilfe von digitalen Überblendungen, die visuell ein Fenster in die Vergangenheit öffnen, indem sie Szenen und Orte von heute in Momentaufnahmen von damals verwandeln. Das gleiche Motiv in derselben Perspektive zeigt sich so im Wandel der Zeit und wird erlebbar. In ausgewählten Szenen wird der Moderator in das historische Bewegtbildmaterial oder die Fotografien von damals versetzt und taucht so hautnah in diese Welt von früher ein.