Männer trinken Bier, fahren auf alles ab, was Räder oder eine Fernbedienung hat, und reden über Gefühle so gern wie über Diäten - nämlich gar nicht. Und Frauen? Die lieben angeblich Schuhe, reden stundenlang über "eh nix" und können multitasken. Doch wie viel Wahrheit steckt wirklich hinter diesen Rollenbildern? Anna Strigl stellt klassische Geschlechterklischees auf die Probe und zeigt, dass Menschen oft weit mehr sind als die Kategorien, in die sie gesteckt werden.
Stadtkind trifft Bergbauern-Realität: Reporter Martin Lustenberger taucht in die Welt seines Cousins Thomas ein.
Zwischen Kindheitserinnerungen, Stallarbeit und steilen Hängen stellt er sich die Frage, wie unterschiedlich das Leben auf dem Land und in der Stadt wirklich ist.
Für Thomas Staffelbach war der Weg vorgegeben: Er ist auf dem Bauernhof in Hergiswil bei Wilisau aufgewachsen und hat ihn vom Vater übernommen. Seit jeher bestimmt der Hof den Rhythmus in seinem Leben: Um 3.30 Uhr geht's in den Stall, später auf den Traktor, dazwischen die Tiere und viel körperliche Arbeit auf den Weiden.
Reporter Martin Lustenberger hingegen ist in der Agglomeration aufgewachsen und liebt sein Leben in der Stadt. Als Kind machte er Ferien bei seinem Götti und seinem Cousin auf dem Hof - aber selbst Bauer werden? Das wäre ihm nicht im Traum in den Sinn gekommen. Nun spürt er am eigenen Leib die Knochenarbeit, die das Lebenswerk seiner Familie mütterlicherseits fordert. Zwischen der Geburt eines Kalbes und Gesprächen am Küchentisch wird der Hofbesuch zu einer ehrlichen Begegnung zweier Verwandter, die in völlig anderen Welten leben.
Was bedeutet Kunst, wenn ein Land im Krieg ist? Der Dokumentarfilm begleitet ukrainische Künstler, deren Leben sich durch den russischen Angriffskrieg radikal verändert hat. Sollen sie weitermachen oder zur Waffe greifen? Oder wird die Kunst selbst zur Form des Widerstands? Ein kraftvoller Film über Zweifel, Haltung und künstlerischen Ausdruck.
Maik und Jasmin stehen nach dem Auszug aus dem Eltern-Kind-Heim ohne festen Wohnsitz da und kommen bei Bärbel unter. Das sorgt schnell für Spannungen. Sandra stellt sich derweil einer neuen Herausforderung auf dem Weg zum Führerschein.
Die sogenannte Spanische Grippe fordert zwischen 1918 und 1920 weltweit bis zu 50 Millionen Todesopfer. Was wäre, wenn eine solch apokalyptische Pandemie erneut auftreten würde? Anhand von persönlichen Aussagen, Briefen und Tagebucheinträgen derjenigen, die diese Grippe-Pandemie erlebt haben, erzählt die Dokumentation von den Schicksalen, die sich hinter einer der schlimmsten Katastrophen der Menschheitsgeschichte verbergen. 11. November 1918 - der Tag des Waffenstillstandes. Überall auf der Welt feiern die Menschen das Ende des Ersten Weltkrieges. Doch neue Schrecken kündigen sich an. Ein tödliches Virus greift um sich. Schulen und Theater werden geschlossen. Särge stapeln sich. Die Spanische Grippe tötet mindestens 25 Millionen Menschen, nach neueren Schätzungen sogar bis zu 50 Millionen. Die Dokumentation erzählt von erkrankten Soldaten und Zivilisten, ihren Angehörigen und von den Ärzten und Pflegekräften, die den Kampf gegen die Krankheit aufnehmen und versuchen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Könnte eine solche Pandemie heute erneut ausbrechen? Haben wir aus den Fehlern und den Erkenntnissen von damals gelernt?
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst.
Während die ersten Marsreisen vorbereitet werden, geht der Blick der Astronomen auf der Suche nach habitablen Planeten schon weit über unser Sonnensystem hinaus. Die Suche nach Exoplaneten steht im Fokus der Astronomie. Bislang zeigen die meisten dieser neu entdeckten Welten jedoch nur, wie lebensfeindlich der Kosmos ist. Mit welchen Methoden versuchen die Forscher, in der Milchstraße einen erdähnlichen Planeten aufzuspüren und wie stehen die Chancen, dort draußen eine "zweite Erde" zu finden?
Die Gotik - ein Baustil, der das Europa des 12. Jahrhunderts wie eine Revolution erfasst. Neue Gotteshäuser entstehen: Kathedralen, die in den Himmel zu ragen scheinen und alle bisherigen Maßstäbe sprengen. Diese "Pyramiden des Abendlandes" sind die größten Gebäude ihrer Zeit.
Einer der prominentesten UFO-Hotspots der Welt befindet in Schottland. In einem Gebiet, das als Falkirk-Dreieck bekannt ist, befindet sich das Dorf Bonnybridge. Hier kommt es am häufigsten zu UFO-Sichtungen in der Region. In dieser Episode untersuchen Craig Charles und Sarah Cruddas eine Vielzahl außergewöhnlicher schottischer UFO-Begegnungen, darunter auch die Sichtung einer glühenden roten Scheibe im Jahr 1991, die mit der Kamera über dem Polmont-Stausee festgehalten wurde.
In der ersten Kinodokumentation über das tragische Leben der Prinzessin von Wales "The Princess" begibt sich der Oscar-nominierte Regisseur Ed Perkins auf eine Zeitreise in die 1980er- und 1990er-Jahre und lässt die Zuschauerinnen und Zuschauer an Lady Dianas Leben, Vermächtnis und ihrem tragischen Tod aus einer völlig neuartigen Perspektive teilhaben. Durch die ausschließliche Verwendung von zeitgenössischem Archivmaterial spricht die Geschichte für sich selbst und ermöglicht einen sehr direkten, unvoreingenommenen und persönlichen Zugang zu der wohl meistfotografierten Person aller Zeiten. Die kompromisslose Montage zeichnet ein überraschendes und überwältigendes Bild einer Frau, die heutzutage aktueller und moderner denn je erscheint.
Ein packendes Drama wie bei Shakespeare: Liebe, Macht, Verrat, Tod. "The Princess" ist die Geschichte einer jungen Frau in einer arrangierten Ehe, die beginnt, zur Agentin ihres eigenen Schicksals zu werden. Die sich die Medien zu Diensten macht und schließlich zu deren Opfer wird. Die Geschichte einer Prinzessin, die nie Königin geworden ist, aber auch 25 Jahre nach ihrem Tod noch immer die "Königin der Herzen" ist.
Steve Jobs startet in einer Garage in Kalifornien mit dem Traum, die Welt zu verändern. 50 Jahre später ist Apple eines der wertvollsten Unternehmen der Welt und Milliarden Menschen können sich ein Leben ohne Geräte wie das iPhone nicht mehr vorstellen. Doch zu welchem Preis? "Die Apple-Story - Eine Vision verführt die Welt" erzählt die Geschichte einer technologischen Revolution, die unser Leben fundamental verändert hat - im Guten wie im Schlechten.
1976 bauen Steve Jobs und Steve Wozniak den ersten Apple-Computer. Ihr Ziel: Technologie demokratisieren. Für den jungen Jobs ist der Computer mehr als eine Maschine: ein Instrument der Befreiung, ein Alltagsgegenstand, vergleichbar mit einem Bleistift oder einer Gitarre. Er nennt es "ein Fahrrad für den Geist". In Deutschland reagieren die Menschen zu diesem Zeitpunkt noch skeptisch. Doch Apple versteht es seine Vision in Bilder und Gefühle zu übersetzen. Im legendären Werbespot von 1984 positioniert Apple sich als Rebell gegen das "Big Brother"-Establishment von IBM. Die Doku begleitet Jobs' Weg von der Gegenkultur zum Weltkonzern: den triumphalen Macintosh-Launch, Jobs' dramatische Entlassung, seine Jahre bei NeXT und Pixar, die spektakuläre Rückkehr zu Apple und schließlich die iPhone-Revolution, die "die Menschheit fundamental verändert" hat, wie Zukunftsforscher Tristan Horx beschreibt.
Jessica Mitchell und Todd Gray wurden 2022 in ihrer Garage in Colorado erschossen. Aufnahmen der Überwachungskamera identifizierten Jessicas Bruder Casey Devol, allerdings ohne Ton. Dank Jessicas versteckter Audioaufnahme wurden seine Äußerungen aufgezeichnet. In Großbritannien wurde Andrew Darn nach einem Streit um einen Parkplatz von Alder Willis erstochen. Dank der Aufnahmen einer Überwachungskamera wurde der Angriff eindeutig dokumentiert.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Familienbande
86. Folge
D, USA 1995
55'
Eine Frau ist spurlos verschwunden. Man vermutet zwar ein Verbrechen, hat aber keinerlei Anhaltspunkte, wo man mit der Suche beginnen soll. Erst zwanzig Jahre später kann die Polizei ein Haarknäuel mit der vermissten Frau in Verbindung bringen. Forensiker suchen den Fundort der Haare ab und finden die Leiche sowie Beweise, durch die der Mörder nach dieser langen Zeit doch noch überführt werden kann.
Diese Folge geht der Frage nach, ob es in unserem Universum Planeten gibt, die den Bedingungen auf der Erde entsprechen und somit für die Menschheit bewohnbar wären. Erst vor Kurzem haben Astronomen eine potenzielle zweite Erde entdeckt.
An einem klaren Winterabend im Januar 2008 kam es zu einer der erschreckendsten und mysteriösesten UFO-Sichtungen aller Zeiten. In der texanischen Kleinstadt Stephenville entdeckten einige Einwohner ein breites ominöses Flugobjekt am Himmel, das minutenlang auf einer Stelle schwebte und daraufhin mit Hyperschallgeschwindigkeit entschwand. Trotz dutzender Augenzeugen bleibt der Fall bis heute ungeklärt. Besonders das Militär leugnete den Vorfall vehement. War dies ein Vertuschungsversuch?
3,6 Kilometer Drahtseilakt über dem Meer: Slackline-Weltmeister Jaan Roose plant seinen historischen Gang über die Straße von Messina bis nach Sizilien.
Städter gelten als arrogant, hektisch und weltfremd, die Landbevölkerung hingegen als konservativ, rückständig und wenig offen für Neues. Anna Strigl reist durch Österreich und untersucht, was die Menschen in der Stadt und auf dem Land voneinander halten. Dabei spricht sie mit Menschen auf beiden Seiten des vermeintlichen Grabens und trifft unter anderem den ehemaligen Wiener Bürgermeister Michael Häupl, ihren Dancing-Stars-Kollegen Dr. Bohl und den Bierpartei-Gründer Marco Pogo.
Klaus hat seinen Job verloren. Trotz Geldsorgen plant der 52-Jährige mit seiner Sabine die Hochzeit. Tanja bemüht sich um einen Termin zur Berufsberatung für Sohn Leon. Serap braucht dringend eine neue Wachmaschine.
Einer der prominentesten UFO-Hotspots der Welt befindet in Schottland. In einem Gebiet, das als Falkirk-Dreieck bekannt ist, befindet sich das Dorf Bonnybridge. Hier kommt es am häufigsten zu UFO-Sichtungen in der Region. In dieser Episode untersuchen Craig Charles und Sarah Cruddas eine Vielzahl außergewöhnlicher schottischer UFO-Begegnungen, darunter auch die Sichtung einer glühenden roten Scheibe im Jahr 1991, die mit der Kamera über dem Polmont-Stausee festgehalten wurde.
Geboren in der DDR: Was verbindet Menschen, die im Osten Deutschlands zur Welt gekommen und aufgewachsen sind? Gibt es eine besondere Ostidentität? Und was macht "die Ostdeutschen" aus? TV-Moderatorin Inka Bause, der weltweit bekannte DJ Paul van Dyk und die Eisschnellläuferin Franziska Schenk: Sie alle stammen aus der DDR und leben jetzt im wiedervereinten Deutschland. War die Ostherkunft für sie ein Makel, gar Ballast - oder auch Chance? Das Leben in der DDR und die Erfahrungen der Menschen unterschieden sich grundlegend von denen der Bewohner der "alten" Bundesrepublik. So war der Arbeitsplatz in der proletarisch geprägten DDR mehr als nur ein Job. Freizeitgestaltung, Kinderbetreuung, Urlaubsplätze - fast alles wurde vom Betrieb organisiert. "Unser Werk war unser Leben", sagt der ehemalige Kalikumpel Bernd Schmelzer aus Bischofferode. Auch deshalb kämpften er und seine Kollegen nach der Wiedervereinigung verbissen um "ihr" Werk, traten sogar in einen Hungerstreik - vergebens. Die Folgen des wirtschaftlichen Kahlschlags sind verheerend: Viele Ostdeutsche fühlen sich bis heute als Bürger zweiter Klasse, die lange nur im Verborgenen geäußerte Wut zeigt sich längst offen. Für Menschen wie die Erfurterin Kristin Glozinski dagegen, die zu DDR-Zeiten nicht studieren durfte und stattdessen als "Textilfacharbeiterin" in die Produktion ging, war der Sturz der Mauer ein Glücksfall. Sie gründete eine eigene Modelagentur, schaffte es durch harte Arbeit bis nach Paris und heiratete Anfang der 1990er-Jahre in die adlige Familie Faber-Castell ein. Die "Ossi-Gräfin, die aus dem VEB kam", titelte eine Zeitung damals. Sängerin Angelika Mann aus Ostberlin hatte die DDR schon Mitte der 1980er-Jahre verlassen - wegen der Engstirnigkeit und Perspektivlosigkeit des Systems. Dennoch sieht sie bis heute auch positive Seiten der DDR - zum Beispiel, was das Frauenbild angeht. Früh habe sie von ihrer alleinerziehenden Mutter gelernt, selbstbestimmt eigene Lebenspläne zu entwickeln, so Mann.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Ein ganz besonderes Mysterium rankt sich seit langem um eine abgelegene Insel im Pazifik. Es ist eines der weltweit berühmtesten Luftfahrtgeheimnisse. Die unzähligen Schiffswracks im Bermuda-Dreieck sorgten für eine Vielzahl wilder Geschichten, die lange Zeit nur Seemannsgarn blieben. Aus der Luft betrachtet lässt sich auch hier einiges entdecken, was zuvor so nie wahrgenommen wurde.
In einer beschaulichen Kleinstadt häufen sich bedrohliche Vorfälle: anonyme Briefe, mysteriöse Anrufe und Schüsse in der Nacht. Als ein Schwede spurlos verschwindet und kurz darauf eine ältere Frau ermordet aufgefunden wird, stehen die Ermittler vor einem Rätsel. Während die Presse aus aller Welt anreist, kämpft die Polizei gegen die Zeit, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, bevor weitere Leben in Gefahr geraten.
Rauer Seewind, steile Klippen, endlose Sandstrände, legendäre Kulturschätze und authentische Menschen - das und vieles mehr zeichnet die Normandie aus. Sie ist kein Sommer-Sonnen-Reiseziel von der Stange, aber eines für Individualisten und solche, die die Abwechslung lieben und die Wetterkapriolen nicht scheuen.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Sprechender Tatort
98. Folge
D, USA 1995
50'
Ein Jäger aus Colorado wurde erschossen. In seinem Körper steckt eine Kugel vom Kaliber .243, am Tatort liegt eine Patronenhülse vom Kaliber .308. Das lässt auf zwei verschiedene Mordwaffen und zwei verschiedene Täter schließen. Die Analyse der forensischen Beweise deutet jedoch in eine ganz andere Richtung. Im zweiten Fall suchen die Ermittler nach einem gefährlichen Pyromanen, der innerhalb von drei Wochen zehn Brände gelegt hat.
Die Erdatmosphäre, ein lebenswichtiger, hauchdünner Schleier aus Gasen, schützt uns vor kosmischer Strahlung und bildet die Grundlage unseres Klimas. Atmend verbinden wir uns täglich mit dieser dünnen Hülle, die, wäre die Erde ein Apfel, nicht dicker als dessen Schale wäre. Nicht nur die Erde, auch andere Himmelskörper sind von Atmosphären umgeben, die potenziell Leben ermöglichen können. Forscher suchen in solchen Gashüllen nach Spuren außerirdischen Lebens.
Vom berühmten Biedermeier-Architekten Josef Kornhäusl geplant, ist Schloss Hollenburg seit 1822 der Sitz der Familie Geymüller. Zwischen Weingärten und Donau verbringt Johann-Philipp hier zwei interessante Tage in den historischen Gemäuern, die behutsam und gründlich renoviert wurden. Eine Leidenschaft der Familie ist die Kunst - und so gibt es für die ZuseherInnen jede Menge alter und neuer Schätze zu entdecken…
Die Forscher der NASA sind ratlos: Die Signale, die vom Mond ausgehend auf der Erde empfangen werden, schwanken stets bei Vollmond. Welche Faktoren beeinflussen diese Signale? Außerdem beleuchten Wissenschaftler die unfassbare Geschichte der Sojus 23. Im Jahr 1976 kam die Kapsel beim Wiedereintritt in die Erde von der geplanten Route ab und landete im nahezu zugefrorenen Tengizsee.
An einem klaren Winterabend im Januar 2008 kam es zu einer der erschreckendsten und mysteriösesten UFO-Sichtungen aller Zeiten. In der texanischen Kleinstadt Stephenville entdeckten einige Einwohner ein breites ominöses Flugobjekt am Himmel, das minutenlang auf einer Stelle schwebte und daraufhin mit Hyperschallgeschwindigkeit entschwand. Trotz dutzender Augenzeugen bleibt der Fall bis heute ungeklärt. Besonders das Militär leugnete den Vorfall vehement. War dies ein Vertuschungsversuch?
Heute geht es in "Österreich unzensiert" nach Wien Favoriten, im Volksmund als 10. Hieb bezeichnet. PULS 4 lässt die Bewohner:innen zu Wort kommen. Was beschäftigt die Menschen am Markt, in einem klassischen Wiener Beisl, im Böhmischen Prater oder am Reumannplatz?
Lea ist acht Jahre alt, als sie zum ersten Mal Pornografie sieht. Aus Schock wird regelmäßiger Konsum. Sie steht exemplarisch für viele junge Menschen, deren erstes Bild von Sexualität durch das Internet entsteht. Gleichzeitig haben sie ihre ersten sexuellen Erfahrungen so spät wie keine Generation zuvor. Die "ARD Story" fragt, wie Pornografie die sexuelle Entwicklung junger Menschen verändert und warum Erwachsene über ein Thema schweigen, das zum Alltag vieler Kinder und Jugendlicher gehört.
Kinder sehen Pornografie immer früher - und haben gleichzeitig ihre ersten sexuellen Erfahrungen so spät wie keine Generation zuvor. Wie passt das zusammen? Die "ARD Story" geht diesem Widerspruch nach und fragt, wie Pornografie die sexuelle Entwicklung junger Menschen verändert - und warum Erwachsene oft genau dort schweigen, wo Orientierung am dringendsten gebraucht wird.
Lea ist acht Jahre alt, als sie zum ersten Mal pornografische Inhalte sieht. "Mein erster Gedanke war Schock und Angst. Als Kind kannst du das gar nicht verarbeiten", erinnert sie sich. Als sie ihr erstes Smartphone bekommt, schaut sie nachts stundenlang Pornos. Die Inhalte werden immer extremer. "Ich dachte, so müsste eine Romanze aussehen."
Pornografie ist für Minderjährige verboten und dennoch jederzeit erreichbar. Für viele Kinder beginnt die sexuelle Sozialisation heute nicht mehr mit Gesprächen in der Familie oder der ersten Verliebtheit, sondern im Internet. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Jugendsexualitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit : Jugendliche haben ihren ersten Geschlechtsverkehr heute überwiegend erst mit 19 Jahren.
Welche Spuren hinterlässt das? Antworten geben die jungen Darstellerinnen und Darsteller des Theaterstücks "Prn" am Deutschen Theater Berlin. Viele von ihnen kamen bereits als Kinder mit Pornografie in Berührung. "Das war mein erstes Bild von Sex", erzählt Jonathan. Ihr Wunsch ist klar: Erwachsene müssen aufhören zu schweigen. Denn wenn Pornografie früher kommt als das Gespräch über Liebe und Sexualität, übernimmt das Internet die Aufklärung.
Wie Aufklärung gelingen kann, zeigt der Film in einer sechsten Klasse in Brandenburg. Sexualpädagoginnen sprechen dort offen über Körper, Liebe, Grenzen und Pornografie. Ziel ist es, Kinder zu befähigen, zwischen pornografischer Inszenierung und Realität zu unterscheiden.
Pornowissenschaftlerin Madita Oeming und Sexualaufklärer Ben Scholz sind überzeugt: Verbote allein reichen nicht aus. Jugendliche suchten in Pornos Antworten auf Fragen, die ihnen niemand beantworte. Umso wichtiger seien Aufklärung, Medienkompetenz und offene Gespräche. Wie das im Familienalltag gelingen kann, zeigt eine fünfköpfige Familie auf Mallorca, die bewusst offen über Liebe, Sexualität und Pornografie spricht.
Die Reportage von Maria Burges (Produktion: SPIEGEL TV) verbindet persönliche Geschichten mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischen Hintergründen - und gibt jungen Menschen den Raum, den sie in dieser Debatte viel zu selten bekommen.
Albaniens EU-Beitritt gilt spätestens seit Russlands Einmarsch in die Ukraine als geostrategische Notwendigkeit. Dafür ist die EU bereit, über klare Verfehlungen in Sachen Demokratie und Pressefreiheit hinwegzuschauen. Die Nutznießer: Albaniens Premierminister Edi Rama, seine Clique und die mafiösen Strukturen im Land.
Diesmal bewerten Zoe Ball, Manoj Malde und Lachlan Rae die Gärten aus Schottland und Nordirland, die in die engere Wahl gekommen sind. Zu sehen sind ein Garten in Inveresk mit einer alpinen Mauer, spezieller Bepflanzung und einzigartig gestalteten Skulpturen, ein dreistöckiges Grundstück in Magherafelt mit Wildblumen, einem natürlichen Teich und Bienenstöcken, ein Küchengarten mit eigenem Wasserfall in der Nähe des Tay.
Mit Kordula Leiße, Arne Obermeyer, Julia von Tettenborn, Lars Schmidtke, David M Schulze, Volker Niederfahrenhorst, Hildegard Meier
Die DDR sei "ein sauberer Staat", so Staatschef Erich Honecker. Was nicht in dieses offizielle Bild passte, wurde totgeschwiegen - wie Prostitution, Alkoholismus und Drogenmissbrauch. So prangerte man Prostitution als Problem kapitalistischer Gesellschaften an, das im Sozialismus überwunden sei. Alkohol und Drogen galten ebenso als auszurottende "Überbleibsel des Kapitalismus". Tatsächlich aber wurde in der DDR ordentlich gesoffen. Auch das "älteste Gewerbe der Welt" florierte - in Interhotels in Rostock und Ostberlin, vor allem aber zu Messezeiten in Leipzig. Hier mischte sogar die Staatssicherheit als Zuhälter der käuflichen Liebe mit, um die Gäste aus dem Westen abzuschöpfen. Fortschrittlich gab sich die DDR dagegen beim Thema Homosexualität. Der Paragraf 175, der Liebe unter Männern unter Strafe stellte, wurde in der DDR bereits 1968 abgeschafft - im Westen verschwand er erst 1994. Doch die Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben existierte nur auf dem Papier. Sie passten nicht ins offizielle Bild des "sozialistischen Menschen", ebenso wenig wie Punks, die es ab Anfang der 1980er-Jahre auch in der DDR gab. Ihre No-Future-Attitüde konterkarierte das offizielle Bild einer strahlenden sozialistischen Zukunft. Sie mussten mit Zwangsmaßnahmen des Staates rechnen. Seit seiner Gründung stand der Arbeiter- und Bauernstaat auch Religionen kritisch gegenüber. Der Handlungsspielraum der Kirchen wurde immer weiter eingeschränkt. Mitte der 1980er-Jahre konnte dann ausgerechnet die in den USA beheimatete Religionsgemeinschaft der Mormonen in der DDR Fuß fassen und einen Tempel errichten, den ersten in einem sozialistischen Land.
Von oben betrachtet könnten die weltberühmten Pyramiden von Gizeh eine Art Sternkarte sein. Zudem wird gezeigt, wie Ersthelfer den Überlebenden des Hurrikans Katrina vom Himmel aus Hoffnung schenkten. Sehr beeindruckend ist auch ein indonesischer Vulkan, der in einem leuchtenden Blau brennt. Und aus der Vogelperspektive werden diesmal auch gewisse, vergessene Freuden der jüngeren Vergangenheit Amerikas enthüllt.