Die kältesten Regionen der Erde und ihre tierischen Bewohner sind angesichts der Klimakrise schon heute tiefgreifenden Veränderungen und Bedrohungen ausgesetzt.
"Terra X" trifft auf der ganzen Welt engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihr Leben dem Verständnis der Konsequenzen und dem Erhalt dieser einzigartigen Lebensräume gewidmet haben.
Entlang der grönländischen Küste erforscht einer der führenden Glaziologen, Prof. Alun Hubbard, seit über 30 Jahren die Bewegung der Gletscher und beobachtet voller Sorge, wie angesichts außergewöhnlich hoher Temperaturen mächtige Schmelzwasserströme den Eisschild durchbohren und ihn destabilisieren. Das lässt in der Zukunft massivere Abbrüche vermuten, die den globalen Meeresspiegel ansteigen lassen.
Im Süden des Planeten geht in der aktuell größten Antarktis-Expedition ein internationales Glaziologen-Team einer der zentralen Schwachstellen des riesigen Eispanzers auf den Grund: dem Schelfeis des Thwaites-Gletschers. Es hält die Eismasse von der Größe Floridas zurück.
Wegen warmer Meeresströmungen schmilzt dieser schwimmende Damm entlang seiner Unterwasserkante. Gefährliche Risse entstehen. Das Forscherteam befürchtet Abbrüche, unkalkulierbare Bewegungen und ein Ablösen des großen Eisschilds von Ankerpunkten am Meeresgrund. Die potenziellen Auswirkungen wären dramatisch: Mit dem Rückzug des Riesen könnte weltweit eine teilweise Überflutung von Küstenstädten bevorstehen.
Doch schon jetzt hat der Rückgang des Meereises unmittelbare Konsequenzen für einige Spezies. Sattelrobbenmütter etwa bringen ihre Jungen auf dem Packeis der Arktis zur Welt, unter anderem im Sankt-Lorenz-Golf in Kanada und vor Grönland. In den ersten sechs Lebenswochen sind die Jungtiere auf ihre schwimmenden Kinderzimmer angewiesen, während sie Fett aufbauen und schwimmen lernen. So ertrinken ganze Jahrgänge von Jungtieren, ehe sie überlebensfähig sind.
Auch die Ikonen der Arktis, die Eisbären, brauchen die gefrorene Wasseroberfläche, um von dort aus Robben zu jagen. Doch die immer längeren, eisfreien Sommer zwingen sie dazu, an Land zu gehen, um Nahrung zu finden - wie auf der Wrangelinsel in Russland, einem der letzten Refugien der arktischen Räuber.
Auch aus dem Weltall sind die einschneidenden Veränderungen auf unserem Planeten zu erkennen: Während ihres sechsmonatigen Aufenthalts auf der ISS hat die NASA-Wissenschaftlerin Dr. Jessica Meir die Erde unzählige Male umrundet und Klima-Phänomene im globalen Maßstab beobachtet. Immer wieder hat sie Brände in Regionen gesehen, die früher nie davon betroffen waren.
Doch alle Forschenden sind sich einig: Auch, wenn es nicht einfach wird, muss etwas getan werden. Und wir haben alle Werkzeuge, die wir brauchen, um den Klimawandel zu stoppen.
Josefine und Markus sind stolze Besitzer einer Wohnung in Bottrop. Auf ihren Garten sind sie weniger stolz. Die Nachbarn machen sich lustig über die Wiese, die mal ein Garten werden soll. Bis jetzt hat Markus nur Rasen gemäht und eine provisorische Feuerstelle gebaut. Er weiß nicht, wo er anfangen soll - ein Konzept für den Garten fehlt. Dabei sollen ihm nun "Die Beet-Brüder" helfen. Doch weiß er worauf er sich einlässt?
Henrik Novotny soll den Psychologen Dr. Uwe Lauer im Streit von dessen Balkon gestoßen haben. Für Henrik war klar, dass Dr. Lauer die Ehe seiner Eltern zerstörte, als er eine Affäre mit Henriks Mutter begann. War Dr. Lauer auch der Grund dafür, dass sich Henriks langjährige Freundin Tina von ihm trennte?
April aus Pennsylvania ist Hausfrau und Mutter von sieben Teenagern, die sie sehr streng erzieht. Da das Geld meistens knapp ist, bleiben April kaum 100 Dollar im Monat, um die Familie zu ernähren. Doch die patente Frau kauft nie ohne Coupons ein und schafft es auf diese Weise auch eine Gruppe bedürftiger Gemeindemitglieder mit Essen zu versorgen. Carla aus North Dakota sitzt in Sachen Gutscheine direkt an der Quelle. Deshalb ist es für sie ein Kinderspiel eine Dinnerparty für 20 Gäste zum Nulltarif zu organisieren.
Der Nachwuchs einer Östlichen Braunschlange versteckt sich in Down Under in einer Garage. Bei diesem riskanten Einsatz darf sich Julia Baker keinen Fehlgriff erlauben. Denn das Gift der Jungtiere ist genauso tödlich wie das der ausgewachsenen Reptilien. Und wie schlägt sich ihr neuer Praktikant? Die deutsche Auswanderin hat Conway vor einigen Wochen auf einer Dingo-Safari auf der Sandinsel K'Gari kennengelernt. Mit Wildhunden kennt sich der gebürtige Australier bestens aus. Aber wie man bei einer Schlange richtig zupackt, muss Conway erst lernen.
Die Schätze des alten Ägypten bestehen nicht nur aus Gold und Pyramiden. Der Film untersucht die wahre und überraschende Geschichte der Kunst des alten Ägypten. Alastair Sooke reist durch die Sahara, um anhand von außergewöhnlichen Meisterwerken kaum gesehene Kunst der früheren Völker zu suchen. Er findet heraus, wie ihr Denken Atemberaubendes schaffte und dabei Bauten wie die Cheopspyramide beeinflusste.
Hugenotten aus Frankreich, der Siegeszug des Döners oder Modehochburg in den Zwanzigerjahren: Mirko Drotschmann nimmt mit auf eine faszinierende Zeitreise durch die Geschichte Berlins. Sie beginnt im Nikolaiviertel, der Wiege Berlins, und führt über Kreuzberg, wo im 18. Jahrhundert die Maulbeerbäume der Seidenspinner wuchsen, zum Berliner Schloss. Dem Ort, an dem sich die Geschichte Berlins verdichtet. Jeder Winkel von Berlin erzählt eine andere "Heimat"-Geschichte: seien es 800 Jahre Stadtgeschichte, die unter der größten städtischen Ausgrabung Deutschlands unter dem Molkenmarkt liegt. Der positive Einfluss von Einwanderern, die in Berlin eine neue Heimat finden und neue Berufe wie Patissiers oder Handschuhmacher mitbringen. Oder die Geschichte von Liberalisierung und Emanzipation, als die Modehäuser den Berliner Chic erfinden. Er avanciert bald zur Weltmode - nicht zuletzt wegen Marlene Dietrich. Die Geschichte Berlins kann nicht ohne die Verfolgung und Vertreibung eben dieser jüdischen Avantgarde erzählt werden. Hitler wollte Berlin zu einem nationalsozialistischen "Germania" umwandeln. Die Folgen seiner Herrschaft waren Krieg und letztlich die Teilung der Stadt. Wie Ostberliner versuchten, in den Westen zu fliehen, erzählt Dietmar Arnold vom Verein "Berliner Unterwelten". In "Zeitreise Heimat - Berlin" wird auch das facettenreiche, kulinarische Berlin beleuchtet. Etwa, wenn es um die Geschichte des Döners geht, der schon fast zu einem Symbol der Stadt geworden ist. Der Film führt zurück in die 1970er-Jahre, als der Döner Kebab - angeblich! - in Berlin erfunden wurde. Eine Geschichte, die mit türkischen Gastarbeitern beginnt, die ihre traditionelle Küche an die deutschen Geschmäcker anpassten und dabei eine Fast-Food-Sensation schufen. Mirko Drotschmann trifft Berlinerinnen und Berliner, erkundet mit ihnen ihre Stadt. Die Zeitreise erfolgt mithilfe von digitalen Überblendungen, die visuell ein Fenster in die Vergangenheit öffnen, indem sie Szenen und Orte von heute in Momentaufnahmen von damals verwandeln. In ausgewählten Szenen wird der Moderator in das historische Bewegtbildmaterial oder die Fotografien von damals versetzt und taucht so hautnah in diese Welt von früher ein.
Nachdem das Grab des altägyptischen Königs Tutanchamun entdeckt wurde, begann ein Wettkampf unter Archäologen aus der ganzen Welt: Wer findet die nächste Grabkammer im Tal der Könige?
Majestätisch aufragende Berge, malerische Täler und unberührte Natur: Die Schweizer Alpen sind die imposante Kulisse für die Fahrt im traditionsreichen Bernina Express. Auf seiner Fahrt von Chur im Kanton Graubünden über das Wintersportmekka St. Moritz bis ins italienische Tirano überwindet der Zugklassiker mehr als tausend Höhenmeter. Schwindelerregende Viadukte, geniale Kreiskehrtunnel und die wachsamen Augen der Lawinenexperten und Streckenmeister machen das unvergessliche Erlebnis möglich.
Gartenfreunde aufgepasst! Neben der Vorstellung verschiedener Pflanzenarten und besonders schöner Anlagen erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
Der Beruf des Butlers erfreut sich immer größerer Beliebtheit und wird nahezu auf der ganzen Welt ausgeübt. In Österreich hat nun sogar die erste Butlerschule eröffnet, um qualifiziertes Personal für gehobene Haushalte auszubilden. ATV hat die Schüler bei ihrer Ausbildung begleitet und gibt Einblick in den Arbeitsalltag eines Butlers.
Ukraines Drohnen-Überlegenheit am Himmel, immer mehr Frauen in der Armee / Trump greift erneut nach Grönland, Reaktionen von der Arktisinsel / Besatzung im Südlibanon, unterwegs mit dem israelischen Militär / Zur Geburt auf zwei Rädern, die Motorrad-Hebammen von Kenia / Traumjob für Fußball-Fans, zwei US-Amerikaner werden fürs WM gucken bezahlt
Thorsten und Kinga sind mit ihren beiden Töchtern vor zweieinhalb Jahren in ihr Eigenheim gezogen. Den Garten hatten sie in einem schönen Zustand übernommen, doch seitdem hat sich alles verschlechtert. Thorsten träumt von einem größeren Teich, und die Kinder sollen einen Spielbereich bekommen. Doch es gibt paar Probleme: Der Bagger schwächelt, und eine ausgelassene Regenschlacht verwandelt den Garten in eine Schlammwüste.
Als nach 1990 Rumäninnen und Rumänen auf der Suche nach Arbeit ins Ausland gingen, wurde das für viele Familien zur Zerreißprobe. Vor allem in ländlichen Gegenden blieben nicht nur verwaiste Dörfer zurück, sondern auch Kinder, die bei ihren Großeltern aufwuchsen, und alte Menschen ohne Angehörige.
Auch Antoanela Andonescu, kurz Coca genannt, verließ Rumänien in den 1990er Jahren. In Italien arbeitete sie als Altenpflegerin, immer mit dem Gedanken: "Je härter ich arbeite, desto schneller kann ich zurückkehren." Doch das dauerte. Ihre Schwestern folgten ihr, das Zuhause wurde zur Erinnerung. Als Coca schließlich in ihre Heimat, die ostrumänische Kleinstadt Bicaz, zurückgeht, bringt sie Ersparnisse mit und eine neue Idee von Verantwortung: Sie eröffnet ein Pflegeheim - für all die alten Menschen, die allein in Rumänien geblieben sind. Fast alle Bewohnerinnen und Bewohner ihres Pflegeheims haben Angehörige im Ausland. Vasile, ehemals Arbeiter in einer Zementfabrik, lebt hier, nachdem seine Kinder emigriert sind. Bei einem Ausflug mit den Bewohnern zum Bicaz-See wird Coca nachdenklich: "Ich weiß nicht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich geblieben wäre."
Doch während Coca ihren Weg zurück nach Hause gefunden hat, leben ihre Nichten in Italien - in einer neuen Welt, mit einer neuen Sprache. Die Region rund um Ostia bei Rom, wo sie wohnen, ist Heimat für eine große rumänische Auslands-Community, rund 250.000 Menschen. Auch Cocas Nichte Andra ist hier heimisch geworden. Sie fragt sich, wie viel Rumänien in ihrer kleinen Tochter Gizelle weiterleben wird - und was "Heimat" heute überhaupt bedeutet.
Der spanische Luxuszug ist die längste Schmalspurbahn Westeuropas. Dabei beträgt die Gleisbreite mit nur einem Meter knapp zwei Drittel einer Normalspur. Auf der 1.000 Kilometer langen Strecke aus dem 19. Jahrhundert geht die Reise von San Feliz nach Bilbao, entlang der zerklüfteten Küste der Biskaya, durch die kantabrischen Berge bis zum Zielbahnhof Ferrol. Für die außergewöhnliche Fahrt mit dem Transcantabrico Clasico zahlen die Passagiere knapp 4.250 Euro.
Weil ihnen wegen Eigenbedarfs gekündigt wurde, müssen Nadine (26) und Roman (27) innerhalb weniger Wochen eine baufällige Villa sanieren und renovieren.
Die Wasserwelt des Luangwa in Sambia ist die Heimat zahlloser Flusspferde. Es gibt nur wenige Orte in Afrika, an denen so viele dieser Schwergewichte leben. Mächtige Bullen, an die 40 Jahre alt und bis zu vier Tonnen schwer, herrschen hier über ihre Reviere und kleine Herden. Hitzige Kämpfe mit Nebenbuhlern und unerfahrenem Nachwuchs sind für einen Boss alltäglich, doch irgendwann muss auch der König seinen Platz an einen jüngeren, stärkeren Rivalen abtreten. Das Naturfilmer-Ehepaar Lianne und Will Steenkamp zeichnet ein eindrucksvolles und sehr emotionales Porträt eines Flusspferd-Kalbes, das unaufhaltsam seinen Weg gegangen ist - vom hilflosen Neugeborenen an der Seite seiner Mutter über die schmerzhaften Lehrjahre als Halbstarker bis hin zum uneingeschränkten Herrscher über das eigene Revier. Das Ergebnis ist ein Film über Flusspferde, wie es ihn noch nie gegeben hat.
"Seit Lianne und ich vor über zehn Jahren in den Süd Luangwa Nationalpark kamen, sind wir vom Verhalten der Flusspferde fasziniert und gefesselt. Indem wir die Herden über Jahre hinweg beobachteten und dabei einige ungewöhnliche Szenen dieser großen Landsäugetiere aus nächster Nähe miterleben durften, wurde uns schnell klar, wie wenig ihr spezielles Verhalten erforscht oder gar verstanden ist. Wir waren der Meinung, dass es so viel mehr über Flusspferde zu erfahren und zu lernen gibt als das, was man vermeintlich auf den ersten Blick sieht. Bekannt dafür, dass sie im Wasser herumliegen und gelegentlich ein beeindruckendes Gähnen zeigen, und mit dem schlechten Ruf ausgestattet, das gefährlichste Säugetier Afrikas zu sein, bekommen die meisten Menschen die wahre Natur dieses riesigen Pflanzenfressers nie zu Gesicht. Mit dem Film 'Kämpfer und Könige' wollten wir das ändern", beschreibt Will Steenkamp den Beginn der extrem herausfordernden Dreharbeiten für diese einzigartige Naturdokumentation über den Lebenszyklus eines männlichen Flusspferds.
Das Okavango-Delta im südlichen Afrika liegt in der Republik Botswana. Während der Trockenzeit bietet dieses weitläufige Binnendelta zahlreichen Spezies einen Lebensraum, darunter einige der gefährlichsten Tiere Afrikas: Löwen, Hyänen und Elefantenherden. Diese Wildnis ist außerdem für plötzliche und heftige Wetterumschwünge bekannt, bei denen die Temperaturen tagsüber bis zu 40 Grad erreichen und nachts bis an den Gefrierpunkt fallen können. Tyler und seine Partnerin Holly erwartet in dieser Folge von "Naked Survival" kein gemütliches Urlaubsresort.
Wer Sand und Meer liebt, der liegt hier richtig: Der Bundesstaat Maranhão im Nordosten Brasiliens hat eine 640 Kilometer lange Küste. Die Hauptstadt São Luis liegt auf einer Insel, die denselben Namen trägt. Und entlang des Atlantiks erstreckt sich die wasserreichste Wüste der Erde: die Lençóis Maranhenses, eine riesige Dünenlandschaft, die weit ins Landesinnere reicht. 50 Meter hohe, schneeweiße Dünen umschließen hier Lagunen mit türkisblauem Wasser.
Inmitten dieser schier endlosen, sandigen Weite wohnt Luisa Meneses Garcia in der Oase Queimada dos Britos gemeinsam mit ihrem Mann und den fünf Kindern. Die Familie trotzt den schwierigen Bedingungen und lebt mitten in der Wüste tatsächlich vom Fischfang. Doch die kleinen Exemplare, die Luisa in den Lagunen erbeutet, reichen nicht, um alle satt zu bekommen. Darum machen sie und ihr Mann sich mehrmals die Woche auf den Weg zum Meer. Zweieinhalb Stunden zu Fuß durch die glühende Wüstenhitze, ihre Kinder mit dabei, die noch zu jung sind für die kleine Schule in der Oase.
Zwei Autostunden von der Oase entfernt liegt am Rande der Wüste Atins. Rund um den sandigen Ort geht Pedro Pires dos Santos Tag für Tag auf die Jagd nach Krebsen, die sich tief im Mangrovenmatsch in ihren Nestern verstecken. Es ist eine anstrengende und auch gefährliche Arbeit, denn überall lauern gefährliche Schlangen und andere wilde Tiere. Aber Pedro nimmt die Plackerei auf sich, denn die Krebse kommen auf die Speisekarte seines kleinen, gerade eröffneten Restaurants. Mit der Selbstständigkeit will er seinen Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen.
Claudia Regina Avelar ist mal wieder spät dran: Sie hetzt von Auftritt zu Auftritt, jetzt geht es auf die Hauptbühne beim Festival Bumba-meu-boi. Ganze zwei Wochen lang feiert die Hauptstadt São Luis das Fest, nach dem Karneval in Rio das größte des Landes. Und Claudia ist die einzige Frau, die eine Tanzgruppe leitet. Das Amt hat sie vor 20 Jahren von ihrem Vater übernommen, der war einer der berühmtesten "Bois".
Der Nordosten Brasiliens ist durchzogen von Flüssen, Brücken aber gibt es kaum, dafür eine Vielzahl von Fähren. Auch Claudiney Gomes betreibt eine, gerade mal zwei Minuten braucht er für die Überfahrt über den Rio Munim. Doch der Fährkapitän hat ein Problem: Seine Autofähre hat ein Leck! Sie besteht nämlich aus zwei miteinander verbundenen Kanus, die an einigen Stellen nicht ganz dicht sind. Vor allem wenn Claudiney schwere Pick-up-Trucks übersetzt, läuft Wasser in den Rumpf. Und so bleibt ihm nichts anderes übrig, als fleißig zu schöpfen.
An den Stränden der Hauptstadt geht es eigentlich gelassen zu. Doch jeden Sonntag wollen Tausende Einheimische mit ihrem Auto an den Praia do Araçagy. An der einzigen Zufahrt auf den Sand staut es sich da schon mal ziemlich und nicht alle Fahrer bleiben gelassen: Immer wieder wollen sich Ungeduldige vordrängeln. Aber nicht mit Commandante Sergio Miranda! Der Chef des Ordnungsdienstes zieht jeden raus, der sich nicht an die strengen Verkehrsregeln am Strand von São Luis hält.
Der junge, österreichische Adel erlebt wieder eine Renaissance. "ATV - Die Reportage" begleitet sechs junge Menschen adeliger Herkunft und zeigt ihren Lebensalltag. Während der 33-jährige Reichsgraf Gundaccar Wurmbrand Stuppach eher antitraditionell veranlagt ist, kennt Graf Oliver Zoltán Kruppa Crouy das adelige Netzwerk wie seine Westentasche. Baron Leopold von und zu Reichenbacher Reichenbach dagegen lebt die Etikette vergangener Zeiten und zeigt sich gerne auf Maskenbällen.
Im Schatten des mächtigen Vulkans Vesuv liegt Pompeji. Die Stadt und ihre Bewohner wurden von Lava-Wellen überrascht und für immer in Asche und Bimsstein konserviert. Dan Snow erkundet die letzten Geheimnisse dieser einzigartigen Stätte.
Es ist ein unscheinbares, braunes Objekt, 32 mal 32 Zentimeter groß, manchmal gar bezeichnet als unansehnlicher Pappkarton. Es verfügt über eine Segnung des Papstes, Menschen vermieteten für den Wert eines solchen Objekts eine 2-Zimmer Wohnung überließen ihren geliebten Stutzflügel fremden Menschen und fünf Stück von ihnen waren im Herbst 1946 so viel wert wie ein entführtes Baby. Lieder wurden ihm geschrieben und es ist überliefert, dass, wer keines bekam, oft bitter enttäuscht war. Ein bisschen wurde es zu einem Mythos: das CARE-Paket. In der Reihe "Ikonen Österreichs" werden Gegenstände lebendig gemacht, die eine ikonische Bedeutung für die Geschichte des Landes haben. Ob bedeutende Kunstgegenstände oder unspektakuläre Dinge des Alltags: jedes Objekt erzählt Geschichten über sich und die Menschen, die es nutzten.
Hausfrau Michelle aus Missouri ist knapp bei Kasse. Um die Lebensmittelkosten für ihre Familie möglichst gering zu halten, hält sie einige Hühner und baut selbst Gemüse an. Mit Hilfe von Gutscheinen benötigt sie so nur noch 200 Dollar im Monat. Doch dieses Budget will die Mutter von zwei Kindern weiter reduzieren und künftig bloß zehn Dollar für Lebensmittel ausgeben. Auch der 20-jährige Student Tyler aus Indiana hat ein echtes Coupon-Händchen und schafft es, sein monatliches Essensbudget von 100 Dollar fast auf null zu bringen.
In dieser Folge begibt sich "Terra X - Eisige Welten" zu jenen Tieren, die das Eis des nördlichen Meeres und die Welt darunter ihre Heimat nennen.
Seit Jahrtausenden friert ihr Lebensraum im Winter zu, um im Sommer wieder aufzutauen. An diesen Rhythmus aus Eis und Wasser haben sich die Geschöpfe der Nordpolarregion angepasst.
Doch wenn eine Region die Erderwärmung spürt, dann ist es die Arktis. Immer neue Temperatur- und Eis-Minusrekorde werden gemeldet. In den vergangenen 40 Jahren ist die Ausdehnung des sommerlichen Meereises um 50 Prozent zurückgegangen, was für die dortige Fauna besondere Herausforderungen bedeutet.
So ist der Eisbär gezwungen, sich andere Jagdgründe aufzutun und tagelang immer größere Strecken schwimmend zurückzulegen. Es wurden Distanzen von über 400 Kilometern gemessen. Beobachtungsdaten zeigen, dass sich das Problem weiter verschärft.
Für Eisbärenmütter mit ihren Jungen birgt der Sommer dabei besondere Herausforderungen. Vor allem auf der geschützten Wrangelinsel, wo im Sommer mehr Polarbären anlanden als an jedem anderen Ort der Welt. Dort tummeln sich Hunderte ausgewachsene Männchen, die sich nicht scheuen, in ihrer Not auch die Jungtiere ihrer Artgenossen zu töten. In Zeiten des Überflusses an der Packeiskante gelang es dem Team hingegen, auch ungewöhnliche Momente des spielerischen Miteinanders der an sich einsamen Vagabunden einzufangen.
Weniger unbeschwert ist es um eine Gruppe von Belugawalen bestellt, die fünf Monate lang im zufrierenden Packeis eingeschlossen ist. Sie überleben ausgehungert in einer winzigen Wassertasche. Mit der Frühjahrssonne kommt ihre Rettung. Auf ihrer Flucht kommt es zu einem ungewöhnlichen Treffen und einer seltenen Interaktion mit Narwalen.
Auch für die Sattelrobben vor der Ostküste Grönlands bedeutet der Frühling einen Startschuss ins Leben, wenn sie das schwimmende Packeis zur Kinderstube für ihre Jungen machen. Der Nachwuchs hat nur wenige Wochen Zeit, um das Schwimmen zu lernen, bevor er sich selbst überlassen wird. Doch aufgrund des Klimawandels geht nicht nur das Eis zurück, es kommt auch verstärkt zu Stürmen, welche die hilflosen Jungtiere ins Meer stürzen, und immer noch werden sie zu Zehntausenden Opfer von kommerzieller Robbenjagd. Viele sterben, ehe sie stark genug sind, sich selbst zu versorgen.
Der Sommer ist eine Zeit der Fülle im Arktischen Ozean. So ernährt die Planktonblüte beispielsweise Millionen winziger Gespenstkrebse oder auch die Grönlandwale. Im Zuge der Erwärmung und des schwindendenden Packeises werden sie Opfer von Schwertwalen, die jetzt in die Gebiete der Grönlandwale vordringen können. Und Walrosse müssen neue Wege finden, um mit der sommerlichen Hitze umzugehen.
Es ist wohl der abwechslungsreichste, vielseitigste und damit schönste Teil der deutschen Küste: das Stück zwischen dem Darß und Usedom. Hier findet man alles, was des Urlaubers Herz begehrt: mondäne Seebäder und alte Hansestädte, Künstlerorte und Fischerdörfer, den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, Leuchttürme und Kreidefelsen, volle Strände und einsame Buchten. Und natürlich die beiden größten deutschen Inseln Rügen und Usedom.
Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise entlang der Küste Vorpommerns. Er erlebt eine traumhafte Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie so noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft.
Vom Darß geht es über Stralsund rüber nach Hiddensee und weiter nach Rügen. Dann zur winzigen Naturschutzinsel Greifswalder Oie und nach Usedom.
In Zingst hat sich Axel Bulthaupt mit einem Geologen des Leibnitz-Instituts für Ostseeforschung verabredet. Michael Naumann ist nicht nur ein begnadeter Surfer, sondern weiß auch alles über die Küstenbewegungen seiner Heimat. Er sagt: "in 300 Jahren wird die Küste hier völlig anders aussehen".
In Vitte auf Hiddensee warten schon die Fischer der MS Pfadfinder. Es geht früh hinaus, die Schollen sollen ins Netz und auf den Tisch.
Stralsund gehört zu den bedeutendsten Städten an der vorpommerschen Küste. Alte Hansestadt, zu DDR-Zeiten fast verfallen und heute auferstanden in neuem Glanz. Wolf Thormeier ist Restaurator und hat zum Erhalt seiner Stadt nicht unwesentlich beigetragen. Und er ist ein echtes Original. Mit ihm durch die alten Gassen zu ziehen, ist eine erlebnisreiche Erfahrung für Axel.
An Bord des Seenotrettungskreuzers Harro Koebke, der in Sassnitz auf Rügen stationiert ist, erlebt er auf hoher See eine Rettungsübung. Die Besatzung läuft übrigens auch aus, wenn an den weltberühmten Kreidefelsen ein Unfall passiert, und Leben in Gefahr ist.
Auf der Greifswalder Oie, der weit im Meer liegenden, unter Naturschutz stehenden kleinen Insel mit ihrer wechselvollen Geschichte, lebt als einzige das ganze Jahr über Stella Klasan. Sie ist Ornithologin, liebt die Einsamkeit, und kümmert sich um die Beringung und Zählung der gefiederten Gäste. Versorgt wird sie unter anderem von dem auf der Insel stationierten Seenotrettungskreuzer.
Eine Reise durch Vorpommern ohne einen Besuch auf Usedom, das geht gar nicht. Deshalb beendet Axel Bulthaupt seine Tour auch auf Deutschlands östlichster Insel. Mit der Pferdekutsche geht's übers Land. Brigitte Will fährt seit vielen Jahren die Besucher, kennt jeden Stein und kann so manche Geschichte erzählen, von Heimat, Gästen und Touristen, Veränderung und Tradition auf dieser einzigartigen Insel.
Vorpommerns Küste: ein sagenhaftes Stück Heimat, voller Überraschungen auf dem Wasser, an Land und in der Luft. Ein Film voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
Auf der Reise durch die Kunst des alten Ägypten blickt der Film in dieser Folge näher auf die glanzvollste Zeit. Vom psychologischen Profil eines Tyrannen bis hin zur Totenmaske des Tutanchamun. Alastair Sooke erkundet die Wunder der Architektur: Gräber und eine verschollene Stadt. Auf seinem Weg decken Ägyptologen und Künstler auf, dass sich hinter der prunkvollen Fassade auch ergreifende Menschlichkeit verbirgt.
Die letzte Eiszeit ist sehr lange her. Sie hat nicht nur Europas Landschaft nachhaltig geprägt, sondern auch die Entwicklung der Menschheit. Neue Forschungsergebnisse zeigen die letzte Eiszeit nun in einem völlig anderen, neuen Licht. Mirko Drotschmann ist in Deutschland und Europa zu den Hotspots der Eiszeitforschung unterwegs. Die sogenannte letzte Eiszeit begann vor etwa 115.000 Jahren und endete etwa 11.600 vor heute. Weite Teile Europas waren von einer Tausende Meter dicken Eismasse bedeckt. Nur durch die Mitte Europas erstreckte sich eine sogenannte Mammutsteppe, die üppig und voller Leben war. Dazu gehörte auch das Gebiet zwischen Basel und Frankfurt, das seit geraumer Zeit im Forschungsprojekt "Eiszeitfenster Oberrheingraben" genauer unter die Lupe genommen wird. In Kies- und Sandablagerungen haben Abertausende Tierknochen von Mammut, Nashorn, Riesenhirsch und Co. die Zeiten überdauert. Ihre Untersuchung mittels einer Radiokarbondatierung brachte eine Sensation zutage: Vor rund 30.000 Jahren tummelten sich im Rhein Flusspferde. Im Gegensatz zur eiszeitlichen Fauna mit ihren Megatieren sind die eiszeitlichen Landschaften noch heute sichtbar - ob an der Schärenküste Schwedens, den norwegischen Fjorden oder den Gletschern der Alpen. Als der Homo sapiens vor mehr als 40.000 Jahren in das eiszeitliche Europa einwanderte, lebte dort bereits seit mehr als 250.000 Jahren eine andere Menschenart: der Neandertaler. Dieser starb zwar kurze Zeit später aus, doch bis dahin hatten sich Homo sapiens und Neandertaler vermischt - die Folgen können in unseren Genen nachgewiesen werden: Alle nicht-afrikanischen Menschen besitzen heute noch zwischen ein und drei Prozent Neandertalergene. Kurz nach seiner Ankunft in Europa schuf der Homo sapiens in den Höhlen der Schwäbischen Alb Erstaunliches: plastische Kunstwerke aus Mammutelfenbein - die ältesten der Welt, soweit heute bekannt. Forscher sprechen von einem Urknall der Zivilisation. Mirko Drotschmann erfährt, mit welchem handwerklichen Geschick und künstlerischen Verständnis die Tierfiguren aus Mammutelfenbein geschnitzt wurden, und besucht auch die Höhle von Chauvet in Frankreich, die der Homo sapiens mit mehr als 1000 Wandbildern verziert hat. Mirko Drotschmann spürt dem Alltag der Ureuropäer nach: Wie haben sie sich ernährt, wie gekleidet, wie sahen sie aus? Viele Darstellungen, auch in Museen, zeigen die Eiszeitjäger mit heller Haut. Doch Untersuchungen der genetischen Marker, die bei modernen Menschen mit der Pigmentierung von Augen, Haut und Haaren in Zusammenhang stehen, zeigen ganz deutlich: Die Menschen der letzten Eiszeit waren dunkelhäutig.
Lissabon ist bekannt für seine historischen Straßenbahnen. Dabei steigen viele Portugiesinnen und Portugiesen gerade auf E-Mobilität um. Die Elektroautos erleben einen echten Boom.
Die Zeugin Olga Schewtschenko sollte vor Gericht gegen den Zuhälter Manfred Reizer aussagen, da sie ihn möglicherweise beim Mord an einer Prostituierten beobachtet hat. Als Olgas Wagen vor dem Gerichtsgebäude vorfährt, durchschlägt ein Projektil die Windschutzscheibe und trifft die junge Frau in die Schulter. Wer versuchte, die wichtige Zeugin kurz vor der Verhandlung mundtot zu machen?
In Connecticut ist Judy als Coupon-Queen bekannt, da kaum ein Tag vergeht, an dem sie nicht die Supermärkte nach Schnäppchen und Gratisartikeln absucht. Mit ihren Gutscheinen hilft sie auch Freunden und will demnächst eine große Ladung Lebensmittel für eine Familie in Not organisieren. Faatima ist auf Couponing-Tour, um Geld zu sparen und ihrer Familie dadurch den Umzug in eine weniger gefährliche Wohngegend zu ermöglichen. Ihr nächster Beutezug soll so groß werden, dass sie vorsichtshalber einen Beiwagen zum Geschäft mitnimmt.
Ein fünftausend Jahre altes Steinobjekt ist in vier symmetrische Teile geformt und mit einzigartigen Markierungen versehen. Wer hat es hergestellt und wozu diente es? Die Untersuchung einer dreitausend Jahre alten Mumie in Gestalt einer Katze zeigt, dass sich kein Vierbeiner in dem Relikt befindet. Handelt es sich um eine moderne Fälschung? In dieser Episode versuchen Forschende mithilfe moderner Technologien, die Geheimnisse um mysteriöse Objekte aus den Archiven großer Museen zu entschlüsseln.
Bevor Christoph Kolumbus 1492 Amerika für die Europäer "entdeckte" und einen furchtbaren Genozid an allen indigenen Völkern auslöste, lebten diese Völker in kulturellen und ökonomischen Zusammenhängen, über die die meisten Menschen kaum etwas wissen. Sie betrieben Landwirtschaft, hatten Siedlungen und Städte errichtet und betrieben Handel untereinander. Neben den in einfachen Verhältnissen lebenden Stämmen gab auch die legendären, hoch entwickelten Zivilisationen der Maya und Inka, deren Reichtum die Neuankömmlinge in Staunen versetzte.
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
Was ist Glück? Im Dahner Felsenland sucht SWR Moderatorin Anna Lena Dörr nach Antworten. Die Region im Süden der Pfalz ist ein Urlaubsparadies. Hier trifft sie Glücksexpert:innen: Gastronomen, eine Pralinenmacherin und einen Schornsteinfeger. Sie besucht eine Hochzeitslocation, einen Ferienbahnhof und wandert mit Eseln. Findet sie dabei auch heraus, was sie selbst am glücklichsten macht?
Vor beinahe 200 Jahren war der "Wilde Westen" Schauplatz bitterer Rivalitäten. Es ging um die Suche nach gigantischen Knochen einer noch kaum erforschten Spezies: den Dinos. Von Wyoming über Utah bis zu den Ausläufern der Rocky Mountains: Wer zuerst das begehrte Material im Boden fand, konnte sich über eine üppige Belohnung freuen.
Nach wie vor träumen viele Menschen von einem Leben im Rampenlicht, egal ob als Hollywood Star bejubelt zu werden, auf dem Broadway aufzutreten oder in der Metropolitan Opera in New York zu singen. Doch bis man sich im Blitzlichtgewitter sonnen kann, ist es oft ein harter Weg und der beginnt meist schon in sehr jungen Jahren. ATV begleitet die angehenden Schauspieler und Sänger bei dem Versuch, an Österreichs renommiertesten Schauspiel- und Musikschulen aufgenommen zu werden.
Von Patagonien über die Atacama-Wüste bis hin zu den Ausläufern des Himalaja - die Eiswelten der großen Gebirge beherbergen eine überraschend vielfältige Tierwelt.
Diese kalten Lebensräume in den höchsten Höhen stellen ihre Bewohner vor außergewöhnliche Herausforderungen. "Terra X" begegnet Pumas, Flamingos und Riesenpandas, die trotz der unwirtlichen Bedingungen alle Widrigkeiten überwunden haben, um dort zu überleben.
Der Film verfolgt die Lebendgeburt eines Chamäleons - erstmals fürs Fernsehen gedreht. Auch ist die schwierige Dokumentation atemberaubender Jagdzüge von Steinadlern gelungen, die mit der Beute ihren Nachwuchs versorgen.
Während in Japan Makaken ungewöhnliche Wege finden, um in den schneereichsten Regionen der Erde der Kälte zu trotzen, setzt in Neuseeland ein Kea seine Intelligenz ein. Durch den Einsatz von Renndrohnen erleben die Zuschauer erstmals hautnah, wie es ist, mit einer Lawine den Berghang in den Alpen hinunterzurasen.
In Patagonien konnte dank der neuesten Wärmekameratechnologie dokumentiert werden, dass die als einzelgängerisch geltenden Pumas kooperativ agieren können. Auch die Flamingos in der Atacama-Wüste setzen auf die bewährte Methode des Zusammenrückens im Kampf gegen die Kälte.
Das Luangwa-Tal in Sambia gehört zu den letzten unberührten Gebieten Afrikas. In der Region endet gerade die Regenzeit, doch weiterhin ziehen Stürme über das Land. Das zurückbleibende Regenwasser zieht Tiere aus einem weiten Umkreis an. Dazu zählt auch der bis zu sieben Tonnen schwere afrikanische Elefant. Der Riese kann Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreichen und zertrampelt alles auf seinem Weg. Mit diesen Ungetümen sollten Tyler und seine Partnerin Ali bei ihrem Survival-Abenteuer möglichst wenig in Kontakt kommen. Andernfalls droht ihnen Ungemach.
Assistentin Jessica kümmert sich um die Termine, während ihr Chef, Modefotograf Joel Schoenfeld, im Studio ein Shooting vorbereitet. Wenig später betritt ein junger Mann das Atelier. Jessica hört streitende Stimmen und schließlich einen Schuss. Als sie ins Studio stürzt, sieht sie Joel in einer Blutlache liegen. Der Täter ist bereits geflüchtet. Die alarmierten Polizisten können nur noch den Tod des Fotografen feststellen. Doch welcher Mörder ist so dreist, sein Opfer am hellichten Tag in Anwesenheit einer Zeugin umzubringen? Um Antworten zu finden, tauchen die Ermittler in eine Welt ein, in der der Schein trügt und junge Frauen schamlos ausgenutzt werden.
"Völkerwanderung" - so nennt man in Deutschland die turbulente Epoche zwischen Antike und Mittelalter, in der germanische Kriegerverbände das Römische Weltreich zum Einsturz brachten. Die Völkerwanderung ist einer der epochalen Einschnitte in der europäischen Geschichte. Ein halbes Jahrtausend lang hatten die Römer weite Teile des Kontinents kontrolliert. Doch zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert wurde die "Ewige Stadt" Rom gleich zweimal geplündert. Erst von den Westgoten, dann von den Vandalen. Am Ende saß ein machtloser Kindkaiser auf dem Thron, der schließlich von einem germanischen Warlord abgesetzt wurde. Wie war es dazu gekommen? Auf einer Reise durch Europa begegnet Mirko Drotschmann Forscherinnen und Forschern, die einen neuen Blick auf die damaligen Ereignisse werfen. Das beginnt bereits mit dem Begriff "Völker". Denn Westgoten oder Vandalen waren keineswegs homogene Volksgruppen, sondern bildeten sich erst im Zuge ihrer Wanderungen durch den Zusammenschluss aus unterschiedlichsten Ethnien. Außerdem zeigt sich, dass diese "Völker" das Römische Reich gar nicht zerstören, sondern an seinem Wohlstand teilhaben wollten. Dafür plünderten sie nicht nur, sondern trieben Handel und kämpften sogar für die Römer - wie Alarich, der Anführer der Westgoten. Nach Vorbild der Römer errichteten die Westgoten im heutigen Spanien im 6. Jahrhundert die Königsstadt Reccopolis; eine Metropole, die damals sogar manch römische Siedlung in den Schatten stellte, wie modernste Vermessungsmethoden mit geomagnetischen Sonden und Laserdrohnen belegen. Eine Bauleistung, die man den "Barbaren" lange nicht zugetraut hatte. Auch das Klima rückt die Forschung als wichtigen Push-Faktor für die "Völkerwanderung" in den Vordergrund: Wahrscheinlich trieb ein Kälteeinbruch die Hunnen aus Asien nach Europa und ermöglichte den Vandalen in der Neujahrsnacht des Jahres 406 das Eindringen ins Römische Reich. Die Migrationen der Spätantike haben Spuren in unseren Sprachen und Genen hinterlassen: So zeugt der Name Englands von der Machtübernahme der Angelsachsen im Britannien des 5. Jahrhunderts. Und obwohl die Einwanderer vom Kontinent damals in der Minderheit waren, haben sie sich genetisch durchgesetzt: Genanalysen zeigen, dass mehr als die Hälfte der englischen Männer angelsächsische Vorfahren hat. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut - und ging auch nicht an einem Tag unter. Im Osten blieb das Imperium in Gestalt des Byzantinischen Reiches sogar bis ins 15. Jahrhundert bestehen. Im Westen traten Karl der Große und die Franken das Erbe der Römer an, gestützt auf die römisch-katholische Kirche. In neuer Gestalt lebte die römische Herrschaftsidee weiter, im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation hatte sie bis 1806 Bestand. So steht heute die Zeit der "Völkerwanderung" weniger für das Ende des Römischen Reiches als vielmehr für die Verbindung der Kulturen und Traditionen, die Europa bis heute prägen.
Die letzte Ära des ägyptischen Reichs - noch heute ist die Kunst aus dieser Zeit lebendig und inspiriert gegenwärtig sogar Graffiti-Künstler. Invasionen von fremden Herrschern wie Alexander dem Großen und den Römern sorgten dafür, dass eine Mischform von Kunst entstand, die voller Überraschungen steckt. Alastair Sooke geht den Spuren nach und macht atemberaubende Entdeckungen.
Das Magazin mit Moderatorin Elena Bruhn geht Fragen nach, die sich jeder schon einmal gestellt hat: Wie wird der Schnee in einer Skihalle hergestellt? Wie entsteht Kohle? Was ist das Geheimnis der Schwarzen Löcher? In informativen Beiträgen liefert das Wissensmagazin erstaunliche Antworten auf spannende Fragen.
Graeme und Melanie planen in Hackney ein neues Zuhause für sich und ihre zwei Töchter. Es soll ein modernes Symbol ihrer neu gegründeten Familie werden. Auf einem winzigen Doppelgaragengrundstück entwirft Architekt Graeme ein leuchtend rotes, vertikal optimal genutztes Haus. Doch Materialkosten, steigende Zinsen und ein Desaster im Keller machen das Projekt zur Zerreißprobe. Nach über vier Jahren wollen sie ihr Traumhaus nun endlich beziehen.
Die Vorfahren der indigenen Völker überqueren Ozeane und Gebirge auf der Suche nach neuem Land. Im Laufe der Jahrtausende werden sie Astronomen, Architekten und Philosophen. Außerdem Wissenschaftler, Künstler und Erfinder. Sie gründen Zivilisationen und schaffen Handelsnetze über zwei Kontinente hinweg. 1492 verändert sich ihr Leben für immer. Über lange Zeit bestehen die alten Kulturen nur im Verborgenen fort. Dieser Film erzählt ihre Geschichte - die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner vor Christoph Kolumbus.
Was ist Glück? Ein Gefühl, ein Moment, eine Lebenshaltung, etwas, das man sich erarbeitet oder das einem in den Schoß fällt? Was hat die Landschaft, in der man lebt, mit Glück zu tun? Gibt es die glücklichen Gefilde aus der Literatur? Die Sickinger Höhe im Südwesten von Rheinland-Pfalz könnte zu diesen glücklichen Gefilden gehören. SWR Moderatorin Anna Lena Dörr sucht dort nach dem Glück.
In einer Vitrine eines Museums der Harvard Universität befindet sich ein zerschmetterter Schädel aus dem 19. Jahrhundert. Wie konnte dieses Fundstück die Grundsätze der modernen Neurowissenschaften prägen? Die Fledermausbombe war das Ergebnis einer streng geheimen Operation. Hätte die den Ausgang des Zweiten Weltkriegs verändern können? In dieser Episode erforschen Expertinnen und Experten wie u.a. Kriminalbiologe Mark Benecke die Geheimnisse von historischen Relikten.
Jana Beller gewann 2011 die TV-Show "Germany's Next Topmodel". Heute ist sie Geschäftsfrau und führt in Bochum zwei Filialen einer der modernsten Backshop-Ketten Europas. Modelmaße und Gebäck - passt das denn zusammen? Und wie! Die Jungunternehmerin gibt Einblicke ins Geschäft mit den süßen und salzigen Snacks. Schockgefrostet werden die Brote und Süßspeisen aus einer zentralen Produktion in die einzelnen Shops geliefert und an hungrige Laufkundschaft verkauft.