Mit 2962 Metern hat sie die 3000er-Marke zwar knapp verpasst, an Imposanz mangelt es der Zugspitze aber trotzdem nicht. Legenden und Mythen ranken sich um den Gipfel, um dessen Erschließung vor gut hundert Jahren ein regelrechter Wettlauf ausgebrochen ist. Der höchste Berg Deutschlands ragt wie eine Speerspitze über die gesamte Tiroler Zugspitzarena. Dort, wo schon Goethe auf seinem Weg nach Italien Halt gemacht hat, begibt sich Marlies Raich auf eine mindestens ebenso aufregende Reise. In dieser "Land der Berge"-Produktion geht es gemeinsam mit charismatischen Einheimischen vorbei an eisigen Gipfeln, durch tief verschneite Ortschaften mitten hinein in eine atemberaubende Bergwelt. Mit dabei auf dem bildgewaltigen Streifzug ist der 18-Seelen-Ort Mitteregg, den die Einheimischen liebevoll als das schönste Ende der Welt bezeichnen. Außerdem erfahren wir mehr über die bewegte Seilbahngeschichte der Region, besuchen einen Jäger und sein besonderes Haustier und staunen nicht schlecht, wenn sich Marlies Raich mit den Skiern mutig in die "Neue Welt", die längste Freeride-Abfahrt der Alpen und damit in eines ihrer größten Abenteuer bei "Land der Berge" stürzt.
Kann man unseren Alltag tatsächlich durch zeitsparende Erfindungen optimieren? Die Menschen streben danach, jede Minute, sogar jede Sekunde ihres Lebens zu optimieren und zeitlich noch besser zu nutzen. Aber sparen wir dank moderner High-Tech-Erfindungen in unserem Alltag Lebenszeit? Und wieviel davon jetzt ganz genau?
Sie ernähren sich von Gras, Müll oder wie in der Steinzeit - immer mehr Österreicher neigen zu extremen Ernährungsformen. Gleichgesinnte zu finden ist oft nicht leicht und Familie, Partner und Freunde werden zur Ernährungsumstellung angeregt. "ATV - Die Reportage" hat Österreicher gefunden, die konsequent einen alternativen Lebensweg gehen und dadurch zum Ausdruck bringen "Du bist, was Du isst!".
Vor aller Augen
Schimpansendame Kisha ist eine echte Weihnachtsüberraschung geglückt. Am Morgen des ersten Feiertages hat sie mitten auf der Innenanlage einen kleinen Jungen zur Welt gebracht. Viel Aufregung für die 20-köpfige Schimpansengruppe. Pfleger und Zoobesucher konnten zuschauen, wie Kisha mit Nabelschnur und Nachgeburt umging und sich um ihr Baby kümmerte. Eigentlich hatte man erst im Frühjahr mit ihrer Niederkunft gerechnet. Doch einer ist von dem Familienzuwachs überhaupt nicht begeistert: Ohini, Kishas dreieinhalbjähriger Sohn. Plötzlich großer Bruder - damit muss man erstmal klarkommen.
Rani ist Mutter
Am Ende ging es schneller als vermutet. Nach 683 Tagen Tragzeit bringt Elefantendame Rani einen kleinen Bullen zur Welt. Ganz alleine - und ohne Komplikationen. Vorsichtiges Aufatmen im Elefantenhaus, wo es zuletzt immer wieder große Rückschläge bei der Elefantenzucht gab. Die Pfleger beobachten Mutter und Kind aufmerksam, aber wollen so wenig wie möglich eingreifen. Immerhin hat Rani, die zum ersten Mal Mutter geworden ist, eine erfahrene Elefantenkuh an ihrer Seite: Don Chung bleibt immer in der Nähe und gibt der frischgebackenen Mutter die nötige Sicherheit. Trotzdem - die ersten Tage nach der Geburt bleiben wie immer kritisch.
Riskante Operation
Lange haben die Tierärzte gezögert, aber nun muss es sein. Tapirbulle Copashi hat seit Wochen einen Abszess an der Wange, der immer größer wird und sich nicht von alleine auflöst. Inzwischen ist die Beule so groß wie ein Tischtennisball. Dr. Andreas Bernhard muss Copashi wohl oder übel in Narkose legen, um nach der Ursache zu forschen und den Abszess aufzuschneiden. Eine ziemlich unappetitliche Angelegenheit. Und vor allem: Eine Vollnarkose beim Tapir gilt als hochriskant. Das Schlimmste ist möglich. Wird Copashi den Eingriff überleben?
Die hübsche Dänin
Die große Schimpansengruppe im Pongoland hat Zuwachs bekommen: Changa, eine junge Dänin aus dem Zoo in Kopenhagen. Nun muss sie langsam die Weiten der Leipziger Menschenaffenanlage kennenlernen. Schritt für Schritt wollen Daniel Geissler und seine Kollegen die dänische Schimpansin an all das Neue gewöhnen - an große Kletterbäume, hohe Felsen, Elektrozäune und aufdringliche Männer, die nur das Eine im Kopf haben. Die größte Gefahr aber geht von Changas Geschlechtsgenossinnen aus.
38 Menschenleben forderte die Lawinenkatastrophe von Galtür im Jahr 1999. In der Folge wurde in Tirol noch mehr in die Lawinensicherheit investiert.
Die Infrastruktur wurde verbessert und die Erforschung der weißen Gefahr forciert. Christiane Sprachmann berichtet über das Leben im hochalpinen Raum, den Kampf gegen die Lawinengefahr und den aktuellen Stand der verschiedenen Disziplinen der Lawinenforschung.
Wenn aus einer funkelnden Schneedecke eine unkontrollierbare Kraft wird, ist das so faszinierend wie furchteinflößend. Menschen im Hochgebirge müssen seit Jahrhunderten mit der Naturgewalt Lawine leben. Eine Gewalt, die in Österreich in der Wintersaison 2017/2018 17 Tote forderte.
Schützende Infrastruktur und Frühwarndienste, richtiges Verhalten in Notsituationen, so versucht man, der weißen Gefahr Herr zu werden: eine permanente Herausforderung für Bergbewohnerinnen und -bewohner, die Forschung, Alpinisten und den Wintertourismus.
Ein dichtes Netz von Schneemessstellen und Wetterstationen liefert die Grundlage für die Entscheidungen der örtlichen Lawinenkommissionen. An deren Empfehlungen müssen sich auch die Skigebiete halten.
Lawinensimulationsmodelle liefern heute wichtige Daten, ebenso Berechnungen der Kräfte von Staub- oder Nassschneelawinen. Mittels der Dendrochronologie, der Wissenschaft vom Baumalter, finden Forscherinnen anhand von uralten Baumstämmen Informationen über Lawinen der Steinzeit. Und Notfallmediziner forschen, wie lange man unter einer Lawine überlebt oder wie man am besten reanimiert werden kann.
Einzigartig und grenzüberschreitend ist die neue Kooperation von Tirol, Südtirol und dem Trentino: Seit Oktober 2018 gibt es hier die weltweit erste gemeinsam erstellte Lawinenvorhersage. Denn Schnee kennt keine Grenzen - und Lawinen auch nicht.
Die Arbeiten auf der Baustelle ruhen, denn es ist Showtime bei den Wollnys. Silvia und ihre Kinder werden für ein Musik-Event in Oberhausen angefragt. Das Familienoberhaupt soll als Special-Guest vor rund 3.000 Menschen auftreten.
Wenn bezahlbarer Wohnraum knapp ist, gibt es skrupellose Vermieter, die Leute in "Häuser mit Mehrfachbelegung" pferchen. Ben und sein Team setzen sich für bessere Wohnbedingungen ein und begutachten ein Gebäude, das Personen aus Osteuropa bewohnen. Sofort wird klar, dass die Vermietung illegal und dazu lebensgefährlich ist: Es gibt keine Fluchttreppe, die Fenster sind verriegelt. - Bei einem Brand, schafft es hier keiner raus. Auch der Garten bietet keinen schönen Anblick: Völlig verdreckt und vermüllt ist er ein Paradies für Ratten und andere Schädlinge. Das Team stattet dem Vermieter einen Besuch ab.
Stefan Zellweger beliefert in Kanada Baustellen mit Maschinen. Das Gefühl von Freiheit im zweitgrößten Land der Erde möchte der gebürtige Schweizer nicht mehr missen. Uwe Rowold und Mario Bruns nehmen unterdessen frisch gestärkt mit Frikadellen und Nudelsalat die Fahrt durch Paris in Angriff. Die französische Hauptstadt ist bekannt für Staus und verstopfte Straßen. Und Sandra Haase übernimmt als Springerin die Lkw ihrer Kollegen. Große Lastkraftwagen haben es ihr angetan, deshalb hat die gelernte Erzieherin im vergangenen Jahr beruflich umgesattelt.
Mit Andreas Schubert, Marten Nottelmann, Piet Hackmann, Mike Cohnen, Daniel Schewe
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Revolutionäre
D 2023
45'
Galileo Galilei, Giordano Bruno und die antike Universalgelehrte Hypatia von Alexandria: Sie sprengten die geistigen Grenzen ihrer Welt - und machten sich mächtige Feinde. Galileo Galilei: Mit seinen Entdeckungen im All bringt er das christliche Weltbild ins Wanken. Hypatia - Mathematikerin, Astronomin, Philosophin: einst hoch geschätzt, später brutal getötet. Giordano Bruno: Er legt das Fundament für künftige Astronomen. Im Jahr 1610 verbringt der 46-jährige Galileo Galilei die Nächte damit, ins unendliche Nichts zu starren. Mit einem selbst gebauten, leistungsstarken Fernrohr sieht er, was kein Mensch vor ihm sehen konnte. Diese Entdeckung wird sein Leben grundlegend ändern: Er sieht vier helle Objekte, die den Planeten Jupiter umkreisen, und erkennt, dass es seine Monde sind. Damit stellt Galileo alles infrage: Warum umkreisen sie nicht die Erde? Ist sie nicht das Zentrum des Universums? Ist das Ptolemäische Weltbild falsch - und damit auch die Lehren der Kirche? Ein ketzerischer Gedanke - mit dem er die Glaubenshüter der Kirche gegen sich aufbringt. Über Hypatias Leben und Werk ist kaum etwas bekannt. In den wenigen Quellen, die es gibt, wird sie als einflussreiche Frau mit profundem Wissen beschrieben. Sie gehört zu den letzten großen Denkern Alexandrias. Durch ihre Arbeit als Bibliothekarin, Mathematikerin und Astronomin hat Hypatia in Alexandria einen exzellenten Ruf. Aufgrund politischer Umbrüche gerät Hypatia zwischen die Fronten und wird schließlich ermordet. Giordano Bruno erforscht alles - von den Weiten des Universums bis zu den kleinsten Teilchen der Materie. Der Kirche gefällt seine bahnbrechende Theorie nicht. Doch er lässt sich nicht abbringen und gerät immer wieder mit der Kirche in Konflikt. Schließlich wird er bei lebendigem Leib verbrannt. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Afrika ist der Kontinent der großen Wildtiere. Noch. Denn auch dort steht die Natur vor extremen Herausforderungen. Für die Tiere Afrikas ist die größte Bedrohung der Mensch. In der Natur haben die Wildtiere eigene Strategien. Eine Hyänen-Mutter hütet ihre Jungen in einer Geisterstadt in der Wüste Namib, und im Tanganjikasee trickst der Kuckuckswels Buntbarsch-Mütter aus, damit sie seinen Nachwuchs ausbrüten. Afrika ist die Heimat der größten Wildtierbestände der Welt. Im Herzen des Kontinents erstreckt sich ein riesiger tropischer Regenwald voller Leben. Dort lernen junge Schimpansen, wie sie mit Werkzeugen das Beste aus dem Reichtum des Dschungels herausholen. Mit dem von Generation zu Generation überlieferten Wissen können sie auf die besten Nahrungsmittel des Waldes zugreifen. Der Große Afrikanische Grabenbruch, das Great Rift Valley, ist ein wahres Paradies für Tiere. Er entstand vor 30 Millionen Jahren, als eine Masse aus geschmolzenem Gestein das Land nach oben drängte und schließlich die Erdkruste auseinanderriss. Als die tieferen Flüsse des Tals die Ebene überfluteten, entstanden atemberaubende Seen. Es sind die reichsten Süßwasserlebensräume der Welt. Die Konkurrenz in diesen tropischen Gewässern ist groß. Der Kuckuckswels hat sich dort einen besonderen Trick angeeignet. Er platziert seine Eier so, dass sie von maulbrütenden Buntbarsch-Müttern aufgenommen werden. Den Job der Brutpflege übernehmen ab dann die Buntbarsche. Afrikas reiche Graslandschaft der Serengeti ist die Heimat der größten Herden von Antilopen, Gnus und Zebras. Ihren Wanderungen folgen stets die Raubtiere, die auf Beute aus sind. Um ihre Chancen auf einen erfolgreichen Tötungsangriff zu erhöhen, tut sich eine Gruppe von fünf Geparden-Brüdern zusammen. Erstaunlich, denn eigentlich sind Geparde Einzelgänger. Die Wüsten Afrikas nehmen ein Drittel des Kontinents ein. Das Leben in diesen trockenen Gebieten ist unvorstellbar rau. In der Namib, der ältesten Wüste der Welt, findet eine Braune Hyäne mit ihren Kleinen Zuflucht in einer verlassenen Geisterstadt. Weiteste Strecken legt die ausgehungerte Mutter zurück, um Nahrung für ihre Familie am entfernten Strand zu ergattern. In der Kalahari gräbt sich das bizarr anmutende Erdferkel weit in die Tiefe, um überhaupt eine kleine Mahlzeit zu finden. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
"Magh Mela" und "Kumbh Mela" zählen zu den spirituellen Großereignissen im Hinduismus und zu den größten religiösen Festen weltweit. Millionen Gläubige aus aller Welt reisen hierfür zu den heiligen Orten nach Indien, um zu beten und große Meditationslehrer zu treffen. ORF-Redakteurin Gundi Lamprecht hat für "kreuz & quer reportage" in Indien Gurus, Asketen, Pilgerinnen und Pilger getroffen, um mit ihnen über die spirituellen Traditionen und mythischen Erzählungen zu sprechen.
Als die USA in den Jahren von 1943 bis 1945 in Los Alamos die Atombombe entwickelten, standen J. Robert Oppenheimer, Leiter des Projektes, und seine Mitarbeiter unter scharfer Beobachtung durch das FBI sowie durch Spione der Sowjetunion. Anlässlich des 80. Jahrestages der Bombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki rekonstruiert die Dokumentation den "Spionagefall Oppenheimer".
Die Serie "STOP! Border Control Rom" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über den Flughafen die Grenze überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Der Film zeigt das österreichische Alpbachtal überzogen mit dicker Schneedecke und taucht in die winterliche Stimmung dieser Bergidylle ein. Zu Wort kommen auch Menschen, die dort leben.
Sie erzählen von ihren Passionen und dem Leben inmitten der Natur. Claudia Barnes zum Beispiel erinnert sich an ihre Großmutter Berta Margreiter, eine Schriftstellerin, die ihre Liebe zur Heimat mit ihrem Dialekt lyrischen Ausdruck verlieh.
Georg Leitner schafft als Federkielsticker in seiner Werkstatt jeden Tag einzigartige Kunstwerke. Der Schindlmacher Hans Hausberger deckt die Dächer und Fassaden der heimischen Hütten. Die Bergbäuerin und Kräuterkundige Gertrude Messner teilt ihre Gedanken über den stillen Winter und die Nutzung der nährstoffreichen Winterpflanzen als Medizin - ganz nach dem Motto "Zurück zur Einfachheit".
Bei Kutschenfahrten, Skitouren und beim Rodeln zeigt die Dokumentation außerdem unterschiedliche Orte der Region ganz abseits der touristischen Pfade.
Fabrikarbeiter Craig musste das Haus seiner Großeltern, das er geerbt hatte, aus finanziellen Gründen vermieten und glaubte, in einem Arbeitskollegen seiner Mutter einen zuverlässigen Menschen gefunden zu haben. Doch bald beschwerten sich die Nachbarn über die vielen Katzen auf dem Grundstück, von dem nun ein unangenehmer Geruch ausging. Craig bat den Mieter, sauber zu machen, aber nichts geschah. Dann verlor der Mann seinen Job und weigert sich seitdem, zu zahlen. Da seine Mietschulden immer höher werden, will Craig heute zusammen mit Fachanwalt Chris Sharpe einen Räumungsbefehl erwirken.
Jahrzehntelang blieb der Fall Margarethe Ottillinger im Dunkel der Geschichte. Die junge Wirtschaftsexpertin und Sektionschefin, die am 5. November 1948 an der Enns-Brücke bei Linz verhaftet und in die Sowjetunion verschleppt wurde, erregte im Nachkriegsösterreich zwar großes Aufsehen, aber die wahren Hintergründe ihrer Verhaftung blieben bis heute unbekannt. Margarethe Ottillinger selbst erfuhr bis zu ihrem Tod 1992 nicht, warum sie sieben Jahre lang in sowjetischen Gulags und Gefängnissen verschwand und wem sie das zu verdanken hatte. Die Dokumentation kann anhand von neuen Erkenntnissen aus russischen Aktenbeständen endlich diese offenen Fragen klären.
Auf dem Sophienhof ist der Probebetrieb für das neue Marktauto beendet, nun soll es sich auf dem Wochenmarkt in Neustrelitz bewähren. Mitarbeiterin Helene Blohm freut sich auf das 150.000-Euro-Fahrzeug, doch das Stromkabel passt nicht, sodass Chef Karsten Dudziak eingreifen muss. In Hamburg-Moorburg räumt Jürgen Eck ab 5 Uhr Schnee und Eis auf dem Autoterminal, um die Verladung zu sichern. Vorsicht ist dabei wichtig, um Autos nicht zu beschädigen. Landwirt Steffen Thudt versorgt seine Mutterkühe im Stall. Kuh Beate hat eine Lungenentzündung, die er selbst behandelt.
Die Serie "STOP! Border Control Rom" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über den Flughafen die Grenze überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Motto in Bonn: Einfach umwerfend - Sei der Hingucker in deinem neuen Cape oder Poncho!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Landwirtin Nina ist aufgeregt, denn die Kälbchen auf dem Gschwandtnerhof am Tegernsee bekommen ein neues Zuhause. Nachdem in den vergangenen Tagen bereits die Bodenplatte dafür betoniert wurde, bringt ein Tieflader nun eine große, geradezu luxuriöse Hütte für den Rindernachwuchs.
Ein besonderer Tag in Rheinhessen: Winzerin Shanna Reis erntet mit zahlreichen Helfern die Trauben im ältesten Weinberg des Ortes, natürlich ganz traditionell mit der Hand. Bei 30 Grad, obwohl es schon Anfang Oktober ist. Die Hitze macht Menschen und Trauben zu schaffen.
In Sachsen-Anhalt hat Jonas' rechte Hand Ronny andere Dinge im Kopf als die Ernte: Sein Sohn Adrian tritt bei den Motocross-Landesmeisterschaften an. Dafür wird seine Maschine auf dem Hof schick gemacht. Das bedeutet: mehr Arbeit für Jonas. In der Nacht zuvor gab es Starkregen. Der Landwirt muss prüfen, ob seine alten Getreidelager aus LPG-Zeiten dichtgehalten haben.
Fischer Sander Fuhrmann vom Naturgut Köllnitz in Brandenburg ist gespannt! An diesem Tag soll sein Dry-aged-Karpfenschinken fertig werden. Doch erst einmal muss der Fischer in der Küche helfen. Gärtner Benjamin hat massenweise Kürbisse geerntet, die schnell verarbeitet werden müssen. Zusammen mit Küchenchef Stefan putzen und schneiden sie bis zur Mittagspause. Erst dann kann der erste Karpfenschinken probiert werden.
Große Aufregung auf dem Geflügelhof in Niedersachsen. Christine Bremer bekommt 200 Putenküken geliefert. Die Kleinen sind erst einen Tag alt und brauchen nach dem langen Transport ganz viel Wärme und gutes Futter.
Seit 15 Jahren werden auf der Straußenfarm Emminghausen in der Nähe von Köln afrikanische Laufvögel gezüchtet. Auf dem großen Gelände der Farm wachsen viele Brombeeren. Die werden zu Marmelade eingekocht. Doch erst müssen Betriebsleiterin Kerstin Schnabel und Kollegin Laura Sticht noch im Hofladen dekorieren.
Ihr erwachsener Sohn erhebt gegen Sandra Dettmann schwere Vorwürfe: Er beschuldigt sie, seine Bleibe angezündet und ihn damit fast umgebracht zu haben. Seit Jahren wird sie von ihm tyrannisiert. Sind die Anschuldigungen haltlos oder wusste sie sich nicht mehr anders zu helfen?
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Vergessene Welten
D 2023
45'
Cuiabá, Brasilien, 20. April 1925: Drei Männer machen sich auf den Weg in die "Grüne Hölle" des Amazonas - auf der Suche nach der versunkenen Stadt "Z". Percy Fawcett leitet die Expedition - ohne GPS oder nähere Kenntnis über die Gefahren des Dschungels. Die Paläontologen Edward Drinker Cope und Othniel Charles Marsh bekämpfen sich 20 Jahre lang. Und Nikolai Wawilow setzt mit seiner Samen-Sammlung Weichen. Wie man heute vermutet, kamen Fawcett und seine Begleiter nie an ihrem Ziel an. Die Letzten, die den Abenteurer und seine Gefolgschaft noch einmal zu Gesicht bekamen, waren ein paar Menschen aus der indigenen Bevölkerung. Im Jahr 1927 erklärte die Royal Geographical Society die Männer schließlich für verschollen. Doch die Welt wollte nicht wahrhaben, dass die wagemutigen Forscher einfach spurlos verschwunden sein sollen. Fawcett war seiner Zeit voraus. Die damalige Wissenschaft sah in den Regenwäldern Zentral- und Südamerikas nichts als unberührte und menschenleere Natur. Er aber glaubte an die Existenz von Hochkulturen in diesen Gebieten. Heute ist klar und sichtbar, wie recht er hatte. Ab Ende des 18. Jahrhunderts boomte in Amerika die Paläontologie. In der Zeit des Aufbruchs Mitte des 19. Jahrhunderts machten zwei Männer auf sich aufmerksam. Einer von ihnen war Bauernsohn Edward Drinker Cope, der andere Othniel Charles Marsh. Er hatte an der Universität von Yale unter anderem Paläontologie und Chemie studiert. Anfangs verstanden sich die beiden Männer gut - bis es zum Krieg um Ehre und Ruhm kam, trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere und Forschungsansätze. Die zwei Paläontologen bekriegten sich 20 Jahre lang. Am Ende standen sie mit leeren Händen da - zwei gebrochene und einsame Männer. Dabei haben sie über 130 neue Dinosaurierarten entdeckt. Nikolai Wawilow - der Forscher hatte sich Anfang des 20. Jahrhunderts den Pflanzen und Samen verschrieben. Er reiste dafür in die entlegensten Regionen der Welt. Longyearbyen liegt auf dem 78. Breitengrad und ist die nördlichste Siedlung der Welt. In dem Ort führt ein geheimnisvoller Gang über 100 Meter tief in den Permafrostboden. Dort befindet sich der "Weltweite Saatgut-Tresor". In der weltgrößten Saatgutbank lagern heute weit über 1,1 Millionen Samenproben. Darunter befinden sich auch 60 Kisten mit der Spendernummer 17-39-36-5 und der Aufschrift "N. I. Wawilow". Der Russe war einer von denjenigen, die mit ihren Samen-Sammlungen ein solches Projekt erst ermöglicht haben. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere in Südamerika für ihr Überleben spezialisieren. Das treibt die Andenbären in enorme Höhen und die Mauersegler zu todesmutigen Flügen durch einen Wasserfall. Von der Küste Perus, wo sich Pinguine ihren Weg durch ein "Minenfeld" aus zuschnappenden Seelöwen bahnen, bis hin zu den üppigen Nebelwäldern der Anden, wo Andenbären 30 Meter hohe Bäume auf der Suche nach schwer greifbaren Früchten erklimmen, ist Südamerika voll von Außergewöhnlichem und Überraschendem. Im äußersten Süden des Kontinents durchstreifen Raubtiere die zerklüftete Landschaft Patagoniens. Unter senkrechten Felstürmen muss eine Puma-Mutter all ihre Erfahrung und Kraft einsetzen, um eine gewaltige Beute zu erlegen. Das Guanako, ein Verwandter des Kamels, ist dreimal so schwer wie sie und kann einen Puma in die Luft schleudern. Östlich der Anden liegt der Amazonas, größter Regenwald der Welt. Um sich dort von der Masse abzuheben, haben männliche Blaubrustpipra aus der Gruppe der Sperlingsvögel aufwendige und komische Tanzroutinen entwickelt. Pfeilgiftfrösche haben einzigartige Möglichkeiten, ihre Jungen zu schützen: Väter tragen ihre Kaulquappen huckepack zu einzelnen Wassertaschen im ganzen Wald, müssen sich aber daran erinnern, wo sie sie versteckt haben. Im Süden Brasiliens sprudeln kristallklare Süßwasserquellen. Piraputanga-Fische tummeln sich dort im türkisfarbenen Wasser und folgen Kapuzineraffen, die sich am Rande des Flusslaufs von Obst ernähren. Wird es fallen gelassen, schnappen sich die Fische die köstliche Nahrung. Zur Not springen die hungrigen Fische sogar aus dem Wasser, um an die verlockenden Früchte zu gelangen. Doch die Regenwälder Südamerikas sind durch Brandrodung und die Beschneidung des Lebensraumes stark bedroht. Ein paar kleine Flecken des kolumbianischen Waldes bilden die letzte verbleibende Zuflucht einer der seltensten Affenarten der Welt, der Lisztaffen. Schauplatz eines bizarren Schauspiels sind die Iguazú-Wasserfälle auf der Grenze von Brasilien und Argentinien. Mauersegler fliegen dort gefährlich nah an die Gischt heran - und verschwinden dann auf mysteriöse Weise. Sie nisten hinter der Wasserwand, um ihre Küken vor Raubtieren zu sichern - eine atemberaubende und gefährliche Strategie. Damit die Kleinen ihren Erstflug überleben, müssen sie sich irgendwie durch die größten Wasserfälle der Welt kämpfen. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Wird Rick mithilfe einer Statue der Hindugottheit Shiva seinen inneren Frieden finden?
Kollektive norddeutsche Erinnerungen an längst vergessene Sporttrends: Schulsport in selbst genähten Turnhosen, Bürogymnastik im Minirock, Klimmzüge auf dem Trimm-Dich-Pfad. Sie waren allerdings auch ein Startschuss für die heutige Fitnessgesellschaft, in der Millionen Deutsche im Fitnesscenter oder Sportverein ihren Körper optimieren. Und die damaligen Sportarten sind bis heute die Säulen des Breitensports.
In diesem Film erzählen Menschen aus Norddeutschland ihre persönlichen Erinnerungen an Bundesjugendspiele und Sportabzeichen, Urkunden und Medaillen. Und von den dazugehörigen, mitunter, merkwürdigen Sportgeräten. Die verschwanden allerdings so schnell wieder wie manche Trendsportart.
Dauerhafter war die "Trimm-Dich-fit-Kampagne", die der Deutsche Sportbund Anfang der 1970er-Jahre startete. Ein Urknall der Fitnessbewegung. 80 Prozent aller Deutschen kannten damals "Trimmy", das kleine Maskottchen und Vorturner der Nation. Sport für alle, ganz ohne Wettkampfgedanken, nur dem eigenen Körper zuliebe, das war neu. Und dringend nötig, denn der Wohlstandsspeck musste weg. Ende der 1960er-Jahre machten nur 16 Prozent der Deutschen regelmäßig Sport, ein Drittel der Männer und 40 Prozent der Frauen waren übergewichtig. Dauerlaufen, Rumpfbeugen und Bockspringen, "Trimmy" holte die Deutschen vom Sofa.
Aerobic löste die "Trimm-Dich-fit"-Bewegung ab. Wie viele Trends kam Aerobic aus den USA, dort populär gemacht von der Schauspielerin Jane Fonda. Auch in Deutschland trafen sich immer mehr Frauen, um sich gemeinsam zu Musik fit zu halten. Dazu gehörte unbedingt das richtige Outfit!
Einen Aufschwung erlebte auch der Tennissport, besonders nachdem Boris Becker Wimbledon gewann und Steffi Graf Weltranglistenerste wurde.
In der DDR wurde Sport früh politisch gelenkt und gefördert. Jedes Talent wurde beobachtet. Die Kleinen trainierten im Kindergarten, die Erwachsenen im Sportverein, die Kaderathlet*innen in Trainings- und Leistungszentren. Spitzensportler*innen konnten auf Reisen gehen und genossen gesellschaftliche Anerkennung. Viele waren gedopt und ruinierten so ihre Gesundheit. Und auch im Osten blieb man von den Westtrends nicht verschont: geschwitzt wurde nicht beim Aerobic, sondern bei der sogenannten Popgymnastik. Auch "Medizin nach Noten" im DDR Fernsehen war sozusagen die Ostversion der deutschen Aerobic-Sendungen.
NDR Autorin Kati Grünig trifft sportbegeisterte Menschen und taucht mit ihnen noch einmal in die Zeit ein, als sich alle von "Trimmy" mitreißen ließen, die Muskeln gestählt wurden oder Steffi Graf und Boris Becker Tennis aus der elitären Nische holten. Viele, die als Kinder sportlich waren, sind es bis ins Alter geblieben. So wie "Die alten Knochen", die wohl älteste Turngruppe Norddeutschlands, die noch heute mit ihrem Schulterstand am Barren Fans begeistert.
In dieser Sendung möchten wir drei hochbetagte schwäbische Dampflokomotiven vorstellen mit ihrer wechselvollen Geschichte. Alle drei wurden für die Königlich Württembergische Staatsbahnen hergestellt und sind die letzten betriebsfähigen ihrer Art.
Die älteste in der Runde ist die Malletlok 99 633, gebaut von der Esslinger Maschinenfabrik 1900, bestens bekannt als die "Öchsle"-Lok und seit fast 25 Jahren Titellok der Sendung "Eisenbahn-Romantik".
Es folgt die württembergische T 3 930, gebaut 1905 von der Maschinenbau-Gesellschaft Heilbronn. Sie wurde von einem Mitglied der Gesellschaft für Erhaltung von Schienenfahrzeugen in Stuttgart vor der Schrottpresse gerettet und in jahrelanger Arbeit wieder zum Laufen gebracht.
Eine Herkules-Arbeit hat auch der Reutlinger Verein "Freunde der Zahnradlok Honau-Lichtenstein" geleistet: nach 27 Jahren dampft die letzte und einzige württembergische Zahnradlok 97 501 wieder auf den Museumsbahnen Baden-Württembergs. Sie ist die Jüngste unter den drei älteren Damen - gebaut 1922, ebenfalls von der Maschinenfabrik Esslingen.
Die Grüne Woche in Berlin gibt es nun schon 100 Jahre, nur Maul- und Klauenseuche, Weltkrieg und Corona konnten sie zuweilen stoppen. Anfangs Leistungsschau deutschen bäuerlichen Schaffens und Strebens, öffnete man sich nach dem Krieg auch Ausstellern aus dem Ausland. Immer dabei: Lukullisches, Blumen- und Tierhalle, spektakuläre Landtechnik. Grüne Woche eben - in schwarz und in weiß.
In der Sendung "Normal" geht es vor allem um Menschen mit Handicap und ihren Alltag. Anhand von Interviews oder Magazin-Beiträgen wird ein Einblick gewährt. So war zum Beispiel unter anderem die Inklusion am Arbeitsplatz Thema genauso wie die Reise eines Globetrotters im Rollstuhl.
60 Jahre ist es her, dass die Beatles für Dreharbeiten zum Film "HELP!" in die Salzburger Skiregion Obertauern kamen. Seitdem ist das Schigebiet weltweit bekannt und als eines der schneereichsten der Alpen zum Winterwonderland für Touristen aus aller Welt geworden. Bisweilen sogar zur Partymeile. Ob Obertauern aber auch sanft, entschleunigt und trotzdem inspiriernd sein kann, das wird Marlies auf den Spuren der Beatles im Schnee erkunden: In erhellenden Gesprächen mit den damaligen Skidoubles der Beatles, bei einer panoramareichen Skitour, beim Freeriden oder einer romantischen Wildfütterung. (Doku 2020)
In Österreich gibt es einige Tankstellen - 2.600 an der Zahl. Für viele sind sie Nahversorger und Kommunikationszentralen in Einem. Denn hier wird nicht nur das Auto vollgetankt, sondern nebenbei auch noch geratscht, getratscht und gelacht. Doch auch Überfälle sind keine Seltenheit. ATV hat sich an den Tankstellen des Landes umgesehen.
Die Zeit der Corona-Pandemie hat unsere Gesellschaft gezeichnet, vereint und tief gespalten. Viele Menschen verlieren das Bewusstsein für die Realität und entwickeln die abstrusesten Verschwörungstheorien. "ATV - Die Reportage" blickt in die Köpfe von selbsternannten Ufologen, die die Herkunft des Virus mit der Präsenz von Aliens in Verbindung bringen und stellt Personen vor, die davon überzeugt sind, dass die Erde schon bald dem Ende zusteuert.
Die Südtiroler Berglandschaft ist beeindruckend. Filmemacher Hans Jöchler reist vom Norden, vom Obernberger Tal am Brenner, quer durch die Täler bis in den Süden zu den Rittner Erdpyramiden.
Auf seiner Reise durch das norditalienische Alpenland trifft Hans Jöchler auf Einheimische, die im Einklang mit der Natur nicht nur arbeiten, sondern vor allem auch leben. Das Finale markieren der Ortler und die Königsspitze, die höchsten Berge der Region.
Die Gartenhütte in Neuss muss noch abgerissen werden. Auch sonst gibt es noch einiges zu tun, bevor sich die Wollnys endgültig von Neuss verabschieden können. Ausgerechnet jetzt will das Wollnymobil einfach nicht mehr anspringen...
Zwischen Kreuzberg und Friedrichshain in Berlin entsteht mit dem EDGE East Side Tower das höchste Bürogebäude der Stadt: 142 Meter hoch, 35 Stockwerke und 65.000 Quadratmeter Mietfläche. Der Bau erfordert über viereinhalb Jahre und Tausende Arbeiter, die Millionen Kilogramm Material verbauen. Die Baufläche ist extrem klein, was logistische Herausforderungen birgt, wie nur eine Zufahrtsstraße und kaum Platz für Baukräne. Die Reportage begleitet den Bau bis zur Fertigstellung und Übergabe.
Agent Werner Mauss gilt als Legende: Undercover hat er RAF-Terroristen enttarnt, die Räuber des Kölner Domschatzes ausfindig gemacht und illegale Gifthändler überführt. Für "Terra X History" gewährt der verdeckte Ermittler Einblick in seine Arbeit. Mata Hari - eine weitere Legende. Die erotische Tänzerin gerät im Ersten Weltkrieg zwischen die Fronten, spioniert sowohl für Frankreich als auch für das Deutsche Reich.
Vanessa Skorepa hat den Lkw-Führerschein gemacht, um ihre Pferde zu Wettkämpfen zu transportieren. Aber mittlerweile lenkt die ehemalige Turnierreiterin hauptberuflich tonnenschwere Lastkraftwagen. Die 48-Jährige fährt Schubboden-Auflieger und Kipper im Nah- und Baustellenverkehr. Die "Asphalt Cowboys" Uwe Rowold und Mario Bruns steuern derweil in Spanien eine Kfz-Werkstatt an, denn ein Sensor ihres Trucks ist defekt. Und der gebürtige Schweizer Stefan Zellweger macht sich in der kanadischen Provinz Saskatchewan auf den Weg zu einer Baustelle.
Cyril und sein Team fischen in unbekannten Gewässern und ziehen einen Pfauenaugen-Stechrochen an Land. Vorsicht ist geboten, denn er hat eine giftige Schwanzflosse voller Widerhaken.
Rentnerin Lorraine hat ihr Erspartes in eine Wohnung in der Nähe von Essex investiert - und sich aus zahlreichen Bewerber:innen leider die falsche Mieterin ausgesucht: Die Zahlungen blieben aus, und die Frau war nicht mehr zu erreichen. Da erfuhr Lorraine, dass die so sympathisch wirkende Person wegen schwerer Körperverletzung im Gefängnis sitzt. An ihrer Stelle wohnt jetzt ein zwielichtiger Kerl in der Wohnung, der sich als Freund ausgibt und auch nicht zahlt. Lorraine hat bereits 4500 Pfund verloren und will ihr Eigentum zurück. Kann Anwalt Sharpe die alte Dame aus dieser schwierigen Situation befreien?
Gesund Altern mit Hirn! - Was sind intelligente Materialien?
2020
28'
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
"Der Fichtelberg ist verkauft!",titelten die Zeitungen und Portale schon: der höchste Berg Ostdeutschlands und der einzige ernst zu nehmende Alpinski-Berg hierzulande. Die Öffentlichkeit, so die Headlines, verliert die Kontrolle - über eines der wichtigsten Tourismuszentren Mitteldeutschlands.
Fakt ist: Das Fichtelbergplateau, das Fichtelberghaus sowie alle Lifte und die 100 Jahre alte Fichtelbergschwebebahn gehören jetzt einem Privatier und sind so dem direkten Einfluss der öffentlichen Hand entzogen - und das sorgt für Kontroversen. Ein Selfmademan ohne Rücksicht auf öffentliche Belange, sagen die einen. Ein Mann, der den Fichtelberg retten und seine touristische Anziehungskraft verstärken könnte, sagen die anderen. "Endlich passiert etwas", sagen viele.
Der Film "Der Fichtelberg - Ostdeutschlands höchster Berg" schaut hinter die Kulissen. Denn der Fichtelberg, ein Wahrzeichen Ostdeutschlands und Heimat des "Jet Sets" der DDR, löst wie kaum ein anderer Berg weit und breit Träume, Pläne, Sehnsüchte - und Streit - aus.
Investor Rainer Gläss ist wohlhabend geworden durch den Aufbau und den Verkauf eines IT-Unternehmens, vor allem aber ist er Mitglied einer Ski-versessenen Familie aus dem Vogtland. Sein Vater, inzwischen fast 100 Jahre alt, hat die Kammloipe des Erzgebirges miterfunden. Gläss selbst war erst Nordisch Kombinierer, dann Skispringer, später Teilzeit-Skilehrer in Oberwiesenthal und schließlich IT-Ingenieur in der DDR. Die Berge, das Skifahren, blieben seine Leidenschaft. Und der Fichtelberg war immer der Sehnsuchtsberg.
Damit ist Rainer Gläss nicht allein. Der Film geht diesem Phänomen auf die Spur: Warum ist das so, warum kommen die Menschen von ihrem Fichtelberg nicht los? Was macht ihn aus, den mit 1215 Meter üNN höchsten Berg Sachsens - und Ostdeutschlands? Warum ist Oberwiesenthal am Fichtelberg, die höchstgelegene Stadt Deutschlands, solch ein Vorbild privaten Engagements? Ganze Familien prägen den Ort, den Berg, den Skisport, den Tourismus - die Gahlers und Süß', die Ellingers, Heinrichs oder auch die des Olympiasiegers Jens Weissflog.
Investoren oder Neu-Oberwiesenthaler sind fasziniert, packen an und sind in ihrem Engagement oft nicht zu bremsen - wie Rainer Gläss. Der Film folgt all diesen Phänomenen und erzählt vom Erbe und der Prägung der Fichtelberg-Verrückten.
Berichte und Reportagen vom Berliner Messegelände
Die erste Grüne Woche nach dem Mauerfall wird nun auch wieder von den Ostdeutschen besucht. Zum halben Eintrittspreis sind sie gern gesehen, die Euphorie ist noch groß, in Erwartung zukünftiger D-Mark-Verfügbarkeit erwartet man sich von ihnen die Erschließung weiterer großer Märkte. Neben der erstmaligen Teilnahme der DDR sind auch weitere Staaten des ehemaligen Ostblocks unterm Funkturm präsent ...
Oslo, the capital of the stunning Scandinavian country Norway, is a winter wonderland in January. On this trip, Richard tries to discover how to say "Koselig" and then work out exactly what it means.
Die Doku-Serie "Highway Patrol" begleitet australische Verkehrspolizisten, die unter anderem über Geschwindigkeitsbeschränkungen wachen und Alkoholsünder Down Under überführen. Bei Blech- und Personenschäden sind Absicherung der Unfallstellen im Bundesstaat Victoria und die akribische Ermittlung der Ursachen lebenswichtig.
Hat Schüler Lehrerin überfahren, weil sie mit ihm Schluss machte?
2. Staffel
86. Folge
D 2023
60'
Als eine junge Berufsschullehrerin brutal von einem Rollerfahrer mit verspiegeltem Helm umgefahren wird, gerät ein Schüler in den Fokus der Ermittlungen. Denn erst vor kurzem hat das Opfer eine Affäre mit dem 22-Jährigen beendet. Hat der Schüler nach der Zurückweisung rotgesehen? Oder hat sich der gehörnte Ehemann grausam an seiner untreuen Frau gerächt? Und vor wem hat die junge Zeugin Samira so furchtbare Angst?
Asien ist der größte Kontinent der Welt - und einer der geografisch vielfältigsten. Seltene Tiere durchstreifen heiße Wüsten, dichte Urwälder und die höchsten Berge der Erde. Asien erstreckt sich vom Polarkreis bis zum Äquator. Walrosse sammeln sich im Polareis, und Braunbären wärmen sich an den Hängen der Vulkane. Es ist eine Welt erstaunlicher Geschöpfe, von Yeti-ähnlichen Affen in China bis hin zu bizarrsten Schlangen im Iran. Asien ist der größte und extremste Kontinent auf unserem Planeten - vom Polarkreis im Norden bis zu den tropischen Wäldern am Äquator. Die Tiere dort sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert. Aber der Kontinent hat nicht immer so ausgesehen. Diese extremen Welten entstanden, als Indien vor 30 Millionen Jahren mit dem Rest Asiens zusammenstieß und den Kontinent, wie wir ihn heute kennen, prägte. Die Tiere dort haben sich auf fast unglaubliche Weise an die harten Bedingungen angepasst. In den gefrorenen Gebieten der Halbinsel Kamtschatka in Russland suchen Bären aktive Vulkane auf - trotz der Gefahren. Und an der sibirischen Küste zeigt sich im Sommer für einige Wochen ein bemerkenswertes Schauspiel: Zehntausende Walrosse ziehen an den Strand und bilden dort eine der größten Säugetieransammlungen der Welt. In China gehen mysteriöse blauhäutige Affen aufrecht durch einige der am wenigsten erforschten Wälder der Erde, während die Wüsten des Iran die wohl bizarrste Schlange der Welt beherbergen. Auf den kargen Hochebenen Indiens kämpfen grellfarbige Eidechsen wie Miniatur-Kung-Fu-Meister und versuchen, eine Partnerin zu finden, bevor sie sterben. Die Reihe "Sieben Kontinente - Ein Planet" entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und zahlreichen internationalen Partnern. An 1794 Tagen wurde in insgesamt 41 Ländern gedreht, 92 Tierarten auf 2260 Stunden Filmmaterial dokumentiert. 1500 Menschen waren an dieser Produktion beteiligt, und - es ging nur ein einziges Hotelzimmer zu Bruch. Eine Pavianhorde hatte sich auf der Suche nach Futter unerlaubten Zugang verschafft. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten des jeweiligen Kontinents angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlaubten es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören. Die Musik für die Reihe stammt aus der Feder des bekannten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer.
Welche Auswirkungen hat der Klimawandel? Wie viel Zeit bleibt uns noch? Was können wir tun, um der Krise entgegenzuwirken? Das sind bedeutende Fragen unserer Zeit. Clara Pfeffer und Maik Meuser klären im "Klima Update Spezial" nicht nur über den Klimawandel auf, sondern bieten auch konkrete, nachhaltige Lösungsansätze.
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Furchtlose Frauen
D 2023
45'
Die Geschichte der Wissenschaft ist männlich dominiert. Doch auch Frauen haben viel für die Forschung riskiert, für ihre Visionen gekämpft und nachfolgenden Generationen den Weg geebnet. Marie Curie, Dian Fossey und Elizabeth Fleischman sind nur drei Wissenschaftlerinnen, die vielfältige Hürden bewältigen mussten, um ihre Forschung voranzutreiben. Heute gelten sie als Ikonen auf ihren Spezialgebieten der Chemie und Physik, Zoologie und Medizin. Marie Curie wurde als Frau in ihrem Heimatland Polen nicht an Universitäten zugelassen. Und so ging sie nach Paris, um an der Sorbonne Physik zu studieren. Dass sie schlechter Französisch sprach als ihre größtenteils männlichen Kommilitonen, hielt sie nicht davon ab, 1893 als Beste ihr Lizenziat der Physik abzulegen. Im Zuge ihrer Promotion zu den Becquerel-Strahlen entdeckte sie die Radioaktivität und erhielt gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre Curie 1903 den Physik-Nobelpreis. Doch Marie Curies unermüdliche Forschungsarbeit mit den gefährlichen Strahlen forderte einen hohen Preis. Auch die Zoologin Dian Fossey hat für ihre Arbeit hart gekämpft und damit den Grundstein für den heutigen Schutz der Gorillas gelegt. Heute gibt es mehr Berggorillas in freier Wildbahn als zu Lebzeiten der Forscherin. Als Jugendliche hatte sie den Wunsch, Tierärztin zu werden. Ihre schlechten Noten hinderten die Amerikanerin an einem Medizinstudium. Bei einer Afrikareise in den 1960er-Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für Gorillas. In den Virunga Mountains in Ruanda baute sie eine Forschungsstation auf und begann erstmals, Berggorillas zu beobachten. Aus ihrer rein wissenschaftlichen Neugier entwickelte sich bald eine tiefe emotionale Bindung und Faszination. Fossey setzte sich für den Schutz der Berggorillas ein, ging energisch gegen Wilderer vor, schaffte sich viele Feinde. Mit nur 53 Jahren wurde die Zoologin in ihrer Hütte im Schlaf erschlagen und ist neben ihrem Lieblingsgorilla begraben. Elizabeth Fleischman eröffnete im Jahr 1896 San Franciscos erste Röntgenklinik. Dabei hatte sie keine Ausbildung in Medizin, in Physiologie oder Anatomie. Sie hatte sich selbst weitergebildet. Mithilfe ihrer Röntgenaufnahmen konnten Ärzte Fremdkörper lokalisieren und Knochen- und Schädelverletzungen untersuchen. Im Jahr 1900 wurde ihr die Mitgliedschaft der neu gegründeten Roentgen Ray Society angeboten. Niemand kannte damals die zerstörerische Kraft der Röntgenstrahlen, was fatale Folgen für Fleischmans Gesundheit zur Folge hatte. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Die Wiener Würstelstände sind nicht nur der österreichische Vorreiter des Fast-Foods, sie sind auch fester Bestandteil der Großstadtkultur. Hier treffen alle gesellschaftlichen Schichten bei Burenheidl, 16er-Blech und "an Bugl" aufeinander. "ATV - Die Reportage" zeigt, was Würstelbudenbetreiber und deren Gäste bewegt, aufregt und ob beim Geschäft mit der heißen Wurst auch so heiß gegessen, wie gekocht wird.
Motto in Bonn: Einfach umwerfend - Sei der Hingucker in deinem neuen Cape oder Poncho!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.