Erstmals seit 33 Jahren kommt der Nationalrat im Juli zu einem Sitzungsmarathon mit fünf Plenartagen zusammen. Zunächst stehen einige Gesetzesvorhaben wie das Verbot von Einweg-E-Zigaretten, zwei neue Schulfächer, längere "Pickerl"-Intervalle für Kraftfahrzeuge auf der Tagesordnung. Auch viele Konsumentenschutzthemen wie das Verbot der vorsätzlich begrenzten Lebensdauer von Produkten werden finalisiert. Schwerpunkt der Woche ist die Budgetkonsolidierung. Beschlossen werden u.a. die Pensionsanpassung 2027, die Einführung einer Paketsteuer sowie die Senkung der Lohnnebenkosten. Nach der Debatte zu den einzelnen Budget-Kapiteln erfolgt der Beschluss des Doppelbudgets 2027/2028 am Freitag.
Kommentar: Astrid Wibmer und Felix Strasser
Die zweiteilige Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Mensch und Hund.
Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die für das Seelenheil und Sicherheit sorgen. So sieht der Herdenschutzhund die Schafe als seine Familie und nicht den Urvater Wolf, den er, wenn es sein muss, bis aufs Blut bekämpft.
Es ist frühmorgens. Noch liegt Nebel über den satten grünen Wiesen. Er streift langsam durch die Herde, beobachtet die Umgebung, bleibt immer wieder stehen und versucht verdächtige Gerüche auszumachen. Es ist Bello, der alte Herdenschutzhund. Irene Jauch ist die Hirtin der Alp Oberberg im Kanton Uri. Nach dem Wolfsangriff im Jahr 2015 hat sie den Alpbetrieb von ihrer Schwiegermutter übernommen und setzt seither auf die tatkräftige Unterstützung von Herdenschutzhunden. Das Filmteam begleitet sie und ihre Hunde bei ihrer Arbeit auf der Alp und gibt einen Eindruck von der atemberaubenden Idylle, aber auch von der harten Arbeit, die die Präsenz des Wolfes im Land mit sich bringt.
David Gerke ist einer der wenigen Schäfer, die den Wolf in der Schweiz verteidigen. Er weiß um die Angst und den Mehraufwand der Hirtinnen und Hirten im Land, sieht die Existenz des Wolfs aber als natürliche und für die Regulierung des Wildtierbestands notwendige Fügung.
Alfred Bernet züchtet Herdenschutzhunde italienischer Abstammung und bildet sie aus. Weil die Hunde die beste Option gegen Wolfsangriffe zu sein scheinen, steigt deren Nachfrage mit der Ausbreitung des Wolfs stark an. Die Herausforderung für Bernet besteht darin, Quantität und Qualität unter einen Hut zu bringen.
Daniel Brechbühl gibt seine Schafe seit Jahren zu Irene Jauch auf die Alp. Auch ihm sitzt der Schock des Wolfsangriffs von 2015 noch immer in den Knochen. Die Herdenschutzhunde und zusätzlichen Schutzmaßnahmen von Seiten der Hirtin stimmen ihn jedoch positiv. Er besucht seine Schafe auf der Alp Oberberg und unterzieht sie einer Hufpflege.
Ausgeknockt vom Liebesgott - Hat touchiges Muttersöhnchen seine freche Nachbarin überfallen?
7. Staffel
5. Folge
D 2025
65'
Weil Wiebke Fiedler aus Liebeskummer die Nachbarschaft mit ihrer Eurodance-Musik terrorisiert, soll Eros Schmidt zu drastischen Maßnahmen gegriffen haben: Bei einem Einbruch in die Wohnung der 49-Jährigen wurde ihre Musikanlage zerstört und Wiebke brutal niedergeschlagen. Selbst die herrische Mutter des unbeholfenen Junggesellen zweifelt an seiner Unschuld. Doch auch sie hat eine Vorgeschichte mit dem Opfer, genau wie Wiebkes Noch-Ehemann Ingo.
An ihrem Geburtstag hofft Rentnerin Regina auf das große Glück. Die rüstige Rentnerin hat sich extra dafür ein paar Rubellose gekauft. Sie wünscht sich auf den großen Gewinn, um etwas weniger Sorgen zu haben. Wird heute tatsächlich ihr großer Tag? Bei Sandra und ihrem Sohn Dave steht ein Ausflug an. Die sechsfache Mutter hat dem jüngsten Sprössling noch nicht verraten, wo es hingeht. Das Ziel ist ein Tierpark. Sie erhofft sich, dass der Trip ein großer Spaß für den Dreijährigen sein wird.
Ihr Weg zur neuesten Auktion führt Allen und Ton an den Strand. Doch Zeit zum Relaxen bleibt ihnen nicht. Sie stürzen sich in den nächsten Bieterwettstreit, weil sie sich in der wohlhabenden Gegend besondere Schätze erhoffen. Und tatsächlich - bereits das erste Lagerabteil wirkt äußerst vielversprechend.
Lady Sapiens - Auf den Spuren eines Steinzeit-Mythos
F 2021
45'
Beeren sammeln, Kinder hüten - lange Zeit wurden diese Aufgaben den Frauen der Steinzeit zugedacht. Neue Erkenntnisse aber zeigen: Die Frauen gingen jagen und führten ihre Clans an. Die Arbeitsteilung der Steinzeitmenschen war keineswegs streng getrennt wie bislang vermutet. Nicht nur die Männer gingen auf Mammutjagd, und Frauen saßen nicht ausschließlich am Feuer. Sie waren viel gleichgestellter, wie Forscherteams nun herausgefunden haben. 1872. In der Grotta del Caviglione, einer Höhle in Nordwestitalien, findet der Archäologe Émile Rivière ein prähistorisches Skelett. Offenbar ein Nachkomme des Homo sapiens, der vor rund 24.000 Jahren dort seine Jagdgründe hatte. Der robuste Knochenbau und Grabbeigaben wie Werkzeuge und Kopfschmuck lassen Wissenschaftler über ein Jahrhundert lang glauben, es handele sich um einen Mann. Erst in den 1990ern wird das Skelett mithilfe moderner Technik genauer untersucht. Tatsächlich deutet das ungewöhnlich breite Becken eher auf eine Frau hin, was inzwischen belegt werden konnte. Die Funde im Grab der "Dame von Caviglione" deuten darauf hin, dass sie eine höhere Stellung in ihrer Gesellschaft genoss: die einer Schamanin oder Häuptlingsfrau - ein Bild, das dem der Beeren sammelnden Steinzeitfrau widerspricht. Tatsächlich waren es zwar vor allem die Frauen, die Pflanzen, Früchte und Wurzeln sammelten, doch diese dienten nicht nur der Nahrung. Höchstwahrscheinlich kannten viele Steinzeitfrauen die heilende Wirkung bestimmter Pflanzen und stellten daraus Arzneien her; etwa Malve zur Unterstützung der Wundheilung sowie Mariendistel zur Entgiftung der Leber. Damit waren sie möglicherweise Gründerinnen der Medizin und Naturheilkunde. Welche aus heutiger Sicht modernen Rollen spielten die starken Frauen des Jungpaläolithikums noch? Eine archäologische Spurensuche, die neues Licht auf die prähistorischen Geschlechterrollen sowie ihr differenziertes gesellschaftliches Gefüge wirft.
Das Team hat eine heiße Spur zu einem versteckten Fluttunnel, der direkt zum Money Pit führen könnte. Indes deckt Gary eine Verbindung zu den Gründervätern auf.
1937 ist das Luftschiff Hindenburg die Concorde seiner Zeit. Doch der riesige und luxuriös ausgestattete Zeppelin verwendet leicht entzündlichen Wasserstoff als Traggas. Am 6. Mai geht das Schiff beim Landemanöver in Lakehurst, New Jersey in Flammen auf, 36 Menschen sterben. Die genaue Ursache des Unglücks wird nie abschließend geklärt. Neu aufgetauchte Filmaufnahmen inspirieren zwei Experten jetzt dazu, den genauen Ablauf der Katastrophe mit wissenschaftlicher Unterstützung zu rekonstruieren.
WEIT:ER begleitet Lukas Kaufmann beim Race Across America: 4.932 km nonstop von Kalifornien nach New Jersey. Die Doku zeigt seinen Kampf bis an körperliche und mentale Grenzen.
Die Uhr tickt! Fünf Tage sind die Schrauber von "Morlock Motors" bereits auf Tour - bislang ohne nennenswerte Pannen und Probleme. Aber die letzten Kilometer sorgen für reichlich Frust. Löchrige Wasserpumpen, defekte Batterien und abfallende Anbauteile bringen Michael Manousakis und seine Mitstreiter in den USA an den Rand der Verzweiflung. Die "Steel Buddies" müssen mit den gelben Schulbussen und dem betagten Luxuswohnwagen pünktlich das Containerschiff im Hafen von Galveston erreichen, ansonsten fallen für die Fracht zusätzliche Überführungskosten an.
Mike Allonby und sein Arbeitskollege Terry Jones sollen in Liverpool einen Pkw beschlagnahmen. Die Gegend ist als sozialer Brennpunkt bekannt. Der Besitzer des Autos hat einen Kredit aufgenommen und seinen Wagen als Sicherheit eingesetzt. Auf diese Weise kommt man zwar schnell an Bargeld, doch der Zinssatz ist extrem hoch - in einigen Fällen bis zu 400 Prozent. Und wenn man die Raten nicht pünktlich zahlt, geht das Fahrzeug in den Besitz des Finanzunternehmens über. Aber damit will sich der Schuldner partout nicht abfinden.
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Ein treuherziger Blick und ein Fässchen um den Hals: Der Bernhardiner ist der Nationalhund der Schweiz. Die zweite Folge stellt Besitzer von Bernhardinern vor.
Bernhardiner haben ihre Bekanntheit vor allem dem berühmten "Barry I" zu verdanken, der in seinem Hundeleben 40 Menschenleben gerettet hat. Daher ist es auch heute noch in den Köpfen der Schweizer, dass er als Lawinenhund unzählige Menschenleben rettet.
Doch das ist schon lange nicht mehr so. Der heutige Bernhardiner ist viel zu groß und zu schwer für die Lawinensuche. Daher hat er eine neue Aufgabe bekommen, nämlich als Sozialhund.
Claudia Müller lebt mit ihren zwei Bernhardinerhunden Alba und Halix sowie ihrem Wolfshund Tarek in einem kleinen Dorf namens "Fang" im Kanton Wallis. Claudia ist ausgebildete Heilpädagogin und hat sich in Richtung "tiergestützte Interventionen" spezialisiert. Sie führt mit ihrer Bernhardinerhündin verschiedene Sozialeinsätze in verschiedenen Einrichtungen, wie zum Beispiel dem Spital Brig, durch.
Toni Britschgi lebt mit seinen drei Bernhardinerhunden Emma, Sofie und Bubbel in St. Antönien. Diese Gemeinde befindet sich auf 1450 Metern über dem Meer im Kanton Graubünden. In der unberührten Natur befindet sich der "Michelshof". Dieses Berggasthaus ist die Grundlage der Existenz, die sich Britschgi zusammen mit seiner Frau Käthi aufgebaut hat. Seit Käthis Tod führt er den Berggasthof Michelshof allein weiter.
Die zweiteilige Dokumentation "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch. Sie porträtiert bemerkenswerte Hunde und ihre Besitzer. Hunde, die fernab vom lauten Trubel der Orte für Seelenheil und Sicherheit sorgen.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Das Eiszeit-Rätsel - Warum starben die Riesentiere aus?
D 2019
40'
Am Ende der letzten Eiszeit sterben weltweit die meisten großen Tiere aus. Hat der Mensch sie ausgerottet, oder wurden sie Opfer einer Warmzeit? "Terra X" begibt sich auf Spurensuche. Die Dokumentation begleitet den niederländischen Eiszeit-Experten Dick Mol bei seinen Expeditionen. Er trifft auf Forscher in Europa, Kanada und den USA: Neue Funde belegen, dass die Kombination von Mensch und Klima viele Tiere an einen Kipppunkt trieb. Im Yukon Territory entdecken Paläontologen, dass höhere Temperaturen den Eiszeit-Giganten nicht erst vor 12.000 Jahren zusetzten. Im Lauf der Eiszeit traten solche Warmphasen immer wieder auf und dauerten rund 10.000 Jahre. Dann schrumpfte das kalte, trockene Grasland - der Lebensraum vieler großer Tiere. Mammuts und andere Eiszeit-Riesen mussten sich in Refugien zurückziehen und überlebten dort - ein Beweis für ihre Anpassungsfähigkeit. Der Klimawandel allein kann sie also nicht ausgelöscht haben. Doch am Ende der Eiszeit breitete sich der Mensch über die Erde aus. Knochen- und Erbgutanalysen zeigen nun erstmals, dass er tatsächlich eine Vorliebe für das Fleisch und das Fett der größten aller Eiszeit-Tiere hatte: Mammuts. Unsere Urahnen brauchten das darin enthaltene Vitamin D, um zu überleben. Rund 10.000 Menschen lebten damals in Europa. Das genügte, um Tiere schon früh unter Druck zu setzen, wie die Geschichte des Höhlenbären zeigt. Menschen jagten diesen Riesen regelmäßig, bis er schon lange vor dem Ende der Eiszeit ausstarb. Auch in New Mexico kommen neue Spuren des Überlebenskampfes der Großtiere ans Licht: Fußabdrücke, konserviert in der Gipswüste White Sands. Einst grasten dort Riesenfaultiere und Präriemammuts. Das lockte auch Menschen an. Die Forscher können aus den Spuren regelrechte Jagdszenen auf diese Tiere rekonstruieren. Sie wurden zum ersten Mal für diesen Film dokumentiert. Sogar Säbelzahnkatzen, mit einem Gewicht von bis zu 300 Kilogramm und 20 Zentimeter langen Eckzähnen die gefährlichsten Raubtiere der Eiszeit, gerieten in Amerika durch Menschen in Bedrängnis. Nicht, weil unsere Vorfahren sie jagten, sondern weil sie um die Beute konkurrierten. So ist der Mensch letztlich nicht allein verantwortlich für das Aussterben der Megafauna - aber er hat erheblich dazu beigetragen. Der Film erweckt mittels Computeranimationen Eiszeit-Giganten wie Wollhaarmammuts und Riesenfaultiere wieder zum Leben und zeigt auf, wie Forscher mit wissenschaftlicher Akribie und Spurensuche der Lösung eines der großen Rätsel der Erdgeschichte näher kommen.
darin:
L I V E
Bundespressekonferenz: Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 und Finanzplan bis 2030, mit Lars Klingbeil, Bundesfinanzminister Steffen Meyer, Staatssekretär.
The Modus Mix verbindet Aufnahmen der Blue Crush-Generation mit neuen Surf-Talenten der frühen 2000er. Gemeinsam prägen sie den Aufstieg und die Entwicklung des Frauensurfens entscheidend mit.
Wurde Mutter einer Nachhilfeschülerin brutal von Leiter gestoßen?
D 2023
30'
Als die Mutter ihrer Nachhilfeschülerin herausfindet, dass ihr Vater im Gefängnis sitzt, verliert Cindy Bauer ihren Job. Kurz darauf, wird Mutter Bettina bei der Gartenarbeit brutal von einer Leiter gestoßen - mit schmerzhaften Folgen. Wollte Cindy sich rächen, weil sie das Geld von der Nachhilfe so dringend braucht? Und hat vielleicht Nachbar Bernd etwas beobachtet?
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Am wichtigsten: Die Suche nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Hamburg / "Sanna Lindström"
+ Ulm / "Brautmoden Renger"
+ München / "White Silhouette"
Jerome ist wieder aufgetaucht, doch zuhause herrscht immer noch dicke Luft. Jessica und Olaf wiederum müssen beim Jugendamt punkten, um ihren Sohn zurückzubekommen. Gute Nachrichten gibt es derweil bei Stefan: Er hat einen Job in Aussicht.
Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Übermut tut selten gut. Springhasenkind Mia hat sich den Fuß verstaucht. Das Dromedarkind Samira wirbelt die Kamelanlage auf, sucht zu allen Kontakt und rückt den Pflegern nicht von der Pelle. Aus Babys werden Nashörner: Tarun ist unglaublich schnell gewachsen. Die Pfleger wiegen den Bullen zwar nicht, aber rein optisch ist er in kurzer Zeit ein kleiner Riese geworden
Die Waffenschmiede stellen heute aus einem gewöhnlichen Kugellager eine funktionsfähige Waffe her. Die Finalisten kreieren die wichtigste Waffe der Geschichte - den römischen Gladius.
Motto in Augsburg: Gewollt gerollt! Finde einen tollen Look, rund um deinen neuen Rollkragen!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Kein Samba im Westerwald! Michael Manousakis hat vor einem Jahr in Südamerika zwanzig VW-Bullis eingekauft. Die Oldtimer sollten jede Menge Geld in die Kasse spülen, aber der erhoffte Kundenandrang blieb aus. Kann der Fahrzeughändler bei einer Online-Auktion zumindest die Unkosten wieder reinholen? Die Schatzsuche in der Nordsee verlief ebenfalls nicht nach Plan. Das ausgemusterte Lotsenboot der "Steel Buddies" erwies sich als wenig seetauglich. Jetzt will der Firmenboss den gestrandeten Kutter auf dem Landweg nach Thorn schaffen und versteigern.
Vögel sind die vielfältigste Gruppe der Landwirbeltiere und direkte Nachfahren der Dinosaurier. Ihre genaue Entwicklung zu modernen Vögeln ist lange ein Rätsel, das nun entschlüsselt wird. Die Suche nach Vogel-Fossilien gestaltet sich als besonders schwierig, da ihre dünnen, zerbrechlichen Knochen selten erhalten bleiben. Doch seit den 1990er-Jahren ermöglichen außergewöhnliche Funde die Rekonstruktion der Evolution und der Flugfähigkeit der Vögel. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass viele Merkmale, die wir heute bei Vögeln beobachten, bereits bei ihren Dinosaurier-Vorfahren vorhanden waren. Schon der etwa rabengroße Archaeopteryx, der vor rund 150 Millionen Jahren lebte, vereinte Merkmale von Dinosauriern und modernen Vögeln. Er besaß gut entwickelte Zähne und einen langen knöchernen Schwanz, aber auch Federn und Flügel. Aufgrund seines Körperbaus glitt er vermutlich nur von erhöhten Positionen hinab - flugfähig wie heutige Vögel war er nicht. Das einzige vollständig erhaltene Exemplar wird in Solnhofen in Bayern entdeckt. Funde kompletter Vogel-Fossilien sind selten. Doch moderne 3-D-Scanverfahren ermöglichen es, selbst eingeschlossene und vollständig versteinerte Fossilien zu analysieren. Diese Funde geben Aufschluss über das frühe Flugverhalten der Urvögel und ihre Anpassung an eine sich wandelnde Umwelt. Der älteste bekannte moderne Vogel ist Asteriornis. Diese Gattung lebte vor etwa 67 Millionen Jahren und überlebte den Asteroideneinschlag, der das Aussterben der Dinosaurier verursachte. Eine Analyse seiner Fossilien zeigt: Asteriornis hatte keine Zähne und ernährte sich vermutlich ähnlich wie heutige Vögel. Wahrscheinlich überlebte er das Massenaussterben dank seiner geringen Größe und seiner vielseitigen Ernährungsmöglichkeiten. Die Geschichte der modernen Vögel beginnt bei den Dinosauriern. Mit aufwendigen Animationen lassen Expertinnen und Experten die Evolution der Vögel lebendig werden - von den ersten gefiederten Dinosauriern bis zu den vielfältigen Arten, die heute unseren Himmel bevölkern. Die zweiteilige Dokumentation präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse und lüftet die Geheimnisse hinter der Entwicklung der Vögel.
Die Dokumentationsreihe "Schweizer Hundegeschichten" erzählt von der jahrtausendealten, tiefen Verbundenheit und der bedingungslosen Liebe zwischen Hund und Mensch.
Porträtiert werden besonders bemerkenswerte Hunde und ihre Menschen. Hunde, die fernab vom lauten Menschentrubel für Seelenheil und Sicherheit sorgen. Schweizer Laufhunde werden zum Beispiel von der Polizei bei der Personensuche eingesetzt.
Lilly ist aufgeregt, es geht auf Hasenjagd. "Ob wir wirklich einen Hasen erwischen, ist Nebensache", sagt Fritz Keller. Er ist der Besitzer der Laufhündin Lilly. Er kennt sie bestens und weiß, dass sie eine besondere Hündin ist. Wenn sich Fritz Keller früh morgens bereit für die Pirsch macht, scheint Lilly mit ihm zu sprechen. Die Laute, die sie dann von sich gibt, erinnern an die menschliche Sprache.
Lilly gehört zur Rasse der Laufhunde, eine Schweizer Hunderasse, die in den letzten Jahrzehnten beinahe ausgestorben wäre. Vorgaben in der Hundezucht bewirkten, dass die Schweizer Jäger zunehmend auf andere Rassen setzten. Vier Varietäten des Schweizer Laufhundes existieren heute noch: Berner Laufhund, Jura Laufhund, Luzerner Laufhund und Schwyzer Laufhund. Alle haben sie einen außergewöhnlichen Geruchsinn und sind sehr ausdauernd.
Pierre Alain Troillet ist einer der Zu¨chter, der erkannte, dass die Laufhunde mehr können, als nur durch den Wald zu stöbern. Der Walliser erfreut sich dieser Tage an einem Wurf. Er hat keine Probleme, Abnehmer für die Tiere zu finden. Als Begleiter fu¨r naturbegeisterte Menschen ist der zutrauliche Laufhund bestens geeignet und inzwischen wieder geschätzt. Selbst die St. Galler Kantonspolizei setzt Schweizer Laufhunde bei der Personensuche ein.
Gioia heißt die Hündin, welche Lilo Schwarz zurzeit an neue Aufgaben gewöhnt. Gioia sei sehr lernwillig, sagt die Psychologin. Dass Laufhunde einst den Ruf hatten, nicht als Familienhunde zu taugen, hält sie für einen Irrtum. Genau wie Lilly ist auch Gioia anhänglich und zutraulich.
Doch wenn es losgeht, auf Hasenjagd, wenn die Berge rufen und die Luft rein und klar ist, dann legen Lilly und Gioia alle Zurückhaltung ab und stürmen los. Stundenlang können sie dann durchs Unterholz rennen, schnüffeln, suchen und laut heulen, wenn sie fündig geworden sind.
Wer waren die Erbauer von Stonehenge? Beruht der Mythos des Minotaurus auf einer wahren Geschichte? Flohen die Wikinger wirklich vor dem Eis aus Grönland? Überall auf der Welt versuchen Archäologen, den großen Rätseln der Menschheitsgeschichte auf die Spur zu kommen. Von der verlorenen Stadt Kolumbiens und Inka-Bauten hoch oben in den Anden über die Ufer des Amazonas und die Pyramiden von Teotihuacán bis zu den Höhlenmalereien in Südafrika oder den ostafrikanischen Suaheli-Ruinen: In der zehnteiligen Reihe "Abenteuer Archäologie" nimmt der belgische Archäologe Peter Eeckhout den Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise zu den spannendsten Ausgrabungsstätten der Erde. Dabei trifft er andere Archäologen, erfährt viel über deren Arbeit und lernt deren jüngsten Entdeckungen kennen - eine spektakuläre Reise in längst vergangene Zeiten. Die heutige Etappe führt Peter Eeckhout zu einem wenig bekannten Juwel der Inka-Architektur, der Ruinenstadt Choquequirao; wegen ihrer Ähnlichkeit zur terrassenförmig erbauten Inka-Stätte Machu Picchu wird sie auch die als die "Schwester Machu Picchus" bezeichnet.
Brian O'Shaughnessy und sein Kollege Kevin Stokes klopfen zum Auftakt der dritten Staffel mit einem Vollstreckungsbescheid in der Tasche bei einem Reiseveranstalter in der Grafschaft West Sussex an die Tür. Das Unternehmen ist hoch verschuldet, deshalb sollen die Gerichtsvollzieher auf dem Firmengelände potenzielle Vermögenswerte sicherstellen. Doch vom Geschäftsführer fehlt jede Spur und die Belegschaft würde die ungebetenen Besucher am liebsten vom Hof jagen. Aber das könnte strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Im Winter haben Eis und Kälte den Westen Kanadas und der USA fest im Griff. Doch manchmal tritt an der Ostseite der Rocky Mountains ein besonderes Phänomen auf: Ein warmer Fallwind, der Chinook, weht von den Gipfeln ins Tal und lässt den Schnee schmelzen. Die Natur glaubt, es sei Frühling, die Bären erwachen aus dem Winterschlaf, die Bäume treiben aus. Doch das ist nur ein kurzes Intermezzo. Bald legt sich der "schneefressende" Wind wieder und der Winter kehrt mit voller Wucht zurück. Das faszinierende Wetterphänomen Chinook prägt die Landschaft im Westen Nordamerikas und hinterlässt seine Spuren in den Legenden der Einheimischen.
Am 6. März 2014 werden Detectives in Galveston, Texas, auf die Entdeckung von zwei Leichen neben einem Müllcontainer eines Lebensmittelgeschäfts auf der Bolivar-Halbinsel aufmerksam gemacht. Die Opfer werden bald als Crystal Jackson und Britney Cosby identifiziert. Die beiden jungen Frauen lebten 50 Meilen entfernt in Houston. Wie kam es also dazu, dass sie ermordet und ihre Leichen so weit weg von zu Hause deponiert wurden?
Gedreht auf 16mm: Poetic Silence begleitet Top-Surferinnen Ende der 90er auf die Mentawai-Inseln - eine Reise voller perfekter Wellen, Freiheit und magischer Momente im indonesischen Paradies.