Zwei Almsommer lang werden österreichische Bergbauernhöfe und deren Bewohner begleitet. Der Film taucht ein in eine wunderbare Welt von charakteristischen Tier- und Pflanzenarten, deren Vielfalt wir ohne die extensive Bewirtschaftung nicht erleben könnten - mit eindrucksvollen Bildern, in authentischen Lichtstimmungen, ohne die geringste Hektik.
Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
Die Region Hallstatt-Dachstein im Salzkammergut in Österreich ist eine der ältesten Kulturlandschaften der Welt. Eis, Karst und unterirdische Wasserwelten zeugen von der Frühzeit der Erde.
Seit 1997 ist die Region UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe. Die Dokumentation "Hallstatt - Ein Leben zwischen Fels und See" stellt die Landschaft vor und erzählt auch die Geschichte des Salzbergbaus in der Region.
Der Landwirt Franz ist angeklagt, Sandra in ihrer Wohnung bedrängt und so heftig gestoßen zu haben, dass sie sich beim Aufprall das Genick brach - der angebliche Grund war, dass sie seine Liebe nicht erwidert hat. War der etwas zurückgebliebene Mann tatsächlich so krank vor Liebe, dass er die junge Frau im Streit getötet hat?
Zu den aktuellen Fällen gehören der Präsident eines Motorradclubs, der von der Straße abgekommen ist und in den Kopf geschossen wurde, und ein Mann, der tot auf einer Wiese gefunden wurde.
Tödliche Wanzen in Louisiana? Aus Südamerika wurde die gefährliche Chagas-Krankheit eingeschleppt! Hündin Kizzy hat sich den Parasiten eingefangen, der durch eine Raubwanze übertragen wird und zu schweren Herzrhythmusstörungen führen kann. Die einzig gute Nachricht: Chagas wird nicht von Hund zu Hund übertragen. Aber das ändert nichts an Kizzys Gesundheitszustand, der sich rapide verschlechtert...
In Großbritannien werden jedes Jahr mehrere Millionen Pfund ausgegeben, um Wohnwagen von illegalen Campingplätzen zu entfernen. Für manche Kommunen haben sich die Kosten in den letzten vier Jahren fast verdoppelt. Auch an öffentlichen Plätzen stellen die sogenannten "Irish Traveller" mitunter ein Problem dar, deshalb rücken Paul Bohill und Steve Pinner in Birmingham erneut zum Einsatz aus. In der Londoner Innenstadt versucht sich ein säumiger Juwelier unterdessen, mit einem neuen Firmennamen aus der Affäre zu ziehen.
Der Film zeigt 40 Jahre Staatsbahn im Osten. Geschichten über die Deutsche Reichsbahn werden erzählt von Zeitzeugen, Betroffenen und ehemaligen Bahnern. Wie der Trabant, Tütenmilch und Warteschlangen gehört die Reichsbahn zum Alltag im Osten. Die DDR setzt von Anfang an konsequent auf die Schiene, erst mit Dampf-, dann mit Dieselloks - und das Reisen mit der Bahn wird immer bequemer. Gegründet 1924, verbindet die Deutsche Reichsbahn die Menschen, wird aber schon bald auch Kriegswerkzeug der Nazis. "Räder müssen rollen für den Sieg!", lautet die Parole. Dabei liegt die Welt längst in Trümmern. Nach Kriegsende ist Deutschland zweigeteilt. In der Sowjetzone, der späteren DDR, wird die Deutsche Reichsbahn ab 1949 die Staatsbahn der DDR. Vom Dampf- übers Diesel- bis ins Elektrozeitalter bleiben Züge noch lange Zeit das Transportmittel Nummer eins, zuverlässig, pünktlich und vor allem preiswert. Was die Männer und Frauen in Diensten der Reichsbahn leisten, ist beeindruckend. Trotz der Zerstörung eines großen Teils des Streckennetzes, der Waggons und der Lokomotiven sind bereits zwei Jahre nach Kriegsende Hunderte von Zügen wieder fahrbereit. Auch die Hauptstrecken in der Sowjetischen Besatzungszone sind wieder befahrbar, und das, obwohl viel Schienenmaterial und Maschinen als Reparationsleistungen an die Sowjetunion abtransportiert worden sind. Im Westen war die Bahn weit weniger von solchen Wiedergutmachungsmaßnahmen betroffen. Doch in den 1950er-Jahren verlassen die ersten neu gebauten Dampfloks wieder die alten Produktionsstandorte, und findige Ingenieure entwickeln in Görlitz die ersten Doppelstockzüge für den Personennahverkehr. Tausende Diesel- und Elektrolokomotiven werden im Auftrag der Deutschen Reichsbahn hergestellt, und das elektrische Streckennetz wird ausgebaut. Trotz des permanenten Rohstoffmangels, wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen und ständiger Materialknappheit erreicht das Transportvolumen der DDR 1980 fast die Größenordnung der Bundesbahn, obwohl diese ein doppelt so großes Streckennetz besitzt. Sei es im Kampf mit sandiger Braunkohle, mit dem tosenden Lärm sowjetischer Güterloks oder gegen das Zerbröseln der Betonschwellen - wer bei der Reichsbahn arbeitete, hatte immer eine Herausforderung zu stemmen. Nachdem der erste Teil der ZDFinfo-Dokumentationsreihe "DDR mobil" die Erinnerung an Trabi, Wartburg und Schwalbe-Mopeds wachrief, erweckt diese Folge den Verkehr auf der Schiene wieder zum Leben - an Orten, wo noch heute an alten Loks gehämmert und geschraubt wird, wo sich Tausende Eisenbahnfans treffen und in Sonderzügen unterwegs sind. Bahnexperten und ehemalige Mitarbeiter kommen dabei ebenso zu Wort wie leidenschaftliche Fans von heute.
Vulkane und Blitze, Eisberge und Lawinen, Tornados und Sonnenwinde: Die BBC-Dokureihe begibt sich auf die Spuren der Naturphänomene Wind, Eis und Feuer. In drei Folgen ergründet die Naturwissenschaftlerin Helen Czerski mit Hilfe modernster Kameratechnologie extreme Wetterereignisse. Der erste Teil schaut ins Auge des Sturms: Seltene Filmaufnahmen und neue technische Hilfsmittel verändern das Verständnis von Tornados, den schnellsten Winden auf der Erde, und Sonnenwinde führen zu einem faszinierenden Naturereignis: dem Polarlicht.
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
Die Mercedes C-Klasse wird elektrisch und wir dürfen einen exklusiven Blick darauf werfen, Björn fährt den neuen elektrischen Twingo und Hyundai bringt mit dem Ioniq 3 einen kompakten Elektro-Volkswagen auf den Markt.
Vor den Toren Berlins - eine Rennstrecke der Superlative. Schnell und gefährlich - die AVUS. Weltruhm erlangt sie mit ihrer spektakulären Steilkurve und ist Nervenkitzel für die Massen. 1921 wird die AVUS eröffnet: Die zehn Kilometer langen Geraden sind durch zwei Kehren verbunden. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke sollte die Entwicklung des Automobils in Deutschland vorantreiben. Für viele Berliner war sie immer auch ein Symbol der Freiheit.
Niemand baut mehr Schiffe aus Eichenholz. In Möbelhäusern sucht man Eichenholzmöbel vergebens. Die Eiche scheint ausgedient zu haben. In Wirklichkeit ist sie jedoch der Baum der Zukunft.
Die Geschichte der Eiche reicht bis zu zwölf Millionen Jahre zurück. Der Laubbaum aus der Familie der Buchengewächse steht symbolisch für Kraft und Ewigkeit - Eichen können bis zu 1000 Jahre alt werden. Das Holz ist sehr stabil, die Rinde, rau, dick und furchig.
Zur Pflanzengattung der Eichen gehören circa 400 Arten, von denen die Stieleiche und die Traubeneiche zu den häufigsten in Deutschland zählen. Eichen können ein enormes Alter erreichen. Auch im Hinblick auf die Erdzeitgeschichte liegen Eichen weit vorn: Belegt sind Fossilfunde von mindestens zehn Millionen Jahren.
Die Früchte, die Eicheln, sind durch ihren hohen Anteil an Stärke zwar nahrhaft, aber wegen der Bitterstoffe für den Menschen ungenießbar und giftig. Für Nagetiere wie Mäuse und Eichhörnchen, Rotwild und Wildschweine sind die Eicheln dagegen unverzichtbare Kohlenhydrat- und Proteinquellen, weswegen sie sich für Nagetiere besonders gut beim Anlegen von Wintervorräten eignen.
Der Film erzählt in drei Kapiteln von den Eichen, die man mit "Natur", "Nutzung" und "Zukunft" betiteln könnte. Der erste Teil beschreibt verschiedene Besonderheiten der Eichen und wie wertvoll die Eichen als Lebensraum für Vögel und Insekten sind. Teil zwei zeigt verschiedene Arten der Nutzung - zum Beispiel durch einen Künstler, der ausschließlich mit Eichenholz arbeitet. Der dritte Teil bringt eine überraschende Wendung, da sich herausgestellt hat, dass die Eiche mit dem Klimawandel besonders gut klarkommen wird. Sie ist schon jetzt dabei, Baumarten wie die Föhre zu verdrängen - und daher eindeutig der Baum der Zukunft. Es ist durchaus denkbar, dass unserer Wälder in Zukunft aus Eichen bestehen.
Detective Fabio Sanchez und sein Team von der Mordkommission untersuchen den Mord am 25-jährigen Pedro, der im Stadtteil Little Havanna in Miami in der Nähe einer Bushaltestelle auf offener Straße erstochen wurde. Das Opfer stammte aus Puerto Rico. Es stellt sich heraus, dass eine Überwachungskamera das brutale Verbrechen aufgezeichnet hat. Kann das Video den Ermittlern helfen, den Täter zu schnappen?
Wie entwickelt sich Aufmerksamkeit? - Wie aus Pilzen Medizin gemacht wird
2021
29'
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
Mit Dachzelt und Volvo XC90 durch die unendlichen Weiten von Schweden. Wie begleiten zwei Abenteuerinnnen auf dem Weg durch Schwedens Westen in Richtung Norden. Klettern, kochen und mit dem Kanu fahren - all das steht auf dem Plan.
Leuchtende Sternenhimmel, schimmernde Meere und untote Bäume - nachts ist das ländliche Deutschland besonders faszinierend. Eine geheimnisvolle Welt, mächtig und wunderschön zugleich. In dieser Folge, "Deutschland bei Nacht", Land", zeigt "Terra X" in außergewöhnlichen Bildern die Magie der Finsternis in all ihren Facetten. Sie erzählt von Mythen, Ängsten und von dem Einfluss der Gestirne auf unser Leben. Nachts allein in der Dunkelheit - in den Gruselmärchen unserer Kindheit lauert das Böse oft im düsteren Wald. Dabei beginnt dort mit Einbruch der Dämmerung ein reges Treiben. Ob Wildkatzen, Wildschweine oder Waldeulen, nachtaktive Jäger schätzen den Schutz der Finsternis und machen die Nacht zu ihrer Bühne. In den Mooren rund um den bayerischen Chiemsee erwachen allerdings tatsächlich Untote. Aufwendige Zeitrafferaufnahmen beweisen, dass längst abgestorbene Bäume zu Zombie-Bäumen werden können. Warum aber erwachen die Äste der toten Bäume zum Leben? Ob Bäume noch weitere Geheimnisse haben, wollen Wissenschaftler aus Ungarn und Österreich ergründen. Das Forscherteam untersucht, wie ähnlich Bäume uns Menschen sind. In einem aufwendigen Verfahren soll der Schlafrhythmus von Birken herausgefunden werden - mit verblüffendem Ergebnis. Manche Wunder der Natur lassen sich in der Nacht einfach am besten bestaunen. Unheimlich schön sind nicht nur Glühwürmchen mit ihren körpereigenen Leuchtstoffen, sondern auch Polarlichter und das sogenannte Meeresleuchten. In schwülwarmen Sommernächten fangen das Meer und der Strand in der Brandungszone an, bläulich-grün zu schimmern. Seit dem Altertum sind die Menschen von diesem mysteriösen Schauspiel fasziniert. In "Deutschland bei Nacht - Land" offenbart die Finsternis ihren ganz eigenen Charme. Aufwendige CGIs, Reenactments und Experten beleuchten in der Dokumentation die Kehrseite des Tages, die viel mehr zu bieten hat als Geisterstunde und düstere Gestalten.
In der zweiten Folge steht das Eis im Mittelpunkt. Durch Lawinen sterben jedes Jahr hunderte Menschen. Wer unter betonhartem Schnee begraben liegt, hat nur geringe Chancen zu überleben. Wie aus den zarten Flocken eine tödliche Urgewalt entstehen kann, untersuchen Wissenschaftler. Dabei machen sie die Veränderungen in der Struktur des Schnees sichtbar - und damit auch den Auslöser von Lawinen.
Lärchen wuchsen bereits vor 60 Millionen Jahren auf der Erde. In der Schweiz findet man einen Großteil dieser Baumart vor allem im Wallis, in den Tälern des Tessin sowie in Graubünden.
Die lichtbedürftige Lärche gehört zur Gattung der Nadelbäume und ist eine "Pionierbaumart" - so nennt man die ersten Baumarten, die Freiflächen besiedeln. Dank ihren bis zu sieben Metern tief verankerten Wurzeln ist sie als Schutzbaum sehr beliebt.
Die Europäische Lärche wird bis zu 54 Meter hoch und über 1000 Jahre alt. Sie ist heute besonders im Alpenraum, in den Sudeten, den Karpaten und im südöstlichen Polen verbreitet. In der Schweiz wachsen Lärchen in der Regel oberhalb von 1400 Metern. Sie ist ein wichtiges Element im inneralpinen Schutzwald: Dank ihrer kräftigen, tiefen Wurzeln festigt die Lärche vor allem im Gebirge erosionsgefährdete Waldböden. Ihre dicke Borke zeichnet sie zudem als "Prellbock" bei Steinschlag aus. Im Mischwald wird sie deshalb gern gefördert. Auch wegen ihres gut bearbeitbaren und dauerhaften Holzes wird sie geschätzt. In tieferen Lagen muss sie im Mischwald gepflegt werden, weil ihr dort vor allem Tannen und Fichten das notwendige Licht rauben.
Das witterungsbeständige, schwere Lärchenholz findet Verwendung im Innenausbau, Erd-, Brücken- und Schiffsbau sowie bei Wasserarbeiten. Unter Wasser wird es steinhart. Auch als Schindelholz ist es sehr beliebt. Überdies ist die Lärche aus forstwirtschaftlicher Sicht eine wertvolle Baumart. Wie die meisten Bäume lebt sie in Symbiose mit Pilzen. Die fetten Lärchensamen dienen vielen Vögeln als Nahrungsquelle. Eine spezielle Bedeutung kommt der Lärche in den Alpentälern zu. Das Vieh dort kann sich gut von dem reichlich wachsenden Gras unter den lichten, schattenspendenden Kronen der Lärchen ernähren. Als einziger Nadelbaum färben sich die Nadeln der Lärche im Herbst goldgelb und fallen schlussendlich ganz ab. Mit dieser Strategie übersteht die Lärche den Winter unbeschadet.
Wegen ihrer schützenden Kräfte wurde die Lärche schon früh kultisch verehrt. Im Altertum galt sie als heiliger Baum. Weiter wird der Lärche heilende Wirkung zugeschrieben. Am bekanntesten ist das Terpentin, auch "Venezianisches Terpentin" genannt. Es soll gegen Gicht, Hexenschuss, Rheuma, Neuralgien, Erkältungen, Durchblutungsstörungen und Infektionen wirksam sein.
Joe wurde beim Dealen erwischt und hat eine Gefängnisstrafe hinter sich. Um wieder in die Spur zu kommen, hat ihm Tia Torres einen Job als Hunderetter angeboten. Eine gute Gelegenheit für Joe, damit er sein Ziel erreicht - nie wieder Knast! Auch in dieser Folge: Hündin Gidget findet den perfekten Ort für einen würdevollen Lebensabend und ein streunendes Chihuahua-Pitbull-Rudel sorgt für Action.
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
Aufregung am oberbayerischen Gschwandtnerhof: Endlich kommen die Rinder auf die Alm. In zwei großen Anhängern fahren Nina Bartl und ihr Mann Korbinian mit Helfern die Tiere in ihr Sommerdomizil über dem Schliersee. Kein ganz ungefährlicher Transport, zumal auf dem schmalen und steilen Weg auch viele Wanderer und Radfahrer unterwegs sind.
Kaum ein anderer Baum in Europa ist so eng mit den Menschen verflochten wie die Linde. Über Jahrtausende war sie Begleiterin und hat das Geschehen als stumme Zeugin der Zeit beobachtet.
Die Linde ist nur selten in den Wäldern anzutreffen. Man findet sie in Dörfern und Städten, mitten unter den Menschen, die sie pflanzen und hegen. Sie hat die Menschen inspiriert, war aktiv an deren Schicksal beteiligt und ist heute nicht aus ihrem Alltag wegzudenken.
Die Linde hat sich schon früh ins Leben der Menschen gestohlen. Zahlreiche Legenden ranken sich um den Baum und machen ihn zum Inhalt vieler Lieder. Die Menschen holten die Linde aus den Wäldern in die Städte, wo sie als Einzelbäume hervorragend wachsen konnten. So erhielt der Bürger eine "mütterliche" Baumpersönlichkeit, die durch ihren schönen Wuchs und den wunderbaren Duft ein Gefühl von Geborgenheit verbreitet. Dank ihrer beruhigenden Ausstrahlung gilt die Linde als weise Ratgeberin. Außerdem ist sie ein Symbol für Gerechtigkeit, Frieden und Heimat sowie als Sinnbild für Gemeinschaft - der "Baum des Volkes". Nicht zufällig stehen heute in so manchen Gemeinden Tanz-, Gerichts-, Gedenk- oder Liebeslinden.
In der Natur findet man sie an unwegsamen Orten. Sie gedeihen an Stellen, an denen andere Bäume kaum Nährboden finden würden. Diese Zähigkeit hat sie mit einer Heilkraft ausgestattet, die nicht nur ihr selbst zugutekommt, sondern auch denen, die sie einzusetzen wissen.
Seit 1995 wird die Sendung Die Fernsehkanzel - auch als Arche TV bekannt - jede Woche ausgestrahlt. Neben einer Predigt der Pastoren Christian und Wolfgang Wegert beinhaltet das Programm spannende Interviews und Gesprächsrunden.
Urelefanten am Flussufer, ein Tsunami im Rheintal, römische Besatzer und Riesenflöße, die bis nach Holland fahren. "Terra X" erzählt die bewegte Geschichte des Rheins. Sein Weg führt von den Alpen bis zur Nordsee. Schon im Altertum ist er hart umkämpft. Doch bald wird er mit Städten wie Köln zum Zentrum von Wirtschaft und Zivilisation. Und mit der Nibelungensage zum Ort der Märchen und Mythen. 1914 entdeckte man bei Bonn ein steinzeitliches Grab mit zwei 14 000 Jahre alten Skeletten, den Oberkasseler Menschen. Mithilfe dieser Funde konnten Forscher in den vergangenen Jahren das Leben am Rhein während der Eiszeit rekonstruieren. Eine Welt wie im heutigen Skandinavien, in der diese frühen Rheinländer Elche jagten und mit Harpunen Lachse im Fluss erbeuteten. Die Nachfahren der Oberkasseler Menschen erlebten am Ende der Eiszeit die größte Naturkatastrophe, die sich jemals am Rhein ereignet hat. Als am Mittelrhein nur wenige Kilometer vom Fluss entfernt vor knapp 13 000 Jahren ein Vulkan ausbrach, rasten Glutlawinen über das Land und türmten im Rheintal eine Barriere auf, die den Fluss zu einem gewaltigen See aufstaute. Schließlich durchbrach der Rhein den Damm, und eine zerstörerische Flutwelle ergoss sich flussabwärts. In der Antike siedelten Kelten und Germanen am Rhein, bis die Römer kamen. Wie später noch oft in seiner Geschichte, markierte der Fluss eine Grenze, hier Zivilisation und Kultur, dort Wildheit und Barbarei. Aber diese Grenze verschwand bald. Unter den Römern blühte der Handel. Sie bauten Brücken und Legionslager, aus denen sich die ersten Städte entwickelten. Köln wurde zur Metropole. Diese Stellung konnte die Stadt auch später behaupten, weil sie 1259 das Stapelrecht einführte. 600 Jahre lang wurden in Köln alle Rheinschiffe gezwungen, ihre Waren abzuladen und zum Verkauf anzubieten: die Lage am Fluss als einträgliches Geschäftsmodell. Der Rhein wurde zu einem der wichtigsten Verkehrswege Europas. Eine Sensation waren im 18. Jahrhundert die Holländerflöße. Damals transportierten Händler Tausende Tannen- und Eichenstämme aus dem Schwarzwald über den Fluss nach Holland. Das Land war zur globalen See- und Handelsmacht aufgestiegen und brauchte Holz für den Schiffsbau und als Fundament für Stadthäuser. Mancher dieser Floßgiganten war 330 Meter lang und 65 Meter breit, das entspricht der Fläche eines modernen Flugzeugträgers. Mehrere Hundert Mann steuerten diesen riesigen Apparat durch die gefährlich engen Rheinpassagen. Heute gehören die Gefährte der Vergangenheit an, ebenso wie die Pferde, die bis zur Erfindung der Dampfschifffahrt die Schiffe flussaufwärts treidelten. Der Schiffsverkehr weckte entlang des Rheins an vielen Orten Begehrlichkeiten. Im Mittelalter errichteten Territorialherren am Rhein Dutzende Zollstellen. Heute sind viele von ihnen als Burgen Inbegriff der Rheinromantik. Doch früher mussten Händler hier Wegezoll bezahlen.
Vom Ontake in Japan über den Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo bis zum Puyehue-Cordón Caulle in Chile bergen aktive Vulkane weltweit noch viele Geheimnisse, die Wissenschaftler dank modernster Kameratechnik erst nach und nach lüften. Helen Czerski zeigt, warum diese Bilder dabei helfen, Vulkane besser zu "verstehen". Von Blitzen geht eine tödliche Gefahr aus - bis zu 30mal pro Sekunde blitzt es auf der Erde. Hochgeschwindigkeitskameras zeigen, was bei einem Einschlag passiert und enthüllen, was Menschen mit der Entstehung von Aufwärtsblitzen zu tun haben.
Die Reihe porträtiert Menschen, die sich nach christlichem Leitbild für andere engagieren oder schon Außergewöhnliches durchlebt haben. Begleitet werden sie dabei bei ihrem ganz gewöhnlichen Alltag.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Trittau / "Engelsbraut"
+ Stuttgart / "Da Vinci"
Tieren in Not zu helfen, ist für hunderttausende Menschen in Deutschland eine Herzensangelegenheit. Sie adoptieren Hunde aus Rumänien, füttern wilde Katzen, kümmern sich um Igel oder spenden an Tierheime. Conny Böttgers Tierliebe hat eine andere Dimension: Sie rettet Kühe. Nicht eine, nein, die 48-Jährige hat auf ihrem Lebenshof mehr als 40 Kühe, Bullen und Kälbchen.
Die Wurzeln für diese Mission liegen in ihrer Kindheit: Conny Böttger erinnert sich noch sehr genau an die Kühe auf dem großelterlichen Bauernhof, die ihr ganzes Leben lang im Stall angekettet blieben: "Siebzig Zentimeter Kette, ein Umdrehen war nicht möglich, auch kein Springen oder Laufen. Nur stehen und fressen", erzählt Conny.
Vor acht Jahren dann wird der landwirtschaftliche Betrieb des Großvaters eingestellt. Nach und nach werden alle Tiere in die Schlachtung verbracht. Doch Conny will das nicht so enden lassen, leiht sich Geld und kauft die letzte Kuh für 800 Euro vom Schlachter zurück. Mit Kuh Bella beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Schnell merkt sie, dass sie allein nicht weit kommt und gründet den Verein "Tierparadies Muhrielle". Gemeinsam mit ihren Unterstützern retten sie Tiere vor der Schlachtbank oder aus unwürdiger Haltung. "Das sind alles Schattentiere, die im Tierschutz eigentlich gar keine Rolle spielen. Denn Kühe gehören zum Nutzvieh und sind nur dazu da, Fleisch und Milch zu liefern." Für Conny sind diese Tiere aber Geschöpfe, die eine Seele haben.
Eigentlich ist Conny Vollzeit als Arztsekretärin in der Uniklinik Dresden beschäftigt, außerdem ist sie alleinerziehende Mutter eines 17-jährigen Sohnes. Aber die Kühe nehmen einen immer breiteren Raum in ihrem Leben ein: Etwa zwei Mal die Woche fährt Conny von Dresden nach Glashütte in den Stall, Tierarzttermine wahrnehmen, Kühe zusammenführen, Besuchertage für die Paten organisieren - neben den Tierrettungen ist jede Menge zu tun.
Wie viele andere Tierschutzvereine leidet auch Connys Verein aktuell sehr unter den steigenden Energie- und Futterkosten. Gleichzeitig sinkt die Spendenbereitschaft der Menschen. Der Krieg in der Ukraine, die hohen Tierarztkosten und der lange Winter im Erzgebirge stellen für Connys Verein immer größere Belastungen dar. Wann wird Kuhrettung zu einer "Mission impossible"?
1994 führt ein Luftzug zu einer spektakulären Entdeckung. Die Chauvet-Höhle, ein archäologisches Juwel. Ihre Wandmalereien entstehen vor gut 30.000 Jahren und sind erstaunlich gut erhalten. Um die Kunstwerke zu schützen, ist die Höhle für die Öffentlichkeit geschlossen. Nur wenige Forscher dürfen sie betreten. Sie erzählt nicht nur von den ersten Künstlern der Menschheit, sondern auch von den Tieren, die sie bewohnten - darunter auch Höhlenbären. Vor Millionen Jahren formen gewaltige geologische Kräfte das Ardèche-Tal. Hinter seinen beeindruckenden Felswänden verbirgt sich eine unterirdische Welt. Mehrere Hundert Höhlen durchziehen den Kalkstein. Die Chauvet-Höhle sticht als einzigartiges Zeugnis der Menschheitsgeschichte hervor. Ihr genauer Standort ist streng geheim. Modernste Sicherheitsmaßnahmen wie Überwachungskameras, Fingerabdruckscanner und eine 40 Zentimeter dicke Stahltür schützen sie - der Aufwand unterstreicht die Bedeutung dieses UNESCO-Weltkulturerbes. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten unter strengen Bedingungen, um die empfindliche Umgebung nicht zu gefährden. Ihre Forschung ist interdisziplinär und umfasst Geologie, Archäologie, Paläontologie und Klimatologie. Sie rekonstruieren die Geschichte der Höhle von ihrer Entstehung bis zur Nutzung durch den Homo sapiens. Die Chauvet-Höhle bewahrt eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit. Die zweiteilige Dokumentation erkundet die für die Öffentlichkeit versiegelte Höhle. Sie erzählt von ihrer Entdeckung, von Mythen und Wissenschaft, und sie zeigt, wie moderne Forschung die Bilder der Steinzeit für kommende Generationen bewahrt.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Im Vorsommer erfreut die Kastanie das Auge mit ihrer Blütenpracht, im Herbst mit goldgelben Blättern. Lange Zeit war sie als Nahrungsquelle für die Bewohner der Alpensüdseite unentbehrlich.
Im Tessin kennt man rund 100 verschiedene Sorten der Esskastanie. Der knorrige Fruchtbaum mit seiner ausladenden Krone wird je nach Standort 20 bis 35 Meter hoch. Sein Stamm hat einen Durchmesser von drei Metern, die Riesen der Spezies werden bis zu 1000 Jahre alt.
In der Schweiz sind etwa 2,3 Prozent aller Waldbäume Edelkastanien. Davon gedeihen 98 Prozent auf der Alpensüdseite - im Tessin, im Calancatal, in Misox, Puschlav und Bergell. Die auf der Alpennordseite stehenden Edelkastanien wachsen hauptsächlich an den milderen Lagen am Vierwaldstätter-, Zuger- und Walensee sowie am Genfersee und im Unterwallis. Die Wärme und Licht liebende Edelkastanie bevorzugt frische, lockere und tiefgründige sowie kalifreie, saure Böden. Sie ist äußerst empfindlich gegen Spätfröste. Auf der Alpensüdseite gedeiht sie bis etwa 1500 Meter über Meer, nördlich der Alpen höchstens bis gegen 1000 Meter über Meer.
Das Wort "Kastanie" leitet sich ab vom lateinischen "castanea", vom althochdeutschen "chestina" und vom mittelhochdeutschen "chesten". Dies spiegelt sich in zahlreichen Mundartformen in der Schweiz wider. Dort heißt sie auch Chestene, Chäschtibaum, Keschnäbaum, Kistelä, Chegele, Edu-Chestle, echti Kastanie sowie Marronibaum. Daneben zeugen auch Orts- und Flurnamen von der Existenz dieser Baumart: Kastanienbaum, Kestenholz, Kestenberg, Kastanienweid sowie La Chataine, Chataignier, Castagnola und Castaneda. Und auch in Familiennamen findet er sich wieder: Kestenholz, Castagna, Casten, Castanet und De Castaign.
Die Dokumentation lädt die Zuschauer auf eine Entdeckungsreise in die Südschweiz ein, die sti lgerecht mit einem Kastanienfest endet: Den krönenden Abschluss bildet die "Festa della Grà", an der die Bevölkerung zusammenkommt, um die historische Baumart zu feiern. "Gnocchi alla Farina di castagne" oder geröstete Marroni dürfen dabei natürlich nicht fehlen.
Diese Karossen lassen zweifelsohne jedes Camper-Herz höher schlagen: Individuell gestaltete und extravagant eingerichtete Fernreisemobile sind der letzte Schrei auf dem Caravanmarkt - zumindest für diejenigen Hobbycamper, die sich die ausgefallenen Modelle leisten können. Den Offroad-Gefährten und rollenden Luxus-Suiten sind preislich keine Obergrenzen gesetzt. Wer sind die Besitzer der teuersten Wohnmobile hierzulande, und wie sieht es unter den Motorhauben ihrer rollenden Heime aus?