Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.
Camping verspricht Entspannung - doch die Realität sieht oft anders aus. Wenn beim Glamping-Paar am Bodensee plötzlich das Wasser ausgeht, während einer noch unter der Dusche steht, ist der Urlaubsfrieden dahin. Auf Sylt eskaliert der Zeltaufbau ohne Internetanleitung zum Nervenzusammenbruch. Und die Ordnungshüterin vom Gitzenweiler Hof duldet keine Widerworte - hier gelten ihre Regeln ...
Die schwangere 15-jährige Lilly bricht mit starken Blutungen auf der Schultoilette zusammen, wird jedoch glücklicherweise von ihrer Mitschülerin Saskia rechtzeitig gefunden, sodass eine Fehlgeburt im vierten Monat verhindert werden kann. Im Krankenhaus wird ein Abtreibungsmedikament in Lillys Blut festgestellt. Hat ihre Mutter ihr heimlich dieses Mittel ins Getränk gemischt, um sie vor einer frühen Schwangerschaft zu bewahren?
72 Prozent der britischen Unternehmen sind drei Tage im Monat damit beschäftigt, ihrem Geld hinterherzujagen. Würde man alle offenen Rechnungen im Vereinigten Königreich zusammenzählen, käme man auf einen Betrag von umgerechnet 17 Milliarden Euro. Und wenn sich die säumigen Kandidaten trotz aller Bemühungen hartnäckig weigern, zu zahlen, schreiten am Ende Gerichtsvollzieher zur Tat. Max Carracher und Steve Pinner statten in dieser Folge in London einem Café-Besitzer einen Besuch ab, der einem Backwaren-Lieferanten 2200 Euro schuldet.
Das Jahr 476 markiert das Ende eines Weltreiches: Rom fällt, der letzte Kaiser wird abgesetzt. Doch was führte wirklich zum Untergang des einst so mächtigen Imperiums? War es der Einfall germanischer Stämme, ein lähmender Bürgerkrieg - oder ganz andere Kräfte, wie Seuchen und Klimawandel? Neue Forschungen zeigen, wie viele Faktoren zusammenwirkten, bis Rom dem inneren und äußeren Druck nicht mehr standhielt. Der oströmische Chronist Marcellinus Comes berichtete von einem Wendepunkt der Geschichte: Odoaker, ein germanischer Heerführer, entmachtete 476 nach Christus den römischen Kaiser - und krönte sich selbst zum König. Für viele begann damit das finstere Mittelalter. Vom Aufstieg zur beherrschenden Weltmacht bis zum schleichenden Niedergang: Das Römische Reich prägte Europa, Nordafrika und den Nahen Osten über Jahrhunderte. Militärische Stärke, technische Meisterleistungen und ein fortschrittliches Verwaltungssystem machten Rom nahezu unbesiegbar. Doch innere Machtkämpfe, Wirtschaftskrisen und die Überdehnung des Imperiums führten zur "Ancient Apocalypse". Warum gehen große Zivilisationen unter? Die Dokumentationsreihe "Ancient Apocalypse" begleitet Forschende auf der Suche nach den Ursachen für den Untergang einiger der faszinierendsten Kulturen der Geschichte.
Barry und Scott erfahren, was es mit dem wertvollen Metall-Barren auf sich hat, von dem sie vermuten, dass er Kapitän Kidd gehörte. Kann diese Erkenntnis die beiden einen Schritt näher an die Wahrheit über die vermutete Piraten-Tempelritter-Verbindung heranführen?
Auf der Zugspitze entsteht eine außergewöhnliche Seilbahn-Konstruktion: sie überwindet den weltweit größten Gesamthöhenunterschied und mit 3.213 Metern das weltweit längste freie Spannfeld. Damit nicht genug: Sie fährt über eine einzige Stahlbaustütze, die mit ihren 127 Metern einen weiteren Höhenrekord aufstellt. Wie beeinflusst das alpine Klima die Arbeitsbedingungen? Die Reportage blickt hinter die Kulissen der Baustelle und begleitet die Entstehung des eindrucksvollen Bauwerks.
In einem Waldstück des Zoogeländes hat ein Sturm zahlreiche Bäume entwurzelt. Ein Traktor kann die Stämme nicht erreichen, also kommt in dem unzugänglichen Gelände ein Rückepferd zum Einsatz. Anschließend soll ein Elefant die langen Stämme in sein Gehege schleppen. Doch das ist für den kräftigen Dickhäuter offenbar viel schwieriger als gedacht.
Recht leicht ist es hingegen, die Zucht der Mandrill-Affen einzustellen. Es gibt schon genug Exemplare dieser Affenart im Zoo, deshalb bekommen die Weibchen ein hormonhaltiges Implantat unter die Haut geschoben.
Ein starkes Gewitter peitscht über Nordalbanien, die gesamte Camping-Ausrüstung ist durchnässt - so hatten sich Isabel und Sascha Bozzale (beide 28) aus Unna ihre erste große Reise nicht vorgestellt. Doch genau solche Momente machen ihr Albanien-Abenteuer unvergesslich. Elf Monate schrauben, schweißen, verkleiden die frisch Verheirateten an ihrem Traum. 32.000 Euro investieren sie in den selbst ausgebauten Camper. Nur weil sie mietfrei bei den Eltern wohnen, wird das Projekt überhaupt möglich. Jetzt ist alles bereit für den Moment, auf den sie so lange gewartet haben.
Spielspaß für Tigerbaby Berani: Ihre Pfleger haben sich heute etwas Besonderes überlegt. Ein Fußball wird mit Zimt präpariert, denn Tiger lieben Zimt. Doch die im Gehege platzierte Kamera ist für Berani erst mal interessanter. Im Opelzoo hat Revierleiterin Katja Seuffert auch eine ganz besondere Aufgabe: Sie möchte einen Mäusebussard, der verletzt in ihrer Obhut war, wieder in die Freiheit entlassen.
Herrschaftliche Räume, üppiges Dekor, märchenhaftes Ambiente: Den Traum vom eigenen Schloss hegen viele nicht ohne Grund, doch tatsächliche Schlossbesitzer kennen die Realität solcher Immobilien nur zu gut. Wie etwa astronomische Heizkosten und kontinuierliche Renovierungsarbeiten der historischen Gemäuer. "ATV - Die Reportage" besucht drei Schloss- und Burgherren und wirft einen Blick auf deren sagenhaftes Zuhause.
Die beiden Camper Monika und Roland feiern 30 Jahre Ehe - und streiten sich wie am ersten Tag. Schon beim Einparken des Wohnmobils kracht es verbal, beim Vorzelt-Aufbau erst recht. Nicht weit entfernt liefern sich Marcus und Heiner beim Dachbau eine Kabbelei mit Ansage. Auf dem Nachbarplatz entbrennt währenddessen ein erbitterter Fankrieg: Schalke gegen Dortmund, HSV gegen Werder ...
Die PS Profis JP und Sid blicken in einer Chartshow auf die coolsten Oldtimer der PS Profi Saison 2014 zurück. Mit dabei sind unter anderem ein Buick Le Sabre, ein Hilman Minx und ein Mercedes W110. Wer in Zukunft mit einem coolen und wertigen Oldtimer auf unseren Straßen glänzen will, sollte die Sendung nicht verpassen.
Ein Blumenteppich für den Herrn - Fronleichnam im Südwesten
45'
Überall im Land feiern die katholischen Christ:innen an Fronleichnam die leibhaftige Gegenwart Gottes in der geweihten Hostie. Für die 2000-Seelen-Gemeinde in Sipplingen am Bodensee ist es der größte Festtag im Ort. Zur Fronleichnamsprozession legen die Sipplinger:innen einen der längsten Blumenteppiche weit und breit.
Daniel Weiß wird beschuldigt, Harald Krüger in seinem Bestattungsinstitut überfallen und ausgeraubt zu haben. Der Angeklagte beharrt auf seine Unschuld, auch wenn das gestohlene Geld in seinem Leihwagen gefunden wurde. Eine E-Mail scheint seine Unschuld zu bestätigen: Demnach hat sich der wahre Täter nach Venezuela abgesetzt.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Während Rick einen Cowboyhut von Ronald Reagan begutachtet, begeistert sich Chum für ein Gemälde der Kultband Pearl Jam.
Rund zehn Mio. Gäste besuchen jedes Jahr Schloss Schönbrunn und machen die Sehenswürdigkeit so zur beliebtesten Touristenattraktion Österreichs. Damit allerdings alles reibungslos klappt, arbeitet hinter den Kulissen eine Vielzahl von Menschen am perfekten Auftritt. Für sie ist es der wahrscheinlich schönste Arbeitsplatz, nicht nur in Österreich.
Instagram-Model Dallas hat ein Auge auf die sexy Safari geworfen, seit sie ihm Direktnachrichten schreibt. Sie flirtet mit ihm, verweigert aber ein Treffen. Nev und seine Co-Moderatorin Tallulah Willis suchen mit Dallas nach Safari.
Alabasterküste, Blumenküste, Perlmuttküste - über 600 Kilometer erstreckt sich die Küste der Normandie entlang des Ärmelkanals. Ein fruchtbares Land, mit Wiesen, Obstplantagen und Weiden.
Steilklippen, Sandstrände und Seebäder prägen die Küste der Normandie. Abteien, Schlösser und idyllische Dörfer erzählen von ihrer bewegten Geschichte. Der Film führt vom Mont-Saint-Michel über die Landungsstrände der Alliierten bis zur Halbinsel Cotentin.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Wie gehen Menschen damit um, wenn immer wieder andere über ihre Heimat entscheiden? "Das hier ist Keyenberg!" sagt Bernd Pieper voller Überzeugung und meint die auf der grünen Wiese entstandene Siedlung, in dem er sich ein modernes Haus gebaut hat. "Das hier ist Keyenberg!" sagt, wenige Kilometer davon entfernt, auch Norbert Winzen auf seinem 170 Jahre alten Hof. Keyenberg im Rheinischen Revier gibt es zweimal - genauso wie Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich.
Beide Männer sind im selben Keyenberg geboren und groß geworden: Ein Jahrhunderte altes Dorf mit gewachsenen Strukturen und vielen Traditionen: Mit Schule, Kirche und Kneipe, mit Schützen-, Sport- und Karnevalsverein - Heimat eben. Genauso wie die anderen vier Dörfer liegt unter Keyenberg ein riesiges Braunkohlevorkommen. Das sollte unserer Energiesicherheit dienen, die Dörfer 2026 deshalb dem immer größer werdenden Tagebau von Garzweiler II geopfert werden. Bernd Pieper, Norbert Winzen und alle anderen Dorfbewohner sollten ihre alten Häuser dem Energieversorger RWE verkaufen und umsiedeln. Ins neu gebaute Keyenberg, Kuckum und Co. bei Erkelenz. So war es seit Jahrzehnten geplant und politisch entschieden.
Je näher die Bagger rückten, desto quälender wurde die alles beherrschende Frage: Bleiben und kämpfen für die Heimat, solange es irgend geht? Oder kapitulieren und gehen - ins Neubaugebiet? Viele hielten dem Druck nicht stand, gaben auf und zogen um. Das zerstörte das Dorfleben, Jahrzehnte alte Nachbarschaften zerbrachen, ebenso Freundschaften und Familien. Die alten Dörfer verödeten. Bernd Pieper ging. Norbert Winzen blieb.
Und dann kamen die Klimabewegung, das politische Umdenken und der vorgezogene Kohleausstieg. Die fünf Dörfer werden nun doch verschont. Und jetzt? Einen Plan für diese Situation gab es nicht. Bernd Pieper im Neubaugebiet fühlt sich betrogen: "Wir hätten bleiben können!" Norbert Winzen ist froh, nicht aufgegeben zu haben - aber der Renovierungsstau auf seinem Hof aus 20 Jahren scheint kaum mehr aufzuholen.
Welche Zukunft haben jetzt die alten, fast leeren Dörfer? Welche hat das Neubaugebiet? Und wie halten die, die es trifft, das alles aus? Die Story begleitet den Kampf der Menschen um die Zukunft der fünf geretteten Dörfer.
Mit ihrer wilden Landschaft ist die Bretagne ein Sehnsuchtsziel in Europa. Der Westen Frankreichs ist umrandet vom Meer. Stürmisches Wetter und ein raues Klima verleihen ihm eigenen Charme.
Im Binnenland liegen tiefe Wälder und hügelige Heide, an den Küsten zerklüftete Steilhänge mit bizarren Felsformationen, dazwischen karibisch anmutende Strände mit weißem Sand. Kein Ort ist weiter als 80 Kilometer von der Küste entfernt.
Die meisten Bretonen leben von und mit dem Meer. Der Film von Elke Bille erzählt die Geschichte typischer Bretonen. Sie zeigen ihren Alltag und ihre Herausforderungen.
Die Reise beginnt am Mont Saint-Michel. Der liegt zwar offiziell in der Normandie, ist aber in Sichtweite der Bretagne. Das Örtchen Cancale ist berühmt für seine Austern. Familie Raccine betreibt an der Promenade ein kleines Restaurant, in dem es ausschließlich Austern aus der eigenen Zucht gibt. Die Bänke, auf denen die Austern wachsen, stehen mitten im Meer und sind mit dem Trecker nur bei Ebbe erreichbar. Jedes Mal ein Wettlauf mit den Gezeiten, denn nur knapp sechs Stunden haben sie Zeit, Austern zu ernten und sich um die Zucht zu kümmern, dann setzt die Flut mit starker Strömung wieder ein. In Saint-Malo gibt es das Phänomen der Springflut, die "grande marée", die besonders bei Sturm den ufernahen Häusern mit hohen Wellen heftig zusetzt. In der Nähe von Saint-Malo liegt das Gezeitenkraftwerk La Rance, das 1966 gebaut wurde und mehr als 40 Jahre lang das größte Kraftwerk seiner Art war.
Die Bretagne ist berühmt für Buchweizen. Früher ein Arme-Leute-Getreide, heute dagegen eine kulinarische Spezialität des Landes, besonders als Zutat von Galettes. Im Mittelalterstädtchen Vitré dreht sich fast alles um den Buchweizen: Landwirt Immanuel Guardon baut ihn vor den Toren der Stadt an, der Müller Arnaud Chenard mahlt ihn in der ältesten Mühle der Gegend zu Mehl, das Nadine Keroudan in ihrem Food-Truck für Galettes auf dem Markt verwendet.
In Lamballe liegt ein Nationalgestüt aus Napoleonischer Zeit. Dort ist die Hengststation für die berühmte Zugpferderasse der Bretagne, Postier Breton. Kutscher Stephane Baillif trainiert die Pferde und bildet sie aus. Und er geht mit ihnen zur Arbeit, mitten in Lamballe. Etwas weiter westlich liegt Brocéliande. Der Sage nach soll dort Merlin begraben sein. Typisch bretonisch sind die Epagneul Bretons, eine bretonische Jagdhundrasse. Patrick Morin züchtet mit großem Erfolg, doch jedes Mal, wenn ein Kunde ein Tier abholt, steht der Züchter vor einer besonderen Herausforderung: Wird der Hund das neue Herrchen akzeptieren?
In Carantec betreibt Jean Marie Jezequel eine kleine Werft, in der ausschließlich Holzboote gebaut werden. Schon der Urgroßvater baute an der Bucht von Morlaix kleine Jachten. Später übernahmen der Großvater und dann der Vater die Werft. Heute ist Jean-Marie der Chef in einer der letzten Werften in Frankreich, die Holzjachten baut. Etwas weiter an der Küste Richtung Westen liegt im Finistère das Örtchen Plouguerneau. Dort züchtet Sylvain Huchette mitten im Atlantik Abalonen, also Seeohren, eine Schneckenart. Er ist der erste Züchter dieser Schnecken in Europa und beliefert Pariser Gourmetrestaurants.
Ouessant ist die westlichste Insel Frankreichs. Sie ist berühmt für ihre fünf Leuchttürme und liegt sehr einsam weit draußen vor dem Festland. Dort lebt Charlene Creac'h, eine junge Schäferin, die sich vor vier Jahren mit ihrer Milchschafherde selbstständig gemacht hat. Eine große Aufgabe mit viel Verantwortung, sagt sie, aber sie wollte unbedingt auf Ouessant leben, denn nirgendwo gibt es mehr Freiheit und Zusammenhalt als auf dieser Insel. Von Ouessant geht es über Crozon weiter nach Quimper. Dort baut Marin Lhopiteau ganz besondere Instrumente: keltische Harfen in echt.
Eine filmische Entdeckungsreise zum Staunen und Träumen entlang der Küste und quer durch die magische Bretagne.