Von den schneebedeckten Dolomiten zum türkisblauen Mittelmeer: kaum jemand kennt Italiens spektakuläre Landschaften nicht. Aber "Bella Italia" hat mehr zu bieten, nämlich eine wilde, unbekannte Seite! Der zweite Teil von "Wildes Italien" porträtiert den Süden des "Stiefels" samt seinen Inselwelten. Die Abruzzen, auf der Höhe Roms gelegen, bilden das wilde Herz Süditaliens. Ihre Steilhänge sind das Revier der selten gewordenen Abruzzengämsen. Während der Brunft liefern sich die Böcke atemberaubende Verfolgungsjagden auf den Felsen. Sardinien, dagegen, ist für viele DIE Trauminsel im Mittelmeer. Scheue Wildpferde beleben die menschenleere Hochebene des Tafelbergs von Gesturi, in den angrenzenden Hochlagen liegt das Reich der Mufflons, und im kristallklaren Wasser rund um die Insel verbirgt sich eine artenreiche Unterwasserwelt: farbenprächtige Fische, Korallen und Meeresschnecken leben hier - ebenso der Riesenhai. Er kann bis zu zehn Meter lang werden und bleibt dennoch ungefährlich: Mit seinem monströsen Maul fischt er nur Kleinstlebewesen aus dem Wasser. Schon in der Antike fürchteten - und verehrten - die Menschen die Vulkane im Süden Italiens. Heute erobert die Natur das uralte Mauerwerk verlassener Tempelanlagen zurück - Mauerbienen und Echsen bewohnen Ritzen und Spalten, üppige Blumenwiesen säumen die antiken Säulen vor der prächtigen und farbintensiven Meereskulisse.
NDR-Naturfilm in Koproduktion mit ORF & arte
Menschen mit Handicap wird vieles nicht zugetraut - schon gar nicht, dass sie in den Bergen Sport ausüben! Dennoch trotzen sie den Widrigkeiten und leben ihre Liebe zu den Bergen.
Sydney gilt als eine der schönsten Städte weltweit. Ihr Opernhaus am Hafen ist ein ebenso unverkennbares Markenzeichen wie der Eiffelturm in Paris oder die Freiheitsstatue in New York.
Sydney ist zwar nicht die Hauptstadt Australiens, sondern "nur" die des Bundesstaates New South Wales, aber mit fast fünf Millionen Einwohnern ist es die größte Stadt des Kontinents und ein Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Welt.
Vor dem Reihenhaus, in dem die Familie von Elvis und Katrin wohnt, wurde eine Tüte mit Fäkalien entleert. Was soll das? Janine bereitet unterdessen einen wichtigen Termin an der Make-up-Schule vor. Sie gestaltet ein Bodypainting-Projekt.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Während Chum an einer Flasche Baccarat-Parfüm aus den 1920er Jahren schnüffelt, begutachtet Rick das Retro-Videospiel "Spiderman and Venom: Maximum Carnage".
Weit draußen, in den nördlichen Fanggründen der Beringsee, befindet sich Kapitän Sig Hansen auf Kollisionskurs mit einem gigantischen Treibeisfeld. Nur etwa 15 Kilometer trennen das Schiff von den Eismassen aus der Arktis. Auch Wild Bill Wichrowski und die "Summer Bay" sind in dem maritimen Hochrisikogebiet unterwegs. Das Kalkül der Männer: Da mit dem gefrorenen Gut erfahrungsgemäß auch reichhaltige Meeresnährstoffe herantransportiert werden, könnten sich mitten in der Gefahrenzone Unmengen hungriger Krabben versammelt haben.
Italiens Gefängnisse - kein Hauch von Dolce Vita! Verfallene, überfüllte Anstalten, in denen Häftlinge oft unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen - und das im Herzen Europas. Rund 61.000 Häftlinge drängen sich in Italiens Gefängnissen, obwohl nur Platz für 51.000 ist - eine Belegungsrate von 120 Prozent, teils sogar 200 Prozent. Schimmel, katastrophale Hygiene und Gewalt prägen den Alltag. Italiens Strafvollzug zählt zu den härtesten Europas. Die Doku ermöglicht Einblicke in zwei unterschiedliche italienische Gefängnisse, enthüllt dabei tiefgreifende Missstände im italienischen Strafvollzug, wo Überbelegung, Geld- und Personalmangel zu katastrophalen Zuständen führen. Während der deutsche Häftling Norbert im EU-finanzierten Mustergefängnis in Mailand vergleichsweise privilegiert lebt, zeigt das Hochsicherheitsgefängnis Secondigliano in Neapel eine andere Realität. Gefangene nähen dort Polizeiuniformen. Doch die Personalnot ist überall spürbar. Schockierende Videoaufnahmen belegen Gewalt durch Aufseher während des Corona-Lockdowns, die das erschütternde Bild abrunden. Die dreiteilige Reportage-Reihe "Deutsche im Knast" gewährt packende Einblicke in das Leben deutscher Häftlinge im Ausland - ein intensiver Blick auf ihren Alltag hinter Gittern und die Herausforderungen fern der Heimat.
Das SETI-Institut widmet sich der Erforschung des Universums und der Frage, ob es außerirdisches Leben gibt. Doch im Oktober 2017 wurden die renommierten Wissenschaftler vor ein Rätsel gestellt. Ein seltsames Objekt, genannt Oumuamua, rauschte auf die Erde zu. Es war stolze 800 Meter lang, aber nur 80 Meter breit. Die Oberfläche des unbekannten Himmelsobjekts reflektierte zehnmal stärker als die eines gewöhnlichen Kometen. Handelte es sich um ein Raumschiff?
Kleine Inseln, große Chancen - Neustart im Wattenmeer
60'
Viele Menschen träumen davon, auf eine kleine Insel zu ziehen, um etwas abgeschieden inmitten der Natur zu leben. "die nordstory" begleitet sehr unterschiedliche Menschen, die auf den Ostfriesischen Inseln einen Neustart wagen: für ein Leben geprägt von Ebbe und Flut, den Jahreszeiten und neuen beruflichen Herausforderungen und Chancen.
Der neue Inselspediteur von Spiekeroog
Spiekeroog ist knapp 19 Quadratkilometer groß und autofrei. Fest leben hier nur rund 800 Menschen, aber jedes Jahr zieht es viele Urlauberinnen und Urlauber auf die Nordseeinsel. Alles was auf die Insel muss, ob Lebensmittel, Baustoffe oder Gepäck, wird mit dem Schiff geliefert und vom Hafen von der einzigen Spedition weitertransportiert. Als der alte Spediteur aufhören möchte, sucht man händeringend nach einem Nachfolger. Bis sich Frederik Lüders bewirbt. Der 30-Jährige kommt aus Jever und war Filialleiter bei einer großen Supermarktkette. Für die Inselspedition krempelt er sein Leben um. "Am schwierigsten wird es, die Insulaner von mir zu überzeugen", sagt Frederik. Sein neuer Job wird zur Mammutaufgabe, denn die Inselspedition arbeitet an 364 Tagen im Jahr im Rhythmus der Schiffsankunftszeiten. Corona legt zunächst das Urlaubsgeschäft lahm, aber im Sommer wird die Insel voll. Frederik und sein Team transportieren dann bis zu 1000 Koffer pro Tag.
Eine neue Ärztin für Wangerooge
Lange gab es auf der Insel nur einen Arzt. Das machte es zuweilen schwierig, die medizinische Versorgung der Insulaner zu gewährleisten. Dann kam Frau Dr. Annick Goltz nach Wangerooge. Die Ärztin zog zusammen mit ihrem Mann Malte und ihrer achtjährigen Tochter Miso aus der Nähe von Rotenburg nach Wangerooge. Die Familie will hier eine neue Existenz aufbauen. Und Annick muss als Hausärztin das Vertrauen der Insulaner gewinnen. Ihr neuer Job verlangt ihr viel ab, denn sie hat jede zweite Woche Notdienst und muss im Sommer viele Touristen versorgen. Die Corona-Pandemie stellt die neue Ärztin vor zusätzliche Herausforderungen.
Vom Geflüchteten zum Elektroniker auf Borkum
Kassem Almidani floh 2015 aus seiner Heimat Syrien nach Deutschland. Gemeinsam mit 250 anderen Geflüchteten wurde er in der Jugendherberge auf Borkum untergebracht. Kassem entschied sich für eine Zukunft auf der Insel. Er holte seine Familie nach und machte eine Lehre zum Elektroniker bei einem Borkumer Betrieb. Handwerker sind gefragt auf der größten der Ostfriesischen Inseln. Kassem und seine Familie wollen ankommen auf Borkum. Sie haben ein Stück verwilderten Garten urbar gemacht und bauen sogar Gemüse an. "Echte Borkumer Kartoffeln", sagt Kassem stolz.
"die nordstory" begleitet die "neuen Insulanerinnen und Insulaner" über mehrere Monate und zeigt, wie sie trotz eines anstrengenden Alltags ihre neue Heimat und die Schönheit der Natur im Watt genießen.
Auf nach Berlin!
Zwei Gaviale sollen Leipzig verlassen. Ein Großaufgebot von Fängern treibt alle acht Krokodile in die Ecke, und Walter Hinze stürzt sich heldenhaft mit einer Fangschlinge auf die kräftigen Tiere. Alle werden gewogen und vermessen. Kurator Fabian Schmidt versucht, die Geschlechter zu bestimmen und muss entscheiden, welche Tiere nach Berlin gesehen sollen. Das wird zur größten Herausforderung: Er kann sich nur schwer von den Gavialen trennen.
Familienglück unter der Lupe
Jörg Gräser wird bei den Mähnenwölfen von einer jungen Studentin begleitet. Sie will deren "Aktivitätsmuster" erforschen. Beim Blick in die Hütte wird klar: Die Kleinen knurren und zeigen sich selbstbewusst. Auf sonstige Aktivitäten scheinen sie keine große Lust zu haben. Während die Studentin ihre Überwachungskamera aufbaut, tut sich bei Christa, Carlos und den Kinder dann plötzlich doch etwas.
Naima allein zu Haus
Das Nashörnchen Naima ist gar nicht mehr so klein. 130 kg bringt das Tier inzwischen auf die Waage, 6 Monate ist es alt. Groß genug also, um auch mal allein zu sein. Das will Frank trainieren: Während Mama zum Futter geht, soll Naima bei ihm bleiben und sich bürsten lassen. Ob Mutter und Kind schon bereit dazu sind?
Elefantenliebe non-stop
Trinh ist die Lieblingskuh von Elefantenbulle Naing Thein. Seit drei Tagen sind die beiden nun schon unzertrennlich. Es geht richtig zur Sache: Sie ist heiß - und er lässt nichts anbrennen. Robert Stehr und Peter Kockisch schaffen es nicht, die beiden am Ende des Tages voneinander zu trennen. Drei gemeinsame Nächte konnten Trinh und ihr Bulle nun schon für sich rausschlagen. Lassen die Pfleger das weiter so durchgehen?
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Hat raffgierige Pflegerin nach Mord Testament gefälscht?
5. Staffel
309. Folge
D 2024
55'
Krankenpflegerin Maria Grabowski (35) ist angeklagt, aus Habgier den ihr zur Pflege anvertrauten Dietfried Bäumler (77) getötet und anschließend dessen Testament gefälscht haben. Verdächtig ist jedoch auch Dietfrieds chronisch blanker Enkel, der etwas zu verbergen scheint. Ein Hinweis der Ex-Frau des Verstorbenen bringt das Gericht schließlich auf die richtige Spur. Wer steckt wirklich hinter dem Mord an dem wohlhabenden Rentner?
Motto in Essen: Heller Hingucker - Mach deine weiße Hose zum Star deines Outfits!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen an, um "Shopping Queen" zu werden.
Eine der berüchtigtsten Untertassen-Sichtungen der neueren Geschichte ereignete sich über einem der größten und verkehrsreichsten Flughäfen der USA. Im Jahr 2006 entdeckte ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft United Airlines auf dem Rollfeld des Chicago O'Hare International Airport ein mysteriöses Flugobjekt über dem Gate C17. Dutzende von Zeugen und Zeuginnen beschrieben ein lautloses, stillstehendes Objekt direkt über dem Rollfeld. Es wurde minutenlang beobachtet, bevor es spurlos verschwand.
In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.
Nach zwei harten Monaten auf dem Beringmeer geht für die Krabbenfischer ein Licht am Ende des Tunnels auf: Der Schlussspurt der Wintersaison steht an! Während das arktische Treibeisfeld droht, die Hafeneinfahrt von Saint Paul zu blockieren, haben die Seeleute an Bord der Schiffe ganz andere Sorgen. Auf der "Wizard" muss ein Riss in der Außenhülle geflickt werden, und an Bord der "Saga" bekommt es Kapitän Jake Anderson mit einer gefährlichen Unwucht im Krabbentank zu tun. Weiter südlich übernimmt Rip Carlton 2.000 Kilo Heilbuttköpfe auf See, die er dringend als Köder für seine Zusatzquote braucht.
Verzweiflung, Frustration und Überlebenskampf auf engstem Raum: Das South Cotabato Jail auf der philippinischen Insel Mindanao ist stark überfüllt. Doch manche haben es besser als andere. El Presidente, so nennt man den Boss im Gefängnis, darf mit seinen Schergen auf den Hof, während die anderen weggeschlossen bleiben. Die Wärter haben an seine Bande Aufgaben übertragen. Wer neu in sein Reich kommt, muss sich anpassen, um zu überleben. Von 2016 bis 2022 herrscht Rodrigo Duterte auf den Philippinen. Er sagt Kriminalität und Drogen den Kampf an - Drogendealer und Süchtige lässt er teilweise einfach erschießen. Auf die Vielzahl an Verhaftungen ist das Justizsystem nicht vorbereitet, die Haftanstalten platzen aus allen Nähten, die Häftlinge warten jahrelang auf ihren Prozess. Die Wärter werden der Lage kaum mehr Herr und haben hoheitliche Aufgaben an ausgewählte Gefangene übertragen. Sie sind die wahren Herrscher des Knasts und genießen Privilegien. El Presidente residiert in einem geräumigen Zimmer mit Fernseher, während die einfachen Häftlinge Mann an Mann in den engen Zellen vegetieren. Alle fiebern auf den Samstag hin: Besuchstag. Familie und Freunde dürfen drei Stunden lang mit den Häftlingen verbringen und so viel Nahrungsmittel und Bedarfsgüter mitbringen, wie sie tragen können. Die Wächter suchen nach Waffen, Drogen und Handys, doch sie werden dem Schmuggel kaum Herr. Wie schaffen es die Häftlinge, sich durch den rauen Alltag im South Cotabato Jail zu schlagen? Die sechsteilige Reihe "Überleben hinter Gittern" blickt auf den Alltag der Insassen und Wärter in den härtesten Gefängnissen der Welt.
In der neuen Doku-Serie "Hardcore Pawn Chicago" dreht sich alles um den Alltag der wohlhabenden Familie Cohen, die eines der größten und ältesten Pfandleihhäuser in "Windy City" besitzen. Eigentümer des "Royal Pawn Shop" sind vor allem die beiden Brüder Randy und Wayne Cohen, darüber hinaus sind auch deren Kinder Elyse und Nate in die Geschäfte involviert. Die Familienmitglieder sind sich nicht immer einig, wenn es um die besten Deals geht. Die Kundschaft der Cohens könnte nicht unterschiedlicher sein: Von der süßen Kindergärtnerin bis zum skrupellosen Manager ist alles dabei.
Aus der Torresstraße, der seichten warmen Meerenge zwischen Australien und Papua-Neuguinea, erheben sich über 270 Inseln mit weißen Korallensandstränden.
Ein entlegener und exotischer Archipel, den in Europa kaum jemand kennt. Diese Dokumentation bietet überraschende Einblicke in einen der letzten weißen Flecken auf der Landkarte der Weltreisenden: eine einzigartige Inselwelt, paradiesisch und rau zugleich.
Schon der Name der Hauptinsel klingt nach Robinson Crusoe: Thursday Island, die Donnerstagsinsel. Das Leben im entlegenen Südseeparadies hat seine Herausforderungen: Von den rund 20 bewohnten Inseln liegen viele etliche Kilometer voneinander entfernt. Kaum eine eignet sich für einen Flugplatz. Wer seine Familie und Freunde besuchen will, muss über ein Meer mit unberechenbaren Gezeitenströmungen reisen.
Auch Frachtschiffe, die die Inseln vom Festland aus mit Medikamenten und anderen lebensnotwendigen Dingen versorgen, kommen nicht immer pünktlich an, wie Matrose Lachie McDermott berichtet. Der Isolation und Ressourcenknappheit begegnen die Ureinwohner seit jeher mit großem Einfallsreichtum. Da das Internet noch längst nicht überall angekommen ist, ist das lokale Radio nach wie vor die zentrale Instanz, über die die Menschen miteinander kommunizieren, Grüße ausrichten und ihre Treffen verabreden.
Die Dokumentation begleitet einige Insulaner der Torresstraße. Dazu gehören der Ranger Barry Pau, der jahrhundertealte Fischfallen betreut, Wally Kris, der die Kinder die überlieferten Tänze lehrt, und der Künstler Ken Thaiday, der traditionelle, bewegliche Tanzmasken und Skulpturen schnitzt.
Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich mit dem Inselleben arrangiert. Schwangere Frauen werden von der "fliegenden" Hebamme Paula Dawson betreut, die jährlich Tausende Flugmeilen zurücklegt, damit sie die Frauen auf ihren abgelegenen Heimatinseln besuchen kann. Die Lokalzeitung wird von Aaron Smith geleitet. Er ist Redakteur, Fotograf und Zeitungsjunge zugleich - und froh, wenn die auf dem Festland gedruckte Zeitung rechtzeitig mit dem Schiff ankommt. Es ist wohl eine der wenigen Zeitungen der Welt, die es nicht im Internet gibt.
In der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott findet täglich einer der größten Dromedar-Märkte Westafrikas statt. Am Morgen werden Hunderte von Tieren angeliefert und an den Meistbietenden verkauft. Dromedare haben im Leben der mauretanischen Bevölkerung schon immer eine wesentliche Rolle gespielt. Doch wie lange noch wird das Höckertier für die Mauretanier unentbehrlich sein?
Nachdem die Existenz Schwarzer Löcher inzwischen nicht nur mathematisch, sondern auch mittels eines Fotos bewiesen werden konnte, rückt deren Gegenstück in den Fokus der Astronomie: Weiße Löcher. Ein Energiestrom, aus dem etwas austreten, nichts aber eindringen kann. Woraus bestehen Weiße Löcher? Wo und unter welchen Bedingungen treten sie auf? Die Dokumentation geht auf die Suche nach dem mysteriösen Himmelskörper und erklärt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede Schwarzer und Weißer Löcher.
Giftiger Anschlag auf Dachdecker! War Rentner Buchsbaumstrauch wichtiger als ein Menschenleben?
6. Staffel
407. Folge
D 2025
65'
Ein mit Frostschutzmittel versetzter Kaffee und ein zerstörter Buchsbaum kosteten den Dachdecker Steffen Faber fast das Leben. Als der 37-Jährige bei Dacharbeiten versehentlich den Buchsbaum von Ernst Lehmanns verstorbener Frau zerstört, rastet der Rentner aus und bedroht ihn mit einem Gewehr. Doch es kommen immer mehr Ungereimtheiten ans Licht. Ist der wahre Täter vielleicht noch auf freiem Fuß?
Michael Manousakis nimmt mehrere amerikanische Militärfahrzeuge unter die Lupe. Auch an dem "Rosinenbomber" muss noch viel geschraubt und geprüft werden, bevor er abheben darf.
Das Gefängnis von Armawir ist eine der modernsten Haftanstalten Armeniens. Neben Kleinkriminellen sitzen dort Mitglieder der armenischen Mafia ein. Doch die Wärter sind unbewaffnet. Sie setzen auf Deeskalation, Schlagstöcke und Handschellen werden nur im Notfall benutzt. Die Häftlinge dürfen sich die Zellen selbst einrichten und bekommen viele Lebensmittel von ihren Verwandten. Während ein Insasse promoviert, versuchen andere, auszubrechen. Das Gefängnis von Armawir wurde speziell für Straftäter aus der Organisierten Kriminalität gebaut. Die sogenannten Diebe im Gesetz bilden eine verschworene Gemeinschaft mit festen Regeln, etwa dem Schweigegebot. Diese engen Bande bestehen auch hinter Gittern fort. Wie geht das Gefängnispersonal mit Gefangenen um, die den Staat, seine Vertreter und Autorität ablehnen? Täglich kommen am Gefängniseingang Lieferungen für die Gefangenen an. Freunde und Angehörige bringen Essen und Dinge des täglichen Bedarfs für die Insassen. Die Wärter haben alle Hände voll zu tun, die Mitbringsel auf verbotene Gegenstände zu durchsuchen. Klar, dass da auch mal was durchrutscht - und wo geschmiert wird, rutscht es umso besser. Bei den Zellendurchsuchungen stoßen die Wärter immer wieder auf Überraschungen. Dazu zählt auch ein handfester Ausbruchsversuch mit durchgesägten Gitterstäben. Die Wärter rätseln bis heute, wie die Gefangenen unbemerkt die Stäbe durchtrennen konnten. Wie erleben die Häftlinge ihren Alltag hinter den Mauern dieses Gefängnisses? Die sechsteilige Reihe "Überleben hinter Gittern" blickt auf den Alltag der Insassen und Wärter in den härtesten Gefängnissen der Welt.
Der kleinwüchsige Kim Sohl (30) ist nach längerer Arbeitslosigkeit als Praktikant in Ilka Boschs Baufirma tätig und erhielt eine mündliche Zusage für eine Übernahme. Am Ende des Praktikums will die Chefin jedoch davon nichts mehr wissen. Team Lenßen vermutet, dass der Bauzeichner aufgrund seiner Kleinwüchsigkeit diskriminiert wird. Als Kim zudem Opfer von Mobbing wird, will er aufgeben. Ingo Lenßen muss kämpfen - gegen Diskriminierung und für die Zukunft seines Mandanten!
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Knackt Rick den Jackpot mit dem Kauf eines Bildes des Surrealisten Rene Magritte? Eine Echtheitsprüfung kann nur in Belgien stattfinden - auf in den Flieger!
Für Ukrainerin Mariia und Rentnerin Brigitte geht's in Schutow auf Schnäppchenjagd. Trotz schmalen Budgets finden die beiden Frauen tolle Angebote. Derweil wartet Lena noch immer auf ihre Halbwaisenrente, die ihr eigentlich zusteht.
Schneeleoparden: Unerfüllte Sehnsucht
Chandra, die junge Katze im Himalaya-Gehege ist rollig. Ihre Düfte und ihr Rufen wecken nicht nur in dem jungen Kater Askar Begehrlichkeiten, sondern auch in dem erfahrenen Onegin, der an der Seite seiner älteren Partnerin Laura keine Aussichten mehr auf amouröse Abenteuer hat. Steffen Tucholski, der die Schneeleoparden für einen Rundwechsel der Gehege umsperren muss, braucht jetzt viel Geduld und starke Nerven. Denn wenn die Hormone kreisen, überzeugen weder Fleischportionen noch gute Worte ...
Lippenbärin: Ein schwerer Abschied
Bärenpflegerin Kathrin Fährmann ist besonders früh in den Zoo gekommen. Es wird ein schwerer Tag für sie: Heiderose geht heute nach Amerika. Die junge Lippenbärin wird Leipzig verlassen und soll im Zoo von Columbus, im Bundesstaat Ohio, eine Familie gründen. Damit Heiderose optimal auf die lange Flugreise vorbereitet ist, will Kathrin sie noch ein letztes Mal auf die Außenanlage zum Toben schicken und ihr danach ein letztes, extra leichtes Süppchen servieren. Die Lippenbärin ahnt noch nichts von ihrem neuen Leben in den USA, und plötzlich geht alles ganz schnell ...
Nashorn: Ein Name für den Kleinen
Fast fünf Monate nach der Geburt soll Sabas Sohn getauft werden. Der kleine Nashornbulle hört zukünftig auf den Namen Sudan. Zur feierlichen Taufe sind Zoodirektor, Oberbürgermeister und viele andere Gäste gekommen. Tierpfleger Robert Ruhs hat extra aus Möhren und Rüben den neuen Namen auf die Wiese gelegt. Nur die Hauptpersonen haben ihren eigenen Plan. Mutter und Sohn bleiben im Stall, wollen sich der wartenden Taufgesellschaft nicht zeigen. Wird es Robert gelingen, die Tiere auf die Außenanlage zu locken?
Affen: Süße Last
Die Kaiserschnurrbarttamarine haben Nachwuchs. Mutter Lilly brachte Zwillinge zur Welt. Seitdem hat sie es wieder leichter, denn nach der Geburt übernehmen die Männchen das Tragen der Kinder. Nur zu wenigen Gelegenheiten gibt Vater Salik die beiden Kinder auf seinem Rücken an Lilly oder den halbstarken Kobi ab. Auch ins Außengehege hat sich der umsorgende Salik bislang noch nicht gewagt, zum Schutz der Kleinen. Doch nun, so Philipp Hünemeyer, wird es Zeit. Mit seltenen Leckerlis will er die Familie zu einem Platz an der Sonne locken. Wird auch Salik diesen Verlockungen folgen?
Rote Felsen, wildes Outback, es ist eine weite, karge Fläche, über der die Sonne erbarmungslos brennt. Westaustralien ist eine der ältesten Landschaften der Erde.
Große Gebiete mit lebensfeindlichen und entbehrungsreichen Bedingungen sind unbesiedelt. Wer dort von einem Ort zum anderen will, sollte gut vorbereitet sein. Es gibt zwar Straßen, aber die wenigsten sind befestigt und als solche erkennbar.
In der Trockenzeit entladen sich tropische Gewitter, die zu verheerenden Bränden führen. Vor allem die großen Wälder im Südosten Westaustraliens brennen wie Zunder. Tayla Asplund und ihre Kolleginnen und Kollegen sind im Einsatz, um das Schlimmste zu verhindern. Sie arbeiten für die Feuerwehr der Naturschutzbehörde Parks and Wildlife.
Das heiße, staubige Herz Westaustraliens ist die Pilbara. Mittendrin liegt der Karijini Nationalpark mit seinen Schluchten. Hierher zieht es ein internationales Team von Geologen. Ihre Expedition soll ihnen Antworten auf den Ursprung allen Lebens auf dem Planeten Erde geben. Yarrie Station heißt die Rinderfarm von Annabelle Coppin. Einmal im Jahr gibt es eine Art Inventur, das sogenannte mustering. Dafür müssen 5000 Rinder auf einer Fläche so groß wie Schleswig- Holstein zusammengetrieben, gezählt und gewogen werden. Ein Knochenjob, bei dem Annabelle am liebsten mit Frauen zusammenarbeitet. Sie dirigiert im Helikopter aus der Luft, ihre Mitarbeiterinnen treiben die Rinder am Boden mit Pferden zusammen.
In einer Schlucht am Südrand der Kimberleys leben viele Süßwasserkrokodile. Sie haben keine natürlichen Feinde. Der Mensch hat das geändert. Er wollte eine Käferplage mit den giftigen Agakröten bekämpfen. Das hat nicht funktioniert, und nun breiten die giftigen Kröten sich ungebremst aus. Für die Süßwasserkrokodile ein tödlicher Leckerbissen. Jetzt gibt es ein Trainingsprogramm für die Raubtiere. Sie sollen lernen, sich auf andere Beute zu konzentrieren.
Eine ganz besondere Bedeutung für die indigenen Völker haben die Corroborees. Diese feierlichen Zusammenkünfte sind eine Mischung aus Tanz, Gedenken an die Ahnen und einem Festmahl. In den Kimberleys nennen die Familienclans dies auch Junba. Es wird viel gesungen. Das dürfen nur die Stammesältesten. Niemand hat ihre Lieder aufgeschrieben. Doch sie dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Durch häufige Wiederholungen werden sie an die Jüngeren weitergegeben. Die Indigenen sind davon überzeugt: Mit den Corroborees erhalten sie das ganze Land am Leben.
Der Goldpreis ist um fünf Prozent gefallen. Das bereitet den Pfandleihern in Detroit erhebliche Probleme, denn der Schmuckanteil im Laden ist beachtlich, und ab sofort bekommen Les Gold und seine Angestellten für ihre verkauften Ringe, Armbänder und Ohrringe deutlich weniger Geld. Computer, TV-Geräte, Musikinstrumente und Antiquitäten: Um die Verluste auszugleichen, müssen die Umsätze bei den anderen Artikeln drastisch ansteigen. Das bedeutet Stress pur für die Mitarbeiter des "American Jewelry and Loan".
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Selbst die Bauernburschen auf dem Land tanzen bereits Twist. Wie kam die Musik in die Kneipen, in die Bierstüberl, in die früher so verbreitete Espresso-Bar? Die Reportage von 1963 klärt auf: durch die Musikboxen, die nach Münzeinwurf die gewünschte Musik spielten. Und so stellte der Film damals fest: "Den musikalischen Geschmack seiner Gäste kennt bald jeder Wirt." Die Musikboxen "stehen in Bars, Weinstuben, Bierhallen und auch weit draußen am Land, wo sich die Füchse gute Nacht sagen."
Sengende Wüstenhitze, Armeezelte, rostige Stockbetten und erschöpfte Häftlinge. Das ist das "Tent City Jail" in Phoenix, Arizona. Bis 2017 der vielleicht härteste Knast der USA. 1993 lässt Sheriff Joe Arpaio das Zeltgefängnis errichten. Er inszeniert sich als härtester Sheriff der USA, vielfach kritisiert für seine unbarmherzigen Methoden. Wie erleben die Häftlinge den Alltag in seinem Gefängnis? Das "Tent City Jail" ist nur ein Abschnitt eines großen Gefängniskomplexes, dem Reich von Sheriff Joe Arpaio. Er brüstet sich öffentlich mit seinem harten Vorgehen gegen Straftäter - und hat damit lange Erfolg. In den USA werden Sheriffs von den Bewohnern der einzelnen Countys gewählt. Arpaios Methoden kommen bei vielen an, erst 2017 verliert er nach 24 Jahren als Sheriff von Maricopa County sein Amt. Bis dahin etabliert er ein System, das viele eher im 19. als im 21. Jahrhundert verorten würden. Gefangene werden in sogenannten Chain Gangs zu Arbeitseinsätzen in der Öffentlichkeit herangezogen. Zu mehreren aneinandergekettet säubern sie Grünstreifen am Straßenrand. Der Zweck ist klar: Der Sheriff geriert sich als harter Hund, die Häftlinge werden bloßgestellt. Die Gefangenen sollen es möglichst schwer haben im Knast. Das beginnt bei der Sträflingskleidung. Bei der Farbauswahl für Socken und Unterwäsche orientiert sich der Sheriff vor allem an einer Frage: Welche Farbe mögen die Häftlinge am wenigsten? Und wenn jemand nicht spurt, droht Isolationshaft. Wie sieht der Alltag in einem Gefängnis aus, welches das härteste der USA sein will? Die sechsteilige Reihe "Überleben hinter Gittern" blickt auf den Alltag der Insassen und Wärter in den härtesten Gefängnissen der Welt.
Les Gold ist fuchsteufelswild! Dem Pfandleiher wurde kürzlich schon einmal eine gefälschte Uhr angedreht. Aus diesem Grund bittet er seinen Goldschmied in dieser Folge, ein teures Luxusmodell der Marke Audemars Piguet auf Herz und Nieren zu prüfen. Der Experte nimmt das Schmuckstück penibel unter die Lupe und bestätigt daraufhin seine Echtheit. Doch eines hat der erfahrene Mitarbeiter offenbar übersehen: Die Seriennummer auf dem Gehäuse passt nicht zum Uhrwerk. Dieser Fauxpas hätte das "American Jewelry and Loan" um ein Haar 5000 Dollar gekostet.
Während die ersten Marsreisen vorbereitet werden, geht der Blick der Astronomen auf der Suche nach habitablen Planeten schon weit über unser Sonnensystem hinaus. Die Suche nach Exoplaneten steht im Fokus der Astronomie. Bislang zeigen die meisten dieser neu entdeckten Welten jedoch nur, wie lebensfeindlich der Kosmos ist. Mit welchen Methoden versuchen die Forscher, in der Milchstraße einen erdähnlichen Planeten aufzuspüren und wie stehen die Chancen, dort draußen eine "zweite Erde" zu finden?