Nach Salzburg ins Tennengebirge ist Harry Prünster unterwegs um das Skigebiet um Werfenweng zu entdecken. Das Jagastüberl auf dem Ladenberg betreibt Peter Seidl, ihm zur Seite stehen seine drei Töchter Katarina, Melanie und Lisa. Der leidenschaftliche Hüttenwirt und gelernte Tischler steht am liebsten in der Küche und bereitet u. a. Kaspressknödel mit Pinzgauer Bierkas und Kasnocken zu. Außerdem gibt es einen Pizzaofen und einen Griller im Freien auf dem die Spezialität des Hauses zubereitet wird: Brathendl. Die Strussingalm ist die Älteste Alm am Berg und wird seit 1958 als Gastronomiebetrieb geführt. Hüttenwirt Bernhard Stangl ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und hat eine Kochlehre absolviert. Für das leibliche Wohl sorgt seine Schwägerin Anneliese mit klassischen Hüttengerichten, aber auch mit Wildspeisen, und sie ist spezialisiert auf Knödel mit vielen unterschiedlichen Füllungen.
Alex Reitinger und Michaela Toferer betreiben die "Auszeit" am Rosnerköpfl. Alex wollte ursprünglich Mechaniker werden, Michaela hat Friseurin gelernt. Sie erzählen wie sie zusammen gekommen sind und warum sie nun ihren Traumberuf gefunden haben.
Die Anglikanische Kirche am Scheideweg.
Amtseinführung von Sarah Mullally als erster Frau als Primas der anglikanischen Kirche ist ein historischer Moment - und eine Zerreißprobe. Die Dokumentation von Regisseur Martin Betz beleuchtet die heftigen inneren Kämpfe der gegenwärtigen anglikanischen Weltgemeinschaft um Tradition und Innovation, um Sexualethik und die Weihe von Frauen. Sie blickt zugleich zurück auf die Entstehung der Kirche im Streit zwischen König und Papst.
Am Mittwoch widmet sich der Nationalrat dem Thema Mobilität: zum einen soll die Spritpreisbremse beschlossen werden, ebenso Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit. E-Mopeds sollen von den Radwegen auf die Fahrbahn verbannt werden. Außerdem auf der Tagesordnung: strengere Regeln für E-Scooter - etwa soll eine Helmpflicht für unter 16-Jährige kommen. Außerdem steht das Thema Medien im Fokus: u.a. geht es um mehr Transparenz bei der Bestellung des ORF-Direktoriums.
Kommentar: Astrid Wibmer und Philipp Maiwald
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Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Der Hallstättersee bietet ein einzigartiges Naturerlebnis inmitten der beeindruckenden Kulisse des Salzkammerguts. In Bad Goisern versammeln sich Boots-Enthusiasten im Verein "Plättenfreunde", um die traditionellen Holzboote, genannt Plätten, zu bauen und zu restaurieren. Peter Elmer hat sich die Erhaltung dieses regionalen Kulturguts zur persönlichen Aufgabe gemacht. Oben auf den Bergen gehen die Wegewarte des Alpenvereins regelmäßig auf Inspektionen und überprüfen und reparieren die Beschilderungen und Markierungen. Am Hallstättersee ist das Weisenblasen mehr als Brauchtum, es ist spirituelle Klangkultur. Die Musiker spielen bei Festen, aber auch zum Tagesausklang für die Gäste am Ufer. Magdalena Melitta Moser aus Reindlmühl hat im Schneidern ihre große Leidenschaft gefunden. Hier möchte sie noch viele Jahre weiterarbeiten. R: Markus Fischer
Nicht nur im Winter, sondern auch in der wärmeren Jahreszeit zeigt sich das Pitztal von seiner besten Seite - malerische Landschaften und ein eindrucksvolles Alpenpanorama bietet sich hier Einheimischen und Touristen gleichermaßen. Im Pitztal wird noch das traditionelle Bergbauerntum gelebt. Viele Bauern widmen sich liebevoll der Produkt- und Landschaftspflege, wobei auch noch eine Getreidemühle aus dem 18. Jahrhundert im Einsatz ist. Im Pitztal werden auch die Feste gefeiert, wie sie fallen. Ein Höhepunkt im Sommer ist das Schützen-Bataillonsfest mit dem Nassleistungswettbewerb der Feuerwehr.
Das Mariazeller Land hat von jeher eine große Faszination auf die Menschen ausgeübt: die Weite und alpine Prägung der Landschaft, dazu die imposante Basilika. Der nahegelegene Erlaufsee gilt als Naturjuwel erster Güte, der immer schon für seinen großen Fischreichtum bekannt war und wegen seines klaren Wassers auch bei Tauchern beliebt ist. Michael Weinmann stellt das traditionelle bäuerliche Leben sowie andere Traditionsberufe in dieser Region vor und zeigt, wie der See zum Lebensmittelpunkt der eingesessenen Bevölkerung geworden ist.
Am 7. April 1956 wird die FPÖ in Wien gegründet und erreicht bei ihrer ersten Nationalratswahl 6,52 Prozent der Stimmen. 70 Jahre später liegt die Partei in Umfragen bei bis zu 36 Prozent - ist aber politisch isoliert: Es ist den Freiheitlichen nicht gelungen, nach der letzten Nationalratswahl als Nummer 1 eine Regierung zu bilden. Fast alle Koalitionen mit blauer Beteiligung sind vorzeitig zerbrochen. In die sieben Jahrzehnte seit der Parteigründung fallen viele Höhen und Tiefen: Wahl-Triumphe, Regierungs-Beteiligungen, Abstürze, Machtkämpfe und Partei-Spaltungen. Wie sehr hat die FPÖ das politische System Österreichs verändert - in Regierungen und in Opposition? Sind die Freiheitlichen überhaupt regierungsfähig? Will Parteichef Herbert Kickl wirklich Bundeskanzler werden oder lieber in Opposition bleiben? Bei Wolfgang Geier diskutieren darüber Norbert Nemeth, Klubobmann-Stellvertreter FPÖ, Norbert Steger, ehem. Vizekanzler und ehem. FPÖ-Bundesparteiobmann, Kathrin Stainer-Hämmerle, Politikwissenschaftlerin, FH Kärnten, und Christoph Kotanko, "Oberösterreichische Nachrichten".
Die ORF III-Dokumentation "Herbert Kraus und die Wurzeln der FPÖ" widmet sich einer der schillerndsten und vielleicht auch widersprüchlichsten Figuren der jüngeren österreichischen Zeitgeschichte. Kraus erlebte den Zusammenbruch der Donaumonarchie, die Gründung der Ersten Republik, und das Scheitern der Demokratie unter dem Druck von Diktatur und Gewaltherrschaft in der Zeit des Nationalsozialismus. Herbert Kraus gründete gemeinsam mit Viktor Reimann 1949 den "Verband der Unabhängigen ", der nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs das "Dritte Lager" in Österreich vertrat und die Vorgängerorganisation der heutigen FPÖ darstellte. Kraus selbst hatte unter der Nazi-Diktatur zu leiden. Wegen kritischer Berichte wurde ein Kriegsgerichtsverfahren gegen den Wehrmachtsangehörigen eingeleitet. Trotz seiner liberalen Gesinnung forderte er dann in der Nachkriegszeit das Ende der Bestrafung ehemaliger Nationalsozialisten. Gerhard Jelinek und Birgit Mosser-Schuöcker erzählen in ihrer Dokumentation nicht nur von der Entstehung des "Dritten Lagers", sondern es ist zugleich eine Zeitreise durch Österreichs jüngere Geschichte.
Nicht nur im Winter, sondern auch in der wärmeren Jahreszeit zeigt sich das Pitztal von seiner besten Seite - malerische Landschaften und ein eindrucksvolles Alpenpanorama bietet sich hier Einheimischen und Touristen gleichermaßen. Im Pitztal wird noch das traditionelle Bergbauerntum gelebt. Viele Bauern widmen sich liebevoll der Produkt- und Landschaftspflege, wobei auch noch eine Getreidemühle aus dem 18. Jahrhundert im Einsatz ist. Im Pitztal werden auch die Feste gefeiert, wie sie fallen. Ein Höhepunkt im Sommer ist das Schützen-Bataillonsfest mit dem Nassleistungswettbewerb der Feuerwehr.
Das Mariazeller Land hat von jeher eine große Faszination auf die Menschen ausgeübt: die Weite und alpine Prägung der Landschaft, dazu die imposante Basilika. Der nahegelegene Erlaufsee gilt als Naturjuwel erster Güte, der immer schon für seinen großen Fischreichtum bekannt war und wegen seines klaren Wassers auch bei Tauchern beliebt ist. Michael Weinmann stellt das traditionelle bäuerliche Leben sowie andere Traditionsberufe in dieser Region vor und zeigt, wie der See zum Lebensmittelpunkt der eingesessenen Bevölkerung geworden ist.
Von den Almen des oberen Gailtales aus imponiert der Reißkofel als mächtige Einzelgestalt. Mit fast 2400 Metern ist er der höchste Berg der Gailtaler Alpen. Seine prallen Felswände bilden einen schönen Gegensatz zu den dichten Wäldern mit satten Almfluren zu seinen Füßen. Beginnend am Vorhegg über Kötschach geht es nach Mauthen, dem alten Passort, weiter nach Dellach mit dem Besucherzentrum des GEOParks Karnische Alpen und dem jahrtausendealten Siedlungsboden der Gurina, auf deren Kuppe man die Rekonstruktion eines römischen Herkulestempels bestaunen kann und danach zur kleinen Kirche St. Helena mit Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert. Ein Film von Elisabeth Eisner.
Als der Attentäter Bogdan Zerajic 1910 auf den habsburgischen Statthalter in Bosnien schoss, hätte er bereits damals jenen Weltenbrand auslösen können, der genau vier Jahre später losbrach, ebenfalls bei einem Anschlag in Sarajewo, auf den Thronfolger Franz Ferdinand. Doch Zerajic verfehlte sein Ziel und richtete sich selbst. Auch in anderen Regionen der Vielvölkermonarchie rumorte es, etwa bei den Tschechen, die ihr nationales Selbstbewusstsein entdeckten. Mit dramatischen Szenen von diesen Hotspots erzählt diese Folge die bewegten Jahrzehnte, in denen die ethnischen Bruchlinien im Habsburgerstaat immer stärker hervortraten. Der Rückzug des Osmanischen Reichs vom Balkan begünstigte vor allem Russland, das sich vom jahrhundertalten Verbündeten Österreichs - auch wegen einer ungeschickten habsburgischen Ost-Politik - zu seinem erbitterten strategischen Gegner wandelte. So wurde eine wichtige Weiche zum Ersten Weltkrieg gestellt. Die Nationalstaaten, in denen wir heute leben, sind eine Folge der damaligen Entwicklung. R: Florian Riedelsperger
Als die Monarchie in Österreich auf ihr Ende zugeht, wird auch ein ganzer Berufsstand arbeitslos: Diener und Mägde braucht man kaum noch, nicht mehr am Hof und auch nicht in den zahllosen Haushalten, denen das Geld längst ausgegangen ist. Viele hadern mit dieser Umstellung, manche sind umgekehrt froh, die verhasste Buckelei hinter sich lassen zu können. Die neue demokratische Gesellschaft lässt sich nicht mehr die Zeitung bügeln oder in den Morgenmantel helfen. Aber sie ist sozial deutlich mobiler als die alte und eröffnet Chancen und Karrieren. Aus Bediensteten werden in der Folge Dienstleister, und die rechtlose Arbeitermasse organisiert sich erstmals politisch. Hunderte Attentate auf gekrönte Häupter und andere Staatsvertreter dominieren die Schlagzeilen. Eine filmische Reise zurück in eine Zeit großer Umbrüche, erzählt anhand der Wiener Dienstmagd Cäcilie Zwicker und des Vorarlberger Dieners Meinhard Hämmerle. R: Susanne Pleisnitzer
Es sind nur noch wenige Jahre bis zum Ersten Weltkrieg - doch die Welt tanzt. Unterhaltung, Konsum und Sport ziehen die Menschen in einen Rausch, in dem alles möglich erscheint - nur nicht der kollektive Untergang. Der Wiener Kaufmann Emil Storch begründet den ersten umfassenden Versandhandel - ein früher Jeff-Bezos. Doch die pulsierende Euphorie erweist sich als Sackgasse. Storch übernimmt sich und verliert in der Nachkriegsinflation alles. Ähnlich tragisch das Schicksal der risikofreudigen Rennradpionieren Cenzi Flendrovsky, die die Menschen für den Radsport begeistert, aber bereits mit achtundzwanzig Jahren den Folgen eines Radunfalls erliegt. Vor dem ersten Weltkrieg erlebt die Welt erstmals die Segnungen einer globalisierten Überflussgesellschaft. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs erwischt die österreichische Friedensgesellschaft auf dem falschen Fuß. Aus Überfluss wird Mangel, die Friedensdividende ist schnell geschmolzen. Krieg und Wohlstand schließen einander, auch damals schon, aus. R: Marleen Paeschke
Die Schick Sisters nehmen den Weltfrauentag zum Anlass, um österreichische Musikerinnen in die Oper Graz einzuladen, um gemeinsam ein großes Miteinander zu feiern und der Vielfalt der weiblichen Kulturszene Sichtbarkeit zu geben. Viele österreichische Acts u. a. Kernölamazonen, Sosamma, Virgina Ernst, Maria Bill und Anna-Sophie werden einen unvergesslichen Abend auf die Bühne zaubern, der die Musik der Frauen Österreichs in den Fokus stellt. Besonders wird dieser Abend auch, weil die legendäre OPUS Band mit ihrem Welthit Live is Life die Damen musikalisch unterstützen wird. Eine Produktion des Landesstudios Steiermark.