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Russland von oben LANDSCHAFTSBILD Kamtschatka und die wilden Tiere, D 2018
"Russland von oben" ist das bisher einmalige Unternehmen, die endlosen Weiten des Landes aus der Vogelperspektive erlebbar zu machen. Ein atemberaubender Flug über ein unglaubliches Land. Das Team der vielfach preisgekrönten "Terra X"-Reihe "Deutschland von oben" ist neun Monate lang immer wieder über das Riesenreich zwischen Europa und Asien geflogen und hat dabei erstaunliche Landschaften, kleine Geheimnisse und große Bilder entdeckt. Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die USA, fast 50 Mal größer als Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, von der aus man Alaska sehen kann, sind es elf Zeitzonen und 7000 Kilometer Luftlinie. Aber auch nur, wenn man die Abkürzung über den Nordpol nimmt. Dieses riesige Reich für "Terra X" zu porträtieren, erforderte in vielen Bereichen echte Pionierarbeit: Manche Orte schienen unerreichbar, viele hat vermutlich noch kein Mensch je gesehen, schon gar nicht aus der Luft. Dabei ist es vielleicht gerade die Perspektive "von oben", die die Seele des Landes und seine kaum zu fassende Vielfalt zumindest ein Stück weit greifbar werden lässt. Für den "Terra X"-Dreiteiler sind spektakuläre Aufnahmen gelungen - von unberührten Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten und Wäldern, aber auch von harter Arbeit in der Kälte Sibiriens, vom Leben in ewigem Eis und kargen Gebirgsregionen. Gedreht aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt. In "Russland von oben" offenbart das Land sein Wesen und gibt etwas von seinem Innersten preis. Diese Folge der "Terra X"-Reihe "Russland von oben" begibt sich in den tiefen Osten des Landes, auf die Halbinsel Kamtschatka im Pazifischen Ozean, und fliegt von dort weiter, der Küstenlinie Richtung Süden folgend, bis zum südöstlichsten Eckchen des russischen Riesenreichs - nach Wladiwostok. Kamtschatka - mit 29 aktiven und 150 nicht aktiven Vulkanen sowie unzähligen Geysiren - besticht durch seine bizarre Schönheit und Einsamkeit, die aus der Vogelperspektive die volle Wirkkraft entfalten. In dieser Folge beobachtet das Filmteam unerschrockene Surfer und Braunbären beim Lachsfang. Es streift mit den Elchen durch die salzigen Wiesen der Küste und schwingt sich auf zu den Adlerhorsten auf abgelegenen Felsnadeln. Erst "von oben" wird vieles so richtig sichtbar, wie das Gedrängel auf der winzigen Insel Tjuleni: Tausende von Seebären, Seelöwen und Lummen tummeln sich hier auf wenigen Metern, während vor der Küste Orcas auf Jagd gehen. Dort, an der Grenze zu Nordkorea und fast schon in Sichtweite zu Japan, ist das Riesenreich zu Ende, und Wladiwostok, das "San Francisco" Russlands, blickt auf Asien.
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Faszination Erde - mit Dirk Steffens LAND UND LEUTE Ostsee - junges Meer am Abgrund?, D 2018
Bizarre Felstürme, hohe Wanderdünen und unzählige Inseln säumen die Ostseeküsten. Das jüngste Meer der Welt ist das Erbe der Eiszeit. Dirk Steffens zeigt, warum das Leben hier ans Limit stößt. Das Wasser der Ostsee wird bis heute auch aus Gletschern gespeist, daher ist es viel salzärmer als etwa das Nordseewasser. Meeresfische, die von der Nordsee aus den jungen Lebensraum erobern, stoßen deshalb schnell an ihre physiologische Belastungsgrenze. Einer der bedeutendsten Einwanderer in die Ostsee ist der Dorsch. In der Ostsee leben die Tiere am Limit. Sie sind durchschnittlich kleiner als ihre Verwandten in der Nordsee, der Kabeljau. Die Meerwasserbewohner leben in der Nachbarschaft von Süßwasserfischen. Schließlich liefern Flüsse und Gletscher ständig Süßwasser nach, sodass der Salzgehalt des Ostseewassers gen Norden und Osten abnimmt und im äußersten Norden und Osten fast Süßwasserniveau erreicht. Die Bewohner richten sich jeweils in den passenden Nischen ein. Das Leben in der Tiefe des jungen Meeres ist jedoch in Gefahr: durch Todeszonen, in denen weder Fische noch Pflanzen überleben können. Sie erstrecken sich derzeit über insgesamt 70 000 Quadratkilometer, eine Fläche ungefähr so groß wie Dänemark. Sauerstoffmangel verwandelt belebten Meeresboden in Unterwasserwüsten. Nur wenige hartgesottene Bakterien florieren in diesen Gebieten. Sie produzieren zu allem Überdruss auch noch giftigen Schwefelwasserstoff. Die einzige Quelle für sauerstoffreiches Salzwasser ist die Nordsee. Doch die Verbindung zwischen den beiden Meeren ist eng und flach. Nur unter ganz bestimmten, selten auftretenden Bedingungen kann Nordseewasser in die Ostsee schwappen. Und nur dann, wenn genügend Nordseewasser die Ostsee erreicht, kann das salzhaltige Wasser weit genug in das Baltische Meer vordringen und die Todeszonen wieder schrumpfen lassen. Die Ostsee hängt sozusagen am Tropf der Nordsee. Ein Phänomen, das den ökologischen Zustand der Ostsee selbst aus dem Weltall sichtbar macht, sind Algenblüten. Das Binnenmeer erhält durch Flüsse aus weiten Teilen Europas Wasser aus einem riesigen Einzugsgebiet. Sie bringen reichlich Nährstoffe mit, welche zu den Algenblüten führen. Forscher rund um die Ostsee untersuchen heute, ob Miesmuschel-Farmen helfen können, den Nährstoffgehalt des Ostseewassers zu senken. Dirk Steffens erkundet, wie Erfolg versprechend diese Strategie ist. Das junge Meer stellt auch die Seefahrt vor besondere Herausforderungen. Immer wieder laufen Schiffe in Untiefen auf Grund. Kein Wunder, dass hier einst ein Volk die Vorherrschaft auf See hatte, dessen Schiffe legendär sind: die Wikinger. Seit Anfang Juli 2018 zählt die an einem Ostseearm gelegene ehemalige Wikingersiedlung Haithabu zum Weltkulturerbe. Dirk Steffens zeigt, warum die Wikinger ausgerechnet Haithabu zu einer ihrer bedeutendsten Städte ausbauten. Die besonderen Bedingungen, welche Fluch und Segen zugleich sind, spielten dabei eine Schlüsselrolle. Die vielgestaltigen Küsten rund um die Ostsee sind ein Geschenk der Entstehungsgeschichte. Sie bieten Zugvögeln ideale Bedingungen. In den Felswänden der Großen Karlsinsel in Schweden ziehen um die 20 000 Trottellummen-Paare ihre Jungen auf. Im zarten Alter von nur wenigen Wochen stürzen sich die Lummen-Küken von der 40 Meter hohen Klippe, obwohl sie noch nicht gut fliegen können. So halsbrecherisch das auch sein mag, es verbessert die Überlebenschancen der Jungen. Das Verhalten der Trottellummen liefert wertvolle Hinweise über den ökologischen Zustand der Ostsee. Dirk Steffens erkundet, mit welchen Methoden Forscher die Jagdzüge der Seevögel studieren und welche Schlüsse sie daraus ziehen. Das jüngste Meer der Welt ist bedroht - es ist aber auch gut erforscht. Die Zukunft der Ostsee wird von menschlichem Handeln wie von Ereignissen in der Natur bestimmt. Schließlich braucht es bestimmte Wetterbedingungen, damit die Nordsee das Binnenmeer auffrischt. Ironie der Geschichte: Eine nächste Eiszeit würde in ferner Zukunft die Ostsee wieder unter einem Eispanzer begraben. Die Klimaerwärmung wird ihr voraussichtlich dieses Schicksal ersparen. Dirk Steffens verfolgt die abwechslungsreiche Geschichte der Ostseeregion von ihrer tropischen Vergangenheit über die Gestaltung durch die Eiszeiten und wagt einen Blick in die Zukunft.
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Faszination Erde - mit Dirk Steffens LAND UND LEUTE Japan - Land der Gegensätze, D 2018
Japan: Leben zwischen Eis und karibisch anmutenden Stränden, zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen Wüsten aus Beton und unberührter Natur. Dirk Steffens entdeckt ein Land der Gegensätze. Inseln, die monatelang unter Schnee versinken, Sandstrände mit farbenfrohen Korallenriffen, Affen, die auf Rehen reiten, winzige Fische, die riesige Nester bauen, und Vulkane, die Menschen und Affen als Wellness-Oasen dienen: Japan steckt voller Überraschungen. Es gibt mehr als 6500 Inseln, und nur 400 davon sind bewohnt. Sie sind entstanden aus den Urkräften der Vulkane und den gigantischen Plattenbewegungen, die das Land bis heute immer wieder erschüttern. Die gewaltigen geologischen Kräfte sind auch dafür verantwortlich, dass 80 Prozent der Fläche Japans nicht bewohnbar sind. Die steilen Berge halten die Menschen davon ab, dort zu siedeln oder Landwirtschaft zu betreiben. Somit ist das Land geteilt in weite, kaum zugängliche, ursprüngliche Naturräume und extrem dicht besiedelte Randgebiete. In Tokio leben so viele Menschen wie in ganz Kanada. Am Feierabend und an den Wochenenden drängt es die Japaner in die Natur. Muschelsuche am dicht bevölkerten Stadtstrand oder Angeln in betonierten Zuchtbecken im Schatten von Wolkenkratzern: Die Sehnsucht der Bewohner nach Naturerlebnissen scheint groß. Dirk Steffens macht sich auf eine Entdeckungsreise durch Natur und Großstadtdschungel. Tokio ist der größte Ballungsraum der Erde, und ausgerechnet dort ist die Gefahr am höchsten, eine Naturkatastrophe zu erleben. 1000 Erdbeben werden hier jedes Jahr registriert, Tsunamis können die Stadt treffen, und regelmäßig brauen sich vor der Küste gewaltige Taifune zusammen. Sie sorgen für wolkenbruchartige Regenfälle über der Megacity. Hinzu kommt, dass die Wolken, die an nahen Berghängen abregnen, ihr Wasser über mehrere Flussläufe zusätzlich in die Stadt lenken. Doch mit modernster Technik wollen die Japaner der Natur trotzen. Unter Tokio gibt es 60 Kilometer lange Tunnel und 70 Meter hohe kathedralenartige Türme. Die gigantische unterirdische Konstruktion soll die Stadt vor den Wassermassen schützen. Kaum ein Land hat solch gegensätzliche Klimazonen wie Japan. Die nördlichste Insel Hokkaido ist monatelang in Schnee und Eis gefangen. Und ausgerechnet hier führt der Glücksbringer der Japaner, der Kranich, seine komplizierten und grazilen Tänze auf. Fast hätten ihn die harschen Bedingungen ausgelöscht. Auch auf der Hauptinsel Honshu erreichen die Schneemengen immer wieder Rekordwerte. In den Japanischen Alpen fallen pro Jahr in manchen Gebieten über 30 Meter Schnee. Ganz im Gegensatz zur südlichsten Präfektur des Landes: Okinawa. Dort werden Luft und Wasser das ganze Jahr über nicht kälter als 20 Grad Celsius. Im Meer hat die warme Strömung eine üppige Unterwasserwelt geschaffen. Bei einer Tauchexpedition stößt Dirk Steffens auf ungewöhnliche Gebilde, Strukturen im Sand, die an Mandalas erinnern. Es sind die Werke von Kugelfischen. Ein Männchen baut wochenlang unablässig an einem Nest von bis zu zwei Metern Durchmesser - und lässt sich selbst durch Dirk Steffens und das Kamerateam nicht aus dem Konzept bringen. Doch nicht alle Begegnungen zwischen Menschen und Meeresbewohnern sind friedlich. In Japan werden immer noch Delfine brutal gejagt und geschlachtet, um ihr Fleisch als Nahrungsmittel zu verwerten. Dirk Steffens spricht mit einem Mann, der viele Jahrzehnte selbst als Delfinfänger gearbeitet hat und sich jetzt für den Schutz der Meeressäuger einsetzt. Die besondere Geografie Japans lässt wenig Raum für Landwirtschaft. Im Süden der Inselwelt wachsen daher unter Wasser immer größere Felder ins Meer hinaus. Dirk Steffens engagiert sich als Erntehelfer in fünf Metern Tiefe. Auf seiner Entdeckungsreise durch Japan, durch eine Region voller Gegensätze, erlebt Dirk Steffens ein Land zwischen Aufbruch und Tradition, mit einer erstaunlichen Naturvielfalt, die ihre Geheimnisse noch längst nicht alle preisgegeben hat.
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Eine Erde - viele Welten NATUR UND UMWELT Berge, D 2016
In den Hochgebirgsregionen der Erde müssen Pflanzen und Tiere härteste Anforderungen erfüllen - eine großartige Welt, aber nur für extreme Spezialisten. In den Rocky Mountains, den Anden und im Himalaja herrschen raue Witterungsbedingungen. Zerklüftetes Terrain, steile Hänge und ein Mangel an Sauerstoff, Futter und Wasser bilden die größten physischen Herausforderungen des Planeten. Nur extreme Kletterkünstler wie der Nubische Steinbock oder der gewandte Schneeleopard können sich hier behaupten. Die gewaltigen Gebirgsregionen zählen zu den beeindruckendsten Landschaften der Erde, doch nur wenige Pioniere sind zäh genug, hier zu siedeln. Steinadler gleiten pfeilschnell durch Schluchten und Täler. Im Sturzflug erreichen sie über 300 Kilometer pro Stunde. Sie sind die zweitschnellsten Tiere der Welt. Da sie vom Säuger bis zu Aas alles fressen, gehören sie zu den erfolgreichsten Greifvogelarten. Um ihre Flugkünste aus der Nähe zu filmen, hat sie ein Kameramann mit einem Gleitschirm verfolgt und war fast so wendig wie die Adler. Nubische Steinböcke verfügen über weiche konkave Hufe, die eine bessere Griffigkeit aufweisen als jeder Kletterschuh. Selbst steilste Felswände turnen sie geschmeidig hinauf und hinunter. Der Schneeleopard, das stärkste Raubtier des Hochgebirges, kann dank seiner Fellzeichnung mit der Umgebung optisch verschmelzen. Er ist dann so gut wie unsichtbar. Schneeleoparden sind besonders schwer zu filmen. Mithilfe von Kamerafallen ist es der Crew gelungen, Einblicke in die Welt dieser seltenen Wildtiere zu gewinnen. Grizzlybären trotzen heftigsten Lawinen, indem sie weit oben in Höhlen an schneebedeckten Abhängen überwintern. Flamingos führen in eiskalten Salzseen in über 4000 Meter Höhe Tanzparaden auf. Die zerbrechlich wirkenden rosafarbenen Schönheiten trotzen widrigsten Bedingungen. Sie alle sind Bergspezialisten, die erstaunliche Antworten auf die extremen Herausforderungen der Bergwelten gefunden haben. "Terra X" geht gemeinsam mit der BBC auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren.
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Eine Erde - viele Welten NATUR UND UMWELT Dschungel, D 2016
Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs. Die Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern. Aber diese Habitate sind keine Paradiese, auch wenn das Leben in unglaublicher Fülle wuchert. Gerade weil dies so ist, muss jedes einzelne Geschöpf und jede Pflanze hart um den eigenen Platz in diesen komplizierten Beziehungsgeflechten kämpfen. Glasfrösche fighten in Ninja-Manier gegen räuberische Wespen, die es auf die Larven der Lurche abgesehen haben. Dem Team gelang es, Jaguare dabei zu beobachten, wie sie Schwarze Kaimane vom Ufer aus im Wasser jagen. Selten wurden Flugdrachen so lange und nah verfolgt, wenn sie durch die Baumlabyrinthe Malaysias segeln. Auch eine seltene und schwer fassbare Spezies, die erst 2014 wissenschaftlich beschrieben wurde, konnte das Team mit der Kamera einfangen: die Araguaia-Delfine. Im Rio Araguaia Zentralbrasiliens schwimmen sie durch die Baumkronen überfluteter Wälder. Die Delfine überhaupt zu finden und dann auch noch zu filmen, zählte zu den schwierigsten Unternehmungen der gesamten "Terra X"-Reihe "Eine Erde - viele Welten". Und nachts konnten die internationalen Filmemacher im Herzen des Dschungels eine märchenhafte Welt festhalten: Erstmals drehten sie Leuchtpilze, die den Waldboden in mystischer Atmosphäre illuminieren. In der Folge "Dschungel" aus der "Terra X"-Reihe "Eine Erde - viele Welten" begegnet das Team höchst ungewöhnlichen Waldbewohnern und zeigt deren Strategien im täglichen Überlebenskampf.
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Eine Erde - viele Welten NATUR UND UMWELT Grasland, D 2016
Fortwährender schneller und erbarmungsloser Wandel prägt die Graslandschaften. Hier zu überleben, fordert größte Anpassung. Von mächtigen Elefanten bis zur kleinsten Zwergmaus müssen alle in diesen Gebieten lebenden Geschöpfe mit dramatischen Umbrüchen zurechtkommen. Eine erstaunliche Vielfalt von Lebewesen hat sich im Grasland herausgebildet. Von den weiten Ebenen der afrikanischen Savanne über die Pampa Südamerikas bis zu den Steppen Sibiriens und der Mongolei reist das Filmteam zu den unterschiedlichsten Graslandschaften der Erde. Die Herausbildung dieser großen Habitate begann vor etwa acht Millionen Jahren, als ausgedehnte Wälder auszutrocknen begannen. Gräser zählen zu den widerstandsfähigsten Pflanzen. Sie verkraften Feuer und Überflutungen, Schnee und gnadenlose tropische Sonne. Das Überleben aller hängt davon ab, ob sie diese wechselnden Herausforderungen meistern können. Die meist verborgenen Kämpfe, die ausgetragen werden, gehören zu den fesselnden Geschichten dieser Folge. Im indischen Kaziranga-Nationalpark ist das Gras sechs Meter hoch, durch das Elefanten, Panzernashörner und Königstiger streifen. Perfekte Deckung auf der Jagd nach Beutetieren. Auch für das Kamerateam einer der gefährlichsten Drehorte. Einmal im Jahr überschwemmt der Okavango im afrikanischen Botswana die flache Grasebene und bringt beinahe zehn Millionen Tonnen Wasser mit sich. Löwen haben keine andere Wahl, als ins Wasser zu gehen. Einige Rudel haben eine eindrucksvolle Teamarbeit entwickelt, wenn es um die Jagd auf Kaffernbüffel und Flusspferde geht. In den weiten Steppen der mittleren Breiten Zentralasiens erlebt das Team die größten Temperaturschwankungen und die meisten Sandstürme. Von klirrendem Frost bis zu glühender Hitze erreichte die Spanne bis zu 80 Grad Celsius. Die Saigas sind dieser Härte gewachsen. Seit Zehntausenden von Jahren leben sie hier - mit Massengeburten und Massensterben. Dem Filmteam gelingt es, auch in die Mikrowelten der kleinsten Bewohner dieser riesigen Landschaften einzutauchen. Ungewöhnliche Einblicke in die hoch organisierten Termitenkolonien, aber auch in die Welt des kleinsten Nagetiers Europas, der Zwergmaus. In der Folge "Grasland" aus der Reihe "Eine Erde - viele Welten" begegnet das Team zähen Geschöpfen und zeigt ihre ungewöhnlichen Strategien im täglichen Überlebenskampf so nah, wie man sie bislang noch nicht sehen konnte.
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Eine Erde - viele Welten NATUR UND UMWELT Städte, D 2016
Städte wachsen schneller als jeder andere Lebensraum auf der Erde. Beinahe vier Milliarden Menschen leben in diesen Zentren. Auch die kühnsten unter den Wildtieren zieht es an diese Orte. Für die wagemutigen Anpassungskünstler offenbart sich ein Lebensraum voller überraschender Chancen. Leoparden streifen durch die Straßen von Mumbai, Wanderfalken jagen zwischen New Yorks Wolkenkratzern, und eine Million Stare führen bizarre Lufttänze über Rom auf. Einige der Tiere werden sogar in unseren Städten willkommen geheißen. In Jodhpur im Nordwesten Indiens verehrt man die Hanuman-Languren. Diese Affen spielen eine besondere Rolle in ihrer hinduistischen Kultur. In Harar finden sich Bewohner, die in engem Kontakt mit wilden Hyänen leben und sie mit Fleisch und Knochenresten gut versorgen. Viele Tiere jedoch kämpfen täglich um ihr Überleben im Großstadtdschungel. Er ist laut, überbevölkert, kommt nie zur Ruhe, und der natürliche Zyklus von Aktivität und Erholung ist aufgehoben. Eine Stadtlandschaft ist ständigem Wechsel unterworfen und bringt neue Gefahren, aber auch Möglichkeiten hervor. So werden die Lichter des Zentrums im chinesischen Shanghai oder dem kanadischen Toronto zu einer tödlichen Falle für Zugvögel. Von den Leuchttürmen angezogen, kollidieren sie mit den Wolkenkratzern und sterben. An den Stränden von Barbados verwirren die Lichter des Urlaubsresorts die Karettschildkröten. Die frisch geschlüpften Jungen laufen auf den hellsten Horizont zu. Heute ist es nicht mehr der Mond über dem Meer, sondern es sind die Hotels, die leuchten und die kleinen Schildkröten ins Verderben ziehen. Die frechsten Einwanderer, die den Menschen zeigen, wo der "Affe langgeht", sind die Rhesus-Makaken. Sie sind an Dreistigkeit kaum zu überbieten und entwickeln sich auch für die Kamerakollegen zur echten Herausforderung. Sie stehlen nicht nur Lebensmittel im großen Stil, sie sorgen auch für große Schäden und Unannehmlichkeiten. Die Teams reisten rund um die Welt, um die Veränderungen und eindrucksvollen Überlebensstrategien zu dokumentieren und den ungewöhnlichen Einwanderern ganz nahe zu kommen. Mit Infrarot- und Wärmebildkameras fingen die Kamerakollegen erstmals nächtliche Jagdgänge der Leoparden in Mumbai ein. 200 Menschen wurden in den vergangenen 25 Jahren von den Raubtieren angegriffen. Mithilfe von 4K-"Low-Light"-Kameras konnten die Hyänen in Harar verfolgt werden. Zeitweise wurde das Team von über 100 kämpfenden Hyänen umringt. Um den Wanderfalken in New York zu dokumentieren, bemühten sich die Filmemacher allein neun Monate um Genehmigungen für den Dreh auf den Dächern der Wolkenkratzer und für den Überflug mit dem Helikopter. Es ist das erste Mal, dass hier über der Stadt jemand Aufnahmen vom schnellsten Vogel der Welt gemacht hat. Dabei erreichte der Wanderfalke Spitzengeschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern. In der Folge "Städte" aus der Reihe "Eine Erde - viele Welten" begegnet das Team höchst unterschiedlichen Geschöpfen und ihren Strategien in diesem neuen unvergleichlichen Lebensraum.
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Eine Erde - viele Welten NATUR UND UMWELT Inseln, D 2016
"Terra X" geht gemeinsam mit der BBC auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren. In dieser Folge geht es um die Inseln. Vom Meer umgeben, entwickelten sie Welten für sich. Sie sind Heimat hoch spezialisierter Wildtiere. Ob Wüsteneiland, Gletscher- oder Vulkaninsel: Durch ihre Isolation sind eigenständige Lebensformen entstanden. Internationale Kamerateams haben sich drei Jahre lang auf härteste Herausforderungen eingelassen, um diese geheimnisvolle Welt aus nächster Nähe zu erfassen. Mit Drohnen durchdringen sie Wälder und Schluchten, mit Kamerafallen, Teleobjektiven und Hochgeschwindigkeitskameras dokumentieren sie erstmals bislang unentdeckte und kaum wahrnehmbare Abläufe. 117 Drehreisen gingen durch 40 Länder. In 2089 Drehtagen testeten die Teams ihre Limits. Auf Madagaskar konnten sie Lemuren mit Fakir-Qualitäten beobachten: Larven-Sifakas, die mehrere Meter weit von Dornenstrauch zu Dornenstrauch springen, ohne sich zu verletzen. Eine ungewöhnliche Fähigkeit, die ihnen ihr Überleben sichert. Nur sie erreichen die exklusiven Futterplätze in luftiger Höhe. Um einen beinahe echten Drachen vor das Objektiv zu bekommen, mussten die Teams zu einigen der über 17 000 Inseln des Archipels Indonesiens reisen. Die größte und furchterregendste noch lebende Echse ist der Komodowaran. Er hatte vier Millionen Jahre lang Zeit für seine Entwicklung. Diese gigantischen Inseldrachen liefern sich heftige Kämpfe. Auf der Weihnachtsinsel führen die eingeschleppten Gelben Spinnerameisen einen chemischen Vernichtungsfeldzug gegen die Roten Inselkrabben. Zeuge eines dramatischen, noch nie gesehenen Wettlaufs ums Überleben wird das Team auf Fernandina. Kaum ist eine kleine Meerechse geschlüpft, jagen ganze Rudel von Galapagos-Nattern das Junge. Auf Zavodovski Island im Südpolarmeer beweisen Zügelpinguine Todesmut, um unter Einsatz ihres Lebens bei mörderischer Brandung auf Futtersuche für ihren Nachwuchs zu gehen. Inseln bieten in ihrer Isoliertheit Heimat für Arten, die nur in einer bestimmten Region, einem Archipel oder gar auf einer einzigen Insel leben. Daher kommen etwa 20 Prozent der Vogel-, Reptilien- und Pflanzenarten auf Inseln vor, obwohl diese weniger als ein Sechstel der Erdoberfläche ausmachen. Durch die oft hermetische Abgeschiedenheit reagieren die kleinen Welten und ihre Bewohner auf plötzliche Eingriffe von außen höchst empfindlich. Etwa 80 Prozent aller während der vergangenen Jahre ausgestorbenen Arten waren Inselarten.
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Eine Erde - viele Welten NATUR UND UMWELT Wüsten, D 2016
Wüsten zählen zu den lebensfeindlichsten Gebieten der Erde. Dennoch behaupten sich geniale Anpassungskünstler in diesen extremen Arealen. Löwen setzen ihr Leben aufs Spiel bei der Giraffenjagd, Bussarde gehen in Gruppen zwischen tödlichen Kakteenstacheln auf Beutezug, Fledermäuse liefern sich Kämpfe mit Skorpionen. Um in dieser rauen Umgebung überleben zu können, bedarf es außergewöhnlicher Strategien. Wüsten bedecken etwa ein Drittel der Landmasse unseres Planeten. Die extremen Bedingungen verlangen den dort lebenden Tieren alles ab. Nahrung und Wasser sind knapp und fehlen zeitweise vollständig. Flughühner transportieren daher Wasser aus über 100 Kilometern Entfernung im Brustgefieder zu ihren Jungen. Nebeltrinkerkäfer machen eine Art "Morgen-Yoga", um in genau gestylter Körperhaltung die Luftfeuchte an ihren Körpern kondensieren zu lassen. Chamäleons stillen ihren Durst, indem sie die "betankten" Käfer einfach fressen. Wüstenelefanten haben sich körperlich an die klimatischen Verhältnisse angepasst. Sie sind etwas kleiner und leichter, haben längere Beine und größere Füße und finden Wasserlöcher, die sie einst selbst gegraben haben, nach vielen Jahren wieder. Löwen wagen sich auch an sehr große Beute wie Giraffen heran, weil andere Tiere schwierig aufzufinden sind. Dabei riskieren sie ihr Leben, denn ein Tritt einer Giraffe kann eine Raubkatze töten. Erstmals gefilmt wurden die Jagd von Wüstenlangohr-Fledermäusen nach tödlichen Skorpionen in der Wüste Negev und der Wanderzug eines Super-Schwarms biblischen Ausmaßes von Milliarden Wüstenheuschrecken. Internationale Kamerateams haben sich drei Jahre lang auf härteste Herausforderungen eingelassen, um diese geheimnisvolle Welt aus nächster Nähe zu erfassen. Mit Drohnen durchdringen sie Wälder und Schluchten, mit Kamerafallen, Teleobjektiven und Hochgeschwindigkeitskameras dokumentieren sie bislang kaum wahrnehmbare und versteckte Abläufe. "Terra X" geht gemeinsam mit der BBC auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren.
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Fantastische Phänomene DOKUMENTATION Welt in Bewegung (Folge: 1), GB 2016
Bewegung ist alles: Von der größten Galaxie bis zum kleinsten Elektron steht nichts still. Die Menschen nehmen ihre bewegte Umwelt kaum wahr, dabei sind unglaubliche Wunder zu entdecken. "Terra X" reist mit einem Eurofighter in doppelter Schallgeschwindigkeit und verhindert, für eine Weile, dass die Sonne untergeht. Der Film zeigt einen Surfer, der die gefährlichste Welle der Welt reitet, und Menschentürme, die der Gravitation trotzen. Seit unser Planet existiert, ist er in Bewegung. Jeden einzelnen Tag seit viereinhalb Milliarden Jahren geht die Sonne scheinbar im Osten auf, nimmt ihren Weg über den Himmel und geht am westlichen Horizont wieder unter. Der Eindruck, dass sich Sonne und Sterne am Himmel bewegen, ist für die Menschen das einzige Anzeichen dafür, dass sich die Erde pausenlos dreht. Damit nicht genug, sausen sie auch noch in halsbrecherischer Geschwindigkeit durchs All und spüren auch davon nicht das Geringste. Das ändert sich abrupt, wenn man an Bord eines Eurofighters Typhoon unterwegs ist. Chef-Testpilot Steve Formoso nimmt die Zuschauer mit auf eine ganz besondere Mission. Er steigt mit seiner Maschine auf, um sich ein Wettrennen mit der Erde selbst zu liefern. Seine Orientierung ist die untergehende Sonne. Solange Formoso so schnell fliegt, wie sich unser Heimatplanet dreht, scheint die Sonne niemals untergehen zu wollen. Und dann gibt der Pilot noch einmal Gas. Auch auf der Oberfläche des Planeten ist alles im Fluss. Taktgeber für die Bewegung der Wassermassen auf der Erde ist vor allem der Mond. Aber auch die Anziehungskraft der Sonne spielt für die Gezeiten eine bedeutende Rolle. Dramatisch zeigt sich das ein paarmal im Jahr bei Springfluten. Sie entstehen, wenn die Anziehungskräfte von Sonne und Mond von derselben Seite auf die Erde einwirken. Die am meisten gefürchtete Springflutwelle ist die Pororoca. Wenn dieses Wellenmonster über den Amazonas rast, flüchten alle Anwohner auf höher gelegenes Gelände. Nur der Surfer Sergeno Laus wartet auf diese wenigen Gelegenheiten, die gefährlichste Welle der Welt zu reiten. Wenn die Menschen sich bewegen wollen, stellt Gravitation eher ein Hindernis dar. Jeder, der auf der Erdoberfläche gehen oder auch nur stehen will, findet sich in einem ständigen Kampf mit der Anziehungskraft der Erde wieder. Deutlich kann man diese Auseinandersetzung in der nordspanischen Stadt Vilafranca del Penedès beobachten. Hier versuchen Menschen in jedem Jahr von Neuem, der Schwerkraft zu trotzen. Sie errichten komplizierte Menschentürme, die die Grenzen des Möglichen ausreizen. Ganz gleich, wie statisch ein solcher Menschenturm erscheint, tatsächlich steht nichts wirklich still.
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Fantastische Phänomene DOKUMENTATION Bausteine des Lebens (Folge: 2), GB 2016
Damit sich auf der Erde das Leben in seiner unendlichen Vielfalt entwickeln konnte, war das Zusammenwirken bestimmter Phänomene nötig. Ihre Bedeutung wird gerade erst erforscht. "Terra X" besucht weltweit Orte, wo sich solche Phänomene am spektakulärsten zeigen. In Indonesien begleitet der Film Feuerwehrleute beim Einsatz in einer Schwefelmine. In der Karibik lernen Taucher fliegen, und in Nepal demonstrieren Riesenbienen ihre Effizienz. Reaktionsfreude zeichnet die meisten Bausteine im großen Chemiekasten der Evolution aus. Ein gutes Beispiel dafür ist Schwefel, der innerhalb des indonesischen Vulkans Kawah Ijen in seiner reinen Form abgebaut wird. Der Schwefelabbau an sich ist schon eine schwere und gefährliche Arbeit, aber als Feuerwehrmann lernt man, dem gelben Pulver ernsthaft zu misstrauen. Meistens gehen die Feuerwehrleute erst nachts zum Löschen, denn nur in der Dunkelheit können sie die blauen Schwelbrände deutlich erkennen, die direkt aus der Hölle zu strömen scheinen und auch genauso riechen. "Terra X" begleitet einen Feuerwehrtrupp bei den nächtlichen Löscharbeiten im Herzen des Vulkans. Nicht immer müssen die Bausteine des Lebens miteinander reagieren, um erstaunliche Wirkungen zu erzeugen. In der Karibik untersuchen Forscher ein Phänomen, das gerade durch besondere Ruhe entsteht. In einigen Höhlen ist über längere Zeiträume sowohl Süßwasser als auch Salzwasser eingesickert. Das Besondere ist hier, dass sich die Wasserschichten in den Höhlen nicht vermischt haben. Auf der salzhaltigen Meerwasserschicht breitet sich das kristallklare Süßwasser aus. Bewegt sich ein Taucher in dieser Übergangszone, der sogenannten Halokline, scheint er zu fliegen. Das menschliche Gehirn assoziiert mit dem durchsichtigeren Süßwasser-Bereich automatisch Luft. Sogar erfahrene Taucher müssen sich beherrschen, um nicht einfach Maske und Atemapparat abzunehmen. Aber die Höhlen haben noch mehr zu bieten. Uralte Wesen hausen hier, und vielleicht ist sogar das Leben selbst in einer Höhle entstanden. Alles Leben basiert auf chemischen Elementen und ihren vielfältigen Reaktionen. Einige Bewohner der Erde werden jedoch selbst zu Architekten und machen sich die Bausteine des Lebens auf vielfältige Weise zunutze. Als besonders effizient haben sich dabei die Fähigkeiten der Bienen erwiesen. Das Sechseck der Wabe ist unter all den Formen, die sich ohne Zwischenraum zusammenfügen lassen, nachweislich diejenige, deren Herstellung am wenigsten Energie kostet. Die größten Waben bauen die Felsenbienen in der Himalaja-Region. Um sich vor Honigräubern zu schützen, errichten die Tiere ihre kunstvollen, hängenden Megacitys direkt unter den Überhängen von Klippen oder in schroffen Felsen. Die Honigjäger der Gurung in Nepal lassen sich davon aber nicht schrecken. In schwindelnder Höhe ernten sie seit Jahrhunderten den Honig der Riesenbienen und profitieren damit von einem der süßesten Erzeugnisse, das die Natur aus ihren Bausteinen geformt hat.
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Auf die Größe kommt es an DOKU-REIHE Riesen, D 2018
Warum ist die Erde nicht so groß wie Jupiter und der Mensch nicht so klein wie Ameisen? Was würde passieren, wenn wir die Größenverhältnisse auf der Erde und im Weltall verändern könnten? Der "Terra X"-Zweiteiler spielt mit der Idee, dass die Maßstäbe im Universum und auf der Erde veränderlich sein könnten. Das unterhaltsame Wissenschaftsprogramm entführt in eine faszinierende Parallelwelt und bietet tiefe Einblicke in das Wesen der Natur. Mit international renommierten Wissenschaftlern geht "Terra X" auf eine erkenntnisreiche Entdeckungsreise. Die Dokumentation untersucht, was passiert, wenn der Mensch seine Umwelt und sich selbst vergrößern würden. Bis zu welcher Größe ist der Mensch überlebensfähig? Was würde ein beträchtliches Größenwachstum für Herz und Knochen bedeuten? Über eine szenische Spielhandlung werden die spektakulären Größenveränderungen für die Zuschauer begreifbar. Rückgrat der Sendung ist allerdings die wissenschaftliche Dokumentation mit neuester Forschung aus den Bereichen Medizin, Biologie und Physik. Auch die Erde und die Sonne sind Gegenstand des spannenden Gedankenexperiments. Was geschieht theoretisch, wenn der Mensch die Skalierungen im Universum ändert? Eine Frage, die Astrophysiker zu neuen Erkenntnissen geführt hat. Diese Folge "Auf die Größe kommt es an" blickt nicht nur zurück auf die Geburt des Sonnensystems vor mehreren Milliarden Jahren, sondern zeigt auch, welche Bedeutung Schwerkraft für den Menschen und den Alltag hat.
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Auf die Größe kommt es an DOKUMENTATION Zwerge, D 2018
Warum ist die Erde nicht so groß wie Jupiter und der Mensch nicht so klein wie Ameisen? Was würde passieren, wenn wir die Größenverhältnisse auf der Erde und im Weltall verändern könnten? Der "Terra X"-Zweiteiler spielt mit der Idee, dass die Maßstäbe im Universum und auf der Erde veränderlich sein könnten. Die Sendung entführt in eine faszinierende Parallelwelt und bietet tiefe Einblicke in das Wesen der Natur. Diese Folge blickt auf die Mini-Helden des Universums. Ameisen können etwa das 500-fache ihres eigenen Körpergewichts tragen und verkraften Stürze aus mehreren Metern Höhe ohne Blessuren. Aber wäre es tatsächlich ein evolutionärer Vorteil für den Menschen, so klein wie ein Insekt zu sein? Neben vielen anderen Auswirkungen wäre die Lebensspanne sehr viel kürzer und die Gehirnleistung geringer. "Terra X: Auf die Größe kommt es an - Zwerge" verdeutlicht die Konsequenzen einer Miniaturisierung der Welt und des Universums. Dabei wird deutlich, warum der Mensch derzeit so groß sind, wie er ist, und warum Planeten ihre spezifische Größe haben. Auch die Sonne, der zentrale Stern, wird auf ihr Maß hin untersucht. Wäre Leben auf der Erde mit einer kleineren Sonne überhaupt denkbar? Die Dokumentation zeigt spannende Forschung und verdeutlicht mit aufwendigen Animationen, dass jede natürliche Größe im Universum ihre Berechtigung hat - auf die Größe kommt es am Ende tatsächlich an.
ZDFneo Show
Die glorreichen 10 INFOTAINMENT Die unglaublichsten Morde der Geschichte - Doku-Reihe, D 2019
Immer wieder führen Irrsinn oder Grausamkeit zu tragischen Mordfällen. In der Folge "Die unglaublichsten Morde der Geschichte" stellt ZDFneo ein feuriges Ranking zusammen. In der frühen Neuzeit kommt es besonders in Mitteleuropa zu einer beispiellosen Mordserie. Der Grund: eine Anklagewelle wegen Hexerei. Der römische Kaiser Nero wird Opfer eines Rufmords - dank der Geschichtsschreiber Sueton, Tacitus und Cassius Dio. Nero ist bis heute als skrupelloser Diktator verschrien, der Rom niederbrennt. Aber war er wirklich so ein Tyrann? Zu Napoleons Ableben gibt es gleich mehrere Theorien: Die Briten sollen Napoleon vergiftet haben, damit er nicht erneut zurückkehrt und einen weiteren Feldzug anzettelt. Vielleicht war auch die Farbe "Schweinfurter Grün" seines Arbeitszimmers verantwortlich, die Arsen enthält? Hat er das Gift vielleicht eingeatmet? Alles Quatsch, denn nach neuen Erkenntnissen gilt als gesichert, dass Napoleon nicht durch einen Mord, sondern an Darmkrebs starb. "Die glorreichen 10" ist ein Geschichtsformat der anderen Art. Schnell, überraschend und manchmal laut - aber immer dazu geeignet, die Neugierigen schlau und die Wissenden noch schlauer zu machen. Und auf Platz eins zu warten, ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. "Die glorreichen 10" erzählt auf humorvolle Art in einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
ZDFneo Show
Sketch History INFOTAINMENT Neues von gestern, D 2015
Endlich wird der "Geschi-Unterricht" lustig. Die Sketchcomedy zeigt die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus neuem Blickwinkel. Satirisch, humorvoll und herrlich absurd. Die Reise geht von den Urzeitmenschen über die Renaissance, die wilden 70er bis hin zum Mauerfall. Die letzten Minuten im Bunker 1945 werden genauso beleuchtet wie die Hintergründe des Kennedy-Attentats oder die Umstände, die zur Meuterei auf der Bounty führten. Matthias Matschke, Max Giermann, Alexander Schubert, Antoine Monot, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble und sind bei "Sketch History" als Shakespeare, Columbus, Hannibal, Cäsar, Johanna von Orleans, Kleopatra und in unzähligen weiteren Rollen zu sehen. Mittels CGI entstehen bildgewaltige Sketche, die von vergangenen Zeitaltern, Ereignissen und Locations erzählen, verbunden werden sie durch witzige Animationen. Sprecher Bastian Pastewka präsentiert und kommentiert das hochvergnügliche Weltgeschehen als "Geschichten-Erzähler" aus dem Off.
ZDFneo Serien
Death in Paradise KRIMISERIE Falsche Töne (Staffel: 1 Folge: 7), GB 2011
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
ZDFneo Serien
Death in Paradise KRIMISERIE Bellende Hunde (Staffel: 1 Folge: 8), GB 2011
Inspector Richard Poole wird von London in die Karibik geschickt, um das Gewaltverbrechen an einem seiner Kollegen aufzuklären. Für jeden anderen ist die Karibik wohl ein Traumort zum Arbeiten - doch Poole hasst Sonne, Strand und Meer.
ZDFneo Serien
The Rookie (Wh.) KRIMISERIE Hollywood auf Streife (Staffel: 1 Folge: 7), USA 2018
Talia Bishop und John Nolan werden vom Sergeant verdonnert, einen VIP mit auf Streife zu nehmen. Oberstes Gebot bei diesem Einsatz ist es, den Promi nicht in Gefahr zu bringen. Tim Bradfords drogenabhängige Frau wird festgenommen. Sie bittet ihn, Beweise für sie verschwinden zu lassen, um nicht als Cop ins Gefängnis zu müssen. Sein Rookie Lucy appelliert an Bradford, auf der richtigen Seite des Gesetzes zu bleiben.
ZDFneo Serien
The Rookie (Wh.) KRIMISERIE Der Todeszeitpunkt (Staffel: 1 Folge: 8), USA 2018
Bei einem Überfall auf einen Laden flüchten die Täter. Während der Verfolgung kommt es zu einem Schusswechsel, und John Nolan tötet einen der Täter. Ein traumatisches Erlebnis für Nolan. Intern muss nach einem tödlichen Schuss ermittelt werden, und so werden Nolan und der Einsatz unter die Lupe genommen. Tim Bradfords Frau kommt aus der Untersuchungshaft frei, um als Informantin dem Drogendezernat zu dienen - Bradford macht sich große Sorgen.
ZDFneo Film
Der Mann ohne Schatten TV-THRILLER, D 2014
Es ist ein nicht gerade alltäglicher Auftrag für den Berliner Anwalt und Frauenhelden Joachim Vernau: Er soll in Havanna nach einem Mann suchen, der vor 30 Jahren spurlos verschwand. Katherina Gebhardt ist die Schwester des Verschwundenen. Ihr Bruder Martin ist 1980 angeblich in die DDR "emigriert", dort aber nie angekommen. Stattdessen erreichen sie alle Jahre wieder Hinweise darauf, dass Martin noch lebt. Mal in den USA, mal in Kuba. Nun muss sie das Haus, ihr gemeinsames Erbe, verkaufen, und bittet Vernau um Kontaktaufnahme zu dem Mann in Havanna.
ZDFneo Film
Kommissar Marthaler - Ein allzu schönes Mädchen TV-KRIMINALFILM, D 2015
In seinem dritten Fall sieht sich Kommissar Marthaler mit einem Serienmörder konfrontiert. Die Suche nach dem Täter gestaltet sich als Wettlauf mit der Zeit. Der erste Tote ist ein Mann, der seinen Junggesellenabschied mit Freunden feierte. Als man seinen Freund ebenfalls tot auffindet, gerät der Trauzeuge in Verdacht. Doch welches Motiv sollte dieser haben? Und welche Rolle spielt die unbekannte Schöne? Marthaler ermittelt zunächst im familiären Umfeld des toten Bräutigams. Der Vater der Braut äußert sich abfällig über den toten Freund seiner Tochter und scheint über die Entwicklung nicht einmal unglücklich. Über den zweiten Toten gibt es kaum Informationen. Keinem der Befragten war der junge Mann sympathisch, nicht einmal die eigene Mutter schien sich für ihren Sohn zu interessieren. Immerhin führen die Nachforschungen von Marthalers Team zu der Erkenntnis, dass beide Männer vor ihrem Tod Sex mit derselben Frau hatten. Als Marthaler endlich einem Verdächtigen auf der Spur ist und ihn festnehmen will, stürzt sich dieser kurzerhand vor den Augen des Kommissars in einem Frankfurter Einkaufszentrum in den Tod. Der Fall scheint geklärt, der Selbstmord ein Schuldeingeständnis. Doch dann passiert ein weiterer Mord nach gleichem Muster. Erst als sich ein Kollege Marthalers aus Saarbrücken meldet, werden die Zusammenhänge klarer. Alle Indizien sprechen dafür, dass eine auffallend schöne, junge Frau der Schlüssel zu diesem Fall ist. Für Marthaler beginnt eine fieberhafte Suche. Die Mordkommission steht unter Druck, der Serientäter muss gefunden werden, bevor er erneut zuschlägt.
ZDFneo Serien
Ein starkes Team KRIMIREIHE Prager Frühling (Staffel: 1 Folge: 54), D 2012
Patrick Scholz wird erschossen auf einem Parkplatz gefunden. Das Opfer hatte seinen Job bei einer Speditionsfirma verloren, weil ihm nach einem Unfall der Führerschein entzogen worden war. Zwei Jungen waren damals in seinen am Straßenrand stehenden Lkw gerast und dabei zu Tode gekommen. Der Vater der verunglückten Jungen, Dirk Antévic, hatte seitdem keinen Hehl aus seinem Hass auf Scholz gemacht. Aber würde er so weit gehen und Scholz ermorden? Dann gerät Scholz' ehemaliger Chef Werner Tankow ins Visier der Ermittler. Der Spediteur hat offensichtlich Dreck am Stecken und Scholz kurz vor dessen Tod 5000 Euro überwiesen. Hat Scholz Tankow erpresst? Die Ermittlungen bringen "das starke Team" auf die Spur von gefälschten tschechischen Führerscheinen.
ZDFneo Film
Der Mann ohne Schatten TV-THRILLER, D 2014
Es ist ein nicht gerade alltäglicher Auftrag für den Berliner Anwalt und Frauenhelden Joachim Vernau: Er soll in Havanna nach einem Mann suchen, der vor 30 Jahren spurlos verschwand. Katherina Gebhardt ist die Schwester des Verschwundenen. Ihr Bruder Martin ist 1980 angeblich in die DDR "emigriert", dort aber nie angekommen. Stattdessen erreichen sie alle Jahre wieder Hinweise darauf, dass Martin noch lebt. Mal in den USA, mal in Kuba. Nun muss sie das Haus, ihr gemeinsames Erbe, verkaufen, und bittet Vernau um Kontaktaufnahme zu dem Mann in Havanna.
ZDFneo Serien
Lewis KRIMIREIHE Ein letzter Blues - Der Oxford-Krimi, GB 2008
An einem Sonntagnachmittag werden Inspector Lewis und Sergeant Hathaway damit beauftragt, in einem Fall von Lärmbelästigung zu schlichten. Lewis ist anfänglich wenig begeistert, seinen freien Tag für derlei Banalitäten zu opfern. Doch seine Meinung ändert sich schnell, als er erfährt, zu wem der Routinebesuch ihn führt. Kein Geringerer als der ehemalige Schlagzeuger und Star der Rockgruppe The Addiction, Richie Maguire, stört durch seine Taubenjagd die ländliche Sonntagsruhe seiner Nachbarn. Lewis kennt The Addiction noch aus Jugendtagen und ist, ganz anders als sein junger Kollege Hathaway, ein großer Fan der Band. Für ihn wird die Visite zu einer Reise in die eigene Vergangenheit. Als die Ermittler den luxuriösen Landsitz in der Nähe von Oxford betreten, trauen sie ihren Augen nicht. Vor ihnen steht die charismatische Sängerin der Gruppe, Esme Ford, die angeblich vor 35 Jahren Selbstmord beging. Wie sich herausstellt, hatte sie ihren Tod nur inszeniert und sich in die Anonymität zurückgezogen. Jetzt will die ehemalige Frontfrau die Band reaktivieren und an die Erfolge von damals anknüpfen. Damit stößt sie bei ihren Bandkollegen aber auf unterschiedliche Reaktionen. Lewis schwelgt noch in Erinnerungen, als er und Hathaway mit dem Tod des jugendlichen Heimbewohners Lucas Emerton konfrontiert werden. Das Ungewöhnliche: Der junge Mann wurde offenkundig direkt vor dem Tor zum Maguire-Anwesen überfahren. Schnell geraten die gealterten Mitglieder der Rockband The Addiction in Verdacht. Doch der Tod des Jungen scheint, zumindest auf den ersten Blick, ein Unfall gewesen zu sein, die Verbindung zu Maguire reiner Zufall. Als aber wenig später Bone, der Tontechniker der Band, Opfer eines Mordes wird, beginnt Inspector Lewis an der Unschuld der ehemaligen Stars zu zweifeln. Nur nachweisen kann er ihnen nichts - weder dem charismatischen Schlagzeuger Richie Maguire noch dem Gitarristen Franco oder Esme Ford. Auch der Bassist Mack, dessen Gehirn die Drogeneskapaden seiner Jugend nicht ganz unbeschadet überstanden hat, scheint unschuldig zu sein. Oder ist seine Ahnungslosigkeit nur vorgetäuscht? Unterstützung erhoffen sich Lewis und Hathaway vor allem von dem aufbrausenden, recht skurrilen Manager der Band, Vernon Oxe. Doch Oxe steckt mitten in den Vorbereitungen für das Comeback der Kult-Gruppe und ist zunächst keine große Hilfe. Und als wären zwei Tote nicht genug, müssen sich Lewis und Hathaway kurz darauf noch mit der Ermordung von Samantha Wheeler beschäftigen, einer Musik-Professorin an der Universität, die man erdrosselt in ihrem Arbeitszimmer gefunden hat. Lewis und Hathaway beginnen sich zu fragen, ob und wie die drei Morde zusammenhängen.
ZDFneo
Neu im Kino KINOMAGAZIN "Wild Rose" von Tom Harper, D 2019
Was läuft eigentlich gerade im Kino?! Bereits vor dem deutschen Starttermin für die aktuell anlaufenden Kinofilme werden die Neuheiten hier ausführlich vorgestellt.
ZDFneo Serien
Inspector Barnaby KRIMIREIHE Cricket-Fieber, GB 2018
In der fiktiven Grafschaft Midsomer ermittelt Inspector Barnaby in unzähligen Fällen. Die Reihe basiert auf den Romanen der englischen Krimi-Autorin Caroline Graham.
ZDFneo Serien
Inspector Barnaby KRIMIREIHE Streicheln und töten (Staffel: 19 Folge: 4), GB 2018
In der fiktiven Grafschaft Midsomer ermittelt Inspector Barnaby in unzähligen Fällen. Die Reihe basiert auf den Romanen der englischen Krimi-Autorin Caroline Graham.
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