Van Helsing

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Van Helsing

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Fantasyfilm

Auf ungewöhnliche Fälle setzt ein Geheimbund des Vatikans seinen besten Mann an: Gabriel Van Helsing. Seine neueste Aufgabe führt ihn in die Berge der Karpaten, nach Transsylvanien. Hier treibt Graf Dracula sein Unwesen und will mit einer Erfindung von Dr. Frankenstein seine untoten Nachkommen zu neuem Leben erwecken. Mit seinem Waffenschmied Carl macht sich Van Helsing auf die Jagd nach Dracula und seinen drei Bräuten. Seit dem 15. Jahrhundert ranken sich viele Legenden um die Mordlust des Grafen Dracula, und die verschiedensten Dokumente belegen seinen Tod. Fest steht jedoch: Das Grab des Blutsaugers ist leer. Ende des 19. Jahrhunderts dringt die Kunde von Draculas Gräueltaten bis ins Heilige Rom: Immer mehr Menschen verschwinden, die Friedhöfe sind überfüllt, Landstriche veröden. Der Vatikan schickt den erfahrenen Vampirjäger Gabriel Van Helsing nach Transsylvanien. Graf Dracula schmiedet ganz besonders finstere Pläne: Er beauftragte Dr. Frankenstein damit, ein Monster zu erschaffen, das ihm als Energiequelle für seine Nachkommen dienen soll. Auch die Werwölfe stehen unter seinem Kommando. Gemeinsam mit seinem Waffenbruder Carl und Anna Valerious gerät Van Helsing in das Abenteuer seines Lebens. Annas Familie hat sich schon vor Jahrhunderten die Ausrottung der Vampire als höchstes Ziel gesetzt und steht auf der Abschussliste des Vampirfürsten. Die grausigen Erfindungen von Dr. Frankenstein und ein mysteriöser Wolfsmann erschweren Van Helsings Mission. Ausgebildet von tibetanischen Mönchen, bewandert in allen Kampfsportarten des Orients und Okzidents und ausgestattet mit einer Sammlung unfehlbarer Spezialwaffen vermag Van Helsing das Böse aufzuspüren wie kein anderer. Aber natürlich klebt auch das Blut seiner Opfer - all der verlorenen Seelen, Besessenen, Werwölfe, Geister und vor allem Vampire - an seinen Händen. Und die langen Jahre des Krieges gegen die Dunkelheit haben auf seiner Seele tiefe Narben hinterlassen. Gekonnt verleiht Hugh Jackman dieser Janusköpfigkeit Ausdruck. Der Schauspieler ist sehr vielseitig und wurde 2008 vom Magazin "People" zum "Sexiest Man Alive" gekürt. Nach seiner Rolle als Jean Valjean in der Neuverfilmung des Musicals "Les Misérables" (2012) und neuen Folgen bewährter Vorgänger "Wolverine: Weg des Kriegers" (2013), "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" (2014), "Nachts im Museum - Das geheimnisvolle Grabmal" (2014) war er in dem amerikanischen Science-Fiction-Thriller "Chappie" (2015) an der Seite von Sigourney Weaver im Kino zu sehen. Mit einem Budget von über 160 Millionen US-Dollar konnte Regisseur Stephen Sommers, der bereits mit großem Erfolg das Remake des Universal-Filmklassikers "Die Mumie" (1999) und dessen Fortsetzung "Die Mumie kehrt zurück" (2001) gedreht hatte, diesen Trend mit "Van Helsing" fortsetzen und vereinte hier die berühmtesten Monster der Filmgeschichte und ließ sie durch atemberaubende Masken- und Computereffekte in neuem Licht erstrahlen.
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Father Brown

Father Brown - Verruchtes Begehren

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Deutschland von oben 3 DOKUMENTATION Land, D 2013
Westlich von Köln springen auf den Satellitenaufnahmen merkwürdig geometrische, graubraune Flecken ins Auge - der Braunkohletagebau im Rheinland, das größte Abbaurevier in Europa. Andernorts prägen längst Windräder und Solarkraftwerke als künftige Stromlieferanten die Landschaft. "Deutschland von oben 3" widmet sich deshalb einem der Lieblingsthemen der Deutschen - dem Wetter. Neben unseren berühmtesten landschaftlichen Schönheiten - vom Berchtesgadener Land bis zum Elbsandsteingebirge - scheint vieles zu verblassen. Doch Deutschlands oftmals vergessene Landschaften haben eine ganz eigene Magie. Von den Burgen und endlosen Hügeln des Pfälzer Waldes bis zum Hermannsdenkmal am Teutoburger Wald, von den dramatischen Schluchten des Harzes zu den Mosaiken der 7000 Aischgründer Karpfenteiche, von den Felstürmen der Fränkischen Schweiz bis zum Märchenzauber des Weserberglands, in dessen Schlössern und engen Gassen die Geschichten von Dornröschen, Rapunzel und dem Rattenfänger von Hameln entstanden sind. Ob Eifel oder Uckermark: Aus der Vogelperspektive versteht man schnell, warum Dichter und Denker, Maler und Märchensammler diesen entlegenen Regionen verfielen. Nur vom Satelliten aus lässt sich erkennen, wie der Einschlag eines Meteoriten im Nördlinger Ries, auf halbem Wege zwischen Stuttgart und München, auch ein geologisch heute so friedliches Land wie Deutschland geprägt hat. Fast 15 Millionen Jahre ist das her, aber der fast kreisrunde, über 20 Kilometer breite Krater gibt Geologen bis heute Rätsel auf. Eine Animation aus der Satelliten-Perspektive macht den Einschlag des Meteoriten zum ersten Mal vorstellbar.
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Deutschland von oben 4 LANDSCHAFTSBILD Fluss, D 2015
Die dritte Folge "Deutschland von oben 4" führt ans und übers Wasser. Die Meere und Flüsse unseres Landes bergen manche Überraschungen, die nur aus der Luft entdeckt werden können. Heute kreuzen Fähren und Frachtschiffe die Ostsee, doch schon seit 2000 Jahren durchzieht sie ein weitverzweigtes Handelsnetz. Nirgendwo liegen mehr Schiffswracks als hier. Eine Animation zeigt, wo sie entdeckt wurden und was noch auf dem Meeresgrund verborgen ist. Auch wenn die Touristen sich stets auf die Ostseeküste konzentrieren - zu den schönsten und wildesten Landschaften in Deutschland gehört das Hinterland. Vor allem entlang des Peenestroms. In den dortigen Feuchtgebieten nisten unzählige Vögel. Und in den Wiesen lassen sich Hirsche und Wildschweine entdecken - besonders gut aus der Luft. Von oben ist auch die Kieler Woche mit ihrer Windjammerparade ein imposantes Erlebnis. Wir haben die über 100 Groß- und Traditionssegler, historische Dampfschiffe und kleine Segelyachten aus der Vogelperspektive gedreht. Genau wie das einzige Pferderennen im Nordsee-Watt: das Duhner Wattrennen. Und per Helikopter begleiten wir die Vermessung der Süßwasserlinse unter der Nordseeinsel Langeoog - aus der Luft. Wasser hat schon immer Landschaften erschaffen und prägt sie bis heute. Die Fränkische Schweiz lag vor gut 150 Millionen Jahren am Grunde eines flachen Meeres. Als das Wasser sich zurückzog, verwitterten die Dolomit- und Jurafelsen in der feuchten Luft. Heute sind die markanten Felstürme nicht nur bei Kletterern beliebt. Und in den Flussläufen und Bächen vermehren sich Forellen und Äschen noch ganz natürlich. Dagegen ist der Rhein, der längste in Deutschland fließende Fluss, über die Jahrhunderte in ein neues, gerades Bett gezwungen worden. Nur an wenigen Stellen sind die alten Rheinschleifen noch so gut sichtbar wie in den Rheinauen des Badischen Dschungels. Was von oben wie ein Paradies aussieht, ist allerdings Brutstätte für eine nervtötende Plage: Mücken. Jeden Sommer werden sie mit Insektiziden bekämpft - aus der Luft. Eine fliegende Mückenbekämpfung - per Helikopter. Der Main darf heute noch manche Schleife drehen, denn er war nie so bedeutend für die Schifffahrt wie der Rhein. Und doch reihten sich an seinen Ufern einst wohlhabende historische Handelsstädte. Schon die Römer nutzten ihn als Grenze ihres Reiches nach Germanien. Zu den eindrucksvollsten, von Wasser geschaffenen Schluchten in Deutschland gehören dagegen die Breitach- und die Partnachklamm. Für "Deutschland von oben 4" sind wir mit einer Drohne zwischen den engen Felswänden geflogen und mit dem Helikopter über die Schlucht.
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Faszination Erde - mit Dirk Steffens LANDSCHAFTSBILD Sri Lanka - Geschenk des Himmels, D 2017
Die Vielfalt des kleinen Sri Lanka würde jedem Kontinent alle Ehre machen. Dirk Steffens ergründet die irdischen und himmlischen Kräfte, die aus der Insel ein Paradies formten. Sri Lanka stellt selbst Biologen vor Rätsel: Hier gibt es 20-mal mehr Tierarten pro Fläche als in Brasilien, die höchste Elefantendichte Asiens und die weltgrößten Leoparden. Diese Häufung der Superlative hat überraschende Gründe, nicht zuletzt menschliches Handeln. Das Himmelsgeschenk des Monsuns schafft günstige Voraussetzungen, denn Sri Lanka besitzt nicht eine, sondern zwei Regenzeiten. Im zentralen Hochland werden die feuchten Luftmassen zum Abregnen gezwungen. Feuchtigkeit und Kälte lassen einen märchenhaften Nebelwald entstehen, die Heimat vieler kurioser Spezialisten. Doch das Hochland ist nicht nur für den Artenreichtum der Insel von Bedeutung: Alle Flüsse der Insel entspringen hier und versorgen das regenarme Tiefland mit Wasser. Dirk Steffens verfolgt Leoparden, die die bewegte Geschichte der Tierwelt widerspiegeln: Sri Lanka trägt das Erbe einer ursprünglichen Fauna, denn es war einst ein Teil des Urkontinents Gondwana. Später reiste es zusammen mit Indien gen Norden und dockte hier an die riesigen Landmassen Eurasiens an. Über Landbrücken wanderten viele Tierarten ein und verliehen dem Artenreichtum der Insel gleich mehrfach einen evolutionären Turbo-Boost. Der Leopard ist ein solcher Einwanderer. Er folgte einst seiner Beute, die auf der Insel ideale Bedingungen fand. Sie beschert dem Räuber bis heute ein reiches Nahrungsangebot - und das auf engem Raum. Fast nirgends gibt es mehr Leoparden pro Fläche als in Sri Lanka. Mit neuer Kameratechnik gelingen hier überraschende Einblicke in das Nachtleben der scheuen Raubkatzen. Auffällig ist die hohe Zahl der Elefanten: Hier leben 6000 Tiere in freier Wildbahn. Wie kann eine so kleine Insel so viele große Tiere ernähren? Dirk Steffens stößt auf eine unglaubliche Geschichte, die ihren Anfang schon vor zwei Jahrtausenden nahm: Damals begannen die Könige Sri Lankas, das Land für immer zu verändern. Sie machten Wasserbau zur höchsten Staatsaufgabe. Die Regenmengen des Monsuns sollten gespeichert und umverteilt werden, um Reisfelder zu bewässern. Die frühen Herrscher errichteten im gesamten Tiefland viele Tausend Wasserspeicher und Kanäle. Ganz nebenbei schufen sie damit ein Tierparadies: Heute sind die Stauseen wichtige Oasen für viele Tierarten, vor allem für die Elefanten. Doch Sri Lanka hat noch mehr Geheimnisse: Blauwale werden von der Küste magisch angezogen. Edelsteine im Boden sind der gemeinsamen Geschichte mit Madagaskar und der Antarktis zu verdanken. Gleichzeitig ist die Insel in besonderer Weise von Tsunamis bedroht. Dirk Steffens steigt hinab in vermoderte Saphir-Minen, kriecht in die Höhle eines Krokodils und erfährt die Verehrung, welche die Tiere im ältesten durchgehend buddhistisch geprägten Land erfahren. Eine Expedition durch ein Sri Lanka, wie es in keinem Reiseführer zu finden ist. "Faszination Erde - Grönland" direkt im Anschluss.
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Faszination Erde - mit Dirk Steffens LANDSCHAFTSBILD Grönland - Die Sonne bringt es an den Tag, D 2017
Die Kraft der Sonne verändert die größte Insel der Erde unwiederbringlich. Das, was Dirk Steffens tief unter dem Eis entdeckt, könnte die Zukunft der Menschheit verändern. Gewaltige Gletscher kalben Eisberge, so groß wie Manhattan, in den Polarozean. Auf dem Eispanzer tauchen immer mehr strahlend blaue Seen auf. Dirk Steffens verfolgt die Ursachen des rätselhaften Phänomens bis in die Tiefe des Eispanzers. Lange dunkle Winter und Sommermonate, in denen die Sonne nicht untergeht, sind Taktgeber für das Leben in einer spektakulären Umgebung. Die extremen Unterschiede haben außergewöhnliche Anpassungen hervorgebracht. Doch die Welt der Eisbären und ihrer arktischen Mitbewohner verändert sich in dem Maße, in dem die Sonne die Insel in der Arktis erwärmt. Zu den beeindruckendsten Erscheinungen vor Grönlands Küsten zählen die Eisberge - gigantische Gebilde von majestätischer Schönheit. Sie entstehen aus den mächtigen Gletschern. Sie sind regelrechte "Eisbergfabriken" und kalben unaufhörlich ins Meer. Hier werden die Kolosse von Strömungen erfasst, die sie nach Süden verfrachten. Vor Kanada und Neufundland gefährden sie Schiffe und Bohrinseln. Je wärmer es wird, umso schneller rutschen die Gletscher in Richtung Meer. Forscher studieren das Innere der Eismassen, um die künftige Entwicklung besser abschätzen zu können. Dirk Steffens taucht ab in die Fluten des Polarmeeres und erkundet, was die gigantischen blauen Brocken so gefährlich macht. Und Ingenieure schmieden derweil einen gewagten Plan. Sie wollen die Riesen in knochentrockene Regionen schleppen und sie dort als Trinkwasserquelle nutzen. Das Landesinnere von Grönland gleicht einer weißen Wüste. Doch unter Schnee und Eis schlummern gefährliche Altlasten aus dem Kalten Krieg. Ende der 1950er Jahre errichteten Ingenieure des US-Army-Corps ein Camp bestehend aus 21 Tunneln unter dem Eis. Die Abfälle der ehemaligen Militärbasis könnten durch den Klimawandel beschleunigt zum Vorschein kommen. Eine Umweltkatastrophe droht. Die Frage ist, wie viel Zeit bis dahin noch bleibt. In Grönlands Wildnis aus Eis und Schnee scheint das Leben keine Chance zu haben. Und doch hat sich hier das größte Landraubtier der Welt angesiedelt, der Eisbär. Er ist perfekt an das Leben auf dem Meereis angepasst. Seine Hauptnahrung sind Robben, die im nährstoffreichen Polarozean leben. Ausgerechnet in der Polarnacht beginnt für den König der Arktis das große Fressen. Im hohen Norden herrscht dann über vier Monate lang Dunkelheit. Männliche Eisbären halten nicht einmal Winterruhe, gerade jetzt ist ihre Jagd besonders erfolgreich. Nur trächtige Weibchen ziehen sich in eine Schneehöhle zurück, um ihre Jungen dort zur Welt zu bringen. Menschen leben seit über 1000 Jahren in der grönländischen Eiswelt. Nur durch genaue Kenntnis ihrer unwirtlichen Umgebung und durch raffinierte Jagdmethoden konnten die Inuit in dieser kargen Landschaft überleben. Ohne ihre Schlittenhunde hätten sie die Region vermutlich gar nicht erst besiedeln können. Dirk Steffens erfährt am eigenen Leib, warum die Grönlandhunde zu den wildesten der Welt zählen. Doch das Eis unter ihren Pfoten trägt sie nicht mehr so verlässlich wie noch vor einigen Jahren. Die Klimaerwärmung könnte Grönland stark verwandeln. Aber das schwindende Eis eröffnet auch neue Chancen. Es erleichtert den Zugang zu den Bodenschätzen der Insel, zu Eisenerz, Kupfer, Gold, Platin und Aluminium. Was wird passieren, wenn der mächtige Eispanzer komplett schmilzt? Dirk Steffens entdeckt den Schlüssel zur Antwort im ewigen Eis.
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Expedition Deutschland DOKUMENTATION Eine Zeitreise durch 500 Millionen Jahre (Folge: 1)
Die verträumte Einsamkeit des Wattenmeeres, die Vielfalt deutscher Mittelgebirge, die majestätischen Alpen: Viele deutsche Landschaften sind in ihrer Schönheit einzigartig auf der Welt. Die spannende Expedition führt zu den schönsten und erstaunlichsten Landschaften unserer Heimat. Zwischen Taunus und Westerwald finden wir uralte geheimnisvolle Riffe. Im Bayerischen Wald stoßen wir auf die Reste einer gigantischen Kollision von Erdplatten. Wir zeigen, wie die Mangrovensümpfe an der Stelle des heutigen Ruhrgebietes vor 300 Millionen Jahren Kohle produzierten, beobachten die Entstehung der Alpen und besuchen die Eifelvulkane bei einem ihrer Ausbrüche vor 100 000 Jahren. Naturkatastrophen bringen immer Zerstörung mit sich, sind aber gleichzeitig auch Fundament für neue Entwicklungen. Über aufwändige Computeranimationen erleben wir in der zweiteiligen Dokumentation die Entstehung unserer Landschaften hautnah mit. Führende Wissenschaftler lassen die spannenden Vorgänge an den Hotspots begreifen, so dass wir am Ende die bekannten und unbekannten Naturschönheiten Deutschlands mit anderen Augen sehen. Wir reisen in die Zeit vor 500 Millionen Jahren. Die Erde hatte damals ein ganz anderes Gesicht. Die Landmassen der Kontinente befanden sich zum größten Teil auf der Südhalbkugel des Planeten, die einzelnen Teile Deutschlands waren weit verstreut. Wir entdecken den Kambrischen Ozean - ein Urmeer, in dem sich die ersten Räuber tummelten. Zwischen Taunus und Westerwald finden wir Spuren aus dieser Zeit, als Süddeutschland auf dem Grund eines tropischen Ozeans mit riesigen Riffen lag, ganz ähnlich wie das Great Barrier Reef Australiens heute. In den urigen Gebieten des Bayerischen Waldes führt eine Superbohrung kilometertief in die Erde bis zu den Überresten einer Megakollision von Landmassen. Unsere Mittelgebirge sind Zeugen dieser Urkräfte, heute attraktive Ziele für Erholung und Freizeit. Im heutigen Ruhrgebiet erstreckten sich in der Karbonzeit Wald- und Sumpflandschaften. Vor 300 Millionen Jahren lebten hier riesige Insekten zwischen gigantischen Schachtelhalmen - sicher eine der skurrilsten Lebenswelten auf deutschem Boden. Diesen Karbonwäldern verdanken wir die enormen Kohlevorkommen, die das Ruhrgebiet in modernen Zeiten zum wirtschaftlichen Motor Deutschlands gemacht haben. Wer Chemnitz am Fuße des Erzgebirges besucht, ahnt nichts vom dem spannenden Untergrund, auf dem diese Stadt ruht: ein komplett versteinerter Urwald. Entstanden ist er durch einen gigantischen Vulkanausbruch vor 290 Millionen Jahren. Doch nicht nur Urmeere und Kräfte aus dem Erdinneren formten unsere Heimat, auch das Klima führte immer wieder zu großen Veränderungen. Die auffälligen, landschaftsprägenden Felsen im Pfälzer Wald zum Beispiel sind heute eine Herausforderung für Kletterer. Keiner denkt dabei an die ehemalige Wüstenlandschaft, aus der sie stammen. Bewohnt wurden die Wüsten in der Jura- und Kreidezeit von Dinosauriern, den größten Giganten, die jemals in unserer Heimat gelebt haben. Auch im Ozean dieser Zeit, dem Jura Meer, schwammen riesige Saurier und hinterließen in der Schwäbischen Alb ihre Spuren. Über die Jahrmillionen formten sich Landschaft und Tierwelt in Deutschland immer wieder neu und schufen erstaunliche Welten. Verschiedenste Lebewesen traten auf und verschwanden. Und doch hinterließen sie alle ihre Spuren. Zusammen mit den Urgewalten des Planeten schufen sie das Deutschland, das wir heute kennen. Teil zwei direkt im Anschluss.
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Expedition Deutschland DOKUMENTATION Eine Zeitreise durch 500 Millionen Jahre (Folge: 2)
Kaum ein Land in Mitteleuropa ist so abwechslungsreich wie Deutschland: vom Hochgebirge und von sanften Kuppen der Mittelgebirge über Flusslandschaften und Seenplatten bis hin zur Küste. Teil zwei der Reise startet vor 100 Millionen Jahren. Ein markantes Ereignis prägt Deutschland ganz besonders und verleiht ihm sein heutiges Aussehen: das Auftürmen der Alpen. Wer heute durch die Alpen wandert, bewegt sich auf ehemaligem Meeresboden. Viele dieser Landschaften verdanken wir den Eiszeiten. Mächtige Gletscher hatten Deutschland vom Süden und Norden fest im Griff. Viele Zeugen dieser Zeit gibt es zu entdecken, so beispielsweise einen mächtigen Felsblock am Rand des Hamburger Hafens. Bis dorthin wurde der "alte Schwede" vom Eis geschoben. Dort, wo Deutschlands bekanntester Fluss seinen Weg durch das Rheintal von den Alpen bis nach Norden findet, waren vor 35 Millionen Jahren Haie, Seekühe und Rochen zu Hause. Sie bevölkerten einen warmen Meeresarm, der das Urmittelmeer mit der Nordsee verband. Die Finanzmetropole Frankfurt an einer Südseeküste, so manch einer träumt davon. Auch die Tierwelt an Land hat sich noch einmal grundlegend verändert. Längst sind die Dinosaurier ausgestorben und haben Säugetieren und Vögeln Platz gemacht. Immer noch brodelt es unter deutschem Boden, die Erde wird von Erdbeben erschüttert, Vulkane beherrschen überall das Land. Ein Krater ganz anderer Herkunft liegt heute im Herzen von Süddeutschland. Aus der Satellitenperspektive erkennt man ein riesiges, kreisrundes Loch, 25 Kilometer im Durchmesser, zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb: das Nördlinger Ries. Vor 15 Millionen Jahren schlug hier ein gewaltiger Meteorit ein. Erst vor 40 000 Jahren eroberte der Mensch Schritt für Schritt diese Welt. Und seitdem hinterlässt auch er deutliche Spuren. Die erdgeschichtlichen Vorgänge, die über Jahrmillionen unser Land geformt und verändert haben, können wir in ihrer zeitlichen Dimension kaum fassen. Alles Menschenwerk spielt sich dagegen vergleichsweise in einem Wimpernschlag der Geschichte ab. Auch in Zukunft wird es keinen Stillstand geben, unser Land ist und bleibt in Bewegung. Auf unserer Zeitreise durch 500 Millionen Jahre haben wir erfahren, wie winzig der Abschnitt ist, den wir als Menschen miterleben.
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Der Limes DOKUMENTATION Grenzwall gegen die Barbaren (Folge: 1)
Eine schwer befestigte Grenzanlage zieht sich vor beinahe 2000 Jahren quer durch ganz Europa - der Limes. Ein Bollwerk von Nordbritannien bis zum Schwarzen Meer. Das Team von "Schliemanns Erben" spürt den immer noch vorhandenen Resten des Schutzwalls nach und begleitet Wissenschaftler, die mit ausgefallenen Ideen das Geheimnis des Limes zu enträtseln versuchen. Wozu diente der Grenzwall gegen die Barbaren? Das römische Weltreich reichte von den Wüsten Afrikas bis in den Nordatlantik. Kriegsschiffe sichern die Flussgrenzen Rhein und Donau, den "nassen Limes". Palisaden, Wall und Graben, vier Meter hohe Mauern und Kastelle bilden den Landlimes quer durch Germanien, das wilde "Barbaricum". Der nördlichste Außenposten Roms war Britannien. Auch dort trennte eine Mauer die Bürger des Imperiums von den Barbaren: der Hadrianswall. Aus einem aufblasbaren Heißluftschiff, das exklusiv und zum ersten Mal für die zweiteilige Fernsehdokumentation den römischen Grenzwall befuhr, erkennen wir die gewaltigen Ausmaße des Limes in Britannien: 15 Kastelle, in denen eine 12 000 Mann starke Armee stationiert war. 120 Kilometer Mauer, 80 befestigte Tore, 158 Beobachtungstürme und hunderte Kilometer schnurgerader Verbindungsstraßen gehörten zum Verteidigungssystem Hadrianswall. Wie in Germanien lebten auch hier jenseits der Grenze etliche verschiedene Stämme. Sie liebten ihre Freiheit und Unabhängigkeit. Eine Zentralmacht, wie sie der Kaiser in Rom darstellte, akzeptierten sie nicht. Zur Sicherung der römischen Gebiete östlich des Rheins und nördlich der Donau in den Provinzen Obergermanien und Raetien wurde ein zunächst hölzerner Palisadenwall gegen das Barbaricum errichtet: Der Obergermanisch-Raetische Limes lag auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. In seinem Endausbau erstreckte er sich über eine Länge von rund 550 Kilometern von Rheinbrohl in Rheinland-Pfalz bis an die Donau südwestlich von Regensburg. Damit ist der Obergermanisch-Raetische Limes nach der Chinesischen Mauer das zweitlängste Bauwerk der Menschheit. Mit seinen etwa 900 Wachttürmen und 120 größeren und kleineren Truppenlagern, die durch ein logistisch ausgefeiltes System miteinander verbunden waren, ist der Grenzwall Weltkulturerbe der UNESCO. Auch hier gelangen dem Filmteam spektakuläre Aufnahmen mit dem Heißluftschiff, von Römerturm 1 am Rhein über die Saalburg, diesem wilhelminischen Traum vom Imperium, bis zum Donaudurchbruch. Die Erinnerung an die Bedeutung der Sperranlage verblasste im Laufe der Jahrhunderte. Die Wachttürme zerfielen zu Schutthaufen, ihre Steine wurden wie die Mauern der Kastelle als Baumaterial verwendet, die 80 Kilometer lange schnurgerade mächtige Befestigungsmauer galt als vom Teufel errichtet. Erst vor gut einem Jahrhundert konnte von der damaligen Reichs-Limeskommission der Verlauf des Bollwerks gegen die Barbaren nachgezeichnet werden. Seither wird ausführlich geforscht, rekonstruiert und weitergegraben. So wissen wir genau, woher Öl, Oliven und Wein der Wachsoldaten an der Grenze zwischen Zivilisation und Wildnis stammten. Und auch, woher das römische Geschirr kam, das auf germanischer Seite freigelegt wurde. Doch nicht alle Barbaren wollten bloß Handel treiben. In Franken gruben Archäologen zwei Germanensiedlungen aus, die nur zwei Kilometer voneinander entfernt lagen. Während das eine Dorf von den Römern verplombte Waren geliefert bekam, gingen die zugewanderten Elbgermanen des zweiten Dorfes auf Plünderungszüge jenseits des Limes. Es gab germanische "Freunde", die sich arrangiert hatten, und zuwandernde aggressive "Feinde" Roms. Der Limes war keine unüberwindliche Festungsanlage und sollte es auch nicht sein. Teil zwei direkt im Anschluss.
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Der Limes DOKUMENTATION Gefahr an Roms Grenze (Folge: 2)
Der Zweiteiler gibt überraschende Einblicke in das Leben am Grenzwall und die alltäglichen Konfrontationen Roms mit den Barbaren. Wie begegneten die Römer der "Gefahr am Limes"? Die Dokumentation stellt auch den "Glücksfall" eines frühen völkerübergreifenden, vereinten Europas mit einem Recht, einer Währung, einem politischen System und einer Sprache zur Diskussion. Es gibt heute noch viel zu entdecken. Vom hohen Norden Britanniens bis zum Schwarzen Meer zog sich eine Tausende Kilometer lange Grenze quer durch ganz Europa: der Limes, der "Eiserne Vorhang" des römischen Weltreichs. Flüsse, Palisaden, Mauern bildeten Roms Bollwerk gegen die Barbaren. Am Limes entstanden blühende Metropolen, gegründet von den römischen Eroberern, geschützt von einem gewaltigen Grenzzaun und den Legionen. Doch wie gefährdet waren diese Städte? Wie dicht war der Limes, hielt er den Angriffen der Stämme aus dem Norden stand? Was geschah, als das Imperium Romanum Schwäche zeigte? Fragen, denen "Schliemanns Erben" in der zweiten Folge der Dokumentation nachgehen. Fragen, die heute gar nicht einfach zu beantworten sind, da das einst mächtigste Bauwerk Europas an vielen Stellen oberirdisch unsichtbar geworden ist, verschwunden, von der Zeit verschluckt. Ein Infrarot-Laserscanner unter einem Helikopter soll das Bodenprofil am Raetischen Limes zentimetergenau abtasten. Der Trick: Der Scanner "sieht" durch Bäume, Büsche, Feldfrüchte hindurch auf den Boden. Ebenso faszinierend ist die Arbeit von Geodäten, die den Verlauf des Limes in Baden-Württemberg erkunden. Nach Tausenden Messungen liefern sie ein beinahe unglaubliches Ergebnis: Die Grenzlinie hat auf einer Strecke von 50 Kilometern nur eine Abweichung von 90 Zentimetern. Im Kastell von Ruffenhofen in Franken war unter anderem auch die Kavallerie des Kaisers stationiert. Das haben die Forscher herausgefunden, obwohl die Anlage heute in der Landschaft nicht mehr sichtbar ist und bisher auch nicht ausgegraben wurde. Mit den Mitteln der Geophysik wurde die Anlage wieder sichtbar gemacht, ohne zu Hacke und Spaten zu greifen. Radarwellen, elektrische Ströme und das Erdmagnetfeld verrieten dem Geophysiker Jörg Fassbinder auch die Anwesenheit der römischen Kavallerie vor 1800 Jahren, durch auffällig strahlende magnetische Bakterien, die im Pferdemist gedeihen. Ende des zweiten Jahrhunderts braute sich in den Wäldern Germaniens etwas zusammen. Die alte Ordnung der Stämme schien sich aufzulösen. Das Klima hatte sich geändert, es wurde deutlich kälter und trockener. Die Ernteerträge gingen zurück, die Bäume wuchsen langsamer nach, die Ressourcen wurden immer knapper. Die Stämme im Barbaricum drängten gen Süden. Das reiche Imperium lockte. Mit jeder Missernte nahm der Druck auf die Grenze zu. Immer größere Invasionswellen brandeten gegen den Limes. Aus gelegentlichen Raubzügen wurde der Beginn einer Völkerwanderung, die zu einer ernsthaften Bedrohung des Imperiums wurde. Mit dem Heißluftschiff verfolgen "Schliemanns Erben" den Landlimes bis zu seinem Ende im bayerischen Eining an der Donau. Der Fluss war eine Schlagader des antiken Verkehrs. Doch an der Donau wartete auch Verlockendes auf die römischen Ruder-Soldaten: südliches Dolce Vita in Carnuntum, eine der am besten erforschten römischen Städte am Limes. Die reiche Grenzstadt sollte über Jahrhunderte als Legionslager eine zentrale Rolle im Abwehrkampf gegen die Barbaren spielen. Ihr Ende ist unblutig. Den Herrschern aus Rom ging schlichtweg das Geld aus.
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Die glorreichen 10 DOKUMENTATION Deutschlands Schätzchen, D 2014
Seehäfen, Naturparks, Wattenmeer und den Bergen sei Dank: Deutsche reisen am liebsten nach Deutschland. Auch Bauten wie die Dresdner Frauenkirche oder der Kölner Dom sind Publikumsmagneten. Vater Rhein ist seit Jahrhunderten ein Ort für Streitigkeiten: Deutschland gegen Frankreich oder Düsseldorf gegen Köln. Durch die Rheinburgen ist er aber auch die Wiege der Romantik. Und auch zu ihrem Wald pflegen die Deutschen eine tiefe, romantische Verbundenheit. Aber wirklich wohl fühlen wir Deutschen uns zu Hause in den eigenen vier Wänden, denn die lieben wir fast noch mehr als unser Auto. Das Eigenheim dürfte daher für die allermeisten wohl der schönste Ort Deutschlands sein. Die Dokumentationsreihe fragt nach den größten Sonderlingen, den größten Rätseln oder den größten Heldinnen der Geschichte. Zur Aufnahme in die mal mehr, mal weniger ehrenwerte Gruppe der "Glorreichen 10" führen erstaunliche Fakten und neue Zusammenhänge. Die Sendung rollt spannende Aspekte der Geschichte neu auf und präsentiert sie auf humorvolle Art mit viel Witz und Ironie. Es wurde keine Abstimmung durchgeführt, sondern die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
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Callin' Mr. Brain (Wh.) REPORTAGE Auffallend deutsch (Folge: 5)
"Callin' Mr. Brain" fragt nach den größten Rekorden, Stars und Mysterien der Geschichte und geht der Frage nach, was typisch deutsch ist. Moderator William Cohn hat den Überblick. Was hat der Atlantische Ozean mit unseren Fußnägeln gemeinsam? Oder Kleopatra mit Beate Uhse? William Cohn präsentiert kuriose Zusammenhänge und skurrile Fakten zu einem spannenden Thema. Die Alpen, der Rhein, die deutschen Wälder, der Kölner Dom und Schloss Neuschwanstein - Deutschland hat einiges zu bieten. In der Folge "Callin' Mr. Brain - Auffallend deutsch" befasst sich William Cohn mit unseren schönsten Orten, dem deutschen Essen, unseren Gesetzen und Verordnungen, unserer Pünktlichkeit und der deutschen Wertarbeit. Das Label "Made in Germany" steht weltweit für Spitzenqualität. Aber was ist eigentlich typisch deutsch, und was macht uns wirklich aus?
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F wie Fälschung DOKUMENTATION Blütenträume
Christian Berkel deckt in seinem Labor die beliebtesten Geldfälschertricks auf und fragt nach den Motiven der Fälscher: Ging es wirklich immer nur ums Geld? Warum Jürgen Kuhl seine Blüten so täuschend echt gelungen sind, wie andere vor ihm zu Werke gegangen sind und welche Fehler ihnen trotzdem zum Verhängnis wurden, davon erzählt Christian Berkel in "F wie Fälschung: Blütenträume". Köln, im Sommer 2006. Ein warmer Abend im Gewerbegebiet Widdersdorf. Schrott liegt herum. Papierfetzen wehen über einen menschenleeren Hof, der im Dunkeln liegt. Nur zwei Fenster eines Flachbaus sind erleuchtet. Innen herrscht Chaos: Bunte Gemälde stehen auf Staffeleien, Pinsel, Lösungsmittel, Farben und zusammengeknüllte Druckbögen begraben einen großen Tisch unter sich. Jürgen Kuhl, damals 65, ein Intellektueller mit randloser Brille, verbindet sich die Augen mit einem dunklen Tuch. Er greift mit jeder Hand in einen Karton. Der Kopf mit der Augenbinde verharrt eine Weile reglos, dann reißt sich Kuhl das Tuch von den Augen und starrt auf seine Hände, die zwei 100-Dollar-Noten befühlen. Eine davon ist echt. Die andere eine "Blüte". Die Scheine sind für einen Laien nicht zu unterscheiden. Er kann es kaum glauben, aber er hat es geschafft. Jürgen Kuhl, Kölner Rentner, Künstler und Designer, hat den Dollar gefälscht. Der Film erweckt die berühmtesten Fälscher ihrer Zeit zum Leben: "The King" David Hartley, der im 18. Jahrhundert Goldmünzen nachmachte und damit eine ganze Region im Norden Englands aus der Armut befreite. Alves dos Reis, dessen Fälschungen beinahe die Bank von Portugal ruinierten und der mit seinen Machenschaften dazu beitrug, den gefürchteten Diktator Antonio de Oliveira Salazar an die Macht zu bringen. Die jüdischen Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen, die von den Nationalsozialisten gezwungen wurden, englische Pfundnoten zu fälschen. Die Nazis hatten geplant, Mengen von Falschgeld über England abzuwerfen, um die Wirtschaft des Kriegsgegners zu schwächen. Und schließlich Jürgen Kuhl, der mit 16,5 Millionen falschen Dollars das Bundeskriminalamt herausforderte - und dem trotz seiner Genauigkeit ein unfassbarer Fehler unterlief, der ihm zum Verhängnis wurde. Experten von Bundeskriminalamt und Bundesbank analysieren die Infrastruktur von Geldfälscherringen und beleuchten die Arbeit der Ermittler. Das Nationale Analysezentrum der Bundesbank gewährt Einblick in seine große Fälschungs-Sammlung. Dort finden sich allerhand kuriose Blüten aus vielen Jahrzehnten - aber auch ganz aktuelle, täuschend echte Euro-Noten. Übrigens: Wer sich über die Mengen an echt aussehenden Dollars und portugiesischen Escudos im Film wundert: Dafür hatte die Filmcrew einen wahren Profi angeheuert: Jürgen Kuhl ging noch einmal ans Werk. Dieses Mal aber ganz legal.
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Die Spur des Geldes WIRTSCHAFT UND KONSUM Münzen und Mächte, D 2015
Christian Berkel verfolgt die Entwicklung des Geldes von der Antike bis zur Gegenwart. Die Geschichte zeigt: Geld bringt Fortschritt, ist aber auch Auslöser fataler Krisen und Katastrophen. Antike Herrscher wie Krösus und Alexander der Große nahmen ebenso Einfluss auf die Geschichte des Geldes wie die ersten großen Bankhäuser, die während der Renaissance in Italien entstanden. Bankencrash und Staatsanleihe sind keine Erfindung der Moderne. Der Siegeszug der Münze beginnt im 6. Jahrhundert vor Christus unter dem lydischen König Krösus, der als erster die sogenannten Kurantmünzen einführt. Das heißt Münzen, deren Wert durch den Metallgehalt, Silber oder Gold, gedeckt wird und immer gleich bleibt. Schnell löst das Münzgeld andere Zahlungsmittel ab und verbreitet sich in der antiken Welt. Im Schatten von Alexander dem Großen erobert auch die von ihm ausgegebene Währung die Welt, denn der Makedonier lässt überall sein eigenes Geld prägen, so dass man von Makedonien über Ägypten bis an den Indus mit der gleichen Währung zahlen konnte. Wie schnell es zu einer Inflation kommen kann, zeigt das Beispiel von Mansa Musa, dem reichsten Mann der Welt, der im 14. Jahrhundert dafür sorgte, dass in Kairo das Gold innerhalb kürzester Zeit mehr als ein Drittel seines Wertes verlor. Nur wenige Jahre später ruinierte der Bankencrash von Florenz ganze Volkswirtschaften. International operierende Bankhäuser wie die Bardi finanzierten das Luxusleben der Herrscher und ließen sich dafür Steuern und Zölle überschreiben. Eine Weile ging alles gut, doch als die Herrscher zahlungsunfähig wurden, stürzten auch die Banken. Und doch sind bis heute viele Begriffe aus der Bankensprache noch in Gebrauch: Konto, Skonto, Saldo oder Kredit - sie alle stammen aus dem Italienischen. "Terra X: Die Spur des Geldes - Die Macht der Millionen" direkt im Anschluss.
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Die Spur des Geldes WIRTSCHAFT UND KONSUM Die Macht der Millionen, D 2015
Christian Berkel verfolgt die Entwicklung des Geldes von der Antike bis zur Gegenwart. Die Geschichte zeigt: Geld bringt Fortschritt, ist aber auch Auslöser fataler Krisen und Katastrophen. Der Kaufmann Jakob Fugger, Zahlengenie und Spieler John Law und der Stratege Nathan Rothschild - sie alle setzten Meilensteine in der Entwicklung des Geldes und schufen die Grundlagen für das moderne Finanzsystem. Wer im 16. Jahrhundert Kunde bei dem deutschen Kaufmann Jakob Fugger war, konnte sehr viel unbekümmerter reisen als viele seiner Zeitgenossen. Ein weit verzweigtes Netz von Faktoreien in ganz Europa, verbunden mit einem der ersten regelmäßigen Nachrichtendienste, sorgte dafür, dass man überall Geld abheben oder einzahlen konnte. Dies änderte aber nichts daran, dass man sich noch immer mit schwerem Münzgeld abschleppen musste, beziehungsweise, dass so manche Münze gar nicht mehr in den Umlauf kam, weil sie in Schatzkammern oder Sparstrümpfen gehortet wurde. Der Schotte John Law wollte das ändern und überzeugte den Regenten von Frankreich im 18. Jahrhundert davon, Papiergeld einzuführen. Eine geniale Idee, wenn man der Versuchung widersteht, mehr Geld zu drucken, als durch Werte gedeckt ist. In Frankreich schaffte man es nicht und kehrte schnell wieder zu den Münzen zurück. Bis weit ins 19. Jahrhundert blieben Münzen die bevorzugte Währung in Europa und sorgten unter anderem auch für den rasanten Aufstieg des Bankhauses Rothschild. Ein Blick in die Geschichte des Geldes zeigt, dass es immer wieder ähnliche und scheinbar unaufhaltsam wiederkehrende Mechanismen sind, die Entwicklungssprünge und Wirtschaftswachstum, aber auch Spekulationsblasen und Finanzkrisen auslösen. Damals wie heute spielen der Traum vom schnellen Reichtum, das wirtschaftliche Kurzzeitgedächtnis sowie Fehlentscheidungen, Psychologie, Politik und der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, eine Rolle. Allerdings sorgt die Globalisierung dafür, dass Finanzkrisen heute keinen Halt mehr vor Landesgrenzen machen.
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Deutschlands Supergrabungen ARCHÄOLOGIE (Folge: 1), D 2012
Was macht eine Grabung zu einer Supergrabung? Ist es die Größe, sind es die spektakulären Funde oder die außergewöhnlichen Methoden, mit denen Archäologen unsere Geschichte ausgraben? Meist ist es eine Kombination dieser Faktoren, die bei den Grabungen zusammenkommen. Insbesondere aber zeigen die Forscher um den Berliner Archäologen Prof. Matthias Wemhoff, dass Geschichte lebt: Denn jedes neue Detail kann unser Bild von der Vergangenheit verändern. Im ersten Teil der "Supergrabungen" reist Prof. Wemhoff einmal quer durch Deutschland. Von einer Ausgrabung im mittelalterlichen Berlin geht es weit zurück zu den künstlerischen Anfängen des Menschen auf der Schwäbischen Alb. Von dort in den äußersten Norden zur untergegangenen Handelsmetropole Rungholt, einem Mythos der Archäologie. Im sächsischen Dippoldiswalde finden sich jahrhundertealte Gänge in der Erde, in denen einst Silber geschürft wurde, und in der größten Stadtgrabung Deutschlands, in Lübeck, gibt es nicht nur Kinderspielzeug zu entdecken. Und dass man manchmal hoch hinaus muss, um den Dingen tief in der Erde auf die Spur zu kommen, steht bei der letzten Supergrabung des ersten Teils im Mittelpunkt. Quasi vor seiner Haustür des Neuen Museums in Berlin haben Kollegen von Professor Wemhoff einen jahrhundertelang vergessenen Schatz entdeckt: Bei Aushubarbeiten zu einer neuen U-Bahnstation im Herzen der Hauptstadt stießen die Bauarbeiter auf uralte Mauern. Gebaut vor mehr als 700 Jahren, handelt es sich dabei um die Grundfeste des ersten Berliner Rathauses. Damals mehr ein Ort zum Handeln als zum Regieren, finden sich dort heute Silbermünzen und Artefakte von früher, die den Archäologen wichtige Hinweise zu dem Leben im Spätmittelalter geben. Computeranimationen lassen mit Hilfe der Funde die Welt von damals wieder auferstehen. Die archäologische Entdeckungsreise zu den Supergrabungen Deutschlands führt an viele Orte, die voller Überraschungen stecken. Auf der Schwäbischen Alb ist man seit einiger Zeit einer Sensation auf der Spur: der Entstehung der modernen Kunst. Mit 40 000 Jahren sind die gefundenen Skulpturen aus Elfenbein älter als die berühmten Höhlenzeichnungen in Südfrankreich: Eine Frauenfigur mit übergroßen Brüsten, ein Mammut und ein Mischwesen aus Löwe und Mensch - was aber bedeuten diese Funde für unser Wissen über diese Zeit? Zusammen mit seinen Kollegen wagt der Berliner Archäologe eine Deutung. Im äußersten Norden begibt sich Professor Wemhoff auf Spurensuche nach einem alten Mythos der deutschen Geschichte: dem Aufstieg und Fall von Rungholt, der reichen Handelsstadt, die im 14. Jahrhundert Opfer einer Klimakatastrophe wurde. Ein Verhängnis, das sich auch aus den Funden dort herauslesen lässt. Im Osten Deutschlands, im sächsischen Dippoldiswalde, tat sich völlig unerwartet der Boden auf und brachte so eine Geschichte zum Vorschein, von der man hier nichts ahnte: Ein ganzes Labyrinth verschachtelter unterirdischer Gänge, auf denen vor mehr als 800 Jahren Menschen nach Silber gesucht haben. Unangetastet liegen selbst heute noch einige der damaligen Werkzeuge in 30 Metern Tiefe. In Lübeck führt der Archäologe durch die größte Stadtgrabung Deutschlands, bei der die wichtigsten Funde in stinkenden Kloaken gefunden werden: Das mittelalterliche Kinderspielzeug aus Holz zeigt Ritter in Kampfhaltung. Mit einem Helikopterflug die Ausgrabung zu "begehen", ist auch für Professor Wemhoff nicht gerade alltäglich. Doch nur so ist es ihm möglich, die längste Grabung der Welt zu besichtigen: Hunderte Kilometer lang orientiert sie sich in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen an der russisch-deutschen Gaspipeline, die hier verläuft. Doch bevor die Rohre verlegt werden, muss der Boden untersucht werden. Ein spektakulärer Fund ist bereits zu vermelden: 1,8 Kilogramm wiegt der Goldschatz aus der Bronzezeit, 117 Objekte aus reinem Gold. Teil zwei direkt im Anschluss.
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Deutschlands Supergrabungen ARCHÄOLOGIE (Folge: 2), D 2012
Was macht eine Grabung zu einer Supergrabung? Ist es die Größe, sind es die spektakulären Funde oder die außergewöhnlichen Methoden, mit denen Archäologen unsere Geschichte ausgraben? Meist ist es eine Kombination dieser Faktoren, die bei den Grabungen zusammenkommen. Insbesondere aber zeigen die Forscher um den Berliner Archäologen Prof. Matthias Wemhoff, dass Geschichte lebt: Denn jedes neue Detail kann unser Bild von der Vergangenheit verändern. An über 2000 Orten wird in Deutschland gebuddelt, vermessen und freigelegt. Gemessen an der Einwohnerzahl und der Fläche unseres Landes, wird nirgendwo auf der Welt mehr gegraben als hier. Einer der federführenden Archäologen ist Prof. Matthias Wemhoff, der auch im zweiten Teil der "Supergrabungen" wieder zu den archäologischen Hotspots reist. Dabei sollen die vielen kleinen Detailfunde nach und nach ein Gesamtbild des historischen Deutschland ergeben: angefangen in der Steinzeit bis zum Fall der Berliner Mauer. Am Anfang von Prof. Wemhoffs Zeitreise durch das archäologische Deutschland steht ein geheimnisvoller Fund aus der Keltenzeit: ein über 2600 Jahre altes Kammergrab einer Keltenfürstin, das Grabräubern noch nicht zum Opfer gefallen war. Um eine Beschädigung des Grabes zu vermeiden, wurde es mit Beton und Stahl ummantelt und als kompakter 80-Tonnen-Block mit einem Spezialkran auf einen Schwerlaster verladen. In einem schwäbischen Speziallabor legten Experten in monatelanger Feinarbeit die wertvollen Grabbeigaben frei, darunter goldene Halsperlen, die die Wissenschaftler auf eine spannende Spur setzten, die sie zu den Etruskern, den Vorfahren der Römer, führten. Prof. Wemhoffs Reise in die Vergangenheit führt zurück bis in die Steinzeit. Am Bodensee mit seinen weltweit berühmten Resten von Pfahlbauten ist der Berliner Archäologe auf die Erkenntnisse seiner tauchenden Kollegen angewiesen. Sie suchen im See nach Überresten und hoffen, anhand der Jahresringe der verbauten Stämme, die Siedlungen zeitlich näher definieren zu können. Bis heute lässt sich nur sagen, dass für fast 5000 Jahre das Haus mit Seeblick schwer en vogue war. Am Bodensee stößt Prof. Wemhoff auf eine kleine Kuriosität: den Kaugummi der Steinzeit. Eine schwarze Masse aus Birkenpech linderte nicht nur Zahnschmerzen, sondern wurde nach Gebrauch zur Befestigung von Pfeilspitzen verwendet. "Das muss man sich mal vergegenwärtigen: Ein steinzeitlicher Jäger fährt in seinem Einbaum über den See, entdeckt ein Leck und stopft es mit seinem Kaugummi zu", meint der Berliner Archäologe lächelnd. Auf Wemhoffs Zeitreise durch die verschiedenen historischen Epochen Deutschlands, die alle ihre Spuren in der Erde hinterlassen haben, entdeckt der Professor nicht nur Deutschlands einzige achteckige Burg, die als Protzprojekt in der Nähe der Stadt Warburg zwei eitle Raubritter berühmt machte, sondern erzählt auch von der abenteuerlichen Ausgrabung der heute weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra. Eines der spannendsten Rätsel für Archäologen ist der Mord an einer Familie vor 4500 Jahren, deren Skelette dicht aneinandergedrängt in einem Grab in Eulau liegen - wie in einer letzten Umarmung. Wemhoff rekapituliert die Details des grausigen Fundes und erklärt, welche Schlüsse Archäologen aus den Artefakten ziehen können. Am Ende seiner Reise zu den Supergrabungen Deutschlands macht uns Prof. Wemhoff mit einer ganz neuen Technologie bekannt, die in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg der Ausgräber beigetragen hat: die Luftbildarchäologie. Nicht nur entlang der alten Römergrenze mit dem Limes, der Deutschland auf einer Länge von 550 Kilometern durchzieht, konnte man mit der Technologie aus der Luft verborgene Teile des römischen Grenzwalls entdecken. Prof. Wemhoff weiß: "Deutschland ist noch voll von Dingen, die unter der Erde liegen. Jede noch so kleine Grabung schreibt jeden Tag eine neue Seite im Buch unserer gemeinsamen Geschichte. Das ist einfach fantastisch."
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Monk KRIMISERIE Mr. Monk und der älteste Mann der Welt (Staffel: 2 Folge: 5), USA 2002
Trotz jeder Menge Phobien und Macken, ist Detektiv Adrian Monk ein guter Berater der Polizei. Diese versteht zwar seine Vorgehensweisen nicht, profitiert jedoch von seinem guten Spürsinn.
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Monk KRIMISERIE Mr. Monk geht mit Sharona ins Theater (Staffel: 2 Folge: 6), USA 2002
Trotz jeder Menge Phobien und Macken, ist Detektiv Adrian Monk ein guter Berater der Polizei. Diese versteht zwar seine Vorgehensweisen nicht, profitiert jedoch von seinem guten Spürsinn.
ZDFneo Serien
Father Brown KRIMISERIE Die purpurrote Feder (Staffel: 5 Folge: 8), GB 2016
Father Brown ist ein katholischer Pfarrer, der nicht nur auf der Kanzel seine Predigt hält. Er hat auch ein spezielles Talent, Verbrechen aufzuklären - und unterstützt tatkräftig die Polizei. Der unerwartete Besuch von McCarthys Patenkind Joselyn kommt Father Brown merkwürdig vor. Diese arbeitet heimlich in einem Burlesque-Club in Kemblefort. Father Brown erfährt davon und stellt sie zur Rede, als plötzlich ein Mord in Joselyns Garderobe geschieht. Maurice, der Türsteher, ist für die Polizei schwer verdächtig. Mrs. McCathy und Bunty glauben nicht daran und ermitteln verdeckt als Angestellte des Clubs. Dabei stoßen sie auf neue verdächtige Hinweise.
ZDFneo Serien
Father Brown KRIMISERIE Verruchtes Begehren (Staffel: 5 Folge: 9), GB 2016
Father Brown ist ein katholischer Pfarrer, der nicht nur auf der Kanzel seine Predigt hält. Er hat auch ein spezielles Talent, Verbrechen aufzuklären - und unterstützt tatkräftig die Polizei. Die mobile Bibliothek von Margaret wird feierlich eröffnet. In der Nacht wecken Margaret und ihren Mann Graham lautstarke Geräusche auf. Graham schlägt den Einbrecher aus Verteidigung nieder und ist schockiert, als er in ein bekanntes Gesicht blickt. Für Father Brown ist der Fall nicht so leicht gelöst wie für die Polizei. Er kommt hinter ein schmutziges Geheimnis.
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Van Helsing FANTASYFILM, USA 2004
Auf ungewöhnliche Fälle setzt ein Geheimbund des Vatikans seinen besten Mann an: Gabriel Van Helsing. Seine neueste Aufgabe führt ihn in die Berge der Karpaten, nach Transsylvanien. Hier treibt Graf Dracula sein Unwesen und will mit einer Erfindung von Dr. Frankenstein seine untoten Nachkommen zu neuem Leben erwecken. Mit seinem Waffenschmied Carl macht sich Van Helsing auf die Jagd nach Dracula und seinen drei Bräuten. Seit dem 15. Jahrhundert ranken sich viele Legenden um die Mordlust des Grafen Dracula, und die verschiedensten Dokumente belegen seinen Tod. Fest steht jedoch: Das Grab des Blutsaugers ist leer. Ende des 19. Jahrhunderts dringt die Kunde von Draculas Gräueltaten bis ins Heilige Rom: Immer mehr Menschen verschwinden, die Friedhöfe sind überfüllt, Landstriche veröden. Der Vatikan schickt den erfahrenen Vampirjäger Gabriel Van Helsing nach Transsylvanien. Graf Dracula schmiedet ganz besonders finstere Pläne: Er beauftragte Dr. Frankenstein damit, ein Monster zu erschaffen, das ihm als Energiequelle für seine Nachkommen dienen soll. Auch die Werwölfe stehen unter seinem Kommando. Gemeinsam mit seinem Waffenbruder Carl und Anna Valerious gerät Van Helsing in das Abenteuer seines Lebens. Annas Familie hat sich schon vor Jahrhunderten die Ausrottung der Vampire als höchstes Ziel gesetzt und steht auf der Abschussliste des Vampirfürsten. Die grausigen Erfindungen von Dr. Frankenstein und ein mysteriöser Wolfsmann erschweren Van Helsings Mission. Ausgebildet von tibetanischen Mönchen, bewandert in allen Kampfsportarten des Orients und Okzidents und ausgestattet mit einer Sammlung unfehlbarer Spezialwaffen vermag Van Helsing das Böse aufzuspüren wie kein anderer. Aber natürlich klebt auch das Blut seiner Opfer - all der verlorenen Seelen, Besessenen, Werwölfe, Geister und vor allem Vampire - an seinen Händen. Und die langen Jahre des Krieges gegen die Dunkelheit haben auf seiner Seele tiefe Narben hinterlassen. Gekonnt verleiht Hugh Jackman dieser Janusköpfigkeit Ausdruck. Der Schauspieler ist sehr vielseitig und wurde 2008 vom Magazin "People" zum "Sexiest Man Alive" gekürt. Nach seiner Rolle als Jean Valjean in der Neuverfilmung des Musicals "Les Misérables" (2012) und neuen Folgen bewährter Vorgänger "Wolverine: Weg des Kriegers" (2013), "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" (2014), "Nachts im Museum - Das geheimnisvolle Grabmal" (2014) war er in dem amerikanischen Science-Fiction-Thriller "Chappie" (2015) an der Seite von Sigourney Weaver im Kino zu sehen. Mit einem Budget von über 160 Millionen US-Dollar konnte Regisseur Stephen Sommers, der bereits mit großem Erfolg das Remake des Universal-Filmklassikers "Die Mumie" (1999) und dessen Fortsetzung "Die Mumie kehrt zurück" (2001) gedreht hatte, diesen Trend mit "Van Helsing" fortsetzen und vereinte hier die berühmtesten Monster der Filmgeschichte und ließ sie durch atemberaubende Masken- und Computereffekte in neuem Licht erstrahlen.
ZDFneo Film
What We Become HORRORFILM, DK 2015
Noch ist alles friedlich in der beschaulichen Vorstadtsiedlung Sorgenfri. Doch schon bald brechen Chaos und Wahnsinn in Form eines grauenhaften Virus über die Vorgärten herein. Das rasend schnell um sich greifende Virus macht vor nichts halt. Die Regierung handelt sofort und riegelt die Häuser hermetisch ab. Die unter Zwangsquarantäne gestellten Bürger sind von nun an sich selbst überlassen. Unaufhaltsam wütet die Seuche vor der Haustür der Bewohner. Zum Schutz vor den blutrünstigen, beißenden Infizierten greifen die Bewohner zu extremen Maßnahmen. Der gut inszenierte Zombiefilm aus Dänemark nimmt die Zuschauer mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle und besticht durch überzeugende Darsteller und eine schaurig-spannende Atmosphäre, die sich stetig steigert.
ZDFneo Film
Howl - Endstation Vollmond HORRORFILM, GB 2015
In einer stürmischen, dunklen Nacht: Ein spärlich besetzter letzter Zug in die Vororte verlässt den Londoner Bahnhof. Der junge Schaffner Joe freut sich auf seinen Feierabend. Die Hoffnung auf eine ruhige Schicht wird jedoch jäh zunichte gemacht, als der Zug auf offener Strecke zum Halten kommt. Eines ist bald klar: Dort draußen im Dunkel lauert etwas Schreckliches. Als immer mehr Fahrgäste den Attacken mannsgroßer pelziger Kreaturen zum Opfer fallen, organisiert Joe den bewaffneten Widerstand. In den Trümmern des letzten Waggons entscheidet sich der ungleiche Kampf zwischen Mensch und Monster. Special-Effects-Experte Paul Hyett führt Regie bei diesem Werwolf-Spektakel. Gekonnt setzt er den Schrecken und die Ausweglosigkeit für die im Zug gefangenen Menschen in Szene. Treffend gezeichnete Charaktere und eine schlüssige Dramaturgie machen den Film zu einem fesselnden Erlebnis.
ZDFneo Film
The Descent - Abgrund des Grauens HORRORFILM, GB 2005
Sechs Freundinnen unternehmen eine Klettertour in eine unerforschte Höhle. Zu ihrem Entsetzen müssen sie feststellen, dass sie nicht alleine in der Höhle sind. Als der Ausgang der Höhle verschüttet wird, müssen die Frauen nach einem neuen Weg ins Freie suchen. Dabei stoßen sie auf menschenfressende Kreaturen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Obwohl Sarah den Tod ihrer Tochter und ihres Mannes noch nicht vollständig verarbeitet hat, begleitet sie ihre Freundinnen auf einen Klettertrip in den Chattooga National Park. Anführerin Juno leitet die ahnungslose Gruppe jedoch in eine unerforschte Höhle und muss schnell feststellen, dass ihr Egotrip ein großer Fehler war: Der einzig bekannte Ausgang wird verschüttet und so müssen die Frauen noch tiefer in die dunklen Gänge der Höhle steigen, um einen Ausweg zu finden. Dabei entdecken sie antike Kletterausrüstungen und Höhlenmalereien, die weitere Fragen aufwerfen. Schnell wird klar: Sie sind nicht die Einzigen. In der Dunkelheit lauern gefährliche Kreaturen, die es auf Frischfleisch abgesehen haben. In der Dunkelheit der Höhle und unter Todesangst kommt der wahre Charakter der Frauen ans Licht.
ZDFneo Film
Eden Lake HORRORFILM, GB 2008
Das Ehepaar Jenny und Steve plant ein schönes Wochenende an einem abgelegenen See. Doch die Idylle wird von einer Gruppe Jugendlicher gestört, die sich als grausame Psychopathen entpuppen. Zuerst ist es nur die laute Musik, die stört. Steve versucht, vernünftig mit den Jugendlichen zu reden, doch es kommt zum Streit. Als die Reifen am Auto zerstochen werden, eskaliert die Situation. Es beginnt ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel. Stringent inszenierter Horrorthriller aus England, mit Michael Fassbender in der Hauptrolle. "Eden Lake" ist eindeutig nichts für schwache Nerven.
ZDFneo Film
REC HORRORFILM, D 2007
Ein Fernsehteam begleitet die Nachtschicht einer Feuerwache und fährt mit bei einem Einsatz, der kaum Adrenalin verspricht. Plötzlich wendet sich der Auftrag und wird zum tödlichen Fiasko. Den spanischen Genrespezialisten Jaume Balagueró und Paco Plaza ist ein Meisterwerk des modernen Horrorfilms gelungen, das schon jetzt als Kultklassiker gefeiert wird. Fernsehmoderatorin Ángela Vidal und ihr Kameramann Pablo denken sich nichts weiter, als die Feuerwehrleute in einem alten Mietshaus die Tür zu einer Wohnung öffnen sollen. Doch dann werden sie in dem Apartment von einer blutverschmierten Frau angegriffen. Ein Polizist wird schwer verletzt. Flucht ist unmöglich, denn mittlerweile hat die Polizei das Gebäude weiträumig abgesperrt. Fernsehteam, Beamte, Feuerwehrleute und Mieter sind gefangen in dem Haus - dann bricht die Hölle los. Mit einfachen und extrem effektiven Mitteln erschaffen Jaume Balagueró ("The Nameless") und Paco Plaza ("Pakt des Blutes") ein beunruhigendes Schreckensszenario, das an Spannung und Schocks kaum zu überbieten ist. Der preisgekrönte und stilprägende Film löste eine weltweite Welle vergleichbarer Genremixturen aus.
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Der sechste Kontinent SCIENCE-FICTION-FILM, GB 1976
Ein Wissenschaftler und sein Assistent wollen lediglich eine Wette gewinnen, kommen dabei mit ihrer Bohrrakete vom Kurs ab und entdecken einen neuen Kontinent, das Land Pellucidar. Zu ihrem Schrecken stellen sie fest, dass der Kontinent von Monstern beherrscht wird, und sie versuchen, die versklavten urzeitlichen Menschen zu retten. Herrlicher Fantasy-Film nach einem Romanzyklus von "Tarzan"-Erfinder Edgar Rice Burroughs. Eine skurrile Wette im England des 19. Jahrhunderts. Wer überwindet schneller einen Berg: ein Reiter, der diesen umrundet oder die Bohrrakete "Iron Mole", die sich einfach durch ihn "hindurchfrisst"? Unter dem großen Jubel der neugierigen Öffentlichkeit steigt der exzentrische Erfinder, Doktor Abner Perry , mit seinem wagemutigen Assistenten David Innes in die riesige stählerne Maschine. Doch die Bohrrakete kommt vom Kurs ab und dringt unkontrollierbar ins Innere der Erde ein. Mit der defekten Rakete stranden sie auf dem sechsten Kontinent, in dem geheimnisvollen Land Pellucidar: einer seltsamen Welt der frühen Erdgeschichte aus bizarrem Fels, riesigen Bäumen, Farnen und fleischfressenden Pflanzen. Herrscher über alle Geschöpfe sind hier die Mahars, bedrohliche Riesenvögel, die ihre Macht mit Gedankenlesen und der Hypnose verteidigen. Die Menschen dagegen leben in der Sklaverei und werden von den Sagoths, einer primitiven, halb menschlichen, halb tierischen Rasse, brutal unterjocht. Auch David und Dr. Perry geraten in die Gewalt der Sagoths und werden in das Innere einer Zitadelle verschleppt, wo die Menschensklaven, von Feuergürteln abgeschirmt, gefangen gehalten werden. Dort lernt David die Sklavin Dia - eine rechtmäßige Prinzessin - kennen und fasst einen Plan: Mit vereinten Kräften gilt es, der Sklavenhölle zu entkommen und die Schreckensherrschaft der Monster zu brechen. Ein Science-Fiction-Roman aus dem "Pellucidar"-Zyklus des "Tarzan"-Erfinders Edgar Rice Burroughs bildete die Vorlage zu diesem Abenteuer-Streifen, der vor allem die Fans der "Godzilla"-Filme begeistern dürfte. Die fremdartige Urwelt und ihre Landschaft, Pflanzen und Ungeheuer wurden nämlich mit einer ähnlich naiven Pappmaché-Tricktechnik imaginiert, der auch die japanischen Monsterfilme ihren Charme und Kult-Charakter verdanken. Spannende Kämpfe, wilde Schlachten und eine Liebesgeschichte zwischen dem starken Helden und einer schönen Frau ergeben Kintopp in wohltuend altmodischer Machart. Produziert wurde "Der sechste Kontinent" von dem legendären Trash-Produzenten Samuel Z. Arkoff ("Das Geisterschloss"). Mit Doug McClure ("Die Leute von der Shiloh Ranch"), Ex-Bondgirl Caroline Munro ("Der Spion, der mich liebte") und Hammer-Horror-Ikone Peter Cushing ("Dracula") ist der Film top besetzt.
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