Ines Böttcher beliefert Baustellen mit Asphalt. Aber ihr Kipper "Schorschi" geht bald in Rente. Den Trennungsschmerz lindert die Trucker-Lady, indem sie sich ihrer neuen Leidenschaft widmet: dem Motorradfahren. Sven Julitz und Rudi Dressler kriechen derweil sehr früh aus den Federn, um ihr Ziel in Portimão zu erreichen. Das Duo überführt einen Rennwagen an die Algarve. Und Manuel Feigl transportiert Betten, Schränke und Kommoden nach Rügen. Der Lkw-Fahrer will an der Ostsee bei Außentemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt zudem eine Wettschuld begleichen.
Mit Gunter Gabriel, Daniel Schewe, Mike Cohnen, Andreas Schubert
Was wie ein kalifornisches Feriendorf aussieht, war einst eine Garnison für US-Soldaten - vom amerikanischen Bürgerkrieg über die Indianerkriege bis hin zu den beiden Weltkriegen. Außerdem: Wie baut man in Mexico im 16. Jahrhundert ohne Holzgerüst ein 48 Kilometer langes Aquädukt? Was, außer dem russischen Winter, erschwerte Napoleon und seiner "Grande Armee" 1812 das Leben auf dem Weg nach Moskau und zurück? Und: Was hat ein Staudamm in Wales mit den "Dam-Bustern" zu tun?
Berge aus Laub und Grünschnitt: Im Herbst kämpfen überall im Norden Menschen mit diesem Problem. "Die Nordreportage" berichtet über die Straßenreinigung Hannover im Großeinsatz gegen das Laub, über den Run auf einen Grünabfallsammelplatz bei Osnabrück und das anschließende Recycling in einer modernen Grünschnittaufbereitungsanlage.
Gehwege, Radwege, Straßen: überall liegen Blätter. Rund 3.500 Tonnen Laub fallen allein in Hannover in jedem Herbst an. Damit die Verkehrssicherheit gewährleistet ist, rücken die Entsorgungsbetriebe mit 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an und räumen alles frei. Die Räumkolonnen sind mit Besen, Kehrmaschinen, Laubpustern und -saugern ausgerüstet. Extra zur Herbstsaison werden sogar Müllwagen zu großen Laubsaugmaschinen umfunktioniert.
Auch auf der Grünabfallannahmestelle in Ankum ist Hochbetrieb. Säckeweise laden Menschen aus dem Osnabrücker Land hier ihre Gartenabfälle ab. Eine wertvolle, organische Ressource. Mit großen Spezialmaschinen wird der Grünschnitt zerkleinert, gesiebt und biologisch getrocknet. So entsteht Humus und Mulch.
Abweichler, Journalisten und Oppositionelle leben in Russland gefährlich. Sie sterben durch Gift, auf offener Straße durch Schüsse oder unter mysteriösen Umständen im Arbeitslager. Es scheint fast so, als ob das Regime immer wieder unliebsame Kritiker einfach ausschaltet. Und das zur Abschreckung meist öffentlich. Beweise gibt es kaum. Dabei liegt die Täterschaft russischer Geheimdienste nah: Sind sie die Killer des Kremls? Seit Jahren bestehen im Grunde nur wenige Zweifel daran, wie Putins Apparat mit Kritikern oder sogenannten Landesverrätern umgeht. Es ist ein autokratisches System, das wenig Widerspruch duldet und frei nach der russischen Redensart "Kein Mensch, kein Problem" operiert. Ein solches Problem stellte wohl auch die Journalistin Anna Politkowskaja dar. Sie wurde im Treppenhaus ihres Wohnhauses hingerichtet. Zuvor recherchierte sie kritisch zu Putin und seinen Verbündeten. Russische Oppositionelle leben dabei besonders gefährlich. Boris Nemzow war politischer Konkurrent, der in den Augen des Kremls wohl zum Problem wurde. Im Herzen Moskaus wurde der Oppositionsführer erschossen. In beiden Fällen führen bis heute die Spuren nach Tschetschenien, regiert von Ramsan Kadyrow - auch bekannt als Putins Bluthund. Jahre später stirbt ein weiterer Rivale Putins nach jahrelanger Verfolgung in einer russischen Strafkolonie: Alexej Nawalny. Zuvor überlebte er einen Giftanschlag. Mit ihm verlieren viele die letzte Hoffnung auf ein neues Russland. Einer der letzten Oppositionellen ist Wladimir Kara-Mursa. Er wurde gleich zweimal Opfer von Giftanschlägen. Dennoch kehrte er nach Russland zurück und landete prompt im russischen Gulag. Nur ein Gefangenenaustausch bewahrte ihn wohl vor einem ähnlichen Schicksal wie Nawalny. Doch er und seine Familie wissen, dass sie ihres Lebens niemals sicher sein können. Denn Wladimir Putin ist selbst ein Mann der Geheimdienste. Eines galt für ihn und seine politischen Freunde schon immer als unverzeihlich: der Verrat. Geheimdienstler, die es wagen, abtrünnig zu werden, besiegeln damit ihr Schicksal. So wie der Ex-KGB-Mann Alexander Litwinenkow. Nachdem er in Großbritannien überlief, wurde er mit einem radioaktiven Kampfstoff in London vergiftet und starb im Krankenhaus. Nirgendwo ist man, so scheint es, vor der Rache des Kremls sicher, auch nicht in Deutschland. Mitten im Berliner Tiergarten wird Zelimkhan Kangoshvili hingerichtet. Er hatte Jahre zuvor in Tschetschenien gegen Russland gekämpft. Die deutsche Justiz spricht von einem Mord im staatlichen Auftrag Russlands - ohne jeden Zweifel. Währenddessen weist Putin persönlich jede Schuld für politische Auftragsmorde von sich. "Terra X History" zeigt, wie Kritiker des Systems verfolgt werden und welche Spuren in den Kreml führen.
Ein brasilianisches Inselgefängnis wird zum Schauplatz eines dramatischen Aufstands - zwischen Paradies und Hölleninsel entscheidet ein einziger Moment über Flucht oder Verderben. Außerdem in dieser Folge von Lost Places: Ein texanisches Luxushotel mit krimineller Prominenz und ein koreanisches Elite-Internat, in dem sich Tradition und Rebellion gegenüberstehen.
Aktuell, authentisch und nah dran an den Menschen und ihren Schicksalen: Der ntv Auslandsreport mit Nadja Kriewald beleuchtet Themen aus aller Welt und zeigt die Menschen und Geschichten hinter den Schlagzeilen aus der Ferne. Ob Opfer der Atomversuche in der kasachischen Wüste oder syrische Flüchtlinge in der Türkei - der Auslandsreport berichtet seit 1997 über Ereignisse und ihre Auswirkungen rund um den Globus.
Unsere Erde wandelt stetig ihr Gesicht. Damit stellt sie das Leben vor besondere Herausforderungen. Dirk Steffens zeigt, mit welch erstaunlichen Strategien Tiere auf den Wandel reagieren. Das Leben hat besondere Fähigkeiten entwickelt, diesen Veränderungen zu begegnen: Mobilität. Damit konnten Tiere den gesamten Planeten erobern. Und nicht nur das - das Leben auf der Erde bildet ein komplexes Netzwerk, nichts bleibt darin ohne Wirkung. Die größte Tierwanderung der Welt: Alljährlich begeben sich in Ostafrikas Serengeti mehr als 1,5 Millionen Gnus auf eine unglaubliche Reise. Sie entfliehen der Trockenheit, die regelmäßig im Lauf der Jahreszeiten die Serengeti heimsucht. Doch wenn ein Landstrich ausdörrt, regnet es in einem anderen. Die Gnus haben sich diesem Wandel angepasst. Mit den Wanderungen gelingt es ihnen, dem Hungertod zu entgehen. Doch die Route ist gefährlich, der reißende Mara-Fluss ist voller hungriger Krokodile. Jenseits des Flusses wartet auf die Wanderer das Paradies - bis auch hier die Trockenheit die Gnus zum Weiterziehen zwingt. Dirk Steffens zeigt, dass die Tiermigration auch selbst ihren Teil zum Gedeihen der Graslandschaften beiträgt. Die Gnus und Zebras hinterlassen in der Serengeti mehr als 400 Tonnen Dung am Tag. Dadurch entsteht ein wunderbarer Nährstoffkreislauf, von dem alle Savannenbewohner profitieren: Insekten, Elefanten, Raub- und Weidetiere. Netzwerke des Lebens, angetrieben durch Tierwanderungen über Tausende von Kilometern, gibt es auch in den Meeren: Wale ziehen mit den Strömungen, den Autobahnen der Ozeane. Sie pendeln so zwischen warmen Gewässern, in denen sie ihre Jungen aufziehen, und den Polarmeeren. In der Arktis findet Dirk Steffens den Grund für ihre Reise in die eisigen Gebiete: Krill. Nirgendwo auf der Welt ist er so zahlreich und fett wie hier. Fünf Monate lang frisst beispielsweise der Buckelwal in den nährstoffreichen Jagdgründen bis zu 1,5 Tonnen Krill täglich. Das kann für ein ganzes Jahr reichen. Und gleichzeitig tragen die Wale zum Futterreichtum der Meere bei: Ihre Ausscheidungen sind Dünger für die Unterwasserwelt. Die Rentiere Kanadas gehören zu den "Marathonläufern" im Tierreich - immer auf den Spuren der besten Überlebensbedingungen. Auf der norwegischen Insel Spitzbergen leben Verwandte der kanadischen Rentiere, allerdings sehen sie völlig anders aus: Sie sind erheblich kleiner und werden nur halb so alt wie ihre ziehenden Artgenossen. Vor langer Zeit haben erdgeschichtliche Veränderungen eine Gruppe auf der Insel isoliert, die Brücke zum ursprünglichen, weiten Lebensraum wurde abgeschnitten. Die Gruppe musste sich allmählich an die Bedingungen in der Isolation anpassen, das beschränkte Nahrungsangebot führte im Lauf der Evolution zur sogenannten Inselverzwergung. Veränderungen, die dem Leben Zeit für Anpassungen lassen, führen zu erstaunlichen Entwicklungen. Doch der Mensch hat mancherorts Lebensräume in kurzer Zeit derart umgestaltet, dass Tieren keine Zeit blieb, Anpassungen zu entwickeln. Forschende sind dabei, Fehler der Vergangenheit zu erkennen und Tieren wieder den Raum zurückzugeben, den sie für ihre Mobilität brauchen. Dirk Steffens geht der Frage nach, wie wir die Zukunft der Arten sichern können. Je besser wir das Zusammenspiel der Natur und ihrer Bewohner verstehen, je mehr wir darüber wissen, wie viel Lebensraum zum Überleben notwendig ist, desto besser können wir unsere Mitbewohner schützen.
Die goldene Totenmaske von Tutanchamun ist der berühmteste archäologische Fund Ägyptens. Die tiefschwarz schimmernden Augen aus Obsidian scheinen wie ein Fenster in die Seele des jungen Pharaos. Wer ist der Junge hinter der Goldmaske? Was haben Forscher über sein Leben und sein Wirken bisher herausgefunden? Was geben die 5400 Grabbeigaben über ihn preis? "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann reist ins Land am Nil, um das herauszufinden. Er trifft prominente Experten, folgt Tutanchamuns Lebensstationen und erhält exklusiven Einblick in die Restaurierungswerkstätten der Archäologen.
Herbstzeit ist Holzzeit. Jetzt haben die Holzprofis Michael Kröger, Manfred Homann und Karl-Heinz Hillmer richtig viel zu tun. Starke Stürme und extreme Trockenheit haben in den letzten Jahren zugenommen. Die Folgen: Baumschäden und die Gefahr, dass große, alte Bäume auf Wohnhäuser oder Straßen stürzen. Dann sind die drei Männer aus Niedersachsen zur Stelle und kümmern sich um das Fällen, den Vertrieb und das Sägen.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Die bessere Hälfte
58. Folge
D, USA 1995
45'
Der angesehene Arzt Dr. Louis Davidson wird von seiner Freundin tot in seiner Badewanne gefunden. Offenbar wurde er geschlagen und anschließend in der Wanne ertränkt. Da die Wohnung durchwühlt ist, geht die Polizei zunächst von einem Raubmord aus, doch dann finden die Ermittler heraus, dass Davidson und seine Frau Denise einen erbitterten Scheidungskrieg geführt hatten. Ein Überwachungsteam wird auf Denise angesetzt.
Ein mumifizierter Falke schleicht ins Geschäft. Wird dieser antike Vogel dazu bestimmt sein, für die Ewigkeit bei Rick zu bleiben oder wird er wieder hinausfliegen? Rick und Chumlee prüfen einen signierten Harlem-Globetrotters-Basketball aus dem Jahr 1978.
Welche Auswirkungen hat der Klimawandel? Wie viel Zeit bleibt uns noch? Was können wir tun, um der Krise entgegenzuwirken? Das sind bedeutende Fragen unserer Zeit. Clara Pfeffer und Maik Meuser klären im "Klima Update Spezial" nicht nur über den Klimawandel auf, sondern bieten auch konkrete, nachhaltige Lösungsansätze.
Rick und Corey begutachten ein unrestauriertes BSA-Motorrad aus dem Zweiten Weltkrieg zu. Rick und Chumlee entdecken später ein Paar Roberto-Clemente-Prototyp-Sneaker. Können sie sich den Deal sichern oder ist es nicht der richtige Fit?
Zecken sind nicht nur für Menschen gefährlich. Deshalb müssen die Schlagen geimpft werden. Alle Pfleger sind dabei, denn die Riesenschlagen sind zwar ungiftig, aber sie können beißen, sind schwer und haben Kraft. Außerdem müssen die Pfleger den Überblick behalten, denn keine Schlange soll doppelt geimpft werden.
Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Was wie ein kalifornisches Feriendorf aussieht, war einst eine Garnison für US-Soldaten - vom amerikanischen Bürgerkrieg über die Indianerkriege bis hin zu den beiden Weltkriegen. Außerdem: Wie baut man in Mexico im 16. Jahrhundert ohne Holzgerüst ein 48 Kilometer langes Aquädukt? Was, außer dem russischen Winter, erschwerte Napoleon und seiner "Grande Armee" 1812 das Leben auf dem Weg nach Moskau und zurück? Und: Was hat ein Staudamm in Wales mit den "Dam-Bustern" zu tun?
Die Erde war und ist schon immer ein wilder Ort. Das Leben muss seit jeher mit den wechselnden Bedingungen zurechtkommen. Doch die Herausforderungen sind heute größer als je zuvor. Dirk Steffens stellt sich eine der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie wird der Mensch die wachsende Dynamik des Planeten meistern? Bisher hat das Leben immer einen Weg gefunden, vor großen Veränderungen, sogar Katastrophen in der Vergangenheit zu bestehen. Unsere Erde, so ruhig sie auch von außen erscheinen mag, ist ein wilder Ort. Angetrieben von inneren und äußeren Kräften, ist sie dynamisch und ständig in Bewegung. Die Gewalten aus der Tiefe brechen sich in Form von Naturkatastrophen immer wieder Bahn. Landschaften haben sich über Jahrmillionen geformt, Stoff - und Energiekreisläufe entwickelt. Ihr heutiges Gesicht und ihre Bewohner sind das Produkt ihrer wilden Natur. In dieser Folge geht Dirk Steffens der Frage nach, mit welchen Strategien das Leben gelernt hat, auf die seit Anbeginn natürlichen dynamischen Herausforderungen unseres Planeten zu reagieren. Der Blick ins Tierreich zeigt, dass eine besondere Strategie immer erfolgreich war: Dem Leben gelingt es, sich selbst stabile Verhältnisse und Lebensräume zu schaffen, und die wilden, sich stetig wandelnden Bedingungen des Organismus Erde zu überwinden. Pflanzen haben verblüffende Techniken entwickelt, um sich an extreme Bedingungen anzupassen. Dirk Steffens entdeckt, wie es ein Wüstengewächs wie die Nara schafft, nicht nur an einem der trockensten Orte der Welt zu überleben, sondern auch noch saftige Melonen zu produzieren. Waldelefanten als "Architekten des Dschungels" haben die Fähigkeit entwickelt, ihren undurchdringlichen Lebensraum ständig zu bearbeiten. In Gruppen durchpflügen sie regelrecht ihren Lebensraum und machen das Dickicht nicht nur für sich selbst bewohnbar. Damit sichern die Dickhäuter dem Wald selbst das Überleben. Termiten sind grandiose Baumeister. Sie errichten mannshohe Wohntürme, die im Verhältnis für die Tiere so groß sind wie die Zugspitze für einen Menschen. Dirk Steffens erforscht, wie sich die Verwandten der Schaben mit ihren Städten aus Erde, Speichel und Kot von den widrigen Bedingungen ihrer Umgebung weitgehend unabhängig gemacht haben. Neben der biologischen Anpassung wurde schließlich die Fähigkeit, Erfahrungen von Generation zu Generation weiterzugeben, zu einer Erfolgsstrategie. Dirk Steffens beobachtet, zu welchen Fertigkeiten es unsere nahen Verwandten, die Schimpansen, gebracht haben. Die Strategie, sich weitgehend von den natürlichen Kreisläufen unseres Planeten zu entkoppeln, hat der moderne Mensch zur Perfektion getrieben. Er hat es als einziges Tier geschafft, alle Lebensräume zu zähmen, sich alle Welten der Erde eigen zu machen, auch die kältesten und heißesten Regionen zu besiedeln. Er verändert und gestaltet sie; Städte und Zivilisation sind Resultate der Anstrengungen, den wilden Planeten zu bändigen. Doch das hat nun Konsequenzen für den Organismus Erde: Der Energiehunger kann uns jetzt zum Verhängnis werden. Es droht ein Zustand von zunehmender Instabilität. Die Berichte aus der Klimaforschung sind unmissverständlich: Die Ergebnisse einer großen Arktis-Expedition, der "Polarstern"-Mission, sind alarmierend. Dirk Steffens begibt sich auf die Suche nach einer Antwort auf die Frage, was wir der neuen Dimension des Wandels entgegenstellen können. Denn ganz hoffnungslos scheint es nicht: Als einzige Art auf der Welt sind wir in der Lage, unsere Zukunft selbst zu bestimmen. Wie wird der Mensch seine besonderen Fähigkeiten nutzen?
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban versucht das Regime, Afghanistan touristisch zu öffnen. Während das Auswärtige Amt vor Reisen ins Land warnt, entdecken immer mehr internationale Gäste das vermeintlich unzugängliche Land. ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker kehrt zurück nach Afghanistan, über das er seit 2010 berichtet hat. Als Teil einer internationalen Reisegruppe bewegt er sich zwischen Gastfreundschaft, Propaganda und den Folgen eines Regimes, das Frauen und Mädchen massiv in ihren Freiheiten einschränkt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan - und warum? Der Film beleuchtet die Grauzonen zwischen Neugier und Verantwortung, Boykott und Annäherung und stellt die Frage: Kann Reisen politische Wirklichkeit sichtbar machen?
Ein Brief des Piloten Eddie Rickenbacker aus dem Ersten Weltkriegs flattert ins Geschäft. Danach wirft Corey einen Blick auf einen Offiziersstock aus dem Jahr 1865. Wird er die großen Geschütze auffahren, um den Deal zu machen?
Mit Rick Harrison, Corey Harrison, Richard Harrison, Austin "Chumlee" Russell
Ihre Sendungen sind Straßenfeger und sorgen für Gesprächsstoff. Ihretwegen versammeln sich ganze Familien vor der Glotze: Deutschlands große Showmaster - unvergessene Fernsehlegenden. Ob "Wetten, dass..?", "Dalli Dalli", "Ein Kessel Buntes", "Einer wird gewinnen" oder "Am laufenden Band": "Terra X History" zeigt kleine und große Showmomente aus der Geschichte der Fernsehunterhaltung in Ost und West - von den Anfängen in den 50ern bis heute. Die Ausschnitte von damals bergen viele kollektive Erinnerungen an Deutschlands große Showmaster wie Peter Frankenfeld, Hans-Joachim Kulenkampff, Hans Rosenthal, Wim Thoelke, Helga Hahnemann, Rudi Carrell und Thomas Gottschalk. Im Mittelpunkt stehen die Persönlichkeiten, Spielverläufe, Pannen, Lacher und Aufreger. Während man sich im Westen zunächst an amerikanischen Vorbildern orientiert, versucht man sich im Osten an einer Mischung aus Show und Politik. Die Unterhaltungssendung "Da lacht der Bär" ist anfangs noch gesamtdeutsch angelegt, auch West-Künstler dürfen auftreten. Im bundesdeutschen Fernsehen etabliert Peter Frankenfeld mit "1:0" seine erste Spielshow - der Urknall der (west-)deutschen Unterhaltungssendungen. Das groß karierte Jackett wird sein Markenzeichen - er selbst zur Legende. Mit Hans-Joachim Kulenkampffs "Einer wird gewinnen" beginnt die Epoche der großen Samstagabendshows im deutschen Fernsehen. Ihm folgen Rudi Carrells "Am laufenden Band" und "Wetten, dass..?" mit Frank Elstner, später mit Thomas Gottschalk. In der DDR wird ab 1972 "Ein Kessel Buntes" zur beliebtesten Fernsehshow, in der auch internationale Stars wie ABBA auftreten. In der Dokumentation kommen Größen aus der Showbranche zu Wort, darunter Frank Elstner, Carmen Nebel und Johannes B. Kerner. Sie berichten sehr persönlich über Wetten und Spiele, denkwürdige Auftritte und unvergessene Fernsehmomente.
Überall auf der Welt bilden Pflanzen die Lebensgrundlage für alle höheren Organismen. Doch wie funktioniert das im ewigen Eis der Polarregionen? "Grünes Eis" steht dabei an zentraler Stelle, denn dahinter verbirgt sich eine Art mikroskopischer Wald auf der Unterseite des Polareises, der eine ganze Nahrungskette in Gang setzt.
Die Pawn Stars staunen über einen Druck, der möglicherweise vom Renaissance-Meister Raphael stammt. Da es sich um eines der seltensten Stücke handeln könnte, das der Laden je gesehen hat, ist Rick sofort hellhörig. Corey begutachtet indes eine Ibanez-Gitarre aus den 1970er-Jahren.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
"Bergretter"-Darsteller Sebastian Ströbel reist in die Arktis, eine der lebensfeindlichsten Regionen der Erde. Er geht jagen mit Ureinwohnern, trifft Wissenschaftler und starke Frauen. Der eisige Polarwinter in Grönland zeigt Sebastian mit einem arktischen Sturm seine Grenze auf. Und wie findet hier die Inuit-Familie Kunuk ihren Platz zwischen Tradition und Moderne? Und wie halten es Spitzenwissenschaftler an diesem unwirtlichen Ort aus? Im April schlägt sich Sebastian über zugefrorene Seen und Berge in den abgelegenen Südosten durch. Im Hundeschlitten durchs Eisbärengebiet. Straßen gibt es in Tinit - der Siedlung am Fjord - nicht. Aufgrund des Treibeises ist monatelang kein Versorgungsschiff gekommen. Wie leben die 87 Menschen in Tinit? Den einzigen Supermarkt verlässt der Vegetarier Sebastian jedenfalls hungrig. Während der Robbenjagd mit Jäger Salo Kunuk erlebt Sebastian, wie sich das Überleben der Ureinwohner in der Arktis verändert. Trotz seiner Urangst vor kaltem Wasser wagt sich Sebastian im Kajak zu den Eisbergen. Auswanderer Max aus Marseille wurde von den Inuit mit offenen Armen empfangen. Inzwischen ist der Franzose Lehrer der Dorfschule und baut mit seinen Schülern traditionelle Kajaks. Gelingt es Salo und Max die Jahrtausende alte Lebensweise der Inuit ins 21. Jahrhundert zu retten? Geografin Laura Schmidt nimmt Sebastian auf dem Schneemobil zur österreichischen Sermilik-Forschungsstation mit. Doch sie geraten in ein White Out. Beiden ist klar, dass bei so einem Sturm keine Rettungshubschrauber fliegen können. Völlig auf sich allein gestellt, dürfen sie nicht die Orientierung verlieren. Seit einem Jahr versuchen Physiker Andreas Trügler und Glaziologe Wolfgang Schöner von der Uni Graz ihre Station in Betrieb zu nehmen, doch durch die polaren Bedingungen verzögert sich die Inbetriebnahme immer weiter. Übernachtet wird in der Station nebenan von der Uni Kopenhagen. Fließend Wasser und Spültoilette gibt es genauso wenig wie in Tinit. Polarforschung ist kein Ponyhof, Sebastian tut fast kein Auge zu. Alarmierend ist der Zustand des Inlandeises, das ungefähr 80 Prozent von Grönland bedeckt. Denn wenn der drei Kilometer dicke Eispanzer komplett schmilzt, könnte der Meeresspiegel über sieben Meter steigen. Sebastian spricht mit den Forschern über ihre Messergebnisse. In der Hauptstadt Nuuk bekommt Sebastian zu spüren, dass Grönland ein Spielball geopolitischer Interessen ist. Seit US-Militärmaschinen unangekündigt am neuen Flughafen gelandet sind, werden Trumps Grönland Ambitionen als ernsthafte Bedrohung empfunden. Die einheimische Aviaja Fontain ist Teil der einheimischen MAGA-Bewegung, was in Grönland mit "Make Amerca Go Away" übersetzt wird. Ginge es nach der Inuit-Familienpolitik der ehemaligen dänischen Kolonialmacht, wäre Aviaja gar nicht auf der Welt. Bis in die 1970er Jahre wurden 4000 grönländischen Frauen und Mädchen ohne ihr Wissen Spiralen eingesetzt. Aviajas Mutter Hedvig war eine von ihnen. Trotzdem wurde sie später noch Mutter, doch die Traumata sitzen tief in der Familiengeschichte. In Grönland hat Sebastian am eigenen Leib erfahren, wie hart das Überleben in der Arktis sein kann. Aber wie muss das erst im Polarwinter, bei Minusgraden und Dunkelheit sein? Auf einer weiteren Reise wagt sich Sebastian zu einer der nördlichsten Siedlungen der Welt. Auf Spitzbergen geht im November die Sonne drei Monate lang nicht auf und es gibt mehr Eisbären als Menschen. Ein Hotspot des Klimawandels - denn die Insel weit nördlich des Polarkreises erwärmt sich schneller als der Rest der Welt. Doch was wird Sebastian von den Spitzenwissenschaftlern in der Forschungsstation des Alfred-Wegener-Instituts über unser Wetter in Europa lernen? Mit Stationsleiterin Alex Eickelmann und der preisgekrönten Polarfotografin Esther Horvath stapft Sebastian durch die Tundra, um Schneeproben zu nehmen. Im Sturm geht es durch den tiefen Schnee umgeben von 3000 Eisbären, an der Seite von zwei starken Frauen.
Das Turiner Grabtuch gehört zu den heiligsten Objekten des Christentums - und ist zugleich eines seiner größten Rätsel. Die geheimnisvolle Reliquie fasziniert Gläubige und Wissenschaftler gleichermaßen. Zeigt sie tatsächlich das Antlitz Jesu oder verbirgt sich dahinter ein mittelalterlicher Geniestreich? Außerdem: Warum Großstadtpendler dank Comicheld Buck Rogers schon bald mit dem Jetpack abheben könnten. Und: Ein goldener Fund offenbart die Rauschrituale des Reitervolks der Skythen.
Das Savoy in London, das Atlantic in Hamburg oder das Waldorf-Astoria in New York sind mehr als nur Luxushotels. Es sind Schauplätze der Geschichte und Bühnen menschlicher Schicksale. "Terra X History" blickt hinter die Fassaden der legendären Luxusherbergen. Der Film erzählt die erstaunlichen Geschichten ihrer Gründer und Gäste: Ob gekrönte Häupter, Schauspieler oder Politiker - Grandhotels ziehen prominente Besucher seit jeher an.
Eisklettern auf dem größten Gletscher Europas, schnorcheln zwischen der eurasischen und der amerikanischen Kontinentalplatte und eine Geländewagentour auf einen aktiven Vulkan - die Filmemacher Nina Heins und Jonas Weinhold stürzen sich ins Abenteuer Island.
Von Zushi bis Tokio: Madars Apse trifft Kento Yoshioka und die kreativen Köpfe hinter Evisen und Tightbooth, wo Japans Underground-Skateszene pulsiert.
Weil ihr Eigenheim einfach nicht fertig werden will, leben Dana und ihre drei Kinder seit einem Jahr aufgeteilt bei Verwandten. Als auch ein eingeschalteter Anwalt den Fall nicht klären kann, nehmen sich die "Bauretter" der Sache an.
Mal sind sie lustig, mal nervig, mal sexistisch, mal eine Frechheit: Werbespots! An manche erinnern wir uns gern, bei anderen staunen wir, was einmal gang und gäbe war. "Das war dann mal weg" taucht ein in die Welt der Reklame. Einige Werbegesichter der letzten Jahrzehnte kennen wir noch gut: den Melitta-Mann, Dr. Best und seine Tomate oder die burschikose Klementine mit ihren Tipps für den Haushalt. Werbung spiegelt immer die Gesellschaft wider, schaut dem Volk gewissermaßen "aufs Maul". Das gilt auch für die Rolle der Frau und ihr Bild in der Werbung. In den 1950ern kümmert sich die adrette Hausfrau ums schöne Heim und das Familienglück, während der Mann wichtig ist und seine Karriere verfolgt. In den 1970ern wird die Kleidung freizügiger oder fällt gleich ganz weg. Sexismus und Stereotypen werden zum festen Bestandteil der Werbung. Eine große Veränderung lässt sich auch im Bereich der Zigaretten- und Tabakwerbung beobachten. Einst warben das lustige HB-Männchen für Entspannung oder Cowboys für Abenteuer. Inzwischen ist das Image des Rauchens ein völlig anderes und Werbung nur noch unter Auflagen oder gar nicht mehr möglich. "Das war dann mal weg" erzählt außerdem die Geschichte der Litfaßsäule, die nach und nach aus dem Stadtbild verschwindet, und erinnert an Knibbelbilder. Die konnte man in den 1980ern aus den Deckeln von Colaflaschen pulen und sammeln. Diesmal wieder charmant kommentiert von den Schauspielern Anneke-Kim Sarnau, Rhea Harder-Vennewald und Florian Martens. Die Reihe "Das war dann mal weg" spürt Dingen nach, die früher einmal unseren Alltag bereichert haben, genial und unverzichtbar erschienen. Heute sind sie verschwunden. Was ist daraus geworden?
Die Ruinenstadt Nan Madol wurde aus vielen Tonnen massiven Gesteins gebaut. Könnten die lokalen Legenden der Wahrheit entsprechen, dass seltsame Wesen dieses massive Gestein aufgetürmt haben? Könnten die mächtigen magnetischen Anomalien vor Ort ein Resultat extraterrestrischer Technologie sein?
Wo uns Touristen niederrennen - Übertourismus in Österreich
2026
45'
Orte wie Salzburg oder Hallstatt leben auch vom Tourismus. Doch auf die Massen, die dort jeden Sommer durchziehen, blicken viele skeptisch, denn die ortsansässige Bevölkerung zahlt den Preis in Form höherer Lebenshaltungskosten, eingeschränkter Verfügbarkeit über das Gut "Heimat", dazu Lärm, Stau, Stress und Abfallberge. In der Stadt Salzburg fordern inzwischen selbst Hoteliers einschneidende Maßnahmen.
Zu groß, zu breit, zu schwer: Mario Tänzer hat sich für sein Museum Teile eines U-Boots gesichert, das 106 Jahre lang auf dem Grund der Nordsee lag. Die gesamte Ladung auf einmal von Cuxhaven in den Harz zu transportieren, ist nicht möglich. Deshalb tritt in dieser Folge zunächst das Heck von U16 die 400 Kilometer lange Reise an. Baumaschinenexperte Marcus Thiel möchte sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Er will noch einmal eine Walze fahren. Und Werner Waalkes baut aus in Kisten verstauten Einzelteilen einen Willy's Jeep Hotchkiss M201 zusammen.
Ein gruseliges Grab in Polen gibt Rätsel auf: Das Skelett einer Frau ist mit einer Sichel durchbohrt und weist im Mundbereich grüne Verfärbungen auf. Offenbar spielt Aberglaube dabei eine wichtige Rolle: Hielt man die Frau für eine Hexe oder Untote? Außerdem: Eine goldene Spionage-Kapsel aus dem Kalten Krieg half womöglich dabei, einen apokalyptischen Showdown zu verhindern. Und: Enthüllt die hölzerne "Shakespeare-Mangel" wirklich sensationelle Geheimbotschaften in den Dramen des Dichterfürsten?
Vom Schafberg oder vom Zwölferhorn eröffnet sich ein sensationeller Blick über das Panorama des Wolfgangsees. Von etwa 1.800 Metern Höhe blickt man auf einen der größten Seen Österreichs herunter und erlebt das sommerliche Ambiente dieser typischen Alpenregion. Für ORFIII Landleben hat Gestalter Christian Papke diese Region filmisch bereist und zeigt wie hier der Alltag zwischen Landwirtschaft, Tradition und Tourismus verläuft.
"Bergretter"-Darsteller Sebastian Ströbel wagt das Abenteuer seines Lebens: Dunkelheit, Minusgrade und arktische Stürme - eine Expedition zu den Menschen in geheimnisvoller Polarnacht. Im Schneesturm versucht Sebastian mit Samí Nils Rentieren in den Bergen zu finden. Wie kämpfen die Ureinwohner um Identität und Zukunft? Und wie nimmt man eine Schneeprobe in einem Eisbärengebiet? Wie kommen Polarforscherinnen mit der ewigen Dunkelheit klar? Auf Spitzbergen wagt sich Sebastian in eine Welt ohne Sonne, denn in der Polarnacht geht die hier drei Monate lang nicht auf. Aber warum übt das auf Spitzenwissenschaftler aus aller Welt eine magische Anziehungskraft aus? Der Archipel im dunklen Nordpolarmeer ist ein Hotspot des Klimawandels. Und was wird Sebastian in der AWIPEV Forschungsbasis über unser Wetter in Europa lernen? Sebastian taucht ein in die Welt der Polarwissenschaft, geht auf Expeditionen in den dunklen Fjord und die verschneite Tundra. Er spürt, dass alle voller Wissbegierde fieberhaft forschen, um unseren Planeten zu retten. Das schweißt die Forschungselite zusammen. Aber was macht Kälte, Dunkelheit und Isolation mit den Menschen? Womit haben die Helden der Arktis unter diesen Extrembedingungen zu kämpfen? Um Schneeproben zu nehmen, traut sich Sebastian mit Stationsleiterin Alex Eickelmann aus der vermeintlich sicheren Forschungsbasis raus. Auf Spitzbergen leben mehr Eisbären als Menschen: rund 3000. Zur Eisbärenwache hat Sebastian mit der preisgekrönten Polarfotografin eine zweite starke Frau mit am Start. Was verrät uns der unberührte Schnee mitten im Bärenhabitat? Und was hat die Botschaft aus dem Herzen der Arktis für Rentiere zu bedeuten? Wenceslas Marie-Sainte ist für sieben Monate hier. Der Ingenieur des Atmosphären-Observatoriums wünscht sich nichts sehnlicher, als von Politik und Gesellschaft Gehör zu finden. Als Sebastian versucht mit dem Franzosen einen Wetterballon steigen zu lassen, bläst der arktische Wind noch heftiger. Wird Sebastians Kautschukballon die Stratosphäre erreichen? Oder beim Start im arktischen Sturm platzen? Der "Bergretter"-Darsteller stellt sich seiner Urangst vor kaltem Wasser und testet mit der Wissenschaftscommunity Spezialanzüge. Im eiskalten Polarmeer drohen Erfrierungen und Bewusstlosigkeit. Ist Sebastians Trockenanzug wirklich wasserdicht? Ny-Ålesund ist eine der nördlichsten der Siedlungen der Welt und von jeher Schauplatz für Pionierleistungen. Roald Amundsen ist 1926 hier zu seiner erfolgreichen Nordpolexpedition aufgebrochen. Polarforscherinnen hingegen waren im 20. Jahrhundert ein absolutes No-Go. Sebastian assistiert Arktis-Fotografin Esther, die Basis-Chefin Alex Eickelmann porträtiert. Mit ihrer Fotoserie "Stars of the Polarnight" möchte Esther für mehr Emanzipation in der Arktis sorgen. Im Norden von Norwegen versucht Sebastian mit Samí Nils Peter Gaup Rentiere aus den rauen Bergen im Norden zu finden. Aufgrund des Klimawandels muss er inzwischen seine halbwilde Herde zufüttern. Nils versucht Sebastian seine Kultur mit einem zahmen Rentier und Schlitten zu vermitteln. Doch leider ist das gefräßige Ren das störrischste Rentier nördlich des Polarkreises. In den Bergen geraten beide mit ihren Schneemobilen in einen Sturm. Sebastian beginnt zu begreifen, dass die Arktis bei Sturm, Kälte und Dunkelheit keine Fehler verzeiht. Werden sie die Rentierherde finden? Grenzkonflikte betreffen nicht nur Weidegebiete, sondern auch die NATO-Nordflanke. Sebastian möchte herausfinden, wie die Menschen an der norwegisch-russischen Grenze leben. In Kirkenes - im Nordosten Norwegens - beschleicht ihn im Atomschutzbunker ein Gefühl der Beklemmung. Theaterleiter Evgeny Goman aus Murmansk steht seit über zwei Jahren unter Beobachtung von Putins Geheimdienst FSB, er lebt inzwischen in Norwegen. Als Familienmensch geht es Sebastian nahe, dass der Theatermacher nicht seine Mutter jenseits der Grenze sehen kann. Aber es gibt auch Hoffnung: Das russisch-norwegische Künstlerkollektiv Terminal B.. Gelingt es mit grenzüberschreitenden Aktionen Brücken zu bauen? Zum Abschluss seiner Arktisreise möchte Sebastian unbedingt Polarlichter sehen. In der Fjordlandschaft mit Hundeschlitten und Zelt. Und wenn das jemand richten kann, dann Renate Paulsen: Hundezüchterin, Musherin, Ex-Soldatin und Geophysikerin. Eigentlich liegt hier immer Schnee, doch der ist vor einer Woche geschmolzen. Ob ohne Schnee was geht mit Renates Alaskan Huskys? Ist Sebastians großer Traum von Polarlichtern zum Scheitern verurteilt?