Tigerhaie und Weiße Haie zählen zu den größten und gefährlichsten Vertretern ihrer Art. Doch ein Zusammentreffen mit diesen Raubtieren ist äußerst selten. Im Januar 2019 gelingt es Unterwasserfotografen, Aufnahmen von "Deep Blue" zu machen. Das Tier gilt bis heute als einer der größten Weißen Haie weltweit.
Das erfolgreichste Team der NHL: Die "Montreal Canadians" haben mit 24 Stanley-Cup-Siegen Eishockey-Geschichte geschrieben. Seine erfolgreichste Zeit hatte das Team zwischen 1952 und 1979. Im Laufe der Jahre standen viele spätere Hall-of-Fame-Größen für den Club auf dem Eis - wie zum Beispiel Jean Béliveau, Henri Richard und Yvan Cornoyer. Die Originalunterschriften dieser Ausnahmesportler könnten "Koffer-Jäger" Mark in dieser Folge eine Menge Geld einbringen, denn echte Fans zahlen für signierte Sammlerstücke horrende Preise.
Tüftel-Experte Kersten baut mit seinem Sohn Kevin seit Jahren erfolgreich Feuerwehr-Modelle, die sowohl mit Wasser als auch mit Schaum bis zu 1,50 Meter hohe Flammen bekämpfen können. Und für das Duell haben sich die Hobby-Bastler ein echtes Hightech-Vehikel ausgesucht: das Sonderlöschfahrzeug SLF 4000/250 im Maßstab 1:14. Eduard und sein Partner Jan halten mit einem voll funktionsfähigen amerikanischen Fire Truck mit ausziehbarer Drehleiter dagegen. Haben die Teams bei den anspruchsvollen Projekten die Technik im Griff?
In dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen. Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch. Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit. Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünte Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich "Garten". Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium. Eine interessante Facette sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet. Letzte Station der filmischen Reise ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat.
Das Pelagos-Schutzgebiet im Mittelmeer ist eine sichere Zuflucht für Wale und Delfine. Hier sind die bedrohten Tiere sicher vor den Schleppnetzen der Fischereiflotten, aber auch vor anderen Gefahren. So konnte sich das Gebiet zu einem der artenreichsten Meeresgründe der Welt entwickeln.
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
Von Rekordversuch bis Supersportwagen - in dem Automagazin dreht sich alles rund um des Deutschen liebstes Kind. Die wöchentliche Sendung präsentiert die neuesten Modelle und aktuelle Technik-Trends. Ob Geländewagen mit Spezial-Panzerung, Familienkutsche oder Mittelklassewagen, jedes Fahrzeug wird genau unter die Lupe genommen.
Alarmstufe Rot auf dem Atlantik: Der schwer bewaffnete Flugzeugträgerverband Carrier Strike Group 8 trainiert auf hoher See für den Ernstfall. Ziel des vierwöchigen Manövers, an dem insgesamt 7.000 Marinesoldaten teilnehmen, ist die taktische Optimierung des Kampfschiffverbandes für kommende heiße Einsätze. Das Herzstück der Flotte ist der 333 Meter lange Flugzeugträger USS Harry S. Truman - bewacht von mehreren Zerstörern und einem Aufklärungsschiff der Bundeswehr, der Fregatte Hessen.
Sie sollte um die Jahrtausendwende stillgelegt werden: die Nebenbahnstrecke zwischen Engstingen und Schelklingen. Doch die Schwäbische Alb-Bahn hatte nun schon ihr 125. Jubiläum.
Dass es die Schienentrasse über die Münsinger Alb überhaupt noch gibt, ist enthusiastischen Eisenbahnfreunden zu verdanken. Die gründeten vor 15 Jahren den Verein "Schwäbische Alb-Bahn", aus dem fünf Jahre später die Betriebsgesellschaft gleichen Namens hervorging.
Und so konnte der Bahnverkehr aufrechterhalten werden. Um das 125. Jubiläum gehörig zu feiern, kam auch eine der originalen Dampfzahnrad-Loks, die "97 501", hoch auf die Alb geschnauft. Und zwar über die Geislinger Steige, da die Schienen an der Honauer Steige 1970 rausgerissen wurden. Ein mächtiger Umweg für die fast 100-jährige Lok. Der Film dokumentiert die spannende Fahrt der "97 501" und die Geschichte der Schwäbischen Alb-Bahn.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Handschrift Mord
42. Folge
D, USA 1995
50'
Seit Jahren jagt die Polizei den brutalen Serienkiller Faryion Wardrip, der in seiner Gemeinde Olney in Texas als vorbildlicher Bürger gilt. Er ist verheiratet, hat einen guten Job und unterrichtet in der Sonntagsschule. Erst durch DNA-Spuren, die man auf einem weggeworfenen Pappbecher findet, kommt man Wardrip auf die Schliche. In einem zweiten Fall sucht die Polizei den Mörder zweier Jungen, deren gefesselte Leichen identische Wunden aufweisen.
Wenn Fundgegenstände versteigert werden, sind Billy, Valerie und Mark in ihrem Element. Sie reisen von Auktion zu Auktion - immer auf der Suche nach den besten Deals. In dieser Folge gehen die "Koffer-Jäger" in Quebec auf Beutejagd. Die Stadt war eine der ersten Siedlungen Nordamerikas. Sie wurde vor über 400 Jahren am Sankt-Lorenz-Strom gegründet und war die Hauptstadt von Neufrankreich. Der europäische Charme ist dort noch immer allgegenwärtig. Außerdem ist Quebec reich an Geschichte - dieser Umstand ist bare Münze wert.
Frankfurt 2012: Ein 76-jähriger Rentner wird Opfer eines brutalen Mordes. 18 Jahre zuvor werden ein Betreiber-Ehepaar eines Bordells und vier Prostituierte ermordet. Was steckt dahinter? Kommissar Bernd Juchems muss den Mord an dem getöteten 76-jährigen Rentner lösen, der Fall wird vom Frankfurter Staatsanwalt Peter Köhler bearbeitet. Er bekommt Hilfe aus dem Hessischen Landeskriminalamt, von dem DNA-Experten Harald Schneider. August 1994 in Frankfurt am Main: In einer Villa im Frankfurter Westend liegen sechs Tote. Alle Opfer wurden erdrosselt. Ein solcher Fund gehört auch für erfahrene Polizisten nicht zum Tagesgeschäft. Brisant: Der Tatort ist ein stadtbekanntes Bordell. Die Opfer: vier Prostituierte und das Betreiber-Ehepaar. Einige lagen zugedeckt im Bett, es sah aus, als ob sie schliefen. Die Nachricht von dem rätselhaften Sechsfachmord verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Über Organisierte Kriminalität, ein Killerkommando und die Russen-Mafia wird spekuliert. Die ermordeten Prostituierten waren Russinnen, die Strangulation mit Elektrokabeln wurde als "osteuropäische Handschrift" gesehen. Oder steckt hinter der Tat doch nur die Verdeckung eines gewöhnlichen Einbruchs?
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
Die engagierte Jugendamt-Mitarbeiterin Silke Kraft ist sich sicher, dass Robert Günther ihr eine Glaskugel in den Rücken geworfen und ihr damit fast die Wirbelsäule gebrochen hat. Sie hatte dem Vater des neunjährigen Nick offen gesagt, dass sie sich vor Gericht dagegen aussprechen wird, dass Nick weiterhin bei ihm lebt. Daraufhin sei der Angeklagte ausgerastet. Sagt sie die Wahrheit, oder will sie sich an dem betuchten Mann rächen, weil er sie abblitzen ließ?
Josh Gates packt seine Koffer für einen Trip nach Montana, wo der einstige Sheriff Henry Plummer eine große Ladung Gold versteckt haben soll. Er erforscht versteckte Höhlenlabyrinthe und wird Zeuge einer Minensprengung.
Ecuador gehört zu den artenreichsten Ländern der Erde: Vom Amazonas-Regenwald auf der Ostseite der Anden hinauf zu den über 5.000 Meter hohen Vulkangipfeln über den Westhang der Anden bis zu den vorgelagerten Galapagosinseln - der auf Tierfilme spezialisierte Regisseur Ronan Fournier-Christol nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine spannende Reise durch Ecuador.
In der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben. Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster - der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ein Ort christlicher Einkehr und Askese. Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch "Weiße Stadt" genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann. Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe "Totes Meer" ist auf dem besten Weg, zu verschwinden. Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel.
Fjorde im Südwesten, Hochgebirge in der Landesmitte und menschenleere Strände an der Westküste - die Südinsel Neuseelands ist ein Naturparadies. Hier überwinden Züge spektakuläre Strecken vom Pazifischen Ozean bis zu den Bergen der Südalpen. Doch der Süden ist auch Erdbebengebiet und nicht überall kommt der Zug hin.
Im Fokus stehen jeweils Ortschaften mitten in Brandenburg mit unter 2000 Einwohnern. Bereits seit März 1993 zieht der "Landstreicher" umher und berichtet über das Leben der Menschen abseits der Städte.
Auf die Rigi, den Schweizer Berg, führen zwei Zahnradbahnen. Die Vitznau-Rigi-Bahn an der Südseite fährt zum Gipfel mit Blick auf den Vierwaldstätter See.
Die roten Triebwagen transportieren Personen und Güter auf die autofreie Rigi. Die blauen Triebwagen der Arth-Rigi-Bahn fahren an der Nordseite vorbei an steilen Felswänden und Wasserfällen ebenfalls zum Gipfel.
Neben den roten und blauen Zügen fahren historisch wertvolle und seit 2022 auch moderne in Weiß-Bronze. Triebwagen Nr. 6 der Arth-Rigi-Bahn ist das älteste funktionstüchtige Zahnradbahn-Elektrofahrzeug der Welt und das farbliche Vorbild für die neuen Gelenktriebwagen. Zu besonderen Anlässen fahren alle historischen Züge den Berg hinauf, allen voran die Lok 7, die einzige fahrtüchtige Zahnrad-Dampflok mit Stehkessel. Für die Mitarbeiter der Rigi-Bahnen eine technische und logistische Herausforderung, der sie sich mit Herzblut stellen.
Die Zahl der Weißen Haie vor den Küsten Südafrikas geht stetig zurück. Zum einen werden die Raubtiere selbst zur Beute von Orcas, zum anderen finden sie nicht mehr genug Nahrung in den überfischten Gewässern. Chris Fallows und andere Experten erkunden das Gebiet um Mossel Bay, wo Weiße Haie noch immer anzutreffen sind.
In dieser Folge liefern sich die "Koffer-Jäger" in Halifax einen heiß umkämpften Bieterwettstreit. Die kanadische Hafenstadt in der Provinz Nova Scotia ist von der Seefahrt und militärischer Logistik geprägt. Dort wurden viele Opfer der Titanic-Katastrophe begraben. Originalgegenstände, die sich einst auf dem berühmten Passagierschiff befanden, das bei seiner Jungfernfahrt im Jahr 1912 südöstlich von Neufundland mit einem Eisberg kollidierte und anschließend im Nordatlantik versank, könnten die erfahrenen Schnäppchenjäger garantiert mit Profit weiterverkaufen.
Lyonel Feininger - Ein Künstler zwischen den Welten
45'
Lyonel Feininger, ein Einzelgänger der klassischen Moderne, entzieht sich klaren Kategorisierungen. Weder US-amerikanischer noch deutscher Künstler, leitete er am Bauhaus die Druckwerkstätten. Sein Werk entzieht sich einer klaren Zuordnung zum Kubismus oder Expressionismus. Die Dokumentation erkundet Orte wie Paris, die Dörfer rund um Weimar und die Ostseeküste, die ihn inspirierten und seine Entwicklung nachvollziehbar machen.
Berliner Nächte können nicht nur wild und lang sein, sondern auch ruhig und beinahe romantisch. Die nächtlichen Impressionen zeigen die Hauptstadt von einer ganz neuen Seite.
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
Inmitten von 28 Viertausendern thront erhaben einer der bekanntesten Berge der Welt - das Matterhorn: 4478 Meter hoch, einer der höchsten Berge der Alpen.
Das Bergdorf Zermatt ist untrennbar mit dem Matterhorn verbunden. Mitte des 19. Jahrhunderts lösten Engländer einen Run auf die Alpen aus, Erstbesteigungen waren in Mode gekommen. Edward Whymper war am 14. Juli 1865 der erste Mensch auf dem Matterhorn.
Das war eine Sensation, die Zermatt weltberühmt machte. Seit 1898 fährt von Zermatt eine Zahnradbahn auf den mehr als 3000 Meter hohen Gornergrat. Dort offenbart sich ein atemberaubender Blick auf die größte Touristenattraktion der Schweiz - das Matterhorn. Ohne Gornergratbahn wäre die Entwicklung Zermatts vom Kuhdorf zum internationalen Alpen-Hotspot nicht möglich gewesen.
Eine einzigartige Bahnfahrt durch die hochalpine Bergwelt im Sommer und Winter - mit Murmeltieren und Steinböcken in ihrem natürlichen Lebensraum.
Hautarzt als Serienkiller / Lehrerin von Schülern ermordet
5. Staffel
1. Folge
D 2008
20'
Der Fall der in Berlin von einem Freier schwer verletzten Prostituierten erinnert an einen Jahre zurückliegenden Fall, bei dem ein Hautarzt unter Verdacht geriet, dem aber nichts nachgewiesen werden konnte. In Lübeck wird die Lehrerin Elke B. in ihrer Wohnung ermordet. Es gibt keine Einbruchsspuren, und die Ermittlungen im Familienkreis verlaufen im Sande. Haben etwa einige ihrer Schüler mit dem Mord zu tun?
In Ungarn schließt sich Josh Gates drei Archäologen-Teams an, die sich der Suche nach der verschollenen Grabstätte von Attila dem Hunnenkönig verschrieben haben. Legenden und alte Schriften führen die Wissenschaftler vom Grund der Donau bis hinauf zu den Bergwäldern vor der Hauptstadt Budapest.
Die Reihe porträtiert Menschen, die sich nach christlichem Leitbild für andere engagieren oder schon Außergewöhnliches durchlebt haben. Begleitet werden sie dabei bei ihrem ganz gewöhnlichen Alltag.
Seit 1995 wird die Sendung Die Fernsehkanzel - auch als Arche TV bekannt - jede Woche ausgestrahlt. Neben einer Predigt der Pastoren Christian und Wolfgang Wegert beinhaltet das Programm spannende Interviews und Gesprächsrunden.
Als Philip zurück nach Meschede zieht und die Schreinerei seines Vaters übernimmt, ahnt er noch nicht, was auf ihn zukommt. Andreas, ein Mitarbeiter und Schützenbruder seines Vaters, kann sich mit seinem neuen Chef so gar nicht anfreunden! Und als Philip dann auch noch mit Charlotte - Andreas' Ex-Freundin - flirtet, ist es vorbei. Doch würde Andreas wirklich auf Philip schießen? Immerhin hat sein Ziehvater Hermann genauso viel Grund, dem Jungen eine Lektion zu erteilen.
Bruce ist Kult! "Koffer-Jäger" Mark hat auf der Auktion in Providence einen drei Meter großen Hai an Land gezogen. Mit der Disney-Pixar-Figur wurde der Kinofilm "Findet Nemo" beworben. Der erfahrene Schnäppchenjäger hat 1250 Dollar für das seltene Fundstück bezahlt, und da Mark mit seinem Truck angereist ist, stellt der Abtransport kein großes Problem dar. Bleibt nur noch die Frage: Wie viel Profit bringt ihm das Sammler-Objekt ein? Um den Wert des Großen Weißen zu taxieren, trifft sich Mark mit "Toyhunter" Jordan Hembrough.
Im Januar 2014 wird im ägyptischen Abydos eine durchwühlte Krypta mit einer zerlegten Mumie entdeckt. Den kostbaren Wandmalereien zufolge muss es sich um das Grab eines Pharao handeln. Der Name des Bestatteten ist Senebkai - doch weder er noch seine Dynastie oder überhaupt irgendein Pharao sind für den Zeitraum seines Begräbnisses überliefert. Wurde dieser altägyptische Herrscher aus der offiziellen Geschichte des alten Ägypten getilgt? Wer war Senebkai, und warum taucht er in keinem historischen Dokument auf? Auch auf der "Turiner Königsliste", einem altägyptischen Papyrus mit den Namen von Pharaonen, steht der Name nicht. Aber ein anderer Name wird genannt - ein Herrscher einer unbekannten Dynastie mit Sitz in Abydos. Könnte es sich dabei um Senebkai handeln? Die Entdeckung des Pharaonengrabs bestätigt diese Theorie. Forscher und Forscherinnen finden heraus: Senebkai regierte in einer chaotischen Zeit. Ägypten war tief gespalten, und der Pharao hatte viele Feinde. Der forensischen Untersuchung zufolge starb der König an einer schweren Schädelverletzung. Die Art der Wunde und die vom Feind vermutlich benutzte Waffe deuten darauf hin, dass Senebkai auf eine besondere Weise hingerichtet wurde, die Herrschern vorbehalten war. Möglicherweise führte der König einen Bürgerkrieg an. Ein rivalisierender Pharao aus Theben versetzte ihm möglicherweise den tödlichen Schlag. Doch warum wurde Senebkai aus der Geschichtsschreibung gelöscht, und wie konnte seine gesamte Dynastie in Vergessenheit geraten? Ein Team aus internationalen Ägyptologen und Forensikern begibt sich auf die Suche nach Antworten. Was hat es mit der sagenhaften versunkenen Stadt Kanopus auf sich - ist sie nur eine Legende, oder gab es sie einst wirklich? Was trug sich wirklich beim Kampf um Burnswark Hill zu, den die Römer mit vermeintlichen Geheimwaffen für sich entschieden? Und was ist der Grund für die unnatürlich deformierten Totenköpfe, die Archäologen auf einem alten römischen Friedhof in Ungarn entdecken? In der siebten Staffel der Reihe "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" gehen Forscherteams diesen und anderen Rätseln der Weltgeschichte auf den Grund.
Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen - in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien - getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden. Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapi-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt. Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt. In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa. Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte - und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert. Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden - perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und - kaum anders als heute - auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht. Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: "Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen."
Mit ihren sprudelnden Geysiren, dampfenden Seen und aktiven Feuerbergen ist die Nordinsel das vulkanische Herz Neuseelands. Der "Northern Explorer" ist der einzige Zug, der durch diese Wildnis fährt. Er verbindet Auckland mit der Hauptstadt Wellington - vorbei an Vulkanen und Urwäldern.
Rebecca Assif ist Pastorin in Hamburg-Wilhelmsburg. Sie predigt, tauft und versucht, einen Ort zu schaffen für Menschen, die sonst wenig Berührung mit Kirche haben. Wer sie auf der Kanzel erlebt, sieht eine selbstbewusste junge Frau, die anderen Menschen Halt und Orientierung gibt - Dinge, die ihr selbst lange gefehlt haben.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Am wichtigsten: Die Suche nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Frankfurt am Main / "Der Brautladen"
+ Wetzlar / "Marie Bernal"
+ Gütersloh / "Passion"
Der Megalodon soll das größte Raubtier des Planeten gewesen sein. Doch was ist mit dem Riesenhai passiert? Wissenschaftler vermuten, dass der Weiße Hai für das Aussterben des Monsters verantwortlich sein könnte.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Eine faszinierende Eisenbahnreise in die tief verschneite Welt des höchsten Berges des europäischen Kontinents, so kann man die Reise mit dem "Mont-Blanc Express" kurz beschreiben.
Ausgangspunkt ist das Städtchen Martigny im schweizerischen Wallis. Die internationale Verbindung führt über Chamonix bis St. Gervais-Le Fayet, rund 55 Kilometer durch das schweizerisch-französische Grenzgebiet.
Kurz hinter Martigny beginnt der Aufstieg in die Trient-Schlucht. Nur dank des Zahnradantriebes ist die schwindelerregende Kletterei über herrliche Gebirgsketten und vorbei an stattlichen Alpendörfern wie Salvan, Les Marecottes und Finhaut möglich.
Weiter geht die Fahrt im "Mont-Blanc Express" bis zur Haltestelle Le Châtelard-Frontière an der Grenze zu Frankreich. Auf der Fahrt nach Chamonix, dem Austragungsort der ersten Olympischen Winterspiele 1924, schiebt sich immer wieder der überwältigende Blick auf den Mont Blanc ins Bild. Das Filmteam wechselt den Zug und besucht den Mer de Glace, den mit sieben Kilometern Länge längsten Gletscher Frankreichs. Dort trieb einst Frankenstein sein Unwesen.
Von Chamonix aus erreicht man auch die gut 3800 Meter hohe Aiguille Du Midi. Dort beginnt die längste Skiabfahrt der Alpen, die "Vallée Blanche", das Highlight für Skifahrer. Danach steht der Besuch der 200 Jahre alten Thermen in Saint-Gervais-les-Bains-Le Fayet auf dem Programm. Bevor das Team mit der höchsten Zahnradbahn Frankreichs, der "Tramway du Mont Blanc", ein weiteres Mal dem Mont Blanc ganz nah kommt.
Ein Patient mit Wahnvorstellungen hält die Station auf Trapp. Dämonen und andere Stimmen tyrannisieren den jungen Mann und befehlen ihm "loszumarschieren", um die Welt zu retten. Eine Herausforderung für das gesamte Team, das am Ende die Polizei zur Hilfe rufen muss und sich entscheidet, den Patienten zu fixieren, um ihn mit Medikamenten versorgen zu können. Fraglich nur, ob das zuständige Gericht der Zwangsmaßnahme zustimmt.
Auf der griechischen Mittelmeerinsel Kreta erschufen die Minoer einst eine der ruhmreichsten Zivilisationen der antiken Welt, die dann aber auf mysteriöse Weise von der Bildfläche verschwand. Josh Gates will herausfinden, was mit dem Volk der Minoer wirklich geschah.
Pharao Echnaton: Unter seiner Herrschaft wird eine neue Staatsreligion eingeführt, eine neue Hauptstadt gebaut und die Kunst revolutioniert. Als Echnaton unter dem Namen Amenophis IV. den Thron besteigt, ist Ägypten das mächtigste und wohlhabendste Reich der Region. Doch der neue Pharao hadert mit den alten Eliten und Glaubensvorstellungen. Er ernennt den Sonnengott Aton zum alleinigen Gott. In nur wenigen Jahren lässt er im Wüstensand eine neue Hauptstadt errichten und revolutioniert dafür die Bautechnik. Alles in der neuen Stadt, die beim heutigen Tell el-Amarna liegt, wird auf Aton ausgerichtet. Im Zentrum des Kults stehen der Pharao, der sich ab nun "Echnaton - der Aton nützlich ist" nennt, und seine Große Königliche Gemahlin Nofretete. Auch in der Kunst kommt es zu extremen Veränderungen, die Bildnisse des Pharaos tragen beinahe verzerrt androgyne Züge. Darstellungen der Königsfamilie mit ihren Kindern sind allgegenwärtig. Doch nach nur 17 Jahren auf dem Thron stirbt Echnaton. Und seine Nachfolger unternehmen alles, damit er und sein Wirken möglichst schnell vergessen werden. Der Hof kehrt nach Theben zurück, und die alten Götter werden wieder verehrt. Echnatons Name wird aus Inschriften getilgt, seine Bildnisse werden zerstört und seine Bauwerke als Steinbruch verwendet. Der Pharao wird so gründlich aus der Geschichte gestrichen, dass erst im 18. Jahrhundert Spuren von ihm in den damals wiederentdeckten Überresten seiner Stadt "Achet-Aton" aufgefunden werden. Doch bis heute bleibt Echnaton, der "Revolutionär auf dem Thron", geheimnisumwittert. War er ein Visionär oder ein Wahnsinniger? Handelte er strategisch oder aus Glaubenseifer? Noch umgeben viele Rätsel seine Herrschaft und die kurze Epoche in der Geschichte des alten Ägypten, als zum ersten Mal ein Gott allein am Himmel stand. Die Herrscher der 18. Dynastie sind die Begründer des Neuen Reichs, der dritten Blütezeit der ägyptischen Hochkultur. Das Land wird zu einem der reichsten und mächtigsten Königreiche des Altertums.
Auf seiner Reise zum UNESCO-Welterbe Japans begegnet Christopher Clark einem faszinierenden Land zwischen uralten Traditionen und schriller Hypermoderne. Vom heiligen Berg Fuji und der Megacity Tokio führt die Reiseroute zur alten Kaiserstadt Kyoto mit ihren Schreinen und der rätselhaften Tradition der Geishas, weiter nach Himeji, wo die Geschichte der Samurai lebendig ist, und nach Sakai mit seinen Kaisergräbern. Der Vulkan Fuji gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe. Das liegt nicht zuletzt an seiner Bedeutung innerhalb des Shinto-Glaubens, der Urreligion Japans, wie unzählige Schreine in der Nähe des Berges dokumentieren, in denen den Göttinnen und Göttern des Berges gehuldigt wird. Weiter geht die Reise in die bunte Fantasiewelt von Tokios Stadtteil Akihabara, der Geburtsstätte von Tamagotchi und Gameboy bis zu Nintendo und Emojis. Mangas und Animes gehen zurück auf uralte japanische Zeichentraditionen. Viele Kinder und Jugendliche identifizieren sich sogar mit den Figuren aus den Geschichten, wie sich Christopher Clark vor Ort erklären lässt. In Kyoto, der Residenzstadt des japanischen Kaiserreiches, begegnet der Moderator einer japanischen Tradition, die bis heute gepflegt wird: den Geishas. Die Kultur der Geisha geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Für arme Mädchen war die Ausbildung zur Geisha oft die einzige Chance auf Bildung. Dann stand ihnen ein relativ selbstbestimmtes Leben offen. Auch heute noch durchlaufen sie eine strenge fünfjährige Ausbildung, zu der Tanz, Gesang, Kalligraphie und japanische Geschichte gehören. Im Zen-Tempel Ryoanji lässt sich Christopher Clark in die Grundbegriffe einer Weltanschauung einweihen, die auch in Europa immer mehr Anhänger findet. Im Gegensatz zu dem, was im Westen seit den alten Griechen hochgehalten wird - die Perfektion - feiert die Philosophie des Zen den Augenblick, die Vergänglichkeit und die Bescheidenheit. In der imposanten Burg von Himeji aus dem 17. Jahrhundert macht sich Christopher Clark mit der Tradition der berühmten Samurai-Kaste und ihrer Kunst des Schwertkampfes bekannt. Dazu gehört auch die Meisterschaft bei der Herstellung dieser Waffen - ein Handwerk, das seit Jahrhunderten tradiert wird. Am Ende seiner Reise taucht der Moderator in eine historische Epoche Japans ein, die Kofun-Zeit genannt wird. Der Name rührt von riesigen Erdhügelgräbern her, den Kofun, die während des 3. bis 7. Jahrhunderts entstanden. Einige der vielen Tausend Gräber bergen die Überreste von Kaisern, weshalb sie bis heute als Privatgräber der kaiserlichen Familie angesehen und deshalb von Wissenschaftlern nicht angetastet werden. Und so sind auch diese Gräber ein Symbol für das, was an Japan fasziniert: das Nebeneinander von mythischer Vergangenheit und hochmodernem Alltagsleben.
Sabine kann es nicht fassen: Nach über 17 Jahren erfährt sie, dass ihr Mann Norbert sie kurz vor ihrer Hochzeit mit seiner Jugendliebe Tabea betrogen hat und daraus auch noch ein Kind entstanden ist! Nun will Karla, Norberts uneheliche Tochter, ihren Vater endlich kennenlernen. Sabine ist sich sicher, dass sie ihre Familie zerstören wird. Aber würde sie der 17-Jährigen tatsächlich etwas antun? Oder hat Karlas Cousin Jan sie die Böschung an einer Fußgängerbrücke hinuntergestoßen?
Survival-Experte und Abenteurer Bear Grylls kennt sich mit Extremsituationen aus. Nun reist er zum Bermuda-Dreieck, um Haie in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben. Dafür bringt er die Raubtiere zunächst in einen Fressrausch und springt anschließend ins Wasser.
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
Von Rekordversuch bis Supersportwagen - in dem Automagazin dreht sich alles rund um des Deutschen liebstes Kind. Die wöchentliche Sendung präsentiert die neuesten Modelle und aktuelle Technik-Trends. Ob Geländewagen mit Spezial-Panzerung, Familienkutsche oder Mittelklassewagen, jedes Fahrzeug wird genau unter die Lupe genommen.
Schmalspurbahnen haben vor über 120 Jahren auch in Frankreich in abgelegenen Gegenden für wirtschaftlichen Aufschwung gesorgt. So entstand ein über 200 Kilometer langes Bahnnetz.
Die Strecke verlief zwischen Tournon-sur-Rhône, Le Cheylard, Le Puy-en-Velay und Dunières. Kurz nach der Stilllegung 1968 nahmen zwei Vereine den Museumsbetrieb wieder auf. Seit 1970 verkehrt zwischen Raucoules und Saint-Agrève der Velay-Express.
Wobei "Express" ein wenig übertrieben klingt. Zuckelt doch der Dampfzug mit rund 30 Kilometern pro Stunde über die 1000 Millimeter breiten Gleise. Die Männer und Frauen vom Verein "Voies Ferrées Du Velay" kümmern sich um Erhalt und Betrieb der Fahrzeuge und der Strecke. Und es gibt dort sogar eine ganze Familie, die sich über drei Generationen dem "Leben auf der Schiene" verschrieben hat - zumindest in der Freizeit.
Neben einer Mallet-Dampflok und liebevoll restaurierten Holzwagen kommen auch Dieseltriebwagen zum Einsatz. Diese sind vom Hersteller Billard aus den 1930er-Jahren. Uriges Design und knatternde Motoren sind Garantie für ein besonderes Fahrerlebnis. An den Endbahnhöfen gibt es Drehscheiben, sodass die Dampflok immer mit der Rauchkammer voraus auf die Strecke geht. Überhaupt sind alle Bahnhöfe und Nebenanlagen wie Wassertürme und Lokschuppen noch original erhalten. In den 1950er- und 60er-Jahren wurde angesichts der drohenden Stilllegung kein Geld mehr ausgegeben. Also wurde nicht modernisiert, aber auch nichts abgerissen. Ein Glücksfall für die Museumsbahn.
Entlang der Strecke gibt es viel zu erleben. Immer ist irgendwo ein Wochenmarkt mit kulinarischen Spezialitäten und Handwerkskunst aus der Region. Wanderfreunde kommen auf ihre Kosten, und wer sich über traditionelle Rinderzucht informieren möchte, fragt einfach einen der vielen Landwirte. Manchmal etwas abseits, aber immer einen Ausflug wert, sind kleine Restaurants auf dem Land. Eines davon ist zugleich auch Bücherstube und Weinhandlung.
Le Chambon-sur-Lignon, ein kleines Städtchen an der Strecke mit typischen Häusern aus grauem Gestein, ist weltweit bekannt. Zur Zeit der deutschen Besetzung in den 1940er-Jahren fanden hier, und in den umliegenden Dörfern, Tausende jüdische Kinder und Familien Zuflucht und Hilfe. Organisiert von evangelischen Pfarrern entstand eine Gemeinschaft der Helfenden. Die meisten Flüchtenden kamen mit dem Zug, erhielten am Bahnhof zu essen und zu trinken, und es wurden für sie Verstecke organisiert.
Kerma wirkt auf den ersten Blick wie ein leerer, öder Landstrich. Doch aus der Luft erkennt man in der Wüste die komplexe Struktur einer alten Stadt. Im Norden des heutigen Sudan lassen sich die Fundamente von Hunderten von Häusern erkennen. Vor 5000 Jahren erblühte dort offenbar eine fortschrittliche Stadt. Josh Gates sucht in dieser Folge von "Expedition Unknown" nach den Spuren eines mächtigen Imperiums, von dem die meisten Menschen noch nie gehört haben. Denn die Hinterlassenschaften des Reiches von Kusch wurden lange den Ägyptern zugeschrieben.
Am Flughafen von Santiago de Chile arbeitet die Anti-Drogenbrigade an einer sensiblen Route des internationalen Schmuggels: von Brasilien nach Ozeanien. Ein Paar, das nach Neuseeland reisen will, gerät ins Visier der Ermittler - und ein Körperscan bringt Erschreckendes ans Licht. Zeitgleich sorgt eine ausgelassene Freundesgruppe, die zu einem Junggesellenabschied aufbricht, für Aufsehen - mit Folgen, die ihre Pläne abrupt verändern.
Der Umgang mit dem Tod war in Wien immer schon etwas Besonderes. Nirgends sonst werden persönliches Ansehen und soziale Stellung bis über die Grabstätte hinaus zelebriert, quasi ins "Unvergängliche". So spannt sich ein pittoresker Bogen von der "schönen Leich'" mit prunkvoller Kutschenfahrt und Prozession bis zum schlichten Armenbegräbnis "auf Anordnung der Sanitätsbehörde"; von Ehrengräbern in mehreren Klassen - "mit" und "ohne Obhut" -, monarchistischem Pomp inklusive Titeldemonstration in der Kapuzinergruft bis hin zu den schlichten Beerdigungen von "ins Wasser Gegangenen" auf dem Friedhof der Namenlosen. Ein Fernseh-Feuilleton von Martin Polasek
Amerikas erstes Mysterium handelt von der verschwundenen Kolonie in Roanoke: Während dort britische Siedler vor etwa 400 Jahren in mühevoller Arbeit ein Dorf aufbauen, gehen ihnen die Vorräte aus und ihr Oberhaupt reist zurück nach England, um die benötigten Vorräte mitzubringen. Bei seiner Rückkehr sind alle Bewohner verschwunden. Bis heute ranken sich viele Legenden um die Kolonie, die sich in Luft aufgelöst hat.
Thalwinkel ist ein kleines Dorf. Es hat gerade mal 120 Einwohner. 100 im Tal und 20 auf dem Berg in Bergwinkel. Das Dorf liegt idyllisch im Bibertal gleich neben Bad Bibra. Es hat Wald rundherum, ein munteres Bächlein. Und doch machen sich die Leute hier Gedanken: Was passiert, wenn immer weniger hier wohnen, wenn noch mehr Häuser leer stehen, wenn das Dorf weiter schrumpft? Tätig werden ist die Antwort!
Auch wenn es nur zwei Vereine im Dorf gibt, stemmt die Dorfgemeinschaft so einiges. Sie bauen einen Spielplatz in Bergwinkel wieder auf, haben dafür Spielgeräte organisiert und aufgepeppt. Sie kümmern sich um den Radweg, der das Dorf tangiert. Der Wegverlauf der "Rad-Acht Saale-Unstrut-Elster" muss freigezogen, geschottert und freigeschnitten werden. Am Sportplatz wuselt es, damit Volleyballplatz und Grünflächen herbst- und winterfest gemacht werden - natürlich mit Grill und Plauderzeit. Und mit einem letzten Blick auf den Schriftzug THALWINKEL, der Hollywoodlike am Ortseingang thront, nun als Kirmesüberbleibsel eingemottet wird.
Was bleibt, ist die Lust am Machen: Vor einer Scheune wird ein alter LKW "IFA H6" aufgebaut. Nebenan trifft sich regelmäßig die kleine Skatrunde. Die Kinder ziehen durchs Dorf und sammeln Erntegaben. Auch geballtes Kräuterwissen schafft es auf den Tisch und in traditionelle Kräuterbuschen.