Bei einer Kirche wurde ein Hund ausgesetzt! Tierretter Marcel eilt dem himmlischen Vierbeiner sofort zur Hilfe. Allerdings gibt der Gesundheitszustand des Tieres Anlass zur Sorge. Ist der schwächelnde Hund an Krebs erkrankt? Auch Chefin Tia und M2 rücken zu einem Rettungseinsatz aus. Denn einem Hinweis der Tierschutzbehörde "Animal Control" zufolge soll an einem verlassenen Wohnwagen auch ein kleiner Hund zurückgeblieben sein. Außerdem wollen Tania und Mariah mit selbstgebackenen Hundeleckerlis ein paar Zusatzmoneten in die Kasse spülen.
Der New Yorker Börsencrash 1929 stürzt die Welt in Arbeitslosigkeit, Armut und Inflation. Besonders hart trifft es Deutschland, das sich gerade erst von Krieg und Schulden zu erholen beginnt. Das Deutsche Reich ist jetzt seit zehn Jahren parlamentarische Demokratie. Aber die schwere Wirtschaftskrise nach dem "Schwarzen Freitag" lässt die Zustimmung zur Demokratie rapide sinken. Immer mehr Deutsche wenden sich Nationalsozialisten oder Kommunisten zu. Die Zeit der "Goldenen Zwanziger" gilt als modern, emanzipiert, glamourös. Bis in den USA der "Schwarze Freitag" an der New Yorker Börse die Weltwirtschaft in den Abgrund reißt. In Deutschland suchen Millionen verzweifelt nach Arbeit und Brot. Zugleich muss die Republik noch immer hohe Reparationen an die Sieger des Ersten Weltkriegs zahlen. Viele Deutsche empfinden das als ungerecht, und die NSDAP nutzt das für lautstarke Propaganda.
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
Sie sind im Vormarsch, sie sind gefragt wie nie zuvor - die Schafe. Schafe werden seit Jahrtausenden gezüchtet und von Menschen gehalten und ihre Wolle wird seit 10.000 Jahren vielfach verwendet. Auch ihr Fleisch und die Milchprodukte vom Schaf sind immer beliebter geworden. Auch das Schaf an sich, das Tier auf der Weide, die herzigen Lämmer und die über 20 Schafarten, die in Oberösterreich gezüchtet werden, die beeindrucken und das ergibt diesen interessanten Film über die Schafe in Oberösterreich.
Michael Manousakis hat in Nashville drei Schulbusse gekauft, ohne sie vorher zu begutachten. Ihm steht nun ein Zeitfenster von nur 24 Stunden zur Verfügung, um die klassischen Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Standorten zum Hafen in Savannah zu transportieren. Sollte es bei diesem Vorhaben zu Verzögerungen kommen, riskiert er ein empfindliches Verlustgeschäft.
Bei Streamingdiensten kennt man es oder vom Smartphone - Abo´s für Appdienste. Wird das Auto jetzt auch zur Abofalle? Dazu zwei Fahrtests:
Skoda Peaq - das größte Elektroauto, das Skoda jemals gebaut hat und BMW 3er Verbrenner - vielleicht die letzte Generation des 3ers ohne E-Antrieb.
Vor dem Hintergrund aktueller Entdeckungen erzählt der Film "Die Maya" aus der "Terra X"-Reihe "Söhne der Sonne" die Geschichte dieser einzigartigen Hochkultur - vom Aufstieg bis zum Fall. Schon vor über 2000 Jahren bauten die Maya mitten im Dschungel von Mittelamerika gigantische Städte. Pyramiden und Tempel zeugen von ihren architektonischen Leistungen. Auch in Schrift, Mathematik und Astronomie setzten die Maya Maßstäbe. Verborgen unter dem dichten Blätterdach des Regenwaldes von Guatemala liegen noch heute die Überreste der untergegangenen Maya-Stadt El Mirador. Lange konnten Wissenschaftler die Ausmaße der Metropole nur schätzen. Erst moderne Laser-Technologie brachte ans Licht, was sich wirklich hinter den gigantischen Strukturen verbirgt, die man lange Zeit aufgrund ihrer schieren Größe für Berge im Dschungel hielt. Riesige Tempel und Paläste, Verteidigungsanlagen, Tiergehege und sogar ein dichtes Straßennetz. Über 250 000 Menschen lebten in El Mirador, eine weitere Million im Umland. El Mirador ist damit eine der größten Städte der Welt zu dieser Zeit. Die Errichtung solch riesiger Städte und die Versorgung der vielen Menschen mit Nahrungsmitteln gelang den Maya nur durch eine geniale Domestizierungsleistung. Aus dem unscheinbaren Wildgras Teosinte züchteten sie ein besonders ergiebiges und nährstoffreiches Grundnahrungsmittel: den Mais. Noch heute ist er eines der am häufigsten angebauten Getreide der Welt. Der Mais hatte für die Maya sogar eine so große Bedeutung, dass sie sich selbst "Maismenschen" nannten. Durch dessen hohen Ertrag war die Versorgung der Bevölkerung gesichert. Dadurch wurden Spezialisierungen auf anderen Gebieten, wie Wissenschaft und Philosophie, erst möglich. Die Maya blühten auf und wurden zu einer florierenden Hochkultur. An der Spitze der Gesellschaft standen Gottkönige, die als Mittler zwischen Menschen und Göttern fungierten. Sie boten ihren Untertanen göttliche Unterstützung und Sicherheit. Im Gegenzug stellte ihnen das Volk seine Arbeitskraft zur Verfügung. Das Gehör der Götter fanden die Maya durch Rituale, zu denen auch Blut- und Menschenopfer gehörten. Könige mussten mit gutem Beispiel vorangehen. Mit dem Stachel eines Rochen durchbohrten sie sich Zunge oder Penis, um mit ihrem Blut die Götter gewogen zu stimmen. Auch die Menschenopfer - meist Kriegsgefangene - wurden zum Wohle der Götter geopfert, um die Welt am Laufen zu halten. In den Palästen der Könige widmeten sich Mathematiker, Astronomen und Schriftgelehrte den höheren Wissenschaften. Die Maya gehören zu den fünf Hochkulturen, die eine eigene Schrift entwickelten. Einst besaßen die Herrscher riesige Bibliotheken voller Faltbücher, sogenannter Kodizes. Doch die Spanier ließen sie nach ihrer Eroberung als Teufelswerk verbrennen. Als erste Kultur rechneten die Maya sogar mit der Zahl Null, die damals weder die Römer noch die Griechen kannten. In Europa wurde sogar erst ab dem 12. Jahrhundert mit der besonderen Zahl gerechnet. Dank ihrer mathematischen Fähigkeiten konnten Maya-Astronomen einen Kalender berechnen, der heute noch als Meisterwerk ihrer Kultur gilt. Denn obwohl das Teleskop noch nicht erfunden war, konnten die Maya Kometen-Erscheinungen sowie Sonnen- und Mondfinsternisse exakt vorhersagen. Doch offenbar unterschätzten die Maya, wie fragil ihre Lebensbedingungen waren. Dürreperioden, Raubbau an der Natur und Kriege zwischen den Stadtstaaten setzten dieser Hochkultur ein Ende, das Reich der Maya zerfiel urplötzlich.
Eine einzige Baumart dominierte einst weite Teile des europäischen Kontinents: Buchen. Die riesigen Buchenurwälder, die unseren Vorfahren vom Schwarzen Meer bis zum Atlantik, von Sizilien bis nach Südschweden seit der letzten Eiszeit Schutz und Nahrung boten, sind heute jedoch fast verschwunden. Buchen sind unverwüstlich, nahezu resistent gegen jede Art von Klimawandel. Regen, Schnee, Eis aber auch große Hitze können ihnen wenig anhaben. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Noch zur Zeit der Germanen überwuchern Buchenwälder das nördliche Mitteleuropa nahezu komplett, doch spätestens mit den Römern ist die Zeit der wilden Wälder vorbei. Es wird geholzt, was das Zeug hält. Das Bauholz für erste Städte an Rhein und Donau, für Palisaden, Brücken und Grenzbefestigungen verschlingt Millionen Hektar ursprüngliches Unterholz. Das "Hölzerne Zeitalter" frisst schon bald seinen Unterbau. Heute überziehen Waldplantagen schnell wachsender Nadelhölzer das großflächig zersiedelte Deutschland. Holz als Kapital in seiner natürlichsten Form. Der Wirtschaftswald stillt unseren Hunger nach Bau-, Brenn- und Nutzholz, ist Spekulationsobjekt und Wellness-Oase für gestresste Städter. Die mikroskopisch kleinen Inseln jener Buchenurwälder, die als Großbiotop für unzählige Tier- und Pflanzenarten einst ganz Europa überzogen, sind dagegen nur noch zu erahnen. Es sind Reliktflächen, die in unserer auf Superlative bedachten Gesellschaft kaum lohnten, erwähnt zu werden, wären es nicht die unwiderruflich letzten Urwaldreste, die uns geblieben sind. Seit 2011 führt die UNESCO die fünf deutschen Altwaldbestände "Grumsiner Forst" in Brandenburg, den "Nationalpark Kellerwald-Edersee" in Hessen, den "Nationalpark Jasmund" auf Rügen, den "Serrahner Buchenwald" in Mecklenburg-Vorpommern sowie den "Nationalpark Hainich" in Thüringen gemeinsam mit den Karpaten-Urwäldern der Slowakei und der Ukraine unter der sperrigen Bezeichnung "Buchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland" als gemeinsames Weltnaturerbe.
Aus der Vogelperspektive präsentieren sich die Naturschönheiten Deutschlands von ihrer spektakulärsten Seite. Die zweite Folge "Deutschland von oben" führt übers Land.
Unberührte Natur ist eine Seltenheit, die meisten Naturräume sind von uns geformt. Der "Monte Kali" etwa, der höchste künstliche Berg Deutschlands, oder die strenge Symmetrie der Hopfenfelder in der Holledau - von oben entfalten diese "Werke" eine eigene Magie.
2014 lockte ein 75 Meter großer Kornkreis direkt neben der Erdfunkstelle Raisting Neugierige aus aller Welt an den Ammersee. Der Film zeigt die Science-Fiction-artigen Muster - und ihre Besucher - aus der angemessenen Perspektive: von oben.
Doch so "intergalaktisch" ein umgestaltetes Feld auch sein mag, es bleibt etwas ganz Besonderes, die fast unsichtbaren Bewohner unserer Wiesen und Wälder zu beobachten. In der Nähe des Mains in Franken sehen die Filmemacher Flugkünstlern auf Augenhöhe zu, die nur kommen, wenn der Wald gesund und viel unbelastetes Wasser in der Nähe ist: Schwarzstörche. Die Filmemacher begleiten eine dreiköpfige Schwarzstorch-Familie bei ihren "Flug-Unterrichtsstunden" für den Nachwuchs und visualisieren die realen GPS-Daten solcher Revierflüge in einer Animation. Genau wie die Routen einer Wölfin, die auf einem Truppenübungsplatz bei Magdeburg geboren wurde und bis kurz vor Hamburg wanderte.
Die Waldrappe waren in Deutschland bereits im 17. Jahrhundert ausgerottet. Nun werden sie aus Nachzucht-Projekten wieder ausgewildert. Die drollig aussehenden Ibis-Vögel müssen allerdings per Leichtflieger von ihren menschlichen "Eltern" lernen, wie man nach Italien fliegt, denn junge Waldrappen kennen die Flugroute nicht. Die Filmemacher haben die Jugendgruppe bei ihren ersten Trainingsflügen im Berchtesgadener Land begleitet - einem der großen Naturräume in Deutschland.
Aber auch die ganz kleinen Flug- und Orientierungskünstler kommen nicht zu kurz: Der Film zeigt, dass Bienen eine Art "Karten-Gedächtnis" der Landschaft haben, in der sie sich bewegen. Außerdem haben die Filmemacher die fliegenden Honigsammler mit Highspeed-Kameras gedreht - und ihren Flug mit einer Drohne simuliert. Die Bilder wurden so bearbeitet, dass man erahnen kann, wie Bienen die Welt sehen - ganz anders als wir.
Kelly und Tonya und das Hubbard Police Department in Ohio untersuchen das Verschwinden einer Mutter, die nach einer Feier zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli verschwunden ist. Ein alter Hinweis darauf, wo ihre Leiche vergraben sein könnte, ergibt eine neue Wendung, als die Leichenspürhunde signalisieren, dass sie etwas gefunden haben.
Mit Susanne Sternberg, Michael Bideller, Jennifer Böttcher, Dagmar Dreke, Katharina von Keller, Robert Kotulla, Martin Lohmann, Tetje Mierendorf, Mica Mylo, Simona Pahl, Elga Schütz, Johannes Semm
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
Der Film begleitet den Historiker Maximilian Kutzner bei seiner Suche nach verborgenen Kapiteln deutscher Geschichte. In Osthessen entwickelt er neue Formen der Erinnerungskultur und macht historische Orte für heutige Generationen zugänglich. Auf dem sogenannten "Iron Curtain Trail" fährt er an der ehemaligen inner-deutschen Grenze entlang, spricht mit Zeitzeugen und sucht nach neuen Perspektiven auf die deutsche Teilung. Zugleich arbeitet er an der Aufarbeitung von NS-Zwangsarbeit in den Kali-Stollen der Region - ein Kapitel, das bis heute kaum bekannt ist. "make it!" begleitet seinen Einsatz für Aufklärung und zeigt, warum die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auch heute wichtig ist und wichtig bleibt.
Wie funktioniert der größte Kreuzfahrthafen der Welt, wie hat sich ein Skiort in den letzten zehn Jahren unter den Eindrücken von Corona, Energiekrisen und Klimawandel verändert? Die ntv service reportage zeigt exklusive Einblicke an besondere Orte der Welt und erzählt Geschichten, die untrennbar mit diesen Orten verknüpft sind. Spannende Start-Ups, neue Technologien und gelebte Tradition in den Bergen aus der ganzen Welt.
Die Feinde der Demokratie nutzen die Krise, um das Parlament zu entmachten. Wird der Weg in eine nationalrevolutionäre Diktatur, zurück zur Monarchie oder in den Kommunismus führen? In ganz Europa sind Rechtsnationalisten auf dem Vormarsch. Zwei von drei europäischen Demokratien überstehen die zwei Jahrzehnte zwischen den Weltkriegen nicht. Bei den Wahlen zum Deutschen Reichstag im Juli 1932 wird Hitlers NSDAP stärkste Kraft. Ermutigt von steigenden Wahlergebnissen, kandidiert Adolf Hitler, der Parteichef der NSDAP, für das Amt des Reichspräsidenten. Im Wahlkampf setzen die Nationalsozialisten unter der Regie des späteren Propagandaministers Joseph Goebbels auf neuartige Methoden. Hitler fliegt mit dem Flugzeug von Veranstaltung zu Veranstaltung. Von Tausenden Plakaten und Litfaßsäulen starrt sein Konterfei auf die Wählerinnen und Wähler. Das erwünschte Ergebnis bleibt zwar aus, Hindenburg bleibt Reichspräsident, aber Hitler gewinnt erheblich an Bekanntheit und Profil. Im Juli 1932 gewinnen die Nationalsozialisten die Reichstagswahlen. Mehr als jeder dritte Deutsche entscheidet sich für Hitler und dessen Partei.
1991 wird der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen in Berlin wiedergewählt. Er und der Fraktionsvorsitzende der CDU, Klaus Landowsky, heimlicher Strippenzieher der Berliner Politik, träumen davon, Berlin wieder zur Weltmetropole zu machen.
Gut ein Jahr ist es her, als der Traum vom Eigenheim in Rauch aufging. Ein verheerendes Feuer zerstörte damals das frisch bezogene Haus von M2 und Kanani. Jetzt will das junge Paar einen Neuanfang wagen. Nachdem die beiden - mitsamt Kind, vier Katzen und sechs Hunden - die letzten Monate in einem viel zu kleinen Provisorium verbracht haben, wird es endlich Zeit für ein eigenes Haus! Auch in dieser Folge: Eine Familie aus Kalifornien ist auf der Suche nach einem vierbeinigen Freund und Chefin Tia eilt einer Frau zur Hilfe, die mit ihren Hunden hoffnungslos überfordert ist.
Wer war dieses sagenumwobene Volk, das sich die Inka nannte und dessen Herrscher sich als "Söhne der Sonne" sahen? Der Film fragt nach den Hintergründen von Aufstieg und Fall des Imperiums. Wie aus dem Nichts tauchen sie auf, und innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelt sich ihr Reich zum größten Imperium der damaligen Welt. Sie herrschen über mehr als 200 Völker mit gut zehn Millionen Menschen, 1532 ändert die Ankunft der spanischen Konquistadoren alles. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht erstreckt sich das Reich der Inka über die gesamte Länge der Anden, vom heutigen Chile bis nach Ecuador. Allein aufgrund der schieren Größe und der Präzision der Staatsführung werden ihre Herrscher oft mit Dschingis Khan und Alexander dem Großen verglichen. Die Inka-Könige sehen sich als "Söhne der Sonne" - allmächtige Gottkönige, übermenschlich und unantastbar. Niemand darf ihnen direkt in die Augen sehen. Ihre Kleidung tragen sie jeweils nur einmal, dann gilt sie als heilig und wird kultisch verbrannt. Selbst nach dem Tod residiert ein verstorbener Herrscher im eigenen Palast weiter, als Mumie. Er behält auch als Toter seine Gefolgschaft und dient den Nachfolgern als unverzichtbarer Ratgeber. Von einem sagenhaften Goldland ist damals im fernen Europa die Rede und weckt dort fatale Begehrlichkeiten. Gold, das sind die "Tränen der Sonne", so sehen es die Inka. Gold ist auch das Attribut des Sonnengottes Inti und seines Sohnes, dem König der Inka. Ihnen zu Ehren werden unermessliche Goldschätze zusammentragen. Das Edelmetall hatte jedoch ausschließlich spirituellen Wert und keinerlei materiellen. Bis heute umgibt die Inka eine Aura des Rätselhaften. Wie konnte ihr kometenhafter Aufstieg in so kurzer Zeit gelingen? Sie nutzten weder Lasttiere noch Eisen, das Rad oder Geld und verfügten über keine Schrift. Schriftliche Zeugnisse ihrer Kultur und Geschichte entstehen erst mit den spanischen Eroberern. Überall im Land entstehen gigantische Bauwerke oft in schwindelnden Höhen, so wie die heute weltberühmte Anlage von Machu Picchu. Ein Straßennetz von mehr als 30 000 Kilometern dient dem reibungslosen Gütertransport und den riesigen Inka-Armeen. Vieles bleibt bis heute ungeklärt. Faszinierend und zugleich fremd ist uns die Kultur. Ihren Göttern opfern die Inka auch Menschen - bevorzugt Kinder. 1999 findet ein amerikanisch-argentinisches Forscherteam am heiligen Berg Llullaillaco in 7000 Metern Höhe Opferplätze und die Mumien dreier Kinder. Forschern gelang es, die Geschichte der Kindermumien zu rekonstruieren. Ihre neu gewonnenen Erkenntnisse gaben erstmalig Einblick in das für die Inka so wichtige Capacocha-Ritual. Wie konnte einer kleinen Gruppe von Konquistadoren das Unglaubliche gelingen und das damals größte Imperium der Welt in die Knie zwingen? Die Dokumentation liefert Antworten, die die aktuelle Forschung herausarbeiten konnte.
Die sechste Staffel "Steel Buddies" beginnt mit Spannung: Michael Manousakis prüft einen seltenen Willys MB, den er im Internet erworben hat. Ist der Oldtimer ein Glücksgriff? Währenddessen empfängt sein Unternehmen Gäste, die aus dem Ausland anreisen und spezielle Waren mit sich führen.
Kurz vor seinem 90. Geburtstag arbeitet Giora Feidman an seinem neuen Album "For A Better World" - während im Nahen Osten erneut Krieg herrscht.
Die Dokumentation begleitet ihn zwischen Tel Aviv, Hamburg und Zürich und zeigt einen Künstler, der persönliche Verluste, politische Realität und künstlerische Verantwortung zusammendenkt.
Seit 1995 wird die Sendung Die Fernsehkanzel - auch als Arche TV bekannt - jede Woche ausgestrahlt. Neben einer Predigt der Pastoren Christian und Wolfgang Wegert beinhaltet das Programm spannende Interviews und Gesprächsrunden.
Die Reihe porträtiert Menschen, die sich nach christlichem Leitbild für andere engagieren oder schon Außergewöhnliches durchlebt haben. Begleitet werden sie dabei bei ihrem ganz gewöhnlichen Alltag.
Hitlers Hauptquartiere. Kommandozentralen des Bösen
D 2025
45'
Die Führerhauptquartiere waren die Schaltzentralen der NS-Diktatur. Hitler plante dort seine Feldzüge. Neben der Wolfsschanze standen ihm rund 20 weitere Bunkeranlagen zur Verfügung. Hitlers Hauptquartiere waren Täterorte, von denen beispiellose Verbrechen ausgingen. Vom Diktator als Denkmale für die Nachwelt gedacht, wurden die meisten bei Kriegsende gesprengt. Noch immer zeugen die Überreste der Bunker vom Wahn, Europa beherrschen zu wollen. Hitlers erstes Hauptquartier im Krieg war mobil: In seinem Sonderzug "Amerika" fanden die ersten Lagebesprechungen mit seinen Generalen und Ministern statt, von dort aus dirigierte er den deutschen Überfall auf Polen. Doch schon bei Kriegsausbruch befahl der selbst ernannte Feldherr den Bau fester Führerhauptquartiere im Westen - als Vorbereitung für den geplanten Krieg gegen Frankreich. Bei Bad Nauheim entstand der Adlerhorst, das Felsennest bei Bad Münstereifel. Als die deutschen Truppen in Frankreich unerwartet schnell vorstießen, zog der Kriegsherr mit seinem Gefolge nach Belgien. In Brûly-de-Pesche benutzte er ein Quartier, das er Wolfsschlucht I nannte. Von der später gebauten Wolfsschlucht II in der französischen Picardie wollte er 1940 England erobern und 1944 die Invasion der Alliierten in der Normandie abwehren. Es war das einzige Hauptquartier, das bei Kriegsende nicht zerstört wurde. Später nutzten es die NATO und das französische Militär. Die bekannteste Kommandozentrale Hitlers lag in Ostpreußen - die sogenannte Wolfsschanze. Rund 800 Tage verbrachte Hitler dort unter bis zu acht Meter dicken Betondecken, gesichert durch drei Sperrkreise. Es war der Ort, an dem Hitler zunehmend die militärische Operationsplanung für den Vernichtungskrieg im Osten an sich riss, aber auch der Ort, an dem das Attentat auf ihn am 20. Juli 1944 beinahe geglückt wäre. Unterbrochen von langen Aufenthalten auf dem Obersalzberg, seiner privaten Residenz in den bayerischen Alpen, führte der Diktator von der Wolfsschanze aus seinen verbrecherischen Krieg. Die Dokumentation zeigt die Entstehungsgeschichte und die Überreste von Hitlers Hauptquartieren, die noch heute von der Hybris der Macht zeugen. Bisher unveröffentlichte Fotos von Hitlers Kameramann Walter Frentz ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen der Führerbunker.
30. Januar 1933. Deutschland hat einen neuen Kanzler. Konservative und Monarchisten haben Hitler ins Amt gehievt. Im Glauben, ihn und seine Anhänger "zähmen" zu können. Tatsächlich ist der neue Kanzler noch weit von einer Alleinherrschaft entfernt - und Deutschland auf dem Papier noch eine Demokratie. Es dauert noch 18 Monate voller Willkür, Rechtsbruch, Mord und politischem Versagen, bis die Nazis die ganze Macht in Händen halten. Ein Zufall beschleunigt die Zerstörung der Demokratie. Am 27. Februar 1933 brennt der Reichstag. Marinus van der Lubbe, ein niederländischer Kommunist, wird als Brandstifter verhaftet. Unter dem Vorwand, die öffentliche Sicherheit wiederherzustellen, setzen Hitler und seine Helfershelfer die Grundrechte außer Kraft und lassen politische Gegner deutschlandweit verfolgen. Die nächsten Schritte sind Ausschaltung der freien Presse, des Parlaments und der Gewerkschaften. Als Reichspräsident Hindenburg stirbt, übernimmt Hitler dessen Amt, lässt seine erweiterte Macht per Volksabstimmung legitimieren und die Reichswehr einen Eid auf ihn persönlich schwören. Der Weg in die Diktatur ist damit abgeschlossen.
Sie sind am 9.11.1989 geboren - in der DDR, am Tag, als die Mauer fällt. In Berlin geht alles drunter und drüber, doch ihre Mütter liegen im Kreißsaal und bekommen von Schabowskis Pressekonferenz und der folgenden Grenzöffnung erstmal gar nichts mit. Massen von DDR-Bürgern drängen ohne Kontrolle hinüber in den Westen und werden dort wie Helden empfangen, aber die frischgebackenen Eltern ahnen nicht einmal, wie sich ihr Leben ändern wird.
Die "Novemberkinder" wachsen auf in einer Zeit, in der für ihre Eltern alles auf dem Kopf steht. Wie prägt sie diese Umbruchzeit? Warum gibt Anika aus Rostock ihre gut bezahlte Arbeit in Hamburg auf, sucht sich wieder einen Job in der Heimat, um mit ihrer Zwillingsschwester zusammenzukommen? Oder Marvin aus Ludwigslust, der sich für 12 Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet hatte: Warum bricht er nach 8 Jahren ab und sucht sein Glück als Barkeeper in Hamburg? Was bedeutet Freiheit? Aber was ist auch als Erbe der DDR-Zeit hängen geblieben?
Drei "Novemberkinder" erzählen von einem Lebensweg voller Brüche und Kehrtwenden. Erzählen darüber, wo sie jetzt stehen, wo sie Halt und Orientierung gefunden haben, und was sie bis heute mit der DDR verbindet. Eine deutsch-deutsche Dokumentation, gut drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Arnstadt / "Shine Bride"
+ Frankfurt am Main / "Der Brautladen"
"Terra X - Söhne der Sonne" beleuchtet Aufstieg und Fall der altamerikanischen Imperien. Dieser Teil widmet sich den Azteken, die vor 500 Jahren von den Spaniern erobert wurden. Sie gelten als blutrünstige Gewaltherrscher, geniale Ingenieure und kluge Diplomaten. Sie tauchen wie aus dem Nichts auf und beherrschen Mittelamerika über drei Jahrhunderte. Ihr Untergang leitet die lange und schmerzhafte Geburt des heutigen Mexiko ein. Das Bild der Nachwelt von den Azteken ist bis heute ambivalent. Als geniale Baumeister errichteten die einstigen Nomaden mitten auf einer Insel in einem Salzsee ihre Hauptstadt Tenochtitlan - damals eine der größten Städte der Welt. Alles im Aztekenreich war perfekt geregelt. Auf den Märkten sorgten Aufseher für Ordnung, öffentliche Gerichte behandelten Adlige und Bürger nach gleichem Recht. Es gab ein allgemeines Schulsystem für Jungen und Mädchen aus allen sozialen Schichten. Anders als in den damaligen europäischen Städten achteten die Azteken auch auf Sauberkeit. Neben diesen zivilisatorischen Leistungen aber fanden sich auch Zeugnisse grausamer Rituale. Im Untergrund der Millionenmetropole Mexiko-Stadt befinden sich noch heute unzählige Relikte aus der Aztekenzeit. Die bedeutendste archäologische Stätte ist der Templo Mayor - das Hauptheiligtum der Azteken. 2015 machten Archäologen unweit der Tempelpyramide eine schockierende Entdeckung: Tausende Menschenschädel - Opfer blutiger Zeremonien für ihre Götter. Lange hielten Wissenschaftler die Berichte von den Schädeltürmen für übertriebene Darstellungen, die die Aztekenschreiber auf Geheiß der spanischen Eroberer anzufertigen hatten - als Rechtfertigung für ihre eigenen Gräuel gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Azteken dehnten ihr Reich immer weiter aus. Von den eroberten Stadtstaaten forderten sie hohe Tribute in Form von Nahrungsmitteln, Waren und Sklaven - viele von ihnen endeten als Blutopfer auf den Altären der Aztekenpriester. Als die Spanier unter ihrem Anführer Hernán Cortés im Jahr 1519 ins Aztekenreich einmarschierten, fanden sie daher schnell einheimische Verbündete. Die Feinde der Azteken sahen in den weißen Männern die Gelegenheit, sich vom Joch der Aztekenherrschaft zu befreien und den Anführer Moctezuma endlich zu stürzen. Von den Spaniern eingeschleppte Krankheiten wie Typhus und Pocken setzten der indigenen Bevölkerung zusätzlich zu. Mit über 20.000 Kriegern - Feinden der Azteken - gelang es Hernán Cortés schließlich im August 1521, die geschwächte Hauptstadt zu stürmen und das Ende der Azteken zu besiegeln. Mit ihrem Untergang und dem fast vollständigen Verschwinden eigener Quellen bleibt die Geschichte der Maya, Inka und Azteken bis heute so mythenbeladen wie kaum eine andere. Die Zeugnisse der legendären Hochkulturen sind ebenso faszinierend wie rätselhaft. Mit dem Dreiteiler "Söhne der Sonne" entstand auf Basis aktueller Forschung ein bildstarkes Kompendium, das tiefere Zusammenhänge erschließt.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Rund um die Uhr überwachen Zoll, Biosecurity und Immigration Neuseelands sensible Grenzen. Diese Folge zeigt, wie unterschiedlich Einsätze verlaufen können: Ein verliebter Reisender aus Litauen hofft auf Milde, während Beamte am Flughafen Christchurch eine große Menge geschmuggelter Zigaretten sicherstellen. Gleichzeitig entdeckt die Biosecurity einen versteckten Schädling, der unbemerkt ins Land gelangen wollte.
Annabelle Tschech-Löffler wurde 2023 als Medaillengewinnerin der Special Olympics Weltspiele gefeiert. Im Alltag muss sich die 16-Jährige mit Downsyndrom ihren Platz jedoch immer wieder neu erkämpfen. Der 27-jährige Ruderer Sebastian Stuart ist Autist, erfolgreich im Leistungssport - und auch er ist oft außen vor. Sein großes Ziel: auch als Sportreporter sichtbar sein. Beide kämpfen darum, nicht auf ihre Behinderung reduziert zu werden.
Michael Manousakis steht vor einem großen Rätsel: Eine unbekannte US-Armee-Lieferung ist aufgeteilt in Italien. Während er in der Toskana die Fracht sichtet, müssen Ingo und Stephan einen riesigen Kran über die Alpen nach Deutschland bringen. Gelingt die doppelte Mission in Bella Italia?
Am 20. Juli 1944 hängt Deutschlands Zukunft an seiner Tat: Oberst Stauffenbergs Attentat auf Hitler könnte den Krieg beenden und Millionen Menschenleben retten. Der entscheidende Versuch. Stauffenberg ist nicht allein. Die 90-minütige Dokumentation erzählt den dramatischen Verlauf des Schicksalstages vor 80 Jahren. Und porträtiert todesmutige Menschen in einem weitverzweigten, wenig bekannten Netzwerk des Widerstands gegen die totalitäre Diktatur. Das Attentat des Verschwörerkreises um Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944, das sich zum 80. Mal jährt, markiert eine historische Zäsur. Der zum Greifen nahe Sturz des Regimes hätte vermutlich Millionen Verfolgte und Kriegsopfer vor dem Tod bewahrt. Die letzte Chance, dass Deutsche sich aus eigener Kraft der Diktatur entledigen. Die Dokumentation schildert minutiös und nach neuesten Erkenntnissen, wie weitsichtig die Verschwörer vorgehen und warum ihr Vorhaben am Ende dennoch scheitert. Sie zeigt zugleich, wie viele Anläufe dem Attentat vom 20. Juli vorausgegangen sind. Und beschreibt, wie breit, vielfältig und todesmutig sich der Widerstand gegen die Diktatur damals formiert: vom Alleintäter Georg Elser über den "Kreisauer Kreis", das Netzwerk um Wilhelm Leuschner bis zur "Roten Kapelle". Doch sie sind einsam in der Masse der Mitläufer. Selbst nach dem Krieg wird vielen keine Anerkennung zuteil. Mit Aussagen aus der aktuellen Forschung wie auch aus dem Familienumfeld holt der Film die couragiert Handelnden aus dem Schatten des Vergessens. Und geht zugleich auf Fragen ein, die heute aktueller sind denn je: Was treibt Menschen in den Widerstand? Wie hoch ist der Preis? Wie weitreichend die Wirkung? Am Ende münden all diese Erfahrungen in eine Erkenntnis: Es ist wichtig, der Herrschaft des Unrechts von Beginn an entgegenzutreten.
An den neuseeländischen Grenzen entscheidet sich täglich, wer passieren darf - und wer nicht. Die Beamten stehen unter hohem Druck, denn jeder Fehler kann Folgen haben. In dieser Folge geraten Beamte bei der Einreisekontrolle mit einem nigerianischen Staatsbürger an ihre Grenzen. Parallel nehmen Zollermittler ein verdächtiges Paket aus Afrika unter die Lupe. Außerdem versucht ein trickreicher DJ, ohne gültiges Visum im Land zu arbeiten.
Ein deutsch-ägyptisches Team sucht mitten in Kairo nach den Spuren des größten Tempels der Pharaonen und nach Antworten darauf, warum das Heiligtum vor mehr als 2000 Jahren aufgegeben wurde. Heliopolis galt den Pharaonen als der Ort, an dem die Schöpfung begann. Heute zeugt nur noch ein Obelisk von der Pracht des Heiligtums. Archäologen arbeiten bei den Ausgrabungen gegen die Zeit, denn auf der freien Fläche soll bald ein neuer Stadtteil entstehen. Unter den Häusern von Kairo liegt eine noch viel ältere Metropole. In Heliopolis, wie die alten Griechen die Stadt nannten, stand einst der größte und wichtigste Tempel der Pharaonen. Dort, so glaubten die alten Ägypter, hatte die Schöpfung ihren Anfang genommen, und dort wurde dem König die Regierungsmacht übergeben. Zahlreiche Überlieferungen und Legenden berichten vom Alltag in der Tempelstadt. Sogar berühmte Wissenschaftler wie Platon kamen, um dort zu lernen. Gut 3000 Jahre lang wurden in Heliopolis die heiligen Riten durchgeführt, wurde der Tempelbezirk immer wieder erweitert. Dann ging das sagenhafte Heiligtum unter und verschwand zum Teil unter der viele Jahrhunderte später gegründeten neuen Metropole. Heute ist ein Obelisk so gut wie alles, was noch zu sehen ist. Er steht noch immer da, wo er vor etwa 4000 Jahren errichtet wurde, am Eingang eines der Tempel, von dem jedoch nichts mehr zu sehen ist. Seit 2012 sucht ein ägyptisch-deutsches Forscherteam nach den Resten der sagenhaften Sonnenstadt. Für die Archäologen ist es eine einmalige Gelegenheit, die uralte Stadt der Sonne wiederauferstehen zu lassen. Faszinierende Funde enthüllen den Forschern die abenteuerliche und wechselhafte Geschichte des Heiligtums.
Die DDR will ein Gegenentwurf zur Bundesrepublik Deutschland sein. Ein besseres Deutschland - ganz nach sowjetischem Vorbild. Am 7. Oktober 1949 wird die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Mit großen Erwartungen: In der DDR soll ein gerechter "sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern" entstehen. Doch die Wirtschaft kommt schwer in Gang. Die Reparationsleistungen, die Einführung der Planwirtschaft und die Konzentration auf die Schwerindustrie führen schon bald in die Mangelwirtschaft. Aus zunehmendem Unmut kommt es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand. Ohne den Einsatz sowjetischer Panzer hätte die Geschichte der DDR hier bereits enden können. Immer mehr Menschen fliehen, bis die Berliner Mauer ab 1961 jeden Fluchtweg versperrt.
Anlässlich des 80. Geburtstags des Landes Hessen wird in der Hessentagsstadt Fulda eine Gala-Weltpremiere gefeiert: Henni Nachtsheim, Comedian, Musiker, Schauspieler - vor allem aber bekennender Hesse, hat zusammen mit dem Gitarristen der legendären Rodgau Monotones Ali Neander, ein Comedy-Musical geschrieben: "Der Allmächtige Handkäs": Im Jahr 2126 steckt die Welt in einer globalen Krise - nur Hessen verfügt mit dem Handkäs über die letzte große Energiequelle. Wird es Doc Bembel bei einer Reise zurück in die hessische Vergangenheit gelingen, die Welt zu retten? Auf der Bühne wird er unter anderem von Johannes Scherer und Sandy Mölling unterstützt, die "Musik" zum Handkäs kommt von einem Chor, den Kölner Symphonikern und einer Live Band.
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
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Jesus hat einen Blinden geheilt, er ist übers Wasser gegangen und er hat die Fünftausend gespeist. Der Bibel zufolge sind diese Wunder in Bethsaida am Ufer des Sees Genezareth geschehen. Das Fischerdorf war auch der Heimatort einiger Jünger - darunter Petrus. Er gilt als Begründer der christlichen Kirche und wird als erster Papst angesehen. Aber wo genau befand sich Bethsaida? Das ist bis heute strittig. Josh Gates macht sich in dieser Folge von "Expedition Unknown" auf den Weg ins Heilige Land. Dort sucht der Archäologe nach der "verschollenen Stadt der Wunder".
Nicht jeder, der nach Neuseeland will, hält sich an die Regeln - manchmal nur an seine eigenen. An der Grenze treffen Beamte auf einen Briten, der seinen ganz persönlichen Brexit plant. Im Mailzentrum sorgt ein auffälliges Paket für Aufmerksamkeit - Glückstreffer oder Fehlalarm? Und: Eine angespannte Verfolgungsjagd in der Bay of Islands erfordert polizeiliche Verstärkung.
Mahlis ist ein kleines Dorf in der Döllnitz-Aue bei Wermsdorf in Sachsen. Seit dem Mauerfall hat sich auch hier einiges getan. Der Gutshof ist wiederbelebt, die ehemalige Oberschule renoviert, Vereine arbeiten Hand in Hand. Beim Herbstfeuer etwa, das in erster Linie die Kameraden der mitgliederstarken Freiwilligen Feuerwehr organisieren. Die 390 Einwohner stellen gemeinsam viel auf die Beine. Der alljährliche Suppen-Wettstreit ist ein Aushängeschild. Das Märchen-Theater lockt Publikum aus halb Nordsachsen in die Kirche. Keiner weiß, was gespielt wird. Bis zum Auftritt proben die Mitglieder vorrangig im Geheimen.
Besonders engagierten Einwohnern verleiht der Heimatverein eine Auszeichnung. Der diesjährige Preisträger des sogenannten "Laubenthalers" wird während des Herbstfeuers überrascht. Hier im Dorf entwirft auch eine Designerin neue Puppen, ein schottischer Rockmusiker hat sich in das Dorf verliebt und ein Berufsfeuerwehrmann züchtet im Nebenerwerb Rinder.