"Koffer-Jäger" Mark Meyer hat gerade in Louisiana für 150 Dollar einen rostigen Ventilator ersteigert. Das Ganze war ein Missgeschick. Der Schnäppchenjäger wollte eigentlich auf einen ganz anderen Gegenstand bieten. So ein Lapsus unterläuft mitunter auch echten Profis. Dumm ist nur, dass sich am Ende auch Marks zweites vermeintliches Highlight als Niete entpuppt.
Bei mutwilliger Sachbeschädigung haben Immobilienbesitzer Anspruch auf Schadensersatz. Trotzdem wird der Vermieter in dieser Folge wohl auf den Kosten sitzen bleiben, denn die Dame, die vier Monate in seinem Haus in London gewohnt hat, konnte nicht einmal die Miete bezahlen. Deshalb wird das Gebäude von den Gerichtsvollziehern Paul Bohill und Steve Pinner zwangsgeräumt. Brian O'Shaughnessy und Alan Hunt machen sich unterdessen auf den Weg in die Grafschaft Kent. Das Duo soll dort einen Betrag von 7000 Pfund eintreiben.
Der Nord-Ostsee-Kanal gehört zu den meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Jährlich passieren bis zu 30.000 Schiffe den knapp 100 Kilometer langen Kanal. Für Kanalsteurer und Lotsen ist jede Überfahrt ein Wettlauf gegen die Zeit, die Lenkung erfordert größte Präzision. Die inzwischen über ein Jahrhundert alten Schleusen sorgen oft für technische Störungen, die lange Wartezeiten nach sich ziehen. Deshalb soll der Kanal nun für den Schiffsverkehr der Zukunft erneuert werden.
Glamping ist im Trend beim Reisen: Camping mit einer Prise Luxus. Rund um den Bodensee entdeckt SWR Moderatorin Annette Krause ungewöhnliche Unterkünfte: Übernachten in einem Safarizelt, im Zirkuswagen oder im noblen Bungalow-Chalet mit Whirlpool? Alles ist im Angebot. Oder in einer transparenten Bubble unterm Sternenhimmel schlafen? Annette Krause probiert es aus - und ist begeistert.
Heute landen Poster des zeitgenössischen Street-Art-Künstlers Shepard Fairey im Laden. Danach wird es für Corey und Chumlee außerirdisch, als sie eine Mork-Figur begutachten. Wird das Vermächtnis von Robin Williams den Deal zum Abheben bringen, oder holen Corey und Chum ihn zurück auf die Erde?
30 Menschen auf engstem Raum, harte Arbeit rund um die Uhr und kein Kontakt zu Freunden oder der Familie - das Leben auf einem der modernsten U-Boote der Welt ist nichts für schwache Nerven. Die Reportage begleitet die Besatzung des deutschen Unterseebootes U32 bei ihrer Fahrt vom Marine Stützpunkt Eckernförde aus durch den schwerbefahrbaren Nord-Ostsee-Kanal nach Plymouth in England. Die Aufgaben der Besatzung bringen dabei sogar die hartgesottenen Soldaten an ihre Grenzen.
Aktuell, authentisch und nah dran an den Menschen und ihren Schicksalen: Der ntv Auslandsreport mit Nadja Kriewald beleuchtet Themen aus aller Welt und zeigt die Menschen und Geschichten hinter den Schlagzeilen aus der Ferne. Ob Opfer der Atomversuche in der kasachischen Wüste oder syrische Flüchtlinge in der Türkei - der Auslandsreport berichtet seit 1997 über Ereignisse und ihre Auswirkungen rund um den Globus.
Drei verlassene Orte in Spanien erzählen von Francos Diktatur: ein Gefängnis des Grauens, ein geräumtes Dorf und eine vergiftete Küste. Schicksale von Unterdrückung, Widerstand und Zerstörung. Francisco Franco regiert Spanien fast 40 Jahre mit eiserner Hand, Oppositionelle werden brutal verfolgt: In Ourense werden politische Gefangene gefoltert, Der Ort Granadilla wird für ein Staudammprojekt geräumt, und in Portmán vergiftet der Bergbau eine Küstenregion. Jahrzehntelang wurde hier giftiger Abraum ungefiltert ins Meer geleitet - mit katastrophalen Folgen für die Umwelt. "Lost Places - Geheime Welten" zeigt die Geschichten hinter den Ruinen von Willkür, Vertreibung und Profitgier, die bis heute nachwirken.
Ein Brown-Bess-Musketengewehr findet seinen Weg in den Laden. Wird Rick ins Schwarze treffen und den Deal abschließen, oder geht der Schuss nach hinten los? Später gerät Corey ins Wanken, als eine zertrümmerte Gitarre von KISS-Frontmann Paul Stanley auftaucht. Werden sich Corey und der Verkäufer einig?
Eigentlich wollte John Froehlich mit seiner Freundin in Houston Drogen kaufen, doch dann wird der 37-jährige Mann auf offener Straße überfallen und mit einem einzigen Schuss ermordet. Sergeant Clopton und sein Team untersuchen den Fall, doch sie können sich nur auf wenige Hinweise stützen. Um die Täter zu fassen, sind sie auf die Aussagen von Zeugen angewiesen, die alles andere als vertrauenwürdig wirken.
"Koffer-Jäger" Mark Meyer hat in Red Hook, New York, für 350 Dollar einen Modellhubschrauber der Marke Hirobo ersteigert. In den Achtzigern galten diese Helis in der Szene als das Nonplusultra, und Liebhaber zahlen für solche betagten Modelle heutzutage hohe Preise. Marks Kollege Billy Leroy ist dagegen Militaria-Fan. Der Schnäppchenjäger hat auf der Auktion ein amerikanisches Bajonett aus dem Zweiten Weltkrieg ergattert. Das Sammlerstück beschert ihm beim Weiterverkauf einen ansehnlichen Profit.
Wie war es, im Osten aufzuwachsen? Wo setzte die DDR Grenzen, und wo konnten sich junge Menschen Freiräume erkämpfen? Die Reihe blickt mit Zeitzeugen zurück auf die Jugend in der DDR. Die erste Folge beleuchtet das Leben Jugendlicher in der DDR zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Mauerbau 1961. Eben noch in der Hitlerjugend aktiv, sollen sie jetzt die Kampfreserve der sozialistischen Partei werden. Manfred Haertel ist ein überzeugter FDJler, lässt sich sogar in die FDJ-Leitung wählen. Er möchte etwas verändern, sich demokratisch im neuen Staat einbringen. Doch als er sich weigert, bei der vormilitärischen Ausbildung mit einer Waffe zu schießen, gefährdet er seinen Studienwunsch, Lehrer zu werden. Er wird plötzlich zu einem nicht systemkonformen Jugendlichen. Winfried Glatzeder, heute ein bekannter Schauspieler, wird von seiner Mutter in eine Theatergruppe in einem Pionierhaus gesteckt, damit der in ärmlichen Verhältnissen lebende Junge nicht auf die schiefe Bahn gerät. Willig marschiert er als Jugendlicher bei Maidemonstrationen mit und freut sich über Geschenke zur sozialistischen Jugendweihe. Damals ein Mitläufer, wie es so viele gab. Gabriele Jänig ist von den neuen sozialistischen Idealen überzeugt. Sie genießt die selbstverständlich gewordenen Rechte junger Frauen in der DDR, macht ihr Abitur mit einer Berufsausbildung zur Facharbeiterin für technische Kohle und wird Lehrerin für Physik und Mathematik. Ihre Freizeit verbringt sie gern nackt und frei in einem Freikörperkultur-Klub vor den Toren Berlins. Siegfried Buchholz muss als Jugendlicher pendeln. Er lebt im Ostsektor von Berlin, besucht im Westsektor das Gymnasium. Das führt vor allem nach dem Aufstand am 17. Juni 1953 zu Problemen. Plötzlich benötigt er Passierscheine, um mit dem Fahrrad durch Blockaden, die mitten durch die Stadt verlaufen, zur Schule fahren zu können. Historische Archivaufnahmen, privates Bildmaterial und Historikerinnen wie Historiker aus der DDR und der Schweiz ergänzen die persönlichen Erlebnisse und geben eine Einordnung in den gesellschaftlichen Rahmen dieser Zeit.
Welche Auswirkungen hat der Klimawandel? Wie viel Zeit bleibt uns noch? Was können wir tun, um der Krise entgegenzuwirken? Das sind bedeutende Fragen unserer Zeit. Clara Pfeffer und Maik Meuser klären im "Klima Update Spezial" nicht nur über den Klimawandel auf, sondern bieten auch konkrete, nachhaltige Lösungsansätze.
Städte wachsen schneller als jeder andere Lebensraum auf der Erde. Beinahe vier Milliarden Menschen leben in diesen Zentren. Auch die kühnsten unter den Wildtieren zieht es an diese Orte. Für die wagemutigen Anpassungskünstler offenbart sich ein Lebensraum voller überraschender Chancen. Leoparden streifen durch die Straßen von Mumbai, Wanderfalken jagen zwischen New Yorks Wolkenkratzern, und eine Million Stare führen bizarre Lufttänze über Rom auf. Einige der Tiere werden sogar in unseren Städten willkommen geheißen. In Jodhpur im Nordwesten Indiens verehrt man die Hanuman-Languren. Diese Affen spielen eine besondere Rolle in ihrer hinduistischen Kultur. In Harar finden sich Bewohner, die in engem Kontakt mit wilden Hyänen leben und sie mit Fleisch und Knochenresten gut versorgen. Viele Tiere jedoch kämpfen täglich um ihr Überleben im Großstadtdschungel. Er ist laut, überbevölkert, kommt nie zur Ruhe, und der natürliche Zyklus von Aktivität und Erholung ist aufgehoben. Eine Stadtlandschaft ist ständigem Wechsel unterworfen und bringt neue Gefahren, aber auch Möglichkeiten hervor. So werden die Lichter des Zentrums im chinesischen Shanghai oder dem kanadischen Toronto zu einer tödlichen Falle für Zugvögel. Von den Leuchttürmen angezogen, kollidieren sie mit den Wolkenkratzern und sterben. An den Stränden von Barbados verwirren die Lichter des Urlaubsresorts die Karettschildkröten. Die frisch geschlüpften Jungen laufen auf den hellsten Horizont zu. Heute ist es nicht mehr der Mond über dem Meer, sondern es sind die Hotels, die leuchten und die kleinen Schildkröten ins Verderben ziehen. Die frechsten Einwanderer, die den Menschen zeigen, wo der "Affe langgeht", sind die Rhesus-Makaken. Sie sind an Dreistigkeit kaum zu überbieten und entwickeln sich auch für die Kamerakollegen zur echten Herausforderung. Sie stehlen nicht nur Lebensmittel im großen Stil, sie sorgen auch für große Schäden und Unannehmlichkeiten. Die Teams reisten rund um die Welt, um die Veränderungen und eindrucksvollen Überlebensstrategien zu dokumentieren und den ungewöhnlichen Einwanderern ganz nahe zu kommen. Mit Infrarot- und Wärmebildkameras fingen die Kamerakollegen erstmals nächtliche Jagdgänge der Leoparden in Mumbai ein. 200 Menschen wurden in den vergangenen 25 Jahren von den Raubtieren angegriffen. Mithilfe von 4K-"Low-Light"-Kameras konnten die Hyänen in Harar verfolgt werden. Zeitweise wurde das Team von über 100 kämpfenden Hyänen umringt. Um den Wanderfalken in New York zu dokumentieren, bemühten sich die Filmemacher allein neun Monate um Genehmigungen für den Dreh auf den Dächern der Wolkenkratzer und für den Überflug mit dem Helikopter. Es ist das erste Mal, dass dort über der Stadt jemand Aufnahmen vom schnellsten Vogel der Welt gemacht hat. Dabei erreichte der Wanderfalke Spitzengeschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern. In der Folge "Städte" aus der Reihe "Eine Erde - viele Welten" begegnet das Team höchst unterschiedlichen Geschöpfen und ihren Strategien in diesem neuen unvergleichlichen Lebensraum.
Die kleine Insel Koh Panyee liegt malerisch umringt von hoch aufragenden Karstfelsen inmitten der Phang-Nga-Bucht im Süden Thailands. Die Einwohnerinnen und Einwohner hausen auf Stelzen über dem Wasser, die meisten von ihnen betreiben Fischfang. Und sie sind fußballbegeistert - natürlich haben sie in ihrem Dorf auf dem Meer ein schwimmendes kleines Stadion ...
Billy Leroy macht in dieser Episode fetten Reibach mit alten Autoersatzteilen. Der Kühlerdeckel eines betagten Pontiacs bringt dem "Koffer-Jäger" fast 500 Dollar ein. Ob sich der Trip nach Minnesota für Traci Lombardo ebenfalls auszahlt, muss sich dagegen erst noch herausstellen. Die Schnäppchenjägerin aus New Jersey hat auf der Auktion eine Holzpuppe aus dem Jahr 1910 ersteigert. Der Wert solcher Sammlerstücke lässt sich jedoch nur schwer abschätzen.
Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Personalwechsel im Berliner Tierpark. Die neue Revierchefin bei den Bären und kleinen Raubtieren wird bereits ungeduldig erwartet: Barbara Lächert. Sie hat den Aufgabenbereich des ehemaligen Reviertierpflegers Michael Horn übernommen und ist jetzt verantwortlich für unzählige Gehege, die über den riesigen Landschaftsgarten verteilt sind.
Rick hält eine Erstausgabe aus den 1800er-Jahren über die "Underground Railroad" in Händen. Das Buch enthält Berichte aus erster Hand von entflohenen Sklaven. Wird Rick alles daransetzen, dieses seltene Stück Geschichte zu erwerben? Chumlee versucht indes, seine eigenen Sammelkarten zu entwerfen. Wird er damit das große Geld machen können?
Der Nord-Ostsee-Kanal gehört zu den meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Jährlich passieren bis zu 30.000 Schiffe den knapp 100 Kilometer langen Kanal. Für Kanalsteurer und Lotsen ist jede Überfahrt ein Wettlauf gegen die Zeit, die Lenkung erfordert größte Präzision. Die inzwischen über ein Jahrhundert alten Schleusen sorgen oft für technische Störungen, die lange Wartezeiten nach sich ziehen. Deshalb soll der Kanal nun für den Schiffsverkehr der Zukunft erneuert werden.
Die alten Ägypter haben Weltwunder der Architektur, Gräber voller Hieroglyphen und einen mysteriösen Totenkult hinterlassen. Viele ihrer Geheimnisse sind bis heute nicht entschlüsselt. Die Reihe stellt den Pharao Tutanchamun als Gottkönig vor und zeigt, wie er als 19-Jähriger eine der fortschrittlichsten Zivilisationen seiner Zeit regierte, und wie sein Tod die Ordnung Ägyptens ins Wanken brachte.
Wie war es, im Osten aufzuwachsen? Wo setzte die DDR Grenzen, und wo konnten sich junge Menschen Freiräume erkämpfen? Die Reihe blickt mit Zeitzeugen zurück auf die Jugend in der DDR. Die zweite Folge beleuchtet das Leben Jugendlicher in der DDR nach dem Mauerbau 1961 bis 1976. Die Ost-Jugend will leben. Sie liebt denselben Rhythmus, der auch westdeutsche Teenager in die Tanzlokale lockt, ist inspiriert vom Sound der 1960er-Jahre. Jung sein in der DDR - wie fühlte sich das in den 1960er- und 1970er-Jahren an? Wie hat man als Heranwachsender in der Deutschen Demokratischen Republik gelebt? Verhielten sich die Teenager tatsächlich so systemkonform, wie der Arbeiter- und Bauernstaat seine Jugend gern gesehen hätte? "Die DDR war mein Zuhause, aber ich lebte in einem Land, ohne es zu lieben." Wenn die Journalistin und Autorin Regine Sylvester, Jahrgang 1946, auf ihre Kindheit und Jugend zurückblickt, ist das Verhältnis zu ihrer Heimat zwiegespalten. Regine Sylvester ist 15 Jahre alt, als mitten in ihrer Geburtsstadt Berlin die Mauer gebaut wird und das Leben des Teenagers Anfang der 1960er-Jahre komplett auf den Kopf stellt. Die deutliche politische Abgrenzung zum Westen prägt die gesamte DDR-Jugend in nahezu allen Lebensbereichen. Sei es die Schule, die Freizeit, das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und die erste Liebe. Diese Folge der Reihe "Jugend in der DDR" beschäftigt sich mit der Generation, die ihre Jugend im Zeitraum zwischen 1961 und 1976 erlebt hat. Sie ist geprägt von der politischen Abgrenzung des kleinen Landes zum Westen, vom Prager Frühling 1968 und von den Versuchen des Staates, mit großen politischen Veranstaltungen und einer zunächst liberalen Jugendpolitik die Mädchen und Jungen für sich zu gewinnen. Sieben Zeitzeuginnen und Zeitzeugen mit sehr gegensätzlichen Lebensläufen reisen in der historischen Dokumentation zurück in die Jugend - wie zum Beispiel der ehemalige Hippie Harald Hauswald, der "DDR-Vorzeige-Sänger" Hartmut König oder die Oppositionelle Sonja Rachow, die ihre Jugend zum großen Teil hinter Gitter verbringen musste. Sie erzählen, wie sie "ihre DDR", aber auch vor allem sich selbst in diesem totalitären System wahrgenommen haben. Historische Archivaufnahmen, privates Bildmaterial und Historikerinnen wie Historiker aus der DDR und der Schweiz ergänzen die persönlichen Erlebnisse und geben eine Einordnung in den gesellschaftlichen Rahmen dieser Zeit.
Wüsten zählen zu den lebensfeindlichsten Gebieten der Erde. Dennoch behaupten sich geniale Anpassungskünstler in diesen extremen Arealen. Löwen setzen ihr Leben aufs Spiel bei der Giraffenjagd, Bussarde gehen in Gruppen zwischen tödlichen Kakteen-Stacheln auf Beutezug, Fledermäuse liefern sich Kämpfe mit Skorpionen. Um in dieser rauen Umgebung überleben zu können, bedarf es außergewöhnlicher Strategien. Wüsten bedecken etwa ein Drittel der Landmasse unseres Planeten. Die extremen Bedingungen verlangen den dort lebenden Tieren alles ab. Nahrung und Wasser sind knapp und fehlen zeitweise vollständig. Flughühner transportieren daher Wasser aus über 100 Kilometern Entfernung im Brustgefieder zu ihren Jungen. Nebeltrinkerkäfer machen eine Art "Morgen-Yoga", um in genau gestylter Körperhaltung die Luftfeuchte an ihren Körpern kondensieren zu lassen. Chamäleons stillen ihren Durst, indem sie die "betankten" Käfer einfach fressen. Wüstenelefanten haben sich körperlich an die klimatischen Verhältnisse angepasst. Sie sind etwas kleiner und leichter, haben längere Beine und größere Füße und finden Wasserlöcher, die sie einst selbst gegraben haben, nach vielen Jahren wieder. Löwen wagen sich auch an sehr große Beute wie Giraffen heran, weil andere Tiere schwierig aufzufinden sind. Dabei riskieren sie ihr Leben, denn ein Tritt einer Giraffe kann eine Raubkatze töten. Erstmals gefilmt wurden die Jagd von Wüstenlangohr-Fledermäusen nach tödlichen Skorpionen in der Wüste Negev und der Wanderzug eines Super-Schwarms biblischen Ausmaßes von Milliarden Wüstenheuschrecken. Internationale Kamerateams haben sich drei Jahre lang auf härteste Herausforderungen eingelassen, um diese geheimnisvolle Welt aus nächster Nähe zu erfassen. Mit Drohnen durchdringen sie Wälder und Schluchten, mit Kamerafallen, Teleobjektiven und Hochgeschwindigkeitskameras dokumentieren sie bislang kaum wahrnehmbare und versteckte Abläufe. "Terra X" geht gemeinsam mit der BBC auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren.
Heute geht die Reise nach St. Paul, Minnesota, zu einem Top-Auktionshaus im mittleren Westen. Die "Koffer-Jäger" wollen bei diesem Truhenspektakel wertvolle Sammlerstücke aus alten Zeiten ersteigern. Tracy Lombardo und Billy Leroy haben Glück. Für eine alte Waage, mit der zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg Rekruten gewogen wurden, bekommt Tracy mindestens 1000 Dollar. Schnäppchen-Profi Billy fährt mit einem Gewinn von 460 Dollar und einer Kiste voller Pontiac-Klassiker nach Hause.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Bad Lauterberg / "Feist Style"
+ Mainz / "La mode abyssale"
+ Hameln / "Palais Blanc"
Heute landen Signaturen von Sylvester Stallone im Laden. Anschließend begutachtet Rick zwei signierte Lithografien von Norman Rockwell mit den Titeln "Puppy Love" und "Dressing Up". Werden sie sich als wahre Meisterwerke erweisen oder handelt es sich um Mogelpackungen?
Der Bär ist in den Wäldern der Pyrenäen zurück. Engagierte Bärenschützer und Wissenschaftler aber auch kritische Anwohner und besorgte Nutztierhalter ringen um Verständnis für ihre jeweilige Position. Geht es doch darum, den gewohnten Lebensraum der Menschen an die Existenz der kraftstrotzenden Beutegreifer anzupassen.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Rund 9.000 Mal legen jährlich unterschiedliche Schiffe an den insgesamt 43 Kilometer langen Kaimauern des drittgrößten europäischen Containerhafens an. Allein im Jahr 2015 wurden hier mehr als 137 Millionen Tonnen Frachtgut verladen. Doch wodurch zeichnet sich der Hamburger Hafen aus und wie hat er sich weiterentwickelt? Welche Schiffe legen hier an und was für Menschen arbeiten hier? Die Reportage bietet einen vielseitigen Einblick in das rege Geschehen im größten deutschen Seehafen.
Ein junger Pharao gewährt unglaubliche Einblicke in die Hochkultur Ägyptens. Die dreiteilige Serie stellt den Pharao in seinen letzten Tagen als Gottkönig vor. Gezeigt wird, wie Tutanchamun als 19-Jähriger eine der fortschrittlichsten Zivilisationen seiner Zeit regierte.
Die Burgenländerin Isabella Stirm hat Paprika im Blut und führt den Zuschauer mit viel Charme und Augenzwinkern durch ihre österreichische Heimat. Mal geht es auf Safari durch den pannonisch-flachen Seewinkel, mal auf Winzers Spuren durch das hügelig-grüne Südburgenland. Dabei trifft sie Lebensmittelpioniere, Winzer, Ranger und viele weitere Einheimische, die von ihrer Leidenschaft für die sonnenreichste Region Österreichs erzählen. Sie besucht Städte wie Eisenstadt, die kleinste Landeshauptstadt Österreichs, oder die Freistadt Rust am wunderschönen Neusiedlersee, die für gute Weine und gemütliche Heurige bekannt ist. Für unvergessliche Erlebnisse sorgen außerdem eine Fahrt mit einem Oldtimer-Traktor, ein Rundflug mit einer Cessna und eine Kanutour durch den riesigen Schilfgürtel des Neusiedlersees. Das wird ein Abenteuer!
Wie war es, im Osten aufzuwachsen? Wo setzte die DDR Grenzen, und wo konnten sich junge Menschen Freiräume erkämpfen? Die Reihe blickt mit Zeitzeugen zurück auf die Jugend in der DDR. Junge Menschen in der DDR wurden im Geiste des Sozialismus erzogen. Wer in den 1980er-Jahren jugendlich war, kannte kein Leben ohne Mauer und Staatspartei SED. Die einen haben sich in dem System eingerichtet, andere verspürten den Drang auszubrechen. Der dritte Teil der Reihe "Jugend in der DDR" spürt der Jugendkultur, den Sehnsüchten und Zwängen einer Generation nach, die der veraltete Staatsapparat nicht gewinnen konnte. Die "Freie Deutsche Jugend", die größte Jugendmassenorganisation des Landes, soll die Heranwachsenden nicht nur zu "Kämpfern für den Frieden" erziehen, sondern vor allem ihre Jugendkultur prägen. Mit Musik, Filmen, großen und kleinen Veranstaltungen. Doch Ende der 1970er-Jahre spüren viele junge Menschen den schleichenden Niedergang in der Deutschen Demokratischen Republik. Schülerinnen und Schüler müssen an der Wehrerziehung teilnehmen, die Jungen später zum Dienst an der Waffe. Wer verweigert, wird als sogenannter Bausoldat schikaniert. Nicht jeder bekommt den Beruf, den er sich erträumt hat, aber immerhin eine feste Ausbildung. Viele junge DDR-Bürgerinnen und -Bürger sehen die Unzulänglichkeiten der Planwirtschaft, die Gegensätze zwischen Propaganda und der Realität und vor allem die Enge in einem totalitären Land, das von einer tödlichen Mauer umschlossen ist. Die Dokumentation erzählt die Geschichten von jungen Menschen, die ihren Platz im Leben und in der DDR gesucht haben. Dirk Zöllner, Jahrgang 1962, lebte den Traum vieler Jugendlicher - er wurde zum Rockstar. Margitta Kupler, geboren am Tag, als der Mauerbau im August 1961 begann, hat nach einer verstörenden Begegnung mit der Staatsmacht ihren eigenen Weg gesucht. Ronald Galenza, Jahrgang 1963, wird zum Entsetzen seiner Eltern zum Punk. Die neue Subkultur provoziert nicht nur das Establishment der DDR, sondern auch die immer größer werdende Gruppe der Neonazis. In den letzten Jahren wandten sich immer mehr Jugendliche von Sozialismus und SED ab. Manche stellten einen Ausreiseantrag, viele flohen im Sommer 1989 über Ungarn in den Westen. Andere wollten bleiben, in der Hoffnung, das Land von innen heraus verändern zu können. Für alle war die DDR das Land, das sie geprägt hat. Bis heute. Historische Archivaufnahmen, privates Bildmaterial und Historikerinnen wie Historiker aus der DDR und der Schweiz ergänzen die persönlichen Erlebnisse und geben eine Einordnung in den gesellschaftlichen Rahmen dieser Zeit.
Fortwährender schneller und erbarmungsloser Wandel prägt die Graslandschaften. Dort zu überleben, fordert größte Anpassung. Von mächtigen Elefanten bis zur kleinsten Zwergmaus müssen alle in diesen Gebieten lebenden Geschöpfe mit dramatischen Umbrüchen zurechtkommen. Eine erstaunliche Vielfalt von Lebewesen hat sich im Grasland herausgebildet. Von den weiten Ebenen der afrikanischen Savanne über die Pampa Südamerikas bis zu den Steppen Sibiriens und der Mongolei reist das Filmteam zu den unterschiedlichsten Graslandschaften der Erde. Die Herausbildung dieser großen Habitate begann vor etwa acht Millionen Jahren, als ausgedehnte Wälder auszutrocknen begannen. Gräser zählen zu den widerstandsfähigsten Pflanzen. Sie verkraften Feuer und Überflutungen, Schnee und gnadenlose tropische Sonne. Das Überleben aller hängt davon ab, ob sie diese wechselnden Herausforderungen meistern können. Die meist im Verborgenen ausgetragenen Kämpfe gehören zu den fesselnden Geschichten dieser Folge. Im indischen Kaziranga-Nationalpark ist das Gras sechs Meter hoch, durch das Elefanten, Panzernashörner und Königstiger streifen. Perfekte Deckung auf der Jagd nach Beutetieren. Auch für das Kamerateam einer der gefährlichsten Drehorte. Einmal im Jahr überschwemmt der Okavango im afrikanischen Botswana die flache Grasebene und bringt beinahe zehn Millionen Tonnen Wasser mit sich. Löwen haben keine andere Wahl, als ins Wasser zu gehen. Einige Rudel haben eine eindrucksvolle Teamarbeit entwickelt, wenn es um die Jagd auf Kaffernbüffel und Flusspferde geht. In den weiten Steppen der mittleren Breiten Zentralasiens erlebt das Team die größten Temperaturschwankungen und die meisten Sandstürme. Von klirrendem Frost bis zu glühender Hitze erreichte die Spanne bis zu 80 Grad Celsius. Die Saigas sind dieser Härte gewachsen. Seit Zehntausenden von Jahren leben sie dort - mit Massengeburten und Massensterben. Dem Filmteam gelingt es, auch in die Mikrowelten der kleinsten Bewohner dieser riesigen Landschaften einzutauchen. Ungewöhnliche Einblicke in die hoch organisierten Termitenkolonien, aber auch in die Welt des kleinsten Nagetiers Europas, der Zwergmaus. In der Folge "Grasland" aus der Reihe "Eine Erde - viele Welten" begegnet das Team zähen Geschöpfen und zeigt ihre ungewöhnlichen Strategien im täglichen Überlebenskampf so nah, wie man sie bislang noch nicht sehen konnte.
Bei den Wollnys rückt die Geburt von Loredanas und Servets zweitem Kind näher. Wegen gesundheitlicher Beschwerden soll Loredana sich schonen, doch es stehen noch einige Vorbereitungen an. Kann alles rechtzeitig erledigt werden?
Groß Thondorf ist ein 366-Seelen-Dorf im Landkreis Uelzen - dafür ist hier aber eine Menge los. Yared Dibaba staunt. Vor Ort gibt es keinen Bäcker, keine Apotheke - aber dafür Menschen, die mit ihrer Herzlichkeit das Dorf zu einem "Sehnsuchtsort" machen. Ein Fotograf setzte seine Mitmenschen gekonnt in Szene, ein historischer Kondomautomat im Gasthaus ist Anlass für legendäre Partys und eine Familie sorgt mit Weinanbau für Toskana-Feeling.
Shining a spotlight on Africa's most influential and inspiring talents through in-depth, authentic conversations. Hosted by Larry Madowo, this show is where Africa's brightest stars share their truths -- real, raw, and revealing.
In der dritten Folge werden die Lebensumstände Tutachnamuns anhand der archäologischen Funde rekonstruiert. Die Schätze, Grabbeigaben und die Mumie selbst werden neu untersucht, wobei einige unerwartete Besonderheiten erkennbar werden. Auch das Grab selbst ermöglicht interessante Rückschlüsse auf das Leben des Kindkönigs. Tutanchamun wurde sehr schnell und eher nachlässig begraben, vermutlich aus politischen Gründen.
Viele Ecken des Tiroler Karwendel-Gebirges sind nur in der schönen Jahreszeit zugänglich. Auf über 2.700 Meter Seehöhe führt der höchste Gipfel dieser Gebirgsgruppe. Wer hochalpines Sommergefühl sucht, ist hier genau richtig. Gestalter Dominik Walser besucht in dieser Heimat-Österreich-Neuproduktion typische Bewohnerinnen und Bewohner dieser beeindruckenden Region, etwa die Bäuerin Maria Gapp - ihr Gapphof ist seit 380 Jahren im Familienbesitz. In sechzehnstündigen Arbeitstagen bewirtschaftet sie das Gut im wesentlichen selbst, nur für die Heuernte holt sie sich etwas Unterstützung. Seppi Moser und seine 'Schönjocha' sind Volksmusikanten aus Leidenschaft. Sie verbindet die Liebe zur Musik, Heimat und Tradition. Gleichzeitig ist Musik für sie die beste Möglichkeit, dem schnellen, lauten Alltag zu entfliehen. Bergbauer Martin Rieser bringt seine Rinder jeden Sommer auf die Kaserstattalm hoch über dem Achensee. Damit es seinen Tieren gutgeht, ist ihm kein Aufwand zu groß. Schwenden, um zu vermeiden, dass die Almböden zuwuchern, regelmäßige Salzgabe und vieles andere gehören zu den Pflichten eines engagierten Rinderzüchters.
Könnten alte Codes und Symbole Beweise für außerirdische Besuche enthalten? Prä-Astronautik-Theoretiker Giorgio Tsoukalos untersucht die zehn bedeutendsten potenziell außerirdischen Codes und enthüllt, was sie über unsere außerirdische Vergangenheit verraten könnten.
Wenn es um das Abschleppen von tonnenschweren Fortbewegungsmitteln geht, sind PS-starke Fahrzeuge gefragt. Diese Spezial-Abschlepper bergen gewaltige Militärfahrzeuge, schieben die größten Flugzeuge der Welt oder transportieren riesige Raketen. Die Konstruktion der XXL-Zugmaschinen ist ihrem Einsatzgebiet optimal angepasst und erlaubt ihnen, das Dreißigfache ihres Eigengewichts zu bewegen. Die Reportage begleitet Profis bei der Arbeit und zeigt, warum ihr Beruf auch lebensgefährlich sein kann.
In den Hochgebirgsregionen der Erde müssen Pflanzen und Tiere härteste Anforderungen erfüllen - eine großartige Welt, aber nur für extreme Spezialisten. In den Rocky Mountains, den Anden und im Himalaja herrschen raue Witterungsbedingungen. Zerklüftetes Terrain, steile Hänge und ein Mangel an Sauerstoff, Futter und Wasser bilden die größten physischen Herausforderungen des Planeten. Nur extreme Kletterkünstler wie der Nubische Steinbock oder der gewandte Schneeleopard können sich dort behaupten. Die gewaltigen Gebirgsregionen zählen zu den beeindruckendsten Landschaften der Erde, doch nur wenige Pioniere sind zäh genug, dort zu siedeln. Steinadler gleiten pfeilschnell durch Schluchten und Täler. Im Sturzflug erreichen sie über 300 Kilometer pro Stunde. Sie sind die zweitschnellsten Tiere der Welt. Da sie vom Säuger bis zu Aas alles fressen, gehören sie zu den erfolgreichsten Greifvogelarten. Um ihre Flugkünste aus der Nähe zu filmen, hat sie ein Kameramann mit einem Gleitschirm verfolgt und war fast so wendig wie die Adler. Nubische Steinböcke verfügen über weiche konkave Hufe, die eine bessere Griffigkeit aufweisen als jeder Kletterschuh. Selbst steilste Felswände turnen sie geschmeidig hinauf und hinunter. Der Schneeleopard, das stärkste Raubtier des Hochgebirges, kann dank seiner Fellzeichnung mit der Umgebung optisch verschmelzen. Er ist dann so gut wie unsichtbar. Schneeleoparden sind besonders schwer zu filmen. Mithilfe von Kamerafallen ist es der Crew gelungen, Einblicke in die Welt dieser seltenen Wildtiere zu gewinnen. Grizzlybären trotzen heftigsten Lawinen, indem sie weit oben in Höhlen an schneebedeckten Abhängen überwintern. Flamingos führen in eiskalten Salzseen in über 4000 Metern Höhe Tanzparaden auf. Die zerbrechlich wirkenden rosafarbenen Schönheiten trotzen widrigsten Bedingungen. Sie alle sind Bergspezialisten, die erstaunliche Antworten auf die extremen Herausforderungen der Bergwelten gefunden haben. "Terra X" geht gemeinsam mit der BBC auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren.