Gehörte der alte Hut, den Valerie in Kanada ersteigert hat, tatsächlich Meyer Lansky? Der listige Gangster gilt als Erfinder der Geldwäsche und wurde daher auch "Bankier des organisierten Verbrechens" genannt. Wenn der Bandenboss die Kopfbedeckung tatsächlich getragen hat, wäre sie bis zu 5000 Dollar wert. Doch um beim Weiterverkauf groß abzusahnen, muss die erfahrene Schnäppchen-Jägerin Beweise liefern - was leichter gesagt ist als getan. In dieser Folge liefern sich die "Koffer-Jäger" auf einer Nachlass-Auktion in Huntingdon, Québec, einen heißen Bieterwettstreit um antike Objekte.
Hobeln, schleifen, sägen, leimen: Brett Lewis und sein Team bauen in Tayhlors Van eine Arbeitsplatte ein. Die Lady will mit dem Vehikel in alle 254 Countys des US-Bundesstaates Texas fahren und dort Wahlberechtigte registrieren. Unterwegs möchte sie auch gerne duschen. Deshalb installieren die Handwerker neben der Radkastenverkleidung einen Wassertank und darüber eine große Sitzbank, die sich zum einem Bett umfunktionieren lässt. Eine Kochgelegenheit und Stauraum sind ebenfalls unverzichtbar. Findet sich dafür im Fahrzeug ausreichend Platz?
Die Wildtierärztin Hannah Emde macht sich auf die Suche nach dem letzten Paradies in Afrika. Gabun, noch für viele ein unbekanntes Land, scheint diesen Schatz zu besitzen - wirklich? Die Frage ist drängender denn je. Gibt es überhaupt noch intakte Lebensräume, in denen Menschen und Tiere im Einklang leben können? In Gabun schlägt in den Regenwäldern das grüne Herz von Afrika. Befindet sich dort der letzte Garten Eden? Hannah Emdes Leidenschaft gilt den Tieren. In Gabun ist sie einer Welt auf der Spur, in der die Tiere noch paradiesische Zustände erleben sollen. Gibt es das noch: einen regelrechten Garten Eden, in dem sogar die Menschen ihren Platz im Einklang mit der Natur einnehmen können? Kaum bekannt, hat Gabun eine enorme Bedeutung für den Klima- und Artenschutz auf dem ganzen afrikanischen Kontinent. 90 Prozent des Landes bestehen aus dichtem Dschungel - und dort leben unzählige Tiere verschiedenster Arten. Ein besonderer Vertreter ist der Waldelefant. In Gabun lebt die Hälfte aller in Afrika existierender Waldelefanten. Was macht diese Gegend so attraktiv? Es stellt sich heraus, dass es in diesem Garten Eden Gärtner gibt, die sich genau darum zu kümmern scheinen, was die Waldelefanten zum Leben brauchen. Wege durch den Dschungel, um an die Früchte der Bäume zu gelangen, ausgedehnte Lichtungen, um genügend Gras zu fressen, und Wasserlöcher, die zum Baden einladen. Der Loango-Nationalpark in Gabun ist ein Mosaik aus Regenwald und Grasflächen, das wie eine menschengemachte Parklandschaft aussieht. Hannah Emde begibt sich auf die Spur der Gärtner und macht eine überraschende Entdeckung: Sie sind keine Menschen! Selbst wenn es in diesem Paradies nur wenige Menschen gibt, leben dort Wesen, die uns sehr ähnlich sind: Menschenaffen. Gorillas und Schimpansen haben diese Gegend für sich erobert. Auch sie nutzen die Vorteile der einzigartigen Bedingungen, und wir Menschen profitieren ebenfalls. In kaum einer anderen Region der Welt lassen sich diese Tiere so gut erforschen wie dort. Was die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausgefunden haben, ist atemberaubend. Doch bevor sich Hannah Emde und ihr Team den Affen nähern dürfen, müssen sie sich von der Außenwelt abschirmen: Quarantäne. Was uns während der Coronapandemie ein Leid war, wird dort zur Tugend. Schimpansen sind so eng mit den Menschen verwandt, dass wir unsere Krankheiten auf sie übertragen könnten. Fünf entbehrungsreiche Tage lang musste das Team in einer verfallenen Lodge ohne Strom und fließend Wasser aushalten. Selbst in dieser Zeit erlebte Hannah Emde spannende Begegnungen mit den Tieren der Wildnis. Doch der Höhepunkt bleibt die Begegnung mit den Menschenaffen. Schaut man einem Schimpansen in die Augen, wirkt es fast so wie der Blick in einen Spiegel. Wie ähnlich sind uns diese Tiere wirklich? Zusammen mit dem Primatologen Tobias Deschner kann Hannah Emde die Bemühungen der Forschenden, dieses Rätsel zu lösen, hautnah miterleben. Sie beobachtet, wie Schimpansen raffinierte Techniken anwenden, um beispielsweise an das Fleisch von Schildkröten zu gelangen. Sie studiert den Werkzeuggebrauch der Affen und nähert sich einer verblüffenden Frage: Sind Schimpansen sogar in der Lage, Heilmittel zu erkennen und anzuwenden? Schimpansen als Mediziner? Die Merkmale des letzten Garten Edens lassen sich besonders deutlich im Gegensatz zu den ungeschützten Gebieten erkennen. Gabun hat zwar viel in den Naturschutz investiert, aber wie überall in Afrika sind auch dort die meisten Regionen keine Nationalparks. Dennoch bleibt es eine Erfolgsgeschichte: Die Abholzung der Wälder wurde in den vergangenen Jahren nahezu gestoppt. Nur 0,1 Prozent an Hölzern dürfen dem Wald entnommen werden. Mehr Wald, mehr Tiere, mehr Elefanten - die Population der Waldelefanten ist seither von 60.000 auf 95.000 gestiegen. Doch im August 2023 kam es zum Militärputsch. Die Zukunft der Schutzmaßnahmen ist ungewiss. Dabei gilt es nicht nur die biologische Vielfalt an Land zu schützen - auch die Meere verlangen unsere Aufmerksamkeit und Sorgfalt, nicht nur vor Gabun. Die Küsten ganz Westafrikas sind ein wichtiger Lebensraum für die Fauna und Flora der Ozeane. Ein besonderes Juwel stellt eine abgeschiedene Inselgruppe weit vor den Ufern Gabuns dar, die hierzulande kaum jemand kennt: São Tomé und Príncipe. Wie ein Magnet zieht es große und kleine Lebewesen an. Ein unbeschreibliches Meeresparadies, das von der besonderen Lage der Inseln profitiert. Doch wie lange noch? Hannah Emde begibt sich auf Expedition in zwei der letzten Paradiese und entdeckt überraschende Zusammenhänge. Diese zu erkennen, ist der Schlüssel zum Schutz des Garten Edens, denn alles hängt mit allem zusammen.
Was wie ein kalifornisches Feriendorf aussieht, war einst eine Garnison für US-Soldaten - vom amerikanischen Bürgerkrieg über die Indianerkriege bis hin zu den beiden Weltkriegen. Außerdem: Wie baut man in Mexico im 16. Jahrhundert ohne Holzgerüst ein 48 Kilometer langes Aquädukt? Was, außer dem russischen Winter, erschwerte Napoleon und seiner "Grande Armee" 1812 das Leben auf dem Weg nach Moskau und zurück? Und: Was hat ein Staudamm in Wales mit den "Dam-Bustern" zu tun?
SWR Moderatorin Annette Krause entdeckt die schönsten Orte für Entspannung, Genuss und Achtsamkeit. Zwischen See, Spa und Sonnenuntergang trifft sie Menschen, die mit Leidenschaft für Gesundheit und Lebensfreude stehen - und zeigt, wie vielfältig und natürlich Wellness am Bodensee sein kann.
Während der Trainingsoperation müssen die 5.600 Besatzungsmitglieder der USS Harry S. Truman körperliche Schwerstarbeit leisten. Mehrere tausend Starts und Landungen werden die Seeleute durchführen und auswerten, bis jedes noch so kleine Detail sitzt. Denn in einem Gefecht können wenige Sekunden über das Überleben der Piloten und der Besatzung an Bord entscheiden.
Aktuell, authentisch und nah dran an den Menschen und ihren Schicksalen: Der ntv Auslandsreport mit Nadja Kriewald beleuchtet Themen aus aller Welt und zeigt die Menschen und Geschichten hinter den Schlagzeilen aus der Ferne. Ob Opfer der Atomversuche in der kasachischen Wüste oder syrische Flüchtlinge in der Türkei - der Auslandsreport berichtet seit 1997 über Ereignisse und ihre Auswirkungen rund um den Globus.
Kelly Siegler und Abbey Abbondandolo untersuchen diesmal den kaltblütigen Mord am Besitzer einer Abschleppwagenfirma. Ihre Ermittlungen decken eine verdrehte Welt aus mutmaßlichem Missbrauch, Untreue und einem möglichen Auftragsmord auf.
Mit Susanne Sternberg, Daniel Welbat, Tetje Mierendorf, Dagmar Dreke, Simona Pahl, Jens Wendland, Martin Lohmann, Achim Buch, Jesse Grimm, Jürgen Holdorf, Jennifer Böttcher, Katharina von Keller
Ruth lebt auf einem Boot, aber auf dem Wasser ist ihr Reise-Radius begrenzt. Manche Ziele kann sie so nicht erreichen, deshalb konstruieren Brett Lewis und das Team von "Chewy Design Co." für die Lady eine Yacht auf Rädern. Auf Luxus und Komfort muss die Auftraggeberin in dem Fahrzeug nicht verzichten, denn die Profi-Handwerker installieren in dem Vehikel eine Dusche, ein bequemes Doppelbett und eine Klimaanlage, die Ruth unabhängig vom Stromnetz nutzen kann. In Bauphase 1 werden die Elektrik und die Verkabelungen hinter den Verkleidungen verlegt.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Die Pawn Stars stecken in der Zwickmühle, als sie einige Objekte prüfen, die nicht auf legalem Wege erworben wurde.
Das erfolgreichste Team der NHL: Die "Montreal Canadians" haben mit 24 Stanley-Cup-Siegen Eishockey-Geschichte geschrieben. Seine erfolgreichste Zeit hatte das Team zwischen 1952 und 1979. Im Laufe der Jahre standen viele spätere Hall-of-Fame-Größen für den Club auf dem Eis - wie zum Beispiel Jean Béliveau, Henri Richard und Yvan Cornoyer. Die Originalunterschriften dieser Ausnahmesportler könnten "Koffer-Jäger" Mark in dieser Folge eine Menge Geld einbringen, denn echte Fans zahlen für signierte Sammlerstücke horrende Preise.
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
Welche Auswirkungen hat der Klimawandel? Wie viel Zeit bleibt uns noch? Was können wir tun, um der Krise entgegenzuwirken? Das sind bedeutende Fragen unserer Zeit. Clara Pfeffer und Maik Meuser klären im "Klima Update Spezial" nicht nur über den Klimawandel auf, sondern bieten auch konkrete, nachhaltige Lösungsansätze.
Feuerspeiende Vulkane, wilde Natur und feierliche Rituale begegnen Christopher Clark in Indonesien. Er zeigt die großen Weltkulturerbestätten des Inselstaates zwischen Moderne und Tradition. Der buddhistische Tempel von Borobudur zeugt ebenso von der uralten Geschichte Indonesiens wie die Hindutempel von Prambanan, wie Moscheen und koloniale Bauten. Der Historiker Clark erforscht den Regenwald und Bewässerungssysteme auf Bali und taucht in die Kultur ein. Das ewige Geknatter der Motorräder neben meditativer Versenkung in uralte Rituale. Moderne Metropolen neben Reisanbau wie vor tausenden von Jahren. Eine fast paradiesische Inselwelt und die ständige Bedrohung durch Vulkane, Erdbeben und Tsunamis - Indonesien ist in seiner Vielfältigkeit kaum vollständig zu erfassen. Sir Christopher bereist den Ujung Kulon Nationalpark und trifft Menschen, die einen ganz genauen Blick auf den Vulkan Anak Krakatau werfen. Er besucht die weltberühmten Tempel von Borobudur und Prambanan. Auch in der Kotagede Moschee und im Taman Sari Wasserpalast begegnet er der überbordenden Gestaltungsfreude indonesischer Künstler aus vielen Jahrhunderten. Die Kolonialbauten Yogyakartas erzählen von der grausamen Geschichte der Herrschaft europäischer Mächte in Indonesien. Sowohl die Holländer als auch die Briten beuteten Land und Menschen aus. Auf der Insel Bali scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Subak-Bewässerungsgenossenschaft regelt immer noch den gemeinschaftlichen Anbau des Reises und ist ebenso rituell strukturiert wie etwa das Alltagsleben der Balinesen. Um die Besonderheit Indonesiens zu verstehen, stellt Christopher Clark viele Fragen. Wie schaffen es die Indonesier, die doch zu 90 Prozent dem Islam angehören, ihr so vielschichtiges religiöses Erbe zu bewahren? Liegt dies an ihrer Geschichte mit uralten Handelsbeziehungen zu Chinesen, Portugiesen und Arabern? Hat das harmonische Miteinander auch etwas mit der Vermischung der Religionen zu tun, die so alt ist, dass sie feste Tradition geworden ist? Das Paradebeispiel hierfür ist Wayang Kulit, das überall in Indonesien beliebte Schattentheater. Hier fließt alles zusammen: Ahnenkult, hinduistische Epen, islamische Helden, traditionelle Musik und ein Puppenspieler, der die Verantwortung eines Priesters trägt.
Er ist wieder da - Journalist und Moderator Michel Abdollahi kehrt zurück nach Jamel, in das sogenannte "Nazidorf". 2015 war er schon einmal dort und lebte einen Monat lang in einer Hütte mitten auf der Dorfwiese, um mit den Neonazis ins Gespräch zu kommen. Zehn Jahre später macht Abdollahi einen neuen Anlauf. Denn das Land hat sich verändert - was ist im "Nazidorf" passiert?
Angefangen bei der Formel 1 über Klippenspringen bis hin zu allem, was dazwischen liegt - jedes dieser "Top-5"-Videos liefert die unglaublichsten Momente, Events und Athleten aller Actionsportarten!
Wenn Fundgegenstände versteigert werden, sind Billy, Valerie und Mark in ihrem Element. Sie reisen von Auktion zu Auktion - immer auf der Suche nach den besten Deals. In dieser Folge gehen die "Koffer-Jäger" in Quebec auf Beutejagd. Die Stadt war eine der ersten Siedlungen Nordamerikas. Sie wurde vor über 400 Jahren am Sankt-Lorenz-Strom gegründet und war die Hauptstadt von Neufrankreich. Der europäische Charme ist dort noch immer allgegenwärtig. Außerdem ist Quebec reich an Geschichte - dieser Umstand ist bare Münze wert.
Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Wenn Tierpfleger Detlef Liebschwager morgens um sechs Uhr zur Arbeit kommt, beginnt der Tag im Zoo für ihn zunächst mit einem Rundgang im Raubtierhaus. Anschließend bekommt Malaienbärin Maika ihre Suppe serviert - selbstverständlich vom Revierchef persönlich! Die alte Bären-Dame lebt jetzt im ehemaligen Gehege von Panda Bao Bao, der 2012 im Alter von 34 Jahren verstorben ist.
Country, kultig, konservativ: die Rednecks. Die weiße, patriotische und oft verarmte Landbevölkerung in den US-Südstaaten lebt nach eigenen Regeln und Gesetzen. Größter Held: Donald Trump. Beim "Rednecks With Paychecks"-Festival feiern sich die Rednecks selbst: ein dreckiges, mehrtägiges Spektakel mit Monstertrucks, viel Alkohol und nackter Haut. Nirgendwo sonst ist das Lebensgefühl der weißen Südstaaten-Bevölkerung greifbarer als dort. Doch einem echten Redneck geht es nicht bloß um Spaß, sondern vor allem auch um die Verteidigung seiner Auffassung der US-amerikanischen Werte. Er ist ultrakonservativ, streng religiös, bis an die Zähne bewaffnet - viele berufen sich dabei auf den umstrittenen 2. Verfassungszusatz, der den Besitz von Waffen erlaubt. Und: Die meisten Rednecks sind eiserne Trump-Unterstützer. Von Texas bis Tennessee und von Mississippi bis nach North Carolina an der Atlantikküste sind alle Staaten fest in republikanischer Hand. Nirgendwo sonst hat der alte und neue Präsident so viele Anhänger wie dort. Und nirgendwo sonst in den USA ist der Rechtsruck, der durch das ganze Land geht, augenfälliger. Er manifestiert sich an der Wahlurne, im Spirit und Gehabe der Bevölkerung, im Einzelhandel und der Subkultur: Künstler wie Shocka Hustlemane zelebrieren ihre weiße Südstaaten-Identität mit einem eigenen Musikgenre, das in den Südstaaten derzeit schwer angesagt ist: dem Country Rap. Es ist eine Mischung aus Popmusik, Country und Rap, pfeift auf die gängigen Statussymbole des Hip-Hops und glorifiziert stattdessen das krude Leben der weißen Underdogs.
Was wie ein kalifornisches Feriendorf aussieht, war einst eine Garnison für US-Soldaten - vom amerikanischen Bürgerkrieg über die Indianerkriege bis hin zu den beiden Weltkriegen. Außerdem: Wie baut man in Mexico im 16. Jahrhundert ohne Holzgerüst ein 48 Kilometer langes Aquädukt? Was, außer dem russischen Winter, erschwerte Napoleon und seiner "Grande Armee" 1812 das Leben auf dem Weg nach Moskau und zurück? Und: Was hat ein Staudamm in Wales mit den "Dam-Bustern" zu tun?
Angefangen bei der Formel 1 über Klippenspringen bis hin zu allem, was dazwischen liegt - jedes dieser "Top-5"-Videos liefert unglaubliche Actionsport-Momente für maximalen Adrenalinkick.
Das Pelagos-Schutzgebiet im Mittelmeer ist eine sichere Zuflucht für Wale und Delfine. Hier sind die bedrohten Tiere sicher vor den Schleppnetzen der Fischereiflotten, aber auch vor anderen Gefahren. So konnte sich das Gebiet zu einem der artenreichsten Meeresgründe der Welt entwickeln.
Wie klingt ein Haus, ein Baum oder ein Schrank? Für Jacqueline ist das keine komische Frage. Die 13-Jährige ist blind. Sie sieht nichts, hört dafür aber umso besser. Freunde nennen sie "Fledermaus", denn Jacqueline hört sogar Gegenstände: Damit sie nirgendwo dagegenläuft, schnalzt sie mit der Zunge. Ein winziges Echo verrät ihr dann, wo eine Wand ist oder eine Telefonzelle. Denn jeder Gegenstand kann kleine Echos zurückwerfen.
Das klingt magisch, doch Jacqueline hat einfach ein richtig gutes Gehör. Sie hört jedes kleinste Knackgeräusch, jeden entfernten Piepton. Sie kann Menschen an ihren Stimmen erkennen und ihre Eltern am Klang des Schlüsselbundes.
Jacquelines liebstes Hobby ist es, draußen mit dem Diktiergerät unterwegs zu sein. Denn sie sammelt Geräusche - wie andere Menschen Schmetterlinge. Jacqueline nimmt alles auf: Klingeln, Schritte auf Kies, Blätterrauschen. Auf ihrem Computer hat sie schon über 2000 Sounds. Ihr großer Traum ist es, einmal beim Radio zu arbeiten. Deshalb will sie bald ein Praktikum machen und wie ein Profi mit Geräuschen arbeiten.
Für den australischen Surfer Matt Poole zählt nicht nur der Titel. Diese Doku zeigt seinen Weg, wie er durch harte Arbeit, Rückschläge und Leidenschaft den Respekt von Kolleg:innen und Idolen gewinnt.
In dieser Folge liefern sich die "Koffer-Jäger" in Halifax einen heiß umkämpften Bieterwettstreit. Die kanadische Hafenstadt in der Provinz Nova Scotia ist von der Seefahrt und militärischer Logistik geprägt. Dort wurden viele Opfer der Titanic-Katastrophe begraben. Originalgegenstände, die sich einst auf dem berühmten Passagierschiff befanden, das bei seiner Jungfernfahrt im Jahr 1912 südöstlich von Neufundland mit einem Eisberg kollidierte und anschließend im Nordatlantik versank, könnten die erfahrenen Schnäppchenjäger garantiert mit Profit weiterverkaufen.
Mit seiner neuen Dokumentation entführt Historiker Sir Christopher Clark die Zuschauer auf eine eindrucksvolle Reise durch das kulturelle Erbe und die atemberaubenden Landschaften Chinas. Der Ursprung des Kung-Fu im Shaolin-Tempel, eine ganze Armee aus Ton und verbotene Paläste faszinieren den Historiker ebenso wie spektakuläre Landschaften und Begegnungen mit Teeanbauern. Und er findet das Besondere an der traditionellen chinesischen Medizin. Clark zeigt ein China, das gleichermaßen von Tradition und Moderne geprägt ist. Einen ersten Eindruck in die chinesische Seele geben Christopher Clark die nebelverhangenen Gipfel Huangshans, die als Inbegriff der perfekten Landschaft und Poesie gelten. Auch der romantische Westsee im uralten Hangzhou regte Chinas Dichter zu Höchstleistungen an. Zunächst begibt sich Christopher Clark zu dem Mönch und Kung Fu-Master Yan Chan, der ihm die Kampfkunst des Shaolin-Klosters persönlich nahebringt. Im uralten Pagodenwald darf er sich selbst in Kung-Fu üben und erfährt, warum Tiere große Vorbilder für Kampfsport sein können. Ein exklusives Highlight: Er darf das selten gefilmte Indoor-Circle-Training der Mönche dokumentieren - eine ganz besondere meditative Trainingsmethode für Körper und Geist. Unter den Mönchen trifft er auch den begnadeten Kalligrafen Shi Yankan, der ihm sogar seinen Pinsel für eigene Versuche übergibt. Nach einem Ausflug in die Verbotene Stadt in Peking führt die Reise weiter zu den spirituellen Zentren des Landes: Bei den Longmen-Grotten und beim Ahnenfest im Kloster Lingying erlebt Clark die tiefe Verwurzelung buddhistischer Traditionen. Ihm wird bewusst, dass es auch im kommunistischen China eine Sehnsucht nach Spiritualität gibt. Dann geht Christopher Clark der Frage nach, ob man die Große Mauer tatsächlich aus dem All sehen kann. In Hangzhou entdeckt er die Poesie des Westsees und die Kunst des Teeanbaus, während ihn in Xi'an die weltberühmte Terrakotta-Armee in die Geschichte des alten Kaiserreichs eintauchen lässt: Was erzählt uns die riesige Armee der 8000 Tonkrieger heute noch? Er darf den weltberühmten Soldaten aus Terrakotta ganz nahe kommen, aus kleinsten Bruchstücken bauen die Experten mit Hilfe von KI zerstörte Figuren heute wieder zusammen. So erlebt er Auge in Auge eine Zeitreise ins chinesische Reich vor 2.200 Jahren. In der Metropole Xi'an taucht er tief in die Genüsse der chinesischen Küche ein, auch die traditionelle Medizin fasziniert den Historiker, bevor ihn die bunten Regenbogenberge des Zhangye-Danxia-Geoparks in ihren Bann ziehen. Die Vielfalt des riesigen Landes ist faszinierend. Immer wieder wird deutlich, wie stark China die Welt beeinflusst hat - sei es durch Tee, Kulinarik oder Kampfkunst. Und doch bleibt das Land rätselhaft in seiner Strebsamkeit und Spiritualität. Christopher Clark zeigt ein China, das sein Gleichgewicht zwischen Vergangenheit und Zukunft sucht, und doch bleibt die Frage spannend, wohin das Streben Chinas nach wirtschaftlicher Macht die Weltgemeinschaft noch führen wird.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Magdeburg / "Magic Moment"
+ Hagen / "Kurvenschön"
+ Mönchengladbach / "Hochzeitshaus"
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
In Floridas Küstenstadt treffen Rennsport, Bikertradition und spektakuläre Shows aufeinander: Sie ist regelmäßig Schauplatz von Großevents und teils skurrilen Wettkämpfen. Allein die Bike Week zieht jedes Frühjahr rund eine halbe Million Besucher an. Motorradfahrer und ihre Maschinen bestimmen dann das Stadtbild. Es wird ausgiebig gefeiert, und Motorradhändler machen gute Geschäfte. Doch nicht nur Bike-Fans kommen auf ihre Kosten. Am Strand von Daytona Beach findet der größte nationale Wettbewerb für College-Cheerleading in den USA statt. Für viele der studentischen Athletinnen und Athleten bedeutet dieses Event mehr als nur eine weitere Meisterschaft: Es ist der Höhepunkt ihres Jahres, oft verbunden mit langer Vorbereitung und persönlichen Comebacks, zum Beispiel nach einer Verletzung. Denn die Choreografien sind ebenso waghalsig wie gefährlich. Die Sieger rennen traditionsgemäß direkt in den Atlantik - glücklich und völlig erschöpft. Weiter südlich von Daytona Beach erwartet das Publikum ein ganz anderes Spektakel: das legendäre "Coleslaw Wrestling", auf Deutsch "Krautsalat-Ringen" - seit Jahren absoluter Kult. Die Teilnehmerinnen steigen auf eine Fläche voller Krautsalat und Öl und liefern der johlenden Menge eine Mischung aus Wettkampf, Show und Spaß. Der Gewinnerin winkt eine Geldprämie. Noch weiter draußen, im Vorort Spruce Creek, dreht sich alles ums Fliegen. In den Garagen des rund 5000 Einwohner zählenden Ortes stehen meist keine dicken Autos, sondern Privatflugzeuge. Und an der Tankstelle stauen sich Flieger wie andernorts Autos im Berufsverkehr. Statt Ampeln regeln Funkgeräte den Vortritt, alles organisiert von der Flieger-Community selbst. Extravaganz und Exzess: In Daytona Beach liegen sie nah beieinander.
Schignano: Ein uralter Karneval in Italiens Bergen
D 2020
52'
Schignano - seit Jahrhunderten feiern die Menschen hier mit einem archaischen, wilden Karneval das Ende des Winters. Sie spielen in bunten, selbstgenähten Kostümen die "Wilden", in einem Bergdorf hoch über dem Comer See. In den Straßen tanzen die "Belli" und die "Brutti" - die Schönen und Reichen gegen die Hässlichen und Armen - die "GEO Reportage" hat die Menschen hinter den schaurigen Holzmasken besucht.
Zum 15-jährigen Jubiläum bei RTLZWEI erwartet die Großfamilie ein Tag voller Überraschungen: Erinnerungen, Emotionen, Humor und eine für die Wollnys eigens konzipierte Quizshow stehen dabei im Mittelpunkt.
30 Menschen auf engstem Raum, harte Arbeit rund um die Uhr und kein Kontakt zu Freunden oder der Familie - das Leben auf einem der modernsten U-Boote der Welt ist nichts für schwache Nerven. Die Reportage begleitet die Besatzung des deutschen Unterseebootes U32 bei ihrer Fahrt vom Marine Stützpunkt Eckernförde aus durch den schwerbefahrbaren Nord-Ostsee-Kanal nach Plymouth in England. Die Aufgaben der Besatzung bringen dabei sogar die hartgesottenen Soldaten an ihre Grenzen.
Die Regenwälder Indonesiens werden immer wieder als Beispiel für den unglaublichen Artenreichtum des Archipels genannt - doch genau diese Biodiversität wird einigen Inseln nun zum Verhängnis. Umweltaktivisten sind deswegen auch hier tätig: Radio Kalaweit sendet rund um die Uhr Popsongs und Nachrichten aus der hauseigenen Gibbon-Rettungsstation. Meeresbiologen setzen auf Aufklärungsarbeit, um Rochen ein Überleben in den Meeren zu sichern, und die Schopfmakaken, die aussehen, als hätte man ihnen einen Bürstenhaarschnitt verpasst, stehen ebenfalls im Mittelpunkt einer Initiative.
Drogen haben seit Anbeginn der Zivilisation die Menschen begleitet. In der Antike waren Bier und Wein Grundnahrungsmittel, und Opium und Cannabis gehörten in jede Hausapotheke. Drogen halfen den Menschen, sesshaft zu werden, Städte und Pyramiden zu bauen. Und sie sorgten für Religion und Zusammenhalt - bevor ihre Massenproduktion zu Missbrauch führte. Die Dokumentation erzählt von Drogen in Antike und Frühgeschichte. "Terra X" spürt Drogen und ihrem Gebrauch an den Fundorten nach: in Europa, Nordafrika, Asien und Mittelamerika. Der Fliegenpilz hat wahrscheinlich die älteste Drogenkarriere - eindrucksvolle Felszeichnungen im Tassili-Gebirge der Sahara zeigen ihn auf dem Kopf von Menschen: Magic Mushrooms! In vielen Kulturkreisen tauchen vor 15.000 Jahren diese Pilze auf - und vor 10.000 Jahren folgt ein weiterer Muntermacher: der Alkohol, zufällig entstanden durch die Gärung von Getreidebrei. "Terra X" diskutiert eine beliebte Frage: Wurden die Menschen damals gar sesshaft, um Bier herstellen zu können? Denn in Göbekli Tepe, jener frühesten Siedlung im Südosten der heutigen Türkei, gab es alles, was das Herz eines Partygängers vor 10.000 Jahren begehrte: ein Festareal, Gäste aus nah und fern und große Steingefäße - in denen jetzt erstmals Bier-Rückstände isoliert werden konnten. Kein Wunder, denn Bier schaffte nicht nur Geselligkeit, sondern es machte vor allem satt, war vitaminreich und keimfrei. "Bier war im Prozess der Zivilisation ein ganz wichtiger Faktor", sagt der Experte Professor Gunther Hirschfelder von der Universität Regensburg. Bald trat eine weitere Droge ins Leben der Menschen: Die Kulturpflanze Mohn breitete sich entlang des Mittelmeers aus, das aus ihr gewonnene Opium wurde geradezu zur Alltagsdroge der antiken Hochkulturen. Professor Harald Lesch erklärt die fatale Doppelfunktion dieser Drogen der Antike: Einerseits schufen sie Gemeinschaftsgefühl, andererseits wurden sie schnell missbraucht. Sie machten stark für Krieg und Eroberungen - und Gewalt, Schmerz und Verlust erträglich. Diese fatale Allianz von Krieg und Droge besteht bis heute. "Terra X" erzählt die Geschichte der Drogen als Weltgeschichte. Neben umfangreicher Dokumentation illustrieren Reenactments und Comics ihre Verwendung in Medizin und Alltag, Grafiken stellen ihre gesundheitlichen Gefahren dar.
Shining a spotlight on Africa's most influential and inspiring talents through in-depth, authentic conversations. Hosted by Larry Madowo, this show is where Africa's brightest stars share their truths-real, raw, and revealing.
Als Donald Trump am 20. Januar 2025 im Weißen Haus vereidigt wird, ahnt die Welt noch nicht, dass der 47. Präsident der USA die Weltordnung in atemberaubender Geschwindigkeit verändern wird. Trump und seine Gefolgsleute agieren im Fahrwasser des "Project 2025": Das Strategiepapier der nationalkonservativen "Heritage Foundation" hat die Umgestaltung der US-Gesellschaft in eine weiße, rassistische, christlich geprägte Welt zum Ziel. An Parlamenten und Gerichten vorbei regiert Trump mit Dekreten. Parallel setzt die Behörde DOGE zum Kahlschlag gegen alles an, was nun in den USA als "unnütz" gilt. Es ist der Stresstest für eine der ältesten Demokratien der Welt. Das System von "Checks and Balances" wird auf allen Ebenen ausgehebelt, zum Nutzen von Trump und seinen Getreuen. Die Dokumentation von Gaston Sasa Koren und Dietrich Duppel zeigt in eindringlichen Reportagen die Auswirkungen der "Agenda Trump" auf die Menschen in den USA: Der karitative "Health Wagon" in den Appalachen hat mehr Zulauf denn je. In den Everglades wird rund um das Abschiebegefängnis "Alligator Alcatraz" keine Rücksicht auf die Umwelt genommen. Die queere Irak-Veteranin Joy Marver verliert - wie Hunderttausende Staatsbedienstete - ihren Job. Der afroamerikanische Aktivist Elijah Miles erzieht Jugendliche in Baltimore zur Ordnung, der exzentrische Multimillionär Frederick McLendon engagiert sich in Florida für Obdachlose. Internationale Journalisten und Experten ordnen die Politik Trumps ein: Nach einem Jahr hat Trump mit disruptiver Konsequenz die USA und die Welt radikal verändert.
Das Katana, wie das legendäre japanische Samurai-Schwert genannt wird, ist untrennbar mit der japanischen Kultur verbunden: Sein Design ist geprägt von Symbolen und einer tiefen Spiritualität. Es steht für Stärke, Ehre und Disziplin. In einer Schmiede in Yamagata arbeitet einer der besten Schwertschmiede Japans, Kanbayashi Sensei. Wochenlang und unter Verwendung der auch in Japan selten gewordenen "Dreistahlmethode" fertigt er ein Auftragsschwert für einen zutiefst traditionsbewussten Unternehmer und dessen Enkel.
Modernste Technologien - wie Nachtsichtgeräte - kommen in Afrika um Einsatz, um Wilderern das Handwerk zu legen - die Kamera folgt den "Hütern der Natur" an verschiedenen Orten des schwarzen Kontinents. Erfolgreich eingedämmt wurde auch die Wilderei im Kongo: Die Berggorilla-Zahlen steigen wieder. Grund zur Hoffnung - und großartige Resultate für die Naturschützer. Für die Geparden- Population ist Dr. Laurie Marker mit ihrem 1990 gegründeten Cheetah Conservation Fund im Einsatz.
Der Mavericks Invitational ist der ultimative Big-Wave-Surf-Wettbewerb. Der erfahrene Surfer Peter Mel bereitet sich darauf vor, seinen Titel gegen die weltbesten Big-Wave-Surfer zu verteidigen.
Winter am Fuß des Hochschwabs. Gerade in der kalten Jahreszeit kommen die Menschen zusammen und die Gemeinschaft spielt eine wichtige Rolle.
Am Seeberg fahren die Nostalgie-Skifahrer Skifahrer rund um Hannes Nothnagel noch traditionell mit Holzskiern, Firngleitern oder Fassdauben die Piste hinunter und kleiden sich dabei wie in den 50er und 60er Jahren. Der Schnee spielt auch bei der Jägerin Martina Zisler und ihrem Kollegen Hannes Fraiß eine große Rolle. In der kalten Jahreszeit gehen sie mit Tourenskiern auf die Pirsch. Hans Peter Luckingers größte Leidenschaft spielt sich in den Wintermonaten hingegen drinnen ab. Er ist Obmann der Schuhplattler-Gruppe "Burning Shoes", die einmal in der Woche in seiner Werkstatt probt. Im Winter gibt es auch auf dem Bauernhof allerhand zu tun. Während Robert Grammelhofer in der Früh die Kühe melkt, beginnt seine Frau Christina mit der Herstellung von Joghurt und Frischkäse aus der eigenen Milch. Die Landleben Neuproduktion besucht außerdem die Schneidermeisterin Manuela Metter, den Skiliftbetreiber Erwin Rossmann und die "Tanzlmusi" Gruppe Goaßsteigbuam. R: Michael Weinmann
Im Mittelalter waren Bier und Wein Grundnahrungsmittel, und Ärzte experimentierten mit Opium. Drogen - das waren wertvolle Arzneimittel. Auch Cannabis wurde gern geraucht. Erst vor 200 Jahren begann unser Zeitalter der synthetischen Drogen - und mit den wichtigen Medikamenten auch der massive Missbrauch. Die Dokumentation zeigt, wie Drogen unsere Zivilisation begleiteten. Der Weg führt nach London, wo eine brisante Frage geklärt wird: War Shakespeare ein Junkie? Der Anlass dazu: Tonpfeifen aus dem Garten des Schriftstellers tragen Cannabis-Spuren. Und Wortspiele in seinem Werk zeigen: Highmacher wurden nur zu gern geraucht. "Terra X" diskutiert mit Ärzten die Frage: Macht Cannabis wirklich kreativ? Fließen die Sätze im Rausch einfach leichter? Das Ergebnis ist: nein! Aber sicher ist: Der schöne Rausch macht abhängig. Moderator Harald Lesch bringt Ordnung in populäre Vorstellungen von Drogen und widerlegt Irrtümer. Wichtig ist die historische Kraft, die Drogen entfaltet haben: Tabak und seine Spielformen begleiteten nicht nur die Kultur, sondern vor allem die globale Politik der Neuzeit. Der Handel mit Tabak war ein Motor des Kolonialismus, in der Neuen Welt Amerikas entstanden riesige Anbauflächen, um den Nachschub nach Europa sicherzustellen. Aus Asien kamen neue berauschende Entdeckungen und schufen wichtige Handelswege: die Muskatnuss zum Beispiel. Damals war sie als medizinische Droge gefragt. Heute wissen wir, dass sie den psychotropen Wirkstoff Myristicin enthält: ein gefährlicher Stimmungsaufheller. Und die Kartoffel, einst von Kolumbus aus Amerika mitgebracht, wurde in Nordeuropa zu einem wichtigen Grundstoff der Drogenherstellung. "Terra X" besucht in Brandenburg einen historischen Bauernhof, in dem in einer riesigen, mehrstöckigen Brennanlage einst hochprozentiger Alkohol aus Kartoffelmaische hergestellt wurde. Das war der Treibstoff des industriellen Zeitalters, aber eben auch der billige Kummertrunk von Millionen von Industriearbeitern. Drogen und Medizin bilden auch in der Neuzeit eine wichtige Allianz. Das 19. Jahrhundert wird zum Zeitalter der Pharmazie: Morphium wird aus Opium entwickelt, Kokain aus dem Kokablatt. "Terra X" zeigt, wie hochwirksame, wichtige Medikamente entstehen - aber erst viel zu spät die verhängnisvolle Sucht erkannt wird.
Hochseefischerei - das ist Arbeit am Limit. Die Schiffe der Deutschen Hochseefischereiflotte bleiben oft Monate auf See. Die Jagd auf den Schwarzen Heilbutt führt die Mannschaft bis an den nördlichen Polarkreis. Sturm und Schnee gehören hier zum Alltag, die Arbeit an Bord ist gefährlich. Großes Vertrauen in die Kameraden und das eigene Können macht die Besatzung zu einer eingeschworenen Gemeinschaft. Die Reportage begleitet die Crew an Bord eines der größten Hochseetrawler der deutschen Flotte.