Mit einer venezianischen Maske und Rüschenhemd verkleidet soll Thorben die Studentin Diana in ihrer Wohnung vergewaltigt haben. Sie ist sicher, dass er ihr Peiniger ist - schließlich hatte er ihr zuvor erotische E-Mails geschrieben, in denen er das Kostüm genau beschrieben hatte. War es wirklich Thorben, der sich möglicherweise zu der Tat animiert fühlte, weil Diana als Aushilfe in einem Sexshop arbeitet?
Es ist die Auktion des Jahres: In Port Newark, New Jersey, kann man als "Koffer-Jäger" mit ausgeprägter Spürnase mehr Geld verdienen, als irgendwo sonst. In der Stadt befindet sich nämlich einer der größten Containerhäfen der USA, wo jährlich Waren im Wert von über 175 Millionen Dollar umgeschlagen werden. Die Schiffe kommen aus allen Himmelsrichtungen, und der logistische Aufwand, um dieses Chaos abzuwickeln, ist enorm. Trotzdem erreicht nicht jede Ladung ihren Bestimmungsort. Und unverzollte Waren, die nicht binnen sechs Monaten vom Besitzer abgeholt werden, kommen unter den Hammer. In den vergangenen Jahren waren hier einige Schätze zu holen.
Im Frühjahr 1969 sind von den über 500.000 US-Soldaten in Vietnam rund 40.000 tot. Die Moral der Truppen könnte kaum schlechter sein. Die Kriegsgefangenen Hal Kushner und Nguyen Tai berichten von den grauenvollen Haftbedingungen in Nord- beziehungsweise Südvietnam. Präsident Nixon seinerseits beginnt zwar mit dem versprochenen Rückzug, sendet im April 1970 aber trotzdem Truppen nach Kambodscha. Dadurch erlebt die Protestbewegung einen neuen Aufschwung, der durch den tragischen Tod von vier Studenten an der Universität Kent in Ohio noch beflügelt wird.
In der Demokratischen Republik Kongo befinden sich die Überreste einer wechselhaften Regentschaft. Heruntergekommene einst prachtvolle Gebäude, ein zerfallenes Stadion und ein herrschaftlicher Gebäudekomplex wurden von einem Mann erbaut, der 1965 die Macht übernahm: Mobutu Sese Seko. Mobutu war machtbesessen. Erste Anzeichen seines zunehmenden Größenwahns sind an diesem Ort zu finden. Die Zurschaustellung seiner Macht und seines Reichtums sollte jedoch von etwas viel Düstererem ablenken.
Noch immer steht der Gardasee als Sinnbild vieler Deutscher für Urlaub, Sonne und Erholung. Ein abwechslungsreiches Porträt zeigt die Besonderheit dieser Landschaft - gerade im Frühling.
Wenn bei uns noch Schmuddelwetter vorherrscht, erblüht am Gardasee die Natur, und seine Anrainer bereiten sich auf die Saison vor: wie Alberto Rania, der einzige Berufsfischer in Riva del Garda, oder Alberta Cavazza, die Mitbesitzerin der schönsten Insel im See.
Die "Isola del Garda" vereint vieles, was die Pracht des Gardasees ausmacht: einen paradiesischen Garten und einen idyllischen Märchenpalast. Die Familie von Alberta lebt dort seit Generationen. Lange Jahre abgeschottet, zeigen sie ihren Privatbesitz inzwischen Besuchern - nach vorheriger Anmeldung, versteht sich. Doch für diesen Film gewährt Alberta auch einen Einblick in das private Leben dieser außergewöhnlichen Familie am Gardasee.
Die Liebe zu dieser Landschaft eint sie mit Alberto Rania, dem Fischer von Riva del Garda. Früher arbeitete er als Koch in München und Hamburg. Die Sehnsucht nach seiner Heimat hat ihn wieder dorthin getrieben. Morgens gegen 4.00 Uhr fährt er hinaus, um in seinen Netzen nach Forellen, Sardinen und Renken zu suchen. Dann sind noch keine Ausflugsboote und Surfer unterwegs - und der See gehört ihm. Kein anderes Leben könnte er sich vorstellen, auch wenn die Ausbeute nie sehr hoch ist und Alberto von einem Palast nur träumen kann.
"Frühling am Gardasee" nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen: 40 Prozent aller Besucher allein in Riva del Garda kommen aus Deutschland. 1948 sollen es deutsche Pfadfinder gewesen sein, die die Besitzer von Wiesen und Feldern fragten, ob sie dort ihre Zelte aufschlagen und "campieren" dürften - ein bis dahin unbekannter Zeitvertreib, auf den sich die geschäftstüchtigen Bewohner jedoch schnell einstellten.
Im Frühling und vor dem großen Ansturm der Touristenmassen zeigt sich der Gardasee aber noch von seiner gemütlichen Seite. Mit einer Fläche von 370 Quadratkilometern ist er der größte italienische See - der auch nicht zu unterschätzen ist: Goethe hält in seinem berühmten Reisebericht fest, dass der tückische Wind auf dem Gardasee vor Malcesine ein "gefährliches Abenteuer" für ihn war.
Ein verlassenes Gefängnis, ein verfallenes Château in der Karibik und ein Showdown in der Wüste Boliviens: Drei spektakuläre Orte geben ihre Geheimnisse preis. Im Mittelpunkt: das Château Aubéry auf Martinique - Sinnbild kolonialer Macht und gnadenlosen Ehrgeizes. Außerdem: Wie eine resolute Sheriffin Amerikas meistgesuchten Verbrecher stoppt.
Aktuell, authentisch und nah dran an den Menschen und ihren Schicksalen: Der ntv Auslandsreport mit Nadja Kriewald beleuchtet Themen aus aller Welt und zeigt die Menschen und Geschichten hinter den Schlagzeilen aus der Ferne. Ob Opfer der Atomversuche in der kasachischen Wüste oder syrische Flüchtlinge in der Türkei - der Auslandsreport berichtet seit 1997 über Ereignisse und ihre Auswirkungen rund um den Globus.
Bartholomew Roberts - er ist der letzte große Pirat des Goldenen Zeitalters und mit Abstand einer der erfolgreichsten. Mehr als 400 Schiffe hat er gekapert und dabei die halbe Welt umreist. Dabei ist Roberts - ein einfacher Seemann aus Wales - eher zufällig Pirat geworden. Als Howell Davis sein Schiff vor der Küste Afrikas angreift, wird Roberts gezwungen, sich dem walisischen Piraten anzuschließen. Nach dessen Tod wählt die Mannschaft ihn zum Kapitän. Es ist der Beginn einer beispiellosen, rauschhaften Piratenkarriere, die mehr als drei Jahre andauern wird. Zunächst überfällt und plündert Roberts die Insel Príncipe vor Westafrika. Anschließend segelt er nach Brasilien, wo er mit viel List und Geschick die Beute seines Lebens macht: Er kapert ein hochgerüstetes portugiesisches Handelsschiff, die "Sagrada Familia", obwohl dieses von einem großen Militärkonvoi begleitet wird. Roberts erbeutet einen riesigen Gold- und Silberschatz und könnte sich mit der Beute getrost zur Ruhe setzen. Doch der Pirat wider Willen hat Blut geleckt. Er segelt die Ostküste entlang nach Neufundland, zurück in die Karibik und quer über den Atlantik wieder nach Afrika; überfällt dabei Handelsschiffe, Kriegsschiffe, Fischerboote und Häfen. Er plündert, brandschatzt, nimmt Geiseln, kleidet sich dabei stets extravagant und geht voll und ganz in seiner Piratenrolle auf. Doch - wie die meisten Piraten des Goldenen Zeitalters - kann auch er seinen Reichtum nicht in Frieden und Gesundheit genießen. 1722 besiegelt ein englisches Kriegsschiff das Ende des walisischen Seeräubers vor der Küste Guineas - und mit ihm die goldenen Jahre der Piraterie. "Legendäre Piraten" erzählt von blutigen Plündereien, versteckten Reichtümern und unvergessenen Legenden. Es sind Geschichten der berüchtigtsten Seeräuber aller Zeiten, die einst die Weltmeere beherrschten und die uns bis heute faszinieren.
John Wayne Gacy erreichte weltweite Bekanntheit und ging als Killer-Clown in die Kriminalgeschichte ein. Seine Opfer waren ausschließlich junge Männer, die er - nachdem er sie grausam ermordet hatte - unter seinem Haus vergrub. Allerorts galt er als ein anständiger Bürger, der sich für die Gemeinschaft einsetzte. Tatsächlich tötete er mehr als 30 Menschen, nachdem er sie brutal vergewaltigt hatte. Im Jahre 1980 wurde Gacy zum Tode verurteilt.
Jedes Jahr stellen die Beamten des Los Angeles Police Department persönliche Besitztümer im Wert von vielen Millionen Dollar sicher. Ob Fundsachen, beschlagnahmte Beweismittel oder konfisziertes Diebesgut - was nicht an den rechtmäßigen Besitzer zurückgeht, wird entweder per Gesetz vernichtet oder versteigert. Die größte Polizei-Auktion des Landes ist deshalb für die "Koffer-Jäger" ein echtes Highlight: In LA kann man Beute machen, ohne hinter Gittern zu landen, und außerdem findet man dort kostspielige Seltenheiten - von der Luxus-Uhr bis zum Samurai-Schwert, signiert vom verstorbenen "Kill Bill"-Superstar David Carradine.
In dieser Episode gehen die "Koffer-Jäger" im schottischen Glasgow auf Schnäppchensuche. Die Universitätsstadt auf der britischen Insel avancierte während der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Umschlagplätze für Waren aus Übersee. Aus diesem Grund kann man hier auch seltene und kuriose Antiquitäten finden, wie zum Beispiel eine viktorianische "Snuff Mull", gefertigt aus einem Widderhorn. In solchen kunstvoll verzierten Objekten bot man früher seinen Gästen Schnupftabak an. Amerikanische Sammler zahlen dafür garantiert einen hohen Preis.
Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Bei den Affen im Tierpark sind die Dianameerkatzen Hera und Solar das erste Mal Eltern geworden! Leider hat die Meerkatzenmutter ihr Jungtier nach der Geburt nicht angenommen, sodass sich die Tierpfleger rund um die Uhr um das Affenbaby kümmern.
War Kleopatra eine eiskalte Verführerin? Gab es das Trojanische Pferd wirklich? Und warum stürzten sich 300 Spartaner in eine ausweglose Schlacht? Viele Mythen der Antike werfen Fragen auf. Forscherinnen und Forscher versuchen, die Wahrheit hinter den schillernden Erzählungen der Antike zu finden. Wie sind die Mythen entstanden und aus welchen Motiven? Eine Spurensuche nach den Ursprüngen der Legendenbildungen in und nach der Antike. War Alexander der Große ein Superheld der Antike - oder nur ein brutaler Eroberer? Die Frage nach dem Ursprung des Mythos führt vor allem zu römischen Quellen. Aus dem Umfeld des berühmten Makedoniers sind keine Aufzeichnungen mehr vorhanden. Die Dokumentation geht außerdem dem Mythos um die antiken griechischen und römischen Bauwerke auf den Grund: Waren die Bauwerke tatsächlich weiß? Und woher rührt das Ritual des olympischen Fackellaufs - haben die alten Griechen ihn gemeinsam mit den Spielen erfunden? Fragen wirft auch der Mythos um den legendären Gladiator Spartacus auf. Im Jahr 73 vor Christus führte er einen Sklavenaufstand an und wird bis heute als beispielhafter Kämpfer für die Rechte der Unterdrückten gefeiert. Aber war Spartacus tatsächlich ein antiker Revolutionär? Wie viel Wahrheit steckt in den Erzählungen der Antike und wie viel Mythos?
In der Demokratischen Republik Kongo befinden sich die Überreste einer wechselhaften Regentschaft. Heruntergekommene einst prachtvolle Gebäude, ein zerfallenes Stadion und ein herrschaftlicher Gebäudekomplex wurden von einem Mann erbaut, der 1965 die Macht übernahm: Mobutu Sese Seko. Mobutu war machtbesessen. Erste Anzeichen seines zunehmenden Größenwahns sind an diesem Ort zu finden. Die Zurschaustellung seiner Macht und seines Reichtums sollte jedoch von etwas viel Düstererem ablenken.
Die Alpen: Touristenmagnet und Kulturraum mit atemberaubender Landschaft. Rund 100 Millionen Menschen besuchen jährlich die Berge und Täler dieser Gebirgswelt. Woher kommt ihre Begeisterung? Zwischen Allgäu und Zugspitze, Matterhorn und den Nord- und Südtiroler Bergen kommen Menschen zu Wort, die sich ein Leben ohne ihre Berge nicht vorstellen können.
Was für ein Fehlgriff! Schnäppchen-Jäger Billy Leroy hat soeben am Miami International Airport einen Haufen dreckiger Wäsche ersteigert - und satte 425 Dollar dafür hingeblättert. Auf den Verdacht, dass sich in dem Luxus-Koffer wertvolle Uhren oder Schmuck befinden, hat der Antiquitäten-Händler auf der Auktion die gesamte Mannschaft überboten. Leider waren in dem Gepäckstück dann nur schmutzige Klamotten. Jetzt setzt Billy voll auf eine Büste, die wohl einen Staatsmann darstellt. Er hat das gute Stück ebenfalls ersteigert und hofft zumindest in diesem Fall auf einen guten Gewinn.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Ulm / "Brautmoden Renger"
+ Stuttgart / "Da Vinci"
Die mexikanische Tempelstadt Teotihuacán ist eines der großen Rätsel der Archäologie. Mit der Entdeckung einer unterirdischen Tunnelanlage enthüllen Forscher ihre unglaubliche Geschichte. 2015 hat ein "Terra X"-Team die Grabungsarbeiten im Tunnel begleitet. Die zahllosen Fundstücke geben Einblick in das Leben einer multikulturellen Gemeinschaft, die eine zweite Chance erhielt und in Teotihuacán einen Neuanfang gewagt hat. Sergio Gómez Chávez, heute Chefarchäologe in Teotihuacán, ist noch Assistent, als er dort 2003 einen ummauerten Bodenschacht entdeckt, der viele Meter in die Tiefe führt. Der Wissenschaftler wagt den riskanten Abstieg in der Hoffnung auf eine große Entdeckung. Und die ist ihm tatsächlich gelungen. Am Ende des Schachts stößt Gómez auf einen zweiten, der horizontal verläuft und sich als ein über 100 Meter langer Tunnel entpuppt. Er enthält Tausende Artefakte. Die meisten von ihnen sind erwartungsgemäß sehr kostbar. Viel wichtiger aber sind die Geschichten, die sie erzählen. Die Fundstücke geben Einblick in das Leben der Erbauer und Bewohner von Teotihuacán, über die immer noch wenig bekannt ist, weil sie keine eigenen schriftlichen Zeugnisse hinterlassen haben. Zwölf Jahre sind die Archäologen mit Laserscanner, Spaten und Pinseln im Tunnel zugange. Sie schauen durch Schutzmauern, entdecken Werkzeug-Depots, graben Schmuck, Schatullen, Riesenmuscheln und vieles mehr aus. Und sie stellen fest, dass Wände und Decken im Dunkeln wie ein Sternenhimmel funkeln. Die eigentliche Sensation aber ist, dass der Gang in eine dreiarmige Kammer mündet, die direkt unter der "Pyramide der Gefiederten Schlange" liegt. Das Heiligtum ist dem Schöpfergott der Teotihuacános gewidmet, der höchsten Gottheit in der damaligen Welt. Zunächst vermuten die Forscher, dass sie auf ein Herrschergrab oder zumindest auf die Grablege eines hohen Priesters gestoßen sind. Diese Hoffnung erfüllt sich nicht. Aber einzigartige Funde zeigen, dass die unterirdische Anlage als geheimer Kultplatz gedient hat. Vor etwa 1800 Jahren wurde sie mit Süßwasser geflutet, verschlossen und bis zu ihrer Entdeckung nicht mehr betreten. Zum ersten Mal in der langjährigen Forschungsgeschichte der Pyramidenstadt ist es einem Archäologenteam gelungen, die bizarr anmutenden Rituale und märchenhaften Jenseitsvorstellungen der Gründungsväter von Teotihuacán zu rekonstruieren und zu erklären. Die "Terra X"-Folge "Schätze aus der Unterwelt" erzählt die ebenso dramatische wie glanzvolle Geschichte einer multikulturellen Gemeinschaft, die um die Zeitenwende vor dem Vulkanausbruch des Popocatepetl ins Hochland von Mexiko geflohen ist und dort aus dem Nichts eine der mächtigsten Metropolen ihrer Zeit errichtet hat.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Körper, Geist und Seele in Einklang bringen - dies ist die Philosophie hinter der tibetischen Medizin. Die traditionelle Heilkunde hat sich über Jahrhunderte in der abgeschiedenen Himalaya-Region entwickelt und ist eng mit dem tibetischen Buddhismus verknüpft. Buddhistische Tugenden wie Mitgefühl spielen für die tibetische Medizin eine große Rolle, während sie in der westlichen Medizin meist außer Acht gelassen. "GEO Reportage" war mit einem der Leibärzte des Dalai Lama und seinen Patienten in Dharamsala im Norden Indiens unterwegs.
Weltweit gibt es beeindruckende Städte und Landschaften, die aufgrund von Umwelteinflüssen und Klimawandel vom Verschwinden bedroht sind. Die italienische Stadt Venedig läuft Gefahr aufgrund des steigenden Meeresspiegels im Wasser zu versinken. Nun soll das Projekt "Mose" die Stadt retten. Das australische Great Barrier Reef ist durch die Erwärmung des Wassers und das vermehrte Aufkommen von Dornenkronen-Sternfischen bedroht. Doch wie kann das Ökosystem und seine Artenvielfalt gerettet werden?
Die längste Gebirgskette der Erde zieht sich entlang der Westküste Südamerikas. Die Anden verlaufen durch sieben Länder und bilden einen eigenen Kosmos mit jahrtausendealten Traditionen. Zwischen Ecuador und Feuerland begleitet die Dokumentation das Leben der Anden-Bevölkerung und geht der Frage nach, wie die Einheimischen ihre Kultur und Identität schützen und pflegen.
Mit einer Moto Guzzi um den Comer See: Die weltberühmten Motorräder stammen von hier und werden von einer Designerin individuell gestylt. Ein Käse aus den Bergen, der über zehn Jahre lang reifen muss und einen einzigartigen Geschmack hat. Und Hunde, die am Gardasee, dem Mekka der Windsurfer und Segler, für die Wasserrettung ausgebildet werden. Oberitalien mit seinen Seen und Bergen bietet jede Menge Abenteuer, Sehnsuchtsorte und Entdeckungen.
Bei den Wollnys ist wieder viel los: Loredana kämpft mit dem geplatzten Flitterwochen-Traum. Währenddessen erlebt Nichte Hope den ersten Kindergartentag und auch Cataleya und Anastasia stehen vor einem Meilenstein: Sie werden eingeschult.
Vietnam - für viele ein Traumziel. "Wie fühlt es sich an, hier zu leben?", fragt sich "Terra X"-Wissenschaftsmoderatorin Mai Thi Nguyen-Kim auf ihrer ersten langen Reise in dieses Land. In Deutschland geboren und aufgewachsen, kennt Mai Thi Nguyen-Kim Vietnam fast nur aus den Erzählungen ihrer Eltern. Auf ihrem Roadtrip durch den lang gestreckten Küstenstaat taucht sie ein in die Kultur des Landes und lernt auch dessen Herausforderung kennen. Auf ihrer Reise begegnet Mai einem Land mit vielen Gesichtern - einem Land zwischen Tradition und Moderne, Chaos und Ruhe. Ihre Reise startet in im quirlig-bunten Hanoi, wo sie mitten im Moped-Gewimmel das "Vui"-Gefühl entdeckt - jenes typische Lebensgefühl der Vietnamesinnen und Vietnamesen zwischen Gelassenheit und Lebensfreude. Im Old Quarter taucht sie ein in das Labyrinth aus 36 Gassen, in denen Seide, Silber und Zimt zum Greifen nah sind. An jeder Ecke gibt es Streetfood-Läden, in denen gekocht und gebrutzelt wird. Überall duftet es nach Pho, einer traditionellen Suppe mit Reisnudeln und Kräutern. Spitzenkoch Hoang Tung verrät Nguyen-Kim das perfekte Rezept, das der Brühe den typischen Geschmack verleiht. Weiter führt ihre Route zum "Cuc Phuong National Park", dem ältesten Nationalpark des Landes. Dort erforscht die Wissenschaftsjournalistin mit einem deutsch-vietnamesischen Team die enorme Artenvielfalt der Regenwälder. Mit Fotografinnen und Biologen hält sie die spektakulären Flugbahnen von Nachtfaltern fest - Kunst und Wissenschaft verschmelzen in der Dunkelheit des Dschungels. In der einstigen Kaiserstadt Hu? spürt Mai dem Erbe der Nguyen-Dynastie nach. Zwischen Pagoden, Palästen und Laternen auf dem Parfümfluss erklärt sie, warum fast 40 Prozent der Vietnamesen ihren Familiennamen Nguyen teilen. Aber Hu? hat neben der prächtigen auch noch eine andere Seite: Die Stadt ist regelmäßig durch Hochwasser bedroht und steht vor großen Herausforderungen: Mai trifft eine Umweltwissenschaftlerin, die in Zusammenarbeit mit deutschen Kollegen die Folgen der Erderwärmung auf zukünftige Hochwasserereignisse untersucht, und erfährt, wie Hu? sich gegen die Überflutungen rüstet. Unweit von Hu? besucht Mai im Anschluss das eher unbekannte An Bang, die "Stadt der Geister". Zwischen prunkvollen Mausoleen und bunten Drachenfiguren erfährt Mai, wie stark in Vietnam die Verbindung zu den Ahnen ist. In der sagenhaften Karstlandschaft von Trang An, auch die "trockene Halong-Bucht" genannt, gleitet Mai mit dem Ruderboot durch Höhlen und über spiegelndes Wasser - ein stiller Gegenpol zum Trubel der Megacitys. Ein Ort, der darüber hinaus deutlich macht, wie eng Klima, Kultur und Überleben seit Jahrtausenden miteinander verwoben sind. Ihre Reise führt Mai auch in den Süden des Landes, nach Ho-Chi-Minh-Stadt, wie Saigon heute heißt. Inmitten von 14 Millionen Menschen entdeckt sie eine Metropole, die niemals ruht - ein brodelndes Mosaik aus Straßenküchen, Hochhäusern, Märkten und ungebremster Energie. Sie stellt einen ganz besonderen vietnamesischen Kaffee in einem Kaffee-Labor her und klärt darüber auf, warum belegte Baguettes, "Bánh mì" genannt, von einer Delikatesse zu einer Art vietnamesischen Fast Food wurden. Im Mekong-Delta schließlich findet Mai zunächst das leise, poetische Vietnam. Mit seinem fruchtbaren Schwemmlandboden ist es die Reiskammer Vietnams mit einer vielseitigen Landwirtschaft. Und die Ernte der Wasserlilien gestalten die Bäuerinnen zum malerischen Fotomotiv. Viele Menschen leben, wohnen und arbeiten dort auf dem Wasser. Frühmorgens auf dem schwimmenden Markt von C?n Tho bieten Händlerinnen ihre Waren und Speisen vom Boot aus an. Die Reise durch Vietnam ist nicht nur zu einer Hommage an die Schönheit und Vielschichtigkeit des Landes, sondern regt Mai Thi Nguyen-Kim auch zu einer Reflexion über Verbundenheit in einer globalisierten Welt an. Am Ende steht fest: Vietnam ist ein Land für die Sinne. Und eine Frage bleibt: Kann man die Flut der Reize überhaupt in einem Film beschreiben? Man muss es einfach gesehen haben!
Der Schatz im Wüstensand - Turkmenistans antikes Erbe
TM 2020
40'
Turkmenistan galt lange Zeit als ärmste Region der Sowjetunion. Es gehört zu den wohl unbekanntesten Ländern der Welt. Heute haben Erdöl und Erdgas das Land reich gemacht. Zum ersten Mal seit zehn Jahren konnte ein Filmteam ungehindert beeindruckende Ausgrabungsorte besuchen und internationale Forscherteams bei der Arbeit an für lange Zeit "verbotenen" Plätzen begleiten. Vor 4000 Jahren lag ein Machtzentrum der antiken Welt in Turkmenistan. Obwohl zeitgleich mit den Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens aufblühend, geriet das Reich "Margiana" vollständig in Vergessenheit. Erst vor Kurzem entdeckten Archäologen mitten in der Wüste Karakum in der damaligen Hauptstadt Gonur Depe Palastbauten und prächtige Grabschätze. Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die Dimensionen der "verlorenen" Metropolen in einer lebensfeindlichen Umwelt. Auch im benachbarten Ulug Depe bringt ein internationales Forscherteam monumentale Festungsanlagen ans Tageslicht. Die Ruinenstädte Merw und Köneügentsch werden von der UNESCO zu Stätten des Weltkulturerbes erklärt. Plötzlich gelangt Zentralasien in den Blickpunkt der Wissenschaft und der Medien. Warum stiegen seit der Bronzezeit in Turkmenistan mächtige Reiche auf und gingen wieder unter? DNA-Analysen belegen eine hohe Mobilität der Bevölkerung, Fernkontakte reichten bis nach Indien, den Ural und das Mittelmeer. Die Seidenstraße zwischen China und Europa wurde für Jahrtausende zur wichtigsten Handelsroute der Welt und machte Turkmenistan zum bedeutenden Hotspot der Geschichte.
Wer die Region um Lech einmal im Sommer erlebt hat, versteht, dass hier viel mehr zu finden ist als nur ein Wintersportort. Zwischen 1.400 und 1.700 Metern Seehöhe steigt der Weg von Lech nach Zürs an, ein hochalpines Terrain, wie es typisch ist für den Arlberg. Landwirtschaft wird hier seit Ewigkeiten betrieben, bis heute nach bergbäuerlichen Maßstäben, weil hier oben im steilen Gelände viele Maschinen nichts vermögen. Nach getaner Arbeit trifft man sich in der Gemeinde bei einem geselligen Spiel, einer Musi oder einfach im Wirtshaus. Christian Papke hat das gemeinschaftliche Treiben und den Alltag der Menschen hier für Landleben porträtiert.
Die Rocky Mountains, über 3100 Kilometer Steine und Berge. Eine beeindruckende Landschaft, die nicht nur die Geologie und das Klima des nordamerikanischen Kontinents entscheidend prägt. Die Rocky Mountains sind auch wichtiger Teil des US-amerikanischen Gründungsmythos. Es waren die Pioniere und Siedler aus Europa, die, um ein neues Leben zu beginnen und neues Land im Westen zu erobern, die monumentalen Berge bezwangen.
Wälder sind überlebenswichtig: Durch Photosynthese reinigen sie die Atmosphäre und produzieren Sauerstoff zum Atmen. Im südamerikanischen Amazonas-Becken befindet sich die größte Regenwaldfläche der Erde. Forschende geben an, dass heute bereits 40 Prozent davon durch Rodung und den Klimawandel irreversibel zerstört sind. Auf der australischen Weihnachtsinsel befindet sich ein Wald, der von rund 40 Millionen Krabben besiedelt ist. Diese bilden einen wichtigen Bestandteil des Ökosystems der Insel.
Große Aufregung im Frankfurter Zoo: Die Pelikane sollen in eine andere Anlage umziehen. Dafür müssen sie aber von den Tierpflegern erst einmal auf dem Wasser eingefangen werden. Leichter gesagt als getan. Nasse Füße sind garantiert. Eichhörnchen-Baby Milly, das von Spaziergängern gefunden wurde, wird im Opel-Zoo in Kronberg von Tierpflegerin Tine Hofmann aufgepäppelt. Die Ersatzmama kümmert mit sich mit reichlich Katzenmilch und viel Streicheleinheiten liebevoll um den kleinen Nager.
Wer an Honig und Imkerei denkt, dem kommt zuerst die europäische Honigbiene (Apis mellifera) in den Sinn. Doch in den tropischen Regenwäldern des Amazonas in Südamerika gibt es eine Vielzahl anderer Bienenarten, die ebenfalls Honig produzieren und deren süßes Gold seit Tausenden von Jahren gesammelt wird. Die Rede ist von stachellosen Bienen, wissenschaftlich auch Meliponini genannt. Mehrere Hundert Arten dieser Wildbienen sind mittlerweile bekannt, und viele von ihnen sind für die Honiggewinnung geeignet.