Radfahren in der Natur, die Stadt auf dem Fahrrad entdecken, Technik und Trends, Interviews und Geschichten, Tipps und Tricks, Veranstaltungshinweise u.v.m. - die Sendung bietet eine unterhaltsame und informative Mischung aus Abenteuer, Technologie und Lifestyle rund ums Radfahren in allen Facetten.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion führt ins Stubaital - einem Tiroler Alpental, dass den Wandel vom einstigen Bergbauerntal zu modernen Lebens- und Tourismusregion eindrucksvoll widerspiegelt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die spektakulären Landschaften, sondern vor allem die Menschen, die ihre Heimat mit Leidenschaft und Gemeinschaftssinn gestalten. Unter dem Leitgedanken "Wer seine Geschichte nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten" erzählt die Dokumentation von gelebter Tradition und Engagement. Persönliche Geschichten von Jung und Alt zeigen, wie sich das Leben in den Tälern verändert hat und welche Werte bis heute geblieben sind. Bergbäuerinnen und Bergbauern, Handwerker und junge Unternehmerinnen und Unternehmer verbinden überliefertes Wissen mit neuen Ideen. Eindrucksvolle Aufnahmen von Gipfeln, Gletschern, Almen und Dörfern bilden den atmosphärischen Rahmen für die persönlichen Geschichten und machen die besondere Schönheit des Tales ebenso sichtbar wie seine kulturelle Vielfalt. Gleichzeitig wirft die Dokumentation einen Blick auf die Herausforderungen des alpinen Lebensraums - vom Klimawandel bis zur nachhaltigen Entwicklung.
Ella hat nach dem Gespräch mit ihrem Bruder Bedenken, ob die Fernbeziehung zwischen ihr und Mitch nach dem Experiment halten wird. Deshalb braucht sie einen Rat und geht gemeinsam mit ihrem Ehemann zu einer Wahrsagerin. Selina trifft Codys Eltern bei einem Abendessen. Dabei ergreift sie die Chance und fragt die Mutter ihres Mannes über dessen Kindheit aus. Währenddessen hat sich Al als Ziel gesetzt, Sams Herz zurückzuerobern.
Durch Zufall erfährt die 16-jährige Jessica, dass sie adoptiert wurde. Nach dem langersehnten Treffen mit ihrer leiblichen Mutter wird diese kurz darauf mit einem Spaten niedergeschlagen. War Jessica so wütend und enttäuscht, weil ihre Mutter sie abgewiesen hatte, dass sie ein Verbrechen verübte?
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Mörderische Verwandtschaft
26. Folge
D, USA 1995
45'
Das Ehepaar Eileen und Derek Severs wird von Freunden als vermisst gemeldet. Die Polizei durchsucht das Haus der Severs und verhört deren Sohn Roger. Obwohl keine Leichen gefunden werden, nimmt man Roger unter Mordverdacht fest. In einem weiteren Fall erhält der in seiner Gemeinde unbeliebte Farmer Graham Backhouse eine Morddrohung. Wenig später explodiert in seinem Auto eine Bombe, die seine Frau Margaret beinahe tötet.
45 Millionen Tonnen Waren pro Jahr: Cristina Molano und ihre Kollegen vom Zoll haben im Hafen von Barcelona alle Hände voll zu tun. Und in dieser Folge ruft ein Container aus Sierra Leone die Grenzschützer auf den Plan, denn darin befinden sich zwei teure SUVs. Der Eigentümer hat den Wert der Geländewagen jedoch extrem niedrig angesetzt, um Gebühren zu sparen. In der Nähe von Tarifa ist die Küstenwache unterdessen einer Schlepperbande auf der Spur. Dort steuert ein Jetboot mit illegalen Einwanderern auf das Festland zu.
Seit die Menschen Häuser bauen, bauen sie auch Gotteshäuser - überall auf der Welt. Allein in Deutschland gibt es rund 45.000 Kirchen, das sind in etwa so viele, wie es Schulen gibt. Ein wahrer Kirchen-Superbau steht in Ulm: Der Turm des Ulmer Münsters misst stolze 161,53 Meter. Jahrhundertelang war er allerdings nicht mehr als eine Bauruine. Erst wurde die Kirche wegen Geldmangels nicht fertig, dann bremste die Reformation, schließlich war die Gotik out, und am Ende bauten die Kölner auch noch höher. 1880 wird dort Einweihung gefeiert - mit Kaiserbesuch. Der Dom ist damals das höchste Gebäude der Welt. Doch Ulm zieht nach. Anders als in Köln orientieren sich die Architekten nicht an den mittelalterlichen Plänen, sondern bauen munter immer höher. Bis heute ist das Ulmer Münster die höchste Kirche der Welt. Übertroffen allein von einem Hightech-Gotteshaus luxuriösen Ausmaßes, der Moschee Hassan II. in Casablanca. Nicht nur, dass ihr Minarett alle anderen sakralen Bauten der Welt überragt, sie ist auch flächenmäßig die eindeutige Nummer eins unter den Gotteshäusern - den Petersdom in Rom schluckt sie problemlos. Der besondere Clou ist das verschiebbare Dach: Auf Knopfdruck setzen sich die 1100 Tonnen in Bewegung und öffnen sich lautlos in fünf Minuten. Damit nicht genug, schießt nachts ein Laserstrahl aus der Spitze des Minaretts und strahlt 30 Kilometer weit gen Mekka. Doch wann hat das alles angefangen, das Bauen für die Götter? Einer der ältesten und bekanntesten Kultbauten steht in England. Stonehenge, errichtet vor circa 5000 Jahren aus Sarsenstein, einem der schwersten Gesteine der Welt. Die Steinzeitmenschen, die vor allem Sonne und Mond verehrten, fanden einmal im Jahr zu Tausenden in Stonehenge zusammen, um das wichtigste Ereignis des Jahres zu feiern: die Sommersonnenwende. Im Unterschied zu den Naturgottheiten der alten Briten verehren Ägypter, Römer und Griechen Tausende von verschiedenen Göttern. Mit dem Judentum und dem daraus entstehenden Christentum kommt ein neuer Glaube in die Welt, der Glaube an einen einzigen Gott. Für den einen Gott wurden glanzvolle Kirchen, majestätische Kathedralen und Moscheen erschaffen. Die Felsenkirchen von Lalibela gehören zu den ungewöhnlichsten Bauwerken der Erde. Im 12. Jahrhundert ließ sie der König Lalibela in Äthiopien buchstäblich aus dem Fels herausschneiden. Nicht weniger als 15.000 Tonnen Stein wurden aus dem Berg gemeißelt. Die so entstandenen elf Kirchen gehören zu den größten von Menschen geschaffenen monolithischen Strukturen der Welt. Die größte und wichtigste Kirche der Welt ist der Petersdom in Rom. Und einer hatte an seinem Bau bedeutenden Anteil - ein menschenscheuer, ständig schlecht gelaunter Künstler: Michelangelo Buonarroti. Zunächst wird Michelangelo jedoch mit den Malerarbeiten in einer Kapelle abgespeist, eigentlich "gar nicht sein Metier", wie er meint. Der ungeliebte Nebenjob, die Sixtinische Kapelle, wird trotzdem zum Meisterwerk. Und dann, 40 Jahre nach Baubeginn, Michelangelo ist bereits 71 Jahre alt, überträgt man ihm die Leitung für die ewige Baustelle der Ewigen Stadt. Die im Durchmesser 42 Meter große Kuppel wird die Krönung seines Werks. Aber auch Buddhisten und Hindus haben ihren Göttern die prächtigsten Bauten erstellt. Mitten im indonesischen Dschungel findet sich die vielleicht längste Bildergeschichte - an der größten buddhistischen Tempelanlage der Welt in Borobodur. Über fast fünf Kilometer erstrecken sich die Reliefs an den Tempelwänden, die Szenen aus den Leben Buddhas und der Erbauer erzählen. Der größte Tempelkomplex allerdings ist Angkor in Kambodscha. Mit mehr als 1000 Heiligtümern auf 350 Quadratkilometern Fläche bietet sie die größte "Tempeldichte" der Erde. Die bekannteste Anlage ist Angkor Wat, das größte religiöse Bauwerk der Welt mit seinem Tempelberg und fünf gewaltigen Türmen. Doch auch dieser Superbau scheint schlagbar, wenngleich er dabei gegen sich selbst verlöre: Ein Inder plant, Angkor Wat nachzubauen - nur größer. Ob Stonehenge, der Petersdom, die Moschee Hassan II. oder die südostasiatischen Tempelanlagen - die Erbauer sakraler Bauten schrecken vor Außergewöhnlichkeit und Gigantismus nicht zurück. Inwieweit ist Architektur auch ein Abbild der jeweiligen Religion, und was sagt sie über die jeweilige Glaubensrichtung aus? Die Dokumentation erzählt, worin sich die Baustile und Gotteshäuser der verschiedenen Religionen unterscheiden. Christian Berkel erklimmt die Spitze des Ulmer Münsters und erkundet nicht nur dessen bewegte Geschichte, sondern auch die anderer religiö
An der Küste der taiwanesischen Insel Kinmen, wenige Kilometer von China entfernt, zeichnet sich ein Betonblock oberhalb der Klippen ab. Gebilde an einem nahegelegenen Strand weisen auf den Zweck des Gebäudes hin. Im Norden Schottlands ragen runde, fensterlose Türme aus der Eisenzeit in die Höhe. Ein verlassenes Dorf in der Schweiz birgt ein dunkles Geheimnis. Tief in den Bergen Alaskas finden sich Überreste einer bahnbrechenden Unternehmung der amerikanischen Vergangenheit.
Elon Musk, Jeff Bezos und Co. Versprechen die Rettung de Menschheit im Weltall. Doch ihre Visionen folgen oft alten Mustern: Macht, Kontrolle und die Ausbeutung neuer Räume.
In den Wäldern Kroatiens befindet sich ein ominöser Turm. Ein Gebäude am Rande des New Yorker Hafens wurde von der US-Regierung seit dem zweiten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre für Transporte nach Europa eingesetzt. Im ländlichen Kolumbien liegen verborgen im Unterholz die Überreste einer Stadt. Eine prächtige Anlage am Ufer der Londoner Themse scheint nicht zur tristen Umgebung des Stadtviertels zu passen. Sie spielte eine wichtige Rolle für die Entwicklung der einst größten Stadt der Welt.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Die Sphinx von Gizeh - ein Löwe mit dem Kopf eines Menschen - hat die Archäologen seit Generationen fasziniert. Mit einer Länge von 73 Metern und einer Höhe von 20 Metern bleibt diese Megastruktur rätselhaft: Warum wurde sie gebaut und vor allem wie? Um die Geheimnisse der Sphinx zu lüften, dringen wir in das Herz dieses Monuments ein und erkunden die außergewöhnlichen Tempel, die Höhlen und den Untergrund.
Maße, Details und Lackierung: Alles muss passen! Zudem legt die Experten-Jury bei der Beurteilung ein besonderes Augenmerk auf die Funktionalität. In dieser Folge wagen sich die Teilnehmer des Konstruktions-Wettstreits an Nutz- und Baufahrzeuge heran. Hans-Joachim und seine Partnerin Marina haben sich für einen Seitenstapler entschieden. Für diese Fahrzeuge hegt der Modellbau-Crack eine persönliche Leidenschaft, denn er hat sie früher selber bewegt. Das Konkurrenzteam steht ebenfalls vor einer großen Herausforderung. Wolfgang und Harald bauen einen Mercedes-Allradtraktor nach.
Eishaie, Narwale, geheimnisvolle Eisalgen und einzigartige Unterwasser-Säulen. "Terra X"-Moderator und Meeresbiologe Uli Kunz erkundet die unbekannten Seiten Grönlands. Es ist eine Welt der Extreme. Ein mächtiger Eisschild bedeckt fast die gesamte Insel, nur die Küsten sind bewohnt. Auch deshalb ist Grönland ein Naturparadies, in dem es viel zu erforschen gibt: Wie jagt ein Eishai? Und was haben Algen mit der Eisschmelze zu tun? Uli Kunz reist in den Osten von Grönland, um einen ganz besonderen Bewohner der Arktis zu studieren: den Eishai, auch Grönlandhai genannt. Kein anderes Wirbeltier kann so alt werden - älter als 500 Jahre. In seinem eisigen Lebensraum führt der Hai ein Leben in Zeitlupe. Während die Inuit den gewaltigen Fisch seit Langem kennen, weiß die Wissenschaft kaum etwas über ihn. Die Welt unter dem Eis wirkt lebensfeindlich, doch auch dort gibt es Leben: etwa Rippenquallen, Ruderschnecken und Kelpwälder mit ihren zahlreichen Bewohnern. Sobald das Eis aufbricht, ziehen Narwale - die Einhörner des Nordens - die schmalen Wasserstraßen hinauf: immer auf der Suche nach neuen Fischgründen. Die Geheimnisse des Ikka-Fjords verbergen sich unter der Wasseroberfläche: "Ein Zauberwald aus Säulen", sagt Uli Kunz. Das Mineral Ikait wurde in Grönland erstmals entdeckt - und nur dort bildet es unter Wasser enorme Säulen, an denen sich das Leben tummelt. Uli Kunz besucht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem sehr speziellen Forschungscamp: Mitten auf dem grönländischen Eisschild haben sie ihre Zelte aufgeschlagen, um den Klimawandel und die Eisschmelze im Detail zu erforschen. Denn die Welt am Polarkreis verändert sich, Anzeichen dafür sind überall zu finden. Grönland ist eine Art Fieberthermometer für den Klimawandel - und für die Frage, wie sich die Natur an die Veränderungen anpassen kann. Uli Kunz führt durch diesen besonderen Lebensraum und erkundet die Phänomene der Arktis: Wie kommen die mythischen Polarlichter zustande? Wie schützen sich Pflanzen und Tiere vor dem Erfrieren? Und was hat es mit den merkwürdigen Säulen im Ikka-Fjord auf sich?
Auf der australischen Cockatoo-Insel befinden sich die Überreste eines einst berüchtigten Gefängnisses. Verborgen auf einer Insel im Golf von Mexico liegt eine rätselhafte Ruine, die zum Schutz gegen Piraterie errichtet wurde. Im bulgarischen Ljulin-Gebirge versteckt sich ein verlassener Gebäudekomplex: Die Bankja-Residenz wurde vom kommunistischen Parteichef Schiwkow in Auftrag gegeben. Im Norden Deutschlands ragen noch heute die Gemäuer einer einst streng geheimen U-Boot-Fertigungsanlage auf.
Sarah und Christoph arbeiten als Team beim Zoll. Ihr Einsatzgebiet: Die Westküste Schleswig-Holsteins, von Wedel bis zur dänischen Grenze. Das Besondere an dieser Zolleinheit: Sie kontrollieren alles - Pkw, Lkw, Schiffe und Flugzeuge. Dabei sind sie unterschiedlichen Schmuggelwaren auf der Spur: Zigaretten, Drogen, Alkohol und Gold. Wer beim Zoll arbeitet, sollte den richtigen Riecher haben und Verdächtiges in der Masse erkennen. Das ist keine einfache Aufgabe.
Schottland mit seinen Highlands, Lochs und verfallenen Schlössern - ein Sehnsuchtsort für viele Reisende. ZDF-Korrespondentin Hilke Petersen hat sich auf eine Tour gemacht von der südlichen Grenze, die Schotten und Engländer trennt im Vereinigten Königreich, bis hoch in den Norden. Das Kamerateam kommt durch faszinierende Landschaften, erlebt typische Klischees und schottische Mythen, die den Reiz ausmachen für etwa vier Millionen internationale Gäste im Jahr. Dass immer mehr auch nach ihren schottischen Wurzeln suchen, ist ein wachsender Trend, denn Schottland ist historisch eine Auswanderer-Nation.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Die Händler begutachten ein Fahndungsplakat für den legendären Bösewicht John Dillinger.
In den Wäldern Kroatiens befindet sich ein ominöser Turm. Ein Gebäude am Rande des New Yorker Hafens wurde von der US-Regierung seit dem zweiten Weltkrieg bis in die 1960er Jahre für Transporte nach Europa eingesetzt. Im ländlichen Kolumbien liegen verborgen im Unterholz die Überreste einer Stadt. Eine prächtige Anlage am Ufer der Londoner Themse scheint nicht zur tristen Umgebung des Stadtviertels zu passen. Sie spielte eine wichtige Rolle für die Entwicklung der einst größten Stadt der Welt.
USA: Lügen und Hetze, Trump im Wahlkampfmodus/ Frankreich: Gewalt und Zerstörung, Randalierer haben die Schülerproteste gekapert/ Ukraine: Flucht aus den von Russland besetzten Gebieten vor Hunger und Terror/ Israel: Vor den Wahlen Besuch in Kirjat Schmona, Abkehr von Netanjahu?/ China: Wo die Sehnsucht nach Liebe immer kurioser wird
Das Pirin-Gebirge im Südwesten Bulgariens: Neben Bären und Wölfen soll dort der Legende nach auch ein Drache zu Hause sein. Die Bewohner der Bergdörfer pflegen ihre eigene Version der Wirklichkeit, deren Schönheit sich nicht auf den ersten Blick erschließt. In dem abgelegenen gleichnamigen Ort Pirin leben nur noch knapp 80 Menschen. Werden hier bald nur noch Tiere leben?
Visionäre, Künstler, Milliardäre und Diktatoren hinterlassen die wildesten, verrücktesten und wahnsinnigsten Bauten - seit Tausenden von Jahren. Was treibt Menschen zu diesen gigantischen Bauleistungen an? Liebe, Angst, religiöse Motive oder die pure Geltungssucht? Häufig finden sich Wahnsinn und Visionen unter den Motiven. Antipatros von Sidon gab schon vor über 2000 Jahren einen Reiseführer mit den großartigsten Superbauten der damaligen Zeit heraus. Heute bekannt als die Weltwunder der Antike, von denen nur noch die Pyramiden zu bewundern sind. Die Chinesische Mauer wurde dagegen im Verfolgungswahn erschaffen. Zum Schutz gegen die Nomaden aus dem Norden befiehlt der Kaiser von China, die wenig standhafte Mauer aus Lehm in eine "Große Mauer" aus Stein zu verwandeln. Es wird das größte Bauwerk der Welt, das nach Angaben der Chinesen insgesamt 21.196 Kilometer misst. Die Bauarbeiten an dem Mammutprojekt dauern etwa 2000 Jahre, stürzen die Dynastie beinahe in den Bankrott und kosten schätzungsweise 250.000 Arbeiter das Leben. Sicherheitsdenken und Verteidigungswahn lassen auch die Deutschen dicke Mauern bauen. Würde man hierzulande alle Burgmauern aneinanderhängen, käme man auf mehrere Tausend Kilometer. Mehr als 20.000 Burgen muss es in Deutschland im Mittelalter gegeben haben, vor allem Trutz- und Zollburgen. Eine der schicksten thront heute noch hoch über dem Rhein und demonstriert Macht und Stärke: die Marksburg. Noch im 19. Jahrhundert dienen Burgen als Vorlage für die Wünsche von Monarchen, wie Schloss Neuschwanstein, für das sich Ludwig II. heillos verschuldete. Ein zwar kleineres, aber noch viel fantastischeres Traumschloss baute sich der französische Postbote Ferdinand Cheval. Auf seinen Postrunden sammelt er kleine Steine, jeden Tag, ein Leben lang - und baut daraus sein "Palais Idéal", das aussieht, als sei es einem surrealistischen Gemälde entsprungen. Die Träume mancher Visionäre ließen sogar ganze Städte entstehen: Venedig, La Serenissima, eine Stadt im Wasser, errichtet auf Millionen von Holzpfählen in einer flachen Lagune. Von so vielen Besuchern aufgesucht wie kaum eine andere Stadt der Welt und derart beliebt, dass in Las Vegas eine Kopie erbaut wurde, das "Venetian Ressort Hotel". Das Hotel ist mit 7128 Zimmern das größte der Welt. Aber in der Stadt der Casinos und Shows finden sich auch ein "Hotel Paris" inklusive Eiffelturm, ein "Hotel New York, New York" und das "Luxor", bestehend aus Pyramide und Sphinx. Dort, wo 1845 noch eine einsame Postkutschenstation in der Wüste von Nevada stand, fallen heute pro Jahr 36 Millionen Touristen ein und bringen Las Vegas neun Milliarden Dollar Gewinn. Wo Geld keine Rolle spielt, wird Bauen zum reinen Prestigewettlauf. In Abu Dhabi gönnt sich das Yas-Hotel eine integrierte Formel-1-Rennstrecke. In Dubai steht mit dem Burj Khalifa das höchste Gebäude der Welt, gleich nebenan wird die größte künstliche Insel der Welt geschaffen, Palm Island. Mit dem Burj Al-Arab, Dubais segelförmigem Wahrzeichen, begann 1999 die Jagd nach den Superlativen: Mit 321 Metern ist das Luxushotel fast so hoch wie der Eiffelturm und auch 13 Jahre nach Einweihung eines der teuersten der Welt. Der Besucher steht staunend vor riesigen Aquarien in der Lobby. 8000 Quadratmeter Blattgold und mehrere Tonnen Carrara-Marmor sorgen für luxuriöse Oberflächen. Die kleinste Suite ist 169 Quadratmeter groß. Dass die architektonischen Visionen der Zukunft bescheidener werden, ist nicht zu erwarten. Die ersten Entwürfe für 1000-Meter-Bauten kursieren schon. Doch was kommt als nächstes? Bauen wir noch höher, im und unter Wasser? Oder geht es gar ins All? Kann Architektur eine Gesellschaft verändern? Die dritte Folge "Wahnsinn und Visionen" beantwortet die Frage, was Architektur zu Extremen treibt und was Superbauten über uns und unsere Gesellschaft aussagen.
Den Schmugglern auf der Spur - Unterwegs mit dem Zoll am Hamburg Airport
30'
Etwa 17 Millionen Reisende nutzen Hamburgs Flughafen jedes Jahr. Die rund 160 Zöllnerinnen und Zöllner sorgen dafür, dass nichts eingeschmuggelt wird. Dabei kommen Zollhunde und hochmoderne Technik zum Einsatz, mit deren Hilfe die Beamten zum Beispiel tierische Produkte oder Sprengstoff aufspüren können. Die Zöllner am sogenannten Grünen Kanal haben weder ein echtes noch ein elektronisches "Näschen" für nicht angemeldete Waren. Sie müssen sich auf ihre Erfahrung verlassen, wenn sie Reisende bitten, ihr Gepäck zu öffnen.
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
Welche Auswirkungen hat der Klimawandel? Wie viel Zeit bleibt uns noch? Was können wir tun, um der Krise entgegenzuwirken? Das sind bedeutende Fragen unserer Zeit. Clara Pfeffer und Maik Meuser klären im "Klima Update Spezial" nicht nur über den Klimawandel auf, sondern bieten auch konkrete, nachhaltige Lösungsansätze.
Der Chagos-Archipel im Indischen Ozean ist ein Inselparadies und einer der größten Meeresnationalparks. Warum sind die Korallenriffe dort gesünder und artenreicher als in anderen Regionen? Gemeinsam mit einem Team von Forschenden geht Meeresbiologe und "Terra X"-Moderator Uli Kunz auf Entdeckungstour: Wie nutzen Haie, Mantarochen und Seevögel das Schutzgebiet? Welche Arten kommen vor? Und wie beeinflusst der Klimawandel diese abgelegene Region? Die fast 60 Inseln des Chagos-Archipels sind britisches Überseegebiet. Auf der größten Insel, Diego Garcia, betreiben die Amerikaner eine Militärbasis - alle anderen Inseln sind unbewohnt. Die Gewässer rund um den Archipel stehen unter strengem Schutz, niemand darf dort fischen. Auch deshalb ist die Unterwasserwelt so vielfältig und bunt. Auf vielen Inseln haben noch nie Menschen gesiedelt - bis heute gehören sie dem Palmendieb, dem größten landlebenden Krebs der Welt, und gewaltigen Vogelkolonien. Auf anderen Inseln jedoch haben sich Ratten ausgebreitet - und sich über Vogeleier und Küken hergemacht. Für die Forschenden sind die unterschiedlichen Inseln ein riesiges Freiluftlabor. Dort haben sie herausgefunden, dass der Guano - der Vogelkot -, der von den Inseln aus ins Meer fließt, auch den Korallenriffen nutzt. Die Riffe vor den Vogelinseln sind gesünder und fischreicher. Zwar machen Seevögel ein Korallenriff nicht immun gegen den Klimawandel, aber nach einer Korallenbleiche können sich die Riffe schneller erholen. "Das sind ganz neue Erkenntnisse", sagt Heather Koldewey von der Zoologischen Gesellschaft London, "sie zeigen, wie eng Land und Meer miteinander verbunden sind." Die Forschung im Chagos-Archipel hat große Bedeutung auch für andere Regionen der Welt. Denn fast überall stehen Korallen heute unter Hitzestress. Verantwortlich dafür ist die zunehmende Erwärmung der Ozeane. Mehr als die Hälfte der Riffe ist stark gefährdet. Tropische Korallenriffe bedecken nur einen Bruchteil der Meeresoberfläche, beherbergen jedoch rund ein Viertel aller marinen Tier- und Pflanzenarten. Ihr Erhalt ist deshalb von entscheidender Bedeutung - und überall auf der Welt versuchen Forschende, den Korallenriffen zu helfen. Uli Kunz reist ans Rote Meer, denn an der König-Abdullah-Universität arbeiten Meeresbiologen aus Saudi-Arabien und Deutschland gemeinsam an neuen Therapien für die Korallen. Raquel Peixoto entwickelt eine Art Impfung, Christian Wild von der Universität Bremen setzt auf Nährstoffe und andere Substanzen. "Zuallererst müssen wir den Klimawandel bekämpfen", sagt Meeresbiologin Peixoto, "doch mit unseren Ansätzen können wir etwas Zeit gewinnen." Im Labor wirkt die Therapie, doch werden die Forschenden auch im offenen Ozean erfolgreich sein? Können ihre Ansätze das Korallensterben bremsen - oder gar stoppen?
Die alten Ägypter haben Weltwunder der Architektur, Gräber voller Hieroglyphen und einen mysteriösen Totenkult hinterlassen. Viele ihrer Geheimnisse sind bis heute nicht entschlüsselt. Die Reihe stellt den Pharao Tutanchamun als Gottkönig vor und zeigt, wie er als 19-Jähriger eine der fortschrittlichsten Zivilisationen seiner Zeit regierte, und wie sein Tod die Ordnung Ägyptens ins Wanken brachte.
Dürre, Hitze oder Starkregen - Extremwetter führen immer häufiger zu Ernteverlusten. Glaubt man den Prognosen, bedroht der Klimawandel in naher Zukunft unsere Versorgung mit Lebensmitteln. Die Landwirtschaft muss reagieren und sich langfristig umstellen. Innovative Lösungen sind gefragt, von exotischen Sorten und Anbaumethoden bis hin zu neuen gentechnischen Verfahren.
Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Auf der Südamerika-Anlage im Zoo herrscht große Aufregung. Die drei kleinen Wasserschweinkinder von Mama Lucia erobern das Außengehege und sorgen damit für Irritationen bei ihren Mitbewohnern den Guanakos. Eines der Jungtiere verliert zudem den Anschluss an die Gruppe und gerät in eine lebensbedrohliche Situation.
Wie groß ist das Universum? Hat es eine Grenze, oder ist es unendlich? Seit Beginn der Sternenforschung stellen sich Kosmologen diese und andere spannende Fragen. Vom Fernrohr Galileis bis zum Hubble-Teleskop: Je tiefer der Blick ins All ist, desto mehr Fragen stellen sich. Und je mehr die Astrophysiker entdecken, desto rätselhafter erscheint das Universum. Dehnt es sich endlos aus? Oder existiert sogar ein Multiversum? Diese Folge nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch Raum und Zeit: Von den ersten Himmelsbeobachtungen der Menschheit bis zu den modernsten Teleskopen unserer Gegenwart beleuchtet sie die zentralen Stationen der astronomischen Forschung - und stellt die großen Fragen der modernen Kosmologie vor. Visuell eindrucksvolle Bilder und fundierte Experteneinschätzungen zeigen, wie sich das Universum seit dem Urknall ausdehnt, weshalb sich Galaxien durch die Expansion des Raums ausdehnen - und wie diese Erkenntnisse unser Verständnis vom Ursprung und Aufbau des Kosmos verändert haben. Die Dokumentation stellt aktuelle wissenschaftliche Modelle vor - darunter die Theorie der kosmischen Inflation und das Konzept des Multiversums. Sie zeigt, wie die Theoretische Physik versucht, die Grenzen des Beobachtbaren auszuloten und neue Erkenntnisse über die Struktur des Universums zu gewinnen. Wie groß ist das All? Was sind Schwarze Löcher? Und sind wir allein im Universum? Die ZDFinfo-Reihe "Geheimnisvolles Universum" geht den größten Rätseln des Kosmos mit spektakulären Bildern und neuester Forschung auf den Grund.
Auf der australischen Cockatoo-Insel befinden sich die Überreste eines einst berüchtigten Gefängnisses. Verborgen auf einer Insel im Golf von Mexico liegt eine rätselhafte Ruine, die zum Schutz gegen Piraterie errichtet wurde. Im bulgarischen Ljulin-Gebirge versteckt sich ein verlassener Gebäudekomplex: Die Bankja-Residenz wurde vom kommunistischen Parteichef Schiwkow in Auftrag gegeben. Im Norden Deutschlands ragen noch heute die Gemäuer einer einst streng geheimen U-Boot-Fertigungsanlage auf.
Per Slackline über die Victoriafälle: "Terra X"-Moderator Uli Kunz erkundet die Wasserfälle der Erde - und erforscht damit eines der faszinierendsten Naturphänomene der Welt. Geologen beschreiben sie einfach als "Felsknicks im La?ngsprofil von Flüssen". Aber Wasserfälle sind viel mehr als das: Sie sind überwältigende Naturschauspiele und wertvoller Lebensraum fu?r seltene Tiere. Uli Kunz reist ins südliche Afrika. Dort, an der Grenze von Simbabwe und Sambia, stürzt der Sambesi über 100 Meter in eine schmale Schlucht und bildet dabei den breitesten Wasservorhang der Welt: die gewaltigen Victoriafa?lle. Tag und Nacht steigt eine riesige Gischtwolke auf, die an klaren Tagen in über 20 Kilometern Entfernung zu sehen ist. Uli Kunz erforscht, wie der permanente Sprühregen einen artenreichen Regenwald entstehen ließ. Und er beantwortet Fragen, die sich wohl jeder Besucher von Wasserfällen schon gestellt hat: Stürzen Fische die Fälle hinunter, und wenn ja - überleben sie den Sturz? Und wie nahe kann man eigentlich an die Fallkante eines Wasserfalls heranschwimmen? Auf Sizilien spürt Uli Kunz dem Rätsel eines der größten Wasserfälle der Geschichte nach. Vor Millionen von Jahren riegelte die Landbrücke von Gibraltar den Atlantik vom Mittelmeer ab. Dieses trocknete aus und hinterließ eine bis zu zwei Kilometer mächtige Schicht aus Salz. Uli befährt einen Salzstock und wirft einen Blick in die Vergangenheit der Erde. Dabei findet er heraus, wie vor sechs Millionen Jahren, als sich das Mittelmeer wieder füllte, ein gigantischer Wasserfall entstand. Wasserfälle sind nicht nur Naturphänomene, sondern auch wichtige Energielieferanten, zudem Besuchermagnete und Einkommensquellen. Eines der bekanntesten Beispiele: die Niagarafa?lle in Nordamerika. Fast nichts an ihnen ist noch natürlich: Die Wassermenge wird je nach Touristenaufkommen reguliert, manchmal wird der riesige Wasserfall für Reparaturen einfach trockengelegt. Trotzdem finden Millionen Menschen die Niagarafa?lle nach wie vor faszinierend, und manchen verleiteten sie zu Leichtsinn: Immer wieder ließen sich Menschen in Fässern die Niagarafa?lle hinabstürzen - mit unterschiedlichem Erfolg. Auch Uli Kunz wagt ein riskantes Abenteuer: Per Slackline traut er sich über die tosenden Victoriafa?lle, 100 Meter über dem Sambesi. Sein Ziel ist es, an einen Ort zu gelangen, an dem noch weniger Menschen waren als auf dem Mond: in die Mitte der Wasserfälle. Denn nur dort kann er ein Phänomen bewundern, das kein Mensch vom festen Boden aus erkennen kann: einen riesigen, kreisrunden Regenbogen.
Ein junger Pharao gewährt unglaubliche Einblicke in die Hochkultur Ägyptens. Die dreiteilige Serie stellt den Pharao in seinen letzten Tagen als Gottkönig vor. Gezeigt wird, wie Tutanchamun als 19-Jähriger eine der fortschrittlichsten Zivilisationen seiner Zeit regierte.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Hagen / "Kurvenschön"
+ Stuttgart / "Da Vinci"
Im Gasteinertal bereitet die Familie Rieser den jährlichen Almauftrieb zu ihrer auf 1.808m gelegenen Präau-Hochalm vor. Der Weg führt über Forst- und Almwege durch die einzigartige Natur des Pongaus. Es ist ein außergewöhnliches Leben, das die Riesers jedes Jahr von Ende Juni bis Mitte September führen, denn Strom gibt es auf ihrer Alm nicht. Während Josef und Monika am Berg ihre Kühe melken, geht Marianne Kreuzer unten im Tal einem ganz traditionellen Handwerk nach - sie stellt Strohpatschen her.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Corey und Chumlee begutachten ein Paar Kinder-Air-Jordans, signiert von Michael Jordan.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Wie sterben Sterne? Eine Supernova ist das letzte Aufglühen am Ende ihres Lebens. Mit gewaltiger Strahlkraft erhellt der sterbende Stern den Kosmos - so hell wie eine ganze Galaxie. Von unserer vergänglichen Sonne bis zu Riesensternen, die in gewaltigen Explosionen enden: Supernovae sind zugleich zerstörerisch und schöpferisch. Sie erschaffen neue Welten, verraten Geheimnisse kosmischer Zyklen und stellen die moderne Astronomie vor Rätsel. Wenn Sterne explodieren, beginnt ein neues Kapitel im Universum: Supernovae schleudern Sternenstaub ins All - das Material, aus dem Planeten und Menschen entstehen. Die Doku erzählt, wie aus Zerstörung neues Leben entsteht und warum wir alle Teil eines ewigen Zyklus sind. Im Herzen einer Supernova entfaltet sich der Kreislauf von Leben und Tod im Universum. Die Explosion eines Sterns schleudert schwere Elemente ins All - Bausteine, aus denen Planeten, Monde und auch wir Menschen bestehen. Moderne Teleskope ermöglichen es, diese gigantischen Detonationen zu beobachten und die zurückgelassenen Nebel zu erforschen. In ihnen entstehen Neutronensterne oder Schwarze Löcher, Zeugnisse einst strahlender Giganten. Doch nicht alle Sterne folgen diesem Muster. Forschende stoßen auf Anomalien wie "Zombie-Sterne" und seltene Explosionen. Phänomene, die erahnen lassen, dass es bisher unbekannte Formen des Sternentodes gibt. Wie groß ist das All? Was sind Schwarze Löcher? Und sind wir allein im Universum? Die ZDFinfo-Reihe "Geheimnisvolles Universum" geht den größten Rätseln des Kosmos mit spektakulären Bildern und neuester Forschung auf den Grund.