Hans Carl Artmann (1921 - 2000) war ein begnadeter literarischer Gaukler, Verkleidungskünstler und Fallensteller. Der Film "Freibeuter der Sprache" wird den Menschen, Partner und Kollegen Artmann, sowie sein Werk und dessen Wirkung gegenwärtig machen.
Mit 20 wurde er zur Wehrmacht eingezogen, zwei Mal desertierte er, was ihm eine Verurteilung zu zwölf Jahren Zuchthaus einbrachte. Seine Abneigung gegen alles Autoritäre floss auch in seine Literatur ein. 1947 veröffentlichte er erste Gedichte, 1958 gelingt ihm mit dem Dialektgedichtband "med ana schwaozzn dintn" ein Sensationserfolg. Artmann lässt Visitenkarten drucken, auf denen er sich als "churfürstl. sylbenstecher" ausweist. Berühmtheit erlangte auch seine "Acht-Punkte-Proklamation des poetischen Actes", in der er erklärt, dass man Dichter sein kann, ohne auch irgendjemals ein Wort geschrieben oder gesprochen zu haben." 1997 wird ihm mit dem Büchner-Preis eine der höchsten literarischen Auszeichnungen zuteil, was er mit den Worten quittiert: Zu spät!"
Die Bergrettung Gröbming steht im Winter rund um die Uhr bereit, um Menschen in den Bergen zu helfen - ob bei Lawinen, in Gletscherspalten oder bei Gondelunfällen.
Mit Christian Pieberl, Martin Lettmayr, Willi Danklmaier
Der vorbestrafte Eric ist angeklagt, die 17-jährige Anna, die aus einer wohlhabenden Familie stammt, erwürgt und bestohlen zu haben. War seine Liebe zu Anna nur gespielt? Aber warum war sie offiziell noch mit ihrem Freund Alexander zusammen?
Die ehemaligen Handyverkäufer Gustav und Sandra aus Bayern wandern mit ihren beiden Kindern nach Florida aus. Hier wollen sie gemeinsam Auswanderer Chris Töpperwien einen Currywurst-Truck auf die Straße bringen. Bevor es losgeht, ist das Ersparte der Familie fast aufgebraucht und bei der Vorbereitung der Eröffnung läuft alles schief. Haben die Neuauswanderer die Herausforderungen unterschätzt?
Stresssituationen ist Kayla als berufstätige Mutter von neun Kindern gewohnt. Aber reicht ihre mentale und körperliche Stärke aus, um in der Wildnis Südafrikas zu überleben? Die 32-Jährige muss dort mit ihrem "Naked Survival"-Partner Scott einen sicheren Unterschlupf bauen, denn in den Badlands leben Löwen, Hyänen, Elefanten und über eine Tonne schwere Spitzmaulnashörner, die trotz ihres hohen Gewichts Geschwindigkeiten bis zu 50 Kilometer pro Stunde erreichen. Die Nahrungsversorgung stellt in der abgelegenen Region ebenfalls eine Herausforderung dar.
Der Film zeigt 40 Jahre Staatsbahn im Osten. Geschichten über die Deutsche Reichsbahn werden erzählt von Zeitzeugen, Betroffenen und ehemaligen Bahnern. Wie der Trabant, Tütenmilch und Warteschlangen gehört die Reichsbahn zum Alltag im Osten. Die DDR setzt von Anfang an konsequent auf die Schiene, erst mit Dampf-, dann mit Dieselloks - und das Reisen mit der Bahn wird immer bequemer. Gegründet 1924, verbindet die Deutsche Reichsbahn die Menschen, wird aber schon bald auch Kriegswerkzeug der Nazis. "Räder müssen rollen für den Sieg!", lautet die Parole. Dabei liegt die Welt längst in Trümmern. Nach Kriegsende ist Deutschland zweigeteilt. In der Sowjetzone, der späteren DDR, wird die Deutsche Reichsbahn ab 1949 die Staatsbahn der DDR. Vom Dampf- übers Diesel- bis ins Elektrozeitalter bleiben Züge noch lange Zeit das Transportmittel Nummer eins, zuverlässig, pünktlich und vor allem preiswert. Was die Männer und Frauen in Diensten der Reichsbahn leisten, ist beeindruckend. Trotz der Zerstörung eines großen Teils des Streckennetzes, der Waggons und der Lokomotiven sind bereits zwei Jahre nach Kriegsende Hunderte von Zügen wieder fahrbereit. Auch die Hauptstrecken in der Sowjetischen Besatzungszone sind wieder befahrbar, und das, obwohl viel Schienenmaterial und Maschinen als Reparationsleistungen an die Sowjetunion abtransportiert worden sind. Im Westen war die Bahn weit weniger von solchen Wiedergutmachungsmaßnahmen betroffen. Doch in den 1950er-Jahren verlassen die ersten neu gebauten Dampfloks wieder die alten Produktionsstandorte, und findige Ingenieure entwickeln in Görlitz die ersten Doppelstockzüge für den Personennahverkehr. Tausende Diesel- und Elektrolokomotiven werden im Auftrag der Deutschen Reichsbahn hergestellt, und das elektrische Streckennetz wird ausgebaut. Trotz des permanenten Rohstoffmangels, wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen und ständiger Materialknappheit erreicht das Transportvolumen der DDR 1980 fast die Größenordnung der Bundesbahn, obwohl diese ein doppelt so großes Streckennetz besitzt. Sei es im Kampf mit sandiger Braunkohle, mit dem tosenden Lärm sowjetischer Güterloks oder gegen das Zerbröseln der Betonschwellen - wer bei der Reichsbahn arbeitete, hatte immer eine Herausforderung zu stemmen. Nachdem der erste Teil der ZDFinfo-Dokumentationsreihe "DDR mobil" die Erinnerung an Trabi, Wartburg und Schwalbe-Mopeds wachrief, erweckt diese Folge den Verkehr auf der Schiene wieder zum Leben - an Orten, wo noch heute an alten Loks gehämmert und geschraubt wird, wo sich Tausende Eisenbahnfans treffen und in Sonderzügen unterwegs sind. Bahnexperten und ehemalige Mitarbeiter kommen dabei ebenso zu Wort wie leidenschaftliche Fans von heute.
Feuerspeiende Vulkane, wilde Natur und feierliche Rituale begegnen Christopher Clark in Indonesien. Er zeigt die großen Weltkulturerbestätten des Inselstaates zwischen Moderne und Tradition. Der buddhistische Tempel von Borobudur zeugt ebenso von der uralten Geschichte Indonesiens wie die Hindutempel von Prambanan, wie Moscheen und koloniale Bauten. Der Historiker Clark erforscht den Regenwald und Bewässerungssysteme auf Bali und taucht in die Kultur ein. Das ewige Geknatter der Motorräder neben meditativer Versenkung in uralte Rituale. Moderne Metropolen neben Reisanbau wie vor tausenden von Jahren. Eine fast paradiesische Inselwelt und die ständige Bedrohung durch Vulkane, Erdbeben und Tsunamis - Indonesien ist in seiner Vielfältigkeit kaum vollständig zu erfassen. Sir Christopher bereist den Ujung Kulon Nationalpark und trifft Menschen, die einen ganz genauen Blick auf den Vulkan Anak Krakatau werfen. Er besucht die weltberühmten Tempel von Borobudur und Prambanan. Auch in der Kotagede Moschee und im Taman Sari Wasserpalast begegnet er der überbordenden Gestaltungsfreude indonesischer Künstler aus vielen Jahrhunderten. Die Kolonialbauten Yogyakartas erzählen von der grausamen Geschichte der Herrschaft europäischer Mächte in Indonesien. Sowohl die Holländer als auch die Briten beuteten Land und Menschen aus. Auf der Insel Bali scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Subak-Bewässerungsgenossenschaft regelt immer noch den gemeinschaftlichen Anbau des Reises und ist ebenso rituell strukturiert wie etwa das Alltagsleben der Balinesen. Um die Besonderheit Indonesiens zu verstehen, stellt Christopher Clark viele Fragen. Wie schaffen es die Indonesier, die doch zu 90 Prozent dem Islam angehören, ihr so vielschichtiges religiöses Erbe zu bewahren? Liegt dies an ihrer Geschichte mit uralten Handelsbeziehungen zu Chinesen, Portugiesen und Arabern? Hat das harmonische Miteinander auch etwas mit der Vermischung der Religionen zu tun, die so alt ist, dass sie feste Tradition geworden ist? Das Paradebeispiel hierfür ist Wayang Kulit, das überall in Indonesien beliebte Schattentheater. Hier fließt alles zusammen: Ahnenkult, hinduistische Epen, islamische Helden, traditionelle Musik und ein Puppenspieler, der die Verantwortung eines Priesters trägt.
Archäologen erforschen die Ereignisse rund um die Schlacht von Alamo im Jahr 1836. Schiffswracks im Golf von Mexiko deuten auf einen Waffenhandel hin, der der Schlacht vorausgegangen sein könnte.
Obwohl Wohnmobile kein günstiges Vergnügen sind, boomt der Camping-Markt. Die Flexibilität und Freiheit eines Urlaubsdomizils auf Rädern reizt viele Reiselustige. Besonders hochwertige Modelle können je nach Ausstattung mehr als 100.000 Euro kosten. Welche Ausführungen gibt es und wie werden die fahrenden Ferienhäuser hergestellt? Die Reportage zeigt die Fertigung eines Luxus-Wohnmobils.
Mehr als 300 Bachchöre und -ensembles gibt es auf der Welt. In den meisten singen und musizieren Laien, die Bach zu ihrer Herzensangelegenheit gemacht haben. Die Suche nach der Faszination von Bachs Musik führt nach Japan, Südafrika, Paraguay, in die Schweiz und die USA. Kann Bachs Kosmos Grenzen überwinden und Menschen - ungeachtet ihres Status, ihrer Religion oder Herkunft - zusammenführen?
Julianna Correia Dreyssig gilt als eine der besten Balletttänzerinnen der Welt. Als Siebzehnjährige hat sie schon viele Wettbewerbe rund um den Globus gewonnen. Ihre Ballettschule ist "StarBallett" in Mainz-Gonsenheim unter der Leitung der Ukrainerin Irina Starostina. Juliannas Traum ist es, einmal in der Wiege des klassischen Balletts zu tanzen: dem Bolschoi Theater in Moskau. Die acht Jahre dauernde Ausbildung war für sie ein Spagat zwischen Schule und Tanzen. Etliche Wettbewerbe und Seminare, kein Privatleben oder Freizeit, wie bei ihren Freunden. Das alles nahm Julianna in Kauf, damit sie auf der besten Bühne der Welt stehen kann. Der internationale Wettbewerb 2021 in Sotchi soll der letzte Schritt zu ihrem Ziel werden. Doch ihre Pläne werden durchkreuzt. Schon am ersten Tag verletzt sich Julianna und muss aus dem Wettbewerb aussteigen. Das Aus für den Russland-Traum? Ihre Lehrerin und Leiterin der Ballettschule, Irina Starostina, selbst ehemalige Balletttänzerin, setzt alles in Bewegung für ihre beste Schülerin. Mit Erfolg. Nach der Abschlussprüfung soll Julianna ihre Koffer für Moskau packen. Doch als am 24.02.2022 Russland den Krieg mit der Ukraine anzettelt, stellt dies das Leben von Julianna erneut auf den Kopf. Sie bereitet sich für die Abschlussprüfungen in der Ballettschule vor, ohne zu wissen, was ihre bisher so sicher erscheinende Zukunft jetzt bringen wird. Zwischen Training und Online-Abitur hat Julianna nicht viel Zeit, um sich um ihre Bewerbungen zu kümmern. Das Berufsleben von einer Profiballerina ist kurz. Es zählt jeder Monat. Wird Julianna ihren Berufseinstieg meistern? Wo führt ihr Leben sie hin?
Die Wellen der italienischen Küste veranlassen Surfer Chris Del Moro in seine Heimat zu reisen, wo er herausfindet, wie Konventionen und Traditionen zu einem modernen Surf-Lifestyle geführt haben.
Wien, die Stadt der Düfte, erzählt ihre Geschichte durch die Nase. Von der barocken Kosmetikherstellung bis zu modernen Parfumeuren - der Film von Katharina Reigersberg zeigt, wie Wiener Düfte die Welt eroberten.
Der Besuch im Pharma- und Drogistenmuseum gibt Einblicke in die Geschichte der Drogerie, der Herstellung von Kosmetika anno dazumal und in alte Traditionen und Rezepturen. Innovative Kosmetikherstellerinnen wiederum erzählen wie zum Beispiel Bienenprodukte in Schönheitscremes transformiert werden können oder die Essenz der Stadt in Fläschchen und Tiegeln eingefangen werden kann.
Die Liste weltberühmter heimischer Erfindungen ist lang. Angefangen vom Doppler-Effekt über die Nähmaschine bis hin zur Sachertorte oder dem Wür-felzucker - Erfinden hat in Österreich Tradition. Doch wie sehen die österreichischen Erfindungen heutzutage aus und welche Menschen stecken dahinter? Auf unserer Reise durch die kreative Erfinderwelt Österreichs begegnen wir Visionären und Menschen, die die Welt verbessern wollen.
Wenn's draußen kalt und grau wird, erhellen oft Zimmerpflanzen unser Gemüt. Wie diese in unseren warmen und oft trockenen Räumen prächtig gedeihen zeigt Josef Starkl in dieser Folge.
Not macht erfinderisch, sagt das Sprichwort. Das traf auf die DDR besonders zu. Die wollte unbedingt mit dem Westen mithalten, vor allem, wenn es um Mobilität ging. In der DDR herrschte ständig Mangel: Mangel an Rohstoffen, an Fachleuten und an Freiheit. Dennoch leistete sich dieses Land etwas Großes: eine weltumspannende Luftfahrtgesellschaft und sogar eine Flugzeugbau-Industrie. Letzteres nur bis zum Absturz eines Prototypen. 34 Jahre war "Interflug" die staatliche Fluggesellschaft der DDR. Die Airline stand für Fernweh, unerfüllte Träume und Privilegien. Sie brachte dem abgeschotteten Land einen Hauch von weiter Welt. Berlin-Schönefeld wird Heimatflughafen der DDR-Flugzeugflotte. Eine neue Landebahn und ein neuer Hangar entstehen. Noch vor dem Mauerbau fliegt die sowjetische Maschine, die Il-18, für die Interflug. Das Düsenflug-Zeitalter wird mit der Tu-134 im Jahr 1968 eingeläutet, später folgt die Il-62 mit ihren weltweit einmaligen vier Triebwerken am Heck. Wer bei der Interflug arbeitet, muss hundertprozentig zuverlässig sein. Die Piloten und Stewardessen repräsentieren die Deutsche Demokratische Republik. Man will sicher sein, dass niemand bei Flügen in das nichtsozialistische Ausland in den Westen flieht. Zwei Jahre nach der Wende wird die Interflug 1992 von der Treuhand liquidiert.
Mit seiner neuen Dokumentation entführt Historiker Sir Christopher Clark die Zuschauer auf eine eindrucksvolle Reise durch das kulturelle Erbe und die atemberaubenden Landschaften Chinas. Der Ursprung des Kung-Fu im Shaolin-Tempel, eine ganze Armee aus Ton und verbotene Paläste faszinieren den Historiker ebenso wie spektakuläre Landschaften und Begegnungen mit Teeanbauern. Und er findet das Besondere an der traditionellen chinesischen Medizin. Clark zeigt ein China, das gleichermaßen von Tradition und Moderne geprägt ist. Einen ersten Eindruck in die chinesische Seele geben Christopher Clark die nebelverhangenen Gipfel Huangshans, die als Inbegriff der perfekten Landschaft und Poesie gelten. Auch der romantische Westsee im uralten Hangzhou regte Chinas Dichter zu Höchstleistungen an. Zunächst begibt sich Christopher Clark zu den Mönch und Kung Fu-Master Yan Chan, der ihm die Kampfkunst des Shaolin-Klosters persönlich nahebringt. Im uralten Pagodenwald darf er sich selbst in Kung-Fu üben und erfährt, warum Tiere große Vorbilder für Kampfsport sein können. Ein exklusives Highlight: Er darf das selten gefilmte Indoor-Circle-Training der Mönche dokumentieren - eine ganz besondere meditative Trainingsmethode für Körper und Geist. Unter den Mönchen trifft er auch den begnadeten Kalligrafen Shi Yankan, der ihm sogar seinen Pinsel für eigene Versuche übergibt. Nach einem Ausflug in die Verbotene Stadt in Peking führt die Reise weiter zu den spirituellen Zentren des Landes: Bei den Longmen-Grotten und beim Ahnenfest im Kloster Lingying erlebt Clark die tiefe Verwurzelung buddhistischer Traditionen. Ihm wird bewusst, dass es auch im kommunistischen China eine Sehnsucht nach Spiritualität gibt. Dann geht Christopher Clark der Frage nach, ob man die Große Mauer tatsächlich aus dem All sehen kann. In Hangzhou entdeckt er die Poesie des Westsees und die Kunst des Teeanbaus, während ihn in Xi'an die weltberühmte Terrakotta-Armee in die Geschichte des alten Kaiserreichs eintauchen lässt: Was erzählt uns die riesige Armee der 8000 Tonkrieger heute noch? Er darf den weltberühmten Soldaten aus Terrakotta ganz nahe kommen, aus kleinsten Bruchstücken bauen die Experten mit Hilfe von KI zerstörte Figuren heute wieder zusammen. So erlebt er Auge in Auge eine Zeitreise ins chinesische Reich vor 2.200 Jahren. In der Metropole Xi'an taucht er tief in die Genüsse der chinesischen Küche ein, auch die traditionelle Medizin fasziniert den Historiker, bevor ihn die bunten Regenbogenberge des Zhangye-Danxia-Geoparks in ihren Bann ziehen. Die Vielfalt des riesigen Landes ist faszinierend. Immer wieder wird deutlich, wie stark China die Welt beeinflusst hat - sei es durch Tee, Kulinarik oder Kampfkunst. Und doch bleibt das Land rätselhaft in seiner Strebsamkeit und Spiritualität. Christopher Clark zeigt ein China, das sein Gleichgewicht zwischen Vergangenheit und Zukunft sucht, und doch bleibt die Frage spannend, wohin das Streben Chinas nach wirtschaftlicher Macht die Weltgemeinschaft noch führen wird.
Diese Karossen lassen zweifelsohne jedes Camper-Herz höher schlagen: Individuell gestaltete und extravagant eingerichtete Fernreisemobile sind der letzte Schrei auf dem Caravanmarkt - zumindest für diejenigen Hobbycamper, die sich die ausgefallenen Modelle leisten können. Den Offroad-Gefährten und rollenden Luxus-Suiten sind preislich keine Obergrenzen gesetzt. Wer sind die Besitzer der teuersten Wohnmobile hierzulande, und wie sieht es unter den Motorhauben ihrer rollenden Heime aus?
Mit dem Cello ans Ende der Welt - Sol Gabetta auf den Spuren von Lise Cristiani
55'
Eine das Violoncello spielende Frau! Beim Gedanken an eine Frau, die die Knie nicht geschlossen hat, sondern ein von der Stimmlage her "männliches" Instrument bearbeitet, fielen einige Menschen im Publikum fast in Ohnmacht. Kritiker bezweifelten, ob zarte Frauenhände die tiefen Töne überhaupt erzeugen können. Das Publikum aber wollte sehen und hören. Erst wurde "die Cristiani" begafft wie ein Zirkuspferd, dann wandelte sich der Spott in Bewunderung. Der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy widmet ihr nach einem gemeinsamen Konzert in Leipzig ein berühmtes Werk, die Romance sans paroles op. 109 für Cello und Klavier. Sol Gabetta, virtuose Violoncellistin der Gegenwart, spürt der Geschichte Lise Cristianis nach, sucht nach dem Repertoire ihrer Vorgängerin, um eigens einen Konzertabend zu gestalten. Die Suche ist mühselig, da nur Fragmente von Lise Cristianis Leben auffindbar sind. Darunter ist auch deren treuer "Stradivarius". Unnahbar steht das wertvolle Instrument heute in einer gläsernen Vitrine im 'Museo del Violino' in Cremona. Ob es Sol Gabetta gelingt, einmal darauf zu spielen? Wird sie ein Konzert kreieren, wie es zu Zeiten Lise Cristianis üblich war - und wird es das Publikum auch wirklich mitreißen? Cristiani reist weiter in den wilden Osten Sibiriens als jeder andere Künstler vor ihr. "Ein unstetes Leben ist eine berauschende Angelegenheit", findet sie. Im Alter von nur 27 Jahren stirbt die begnadete Musikerin fernab der Pariser Heimat.
In einer Ära des Umbruchs und der Unsicherheit um 1900, in der etablierte Institutionen versagen, erhebt sich der scharfzüngige Kritiker, Medienmacher und Schriftsteller Karl Kraus.
Er wendet sich gegen die vermeintlichen Wegweiser der Gesellschaft: die Zeitungen. Mit furchtloser Haltung und unerbittlicher Kritik entlarvt er die Presse als korrupt und opportunistisch. Die Dokumentation beleuchtet den Weg von Karl Kraus.
Und sie setzt sein Vermächtnis in Bezug zur modernen Medienlandschaft: Die Frage ist, wie aktuell Kraus' Gedanken heute angesichts von Desinformation, politischer Manipulation und Falschinformation sind. Experten analysieren seine Medienkritik und stellen diese in den Kontext der aktuellen Nachrichtenlandschaft. Auch Karl Kraus' facettenreiche Persönlichkeit wird entfaltet: vom streitbaren Einzelgänger bis zum humorvollen Familienmenschen.
Umrahmt im Norden von den Nockbergen wie dem 2.000 Meter hohen Tschiernock, dem Platt- oder Rosennock fügt sich der auf knapp 600 Metern liegende malerische Millstätter See ein. Hier hat sich auch ein traditionelles bergbäuerliches Leben erhalten, das Gestalter Martin Vogg in dieser Ausgabe von ORFIII Landleben porträtiert. Er begleitet Alm-Betreiber, Bauern, Handwerker und andere Berufe bei ihren typischen Arbeitsabläufen. Und er zeigt auch, wie es hier abseits der Arbeit zugeht, wenn die Menschen gemeinsam ihre Freizeit verbringen.
Lola soll versucht haben, ihren Ex-Freund Moritz mit einem Samuraischwert zu töten. Kurz vorher hatte sie ihn in flagranti mit seiner neuen Flamme Nicole erwischt. Wollte sich Lola rächen, weil Moritz sie betrogen hatte? Oder hat er sich die Verletzungen selbst zugefügt, um seine Drohung, Lola ins Gefängnis zu bringen, wahr zu machen?
Es ist atemberaubendes Schauspiel, wenn die majestätischen Greifvögel auf der Jagd sind. Ihre Schönheit und ihr kühnes Wesen ziehen den Menschen schon immer in den Bann. Noch heute machen Jäger sich Greifvögel zunutze, Falkner ziehen sie aufwändig groß, pflegen sie und richten sie ab. Die Falknerei ist für die Menschen, die sie betreiben eine Passion aus Liebe zum Tier, Verbundenheit mit der jahrhundertealten Tradition und dem Leben in der Natur.
Eine der schönsten und erfolgreichsten Falknereien Österreichs ist auf Schloss Rosenburg in Niederösterreich beheimatet. Falknerin Ulrike Sturmvoll und Falkner Vladimir Garaj bestimmen hier das Leben von Adlern, Falken und Eulen. Der Film begleitet die Falkner bei der Arbeit vom Schlupf der Jungvögel über die Ausbildung in wilder Natur rund um die Burg bis zur Jagd zu Pferd mit Adler und Falke.
Im oberbayerischen Odelzhausen hat der enthusiastische Falkenflüsterer Leo Mandelsperger sein Leben der Ausbildung der geflügelten Jagdtiere verschrieben. Er ist bis in die arabische Welt dafür bekannt, einer der besten seines Fachs zu sein. Der Film schaut hinter die Kulissen eines faszinierenden Zusammenspiels von Mensch und Tier.
Archäologen haben am Westufer von Theben ein anscheinend ungestörtes Grab entdeckt. Es stammt aus einer Zeit, als die religiöse Hauptstadt des Landes von mächtigen Frauen beherrscht wurde. Im 8. Jahrhundert vor Christus bestimmten die "Gottesgemahlinnen des Amun" das Leben in Oberägypten. Sie waren die Töchter ausländischer Herrscher, die das Land am Nil unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Menschen aus ihrem Gefolge haben in Ägypten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der neu entdeckte Friedhof datiert in die sogenannte Spätzeit. Auf ihm wurden Menschen begraben, die ursprünglich nicht aus Ägypten stammten, sondern aus einem der ältesten Königreiche Afrikas. Lange Zeit herrschten die Pharaonen über das Land Kusch - oder Nubien, wie sie das im Süden an Ägypten angrenzende Gebiet nannten. Nubien war ein uraltes Königtum und berühmt für seine Goldvorkommen und Krieger, die dem Pharao vor allem als Bogenschützen dienten. Und nicht nur das. Die Ägypter bauten in Nubien auch zahlreiche Tempel, unter anderem für ihren höchsten Gott Amun. Dessen Tempel am nubischen Gebel Barkal galt als südliches Gegenstück zu Karnak, dem größten und wichtigsten Tempel Ägyptens. Als am Ende des sogenannten Neuen Reiches (circa 1550 bis 1070 vor Christus), der Zeitperiode, in der Ägypten zu einer Weltmacht aufgestiegen war, die Zentralmacht zerfiel, machten sich die Herrscher von Kusch dies zunutze. Sie marschierten in Ägypten ein, übernahmen die Macht und bestiegen als Könige der 25. Dynastie den Pharaonenthron. Die nötige Legitimation verschafften sie sich durch einen geschickten Schachzug. Sie setzten ihre Töchter als "Gottesgemahlinnen des Amun" ein - ein Amt, das es bereits seit Jahrhunderten gab, das aber im Laufe der Zeit fast in Vergessenheit geraten war. Unter den Kuschiten wurden die Amtsinhaberinnen zu Stellvertreterinnen des Königs, und als Gemahlinnen des höchsten Gottes Amun verschafften sie den kuschitischen Herrschern das Wohlwollen der thebanischen Priesterschaft und damit wohl auch das des ägyptischen Volkes. Zusammen mit der Herrscherfamilie kam auch ein Teil ihres Gefolges nach Ägypten. Über diesen Hofstaat ist bisher nur wenig bekannt. Das könnte sich jetzt durch den neu entdeckten Friedhof ändern, denn die Gräber stammen zum Teil aus der 25. Dynastie und stehen in engem Zusammenhang mit den "Gottesgemahlinnen des Amun".
Der Boden in der "Buffalo Alley" ist mit dornigen Akaziensträuchern übersät und bei Einbruch der Dunkelheit kriechen 15 Zentimeter große Kamelspinnen aus dem Dickicht. Aber die größte Gefahr geht in der Wildnis von den riesigen Kaffernbüffeln aus. Wenn die bis zu einer Tonne schweren Vierbeiner sich bedroht fühlen, trampeln sie alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Deshalb werden sie von den Einheimischen auch "Witwenmacher" oder "Schwarzer Tod" genannt. Den Kolossen sollten Andrew und seine Partnerin Ali in Südafrika besser aus dem Weg gehen.
Wer in der DDR nicht zwölf Jahre auf ein Auto warten wollte oder sich keinen Gebrauchtwagen leisten konnte, war auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Im Nahverkehr der DDR gab es für den Durchschnittsbürger die Auswahl vom Schwarztaxi bis zu Tatra-Bahnen. Das waren keine abgedunkelten Limousinen oder Bergbahnen. Wer ein Auto besaß, konnte sich einiges mit privaten Taxifahrten dazuverdienen. In den sogenannten Schwarztaxis beförderten Autobesitzer ohne Gewerbegenehmigung fremde Fahrgäste. Zwar verboten, dennoch drückten vielerorts die Behörden beide Augen zu. Für die breite Masse fuhren Busse aus Ungarn und Tatra-Straßenbahnen aus Tschechien. Der Einheitsfahrschein kostete nur 20 Ost-Pfennig. Zu Beginn der DDR standen nur Reste der Busse und Bahnen aus der Vorkriegszeit - und was die Russen nach den Reparationsleistungen davon übrig ließen - zur Verfügung. Erst langsam begann eine Fahrzeugproduktion. Besonders in den Großstädten sollten Doppelstockbusse helfen, die Transportprobleme zu lösen. Sie boten auf gleicher Fläche zwei Etagen und somit Platz für mehr Passagiere. Die Vorbilder der ersten Doppeldecker-Motorbusse waren die Pferdeomnibusse, die in den Großstädten schon lange doppelstöckig waren. Die obere Etage dieser sogenannten Decksitzwagen konnte durch eine Treppe am Heck erreicht werden. In der DDR wurden in den 1950er-Jahren die Doppeldecker vom Typ Do 54 und Do 56 im Volkseigenen Betrieb Waggonbau Bautzen hergestellt. Sie wurden in Ostberlin, Leipzig und Rostock eingesetzt.
Mit bis zu 350 Kilometern pro Stunde - so schnell wie ein Formel-1-Wagen - rast der AVE 103 über Spaniens Highspeed-Strecken. Und hat damit den spanischen Schienenverkehr revolutioniert. Die wichtigste und meistgenutzte Verbindung ist die zwischen Madrid und Barcelona. Schienen und Bahnsteige wurden in jahrelangen Umbaumaßnahmen den hohen Geschwindigkeiten des AVE 103 angepasst. Die 621 Kilometer lange Strecke meistert der Zug in nur zweieinhalb Stunden, sogar Unwettern zum Trotz.
Die Österreicher haben eine ganz besondere Beziehung zu ihren Kellern. Für viele sind die Räumlichkeiten unter der Erde ihr einzig wahres Refugium. Dort findet man Werkstätten, riesige Aquarien oder ganze Sado-Maso-Studios. Und unter dem Wiener Burgtheater schlängelt sich ein verzweigtes Labyrinth aus Gängen und Räumen durch den Untergrund.
Wunderwelt Singapur - Geisterjäger und Himmelsstürmer
45'
Nach seiner Unabhängigkeit 1965 hat sich der Inselstaat Singapur in kürzester Zeit in eine boomende Weltmetropole entwickelt. Die Stadt Singapur ist voller Gegensätze und ein Schmelztiegel verschiedener Volksgruppen. Chinesen, Malaien und Inder leben hier friedlich miteinander. Ausländer aus aller Welt machen 40 Prozent der Bevölkerung aus.
Modernste Architektur trifft hier auf Kolonialbauten, asiatische Kultur auf westliche Einflüsse. Und die tropische Natur ist nie weit entfernt. Und so kann es den Bewohnerinnen und Bewohner, die mit ihren Siedlungen immer weiter in den Dschungel vordringen, passieren, dass sich Schlangen oder gar Warane auf der Suche nach Nahrung in ihre Häuser verirren. Täglich sind Wildtierretter wie Kalai Balakrishnan von der Acres Wildlife Rescue im Einsatz, um die wilden Tiere zu befreien und aufgeregte Hausbewohnerinnen und -bewohner zu beruhigen. Die meisten Stadtmenschen wissen nicht, wie sie mit solchen Tieren in ihrer nächsten Umgebung umgehen sollen und greifen daher auch mal zu drastischen Maßnahmen.
Singapur ist ein kulinarisches Paradies. Die Singapurer leben für die Essensvielfalt in ihrer Stadt. Li Ruifang ist Betreiberin einer Garküche im lebhaften Viertel Little India. Sie hat ihren Bürojob aufgegeben, um das Familienrezept ihrer Eltern und Großeltern am Leben zu erhalten. Wenn der Rest der Stadt noch schläft, steht sie auf und bereitet ihre berühmte Garnelennudelsuppe vor. Ein echter Knochenjob, mittlerweile eine Seltenheit in der jüngeren Generation.
Tradition wird auch von Grandmaster Chew und seinem Sohn großgeschrieben. Wenn bei jemandem das Geschäft nicht läuft, die Gesundheit den Bach heruntergeht oder eine Beziehungskrise herrscht, kommunizieren sie mit der spirituellen Welt und prüfen, welches Gespenst warum sein Unwesen treibt. Und dann treiben sie nach alter Lehre den Singapurern die Geister aus.
Geisterglaube und Hightech, bunter Vielvölkermix und strenge Gesetze, Dschungel und ein spektakulärer, parkähnlicher Dachgarten in fast 200 Metern Höhe: Singapur ist eine völlig andere Welt voller Überraschungen.
Nordrhein-Westfalen und die Briten - das ist eine Geschichte voller Witz, Royals und wilder Partys. "Very British NRW" zeigt die außergewöhnliche Freundschaft zwischen Briten und Deutschen.
Die Geschichte Nordrhein-Westfalens ist eng mit Großbritannien verknüpft. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die Briten als Besatzer nach Deutschland. Zehntausende Soldaten wurden hier stationiert. Gemäß Besatzungsrecht gründete Großbritannien am 23. August 1946 das Land Nordrhein-Westfalen, bestehend aus den preußischen Provinzen Nordrhein und Westfalen. Ein Jahr später folgte die Eingliederung des Landes Lippe. Die typisch britische Lebensart, ihr Humor und die Besuche der Royals hinterließen einen bleibenden Eindruck.
Der Film "Very British NRW" geht vor allem in Ostwestfalen auf Spurensuche. Die britische "Hauptstadt" in Deutschland heißt Sennelager, ein Ortsteil von Paderborn. Direkt an einem großen Truppenübungsplatz haben die Briten ihre letzten zwei Kasernen, ihren letzten NAAFI-Supermarkt für Armeeangehörige und das letzte Studio des Soldatensenders BFBS.
In den Garnisonsstädten gehörten britische Soldaten und Militärgerät über Jahrzehnte zum Alltag. Die Briten gehörten einfach dazu und mischten an den Wochenenden das Nachtleben auf. Alkohol, Schlägereien und die berühmten "Out Of Bounds"-Schilder an den Kneipentüren, die den Briten den Zutritt verweigerten, sind bis heute legendär.
Unvergessen auch die Besuche der Queen auf dem Truppenübungsplatz Senne, die "Rhine-Army-Summer-Show", eins der größten deutsch-britischen Feste der Welt, und die Begegnungen in diversen britischen Pubs zwischen Fish & Chips und Ale.
Die Dokumentation von Max Meis taucht ein in die Geschichte, zeigt aber auch, dass das Britische immer noch da ist: Aus erbitterten Feinden im Krieg wurden Besatzer und Besetzte, dann Partner und schließlich Freunde.
Jeder, der Erfurt besucht, geht in der Altstadt von Erfurt einmal über die Krämerbrücke. Sie ist ein Touristenmagnet, berühmt und einzigartig nördlich der Alpen.
Handwerker und individuelle kleine Läden prägen das romantische Flair. 80 Menschen arbeiten und leben dort. Sie sind wie eine Familie. Der Film schaut auf die Geschichte dieses besonderen Ortes und erzählt von den Menschen, die dort wohnen oder arbeiten.
Jeder von ihnen hat sich vorher beworben. Es ist ein Glücksfall, dass die Krämerbrücke fast vollständig in städtischem Besitz ist.
Der Film bietet einen Blick hinter die Kulissen der alten Häuser, mit neuen Erkenntnissen über die bewegte Vergangenheit der 700-jährigen steinernen Brücke, die sich über den Fluss Gera im Herzen von Erfurt spannt.
Ein Leben unter Palmen, da wo es immer warm ist und man kaum Sorgen hat - das ist für viele Auswanderer Thailand - doch auch im Sehnsuchtsland der Deutschen gibt es Probleme. Familie Knöttgen hat die Nase voll von Koh Samui - das Geschäft mit der Ferienpension lief im letzten Jahr so schlecht wie noch nie und noch dazu hatten Ina und Frank auch noch eine heftige Ehekrise. Jetzt verlassen sie die Insel du wollen in Mallorca neu beginnen.
Die ORF III Produktion steht im Zeichen des steirischen Mariazellerlandes, wo Einheimische zu ihren Lieblingsorten führen. Im Naturpark Mürzer Oberland stechen vor allem zwei Sehenswürdigkeiten heraus: Der Wasserfall Totes Weib, der 40 Meter in die Tiefe stürzt und der Erlebnisweg Roßlochklamm. Im Naturschutzgebiet Karlschütt sieht man dagegen unberührte, vom Tourismus kaum erschlossene Landschaften und einen unglaublichen Pflanzenreichtum. Ein weiteres Highlight ist die Schneealm im Mürzer Oberland, wo passionierte Wanderer auf ihre Kosten kommen. Weiter geht es über Thörl und Aflenz nach Mariazell, einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte Mitteleuropas. Hoch hinaus geht es auf die Mariazeller Bürgeralpe, steil bergab zum Erlaufsee.
Die Reise führt weiter ins Ennstal nach Sölk zur Kaltenbachalm, weiters zur Putzentalalm und über den Schwarzensee nach Stainach - Pürgg. Wo der zweithöchste Berg der Steiermark empor ragt. Der heilklimatische Kurort Gröbming eignet sich hervorragend für einen Zwischenstopp. Nach einer Wanderung auf den Stoderzinken wird man am Gipfelkreuz mit einer einmaligen Aussicht belohnt und kann auch gleich das Friedenskircherl besuchen. Besonders Mutige haben hier die Gelegenheit die traumhafte Landschaft auf einzigartige Weise zu genießen. Zahlreiche Flugschulen bieten Paragliding-Flüge an. Die Reise führt über die Riesacheralm und die Reiteralm schließlich nach Schladming. Vermutlich eine der bekanntesten Regionen der Steiermark. Denn der Ort ist nicht nur für Skifahrer ein Mekka, ebenso ziehen die Klettersteige und Hängebrücken am Dachstein jedes Jahr zahlreiche Kletterer und Bergsteiger an.
Burt Reynolds avancierte in den 1970er und 1980er Jahren vom Nebendarsteller in zunächst kleineren Fernsehrollen zu einem der größten Kinostars dieser Zeit. Der in Lansing, Michigan, geborene Reynolds wurde durch TV-Serien wie "Rauchende Colts" und "Dan Oakland" bekannt. Doch erst seine Rolle in John Boormans "Beim Sterben ist jeder der Erste" (1972) machte ihn international berühmt. In diesem Film bewies er sein Talent als dramatischer Darsteller, denn bis dahin war er im Kino nur aus Mainstream-Komödien bekannt.
In den USA ist Burt Reynolds nach wie vor berühmt - allerdings eher für seine Rollen in leichteren Action-Komödien wie "Ein ausgekochtes Schlitzohr" (1977), die einst sein Image als Superstar mit natürlicher Ausstrahlung und Humor zementierten. Doch wie so viele Hollywoodschauspieler wurde auch er vom Phänomen "Aufstieg und Fall" nicht verschont: Eine Reihe fragwürdiger Karriereentscheidungen sowie persönliche Probleme bremsten seinen Aufstieg immer wieder aus. Dank der Zähigkeit und Risikobereitschaft eines ehemaligen Footballspielers und Stuntmans sowie seiner Liebe zum Beruf gelang es ihm jedoch jedes Mal, wieder Oberwasser zu gewinnen.
Adrien Buitenhuis porträtiert nicht nur den Schauspieler, sondern auch den oft missverstandenen Menschen Burt Reynolds. Archivaufnahmen von Exklusivinterviews mit dem Star und Ausschnitte aus bekannten Filmen vermitteln ein umfassendes Bild seiner Karriere. Reynolds erscheint in dem Dokumentarfilm einerseits als Lebemann, der aus dem Vollen schöpfte, andererseits aber auch als verletzlicher, nachdenklicher und zuweilen melancholischer Mensch und Sohn, dessen Arbeitswut auch mit dem Kampf um die Anerkennung seines Vaters zusammenhing.
Das Expertenteam untersucht heute einen mysteriösen Fall: Im Jahr 1945 verschwinden 27 Piloten des US-Militärs mitsamt ihrer Crew innerhalb des Bermudadreiecks. Während der Suche nach den verschollenen Flugzeugen entdeckt das Team ein riesiges Trümmerfeld.
Schockierende Wende im Prozess um einen Einbruch: Der Angeklagte Jens Weber soll bei Tibor Balogh eingebrochen sein und ihm im Kampf ein Auge mit einem Stielkamm ausgestochen haben. Jetzt behauptet der Angeklagte aber, dass er bei seinem Einbruch auf Fotos gestoßen ist, die Martin bei einem Mord zeigen. Plötzlich scheinen die Rollen von Gut und Böse vertauscht. Erfindet Jens diese furchtbare Tat nur, um von sich selber abzulenken?
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.