Hohe Gipfel, weiße Berge, blauer Himmel, kolossales Panorama: In der kalten Jahreszeit erlebt man die Alpen kaum wo grandioser als im Gasteinertal. Vom Stubnerkogel nach Norden blickt man in einen winterlichen Talkessel und fühlt sich über alle Dinge des Lebens erhaben. Birgit Mosser hat die Region für diese Neuproduktion in Heimat Österreich mit der Kamera besucht und erzählt, wie die Leute von hier über den Wechsel der Jahreszeiten denken. Die alte bergbäuerliche Gemeinschaft ist hier noch über weite Strecken intakt, man kennt sich, man hilft sich und man feiert nachher auch gemeinsam.
Aufsehenerregende Bauwerke entstehen in vielen Teilen der Welt. Die Liste von Wunderwerken in der Bau- und Ingenieurskunst muss kontinuierlich ergänzt werden. Die mehrteilige Doku-Reihe Mega-Bauten präsentiert einige der spektakulärsten Beispiele. Dabei lernt der Zuseher die Entstehung dieser architektonischen Giganten aus unmittelbarer Nähe kennen. Und erfährt, unter welchen extremen Bedingungen die übergroßen Bauten realisiert wurden.
Habsburgs Ringstraßenbarone: Sie kamen, zahlten und siegten. Habsburg war auf sie angewiesen: ohne ihr Geld und ihre Kunstsinnigkeit keine Ringstraße.
Für die Familien, die sich dort einkauften, lohnte es sich: Viele wurden geadelt, viele vermehrten ihren Reichtum in den oft monopolistisch geregelten Märkten. Friedrich von Thun reist zurück in die Geschichte und an die Orte, wo diese Karrieren begonnen haben.
In dieser Folge geht es um die Prager Textil-Magnaten und um die Familien mit böhmischen oder mährischen Wurzeln wie Epstein, Przibram und die Kohlen-Gutmanns - Familien, die den Staub ihrer Geschäfte abbeutelten, Banken gründeten und sich in feinem Zwirn in Wiens zweiter Gesellschaft tummelten.
Am 10. August 1628 kenterte die "Vasa" im Hafen von Stockholm - nur 18 Minuten nach ihrem Aufbruch zur Jungfernfahrt. Warum versank das schwedische Kriegsschiff so plötzlich in den Fluten? Welche Rolle spielte die "Vasa" in den geopolitischen Konflikten der damaligen Zeit? Und was verraten die Fundstücke aus dem Wrack über das Leben der einfachen Matrosen und des schwedischen Volkes? Das Schiffswrack, das 333 Jahre nach dem Unglück in erstaunlich gutem Zustand geborgen wurde, enthält noch heute zahlreiche archäologische Schätze und stellt die Forschung vor immer neue Rätsel.
Zuhause im Glück - Unser Einzug in ein neues Leben
Der Hausumbau kam zum Erliegen
14. Staffel
10. Folge
D 2017
90'
Die 42-jährige Sandra konnte zwar ihre Krebserkrankung überwinden, doch die Strahlentherapie hat große Schäden hinterlassen. Über zwanzig Operationen und Rekonstruktionen, ein Lymphödem und ein langer Krankenhausaufenthalt waren die Folge.
Als Russell und Ehefrau Leo ins schöne englische Cheltenham ziehen, freuen sie sich über ihren Garten und die nette Nachbarschaft. Besonders gut versteht sich Russell mit ihrem Nachbarn George, der seine Leidenschaft für Barbecue teilt. Aber nach drei Jahren ist George wie ausgewechselt: Er will einen riesigen Zaun zwischen den beiden Grundstücken bauen und beleidigt Russells farbige Ehefrau mit üblen rassistischen Kommentaren. Doch dabei bleibt es nicht - die Beleidigungen enden in blutigen Handgreiflichkeiten. Außerdem: Eine Hausfrau in der Schusslinie und ein Box-Trainer im Clinch mit einer alten Dame.
Matthias Hölzle ist in seinem "Black Lion" auch gerne nachts auf den Fernstraßen unterwegs. Denn in welchem anderen Job kann man so viele Sonnenaufgänge erleben? Kraftfahrer Jens-Werner Dettmann frönt derweil in seiner Wahlheimat Schweden seiner großen Leidenschaft. Der Hobby-Naturfotograf bekommt in dieser Folge einen besonderen Schmetterling vor die Linse. Und Klaus Gaggl versorgt Wildtiere in den Bergen mit Futter. Der Kraftfahrer transportiert mit seinen Kollegen Thomas Schlintl und Florian Rattinger in Österreich Silageballen auf eine Hochalm.
Mit Andreas Schubert, Marten Nottelmann, Piet Hackmann, Mike Cohnen, Daniel Schewe
König Herodes ist in der Bibel als Kindermörder und Inbegriff eines grausamen Tyrannen bekannt. Wer war der Mann wirklich, der zur Zeit von Jesu Geburt über Judäa regierte? Herodes lässt Prachtbauten errichten: gewaltige Häfen, luxuriöse Paläste und große Aquädukte. All das sind Belege für einen Herrscher mit großem Ehrgeiz und strategischem Kalkül. Wie passt das zum Bild des biblischen Schreckenskönigs? Herodes (um 73 bis 4 vor Christus) wächst als Sohn eines idumäischen Politikers und einer nabatäischen Prinzessin auf. Ein Außenseiter, dem viele Judäer misstrauen. Doch er sichert sich immer mehr Macht: Mit römischer Unterstützung steigt er zum Statthalter auf und lässt sich 37 vor Christus zum König von Judäa ausrufen. Er modernisiert das Land nach römischem Vorbild, baut Häfen, Tempel und Paläste, fördert Handel und Infrastruktur - und hält sich eng an den Kaiser. Doch sein Weg ist blutig: Rivalen lässt er hinrichten, ebenso seine Ehefrau Mariamne und mehrere eigene Söhne. Herodes ringt ständig zwischen Loyalität gegenüber Rom und Akzeptanz im eigenen Volk. Denn einerseits ist er ein Förderer von Kultur und Wohlstand, andererseits jedoch ein gnadenloser Tyrann. Am Ende bleiben vor allem zwei gegensätzliche Eindrücke von ihm: der brillante Baumeister und der grausame König, der in der Bibel als Inbegriff des Bösen dargestellt wird. Archäologen und Historiker suchen nach Antworten auf die Frage, was Mythos und was Realität ist. Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke in ihre Arbeit und berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse. Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel ist voller sagenhafter Geschichten. Doch was gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten?
Ohne Vulkane gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie sorgen für ausreichend Wärme, fruchtbare Böden und gestalten als Architekten die Oberfläche unseres Planeten immer wieder neu. Unzählige Tierarten sind von den Feuerbergen abhängig. In Tansania schuf der "Ol Doinyo Lengai" den Natronsee, Nistplatz für Millionen Zwergflamingos. Auf den Galapagosinseln klettern weibliche Landleguane in den Krater des "La Cumbre", um dort ihre Eier abzulegen. Die erste Episode der Reihe "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie tiefgreifend Vulkane Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde nehmen. Die Feuerberge spielen bis heute eine zentrale Rolle bei der Entstehung neuer Arten. Sie erschaffen beispielsweise neues Land, indem sie Magma aus dem Inneren der Erde auftürmen und in den Weiten der Ozeane neue Inseln erschaffen. Solche Vulkaninseln machen nur fünf Prozent der gesamten Landmasse aus, beherbergen aber fast 25 Prozent aller Arten. Die neueste Spezies weltweit ist der bluttrinkende Vampirfink. Ohne ausreichend pflanzliche Nahrung auf einer Vulkaninsel gestrandet, verwandelte sich der einstige Körnerfresser zum Dracula unter den Vögeln. Wenn Vulkaninseln vom unterseeischen Magmafluss abgeschnitten werden, tragen die Erosionskräfte von Wind und Meer sie wieder ab - so entstehen Atolle. Eines der größten ist Aldabra im Indischen Ozean. Dort sind Riesenschildkröten zu Hause, die auf ihrem Eiland zwar gut geschützt vor Feinden leben, aber durch den kontinuierlichen Verlust ihres Lebensraums zunehmend unter Druck geraten. Nahrung gibt es zwar noch genug für die stattlichen Pflanzenfresser, aber weil immer weniger Bäume auf den schwindenden Inselresten wachsen können, fehlt zunehmend der Schatten. Er bewahrt die Reptilien davor, in ihren Panzern gekocht zu werden. Doch Vulkane bauen nicht nur Land auf, sie erwärmen es auch und ermöglichen Leben an Orten, an denen es sonst viel zu kalt für das Leben wäre. Die Bären von Kamtschatka sind nach ihrem Winterschlaf auf das frische Gras im Frühling angewiesen, das im Tal der Geysire nur deshalb sprießen kann, weil es von den heißen Fontänen gleichzeitig gewärmt und gedüngt wird. Trotz all ihrer Leben spendenden Eigenschaften sind Vulkane auch gefährlich. Mindestens fünf Mal haben sie in der Erdgeschichte Massensterben verursacht. Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre führte zu tiefgreifendem Klimawandel, an den sich die allermeisten Arten nicht anpassen konnten. Heute ist es der Mensch, der durch ein Zuviel von CO2 das nächste Massensterben provozieren könnte.
Im Freizeitpark Liseberg im schwedischen Göteborg steht Valkyria, die höchste und längste Achterbahn Europas. Benannt nach einem Wesen aus der nordischen Mythologie, bietet das Fahrgeschäft seit dem Jahr 2018 Nervenkitzel der Extraklasse. Tausende strömen täglich in den Park, um sich mit mehr als hundert Kilometern pro Stunde 50 Meter in die Höhe katapultieren zu lassen. Die Doku zeigt den Spaß der Besucher und die anspruchsvolle Arbeit der Betreiber, ein sicheres Fahrvergnügen zu ermöglichen.
Von Anfang an ist Australien ein nach Sport verrücktes Land, sind Kampf und Wettbewerb Teil der DNA der aufstrebenden Nation. Die Kolonialherren brachten die britischen Sportarten wie Kricket und Rudern mit, die auch in der neuen Heimat zu Massenattraktionen werden. Sportliche Wettkämpfe tragen erheblich zur Entwicklung von Nationalstolz bei und halten in Kriegszeiten die Moral hoch. Während der Großen Depression in den 1930er Jahren wird mit Phar Lap sogar ein Rennpferd zum Helden und Hoffnungsträger des notleidenden Landes.
Die Serie "STOP! Border Control Rom" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über den Flughafen die Grenze überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Im Sitzen zur Erleuchtung - Porträt eines Zen-Priesters
A 2026
23'
"kreuz und quer" versucht Antworten auf den zunehmenden Orientierungsbedarf im "Supermarkt der Weltanschauungen" zu geben. Das Religionsmagazin nimmt den religiösen Pluralismus ernst und zeigt schon jetzt Ausblicke auf die Zukunft von Religion und Gesellschaft.
Das 1961 in außergewöhnlich gutem Zustand geborgene schwedische Kriegsschiff "Vasa" gleicht einer Zeitkapsel, die 333 Jahre auf dem Meeresgrund überdauert hat und nun nach und nach ihre archäologischen Schätze offenbart. Gut 60 Jahre nach der Restaurierung des Wracks macht die Forschung noch immer neue Entdeckungen - so sorgten die neuesten wissenschaftlichen Innovationen bei der DNA- und Holzanalyse jüngst für überraschende Erkenntnisse. Dank der Arbeit von Archäologen und Historikern bekommen auch die Opfer der "Vasa" endlich ein Gesicht.
Die Serie "STOP! Border Control Rom" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über den Flughafen die Grenze überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Bei Nahverkehrsfahrer Jens Lindner steht Saisonarbeit auf der Agenda. In seiner sächsischen Heimat reifen leckere Früchte. Der 53-Jährige hat in dieser Folge Erdbeeren geladen. Andreas Zordel lenkt derweil ein besonderes Fahrzeug durch den Verkehr. Der Forellenzüchter transportiert in seinem umgerüsteten Scania lebende Fische von A nach B. Am liebsten fährt Andreas mit seinem Sohn Max, denn das Duo versteht sich ohne viele Worte. Und Joe Flege lebt in Nordamerika seinen Trucker-Traum. Der Asphalt Cowboy ist vor zwölf Jahren nach Kanada ausgewandert.
Mit Andreas Schubert, Marten Nottelmann, Piet Hackmann, Mike Cohnen, Daniel Schewe
Der Auszug aus Ägypten - eine der großen Bibelgeschichten. Mose führt sein Volk aus der Knechtschaft ins gelobte Land. Verfolgt vom ägyptischen Pharao, mitten durch das Meer. Archäologen graben in Ägypten nach Spuren der biblischen Welt. Unter 3000 Jahren Sand finden sie mächtige Städte - und Hinweise auf verschleppte Arbeiter, Naturkatastrophen und politische Krisen. Die Erzählungen im Alten Testament sind dramatisch: Ägypten wird von zehn Plagen heimgesucht, darunter verseuchtes Wasser, Heuschreckenschwärme, Viehpest und schließlich der Tod aller erstgeborenen Söhne. Die Katastrophen werden als göttliche Strafe für den Pharao beschrieben, der die Hebräer nicht nach Israel ziehen lassen will. Doch sie fliehen bis zum Roten Meer. Als der Pharao sein Heer aussendet, teilt Moses mit göttlicher Hilfe die Wassermassen. Der Weg in die Freiheit für sein Volk ist frei. Die Archäologie sucht nach den historischen Hintergründen dieser Legenden. Die Expertinnen und Experten finden Hinweise auf Seuchen, Hungersnöte und Naturkatastrophen, die einst zum kollektiven Gedächtnis gehören. Die Ägypter sind mächtig und erobern fremde Länder. Sie verschleppen Arbeitskräfte und setzen sie für heimische Bauprojekte ein. Funde von Keramiken aus Kanaan, Darstellungen kanaanäischer Götter und fremdländische Waren zeigen, dass Menschen aus dem heutigen Israel damals tatsächlich in Ägypten leben. Ist das die Grundlage für die Erzählung im Buch Exodus? Es ist eine Gründungserzählung, die bis heute fasziniert: der Sieg über ein allmächtiges Reich. Die Dokumentation von ZDFinfo berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse der Archäologen und Historiker. Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel ist voller sagenhafter Geschichten. Doch was gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten?
Von den gefrorenen Polen bis zu den brütend heißen Wüsten: Tiere haben erstaunliche Strategien entwickelt, um das Beste aus dem unterschiedlichen Angebot von Sonnenenergie zu machen. Polarwölfe und Moschusochsen gehören zu den Kältespezialisten, die monatelang ohne Sonnenlicht auskommen. Silberameisen dagegen sind an extreme Sonneneinstrahlung in der Wüste angepasst. Sie erbeuten die Hitzeopfer in der Sahara. Das Leben auf unserer Erde ist völlig von der Sonne abhängig. Jeder Fleck auf unserem Planeten erhält im Verlauf eines Jahres 4380 Stunden Sonnenlicht, aber in sehr unterschiedlicher Dosierung. Die zweite Episode von "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie die Verteilung des Lichts ganz unterschiedliche Lebensräume erschafft und die Tiere zu außergewöhnlichen Anpassungen zwingt. Am Äquator bleibt die Länge von Tag und Nacht das gesamte Jahr über gleich. Zwölf Stunden garantiertes Sonnenlicht täglich sorgen dafür, dass Regenwälder gedeihen und eine unglaubliche Artenvielfalt hervorbringen. Eine der wichtigsten Pflanzen im Dschungel ist der Feigenbaum. Er nutzt das Sonnenlicht, um ganzjährig Früchte zu tragen, die vielen Tieren als Nahrung dienen. Von den akrobatischen Gibbons über zahlreiche Vogelarten bis hin zu den kleinsten Bewohnern des Urwaldes, den Feigenwespen, sind alle auf die ganzjährig reifenden Feigen angewiesen. Der gleichmäßige Tag-Nacht-Zyklus in der Äquatorregion ist allerdings nicht die Norm auf der Erde. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto länger werden die Zeiten, in denen die Natur ohne das Licht der Sonne auskommen muss. An den Polen dauert der Verlust von Solarenergie nicht einen halben Tag, sondern ein halbes Jahr. Das führt dazu, dass sich die Atmosphäre in diesen Regionen während der Polarnacht abkühlt, die Temperaturen fallen und alles Wasser einfriert. Im Polarkreis wirkt unser perfekter Planet völlig unbewohnbar. Doch auch dort gibt es Kältespezialisten, die tatsächlich mehrere Monate ohne Sonnenlicht überstehen können: Moschusochsen und Polarwölfe. Zwischen dem Äquator und den Polen liegen die Zonen, in denen mehr oder weniger ausgeprägte jahreszeitliche Wechsel das Leben der Pflanzen und Tiere bestimmen. Die Überlebensstrategien der Bewohner in diesen Zonen sind vielfältig. Für Polarfüchse beispielsweise sind die wenigen Sommermonate von hektischer Aktivität erfüllt. Sie müssen ihre Jungen aufziehen, jagen und sich ausreichend Fett anfressen, damit sie vorbereitet sind, wenn das Licht erneut verschwindet. Bei den Stumpfnasenaffen in China dagegen entscheidet ein winziges Zeitfenster im Herbst über Leben und Tod im Winter. Wenn es den Stumpfnasen nicht gelingt, im herbstlichen Wald genug energiereiche Zapfen zu fressen, reichen ihre Fettreserven nicht für ein Überleben in der kalten Jahreszeit. Einige Arten haben schließlich eine Möglichkeit entdeckt, dem solaren Shutdown einfach zu entfliehen. Der Dunkle Sturmtaucher ist einer dieser extremen Winterflüchtlinge. Wenn es ihm auf den Snares Islands in Neuseeland zu kalt wird, flüchtet er einfach nach Norden. Bis zu den Aleuten in Alaska legen die Sturmtaucher rund 14.000 Kilometer zurück und kommen dort im späten Frühjahr der Nordhalbkugel an. Als Pendler zwischen beiden Hemisphären leben sie in einem nie endenden Sommer.
Vergnügungsparks sind ein idealer Ort für Menschen, die sich nach einem Adrenalinkick sehnen. Hinter den bunten Fassaden und funkelnden Lichtern der Anlagen verbergen sich komplexe Maschinen, bei denen kleinste Störungen zu gefährlichen, wenn nicht tödlichen Unfällen führen können. Die Fahrgeschäfte arbeiten mit hohen Geschwindigkeiten und sind auf präzise Mechanismen angewiesen. Die Dokumentation nimmt die Maschinen in den Fokus und beleuchtet die drei tragischsten Freizeitpark-Unfälle.
Immer mehr Berufsbilder sind vom Aussterben bedroht. Einige wenige halten die Tradition aber am Leben, als die letzten ihrer Art. Dazu gehören auch Vater und Sohn Mitterlehner, die als Messerschleifer durchs Land ziehen. Derweil repariert der 84-jährige Leo Josimovic als einer der letzten Vertreter seines Standes alte analoge Radios in seiner Wiener Werkstatt. Luxuriöser geht es bei den Schuhmachern von Rudolf Scheer zu, deren Kunden sich auch mal Schuhe aus Python-Haut wünschen.
Diese "Land der Berge" Produktion erzählt von Glitzerschnee, wilder Natur, von atemberaubenden Gipfeln und verführerischen Abfahrten im unberührten Tiefschnee, vom Wandern mit Fellen und der Faszination von Berg und endloser Weite. Skitouren abseits präparierter Pisten sind seit Jahren im Trend. Und doch scheint der Schritt in die freie Natur nicht ganz so einfach zu sein, wie mancher sich das vielleicht vorstellt. In dieser "Land der Berge"-Folge zeigen wir, was es heißt, eine Skitour zu gehen - aber nicht irgendeine Tour, sondern den "Nockberge-Trail". Der Nockberge-Trail durchquert auf vier Tagesetappen die Kärntner Nockberge und verbindet damit die Kärntner Skigebiete Katschberg, Innerkrems, Turracher Höhe, Falkert und Bad Kleinkirchheim. Eine kleine abenteuerlustige Gruppe wagt den erwähnten Schritt von der Pisten- zur Skitour und gewährt persönliche Einblicke in das Wandern mit Fellen und den Dialog mit der Natur. Natürlich erfahren wir auch viel über die Region und ihre Naturgesetze und wie man eine Skitour richtig anlegt.
"ATV - Die Reportage" präsentiert ein faszinierendes Panorama des kreativen Umgangs mit Finanzen in Zeiten steigender Energiepreise und Inflation. Echte Spar- und Schnorrkünstler werden vorgestellt, die mit erfinderischen Strategien den finanziellen Herausforderungen des Alltags trotzen.
Busfahrer Terry besitzt ein Haus in Hempstead, das er seit einem Jahr vermietet. Doch seine Mieterin hat seit acht Monaten kaum etwas gezahlt und schuldet ihm fast 8000 Pfund, so dass er seinen Kredit bald nicht mehr bezahlen kann. Nach monatelangem Gerichtsstreit muss sie das Haus heute endlich zwangsräumen. Als Terry mit dem Gerichtsvollzieher eintrifft, ist die Mieterin zwar weg, ihr Besitz aber noch da: Überall steht Zeug herum, die Wände sind verschmutzt, Möbel kaputt. Da sie Anspruch auf ihre Sachen hat, muss Terry nun alles in Kartons verpacken und ihr ein Datum nennen, an dem sie es abholen kann.
Kann man unseren Alltag tatsächlich durch zeitsparende Erfindungen optimieren? Die Menschen streben danach, jede Minute, sogar jede Sekunde ihres Lebens zu optimieren und zeitlich noch besser zu nutzen. Aber sparen wir dank moderner High-Tech-Erfindungen in unserem Alltag Lebenszeit? Und wieviel davon jetzt ganz genau?
Beziehungen waren alles für Geschäftsleute in der Monarchie. Das wusste auch Philipp Schey, ein Seidenhändler aus der westungarischen Kleinstadt Köszeg.
Dass ihn Großaufträge für das Militär und seine Loyalität zu den Habsburgern in der Revolution von 1848 zum hoch angesehenen Freiherrn und zum Besitzer eines der prominentesten Wiener Ringstraßenpalais machen sollte, ahnte er zunächst nicht.
Ähnlich die Geschichte des Garnproduzenten Hermann Todesco, dessen Wiener Salon letztlich erst Johann Strauss zum Walzerkönig werden ließ. Zwei jüdisch-ungarische Familiengeschichten, erzählt von Friedrich von Thun.
Die Deportationen von Sträflingen nach Australien beginnen 1787 und dauern hundert Jahre an. Insgesamt werden mehr als 160.000 Verbrecher in die entfernte Kolonie verbannt. Zur Strafe werden sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt und stellen somit einen großen Teil der ersten Europäer in "Terra Australis". Auch Alkohol und Drogen spielen in der Kriminalgeschichte Australiens eine unrühmliche, aber entscheidende Rolle. Die größten Verbrechen in der Geschichte Australiens aber sind die Massaker an den First Australians.
Im äußersten Nordosten Norwegens, der Finnmark, sind die Winter eiskalt und schneereich. Es ist eine weite, endlos weiße Fläche, über die der Wind fegt. Es liegt Schnee und nochmals Schnee. Es ist Mitte März. Bis zu minus 35 Grad wird es kalt. Schneestürme sind so dicht, dass man die eigene Hand vor Augen nicht sieht. Wer hier von A nach B kommen will, muss gut vorbereitet sein. Es gibt zwar Straßen, aber die sind im dichten Schneegestöber oft kaum von der Umgebung zu unterscheiden.
Die Halbinsel Varanger ist ein Außenposten Europas. Wer im Winter den Varangerhalvøya Nationalpark oder eine der abgelegenen Gemeinden besuchen will, muss sich sehr warm anziehen. Das Gebiet ist einer der letzten Schutzräume für die Tiere, die Kälte brauchen. So zum Beispiel Polarfüchse, die hier seit ein paar Jahren wieder angesiedelt werden. Die zwei Biologen Arne Petter Sarre und Christer Michaelsen füllen Futter nach, kontrollieren die Wildkameras und sammeln Kotproben, um anhand von DNA-Analysen die Fortpflanzung der Polarfüchse zu überwachen.
Durch die Lage am Rande des Arktischen Ozeans ist die Gegend anfällig für heimtückische Schneeverwehungen. Jeder Meter ist eine Herausforderung und eine Fahrt ins Risiko. Ein Abenteuer für alle, die sich auf den Weg in eine faszinierende und einmalige Landschaft machen durch eine scheinbar endlose Schneewüste.
Die wenigen Geschäfte werden mit Lkw beliefert. Wer sein Auto wegen der Herausforderungen stehen lässt, nimmt ein Taxi, den Bus, den Hundeschlitten oder gleich das Schneemobil. Seit Urzeiten gehört das Gebiet zum Siedlungsraum der Samen, die hier Fischfang und Rentierzucht betreiben. So auch die Familie von Ellinor und ihrem Mann Ailu Utsi. Ein Picknick inklusive frischer Rentierfilets mitten in der endlosen Schneewüste? Für die Samenfamilie völlig normal. Doch auch ihr Leben steht vor großen Veränderungen, zum Beispiel durch die Errichtung von Windparks auf ihrem Weidegebiet.
Erica Jensen ist im Auftrag der Straßenwachtmeisterei unterwegs. Sie ist die einzige Frau im Team, auch wenn die Kollegen manchmal frotzeln, fühlt sie sich wohl in ihrem Team. Erica macht die Fahrbahn mit einem Schneepflug frei, damit alle sicher über das Königsfjord Gebirge kommen. Immer wieder muss sie auch spätabends ausrücken, um Autofahrern zu Hilfe zu kommen. Manchmal liegt auf dem Hochplateau so viel Schnee, dass die Straßen gesperrt sind und nur für kurze Zeit geöffnet werden. Dann heißt es Kolonne fahren. Eine Herausforderung für Erica und die Autofahrer gleichermaßen.
Die Serie "STOP! Border Control Rom" zeigt die Arbeit von Grenzbeamten bei der Inspektion von Ladungen, die über den Flughafen die Grenze überschreiten. Die Agenten müssen sich der mühsamen Aufgabe stellen, nach illegalen Reisenden, Waffen und Schmuggelware zu suchen.
Shires ist ein packender Bike-Film, der über zwei Jahre gedreht wurde. Er fängt die Essenz des Bikens in Großbritannien ein - mit Top-Athleten, epischen Trails, rauer Natur und unberechenbarem Wetter.
Motto in Stuttgart: Doppelt unwiderstehlich! Zeigt, dass ein sinnliches Outfit keine Altersgrenze hat!
In dieser Woche treten zehn Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, denn es ist das Mutter-Tochter-Spezial der "Shopping Queen". Dafür gibt es ein Budget von 1.000 Euro. Welches Mutter-Tochter-Gespann gewinnt?
König Salomon - legendärer Herrscher im Goldenen Zeitalter Israels. Weiser König, Bauherr eines prächtigen Tempels, sagenhaft reich. Wie sieht die Welt aus, in der Salomon einst herrscht? Salomons Reich ist eng mit seinen Nachbarn verbunden, sowohl im Handel als auch in der Rivalität. Auch dort finden sich Spuren aus der Zeit des Königs. Es ist eine Welt zwischen Götterverehrung und Machtpolitik, in der Salomons sagenumwobener Ruhm wurzelt. Die Bibel zeichnet das Bild eines mächtigen Salomon, der Verträge schließt, Frauen aus fremden Königshäusern heiratet und zugleich ein prachtvolles Reich errichtet. Mit den Nachbarkönigreichen Moab, Ammon und Edom haben die Israeliten eine ambivalente Beziehung - geprägt von Kooperation und Konkurrenz zugleich: Sie treiben Handel, führen Kriege, heiraten über Grenzen hinweg. Überreste von Wasserreservoirs, monumentalen Mauern und reich geschmückten Wohnsitzen erzählen heute von ehrgeizigen Bauprojekten, die ganze Landstriche prägen. Es ist eine Welt, die sich rasant verändert. Als Großreiche wie Assyrien ihre Macht ausdehnen, geraten die kleinen Königreiche unter Druck. Während Ammon überlebt, wird Israel nach Salomons Tod zerschlagen und verwüstet. Aus dieser Zeit stammen die Erzählungen, die Salomon zum glanzvollen König verklären - als Symbol für eine scheinbar bessere, goldene Vergangenheit. Archäologen und Historiker fügen Fragmente zusammen und enthüllen eine Welt, in der Diplomatie, Krieg, Religion und Handel eng verflochten sind. Die Dokumentation von ZDFinfo gibt spannende Einblicke und berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse. Ob grausame Herrscher oder apokalyptische Katastrophen - die Bibel ist voller sagenhafter Geschichten. Doch was gehört ins Reich der Mythen? Und was beruht womöglich auf wahren Begebenheiten?
Anna Müller (39) aus Leipzig hat Spinale Muskelatrophie und kann von Geburt an nicht laufen. Das hindert sie aber nicht, zu tanzen. Im Rollstuhl begeistert sie Menschen für ihre Leidenschaft
Zweimal im Monat öffnet Anna die Türen für das "Freie Tanzen" des "Tanzlabors Leipzig". Dort leiten Choreografen Menschen mit und ohne Behinderung im "Mixed Abled Dance" an - eine Form zeitgenössischen Tanzes.
Die 39-Jährige tanzt dort, wo sie ihre Leidenschaft fürs Tanzen entdeckt hat, denn als Jugendliche traf sich Anna mit anderen "Rolli-Teenagern" regelmäßig im soziokulturellen Zentrum "Die Villa". Nach einem spontanen Tanzworkshop entstand nach und nach das Projekt "Tanzlabor Leipzig", das nicht nur das "Freie Tanzen" anbietet, sondern auch Tanzkurse für "Mixed Abled Dance". Außerdem setzt Anna mit einigen Tänzern auch Videoprojekte um. Doch wie es mit dem "Tanzlabor" weitergeht, ist unklar, denn das Projekt ist auf Förderung angewiesen. In diesem Jahr konnten die Tänzer aus Kostengründen ihr jährliches Tanzstück weder proben und noch aufführen.
Weitere Informationen sind zu finden unter www.einfachmensch.zdf.de.
Die Sendereihe entsteht in Kooperation mit der "Aktion Mensch" und ist in Web und App mit Gebärdensprache verfügbar.
Drei Folgen der "einfach Mensch"-Reihe zum Thema "Ich bewege was" werden samstags um 12.00 Uhr gesendet.
Naomi Mangold soll ihren Mann Erik mit der Bratpfanne niedergeschlagen haben, nachdem sie erfahren hat, dass er mit der Haushälterin einen achtjährigen Sohn hat. Da Erik zunächst auf den brennenden Gasherd knallte, bevor er zu Boden fiel, zog er sich schwere Verbrennungen zu. Naomi aber behauptet, dass Haushälterin Henriette in Wirklichkeit die Täterin sein muss.
Menschen sind neben den natürlichen Kräften Vulkanismus, Sonnenlicht, Wetter und Ozeanströmungen immer mehr zum bestimmenden Faktor auf unserem perfekten Planeten geworden. Wir verändern die Regelsysteme der Erde, ohne die langfristigen Folgen ernsthaft zu erwägen. Die Dokumentation stellt Menschen vor, die mit ihren Projekten eine weitere Erderwärmung verhindern wollen oder Arten retten, die vom Klimawandel besonders bedroht sind. In Kenia beispielsweise kämpft Angela Sheldrick um das Leben von Babyelefanten. Die immer länger anhaltenden Dürren setzen die Elefantenpopulationen immer stärker unter Druck. Viele verdursten, und oft können überhaupt nur die Kleinsten gerettet werden. 150 der Mini-Dickhäuter konnte Angela Sheldricks Team bereits aufziehen und wieder in die Wildnis entlassen. Wenn die derzeitige Entwicklung anhält, könnte es jedoch sein, dass immer mehr der verbleibenden geschützten Flächen verdorren und die Überlebenschancen der grauen Riesen weiter sinken. Im Golf von Maine sind es Meeresschildkröten, die jedes Jahr durch klimatische Veränderungen in Lebensgefahr geraten. Das Wasser nahe der Küste wird aus kalten Strömungen der Arktis und Ausläufern des warmen Golfstroms gespeist und besaß bis vor einigen Jahren eine mittlere Temperatur. Heute kommt immer weniger kaltes Wasser aus der polaren Zone an. Deshalb reisen Schildkröten im Sommer auf der Suche nach Nahrung immer weiter nach Norden. Wenn dann allerdings der Herbst anbricht und die Temperaturen sinken, fallen die Tiere in einen Kälteschock. Viele ertrinken in den eisigen Fluten, und nur die Schildkröten, die an die Küste geschwemmt werden, haben eine Chance, zu überleben. Das New England Aquarium in Boston hat mittlerweile eine eigene Rettungsstation für Schildkröten eingerichtet, weil die Zahl der gestrandeten Tiere stetig ansteigt. Dort werden sie medizinisch versorgt und dann in ihre ursprünglichen Verbreitungsgebiete im Süden ausgeflogen. Viel grundsätzlicher gehen die Mitarbeiter des Projektes "Große Grüne Mauer" vor. Sie wollen nicht eine einzelne Art retten, sondern ganze Landschaften. Ein Band aus dürreresistenten Bäumen soll gepflanzt werden, das 8000 Kilometer quer durch Afrika verlaufen und die weitere Ausbreitung der Sahara stoppen soll. Erst 15 Prozent der Grünen Mauer sind fertiggestellt, doch schon jetzt kehrt das Leben in die betroffenen Gegenden im Senegal zurück. Brunnen, die längst ausgetrocknet waren, füllen sich wieder. Die Landwirtschaft lohnt sich, und die Menschen können in ihrem Zuhause bleiben.
Braunes Gold und Eisenbahnen - Kohleabbau in der Lausitz
30'
Wie riesige Zähne eines gigantischen Stahldrachens graben sich die Schaufeln des Eimerkettenbaggers in die urzeitlichen Braunkohleschichten. Unmittelbar daneben wartet ein Güterzug auf seine Befüllung mit dem "Braunen Gold" der Lausitz. Seit 1913 leben die Menschen hier von und mit der Kohleförderung. Die Eisenbahn ist dabei bis heute das wichtigste Transportmittel. In Cottbus geht nun eine Ära des Kohletransports zu Ende. Der letzte Zug auf rückbaren Gleisen verlässt den Tagebau in Cottbus Nord und damit endet die Zeit der direkten Zugbeladung im Tagebau unterhalb der Rasensohle in Deutschland. Dies nimmt "Eisenbahn-Romantik" filmisch als Anlass, in die spannende Geschichte der Kohleförderung und auf deren spezielle Eisenbahntechnik zu schauen. Zudem wirft die Sendung einen Blick hinter die Kulissen der modernen Tagebaulogistik. Die Zuschauer besuchen aber auch jene Orte, die den riesigen Baggern weichen mussten und künftig als renaturierte Seenlandschaft wiederauferstehen.
In der Sendung "Normal" geht es vor allem um Menschen mit Handicap und ihren Alltag. Anhand von Interviews oder Magazin-Beiträgen wird ein Einblick gewährt. So war zum Beispiel unter anderem die Inklusion am Arbeitsplatz Thema genauso wie die Reise eines Globetrotters im Rollstuhl.
In der vierteiligen ORF III-Produktion porträtiert "Land der Berge" vier Bergbauernfamilien aus Salzburg, Tirol, Kärnten und der Steiermark im Wandel der Jahreszeiten. Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft. Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind sie gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise.
Die stille Jahreszeit kehrt ein; der Winter ist die Nacht des Jahres. Die Bergwelt schlummert friedlich, die Natur schont ihre Kräfte. Der Schnee lastet auf den Dächern der Häuser und Höfe im kärntnerischen Lesachtal - hier herrscht emsiges Treiben. Die kalte Jahreszeit verbindet und stärkt den Gemeinschaftsgeist: Familie Lugger und zwei weitere Nachbarsbauern haben sich eine Schneefräse gekauft; alle halten zusammen, schaufeln, schippen und fräsen den beinahe zwei Meter hohen Schnee.
Bauer Peter vom Kitzbüheler Horn und seine Familie genießen indes die Abgeschiedenheit und die verschneite Berglandschaft: Schneemänner bauen, Rodeln oder Eislaufen sorgt nicht nur bei den Kindern für Begeisterung, sondern auch bei Peter und seiner Frau Andrea. Der Bauernhof wird mit Holz und Kohle beheizt. Um die Glut zu nutzen, wird nun auch der Speck geselcht. Für Josef aus dem Salzburger Fusch ist der Winter intensiv; er schafft den Spagat zwischen Leistungssport und Landwirtschaft. Nun ist für ihn Hochsaison: Josef trainiert Skisportlerinnen. Zeit mit seinen Zebus zu verbringen, empfindet er dabei als erdenden Ausgleich. Besonders wichtig ist es seiner Familie, Traditionen hochzuhalten. So wird zu Weihnachten der Pinzgauer "Bachlkoch" zu Mittag verzehrt. Auf Georgs Hof in der Ramsau kehrt nur selten Winterruhe ein. In den Weihnachtsfeiertagen ist seine Wirtschaft gut besucht. Bleibt der Bergbauernfamilie dennoch eine freie Stunde, wird die Zeit gerne zum Langlaufen genutzt.
Die Luft duftet nach Schnee, die Erde ruht sich aus, die Pflanzen haben sich endgültig zurückgezogen. Es ist die Zeit, Geschichten zu erzählen, zu kochen und zu backen, Traditionen zu pflegen und einander näherzurücken. "Land der Berge" begleitet die Bauernfamilien durch die Winterzeit und ermöglicht dabei zahlreiche authentische Eindrücke. (Doku 2021)
In den 1930er-Jahren gilt die chinesische Hafenstadt Shanghai als "Paris des Ostens". Die Bevölkerung wächst, die Wirtschaft boomt, Kunst und Kultur blühen auf. Im Zentrum der Metropole entsteht ein Highlight der Art-déco-Architektur. Doch hinter der filigranen Fassade des Prachtbaus fließt das Blut in Strömen. Es ist das Schlachthaus der Stadt, gebaut, um die hungrigen Massen zu ernähren. Wenige Jahre später, während des Zweiten Weltkriegs, bekommt der Tod im Schlachthaus eine neue Bedeutung.
Die Ringstraße war der Platz der Neureichen - alter Adel und altes Geld drehten sich meistens weg von dieser grellen Kulisse. Und doch ließen sich auch gesetzte Aristokraten dort nieder.
Vom Habsburger Erzherzog Ludwig Viktor über die Württembergs bis zu den Coburgs - letztere kamen freilich noch, als die Stadtmauer stand. Und es war die Stunde der heimischen Geschäftsleute: Heinrich Drasche belieferte die Ringstraße exklusiv mit Ziegeln.
Damit wurde Drasche der "Ziegelbaron" dieser Ära. Im Verein mit ihm wurde der Architekt Theophil Hansen groß und schrieb sich mit seinen Bauten am Ring in die Ewigkeit ein. In dieser Folge taucht Friedrich von Thun in dieses Milieu ein.
Zuhause im Glück - Unser Einzug in ein neues Leben
Alleinverdienerin vor einem Schuldenberg
6. Staffel
14. Folge
D 2009
88'
Elke (34) und ihre drei Kinder haben nicht nur einen über alles geliebten Menschen verloren, sie wohnen in ihrem renovierungsbedürftigen, alten Haus und sitzen auf einem Schuldenberg. Kann das "Zuhause im Glück"-Team helfen?
Es sind der Goldrausch von 1851 und die aufkeimende Schaf- und Weizenproduktion, die nicht nur immer mehr Immigranten nach Australien locken, sondern auch den Wandel von einer britischen Strafkolonie zur wohlhabenden Nation vorantreiben. Australien entwickelt sich zu einer prosperierenden Nation dank seiner wachsenden Bevölkerung, ergänzt durch Handwerk, Landwirtschaft und Immigration.
Hamburg lag nach dem Zweiten Weltkrieg in Trümmern. Zwei jüdische Überlebende, Gyula Trebitsch und Walter Koppel, hatten einen ambitionierten Plan: nach der Nazizeit kein "verlogenes Illusionskino" zu produzieren, sondern realitätsnahe Geschichten zu erzählen. Real-Film GmbH hieß die neue Firma und wurde am 10. Januar 1947 gegründet. Als eine der ersten Produktionsfirmen erhielt sie in der britischen Besatzungszone eine Lizenz.
Gyula Trebitsch, in Budapest geboren, wurde am 2. Mai aus einem Außenlager des KZ Neuengamme befreit. Walter Koppel, von den Nazis wegen Rassenschande zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, überlebte in einem jüdischen Krankenhaus. Die beiden legten den Grundstein für eine der größten deutschen Filmproduktionen der Nachkriegszeit, holten Filmstars in den Norden und bauten nach und nach ein Studiosystem nach dem Vorbild Hollywoods auf.
Der erste dort produzierte Film hieß "Arche Nora" und vermittelte nach Jahren des Krieges und der Zerstörung ein optimistisches Lebensgefühl. Zwei junge Leute auf einem Kahn retten eine schwangere Frau vor dem Selbstmord und geben ihr Lebensmut für einen Neubeginn. Alles musste in diesen schweren Zeiten improvisiert und aufwendig besorgt werden, bis zu den kleinsten Requisiten. Jeden Abend wurden die Nägel aus den alten Dekorationen gezogen, um sie für neue Szenen wieder zu verwenden. Das täglich gelegte Ei eines Requisiten-Huhns, das geliehen wurde, musste jeden Abend dem Besitzer übergeben werden. Das Kaffeegeschirr für die Kombüse des Schiffs stammte vom Hamburger DOM, erworben mit 68 Gewinnen bei einer Losbude.
1948 begannen die Dreharbeiten auf dem heutigen Gelände in Hamburg-Tonndorf mit dem Film "Die letzte Nacht". Dazu wurde eine alte Offiziersvilla angemietet. Schritt für Schritt entstand um diese Villa ein Studiosystem mit Werkstätten, Garderoben und Ateliers. Stars wie Heinz Rühmann, Marika Rökk, Curd Jürgens, Zarah Leander und Hans Albers drehten hier. Mehr als 100 Filme entstanden auf dem Gelände. Der größte Erfolg war "Der Hauptmann von Köpenick", der zehn Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer in die Kinos zog und sogar eine Oscar-Nominierung in Hollywood erhielt.
In den 1950er-Jahren erlebte die Real-Film GmbH mit Kinoproduktionen ihre Blütezeit. Bis das Fernsehen aufkam und die Umsätze einbrachen. Anfang der 1960er-Jahre trennten sich die Wege der beiden Real-Film-Gründer. Während Walter Koppel weiter Kinofilme herstellte, setzte Gyula Trebitsch auf das neue Medium Fernsehen. Walter Koppels Kinoproduktionen waren erfolglos. Gyula Trebitsch baute das Gelände zum Studio Hamburg um, zu einer der größten Film- und Fernsehproduktionsstätten Deutschlands. Die Villa auf dem Studiogelände ist heute nach Gyula Trebitsch benannt.
Diese Dokumentation gibt überraschende wie nostalgische Einblicke in die Entwicklung der "Traumfabrik" am Rande Hamburgs und blickt dabei auch hinter die Kulissen der erfolgreichen Serien "Großstadtrevier" und "Rote Rosen".
Von Texas nach Kalifornien: Jens Flege steht im Führerhaus seines Lasters unter Zeitdruck. Aber am Tor seines Kunden hat sich ein junger Trucker-Kollege festgefahren. Mit vereinten Kräften versuchen die Männer, die Einfahrt wieder passierbar zu machen. Jens Lindner transportiert unterdessen eine Ladung Puderzucker nach Belgien. Das berüchtigte Maut-System im Nachbarland kostet den 53-Jährigen unterwegs jede Menge Nerven. Und Andreas Zordel und sein Sohn Max machen sich in Dänemark mit lebenden Saiblingen an Bord auf den Weg in die schwäbische Heimat.
Mit Andreas Schubert, Marten Nottelmann, Piet Hackmann, Mike Cohnen, Daniel Schewe
"ATV - Die Reportage" begleitet das Alltagsleben der "Marktstandler" in Wien, Graz und Salzburg. Auf dem Viktor-Adler-Markt in Wien sind die lautesten Marktschreier zu Hause. Gemüseverkäufer wie Rudolf Penz bringen hier mit einer ordentlichen Portion Schmäh ihre Waren an den Mann. Auf dem Grazer Kaiser-Josef-Markt werden ausschließlich selbstproduzierte Artikel verkauft. Und auf dem Brunnenmarkt in Wien kommen Menschen verschiedenster Kulturen zusammen.
Die 70-jährige Joan vermietet eine Doppelhaushälfte, um ihre Rente aufzubessern -erhält aber seit einem Jahr keine Miete mehr. Und auch sonst ist das einst freundschaftliche Verhältnis zu ihrem Mieter belastet: Seit dem Kündigungsschreiben bombardiert er sie mit Nachrichten, in denen er Joans Mann als Schürzenjäger bezeichnet und ihr gleichzeitig höchst unangenehme sexuelle Angebote macht. Da er die Räumung vor Gericht erneut verhindern will, hat Joan Rechtsanwalt Chris Sharpe engagiert. Und endlich gibt es gute Neuigkeiten für die gestresste Hausbesitzerin: Die Räumung wird in zwei Tagen durchgeführt.
Die spektakulärsten und erstaunlichsten Naturphänomene auf der Erde: Wie haben es die Menschen geschafft, mit Vulkanen, Gletschern, Fluten, Erdbeben und Dürren zu leben?
Die Wirkung von Röntgenlicht - Wie lebten Menschen in der Antike?
D 2020
29'
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
Cyril nimmt den nächsten Giganten unter Wasser ins Visier: Der Cubera Snapper könnte einen Mann über Bord ziehen, so mächtig und schwer ist er. Ein alter Freund des Fisch-Experten verrät der Crew, wo das seltene Objekt der Begierde zu finden ist.
Durch Waltersdorf, einem kleinen Ort in der Oberlausitz, weht Anfang der 1970er ein Hauch von Hollywood. Zu dieser Zeit drehten Filmleute aus Berlin und Babelsberg den DEFA-Kultfilm "Schwester Agnes", der 1975 erstmals ausgestrahlt wurde.
Daran erinnern sich die Oberlausitzer gern, denn einige von ihnen spielten als Komparsen mit im Film. Auch heute noch hat "Schwester Agnes""bei den Fernsehzuschauern viele Fans, denn die Gemeindeschwester heilte nicht nur mit Herz und Berliner Schnauze, sondern kümmerte sich auch um viele andere Belange. Im Kampf gegen die Wohnungsnot legte sie sich auch gern mal mit den Mächtigen im Gemeinderat an.
Dort, wo der Bürgermeister damals mit Schwester Agnes diskutierte, wird heute fleißig gearbeitet. Die Schlagerstars Kathrin und Peter restaurieren das Umgebindehaus. Auf dem Dachboden hat der Entertainer zufällig einen echten Filmschatz entdeckt: das alte Schild des Gemeindehauses "Krummbach", so heißt das Dorf im Film.
Auch zwanzig Jahre nach dem Tod von Agnes Kraus sind die Erinnerungen lebendig. Fünf Mal wird Agnes Kraus von ihren Zuschauern zum Fernsehliebling der DDR gekürt. Ihre Schauspielkarriere beginnt am Theater in Annaberg-Buchholz, 1951 holt sie Bertolt Brecht nach Berlin. Als Gemeindeschwester Agnes wird sie zu einer Kultfigur. Offen und herzlich begegnet sie den Waltersdorfern auch hinter den Kulissen.
Schon mit der Einstiegsszene schreiben Agnes Kraus und die Waltersdorfer Filmgeschichte. Die Gemeindeschwester Agnes fährt mit einer weißen Schwalbe durch den Ort. Was die Zuschauer nicht erfahren: Die Gemeindeschwester kann eigentlich gar nicht Schwalbe fahren. Rasante Fahrszenen werden vom örtlichen Polizisten samt Kittel und Perücke gedoubelt.
Diese und viele andere Geschichten erfährt Axel Bulthaupt in einer dieser Folge von "Der Osten - Entdecke wo du lebst". In "Ein Dorf für Schwester Agnes" erzählen uns die Waltersdorfer, wie der Kultfilm auch heute noch nachwirkt und berichten von einer ganz besonderen Frau.
Die Doku-Serie "Highway Patrol" begleitet australische Verkehrspolizisten, die unter anderem über Geschwindigkeitsbeschränkungen wachen und Alkoholsünder Down Under überführen. Bei Blech- und Personenschäden sind Absicherung der Unfallstellen im Bundesstaat Victoria und die akribische Ermittlung der Ursachen lebenswichtig.
Der Geologe Colin Devey begibt sich auf Spurensuche in Jordanien. Auf engstem Raum beherbergt das Wüstenland wichtige Rohstoffe für eine klimafreundliche Zukunft der Welt - allen voran Metalle. In Jordanien findet Colin Devey die "Großen Sechs", die wichtigsten Rohstoffe der Zukunft. Ob Windräder oder Elektroautos: Je mehr CO2 eingespart werden soll, umso stärker werden Metalle für grüne Technologien gebraucht. Mit der Verarbeitung von Metallen im Nahen Osten endet vor circa vier Jahrtausenden die Steinzeit. Damals beginnt ein neues Kapitel für die Menschheit, geprägt von Metallen, darunter Kupfer. Heute ist Kupfer eine Art "Heiliger Gral" für die Elektrifizierung unseres Alltags. In Chile liegen die größten bekannten Vorkommen, sie sind das Ergebnis einer Kollision zweier Kontinentalplatten. Aber die angestrebte CO2-freie Mobilität braucht noch ganz andere Metalle: Nickel, Kobalt und Lithium werden in Kombination vor allem für Batterien benötigt. Weltweit wird danach gesucht. Neben Manganknollen am Meeresboden bietet ein Land in der Arktis großes Potenzial. In Grönlands eisfreien Gebieten rüsten sich Bergbaufirmen für einen neuen "Goldrausch". Seltene Erden - eine Gruppe aus 17 Metallen - werden auch in Jordanien vermutet, doch die Mengen sind noch unklar. Seltene Erden werden vor allem in Magneten in Elektromotoren und anderen Hightech-Produkten verbaut. China hält die größten Marktanteile. Auch wenn die USA hier langsam aufholen. Und dann ist da noch ein anderer Rohstoff - Phosphor. Jordanien gehört zu den großen Produzenten der Welt. Phosphor ist in Dünger unersetzbar. Doch die globalen Vorräte gehen zur Neige. Hoffnung gibt Norwegen: Dort wurde ein vielversprechendes Vorkommen gefunden, das die ganze Welt versorgen könnte.
Dicke Luft in der Nachbarschaft. Nach mehreren kleineren Auseinandersetzungen wird einem Anwohner hinterrücks in den Fuß geschossen. Im Laufe der Verhandlung stellt sich heraus, dass das Opfer in der Siedlung extrem unbeliebt ist. Selbst in seiner eigenen Familie liegt offenbar einiges im Argen. Doch wer hat letztlich den Schuss abgegeben?
In dieser Folge der "Terra X"-Reihe "Große Völker" wird die Geschichte der Germanen erzählt. Es gibt kaum ein europäisches Land, das nicht auf germanische Ahnen zurückblicken kann. Als einheitliches Volk hat es die Germanen nie gegeben. Hinter der Bezeichnung verbergen sich zahlreiche Stämme und Sippen, die ab Mitte des 6. Jahrhunderts vor Christus in Mittel- und Nordeuropa gelebt haben und die unterschiedlicher nicht sein können. "Wild blickende blaue Augen, rötliches Haar und große Gestalten, die allerdings nur zum Angriff taugen." So abfällig beschreiben die Römer die Barbaren östlich des Rheins. Gemeint sind die Germanen, die selbst ihren Namen einem Römer zu verdanken haben. Julius Cäsar soll sie in seiner Abhandlung über den Gallischen Krieg so genannt haben. Auch an ihrer Heimat lassen die Herrscher vom Tiber kein gutes Haar. Tacitus beschreibt sie als grauenerregendes, durch Wälder und Sümpfe durchsetztes, grässliches Gebiet. Fast alles, was über die Germanen bekannt ist, überliefern die Römer. Beide verbindet eine jahrhundertelange, meist kriegerische Geschichte. Die germanische Art zu kämpfen geht bei den Feinden in die Geschichte ein - als Furor Teutonicus, die teutonische Raserei. Nach vielen Schlachten gipfelt der Machtkampf beider Völker in der berühmten Varusschlacht. Die Germanen bringen den Römern im Jahr 9 nach Christus ihre traumatischste Niederlage bei. Am Ende können sich die Germanen gegen das Imperium Romanum durchsetzen und den Feind immer weiter zurückdrängen. Dabei waren die Germanen keine tumben Urwald-Barbaren, keine heroischen Wagner-Gestalten und erst recht nicht die Vorläufer einer rassistischen Weltanschauung. So unterschiedlich die einzelnen Stämme auch waren, die Germanen stehen für eine reiche Kultur. Ihnen verdanken wir viele Brauchtümer, die aus ihrer heidnischen Glaubensvorstellung entstanden sind. Auch zahlreiche Sagengestalten, die heute noch in Fantasyromanen, Kinoproduktionen und Computerspielen Millionen begeistern, haben einst Germanen erfunden. Und nicht zuletzt sind noch immer viele germanische Sprachelemente in deutschen Dialekten und im hochdeutschen Alltagsvokabular wiederzufinden. Heute sprechen rund 500 Millionen Menschen Sprachen, die auf germanische Wurzeln zurückgehen. Legendär ist der Frankenkönig Chlodwig I., der mit der Lex Salica eine bedeutende Gesetzessammlung hinterlässt, sich vom heidnischen Glauben abwendet und zum Christentum bekennt. Mit Wort und Waffe beginnt er einen Kampf gegen die germanischen Stämme und für ein geeintes Reich. Dieser frühe und mit fragwürdigen Mitteln erkämpfte Europagedanke erreicht seinen Höhepunkt mit dem bekanntesten Franken: Karl der Große. So waren es die Germanen Chlodwig und Karl der Große, die schon vor Jahrhunderten den Grundstein für ein gemeinsames Deutschland und Europa gelegt haben. In den deutschen Bundesländern leben die germanischen Sippen, wie die der Sachsen, Bajuwaren, Sueben oder Chatten, bis heute weiter. Und viele europäische Staaten sind aus germanischen Königreichen hervorgekommen. Infolge der Völkerwanderung gründen unterschiedliche Stämme ab dem 4. Jahrhundert nach Christus Reiche in Frankreich, England, Spanien, Deutschland, Italien, Skandinavien und sogar in Nordafrika. Wie die Griechen und Römer gehören auch die Germanen zu den Ahnen Europas.
Mittelnorwegen, nahe der schwedischen Grenze, kann eine sehr ungemütliche Gegend sein, besonders im Winter. Gut 400 Kilometer nördlich von Oslo liegt die ganz aus Holzhäusern gebaute einstige Bergbaustadt Røros, seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe und einer der kältesten Orte Norwegens. Minus 50 Grad Celsius wurden hier schon gemessen und Schnee gibt es reichlich von November bis Anfang Mai. Der Film begleitet Menschen, für die gerade der Winter die schönste Jahreszeit ist.
Motto in Stuttgart: Doppelt unwiderstehlich! Zeigt, dass ein sinnliches Outfit keine Altersgrenze hat! In dieser Woche treten zehn Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, denn es ist das Mutter-Tochter-Spezial der "Shopping Queen". Dafür gibt es ein Budget von 1.000 Euro. Welches Mutter-Tochter-Gespann gewinnt?