Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
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Wer war dieses sagenumwobene Volk, das sich die Inka nannte und dessen Herrscher sich als "Söhne der Sonne" sahen? Der Film fragt nach den Hintergründen von Aufstieg und Fall des Imperiums. Wie aus dem Nichts tauchen sie auf, und innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelt sich ihr Reich zum größten Imperium der damaligen Welt. Sie herrschen über mehr als 200 Völker mit gut zehn Millionen Menschen, 1532 ändert die Ankunft der spanischen Konquistadoren alles. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht erstreckt sich das Reich der Inka über die gesamte Länge der Anden, vom heutigen Chile bis nach Ecuador. Allein aufgrund der schieren Größe und der Präzision der Staatsführung werden ihre Herrscher oft mit Dschingis Khan und Alexander dem Großen verglichen. Die Inka-Könige sehen sich als "Söhne der Sonne" - allmächtige Gottkönige, übermenschlich und unantastbar. Niemand darf ihnen direkt in die Augen sehen. Ihre Kleidung tragen sie jeweils nur einmal, dann gilt sie als heilig und wird kultisch verbrannt. Selbst nach dem Tod residiert ein verstorbener Herrscher im eigenen Palast weiter, als Mumie. Er behält auch als Toter seine Gefolgschaft und dient den Nachfolgern als unverzichtbarer Ratgeber. Von einem sagenhaften Goldland ist damals im fernen Europa die Rede und weckt dort fatale Begehrlichkeiten. Gold, das sind die "Tränen der Sonne", so sehen es die Inka. Gold ist auch das Attribut des Sonnengottes Inti und seines Sohnes, dem König der Inka. Ihnen zu Ehren werden unermessliche Goldschätze zusammentragen. Das Edelmetall hatte jedoch ausschließlich spirituellen Wert und keinerlei materiellen. Bis heute umgibt die Inka eine Aura des Rätselhaften. Wie konnte ihr kometenhafter Aufstieg in so kurzer Zeit gelingen? Sie nutzten weder Lasttiere noch Eisen, das Rad oder Geld und verfügten über keine Schrift. Schriftliche Zeugnisse ihrer Kultur und Geschichte entstehen erst mit den spanischen Eroberern. Überall im Land entstehen gigantische Bauwerke oft in schwindelnden Höhen, so wie die heute weltberühmte Anlage von Machu Picchu. Ein Straßennetz von mehr als 30 000 Kilometern dient dem reibungslosen Gütertransport und den riesigen Inka-Armeen. Vieles bleibt bis heute ungeklärt. Faszinierend und zugleich fremd ist uns die Kultur. Ihren Göttern opfern die Inka auch Menschen - bevorzugt Kinder. 1999 findet ein amerikanisch-argentinisches Forscherteam am heiligen Berg Llullaillaco in 7000 Metern Höhe Opferplätze und die Mumien dreier Kinder. Forschern gelang es, die Geschichte der Kindermumien zu rekonstruieren. Ihre neu gewonnenen Erkenntnisse gaben erstmalig Einblick in das für die Inka so wichtige Capacocha-Ritual. Wie konnte einer kleinen Gruppe von Konquistadoren das Unglaubliche gelingen und das damals größte Imperium der Welt in die Knie zwingen? Die Dokumentation liefert Antworten, die die aktuelle Forschung herausarbeiten konnte.
Kuriositäten, historische Wertgegenstände oder einfach nur Schrott: In dem familiengeführten Pfandhaus der Harrisons in Las Vegas wechseln tagaus tagein unterschiedliche Objekte ihren Besitzer. Eine Sammlung von Metallica-Fanartikeln, signiert von den Mitgliedern der Band, sucht ein neues Zuhause.
Mit Rick Harrison, Corey Harrison, Richard Harrison, Austin "Chumlee" Russell
Längst sind die Folgen des Klimawandels weltweit zu spüren. Ein augenfälliges Beispiel dafür ist Chacaltaya. Der Berg in den bolivianischen Anden war einst das höchstgelegene Skiparadies der Welt. Heute ist der Gletscher verschwunden, und die ausbleibenden Wintersportler sind für die Metropole La Paz dabei noch die geringste Sorge. Außerdem: Wie der Ort Doel zum "gallischen Dorf" Belgiens wurde. Und: Was ein verfallener Wolkenkratzer in Liberia mit dem Ende der Sklaverei in den USA zu tun hat.
Amazonas - das größte Flusssystem unseres Planeten. Er durchquert über eine Länge von 7.000 Kilometern den südamerikanischen Kontinent. Über 1.000 Seitenarme hat allein der Hauptstrom, 17 davon sind länger als der Rhein. Ein Fünftel allen Süßwassers fließt hier und nährt den größten Regenwald der Erde. Einmal im Jahr ist "Land unter" - Waldflächen doppelt so groß wie Deutschland stehen dann mehrere Monate zehn, fünfzehn Meter unter Wasser.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Asteroiden sind Himmelskörper im All, die seit der Entstehung unseres Sonnensystems um unsere Sonne herumschwirren. Etwa alle 100 Jahre wird die Erde von einem Gesteinsbrocken getroffen. Bei eher kleinen Asteroiden sind die Auswirkungen zwar lokal begrenzt, größere hingegen können das Leben auf der Erde grundlegend verändern und hätten katastrophale Auswirkungen. Eine bahnbrechende Entwicklung soll unseren Planeten vor der Gefahr aus dem All retten.
Um den Rang des weltweit längsten Flusses wetteifert der Nil mit dem Amazonas - je nach Art der Definition. Eines steht fest: Mit über 6.800 Kilometern Länge gehört er zu den Giganten. Sein Weg führt durch ganz Nordafrika vom Äquator bis zum Mittelmeer. Erst seit Ende des 19. Jahrhunderts ist bekannt, dass der Fluss aus einer Vielzahl von Oberläufen gebildet wird.
Eine Familie wollte bei ihrem neu gebauten Haus auch den Keller als Wohnraum nutzen. Doch der Keller ist viel zu niedrig, die Fenster sind zu klein und die Treppe ist so eingebaut, dass sich größere Menschen an der Kante der Betondecke den Kopf stoßen. Damit ist der Keller unbewohnbar. Von der Baufirma ist nichts mehr zu holen, da sie pleite gegangen ist. Fachanwältin Manuela Reibold-Rolinger deckt die Pferdefüße der Vertragskonstellation auf. Bei den noch existierenden Firmen, die ebenfalls am Bau des Hauses beteiligt waren, prüft sie Möglichkeiten des Schadenersatzes. Architekt John Kosmalla konzentriert sich mit seinem Team auf die Mängelbeseitigung im Kellergeschoss. Dabei kommen "Die Bauretter" auf eine waghalsige Idee: Sie wollen das komplette Haus samt Mobiliar horizontal durchsägen und anheben. Ein ungewöhnlicher Plan - werden "Die Bauretter" ihre Mission erfüllen?
Pia Osterhaus geht den raffinierten Verkaufsmethoden der Supermärkte auf den Grund. Mit welchen Tricks wird dort gearbeitet, und warum fallen wir immer wieder darauf herein? Durchschnittlich verbringt jeder pro Tag circa 35 Minuten im Supermarkt. Neun Tage im Jahr, an denen wir in Versuchung geführt werden. Verschlungene Regalwege, knallige Preisschilder und subtile Produktpräsentationen dienen nur einem Ziel: dem maximalen Profit. Wer kennt das nicht: Eigentlich sollten es nur ein paar Kleinigkeiten sein - aber an der Kasse ist der Einkaufswagen gut gefüllt. Das Haushaltsgeld schwindet schnell. Was uns Kunden schmerzt, erfreut den Lebensmittelhandel. Allein in Deutschland konnten die Supermärkte im Jahr 2022 einen Gesamt-Jahresumsatz von rund 80 Milliarden Euro verbuchen, trotz hoher Inflation und steigender Preise. Warum passiert uns das jedes Mal? Die Journalistin Pia Osterhaus überprüft, ob wir den Verkaufsstrategien der Supermärkte wirklich so hilflos ausgeliefert sind. Sie begleitet zahlreiche Kunden beim Einkaufen und beobachtet, welche Waren sie auswählen. Und sie testet undercover die Psychotricks an ahnungslosen Passanten. Pia wird zur Popcorn-Verkäuferin und manipuliert die Preise, um den Umsatz bei bestimmten Packungsgrößen zu steigern, sie verkauft als Wurstbudenbetreiberin viel zu kleine Würstchen, um die Toleranz der Kundschaft auszureizen, und sie ruft in einem Einkaufszentrum zur angeblich großen Schnäppchenaktion auf. Neuromarketing-Experten decken die psychologischen Konzepte hinter den Verkaufsmaschen auf und erklären, warum die scheinbar so einfachen Tricks bei fast jedem funktionieren.
"Terra X - Söhne der Sonne" beleuchtet Aufstieg und Fall der altamerikanischen Imperien. Dieser Teil widmet sich den Azteken, die vor 500 Jahren von den Spaniern erobert wurden. Sie gelten als blutrünstige Gewaltherrscher, geniale Ingenieure und kluge Diplomaten. Sie tauchen wie aus dem Nichts auf und beherrschen Mittelamerika über drei Jahrhunderte. Ihr Untergang leitet die lange und schmerzhafte Geburt des heutigen Mexiko ein. Das Bild der Nachwelt von den Azteken ist bis heute ambivalent. Als geniale Baumeister errichteten die einstigen Nomaden mitten auf einer Insel in einem Salzsee ihre Hauptstadt Tenochtitlan - damals eine der größten Städte der Welt. Alles im Aztekenreich war perfekt geregelt. Auf den Märkten sorgten Aufseher für Ordnung, öffentliche Gerichte behandelten Adlige und Bürger nach gleichem Recht. Es gab ein allgemeines Schulsystem für Jungen und Mädchen aus allen sozialen Schichten. Anders als in den damaligen europäischen Städten achteten die Azteken auch auf Sauberkeit. Neben diesen zivilisatorischen Leistungen aber fanden sich auch Zeugnisse grausamer Rituale. Im Untergrund der Millionenmetropole Mexiko-Stadt befinden sich noch heute unzählige Relikte aus der Aztekenzeit. Die bedeutendste archäologische Stätte ist der Templo Mayor - das Hauptheiligtum der Azteken. 2015 machten Archäologen unweit der Tempelpyramide eine schockierende Entdeckung: Tausende Menschenschädel - Opfer blutiger Zeremonien für ihre Götter. Lange hielten Wissenschaftler die Berichte von den Schädeltürmen für übertriebene Darstellungen, die die Aztekenschreiber auf Geheiß der spanischen Eroberer anzufertigen hatten - als Rechtfertigung für ihre eigenen Gräuel gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Azteken dehnten ihr Reich immer weiter aus. Von den eroberten Stadtstaaten forderten sie hohe Tribute in Form von Nahrungsmitteln, Waren und Sklaven - viele von ihnen endeten als Blutopfer auf den Altären der Aztekenpriester. Als die Spanier unter ihrem Anführer Hernán Cortés im Jahr 1519 ins Aztekenreich einmarschierten, fanden sie daher schnell einheimische Verbündete. Die Feinde der Azteken sahen in den weißen Männern die Gelegenheit, sich vom Joch der Aztekenherrschaft zu befreien und den Anführer Moctezuma endlich zu stürzen. Von den Spaniern eingeschleppte Krankheiten wie Typhus und Pocken setzten der indigenen Bevölkerung zusätzlich zu. Mit über 20.000 Kriegern - Feinden der Azteken - gelang es Hernán Cortés schließlich im August 1521, die geschwächte Hauptstadt zu stürmen und das Ende der Azteken zu besiegeln. Mit ihrem Untergang und dem fast vollständigen Verschwinden eigener Quellen bleibt die Geschichte der Maya, Inka und Azteken bis heute so mythenbeladen wie kaum eine andere. Die Zeugnisse der legendären Hochkulturen sind ebenso faszinierend wie rätselhaft. Mit dem Dreiteiler "Söhne der Sonne" entstand auf Basis aktueller Forschung ein bildstarkes Kompendium, das tiefere Zusammenhänge erschließt.
Seit mehr als 20 Jahren retten Knut Splett-Henning und seine dänische Ehefrau Christina von Ahlefeldt-Laurvig marode Gutshäuser in Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt wagen sie sich an ein Haus der Superlative: Schloss Lüssow, 3000 Quadratmeter, mehr als 100 marode Fenster, Deckenhöhen von fast sechs Metern. Sie wollen es scheibchenweise bewohnbar machen. Wie kaufe ich ein Gutshaus? Worauf muss ich achten? Welche der 1000 Arbeitsschritte mache ich zuerst? Die Gutshausretter und ihre Experten wissen, wie der Traum vom eigenen Schloss nicht zum Albtraum wird.
Aus fast der Hälfte der Fläche der Vereinigten Staaten fließt das Wasser des Mississippi Richtung Süden in den Golf von Mexiko. Seinen Ursprung hat der Strom in schmalen, oft wenig bekannten Quellflüssen in den Ausläufern der Rocky Mountains. Hier dauert der Winter nicht selten fünf Monate. Dann sind Milliarden Tonnen Wasser zu Eis und Schnee erstarrt und bis zum Frühling gefangen.
Von den Buckelwalen bis zu den erfindungsreichen Savannen-Schimpansen: Zahlreiche Tierarten erleben aktuell, wie sich ihr Lebensraum ungeheuer schnell verändert. Die Dokureihe zeigt, wie einige Tierarten in den unwirtlichsten Gebieten der Welt ihr Verhalten und sogar ihre Physiologie an neue klimatische Gegebenheiten anpassen. Diese Folge stellt Schimpansen im Senegal vor.
Ein Gefechtsstandpanzer und eine D-44-Panzerabwehrkanone stehen bereit, um in die neue Halle des Ostdeutschen Fahrzeugmuseums einzuziehen. Doch der Weg dorthin ist durch Bauschutt blockiert. Auch das Gewicht der Exponate bereitet Mario Tänzer und seinem Team im Harz Schwierigkeiten. Sascha Hoffmann restauriert in Oberhausen einen Mercedes-Benz 2624 aus den Siebzigerjahren. Das Alter des Kolosses ist ihm deutlich anzusehen. Und der Fuhrpark von Isabella und Chris Fuchs benötigt dringend Verstärkung. Die Abschleppunternehmer:innen prüfen einen MAN auf Herz und Nieren.
Ein frisches Fell mit einer weihnachtlichen Duftnote - ob da die Luchsfamilie wiederstehen kann? Eisplatten auf der Elefantenanlage - haben die Dickhäuter ein Problem? Sie sehen aus wie Pflanzen und sind doch Tiere - ein Wunder im Zoo. Ein Intelligenztest für Zebramangusten - wer kommt im Zoo auf solche Ideen? Wie versorgt eine Ärztin ein Zebra mit einem Wundverband? Warum ein Pinguin auf der Flucht ist und viele andere Geschichten aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn sehen die Zuschauerinnen und Zuschauer in dieser Folge von "Nashorn, Zebra & Co.".
Rund ein Zehntel der Erde ist noch mit Eis bedeckt, doch dieses schmilzt in einem rasanten Tempo. Schuld trägt vor allem der Mensch: Seit der Industrialisierung werden durch das Verbrennen von Fossilien große Mengen an CO2 und Methan freigesetzt, welche zunehmend das Klima beeinflussen. Gravierende Folgen könnten tödliche Flutwellen, urzeitliche Pandemien und eine neue Eiszeit sein. Nun steht die Wissenschaft vor der lebensverändernden Herausforderung, die Klimakatastrophe abzuwenden.
Malerisch auf knapp tausend Metern am Fuß der imposanten Zugspitze liegt der kleine Tiroler Bergort Ehrwald. Hinter ihm erhebt sich das felsige Zugspitz-Massiv auf dreitausend Meter. Mit dem Bau der Zugspitzbahn begann vor gut hundert Jahren die touristische Erschließung dieser Gemeinde, die heute zu den wichtigsten Erholungsgebieten der Region zählt. Doch die vielen Sommergäste konnten die Seele des Ortes und seiner Einwohner nicht nachhaltig verändern. Noch immer genießen die hier ansässigen Bergbauern und Waldarbeiter den Respekt der Gemeinde - wissen doch alle um den Wert ihrer Arbeit für die Pflege der Kulturlandschaft. Die traditionellen Bergfeuer zum Jahreszeitenwechsel, die die Ehrwalder hier abhalten, zählen zum immateriellen Weltkulturerbe. Gestalter Martin Vogg porträtiert diesen Ort und die Menschen, die ihn ausmachen.
Ein deutsch-ägyptisches Team sucht mitten in Kairo nach den Spuren des größten Tempels der Pharaonen und nach Antworten darauf, warum das Heiligtum vor mehr als 2000 Jahren aufgegeben wurde. Heliopolis galt den Pharaonen als der Ort, an dem die Schöpfung begann. Heute zeugt nur noch ein Obelisk von der Pracht des Heiligtums. Archäologen arbeiten bei den Ausgrabungen gegen die Zeit, denn auf der freien Fläche soll bald ein neuer Stadtteil entstehen. Unter den Häusern von Kairo liegt eine noch viel ältere Metropole. In Heliopolis, wie die alten Griechen die Stadt nannten, stand einst der größte und wichtigste Tempel der Pharaonen. Dort, so glaubten die alten Ägypter, hatte die Schöpfung ihren Anfang genommen, und dort wurde dem König die Regierungsmacht übergeben. Zahlreiche Überlieferungen und Legenden berichten vom Alltag in der Tempelstadt. Sogar berühmte Wissenschaftler wie Platon kamen, um dort zu lernen. Gut 3000 Jahre lang wurden in Heliopolis die heiligen Riten durchgeführt, wurde der Tempelbezirk immer wieder erweitert. Dann ging das sagenhafte Heiligtum unter und verschwand zum Teil unter der viele Jahrhunderte später gegründeten neuen Metropole. Heute ist ein Obelisk so gut wie alles, was noch zu sehen ist. Er steht noch immer da, wo er vor etwa 4000 Jahren errichtet wurde, am Eingang eines der Tempel, von dem jedoch nichts mehr zu sehen ist. Seit 2012 sucht ein ägyptisch-deutsches Forscherteam nach den Resten der sagenhaften Sonnenstadt. Für die Archäologen ist es eine einmalige Gelegenheit, die uralte Stadt der Sonne wiederauferstehen zu lassen. Faszinierende Funde enthüllen den Forschern die abenteuerliche und wechselhafte Geschichte des Heiligtums.
Barbara Karlich besucht diesmal Vorarlberg, um außergewöhnliche Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. Ihre erste Station ist Au im Bregenzerwald, wo die Moderatorin einen Tischlereibetrieb besichtigt, der in dritter und vierter Generation von der Familie Madlener geführt wird. Tischlermeister Peter und seine Frau Manuela Madlener sowie die Kinder Sandra und Marcel und Sandras Lebensgefährte Dominik Fetz sind aktiv im Unternehmen tätig und berichten von ihren unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen im Betrieb.
Anschließend reist Barbara Karlich nach Oberlech am Arlberg. Dort wird die Moderatorin von Thomas und Hannelore Lucian empfangen, die hier einen renommierten Hotelbetrieb führen. Den Grundstein dafür legte einst Seniorchef Fridolin Lucian. In den Gesprächen mit den Mitgliedern dieser Hoteliersfamilie - dazu zählen auch noch Christoph, Karina und Emilia Lucian - zeigt sich, dass in den Vorarlberger Bergen auf Gastfreundschaft viel Wert gelegt wird.
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Mit Erfolg hat Zeth Wonggor in seinem Dorf auf Neuguinea dafür gesorgt, dass Paradiesvögel nicht mehr gejagt werden. Doch wie sieht es an anderen Stellen der großen Insel aus?
Kaum ein Land auf der Welt ist so abgeschottet wie Eritrea. Das Land am Horn von Afrika wird autoritär regiert. Es gibt kaum Zugang zu Internet oder Social Media. Vor allem die Hauptstadt ist noch stark von der italienischen Kolonialzeit geprägt und UNESCO-Weltkulturerbe. Mancherorts scheint die Zeit stehen geblieben, wie zum Beispiel die Bowlingbahn in Asmara: Sie ist fast 100 Jahre alt und nur einmal renoviert worden.
Diese "Land der Berge" Neuproduktion portraitiert die Menschen, die in der Bergsteigerdorfregion rund um das Gschnitz-, Valser- und Schmirntal leben.
"Wenn ich in der Früh aufstehe und beim Fenster hinaussehe, dann sehe ich diese Berge und da geht eigentlich immer wieder das Herz auf", schwärmt Ferdinand Pranger aus Gschnitz. Auf dem Alfaierhof führt er seine eigene Grauviehzucht und damit eine jahrhundertealte Familientradition fort.
Die Menschen leben hier die Werte der Bergsteigerdörfer: Naturverbundenheit, Nachhaltigkeit und eine starke Gemeinschaft. Ob im Mühlendorf Gschnitz, das Roswitha Felder mit Herzblut betreibt, oder auf dem Trinserhof, der von den Zwillingsschwestern Jessica und Jennifer Covi in dritter Generation geführt wird - überall spürt man den Stolz, ein Teil dieser besonderen Region sein zu dürfen.
Neben beeindruckenden Landschaften und einzigartiger Natur zeigt der Film, wie die Menschen hier die Traditionen pflegen und gleichzeitig neue Wege gehen. Ob Klettersteige, die Thomas Senfter neu in St. Jodok zieht; ein Dorfcafé, das von der Mittzwanzigerin Viktoria Eller neu gegründet wurde; oder die "Schule der Alm", die Andreas Eller in Vals betreibt - die Bergsteigerdörfer schaffen Orte der Begegnung und der Entschleunigung. "Entweder musst du ein Bergsteiger sein, oder du suchst die Ruhe", bringt es Roswitha Felder auf den Punkt.
Von Echsen über Pazifik-Feldgrillen bis hin zu Roten Stummelaffen: Die Inseln unserer Erde sind extrem vielfältige eigene Mikrokosmen, die einen Lebensraum für einzigartige Tierarten bieten. Wer die Anpassungsfähigkeit von Inseln versteht, kann leichter aktuelle Umweltveränderungen erkennen und auf sie reagieren.
Voller Kleiderschrank und trotzdem im Kaufrausch! Warum? Pia Osterhaus wagt ein Experiment, checkt Schnäppchenpreise, geht auf Verfolgungsjagd und enthüllt Tricks der Textilindustrie. "Kaufe jetzt, bezahle später!" Ein unwiderstehliches Angebot für alle, die beim Hype um Luxusmode dabei sein wollen. Mit Folgen für die Käufer. Denn von der Sehnsucht nach teuren Marken und coolen Outfits profitieren vor allem die Bezahldienste. Über 65 Milliarden Euro gaben deutsche Haushalte im Jahr 2023 für Kleidung aus - damit ist die Textilindustrie der umsatzstärkste Nonfood-Bereich. Auch auf Social Media dominiert Fashion die Timelines. In einem Experiment wird Pia Osterhaus zur Store-Managerin eines Taschenladens und zeigt zusammen mit Influencerin Josephine Lueck, wie Mikro-Influencer gezielt im Marketing eingesetzt werden. Im Onlinehandel locken kostenlose Retouren, doch was passiert mit den zurückgesendeten Kleidungsstücken? Mit GPS-Trackern verfolgt Pia ihren Weg und untersucht die Umweltfreundlichkeit dieses Service. Die großen, roten "Sale"-Schilder dominieren das Bild der Fast-Fashion-Läden. Echte Schnäppchen oder doch nur Teil einer ausgeklügelten Preisstrategie? Auch im Outlet checkt Pia das Verhältnis von Preisgestaltung und Qualität bekannter und weniger bekannter Marken. Jahr für Jahr erzielt die Textilindustrie Rekordumsätze und schafft es immer wieder, unsere Kaufentscheidungen zu manipulieren - oft ohne dass wir es merken. In der Dokumentation "Nice Price - Die Tricks der Textilindustrie" enthüllt Pia Osterhaus gemeinsam mit Experten, Branchen-Insidern und Betroffenen die geheimen Strategien einer gehypten Branche.
Tutanchamun ist die Ikone des Alten Ägypten. Der "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann reist ins Land am Nil, erklärt die neueste Forschung und nähert sich dem Jungen hinter der Goldmaske. Die Entdeckung seiner Mumie mit der Goldmaske machte Tutanchamun zum Superstar. Dabei zählt der Kindkönig nicht zu den großen Pharaonen der ägyptischen Geschichte. Doch das Bild muss revidiert werden, wie Mirko Drotschmann auf seiner Spurensuche herausfindet. Die goldene Totenmaske von Tutanchamun ist der berühmteste archäologische Fund Ägyptens. Vor allem die tiefschwarz schimmernden Augen aus Obsidian ziehen viele Menschen in den Bann. Sie scheinen wie ein Fenster in die Seele des jungen Pharao. Wer ist der Junge hinter der Goldmaske? Was haben Forscher über sein Leben und sein Wirken herausfinden können? Was geben die 5400 Grabbeigaben über ihn preis? "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann will das herausfinden. Er trifft prominente Experten, folgt Tutanchamuns Lebensstationen in Ägypten und erhält exklusiven Einblick in die Restaurierungswerkstätten und Labore der Archäologen. Im Ägyptischen Museum in Kairo ist der Moderator dem Rätsel um Tutanchamuns Mutter auf der Spur. Im Tempelbezirk von Karnak geht er der Frage nach, ob der Pharao nur eine Marionette seiner Berater war oder ob er nicht doch eigene Impulse gesetzt hat. Es gibt nur wenige Daten über Tutanchamun. Umso vielfältiger sind die Thesen und Rekonstruktionen um sein Leben und Sterben. 100 Jahre nach der Entdeckung seiner Grabanlage im Tal der Könige bringen Forscher mit neuen Untersuchungsmethoden Licht ins Dunkel seiner Geschichte. Die Ägyptologin Salima Ikram erklärt, warum Tutanchamun als einziger Pharao mit erigiertem Penis, aber ohne Herz bestattet wurde. Mit dem Mumienforscher Frank Rühli diskutiert Mirko Drotschmann anhand von CT-Aufnahmen, welche Krankheiten der Junge hatte und welche Gründe es für seinen frühen Tod geben könnte. Der Archäologe Philipp Stockhammer konnte anhand von Nahrungsrückständen herausfinden, welche Speisen am Hof von Tutanchamun, Echnaton und Nofretete serviert wurden - ein Menüplan voller Überraschungen. Auf der Basis von wissenschaftlichen Rekonstruktionen wird in Spielszenen gezeigt, wie Tutanchamun die religiöse Revolution seines Vaters Echnaton erlebte, wie er auf seine Rolle als Pharao vorbereitet wurde und wie seine Ehe mit seiner Halbschwester Anchesenamun war. Als Herrscher gilt Tutanchamun als eher unbedeutend. Erst die Entdeckung seiner Grabanlage im Tal der Könige im Februar 1922 durch den englischen Archäologen Howard Carter machte ihn zu einem Superstar. Das Grab KV62 ist das einzige, das von Grabräubern nahezu verschont blieb. Howard Carter brauchte zehn Jahre, um die 5400 Objekte zu katalogisieren. Aufwendige 3-D-Animationen zeigen nicht nur die unterirdische Grabanlage, sondern auch, wie das Grab errichtet und ausgestattet wurde und warum es über mehr als drei Jahrtausende unentdeckt blieb. In der hochgelobten Wanderausstellung "Tutanchamun: Sein Grab und die Schätze" entdeckt Mirko Drotschmann die aufwendige Rekonstruktion der Grabkammer mitsamt den Schätzen - darunter der Kinderthron von Tutanchamun, seine Sandalen, seine Gehstöcke und nicht zuletzt auch seine goldenen Streitwagen. Neuere Untersuchungen der Grabbeigaben beweisen, dass die Ägypter unter der Herrschaft des jungen Königs neue Ideen und Techniken entwickelt haben. Vom Erfindungsreichtum zeugt das erste Klappbett der Geschichte. Sensationell sind zwei Funde, die der Experte für antike Metalle, Christian Eckmann, untersucht hat: Mithilfe der Röntgenfluoreszenz-Analyse hat er nachgewiesen, dass der berühmte Eisendolch Tutanchamuns aus Meteor-Eisen besteht. Ebenso spektakulär sind die 100 Goldbleche mit prächtigen Motiven, die Eckmann mit seinem Team in jahrelanger Detailarbeit aus Fragmenten zusammengepuzzelt hat. Zum 100-jährigen Jubiläum der Entdeckung der Grabanlage steht die Einweihung des "Grand Egyptian Museum" in Gizeh bevor. Erstmals sollen dort sämtliche Artefakte aus der Grabkammer präsentiert werden. Die Ausstellungskonzeption der 7500 Quadratmeter großen Museumsfläche kommt aus Stuttgart. Die Architektin Shirin Frangoul-Brückner stellt Mirko Drotschmann die "Tutanchamun Gallery" vor, die als Publikumsmagnet Millionen Besucher anziehen soll. Ausgerechnet der Pharao, der von seinen Nachfolgern aus der Geschichte getilgt wurde und der in der Forschung lange als unbedeutender Herrscher galt, ist heute die Galionsfigur des Alten Ägypten.
Ein fünftausend Jahre altes Steinobjekt ist in vier symmetrische Teile geformt und mit einzigartigen Markierungen versehen. Wer hat es hergestellt und wozu diente es? Die Untersuchung einer dreitausend Jahre alten Mumie in Gestalt einer Katze zeigt, dass sich kein Vierbeiner in dem Relikt befindet. Handelt es sich um eine moderne Fälschung? In dieser Episode versuchen Forschende mithilfe moderner Technologien, die Geheimnisse um mysteriöse Objekte aus den Archiven großer Museen zu entschlüsseln.
Was sind die Aufgaben von Oberpflegern? Darüber gibt ein Tag mit Michael Horn und Rainer Kaden Aufschluss: Anwesenheitskontrolle am Morgen, die tägliche Runde mit den Kuratoren durch die einzelnen Reviere im Tierpark, praktischer Unterricht mit Auszubildenden im Schlachthaus und zwischendurch immer wieder Büroarbeit. Außerdem steht heute noch die Verladung eines Kaukasischen Zebu-Pärchens auf dem Plan. Als Oberpfleger kommt man nicht mehr oft in direkten Kontakt mit den Tieren. Deshalb betätigt sich Michael Horn am Ende seines Arbeitstages auch gern mal als Eismann bei den Tüpfelhyänen Kara, Malindi und Toki.
Eine enge Beziehung pflegt auch Tierpflegerin Angelika Berkling zu ihren Schützlingen. Bei Raubkatzen allerdings keine so einfache Angelegenheit. Die Pfleger können hier lediglich mit den Jungtieren näheren Kontakt aufnehmen und das nur, wenn die Raubkatzenmütter die Pfleger an ihren Nachwuchs heranlassen. Auch die sieben Wochen alten Schneeleoparden-Zwillinge waren bislang ausschließlich bei Mutter Maja in der Mutterbox. Heute hat Angelika Berkling zum ersten Mal die Gelegenheit, sich die niedlichen Leopardenkinder aus der Nähe anzusehen.
Bei den Raubkatzen im Zoo hat sich ein prominenter Gast angekündigt: Box-Weltmeister Arthur Abraham stattet seinem einjährigen Patenkind, dem Persischen Leoparden-Mädchen Shiva, einen Besuch ab. Wie es sich für einen Patenonkel gehört, hat er ein Geschenk dabei. Shiva nimmt es neugierig in Empfang.
In guten Händen befinden sich zwei weitere Zoo-Bewohner: die beiden Krauskopfpelikan-Babys aus dem Revier Teiche und Wiesen. Ihre Eltern haben in diesem Jahr spät gebrütet. Für den Nachwuchs war es deshalb draußen schon zu kalt. In Reviertierpfleger Yancy Rentz haben sie nun eine gute "Ersatzmama" gefunden. Er päppelt, was das Zeug hält.
Außerdem in dieser Folge:
Fingertierfrau Zanvie aus dem Zoo kommt unters Messer, und auch einige Tierpark-Bewohner des Reptilien-Hauses müssen zur Untersuchung ins Institut für Zoo- und Wildtierforschung in den Computertomographen.
Konzept der Sendung ist es, anstelle von möglichst spektakulären Bildern aus der Tierwelt eher unbekannte Geschichten zu erzählen. Auf diese Weise lernt man neue Seiten unseres Planeten kennen.