Er war Pressesprecher von zwei SPÖ-Bundeskanzlern, war ORF-Generalintendant und führt heute als Präsident International von Warner Bros. Discovery rund 6000 Mitarbeiter.
Bei Patrick Budgen blickt er auf die Personaldiskussion innerhalb der SPÖ. Was sagt er dazu, dass immer wieder sein Name als Babler-Nachfolger ins Spiel gebracht wird? Außerdem spricht er über die Wichtigkeit eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks in demokratiepolitisch herausfordernden Zeiten und verrät, was ihm bei der Erziehung seines 11-jährigen Sohnes wichtig ist.
In extremen Landschaftsräumen wie den Hochalpen treffen die Gewalten der Natur und die Bedürfnisse der Menschen besonders hart aufeinander: Ewiges Eis und Schneemassen machen Gebirgspässe monatelang unbegehbar. Gewitter, Sturm und Hagel vernichten die Ernten. Lawinen, Muren und Blitzschlag zerstören im Bruchteil einer Sekunde nicht nur die Existenzgrundlage der Menschen, sondern bringen manchmal auch den Tod in die Bergdörfer.
Entlang dem Mythos vom ewigen Eis, dem Mythos von den magischen Orten und dem Mythos vom heiligen Wasser entwickelt der Film seine Erzählstruktur. Die Kamera spürt die Plätze mythischer Vergangenheit auf und verbindet die meist realen Geschichten, die sich hinter den Sagen und Riten verbergen, mit der grandiosen hochalpinen Natur- und Kulturlandschaft Österreichs, Italiens, Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz.
Ein Film von Manfred Corrine
Ko ORF/ARTE/BMUKK
Aquarium: 4 Mann, 4 Ecken
Seit eineinhalb Jahren wird im alten Aquarium gebaggert, gehämmert und neu aufgebaut. Das Salzwasser und die langen Betriebsjahre hatten dem Mauerwerk mächtig zugesetzt, auch die Technik war antiquiert. Inzwischen ist alles entkernt; die denkmalgeschützte Fassade nur noch leere Hülle. Doch der Eindruck trügt: Längst füllt sich das Innere des Baus, nimmt konkrete Formen an. Für die Pfleger eine spannende Phase, dabei zu sein - vor allem, wenn ein echtes Highlight passiert: Die Scheibe fürs neue Panoramabecken wird geliefert - 11 Meter lang und 7,5 Tonnen schwer. Florian Brandt muss schnell die Fische versorgen, damit ihm draußen nicht das Beste entgeht.
Tropenhalle: 3 Otter, 1 Maki
Fast drei Monate war die Tropenhalle für Besucher gesperrt. Die Tiere haben sich offensichtlich schnell daran gewöhnt, sich auf Besucherwegen und Plätzen breit gemacht, gebalzt, geturtelt und sich wild vermehrt. Überall watscheln Enten und Gänse mit ihren Küken. In der Baumkrone haben die Mähnenibisse drei Jungtiere aufgezogen und seit zwei Wochen haben auch die Kronenmakis ein Junges. Die größte Sensation aber ist bisher nur zu hören und in Schwarz-Weiß-Bildern auf der Überwachungskamera zu sehen: Drei kleine Riesenotter quietschen fidel in der gut geschützten Mutterstube. Kerstin Tischmeyer kann es noch immer nicht glauben: nach sechs Jahren Pause nun ein überraschender Zuchterfolg.
Hängebauchschweine: 2 Dribbelkönige
Die beiden Hängebauchschweine Karl und Paul sollen ihr kluges Köpfchen nutzen und dabei am besten auch noch die Beine trainieren. Eine Erfindung aus England macht beides möglich: das Fußballspiel. Die Gegner der Schweine beim Kampf um den mit Leckerlis gefüllten Ball sind die Damara-Ziegen. Technisch noch recht ungelenk, aber in Zweikämpfen nicht zimperlich. Wie werden sich Karl und Paul gegen die zahlenmäßig überlegenen Ziegen schlagen?
Elefanten: 1 Leichtgewicht
Elefantenbulle Kiran ist jetzt fünf Monate alt, aufgeweckt, neugierig und doch: viel zu leicht. Am Appetit liegt es nicht. Denn inzwischen frisst er selbst den Pflegern gern und oft aus der Hand. Auch die Werte aus der Tierklinik zeigen keine Auffälligkeiten. Allerdings trinkt Kiran nicht so gern - außer bei seiner Mutter. Und da der kleine Bulle obendrein wasserscheu ist, wird er nun von seinen Tierpflegern regelmäßig mit dem Gartenschlauch an das kühle Nass herangeführt. Das dient zum einen der Körperpflege und zum anderen dem Flüssigkeitshaushalt. Wird er sich auf das Spiel einlassen?
Die Doku-Soap des MDR erzählt Geschichten von Menschen und Tieren aus dem Zoo Leipzig und beleuchtet den Alltag hinter den Kulissen eines der renommiertesten Zoologischen Gärten Europas.
Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war.
Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Säugetiere entwickelt haben, um das Leben im Wasser zu meistern, obwohl sie Luft zum Atmen brauchen.
Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Auch Seen und Flüsse - und sogar die Ozeane. Nur sehr wenige Säugetiere haben es geschafft, alle Verbindungen zum Land abzubrechen und ausschließlich im Wasser zu leben - eine der größten Herausforderungen für Lungenatmer.
Meeressäuger gehören zu den Klügsten von allen, mit überraschenden Verbindungen nicht nur zu ihren Artgenossen, sondern auch zu anderen Säugetierarten. So gehen Kleine Schwertwale und Große Tümmler gemeinsam auf die Jagd. Für die Folge "Wasser" konnte zum ersten Mal gefilmt werden, wie Kleine Schwertwale ihre Beute mit hungrigen Artgenossen teilen.
Vor der Westküste Australiens hat sich durch Schutzmaßnahmen die Population von Buckelwalen erholt. Dort leben auch Orcas, die sich auf die Jagd von Buckelwalkälbern spezialisiert haben. Dort wurde zum ersten Mal gefilmt, wie Schwertwale ein Buckelwalbaby vom Rücken seiner Mutter entführen. Die Orcas ahmen sogar das Verhalten der Walmutter nach, indem sie das Jungtier auf den Rücken nehmen und dicht an ihrem Körper schwimmen lassen. Das ahnungslose, unerfahrene Walbaby folgt ihnen bereitwillig - direkt in sein Verderben. Diese ungewöhnliche Entwicklung beweist, wie erfolgreich sich die intelligenten Meeressäuger auf neue Situationen einstellen.
Eine Gruppe Pottwale ruht sich nahe der Meeresoberfläche aus. Die Giganten verbringen nur rund sieben Prozent ihres Lebens schlafend, weniger als fast jedes andere Säugetier. Eine Gesellschaft von Pottwalen besteht im Wesentlichen aus verwandten Weibchen und ihrem Nachwuchs. Schon bei der Geburt misst ein Pottwalbaby etwa drei Meter, für seine Entwicklung braucht es viel Milch. Während die Mutter auf die Jagd geht, wird ihr Junges von der Familie behütet. Pottwale können über 1000 Meter tief tauchen, sie halten körperliche Veränderungen aus, die für andere Lebewesen tödlich wären.
Mit zunehmender Tiefe steigt der Druck und presst die Lungen zusammen. Da auch Pottwale unter Wasser nicht atmen können, müssen sie Sauerstoff sparen. Die Verdauung und die Arbeit von Nieren und Leber werden vorübergehend eingeschränkt. Eine Kamera, die am Kopf der Walmutter befestigt ist, liefert seltene Bilder des Tauchgangs bei ihrer Jagd.
Um sich in der Finsternis zu orientieren und Nahrung zu finden, nutzen Pottwale Echoortung. Dabei senden sie eine Reihe von Klicklauten aus, deren Frequenz steigt, wenn sie auf mögliche Beute wie etwa Riesenkalmare stoßen. Als die Mutter nach erfolgreicher Jagd zurückkehrt, beginnt ihr Junges sofort, zu trinken. Pro Tag schluckt es rund 100 Liter Milch und nimmt dabei geschätzte 300.000 Kalorien zu sich, ein ganzes Jahr oder länger. Um den enormen Bedarf ihres Riesenbabys zu decken, muss die Pottwalmutter bis zu 15-mal am Tag abtauchen.
Reiche Gattin soll Putzfrau mit gusseiserner Bratpfanne niedergeschlagen haben
100. Staffel
1. Folge
D 2026
65'
Isabell Ott soll ihre Putzhilfe Eva Kessler hinterrücks niedergeschlagen haben. Die mittellose 38-Jährige drohte wegen der Schikanen von Isabell mit Kündigung. Außerdem hütet Eva ein brisantes Geheimnis ihrer Chefin. Wollte die Angeklagte Isabell Ott ihre Putzhilfe deshalb zum Schweigen bringen? Richter Ulrich Wetzel findet im Verlauf der Verhandlung heraus, dass auch Isabells Sohn Aaron etwas verschweigt...
Ela sortiert mit Nichte Mel für den Umzug aus und entdeckt zwischen Papierkram und Kleidung sogar kleine Schätze. Eva kämpft derweil mit ihrem Bürgergeldantrag. Online kommt sie kaum voran, daher müssen erneut die Papierformulare herhalten.
In den USA kämpfen vier Auswanderinnen für ihre Zukunft. Sonja wurde von ihrem Freund verlassen, und wagt jetzt mit Tochter Shirin den Neuanfang in Florida. Demi hat in den USA zwar die große Liebe gefunden, doch die Planung der anstehenden Traumhochzeit verlangt der Braut einiges an Nerven ab. Und für Sina heißt es nach neun Jahren: Bleiben oder Gehen?
Wenn der Gerichtsvollzieher an die Tür klopft, liegen bei vielen Menschen die Nerven blank. Denn niemand verliert gern sein Hab und Gut oder seine Wohnung. Deshalb werden Paul Bohill und seine Berufskollegen bei der Arbeit regelmäßig mit Schimpftiraden überzogen. Aber rüde Verbalattacken sind in vielen Fällen das kleinere Übel, denn zuweilen wird den Beamten auch physische Gewalt angedroht. Deshalb müssen die Mitarbeiter des britischen High Court jederzeit einen kühlen Kopf bewahren. Dieses Special zeigt noch einmal die spektakulärsten Einsätze der Zwangsvollstrecker.
Nachhaltigkeit ist keine Erfindung der Moderne: Von Spaniens Höhlenhäusern bis zu Japans Edo-Zeit zeigt das Wissen unserer Ahnen, wie klimafreundliches Leben schon früher gelang. Traditionelle Architektur kühlt in Spanien ohne Klimaanlage, Japans altes Null-Müll-Prinzip ist Vorbild für Kreislaufwirtschaft. Mittelalterliche Fangquoten am Bodensee, indigene Feuerpraxis in Kanada und schwimmende Azteken-Gärten liefern Zukunftsideen. Wie lebten Menschen früher klimafreundlich, lange bevor es den Begriff Nachhaltigkeit gab? In Spanien inspiriert traditionelle Architektur mit kühlen Höhlenhäusern, in Japan wird die Null-Müll-Gesellschaft der Edo-Zeit zum Vorbild moderner Kreislaufwirtschaft und am Bodensee nutzte man schon im Mittelalter Fangquoten für enkeltaugliche Fischerei. Indigene Feuerpraktiken in Kanada und schwimmende Azteken-Gärten in Mexiko offenbaren, wie Lowtech gegen Megafeuer und steigende Meere helfen kann - und warum die Lösungen von morgen oft tief in der Vergangenheit wurzeln.
Alaska beeindruckt mit seiner Wildnis und atemberaubenden Landschaften. Es ist aber auch ein Ort, an dem immer wieder von seltsamen Kreaturen, UFO-Sichtungen und elektromagnetischen Anomalien berichtet wird. Was hat es mit den Erzählungen auf sich?
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Der fanatische Rassismus der Nazis machte auch vor der Evolutionstheorie nicht Halt. Ihrer Überzeugung nach ließen sich die Ursprünge der Menschheit auf eine überlegene, urgermanische Entwicklungsform zurückführen. Sie wollten unbedingt belegen, dass ihr nordisches Ideal bereits in der Altsteinzeit die weniger fortschrittlichen Entwicklungslinien verdrängte. Um dies zu beweisen, führten die Nazis zahlreiche Ausgrabungen durch.
Heute will sich Barry durch einen Insider einen Vorteil verschaffen. Jarrod ist dafür sehr freigiebig, doch nicht nur er ist in Gambler-Laune, denn auch in Darrell steckt ein Zocker ...
David Rode ist Fahrlehrer mit Leib und Seele und bei allen sehr beliebt. Nach einer Fahrstunde mit seiner Schülerin Vivien Trapp wird David plötzlich von hinten angegriffen und mit einem Messer verletzt. Der Fahrlehrer ist sich sicher, dass Vivien ihn attackiert hat. Doch ein wirkliches Motiv hat die 16-Jährige nicht, bis eine bisher unbekannte Beziehung ans Licht kommt...
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter:innen der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Wünschen einen kühlen Kopf!
Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war.
Die fünfte Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in der Dunkelheit zu meistern - denn rund zwei Drittel aller Säugetiere sind nachtaktiv.
Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Schon die frühen Säugetiere waren nachtaktiv, um den überwiegend tagaktiven Dinosauriern aus dem Weg zu gehen. Seitdem haben sich viele von ihnen mithilfe ihrer Supersinne zu Meistern der Nacht entwickelt: Sie haben ein ausgezeichnetes Gehör, können auch im Dunkeln sehr gut sehen, können feinste Gerüche wahrnehmen oder haben einen ausgeprägten Tastsinn.
Technisch gesehen ist das Filmen bei Nacht eine große Herausforderung. Doch inzwischen gibt es Kameras mit extrem lichtempfindlichen Sensoren, leistungsfähige Infrarotkameras und Wärmebildkameras, die auf die Temperatur der Motive reagieren. Damit gelang es einem Team, eine Leopardin zu filmen, die nachts schlafende Paviane jagt. Die großen Raubkatzen sehen auch nachts ausgezeichnet. In ihren Augen befindet sich eine reflektierende Schicht, dadurch wird das einfallende Licht besser genutzt und verstärkt das Sehvermögen. Die Paviane können nachts nicht gut sehen, hören aber gut. Als sie die Leopardin wahrnehmen, herrscht höchste Alarmbereitschaft. Im Chaos flüchten die Affen - einer von ihnen in die falsche Richtung.
Aber wie lässt sich nachts Beute aufspüren, die gar nicht zu sehen ist? Die Sahara in Nordafrika ist eine der leisesten Regionen der Erde. In der Kühle der Nacht sind Geräusche besser zu hören als in der Hitze des Tages. Das nutzt ein besonderes Tier zu seinem Vorteil. Es lässt sich nur schwer beobachten, denn es hört Geräusche schon aus großer Entfernung: der Fennek oder Wüstenfuchs. In einem riesigen Meer aus Sand lauscht ein Wüstenfuchs auf die kaum hörbaren Schrittchen seiner Beute, einer Kleinen Ägypten-Rennmaus zum Beispiel. Er ortet mit den leistungsfähigen Lauschern sogar Tiere, die sich im Sand verstecken. Mit etwas Glück kann er sie ausgraben. Außer Nagetieren verspeist der Wüstenfuchs auch Reptilien und Insekten. Sein gutes Gehör dient nicht nur der Nahrungssuche. Wüstenfüchse haben ein recht großes Repertoire unterschiedlicher Laute. Sie helfen unter anderem dabei, dass sich paarungswillige Fenneks in der riesigen Wüste finden und für die nächste Generation von Nachtspezialisten sorgen.
Heute kehren wieder einige Säugetierarten fast vollständig zu einem Leben in der Dunkelheit zurück, da ihre Lebensräume tagsüber von Menschen dominiert sind und immer gefährlicher für sie werden. So durchstreifen mittlerweile über viertausend Kojoten den Großraum Chicago, wo sie sich von Müll ernähren oder in den ausgedehnten Parks jagen.
Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin
Familienzusammenführung bei den Wasserschweinen im Zoo: Die handzahme Elena und ihre vier Wochen alten Babys sind heute das erste Mal gemeinsam mit Vater Felipe auf der Anlage. Gut eingelebt hat sich das Sorgenkind von Reviertierpfleger Mario Grüßer: Zusammen mit seinen Eltern lebt der Erdferkeljunge tagsüber in der Schau des Nachttierhauses. Die Verletzungen am Rücken sind mittlerweile verheilt.
Jérémie Heitz und Sam Anthamatten überquerten einige der gewaltigsten 6.000-Meter-Gipfel der Welt - Beau Miles hat sie getroffen und will alles darüber wissen.
Für Jessica steht ein wichtiger Termin vor Gericht an. In Graz wiederum müssen die Punks Geld für die Heimreise auftreiben, während Sabrina ihrem Ex einen Besuch abstattet und Malena ein altes Fotoalbum in Erinnerungen schwelgen lässt.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen sie ein keltisches Mittelalterschwert.
* Neues Geschirr für Kamele
Regen, Regen, Regen. Ein guter Zeitpunkt, den Kamelen die neuen Haltegurte anzuprobieren, finden Volker Friedrich und Jörg von Allwörden. Die Kamele sehen das ein bisschen anders und stellen sich dementsprechend an. Aber was ein gestandener Tierpfleger ist, der lässt sich von ein paar Knuffen und Spucke nicht einschüchtern. Kurze Zeit später gehen alle gemeinsam friedlich Gassi im Park.
* Gutes für Giraffen
Unten knurrt der Magen, ein Stockwerk höher muss dringend etwas ins Maul: Bei den Giraffen dauert das mit dem Sättigungsgefühl immer ein bisschen länger. Vor allem, wenn die Tierpfleger noch mit dem Buffetaufbau beschäftigt sind. Im Erdgeschoss gibt es Trockenfutter für die kurzhalsigen Antilopen, aber das Buschzeug für die Giraffen muss per Kurbel in den dritten Stock. So kommt sich im Gehege keiner ins Gehege.
* Ein Personalausweis für die Hirschziegenantilope
Das Tierpflegerteam muss bei den Jungtieren den Nummernchip prüfen, und die wollen das verhindern. Da hilft nur die richtige Taktik. Zum Glück hat Tierarzt Dr. Flügger sich und das Team gut vorbereitet und die ersten beiden Jungtiere sind relativ fix gefangen. Nur beim letzten dauert es etwas länger. Trainer Flügger verlangt seinem Team Höchstleistungen ab.
* Die Schwimmstaffel von Hagenbeck
Leichte Lockerungsübungen im Pinguin-Pool. Einmal links kraulen, einmal rechts herum, und der Trainer überprüft die richtige Haltung vom Beckenrand aus. Doch auch die Ernährung muss stimmen im Schwimmkader von Hagenbeck. Frischer Fisch, und bitte nur feinste Ware! Nachdem die Großen ihre Sprotten verspeist haben, kümmert sich Uwe um die Fitness der Nachwuchsschwimmer.
* Dressur im Vogelhaus
Rosa und Ramon sind Mitglieder der Künstlertruppe Flugshow. Ein Ensemble, das nicht mit jedem kann. Die beiden sollen mit Thomas Feierabend an ihrem Programm arbeiten. Und der ist ein Neuling in der Disziplin. Schließlich war er bisher immer im Haustierrevier, und die Ponys, Ziegen und Schweine haben es nicht so mit dem Luftelement. Also lautet die erste Übung für Rosa, Ramon und Thomas: Freundschaft schließen. "Leopard, Seebär & Co." zeigt tolle Bilder aus dem hohen Norden, denn dort schreibt das Zooleben seine eigenen Geschichten - mal witzig, mal traurig, aber immer wieder spannend.
Motto in Karlsruhe: Lederleicht - Überzeuge in deinem neuen Wildleder-Outfit!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
"WELT" bringt Sie auf den neuesten Stand: Entdecken Sie die wichtigsten Themen des Tages und erhalten Sie einen exklusiven Einblick darüber, was morgen relevant sein wird.
Zeit ist die einzige physikalische Größe, die nur eine Richtung kennt. Aber anders als Uhren, die immer gleiche Einheiten anzeigen, empfinden Menschen das Vergehen der Zeit unterschiedlich. Jahrtausendelang lebten die Menschen nach den Zyklen der Natur. Das änderte sich erst im 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung mit dem Beginn der bis heute üblichen Datierung. Harald Lesch beleuchtet Wendepunkte der Zeit. Für unsere Vorfahren waren es vor allem durch Jahreszeiten hervorgerufene Veränderungen, die das Maß der Zeit bestimmten. Frühe Hochkulturen wie Ägypten, Sumer und Babylon unterteilten das Jahr bereits in Monate, die sich nach dem Mond richteten. Da das Mondjahr kürzer als das Sonnenjahr ist, hängten die Ägypter fünf Extratage an, sodass ihr Jahr 365 Tage hatte - immer noch einen Vierteltag zu kurz im Vergleich zum Sonnenjahr. Im 3. Jahrhundert vor Christus führten die Ägypter deshalb Schaltjahre ein, die Julius Cäsar bei seiner großen Kalenderreform im Jahr 45 vor Christus für das Römische Reich übernahm. In China, im Observatorium von Taosi in der chinesischen Provinz Shanxi, bestimmte man den bestmöglichen Zeitpunkt der Aussaat schon vor 4100 Jahren durch Beobachtung des Sonnenaufgangs zwischen fächerförmigen Stelen. Die langsame Loslösung der Zeit von natürlichen Zyklen begann in Europa im 6. Jahrhundert. Um das Jahr 525 rechnete der Mönch Dionysius Exiguus das Geburtsjahr Christi aus und leitete damit die bis heute gültige lineare Zeitrechnung ein. Damit begann aber auch - zunächst unbewusst - die Säkularisierung der Zeit. Sie wurde zunehmend als "Wirtschaftsgut" wahrgenommen und entsprechend verrechnet. Aber es sollte noch mehr als ein halbes Jahrtausend vergehen, bis mechanische Uhren das Regiment über die Zeit übernahmen. Seitdem hat sich unser Verhältnis zur Zeit radikal geändert. Und das gilt auch für unser Verständnis der planetaren Vergangenheit. Bis weit ins 17. Jahrhundert hinein ging man davon aus, dass die Welt nur wenige Jahrtausende alt ist. Im Jahr 1650 errechnete der irische Theologe James Ussher anhand der Bibel den genauen Schöpfungstag auf den 23. Oktober 4004 vor Christus. Doch bereits zeitgenössische Wissenschaftler zweifelten daran und stellten neue Theorien auf. Mit ihren Berechnungen blieben sie aber alle weit hinter dem tatsächlichen Alter unseres Planeten zurück, das erst durch die Mondlandung im 20. Jahrhundert sicher festgelegt werden konnte.
Eine Mutter versucht, ihren erwachsenen Sohn zu schützen - die Situation im Haus des Schuldners droht außer Kontrolle zu geraten. Deshalb tritt in der Grafschaft Devon die Polizei auf den Plan. Die Anwesenheit der Beamten trägt vor Ort zur Deeskalation bei. Und nachdem sich die Lage wieder beruhigt hat, kommt der Gläubiger zu seinem Recht. Gareth Short und Mitch Starr treiben für ausgelieferte Fenstertüren einen Betrag von umgerechnet 9300 Euro ein. In Nottingham wird unterdessen ein Räumungsbescheid wegen ausstehender Mietzahlungen durchgesetzt.
Wilde, ursprüngliche Landschaften, eine Flussbettwanderung durch das enge Tal der Murg, der Hof eines legendären Hexenmeisters, eine Fahrt in einem 90 Jahre altem Oldtimerbus und ein Fest von Unimog-Liebhabern. Das sind nur fünf Stationen der Expedition durch das Murgtal mit Annette Krause.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Shawny ist seit Kurzem von ihrem Mann getrennt und bittet Nev und Max, ihr zu helfen, herauszufinden, wer der Mann ist, zu dem sie seit einiger Zeit Kontakt hat. Doch schon bald stellt sich raus, dass auch Shawny Geheimnisse hat.
Der Forschungsverein Ahnenerbe wurde von Heinrich Himmler gegründet, um historische Beweise für die Überlegenheit der Deutschen zu sammeln. Während die Theorien der Nazi-Forscher im Ausland als absurde und ideologische Spinnereien entlarvt wurden, begeisterte sich der SS-Mann für jede Geschichtsverdrehung. So wurden einfache Höhlenmalereien als hochkomplexe, urgermanische Schriftzeichen ausgelegt. Es wurde sogar verbreitet, die Menschen im antiken Rom hätten germanisches Blut in sich getragen.
Vom Elefanten bis zur Fledermaus, vom Delfin bis zum Tiger. Die bildgewaltige Doku-Reihe "Säugetiere" zeigt die Wunderwelt der beliebtesten Tiergruppe, wie sie so noch nie zu sehen war.
Diese Folge der sechsteiligen Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert, welche erstaunlichen Strategien Säugetiere entwickelt haben, um ein Leben in der Nachbarschaft der Menschen zu meistern - denn weltweit verschwinden ihre Lebensräume.
Säugetiere gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen, die die Evolution hervorgebracht hat. Durch ihre Anpassungsfähigkeit haben sie jeden Kontinent und nahezu jeden Lebensraum der Erde besiedelt. Doch wenn ihre Heimat zerstört wird oder sich in der Nachbarschaft der Menschen neue Chancen bieten, ziehen manche Wildtiere um. Fledermäuse bilden eine sehr große Gruppe unter den Säugetieren, und sie sind mit den Flughunden die einzigen, die aktiv fliegen können. Sie kommen fast weltweit vor - auch in Städten. In Austin, Texas, leben inzwischen mehr Fledermäuse als Menschen.
An der Pazifikküste Südamerikas sind Mähnenrobben weitverbreitet, und weil sie in den überfischten Meeren immer weniger Nahrung finden, besuchen die Mutigsten von ihnen regelmäßig Fischmärkte. Dort fällt für die großen Meeresbewohner immer etwas ab, dort funktioniert die Nachbarschaft mit den Menschen erstaunlich gut - wenn da nicht die verwilderten Hunde wären.
In der geschäftigen Metropole Singapur sind besonders aufgeweckte Säugetiere berühmt geworden: Indische Fischotter. 17 Otterfamilien sind auf der Hauptinsel Singapurs bekannt. Um dort zu überleben, mussten sie ihre Scheu vor Menschen ablegen. Otter gehörten schon immer zur einheimischen Tierwelt der Malaiischen Halbinsel. Doch in Singapur hatten große Mengen Abwasser und Müll die Lebensbedingungen für die Tiere derart verschlechtert, dass sie dort ausstarben.
Im Rahmen eines aufwendigen Projektes wurde die Wasserqualität verbessert und der Müll entfernt. Schließlich wanderten die Otter aus benachbarten Gebieten wieder ein. Die Otterfamilie Zouk, benannt nach einem Nachtklub, in dessen Nähe sie zum ersten Mal gesichtet wurde, hat eines der begehrtesten Otterreviere Singapurs erobert - mit Teichen, Springbrunnen und anderen Annehmlichkeiten. Um das Luxusrevier zu behalten, müssen die Familienmitglieder ständig Grenzpatrouillen durchführen und konkurrierende Gruppen mit Duftmarkierungen auf Abstand halten. Gleichzeitig müssen sie aufpassen, nicht überfahren zu werden.
Damit Wildtiere in der Welt der Menschen überleben können, brauchen sie Anpassungsfähigkeit, Einfallsreichtum - und manchmal auch ein wenig Hilfe von uns Menschen.