Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten - Feste und Traditionen, die aus Deutschland, Europa und vielen Teilen der Welt nicht mehr wegzudenken sind. Für viele Menschen bedeuten religiöse Feiertage inzwischen jedoch vor allem nur eines: arbeitsfrei - im besten Fall verbunden mit einem verlängerten Wochenende. So geht es auch TV-Star Evelyn Burdecki. Den persönlichen Bezug zu Christi Himmelfahrt hat sie im Laufe der Jahre verloren. Für sie ist es nur noch ein freier Tag im Mai.
Ein klarer Fall für Feiertagsexperte Gabriel Engel. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen die Schönheit, Traditionen und Geschichte christlicher Feiertage näherzubringen. An Christi Himmelfahrt nimmt er Evelyn Burdecki mit auf einen magischen Roadtrip durch Deutschland - stets begleitet von der Frage: Was wird an diesem Tag eigentlich gefeiert? Auf ihrer Reise begegnen sie einer besonderen Glockentradition im Bergischen Land, einem schwebenden Jesus in Bayern und natürlich Bollerwagen. Doch was haben Vatertagstouren und Kirchentürme mit Christi Himmelfahrt zu tun?
Die Spurensuche führt Evelyn Burdecki auf eine Zeitreise - ins biblische Jerusalem, zu den Ursprüngen des Feiertags. Nicht jedes Fest muss aktiv gefeiert werden. Doch die Werte und Geschichten hinter diesen Traditionen können berühren und inspirieren. Ob Evelyn Burdecki das Rätsel von Christi Himmelfahrt entschlüsselt und das Fest für sich neu entdeckt, bleibt offen.
Kaiserin Elisabeth war die wohl erste monarchische Globetrotterin. Sie fuhr nach Irland zum Reiten, nach Korfu, wo sie sich das Achilleion baute, und sie kreuzte mit der Jacht das Mittelmeer.
Sie lebte abgeschirmt von Paparazzi an der Riviera in Cap Martin und wurde einer der ersten Gäste des eleganten Hotels "Reid's Palace" auf Madeira. Präzise waren Elisabeths oft monatelangen Reisen geplant und fotografisch dokumentiert. Geld spielte keine Rolle.
Wo sie war, tat sie, was sie wollte. Oft war ein Glas Milch ihre größte Freude, aber genauso auch ein Kleid von Charles F. Worth in Paris, dem Erfinder der Haute Couture. Bei Kairo bestieg Elisabeth die Pyramiden von Gizeh. Inkognito lief sie durch die Basare von Algier. Eine Englandreise schlug mit umgerechnet fast eineinhalb Millionen Euro zu Buche. Es sollte nicht ihre teuerste Unternehmung bleiben.
Schauspielszenen und Bilder der damaligen Reiseziele vermitteln in der Dokumentation eine lebendige Vorstellung von Elisabeths lebenslanger Reiselust.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Tödliche Träume
102. Folge
D, USA 1995
45'
Die Frau eines prominenten Bankiers wurde entführt. Die Polizei arbeitet auf Hochtouren an dem Fall, jedoch zunächst ohne Erfolg. Erst die unerwartete Entdeckung eines Entomologen bringt die Ermittler auf die Spur des Täters. Im zweiten Fall alarmiert ein Mann die Polizei, weil er beobachtet hat, wie sein Nachbar mit einem Messer auf seine Frau eingestochen und anschließend ihren Kopf im Swimmingpool unter Wasser gehalten hat.
Musste der Radiomoderator Udo sterben, weil er in seiner "Kummerkasten"-Sendung der Freundin seines Praktikanten Erik geraten hatte, ihren Freund zu verlassen? Hat ihn Erik deshalb mit einer Bierflasche niedergeschlagen, wobei Udo unglücklich fiel und sich das Genick brach?
Innerhalb kürzester Zeit bekamen es die Ermittler in Cleveland, Ohio, mit zwei Morden zu tun. Zuerst wurde ein junger Mann erschossen, der erst vor kurzem das Bandenleben hinter sich gelassen hatte und sich für ein Ende der Gewalt in seiner Nachbarschaft einsetzen wollte. Am anderen Ende der Stadt drangen unbekannte Täter in der Silvesternacht in ein Haus ein und erschossen einen dort lebenden Mann. Beide Fälle waren schwer aufzuklären.
Ethan und seine Freundin Amanda aus Prague, nahe Oklahoma City, wollen bald heiraten. Um die gemeinsame Zukunft finanziell zu festigen, möchte der 19-Jährige ein Stück Land der Familie verkaufen und hat mit Glen Gouker, dem potenziellen Käufer, ein Treffen vereinbart. Doch als Ethan und Amanda bei Goukers abgelegenem Haus eintreffen, scheint alles verlassen. Dann finden sie Glen in einem Schuppen - und das Drama nimmt seinen Lauf: Der Mann schießt Ethan nieder, überwältigt Amanda und vergewaltigt die. Während Ethan um sein Leben ringt, steht Amanda Todesängste aus. Und ihr ist klar: Wenn sie ihrem Peiniger entkommen will, muss sie sofort handeln.
Die neue Heißzeit Spurensuche in der Vergangenheit
Pflanzen und Tiere
D 2022
45'
Das Klima unseres Planeten ändert sich rasant. Forschende warnen vor einer lebensfeindlichen Zukunft. Was auf Pflanzen und Tiere zukommen könnte, zeigen neue Einblicke in die Erdgeschichte. Auf der Erde herrschten bereits früher extreme Klimaphasen. Besonders für eine sogenannte Superheißzeit vor 56 Millionen Jahren interessiert sich die Wissenschaft: Fossilienfunde aus dieser Epoche zeigen, wie tiefgreifend sich Ökosysteme damals verändert haben. Im unwirtlichen Niemandsland des Bighorn Basin in Wyoming suchen die Paläobotanikerinnen Vera Korasidis und Ellen Currano Fossilien von Pflanzen aus der Heißzeit vor 56 Millionen Jahren, dem sogenannten Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum, kurz PETM. Ihre Funde zeichnen ein klares Bild: Damals wurde aus einer grünen Landschaft, in der Flussauen und Mischwälder dominierten, innerhalb kurzer Zeit ein subtropisches Trockengebiet. Weltweit verschoben sich in dieser Phase Vegetationszonen um mehr als 1000 Kilometer polwärts. Die Arktis und Antarktis waren teilweise bewaldet. Und: Es kam vermehrt zu Extremereignissen - die Funde der Forscherinnen zeigen, dass Buschbrände und Sturzfluten zunahmen. Könnte sich in einer neuen Heißzeit die Pflanzenwelt erneut so tiefgreifend verändern und mit ihr die Lebensgrundlage aller Tiere und Menschen? Tatsächlich erleben wir derzeit den Beginn vergleichbarer Entwicklungen. In ihrem Zentrum stehen - wie ein Frühwarnsystem - die Wälder der Erde. In Deutschland, dem waldreichsten Land Europas, hat der Umbau vieler Wälder schon begonnen. Im Harz, einem deutschen Mittelgebirge, lässt Förster Michael Rudolph von Trockenheit geschädigte Waldflächen roden, um dem Borkenkäfer die Nahrung zu entziehen. Auf freien Flächen pflanzt er neue Baumarten an, die - so die Hoffnung - den zukünftigen Bedingungen trotzen können. Das Problem: Wie die genau aussehen werden, kann niemand verlässlich vorhersagen. Dabei brauchen wir die Wälder dringend. Als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, aber auch, um dem Klimawandel selbst entgegenzuwirken. Wälder sind wichtige CO2-Senken. Sie brauchen das Treibhausgas zum Wachsen, sie ziehen es aus der Atmosphäre und lagern es als Kohlenstoff ein - in Blättern, Ästen, Stamm und Wurzeln. Aber können sie das auch noch in Zukunft? In Australien leitet der Pflanzenphysiologe David Ellsworth von der Western Sydney University ein einzigartiges Experiment. Die Forscher begasen über ein Rohrsystem Teile eines Eukalyptuswaldes mit CO2-Konzentrationen, wie sie zuletzt in einer Heißzeit vor 16 Millionen Jahren, im Miozän, herrschten - und wie sie Mitte des Jahrhunderts wieder herrschen könnten. Er will damit die bislang geltende Theorie testen, dass Wälder umso mehr CO2 aufnehmen, je mehr in der Atmosphäre ist. Das Ergebnis: Zwar nehmen die Versuchsbäume tatsächlich mehr CO2 auf als die Vergleichsbäume, doch statt ihn als Kohlenstoff einzulagern und schneller zu wachsen, geben sie über Austauschprozesse im Boden auch wieder mehr CO2 ab als zuvor. Ein Effekt, den Klimaprognosen bislang zu wenig berücksichtigt haben. Auch die Aufnahmekapazität der größten Kohlenstoffspeicher an Land, die tropischen Regenwälder Südamerikas und Afrikas, stößt an ihre Grenzen - sogar in bislang völlig unberührten Regionen. Der Grund: Das zusätzliche CO2 in der Atmosphäre lässt die Bäume zwar schneller wachsen, aber wegen zunehmender Hitze und Trockenheit sterben sie auch schneller und verrotten - und geben dabei CO2 ab. So könnten die tropischen Regenwälder in Zukunft den Klimawandel sogar beschleunigen. Umwälzungen in der Vegetation der Erde haben in allen Lebensräumen auch gravierende Konsequenzen für Tiere. Der US-Paläontologe Philip Gingerich von der University of Michigan hat im Bighorn Basin eine erstaunliche Form der Anpassung gefunden: Säugetiere, wie die einst verbreitete Huftierart Ectocion, sind während der Heißzeit vor 56 Millionen Jahren geschrumpft, um etwa 20 Prozent. Forscher nennen das Phänomen Verzwergung - vermutlich eine Anpassung an geringeres Nahrungsangebot und größere Hitze. Was wie Paläo-Science-Fiction klingt, könnte sich nun erneut abzeichnen: Studien in Südafrika bei Erdmännchen zeigen, dass auch ihr Nachwuchs in heißen und trockenen Phasen kleiner bleibt. Für große Tierarten wie Elefanten und Nashörner ist Verzwergung keine Überlebensstrategie. Sie leben sehr lange, haben wenige Nachkommen - und bräuchten darum sehr viel mehr Zeit, um sich körperlich anpassen zu können. Aber die haben sie nicht - der menschengemachte Klimawandel verläuft rund zehnmal schneller als während der Heißzeit d
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Wer den Stress im Flugverkehr vermeiden, aber trotzdem nicht auf den Urlaub im Ausland verzichten möchte, ist im Nachtzug gut aufgehoben. Abends macht man es sich im Abteil bequem, der Zug ruckelt vor sich hin, und am nächsten Tag ist man am Wunschziel angelangt. So ist es zumindest im Idealfall. Alexandra Kosma und Patrick Wira testen parallel zueinander die Nachtzugfahrten von Hamburg nach Stockholm und Wien. Patrick im neuen Nightjet und Alex im alten. Beide nehmen die Abteile unter die Lupe, vergleichen Preise, versuchen auf den Liegen etwas Schlaf zu finden, probieren das Essen und sprechen mit anderen Reisenden über ihre Erfahrungen.
Shires ist ein packender Bike-Film, der über zwei Jahre gedreht wurde. Er fängt die Essenz des Bikens in Großbritannien ein - mit Top-Athleten, epischen Trails, rauer Natur und unberechenbarem Wetter.
Sorgfältige Recherchen und Interviews mit Experten führen den Zuschauer direkt zu den luxuriösen Villen, mächtigen Befestigungsanlagen und dunklen Bunkern, in denen sich Europas berühmteste Diktatoren vor ihrem Sturz versteckten und gleichzeitig weiterhin über ihr Land regierten. Von Adolf Hitler über Enver Hoxha bis hin zu Nicolae Ceausescu - präsentiert werden die privaten Rückzugsorte der europäischen Gewaltherrscher.
Angetrieben vom Hass auf Rainer, den Lebensgefährten ihrer Mutter Astrid, soll die 16-jährige Julia ihren Frust an seinen Hunden abgelassen haben. Sie wird beschuldigt, die Hündin mit Betäubungsmittel zu Tode gespritzt und die zehn Welpen rasiert zu haben.
Auf den ersten Blick sieht Schweden aus wie ein einziger Wald. Kein Land Europas hat so viele Bäume. Sie bedecken dreiviertel der Fläche. Doch je weiter man in den Norden kommt, desto eher fallen die Lücken auf, wird der Wald zur Kulisse.
Vom Erwachen am Morgen bis zum späten Abend werden Leben, Kultur und Kulinarik einer bestimmten Region vorgestellt. Ein stets präsenter Tisch aus Apfelholz ist das Markenzeichen der Sendung.
Wer verkauft mehr? Ashley und ihr Dad veranstalten im "American Jewelry and Loan" einen kleinen Privatwettbewerb. Der Verlierer muss die letzte Stunde am Hartwarenschalter ran, dem härtesten Arbeitsplatz im ganzen Laden. Dort ist in der Regel am meisten los, und man weiß nie, was einen erwartet. Mit 700 Dollar legt seine Tochter beim Familien-Duell zwar einen Blitzstart hin, trotzdem bleibt Les Gold entspannt. Schließlich kennt sich der erfahrene Pfandleiher in seinem Business aus wie kein Zweiter.
Kanaren: El Hierro - Mit dem Inselflieger ans Ende der Welt
5'
Ob Island, Nairobi oder die Wildnis Kanadas - Abenteuer lauern überall. Doch welches passt zu mir, meiner Familie und meinem Geldbeutel? Dies gilt es, mithilfe der ausführlichen Beiträge herauszufinden.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Mitreißende Songs, kühne Sprünge und ein neuer Blick auf eine Ikone: Die Dokumentation zeigt den Entstehungsprozess von "Maria Theresia - Das Musical" von den Proben bis zur Weltpremiere.
Die Produktion bringt das Leben der Habsburger Herrscherin kraftvoll, modern und sehr aktuell auf die Bühne. Im Mittelpunkt: Maria Theresia als Europas erste "Working Mom" - Staatsoberhaupt, Mutter von 16 Kindern und strategische Politikerin im Korsett der Geschichte.
Doch das Musical zeigt die ehemalige Erzherzogin von Österreich nicht nur als historische Figur, sondern auch als starke Frau, die zwischen Pflicht, Familie und Selbstbehauptung balanciert - ein Thema, das bis heute relevant ist.
Die Making-of-Dokumentation begleitet das kreative Team hinter den Kulissen: von den ersten musikalischen Skizzen über die Proben bis hin zur Entwicklung des Bühnenbilds. Dabei wird deutlich: Dieses Musical ist nicht nur ein künstlerisches Experiment, sondern auch ein Statement - für weibliche Führungskraft, kreative Erneuerung und die Kraft der Bühne.
In dieser Ausgabe wird von einem besonders langwierigen Fall berichtet. Ein Mann hatte einen Notruf abgesetzt und konnte gerade noch einen Namen nennen, bevor er verstarb. Die Polizei ging davon aus, dass dieser Mann den Namen seines Mörders übermittelt hatte. Man konnte dem potenziellen Täter allerdings nichts nachweisen. Nach zwölf Jahren akribischer Ermittlungsarbeit gab es noch immer zu wenig Beweise für eine Anklage.
Wenn der Gerichtsvollzieher an die Tür klopft, liegen bei vielen Menschen die Nerven blank. Denn niemand verliert gern sein Hab und Gut oder seine Wohnung. Deshalb werden Paul Bohill und seine Berufskollegen bei der Arbeit regelmäßig mit Schimpftiraden überzogen. Aber rüde Verbalattacken sind in vielen Fällen das kleinere Übel, denn zuweilen wird den Beamten auch physische Gewalt angedroht. Deshalb müssen die Mitarbeiter des britischen High Court jederzeit einen kühlen Kopf bewahren. Dieses Special zeigt noch einmal die spektakulärsten Einsätze der Zwangsvollstrecker.
Die neue Heißzeit Spurensuche in der Vergangenheit
Ozeane
D 2022
45'
Die Erderwärmung verändert unsere Ozeane. Wie sie in Zukunft aussehen könnten, erforschen Wissenschaftler, indem sie marine Lebensbedingungen vergangener Heißzeiten rekonstruieren. Auf Koralleninseln, in Sedimentkernen und an Fossilienfundstätten stoßen sie auf Spuren dieser extremen Klimaphasen. Messungen mit Unterwasserdrohnen, Experimente in Testbecken und Laboranalysen zeigen: Auch heute drohen Sauerstoffmangel, Artensterben und Überflutungen. An der Universität Utrecht untersucht Paläozeanograf Appy Sluijs in Sedimentproben aus dem Atlantik vor Ghana, wie sich die tropischen Meere in der extremen Heißzeit vor 56 Millionen Jahren verändert haben. Das Ergebnis: Die Wassertemperatur ähnelte einem Whirlpool. Bis zu 38 Grad war das Meer warm, und nahezu alles Leben verschwand daraus. Vor allem Tiere und Pflanzen in den heutigen warmen Meeresgebieten könnten zu Verlierern des Klimawandels werden. Viele Organismen haben sich in den letzten 2,58 Millionen Jahren an die kühlen Verhältnisse der Eiszeit angepasst. Lange sehr kalte Phasen wechseln sich dort ab mit kurzen Warmzeiten, in denen wir heute leben. Für dieses eiszeitliche Temperaturspektrum ist das Leben in den Ozeanen optimiert. Die aktuelle Erwärmung im Rekordtempo könnte die Anpassungsfähigkeit der Organismen übersteigen, denn ein solches Klima haben sie noch nie erlebt. Auch die tropischen Korallenriffe sind Opfer dieser schnellen Erwärmung. Die Korallenbleiche hat sie weltweit stark geschädigt. Ausnahme: Die Korallengebiete im nördlichen Roten Meer bei Eilat in Israel. Dort erforscht ein Team um den Meeresbiologen Maoz Fine, warum sie dort noch intakt sind. Vor rund 7000 Jahren konnten die Korallen in das Gebiet einwandern, weil sie sich anpassen mussten, um eine Engstelle mit besonders hohen Wassertemperaturen am Horn von Afrika passieren zu können. Der Golf von Akaba könnte daher schon bald zu einem der letzten natürlichen Refugien für tropische Korallen weltweit werden. Der Klimawandel setzt auch kühlere Meeresgebiete stark unter Druck. Vor der Küste der US-Bundesstaaten Oregon und Washington ist Ozeanograf Jack Barth mit seinem Team einer Veränderung im Zusammenspiel zwischen Wind und Ozean auf der Spur. Der Wind treibt dort zunehmend eine Meeresströmung an, die kaltes, nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe aufsteigen lässt. Dadurch wächst das Plankton stärker, das wiederum Nahrungsgrundlage für viele Lebewesen ist. Viele Lebewesen bedeuten aber auch: Wenn die Organismen absterben, sinken sie zum Meeresboden und werden unter Sauerstoffverbrauch von Bakterien abgebaut. Dort bilden sich deshalb immer häufiger Todeszonen, in denen Seesterne, Seeigel, Muscheln und Krebse verenden. Auch in früheren Heißzeiten wuchsen vor vielen Küsten Sauerstoffminimumzonen immer stärker an. Extremwetter spülte in diesen Phasen oft große Mengen Sediment in die Meere. Darin enthaltene Mineralstoffe wirkten wie Dünger und trieben den Teufelskreis an. Ganze Meeresgebiete kippten damals um und wurden zu Todeszonen. Die Erderwärmung verändert nicht nur das Leben in den Ozeanen. Sie führt auch zu einem gefährlichen Anstieg des Meeresspiegels. Wie hoch er sein wird, versuchen Forscher und Forscherinnen um die Geologin Maureen Raymo von der Columbia University in New York herauszufinden. Sie rekonstruieren deshalb, wie stark der Meeresspiegel in der letzten Zwischeneiszeit vor 125.000 Jahren angestiegen ist. Damals lagen die Temperaturen rund zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau - ein Wert, den wir bald wieder erreichen könnten. Das Ergebnis: Der Meeresspiegel damals lag um vier Meter höher als heute. Eine Größenordnung, die reicht, um riesige Küstengebiete weltweit zu überfluten. Eine neue Heißzeit wirft ihre Schatten voraus. Wie sie das Leben auf der Erde verändern könnte, untersuchen Forschende an Hitzeperioden der Vergangenheit. Diese Dokumentarreihe begleitet ihre Spurensuche.
Mit "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" ist es ORFIII gelungen, besondere Leckerbissen in einem eigenen Format aufzubereiten. In 45 Minuten zeigt "16mm - Spezialitäten aus dem Fernseharchiv" den Zeitgeist vor rund 45 Jahren. Mai 1973: Der Komiker Gunther Philipp bereitet Palatschinken zu - eine Kochshow mit Zwischenfällen. (aus: "Kochstammtisch im Prominentenbeisl" 5.5.1973); "Irgendwann einmal". Probleme von Jugendlichen in Großsiedlungen" ORF-Sendung 5.5.1973; Eine der frühen ORF-Arbeiten von Robert Dornhelm: eine Reportage über die Schwierigkeiten von Heranwachsenden in den Wohnsilos von Wien-Simmering. "Panorama" - Eine Stütze der Gesellschaft ORF-Sendung 2.5.1973 -
Klatschreporter Roman Schliesser. Eine Reportage über die oberen Zehntausend und ihren "Adabei" von Walter Pissecker und Teddy Podgorski; Prisma - Rund um die Linie ORF-Sendung 6.5.1973
Der Wohlstandsspeck und wie man ihn los wird. Ein Magazinbeitrag über Diäten, Schlankheitspyjamas und andere Schlankheitsabenteuer;
Auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weit.
Eine Leiche in der Kunstgalerie ruft die Kommissare Philipp Stehler und Robert Ritter auf den Plan. Doch die Leiche lebt noch und steht vor ihnen. Die Galeribesitzerin sagt, sie sei vergiftet worden und hätte nicht mehr lange zu leben. Die Uhr tickt, denn die Kripo kennt weder den Täter noch das Gegengift ...
Mit Alexandra Rietz, Daniela Stamm, Philipp Stehler, Michael Naseband, Robert Ritter
Monika stört es sehr, dass ihr 31-jähriger Sohn Jonas als "ewiger Student" immer noch zu Hause wohnt, aber als sie erfährt, dass er ihr Geld nicht für sein Studium, sondern für Pornos und Prostituierte verschleudert, rastet sie völlig aus. Hat sie ihn deshalb in die Baugrube neben dem Bordell gestoßen, in dem sie ihn kurz vorher in flagranti erwischt hatte?
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
Im Frankfurter Zoo lebt ein besonders beeindruckender, aber gleichzeitig auch sehr schüchterner Löwenmann: Kashi. Er hasst Kameras. Das Fernsehteam möchte ihn trotzdem filmen und muss dafür richtig kreativ werden. Werden sie den Löwen überlisten können? Kamerascheu ist der junge Esel im Opel-Zoo nicht. Er hat erst vor ein paar Stunden das Licht der Welt erblickt und muss sich noch vom Doktor durchchecken lassen. Ist mit ihm alles in Ordnung?
Ein Archäologen-Team entdeckt ein 300 Jahre verschwundenes Dorf auf Jamaika, das im 17. Jahrhundert von der Kirche als die "bösartigste Stadt der Christenheit" bezeichnet wird: Port Royal war eine koloniale Hafenstadt, die sich durch die Funde der Forscher als eine der reichsten Städte der damaligen Zeit herausstellt.
In den Meeren dieser Welt spielen sich spannende und zuweilen unfassbare Dinge ab. Die Zusammenschnitte zeigen die schönsten Bilder unter und über Wasser sowie Geschichten rund um die Ozeane.
Ein Mann wird erschossen neben seinem Auto gefunden. Die Kommissare Charlotte Fuchs und Philipp Stehler nehmen die Ermittlungen auf. Einziger Zeuge: ein Obdachloser, der eine "Hammer Blondine" beschuldigt. Weitere Indizien führen die Beamten zu einem Stalker, der allerdings in der geschlossenen Psychiatrie sitzt. Hat wirklich er die Fäden in der Hand?
Mit Daniela Stamm, Philipp Stehler, Michael Naseband, Robert Ritter, Charlotte Fuchs
Die Wildpferdstute Sandy wird von Münster nach Dülmen gebracht. Dort wartet schon ein wilder Hengst auf Sandy - die Stute soll dort auf einer großzügigen Koppel gedeckt werden.
Anwesenheitskontrolle bei den Erdmännchen: Der Nachwuchs hat sich prächtig entwickelt und muss nun gezählt werden.
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
Die neue Heißzeit Spurensuche in der Vergangenheit
Zivilisation
D 2022
45'
Die Erderwärmung bedroht unsere Zivilisation. Wie sie sich auswirken könnte, ermitteln Forschende anhand von Daten vergangener Heißzeiten und Vorboten, die sich heute schon zeigen. Die notwendige Anpassung unserer Städte an höhere Temperaturen, der Meeresspiegelanstieg und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Welternährung stellen uns vor riesige Herausforderungen - gleichzeitig müssen wir es schaffen, die Erderwärmung abzubremsen. An der Arizona State University beschäftigt sich die Stadtplanerin Ariane Middel damit, wie gut die unterschiedlichen Arten von Schatten zur Abkühlung beitragen können, denn die Städte der Welt heizen sich, angetrieben von der Erderwärmung, noch schneller und stärker auf als das Umland. Begrünung, künstliche Schattenflächen, helle und kühlende Gebäudeoberflächen sollen helfen, sich an das heißer werdende Klima anzupassen. Wie sich der Temperaturanstieg auf die Landschaften auswirkt, versucht die Wissenschaft durch den Blick in die erdgeschichtliche Vergangenheit herauszufinden. Wichtige Hinweise liefert die Klimaphase vor 56 Millionen Jahren. Im sogenannten PETM, dem Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum, wurde die Erde durch massive Vulkanausbrüche in nur 10.000 Jahren um fünf Grad heißer. Es kam zu grundlegenden Veränderungen. Übertragen auf unsere heutige Entwicklung fürchten Forschende, dass ganze Regionen in Afrika, Mittel- und Südamerika und Asien unbewohnbar werden könnten. Dazu droht mit dem Meeresspiegelanstieg auf allen Kontinenten weiteres Unheil für die Küstenbewohner: Pro Zentimeter Meeresspiegelanstieg ist der Lebensraum von etwa einer Million Menschen gefährdet. Die Erderwärmung durch den Anstieg von Kohlendioxid wird auch drastische Auswirkungen auf unsere Nahrungsmittelproduktion haben. Forschende der Universität Gießen kommen zu dem Ergebnis: Die Pflanzen wachsen zwar schneller, reichern aber deutlich weniger Nährstoffe, Proteine und Spurenelemente an - ein riesiges Problem für die Ernährung der Weltbevölkerung. Dazu kommt der zusätzliche Druck, unter dem die Anbauflächen der Welt durch Dürren und Extremwetterereignisse stehen - beides tritt immer häufiger auf, je mehr die Erde sich erwärmt. Die Landwirtschaft wird sich mit neuen Pflanzenarten und Anbaumethoden darauf einstellen müssen. Auch wenn weltweit Anpassungsstrategien erkundet werden: Wir müssen auch die Ursache der Erderwärmung bekämpfen. Die Reduzierung des Ausstoßes von Kohlendioxid allein wird dabei nicht reichen. Forschende suchen deshalb weltweit nach neuen Technologien, die der Atmosphäre das Treibhausgas entziehen können. Sie arbeiten an Pflanzen, die der Atmosphäre deutlich mehr CO2 entziehen sollen als bisher, oder prüfen, wie die Ozeane noch mehr davon aufnehmen können. Eine neue Heißzeit hat begonnen und verändert das Leben auf unserem Planeten. Wie die Zukunft unserer Zivilisation aussehen könnte, erforschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an Daten aus der Erdgeschichte. Und sie suchen nach neuen Konzepten, um die Erderwärmung zu bremsen.
Ohne Salz ginge nichts auf der Welt. Für Menschen ist es lebenswichtig. Es entstand, noch bevor die ersten Dinosaurier die Erde bevölkerten. Schon die Kelten haben seinen Wert erkannt und bis heute gilt: Wo Salz gefördert wird, herrscht Wohlstand.