Das Leben Enrico Carusos verlief so melodramatisch wie die Handlungen zahlreicher Opern, die er gesungen hat. Er ist ein Phänomen, das die italienische Oper Ende des 19. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Seine legendäre Tenorstimme gehört heute zum kulturellen Erbe der Menschheit. Ihre Verbreitung durch die Schallplatte machte Caruso zum ersten internationalen Superstar. "Das Grammophon wurde durch ihn berühmt und umgekehrt", so Francesco Canessa, der italienische Caruso-Biograf. Die Ereignisse um ein bisher kaum bekanntes Attentat in Kuba werfen ein neues Licht auf Carusos steile Karriere. Norbert Buse spürt in seiner Dokumentation dem Mythos Caruso nach.
In der vierteiligen ORF III-Produktion porträtiert "Land der Berge" vier Bergbauernfamilien aus Salzburg, Tirol, Kärnten und der Steiermark im Wandel der Jahreszeiten. Die vorgestellten "Bioniere" sind Bauern aus Leidenschaft. Durch ihre nachhaltige Lebensweise sind sie gleichermaßen Bewahrer und Erhalter von regionalem Kulturgut und Visionäre eines Zukunftswandels. Eine ressourcenschonende Führung ihrer Höfe ist den Biobauern oberste Priorität und eint sie in ihrer Lebensweise.
Die stille Jahreszeit kehrt ein; der Winter ist die Nacht des Jahres. Die Bergwelt schlummert friedlich, die Natur schont ihre Kräfte. Der Schnee lastet auf den Dächern der Häuser und Höfe im kärntnerischen Lesachtal - hier herrscht emsiges Treiben. Die kalte Jahreszeit verbindet und stärkt den Gemeinschaftsgeist: Familie Lugger und zwei weitere Nachbarsbauern haben sich eine Schneefräse gekauft; alle halten zusammen, schaufeln, schippen und fräsen den beinahe zwei Meter hohen Schnee.
Bauer Peter vom Kitzbüheler Horn und seine Familie genießen indes die Abgeschiedenheit und die verschneite Berglandschaft: Schneemänner bauen, Rodeln oder Eislaufen sorgt nicht nur bei den Kindern für Begeisterung, sondern auch bei Peter und seiner Frau Andrea. Der Bauernhof wird mit Holz und Kohle beheizt. Um die Glut zu nutzen, wird nun auch der Speck geselcht. Für Josef aus dem Salzburger Fusch ist der Winter intensiv; er schafft den Spagat zwischen Leistungssport und Landwirtschaft. Nun ist für ihn Hochsaison: Josef trainiert Skisportlerinnen. Zeit mit seinen Zebus zu verbringen, empfindet er dabei als erdenden Ausgleich. Besonders wichtig ist es seiner Familie, Traditionen hochzuhalten. So wird zu Weihnachten der Pinzgauer "Bachlkoch" zu Mittag verzehrt. Auf Georgs Hof in der Ramsau kehrt nur selten Winterruhe ein. In den Weihnachtsfeiertagen ist seine Wirtschaft gut besucht. Bleibt der Bergbauernfamilie dennoch eine freie Stunde, wird die Zeit gerne zum Langlaufen genutzt.
Die Luft duftet nach Schnee, die Erde ruht sich aus, die Pflanzen haben sich endgültig zurückgezogen. Es ist die Zeit, Geschichten zu erzählen, zu kochen und zu backen, Traditionen zu pflegen und einander näherzurücken. "Land der Berge" begleitet die Bauernfamilien durch die Winterzeit und ermöglicht dabei zahlreiche authentische Eindrücke. (Doku 2021)
Was, wenn ein Schicksalsschlag oder innere Leere alles infrage stellen, eine Sinnkrise uns zwingt, innezuhalten?Frank Seibert fragt, wie ein Zusammenbruch zu einem Neuanfang führen kann.
Ein schwerer Fahrradunfall reißt Zarah (29) aus ihrem Lebensalltag. Wochenlang ist unklar, ob sie je wieder laufen kann. Timo (33) spürt eine wachsende Unzufriedenheit im sicheren Job und durchgetakteten Leben, die in einer Depression gipfelt. Wie geht es weiter?
Der abrupte Stillstand wird für Zarah zum Wendepunkt - sie hinterfragt ihr gesamtes Leben und richtet es neu aus: Sie kündigt ihren Job, ihre Beziehung endet, sie schließt neue Freundschaften und praktiziert unter anderem Shibari. Zarah findet eine neue Freiheit und lernt ihre Gefühle für die eigenen Bedürfnisse besser kennen.
Auch Timo kündigt seinen Job, er verkauft all seinen Besitz, um auf eine zweieinhalbjährige Fahrradweltreise zu gehen. Doch schon während seiner langen Reise erkennt er, dass er vor seiner Unzufriedenheit und einer Depression nicht davonradeln kann. Die eigentliche Konfrontation beginnt erst, als er aufhört, sich zu bewegen, und tief in sich geht.
Der Philosoph Christian Uhle erklärt, warum eine Krise kein persönlicher Defekt ist, sondern einen herausfordernden "Realitätscheck" inspirieren kann. Reporter Frank Seibert tauscht sich mit ihm zu dieser Frage aus und begleitet Zarah und Timo auf ihrer Suche nach einem Weg, aus ihren Krisensituationen Kraft zu schöpfen und ihr Leben neu auszurichten.
Damit startet er seine Spurensuche, die der Frage nachgeht, was ein erfülltes Leben für die Generationen Y und Z heute bedeutet - in einer Zeit, in der klassische Meilensteine wie Hausbau, Familie und Karriereleiter ihre Bedeutung verlieren.
Frank Seibert ist Reporter und spricht seit vielen Jahren vor der Kamera und dem Mikrofon mit Menschen aus den verschiedensten Lebensbereichen, immer auf der Suche nach Antworten - zum Beispiel für "Die Frage" von funk oder "ARD Wissen". Vor allem interessiert ihn, wieso Menschen tun, was sie tun, wieso sie bestimmte Entscheidungen getroffen haben - oder wie bestimmte Erlebnisse sie geprägt haben.
"37° Leben: Tiefpunkt und Neustart - Leben nach der Krise" ist die erste Folge der Reihe "PROJECT WHY - wofür das alles?".
Dominica ist eine grüne, paradiesische Insel. Dorthin ist die Schweizer Familie Burkard ausgewandert. Ihr Leben dreht sich vor allem um Sport.
Dank der Burkards haben heute alle 10.000 Schüler auf Dominica Sportunterricht. Eine Insel weiter, auf Montserrat, spuckt der Vulkan Soufrière Hills heftig Asche. Eine weitere Station ist St. Thomas, eine der amerikanischen Jungferninseln.
Auf dem karibischen Meeresboden liegen wertvolle Schätze von versunkenen Kolonialschiffen. Früher wurden die Kostbarkeiten von Piraten gejagt, heute haben es waghalsige Schatztaucher auf die Fracht abgesehen - trotz Verbots. Was auf dem Meeresboden liegt, ist geschütztes Kulturgut.
Bananen sind das bekannteste Exportgut aus der Karibik. Amerikanische multinationale Konzerne haben sich damit jahrzehntelang eine goldene Nase verdient. Unter dem Druck der Konsumenten in Europa hat sich die Bananenproduktion verändert. Sie wurde sozialer und umweltfreundlicher.
Das Zeichen steht für Terror und Mord. Unter Nazis gelten die beiden Runen als germanisch, dabei sind sie semitischen Ursprungs. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der SS-Runen. Was fasziniert Menschen an den zackigen Blitzen? Stehen sie doch für beispiellose Brutalität - die Zeichen der Täter. Die Dokumentation zeigt ihre Bedeutung damals wie heute, enthüllt ihre Wirkung, ihre Träger und Erfinder - und zeigt, wie sie bis heute fortleben. Alle Zeichen, die einen direkten Bezug zur Naziherrschaft herstellen, sind in Deutschland bis heute verboten. Die Strafandrohung für das Verwenden von verfassungsfeindlichen Symbolen ist vergleichbar mit fahrlässiger Körperverletzung. Doch was macht abstrakte Symbole heute noch so gefährlich? Wofür standen und stehen sie? Hat ein Verbot mehr als 70 Jahre nach Kriegsende überhaupt noch einen Sinn? Und warum verlieren diese Zeichen ihre Symbolkraft nicht, obwohl das System, wofür sie stehen, längst untergegangen ist?
In Utah entdecken Forscher das Fossil von George, einem jungen Gastonia. Gemeinsam mit gleichaltrigen Artgenossen lebte er in einer Clique und kämpfte gegen gefährliche Utahraptoren. Vor 130 Millionen Jahren gehörten die Utahraptoren zu den gefährlichsten Raubtieren ihrer Zeit. So groß wie Grizzlybären waren sie schnell, intelligent und tödlich. George wappnete sich gegen diese Angreifer mit Schuppenpanzer und Keulenschwanz. Für das Forschungsteam um James Kirkland war die größte Überraschung, dass George gemeinsam mit anderen gleichaltrigen Gastonia gefunden wurde. Normalerweise gelten diese Dinosaurier als Einzelgänger. Ungewöhnlich auch, dass es sich bei den Funden nicht um eine Familiengruppe handelte, sondern um eine Jugendgang. Pollenproben aus derselben Schichtung enthalten Spuren von Holzkohle, die belegen, dass in dieser Landschaft immer wieder verheerende Waldbrände wüteten. Als erneut ein Flammenmeer den Lebensraum von George bedeckt, kommt es zum alles entscheidenden Showdown. Inmitten von Rauch, Hitze und Chaos wird George an den Rand eines Sumpfes gedrängt.
In einer Vitrine eines Museums der Harvard Universität befindet sich ein zerschmetterter Schädel aus dem 19. Jahrhundert. Wie konnte dieses Fundstück die Grundsätze der modernen Neurowissenschaften prägen? Die Fledermausbombe war das Ergebnis einer streng geheimen Operation. Hätte die den Ausgang des Zweiten Weltkriegs verändern können? In dieser Episode erforschen Expertinnen und Experten wie u.a. Kriminalbiologe Mark Benecke die Geheimnisse von historischen Relikten.
Ein Streifzug durch die Welt vergangener Vergnügen. Von langen Videoabenden und Kindheitsträumen bis zum Tanzparkett: Eine Zeitreise zu Momenten, die einst bewegten, doch längst vergessen sind.
Kai Lenny formt mit Kelly Slater und Carissa Moore ein Surf-Superteam für den Backdoor Shootout in Pipeline. Danach folgt die XXL-Herausforderung beim legendären "The Eddie" in Waimea Bay.
In den 1960er-Jahren ist Sport treiben noch etwas Besonderes. Allein Erfolg und Leistung zählen - auf Freude an der Bewegung, gesundheitliche Vorteile und sportliche Accessoires achtet noch kaum jemand. Welche Trends sind heute bereits wieder vergessen?
Die "Aranui", ein kurioser Zwitter aus Fracht- und Kreuzfahrtschiff, sorgt dafür, dass die Menschen der abgelegenen Inseln mit den Gütern versorgt werden, die sie für das alltägliche Leben benötigen. Nach einer Woche durch das unendliche Blau des Pazifischen Ozeans erreicht das Schiff die Insel Ua Huka im Norden des Marquesas-Archipels. Zwar hat die Crew der Aranui" die Bucht dieser isolierten Insel schon unzählige Male angesteuert, aber es ist jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung. Die Strömung droht das Schiff an die Steilküsten der Bucht zu drücken. Die Crew muss es mit riskanten Manövern in der Bucht vertäuen, bevor sie die Waren an Land bringen kann. Genauso wild wie die See vor Ua Huka ist die Insel selbst. Dicht bewaldete Gebirge wechseln sich ab mit weiten Steppen. Hier ist Vohi Brown zu Hause, der mit seiner Familie auf Ua Huka die heimischen Wildpferde fängt und zähmt. Das geschieht auf eine überlieferte Weise, die Tradtion des Wildpferdfangs wird von Generation zu Generation weitergegeben. Vohi ist jetzt der Lehrmeister seiner Kinder.
Zurück auf der "Aranui geht es weiter zur benachbarten Insel Noku Hiva. Sie ist leichter anzusteuern als Ua Huka, aber auch sie darf mit ihren steil abfallenden vulkanischen Klippen nicht unterschätzt werden. Vom kleinen Fischereihafen gelangt man zu einem echten Kuriosum: Hier, am Ende der Welt, findet sich das kleinste Gefängnis Frankreichs. Mit seinen drei Wärtern und vier Insassen wirkt das polynesische Zuchthaus eher idyllisch. Zäune und Gitter sucht man hier vergeblich, stattdessen ist das Gebäude von Bananenstauden umgeben. Es ergreift aber niemand die Flucht, Wärter und Gefangene pflegen einen respektvollen Umgang, der sogar eine gelegentliche Partie Boule erlaubt. Gefängnis auf marquesianische Art.
Auf dem Weg vom Marquesas-Archipel nach Bora-Bora steuert die "Aranui" ein weiteres Mal das Tuamoto-Archipel an. Die Unterwasserwelt vor den Riffen der polynesischen Insel Rangiroa ist ein Tummelplatz für Delfine. Doch Delfinforscherin Pamela Carzon hatte auf ihren letzten Tauchgängen trotzdem kein Glück. Das soll sich an diesem Tag ändern. Mit ihrem Forschungskollegen macht sie sich auf den Weg, um bestimmte Verhaltensweisen der faszinierenden Meeressäuger zu analysieren. Während die kleine Expedition noch auf der Suche nach Delfinen ist, machen sich zwei Harpunenfischer in einer benachbarten Bucht bereit. Harpunenfischen liegt den Bewohnern im Blut, es ist eine Art Nationalsport in Polynesien. Viele Inselbewohner können schwimmen, bevor sie laufen können. Die Jagd mit Harpunen ist aber trotzdem nichts für schwache Nerven, denn die vielen Haie machen den Fischern gerne die frische Beute strittig.
Ramón Navarro hat jahrelang dafür gekämpft, dass Chile Teil der Big Wave Tour wird. Doch kurz vor dem Quiksilver Ceremonial Contest steht alles auf der Kippe: Ohne den erhofften Wellengang kein Event.
Armani, Gucci, Ferragamo, ... die Modewelt ist voll italienischer Namen. Auch wenn diese Label inzwischen zu internationalen Großkonzernen mit Hauptsitz in Paris gehören, gehen die Markennamen doch auf Schneiderinnen und Schuhmacher aus Italien zurück. Zu den ersten Modenschauen im Florenz der 1950er Jahre wurden Einkäufer gehobener US-amerikanischer Bekleidungshäuser eingeladen. Zu Weltruhm gelangte Mode "Made in Italy", weil Leinwandgöttinnen wie Audrey Hepburn, Lauren Bacall oder Marilyn Monroe sich mit Handtaschen und Schuhen aus italienischer Produktion schmückten.
Pakt der Diktatoren Wie Hitler und Stalin den Weg in den Krieg planten
D 2020
45'
Nazideutschland und die Sowjetunion sind ideologische Gegner und politische Rivalen. Dennoch kommt es im August 1939 zum Hitler-Stalin-Pakt. Was treibt die beiden Diktatoren zum Handschlag? Mit dem Abschluss des Nichtangriffspaktes klären die beiden Staaten ihr Verhältnis - und stecken Interessensphären ab. Ein geheimes Zusatzprotokoll regelt die Aufteilung Osteuropas. Es ist der letzte große Schachzug, bevor der Zweite Weltkrieg beginnen kann. Der Hitler-Stalin-Pakt prägt die ersten Monate des Zweiten Weltkrieges. Mehrere Handelsabkommen treten in Kraft und ermöglichen umfassende Rohstofflieferungen der Sowjetunion an das Deutsche Reich. Der Beschluss der beiden Mächte hat weitreichende Folgen für Millionen Menschen in Europa. Im Juni 1941 bereitet der Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion der Zusammenarbeit ein Ende.
Der Film erzählt die Geschichte von Albie, einem jungen Pachyrhinosaurier, der vor 72 Millionen Jahren mit einer Superherde von Artgenossen die große Reise nach Norden antrat. Die Entdeckung des Forschungsteams um Emily Bamforth im Norden Kanadas ist spektakulär: Am Grabungsort finden sich die Überreste einer gewaltigen Herde von Pachyrhinosauriern. Die massigen Vegetarier sind besonders bekannt für ihren Nackenschild. Albie ist Teil einer jährlichen gewaltigen Wanderung über mehr als 600 Kilometer zu neuen Weidegründen - durch Flüsse, Sümpfe, Wälder und tückisches Gelände. Inmitten von stampfenden Füßen, aufgewirbeltem Staub und rivalisierenden Bullen verliert Albie den Anschluss - und seine Mutter. Aber Pachyrhinosaurier haben eine besondere Eigenschaft, die dem Kleinen bei der Suche hilft. Das Team um Emily Bamforth hat herausgefunden, dass die Nackenschilde der Pachyrhinosaurier einzigartig und individuell geformt waren - ähnlich wie ein Fingerabdruck. Die Forschenden glauben, dass diese Strukturen ihnen halfen, einander selbst in der größten Herde wiederzuerkennen. Und tatsächlich - Albie findet seine Mutter. Doch noch längst sind nicht alle Gefahren überstanden: im Schatten lauern Gorgosaurier, Verwandte des Tyrannosaurus Rex. Und während sich die Herde weiter in Richtung Norden bewegt, zieht am Horizont eine noch größere Bedrohung auf: ein gewaltiger Sturm, der die offene Landschaft in ein tödliches Labyrinth aus Wasser, Wind und Schlamm verwandelt.
Howard Carpendale gehört zu den größten deutschen Künstlern. Hits wie "Ti amo" oder "Hello Again" kennen fast alle. Nahezu 60 Jahre Bühnenerfahrung und 25 Millionen verkaufte Tonträger. Viel ist über ihn und sein Leben erzählt und berichtet worden. Doch eines gab es noch nie - ein Film und ein Blick auf den großen Künstler, wie ihn nur ein Sohn vermitteln kann.
In dem Film "Durch meine Augen - Mein Vater Howard Carpendale" gibt Wayne Carpendale intime Einblicke, die das Publikum so noch nicht gesehen hat. Es sind die stillen Augenblicke abseits der Scheinwerfer und die besondere Beziehung zwischen Vater und Sohn. Dabei geht es nicht nur um das Leben eines Entertainers, sondern auch um fundamentale Themen wie Familie, Zusammenhalt und den ständigen Balanceakt zwischen Erfolg und persönlichen Herausforderungen.
Die Dokumentation zeigt die Anspannung in den Wochen vor Beginn der Bühnen-Tour. Manchmal bleibt bis zur letzten Minute ungewiss, ob das Konzert stattfinden kann. Und wenn die Stille nach dem Applaus eintritt und die Bühne leer ist, wird spürbar, dass der Weg dorthin mit viel mehr Anstrengung verbunden ist, als man von außen wahrnimmt.
Für dieses Projekt übernimmt Wayne Carpendale erstmals auch die Rolle des Produzenten. Gemeinsam mit seinem langjährigen Freund und Kameramann Clemens Bittner ist eine sehr authentische Doku entstanden. Zusammen begleiten sie Howard Carpendale auf seiner großen Tournee und sind auch schon bei den intensiven Vorbereitungen dabei.
Die Karibikinsel St. Martin ist so groß wie der Schweizer Vierwaldstättersee - circa 145 Quadratkilometer - und zur Hälfte holländisch, zur Hälfte französisch. Deshalb gibt es zwei Währungen.
Man kann mit Euro und Antillen-Gulden bezahlen. Im Tortuguero-Nationalpark in Costa Rica hat Fotograf Thomas Marent Urwaldtiere fotografiert. Die Bilder wurden millionenfach auf Abziehbilder kopiert und gesammelt. Nun sucht er im Regenwald nach Weißen Fledermäusen.
Der kürzeste Weg vom Atlantik in den Pazifik führt seit 1914 durch den Panamakanal. Früher ging der Weg über den Grenzfluss Río San Juan zwischen Nicaragua und Costa Rica. Die Insel Saba in den Niederländischen Antillen hat 1500 Einwohner, keine Sandstrände, kein Handynetz, dafür aber den höchsten Berg der Niederlande.
In einem kleinen Londoner Museum befindet sich ein ramponierter Filzhut, der mit menschlichen Zähnen versehen ist. Warum wurde er hergestellt und wer hat ihn getragen? Ein harmlos aussehender Kasten, der in einer Universität in Ohio ausgestellt wird, ist mit Kontrollleuchten und Schaltern versehen. Wozu wurde diese Elektronikbox eingesetzt? Und kann eine goldene, kunstvoll verzierte Waffe aus einem mazedonischen Grab den Beweis dafür liefern, dass es die Amazonen wirklich gab?
Die Wellen der italienischen Küste veranlassen Surfer Chris Del Moro in seine Heimat zu reisen, wo er herausfindet, wie Konventionen und Traditionen zu einem modernen Surf-Lifestyle geführt haben.
Als erstes Kulturgut der Bundesrepublik Deutschland wurde 1978 das Aachener Münster in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Kern der Kirche ist die Pfalzkapelle, ein achteckiger Zentralbau, mit sechzehneckigem und zweigeschossigem Umgang, erbaut von Odo von Metz, um 800 geweiht. Die Pfalzkapelle, Abbild des Himmlischen Jerusalems und Symbol für den Machtanspruch Karls des Großen, Erbe des Römischen Reiches zu sein, war über den Ruinen einer römischen Therme errichtet worden und ragt 31 Meter in die Höhe. Die Säulen für die Rundbögen ließ Karl aus Rom und Ravenna herbeischaffen. Auch dies diente der Bekräftigung seines Anspruchs, die Herrschaft Gottes auf Erden zu repräsentieren. Er wollte Einheit stiften zwischen Antike und Frankenreich, zwischen geistlicher und weltlicher Macht, zwischen Himmel und Erde. Seine steingewordene Vision gilt als bedeutendstes Denkmal karolingischer Baukunst. Karl der Große liegt in der Kapelle begraben, die 600 Jahre lang die Krönungskirche der deutschen Könige war. Ende des 14. Jahrhunderts begann man, der Ostseite des Oktogons einen gotischen Chor vorzulagern. Hier befinden sich heute der Karlsschrein und die vier großen Aachener Heiligtümer: Windeln und Lendentuch Jesu; Marias Kleid, das sie bei der Geburt Jesu trug, und das Enthauptungstuch Johannes des Täufers.
In den 1960er-Jahren ist Sport treiben noch etwas Besonderes. Allein Erfolg und Leistung zählen - auf Freude an der Bewegung, gesundheitliche Vorteile und sportliche Accessoires achtet noch kaum jemand. Welche Trends sind heute bereits wieder vergessen?
Erst nach dem Tod ihres Mannes findet Tanja heraus, dass er jahrelang eine Affäre mit der querschnittsgelähmten Sofia hatte. Kurz darauf stürzt Sofia von einer Klippe auf Rügen und überlebt nur knapp. Zufall? Für Sofia nicht. Ihr ist klar, dass Tanja sie in den Abgrund gestoßen hat, da es am selben Tag zur Aussprache zwischen den beiden Frauen gekommen war.
Geldmangel und zu viel Arbeit - so scheiterte die erste Auswanderung der Familie Sanders. Jetzt muss in Texas ein neuer Job her, aber ob Caleb den bekommt, ist fraglich. Misslingt auch diese Auswanderung? Geld ist für Rainer Hückels in Florida kein Problem. Er besitzt eine millionenschwere Flugschule, die er aber verkaufen will, damit sein Sohn nicht auf die schiefe Bahn gerät. Der geht nicht zur Schule und bereitet Rainer ordentlich Sorgen.
"Ich find, die singen da so komisch" - Oper für Anfänger
60'
Sie wissen von Oper nichts - außer, dass da "so komisch gesungen" wird. Das verbinden Jugendliche aus der neunten Klasse mit Oper. Und trotzdem: haben sie sich auf ein Projekt des Theaters Osnabrück eingelassen, in dem sie die Probenarbeit zum "Freischütz" von Carl Maria von Weber begleiten, von Theaterpädagogen an die Inszenierung herangeführt und selbst zum Ausprobieren animiert werden. Die Dokumentation zeigt, wie die Schüler den Opernbetrieb kennenlernen, ihre Vorurteile revidieren, mit Instrumenten experimentieren und am Ende bei der Premiere mitfiebern.
Teamwork ist beim Survival-Trip in der lebensfeindlichen Wildnis das A und O. Aber Nathan und seine Partnerin Molly ziehen an der Nordküste Kolumbiens nur selten an einem Strang. Der 31-Jährige gibt gerne den Ton an. Und er hat zu vielen Dingen eine klare Meinung, von der er nur selten abweicht. Molly hingegen kann mit traditionellen Geschlechterrollen wenig anfangen und sie lässt sich nicht gerne herumkommandieren. Diese Konstellation birgt im südamerikanischen Dschungel umgeben von Giftschlangen, Kaimanen und hungrigen Raubkatzen reichlich Zündstoff.
Sie war die Elitetruppe des Naziregimes - zugleich aber auch Inbegriff des Terrors. Als Vollstreckerin des Holocaust verantwortlich für millionenfachen Mord: die SS. Keine andere Organisation in Hitlers Reich steht so sehr für den tödlichen Rassenwahn des Regimes. Gleichzeitig war die sogenannte Schutzstaffel aber auch ein gefährliches und effektives Machtinstrument innerhalb der NS-Diktatur und Hitler bedingungslos ergeben. SS - zwei Buchstaben in Runenschrift und der Totenkopf sind ihr Symbol. Am Anfang nur eine Art Partei-Security und Teil der SA, der "Sturmabteilung", empfinden sich die SS-Leute bald schon als "Schwarzer Orden", als die rassische Speerspitze des Nationalsozialismus. Wer waren die Männer, die sich im Schatten der braunen SA-Kolonnen zu einer elitären Parteitruppe formen ließen - bereit, notfalls auch gegen die eigenen Kameraden zu marschieren? Wie wurden aus oft ganz normalen Deutschen Massenmörder in Uniform? "Terra X History: Die SS - Macht und Mythos" zeigt den Aufstieg der SS von einer unbedeutenden Wachtruppe hin zu Hitlers willigen Vollstreckern.
Zwei Millionen Jahre alte DNA in Grönland enthüllt eine verlorene, heiße Welt - ein Blick in die Vergangenheit, die auch unsere klimatische Zukunft sein könnte. Ein hartnäckiger Wissenschaftler glaubt an seine Idee von der Umwelt-DNA und setzt sich gegen alle Hindernisse durch. Am Ende einer langen Forschungsreise enthüllt er eine zwei Millionen Jahre alte, heiße Welt auf Grönland mit einer reichen Tierwelt. In der mehrfach preisgekrönten Dokumentation "Vor der Eiszeit - Jagd nach dem ältesten Erbgut der Welt" (Der Film hat 2025 den Emmy für die Outstanding Science & Technology Documentary gewonnen) begibt sich "Terra X" auf eine faszinierende Zeitreise in die Tiefen der Erdgeschichte. Im Zentrum steht der dänische Wissenschaftler Eske Willerslev mit einer Idee, für die er am Anfang seiner Karriere nur Spott erntet: aus Dreck, Eis und der Umwelt Erbgut zu extrahieren, sogenannte Dirt- oder auch Umwelt-DNA. Denn nicht nur Menschen, sondern auch Tiere und Pflanzen hinterlassen DNA in der Erde, bis zu Millionen Jahre alt, abhängig von den Temperaturen, denn Erbgut konserviert sich in einer kalten Welt besser als in einer warmen. Heute ist Eske Willerslev ein gefeierter Evolutionsgenetiker, in seiner Zunft weltweit ein Star. Doch ist sein Forscherleben kein geradliniger Weg - und es ist ein kleines Wunder, dass aus ihm ein renommierter Wissenschaftler wurde. Als 20-Jähriger begibt er sich mit seinem Zwillingsbruder Rane in einem Kanu auf Entdeckungsfahrt nach Sibirien. Dort wollen die Brüder ein fast ausgestorbenes Volk finden, die Yugakirs. Zwar gelingt es ihnen, aber Rane kehrt nach Dänemark zurück und für Eske beginnt die härteste Zeit seines Lebens in Einsamkeit, gepaart mit Hunger und Kälte. Nach seiner Rückkehr nach Dänemark durchlebt Eske Willerslev mehrere Krisen und denkt sogar an Suizid. Bis er eines Tages aus seinem Fenster schaut und im strömenden Regen einen Hund sieht, der sein Geschäft macht, was ihm zum Nachdenken bringt: Was passiert mit der DNA in dem Häufchen des Hundes? Was mit dem Erbgut von verwelkenden Blättern, Wurzeln und allem anderen, was lebt? So entsteht in seinem Kopf die Idee von der Extraktion der DNA aus Schmutz, Erde und Eis. In Eis deshalb, weil die älteste DNA fast sicher auch die kälteste sein muss, da sie in der Wärme großen Verfallsprozessen ausgesetzt ist. Doch seine Idee wird mit Spott von seinen damaligen Kollegen und seinem Chef aufgenommen, und so macht sich Eske Willerslev auf eine fast 15-jährige Reise, um seine These vom Erbgut, das sich überall in der Umwelt finden lässt, zu belegen. Neben dem nie nachlassenden Willen und Ehrgeiz, seine Annahme zu beweisen, baut der dänische Wissenschaftler auf modernste DNA-Sequenzierung, die vor einigen Jahren in einem neuen Verfahren den Durchbruch und den Beweis seiner These von der Umwelt-DNA erbringt. Und aus dem einst Verspotteten wird ein Star der Evolutionsgenetik. Gefeiert in Fachjournalen und ausgezeichnet mit Wissenschaftspreisen. Die Reise von Eske Willerslev über fast 20 Jahre zeichnet der Film nach und zeigt eine der ungewöhnlichsten Geschichten der Wissenschaft auf. Die auch Relevanz für die Zukunft hat: Denn das Erbgut, das Willerslev in Grönland findet und analysieren kann, bringt uns eine Welt von vor zwei Millionen Jahren nahe, die viel heißer war als heute, bewohnt von einer reichen Tierwelt mit dem Mastodon, dem Vorläufer des Elefanten, als dem überraschendsten Fund. Und mit Erkenntnissen für heute. Denn die Erkenntnisse aus der damaligen Erdepoche, dem Pliozän, einem Zeitalter mit ähnlichen CO2-Werten wie heute, sind nicht nur für die Vergangenheit bedeutsam. Sie bieten auch eine Anleitung für die Herausforderungen unserer Zukunft. "Das Klima des Pliozän ist wie ein Handbuch für das, was kommt", sagt Maureen Raymo, Paläoklimatologin der Columbia University. Um für diese zukünftige Zeit gerüstet zu sein, wird in Dänemark bereits an Pflanzen geforscht, die in einer heißeren Welt Nahrung für uns alle garantieren können. So wurde durch die Arbeit von Willerslevs Team auch eine industrielle Revolution in der Sequenzierung uralter DNA eingeleitet. Mithilfe dieser Technologie wurde bereits die erste Pflanze - arktische Gerste - entwickelt, die für eine heiße Zukunft geeignet ist. "Wir stehlen die genetischen Geheimnisse der Vergangenheit, um die Zukunft zu retten", erklärt Eske Willerslev. Die "Terra X"-Dokumentation "Vor der Eiszeit - Jagd nach dem ältesten Erbgut der Welt" zeigt eindrucksvoll, wie sich die Idee eines Wissenschaftlers, der sich nicht durch Spott und Hindernissen aufhalten ließ, durchsetzte und heute einen Beitrag zur Bewältig
ATV gibt Einblick in die skurrilsten Disziplinen Österreichs und stellt ihre heimlichen Weltmeister vor. So wird in einem Waldviertel das jährliche 24-Stunden-Traktorrennen ausgetragen. In Illmitz findet derweil ein tierischer Schönheitswettbewerb statt und beim Handtaschenweitwurf zählt die beste Flugeigenschaft.
Wenn Glocken auf Datenströme treffen, Brotduft auf Bits, Libori auf Quantenforschung - dann geht es um Paderborn in Ostwestfalen. Die Dokumentation begibt sich auf eine filmische Reise durch eine Stadt, die Historisches bewahrt und gleichzeitig mutig in die Zukunft blickt.
Paderborn wurde direkt an den Quellen der Pader gegründet. Mit vier Kilometern Länge der kürzeste Fluss Deutschlands. Seine Wasseradern bestimmen nicht nur den Namen, sondern auch die Geschichte der Stadt. Vor mehr als 1.200 Jahren ließ Karl der Große hier die Kaiserpfalz errichten. Das geistige und politische Zentrum eines aufblühenden Reiches. Gleich daneben entstand der Dom - bis heute das Wahrzeichen der Stadt. Wasser, Glaube und Macht: So begann Paderborn.
Julian Jakobsmeyer wurde zum Chronisten seiner Heimatstadt. Er hilft, das filmische Archiv der Stadt zu erhalten und ist darüber selbst zum Regisseur geworden. Seine Filme sind ein Kassenschlager hier: Von den Waschfrauen Anfang des 20. Jahrhunderts und spielenden Kindern im Fluss bis zu den Libori-Prozessionen heute. Für viele ist das Kirchenfest nicht nur Tradition, sondern Ausdruck eines ganz besonderen Lebensgefühls. "Wenn Libori ist, kommt jeder Paderborner gerne zurück in seine Stadt und wir alle feiern zusammen", sagt der gebürtige Paderborner Jacobsmeyer.
Die Tradition auf der einen Seite und die Innovation auf der anderen. Schon 1952 begann Heinz Nixdorf mit dem Bau von handlichen Rechnern. 1959 verlegte er den Firmensitz in seine Heimat Paderborn. Obwohl das Unternehmen längst nicht mehr existiert, die Spuren sind überall sichtbar: Paderborn bekam einen Autobahnanschluss und einen Flughafen. Das Heinz Nixdorf MuseumsForum ist Anziehungspunkt für Forscher und Besucher. Als weltweit größtes Computermuseum schlägt das Haus eine Brücke vom ersten Rechner zum digitalen Morgen.
Und den Geschmack von Heimat liefert das Paderborner, ein berühmtes Kastenbrot. Viele Jahrhunderte mit Paderwassser gemacht. Und Paderborns einziger Sternekoch setzt auf die Mini-Version als Traditionsgebäck mit großem Symbolwert.
Reporterin und Moderatorin Katty Salié hat hier studiert und erzählt im Heimatabend Paderborn die Geschichte einer Stadt, die zu den Smart Cities gehören will. Mit diesem Modellprojekt soll sie eine zukunftsfähige, nachhaltige und vor allem lebenswerten Stadt zu erhalten bleiben.
Eine spannende Zeitreise in die neuen Stadtbezirke am Stadtrand. Viele Berliner sind stolz auf ihre neue Wohnung mit Zentralheizung, Warmwasser und Durchreiche. In Kaulsdorf und Mahlsdorf ist die Schlange vor den Aufkaufstellen für Obst und Gemüse lang. Viele Kleingärtner geben hier Äpfel, Birnen und Bohnen ab - und verdienen sich so eine Mark dazu.
Kein Land hat so viele international erfolgreiche Schönheitsköniginnen wie Venezuela. Viele junge Frauen werden dort mit Skalpell und Kalkül für die Misswahlen geformt.
Mehr als 20 Millionen sonnenhungrige Touristen suchen jedes Jahr Erholung an den traumhaften Stränden der Karibik, unter anderem am Maho Beach in St. Martin. Dort donnert alle paar Minuten ein Jet über den schmalen Strandstreifen.
Er landet unmittelbar hinter der Sandbank auf dem internationalen Flughafen und begeistert die Urlauber. In Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, versucht der in der Schweiz aufgewachsene Franmil Tavarez sein Glück als Urimat-Vertreter. Er ist fest entschlossen, dem wasserlosen Pissoir - eine helvetische Erfindung - in der Heimat seiner Eltern zum Durchbruch zu verhelfen.
Mit dem Zug lassen sich die unterschiedlichen Facetten Thailands kennenlernen: Am Golf entlang zur pulsierenden Hauptstadt Bangkok, durch Lop Buri in der Zentralregion, bis ins Hochland zur historischen Stadt Chiang Mai. Pro Jahr reisen mehr als 50 Millionen Menschen mit der Südbahn durch Thailand, mit über tausend Kilometern ist sie die längste Strecke des Landes. Doch das Regeln des Zugverkehrs ist eine logistische Herausforderung, denn das Streckennetz ist teilweise nur eingleisig befahrbar.
Was machte eigentlich eine Fernsehansagerin? Und wozu brauchte man eine Störpappe? Und ein Testbild zum Sendeschluss soll es beim guten alten Fernsehen auch mal gegeben haben. Inzwischen gibt es all das nicht mehr. Viele Menschen haben gar kein Fernsehgerät mehr. Und doch erinnern wir uns gerne an die Dinge des Alltags aus der Vergangenheit, die uns einmal so bekannt und vertraut waren. Die ZDFinfo-Reihe "Das war dann mal weg" widmet sich auf unterhaltsame und informative Weise ausgestorbenen Dingen aus unterschiedlichen Lebensbereichen.
In Argentinien machen Bergsteiger eine schreckliche Entdeckung. Sie stoßen auf den Leichnam einer Frau, die seit Jahren vermisst wird. Ihr Tod gibt Rätsel auf - fiel sie einem Unfall oder einem Verbrechen zum Opfer? Auf Island entdecken Forscher Knochen eines Polarfuchses, die sich lila verfärbt haben. Sie können sich das Phänomen nicht erklären und machen sich auf die Suche nach Antworten.