Die Wachau lädt zum Träumen ein, genau jetzt zum Sommerbeginn. Die Leute, die hier leben, veranstalten jedes Jahr um diese Zeit ein grandioses Spektakel: Zur Sommersonnenwende entzünden die Menschen spektakuläre Feuer, die die Dämmerung erhellen und wie Signalfeuer zum Himmel hin brennen. Der uralte Brauch des Sonnwendfeuers wird hier von den Menschen mit großer Hingabe gelebt. Landleben porträtiert diese Region und zeigt die Ausformungen dieser sommerlichen Tradition.
Der Künstler Heinrich Vogeler, der vor allem für seine Werke im Jugendstil bekannt ist, war Anfang des 20. Jahrhunderts Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede und Liebling des Bürgertums.
Doch der Erste Weltkrieg weckte sein politisches Interesse, das ihn und seine Kunst für immer veränderte. - Dokudrama mit Florian Lukas, Anna Maria Mühe, Johann von Bülow und Alice Dwyer.
Mit Florian Lukas, Anna Maria Mühe, Johann von Bülow, Alice Dwyer
Bei Männern hatte die 32-jährige Anna noch nie ein glückliches Händchen. Als sie jedoch von dem charismatischen Benedikt verlassen wird, hat sie sich haushoch verschuldet und weiß nicht mehr ein noch aus. Hat Anna dem Schönling tatsächlich aus Rache mit Salzsäure das Auge verätzt?
Dave benötigt dringend Geld, um sein Geschäft auszuweiten - und borgt sich dieses ausgerechnet von Konkurrent Donny. Währenddessen hat Angela mit traurigen Erinnerungen zu kämpfen und Craig kann seine Emotionen nicht kontrollieren.
Deavan ist seit einem Monat von ihrem Verlobten Jihoon getrennt und kann nach der Geburt des gemeinsamen Babys endlich zu dem 29-Jährigen nach Südkorea reisen. Dort wollen sie so schnell wie möglich heiraten, damit die Amerikanerin dauerhaft im Land bleiben darf. Deavan freut sich sehr auf das Wiedersehen, macht sich aber Sorgen, weil sie ihren guten Job aufgibt und Jihoon den seinen vor Kurzem gekündigt hat. Deshalb muss das Paar zunächst bei Jihoons Eltern wohnen. Deavans Vater Steve ist von der Situation gar nicht begeistert und traut dem Südkoreaner nicht zu, eine Familie ernähren zu können.
Ein Survival-Haudegen führt zwei Neulinge in die ungezähmte Wildnis. Steven tritt in dieser Folge seine achte Challenge an und er hat bis dato noch nie aufgegeben. Von seiner Erfahrung und seinem eisernen Willen werden seine Partnerinnen Jenny und Allison ganz sicher profitieren. Aber im US-Bundesstaat Kentucky kommt es auf die Stärken jedes einzelnen Teammitglieds an. Dort kann das Trio nur gemeinsam bestehen, denn auf dem Cumberland-Plateau tummeln sich Schwarzbären, Giftschlangen und Zecken. Und im Sommer drohen bei drückender Hitze heftige Unwetter.
Jede Erfindung beginnt mit einer Idee, die in der Theorie gut klingen mag, in der Realität aber Tücken haben kann. Wie der Traum vom Fliegen: ein Wagnis, bei dem man Kopf und Kragen riskiert. Luftfahrtpionier Otto Lilienthal absolviert rund 2000 Probeflüge, bevor er bei einer Bruchlandung stirbt. Ingenieur Walerian Abakowski testet seinen Schnellzug - mit tödlichem Ausgang. Und Erfinder William Bullock wird von seiner Druckerpresse erschlagen. 9. August 1896: für Otto Lilienthal ein Tag wie jeder andere, den er mit dem Test seines Normalsegelapparats verbringt. Doch bei einem der Probeflüge im Havelland erfasst ihn eine plötzlich aufkommende Böe, die Lilienthal und den Flugapparat in der Luft zum Stillstand bringt. Auf einmal neigt sich die Maschine nach vorn und saust im Sturzflug 15 Meter hinunter, wie Lilienthals Assistent Paul Beylich bezeugt. Lilienthal bricht sich dabei einen Halswirbel und zieht sich eine Hirnblutung zu, fällt beim Transport in die Berliner Uniklinik ins Koma. Am folgenden Tag stirbt der 48-Jährige an seinen Verletzungen. Der Welt bleibt er als Wegbereiter für die moderne Luftfahrt in Erinnerung. Im Zeitalter des Fluges nutzt auch der russische Erfinder Walerian Abakowski die Innovationen der Luftfahrt - allerdings für die schnellere Fortbewegung auf zwei Schienen. Sein Luftschrauben-Triebwagen, der sogenannte Aerowagon, ist ein experimenteller Schnellzug. Angetrieben mit Propellern und ein wenig Kraftstoff soll er bis zu 140 Kilometer pro Stunde erreicht haben. Doch bei einer Testfahrt kommt es zur Katastrophe: Sechs Passagiere verlieren ihr Leben - ebenso wie der erst 25-jährige Erfinder selbst. Und auch der Verleger und Erfinder William Bullock hat eine zündende Idee, die er in die Tat umsetzt: Er baut eine neue Druckmaschine, die um die 10.000 Bögen pro Stunde fertigen soll. Im Industriezeitalter, als Zeitungen zum Massenmedium werden, ist diese erste Rotationsdruckpresse ein erster wichtiger Meilenstein für das Verlagswesen. Doch Bullock verkennt offenbar die Gefahr seiner eigenen Erfindung. Von der Entwicklung lebensrettender Gegengifte über waghalsige Expeditionen bis hin zu bahnbrechenden, technischen Innovationen und der Bändigung der Elemente: Für viele bedeutende Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher mit ihrem Leben bezahlt. Die sechsteilige Doku-Reihe beleuchtet sowohl ihre Heldentaten als auch ihre tragischen Schicksale.
In den Ozeanen gehören Thunfische zu den Topräubern. Doch der Jäger ist auch ein Gejagter: Viele Arten sind überfischt. Können wir die Reichtümer der Meere nutzen, ohne sie zu zerstören? Der Meeresbiologe und "Terra X"-Moderator Uli Kunz sucht nach Antworten - und folgt dabei dem Thunfisch bei seiner Reise rund um die Welt. Im Mittelmeer stand der Thunfisch kurz vor der Ausrottung, aber mittlerweile haben sich die Bestände erholt. Der Blauflossen-Thun - sozusagen der König der Thunfische - kann vier Meter groß und über 500 Kilogramm schwer werden. Allerdings sind Tiere dieses Kalibers heute selten geworden. Lange galt der Reichtum der Meere als unerschöpflich. Doch seit dem Beginn der industriellen Fischerei in den 1950er-Jahren sind die Bestände von besonders beliebten Arten um bis zu 90 Prozent geschrumpft. Mehr als 30 Prozent aller Fischbestände weltweit gelten als überfischt. "Die Überfischung ist das größte Drama, das die Weltmeere derzeit erleben, denn sie beeinflusst das gesamte Ökosystem", sagt der Meeresbiologe Uli Kunz. Verschärft wird die Krise durch ein zweites Problem: Jedes Jahr landen rund zehn Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen. Plastik und Überfischung sind zwei Phänomene, die eng zusammenhängen - und sich gegenseitig beeinflussen: Je nach Region stammen 30 bis 80 Prozent des Plastiks aus der Fischerei. Es handelt sich um Teile von Fischernetzen, Seilen und Fangeinrichtungen, die verloren gehen oder kaputt über Bord geworfen werden. Zu einer nachhaltigen Fischerei gehört daher auch die Vermeidung von Plastikmüll. In Papua-Neuguinea versucht ein Entwicklungsland, neue Wege zu gehen und seine Fischbestände nachhaltig zu managen. Das Land hat sich mit anderen Inselstaaten der Region zusammengeschlossen. Gemeinsam sind sie so etwas wie eine OPEC des Thunfisches, denn ein Viertel der weltweiten Thunfischbestände schwimmt in diesen Gewässern. Japan ist eine große Fischereination - und eines der wichtigsten Importländer für Thunfisch: In einem einzigartigen Forschungsprojekt ist es hier gelungen, den Thunfisch zu züchten. Doch ist die Aquakultur wirklich eine Lösung gegen die Überfischung? Und welche Alternativen gibt es zu unserem Hunger nach immer mehr Fisch? Vielleicht sind essbare Algen eine Lösung. Forschungstaucher und Meeresbiologe Uli Kunz konnte für diese Dokumentation auf einem industriellen Thunfischfänger mitfahren. Er und das Kamerateam haben beeindruckende Aufnahmen der Fischer mitgebracht. In Gesprächen mit Fischereibiologen und Experten aus Frankreich, Papua-Neuguinea und Japan versucht Uli Kunz die Frage zu beantworten: Wie kann die Thunfisch-Fischerei nachhaltiger werden?
Unerklärliche Phänomene gehören zu Schottland wie das Nationalgericht Haggis. Von prähistorischen Steinkreisen bis zu Geschichten über seltsame Wesen und UFO-Sichtungen - welche Mysterien verbergen sich in diesem Land?
Gleich zwei italienische Highspeed-Züge werden in dieser Dokumentation vorgestellt: Der staatliche Frecciarossa 1000 und der privat betriebene Italo EVO konkurrieren auf den gleichen Bahnhöfen und Strecken um Kunden. Der "rote Pfeil" rauscht mit 300 Kilometern pro Stunde von Mailand ins 800 Kilometer entfernte Neapel. Mit dem ebenfalls rot lackierten Italo EVO fährt Teddy Wilson von Venedig bis nach Turin. Technik und Eleganz, Geschwindigkeit und die Schönheit Italiens - was will man mehr?
Immer mehr Flüsse in Franken werden für Kanus, Kajaks oder SUP Boards als Wanderrouten ausgezeichnet und mit Verleihstationen für Tages- oder auch Mehrtagestouren ausgezeichnet. Die Pegnitz ist auf rund 70 Kilometern befahrbar und führt von ihrem offiziellen Quellort in Pegnitz bis zu ihrer Verschmelzung zur Regnitz in Fürth durch eine nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell besonders abwechslungsreiche Region: imposante Felsen, Canyons, beschauliche Fachwerkdörfer, ehemalige Mühlen und Eisenhammer und schließlich Großstadttreiben. Auf ihrer Kanutour entlang der Pegnitz wartet auf Dagmar Fuchs, Moderatorin der "Frankenschau", hinter jeder Flussbiegung eine andere Geschichte.
Seelöwen, die ohne Angst vor Menschen auf Parkbänken lümmeln, Riesenschildkröten, die die Hauptstraße überqueren, Meerechsen, die auf den Anlegestellen der Fähren lungern: eine zum Greifen nahe, wilde Natur macht die Galapagosinseln zum Traumziel für Naturliebhaber. Das Archipel, 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors im Pazifik gelegen, hat sich vom Geheimtipp zu einer der beliebtesten Destinationen Südamerikas entwickelt. Rund 300.000 Reisende besuchen jedes Jahr den Galapagos-Nationalpark, Tendenz steigend. Und damit beginnt das Problem. Denn jeder Besucher ist eine Gefahr für die Natur: Durch eingeschleppte Samen können sich Pflanzen verbreiten, die das Ökosystem durcheinanderbringen, der Touristenboom zieht ein Bevölkerungswachstum nach sich, Wasser und Energie werden knapp.
Wie die 30.000 Einwohner der zu Ecuador gehörenden Galapagosinseln leben, wie sie versuchen, sich mit den einzigartigen Tieren und Pflanzen zu arrangieren, ohne der Natur zu schaden, ist das Thema dieser Dokumentation. Sie zeigt den Alltag der Menschen in dieser besonderen Inselwelt. Der Film begleitet eine Reiseführerin, die fast jeden Tag der Woche an Sehnsuchtsorten verbringt und dabei doch die Zeit mit ihren Kindern vermisst und eine Lehrerin, die mit ihrer 7. Klasse für den Biologieunterricht ganz einfach an den Strand geht. Hier lebt eine Seelöwenkolonie - ohne jede Angst vor den Menschen. "Das Leben im Nationalpark ist ein Privileg. Nutzt es aus", schärft die Lehrerin der Charles-Darwin-Grundschule Johanna Beltrán den Schülerinnen und Schülern ein.
Jorge Carrión ist mit seinem Helfer Christian in einem entlegenen Urwald der Vulkaninsel Isabela unterwegs. Seine Mission: Er will Weibchen einer bedrohten Riesenschildkrötenart mit Satellitensendern ausstatten, um herauszufinden, wo ihre Brutplätze sind. Nur so kann er die Eier vor herumstreunenden, verwilderten Hausschweinen schützen. Bis zu 130 Kilo schwer werden die Schildkröten und über 100 Jahre alt. Auf jedem Vulkan der Insel hat sich eine andere Art entwickelt, optimal angepasst an die jeweiligen Lebensbedingungen. Hier kann man nachvollziehen, wie der Naturforscher Charles Darwin die Evolution der Tierarten erklärte. Darwin besuchte die Galapagosinseln 1835 und war von der Naturvielfalt fasziniert.
Radiomoderator Eddy Becerra gibt mit seinem Programm "Stimme der Salsa" für die in der Mehrzahl jungen Bewohner den Takt vor. Auch er ist ein Kind von Einwanderern, die vom Mutterland Ecuador auf die Inseln kamen auf der Suche nach einem besseren Leben. Denn hier sind die Löhne höher als auf dem Festland, hier winken Jobs in der boomenden Tourismusindustrie. Doch die Zuzugsmöglichkeiten sind begrenzt. Wer seinen Job verliert, muss wieder gehen. Ein Schicksal, das die Familie der Schülerin Nayeli treffen könnte. Die Zwölfjährige ist das älteste von vier Kindern. Das Mädchen bangt darum, dass für ihre Eltern die Aufenthaltserlaubnis verlängert wird. Nur so würde es sich seinen Traum erfüllen können: Ärztin zu werden auf den Galapagosinseln - mitten im Naturpark.
Januar 1984: Im Gebüsch eines griechischen Klosters findet die Polizei einen großen braunen Koffer, in dem sich unter anderem die weltberühmte "Esterházy-Madonna" von Raffael befindet. Das Gemälde ist eines von sieben wertvollen Meisterwerken italienischer Maler, die im November 1983 aus dem Museum der Schönen Künste in Budapest gestohlen wurden. Doch der Raub war schlecht geplant und nicht zu Ende gedacht. Ein zurückgelassener Schraubenzieher und weitere Hinweise führen die ungarische Polizei schnell auf die Spur einer Gruppe italienischer Gangster, die sich zur Tatzeit in Budapest aufhielten. Im Dokumentarfilm von Giotto Barbieri erzählt der Dieb Giordano Incerti, dessen Fingerabdrücke damals auf dem Schraubenzieher gefunden wurden, wie er über einen Jugendfreund Mitglied der kriminellen Bande aus Reggio Emilia wurde. Ungarische und italienische Ermittler berichten von der grenzüberschreitenden Fahndung. Zusätzlich zu den am Tatort gesicherten Spuren findet die ungarische Polizei anhand der registrierten Grenzübertritte heraus, dass sich der italienische Kriminelle Giacomo Morini unmittelbar nach der Tat mit dem Auto von Ungarn nach Jugoslawien abgesetzt hat. Da Morinis Auto wenig später in einer griechischen Werkstatt repariert werden muss, gehen sie von einem Transport der Bilder nach Griechenland aus. Knapp zwei Monate nach dem Diebstahl wird Morini in Italien verhaftet und noch im Januar 1984 erhält die griechische Gendarmerie einen anonymen Hinweis zum Versteck der Bilder auf einem im Norden der Halbinsel Peloponnes gelegenen Klostergelände.
Wo trinkt Frank Zander sein letztes Bier? Wo gibt es Kneipenklassiker wie Königsberger Klopse? Und wo spielt noch die Jukebox? Ein Besuch in Berlins Kultkneipen. Für viele sind sie die Seele der Stadt.
Auch in Österreich ist der gefährliche Trend der "Lost Places Hunter" angekommen. Damit sind Menschen gemeint, die eine Vorliebe für verborgene und verlassene Orte haben. Bekannte Namen innerhalb der Szene sind Jerry und Lu. Ihr Motto lautet: eng, feucht und dreckig. Schmutzige Kellerlöcher, verlassene Bergwerke - die beiden fühlen sich dort am wohlsten, wo andere niemals hingehen würden.
Die Folge geht dem Mysterium der Steinkugeln auf den Grund, die weltweit entdeckt wurde. Einige sind eindeutig von Menschenhand geschliffen worden, bei anderen sind die Wissenschaftler ratlos. Könnte das Rätsel der Steinkugeln Hinweise auf eine außerirdische Vergangenheit der Menschheit liefern?
Der arbeitslose Erwin Poguntke wird beschuldigt, seinen Kollegen Manni Meinusch an einer Frittenbude verprügelt zu haben. Riss Erwin der Geduldsfaden, als Manni ihn wegen angeblicher Schwarzarbeit zu verpfeifen drohte, wenn er nicht die Finger von seiner Frau lasse? Oder ist der Angeklagte Opfer eines Komplotts und muss als Sündenbock herhalten?
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.
Carsten (43) und Sofia (31) sind schon seit 12 Jahren ein Paar. Vor fünf Jahren kam ihr Sohn Paul auf die Welt. Gemeinsam im Urlaub war die Borkener Familie noch nie. Das soll sich nun ändern: Familie Rudolf träumt von einem Campingurlaub.
Carsten hat spontan einen ausgemusterten ehemaligen Schulbus gekauft. Er ist 12 Meter lang, hat über eine Million Kilometer auf dem Tacho und war mit 2.500 Euro unschlagbar günstig. Bevor die Rudolfs mit ihrem neuen Fahrzeug aber überhaupt Urlaub machen können, muss der Bus erst gründlich generalüberholt werden.
Die erste Reise der kleinen Familie soll in den Sommerferien auf die niederländische Insel Texel gehen. Hier gibt es Stellplätze in XXL - für extra große Fahrzeuge.
Bis zur Abfahrt muss das Fahrzeug nicht nur technisch aufgemotzt werden, sondern es steht auch ein aufwändiger Innenausbau an. Wird Bus "Balu" bis zu den Sommerferien fertig? Schaffen es der betagte Bus und Familie Rudolf tatsächlich nach Texel an den Strand?
Das schroffe Bergell hat eine Künstlerdynastie hervorgebracht: die Giacomettis. Die Dokumentarfilmerin Susanna Fanzun folgt den Spuren dieser außergewöhnlichen Familie.
Die Giacomettis: Vom Vater Giovanni, der als Impressionist der ersten Stunde gilt, bis zu den Kindern Alberto, Diego, Ottilia und Bruno waren sie alle mit bemerkenswertem künstlerischem Talent ausgestattet.
Allen voran der weltbekannte Bildhauer, Maler und Graveur Alberto, der die Kunstwelt mit seinen dünnen Skulpturen revolutionierte. Annetta, die strenge Mutter und ruhender Pol im Kreis ihrer Lieben, hielt die Familie zusammen.
Zentrum war das Haus in Stampa im Bergell. Das intensive familiäre Zusammenleben, eingebettet in die karge alpine Landschaft, schuf eine besondere Voraussetzung für die künstlerische Entfaltung der Giacomettis. Offenheit, der Austausch mit anderen Kulturen und das Leben in Metropolen prägten ihr Leben und Werk.
Die Engadiner Dokumentarfilmerin Susanna Fanzun begibt sich auf die Spuren der Familie Giacometti. Meisterhafte Gemälde - gepaart mit Skizzen, persönlichen Briefen, Zeitzeugen und atemberaubenden Aufnahmen der alpinen Landschaft - lassen ins Innerste dieser eindrücklichen Familie blicken.
Die Expedition in die Tiefsee des Roten Meeres trifft in 1000 Metern Tiefe auf Strandlandschaften, Todeszonen, dicke Wasserwände und Bakterien, die aus der Frühphase des Lebens stammen könnten. Es ist der erste Vorstoß in Parallelwelten tief unter dem Meeresspiegel in den unbekannten Abgründen des Roten Meeres. Die "OceanXplorer", ein hochmodernes Forschungsschiff, spezialisiert auf Tiefseeeinsätze, ermöglicht Einblicke in bizarre Urweltszenarien.
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Vergessene Welten
D 2023
45'
Cuiabá, Brasilien, 20. April 1925: Drei Männer machen sich auf den Weg in die "Grüne Hölle" des Amazonas - auf der Suche nach der versunkenen Stadt "Z". Percy Fawcett leitet die Expedition - ohne GPS oder nähere Kenntnis über die Gefahren des Dschungels. Die Paläontologen Edward Drinker Cope und Othniel Charles Marsh bekämpfen sich 20 Jahre lang. Und Nikolai Wawilow setzt mit seiner Samen-Sammlung Weichen. Wie man heute vermutet, kamen Fawcett und seine Begleiter nie an ihrem Ziel an. Die Letzten, die den Abenteurer und seine Gefolgschaft noch einmal zu Gesicht bekamen, waren ein paar Menschen aus der indigenen Bevölkerung. Im Jahr 1927 erklärte die Royal Geographical Society die Männer schließlich für verschollen. Doch die Welt wollte nicht wahrhaben, dass die wagemutigen Forscher einfach spurlos verschwunden sein sollen. Fawcett war seiner Zeit voraus. Die damalige Wissenschaft sah in den Regenwäldern Zentral- und Südamerikas nichts als unberührte und menschenleere Natur. Er aber glaubte an die Existenz von Hochkulturen in diesen Gebieten. Heute ist klar und sichtbar, wie recht er hatte. Ab Ende des 18. Jahrhunderts boomte in Amerika die Paläontologie. In der Zeit des Aufbruchs Mitte des 19. Jahrhunderts machten zwei Männer auf sich aufmerksam. Einer von ihnen war Bauernsohn Edward Drinker Cope, der andere Othniel Charles Marsh. Er hatte an der Universität von Yale unter anderem Paläontologie und Chemie studiert. Anfangs verstanden sich die beiden Männer gut - bis es zum Krieg um Ehre und Ruhm kam, trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere und Forschungsansätze. Die zwei Paläontologen bekriegten sich 20 Jahre lang. Am Ende standen sie mit leeren Händen da - zwei gebrochene und einsame Männer. Dabei haben sie über 130 neue Dinosaurierarten entdeckt. Nikolai Wawilow - der Forscher hatte sich Anfang des 20. Jahrhunderts den Pflanzen und Samen verschrieben. Er reiste dafür in die entlegensten Regionen der Welt. Longyearbyen liegt auf dem 78. Breitengrad und ist die nördlichste Siedlung der Welt. In dem Ort führt ein geheimnisvoller Gang über 100 Meter tief in den Permafrostboden. Dort befindet sich der "Weltweite Saatgut-Tresor". In der weltgrößten Saatgutbank lagern heute weit über 1,1 Millionen Samenproben. Darunter befinden sich auch 60 Kisten mit der Spendernummer 17-39-36-5 und der Aufschrift "N. I. Wawilow". Der Russe war einer von denjenigen, die mit ihren Samen-Sammlungen ein solches Projekt erst ermöglicht haben. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Diese Karossen lassen zweifelsohne jedes Camper-Herz höher schlagen: Individuell gestaltete und extravagant eingerichtete Fernreisemobile sind der letzte Schrei auf dem Caravanmarkt - zumindest für diejenigen Hobbycamper, die sich die ausgefallenen Modelle leisten können. Den Offroad-Gefährten und rollenden Luxus-Suiten sind preislich keine Obergrenzen gesetzt. Wer sind die Besitzer der teuersten Wohnmobile hierzulande, und wie sieht es unter den Motorhauben ihrer rollenden Heime aus?
Während Diskussionen heute mehrheitlich im Kommentarbereich von Social-Media-Kanälen stattfinden, machen es sich manche zur Aufgabe, die Tradition der Stammtische am Leben zu erhalten. Die Reportage begleitet drei gesellige Runden, die sich regelmäßig treffen, um Außergewöhnliches zu teilen: Den legendären Franz Antel-Stammtisch, den Zauber-Stammtisch des Circus- & Clownmuseums Wien und einen Rattenstammtisch.
Was bewegt Menschen - und wie wirkt sich das Weltgeschehen auf ihr Leben aus? Die WELT- Reporter reisen dorthin, wo Geschichten ihren Ursprung haben: direkt vor Ort, nah an den Menschen, mitten im Geschehen. In exklusiven Reportagen erzählen sie von gesellschaftlichen Entwicklungen, politischen Entscheidungen und besonderen Schicksalen - eindrücklich, persönlich und mit Blick aufs große Ganze.
Lisa aus Louisiana gibt gerade mal 200 Dollar im Monat für Lebensmittel aus - und das bei einer sechsköpfigen Familie. Dank der Gutscheine konnte sie sogar schon ihre Hypothek zurückzahlen. Sie ist die Generalin aller Gutscheinsammler. Für den 15. Geburtstag ihrer Tochter Zeta startet April aus Pennsylvania einen regelrechten Feldzug. Mit fünf Kindern im Schlepptau, 100 Dollar und einer Menge Gutscheine zieht sie in die Supermärkte, um für eine Party mit 300 Gästen einzukaufen.
In der diesjährigen "Langen Nacht der Kirchen" unter dem Motto "MUTeinander" öffnen Gotteshäuser in ganz Österreich ihre Türen bis spät in die Nacht. Zwischen liturgischen Feiern, Konzerten, stillen Gebeten, Führungen und Begegnungen verwandeln sich bekannte Kirchen und versteckte Kapellen in Orte der Kultur und des Dialogs. "kreuz & quer reportage" führt durch ausgewählte Stationen des Programms der christlichen Kirchen in Linz, im Burgenland und in Wien.
Wie gefährlich wird die Fußball-WM? Mexikanische Opfer von Kartellgewalt / Griff nach dem nächsten Karibikstaat, wird Trump das krisengeschüttelte Kuba angreifen? / Indiens Jugend rebelliert. Kakerlaken an die Macht, eine neue Frustpartei / Knast im Paradies, die Gefängnisinsel Gorgona in Italien / Montenegro statt Dubai: Wie das Balkanland jetzt ängstliche Urlauber anlockt
Die Beet-Brüder in Augustdorf: Der Diplom-Biologe Claus hat eine Anfrage einer deutsch-türkischen Familie aus dem ostwestfälischen Augustdorf bekommen. In einer kurzen Video-Botschaft stellt sich die Familie samt ihrem Garten vor. Claus konnte sich also bereits einen kleinen Eindruck verschaffen. Seine Beet-Kollegen Ralf und Ralle dagegen wissen überhaupt nicht, was sie erwartet und trotzdem - die Motivation ist groß.
Die Maya-Zivilisation beherrschte fast 2.000 Jahre lang Mittelamerika, doch im 9. Jahrhundert n. Chr. wurden die großen Städte der Maya verlassen, und seine Einwohner verschwanden. Forschende suchen nach einer Erklärung, was mit dieser fortschrittlichen Kultur geschehen sein könnte.
Magazinsendung für alle, die an gärtnerischen Themen interessiert sind. Mit jahreszeitlich abgestimmten Pflanzenporträts, praktischen Tipps zur Pflanzenpflege, Vorstellung von Heil- und Giftpflanzen, Rezepten, Aufnahmen aus europäischen Gartenanlagen.
Daniel Weiß wird beschuldigt, Harald Krüger in seinem Bestattungsinstitut überfallen und ausgeraubt zu haben. Der Angeklagte beharrt auf seine Unschuld, auch wenn das gestohlene Geld in seinem Leihwagen gefunden wurde. Eine E-Mail scheint seine Unschuld zu bestätigen: Demnach hat sich der wahre Täter nach Venezuela abgesetzt.
Erin aus Missouri lässt nichts unversucht, um den Deal ihres Lebens zu machen: Sie tauscht Gutscheine mit der Volleyballtrainerin ihrer Tochter und kauft sogar eine stattliche Kuh, um daraus gewinnbringend Fleisch zu erhalten. Natürlich will sie dafür nichts zahlen. Doch ihre unorganisierte Methode bringt sie in Teufels Küche. Student Dominique aus Kentucky ist der Gutschein-Chef seiner Burschenschaft. Gemeinsam ziehen sie los, um ihre Gutscheine gegen Partysnacks einzutauschen. Im Einkaufswagen landen viele komische Sachen, so auch eine Riesenmenge Gelatine für eine unvergessliche Wrestlingschlacht.
Schrecken der Meere - Das Rätsel der Monsterwellen
D 2025
45'
Die Meere beherbergen zerstörerische Mächte. Die gefährlichsten sind turmhohe Monsterwellen. Zahlreiche Schiffsunglücke werden ihnen zugeschrieben. Meeresforscher versuchen immer besser zu verstehen, wie Monsterwellen entstehen und wo sie auftreten. Ihre Erkenntnisse bieten die Chance, diese gefährlichen Kräfte der Ozeane zu entschlüsseln. Aber können wir uns auch vor ihnen schützen? Bis Mitte der 1990er-Jahre galt es nicht als sicher, ob es derart hohe und zerstörerische Riesenwellen wirklich gibt. Bis an einer Bohrinsel zum ersten Mal eine gewaltige Welle von fast 30 Metern zweifelsfrei aufgezeichnet wurde. Forschende schätzen heute: Eine Monsterwelle kann sogar bis zu 35 Meter hoch werden. Kapitän Karl-Ulrich Lampe trifft 2001 mit dem Expeditionskreuzfahrtschiff "Caledonian Star" in einem Orkan vor der Küste Argentiniens auf eine Monsterwelle. Das Schiff steuert frontal auf die haushohe Welle zu. Durch richtiges Handeln können Lampe und seine Crew das Schiff retten. Weihnachten 2023: Auf dem Kreuzfahrtschiff "MS Maud" fällt der Strom aus. Eine riesige Welle in der Nordsee hat die Fenster der Brücke zerschmettert, und Wasser dringt ein. Das Schiff ist nicht mehr zu navigieren. Nur durch Glück kommt es nicht zu einer größeren Katastrophe. Auch die Einwohner der Pazifikinsel Aogashima können von Monsterwellen berichten. Umgeben vom gefährlichen Kuroshio-Strom, liegt die kleine japanische Insel in einem Gebiet, das für seine starken Stürme berüchtigt ist. Gefährliche Riesenwellen treten dort regelmäßig auf. Das Problem: Monsterwellen bilden sich scheinbar aus dem Nichts und entstehen immer plötzlich. Selbst die modernsten Schiffkonstruktionen können nicht so ausgelegt werden, dass sie diesen extremen Kräften sicher standhalten. Viele Menschen in der Schifffahrtsindustrie sind deshalb alarmiert. In einem der modernsten Wellenkanäle der Welt erforschen Amin Chabchoub und Takuji Waseda, wie Monsterwellen unter Laborbedingungen entstehen. Helfen ihre Erkenntnisse, das Naturereignis zu entschlüsseln?