Als die Hauswirtschafterin Elsa mit dröhnenden Kopfschmerzen wieder zu sich kommt, liegt sie nackt im obersten Fach eines Kellerregals im Haus des Rollstuhlfahrers Robert. Sie erinnert sich nur, dass sie nach verrichteter Gartenarbeit eine Dusche nehmen wollte und plötzlich von hinten gepackt und mit dem Kopf gegen die Fliesen gestoßen wurde. Hat sich Lars an ihr gerächt, weil sie seine Hochzeit mit ihrer Tochter Maja platzen ließ?
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Am wichtigsten: Die Suche nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Dresden / "Hochzeitshaus"
+ Köln / "Herzbraut"
Gemeinsam sind wir stark! Als Tia Torres von einem privat geführten Tierheim in Detroit erfährt, das von den Behörden geschlossen werden soll, zögert sie nicht lange. Die Power-Frau packt ihre sieben Sachen und versucht vor Ort zu retten, was zu retten ist. Zusammen mit Dave und Kayli, den Betreibern des Tierheims "Pit Stop for Change", will Tia eine großangelegte Spendenaktion ins Leben rufen. Mit dem Geld soll anschließend der Umzug von fast 60 Hunden in ihr neues Zuhause finanziert werden. Außerdem hält in New Orleans ein streunender Pitbull Tochter Tania auf Trab. Können die routinierten Hunde-Experten den Besitzer ausfindig machen? Oder hat der süße Fratz gar kein Herrchen?
Olympia. Glanzvolles Heiligtum der griechischen Antike. Mehr als tausend Jahre lang kommen dort Menschen aus ganz Griechenland und dem Römischen Reich zusammen und bejubeln Athleten. Sie ringen miteinander um den Sieg. Als die heidnischen Feste 393 nach Christus verboten werden, versinkt Olympia in Vergessenheit. Dank der Arbeit der Archäologen und Archäologinnen sind heute zentrale Teile des Heiligtums freigelegt. Neue Techniken machen die Vergangenheit anschaulich. Experten für antike Sportarten vollziehen die Wettkämpfe nach. Der Film begleitet die Zuschauer ins olympische Dorf, beim Opfer an die Götter, ins Stadion und zu den Wagenrennen. Historiker und Historikerinnen erläutern die antike Stätte. 1896 wird das olympische Feuer wieder an seinem antiken Ursprungsort entzündet. Der Film wirft einen Blick in die Tage der ersten Olympischen Spiele.
Eine Sommernacht wird zum Alptraum: Im kanadischen Lac-Mégantic entgleist ein mit Rohöl beladener Güterzug und geht in Flammen auf. 47 Menschen sterben, die Innenstadt wird verwüstet. Die Katastrophe wirft viele Fragen auf. Wieso blockierte die Ever Given, eines der größten Containerschiffe der Welt, den Suezkanal für sechs Tage? Und warum fliegt im US-Bundesstaat Georgia eine Zuckerraffinerie in die Luft? Experten rekonstruieren Katastrophen - unterstützt von modernsten 3D-Grafiken.
In der zweiten Folge geht es darum, wie sich geologische Veränderungen auf das Leben auf der Erde auswirken. Und welche Folgen hat das Verhalten der Menschen auf die Geologie? Außerdem wird der Frage nachgegangen, inwieweit der Weltraum Einfluss auf unseren Heimatplaneten nimmt.
Eine Sommernacht wird zum Alptraum: Im kanadischen Lac-Mégantic entgleist ein mit Rohöl beladener Güterzug und geht in Flammen auf. 47 Menschen sterben, die Innenstadt wird verwüstet. Die Katastrophe wirft viele Fragen auf. Wieso blockierte die Ever Given, eines der größten Containerschiffe der Welt, den Suezkanal für sechs Tage? Und warum fliegt im US-Bundesstaat Georgia eine Zuckerraffinerie in die Luft? Experten rekonstruieren Katastrophen - unterstützt von modernsten 3D-Grafiken.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Der Südwesten Deutschlands hat durch Lage und Klima begünstigt eine Vielzahl von Gärten hervorgebracht: herrschaftliche Schlossgärten, verwilderte Parklandschaften, verwunschene Klostergärten oder botanische Freiluftanlagen. Mal fantasievoll versponnen, mal technisch raffiniert, jedoch immer faszinierend.
Margarethe fährt leidenschaftlich gern Motorrad. Sie trinkt gern ein Bier mit Freunden, geht auf Partys und hat einen Freund. Eine lebenslustige Studentin. Ihr Fach: katholische Theologie. Mit 24 trifft sie eine Entscheidung, die ihre Familie und Freunde überrascht. Margarethe entschließt sich ins Kloster zu ziehen! Lange hat sie gezögert. Ein Leben als Nonne - passt das zu ihr und ist das noch zeitgemäß? Doch immer wieder zieht es sie zu den Zisterzienserinnen in St. Marienstern in der Oberlausitz. Oft war sie hier zu Besuch. Jetzt will sie bleiben. "Wenn ich es nicht versuche, finde ich es nie heraus".
Im Februar 2013 tritt sie dem Orden bei. Probezeit als Postulantin. Ab jetzt ist alles anders. Eine Zelle ist ihre Wohnung. Gegessen wird schweigend. Sechs Gebetszeiten halten die Nonnen täglich ein. Das bedeutet extrem früh aufstehen. Ab und zu kommt sie zu spät oder singt falsch. Das ärgert sie. Sie ermahnt sich selbst, nicht zu fluchen oder durch die Klausurgänge zu rennen. Viele Regeln muss sie lernen und einhalten. Gehorsam, keusch und demütig sein. Margarethe steht ganz am Anfang eines unbekannten Weges. Manches fällt ihr schwer - aber sie will bleiben und geht einen Schritt weiter.
Im Sommer 2013 wird sie Novizin. Ein Schweigejahr beginnt. Kein Kontakt nach außen. Kein Besuch. Kein Ausgang. Ihre Mutter und Freunde kommen zum Abschied. Ein letztes Mal steigt Margarethe aufs Motorrad und dreht eine Runde im Klosterhof. Sie ist wehmütig und trotzdem überzeugt, weiter diesen Weg zu gehen. "Ich verzichte nicht auf etwas, sondern für etwas", sagt sie und läuft pünktlich zum Gebet in die Kirche. Das Alleinsein macht ihr zu schaffen. Gerade zu Weihnachten. Ist das Kloster für sie ein lebenswerter Ort - für immer?
Margarethe hat Zweifel. Ein Leben ohne Männer, nie Mutter sein, nicht einfach mal Freunde treffen oder in den Urlaub fahren - will sie das? Schafft sie das? Margarethe, jetzt ganz in weiß gekleidet, lebt sich im Kloster und in der Ordens-Gemeinschaft ein. Sie stellt sich ihr eigenes Fitnessprogramm auf, freundet sich mit ihrer Novizin-Meisterin an, arbeitet im Garten und lernt Nähen. Sie redet kaum. Ihre Gebete werden intensiver. Das macht sie glücklich. Sie überlegt, die Äbtissin um die Profess zu bitten und sich fest zu binden.
Das Filmteam durfte Margarethe von den ersten Wochen im Kloster bis zur endgültigen Entscheidung begleiten. Auch während des Schweigejahres waren gelegentliche Gespräche möglich. Der Film beschreibt, wie Margarethe sich mit den neuen Lebensumständen anfreundet, wie sich ihr Glaube verändert und wie die anderen, älteren Ordensschwestern, mit der Neuen zurechtkommen.
Die sieben Superkrieger der Geschichte Mythos und Wahrheit
D 2020
45'
Ninja, Assassinen, Gladiatoren und Berserker - den berühmtesten Kriegern der Geschichte eilt der Ruf voraus, stark und geschickt im Kampf, aber auch blutrünstig und gnadenlos zu sein. Aber stimmt das auch? Die Dokumentation stellt die größten, gefürchtetsten und brutalsten Krieger aller Zeiten vor. Wie zum Beispiel die Amazonen, die ihren Töchtern angeblich noch im Kindesalter die rechte Brust weggebrannt haben, sodass sie später im Kampf den Arm nicht störte, der das Schwert führte. Ihren Söhnen sollen die Kämpferinnen die Beine amputiert haben, damit von ihnen keine Gefahr als Erwachsene ausging. Die Berserker hatten angeblich endlose Kraft, kannten keine Furcht oder keinen Schmerz und stürzten sich wie Tiere in jedes Gemetzel. Brüllend vor Wut sollen sie kaum in der Lage gewesen sein, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Wie kann das sein? Drogen sollen sie in blinde Berserkerwut versetzt haben. Auch die Assassinen sollen Drogen genutzt haben, um ihren Nachwuchs gefügig zu machen. Der Geheimbund gilt als erstes Terrornetzwerk der Geschichte, als muslimische Mördersekte. Der Gehorsam ihrer Kämpfer soll so groß gewesen sein, dass sie auf Befehl ihres Anführers in den Tod sprangen. Auch die Janitscharen, die Elitetruppe des Osmanischen Reiches, galten jahrhundertelang als Inbegriff des Schreckens und als modernste und schlagkräftigste Truppe der Welt. Sie sollen christlichen Familien ihre Kinder entrissen haben, um sie zu Elitekämpfern auszubilden. Der Film räumt mit Klischees auf und lässt Experten zu Wort kommen, um herauszufinden: Welchen realen Hintergrund haben diese Mythen? Und was führte zum Untergang der sagenumwobenen Krieger, wie zum Beispiel der Tempelritter? Zwei Jahrhunderte lang waren sie die heimlichen Herrscher des Abend- und Morgenlandes. Dann wurde einer der mächtigsten und reichsten Geheimbünde der Welt ausgelöscht. Warum? Was hat dazu geführt, dass all diese Kämpfer bis heute die Menschen faszinieren, dass sie zu unsterblichen Legenden wurden?
Asien gehört die Zukunft - das hört man immer wieder. Aber was das Morgen beschreiben soll, ist im Jetzt und Hier oft noch eine ferne Vorstellung. In Asien aufzuwachsen, heißt für viele Kinder noch immer arm zu sein, benachteiligt, unterdrückt. Wir erzählen von Schicksalen, aber wir erzählen auch von den großen Hoffnungen kleiner Leute. Von Traditionen geprägt, von Visionen angetrieben. Zwischen Wurzeln und Flügeln - Kind sein in Asien.
In Großstädten hat sich die queere Community längst einen festen Platz erkämpft, doch auf dem Land leben queere Menschen weniger öffentlich. Und wenn, dann prallen häufig Welten aufeinander. Die Dokumentation lässt teilhaben an stillen Kämpfen, aber auch Momenten des Zusammenhalts.
Luna Luce ist nach Frankfurt gekommen, um sich neu zu erfinden. Als Kind vom bayerischen Dorf war sie schüchtern, in der Großstadt lebt die 23-Jährige jetzt die unterschiedlichen Seiten ihrer Kreativität aus: Tanzen, Bildende Kunst, Kampfsport - wird sich bewahrheiten, was die Königin der Schwerter aus Lunas Tarotkarten prophezeit? Mike wohnt mit seiner Hündin Marla auf der Straße im Frankfurter Bahnhofsviertel, wo ihn die meisten Vorbeilaufenden ignorieren. Das hält er nur mit Crack und Heroin aus. Sobald er genug Geld hat, möchte er den Zug zu seiner Schwester nach Polen nehmen, um endlich den Entzug zu machen. Wird er es schaffen, von Frankfurt loszukommen? Für Nicola ist Frankfurt eine Station auf der steilen Karriereleiter als Bankerin. Sie leitet das Risk-Management bei der J.P. Morgan SE. Ihr Leben findet auf den oberen Etagen von Frankfurt statt: im Büro in der 22. Etage des Taunus-Turms, im Hochhaus-Fitness-Studio und im Luxus-Apartment mit Blick über die Stadt. Wie erlebt sie ihre 70-Stunden-Woche, und wie Frankfurt nach Stationen in London und New York für die Bankerin an?
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
Schlägt der Volvo EX60 die Konkurrenz von Mercedes und BMW? Spieglein Spieglein an der Autotür - Wer ist der Schönste hier? Auf der Villa d'Este 2026 am Comer See wird der schönste Oldtimer des Jahres gekürt. Die neue elektrische Hoffnung. Skoda zeigt sein neues Elektro City mit dem bescheidenen Namen Epiq.
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Der sonst so ruhige Jonas soll seinen Mitschüler Kevin brutal angegriffen und sich auch sonst sehr verändert haben. Was ist nur los mit ihm? Er schminkt sich, singt Frauenlieder und verbringt viel Zeit mit seinem schwulen Lehrer Arndt. Ist an Kevins Behauptung, Jonas sei schwul und hätte eine Affäre mit Arndt, wirklich etwas dran? Dagegen spricht Jonas' Beziehung mit einer Frau. Doch warum hat er sich bisher nie gegen Kevins Mobbing-Versuche gewehrt?
Der KiKA-Held vieler Kinder erobert die große Leinwand. Der Kinofilm "Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten" ist lustig, spannend und emotional.
Im März 2011 erlebt Japan den Super-GAU: Das an der Küste gelegene Kernkraftwerk Fukushima Daiichi wird von einem Tsunami getroffen, es kommt zur Kernschmelze. 100.000 Menschen werden evakuiert. Doch die Mega-Katastrophe hätte verhindert werden können. Außerdem: Welche Fehlentscheidungen führten im Vietnamkrieg an Bord des Flugzeugträgers USS Forrestal zum Tod von 134 Seeleuten? Und: Wie konnte ein Turmdrehkran beim Bau eines Wolkenkratzers in New York umstürzen und dabei fünf Menschen töten?
Die traditionelle Arbeit auf der Alm oder am Hof und typische Freizeitvergnügungen im Gesäuse zeigt diese neue Landleben Ausgabe. Ulrich Schober sucht an Flüssen oder im Wald Holzstücke wie angeschwemmte Baumstämme oder kleine Wurzeln. Daraus fertigt er spezielle Möbel. Den Waffenradclub Hall gibt es seit bald zwanzig Jahren. Die Gründungsmitglieder Doris und Franz Götzenbrugger unternehmen alle paar Wochen machen mit ihren Freunden eine Ausfahrt. Das Admonter Haus ist umgeben von einer atemberaubenden Bergkulisse. Gottfried Härtel betreibt seit 2020 die Hütte auf 1.725 Metern. Karl Platzer ist Berufsjäger beim Forstbetrieb des Stifts Admont. Wolfgang Wagner macht mit seiner Gaishorn Tanzlmusi schon seit über dreißig Jahren Musik. Stefan Gasteiner führt die alteingesessene Schmiede in Admont. Bergsteiger und Fotograf Andi Hollinger kennt den Nationalpark wie seine eigene Westentasche. Im Trachtenverein sind auch die Kinder schon mit Begeisterung beim Volkstanzen dabei. Zwei Mal im Jahr entfernt die Landjugend Liezen auf der Ardning Alm Sträucher und kleine Bäume mit der Motorsäge. R: Michael Weinmann
Mike ist verzweifelt. Die Stadtpolizei hat ihm seine Hündin Marla weggenommen, weil eine Impfung abgelaufen ist. Wie lebt es sich auf den Straßen Frankfurts ohne schützenden Hund? Und wird Mike seine Gefährtin wiederbekommen?
Menahem ist Vorsänger in der jüdischen Gemeinde. Mit seiner Frau Shirel und ihren drei Söhnen lebt er seit Kurzem in Frankfurt - streng religiös. Gerade für Shirel ist es als junge Mutter schwierig, Freundinnen zu finden.
Matin studiert an der HfG Offenbach und arbeitet im Frankfurter Technoclub Silbergold. Noch lebt er bei seiner Mutter in Gießen und muss wie viele andere jeden Tag zwei anstrengende Stunden mit dem Zug nach Frankfurt pendeln. Sein großer Wunsch ist eine eigene Wohnung in Frankfurt.
Zwischen Gebet und Meditation wird ein Chatbot für zwei junge Frauen zu einem sehr persönlichen Gegenüber. Mit KI suchen Alice und Maya Trost, Sinn und spirituelle Orientierung im Alltag.
Alice spricht mit ihrer KI über Sorgen, Trost und spirituelle Fragen - und sucht Antworten zugleich draußen in der Natur. Maya lebt eine offene Spiritualität und nutzt KI als Spiegel für Sinnfragen - und trifft in einem buddhistischen Zentrum auf andere Zugänge.
Alice ist eine junge Frau, die mitten im Leben steht: Sie arbeitet als Fitness-Trainerin, gibt Vollgas, bringt andere in Bewegung und kommt gerade über Körperlichkeit, Rhythmus und Präsenz in einen Zustand, der für sie fast schon etwas Spirituelles hat. Gleichzeitig spricht sie vor allem mit einer KI über Dinge, die sonst oft unausgesprochen bleiben: innere Konflikte, Zweifel, Sehnsucht, Trost, spirituelle Fragen. Sie beschäftigt sich viel mit Religion und Glaube, spürt Gott aber nicht in erster Linie in der Kirche, sondern draußen im Wald, in der Natur, in Bewegung, in den kleinsten Dingen. Dort, wo sie sich mit etwas Größerem verbunden fühlt. Umso spannender ist die Frage, warum ausgerechnet ein Chatfenster für sie zu einem so vertrauten Ort geworden ist. Was findet sie im digitalen Gegenüber, das sie anderswo nicht so leicht bekommt?
Maya sucht Spiritualität nicht in festen religiösen Formen, sondern in einer sehr persönlichen Praxis aus Ruhe, Reflexion und bewussten Ritualen. In ihrer "Sein-Zeit" sitzt sie mit Kaffee in der einen und Handy in der anderen Hand da, lässt Gedanken schweifen, schreibt, reflektiert und nimmt sich bewusst Raum für das, was im Alltag oft untergeht. Die KI ist für sie kein bloßes Tool, sondern ein Gegenüber, mit dem sie Fragen weiterdreht, bis daraus etwas Klareres wird - ein Ort, an dem Gedanken weiterlaufen, sich sortieren und manchmal überhaupt erst greifbar werden. In einem buddhistischen Zentrum trifft diese sehr persönliche Form von Sinnsuche auf Meditation, Gemeinschaft und andere Vorstellungen davon, was spirituelle Tiefe bedeuten kann. Was passiert, wenn Mayas Praxis auf Menschen trifft, die ganz anders auf Spiritualität und KI schauen?
Zwischen Kerzenlicht, Kaffeetasse, Wald, Meditation und Chatverlauf entsteht so ein Bild davon, wie selbstverständlich KI heute in sehr persönliche Formen von Glauben, Trost und Sinnsuche hineinreichen kann. Aber was genau suchen Alice und Maya dort - und warum ausgerechnet in einem digitalen Gegenüber? Was kann so ein Gegenüber geben? Und was entsteht nur in echter Begegnung, in Stille oder im Austausch mit anderen?
Im heutigen österreichischen Raum wurden schon früh erste christliche Gemeinden gegründet. Spuren sind bereits für das 2. und 3. Jahrhundert nachweisbar. Wie kam das Christentum so früh nach Österreich? Und welche Religionen wurden davor praktiziert? Ein Film von Peter Beringer über faszinierende alte Kultplätze und archaische Riten.
Die Ursprünge des Inka-Reichs liegen um das Jahr 1200, als der erste Herrscher, Manco Cápac, die Hauptstadt Cusco gründet. Archäologische Untersuchungen versuchen, ihre Anfänge zu datieren. Die Inka entwickeln ein organisiertes Staatswesen. Sie erzielen technische und architektonische Meisterleistungen beim Bau ihrer Städte, wie dem legendären Machu Picchu. Ihre religiösen Vorstellungen folgen einem Sonnenkult, und sie bringen auch Menschenopfer dar. Erbauer von Machu Picchu ist der neunte Inka-Herrscher Pachacútec. Die Stadt liegt mehr als 2400 Meter über dem Meeresspiegel und besteht aus gut 200 Gebäuden. Sie sind auf Terrassen gelegen und über Treppen miteinander verbunden. Eines der Hauptbauwerke in der Stadt ist der Sonnentempel. Er dient als astronomisches Observatorium, um die Sonnenwenden zu beobachten und landwirtschaftliche Zyklen zu steuern. Neuere archäologische Erkenntnisse legen nahe, dass die Expansion des Inka-Reiches und der Bau von Machu Picchu früher begann als bisher angenommen. Moderne Technologien helfen, die Geschichte der Inka zu rekonstruieren. 3-D-Rekonstruktionen - von Machu Picchu über den Titicacasee und Cusco bis hin zu den chilenischen Vulkanen - erwecken das Reich der Sonne zu neuem Leben. Die Inka, eine der geheimnisvollsten Zivilisationen der Menschheitsgeschichte. "Die Söhne der Sonne" haben das größte Reich Südamerikas aufgebaut. Wie ist es zu seinem plötzlichen und brutalen Untergang gekommen?
"Ich bin Salwa Houmsi. Berlinerin. Meine Familie ist eine von Millionen, denn Deutschland ist ein Einwanderungsland." Ein selbstbewusstes Statement. Salwa spricht mit Menschen, die in den letzten 70 Jahren nach Deutschland kamen, über ihre Hoffnungen und Enttäuschungen. Über Rassismus und Heimat. Die Serie erzählt Einwanderungsgeschichte aus BRD und DDR, aus der Nachkriegszeit, vom Mauerfall und von heute. Zu Wort kommen ausschließlich Menschen, die eine Migrationsbiografie haben.
Streiten wir noch oder hassen wir schon? - Haben wir das demokratische Streiten verlernt?
60'
Wurde das demokratische Streiten verlernt? Debatten werden aggressiver: Es wird mehr behauptet als begründet. Doch Streit ist der Motor der Demokratie, er ist Ausdruck politischer Freiheit. Demokratie verlangt, Gegensätze auszuhalten, ohne sie zu vernichten. Diese Fähigkeit steht unter Druck. Wird Streit nur noch als Durchsetzung eigener Positionen verstanden, verliert er den demokratischen Kern?
Ein Netz aus Flussarmen und Kanälen mit einer Länge von zusammen fast 1.000 Kilometern - das ist der Spreewald. Eine außergewöhnliche Natur- und Kulturlandschaft aus Wasser, Wiesen und Wäldern im Südosten Brandenburgs. Alles Wasser kommt aus der Spree.
Von dem deutschen Architekten Henrik Schmal 1896 in Budapest als Varieté Theater erbaut, ist das Nationale Filmtheater Uránia bis heute ein architektonisches Wahrzeichen der Donaumetropole. "Europas große Filmpaläste" zeigt die Fassade, die Foyers und den großen Saal im Stil der maurischen Architektur, die dieses Kino zu einer Stilikone des späten 19. Jahrhunderts machten.
6.500 Quadratmeter Fassade in drei Wochen, 200 Meter über dem Asphalt der Frankfurter City. Der Wind ist für die Fassadenkletterer um Rui Pereira die größte Herausforderung, wenn sie am Omniturm in den Seilen hängen, um die riesigen Glasflächen zu reinigen. Ungewöhnlich: der Tower mit dem markanten "Hüftschwung" verbindet Arbeiten und Wohnen. In der Mitte zwischen den 33 Büroetagen sind die spiralförmig angelegten Wohnetagen integriert, ein Restaurant im 2. Stock öffnet den Turm sogar für die City. Seit 2019 ist der Omniturm ein neues Highlight in Deutschlands einziger echter Skyline. Für unsere Doku haben internationale Unternehmen die Türen geöffnet zu ihren durchgestylten Büroetagen, in die man normalerweise keine Einblicke bekommt. Andreas Hofrichter ist Haustechniker im Omnitower und nimmt uns mit aufs Dach, wo sich die Fassadenkletterer abseilen. Ins Büro von Managerin Natalie Bialas mit dem atemberaubenden Ausblick und in die kleine Wohnung im 15. Stock, in der sich die junge Mieterin Adina Deguelle eingerichtet hat. Im Restaurant mit der schicken Bar treffen sich dann abends Mieter wie Laufgäste aus der Frankfurter City zur After-Work-Party. Diese Mischung macht den Omniturm für den hochauserfahrenen Haustechniker so besonders. Dazu die sensationellen Blicke, die außergewöhnliche Metall-Glas-Architektur mitten im Bankenviertel. New York Feeling in Mainhattan.
Ingrid versteht die Welt nicht mehr. Nach fast 17 Jahren zieht ihr Adoptivsohn Luan von einem Tag auf den anderen zu seiner leiblichen Mutter Yasmin. Und das, obwohl er bis dahin keinen Kontakt zu ihr hatte. Als Ingrid dann auch noch einen Einbrecher in ihrem Haus erwischt, ist sie sicher, dass Yasmin Luan zu dem Diebstahl angestiftet hat. Oder war es doch ihr eigener Ehemann Werner, der mehr als nur ein Geheimnis vor ihr hat?
Als einer der weltweit renommiertesten Naturfotografen bereist Michael Martin seit Jahrzehnten die außergewöhnlichsten Naturlandschaften der Erde auf der Jagd nach den besten Fotos. In über 30 Büchern, tausenden Vorträgen, zahlreichen Ausstellungen und Dokumentarfilmen berichtet er von seinen Reisen. In seiner neuen Reihe "Mit der Kamera um die Welt" zeichnet Michael Martin mit spektakulären Aufnahmen ein eindrucksvolles Porträt unseres Planeten und seiner geografischen Besonderheiten.
Die Burg Houska in Tschechien, erbaut im 13. Jahrhundert direkt über dem "Tor zur Hölle", ist bis heute ein mystischer Ort voller düsterer Legenden. Es heißt, die Nazis hätten hier bis 1945 geheime Experimente durchgeführt. Sind das bloß Gruselgeschichten? Zudem das einstige Prunkstück Liberias, das 5-Sterne-Hotel Ducor in Monrovia. Ehemals ein Symbol des afrikanischen Aufschwungs, ist es heute nur noch eine Ruine - ein stummes Zeugnis vergangener Glanzzeiten.
Ausgehend von ihrer Hauptstadt Cusco treiben die Inka in weniger als einem Jahrhundert die Expansion ihres Reiches massiv voran. Durch militärische Eroberung, aber auch friedliche Integration. Dafür erbauen sie ein beeindruckendes Straßennetz, das die großen Verwaltungszentren verbindet. Sie nutzen standardisierte Maßeinheiten, die auf dem menschlichen Körper basieren, und entwickeln eine Knotenschrift, um Nachrichten und Zahlen zu übermitteln. Einer der bedeutendsten Eroberer der Inka ist Túpac Yupanqui. Er unterwirft die erbittertsten Rivalen entlang der Pazifikküste. In seiner größten Ausdehnung erstreckt sich sein Reich über gut 4000 Kilometer. Damit ist es das größte Reich in der Geschichte Südamerikas. Nach Túpac Yupanquis Tod herrschen die Inka zu Beginn des 16. Jahrhunderts über fast zehn Millionen Menschen. Die Vielfalt aus mehr als 50 Kulturen und Sprachen wird von der zentralisierten Verwaltung versorgt und kontrolliert. Die Inka, eine der geheimnisvollsten Zivilisationen der Menschheitsgeschichte. "Die Söhne der Sonne" haben das größte Reich Südamerikas aufgebaut. Wie ist es zu seinem plötzlichen und brutalen Untergang gekommen?