Er ist durch Erbfolge zum kommunistischen Diktator geworden: Kim Jong-un. Mit eiserner Hand führt er die despotische Herrschaft seines Vaters und Großvaters fort. Es gelingt ihm zwar, Nordkorea aus der diplomatischen Isolation zu holen. Doch gleichzeitig macht Kim Jong-un sein Land zu einer international gefürchteten Atommacht. Der Alltag der Menschen ist geprägt von Kontrolle, Mangelwirtschaft und Personenkult. Ehemalige nordkoreanische Diplomaten und nach Südkorea Geflüchtete berichten vom Leben jenseits des 38. Breitengrades und wie das Regime seine Macht aufrechterhält. Wichtige Instrumente der Staatsmacht sind vor allem die Geheimpolizei "Bowibu", die die Bevölkerung auf Schritt und Tritt überwacht, und die Indoktrination der Massen, in Nordkorea unter dem Begriff "Chuch'e" bekannt. Die Staatsideologie schreibt den Kult um die Kim-Familie vor - zum Wohle der Autarkie Nordkoreas. Mit dieser Leitlinie und militärischen Drohgebärden bleiben die internationalen Beziehungen angespannt. Das gilt insbesondere für das Verhältnis zu den USA - bis ausgerechnet Donald Trump, der nicht für diplomatische Finesse bekannt ist, einen Dialogversuch unternimmt. Doch die Bilanz der öffentlichkeitswirksamen Inszenierung ist ernüchternd. Eine positive Wende in den bilateralen Beziehungen bleibt aus.
Nachdem am 9. November 1989 die Mauer fiel, liefen im Ministerium für Staatssicherheit der DDR die Schredder auf Hochtouren. 40 Jahre lang wurden eigene Bürger bespitzelt, verhaftet und manipuliert, um die Macht der Kommunistischen Partei zu sichern. Erst nach Auflösung der Behörde am 30. Juni 1990 wurde der Weg frei für eine Aufarbeitung: Sie wird Jahre und Jahrzehnte brauchen. In der Dokumentation kommen sowohl Opfer als auch Täter des Überwachungssystems zu Wort und schildern ihre Erlebnisse.
Nach dem Bruch der Koalition aus SPD und BSW will Ministerpräsident Dietmar Woidke mit dem bisherigen Kabinett weiterregieren. Mittelfristiges Ziel sind jedoch Koalitionsverhandlungen mit der CDU. In einer Sondersitzung im Brandenburger Landtag am 9. Januar stimmten die Abgeordneten gegen die Auflösung des Parlaments. Gefordert hatte dies die AfD-Fraktion.
Seit 2011 kämpfen Alex Maloney und Molly Meech Seite an Seite auf dem Wasser. Ihr gemeinsames Ziel: ein Platz bei den Olympischen Spielen 2020. Der Weg dorthin ist alles - nur nicht einfach.
Bei den Nürnberger Prozessen war Hermann Göring der ranghöchste überlebende Naziverbrecher. Im Dritten Reich agierte der ehemalige Jagdflieger nicht nur als Luftwaffenchef und Gestapo-Gründer. Er beauftragte die Errichtung der ersten Konzentrationslager ebenso wie die spätere "Endlösung der Judenfrage" und galt als designierter Nachfolger Hitlers. Eine Krankenakte beschrieb ihn schon im Jahr 1925 treffend als antisemitisch, brutal, hysterisch, charakterschwach und bösartig.
Eklat auf Beerdigung - Wer fuhr Bürgermeister auf dem Friedhofsparkplatz an
4. Staffel
206. Folge
D 2023
60'
Studentin Noemi Felten ist angeklagt: Sie soll Bürgermeister Rolf Bittner mit ihrem PKW angefahren haben. Der Amtsträger erschien als Trauergast auf der Beisetzung seiner ehemaligen Lebensgefährtin und Mutter der Angeklagten. Die 23-jährige Noemi macht ihn führ den Tod ihrer Mutter verantwortlich. Hat die junge Frau wirklich rotgesehen und den verhassten Bürgermeister rücksichtslos angefahren?
Mit seiner Vespa fährt Gino nach Salento und entlang der Adriaküste zum Hafen von San Foca. Hier trifft der Starkoch einen italienischen Meister im Freitauchen, der noch wie die alten Griechen mit einem Speer unter Wasser fischt. Auch Gino taucht ab und sucht unter Wasser nach Seebarschen für das Abendessen. Am Ionischen Meer kocht Gino seine Beute: Es gibt gebratenen Wolfsbarsch mit einem schmackhaften Kartoffelsalat.
Mit Benjamin Stöwe, Maik Rogge, Jana Kozewa, Steven Merting, Julia Blankenburg
Als der junge Hans Hass 1938 seine Matura-Reise an die französische Riviera antritt, ahnt er noch nicht, dass dies seine Zukunft maßgeblich prägen wird. Dort trifft er den US-amerikanischen Autor und Abenteurer Guy Gilpatric, der ihn mit Tauchgängen und -jagden für die Unterwasser-Welt begeistert. Eine Faszination, die ihn Zeit seines Lebens nicht mehr loslassen wird, und ihn zum Pionier der Unterwasser-Fotographie und Meeresforschung werden lässt.
Ingo K., von Beruf Rettungssanitäter, meldet seine Frau bei der Polizei als vermisst. Sie hatte am Tag zuvor um 10:45 Uhr einen Zahnarzttermin. Sie ist aus dem Haus gegangen und seitdem spurlos verschwunden. Die Polizei beginnt sofort eine Suchaktion. Die Frau ist hochschwanger. Es muss täglich mit der Geburt ihres zweiten Kindes gerechnet werden. Außerdem hat sie eine zweijährige Tochter. Warum sollte sie ihr Kleinkind kommentarlos zurücklassen?
Kapitän Eike und seine Besatzung stechen in Wilhelmshaven mit einem Versorgungsschiff der Marine in See. Die Crew soll bei einem Manöver ein anderes Wasserfahrzeug betanken. Im Logistikzentrum eines weltweit bekannten Onlineversandhändlers in Baden-Württemberg sortieren die Angestellten derweil täglich über 60 000 Pakete. Teamleiter Lothar koordiniert in Pforzheim die Arbeit an den Verladerampen. Und in Neu-Ulm stellen Konditorinnen in einer Feinbäckerei Pasticcini her. Schichtleiterin Verena ist für die pünktliche Lieferung der Ware zuständig.
Den enormen Herausforderungen für Polizeiteams in sozialen Brennpunkten widmet sich das Format "Neighbourhood Blues" - das SPORT1 als deutsche Erstausstrahlung präsentiert: Die Serie wurde für die BBC extra für die Daytime produziert, um den Nachmittag zu stärken - mit großem Erfolg! "Neighbourhood Blues" wurde zum stärksten Programm auf seinem Slot mit Marktanteilen von 20 Prozent und mittlerweile an Sky UK lizensiert. Die Serie thematisiert Polizeieinsätze in Problemvierteln von Großbritanniens Großstädten, in denen Alkoholmissbrauch, Hausbesetzungen sowie Drogen- und Waffendelikte an der Tagesordnung sind.
Zu den bekanntesten tierischen Bauten zählen Vogelnester, die Eier und Küken schützen. Je nach Lebensraum und -weise der jeweiligen Vogelart fallen diese Konstruktionen ganz verschieden aus.
Vom winzigen Kolibri-Nest, das von Spinnenseide zusammengehalten wird, bis zum tonnenschweren Adlerhorst reicht die Bandbreite der Nester. Auch Bauten aus Lehm und kunstvolle Geflechte aus Pflanzenfasern kommen in der Vogelwelt vor.
Inspiriert von diesen Wundern der Natur, versucht sich auch Chris Morgan als Nestbauer. Aus Naturmaterialien versucht er, ein Nest zu konstruieren, das sich mit seinen tierischen Vorbildern messen kann. Mithilfe des Bauingenieurs Corey O'Hern von der Yale University vergleicht er die Belastbarkeit seines Nachbaus mit echten Vogelnestern. Dabei wird deutlich, wie stabil die Strukturen der geflügelten Baumeister sind.
Ob Nest, Bau oder Höhle, ob am blanken Erdboden, in luftiger Höhe oder tief im Untergrund - Tiere sind sehr geschickt und erfinderisch, wenn es darum geht, sich eine Behausung einzurichten.
Chris Morgan präsentiert tierische Ingenieurskunst. Er erklärt die faszinierenden Konstruktionen und lässt sich von Forschenden in aller Welt neue Erkenntnisse zum Wohnungsbau der Tiere zeigen.
Die Reihe "Tierische Superbauten" zeigt ein breites Spektrum an Nestern, Bauten und Höhlen aus vielen Regionen der Erde. Mal steht deren Konstruktion im Mittelpunkt, dann die Auswahl des richtigen Bauplatzes, und schließlich die Vor- und Nachteile des Lebens in einer Kolonie. Die Realaufnahmen werden durch Grafiken ergänzt, die einen Einblick ins Innere der tierischen Bauwerke ermöglichen.
Ein Jahr nach der Flutkatstrophe 2002 ging es entlang der Müglitztalbahn auf Spurensuche. Rückblenden zeigen, wie zerstört die Strecke war und wie der Wiederaufbau voranschritt.
Nordkorea: geographisch ein Zwerg, geopolitisch aber ein wichtiger Stratege. Wie schafft es die Kim-Dynastie, nie aus dem Fokus der Weltöffentlichkeit zu verschwinden? Geschützt durch das eigene Atomprogramm und die Unterstützung des chinesischen Nachbarn gelingt es der nordkoreanischen Diktatur, die Drohkulisse gegenüber Südkorea, aber auch gegenüber der Supermacht USA aufrechtzuerhalten. Es scheint ein Paradox: Nordkorea ist eines der kleinsten Länder der Welt, sein Bruttoinlandsprodukt eines der niedrigsten der Welt. Das Land ist abgeschottet, die Bevölkerung bitterarm. Und trotzdem drängt Nordkorea seit 1948 auf die internationale Bühne, ist immer wieder Gesprächs- und Konfliktthema. Zentraler Bestandteil der nordkoreanischen Strategie ist das Atomprogramm. Der Beschaffung der Bombe widmet das Regime seit Jahrzehnten mehr und mehr seiner Ressourcen. 2006 zündet Nordkorea zum ersten Mal eine Atombombe und signalisiert damit der Welt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Die Kim-Dynastie hat militärische Macht und gleichzeitig starke Partner. Denn China betrachtet das Land als militärische Pufferzone und hält es in starker wirtschaftlicher Abhängigkeit. Mit diesen Sicherheiten im Hintergrund provoziert Nordkorea die Welt und schreckt dabei auch vor den Vereinigten Staaten nicht zurück. Was steckt dahinter? Wie gelingt es der Kim-Dynastie immer wieder, die Mächtigen an der Nase herumzuführen? Mithilfe führender Experten, einschließlich ehemaliger Beamter des Pjöngjang-Regimes, analysiert die ZDFinfo-Dokumentation die außenpolitischen Strategien der nordkoreanischen Regierung. Nordkorea: Ein kleines Land steht geopolitisch immer wieder im Mittelpunkt globalen Interesses. Drei Generationen bilden mittlerweile die Kim-Dynastie - eine Herrschaft der Unterdrückung und Abschottung. Was sind deren Machtstrategien nach innen ins eigene Land und nach außen gegenüber dem Rest der Welt?
Auf dem Pferderücken erkundet Gino die Region Basilikata und den größten Nationalpark Italiens, den Pollino. Im Hüttendorf San Paolo Albanese scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Dort erfährt Gino einiges über den Crusco-Paprika. Die getrockneten süßen und zarten roten Paprikaschoten wachsen nur in dieser Region. Zum Abschluss seines Abenteuers kocht Gino das Lieblingsgericht seiner Mutter: Nudeln mit Kichererbsen.
Mit Benjamin Stöwe, Maik Rogge, Jana Kozewa, Steven Merting, Julia Blankenburg
Am Montag, den 15. Dezember 2025, fand eine öffentliche Anhörung der Enquete-Kommission des Bundestags zum Thema "Beschaffung (medizinisches Material, Impfstoffe) und Versorgungssicherheit" im Rahmen der Aufarbeitung der Corona-Pandemie statt.
Räumungskommando
Für die Amurtiger Tabira und Altai brechen die letzten Tage in Leipzig an. Langsam wird es zu eng in Mutter Taigas Wohnzimmer. Sollte es auch 2009 wieder Nachwuchs geben, wird der Platz dringend gebraucht. Das neue Domizil der halbstarken Geschwister liegt in Memleben/Sachsen-Anhalt. Gar nicht so weit weg von Leipzig, und dennoch erfordert die Reise einigen Aufwand: Die Transportkisten sind morsch geworden und brauchen eine Renovierung, das Aufstellen braucht Zeit und Kraft und die Tiger brauchen viel Überwindung ... Wer wandert schon gern in die Kiste?
Untersuchungskommando
Auch die junge Giraffe Twiga wird Leipzig verlassen - sie geht nach Dänemark. Doch bevor die Reise nach Norden beginnen kann, muss der Zoo von seinem Nachwuchs eine Blutprobe nehmen sowie einen TBC-Test vorweisen. Ein schwieriges Unterfangen: Zum ersten Mal werden die Leipziger Pfleger und Tierärzte den so genannten Zwangsstand im Giraffenstall in Betrieb nehmen. Eine Boxen-Konstruktion, in der man Giraffen für den Fall einer Untersuchung stehend fixieren kann. Schon der Aufbau lässt ahnen, warum der Plan von allen Beteiligten starke Nerven erfordert. Mit Leckerlis und warmen Worten wird Twiga an die neue Box gewöhnt. Bis es am Tag X dort ziemlich eng für sie wird ...
Schießkommando
Genau 163 Tage ist es her, dass Heiko Schäfer aus einem Behälter des Terrariums über 40 Chamäleon-Eier ausgebuddelt hat. Und er hat dabei alles richtig gemacht, denn nun beginnt der Schlupf. Beobachtet nur von einer kleinen Kamera, kämpft sich ein Chamäleon-Baby aus der Enge seines Eies an Luft und Licht. Ein großer Erfolg für Leipzigs Terraristen. Kaum geschlüpft, müssen sich die kleinen Echsen auch schon selbst ernähren, mit Hilfe ihrer beweglichen Augen und der langen Schleuderzunge. Zwei sehr nützliche Werkzeuge, doch gut schießen will gelernt sein ...
Auf der Insel Malta, in den Gewässern rund um die Hauptstadt Valetta, liegt ein verlassener Ort. Die Anlage ist kunstvoll gestaltet, mit großen Höfen, prächtigen Sälen und atemberaubender Aussicht. Doch der Aufenthalt hier war für Besucher nicht freiwillig - hier saßen sie vor hunderten Jahren ihre Quarantänezeit ab, um ansteckende Krankheiten einzudämmen. Außerdem: Am Ufer der Dnepr, einem der größten Flüsse der Ukraine, steht ein gewaltiger Betonmonolith: der Stalin-Tunnel.
Kaum eine historische Figur des Waldviertels ist so tief im niederösterreichischen Gedächtnis verankert wie Johann Georg Grasel. Sein Name steht seit über zwei Jahrhunderten für die dramatische Verbindung von Realität und Legende, von Armut, Gewalt und sozialer Außenseiterrolle. Die neue Dokumentation, ein "Erlebnis Österreich" des ORF-Landesstudios Niederösterreich (Regie und Kamera: Harald Staudach), begibt sich auf die Spuren des berühmten Räuberhauptmanns und zeigt, wie eng sein Leben mit der Geschichte und den Menschen der Region verflochten war.
Auf Grundlage der erhaltenen Verhör- und Gerichtsakten erzählt der Film Grasels ungewöhnlichen Lebensweg nach: eine Kindheit in extremer Not, frühe Delinquenz, eine Räuberbande, die im Waldviertel und Weinviertel zahlreiche Überfälle verübte und schließlich die spektakuläre Festnahme im Gasthaus von Mörtersdorf.
Juristen und Historiker - darunter Wolfgang Brandstetter, Friedrich Forsthuber, Harald Seyrl, Richard Bletschacher und Anna Sigmund - ordnen das Geschehen in die Strafrechtspflege des frühen 19. Jahrhunderts ein und beleuchten jene Frage, die bis heute nachwirkt:
War Grasel ein Volksheld, der sich gegen die Obrigkeit stellte - oder ein brutaler Gewohnheitsverbrecher, der ganze Regionen in Furcht versetzte?
Die Dokumentation führt an die Originalschauplätze der Ereignisse: nach Horn, Drosendorf, Mörtersdorf und in zahlreiche Orte des Waldviertels, wo Überfälle, Fluchten und Ermittlungen dokumentiert sind. Gleichzeitig zeigt sie das soziale Umfeld, aus dem Grasel stammte - Abdeckerfamilien, die am Rand der Gesellschaft lebten und deren Lebensbedingungen Kriminalität beinahe vorzeichneten.
Produziert wurde der Film von Norbert Blecha und Katrin Blecha-Ehrbar, die die historischen Prozessakten umfassend ausgewertet und Grasels Geschichte neu und differenziert erschlossen haben.
So entsteht ein facettenreiches Porträt eines Mannes, der bis heute sowohl Mythos als auch Mahnung geblieben ist - und dessen Lebensgeschichte untrennbar mit Niederösterreich verbunden ist.