Seit Jahrhunderten greifen Menschen auf Naturheilverfahren zurück, um gesund und heil werden zu können. War die Kräuterheilkunde lange vor allem in Klostergärten beheimatet, widmet sich heute auch die moderne Medizin der Erforschung von Pflanzenstoffen. Die Dokumentation von Andrea Eder fragt nach der Bedeutung von Pflanzen, nach dem Unterschied zwischen Heil und Gesundheit. Sie begleitet ExpertInnen in höchst unterschiedlichen Anwendungsbereichen vielfältiger Kräuter und Pflanzen - vom Kochen bis hin zur Herstellung von Arzneimitteln. Eine wissenschaftlicher Einordnung gibt zudem Einblicke in die Möglichkeiten und Grenzen der Kräuterheilkunde.
Im "kreuz & quer plus": Was im Leben zählt: Martha Nussbaum - Was ist gerecht?
Kirchen als Schutzraum für Geflüchtete - ein Thema mit Zündstoff. Einige Kirchengemeinden gewähren regelmäßig Geflüchteten Asyl in ihren Gotteshäusern. So auch Pastorin Anja in Bremen.
Sie kümmert sich seit 2017 um Härtefälle. Die Betroffenen sehen das eingeschränkte Leben in Kirchenräumen als letzte Hoffnung. Ist das Kirchenasyl ein Akt der Nächstenliebe oder untergräbt es den Rechtsstaat?
Seit mehr als 40 Jahren bieten Kirchen Geflüchteten einen besonderen Schutzraum: das Kirchenasyl. Es ist ein Privileg, kein Recht. Und seine Duldung durch die Behörden wird zunehmend infrage gestellt. Denn während die Gesellschaft erbittert über eine mögliche "Migrationswende" streitet, schwindet die Toleranz des Staats. Das spürt auch die freikirchliche Pastorin Anja, die in ihrer Gemeinde Schutzsuchenden, denen eine Abschiebung droht, Kirchenasyl gewährt. Wie meistert sie den schwierigen Balanceakt zwischen Nächstenliebe und Gesetzestreue?
Das Land Bremen gilt als Hochburg des Kirchenasyls: 200 der insgesamt knapp 2400 Fälle bundesweit wurden 2024 dort registriert. Ausgerechnet in der Adventszeit kam es 2025 in der liberalen Hansestadt zum Eklat: Der Innensenator wies seine Polizei an, einen 25-jährigen Somalier aus dem Kirchenasyl zu holen und in Gewahrsam zu nehmen, um ihn nach Finnland abschieben zu können. Eine Menschenkette hinderte die Beamten jedoch daran, das Bremer Zion-Gemeindezentrum zu betreten. Die Folge der gescheiterten Abschiebung: öffentliche Kontroversen, verunsicherte Gemeinden, verschnupfte Kirchenobere und verärgerte Behörden.
Was Kirchenasyl konkret bedeutet, zeigt der Film am Beispiel von Menschen, die aktuell im Kirchenasyl leben, sowie von denen, die es in der Vergangenheit in Anspruch genommen haben und der Gemeinde bis heute eng verbunden sind. In ihrer Arbeit muss sich Pastorin Anja mit Behörden auseinandersetzen. Es stellen sich auch praktische Fragen des alltäglichen Lebens, vom Essen bis zum Sprachunterricht. Denn es bedeutet einen enormen Aufwand für eine Gemeinde, Menschen über Monate unterzubringen, zu ernähren und zu betreuen.
Der Gestütsbesitzer Erik Mechtner soll dafür verantwortlich sein, dass die beste Freundin seiner Tochter vom Pferd stürzte und seither im Koma liegt. Wollte er sie töten, um seine Affäre mit ihr zu vertuschen?
Europas Sicherheit hängt von der Stärke der NATO ab. Die Zukunft des Militärbündnisses aber ist alles andere als sicher. Die ZDF-Korrespondenten aus Washington und Brüssel werfen einen Blick in den Maschinenraum der NATO und zeigen, welche Herausforderungen von innen und außen das Militärbündnis bewältigen muss. An Rumäniens Grenze zur Ukraine begleitet ZDF-Brüssel-Korrespondent Florian Neuhann eine junge französische Panzerkommandeurin bei einer NATO-Übung. Allein das Training zeigt, wie hart das Geschäft der Abschreckung ist, wenn Equipment, wie die Panzer, aus den 1980er-Jahren stammt und viel zu oft repariert werden muss. Hinter den Kulissen der größten Cyberübung der NATO erklärt der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur die Lage im Cyberkrieg: "Wir werden permanent aus Russland angegriffen." In Texas begleitet USA-Korrespondent Elmar Theveßen junge deutsche Piloten bei der Ausbildung auf der "Sheppard Air Force Base", wo sie mit anderen NATO-Staaten für künftige Einsätze in Eurofightern, Tornados, F16- und F35-Kampfjets trainieren. Gemeinsames Training zeigt das Zusammengehörigkeitsgefühl der NATO, aber auch die Schwierigkeiten mit längst veralteten Waffensystemen. Im Kosovo begleiten die Korrespondenten die KFOR, den aktuell einzigen NATO-Einsatz auf europäischem Boden. Ein Einsatz, der zeigt, wie umstritten die Rolle der NATO ist. Im albanisch geprägten Süden des Landes begrüßen die Menschen die Truppen, im serbisch dominierten Norden werden sie gehasst. Die "Clear Space Force Station" in Alaska ist Teil des großen Frühwarnsystems der USA und der NATO, mit dem sie jede Bedrohung durch Atomwaffen frühzeitig erkennen wollen. Dort schieben amerikanische Soldaten rund um die Uhr Wache, auch, um den Verbündeten jederzeit den Rücken freizuhalten. Gleichzeitig aber wächst die Kritik in den USA an den Bündnispartnern in Europa, die aus Sicht Amerikas zu wenig zur gemeinsamen Verteidigung beitragen. Sollte Donald Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt werden, könnte er die Struktur der NATO grundlegend verändern. Er droht mit dem Ausstieg aus der Allianz, will so massive Umschichtungen erzwingen. Über Monate hinweg blicken beide Korrespondenten in den Maschinenraum der NATO. Hinter den Kulissen begleiten sie unter anderen den neuen deutschen NATO-Botschafter, Géza Andreas von Geyr, der im Sommer 2023 direkt aus Moskau nach Brüssel wechselte. Die Aussicht auf eine Rückkehr zur Normalität mit Russland schätzt er außerordentlich pessimistisch ein: "Ich wünschte, dass es irgendwo ein Licht am Ende eines Tunnels gäbe. Aber ich sehe im Moment nicht einmal mehr den Tunnel, an dessen Ende irgendwo ein Licht sein könnte." "auslandsjournal - die doku: Wächter des Westens. Kann die NATO uns noch schützen?" blickt auf das Selbstverständnis der NATO, die Rolle in aktuellen Konflikten, aber eben auch auf Alternativen. Was unternimmt die Europäische Union, was kann sie unternehmen, um die eigene Sicherheit zu garantieren? Die Korrespondenten begleiten den obersten EU-Militär, den österreichischen General Robert Brieger, unter anderem bei der allerersten Militärübung, die die EU jemals veranstaltet. Er kämpft um Ressourcen für eine neue Eingreiftruppe und hadert mit EU-Regierungen, die versprochene Mittel nicht bereitstellen: "Wir brauchen Geld und politischen Willen! Es geht um die Sicherheit Europas, seiner Bürger und der künftigen Generationen - und das kostet viel Geld", sagt Brieger. Die Dokumentation blickt auf die aktuellen Herausforderungen und die Zukunft der NATO. Beim "Allied Command Transformation" in Norfolk, Virginia, arbeiten Experten aus allen NATO-Ländern unter der Führung eines französischen und eines deutschen Generals an Konzepten für die Aufstellung des Bündnisses in den kommenden Jahrzehnten. Es geht hier auch um autonome Waffensysteme, künstliche Intelligenz, Interoperabilität der nationalen Streitkräfte und die Vernetzung der Kampffähigkeit über alle Waffengattungen hinweg. Zum 75. Geburtstag des Bündnisses muss sich die NATO neu erfinden.
Nachdem Hurrikan "Irma" über mehrere Karibik-Inseln wütet, erreicht er Florida mit voller Wucht. Er hinterlässt nichts als Chaos und Verwüstung sowie verlorene Menschenleben. Wie kam es zu diesem Monstersturm?
Auf Harnas werden drei kleine Pantherschildkröten in die Freiheit entlassen. Außerdem steht die Inventur an: Bis zu 100 Schildkröten leben hier und alle sollen gewogen, vermessen, entzeckt und gekennzeichnet werden.
Eine Kuh und ein Pferd - zwei ungleiche Freunde. Fohlen Hope und das Kälbchen Blue sollen heute spazieren gehen. Da hört die Freundschaft aber dann doch auf. Das Kälbchen weidet lieber gemütlich auf der Wiese. Ob das altbewährte Bestechungsmittel Milch dem Kalb doch noch Beine macht?
Auf Okutala funktioniert heute auch nicht alles so wie geplant. Wasserbock Oki soll ausgewildert werden, aber Haushund Dash bringt alles durcheinander.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Mit den Pflanzen im Garten geht auch gleichzeitig das Herz auf. Zuschauer erhalten hier nützliche Infos und Tipps rund um Bepflanzung, Pflege und Gestaltung ihrer Gärten oder Balkone.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Japans Gefängnisse: ein unnachgiebiges System aus Vorschriften und Verboten. Auch Deutsche sitzen dort ihre Strafe ab und müssen sich den strikten Regeln unterwerfen. Meist haben sie versucht, Drogen zu schmuggeln, und erhielten die Standardstrafe für diese Vergehen: acht Jahre. Im Männergefängnis Fuchu und im Knast für Frauen in Tochigi leben sie nun einen eng begrenzten, immer von Strafen und Isolierung bedrohten Alltag. Eintönige Arbeit, kaum Heizung, kaum Kontakte. Nur unter strengen Auflagen durfte das ZDF-Team in den beiden Gefängnissen, in denen auch Ausländer ihre Strafe absitzen, filmen. Und dennoch gibt der Film einen tiefen Einblick in den japanischen Strafvollzug, der in seinen Ursprüngen nach preußischem Vorbild gestaltet ist. Marschieren im Gleichschritt, reden nur mit Erlaubnis, nicht aus dem Fenster schauen, das sind nur einige Regeln, an die sich Gefangene zu halten haben. Tun sie es nicht, droht Einzelhaft, und das bedeutet: den ganzen Tag in nur einer Sitzposition verharren, nicht reden, nicht bewegen. Japans Strafvollzug setzt ganz und gar auf Disziplin, will durch Gehorsam und Arbeit die Straftäterinnen und Straftäter wieder zu respektablen Mitgliedern der Gesellschaft machen. Resozialisierung findet manchmal auf skurrilem Wege statt: So ist die vorherrschende Farbe im Frauengefängnis rosa, vom Zellentrakt über Handtücher und Schuhe bis hin zu den Gittern der Unterkünfte. Ein Albtraum in Pink - das und der ewige Drill führt manche Gefangenen an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Die Reportage-Reihe "Deutsche im Knast" gewährt packende Einblicke in das Leben deutscher Häftlinge im Ausland - ein intensiver Blick auf ihren Alltag hinter Gittern und die Herausforderungen fern der Heimat.
Angst davor zu telefonieren, einzukaufen oder Menschen anzusprechen. Mandy (29) leidet an einer sozialen Phobie. Gemeinsam mit Psychotherapeut Daniel Wagner stellt sie sich ihrer Angst.
Mandy wohnt zusammen mit ihrem Freund Lars in Braunschweig. Die Angst davor, unter Menschen zu sein, schränkt sie im Alltag ein und zeigt sich bei ihr auch körperlich: Schwitzige Hände, Herzrasen, ein Kloß im Hals. Oft vermeidet sie deswegen soziale Situationen.
Seit drei Jahren ist Mandy mit ihrem Freund Lars zusammen. Sie haben sich in einer Selbsthilfegruppe für Angststörungen kennengelernt. Bei Lars und in ihrem Zuhause fühlt Mandy sich sicher, ohne Angst. Das wünscht sie sich auch für ihren Alltag außerhalb der eigenen vier Wände. In mehreren Therapiesitzungen mit Psychotherapeut Daniel Wagner erlernt sie einen neuen Umgang mit der Angst.
Im Ausseerland hat jeder See hat seinen eigenen, besonderen Charakter. In den malerischen Gebirgstälern sind Brauchtum, Handwerk und Tradition bis heute fest verankert.
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Vom Loserplateau aus präsentiert sich das Seen- und Bergpanorama des "Steirischen Salzkammerguts" malerisch und lieblich: vom Altausseer See über den Grundlsee und den Toplitzsee bis zum Kammersee.
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Der Altausseer See liegt am Fuße des Loser. Spektakulär starten wir per Tandem-Paragleiter vom Loser, gleiten über die Landschaft und landen in Fischerndorf.
Hier ist die Keramikerin Lisa Zinnebner zu Hause. Wasser ist für sie ein wichtiges Element. Wenn sich aus dem Klumpen Ton eine Form ergibt, ist das für sie wie eine fast magische Meditation.
Die traditionellen Flachboote im Salzkammergut, die "Plätten", stehen auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste. Ihren Bau kann man nur von einem Lehrer lernen, denn es gibt keine Pläne. Alles wird mündlich überliefert.
Das Wasser des Altausseer Sees ist glasklar und hat Trinkwasserqualität. Andreas Mayer startet mit seinem Kajak in den Tag. Frühmorgens gleitet er über den See ans andere Ufer zu einer Quelle, wo er das Trinkwaser für den Tag holt. Andreas Mayer baut, repariert, verkauft und vermietet Instrumente im Herzen von Bad Aussee. Mandoline, Hackbrett, Zither, Cello und Kontrabass entstehen unter den kundigen Händen des Instrumentenbauers.
In der Werkstatt von Christian Raich entstehen Unikate von sehr langer Lebensdauer, die oft über Generationen hinweg erfreuen - Lederhosen. Sie sind nicht nur Kleidungsstücke. Machart, Art des Leders und Ziernähte verraten Eingeweihten alles über den Träger und seinen Wohnort.
Das Ausseerland ist traditionsreich und auch für Dirndln bekannt. Wir lernen das seltene Handwerk des Seidendruckers kennen. Peter Wach ist in einem typischen Holzhaus in Bad Aussee aufgewachsen. Schon als Kind ist er unter den Drucktischen durchgelaufen. Jetzt steht er selbst davor und zaubert nach dem Farbauftrag mit Hilfe von Druckplatten und Modeln aufwändige Muster auf Seidentücher.
Im Frühling sind die Wiesen und Hänge im Ausseerland von duftenden, weiß blühenden Narzissen bedeckt. Viele Freiwillige helfen beim Pflücken der Narzissen für das beliebte Narzissenfest. Erst in der Nacht vor dem Fest werden die Figuren gesteckt. Für eine Figur werden bis zu 30.000 Narzissen benötigt.
"Löwenmaul und Irisschwert" lautet einer der Buchtitel von Schriftstellerin Barbara Frischmuth, die sich mit der Parallelwelt der Blumen literarisch beschäftigt. Wir besuchen die Ausseerin in ihrem Garten.
Der Grundlsee ist der größte See der Steiermark und wird auch "Steirisches Meer" genannt. Zum Rudern eignet er sich gut, denn es gibt hier wenig oder gar keinen Wind.
Wir gehen dem Mythos Toplitzsee auf den Grund. In der Fischerhütte gibt es nicht nur die besten Forellen, vom Gastwirt der Fischerhütte Albrecht Syen, höchst persönlich zubereitet, sondern auch so manche Geschichte des Zeitzeugen rund um den See und seine Schätze.
Zu guter Letzt improvisiert der Musiker Sebastian Rastl auf seinem Kontrabass in der mythischen Landschaft des Toplitzsee.
Eine Dokumentation von Rosa Maria Plattner
Diese Terra Mater-Doku präsentiert das Leben einer besonderen Leopardin. Die Kamera folgte ihr zwei Jahre lang und hielt dramatische wie berührende Momente fest.
Daniel Koch soll seinen Nachbarn niedergeschlagen haben, weil er seiner Frau heimlich Geld zugesteckt hat. Hatte der arbeitslose Angeklagte Angst, seine Frau zu verlieren, weil er ihr selbst nichts mehr bieten kann?
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Haustiere, vor allem Hunde und Katzen, erfreuen sich größter Beliebtheit - kein Wunder, sind die süßen Fellnasen doch bekanntlich die besten Freunde des Menschen. Wenn es um das Wohlbefinden ihrer Lieblinge geht, nehmen Haustierbesitzer deshalb einiges auf sich: Für den Vierbeiner gibt es Friseurtermine, sündhaft teures Spezialfutter und natürlich Beschäftigung rund um die Uhr.
Die Kunst des Schnapsbrennens ist eine jahrhundertalte Tradition in Deutschland, doch kämpfen Obstler und Kornbrände oft mit einem schlechten Ruf. Die Suche nach einzigartigen Aromen und Geschmacksnoten ist eine spannende und lehrreiche Reise. Einige Brennmeister haben es zu Weltruhm gebracht, während andere mit Mühe und Erfindergeist die drohende Pleite abgewendet haben. Diese Reportage beleuchtet, wie die junge Generation von Brennmeistern mit den alten Fusel-Vorurteilen aufräumt.
Gartenfreunde aus Berlin und Brandenburg aufgepasst! Neben der Vorstellung gleichgesinnter Hobby-Gärtner erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
Ob Wanderwege entlang felsiger Klippen, historische Orte oder azurblaues Meer - Sardinien hat seinen Besuchern viel zu bieten. Nicht zuletzt die sardische Kultur mit ihren uralten Traditionen.
Je nach Region und Ort variieren in Sardinien die religiösen Bräuche, Musik, kulinarischen Spezialitäten und sogar die Sprache der Menschen stark - bis heute geprägt von einer meist einfachen und typisch mediterranen Lebensweise zwischen Meer und Bergen.
Nahe der Ostküste Sardiniens liegt eine der "blauen Zonen" der Erde: Dort werden ungewöhnlich viele Menschen sehr alt, nicht selten über hundert Jahre. Das Geheimnis der alten Sarden liegt in einer Kombination aus einfacher Lebensweise mit viel Bewegung an der frischen Luft und der mediterranen Ernährung mit Hülsenfrüchten, Gemüse, Kräutern, Fisch und dem typisch sardischen Pecorino, also Hartkäse aus Schafsmilch.
In Tucson werden die Detectives Jennifer Whitfield und Mike Carroll gerufen, um den Raubmord an dem 27-jährigen Taxifahrer und werdenden Vater Timothy Royce zu untersuchen. Der Fall scheint ein brutales und zufälliges Verbrechen zu sein, bei dem es keine Spuren gibt. Doch der Fall nimmt eine Wendung, als die Detectives einen überraschenden Hinweis auf den Aufenthaltsort der Verdächtigen erhalten.
Am 15. Juni 1991 ereignet sich auf den Philippinen einer der verheerendsten Vulkanausbrüche der Geschichte. Von den Wissenschaftlern als schlafender Vulkan eingeschätzt, explodiert der Mount Pinatubo mit extremer Wucht. Hunderte Menschen kommen ums Leben, tausende verlieren ihre Lebensgrundlage.
In dieser Folge stellt Jojo sich seiner größten Angst. Schließlich ist er sich sicher, dass Patricia mit ihrem Rätsel nur das Tier meinen kann, vor dem er sich am meisten fürchtet. Ob er damit recht hat und das Tier alle gesuchten Eigenschaften besitzt?
Hinter Gittern in Paraguay: Enge, schlechtes Essen, ein undurchsichtiges Justizsystem. Auch deutsche Staatsbürger kämpfen mit den Verhältnissen und der allgegenwärtigen Korruption. Yves S. und Remy N. kämpfen täglich für die Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Während Yves immer knapp bei Kasse ist und sich nur eine Zelle mit vier Mann "leisten" kann, hat Remy das System im Griff. Als Boss einer Zellengang betreibt er lukrative Geschäfte. Yves S. sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft, man wirft ihm vor, an der Ermordung eines Deutschen beteiligt gewesen zu sein. Er streitet alles ab und verzweifelt an dem Justizsystem, das ihn seit mittlerweile drei Jahren in Untersuchungshaft hält. Mithilfe eines illegalen Handys studiert er online Jura, um sich für seinen Prozess zu wappnen. Remy hingegen fühlt sich in seinem Knast wohl, er hat dank seiner Einkünfte ein Leben fast wie in Freiheit: jederzeit Besuch von Frau und kleinem Sohn, Internet, gutes Essen, alle Bediensteten des Gefängnisses respektieren ihn als Anführer seines Zellentraktes. "Nur verreisen kann ich nicht, aber das mache ich nach meiner Entlassung", sagt er. Paraguays Gefängnisse machen immer wieder Schlagzeilen: Rivalisierende Gangs tragen ihre Kriege aus, es kommt zu Übergriffen und sogar Geiselnahmen des Gefängnispersonals. Resozialisierungsmaßnahmen finden oft nur durch kirchliche Träger statt. Ehemalige Häftlinge kümmern sich vor allem um die Ärmsten der Armen, die sich kein eigenes Essen leisten können und die wegen der grassierenden Drogenprobleme medizinische Versorgung brauchen, aber sich nichts leisten können. Die Reportage-Reihe "Deutsche im Knast" gewährt packende Einblicke in das Leben deutscher Häftlinge im Ausland - ein intensiver Blick auf ihren Alltag hinter Gittern und die Herausforderungen fern der Heimat.
Stell Dir vor, jemand filmt Dich heimlich in der Sauna. Nackt. Und wenig später landet das Video auf Social Media. Möglich macht das eine neue Technologie, die auf den ersten Blick harmlos wirkt: Smart Glasses. Unauffällig und kaum von normalen Brillen zu unterscheiden. Auch sogenannte Pick-Up Artists nutzen sie, um ihre oft manipulativen Anmach-Versuche zu filmen. Die Aufnahmen landen auf TikTok, Instagram und Co., die Betroffenen werden ohne ihr Wissen kommentiert und gedemütigt.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Diesmal versucht Jojo es mit einer anderen Strategie. Da Patricas Tierrätsel mal wieder sehr knifflig ist, verkleidet er sich als Meisterdetektiv Jojo Halms und macht sich so auf die Suche nach dem Tier, das sich lautlos bewegt, Schleier trägt und furchterregend schreit.
Der Film folgt dem Tagliamento, Europas letztem ungezähmten Fluss, auf seinen 172 Kilometern Länge von den Bergen Venetiens durch Karnien bis zur Mündung in die Adria. Zu seinem Reich gehören ursprüngliche Landschaften, malerische Orte und eine einzigartige Flora und Fauna.
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Im Gegensatz zu anderen Alpenflüssen wurden am Tagliamento bisher fast keine Regulierungsmaßnahmen durchgeführt. Er kann sich frei durch sein bis zu zwei Kilometer breites Bett wälzen. Die zahlreichen Nebenarme, Flachwasserzonen und Totholz-Ansammlungen bieten einen idealen Lebensraum für eine faszinierende Pflanzen- und Tierwelt.
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Er verzaubert mit seinem Farbspiel zwischen Türkis, Azurblau und Smaragdgrün. Im Frühling - zur Zeit der Schneeschmelze - oder bei Starkregen wird der "König der Alpenflüsse" zum reißenden Strom und schiebt tonnenweise Sand und Schotter talwärts. Sediment-Ablagerungen lassen neue Inseln entstehen, auf denen sich vielerlei Pflanzenarten ansiedeln. Zahlreiche Insekten und Vögel kommen hinzu, die an verbauten Flüssen kaum noch Lebensräume finden können.
Die beiden Filmemacher Björn Kölz und Gernot Stadler begleiten den österreichischen Flussforscher Klement Tockner durch Auwälder weit in das breite Flussbett des Tagliamento, wo er die Wasserqualität und die Fließgeschwindigkeit regelmäßig prüft. Sein italienischer Forscherkollege Walter Bertoldi dokumentiert den Fluss seit Jahren fotografisch und erstellt Zeitraffermodelle aus hunderten Einzelbildern über die Veränderungen des Flussbetts bei Hoch- und Niedrigwasser. In weniger als einem Tag kann der Fluss von etwa 30 Metern auf mehr als einen Kilometer Breite anschwellen; die Wassermenge steigt bei Hochwasser um das Zehnfache.
Dem "König der Alpenflüsse" zu folgen ist eine Reise der Kontraste. Er entspringt am "Passo della Mauria", durchfließt Karnien, nimmt die Fella aus dem Kanaltal auf und strömt bei Gemona aus den Bergen in die Ebenen des Friaul. Weiter flussabwärts hat der Winzer Emilio Bulfon auf den Hügeln und Terrassen entlang des Flusses beste Voraussetzungen für die Kultivierung alter, autochtoner Rebsorten gefunden.
Auf den letzten Kilometern des Unterlaufes des Tagliamento haben Wind und Gezeiten zwischen Festland und Meer unzählige Sandbänke und kleine Inseln geformt. Auf den winzigen Lagunen-Inseln stechen schilfgedeckte Hütten hervor: die sogenannten Casoni, in denen einst die Fischer übernachteten, um sich in der Dunkelheit oder im Nebel nicht zu verirren.
An der Mündung des Tagliamento in die Adria in der Lagune von Lignano endet die filmische Reise.
Eine Dokumentation von Björn Kölz und Gernot Stadler
Auf den Spuren des Welterbes im Süden Europas besucht Christopher Clark legendäre Schauplätze der Geschichte sowie unberechenbare Vulkane und erfährt, warum die Pizza zum Kulturerbe zählt.
Die Reiseroute führt von Neapel aus zu einer Goldmine des Römischen Reiches im spanischen Kastilien, weiter zum Erbe der Mauren in Córdoba, zu den Flamencotänzerinnen Andalusiens und schließlich zu den Meisterwerken des Architekten Antoni Gaudí in Barcelona.
Ausgangspunkt der Reise ist Neapel, ein Schmelztiegel vieler Kulturen, die einst in Europa und am Mittelmeer entstanden. Nach den Römern kamen die Byzantiner, die Normannen, die Staufer, die Araber und später die Bourbonen, die Habsburger und Napoleon. Ein Mosaik aus Spuren einer bewegten Vergangenheit, zu der auch ein Erbe der besonderen Art gehört: die Pizza Margherita, die dort geboren wurde und seit einigen Jahren einen Platz auf der Liste des "Immateriellen Welterbes" einnimmt.
Nicht weit von Neapel entfernt liegt das antike Pompeji, eine der berühmtesten archäologischen Stätten der Welt und seit 1997 auf der Liste des UNESCO-Welterbes vertreten. Der katastrophale Ausbruch des Vesuv 79 nach Christus begrub die reiche Stadt und viele Bewohner unter einer meterdicken Ascheschicht. Die Tragödie löschte das Leben in Straßen und Häusern innerhalb eines Augenblickes aus. Die Archäologen können heute diesen Moment im Detail rekonstruieren, wie sich Christopher Clark vor Ort erläutern lässt.
Weiter geht die Reise in den Nordwesten Spaniens, nach Kastilien-León, zu den ehemaligen Goldminen von Las Médulas. Ein außergewöhnliches Kulturerbe. Denn die Römer, die das Edelmetall abbauten, leiteten über Aquädukte riesige Mengen Wasser in künstliche Stollen, die sie in die Berge getrieben hatten, und brachten sie dadurch zum Einsturz. Der schieren Dimension des antiken Bergbaus, der die gesamte Landschaft veränderte, verdankt die antike Mine heute ihren Platz auf der UNESCO-Liste.
Rund 500 Kilometer weiter südlich besucht Christopher Clark das legendäre Córdoba, in dessen Gebäuden bis heute die jahrhundertelange muslimische Herrschaft über Andalusien sichtbar ist. Nach der Eroberung im Jahr 711 schufen die Mauren das Reich Al-Andalus, in dem es während seiner 800-jährigen Geschichte nicht nur Konflikte gab, sondern auch kreatives Miteinander von Christen, Juden und Muslimen. Die Kulturen mischten sich, lernten voneinander, auch musikalisch. Der Flamenco zeugt bis heute davon und gehört inzwischen zum "immateriellen Weltkulturerbe".
Zum Schluss besucht Christopher Clark Barcelona. Die Hauptstadt Kataloniens ist durch einen der außergewöhnlichsten Architekten geprägt: Antoni Gaudí. Seine Häuser, die nicht gebaut, sondern gewachsen zu sein scheinen, machten ihn schon Lebzeiten zu einer Weltberühmtheit. Legendär ist seine 1882 begonnene, riesige Basilika "Sagrada Familia". Bis heute ist sie nicht vollendet, aber doch weit fortgeschritten, sodass sie längst zum Wahrzeichen Barcelonas geworden ist. Ein einmaliges Gesamtkunstwerk und eindrucksvolles Kulturerbe der Menschheit.
Das Rotbunte Hausschwein Stine ist Mutter geworden. Elf Ferkel auf einen Streich, das überrascht selbst Tierpfleger Mario Barabasz. Auch wenn Stine eine geübte Mutter ist, in den nächsten Tagen und Wochen braucht sie Ruhe und nährstoffreiches Futter, um ihre elf Zöglinge groß zu bekommen. So bleiben die Tiere erst einmal im Stall.
Fressen ist auch für die Orang-Utans im Menschenaffenhaus wichtig. Solange genügend Gemüse im Gehege herumliegt, sind sie quasi ständig am Futtern. Zweimal in der Woche gibt es sogar Jogurt mit Honig, serviert im "Stocherbecher". Eine Herausforderung, die den Menschenaffen viel Spaß bereitet.
Die Rostkatzen sollen heute in ihr frisch renoviertes Gehege umziehen. Ein Jahr lang haben die Raubkatzen in einem Ausweichquartier gewohnt und hier sogar ihren Nachwuchs bekommen. Die Tierpfleger sind gespannt, wie das neue Gehege von der Rostkatzenmutter und ihren Töchtern angenommen wird.
Lina, die Tochter von Elvis und Katrin, wurde erfreulicherweise an der integrierten Ganztags-Gesamtschule angenommen. Beate wiederum hat seit der Diagnose Grauer Star Angst, ihr Augenlicht zu verlieren, und Pascal hat einen neuen Minijob.