Sie erklingen an ganz besonderen Orten: in Kirchen und manchmal auch in Synagogen. Orgeln scheinen mit ihren mächtigen Klängen Himmel und Erde fast miteinander zu verbinden. Sie zu bauen, ist seit Jahrhunderten eine Kunst. In keiner Region Frankreichs gibt es mehr Orgeln als im Elsass: Von fast 8.000 im ganzen Land finden sich allein im Elsass 1.250 Stück.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Am wichtigsten: Die Suche nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Gustavsburg / "La petite blanche"
+ Linz am Rhein / "LivAmour"
+ Hagen / "Kurvenschön"
Coupon-Fan Katherine aus New Hampshire ist süchtig nach Papierprodukten und hat sich bereits einen Vorrat von 440 Rollen Papierhandtüchern zugelegt. Da ihr Mann wenig Verständnis für diese Sammelleidenschaft aufbringt, hat sie ihm eine sechsmonatige Gutscheinpause versprochen. Doch vorher will Katherine zu einem letzten großen Beutezug aufbrechen. Joel aus Kalifornien ist mit ihren 16 Jahren die jüngste gutscheinverrückte Shopperin von "Couponing Extrem". Bevor das neue Schuljahr startet, hat der Teeny einen besonders einträglichen Schnäppchen-Trip im Visier.
Cäsars Ermordung läutete eine Zeitenwende ein: Sie besiegelte das Ende der römischen Republik. "Terra X" hält die Zeit an und ermittelt, warum der mächtigste Mann Roms sterben musste. Sein Tod gilt als eines der berühmtesten Attentate der Geschichte. Zu den Verschwörern zählen Cäsars Vertraute. Wie konnte das geschehen, wie wurde der Tyrannenmord gerechtfertigt? Präsentiert wird die Sendung von "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann. Auf einem Wagen stehend zieht Cäsar in Rom ein. Es ist das Jahr 45 vor Christus, und Cäsar ist auf seinem politischen Höhepunkt angekommen. Aus den Bürgerkriegen ist er als Konsul, oberster Priester, Sittenrichter und Oberbefehlshaber über das Heer hervorgegangen. Der Senat ernennt ihn zum "dictator perpetuus" - zum Diktator auf Lebenszeit. Doch den Fürsprechern der alten Ordnung, der "res publica", dem republikanischen Rom, ist der machthungrige Diktator ein Dorn im Auge. Nie wieder soll in Rom ein König regieren. Die Senatoren sehen durch die Alleinherrschaft Cäsars ihre Macht schwinden. Denn die römische Republik ist keine Demokratie, sondern ein System, in dem die Aristokraten regieren. Und so planen sie ein Mordkomplott: Unter der Führung von Gaius Cassius Longinus und mit der Unterstützung von Marcus Iunius Brutus - der ein Vertrauter Cäsars ist - treffen rund 60 Verschwörer die Entscheidung, den Tyrannen während einer Senatsversammlung zu ermorden. Warum verraten ihn ausgerechnet seine engsten Vertrauten? Cäsar gilt als eitel und überheblich, nicht aber als dumm. Hat Cäsar von der Verschwörung gewusst? Am Vorabend der "Iden des März", des 15. März 44 vor Christus, warnt ihn der Seher Spurinna vor einem Anschlag mit den Worten: "Hüte dich vor den Iden des März." In der Nacht plagen seine Frau Calpurnia Albträume, sie sieht ihren Mann erdolcht. Und noch am Morgen, auf dem Weg zur Senatssitzung, ignoriert er eine schriftliche Warnung, die ihm ein Mann zusteckt. Im Saal angekommen, zücken die Verschwörer ihre Dolche und töten den Herrscher mit 23 Stichen. Warum ignorierte Cäsar die Warnungen? Wieso verzichtete er bewusst auf seine Leibwächter? "Ein Moment in der Geschichte" hält mit VFX-Technologie die entscheidenden Momente an und versucht, den historischen Mordfall zu lösen. Erzählt wird mithilfe von Dokumenten, Experteninterviews und szenischen Rekonstruktionen. Präsentiert wird die Sendung von "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann: Er bewegt sich durch die eingefrorenen Szenen, begegnet den Akteuren und erklärt die Geschichte so genau wie nie zuvor.
Monumental und uneinnehmbar: Die Festung Modlin in Polen wird im Ersten Weltkrieg zum Schauplatz eines waghalsigen Propagandacoups, als zwei amerikanische Filmemacher mitten ins Kriegsgeschehen geraten. Ihr Film über die Situation an der Ostfront hat das Potenzial, die Haltung der US-Bürger zum Krieg in Europa zu beeinflussen. Außerdem: Ein Gefängnis in New Jersey als Zündfunke sozialer Revolte. Und eine Diamantenstadt in Namibias Wüste, die kometenhaft aufstieg und dann im Sand versank.
Wunder der Natur - Auf den Spuren der Erdgeschichte
Die Halong-Bucht
D 2022
45'
Vietnams Halong-Bucht ist berühmt für ihre spektakulären Felsen und Höhlensysteme. 1994 wird sie zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Doch wie ist diese exotische Inselwelt entstanden? Auf einer Fläche von 1500 Quadratkilometern erstrecken sich knapp 2000 Inseln und Felsentürme aus Kalkstein - fast alle von dichtem Regenwald bewachsen. Hier suchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Hinweisen zur Entstehung dieses einmaligen Naturwunders. Ihre Erkenntnis: Die treibende Kraft hinter der Entstehung der charakteristischen Felsenlandschaft ist die sogenannte Verkarstung.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
In der Varusschlacht gelingt es germanischen Stämmen, die römischen Legionen vernichtend zu schlagen. Es ist ein Wendepunkt in der Geschichte. Die Römer ziehen sich in der Folge zurück. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen einschneidenden Moment der Geschichte genauer zu betrachten. Wie konnte es zu der Niederlage kommen, und wer waren die Protagonisten dieser Schlacht? Präsentiert wird die Sendung von "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann. Im Jahr 7 nach Christus übernimmt Publius Quinctilius Varus als Statthalter Roms den Oberbefehl am Rhein. Er soll die Provinz Gallien vor den "Barbaren" schützen und die germanischen Siedlungsgebiete rechts des Rheines zu einer römischen Provinz ausbauen. Mit einer List locken die Germanen unter Arminius die Truppen der Römer in einen Hinterhalt und schlagen sie vernichtend. Die Schlacht wird in der deutschen Geschichte später mythisch verklärt. "Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück!", soll der römische Kaiser Augustus gerufen haben, als er erfährt, dass mehr als 15.000 römische Soldaten von den Germanen niedergemetzelt wurden. Die Römer waren schockiert - sie hatten mit keinem ernsthaften Widerstand mehr in Germanien gerechnet. Bis heute gilt die Varusschlacht - auch bekannt als Hermannsschlacht oder Schlacht im Teutoburger Wald - als wichtige kriegerische Auseinandersetzung der Antike. Protagonisten des Films sind zum einen der römische Feldherr Publius Quinctilius Varus und sein Gegenspieler, der Cherusker Arminius. Hat Varus entscheidende Fehler gemacht, und warum wurde Arminius zum Verräter? Beleuchtet werden aber auch andere Menschen, die namentlich nicht bekannt sind, aber entscheidend waren. Lucius steht beispielhaft für die Soldaten der Varus-Armee. Wie erlebt er die Kämpfe in Germanien, fern seiner Heimat? Randolf steht für einen jungen Kämpfer aus dem Stamm der Cherusker, deren Lebensweise beleuchtet wird. Aus den römischen Schriftquellen geht hervor, dass bei den Germanen Priesterinnen eine Rolle gespielt haben - sie erhalten als Urda eine Rolle in der Dokumentation. Experten wie der Historiker Matthias Wemhoff und die Archäologin Bettina Tremmel helfen bei der Spurensuche, um die Rätsel der Schlacht zu lösen. Bei der Frage, wo die Varusschlacht genau stattgefunden hat, haben Forschende in Kalkriese überraschende Entdeckungen gemacht. Vielleicht beweisen "metallurgische Fingerabdrücke" in naher Zukunft, ob die Schlacht dort stattgefunden hat. "Ein Moment in der Geschichte" friert prägende Geschichtsmomente und große Szenen mit VFX-Technologie im entscheidenden Augenblick ein. "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann bewegt sich durch die Szenerie, begegnet den Akteuren und erklärt die Geschichte so genau wie nie zuvor.
Die Bell 429 ist ein vielseitiger Hubschrauber, seit 2008 in Kanada gebaut und weltweit im Einsatz. Mit zwei 635-PS-Triebwerken kann sie in verschiedenen Ausführungen genutzt werden - von Rettungs- und Polizeieinsätzen bis hin zum VIP-Transport in Luxus-Ausstattung. Das Hauptwerk von Bell befindet sich in Mirabel, Kanada, wo alle zivilen Modelle gefertigt werden. WELT TV erhält als erster europäischer Sender Einblick in die Produktion der Bell 429.
Auf Tauchgang mit Tintenfischen und inmitten einer Gruppe von Schopfmakaken: auf der indonesischen Insel Sulawesi erlebt Fotograf und Filmemacher Reinhard Mink spektakuläre und berührende Momente mit seltenen Tieren. Die sogenannte "Wallacea Region" in der auch Sulawesi liegt, gilt als ein Hotspot für biologische Vielfalt. Viele der Tierarten sind endemisch, das heißt sie kommen nur hier vor. Wie zum Beispiel der Koboldmaki. Es hat Tage gedauert, bis Reinhard Mink den kleinen nachtaktiven Primaten endlich vor die Kamera bekommen hat. Der Fleischfresser kann bis zu 5 Meter weit springen und hat im Vergleich zu seinem Körper die größten Augen aller Säugetiere. In seinem Videotagebuch nimmt uns Reinhard Mink nicht nur in die Regenwälder der Insel mit, sondern auch auf Tauchgänge in den Pazifik. Hier sucht er nach dem Mimik-Oktopus, der mit seinem Aussehen giftige Tiere nachahmen kann. Über diesen Oktopus hat er seinen ersten Fachartikel geschrieben. Es war der Beginn seiner Arbeit als Tier- und Naturfotograf. Ein eigenes Foto von diesem Tintenfisch wäre das Highlight seiner Berufskarriere. Reinhard Mink zeigt nicht nur die schönen und beeindruckenden Seiten der indonesischen Insel, sondern auch die Umweltschäden und warnt vor einer unwiederbringlichen Zerstörung durch den Menschen: "Diese Region muss ein Lehrstück für die Menschheit sein und bleiben. Sie zeigt wie das Leben und die Natur, von der wir nur ein Teil und nicht der Supervisor sind, funktionieren. Und vor allem, dass wir noch lange nicht alles wissen, kennen und verstehen.
Reinhard Mink aus Ober-Ramstadt in Südhessen bereist als Fotograf und Filmemacher die ganze Welt. Sein Interesse gilt dabei den Tieren und der Natur. 2025 ist er drei Wochen auf Expedition auf der indonesischen Insel Sulawesi in Süd-Ost-Asien.
Das Connemara-Pony ist in Irland seit Generationen Kult. Voller Leidenschaft werden rund um diese robuste Pony-Rasse eigene Shows und Reitwettbewerbe abgehalten. Hier treten die edelsten Tiere gegeneinander an - Highlight der Shows ist die in Clifden, der Hauptstadt von Connemara. In diesem Jahr feiert der austragende Verband sein hundertjähriges Jubiläum.
Wunder der Natur - Auf den Spuren der Erdgeschichte
Islands Vulkane
D 2022
45'
Island: eine Insel, entstanden aus Feuer und Eis. Forschende erkunden die Welt der Vulkane und Geysire und lassen vergangene Welten auferstehen. 33 aktive Vulkane liefern ein enormes Potenzial für die Forschung. Doch was macht die Insel so einzigartig?
Yared Dibaba ist auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen und vielfältigen Traditionen in Norddeutschland. Diesmal besucht er Bergenhusen im Kreis Schleswig-Flensburg, ein Ort wie aus dem Bilderbuch, der als nördlichstes Storchenparadies gilt. Nicht nur die Störche, auch die Menschen lieben ihr 700-Seelen-Dorf. Ehrenamtliche engagieren sich beim NABU, Dorforiginale wie Schmiedemeister Helmut bewahren Traditionen und die Gastwirte sorgen für ein lebendiges Mitwinander.
Der "Terra X"-Dreiteiler "Ein Tag in ..." ist eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Zeitreise in den Alltag vergangener Epochen. Das Leben von Kaisern und Königen ist umfassend erforscht und dokumentiert. Der Alltag von ganz normalen Menschen hingegen ist weit weniger bekannt. Er steckt voller Überraschungen und eröffnet einen neuen, verblüffenden Blick auf unsere Geschichte. Die "Terra X"-Reihe "Ein Tag in ..." beantwortet die Frage, die sich Menschen heute stellen, wenn sie an Geschichte denken: Wie wäre es gewesen, in Berlin zur Kaiserzeit zu leben, im Frankfurt des Mittelalters - oder im alten Rom? Davon berichtet die erste Folge. Der Film erzählt einen Tag im Leben des römischen Feuerwehrmanns Quintus Pompeius Naso im Jahr 80 nach Christus - vom Morgenappell bis zum nächtlichen Brandeinsatz. Quintus' Geschichte ist erfunden, und dennoch ist sie wahr, recherchiert und verdichtet aus historischen Biografien und neuesten Erkenntnissen der Forschung. Mithilfe von Wissenschaftlern rekonstruiert die Dokumentation das Alltagsleben im alten Rom, die Figur von Quintus macht es erlebbar. Im Jahr 80 nach Christus erstrahlt Rom im Glanz neuer Monumentalbauten. Das Kolosseum wird von Kaiser Titus in 100-tägigen Spielen eröffnet. Der Alltag in der Hauptstadt aber ist für die meisten Römer wenig glanzvoll. Mehr als eine Million Menschen drängeln sich auf geschätzten 13 Quadratkilometern Fläche. Damit geht es damals 29-mal enger zu als im heutigen Köln. Dicht an dicht stehen die antiken Mietskasernen, die Insulae. Verheerende Brände sind an der Tagesordnung. Seit den Tagen des Kaisers Augustus gibt es zwar eine militärisch straff organisierte Feuerwehr, und ausgerechnet der als Brandstifter berüchtigte Kaiser Nero hat eine ganze Reihe von Brandschutzvorschriften erlassen. Dennoch brennt es in der Stadt rund 100-mal am Tag. Die Mitglieder der Feuerwehr haben einen Knochenjob. Kein Wunder, dass die meisten der 3500 "Vigiles" so wie Quintus Freigelassene sind - ehemalige Sklaven, die nach ihrer Dienstzeit sämtliche Bürgerrechte und damit bessere Karriereaussichten erhalten können. Sie müssen nicht nur Brände löschen, sondern sie auf ihren Inspektionsrundgängen in den Hochhausschluchten auch möglichst verhindern. Auf dem Weg durch Rom erlebt Quintus die Tücken des Alltags. Abgesehen von der Zahnpflege mit Salbei und Bimsstein findet aus Platzmangel alles auf der Straße statt: Die Rasur, das Frühstück mit verdünntem Wein, sogar der Gang zur Latrine ist öffentlich und nicht einmal nach Geschlechtern getrennt. Als Toilettenpapier dienen in Essigwasser getauchte Schwämme, die man sich kurzerhand teilt. Mithilfe von Funden aus antiken Abwasserkanälen rekonstruiert der Film das Leben auf der Straße, das durch Quintus' Augen erlebbar wird, darunter der ewige Aufruhr bei der Verteilung des staatlich subventionierten Brots an die armen "Proles", die Proletarier Roms. Auch die Lebensbedingungen in den häufig illegal gebauten Hochhaussiedlungen können Wissenschaftler heute sehr genau nachvollziehen: Sie waren teuer, eng und wegen offener Feuer und leicht brennbarer Baumaterialien buchstäblich brandgefährlich. Als Quintus in einer Insula massiven Baupfusch aufdeckt, gerät er in das gefährliche Intrigenspiel römischer Immobilienspekulanten, die ihre Rivalität vor Gericht austragen. Und mit Quintus erlebt der Zuschauer einen Nachmittag im Kolosseum, dessen Hauptattraktionen nicht nur Gladiatorenkämpfe, sondern auch die kaiserlichen Lotterien sind. Er nimmt am abendlichen Vereinsleben teil, bis schließlich ein handfester Feuerwehreinsatz mit darüber entscheidet, ob Quintus' heiß ersehnter Wunsch erfüllt wird - nämlich zu einem vollwertigen Bürger Roms aufzusteigen.
Der Bodensee ist eine der größten Wasserflächen Mitteleuropas und er gehört - einmalig in Europa - drei Staaten. 60.000 Boote, zwei Drittel davon Motorboote, sind hier zugelassen. Tausende Touristen und Einheimische nützen den Bodensee im Sommer für Urlaub und Freizeit. Doch der Bodensee ist anderseits ein wichtiger Trinkwasserspeicher insbesondere für Süddeutschland. Daher hat der Schutz des Wassers bereits seit 1959 oberste Priorität. Die Erträge der Fischer sind empfindlich eingebrochen. Sie steigen auf die Barrikaden und fordern, dass der Phosphorgehalt im Bodensee geringfügig erhöht wird, um Algenwachstum anzukurbeln und die Futtersituation für die Fische zu verbessern. Doch die Gewässerschützer in allen drei Staaten sind strikt dagegen, zumal die Klimaerwärmung dem Bodensee künftig zusetzen wird. R: Marion Flatz-Mäser
Marcus Thiel und sein Team reparieren, verkaufen und sammeln im niedersächsischen Neerstedt altgediente Baumaschinen. In dieser Folge wird dort ein Bobcat 843 angeliefert. Aber der Kompaktlader springt nicht an. Bei Sascha Hoffmann und seinem Mitarbeiter Yussuf steht nach Umbauarbeiten an einem Magirus-Deutz eine Probefahrt auf der Agenda. Und Mario Tänzer hat vor Jahren eine Abhörkuppel vom nahe gelegenen Brocken ergattert. Jetzt will der Museumsbetreiber in dem Original aus der Zeit des Kalten Krieges einen Radarkoffer des polnischen Militärs installieren.
WELT TV ist der erste TV-Sender weltweit, der die Produktion des Kettenfahrzeugs Lynx von Anfang an begleiten darf. Gedreht wurde in Unterlüss, wo die Prototypen entstanden, und im neuen Werk in Ungarn, das seit 2023 die Serienfertigung übernimmt. Der Lynx beeindruckt mit einer Länge von 8,49 Metern, einem Gewicht von 45 Tonnen. Ausgestattet mit dem Lance-Turm und modernster High-Tech-Technologie, erkennt er feindliche Angriffe und reagiert mit automatischer Zielverfolgung.
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder.
Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz - in dieser Folge das Tessin. Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal in der südlichsten Ecke des Tessins: Kaum ein anderer Kanton steckt so voller Kontraste.
Lissabon, die pulsierende Stadt an der Tejomündung bietet eine abwechslungsreiche Geschichte und vor allem angenehmes Wetter. Dort, wo vor hunderten Jahren Entdecker aufbrachen, die Welt zu erkunden, pulsiert das Leben. Moderne trifft auf Tradition. Sasa Schwarzjirg geht der Geschichte der Fliesen-Fassaden auf den Häusern nach und ergründet, warum Lissabon das Mekka für Graffiti Künstler ist. Kunst und Kulinarik dürfen auch nicht zu kurz kommen. So besucht Sasa einen Fado-Abend und eine Bäckerei der für Lissabon so typischen Pastel de Nata.
Wunder der Natur - Auf den Spuren der Erdgeschichte
Der Grand Canyon
D 2022
45'
Der Grand Canyon ist geologisches Monument, UNESCO-Weltnaturerbe und Archiv der Erdgeschichte. Fast 450 Kilometer lang, bis zu 15 Kilometer breit und mehr als 1,5 Kilometer tief. Mit diesen Maßen könnte die gigantische Schlucht das gesamte Wasser des Mittelmeers fassen. Dabei ist der Grand Canyon geologisch gesehen außerordentlich jung. Seit mehr als einem Jahrhundert untersuchen Geologinnen und Geologen die Gesteinsformation und diskutieren ihre Entstehung. Die wohl wichtigste Rolle spielt dabei der Colorado River. Seit sechs Millionen Jahren fräst sich der reißende Fluss durch das uralte Gestein.
Der "Terra X"-Film "Ein Tag in Paris 1775" schildert den Alltag des jungen Perückenmachers Léonard Minet, der gegen das starre Klassendenken rebelliert und heimlich Damenfrisuren kreiert. Zur Zeit des Ancien Régime gilt es selbst in der Modestadt Paris für einen Friseur als unschicklich, einer Frau die Haare zu machen. Den talentierten Léonard Minet kümmert das nicht. Der Film erzählt, wie es ihm gelingt, Hoffriseur von Versailles zu werden. Die Dokumentation "Ein Tag in Paris 1775" entführt die Zuschauer in die Zeit von Ludwig XVI., dem letzten Vertreter der französischen Sonnenkönige. 14 Jahre vor der Revolution steckt Frankreich finanziell und politisch in der Krise. Während ein Großteil der Bevölkerung arm ist und unter der Willkür ihres Herrschers ebenso leidet wie unter seiner Verschwendungssucht, wird das Bürgertum von Paris zur treibenden Wirtschaftskraft. Die Seine-Metropole entwickelt sich wie keine zweite Stadt in Europa zum Mode-Hotspot. Nicht nur der Adel gibt sich der Prunksucht hin, sondern auch immer mehr Bürger eifern mit Modeschmuck und Second-Hand-Kleidung ihren modischen Vorbildern am Versailler Hof nach. Das Tragen einer Perücke ist das modische i-Tüpfelchen des gepflegten Kleidungsstils, aber vor allem das Erkennungszeichen für den sozialen Status eines Franzosen. Jeder Stand entwickelt seine eigene Form. 1775 aber ändert sich die Modewelt. Das Tragen des eigenen Haars wird zum Symbol der Aufklärung. Verfechter wie Diderot, Montesquieu oder Rousseau zeigen öffentlich ihr eigenes Haar als Zeichen für ihr unabhängiges Denken. Auch Léonard schwört auf den neuen Zeitgeist. Wie die meisten Pariser sehnt er sich nach individueller Freiheit und will den starren Strukturen der Ständegesellschaft entfliehen. Eigentlich soll er das Geschäft seiner Familie übernehmen, die seit Generationen dem Perückenmacher-Handwerk nachgeht. Doch die Geschäfte gehen immer schlechter, und Léonard träumt vom Beruf des Damenfriseurs. Ein Beruf, der gerade erst entsteht und noch nicht durch strenge Vorgaben einer Zunft reguliert ist. Um seine extravaganten Kreationen auszuprobieren, trifft er sich mit der jungen Schauspielerin Lucille, dem aufsteigenden Stern an der Comédie Française. Mit Lucille als Model hofft Léonard, die Aufmerksamkeit der Reichen und Schönen auf sich und seine Frisur-Ideen zu lenken. Als Léonard in die väterliche Werkstatt zurückkehrt, sieht er, wie sein Vater verhaftet wird. Eine unachtsame Bemerkung über den König wurde ihm zum Verhängnis. Ein ausgeklügeltes Spitzelsystem, das an moderne Überwachungsstaaten erinnert, soll jede Kritik am König im Keim ersticken. Damit gerät nicht nur das Leben seines Vaters in Gefahr, sondern auch seine eigene Zukunft. Doch der Zufall will es, dass Léonard am Hof von Versailles seine Künste beweisen darf. Aus der Perspektive der fiktiven Figur Léonard Minet wird ein Tag im Leben eines jungen Perückenmachers erzählt, der in schwierigen Zeiten sein Schicksal in die Hand nimmt und alles daransetzt, um seinen Traum wahr zu machen. Seine Biografie, die anhand von zeitgenössischen Quellen rekonstruiert wurde, basiert auf realer Alltagsgeschichte.
Artikel 3 des Grundgesetzes verkündet: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Doch wird diese abstrakte Norm tagtäglich umgesetzt - und wenn ja, wie? Die Sendung "selbstbestimmt!" geht dieser Frage nach, sei es in Arbeit und Beruf, in der Schule, an der Universität, beim Wohnen, beim Sport oder in der Kultur und Kunst.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Berge" führt gemeinsam mit dem Historiker Josef Hasitschka in die Schladminger Tauern und folgt den Spuren alter Saumpfade und verborgener Schätze. Im Mittelpunkt steht der moderne Säumer Albert Schweizer, der mit seiner Eselin Taori zeigt, dass historische Transportwege noch heute Bedeutung haben können. Gleichzeitig werden die Spuren des früheren Bergbaus sichtbar, dessen reiche Erzvorkommen einst viele Knappen anzogen, die unter extremen Bedingungen im Hochgebirge arbeiteten. Höhlenforscher rund um Toni Streicher erhalten historische Stollen wie den Annastollen und machen sie zugänglich, während auch riskante Transportmethoden der Bergleute nachgestellt werden. Eine weitere Perspektive auf die Bedeutung der Berge zeigt die Reiterin Franziska Trinker, die den traditionellen Einsatz von Pferden im alpinen Raum sichtbar macht, sowie der Almbauer Hans Reiter, der mit seiner hochgelegenen Pferdeweide und Isländerzucht die nachhaltige Nutzung der Berglandschaft verkörpert.
Eis ist nicht nur auf der Erde ein faszinierendes Element: Im gesamten Sonnensystem formt es Planeten, Monde und sogar die Bedingungen für Leben. Die Reise zu den eisigen Welten am Rand unseres Sonnensystems zeigt, wie unterschiedlich und überraschend Eis im All sein kann.
In den 70er Jahren überraschten deutsche Luftfahrtingenieure die Fachwelt mit einem Konzept zum kontrollierten Flug in der aerodynamischen Todeszone. Diese revolutionäre Entwicklung wurde im militärischen Experimentalflugzeug der US-Luftfahrtgeschichte, dem X-31, erstmals implementiert. Bis zum heutigen Tag war mit Deutschland das einzige Mal ein internationaler Partner an dieser legendären US-Forschungsreihe beteiligt.
Elefantenbulle Viktor erhält heute zur Abwechslung einen riesigen Autoreifen auf seine Anlage.
Etwas ganz Neues haben sich auch Detlef Liebschwager und Ricardo Rzeppa für die drei Hinterindischen Tigerdamen ausgedacht: Mit einem schwimmenden Buffet sollen Mandalay, Salween und Thaya zum Schwimmen animiert werden. Ein interessantes Experiment, bei dem die Schwierigkeit darin besteht, das Futter von Holzplatten zu holen, ohne dass es untergeht. Mal sehen, wer sich von ihnen am cleversten anstellt.
Gespannt auf die Reaktion seiner Schützlinge ist auch Reviertierpfleger Christian Aust: Dank einer Besucher-Spende gibt es für die Gorillas heute ausnahmsweise Melonen und Pekannüsse zu Fressen. Die einzelnen Mitglieder der Gorilla-Gruppe reagieren völlig unterschiedlich auf die Sonderkost und speziell Ivo hat eine ganz eigene Art, Nüsse zu verspeisen.
Eine Überraschung hält auch die zweistündige Reinigungstour in der Reptilien-Abteilung des Tierparks bereit. Die Terrarien der Schlangen, Spinnen und Echsen müssen jeden Tag aufwendig sauber gemacht werden. Aufgrund der Gefährlichkeit von einigen Tieren wie den Kobras und Boas bleiben die Türen der Schlangenfarm in dieser Zeit für die Besucher geschlossen. Eine Bestandsaufnahme bei den Stumpfkrokodil-Eiern kurz vor Feierabend zeigt: Die Hoffnung auf Nachwuchs ist noch nicht vergebens.
Babyboom dagegen im Revier von René Walther. Ein Moschusochsenkalb ist geboren - eine kleine Sensation. Auch bei den Schnee- und Langohrziegen gibt es wieder Lämmer. Nur Lieblingsziege Malenki hat leider eine Totgeburt. Tierpfleger René Walther spendet Trost.
Was in der Natur um uns herum passiert, wird in dieser Reihe beleuchtet. In jeder Folge werden andere Regionen Deutschlands mit ihren Naturreservaten, Landschaften und tierischen Bewohnern vorgestellt.
Nordrhein-Westfalen im Hochsommer - ein Land im Hitzemodus. Auch bei Temperaturen von bis zu 40 Grad arbeiten die Menschen weiter, treiben Sport und suchen den Schatten. Für die einen traumhafte Bedingungen, für die anderen eine Quälerei.
Autorin Eva Schötteldreier zeigt in diesem Film, wie sich so ein perfekter Sommertag anfühlt. Immer auf der Suche nach den schönsten Geschichten, mit aufwendiger Kameratechnik unter strahlend blauem Himmel.
Im Freizeitbad Grafenwerth beginnt so ein Tag vor Sonnenaufgang. Rico Stein leitet das Bad in Bad Honnef und muss beste Voraussetzungen für stundenlangen Hochbetrieb schaffen. Die Atmosphäre in den frühen Morgenstunden genießt er besonders.
Zur gleichen Zeit heizen am Aasee in Münster die Heißluftballon-Teams ihre Gas-Brenner an. Andreas Zumrode ist schon seit mehr als zwanzig Jahren dabei. Und die Montgolfiade ist der Tag, dem er entgegen fiebert. Diesmal passt alles beim ältesten Ballonfahrerwettbewerb Deutschlands: klare Sicht, leichte Brise.
Die Bedingungen an diesem Tag sind für Projektleiter Thorben Eisert reiner Stress. Er ist für einen vier Kilometer langen Abschnitt auf der A4 zwischen Köln und Olpe verantwortlich. Die Fahrbahndecke muss in nur drei Tagen erneuert werden. Hitze von oben und unten, denn der neue Belag wird bei 170 Grad geliefert. "Arbeiten im Hitzesandwich" nennen sie das.
"Wenn der Rheinpegel fällt, dann ist Sommer", so heißt es bei den Binnenschiffern. Rund 2000 von ihnen leben und arbeiten auf den Wasserstraßen Nordrhein-Westfalens. Christian Pawliczek steuert die 180 Meter lange MS Michaela - ein Schwergewicht unter den Lastschiffen. 2.600 Tonnen Draht und Betonstahl hat er in Kehl im Schwarzwald geladen, Ziel: Lübbecke in Ostwestfalen. Und auch unter dem ständigen Termindruck genießt er mit seiner Familie den Sommer auf dem Wasser - das Schwimmbad immer vor der Tür.
Im Wald ist es immer so zwei bis drei Grad kühler. Förster Franz Gösling kümmert sich seit 25 Jahren um die Wälder der Ruhrkohle AG. Nachdem der letzte Bergbaubetrieb geschlossen wurde, gehen die Wälder nun an das Land NRW zurück. Für Franz Gösling der letzte Sommer in "seinem" Wald, den er gebührend verabschieden möchte.
Die Dokumentation "Ein perfekter Sommertag" zeigt die schönsten Aufnahmen aus den Freibädern mit dem Wettbewerb der "Arschbomben-Spezialisten", den Lieblingsorten zum Tanzen, Skateboarden oder Chillen und vom Konzert am Fühlinger See in Köln.