Nach zwei Jahren Bauzeit immer noch kein Ende in Sicht
6. Folge
D 2013
91'
"Die Bauretter" wollen einer verzweifelten Familie helfen. Diese hat ein sanierungsbedürftiges Haus gekauft, das auch nach über zwei Jahren Umbauzeit nicht bewohnbar ist. Nun fehlt der Familie das Geld, das Projekt zu Ende zu bringen.
In dieser Folge begibt sich Christopher Clark in den Norden Afrikas auf der Suche nach dem Zauber des Maghreb mit seiner einmaligen Mischung aus afrikanischen und arabischen Traditionen. Durch das Atlas-Gebirge mit seinen pittoresken Berbersiedlungen führt die Reise über die Altstadt von Fes zu den Ruinen von Karthago, weiter zu den Frauen von Sejnane, die eine 3000 Jahre alte Töpferkunst pflegen, bis ins märchenhafte UNESCO-Welterbe Marrakesch. Am Fuß des Hohen Atlas besucht Christopher Clark Aït-Ben-Haddou, ein architektonisches Juwel. Nicht zufällig wurde die Stadt immer wieder für große Hollywoodfilme als Kulisse gewählt. Die Adobe-Bauweise mit an der Sonne getrocknetem Lehm ist perfekt an das Klima angepasst. Die Bauweise, die die einheimischen Berber schon vor über 1000 Jahren ersonnen haben, vereint auf einmalige Weise Zweckmäßigkeit mit pittoresker Schönheit. Christopher Clarks Reise geht weiter nach Fes, einer Millionenstadt mit langer Geschichte. Bis heute werden dort uralte Handwerkstraditionen gepflegt, wie Messingschmieden und Gerbereien. Berühmt ist Fes auch für seine Riads, Stadthäuser, deren prächtige begrünte Innenhöfe sich hinter hohen Mauern verstecken. Denn Riad bedeutet eigentlich "Garten". Nächste Station auf der Reise ist eine der berühmtesten Städte der Antike: Karthago. Die einst von Phöniziern gegründete Stadt wuchs schnell zu einer mächtigen und reichen Seemacht heran. Neben seiner Handelsflotte verfügte Karthago über wendige Kriegsschiffe, die in einem genial geplanten kreisrunden Marinehafen stationiert waren, dessen Umrisse noch heute erkennbar sind. Doch Karthago beging den Fehler, Rom herauszufordern. Das wurde der Metropole im heutigen Tunis zum Verhängnis. Der Eroberung folgte die Eingliederung der Heimat des legendären Feldherrn Hannibal ins römische Imperium. Eine interessante Facette sogenannten Immateriellen Kulturerbes begegnet Christopher Clark im tunesischen Hinterland. Seit vielen Jahrhunderten pflegen in der Region von Sejnane Frauen eine traditionelle Form der Töpferkunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die UNESCO unterstützt die Frauen in dem Bestreben, das uralte Handwerk am Leben zu erhalten. Mittlerweile haben die Töpferinnen eine Kooperative gegründet. Letzte Station der filmischen Reise ist Marrakesch. Die pittoreske Stadt mit ihrer verwinkelten Architektur, ihrem Gewirr von Gassen, dem Souk mit seinen üppigen Marktständen ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch ein Touristenmagnet. Eine der Attraktionen der Metropole ist der Djema el Fnaa, ein riesiger Platz, auf dem täglich Straßenhändler, Essensverkäufer, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer um Kundschaft buhlen. Dort ist Christopher Clark mit der Vertreterin einer uralten Zunft verabredet: einer professionellen Geschichtenerzählerin. Sie hat die Kunst von ihrem Vater erlernt und tritt den Beweis an, dass diese jahrtausendealte Form der Unterhaltung nichts von ihrem Zauber eingebüßt hat.
Eine bemalte Zimmertür aus dem Elternhaus von Jim Morrison - Frontmann der legendären Band The Doors - taucht im Laden auf. Entflammt dieses außergewöhnliche Stück Ricks Interesse? Dann wirft Chumlee einen Blick auf ein Zelda-Brettspiel von 1988.
Großwerden in einer Umgebung, die von rechtsradikaler Gewalt geprägt ist. Bis in die Nullerjahre war das für viele junge Ostdeutsche Realität. Wie diese Erfahrung sie bis heute geprägt, erzählen ostdeutsche Literat*innen wie Hendrik Bolz , Katharina Warda, Lukas Rietzschel, Manja Präkels und Daniel Schulz.
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
Ausflugs-Highlights im Westen - Von der Adlerwarte bis zum Botanischen Garten
D 2026
30'
Überall in NRW gibt es spannende Orte zu entdecken - darunter echte Geheimtipps. Gemeinsam mit Daniel Assmann erkunden wir Ausflugstipps im Westen für Familien und alle, die mal raus wollen und etwas erleben möchten: ruhig oder mit viel Action.
Die Insel aus Feuer und Eis übt einen magischen Reiz auf jeden Naturliebhaber aus - Island, eine Region voller Naturwunder, dicht unter dem nördlichen Polarkreis. Vulkane und weite Lavawüsten bilden einen Kontrast zu schier unendlichen Gletschern. Wie nirgends sonst in Europa findet man in Island spuckende Geysire, spektakuläre Wasserfälle, wilde Küsten und eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Tiefe Fjorde - umrahmt von hohen und oft bizarren Bergketten - wechseln sich mit sanften und fruchtbaren Tälern ab. Weiß und Blau sind die traditionellen Farben Islands - Wasser und Eis. Nirgendwo kann man dieses Weiß und Blau besser erleben als in Islands berühmter Gletscherlagune Jökulsárlón. Doch Island ist auch bunt. Hochtemperaturgebiete zeigen sich in prächtigen Farben von Braun bis Schwefelgelb. Allerlei Thermalquellen, Schlammtöpfe und Fumarolen treiben hier ihr schwefelhaltiges Unwesen. Bei Walbeobachtungen an Bord von ehemaligen Fischkuttern erlebt man die sanften Riesen der Meere aus nächster Nähe. Islands intakte Natur mit ihren relativ sauberen Gewässern ist berühmt für seinen großen Vogelreichtum. Vor allem die putzigen Papageientaucher haben es vielen Islandtouristen angetan. Island ist ein Land des Wassers und der Wasserfälle. Jeder für sich ist ein kleines Wunder an Schönheit.
Eine Nacht, die Geschichte schrieb - erzählt aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Der Film rekonstruiert die dramatischen Ereignisse an diesem Tag Stunde für Stunde - wie sich Gerüchte verbreiteten, wie Unsicherheit und Hoffnung wuchsen, und wie sich schließlich die Grenzübergänge öffneten. Er lässt ost- und westdeutsche Bürger zu Wort kommen, die den Tag aus ihrem Blickwinkel schildern.
In der Folge über den Nahen Osten sucht Christopher Clark die Geburtsstätten uralter Mythen und Religionen auf, die der Weltgeschichte bis zum heutigen Tag ihren Stempel aufgedrückt haben. Die filmische Reise führt den Moderator vom ägyptischen Pharaonenreich am Nil über das christliche Katharinenkloster auf dem Sinai zu den heiligen Stätten Jerusalems, weiter zur modernen Metropole Tel Aviv und schließlich zum Toten Meer und der antiken Festung Masada. Zunächst schaut sich Christopher Clark in den gewaltigen Ruinen von Karnak in Ägypten um, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das stellvertretend steht für die Wiege der Zivilisation, für die Entwicklung von Schrift, Verwaltung, einer komplexen Gesellschaft und für kulturelle Höchstleistungen, die auf Europa ausgestrahlt haben. Weiter geht es Richtung Sinai. Eingekeilt zwischen hohen Bergen liegt eines der ältesten Klöster der Christenheit, das Katharinenkloster - der Überlieferung nach genau an der Stelle errichtet, an der Moses Gott in der Erscheinung eines brennenden Dornbusches begegnete. Seit Jahrhunderten ein Ort christlicher Einkehr und Askese. Ganz anders die pulsierende Großstadt Tel Aviv. In den 1930er-Jahren begannen vor allem jüdische Architekten, die am Bauhaus im sächsischen Dessau ausgebildet wurden, das Gesicht der neuen Stadt zu prägen. Nach 1933 ließen sich viele im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina nieder. So kam es dazu, dass Tel Aviv heute mehr Gebäude im Bauhausstil besitzt als jede andere Stadt der Welt. Daher zählt das architektonische Ensemble, auch "Weiße Stadt" genannt, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von der jungen Metropole führt die Reise nach Jerusalem, ins uralte Zentrum dreier Religionen. Im Namen Jerusalem steckt das Wort Friede, aber vor allem der Tempelberg, die große Esplanade oberhalb der Klagemauer mit Felsendom und al-Aqsa-Moschee, ist immer wieder Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Juden und Muslimen. Auch die christlichen Konfessionen, die sich die heiligste Stätte der Christenheit, die Grabeskirche, teilen, gerieten und geraten bis heute immer wieder in Streit. Deshalb bestellten sie schon vor vielen Jahrhunderten muslimische Familien zu Schlüsselverwaltern des Jesus-Grabes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Christopher Clark vor Ort feststellen kann. Ein ganz anderer Krisenherd liegt 100 Kilometer südöstlich von Jerusalem. Das Tote Meer ist in akuter Gefahr. Denn der Binnensee, dessen Ufer den tiefsten zugänglichen Punkt auf der Erdoberfläche markiert und einen zehnmal höheren Salzgehalt als die Ozeane besitzt, trocknet aus. Das UNESCO-Welterbe "Totes Meer" ist auf dem besten Weg, zu verschwinden. Oberhalb des Toten Meeres auf einem Hochplateau thront einer der eindrucksvollsten Orte Israels, die antike Festung Masada. Vom jüdischen König Herodes als luxuriöse Residenz errichtet, wurde sie im Krieg zwischen Rom und Judäa zum letzten Zufluchtsort von rund 1000 Männern, Frauen und Kindern, die sich dort verschanzten. Als während der Belagerung durch die Römer klar wurde, dass Masada bald fallen würde, entschlossen sich die Verteidiger zu einem Massenselbstmord, statt sich in Gefangenschaft zu begeben. Deshalb ist Masada bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort für das Selbstverständnis des modernen Staates Israel.
Die Kunst des Schnapsbrennens ist eine jahrhundertalte Tradition in Deutschland, doch kämpfen Obstler und Kornbrände oft mit einem schlechten Ruf. Die Suche nach einzigartigen Aromen und Geschmacksnoten ist eine spannende und lehrreiche Reise. Einige Brennmeister haben es zu Weltruhm gebracht, während andere mit Mühe und Erfindergeist die drohende Pleite abgewendet haben. Diese Reportage beleuchtet, wie die junge Generation von Brennmeistern mit den alten Fusel-Vorurteilen aufräumt.
Im Altertum soll es göttliche Substanzen gegeben haben, die die Götter zu sich genommen haben. Manchmal wurden auch die Menschen damit beschenkt. Diese Substanzen brachten den Menschen große Macht, Weisheit und manchmal sogar Unsterblichkeit. Doch waren diese Substanzen möglicherweise Verpflegung für außerirdische Wesen? Könnten die Schilderungen über das Mahl der Götter ein Schlüssel für das Verständnis von außerirdischem Leben auf der Erde sein?
Eingestaubte Liebe auf den ersten Blick: Isabella und Chris Fuchs haben sich in einen Cadillac-Leichenwagen, Baujahr 1987, verguckt. Schafft der betagte Oldtimer die 800 Kilometer zurück an den Bodensee aus eigener Kraft? Junior-Chef Sascha Hoffmann hat eine Rarität ergattert. Optisch präsentiert sich der Magirus Deutz 170 D15 in einem erstaunlich guten Zustand. Allerdings wurde der Kipper aus den 70ern noch nicht auf der Straße getestet. Und Mario Tänzer startet mit frischem Elan und Muskelkater vom Vortag im Ostdeutschen Fahrzeugmuseum die nächste Aufräumaktion.
Die Mönchsrobbe gehört zu den geheimnisvollsten Säugetieren des Mittelmeeres. Die letzten 500 leben in Griechenland und der Türkei, extrem zurückgezogen in schwer zugänglichen Unterwasser-Höhlen. Ein Team einer Schweizer Stiftung will mit ausgeklügelten Kamera-Installationen endlich mehr über die Lebensgewohnheiten der Robben erfahren, um sie besser schützen zu können.
Jede Region hat ihre ganz spezielle G'schicht - romantisch oder gruselig, die der Überlieferung nach auf einer wahren Begebenheit beruht oder auch nicht. Dem will der Sagenjäger auf den Grund gehen.
Schauspieler Max Müller, bekannt aus der Serie "Die Rosenheim-Cops", ist der Sagenjäger. Der gebürtige Kärntner begibt sich in diesem neuen Format auf die Suche nach Sagen und Sagenhaftem, nach Mythen und Fabelwesen. Dabei durchwandert Max Müller die schönsten Landschaften der Regionen und sammelt in detektivischer Kleinarbeit Indizien und Beweise für den Wahrheitsgehalt der Geschichten, die von den Einheimischen erzählt werden.
Die Suche nach einem Geist führt den Sagenjäger in dieser Folge nach Berwang im Tiroler Außerfern.
Am Stubenbergsee ist in den frühen Siebzigerjahren zwischen Kukuruzäckern und Obstgärten die erste Windsurfing-Schule Österreichs gegründet worden. Wolfgang Schille, Sohn der Windsurf-Pionierin, erinnert sich noch gut an die Anfänge des Surfens in der Oststeiermark. Am Hof von Peter Almer auf knapp tausend Meter Seehöhe steht ein altes Rauchstubenhaus, in dem seine Großmutter noch bis in die späten sechziger Jahre ohne Strom und Wasser gelebt hat. Erstmals erwähnt wird das Gebäude im Jahr 1440. In luftigen Höhen ist Familie Flaggl, eine Ballonfahrerfamilie aus Stubenberg, unterwegs. Mittlerweile ist mit Anna Flaggl die dritte Generation am Start. Sie ist noch in Ausbildung und kurz vor Abschluss der Ballonfahrerprüfung. Auf Motorkraft setzen die Mitglieder der Puchfreunde Anger. Sie machen mit ihren alten Puch-Mopeds aus den 60er- und 70er Jahren die Oststeiermark unsicher. Wahre Kunstwerke stellt Christina Pacher-Wilfinger her. Die Glasbläserin ist eine der letzten, die diesen Beruf in der Oststeiermark ausüben. Gegründet hat die Werkstatt ihr Großvater, der nach wie vor mitarbeitet. R: Michael Weinmann
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Wenn tief in den osteuropäischen Waldgebieten der letzte Schnee verschwindet, kommen langsam die Jungen der großen europäischen Räuber aus ihren Verstecken. Während der Sommermonate erlernen sie spielerisch Fähigkeiten für ihr späteres Raubtierleben. Es ist ihr erster Sommer - Bär, Wolf, Luchs oder Seeadler zeigen sich jetzt von ihrer sanften Seite: als liebevolle Eltern.
Diesmal begibt sich Christopher Clark auf die Suche nach den Spuren vergangener Reiche und ihrer Metropolen - in Griechenland und der Türkei. Von Istanbul aus geht es ins anatolische Kappadokien und zu den Naturwundern von Pamukkale, weiter zur Insel Rhodos und zu den Meteora-Klöstern und schließlich ins antike Olympia, der Geburtsstätte der Spiele, die noch heute die Welt bewegen. Istanbul liegt auf zwei Kontinenten: Europa und Asien - getrennt durch den Bosporus. Griechische Händler kamen schon im 7. Jahrhundert mit ihren Schiffen dort vorbei. Griechen waren es auch, die dort eine Siedlung gründeten. Später befahlen die römischen Kaiser den prächtigen Ausbau der Stadt auf sieben Hügeln - wie Rom. Sie sollte ein Abbild des Universums werden. Die Sultane regierten ihr Riesenreich vom Topkapi-Palast aus, einer Ministadt innerhalb der Stadt. Die Gärten sollten die Schöpfung widerspiegeln, und die Bauten sollten schlichtweg beeindrucken. Über 3000 Moscheen gibt es in Istanbul, große und kleine. Sie prägen das Stadtbild, und manche von ihnen bergen Überraschungen, die Christopher Clark entdeckt. Dann macht er sich auf nach Kappadokien, mitten im Herzen der heutigen Türkei, im Südosten der zentralanatolischen Hochebene. Bizarre Bergkegel erheben sich aus dem sandigen Boden mit spärlichem Grün, als hätten Riesenkinder im Sandkasten Burgen und Türme gebaut. In den weichen Tuffstein gruben die Menschen Höhlen, die im Sommer kühl und im Winter warm waren. Sie nutzten sie als Wohnstätten, Stallungen und Vorratskammern. Und je höher sie lagen, desto besser waren sie geschützt gegen Feinde. 1985 wurde die komplette Gegend von der UNESCO unter Schutz gestellt. In der hügeligen Landschaft der Provinz Denizli im Südwesten der Türkei entdeckt Christopher Clark ein Welt-Naturerbe: die schneeweißen Kalkterrassen von Pamukkale, wo sich natürliche Badebecken mit Thermalwasser gebildet haben. Schon in der Antike war Pamukkale ein beliebtes Spa. Auf der Suche nach dem UNESCO-Welterbe in Griechenland führt Christopher Clark der Weg auf die Insel Rhodos. In der Zeit der Kreuzfahrer wurde Rhodos zu einem wichtigen christlichen Stützpunkt. Die Ritter des Heiligen Johannes von Jerusalem, die Johanniter, verwandelten die Inselhauptstadt in eine wahre Festung, die Belagerungen standhalten konnte - und der Zeit. Die teilweise zehn Meter dicken Mauern sind heute noch zu sehen. Seit 400 Jahren hat sich dort nichts verändert. Noch länger zurück in die Vergangenheit geht das UNESCO-Welterbe der Meteora-Klöster, die auf hohen, kaum zu erklimmenden Felsen erbaut wurden - perfekte Orte der Askese und Meditation. Die Klöster aus dem 12. bis 16. Jahrhundert werden zum Teil heute noch von Mönchen und Nonnen bewohnt und bewirtschaftet. Zum Welterbe Griechenlands gehört nicht zuletzt auch das antike Olympia, die Wiege der Olympischen Spiele. Ein magischer Ort, an dem Christopher Clark noch den Torbogen findet, durch den die Athleten in das Stadion eintraten und - kaum anders als heute - auf den Sieg hofften. Die Spiele waren dem Gott Zeus geweiht, dessen Tempel, so wie er einmal war, in einer großen Computeranimation wiederaufersteht. Zum Schluss erinnert Christopher Clark daran, dass das UNESCO-Weltkulturerbe all diese Dinge für die Zukunft bewahrt: "Und das ist wichtig. Denn wir werden erst dann geistig in der Lage sein, unsere planetaren Krisen zu bewältigen, wenn wir fähig sind, unsere gemeinsame Vergangenheit wahrzunehmen."
Akutstation Psychiatrie (2/5) - Dämonen und Schuldgefühle
2025
30'
Artikel 3 des Grundgesetzes verkündet: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Doch wird diese abstrakte Norm tagtäglich umgesetzt - und wenn ja, wie? Die Sendung "selbstbestimmt!" geht dieser Frage nach, sei es in Arbeit und Beruf, in der Schule, an der Universität, beim Wohnen, beim Sport oder in der Kultur und Kunst.
Sind wir allein im Universum? Diese Frage fasziniert die Menschheit seit jeher. Dank modernster Weltraummissionen sind wir der Antwort auf diese Frage näher als je zuvor. Die Suche nach einer zweiten Erde hat begonnen.
Eine Kakaobohne reist um die halbe Welt - und wird zur begehrten Delikatesse. Die Dokumentation folgt ihrem Weg vom Hamburger Hafen bis in die Schokoladenmanufakturen Europas. In der österreichischen Provinz entstehen bei Zotter mutige Sorten zwischen Experiment und Genuss. In Berlin kämpft das Traditionshaus Rausch mit Forschung gegen Klimawandel und schlechte Ernten. Und in Paris wird Schokolade zur hohen Kunst der berühmtesten Chocolatiers.
Die Sunderbans sind die größten Mangrovenwälder der Erde, hier im äußersten Osten Indiens gibt es ein fast 5000 Jahre altes Handwerk, das tief in der hinduistischen Tradition verwurzelt ist: die Göttermacher. Auch in der Familie Roy ist das Formen der Götterfiguren Männersache - doch die junge Anita lässt sich nicht davon abbringen, die Kunst von ihrem Schwiegervater zu erlernen.
Tierarzt Dr. Andreas Ochs hat heute wieder alle Hände voll zu tun:
Wasserbock-Weibchen "Mäuschen" hat Probleme mit den Zähnen und benötigt dringend ein Antibiotikum. Ein vier Wochen altes Küken bei den Grönland-Blessgänsen atmet verdächtig schwer und bei den Elefanten-Kühen steht die 14-tägliche Blutabnahme an, die einer wissenschaftlichen Untersuchung über den Herpesvirus dient.
Auch die Gorilla-Damen Bibi, Djambala und Mpenzi hatten über Monate an einer Untersuchung teilgenommen. Um zu klären, warum es bei Ivo und seinen Damen mit dem Nachwuchs nicht klappt, wollte man wissen, ob die Affenweibchen überhaupt einen Zyklus haben. Dazu wurde ihnen regelmäßig Urin abgenommen. Nun liegen die Ergebnisse aus dem Primatenzentrum vor.
Über zu wenig Nachwuchs in seinem Revier kann sich Tierpfleger René Walther nicht beklagen. Die Bilanz dieser Saison: Drei Lämmer bei den Langohrziegen, die heute das letzte Mal Muttermilch genießen dürfen, drei Jungtiere bei den Schneeziegen und zwei Kälber bei den Gold-Takinen, die mittlerweile mit den weißen Bergziegen die Anlage getauscht haben.
Auch Alpaka-Dame "Lütte" ist Mutter geworden. Aus diesem Anlass schaut die Sängerin und Schauspielerin Angelika Mann im Kamelrevier vorbei. Alpaka "Lütte" ist seit 2006 ihr Patentier. Heute möchte sie mit Präsent und Knäckebrot zur Geburt von Tochter "Schneeflöckchen" gratulieren.
In der Cafeteria des Tierparks muss zwei- bis dreimal im Jahr das riesige Aquarium gereinigt werden. Das Becken ist 1,50 Meter tief, umfasst 25.000 Liter Wasser und beheimatet 21 verschiedene Fischarten. Chefin der Aquarien ist Carla Ruß, die sich für diese Aktion männliche Verstärkung geholt hat: Mirko Klenz, eigentlich Tierpfleger im Greifvogelrevier, wird für sie abtauchen, Algen ausdünnen und Korallenbäumchen aufpfropfen.
Zwei kleine Bären haben ihre Mutter bereits in den ersten Lebenstagen verloren. Sie folgen ihrem Ziehvater Professor Pazhepnov, der den Kleinen Mutter und Feind gleichzeitig ist, um ihnen alles beizubringen, was ein wilder Bär wissen muss. Ein BR-Filmteam hat sie begleitet.
Wer die Alpen von ihrer direktesten Seite erleben möchte, fährt ins Gurktal. Hier entlang des Verlaufs des Flusses Gurk hat sich seit jeher eine ausgedehnte Almwirtschaft erhalten. Was einst den Broterwerb der bäuerlichen Bevölkerung getragen hat, ist heute eine Landschaftspflege mit überschaubarem Ertrag. Dennoch halten viele, die die Höfe seit Generationen besitzen, an der alten Berufstradition fest, teils, weil sie sich dem Erbe der Familie verpflichtet fühlen, teils, weil sie in der bergbäuerlichen Lebensführung einen eigenen Wert erkennen. Christian Greiler vom Sägewerk Greiler hat sich auf die Verarbeitung des Zirbenholzes spezialisiert. Sepp Steiner spricht über seine Rolle als Bauer und Selbstversorger. Erwin Schusser beherrscht noch die alte Kunst der Lärchenharzgewinnung. Peter Trampitsch züchtet Pferde und pflegt seit über vierzig Jahren die Tradition des Kranzelreitens in Weitensfeld. Gestalter Martin Vogg porträtiert in dieser Heimat Österreich Neuproduktion mehrere bäuerliche Familien.