Wer weit hinauf steigt im Kleinwalsertal, der findet sie noch: die Almwirtschaft, wo die Uhren noch ein bisschen anders gehen. Heimat Österreich besucht drei hoch gelegene Alpen und ihre Bewohner und bleibt dort oben bis zum Viehscheid. Denn dann wird es Zeit für die Hirten und ihre Tiere, wieder ins Tal hinabzusteigen. Mit 284 Tieren hat Wolfgang Ott die bei weitem größte Herde im ganzen Tal zu hüten. Sein Gebiet zählt zu den ältesten zusammenhängenden Hochweiden der Alpen. Der Tradition nach muss er mit dem Vieh bis spätestens St. Bartholomä ins untere Lager ziehen. Für Hannes Appelt ist es der erste Sommer hier in den Bergen des Kleinwalsertals. Zwei Jahre lang hat er nicht mehr als Hirte gearbeitet, um den Sommer über nicht von seiner Tochter getrennt zu sein. Jetzt ist Leni drei Jahre alt und groß genug, um ihn auf die Innere Stierhofalpe zu begleiten. Etwas tiefer, im Wildental, liegt die Alpe Kuhgehren. Sie ist auch für ungeübte Wanderer leicht zu erreichen. Schon als kleines Mädchen hat Lisa Hiesinger hier ihre Sommerferien verbracht. Jetzt ist sie die Hüttenwirtin. R: Sandra Schlittenhardt
Mit Cum-Ex verbindet man den wohl größten Steuerraub der Geschichte. Er blieb viele Jahre lang unentdeckt, bis einige mutige Menschen die Wahrheit ans Licht brachten.
Der Film rekonstruiert mit Beschuldigten, Ermittlerinnen und Investigativjournalisten detailliert, wie Banken, Investoren und Anwälte vorgingen, um europäische Staaten um Milliarden zu betrügen, und wie es zu Urteilen gegen "White-Collar"-Kriminelle kam.
Inspiriert von den Recherchen des Investigativjournalisten Oliver Schröm ("Die Cum-Ex-Files") rollt die Regisseurin Judith Lentze den Fall multiperspektivisch auf. Sie zeigt, wie seit den 1990er-Jahren der Steuerbetrug durch ausgeklügelte Wertpapiertransaktionen organisiert wurde und jahrelang ungeahndet bleiben konnte.
Zahlreiche Banken - ob privat oder öffentlich - und deren Anwälte errichteten ein Dickicht von juristischen Argumentationen, um sich zur Rechtfertigung ihres Betrugs auf eine angebliche Gesetzeslücke zu berufen, die es nie gab. Mittels Insiderwissen von Finanzbeamten wie Michael Sell und dem Kronzeugen Kai-Uwe Steck, der im Oktober 2024 selbst angeklagt wurde, erklärt die Autorin, wie diese Argumentation jahrelang funktionierte.
Der Film veranschaulicht den hohen Abstraktionsgrad des digitalisierten Börsenhandels, der nicht mit der Arbeitsweise der Steuer- und der Ermittlungsbehörden kompatibel ist. Ebenso wie die Steuergesetzgebungen nicht mit den Realitäten der globalen Finanzmärkte Schritt halten können, wie Wertpapierexperte Alexander Heist erklärt. Und weil europäische Steuerbehörden kaum zusammenarbeiten, konnten die Betrüger unbemerkt von Land zu Land wechseln. Dänemark liefert dafür ein besonders eindrückliches Beispiel.
Anders in den USA: Bereits 2008 prangerte Senator Carl Levin die Machenschaften in aller Öffentlichkeit an und machte das Land für Investoren unattraktiv. Das Geschäft verlagerte sich nach Europa, internationale Investoren nutzten nun das vermeintliche deutsche Steuerschlupfloch.
Auf europäischer Ebene wurden noch immer nicht alle nötigen Maßnahmen getroffen, um diese Entwicklung zu stoppen, wie die Journalisten Oliver Schröm und Stefan Melichar sowie der Finanzwirtschaftsexperte Christoph Spengel kritisieren. Obwohl der Schaden durch rein steuergetriebene Wertpapiergeschäfte inoffiziell europaweit auf 55 Milliarden Euro geschätzt wird. Und obwohl der Skandal auch politische Kreise zieht, wie der Hamburger Untersuchungsausschuss zu den Cum-Ex-Geschäften der Warburg Bank verdeutlicht.
Mutige Menschen in den deutschen Steuerbehörden, bei der Staatsanwaltschaft und bei Gerichten - wie Jana Stobinsky, Anne Brorhilker und Roland Zickler, die sich im Film äußern - haben für die Aufarbeitung dieser komplexen Sachverhalte gesorgt und die Strafverfolgung bis zur Verurteilung betrieben. Im Laufe der Ermittlungen wurde die Durchsuchung zahlreicher Bankhäuser veranlasst, unzählige Unterlagen und Tausende Excel-Tabellen gesichert und gesichtet. Die Beamten mussten Einschüchterungen trotzen, wurden mit Klagen überzogen und führten einen jahrelangen Kampf gegen mächtige Gegner, allen voran der inzwischen verurteilte Hanno Berger. Ihre unerschütterliche Überzeugung, dass ein Verbrechen vorliegt und geahndet werden muss, macht den Film zu einer Heldengeschichte - über einen Skandal, der die Gesellschaft bis heute teuer zu stehen kommt.
Zwar gab es in Deutschland inzwischen 20 Urteile gegen Cum-Ex-Betrüger, denen jedoch die Zahl von international rund 2000 Beschuldigten gegenübersteht. Weitere Prozesse sind nicht in Sicht. Cum-Ex gilt in Deutschland als gestoppt, doch nach wie vor ermöglichen Unterschiede in den nationalen Steuergesetzgebungen Betrügereien durch rein steuergetriebene Wertpapiergeschäfte.
Oliver Schröm ist Investigativjournalist und Autor zahlreicher Enthüllungsbücher. Nach verschiedenen journalistischen Stationen gründete er 2010 das Investigativteam beim "Stern" und leitete es bis 2016. Er war Mitgründer von "Correctiv" und 2018/2019 Chefredakteur der Investigativplattform, heute arbeitet er wieder für den "Stern". Seit 2013 recherchiert er zu Cum-Ex-Geschäften, initiierte und leitete 2018 dazu ein internationales Rechercheprojekt in zwölf Ländern. Sein Buch "Die Cum-Ex-Files" war Basis für den Dokumentarfilm "Systemfehler: Der Cum-Ex Skandal".
Judith Lentze ist freie Producerin, Regisseurin, Autorin und Drehbuchberaterin. Sie arbeitete für Hollywoodproduktionen wie "Point Break 2", "A Cure for Wellness", "Mute" und "Berlin Station" sowie an Kunst- und Werbefilmen. Sie schrieb den Dokumentarfilm "The Great Escape", führte Regi
Wie geht es den Säugetieren angesichts der globalen Klimakrise? Andreas Kieling gibt einen sehr persönlichen Einblick in erfolgreiche Natur- und Artenschutzprojekte.
In der neuen Folge "Terra X: Kielings wilde Welt - Säugetierparadiese" schildert der Tierfilmer Andreas Kieling wie es um die Saiga-Antilope in Kasachstan oder den äthiopischen Wolf auf dem Dach Afrikas steht. Und warum Wildschweine vom Klimawandel profitieren.
In seinen Erzählungen im Hier und Jetzt und gespeist aus unzähligen Aufnahmen aus aller Welt, berichtet Tierfilmer Andreas Kieling in "Terra X: Kielings wilde Welt - Säugetierparadiese" sehr persönlich von der einzigen Antilope Asiens, der Saiga, in Kasachstans weiter Steppe. 2015 durfte er Tausende Geburten in einer großen Saiga-Antilopenherde beobachten. Wunderschöne Bilder von der Entstehung des Lebens wichen in wenigen Stunden apokalyptischen: Mehr als zweihunderttausend Saiga-Antilopen starben innerhalb kurzer Zeit. Die Wissenschaft stand vor einem Rätsel. Zehn Jahre später bilanziert Andreas Kieling, was dazu führte und wie es heute um die Saiga-Antilope bestellt ist.
Im Hochland von Äthiopien lebt der seltenste Wolf der Erde. Asketisch gebaut mit rotem Fell erinnert der äthiopische Wolf an einen Schakal. Seine erfolgreiche Jagdstrategie ähnelt der eines Fuchses. Trotz des hohen Schutzstatus gilt er als gefährdet. Andreas Kieling erinnert sich mit seinem langjährigen Kameramann und Freund Frank Gutsche an diese abenteuerliche Reise und Bilder wie aus einem Western.
Einst galt der Feldhamster in Deutschlands Ebenen als Schädling. Der Feldhamster ist ein mutiger Kämpfer und hat als Kulturfolger lange erfolgreich mit dem Menschen zusammengelebt. Heute gilt er als stark gefährdet. Sie dagegen profitieren vom Klimawandel: Deutschlands Wildschweine werden immer mehr. Mit Geduld und langem Atem kommt der Tierfilmer ihnen ungewöhnlich nahe.
Die Fähigkeiten einiger Steinböcke am Cingino-Staudamm in einer fast senkrechten Wand haben sich in sein Gedächtnis gebrannt. Andreas Kieling erklärt, warum nur Mütter mit ihren Kitzen dieses Wagnis eingehen. Auch der Tierfilmer selbst ist ein großes Wagnis eingegangen und wurde mit spektakulären Aufnahmen belohnt.
Gir-Löwen sind die einzigen Löwen Asiens und die letzten ihrer Art. Einem umsichtigen Fürsten in den 1910er-Jahren und einem toleranten Hirtenvolk, den Maldhari, ist es zu verdanken, dass bis heute stattliche Gir-Löwen durch Wälder im indischen Bundesstaat Gujarat streifen.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Zweifelhafte Zeugen
1. Staffel
16. Folge
D, USA 1995
50'
Ein Notruf erreicht die Polizei: Neil Wolsieffer meldet, bei seinem Bruder sei eingebrochen wirden, er werde immer wieder bewusstlos, und er selber mache sich Sorgen um Glens Frau und Tochter. Als die Polizei im Haus von Glen eintrifft, liegt dessen Frau tot im Schlafzimmer. Dr. Wolsieffer berichtet, ein Einbrecher habe versucht, ihn zu erwürgen. Die Beamten finden im Haus allerdings keine Spuren, die auf ein gewaltsames Eindringen hindeuten.
Michaels abenteuerliche Reise geht in die nächste Runde: An der Staatsgrenze von Nevada wird es spannend, als einer der legendären Oshkosh-Lkws erste Wehwehchen zeigt. Ein kurzer Stopp an der nächsten Tankstelle bringt eine überraschend einfache, aber geniale Lösung und damit die Wendung. Doch der Schein trügt! Ein folgenschwerer Fehler von Michael führt zu einer brenzligen Auseinandersetzung mit der örtlichen Polizei.
Der Parkplatzkiller / Der Hyde-Park-Vergewaltiger / Der Schlafwandler(Der Der Parkplatzkiller / Der
17. Staffel
3. Folge
D 2014
44'
Bei einem Streit um einen Parkplatz wird ein Mann mit 14 Schüssen getötet. Täter und Opfer gehörten früher zwei rivalisierenden Gangs an. Außerdem geht es um einen Schlafwandler, der eine Frau ermordet hat. Kann er dafür verurteilt werden?
Der 17-jährige Schüler Mirko ist mit seiner Clique in eine Villa eingebrochen, um dort eine Party zu feiern - einer der Jugendlichen stirbt in dieser Nacht. Ist Mirko der Täter, und war der Auslöser für die Tat der Streit um ein Mädchen?
6. Juni 1944: Um Europa aus dem Würgegriff von Adolf Hitler und dem Nazi-Regime zu befreien, starten alliierte Truppen eine der größten Militäroffensiven aller Zeiten. Der Tag wird als "D-Day" in die Geschichte eingehen und Tausende Soldaten das Leben kosten. Die Landung in der Normandie ist legendär - und doch gibt es noch Geheimnisse rund um den hart umkämpften Küstenabschnitt im Norden Frankreichs. Schiffswracks am Grund des Atlantiks, unentdeckte Waffenlager der Wehrmacht und erst kürzlich gefundene Luftschutzbunker gehören zu den historischen Kriegszeugnissen, die Josh Gates heute erkundet.
Die Geisterjäger begeben sich nach Toledo, um ein riesiges Kunstzentrum zu untersuchen. Hier lebten einst ein prominenter Kaufmann, Christian Gerber, und seiner Familie. Als die Familie Gerber gezwungen war, ihr Herrenhaus zu verkaufen, wurde aus dem Anwesen ein Kloster. Doch die Tragödie ließ nicht lange auf sich warten: 1905 kam ein kleiner Junge ums Leben, als er vom Dach des neu errichteten Klosters fiel. Als das Anwesen in den 1980er Jahren in ein Kunstzentrum umgewandelt wurde, begannen die dort ansässigen Künstler, von seltsamen Aktivitäten in ihren Ateliers zu berichten. Unheimliche Schattenfiguren, die Erscheinung einer Nonne, Stimmen und Schritte schienen sie zu verfolgen, wohin sie auch gingen. Sind die Geister guter oder böser Natur und leben die Künstler in Gefahr?
Max hat einen ostdeutschen Pritschenwagen eingekauft. Damit das betagte Vehikel nicht ungenutzt herumsteht, will er den Lkw für kleines Geld zum Offroad-Camper umbauen. In der Theorie klingt das ganz einfach. Man entfernt das Chassis eines Wohnwagens und montiert ihn auf der Ladefläche. Aber mit "Gegurke" kommt der Autoschrauber bei diesem Projekt nicht weit. Denn die Eigenkonstruktion muss diverse Sicherheitsstandards erfüllen. Max' Vater Conny wird ebenfalls kreativ. Er richtet in einem Bauwagen eine Gartensauna ein. Nachbar "Tüddi" hilft bei der Elektrik.
Irlands geheimnisvollstes Monument: Das über 5000 Jahre alte Hügelgrab von Newgrange trotzt bis heute jeder Erklärung. Können modernste Hightechmethoden endlich sein Geheimnis lüften? Bei Ausgrabungen in den 1960er-Jahren kommen in Newgrange Knochen ans Licht. Doch ist es wirklich nur ein Grab - oder verbirgt sich dahinter eine zweite Bestimmung? Hinweise liefert das spektakuläre Lichtschauspiel zur Wintersonnenwende. Wie lassen sich die Funde aus Newgrange einordnen? Ist die Anlage Grabmal, Kalender und Kultstätte zugleich? Architektur und Knochenfunde werfen neue Fragen über ihre Erbauer auf. Fortschritte in der DNA-Analyse zeichnen ein überraschendes Bild: Die neolithischen Baumeister stammen nicht aus der Gegend. Sie sind offenbar eingewanderte Bauern aus dem Fruchtbaren Halbmond, die Baukunst und Sternenkunde mitbringen. DNA aus anderen Megalithanlagen Irlands enthüllt zudem enge Familienbande, die über Jahrhunderte und große Entfernungen hinweg bestehen. Hightech trifft auf Archäologie: Mithilfe moderner Digitaltechnik werden verborgene Geheimnisse entschlüsselt und längst versunkene Welten neu erschaffen. Sie macht Unsichtbares sichtbar und eröffnet einen Blick auf vergangene Zeiten.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Faszinierende Überreste vergangener Zeiten: Mitten in der Wüste New Mexicos steht eine rätselhafte Holzkonstruktion, die als Schauplatz für bahnbrechende Tests diente. Welche lebenswichtige Technologie stand hier auf dem Prüfstand? Außerdem: Ein Geheimversteck im Felsen von Gibraltar, eingerichtet für britische Spione. Eine sowjetische Munitionsfabrik, verborgen auf einer estnischen Insel. Und: Ein Bergdorf in Italien, dass vom Zufluchtsort zur Gefahrenzone wurde.
1985. Das Jahr, in dem NRW in der Zukunft landete. In Essen wurde der neue "IC Experimental" vorgestellt und stellte mit 317 km/h einen deutschen Schienenrekord auf. In Köln bereiteten sich die Astronauten auf die erste Weltall-Mission unter deutscher Leitung vor. Und in Münster hinterließ ein durch die Zeit reisender Delorean seine Spuren. In Aachen eröffnete nach 15 Jahren Bauzeit das wohl modernste Krankenhaus der damaligen Zeit: das Uniklinikum - anzusehen wie ein Ufo. Den schlimmsten Tag als Direktor des Kölner Zoos erlebte Gunther Nogge 1985. Weil ein Wärter versehentlich den Affenkäfig offengelassen hatte, entfloh der Schimpanse Petermann, fiel über Nogge her und verletzte ihn lebensgefährlich. Petermann, in den 50er und 60er Jahren Publikumsliebling und gefeierter Bühnenstar, wurde auf der Flucht erschossen und zu einer Kölner Legende. Sportlich ging es 1985 überirdisch zu. Und das nicht nur, weil Boris Becker Wimbledon gewann, im DFB-Pokalfinale bezwang der Underdog Bayer 05 Uerdingen den Favoriten Bayern München. Erzählt wird der Film von Sabine Heinrich, die im Ruhrgebiet aufwuchs...
Was wie ein kalifornisches Feriendorf aussieht, war einst eine Garnison für US-Soldaten - vom amerikanischen Bürgerkrieg über die Indianerkriege bis hin zu den beiden Weltkriegen. Außerdem: Wie baut man in Mexico im 16. Jahrhundert ohne Holzgerüst ein 48 Kilometer langes Aquädukt? Was, außer dem russischen Winter, erschwerte Napoleon und seiner "Grande Armee" 1812 das Leben auf dem Weg nach Moskau und zurück? Und: Was hat ein Staudamm in Wales mit den "Dam-Bustern" zu tun?
Im Juni 1940 erhält die britische Armada unter Admiral James Somerville den Befehl, die französische Flotte in der Bucht von Mers el-Kébir zu unterwerfen. Obwohl Großbritannien und Frankreich kurz zuvor noch Seite an Seite gegen die deutsche Invasion gekämpft hatten, stehen sie sich nun feindlich gegenüber. Die Attacke auf Mers el-Kébir wird als eine der umstrittensten Operationen des Zweiten Weltkriegs angesehen.
Ehrlich, privat und hautnah wie nie: Riccardo Basile besucht prominente Persönlichkeiten aus der Welt des Sports und spricht mit ihnen über ihr Leben und besondere Geschichten.
Max will ein amerikanisches Cabrio verkaufen, dass den Winter über im Außenlager stand. Die Feuchtigkeit hat dem Wagen nicht gutgetan. Das Auto ist überzogen mit einer dicken Schimmelschicht. Kann der Kfz-Freak das Vehikel noch retten? Aber es gibt auch Grund zu feiern, denn Max wird 30. Große Partys sind eigentlich nicht sein Ding, er mag es lieber ruhig und überschaubar. Trotzdem planen seine Freunde eine Überraschungssause. Und als der Gäste-Konvoi in Ostfriesland mit einem riesigen Geschenk vorfährt, wird der passionierte Schrauber ungewohnt emotional.
Baiae war einst der mondäne Urlaubsort der römischen Elite. Heute liegt ein Großteil der Stadt unter Wasser. Moderne Sonar-Systeme enthüllen, was Jahrhunderte verborgen blieb. Ab dem 3. Jahrhundert nach Christus senkt sich Baiae durch vulkanische Aktivitäten langsam ins Meer. Und mit ihr Villen, Tempel, Mosaike und Skulpturen. Ein "römisches Atlantis", das der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgibt. Neue Hightechverfahren wie das Multibeam-Sonar bringen Licht ins Dunkel: Sie erfassen detailgetreu die römischen Strukturen und Fundamente auf dem Meeresgrund. Und sie lassen erstmals auch die Ausmaße jener Bauten erkennen, mit denen die Römer damals versuchen, Baiae zu beschützen. Denn der Küstenort ist nicht nur ein Luxusresort der Reichen und Mächtigen, sondern auch ein Zentrum technischer Innovation. Es wird erstmals mit römischem Beton gebaut - Grundlage für gewagte Konstruktionen. Darunter der Kuppelbau des Merkur-Tempels, der rund 100 Jahre später als Vorbild für das Pantheon in Rom dient. Auch gewaltige Wellenbrecher aus Zement, der selbst unter Wasser aushärtet, entstehen dort. Doch allen Schutzmaßnahmen zum Trotz kann sich Baiae seinem Schicksal nicht entziehen. Hightech trifft auf Archäologie: Mithilfe moderner Digitaltechnik werden verborgene Geheimnisse entschlüsselt und längst versunkene Welten neu erschaffen. Sie macht Unsichtbares sichtbar und eröffnet einen Blick auf vergangene Zeiten.
Die "Wilde Wanda", der "Gschwinde" und "Notwehr-Krista" werden zu Legenden der Wiener Unterwelt und kämpfen erbittert gegeneinander. 1955 gibt der Staatsvertrag Österreich seine Souveränität zurück und ein Wirtschaftsaufschwung setzt ein, der den Österreicher:innen Wohlstand ermöglicht. Wohlstand, den die Menschen in Rotlichtlokalen am Wiener Gürtel oder in geheimen Hinterzimmern auch wieder loswerden können. Das Geschäftsmodell der Unterwelt ändert sich - zur Zuhälterei gesellt sich das illegale Glücksspiel.
In Österreich gibt es mehr als 50.000 Kilometer Wanderwege, die sich durch üppige Wälder, grüne Täler und charmante Dörfer erstrecken. Die unzähligen Wege und Hütten bilden seit über 150 Jahren das Rückgrat der alpinen Infrastruktur und sind gleichzeitig "Österreichs größter Sportplatz". Wer die Berge und das Wandern liebt, ist sich oft nicht bewusst, dass die Wege und Steige alles andere als naturgegeben sind. Wanderwege anzulegen, sie zu betreuen und zu pflegen ist viel Arbeit, die oft unsichtbar bleibt.
Oberhalb von Bludenz und des Klostertals lag beispielsweise der historische Hinterbirgweg über viele Jahre brach, erst vor kurzem wurde er wieder revitalisiert. Von Profis wie auch ehrenamtlichen Wegemachern, die sich dafür extra Urlaub nehmen. Man muss die Berge also schon lieben, um hier oben hart zu arbeiten. Gut gepflegte Wanderwege durch Täler und Almen regeln auch das friedliche Miteinander von Mountainbikern und Wanderern, so gelebt im Tiroler Wipptal.
Diese "Land der Berge"-Produktion blickt hinter die Kulissen des Alpenvereins, begleitet Wegewarte bei ihrer Arbeit und zeigt dabei vom Montafon über den Hochschwab in der Steiermark bis ins Tiroler Zillertal einige der schönsten Wanderregionen Österreichs.
In Las Vegas werden die Ermittler zu einem einsamen Highway in der Wüste gerufen, wo ein Mann erschossen aufgefunden wurde. Das Opfer, der vierfache Familienvater Timothy, hatte in der Vergangenheit in einem Stripclub gearbeitet. Kurz vor dem Mord war er von einem ehemaligen Arbeitskollegen angerufen worden. Hat die Tat mit dem Rotlichtmilieu zu tun oder steckt etwas ganz anderes hinter diesem Verbrechen?
Andreas Kieling dokumentiert, wie Natur- und Artenschutzprojekte dem Klimawandel begegnen. Einige Wassertiere sind vom Aussterben bedroht, einige sind schon verschwunden.
Tierfilmer Andreas Kieling erinnert sich an seine Suche nach dem seltenen Flussdelfin in China, Myanmar und Brasilien, die in einigen Gebieten bereits ausgestorben sind. Und er erfüllt sich einen Lebenstraum: einen Tauchgang mit dem Mola Mola.
Erzählt im Hier und Jetzt und gespeist aus unzähligen Stunden Archivmaterial nimmt der Tierfilmer Andreas Kieling den Zuschauer mit in "Kielings wilde Welt- Wasserparadies" auf eine Reise zu den Falklandinseln im südlichen Atlantik.
Dort hatte er das Glück, eine Schule von 50 Commerson-Delfinen beobachten zu können. Die schwarz-weißen "Panda-Delfine" haben ein breites Nahrungsspektrum und sind daher weniger anfällig für den Temperaturanstieg der Meere und die damit verbundenen Veränderungen.
In Südgeorgien und auf den Falklandinseln hat Andreas Kieling beeindruckende Szenen südlicher See-Elefanten gefilmt, die in brutalen Revierkämpfen ihre Dominanz beweisen. Bei den Auseinandersetzungen der bis zu vier Tonnen schweren Männchen bebe der Boden, erinnert er sich. Trotz Klimaerwärmung sind die Bestände der großen Meeressäuger stabil.
In China und Myanmar hat sich Andreas Kieling auf die schwierige Suche nach seltenen Süßwasserdelfinen begeben. Doch er kommt zu spät: Der chinesische Flussdelfin ist durch den zunehmenden Schiffverkehr und die Wasserverschmutzung bereits ausgestorben. Im Amazonasgebiet in Brasilien hatte der Tierfilmer mehr Glück: Er begegnete neugierigen Tieren und konnte sogar mit ihnen tauchen.
In der Hanifaru-Bucht auf den Malediven konnte Andreas Kieling gemeinsam mit Artenschützern riesige Schulen von Riffmantas beobachten. Trotz einer Spannweite von bis zu neun Metern bewegen sich die eleganten Schwimmer mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit durchs Wasser. Der Eindruck entstehe, sie würden fliegen, erinnert er sich.
Zum Abschluss erfüllt sich Andreas einen lang gehegten Wunsch: Seit seiner Kindheit träumt er davon, mit dem größten Knochenfisch der Welt, dem Mola Mola, auf Bali zu tauchen. Die Begegnung mit diesem Giganten der Meere wird zu einem unvergesslichen Moment in seiner Karriere als Tierfilmer.
Als 1939 der Zweite Weltkrieg begann, kam auch eine kleine Flotte deutscher U-Boote zum Einsatz. Die lautlosen Jäger, in Nazideutschland gefeierte Helden, waren im Nordatlantik und dem Mittelmeer auf der Suche nach feindlichen Schiffen. In der Dokumentation erzählt Friedrich Grade, damals leitender Ingenieur auf der "U 96", zum ersten Mal die wahre Geschichte des U-Boots, das durch das Buch "Das Boot" und dessen Verfilmung weltweit bekannt wurde.
Ex-Kriegskommandant Ivica möchte sein Hotelgeschäft ausbauen, denn Kroatiens Tourismus boomt. Doch abseits der glitzernden Adria sind Land und Menschen noch gezeichnet vom Krieg. Ein schwieriges Kapitel soll bald offiziell abgeschlossen sein: Die Regierung verfolgt den ambitionierten Plan, Kroatien bis 2026 von allen Landminen des vor über 30 Jahren wütenden Krieges zu befreien. Ist das überhaupt möglich? Der 38-jährige Cicak ist einer der letzten Landminenräumer, er blickt in eine ungewisse Zukunft.
Die ganze Welt kennt K-Pop-Hits wie "Gangnam Style". Weniger bekannt ist, dass der Ausgangspunkt dieses globalen kulturellen Phänomens in der Asien-Krise Ende der 90er Jahre liegt. Auch Hyun Jun-Su, der Betreiber des Vergnügungsparks Yongma Land in Seoul, gehörte zu den wirtschaftlichen Opfern der Krise. Bis der K-Pop ihm zu Hilfe kam. Außerdem: Was Dunnottar Castle in Schottland mit dem Blockbuster "Braveheart" zu tun hat. Und: Wie Georgien dank eines genialen Erfinders nach den Sternen griff.
Mary hat sich dieses Mal ganz besonders auf die Auktion vorbereitet: Eine ausgiebige Runde Yoga soll ihre Chakren in Fluss bringen. Kann sie im Zen-Modus die anderen Käufer überbieten und einen guten Gewinn machen?
Was wie ein kalifornisches Feriendorf aussieht, war einst eine Garnison für US-Soldaten - vom amerikanischen Bürgerkrieg über die Indianerkriege bis hin zu den beiden Weltkriegen. Außerdem: Wie baut man in Mexico im 16. Jahrhundert ohne Holzgerüst ein 48 Kilometer langes Aquädukt? Was, außer dem russischen Winter, erschwerte Napoleon und seiner "Grande Armee" 1812 das Leben auf dem Weg nach Moskau und zurück? Und: Was hat ein Staudamm in Wales mit den "Dam-Bustern" zu tun?
Milton Martinez wuchs in einer Skater-Familie auf und erlangte in Argentinien Berühmtheit. Um sich einen Namen zu machen, reiste er in die USA. Nun kehrt er dorthin zurück, wo alles begann.
Wer hat Nora auf ihrer Geburtstagsparty im WC eingesperrt, kurz bevor sie die Verlobung mit Christian bekanntgeben wollte? Etwa der Verlobte selbst - immerhin ist er aus unerklärlichen Gründen einem Verein beigetreten, der "kein Sex vor der Ehe" propagiert? Oder steckt Noras Ex-Freund John, der immer noch Gefühle für Nora hat, hinter der folgenschweren Tat? Wegen ihrer Klaustrophobie sprang Nora aus dem Fenster und erlitt schwere Verletzungen...
Geschäfte sind Vertrauenssache? Les Gold händigt einem Freund eine teure Luxus-Uhr aus, damit dieser sie weiterverkauft. Das Schmuckstück ist rund 40 000 Dollar wert. Der Deal wird in alter Manier per Handschlag besiegelt. Doch in diesem Fall war der Pawn-Shop-Eigner wohl zu naiv. Denn am nächsten Tag schickt der Händler - statt der vereinbarten Summe - Armbänder ins "American Jewelry and Loan". Damit ist der Fall für ihn erledigt. Pfandhaus-Manager Seth schäumt vor Wut und macht seinem Vater schwere Vorwürfe.
Experten analysieren mithilfe der neuesten Technik das schier Unglaubliche: Zeigt dieses Video aus einer heimischen Überwachungskamera, dass Aliens unsere technischen Geräte manipulieren? Die Aufzeichnungen eines Friedhofbesuchers in Savannah sorgen für Gänsehaut, als der Geist eines Kindes durch das Bild zu laufen scheint.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Ein junger Mann und Familienvater wird erschossen auf einer Straße aufgefunden. Nur wenig später wird den Ermittlern die Leiche eines weiteren jungen Mannes gemeldet, die auf einem Feld gefunden wurde. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Morde etwas miteinander zu tun haben, und es sind nicht die letzten Leichen, die der Täter zurücklässt. Können ihn die Beamten stoppen, bevor noch mehrVerbrechen geschehen?
Die privaten Verbindlichkeiten im Vereinigten Königreich erreichen Jahr für Jahr neue Rekordhöhen. Deshalb bekommen dort immer mehr Menschen ungebetenen Besuch von Gerichtsvollziehern. Matt Heighway und sein Kollege Garry Ball klopfen in dieser Folge an die Haustür von Stephen Wattam in Birmingham. Die Beamten des High Court sollen bei ihm einen Betrag von umgerechnet 2200 Euro einkassieren. Der Mann lässt sich zwar zunächst verleugnen, doch mit solchen simplen Methoden kann er die erfahrenen Zwangsvollstrecker nicht austricksen.
Löffelhund Emma im Kronberger Opel-Zoo entwickelt sich prächtig. Der kleine Löffelhund, der von seiner Mutter verstoßen wurde und nun von den Pflegern aufgezogen wird, hält alle auf Trab. Auch Dr. Uta Westerhüs ist ganz entzückt. Ziemlich wild geht es dagegen im Frankfurter Zoo, genauer gesagt im Borgori-Wald zu. Die Orang-Utans haben von ihrer Pflegerin Renate Brinkmann Packpapier bekommen, und damit kann man allerhand anstellen.