Die Alhambra ist eine künstliche Oase. Am Fuße der Sierra Nevada, wo Geier kreisen und Skorpione auf Beutezug gehen, liegt nicht nur die einzige Wüste Europas, die Tabernas, sondern auch direkt daneben eine unverhoffte Auenlandschaft aus blühenden Wiesen und dichten Wäldern. Hier weiden Steinböcke und Hirsche. Der maurische Herrscher Muhammad Ibn al-Ahmar erschuf 711 n. Chr. ein wahres Wunderwerk: er leitete das Wasser der Sierra in die Wüste und baute einen Palast, der mehr Wasserflächen als Wohnfläche hat. Ein Garten entstand, der bis heute unzähligen Amphibien und Insekten den perfekten Lebensraum bietet, und dessen Wände unzählige Weisheiten des Islam tragen.
Der Vielfraß gehört zur Familie der Marder und ist der größte Vertreter der Art in Europa. Stark und angriffslustig verteidigt er sein Revier. Kann er sich auch an die wärmeren Winter anpassen?
Der Vielfraß liebt den hohen Norden. In der unbewohnten Wildnis Skandinaviens streunt er einsam durch die Wälder und Sumpflandschaften. Er ist ein unermüdlicher Wanderer, ständig in Bewegung und auf der Suche nach Nahrung.
Im dünn besiedelten finnischen Niemandsland, dem Grenzgebiet zu Russland, genießt der Vielfraß die unberührte, weite Natur. Er ist mit seinem dicken Fell und den breiten Pfoten bestens für die kalte Jahreszeit gewappnet.
Der Tierfilmer Kari Kemppainen will den Vielfraß anlocken. Mit einem Köder und einem Elchgeweih als Requisite versucht er sein Glück. Geduld ist gefragt. In Finnland leben nur etwa 200 Vielfraße. Doch die richten für manche großen Schaden an: Rentierzüchter wie Leo Juntunen beklagen, dass immer wieder Rentiere von Vielfraßen gerissen werden. Mit seiner extremen Beißkraft kann ein Vielfraß sogar einen jungen Elch töten. Doch meistens muss er nehmen, was übrig bleibt: Als Aasfresser bedient er sich an der Beute von Wölfen oder Bären. Wenn er viel Nahrung auf einmal findet, hortet er sie in Verstecken in seinem Revier. Doch auch, wenn es der Name vermuten lässt: Ein Vielfraß frisst nicht mehr als andere Tiere.
Die Wildnis Europas mit ihren Wäldern, Meeren und Nationalparks bietet einzigartige und überraschende Landschaften. Die Dokumentationsreihe "Wildnis Europa" porträtiert ihre größten, stärksten und seltensten tierischen Bewohner.
"Ein dunkelhaariger Mann wird Ihr Leben verändern" - mit diesem Satz verspricht TV-Hellseherin Britta Charleene eine erfolgreiche Zukunft. Aber es läuft nichts so wie erhofft: Charleene steht ohne Job, aber mit 4000 Euro Schulden da. Hat sie sich aus Frust an Lady Starlight gerächt und ihr mit einer Kristallkugel die Hand zertrümmert?
Libellen mit einer Flügelspannweite von 70 Zentimetern und Tausendfüßler in Menschengröße? Vor 300 Millionen Jahren nichts Außergewöhnliches. Warum gibt es heute keine Rieseninsekten mehr? Lange galten Klimaveränderungen als Ursache für das Aussterben der Insekten-Giganten. Neuere Fossilienfunde sprechen allerdings dagegen. Machten kleine Flugreptilien oder die ersten Vögel ihnen ihre Beute streitig? Die großen Insekten der Karbonzeit brauchten zum Überleben einen sehr hohen Sauerstoffgehalt in der Luft. Als dieser vor 300 Millionen Jahren zurückging, konnte es auch keine Rieseninsekten mehr geben - dachte man. Doch 2009 fanden Forscher in der Nähe von Montpellier Fossilien einer Riesenlibelle, die noch vor 250 Millionen Jahren gelebt hat. Wie konnte sie sich an die veränderten Bedingungen anpassen? Die Dokumentation stellt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse dar und geht mit spannenden Experimenten und faszinierenden Animationen dem Verbleib der Rieseninsekten auf den Grund.
Vor 71 Millionen Jahren muss sich das junge Albertosaurier-Weibchen Rose als Mitglied eines Rudels nicht nur gegen Gefahren behaupten, sondern auch ihren Platz in der Gruppe finden. Albertosaurier sind Verwandte des T. Rex. Anders als der gefürchtete Einzelgänger könnten sie jedoch als Gruppe gelebt und gejagt haben. Das zumindest schließen Paläontologe Mark Powers und sein Team aus den Fossilien, die sie am Red Deer River in Kanada ausgraben. Die Forschenden versuchen zu rekonstruieren, wie sich die junge Rose in einem Albertosaurus-Rudel durchgesetzt haben könnte und welchen Herausforderungen sie sich stellen musste. Denn das Leben im Rudel stellt viele Anforderungen an jedes Mitglied. Wie wird beispielsweise der Frieden in der Gruppe bewahrt? Welche Jagdstrategie verspricht Erfolg, wenn schnelle Läufer und bissstarke Riesen zusammenarbeiten? Roses Schicksal führt uns zu einer spannenden Entdeckung der Geheimnisse eines der erfolgreichsten Raubtiere der Kreidezeit.
Gottähnliche Wesen sollen laut Aufzeichnungen antiker Völker als Wissensvermittler fungiert haben. Diese Besucher halfen den Menschen, die ersten Hochkulturen zu gründen, und unterrichteten sie in Astronomie, Sprache, Landwirtschaft, Architektur und vielen anderen Bereichen. Wieviel Wahrheit steckt in diesen alten Geschichten?
Der spanische Luxuszug ist die längste Schmalspurbahn Westeuropas. Dabei beträgt die Gleisbreite mit nur einem Meter knapp zwei Drittel einer Normalspur. Auf der 1.000 Kilometer langen Strecke aus dem 19. Jahrhundert geht die Reise von San Feliz nach Bilbao, entlang der zerklüfteten Küste der Biskaya, durch die kantabrischen Berge bis zum Zielbahnhof Ferrol. Für die außergewöhnliche Fahrt mit dem Transcantabrico Clasico zahlen die Passagiere knapp 4.250 Euro.
Er ist Schauspieler, Autor, Moderator, Regisseur, Kabarettist, Sänger, Synchronsprecher und noch vieles mehr in einer Person: Hape Kerkeling. Der Film lädt ein zu einer filmischen Reise in den beruflichen und persönlichen Kosmos des Multitalents, zu Freunden und Feinden - und zu den wichtigsten Stationen seines Lebens und seiner Karriere: vom Ruhrgebiet über Amsterdam bis zum Jakobsweg. Dabei ist der Film auch eine unterhaltsame Tour durch die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, in der Hape Kerkeling wie kaum ein anderer Fernsehgeschichte geschrieben - und sich dabei immer wieder neu erfunden hat.
Die Wertach ist ein faszinierender Fluss mit vielen Gesichtern. Der Filmautor Markus Schmidbauer zeigt die beeindruckend schöne Natur und begleitet Menschen, die Spannendes unternehmen, damit die Wertach auch weiterhin auf dem erfolgreichen Weg zu einem naturnahen Fluss bleibt.
Ein Undercover-Ermittler verabredet ein Treffen mit dem "Grafen" in einem Hotel nahe Frankfurt. Während die Bande auf ihre Beute wartet, bereiten Staatsanwältin Feldmann und das LKA-Team den Zugriff vor. Die Festnahme gelingt - doch der Fälscher Robert Driessen entkommt nach Thailand. Über ein Jahrzehnt lang schwemmten ein Kunsthändler aus Mainz, ein exzentrischer deutscher "Graf" und ein geheimnisvoller niederländischer Kunstfälscher den europäischen und US-Kunstmarkt mit gefälschten Skulpturen des teuersten Bildhauers der Welt: des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti.
Freunde, Weggefährten und Kollegen wie Margitta Lüder-Preil, Uta Schorn, Herbert Köfer, Dagmar Frederic, Monika Hauff, Petra Quermann, Beppo Küster, Heinz Behrens, Peter Wieland und Frank Schäfer sowie Margot Eberts Neffe Dieter Schmidt-Ebert geben persönliche Einblicke in das Leben des beliebten Multitalents.
Von gratis Grillplätzen über Sportangebote bis hin zu dutzenden Lokalen und idyllischen Bademöglichkeiten - die Donauinsel ist DAS Erholungsgebiet der Wiener. Die künstliche Insel zwischen der neuen Donau und der Donau wurde im Jahr 1988 nach insgesamt 16 Jahren Bauzeit fertiggestellt. Einst war das Gebiet als Teil des Hochwasserschutzes für die Stadt Wien gedacht, doch mittlerweile hat es sich zu einem Freizeitparadies für die Bewohner der Hauptstadt und auch Gäste entwickelt.
So nah und persönlich wie nie zuvor: Die Sky Original Doku begleitet Ralf Schumacher und seinen Partner Étienne Bousquet-Cassagne bei den Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit.
Linda Moulton Howe hat einige der geheimnisvollsten Phänomene der Erde untersucht und an die Öffentlichkeit gebracht. Von unerklärlichen Tierverstümmelungen über außergewöhnliche Kornkreise bis hin zu Berichten über unterirdische Alien-Portale - helfen Lindas Nachforschungen, der Wahrheit näherzukommen?
Palermo, Sizilien, 1969. In einer stürmischen Nacht verschwindet eines der letzten von Caravaggio angefertigten Gemälde, "Christi Geburt mit den Heiligen Laurentius und Franziskus", auf mysteriöse Weise. Gerüchte verbreiten sich, dass die italienische Mafia bei dem Diebstahl ihre Hand im Spiel hat. Doch die Ermittlungen führen zu keinem Ergebnis. Bis heute wird nach dem großformatigen Leinwandbild gefahndet, es zählt zu den zehn meistgesuchten Kunstwerken auf der Fahndungsliste des FBI.
Nach einer Party wird die 17-jährige Marla auf dem Nachhauseweg niedergeschlagen und entführt. Als der Entführer ihre wohlhabende Mutter um 10.000 Euro erpresst, fällt der Verdacht auf Marlas Cousin Benedikt, der in der Emo-Szene verkehrt und von Sozialhilfe lebt.
Seit 50 Jahren ist der Name "Lechner" ein Synonym für Motorsport. Weit über Österreichs Grenzen hinaus haben die Lechners als Rennfahrer aber auch als Organisatoren von Rennserien oder in der Rolle des Teamchefs ihre Spuren hinterlassen und dabei die Karrieren von Größen wie Alexander Wurz, Christian Klien, Ferdinand Habsburg oder Tommy Preining gefördert. Wir blicken zurück auf ein halbes Jahrhundert Motorsport made in Austria.
Der Dschungel auf Mexikos Yucatán-Halbinsel ist durchdrungen von der Geschichte der Maya-Kultur. Dort wurden den Göttern in blutigen Ritualen Menschenopfer dargebracht. Und in der Wildnis sind Skorpione, Vogelspinnen, Giftschlangen und Krokodile heimisch. In dieser wenig einladenden Umgebung kämpfen in dieser Folge von "Naked Survival" vier Männer und Frauen ums nackte Überleben. Die ersten zehn Tage müssen beide Teams unabhängig voneinander überstehen, bevor sie am elften Tag nach Norden aufbrechen, um sich an einem der vielen Cenoten zu treffen.
Vor 66 Millionen Jahren schlägt ein Asteroid auf der Erde ein und beendet die Herrschaft der Dinosaurier. Mit ihnen sterben in kurzer Zeit rund drei Viertel aller Tier- und Pflanzenarten aus. Forschende begeben sich in der Wüste von Colorado auf Spurensuche. Mit modernen Methoden wollen sie herausfinden, welche Arten die Katastrophe überlebten. Was passierte in den Jahrtausenden nach dem Einschlag, als das Leben den Planeten zurückeroberte? 1822 wurde zum ersten Mal ein Fossilfund als Dinosaurier erkannt und bezeichnet. Seither versucht die Wissenschaft zu ergründen, warum diese Riesen ausstarben und wie unsere heutige Welt entstanden ist.
Die neue WDR-Dokumentation "Katastrophe zwischen Rhein und Weser: Die Heinrichsflut 1965" blickt auf die dramatischen Ereignisse im Juli 1965 zurück, als Ostwestfalen-Lippe von der schwersten Hochwasserkatastrophen der Nachkriegszeit heimgesucht wurde. Auch Teile von Niedersachsen, Hessen und der damaligen DDR wurden überflutet. Besonders hart traf das Hochwasser das Dorf Etteln südlich von Paderborn. Wegen seiner Tallage lief das Dorf voll wie eine Wanne, Menschen kämpften ums Überleben, während die Helfer fieberhaft und oft vergeblich versuchten, die Eingeschlossenen zu retten.
Am 16. und 17. Juli 1965 verwandeln sintflutartige Regenfälle beschauliche Flüsse wie Altenau, Pader, Alme und Lippe in reißende Ströme. In Paderborn kommt das Wasser in die Stadt geschossen, überflutet das Giersviertel, die heftige Strömung bringt selbst schwere LKWs in Schräglage.
Katastrophenalarm wird ausgerufen, doch das Telefonnetz ist zusammengebrochen. Funkgeräte sind Mangelware, die Hilfsmannschaften können sich kaum koordinieren, jeder versucht auf eigene Faust Menschen zu retten. Aber die Autos sind zu flach, die Boote zu leicht, die Hubschrauber nicht ausgerüstet, nichts läuft wie es soll.
Etteln trifft es in seiner Tallage am heftigsten. Hochwasser ist man hier nach der Schneeschmelze gewöhnt, aber im Sommer trifft es die Menschen völlig unvorbereitet. Sie kämpfen ums Überleben. Insgesamt sterben 16 Menschen, sieben allein im Einzugsgebiet der Altenau, zu dem auch Etteln gehört - eine Katastrophe, die sich tief ins kollektive Gedächtnis der Region eingebrannt hat- Die Dokumentation zeichnet ein bewegendes Bild der Ereignisse in Etteln: Zeitzeugen erinnern sich an die dramatischen Stunden, in denen das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten war. Sirenen heulten, Menschen mussten in letzter Minute vor den Fluten gerettet werden. Die Aufnahmen und Berichte zeigen, wie die Dorfgemeinschaft zusammenhielt und gemeinsam gegen die Naturgewalt kämpfte.
Die Heinrichsflut 1965 gilt als die größte Naturkatastrophe in der Geschichte von OWL. Städte wie Paderborn und Lippstadt sowie zahlreiche Dörfer in der Region waren betroffen. Die Dokumentation beleuchtet, wie die Katastrophe den Hochwasserschutz und das Bewusstsein für Naturgefahren in der Region nachhaltig geprägt hat.
Heute gilt Etteln als das digitalste Dorf Deutschlands und wurde 2024 sogar als "Smartest City oft he World" ausgezeichnet. Neben zahlreichen anderen digitalen Angeboten werden sämtliche Wasserbewegungen rund um das Dorf digital überwacht. Jeder Dorfbewohner hat über eine App Zugriff auf diese Daten. Ein überraschendes Hochwasser soll es nie wieder geben.
"Katastrophe zwischen Rhein und Weser: Die Heinrichsflut 1965" liefert mit exklusiven Archivaufnahmen, Interviews und Experteneinschätzungen einen umfassenden Einblick in die Ereignisse von 1965. Die TV-Dokumentation von Lothar Schröder richtet sich an alle, die sich für die Geschichte von OWL, den Zusammenhalt ländlicher Regionen und den Umgang mit Naturkatastrophen interessieren.
Der Elch gilt als Symboltier Skandinaviens und wird dort auch "König der Wälder" genannt. Der Klimawandel treibt die Tiere immer höher in die Berge.
Elche gehören zu den Hirschen und sind die größten Vertreter dieser Art. Ihre Überlebensstrategie ist die perfekte Anpassung an die Umgebung. Sie leben im hohen Norden, Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt machen ihnen nichts aus. Im Gegenteil, sie mögen es kühl..
Im Sommer ziehen sich die Elche in den Nationalpark Jotunheimen, "Die Heimat der Riesen", zurück. Dort türmt sich das höchste Gebirge Norwegens. Der Naturführer und Fotograf Børre Aasbø folgt den Elchen auf tagelangen Wanderungen durch die Wälder in der Nähe des Namsenfjords. Um die scheuen Tiere vor die Kamera zu bekommen, arbeitet er mit Fotofallen, die er regelmäßig kontrolliert.
Die meiste Zeit des Tages ist der Elch mit Fressen beschäftigt. Besonders gern mag er die Triebspitzen junger Bäume. Ein Problem für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer Norwegens, denn mit seinem Fressverhalten richtet der Elch große Schäden an. Deswegen wird jedes Jahr Jagd auf ihn gemacht, streng kontrolliert von den Kommunen.
Die Elchjagd hat eine lange Tradition in Norwegen und dient heute dem Schutz der Wälder. Denn außer dem Menschen hat der "König der Wälder" in Norwegen kaum noch natürliche Feinde.
Die Wildnis Europas mit ihren Wäldern, Meeren und Nationalparks bietet einzigartige und überraschende Landschaften. Die Dokumentationsreihe "Wildnis Europa" porträtiert ihre größten, stärksten und seltensten tierischen Bewohner.
Gleich zwei italienische Highspeed-Züge werden in dieser Dokumentation vorgestellt: Der staatliche Frecciarossa 1000 und der privat betriebene Italo EVO konkurrieren auf den gleichen Bahnhöfen und Strecken um Kunden. Der "rote Pfeil" rauscht mit 300 Kilometern pro Stunde von Mailand ins 800 Kilometer entfernte Neapel. Mit dem ebenfalls rot lackierten Italo EVO fährt Teddy Wilson von Venedig bis nach Turin. Technik und Eleganz, Geschwindigkeit und die Schönheit Italiens - was will man mehr?
Der gigantische Lusotitan Old Grande stellt sich einem jungen Rivalen im Kampf um die Gunst einer Partnerin entgegen - mit dramatischen Folgen. Im Herzen Portugals legt ein Paläontologenteam um Francisco Ortega das bislang vollständigste Skelett eines Lusotitans frei. Vor 150 Millionen Jahren herrschte der Riese, wegen seines Alters Old Grande genannt, über die Region - damals noch eine Insel. Die Knochen des großen Pflanzenfressers erzählen die Geschichte eines alten, aber ehrgeizigen Bullen, der sich aufmacht, eine Partnerin zu finden, und bereit ist, dafür alles zu riskieren. Francisco Ortega kann an fossilen Fußspuren ablesen, wie sich Old Grande nach dem Kampf mit einem verletzten Bein fortbewegt. Doch der Titan gibt nicht so leicht auf, auch wenn der Heilungsprozess dauert und die Paarungszeit knapp ist. Denn in seinem geschwächten Zustand ist Old Grande verwundbar. Wird er überleben, seine Rivalen hinter sich lassen und sein Erbe sichern?
Budweiser Bier, Stelzn' und ein riesiger Gastgarten - für fast jeden Wien-Touristen ist das Schweizerhaus im Prater ein Pflichtbesuch. Das Wirtshaus wird seit 1920 von Familie Kolarik betrieben - und das sehr erfolgreich, denn Stammgäste warten im Frühling schon immer sehnsüchtig auf die Eröffnung des Biergartens. "ATV - Die Reportage" begleitet die Saison eines der traditionellsten Häuser Österreichs.
Ein Augenzeuge filmt erschreckende Szenen über außerirdische Aktivitäten in Fairbanks, während ein UFO-Jäger über Alaskas höchsten Berg fliegt - auf der Suche nach einer geheimen Alien-Basis.
Seit dem 16. Jahrhundert steht das Bürgertum der Stadt Bordeaux in Frankreich für Selbstbewusstsein und Freiheitswillen. Das Bürgertum pflegte weitreichende Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit England oder Portugal, mit Nordafrika oder Südamerika. Immer um Unabhängigkeit vom zentralistisch-royalistischen Paris bemüht, zeigte sich Bordeaux als Vorreiter eines wirtschaftlichen Globalismus. Schwarzafrikaner, Araber, Juden brachten andere kulturelle Werte in die Stadt. Der politische Philosoph, Charles de Montesquieu lehrte hier an der Universität. Bordeaux verfügt über das größte denkmalgeschützte urbane Ensemble der Unesco.
Alabasterküste, Blumenküste, Perlmuttküste, so klangvolle Namen tragen die Abschnitte der ebenso langen wie vielseitigen Küste der Normandie. Steile Felsklippen wechseln sich ab mit kilometerbreiten Sandstränden und versteckten Naturbuchten. Und zwischendrin finden sich mehr als 1000 kantige Betonkolosse, halb versunken in Sand und Wasser, deutsche Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Jedes Jahr am 6. Juni wird in der Normandie der D-Day gefeiert, der kriegsentscheidende Tag im Jahr 1944, als die alliierten Soldaten hier den für die Wehrmacht errichteten Atlantikwall überwanden.
Jedes Jahr kommen auch die Kriegsveteranen zur großen Feier wie der Amerikaner Arthur Hullett. Er besucht zum ersten Mal den US-Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer, nur wenige Meter oberhalb des blutigen Geschehens am Omaha Beach. Angesichts der langen Reihen mit weißen Kreuzen ist er tief erschüttert, aber auch glücklich, wie würdevoll hier an seine Kameraden erinnert wird: "Lasst uns hoffen, dass das nie wieder geschieht!"
Ganz anders begehen Christophe Lecacheur und seine Familie den D-Day. Christophe ist Sammler von US-amerikanischen Militärfahrzeugen und nimmt jedes Jahr an der Panzerparade im Städtchen Sainte-Mère-Église teil. Sein Sohn, seine Schwiegertochter, seine Freundin sind mit dabei - uniformiert und motiviert. Oberhaupt der "Panzerfamilie" ist Christophes Mutter Janine, die ihm damals seinen ersten Jeep spendiert hat. Bei der Parade sitzt sie ganz oben auf dem Radpanzer.
Stéphane Costa ist Geologe. Er erforscht seit über drei Jahrzehnten die Erosion der weiß schimmernden Kreideklippen an der sogenannten Alabasterküste. Immer mehr Felsen stürzen ins Meer. Der Klimawandel beschleunigt dieses Naturphänomen. Nun drohen auch Wohnhäuser und Siedlungen in die Tiefe zu rutschen, genauso wie die Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg und die berühmte Kirche von Varengeville-sur-Mer, die 1882 vom Impressionisten Claude Monet auf Leinwand verewigt wurde.
Am Strand von Deauville dagegen ist die größte Sorge des jungen Schirm- und Strandmeisters Alex Thompson, dass er die speziellen Knoten der bunten Sonnenschirme unter dem Massenansturm der Badegäste, die zumeist aus Paris anreisen, nicht rechtzeitig gelöst bekommt. Deauville ist das bekannteste der normannischen Seebäder, die die reichen Leute aus der Hauptstadt im 19. Jahrhundert für sich entdeckt und zu mondänen Villenorten ausgebaut haben.
Wie eine Fata Morgana ragt die Klosterinsel Mont Saint-Michel aus dem kilometerweiten Watt. Sie ist das Wahrzeichen der Normandie. Zwölf Meter Tidenhub liegen hier zwischen Ebbe und Flut. Bei Niedrigwasser schwärmen Tausende Freizeitfischer aus auf die weiten Strände zur pêche à pied, der Fischerei zu Fuß. Jean Lepigouchet gilt als Legende dieser traditionellen Gezeitenfischerei. Er weiht seine Gäste von der Nachbarküste in die Suche nach einer Venusmuschelart ein, der begehrten Palourde: "Schaut nach einer Mulde mit einem kleinen Loch im Sand!" Nebenbei stößt er auf ein Exemplar der amerikanischen Pantoffelschnecke. Sie ist 1944 als invasive Art mit den US-Landungsbooten in der Normandie angekommen. Der D-Day ist hier überall noch sichtbar.
Miriam und Lena sollen ihren Mitschüler Fynn betäubt und seine Hände in aufgeschnittene Basketbälle zementiert haben. Haben sich die beiden Mädchen an ihm gerächt, weil er beiden gleichzeitig eine Beziehung vorgespielt hatte?
Im Fokus stehen jeweils Ortschaften mitten in Brandenburg mit unter 2000 Einwohnern. Bereits seit März 1993 zieht der "Landstreicher" umher und berichtet über das Leben der Menschen abseits der Städte.
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.