In Ontario muss Sergeant Harry ein entscheidendes Schießtraining samt Qualifikationstest bestehen, um weiterhin im Außendienst arbeiten zu dürfen. German Cop Jeff wird unterdessen zu einem Ladendiebstahl nach Montgomery County berufen und versucht, den Täter auf der Straße festzunehmen. Abseits der Einsätze bietet Jeff private Einblicke in seinen Familienalltag mit seiner mexikanischen Ehefrau.
Im Hamburg leben viele Menschen am Existenzminimum. Sissy prostituiert sich, um ihre Heroinsucht zu finanzieren. Julia ist wohnungslos und im Winter kämpft sie jeden Tag gegen die Kälte. Wie meistern die Menschen die Hürden ihres Lebens?
Landtierarzt Dr. Dreesen und sein Partner Klaus machen sich mit dem Tiermobil auf den Weg nach Duisburg, um die Arbeit der Streunerhilfe zu unterstützen. Mit Hingabe kümmern sie sich um wilde Stubentiger und handzahme Samtpfoten. Oberste Priorität: Den Duisburgern die Kastration ihrer Fellnasen schmackhaft zu machen. Danach steht ein flauschiger Termin auf dem Programm: Ein Alpakaeinsatz mit Sprechstundenhilfe Tanja sorgt für tierische Abwechslung.
Im Jahr 1979 verliert sich die Spur der 12-jährigen Robin Samsoe am Huntington Beach. Die Suche nach ihr bleibt erfolglos, Tage später werden ihre Überreste gefunden. Zufällig sieht schließlich Alcalas ehemaliger Bewährungshelfer eine Wiederholung von "The Dating Game". Er erkennt ihn wieder, kontaktiert die Polizei - und sorgt so dafür, dass Alcala wieder festgenommen wird und neue potenzielle Beweise vorliegen.
Mit Andreas Meese, Daniel Werner, Daniela Bette, David M. Schulze, Demet Fey, Hendrick Stickan, Michael Che Koch, Michaela Kametz, Olaf Reitz, Rolf Berg, Silke Haupt, Thomas Balou Martin, Robert Steudtner
Die Zeitskalen des Universums sprengen unsere Vorstellungskraft. Harald Lesch blickt zurück auf 13,8 Milliarden Jahre kosmischer Geschichte, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Wir erfassen nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit, am unteren Ende der Zeitskala versagen die Sinne: Schnelle Vorgänge entziehen sich unserer Wahrnehmung. Und doch waren gerade Zeiträume außerhalb unseres Zeithorizonts für unsere Entstehung entscheidend. Bei Zirkusvorstellungen geraten wir ins Staunen. Die Bewegungen der Artisten sind oft so schnell, dass das Auge nicht folgen kann. Doch auch die Artisten selbst haben keine Supersinne. Wie schaffen sie es, die Kunststücke zu koordinieren? Modernste Kameratechnik hilft, die Bewegungen zu entschlüsseln. In der Natur gibt es Wesen mit echten Supersinnen. Schon eine Stubenfliege ist uns bei der Wahrnehmung von Bewegungen weit überlegen. Der Mensch erfasst nur etwa 20 Bilder pro Sekunde, eine Fliege 200 - sie sieht wie in Zeitlupe. Diese unterschiedlichen Sinnesleistungen wurden über die Jahrtausende von der Evolution geformt. Zeiträume zu erfassen, die über unsere Lebensspanne hinausgehen, war für unser Überleben nicht wichtig. Und doch versuchen wir heute, uns das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. Stellt man die kosmische Geschichte in einem Jahr dar, ergibt sich ein erstaunliches Bild: Verortet man den Urknall in der Silvesternacht um Mitternacht, dann formte sich im Laufe des Frühlings unsere Milchstraße. Unsere Sonne und mit ihr die Erde entstanden Anfang September. Und der Mensch betrat erst am 31. Dezember die Bühne. Warum hat das so lange gedauert? Ein Blick auf die Bausteine des Lebens verrät, warum Milliarden von Jahren vergehen mussten, bis Leben möglich wurde. Es ist noch gar nicht lange her, dass solch astronomische Zeiträume undenkbar schienen. Noch im 17. Jahrhundert glaubte man, die Erde könne höchstens 6000 Jahre alt sein - dieser Zeitraum ließ sich aus der biblischen Stammtafel herauslesen. Doch ein Mann sollte den Blick auf viel größere Zeiträume eröffnen: Robert Hooke. Der Universalgelehrte war einer der Ersten, der das gerade erfundene Mikroskop dazu nutzte, einen genauen Blick auf das Leben zu richten. Seine Betrachtung von Ammoniten führte ihn auf die Spur einer geologischen Vergangenheit, die alle biblischen Zeitskalen sprengte. Doch es sollte noch weitere zwei Jahrhunderte dauern, bis eine Methode entdeckt wurde, die die genaue Bestimmung geologischer Zeitalter ermöglichte: die radiometrische Datierung. Dank dieser Methode wissen wir heute, wann etwa das Leben entstand: Spuren im Gestein in Nordkanada deuten darauf hin, dass die ersten Bakterien vor bereits vier Milliarden Jahren die Erde eroberten. Doch bis aus diesen Bakterien eine Vielfalt an Leben entstand, wie wir sie heute sehen, dauerte es noch drei weitere Milliarden Jahre. Was hat die Entwicklung verzögert? Forscher haben den Stoff in Verdacht, den wir atmen. Heute versuchen wir, immer mehr in immer kürzere Zeiträume zu pressen. Die Erfindung der modernen Mobilität, die automatisierte Fließbandarbeit und die digitale Revolution haben tatsächlich viele Dinge beschleunigt. Doch die Natur tickt auch heute noch auf den gleichen Zeitskalen wie vor Milliarden von Jahren - der Takt des Lebens lässt sich nicht beschleunigen. Im Großen Refraktor auf dem Potsdamer Telegrafenberg geht Harald Lesch den Fragen der Zeit nach. Das historische Gebäude beherbergt die erste speziell für Astrophysik errichtete Sternwarte und gehört zum Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam.
Nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl 1986 geht ein radioaktiver Fallout über Europa nieder. Infolgedessen wurde das Atomkraftwerk mit einem Schutzmantel aus Beton umhüllt. Doch dreißig Jahre später droht diese Schutzhülle zu zerfallen. Im Wettlauf gegen die Zeit will ein internationales Team den erneuten Austritt radioaktiver Strahlung durch die Konstruktion eines Sarkophags über der Ruine verhindern. Die Dokumentation gewährt einen Blick hinter die Kulissen des Mammutprojekts.
Diese Doku folgt den Spuren von Geld und Einfluss: von New Yorks Immobilienwelt über Washington bis zu internationalen Hotspots wie Singapur, Südostasien und einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen.
Auf der Insel Malta, in den Gewässern rund um die Hauptstadt Valetta, liegt ein verlassener Ort. Die Anlage ist kunstvoll gestaltet, mit großen Höfen, prächtigen Sälen und atemberaubender Aussicht. Doch der Aufenthalt hier war für Besucher nicht freiwillig - hier saßen sie vor hunderten Jahren ihre Quarantänezeit ab, um ansteckende Krankheiten einzudämmen. Außerdem: Am Ufer der Dnepr, einem der größten Flüsse der Ukraine, steht ein gewaltiger Betonmonolith: der Stalin-Tunnel.
"Mandy und Didit - Zwei Leben nach dem Paragliding-Absturz" erzählt die Geschichte von Mandy (37) aus Velbert und Didit (50), einem indonesischen Familienvater. Ihr Leben verändert sich an einem einzigen Tag grundlegend.
Mandy ist neugierig auf die Welt, offen für neue Erfahrungen. Gemeinsam mit ihrem Partner Robin (42) reist sie durch Indonesien. Sie entscheidet sich auf Lombok für einen Paraglidingflug - ein Geburtstagsgeschenk für Robin. Doch beim Start kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall: Eine Windböe erfasst den Gleitschirm und reißt ihn zu früh in die Höhe.
Didit, Helfer des örtlichen Flugteams, versucht, den Schirm am Boden zu halten - obwohl er selbst nicht gesichert ist. Der Schirm hebt mit ihm ab. Sekunden später stürzen sie aus rund 40 Metern in die Tiefe. Mandy und Didit überleben - schwer verletzt.
Für Mandy und Robin steht fest: Didits Eingreifen hat möglicherweise Schlimmeres verhindert. Der Film begleitet Mandy und Robin durch die Monate nach dem Unfall: nach der Rückkehr nach Deutschland, ein Leben zwischen Schmerzen, Krankenhausaufenthalten und der Frage, wie viel Normalität noch möglich ist. Mandy kämpft um jeden Schritt, um Selbstständigkeit, um eine neue Perspektive. Ihr früheres Leben ist unerreichbar geworden.
Gleichzeitig lässt sie der Gedanke an Didit nicht los. Denn während Mandy medizinisch umfassend versorgt wird, endet Didits Behandlung nach zwei Operationen. Ohne klare medizinische Erklärungen, ohne Aussicht auf weitere Hilfe. Er liegt auf Lombok auf einer Matratze, gepflegt von seiner Frau Sulhiyati, die zugleich die Familie versorgen muss. Für weitere Behandlungen fehlt das Geld.
Über WhatsApp bleiben Mandy und Robin mit Didit in Kontakt. Aus kurzen Nachrichten werden Gespräche, Videos, Anteilnahme. Das Paar organisiert Spenden, schickt Geld für Medikamente und Physiotherapie. Doch je mehr sie helfen, desto größer wird der innere Druck.
"Ich heile - und er bleibt liegen", sagt Mandy. Die Ungleichheit zwischen ihren Lebenswelten lässt sie nicht los. Als Mandy und Robin schließlich nach Vietnam auswandern, um Abstand zu gewinnen und Mandy körperlich zu entlasten, reißt der Kontakt zu Didit trotzdem nicht ab. Schließlich fasst Mandy einen Entschluss: Sie will Didit persönlich besuchen - trotz Schmerzen, trotz Angst. Eine Begegnung, die für alle Beteiligten emotional an ihre Grenzen geht.
Der Film erzählt von zwei Leben auf zwei Kontinenten, die nach einem Absturz weitergehen müssen: auf sehr unterschiedliche Weise. Und doch miteinander verbunden sind.
Es gibt kaum einen Menschen der Gen Alpha, Gen Z und sogar der Millennials, der ihn nicht kennt, den 22-jährigen Pianisten Louis Philippson. Als Klassik-Influencer begeistert er Millionen von Menschen mit seinem lustigen und kreativen Social Media Content. Er ist der Shooting-Star, der das schier Unmögliche geschafft hat: Menschen, die nichts mit Klassik zu tun haben in Konzertsäle zu locken. Seine erste und zweite Tour, beide ausgebucht. Plötzlich reißen sich TV-Produktionen um den Hipster, es folgen rote Teppiche, das erste Album bei Sony, TV-Talkshows und Galas. Louis Philippson wird gefeiert, wie ein Popstar. 2025 ist das Jahr seines Durchbruchs. Das alles ist neu für ihn.
Die Doku "Louis Philippson - Plötzlich Fame!" begleitet den Künstler in dieser prägenden Phase, die viele Fragen aufwirft: Wie hält Louis dem Druck stand, ohne auszubrennen? Und wie viel Energie und Disziplin verlangt das Berühmtsein einem jungen Menschen ab? Bei all diesen Momenten ist das Kamerateam hautnah dabei und fängt seine Emotionen ein.
In dieser Doku wird Louis Philippson selbst zum Erzähler seiner eigenen Erfolgsgeschichte und zeigt intime und exklusive Einblicke in seine Welt - aus dem Jugendzimmer ins Rampenlicht.
Ryan Sheckler und weitere Skate-Ikonen sprechen über Skate-Videos als Kulturgut und die harte Arbeit hinter jedem Clip. Zwischen Kreativität, Disziplin und endlosen Versuchen entsteht echte Magie.
Nach dem Angriff auf Pearl Harbor ist die US-Marine hart getroffen. Die Vereinigten Staaten sind traumatisiert. Aber Pearl Harbor hat noch nicht all seine Geheimnisse offenbart. Dass den Japanern ein solcher Angriff auf die Weltmacht gelingen konnte, überrascht. Manche verdächtigen die Amerikaner sogar, es geschehen haben zu lassen. Auch heute noch sorgt das Ereignis für Spannungen zwischen den Völkern.
Bei "Hits, Hits, Hits - Die Erfolgsformeln der Musikmacher" tauchen wir ein in die musikalische Welt der Emotionen. Von großen Gefühlen aus der Schlagerwelt über die mitreißenden Melodien schwedischer Pop-Exporte bis hin zu feurigen Welthits, die explosiv von Leidenschaft erzählen. Die prominenten Gäste und Musikexperten werfen einen Blick hinter die Kulissen der Musikszene und enthüllen die Geheimnisse der Chartstürmer.
Die Sexarbeiterinnen Tessa und Ruby sind selbstbestimmt, erleben aber gesellschaftliche Stigmatisierung. Graziella wurde Opfer von Gewalt und Ausbeutung.
Obwohl Prostitution in der Schweiz seit 1942 legal ist, flammt die Debatte, ob Frauen in der Sexarbeit gerettet werden sollen, immer wieder auf.
Ruby, Tessa und Chanel sehen sich als selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Service mit den Kunden einvernehmlich aushandeln. Sie betrachten ihren Beruf als Arbeit und kämpfen um Anerkennung, Freiheit und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen.
Graziella dagegen wurde Opfer eines Loverboys, ihr Leben war gezeichnet von Ausbeutung und Missbrauch. Mithilfe einer religiös geprägten Organisation ist sie ausgestiegen. Diese bekämpfen Prostitution als Sünde und, gemeinsam mit feministischen Kreisen, als Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern mehr Regulierung und Bestrafung der Freier. Das treibt die Sexarbeit in die Illegalität, sagen die Gegnerinnen. In einem Land, in dem schätzungsweise jeder fünfte Mann jährlich sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nimmt, nimmt die Diskussion um Prostitution und Sexarbeit wieder Fahrt auf.
Die Insel Peleliu ist gezeichnet von seiner Vergangenheit: Überwucherte militärische Relikte erinnern an eine grausame Schlacht. Die Festung Fort Alexander vor der Küste von St. Petersburg wurde zur Verteidigung erbaut, im Jahr 1897 wurde dort ein Labor zur Untersuchung der Pest errichtet. Eine abgelegene, hufeisenförmige Ruine in Rumänien hielt einst hunderte Verbrecher gefangen. Und die Ruinen in der Geisterstadt Puerto Cristal im Süden Chiles erinnern an längst vergangenen Wohlstand.
Miriam und Pauline wünschen sich ein zweites Kind, aber die To-Do-Liste ist schon jetzt viel zu lang. Die beiden haben keine Zeit mehr für sich als Liebespaar. Pauline wünscht sich mehr Dates, Miriam kann sich aber nur schwer von Dingen von der Liste trennen. Eva und Benyamin geraten aneinander, wenn sie versuchen, ihre Streitereien auszudiskutieren. Schaffen sie es, die Sachebene zu verlassen und über ihre Emotionen zu sprechen? Holger und Katharina bekommen eine ungewöhnliche Aufgabe von Eric Hegmann, die für Überraschung sorgt.
Die Schicht der vierfachen Mutter Stephanie Anderson in einem Supermarkt endet in einem Blutbad. Die Ermittler sind sich sicher, dass es sich um einen Wiederholungstäter handelt. Als sich die Überfälle häufen, beginnt für die Polizei ein Wettlauf gegen die Zeit.
Die Geisterjäger begeben sich ins Bourbon Country, um eine Postkutschenhaltestelle aus dem 19. Jahrhundert zu untersuchen. Unglaublich: in 50 Jahren starben hier neun Menschen. 1822 gab es den ersten Todesfall, als die Tochter des Wirts eines natürlichen Todes starb. Doch nur wenige Jahre später geschah hier der erste Mord, als ein junger Mann erstochen wurde. Dieses Ereignis löste einen Dominoeffekt von Morden und Selbstmorden aus, der erst in den 1900er Jahren endete. Die Tragödien, die sich auf oder in der Nähe dieses Anwesens ereigneten, könnten die Ursache für die beängstigenden paranormalen Vorkommnisse sein. Schattengestalten spuken umher und Stimmen haben sich eingenistet, die nichts Gutes im Schilde führen. Jetzt wo das Gebäude für Besucher geöffnet werden soll, will der Bürgermeister sichergehen, dass sich die Geister nicht ihr nächstes Opfer suchen.
Auf der Insel Malta, in den Gewässern rund um die Hauptstadt Valetta, liegt ein verlassener Ort. Die Anlage ist kunstvoll gestaltet, mit großen Höfen, prächtigen Sälen und atemberaubender Aussicht. Doch der Aufenthalt hier war für Besucher nicht freiwillig - hier saßen sie vor hunderten Jahren ihre Quarantänezeit ab, um ansteckende Krankheiten einzudämmen. Außerdem: Am Ufer der Dnepr, einem der größten Flüsse der Ukraine, steht ein gewaltiger Betonmonolith: der Stalin-Tunnel.
Die Geschichte eines Ausnahme-Talents, das den Mut hatte, Nein zu sagen - und gerade dadurch einen neuen Weg fand, Ja zu sich selbst, zu seinem Sport und zu seiner Zukunft zu sagen.
In Las Vegas verschwand eine professionelle Tänzerin spurlos. Ihr Freund war offenbar der Letzte, der sie gesehen hatte. Er konnte aber keinerlei brauchbare Hinweise liefern. Wochenlang ermittelte die Polizei vergeblich. Da die Frau nicht wieder auftauchte, musste man inzwischen vom Schlimmsten ausgehen, aber alle Spuren erwiesen sich als Sackgassen. Plötzlich gab es dann doch einen Hinweis, der den Fall in ein ganz neues Licht rückte.
Über 14 Entzüge hat sie hinter sich. Jamina ist 20 Jahre alt und momentan clean. Davor hat sie so ziemlich alles genommen, auch Crack und Heroin. Der Crack-Konsum in Deutschland steigt und wird immer sichtbarer. Häufig im Bahnhofsumfeld. Reisende schauen weg oder fühlen sich sogar bedroht. Welche Geschichten verbergen sich hinter den Menschen? Und was bedeutet es, als Frau in der Drogenszene zu sein?
"Es ist das Crack, was alle Menschen so kaputt macht. Wenn du nur einen Kopf geraucht hast, willst du mehr und mehr und mehr. Du machst alles dafür, alles." Jamina will weg vom Crack, verarbeitet und teilt ihre Ausstiegs-Erfahrungen aus der Drogenszene auf TikTok. Shirley ist davon überzeugt, dass Crack den Umgang der Konsumierenden untereinander verändert: "Die belügen dich nur noch, die beklauen dich nur noch. Da ist kein Vertrauen mehr." Crack ist aufgekochtes Heroin und wird geraucht. Die psychische Abhängigkeit ist hoch, der körperliche Verfall ebenfalls.
Y-Reporterin Alexandra Bidian taucht in die Welt der Düsseldorfer Drogenszene ein. Sie porträtiert zwei Frauen, die seit ihrer Jugend Drogen konsumieren. Jamina, die gerade clean ist und Shirley, die seit einem Jahr wieder auf der Straße lebt. Zum wiederholten Mal in ihrem Leben. Die beiden Frauen sprechen offen über ihre heftigen Erfahrungen. Über die Gründe, die sie in die Szene brachten und über die Abwärtsspirale, die sie immer tiefer hineinsinken ließ.
Gespräche aus dem Zentrum der deutschen Macht über die Strategien für einen totalen Krieg zwischen 1939 und 1940: Der Blitzkrieg war erstaunlich effektiv und verheerend und ermöglichte es Nazi-Deutschland, einen großen Teil Europas schnell zu erobern. Die Entschlüsselung von Archivbildern ermöglicht es, die Beweggründe und Strategien des Naziregimes bei der Eroberung Europas zu verstehen.
Madars Apse begleitet Skate-Legende Peter Hewitt zu seinen Wurzeln in San Diego. Vom Vert-Skaten bis zum Pool-Charging - eine Doku über die Kreativität des Anti-Helden und dessen Karriere.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Ein Punkt steht aber bei allen ganz vorn auf der Agenda: das perfekte Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget? Schnell stellt sich bei den angehenden Bräuten Überforderung ein, doch die Brautmodenausstatter der Doku-Soap "Zwischen Tüll und Tränen" bewahren bei allen Kundenwünschen einen kühlen Kopf!
Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen, ist einer der bekanntesten Kommunalpolitiker der Republik und zugleich eine der umstrittensten Personen der politischen Landschaft. Die Dokumentation erzählt die Geschichte eines Menschen, in dessen Persönlichkeit sich zentrale Konflikte dieser Zeit spiegeln.
Cybergrooming nimmt deutlich zu: Immer mehr Kinder werden im Internet sexuell belästigt. Oft schreiben Täter Kinder über Soziale Medien oder die Chatfunktion von Videospielen an.
Die Chats sind meist verschlüsselt. Cybergrooming beschreibt die Anbahnung sexueller Kontakte von Erwachsenen mit Kindern im Internet - und ist in Deutschland eine Straftat. In diesem Film recherchiert Carolin von der Groeben, wie gefährlich das ist.
Rund ein Viertel aller Jugendlichen zwischen acht und 18 Jahren berichten, dass sie schon einmal von Unbekannten im Netz zu realen Treffen aufgefordert wurden. Carolin von der Groeben ist als zwölfjährige Leni online unterwegs. Binnen kürzester Zeit wird sie von Männern angeschrieben. Dabei offenbart sich, mit welchen sexuellen Fantasien Kinder im Netz konfrontiert werden.
Die Journalistin spricht mit Celine, die auf eigene Faust solche Fälle verfolgt, und erfährt von Niko aus erster Hand, welche Auswirkungen Cybergrooming auf die Opfer hat. Außerdem begleitet sie eine Spezialeinheit der Görlitzer Polizei, die sich unter anderem mit Kinderpornografie befasst.
Ein brasilianisches Inselgefängnis wird zum Schauplatz eines dramatischen Aufstands - zwischen Paradies und Hölleninsel entscheidet ein einziger Moment über Flucht oder Verderben. Außerdem in dieser Folge von Lost Places: Ein texanisches Luxushotel mit krimineller Prominenz und ein koreanisches Elite-Internat, in dem sich Tradition und Rebellion gegenüberstehen.
Die Flut an Informationen wird immer größer. Die neuen Medien drohen uns zu überfordern. Was muss man heute wirklich wissen? Harald Lesch findet einen Weg durch das Labyrinth des Wissens. Früher fand das Wissen der Welt Platz in einem Bücherregal. Heute umfasst das Internet Milliarden Webseiten, jährlich wächst die Datenmenge schneller. Die Lösung der großen Fragen von Gegenwart und Zukunft findet sich aber nicht in Milliarden von Google-Links. Die Welt verändert sich schneller, als wir dem Neuen folgen können. Verbunden mit dem Gefühl der Überforderung macht sich die Sorge breit, den Herausforderungen der Zukunft nicht gewachsen zu sein. Doch das Problem ist nicht neu. Zu allen Zeiten gab es Entwicklungen, die die Menschen überforderten. Ein Blick in die Vergangenheit kann daher aufschlussreich sein: Wie gelang es früher Menschen, mit umwälzenden Neuerungen umzugehen? Und wie konnte man sich durch neues Wissen und neue Weltsichten für die Zukunft wappnen? Es gibt Strategien und Fähigkeiten, die dabei helfen, sich im Labyrinth von neuem Wissen nicht zu verirren und sich nicht verunsichern zu lassen. Am Beispiel dreier Persönlichkeiten der Vergangenheit - Nikolaus Kopernikus, Charles Darwin und Sigmund Freud - macht Harald Lesch deutlich, worauf es in Phasen großer Umbrüche ankommt: vor allem auf den inneren, individuellen Kompass. Bildung ist dafür eine wesentliche Voraussetzung. Damit ist nicht die pure Ansammlung von Wissen gemeint. Es geht um Fähigkeiten wie Mut, Neugierde und Kreativität, um sich in einer ständig wandelnden Umgebung zu orientieren und neue Herausforderungen zu bestehen. Bildung heißt daher insbesondere auch, diese Fähigkeiten zu schulen. In "Terra X - Faszination Universum" zeigt Harald Lesch, wie erhellend der Blick in die Vergangenheit ist, wenn es darum geht, sich den große Fragen der Gegenwart zu stellen. Welches Wissen, welche Bildung brauchen wir, um in der Informationsflut die Orientierung nicht zu verlieren und Fakt von Fake zu unterscheiden? Welche Voraussetzungen brauchen wir, um bei wichtigen Zukunftsfragen - wie etwa der Anwendung von Gentechnik - mitreden zu können? Harald Lesch macht deutlich: Der Zugang zu der unüberschaubaren Menge an Informationen ist dafür nicht unbedingt der entscheidende Faktor.