Der letzte große normannische Fürst und König aus dem von Rollo dem Wikinger begründeten Herrschergeschlecht, Richard Löwenherz, steht im Zentrum des dritten Teils der Reihe. Unter ihm erlebt die Normandie eine Glanzzeit. Richard verkörpert den idealisierten Ritter und König - er gilt als mutig, charismatisch und militärisch brillant. Doch sein Reichtum, seine ausgedehnten Ländereien und seine Macht wecken auch den Neid des französischen Königs. Die beiden Herrscher gehen gemeinsam auf Kreuzzug, es kommt zur wohl spektakulärsten Geiselnahme des Mittelalters in der Nähe von Wien. Mit dem Tod von Richard Löwenherz beginnt schließlich der Niedergang des Fürstenhauses.
Miriam Zinner ist wegen Körperverletzung angeklagt. Die 38-jährige Bürokauffrau hat früher von einer Modelkarriere geträumt und war sogar recht erfolgreich, doch ihre Schwangerschaft hat alle Pläne zunichte gemacht. Heute setzt Miriam ihre ganze Energie in ihre zehnjährige Tochter Letizia. Beim Vorsprechen für die Werbekampagne des neuen Kindershampoos "Goldlöckchen" werden Letizias schärfster Konkurrentin Stella die schönen langen Haare abgeschnitten.
Die Maklerinnen Karen und Gemma haben einen Termin mit einem Mieter, der ständig Probleme macht. Er beschwert sich andauernd über die Nachbarschaft, die wegen ihm schon fünfmal gewechselt hat. Wenn nach 19 Uhr geduscht oder gewaschen wird, hämmert er an die Decke und brüllt vor der Tür herum. So vertreibt er die Leute, und der Vermieter zahlt drauf, weil er ständig neu suchen muss. Doch als ihn die Maklerinnen befragen, behauptet der Mann, die Nachbar:innen wären allesamt illegale Einwander:innen gewesen. Als sie ihm die Wohnungskündigung aushändigen, reagiert er zunächst jedoch recht gefasst.
Die menschliche Wohlfühltemperatur liegt um die 20 Grad Celsius - egal, ob unser natürlicher Lebensraum, in dem wir leben, kalt ist oder eher warm. Dabei hilft Hightech im Alltag. Wir drehen die Heizung auf, wenn es zu kalt ist, und die Klimaanlage, wenn uns zu warm ist. Wir haben Kühlschränke, um unsere Nahrungsmittel haltbar zu machen. Ohne diesen Kasten würde unsere Ernährung heute anders aussehen. Statt saftigem Steak gäbe es Dörrfleisch. Wir würden eher Espresso statt Latte macchiato trinken, weil die Milch ständig sauer wäre, und Speiseeis wäre Luxus. Und im Auto würden wir ohne Klimaanlage immer noch schwitzen ohne Ende. Einen kühlen Kopf im Pkw zu bewahren - das war bis in die 1980er-Jahre nicht einfach. Die Klimaanlage gehörte noch nicht zur Serienausstattung, nur sieben Prozent der Neuwagen hatten eine. Der Einbau kostete 3000 bis 4000 D-Mark. Das war vielen zu teuer - obwohl die Kältedusche schon damals in Amerika von Experten empfohlen wurde. Heute haben 97 Prozent der zugelassenen Neuwagen in Deutschland eine Klimaanlage. Was viele nicht wissen: Ihr Kühlkreislauf ist pflegebedürftig und sollte alle zwei Jahre gewartet werden. Warm und kalt - ein unerschöpfliches Gebiet für Forscher, denen von Wasser sparen beim Duschen bis zu Wärmespeichern zum Heizen immer wieder Neues einfällt.
Ein berüchtigter US-Knast, in dem Bandenkriege tobten und Menschenversuche gemacht wurden, der aber auch als Kulisse für die Hollywood-Komödie "Blues Brothers" diente: Willkommen im verlassenen Gefängnis von Joliet. Und: ein weitläufiger Bunker in den Bergen von Bosnien und Herzegowina, in dem der ehemalige kommunistische Herrscher Jugoslawiens, Josip Broz Tito einen Nuklearkrieg überleben wollte. Plus: französische Kolonialkämpfe auf Taiwan und ein geflutetes Dorf in Portugal.
Der Vulkanismus, einerseits ein Grund für die Artenvielfalt der Karibik, bedeutet gleichzeitig auch eine große Gefahr. Auf den Inseln Dominica und Guadeloupe hat dieses Naturphänomen viele Gesichter. Es gibt kochende Seen, giftige Schwefelaustritte, blubbernde Flachwasservulkane und - in Tausenden Metern Tiefe die Tiefseevulkane. Doch gerade, weil die titanischen Kräfte aus dem Erdinnern so rasend schnell zerstören, eröffnen sie auch immer wieder neue Nischen. So konnte hier eine Tier- und Pflanzenwelt entstehen, die untypisch ist für die Karibik - über wie auch unter Wasser. Tonnenschwere Lederschildkröten legen im schwarzen Vulkansand ihre Eier. Pottwale leben so nah an den Küsten wie nirgends sonst auf der Welt. An den steilen Berghängen der Vulkane konnten sich im Laufe der Evolution riesige Frösche und Insekten, wie der über 15 Zentimeter lange Nashornkäfer, entwickeln. Fast jedes der tief eingeschnittenen Täler beherbergt Tierarten, die es nur hier gibt.
Roter Panda: neue Nachbarn
Knapp ein Jahr lang stand der Stall der Roten Pandas leer. Nun kommt wieder Leben in die Bude. Vorfreudig wird das frisch renovierte Heim eingerichtet und Bambus drapiert. Dann heißt es warten. Wer da wohl kommt? Ein junges Mädchen aus Frankreich soll es sein, so viel ist schon mal klar.
Hamster: Loch für Loch
Nach monatelanger Vorbereitung nähert sich die Hamsterzucht dem Höhepunkt der Saison. Die ersten Tiere sind bereit für die Auswilderung. Das braucht eine Menge Koordination und natürlich ein Quäntchen Glück.
Schlangen: giftige Gesellen
In den rückwärtigen Räumen der Tierklinik leben giftige Gesellen. Die Schlangen aus dem Terrarium sind hier zur Zwischenmiete, bis das neue Haus umgebaut ist. Regelmäßig kommen Robin Neumann und Andreas Seeger zur Futterausgabe. Das darf nicht jeder, denn zur Schlangenfütterung braucht es eine Spezialausbildung und natürlich starke Nerven.
Vor zwei Jahren klingelte das Tier-Notruftelefon. Ein Anruf mit Folgen. Auf einer Nachbarfarm ging ein Leopard in die Falle und dort wusste man nicht, wohin mit dem wilden Tier. Tierärztin Elena stieg gleich ins Auto und holte es. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass die Leopardenmutter trächtig ist. Damit beginnt die Geschichte von der Geburt und dem Heranwachsen der vier niedlichen Leopardenbabys Matsumi, Inkwe, Itaba und Matla. Und auch die Geschichte der Wiederauswilderung der Leopardenmutter.
In einem "Waisenhaus für wilde Tiere" weiß man nie, was einen erwartet. Von einer Minute auf die nächste ändert sich alles. Bei der Leopardin dachte man, dass man ihre leichten Blessuren medizinisch behandeln würde und sie dann nach kurzem Aufenthalt wieder in die Wildnis entlassen könnte. Aber um die Babys in sicherer Umgebung auf die Welt bringen zu können, musste sie dann doch länger bleiben. Nach zwei Monaten war es dann soweit: Matsumi, Inkwe, Itaba und Matla erblickten das Licht der Welt.
Anfangs sind die Kleinen noch ziemlich empfindlich und kämpfen mit Magenverstimmungen. Doch schon nach wenigen Wochen kommen sie zu Kräften und werden immer frecher und munterer. Ihre Leopardenmutter wird auf einer riesigen stillgelegten Farm wieder in die Wildnis entlassen, während die Babys in der Obhut von Farmchefin Marietta bleiben. Alles was sonst eine Leopardenmutter macht, müssen jetzt die vielen Ersatzmütter schaffen: Waschen, trocknen, füttern, toben und die ersten Ausflüge. Zwei Monate lang wachsen die vier Geschwister behütet in der Küche von Marietta und im Babygarten auf, bevor sie ein eigenes kleines Gehege bekommen und schließlich einen Ausflug in die Wildnis wagen dürfen. Nicht ohne die vielen Volontäre, die aufpassen, dass keines der Leopardenbabys ausbüxt.
Nach über einem Jahr sind die Babys zu Jugendlichen geworden. Jeder von ihnen wiegt schon beinahe 40 Kilo und jetzt sind die Leoparden so gefährlich, dass ihnen keiner mehr nahe kommen kann. Außer Frikki, der zwischendurch mal eine Spielstunde am Wasserloch einlegt und die Leoparden am Autodach liegend mal so richtig durchschüttelt. Weil die Tiere Einzelgänger sind und viel Platz brauchen, werden sie getrennt. Matla und Itaba kommen auf eine andere Farm in ein riesiges Gehege.
18 Monate wurde die Leopardenfamilie begleitet. Die Mutter ist ausgewildert. Matsumi und Inkwe sind auf Harnas. Matla und Itaba auf der Partnerfarm Naua Naua Okutala. Die Geschichte der Leoparden hat ein gutes Ende gefunden.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
BMX-Profi Courage Adams reist in seine Heimat Lagos, um dort den ersten BMX-park Nigerias mitzugestalten - ein Meilenstein für die lokale Szene und ein Impuls für die nächste Generation von Ridern.
In dieser Episode gibt es ein Wiedersehen mit den Paaren, deren Familien, Freund:innen, sowie unerwarteten Gästen: Unter der Regie von Moderatorin Shaun Robinson werden offene Konflikte angesprochen und diverse Überraschungen auf den Tisch gepackt. Nichts ist tabu. Julia und Brandon leben immer noch bei den Eltern auf der Farm, was der Russin gar nicht gefällt. Bei Jovi und Yara gibt es oft Streit, weil sich die 25-Jährige über alles aufregt. Rebecca und ihr junger tunesischer Mann Zied müssen dringend an ihrer Kommunikation arbeiten. Und bei Tarik und Ehefrau Hazel ist die Lage äußerst angespannt.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Die Zeit der Großmächte ist zurück: Gilt nun das Recht des Stärkeren, statt der Stärke des Rechts? Die Diplomatie steht unter Druck - Was können Botschafter und Diplomaten heute noch erreichen?
Seit dem 19. Jahrhundert ist die Côte Fleurie, die französische Blumenküste, beliebtes Urlaubsziel für gestresste Pariser - sie kommen dorthin, um frische Meeresluft zu tanken.
Cabourg, Deauville, Honfleur - das sind einige der bekanntesten Badeorte der Côte Fleurie. Im Beiwagen eines Retro-Motorrads erkundet Michael Friemel zusammen mit seinem Fahrer Tom diesen Teil der Normandie. Tom kennt die Gegend wie seine Westentasche.
Er weiß, wer auf dem Fischmarkt von Trouville die leckersten Krustentiere verkauft und wo der Jetset in Deauville flanieren geht.
In Dives-sur-Mer, etwas weiter im Westen, besucht Michael den Verein Capac, der traditionelle Segelschiffe in mühsamer Handarbeit restauriert. Aber nicht nur das, gemeinsam mit einer kleinen Crew geht es mit einem traditionellen Segler entlang der Küste Richtung Seine-Mündung. Die spektakuläre "Pont de Normandie" verbindet die Ufer und ist weithin sichtbares Wahrzeichen. Von der Brücke aus hat man einen guten Blick auf le Havre und Honfleur - den wohl schönsten Ort der Côte Fleurie.
Im alten Hafenbecken trifft Michael den Maler Laurent Leblanc, der am liebsten an Deck seines alten Schiffskutters malt. Gemeinsam erkunden sie den historischen Stadtkern von Honfleur, und Michael erfährt, warum Künstler seit jeher von diesem Ort begeistert sind.
Cidre, Calvados und Camembert - das sind die berühmten drei "C" der Normandie. Man findet sie vor allem im Hinterland - dem Pays d'Auge. Mit dem Fahrrad macht sich Michael auf den Weg zu Cidrerien und alteingesessenen Käsereien und entdeckt nebenbei eine traumhaft schöne Landschaft.
Eine Genussreise, die alle Sinne anspricht. Klar, dass Urlauber die Côte Fleurie schon um die Jahrhundertwende für sich entdeckt haben.
Das Schatzsucher-Team folgt einer Spur, die sie zu einem Labyrinth-artigen Ort voller Höhlen und Wasserfälle führt. Unbezahlbare Artefakte sind die Belohnung für die harte Arbeit der Männer.
Fernweh und Flugscham - Wie werden wir in Zukunft reisen?
D 2021
45'
Wer sehnt sich nicht nach Urlaub und Entspannung, nach neuen Erlebnissen an anderen Orten der Welt? Doch wenn wir Städte, Natur und Klima schonen wollen, müssen wir in Zukunft anders reisen. Spätestens nach der Pandemie bedingten Zwangspause im Tourismus steht fest: Exzessives Reisen schadet der Umwelt. Tourismus formt ganze Landstriche um, verändert Gesellschaften in rasantem Tempo und lässt oft nur wenige profitieren. Doch unsere Sehnsucht nach Reisen und neuen Entdeckungen in der Welt ist ungebrochen. Dürfen wir angesichts des rasanten Klimawandels noch ohne Gewissensbisse in ferne Länder fliegen? Wie klimaschädlich sind beispielsweise Kreuzfahrtreisen, und was bedeutet es, nachhaltig Urlaub zu machen? Fernweh und Flugscham - wo sollen wir uns als Reisende in Zukunft positionieren? Das profitable Geschäft mit dem Reisen ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Welt. Vor der Pandemie generierte die Branche einen Umsatz von 1450 Milliarden US-Dollar pro Jahr, mehr als die Automobil- und Ölindustrie. Städtehopping zu Schnäppchenpreisen, Kreuzfahrten, auf denen der Urlauber in nur einer Woche so viel CO2 verbraucht wie sonst bei einem Jahr Autofahren. Die Reisebranche machte schon vor Corona keinen gesunden Eindruck mehr, hatte sich selbst überholt. Die Dokumentation fragt, was sich ändern muss, damit europäische Besucher-Hotspots einen zukunftsfähigen Tourismus gestalten können, und wie sie mit erneuten Besucherströmen umgehen wollen. Was muss die Politik vorgeben, was aber kann jeder Einzelne tun, damit auch die nächste Generation noch mit Freude reisen kann? Während sich Barcelona mit einem neuen Mobilitätskonzept und der Dezentralisierung von Kultur eine neue Form von Urbanität erkämpft, von der auch Besucher profitieren können, setzt Venedig auf Eintrittsgebühr und digitale Überwachung. Hunderte Kameras und Sensoren sollen helfen, Besuchermassen zukünftig besser zu steuern. Der Tourist wird zunehmend gläsern und das nicht nur am Urlaubsort. Schon während wir online nach einer Reise suchen, scannen Algorithmen unsere Daten und schicken uns die passenden Werbeangebote. Welche Spuren wir dabei im Netz hinterlassen und welche Risiken sich daraus ergeben, erläutern ein Datenanalyst und ein Netzaktivist. Zu Wort kommen auch Bürgermeisterinnen, Tourismusmanager, ein Klimaexperte, eine Zukunftsforscherin aus den Touristen-Hotspots Barcelona, Venedig und Dubrovnik.
Lunz am See - eingebettet in die beeindruckende Landschaft der Ybbstaler Alpen - verbindet auf einzigartige Weise alpine Wildnis, gelebte Tradition und modernes Dorfleben. Diese "Land der Berge"-Neuproduktion porträtiert Menschen, die vor allem das Leben in dem alpinen Ort prägen. Maria von Rochow zeigt die Besonderheiten des Wildnisgebiets Dürrenstein-Lassingtal und des UNESCO-Weltnaturerbes Rothwald. Angelika Grasberger und Uropa Engelbert Grasberger erzählen vom Alltag am Familienbauernhof Glockriegl und vom Leben über vier Generationen hinweg.
Karl Pechhacker spricht über nachhaltige Forstwirtschaft und Biomasseenergie, Altbürgermeister Martin Ploderer über sanften Tourismus und die Entwicklung von Lunz als Bergsteigerdorf. Künstlerische Einblicke geben Herbert und Monika Adam, Hannes und Yvonne Hochrieser sowie der renommierte Künstler Hans Kupelwieser. Es entsteht das Porträt eines Ortes, der Natur, Gemeinschaft, Kultur und Tradition auf besondere Weise verbindet.
Bernd Neumann ist wegen Totschlags angeklagt. Dabei wurde der 28-Jährige erst vor wenigen Monaten aus der Haft entlassen. Denn Bernd saß dreieinhalb Jahre wegen Vergewaltigung im Gefängnis. Wieder auf freiem Fuß fand er einen Job als Taxifahrer und gliederte sich allmählich wieder in die Gesellschaft ein. Doch dann stieg die attraktive Michaela Krüger in sein Taxi ein. Bernd soll versucht haben, sie gewaltsam zum Sex zu zwingen.
darin:
L I V E
Berlin: Parteipressekonferenz Die Linke mit Ines Schwerdtner, Die Linke, Vorsitzende der Partei Die Linke zu aktuellen politischen Themen.
Jungeisbärin Nana wird vom Team verabschiedet, die Löwenbabys machen einen Ausflug auf die Außenanlage, ein Koloss in der Kiste rollt an und die Aras sind im Freiflug unterwegs: tierisch spannende Geschichten aus dem Erlebnis-Zoo Hannover. Adieu Nana! Abschied vom Eisbär-Liebling: Bei ihrer Geburt war Nana so groß wie ein Meerschweinchen, nun wiegt sie rund 280 Kilo und ist erwachsen. Nach über drei Jahren heißt es nun für den ersten Eisbärennachwuchs im Zoo: Lebewohl. Auch in der freien Wildbahn verlässt der Nachwuchs seine Mutter, wenn er flügge ist.
Nana wird in einen anderen Zoo umziehen. Doch vorher will das Team gebührend ihren Abschied feiern mit einem Salatbuffet und einer Überraschung in XXL für die immer noch extrem verspielte Nana. Ausflug der Mini-Löwen: Das süße Löwen-Trio darf die Außenanlage erkunden. Die Kleinen sollen sich mit ihrem neuen Reich in Ruhe vertraut machen, bevor sie während der Öffnungszeiten des Zoos in das Außengehege gelassen werden. Marcel Rehse und Melvin Henning proben mit den Raubkätzchen seit ein paar Tagen den Ausgang.
Die Löwen-Babys werden immer mutiger und wagen sich schon ziemlich weit auf das Gehege vor. Alles immer unter strenger und liebevoller Beobachtung ihrer Mutter Zara, die den Nachwuchs auf Schritt und Tritt bewacht. Doch als die drei Halbstarken wieder in den Stall zurücksollen, geht einer einfach weiter auf Erkundungstour. Schwergewichtige Lebendfracht trifft ein: Nashornbulle Kito bekommt Gesellschaft von einer Nashorn-Dame aus dem Berliner Zoo. Bei der Ankunft des Neuzugangs wird viel Hilfe benötigt, sogar die Stalltür muss für den riesigen Schwertransport ausgebaut werden.
Ein Großaufgebot von Tierpflegerinnen und Tierpflegern versammelt sich deshalb vor dem Nashorngehege. Solche Einsätze sind auch für die Mitarbeitenden des Zoos nicht alltäglich. Die Anspannung steigt, als die riesige Transportkiste endlich vor der Stalltür steht und Maisha die Box verlässt. Wie wird das anderthalb Tonnen schwere Tier auf die fremde Umgebung reagieren? Im Freiflug durch den Zoo: Die Aras sollen in ihr neues Zuhause umziehen.
Die Tierpflegerinnen Angela Kruth und Kerstin Decker wollen ihnen die Umzugskisten ersparen und lassen die acht farbenprächtigen Vögel lieber im freien Flug auf einem gemeinsamen Spaziergang quer durch den Zoo umziehen. Das haben sie immer wieder mit ihren Schützlingen trainiert. Alles läuft wie am Schnürchen, bis kurz vor dem neuen Gehege einer aus der bunten Truppe den Abflug macht. Rico weigert sich partout, in die Voliere zu fliegen und dreht lieber draußen ein paar Runden. Angela hat jedoch einen Plan, wie sie Rico doch noch überzeugen kann.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Von gratis Grillplätzen über Sportangebote bis hin zu dutzenden Lokalen und idyllischen Bademöglichkeiten - die Donauinsel ist DAS Erholungsgebiet der Wiener. Die künstliche Insel zwischen der neuen Donau und der Donau wurde im Jahr 1988 nach insgesamt 16 Jahren Bauzeit fertiggestellt. Einst war das Gebiet als Teil des Hochwasserschutzes für die Stadt Wien gedacht, doch mittlerweile hat es sich zu einem Freizeitparadies für die Bewohner der Hauptstadt und auch Gäste entwickelt.
Ein verlassenes Gefängnis, ein verfallenes Château in der Karibik und ein Showdown in der Wüste Boliviens: Drei spektakuläre Orte geben ihre Geheimnisse preis. Im Mittelpunkt: das Château Aubéry auf Martinique - Sinnbild kolonialer Macht und gnadenlosen Ehrgeizes. Außerdem: Wie eine resolute Sheriffin Amerikas meistgesuchten Verbrecher stoppt.
Die einstigen Wildflüsse der Alpen fließen nur noch selten frei und wild. Eine Ausnahme im deutschen Alpenraum ist die bayerische Ammer.
Auf 80 Kilometern zwischen Alpen und Ammersee ist sie Bindeglied zwischen der vielfältigen Natur, beeindruckenden Klöstern und einer traditionellen Kulturlandschaft. Filmemacher Jens-Uwe Heins hat die Ammer von der Mündung bis zu ihren Quellen besucht.
Dort gibt es noch Schluchtwälder und grandiose Wasserfälle, Canyons, die an Nordamerika erinnern, genauso wie Moore mit vielfältiger Blütenpracht. Doch das Flussparadies war in den letzten 100 Jahren auch immer wieder bedroht. Um die Ammer zu bändigen, wurden Deiche und Wehranlagen zum Schutz vor Überschwemmungen angelegt - auf Kosten der Natur.
Der Film stellt Menschen vor, die sich für den Fluss engagieren. Eine Biologin überwacht die letzten auf den Wiesen der Ammermündung brütenden Brachvögel. Im Bauerndorf Raisting gibt es die größte Weißstorchkolonie in Südbayern. Mithilfe der Feuerwehr werden dort jeden Sommer die Jungvögel beringt.
Mitarbeiter des Landesfischereiverbands untersuchen alljährlich den Fischbestand der Ammer und haben ein Schutzprojekt zur Rettung der Seeforellen gestartet. Ein Förster betreut den geschützten Naturwald in der Ammerschnalz und ärgert sich über uneinsichtige Touristen. Der WWF hat einen Plan zur Barrierefreiheit der Ammer entwickelt. Meteorologen erforschen auf dem Hohen Peißenberg das Wetter und haben gute und schlechte Nachrichten. Und der Landesbund für Vogelschutz kämpft für die Lebensräume von Flussuferläufer, Schwarzstorch und vom Aussterben bedrohten Heuschrecken.
Die Ziele der Naturschützer sind ambitioniert: Die Ammer soll ein Vorbild für alle bayerischen Alpenflüsse werden.
Jason Marshall war ein besonders verdrehter und sadistischer Mörder. Er folterte und ermordete einen Mann, wobei dessen gesamte Tortur gefilmt wurde. Anschließend steckte er die Wohnung in Brand, um seine Spuren zu verwischen.
Bei einem Kamelausritt versteckt Jojo Hinweise auf sein neuestes Tierrätsel im Wald. Patricia lässt sich aber nicht ärgern und versteht blitzschnell, dass sie ein fliegendes Tier mit Schuppen und Rüssel suchen muss.
"WELT" bringt Sie auf den neuesten Stand: Entdecken Sie die wichtigsten Themen des Tages und erhalten Sie einen exklusiven Einblick darüber, was morgen relevant sein wird.
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Während Jojo sich vornimmt den ganzen Tag keinen Finger krumm zu machen, hat Patricia ein neues Tierrätsel vor sich. Ob sie wohl einen Tipp braucht, um ein Pferd zu finden, das keine Mähne, dafür aber einen Ringelschwanz hat und nicht gut schwimmen kann?
Jedes Jahr steht der Amazonas am Ende der Trockenheit in Flammen. Auch wenn 2025 weniger dramatisch zu werden scheint: Im Jahr 2024 gab es so viele Brände wie seit 20 Jahren nicht. Grund hierfür vor allem: das Geld. Der Amazonas ist Spielball politischer Interessen und globaler Profitgier. Brandstiftung, illegale Abholzung und organisierte Umweltverbrechen wurden über Jahrzehnte geduldet. Das Geschäft mit Soja, Gold und Rindfleisch erwirtschaftet Milliarden - auch für Bürgermeister, Kongressabgeordnete und Banken. "Bedrohter Amazonas" ist ein Film über Feuer und Dürre, Verbrechen und Verantwortung. Albert Knechtel und Kameramann Sylvestre Campe reisen in die Brandgebiete nach Porto Velho und an den Rio Madeira, ins ausgetrocknete Herz des Regenwaldes. Sie sprechen mit jungen indigenen Aktivisten, die für ihre Rechte kämpfen, und treffen mutige Wissenschaftler unter Polizeischutz. Dieser Film zeigt, warum selbst Schutzgebiete brennen und wie der größte Einzelverkäufer durch Emissionszertifikate mithilfe hoher Staatsbeamter Brasilien um Hunderte Millionen geprellt hat. Warum sogar Präsident Lula an den Interessen der Agrarlobby scheitert, welche Rolle Europa dabei spielt und was Donald Trumps Abschaltung der wichtigsten Satelliten zur Beobachtung der Erderwärmung für den Amazonas bedeutet. Der Amazonas stirbt - fast verzweifelt klingt da der Appell von Brasiliens Umweltministerin Marina Silva: "Unser Planet ist endlich, aber unsere Gier ist unendlich. In den 500 Jahren unserer Kolonialisierung ist das Haben wichtiger geworden als das Sein."
Der Neusiedler See ist der größte See Österreichs. Er bildet - nach dem Donaudelta - den zweitgrößten Schilfbestand Europas. Rund um den Steppensee ist es trocken, brütend heiß und allzeitwindig. Fast sieht es hier aus wie in Afrika; und das nicht einmal eine Autostunde von der Millionenstadt Wien entfernt. Das Schilf wird hier zum Dschungel, bevölkert von einer riesigen Vogelkolonie. "Wildnis im Schilf - Nationalpark Neusiedler See" macht den Blick frei auf die exotische Seite des Sees und lüftet einige der Geheimnisse des Steppensees im Burgenland. So ist es Regisseur Manfred Christ gelungen, die sagenumwobenen Rohrhirsche mit der Kamera einzufangen. Um einen Überblick über die im Schilf brütende große Vogelkolonie zu bekommen, haben sich Kamerateams mit hohen Leitern durch das Dickicht gekämpft und die Kernzone des Nationalparks vom Flugzeug aus und mit Drohnen erkundet.
Der regelmäßige Kontakt zwischen Pflegern und Jungtieren ist wichtig, um von Anfang an ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis herzustellen. Beim kleinen Spitzmaulnashorn Akili im Zoo scheint diese Taktik bereits Früchte zu tragen: Ohne Scheu lässt sich das acht Wochen alte Nashorn-Mädchen inzwischen von Reviertierpfleger Jürgen Jahr ausgiebig streicheln. Dieses enge Verhältnis zwischen Mensch und Tier kommt den Pflegern bei ihrer Arbeit immer wieder zu Gute. So gelingt es Reviertierpfleger Jürgen Jahr beispielsweise beim ausgewachsenen Panzernashorn Yohda, dass dieser sich von selbst hinlegt, wenn mal wieder ein Fußpflegetermin mit Tierarzt Dr. Ochs ansteht.
Die Buschschliefer sind im Verstecken spielen ganz agile Kerlchen. Sie zu zählen, ist eine echte Herausforderung. Dieser muss sich Tierpfleger Daniel Hollin stellen. Die Buschschliefer verharren bewegungslos, bis Daniel Hollin ihnen zu nahe kommt. Dann spurten sie auseinander und verschwinden in Löchern. Ganz schön raffiniert.
Ein Küstenort bei Neapel wird zum blutigen Schauplatz eines Mafiakriegs - Jahre später sieht man in den Ruinen des einstigen Urlaubsparadieses noch die Spuren von Bauspekulation und organisierter Kriminalität. Eine Westernstadt in Victor, Colorado, trägt noch die Narben einstiger Goldminen und explosiver Arbeitskämpfe. Und ein britisches Militärgefängnis, das dunkle Geheimnisse birgt - von einer Militärjustiz, die umstrittene Urteile vollstreckte bis zum Treiben legendärer Londoner Gangster.
Während Carmen sich einer OP unterzieht, muss Dieter die Kinder versorgen - und fürchtet den Worstcase. Petra richtet sich in ihrer Finanznot derweil ans Amt, während Florian hofft, beim Fabrikverkauf billige Fleischwaren zu ergattern.