Das Trumer Seenland ist eine von Wasser und Hügeln geprägte Landschaft zwischen Salzburg und Oberösterreich. Michaela Metzler hält hier ein fast schon vergessenes Handwerk am Leben - bei der Papierschöpferin wird aus Natur Kunst. Die Natur gibt auch bei Paul Herbst den Ton an: Aus Steinen lässt er mit der Kraft des Wassers Kugeln entstehen. Maggie begleitet ihn in den Teufelsgraben, wo die Kugelmühle steht. Und Landschaftsökologin Elisabeth Mayer bringt die Schätze des Seenlandes so richtig zur Geltung, indem sie die reifen Früchte ihres riesigen Gartens zum richtigen Zeitpunkt erntet und zu einem Sommersalat zusammenfügt.
Kanada, ein Land, so groß wie der gesamte europäische Kontinent. Der Hubschrauber ist oft die einzige Verbindung für die Menschen in ihrer Umgebung, mehr als 3.000 zertifizierte Hubschrauberpiloten gibt es - und nur fünf Prozent davon sind Frauen. Wer sind diese Pionierinnen, die der Kälte, Isolation und Unvorhersehbarkeit trotzen, um außergewöhnliche Einsätze zu bewältigen?
Die Bauarbeiten stocken und die Architektin, die bereits viel Geld bekommen hat, ist wie vom Erdboden verschluckt. Können Rechtsanwältin Manuela Reibold-Rolinger und Architekt John Kosmalla der unglücklichen Familie neue Hoffnung geben?
Der Abschied fällt schwer, denn Isabella und Chris Fuchs hängen sehr an ihrem Cadillac aus den Achtzigern. Doch nach zwölf Jahren muss die Stretchlimo ihren Platz auf dem Gelände des Abschleppunternehmens räumen. Philipp aus dem Hanfbachtal macht einen Deal zur Chefsache. Bringt der Experte für ausrangierte Militär- und Nutzfahrzeuge einen Puch 230 GE an den Mann? Und in Benneckenstein wird das Abladen eines sechs Tonnen schweren Stahlriesen zur Herausforderung. Matschiger Untergrund und fehlende Gerätschaften machen die Aktion zu einer heiklen Angelegenheit.
Jüdischer Widerstand - Nicht wie Lämmer zur Schlachtbank
D 2025
43'
Sie kämpften im Ghetto, in den Wäldern und selbst noch im Vernichtungslager gegen ihre Verfolger. Und doch sind die Frauen und Männer des jüdischen Widerstands bis heute weitgehend unbekannt. Die Gruppe um Simon und Gusta Draenger, die in Krakau spektakuläre Anschläge verübte, oder Marianne Cohn, die 200 jüdische Kinder in die Schweiz schleuste - sie stehen beispielhaft für viele jüdische Widerstandskämpfer, die ihren Mut meist mit dem Leben bezahlten. Beim Gedenken an die Shoah stehen die Opfer im Mittelpunkt. Wenig beachtet wird dabei, dass die Verfolgten sich keineswegs durchgängig "wie Lämmer zur Schlachtbank" führen ließen. Die jüdische Gegenwehr gegen den Völkermord war zahlreich, vielschichtig und unerschrocken, obwohl sie fast keine Chancen auf Erfolg hatte. Die Dokumentation zeigt ein Kapitel der Geschichte, das lange vernachlässigt wurde.
Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die Naturdokureihe "Asien" zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC stellt wegweisende Naturschutzprojekte vor, mit denen engagierte Menschen dabei helfen, bedrohte Tierarten zu retten - denn im dicht besiedelten Asien sind viele Wildtiere stark gefährdet. Im Nordosten Borneos gibt es noch intakte Regenwälder. Dort lebt eines der scheuesten und am wenigsten bekannten Säugetiere Asiens - der Malaienbär. Durch die Zerstörung ihres Lebensraums und Wilderei sind die Tiere stark bedroht. Wie viele noch in freier Wildbahn leben, weiß niemand genau. Oft werden die Jungen als Haustiere gehalten. Doch weil sie sich schon bald nicht mehr bändigen lassen, werden die Heranwachsenden getötet oder verkauft. Viele, die gerettet werden, landen im "Sun Bear Conservation Centre", das im malaysischen Teil der Insel Borneo liegt. Der Leiter Dr. Siew Te Wong setzt sich zusammen mit seinem Team dafür ein, dass die Tiere eine zweite Chance bekommen: "Man braucht viel Liebe und Geduld. Die Rehabilitation und Pflege eines Bärenjungen ist ein sehr langer Prozess, der Jahre dauern kann." Daher ist es für das Team ein ganz besonderer Moment, wenn einer ihrer Schützlinge wieder in die Freiheit entlassen wird. So hoffen sie, den Bestand der seltenen Tiere in freier Natur zu stützen. Auch auf Sumatra im benachbarten Indonesien leben bedrohte Arten. Etwa der Tapanuli-Orang-Utan, dessen Bestand auf nur noch rund 800 Tieren geschätzt wird. Die Ärztin Hotlin Ompussungu setzt sich gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung für ihre Rettung ein. "Die Menschenaffen sind eine Schlüsselart, die für das Überleben anderer Arten sehr wichtig ist." Der Lebensraum der Tapanuli-Orang-Utans ist zwar abgelegen, aber durch menschliche Eingriffe wie Rodung stark gefährdet. Daher verfolgt Hotlin Ompussungu einen besonderen Ansatz beim Artenschutz, der alle Dorfbewohner der Region mit einbezieht. Die Menschen erhalten kostenlos medizinische Versorgung, wenn sie im Gegenzug dabei helfen, den Regenwald wieder aufzuforsten. Auch Kettensägen können gegen medizinische Behandlung eingetauscht werden. So möchte Hotlin Ompussungu die Verbindung zwischen Armut und Naturzerstörung durchbrechen, die sie für eine der größten Herausforderungen im globalen Naturschutz hält. Hunderttausende Setzlinge wurden bereits gepflanzt, um wieder neuen Wald entstehen zu lassen. Überall in Asien arbeiten Menschen unermüdlich daran, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und die Natur zu bewahren. Der Aufwand dafür ist gewaltig. Fast sechzig Prozent der Weltbevölkerung leben in Asien. Wenn es ihnen gelingt, Lebensräume zu erhalten und in Nachbarschaft mit Wildtieren zu leben - dann gibt es sicherlich auch Hoffnung für den Rest der Welt.
Für die einen eine große Leidenschaft, für die anderen ein blutiges Hobby. Etwa 400.000 Jagdscheine zählt der Deutsche Jagdverband. Die Reportage begleitet die Instagram-Influencer "Hunter Brothers" auf der Pirsch, besucht die bayrische Jagdkönigin in ihrem Revier und spricht mit der Tierschutzvereinigung PETA. Außerdem werden die Tücken der Jagdscheinprüfung, des "grünen Abiturs", unter die Lupe genommen.
Eine Autopanne zweier Drogenkuriere bringt Fahnder in ganz Europa auf die Spur: Vieles deutet darauf hin, dass ein internationales Netzwerk des Drogenschmuggels aus der deutschen Provinz heraus agiert und Frauen als Drogenkuriere für die Mafia tätig sind. Im Zentrum des Netzwerks: ein Fischteichbesitzer in Nordrhein-Westfalen. Tatsächlich ist Deutschland aufgrund seiner laxen Gesetze eine Mafiahochburg in Europa.
Die Ermittlungen nehmen Fahrt auf. Vier Jahre lang beobachten Fahnder um Kommissar Oliver Huth Kuriere und Hintermänner. Mithilfe des ehemaligen Mafiabosses Luigi Bonaventura erhalten sie intime Einblicke in kriminelle Strukturen. Die 'Ndrangheta ist eine der mächtigsten Verbrecherorganisationen der Welt und kontrolliert große Teile des weltweiten Kokainhandels. Deutschland ist ihr Rückzugsort und Geldwäscheparadies.
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Die Welt der mysteriösen Inseln, auf denen bizarre und ungewöhnliche Ereignisse dokumentiert wurden! Giorgio Tsoukalos, Prä-Astronautik-Theoretiker, nimmt mit auf eine Reise zu zehn faszinierenden Inseln, die möglicherweise Hinweise auf außerirdische Besuche in der fernen Vergangenheit liefern.
Längst ist der "schöne Kardinal" ein weltweit begehrter Zierfisch - und das könnte schon bald das Ende dieser Fischart bedeuten. Gibt es eine Rettung im letzten Moment?
In unglaublichen Mengen wird Kleidung mit dem Label "Made in Italy" verkauft, aber zu Billigpreisen, die kaum zu erklären sind. Was steckt dahinter? Die ARD Story wird das sogenannte "System Prato" und seine europaweite Dimension aufzeigen und sichtbar machen. Autor Dominik v. Eisenhart-Rothe begleitet EU-Staatsanwalt Ceccarelli und sein Team bei ihren Ermittlungen und Aktionen. In Prato trifft er italienische Investigativjournalisten, die seit Jahren zur Kriminalität rund um die chinesische Fast Fashion recherchieren, Gewerkschafter, die gegen die Ausbeutung in diesen Unternehmen kämpfen, und Aktivisten, die die Umweltschäden durch chemiehaltige Müllberge dokumentieren. Es geht um nicht weniger als - auf der einen Seite - Korruption und Wirtschaftskriminalität in gigantischem Ausmaß und - auf der anderen Seite - um chinesische organisierte Kriminalität, die über Leichen geht. Dieser Film wurde im Jahr 2026 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert.
Warum wurden Schwule, Lesben und Transpersonen im Nationalsozialismus verfolgt? Die Dokumentation zeigt, wie die Nazis Strafen verschärften und queere Menschen terrorisierten. Drei ergreifende Schicksale zeigen, wie Homosexuelle in der NS-Zeit unterdrückt wurden, aber auch, wie sie lebten und überlebten. Ihren Geschichten gehen der Schauspieler Jannik Schümann und die Aktivistinnen Kerstin Thost und Julia Monro nach. Sexuelle Minderheiten wurden von den Nazis unterdrückt, eingesperrt und ermordet. Der Paragraf 175 kriminalisierte in der NS-Zeit homosexuelle Männer - doch die Nazis diskriminierten auch Lesben und Transpersonen. Sie sollten aus der Volksgemeinschaft ausgeschlossen werden. Mehr als 50.000 queere Menschen wurden nachweislich verfolgt. Die Dokumentation beleuchtet drei ergreifende Schicksale im Kontext des NS-Terrors: Elli Smula wurde als lesbische Frau verfolgt, Liddy Bacroff als "Transvestit" von den Behörden schikaniert und Rudolf Brazda wegen seiner Homosexualität im KZ Buchenwald inhaftiert. Um ihre Geschichten zu erzählen, gehen der Schauspieler Jannik Schümann und die Aktivistinnen Julia Monro und Kerstin Thost auf Spurensuche in Archiven und sprechen mit Historikerinnen und Historikern. Sie erfahren, wie manche es trotz widrigster Umstände schafften, ihre Identität auszuleben und sich als queerer Mensch in der NS-Zeit zu behaupten. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten endete die liberale Ära der 1920er-Jahre abrupt. Die "Seuche der homosexuellen Liebe" sollte laut Naziideologie ausgerottet werden. SS-Chef Heinrich Himmler gründete die "Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und Abtreibung" und erklärte Homosexuelle zu Staatsfeinden. Schon ab 1934 wurden nahezu alle Treffpunkte für queere Menschen durch die Nationalsozialisten zerstört. Razzien und Verhöre mit Folter gehörten zum Repertoire der Verfolger. Neben Polizei und Gestapo beteiligten sich auch Juristen und Mediziner an der Verfolgung sexueller Minderheiten. Die Akten zeigen: Etwa 50.000 homosexuelle Männer wurden zwischen 1933 und 1945 wegen Verstößen gegen Paragraf 175 verurteilt. Ihr Weg führte nicht nur in die Zuchthäuser, sondern oft auch in die Konzentrationslager. Die Verfolgung von Lesben und Transpersonen ist schwieriger nachzuzeichnen, da die Strafverfolgung in der NS-Justiz für sie keine eigene Kategorie vorsah. Doch auch für sie fand das Regime eigene Methoden der Verfolgung. Mit dem Ende des Nationalsozialismus blieb das Unrecht, das man homosexuellen Menschen und Transpersonen angetan hatte, lange ungesühnt. Denn sie blieben auch nach 1945 gesellschaftlich unerwünscht. Erst 2023 wurde ihnen im Bundestag offiziell gedacht. Eine Entschädigung haben die meisten für das erlittene Unrecht nie erhalten.
Er gilt als König der Weitwanderwege in Tirol: der Adlerweg. Auf 24 Etappen und rund 320 Kilometern führt er vom Kaisergebirge bis zum Arlberg - einmal quer durch Tirol. Diese "Land der Berge"-Produktion portraitiert den Tiroler Höhenweg und zeigt spektakuläre Landschaften sowie die Menschen, die mit dem Adlerweg verbunden sind.
Zu ihnen gehören die ehrenamtlichen Wegwarte am Wilden Kaiser, die mit großem Einsatz die Wanderwege erhalten. Im Karwendel gibt Naturpark-Ranger Sebastian Pilloni Einblicke in die Tierwelt - allen voran in das Leben der Steinadler, die hier ihre Brutgebiete haben. Die Region beherbergt eine der dichtesten Steinadler-Populationen der gesamten Alpen. Vom Gipfelsieg auf der Birkkarspitze führt die Route weiter entlang der Nordkette mit Blick auf Innsbruck. Hier trifft "Land der Berge" auf Hirte Felix Felderer, der im Sommer über 800 Schafe hütet, sowie auf die Hüttenwirte Manuela Kneringer-Schimpfössl und Christoph Schimpfössl, die die abgelegene Steinseehütte in den Lechtaler Alpen bewirtschaften - versorgt manchmal nur per Hubschrauber. Ein abschließender Höhepunkt ist die älteste Höhensiedlung Tirols, Pfafflar, wo Christoph Lechleitner mit seiner Mutter Rosi Friedl und zahlreichen Helfern in alter Tradition überwucherte Viehweiden zurückerobert. Gleich, welchen Teil des Adlerweges man durchwandert hat: Was am Ende bleibt, sind Erinnerungen an atemberaubende Landschaften und unvergessliche Begegnungen mit beeindruckenden Menschen.
Ausgerechnet zwischen Polarnacht und Mitternachtssonne leben die glücklichsten Menschen der Welt - in Finnland. Hannah Emde will das Geheimnis der Finnen entschlüsseln. Wie kann man glücklich sein in einem Land, in dem monatelang die Sonne fehlt und Eiseskälte für lebenswidrige Bedingungen sorgt? Hannah Emde macht sich für "Terra X: Faszination Erde" auf die Suche nach dem Glück der Finnen. Finnland hat zwei Gesichter: Wochenlange Dunkelheit im Winter und endlose Nächte im Sommer. Temperaturen, die bis unter minus 40 Grad Celsius fallen, und endlose Sommertage, an denen das Leben kaum zur Ruhe kommt. In diesem Spannungsfeld aus Überfluss und Entbehrung sucht Wildtierärztin Hannah Emde nach dem, was Finnland zur glücklichsten Nation macht. Zwischen Nordlichtern, Rentieren, der Stille verschneiter Wälder und dem Glitzern tausender Seen erlebt sie eine Natur, die gegensätzlicher kaum sein könnte. Weiße Polarfüchse, Braunbären, duftende Wälder und seltene Flussbewohner prägen ein Land, das gelernt hat, mit extremen Herausforderungen zu leben - und das Glück und Reichtum nicht nur im Wohlstand findet. Finnlands Bewohnerinnen und Bewohner leben nach dem Motto: Wer die Natur respektiert, bekommt viel zurück. Das "Jedermannsrecht", fischreiche Seen, saubere Luft, weite Wälder als Wirtschaftsgrundlage und Rückzugsgebiete - all das bildet den Rahmen für ein besonderes Lebensgefühl, das sich nur schwer fassen lässt. Hannah Emde folgt auf ihrer Reise durch Finnland Spuren im Schnee, Geschichten vom Feuerfuchs und Konflikten zwischen Mensch und Tier. Ihre Reise stellt sie vor eine vermeintlich einfache, aber grundsätzliche und entscheidende Frage: Liegt das Glück vielleicht gerade dort, wo man sich den Launen der Natur aussetzt und sich auf das wechselhafte Spiel der Elemente einlässt?
Vollen Körpereinsatz verlangt die Klauenpflege bei den Zebras im Tierpark. Mit einer Diamantstahl-Schleifscheibe und einer großen Hufschere geht es den langen Klauen zwei Mal im Jahr an den Kragen. Bevor sich Tierpfleger Wolfgang Riesbeck und Schmied Uwe Lengfeld ans Werk machen können, müssen die stattlichen Tiere, die bis zu 500 Kilogramm schwer werden können, betäubt werden. Als erstes ist die Bergzebra-Stute Malindi an der Reihe, gefolgt von dem humpelnden Grevy-Zebra Kianga.
Nicht zweimal jährlich, sondern im Sommer alle zwei Tage, kontrollieren Reviertierpfleger Yancy Rentz und sein Kollege Sven Schröder die Füße der Enten im Zoo. Da sie sehr schnell wachsen, muss darauf geachtet werden, dass ihre Beinchen für die notwendige Beringung nicht zu dick und nicht zu dünn sind. Ob der Ring rechts oder links sitzt, ist auch nicht ganz unwichtig.
Teamwork auch bei den Nashorn-Tierpflegern: Während die trächtige Spitzmaulnashorn-Dame Kumi drinnen im Haus von Reviertierpfleger Jürgen Jahr ihren dicken Bauch massiert bekommt, kümmert sich Kollege Carsten Schwend auf der Außenanlage liebevoll um die zweite werdende Mutter: Spitzmaulnashorn Maburi.
Wohlfühlprogramm pur ist auch bei den kleinen Raubkatzen-Kindern im Alfred-Brehm-Haus angesagt: Binturongs und Nebelparder dürfen ausnahmsweise mit einer Physiotherapeutin Körperkontakt üben.
Außerdem in dieser Folge:
Zwei Findelkinder bei den Abdim-Störchen, die nicht mehr ins Nest gepasst haben, Guanako-Kind Loki, dem nach seiner Nabelbruch-OP die Fäden gezogen werden müssen, und faszinierende Unterwassereinblicke.
Ein Kleinod unter Bayerns Naturschutzgebieten ist das Ampermoos. Doch dieses Paradies ist bedroht. Die nahe Autobahn soll weiter ausgebaut werden, der Besiedlungsdruck wächst und die Landwirte sperren sich gegen eine notwendige Erweiterung des Schutzgebietes. Wird es gelingen, diese "bayerische Arche Noah" zu erhalten?
Im Tiroler Lechtal darf der Lech - der letzte Wildfluss Mitteleuropas - frei fließen und das Landschaftsbild so immer wieder neu formen.
Entlang des Flusses leben Menschen, die mit großer Leidenschaft ihre Kultur, ihr Handwerk und ihre Umgebung pflegen. Handwerker wie der Bildhauer Ernst Schnöller schöpfen ihre Inspiration aus der Umgebung.
Die Geierwally, inspiriert von der Malerin Anna Stainer-Knittel, steht im Zentrum des kulturellen Lebens und wird auf der Freilichtbühne in Elbigenalp lebendig gehalten. Musik, Theater und Handwerk greifen im Tal ineinander.
Auch Orte wie die Wallfahrtskirche Maria Schnee oder der "Weg der Sinne" zeigen die spirituelle und künstlerische Seite der Region.
In den Bergen führen Menschen wie Bergführer Markus Filzer oder die Wirtsleute der Hermann-von-Barth- Hütte ein Leben nah an der Natur - einfach, nachhaltig und erfüllt.
2019 machten sich Greg und Georgie daran, eine baufällige Scheune im Garten von Georgies Eltern in eine Oase der Ruhe zu verwandeln. Sie hatten mit einigen Herausforderungen zu kämpfen, und bis 2020 waren sie kaum eingezogen. Fünf Jahre nach seinem letzten Besuch kehrt Moderator Kevin McCloud zurück, um zu sehen, wie das Leben für Greg und Georgie nun aussieht, da ihre Scheune vollständig fertiggestellt ist.
Mit Tom Jacobs, Michael Bideller, Manuela Eifrig, Julia Fölster, Jesse Grimm, Martin Lohmann, Ela Nitzsche, Patrick Stamme
Steve Grahame pflügt mit voll beladenen Trailern durch die australische Einöde. Die Zeit drängt, den ihm bleiben nur drei Tage Zeit, um in Perth Baumaschinen abzuliefern. Doch Mutter Natur hat offenbar andere Pläne. In New South Wales bereiten sich zahlreiche Trucker auf eine Tour epischen Ausmaßes vor. Der Konvoi mit 56 Fahrzeugen, der notleidende Farmer mit Heu versorgen soll, wird von Linda Widdup angeführt. Und Josh Carter leitet einen Muldenkipper-Schwertransport durch die Großstadt. Die Vollprofis manövrieren ihre Fracht in Melbourne durch enge Passagen.
New York - eine der modernsten Städte der Welt und ein Ort voller Geheimnisse: verschwundene Friedhöfe, mysteriöse Wolkenkratzer, Flüster-Bars und verborgene Zeugnisse der Sklaverei. "Terra X History" geht in der Stadt, die niemals schläft, auf Spurensuche: Was verbirgt sich hinter einem Hochhaus ohne Fenster? Und warum wurde beim Woolworth Building getrickst?
Wie geht eine Frau damit um, dass ihr ein scheinbar völlig normaler Wunsch, eine Familiengründung, verwehrt bleibt und sie als letztes Mittel auf eine Methode zurückgreifen muss, die viele ablehnen? Ein sensibles Porträt über die 38-jährige Susanne und ihren Mann Ibrahim, die seit sieben Jahren versuchen, Eltern zu werden.
Der Architekt John Kosmalla und die Rechtsanwältin Manuela Reibold-Rolinger unterstützen den 33-jährigen Bernd und seine Ehefrau Barbara (31), denen die Kosten für ihren Hausbau über den Kopf zu steigen drohen.
"Ich drehe Dir den Hals um!", droht die 72-jährige Elisabeth Masseurin Jessica, als sie die Blondine mit ihrem 75-jährigen Ehemann Fritz halbnackt im Bett erwischt. Nur wenige Minuten später wird die junge Frau schwer verletzt aufgefunden. Elisabeth soll ihrer Nebenbuhlerin aus Eifersucht eine Flasche an den Kopf geworfen haben. Die rüstige Rentnerin beteuert allerdings ihre Unschuld.
Verbotene Liebe - Queere Schicksale in der NS-Diktatur
D 2024
50'
Verfolgt, verhaftet und weggesperrt. Queeren Menschen drohte in der NS-Diktatur großes Leid - und sogar der Tod. Selten wagten es homosexuelle Personen und Transpersonen, sich zu outen. Ein Coming-out im Nationalsozialismus bedeutete gesellschaftliche Verachtung, Ausgrenzung und Strafverfolgung. Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche dreier queerer Menschen in der NS-Zeit: Fritz Spangenberg, Gerd Kubbe und Nelly Mousset-Vos. Die Nationalsozialisten verachteten queere Menschen als "entartet". Sexuelle Minderheiten wurden systematisch diskriminiert, verfolgt und ermordet. Für die Dokumentation begeben sich der Schauspieler Jannik Schümann und die Aktivistinnen Julia Monro und Kerstin Thost auf eine Spurensuche nach drei historischen Schicksalen. Sie bringen bewegende Lebensgeschichten ans Licht, die von Recht und Unrecht, Freiheit, Liebe, Widerstandskraft und Überlebenswillen erzählen. Dabei zeigt sich, wie manche es trotz widrigster Umstände schafften, ihre Identität zu leben. Queere Menschen wurden ausgegrenzt und als Feinde der "deutschen Rasse" gebrandmarkt. Auf Basis des Paragrafen 175, der Homosexualität zwischen Männern verbot, verurteilte das Naziregime Zehntausende schwule Männer. Etwa 15.000 wurden in Konzentrationslager deportiert, viele dort ermordet. Ein rosafarbener Stoffwinkel war dort ihr Erkennungszeichen, der sie auch in der Lagerhierarchie zu verachteten Außenseitern machte. Sexuelle Beziehungen zwischen Frauen waren in der NS-Zeit nicht explizit durch Gesetze verboten. Trotzdem zerschlug das NS-Regime die queere Szene, nicht nur in Deutschland, sondern auch als Besatzer in ganz Europa. Für queere Frauen begann eine Zeit der Unterdrückung und Angst. Transpersonen und gender-nonkonforme Menschen lehnten die Nazis ebenso ab wie Homosexuelle, da sie ihrem Ideal eines "gesunden Volkskörpers" widersprachen. Den Wunsch, in einer eigenen Geschlechtsidentität zu leben, verachtete man als Geisteskrankheit. Daher verfolgte man auch Transpersonen mit gnadenloser Härte. Der Schauspieler Jannik Schümann sucht nach Spuren des Jungapothekers Fritz Spangenberg, der im Zweiten Weltkrieg auf der Seite der Wehrmacht kämpfen musste. Fritz wurde wegen seiner Homosexualität denunziert und nach Paragraf 175 verurteilt. Gesellschaftlich geächtet und zum einfachen Soldaten degradiert, inhaftierte ihn das Regime für neun Monate im Wehrmachtsgefängnis von Torgau an der Elbe. Doch auch nach dem Gefängnis verfolgte ihn das Stigma als schwuler Soldat. Er wurde an die Front zurückgeschickt, um sich in einer Strafeinheit "zu bewähren". Doch diese Einheiten waren Todeskommandos. Spangenberg galt schon wenige Wochen später, am 9. Februar 1944, als vermisst. Jannik Schümann trifft Klaus Dieter Spangenberg, der über 15 Jahre hinweg Dokumente und Briefe aus Familien- und Wehrmachtsarchiven untersucht hat, um das Schicksal seines Großonkels zu rekonstruieren. Aktivistin Julia Monro erforscht das Schicksal des Transmannes Gerd Kubbe. Er lebte und arbeitete in der Weimarer Zeit offen als Mann. Von niemandem wollte er sich sagen lassen, wie er zu leben hatte und wie er sich kleiden sollte. Doch die Nationalsozialisten tolerierten keine Transpersonen. Gerd bekam 1933 seinen "Transvestitenschein" entzogen, der ihm das Tragen von Männerkleidung amtlich erlaubte. Als er sich dem Verbot widersetzte, wurde er im Januar 1938 wegen "Transvestismus" auf Anordnung von Reinhard Heydrich in sogenannte Schutzhaft genommen und im Konzentrationslager Lichtenburg ohne Prozess inhaftiert. Dort herrschten katastrophale Haftbedingungen. Kubbe überstand die Hölle und setzte sich gegen das Regime durch. Im Oktober 1938 wurde er freigelassen. Er erhielt sogar eine erneute Sondergenehmigung von der Gestapo, sodass er weiterhin Männerkleidung tragen und einen männlichen Vornamen verwenden durfte. Julia Monro erkundet die Spuren dieses bemerkenswerten Transmannes. Kerstin Thost, ebenfalls Aktivistin, enthüllt die bewegende Liebesgeschichte zwischen Nadine Hwang und Nelly Mousset-Vos. Die beiden verband eine unglaubliche Beziehung, die sie durch die dunkelsten Zeiten des Zweiten Weltkrieges trug. Sie lernten sich am Heiligabend 1944 als Insassen im Konzentrationslager Ravensbrück kennen. Nelly, eine belgische Opernsängerin und Widerstandskämpferin, und Nadine, eine Juristin und Pilotin mit chinesischen Wurzeln, fanden inmitten der Grausamkeiten Trost und Halt in ihrer Beziehung. Sie lebten ihre Liebe im Geheimen, unter den extremen Bedingungen des Lagers, trotz der ständigen Gefahr und drohenden Strafen. Es gelang ihnen, zu überleben und sich nach der Befreiung wiederzufinden. Nach dem Krieg lebten sie ihr Glück in Caracas, Venezuela. Doch sie hielten ihre Beziehung geheim. Für Kersti
72 Prozent der britischen Unternehmen sind drei Tage im Monat damit beschäftigt, ihrem Geld hinterherzujagen. Würde man alle offenen Rechnungen im Vereinigten Königreich zusammenzählen, käme man auf einen Betrag von umgerechnet 17 Milliarden Euro. Und wenn sich die säumigen Kandidaten trotz aller Bemühungen hartnäckig weigern, zu zahlen, schreiten am Ende Gerichtsvollzieher zur Tat. Max Carracher und Steve Pinner statten in dieser Folge in London einem Café-Besitzer einen Besuch ab, der einem Backwaren-Lieferanten 2200 Euro schuldet.
Welche Kräfte haben das alte Ägypten geprägt? Was waren die Gründe für Aufstieg, Wohlstand und den dramatischen Niedergang des Pharaonenreichs? Naturgewalten spielten eine entscheidende Rolle. Hannah Emde reist zu gigantischen Tierskeletten in der Wüste, steigt nachts in uralte Grabkammern, versucht eine Kobra zu fangen und hilft mit bei einer Ausgrabung auf einer Insel im Nil. Der Nil: Lebensader und Schicksalsfluss Hannah Emde, Tierärztin, Artenschützerin und Moderatorin von "Faszination Erde", macht sich in Ägypten auf eine spannende Reise. Sie beginnt auf dem Nil, der Lebensader Ägyptens - heute wie damals. Wie sicherte dieser mächtige Fluss im alten Ägypten den Wohlstand des Landes? Die regelmäßig auftretenden Fluten des Nils waren die Grundbedingung für eine florierende Landwirtschaft. Doch die Natur ist launisch. Erst durch Innovationen gelang es, den Fluss zu zähmen. Nilometer, ausgeklügelte Bewässerungssysteme und ein tiefer Respekt vor der Natur halfen den Ägyptern, ihre Felder optimal zu bewirtschaften. Klimawandel in der Antike Hannah Emde erfährt von gewaltigen Klimaveränderungen, die die Region im Laufe der Jahrtausende geformt haben: Das Kippen der Erdachse ließ einst die Sahara in eine grüne Savanne erblühen, die erst später zur Wüste wurde. So trieb die Natur die Menschen in neue Lebensräume - immer auf der Suche nach Wasser und fruchtbaren Böden. Das Niltal war wie ein Magnet für die Menschen. Es war der frühe Beginn der Entwicklung zur ägyptischen Hochkultur. Naturkatastrophen und der Untergang der Pharaonen In den eisigen Tiefen Grönlands entdecken Forschende Beweise für ein Naturereignis, das Ägyptens Schicksal besiegelte: Ein gewaltiger Vulkanausbruch auf den Aleuten-Inseln vor Alaska im Jahr 43 v. Chr. sorgte für globale Klimaveränderungen. Die Fluten des Nils blieben aus, Dürren und Hungersnöte trieben viele Menschen in den Tod - ein Schicksalsschlag, den das Reich der Pharaonen nicht überlebte. Die Kraft der Natur - gestern und heute Hannah Emde zeigt, dass die Geschichte Ägyptens nicht allein von Menschen geschrieben wurde. Es waren die Kräfte der Natur - Wasser, Wind, Sand, Vulkane und das Klima - die den Lauf der Dinge immer wieder veränderten. Die Frage drängt sich auf: Welche Rolle wird die Natur in unserer eigenen Zukunft spielen?
Live from Doha, Qatar, CNN Creators follows a team of digital-native storytellers as they navigate the stories that matter most, with a focus on tech, art, culture, sport, and social trends.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion begleitet Hüttenwirtinnen und Hüttenwirte auf einigen der schönsten Schutzhütten Tirols und zeigt ihren oft anspruchsvollen Alltag hoch über den Tälern. Die Dokumentation führt zu spektakulär gelegenen Hütten in den Tuxer Alpen, den Hohen Tauern, den Lechtaler Alpen und dem Karwendel. Dabei stehen nicht nur die landschaftliche Schönheit und die Wanderwege im Mittelpunkt, sondern auch die Herausforderungen der Hüttenbewirtschaftung - von Versorgung und Selbstversorgung bis hin zu den besonderen Menschen, die diese Orte mit viel Leidenschaft betreiben.
Die Kunst des Schnapsbrennens ist eine jahrhundertalte Tradition in Deutschland, doch kämpfen Obstler und Kornbrände oft mit einem schlechten Ruf. Die Suche nach einzigartigen Aromen und Geschmacksnoten ist eine spannende und lehrreiche Reise. Einige Brennmeister haben es zu Weltruhm gebracht, während andere mit Mühe und Erfindergeist die drohende Pleite abgewendet haben. Diese Reportage beleuchtet, wie die junge Generation von Brennmeistern mit den alten Fusel-Vorurteilen aufräumt.
Aussteiger mit Businessplan - Camping als Start-Up
27. Folge
40'
Die Camper stehen vor einem tierischen Problem: Ein Biber macht sich auf ihrem Gelände breit und beschädigt wertvolle Bäume! Mit einer Wildtierkamera wollen sie das Rätsel lösen.
Clara und Tobi wollen die viel zu kleine Wohnung verlassen, da sie ihr zweites Kind erwarten. Das Baby soll auf einem alten Weingut groß werden, das sie zusammen mit einer Hausgemeinschaft aufbauen wollen. All diese Herausforderungen belasten ihre Beziehung - weshalb sie eine Paartherapie besuchen.
Für Victoria ist der Umzugstag gekommen. Der Abschied ist schwer, doch sie blickt hoffnungsvoll nach vorn. Das Landhaus ist noch lange nicht fertig, daher muss sie zunächst im Bauwagen leben.
Im Leipziger Land wagen Simone und Anselm mit ihren zwei Töchtern den Schritt in ein neues Leben. Doch ihre Pläne scheitern: Sie bekommen keinen Kredit und müssen den heruntergekommenen Schweinestall allein sanieren. Die Kinderläden laufen nicht wie erhofft, doch sie kämpfen weiter für ihren Traum.
Fast ein Jahr lang ist Tierpfleger Marco König bereits Chef im Rinderrevier des Zoos. Vorher war er lange Zeit für die Halbaffen zuständig. An die Arbeit im neuen Revier scheint er sich schnell gewöhnt zu haben, dennoch stellt der Umgang mit den riesigen Tieren immer wieder eine Herausforderung für ihn dar: Auf seiner täglichen Laufrunde traut er sich inzwischen ins Gehege der Wasserbüffel, aber so ganz wohl ist ihm dabei dann doch nicht …
Auf jahrelange Berufserfahrung können die beiden Tierpflegerinnen Christine Hein und Diana Grögor bei ihrer heutigen Aufgabe zurückgreifen: Den Basstölpeln müssen mal wieder die Flügel gestutzt werden. Ein Friseurtermin, bei dem jeder Handgriff sitzen muss.
Tierarzt Dr. Günther Strauß ist mit einer Spritze auf dem Weg zum kleinen asiatischen Elefanten Bogor. Reviertierpfleger Mario Hammerschmidt steht seinem Schützling wie immer zur Seite. Auch der vierjährige Halbbruder von Bogor, Elefantenbulle Dimas, war dem Pfleger ans Herz gewachsen. Vor einer Woche musste er Abschied von ihm nehmen, denn Dimas lebt nun in einem spanischen Safaripark bei Sevilla. Mario Hammerschmidt hat Dimas auf seiner Reise dorthin begleitet.
Wenig Betreuung benötigt glücklicherweise in diesem Jahr der Springhasen-Nachwuchs im Nachttierhaus. In der Vergangenheit mussten die Pfleger die Jungtiere oft mit der Hand aufziehen, da die Hasenmütter ihre Kinder nicht versorgen konnten. In diesem Jahr funktioniert alles. Gürteltier Oleg hat sich inzwischen von seiner "Ersatzmutter" abgenabelt. Der bevorstehenden Zusammenführung mit Halbschwester Ola steht also nichts mehr im Wege.
Vor Nachwuchs kaum retten kann sich Claudia Walther bei den Nacktmullen.
Alle 80 Tage bringt die Königin bis zu 20 Nacktmulle zur Welt. Während sich die Hochschwangere das Futter am Morgen noch schmecken lässt, geht es kurz vor dem Frühstück der Pfleger plötzlich Schlag auf Schlag …
Außerdem in dieser Folge:
Ein Jungtier bei den Yaks, ein französischer Neuzugang bei den Bateng-Rindern, zweifacher Nachwuchs bei den Senegalgalagos und ein vier Tage alter Mhorrgazellen-Bock.
Obwohl Stauseen alle künstlich entstanden sind, gelten sie vielerorts als Perlen der Alpen. Der Film zeigt Stauseen, die in vielen Tälern das Leben von Menschen und Natur bereichern.
Die Dokumentation porträtiert mit beeindruckenden Aufnahmen sowohl die spektakulärsten als auch die ruhigen und fast schon verborgenen Stauseen Österreichs. Seltenes historisches Film- und Fotomaterial untermalt diese Geschichten zusätzlich.
Im Tiroler Kühtai ist das Filmteam unmittelbar bei der "Geburt" eines Stausees dabei. Ein heutzutage sehr seltenes Ereignis, das bei Ingenieurinnen und Ingenieuren das Herz höherschlagen lässt. Zwei Herzen haben beim Gepatschspeicher im Kaunertal zueinandergefunden: Ein Zugausfall und ein Staudammbau haben dort eine Tirolerin und einen Steirer in ewiger Liebe verbunden.
Zur weltweiten Attraktion ist der Schlegeis-Stausee im Zillertal geworden, er ist ein Social-Media-Hotspot für Hunderte Menschen am Tag. Und manch ein See ist vielen gar nicht als Antriebsquelle eines Wasserkraftwerkes bekannt, zum Beispiel der größte See Tirols: der Achensee. Er hat Anfang des 20. Jahrhunderts im nahe gelegenen Jenbach eine ingenieurtechnische Meisterleistung entstehen lassen.
Immer gilt: Die treibende Kraft von Stauseen und Kraftwerken ist Wasser, eine unbändige und zügellose Macht, die spannende Geschichten hat entstehen lassen.