Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.
Könnten alte Codes und Symbole Beweise für außerirdische Besuche enthalten? Prä-Astronautik-Theoretiker Giorgio Tsoukalos untersucht die zehn bedeutendsten potenziell außerirdischen Codes und enthüllt, was sie über unsere außerirdische Vergangenheit verraten könnten.
Hat Comic-Kriegerin Bauarbeiter mit Speer verletzt und die Treppe heruntergestoßen?
4. Staffel
208. Folge
D 2023
60'
Comic-Fan Kim soll einen Bauarbeiter mit dem Speer ihres Kriegerinnen-Kostüms in die Schulter gestochen und eine Treppe heruntergestoßen haben. Beide übernachteten in einem Kölner Hostel und gerieten dort mehrfach aneinander. Doch auch Nonne Hulda hat ein Motiv für die Tat. Während der Verhandlung wird allerdings klar, dass in dem Hostel so einiges nicht mit rechten Dingen zugeht...
Sonja Schröter wandert in die Dominikanische Republik aus. Zu einem Mann, den sie erst zweimal gesehen hat. Ihre Tochter Nena ist skeptisch. Ist es die wahre Liebe oder ist Sonja blind vor Liebe? Kathi Hartmann und Stephan Eichhorst aus Potsdam wandern an die Algarve aus. Das Pärchen möchte in Portugal einen Imbiss eröffnen. Doch Kathi will ihren Job in Potsdam nicht kündigen, sondern vorerst pendeln. Übersteht die Beziehung die Auswanderung?
Stewart McCracken und Iain Taylor machen sich auf den Weg in einen wohlhabenden Vorort von Manchester. Dort sollen die Gerichtsvollzieher den höchsten Schuldenbetrag eintreiben, mit dem sie es jemals tun hatten. Die Verbindlichkeiten belaufen sich 406 273 Pfund und 39 Pence, denn ein Ehepaar hat in Alderley Edge den Bau eines Eigenheims in Auftrag gegeben und seine Rechnungen nicht bezahlt. Wenn die säumigen Kandidaten an diesem Tag keine Anzahlung leisten, werden vor Ort Wertgegenstände gepfändet, wie zum Beispiel Autos, Möbel oder Fernseher.
Ein Schicksalstag im Hundertjährigen Krieg: Am 25. Oktober 1415 treffen die zahlenmäßig unterlegenen Truppen des englischen Königs auf ein scheinbar übermächtiges französisches Heer. Was zunächst nach einer aussichtslosen Defensive aussieht, entwickelt sich zum Wendepunkt - dank neuartiger Waffen: Langbögen. Die Schlacht von Azincourt wird zum Symbol für strategischen Einfallsreichtum und unerwarteten Triumph. Die Engländer setzen neuartige Langbögen ein, die ihnen einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Sie verstehen es, das Gelände zu ihrem Vorteil zu nutzen, indem sie sich auf einem engen, begrenzten Schlachtfeld positionieren. Dort trifft die englische Armee unter König Heinrich V. auf das französische Heer. Zum Schutz vor Reiterangriffen rammen die englischen Soldaten angespitzte Pfähle in den Boden. Dagegen kommen die schwer gepanzerten französischen Ritter nur langsam voran und werden durch einen aufgeweichten, schlammigen Boden behindert. Die wendigen englischen Bogenschützen und Fußsoldaten fügen den Franzosen verheerende Verluste zu, was zu einem überraschenden und entscheidenden Sieg der Engländer führt. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.
Feuer, Wasser, Erde und Luft sind die vier Elemente. Stimmt diese Aussage noch heute? Wie sehen Wissenschaftler die Aufteilung der Welt? Die Sendung geht neuesten Forschungsansätzen nach.
Matty Blake und der Rest des Schatzsucher-Teams diskutieren heute in großer Runde sämtliche Theorien, die das Mysterium rund um den verborgenen Schatz von Oak Island speisen. Darunter ist auch ein neuer Ansatz, der bislang noch nicht besprochen wurde.
Bei den Nürnberger Prozessen war Hermann Göring der ranghöchste überlebende Naziverbrecher. Im Dritten Reich agierte der ehemalige Jagdflieger nicht nur als Luftwaffenchef und Gestapo-Gründer. Er beauftragte die Errichtung der ersten Konzentrationslager ebenso wie die spätere "Endlösung der Judenfrage" und galt als designierter Nachfolger Hitlers. Eine Krankenakte beschrieb ihn schon im Jahr 1925 treffend als antisemitisch, brutal, hysterisch, charakterschwach und bösartig.
Weil die Baseler:innen ihren Rhein lieben, sind sie an warmen Tagen mit dem sogenannten Wickelfisch unterwegs: einem wasserdichten Beutel, in dem die Klamotten verstaut werden. Auf diese Weise werden die gemütlichen Buvetten am Rheinufer besucht, kleine, feine Imbissbuden. Bei einer Führung durch das eindrucksvolle Areal des Novartis Campus geht es auch zur interaktiven Ausstellung "Wonders of Medicine", in der die Besucher:innen vieles über den Stand medizinischer Forschung erfahren. Larvenmacher:innen und Laternenkünstler:innen erklären der Moderatorin ihr faszinierendes Handwerk und die Magie der legendären Baseler Fasnacht, während sie beim Rundgang durch das moderne Basel architektonische Ikonen wie die Roche-Türme oder die Messe Basel hautnah erleben kann. Mit einer Fähri, die ohne Motor, nur mit der Kraft des Rheins vorwärtskommt, geht es zu einem berühmten Hotel. Im "Les Trois Rois" weilten schon Napoleon, Picasso oder die Rolling Stones.
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Brillenbärin Cashu hat es geschafft: Nach sechs Stunden Autofahrt von Zürich nach Frankfurt darf sie endlich ihre enge Transportbox verlassen. Sofort erkundet sie ihr neues Zuhause im Bärenhaus des Frankfurter Zoos und bezieht ihr Bett. Revierleiterin Claudia Löschmann freut sich und versucht, das Vertrauen der Bärin zu gewinnen.
52 vor Christus: Die gallischen Stämme erheben sich unter Führung von Vercingetorix gegen die Römer. Die blutige Schlacht bei Gergovia nimmt eine überraschende Wendung. Gergovia, die Hauptstadt der Arverner, thront strategisch auf einem Hügel. Dort verschanzt sich Vercingetorix, der Anführer des gallischen Widerstandes. Nach wochenlanger Belagerung startet Cäsar den entscheidenden Angriff - doch erwartet ihn eine Falle? Cäsars Truppen sollen eigentlich von den Haeduern unterstützt werden. Sie sind langjährige Verbündete Roms und geschätzt wegen ihrer kämpferischen Reiter. Doch die Haeduer sind uneins, entschließen sich erst spät, doch auf Seiten Roms zu kämpfen. 10.000 Mann greifen von Osten in die Schlacht ein. Doch im Getümmel erkennen die Römer ihre Alliierten nicht und kämpfen auch gegen sie. Gefangen zwischen den Truppen der Haeduer und der Streitkräfte des Vercingetorix, bleibt Cäsar nur der Rückzug. Die Belagerung von Gergovia endet für ihn mit einem Debakel: Vercingetorix hat ihn besiegt und in die Knie gezwungen. Historiker halten Vercingetorix für einen der bedeutendsten Gegner Cäsars in Gallien. Das macht ihn im 19. Jahrhundert zu einem nationalen Mythos in Frankreich, der bis heute populär ist. Legendäre Schlachten können Zivilisationen zu Ruhm führen - oder ihren Untergang bedeuten. Die Dokumentationsreihe von ZDFinfo enthüllt mithilfe moderner Wissenschaft die Geheimnisse berühmter Kriege.
Willkommen, Yushka!
Das Jahr 2022 war in Asien das Jahr des Tigers. Und auch im Leipziger Zoo steht alles im Zeichen der seltenen Großkatze. Eine junge Amurtigerin ist auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms aus dem schweizerischen Walter Zoo bei St. Gallen nach Leipzig gezogen. Beim Transport der Kiste in den Stall ist auf den letzten Metern jedoch noch einmal höchste Konzentration gefragt.
Sid ist zurück
Sid, das Faultier, ist normalerweise irgendwo unter den Dächern Gondwanas unterwegs. Er liebt es, sich frei in der Tropenhalle zu bewegen. Auf der eigens für die Faultiere angelegten Insel weilt er hingegen nur selten. Über den Jahreswechsel ist Sid nach Hause zurückgekehrt. Dana Eisenreich und Martina Molch nutzen die Gunst der Stunde, um ihm mal wieder näher zu kommen und stellen fest: Die Bewegung scheint Sid richtig gut zu tun.
Mutige Manju
Manju, das bedeutet "die Süße". Der Nachwuchs der Leipziger Amurleoparden ist jedoch nicht nur süß, sondern auch sehr willensstark. Bereits bei der Jungtierprophylaxe präsentierte sich Manju als kräftiges kleines Mädchen. Ronja Siegmund möchte wieder einmal das Gewicht des vier Monate alten Leopardenkindes kontrollieren. Dazu muss sie es auf die Waage locken. Ob Manju Lust auf dieses Spiel hat?
Charismatisch, brutal, umstritten: vor 50 Jahren starb Mao Zedong. Erst mit seinem Tod 1976 konnte das moderne China von heute beginnen - eine wirtschaftliche, politische und militärische Weltmacht, die immer mehr an Einfluss gewinnt. Der Aufstieg begann nach dem Zweiten Weltkrieg und fußt auf dem blutigen Fundament von Maos Herrschaft. Der Kommunistenführer einte nach einem gewaltsamen Bürgerkrieg das Reich der Mitte. Unter ihm wurde der Aufstieg zur Weltmacht eingeleitet. Ein erbarmungsloser Weg, der Millionen von Opfern gefordert hat: durch Hungersnöte, die Verfolgung von politisch Andersdenkenden und Misswirtschaft unter einem immer willkürlicher handelnden Autokraten. Der Höhepunkt von Maos brutaler Politik: die Kulturrevolution, in der er junge Menschen für seine Ziele zu grausamen Taten aufhetzte.
Andreas ist zurück auf den Goldfeldern im Bundesstaat Queensland. Während der Covid-Pandemie haben alle Geländewagen-Vermieter ihr Angebot stark heruntergefahren, deshalb kauft der deutsche Abenteurer kurzerhand ein Auto bei Mats altem Nachbarn Bob. Übersteht der Wagen die Probefahrt ins Camp am Palmer River? Im letzten Jahr hatte Andreas gegen seinen australischen Kumpel eine Wette gewonnen. Er hatte eine Scheune auf seinem Bauernhof schneller fertiggestellt als Mat seine Waschanlage. Und jetzt will Andreas in Down Under seinen Gewinn begutachten.
Faszinierende Überreste vergangener Zeiten: Im schottischen Edinburgh erzählen unterirdische Gewölbe eine Geschichte von Aufbruch, Niedergang und Elend. Außerdem: Ein Fort an Kroatiens Küste, erbaut von einem vergangenen Reich zum Schutz einer mächtigen Flotte. Eine verlassene Fabrik in Island, die mit flüssigem Gold für wirtschaftlichen Aufschwung sorgte. Und: die Spuren einer Schlacht auf amerikanischem Boden, die die USA erschütterte.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
48 Stunden bis zum Derby: Neymar Jr. zwischen Zuhause, Fokus und Stadiondruck - ein exklusiver Blick hinter die Kulissen eines Superstars vor dem großen Spiel.
Matty Blake reist nach Traverse City, Michigan, um sich mit einem Teil des Teams rund um die Lagina-Brüder zu treffen. Sie besprechen dort die wichtigsten Erkenntnisse der letzten Monate und gebe Anlass zur Vorfreude auf die nächste Staffel und deren Höhepunkte.
Vor über 200 Jahren gründet Adam Weishaupt den Geheimbund der Illuminaten. Seitdem gelten sie als mysteriöse Weltverschwörer. Wer waren die Illuminaten wirklich? Und gibt es sie noch heute? 1776 versammeln sich die ersten Mitglieder des Geheimordens im bayerischen Ingolstadt. Der bislang noch unbekannte Männerbund hat große Ziele. Ihr Gedankengut ist revolutionär und zugleich strengstens verboten. Ein Mythos, der die Forschung bis heute fasziniert. Sie nennen sich die "Erleuchteten" und wollen einen Staat ohne Feudalismus: Die Illuminaten gelten als erster Geheimbund der Neuzeit. Ihre politischen Interessen und Ziele entsprechen der Aufklärung: Die Vormachtstellung der Kirche und des Adels ist ihnen ein Dorn im Auge. Doch gerade mal zehn Jahre nach ihrer Gründung werden die Illuminaten bereits in Bayern verboten, und sie müssen fliehen. Konnte der Orden im Verborgenen weiter bestehen bleiben? Seine geheimen Symbole begegnen uns noch heute immer wieder: vermeintlich in Tätowierungen und Handzeichen von Popstars wie Jay-Z oder Lady Gaga. Aber auch die Ein-Dollar-Note oder die Stadtarchitektur von Karlsruhe scheinen die Handschrift des Geheimordens zu tragen. Wie kann das sein? Auf YouTube lassen sich allerlei skurrile Theorien dazu finden. Wie einfach es sein kann, diesen Glauben zu schenken, weiß Gerald B. Er war selbst einst Mitglied der Verschwörungsszene. Aber warum neigt der Mensch zu solchem Aberglauben? Ein Experiment zeigt, wie schnell er das Schicksal im Zufall sieht und anfängt, Muster zu erkennen. Lässt sich die angebliche Existenz der Illuminaten sogar wissenschaftlich widerlegen? Eine lang verschwunden geglaubte Dokumentensammlung, die sogenannte Schwedenkiste, befindet sich heute im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin. Liefert sie den Beweis für ein Ende der Illuminaten im späten 18. Jahrhundert? Mithilfe von Experten und Experimenten geht der Film dem Mythos der Illuminaten auf den Grund. Seit Jahrtausenden ziehen uns die großen Mythen der Menschheit in ihren Bann. Unerklärliche Phänomene, sagenumwobene Orte und übermenschliche Helden geben Rätsel auf und befeuern die Fantasie. Doch was, wenn die Legenden mehr sind als reine Fiktion?
Moderator Michael Friemel erkundet mit Silvia Reis Portugals Hauptstadt Lissabon. Sie kennt "ihre" Stadt wie kaum jemand und produziert Werbespots für Unternehmen aus der ganzen Welt.
Diese kommen wegen des besonderen Lichts nach Lissabon, aber auch, weil die Stadt so viele Gesichter hat. Michael Friemel zieht es zu den großen Plätzen Rossio und Commercio, in die Altstadt Alfama mit ihren verwinkelten Gassen und in den Mercado de Ribeira.
Dort haben rund 30 der besten Restaurants und Gourmettempel der Stadt kleine Stände eröffnet.
Lange Zeit galt Porto als Geheimtipp. Inzwischen zieht Portugals zweitgrößte Stadt Jahr für Jahr mehr Besucher an - auch Moderatorin Simin Sadeghi. Sie ist unterwegs in Ribeira, dem Viertel am Ufer des Douro, und trifft in der Altstadt den Architekten Bernardo Amaral. Er zeigt ihr, wie sehr sich Porto in den vergangenen Jahren verändert hat.
Simin Sadeghi spürt den Geheimnissen des Portweins nach und probiert sich im Labor eines Winemakers beim Verschneiden verschiedener Weine. Mit der Metro geht es aus dem Zentrum nach Matosinhos an die Atlantikküste.
Rund um den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner, wandert Harry Prünster im Osttiroler Teil des Tiroler Adlerweges. Seine erste Station ist das Kalser Tauernhaus, das von Gerlinde und Peter Gliber betrieben wird. Peter ist gelernter Tischler und hat Gerlinde kennengelernt als er in Deutschland Fertigteilhäuser gezimmert hat. Seit 23 Jahren betreiben sie nun die Alpenvereinshütte, die auf dem Talboden des oberen Dorfertales in der 1930iger Jahren gebaut wurde. Harry erfährt einiges über die wechselvolle Geschichte der Hütte und entdeckt regionale Spezialitäten auf der Speiskarte.
Die Stüdlhütte in 2802 Meter Seehöhe ist die letzte Hütte auf Osttiroler Seite vor dem Anstieg auf den Großglockner. Die Hütte ist nach dem Prager Kaufmann und Bergsteiger-Pionier Johann Stüdl benannt und wurde durch ihren Neubau zu einem markanten Wahrzeichen. Die exponierte Lage mit Windgeschwindigkeiten über 200 km/h haben den Architekten Albin Glaser dazu inspiriert, das Gebäude tonnenförmig anzulegen. Mit solarthermischer und photovoltaischer Sonnenenergienutzung ist es auch weitgehend energieautark.
Das Lucknerhaus wurde 1953 als "Gasthof mit fließendem kalten und warmen Wasser" als Sensation eröffnet und Hans Oberlohr hat die Hütte 1983 von seinem Vater übernommen. Gemeinsam mit seiner Frau Marianne und den beiden Töchtern Kathrin und Isabella pflegt Hans die Familientradition, denn für ihn käme es nie in Frage "die Hütte zu verkaufen!"
Wenn sich über der Kalahari die Gewitterwolken der jährlichen Regenzeit zusammenbrauen, scharren 20.000 Zebras bereits nervös mit den Hufen. Kaum berühren die ersten Tropfen den Staub der Wüste, beginnt eine der größten Tierwanderungen im Süden Afrikas. Die Zebras ziehen vom Boteti-Fluss zu den Grassavannen am Rande der Makgadikgadi-Salzpfannen, wo seit jeher ihre Fohlen geboren werden.
Heute: Der kleine Siamang Jai bekommt ein Ständchen im Baumwipfel, Ärger beim Antilopennachwuchs - Bulle Frank muss weg und die Seebären sind heute Balla-Balla ... und noch viele weitere Zoogeschichten von der Nordsee.
Wer an die Kirche denkt, hat oft ein Bild von langweiligen Messen, harten Stühlen, altbackenen Zeremonien und streng vorgetragenen Predigten vor sich. Manche Kirchenvertreter brechen aber mit den konservativen Mustern und versuchen mit modernen, teils auch recht schrillen Methoden buntes Leben in den Gottesdienst zu bringen.
Wie ein Spinnennetz aus Stahl schweben die Seilbahnen über Tschiatura, Georgiens einst blühender Bergbaustadt. Ehemals pulsierende Adern, die Arbeiter zu den Minen brachten, sind sie heute stille Zeugen des Niedergangs. Viele Einwohner verließen die Stadt, und das "Venedig der Lüfte" verfiel zur Geisterstadt. Was geschah mit diesem einzigartigen Ort?
Mark Martin und seine Komplizen John Ashley und Dean Carr sind bei den Obdachlosen von Nottingham bekannt und gefürchtet. Martin ist ein Mann mit explosivem Temperament, der zum eigenen Vergnügen Macht über Schwächere ausüben will. Er macht Jagd auf verletzliche junge Frauen, um sein ultimatives Ziel zu erreichen: Er will als Serienmörder in die Geschichte eingehen. Ashley und Carr sind seine willfährigen Helfer auf diesem Weg.
Andreas und sein Sohn Tobi besuchen am Yukon in Kanada einen Goldgräber-Kumpel. Jörg verpachtet in Nordamerika Claims. Zu Hause in Deutschland wartet auf Andreas zudem eine echte Herausforderung. Der Abenteurer will seine schwimmende Waschanlage nach Down Under verschiffen. Passt die riesige Dredge in den Überseecontainer? Mat und sein Bruder Rhien reparieren unterdessen am Palmer River eine Wasserpumpe aus den Fünfzigerjahren. Ersatzteile gibt es nicht mehr, alles muss von Hand geschweißt werden. Bringt das Duo die Maschine wieder zum Laufen?
Die Navajo-Frau Irene Bennalley züchtet Schafe in den trockenen Gebieten des Navajo-Reservats im Südwesten der USA. Ihre Schafrasse ist besonders widerstandsfähig.
Trotzdem gab es für die Tiere in den vergangenen Jahren selten genug zu fressen. Ihr Heu bekommt Irene von Ranchern aus den Bergen Utahs, wie der Mormonen-Familie Gleave. Auch Stanton und Irene Gleave haben mit ihren vier Söhnen unter der Trockenheit gelitten.
Die Familie lebt mit und von der Natur und versucht, sich ihr anzupassen, so gut es geht. Stanton und Irene wollen die Tradition am Leben erhalten. Und dass ihr uramerikanischer Way of Life respektiert wird. Doch sie stoßen immer wieder an Grenzen, die ihnen die Behörden setzen.
In den Lechtaler Alpen wandert Harry Prünster auf den Etappen 19 und 20 des Tiroler Adlerweges. Start ist in Pfafflar, einer der ältesten Höhensiedlungen Tirols. Hier gibt es noch Holzhäuser aus dem 13. Jahrhundert, und das Besondere an ihnen ist, dass kein einziger Nagel für den Bau verwendet wurde. Das Gasthaus Pfafflar am Hantenjoch ist als Knödelhütte über die Grenzen hinaus bekannt. Burkhard und Jutta Reich betreiben die Steinsee Hütte des Österreichischen Alpenvereins in 2060 Meter Seehöhe. Die beiden Quereinsteiger erzählen Harry von ihren Anfangsschwierigkeiten vor zehn Jahren. Jutta verrät warum ihr Kaiserschmarren besonders gut gelingt und zeigt Harry die Kräuter, die sie rund um die Hütte sammelt um daraus Pesto zu machen.
Mirjam und Harald Schulthes vom Würtemberger Haus sind ebenfalls Quereinsteiger. Mirjam hat in einem Bekleidungsgeschäft gearbeitet, Harald hat Mechaniker gelernt und war LKW-Fahrer. Ebenso wie bei der Steinseehütte wird alles, was hier in 2220 Meter Seehöhe benötigt wird mit dem Helikopter herauf gebracht. Gekocht wird deftige Hausmannskost wie Kasknödel, Faschiertes und Gulaschsuppe. Harry erfährt von beiden so manch' Spannendes über das Leben in so einer exponierten Lage.
Sie sollen zaubern und auf Besen fliegen können. Einige von ihnen würden sogar mit dem Teufel im Bunde stehen, so der Aberglaube. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter dem Glauben an Hexen? Uralte Geschichten und archäologische Funde erzählen von geheimnisvollen Frauen und ihren magischen Praktiken. Tatsächlich prägt die Angst vor den Hexen die Geschichte. Doch was hat es mit ihrer mysteriösen Macht auf sich? Eine der bekanntesten Hexen ist wohl die Grimm'sche Märchenhexe. Die Erzählforscherin Dr. Kathrin Pöge-Alder sucht in der GRIMMWELT Kassel nach dem Ursprung der Märchenfigur, die durch Geschichten wie "Hänsel und Gretel" weltberühmt geworden ist. In Illustrationen entdeckt die Wissenschaftlerin Hinweise auf den Ursprung der Hexenfigur in der Mythologie antiker Zivilisationen. In diesem Bereich setzt auch der Magieforscher und Theologe Prof. Marco Frenschkowski an. In griechischen und römischen Sagen begegnen die Helden immer wieder magischen Frauen - mal sind sie verführerisch schön, mal abscheuliche Monster. Ist das der Ursprung des Hexenmythos? Ende der 90er-Jahre machen Archäologen in Rom einen erstaunlichen Fund: Fluchtafeln und Puppen, die in der Antike womöglich für Schadenszauber genutzt werden. Magie ist damals Teil des Alltags, doch mit der Christianisierung gerät die Zauberei mehr und mehr in Verruf. Im Mittelalter festigt sich dann der Glaube, Hexen seien mit dem Teufel im Bunde. Die Angst vor ihnen führt im Europa der frühen Neuzeit schließlich zur Hexenverfolgung. In Überlingen in Baden-Württemberg findet Prof. Johannes Dillinger Akten aus dem 17. Jahrhundert, die den Hexenwahn bezeugen. Keine 40 Kilometer entfernt entdecken die Archäologen um Dr. Jürgen Hald einen Hinrichtungsplatz und Brandgruben. Wurden dort vermeintliche Hexen hingerichtet? Einer der Gründe für den Hexenglauben: mysteriöse Todes- und Krankheitsfälle im Wirkungskreis angeblicher Zauberinnen. In einem Experiment will Dr. Christoph Benke herausfinden, inwiefern diese Ereignisse mit psychologischen Mechanismen zusammenhängen könnten. Liefern am Ende doch wissenschaftlich nachvollziehbare Vorgänge die Erklärung für den uralten Glauben an Hexen und Zauberei? Seit Jahrtausenden ziehen uns die großen Mythen der Menschheit in ihren Bann. Unerklärliche Phänomene, sagenumwobene Orte und übermenschliche Helden geben Rätsel auf und befeuern die Fantasie. Doch was, wenn die Legenden mehr sind als reine Fiktion?
"WELT" bringt Sie auf den neuesten Stand: Entdecken Sie die wichtigsten Themen des Tages und erhalten Sie einen exklusiven Einblick darüber, was morgen relevant sein wird.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Montréal dreht auf: Madars Apse taucht mit Alexis Lacroix und Ryan Decenzo in die lokale Skateszene ein, bevor die Dime Glory Challenge im puren Chaos eskaliert.
Neues aus dem Raubtierrevier: Braunbärin Olga steht kurz vor der Winterruhe. Ob sie dafür genug Speck auf den Rippen hat, wollen Matthias und Nele genau wissen. Wüstenbussard Chiana kam als Jungvogel nach Hellabrunn und wird jetzt von Florian zur Jagd ausgebildet. Von Schönheit kann man nicht leben, deshalb hängt den Seepferdchen der Magen in den Kniekehlen. Warum die Elefanten eine Nachtwache bekommen und viele andere Geschichten aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer in dieser Folge von "Nashorn, Zebra & Co.".