Zwischen geschichtsträchtigen Schlössern, spektakulären Wehrburgen und geistigen Zentren - die Burgen und Schlösser im westlichen Waldviertel sind außergewöhnlich gut erhalten.
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Der Reichtum an herrschaftlichen Anwesen vergangener Jahrhunderte wird in der filmischen Zeitreise durch das westliche Waldviertel eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Schloss Artstetten, Burg Rappottenstein, Stift Zwettl und Burg Heidenreichstein sind die Schauplätze.
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Nur wenige Kilometer nördlich der Donau liegt das prunkvolle Schloss Artstetten, das Kaiser Franz I. im Jahr 1823 in den Besitz der Habsburger brachte. Ursprünglich war es vom Kaiserhaus als Witwensitz vorgesehen. 1889 war Erzherzog Franz Ferdinand Schlossherr in Artstetten. Heute wird das Schloss von seiner Urenkelin Alix de La Poëze d'Harambure-Fraye und deren Familie bewohnt. Sie führt durch das Schloss und in die Familiengruft, die auch die letzte Ruhestätte von Franz Ferdinand und seiner Frau Sophie von Hohenberg ist.
Ein imposantes Zeugnis mittelalterlicher Wehrbauten ist Burg Rappottenstein. Seit ihrer Gründung durch die Kuenringer wurde sie niemals erobert, sie ist damit eine der besterhaltenen Burgen Österreichs. Seit zwei Jahrzehnten führt der ehemalige Rappottensteiner Hauptschullehrer Alfred Hahn Besucher durch die riesige Festungsanlage, bis in das weitläufige Verlies samt sagenumwobener Zisterne. Heutzutage betreibt das Rote Kreuz auf Rappottenstein das Therapiezentrum Kinderburg, in dem Familien mit chronisch kranken Kindern, oder nach Trauerfällen, zum Krafttanken einziehen können. Hilfe bekommen die Kinder nicht zuletzt von den burgeigenen Tieren, zu denen seit wenigen Jahren auch Alpakas zählen.
In einer Flussschleife des Kamps liegt das Stift Zwettl. Es wurde 1138 vom Kuenringer Hadmar I. als Tochtergründung von Stift Heiligenkreuz aus gestiftet und ist damit eines der weltweit ältesten Zisterzienserkloster. Im 15. Jahrhundert wurde es fast zur Gänze zerstört, im 18. Jahrhundert erfolgte die Barockisierung. Markus Feyertag ist seit 1983 im Kloster und kann allerlei Anekdoten über
das Klosterleben und den berühmten romanisch-gotischen Kreuzgang erzählen. In der Stiftskirche zeigt Stiftskapellmeister Marco Paolacci die fast 300 Jahre alte Orgel.
Unweit der Grenze zu Tschechien, inmitten der Ortschaft Heidenreichstein, steht die gleichnamige Burg, die bis heute ihren Wehrcharakter behalten hat. Die Wasserburg ist von Gräben umringt und nur über eine Zugbrücke erreichbar. Seit 1160 ist die Burg nie in einer kriegerischen Auseinandersetzung beschädigt worden, davon zeugt der gute Zustand des Gemäuers quer durch die Baugeschichte. Bemerkenswert ist, dass Burg Heidenreichstein heute ganzjährig bewohnt wird - von der Familie Kinsky, Nachfahren des böhmischen Adelsgeschlechts Kinsky von Wchinitz und Tettau. Seit 1945 ist die Burg in deren Familienbesitz. Schon als Kind hat hier Netty Kinsky gelebt, die mit der Burg zahlreiche persönliche Erinnerungen verbindet. Sie führt durch das Burgmuseum in der Hochburg und präsentiert das Interieur aus den verschiedenen Epochen. Ihr Bruder Johannes Kinsky züchtet Karpfen - eine Waldviertler Spezialität. Die Karpfenzucht ist ein wesentliches wirtschaftliches Standbein der Familie Kinsky.
Eine Dokumentation von Valentin Badura
Conny Bürgler nähert sich dem See nostalgisch - sie reist mit der alten "Elektrischen", der Attergaubahn, an. Am Landungsplatz erwartet sie bereits die Krauthäupl Musi und gemeinsam geht es hinaus auf den Attersee. Die schönsten Schiffe stammen aus der Bootswerft Haitzinger - einem Familienbetrieb, wo Conny beim Bau eines klassischen Holzbootes mithelfen darf. Viel Kraft braucht sie auch für die Ausfahrt im handgeschnitzten Einbaum. Faszinierende Einblicke in die Tiefen des Sees gewähren die Taucher der Feuerwehr Weyregg. Und beim Besuch von einem der beeindruckenden Villengärten wird schließlich klar, warum viele Musiker und Künstler hier ihre Inspiration gesucht und gefunden haben.
Die Social-Media-Stars JuJean und Witek waren einst Freunde, jetzt treten sie gegeneinander an. JuJean will seinem Rivalen mit seiner Musik die Follower wegschnappen und klarstellen, wer der berühmtere Waidhofener ist. Wieder mit von der Partie ist Max Rester - der Autor tut alles dafür, um seinen Debutroman in die Bestseller-Liste zu bringen. Und auch von Marco und Natascha gibt es Neuigkeiten. Das Country-Duo musiziert wieder ..."laut, falsch und mit Begeisterung".
Er war eine Sportarena der Superlative, 600 Meter lang, 140 Meter breit und konnte bis zu 250 000 Zuschauer fassen: der Circus Maximus in Rom, eines der größten Stadien, die je gebaut wurden.
Spektakuläre Kulisse für die mit Abstand beliebteste Unterhaltung im alten Rom: die Wagenrennen. Die Männer, die mit ihren Vierspännern halsbrecherisch über die Sandbahn jagten, hatten den Status von Superstars, deren Namen, und selbst die ihrer Pferde, jeder kannte.
Ausgehend von den Ruinen des Circus Maximus in Rom taucht die Dokumentation in die Welt des 1. Jahrhunderts nach Christus ein und wirft einen Blick hinter die Kulissen des größten Spektakels der antiken Welt. Die Formel-1-Piloten der römischen Kaiserzeit kassierten bereits astronomische Preisgelder und fuhren für einflussreiche Rennställe, die ein millionenschweres Business kontrollierten, das weit über den Circus hinaus Kultur und Alltag der Römer prägte.
In aufwendigen szenischen Rekonstruktionen begegnen die Zuschauer Scorpus, einem der erfolgreichsten Wagenlenker der Zeit. Mithilfe von antiken Dokumenten rekonstruiert der Film seine Biografie, die zugleich stellvertretend ist für die meisten damaligen Helden der Rennbahn: die Geschichte eines jungen Sklaven, der von einem besseren Leben träumt. Durch Ehrgeiz, hartes Training und Talent schafft er einen kometenhaften Aufstieg. In wenigen Jahren fährt er über 2000 Siege ein, erlangt Ruhm, Reichtum und schließlich die Freiheit.
Die sagenhafte Karriere des jungen Scorpus vom rechtlosen Sklaven zum Lorbeer-gekrönten Superstar begleitet die Dokumentation durch Ausflüge zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Aspekten der antiken Wagenrennen und ihrer Protagonisten. Mithilfe von Dokumenten, archäologischen Entdeckungen und Experten wird die zentrale Bedeutung der Wettkämpfe für die römische Alltagskultur deutlich. Denn Wagenrennen waren damals mindestens so populär wie Fußball oder die Formel 1 heute. An über 100 Tagen im Jahr hallte der Circus Maximus von den Anfeuerungsrufen der Fans wider. Zwei-, Vier- ja sogar Zehnspänner traten gegeneinander an. Bis zu 700 Rennpferde hielten sich an einem Wettkampftag in Rom auf. Die Rennsaison war ein riesiges Volksfest.
Vier Rennställe, benannt nach Farben, konkurrierten im alten Rom miteinander: Die Roten, die Grünen, die Weißen und die Blauen - jeder mit treuen Fans und einem Patron an der Spitze, der Millionen umsetzte und den Menschen der Metropole die vielbeschworene Unterhaltung bot. Aber die Wagenrennen waren mehr als nur Sport und Entertainment, sie waren der Kitt einer Gesellschaft, der nicht nur die Gesellschaftsklassen Roms miteinander verband. Sie waren auch das Band, das den Kaiser mit der Welt des einfachen Volkes verknüpfte. Als Schirmherr und Sponsor der Spiele konnte er Sympathien gewinnen - und sein Auftritt im Circus war jedes Mal ein Gradmesser seiner Beliebtheit.
Neben den gesellschaftlichen und politischen Implikationen der antiken Wettkämpfe untersucht die Dokumentation auch die nicht minder interessanten technischen Aspekte der Wagenrennen: Wie sahen die damals verwendeten Wagen aus, und welche Pferde kamen zum Einsatz? Mithilfe experimenteller Archäologie entsteht in England ein exakter Nachbau eines antiken Rennwagens und wird anschließend umfangreichen Praxistests unterzogen. Dabei zeigt sich: Die berühmten Vierspänner, auf denen die Wagenlenker mit bis zu 70 Stundenkilometern über die Rennbahn rasten, dienten vor allem dem Show-Effekt. Gezogen wurden die Wagen lediglich von den beiden Tieren in der Mitte.
Einen weiteren überraschenden Aspekt der Circus-Kultur bildeten die Fluch-Tafeln, auf denen die Wagenlenker und die Pferde des konkurrierenden Reitstalls verwünscht werden und die an vielen Orten des Römischen Reiches ausgegraben wurden.
Szenische Rekonstruktionen der Rennen bilden das Herzstück des Films und erlauben zusammen mit den dokumentarischen Entdeckungen neue Einblicke in eine Kultur und Gesellschaft, die für die Moderne Pate gestanden hat.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Tödliche Beziehung
33. Folge
D, USA 1995
45'
Ein Arzt wird erschlagen aufgefunden. Die Polizei verhaftet einen Handwerker, der mit den Kreditkarten des Opfers bezahlt hat. Der Mann behauptet, er sei von der Frau und der Zwillingsschwester des Arztes mit dem Mord beauftragt worden. Ein weiterer Fall: Eine Prostituierte wird erwürgt aus einem Fluss geborgen. Es stellt sich heraus, dass zwei örtliche Polizeibeamte ein Verhältnis mit der jungen Frau hatten.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Frankfurt am Main / "Der Brautladen"
+ München / Neat Couture Design
Das Weingut Valerie Hill wird von mysteriösen Vorkommnissen heimgesucht. Die Eigentümer Shawn und Tyler, aber auch ihre Töchter und die Angestellten des Weinguts sind komplett verängstigt. Täglich kommt es zu unerklärlichen "Störungen" des Betriebs. Valerie Hill blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück, früher war das Anwesen einmal eine Taverne, während des Bürgerkriegs dann ein Feldlazarett. Die dunkle Geschichte der Farm ist eng mit der eines psychisch erkrankten Jungen verwoben, der in einem Käfig auf dem Dachboden gelebt haben soll. Die Geisterjäger gehen auf Entdeckungstour und begegnen einer männlichen Gestalt in Uniform, einem weiblichen Wesen, als auch Schattenfiguren. Sind die Bewohner der Farm in Gefahr?
Der Kalte Krieg wird 1964 in Vietnam heiß. Amerika greift nach dem sogenannten Tonkin-Zwischenfall direkt in den Konflikt zwischen Nord- und Südvietnam ein, der bereits seit 1956 andauert. Damit stellen sich die USA auf die Seite Südvietnams, während die Sowjetunion das kommunistische Nordvietnam unterstützt. Die Kriegsparteien kämpfen mit unterschiedlichen Waffentechnologien. Die Folge sind zwei bis fünf Millionen vietnamesische Kriegsopfer. Die sechsteilige Reihe "Der Preis des Krieges"? hinterfragt die Kosten und Folgen des Krieges für Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt - und ungezählte Menschen. Erstmals setzen die USA im Kampf gegen den kommunistischen Vietcong Hunderttausende Tonnen des Brennstoffs Napalm und Millionen Liter Herbizide ein, mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur bis heute.
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Überall auf der Welt tauchen Kornkreise auf, deren Entstehung sich oft nicht erklären lässt. Die gigantischen Muster in Getreidefeldern könnten außerirdischen Ursprungs sein. Welchem Zweck dienen sie, und liegt es an uns Menschen, den Kornkreis-Code zu knacken?
Sie kamen aus Hitlers Propagandakompanien und wurden zu mächtigen Medienmachern der jungen Bundesrepublik: Journalisten wie Henri Nannen, Peter von Zahn, Karl Holzamer und Co.
Einst dienten sie dem totalitären Regime, dann wurden sie zu Stützen der Demokratie. Bis heute prägen die Fotos und Filme der Wehrmachtspropaganda unser Bild vom Zweiten Weltkrieg. Denn nur Angehörige der Propagandakompanien durften von der Front berichten.
Schüchternes Großmaul
Die Teppichhaie sind wohl die unscheinbarsten Bewohner des Ringbeckens. Gut getarnt und recht reglos fristen sie ein unaufgeregtes Dasein zwischen imposanten Artgenossen. Lediglich zur Fütterung ist das Pärchen gefordert, denn wenn es ums Fressen geht, kennt hier niemand Verwandtschaft. Gut, dass Lisa Fischer ein Auge auf die Beiden hat. Mit viel Geduld und ganzem Körpereinsatz versucht sie ihren Wobbegongs - so heißen die Haie auf Japanisch - ein Stück vom Sushi zu servieren.
Anspruchsvolle Aufgabe
Gavialmädchen Lima soll bald den Zoo verlassen. Um ihren Umzug möglichst stressfrei zu gestalten haben sich die Pfleger was überlegt. Lima soll freiwillig in ihre Transportbox laufen. Ein kühner Plan, der ein intensives Training verlangt. Corina Wirth und Andreas Seeger haben dabei das Zepter in der Hand. Mit einem kulinarischen Trick wollen sie das scheue Krokodil zu einem Landgang überreden. Theoretisch ist alles klar.
Wohlige Heimkehr
Nashornkuh Saba soll sich schnell wieder heimisch fühlen in Leipzig. Dafür fährt Frank Meyer ganz schön auf. Mit einem Wannenbad möchte er der sensiblen Lady ihr neues Heim schmackhaft machen. Das neue Nashornhaus verwandelt sich zu einem Wellnesstempel. Für Saba ist das völlig neu. Nur zaghaft lässt sie sich auf das Verwöhnprogramm ein.
In einer Welt voller bösartiger Verrückter gibt es Menschen, die die Grenze zwischen Mensch und Tier überschreiten, indem sie den Anstand und den Wert des Lebens völlig missachten. Von Serienmördern über terroristische Gruppen bis hin zu den meistgesuchten Flüchtigen des FBI wird diese Episode das elendige Leben der abscheulichsten und gefährlichsten Kriminellen der Welt detailliert beschreiben.
Seit 1978 kommt es zu Kriegen in Afghanistan. Sie zählen zusammengenommen mit mehr als zwei Billionen Dollar zu den teuersten Konflikten der Geschichte. 150.000 Menschen kommen ums Leben. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 nehmen die USA den Kampf gegen den Terrorismus auf und marschieren mit internationaler Unterstützung in Afghanistan ein. Ein Jahrzehnt Krieg verwüstet das Land, hinterlässt tödliche Altlasten und sorgt für eine Katastrophe. Die Reihe "Der Preis des Krieges" fragt: Was sind die Kosten und Folgen des Krieges für die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Umwelt - und ungezählte Mitmenschen? Nach mehr als zehn Jahren Krieg muss der Westen erkennen, dass die Hauptziele nicht erreicht sind. Demokratie und Freiheit haben nicht gesiegt in Afghanistan. Korruption, Drogen, religiöser Fanatismus und Stammeskonflikte bestimmen weiterhin die Wirklichkeit. Im Boden des Landes lauern tödliche Altlasten. Nach Schätzungen sind dort seit 1979 600.000 Minen gelegt worden. Dazu kommen unzählige Blindgänger und Munitionsreste.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Im Schatten der Pyramiden macht sich ein Eliteteam von Archäologen an eine außergewöhnliche Ausgrabung. Könnte diese geheime Stätte verblüffende neue Erkenntnisse über die großen Pharaonen liefern, die diese majestätischen Monumente erbaut haben? Und könnte die Entdeckung eines Steins, der den Namen des Pharaos Khafre trägt, endlich eines der größten Rätsel der Archäologie lösen: Was geschah mit den Leichen der Pyramidenpharaonen?
Frauen, die verliebt in ihr Unglück laufen, Ehemänner, die plötzlich unter Mordverdacht stehen, Kinder, die von Mutterliebe erdrückt werden. All das sind Grenzerfahrungen, wie sie immer wieder im Alltag vorkommen und eine ursprünglich heile Welt ins Wanken bringen. "Verdachtsfälle" blickt hinter die Kulissen und zeigt hautnah, was passiert, wenn eine unerwartete Situation zu einer realen Bedrohung für das eigene und das Leben seiner Lieben wird.
Herrschaftliche Räume, üppiges Dekor, märchenhaftes Ambiente: Den Traum vom eigenen Schloss hegen viele nicht ohne Grund, doch tatsächliche Schlossbesitzer kennen die Realität solcher Immobilien nur zu gut. Wie etwa astronomische Heizkosten und kontinuierliche Renovierungsarbeiten der historischen Gemäuer. "ATV - Die Reportage" besucht drei Schloss- und Burgherren und wirft einen Blick auf deren sagenhaftes Zuhause.
Bräute suchen nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Magdeburg / "Magic Moment"
+ Hagen / "Kurvenschön"
+ Mönchengladbach / "Hochzeitshaus"
Als die antike Stätte Karahan Tepe in der heutigen Türkei ausgegraben wird, stehen die Forschenden vor einem Rätsel: Sie stoßen auf technisches Know-How, das für die Menschen der damaligen Zeit sehr fortschrittlich erscheint. Hatten sie möglicherweise Hilfe von intelligenten außerirdischen Wesen?
Zwischen UNESCO-Weltkulturerbe, vielbesuchten Schauburgen und mächtigen Wehrburgen - die Burgen und Schlösser im Weinviertel sind lebhafte Monumente einer vielbewegten Geschichte.
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In jedem Winkel der Häuser wird Weltgeschichte spürbar. Die Schlossherren und Burgdamen des Weinviertels und des tschechischen Grenzgebiets bezeugen in mühseliger Kleinarbeit das unermüdliche Bedürfnis, Geschichte in Szene zu setzen und Vergangenheit greifbar zu machen.
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Die filmische Reise durch die Herrschaftshäuser des Weinviertels und den Süden Tschechiens beginnt auf der Burg Kreuzenstein. Die einstmals mittelalterliche Burg der Habsburger wurde im Dreißigjährigen Krieg vollends zerstört. Im 19. Jahrhundert gelangte die Ruine in den Besitz des Polarforschers Graf Johann Nepomuk Wilczek. 1874 veranlasste er den Wiederaufbau zu einer neuromantischen Schauburg und Ort für seine umfangreichen Kunstsammlungen. Immer noch im Besitz der Familie Wilczek ist das Haus seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch eine beliebte Filmkulisse.
Anschließend werden die Häuser der Familie Liechtenstein an der österreichisch-tschechischen Grenze besucht. Schloss Wilfersdorf ist seit 1436 durchgehend im Besitz der fürstlichen Familie Liechtenstein. Ein Museum zur Familiengeschichte, die fürstliche Hofweinkellerei und der Verwaltungssitz für die fürstlichen Familiengüter in Niederösterreich sind hier beheimatet. Schlossadministrator Hans Huysza, führt durch das schlicht gegliederte barocke Wohnschloss und das von ihm in jahrzehntelanger Kleinarbeit aufgebaute Liechtenstein-Museum.
Von Wilfersdorf führt die Reise nach Südmähren zum Schloss Valtice, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Liechtenstein. Von hier aus hat die Familie aus Ablehnung des Nationalsozialismus 1938 ihren Sitz auf Schloss Vaduz im heutigen Fürstentum Liechtenstein verlegt. Durch die Prunkräume des Schlosses führt uns der pensionierte Fremdenführer Vladimir Smy?ka.
Im nahegelegenen Schloss Lednice, dem ehemaligen Sommerschloss der Familie Liechtenstein empfängt die Verwalterin Ivana Holásková das Filmteam. Sie führt durch die neugotische Anlage sowie das gusseiserne Gewächshaus, das bei seiner Fertigstellung 1845 das größte Glashaus der Welt war. Als "Garten Europas" wird die weitläufige Parklandschaft aus englischen und französischen Gärten bezeichnet, in er man ein Minarett, eine künstliche Burgruine und andere romantische Bauten entdecken kann.
Majestätisch thront die Burg Hardegg auf einem Felsen im Nordwesten des Weinviertels über der kleinsten Ortschafts Österreichs. Die Wehrburg wurde im 12. Jahrhundert von den Grafen von Plain und Hardegg errichtet. Der heutige Burgherr, Octavian Pilati, der hier mit seiner Familie wohnt, präsentiert die historischen Räumlichkeiten und erzählt von den Herausforderungen bei der Erhaltung der weitläufigen Anlage.
Grafenegg ist die letzte Station der filmischen Reise. Der heutige Besitzer, Tassilo Metternich-Sándor, führt durch die bedeutendste Schlossanlage des romantischen Historismus in Österreich. Ein einzigartiges Erlebnis sind die abendlichen Konzerte auf der futuristischen Open Air-Bühne Wolkenturm inmitten des 32 Hektar großen Landschaftsgartens der romantischen Vierflügelanlage.
Eine Dokumentation von Valentin Badura
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Spuren des Todes
88. Folge
D, USA 1995
50'
Ein junger Mann wird tot aufgefunden. Es gibt keinerlei Hinweise auf Fremdeinwirkung, und als ein Abschiedsbrief gefunden wird, scheint der Fall klar zu sein. Doch ein Forensiker, der den Brief analysiert, kommt zu einem anderen Schluss. In einem anderen Fall geht es um ein elfjähriges Mädchen, das spurlos verschwunden ist. Zwei Wochen später wird die Leiche der Kleinen gefunden; sie wurde sexuell missbraucht und anschließend erschossen.
Die iranische Studentin Reyhaneh Jabbari ist 19 Jahre alt, als ein Geschäftsmann sie vergewaltigt und sie ihn in Notwehr ersticht. Reyhaneh wird des Mordes angeklagt und schließlich zum Tod verurteilt. Sieben Jahre verbringt sie im Gefängnis und kämpft um Gerechtigkeit, nicht nur für sich, sondern auch für ihre Mitgefangenen - vergebens.
Sasa Schwarzjirg besucht österreichische Städte und Regionen, erkundet Sehenswürdigkeiten und Kulturschätze, sucht nach Insider-Tipps und taucht ein in Brauchtum und Tradition.
Die Geisterjäger begeben sich nach Tennessee, um ein historisches Bauernhaus zu untersuchen. Dieses hat von den Einheimischen den Spitznamen "The Haunted House on the Hill" erhalten. Das Haus wurde in den 1860er Jahren von der Familie Sherfey erbaut, im Laufe der Jahre sind dort diverse Familienmitglieder verstorben. Die jetzigen Besitzer der Farm, die Talcotts, und ihre fünf Kinder werden seit einiger Zeit von paranormalen Wesen heimgesucht. Unter anderem hörten sie eine weinende Frau, Stimmen riefen außerdem den kleinsten Sohn der Talcotts beim Namen. Vor allem auf den kleinen Noah scheinen sie es abgesehen zu haben, dieser hatte schon mehrere Erscheinungen. Da die Familie bald eine Pension eröfffnen will, müssen die Geisterjäger sicherstellen, dass die Wesen im Haus ungefährlich sind. Besonderes Highlight: Rocklegende Meat Loaf schließt sich der Crew bei der Suche an.
Die Kriege im Irak zählen zu den teuersten des 20. Jahrhunderts. Das Land ist seit den 1980er-Jahren durch zahlreiche Konflikte gebeutelt. Allein der Zweite Golfkrieg 1990/91 kostet über 60 Milliarden Dollar und fordert Zehntausende Opfer. 2003 greifen Amerikaner und Verbündete das Land an. Sie sind überzeugt, dass Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfüge, mit verheerenden Folgen. Eine "Koalition der Willigen" aus 41 Staaten siegt nach nur 21 Tagen. Diktator Saddam Hussein taucht unter. Massenvernichtungswaffen werden keine gefunden. Nach dem Sturz des Diktators beginnt bald ein langer und unübersichtlicher Bürgerkrieg. Eine Reihe von militanten Gruppen formiert sich, darunter der sogenannte Islamische Staat. Von 2014 bis 2017 erschüttert ein weiterer schrecklicher Bürgerkrieg das Land. Die Reihe "Der Preis des Krieges" beleuchtet die Kosten und Folgen des Krieges: für die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Umwelt - und ungezählte Mitmenschen.
1922 entdeckte der britische Archäologe Howard Carter das unversehrte Grab des Pharaos Tutanchamun. Auch wenn es zunächst durch die unbezahlbaren Schätze, die es birgt, fasziniert, sind es hauptsächlich die seltsamen Ereignisse nach seiner Öffnung, die das Ereignis zum Mythos werden lassen. 27 unerklärliche Todesfälle, Unfälle, Krankheiten ... Alles deutet darauf hin, dass das Archäologenteam mit einem Fluch belegt wurde.
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Uni München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
Die Frage, ob es außerirdisches Leben gibt, ist so alt wie die Menschheit selbst. Unidentifizierte Objekte, gesichtet von Militärpiloten oder außerirdische Sonden, die durch unser Sonnensystem fliegen - Sind wir womöglich nicht allein?
Am Flughafen von Santiago de Chile läuft der Einsatz der Anti-Drogen-Brigade auf Hochtouren: In einem Koffer aus Brasilien entdecken Röntgenkontrolleure verdächtige Gegenstände - 36 Seifenstücke für eine zehntägige Reise. Ein weiterer Passagier fällt durch auffällige Nervosität auf, sein Hintergrund weist auf organisierte Kriminalität hin. Währenddessen schlägt ein Spürhund am Frachterminal an - ein vermeintlich harmloses Lebensmittelpaket entpuppt sich als außergewöhnlicher Fund.
Diese "Land der Berge"-Neuproduktion begleitet Hüttenwirtinnen und Hüttenwirte auf einigen der schönsten Schutzhütten Tirols und zeigt ihren oft anspruchsvollen Alltag hoch über den Tälern. Die Dokumentation führt zu spektakulär gelegenen Hütten in den Tuxer Alpen, den Hohen Tauern, den Lechtaler Alpen und dem Karwendel. Dabei stehen nicht nur die landschaftliche Schönheit und die Wanderwege im Mittelpunkt, sondern auch die Herausforderungen der Hüttenbewirtschaftung - von Versorgung und Selbstversorgung bis hin zu den besonderen Menschen, die diese Orte mit viel Leidenschaft betreiben.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Bei Gelegenheit - Mord
5. Folge
USA 2020
20'
Nachdem der nackte Leichnam einer jungen Frau in einer abgelegenen Gegend aufgefunden wird, suchen die Ermittler fieberhaft nach ihrer Identität - und ihrem Mörder. In einem weiteren Fall suchen die Forensiker nach dem Mörder eines Versicherungsmaklers, der förmlich hingerichtet wurde - doch ein für das menschliche Auge unsichtbarer Hinweis führt sie bald auf die richtige Spur.
Während die zwei frisch verheirateten Pärchen in ihre Flitterwochen fahren, schreitet Jessica zum Altar, um einen Fremden zu heiraten. Daniel ist entzückt von den strahlend blauen Augen seiner Frau. Zudem haben beide in der Vergangenheit einen harten Schicksalsschlag erlebt, weshalb sie sich auf Anhieb gut verstehen. Leider hält die Harmonie nicht lange an und die Hochzeitsreise endet in einem Konflikt.
Auf den Staatsanwalt wird auf offener Straße geschossen! Seine Referendarin wirft sich vor ihn und rettet ihm so das Leben. Der Täter kann unerkannt flüchten. Am nächsten Tag erwacht der Staatsanwalt in seiner Wohnung mit einem Blackout. Er hatte mit seiner Lebensretterin auf den Schreck noch etwas getrunken, kann sich aber an keine Details erinnern ...
Mit Michael Mayer, Gerrit Grass, Michael Naseband, Alexandra Rietz, Jonas Rohrmann
Johnny und Jordyn erkunden die Ruinen eines alten Trappisten-Klosters, ein paranormaler Hotspot von Winnipeg, das 1912 einem Feuer zum Opfer fiel. Daneben steht das ehemalige Gästehaus, das die Geisterjäger genau unter die Lupe nehmen. Augenzeugen haben ihnen von Gestalten in Mönchskutten erzählt, die herumlaufen. Früher gingen die Mönche des Zisterzienser-Ordens hier ein und aus, sind hier auch gestorben und haben wohl ihre Energie in diesen Gemäuern hinterlassen. Mit der Hilfe einiger örtlicher Ghosthunter decken die Jungs die Geschichte eines rachsüchtigen Geistes auf, der sich wieder einmal zeigt.
Das Störtebeker Erlebnisbad wird renoviert. Hauke und Dustin warten im Keller die Filteranlagen und überprüfen die Pumpen. In Garching bei München stehen unterdessen elektronische Geräte auf dem Prüfstand. Ist das Handy stoßfest, funktioniert die Lichterkette und ist die Straßenlaterne wasserdicht? Andreas und Florian testen die Produkte beim TÜV auf Herz und Nieren. Denn ohne die begehrte Plakette hat die Ware keine Chance auf dem Markt. Und Försterin Theresa baut in dieser Folge mit ihrem Kollegen Johannes im Hofoldinger Forst einen Jägerstand.
Im 21. Jahrhundert verschwinden Schützengräben des Ersten und Bomberflotten des Zweiten Weltkrieges. Statt millionenstarker Heere prägen heute Terror und Hightech das Geschehen. "Krieg gegen Terror" dauert bis heute an. Mit enormen Kosten und unsicherem Ausgang. Am stärksten betroffen sind der Irak, Afghanistan, Pakistan und Indien. Auch die Philippinen, Somalia und Nigeria leiden unter anhaltendem Terror. Die gestiegene Terrorhäufigkeit belastet auch die Weltwirtschaft. Die Reihe "Der Preis des Krieges" fragt: Was sind die Kosten und Folgen des Krieges für die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Umwelt - und ungezählte Mitmenschen? Der Krieg zeigt ein neues Gesicht: mit Cyberangriffen, blutigen Terroranschlägen, Hightech-Waffen und verdeckten Operationen. Terrorakte verursachten zwischen 2001 und 2018 direkte Sachschäden von rund 850 Milliarden Dollar. Bis zu einer Viertelmillion Menschen starben durch Terror.