Wie eine Krone thront die Gloriette über der Schönbrunner Anlage. Heute Anziehungspunkt für Tausende Touristen, war sie als Monument Habsburgischer Unbesiegbarkeit geplant und gebaut.
Im Wechselspiel zwischen historischem Bild- und Filmmaterial, opulenten Neuaufnahmen und Luftbildern, begleitet durch Schilderungen von Experten, taucht die Dokumentation ein in die bewegte Geschichte des Prunkbaus von der Entstehung bis in die Gegenwart.
Gleich zu Planungsbeginn meldete sich Kaiserin Maria Theresia, die für ihre Sparsamkeit bekannt war und sich gern mit Bauangelegenheiten beschäftigte, mit einem richtungsweisenden Schreiben an den Architekten: "Es befindet sich zu Neugebau eine alte Galerie von steinernen Säulen und Gesimsen, welche nichts nutzet." Also verfügt die Kaiserin, "solche von dort abbrechen zu lassen und nachher Schönbrunn bringen zu lassen".
Das alte Schloss Neugebäude musste dafür demoliert und recycelt und Tonnen an Zielen und Säulen mussten auf den Schönbrunner Hügel befördert werden. Der rein zu Repräsentationszwecken geplante Prunkbau Gloriette erhielt bald einen zweiten, profaneren Zweck: Kaiser Franz Joseph ließ im Mittelteil sein Frühstückszimmer einrichten. Dafür wurden die drei mittleren Bögen der Gloriette noch im letzten Lebensjahr Maria Theresias verglast. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der verglaste Innenraum als höfisches Speisezimmer benutzt.
Dies ist eine Geschichte über Astronomie in Afrika. Es ist aber auch die Geschichte der Raumsonde "Lucy", die von der NASA ins All geschickt wurde, um Asteroiden und damit den Ursprung unseres Sonnensystems zu erforschen. Und es geht um Maram Kaire, einen Astronomen aus dem Senegal, der beide Geschichten miteinander verbindet - in einem Land, das bisher nicht für internationale Weltraumforschung bekannt war. Doch wer Maram und diese Geschichte kennenlernt, wird verstehen, dass sich das sehr bald ändern könnte ...
Die schwer alkoholkranke Christa bittet ihren Sohn um Hilfe. Julius begibt sich demzufolge in ihre Stammkneipe, um nach dem Rechten zu sehen. Doch Christa hat ihren Hilferuf lediglich als Vorwand benutzt, um Julius abzufüllen. Der 19-Jährige wurde kurz darauf mit 4,1 Promille draußen in eisiger Kälte gefunden. Warum hat Christa ihren Sohn in Lebensgefahr gebracht? Kann sie nicht akzeptieren, dass sich Julius aufgrund seiner Alkoholprobleme in einer Entzugsklinik behandeln lässt?
Ein auf der Straße herumirrender Mann erregt die Aufmerksamkeit der Polizei. Als die Beamten Jorge Rodriguez näher in Augenschein nehmen, müssen sie feststellen, dass er diverse Schussverletzungen im Gesicht hat. Kurz darauf entdecken die Polizisten ein abgestelltes Auto, das von Kugeln durchsiebt wurde, offensichtlich ist es der Wagen des Verletzten. Um den Hergang des Geschehens zu rekonstruieren, werden die Überwachungskameras überprüft.
In New Orleans beobachtet der junge Arzt Peter Gold im Morgengrauen, wie eine Frau von einem Mann über den Gehweg gezerrt wird. - Vermutlich, um sie zu vergewaltigen, denn er will sie in einen Wagen zwingen. Der 25-Jährige will ihr helfen, doch es geht alles sehr schnell: Der Angreifer zieht eine Waffe, schießt Peter Gold in den Bauch und versucht dann mehrfach, ihm in den Kopf zu schießen, um ihn zu töten. Doch die Waffe hat eine Ladehemmung und versagt immer wieder, bis Augenzeugen den Notruf wählen und der Verbrecher flieht. Der mutige junge Mann hat sein Leben für eine Fremde riskiert und ringt nun selbst mit dem Tod.
Ab in den Süden: Billy Leroy hält in Nashvillle, Tennessee, Ausschau nach günstigen Schnäppchen. Die "Music City Auction" hat diverse Kuriositäten zu bieten. Wie zum Beispiel ein Ouija-Board aus dem Jahr 1938 und eine 40 Jahre alte Bauchrednerpuppe. Billys Kollege Mark Meyer fokussiert sich unterdessen auf ein Surfbrett aus den 60ern. Solche Objekte haben einen hohen Sammlerwert.
Ist die Sonne oder die Erde der Mittelpunkt des Kosmos? Für unsere Vorfahren war es auch aus Glaubensgründen wichtig, den Platz unseres Planeten im großen Weltganzen zu finden. Dort spielten religiöse Vorstellungen noch eine Rolle. Claudius Ptolemäus, Nikolaus Kopernikus, Galileo Galilei - diese drei Männer haben Weltmodelle geschaffen, die zum Teil Jahrhunderte überdauerten. Für lange Zeiten in der Geschichte der Menschheit definierte der Horizont den Rand der Welt - dahinter war das Reich der Götter und der Monster. Doch natürlich haben die alten Seefahrer den Rand der Welt nicht gefunden; stattdessen lieferten sie neue Erkenntnisse über die Gestalt unserer Erde. Griechische Wissenschaftler der Antike erkannten bereits, dass die Erde nicht flach ist, sondern eine Kugel. Auf den ersten Blick revolutionär anmutende Theorien wie diese sollten die Sicht auf unser Sonnensystem in den folgenden Jahrhunderten immer wieder verändern. Der bedeutendste unter den antiken Astronomen ist Claudius Ptolemäus. Er schuf ein Modell des Kosmos, das so überzeugend war, dass es 1500 Jahre lang bestehen bleiben sollte. Bis zur Renaissance, als Nikolaus Kopernikus das komplizierte Ptolemäische Modell durch ein einfacheres ersetzte. Seine damals radikale Idee: ein sonnenzentrierter Kosmos. Ein Konzept so unvorstellbar, dass es zunächst einmal ignoriert wurde. Es brauchte einen neuen Superstar der Astronomie, um mithilfe eines bahnbrechenden neuen Instruments die Sicht des Kosmos auf den Kopf zu stellen: Galileo Galilei - und sein Teleskop. Doch Galileis Beweis für ein heliozentrisches Universum brachte ihn in Konflikt mit der Kirche, die ihre theologisch eingefärbte Weltsicht auf das aus der Antike übernommene Ptolemäische Modell abgestimmt hatte. Galilei kam vor ein Inquisitionsgericht, wurde verurteilt und unter Hausarrest gestellt. Den Siegeszug seiner Ideen konnte das nicht aufhalten. Es begann eine neue Ära der Astronomie - hin zu moderner Wissenschaft.
Heute haben vier Teilnehmer, die in vorangegangenen Sendungen ausgeschieden sind, die Chance, sich noch einmal zu beweisen. Die Finalisten schmieden ein Wikingerschwert - bekannt für seine enorme Stärke.
Dieser Bergrücken hat Hollywood-Geschichte geschrieben, wie geschaffen für die große Leinwand: das Dorf Ksar Ouled Soltane in Tunesien, am Rande der Sahara. Filmenthusiasten ist dieser Ort auch als Tatooine bekannt, der Heimatplanet Luke Skywalkers in "Star Wars". Inzwischen dient das Wüstenset als Touristenattraktion. Auch in Ohio, nahe der Stadt Mansfield, steht eine Anlage, die durch Hollywood Ruhm erlangte: das Ohio State Reformatory. Hier fanden die Dreharbeiten zu "Die Verurteilten" statt.
Im April 1945 starten die Sowjets den wohl größten Artillerieangriff aller Zeiten. Über eine Million Rotarmisten, tausende Panzer und eine Armada schwerer Geschütze rücken auf die deutsche Hauptstadt vor, nachdem die Rote Armee im Januar ganz Polen zurückerobert hat. Der Zusammenbruch des Dritten Reichs ist nicht mehr aufzuhalten. Die erbitterten Straßenkämpfe in Berlin beenden die 12-jährige Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten und schlagen ein neues Kapitel der Geschichte auf.
Ein Fest wird auf dem Bauernhof gefeiert. Man hat die Nachbarinnen und Nachbarn von den weit entfernten Höfen eingeladen und fordert sie zu einem Wettstreit heraus: zu Varpa, dem Werfen mit großen Feldsteinen. In ländlicher Idylle auf der schwedischen Insel Gotland wurde schon in der Bronzezeit gespielt. Varpa ist ein Zielwurfspiel: Die Spieler:innen versuchen, ihre vier bis fünf Kilogramm schweren Steine so dicht wie möglich an einem 20 Meter entfernten Holzstab zu platzieren und die Steine der Gegner:innen wegzuschießen. Ein Wettkampf bedeutet Schwerstarbeit: Mehr als 200 Würfe erwarten die Spielenden im Laufe eines Turniers. Zum Beispiel bei den "Stängaspelen", der "gotländischen Olympiade". Tausende Gotländer:innen pilgern jedes Jahr mit ihren Familien zu einem Gelände im Dorf Stänga. Stangenstoßen ist eine von vielen exzentrischen Sportarten des Programms. Mit am längsten dauern die Varpa-Wettkämpfe, denn jedes Dorf ist mit mindestens einer Mannschaft vertreten.
Türkei: Immer mehr Opfer, Frauenmorde verschleiert als Selbstmorde/ Ukraine: Der Tod kommt aus der Luft, unterwegs in Cherson mit einer Drohnen-Abwehreinheit/ Japan: Belästigungen ohne Ende, Fotos und Blicke unter den Rock/ USA: Jetzt hat er seinen eigenen Flughafen, Donald Trump lässt Airport in Florida umbenennen/ Großbritannien: Ein, zwei, drei Schwäne, das alljährliche Zählen auf der Themse
In Österreichs südlichstem Bundesland Kärnten locken hoch oben glitzernde Bergseen Erholungssuchende sowie naturwissenschaftlich und kulturhistorisch Interessierte gleichermaßen an.
Die Kurzdokumentation präsentiert malerische Landschaften, gibt Einblick in gewässerökologische Untersuchungsmethoden und -ziele und erzählt berührende Geschichten aus vormals umkämpften Grenzregionen.
Die meisten Bergseen des Landes sind Relikte aus der letzten Kaltzeit, als die mächtigen Eismassen vor etwa 12.000 Jahren zu schmelzen begonnen haben. Am Ausläufer der Pasterze am Großglockner lässt sich seit einigen Jahren beobachten, wie ein Bergsee durch das Abschmelzen eines Gletschers entsteht und rasch an Fläche und Volumen zunimmt.
Seit 2017 untersuchen Wissenschaftler der Universität Salzburg 18 Seen im Nationalpark Hohe Tauern. Ziel des Langzeitmonitorings unter der Leitung des Gewässerökologen Stephen A. Wickham ist die Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf hochalpine aquatische Systeme. Als "aquatisch" werden in der Ökologie jene Lebewesen bezeichnet, die ihren Lebensmittelpunkt in flüssigem Wasser, also der Aquasphäre, haben - wie Fische, Amphibien, Muscheln und Wasserpflanzen. Während viele Bergseen vor allem in den niedrigeren Regionen wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen sind, bieten höher gelegene Bergseen nur wenigen Arten die Möglichkeit zu überleben, weil sie ärmer an Nährstoffen sind.
Zu den Hunderten natürlichen Bergseen gesellen sich einige wenige künstliche Speicherseen, die für die Produktion von elektrischem Strom von großer Bedeutung sind. Darunter der Kölnbreinspeicher in den Hohen Tauern, einer der größten Speicherseen Europas. Wie ein Fjord liegt der Weissensee eingebettet in die Gailtaler Alpen auf knapp über 900 Metern Seehöhe. Er gilt als höchstgelegener Badesee Österreichs. Seine Ufer sind noch weitgehend unverbaut. Früher war er nur schwer erreichbar und daher im 17. und 18. Jahrhundert ein ideales Versteck für Protestanten, die der Gegenreformation zu entkommen versuchten. In der Nähe des Ostufers hielten sie ihre Gottesdienste im Freien ab.
Wechselvoll ist auch die Geschichte der Karnischen Alpen, auf deren Kamm die Grenze zu Italien verläuft. Im Ersten Weltkrieg bildete er die Front zwischen dem Kaiserreich Österreich-Ungarn und dem Königreich Italien. Viele der beliebten heutigen Wanderwege der Region dienten im Krieg als Versorgungsrouten.
Martin Scorcese gehört zu den ganz Großen im Filmgeschäft. Der Oscarpreisträger mischt seit über 60 Jahren in Hollywood mit und hat das Publikum mit epischen Werken wie "Taxi Driver", "GoodFellas" oder "Gangs of New York" beglückt.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Ein Radfahrer in Anchorage, Alaska, ruft die Polizei, nachdem er die Leichen der 20-jährigen Brianna Foisy und des 41-jährigen Jason Netter neben einem Radweg entdeckt hat. Die Beamten finden einige Gegenstände, die darauf schließen ließen, dass es sich bei den beiden Opfern um Obdachlose handelte. Aus Mangel an Beweisen werden die Untersuchungen zunächst eingestellt. Doch dann nimmt sich die Polizei die Aufnahmen von Überwachungskameras vor.
In der Neuzeit kam eine auf Beobachtung und Experiment basierende Naturwissenschaft auf. Die Modelle des Universums wurden immer genauer; entsprachen nach und nach der Realität. Mithilfe neuer Technologien blickt die Menschheit heute tiefer in den Weltraum als je zuvor. Der Mensch rückt vom Mittelpunkt des Kosmos an den Rand; wird zu einem kleinen Wesen, das in unendliche Weiten blickt. Die neuzeitliche Naturwissenschaft begründete ihre Theorien mit Beobachtungen und Experimenten. Dank moderner Technologien vertiefte sich der Blick in den Kosmos, dessen Modelle immer präziser wurden. Neue Erkenntnisse gingen mit einem Perspektivwechsel einher: Der Mensch war nicht mehr das Zentrum des Universums, sondern ein endliches Wesen in der Unendlichkeit des Weltalls. Meilensteine astronomischer Forschung stehen im Mittelpunkt dieser Folge der Reihe "Geheimnisse des Firmaments". Es sind die Ideen und Theorien einer Handvoll herausragender Pioniere wie Johannes Keppler, Isaac Newton, William Herschel, Albert Einstein und Georges Lemaître, die in der Neuzeit die Sicht auf den Kosmos grundlegend revolutionierten und eine Ahnung davon gaben, wie groß und ausgedehnt unser Universum tatsächlich ist. Sie überwanden den alten Glauben an kristalline Kugeln um die Himmelskörper herum, ersetzten die antike Vorstellung perfekter, kreisförmiger Umlaufbahnen durch das Konzept elliptischer Bahnen, die von Gravitationskräften geformt werden, und entdeckten ein Universum, das sich ausdehnt, und unsere Nachbarn im Universum. Sie bauten immer größere und bessere Teleskope für das sichtbare Licht und für das unsichtbare. Ihre Entdeckungen spornten Schriftsteller zu immer kühneren Romanen an. Und manchmal verschwimmen die Grenzen zwischen Wissenschaft und Science-Fiction - wenn das, was zuvor nur literarische Fiktion war, zur Realität wird. Trotz vieler wissenschaftlicher Erkenntnisse: Noch immer füllt der Mensch den Himmel mit Fantasiegebilden - auch wenn diese längst nicht mehr Götter und Dämonen sind.
Ein Kaffeehaus hat viel zu erzählen, so auch das Café Schindler auf der Innsbrucker Maria Theresien Straße. 1922 von Hugo Schindler gegründet, entwickelte sich das Café Schindler bald zum Szenetreff mit Apfelstrudel, Tanz und Live-Jazz. Als 1938 die Nationalsozialisten einmarschierten, war die Glanzzeit vorbei. Die jüdischen Besitzer wurden enteignet, misshandelt und vertrieben.
Meriel Schindler, die als Rechtsanwältin und Autorin in London lebende Enkelin des Kaffeehausgründers, erzählt die Geschichte ihrer jüdischen Familie in einem sehr persönlichen Buch. Einigen Familienmitgliedern gelang die Flucht, andere wurden in Konzentrationslagern ermordet. Es ist auch die Geschichte der Stadt Innsbruck mit allen Höhen und Tiefen.
Der erfolgreiche Roman kommt im April als Theaterstück auf die Bühne des Tiroler Landestheaters. Teresa Andreae, die Gestalterin der Dokumenation, begleitet Meriel Schindler mit einem Kamerateam an die Schauplätze der Erzählung und das junge Theaterteam beim Entwickeln des aktuellen Stücks. Es geht nicht um trockenen Geschichtsunterricht, sondern um das Erzählen von Geschichten, die unter die Haut gehen. Dabei lässt sich auch ein Stück Schindler-Apfelstrudel genießen.
Auch im Norden Europas sind sommerliche Schönwetterphasen beständiger geworden. So reisen seit dem Ende des Kalten Kriegs immer mehr Menschen, oft auf dem Wasser, Richtung Ostsee.
Sie wird auch "Baltische See" genannt und ist eins der jüngsten Meere auf dem Globus, entstanden nach der letzten Eiszeit. Typisch sind die gut erhaltenen Stadtburgen, die malerischen Schären am Rand des Mare Baltikum, die weiten, ursprünglichen Landschaften.
Ebenso bezaubern verträumte Dörfer, geschichtsträchtige Handelsmetropolen und schier endlose Sandstrände.
Die Dokumentation widmet sich der Schönheit dieser Küstenlandschaften und ihrer überraschenden Lebendigkeit, konzentriert sich auf Highlights der Natur und beeindruckender Städte und trifft auf Einheimische, die die Besonderheiten ihrer Heimat sichtbar machen. Die Reise über die sommerliche Ostsee führt von Schweden über Finnland und Sankt Petersburg bis ins Baltikum.
In Schweden besucht das Filmteam eine Schäferin auf Gotland, entdeckt die Nachbarinsel Fårö mit ihren verlassenen Fischerdörfern sowie die Raukar - Kalksteinsäulen im Meer - und fährt kurz nach Sonnenaufgang durch die Schären in die Hauptstadt Stockholm.
Etwas außerhalb der finnischen Hauptstadt Helsinki, der nördlichsten Metropole der Welt, geht es um die langen Tage im nordischen Sommer und die kurzen Tage im Winter, um die dünne Besiedlung Finnlands, Berührungsängste und Einsamkeit und um deren skurrile Auswirkungen auf das Miteinander der Finnen. Dabei trifft das Filmteam auf überraschend fröhliche Tangomusiker, einen erfahrenen Bergsteiger, der auf einem einsamen Leuchtturm lebt, auf Grenzschützer in einem abgelegenen ehemaligen Sperrgebiet und auf nordische Wärmeliebhaber.
In Sankt Petersburg begegnet das Team einem visionären Stadtgestalter, der mit seiner Barkasse die Häfen der Industrievororte erobert, begleitet einen Hochzeitsfotografen im Einsatz an den attraktivsten Motiven der Ostseemetropole und besucht ein "Wodkazimmerchen".
In Estland trifft Hightech auf Tradition: Im Hafen begegnet das Filmteam einem Spezialisten für Unterwasserroboter. Denselben Elektronikexperten trifft das Filmteam am Abend beim Volkstanz in klassischen Trachten wieder. Der Gegensatz von Moderne in Zeiten des Internets und einer traditionsbewussten Idylle mit ihrem Glauben an die magischen Kräfte der Natur wird vor allem auch auf dem Land deutlich sichtbar: Im Sumpfgebiet Soomaa stoßen die Filmemacher auf einen traditionellen Holzbootbauer im Einbaum und auf der Insel Saaremaa auf Frauen, die den besonderen Kräften des Wacholders auf der Spur sind.
Als letzte Station steuert das Schiff die lettischen Hauptstadt Riga an. Auf dem Programm stehen das lettische Sängerfest, bei dem mehr als 12.000 Menschen gleichzeitig auf der Bühne stehen und gemeinsam singen. Ein Erbe der "Singenden Revolution". Auf dem Landweg geht es dann zum Fest der Mittsommernacht in Litauens Hauptstadt Vilnius, zum Berg der Kreuze in Šiauliai und zum Schluss wieder an die Ostsee auf die Kurische Nehrung. Und auch dort wird gesungen.
Die Alltagsgeschichten der Menschen, die das Filmteam trifft, machen die Besonderheit dieser Orte spürbar. Sie sind Schlüssel zu den außergewöhnlichen Landschaften mit all ihrer Schönheit, ihrer ganz eigenen "Exotik" und ihren Herausforderungen.
Motto in Karlsruhe: Strick macht schick - Style dich im angesagten Zopfmuster!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Liz und Michael sind glücklich verheiratet und führen mit Kater Remy ein ruhiges Leben, bis neuer Familienzuwachs ins Haus kommt: Die schneeweiße Siamkatze Kimba, alias "Weißer Tornado", trägt ihren Spitznamen zu Recht. Seit Kimba da ist, herrscht das totale Chaos. Die vierbeinige Schönheit verwüstet sämtliche Räume, wenn sie sich nicht gerade kratzend und beißend auf Remy oder das junge Paar stürzt. Michael macht Liz verantwortlich, dieses Monster durch übertriebene Verhätschelung erst erschaffen zu haben. Außerdem ist er eifersüchtig auf Kimba und will die Katze loswerden. Schafft es Jackson, die drohende Ehekrise abzuwenden?
Vor fast einem Jahr wurde Orang-Utan-Dame Sirih von Frankfurt in den Zoo von Indianapolis abgegeben. Immer wieder hatte das intelligente Tier alle beeindruckt, weil es in der Lage war, Schrauben ihres Geheges genauso leicht zu lösen wie knifflige Aufgaben. Nun lebt sie in einem Zentrum, in dem die Intelligenz von Menschenaffen erforscht wird. Tierpfleger Carsten Knott vom Zoo Frankfurt macht sich auf den weiten Weg, die Orang-Utan-Dame, die er viele Jahre gepflegt hat, zu besuchen. Wird Sirih ihren ehemaligen Pfleger wiedererkennen, und wenn ja, wie wird sie auf ihn reagieren? Im Opel-Zoo in Kronberg soll untersucht werden, wie Giraffen regieren, wenn ihre Schlafstelle verschoben wird. Anna-Lena Burger will darüber ihre Doktorarbeit schreiben, deshalb ist sie gespannt und hat für ihren Versuch Kameras installiert. Was wird sich nachts im Giraffengehege abspielen? Werden die Giraffen das neue Bett akzeptieren?
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Im Finale fertigen sie eine Version der afrikanischen "Zulu Iklwa" Waffe an.
Auf der Insel Malta, in den Gewässern rund um die Hauptstadt Valetta, liegt ein verlassener Ort. Die Anlage ist kunstvoll gestaltet, mit großen Höfen, prächtigen Sälen und atemberaubender Aussicht. Doch der Aufenthalt hier war für Besucher nicht freiwillig - hier saßen sie vor hunderten Jahren ihre Quarantänezeit ab, um ansteckende Krankheiten einzudämmen. Außerdem: Am Ufer der Dnepr, einem der größten Flüsse der Ukraine, steht ein gewaltiger Betonmonolith: der Stalin-Tunnel.
Der Maschsee - Künstliches Gewässer mitten in der Stadt
30'
Eigentlich ist der Maschsee eine überflutete Wiese. Je nach Wetter sinkt der Pegel bis zu 1,3 Zentimeter. Die Maschsee-Quelle sprudelt schon seit 60 Jahren nicht mehr. Wie aber kommt frisches Wasser auf die zweieinhalb Kilometer lange Fläche? Die Reportage erzählt von der Entstehungsgeschichte aus den Zeiten des Nationalsozialismus', begleitet die täglichen Arbeiten der Kapitäne, Fischer und Maschsee-Mitarbeiter und zeigt die überraschenden Seiten des großen Stadtsees von Hannover.
Die Alpakas im Frankfurter Zoo lieben Weizenkeime. Tierpfleger Jürgen Kuchem kennt seine Pappenheimer und bringt ihnen ab und zu die besondere Leckerei. Dann gibt es unter den Neuwelt-Kamelen kein Halten mehr. Im Exotarium beginnt der Spätdienst für Pfleger Wolfgang Schleenbäcker. Der macht einen letzten Rundgang vor dem Feierabend.
Die Reihe beschäftigt sich mit Themen rund um Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dabei sieht das Konzept nicht vor, nur Probleme anzuprangern, sondern sich auf die Suche nach sinnvollen Lösungsansätzen zu begeben.
Motto in Karlsruhe: Strick macht schick - Style dich im angesagten Zopfmuster!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Urwälder speichern besonders viel Kohlendioxid und sind wichtig für den Schutz des Weltklimas. Um dem Abholzen entgegenzuwirken, zertifiziert der internationale Forest Stewardship Council seit Jahrzehnten nachhaltige Forstwirtschaft. Er bescheinigt, dass Produkte mit dem FSC-Siegel aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden. Doch kann der FSC die Vernichtung der Urwälder aufhalten? Der Dokumentarfilm deckt die Zusammenhänge zwischen dem FSC und der weltweiten Waldwirtschaft auf.