Die Doku erzählt von den Gaben, die noch heute der mehr als 29.000 Jahre alten Venus von Willendorf dargebracht werden, obwohl diese längst hinter Sicherheitsglas in einer Vitrine steckt.
Über die ersten Sammlerinnen, die noch heute existierende Exemplare von ihren Weltreisen mitgebracht haben.
Von jenen Frauen die sich dem Erhalt der DNA, der Präparate, der unzähligen konservierten Pflanzen verschrieben haben. Von einer Kämpferin, die unter Pseudonym in einer Männerdomäne mitmischen konnte.
150 Jahre nach der Gründung des k.k. Naturhistorischen Hofmuseums steht heute eine Frau an der Spitze des NHM und mit ihr Wegbereiterinnen und Wegbegleiterinnen, die alle eine Geschichte haben, die erzählt werden muss.
Ein Film von Ulrike Dobes für das Landesstudio Wien
Das Palais Erzherzog Wilhelm am Wiener Parkring, landläufig auch das Deutschmeisterpalais genannt, war schon zu Lebzeiten seines Besitzers ein verborgener Geheimtipp. Denn als Hochmeister des Deutschen Ordens blieb der Erzherzog unverheiratet und ohne Familie. Daher gab es in diesem Palais nicht nur keinen Damentrakt, sondern auch kaum Veranstaltungen. Im dritten und letzten Teil dieser ORF III Erbe Österreich Produktion besucht Karl Hohenlohe dieses Kleinod, in dem heute die zweihundert Mitarbeiter des OPEC Funds for International Development arbeiten und zu dem die Öffentlichkeit daher keinen Zutritt hat. Außerdem lässt sich Karl Hohenlohe vom Besitzer des Palais Rasumofsky vom Festsaal bis in den Keller führen. Hier residierte einst der geheime Botschafter des Zaren beim Wiener Hof, Andrei Kirillowitsch Rasumofsky. Und wir statten der französischen Botschaft am Wiener Schwarzenbergplatz einen Besuch ab, die die meisten Menschen ebenfalls nur von außen kennen. R: Nina Dallos
Atemberaubende Landschaften, spannende Kultur und Gastfreundschaft zu kleinen Preisen: Albanien lockt Besucher aus aller Welt mit kristallklarem Meer und idyllischen Stränden an der Adria.
Die Zahl der Touristen in Albanien ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Doch abseits der touristischen Standardpfade warten im bergigen Hinterland noch immer Attraktionen auf ihre Entdeckung. Vom günstigen Hostel bis zum Luxusapartment ist alles zu haben.
Adrian hat seinen Traum wahr gemacht. Der 27-jährige "kölsche Jung" ist nach einem Albanienurlaub einfach dortgeblieben. "Die Albaner haben nicht so viele Sorgen, die denken nicht drüber nach, was alles passieren kann. Die leben ihr Leben und sind sehr frei und total relaxed. Das habe ich vorher noch nie erlebt", schwärmt er.
Seit fünf Jahren lebt Adrian in dem kleinen Dorf Vuno, dort betreibt er mit seiner amerikanischen Frau Bri ein Hostel. Das hat er im typisch albanischen Stil wiederhergerichtet. Seine Gäste schätzen die Aussicht von der Sonnenterrasse aufs Meer und die ruhige Lage. Für Jessica und Manuel aus Thüringen der perfekte Ort, um das Land zu erkunden: "Die Leute sind supernett und die Strände teilweise noch unbebaut. Irgendwie haben wir unser Herz daran verloren."
Wer mehr auf Party steht, kann Meer und elektronische Musik beim UNUM Festival in Shëngjin verbinden. Fünf Tage lang am Strand vor drei Bühnen abtanzen oder einfach nur auf dem Festivalgelände chillen. Mario aus Hamburg ist begeistert: "So ein Festival habe ich noch nicht miterlebt. Alle sind offen, es ist internationales Publikum hier, also megageil."
Action in unberührter Natur bietet eine Rafting-Tour im Osumi-Canyon in Zentralalbanien. Die Schlucht von fast zehn Kilometern Länge, durch die sich der Osumi-Fluss schlängelt, ist noch immer ein echter Geheimtipp. Rafting-Guide Alma bietet dort Wassertouren unter haushohen Felswänden.
Doch die zunehmende Zahl an Touristen bedroht die ursprüngliche Natur auch in Albanien. Die vielerorts wild wuchernden Hotel- und Ferienanlagen an der Küste verbrauchen immer mehr Ressourcen, vor allem Wasser. Das kommt zum Teil aus dem Hinterland, wie zum Beispiel aus der kleinen Kommune Tragjias. Dort sprudeln zahlreiche Quellen - noch. In einem großen Projekt soll dort ein riesiger Brunnen gebaut und große Mengen Wasser über eine Pipeline in die Tourismusprojekte an der Küste gepumpt werden. Ela betreibt in Tragjias an einem idyllischen Teich seit vielen Jahren ein Familienrestaurant. Das Wasser aus dem Hahn in der Küche kommt direkt aus der Quelle vor der Tür. "Ich habe Angst, dass wir irgendwann kein Wasser mehr haben", sagt Ela.
Die "ZDF.reportage" begleitet Besucher und Bewohner in einem Land, das in den vergangenen Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen hat.
Vor 20.000 Jahren begannen Mensch und Wolf ihren gemeinsamen Weg. Durch dieses Zusammenleben sowie im Ergebnis der natürlichen Auslese veränderte sich die Morphologie der Hunde. Im Laufe der Jahrtausende entstand eine Vielzahl von Hunderassen mit sehr unterschiedlichen körperlichen Eigenschaften. Heute übt der Mensch überall Druck auf die Ökosysteme aus ...
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Zahn um Zahn
47. Folge
D, USA 1995
90'
Eine Gefängniswärterin wird ermordet aufgefunden. Bei der Obduktion wird ein wichtiger Hinweis auf den Täter entdeckt: Der Mord weist große Ähnlichkeit zu einem Fall auf, der sich vor zehn Jahren ereignete. Weitere Ermittlungen ergeben, dass der Täter von damals in dem Gefängnis einsitzt, in dem die Wärterin gearbeitet hat. Es erhebt sich die Frage, wie er von seiner Zelle aus auch dieses Verbrechen begangen haben kann.
Während Michael Manousakis eine improvisierte Reparatur an seinem Flugzeug vornimmt, die bei seinen Mitarbeitern Besorgnis auslöst, ergibt sich für ihn die Gelegenheit, sein Geschäftsportfolio durch den Erwerb besonderer Fahrzeuge in einem anderen Land zu erweitern.
Die 19-jährige Isabella wird erschlagen im Wald aufgefunden - nur ein paar hundert Meter von zu Hause entfernt. Schnell gerät ihr Ex-Freund unter Verdacht: Valentin soll Isabella aus Eifersucht getötet haben. Zu Beginn der Gerichtsverhandlung überschlagen sich die Ereignisse: Eine Schöffin meint, in Valentin den Mörder ihrer Cousine wiederzuerkennen! Ist der eher harmlos wirkende 24-Jährige etwa ein Serienmörder? Oder war er tatsächlich nur zur falschen Zeit am falschen Ort?
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Lebenslänglich
22. Folge
D, USA 1995
50'
Die 19-jährige Jane Lewis und ihr Freund verirren sich bei einem Campingausflug und schlafen schließlich in ihrem Auto. Sie werden von einem bewaffneten Mann in Tarnuniform überfallen, der dem Jungen befiehlt, in den Wald zu fliehen. Dann fährt er mit Jane zu einer Blockhütte, wo er sie mehrmals vergewaltigt. Anschließend lässt der Mann das Mädchen frei. Obwohl Jane den Täter gut beschreiben kann, tappt die Polizei monatelang im Dunkeln.
Mitten in der Nacht des 4. September 2017 in Atlanta wird Tamir durch eine Nachricht seiner Freundin geweckt: Die 21-jährige Studentin Jaila Gladden hat einen Standort-Pin geschickt. Sie wurde nach einem Supermarkteinkauf in ihrem eigenen Auto entführt und hat nun Todesangst. Knapp drei Stunden nach Jailas Entführung startet die Polizei eine großangelegte Suchaktion und versucht, ihr Handy zu orten, mit dem sie ihrem Freund immer wieder heimlich Informationen schickt. Doch dann erhält Tamir die alarmierende Message "Lass mich nicht sterben!" Es ist ihre letzte Nachricht.
In Algeciras weckt ein verdächtiger Lebensmittelcontainer die Aufmerksamkeit der spanischen Grenzschützer. Die darin befindlichen Ananaskisten haben eine lange Reise hinter sich - sie stammen aus Panama. Doch beim Durchleuchten der Ware machen die Zollbeamten eine interessante Entdeckung: Offenbar wurden einige Früchte vor dem Transport von Drogenschmugglern präpariert, denn darin finden sich Plastikbeutel mit Kokain. Auf dem Flughafen in Barcelona ziehen Javier Leal und seine Kollegen derweil einen Koffer mit doppeltem Boden aus dem Verkehr.
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Vergessene Welten
D 2023
45'
Cuiabá, Brasilien, 20. April 1925: Drei Männer machen sich auf den Weg in die "Grüne Hölle" des Amazonas - auf der Suche nach der versunkenen Stadt "Z". Percy Fawcett leitet die Expedition - ohne GPS oder nähere Kenntnis über die Gefahren des Dschungels. Die Paläontologen Edward Drinker Cope und Othniel Charles Marsh bekämpfen sich 20 Jahre lang. Und Nikolai Wawilow setzt mit seiner Samen-Sammlung Weichen. Wie man heute vermutet, kamen Fawcett und seine Begleiter nie an ihrem Ziel an. Die Letzten, die den Abenteurer und seine Gefolgschaft noch einmal zu Gesicht bekamen, waren ein paar Menschen aus der indigenen Bevölkerung. Im Jahr 1927 erklärte die Royal Geographical Society die Männer schließlich für verschollen. Doch die Welt wollte nicht wahrhaben, dass die wagemutigen Forscher einfach spurlos verschwunden sein sollen. Fawcett war seiner Zeit voraus. Die damalige Wissenschaft sah in den Regenwäldern Zentral- und Südamerikas nichts als unberührte und menschenleere Natur. Er aber glaubte an die Existenz von Hochkulturen in diesen Gebieten. Heute ist klar und sichtbar, wie recht er hatte. Ab Ende des 18. Jahrhunderts boomte in Amerika die Paläontologie. In der Zeit des Aufbruchs Mitte des 19. Jahrhunderts machten zwei Männer auf sich aufmerksam. Einer von ihnen war Bauernsohn Edward Drinker Cope, der andere Othniel Charles Marsh. Er hatte an der Universität von Yale unter anderem Paläontologie und Chemie studiert. Anfangs verstanden sich die beiden Männer gut - bis es zum Krieg um Ehre und Ruhm kam, trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere und Forschungsansätze. Die zwei Paläontologen bekriegten sich 20 Jahre lang. Am Ende standen sie mit leeren Händen da - zwei gebrochene und einsame Männer. Dabei haben sie über 130 neue Dinosaurierarten entdeckt. Nikolai Wawilow - der Forscher hatte sich Anfang des 20. Jahrhunderts den Pflanzen und Samen verschrieben. Er reiste dafür in die entlegensten Regionen der Welt. Longyearbyen liegt auf dem 78. Breitengrad und ist die nördlichste Siedlung der Welt. In dem Ort führt ein geheimnisvoller Gang über 100 Meter tief in den Permafrostboden. Dort befindet sich der "Weltweite Saatgut-Tresor". In der weltgrößten Saatgutbank lagern heute weit über 1,1 Millionen Samenproben. Darunter befinden sich auch 60 Kisten mit der Spendernummer 17-39-36-5 und der Aufschrift "N. I. Wawilow". Der Russe war einer von denjenigen, die mit ihren Samen-Sammlungen ein solches Projekt erst ermöglicht haben. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen die Kandidaten eine einzigartige indische Waffe: das tödliche Vajramusti.
Um die vermeintliche Überlegenheit der arischen Rasse wissenschaftlich zu belegen, unternahmen die Nazis Reisen in die entlegensten Winkel der Welt. Ihre aufwendigste Expedition verschlug sie bis in die obersten Gipfel des Himalaya-Gebirges. Die von Heinrich Himmler ausgewählten Wissenschaftler setzten alles daran, den hochrangigen SS-Mann zufriedenzustellen. Dieser war fest davon überzeugt, dass in Tibet einst gottähnliche Arier mit magischen Fähigkeiten gelebt hätten.
Der Forschungsverein Ahnenerbe wurde von Heinrich Himmler gegründet, um historische Beweise für die Überlegenheit der Deutschen zu sammeln. Während die Theorien der Nazi-Forscher im Ausland als absurde und ideologische Spinnereien entlarvt wurden, begeisterte sich der SS-Mann für jede Geschichtsverdrehung. So wurden einfache Höhlenmalereien als hochkomplexe, urgermanische Schriftzeichen ausgelegt. Es wurde sogar verbreitet, die Menschen im antiken Rom hätten germanisches Blut in sich getragen.
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
Ohne linken Unterarm geboren will Kletterin Maureen Beck nicht "inspirieren", sondern Leistung zeigen. Ihr Ziel sind steile Überhänge und harte Boulder - mit Technik, Mut und Fokus.
Ukraine: mit neuen Drohnen und Raketen - Russland greift gezielt Zivilisten an / Polen: Angst vor einem russischen Angriff, Grenzstädte bereiten sich vor / USA: jetzt geht Donald Trump auch noch gegen wilde Bisons vor / Großbritannien: Immer mehr Überwachungskameras sollen Verbrecher aufspüren / Gazastreifen: Ein Skatepark in Trümmern für ein bisschen Ablenkung vom Krieg
Medical Detectives - Geheimnisse der Gerichtsmedizin
Unter Verdacht
23. Folge
D, USA 1995
45'
Wyoming: Ernestine Perea wird erschossen in ihrem Wohnwagen aufgefunden. Als sich herausstellt, dass es um ihre Ehe nicht zum Besten stand, wird Ernestines Mann Martin festgenommen und zu einer hohen Haftstrafe verurteilt. Zwei Jahre später muss der Fall neu aufgerollt werden. Pennsylvania: In einem großen Pappkarton wird ein weiblicher Torso entdeckt. Erst ein Jahr später kann das Opfer identifiziert werden.
Wissenschaft extrem - Forschende, die an Grenzen gehen
Furchtlose Frauen
D 2023
45'
Die Geschichte der Wissenschaft ist männlich dominiert. Doch auch Frauen haben viel für die Forschung riskiert, für ihre Visionen gekämpft und nachfolgenden Generationen den Weg geebnet. Marie Curie, Dian Fossey und Elizabeth Fleischman sind nur drei Wissenschaftlerinnen, die vielfältige Hürden bewältigen mussten, um ihre Forschung voranzutreiben. Heute gelten sie als Ikonen auf ihren Spezialgebieten der Chemie und Physik, Zoologie und Medizin. Marie Curie wurde als Frau in ihrem Heimatland Polen nicht an Universitäten zugelassen. Und so ging sie nach Paris, um an der Sorbonne Physik zu studieren. Dass sie schlechter Französisch sprach als ihre größtenteils männlichen Kommilitonen, hielt sie nicht davon ab, 1893 als Beste ihr Lizenziat der Physik abzulegen. Im Zuge ihrer Promotion zu den Becquerel-Strahlen entdeckte sie die Radioaktivität und erhielt gemeinsam mit ihrem Ehemann Pierre Curie 1903 den Physik-Nobelpreis. Doch Marie Curies unermüdliche Forschungsarbeit mit den gefährlichen Strahlen forderte einen hohen Preis. Auch die Zoologin Dian Fossey hat für ihre Arbeit hart gekämpft und damit den Grundstein für den heutigen Schutz der Gorillas gelegt. Heute gibt es mehr Berggorillas in freier Wildbahn als zu Lebzeiten der Forscherin. Als Jugendliche hatte sie den Wunsch, Tierärztin zu werden. Ihre schlechten Noten hinderten die Amerikanerin an einem Medizinstudium. Bei einer Afrikareise in den 1960er-Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für Gorillas. In den Virunga Mountains in Ruanda baute sie eine Forschungsstation auf und begann erstmals, Berggorillas zu beobachten. Aus ihrer rein wissenschaftlichen Neugier entwickelte sich bald eine tiefe emotionale Bindung und Faszination. Fossey setzte sich für den Schutz der Berggorillas ein, ging energisch gegen Wilderer vor, schaffte sich viele Feinde. Mit nur 53 Jahren wurde die Zoologin in ihrer Hütte im Schlaf erschlagen und ist neben ihrem Lieblingsgorilla begraben. Elizabeth Fleischman eröffnete im Jahr 1896 San Franciscos erste Röntgenklinik. Dabei hatte sie keine Ausbildung in Medizin, in Physiologie oder Anatomie. Sie hatte sich selbst weitergebildet. Mithilfe ihrer Röntgenaufnahmen konnten Ärzte Fremdkörper lokalisieren und Knochen- und Schädelverletzungen untersuchen. Im Jahr 1900 wurde ihr die Mitgliedschaft der neu gegründeten Roentgen Ray Society angeboten. Niemand kannte damals die zerstörerische Kraft der Röntgenstrahlen, was fatale Folgen für Fleischmans Gesundheit zur Folge hatte. Die erste Mondlandung, die Röntgentechnik, gefährliche Expeditionen oder auch Durchbrüche in der Medizin: Für viele große Fortschritte der Menschheit haben Forscherinnen und Forscher ihr Leben riskiert.
Der fanatische Rassismus der Nazis machte auch vor der Evolutionstheorie nicht Halt. Ihrer Überzeugung nach ließen sich die Ursprünge der Menschheit auf eine überlegene, urgermanische Entwicklungsform zurückführen. Sie wollten unbedingt belegen, dass ihr nordisches Ideal bereits in der Altsteinzeit die weniger fortschrittlichen Entwicklungslinien verdrängte. Um dies zu beweisen, führten die Nazis zahlreiche Ausgrabungen durch.
Dank ihrer Koordinationsfähigkeit sind Hütehunde zu unentbehrlichen Helfern der Viehzüchter geworden - Wildhunde mit denselben Fähigkeiten sind hingegen ihr Alptraum. Denn wenn sie im Rudel arbeiten, sind Wildhunde etwa Dingos, Afrikanische Wildhunde oder Schabrackenschakale - die effizientesten Raubtiere und können Beutetiere töten, die viel größer sind als sie selbst.
Karl-Heinz und sein Sohn André bezeichnen sich selbst als "Holzwürmer", denn ihre fliegenden Kunstwerke entstehen nach klassischer Modellbautradition - aus Holz und Leichtbauplastik. Die erfahrenen Tüftel-Cracks treten mit ihrer "Revolution II" in dieser Folge gegen ambitionierte Rivalen an. Otto und sein Partner Hans wollen mit ihrer "Galloping Ghost" den bestehenden Geschwindigkeitsrekord für Modellflugzeuge brechen - und gleichzeitig den Pokal in der Kategorie "Propellerflugzeuge" gewinnen. Für die Expertenjury eine schwierige Aufgabe: Welches Modell kann am Ende in allen Punkten überzeugen?
Am laufenden Band
Der Zoo Leipzig schreibt Geschichte: Einst international als "Löwenfabrik" bekannt und geschätzt, strahlt der Ruhm der beiden Rüsselhündchen Rina und Herbert in die Welt. Innerhalb von nur drei Monaten haben sie ganze drei Würfe zur Welt gebracht. Lasse Nieberding ist mächtig stolz auf die beiden, spricht gar von einer rekordverdächtigen Geburtenfrequenz. Zeit, einen Stammbaum der Leipziger Rüsselhündchen-Dynastie zu erstellen.
Am Anfang
Auch die beiden Säbelantilopen-Damen Katja und Kirsten sollen eine neue Dynastie gründen: die k. u. k.-Dynastie in Ungarn. Doch das Projekt steht noch ganz am Anfang. Bevor die beiden im neuen Zoo auf ihren Zukünftigen treffen, müssen Jens Hirmer und seine Kollegen die beiden in ihren Transportwagen geleiten. Nur: wird das ohne Säbelrasseln gelingen?
Am Start
Das Aquarium soll nach drei Jahren Bauphase endlich wiedereröffnet werden. Alles ist neu: Becken, Technik, Fische. Martina Hacker und Wernhard Vödisch müssen auf ihren Futterrunden vieles im Blick behalten, damit jeder neue Bewohner genug abbekommt. Aber was, wenn sich die Muräne versteckt, ein kleiner Kammbuntbarsch nicht genügend auf die Rippen bekommt und der Kugelfisch nichts anderes im Kopf hat, als sich kugelrund zu fressen?
Aria ist frech, angriffslustig und manchmal etwas schreckhaft: Das eigenwillige Spitzmaulnashorn ist derzeit noch in einem separaten Gehege untergebracht, soll aber in die weitläufige Südafrika-Anlage des "San Diego Zoo" umgesiedelt werden. Dort muss sich Aria allerdings, neben 400 anderen Tieren, auch an das tägliche Anrücken des Futtertransporters gewöhnen. Auch Helmkasuare, die zur Unterklasse der Urkiefervögel gehören, sind in freier Wildbahn selten geworden. Daher setzt Tierpflegerin Jenny Tibbott alles daran, es den gefiederten Sonderlingen in ihrem Ersatz-Habitat so angenehm wie möglich zu machen.
"Les Gammas! Les Gammas!" zeigt die Abenteuer der Besatzung eines außerirdischen
Weltraumgefährts, das vom Sternbild Gamma kommend in
Frankreich niedergeht. Die Gamms kommen aus einer scheinbar
zurückgebliebenen technologielosen, Geld, Hast, Lärm und Krieg nicht
kennenden Zivilisation. Sie verfügen über gewisse magische Kräfte, praktische
Intelligenz und sprachliche Anpassungsfähigkeit.
Sie können anfangs kein Wort Französisch, doch sie verstehen schnell,
sprechen, was sie hören, häufig und mit Freude nach und halten einmal
Gelerntes fest. Ihr Erscheinen verursacht in Frankreich eine UFO-Psychose:
viele haben sie gesehen, doch keiner kann ihre Existenz beweisen. Die
Autoritären glauben an einen Spuk, doch nicht an die Gammas. Zusehens
wird die französische Öffentlichkeit gespalten. Die Gammas geraten in Gefahr;
ein um Anerkennung kämpfender Detektiv ist ihnen ständig auf der Spur. Die
39 Abenteuer führen kreuz und quer durch Frankreich und enden auf dem
Stern Gamma.
Der Kurs bietet die Möglichkeit zum allmählichen Einhören, zum zunehmenden
Hörverständnis, zur Kenntnis der wichtigsten Strukturen der französischen
Sprache, zu einem elementaren Wortschatz und zu einer elementaren
Lesebefähigung. Zuschauern mit Vorkenntnissen bietet er eine attraktive
Gelegenheit zu deren Auffrischung und Erweiterung.
Autofahrt mit Giraffen: Roy Smith hat sich auf den Transport von Zootieren spezialisiert. Heute bringt er zwei Giraffen aus dem Arnheimer Zoo sowie zwei Zebras in den Taunus. Zunächst sollen sie sich an ihre neuen Ställe gewöhnen, später dann an das gesamte Savannen-Revier. Von so viel Platz können viele andere Zootiere nur träumen. Einziger Wermutstropfen: Die Handwerker sind mit den Arbeiten in Verzug. Werden trotzdem die ersten Tiere einziehen können? Im Frankfurter Zoo lebt ein ganz besonders seltenes Tier, das - auf den ersten Blick - wie ein Wesen aus einer anderen Welt aussieht: das Fingertier. Ohne seine Finger wäre es völlig aufgeschmissen. Es braucht sie zur Nahrungssuche genauso wie zum Essen.
Für viele Menschen ist Religion ein zentrales Element ihres Denkens und Handelns. Leon Windscheid geht dem aus psychologischer Sicht nach und fragt: Brauchen wir Glaube? Leon trifft Angela, die mehrere Schicksalsschläge erlebt und Halt im christlichen Glauben gefunden hat. Kommen Menschen mit dem Bedürfnis, an etwas Höheres zu glauben, bereits auf die Welt, oder werden sie von ihren Erfahrungen geleitet? Leon lernt auch Lisa kennen - eine Muslima, die als Jugendliche vom Katholizismus zum Islam konvertiert ist. Er besucht sie in Köln, um ihre Beweggründe besser zu verstehen. Der Sozialpsychologe Prof. Detlef Fetchenhauer gibt Einblicke in die Forschung und erklärt, was der Glaube Menschen geben kann.
Vier Waffenschmiede treten gegeneinander an, um sich Ruhm, Ehre und ein saftiges Preisgeld zu sichern. Heute fertigen die Kandidaten eine einzigartige Waffe mit einer extrem scharfen Klinge: Saladins Schwert.
Der Forschungsverein Ahnenerbe wurde von Heinrich Himmler gegründet, um historische Beweise für die Überlegenheit der Deutschen zu sammeln. Während die Theorien der Nazi-Forscher im Ausland als absurde und ideologische Spinnereien entlarvt wurden, begeisterte sich der SS-Mann für jede Geschichtsverdrehung. So wurden einfache Höhlenmalereien als hochkomplexe, urgermanische Schriftzeichen ausgelegt. Es wurde sogar verbreitet, die Menschen im antiken Rom hätten germanisches Blut in sich getragen.
Sachsen hat viele schöne Seiten. Die Reporter begeben sich auf die Reise durch das Bundesland, stellen Sehenswürdigkeiten und Touristenziele vor und melden sich live von Veranstaltungen der Region.
Das Gummihuhn im Hochregal - Modernste Logistik im Heimtierbedarf
30'
In Tarp bei Flensburg befindet sich Europas Marktführer für Heimtierbedarf. Auf 52.000 Quadratmetern Fläche lagern hier Fressnäpfe, Hundehütten und Gummihühner. Aber wie findet man in den kilometerlangen Regalen die Artikel möglichst schnell und effizient? Ein neues Hochregallager soll die Arbeit vereinfachen. 39.000 neue Palettenstellplätze entstehen und werden bald vollautomatisch mit Lagerbediengeräten befüllt, umgeordnet und geleert. Da hat auch ein Gummihuhn keine Chance, sich zu verstecken.
Den "besten Freund" zu finden, ist gar nicht so einfach. Wie wäre es denn mit dem wuscheligen Adonis oder der quirligen Hundedame Leni? Ein Anruf genügt, und einem Kennenlernen steht nichts mehr im Wege.
Das ständige Tippen, Teilen, Smartphonechecken ist bei Jugendlichen längst Alltag. Aber wo liegen die Chancen und Risiken des Internets, und sollte man die eigene Nutzung nicht manchmal überdenken? Gemeint ist der Jugendmedienschutz. Der Film "Always on. Wie viel Macht haben digitale Medien über uns?" von Anna Roytman und Tra My Trinh beschäftigt sich mit diesem Thema.
Abschied im San Diego Zoo: Schweren Herzens bereiten Wildlife-Spezialist Rick Schwartz und Säugetierpflegerin Kathy Hawk zwei Pandas auf ihre Reise nach China vor. Xiao Liwu und Muttertier Bai Yun sind Teil eines internationalen Austauschprogramms. Bald werden sie im chinesischen Pandazentrum von Chengdu, in der Provinz Sichuan, ein neues Zuhause finden. Auch in dieser Folge: Die Arthritis von Elefanten-Dame Tembo wird mit Akupunktur behandelt, der Schmetterlings-Dschungel erstrahlt in voller Farbenpracht und im Safaripark gibt es Zuwachs für die Zebraherde.