Wie Junge eine Auszeit und Ältere Anschluss suchen
Fotografieren, bezahlen, nach dem Weg fragen - das Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Während ältere Menschen fürchten, den Anschluss zu verlieren, wird es immer mehr Jungen zu viel. Die Nachfrage nach digitalen Auszeiten und analogen Erlebnissen steigt. Am Schauplatz Reporterin Nicole Kampl begleitet eine Schulklasse der HLW Steyr, die fünf Tage ohne Strom, Internet und Handy in einem Offline-Camp in Bromberg in Niederösterreich verbringt.
Sie sei 12-13 Stunden am Tag am Handy, erzählt Jana. "Es ist eine Sucht", sagt ihre Freundin Lorena offen. Sie kommt auf eine tägliche Bildschirmzeit von acht Stunden und greift schon nach dem Aufwachen zum Handy, um Videos auf der Social Media Plattform TikTok zu schauen. "In der Früh habe ich dafür keine Zeit", meint Jessica. "Ich schau meistens nach der Schule, um runterzukommen." Julian hofft, durch die Auszeit selbstständiger zu werden, weil er ChatGPT nicht um Rat fragen kann. "Wenn du vom Handy eingesaugt bist, vergisst du das wirkliche Leben", erklärt Camp Leiter Jürgen Schneider. Statt am Handy werden die überwiegend 15-jährigen Schülerinnen und Schüler der 2ADD ihre Zeit nun in der Natur verbringen - mit Campen, Bogenschießen und Kochen am offenen Feuer.
Ganz anders die ältere Generation, die ohne Handy, Internet und ständiger Erreichbarkeit aufgewachsen ist. Bankgeschäfte, Videotelefonieren mit den Enkelkindern, Gruppenchats auf WhatsApp - "Ohne Smartphone ist man nicht dabei", sagt die Wienerin Irmgard W., die im Alter von 82 Jahren von ihrem Klapphandy auf ein modernes Gerät umsteigt. In Salzburg hat sich Ingrid Foller (87) schon vor zwei Jahren eines zugelegt: "Und dann bin ich alleine damit dagestanden, wie die Kuh vorm neuen Tor." Mittlerweile hat sie 116 Apps installiert und bekommt einmal im Monat Besuch von Erich Zobl, einem Freiwilligen des Diakoniewerks, der ihr mit dem Handy hilft. In Oberösterreich setzt die Gemeinde Wilhering wiederum auf ein Programm mit gratis Schulungen für alle, um die Bevölkerung im digitalen Leben zu unterstützen.
Eingebettet zwischen den Zillertaler Alpen im Westen und den Rieserferner Bergen im Osten liegt das malerische Ahrntal in Südtirol. Diese "Land der Berge"-Produktion besucht das rund 35 Kilometer lange Tal, das vor allem für seine einzigartige Berglandschaft bekannt ist. Mit über 80 Gipfeln, die die Dreitausender-Marke überschreiten, wird es oft als das "Tal der Dreitausender" bezeichnet, ein Paradies für Bergliebhaber und Wanderer gleichermaßen. Zu den bekanntesten gehören der Hochgall, der Schwarzenstein und die Dreiherrenspitze, die sowohl für erfahrene Bergsteiger als auch für Wanderer eine Herausforderung darstellen. Die Neu-Produktion führt durch die vielfältigen Facetten dieses einzigartigen Tals, beginnend mit der imposanten Burg Taufers, eine mittelalterliche Festung die seit rund 800 Jahren den Eingang zum Tauferer Ahrntal überragt. Die Reise führt weiter ins Mühlwalder Tal, vorbei am idyllischen Neves-Stausee und der markanten Pfarrkirche St. Gertraud, die auf einem Hügel thront und weithin sichtbar ist. Erkundet wird nicht nur die malerische Landschaft des Naturparks Rieserferner-Ahrn, auch die charakteristischen Bauernhöfe des Reintals, die von einer reichen Geschichte und herrlichem Blumenschmuck geprägt sind, werden durch detailreiche Bilder eingefangen. "Land der Berge" lädt ein auf eine Reise durch das Ahrntal, das reich an Geschichte, Kultur und atemberaubender Natur ist. Von imposanten Gipfeln bis zu den idyllischen Almwiesen und kristallklaren Bergseen bietet das Tal eine Fülle an unvergesslichen Erlebnissen.
Walter versucht, Doris fürs Angeln zu begeistern. Doch sie findet keinen Gefallen an seinem Lieblingshobby und ihre Tochter Marlies muss am Ende zwischen den beiden vermitteln. Leo und Klaus wollen währenddessen den Wiener Opernball aufmischen und probieren schon mal den passenden Frack an.
"Woher kommt die Energie des Lebens?" zeigt Forschung an den Grenzen des Machbaren: Können wir das Altern verlangsamen, Schweineorgane für Transplantationen nutzbar machen oder Zellen so umprogrammieren, dass aus Hautzellen Eizellen entstehen? Was lange wie Science-Fiction klang, wird heute in Laboren erforscht und könnte die Medizin grundlegend verändern.
Michael plant die bisher anspruchsvollste Tour der Firmengeschichte: Binnen zweieinhalb Wochen will er mit 18 Mechanikern quer durch die USA reisen, um ausgemusterte Maschinen einzusammeln. Doch sein Transportflugzeug, die legendäre "Beech", ist flugunfähig. Während Timmy und Richie alles geben, um den Flieger flottzukriegen, überführen Michael und Julie einen Cadillac Series 75 von 1949 sowie einen seltenen Cleveland Six Tourer von 1923.
Servet reist mit Silvia und Aurelio zu seinem schwerkranken Vater in die Türkei. Im Krankenhaus kommt es zum emotionalen Wiedersehen. Gleichzeitig nimmt der Wasserschaden im Feriendomizil immer größere Ausmaße an.
Zara McDermott trifft Frauen, die in Angst leben, weil sie von Stalkern verfolgt werden. Zara begleitet Laura, die jahrelang unerbittliche Quälereien durch einen Ex-Partner erdulden musste, der einfach nicht loslassen will, und Liv, deren Leben von einem anonymen Cyberstalker zerrissen wurde, der sie seit über sechs Jahren belästigt. Beide Frauen versuchen, ihren Alltag zu meistern und kämpfen darum, dass man ihnen glaubt und sie schützt.
Mit Anna Ewelina, Angela Widerhut, Ilena Gwisdalla, Shirin Lotze, Jochen Paletcheck
Beim Familien-Barbecue schnappt sich Labrador-Hündin Nita eine gefährliche Beilage: ein großes Stück Maiskolben. Der kann im Darm einen lebensgefährlichen Verschluss verursachen. Aus diesem Grund muss Dr. G den sperrigen Leckerbissen aus ihrem Magen fischen - doch er sitzt ziemlich fest. Katze Cataleya setzt inzwischen auf Nahrungsergänzung in riesigen Mengen und verdrückt auf einen Schlag 59 Vitamin-Snacks. Dr. Suttie muss klären, ob die Überdosis gefährlich wird. Und Stute Piper gibt mit Problemen beim Training Rätsel auf. Eine mobile Endoskopie bringt schließlich ans Licht, was ihr zu schaffen macht.
Kurz nach Schichtbeginn rückt das Team der Wachabteilung 2 in Ingolstadt zu einem gemeldeten Kellerbrand aus. Vor Ort sind zwar keine Flammen zu sehen, dafür aber jede Menge Rauch. Die Ursache gibt zunächst Rätsel auf. Doch zum Glück ist unter den Feuerwehrleuten auch ein gelernter Heizungstechniker, der schließlich die Lösung findet. In dieser Folge steht außerdem eine Objektbegehung an. Der riesige Holzdachstuhl des Liebfrauenmünsters bietet jede Menge brennbares Material - und ist schwer zugänglich. Dort muss man sich auskennen, um im Ernstfall schnell handeln zu können.
Vor rund 70.000 Jahren beginnt sich das Klima in Afrika zu wandeln. Ein Prozess, der dem Homo sapiens neue Lebensräume eröffnet. Er wagt sich über die Grenzen des Kontinents hinaus. In nur wenigen Jahrtausenden verbreitet er sich über den gesamten Globus. Auf seinem Weg passt er sich selbst extremen Lebensräumen an, etwa den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Funde auf der indonesischen Insel Flores zeigen jedoch, dass er nicht allein war. 2003 machen Archäologen eine erstaunliche Entdeckung. In einer Höhle auf der indonesischen Insel Flores finden sie das nur etwa einen Meter große, 60.000 Jahre alte Skelett eines erwachsenen Mannes. Die winzige Menschenart wird nach ihrem Fundort "Homo floresiensis" benannt. Niemand weiß genau, wie diese Menschen auf die Insel kamen, warum sie so klein waren und mit welcher Menschenart sie am engsten verwandt sind. Ob sich Homo floresiensis und Homo sapiens je begegnet sind, ist unbekannt. Doch während es vom Homo floresiensis außerhalb seiner Heimatinsel keine Spuren gibt, hinterlässt der moderne Mensch seinen Fußabdruck auf dem gesamten Planeten. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
Architektur als Versprechen - Jorge Lobos und Nina Jensen bauen gegen Hitze, Trockenheit und soziale Ungleichheit. Die Architekt:innen Jorge Lobos und Nina Jensen setzen sich mit ihrer Arbeit für eine gerechte Gesellschaft ein. Im Norden Chiles entwickeln sie gemeinsam Projekte, die das Leben der Menschen verbessern - besonders dort, wo Wasser knapp und Armut groß ist.
Eine wohlhabende Dame stirbt nach einem Treppensturz. War es ein Unfall oder Mord? Die Ermittler müssen sich auf physikalische Gegebenheiten stützen, um die Antwort herauszufinden.
Die Wirtschaftskrise und die Angst vor Kommunisten treiben die Bürger in Hitlers Arme. Der Nationalsozialist wird Kanzler. Antisemitischer Radikalismus, Terror und Krieg sind die Folge. Der Aufstieg des "Führers" bis hin zur Katastrophe des von ihm provozierten Zweiten Weltkriegs.
Eine Frau gönnt sich ein Bad in ihrem Whirlpool, kurze Zeit später ist sie tot. Die Ermittlungen nehmen zehn Jahre in Anspruch und decken düstere Geheimnisse auf.
Vier Menschen, vier Schicksalsschläge. Der Verlust von Gliedmaßen oder Körperteilen hat nicht nur ihre körperliche Beweglichkeit eingeschränkt, sondern auch ihr Selbstwertgefühl auf eine harte Probe gestellt. Können Hightech-Prothesen da helfen? Der Film begleitet die Betroffenen und zeigt, wie moderne Technik ihr Leben und ihre Psyche verändert.
Blytheville Air Force Base: Im Kalten Krieg standen hier US-Atomstreitkräfte rund um die Uhr für den Ernstfall bereit. Die antike Khmer-Stadt Koh Ker in Kambodscha wurde durch einen skrupellosen Kunsthändler aus den USA geplündert. Außerdem: das Kraftwerk von Tonypandy, berüchtigt für Churchills dortige Auseinandersetzung mit den walisischen Bergarbeitern. Und die Festung La Ferté an der Maginot-Linie, wo die Franzosen im Zweiten Weltkrieg verzweifelt gegen die deutschen Angreifer kämpften.
Zeit eines ganzen Lebens machte Adolf Hitler stets einen vor Kraft strotzenden Eindruck. Doch das war anscheinend nur reine Fassade. Aufzeichnungen zeigen einen der grausamsten und mächtigsten Diktatoren als einen gebrochenen Mann. Hitler war angeblich abhängig von Drogen und Medikamenten, süchtig nach Morphium. Die Dokumentation untersucht alte Röntgenaufnahmen und sichtet Hitlers Krankenakte.
Der Film begleitet den Historiker Maximilian Kutzner bei seiner Suche nach verborgenen Kapiteln deutscher Geschichte. In Osthessen entwickelt er neue Formen der Erinnerungskultur und macht historische Orte für heutige Generationen zugänglich. Auf dem sogenannten "Iron Curtain Trail" fährt er an der ehemaligen inner-deutschen Grenze entlang, spricht mit Zeitzeugen und sucht nach neuen Perspektiven auf die deutsche Teilung. Zugleich arbeitet er an der Aufarbeitung von NS-Zwangsarbeit In den Kali-Stollen der Region - ein Kapitel, das bis heute kaum bekannt ist.
"Make it" begleitet seinen Einsatz für Aufklärung und zeigt, warum die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auch heute wichtig ist und wichtig bleibt.
Im Nordwesten Bayerns brennt es lichterloh. Das Feuer wütet heftig. Ein Teil des Einfamilienhauses in Aschaffenburg ist bereits eingestürzt. Trotzdem versuchen sich die Einsatzkräfte Zugang zu dem Gebäude zu verschaffen, denn darin halten sich möglicherweise noch Personen auf. Im brandenburgischen Fürstenwalde eilen die Retter am frühen Morgen zu einer Unfallstelle. Dort ist ein Kleintransporter von der Straße abgekommen und im Graben gelandet. Und in Chemnitz sollen Feuerwehrleute einen Brand in einer Gartenlaube löschen. Hier droht Gefahr durch Asbest.
Was treibt die beiden Männer an der Weltspitze an? Die ARD-Story "Putin und Trump: Ziemlich beste Feinde?" ist eine hintergründige, multiperspektivische und genaue Beobachtung der beiden Supermacht-Männer Putin und Trump, die die seit 1945 bestehende Weltordnung zurzeit ins Wanken bringen.
Klaus und Leo haben ihren alten Toilettendeckel satt. Ein neuer Deckel im Südsee-Look soll her - und den wollen die beiden Freunde selbst montieren. Julia hat sich unterdessen mit Rudi verabredet. Sie freut sich, ihn zu sehen, muss ihm jedoch ein trauriges Geständnis machen. Gemeindebau-Sänger Otto versucht weiter, im Biker-Club aufgenommen zu werden. Sein frisch tätowiertes Hinterteil scheint die Hardrocker jedenfalls nicht besonders zu beeindrucken.
Vor rund 40.000 Jahren leben mehrere Menschenarten auf der Welt: in Asien der Denisova-Mensch, in Europa der Neandertaler, und der Homo Sapiens hat sich bis nach Australien ausgebreitet. Neue Forschungen zeigen, dass das Bild vom primitiven Neandertaler überholt ist: Er nutzte Pigmente für Höhlenmalereien und fertigte Schmuck aus Federn und Vogelkrallen. Als der Homo sapiens aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa einwanderte, lebte er eine Zeit lang Seite an Seite mit dem Neandertaler. Zahlreiche Funde zeigen, dass es dabei auch zu engen Kontakten kam. In Südfrankreich wurde ein und dieselbe Höhle abwechselnd von Neandertaler und Homo sapiens genutzt. Im Laufe der Zeit vermischten sich die Arten. So weisen einzelne Knochenfunde aus Rumänien Merkmale der beiden menschlichen Spezies auf. Zu einer Vermischung der Arten kam es auch in Asien zwischen dem dort heimischen Denisova-Menschen und dem Homo sapiens. Überlebt hat letztlich jedoch nur die Spezies des Homo sapiens. Genanalysen von Knochenfunden zeigen, dass es in den kleinen, isoliert lebenden Populationen der Neandertaler zu Inzucht und damit zu einem geringen Gen-Austausch kam. Ein entscheidender Nachteil für ihr langfristiges Überleben. Doch ganz verschwunden sind die Verwandten des Homo sapiens nicht: Bis heute sind im Erbgut von Europäern bis zu zwei Prozent Neandertaler-DNA nachzuweisen. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
- Die Stimmung nach den Midterms
So blicken die Amerikaners auf das Wahlergebnis
- Ein Zimmer, kein Fenster: 1.500 Euro
Teurer leben in New York
- Hart, härter, Trump
Amerikas umstrittene Abschiebungen
- Georgia schreibt Geschichte
Erste Schwarze Gouverneurin der USA
- Wenn der Arztbesuch arm macht
Amerikas krankes Gesundheitssystem
Die Leiche einer jungen Frau wird in einer Lagune in Südflorida gefunden, wobei ihre Gliedmaßen mit Seilen zusammengebunden sind. Die Ermittler:innen decken eine geheime Liebesaffäre auf und nutzen moderne Techniken wie die DNA-Analyse von Haustieren und ein Verfahren namens De-Gloving, um den Mord aufzuklären. Durch diese Methoden gelingt es ihnen, den Fall zu lösen und den Täter zu identifizieren.
Mit Ann Vielhaben, Louiz El-Hosri, Alexander Gier, Jan Andreesen, Patrick Giese, Alexander Hauff, Dirk Talaga, Michael Schwager, Marco Wittorf, Maria Burghardt, Oliver Nitsche, Lars Cording, Judith von Radetzky, Tim Gössler, Mathias Kopetzki, Stephan Baumecker, Peter Reinhardt, Regina Gisbertz
Wenn Kerstin und Frank Langer aus Vacha gemeinsam über die Werrabrücke gehen, ist das noch immer nicht normal. 40 Jahre lang war diese mittelalterliche Steinbogenbrücke gesperrt. Bis 1989 weiß keiner der Beiden vom Anderen. Von 1949 bis 1990 verläuft genau hier die Staatsgrenze, die Deutschland teilt. Niemand darf die nur 225 Meter lange Brücke überqueren. Doch auch Minenfelder und Selbstschussanlagen können seit Gründung der DDR mehr als 40.000 Menschen nicht aufhalten. Mehr als 1.000 Menschen sterben beim Fluchtversuch an der innerdeutschen Grenze.
Bei Lars Schneider und Jörg Pabst nimmt die Flucht unweit der Werrabrücke einen unerwarteten Lauf. Am 18. Juni 1988 setzen sie alles auf eine Karte und durchbrechen mit einem Lkw den Grenzzaun. Dass sie dieses waghalsige Manöver überleben ist großes Glück. Nach Aussagen eines früheren Grenzsoldaten ist der Lkw im Dunkeln mit einem NVA Fahrzeug verwechselt worden. Im Westen findet nur Jörg eine Zukunft und arbeitet sich zum Bahnmanager hoch. Lars hingegen beschleicht ein unerwartetes Gefühl. Er bekommt Heimweh. Nach zwei Monaten kehrt er an genau an der Stelle zurück, an der er zuvor geflüchtet war. Damit ist seine Odyssee aber noch lange nicht beendet. Erst nach wochenlangen Verhören bei der Stasi und einer Einweisung in ein Erziehungsheim darf er zurück nach Dorndorf.
Zwischen Kerstin und Frank hätte es wahrscheinlich wesentlich eher gefunkt, hätte die Werrabrücke damals ihren eigentlichen Zweck erfüllt. Zwei Jahre nachdem sie sich kennenlernten läuten die Hochzeitsglocken. Heute wohnen und arbeiten sie einen Steinwurf von der Werrabrücke entfernt. Für sie ist es ein schicksalhafter Ort.
Im 14. Jahrhundert wird mit dem Bau begonnen, um Philipsthal in Hessen und Vacha im heutigen Thüringen miteinander zu verbinden. Glaubt man mysteriösen Sagen, wurde hier als Opfergabe ein Baby eingemauert. Ein Philipsthaler Heimatforscher hat bei Bauarbeiten selbst nach ihm gegraben. Fündig wurde er nicht.
Belegt hingegen ist, dass mitten durch das Hoßfeldsche Haus direkt neben der Brücke, bis 1990 die Staatsgrenze verläuft. Hinter einer dünnen Ziegelwand beginnt plötzlich eine andere Welt. So nah wie hier, ist der DDR damals kein anderer Westdeutscher.
Bis am 11. November 1989 plötzlich Planierraupen anrücken. Auf hessischer Seite läuft eine Videokamera. Es entsteht ein einzigartiges Zeitdokument, das weltweit für Furore sorgt: Wenn Grenzsoldaten die Mauer auf der Werratalbrücke einreißen, ist das 30 Jahre später noch immer ein Gänsehautmoment. Die Aufnahmen zeigen auch den stimmungsvollen Marsch des Vächer Kirmesvereins über die Brücke der Einheit.
Ein dreckverschmierter Oberkörper kämpft sich aus einer stickigen Schwitzhütte. Eine kräftige Hand streicht über eine haarige Brust. Fünfzehn Männer stehen in einem eiskalten Bach und hadern mit der Frage: Wie werde ich ein guter Mann?
Männercamps - Wie werde ich ein guter Mann? begleitet drei Männer auf ihrer Suche nach einer für sie passenden Männlichkeit - im Alltag und in verschiedenen Männerseminaren.
Überall in Deutschland gibt es solche Workshops - von progressiv bis konservativ, von zärtlich bis archaisch. Hinter Gruppenritualen, Atemübungen und intimen Gesprächen steht die Frage: Muss sich Männlichkeit verändern? Wenn ja, wie?
Jürgen (63) ist frisch pensionierter Kriminalhauptkommisar mit ausgeprägten Muskeln und warmem Blick. Im Job ging es um Härte und Disziplin, in Beziehungen will er eigentlich jemand anderes sein, aber: "Du musst dich optimieren, mehr Geld verdienen, noch mehr Status haben, weil du dann vielleicht geliebt wirst", sagt er. Jetzt will er seinen emotionalen "Panzer" ablegen, den er unter anderem für seine letzte Trennung verantwortlich macht. Er meldet sich zum Seminar Männerpuls an.
Ramon (38) arbeitet als Maschinenanlagenführer im Schichtdienst. Zuhause übernimmt bisher vor allem seine Frau die Verantwortung für die zwei Söhnen. Sowohl im Job als auch in der Familie wünscht sich Ramon mehr Stärke, mehr Führung, mehr Selbstbewusstsein und fährt zum Wochenendseminar Der Mann, der du sein willst. "Ich weiß jetzt schon, dass es hart sein wird, also verdammt hart und dass es so richtig an die Schmerzgrenze gehen wird."
Ob im Fußballverein oder beim Gleitschirmfliegen: "Ich kenne kaum Männer, die liebevoll zueinander sind", sagt Matthias. Der 26-Jährige arbeitet als Landschaftsgärtner. In seinem Umfeld hat er oft einen harten Umgang unter Männern erlebt und sich immer mehr zurückgezogen. Das soll sich ändern - er meldet sich in einem dritten Männer-Workshop Mann sein neu entdecken an. "Ich wünsche mir, dass das Seminar ein bisschen in die Richtung geht, dass jeder Mann einfach so akzeptiert wird, wie er ist."
Palermos gigantisches Villenprojekt Pizzo Sella wurde zum Sinnbild der Macht der Mafia auf Sizilien. Doch der "Hügel der Schande" ist nur einer von vier düsteren Orten der Geschichte. Außerdem: die Horroranstalt Pennhurst in Pennsylvania, ein irisches Herrenhaus als Schauplatz einer brutalen IRA-Entführung und die estnische Insel Hiiumaa, strategisch wichtig und umkämpft von Wehrmacht und Roter Armee.
US Tech-Milliardäre pflegen enge Kontakte zur neuen amerikanischen Regierung. Wie groß ist ihr Einfluss unter Trump? Elon Musk, Peter Thiel, Mark Zuckerberg oder Sam Altman pflegen enge Kontakte zur neuen amerikanischen Regierung. Wirtschaft, Technologie und Politik verschmelzen in nie dagewesenem Ausmaß. Dabei geht es nicht nur um Deregulierung und große Investitionen, sondern auch um eine neue Vision der Zukunft. Dass Staaten wie Unternehmen geführt werden sollten, zum Beispiel oder, dass Technologie die Lösung für die großen Menschheitsprobleme ist. Wie groß ist der Einfluss der Tech-Elite unter Präsident Trump?
Blytheville Air Force Base: Im Kalten Krieg standen hier US-Atomstreitkräfte rund um die Uhr für den Ernstfall bereit. Die antike Khmer-Stadt Koh Ker in Kambodscha wurde durch einen skrupellosen Kunsthändler aus den USA geplündert. Außerdem: das Kraftwerk von Tonypandy, berüchtigt für Churchills dortige Auseinandersetzung mit den walisischen Bergarbeitern. Und die Festung La Ferté an der Maginot-Linie, wo die Franzosen im Zweiten Weltkrieg verzweifelt gegen die deutschen Angreifer kämpften.
In einem Müllcontainer wird die verstümmelte Leiche eines Models gefunden.
Überwachungskameras: Entscheidende Zeugen bei der Aufklärung von Verbrechen.
Auf dem Höhepunkt der letzten Eiszeit ziehen die ersten Menschen von Ostasien über eine Landbrücke namens Beringia nach Nordamerika: in eine Welt voller Raubtiere und urzeitlicher Riesen. Das Überleben für den Homo sapiens ist dort nicht einfach. Die Landschaft ist karg und größtenteils mit Schnee und Eis bedeckt. Das Nahrungsangebot ist zwar ausreichend, doch die frühen Menschen werden von gigantischen Tieren bedroht: der Megafauna. Dazu zählten so furchteinflößende Tierarten wie Säbelzahnkatzen, Kurznasenbären oder der Canis dirus, eine Wolfsart. Durch die Domestizierung des Wolfes wurde das Jägerdasein der ersten Menschen erleichtert. Zudem kam ihnen der Klimawandel zu Hilfe. Die massiven Eisschilde der Nordhälfte des Kontinents begannen zu schwinden, und immer mehr Menschen zogen ins Landesinnere Nordamerikas oder machten sich auf den Weg nach Süden. In New Mexico haben sie Spuren hinterlassen: in Form von versteinerten Fußabdrücken sowie steinernen Speerspitzen und technisch innovativen Speerschleudern. Letztere geben Aufschluss über ihre Jagdtechniken. Aufgrund des Klimawandels und des hohen Jagddrucks durch den Menschen starb die Megafauna aus. Und so wanderte der Homo sapiens auf der Suche nach Nahrung immer weiter in Richtung der tropischen Wälder des Südens. Dort wurden die Jäger und Sammler zu sesshaften Bauern und bildeten die ersten urbanen Gemeinschaften. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo Sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
Fußball - das ist Adrenalin, Emotion und für viele Fans ihr allerliebstes Hobby. Doch immer häufiger gerät der Sport unter Druck von Extremen, vor allem aus dem rechten Spektrum.
Immer offener wird in den deutschen Fußballstadien radikale Gesinnung zur Schau gestellt: in Ost und West, von der Bundesliga bis zur Kreisliga. Wie sehr wird der Sport bewusst für radikale Meinungsmache von rechts missbraucht?
Der deutsche Fußball feiert ungebremst Erfolge in Sachen Ticketverkäufe, Einschaltquoten und TV-Deals. Auch die unteren Ligen haben ihre feste Anhängerschaft und treue Fans. Die Schattenseite: Es mehren sich negative Schlagzeilen von den Rängen. Immer wieder kommt es zu Vorfällen, die mit dem Sport wenig zu tun haben. Mehr als in anderen Sportarten scheinen im Fußball gesellschaftspolitische Dynamiken sichtbar zu werden.
Ex-Neonazi Philip Schlaffer war 20 Jahre lang in der rechtsextremen Szene aktiv, angefangen als Hooligan in den Fußballstadien. Der Insider gibt Einblicke in die Verbindung zwischen Fußball und Rechtsextremismus, in die verführerischen Mechanismen und in das Vorgehen der neuen rechten Strömungen.
Mitten im Ruhrgebiet begleitet das Filmteam einen Kreisliga-Verein, der sich offen gegen Rechtsextremismus positioniert. Die Amateurkicker vom SK Bochum um Trainer Bastian Böcker haben Schlagzeilen gemacht, als sie Ende 2024 bei einem Spiel nicht angetreten sind, weil der gegnerische Verein offenbar rechtsradikale Gesinnung zuließ. Ein Vorfall, der Folgen hatte.
Auch im Osten Deutschlands spüren die Amateurvereine den zunehmenden Druck. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Maja Wallstein ist Extremismus-Expertin und gleichzeitig als Schiedsrichterin im Fußball aktiv. Sie gibt Einblicke in ihre Arbeit, in der sie einen deutlichen Rechtsruck wahrnimmt.
Dass vermehrt gerade Amateurvereine ins Visier der Rechten geraten, bestätigt auch die Kriminologin Dr. Thaya Vester von der Universität Tübingen. Denn diese stehen weniger im Fokus als Profiligen und haben keine ausreichenden Kapazitäten, Vorfälle aufzuarbeiten.
Am Beispiel des Chemnitzer Fußballklubs zeigt die Dokumentation "Inside Fankurve", wie aus tief verankertem rechtem Gedankengut in Teilen der Anhängerschaft physische Gewalt werden kann: Bei der sogenannten Hetzjagd von 2018, die weltweit für Schlagzeilen sorgte, organisierten mehrere hundert rechte CFC-Fans die offene Jagd gegen ausländisch aussehende Passanten in der Stadt.
Und auch heute noch kämpft der Verein gegen rechtsextreme Tendenzen in den eigenen Reihen. Beim Heimspiel des CFC gegen den linksorientierten Klub Carl Zeiss Jena in der Regionalliga Nordost gibt es ein Polizeiaufgebot wie bei einem Bundesligaspiel. Am Rande des Spiels gibt Felix Müller vom Bündnis "CFC-Fans gegen Rassismus" einen Einblick in die heutige Situation in Chemnitz.
Der Traditionsverein Schalke 04 spielt mittlerweile in der 2. Bundesliga. Der Verein hat den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung in seine Satzung aufgenommen. Seit 2020 gibt es bei jedem Heimspiel die "#STEHTAUF-Anlaufstelle" für Extremismus jeglicher Art. Für ZDFinfo darf erstmals ein Kamerateam die sensible Arbeit vor Ort bei einem Heimspiel begleiten.
Expertinnen und Experten ordnen die Entwicklungen ein und zeigen auf, welch entscheidende Rolle der Fußball als Brennglas der Gesellschaft spielt. Ein Phänomen, das nicht neu ist, sondern eine Historie hat, die bis in die Zeit des Nationalsozialismus zurückreicht.
Für die ZDFinfo-Dokumentation "Inside Fankurve - radikal und extrem" hat das Team von Dezember 2024 bis August 2025 in ganz Deutschland von den unteren Amateurligen bis hoch in den deutschen Profifußball gefilmt. Der Film zeigt auf, wie sehr der deutsche Fußball aktuell mehr und mehr unter Druck von Rechtsextremen gerät und wie der Kampf dagegen die Vereine oft an ihre Grenzen bringt.
In Cleveland, im Nordosten des US-Bundesstaates Ohio, starb ein Mädchen, das gerade dabei war, seinen 14. Geburtstag zu feiern, im Kugelhagel. Sie wurde ein Opfer rivalisierender Gangs, was die Ermittlungen erschwert, weil es nahezu unmöglich ist herauszufinden, wer den tödlichen Schuss abgegeben hat. Die Detectives vor Ort hatten einige Augenzeugen, dank derer es möglich war, die an der Schießerei beteiligten Personen zu identifizieren.
Zwei Beine oder vier Beine, für die Feuerwehrleute spielt das keine große Rolle. Sobald Gefahr für Leib und Leben besteht, rücken sie zum Einsatz aus. In Chemnitz steckt in dieser Folge von "112" ein Reh in einem Bauzaun fest. Die Retter bemühen sich, das ohnehin verängstigte Tier behutsam zu befreien, ohne es zusätzlich zu erschrecken. In Bielefeld steht ein Schornstein auf dem Dach eines Gebäudes in Flammen. Möglicherweise ist auch die Lüftungsanlage betroffen. Und in Aschaffenburg sind in einer Recyclinghalle Elektroschrott und eine Maschine in Brand geraten.
Die Notwendigkeit des Sieges im Zweiten Weltkrieg trieb die Entwicklung fortschrittlicher Waffentechnologien voran, darunter die Panzerfaust M1 und das STG-44, welche die militärische Ausrüstung revolutionierten. Gleichzeitig zeigten Waffen wie der Schwere Gustav die Herausforderungen in der Waffenentwicklung auf, und während manche Konzepte wie die Zielvorrichtung 1229 Vampir erfolgreich waren, blieben andere, wie der Ku-Go Death Ray, Fiktion.
Wenn das ersehnte Hochzeitsdatum feststeht, ist bei Bräuten in spe das Herzklopfen groß und die To-Do-Liste lang. Am wichtigsten: Die Suche nach dem perfekten Brautkleid. Doch welches Modell passt zur Figur und ins Budget?
Heute in:
+ Gütersloh / "Passion"
+ Twistringen / "Die Brautmacherin"
Michael Born, Erfinder der Fake News in Deutschland, täuschte in den 1990ern TV-Sender mit inszenierten Beiträgen wie dem "Krötenlecker" und einem falschen Ku-Klux-Klan. 1996 wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt. Die Regisseure Erec Brehmer und Benjamin Rost stießen auf eine Kiste mit unveröffentlichtem Material und rekonstruierten eine Geschichte über Wahrheit, Manipulation und Medienmacht.
Der Küstenort Varosha im Nordosten Zyperns war einst ein Urlaubs-Hotspot für die Reichen und Schönen. Doch im Jahr 1974 wurden die Hotels, Boutiquen und Strände zu einer verbotenen Zone hinter Absperrungen und Stacheldraht. Außerdem: Zwei Küstenforts in den Bayous von Louisiana sind faszinierende Zeugen einer unsteten Phase der US-amerikanischen Geschichte. Und: Die einzigartige antike Höhlenstadt Wardsia in Georgien erlebte im Mittelalter ihre Blütezeit, bis ein Erdbeben alles veränderte.
In Houston, Texas, der viertgrößten Stadt der USA, ging ein bewaffneter Raubüberfall mitten in einem Wohnviertel schief. Ein Mann wurde angeschossen und zum Sterben zurückgelassen. Da es mitten in der Nacht geschah, kam die Hilfe zu spät und die Täter entkamen unerkannt. Die Ermittlungen verliefen zunächst erfolglos. Erst nach vier Jahren bekam die Polizei einen wichtigen neuen Hinweis, der die Ermittlungen voranbrachte.
Als vor rund 12.000 Jahren die letzte Eiszeit endet, ändern die Menschen ihre Lebensweise von Grund auf. Sie geben ihr Dasein als Jäger und Sammler auf und lassen sich dauerhaft nieder. Das mildere Klima ermöglicht den Menschen, Pflanzen anzubauen, Tiere zu halten und feste Behausungen zu errichten. Doch sie gehen ein Wagnis ein, denn die Sesshaftigkeit bringt nicht nur zahlreiche Vorteile mit sich, sondern auch ungeahnte Herausforderungen. Von den ersten Versuchen der Sesshaftigkeit zeugen die monumentalen Großbauten von Göbekli Tepe. Forschende rätseln noch immer, welchem Zweck die riesige Anlage diente, die viele Jahrtausende älter ist als Stonehenge. Fest steht, dass sie ein Ausdruck von Kultur war: Rituale, Bräuche, Symbole, Kunst, Geschichten und Ideen - über Generationen hinweg mündlich weitergegeben - werden greifbar. Und sie zeugt davon, dass sich dort viele Menschen versammelten und vernetzten. Und ihre Zahl wuchs. In der Region um den "Fruchtbaren Halbmond" entstanden nicht nur immer mehr Siedlungen, sondern auch eine der ersten Großsiedlungen der Welt - Çatalhöyük. Sie hatte mehrere Tausend Einwohner. Wohnbauten und Ställe standen dort so dicht gedrängt, dass kein Platz für Straßen und Plätze blieb. Die Wohnräume waren nur über die Dächer zugänglich. Dort spielte sich auch das öffentliche Leben ab. Doch das enge Zusammenleben brachte Probleme: Neue Krankheiten entstanden, es gab mehr Konflikte und Gewalt. In Ägypten zeigt sich hingegen, dass große Siedlungen durchaus gedeihen konnten. Die Menschen waren mittlerweile in der Lage, in einer Gemeinschaft zu leben. Und dank der Hieroglyphenschrift ließ sich die Gemeinschaft gut organisieren. Noch war nur eine Elite schreibkundig, doch mit der Erfindung des Alphabets lernten auch einfache Menschen lesen und schreiben. Das sorgte für einen enormen Entwicklungsschub, an dessen Ende unsere moderne Gesellschaft steht. Vor 300.000 Jahren bevölkerten verschiedene Menschenarten die Erde. Warum sind heute nur noch wir, die Spezies Homo sapiens, übrig? Neue Entdeckungen zeigen, dass unsere Geschichte voller Überraschungen steckt.
Am 18. Juli 2010 verschwindet der NBA-Star Lorenzen Wright spurlos. Das letzte Überlebenszeichen des Sportlers ist ein Notruf, auf dem elf Schüsse zu hören sind. Zehn Tage nach seinem Verschwinden, wird Lorenzens Leiche in einem Sumpf in Tennessee gefunden. Die Polizei versucht, seinen Mörder ausfindig zu machen, doch der Fall bleibt sieben Jahre lang ungelöst. Schließlich fällt der Verdacht auf seine Frau Sherra und deren Freund Billy Ray Turner ...
Palermos gigantisches Villenprojekt Pizzo Sella wurde zum Sinnbild der Macht der Mafia auf Sizilien. Doch der "Hügel der Schande" ist nur einer von vier düsteren Orten der Geschichte. Außerdem: die Horroranstalt Pennhurst in Pennsylvania, ein irisches Herrenhaus als Schauplatz einer brutalen IRA-Entführung und die estnische Insel Hiiumaa, strategisch wichtig und umkämpft von Wehrmacht und Roter Armee.
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