Genau im geographischen Mittelpunkt Österreichs liegt eine der malerischsten und eigenwilligsten Regionen Europas: das Ausseerland. Eigenwillig sollen auch sie sein, die Bewohner des Steirischen Salzkammerguts. Das Salz und die Abgeschlossenheit der Region haben sie geprägt. An den westlichen Ausläufern des Toten Gebirges entfaltet sich eine phantastische Landschaft, die mit ihren zahlreichen Seen, Mooren und Wäldern, den massiven Bergen der nördlichen Kalkalpen und den darin verborgenen Höhlensystemen Raum für Geheimnisse bietet. Abseits von dem, wofür das Salzkammergut seit jeher so geschätzt wird: dem Salzabbau. Der Film erzählt vom malerischen Ausseerland und dessen Bewohnern. Wie keine andere Region Österreichs zieht es Künstler und Touristen in seinen Bann.
Regie: Manfred Corrine
Mit unverwechselbarem Stil, Style und Stimme beherrscht Jan Delay Genres wie Funk, Reggae, Soul und Rock und wurde mit seinem Sound und seinen Texten zu einem der einflussreichsten Musiker.
Die dreiteilige Serie zeigt seinen Aufstieg aus der Hamburger Hip-Hop-Szene mit der legendären Gruppe Absolute Beginner bis hin zu seinem Erfolg als Solokünstler und innovativer Liveact.
Durch Interviews mit Weggefährten und Musikexperten werden nicht nur Jan Delays künstlerischen Erfolge, sondern auch persönliche Herausforderungen und die ständige Weiterentwicklung seines Sounds beleuchtet. Diese Hommage an einen der einflussreichsten Musiker Deutschlands offenbart, wie Jan Delay es geschafft hat, musikalische Grenzen zu sprengen und dabei stets seiner Vision treu zu bleiben.
Jugendliche, die nicht ins Raster des DDR-Regimes passten, wurden oft jahrelang eingesperrt. In den sogenannten Jugendhäusern herrschten Willkür, Gewalt und militärischer Drill. Die Jugendhäuser sind ein bisher unbekanntes, kaum erforschtes und besonders finsteres Kapitel der DDR-Geschichte. Betroffene leiden noch heute unter den traumatischen Folgen ihrer Inhaftierung. Neben Kapitalverbrechen reichten auch weitaus kleinere Vergehen aus, Jugendliche in die Jugendhäuser zu sperren. Allein das Vertreiben von westlichen Schallplatten oder die Planung einer Flucht über die deutsch-deutsche Grenze waren strafbar. Elf Jugendhäuser gab es in der DDR insgesamt. Der Vollzugsalltag war in allen Einrichtungen militärisch organisiert. Egal, ob zum Speisesaal, zur Schule oder zu den Arbeitsstätten: Die Gruppe der Inhaftierten durfte sich nur im Exerzierschritt fortbewegen. Vor allem das Konzept der sogenannten Selbsterziehung traumatisierte viele junge Häftlinge und trieb viele sogar in den Selbstmord. Unter den Insassen herrschte eine strenge Hierarchie, nur die Stärksten setzten sich durch. Neue Häftlinge wurden regelmäßig mit brutalen Aufnahmeritualen gequält. Auch sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen waren keine Seltenheit. Einige der Wärter waren bei den Bestrafungen von Fehlverhalten nicht zimperlich. Bei Regelverstößen wurde die sogenannte Achterbahn angeordnet: das endlose Marschieren im Treppenhaus. Manche Vollzugsmitarbeiter traktierten Gefangene regelmäßig mit Gummiknüppeln. Unter katastrophalen und gefährlichen Bedingungen mussten die Jugendlichen oft im Drei-Schicht-System Zwangsarbeit verrichten und wurden auch in Export-Betrieben eingesetzt. Westliche Firmen wie zum Beispiel IKEA profitierten davon. Nach ihrer Haft leiden die ehemaligen Strafgefangenen oft unter posttraumatischen Belastungsstörungen und Depressionen.
Am 23. März 2021 bohrt sich eines der größten Containerschiffe der Welt ins sandige Ufer des Suezkanals. Fast eine Woche lang blockiert die Ever Given die vielbefahrene Handelsroute in Ägypten. Nie zuvor ist ein Frachter dieser Größe so auf Grund gelaufen, dass es zu einer vergleichbaren, globalen Lieferkrise gekommen gekommen wäre. War es eine Verkettung unglücklicher Umstände? Oder zeigt der Megastau auf See einen gefährlichen Schwachpunkt in der weltweiten Versorgungskette auf?
Kaum ein Land auf der Welt ist so abgeschottet wie Eritrea. Das Land am Horn von Afrika wird autoritär regiert. Es gibt kaum Zugang zum Internet oder Social Media. Vor allem die Hauptstadt ist noch stark von der italienischen Kolonialzeit geprägt und UNESCO-Weltkulturerbe. Mancherorts scheint die Zeit stehen geblieben, wie zum Beispiel in der Bowlingbahn in Asmara. Sie ist fast 100 Jahre alt und nur einmal renoviert worden.
Upala, der Jüngste in der Gorilla-Riege, ist zwar noch ziemlich klein, aber keinesfalls verweichlicht. Dafür sorgt schon der Umgang mit Mary und Monza, den beiden größeren Gorillakindern. Margot Federer übt den regelmäßigen Umgang der drei untereinander, denn Upala soll auf das Leben in der Gruppe vorbereitet werden. Dass es in der mitunter ziemlich ruppig zugeht, bekommt vor allem die Pflegerin zu spüren. Man trägt heute Weiß in der Wilhelma. Obwohl es sein ureigenstes Milieu ist, erlebt Wilbär zum ersten Mal Schnee. Bei den Pinguinkindern fällt heute eine wichtige Entscheidung, die für Wilbär längst zweifelsfrei feststeht: Wer ist Männchen, wer ist Weibchen? Da Gerhard Popp alle schon mit Namen versehen hat, stehen vermutlich ein paar Korrekturen an.
Als Zach in Lexi online ein Match fand, konnte er sein Glück kaum fassen - es schien, als sei der ewige Liebeskummer um. Jetzt können es Nev und Kamie genauso wenig fassen, denn möglicherweise ist die Sache mit Lexi zu schön, um wahr zu sein!
Sasa Schwarzjirg begibt sich in dieser Ausgabe der Reisezeit nach Hainburg. Es ist eine Zeitreise.
Erwähnt wurde die Stadt bereits in der Nibelungensaga. Die Römer hinterließen ihre Spuren in
Carnuntum und die Spuren der erfolgreichen Demonstration der Bevölkerung gegen den
Bau eines Wasserkraftwerks kann man heute im intakten Ökosystem des Nationalparks Donau-Auen besuchen.
Nach Ende des Krieges wurde Ideologie nie wieder so massiv in deutsche Kinderköpfe gehämmert wie bei den Jungen Pionieren in der DDR. Aus ihnen sollten die neuen, besseren Menschen werden. Fleißig, diszipliniert und hilfsbereit, sauber und gesund sollten sie sein. Und vor allem: mit den Kindern der sozialistischen Sowjetunion in Freundschaft verbunden. In den Propagandafilmen der DDR erscheint diese Vision bereits als gelebte Wirklichkeit. In ihnen werden Kinder als strahlende Idole einer neuen Gesellschaftsform gefeiert, die mit leuchtenden Augen und wehenden Fahnen den Sozialismus in die Welt hinaustragen, begeistert in Reih und Glied marschieren und unermüdlich ihren Pioniergruß wiederholen: "Immer bereit!"
Der Nord-Ostsee-Kanal gehört zu den meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Jährlich passieren bis zu 30.000 Schiffe den knapp 100 Kilometer langen Kanal. Für Kanalsteurer und Lotsen ist jede Überfahrt ein Wettlauf gegen die Zeit, die Lenkung erfordert größte Präzision. Die inzwischen über ein Jahrhundert alten Schleusen sorgen oft für technische Störungen, die lange Wartezeiten nach sich ziehen. Deshalb soll der Kanal nun für den Schiffsverkehr der Zukunft erneuert werden.
Seit Jahren tobt im Sudan - von einer breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt - ein brutaler Bürgerkrieg.
50 Millionen Sudanes:innen leiden unter der Gewalt der sudanesischen Regierungsarmee und der Rebellen-Milizen. Die UN spricht von der größten humanitären Katastrophe auf der Erde derzeit.
Schlau, stark - und das größte Landsäugetier der Welt: Der afrikanische Elefant. Diesmal ist der Zoologe Dan O'Neill einem wahren Rekordbrecher auf der Spur.
Einzigartige Landschaften, eine reiche Geschichte und griechische Lebensart: Ein Besuch auf Kreta ist eine Reise durch eine bewegte Vergangenheit, die bis heute geheimnisvoll ist.
Die Nordküste Kretas ist vollständig touristisch erschlossen. Dort liegen die lebendigen Städtchen Chania und Rethymno sowie die Inselhauptstadt Heraklion. Der Süden ist vergleichsweise dünn besiedelt und lockt mit einsamen Traumstränden und unberührter Natur.
Erste Station der Reise ist die Hafenstadt Chania, in deren Architektur sich venezianische Einflüsse widerspiegeln. Das bis heute bewirtschaftete Kloster Agia Triada ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten auf Kreta. Der bepflanzte Innenhof inmitten der Klostermauern ist eine wahre Oase der Ruhe.
Nach einem Abstecher an den Kournas-See geht es weiter in die Küstenstadt Rethymno mit ihrer abwechslungsreichen Architektur. Einige Kilometer südlich der Stadt liegt das Kloster Arkadi, in dem sich 1866 während des Kretischen Aufstands eine Tragödie abspielt: Mehrere Hundert Dorfbewohner verschanzen sich dort und wählen den Freitod, um nicht den Osmanen in die Hände zu fallen.
Der Hafen der Hauptstadt Heraklion wird von einer venezianischen Festung aus dem 16. Jahrhundert dominiert. Das Archäologische Museum gehört zu den bedeutendsten Museen zur griechischen Geschichte und gibt unter anderem spannende Einblicke in die Zivilisation der Minoer. Die Ausgrabungsstätte des minoischen Palasts von Knossos liegt auf einem Hügel südlich der Hauptstadt. Zahlreiche Funde zeugen von der fortschrittlichen Lebensweise der Menschen in dieser Epoche.
Ein eher tragisches Kapitel der neueren Geschichte erzählt die heute verlassene Insel Spinalonga: Sie ist bis 1957 eine der letzten Leprakolonien Europas. An der Südküste liegt das Dörfchen Matala - in den 1960er-Jahren eine beliebte Zwischenstation für Aussteiger auf dem Hippie-Trail nach Südasien.
Am Strand von Preveli darf man sich wie am Nil fühlen, denn dort mündet ein palmengesäumtes Flüsschen ins Meer. Mit einer Wanderung durch die wildromantische Imbros-Schlucht endet die Rundreise über die größte griechische Insel.
Cousin soll mit Molotowcocktail fast eine Katastrophe bei Tagesmutter angerichtet haben
5. Staffel
337. Folge
D 2024
60'
Tagesmutter Britta Noack will unbedingt das Haus ihres Cousins Torben Daab für einen Spottpreis kaufen. Doch der bleibt stur! Die Situation eskaliert: Torben soll einen brennenden Molotowcocktail in Brittas Garten geworfen haben. Allerdings ist der Hobby-Imker nicht der Einzige, der ein Motiv haben könnte: Die 42-jährige Tagesmutter Britta hat sich auch unter den Eltern ihrer Schützlinge Feinde gemacht. Wer steckt hinter dem Brandanschlag?
Am 14. Mai 2018 meldet Ann Johnson ihre Tochter Joleen Cummings als vermisst. Die 34 Jahre alte Friseurin und dreifache Mutter wurde zuletzt vor zwei Tagen gesehen. Die Polizei vernimmt ihren Noch-Ehemann und ihren derzeitigen Freund, der per Haftbefehl gesucht wird - beide scheiden jedoch als Verdächtige aus. Es stellt sich schließlich heraus, dass Joleen einen heftigen Streit mit einer Kollegin hatte.
In dieser Episode von "Hardcore Pawn" wird einer Kundin im "American Jewelry and Loan" die 90-Tage-Frist zum Verhängnis. Werden verpfändete Wertgegenstände nach dieser vereinbarten Frist nicht abgeholt, geben Les Gold und seine Angestellten die Ware zum Verkauf frei, und der Besitzer hat keinen Anspruch auf Rückerstattung. Die Geschäftsbedingungen sind der betreffenden Dame durchaus bekannt, trotzdem macht sie im Laden heftig Krawall.
Auf dem Trockenen - Wie umgehen mit dem Niedrigwasser?
15'
Die Trockenheit hat Deutschland und weite Teile Europas fest im Griff. Seit Wochen können die Schiffe nicht mehr mit voller Ladung fahren. In Kaub bei Koblenz droht der Schifffsverkehr auf dem Rhein komplett zum Erliegen zu kommen mit weitereichenden Folgen für die Wirtschaft. Können Lieferketten trotzdem noch eingehalten werden? Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat das Thema zur Chefsache gemacht und zum Spitzentreffen geladen. Welche Lösungen gibt es, wenn der Regen ausbleibt?
Eine Begegnung mit einer angehenden Geisha, Sumo-Ringen in Tokio und eine Teezeremonie in Kyoto. Nina Heins und Felix Leichum sind auf Zug-Reise durch Japan.
Sie überqueren in Tokio die Shibuya-Kreuzung und lernen in Koya-San bei einer Tempelübernachtung das religiöse Japan kennen. Entspannung finden sie im Onsen - einer der vielen heißen Quellen des Landes.
Seit 1960 ist ein Kreis von Enthusiast:innen damit beschäftigt, ehrenamtlich das Bahnmuseum im ehemaligen Bahnbetriebswerk Darmstadt-Kranichstein aufzubauen. Mehr als 30 Lokomotiven und mehr als 100 Wagen zählen zum Bestand des Museums.
Von Kapstadt in die Kalahari - Südafrikas unbekannter Westen
D 2019
45'
Südafrika ist eines der beliebtesten Reiseziele der Welt. Und doch ist der Westen des Landes touristisch weitgehend unerschlossen. Dabei gibt es dort einiges zu entdecken: die größte Ansammlung von Buckelwalen der Erde, die größte Vielfalt an Blumen und Blüten weltweit, die älteste Volksgruppe der Menschheit, die einzigen Anbauflächen für Roibuschtee auf der Erde und die stattlichsten Löwen Afrikas, die Kalahari-Löwen mit ihrer besonders prächtigen dunklen Mähne.
Vor der Westküste des Kaps kommt es seit einigen Jahren, immer im November, zu einem spektakulären Massentreffen von Buckelwalen. Die "Supergruppen" bringen das Meer zum Schäumen. Dieses neuartige Phänomen erforscht der Meeresbiologe Ndu Sekamela.
Roibuschtee ist in jedem Supermarkt zu haben, und doch wächst er ausschließlich in einem kleinen Gebiet bei den Cederberg Mountains im Südwesten des Landes. Die San, Angehörige der ältesten Volksgruppe der Menschheit, ernten die Zweige der Rotbüsche mit Handsicheln. Unter den Felsvorsprüngen der steinigen Halbwüste finden sich überall die Felsmalereien ihrer Vorfahren, teilweise jahrtausendealt.
Deutsche Missionare aus dem Bergischen Land gründeten in den Zederbergen Südafrikas Anfang des 19. Jahrhunderts ein Dorf und nannten es im Gedenken an ihre Heimat Wupperthal. Die Schuhfabrik, die sie dort eröffneten, ist bis heute in Betrieb. Die Wupperthal Vellies, Lederschuhe, die von Arnord Curtse und seinen Kollegen von Hand genäht werden, sind bei der Landbevölkerung nach wie vor äußerst beliebt. Praktisch, haltbar, preiswert und genäht auf Holzleisten, die noch aus der Zeit der Missionare stammen.
Nieuwoudtville in der Region Namaqualand nennt sich die "Blumen-Hauptstadt der Welt". Hier kommt es jedes Jahr im Frühjahr zu einer Explosion der Schönheit. Millionen von Blumen und Blüten überziehen das Land in einer einzigartigen Vielfalt.
Die Krankenschwestern Inge Mathee und Cheroldine Gouws fahren jeden Tag mit einem ganz besonderen Pick-up durch diese Blumenpracht: Sie sind die Besatzung einer Mobile Clinic, einer fahrbaren Klinik. In der Kapregion wird die arme Landbevölkerung so medizinisch versorgt.
In der Kalahari schließlich finden sich nicht nur die mächtigsten Löwen Afrikas, die Kalahari-Löwen mit ihrer besonders prächtigen schwarzen Mähne, sondern auch das meistgeschmuggelte Tier der Erde: das scheue Schuppentier, noch wenig erforscht und doch längst bedroht. Es ist begehrt als Delikatesse und bei Wunderheilern. Die Biologin Wendy Panaino geht nachts in der Wüste auf die Suche nach den kuriosen Tiere, um diese zu untersuchen, stets auf der Hut vor Skorpionen und besonders gefährlichen Puffottern.
Ausbeutung nach Plan - Zwangsarbeit im DDR-Gefängnis
D 2025
45'
Es ist ein dunkles Kapitel der Vergangenheit: Zwangsarbeit in DDR-Gefängnissen. Die Inhaftierten, darunter viele politische Gefangene, schufteten unter oftmals menschenunwürdigen Bedingungen. Schon ab den 1950er-Jahren war Gefangenenarbeit Pflicht - für Männer und Frauen. Fast alle waren ungeschult, nur unzureichend geschützt und mussten ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. So wie Edda Schönherz, einst bekannte Ansagerin des DDR-Fernsehens. Weil sie mit ihren Kindern die DDR verlassen wollte, wurde sie 1975 wegen "staatsfeindlicher Verbindungsaufnahme" verurteilt. Zwei Jahre saß sie im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck im Erzgebirge ein und musste dort im Dreischichtsystem für die Textilindustrie arbeiten. Die Strumpfhosen, die sie und andere Frauen zusammennähten, landeten später als Billigware in Warenhäusern und bei Versandhändlern im Westen - Knastarbeit für dringend benötigte Devisen. Holger Rossmann kam als Gefangener in das Chemiekombinat Bitterfeld, wo er kaum geschützt mit Giftstoffen Kontakt hatte. Es war einer der gefährlichsten Arbeitsplätze der DDR, an dem zivile Arbeiter nicht eingesetzt wurden. Unfälle gehörten zum Alltag. Weil Arbeitskräfte stets knapp waren in der DDR-Planwirtschaft, mussten Strafgefangene die Lücken stopfen. Ab den 1960er-Jahren gab es ein zentrales System für den Einsatz von Häftlingen in der Wirtschaft. Die Betriebe rissen sich regelrecht um die billigen und stets verfügbaren Arbeitskräfte. Rücksicht auf das Individuum gab es im System Zwangsarbeit nicht. Viele ehemalige Zwangsarbeiter leiden bis heute. "Terra X History" ordnet die Praxis der Zwangsarbeit in den Kontext der DDR-Geschichte ein, zeigt die Aufarbeitung dieses Kapitels nach der Wiedervereinigung - und fragt auch nach der Verantwortung westdeutscher Unternehmen wie Aldi, Ikea und der Deutschen Bahn, die von der Gefangenenarbeit profitierten.
Innovation bedeutete schon immer größer, schneller, höher, länger und stärker zu bauen als alles, das zuvor dagewesen ist. Das Ergebnis sind geniale Mega Maschinen. Mithilfe von CGI und Expertenwissen werden die einzigartigen Konstruktionen dieser gigantischen Maschinen auseinandergenommen und die mechanischen Geheimnisse enthüllt, die sich in ihrem Inneren verbergen.
Eine Familie mit zwei Kindern vor die Tür zu setzen, ist nicht leicht. Doch Steve Pinner und Paul Bohill bleibt in dieser Folge keine Wahl. Denn die Beamten des britischen High Court sollen im Südosten der Hauptstadt London eine Zwangsräumung durchführen. Rechtlich ist die Lage eindeutig: Die Bewohner des Hauses haben monatelang keine Miete bezahlt, deshalb wurden sie per Gerichtsbeschluss dazu aufgefordert, ihr Heim zu verlassen. Trotzdem droht die Lage zu eskalieren, als das Duo die Anordnung vor Ort durchsetzen will.
Der Job des Hochseefischers ist bis heute extrem gefährlich. Wellen, Stürme, körperliche Arbeit und kaum Schlaf - die Belastungen sind hoch, auch wenn die Schiffe inzwischen hochmodern sind. Die Fischerei weit draußen braucht Erfahrung und auch Glück. Das Wetter kann innerhalb von Minuten umschlagen und das gilt auch für die Fischpreise, die je nach Fangmenge stark variieren. Schnell entsteht ein Wettlauf gegen die Zeit und die Naturgewalten.
Überwachung
Im Nashornstall herrscht freudige Erwartung: Nach elf Jahren soll nun wieder ein Nashornbaby in Leipzig das Licht der Welt erblicken. Um Sarafine, die werdende Mutter, nicht zu beunruhigen, gibt Frank Meyer die Devise aus: Alles soll so sein wie immer. Allerdings: kleine Veränderungen gibt es doch. Die Stalltür wurde verplankt, damit das Baby später nicht durch die Gitterstäbe entfleuchen kann. Und: ganz in "Big-Brother"-Manier wurden Kameras aufgehängt, die Tag und Nacht laufen. Bleibt nur die Frage: Wann wird aus Sarafine, dem tonnenschweren Nashorn, endlich eine "Big Mother"?
Übereinstimmung
Auch bei den Riesenottern könnte es demnächst Nachwuchs geben. Könnte, denn bisher wurden die beiden zwar beim intensiven Liebesspiel beobachtet - ob das allerdings gefruchtet hat, das kann niemand sagen. Christian Patzer und seine Kollegen haben vorgesorgt und zwei Wurfboxen in den Stall von Jao und Madija gestellt. Über eine Kamera können die Pfleger nun ganz genau beobachten, was die beiden Turteltauben nachts so treiben. Die erste Erkenntnis: zwischen den beiden herrscht große Übereinstimmung. Und was verrät der Blick ins Schlafzimmer der Riesenotter noch?
Überraschung
Die beiden Zebramütter Layla und Nora haben keine Geheimnisse mehr: Seit einigen Wochen sind sie stolze Mütter von zwei Fohlen. In abgetrennten Mutter-Kind-Ställen haben sie sich um ihren Nachwuchs gekümmert. Ganz umsichtig. Marco Mehner und René Forberg wollen die vier jetzt wieder in die Zebraherde integrieren. Und dann die große Überraschung: Wer dachte, die Mütter würden ihre Kinder vor den neugierigen Blicken der anderen schützen, irrt. Layla scheint sehr zufrieden, endlich einmal eigene Wege gehen zu können. Ob sie zu ihrem Kind zurückfindet?
In Kundl im Tiroler Unterland ist das einzige Werk Europas, das Penicillin zur Gänze selbst herstellt - vom Wirkstoff bis zur Tablette. Das ist in Zeiten von Lieferschwierigkeiten elementar.
Vor 80 Jahren, im Nachkriegsösterreich, wurde in Kundl mit der Produktion von Penicillin begonnen. Aus einer früheren Brauerei wurde ein Weltkonzern, der lebensrettende Medikamente herstellt.
Wir machen einen Blick hinter die Kulissen und erleben, wie die Produktion in Kundl funktioniert. Wir fragen nach, wie abgesichert die Penicillin-Produktion in Europa ist.
WELT setzt neue Maßstäbe mit "KI-WELT" - der ersten deutschlandweiten Nachrichtensendung, die vollständig von Künstlicher Intelligenz produziert und von einem Avatar moderiert wird. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen rund um KI, Robotik und Zukunftstechnologien. Alle redaktionellen Inhalte entstehen KI-gesteuert, werden aber journalistisch begleitet. Eine Sendung über die digitale Zukunft - gemacht mit den Mitteln der Zukunft.
Eine Bahnreise durch das Großherzogtum Luxemburg ist eine gemütliche Angelegenheit, denn das Nachbarland ist mit seinem Streckennetz von nur knapp 280 Kilometer überschaubar. Rund 120 Eisenbahnfans sind mit einem Sonderzug unterwegs, um alle drei Traktionsarten erleben zu dürfen.