Wie wird man in Österreich ein echter Profifallschirmspringer? Dieser Frage gehen wir nach, und begleiten Anwärter, Profis und Urgesteine dieser Nischensportart in luftigen Höhen. Außerdem wollen wir wissen, wie die Marke "Red Bull" den Athleten auf dem Weg zum Erfolg und Spitzenleistung verhilft.
Mit Hans Huemer, Marco Waltenspiel, Kevin Wagner, Aron Franz, Sophie Grill, Gert Weinfurter, Joachim Knauß, Michael Urban, Sebastian Stindl
Michael Manousakis begibt sich auf eine ausgedehnte Suche nach großen Flugmaschinen in einem anderen Land. Parallel dazu sind seine Mitarbeiter mit dem Transport spezieller Fahrzeuge über eine längere Strecke beschäftigt.
Die 19-jährige Catrin versteht die Welt nicht mehr, als ihre Mutter Valeska den obdachlosen Freddy von der Straße aufgabelt und in ihrer gemeinsamen Wohnung einquartiert. Kurze Zeit später versagen die Bremsen an Valeskas Auto - sie überlebt den schweren Unfall nur knapp. Hat Catrin die Bremsschläuche am Auto ihrer Mutter manipuliert, in der Annahme, dass Freddy den Wagen fährt? Oder steckt Freddy hinter dem Anschlag, weil er es auf Valeskas Habe abgesehen hat?
In dieser Folge gehen die Abenteurer am Picayune Strand auf Beutejagd. Dort wurde 2012 ein viereinhalb Meter langer Python eingefangen. Daraufhin hat man Hunderte Kaninchen in der Region mit Sendern versehen, um den Einfluss der invasiven Art auf das Ökosystem und die Artenvielfalt zu erforschen. Innerhalb eines Jahres fielen drei Viertel der markierten Tiere Würgeschlangen zum Opfer. Vögel, Alligatoren und Hirsche stehen ebenfalls auf der Speisekarte der gefräßigen Eindringlinge. Können Dusty Crum und sein Team den Vormarsch der Reptilien stoppen?
Nach der Jahrhundertflut 2002 reißen plötzlich Erdlöcher in Dippoldiswalde auf. Sie geben den Blick frei auf ein uraltes Bergwerk direkt unter der Altstadt. Für die Archäologen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Gelingt es ihnen, das Bergwerk vollständig zu vermessen und alle Funde zu sichern, ehe die Stollen für immer im Beton verschwinden? Moderne Lasertechnik soll ihnen bei dem Vorhaben helfen. Unter Geologen zählt das Erzgebirge mit seinen zahlreichen Metallvorkommen zu den spannendsten Orten der Welt. Es gehört zu den ältesten Bergbauregionen Europas. Bereits in der Bronzezeit vor 4000 Jahren wird dort nach Erz geschürft. Im 12. Jahrhundert findet unter Markgraf Otto von Meißen das erste "Große Berggeschrey" statt. Wie beim berühmten Goldrausch im 19. Jahrhundert in den USA machen sich damals viele Bergleute auf den Weg nach Sachsen, um Silber abzubauen. Heute rücken neu entdeckte Lithiumlagerstätten das Erzgebirge wieder ins Rampenlicht. Hightech trifft auf Archäologie: Mithilfe moderner Digitaltechnik werden verborgene Geheimnisse entschlüsselt und längst versunkene Welten neu erschaffen. Sie macht Unsichtbares sichtbar und eröffnet einen Blick auf vergangene Zeiten.
Die Reihe "Spione im Tierreich" widmet sich diesmal den Ozeanen. Im Meer beobachten Tierroboter mit Kameras ihre realen Vorbilder und liefern einmalige Perspektiven. Von ihren echten Vorbildern oft kaum zu unterscheiden, kommen die Tierroboter Buckelwalen, Delfinen, Haien und zahlreichen anderen Meeresbewohnern sehr nah, ohne sie zu stören. Dabei gelingen Aufnahmen, die so mit normalen Kameras nicht hätten gedreht werden können. Man muss zweimal hinschauen, um es zu erkennen: Doch bei dem Buckelwal, der schwerelos durchs Wasser gleitet, handelt es sich nicht um einen echten Meeressäuger, sondern um eine Attrappe, die mit Kameras ausgestattet ist. Die als "Animatroniks" bezeichneten Kameraroboter setzen die Filmemacher von John Downer Productions auf offener See und an den Küsten der Weltmeere rund um den Globus ein. Die Tierspione zeigen typisches Verhalten und werden von den observierten Tieren meist schnell als "Artgenossen" akzeptiert, ohne sie zu stören oder Misstrauen zu erregen. Oft wecken die Spionageroboter das Interesse ihrer Beobachtungsobjekte, die sich nähern und die Fremden untersuchen. Dabei entstehen extreme Nahaufnahmen und Verhaltenssequenzen von besonderem dokumentarischem Wert, die ohne Roboter nicht möglich gewesen wären. Dies ist die dritte Staffel der erfolgreichen BBC-Serie "Spione im Tierreich", die sich diesmal ganz den Meerestieren widmet. Neben einem Buckelwal-Baby in Lebensgröße sind auch viele andere Animatroniks als Spione unterwegs - etwa eine Thunfischkrabbe, ein Delfin, eine Muräne, eine Meerechse oder ein Hammerhai. Letzterer trägt vier Kameras: eine in jedem Auge, eine im Maul und eine 360°-Kamera in der Rückenflosse. Seine Bewegungen wirken dank eines geräuscharm arbeitenden Roboterskeletts so realistisch, dass ihn seine echten Artgenossen im Schwarm voll akzeptieren. Er schwimmt ohne Propeller und ist so programmiert, dass er autonom im Ozean kreuzen kann. Dabei liefert er ungewöhnliche Bilder und rettet sogar einen Kollegen, den Muränenanimatronik, aus einer misslichen Lage. Seit der ersten Staffel im Jahr 2017 hat das Produktionsteam immer wieder neue Generationen von noch besseren, ausgefeilteren Animatroniks herausgebracht. Die neuesten Modelle können sogar schwimmen und tauchen. Mit der aktuellen, bislang letzten Roboterserie haben sich die Macher selbst übertroffen. Ein Delfinroboter kann sogar springen und auf Wellen reiten. Eine künstliche Meerechse kann sich an Land und unter Wasser bewegen, fast wie das lebendige Original - all das sind Spitzenleistungen der Ingenieure und Modellbauer. Das ZDF zeigt in deutscher Bearbeitung und neuem Arrangement die Highlights der dritten Staffel der John-Downer-Produktion "Spy in the Ocean". Dabei dokumentiert die zweite Folge, "Spione im Tierreich - Undercover im Ozean" das Leben verschiedener Meeresbewohner, die von Robotern undercover beobachtet werden, zum Teil aus völlig neuen Perspektiven.
Josh Gates geht den Rätseln rund um die Person Jesus Christus auf den Grund: Wo wurde er geboren? Welche neuen Enthüllungen werden ans Licht gebracht und wie beeinflussen sie das Bild, das wir bislang von dem Sohn Gottes haben?
Als deutsche Hauptstadt wird Berlin in den 2000er Jahren auch Bühne der Weltpolitik - und ein weltweiter Mythos, nicht nur in Sachen Nachtleben. Die D-Mark geht, der Euro kommt - doch die Finanzlage der Stadt bleibt prekär. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit fasst das Berliner Lebensgefühl der Dekade zusammen: "arm, aber sexy". Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erlebt Berlin sein "Sommermärchen" - Beginn eines Aufschwungs, der bis heute anhält. Ein Eisbärbaby wird zum Weltstar: Knut verzaubert nicht nur die Berlinerinnen und Berliner. Das Museum of Modern Art kommt mit zweihundert Meisterwerken an die Spree und bricht Besucherrekorde. Insgesamt steigen die Touristenzahlen, aber auch die Mieten: Berlin ist Boomtown und Betongold.
Der Film begleitet den Historiker Maximilian Kutzner bei seiner Suche nach verborgenen Kapiteln deutscher Geschichte. In Osthessen entwickelt er neue Formen der Erinnerungskultur und macht historische Orte für heutige Generationen zugänglich. Auf dem sogenannten "Iron Curtain Trail" fährt er an der ehemaligen inner-deutschen Grenze entlang, spricht mit Zeitzeugen und sucht nach neuen Perspektiven auf die deutsche Teilung. Zugleich arbeitet er an der Aufarbeitung von NS-Zwangsarbeit in den Kali-Stollen der Region - ein Kapitel, das bis heute kaum bekannt ist.
Glamour & Existenzkampf - Berliner Indie-Pop Musikerinnen
30'
Zwei Berliner Musikerinnen zwischen Bühne und Alltag: Die queere Sängerin Malonda kämpft als schwarze Künstlerin um Sichtbarkeit - zwischen Pop, Politik und Nebenjobs. Naima Husseini, Mutter und Theaterkomponistin aus Neukölln, balanciert Musik, Kind und Existenzdruck. Beide sind leidenschaftliche Performerinnen mit Haltung, Herz und Härte. Der Film begleitet sie beim Songwriting, auf Tour und durch die Realität einer prekären Kreativszene - berührend, mutig und voller Musik.
In einer tschechischen Höhle stoßen Forscher 1872 auf Spuren der legendären Bernsteinstraße. Können neue Hightechmethoden die Geheimnisse der historischen Handelsroute enthüllen? Zur Zeit des Römischen Reichs wird Bernstein über ein weit verzweigtes Handelsnetz durch Europa transportiert. Neue Funde zeigen: Die Bernsteinstraße ist mehr als ein Warenweg. Sie bringt auch kulturelle Einflüsse in neue Regionen. In der Bronzezeit ist Bernstein ein kostbares Gut. Viele Kulturen verehren ihn als "Tränen der Götter" und schreiben ihm heilende Kräfte zu. So entwickelt sich bald ein reger Fernhandel - vor allem entlang eines Wegenetzes, das das Baltikum mit der Adria verbindet. Auf rund 1700 Kilometern verläuft die sogenannte Bernsteinstraße von Danzig bis nach Aquileia, teils über befestige Römerstraßen, teils über einfache Pfade, die Reisenden viel abverlangen. Heute sind große Abschnitte der Route unter der Erde verschwunden. Der genaue Verlauf bleibt lange ein Rätsel. Doch moderne Technik verändert die archäologische Spurensuche: Können LiDAR-Scanner, Bodenradar und Magnetometer ganz ohne Spatenstich die Geheimnisse der Bernsteinstraße lüften? Hightech trifft auf Archäologie: Mithilfe moderner Digitaltechnik werden verborgene Geheimnisse entschlüsselt und längst versunkene Welten neu erschaffen. Sie macht Unsichtbares sichtbar und eröffnet einen Blick auf vergangene Zeiten.
Ein weiteres Mal taucht "Terra X" in das dunkle Reich der Tiefsee ab, in die Kellergeschosse atemberaubender Korallenriffe, auf der Suche nach lebenden Fossilien. Im Herbst 2014 macht sich ein japanisches Expeditionsteam in Begleitung des renommierten Meeresbiologen Mark Erdmann auf, um die dunklen Regionen tropischer Ozeane zu erkunden. Ihr Weg führt sie über das Great Barrier Reef zu den Tiefseeschluchten vor Indonesien und Papua-Neuguinea. Erdmann, der bereits mehrere unbekannte Arten entdeckt hat, hofft, dort ein weiteres Mal fündig zu werden. Den Forschern steht bei ihrer Unternehmung das Forschungsschiff "Alucia" mit zwei Tauchbooten zur Verfügung, die vom Mutterschiff abgelassen werden und bis in Tiefen von über 1000 Metern vordringen können. Eine Reise in die Tiefsee ist gleichzeitig auch eine Zeitreise. Denn das Reich der ewigen Dunkelheit ist von lebenden Fossilien bevölkert. Da sich ihr Lebensraum in Jahrmillionen nur unerheblich verändert hat, waren sie nicht wie andere Wesen auf dem Planeten gezwungen, sich stetig neuen Bedingungen anzupassen. Deshalb begegnen die Forscher bei ihren Tauchgängen Arten, die schon lange aufgrund von Versteinerungen bekannt waren, doch als längst ausgestorben galten. Mark Erdmann und seinem Team gelingt mithilfe von Ködern, Fotofallen und ihren Tauchbooten, einige dieser scheinbaren Urzeitwesen vor die Kamera zu bekommen. Sogar zwei große Exemplare einer neu entdeckten Fischart kommen im Höhlensystem am Fuß eines Riffs zum Vorschein - die Krönung der Expedition.
Der spanische Luxuszug ist die längste Schmalspurbahn Westeuropas. Dabei beträgt die Gleisbreite mit nur einem Meter knapp zwei Drittel einer Normalspur. Auf der 1.000 Kilometer langen Strecke aus dem 19. Jahrhundert geht die Reise von San Feliz nach Bilbao, entlang der zerklüfteten Küste der Biskaya, durch die kantabrischen Berge bis zum Zielbahnhof Ferrol. Für die außergewöhnliche Fahrt mit dem Transcantabrico Clasico zahlen die Passagiere knapp 4.250 Euro.
Schlaglichter vom 63. internationalen ARD-Musikwettbewerb
2014
29'
Sie sind die Rhythmusgeber des Orchesters und müssen höchste Präzision mit beeindruckender Vielseitigkeit vereinen: die Schlagzeuger. Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD kämpfen junge Talente aus aller Welt um Preise, Verträge und den Sprung auf die große Bühne. Die Reportage begleitet die Klassikstars von morgen in entscheidenden Momenten ihres Wettbewerbs.
In Argentinien machen Bergsteiger eine schreckliche Entdeckung. Sie stoßen auf den Leichnam einer Frau, die seit Jahren vermisst wird. Ihr Tod gibt Rätsel auf - fiel sie einem Unfall oder einem Verbrechen zum Opfer? Auf Island entdecken Forscher Knochen eines Polarfuchses, die sich lila verfärbt haben. Sie können sich das Phänomen nicht erklären und machen sich auf die Suche nach Antworten.
Boney M. ist einer der erfolgreichsten deutschen Pop-Acts. Während "Rasputin" heute mit über 22 Milliarden Views auf TikTok viral geht, zeigt dieser Film erstmals die Geschichte hinter dem Glamour. Er liefert ein Psychogramm des Produzenten Frank Farian und lässt die beiden Sängerinnen Liz Mitchell und Marcia Barrett von Erfahrungen des Alltagsrassismus im Deutschland der 1970er Jahre erzählen. Ein Pop-Phänomen im Spannungsfeld zwischen Kunst, Kommerz und Identität - von der Exotisierung als Vermarktungsstrategie, ungleichen Machtverhältnissen und dem Preis der Berühmtheit.
Katja ist schockiert: Ihr fünfjähriger Sohn hat sich seine Hand im defekten Aufzug des maroden Mehrfamilienhauses zerquetscht, in dem die beiden wohnen. Die Hand wird für immer verkrüppelt bleiben. Katja macht ihren Vermieter für das Unglück verantwortlich. Doch der weist jede Schuld von sich. Einen Tag später wird er mit Katjas Auto angefahren. Die alleinerziehende Mutter beteuert, nicht am Steuer gesessen zu haben. Doch wer sonst soll hinter dem Anschlag stecken?
In den Meeren dieser Welt spielen sich spannende und zuweilen unfassbare Dinge ab. Die Zusammenschnitte zeigen die schönsten Bilder unter und über Wasser sowie Geschichten rund um die Ozeane.
Vom berühmten Biedermeier-Architekten Josef Kornhäusl geplant, ist Schloss Hollenburg seit 1822 der Sitz der Familie Geymüller. Zwischen Weingärten und Donau verbringt Johann-Philipp hier zwei interessante Tage in den historischen Gemäuern, die behutsam und gründlich renoviert wurden. Eine Leidenschaft der Familie ist die Kunst - und so gibt es für die ZuseherInnen jede Menge alter und neuer Schätze zu entdecken…
Im Herzen Kärntens empfängt uns in dieser Folge die Region rund um den Ossiacher See.
Es wird ein abenteuerlicher Ausflug mit Affen und Adler, einem Stift und einer Ruine, eine alte umgebaute Schmiede und einen sagenumwobenen mörderischen König…..
Ein Schifffahrt verschafft Harry einen Überblick: Die Burgruine Landskron thront über dem See und versteckt einen Affenwald, mit Affen, die sogar schwimmen können. Mit dem Fahrrad erlebt Harry den See aus einem anderen Blickwinkel und landet beim musikalischen Stift Ossiach mit seinen berühmten Sonderveranstaltungen. Zum Stift gehört eine Schmiede und diese führt uns wieder zurück zum Wasser.
Gerhard hat dort ein Fischrestaurant eröffnet, die Stiftsschmiede. Die Fische sind aus dem See und werden auf einer offenen Feuerstelle zubereitet.
Vier "Naked Survival XXL"-Profis begleiten eine neue Generation von Überlebenskünstler:innen an einem Nebenfluss des Amazonas bei ihrer bis dato schwersten Prüfung. Die Dreier-Teams werden an verschiedenen Orten im peruanischen Regenwald ausgesetzt. Steven, Lisa und Tim wagen sich ins Reich der Großen Anakonda vor. Gary, Rod und Waz bewegen sich in einem Gebiet, in dem es vor Piranhas und Kaimanen wimmelt. Kaila, Dan und Jamie müssen sich vor giftigen Skorpionen in Acht nehmen. Und Amber, Jen und Trish bekommen es mit hungrigen Raubkatzen zu tun.
2014 stößt ein Grabungsteam in den Ruinen von Jerash in Jordanien, dem antiken Gerasa, auf eine stark beschädigte Schriftrolle aus Silber. Sie zu öffnen, wird zur Herausforderung. Das 1300 Jahre alte Artefakt ist zu zerbrechlich, um von Hand entrollt zu werden. Erst die Mikro-CT im Labor macht den verborgenen Inhalt sichtbar: 17 rätselhafte Zeilen. Bis heute rätseln Forschende über ihre Bedeutung. Im 8. Jahrhundert gehört Gerasa zum Städtebund der Dekapolis. Dank ihrer strategisch günstigen Lage an bedeutenden Handelsrouten zwischen Europa und Asien ist die Stadt wohlhabend - und bleibt es auch nach dem Aufstieg des Islams. Mit der Eroberung durch das Umayyaden-Kalifat vermischen sich christliche und muslimische Einflüsse. Genau das macht den Fund der Silberrolle für Archäologen so faszinierend. Sie hoffen auf wertvolle Einblicke in das Alltagsleben einer Epoche kultureller Vielfalt - kurz bevor eine Naturkatastrophe die Stadt in den Untergang reißt. Was ein deutsch-dänisches Forscherteam mithilfe modernster Technik herausfindet, überrascht selbst Fachleute: Wozu dient die Rolle? Warum bleibt sie so lange versteckt? Und was verrät sie über die spirituellen Vorstellungen der damaligen Gesellschaft? Hightech trifft auf Archäologie: Mithilfe moderner Digitaltechnik werden verborgene Geheimnisse entschlüsselt und längst versunkene Welten neu erschaffen. Sie macht Unsichtbares sichtbar und eröffnet einen Blick auf vergangene Zeiten.
In der Tiefsee vor Antarktika und im Marianengraben entdecken die Expeditionsteams fremde Welten und bizarre Lebewesen - darunter Kalmare und den Tiefen-Weltrekordhalter der Fische. Erstmals stößt ein Tauchboot in die unbekannten Tiefen des Süd-Ozeans vor. Dort wachsen viele Tiere zu Riesen heran. Auch im Marianengraben entdeckt das Team unerwartet große Tiere: Fische, Muscheln, Würmer und am tiefsten Punkt der Erde sogar Seegurken. Die Tiefsee unter dem Meereis der Antarktis und die fast elf Kilometer tiefen Gewässer vor den pazifischen Marianen zählen zu den am schwierigsten zugänglichen und am wenigsten erforschten Gebieten der Weltmeere und der Erde überhaupt. "Terra X" begleitet zwei Forschungsexpeditionen in genau diese Regionen und ermöglicht Einblicke in Welten, die bisher nur wenige Menschen besuchen konnten. Das Forschungsschiff "Alucia" ist wie bei den vorangegangenen Dokumentationen über den Riesenkalmar, die Monsterhaie, die Höhlen der Korallenriffe und die Leuchtwesen der Tiefsee Mutterschiff und Operationsbasis dieser neuen Expeditionen. Mit ihrem bemannten Tauchboot "Nadir" dringen Wissenschaftler und Filmcrew erstmals über 500 Meter tief ins Südpolarmeer vor. Nie zuvor wurde dieser wildeste Teil der Weltmeere in Tiefen jenseits der 200-Meter-Marke von Menschen betaucht. Die Forscher treffen auf eine immense Artenfülle in einer Region lebendiger Rekorde: Wälder riesiger Schwämme, teils schon entstanden zu Zeiten des Römischen Reiches, und Vertreter fast aller Stämme des Lebens, oft von gigantischer Größe, weil sie in den eisigen Wassern uralt werden und zeitlebens wachsen. Mit dem Tauchboot folgt das Team Walen in die Tiefe, um sie beim Krillfang zu beobachten. Auf Robben montierte Kameras liefern nie gesehene Unterwasseraufnahmen vom Verhalten und Beutefangen dieser marinen Jäger. Doch die Erderwärmung führt zu gravierenden Veränderungen dieser entlegenen Weltgegend. Luftaufnahmen belegen die verstärkte Bildung von Eisbergen und den drohenden Abbruch großer Eisflächen. Völlig anders die Gewässer im Marianengraben mit den knapp 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel gelegenen tiefsten Stellen des Planeten. Der enorme Wasserdruck von über einer Tonne auf der Fläche eines Daumennagels erfordert spezielle Technik. Während den Mond schon zwölf Menschen betreten haben, waren bisher nur drei Personen am Grund des Marianengrabens. Erstmals in der Geschichte wird nun dieser nahezu unerreichbare Winkel der Erde von der "Alucia" aus filmisch erfasst. Dazu wird ein mit Kameras, Fangvorrichtungen und Ködern ausgestatteter "Lander", eine mechanische Tiefsee-Plattform, von Bord abgelassen, der in Tiefen zwischen 4500 und 11.000 Metern operiert. Dabei gelingt es, einen Scheibenbauchfisch in 8178 Metern Tiefe aufzunehmen - Weltrekord fast an der Grenze des Möglichen. Aus biochemischen Gründen können Wirbeltiere nicht unterhalb von etwa 8200 Metern leben, da dann der Druck die Proteine komprimiert und jede Muskeltätigkeit verhindert. Andere Tiere wie Krebse behaupten sich auch in tieferen Regionen. Wie sie dies mittels TMAO und GPC, zweier chemischer Schutzsubstanzen, bewerkstelligen, zeigt die Dokumentation anhand von CGIs. Ein zweiter Tauchroboter liefert aus über zehn Kilometern Tiefe über Glasfaser-Kabel Bilder einer Lebenswelt, wie sie bis vor Kurzem nicht für möglich gehalten wurde: Quallen, Gliederfüßer, Seegurken, Würmer, rätselhafte halb-transparente, rosenähnlich anmutende Wesen und andere mehr. Die tiefste Tiefe ist voller Leben.
Der im Jahr 2013 eingeführte Seven Stars ist einer der luxuriösesten Züge der Welt, mit Japans erstem Luxus-Schlafwagen. Die Reise an Bord dieses Zuges führt durch die Landschaft der Insel Kyushu, die für ihre atemberaubenden Vulkangipfel, beeindruckenden Verwerfungslinien, Strände und heißen Quellen bekannt ist. Die 30 buchbaren Reise-Plätze sind so exklusiv, dass die Fahrgäste an einer Lotterie teilnehmen müssen, um sie zu ergattern - teilweise Jahre im Voraus.
Im Naturpark Sölktäler bewirtschaftet Martina Ebenschweiger gemeinsam mit ihrem Mann Franz seit fast 25 Jahren die Zauneralm - fernab von Handyempfang und Internet. Die neuesten Nachrichten gibt es für sie von den Tagesgästen. Die Dokumentation begleitet den Alltag auf der Alm, zeigt die traditionelle Herstellung von "Steirakäse" und Almbutter sowie das Leben im Einklang mit der Natur. Zugleich erinnert der Film an die verheerende Naturkatastrophe von 2010 und beleuchtet die Bedeutung von Almwirtschaft, Forstwirtschaft und Renaturierung für das empfindliche Ökosystem der Region. Auch Mag. Graf Paul Josef Colloredo-Mannsfeld gibt Einblicke in die Rolle der Forstwirtschaft und den Erhalt der Kulturlandschaft. Kameramann Manfred Fuchs porträtiert in dieser Dokumentation das Naturjuwel Sölktäler und zeigt, wie wichtig es ist, das Naturjuwel Naturpark Sölktäler auch für künftige Generationen zu bewahren.
264 Kilometer erstreckt sich die Drau von Westen nach Osten zwischen Osttirol und Slowenien und prägt seit Tausenden von Jahren das Land und das Leben der Menschen an ihren Ufern.
Für Kärnten ist der Fluss eine grüne Lebensader. Die Dokumentation lädt zu einem filmischen Streifzug entlang des größten und bedeutendsten Flusses im Süden Österreichs und zeigt einzigartige Flusslandschaften und Bergregionen am Schnittpunkt dreier Kulturen.
Die Folgen des menschlichen Eingriffs in das natürliche Flusssystem der Drau sind massiv. Regulierungen und Aufstauungen durch die energiewirtschaftliche Nutzung haben das Erscheinungsbild des Flusses stark verändert. Seit rund drei Jahrzehnten wird aber wieder gegengesteuert. An den Stauseen sind bedeutende Auwälder und Naturschutzgebiete entstanden, die eine beachtliche Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten aufweisen.
In Teilabschnitten wurden die Regulierungsmaßnahmen des 19. Jahrhunderts wieder aufgehoben, der Fluss hat wieder Nebenarme und Flussinseln gebildet - und damit ausreichend Raum, um sich bei Hochwasser auszubreiten. Am Völkermarkter Stausee entstehen neue Flachwasserzonen mit Inseln, die Fischen geschützte Laichplätze und Vögeln sichere Brutmöglichkeiten bieten.
Der Film von Gernot Stadler führt zu verborgenen Kleinoden, zu entlegenen Höfen, durch tiefe Seitentäler mit ihren Gebirgsbächen. Und er stellt Menschen vor, die mit dem Fluss leben und sich für ihn einsetzen. Beispielsweise die Zoologin Patricia Graf, die den Biberbestand beobachtet und wissenschaftlich auswertet, oder den Ornithologen Andreas Kleewein, dessen Untersuchungen des Vogelbestands wichtige Informationen über die ökologische Wirksamkeit von Renaturierungsmaßnahmen liefern. Gewässerökologe Wolfgang Honsig-Erlenburg analysiert die Fischbestände in der Drau, und Sabine Käfer ist für die Planung der Fischaufstiegshilfen bei den Draukraftwerken verantwortlich.
Der Film widmet sich auch kulturellen Traditionen, die am Fluss noch lebendig sind. Jedes Jahr im August binden beispielsweise die Flößer im oberen Drautal ihre Flöße und erinnern daran, dass die Drau einst Kärntens bedeutendste Verkehrsader war. Und in Ferlach werden seit Jahrhunderten die begehrtesten Jagdgewehre der Welt gebaut, wie der Besuch in einer Waffenschmiede zeigt.
Kulturdenkmäler wie die Burg Stein und die Hollenburg zeugen von den wichtigen Handelsrouten entlang der Drau, das Museum Liaunig in Neuhaus beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Österreichs.
Tief eingeschnitten in die malerische Landschaft fließt die Drau zwischen Neuhaus und Lavamünd der Grenze nach Slowenien entgegen. Die Wälder reichen bis ans Ufer und verleihen der Drau ihre typische blaugrüne Färbung. Als "Drava" mündet sie nach weiteren 500 Kilometern in die Donau - und mit ihr irgendwann ins Schwarze Meer.
In einer heiligen Höhle im Hochland von Tibet entdeckt ein Mönch Überreste eines rätselhaften Urmenschen. In Peary Land am nördlichsten Punkt Grönlands entdecken Forscher einen Wurm, der einst als furchterregende fleischfressende Bestie die Weltmeere beherrschte.
Auf Entdeckungsreise mit Biogärtner Karl Ploberger
Atemberaubende Gartenparadiese, eine großartige Gastfreundschaft und Wasser, wohin man blickt - das erwartet Biogärtner Karl Ploberger auf seiner Entdeckungsreise in Friesland. Fünf enthusiastische Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer öffnen ihm in Deutschland sowie in den Niederlanden ihre Tore und zeigen ihm ihre einzigartigen Naturgärten. Üppig blühende Staudenrabatte, herrliche Bio-Gemüsegärten und kreative Gartenkunst sind hier gut hinter den akkurat geschnittenen Hecken aus Buchs und Blutbuche versteckt, dazwischen liegt saftiges Grün und Kanäle. Das sind die prägenden Elemente der Landschaft in Friesland. Rund 10.000 Hektar Wasserfläche machen Friesland zu einem attraktiven Urlaubsziel. Karl Ploberger ist hier herzlich willkommen und fasziniert von der Üppigkeit, die er in den großartig gepflegten, grünen Paradiesen findet.