Die aktuelle "Land der Berge"-Neuproduktion von Stefan Sternad führt in die Bergsteigerdörfer Osttirols. Es sind Orte, die für viele "am Ende der Welt" liegen. Die Menschen hier sagen etwas anderes: "Da hinten ist nicht Schluss. Da hinten geht es los."
Einheimische wie beispielsweise Theresa Gutwenger, die den elterlichen Hof in Villgraten übernommen hat, oder die zugezogene Tierärztin Valeska Roos lieben den Zusammenhalt im Osttiroler Tal und könnten sich nicht vorstellen wegzuziehen. Dass Tradition und Innovation kein Widerspruch sind, zeigen Menschen wie Ludwig Rainer, einer der letzten Bürstenbinder Österreichs.
Die aktuelle Folge spannt den Bogen weiter nach Obertilliach und Kartitsch - zu Bauern, Wirten, Chronisten und einem Nachtwächter, dessen Ruf seit Jahrzehnten durch das Dorf hallt. Sie alle erzählen von einem Leben in einem anderen Rhythmus.
Elefanten: Mutprobe am Wasserbecken
Kiran - noch vor kurzem sah es so aus, als könne aus dem wasserscheuen Elefantenjungen doch noch eine Wasserratte werden. Zumindest im Kinderplanschbecken hatte er durchaus seinen Spaß. Nun wollen Thomas Günther und seine Kollegen den nächsten Schritt wagen und den Nachwuchs an das tiefe Erwachsenenbecken heranführen. Doch ist Kiran bereit für seinen Freischwimmer?
Löwen: Kigali legt die Seilwinde lahm
Was für Giraffen gut ist, müsste doch auch bei Löwen funktionieren - so Jörg Gräsers Kalkül. Und so kam es, dass der alte Futterbaum der Langhälse, an dem an einer Seilwinde das Fressen nach oben gekurbelt wird, nun auf der Löwenanlage steht. Doch Jörg hat mal wieder die Rechnung ohne Löwin Kigali gemacht: Gleich nach dem Einbau hat sie die Seilwinde in die Mangel genommen. Ein Fall für Schlosser Ingo Schramm, der bei Technikproblemen immer eine Lösung weiß. Was aber, wenn Löwenkinder sich ebenso für Technik begeistern - und nicht für den Jutesack, der eigentlich für sie gedacht ist?
Seelöwen: Drei temperamentvolle Schwestern
Seit drei Tagen leben die kalifornischen Seelöwen Hilla, Alice und Sissi im Leipziger Zoo. Die Art ist als sehr temperamentvoll bekannt, darum ist es Bettina Hurgitsch und Christoph Urban wichtig, den drei Schwestern so bald wie möglich ein paar essenzielle Benimmregeln beizubringen. Dazu gehört neben vielem anderen auch, den jeweils richtigen Futterplatz auf der Außenanlage kennenzulernen und dort für die Dauer der Fütterung konzentriert auszuharren. Christoph, für den die Seebären-Erziehung ein neues Aufgabengebiet ist, bekommt es dieses Mal mit Hilla zu tun, die besonders verspielt zu sein scheint. Wie werden die beiden miteinander klarkommen?
Libellen: Flugobjekte in Sicht?
Zu den Tieren, die im Zoo leben, aber keine Zoo-Tiere sind, gehören unter anderen viele Insekten. Roland Männel, seit Jahrzehnten Tierpfleger im Leipziger Zoo, kennt sich gut aus mit diesen tierischen Besuchern und weiß auch, wo sie gut zu beobachten sind. Auch die Libellen gehören zu den vielen Insekten, deren Rückgang in beunruhigendem Maße zu beobachten ist. Wird er an den schilfbewachsenen Wegen des Zoos dennoch Libellen entdecken können?
Die Traun ist weit mehr als ein Fluss - sie ist die Lebensader des Salzkammerguts. Die Dokumentation begleitet die Traun auf ihrem Weg durch die Zeit.
Vom mittelalterlichen Rudolfsturm in Hallstatt, der die Salzvorkommen, das "weiße Gold" der Habsburger, über Jahrhunderte absicherte, über eine alte Schuhmachertradition, die schon der Kaiser zu schätzen wusste, bis zu den romanischen Fresken des Stift Lambachs.
Bad Ischl, Schauplatz der Verlobung von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth, erweckt den Glanz der Sommerfrische zum Leben, während das Schloss Steyregg bei Linz mit seiner Geschichte um die Entstehung des berühmten Ave-Maria überrascht.
Der Film beleuchtet die Herausforderungen für die Salzschiffer in früheren Zeiten, etwa die gefährliche Fahrt am Traunfall, und wie dadurch Pionierleistungen vollbracht wurden und hunderte Pferde ihren Weg an die Traun gefunden haben.
Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie!
Scheidungsgrund Tischplatte
24. Staffel
25. Folge
D 2025
45'
In 15 Jahren "Die Geissens" gab es so etwas noch nie: Carmen bekommt einen Schreianfall und legt sich mit Robert an. Der gerät in Panik, doch Carmen möchte nur ihre geliebte Tischplatte vor Roberts Ideen sichern.
Schwerlastfahrer Marco Borner und sein Team stehen vor einer schwierigen Aufgabe. Die Männer sollen einen Trafo vom Produktionswerk in den sieben Kilometer entfernten Hafen von Nürnberg transportieren. Die Fracht ist gigantisch: 875 Tonnen schwer, 64 Meter lang und fast sieben Meter hoch. Da wird jede Unterführung zu einer gewagten Herausforderung. Jens Lindner rüstet sich derweil im Autohof Berg mit Fernverkehrszubehör aus. Für den "Asphalt-Cowboy" geht es mit einer Ladung Zucker in die italienische Provinz Frosinone.
Die 1960er-Jahre stehen nach dem Mauerbau im Zeichen der Erneuerung. Mit Reformen will die SED die DDR modernisieren und stabilisieren. Aber wie erfolgreich sind sie tatsächlich? Ambitionierte Wirtschaftsreformen sollen die DDR zu einer modernen Industriegesellschaft umbauen. Doch schnell regt sich Widerstand innerhalb der Partei. Der Beginn eines erbitterten Ringens um die ideologische Führung zwischen Konservativen und Reformern. Anfang der 1960er-Jahre steht es schlecht um das sozialistische System der DDR: Die Industriebetriebe sind kaum leistungsfähig, das Wirtschaftswachstum ist gering. Der Unmut innerhalb der Bevölkerung nimmt zu. Parteichef Walter Ulbricht reagiert: Mit Reformen will er die Wirtschaft neu aufstellen, die wissenschaftlich-technische Revolution vorantreiben. Auch die Kunst und vor allem die Jugend sollen mehr Freiheiten erhalten. Im Fokus des Reformpakets steht die Wirtschaft: 1963 wird das sogenannte "Neue Ökonomische System der Leitung und Planung" beschlossen. Es soll Betrieben mehr Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum ermöglichen und die wirtschaftliche Leistungskraft der DDR erhöhen. Doch schon zwei Jahre später formieren sich die Gegner der Reformen in der Partei. Auf dem 11. Plenum der Führung der SED werden die Freiheiten Stück für Stück wieder zurückgenommen. 1969 feiert die Partei das 20-jährige Bestehen ihrer Republik. Doch der Gegensatz zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist für viele weiterhin spürbar. Es herrscht Mangel im Land, die Wirtschaftsreformen gelten als gescheitert. Ein Machtwechsel scheint unabwendbar: 1971 übernimmt Erich Honecker das Amt des Parteichefs von Walter Ulbricht. Die dreiteilige ZDFinfo-Doku-Reihe "Das war die DDR" beleuchtet die über 40-jährige Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik. Dabei kommen prominente Zeitzeugen und Historiker zu Wort.
"Terra X" geht gemeinsam mit der BBC auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren. In dieser Folge geht es um die Inseln. Vom Meer umgeben, entwickelten sie Welten für sich. Sie sind Heimat hoch spezialisierter Wildtiere. Ob Wüsteneiland, Gletscher- oder Vulkaninsel: Durch ihre Isolation sind eigenständige Lebensformen entstanden. Internationale Kamerateams haben sich drei Jahre lang auf härteste Herausforderungen eingelassen, um diese geheimnisvolle Welt aus nächster Nähe zu erfassen. Mit Drohnen durchdringen sie Wälder und Schluchten, mit Kamerafallen, Teleobjektiven und Hochgeschwindigkeitskameras dokumentieren sie erstmals bislang unentdeckte und kaum wahrnehmbare Abläufe. 117 Drehreisen gingen durch 40 Länder. In 2089 Drehtagen testeten die Teams ihre Limits. Auf Madagaskar konnten sie Lemuren mit Fakir-Qualitäten beobachten: Larven-Sifakas, die mehrere Meter weit von Dornenstrauch zu Dornenstrauch springen, ohne sich zu verletzen. Eine ungewöhnliche Fähigkeit, die ihnen ihr Überleben sichert. Nur sie erreichen die exklusiven Futterplätze in luftiger Höhe. Um einen beinahe echten Drachen vor das Objektiv zu bekommen, mussten die Teams zu einigen der über 17 000 Inseln des Archipels Indonesiens reisen. Die größte und furchterregendste noch lebende Echse ist der Komodowaran. Er hatte vier Millionen Jahre lang Zeit für seine Entwicklung. Diese gigantischen Inseldrachen liefern sich heftige Kämpfe. Auf der Weihnachtsinsel führen die eingeschleppten Gelben Spinnerameisen einen chemischen Vernichtungsfeldzug gegen die Roten Inselkrabben. Zeuge eines dramatischen, noch nie gesehenen Wettlaufs ums Überleben wird das Team auf Fernandina. Kaum ist eine kleine Meerechse geschlüpft, jagen ganze Rudel von Galapagos-Nattern das Junge. Auf Zavodovski Island im Südpolarmeer beweisen Zügelpinguine Todesmut, um unter Einsatz ihres Lebens bei mörderischer Brandung auf Futtersuche für ihren Nachwuchs zu gehen. Inseln bieten in ihrer Isoliertheit Heimat für Arten, die nur in einer bestimmten Region, einem Archipel oder gar auf einer einzigen Insel leben. Daher kommen etwa 20 Prozent der Vogel-, Reptilien- und Pflanzenarten auf Inseln vor, obwohl diese weniger als ein Sechstel der Erdoberfläche ausmachen. Durch die oft hermetische Abgeschiedenheit reagieren die kleinen Welten und ihre Bewohner auf plötzliche Eingriffe von außen höchst empfindlich. Etwa 80 Prozent aller während der vergangenen Jahre ausgestorbenen Arten waren Inselarten.
Affalterbach nahe Ludwigsburg: Die kleine Gemeinde im Schwäbischen ist unter Autofans weltberühmt. Seit 1976 hat hier die zu Mercedes Benz gehörende Autoschmiede AMG ihren Sitz. WELT TV wirft einen seltenen Blick hinter die Kulissen des legendären Motorenwerks und begleitet die Produktion der exklusiven Hochleistungsautomobile vom geheimen Designprozess bis zur fertigen Karosserie.
Kein Monarch in der britischen Geschichte regierte länger. 70 Jahre war Elisabeth II. eine Instanz. Einst junge Hoffnungsträgerin ihres Landes, später Symbol für Stabilität und Kontinuität in einer sich verändernden Welt. Eine Herrscherin ohne Macht und doch ein Machtfaktor. Und auch eine Ikone im Fokus der Weltöffentlichkeit. Ein Blick zurück auf das Leben der Queen und die Schicksalsjahre, die sie und die Monarchie prägten.
In Portugal kann der Iberische Luchs wieder ausgewildert werden und auch die Iberischen Wölfe breiten sich vom Norden des Landes her aus. Sollte das bisher unterschätzte Naturschutzmodell, die Koexistenz von Menschen und großen Fleischfressern, am Ende doch funktionieren? Andrea Rüthlein und ihr Team begleiten Bernardo Rebelo de Andrade bei seiner Suche nach Portugals wilden Tieren.
Weite Welt ade - Michèl, der Cafébus und die Rückkehr nach Hause
30'
Nach knapp zwei Jahren Abenteuer bricht Michèl Malcin seine Reise durch Europa ab und kehrt zurück nach Tecklenburg in Westfalen. Der 45-Jährige hat einen besonderen Grund, wieder sesshaft zu werden.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Die britische Premier League ist ein Milliardengeschäft, doch viele unterklassige Vereine machen gerade harte Zeiten durch. Das gilt auch für die Fußballer in Swindon Town. Der Klub ist aktuell in der dritthöchsten englischen Spielklasse aktiv. Aber das Management hat in den letzten Monaten enorme Schulden angehäuft. Deshalb sollen Brian O'Shaughnessy und Graham Aldred in den Geschäftsräumen Wertgegenstände pfänden. Zeigen sich die Verantwortlichen kooperativ oder machen sie den Gerichtsvollziehern das Leben schwer?
Live from Doha, Qatar, CNN Creators follows a team of digital-native storytellers as they navigate the stories that matter most, with a focus on tech, art, culture, sport, and social trends.
Seit 1965 macht es sich die Firma Alpina zur Aufgabe, ausgewählte BMW-Modelle einzigartiger zu gestalten. Für die Umbauten werden mitunter neue Komponenten entwickelt, die teils intern im Stammwerk in Buchloe, unweit von München, gefertigt werden. Jedes Alpina-Fahrzeug muss zahlreiche Qualitäts- und Leistungstests bestehen, bevor es für die Serienproduktion freigegeben wird. Die Reportage begleitet die Produktion eines BMW Alpina B7 sowie eines BMW SUV Alpina XB7.
Schneeleoparden: Heiß ersehnt
Chandra und Askar, das Leipziger Schneeleoparden-Traumpaar. Seit ihrer ersten Begegnung sind die beiden ein Herz und eine Seele. Steffen Tucholski hat sie vor drei Monaten beim Decken beobachtet. In wenigen Tagen ist der errechnete Geburtstermin - wenn Chandra denn wirklich trächtig ist. Anzusehen ist ihr nichts. Rank und schlank wie immer absolviert sie ihr tägliches Training. Steffen hat trotzdem schon mal eine Mutterstube eingerichtet - für den Fall der Fälle.
Husarenaffen: Kalt erwischt
Die Husarenaffen sind zu einer Poolparty geladen. Sarina Schliewenz und Robert Ruhs haben ein kleines Badebecken, Eis am Stiel und sogar die passende Deko für die Sause vorbereitet. Nun stellt sich die Frage: Welcher Affe ist der größte Partylöwe?
Giraffen: Herdenzuwachs
Leipzigs Giraffen - einst eine stolze Herde. Regelmäßig gab es hier Nachwuchs. Die Savanne war bevölkert von Langhälsen aller Altersgruppen. Doch seit einigen Jahren ist es still geworden um die Gefleckten. Nur noch vier Giraffen ziehen über die Savanne. Doch jetzt kehrt hier neues Leben ein: Jens Hirmer und seine Kollegen erwarten Sipiwe, eine zweieinhalb Jahre alte Rothschildgiraffe aus Dänemark. Bringt sie neuen Schwung in die Herde?
Elefanten: Heroisch?
Bei Kiran, Leipzigs wasserscheuem kleinen Elefanten, soll es heute klappen: Thomas Günther und seine Kollegen wollen ihn endlich ins tiefe Wasser locken. Bis jetzt reichte die Badelust gerade mal für das kleine Planschbecken. Selbst mit vereinten Kräften von Pflegern und erwachsenen Elefanten war der Nachwuchs nicht zum Freischwimmer zu bewegen. Überwindet er sich diesmal und stürzt sich in die Fluten?
An den Ufern der Mur jagten die Habsburger in ihren Revieren, unten im Fluss fuhren Flöße und Kähne. Die Mur atmet die Geschichte der alten Monarchie.
Der Fluss verbindet Österreich mit Slowenien und Kroatien und ist weit über vierhundert Kilometer lang. Die Dokumentation erkundet diese Lebensader von ihrem Ursprung in den Hohen Tauern bis zu ihrer Mündung in die Drau.
Wie alle Flüsse war auch die Mur ein wichtiger Verkehrsweg, bis ihr im 19. Jahrhundert die Eisenbahn den Rang ablief. Bis dahin fuhr man auf Einwegschiffen, die am Ende der Fahrt zerlegt und zu Brennholz verarbeitet wurden. Das war einfacher, als sie gegen den Strom wieder flussaufwärts zu transportieren.
Die filmische Reise führt über Bruck an der Mur und Graz, weiter zur letzten schwimmenden Mühle in Mureck bis zu Schloss Oberradkersburg und zur kroatischen Stadt Cakovec .
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Zwei Almsommer lang werden österreichische Bergbauernhöfe und deren Bewohner begleitet. Der Film taucht ein in eine wunderbare Welt von charakteristischen Tier- und Pflanzenarten, deren Vielfalt wir ohne die extensive Bewirtschaftung nicht erleben könnten - mit eindrucksvollen Bildern, in authentischen Lichtstimmungen, ohne die geringste Hektik.
Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
"kreuz und quer" versucht Antworten auf den zunehmenden Orientierungsbedarf im "Supermarkt der Weltanschauungen" zu geben. Das Religionsmagazin nimmt den religiösen Pluralismus ernst und zeigt schon jetzt Ausblicke auf die Zukunft von Religion und Gesellschaft.
Der Machtantritt Erich Honeckers stimmt optimistisch. Besonders die DDR-Jugend hofft auf Lockerungen. Doch der neue Parteichef setzt zwar auf Sozialreformen, bleibt aber stets linientreu. Mit der "Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik" will Honecker den Lebensstandard in der DDR verbessern. Die sozialen Reformen scheinen zunächst zu fruchten. Doch die Hoffnung auf eine neue Zeit schwindet schnell. Mit der Erhöhung der Sozialleistungen und Konsummöglichkeiten will der neue Parteichef Erich Honecker die Akzeptanz des SED-Regimes innerhalb der DDR-Bevölkerung steigern. Ein gewaltiges Wohnungsbauprojekt soll die Wohnungsnot in der DDR mindern, Lohn- und Rentenerhöhungen den Lebensstandard verbessern. Um die Preise für die Grundbedürfnisse stabil zu halten, sind steigende Subventionen notwendig. Die DDR lebt zunehmend über ihre Verhältnisse und ist bereits Anfang der 80er auf Kredite angewiesen. Auch die Zukunftsversprechungen bleiben unter Honecker unerfüllt: Statt mehr Freiheiten zu gewähren, wird die politische Überwachung ausgebaut, jegliche Kritik unterdrückt. Immer mehr Menschen wenden sich vom System ab oder wollen das Land verlassen. Die Proteste nehmen zu. Am 4. November 1989 findet auf dem Alexanderplatz in Ostberlin die bislang größte Demonstration auf deutschem Boden statt. Fünf Tage später fällt die Mauer. Das Volk erkämpft sich den Weg zu freien Wahlen. Im März 1990 beschließt das erste frei gewählte Parlament der DDR den Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland. Die dreiteilige ZDFinfo-Doku-Reihe "Das war die DDR" beleuchtet die über 40-jährige Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik. Dabei kommen prominente Zeitzeugen und Historiker zu Wort.
Eishaie, Narwale, geheimnisvolle Eisalgen und einzigartige Unterwasser-Säulen. "Terra X"-Moderator und Meeresbiologe Uli Kunz erkundet die unbekannten Seiten Grönlands. Es ist eine Welt der Extreme. Ein mächtiger Eisschild bedeckt fast die gesamte Insel, nur die Küsten sind bewohnt. Auch deshalb ist Grönland ein Naturparadies, in dem es viel zu erforschen gibt: Wie jagt ein Eishai? Und was haben Algen mit der Eisschmelze zu tun? Uli Kunz reist in den Osten von Grönland, um einen ganz besonderen Bewohner der Arktis zu studieren: den Eishai, auch Grönlandhai genannt. Kein anderes Wirbeltier kann so alt werden - älter als 500 Jahre. In seinem eisigen Lebensraum führt der Hai ein Leben in Zeitlupe. Während die Inuit den gewaltigen Fisch seit Langem kennen, weiß die Wissenschaft kaum etwas über ihn. Die Welt unter dem Eis wirkt lebensfeindlich, doch auch dort gibt es Leben: etwa Rippenquallen, Ruderschnecken und Kelpwälder mit ihren zahlreichen Bewohnern. Sobald das Eis aufbricht, ziehen Narwale - die Einhörner des Nordens - die schmalen Wasserstraßen hinauf: immer auf der Suche nach neuen Fischgründen. Die Geheimnisse des Ikka-Fjords verbergen sich unter der Wasseroberfläche: "Ein Zauberwald aus Säulen", sagt Uli Kunz. Das Mineral Ikait wurde in Grönland erstmals entdeckt - und nur dort bildet es unter Wasser enorme Säulen, an denen sich das Leben tummelt. Uli Kunz besucht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem sehr speziellen Forschungscamp: Mitten auf dem grönländischen Eisschild haben sie ihre Zelte aufgeschlagen, um den Klimawandel und die Eisschmelze im Detail zu erforschen. Denn die Welt am Polarkreis verändert sich, Anzeichen dafür sind überall zu finden. Grönland ist eine Art Fieberthermometer für den Klimawandel - und für die Frage, wie sich die Natur an die Veränderungen anpassen kann. Uli Kunz führt durch diesen besonderen Lebensraum und erkundet die Phänomene der Arktis: Wie kommen die mythischen Polarlichter zustande? Wie schützen sich Pflanzen und Tiere vor dem Erfrieren? Und was hat es mit den merkwürdigen Säulen im Ikka-Fjord auf sich?
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Sie glitzern wie Schätze und atmen den Geist vergangener Zeiten. Hinter dem Steuer dieser Legenden saßen Helden, die Geschichte schrieben. Heute jagen Sammler auf der ganzen Welt nach den seltensten Exemplaren - und zahlen dafür fast jeden Preis. Diese Reise führt zu rollenden Ikonen, deren Geschichten ebenso kostbar sind wie ihr Wert. Wer sie einmal erlebt, versteht, warum aus Autos Kultobjekte wurden.
Daniel Schewe und Piet Hackmann transportieren zwei Lkw-Ladungen Baustellenzäune nach Finnland. Hoch im Norden bekommen es die "Asphalt Cowboys" mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt zu tun. Olly Kammerloher kann dagegen unter der Woche bei Frau und Kind vorbeischauen, denn der Kraftfahrer wohnt nur 30 Kilometer vom Zielort in Mittelfranken entfernt. Und "MotoGP"-Fan Jens Lindner möchte sich in Italien einen Herzenswunsch erfüllen. Auf dem Weg zur Abladestelle steht ein Besuch in der Heimatstadt seines Lieblingsrennfahrers Valentino Rossi auf der Agenda.
Es ist nicht die Breite oder die Länge der Leitha, die sie als Gewässer so besonders macht, sondern ihre Geschichte: teilte sie doch Habsburgs Reich in Cis- und ein Transleithanien.
Die eine Hälfte war westlich-österreichisch und die andere östlich-ungarisch. Für die Dokumentation reist Gestalterin Karin Schiller durch die Historie dieses Flusses, der durch Niederösterreich, das Burgenland und Ungarn fließt und in die Kleine Donau mündet.
Die Fahrt führt über historische Orte wie Pottendorf, einst die Wiege der österreichischen Industrialisierung, oder den Ort Leithaprodersdorf, der schon zur Karolingerzeit bestanden hat, über Schloss Seibersdorf mit dem Atomforschungszentrum und das Leithagebirge, wo Kalk abgebaut wurde, weiter vorbei am Kloster Mannersdorf, der Spinnerei in Götzendorf und an Bruckneudorf, einst eine zentrale Militär-Schießstätte und der größte Militärkomplex der Monarchie sowie am Kaisersteinbruch, mit dessen Material das Wien der Ringstraßenzeit versorgt wurde und an Pachfurth und der Gemeinde Rohrau, dem Geburtsort Joseph Haydns.
Brian O'Shaughnessy und Graham Aldred sind in Londons Innenstadt unterwegs. Das Duo soll dort einen Routinejob erledigen. Ein kleines Unternehmen ist mit der Miete in Rückstand geraten. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf umgerechnet 2000 Euro. Zudem haben die Eigentümer der Bildungsagentur etliche Zahlungsaufforderungen ignoriert, so auch die finale Mahnung vor neun Tagen. Deshalb sind die "Sheriffs" berechtigt, vor Ort Wertgegenstände zu pfänden. Doch der Fall stellt die Geduld der Gerichtsvollzieher auf eine harte Probe.
Bei der Dokumentarserie "Dangerous Borders" werden Grenzbeamte von Zoll und Polizei an über 15 verschiedenen Grenzkontrollpunkten in Südamerika begleitet. Auf dem Land-, Luft- oder Seeweg müssen die Beamten Waren kontrollieren und illegalen Devisen-, Menschen-, Waffen- oder Drogenhandel stoppen. Die Beamten versuchen sich mit grenzenlosem Einsatz dieser Herausforderung unter teils schwierigen Umständen zu stellen.
Friseur ist ein Beruf mit Perspektive, denn Haare wachsen immer. Allerdings sind die Arbeitsbedingungen nicht immer die einfachsten. Dennoch gibt es in Österreich rund 4.00 Friseursalons. Vom einfachen Bürger über den Kunden mit bizarren Sonderwünschen bis hin zu Stars: Alle wollen schöne Haare haben.
Im Herzen der weitläufigen Metropole London befindet sich ein besonders markantes Gebäude: Die Battersea Power Station. In seiner Blütezeit versorgte das Kohlekraftwerk ein Fünftel der Haushalte und Unternehmen in der britischen Hauptstadt mit Strom. Doch seit mehr als drei Jahrzehnten steht das Bauwerk leer und verfällt. Nun soll das Gebäude umgestaltet werden.
Fünf Frauen treten an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Montag gibt es die Aufgabe und ein Budget. Jede Frau hat an einem der Wochentage dann die Chance, in vier Stunden für ein bestimmtes Event ihr Outfit zu gestalten. Die anderen Frauen bewerten zusammen mit Star-Designer Guido Maria Kretschmer das Ergebnis und geben ihre Punkte ab. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Eine Backmischung aus Halle, das Sandmännchen aus dem DDR-Fernsehen und die Weltraumtechnik aus Jena: Wie haben sie Mangelwirtschaft und Niedergang des Arbeiter- und Bauernstaates überlebt? "Terra X History" erzählt die Erfolgsgeschichte von DDR-Erfindungen und Produkten, die es bis heute gibt und die den Sprung in die Marktwirtschaft geschafft haben. Gibt es so etwas wie eine "Erfolgsakte Ost"? War man in der DDR besonders erfinderisch? Trübe Trabantenstädte, marode Technik, blutleere Wirtschaft - so blicken heute viele zurück auf die DDR. Eine sozialistische Utopie, die trotz hehrer Ziele immer hinter den eigenen Ansprüchen zurückblieb. Und doch liest man auch von Sternstunden, großen Würfen, die der DDR trotz aller Krisen gelungen sind. Einige von ihnen überdauerten sogar die Wende. So fliegt die NASA heute mit Weltraumtechnik aus Jena zum Mars. Wintersportler wie die Olympionikin Julia Taubitz verdanken ihren Erfolg auch dem FES - dem "Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten", das in der DDR gegründet wurde. In Flughäfen, Supermärkten, Brauereien und Molkereien steckt weltweit Kühlgerätetechnik "made in GDR", und das Sandmännchen Ost konnte über seinen westdeutschen Konkurrenten triumphieren. Die Erfolgsgeschichten aus der DDR sind erstaunlich - oft waren Mangel und jede Menge Improvisation der Antrieb für kluge Erfindungen. Denn Not macht bekanntlich erfinderisch.
Der Chagos-Archipel im Indischen Ozean ist ein Inselparadies und einer der größten Meeresnationalparks. Warum sind die Korallenriffe dort gesünder und artenreicher als in anderen Regionen? Gemeinsam mit einem Team von Forschenden geht Meeresbiologe und "Terra X"-Moderator Uli Kunz auf Entdeckungstour: Wie nutzen Haie, Mantarochen und Seevögel das Schutzgebiet? Welche Arten kommen vor? Und wie beeinflusst der Klimawandel diese abgelegene Region? Die fast 60 Inseln des Chagos-Archipels sind britisches Überseegebiet. Auf der größten Insel, Diego Garcia, betreiben die Amerikaner eine Militärbasis - alle anderen Inseln sind unbewohnt. Die Gewässer rund um den Archipel stehen unter strengem Schutz, niemand darf dort fischen. Auch deshalb ist die Unterwasserwelt so vielfältig und bunt. Auf vielen Inseln haben noch nie Menschen gesiedelt - bis heute gehören sie dem Palmendieb, dem größten landlebenden Krebs der Welt, und gewaltigen Vogelkolonien. Auf anderen Inseln jedoch haben sich Ratten ausgebreitet - und sich über Vogeleier und Küken hergemacht. Für die Forschenden sind die unterschiedlichen Inseln ein riesiges Freiluftlabor. Dort haben sie herausgefunden, dass der Guano - der Vogelkot -, der von den Inseln aus ins Meer fließt, auch den Korallenriffen nutzt. Die Riffe vor den Vogelinseln sind gesünder und fischreicher. Zwar machen Seevögel ein Korallenriff nicht immun gegen den Klimawandel, aber nach einer Korallenbleiche können sich die Riffe schneller erholen. "Das sind ganz neue Erkenntnisse", sagt Heather Koldewey von der Zoologischen Gesellschaft London, "sie zeigen, wie eng Land und Meer miteinander verbunden sind." Die Forschung im Chagos-Archipel hat große Bedeutung auch für andere Regionen der Welt. Denn fast überall stehen Korallen heute unter Hitzestress. Verantwortlich dafür ist die zunehmende Erwärmung der Ozeane. Mehr als die Hälfte der Riffe ist stark gefährdet. Tropische Korallenriffe bedecken nur einen Bruchteil der Meeresoberfläche, beherbergen jedoch rund ein Viertel aller marinen Tier- und Pflanzenarten. Ihr Erhalt ist deshalb von entscheidender Bedeutung - und überall auf der Welt versuchen Forschende, den Korallenriffen zu helfen. Uli Kunz reist ans Rote Meer, denn an der König-Abdullah-Universität arbeiten Meeresbiologen aus Saudi-Arabien und Deutschland gemeinsam an neuen Therapien für die Korallen. Raquel Peixoto entwickelt eine Art Impfung, Christian Wild von der Universität Bremen setzt auf Nährstoffe und andere Substanzen. "Zuallererst müssen wir den Klimawandel bekämpfen", sagt Meeresbiologin Peixoto, "doch mit unseren Ansätzen können wir etwas Zeit gewinnen." Im Labor wirkt die Therapie, doch werden die Forschenden auch im offenen Ozean erfolgreich sein? Können ihre Ansätze das Korallensterben bremsen - oder gar stoppen?