1875 war etwa jeder vierte Cowboy schwarz. Auch schwarze Sheriffs, Trapper und Soldaten gab es im Westen. Viele dieser Afroamerikanerinnen und Afroamerikaner verbündeten sich mit den Ureinwohnern, andere wurden von ihnen versklavt. All diese Männer und Frauen suchten in den Weiten des amerikanischen Westens die Freiheit und nahmen dafür ein abenteuerliches und gefährliches Leben in Kauf.
So hat jede prototypische Figur des Wilden Westens ihr afroamerikanisches Double, ob Cowboy, Desperado, Revolverheldin oder furchtloser Sheriff. In der offiziellen Geschichtsschreibung wurden sie unterschlagen und auch Hollywood hat sie nicht auf der Leinwand verewigt.
Doch einige von ihnen sind bekannt, denn sie haben der Nachwelt Briefe oder Memoiren hinterlassen: der entflohene Sklave Bass Reeves, der als US-Marshal für Recht und Ordnung sorgte; der sagenhafte Trapper James Beckwourth, ein Grenzgänger zwischen den Welten der Indianer und der Weißen; die Postkutschenfahrerin Mary Fields, die geschickt mit Waffen umzugehen verstand; der "schwarze Moses" Benjamin "Pap" Singleton, der sein Volk nach Kansas in das neue Gelobte Land führte; der von Indianern versklavte Henry Bibbs und der Lasso-Virtuose Nat Love.
Ihre Erzählungen lassen die große Zeit des Far West aufleben, vom Sezessionskrieg bis zum Ende der Pionierzeit und der vollständigen Eingliederung des Westens in das amerikanische Hoheitsgebiet bis hin zum Pazifik. Dort konnten sie hoffen, der Knute des Sklavenhalters, den Gewalttaten des Ku-Klux-Klans und dem Rassenhass zu entgehen.
Die Dokumentation beleuchtet dieses kaum bekannte Kapitel der US-amerikanischen Geschichte und lässt die vergessenen Helden und Heldinnen mit eigenen Worten schildern, wie sie diese Zeit erlebten. Ihre Erzählungen zeigen, wie sehr dieses unterdrückte Volk damals darauf hoffte und mit welchem Mut es dafür kämpfte, das Freiheitsversprechen des Far West für sich einzulösen.
Vom Thron gestoßener Schützenkönig wird von Einbrecher überwältigt
5. Staffel
253. Folge
D 2024
60'
Julian Dittrich (24) wohnt neben Familie Weser. Und nach Ansicht von Familienvater Peter Weser verbringt er zu viel Zeit mit Peters 16-jähriger Tochter Nora. Ausgerechnet Julian soll jetzt den ehemaligen Schützenkönig Peter bewusstlos geschlagen haben, nachdem er angeblich bei diesem eingebrochen ist. Julian bestreitet im Haus der Familie gewesen zu sein. Wer hat Opfer Peter tatsächlich angegriffen? Ist Julian Dittrich wirklich schuldig?
Drogen vom Kiosk: ein bisschen Gas in den Ballon, ein kurzer Rausch, vollkommen legal. Mit fatalen Folgen. Junge Erwachsene geraten in die Sucht, schwere Nervenschäden sind die Folgen. Erste Zahlen zeigen: Der Trend steigt. Paul (19) konsumiert regelmäßig Lachgas. Wenn andere morgens Kaffee trinken, braucht er einen Ballon. Alan hat den Absprung geschafft, doch das Gefühl in seinen Füßen ist noch immer nicht zurück. Die fünfte Folge der ZDFinfo-Reihe "Drogen-Land - Provinz im Rausch" taucht in die Konsumszene des Ruhrgebiets ein, wo der Lachgas-Trend aus den Niederlanden zuerst Fuß fasste. Hier zeigt sich, wie aus Partyspaß bittere Realität wird: Paul und Jake, zwei junge Männer aus Unna, die heute in Dortmund leben, nehmen beide bis heute regelmäßig Lachgas und erzählen von ihrem Weg zum Konsum und dem großen Abhängigkeitspotenzial. Alan aus Dortmund spürt bis heute seine Füße nicht mehr, nachdem er mit Freunden regelmäßig mehrere Kanister Lachgas in einer Nacht inhalierte. Auch in der Popkultur hat die Droge Spuren hinterlassen. Rapper wie Mufasa069 warnen vor den verhängnisvollen Konsequenzen. Der Offenbacher veröffentlichte noch vor wenigen Jahren Songs, in denen Lachgas gefeiert wurde. Heute sieht er es als seine Aufgabe, Jugendliche vor den Gefahren zu warnen. Gemeinsam mit Weggefährten spricht er offen über die Schäden im eigenen Umfeld. Doch nicht nur die Betroffenen und Künstler stehen im Fokus. Ärztinnen und Ärzte wie vom Klinikum Dortmund berichten aus ihrem Klinikalltag, in dem sie mit den Folgen des Lachgaskonsums konfrontiert sind: von Erfrierungen über psychische Abhängigkeiten bis zu dauerhaften Lähmungen. Ihre Einschätzung: Die Risiken sind massiv unterschätzt, auch gibt es bis heute kaum belastbare Zahlen zum Konsum und den Folgen. Parallel blickt die Doku hinter die Kulissen einer gigantischen Industrie. Unternehmen wie "Exotic Whip" oder "FastGas" werben mit EU-Qualität - doch wo genau kommt das Gas her? Ein Geflecht aus undurchsichtigen Firmennetzen im In- und Ausland profitiert vom ungebremsten Verkauf, während die User mit den Folgen allein gelassen werden. "Drogen-Land - Provinz im Rausch: Lachgas im Ruhrgebiet" blickt in eine Welt zwischen Partyspaß, Abhängigkeit und knallhartem Geschäft - und zeigt, warum bunte Flaschen aus dem Kiosk brandgefährlich sind.
Bei der Spaltung von Uran-Atomen wird unglaublich viel Energie freigesetzt. Dieses Wissen sollte in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Verkehr, Stromerzeugung und Medizin revolutionieren - doch ebenso die Kriegsführung. Im Juni 1942 gab der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt das Sofortprogramm zum Bau einer Atombombe frei, das später als Manhattan-Projekt in die Geschichtsbücher einging. Nach zwei Jahren Entwicklung war die erste Kernwaffe der Welt zum Abschuss bereit.
Den enormen Herausforderungen für Polizeiteams in sozialen Brennpunkten widmet sich das Format "Neighbourhood Blues" - das SPORT1 als deutsche Erstausstrahlung präsentiert: Die Serie wurde für die BBC extra für die Daytime produziert, um den Nachmittag zu stärken - mit großem Erfolg! "Neighbourhood Blues" wurde zum stärksten Programm auf seinem Slot mit Marktanteilen von 20 Prozent und mittlerweile an Sky UK lizensiert. Die Serie thematisiert Polizeieinsätze in Problemvierteln von Großbritanniens Großstädten, in denen Alkoholmissbrauch, Hausbesetzungen sowie Drogen- und Waffendelikte an der Tagesordnung sind.
Geschulte Mitarbeiter und effiziente Logistik: In Schmalkalden befördert ein ausgeklügeltes Schienensystem täglich mehr als 100 Tonnen Wäsche von A nach B - vom OP-Kittel über das Patientenhemd bis zum Bettlaken. In den Werkshallen des Textildienstleisters wird im großen Stil gereinigt, getrocknet und gefaltet. Matthias Floßdorff sorgt derweil für Sauberkeit auf stark verschmutzten Land- und Dorfstraßen. Und auf der Zugspitze werden bei frostigen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt in 2700 Meter Höhe am Klettersteig zum Gipfel die Drahtseile erneuert.
Der Desert-Express - Mit Namibias Luxuszug durch den Westen des Landes
522. Folge
30'
Es ist ein moderner, in Namibia gebauter Luxuszug. Von Swakopmund fährt er zwei Tage entlang der afrikanischen Atlantikküste nach Windhoek. Die Strecke ist eingleisig, 371 Kilometer lang, und führt von Swakopmund an der afrikanischen Atlantikküste nach Windhoek, in die Hauptstadt Namibias. Zwei Tage dauert die Bahnfahrt, mit Übernachtung im Luxuszug. Im Westen Namibias wird der Desert-Express seinem Namen gerecht und bei einem Abstecher in die Namib-Wüste verschwinden die Gleise in einer grandiosen Dünenlandschaft. Auf dieser Strecke folgt der Desert-Express den Spuren der ersten Eisenbahnlinie Namibias, deren Bau 1897 begann. Fünf Jahre später war die komplette Strecke der Staatsbahn bis Windhoek fertiggestellt. Es ist eine Fahrt durch ein außergewöhnliches Land, in dem sich ein Wurzelstrang deutscher Geschichte findet: die ehemalige Kolonie Deutsch-Südwest-Afrika.
Ein berüchtigter US-Knast, in dem Bandenkriege tobten und Menschenversuche gemacht wurden, der aber auch als Kulisse für die Hollywood-Komödie "Blues Brothers" diente: Willkommen im verlassenen Gefängnis von Joliet. Und: ein weitläufiger Bunker in den Bergen von Bosnien und Herzegowina, in dem der ehemalige kommunistische Herrscher Jugoslawiens, Josip Broz Tito einen Nuklearkrieg überleben wollte. Plus: französische Kolonialkämpfe auf Taiwan und ein geflutetes Dorf in Portugal.
Ihre Lavaströme löschen Leben in einem Wimpernschlag aus, ihre Asche ist Quell außerordentlicher Fruchtbarkeit: Die Gegensätzlichkeit von Vulkanen fasziniert den Menschen seit jeher. Viele Kulturen vermuten in den feuerspeienden Riesen sogar den Sitz ihrer Götter. In der Dokumentationsreihe erkundet der Geologe Arnaud Guérin aktive Vulkane rund um den Globus. Er begegnet Menschen, die am Fuße der brodelnden Erdlungen zu Hause sind und einzigartige Beziehungen zu den Glutriesen geknüpft haben. Diese Folge führt nach Neuseeland: Hier begegnen die Menschen den Vulkanen nicht mit Furcht, sondern ziehen Nutzen aus der Erdwärme.
Das Berliner "Berghain" ist für Technofans weltweit Sehnsuchts- und Kultort in einem: Sex, Drogen und Exzesse - zahllose Mythen ranken sich um den Techno-Tempel an der Spree. Nach dem Drogentod einer jungen Amerikanerin werden kritische Stimmen laut: Hat die Berliner Klubszene ein Problem mit illegalen Drogen? Werden Partydrogen in der Klubkultur toleriert? Und welche Verantwortung tragen die Klubs selbst, aber auch Polizei und Politik? Einmal ins "Berghain", das will an diesem Abend auch das US-amerikanische Paar Jenifer und Carlo. Kurz nach Mitternacht öffnen sich für die beiden die "heiligen Hallen" des Klubs. Eine Droge, die in vielen Berliner Techno-Klubs konsumiert wird, ist Ecstasy. Auch Jenifer und ihr Freund Carlo nehmen die Droge in dieser Nacht. Was für die beiden und viele andere zu einer richtigen Party dazugehört, endet in einem tödlichen Drama. Die 30-Jährige überlebt die Nacht im Klub nicht. Jenifer stirbt an den Folgen einer Überdosis. Im Mittelpunkt der Dokumentation von Carla Röthig stehen Gespräche mit Menschen aus dem Berliner Nachtleben. Roman Shamov war viele Jahre Barkeeper im "Berghain" und ist fassungslos über den Drogentod der jungen US-Amerikanerin. Er und andere Szeneleute und Partygänger berichten über die Faszination, die das Berliner Nachtleben und vor allem das "Berghain" seit Jahrzehnten ausübt. Wie wird in den Berliner Klubs gefeiert? Gehören Drogen zur Klubkultur? Raimund Reintjes ist Sprecher der Berliner Clubcommission, einem Verband von Berliner Kulturschaffenden innerhalb der Partyszene. Gemeinsam mit Olaf Schremm, Leiter des Rauschgiftdezernats im Landeskriminalamt Berlin, gibt er zudem Einblicke ins Nachtleben und die damit verbundenen Herausforderungen durch den Drogenkonsum in den Berliner Klubs. Warum nehmen Menschen überhaupt Drogen? Welche Risiken sind für die Konsumenten mit der falschen Einnahme von Partydrogen verbunden? Dr. Andrea Jungaberle ist Notfallmedizinerin im Rettungsdienst und hat verschiedene Drogennotfälle im Berliner Nachtleben begleitet. Sie gibt Antworten. Zudem spricht die Autorin und Regisseurin vor der Kamera mit Rüdiger Schmolke vom Berliner Drogenpräventionsprojekt SONAR. Lassen sich Fälle wie der Drogentod im "Berghain" zukünftig verhindern? Und kann das sogenannte Drug-Checking das Berliner Nachtleben sicherer gestalten?
Drogen im Kindergarten! Versteckte Kleinkrimineller seine Ware zwischen Spielsachen?
5. Staffel
342. Folge
D 2024
60'
Noah Lehmann soll mit Drogen gedealt haben, und das ausgerechnet in einem Kindergarten. Seine Freundin Lina Sommer, die dort als Erzieherin arbeitet, ist entsetzt. Aber selbst sie traut Noah die Tat zu. Doch einige Fakten passen nicht so recht zusammen. Die Verteidigung ist überzeugt: Es gibt einige Menschen, die ein Motiv hätten, Noah das Ganze in die Schuhe zu schieben. Und: Welche Rolle spielt das gemalte Bild der kleinen Lara-Sophie?
In Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee findet im Jahr 1999 eine Frau bei der Arbeit in ihrem Garten einen menschlichen Schädel. Wenige Tage später entdeckt die Polizei in einem nahegelegenen Waldstück den Rest des Skeletts. Die menschlichen Überreste können identifiziert werden: Es handelt sich um Victoria Hollingsworth, die zwei Jahre zuvor als vermisst gemeldet wurde. Die Umstände ihres Verschwindens konnten bis heute nicht geklärt werden.
Wie ein gelbes Ei die Eisbären verzückt, warum ein Seelöwe ein Verhütungsmittel braucht, wieso auf einer Kegelrobbe Rodeo geritten wird - und noch viele weitere Zoogeschichten von der Nordsee.
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
"Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert.
Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als
Augenzeuge, authentische Emotionen.
Kein Platz für große Sprünge: Thorsten Warnow muss an seinem Arbeitsplatz darauf achtgeben, dass er sich nicht den Kopf stößt. Der Kriechkeller, in dem der Handwerker ein Rohr austauscht, ist nur 70 Zentimeter hoch. Im nordrhein-westfälischen Wadersloh wird ebenfalls in die Hände gespuckt. Dort errichten erfahrene Zimmerleute einen Dachstuhl. Und im oberbayerischen Landkreis Traunstein sind starke Nerven gefragt. Seilbahnmechaniker klettern am Hochfelln in den Chiemgauer Alpen auf das Dach einer Gondel, um in 300 Meter Höhe Abstandshalter zu befestigen.
Wie ein Spinnennetz aus Stahl schweben die Seilbahnen über Tschiatura, Georgiens einst blühender Bergbaustadt. Ehemals pulsierende Adern, die Arbeiter zu den Minen brachten, sind sie heute stille Zeugen des Niedergangs. Viele Einwohner verließen die Stadt, und das "Venedig der Lüfte" verfiel zur Geisterstadt. Was geschah mit diesem einzigartigen Ort?
Zoogeschichten aus Frankfurt und Kronberg
Ortstermin Zoo. Morgens um fünf Uhr beginnen die Frankfurter Gibbons mit ihren berühmten Gesängen. Die einen finden das schön, die anderen beschweren sich über die Ruhestörung. Ob es dem zuständigen Kurator Dr. Rüdiger Dmoch gelingt, die Wogen zu glätten und die Anwohner zu versöhnen?
In den Meeren dieser Welt spielen sich spannende und zuweilen unfassbare Dinge ab. Die Zusammenschnitte zeigen die schönsten Bilder unter und über Wasser sowie Geschichten rund um die Ozeane.
Kokain für Deutschland - Koksen, Dealen, Schmuggeln
D 2022
40'
Internationale Drogen-Syndikate überschwemmen den europäischen Markt mit immer mehr Kokain. Die Dealer-Gangs sind perfekt organisiert und lassen Ermittlern kaum eine Chance. Seit 2017 haben sich die Kokainreste im Berliner Abwasser verdoppelt, der Umsatz in ganz Deutschland steigt vor allem seit der Pandemie enorm. Das Suchtpotenzial der Droge wird oft unterschätzt, Verbote schrecken kaum. ZDFinfo zeigt, wie Kokain unser Land flutet. Die Dokumentation von Daniel Sager beleuchtet neue internationale Schmuggelrouten und -methoden, die Strafverfolgungsbehörden immer größere Probleme bereiten. Ein Indiz für die ansteigende Kokain-Welle: Obwohl die Anzahl der Kontrollen in Deutschland stagniert, hat sich die sichergestellte Menge in den letzten Jahren verdoppelt. Anfang 2021 gelang Zollfahndern im Hamburger Hafen der bisher größte Kokainfund in Deutschland und Europa: 16 Tonnen.
Ein Zebra zieht aus
Einer der beiden jungen Zebrahengste verlässt Hagenbeck und siedelt in die Niederlande um. Nur welcher? Die sehen sich so ähnlich. Dr. Flügger ist sich recht sicher und verpasst einem der beiden einen Beruhigungscocktail per Blasrohr. Als es ans Verladen geht, herrscht aber doch noch Unsicherheit. War es wirklich der mit der Chipnummer 9380? Oder doch der andere?
Zwei Krokodiltejus ziehen ein
Im Tropenaquarium fehlt etwas, Schlangen sind da, Krokodile sind da, aber wo sind die Krokodiltejus? Die haben eine Weile hinter den Kulissen gelebt und dürfen nun endlich in ihr Terrarium. Darüber freuen sich Marion und die Tejus, aber nicht die Fransenschildkröten, die haben jetzt nämlich Angst um ihr Futter.
Blutabnahme bei Elefantenkuh Thura
So eine Elefantenfamilie kann ja nicht groß genug sein. Zum Glück steht schon wieder Nachwuchs in Aussicht, Elefantendame Thura ist trächtig. Genau genommen ist sie sogar hochträchtig, wenn nicht gar überfällig, aber das weiß man bei Elefanten nicht so genau. Deshalb wird Thura regelmäßig Blut abgenommen. Anhand der Probe kann man erkennen, wann es so weit sein wird.
Affentanz bei den Tamarinäffchen
Nachwuchskontrolle auch bei den Kaiserschnurrbart-Tamarinen. Die Äffchen sind allerdings schon putzmunter unterwegs, deshalb ist es gar nicht so leicht, sie für die Untersuchung einzufangen. Azubi Robin Petzoldt schlägt sich ganz wacker: Mit dem Kescher stürzt er hinter den flinken Tieren hinterher. Einmal gefangen, machen die furchtbaren Krawall. Aber das kennt man ja von ihnen.
Familienzuwachs bei den Alpakas
Alpakaweibchen Carmen hat in der Nacht ein Junges zur Welt gebracht. Volker Friedrich betritt die Kinderstube, um Mutter und Kind zurück zur Familie zu lassen. Die wartet schon ganz gespannt. Was ist es denn geworden? Ein hübsches Kerlchen! Carmen ist zu recht mächtig stolz auf ihren Sohn.
Die beiden Reporter Nina und Michael begeben sich auf eine Spurensuche der besonderen Art: Sie wollen wissen, wie sie zu dem Menschen geworden sind, der sie heute sind. Anhand von Beispielen aus ihrem eigenen Leben zeigen Nina und Michael in dieser 12-teiligen Sendereihe die Entwicklungsstufen vom Baby bis zum Senioren auf und erörtern spezielle Fragen sowohl im Gespräch mit renommierten Wissenschaftlern und Experten als auch im Dialog mit Familie und Freunden.
Tiere vor der Kamera: Highway durch Australien - Die Nullarbor
D 2016
43'
Von den Traumküsten Westaustraliens fahren Ernst Arendt und Hans Schweiger ins trockene Inland, durchqueren die berühmte Nullarbor-Ebene und erreichen schließlich die Gegend von Adelaide.
Auf dem gepflegten Rasen rund um die Farmgebäude laufen hunderte Schildkröten umher. Es sind Findelkinder, die aus ganz Namibia hierher gebracht wurden. Manche leben schon seit Jahrzehnten auf Harnas. Eine davon wird mit einer Mini-Kamera ausgestattet. Warum? Um herauszufinden, was die Schildkröten den ganzen Tag über treiben.
Auf Harnas wird nicht nur Wildtieren, sondern auch Haustieren Asyl gewährt.
Annika aus Deutschland, die zu den ständigen Mitarbeitern der Farm gehört, hat sich eines arg geschundenen Pferdes angenommen: "Als es ankam, war es wirklich eingefallen, total dünn, die Mähne komplett geschoren, da war kein Leben mehr drin", erzählt Annika. "Und jetzt, nach zwei Monaten ohne Reiten, einfach nur draußen im Gehege, füttern, Vertrauen aufgebaut, jetzt wird's wieder was."
Cornelia, die fidele Rentnerin aus Bayern, ist eine langgediente Unterstützerin des Tierwaisenhauses. Sie widmet sich mit großer Hingabe dem Füttern der Baby-Wüstenluchse, die alle zwei Stunden ihr Fläschchen bekommen müssen. Cornelia glaubt erkannt zu haben, dass die Kätzchen ihre Milch lieber geschüttelt als gerührt haben wollen.
Janine, eine Volontärin aus dem Rheinland, frisch vom Abitur, nimmt mit zwei Freundinnen an der Fütterungstour zu den großen Außengehegen teil. Sie versorgen die Paviane mit Maisbrei, kümmern sich darum, dass Shir Khan, der Löwe, nicht alles Futter für sich allein beansprucht, sondern auch seinem Weibchen etwas zukommen lässt und landen schließlich bei den aufgeregt jaulenden Wildhunden, die in ganz Afrika sehr selten geworden sind. Janine: "Ich finde es einfach toll, dass Harnas diese Tiere hat und versucht, sie zu beschützen, vielleicht sogar auszuwildern. Und ich fände es superschade, wenn es sie nicht mehr geben würde."