Erstmals seit 33 Jahren kommt der Nationalrat im Juli zu einem Sitzungsmarathon mit fünf Plenartagen zusammen. Zunächst stehen einige Gesetzesvorhaben wie das Verbot von Einweg-E-Zigaretten, zwei neue Schulfächer, längere "Pickerl"-Intervalle für Kraftfahrzeuge auf der Tagesordnung. Auch viele Konsumentenschutzthemen wie das Verbot der vorsätzlich begrenzten Lebensdauer von Produkten werden finalisiert. Schwerpunkt der Woche ist die Budgetkonsolidierung. Beschlossen werden u.a. die Pensionsanpassung 2027, die Einführung einer Paketsteuer sowie die Senkung der Lohnnebenkosten. Nach der Debatte zu den einzelnen Budget-Kapiteln erfolgt der Beschluss des Doppelbudgets 2027/2028 am Freitag.
Kommentar: Astrid Wibmer und Felix Strasser
In allen Tier-Familien gibt es Nachwuchs. Die jungen Leoparden und Schakale gehen mitunter eigenen Wege, wenn sie sich von ihren Eltern unabhängig machen. Die jungen Geparde lernen von ihrer Mutter, wie man seine Fähigkeiten als schnellstes Land-Raubtier der Welt am besten einsetzt. Doch der Überfluss währt nicht lange: Als die Landschaft wieder auszutrocknen beginnt, sind alle Bewohner gezwungen, sich anzupassen und eine neue Rolle zu finden. Denn alle sind irgendwie voneinander abhängig - und doch sieht jeder, wo er bleibt. Die Gesetze der Natur sind manchmal schwer erkennbar, wenn Afrika seine wilden Seiten zeigt...
Mit 300 Sonnentagen im Jahr gehört die Provence zu den beliebtesten Urlaubszielen Europas. Die Mittelmeerregion zwischen Rhonetal und Italien ist der Inbegriff südländischer Lebensart.
Eine Reise durch den südöstlichsten Zipfel Frankreichs ist ein Fest für die Sinne. Im Sommer sind die blühenden Lavendelfelder ein beliebtes Fotomotiv. Über die Märkte weht der Duft von Trüffeln und mediterranen Kräutern. Malerische Bergdörfer laden zum Erkunden ein.
Die Reise durch die Provence startet auf der kleinen "Île des Embiez" mit ihrer reichen Flora und Fauna. Nach einem Abstecher in die Hafenstadt Marseille geht es nach Aix-en-Provence, wo sich die Besucher vom bunten Treiben mitziehen lassen. Das Bilderbuchdorf Gordes im Herzen des Luberon begeistert mit seiner spektakulären Lage. Dort begleitet das Filmteam einen Trüffeljäger bei der Suche nach dem "schwarzen Gold" der Provence. Im Januar wird in der Gemeinde Richerenches sogar eine Trüffelmesse veranstaltet.
Den imposanten Mont Ventoux stets im Blick geht es weiter nach Avignon. Die "Stadt der Päpste" hat eine bewegte Geschichte - und eine Brücke, die durch ein Lied weltweit bekannt wurde: "Sur le pont d'Avignon". Von Avignon ist es nur ein Katzensprung bis ins berühmte Weinbaugebiet Châteauneuf-du-Pape im südlichen Rhonetal. Das Dorf "Les Baux de Provence" wird von einer mächtigen Burgruine dominiert und gilt als schönstes Dorf Frankreichs. Auf 2000 Höhenmetern liegt das beliebte Skigebiet Isola in den französischen Seealpen - auch das ist Provence.
Das letzte Ziel der Reise ist die Camargue, wo die historische Altstadt von Arles und das Vogelschutzreservat "Pont de Gau" auf dem Programm stehen.
Jan Talgott ist bestürzt: Er ist auf eine Messie-Familie hereingefallen. Die macht es sich in seinem Elternhaus auf ihre Weise "gemütlich" und denkt nicht daran, Miete zu zahlen. Jans Frau steht aufgrund der finanziellen Belastung schon kurz vor der Depression. Ist dem Immobilienkaufmann der Kragen geplatzt? Hat er sich tatsächlich illegal Zutritt zur Wohnung von Familie Schütz verschafft und Mutter Ursula unter einem zwei Meter hohen Regal begraben?
Diesmal greift der britische Komiker John Bishop zur Küchenschürze, um Jamie in der Küche zu unterstützen. Jamie bereitet ein grünes Curry zu und verrät dann sein Geheimnis für eine perfekte Lasagne. Im Anschluss möchten er und Jimmy erfahren, wie britische Schulkinder während der Sommerferien verpflegt werden. Während Jamie danach an Schulspeisen tüftelt, ist Jimmy auf der Suche nach wildem Honig und bastelt hierzu einen Bienenstock.
Unter Milliarden von Sternen hat einer für uns besondere Bedeutung: Die Sonne bestimmt das Schicksal der Erde. Doch kosmische Mächte nehmen Einfluss auf unseren Glücksstern - und auch auf uns. Immer wieder gerät die Sonne in Wallung. Dann drohen gewaltige Stürme geladener Teilchen, die unserer modernen Welt erheblichen Schaden zufügen. Niemand weiß genau, was die Sonne aufbrausen lässt. Eine Theorie gibt bestimmten Planetenkonstellationen eine Mitschuld. Polarlichter sind ein beeindruckendes Schauspiel an den Polen der Erde. Wenn sie, wie im Jahr 1859, allerdings in New York oder Havanna zu sehen sind, dann ist irgendetwas Außergewöhnliches geschehen. Kurzschlüsse durchzuckten damals Telegrafendrähte und lösten zahlreiche Brände in den USA und Europa aus - und das in einer Zeit, als der Telegraf gerade 15 Jahre alt war. Ein Stromnetz gab es praktisch noch nicht. In einer gigantischen Eruption hatte die Sonne geladene Teilchen mit einer Geschwindigkeit von 1000 Kilometern pro Sekunde Richtung Erde geschleudert. Dieser Sonnensturm war so heftig, dass die Teilchen das irdische Magnetfeld durchdrangen. Heute hätte ein Sonnensturm dieser Stärke katastrophale Konsequenzen für unsere stromabhängige und zunehmend vernetzte Welt. Schützen können wir uns nur, indem wir lernen, Sonnenstürme vorauszusehen, und herausfinden, wie es zu den Eruptionen kommt. Vor 150 Jahren ist der Schweizer Astronom Johann Wolf einer der Ersten, der einen Rhythmus der Sonnenaktivität erkennt. Wolf lebt für die Forschung. Im brandneuen Refraktor der Sternwarte Zürich verbringt er endlos viele Stunden. Denn ein Phänomen lässt ihn nicht los: Die dunklen Stellen auf der Sonnenoberfläche, die sogenannten Sonnenflecken, scheinen sich in einem Elf-Jahres-Zyklus zu vermehren und wieder zu verschwinden. Immer, wenn es viele Sonnenflecken gibt, ist die Sonne besonders aktiv. Dieser auffällig gleichmäßige Rhythmus kann kein Zufall sein, und Wolf glaubt, die Antwort gefunden zu haben: Jupiter muss die treibende Kraft hinter der schwankenden Sonnenaktivität und den Sonnenflecken sein. Der größte Planet unseres Sonnensystems umkreist unser Zentralgestirn in 11,9 Jahren. Wolfs These: So, wie der Mond die Gezeiten auf der Erde verursacht, erzeugt Jupiter Gezeitenkräfte, die an der Oberfläche der Sonne zerren. Damals wurde Wolf für seine Ideen belächelt, denn sie klangen wenig wissenschaftlich und zu sehr nach Astrologie. Heute sieht das anders aus: Durch die Analyse von Eisbohrkernen aus Grönland haben Forscher neben dem Elf-Jahres-Zyklus weitere Zyklen entdeckt, in denen die Sonnenaktivität noch wesentlich deutlicher schwankt. Das Überraschende: Die neu entdeckten Zyklen passen genau zu bestimmten Konstellationen der Planeten. Nicht Jupiter allein, alle Planeten gemeinsam wirken auf die Sonne. Unser "Guter Stern" wird dadurch angeregt, Strahlungsblitze mit der Kraft von einer Milliarde Wasserstoffbomben freizusetzen. Verhindern lässt sich das nicht. Kann es eine verlässliche Vorhersage geben? Es ist die schier unendliche Kraft der Sonne, die Leben erst möglich macht. Doch diese Kraft kann auch zur Bedrohung werden. Harald Lesch zeigt die himmlischen Kräfte, die unser Schicksal auf der Erde mehr bestimmen, als uns lieb ist.
In den letzten fünfzig Jahren wurden UFOs immer mehr mit Militärpersonal und -einrichtungen in Verbindung gebracht. Tief im Wald von Rendlesham, Suffolkin kam es im Jahr 1980 zum berüchtigten Rendlesham-Vorfall. Zahlreiche Augenzeugen der amerikanischen Luftwaffe behaupten ein außerirdisches Flugobjekt beobachtet zu haben, welches im naheliegenden Wald gelandet sei. In dieser Episode versuchen Craig Charles und Sarah Cruddas, den faszinierenden Vorfall zu entschlüsseln.
darin:
L I V E
14:00
Berlin: Sitzung des Deutschen Bundestages mit Befragung der Bundesregierung; Stefanie Hubig (SPD, Ministerium für Justiz, und Carsten Schneider (SPD), Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Im Anschluss:
L I V E
NATO-Gipfel In Ankara
14:30
Abschluss-PK Emmanuel Macron, Präsident Frankreich
Im Anschluss:
L I V E
15:00
Abschluss-PK Gastgeber Recep Tayyip Erdogan, Präsident Türkei
Im Anschluss:
L I V E
15:15
Abschluss-Pressekonferenz Donald Trump, Präsident USA
Im Anschluss:
L I V E
15:30
Abschluss-Pressekonferenz Friedrich Merz, Bundeskanzler
Im Anschluss:
L I V E
16:15
Pressekonferenz Volodimir Selenskjy, Präsident Ukraine
Im Anschluss:
L I V E
16:25
Berlin: Sitzung des Deutschen Bundestages
Seit einigen Wochen teilt sich das einjährige Puma-Mädchen Missoula mit der gleichaltrigen Java-Leopardin Sri Kandi stundenweise ein Gehege. Missoula ist eine seltene Montana-Puma-Zuchtkatze, die im Tierpark von Hand aufgezogen wurde. Von der Java-Leopardin soll Missoula vor allen Dingen "Katzenverhalten" lernen. Doch Sri Kandi ist die neue Gesellschaft noch nicht geheuer!
Jungtiere heran zu züchten, ist das erklärte Ziel bei der asiatischen Löwengruppe im Tierpark. Doch dafür müsste Raubkatzen-Mann Boris endlich seine Schüchternheit gegenüber den beiden Schwestern Churchilla und Shakira ablegen! Bei den zwei Sibirischen Tigern Darius und Avrora ist die Liebe dagegen bereits groß.
Neue Bewohner hat auch das Zoo-Insektarium. Hier ist ein Stamm Blattschneidemeisen eingezogen, der in Sachen Hausbau eine interessante Symbiose eingeht. Die afrikanische Vogelspinne aus der Schau muss umziehen. Das tut sie nicht ganz freiwillig. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens gegenüber Besuchern wird sie quasi zwangsumgesiedelt.
Die News Spezials beleuchten ein wichtiges Nachrichten-Thema umfangreich und von allen Seiten. Korrespondenten, Politiker und Experten geben ihre Einschätzungen ab.
Gerlinde Kaltenbrunner und Schriftsteller Christoph Ransmayr haben eine besondere Beziehung zum Traunstein. Beide stellen den Berg auf ihre eigene Art vor.
Lockte der Angeklagte Paul Kobus seine Frau Frederike unter dem Vorwand, dort eine Geburtstagsüberraschung für sie vorbereitet zu haben, an einen einsamen Leuchtturm, um sie umzubringen? Oder wurde Frederike das Geheimnis ihrer Nachbarin Barbara Jungbrunn zum Verhängnis?
Am 23. März 2021 bohrt sich eines der größten Containerschiffe der Welt ins sandige Ufer des Suezkanals. Fast eine Woche lang blockiert die Ever Given die vielbefahrene Handelsroute in Ägypten. Nie zuvor ist ein Frachter dieser Größe so auf Grund gelaufen, dass es zu einer vergleichbaren, globalen Lieferkrise gekommen gekommen wäre. War es eine Verkettung unglücklicher Umstände? Oder zeigt der Megastau auf See einen gefährlichen Schwachpunkt in der weltweiten Versorgungskette auf?
Im Mittelpunkt der Sendung stehen Geschichten aus Deutschlands Norden - über interessante Menschen, idyllische Landschaften und beeindruckende Tierwelten.
Jonas hat nach der Trennung von Martina neue Liebe bei Patrizia gefunden, die ihn trotz Distanz von 80 km durch schwere Zeiten begleitete. Seine Gefühle für sie sind nun mehr als nur Freundschaft.
Eine unterschätzte Gefahr: Asteroiden auf Kollisionskurs. Harald Lesch reist in einem virtuellen Raumschiff ins Sonnensystem, um herauszufinden, wie wir der Gefahr begegnen können. Millionen von Asteroiden vagabundieren durch unser Sonnensystem. Täglich fallen mehrere Tonnen Asteroidenstaub zur Erde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein großer Brocken gefährlich wird. Doch trotz des Risikos sind Abwehrmaßnahmen bisher reine Theorie. Im Morgengrauen des 15. Februar 2013 erhellt ein Feuerball den Himmel über der russischen Kleinstadt Tscheljabinsk. Seine Druckwelle beschädigt Tausende Gebäude. Spätere Auswertungen zeigen: Hier war ein Asteroid von etwa 20 Metern Durchmesser beim Durchgang durch die Atmosphäre explodiert. Er war völlig unbemerkt auf Kollisionskurs gelangt, denn selbst die besten Teleskope können Asteroiden nur unter bestimmten Bedingungen erspähen. Die meisten Asteroiden im Sonnensystem ziehen ihre Bahnen weit entfernt von der Erde, im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Dort sind sie für uns keine Gefahr. Allerdings reicht schon ein kleiner Anlass, um das labile Gleichgewicht zu stören. Es ist vor allem Jupiter, der regelmäßig für gefährliche Unruhe sorgt, obwohl er 300 Millionen Kilometer vom Asteroidengürtel entfernt ist. Wann der nächste Asteroideneinschlag droht, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Klar ist nur: Er wird kommen. Vorkehrungen für den Ernstfall sind bisher reine Theorie. Vielen scheint vor allem eine Lösung denkbar: den Asteroiden mithilfe eines Raumschiffs aus seiner Bahn lenken. Allerdings ist diese Methode nur bei kleinen oder noch weit entfernten Asteroiden wirkungsvoll. Bei akuter Gefahr bleibt nur, den potenziellen Killer mit Sprengungen aus seiner Bahn zu katapultieren oder ganz zu zerstören. Doch auch eine Sprengung birgt Risiken, denn Asteroid ist nicht gleich Asteroid. Je nach Beschaffenheit und Größe müsste ein Sprengsatz punktgenau platziert werden, um den Erfolg der Mission zu garantieren. Solche Manöver im Weltraum sind jedoch eine Herausforderung, wie die Bruchlandung des Philae-Landers auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko im November 2015 gezeigt hat. Im Zweifel bleibt nur eine Chance: eine bemannte Mission, deren Crew die richtige Platzierung des Sprengsatzes sicherstellen kann. Das Problem: Zurzeit existiert jedoch keine geeignete Rakete, die Menschen auch nur bis zum Mond bringen könnte. Was den Ingenieuren in den 1960er-Jahren gelang, scheint heute in weiter Ferne. Die immerwährende Gefahr eines Asteroideneinschlages sollte genügen, um die Weltgemeinschaft zur Entwicklung geeigneter Triebwerke zusammenzuschweißen. Doch die unberechenbare Gefahr, die in weiter Ferne scheint, genügt offensichtlich nicht für eine internationale Anstrengung. Die nötige Motivation könnte nun von unerwarteter Seite kommen: Privatunternehmen wie "Planetary Resources" oder "Deep Space Industries" wollen schon in etwa zehn Jahren Metalle wie Gold und Platin auf Asteroiden abbauen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Verlockung von Reichtümern die Entwicklung neuer Technologien beflügelt. Doch es bleibt die Frage: Wem gehört das Weltall? Die Nagelprobe wird der erste wirtschaftlich verlockende und erreichbare Himmelskörper sein. Ein Lehrstück internationaler Interessenkonflikte und des Kampfes um neue Ressourcen findet sich auf der Erde: die Antarktis. Dennoch braucht es eine globale Anstrengung, um im Ernstfall für eine Asteroidenabwehr die nötige Technologie zur Hand zu haben. Vielleicht bietet eine Vision dazu den Anlass: der bemannte Flug zum Mars. Vor mehr als 50 Jahren hatte der Traum vom ersten Menschen auf dem Mond Politiker wie Ingenieure beflügelt. Heute ist es der Traum vom Mars, der für den nötigen technologischen Schub sorgen und so die Menschheit vor einer kosmischen Bombe bewahren könnte.
Gefühlsachterbahn bei den Bartaffen
Freud und Leid liegen heute dicht beieinander. Zur Freude der Pfleger gibt es überraschend Nachwuchs bei den Bartaffen. Einen quicklebendigen kleinen Racker. Die Operation eines älteren Bartaffenweibchens stellt sich komplizierter dar als vermutet. Wird die Patientin wieder gesund?
Ozelot-Mädchen Simone erkundet Gondwanas Urwald
Christian Patzer lässt Simone erstmals gemeinsam mit Mutter Daphne auf die Außenanlage. Freiwillig will die Kleine nicht raus. Erst als Daphne sie hinaus trägt, wird Simone zur großen Entdeckerin. So groß, dass sie am Abend gar nicht mehr wieder in den Stall will.
Eiskalte Überraschung
Sommer-Feeling in Leipzig und ein Ende der Hitze ist nicht absehbar. Für die Amurtiger, eigentlich im kühlen Nordosten Russlands zu Hause, ist das eindeutig zu heiß. Tigerin Bella und ihre gar nicht mehr so kleinen Jungs liegen deshalb am liebsten den ganzen Tag im Schatten eines Baumes. Florian Ludwig will für eine Abkühlung sorgen und hat Eisbomben gebastelt. Tiefgefrorenes Gänseklein soll die trägen Tiger aus ihrem Versteck locken. Ob er damit Erfolg hat?
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Was ist Europa, wie entstand der Kontinent? Diese Folge der "Europa-Saga" schildert, wie sich auf dem vielgestaltigen kleinen Erdteil erstmals ein europäischer Kulturraum entwickelte.
In großen Bögen erzählt der Historiker Christopher Clark die Geschichte Europas: Die ersten Menschen wanderten aus Afrika ein. Später entstanden Volksgruppen wie die Kelten, Staatengebilde wie Griechenland, das Imperium der Römer, das weite Teile Europas umfasste.
Ein einheitliches Recht, gemeinsame Währung, Wirtschaft und Kultur schufen den verbindenden Rahmen dieses ersten Reichs in Europa. Die Verbindung mit dem Christentum, das über die Jahrhunderte Staatsreligion in weiten Teilen wurde, verlieh dem Kontinent ein Fundament, das Macht und Glauben miteinander vereinte.
Schon lange vorher war der viel zitierte Entstehungsmythos Europas entstanden: Dabei ging es um die Liebe des Göttervaters Zeus zu einer Prinzessin namens Europa. Der liebestolle Griechengott entführte sie aus Sidon in Phönizien auf jenen Erdteil, der später nach ihr benannt wurde: nach Europa. Dieser Mythos ist wohl auch Sinnbild für den Einfluss und die Impulse, die der Okzident aus dem Orient erhielt.
Es ist ein Geben und Nehmen. Künftige Kulturen in Europa lösten einander nicht nur ab, sie nahmen die Errungenschaften der Vorgänger jeweils auf, bis die Karten durch die Völkerwanderung neu gemischt wurden. Am Ende sind Griechisches, Römisches, Keltisches, Germanisches, Heidnisches und Christliches miteinander verschmolzen. Das ändert nichts daran, dass Europa bis heute ein Schauplatz vielfältiger Migration geblieben ist.
In der sechsteiligen "Europa-Saga" wirft Christopher Clark einen neugierig-unterhaltsamen Blick auf den Kontinent, besucht die schönsten und schicksalhaftesten Orte Europas und bringt etwas Ordnung in die so verwirrend vielfältige Geschichte.
Emotionaler Auftakt, starke Gegner: Nach dem Derby gegen Rapid tankt Salzburg beim Family Day Teamgeist, bevor mit Chelsea der nächste Härtetest wartet.
Ela genießt mit Tochter und Enkeln den ersten Urlaubstag voller Highlights: Bimmelbahn und Bootstour begeistern alle. Trotz kühler Temperaturen hatten die vier eine unvergessliche Zeit zusammen.
Für das Leben gestraft - Ließ schlimme Namensgebung 24-Jährige Rot sehen?
6. Staffel
424. Folge
D 2025
55'
Bluebelle Blöd (24) steht wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht. Sie soll den Standesbeamten Uwe Pietsch (65) im örtlichen Rathaus auf der Toilette hinterrücks mit einem Notfallhammer attackiert haben. Wollte sie sich an ihm rächen, weil er es war, der ihren Namen in die Geburtsurkunde eingetragen hat und sich seit Jahren weigert, trotz ausdrücklichem Antrags, diesen zu ändern? Welches Motiv steckt wirklich hinter dieser blutigen Tat?
Motto in München: Schöne Schlappen - Kreiere einen angesagten Look mit Badelatschen!
Pro Woche treten fünf Frauen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gegeneinander an, um die Frau mit dem besten Stil zu werden. Am Ende der Woche wird die "Shopping Queen" gekürt.
Es ist, als würde die Welt einem geheimnisvollen Takt folgen. Die Planeten im Universum scheinen förmlich zu tanzen. Auch das Leben folgt einem unsichtbaren Dirigenten. Es gibt eine Kraft, der nichts und niemand entfliehen kann - weder die Planeten im Universum noch ein Nilpferd auf der Erde. Die Schwerkraft hält die Planeten nach einem festen Plan in Bewegung und bestimmt alles Leben auf der Erde. Harald Lesch begibt sich auf die Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält. Dazu reist er an ungewöhnliche Orte. Auf einem Rummelplatz testet er die Gesetze der Schwerkraft. Keine andere Kraft der Physik kann so ein großes Vergnügen bereiten. Auf Lanzarote macht sich Harald Lesch auf zu einer Reise Richtung Mittelpunkt der Erde. Noch immer ist das Erdinnere ein Ort voller Geheimnisse. Die Hitze und der Druck machen es für Forscher nahezu unerforschbar. Und doch findet sich ausgerechnet hier der Schlüssel zu dem, was unsere Erde so viel lebenswerter macht als alle anderen Planeten. Die Erdanziehungskraft war auch für die Evolution des Lebens ein entscheidender Faktor. Dabei ist die Wirkweise der Schwerkraft bis heute ein Rätsel. Wissenschaftler beginnen erst nach und nach, diese allumfassende Kraft und ihren Einfluss besser zu verstehen. 2017 erlangten Forscher für den Nachweis von Gravitationswellen aus dem All - ausgelöst durch Ereignisse Millionen von Lichtjahren entfernt - den Nobelpreis. Die Kraft, die Planeten tanzen lässt und ohne die sich das Leben nicht so entwickelt hätte, wie wir es kennen, durchdringt das gesamte Universum. Harald Lesch zeigt auf eindrucksvolle Weise: Nichts entgeht ihrer Wirkung.
Der Nord-Ostsee-Kanal gehört zu den meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen der Welt. Jährlich passieren bis zu 30.000 Schiffe den knapp 100 Kilometer langen Kanal. Für Kanalsteurer und Lotsen ist jede Überfahrt ein Wettlauf gegen die Zeit, die Lenkung erfordert größte Präzision. Die inzwischen über ein Jahrhundert alten Schleusen sorgen oft für technische Störungen, die lange Wartezeiten nach sich ziehen. Deshalb soll der Kanal nun für den Schiffsverkehr der Zukunft erneuert werden.
Die Gebrauchtwagen-Soap: "Die PS PROFIS - Mehr Power aus dem Pott" ist eine Gebrauchtwagen-Doku mit den Ruhrpott-Orginalen Sidney "Sid" Hoffmann und Jean Pierre "J.P." Kraemer. Die beiden sind Gründer und Geschäftsführer der Autoschmiede "5 Star Performance" in Dortmund. In jeder Sendung erhalten Sie den Auftrag, einen passenden Gebrauchten für Freunde und Bekannte zu finden. Dabei geben Sie Tipps und Tricks, verraten die Kniffe der Verkäufer und zeigen, dass man auch für wenig Geld durchaus gute Gebrauchtwagen kaufen kann. Und wenn es passt, lassen es sich die Beiden auch nicht nehmen, dem Auto ein paar PS mehr zu verpassen. Neben unterhaltsamen Doku-Soap-Elementen bieten die PS PROFIS den Zuschauern gleichzeitig viel Wissenswertes und Informatives rund ums Thema Auto.
Mit Jean-Pierre Kraemer, Sidney Hoffmann, Percy Hoven
Die Grube Messel bei Darmstadt ist Deutschlands erstes UNESCO-Weltnaturerbe. "Rund 40.000 Menschen kamen im vergangenen Jahr hierher, um das Urpferdchen und andere spannende Fossilien zu sehen", erzählt Philipe Havlik, Leiter der Weltnaturerbestätte, Er macht die Grube immer attraktiver: Im "Grab'mal" neben dem Museum dürfen die Besucher jetzt eigenhändig nach Fossilien suchen. In der Grube selbst dürfen nur die Profis ran. Wir begleiten zwei Grabungsteams: Insektenforscherin Dr. Sonja Wedmann leitet das Team des Senckenberg Instituts und freut sich über schillernde Käfer, die ihr farbenfrohes Leuchten auch nach Millionen von Jahren nicht verloren haben. "Jeder fossile Fund liefert neue Hinweise darüber, wie es damals hier ausgesehen haben könnte", sagt Paläontologe Prof. Dr. Torsten Wappler, vom Landesmuseum Darmstadt. "Sie geben einzigartige Einblicke in die Entwicklung von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Pflanzen." Die Grube Messel ist 1000 Meter breit und 60 Meter tief. Entstanden ist sie durch einen Vulkanausbruch vor rund 47 Millionen Jahren. Durch Bergbau und industrielle Nutzung sind hier Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Fossilien entdeckt worden.
Europa, das christliche Abendland - so eine gängige These. Welche Rolle spielt der christliche Glaube für die Identität Europas? Gibt es neben dem christlichen auch ein islamisches Abendland?
Christopher Clark geht in dieser Folge der Frage nach, woran die Europäer glauben: Das Christentum war die erste offene Volksreligion, Gemeinden und Klöster wurden zur Keimzelle gemeinsamer Konfession, Pilgerwege zu einem verbindenden europäischen Netzwerk.
Doch bald schon gingen die Christen im Osten und Westen Europas getrennte Wege. Was sie für kurze Zeit wieder zusammenbrachte, war eine neue, gemeinsam empfundene Bedrohung: der Islam, der auch in Europa auf dem Vormarsch war.
Doch bedeutete dies für den Kontinent mehr als nur ein Feindbild: Auf der spanischen Halbinsel, in "al-Andalus", prägten Muslime über ein halbes Jahrtausend die Kultur im westlichen Europa mit, die Herrschaft der Osmanen hinterließ im Südosten Spuren. Die Juden Europas trugen in ihrer Rolle als religiöse Minderheit ebenfalls zur kulturellen Vielfalt bei, brachten die Wirtschaft in Gang und waren doch immer wieder Opfer grausamer Verfolgung. Die Kreuzzüge und Türkenkriege verstärkten den Antagonismus der Religionen. Wenn nicht Gegner von außen für den Zusammenhalt sorgten, brachen unter den Christen immer wieder Konflikte aus.
Zur entscheidenden Spaltung führte die Reformation im frühen 16. Jahrhundert. Martin Luther prangerte nicht nur die Missstände in der Kirche an, er stellte auch die klerikal geprägte Herrschaftsordnung infrage. So spalteten sich in Europa Macht und Glaube. 100 Jahre nach der Reformation verwüsteten verheerende Schlachten zwischen Katholiken und Protestanten den Kontinent. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges wuchs der Wille, das Verhältnis der Völker künftig auf Prinzipien der Vernunft zu begründen. Es galt, Religion und Politik in den Beziehungen der Mächte zu trennen. Die europäische Staatengemeinschaft schuf mit dem Westfälischen Frieden eine verbindliche Ordnung, die den Ausgangspunkt für das moderne Völkerrecht bildete.
Das Leben auf der Erde hängt am Licht unserer Sonne. Doch könnten wir dank moderner Technik auch ohne unseren guten Stern überleben? Harald Lesch versucht, diese Frage zu ergründen. Wie lebenswichtig die Sonne ist, zeigt sich, wenn sie fehlt. Vulkanausbrüche und Kometeneinschläge haben die Sonne schon mehrfach in der Geschichte mit Staub verhüllt - und so ganze Arten ausgelöscht. Könnte der Mensch das Fehlen der Sonne meistern und gar ihr Ende überleben? Fast alle Kulturen der Welt verehrten die Sonne aufgrund ihrer Bedeutung für das Leben. Sonnenfinsternisse galten als göttliche Zeichen. Doch schon in der Steinzeit gab es Bemühungen, den Lauf der Sonne und den Rhythmus ihrer Finsternisse zu entschlüsseln. Denn wer das Schwinden des Sonnenlichts vorhersagen konnte, erlangte Macht. Das Verständnis der Himmelsmechanik erreichte im antiken Griechenland einen Höhepunkt. Doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts sollte ein ungewöhnlicher Fund am Meeresgrund unsere Vorstellung von den Fertigkeiten der alten Griechen revolutionieren. Spätestens die moderne Astronomie hat die Sonne endgültig von ihrem göttlichen Thron gestürzt. Doch noch immer gebietet unser Zentralgestirn Ehrfurcht. Denn die Sonne ist ein Feuer spuckender Gigant aus glühend heißem Plasma. Sie macht es den sonnennahen Planeten beliebig schwer, eine lebensfreundliche Atmosphäre zu schaffen. Nur die Erde hat diese Aufgabe gemeistert. Denn sie schlägt die Sonne mit ihren eigenen Waffen. Die Tiefsee, in die nie ein Sonnenstrahl vordringt, sei ein lebensfeindlicher Ort - so glaubte man lange. Doch moderne Expeditionen enthüllten eine Welt voller Leben. Einige Tiefseewesen haben das scheinbar Unmögliche gemeistert: Sie haben eine alternative Energiequelle gefunden. Und das fehlende Licht machen sie einfach selbst. Die Tiefseewesen nutzen Chemolumineszenz, um Licht ins Dunkel zu bringen. Der Mensch hat einen anderen Weg gewählt: Elektrizität. Ihre Erforschung hat manche Wissenschaftler in Lebensgefahr gebracht. Andere haben alles darangesetzt, Profit aus ihren Entdeckungen zu ziehen. Unter ihnen Thomas Edison. Anders, als viele glauben, ist er nicht der wahre Erfinder der Glühbirne. Und doch ist sein Ruhm nicht unbegründet. Dank Elektrizität muss sich der Mensch heute nicht mehr nach dem Lauf der Sonne richten. Auf ihre Energie sind wir aber nach wie vor angewiesen. Doch selbst diese Abhängigkeit soll eines Tages überwunden werden: indem wir die Sonne auf die Erde holen. Die Grundlagen für dieses Projekt wurden schon vor 100 Jahren von Albert Einstein gelegt. Das Zauberwort: Kernfusion. Doch kann der Mensch die titanischen Kräfte, die in der Sonne wirken, tatsächlich bändigen? Auch wenn die Bemühungen des Menschen angesichts der Übermacht der Sonne müßig scheinen, eines Tages könnten sie das Überleben der Menschheit sichern. Denn schon in einer Milliarde Jahren beginnt die Sonne ihren Todeskampf - auf der Erde wird es dann ungemütlich. Die einzige Überlebenschance: die Flucht ins All. Doch um die Herausforderungen interplanetarer Raumfahrt zu meistern und andere Himmelskörper zu besiedeln, werden wir all die Erfahrungen benötigen, die wir beim Versuch, uns von der Sonne zu emanzipieren, gewonnen haben. Nur als Meister des Sonnenlichts können wir das Universum erobern. Harald Lesch zeigt, welche Facetten des Sonnenlichts der Mensch bereits gemeistert hat und welche Herausforderungen ihm noch bevorstehen.
Erhard Wieser von der Fahrlechhütte ist seit frühester Kindheit mit dem Duisitzkarsee verbunden. Schon als kleines Kind hat er hier seine Großtante besucht, die damals als Wirtin die Fahrlechhütte betrieben hat. Heute verbringt Erhard Wieser die Sommer am Duisitzkarsee und kümmert sich um das Wohlergehen der Gäste. Die atemberaubende Bergkulisse rund um den kristallklaren Bergsee zieht jedes Jahr Besucher aus aller Welt an.
Einmal Versager, immer Versager? Gescheiterter Handwerker soll reiche Familie ausgeraubt haben!
5. Staffel
330. Folge
D 2024
65'
Handwerker Helge Schmidt soll bei Familie de Winter eingebrochen und Uhren und Bargeld im Wert von rund 25.000 Euro gestohlen haben. Charlotte de Winter wurde von dem Einbrecher angegriffen und verletzt, erkannte ihn aber nicht. Der Angeklagte war einige Tage zuvor mit Renovierungen im Haus beschäftigt. Währenddessen stöberte er im Haus herum, nahm heimlich Fotos auf. Und: Er hat finanzielle Sorgen. Dennoch leugnet er vehement die Tat ...
Eine Waffe aus dem Jahr 1886 zieht die Aufmerksamkeit der "Auction Hunters" auf sich: Früher sollen mit diesem Gewehr Büffel gejagt worden sein. Außerdem steht eine Sammlung elektrisch betriebener Modellautos auf Allens und Tons Auktionsliste.