Papst Leo XIV. leitet in diesem Jahr erstmals den Ostergottesdienst auf dem Petersplatz im Vatikan. ORF 2 überträgt die feierliche Liturgie live im Rahmen einer Sondersendung mit Live-Schaltungen zu ORF-Korrespondentin Cornelia Vospernik nach Rom und Hintergrundberichten. Im Studio kommentieren Sandra Szabo und der Jesuitenpater und Papst-Experte Andreas Batlogg.
Audiodeskription: Johannes Karner und Michaela Starosciak
Im Isarwinkel gibt es eine Vielzahl an Menschen, die das Osterfest in der eigenen Gemeinde prägen, gestalten und den Bräuchen nachgehen.
Besonders das österliche Triduum, das vom Karfreitag bis zum Ostersonntag dem Tag der Auferstehung Jesu Christi geht, steht im Mittelpunkt des Kirchenjahres.
Mit Verzicht und Ruhe begeht man das österliche Triduum, das Fest rund um das Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu. Wichtige Arbeiten erfüllen die Mesner, wie Heinz Bader in Bad Tölz. Besonders schön schmückt er die Kalvarienbergkirche Heilig Kreuz, die am Karfreitag zahlreich besucht wird - sei es, um die heilige Stiege "raufzubeten" oder um das Heilige Grab zu schauen.
In der Jachenau werden am Karsamstag Baumschwämme im Osterfeuer entzündet. Diese wurden bereits viele Wochen zuvor gesammelt und sorgfältig getrocknet. Kleine glühende Abschnitte davon verteilen die Buben im Ort zum Dazulegen in die Holzöfen. Das soll das ganze Jahr über den Segen über Haus und Hof bewahren.
Der Organist und Chorleiter Marcus Rummel aus Reichersbeuern umrahmt in diesen Tagen in drei Gemeinden die verschiedenen Messen und Liturgien. Mit seinem besonderen Orgelspiel und seiner Art, Chöre und Kirchenorchester zu leiten, begeistert er viele Menschen. Eindrucksvoll stellt er das in der Osternacht unter Beweis.
Der Ostersonntag, der Tag der Auferstehung Christi, wird in den Haushalten unterschiedlich gefeiert. Meist bei gutem Essen mit geweihten Speisen wie dem Osterfladen, dem gebackenem "Osterlamperl" und Speck.
Am Ostermontag, dem zweiten Osterfeiertag, machen sich in Bad Tölz ein paar Familien nach Fischbach auf. Der dem Evangelium nachempfundene Emmausgang endet im Biergarten des Dorfwirts. Während die Jugend nördlich vom Isarwinkel an diesem Tag einem weiteren beliebten Brauch nachgeht: Sie nennen den Ostermontag auch den "Schnapstag". Wer bei dem gemeinsamen Treffen ein rotes Ei von der Gastgeberin bekommt, darf sich etwas einbilden, denn er hat gute Chancen bei ihr.
1. Fall: Fortsetzung der gestrigen Verhandlung. 2. Fall: Nachdem die Angeklagte ihren Mann beim Sex mit Jeanette, eine ihrer Freundinnen, erwischt hat, soll sie die Wohnung mit einem Hockeyschläger kurz und klein geschlagen und ihren Mann verprügelt haben. Sie leugnet - aber der Nachbar des Opfers will die Tat beobachtet haben ...
Diesmal findet die Auktion in Orange, Kalifornien, statt. Barry liebt den großen Auftritt und hat seinen eigenen Butler mitgebracht. Jarrod hat einen ehrgeizigen Plan, doch kann er den auch so umsetzen? Eines der Lager ist voll mit Sammlerstücken. Darrell kann das Lager schließlich ersteigern - und zahlt dafür eine unglaubliche Summe.
Bei der nahenden Hochzeit ihrer kleinen Schwester in Upstate New York kann Gutschein-Fan Erin beweisen, dass sich Coupons wirklich auszahlen. Mit einem Budget von nur 150 Dollar will sie das Essen für 280 Hochzeitsgäste ausrichten. Mit dieser Summe und einer Menge Gutscheine finanziert sie alles: das Catering, die Gastgeschenke und auch ihr Brautjungfernkleid, für das sie unterm Strich nur noch 19 Dollar berappen muss. Auch Shavon aus North Carolina verwandelt die geerbten Gutscheine ihrer Großmutter in bare Münze und füllt damit die Vorräte ihrer Schwester Mandy auf.
In Schleswig-Holstein tönen Hilfeschreie aus einer verqualmten Wohnung. Möglicherweise hat ein technischer Defekt die Katastrophe ausgelöst. Notfallhelfer brechen in Flensburg unter Hochdruck die verschlossene Tür auf. In Chemnitz eilen die Lebensretter unterdessen zu einer Unfallstelle auf der Autobahn. Dort ist eine Bikerin bei hoher Geschwindigkeit vom Motorrad gestürzt. Und an einer Tankstelle steckt eine eingeklemmte Autofahrerin zwischen zwei Fahrzeugen fest. Können Einsatzkräfte der Feuerwehr die Frau aus der misslichen Lage befreien?
Die "Terra X"-Reihe "Große Völker" versteht sich als Zeitreise zu den Wurzeln Europas und den Nationen, die den Weg in die Moderne geebnet haben. In diesem Teil geht es um die Griechen. Die moderne Welt hat den alten Griechen eine Menge zu verdanken: tragische Dramen, unterhaltsame Komödien oder auch den Mathematikunterricht. Und nicht zuletzt ist die Demokratie das Erbe berühmter Vordenker aus Athen. Griechenland gilt als die Wiege Europas. Der Blick zurück in die Geschichte der Griechen beginnt nach den "dunklen Jahrhunderten" um etwa 750 vor Christus. Damals entstehen an den zerklüfteten Küsten des östlichen Mittelmeers unabhängige Stadtstaaten, die untereinander im Dauerclinch liegen. Nur die Vorstellung von einer illustren wie ebenso intriganten Götterwelt, die vom Olymp aus alle Bereiche des irdischen Lebens beherrscht, verbindet sie. Kein Krieg, keine Hochzeit, keine sonstigen Handlungen werden geplant, ohne den Rat der himmlischen Helden einzuholen. Während die einen einer Welt aus Mythen und Mysterien nachhängen, wagen sich ein paar wenige Universalgelehrte an andere Modelle der Welterklärung. Die Philosophen beobachten die Natur, suchen nach Zusammenhängen zwischen Ursache und Wirkung und glauben fest an Erkenntnisgewinne durch logisches Denken. Sie sind die Begründer der Wissenschaft und bahnbrechender Errungenschaften - angefangen von der ersten Dampfmaschine über die Entdeckung der Erde als Kugel bis hin zum schusssicheren Brustpanzer. Eine der revolutionärsten Ideen der Griechen aber ist die Demokratie. Kaum zu glauben, aber sie ist ein Produkt der ständigen Kriege untereinander, vor allem aber gegen die übermächtigen Perser. Jeder Mann im Staat wird im Kampf gegen den Feind von außen gebraucht, im Gegenzug fordert das Volk umfassende Mitspracherechte. In Athen erkennen die Verantwortlichen früh, dass sie Zugeständnisse an die Bürger machen müssen. Nach und nach führen sie Reformen ein, bis eine völlig neue Verfassung entsteht. Sie soll den Griechen eine Herrschaftsform garantieren, die maßgeblich vom Volk ausgeht. Politisches Stimmrecht besitzen alle männlichen Griechen über 18 Jahre. Sklaven, Frauen und Kinder sind von der Meinungsbildung ausgeschlossen. Grundsätzlich fallen die Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip. In der Praxis sieht es aber so aus, dass zumeist die Reichen die große Linie vorgeben, denn sie sind die einzigen, die mit ihrem Privatvermögen haften können. Und das ist damals für jeden Spitzenpolitiker Pflicht. In späteren Zeiten wird die Volksherrschaft über Jahrhunderte erfolgreich vermieden. Erst mit der Französischen Revolution ändert sich das wieder. Inzwischen existieren weltweit 115 freiheitlich geführte Regierungen, die mehr oder weniger die Rechte des Einzelnen in ihrem Staatsvertrag verankert haben. Auch die Europäische Union beruft sich in ihrem Gründungspapier auf das politische Konzept aus dem alten Griechenland. Neben Politik und Wissenschaft haben noch zwei weitere Errungenschaften ihren Anfang in der antiken Welt genommen. Zum einen ist das die Entstehung des Theaters, das damals vor allem dazu dient, den Bürgern über das Spiel auf der Bühne ihre Welt zu erklären. Der Zeit weit voraus ist dabei die Vorstellung, dass bei der Vorführung der Tragödien und Komödien die Seele des Menschen eine Wandlung vollzieht, wenn nicht sogar einen Heilungsprozess durchläuft. Jedes dramatische Werk folgt seither denselben Gestaltungsmustern, die damals von den großen Autoren Griechenlands entwickelt wurden. Die Einführung der Olympischen Spiele ist die zweite herausragende Pionierleistung. Das Ereignis findet alle vier Jahre statt. Eine Woche lang messen sich Freund und Feind in unterschiedlichen sportlichen Disziplinen. Während der Dauer des Spektakels, so verlangen es die Regeln, herrscht Frieden. Im 5. Jahrhundert nach Christus wird das Praktizieren des "heidnischen Kultes" auf Erlass des christlichen Kaisers Theodosios verboten. Erst 1896 finden in Athen - nach 1500 Jahren Unterbrechung - die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Wie bei den alten Griechen stehen sie ganz im Zeichen der Völkerverständigung. Das ist bis heute so geblieben.
In Peru treffen unvereinbare Welten aufeinander: An der Pazifikküste erstreckt sich eine karge Wüstenlandschaft, getrennt vom Amazonas-Regenwald durch Gletschergipfel der Anden. Hannah Emde ist für "Terra X: Faszination Erde" unterwegs im Land der Gegensätze. In Perus extremen Lebensräumen ist der Grat zwischen Leben und Tod schmal. Ausgerechnet dort liegt eines der artenreichsten Gebiete der Welt, im größten tropischen Regenwald der Erde. An Perus knochentrockener Küste ist Wildtierärztin Hannah Emde mit einer Meeresforscherin unterwegs, die den größten Fisch der Welt untersucht, den Walhai. Die bis zu zwölf Meter langen Riesen tummeln sich dort regelmäßig im Ozean - normalerweise. Doch 2024 sind sie völlig überraschend ausgeblieben - was könnte der Grund sein? Wie eng die extremen Lebensräume in Peru miteinander verknüpft sind, zeigt sich beim Blick über die Anden hinweg, Richtung Amazonas. Nebelwälder an den Hängen der Berge speichern Feuchtigkeit wie ein riesiger Schwamm. Sie speisen Quellen und Bäche, die sich zu immer größeren Flüssen vereinen, bis hin zum Amazonas. Doch das fein abgestimmte System könnte ins Wanken geraten. Durch steigende Temperaturen sind die Nebelwälder in Gefahr und damit auch der Wasserfluss. Aber ein Tier, das von den Einheimischen ehrfürchtig "Ukuku" genannt wird, könnte helfen. Bei uns in Europa ist der "Ukuku" unter einem anderen Namen bestens bekannt: Paddington! Als Kinderbuchfigur begeistert der Brillenbär aus Peru die Welt. Im Kinofilm "Paddington in Peru" ist er in seiner Heimat unterwegs und meistert große Herausforderungen. Auch im realen Leben können die Brillenbären helfen. Wie - das erfährt Hannah von einer Forscherin, mit der sie sich auf die Suche nach den legendären Bären macht. Im Amazonas-Regenwald kümmert sich eine Wildtierauffangstation um Jaguare, die wieder ausgewildert werden sollen. Die Top-Prädatoren sind wichtig für das Gleichgewicht im Regenwald. Sie halten die Anzahl der Pflanzenfresser in Schach und sorgen so dafür, dass sich der Wald verjüngen kann. Der Tod auf der einen Seite bedeutet, dass das Leben auf der anderen Seite weitergeht. "Terra X: Faszination Erde - mit Hannah Emde" liefert einzigartige Einblicke in Perus Natur und zeigt, wie sich Leben und Tod in den extremen Welten des Landes seit Jahrtausenden die Waage halten.
Die "Nordtour unterwegs" zeigt die Kulturschätze der Region rund um den Höhenzug Elm. NDR Reporter Peter Jagla und Rad-Enthusiast Thomas Kempernolte sind rund um Schöningen mit dem Fahrrad unterwegs. An unterschiedlichen touristischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten halten die beiden an und treffen engagierte Menschen vor Ort. Ob Forschungsmuseum oder Grabungsstätte im alten Tagebau, deutsch-deutsche Grenze oder Freizeitspaß beim Golfen: Auf dieser Radtour ist für jeden etwas dabei.
Energie aus dem eigenen Garten mit Windkraft, Erdwärme und Biogas
45'
Durch die weltweite Nutzung fossiler Energien gerät der Zustand der Erde empfindlich ins Wanken. Kohlendioxid und Abgase, Klimaerwärmung und Wetterkatastrophen - die Folgen davon sind gravierend. Dass es so nicht weitergehen kann, ist keine Frage mehr. In Zukunft muss Energie nachhaltiger erzeugt, sauberer und umweltverträglicher werden. Daran arbeiten Unternehmen weltweit. Aber auch im Kleinen sind Tüftler, Erfinder und engagierte Menschen dabei, Lösungen zu suchen. Sie nutzen Solarenergie, Biogas, Erdwärme, Pflanzenkraft oder physikalische Gesetze, um innovative Wege der Energieversorgung zu entwickeln. Ob Erdhügelhaus, Biogassack, Solarmobil oder ein Windrad zum Selberbauen - wir stellen spannende Ideen und ihre Erfinder vor.
Rund zehn Mio. Gäste besuchen jedes Jahr Schloss Schönbrunn und machen die Sehenswürdigkeit so zur beliebtesten Touristenattraktion Österreichs. Damit allerdings alles reibungslos klappt, arbeitet hinter den Kulissen eine Vielzahl von Menschen am perfekten Auftritt. Für sie ist es der wahrscheinlich schönste Arbeitsplatz, nicht nur in Österreich.
Jedes dritte Ei in Deutschland stammt von Legehennen in Niedersachsen. Vor allem zu Ostern herrscht auf den Höfen und in den Färbereien Hochbetrieb. Die Firma Waden in Prinzhöfte verziert allein fürs Osterfest etwa 40 Millionen Eier. Bis zu 40.000, zumeist weiße Eier, können von Mensch und Maschine in der Stunde "bemalt" werden, dank "Vier-Farben-Dusche" und "Eiertanz im Paternoster".
Zu Ostern sind auf der Geflügelfarm von Carsten Poppe in Frankenfeld vor allem die jungen Hennen im Legestress. Ab der 20. Lebenswoche haben ihre Eier die härteste Schale, ab der 30. Woche ist die Legeleistung am besten. Nach dem ersten Lebensjahr sind ihre Eier dann in der Regel zu groß und die Eierschale zu porös für die Färbereien.
Die Industrie setzt vor allem auf Bodenhaltung. Gefärbte Bioeier haben sich für die Branche in der Vergangenheit nicht gelohnt. Die Farben der Ostereier gelten als Lebensmittel und unterliegen daher einer strengen EU-Verordnung. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf den bemalten Schalen nicht mehr zu erkennen. Deshalb kontrolliert der Verbraucherschutz jedes Jahr Stichproben in seinem Braunschweiger Labor.
Bei Familie Stütze aus Hasbergen stolziert eine Besonderheit durchs Gehege: Die dort gehaltenen Hennen legen Eier, die von Natur aus bunt sind.
Aber warum werden Eier überhaupt bemalt zu Ostern? Zum einen färbten die Christen im frühen Mittelalter Eier rot, um an die Leiden Jesu zu erinnern. Zum anderen wurden die Eier je nach Legezeit farblich markiert, die Farbe war so etwas wie ein historisches Mindesthaltbarkeitsdatum.
Proteinbombe, Kunstwerk und Symbol der Auferstehung: Im Osterei steckt viel mehr, als viele Menschen wissen. Diese Reportage aus der Reihe "Wie geht das?" begleitet Ostereier auf ihrem Weg vom Hühnerstall zum Supermarktregal.
Die Käufer sind auf dem Weg nach Homeland, wo es heute wieder einige Lager zu ersteigern gibt. Die Harris-Brüder wittern ein lukratives Geschäft. Doch wird ihr Plan am Ende aufgehen? Jarrod und Brandi sind immer auf der Suche nach neuer Ware für ihren Laden. Werden sie auch diesmal fündig? Während Rene und Casey mit einem Sammlerstück der ganz große Fang gelingt, macht Barry mit seinem Lager ein Minusgeschäft.
Eisbären, die im Sommer ohne Eis leben, Frösche, die im Winter gefrieren, Vögel, die die höchsten Gezeiten der Welt nutzen: Kaum ein Land ist so geprägt vom Wandel des Wassers wie Kanada. Hannah Emde erkundet ein Land umgeben von drei Weltmeeren und so hoch im Norden, dass es im Winter unter Schnee und Eis begraben wird. Die Rhythmen des Wassers zwingen die Tierwelt zur Anpassung. Kanada ist Veränderungen gewohnt, doch ist es gewappnet für den Wandel? Für "Terra X - Faszination Erde" wagt sich Wildtierärztin Hannah Emde in die Hauptstadt der Eisbären, wo die Tiere den Menschen immer wieder gefährlich nah kommen. Was treibt die Tiere in die Stadt, und wie schaffen es die Menschen, Konflikte zu vermeiden? Hannah Emde besucht auf ihrer Expedition ein abgelegenes Forschungszentrum, in dem seit Jahrzehnten Orcas erforscht werden. Warum greifen die Killerwale mancherorts Boote an? Hannah Emde taucht tief in einen Kelpwald, um zu erfahren, was diesen Unterwasserdschungel bedroht. Sie will verstehen, wie sich Kanadas Natur an die treibende Kraft des Wassers angepasst hat. Der Winter in Kanada kann hart sein. Doch für ein Tier ist es die beste Zeit des Jahres: den Eisbären. Dann ist das Meereis die große Bühne, auf der sich sein Leben abspielt. Eisbären brauchen das Eis, um ihrer Beute aufzulauern: Robben. Im Sommer allerdings sind viele Buchten eisfrei, die Eisbären gezwungen, an Land zu gehen für eine unfreiwillige Fastenzeit. Doch mit der Klimakrise sind die eisfreien Sommer bereits heute rund einen Monat länger als Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Die Folgen zeigen sich im Stillen: Die Bären verhungern zwar nicht, aber die längere Fastenzeit erschwert es den Weibchen, Nachwuchs zu bekommen. Kanada gehört zu den Regionen der Erde, die sich besonders schnell erwärmen, etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Die Folgen sind bereits spürbar: Rekordverdächtige Temperaturen, starke Winde und Gewitter schaffen ideale Bedingungen für Waldbrände. 2023 wurde eine Fläche etwa halb so groß wie Deutschland von Bränden zerstört - ein Rekord. Doch es gibt auch Hoffnung, eine Art freiwillige Feuerwehr: den Biber. Forschende haben herausgefunden, dass die Tiere durch den Bau von Dämmen feuerfeste Refugien hervorbringen, denn sie erschaffen neue Teiche und bewässern so riesige Flusskorridore. In diesen Rückzugsorten finden Pflanzen und Tiere Schutz vor Waldbränden, und die Wasserschneisen verhindern die Ausbreitung von Feuern. Die Biber zeigen: Die Natur kann sich zumindest ein Stück weit anpassen - wenn man sie nur lässt. Kanadas Küsten sind jedes Jahr Schauplatz erstaunlicher Fischwanderungen. Die reichen Fischgründe des Sommers ziehen auch die größten Meeresräuber an, Wale. Orcas - Killerwale - gelten als besonders intelligent. Kaum irgendwo sind die Tiere so gut erforscht wie an der Westküste Kanadas. Können die Walforscher dort erklären, warum Orcas vor Spanien und Portugal Boote angreifen und sogar versenken? Wildtierärztin Hannah Emde begibt sich auf die Spur des Wassers, lauscht Walgesängen, rettet mit Artenschützern Robbenbabys und begibt sich in die faszinierende Welt der Unterwasserwälder. Dabei zeigt sie die erstaunliche Anpassungsfähigkeit der Natur an den ständigen Wandel - aber auch, wo unsere Unterstützung gebraucht wird.
Von den Ostersängerinnen, die in der Osternacht mit Chorälen die Auferstehung des Herrn verkünden, bis hin zur kunstvollen Verzierung sorbischer Ostereier: alte Bräuche leben fort.
Junge Frauen in Sielow haben sich zusammengefunden, um alte Gesänge zu erforschen, traditionelle wendische Trachten wiederzuentdecken und das jahrhundertealte Ostersingen in ihrem Ort zu beleben.
Mit großem Engagement proben sie in der Passionszeit, um am Ostermorgen vor Sonnenaufgang singend durch die Straßen zu ziehen. Doch nicht nur die musikalischen Bräuche erleben eine Renaissance - auch die kunstvolle Gestaltung der sorbischen Ostereier fasziniert immer mehr Menschen. Mit traditionellen Wachs- und Ätztechniken entstehen wahre Kunstwerke, die mehr sind als bloße Dekoration: Die Muster und Symbole erzählen Geschichten, vermitteln Schutz und Segen und sind ein wichtiger Bestandteil sorbischer Identität.
Jedes Jahr finden in der Lausitz Wettbewerbe um das schönste Osterei statt. Eine der erfolgreichsten Künstlerinnen ist Silke Roßbach-Schreier aus Cottbus, die ihre Leidenschaft nicht mehr losgelassen hat. Was einst in einer Schul-Arbeitsgruppe begann, entwickelte sich zu einer lebenslangen Leidenschaft, die sie inzwischen mit ihrer ganzen Familie teilt.
Seit der Reformation ist es üblich, Patenkindern zwischen Gründonnerstag und Ostern neben der Patensemmel oder einem großen Pfefferkuchen auch Eier zu schenken: Diese Sitte hat sich bei den Sorben/Wenden bis heute erhalten. Das Osterfest wird so zu einem Symbol für Kontinuität und Wandel für die tiefe Verbundenheit der Sorben und Wenden mit ihrer Geschichte - und für die Kraft der Gemeinschaft, die alte Rituale in eine lebendige Zukunft trägt.
Die Dokumentation zeigt, wie Tradition und Moderne in der Lausitz verschmelzen. Junge Menschen tauchen in das kulturelle Erbe ihrer Vorfahren ein, beleben Bräuche, die fast vergessen waren, und führen sie mit neuer Begeisterung fort.
Kelly aus Kalifornien muss der ganzen Familie unter die Arme greifen, weil ihre Tochter, ihr kranker Vater und ihr körperbehinderter Bruder finanzielle Unterstützung benötigen. Mit einem schmalen Budget von nur 50 Dollar im Monat - und jeder Menge Coupons - kann sie alle mit Lebensmitteln versorgen. Michelle aus North Carolina sieht sich selbst als Coupon-Queen und zahlt nie den vollen Preis. Sobald sie Gutscheine in die Finger bekommt, zieht die Mutter von zwei Kindern in die Supermärkte und räumt dort die Regale leer. Doch ihre Teeny-Tochter kann diese Leidenschaft nicht teilen.
Papst Leo XIV. spricht am Ostersonntag nach dem Ostergottesdienst von der Mittelloggia des Petersdoms zu den Gläubigen, die sich auf dem Petersplatz versammelt haben. Danach spendet er den traditionellen Segen "Urbi et Orbi" - der Stadt und dem ganzen Erdkreis. ORF 2 überträgt live im Rahmen einer Sondersendung mit Live-Schaltungen zu ORF-Korrespondentin Cornelia Vospernik nach Rom und Hintergrundberichten. Im Studio kommentieren Sandra Szabo und der Jesuitenpater und Papst-Experte Andreas Batlogg.
Audiodeskription: Johannes Karner und Michaela Starosciak
Es gibt nicht viel, was nicht zuvor von den Ägyptern, Griechen oder Karthagern erfunden worden wäre. Doch es gibt noch weniger, was die Römer nicht von ihnen übernommen und perfektioniert hätten. Die alten Römer sind ein Volk der Superlative, ihre Geschichte beginnt allerdings wenig spektakulär. Als Rom gegründet wird, ist die spätere Hauptstadt nicht mehr als eine malariaverseuchte Siedlung in einer sumpfigen Senke am Tiber. Doch nur wenige Jahrhunderte später schlägt dort das Herz eines Imperiums, in dem zu Spitzenzeiten über 55 Millionen Menschen leben. Fast 1000 Jahre hält die römische Herrschaft, bevor sie allmählich zerbröckelt. Besonders beeindruckend ist die Dynamik, mit der die anfangs keineswegs überlegene Republik zur Vormacht im gesamten Mittelmeerraum aufsteigt. Die Römer beweisen sich dabei nicht nur als Meister der Kriegsführung, sondern auch als Garanten anhaltenden Friedens. Geschickt schwören sie die eroberten Territorien auf die "Sache Roms" ein. Die neuen Bundesgenossen erhalten ein hohes Maß an Selbstbestimmung und eine Verfassung, die ihnen, wie jedem römischen Bürger auch, die Gleichheit vor Recht und Gesetz zusichert. Und jeder - auch Sklaven und Besiegte - kann sein Bürgerrecht einfordern. Die Herren vom Tiber bieten aber noch mehr Annehmlichkeiten: Quer durchs Reich bauen sie Straßen und Aquädukte, bis in die entferntesten Winkel des Imperiums exportieren sie ihren Lebensstil und ihre Ideen zur Architektur öffentlicher Gebäude und Plätze. Mit den umfassenden Maßnahmen haben die Regenten nur ein Ziel verfolgt: einen Staat ohne Grenzen zu schaffen. Ein Plan, der nur einmal mehr beweist, wie sehr das antike Gedankengut in die heutige Welt übergegangen ist. Von einem barrierefreien Europa mit gleichen Rechten für alle träumen auch die Verantwortlichen in Brüssel. Wie schwer es ist, Völker aus unterschiedlichen Kulturkreisen zusammenzuhalten, haben auch schon die alten Römer gewusst. Als Kontrollorgan setzen sie deshalb ein Heer aus Legionären ein. Berufssoldat zu sein, ist damals ein begehrter Job. Er bietet ein festes Einkommen, Aufstiegschancen und eine sichere Altersversorgung. Nach 25 Jahren erhält ein Legionär 14 Jahresgehälter und manchmal sogar noch ein Stück Land. Die soziale Sicherheit hat jedoch ihren Preis. Die meisten Männer leben bis zur Pensionierung dauerhaft fernab der Heimat. Viele Städte, die wir heute kennen, sind aus kleinen römischen Feldlagern entstanden. Die Manager des Großreichs residieren in Rom. Eine extrem schlanke Zentralverwaltung bildet das Rückgrat des Imperiums. Nur ein paar Hundert Männer herrschen über ein Fünftel der Menschheit. Dafür entwickeln die Römer einen straff organisierten Beamtenapparat mit fein abgestuften Hierarchien und Zuständigkeiten, aber auch mit ständig wachsenden Aktenbergen. Durch kluge Investitionen in das Sozialwesen und in imposante Spektakel gelingt es den Politikern langfristig, das Volk bei Laune zu halten. "Brot und Spiele" lautet die magische Formel. Jeder hat das Recht auf kostenloses Getreide und extravagante Unterhaltung. Highlights sind die Gladiatorenkämpfe im Kolosseum, die bis zu vier Monate dauern können. Lange haben Historiker gerätselt, warum das Römische Imperium mitten im schönsten Frieden dennoch kollabiert ist. Eine Vermutung lautet, dass allein die vielzitierte Dekadenz der Oberschicht schuld daran sei. Doch viele Forscher glauben inzwischen, dass die Barbaren den Untergang der Großmacht verursacht haben. Im 4. Jahrhundert nach Christus setzt die Völkerwanderung ein, und zigtausende Menschen drängen auf der Suche nach neuem Lebensraum ins Reich. Das Imperium gerät in vielerlei Hinsicht in Not und ist nicht mehr zu retten. Das Vermächtnis des Imperiums an die Nachwelt aber hat überlebt. Die Römer haben das Fundament für eine zivilisierte Welt gelegt und die Ausbreitung des Christentums maßgeblich befördert.
Auf dem Grund des Ozeans rund um Hawaii liegen interessante Gegenstände, die sich auf den Angriff von Pearl Harbor beziehen: Geheimwaffen des japanischen Militärs sowie das Wrack des Schlachtschiffes USS Arizona kommen zum Vorschein.
Die angeklagte Hausfrau soll ihre ans Bett gefesselte Schwiegermutter ermordet haben, indem sie ihr statt der täglichen Dosis Insulin ein tödliches pflanzliches Gift gespritzt hat. Wollte sie mit dieser Tat verhindern, dass die todkranke Frau ihrem Sohn erzählt, dass seine beiden Kinder gar nicht von ihm, sondern von seinem Bruder sind?
Die heutige Auktion findet in Mission Viejo, Kalifornien, statt. Dort warten ein paar tolle Lager auf die Käufer. Rene hat ein gutes Gefühl und auch die Harris-Brüder sind optimistisch. Wer hat am Ende die Nase vorn? Barry hat seinen Steuerberater zur Versteigerung mitgebracht. Wenn es nach ihm geht, sollte Barry sich langsam aus dem Geschäft zurückziehen.
Jennifer Johansson arbeitet seit einigen Jahren mit ihrem Mann Sven-Ole auf der eigenen Hofmolkerei im niedersächsischen Toppenstedt. Marco Scheel nimmt uns mit nach Teplitz in Mecklenburg-Vorpommern. Aus Hamburg kommt Frederik Schmoldt. Der Landwirt betreibt in Altengamme eine Mutterkuhhaltung und eine Pferdepension. Heike Marit Carstensen ist Social Media Managerin, hilft aber auch ihrem Bruder Christian auf dem Hof im schleswig-holsteinischen Galmsbüll. Der Film zeigt leidenschaftliche Menschen, ihre Höfe und wie sie leben und arbeiten und Pläne für die Zukunft schmieden.
In der Leitstelle der Feuerwehr in Hagen geht kurz vor Mitternacht ein Anruf ein. Auf einem abgelegenen Grundstück lodern meterhohe Flammen - umgeben von dichter Vegetation. Die Notfallhelfer wollen verhindern, dass sich das Inferno bis in den Wald ausbreitet. Einsatzkräfte der Wache Ost rücken anschließend zu einem Küchenbrand aus. Das Feuer wurde zwar schon gelöscht, aber Fettablagerungen im Dunstabzug bergen die Gefahr von Glutnestern. Und in einem Wasserschloss wurde im Eingangsbereich eine Schlange gesichtet. Ist das Reptil harmlos oder giftig?
Nicht nur in der Hollywood-Verfilmung war die dritte NASA-Mondmission, Apollo 13, ein echter Thriller - mit Happy End: Großartiges Teamwork am Boden und im All ermöglichte nach vielen bangen Stunden die unversehrte Rückkehr der drei US-Astronauten auf die Erde. Experten rekonstruieren, unterstützt von modernsten 3D-Grafiken, jedes Detail in der Ereigniskette der Beinahe-Katastrophe. Außerdem: Das Großfeuer im MGM Grand Hotel und der Einsturz der Morandi-Brücke in Genua, minutiös nacherzählt.
Kaum ein Erholungsgebiet innerhalb Wiens ist so vielfältig wie die Donauinsel. Eigentlich Teil des Hochwasserschutzes der Stadt sind die 42km Strand das Sommerparadies der Wiener schlechthin, denn man findet alles: Grillplätze, einsame Ecken, Schafe und natürlich Nackerpatzerl. Eine ATV-Reportage über Alteingesessene, neue Fans und jede Menge Grillfleisch.
Waren die Ostereier früher wirklich bunter? Und der Frühjahrsputz gründlicher? Das Osterwetter sonniger und die Frühlingsgefühle euphorischer? Oder wird die Vergangenheit verklärt?
Wie war die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten in den vergangenen Jahrzehnten in Berlin wirklich? Der Film blickt zurück und zeigt viele fast vergessene Aufnahmen aus der Stadt an der Spree im Frühlingsrausch.
Die Berliner beschäftigten in der aufregendsten Zeit des Jahres die unterschiedlichsten Themen: die Blumendekorationen am Ku'damm und Alexanderplatz, der Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit, die Ausrichtung von Jugendweihe und Konfirmation, der Herrentag in lustiger Runde und - nicht zu vergessen - der Aprilscherz. In jedem Jahrzehnt hegten und pflegten die Berliner Ost wie West ganz spezielle Traditionen und Rituale.
April aus Pennsylvania ist Hausfrau und Mutter von sieben Teenagern, die sie sehr streng erzieht. Da das Geld meistens knapp ist, bleiben April kaum 100 Dollar im Monat, um die Familie zu ernähren. Doch die patente Frau kauft nie ohne Coupons ein und schafft es auf diese Weise auch eine Gruppe bedürftiger Gemeindemitglieder mit Essen zu versorgen. Carla aus North Dakota sitzt in Sachen Gutscheine direkt an der Quelle. Deshalb ist es für sie ein Kinderspiel eine Dinnerparty für 20 Gäste zum Nulltarif zu organisieren.
"Nur was ich kenne und liebe, werde ich auch schützen!". Davon ist die Leiterin des Naturkindergartens St. Georg in Pöring überzeugt. Seit über 20 Jahren verbringt Gaby Lindinger mit den Kindern jede freie Minute im Garten oder in der Natur.
Er war der verwöhnte Spross eines reichen Tuchhändlers - und wurde zum Begründer eines Bettelordens: der heilige Franziskus. Die Reportage von Peter Beringer zeigt die Stätten dieser wundersamen Wandlung des Heiligen aus Assisi und begleitet Menschen, die heute aus der Spiritualität des heiligen Franz ihre Kraft schöpfen. Die Erfindung der Weihnachtskrippe, die Franziskus zugeschrieben wird, zeigt besonders deutlich, wie Franziskus mit einfachen Mitteln den Menschen die christliche Botschaft nahebringen wollte.
Ukraine: Vier Jahre nach der Befreiung von Butscha, wie die Anwohner mit den grauenvollen Erinnerungen leben / Russland: Immer mehr Angriffe aus der Ukraine, so lebt es sich in der Frontstadt Belgorod / Kenia: Russland lockt junge Afrikaner mit Geld und Lügen an die Front / Libanon: Hochschwanger auf der Flucht, Hunderttausende Familien von Israel aus ihrer Heimat vertrieben / USA: Amerikaner wehren sich gegen den Größenwahn ihres Präsidenten
Diesmal geht es für die Käufer nach Lancaster. Sage und schreibe 13 Lager gibt es hier zu ersteigern. Ivy will seinen Heimvorteil nutzen und alle anderen bei der Auktion ausstechen. Doch Darrell sagt ihm den Kampf an.
Das Osterfest ist der Höhepunkt des Kirchenjahres. An Ostern feiern Christinnen und Christen die Auferstehung Jesu. Die Leidens- und Fastenzeit endet, die Freudenzeit beginnt. Ein wichtiges Symbol in der Osterzeit ist das Licht. Es heißt: "Christus ist das Licht der Welt" und wird mit der Flamme der Osterkerze in die Kirche hineingetragen.
Doch was heißt das alles eigentlich für die Menschen heute? Sie suchen Ostereier, stehen am Osterfeuer oder backen vielleicht ein Osterlamm. Mit der religiösen Bedeutung können immer weniger Menschen etwas anfangen.
Das Format "Zur Feier des Tages" erzählt die ganz persönlichen Geschichten von Menschen, die den Sinn der großen christlichen Feiertage für sich ganz individuell leben. Auferstehung als Neuanfang, Aufbruch in eine neu gewonnene Freiheit, mit Herausforderungen umgehen. Und schnell wird klar: Der österliche Gedanke ist heute genauso aktuell wie damals.
In dieser Folge der "Terra X"-Reihe "Große Völker" wird die Geschichte der Germanen erzählt. Es gibt kaum ein europäisches Land, das nicht auf germanische Ahnen zurückblicken kann. Als einheitliches Volk hat es die Germanen nie gegeben. Hinter der Bezeichnung verbergen sich zahlreiche Stämme und Sippen, die ab Mitte des 6. Jahrhunderts vor Christus in Mittel- und Nordeuropa gelebt haben und die unterschiedlicher nicht sein können. "Wild blickende blaue Augen, rötliches Haar und große Gestalten, die allerdings nur zum Angriff taugen." So abfällig beschreiben die Römer die Barbaren östlich des Rheins. Gemeint sind die Germanen, die selbst ihren Namen einem Römer zu verdanken haben. Julius Cäsar soll sie in seiner Abhandlung über den Gallischen Krieg so genannt haben. Auch an ihrer Heimat lassen die Herrscher vom Tiber kein gutes Haar. Tacitus beschreibt sie als grauenerregendes, durch Wälder und Sümpfe durchsetztes, grässliches Gebiet. Fast alles, was über die Germanen bekannt ist, überliefern die Römer. Beide verbindet eine jahrhundertelange, meist kriegerische Geschichte. Die germanische Art zu kämpfen geht bei den Feinden in die Geschichte ein - als Furor Teutonicus, die teutonische Raserei. Nach vielen Schlachten gipfelt der Machtkampf beider Völker in der berühmten Varusschlacht. Die Germanen bringen den Römern im Jahr 9 nach Christus ihre traumatischste Niederlage bei. Am Ende können sich die Germanen gegen das Imperium Romanum durchsetzen und den Feind immer weiter zurückdrängen. Dabei waren die Germanen keine tumben Urwald-Barbaren, keine heroischen Wagner-Gestalten und erst recht nicht die Vorläufer einer rassistischen Weltanschauung. So unterschiedlich die einzelnen Stämme auch waren, die Germanen stehen für eine reiche Kultur. Ihnen verdanken wir viele Brauchtümer, die aus ihrer heidnischen Glaubensvorstellung entstanden sind. Auch zahlreiche Sagengestalten, die heute noch in Fantasyromanen, Kinoproduktionen und Computerspielen Millionen begeistern, haben einst Germanen erfunden. Und nicht zuletzt sind noch immer viele germanische Sprachelemente in deutschen Dialekten und im hochdeutschen Alltagsvokabular wiederzufinden. Heute sprechen rund 500 Millionen Menschen Sprachen, die auf germanische Wurzeln zurückgehen. Legendär ist der Frankenkönig Chlodwig I., der mit der Lex Salica eine bedeutende Gesetzessammlung hinterlässt, sich vom heidnischen Glauben abwendet und zum Christentum bekennt. Mit Wort und Waffe beginnt er einen Kampf gegen die germanischen Stämme und für ein geeintes Reich. Dieser frühe und mit fragwürdigen Mitteln erkämpfte Europagedanke erreicht seinen Höhepunkt mit dem bekanntesten Franken: Karl der Große. So waren es die Germanen Chlodwig und Karl der Große, die schon vor Jahrhunderten den Grundstein für ein gemeinsames Deutschland und Europa gelegt haben. In den deutschen Bundesländern leben die germanischen Sippen, wie die der Sachsen, Bajuwaren, Sueben oder Chatten, bis heute weiter. Und viele europäische Staaten sind aus germanischen Königreichen hervorgekommen. Infolge der Völkerwanderung gründen unterschiedliche Stämme ab dem 4. Jahrhundert nach Christus Reiche in Frankreich, England, Spanien, Deutschland, Italien, Skandinavien und sogar in Nordafrika. Wie die Griechen und Römer gehören auch die Germanen zu den Ahnen Europas.
Archäologen erforschen die Ereignisse rund um die Schlacht von Alamo im Jahr 1836. Schiffswracks im Golf von Mexiko deuten auf einen Waffenhandel hin, der der Schlacht vorausgegangen sein könnte.
Die Käufer erwarten heute eine Menge Lager voller Schätze. Brandi und Jarrod setzen dabei unterschiedliche Prioritäten. Darrell will ein paar schmutzige Tricks anwenden, um die Auktion für sich zu entscheiden. Und Rene und Casey freuen sich über ein gutes Geschäft.
Hausfrau Michelle aus Missouri ist knapp bei Kasse. Um die Lebensmittelkosten für ihre Familie möglichst gering zu halten, hält sie einige Hühner und baut selbst Gemüse an. Mit Hilfe von Gutscheinen benötigt sie so nur noch 200 Dollar im Monat. Doch dieses Budget will die Mutter von zwei Kindern weiter reduzieren und künftig bloß zehn Dollar für Lebensmittel ausgeben. Auch der 20-jährige Student Tyler aus Indiana hat ein echtes Coupon-Händchen und schafft es, sein monatliches Essensbudget von 100 Dollar fast auf null zu bringen.