Paul Lendvai zählt zu den wichtigsten Zeitzeugen, die die bewegten Ereignisse in den Kriegs- und Nachkriegsjahren in Mitteleuropa miterlebt haben. Aufgewachsen in Ungarn, erlebte er als Sohn jüdischer Eltern die Verfolgung unter den Nationalsozialisten und wurde später im kommunistischen Nachkriegsungarn inhaftiert. Im Zuge des Ungarn-Aufstands 1956 floh er nach Wien. Er machte sich als Journalist einen Namen und wurde ausgewiesener Experte für Osteuropa, ab 1982 war er Chefredakteur der ORF Osteuropa-Redaktion. Ein Rückblick auf prägende Stationen seines ereignisreichen Lebens.
Der Untersberg ist mehr als eine Grenzmarke zwischen Salzburg und Bayern. Mit seiner wilden Natur, schroffen Felsen und mystischen Plätzen ist er seit jeher Magnet für Sportler, Touristen und Forscher.
Ein Anfänger geht mit seinem erfahrenen Vater auf Thunfisch-Fang und bemüht sich, dessen Erwartungen gerecht zu werden. Der Rest der Flotte sagt den Elementen den Kampf an und hält kleine Schäden am Boot in Schach.
Hausfrau Michelle aus Missouri ist knapp bei Kasse. Um die Lebensmittelkosten für ihre Familie möglichst gering zu halten, hält sie einige Hühner und baut selbst Gemüse an. Mit Hilfe von Gutscheinen benötigt sie so nur noch 200 Dollar im Monat. Doch dieses Budget will die Mutter von zwei Kindern weiter reduzieren und künftig bloß zehn Dollar für Lebensmittel ausgeben. Auch der 20-jährige Student Tyler aus Indiana hat ein echtes Coupon-Händchen und schafft es, sein monatliches Essensbudget von 100 Dollar fast auf null zu bringen.
Die Bärenspuren in der Nähe des Lagers machen Ky und Gabby sichtlich nervös. Den Raubtieren geht man in der Wildnis besser aus dem Weg. Aber die Survival-Profis können sich auch nicht permanent in ihrem Unterschlupf verstecken, denn sie benötigen Feuerholz und Nahrung. Den Outdoor-Cracks macht im schneebedeckten Bergland obendrein die Kälte zu schaffen. Bei anderen Challenges konnten die Kandidatinnen und Kandidaten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Arbeiten verrichten, aber in den Rocky Mountains müssen sie sich zwischendurch immer wieder aufwärmen.
"Terra X - Amazonien" dokumentiert eine faszinierende Reise ins Herz Amazoniens, bei der renommierte Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsprojekte vorstellen. Der Film beleuchtet auch die drängenden Herausforderungen des größten zusammenhängenden Landschaftssystems unserer Erde. Eindrucksvolle Aufnahmen und persönliche Erzählungen vermitteln die Notwendigkeit, das unersetzliche Weltnaturerbe zu schützen. Der Ethnologe Prof. Roland Garve folgt der Einladung eines indigenen Volkes im oberen Xingu-Gebiet Brasiliens zu einem uralten Trauerritual. Ihr gemeinsamer Tanz, das kollektive Weinen und ihre traditionellen Ringkämpfe sind eindrucksvoll. In Brasiliens Norden untersucht Anja Rammig die Auswirkungen des Klimawandels auf das empfindliche Ökosystem Regenwald. Die Klimafolgenforscherin von der TU München ist Teil des internationalen Forschungsprojektes AmazonFACE. Im brasilianischen Bundesstaat Tocantins begleitet die Biologin Dr. Antje Müllner einheimische Naturschützer des Instituto Araguaia auf deren täglichen Patrouillen, um Wilderer und Brandstifter abzuschrecken. Warum kleine Primaten und Fledermäuse als fleißige Gärtner im Regenwald unentbehrlich sind, untersucht Tropenökologe Prof. Eckhard Heymann im peruanischen Forschungsgebiet Estación Biológica Quebrada Blanco.
Die bildgewaltige Dokumentationsreihe "Unser grüner Planet" setzt die erfolgreiche "Planet"-Reihe der BBC fort und zeigt die Wunderwelt der Pflanzen, wie sie noch nie zu sehen war. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC schildert das Verhältnis von Menschen und Pflanzen. Sie liefern Nahrung, Luft zum Atmen oder Kleidung. Aber dieses Verhältnis ändert sich. Und damit auch die Zukunft unseres grünen Planeten. Obwohl Pflanzen oft nur wenig Beachtung finden, sind sie die heimlichen Herrscher unseres grünen Planeten. Ihre Vielfalt an Formen und Farben scheint unerschöpflich und reicht von mikroskopisch kleinen Algen bis zum gigantischen Mammutbaum. Über das Leben der Pflanzen wissen wir aber erstaunlich wenig. Vieles davon spielt sich in zeitlichen Maßstäben ab, die wir kaum wahrnehmen können. Tatsächlich kommt es unter Pflanzen zu dramatischen Kämpfen, um sich und ihren Nachwuchs durchzubringen. Und sie verfügen alle über dieselbe erstaunliche Fähigkeit: Sie können aus Wasser und Kohlendioxid mithilfe von Sonnenlicht Energie produzieren und als Zucker speichern. Damit sind sie die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Wie sehr wir Menschen von Pflanzen und ihren Bestäubern abhängen, zeigt sich unter anderem in Kalifornien, dem weltweit größten Anbaugebiet für Mandeln. Die Bäume erstrecken sich in endlosen, gleichmäßigen Reihen über die Landschaft. Zur Blüte müssen sie bestäubt werden, damit sich Mandeln entwickeln können. Doch bei der Anlage der riesigen Monokulturen wurden die einheimischen Pflanzen und Tiere weitgehend ausgerottet. Dadurch gibt es fast keine Insekten mehr, die die Bäume bestäuben könnten. Um dieses Problem zu lösen, werden Millionen von Honigbienen aus den ganzen USA herangekarrt. Eine aufwendige und kostspielige Angelegenheit. Nach den erfolgreichen Reihen "Ein perfekter Planet", "Eisige Welten" und "Sieben Kontinente - Ein Planet" begibt sich "Terra X" diesmal auf eine Expedition ins Reich der Pflanzen. Die Reihe "Unser grüner Planet" zeigt deren fantastische Überlebensstrategien in verschiedenen Klimazonen, die Wechselwirkungen mit der Tierwelt und wie wir Menschen von der Pflanzenwelt abhängen. Dabei ermöglichen modernste Aufnahmetechniken Einblicke, die mit dem menschlichen Auge allein nicht möglich wären: Mini-Drohnen der neuesten Generation fliegen mitten durch die Vegetation, und Zeitrafferkameras an Roboterarmen scheinen die Grenzen von Raum und Zeit aufzuheben. So liefert "Unser grüner Planet" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch neue, überraschende Geschichten.
Die Akropolis ruht auf einer flachen Felsoberfläche über der Stadt Athen in Griechenland. Sie gilt als Ort der Begegnung und der Verehrung. Wie gelang es den alten Griechen, dieses erstaunliche Bauwerk zu errichten?
Dass Supercars keinen Verbrennungsmotor brauchen, um zu Hochform aufzulaufen, hat Tesla bereits demonstriert. Auch der Rimac C Two ist rein elektrisch unterwegs, und er überzeugt mit beeindruckenden Werten: 97 km/h erreicht er in nur 1,85 Sekunden, seine offizielle Spitzengeschwindigkeit beträgt 415 Kilometer pro Stunde. Der kroatische Autobauer Rimac hat mit dem eleganten C Two ein erstaunliches Stück Technik vorgelegt, das obendrein mit modernsten Fahrerassistenzsystemen ausgestattet ist.
Ein Höhlenforscher wird als vermisst gemeldet. Notarzt Björn Hossfeld steigt kurzerhand selbst in die Höhle hinab. Später muss das Helikopter-Rettungsteam zu einem schweren Verkehrsunfall fliegen und sich außerdem um eine Familie kümmern, deren Großmutter unter plötzlichen Herzbeschwerden leidet. Jede Minute zählt.
Napoleon nannte die Donau die "Königin der Flüsse Europas". Die Donau ist der internationalste Fluss der Welt. Auf einer Länge von fast 3000 Kilometern durchquert sie zehn Länder, fließt durch lebendige Städte und kleine Dörfer. An ihren Ufern erstrecken sich unberührte Auen und Kulturlandschaften. Der Film begleitet die Donau von Deutschland aus durch Österreich, die Slowakei und Ungarn, durch Kroatien und Serbien, Rumänien, Bulgarien, bis sie in einem großen Delta zwischen Moldawien, Rumänien und der Ukraine ins Schwarze Meer mündet.
"Wir könnten hier oben noch Probleme bekommen" sagt der Klinikdirektor Dr. Christoph Adler und plötzlich geht alles ganz schnell: Zwei anspruchsvolle Schockraumfälle treffen nahezu zeitgleich ein. In der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Leverkusen steigt der Druck innerhalb weniger Minuten. Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte müssen jetzt Prioritäten setzen, Entscheidungen treffen - in Sekundenschnelle: Wer braucht zuerst Hilfe? Wo wird welches Team gebraucht? Jede Handlung entscheidet hier zwischen Leben und Tod. "Jetzt müssen wir einfach funktionieren und die Nerven bewahren." sagt Pfleger Melik Palta während er den Tropf aufzieht und alle Medikamente vorbereitet.
24 Stunden lang begleitet die packende Reportage "24 Stunden Notaufnahme" das Team der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Leverkusen durch einen kompletten Tag und eine ganze Nacht. Wir sind dabei, wenn hinter den Türen der Notaufnahme schnelle Entscheidungen getroffen werden, medizinisches Können gefragt ist und die Belastungsgrenze des Teams immer wieder auf die Probe gestellt wird.
Denn wenn wir selbst zum Notfall werden, geben wir unser Leben in die Hände dieser Menschen. Wir vertrauen darauf, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen, auch wenn die Zeit drängt, die Notaufnahme voll ist und mehrere Patientinnen und Patienten gleichzeitig Hilfe brauchen. Doch wie gelingt das unter diesem enormen Druck? Was passiert hinter den Kulissen einer Notaufnahme, während draußen bereits der nächste Rettungswagen vorfährt?
Die Fälle könnten unterschiedlicher kaum sein: Eine schmerzhaft ausgekugelte Schulter muss wieder eingerenkt werden. Ein junger Mann wird mit Verdacht auf ein gebrochenes Sprunggelenk eingeliefert. Ein stark alkoholisierter Jugendlicher stellt das Team vor eine besondere Herausforderung. Und immer wieder kommen neue Patientinnen und Patienten hinzu. "Du weißt nie, was als Nächstes durch diese Tür kommt", stellt die Oberärztin Dr. Alev Kalkan fest.
Zwischen Untersuchung, Diagnose und Behandlung erleben wir nicht nur Medizin aus nächster Nähe. Die Reportage zeigt auch die Menschen hinter ihrem Beruf, die Verantwortung übernehmen, Ruhe ausstrahlen müssen und gleichzeitig selbst mit Stress, Zeitdruck und emotional belastenden Situationen konfrontiert sind.
Über 24 Stunden entsteht so ein unmittelbarer Blick auf einen Ort, an dem kaum etwas planbar ist. Die Kamera ist dabei, wenn Routine plötzlich zum Ernstfall wird, wenn das Team an seine Grenzen kommt und wenn trotz aller Hektik Zeit für persönliche und emotionale Begegnungen bleibt.
"24 Stunden Notaufnahme Leverkusen" ist eine packende Reportage über medizinische Herausforderungen, große Verantwortung und die Menschen, denen wir im entscheidenden Moment vertrauen müssen. Authentisch, emotional und nah dran zeigt der Film, was in einer Notaufnahme wirklich passiert und was es bedeutet, Tag für Tag und Nacht für Nacht für andere da zu sein.
Unterwegs zwischen Maybachufer, Graefekiez und Weserstraße: Kreuzkölln steht für lässige Berliner Großstadt. Ein Abend am Landwehrkanal ist Pflicht. Doch wie stark verändert sich der Kiez?
"ATV - Die Reportage" geht mit Händlern und Nostalgie-Fans auf Schatzsuche.
Die Reportage reist zu Orten und Persönlichkeiten, die unvergessen bleiben.
Baz Luhrmann ("Elvis") präsentiert in dieser Doku nie gezeigte Aufnahmen: Elvis Presley gibt in Las Vegas umjubelte Konzerte, die ihm alles abverlangen - auf und hinter der Bühne.
Mit Elvis Presley, Bono, James Burton, Lisa Marie Presley, Priscilla Presley
130 Kilometer Küstenlinie, umsäumt von über 300 Inseln: Helsinki, die nördlichste Hauptstadt der EU, vereint Großstadtflair und maritimes Naturerlebnis.
Die berühmte Festungsinsel Suomenlinna, UNESCO-Weltkulturerbe, begeistert Touristen wie Einheimische als Naherholungsgebiet. Die kleinere Nachbarinsel Vallisaari ist dagegen erst seit 2016 öffentlich zugänglich und war bis dahin völlig der Natur überlassen. Manche Inseln sind in Privatbesitz, geschmückt mit Villen oder gehören gar Konzernen. Aber: Den Sommer im Sommerhaus am Wasser zu verbringen, ist eine tief verwurzelte finnische Tradition und nicht nur ein Privileg der Wohlhabenden.
Im Schärenmeer von Helsinki gibt es einige Inseln, die von der Stadt verwaltet werden, mit insgesamt 1600 begehrten Sommerhütten. 109 von ihnen liegen auf Satamasaari, kein fließend Wasser, nur Solarstrom. Das "einfache Glück", findet Hely Salmi, die ihre gesamte Freizeit auf der Insel verbringt. Und das nur sieben Kilometer Luftlinie von der Stadtmitte entfernt.
Satamasaari liegt auch auf der Route des letzten "Tante-Emma"-Ladenschiffs Finnlands, der "Christina". Seit 1972 ist es in Familienhand und führt alles mit, was die Bewohner auf den Inseln so brauchen: Blumenerde, frische Lebensmittel, Gas und natürlich Süßigkeiten. Doch Kapitän Enska will in den Ruhestand gehen. Die Nachfolge gestaltet sich schwierig, denn Enska stellt hohe Ansprüche. Sicherheit steht an oberster Stelle, nicht zuletzt auch, weil die halbe Familie auf dem Schiff arbeitet. Diesen Sommer fährt Mika als Kapitän auf Probe mit.
Schwitzen in schwindelerregender Höhe, das ist in der ersten und einzigen Riesenradsauna der Welt möglich. Die hölzerne Spezialgondel dreht sich bis in 40 Meter Höhe. Für Finnen rundum ein Vergnügen.
Aufs Glücklichsein verstehen sich die Finnen. Sie gelten laut jährlich erhobenem "Glücksatlas" als glücklichste Nation der Welt. Dabei hat Finnland mit über 25 Prozent die meisten allein lebenden Menschen in Europa. Wie geht das zusammen? Die Finnen tun einfach das, was ihnen Spaß macht. Etwa Daten auf See. Der Single Boaters Club, eine Facebook-Gruppe, hat viele Tausend Mitglieder. Es gibt nur zwei Bedingungen: die Liebe zum Bootfahren und den Status als Single, der sich nach einer Bootspartie im Schärenmeer vielleicht ändert. Wenn nicht, auch gut. Denn dann darf man ja weiterhin Mitglied bleiben im Single Boaters Club.
Nicht ganz legal, aber auch nicht verboten und für viele junge Leute zwingend glücksfördernd ist das sogenannte Beerfloating. Mitten im Sommer findet die Kaljakellunta statt, an der sich jedes Jahr viele Hundert Partygäste beteiligen. Das Prinzip: sich mit einem schwimmenden Untersatz und viel Bier gemeinsam den Fluss hinunter bis nach Helsinki treiben lassen.
Nachdem eine Alleinerziehende ihre Arbeit verliert, wird sie spielsüchtig.
Richter Alexander Hold fällt Urteile über Verstöße gegen das geltende Recht.
Zwei erfahrene Fischer aus North Carolina kämpfen um den besten Platz bei der Thunfisch-Flotte rund um die Outer Banks. Unterdessen verlässt sich ein Kapitän in einer gefährlichen Situation ausgerechnet auf einen Neuling.
Bereits seit dem Jahr 1980 informiert das Format über das aktuelle parlamentarische Geschehen in Österreich, mit besonderem Augenmerk auf die Auswirkungen, die Gesetzesentscheide auf den Bürger haben.
In Connecticut ist Judy als Coupon-Queen bekannt, da kaum ein Tag vergeht, an dem sie nicht die Supermärkte nach Schnäppchen und Gratisartikeln absucht. Mit ihren Gutscheinen hilft sie auch Freunden und will demnächst eine große Ladung Lebensmittel für eine Familie in Not organisieren. Faatima ist auf Couponing-Tour, um Geld zu sparen und ihrer Familie dadurch den Umzug in eine weniger gefährliche Wohngegend zu ermöglichen. Ihr nächster Beutezug soll so groß werden, dass sie vorsichtshalber einen Beiwagen zum Geschäft mitnimmt.
Als einer der weltweit renommiertesten Naturfotografen bereist Michael Martin seit Jahrzehnten die außergewöhnlichsten Naturlandschaften der Erde auf der Jagd nach den besten Fotos. In über 30 Büchern, tausenden Vorträgen, zahlreichen Ausstellungen und Dokumentarfilmen berichtet er von seinen Reisen. In seiner neuen Reihe "Mit der Kamera um die Welt" zeichnet Michael Martin mit spektakulären Aufnahmen ein eindrucksvolles Porträt unseres Planeten und seiner geografischen Besonderheiten.
Der Kölner Dom beeindruckt mit der größten Fassade einer Kirche weltweit und Türmen, die 157 Meter über der Stadt aufragen. Der Bau dieser gotischen Kathedrale zog sich über 600 Jahre hin.
Jamie und sein Freund Jimmy werden von der englischen Sängerin Ellie Goulding besucht, die beweist, dass es möglich ist, vermeintliches "Junkfood" tatsächlich auch gesund zuzubereiten. Ellie kreiert dafür einen leckeren veganen Burger. Während Jamie danach duftende japanische "Ramen" zubereitet, demonstriert Jimmy, wie schnell ein selbstgebauter Grill ein einfaches Hähnchen in eine besondere Spezialität verwandelt.
Die Lebensräume auf der Erde könnten unterschiedlicher kaum sein. Auf den ersten Blick scheinen sie wie verschiedene Welten. Doch es gibt Verbindungen: Keine existiert ohne die anderen. Dirk Steffens zeigt überraschende Abhängigkeiten zwischen extremen Welten und entdeckt, dass ein unscheinbarer Organismus auf seiner Reise um den Globus Einfluss auf das Schicksal des ganzen Planeten nimmt. Ohne ihn sähe unsere Welt völlig anders aus. Die Erde ist geprägt durch Regionen mit extrem unterschiedlichen Bedingungen: staubtrockene Wüsten, eisige Polarregionen, tropische Regenwälder. Auf den ersten Blick besteht zwischen ihnen keine Verbindung. Doch allmählich enthüllt die Wissenschaft, wie alles mit allem verbunden ist: Unser Planet funktioniert wie ein Super-Organismus. Veränderungen an einer Stelle haben Folgen für ein ganzes Netzwerk, das den Globus umspannt. Im ersten Teil der "Faszination Erde"-Herbststaffel zeigt Dirk Steffens, was man von den Abhängigkeiten weiß und stößt dabei auf manche Überraschung. Die Entdeckungsreise beginnt in der Arktis. In den Gletschern auf Spitzbergen steckt jede Menge Dreck. Und der löst einen wahren Boom aus: Kleinstlebewesen, wie Kieselalgen, vermehren sich im Polarmeer unglaublich schnell und dienen vielen Tieren als Nahrung. Die Bedeutung der Kieselalge wurde lange unterschätzt. Dabei stehen Kieselalgen nicht nur als Bestandteil des Planktons am Beginn der Nahrungskette, sie zählen darüber hinaus zu den wichtigsten Sauerstoffproduzenten, sie sind für einen erheblichen Anteil des Sauerstoffs in der Atmosphäre verantwortlich. Seit Jahrmillionen sammeln sich die Bestandteile der Kieselalgen-Skelette in Form von sogenanntem "Marinen Schnee" in Massen auf dem Meeresgrund. Tektonische Veränderungen bringen diese Überreste schließlich an die Oberfläche. Gewaltigen Umwälzungen ist es zu verdanken, dass mineralische Bestandteile der Kieselalgen sich heute im Sand der Sahara finden, der dadurch reich an Nährstoffen ist. Doch ohne Wasser kann der Dünger keine Wirkung entfalten. Das Leben in extrem trockenen Wüstenregionen ist für seine Bewohner ein ständiger Kampf. Mit den harschen Bedingungen kommt eine Pflanze in der Namib-Wüste, der ältesten Wüste der Welt, besonders gut zurecht. Die Welwitschie ist eine wahre Wunderpflanze. Dirk Steffens entdeckt, welch verblüffende Technik die Pflanze zum Überleben entwickelt hat, und wie sie bis zu 1500 Jahre alt werden kann. Wüstenelefanten sind ebenfalls wahre Überlebenskünstler in einer kargen, fast wasserlosen Öde. Die Dickhäuter haben die Fähigkeit entwickelt, mit ihren Füßen Wasser selbst noch in fünf bis zehn Metern Tiefe im Untergrund aufzuspüren. In diesem schier endlosen Sand-Meer der Namib gerät Dirk Steffens in einen Sandsturm. Dabei erfährt er am eigenen Leib, wie gewaltig die Kräfte in der Atmosphäre sein können. Stürme können den feinen Sand in hohe atmosphärische Schichten und bis in den Dschungel Südamerikas verfrachten. Dort ist er - mit seiner mineralischen Fracht - das Lebenselixier üppiger tropischer Wälder. Wer den Wegen der Kieselalge folgt, erfährt, wie eisige Welten, staubtrockene Wüsten und regenreiche Wälder durch ein unsichtbares Netzwerk verbunden sind, und wie die eine Welt ihr Gesicht dem Einfluss der anderen verdankt.
Verborgen in den Tiefen unserer Meere liegen mehr Schätze als in den Tresoren und Museen unserer Erde - Relikte aus der Vergangenheit, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Die Dokumentation folgt dem Unterwasserarchäologen und Forschungstaucher Florian Huber auf seiner Reise rund um den Globus, präsentiert verschollen geglaubte Wracks und erzählt ihre spannende Geschichte. Etwa drei Millionen Wracks liegen auf dem Grund der Gewässer unseres Planeten, und jedes hat seine eigene, verborgene Geschichte. Doch die stummen Zeitzeugen sind in Gefahr. Plünderer und der biologische Verfall sind eine ernste Bedrohung für die Schiffswracks. Florian Huber hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wracks zu schützen und ihre Geschichten zu rekonstruieren. Er taucht hinab zu Relikten aus dem Ersten Weltkrieg, zu uralten Fossilien, antiken Frachtenseglern, und er macht sich auf die Suche nach verborgenen Schätzen auf dem Meeresgrund. Vor Helgoland liegen gleich vier deutsche Kriegsschiffe auf Grund, die noch weitgehend unerforscht sind. Sie sanken dort in einem Seegefecht im August 1914. In den vergangenen Jahren haben Raubtaucher das Wrack der "SMS Mainz" immer wieder geplündert und damit die Totenruhe der gefallenen Seeleute gestört. Jetzt ist den deutschen Behörden ein Schlag gegen die Raubtaucher gelungen: Die Bundespolizei hat die gestohlenen Artefakte von der "SMS Mainz" bei den niederländischen Plünderern entdeckt und beschlagnahmen lassen. Die Objekte vom Meeresgrund werden in Dresden restauriert. Am anderen Ende der Welt analysiert Hubers Team zwar ebenfalls Kriegsschiffe, allerdings stammen diese aus dem Zweiten Weltkrieg und stellen ein massives Umweltproblem dar. In der paradiesischen Südsee-Inselwelt von Chuuk Lagoon befindet sich der größte Schiffsfriedhof der Welt. Die Wracks mitten im Pazifik sind tickende Zeitbomben, schließlich lagern immer noch Treibstoff und Munition in den Bäuchen der rostenden Wracks. Durch die fortschreitende Korrosion tritt jedes Jahr immer mehr Gift aus und bedroht das einzigartige Ökosystem der Inseln. Vor Mauritius erforscht Florian Huber ein Wrack, das in die Geschichte einging: die "Saint Géran". Das Schiff der französischen Ostindienkompanie zerschellte am 17. August 1744 vor Mauritius an einem Riff und sank. Die "Saint Géran" wurde im weltberühmten Roman "Paul et Virginie" von Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre verewigt. Er erzählt die Geschichte einer tragischen Liebe. Das Wrack ist jedoch in Vergessenheit geraten. Florian Huber macht sich auf Spurensuche - nach dem Wahrheitsgehalt der Geschichte und nach den Überresten des Schiffes. Zunächst per Ultraleicht-Wasserflugzeug aus der Luft und dann mit seiner Crew aus Forschungstauchern. In kaum einer anderen Region der Erde liegen mehr Schiffswracks auf dem Meeresgrund als in der Ostsee. Das liegt nicht nur an den zahlreichen Seeschlachten, die in diesem Meer stattfanden, sondern vor allem am geringen Salzgehalt der Ostsee. Dieser Umstand führt dazu, dass der Schiffsbohrwurm, der Wracks in anderen Regionen zusetzt, dort kaum vorkommt. Daher befinden sich auch alte Holz-Wracks noch immer in einem hervorragenden Zustand. Der Unterwasserarchäologe Florian Huber analysiert den Erhaltungszustand von einem ganz besonderen Wrack weit im Norden der Ostsee. Zwischen Finnland und Schweden liegt die "Plus" auf Grund. Das Schiff gehörte zu den sogenannten Flying P-Linern der Hamburger Reederei Laeisz. Bei nur drei Grad Celsius Wassertemperatur taucht er mit seinen Kollegen in eine Tiefe von 32 Metern hinab und nimmt das Wrack unter die Lupe. Florian Hubers Reise um den Globus führt die Zuschauer auch auf die Bahamas. Denn auf den Inseln befinden sich besonders geheimnisvolle Orte - die sogenannten Blue Holes. Die tiefen Kalksteinhöhlen aus grauer Vorzeit sind voller Wasser. Als bei den verschiedenen Eiszeiten auf dem Planeten der Wasserspiegel sank, lagen die Höhlen zwischenzeitlich trocken. Noch heute finden die Taucher Überreste aus jener Zeit. Florian Huber stößt auf einen urzeitlichen Krokodilschädel. Die Reise um den Globus liefert spannende wissenschaftliche Einblicke in die Unterwasserarchäologie und präsentiert dabei gleichermaßen ebenso vielfältige wie spektakuläre Unterwasseraufnahmen.
Mehr als 2.000 Autos auf einer Fläche von über 100.000 Quadratmetern - das ist Deutschlands größter Gebrauchtwagenhandel. "Dat Autohus" in der Nähe von Bremen kauft und verkauft pro Jahr rund 14.000 Fahrzeuge zu Tiefstpreisen. Die Schnäppchenmasche zieht. Der Branchenriese lockt nicht nur Kunden aus der Umgebung, sondern aus der gesamten Bundesrepublik und sogar aus dem Ausland an.
Der Gebrauchtwagenmarkt in Österreich ist hart umkämpft. Während die Kunden auf Schnäppchen hoffen, versuchen die Händler Profit zu erzielen. Ein Gebrauchtwagen ist kein Neuwagen, trotzdem muss der Händler über den Zustand seines Fahrzeuges informiert sein. "ATV - Die Reportage" gewährt Einblick in die Arbeit der Gebrauchtwagenhändler und hat diesen mit versteckter Kamera auf den Zahn gefühlt.
Daliah Hindler bewahrt das Andenken an jene, die Wien im Holocaust verloren hat - mit Steinen, die sie in den Boden legt und in die Herzen der Stadt. Für sie ist Erinnerung eine Form von Glauben: an Würde, an Heilung, an das Nie-Vergessen. "kreuz & quer nah dran" begleitet Daliah Hindler bei der Eröffnung neuer Stationen der Erinnerung im 1. Bezirk und erzählt von der Kraft, durch Gedenken Sinn und Trost zu finden.
Anschließend in "kreuz und quer plus": Iconic - Schlüsselmomente: Novemberpogrome - als die Verfolgung sichtbar wurde.
Terrier Norman wird ein vermeintlicher Leckerbissen zum Verhängnis: Ein riesiges Stück Ochsenziemer steckt in seiner Speiseröhre fest und muss dringend entfernt werden. Doch Dr. G entdeckt noch weitere Fremdkörper in seinem Magen. Bei Katzendame Daisy gibt dagegen ein aufgeblähter Bauch Rätsel auf - die Endoskopie soll Klarheit bringen. Und Rüde Baxter hat sich ein besonders kreatives Menü zusammengestellt: Gras, Holz und ein Stück Schnur haben sich in seinem Magen zu einem übelriechenden Knäuel verbunden. Dr. G muss wieder einmal viel Geduld und noch mehr Fingerspitzengefühl aufbringen.
Ukraine - Wie Kinder die ständigen Angriffe erleben/ Kuba - wie deutsche Auswanderer mit der Krise klarkommen/ Griechenland - Schulen machen dicht, mit der Fähre zum Lernen/ Spanien - einfach wegfressen, wie Ziegen Waldbrände verhindern
Die ORF-III-Produktion zeigt exemplarisch, was die österreichische NS-Geschichte für einzelne Familien bedeutete. Jahrzehntelang schwiegen ihre Eltern zu den Geschehnissen nach dem "Anschluss". Es war ein Tabu, sich an die einschneidenden Jahre zwischen 1938 und 1945 zu erinnern. Erst 2018 entdeckt die Psychotherapeutin Claudia Zerkowitz-Beiser jenen Lederkoffer in ihrem Keller in der Grazer Humboldtstraße, den ihre Großmutter Anny nach Kriegsende dort verstaut hatte. Er enthält Briefe, Dokumente und Fotos, die vom Erbe ihrer Vorfahren, genauso wie von deren tragischen Schicksalen erzählen - von Flucht, Deportation und Tod. So eröffnete die Familie das legendäre Grazer Margaretenbad, bevor die Nationalsozialisten die Macht übernahmen. Große Teile der Familie wurden in den Folgejahren verschleppt und ermordet. Die TV-Dokumentation verknüpft auf einfühlsame Weise die Historie der Familie mit der Grazer NS-Geschichte und spannt dabei den Bogen bis in die Gegenwart.
Der verheiratete Buchhalter Heiko B. wird tot in einer Wohnung aufgefunden.
Richter Alexander Hold fällt Urteile über Verstöße gegen das geltende Recht.
Gartenfreunde aufgepasst! Neben der Vorstellung verschiedener Pflanzenarten und besonders schöner Anlagen erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
Unsere Erde wandelt stetig ihr Gesicht. Damit stellt sie das Leben vor besondere Herausforderungen. Dirk Steffens zeigt, mit welch erstaunlichen Strategien Tiere auf den Wandel reagieren. Das Leben hat besondere Fähigkeiten entwickelt, diesen Veränderungen zu begegnen: Mobilität. Damit konnten Tiere den gesamten Planeten erobern. Und nicht nur das - das Leben auf der Erde bildet ein komplexes Netzwerk, nichts bleibt darin ohne Wirkung. Die größte Tierwanderung der Welt: Alljährlich begeben sich in Ostafrikas Serengeti mehr als 1,5 Millionen Gnus auf eine unglaubliche Reise. Sie entfliehen der Trockenheit, die regelmäßig im Lauf der Jahreszeiten die Serengeti heimsucht. Doch wenn ein Landstrich ausdörrt, regnet es in einem anderen. Die Gnus haben sich diesem Wandel angepasst. Mit den Wanderungen gelingt es ihnen, dem Hungertod zu entgehen. Doch die Route ist gefährlich, der reißende Mara-Fluss ist voller hungriger Krokodile. Jenseits des Flusses wartet auf die Wanderer das Paradies - bis auch hier die Trockenheit die Gnus zum Weiterziehen zwingt. Dirk Steffens zeigt, dass die Tiermigration auch selbst ihren Teil zum Gedeihen der Graslandschaften beiträgt. Die Gnus und Zebras hinterlassen in der Serengeti mehr als 400 Tonnen Dung am Tag. Dadurch entsteht ein wunderbarer Nährstoffkreislauf, von dem alle Savannenbewohner profitieren: Insekten, Elefanten, Raub- und Weidetiere. Netzwerke des Lebens, angetrieben durch Tierwanderungen über Tausende von Kilometern, gibt es auch in den Meeren: Wale ziehen mit den Strömungen, den Autobahnen der Ozeane. Sie pendeln so zwischen warmen Gewässern, in denen sie ihre Jungen aufziehen, und den Polarmeeren. In der Arktis findet Dirk Steffens den Grund für ihre Reise in die eisigen Gebiete: Krill. Nirgendwo auf der Welt ist er so zahlreich und fett wie hier. Fünf Monate lang frisst beispielsweise der Buckelwal in den nährstoffreichen Jagdgründen bis zu 1,5 Tonnen Krill täglich. Das kann für ein ganzes Jahr reichen. Und gleichzeitig tragen die Wale zum Futterreichtum der Meere bei: Ihre Ausscheidungen sind Dünger für die Unterwasserwelt. Die Rentiere Kanadas gehören zu den "Marathonläufern" im Tierreich - immer auf den Spuren der besten Überlebensbedingungen. Auf der norwegischen Insel Spitzbergen leben Verwandte der kanadischen Rentiere, allerdings sehen sie völlig anders aus: Sie sind erheblich kleiner und werden nur halb so alt wie ihre ziehenden Artgenossen. Vor langer Zeit haben erdgeschichtliche Veränderungen eine Gruppe auf der Insel isoliert, die Brücke zum ursprünglichen, weiten Lebensraum wurde abgeschnitten. Die Gruppe musste sich allmählich an die Bedingungen in der Isolation anpassen, das beschränkte Nahrungsangebot führte im Lauf der Evolution zur sogenannten Inselverzwergung. Veränderungen, die dem Leben Zeit für Anpassungen lassen, führen zu erstaunlichen Entwicklungen. Doch der Mensch hat mancherorts Lebensräume in kurzer Zeit derart umgestaltet, dass Tieren keine Zeit blieb, Anpassungen zu entwickeln. Forschende sind dabei, Fehler der Vergangenheit zu erkennen und Tieren wieder den Raum zurückzugeben, den sie für ihre Mobilität brauchen. Dirk Steffens geht der Frage nach, wie wir die Zukunft der Arten sichern können. Je besser wir das Zusammenspiel der Natur und ihrer Bewohner verstehen, je mehr wir darüber wissen, wie viel Lebensraum zum Überleben notwendig ist, desto besser können wir unsere Mitbewohner schützen.