Kommissar Wallander - Der Mann, der lächelte

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Kommissar Wallander - Der Mann, der lächelte

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Krimireihe

Kommissar Wallander steckt in seiner bislang schwersten Krise. Dass er in Notwehr einen Menschen erschießen musste, verkraftet er nicht. Doch dann bittet ihn ein alter Freund um Hilfe. Laut Polizeibericht kam dessen Vater Gustaf, ein Wirtschaftsanwalt, bei einem Autounfall ums Leben. Sten Torstensson ist sich aber sicher, dass Gustaf ermordet wurde, und bittet den lethargischen Wallander sich der Sache anzunehmen und zu ermitteln. Doch der Kommissar fühlt sich der Polizeiarbeit nicht mehr gewachsen. Der traumatisierte Polizist verbringt seine Tage in einer abgelegenen Pension und betäubt sich mit Alkohol und Tabletten. Aus Neugier nimmt er schließlich doch die Ermittlungen auf und muss erfahren, dass Torstensson sich in einem Büro erhängt hat. Kurz zuvor erhielt der Anwalt eine Postkarte mit einer anonymen Morddrohung. Torstenssons einziger Klient, der schwerreiche Philanthrop Alfred Harderberg, erhielt die gleiche Drohung. Beide Karten wurden in einem Hotel aufgegeben, das Wallander noch aus seiner Kindheit kennt. Absender ist ein gewisser Jörgen Nordfeldt, Bereichsleiter einer Fabrik für spezielle Kühlboxen. Doch der ist seit geraumer Zeit verschwunden. Der Kommissar erhält einen Notruf, aus dem er erfährt, dass Nordfeldt bedroht wird und sich auf einem Campingplatz versteckt hält. Dank Wallanders geistesgegenwärtigem Eingreifen überlebt Nordfeldt einen Mordanschlag. Als der Ermittler schließlich herausfindet, was in den Kühlboxen transportiert wird, kommt er einem mörderischen Geschäft mit Spenderorganen auf die Spur.
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Kommissar Wallander - Die fünfte Frau

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Kommissar Wallander - Die Brandmauer

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Werner Heisenberg DOKUMENTATION Der Teil und das Ganze (Folge: 6)
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Knochen, Kleider, Kreuzessplitter DOKUMENTATION Das Geschäft mit den Reliquien
Die Nachfrage nach Reliquien ist im 21. Jahrhundert ungebrochen. Aber wer verehrt heute noch Reliquien? Wer sind die Käufer, wer die Verkäufer? Und wie funktioniert das Geschäft? Das Kreuz Christi muss besonders groß gewesen sein. Alle Kreuzessplitter zusammengenommen, die in Kirchen oder Privathäusern als Reliquie verehrt werden, ergeben nach Expertenschätzungen mehrere Hektar Wald. Dennoch zahlen Gläubige und Sammler Höchstpreise. Aber auch Knochen, Innereien und Kleider von Heiligen werden schwunghaft gehandelt, vor allem übers Internet. Erhoffen sich die einen von den Reliquien Kraft im Alltag, erwerben die anderen selbst heute noch Reliquien legal von Kirchen oder Klöstern. Das internationale Geschäft mit den Reliquien hat inzwischen ein solches Ausmaß erreicht, dass die Präfektur der Kongregation für die Selig - und Heiligsprechung im Vatikan Alarm schlägt. Die Kirchenbehörde kritisiert den "gotteslästerlichen Handel". Sie treibt die Angst, dass die Heiligen in die Hände satanischer Sekten fallen. Ihre Sorge vor sogenannten Teufelsanbetern ist nicht unbegründet, denn Anti-Christen suchen Reliquien, ebenso wie Gläubige, Händler und Mitarbeiter der Kirche.
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Mission Deutschland KIRCHE UND RELIGION Indische Priester für das Bistum Trier
In Deutschland herrscht Priestermangel. Die katholische Kirche findet seit Jahren nicht mehr genug junge Männer, die sich in den Dienst der Kirche stellen. Die Lösung: Anwerben im Ausland? In Indien, vor allem im südlichen Bundesstaat Kerala, werden mehr junge Priester ausgebildet, als für die Seelsorge gebraucht werden. Da liegt es nahe, junge Priester aus Indien nach Deutschland zu schicken. Doch das bringt auch Probleme mit sich. Das Bistum Trier kooperiert wie andere deutsche Bistümer mit der indischen Kirche: Junge Männer kommen für zehn Jahre nach Deutschland um hier in den Pfarreien Dienst zu tun. Doch das ist kein leichter Weg: Deutsche Gläubige und indische Priester müssen sich erst einmal aneinander gewöhnen. Anfangs gibt es Sprachschwierigkeiten. Vor allem ältere Menschen haben häufig Schwierigkeiten, die jungen Priester im Gottesdienst zu verstehen. Für die jungen Männer wiederum ist vieles in der deutschen Kirche fremd. Pfarrfest und Kirmes sind für sie genauso ungewohnt wie gähnend leere Bankreihen bei der Sonntagsmesse. Außerdem müssen sie sich an ein anderes Kirchenbild gewöhnen: Frauen als Pfarrgemeinderatsvorsitzende sind in indischen Pfarreien selten, dafür spielt die konkrete Hilfe für Arme eine viel größere Rolle. Nicht nur der Beruf, sondern auch der Alltag macht den Männern zu schaffen: Der deutsche Führerschein, die deutsche Pünktlichkeit und das deutsche Essen können Stolpersteine auf dem Weg zu einer gelungenen Integration in die neue Heimat werden. Der Film begleitet drei junge Männer aus Indien auf ihrem langen Weg vom indischen Bangalore in die Pfarreien des Bistums Trier in Schwalbach, Zerf und Pluwig. Wie fremd fühlen sie sich nach einem Jahr? Wie werden sie in ihren Gemeinden akzeptiert? Und kann das Projekt ein Lösungsweg für den Priestermangel in der deutschen Kirche sein?
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Selbstmitleid ist Zeitverschwendung MENSCHEN Mit Bestsellerautor Claude Cueni auf der Script Avenue
Buchautor Claude Cueni war an Leukämie erkrankt und wartete schreibend auf den Tod. Doch der Basler starb nicht, sondern schrieb weitere Romane. "Reporter" erzählt die Geschichte eines Mannes, der mit Fantasie ein Leben meistert, das andere schon längst weggeworfen hätten. "Was dich nicht umbringt, macht dich stärker" - gießt man diese Lebensweisheit in einen Charakter, kommt Claude Cueni heraus. Der Basler Schriftsteller musste mit ansehen, wie sein gesunder Sohn zum Spastiker wurde, wie seine große Liebe über Jahre dahinstarb und er selbst tödlich erkrankte. All diese Schicksalsschläge verarbeitete Cueni in einer Autobiografie, die zum Bestseller wurde. Reporter Michael Perricone begleitet den Atheisten Claude Cueni bei seiner erstmaligen Rückkehr in jene Kirche, in der er als Kind zum Schriftsteller wurde. Deutlich wird, weshalb der inzwischen 60-Jährige hauptsächlich historische Romane verfasst. Auch Sohn Clovis, der Claude Cuenis erster Lektor geworden ist, kommt zu Wort. Das filmische Porträt zeigt den Alltag eines Mannes, der schwer krank tausende Pillen schlucken muss und dennoch von sich sagt: "Ich habe Glück gehabt."
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Von Vancouver bis in die Rockies LANDSCHAFTSBILD Im Zug durch Kanadas Westen
Die Bahnstrecke von Vancouver an der kanadischen Westküste bis in die Rocky Mountains gehört zu den spektakulärsten Trassen der Welt. - Eine Reise mit dem Luxuszug "Rocky Mountaineer". Spiegelglatte Seen, dichte grüne Wälder und schneebedeckte Berge: Bis zu seinem Zielort Banff, dem Herz der Rocky Mountains und Zentrum eines berühmten Nationalparks, durchquert der Zug nahezu unberührte Landschaften.
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Der Aufstand der Wale TIERE Moby Dicks wahre Geschichte
Moby Dick hat ein historisches Vorbild. In einer spannenden Spurensuche rekonstruiert der Film die historische Wirklichkeit hinter einem der berühmtesten Romane der Weltliteratur. Dokumente aus amerikanischen Archiven, neueste Erkenntnisse der Walforschung und ein spektakuläres Experiment beweisen, dass Pottwale Mitte des vergangenen Jahrhunderts große Segelschiffe versenkt haben. Herman Melville schuf mit seinem Roman "Moby Dick" Weltliteratur und zugleich eine einzigartige Chronik des Walfangs im 19. Jahrhundert, den er aus eigenem Erleben kannte. Sein Held ist ein weißer Gigant der Tiefsee, ein Schiffe zertrümmernder Pottwal, den der hasserfüllte, invalide Kapitän Ahab über die Weltmeere verfolgt, bis es in der Südsee zum Showdown kommt und "Moby Dick" über die Walfänger triumphiert. Die Versenkung von Fangschiffen durch Pottwale ist keineswegs Seemannsgarn. Zahlreiche Dokumente in nordamerikanischen Archiven belegen einen regelrechten Krieg zwischen den Meeresgiganten und ihren Verfolgern um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Die kleine Insel Nantucket vor Massachusetts war damals eine Metropole des Walfangs. Sie versorgte die ganze Welt mit dem wertvollen Schmierstoff Walrat und mit Ambra, dem Grundstoff für die teuersten Parfüms der Welt. Dafür wurden vor allem Pottwale bis kurz vor der Ausrottung gejagt. Anhand von Logbüchern, Zeitungsartikeln und Gerichtsakten rekonstruiert der Film die historische Walfangreise der "Union", die durch den Angriff eines Pottwalbullen ein dramatisches Ende findet. Ein spektakulärer Crash-Test mit dem originalgetreuen Nachbau einer Schiffswand aus Eichenplanken verifiziert die enorme Zerstörungskraft dieses Giganten der Tiefsee, der ein dreimastiges Segelschiff gezielt rammte und versenkte. Die Walfänger gaben ihren Gegnern sogar Namen. Besonders gefürchtet war "Mocha Dick", benannt nach der chilenischen Insel Mocha. Der Meeresgigant war an die 100 Tonnen schwer, maß über 30 Meter und blieb unbesiegt. Als "Moby Dick" setzte ihm Melville ein unvergängliches Denkmal. Ein erstaunliches Phänomen: Während des Höhepunktes der Waljagd begannen sich die Wale offenbar gezielt - und vor allem gemeinsam - gegen ihre Peiniger zur Wehr zu setzen. Walforscher Hal Whitehead hält einen koordinierten Angriff von Pottwalen durchaus für möglich. Er ist überzeugt davon, dass Pottwale über kognitive Fähigkeiten verfügen und auf ihren Wanderrouten vom Pol bis zum Äquator Erfahrungen mit ihren Artgenossen austauschten. Der Film begleitet die Riesen auf ihrer jährlichen Wanderroute zu den Futter - und Paarungsplätzen. Pottwale sind faszinierende Lebewesen, die sich mit einem hocheffizienten Sonarsystem orientieren und über eine Sprache aus Klicklauten verfügen. Atemberaubende Unterwasserbilder des größten, zugleich aber auch scheuesten Raubtiers der Erde, zeigen dessen unbekannte Lebenswelt in den Tiefen der Ozeane.
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Australiens Nationalparks NATUR UND UMWELT Die rote Wüste (Folge: 1)
Der Gebirgszug der MacDonnells, seit 1992 ein Nationalpark, erstreckt sich einige Hundert Kilometer in west-östlicher Richtung durch das ansonsten flache, wüstenartige Zentrum Australiens. Die fünfteilige Reihe führt durch spektakuläre Nationalparks in die Wildnis Australiens. Die erste Folge besucht den West-MacDonnell-Ranges National Park. Aus dessen wüstenartiger Ebene ragen die berühmten abgeschliffenen Sandsteinkuppen von Kata Tjuta und Uluru, früher "The Olgas" und "Ayers Rock" genannt, heraus. Immer wieder wird das vor 350 Millionen Jahren entstandene Gebirge von Flussläufen durchschnitten. Der bekannteste von ihnen ist der Finke River, eines der ältesten Flusssysteme der Welt. Den Aranda-Aborigenes galten die Honigameisen als Leckerbissen, eine vitaminhaltige, süße Nahrung. Diese Art der Ernährung nennt der Australier "Bush Tucker" - Nahrung und Medizin aus der Natur. Ein Experte für Bush Tucker ist der Botaniker Peter Latz, der die Sprache der Aranda beherrscht.
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Australiens Nationalparks NATUR UND UMWELT Die australischen Alpen (Folge: 2)
Die Nationalparks und Naturschutzgebiete Australische Alpen, die sich über drei Bundesstaaten erstrecken, schützt ein durch Erosion rundgeschliffenes Gebirge im Südosten des Kontinents. Durch dessen tiefe Täler fließt der wilde Snowy River, der den Hängen des Mount Kosciuszko entspringt. Dort schneit es im Winter regelmäßig. Dort lebt der Bergbilchbeutler, Australiens einziges Beuteltier, das Winterschlaf hält und Vorräte anlegt. Nach der Schneeschmelze benötigt das hamstergroße Tier reichhaltige Nahrung, die in erster Linie aus Bogong-Faltern besteht. Doch die Klimaveränderung gefährdet die Existenz der Bergbilchbeutler. Steht das nahrhafte Futter nicht zum rechten Zeitpunkt zur Verfügung und schmilzt der Schnee bereits vor der Ankunft der Bogong-Falter, müssen die Bergbilchbeutler verhungern. Am Snowy River leben auch viele Wildpferde, sogenannte Brumbys. Einst waren sie die Reitpferde der australischen Cowboys. Inzwischen sind sie zu einer Plage für die Nationalparks geworden, weil sie mit ihren harten Hufen den Boden zerstören. Als sie von der Parkleitung vorübergehend zum Abschuss freigegeben wurden, war die öffentliche Empörung groß. Nun werden sie mit viel Aufwand eingefangen und verkauft, doch das reduziert den Bestand kaum. Die Brumby-Freunde beharren auf der kulturellen Bedeutung der Pferde und verweisen auf das australische Nationalepos des Dichters Banjo Paterson, der Pferd und Reiter verherrlicht. Glen Symonds und seine Frau Julie nehmen eingefangene Brumbys auf und bilden sie zu Reitpferden für Kinder aus. Das erfordert viel Geduld und Mühe. Im Frühjahr dann, wenn auf den Bergkuppen noch Schnee liegt, kann man dem lautstarken Ritual des Leierschwanzvogels lauschen, der sämtliche aufgeschnappte Vogelstimmen nachzuahmen weiß, oder Graue Riesenkängurus sichten, die auf den hochalpinen Almen Gras fressen.
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Australiens Nationalparks NATUR UND UMWELT Die Insel der Teufel (Folge: 3)
Die weite Seenlandschaft und die hohen Felswände des Cradle-Mountain-Massivs, die zu wilden Tälern des seltenen gemäßigten Regenwaldes hinabführen, bilden eine spektakuläre Szenerie. Der Nationalpark Cradle Mountain-Lake St Clair ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten überleben. So leben hier die letzten eierlegenden Säugetiere der Welt, der Ameisenigel und das Schnabeltier. Der Nationalpark Cradle Mountain-Lake St Clair hat zwei Gesichter. Im Winter sind Gipfel und Seen mit Schnee und Eis bedeckt, im Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Aber das ganze Jahr über hausen in den Wäldern die Tasmanischen Teufel, die größten fleischfressenden Beuteltiere. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Naturschützer und Biologen sorgen sich um das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems der Insel, sollten die Tasmanischen Teufel aussterben. Vor allem eingeschleppte europäische Rotfüchse würden sich ausbreiten und eine einheimische Art nach der anderen ausrotten. Samantha Fox gehört zur sogenannten Devil Task Force, die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuße des Cradle-Mountain-Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu sehen und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.
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Australiens Nationalparks NATUR UND UMWELT Der Regenwald (Folge: 4)
Die Korallen des Great Barrier Reefs reichen bis an den makellos weißen Strand heran, von dort aus zieht sich ein dichter Regenwald die Berghänge hinauf. Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen - und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals - und Kopffarben werden sie auch als die Juwelen des Dschungels bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkängurukinder groß.
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Australiens Nationalparks NATUR UND UMWELT Die Küste der Walhaie (Folge: 5)
Das UNESCO-Weltnaturerbe Shark Bay liegt in der Nähe des Ningaloo Riffs an der Westküste Australiens. Jedes Jahr zwischen März und Juni wird die Bucht zum Futterplatz für Walhaie. Die größten Fische der Erde ernähren sich von Plankton und vom eiweißreichen Laich der Korallen. Der Meeresbiologe Mark Meekan kommt seit zehn Jahren an die Küste, um das Geheimnis der Walhaie zu erforschen. In einem ehemaligen Schafstall unweit der Ortschaft Coral Bay richten er und sein Team ihre Forschungsstation ein. Die Filmemacher tauchen mit den Wissenschaftlern zu den Walhaien und beobachten die friedlichen Riesen. Auf einer Landzunge aus tiefrotem Sand schiebt sich der François-Péron-Nationalpark weit in die flachen Gewässer der Shark Bay. Hier ist das Schutzprogramm Project Eden, ein Paradies für Beuteltiere. Nicole Godfrey arbeitet seit zwölf Jahren an der Aufzucht der letzten Zottel-Hasenkängurus und Kaninchennasenbeutler Australiens, die im Parkgelände ausgesetzt werden sollen. Doch die bekannteste Attraktion von Shark Bay ist der Strand von Monkey Mia. Vor 23 Jahren kam die Meeresforscherin Janet Mann aus den USA erstmals in die Region. Sie hörte von Delfinen, die hier nahe am Strand schwimmen und eine eigene Jagdtechnik entwickelt haben. Sie sah die großartige Chance, die außergewöhnliche Gruppe von Meeressäugern in ihrer natürlichen Umgebung zu erforschen. Die Kamera begleitet sie bei der Beobachtung von jagenden Delfinen, die als einzige Delfinpopulation der Welt Werkzeuge zur Jagd benutzt.
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Kommissar Wallander - Der Mann, der lächelte KRIMIREIHE, D, GB, S 2010
Kommissar Wallander steckt in seiner bislang schwersten Krise. Dass er in Notwehr einen Menschen erschießen musste, verkraftet er nicht. Doch dann bittet ihn ein alter Freund um Hilfe. Laut Polizeibericht kam dessen Vater Gustaf, ein Wirtschaftsanwalt, bei einem Autounfall ums Leben. Sten Torstensson ist sich aber sicher, dass Gustaf ermordet wurde, und bittet den lethargischen Wallander sich der Sache anzunehmen und zu ermitteln. Doch der Kommissar fühlt sich der Polizeiarbeit nicht mehr gewachsen. Der traumatisierte Polizist verbringt seine Tage in einer abgelegenen Pension und betäubt sich mit Alkohol und Tabletten. Aus Neugier nimmt er schließlich doch die Ermittlungen auf und muss erfahren, dass Torstensson sich in einem Büro erhängt hat. Kurz zuvor erhielt der Anwalt eine Postkarte mit einer anonymen Morddrohung. Torstenssons einziger Klient, der schwerreiche Philanthrop Alfred Harderberg, erhielt die gleiche Drohung. Beide Karten wurden in einem Hotel aufgegeben, das Wallander noch aus seiner Kindheit kennt. Absender ist ein gewisser Jörgen Nordfeldt, Bereichsleiter einer Fabrik für spezielle Kühlboxen. Doch der ist seit geraumer Zeit verschwunden. Der Kommissar erhält einen Notruf, aus dem er erfährt, dass Nordfeldt bedroht wird und sich auf einem Campingplatz versteckt hält. Dank Wallanders geistesgegenwärtigem Eingreifen überlebt Nordfeldt einen Mordanschlag. Als der Ermittler schließlich herausfindet, was in den Kühlboxen transportiert wird, kommt er einem mörderischen Geschäft mit Spenderorganen auf die Spur.
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Revolte der Kinder DOKUMENTATION Der Anfang vom Ende der Apartheid
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Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

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Kommissar Wallander - Die fünfte Frau KRIMIREIHE, D, GB, S 2010
So etwas hat Wallander noch nicht gesehen: Holger Eriksson, ein pensionierter Autohändler und Verfasser braver Naturlyrik, wurde in einer Pfahlgrube von angespitzten Bambusstäben durchbohrt. Als Wallanders Vater Povel stirbt, zu dem dieser ein gebrochenes Verhältnis hatte, stürzt er sich in Arbeit. Doch auch der vermeintliche Routinefall des vermissten Blumenhändlers Gosta Runfeldt erweist sich als ziemlich kompliziert. Runfeldt wird, an einen Baum gefesselt, ermordet aufgefunden. Das Opfer ist stark abgemagert, seine Fingernägel verdreckt und seine Unterwäsche stark verschmutzt. Der Mörder hat Runfeldt offenbar gefangen gehalten und gefoltert. Eriksson und Runfeldt wurden mit einer merkwürdigen Akribie umgebracht. Auch der dritte Mord, verübt an dem erfolgreichen Geschäftsmann Eugen Blomberg, passt in dieses seltsame Muster: Blomberg wurde in einen mit Steinen beschwerten Plastiksack gesteckt und in einen See gestoßen. Beim Ertrinken musste er seinem Mörder in die Augen sehen. Auf der Suche nach einem Motiv durchleuchtet Wallander das Privatleben der Opfer und stößt auf einen weiteren Zusammenhang. Die drei Männer haben ihre Ehepartner jeweils vergewaltigt, zu Abtreibungen gezwungen und sogar in den Tod getrieben. Handelt es sich etwa um Rachemorde? Die Spur führt zu einer anonymen Hilfsorganisation für misshandelte Frauen.
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Kommissar Wallander - Die Brandmauer TV-KRIMINALFILM, D, GB, S 2008
Die 17-jährige Sonja Hokberg hat mit einer Freundin den Taxifahrer Johan Lundberg erschlagen. Im Verhör zeigt sie nicht die geringste Reue und gibt an, sie habe Geld gebraucht. Doch die erbeutete Summe ist lächerlich, außerdem sind Sonjas Eltern wohlhabend. Wallander findet heraus, dass die junge Frau späte Rache übte: Lundbergs Sohn hatte sie vor zwei Jahren vergewaltigt, konnte aber nicht belangt werden. Sein Vater hatte ihm ein Alibi verschafft. Zu allem Übel gelingt es Sonja, aus der bestens gesicherten Zelle der Untersuchungshaft auf rätselhafte Weise zu fliehen. Ein Elektriker, der einen Kurzschluss in einem Umspannwerk beheben will, findet kurz darauf ihre verkohlte Leiche. Auch Sonjas Freund Jonas Landahl wird ermordet aufgefunden. Das alles ergibt keinen Sinn, bis Wallander durch Zufall auf eine Verbindung mit einem anderen ungelösten Fall stößt: Tynnes Falk, kerngesunder IT-Spezialist, stirbt aus unerklärlichen Gründen an einer Herzattacke. Für das Verschwinden seiner Leiche aus der Pathologie, deren Türen elektronisch gesichert sind, gibt es nur eine Erklärung: Der flächendeckende Stromausfall, der durch Sonjas Tod im Trafo-Häuschen verursacht wurde, legte unter anderem die elektronische Türsicherung des Leichenschauhauses lahm. In einem Keller, den Falk angemietet hatte, stößt Wallander indes auf ein Computernetzwerk, mit dem eine gefährliche Hacker-Attacke auf das globale Bankensystem gestartet werden soll. Der Weg zu dem Drahtzieher führt ausgerechnet über die attraktive Ella Lindfeldt, die Wallander privat via Internet kennenlernte. Es scheint, als habe Henning Mankell die Rolle seines melancholischen Ermittlers Kenneth Branagh auf den Leib geschrieben: Als Meister der minimalen Gesten spielt der in Belfast geborene Wahlengländer Wallander mit britischer Zurückhaltung. Trotzdem können wir in jeder Szene miterleben, wie es in ihm arbeitet und wie er fühlt. Branaghs Wallander-Filme überzeugen nicht nur darstellerisch, sondern auch in ihrer perfekten Spannungsdramaturgie. Die ausgeklügelte Kameraführung betont geschickt den Zauber der schwedischen Originalschauplätze.
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Wilde Inseln LANDSCHAFTSBILD Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.
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Wilde Inseln LANDSCHAFTSBILD Falklandinseln
Mitten im rauen Südatlantik, rund 400 Kilometer östlich der südamerikanischen Küste, liegen die Falklandinseln, eine Gruppe aus einigen großen und über 700 kleinen und kleinsten Inseln. Weit entfernt von den Kontinenten bieten sie bis heute eine fast unberührte Natur, zumal viele der Inseln nie von Menschen besiedelt wurden. An den meist rauen und felsigen Küsten brüten unzählige Vögel - und vor allem Pinguine fühlen sich hier ganz besonders wohl. Jeden Sommer erobern sie zu Hunderttausenden die Falklandinseln, um sich zu paaren und eine neue Pinguin-Generation aufzuziehen. Fünf der weltweit 17 Pinguin-Arten bilden hier gigantische Brutkolonien, obwohl ihnen das nicht immer leicht gemacht wird. Häufig müssen sie sich die Strände mit hungrigen Robben teilen. Im grasbewachsenen Landesinneren der Inseln leben rund eine halbe Million Schafe, die von Menschen hier angesiedelt wurden. Doch die Wollproduzenten sind hier ganz klar in der Minderheit: Auf jedes Schaf kommen zwei watschelnde Frackträger.
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Wilde Inseln LANDSCHAFTSBILD Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3000 Meter Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Und die Affen haben sich eine natürliche Ressource erschlossen, mit deren Hilfe sie auch eisige Temperaturen gut aushalten: warme Quellen. Nur ganz im Norden, auf Hokkaido, ist es den Schneeaffen zu kalt. Hier weht im Winter ein minus 30 Grad kalter Nordwind, der sibirische Wintergäste wie Riesenseeadler und Mandschurenkraniche nach Japan trägt. Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, hier Sakura genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei. Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern viele Fische, die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1300 Jahren ihre eigene Tradition: "Ukai". Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer - Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahme Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten.
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Wilde Inseln LANDSCHAFTSBILD Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die so genannten "Chocolate Hills" - über 1200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zuhause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.
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Wilde Inseln LANDSCHAFTSBILD Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometer Länge und 100 Kilometer Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl, vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.
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