ARTE Mediathek Sa, 09.03.

Indien - Eine Chance für Töchter

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Indien - Eine Chance für Töchter

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Dokumentation

Alle zwölf Sekunden wird in Indien ein Mädchen abgetrieben, alle 22 Minuten eine Frau vergewaltigt. Der Zusammenhang zwischen diesen beiden Statistiken ist erschreckend und augenfällig zugleich. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden zunehmend illegale Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, um weibliche Föten zu erkennen und abzutreiben. Ganze Landstriche sind durchsetzt mit sogenannten sterilen Dörfern. Dörfern, in denen in den letzten 20 bis 30 Jahren kein einziges Mädchen mehr geboren wurde. Die größte Demokratie der Welt steht am Rande eines Kollapses. Prognosen zufolge wird es dort bis ins Jahr 2025 etwa 32 Millionen alleinstehende Männer geben. Eine zunehmende Gewalt gegenüber Frauen ist abzusehen. Der Filmemacherin Rama Rau gelingt eine sehr intime und leise Darstellung dieser unhaltbaren Zustände. „Indien - Eine Chance für Töchter“ zeigt das Engagement der Hebamme Neelam Bala, die Frauen unbeirrt dazu ermutigt, auch Mädchen auf die Welt zu bringen. Gegen die Ehemänner, gegen die Schwiegermütter, gegen Traditionen und gesellschaftliche Konventionen. Dass eine Gesellschaft ohne Frauen keine Zukunft hat, zeigt das sogenannte Dorf der Männer, in dem in den letzten drei Jahrzehnten kein Mädchen mehr das Licht der Welt erblickte. Sie sind Gefangene ihrer eigenen Konventionen. Im „Dorf des Tochterbaums“ wird die Lösung des Problems schon lange gelebt: Jedes Mal, wenn ein kleines Mädchen geboren wird, wird ein Baum gepflanzt. Der Baum wächst heran, das Baby auch, und die Früchte des Baumes sorgen für die Finanzierung der Ausbildung und für eine finanzielle Unabhängigkeit der Frauen.
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360° Geo Reportage

360° Geo Reportage - Das Terrassenwunder von Peru

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Rätselhafter Vulkanausbruch

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Sa 09.03.

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43:03
Indien - Eine Chance für Töchter DOKUMENTATION, CDN 2019
Alle zwölf Sekunden wird in Indien ein Mädchen abgetrieben, alle 22 Minuten eine Frau vergewaltigt. Der Zusammenhang zwischen diesen beiden Statistiken ist erschreckend und augenfällig zugleich. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden zunehmend illegale Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, um weibliche Föten zu erkennen und abzutreiben. Ganze Landstriche sind durchsetzt mit sogenannten sterilen Dörfern. Dörfern, in denen in den letzten 20 bis 30 Jahren kein einziges Mädchen mehr geboren wurde. Die größte Demokratie der Welt steht am Rande eines Kollapses. Prognosen zufolge wird es dort bis ins Jahr 2025 etwa 32 Millionen alleinstehende Männer geben. Eine zunehmende Gewalt gegenüber Frauen ist abzusehen. Der Filmemacherin Rama Rau gelingt eine sehr intime und leise Darstellung dieser unhaltbaren Zustände. „Indien - Eine Chance für Töchter“ zeigt das Engagement der Hebamme Neelam Bala, die Frauen unbeirrt dazu ermutigt, auch Mädchen auf die Welt zu bringen. Gegen die Ehemänner, gegen die Schwiegermütter, gegen Traditionen und gesellschaftliche Konventionen. Dass eine Gesellschaft ohne Frauen keine Zukunft hat, zeigt das sogenannte Dorf der Männer, in dem in den letzten drei Jahrzehnten kein Mädchen mehr das Licht der Welt erblickte. Sie sind Gefangene ihrer eigenen Konventionen. Im „Dorf des Tochterbaums“ wird die Lösung des Problems schon lange gelebt: Jedes Mal, wenn ein kleines Mädchen geboren wird, wird ein Baum gepflanzt. Der Baum wächst heran, das Baby auch, und die Früchte des Baumes sorgen für die Finanzierung der Ausbildung und für eine finanzielle Unabhängigkeit der Frauen.
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53:00
Rätselhafter Vulkanausbruch DOKUMENTATION, F 2017
Der Film begleitet die Wissenschaftler auf ihrer langen, unermüdlichen Suche nach dem Supervulkan. Dass die Forscher trotz allem nicht aufgeben, liegt auch daran, dass der gesuchte Vulkan wertvolle Schlüsselinformationen über die Auswirkungen verheerender Vulkanausbrüche auf das Erdklima, die Ökosysteme und die menschlichen Gesellschaften liefern könnte. Große Vulkanausbrüche sind selten; die des Pinatubo (1991) und des Tambora (1815) sind zwar umfassend erforscht, aber aufgrund ihres geringeren Ausmaßes kaum aussagekräftig. Neue Erkenntnisse über die gigantische Eruption im 13. Jahrhundert und ihre Folgen würden Klimaforscher dabei helfen, vergangene Klimaperioden zu rekonstruieren und präzisere Zukunftsmodelle zu erstellen. Ein so wichtiges Forschungsprojekt erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit: Gletscher- und Klimaforscher, Vulkanologen, Dendrochronologen, Geomorphologen, Geografen, Physiker und Historiker bemühen sich mit vereinten Kräften um die Aufklärung des rätselhaften Vulkanausbruchs. Um zu veranschaulichen, was seinerzeit unter der Erdoberfläche passiert sein könnte, haben sie sogar ein innovatives Phantombild des Vulkans erstellt! Am Nordpol fanden die Gletscherforscher die höchste Sulfatanreicherung der letzten 10.000 Jahre, die sie auf das Jahr 1259 datierten und mit dem Vulkanausbruch in Zusammenhang brachten. Allerdings gibt es keinerlei historische Dokumente oder Darstellungen, die einen Vulkanausbruch, eine Klimakatastrophe oder soziale Veränderungen um dieses Datum herum belegen. Die Forscher müssen also bei null anfangen – oder vielmehr bei der Sulfatanreicherung, von der ausgehend sie erste Hypothesen aufstellen. Die Herausforderung, die sie meistern wollen, ist wohl ebenso groß wie der gesuchte Supervulkan!
22.03.
Rätselhafter Vulkanausbruch DOKUMENTATION, F 2017
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42:34
360° Geo Reportage REPORTAGE Das Terrassenwunder von Peru, D 2015
Nor Yauyos Cochas ist das erste Landschaftsschutzgebiet Perus. Es liegt rund 140 Kilometer Luftlinie südöstlich von Lima im Hochland, und mitten darin, auf 3.300 Meter Höhe, das Dorf Laraos. Bewohner und Häuser sind ein wenig in die Jahre gekommen. Der Verfall ist überall spürbar, auch in den atemberaubenden Terrassenlandschaften, die sich gleich hinter dem Dorf in die Höhe stapeln: ein architektonisch und agrarwirtschaftlich unschätzbares Erbe aus der Vor-Inka-Zeit. Pflanzen und natürliche Gegebenheiten wurden hier nach Sonne und Mond ausgerichtet und durch ein weit verzweigtes Bewässerungssystem zum Leben erweckt. Hier wachsen die „papas nativas“, die sogenannten Urkartoffeln. Die Bauern hegen große Hoffnungen in diese alten Sorten. Sie könnten die Ernährungssicherheit der Großstädte Perus garantieren und gleichzeitig ihre Zukunft im Hochland sichern. Wenn Ruth Cuevas durch Laraos geht, ist sie glücklich. Nachdem sie 25 Jahre in Lima gelebt hat, ist sie hierher in ihr Dorf zurückgekehrt und beteiligt sich aktiv an der Gestaltung des Dorflebens. Eine gesunde Erde, reines Wasser, unbehandelte Kartoffeln in einer Formen- und Farbenvielfalt, wie man sie sonst nirgends kennt – diesen Dingen gehört ihre Liebe. Und all das könnte auch die Zukunft des Dorfes sichern, wenn Abnehmer für die Agrarprodukte gefunden werden und Touristen die Terrassenlandschaft als Ziel entdecken. Doch benachbarte Minen und fehlende Vertriebsstrukturen gefährden dieses einzigartige Erbe der andinen Agrarwirtschaft.
16.03.
360° Geo Reportage REPORTAGE Das Terrassenwunder von Peru, D 2015
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51:28
ARTE Reportage REPORTAGE Syrien: Vom Ende des Kalifats / Äthiopien: Gelobtes Land der Rastafari, F 2018
(1): Syrien: Vom Ende des KalifatsDie Terror-Herrschaft des IS im Osten Syriens geht zu Ende. In den Lagern der Kurdenregion sammeln sich nun auch die IS-Kämpfer aus Europa.   Fünf Jahre regierten die Terroristen vom sogenannten Islamischen Staat – dieser Schrecken aber hat bald ein Ende. Im Osten Syriens haben die Kurden die Kontrolle übernommen, allerdings ist ihre Regierung international nicht anerkannt. Mahmud Kehro ist einer der Angestellten der Kurdenregion, mit einer im Grunde unlösbaren Aufgabe: Er soll die Lager verwalten, in denen seit Wochen immer mehr besiegte Kämpfer des IS eintreffen, Männer und Frauen, aber auch verletzte Zivilisten, Familien und Kinder am Ende ihrer Kräfte. Im Lager von Roj warten 500 Familien darauf, ob ihre europäischen Heimatländer sich dazu entschließen können, sie wieder aufzunehmen: Etwa Samira und Hafida, die eine stammt aus Belgien, die andere aus den Niederlanden, beide schlossen sich dem Kalifat als Heilige Kriegerinnen an und bereuen nun ihre Tat. Die Kurden sind nicht bereit, sie noch viel länger zu beherbergen oder ihnen den Prozess zu machen. Insgesamt sollen 800 IS-Kämpfer mit europäischen Pässen in den Lagern auf eine Entscheidung aus ihrer Heimat warten.    (2): Äthiopien: Gelobtes Land der Rastafari200 Kilometer südlich von der Hauptstadt Addis Abbeba liegt nahe der Stadt Shashemene das gelobte Land der Rastafari.Heute leben noch ein paar hundert Rastafari in der „Vorstadt“ Shashemenes, die meisten sind Nachkommen der Gründer dieser Gemeinde aus Jamaica, den USA und einigen europäischen Ländern. Es ist eine Welt für sich, ein heiliger Ort, den Nicht-Rastas, ob schwarz oder weiß, nur nach Zahlung einer Gebühr betreten dürfen – wie eine symbolische Opfergabe zur Begleichung der Schuld von 300 Jahren Kolonialgeschichte.In den Jahrhunderten nach der Entdeckung der Karibik und von Amerika durch Christoph Columbus entführten die Kolonialmächte 15 Millionen Afrikaner als Sklaven vor allem in die Neue Welt. Als 1930 Ras Tafari Makonnen als, der Legende nach, 225. Nachfolger von König Salomon und der Königin von Saba, zum Kaiser von Äthiopien gekrönt wurde, nannte er sich Haile Selassi – König der Könige. Für die Befreiungsbewegung der Schwarzen auf Jamaica war er der künftige Erlöser von den Ketten Babylons, der verhassten Welt der Weißen. Als der Kaiser 1935 von der Armee des faschistischen Italien ins Exil getrieben wurde, half ihm auch die Gemeinde der Rastafari, seinen Thron zurück zu erobern. Dafür schenkte er den Rastas zum Dank 500 Hektar Land bei  Shashamene. Bis heute ist Äthiopien das Paradies der Rastafari und Haile Selassi ihr Messias.
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12:14
Mit offenen Karten INFOMAGAZIN Der CFA-Franc, ein koloniales Erbe, F 2018
Im Jahr 2018 nutzten noch 14 afrikanische Länder eine Währung aus der Kolonialzeit, den CFA-Franc. Haben sie durch diese an den Euro gekoppelte afrikanische Devise einen besseren wirtschaftlichen Stand als ihre Nachbarländer? Hat ihnen der CFA-Franc aus der Unterentwicklung herausgeholfen? Die Antwort darauf liefern Karten und die wichtigsten Konjunkturindikatoren.
13.03.
Mit offenen Karten INFOMAGAZIN
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80:24
Mit Johnny über Nunavik DOKUMENTATION, F 2012
Johnny May fliegt seit 50 Jahren über die kanadischen Eiswüsten. Er ist Pilot und lebt mit seiner Frau Louisa im nordkanadischen Nunavik. Der Film erzählt die Geschichte des Paares und ihres Volkes, der Inuit. Heute hat Johnny May über 34.000 Flugstunden absolviert – das entspricht einem Zeitraum von vier Jahren. Die Landschaften, auf die er aus seinem Cockpit herabblickt, bergen noch immer viele Geheimnisse und wirken im Nebel oft wie eine völlig andere Welt. Johnny May tut viel Gutes, indem er Lawinenopfer rettet oder Menschen ins Krankenhaus bringt. Doch er muss auch mit ansehen, wie die Inuit ihre traditionellen Lebensformen aufgeben, Schlittenhunde, Zelte und Iglus gegen Motorschlitten und moderne Behausungen tauschen. Er ist auch Zeuge des dramatischen Klimawandels: Das ewige Eis der Ungava Bay geht immer weiter zurück und damit schmelzen die Lebensgrundlagen zahlreicher Inuit-Familien förmlich dahin. Das Tauen der Permafrostschicht erschwert den Inuit das Jagen und den Hausbau. Johnnys Frau engagiert sich in der Stadt. Sie leitete über 25 Jahre lang das örtliche Sozialamt. Johnny und Louisa beobachten beide auf ihre Weise, wie ihr Lebensraum von der Moderne eingeholt wird – und versuchen dabei, die Identität der Inuit zu bewahren.
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2:55
(Fast) die ganze Wahrheit KÜNSTLERPORTRÄT Marlene Dietrich, F 2014
Marlene Dietrich kämpfte als US-Army-Offizierin wie eine Löwin … mit abendlichen Gesangseinlagen für die Truppe.
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66:59
Agnes Obel im Pariser Collège des Bernardins KONZERT, F 2016
Agnes Obels Alben „Philharmonics“ (2010) und „Aventine“ (2013) machten die dänische Musikerin Agnes Obel zu einer wichtigen Figur der zeitgenössischen Klassikszene. Ihren Vorbildern PJ Harvey und Portishead steht sie in nichts nach. Auf ihrem letzten Album „Citizen of Glass“ erweitert Obel ihre aus Stimme plus Klavier und Streicher bestehende Erfolgsformel. Am 15. September 2016, gut einen Monat vor Erscheinen ihres neuen Albums, gab Obel ein Konzert im Pariser Collège des Bernardins. Das ehemalige Zisterzienserkolleg am Rande des Quartier Latin steht unter Denkmalschutz. Unter dem Kreuzrippengewölbe erzeugte die Künstlerin mit ihren gefühlsgeladenen Kompositionen einen überwältigenden Klangraum. Begleitet von den Cellistinnen Kristina Koropecki und Charlotte Danhier sowie der Multiinstrumentalistin Catherine De Biasio präsentiert sie alle zehn Titel von „Citizen of Glass“ in der Reihenfolge der Tracklist. Außerdem standen die drei Klassiker „On Powdered Ground“, „Smoke & Mirrors“ und „Dorian“ auf dem Programm.
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