ARTE Mediathek So, 10.03.

Kräuterwelten der Alpen

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Kräuterwelten der Alpen

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Land und Leute

Die Kräuter der Alpen erleben momentan eine Renaissance. Die Naturschätze aus der eigenen Region rücken wieder ins Bewusstsein. Das Potenzial der Alpenkräuter ist noch lange nicht ausgeschöpft. Für die älteste Enzianbrennerei Deutschlands gräbt Hubsi Ilsanker im Berchtesgadener Nationalpark nach den geschützten Enzianwurzeln – genehmigt durch ein historisches Sonderrecht. In Graubünden in der Schweiz baut die Drogistin Astrid Thurner als Pionierin ein ganzes Edelweißfeld an, um die anti-oxidativen Wirkstoffe dieser hochalpinen Pflanze für ihre eigene Kosmetiklinie zu nutzen. Im Innsbrucker Centrum für Biomedizin erfahren wir von einem Sensationsfund der Forscher. Sie haben eine neue Edelweiß-Substanz entdeckt: Leoligin, ein Stoff, der die Behandlung von Gefäßkrankheiten revolutionieren könnte. Die Naturheilpraktikerin Astrid Süßmuth weiht uns in die Outdoor-Apotheke der Ötztaler Alpen ein. Dabei erfährt der Zuschauer auch etwas über das giftigste Kraut Europas, den Blauen Eisenhut – auch das „Arsen des Mittelalters“ genannt. Im Benediktinerstift Admont taucht der Film in die größte Klosterbibliothek der Welt ein, und in Heiligenblut am Großglockner beobachten wir, wie die Trachtenfrauen die Kräuterweihe feiern, einen lange Zeit vergessenen Brauch aus vorchristlichen Zeiten. In den Dolomiten in Südtirol bringt Gourmetkoch Franz Mulser den Geschmack der Alm auf die Teller. Im Tauferer Ahrntal erlebt der Zuschauer die Kräuterleidenschaft von Anneres Ebenkofler, die von den Einheimischen geheime Rezepte und Heilmethoden sammelt. Ihr Hotel führt sie nach dem Prinzip der alpenländischen Lehre, ihr Lieblingskraut spielt dabei eine wichtige Rolle: das Johanniskraut.
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Zu Tisch

Zu Tisch - Garfagnana (Italien)

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Die Dirigentin

Die Dirigentin - Mirga Grazinyte-Tyla

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

So 10.03.

3SAT PRO7
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43:10
Kräuterwelten der Alpen LAND UND LEUTE, D 2016
Die Kräuter der Alpen erleben momentan eine Renaissance. Die Naturschätze aus der eigenen Region rücken wieder ins Bewusstsein. Das Potenzial der Alpenkräuter ist noch lange nicht ausgeschöpft. Für die älteste Enzianbrennerei Deutschlands gräbt Hubsi Ilsanker im Berchtesgadener Nationalpark nach den geschützten Enzianwurzeln – genehmigt durch ein historisches Sonderrecht. In Graubünden in der Schweiz baut die Drogistin Astrid Thurner als Pionierin ein ganzes Edelweißfeld an, um die anti-oxidativen Wirkstoffe dieser hochalpinen Pflanze für ihre eigene Kosmetiklinie zu nutzen. Im Innsbrucker Centrum für Biomedizin erfahren wir von einem Sensationsfund der Forscher. Sie haben eine neue Edelweiß-Substanz entdeckt: Leoligin, ein Stoff, der die Behandlung von Gefäßkrankheiten revolutionieren könnte. Die Naturheilpraktikerin Astrid Süßmuth weiht uns in die Outdoor-Apotheke der Ötztaler Alpen ein. Dabei erfährt der Zuschauer auch etwas über das giftigste Kraut Europas, den Blauen Eisenhut – auch das „Arsen des Mittelalters“ genannt. Im Benediktinerstift Admont taucht der Film in die größte Klosterbibliothek der Welt ein, und in Heiligenblut am Großglockner beobachten wir, wie die Trachtenfrauen die Kräuterweihe feiern, einen lange Zeit vergessenen Brauch aus vorchristlichen Zeiten. In den Dolomiten in Südtirol bringt Gourmetkoch Franz Mulser den Geschmack der Alm auf die Teller. Im Tauferer Ahrntal erlebt der Zuschauer die Kräuterleidenschaft von Anneres Ebenkofler, die von den Einheimischen geheime Rezepte und Heilmethoden sammelt. Ihr Hotel führt sie nach dem Prinzip der alpenländischen Lehre, ihr Lieblingskraut spielt dabei eine wichtige Rolle: das Johanniskraut.
19.03.
Kräuterwelten der Alpen LAND UND LEUTE, D 2016
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52:46
Die Dirigentin KÜNSTLERINNENPORTRÄT Mirga Grazinyte-Tyla, D 2017
„Die Dirigentin - Mirga Grazinyte-Tyla“ führt auf eine Entdeckungsreise in die Welt der vielleicht ungewöhnlichsten Dirigentin unserer Zeit. Im Jahr 2016 wird die damals erst 29-jährige Litauerin Mirga Grazinyte-Tyla Chefdirigentin des City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO). Als Nachfolgerin von Sir Simon Rattle und Andris Nelsons ist sie die erste Frau an der Spitze des renommierten Orchesters. Mirga Grazinyte-Tyla ist eine Ausnahmeerscheinung und widerspricht gänzlich dem traditionellen Bild eines Maestro. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, war ihre Welt immer voller Musik. Von klein auf war sie mit ihren Eltern auf Konzertreisen unterwegs. Trotz rascher internationaler Erfolge als klassische Musikerin passt sie in keine Tradition und Konvention. Sie versteht sich als gleichberechtigten Teil des Orchesters, nicht nur dadurch entwickelt sie Berufsbild und Position des Dirigenten vollkommen neu. Daniela Schmidt-Langels versucht, dem Erfolgsgeheimnis des jungen Talents auf die Spur zu kommen und begleitet in ihrem Porträt die Künstlerin eineinhalb Jahre lang. Die Kamera begleitet sie bei ihrem Antrittskonzert mit dem CBSO in Birmingham, mit dem Star-Geiger Gidon Kremer in der Berliner Philharmonie oder in ihrer Heimat Litauen beim Unterricht des Dirigenten-Nachwuchses. Beobachtet man sie bei den Proben, wie sie zuhört, Ideen und Anregungen setzt, scheint es, als sei sie mit jeder Faser ihres Körpers Teil der Musik. Ihre forschende wie fordernde Konzentration wirkt offensichtlich ansteckend und versetzt Orchester und Publikum in höchste Erwartung. Mirga Grazinyte-Tyla selbst sieht sich auf einer Reise: Angetrieben von ihren Träumen, sucht sie stets das Neue, das Ungewöhnliche und vermag mit ihrer Begeisterungsfähigkeit alle mitzureißen.
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26:13
Zu Tisch ESSEN UND TRINKEN Garfagnana (Italien), D 2018
Italien – das Land der Pizza und Pasta. Doch der Stiefel hat noch mehr zu bieten. In der abgelegenen Region Garfagnana in der Toskana bewirtschaften die Freunde Gian Luca Guidi und Andrea Elmi eine Herberge. Doch ihre wahre Leidenschaft gilt dem Sammeln wilder Kräuter wie der Strohblume, des Bohnenkrauts oder der Bergminze. Im Wald und auf den Feldern begibt sich Gian Luca auf die Suche. Dieses Mal begleiten ihn seine Kinder. Sie finden Beeren, die gleich in der Küche verwendet werden. Dort gibt es ein traditionelles Gericht: Neccio, eine Art Crêpe aus Kastanienmehl. Der Teig wird auch auf herkömmliche Weise bei offenem Feuer gebacken. Gefüllt wird die Köstlichkeit mit Ricotta, einer Vanille-Milchcreme und einem Spritzer Sirup, hergestellt aus den frisch gesammelten Beeren. Seit Jahrhunderten wird in der Region die alte Dinkelsorte Farro angebaut, meist auf kleinen Feldern. Große Maschinen haben darauf keinen Platz, deswegen muss noch von Hand gearbeitet werden. Auch Gian Luca und Andrea sind unter den Erntehelfern und erhalten zum Dank einen Teil des Getreides. Daraus stellen sie Arancini her – Teigbällchen, die sonst normalerweise aus Reis bestehen. Gefüllt werden die Dinkelkugeln mit Sugo, einer Tomatensoße mit Hackfleisch und Gemüse. Danach panieren die Freunde die Bällchen und frittieren sie. Die Leckerbissen sind Teil des großen Picknicks nach der Ernte. Bei diesem Essen darf der Wein aus der Region natürlich nicht fehlen. Vielleicht können Gian Luca und Andrea beim nächsten Fest ihren eigenen Wein trinken, denn in diesem Jahr findet die erste Lese ihrer Reben statt.
23.03.
Zu Tisch ESSEN UND TRINKEN Garfagnana(Italien), D 2018
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42:51
Stars von morgen DOKUMENTATION Präsentiert von Rolando Villazón, D 2018
Wieder hat sich Rolando Villazón in der aktuellen Musikszene umgesehen und zudem die zahlreichen Bewerbungen durchgehört, die online auf ARTE Concert für die Sendung eingegangen sind. Aus diesem Angebot von Talenten hat er seine „Stars von morgen“ ausgewählt und in das ehemalige Stummfilmkino Delphi eingeladen. Sindy Mohamed ist in Marseille geboren, hat ägyptische Wurzeln und lebt heute in Berlin: Die junge Bratschistin ist eine echte musikalische Weltbürgerin. Neben ihren Engagements in der Deutschen oder Komischen Oper in Berlin ist sie auch Mitglied in Daniel Barenboims völkerverbindendem West-Eastern Divan Orchestra. Heute spielt sie einen Satz aus Telemanns Bratschenkonzert – und lässt sich von Rolando dazu überreden, ein ägyptisches Volkslied zu singen. Catherine Trottmann wurde 2017 bei der renommierten französischen Musikpreisverleihung Victoires de la Musique als große Entdeckung gefeiert; die Mezzosopranistin begeistert die Kritiker mit ihrer Stimmfülle und vor allem auch ihrer unglaublichen Bühnenpräsenz. Ihr Können stellt sie in der Sendung mit der Arie der koketten Despina aus Mozarts „Così fan tutte“ und im Duett mit Rolando Villazón unter Beweis. Das Fagott ist selten solistisch auf den Konzertbühnen zu erleben – Riccardo Terzo zeigt in Webers Fagottkonzert mit höchster Virtuosität, was in diesem Instrument steckt. Die Pianistin Elena Soussi und die Akkordeonistin Ambre Vuillermoz reizen als Avès duo mit viel Temperament die klanglichen Möglichkeiten ihrer ungewöhnlichen Instrumentenkombination aus. Begleitet werden die Solisten von der Jungen Sinfonie Berlin, die musikalische Leitung hat Elias Grandy.
14.03.
Stars von morgen DOKUMENTATION, D 2018
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26:15
Künstlerinnen KÜNSTLERINNENPORTRÄT Monica Bonvicini kuratiert, D 2018
Monica Bonvicini wurde 1965 in Venedig geboren und lebt und arbeitet in Berlin, wo sie als Professorin für Bildhauerei an der Universität der Künste unterrichtet. Für ihr Werk wurde sie unter anderem mit dem Goldenen Löwen der Biennale von Venedig und dem Preis der Nationalgalerie für junge Kunst ausgezeichnet. Bonvicini ist vor allem für ihre raumgreifenden und zum Teil monumentalen Installationen bekannt, in denen sie sich mit den Strukturen von Macht und Verführung im öffentlichen Raum und der den Menschen umgebenden Architektur auseinandersetzt. Typisch für ihre Kunst ist das Zurückgreifen auf bedrohlich wirkende Materialien wie Ketten, Leder oder Motorsägen. Insbesondere für ihre Außeninstallationen setzt sie aber auch auf den Einsatz von sprachlichen Statements und Botschaften. In einer virtuellen Ausstellung stellt sie für ARTE Künstlerinnen vor, die sich in ihren Werken, wie sie selbst, mit Machtstrukturen und politischen Themen auseinandersetzen: Die US-amerikanische Protestkünstlerin Andrea Bowers, Foto- und Filmkünstlerin Sharon Lockhart, die mit ihren Bildern die Schönheit des Beiläufigen einfängt, Mona Hatoum, durch deren Werk sich ein Gefühl der Entwurzelung zieht, und Simone Forti, die in ihren Performances das Wechselspiel zwischen Objekt und menschlichem Körper untersucht. Auch Werke der Konzeptkünstlerin Adrian Piper, massive Skulpturen der deutschen Künstlerin Toni Schmale, Rauminstallationen von Renée Green sowie Sue Williams‘ satirische Zeichnungen finden auf Monica Bonvicinis virtueller Ausstellungsfläche einen Platz.
15.03.
Künstlerinnen KÜNSTLERINNENPORTRÄT Monica Bonvicini kuratiert, D 2018
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52:16
Rivalen der Renaissance DOKUMENTATION Bellini und Mantegna, D 2018
In der Frührenaissance war er schon zu Lebzeiten ein gefeierter Maler: Andrea Mantegna begründete den Antikenkult in der florentinischen Kunst. Sein Schwager Giovanni Bellini gilt als Erfinder der venezianischen Kunst und revolutionierte die Landschaftsmalerei. Beide gehörten zu den bedeutendsten Malern ihrer Zeit, in der die Künste und Künstler miteinander im Wettstreit lagen. Die neueste Bildkomposition bestimmte über Andrea Mantegnas und Giovanni Bellinis Aufträge und Prestige. Andrea Mantegna unternahm einen geschickten Schachzug, um eine Konkurrenz zu vermeiden, als er in eine der berühmtesten Künstlerfamilien Venedigs einheiratete. In der Lagunenstadt lebte er mit seiner Frau Nicolosia Bellini, der Schwester Giovanni Bellinis, nur ein paar Jahre lang, bis er an den Hof von Ludovico III. Gonzaga in Mantua berufen wurde. Als Hofmaler erhielt er ein Monatssalär, während Bellini sich als freier Maler am Markt behaupten musste. Mantegna entdeckte für sich das Medium des Kupferstichs und nutzte es so, wie heute Instagram benutzt wird, um seine neuen Bildkompositionen zu verbreiten. Anfangs schien Bellini von seinem jüngeren Schwager zu lernen, zitierte dessen neue Bildkompositionen jedoch über Jahrzehnte mehrfach – wie zum Beispiel das Gemälde "Darbringung Jesu im Tempel". Auf welche Art und Weise Bellini dieses und auch andere Gemälde kopiert hat, gibt den Kunsthistorikern noch heute Rätsel auf. Die Dokumentation erzählt die geheimnisumwobene Lebensgeschichte zweier konkurrierender Malerfürsten, die bis in den Tod miteinander verbunden blieben.
17.03.
Rivalen der Renaissance DOKUMENTATION Bellini und Mantegna, D 2018
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28:14
Vox Pop INFOMAGAZIN Blutspenden gegen Bezahlung? / Sexuelle Gewalt: Missachtete Opfer?, F 2018
(1): Blutspenden gegen Bezahlung? Jeder vierte Europäer spendet regelmäßig Blut. Für die ursprünglich unentgeltliche, selbstlose Spende wird mittlerweile in zahlreichen europäischen Ländern wie Deutschland, Ungarn, Tschechien und Österreich eine Aufwandsentschädigung gezahlt, denn Blutplasma wird zur Herstellung zahlreicher Medikamente benötigt. Die pharmazeutische Industrie macht Druck, dass künftig alle Spender entlohnt werden, um auf diese Weise mehr Freiwillige zu rekrutieren – und das eigene Geschäft anzukurbeln.Kontroverse der Woche: Wie wirkt sich die Verwirtschaftlichung der Blutspende auf die Hilfsbereitschaft aus? Wer will unter diesen Umständen noch freiwillig Blut spenden?„Schluss mit Solidarität“, sagen mittlerweile viele verärgerte Spender. „Es kommt nicht in Frage, dass mit unserem Blut Geschäfte gemacht werden.  In der Schweiz wurde 2016 aufgedeckt, dass das Rote Kreuz 85 % des gewonnenen Blutplasmas hinter unserem Rücken an Privatunternehmen weiterverkauft hat!“ Ärzte und Krankenhäuser mahnen dagegen ständig, wie wichtig es ist, Blut zu spenden, denn es herrscht überall und ständig ein großer Mangel an Blutkonserven.Recherche der Woche: „Vox Pop“ hat sich in Ungarn umgeschaut, wo die Plasmaspende gegen Bezahlung erlaubt ist. Ein Vorbild, das in Europa Schule machen sollte, wo es an allen Ecken und Enden an Blutplasma fehlt? Welche Folgen hat die Verwirtschaftlichung der Blutspende? Und welche negativen Konsequenzen haben Spender zu befürchten? (2): Sexuelle Gewalt: Missachtete Opfer?  Wie lässt sich sexuelle Gewalt eindämmen? Zwischen 2013 und 2016 hat die Zahl der Opfer in Europa um 26 % zugenommen. Auch wenn die Gesetzgeber in vielen Ländern aktiv geworden sind, werden Opfer oft nicht ernst genommen, kaum betreut und müssen mit nicht nachvollziehbaren Gerichtsurteilen leben. Zum Beispiel in Irland, wo ein Gericht im November 2018 einen Mann freigesprochen hat, weil das Opfer einen Stringtanga trug. Das Gericht folgte der Argumentation des Mannes, der darin ein Indiz sah, dass die Frau mit ihm Sex haben wollte.Diese Woche zu Gast bei „Vox Pop“ ist die Gynäkologin Christine Gilles, Leiterin des Betreuungszentrums für Opfer sexueller Gewalt in Brüssel. In dieser vorbildhaften Einrichtung kümmern sich Psychologen, Ärzte und Polizeibeamte umfassend um die Opfer.Wie immer berichten „Vox-Pop“-Korrespondenten aus ganz Europa über das Thema der Woche. Diesmal fragen sie, was man in der EU über Opfer sexueller Gewalt denkt.Die Reportage führt ins Vereinigte Königreich, wo Opfern nur wenig Gehör geschenkt wird. Aktuell erschüttert ein Skandal die Hauptstadt London: Staatsanwälte haben angeblich „minderschwere“ Fälle sexueller Gewalt unter den Tisch fallen lassen, um die Kriminalstatistik nicht in die Höhe zu treiben.
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26:00
Im Lauf der Zeit GESCHICHTE Die Suffragetten - Der Kampf für das Frauenwahlrecht, F 2017
Als die englischen Arbeiter im ausgehenden 19. Jahrhundert für das Wahlrecht kämpften, mobilisierten sich auch die Frauen, um gleiche Rechte wie die Männer einzufordern. Friedlichen Märschen folgten radikalere Protestformen. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs setzte den Aktionen jedoch ein jähes Ende. Ab 1914 wurden Frauen in die Kriegswirtschaft eingebunden und ersetzten in den Fabriken die Männer, da diese entweder an der Front kämpften oder im Krieg verstorben waren. 1918 wurde ein neues Wahlgesetz verabschiedet, der Representation of the People Act. Unter den Millionen britischen Bürgern, die neu in die Wählerlisten aufgenommen wurden, waren acht Millionen Frauen. Doch der Kampf war damit noch lange nicht zu Ende ...
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54:30
John Berger oder Die Kunst des Sehens DOKUMENTATION, D 2016
Im Garten seines Pariser Domizils spricht Berger, der seit Jahren keine Interviews mehr gibt, mit seiner Tochter, der Filmkritikerin Katya Berger, über Motorräder und Rembrandt, Caravaggio und Rebellion. Seinem deutschen Übersetzer Hans Jürgen Balmes erläutert er gelassen seine Vision der Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit. Von seinem Sohn Yves Berger, einem Maler, erfährt der Zuschauer, warum sein Vater seine Karriere als Fernsehstar bei der BBC in den 60er Jahren aufgegeben und über Jahrzehnte in einem 80-Seelen-Dorf in den französischen Alpen gelebt hat, um dort unter anderem über das verschwindende Leben der Bergbauern zu schreiben. Wie kaum jemand äußert John Berger sich in seinen Texten ungewöhnlich polyphon: in Betrachtungen zum Film, zur Fotografie, zur Malerei, in Gedichten, Romanen, Kurzgeschichten oder Künstler-Porträts ebenso wie in politischen Essays und den seinerzeit bahnbrechenden BBC-Lectures „Ways of Seeing“. Sein außergewöhnliches Interesse am Dialog hat über die Jahrzehnte zu künstlerischen Tandems mit den unterschiedlichsten Weggefährten geführt, mit denen er „seine Augen teilt“ und gemeinsam nachdenkt, schreibt, veröffentlicht. So unter anderem mit dem britischen Theaterregisseur und Schauspieler Simon McBurney, der Bergers Texte auf die Bühne gebracht hat; oder mit dem Schweizer Fotografen Jean Mohr, mit dem Berger eine ganz neue Art der politischen Text-Bild-Erzählung erfunden hat. Selbst eine Graue-Star-Operation veranlasst Berger zu einer Reflexion über die Erfahrung der Wiedergeburt des Sehens. Die teilt er mit dem türkischen Cartoonisten-Freund Selcuk Demirel in dem gemeinsamen Buch „Cataract“. Sie alle kommen in der Dokumentation zu Wort und lassen den Zuschauer teilhaben an dem Vergnügen, durch Bergers Linse zu blicken. Er selbst begleitet in seiner Lieblingsrolle des Storytellers mit teilweise bislang unveröffentlichten Texten durch den Film.
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