ARTE Mediathek Mi, 10.10.

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Tragikomödie

Nino, eine attraktive Frau Mitte 40, hatte in Tiflis zu Sowjetzeiten eine schöne Kindheit. Aufgewachsen in privilegierten Verhältnissen, musste sie sich keine Sorgen um ihre Zukunft machen. Den Lebensverhältnissen im heutigen Georgien ist sie aber kaum gewachsen. Ihr kleiner Laden läuft nicht mehr, und die Lebenshaltungskosten sind dramatisch gestiegen. Unerfahren im Umgang mit Geld, nimmt sie einen viel zu hoch verzinsten Kredit auf, gerät immer tiefer in die Schuldenfalle und bleibt in diesem Teufelskreis gefangen. Wehmütige Gesänge und Wodka kaschieren nur notdürftig eine finanzielle Abwärtsspirale. Ninos Geschichte ist kein Einzelschicksal; zwischen 2009 und 2013 haben 14 Prozent der georgischen Familien ihre Wohnungen und Häuser verloren, weil sie die Kredite nicht zurückzahlen konnten. Salomé Alexis tragikomisches Spielfilmdebüt verleiht der georgischen Finanzkrise ein Gesicht. Die Regisseurin zu ihrem Film: „Ich wollte die Atmosphäre im heutigen Tiflis zeigen, einer Stadt, die ganz in der Hand von Kredithaien und Pfandleihanstalten zu sein scheint. Die heutige Bevölkerung ist mit Finanzdingen weitgehend überfordert, weil sie in der Sowjetzeit nicht gelernt hat, mit Geld umzugehen. Die meisten sind schlicht naiv, andere gierig, manche realitätsfern. ‚Kreditis limiti‘ zeichnet den Lauf eines solchen postsowjetischen Schicksals nach.“ Der Film hatte seine große Festivalpremiere 2014 in der Reihe Orizzonti des Filmfestivals von Venedig; 2015 wurde er beim portugiesischen Festival New Directors/New Films in Espinho als bester Film ausgezeichnet.
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Xenius

Xenius - Segeln, zwischen Faszination und Risikosport

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Deltas der Welt

Deltas der Welt - Irrawaddy - Wunderwelt Mangroven

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Mi 10.10.

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80:28
Kreditlinie TRAGIKOMÖDIE, D, F, GE 2014
Nino, eine attraktive Frau Mitte 40, hatte in Tiflis zu Sowjetzeiten eine schöne Kindheit. Aufgewachsen in privilegierten Verhältnissen, musste sie sich keine Sorgen um ihre Zukunft machen. Den Lebensverhältnissen im heutigen Georgien ist sie aber kaum gewachsen. Ihr kleiner Laden läuft nicht mehr, und die Lebenshaltungskosten sind dramatisch gestiegen. Unerfahren im Umgang mit Geld, nimmt sie einen viel zu hoch verzinsten Kredit auf, gerät immer tiefer in die Schuldenfalle und bleibt in diesem Teufelskreis gefangen. Wehmütige Gesänge und Wodka kaschieren nur notdürftig eine finanzielle Abwärtsspirale. Ninos Geschichte ist kein Einzelschicksal; zwischen 2009 und 2013 haben 14 Prozent der georgischen Familien ihre Wohnungen und Häuser verloren, weil sie die Kredite nicht zurückzahlen konnten. Salomé Alexis tragikomisches Spielfilmdebüt verleiht der georgischen Finanzkrise ein Gesicht. Die Regisseurin zu ihrem Film: „Ich wollte die Atmosphäre im heutigen Tiflis zeigen, einer Stadt, die ganz in der Hand von Kredithaien und Pfandleihanstalten zu sein scheint. Die heutige Bevölkerung ist mit Finanzdingen weitgehend überfordert, weil sie in der Sowjetzeit nicht gelernt hat, mit Geld umzugehen. Die meisten sind schlicht naiv, andere gierig, manche realitätsfern. ‚Kreditis limiti‘ zeichnet den Lauf eines solchen postsowjetischen Schicksals nach.“ Der Film hatte seine große Festivalpremiere 2014 in der Reihe Orizzonti des Filmfestivals von Venedig; 2015 wurde er beim portugiesischen Festival New Directors/New Films in Espinho als bester Film ausgezeichnet.
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43:16
Deltas der Welt LANDSCHAFTSBILD Irrawaddy - Wunderwelt Mangroven, D, F 2018
Im Delta des Irrawaddy im Süden von Myanmar ist die weltweit größte Mangrovenvielfalt anzutreffen. Diese Wälder bilden natürliche Schutzwälle gegen die Zyklone, die immer wieder in der Region wüten. Die vielverzweigten, fischreichen Flussarme des Irrawaddy versorgen die Bevölkerung mit Nahrung und sind außerdem wichtige Verkehrswege für die Delta-Bewohner. Am Unterlauf des Flusses beliefern die beiden Obst- und Gemüsehändler U Tin Hlaing und Daw Khin Lay die Dörfer mit frischer Ware. Aber sie fahren nie weiter als bis zum Naturschutzgebiet Meinmahla Kyun Wildlife Sanctuary, denn danach wird der Irrawaddy wilder und zu gefährlich für ihr kleines Boot. In diesem Naturschutzgebiet sind zahlreiche Tierarten beheimatet, darunter der seltene Irawadi-Delfin, Salzwasserkrokodile, Greifvögel wie der Schwarze Milan und der Brahminenweih, Zugvögel wie Löffelstrandläufer und Waldschnepfe, Kormorane und viele verschiedene Entenvögel. Der Ranger Lha Soe Win und seine Kollegen zählen diese Tiere bei ihren regelmäßigen Patrouillegängen und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Mangrovenbäume nicht mehr illegal für die Brennholzgewinnung gerodet werden. Seit den 1970er Jahren ist der Mangrovenbestand um 60 % zurückgegangen. Für die Bewohner des Deltas hat dies dramatische Auswirkungen. So kamen 2008 beim Zyklon Nargis, einem der heftigsten jemals aufgezeichneten Wirbelstürme, rund 130.000 Birmanen ums Leben. Gemeinsam mit den Forschern der NGO Flora and Fauna International betreiben die Ranger die Wiederaufforstung der Mangrovenwälder, damit diese salztoleranten Gewächse wieder ihre schützende Rolle spielen können.
27.10.
Deltas der Welt LANDSCHAFTSBILD Irrawaddy - Wunderwelt Mangroven, D, F 2018
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26:00
Xenius INFOMAGAZIN Segeln, zwischen Faszination und Risikosport, D 2018
Die Katamarane schießen mit 80 Stundenkilometern über das Wasser – fast sieht es so aus, als flögen sie. Denn dank einer neuen Technik berührt der Rumpf das Wasser gar nicht mehr. Mit sogenannten Foils, zu Deutsch Schwertern, heben sich die Boote aus dem Wasser, so dass sich der Widerstand extrem minimiert. Mit traditionellen Segelbooten haben diese modernen Sportboote nur noch wenig gemein. Auch die Segel werden längst nicht mehr aus schwerem Tuch, sondern aus superleichten Kohlenstofffasern hergestellt. Spitzengeschwindigkeiten, Innovation und Nervenkitzel auf der einen Seite – Gefahren auf der anderen? Wie funktioniert diese neue Technik und welche Risiken birgt der Optimierungswahn? Für Segel-Anfänger sind die Foils definitiv nicht geeignet: Deshalb lernen die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard auf dem IJsselmeer, dem größten See der Niederlande, erst einmal die Segel-Basics von Lina Rixgens. Lina kennt sich mit allen Manövern und Kniffen des Segelns aus, denn sie hat allein auf einem Segelboot den Atlantik überquert. Sie zeigt den „Xenius“-Moderatoren, wie man die Kraft des Windes nutzen kann, wie Halse und Wende funktionieren und wie man reagiert, wenn ein Mann über Bord geht. Sie erzählt auch davon, vor welche Herausforderungen sie bei ihrem Atlantik-Abenteuer gestellt wurde. Außerdem stellt „Xenius“ den französischen Rekordsegler François Gabart vor, der 2017 einen neuen Weltrekord aufgestellt hat: In weniger als 43 Tagen hat er die Welt im Alleingang umsegelt. Dabei geriet er immer wieder in brenzlige Situationen – Materialschäden, Stürme, Eisberge. Wie er es trotzdem geschafft hat und für welche Gefahren auch Hobby-Segler gerüstet sein sollten, erklärt „Xenius“.
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52:00
Äquator - Die Linie des Lebens DOKU-REIHE Die Letzten ihrer Art, D, CDN 2017
Dort, wo der Äquator Land durchquert, zieht er sich noch immer über weite Strecken durch abgelegene Gebiete mit einer reichhaltigen Tierwelt. Doch der Mensch ist auf dem Vormarsch. Meist müssen die Tiere weichen. Viele Arten sterben aus. Die Menschen verteidigen ihre Ernten. Die Konkurrenz um Platz und Nahrung wächst. Es wird enger, auch im Paradies. Die Galapagos-Inseln waren einst ein Refugium für Riesenschildkröten. Doch seit der Entdeckung der Inseln droht ihnen Gefahr. In den letzten zwei Jahrhunderten wurden schätzungsweise 200.000 Tiere getötet. Heute leben noch etwa 15.000. Um das Überleben zu sichern, untersucht der Zoologe Dr. Stephen Blake die Gründe für die jährliche Schildkrötenwanderung vom Tiefland in das vulkanische Hochland. In Uganda ignorieren Elefanten die künstlichen Grenzen, die ihnen der Mensch mit den Nationalparks gesteckt hat. Viele Kleinbauern sind verzweifelt, denn nachts fallen Elefanten über ihre Felder her. Die Bauern versuchten erfolglos, sie zu vertreiben. Doch Forscher haben entdeckt, dass die Dickhäuter Angst vor Bienen haben. Jetzt wird das Gemüse mit Bienenzäunen geschützt. Auf Borneo sind Orang-Utans vom Aussterben bedroht. Durch Regenwaldrodungen für Palmöl-Plantagen fehlt ihnen der Lebensraum. Zudem werden die Tiere von Palmöl-Bauern getötet und verletzt. Die "Borneo Orangutan Survival Foundation" versorgt die verletzten und traumatisierten Tiere. Meist sind es Affenbabys, deren Mütter getötet wurden. Die hilflosen Orang-Utan-Waisen lernen das ABC für das Überleben und werden dann in geschützte Regenwälder ausgewildert.
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26:07
Fair handeln DOKUMENTATION Tee aus Sri Lanka, D 2014
Die Tropeninsel Sri Lanka ist nicht nur berühmt für ihre Traumstrände, sondern auch für ihren Tee. Von den britischen Kolonialherren vor rund 150 Jahren angelegt, sind die zahlreichen Teeplantagen neben dem Tourismus die Haupteinnahmequelle des Landes. Im Landesinneren, wo es kaum Arbeit gibt, ist ein Job auf der Plantage oder in der Teefabrik eine der wenigen Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Aber noch immer leben viele Pflückerinnen in extremer Armut und werden von ihren Arbeitgebern ausgebeutet. Der faire Handel geht einen anderen Weg. Sumithra ist selbstständige Teebäuerin und erntet den Tee von ihren eigenen Teebüschen. Mit Unterstützung ihrer Kooperative hat sie ein karges Stück Land in einen üppigen Teegarten verwandelt. Während der meiste Tee auf Sri Lanka noch konventionell mit Pestiziden und Kunstdünger angebaut wird, verwendet Sumithra für ihren Bio-Tee keine Chemikalien. Hannes Jaenicke besucht Sumithra bei der Arbeit im Teegarten und lernt auch ihre Familie kennen. Wie profitiert sie vom fairen Handel und was unterscheidet ihr Leben von dem der anderen Teepflückerinnen? Er erfährt, wie die frischen Teeblätter in der Fabrik zu Bio-Grüntee verarbeitet werden und besucht im zentralen Hochland ein Dorf, in dem sich einst verarmte Teepflücker-Familien mit Hilfe des fairen Handels eine neue Existenz aufgebaut haben. Zur Erfolgsgeschichte der Kooperative gehört auch der Export von Gewürzen. Ein Gewürzbauer zeigt Hannes Jaenicke, in welch üppigem Dschungelgarten auf Sri Lanka Bio-Gewürze wachsen und wie Zimt, Muskatnuss, Pfeffer und Ingwer geerntet werden.
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42:51
Patina-Paradiese DOKUMENTATION Im Reich der Rostlauben, F 2018
Tausende ausgediente Militärfahrzeuge rosten weltweit auf Schrottplätzen, auf Industriebrachen und in Seehäfen vor sich hin. Manche wurden im Gefecht zerstört, andere waren einfach zu alt oder wurden von moderneren Geräten abgelöst. Nicht wenige verschwinden unter treibendem Wüstensand oder werden von Unkraut überwuchert. Entkernte Karosserien bieten wilden Tieren ein willkommenes Versteck; willentlich versenkte Schiffswracks bilden eine Symbiose mit Korallenriffs und sind abenteuerliche Attraktionen für Hobbytaucher. Andere wiederum, wie die sowjetischen Atom-U-Boote an den russischen Küsten, stellen eine echte Gefahr für die Umwelt dar. Auf Schrottplätzen oder Autofriedhöfen erleben die alten Militärfahrzeuge überraschende, oft faszinierende Verwandlungen. Leidenschaftliche Sammler, Geschichts- und Militärfreaks, Künstler und Stadtstreicher engagieren sich für die Aufrechterhaltung dieser einmaligen Orte und verschaffen den etwas anderen Oldtimern ein unverhofftes zweites Leben.
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26:14
Fair handeln DOKUMENTATION Teppiche aus Nepal, D 2014
Nepals Hauptstadt Kathmandu ist für Sinnsucher ein spiritueller Sehnsuchtsort, für Trekkingtouristen das Tor in die Bergwelt des Himalayas. Aber wer hier lebt und Arbeit sucht, hat es schwer. Täglich kommen verarmte Bauern aus dem Umland in die Metropole und hoffen auf einen Job, weil die Landwirtschaft nicht mehr genug abwirft. Fast die Hälfte der Ankömmlinge kann weder lesen noch schreiben. Das Knüpfen von Teppichen ist eine der wenigen Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Doch die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen in den Teppichwerkstätten sind meist miserabel. Auch Sita und ihr Mann Lima haben ihre Dörfer verlassen, um in der Stadt als Teppichknüpfer ein Auskommen zu finden. Sie arbeiten in einer der wenigen Werkstätten, die für den fairen Handel produzieren. Ihr Lohn ist mehr als doppelt so hoch wie der in anderen Werkstätten, die Arbeitsbedingungen werden kontrolliert, Kinderarbeit ist tabu, und es gibt sogar eine Betreuung für die Kinder der Arbeiter. Hannes Jaenicke hat Sita und Lima bei der Arbeit und in ihrem Zuhause besucht. Was hat sich für sie geändert und verdienen sie jetzt genug, um mit ihren vier Söhnen über die Runden zu kommen? Die Teppichwerkstätten in Kathmandu wurden in den 60er Jahren als Entwicklungshilfeprojekt für tibetische Flüchtlinge gegründet. Heute arbeiten dort überwiegend Nepalesen, aber die tibetische Kultur ist noch gegenwärtig. Eine Produzentin berichtet von der traditionellen Teppichherstellung in ihrer Heimat Tibet und gibt Einblick in den Alltag tibetischer Flüchtlinge in Kathmandu. Dabei zeigt sich, dass der faire Handel nicht nur für die Arbeiter in den Werkstätten positive Auswirkungen hat.
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26:11
Xenius INFOMAGAZIN Risiko Garten: Gefährliche Gifte und Bakterien im Garten, D 2018
Für die meisten von uns ist der Garten der ideale Rückzugsort. Im heimischen Grün können wir die Seele baumeln lassen und Abstand vom stressigen Alltag nehmen. Aber: Was viele nicht wissen, im Garten lauern auch Gefahren – von giftigen Pflanzen über riskantes Werkzeug bis hin zu gefährlichen Bakterien. „Xenius“ zeigt, wovor sich Hobbygärtner in Acht nehmen sollten. Mit Heckenschere und elektrischer Gartensäge bewaffnet, geht es für die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard in einer Gartenarbeitsschule in Berlin ans Eingemachte: Sie sollen eine Hecke zurechtstutzen. Natürlich stets unter der strengen Aufsicht von Gärtnerin Sylvia Weber, damit keine Unfälle passieren. Aber nicht nur das schwere und scharfe Arbeitsgerät kann unerfahrenen Moderatoren im Garten zur Gefahr werden, zwischen süßen Erdbeeren und unschuldigem Blumenkohl wächst im Schulbeet auch die ein oder andere giftige Pflanze. Vor allem für Kleinkinder kann giftiges Grün schnell zur lebensbedrohlichen Gefahr werden. „Xenius“ zeigt, mit welchen Pflanzen im Garten „nicht gut Kirschen essen“ ist, warum der Rasenmäher zwar das beliebteste aber auch das gefährlichste Gartenarbeitsgerät ist und welche Gefahren im Komposthaufen lauern.
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