ARTE Mediathek Mo, 11.03.

Kuh im Glück

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Die schwarz-weiße Leitkuh Samura hat das Glück, sechs Monate im Jahr im Kreis ihrer kleinen Herde auf den Wiesen verbringen zu dürfen. Auf ihrem Biohof in Süddeutschland genießt sie weiche Böden, frische Düfte und saftiges Grünfutter, kämpft dafür aber mit Wind, Wetter und Parasiten. Damit gehört sie zu einer Minderheit. Anders als die Weidekuh stehen die meisten Rinder heutzutage nämlich in Ställen. Deutschland und Frankreich sind die Europameister der Milchkuhhaltung. Etwa Acht Millionen Rindviecher liefern in beiden Ländern täglich bis zu vierzig Liter Milch je Kuh. Längst sind Kühe auf Hochleistung gezüchtete Kreaturen der industriell geprägten Landwirtschaft. Obwohl sie immer seltener auf Weiden zu sehen sind, stehen die vierbeinigen Grasfresser symbolhaft für das Bild der bäuerlichen Idylle auf dem Lande. Vieles aus dem Leben der Kühe ist unbekannt. Oft gelten sie als dumm und langweilig. Doch die 12-jährige Kuh Samura beweist das Gegenteil. Sie ist ein Charaktertier, neugierig, impulsiv und sozial, aber durchaus auch wehrhaft. Sie durchlebt freudige und aufregende Momente genauso wie dramatische Zeiten. Und ihr Landwirt Alexander Zulic hat alle Hände voll zu tun, der ganzen Herde ein tiergerechtes Leben zu ermöglichen. Bislang schienen die Rinder so banal, dass selbst Tierfilmer sie lange Zeit vernachlässigt haben. Doch die Geschichte der schwarz-weißen Milchkuh Samura und ihrer Herde im Laufe eines Jahres offenbart mit neuen Kameraperspektiven unterhaltsam, ungewöhnlich und dramatisch die überraschenden Seiten im Privatleben eines sympathischen Nutztiers.
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Tibet - Tashis Dilemma mit der Disziplin

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Danielle Darrieux

Danielle Darrieux - Filmstar mit dem frechen Etwas

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Mo 11.03.

3SAT PRO7
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43:12
Kuh im Glück TIERE, D 2018
Die schwarz-weiße Leitkuh Samura hat das Glück, sechs Monate im Jahr im Kreis ihrer kleinen Herde auf den Wiesen verbringen zu dürfen. Auf ihrem Biohof in Süddeutschland genießt sie weiche Böden, frische Düfte und saftiges Grünfutter, kämpft dafür aber mit Wind, Wetter und Parasiten. Damit gehört sie zu einer Minderheit. Anders als die Weidekuh stehen die meisten Rinder heutzutage nämlich in Ställen. Deutschland und Frankreich sind die Europameister der Milchkuhhaltung. Etwa Acht Millionen Rindviecher liefern in beiden Ländern täglich bis zu vierzig Liter Milch je Kuh. Längst sind Kühe auf Hochleistung gezüchtete Kreaturen der industriell geprägten Landwirtschaft. Obwohl sie immer seltener auf Weiden zu sehen sind, stehen die vierbeinigen Grasfresser symbolhaft für das Bild der bäuerlichen Idylle auf dem Lande. Vieles aus dem Leben der Kühe ist unbekannt. Oft gelten sie als dumm und langweilig. Doch die 12-jährige Kuh Samura beweist das Gegenteil. Sie ist ein Charaktertier, neugierig, impulsiv und sozial, aber durchaus auch wehrhaft. Sie durchlebt freudige und aufregende Momente genauso wie dramatische Zeiten. Und ihr Landwirt Alexander Zulic hat alle Hände voll zu tun, der ganzen Herde ein tiergerechtes Leben zu ermöglichen. Bislang schienen die Rinder so banal, dass selbst Tierfilmer sie lange Zeit vernachlässigt haben. Doch die Geschichte der schwarz-weißen Milchkuh Samura und ihrer Herde im Laufe eines Jahres offenbart mit neuen Kameraperspektiven unterhaltsam, ungewöhnlich und dramatisch die überraschenden Seiten im Privatleben eines sympathischen Nutztiers.
31.03.
Kuh im Glück TIERE, D 2018
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51:57
Tibet - Tashis Dilemma mit der Disziplin DOKUMENTATION, USA, EST 2015
Seit er sechs Jahre alt ist, lebt Tashi im buddhistischen Kloster Pema Tsal Sakya in der tibetischen Region Mustang, die heute zu Nepal gehört. Der 17-Jährige wird in den Lehren des Buddhismus unterrichtet, spielt Fußball oder Basketball mit seinen Freunden, hört Popmusik und kehrt häufig in sein Heimatdorf zurück, um Familie und Freunde wiederzusehen. Die Dokumentation begleitet ihn durch seinen Alltag im Kloster und auf einer weiten Reise durch den Himalaya zu seinem Vater, der in einer der traditionellsten tibetischen Gemeinden der Welt lebt. In dieser Kultur ist es sehr schwer, sich als Individuum zu behaupten, und fast unmöglich, mit seiner Familie über existenzielle Zweifel zu reden. Tashi ist noch nicht sicher, wie er seine Zukunft gestalten will: Soll er sein Leben dem Buddhismus widmen oder das Kloster verlassen und sein Glück an der Universität versuchen? Im letzteren Fall erwarten ihn Schuldgefühle gegenüber dem Kloster, das ihm eine kostenlose Ausbildung ermöglicht hat, die Wut seines tief religiösen Vaters, für den diese Entscheidung eine Schande wäre, und die Angst davor, wie er seinen Lebensunterhalt bestreiten soll. Die Dokumentation zeigt beeindruckende Aufnahmen aus der Region Mustang und bringt dem Zuschauer das Dilemma eines sympathischen jungen Mannes näher, der zwischen Spiritualität und seinem Wunsch nach einem modernen Lebensstil steht.
21.03.
Tibet - Tashis Dilemma mit der Disziplin DOKUMENTATION, USA, EST 2015
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52:26
Danielle Darrieux KÜNSTLERINNENPORTRÄT Filmstar mit dem frechen Etwas, F 2018
100 Jahre wurde sie alt, 80 Jahre davon prägte sie die Filmwelt mit: die französische Ikone und Schauspielerin Danielle Darrieux. Schon in ihrem ersten Film „Le Bal“ von 1931 überzeugte die damals 13-Jährige durch die Natürlichkeit ihres Spiels, ihre charaktervolle Interpretation und ihr Gesangstalent. 1936 gelang ihr mit Anatole Litvaks Film „Mayerling“ schließlich der internationale Durchbruch. Gemeinsam mit ihrem ersten Ehemann, dem Regisseur Henri Decoin, eroberte sie Hollywood. Doch DD, wie sie schon bald genannt wurde, verweigerte sich der amerikanischen Standardisierung und kehrte schnell nach Frankreich zurück. In ihrer Heimat folgten Engagements durch die Produktionsfirma Continental, durch die sie zu Frankreichs Filmstar Nummer eins avancierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sie zunächst mit ihrem von Scheidung und Wiederheirat gezeichneten Privatleben von sich reden. 1949 erlangte sie jedoch als Hauptdarstellerin von Claude Autant-Laras Film „Occupe-toi d'Amélie“ auch auf künstlerischer Ebene erneuten Ruhm. In den 1950er Jahren verkörperte DD vor allem starke, freie Frauenfiguren und brachte in Max Ophüls‘ Filmen „Der Reigen“, „Pläsir“ und „Madame de …“ ihre schauspielerischen Fähigkeiten zur vollen Entfaltung. Im darauffolgenden Jahrzehnt schlüpfte sie vermehrt in Mutterrollen, so auch in Jacques Demys Kultstreifen „Die Mädchen von Rochefort“. Die Dokumentation zeichnet das filmische Leben der Jahrhundertschauspielerin nach. Neben Archivaufnahmen und Filmausschnitten, kommen unter anderem auch die Schauspielerin Catherine Deneuve, der Regisseur Paul Vecchiali, der Philosoph Jean-Pierre Zarader und Darrieux‘ letzter Lebensgefährte Jacques Jenvrin zu Wort.
23.03.
Danielle Darrieux KÜNSTLERINNENPORTRÄT Filmstar mit dem frechen Etwas, F 2018
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26:17
Xenius INFOMAGAZIN Hilfe im Notfall - Lebensretter unter Druck, D 2018
Bei Gefahr für Leib und Leben kann jede Sekunde entscheidend sein. Dabei können auch kleine Fehler gravierende Folgen haben. Vom Notruf bis zur Bergung und Versorgung der Patienten -- für Rettungsdienste gehört dieser Druck zum täglichen Geschäft. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard erleben den Alltag der Rettungskräfte aus zwei Perspektiven. Dörthe schlüpft in die Rolle des Opfers. Sie wird professionell instruiert und lernt, wie sie sich ihren jeweiligen Verletzungen gemäß verhalten soll. Pierre begleitet ein Rettungsteam beim Einsatz – er eilt gemeinsam mit den Profis Dörthe zu Hilfe. Außerdem in „Xenius“: Das Notfallsystem in Deutschland und Frankreich besteht aus Rettungsdienst, ärztlichem Notdienst und den Notaufnahmen der Krankenhäuser. Doch welche Institution ist im Einzelfall die richtige? Gerade das deutsche System kann für Patienten durchaus verwirrend sein. Und: Frankfurt am Main ist berühmt für seine Skyline. Was aber, wenn sich oben an den Hochhäusern ein Unglück ereignet? Für die Einsatzkräfte eine echte Herausforderung. Deshalb gibt es Höhenretter, die speziell für solche Fälle ausgebildet sind. „Xenius“ begleitet die Spezialisten bei einer nervenaufreibenden Übung am 154 Meter hohen Skyper-Gebäude.
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52:05
360° Geo Reportage REPORTAGE Sansibars erstes Frauenorchester, D 2015
Taarab ist ein Stilmix, der die verschiedenen Kulturen Sansibars widerspiegelt, die Musik vereint europäische und afrikanische Instrumente wie Violine, Akkordeon und Trommeln mit der arabischen Kanun. Es ist Ramadan, und in einigen Wochen sollen die Frauen des Tausi Orchestra unter der Leitung von Mariam Hamdani beim wichtigsten Filmfestival Afrikas, dem Zanzibar International Film Festival (ZIFF), auftreten. Doch die Frauen sind müde, die muslimische Fastenzeit zehrt an den Kräften der Frauen und auch ihr musikalisches Können ist noch auf sehr unterschiedlichem Niveau. Viele von ihnen mussten persönlich einen hohen Preis dafür zahlen, Musik machen zu dürfen: wie Amina Omar, die sich sogar scheiden ließ, weil ihr Mann das Musizieren seiner Ehefrau nicht tolerieren wollte. Bis vor ein paar Jahren durften Frauen in der muslimisch geprägten Kultur Sansibars öffentlich keine Instrumente spielen und höchstens als Sängerinnen in Männerorchestern auftreten. Mariam Hamdani, die erste weibliche Journalistin Sansibars, wollte das ändern und gründete vor acht Jahren das Tausi Women’s Taarab Orchestra. Sie setzt sich mit ihrem Orchester erfolgreich für die Emanzipation von Frauen ein, von denen einige inzwischen sogar an der Musikakademie Sansibars studieren. Das stößt nicht bei allen Männern auf Begeisterung. Manche Imame, Väter oder Ehemänner meinen, Frauen, die öffentlich Musik machen, verstoßen gegen die Gesetze des Korans. Der Islam hat tatsächlich in den letzten Jahrzehnten immer mehr Einfluss auf das multikulturelle Leben Sansibars gewonnen. Und so ist der Fortbestand des Tausi Orchestra längst noch keine Selbstverständlichkeit.
03.04.
360° Geo Reportage REPORTAGE Sansibars erstes Frauenorchester, D 2015
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52:07
360° Geo Reportage REPORTAGE Kenia, Let's Dance, D 2018
Die 16-jährige Elsy hat einen Traum: Mit klassischem Ballett will sie dem Elend ihres Heimatorts Kibera entkommen, der zu den größten Slums Kenias gehört. Hier lebt sie zusammen mit ihren zwei Geschwistern bei ihrer Mutter, die einen kleinen Laden betreibt. Der Alltag in Kibera ist rau, die Jugendlichen sind täglichen Gefahren wie Gewalt, Prostitution und früher Schwangerschaft ausgesetzt. Eine Zukunft, die Elsy für sich unbedingt vermeiden will. Mit acht Jahren kam sie erstmals mit Ballett in Berührung, das durch internationale Organisationen nach Kibera gebracht wurde. Die Kinder durch ein möglichst vielfältiges Programm von der Straße holen, lautete damals die Devise. Und die Resonanz war überwältigend: Nicht nur klassisches Ballett, auch einheimische Tänze, Trommelspiel, Gesang und Akrobatik stehen zur Auswahl. Seitdem feilt Elsy zusammen mit ihrer Freundin Mary fast täglich an ihrer Technik. Die Mädchen arbeiten an gemeinsamen Choreographien und bereiten mit ihrer Klasse eine Gala vor, in der Geld für eine neue Tanzschule gesammelt werden soll. Zusammen mit ihren Mitschülern will Elsy beweisen, dass Ballett nicht nur europäischen Tänzern vorbehalten sein muss. Dafür stehen den Jugendlichen sowohl einheimische, als auch internationale Lehrer zur Seite. Auch mit den Schulen anderer Slums wird zusammengearbeitet – besonders mit Mathare, deren Einwohner für ihre noch größere Gewaltbereitschaft bekannt sind. Denn eines haben sowohl die Organisatoren als auch die Schüler inzwischen erkannt: Wenn sie einen Schritt hinaus aus ihrer täglichen Misere finden wollen, müssen sie zusammenarbeiten. Die Vorbereitung zur nächsten Gala ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt dazu.
16.03.
360° Geo Reportage REPORTAGE Kenia, Let's Dance, D 2018
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2:52
(Fast) die ganze Wahrheit KÜNSTLERPORTRÄT Jeff Koons, F 2018
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