ARTE Mediathek Di, 11.12.

Die Macht der Konzerne

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Die Macht der Konzerne

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Dokumentarfilm

Die Region Wallonien in Belgien löste eine europaweite Krise aus, weil sie sich weigerte, das Freihandelsabkommen CETA mit Kanada zu unterzeichnen. Im Herbst 2016 gingen Millionen von EU-Bürgern auf die Straße, um gegen das Abkommen zu protestieren. Denn im Zuge der Verhandlungen für CETA war das System der privaten Schiedsgerichte ans Licht gekommen: Sie erlauben es multinationalen Konzernen, Staaten auf enorme Schadenersatzsummen zu verklagen, wenn deren umwelt-, sozial- oder gesundheitspolitische Maßnahmen nach Auffassung der Unternehmen ihre tatsächlichen oder gar nur erwarteten Profite beeinträchtigen. Die Rechnung dafür zahlen die Steuerzahler, die der Staat ursprünglich schützen sollte. Wieso gibt es überhaupt diese privaten Schiedsgerichte? Im Wesentlichen aufgrund von Freihandelsabkommen: Um Investitionen von Großkonzernen anzulocken, schließen die Staaten Handelsabkommen untereinander ab. Darin enthalten sind Schiedsklauseln, die es Unternehmen erlauben, private Schiedsgerichte anzurufen. Die Schiedsverfahren finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und werden von darauf spezialisierten Wirtschaftsanwälten großer Kanzleien geführt. Im Zuge der Globalisierung nimmt überall auf der Welt – in starken Volkswirtschaften ebenso wie in Entwicklungs- und Schwellenländern – die Zahl der Schiedsverfahren zu, die sich verheerend auf Grundrechte der Bürger wie Gesundheit, Umweltschutz oder Arbeitsrecht auswirken. Angesichts dieser Vereinbarungen stellt sich die Frage, ob diese Art von Globalisierung von den Menschen überhaupt erwünscht ist. Die Dokumentation macht anhand von drei Fallbeispielen deutlich, wie groß die Macht der internationalen Schiedsgerichte ist: Der kolumbianische Staat wurde von der kanadischen Firma Cosigo vor einem privaten Schiedsgericht auf 16 Milliarden Euro Schadenersatz verklagt. In Deutschland fordert der schwedische Energieversorger Vattenfall 4,7 Milliarden Euro Entschädigung für den Atomausstieg, und in Peru verlangt der US-amerikanische Konzern Renco, dessen Bleihütte die Luft in der Umgebung vergiftet, 800 Millionen Euro Schadenersatz vom peruanischen Staat. Inzwischen wachen viele Staaten und Bevölkerungen auf, deren Souveränität bedroht ist. Aber ist es vielleicht schon zu spät, um etwas gegen die scheinbar übermächtigen Konzerne zu unternehmen?
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Xenius

Xenius - Bäume in der Stadt - Können sie die Luft verbessern?

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Manuel Down Under

Manuel Down Under - Zwischen Kälbern und Kängurus

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Di 11.12.

3SAT PRO7
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89:30
Die Macht der Konzerne DOKUMENTARFILM, F 2016
Die Region Wallonien in Belgien löste eine europaweite Krise aus, weil sie sich weigerte, das Freihandelsabkommen CETA mit Kanada zu unterzeichnen. Im Herbst 2016 gingen Millionen von EU-Bürgern auf die Straße, um gegen das Abkommen zu protestieren. Denn im Zuge der Verhandlungen für CETA war das System der privaten Schiedsgerichte ans Licht gekommen: Sie erlauben es multinationalen Konzernen, Staaten auf enorme Schadenersatzsummen zu verklagen, wenn deren umwelt-, sozial- oder gesundheitspolitische Maßnahmen nach Auffassung der Unternehmen ihre tatsächlichen oder gar nur erwarteten Profite beeinträchtigen. Die Rechnung dafür zahlen die Steuerzahler, die der Staat ursprünglich schützen sollte. Wieso gibt es überhaupt diese privaten Schiedsgerichte? Im Wesentlichen aufgrund von Freihandelsabkommen: Um Investitionen von Großkonzernen anzulocken, schließen die Staaten Handelsabkommen untereinander ab. Darin enthalten sind Schiedsklauseln, die es Unternehmen erlauben, private Schiedsgerichte anzurufen. Die Schiedsverfahren finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und werden von darauf spezialisierten Wirtschaftsanwälten großer Kanzleien geführt. Im Zuge der Globalisierung nimmt überall auf der Welt – in starken Volkswirtschaften ebenso wie in Entwicklungs- und Schwellenländern – die Zahl der Schiedsverfahren zu, die sich verheerend auf Grundrechte der Bürger wie Gesundheit, Umweltschutz oder Arbeitsrecht auswirken. Angesichts dieser Vereinbarungen stellt sich die Frage, ob diese Art von Globalisierung von den Menschen überhaupt erwünscht ist. Die Dokumentation macht anhand von drei Fallbeispielen deutlich, wie groß die Macht der internationalen Schiedsgerichte ist: Der kolumbianische Staat wurde von der kanadischen Firma Cosigo vor einem privaten Schiedsgericht auf 16 Milliarden Euro Schadenersatz verklagt. In Deutschland fordert der schwedische Energieversorger Vattenfall 4,7 Milliarden Euro Entschädigung für den Atomausstieg, und in Peru verlangt der US-amerikanische Konzern Renco, dessen Bleihütte die Luft in der Umgebung vergiftet, 800 Millionen Euro Schadenersatz vom peruanischen Staat. Inzwischen wachen viele Staaten und Bevölkerungen auf, deren Souveränität bedroht ist. Aber ist es vielleicht schon zu spät, um etwas gegen die scheinbar übermächtigen Konzerne zu unternehmen?
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26:11
Manuel Down Under ABENTEUER UND ACTION Zwischen Kälbern und Kängurus, D 2018
Zwei Monate Australien – Wie wird Manuel mit dem Reisestress klarkommen? Und wird Julius mit der Rund-um-die-Uhr-Unterstützung für seinen Freund fertigwerden? Nach vielen Ausflügen und Partyspaß rund um Melbourne fahren die Jungs in der zweiten Folge der fünfteiligen Dokumentationsreihe raus aufs Land. Die deutsche Auswanderin Tanja Schramm hat Manuel und Julius auf ihre Rinderfarm nach Gerogery eingeladen. Erster Programmpunkt dort: Kälber füttern. Doch was als leichter Einstieg geplant war, ist für Manuel eine Herausforderung. Lieber als die ungestümen kleinen Rinder sind dem 25-Jährigen da schon die scheuen Kängurus und der freundliche Hofhund. Noch mehr nach seinem Geschmack ist das Traktorfahren. Zu Hause arbeitet Manuel in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Das Cowboyleben in Australien ist dazu ein krasser Kontrast. Um etwas über den Umgang der Australier mit Menschen mit Behinderung zu erfahren, besuchen Manuel, Julius und Tanja die Grundschule von Gerogery. Dort funktioniert die Inklusion ganz selbstverständlich. Unweit der Schule braut sich jedoch etwas zusammen: Mehrere Buschfeuer sind außer Kontrolle geraten, die Schule muss geräumt werden. Während die Australier gelernt haben, mit der konstanten Brandgefahr umzugehen, ist diese Situation für Manuel und Julius eine neue Erfahrung. Auch Tanja ist alles andere als entspannt – als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr muss sie direkt zu den Flammen vorrücken. Nach einigen Stunden hektischen Treibens gibt es Entwarnung.
ARTE Show
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25:52
Xenius INFOMAGAZIN Bäume in der Stadt - Können sie die Luft verbessern?, D 2018
Deutschlands und Frankreichs Städte leiden an starker Luftverschmutzung. Als Hauptursache dafür gelten die Autoabgase, die täglich auf den vollbefahrenen Straßen ausgestoßen werden. Um das Problem in den Griff zu bekommen, stehen in einigen deutschen Großstädten inzwischen Fahrverbote für bestimmte Dieselfahrzeuge bevor. Populär sind diese Verbote jedoch nicht. Stadtplaner verfolgen daher noch ganz andere Strategien: Bäume sollen helfen, die Luft zu verbessern. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner gehen mit gutem Beispiel voran: Sie helfen dem Umweltverein Green City beim Pflanzen von Bäumen auf dem Hof einer Münchner Schule. Aber können Bäume überhaupt die Luft verbessern? Die beiden fragen bei dem Biologen Christian Lindermayr nach. Er hat versucht zu ermitteln, ob und wie Laubbäume Stoffe aus der Luft aufnehmen, und er hat Erstaunliches herausgefunden: Sie reduzieren Stickoxide in der Luft der nahen Umgebung und nutzen einen Teil davon sogar als Dünger. Also je mehr Bäume in der Stadt, desto besser? Nein, sagt der Bauingenieur Christof Gromke. Tests, die er in einem Windkanal durchgeführt hat, haben ergeben, dass es auf die Anordnung der Bäume ankommt. Dichte Alleen zum Beispiel hindern mit ihren Baumkronen die Abgase am „Abfließen“ und halten sie genau da, wo sie nicht sein sollten, nämlich auf Fußgängerhöhe. Umgekehrt stellt sich die Frage: Was brauchen Bäume, um in den aufgeheizten Städten überleben zu können? Das erforscht die Biologin Susanne Böll in einem groß angelegten Langzeitprojekt.
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3:00
Silex and the City ZEICHENTRICKSERIE Milliarden mal Millionen Silexe!, F 2016
Blog besucht mit einer seiner Klassen aus der Brennpunktschule eine Manga-Höhlenmalerei-Ausstellung: Er ist entsetzt über die chaotischen Zeichnungen. Auch Opa Julius schwärmt von der guten alten Zeit, als Zeichnungen noch eine klare Linie hatten – wie beispielsweise in der Comicserie „Bocktim und Struppbär“.
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